Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier April 2013

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2013. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Frühling
Offizielles Organ der Taxi-München e g ⁄ 53. Jahrgang ⁄ www. Taxi- München.de
➔ Aufbruchstimmung ⁄ 18
➔ bA umA 2013 das h ighligh T des Jahres ⁄ 24
➔ cAr- shAring gefahr O der c hance ⁄ 20
➔ tA xi-check Taxi-München- app ⁄ 17
DAs mon Atsm AgAzin für D ie tA xibr Anche ⁄ ausgabe a pril 2013

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EINZIGER NACHTEIL FÜR FAHRGÄSTE: 
S IE DÜRFEN IHN NICHT SELBST FAHREN.
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B esonders für Sie. Der Sharan 1 als Taxi. Bei Fahrgästen lässt der Sharan fast keine Wünsche 
offen. Kein Wunder bei seinem großzügigen Platzangebot und überragenden Komfort 
auf bis zu drei Sitzreihen. Ein ganz besonderer Vorzug aber bleibt dem Fahrer vorbehalten: 
das Vergnügen, hinterm Steuer Platz zu nehmen. Dort erwarten ihn eine angenehm hohe 
Sitzposition, Fahrspaß und kräftige Motoren. Und die sorgen mit ihrer Sparsamkeit dafür, 
dass er seinen Platz selten verlassen muss. Die gesamte T axiausstattung ist natürlich 
bereits ab Werk bestellbar. Mehr Informationen erhalten Sie bei Ihrem Volkswagen Partner.
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kombiniert 196 –143. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. 
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Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
leiter der z entrale:
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Tel.: (089) 21 61-351
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
schulungen/lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
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Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
Titelbild: www.atelier-tacke.de
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der blick zurück ⁄ Ereignisse im April 04
editorial ⁄ Stille Tage 04
Ohne worte ⁄ Nur für Stammgäste 05
gewinnspiel 05
die genossenschaft 06
streiflicht des aufsichtsrats 09
der landesverband 10
recht ums Taxi ⁄ Haftungsquoten 13
leserbriefe ⁄ forum 14
Motiv des Monats 14
der TaxiKurier vor 5 Jahren 15
auflösung bilderwitz ⁄ März-Gewinner 15
die fünf w eisheiten des Monats 16
Messe München ⁄ Der April 16
➔ Taxi-check ⁄ Taxi-München-App 17
➔ frühling ⁄ Aufbruchstimmung 18
zum Titelbild 19
➔ car-sharing ⁄ Gefahr oder Chance 20
Verkehrssünde des Monats 23
➔ bauma 2013 ⁄ Das Highlight des Taxijahres 24
schrottis fiaker-abc ⁄ „H“ 26
geschichte und g'schichten ⁄ A. Hitler auf Münchner Straßenschildern 28
Taxlers service ⁄ Für den Taxigeldbeutel 31
pinnwand ⁄ Das schwarze Brett der Branche 32
Taxameter des Monats ⁄ Messejahr 2013 33
spruch des Monats 33
witz des Monats 33
gastro „M“ ⁄ Alter Wirt Obermenzing 34
rose des Monats 35
zitrone des Monats 35
Top-Termine april 36
die sehenswürdigkeiten Münchens ⁄ Der alte Hof 40
impressum 43
Vorschau Mai 2013 43
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APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 3

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➔ s tille tA ge
Jedes Jahr vor Ostern flammt die Diskussion um die stillen Tage erneut auf. Jugendliche und Diskothekenbetreiber empfinden es als Zumutung und bezeichnen die Regelung 
als unsinnig und nicht zeitgemäß. Dem hält die Kirche entgegen, dass es nicht darum 
geht, Spaß zu verderben, sondern an diesen wenigen Tagen die Nöte anderer Menschen 
nicht durch eine Party zu verdrängen. Karfreitag und Karsamstag sind nach dem Gesetz 
sogenannte stille Tage, wie auch Aschermittwoch, Gründonnerstag, Allerheiligen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag, Totensonntag und Heiligabend. An diesen Tagen sind Unterhaltungsveranstaltungen mit fröhlichem Charakter verboten. Was genau erlaubt bzw. 
nicht erlaubt ist, wird von den entsprechenden Bundesländern festgelegt. Die 
 Vorschriften können in jedem Land anders sein. 
So ist es in Bayern strengstens untersagt, am Karfreitag irgendwelche Musikveranstaltungen zu organisieren. Tanzveranstaltungen sind ebenfalls nicht erlaubt. Gleich strenge Auflagen wie in Bayern, gibt es nur noch in Baden-Württemberg und Hessen. In 
Hessen gilt das Tanzverbot sogar von Karfreitag bis Ostersonntag. Ende letzten Jahres 
nahm sich das bayerische Kabinett der Sache an und beschloss eine Lockerung. Bisher 
war um Mitternacht Schluss. Künftig darf in die stillen Feiertage bis 2 Uhr morgens 
reingefeiert werden. Auch der Münchner Oberbürgermeister sieht die Regelung als verträglich an, da der Stille Tag erst mit dem Aufstehen auch als solcher empfunden wird. 
Eine Störung der Allgemeinheit ist nicht zu befürchten. 
Allerdings sind Karfreitag und Karsamstag von der neuen Regelung ausgeschlossen. 
Der Karfreitag, eingebettet in das Triduum Sacrum, der österlichen Dreitagefeier vom 
Leiden, Tod und Auferstehung von Jesus Christus, zählt zu den wichtigsten kirchlichen 
Feiertagen und stellt den Mittel- und Höhepunkt des christlichen Kirchenjahres dar. Auf 
den Karfreitag folgt der Karsamstag als stiller Tag zum Gedenken der Grabesruhe. Am 
Ostersonntag, dem dritten und letzten Tag des österlichen Triduum Sacrum, wird die 
Auferstehung Christi schließlich als Fest der Freude gefeiert. Traditionell beginnen in 
ganz München am Karfreitag um 15 Uhr die Gottesdienste, denn diese Uhrzeit ist als 
Todeszeitpunkt von Jesus überliefert. Nicht einmal in den Kirchen wird die Orgel gespielt, keine Kirchenglocken läuten.
In diesem Jahr fallen Ostern, Zeitumstellung und 1. April an einem verlängerten Wochenende zusammen. Viele Münchner nutzen die Feiertage zum Skifahren und verlassen 
die Stadt. Die Verbliebenen müssen damit leben, erst ab Ostersonntag wieder aufdrehen zu können. Keinesfalls sollten Sie aber die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit 
vergessen, ansonsten schicken Sie sich am Ostermontag selbst in den 1. April. Wir 
wünschen je nach Neigung ein besinnliches, ein sportliches oder einfach ein langes 
 erholsames Osterwochenende.
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle, 
Reinhard Zielinski, 
Alfons Haller
eDitori AlDer b lick zurück
➔ im April …
… vor 100 Jahren (1913)
10. april – Ein Wintereinbruch zerstört 
in Deutschland die gesamte Obsternte. 
vor 75 Jahren (1938) 
15. april – Geburt Claudia Cardinale.
26. april – Neues Gesetz fordert 
 Anmeldung jüdischen Vermögens.
vor 50 Jahren (1963) 
01. april – Das Zweite Deutsche Fernsehen nimmt den Sendebetrieb auf.
30. april – Verkehrsübergabe der 
 Hochbrücke von der Ostseeinsel 
 Fehmarn zum holsteinischen Festland.
vor 25 Jahren (1988)
03. april – Michael Grobatschow 
 besucht President Reagan in New York.
vor 10 Jahren (2003)
03. april – Serbien und Montenegro 
wird Mitglied im Europarat.
vor 1 Jahr (2012)
08. april – Der Innenminister Israels 
erklärt den Schriftsteller Günter Grass 
zur „persona non grata“ .
21. april – Borussia Dortmund gewinnt 
die deutsche Fußballmeisterschaft.
30. april – Die analoge Fernsehverbreitung über Satellit wird in Deutschland 
eingestellt. (PR)
WEG MIT DER
ALTENKAROSSE
DAS AUTOHAUS FÜR TAXIFAHRZEUGE
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das Taxi nach Bad Tölz und wir 
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4 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013

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Traumcar -Aut overmietung und Taxiv erleih GmbH · Richelstr aße 6 (dir ekt an der Donnersberger Brück e) 80634 München
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den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichk eiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Str eit mit der Versicherung um den meist ohnehin zu niedrigen Verdienstausf all. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
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dir ek t mit der gegnerischen Versicherung ab (Rahmenabk ommen mit vie -
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 Unser Ersatzta xen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuest en
Limousinen, Kombis ,V ans und Taxibussen fa st a ller namhaf te nH erst el -
ler (DaimlerChry s ler , BM W, Opel, VW...)
Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1
 
Wer drin ist und wer draußen bleibt, entscheiden die Türsteher. 
Neben der Ampelschaltung und der autofeindlichen Verkehrspolitik müssen wir Taxifahrer uns für die oft rigide Einlasspolitik 
mancher Clubs bei unseren Fahrgästen, besonders wenn sie Besucher unserer Stadt sind, am meisten entschuldigen. Häufig 
werden wir ja mit Empfehlungen von Clubs oder Discos für die 
Gäste Münchens konfrontiert. Ein Messe-Aufenthalt oder ein 
München-Wochenende kann durch einen Türsteher so ganz massiv vermasselt werden. Im Taxigewerbe unterliegen wir ja einer 
Beförderungspflicht, sofern Sicherheit und Ordnung nicht gefährdet sind. Wie wäre es denn mit einer Einlasspflicht unter 
diesen Voraussetzungen. Dass Volltrunkene oder Randalierer 
 keinen Zutritt erhalten, ist verständlich. Wenn die stolzen 
„doormen“ allerding nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, 
Frisur oder Kleidung aussortieren, grenzt dies an Menschen- 
Verachtung. Das P1 hat jahrzehntelang von der Diskriminierung 
profitiert und dies PR-mäßig klug vermarktet. Dass dies aber 
nicht ewig erfolgreich sein kann, belegt das Bröckeln dieser 
 Institution. Die Taxizunft lebt auch von dem Ausgehverhalten. 
Wenn die Leute nicht mehr fortgehen, weil sie dem Zerberus 
an der Tür aus dem Weg gehen wollen, bleiben auch die 
Taxis leer.
ohne Worte (3093)
➔ nur für s tAmmgäste
 
u nterhAltung
➔ g eWinnspiel
gewinnen sie eine flasche champagner im „Madam cabaret“
Das Titelthema „Car-Sharing“ war auch für unseren Taxi-Zeichner ein Anlass, sich darüber Gedanken zu machen. Machen auch 
Sie sich Gedanken und schicken Sie uns bitte bis zum 10. April 
2013 (Adressen siehe Impressum) einen passenden Text zu dieser Situation. Vielleicht gewinnen Sie dann obigen, prickelnden 
Preis. Viel Spaß und Erfolg! (PR) 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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tarifantrag
Die Taxi-München eG hat einen Antrag auf 
Tarifanpassung bei der Landeshauptstadt 
München eingereicht. Letztmalig wurde das 
Beförderungsgeld im Jahre 2010 angehoben. 
Die erhöhten Lebenshaltungskosten und insbesondere die regelmäßig stärker steigenden 
gewerbespezifischen Ausgaben machen eine 
Anpassung unumgänglich. Uns ist durchaus 
bewusst, dass eine Erhöhung von den Kunden mehrheitlich als negativ empfunden 
werden kann, die in den letzten Jahren gestiegenen Kosten können aber auf keinem 
anderen Weg ausgeglichen werden. Aus diesem Grund wurde eine Erhöhung des Tarifs 
um durchschnittlich 6 % beantragt. Der 
neue Tarif soll noch in diesem Jahr in Kraft 
treten. Das personalintensive Taxigewerbe 
muss für eine solide wirtschaftliche Einkommenssituation der Fahrerinnen und Fahrer 
sorgen, damit diese sich und ihre Familie 
 ernähren können. Eine Reduzierung der Kosten in Bezug auf Fahrzeug und Ausrüstung 
ist nicht weiter möglich, da die hohen gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen an 
Sicherheit und Ordnung erfüllt werden müssen. Der Antragstellung zufolge wird sich 
eine Durchschnittsfahrt von 10 Euro in Zukunft um 0,60 Cent erhöhen. Wir sind sicher, dass nach fast drei Jahren der Großteil 
unserer Fahrgäste Verständnis für die beantragte Erhöhung der Beförderungsentgelte 
aufbringt. 
Einzelnen Stimmen, die eine Anpassung 
wie bei der Münchner Verkehrsgesellschaft 
(MVG) mehrmals im Jahr fordern, können 
wir nicht folgen, da wir zum einen den 
nicht unerheblich organisatorischen Aufwand berücksichtigen müssen, zum anderen unseren Kunden über einen möglichst 
langen Zeitraum gleiche Preise im Taxigewerbe bieten wollen. Momentan liegt der 
Antrag zur Prüfung bei den zuständigen 
Behörden. Über die weitere Entwicklung 
werden wir Sie frühzeitig informieren. (FK)
Deutsche bahn – 
neue konditionen ab 1.3.2013
Seit Jahrzehnten bedient sich die Deutsche 
Bahn AG unter anderem im Rahmen des 
Störungsmanagements der Dienstleistungen 
des Taxigewerbes. Die früher auf einer Vielzahl von Einzelverträgen beruhenden Leistungen des Taxigewerbes wurden ab 2007 
auf eine einheitliche Rahmenvertragsebene 
gestellt. Der Bundeszentralverband Deutscher Taxi- und Mietwagenunternehmer 
(BZP) konnte im Zuge einer europaweiten 
Ausschreibung die Deutsche Bahn als Partner gewinnen. 
Maßgeblich hierfür war, dass der Bundesverband wegen seines hohen Organisationsgrades auf eine nahezu flächendeckende Struktur in der Bundesrepublik 
zurückgreifen kann. Ausschlaggebend für 
die Bahn war, dass der BZP angesichts der 
vorher kaum überschaubaren Anzahl von 
abrechnenden Unternehmen – was einen 
enormen Verwaltungsaufwand für die Bahn 
verursachte – eine deutliche Reduzierung 
der abrechnungsberechtigten Zentralen 
zusicherte. Die Abrechnung der durchgeführten Leistungen erfolgt bereits seit 
Sommer 2008 ausschließlich über autorisierte Zentralen. Die Gutscheine werden 
hier geprüft und als Sammelrechnung mit 
der DB abgerechnet. Einzelabrechnungen 
an die Buchhaltungen der DB sind nicht 
vorgesehen. 
Der BZP empfiehlt für den Abrechnungsservice eine Gebühr von 5% einschließlich 
Mehrwertsteuer, die die abrechnenden Zentralen von den Taxiunternehmen erhalten. 
Die Mitglieder der Taxi-München eG können 
aber weiter, wie gewohnt, alle bargeldlosen 
Fahrten gegen eine Gebühr von 4% inklusive Mehrwertsteuer, also 3,36 Euro netto, 
abrechnen. 
Die bundesweite Entgeltvereinbarung für 
Fahrten mit Bahnkunden im Rahmen des 
Störungsmanagements wurde mit Wirkung 
zum 01.03.2013 erhöht: 
1. Fahrten in Pflichtfahrgebieten werden 
(unverändert) nach den jeweils gültigen 
Beförderungstarifen abgerechnet. Es 
➔ Die g enossensch Aft
Schillerstraße 21 
80336 München
MICHAEL BAUER
Fachanwalt Verkehrsrecht
ANWALTSKANZLEI
MICHAEL BAUER
SILVIA KOBER
Schwerpunkt Strafrecht
Tel: 089-515569-30 
Fax: 089-515569-55
Unfallabwicklung
Personenbeförderungsrecht
Strafsachen
Bußgeldsachen
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Montag bis Freitag : 
8:00-12:00 
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kommen Sie ohne Anmeldung, 
Zur „großen Untersuchung“ wenn 
möglich mit Anmeldung. 
 
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Hingerle-Manfred_56x60.qxd:Anzeige 31.
6 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013

Seite 7

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gelten die gesetzlichen Bestimmungen 
des jeweiligen Pflichtfahrgebietes.
2. Fahrten außerhalb der Pflichtfahrgebiete:
 – der Fahrpreis beträgt 0,70 Euro je gefahrenen Kilometer (bisher 0,65) zzgl. 
der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Bitte 
beachten Sie, dass dabei die Rückfahrt 
bis zur Betriebssitzgemeinde als gefahrener Kilometer gilt.
 – mit Großraumfahrzeugen (nur bei 
Fahrzeugen mit mehr als 5 Sitzplätzen, in denen auch bei Beförderung 
von mehr als 4 Fahrgästen für jeden 
Fahrgast ein Gepäckstück untergebracht werden kann) bei mehr als 
4 Fahrgästen beträgt der Fahrpreis 
0,81 Euro pro gefahrenen Kilometer 
(bisher 0,76) zzgl. der gesetzlichen 
Mehrwertsteuer.
 – Ausnahme: Wird eine Fahrt durchgeführt, deren Ziel außerhalb des 
Pflichtfahrgebietes liegt, die Fahrstrecke (besetzt) jedoch weniger als 15 
Kilometer beträgt, gilt der Taxitarif.
 – Zuschläge (Gepäck, Nachtzeit, Grundgebühr etc.) werden nicht berechnet.
Bitte achten Sie auch darauf, dass es sich 
bei den Taxigutscheinen um Original- 
Gutscheine handelt, die am DB-Wasserzeichen erkennbar sind. Kopien werden nicht 
akzeptiert.
Für unsere Mitglieder liegen an der Hauptkasse der Taxi-München eG, 1.Stock Verwaltung, 
Merkblätter für das Verfahren der Taxigutscheine (mit Muster) und der Kostenübernahme bei Unregelmäßigkeiten im Zugverkehr 
bereit. Wir bitten um Verständnis, dass wir 
erst in dieser Ausgabe über die seit 1. März 
2013 in Kraft getretenen neuen Konditionen 
berichten, da die Vertragsverhandlungen erst 
nach Fertigstellung der März-Ausgabe abgeschlossen wurden. (FK)
standplätze
hauptbahnhof-nord
Die für April 2013 angekündigte Sanierung 
des Untergeschosses München-Hauptbahnhof-Nord, die auch die Bereithaltungsfläche 
der Taxis am Ausgang Arnulfstraße betroffen hätte, wurde nach Mitteilung der Deutschen Bahn in den Juli 2013 verschoben. 
Zur Zeit liegen keine weiteren Details über 
die geplanten Maßnahmen vor. Die Deutsche Bahn sicherte zu, uns frühzeitig Informationen über die Bauarbeiten zukommen 
zu lassen.

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pasing bhf
Ende Februar wurde auf Wunsch der Taxi- 
München eG ein Ortstermin am Pasinger 
Bahnhof durchgeführt, um mit allen Beteiligten über die Möglichkeiten der Bereitstellung von Taxis auf der Südseite des 
 alten Bahnhofgebäudes zu sprechen. Wir 
bedanken uns auf diesem Wege für die rege 
Teilnahme. Mit den Vertretern von Stadtrat, 
Bezirksausschuss, Polizei, KVR, MVG, Gewerbetreibenden und aus dem Taxigewerbe, 
konnten viele Detailfragen geklärt und 
 Vorschläge für einen Taxistand konstruktiv 
besprochen werden. Gemeinsam wurden 
vier Optionen herausgearbeitet, die die 
verschiedenen Interessen berücksichtigen. 
Die Vorschläge werden derzeit geprüft. Bei 
zwei der vier Möglichkeiten ist eine Genehmigung der Eigentümer notwendig, da sich 
die Bereiche auf Privatgrund befinden. 
 Einem Taxistand in der Landsbergerstraße 
in Höhe der Rathausgasse sehen wir, auf 
Grund der Entfernung zum Pasinger Bahnhofsplatz, mit großer Skepsis entgegen. 
Positiv sahen alle Beteiligten die Aufstellung in der Irmonherstraße an. Dazu bedarf 
es aber der Zustimmung des Bezirksausschusses, der einer Einrichtung zustimmen 
muss. Nach Aussage von KVR und Polizei 
kann diese Variante zeitnah umgesetzt werden. Die verschiedenen Stellen sind nun 
gefordert, die jeweiligen Vorschläge zu prüfen und geeignete Schritte einzuleiten.
cosimastraße
Die an der signalisierten Überfahrt über die 
Straßenbahntrasse zur Tiefgaragenzufahrt 
Cosima Straße 286-306 vorhandene Sperrbeschilderung wird mit dem Zusatzzeichen 
„Taxi frei“ versehen. Die Maßnahme erfolgt 
auf Antrag der Taxi-München eG, da der 
Großteil der abfahrenden Taxis vom Standplatz Cosimastraße zu Fahrtzielen oder Abholadressen in Unterföhring muss, und so 
unmittelbar nach Verlassen des Standplatzes wenden kann.
erstes taxi-center in münchen
Mercedes-Benz München investiert ins 
Taxigeschäft. Ab dem 6. April werden alle 
Taxiaktivitäten im Taxi-Center Landsberger 
Straße gebündelt – was für die Taxifahrer 
und -unternehmer diverse Vorteile mit sich 
bringt:
➔ Eine eigene Taxiwerkstatt, welche hochspezialisiert und technisch auf dem 
neuesten Stand ist, bietet Ihnen mit 
 eigener Werkstattannahme einen 
 Express-Service speziell für Taxikunden.
➔ Der Verkaufsraum wird exklusiv für Taxifahrzeuge ausgebaut, so dass die Wege 
zwischen Verkauf und Service noch kürzer und bequemer werden. 
➔ Für alle Taxikunden stehen eigene Taxiparkplätze zur Verfügung, sowie eigene 
Taxi-Ersatzfahrzeuge, sodass Sie von uns 
jederzeit mobil gehalten werden.
➔ Ein Taxistammtisch, der neu installiert 
wird, soll der neue Treffpunkt für alle 
„Taxler“ werden – starten Sie bei einem 
Frühstück im reservierten Taxibereich 
entspannt in den Tag.
Mercedes-Benz München möchte sich 
damit für die jahrelange Partnerschaft und 
Treue bedanken. Wir freuen uns, im neuen 
Taxi-Center mit den Ihnen bekannten und 
bewährten Ansprechpartnern noch individueller und vor allem schneller für Sie da 
sein zu können. Erhöhte Durchlaufkapazitäten im Service werden sich in deutlich 
kürzeren Wartezeiten bemerkbar machen. 
Wenn am 6. April in der Landsberger Straße 
382 das neue Taxi-Center, das erste dieser 
Art in München, die ersten „Taxler“ offiziell 
begrüßt, will Mercedes-Benz München damit nicht nur seine bewährte Taxi-Kompetenz unter Beweis stellen, sondern ganz 
gezielt in dieses wichtige Geschäftsfeld 
 investieren. Kommen Sie zur großen Eröffnung des Taxi-Centers am 06. April in der 
Zeit von 10 bis 16 Uhr und überzeugen Sie 
sich bei einem bunten Rahmenprogramm 
von den neuen Örtlichkeiten. Mercedes- 
Benz München freut sich auf Sie!
neues Datenfunkgerät
Wir suchen ständig nach neuen Möglichkeiten, unseren Mitgliedern immer attraktivere 
Produkte und Dienstleistungen anzubieten. 
Seit mehr als 2 Jahren arbeiten die Taxizentralen in München, Hamburg und Frankfurt eng mit Herstellern von Datenfunkgeräten zusammen, um ein nach unseren 
Anforderungen maßgeschneidertes Endgerät für den professionellen Einsatz im Taxigewerbe zu entwickeln. Ein Produkt von der 
Stange kann die gestellten Aufgaben der 
Zukunft nicht erfüllen. Deshalb war eine 
Neuentwicklung unumgänglich. Denn die 
Technik dahinter ist hoch komplex und 
 erfordert Spezialwissen aus zahlreichen 
Disziplinen. Dabei mussten viele technische Hürden überwunden und gewerbespezifische Besonderheiten berücksichtigt 
werden. 
Seit Anfang des Jahres werden die neuen 
Geräte in verschiedenen Städten getestet. 
In München war geplant, noch im Februar 
die Terminals in verschiedene Modelle einzubauen, um möglicherweise fahrzeugbezogene Probleme, wie z.B. silberbeschichtete 
Frontscheiben, die das GPS-Signal unterdrücken, zu finden. Die Auswahl der Testfahrzeuge spiegelt eine möglichst große 
Bandbreite im Münchner Taxiverkehr wider. 
Leider erreichte uns kurz vor dem geplanten Einbautermin die Meldung, dass im 
Testbetrieb in einer anderen Stadt ein gravierendes Problem aufgetreten ist. Die Vermittlungssoftware wird fortlaufend verbessert. Daher ist es unumgänglich, neue 
Programmversionen und Updates möglichst 
einfach und unkompliziert auf die Endgeräte zu übertragen. Der Aufwand kann nur 
gering gehalten werden, wenn die Daten 
über Funk eingespielt werden. Die neuen 
Terminals nahmen die Daten auf diesem 
Wege nicht an. Die Geräte mussten wegen 
des Updates aus den Fahrzeugen ausgebaut 
werden. Unter diesen Umständen sahen wir 
uns gezwungen, den Einbau der Endgeräte 
in München zu verschieben. Der Aufwand 
für die Testnutzer wäre zu groß und nicht 
zumutbar gewesen. Zwischenzeitlich wurde 
das Problem behoben. Wir testen die 
 nachgebesserten Geräte erneut und sind 
zuversichtlich, den Probebetrieb im März 
aufnehmen zu können.
Wir bitten um Verständnis, dass wir trotz 
der großen Nachfrage nicht bereit sind, ein 
unfertiges Produkt auf den Markt zu werfen. Bitte geben Sie uns die Gelegenheit, 
das neue Terminal intensiv und sorgfältig 
zu prüfen, denn nichts ist ärgerlicher, als 
8 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013
Die g enossensch Aft

Seite 9

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K f z - U n f a l l g u t a c h t e n u n d Z e i t w e r t s c h ät z u n g e n
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
H a f t p f l i c h t - u n d K a s k o g u t a c h t e n A g g r e g a t - u n d M o t o r s c h a d e n - A n a l y s e n B e w e i s s i c h e r u n g e n W e r t e r m i t t l u n g e n
u n f a l l a n a l y t i s c h e Gu t a c h t e n B r a n d g u t a c h t e n K a u f be r a t u n g e n a u f W u n s c h A br e c h n u n g m i t d e r g e g n e r i s c h e n Ve r s i c h e r u n g
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Klotz_Anzeige_2013.qxd:176x32mm 05.03.2013 14:31 Uhr Seite 1
Wir trauern um unseren 
langjährigen Kollegen 
rudolf griesbeck 
(Taxi 3469)
Er verstarb am 17. Januar 2013 
im Alter von 48 Jahren.
Wir trauern um unseren 
langjährigen Kollegen 
walter Mayrhofer 
(Taxi 955)
Er verstarb am 22.02.2013 
im Alter von 81 Jahren.
streiflicht D es Aufsichtsr Ats
Von der schweinebauchwerbung zum image
Als sogenannte Schweinebauchwerbung wird in der Werbebranche eine abverkaufsorientierte Anzeige mit Preisangaben bezeichnet. Der Schweinebauch repräsentiert dabei 
ein typisches Produkt der Supermärkte, das nicht wie hochwertige Produkte aufwendig 
in Szene gesetzt, sondern schlicht abfotografiert und mit einem Preis versehen angeboten wird. Im Gegensatz dazu stehen Begriffe wie Branding und Imagewerbung. Hier 
geht es nicht um den Abverkauf einzelner Produkte, sondern um die Marke und das 
Bild (Image), das in den Köpfen der Kunden im Zusammenhang mit einem Produkt, 
 einer Marke oder einem Unternehmen vorherrscht. Strategie einer Imagewerbung ist es 
die Unternehmensbekanntschaft, die Veränderung der Konsumenteneigenschaft dem 
Unternehmen gegenüber und die generelle Aufmerksamkeit der Kunden gegenüber dem 
Unternehmen zu steigern. Sie zielt also auf die emotionale Einstellung des Kunden zum 
werbenden Unternehmen ab. 
Was hat das alles mit unserer Genossenschaft zu tun? Sehr, sehr viel! Wir alle leben 
von dem positiv besetzten Begriff „TAXI“, den man auch fast schon als Marke begreifen kann. Das Dumme ist nur, dass nicht nur unsere Genossenschaft, sondern auch 
 andere Unternehmen, wie zum Beispiel Taxi-Vermittlungen von dem positiv besetzten 
Begriff Taxi profitieren wollen. Und das nicht nur in der realen Welt, sondern auch in 
der digitalen Handy-Welt – ich denke da insbesondere an die APP „MyTaxi“ .
Die erste Aufgabe unserer Genossenschaftskommunikation muss es daher sein, bei den 
(potentiellen) Kunden eine Art Automatismus zu entwickeln. Derart, dass der Kunde 
den Begriff Taxi mit der Taxi-München eG gleichsetzt und in unserer Zentrale anruft, 
unsere Taxi APP auf seinem Handy installiert, oder unsere Internet- oder Facebook- 
Seite aufruft, wenn er an ein Taxi denkt oder ein Taxi benötigt. Aber Achtung! Dabei 
muss natürlich sichergestellt sein, dass der Kunde erstens tatsächlich auf unseren 
 Seiten landet und er zweitens auch passende Informationen erhält. Beides ist derzeit 
leider noch nicht immer der Fall. 
Dieses Image gelingt nur, wenn wir (der Aufsichtsrat und der Vorstand) gemeinsam 
 einen strategischen Kommunikationsplan erarbeiten und umsetzen.
Ihnen liebe Kolleginnen und Kollegen wünsche ich gute Geschäfte und stets eine 
 unfallfreie Fahrt.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre Christine Reindl 
Aufsichtsratsvorsitzende
auf Fehler zu stoßen, die durch eine Qualitätskontrolle vermieden werden können. 
Laut Bill Gates wurde die erste Version von 
Windows 98 mit etwa 20.000 Programmfehlern in den Markt gedrückt. Der Nutzer 
wurde unfreiwillig zum Produkttester. 
Microsoft sparte sich den Aufwand der 
 Prüfung. Ein bedenklicher Weg, dem wir 
nicht folgen wollen. (FK)
nachrufe
APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 9

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➔ Der lA nDesVerb AnD
Volkswagen pkw 2013 mit sehr 
attraktiven taxi-konditionen
Im ersten Halbjahr 2013 bietet Volkswagen 
Pkw besonders attraktive Konditionen für 
seine treue Kundschaft aus dem Taxi- und 
Mietwagengewerbe: 
inzahlungnahme-/eroberungsprämie
Bei Bestellung eines Taxi/Mietwagen der 
Marke Volkswagen PKW und gleichzeitiger 
Inzahlungnahme bzw. Eroberung eines 
Taxi/Mietwagen gilt folgende Aktionsprämie:
Touran: 1.500 Euro
Sharan: 1.500 Euro
Passat Limousine: 1.750 Euro
Passat Variant: 1.750 Euro
finanzierung: effektiver Jahreszins:
Touran: 1,9 %
Sharan: 1,9 %
Passat Limousine: 2,9 %
Passat Variant: 2,9 %
inhaberfahrzeuge
Die Volkswagen AG gewährt Inhabern von 
Taxi-/Mietwagenunternehmen, die eine 
gültige Genehmigung für den Verkehr mit 
Taxi/Mietwagen (gem. §§ 47/48/49 PBefG 
oder § 13 Abs. 2 FZV) besitzen, beim Kauf 
von fabrikneuen Fahrzeugen der Marke 
Volkswagen einen Nachlass in Höhe von 
20%. Die Gewährung des Nachlasses setzt 
voraus, dass das Fahrzeug für mindestens 
6 Monate, beginnend ab dem Tag der Zulassung, von dem Inhaber verwendet wird.
Kostenlose auslieferung
Für die Modelle Touran, Passat Limousine, 
Passat Variant und Sharan mit dem Verwendungszweck „Taxi/Mietwagen“ gibt es 
 weiterhin die kostenlose Selbstabholung in 
Emden bzw. Wolfsburg (Autostadt).
Der Leistungsumfang der Abholer-Pakete 
beinhaltet die kostenfreie Auslieferung 
 sowie 2 Eintrittskarten entweder
a3-paket (kostenlose selbstabholung 
autostadt)
Nur für Touran mit dem Verwendungszweck 
Taxi/Mietwagen
bzw.
e3-paket (kostenlose selbstabholung 
emden):
Für Touran, Passat Limousine, Passat 
 Variant und Sharan mit dem Verwendungszweck Taxi/Mietwagen.
Mit diesen Angeboten sind für Volkswagen 
auch 2013 die Weichen auf Erfolg im 
 Gewerbe gestellt!
BZP-AR.Nr. 06/13
mobile garantie
Der Spezialversicherer mobile GARANTIE 
Deutschland startet mit einem Sonderpreis 
für BZP-Mitglieder ins neue Jahr: 36-monatige Neuwagenanschlussgarantie bis zum 
30.6.13 statt für 1.085 Euro für 998 Euro!
Seit Sommer 2012 können Verträge nicht 
mehr nur für Neufahrzeuge abgeschlossen, 
sondern alle noch in der Herstellergarantie 
befindlichen Fahrzeuge als Neufahrzeuge 
im Sinne der Taxigarantie versichert werden. Dabei werden mit der mobilen Garantie die in den Allgemeinen Garantiebedingungen im einzelnen aufgeführten Teile der 
Baugruppen Motor/Getriebe/Kraftstoffanlage einschließlich der vollen Reparaturkosten versichert. Folgende Taxi- und Mietwagenfahrzeuge können versichert werden:
➔ PKWs (gilt nicht nur für Benzin- und 
Dieselmotoren, sondern auch für Erdgas-, Autogas- und Hybrid-Fahrzeuge!)
➔ bis zu einem Fahrzeugalter von 7 Jahren 
(abweichende Sondervereinbarung durch 
Einzelzusage möglich)
➔ mit nicht mehr als 6-Zylinder (abweichende Sondervereinbarung durch Einzelzusage möglich).
Die mobile GARANTIE Deutschland GmbH 
ist seit Anfang 2013 außerordentliches 
 Mitglied des BZP. Als Einstand wird den 
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10 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013

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angeschlossenen Taxi- bzw. Mietwagenunternehmern der BZP-Organisationen bis 
zum 30.6.2013 für die dreijährige Neuwagenanschlussgarantie ein Sonderpreis von 
998 Euro angeboten. Die aktuellen AGBs, 
Annahmerichtlinien und Tarife sowie 
den Versicherungsantrag finden Sie unter 
www.bzp.org als Download. 
Wichtig: Die Mitgliedschaft des Unternehmers im BZP muss von dem jeweiligen Landesverband per Stempel und Unterschrift 
auf dem Antrag bestätigt werden.
(Quelle: BZP AR.Nr. 07/13)
Verkehrsumfrage von 
mobil in Deutschland e.V.
Die Deutschen wollen mitreden. In Sachen 
Auto, Mobilität und Verkehr. Bei der großen Online-Verkehrsumfrage Ende 2012 von 
Deutschlands jungem Automobilclub „Mobil 
in Deutschland e.V.“ haben fast 2000 Interessierte mitgemacht. Schaut man auf die 
Ergebnisse, wird sofort klar, was die Deutschen für 2013 auf ihren Straßen bewegt. 
Die klarsten Ergebnisse der Umfrage liefern 
wieder die Radarkontrollen. Es geht vor 
 allem um diejenigen, die angeblich für 
die Sicherheit auf Deutschlands Straßen 
sorgen. Für 95% der Befragten sieht die 
 Realität so aus, dass es beim Thema Radarkontrollen nur ums Geld der Autofahrer 
geht. Hier wurde der höchste und eindeutigste Prozentsatz der Verkehrsumfrage generiert. Darüber hinaus meinen 91% der 
Befragten, dass Radarkontrollen, die nur 
dem Befüllen klammer Kassen dienen, unterbunden werden sollten. Jedoch würden 
Autofahrer mit 77% Radarkontrollen gutheißen, die der Sicherheit dienen. Das ist 
ein klarer Auftrag an Politik und Verkehrsminister, hier Transparenz und Rechtssicherheit zu schaffen und die Autofahrer 
nicht hinters Licht zu führen.
Umso weniger verwundert es, dass die Politik generell schlecht abschneidet. Die Autofahrer bemängeln vehement die fehlende 
Unterstützung der Politik. 88% der Teilnehmer geben an, dass Sie sich als Autofahrer 
von der Politik gar nicht oder nicht ausreichend vertreten fühlen, 85% meinen, dass 
Sie viel bezahlen und nur wenig Gegenleistung dafür bekommen. Besonders die 
Grünen stoßen den Autofahrern richtig 
 sauer auf: 81% der Befragten glauben, 
dass die Grünen autofeindlich eingestellt 
sind. Das sollte doch im Superwahljahr 
2013 ein richtiger Ansporn sein, hier etwas 
zu ändern.
Eine klare Meinung herrscht auch bei der 
Citymaut und den Umweltzonen: Beim 
 Umweltzonen-Chaos in Deutschland bleiben 
die deutschen Autofahrer standhaft. Wie im 
Vorjahr glauben etwa 85%, dass die Umweltzonen nicht ihren Zweck erfüllen und 
keinen ökologischen Nutzen stiften. 75% 
fordern die komplette Abschaffung der Umweltzonen. Noch klarer sprechen sich die 
Autofahrer gegen die Citymaut aus: 90% 
der Befragten wollen keine Citymaut.
Beim Thema Autobahnen zeichnet sich 
ebenfalls ein klares Bild ab: 63% der Autofahrer sind der Meinung, dass es genügend 
Autobahnen in Deutschland gibt. Vielmehr 
sollte man in den Ausbau der Schnellstraßen investieren, denn für 66% ist der Zustand nicht zufriedenstellend. Interessant 
ist auch, dass die ständige Diskussion um 
ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen 
unter den Befragten kaum notwendig ist, 
da sich 89% klar gegen ein Tempolimit 
aussprechen.
Mehr Informationen und alle Veröffentlichungen finden Sie unter www.mobil.org.
(Quelle: Mobil in Deutschland e.V.)
Weiterbildung
München er-fahren
München ist die attraktivste Stadt 
Deutschlands, wenn nicht sogar darüber 
hinaus. Viele einheimische und auswärtige Fahrgäste interessieren sich für die 
zahlreichen Sehenswürdigkeiten unserer 
Stadt und freuen sich, von uns Hinweise 
und Erklärungen zu diesen Örtlichkeiten 
zu erhalten. Wir konnten wieder den 
Kollegen Benedikt Weyerer, einem breiten Publikum durch seine monatlichen 
Beiträge im TAXIKURIER bekannt, als 
Referenten für dieses spannende Thema 
gewinnen.
wissen bedeutet umsatz! 
Vertiefen sie ihre München- 
Kompetenz zu ihrem eigenen nutzen! 
Optimieren sie ihre dienstleistung!
Maximal 15 Teilnehmerinnen und 
 Teilnehmer
Termine:
➔ Samstag, 15.06.2013, 
9–14 Uhr, theoretischer Unterricht
➔ Samstag, 22.06.2013, 
9–14 Uhr, theoretischer Unterricht
➔ Samstag, 29.06.2013, 
9–14 Uhr, praktischer Unterricht 
Ort: Taxi-München eG, Engelhardstr. 6, 
Sitzungszimmer, 1. Stock Verwaltung
Kosten: 155 Euro inklusive 
(steuerlich absetzbar)
➔ Schulungsunterlagen und 
Informations texte für die Praxis
➔ Zertifikat
Die Absolventen werden im Datenfunk 
 registriert und bei Bedarf vermittelt.
anmeldung: 
Frau Choleva, Taxi-München eG, 
Telefon (089) 2161-367
APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 11
Der lA nDes Verb AnD

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Verkehrsumfrage von 
mobil in Deutschland 
e.V.
Die Deutschen wollen 
mitreden. In Sachen 
Auto, Mobilität und Verkehr. Bei der großen Online-Verkehrsumfrage Ende 2012 von 
Deutschlands jungem Automobilclub „Mobil 
in Deutschland e.V.“ haben fast 2000 Interessierte mitgemacht. Schaut man auf die 
Ergebnisse, wird sofort klar, was die Deutschen für 2013 auf ihren Straßen bewegt. 
Die klarsten Ergebnisse der Umfrage liefern 
wieder die Radarkontrollen. Es geht vor allem um diejenigen, die angeblich für die 
Sicherheit auf Deutschlands Straßen sorgen. Für 95 % der Befragten sieht die Realität so aus, dass es beim Thema Radarkontrollen nur ums Geld der Autofahrer geht. 
Hier wurde der höchste und eindeutigste 
Prozentsatz der Verkehrsumfrage generiert. 
Darüber hinaus meinen 91 % der Befragten, dass Radarkontrollen, die nur dem Befüllen klammer Kassen dienen, unterbunden werden sollten. Jedoch würden 
Autofahrer mit 77 % Radarkontrollen gutheißen, die der Sicherheit dienen. Das ist 
ein klarer Auftrag an Politik und Verkehrsminister, hier Transparenz und Rechtssicherheit zu schaffen und die Autofahrer 
nicht hinters Licht zu führen.
Umso weniger verwundert es, dass die Politik generell schlecht abschneidet. Die Autofahrer bemängeln vehement die fehlende 
Unterstützung der Politik. 88 % der Teilnehmer geben an, dass Sie sich als Autofahrer von der Politik gar nicht oder nicht 
ausreichend vertreten fühlen, 85 % meinen, dass Sie viel bezahlen und nur wenig 
Gegenleistung dafür bekommen. Besonders 
die Grünen stoßen den Autofahrern richtig 
sauer auf: 81 % der Befragten glauben, 
dass die Grünen autofeindlich eingestellt 
sind. Das sollte doch im Superwahljahr 
2013 ein richtiger Ansporn sein, hier etwas 
zu ändern.
HALE electronic GmbH – 
der Innovator in der 
Taxibranche – feierte 
im Dezember 2012 
40-Jahr-Jubliäum. Das 
Salzburger Familienunternehmen hat sich seit seiner Gründung 
zu einem der bedeutendsten Entwickler 
und Hersteller für Taxameter und -zubehör in Europa etabliert.
Das Unternehmen wurde 1972 von Martin 
Leitner und Hermann Haslauer als Spezialwerkstätte für Tachometer, Fahrtenschreiber und Taxameter-Instandsetzung 
gegründet. Im Jahr 1977 wurde der erste 
HALE-Taxameter entwickelt und innerhalb 
kürzester Zeit 80% Marktanteil in Österreich erreicht.
1983 wurde der erste Taxameter mit Zeituhr für zeitabhängige Tarife, Sitzkontakteingang, Druckeranschluss und Fahrtenspeicher präsentiert. Es wurde auch mit 
dem Aufbau der ersten Exportmärkte 
 begonnen: HALE-Taxameter waren nun 
auch in Deutschland, Niederlande, der 
Tschechoslowakei, Ungarn und Saudi 
 Arabien zu finden. HALE-Taxameter sind 
somit in Deutschland nun schon seit 
30 Jahren in Verwendung!
1987 scheidet Hermann Haslauer aus, 
Martin Leitner übernimmt alle Anteile 
und die alleinige Geschäftsführung. 
In dem einstigen 2-Mann-Betrieb sind 
 bereits 22 Mitarbeiter beschäftigt.
1994 wurde in das jetzige Firmengebäude 
in Salzburg-Liefering übersiedelt. Das auf 
einem Areal von über 5000 m² neu errichtete Gebäude wurde mit dem 2. Platz des 
Staatspreises für Gewerbe- und Industriebauten ausgezeichnet.
1996 wurde die Firma Tacho Auer, der 
ehemalige Ausbildungsbetrieb von Martin 
Leitner, übernommen.
1999 beteiligt sich HALE an der deutschen 
Kienzle Argo Taxi International GmbH und 
entwickelt und produziert den KATI 1155 
Taxameter für den Mitbewerber. Nach über 
5000 produzierten Taxametern wird die Zusammenarbeit 2005 beendet.
Seit dem Markteintritt in Deutschland 1983 
hat uns Karl-Heinz Barkhausen als Außendienstmitarbeiter begleitet und ist uns immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden. 
Er hat sich mehr als zwei Jahrzehnte lang 
unermüdlich für HALE eingesetzt und war 
den HALE-Kundendiensten stets eine große 
Stütze in allen technischen Belangen. Sein 
Nachfolger Steffen Conrad hat ebenfalls 
bereits jahrelange Erfahrung mit HALE-Produkten und steht jederzeit für alle Fragen 
zur Verfügung. 
Zahlreiche Innovationen sind Teil der HALE 
Erfolgsgeschichte wie z.B. 1999 der im 
Rückspiegel integrierte Spiegeltaxameter. 
Die Weltneuheit war erstmals ab Werk in 
der Mercedes S-Klasse erhältlich. Auch verschiedene Fiskallösungen für z.B. Ungarn, 
Tschechien und Griechenland wurden im 
Laufe der Jahre realisiert.
HALE electronic hat bereits in den 80igern 
Qualitätssicherungsmaßnahmen in der Produktion durchgeführt und seit den frühen 
90igern die ISO 9001:1994 implementiert. 
Seit 2003 ist der gesamte Betrieb (Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Werkstätte) 
nach der europäischen Norm ISO 9001 zertifiziert. 
Mit nur 23 Jahren gründete der Elektromechanikermeister Martin Leitner das Erfolgsunternehmen. Nicht zuletzt seinem innovativen Geist, seinem Geschick und seinem 
Fleiß ist es zu verdanken, dass HALE heute 
zu den bedeutendsten Herstellern für Taxameter und -zubehör in Europa zählt.
Seine Frau Helga Leitner war von Beginn 
an dabei, auch die Kinder Barbara Stering 
und Stefan Leitner sind bereits seit über 
10 Jahren im Betrieb tätig.
Aus Salzburg kommen mittlerweile Taxameter für über 45 Länder weltweit, in vielen davon ist HALE der Marktführer. Mehr 
als 250 Kundendienste stehen allein in 
der Bundesrepublik Deutschland den 
Taxi- und Mietwagenunternehmen als 
 Ansprechpartner zur Verfügung. Mit 
über 80 Mitarbeitern erfolgen Soft- und 
Hardware-Entwicklung, Produktion und 
Prüfung von Taxametern und Taxizubehör 
direkt in Salzburg. Am Standort gibt es 
auch eine eigene Werkstätte für Einbauten. Die umfassende Produktpalette 
reicht vom einfachen Taxameter für 
 Einzelunternehmer über Systeme für 
Mehrwagenbetriebe bis hin zum komplexen Abrechnungssystem für Taxiflotten, 
Dispatchlösungen und Dachzeichen.
HALE ist Zulieferer und Entwicklungspartner der deutschen Automobilindustrie und 
erfüllt dadurch die höchsten Qualitätsstandards. Modernste Technologie und 
einfache Bedienung zeichnen die HALE- 
Produkte aus. Automotive Komponenten 
mit erweitertem Temperaturbereich garantieren eine lange Lebensdauer. HALE 
möchte sich bei den zahlreichen treuen 
Kunden, Werkstätten und Partnern für das 
entgegengebrachte Vertrauen bedanken. 
Innovationen und höchste Qualität werden auch in Zukunft die Grundlage unseres Schaffens sein.
40 Jahre hAle: 1972–2012
12 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013
Der lA nDes Verb AnD

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Häufig hat nicht nur einer allein alle 
Schuld an einer miesen Situation. Dass gilt 
bei Verkehrsunfällen wie auch sonst im 
 Leben. Bei Verkehrsunfällen sprechen wir 
dann von Haftungsquoten. Man erhält 
nicht 100 Prozent des Schadens ersetzt, 
sondern z.B. nur 2/3 oder 80 Prozent, je 
nachdem, wie hoch der eigene Verursachungsanteil ist. Wir greifen im Folgenden 
ein paar typische Unfall-Konstellationen 
heraus. Die Haftungsquoten sind von den 
Münchner Gerichten entwickelt worden 
(sog. Münchener Quotentabelle 2012, die 
aber nicht strikt rechtsverbindlich ist). 
Aber Achtung: Jeder Fall ist anders. Deshalb sind die folgenden Haftungsquoten 
nur ein erster Anhalt, insbesondere wenn 
die Unfallsituation sich mangels Zeugen 
oder mangels Spuren nicht weiter klären 
lässt. Die erste Zahl ist die Haftungsquote 
von A, die zweite betrifft B.
1. anfahren von A vom Straßenrand 
 in fließenden Verkehr auf B 100 : 0
2. a uffahren des A auf stehendes/ 
 haltendes Fahrzeug B, Regel: 100 : 0
➔ auch wenn B verbotswidrig 
parkte (leichtes Verschulden) 100 : 0
➔ wenn B wegen Kleintier 
(z.B. Igel) stark abbremst 3/4 : 1/4
➔ scharfes grundloses 
Abbremsen von B 0 : 100
➔ B bremst nach Aufleuchten 
von Gelb stark ab 100 : 0
➔ Kettenauffahrunfall, 
A fährt auf B auf 
Heckschaden: 100 : 0
 Frontschaden: 0 : 100
➔ nachts, wenn B ausreichend 
beleuchtet, aber nicht 
abgesichert 50 : 50
➔ auf abgesicherten, aber 
schwer erkennbaren LKW 1/3 : 2/3
➔ auf einen querstehenden 
nicht abgesicherten LKW 1/4 : 3/4
➔ ungeklärt on Vordermann 
rückwärts fuhr 50 : 50
3. f ahrstreifenwechsel von A; 
 in der Regel: 100 : 0
➔ A wechselt im Reißverschlusssystem, ungeklärt ob er an 
der Reihe war 3/4 : 1/4
➔ A wechselt von Einfädelungsspur 
auf Normalspur der Autobahn 100 : 0
➔ A wechselt Fahrspur und B 
fährt von Fahrbahnrand an 1/3 : 2/3
4. linksabbieger A, B fährt 
 geradeaus; in der Regel: 100 : 0
➔ B fährt beim Ampelumschalten 
von Gelb auf Rot durch 2/3 : 1/3
➔ B fährt bei Rot durch 0 : 100
5. geschwindigkeitsüberschreitung 
von B, wobei A links abbiegt oder 
wartepflichtig ist oder wendet 
oder ausfährt oder rückwärts fährt
➔ 50 km/h-Zone, B fährt bis 15% 
überhöht 100 : 0
➔ 50 km/h-Zone, B fährt 
15-30% zuviel 3/4 : 1/4
➔ 50 km/h-Zone, B fährt 
30-50% zuviel 2/3 : 1/3
➔ 30 km/h-Zone, B fährt bis 
38 km/h 100 : 0
➔ 30 km/h-Zone, B fährt 
45–50 km/h 2/3 : 1/3
➔ 30 km/h-Zone, B fährt über 
70 km/h 0 : 100
6. gegenverkehr, A fährt über 
Fahrbahnmitte 100 : 0
➔ B fährt nicht ganz rechts 100 : 0
➔ A weicht wegen Hindernis über 
Mitte aus 100 : 0
➔ bei durchgehend einseitig 
beparkter Straße 50 : 50
7. Kreuzungen. A fährt bei Rot 
durch, B fährt bei Grün 100 : 0
➔ Ungeklärte Ampelstellung 50 : 50
➔ B fährt bei Grün in Kreuzung, 
A auch, B muss räumen, hat 
deshalb Vorrecht 2/3 : 1/3 
➔ ohne Beschilderung, rechts 
vor links, B kommt von rechts 80 : 20
8. Türöffnen. A öffnet Tür, 
B fährt vorbei, in der Regel: 100 : 0
➔ B fährt im Abstand von 
weniger als 50 cm vorbei 2/3 : 1/3
➔ B fährt im Abstand von 
weniger als 30 cm vorbei 50 : 50
9. straßenbahn (A) fährt auf 
PKW (B), das nicht rechtzeitig 
Gleise räumte 50 : 50
➔ B ist auf längere Zeit sichtbar 
gewesen 3/4 : 1/4
10. fußgänger
➔ Fußgänger B geht am rechten 
Straßenrand 100 : 0
➔ B betritt ohne Beachtung 
des fließenden Verkehrs 
Fußgängerüberweg 100 : 0
➔ B betritt von rechts Fahrbahn 30 : 70
11. Mithaftung 
➔ B fährt mit A, A ist alkoholisiert 
bis 1,1 Promille 
(= nicht erkennbar), B: 0%
➔ B fährt mit A, A ist betrunken = 
ab 1,2 Promille (erkennbar); B: 1/3
➔ A legt keinen Sicherheitsgurt 
an, A: 25%
Ihr Dr. Jürgen Stahlberg 
Rechtsanwalt
rechtsanwalt dr. Jürgen stahlberg gibt rechtsauskunft über taxirelevante Themen. 
seine Kanzlei, zusammen mit rechtsanwalt dieter stephan, der auch Taxiunternehmer ist, hat sich auf unfälle und Verkehrs ordnungswidrigkeiten spezialisiert.
➔ hAftungsquoten bei Autounfällen
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APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 13

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l eserbriefe ⁄ f orum
Taxi 644 Mercedes M-db 6904 oder ähnlich
Sehr geehrte Damen und Herren!
Darf ich in höflicher Form, aber doch deutlich, Ihnen von 
 auffälligen Vorgängen/Beobachtungen berichten, die ich am 
29.01.2013, auf der Lindwurmstraße zwischen der Einfahrt von 
der Implerstraße bis zum Sendlinger Tor, teilweise auch als 
 Betroffener, mit dem Fahrer des oben genannten Taxis hatte.
Dieser Fahrer war mit einem Fahrgast offenbar so eilig unterwegs, dass er keinen anderen Wagen, an Stellen wo zum Beispiel auf der rechten Fahrspur Autos wegen Ladetätigkeiten geparkt hatten und man sich reißverschlußmäßig einfädelt bzw. 
einfädeln lässt, in irgend einer Art und Weise Vorfahrt gegeben 
hat, die dem von rechts kommenden vielleicht sogar zusteht. Er 
hat, wie man sagt, „draufgehalten“ bis auf 2 cm, den, ich glaube, sogar strafbaren „Stinkefinger“ mehrfach gezeigt und damit 
den Münchner Taxifahrern überhaupt nicht zur Ehre gereicht.
Wenn man dies auch von der Ferne sieht, auch sieht, dass er 
bei den Ampelphasen schlussendlich maximal eine Autolänge, 
aber nicht mehr, gutgemacht hat – und das auch nur weil er 
von anderen Autofahrern, vollkommen anders als wie er sich 
selbst verhält, immer wieder hereingelassen wurde –, dann ist 
es doch bemerkenswert. Schimpfen hilft nicht, Beruhigungsmittel auch nicht, aber vielleicht haben Sie einen Film über ein einigermaßen ordentliches, angenehmes Fahren in der Großstadt, 
den Sie Ihren Kollegen einmal zeigen könnten. 
Ich selbst betreue als Augenarzt bei Überprüfung der Fahrtauglichkeit viele Taxifahrer, nutze mindestens zwei- bis dreimal 
selbst in der Woche Taxis, habe aber von der Ferne und der 
Nähe ein solches Verhalten, zumal mit einem Fahrgast an Bord, 
seit Jahren nicht erlebt.
Dies als kurzer Gruß, zugleich mit Dank und Anerkennung für 
die in der Telefonzentrale ständig freundliche Betreuung!
Dr. med. Andreas Z.
.......................................................................................
Hallo, liebes Taxiteam München,
Ihr seid richtig klasse. Selbst heute Morgen um 8.30 Uhr, im 
größten Chaos (Sperrung der S-Bahn-Stammtrecke), habe ich 
sofort ein Taxi ins Klinikum Rechts der Isar bekommen. Ganz 
lieben Dank dafür. Und was mich vor allem begeistert hat, war 
der Fahrer. So einen gibt es wirklich selten!
Ich würde dem Fahrer wirklich gerne Danke sagen. Können Sie 
bitte einen Kontakt herstellen. Für so etwas ist euer Team ja 
eigentlich nicht zuständig und Ihr habt bestimmt genug zu 
tun, nur wie sollte ich sonst dem Taxifahrer ein Lob zukommen 
lassen?
Ganz liebe Grüße
Regina J.
Anmerkung der Redaktion: Bei dem betreffenden Fahrer handelt 
es sich um Herrn Günter Läntzsch, der das Taxi 933 fuhr. Der 
Kontakt wurde bereits hergestellt.
.......................................................................................
Sehr geehrte Damen und Herren,
am Sonntag, 17.02.2013 bekam ich plötzlich wahnsinnige 
Zahnschmerzen (Wurzel, wie ich jetzt weiß). Ich sah mich außerstande meine behinderte Tochter Carina Oswald zu begleiten 
und in den Zug nach Nürnberg zu setzen. Um 16.08 Uhr rief ich 
die Taxi-Zentrale unter 21610 an. Die nette Dame nahm alle Infos auf: Abholen vom 3. Stock in der Lassallestr. 87, spätestens 
16.25 Uhr mit dem Taxi zum Hbf München Gleis 21 oder 24, 
Abfahrt 17.06 Uhr, Carina zu den Gleisen begleiten und in den 
Zug nach Nürnberg setzen.
Um 16.25 Uhr klingelte ein gut gekleideter Herr an meiner Tür, 
sagte er sei der Taxi-Fahrer und habe alles verstanden. Ich 
übergab meine Tochter (sehbehindert, nachtblind, hörgeschädigt, gehbehindert) dem Fahrer, der sie samt Gepäck im Aufzug 
nach unten beförderte. Die Fahrt kostete 21,–. Der Taxifahrer 
hat Carina zum Zug begleitet, Carina muss aber in den 1. Waggon einsteigen. Dort waren inzwischen alle Sitzplätze besetzt. 
Der Taxifahrer hat einen anderen Zugfahrgast gebeten aufzustehen, damit meine behinderte Tochter einen Sitzplatz bekommt. 
Wie er noch rechtzeitig aus dem Zug gekommen ist, bleibt mir 
rätselhaft. Tatsache ist, dass meine Tochter nicht einmal noch 
Trinkgeld gegeben hat, weil sie nicht weiß, wie viel man da geben sollte. Auf diesem Wege versuche ich diesem Taxifahrer zu 
danken und wenn er zufällig in meiner Richtung ist, darf er sich 
gerne 5,– Trinkgeld abholen.
Nochmals Danke, Ihr seid Spitze!
Heide H.
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der 
Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
moti V Des mon Ats
➔ schlüter stAnD im Winter
„Hier hilft auch kein Klappspaten …“
14 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013

Seite 15

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Der tA xikurier V or 5 J Ahren
➔ Alles un Verän Dert
überzähliges bereitstellen an t axistandplätzen 
(aus der april-a usgabe 2008 des TaxiKurier)
An vielen Taxistandplätzen stehen auf den Standplatztafeln 
detaillierte Informationen über die Anzahl und Formation. 
Eine Aufstellung ist nur zwischen den beiden Taxistanplatztafeln gestattet. Stehen darüber hinaus weitere Taxis, 
spricht man von unerlaubter Bereitstellung. Dies ist verboten! Richtig ärgerlich wird es für uns, wenn wegen der 
 Ignoranz Einiger Standplätze „auf der Kippe“ stehen. 
Allen voran müssen wir den 
 „Marienplatz“ erwähnen. Mehrfach 
haben wir im TAXIKURIER bereits 
darum gebeten, diese Unart abzustellen, da in diesem speziellen 
Fall auch noch Fußgänger, Radfahrer und der städtische Linienbus 
gefährdet oder behindert wurden. 
Selbst Anzeigen beim KVR von 
überzählig bereitstehenden Kollegen konnten keine Abhilfe schaffen. Der „Katzenjammer“ und die 
anschließende „Erleuchtung“ dieser KollegInnen wird voraussichtlich erst mit Aufhebung dieses Standplatzes einsetzen – nur dann ist es zu spät! Jüngst hatten wir einen Kunden, der sich über rücksichtslose Kollegen beschwerte: Den 
Portier des Hotels Apollo in der Mittererstraße. Dieser Herr 
verfügt über eine nahezu „grenzenlose“ Leidensfähigkeit. 
Ihm wurde durch überzählig bereitstehende Kollegen des 
 Taxistandes MERIDIEN (Bayerstraße) die Hotel anfahrt komplett blockiert. Er versuchte in persönlichen Gesprächen mit 
diesen Kollegen vor Ort seine Hotelanfahrt für eine Lieferung frei zu bekommen. Leider vergeblich! In seiner großen 
Not rief er dann bei uns in der Zentrale an und bat uns, ob 
wir auf diese Kollegen einwirken können, damit er seine Lieferung abladen kann, da er den Spediteur bereits die dritte 
„Ehrenrunde“ drehen ließ. Peinlicher geht’s nicht mehr! So 
schaffen wir uns Freunde! 
Wenn Sie dem Ansehen des gesamten Taxigewerbes nicht 
weiter schaden wollen, unterlassen Sie zukünftig die überzählige Bereitstellung, egal wo! (NL)
April 2008
TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Was jetzt zu tun ist!
➜ Der Kanal 6
Gebrauch und Missbrauch des „Ratschkanals“
➜ Die versteckten Schätze Münchens
Start einer neuen Serie
➜ Was macht der Hotel- und Gaststättenverband
Gespräch mit dem Präsidenten Siegfried Gallus
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
Feinstaub
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wechseln wir Ihre Scheibe
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Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr 
Auflösung b il Der Witz ( märz-Ausg Abe)
„lieber einen netten empfang beim fahrgast 
als einen schlechten im fahrzeug“
Jörg Günther hat mit dieser Unterzeile einen Verzehr- Gutschein 
von „Der Pschorr“ im Wert von 100 Euro gewonnen. Herzlichen 
Glückwunsch! (PR)
➔ An D the W inner is …
Wir bedanken uns bei allen Taxifahrer/innen, die unseren Club anfahren.
APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 15

Seite 16

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messe m ünchen i ntern Ation Al
bauma 2013 – 
Die größte messe der Welt 
15.04. – 21.04.2013
Riesige Maschinen auf einer Ausstellungsfläche von 570.000 m² – die bauma ist 
die größte und wohl eindrucksvollste 
Fachmesse der Welt. Sie findet alle drei 
Jahre statt und ist bekannt für ihre Rekorde. Auch dieses Jahr hat die Messe 
München International die Ausstellungsfläche erweitert: Das Außengelände ist 
um 15.000 m² größer als beim letzten 
Mal, die bauma misst damit 570.000 m² 
– das entspricht einer Fläche von 80 Fußballfeldern. Weit über 3000 Aussteller haben Platz, eine immense Zahl sollte man 
meinen. Doch die Warteliste ist immer 
noch lang, wie Georg Moller, Projektgruppenleiter der bauma erklärt: „Mit dem 
 zusätzlichen Areal können wir mehr Aussteller zulassen als zur vergangenen Veranstaltung. Dennoch ist es uns nicht 
möglich, allen Flächen- und Teilnahmewünschen der Unternehmen gerecht zu 
werden.“ Schon vor der Veranstaltung 
werden also die Zahlen vom letzten Jahr 
übertroffen, der 15. April wird mit Spannung erwartet.
Auch die Region profitiert von der Weltleitmesse: Mit Ausstellern wie MAN aus 
München oder Zeppelin aus Garching sind 
viele Unternehmen aus München und 
 Bayern auf der bauma vertreten. Keine 
Frage also, dass gut gefüllte Auftragsbücher nach der bauma indirekt auch 
 Arbeitsplätze in der Region sichern. Nicht 
zu vergessen sind auch die vom Messebetrieb profitierenden Branchen wie Hotellerie und Transport, die sich auf die 
mehr als 450.000 Messebesuchern freuen.
„die 66“ – seniorenmesse
12.04. – 14.04.2013
MOC Veranstaltungscenter München
Lilienthalallee 40
Öffnungszeiten:
12.04. – 14.04.2013 10.00 – 17.00 Uhr
hauptversammlung Munich re
25.04.2013
ICM Internationales 
Congress Center München
130. Kongress der deutschen 
gesellschaft für chirurgie
30.04. – 03.05.2013
ICM Internationales 
Congress Center München
Weitere Informationen unter:
www.messe-muenchen.de
➔ April- progr Amm
Weitere termine im April mit hohem 
besucheraufkommen
Foto: iStockphoto
Die fünf Weisheiten D es mon Ats
➔ Während der Indonesier pro Jahr 
140 kg Reis verbraucht, liegt der 
deutsche Pro-Kopf-Verbrauch bei 
3,3 Kilogramm.
➔ Der Schriftsteller Balzac soll täglich 
bis zu fünfzig Tassen Kaffee getrunken haben.
➔ Wal-Mart ist der größte Arbeitgeber 
der Welt.
➔ Die strategischen Ölreserven, über 
die Deutschland verfügt, reichen 
90 Tage.
➔ Aus den Buchstaben des Wortes 
„Bundeskanzlerin“ kann man das 
Wort „Bankzinsenluder“ bilden. (PR)
werbung 
Ohne 
uMwege
➔ ÜBER 25 MILLIONEN FAHR-
GäSTE PRO JAHR
➔ STELLFLäCHEN AN MÜNCHENS 
LUKRATIVSTEN PLäTZEN
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Information und Beratung:
Taxi-München eG
Ansprechpartner: Frau Reich 
Telefon: (089) 21 61-373
E-Mail: reich@taxi-muenchen.de
so gut besucht war die bauma 2010:
➔ 3.256 Aussteller
➔ 420.000 Besucher
Foto: iStockphoto
16 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013

Seite 17

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tA xi- check m ünchen
der TaxiKurier testet seit anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. 
Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-scout mit einer besonderen aufgaben stellung 
auf Münchens straßen und standplätzen unterwegs und berichtet über seine erfahrungen und erlebnisse. die ergebnisse zeigen, wie sowohl die pflichtaufgaben als 
auch freiwillige leistungen und wünsche unserer fahr gäste erfüllt werden. 
Laut Markforschungsberichten ist fast jedes 
dritte Handy in Deutschland ein Smartphone, Tendenz steigend. Je nach Androidoder iPhone-Betriebssystem bieten die Hersteller hunderttausende sogenannte Apps 
(Applications, deutsch: Anwendungen) zum 
Download an. Die Bandbreite dieser Anwendungen ist unerschöpflich und reicht 
von Spiel, Spaß, Unterhaltung, Information, einfachen Werkzeugen bis hin zu 
 Multitasking-Business-Programmen.
Trendorientiert reagierten wir auf diese 
Entwicklungen mit der kostenlosen Bestell-App der Taxi-München eG. Die Nutzer 
erhalten damit den vollen Leistungsumfang 
der Münchner Taxizentrale und viele hilfreiche Features:
➔ Position und Abholadresse des Fahr gastes 
werden automatisch per GPS ermittelt
➔ Anzeige aller freien und besetzen Taxis
➔ Anzeige aller Münchner Taxistandplätze 
➔ Direktanruf aus der App am Standplatztelefon möglich
➔ Auftragsbestätigung durch ausführendes 
Taxi
➔ Anzeige der Anfahrt des bestellten Taxis
➔ Voraussichtliche Ankunft in Meter und 
Minuten 
➔ Angabe der Konzessionsnummer und des 
amtlichen Kennzeichens
➔ Taxibestellung mit Zusatzoptionen 
 möglich (Kreditkartenakzeptanz, 
 Großraumfahrzeuge, Hunde etc.)
➔ Vorbestellung für einen späteren Zeitpunkt oder an anderen Tagen möglich
Alle bei der Taxi-München eG angeschlossenen Fahrzeuge erhalten die Aufträge über 
den Datenfunk der Taxi-München eG. Als Fahrer benötigen Sie keine weiteren technischen 
Hilfsmittel. Es entstehen keine zusätzlichen 
Kosten. Die schwarz-weißen, quadratischen 
QR-Codes (Quick-Response-Codes) stehen 
für unsere Smartphone- Fahrgäste sowohl in 
der iPhone- als auch Android-Version auf 
www.taxi-muenchen.com zum Einscannen 
 bereit und führen direkt zum Download. Als 
zusätzlichen Service haben wir auch die Visitenkarten und Standplatz-Leporellos der Taxi 
München eG damit bedruckt. Mit dem iPhone 
in der Hand streifte unser Taxi-Scout über 
Münchens Standplätze und war auf der Suche 
nach dem Münchner Taxi-App.
taxi 1 –
(nr. 3242, 27. feb., 15.20 uhr, Tierpark)
„Wie komme ich zu dem Taxi München 
App?“ Das ist und bleibt hier auch eine 
Frage. „Manche Kollegen haben’s zwar 
schon, ich aber leider nicht.“ Er gibt sogar 
zu, dass er ein wenig rückständig ist und 
ich kann mich gerne an die bereitstehenden anderen Taxis wenden. 
taxi 2 W
(nr. 1296, 27.02., 15.45 uhr, pocci)
Dieser Taxler wirkt etwas mobiler und ich 
hoffe auf digitale Insider-News. Er reicht 
mir eine Taxi-Visitenkarte und bittet um 
Anruf unter der angegebenen Zentrale. 
Hoppla, da entdecke ich die QC-Codes auf 
der Karten-Rückseite und freue mich auf 
eine persönliche Anleitung. Fehlanzeige, 
der Fahrer verweist mich weiter an die Zentrale, die wissen wie man das App irgendwie einscannen kann.
taxi 3 WW
(nr. 2569, 27.02., 16.00 uhr, goetheplatz)
Dieses Eco-Taxi verleitet mich zu der Annahme, dass nun meine App-Visionen bald 
erfüllt werden. Aber auch dieser Mann hat 
zu den Scann- und Download-Funktionen 
nichts auf dem Zettel. Immerhin erfahre 
ich, dass ich vielleicht Informationen auf 
der Taxi München-Webseite erhalte, die genaue Internet-Adresse kennt er nicht. Im 
Zweifelsfall könne ich aber, mit Ausnahme 
an Sylvester ab 23 Uhr, unter der Rufnummer 21610 schnell ein Taxi bestellen.
taxi 4 WW
(nr. 3329, 27.02., 17.50 uhr, 
rindermarkt)
Irgendwie war da was. Der Fahrer sucht auf 
dem Standplatz-Leporello nach Informationen zum Taxi-App. Entweder hat er es noch 
nie gelesen, identifiziert die Information 
nicht, oder hat noch die veraltete Auflage. 
Wieder werden mir zum App-Procedere keinerlei Angaben gemacht und die Webseite 
als einzige Lösung dargestellt.
taxi 5 W
(nr. 2040, 27.02., 18.00 uhr, 
 rindermarkt)
„Geben Sie „Taxi App“ ins Google-Suchfeld 
ein und dann kommt alles“ . Das Titelthema 
in unserer März-Ausgabe hat bereits ausführlich darüber berichtet, wie sich Branchenfremde am Taxivermittlungs-Kuchen 
bereichern und wohin das führen kann. Mit 
Nachdruck betone ich den Wunsch nach der 
Münchner Taxi App und den schwarz-weißen QC-Code, den Münchens Fahrer zum 
Einscannen mit sich führen. Das glaubt er 
erst nicht, besinnt sich und hat das halt 
einfach noch nicht.
Die Befragung weiterer Fahrer am Marienplatz konnte keinerlei positive Ergebnisse 
und somit keinen Gewinner liefern. Dies 
zeigt, dass unsere weitsichtigen Investitionen und Informationen in dieses Thema 
(noch) nicht beachtet werden. Wir bitten 
deshalb alle Unternehmer die Leporellos 
und/oder Karten mit den QC-Codes an die 
Fahrer zu verteilen, bzw. wir bitten die 
Fahrer Ihre Arbeitgeber aktiv zu deren Ausgabe aufzufordern.
Kein gewinner 
Die bewertung
WWWW grandios
WWW sehr gut
WW gut
W befriedigend
– nicht überzeugend
➔ tA xi-münchen- App
Foto: iStockphoto
APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 17

Seite 18

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unser körper im frühling
Die Temperaturen steigen wieder und die 
Tage werden länger. Wenn es morgens 
schon hell ist, wacht man einfach leichter 
auf. Die Lebensgeister entflammen und 
Frühlingsgefühle sorgen für anhaltend gute 
Laune. Doch woher kommt es? Rein wissenschaftlich betrachtet erklärt sich das Aufkeimen der Lust durch die Botenstoffe 
 Melatonin und Serotonin sowie unsere Vorstellungskraft.
Da es wieder länger hell ist, und die Sonne 
an Kraft gewinnt, verringert sich die Produktion des Schlafhormones Melatonin. 
Gleichzeitig steigt der Serotoninspiegel aus 
dem gleichen Grund an. Wenn dann die 
ersten Frühlingsboten sichtbar werden, mal 
ein Schneeglöckchen, mal ein fröhlich 
zwitschernder Vogel, kommt die Vorfreude 
auf schöne Sonnentage. Spätestens nach 
dem zweiten misslungenen Flirtversuch 
keimt der Gedanke an eine Frühjahrsdiät. 
Warum auch nicht? Nach kalorienschweren 
Wintertagen schadet es nicht, sich wieder 
in Form zu bringen. Man muss es ja nicht 
übertreiben. Es reicht schon, die Süßigkeiten links liegen zu lassen und sich mehr 
auf Obst und Gemüse zu konzentrieren. 
Ausreichend trinken hilft, nicht nur beim 
Abnehmen. Um die wichtigen Funktionen 
aufrecht zu erhalten, benötigt der menschliche Körper viel Flüssigkeit, allein das 
 Gehirn besteht zu 85% aus Wasser. Ein 
 erwachsener Mensch sollte zwei bis drei 
 Liter am Tag zu sich nehmen. Eventuell 
 liegen die Aussetzer, die so mancher 
 Verkehrsteilnehmer hat, an mangelnder 
Flüssigkeitszufuhr!
Während der Arbeitszeit darf es ja nichts 
Alkoholisches sein – selbstverständlich. 
Doch es wäre nicht das erste Mal, dass man 
im April nachmittags im Biergarten sitzen 
und die erste Maß genießen kann. „Echte 
Münchner“ – wenn auch mit unterschiedlichen Wurzeln – genießen es ganz besonders, wenn die Touristenhorden noch nicht 
den Chinesischen Turm oder den Löwenbräukeller belagern. Dabei gibt es immer 
noch eine paar Biergärten, die nicht überlaufen sind, zum Beispiel Siebenbrunn, 
 direkt am Tierpark oder der Rosengarten 
und der Hopfengarten im Westpark.
salz und schnee
Wenn Schnee und Eis von der Straße verschwunden sind, wird es wieder Zeit, Salz 
und Sand vom Auto zu waschen. Da das 
Taxi ja nicht nur ein Fortbewegungsmittel 
ist, sondern auch ein Arbeitsplatz an dem 
der Taxifahrer sich viele Stunden am Tag 
aufhält, ist es besonders wichtig, dass 
 Fahrer und Fahrgast sich wohlfühlen. 
 Sauberkeit ist dabei ein entscheidender 
Faktor. Wer möchte schon in einer stinkenden, stickigen Rumpelkammer sitzen? Und 
wer weiß, vielleicht verbergen sich unter 
den Fußmatten nicht nur Kieselsteine, sondern auch noch ein kleines Trinkgeld von 
herabgefallenen Münzen.
Aber nicht nur innen, auch außen benötigt 
unser Gefährt etwas Zuwendung. Das Salz 
muss weg, auch aus allen Ritzen und Fugen. Wer hier schlampt, muss sich nicht 
wundern, wenn das neue Auto schon bald 
Rostflecken bekommt. Bei dieser Gelegenheit kann man sich das Fahrzeug gleich 
 näher ansehen, ob nicht irgendwo ein 
Schaden durch einen Steinschlag entstanden ist. Auch die Scheibenwaschanlage 
sollte neu befüllt werden. Frostschutz verhindert in erster Linie das Einfrieren des 
➔ f rühling un D früh JAhrsputz
Au Fbruchstimmung
t itelthem A
Fotos: istockphoto
18 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013

Seite 19

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Wischwassers, die Reinigungsleistung ist 
eher mäßig. Deshalb empfiehlt es sich, die 
gesamte Flüssigkeit auszutauschen und 
Scheibenreiniger nachzufüllen. Wer auch 
noch die Wischerblätter austauscht, hat 
wieder den perfekten Durchblick.
straßenschäden und schlaglöcher
Nach der Schneeschmelze kommen die 
Straßenschäden zu Tage. Diese sind nicht 
nur ein optischer Makel, sie stellen eine 
tatsächliche Gefährdung für alle Verkehrsteilnehmer dar. Grundsätzlich ist der 
 Baulastträger im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht dafür verantwortlich, Straßenschäden in einem angemessenen Zeitrahmen zu beheben. Leider wird das mit 
Hinweis auf klamme Kassen gerne hintan 
gestellt. Also werden hübsche Schilder angebracht, die den Verkehrsteilnehmer davor 
warnen, dass sich die Straße in eine Kraterlandschaft verwandelt hat. Der Autofahrer hat dadurch die Pflicht, auf Sicht zu 
fahren, und zwar so langsam, dass er gegebenenfalls auch noch ausweichen kann.
Sollte trotzdem durch ein Schlagloch das 
Fahrzeug beschädigt werden, wird es für 
den Fahrer schwer, den Schadensersatz 
 geltend zu machen. Wichtig ist hier eine 
genaue Dokumentation des Unfalles mit 
Fotos, möglichst mit einem Maßstab neben 
dem Schlagloch. Auch Zeugenaussagen 
können hier hilfreich sein. Doch auch hier 
gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht, denn 
Schäden an Reifen und Fahrwerk können 
sehr kostspielig werden, deshalb Augen auf 
und den Schlaglöchern lieber ausweichen! 
(TK)
Tätigkeitsschwerpunkte
Verkehrsrecht, Unfallabwicklung, 
Bußgeld- und Führerscheinangelegenheiten, Kauf- und Gewähr -
leistungsrecht.
Langjährige Erfahrung in der 
Unfallabwicklung im T axigewerbe
 
Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH 
Balanstraße 59 • 81541 München
T . 089 / 53 29 51-0 • F . 089 / 53 24 29
www.kanzlei-voigt.de • voigt@kanzlei-voigt.de
Der Frühling oder Lenz ist die Jahreszeit zunehmender Tages längen. Ob Frühjahrskur, 
Frühjahrsmüdigkeit oder Frühlings-Gefühle, jeder verbindet mit dieser Jahreszeit 
 seine eigenen Assoziationen. Für den TAXIKURIER ein Motiv, eine Titelgeschichte zu 
produzieren. Deshalb ein bunter Frühlings-Strauß auf dem Cover. (PR)
zum t itelbil D
Foto: atelier-tacke.de
AUTO-ANKA UF
- gebraucht
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(auch Totalschaden)
- Motorschaden
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TSL GmbH München
Landsberger St r. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
Frühlingsstrauß von „Blumen Maier“, Kästlenstraße/Wasserburger Landstraße
APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 19

Seite 20

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➔ g efAhr o Der c hAnce
cAr- s h Aring
t itelthem A
Mobilität ist die Fähigkeit, den Ort nach 
 eigenem Belieben zu wechseln. Diese 
 Möglichkeit ist ein wichtiger Teil unseres 
Freiheitsgefühls. Seit den Wirtschaftswunderjahren der 1950er und -60er ist dieses 
Gefühl fest verbunden mit dem Fortbewegungsmittel Automobil. Dieses hatte zu jener Zeit auch in den Familien eine solchen 
Stellenwert, dass der Autor als Kleinkind 
nach Aussage von Zeitzeugen das Wort 
„Auto“ lange vor den Wörtern „Mama“ und 
„Papa“ aussprechen konnte. Das Auto war 
das wichtigste Familienmitglied. Ob samstägliche Autowäsche, Sonntagsausflug 
oder Familienurlaube, das Auto war Projektionsfläche für Träume von Eltern und 
 Kindern.
Nach bestandener Führerscheinprüfung in 
den späten 70ern erweiterte das Auto den 
Aktionsradius des nunmehr „Erwachsenen“ 
ins kaum Fassbare. Auch wenn der mühsam 
zusammengesparte gebrauchte Renault R4 
wesentlich mehr Ersatzteile als Benzin auf 
100 km benötigte: Ihn vor der Türe (fast) 
jederzeit fahrbereit zu wissen, bedeutete 
einen unfassbaren Gewinn an Freiheit und 
Lebensqualität.
Die Kult-Fernsehserie der 1980er Irgendwie 
und Sowieso charakterisiert ihre Helden 
über deren Fahrzeuge: Der unsichere, gehemmte Sir Quickly (nach der NSU-Quickly, 
dem ersten Moped der deutschen Nachkriegsgeschichte) auf seinem wackeligen 
Zweirad, der souverän auftretende Sepp mit 
amerikanischem Straßenkreuzer-Cabrio, der 
stets überdrehte Effendi im hochtourigen 
Alfa-Romeo. Als Sir in der letzten Folge 
endlich erwachsen wird und seinen Platz 
als Bauer und Hoferbe einnimmt, bleibt die 
Quickly irgendwo am Straßenrand stehen. 
Die Probleme der Familie löst Sir von nun 
an auf dem Traktor.
mobilität ist freiheit
Der automobile Freiheitstraum stand Jahre 
später Pate bei dem Entschluss des Autors, 
sein Studium an den Nagel zu hängen und 
hauptberuflich Taxi zu fahren. Die einsamen Nachtschichten in eigener Selbstbestimmung waren die Verkörperung von Freiheit und Unabhängigkeit. Das war zwar 
ganz klar eine Illusion; trotzdem fühlte es 
sich ziemlich gut an.
Mittlerweile verlässt unser gesellschaftliches Verhältnis zum Auto langsam die 
 Pubertät. Im kirchlichen und alternativen 
Umfeld der 1980er Jahre wurde die automobile Fortbewegung bereits als ein 
Hauptverursacher von Umweltproblemen 
benannt. Sowohl der Landschaftsverbrauch 
durch immer weiteren Straßenbau als auch 
die Luftverschmutzung durch Abgase erzeugten einen erst persönlichen, dann 
(über den Einzug der Grünen in die Politik) 
auch politischen Druck, über eine Verringerung von Autoverkehr und andere Möglichkeiten von Mobilität nachzudenken. Heute 
sind entsprechende Sorgen und Zielsetzungen Bestandteil aller ernstzunehmenden 
demokratischen Parteiprogramme in 
Deutschland.
Auch wenn sich durch Einführung von 
 Katalysator-Technik und Rußfilter die Luftqualität in den Städten verbesserte: Dauerstaus und fehlende Parkmöglichkeiten führen immer mehr zu der Einsicht, dass das 
Privatauto als vorherrschendes Mittel der 
Mobilität im städtischen Umfeld den Höhepunkt seiner Entwicklung überschritten hat. 
Bezeichnenderweise bekam dieser Gedanke 
Gewicht, als die Automobilkonzerne ihn thematisierten. Sie wurden von der Überlegung 
umgetrieben, wer in 10 oder 20 Jahren noch 
ihre Erzeugnisse kaufen würde.
Mehrere Studien kamen zu dem Ergebnis, 
dass das bisherige Konzept der hauptsäch-
Foto: istockphoto
Dr. Jürgen Stahlberg
r echtsanwalt
· Un FallregU l IerU ng
· b UßgelD/F ahr VerbO t
· ta XIgeSCh ÄFt
· SCheIDUng
§§
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t el: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com
20 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013

Seite 21

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lichen Nutzung von eigenen Privat-PKWs 
nicht mehr wachstumsfähig sei und langfristig zu zurückgehenden Verkäufen und 
Umsätzen führen werde. Der Besitz eines 
Autos als unverzichtbarer Bestandteil des 
eigenen Freiheitsgefühls nimmt bei jungen 
Menschen an Wichtigkeit ab. Es wird ersetzt durch das Bedürfnis, verschiedene 
Mobilitätsangebote je nach Bedarf und 
 Vorliebe zu nutzen. Das Thema CarSharing, 
das bis zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich 
als Spinnerei alternativ-umweltbewegter 
Kreise galt, steht auf einmal im Mittelpunkt des Interesses.
Die Idee des Auto-Teilens (englisch: Car 
Sharing) entwickelte sich in den 1980er 
Jahre. Um die Überlastung der Straßen und 
Parkräume zurückzuführen, wurde es als 
notwendig erkannt, die Zahl der Autos insgesamt zu reduzieren. Die Argumente der 
Autobefürworter, es müssten einfach genügend Straßen gebaut werden, hätten bei 
konsequenter Umsetzung zur Betonierung 
großer Teile des ganzen Landes geführt. 
Das eigene Auto hat an 
stellenwert verloren
Alle Überlegungen kamen zu dem Ergebnis, 
dass auch bei einer Entscheidung für ein 
Leben ohne Privatauto es immer wieder 
 Situationen geben werde, die mit öffentlichem Nahverkehr, Fahrrad oder zu Fuß 
nicht zufriedenstellend zu regeln sein würden (Großeinkäufe, Transport sperriger Güter, Fahrten in nahverkehrsmäßig schlecht 
erschlossene Gegenden). Also suchte man 
Modelle, die Anzahl der Fahrzeuge zu verringern und trotzdem eine Verfügbarkeit für 
den Einzelfall zu ermöglichen. Ausgangspunkt war die Grunderfahrung, dass die 
meisten Autos den größten Teil des Tages 
nutzlos auf einem Parkplatz stehen. So 
wurde die Lösung darin erkannt, jedes 
 Automobil von möglichst vielen Menschen 
gemeinsam nutzen zu lassen.
Gleichzeitig ist es damit möglich, den Rohstoffverbrauch bei der Herstellung wie auch 
den finanziellen Aufwand für die Anschaffung 
von Autos durch die gemeinsame Nutzung zu 
bündeln. Es ist erklärtes Ziel, jede einzelne 
Fahrt auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen 
und jeweils Alternativen zu bedenken. 
Das Münchner CarSharing-Unternehmen 
Stattauto beschreibt seine Standardnutzer 
in den Statuten folgendermaßen: „STATT-
AUTO Teilnehmer fahren dann mit dem 
Auto, wenn es für sie notwendig oder 
zweckmäßig ist – z.B. für den Großeinkauf, 
den Besuch von Freunden/Verwandten, den 
Ausflug, die Urlaubsreise oder die gelegentliche Geschäftsreise. In der Regel gehen sie zu Fuß, fahren mit dem Fahrrad 
oder nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel 
(MVV, Bahn, Taxi). Hatten STATTAUTO 
 Teilnehmer vorher ein eigenes Auto, dann 
reduzieren sich ihre Autokilometer pro 
Jahr von durchschnittlich 10.600 km auf 
2.800 km (MVV Befragung 2002)“ .
Das Automobil ist immer noch ein begehrtes Statussymbol. Es wird aber weniger 
wichtig, ob es einem gehört oder nur für 
eine begrenzte Zeit genutzt wird. Die Erfahrung seiner Begrenztheit begründet bei 
jeder einzelnen Fahrt aufs Neue die Überlegung, welches Verkehrsmittel aktuell das 
günstigste sei. Gerade in der Münchner Innenstadt ist der durchschnittliche Parkplatz 
vom eigentlichen Ziel meist deutlich weiter 
entfernt als der nächste U-Bahnhof. Und 
die Illusion der Freiheit ist nicht viel wert 
im Stau zwischen Kreuz Neufahrn und 
Schwabing.
Gleichzeitig gewöhnen sich immer mehr 
Menschen daran, Routinetätigkeiten wie 
Reifen- und Ölwechsel, TÜV-Untersuchung, 
die Suche nach einer günstigen Versicherung oder auch die Reinigung des Fahrzeugs an Dienstleister abzugeben. Die Bereitschaft und die Fähigkeit, am eigenen 
Fahrzeug zu schrauben, nimmt ab. Dies ist 
wohl auch bedingt durch die weitgehende 
„Computerisierung“ der Autos. Immer mehr 
Autofahrer verlieren das Wissen um einfache Notfallmaßnahmen wie Reifen- oder 
Lampenwechsel. Und zumindest für das 
Münchner Umland gilt: Es gibt vergleichsweise viele gutverdienende Menschen, die 
sich dieses „Outsourcing“ auch leisten 
 können.
Damit entwickelt sich automobile Mobilität 
vor allem im großstädtischen Umfeld zu 
 einer Dienstleistung, die nach Bedarf abgerufen, aber nicht mehr zwangsläufig selbst 
vorgehalten wird. Natürlich gibt es nach 
wie vor Menschen, die beruflich auf das 
Auto angewiesen sind oder für die es aufgrund der Wohnsituation (ländliche Gebiete) keine Alternative zum eigenen Fahrzeug 
gibt. In den Stattauto-Statuten wird das so 
erklärt: „STATTAUTO rentiert sich in jedem 
Fall für Wenigfahrer. Erst ab einer bestimmten Jahreskilometerleistung ist das Privatauto günstiger. Nach einer Studie des 
Bundesverkehrsministeriums (1995) liegt 
die Grenze bei 6.830 km pro Jahr (durchschnittlich). Sie steigt nach unseren Schätzungen auf über 12.000 km pro Jahr, wenn 
der Zeitbedarf für die Fahrzeugnutzung 
sinkt. Für Personen, die z.B. aus beruflichen Gründen täglich ein Auto benötigen, 
rentiert sich STATTAUTO nicht.“
Durch den Einstieg großer Konzerne in das 
CarSharing-Geschäft bekommt dieses eine 
neue Dimension. Die Zielgruppe sind nicht 
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APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 21

Seite 22

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mehr umweltbewegte Ökos. Vielmehr richten sich Werbung und Angebot hauptsächlich an junge (oder sich jung fühlende), 
 erfolgreiche Menschen im urbanen Umfeld, 
die Mobilität ganz selbstverständlich in 
 unterschiedlichster Form als Dienstleistung 
wahrnehmen, ohne sich mit Problemen und 
Verbindlichkeiten zu belasten. Sie genießen das Fahren in attraktiven neuwertigen 
Autos, um deren Wartung sie sich nicht 
kümmern müssen. Wenn dabei ein Vorteil 
für die Umwelt herauskommt, ist dies umso 
besser. Die Organisation wird ermöglicht 
durch die flächendeckende Verbreitung 
der Smartphones und das damit praktisch 
überall verfügbare Internet.
carsharing ist eher chance als gefahr
CarSharing ist vom Begriff her jede gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen. Hier 
soll dieser Begriff aber im klassischen Sinn 
verwendet werden in Abgrenzung zu Autovermietung und öffentlichem Nahverkehr. 
Es handelt sich um die gemeinsame Nutzung eines Fahrzeugbestandes durch eine 
mehr oder weniger geschlossene Gruppe 
selbstfahrender Benutzer. In allen Fällen 
ist eine Anmeldung und der Abschluss 
 eines Rahmenvertrages notwendig.
Die ältesten Organisationen im Münchner 
Stadtgebiet sind Stadtteilauto und Stattauto. Beide wurden im Jahr 1992 gegründet. Stadtteilauto entsprang einer privaten 
Nachbarschaftsinitiative. Es verfügt heute 
über 30 Fahrzeuge an sechs Standorten in 
der Stadtmitte und im Münchner Osten. Träger von Stattauto München ist der gemeinnützige Verein „Spectrum – Arbeit Beruf Soziales e.V.“ im Verband der „Evangelischen 
Jugendsozialarbeit Bayern e.V.“ . Stattauto 
entstand im April 1992 mit 5 Teilnehmern 
und einem Auto. Der CarSharing-Dienstleister verfolgte damals hauptsächlich das 
Ziel, einen Beschäftigungsbetrieb für Benachteiligte zu gründen. Er versteht sich 
immer noch als Instrument zur Förderung 
der beruflichen und sozialen Integration 
und verfügt mittlerweile über 370 Fahrzeuge 
an 100 Standorten in Stadt und Umland. 
Beide Systeme sind „stationsgebunden“, 
ausgeliehene Fahrzeuge müssen also an den 
festen Standort zurückgebracht werden. Es 
stehen ganz unterschiedliche Fahrzeugklassen zur Verfügung vom Kleinstwagen bis 
zum 9-Sitzer-Bus oder Transporter. Die Buchung erfolgt telefonisch oder per Internet. 
Langfristige Reservierungen sind möglich. 
Vom Herbst 1993 bis Ende 2002 war die 
Zentrale der Taxi München e.G. auch als 
 Reservierungszentrale für Statt auto tätig. 
Beide Anbieter versprechen eine „Erfolgsquote“ bei Buchungsanfragen von ca. 
90 Prozent. Es müssen eine Aufnahmegebühr und ein monatlicher Grundpreis bezahlt sowie eine Kaution hinterlegt werden. Dafür sind Zeit- und Kilometertarife 
wesentlich günstiger als bei den sogenannten „freien“ CarSharing-Systemen.
Diese werden dominiert von Großkonzernen 
wie Autohersteller und Deutsche Bahn. In 
München finden wir hauptsächlich folgende 
Firmen:
➔ DriveNow (BMW in Zusammenarbeit 
mit der Sixt-Autovermietung, ca. 
300 Fahrzeuge)
➔ Flinkster (Deutsche Bahn, in München 
ca. 480 Fahrzeuge)
➔ Zebramobil (Privatunternehmen, 
 kleinster Anbieter mit ca. 55 Autos)
Als nutzbare Fahrzeuge stehen überwiegend Klein- und Kleinstfahrzeuge bereit, 
die ohne große Vorbereitung spontan zu 
nutzen und auch wieder abzustellen sind. 
Die Registrierung ist kurzfristig über das 
Internet möglich, es fallen vergleichsweise 
geringe Anmeldegebühren an, monatliche 
Fixkosten gibt es nicht. Dafür sind die 
 nutzungsabhängigen Entgelte wesentlich 
höher als bei den „klassischen“ Car Sharing-
Unternehmen. Es gibt keine festen Standorte, lediglich Bezirke, in denen die Autos 
bereitstehen und nach Fahrtende wieder 
abgestellt werden müssen.
Für alle CarSharing-Unternehmen gilt: Mit 
dem Nutzungsentgelt sind üblicherweise 
alle Fahrzeug- Treibstoff- und Wartungskosten abgegolten. Zusatzkosten fallen 
nur in Ausnahmefällen (Unfall, Beschädigungen) an.
Immer, wenn etwas Neues entsteht, werden 
dadurch ängste hervorgerufen. Der U-Bahnausbau im München der 1980er und -90er 
Jahren veranlasste viele Propheten im Taxigewerbe, den unmittelbar bevorstehenden 
Taxi-Weltuntergang anzukündigen. Die Einführung der Nachtlinien wurde gleichgesetzt mit dem Ende des Nachtgeschäftes im 
Taxigewerbe. Die App-Taxivermittlung war 
Anlass, den klassischen Zentralen das Totenglöckchen zu läuten. Die Einschränkung 
der Parkmöglichkeiten innerhalb des Mittleren Ringes ist regelmäßig Anlass für das 
Lamento, man könne sich nicht einmal 
mehr eine Brotzeit holen. 
Tatsache ist, dass der U-Bahn-Ausbau das 
Mobilitätsverhalten und die Mobilitätserwartung der Münchner verändert hat. War 
es vor 20 Jahren noch sonnenklar, dass 
kein ehrbarer Bürger nach Mitternacht (zumindest während der Woche) seine Wohnung verlässt, so lassen sich heute die 
 allerwenigsten Münchner von der Uhrzeit 
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22 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013

Seite 23

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abhalten, wenn sie noch „um die Häuser 
gehen“ wollen. Die Nachtlinien werden 
 genutzt; trotzdem können wir gerade an 
deren Haltestellen eine große Zahl von Einsteigern beobachten, denen die Wartezeit 
auf den nächsten Bus zu lange dauert. Die 
App-Vermittlung bringt zwar noch vergleichsweise wenige Aufträge; wir sind 
 jedoch in vorderster Reihe dabei. Die 
 Parkraumbewirtschaftung verschärft die 
Not aller Autofahrer, am Fahrtziel das Auto 
loszuwerden. Oft ist dies der Anlass, auf 
das eigene Auto zu verzichten und mit dem 
öffentlichen Nahverkehr, dessen Teil auch 
wir sind, zu fahren.
Am klarsten sichtbar wird die Berechtigung 
solcher ängste, wenn wir uns die Befürchtungen anderer Verkehrsträger ansehen: In 
Studien zum Thema „Mobilität“ wird die 
Angst von städtischen Verkehrsbetrieben 
unter die Lupe genommen, zunehmender 
Fahrradverkehr bewirke eine „Kannibalisierung“ des ÖPNV (Öffentlicher Personen- 
Nahverkehr), vermindere also die Fahrgastzahlen des öffentlichen Nahverkehrs. Wie 
für jeden Außenstehenden zu erwarten ist, 
kommen die Studien zu dem Ergebnis, dass 
der „Gegner“ des ÖPNV das Privatauto ist. 
Jeder Fahrradfahrer ist potentiell je nach 
Gelegenheit und Wetterlage auch ein Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs.
Es ist einsichtig, dass, wer mit dem eigenen Auto unterwegs ist, die größten 
 Probleme hat, auf andere Verkehrssysteme 
umzusteigen. Das „heilige Blechle“ steht 
ja weiterhin dort, wo es abgestellt wurde 
und muss irgendwie wieder heimgebracht 
werden. Auch finanziell kalkuliert ein Autobesitzer anders als ein Mensch ohne Auto. 
Üblicherweise werden als Kosten der einzelnen Fahrt hauptsächlich die entstehenden Treibstoffkosten berechnet. Das ist 
zwar grundsätzlich falsch, wohl aber verständlich. Die Fixkosten durch Anschaffung 
und Vorhaltung eines Fahrzeuges sind für 
das eigene Auto bereits angefallen und bezahlt, jede einzelne Fahrt würde lediglich 
die variablen Kosten in die Höhe treiben. 
Hat jemand kein Auto, so sind diese Fixkosten nicht angefallen. Die Kalkulation 
wird automatisch den Grundaufwand für 
Anschaffung und Unterhalt berücksichtigen 
und damit in der Abwägung zu einem ganz 
anderen Ergebnis kommen.
Aus diesem Grund ist auch CarSharing für 
uns eher Chance als Gefahr. Der „Autoteiler“ kalkuliert jede Fahrt nach den Tarifen von MVV, Car-Sharing, Mietwagen und 
Taxi. Sein „Mobilitätskonto“, also der Betrag, der ihm für alle Fahrten insgesamt zur 
Verfügung steht, ist nicht durch Grundkosten belastet. Bei jedem Ortswechsel werden 
automatisch alle zur Verfügung stehenden 
Optionen einbezogen, so dass auch das 
Taxi bei jeder Einzelentscheidung wieder 
zur Auswahl steht.
Unsere Chancen sind bei diesen Auswahlprozessen nicht schlecht:
➔ Wir sind im Regelfall extrem kurzfristig 
und rund um die Uhr verfügbar
➔ Wir sind an wichtigen Verkehrsknotenpunkten durch Bereitstellung 
präsent
➔ Unsere Preise sind aufgrund der Tarifpflicht zuverlässig kalkulierbar
➔ Wir ermöglichen „echten Einwegbetrieb“: es muss keine Rückfahrt bezahlt, 
kein Parkplatz gesucht und kein 
 Fahrzeug zurückgebracht werden
➔ Wir sind ortskundig und zu Hilfeleistungen bereit
➔ Wir können Sondereigenschaften und 
-leistungen wie Großraumtaxis, Kombis, 
Kindersitze, Gepäckservice, Fahrradtransport und vieles mehr anbieten
➔ Wir bringen den Fahrgast auch bei 
schlechtem Wetter, nach Alkoholgenuss 
oder bei Übermüdung heil ans Ziel.
➔ Eine Erfolgsquote bei der Buchung von 
90 Prozent bedeutet, dass 10 Prozent 
der Buchungswünsche nicht erfolgreich 
sind. In jedem dieser Fälle spielen wir 
automatisch wieder bei der Entscheidungsfindung mit.
Optimieren wir also unsere Vorzüge durch 
kompetente und freundliche Dienstleistung, durch saubere und vorzeigbare Fahrzeuge und durch eine für den Fahrgast angenehme Athmosphäre während der Fahrt. 
Dann wird der CarSharing-Kunde unser 
Komfort-Angebot auch dann immer wieder 
gerne in Anspruch nehmen, wenn wir insgesamt ein paar Euro teurer sind als das 
„geteilte“ Auto. (KGF)
Verkehrssün De Des mon Ats
Anfang Februar wurde in der Landsberger Straße an der Ecke zur Elsenheimer Straße 
eine Baustelle eingerichtet. Im Zuge dieser Einrichtung wurde der rechte Fahrstreifen 
umfunktioniert in einen Geh- und Radweg. 
Durch den Wegfall der rechten Fahrspur wurde tagtäglich ein Rückstau im Berufsverkehr ausgelöst, dessen Ende bis zum Laimer Bahnhof reichte. 
Nachdem man in den beiden Wochen nach der Einrichtung der Baustelle immer noch 
niemanden arbeiten sah, was aufgrund der Witterung durchaus nachvollziehbar war, 
wurde die Fahrspur wieder freigegeben. 
Eine, wie wir meinen, grandiose logistische Leistung zu Lasten des Verkehrs. (TK)
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APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 23

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münchen rüstet sich für die Weltleitmesse der baumaschinenbranche 
Die Messe München International ist eine 
der weltweit führenden Messegesellschaften. An den Veranstaltungen in München 
nehmen jährlich über 30.000 Aussteller aus 
über 100 Ländern sowie an die 2 Millionen 
Besucher aus über 200 Ländern teil. Rund 
40 Fachmessen stehen im regelmäßigen 
Turnus auf dem Programm der Messe München International (MMI). 
Das Highlight unter den Messen ist die im 
3-Jahres-Turnus stattfindende internationale Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, die bauma.
Die erste bauma fand im Jahr 1954 auf 
 einem Teilbereich des ehemaligen Flughafens Oberwiesenfeld statt, wo sie noch bis 
1967 jährlich ihren Standort hatte. Ab 
1968 fand sie auf dem damaligen Messegelände oberhalb der Bavaria und der 
 unterhalb liegenden Theresienwiese als 
 zusätzlichem Freigelände statt. 
Seit der Eröffnung der Neuen Messe München auf dem Gelände des ehemaligen Verkehrsflughafens München-Riem ist dieses 
Areal auch die Heimat der bauma, die nach 
1998, 2001, 2004, 2007 und 2010 nun 
 bereits zum 6. Mal auf dem neuen Messegelände stattfindet.
Für die weltgrößte Fachmesse der Baumaschinenbranche laufen die Vorbereitungen 
bereits auf Hochtouren: 
Die siebentägige Veranstaltung, die turnusmäßig vom 15. bis 21. April 2013 stattfinden wird, verwandelt bereits Monate vor 
ihrem Beginn das Freigelände der Messe 
München in eine Großbaustelle. Während 
die Schwertransporte der gigantisch großen 
Baumaschinen planmäßig ab März über die 
Zufahrtsstraßen zum Messegelände anrollen 
werden, verpasst die Messe München derzeit dem Gelände den letzten baulichen 
Schliff.
Die bauma im überblick
In den Hallen und auf dem Freigelände der 
Neuen Messe München werden auf einer 
Rekordfläche von mehr als 555.000 Quadratmetern Bruttoausstellungsgelände vom 
19. bis 25. April 2013 die neuesten Produkte der internationalen Bau-, Baustoffund Bergbaumaschinenindustrie präsentiert. Dabei werden wieder mehr als 3000 
Aussteller erwartet, die die weltweit größte 
Messe dieser Branche als Innovations- und 
Marketingplattform nutzen.
Mehr aussteller – Mehr fläche
Aktuell wurden im Osten des Freigeländes 
neue Flächen präpariert, auf denen unter 
anderem zwei temporäre Hallen gebaut 
werden. Mit dieser Erweiterung wird die 
angebotene Fläche zur bauma 2013 auf 
insgesamt 555.000 Quadratmeter anwachsen, was seit Durchführung der Messe im 
Jahre 1954 ein neuer Rekord ist. 
Mit einer zu erwartenden Ausstellerzahl 
von weit mehr als 3.000 wird sich die 
 Messe ebenfalls eine neue Höchstmarke in 
ihrer Erfolgsbilanz setzen können.
Nach aktuellem Planungsstand werden 
mehr als 50 Prozent der Aussteller zur bauma 2013 von Ländern außerhalb Deutschlands kommen. Dieser hohe Anteil ist mit 
ausschlaggebend für den enormen Taxibedarf bei dieser Veranstaltung.
Verkehrslogistisches konzept 
Hinter den Kulissen der Messe München 
laufen bereits seit der letzten bauma im 
Jahre 2010 die Planungen in vielen Abteilungen der Messe München für die bauma 
2013. 
Ein Kernthema in dieser Vorbereitungsphase ist die An- und Abreise der Aussteller 
und Besucher. Während der bauma werden 
mehr als 20.000 Parkplätze für Pkws und 
1.000 Parkplätze für Busse benötigt. Die 
Parkplatzfrage hat sich aufgrund der stetig 
zunehmenden Bebauung der Messestadt 
zum zentralen Problem entwickelt, weil im 
näheren Umfeld der Messe kaum noch nutzbaren Flächen zur Verfügung stehen.
Die vorhandenen Parkplätze am Messegelände decken etwa 50% der erforderlichen 
Kapazitäten für Pkw und Busparkplätze ab. 
Am besucherstarken Wochenende steht 
auch das Parkhaus der Arena zur Verfügung, das mit einem Shuttle-Bus-Verkehr 
an das Messegelände angebunden wird. 
Grundsätzlich wird der Messebesucher auf 
sämtliche große Parkplatzanlagen mit 
MVV-Anbindung verwiesen, wie z.B. das 
BMW-Parkhaus Am Hart oder die Park&Ride- 
Anlagen, um bereits im Vorfeld die Volumina der Anreiseverkehre zu reduzieren.
Deutsche Bahn, Münchener Verkehrsverbund 
und Flughafen München planen ebenfalls 
Monate voraus die Anreise der Gäste, beispielsweise mit Sonderfahrten und Sonderflügen oder verkürzten Taktzeiten der U2. 
Foto: iStockphoto
➔ t he peAk of excellence
bA um A 2013
24 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013
 
t itelthem A

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Koordiniert wird der Verkehr von einem 
 Arbeitskreis der Messe, dem neben den 
 Verkehrsunternehmen auch die Verkehrsbehörden und die Polizei angehören. 
Durch die baulichen Fortschritte und steigende Einwohnerzahlen in der Messestadt 
nahm und nimmt auch der Individualverkehr in der Messestadt entsprechend 
zu, gleiches gilt für die Entwicklung des 
Gewerbegebietes westlich der Messe, was 
gerade in den Stoßzeiten zusätzlichen 
Verkehrsdruck auf das völlig unterdimensionierte Straßennetz in der Messestadt 
 bewirkt. 
Die Hauptverkehrslast in der Messestadt 
verlagert sich in der bauma-Woche auf die 
südliche Umfahrung, sprich die Willy- 
Brandt-Allee und die Olof-Palme-Straße, 
nachdem die Paul-Henri-Spaak-Straße 
 gesperrt sein wird. 
Aus diesem Grund ist während der bauma 
auch die Taxibereitstellung in der Olof- 
Palme-Straße am südöstlichen Fahrbahnrand diesmal nicht möglich. 
Dass bei der Planung der Messestadt der 
Taxiaspekt völlig vergessen und eine Messe 
ohne ausreichend Taxistandplätze gebaut 
wurde, obwohl damals mehr als genug Fläche zur Verfügung stand, dürfen wir alle 
wieder mal in der bauma-Woche hautnah 
erleben. Aber das Procedere des Baus von 
Großveranstaltungsstätten ohne ausreichend Taxistandplätze hat ja in München 
bereits Tradition, siehe Olympiapark oder 
auch Arena. 
info-flyer für t axifahrer
Umfangreiche Vorbereitungen für diese 
Großveranstaltung gibt es natürlich auch 
bei der Taxi-München eG. Neben der Teilnahme an zahlreichen Verkehrsbesprechungen wurde von der Taxi-München eG in 
 enger Zusammenarbeit mit Messe München 
GmbH ein Info-Flyer aufgelegt, damit alle 
Taxifahrer über die Situation der Taxiversorgung sowie die geänderten Verkehrsführungen rund um die bauma bestens 
 informiert sind. 
Insbesondere die Veränderungen aufgrund 
der Sperre der Paul-Henri-Spaak-Str. sind 
für alle Taxifahrer von großer Bedeutung. 
Dieser Info-Flyer wird bereits im Vorfeld 
verteilt und liegt auch in der Zentrale, der 
Verwaltung sowie im Taxi-Shop auf. 
die wichtigsten Änderungen für den 
 ablauf des Taxiverkehrs sind:
➔ zwei zusätzliche Taxistandplätze an den 
Eingängen zum Freigelände NORD-OST 
und NORD-WEST
➔ Kein Speicher in der Olof-Palme-Straße
➔ Messe-OST ist nur von der Südseite 
 anfahrbar
➔ am neuen Haupteingang NORD-WEST 
gibt es keinen Taxistand, der nächste 
Taxistand ist am ICM!
Wen trifft man alles auf der bauma?
Jede Messe hat ihre eigenen Besuchertypen. Ob Fachmesse oder Verbrauchermesse, die Typen der Besucher sind jeweils 
messebezogen meist in der gleichen Nische 
zu finden. Bei der bauma ist das anders: 
Hier findet man alle Spezies unserer Gesellschaft vor. Begonnen vom Bauarbeiter und 
Baggerführer mitsamt Familie über den 
Bauunternehmer bis hin zu hohen Tieren 
der Politik strömt während der bauma ein 
breiter Querschnitt aller Bevölkerungsschichten zum Messegelände, um die 
 Neuigkeiten dieser Branche zu Gesicht zu 
bekommen. 
Erfahrungsgemäß setzen sich die Besucher 
an den ersten drei Messetagen aus vielen 
Baumaschinenherstellern und -händlern 
 sowie Interessenten und potentiellen Käufern zusammen, während in der zweiten 
Messehälfte die Bagger-Enduser und Schaulustigen dominieren. Ein Trend, der sich 
auch am Alkoholumsatz in der Gastronomie 
abzeichnet. 
Eins gilt jedoch für alle bauma-Besucher 
und Aussteller: Das Taxi ist das beliebteste, 
weil flexibelste und individuellste Verkehrsmittel von und zur Messe. Die weltgrößte 
Messe hat für München eine grandiose Bedeutung. So profitiert auch unsere Branche 
während der Bauma-Woche ungemein. 
Nicht wenige Kollegen messen diesem 
Event einen weitaus höheren Stellenwert 
als dem Oktoberfest bei. 
Doch nicht nur die enorme Masse an Besuchern lässt unsere Stadt und das Umland 
aus allen Nähten platzen, auch die Struktur 
der Messe-Gäste bringt Bewegung in unser 
Geschäft. Die Hotels sind bis weit ins „Outback“ hinaus ausgebucht, viele Restaurants 
sind seit Wochen reserviert und auch das 
Nachtleben brummt. 
Die Geschäfte im Baumaschinen-Sektor laufen gut und es gilt, diese Erfolge auch zu 
feiern. So sind wir Taxler gefordert, die 
richtigen Empfehlungen zu geben. München 
bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten sich 
zu amüsieren. Von der Pils-Kneipe bis zum 
Erotik-Club ist die Bandbreite groß. Erfahrene Kollegen und Leser des TAXIKURIER 
haben keine Probleme, die passenden Tipps 
zu geben. Gerade Besucher aus Großbritannien und Übersee bevorzugen oft Cabarets 
und Table-Dance-Shows. Sehr zentral und 
seit Monaten per Anzeige im TAXIKURIER 
vertreten ist das „taxifreundliche“ Madam 
Cabaret. Täglich 21.00–5.00 Uhr wird hier 
eine Non-Stop-Show geboten. Seit nunmehr 40 Jahren existiert dieser Betrieb in 
Familienbesitz. Auch Paare sind im Madam 
Cabaret willkommen.
Wir Taxifahrer tragen mit unseren Ratschlägen in hohem Maße dazu bei, dass sich die 
Bauma-Gäste gerne an München erinnern. 
(TK)
Während der bauma 2013 sind an folgenden 
Messe-Eingängen Taxistandplätze eingerichtet:
15. bis 21. April 2013
Wichtige Messe-Information für Taxifahrer!
Öffnungszeiten für Besucher:
➔ Montag bis Freitag 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr
➔ Samstag 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr
➔ Sonntag 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr
www.taxi-münchen.de
➔ Taxis Tandplä Tze
Messe-nord und Freigelände nord-West:
Aus der Stadtmitte kommend zur Messe-Nord sowie zum 
 Frei gelände Nord-West verlassen Sie die A94 an der Ausfahrt 
„Messe-ICM“, die ca. 200 Meter nach der Ausfahrt „Riem“ 
 beginnt!
Von Feldkirchen kommend fahren Sie zur Messe-Nord über 
die Ausfahrt „Riem“ und dann rechts zur beschilderten Zufahrt 
über die Riemer Straße! 
Tipp zur anfahrt aus der stadtmitte zur Messe 
bei hohem Verkehrsaufkommen:
 
Wir empfehlen als Anfahrtsweg für unbesetzte Taxis 
die Route über:
➔ Ifflandstraße 
➔ Isarring 
➔ Effnertunnel 
➔ Richard-Strauß-Tunnel 
➔ A94
➔ Messe-ICM 
➔ Messe-West 
➔ Messe-Ost 
➔ Messe-Nord 
➔ Freigelände Nord-Ost
➔ Freigelände Nord-West
Hinweise zur Anfahrt Messe-West und Messe-ICM: 
➔ A94 Ausfahrt Moosfeld 
➔ Am Hüllgraben 
➔ Paul-Wassermann-Straße 
➔ Joseph-Wild-Straße
Vermeiden Sie das Linksabbiegen von der 
Olof-Palme-Straße zur Messe-West!
Während der bauma 2013 ist der Taxispeicher 
in der Olof-Palme-Straße nicht freigegeben!
Messe-Ost und Freigelände Nord-Ost:
Der Eingang Messe-Ost kann nur über die Willy-Brandt-Allee 
angefahren werden, da die Paul-Henri-Spaak-Straße zwischen 
den Toren 11 und 17 für den Verkehr gesperrt ist! 
Anfahrt zur Messe-Ost:
➔ A94 Ausfahrt Feldkirchen-West
➔ De-Gasperi-Bogen 
➔ Willy-Brandt-Allee 
➔ Messe-Ost
 
THE PEAK OF EXCELLENCE
Info-Flyer der Taxi-München eG zur „bauma 2013“
APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 25

Seite 26

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u nterhAltung
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. 
Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. 
Interessant für Anfänger und Profis. In diesem Monat der Buchstabe „H“
h
➔ s chrottis f iAker-A bc
➔ harras – (nur eine kleine Wiederholung:) Benannt nach Robert Harras, der 
dort um die vorletzte Jahrhundertwende 
sein „Cafe Harras“ betrieb.
➔ heiMfahrT – Und wieder einmal hat 
der Schreiber eine neue Variante kennengelernt, wie man von der Ecke Barer-/Heßstraße zur Kreuzung Kapuziner-/Thalkirchner fahren kann: am Donnerstag, 7.2.2013, 
morgens gegen 2.00 Uhr, fuhr uns Taxi 
2838 (sehr dunkelhäutig, sehr wortkarg) 
nach unserem allwöchentlichen Vereinsabend über den Karolinenplatz (und jetzt 
kommt's:), Briennerstraße, Stiglmaierplatz, 
Seidl-, Herzog-Heinrich- und Kapuzinerstraße zu vorgenannter Zielkreuzung. Da er – 
natürlich ohne Blinker – am Karo plötzlich 
Richtung Stiglmaier abbog und anschließend mit Karacho weiter westwärts strebte, 
gab es keine Chance mehr, der offensichtlich durcheinander gekommenen Peilung 
des Fahrers noch auf die Sprünge zu helfen. Zumal Schrotti und seine Mitfahrer 
nicht grundlos auf die eigenen Autos verzichtet hatten. Not amused. Als gutes Beispiel sei allerdings vermerkt, dass genau 
eine Woche später, etwa um die gleiche 
Zeit, der Kollege 1491 (ein junger Fahrer, 
evtl. arabischer Herkunft) bei angenehmer 
Fahrweise, mit sehr freundlichem Wesen 
und auch noch auf dem kürzesten Weg 
(Pestalozzi-/Stephansbergl) eine in jeder 
Hinsicht gute Leistung ablieferte. So geht's 
auch!
➔ hesssTrasse – (weil wir oben gerade 
von dort abgefahren sind): Benannt nach 
Karl Ernst Christoph Heß (1755–1828), 
Kupferstecher und Zeichner, sowie seinen 
drei Söhnen, welche allesamt Kunstmaler 
waren. 
➔ herTlein (fritz), heTzel (Kurt), 
huber (alfred) – Seit Beginn der Taxizentrale im Jahre 1957 hatte sie bis zum 
heutigen Tage nur drei – in Worten: drei – 
Dienststellenleiter, eben die drei oben 
Genannten. Fritz Hertlein, der trotz seines 
etwas knorrigen Aussehens eine Seele von 
Mensch war, fuhr nach seiner Pensionierung und der Amtsübergabe an seinen 
 vormaligen Stellvertreter noch jahrelang 
einmal pro Monat die Rechnungen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs an die Vertragspartner der Genossenschaft aus, also 
z.B. die von den Fahrern/Unternehmern abgerechneten Originale der Auftragsscheine 
des Bayerischen Rundfunks, der Kliniken, 
Behörden, Firmen usw., damit diese die 
 abgerechneten Beträge nachkontrollieren 
konnten. Da es sich eben um Originalbelege handelte, wäre der Versand per Post 
(Wertbrief) teurer gekommen. Im Zeitalter 
der elektronischen Datenübermittlung hat 
sich das natürlich weitgehend erledigt. 
Fritz Hertlein verstarb vor ca. zehn Jahren 
in hohem Alter; anlässlich seiner Verabschiedung am Waldfriedhof, neuer Teil, 
 waren am Lorettoplatz viele gelbe Autos 
zu sehen. 
Kurt Hetzel, nach Gestalt und Gemüt ein 
bayerisches Urviech wie Gustl Bayrhammer, 
leitete die Zentrale bis Ende 1990 und war 
ein väterlicher, bei Bedarf aber auch strenger Chef in der Utzschneiderstraße 6. In 
seine ära fiel z.B. die Umrüstung der alten 
blechernen Standplatztelefone auf die 
mannshohen Rufsäulen der Fa. Neumann, 
die – mangels Hörer mit Kabeln – relativ 
resistent gegen mutwillige Zerstörungen 
waren. Dass diese Rufsäulen nachts den 
Klingelton abschalteten und nur mehr 
 optisch den ankommenden Kundenanruf 
 signalisierten (wie die heutigen Säulen 
auch) war für die Anwohner der Taxistände 
besonders nachts ein Segen. Freilich mussten die neuen Rufsäulen vor ihrer Aufstellung noch auf die speziellen Bedürfnisse 
unseres Gewerbes umgerüstet werden, wozu 
sich Kurt in ein kleines Kammerl im Hof der 
Utzschneiderstraße zurückzog und diese 
Fieselarbeit mit großer Geduld höchstpersönlich vornahm. Bei der kleinen Feier aus 
Anlass eines runden Dreifach-Geburtstages 
der Zentralisten Otto Waldleitner und 
Alfred Huber (je 60) und Schrotti (50) im 
August 2009 war Kurt Hetzel noch ganz der 
Alte, doch dann musste auch er die letzte 
Fahrt antreten.
Seit Dezember 1990 leitet Alfred Huber die 
Geschicke der Zentrale, in welcher er seit 
über 40 Jahren arbeitet. Die Umstellung 
von der Auftragsschreiberei auf Handzetteln, die per Förderband in den Funkraum 
expediert wurden, auf eine rein computergestützte Vermittlung sowie der Umzug der 
Zentrale von der Utzschneider- in die Engelhardstraße (1994) fielen in diese Zeit, 
wie auch die Einführung des Datenfunks 
und die Vereinfachung des bargeldlosen 
Zahlungsverkehrs. Dass der Schreiber mit 
bald 25 Jahren Zugehörigkeit noch längst 
nicht der dienstälteste aktive Zentralist ist 
– und übrigens auch eine ganze Reihe über 
„Zwanzigjährige“ dort werkeln – sagt schon 
einiges über die dienstlichen und menschlichen Qualitäten unseres heutigen Zentralenchefs aus.
Selbst die letzten drei Päpste haben es zusammen nur auf rund 35 Jahre gebracht, 
wobei natürlich das – sagen wir mal – sehr 
überraschende Ableben des 33-Tage-Papstes Johannes Paul I. (Albino Luciani) im 
Jahre 1978 die dortige Statistik doch ein 
wenig verhagelt hat.
➔ hinTern – oder auch „Arsch“ (aus dem 
altgermanischen: „ars“) oder auch „Popo“ 
(aus dem lateinischen „Podex“ in Kindersprache übertragen) für das „Gesäß“ . Wir 
wollen es hier aber bei der umgangssprach-
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
26 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013

Seite 27

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lichen, eher liebevollen, Bezeichnung „Hintern“ belassen. Insbesondere der „A...“ 
käme uns Fiakern für besonders „liebe“ Kollegen, ebensolche Kunden oder andere Verkehrsteilnehmer eh’ nie über die Lippen. 
Was hat das nun mit uns Taxifahrern zu 
tun? – Ein Beispiel: am Faschingsdienstag, 
nachts, wurde der Schreiber als zweites 
Taxi zu einem Lokal unweit des Sollner Taxistandes gerufen. Mehrere Leute standen 
bereits im Schneetreiben auf dem Gehweg. 
Der erste Taxler stand soeben da, genauer 
gesagt, sein Wagen, er selbst aber saß in 
seiner Kiste und hatte – natürlich – schon 
die Uhr eingeschaltet. Schrotti, der Streber, 
der Klugscheißer, der Poet, wie auch immer, stieg nach Ankunft sofort aus und 
wurde von den durchaus freundlichen und 
relativ nüchternen Fahrgästen mit dem 
Problem konfrontiert, wie man die Kunden, 
die fast alle verschiedene Fahrtziele hatten, sinnvoll und kostensparend auf die 
beiden Taxis verteilen sollte. Mit anderen 
Worten: der – im Wortsinne – gute Rat eines Fachmannes war gefragt. Und so kam 
es halt, dass der Schreiber über Fürstenried 
und Schäftlarn nach Geretsried fuhr, während für den in seinem Sitz angewachsenen 
ca. 25-jährigen „Kollegen“ nur die Fahrt 
über den Ratzingerplatz nach Laim übrig 
blieb …
Da dieser übrigens seinen Hintern noch immer nicht aus dem Wagen bekam, musste 
der Schreiber dessen Fahrgästen (nicht 
mehr ganz jung, teils gehbehindert, rutschiger Untergrund) auch noch beim Einsteigen behilflich sein. Die Kommentare 
 aller beteiligten Kunden über den ersten 
Taxler („wos is'n des fira Biffe?“) einerseits 
und das letztliche Trinkgeld für den Autor 
andererseits rundeten das Meinungsbild ab. 
Wenn freilich zwei solche „Biffe“ (Büffel) 
die Kundschaft beglückt hätten und folglich nicht wenigstens einer davon die Kastanien aus dem Feuer geholt hätte, wären 
wieder einmal ein paar Kunden für unser 
Gewerbe verloren gegangen. Aba mia 
hamms ja! Und: nicht alles, was zwei 
 Backen hat, ist ein Gesicht.
➔ hilflOs – An einem Montagabend im 
Januar bekam ein Kollege vom „Wasserburger Land“-Stand eine Vorbestellung für die 
A 99, Raststätte Vaterstetten, Richtung 
Nürnberg, Frau Sowieso. Als die Kundin 
 einige Minuten nach der Zeit bei uns anrief 
und nach dem Taxi fragte, stellte sich heraus, dass der Fahrer vorbeigefahren und 
schon auf der A 94 wieder Richtung München unterwegs war. Am Sprechfunk – immerhin meldete er sich – und später am 
Handy gab er die Geschichte vom bösen 
Navi zum Besten, welches ihm in gemeiner 
Täuschungsabsicht erst dann „Sie haben 
ihr Ziel erreicht“ gemeldet hatte, als er 
schon vorbeigefahren war. Daraufhin hatte 
unser Held messerscharf erkannt, dass er 
die Kundin ohnehin nicht mehr pünktlich 
erreichen würde und sich wieder Richtung 
München (mit Hilfe des Navis?) auf den 
Weg gemacht. Ist ja auch wirklich fies, dass 
diese klitzekleinen Autobahnraststätten 
auf Schildern angekündigt und nachts prinzipiell (Stichwort „Energiewende“) beleuchtet sind. Woher soll das Navi das wissen? 
Und, was ein Asteroid schafft, nämlich die 
Erde um 28.000 Kilometer zu verfehlen, das 
bringt so ein gelber Navigationskünstler 
doch allemal zustande. Aber wenn ihm 
nächstes Mal bei einer Fahrt vom Karlsplatz 
zum Stachus das Benzin ausgeht, weiß er 
ab jetzt wenigstens, wo er nachts tanken 
kann. (MS)
APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 27

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die Max-von-gruber-straße 
und ihr namengeber
Max von Gruber arbeitete seit 1902 als 
 Professor an der Universität München und 
erlangte mit seinen Erkenntnissen Weltruhm. Er nahm maßgeblichen Einfluss auf 
die Bekämpfung damals weit verbreiteter 
Volkskrankheiten wie Cholera und Typhus 
und spielte eine wichtige Rolle in der Sanitäts- und Hygienegesetzgebung. Seine Forschungen zur Bakteriologie und zu Problemen der Immunität machten ihn zu einem 
Pionier der Serologie, der Wissenschaft, die 
sich mit der Entstehung von Krankheiten 
infolge von Blutveränderungen beschäftigt. 
Gleichzeitig befasste er sich mit Fragen zur 
Alkoholfrage und zur Sexualität. 
Gruber veröffentlichte eine Vielzahl von 
grundlegenden medizinischen Schriften, in 
denen er häufig in die Bereiche der zu seiner Zeit als seriös geltenden Rassenhygiene 
wechselte. Die Titel einiger seiner Werke 
lassen diese Gedankenwelten erkennen: 
„Hygiene des Geschlechtslebens“ (1903, 
52. Auflage 1925, Übersetzungen in zahlreiche Sprachen), „Die Pflicht gesund zu 
sein“ (1909), „Mädchenerziehung und Rassenhygiene“ (1911), „Fortpflanzung, Vererbung, Rassenhygiene“ (1911) oder 
 „Rassenhygiene. Die wichtigste Aufgabe 
völkischer Innenpolitik“ (1919). Gruber 
amtierte von 1911 bis 1922 als Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Rassenhygiene, wo er unter anderem vor einer 
„Gefahr der Verpöbelung auf generativem 
Wege“ warnte. Kurz: Der Professor war ein 
Reaktionär reinsten Wassers, damals aber 
hoch angesehen, weswegen ihm der Stadtrat bereits kurz nach seinem Tod, nämlich 
am 17. November 1927, die heute noch 
 bestehende Max-von-Gruber-Straße gegenüber seinem Wirkungsort, dem Schwabinger 
Krankenhaus, widmete. Dieser Wegbereiter 
des Dritten Reiches wurde allerdings in der 
Sitzung der „Ratsherren“, wie der Stadtrat 
damals hieß, vom 10. Juni 1937 zum Gegenstand der Kritik seiner Nachfolger im 
Geiste und in der Tat und büßte zur Strafe 
für seine „Verfehlungen“ fast seinen 
 Straßennamen ein.
Anlässlich der Reichstagswahl vom 14. 
September 1930 nämlich hatte die SPD ein 
Flugblatt herausgegeben, in dem es hieß: 
„Wer ist Adolf Hitler? Ein Psychopath vor 
allem. Der Münchener Mediziner und Rassenhygieniker, Präsident der Bayrischen 
Akademie der Wissenschaften, Geheimrat 
Professor Dr. von Gruber, hat sich Herrn 
Hitler beim Reden angesehen. Der Herr 
Professor ist einer der reaktionärsten Mediziner gewesen, die es in Deutschland gab, 
seine Sachverständigkeit wird also wohl 
von keinem Antisemiten bestritten.“ Sodann wurde ein Gutachten aus Grubers Feder ausschnittsweise zitiert: „Zum ersten 
Mal sah ich Hitler in der Nähe. Gesicht und 
Kopf schlechte Rasse, Mischling, niedere 
fliehende Stirn, unschöne Nase, breite Backenknochen, kleine Augen, dunkles Haar. 
Eine kurze Bürste von Schnurrbart, nur so 
breit wie die Nase, gibt dem Gesicht etwas 
Herausforderndes. Gesichtsausdruck nicht 
eines in voller Selbstbeherrschung Gebietenden, sondern der eines wahnwitzig 
 Erregten. Wiederholtes Zucken des Gesichtsmuskels. Am Schluss beglücktes 
Selbstgefühl.“ 
Diese für jeden germanischen Rassisten 
niederschmetternde Analyse führte am 
10. Juni 1937 bei den „Ratsherren“ zehn 
Jahre nach der Benennung zu folgenden 
Bedenken seitens Oberbürgermeisters Karl 
Fiehler (1895–1969): „Es ist der Vorschlag 
gemacht worden, die Max-von-Gruber-Straße umzubenennen. Sie soll benannt sein 
nach dem Geheimrat Professor Dr. Gruber, 
der Mediziner und Rassenhygieniker und 
Präsident der Bayerischen Akademie der 
Wissenschaft war. Wenn es richtig ist, dass 
Professor Max von Gruber ein derartiges 
 Urteil über unseren Führer gesprochen hat, 
so halte ich es nicht für tragbar, eine Straße nach Gruber in München benannt zu 
lassen. Wenn das dem Führer zur Kenntnis 
kommt, wäre es jedenfalls für uns sehr 
peinlich, nachdem wir von der Sache jetzt 
Kenntnis erhalten haben.“ 
In den Unterlagen taucht Max von Grubers 
Name hingegen nie mehr auf. Vermutlich 
hat man die Sache auf sich beruhen lassen, 
um dem vernichtenden Urteil des Rassisten 
nicht noch mehr Öffentlichkeit zuteil werden zu lassen. Daher hat sich die trotz allem problematische Straßenbenennung von 
1927 bis heute beim Kölner Platz erhalten. 
Zur Erklärung des Straßennamens hieß und 
heißt es neutral und nichts sagend: „Universitätsprofessor, führender Hygieniker, 
geboren 6. Juli 1853 in Wien, gestorben 
16. September 1927 in Berchtesgaden, seit 
1902 in München“ . 
hitler als beauftragter der nsdap 
für München
Adolf Hitler (1889–1945) zog 1913 und 
nicht, wie von ihm behauptet, 1912 von 
Österreich nach München. Er war von 1929 
bis zu seinem selbst gewählten Ende im 
Bunker tief unter dem sandigen Berliner 
Boden am 30. April 1945 in einer luxuriösen Neun-Zimmer-Wohnung am Prinzregentenplatz 16 polizeilich gemeldet. Das gesamte, original erhaltene Gebäude an der 
Ecke zur Grillparzerstraße gehörte ihm, 
 finanziert aus den Tantiemen für sein Erfolgsbuch „Mein Kampf“ . In diesem schreibt 
er über München: „Im Frühjahr 1912 kam 
ich endgültig nach München. (…) Dazu 
kam aber noch die innere Liebe, die mich 
zu dieser Stadt mehr als zu einem anderen 
mir bekannten Orte fast schon von der ersten Stunde meines Aufenthaltes erfasste. 
(…) Dass ich heute an dieser Stadt hänge, 
mehr als an irgendeinem anderen Fleck der 
Erde auf dieser Welt, liegt wohl mitbegründet in der Tatsache, dass sie mit der Entwicklung meines eigenen Lebens unzertrennlich verbunden ist und bleibt.“ Nach 
Hitlers Ernennung zum Reichskanzler am 
30. Januar 1933 erhielt er sofort anschließend in praktisch allen deutschen Gemeinden die Ehrenbürgerwürde verliehen, so 
auch in München. Ebenfalls 1933 ernannte 
der vermeintliche Retter Deutschlands 
München zur „Hauptstadt der Deutschen 
Kunst“ und 1935 sogar zur „Hauptstadt der 
Bewegung“ . In jeder Gemeinde wachte ein 
„Beauftragter der NSDAP“ über den Gang 
der Kommunalpolitik und gab ihm seinen 
zweifelhaften Segen oder auch nicht. In 
28 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013
München schmückte sich von 1935 bis 1945 mit dem Titel der „hauptstadt der bewegung“, weil hier der nationalsozialismus 
seit 1918 seinen unaufhaltsam scheinenden aufstieg genommen hatte. aber wie verhielt es sich mit der adolf-hitler-straße in 
der stadt des politischen a ufstieges des von vielen als heilsbringer vergötterten Verbrechers, nachdem fast sämtliche deutsche 
gemeinden sich 1933 eine a dolf-hitler-straße oder einen solchen platz zugelegt hatten? z unächst soll ein aufschlussreicher 
Vorspann zum Thema dargeboten werden. 
➔ A Dolf h itler A uf m ünchner s tr Ass enschil Dern
geschichte un D g’schichten

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des Bayerischer Maler- & Lackierer-Innungen auch heute schon die freiwillige Mitarbeit der Maler Münchens zu. Genau so 
gut wie die Nymphenburger Straße gibt es 
noch viele Straßen, die ebenfalls grundsätzlich Arbeit erforderlich machen würden, 
wenn eine derselben durch Umbenennung 
dazu bestimmt würde, den Namen des Führers des Volkes tragen zu dürfen. Ich glaube, Ihnen im Sinne des Führers einen Vorschlag unterbreitet zu haben, und zeichne 
mit Heil Hitler!“ Aus diesem Vorschlag 
 wurde allerdings nichts. 
geplante a dolf-hitler-straße
München sollte in ganz großem Stil umgebaut und architektonisch aufgerüstet werden. Seit 1933 baute man an dieser Umgestaltung, die bereits mit dem Haus der 
(Deutschen) Kunst und der Kreuzung Ludwig-/Von-der-Tann-Straße Gestalt angenommen hatte. Der Krieg seit 1939 hingegen verhinderte ihre zügige Fortsetzung. 
Nach dem erhofften Endsieg wollte Hitler 
seine Vorstellungen in seiner Heimatstadt 
endgültig verwirklichen lassen, ausgeführt 
von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern. Dazu gehörte auch die Verlegung des 
Hauptbahnhofes in Richtung Laim und seine Umwandlung in einen Durchgangsbahnhof sowie die bombastische Umgestaltung 
der dadurch frei gewordenen Flächen bis 
fast an den Stachus heran. Auf dem nunmehr ungenutzten Gleisgelände sollte eine 
gigantische Straßenachse entstehen, im 
Westen abgeschlossen von der 265 Meter 
breiten und 136 Meter hohen Bahnhofshalle, im Osten begrenzt durch das 189 Meter 
hohe „Denkmal der Bewegung“ . Als Baubeginn war das Jahr 1946 vorgesehen, und 
mit der Fertigstellung wurde für 1950 gerechnet, allerdings mussten die Planungen 
1942 infolge des für Deutschland ungünstigen Kriegsverlaufes erst einmal bis auf 
München übte verständlicherweise Adolf 
Hitler dieses Amt seit 1933 aus und machte in dieser Eigenschaft eine Reihe von 
Stadtratsbeschlüssen rückgängig, gerade 
auch wenn es um die Benennung einer 
Straße nach sich selbst ging. Immer wieder 
machte die Stadtverwaltung Anläufe, ihren 
großen Sohn auf dem Straßenschild für die 
nächsten tausend Jahre und womöglich 
noch länger zu verewigen, und immer wieder befahl der zu Ehrende ein Abwarten bis 
in die glorreiche Zukunft, die sich allerdings nicht einstellen wollte. Beispielweise 
schlug der Zweite Bürgermeister Hans Küfner am 26. April 1933 im Stadtrat vor, die 
Brienner Straße vom Odeonsplatz bis zum 
Königsplatz in Adolf-Hitler-Straße umzubenennen. Man hatte aber voreilig gehandelt 
und nicht damit gerechnet, dass dem Geehrten eine Straßenbenennung an diesem 
Ort nicht gelegen kam. In der Sitzung des 
Stadtrates am 27. Mai 1933 gab Küfner 
 seinen erstaunten Kollegen zur Kenntnis: 
„Weiter möchte ich bekanntgeben, dass unser Führer Adolf Hitler, der heutige Reichskanzler, für die ihm in der ersten Sitzung 
des Stadtrates zuteil gewordenen Ehrungen, Verleihung des Ehrenbürgerrechtes der 
Landeshauptstadt und Benennung einer 
Straße nach seinem Namen, mir mündlich 
den herzlichsten Dank ausgesprochen, 
gleichzeitig aber gebeten hat, den Beschluss über die Umbenennung eines Teiles 
der Brienner Straße nicht durchzuführen, 
und zwar wegen der immerhin sehr starken 
historischen Bedeutung der Gebäude, die 
in der Brienner Straße stehen, und der historischen Bedeutung der ganzen Brienner 
Straße, wie sie im Bauprogramm der damaligen Zeit liegt. Ich glaube, dass es selbstverständlich ist und keines besonderen 
 Beschlusses des Stadtrates bedarf, diesem 
Wunsche des Herrn Reichskanzlers Rechnung zu tragen. Der seinerzeit gefasste Beschluss wird jedenfalls nicht durchgeführt 
und die Brienner Straße in ihrer ganzen 
Länge behält ihren Namen. Es wird sich 
wohl in späterer Zeit einmal Gelegenheit 
ergeben, eine geeignete Straße nach Adolf 
Hitler zu benennen.“ Nebenbei bemerkt, 
benannte der demokratische Stadtrat im 
Jahr 1964 in Oberföhring eine Straße nach 
Hans Küfner, nämlich die Küfnerstraße mit 
der verharmlosenden Erklärung: „Geheimrat 
Dr. Hans Küfner, geboren 17.6.1871 in 
 Lehen bei Bayreuth, gestorben 24.2.1935 
in München, rechtskundiger 2. Bürgermeister der Stadt München vom 5.2.1918 – 
1.3.1934“ .
privatinitiative
Auch von privater Seite kamen Vorschläge 
zu möglichen Straßenehrungen für Hitler. 
Der Vorsitzende des Landes-Verbandes 
 Bayerischer Maler- und Lackierer-Innungen, 
Arnold Gschwind, beispielsweise übersandte mit Datum vom 14. Juni 1933 folgendes 
Schreiben an den Stadtrat sowie an die 
Stadtratsfraktion der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei: „Betreff: 
Grundsätzliches zur Umbenennung einer 
bestehenden Straße in Adolf Hitler-Straße. 
Der Stadtrat der Stadt München hatte beschlossen, einen Teil der Brienner Straße 
in Adolf-Hitler-Straße umzubenennen. Der 
Herr Reichskanzler Adolf Hitler hat gewünscht, davon abzusehen und dies zurückzustellen. Ich gestatte mir Ihnen einen 
Vorschlag zu machen. Mit der Umbenennung einer Straße soll Arbeit entstehen, 
z.B. Nymphenburger Straße vom Stiglmaierplatz bis Neuhausen. Vorgärten zurückverlegen, Straße erweitern, Bäume anpflanzen, Gehsteig erstellen, Häuser in Stand 
setzen, Baulücken verbauen und dergleichen mehr. Wenn den Anwesensbesitzern 
durch Senkung der Hauszinssteuer, Zuschüsse zum Pflastern etc. entgegengekommen wird, den Baulückenbesitzern Kredite 
eingeräumt werden, Arbeitsdienstpflichtige 
eingesetzt werden, ein Aufruf an alle Parteigenossen, eine kleine Anzahl von Stunden freiwillig mitzuarbeiten, erginge, dann 
würde eine städtebauliches Bild entstehen, 
das München würdig ist. Ich bin bereit, 
hierüber mit Ihnen zu sprechen, mich kostenlos zur Verfügung zu stellen und sichere 
Ihnen als Vorsitzender des Landesverbanzur interessanten überbrückung der wartezeiten und auch als sinnvolles geschenk eignen sich folgende drei 
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Wer m ünchen W irklich kennen 
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stAnDAr DWerken nicht V orbei!
APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 29

Seite 30

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weiteres, wie man hoffte, auf Eis gelegt 
werden. Auf alle Fälle hielt Hitler als Beauftragter der NSDAP für München seine 
 eigene Person für einmalig genug, diese 
nationalsozialistische Prachtstraße von 
3.500 Metern Länge und 100 Metern Breite 
nach sich selbst zu benennen, und das natürlich noch zu seinen Lebzeiten. So kam 
es infolge der Zeitläufte, dass ausgerechnet 
München in seinen Grenzen von 1938, die 
„Hauptstadt der Bewegung“, niemals zur 
zweifelhaften Ehre einer Adolf-Hitler-Straße kam, obwohl es selbst im Ausland, etwa 
in Budapest, einen Adolf-Hitler-Platz gab.
eingemeindungen
Trudering wurde 1932 eingemeindet und 
erhielt erst am 22. Juni 1933 die notwendigen Umbenennungen seiner Straßennamen, damit im erweiterten Stadtgebiet 
kein Straßenname zweimal existierte und 
damit – etwa bei uns beziehungsweise unseren Berufsvorgängern – keine Verwechslungen hervorgerufen werden würden. Demzufolge gehörte Trudering zu München mit 
seinen oben geschilderten Problemen und 
blieb ohne Ehrung des Reichskanzlers. Bei 
den nach 1933 eingemeindeten Gemeinden 
verhielt es sich folgendermaßen: Riem 
(eingemeindet 1937), Großhadern (1938), 
Ludwigsfeld (1938) und Langwied (1942) 
hatten keine Verkehrsflächen nach Adolf 
Hitler benannt. Anders beispielsweise Pasing, das bis 1938 eine selbständige Stadt 
war und erst dann nach München eingemeindet wurde. Der diesbezügliche Beschluss des dortigen Stadtrates vom 27. 
April 1933 lautete: „Das Dreieck, gebildet 
von Bismarck- [1947: Am Stadtpark, d.V.], 
Wehner- [1937–1945: Hans-Schemm-Straße 
nach dem bayerischen NS-Kultusminister 
der Jahre 1933–1935, 1945: Avenariusstraße, d.V.] und Maria-Eich-Straße, wird Adolf-
Hitler-Platz benannt und durch freiwillige 
Arbeit von Verbänden und Bevölkerungskreisen zu einer Anlage umgestaltet zu 
 Ehren des Volkskanzlers, des Führers des 
Volkes und der nationalen Erhebung, des 
Wegbereiters einer deutschen Zukunft.“ Pasings Bürgermeister Oberbürgermeister bis 
1938 war übrigens der NSDAP-Parteigenosse Alois Wunder, den der Stadtrat im Jahr 
1977 mit der Alois-Wunder-Straße ehrte, 
offiziell erklärt mit: „Dr. Alois Wunder, geboren 28.3.1878 in Zeyern, gestorben 
14.7.1974 in Bad Reichenhall, von 1914 
Bürgermeister und von 1928 bis 1938 
Oberbürgermeister der ehemaligen Stadt 
Pasing.“ Im Jahr 1945 verwandelte sich der 
Adolf-Hitler-Platz dann in den Avenariusplatz, benannt nach dem Schriftsteller 
 Ferdinand Avenarius (1856–1923). 
ähnlich wie in Pasing verhielt es sich in 
den folgenden, 1938 eingemeindeten Gemeinden: In Allach entstand 1933 die 
Adolf-Hitler-Straße, die 1945 in Vesaliusstraße nach dem Chirurgen Andreas Vesalius (1514–1564) umbenannt wurde; in 
Obermenzing wurde 1945 aus der 
Adolf-Hitler-Straße die Verdistraße nach 
dem Komponisten Giuseppe Verdi (1813–
1901); in Solln wurde die Adolf-Hitler-Allee 
zur Diefenbachstraße nach dem Maler Karl 
Diefenbach (1851–1913) und in Untermenzing wurde die Adolf-Hitler-Straße im Jahr 
1945 zur Eversbuschstraße nach dem 
 Augenarzt Oskar Eversbusch (1853–1912). 
Im Jahr 1942 kam Aubing zu München und 
mit ihm eine Adolf-Hitler-Straße, aus der 
1945 die Limesstraße, die an den römischen Grenzwall erinnert, wurde; außerdem 
Lochhausen mit einer gleichnamigen Straße, die sich 1945 in die Schussenrieder 
Straße nach einem Heilbad im heutigen 
Baden-Württemberg, verwandelte. 
Ein Erlass des Reichsinnenministeriums 
vom 30. August 1939, zwei Tage vor dem 
deutschen Angriff auf Polen, ordnete die 
Einstellung aller Arbeiten bezüglich Straßenbenennungen als kriegsunwichtig an. 
Dies bedeutete unter anderem, dass im 
 erweiterten Münchener Stadtgebiet keine 
Straßen mehr umbenannt werden durften, 
so dass es gegen Kriegsende 1945 Hunderte von gleichnamigen Straßen gab, die 
 lediglich in verschiedenen Stadtvierteln lagen und einem das Leben schwer machten. 
In Berlin hat sich die daraus ergebende 
Problematik bis heute erhalten: Beispielsweise gibt es dort je eine Hohenzollernstraße in den Stadtteilen Hermsdorf, 
 Lichtenrade, Wannsee sowie in Zehlendorf, 
nicht wie bei uns Glücklichen lediglich in 
Schwabing. 
das ende der a dolf-hitler-plätze 
und -straßen 
Das durch die Eingemeindungen erweiterte 
Stadtgebiet Münchens wies damit beim 
Einmarsch der 7. US-Armee am 30. April 
1945 sieben nach Adolf Hitler benannte 
Verkehrsflächen auf. Am 25. Juni 1945 
 erhielt der von der US-Militärregierung eingesetzte Oberbürgermeister Karl Scharnagl 
(1881-1963, Karl-Scharnagl-Ring seit 
1963) den Befehl, eine Aufstellung sämtlicher Plätze und Straßen, die nach Personen 
oder Motiven des Dritten Reiches benannt 
waren, bis spätestens 4. Juli 1945 zusammen mit Vorschlägen zu ihrer Umbenennung vorzulegen. Bereits am 1. Juli 1945 
war die Arbeit getan, und alle Verkehrsflächen, die nach dem Größten Führer aller 
Zeiten benannt waren, erhielten ihre oben 
genannten, politisch entschärften Namen, 
die an tatsächlich verdiente Männer beziehungsweise politisch unproblematische 
Örtlichkeiten erinnern. (BW)
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Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 
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auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er 
hat inzwischen vier Bücher und eine 
Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte 
 Münchens verfasst und veröffentlicht. 
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30 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013

Seite 31

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(089) 77 99 62
stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
Te-autoteile München
St.-Johann-Straße 23-25
(089) 5 02 05 71
kinderkrankenhäuser
Kinderklinik dritter Orden
Franz-Schrank-Str. 8
(089) 1 79 50
haunersche Kinderklinik
Lindwurmnstraße 4
(089) 5 16 00
schwabinger Kinderklinik
Parzivalstraße 16:
– Internistische Nothilfe 
(089) 30 68 25 89
– Chirurgische Nothilfe 
(089) 30 68 24 59
harlachinger Klinik für 
 Kinder- und Jugendmedizin
Sanatoriumplatz 2
(089) 62 10 27 17
kVr
führerscheinstelle: 
(089) 23 33 62 01
gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
notrufe/notdienste
Ärztlicher- und 
Kinderärztlicher 
bereitschaftsdienst
(0180) 5 19 12 12
frauen-notruf
(089) 76 37 37
gift-notdruf
(089) 1 92 40
Jugend-notdienst
(089) 82 99 03 14
senioren-notruf
(089) 8 14 38 56 26
sucht-hotline
(089) 28 28 22
Tierklinik
(089) 2 18 00
Tierrettung
(01805) 84 37 73
zahnärztlicher notdienst
(089) 7 23 30 93
pannenhilfe
adac : (0180) 22 22 22
polizei
notruf, unfall, überfall: 110
rechtsanwälte
bauer Michael
Schillerstraße 21
(089) 51 55 69 30
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Johann-von-Werth-Straße 1
(089) 1 39 94 60
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Feichthofstraße 171
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Herzogstraße 60
(089) 3 30 66 20
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(089) 53 29 51-0
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rettung München: 112
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Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel günther 
(08121) 25 40 49
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Landsberger Straße 455
(0179) 1 41 52 80
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Taxizentrale: 
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: 
(089) 77 30 77
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(089) 21 61-396/-372 
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(089) 21 61-337/-362/-394
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APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 31

Seite 32

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pinn WAnD 
App – Autohaus much gmbh 
Im Hinblick auf die explosive 
Verbreitung des Smartphones 
auch im deutschen Markt – es 
wird mit 23 Millionen Neuverkäufen in diesem Jahr gerechnet! – entschloss sich die 
Much Autohaus GmbH, diese 
Gegebenheit für ihr Geschäft 
zu nutzen. Sie beauftragte die 
Firma drabis, Dr. Axel Brandt 
Internet Services, mit der Erstellung einer Webapp für 
iPhone und Android Smartphones, die ihr Kerngeschäft, den 
Ankauf und Verkauf von gebrauchten Taxifahrzeugen, analog 
zur vorhandenen online Desktop (PC) Software ermöglicht. 
Die bestehende Desktop-Software erlaubt dem Verkäufer eines 
Taxifahrzeugs sein Fahrzeug mittels Identifikationsschlüssel, 
Kenndaten des Fahrzeugs wie u.A. Laufleistung und Zustand sowie mehreren Fahrzeugfotos dem Autohaus Much online anzubieten. Aufgrund der Vielzahl der Fahrzeugtypen und Ausführungen in dem deutschen Automarkt, die nahezu vollständig in 
der Much Autohaus SQL Datenbank abgespeichert sind, läuft 
ein solches Angebot in einer Vielzahl an Schrittfolgen und in 
interaktiver Form ab. Somit bestand die Herausforderung für 
drabis, diesen Prozess sowohl funktional identisch als auch in 
einem Smartphone freundlichen Design, unter Weglassung aller 
nicht für den Ankauf bzw. Verkauf notwendigen Desktop Optionen, abzubilden. 
Um das Risiko einer individuellen Software-Neuentwicklung zu 
minimieren, setzte drabis bei der Realisierung auf eine Kombination von erprobten App Software-Tools und eine Desktop-Mobile Webseiten „Conversion Engine“ . Aufgrund der vielen Javascript Elemente in der Much Datenbank/Server Software und 
unterschiedlichem Verhalten bei der Bildübertragung beim 
iPhone und Android-Systemen stellte dies die „Automatik der 
Conversion Engine“ auf eine harte Probe. Etliche Erweiterungen 
der Standardsoftware wurden notwendig und gaben dabei der 
Software Firma die Gelegenheit, aus der Not eine Tugend zu 
machen, indem der Standard während der Realisierung deutlich 
erweitert wurde. Auch wurde eine Anpassung der bestehenden 
Desktop Software im Bereich Bildübertragung notwendig.
 Die App steht im Apple Store und Google Play Store kostenfrei 
zum download zur Verfügung. Sie kann von dort auch durch 
scannen eines QR-Codes, der auf der Much Autohaus Webseite 
sowie bald auch in geigneten Publikationen zu sehen sein wird, 
heruntergeladen werden. Somit ist es nunmehr jedem Taxibesitzer oder Kaufinteressent für ein gebrauchtes Taxi möglich, Ankäufe oder Verkäufe während des Wartens auf Kundschaft im 
Taxi sitzend durchzuführen. Um die Außenfotos seines Fahrzeugs mit dem Smartphone zu machen, muss er dann allerdings 
immer noch aussteigen!
glückwunsch
Die beiden Kolleginnen Thea Westermayer und Edith Baierle 
waren blitzschnell und haben je 2 Karten für „Verliebt, verlobt, 
verschwunden“ am 18. März 2013 in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. Die Komödie läuft noch bis zum 20. April 
2013. (PR)
zehntes rekordjahr in f olge für münchen 
Tourismus-bilanz 2012: 
Im Zeitraum Januar mit Dezember 2012 wurden in den Münchner Beherbergungsbetrieben 6,1 Millionen Gäste gezählt 
(+3,4%). Die Übernachtungen nahmen um 5,4 Prozent auf 
12,4 Millionen zu. In den Monaten Mai bis Oktober sowie im 
Dezember 2012 wurden jeweils über eine Million Übernachtungen in der bayerischen Landeshauptstadt registriert. 2,8 Millionen Besucher (+8 Prozent) kamen aus dem Ausland und generierten 6,0 Millionen Übernachtungen (+9,2 Prozent). Aus dem 
Inland reisten im Zeitraum Januar mit Dezember 3,4 Millionen 
Touristen nach München, das sind in etwas genauso viele wie 
im letzten Jahr. Ihre Übernachtungen zeigten ein Plus von 
2 Prozent auf 6,4 Millionen. Zusätzlich kamen 2012 rund 
96 Millionen Tagestouristen nach München.
„Ich freue mich über diese hervorragenden Zahlen. Sie belegen, 
wie reizvoll München ist. Wir werden auch weiterhin alles tun, 
um München als Tourismusdestination attraktiv zu gestalten.“ 
zieht Dieter Reiter, Referent für Arbeit und Wirtschaft, Bilanz.
Große Zuwächse gab es aus den BRIC Ländern, den Ländern mit 
besonders hohem wirtschaftlichen Wachstumspotential: Bei den 
Übernachtungen aus Brasilien wurde ein Plus von 21,2 Prozent 
verzeichnet (gesamt 114.844 Übernachtungen), aus Russland 
ein Plus von 29,9 Prozent (439.825), aus Indien ein Plus von 
2,9 Prozent (74.386) und aus China ein Plus von 28,6 Prozent 
(183.048). Die meisten internationalen Übernachtungen wurden von den Gäste aus den USA (701.582), Italien (522.172), 
den Arabischen Golfstaaten (444.049), Großbritannien 
(463.792), Russland (439.825), der Schweiz (359.086), Österreich (309.450), Spanien (225.713), Japan (201.570) und 
Frankreich (191.098) generiert.
Tourismus bringt Milliardenumsätze Für die bayerische Landeshauptstadt hat die touristische Nachfrage eine große wirtschaftliche Bedeutung. Nach Untersuchungen des Deutschen 
Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr an 
der Universität München (DWIF) und aktuellen Berechnungen 
von München Tourismus liegt der touristisch bedingte Umsatz 
derzeit bei rund 7,4 Milliarden Euro pro Jahr. Dabei geben die 
in gewerblichen Betrieben übernachtenden Gäste durchschnittlich etwa 213 Euro je Aufenthaltstag aus, Tagesbesucher und 
Gäste, die bei Freunden, Bekannten und Verwandten übernachten, rund 46 Euro je Tag. 
Weitere Informationen unter www.muenchen.de/tam-presse
32 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013

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tA x Ameter D es mon Ats
bauma – Alle drei Jahre das Highlight im Münchner Kalender. Die Messe der Superlative ist – wenn kein Vulkan 
seine Spielchen treibt – auch eine exzellente Möglichkeit, unsere Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. 
Nur durch die Omnipräsenz von mehr als 3.000 Fahrzeugen der Taxi-München eG kann mehr oder weniger jeder 
Fahrtwunsch innerhalb weniger Minuten erfüllt werden. 
expo-real – Die kleine, aber doch sehr nahrhafte Nachspeise nach der Wiesn. Insbesondere der hyper-potente 
Kundenkreis mit maximaler Taxiaffinität hilft, die Gedanken an das hart verdiente Geld während der Wiesn zu 
vergessen.
bau – Erreicht bei weitem nicht die Dimensionen der 
bauma, die Nachfrage nach Taxis ist aber trotzdem stets 
groß, und gerade heuer schwach anlaufendem Januar 
war diese Veranstaltung für viele Taxifahrer fast lebensnotwendig.
drinktec – sozusagen eine Aufwärmübung für das Oktoberfest. Nicht beim Getränkekonsum wird geübt, sondern 
die Taxiwelt nutzt die 5 Tage unmittelbar vor der Wiesn 
als Übergang von der Urlaubs- und Ferienzeit hin zu den 
großen Herausforderungen. 
ihM – Große Messe, aber im Taxigewerbe fast ohne Auswirkungen ist die Internationale Handwerksmesse mit 
den Begleiterscheinungen Metall und Garten. Trotzdem 
stehen wir gerne an den Standplätzen und befördern 
auch die Besucher dieser Ausstellung höflich und korrekt. (TK)
➔ D As messe JAhr 2013





Ort für alle ausbildungen: 
Taxi-München eG
(Kursraum)
Engelhardstraße 6
81369 München
taxifahrerausbildung (grundkurs)
Montag, 01. (Feiertag), 15., 29.04., jeweils 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 03., 10., 17., 24.04., jeweils 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 06., 13., 20., 27.04., jeweils 10–13 Uhr
leistungskurs
Montag, 08., 15., 22., 29.04., jeweils 20–22 Uhr 
Mittwoch, 10., 17., 24.04., jeweils 20–22 Uhr 
(nur nach erfolgreicher Teilnahme des Grundkurses möglich)
infoveranstaltung
Montag, 08.04., 17.30 Uhr
Samstag, 13.04., 8.30 Uhr
Montag, 22.04., 17.30 Uhr
Samstag, 27.04., 8.30 Uhr
anmeldung: jeweils 15 Minuten vor dem Kurs beim Referenten 
oder zu den Öffnungszeiten in der Verwaltung
Info: (089) 21 61-333, www.taxikurs-münchen.de
funkunterricht (basiskurs)
Donnerstag, 18.04., 13–17 Uhr 
(Keine Anmeldung erforderlich)
unternehmerkurse
Jeweils Dienstag und Donnerstag 18–20.30 bzw. 21 Uhr 
Anmeldung bei Frau Elke Choleva, Telefon: (089) 21 61-367,
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
➔ Kurs 3/2013 vom 09.04.2013 bis 07.05.2013
➔ Kurs 4/2013 vom 04.06.2013 bis 02.07.2013
➔ Kurs 5/2013 vom 09.07.2013 bis 06.08.2013
➔ Kurs 6/2013 vom 17.09.2013 bis 17.10.2013
➔ Kurs 7/2013 vom 05.11.2013 bis 03.12.2013
besuchen sie uns auch im internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de 
www.taxischein-münchen.de
Ausbil Dung
➔ April 2013
Witz D es mon Ats
Zwei Männer, die beide den Führerschein wegen Alkohol am 
Steuer verloren haben, unterhalten sich nach ihrer MPU. Der 
eine fragt, wie es beim anderen gelaufen sei. Der antwortet: 
„Super. Der Psychologe wollte bloß wissen, worin der Unterschied zwischen einer Ente und einer Forelle liegt. Ich sagte 
ihm, dass das eine im Wasser und das andere auf dem Wasser 
schwimmt und schon hatte ich meinen Führerschein wieder. 
Wie lief es bei Ihnen?“ Der Erste: „Bei mir lief es nicht so gut. 
Der Psychologe wollte wissen, worin der Unterschied zwischen 
Adler und Schwan liegt.“
„Was haben Sie denn geantwortet, dass es so schlecht gelaufen 
ist?“ Darauf der Erste: „Na ja, ich sagte, der ‚Adler‘ macht schon 
um ein Uhr auf, der ‚Schwan‘ erst um fünf."
spruch D es mon Ats
„Es ist ganz leicht, Millionär zu werden – falls man vorher Milliardär gewesen ist.“ (aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 33

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schrotti stellt ihnen gastronomische einrichtungen in unserer stadt vor, lokalitäten, 
die es nur in München gibt. unverwechselbare wirtshäuser, Kneipen, schräge Treffs, 
 die ein Taxifahrer kennen sollte. wo er vielleicht selbst verkehrt oder dem ein oder 
 anderen fahrgast den richtigen Tipp gibt.
➔ Alter Wirt
al Ter wirT, dorfstr. 39, 81247 München 
Telefon: (089) 8 11 15 90 
Täglich 9.00 – 24.00 uhr (kein ruhetag)
Das Lokal besteht dort seit dem Jahre 
1417, das Gebäude bereits seit 1590 (!) 
und wurde zuletzt 1985 umfassend saniert. 
Seit 2004 sind die Wirtsfamilien Schlegl 
und Schuller dort durchaus segensreich 
 tätig, weshalb der Tester auch schon von 
mehreren Seiten den Tipp bekommen hat, 
dort einmal einzukehren. Früher gehörten 
zu dem Anwesen mehr als 200 Tagwerk 
Grund, verteilt bis nach Pasing und Aubing 
– aber auch heute leidet man dort nicht an 
Platzmangel. Der Parkplatz mit Maibaum 
nördlich der Dorfstraße gehört dazu, der 
Hof südlich des Hauptgebäudes, und 
schließlich ein Biergarten mit uraltem 
Baumbestand, der sich bis zur Pippinger 
Straße erstreckt. Das Herzstück des Hauses 
ist die Stube gleich rechts nach dem Eingang. Sie ist für ca. 60 Personen geeignet, 
hat dunkle Holzvertäfelungen an den Wänden, hölzernen Boden und eine ebensolche 
Decke, die Wände über den Vertäfelungen 
sind hell gestrichen, und da die Stube nach 
zwei Seiten hin Fenster hat, kommt trotz 
des trüben Wetters am Besuchstag keine 
triste Stimmung auf. Die Tische sind gedeckt; Salz, Pfeffer und Zahnstocher stehen 
bereit. Es kommen freilich noch weitere 
Stüberl und Räume dazu, sowie ein Saal im 
ersten Stock für größere Veranstaltungen. 
Am Besuchstag, donnerstags gegen Mittag, 
ist die Gaststube gut besetzt. Aber auch in 
den Nebenräumen sitzen Leute: im „Gewölbe“ wird wohl ein Geburtstag gefeiert. Im 
ersten Stock findet ein Leichenschmaus 
statt (für Nicht-Bayern: das Mahl mit den 
Trauergästen nach einer Beerdigung) usw. 
– der „Alte Wirt“ ist ganz offensichtlich ein 
wesentlicher Bestandteil des Lebens im 
Dorf Obermenzing. Auch wenn dieses nominell längst nur mehr ein Stadtteil Münchens ist, und noch nicht einmal der letzte: Lochhausen und Langwied, manchen 
wird’s überraschen, zählen ebenfalls zum 
Münchner Stadtgebiet, auch wenn kurz danach die einsame Umlaufbahn des Pluto 
verläuft. 
Aber zurück ins pralle Leben, kaum 300 
Meter vom Autobahnkreisel entfernt: der 
überzeugte Anti-Nichtalkoholiker fühlt sich 
vom „Augustiner“-Schild magisch angezogen und hat für die Halbe 3.20 zu berappen, fürs Weißbier 3.40, und die Halbe Zitronenlimo und Spezi sind mit 2.90 bzw. 
3.10 erfreulicherweise billiger. Die Weinauswahl ist für ein bayerisches Lokal überraschend groß. Die Essenspreise sind 
durchwegs moderat, großteils sogar überaus günstig, wie die nachfolgende (unvollständige) Aufzählung zeigt: Brotzeiten von 
3.80 (Wurstbrot) bis 9.20 Euro für den üppigen Brotzeitteller, Suppen 2.10 (Rinderkraftbrühe mit Ei) bis 3.80 (hausgemachte 
Gulaschsuppe), Salate 4.40 - 9.20 (Letzterer mit Putenstreifen) und so weiter. 
Das früher so genannte Arme-Leute-Essen, 
z.B. Blut- u. Leberwürste oder Lüngerl mit 
Knödel, ist mit 6.80 bzw. 5.90 auch heute 
noch eine überaus preiswerte Sache, und 
wo findet man denn überhaupt noch Kalbsherz oder gebackene Kalbszunge, dazu übrigens für jeweils unter 10.- Euro? Ein Herr 
am Tisch des Testers ließ sich vorgenanntes 
Lüngerl servieren und bekam eine riesige 
Portion, die er in beachtenswertem Tempo 
verschlang. Auch die halbe Schweinshaxe 
mit Knödel und Blaukraut zu 8.90 oder die 
halbe Ente mit gleichem Zubehör für 9.80 
(die 1/4 Ente zu 6.90) dürfen getrost als 
sehr günstig bezeichnet werden. Wer über 
die 10-Euro-Grenze kommen will, muss 
schon den gebratenen Zander oder das 
Kalbsrahmschitzel (zu je 14.80) oder z.B. 
ein „Scharfes Töpfchen“ (verschiedene 
Steaks mit Gemüse und scharfer Sauce) zu 
13.90 bestellen. Die lieben Kleinen dürfen 
schon ab 2.50 schmausen, z.B. Spätzle mit 
Rahmsauce. Der Tester, welche Überraschung, blieb am Schweinsbraten mit Kartoffelknödel und gemischtem Salat zu 7.80 
(!) hängen und bereute die Wahl nicht: 
zwei Scheiben Fleisch mit einem Stückerl 
Kruste, ein Kartoffelknödel mit Brotkrusterl 
im Inneren, ein ordentlicher Beilagensalat, 
der nichtmal nachgewürzt werden musste – 
ein wunderbarer Schmaus, der allenfalls 
noch mehr von der feinen Sauce sowie ein 
Sägemesser für die Kruste vertragen hätte. 
Die Gäste passen zu diesem Wirtshaus: die 
Tochter führt den alten Vati zum Essen aus; 
Einheimische im Trachtenjanker; Handwerker, die diesen Geheimtipp kennen (wie der 
Tischnachbar des Testers) – bodenständige 
Leute aus der Umgebung, die zu würdigen 
wissen, dass hier ein bayerisches Wirtshaus 
so ordentlich geführt wird, wie es die Jahrhunderte alte Tradition gebietet.
Das freundliche und kompetente Personal 
rundet die Sache ab. Wunderbar! (MS)
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34 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013
gAstro „ m“

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r ose D es mon Ats zitrone D es mon Ats
➔ akos nahodyl, Taxi 2330
Der Taxifahrer Akos Nahodyl, Taxi 2330 beförderte am 
28.12.2012 zwei Fahrgäste von der Dialysestation in Neuperlach nach Hause in Richtung Haar. Kurz vor dem Fahrziel sackte 
die Dame auf dem Beifahrersitz mit einer Herzattacke zusammen. Der Taxifahrer erkannte sofort den Ernst der Lage, rief den 
Notarzt und begann mit den erforderlichen Sofortmaßnahmen. 
Kurz darauf bescheinigte der Notarzt dem Taxifahrer, dass ohne 
seine Maßnahmen die Dame wahrscheinlich verstorben wäre. 
Für diesen vorbildlichen Einsatz erhält unser Dialysefahrer Akos 
Nahodyl die Rose des Monats. 
Dieser Fall zeigt, wie wichtig es ist, auf Notfälle wie diesen 
entsprechend reagieren zu können. 
Wie in den vergangenen Jahren wird die Taxi-München eG auch 
im Sommer 2013 wieder eine Fortbildungsmaßnahme in Erster 
Hilfe mit Auffrischung der Kenntnisse in der Herz-Lungen- 
Wiederbelebung anbieten, denn es ist uns ein großes Anliegen, 
dass unsere Taxifahrer für solche Notfall-Situationen gut vorbereitet sind. (TK)
➔ herbert unfug, Taxi 2025 
Am 29.1.2013 stand Herr Unfug mit dem Taxi 2025, ein 
 Sprinter von Mercedes-Benz, zur Fahrgastaufnahme auf dem 
Taxistandplatz am Hauptbahnhof München, Ausgang Bayerstr., 
bereit. Gegen 16.45 Uhr fuhr ein Münchner Taxifahrer den 
Standplatz mit seiner Limousine ordnungsgemäß an und wurde sofort von zwei Herrschaften in Beschlag genommen. Gemäß der freien Fahrzeugwahl hatten sich die Kunden für eine 
Fahrt mit der Limousine entschieden und stiegen bei dem gerade eintreffenden Kollegen zu. Daraufhin riss Herr Unfug 
(Taxi 2025) die rechte hintere Tür der Limousine auf und 
brüllte in das Fahrzeug, der Kollege soll sich sofort schleichen. Zugleich packte er einen der beiden Fahrgäste am Arm 
und wollte diesen aus dem Taxi zerren. Entsetzt konnte sich 
der Fahrgast aus dem Griff befreien, die Fahrzeugtüre zuziehen und von innen verriegeln. Der Taxifahrer fuhr schnell 
mit den Fahrgästen davon, um eine weitere Eskalation der 
Situation zu vermeiden.
Die Aktion von Herrn Unfug ist zweifelsfrei als vollkommen 
unangebracht zu werten. Nicht nur, dass er damit Fahrgästen 
das Recht auf eine freie Fahrzeugwahl abspricht, in bester 
Wildwestmanier greift Herr Unfug auch noch zur Selbstjustiz 
und versucht vermeintliche, aber nicht existente, Ansprüche 
durch körperlichen Einsatz durchzusetzen. Der betreffende 
Kollege meinte dazu: „Ich war völlig geschockt von dem Vorfall, da dies in meiner über 30-jährigen Fahrpraxis noch nicht 
vorgekommen ist, dass Kollegen Fahrgäste aus anderen Taxen 
unter Androhung von Gewalt heraus zerren wollen.“ Und weiter: „Wenn Herr Unfug wünscht, dass alle Fahrgäste bei ihm 
einsteigen, dann sollte er sich ein Taxi und keinen Omnibus 
zulegen. Wenn er aber lieber einen Omnibus fahren will, dann 
sollte er sich einen anderen Job suchen.“ Dem ist von unserer 
Seite aus nichts hinzuzufügen.
Der Kollege hat sich selbstverständlich bei den Fahrgästen, 
einer von ihnen ein Professor der Kunstgeschichte aus Mainz, 
in Namen des Münchner Taxigewerbes für den Vorfall entschuldigt. Herr Unfug erhält für seine Aktion wieder einmal 
die Zitrone des Monats, obwohl wir den Verdacht hegen, dass 
hier Hopfen und Malz seit langer Zeit verloren sind. (TK)
als gegenpart zur rose „bestrafen“ wir monatlich z eit - 
genossen, institutionen, behörden sowie leider auch 
 Kollegen und Kolleginnen für handlungen und aktionen, 
die unserem gewerbe schaden.
Jeden Monat küren und belohnen wir personen, institu tionen 
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche aktionen. die rose sozusagen als symbol und dank für 
die zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe.
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APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 35

Seite 36

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montag, 1. April (ostermontag)
 ➔ 14.00 – 16.00 Uhr, Residenztheater, 
Pünktchen und Anton
 ➔ 17.30 – 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Pünktchen und Anton
 ➔ 18.00 – 19.30 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Das Maß der Dinge
 ➔ 18.00 Uhr, Nationaltheater, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Prozess
 ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Einer flog über das Kuckucksnest
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss, Kiosk
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Giesinger Bahnhofsbrettl
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Martin Zingsheim
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
 ➔ Muffathalle, M
 ➔ Sunny Red, Divorce
 ➔ Augustiner Keller, 
Frauenrainer Musikanten
Dienstag, 2. April
 ➔ 19.30 – 21.55 Uhr, Volkstheater, 
Drei Schwestern
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Susn
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Arabboy
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Hedda Gabler
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Arabboy
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, Der Komet
 ➔ 20.00 uhr, philharmonie, 
swing legenden
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Felix Gattinger
 ➔ Strom, Adam Green
sonntag, 3. April
 ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, 
Lola Montes
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, 
Dantons Tod
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Susn
 ➔ Theaterfabrik, lena
 ➔ Ampere, Fard
 ➔ Backstage, Kassabian
Donnerstag, 4. April
 ➔ 15.00 – 15.50 Uhr, Schauburg, 
Has und Huhn
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, 
Das Leben ein Traum
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Ballade vom traurigen Cafe
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Moses Wolff
 ➔ 20.00 – 23.00 Uhr, Marstall, 
Flegeljahre
 ➔ 20.00 uhr, philharmonie, 
nigel Kennedy
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Onkel Wanja
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Matze Knop
 ➔ Ampere, Lisa Bassenge
 ➔ Strom, Blackmail
 ➔ Backstage, Tracer
freitag, 5. April
 ➔ 15.00 – 15.50 Uhr, Schauburg, 
Has und Huhn
 ➔ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, 
Illusionen
 ➔ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werter
 ➔ 19.30 Uhr, Künstlerhaus, Brettl Bühne
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, 
Die Anarchistin
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, DNA
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Eros
 ➔ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, 
Hiob
 ➔ 20.00 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater, 
Das Ende des Regens
 ➔ 20.00 uhr, Olympiahalle, 
eros ramazzotti
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Los, Paul!
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Lorin Maazel
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Gerti Gehr
 ➔ Muffathalle, Black Rebel Motorcycle
 ➔ Strom, Reel Big Fish
 ➔ Backstage, Massendefekt
 ➔ Ampere, Moddi
samstag, 6. April
 ➔ 10.00 – 16.00 uhr, Mercedes- 
Taxicenter, landsberger str. 382, 
eröffnung Taxicenter
 ➔ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Has und Huhn
 ➔ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, 
Otello
 ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Lorin Maazel
 ➔ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werter
 ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Der Widerspenstigen Zähmung
 ➔ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, 
Fein sein
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Call me God
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg, 
Jenseits von Eden
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Eros
 ➔ 20.00 uhr, Olympiahalle, 
eros ramazzotti
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Michael Dietmayr
 ➔ Tonhalle, Tocotronic
 ➔ Backstage, Guns of Moropolis
 ➔ Kranhalle, Slagsmalsklubben
 ➔ Freiheiz, Don Ellis
 ➔ Garage, Rob Tognoni
sonntag, 7. April
 ➔ Tonhalle, Schallplatten- und CD-Börse
 ➔ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Matinee „Bettelstudent“
 ➔ 13.30 – 15.15 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Cottbus
 ➔ 15.00 Uhr, Fraunhofer, Kindertheater
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss, Caveman
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Ballade vom traurigen Cafe
 ➔ 19.00 Uhr, Marstall, DNA
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Geschichten aus dem Wienerwald
 ➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, Verdi-Gala
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkhalle, 
Woyzeck
 ➔ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus, 
Fegefeuer in Ingolstadt
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Project Trio
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Carlos Nunez
 ➔ Feierwerk, Naked Lunch
 ➔ Strom, And So I Watch You
montag, 8. April
 ➔ 19.30 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, 
Orpheus steigt herab
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Geschichten aus dem Wienerwald
 ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkhalle, 
Woyzeck
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Uhr, Residenztheater, Kabale und Liebe
 ➔ 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/Kleine 
Bühne, Im Wald ist man nicht 
verabredet
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, SMS Guerilla 
Cooking
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Project Trio
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Bruckner 
Akademie-Orchester
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
 ➔ Feierwerk, For the Fallen Dreams
 ➔ Ampere, Livingston
Dienstag, 9. April
 ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Has und Huhn
 ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Jenseits von Eden
 ➔ 19.30 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, 
Orpheus steigt herab
 ➔ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
 ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
Du mein Tod
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Felix Krull
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Verwandlung
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Uhr, Residenztheater, Die Anarchistin, 
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Die bitteren Tränen
 ➔ 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.00 uhr, Olympiahalle, 
chris de burgh
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Gregorian
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Da Huawa, da Meier und I
 ➔ Cuvilliestheater, Die Verwandlung
 ➔ Muffathalle, Johnny Winter
 ➔ Ampere, Urban Cone
 ➔ Zenith, One Republic
 ➔ Backstage, Kollegah
 ➔ Strom, Luis Barabbas
inform Ation
➔ top-t ermine April 2013
mehrtägige t ermine A pril 2013
 ➔ 28.10.12 – 27.04.13, Mo. – sa., 19.30 uhr, so., 18.00 uhr, Messe West, 
Schuhbeck Teatro
 ➔ 25.12.12 – 07.04.13, di. – so., Circus Krone, Circus Krone
 ➔ 13.03.13 – 20.04.13, 20.00 uhr, außer 25. + 29.03. + 08.04., 
Komödie im Bayer. Hof, „Verliebt, verlobt, verschwunden“
 ➔ 30.03.13 – 01.04.13, 20.00 uhr, Philharmonie, Tango y Noche
 ➔ 31.03.13 – 01.04.13, 09.00 – 17.00 uhr, Olympiahalle, Hundeausstellung
 ➔ 02.04.13 – 04.04.13, 20.30 uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann
 ➔ 02.04.13 – 06.04.13, 20.00 uhr, Lach und Schieß, Nico Semsrott
 ➔ 03.04.13 – 06.04.13, Schloss, Caveman
 ➔ 05.04.13 – 07.04.13, 20.30 uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang
 ➔ 07.04.13 – 10.04.13, 20.30 uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt
 ➔ 10.04.13 – 11.04.13, 20.30 uhr, Lustspielhaus, Volker Pispers
 ➔ 10.04.13 – 11.04.13, Event Arena, Smart Food
 ➔ 10.04.13 – 13.04.13, freiheiz, element of crime
 ➔ 12.04.13 – 13.04.13, 19.30 uhr, philharmonie, fluch der Karibik
 ➔ 12.04.13 – 13.04.13, 20.30 uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel
 ➔ 12.04.13 – 13.04.13, löwenbräukeller, nacht der Tracht
 ➔ 12.04.13 – 14.04.13, 10.00 – 17.00 uhr, MOC, Seniorenmesse
 ➔ 12.04.13 – 14.04.13, 10.00 – 19.00 uhr, Kleine Olympiahalle, 
Münchner Immobilienmesse
 ➔ 15.04.13 – 19.04.13, löwenbräukeller, bauma Oktoberfest
 ➔ 15.04.13 – 21.04.13, Messe, bauma
 ➔ 16.04.13 – 18.04.13, Gasteig, Jüdische Filmtage
 ➔ 16.04.13 – 20.04.13, 20.00 uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler
 ➔ 18.04.13 – 19.04.13, 20.00 uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR
 ➔ 19.04.13 – 23.04.13, Volkstheater, Radikal jung
 ➔ 19.04.13 – 05.05.13, Theresienwiese, frühlingsfest
 ➔ 20.04.13 – 21.04.13, 09.00 – 17.00 uhr, Ehrengastbereich Olympiastadion, 
Katzen-Info-Show
 ➔ 21.04.13 – 27.04.13, 20.00 uhr, Komödie im Bayer. Hof, Souvenier
 ➔ 21.04.13 – 29.04.13, Nationaltheater, Ballettfestwoche
 ➔ 23.04.13 – 27.04.13, 20.00 uhr, Lach und Schieß, Arnulf Rating
 ➔ 23.04.13 – 25.04.13, 20.30 uhr, Lustspielhaus, Urban Priol
 ➔ 25.04.13 – 26.04.13, Volkstheater, Radikal jung
 ➔ 26.04.13 – 27.04.13, 19.30 uhr, philharmonie, roncalli
 ➔ 26.04.13 – 27.04.13, 20.00 uhr, Circus Krone, Atze Schröder
 ➔ 26.04.13 – 27.04.13, 20.00 uhr, Schloss, Karsten Kaie
 ➔ 26.04.13 – 27.04.13, Paulaner am Nockerberg, Briefmarken-Auktion
 ➔ 26.04.13 – 28.04.13, 15.00 uhr, Philharmonie, Roncalli
 ➔ 27.04.13 – 28.04.13, 20.30 uhr, Lustspielhaus, Eure Mütter
 ➔ 27.04.13 – 05.05.13, 10.00 – 20.00 uhr, Mariahilfplatz, Mai-dult
 ➔ 29.04.13 – 30.04.13, 20.00 uhr, Lach und Schieß, Ingo Börchers
 ➔ 29.04.13 – 05.05.13, iphitos-gelände, bMw Open
 ➔ 30.04.13 – 03.05.13, icM, chirurgen-Kongress
(änderungen der Veranstalter vorbehalten)
36 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013

Seite 37

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mittwoch, 10. April
 ➔ 11.00 – 12.30 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Felix Krull
 ➔ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, 
Otello
 ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Jenseits von Eden
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Housemusi
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Felix Krull
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Das war auf einer Lichtung
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Die bitteren Tränen
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Onkel Wanja
 ➔ 20.00 uhr, Olympiahalle, 
Martin rütter
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Stefanie Werger
 ➔ 20.00 uhr, philharmonie, 
Murray perahia
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Da Huawa, da Meier und I
 ➔ Zenith, Olli Murs
 ➔ backstage, silverstein
 ➔ Nightclub, Astrid North
 ➔ Garage, Home is where my heart is
Donnerstag, 11. April
 ➔ 10.30 – 12.30 Uhr, Uhr, Schauburg, 
Jenseits von Eden
 ➔ 15.00 + 16.00 Uhr, Funkhaus, 
Zwergerlmusik
 ➔ 19.30 – 22.25 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Straße, die Stadt, der Überfall
 ➔ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Stellvertreter
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Opern auf Bayrisch
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Hedda Gabler
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Die bitteren Tränen
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Symphonieorchester BR
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss, Crumbs
 ➔ 20.00 uhr, philharmonie, 
patricia Kaas
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Arcanto Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, EYP-Konzert
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Schlachthof
 ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 
High Voltage
 ➔ Strom, Arkells
 ➔ Tonhalle, Jean-Michel Aweh
 ➔ Orangehouse, Saint Lu
 ➔ Olympiahalle, ina Müller
 ➔ Backstage, Luca Hänni
freitag, 12. April
 ➔ 10.00 + 12.00 Uhr, Funkhaus, 
Münchner Rundfunkorchester
 ➔ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, 
Jenseits von Eden
 ➔ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, 
Magdalena
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, 
Lola Montez
 ➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Serenaden-Gala
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Bettelstudent
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Gift
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Felix Krull
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 20.00 – 23.00 uhr, Olympiahalle, 
Joe cocker
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
The Moonband
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss, Karsten Kaie
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
 Symphonieorchester BR
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl
 ➔ Tonhalle, Der W
 ➔ Theaterfabrik, And You will know Us
 ➔ Schlachthof, Bayerische Löwen
 ➔ Atomic Café, Smokestack
 ➔ Strom, Betty Dietrich
 ➔ Backstage, Robben Ford
samstag, 13. April
 ➔ 9.00 – 13.00 Uhr, Marstall, 
Theaterflohmarkt
 ➔ 10.00 – 17.00 Uhr, Funkhaus, 
Kinder- und Familientag
 ➔ 14.00 – 15.15 Uhr, Marstall, Pumuckl
 ➔ 15.30 – 17.15 uhr, arena, 
fc bayern – 1. fc nürnberg
 ➔ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Frosch
 ➔ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, 
Otello
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, 
Dantons Tod
 ➔ 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus, 
Winterreise
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Die Ballade vom traurigen Cafe
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg, 
Jenseits von Eden
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Frank Sinatra-Show
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Aids-Konzert
 ➔ 20.00 Uhr, Max-Josef-Saal, 
Symphonieorchester BR
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Haus und Garten
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Chor BR
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
The Ten Tenors
 ➔ 21.00 Uhr, Reaktorhalle, Minute made
 ➔ Tonhalle, Dark Munich Festival
 ➔ Atomic Cafe, Basstronauten
 ➔ Garage, Dark Munich Festival
 ➔ Schlachthof, 54 Idaho
 ➔ Backstage, Hypocrisy
 ➔ Strom, Fiction
sonntag, 14. April
 ➔ 11.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Auf Weltempfang
 ➔ 11.00 uhr, prinzregententheater, 
cecilia bartoli
 ➔ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Peter Pan
 ➔ 14.00 – 18.00 Uhr, Olympiapark, 
City Bike Marathon
 ➔ 14.00 + 17.15 Uhr, Circus Krone, 
Bibi Blocksberg
 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Kuh, 
die wollt ins Kino gehen
 ➔ 15.00 Uhr, Fraunhofer, Kindertheater
 ➔ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Fluch der Karibik
 ➔ 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Peter Pan
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Der fliegende Holländer
 ➔ 19.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, 
Der Widerspenstigen Zähmung
 ➔ 19.00 Uhr, Marstall, Usher
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Geschichten aus dem Wienerwald
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
Woyzeck
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Satansbraten
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/Kleine 
Bühne, Im Wald ist man nicht 
verabredet
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Die Buschtrommel
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Leif Ove Andsnes
 ➔ 20.00 uhr, herkulessaal, Yundi
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ Backstage, Mesh
 ➔ Strom, Retro Stefson
 ➔ Schlachthof, 54 Idaho
montag, 15. April
 ➔ 18.30 Uhr, Herkulessaal, 
Klassik vor Acht
 ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Franziska
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Geschichten aus dem Wienerwald
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
I Muvrini
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Das Interview
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/Kleine 
Bühne, Im Wald ist man nicht 
verabredet
 ➔ 20.00 uhr, philharmonie, 
anne-sophie Mutter
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Roland Kaiser
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Kabarett Kaktus
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
String of Pearls
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
 ➔ Ampere, Larkin Poe
 ➔ Backstage, Finn Martin
 ➔ Muffathalle, Woodkid
 ➔ Strom, Matthen E. White
 ➔ Augustiner Keller, Reicheralm Musi
Dienstag, 16. April
 ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Frosch
 ➔ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Schwanensee
 ➔ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werter
 ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Bettelstudent
 ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Reigen
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Oliver Pocher
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Alondra de la Para
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Arabella Steinbacher
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Spielt 
weiter! Mein Leben für das Theater
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Wolfgang Krebs
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 21.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Judas
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APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 37

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➔ Tonhalle, bushido
 ➔ Backstage, Black Veil Brides
 ➔ Atomic Cafe, Turboweekend
 ➔ Ampere, Käptn Peng
 ➔ Theaterfabrik, Stiff Little Fingers
mittwoch, 17. April 
 ➔ 18.30 – 20.10 Uhr, Schauburg, 
Die Suche nach dem Gral
 ➔ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, 
König Lear
 ➔ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, 
Der fliegende Holländer
 ➔ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Bettelstudent
 ➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, Verdi-Gala
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Kirschgarten
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, DNA
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Fürstenried, 
Kammerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus, Jazz Talk
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Jerusalem Quartett
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, LaLeLu
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Martin Puntigam
 ➔ Strom, Willy Moon
 ➔ Muffathalle, Tall Ships
 ➔ Garage, Todd Wolfe
 ➔ Sunny Red, Brutality
Donnerstag, 18. April
 ➔ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Die Suche nach dem Gral
 ➔ 18.30 – 20.10 Uhr, Schauburg, 
Die Suche nach dem Gral
 ➔ 19.30 Uhr, Herkulessaal, 
Evgeni Koroliov
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Stefan Noelle
 ➔ 19.30 uhr, Olympiahalle, 
James last
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Call me God
 ➔ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, 
Atropa
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Hedda Gabler
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Harald Rüschenbaum
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Funkoper
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Da Bertl und I
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Poetry Slam
 ➔ Muffathalle, Juan de Marcos
 ➔ ampere, phil Vetter
 ➔ Feierwerk, Kashmir
 ➔ Orangehouse, Wrongkong
 ➔ Backstage, Spiritual Baggers
 ➔ Atomic Cafe, Icona Pop
 ➔ Garage, Björn Betge
 ➔ Strom, Joey Cape
freitag, 19. April
 ➔ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Die Suche nach dem Gral
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, 
Die Anarchistin
 ➔ 20.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Hannes Wader
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Akademie für alte Musik Berlin
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Wiener Klassik
 ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Kammerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Lydia Daher
 ➔ 20.30 Uhr, Künstlerhaus, 
Jazz mit Freunden
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Daphne de Luxe
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bruno Jonas
 ➔ 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Kammermusiknacht
 ➔ zenith, ska-p.
 ➔ Backstage Werk, The Mosh Lives Tour
 ➔ Feierwerk, Reiner von Vielen
 ➔ Muffathalle, Johnossi
 ➔ Atomic Cafe, Tonunion
 ➔ Backstage, Emmure
 ➔ Ampere, Ben Caplan
samstag, 20. April
 ➔ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
 ➔ 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Richard Wagners Opernwerk
 ➔ 19.00 Uhr, BMW Welt, 
Jazz Award Finale
 ➔ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg, Aua!
 ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
Wunschkonzert
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
 ➔ 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Der fliegende Holländer
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Onkel Wanja
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Orgelabend Stefan Moser
 ➔ 20.00 uhr, prinzregententheater, 
fazil say
 ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Amir Katz
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Maschek
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Fastfood-Theater
 ➔ 21.00 Uhr, Marstall, Minute made
 ➔ Backstage Werk, Steve Lukather
 ➔ Muffathalle, Bosse
 ➔ Backstage, Mr. Irish Bastard
 ➔ Garage, Errorhead
 ➔ Strom, Die Kammer
 ➔ Backstage Club, United Balls
sonntag, 21. April
 ➔ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Kammerkonzert
 ➔ 11.00 Uhr, Stadtmuseum, 
 Kammerkonzert
 ➔ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Richard Wagners Opernwerk
 ➔ 14.00 – 21.00 uhr, Olympiahalle, 
schlager-starparade
 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Kasperltheater
 ➔ 15.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Ballade vom traurigen Cafe
 ➔ 15.00 Uhr, Fraunhofer, Kindertheater
 ➔ 15.00 Uhr, Schauspielhaus, 
König Lear
 ➔ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg, Aua!
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Rudi Zapf
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Rundfunkorchester
 ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Helden
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Leona Lewis
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ Backstage, Kollegah
 ➔ Ampere, Jose James 
 ➔ Garage, Cactus
 ➔ Hotel Maritim, Mexikanischer Abend
montag, 22. April
 ➔ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg, Aua!
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 19.30 Uhr, Künstlerhaus, 
David Gazarov
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Kirschgarten
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, Der Komet
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Mischa Maisky
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Benefizabend
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Chuco Valdes
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Hannes Ringlstetter
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
 ➔ Zenith, Ska-P
 ➔ Tonhalle, Eels
 ➔ Strom, Bastille
 ➔ Orangehouse, Bloodgroup
Dienstag, 23. April
 ➔ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg, Aua!
 ➔ 15.00 – 16.00 Uhr, Schauburg, Aua!
 ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Uhr, Residenztheater, Der Widerspenstigen 
Zähmung
 ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Dornröschen
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Franziska Wanninger
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Call me God
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Onkel Wanja
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Symphonieorchester BR
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Quartett Emanuel Pahud
 ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Kammerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Zyprischer Frühling
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, 
Croque Messieurs
 ➔ Backstage, Propagandhi
 ➔ Theaterfabrik, Killswitch Engage
 ➔ Kranhalle, Deafheaven
 ➔ Strom, The Courteeners
mittwoch, 24. April
 ➔ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg, Aua!
 ➔ 19.00 Uhr, Vereinsheim, 
Freie Universität Schwabing
 ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Dornröschen
 ➔ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Chris Columbus
 ➔ 20.00 uhr, prinzregententheater, 
Vicky leandros
 ➔ 20.30 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, 
Eure ganz großen Themen sind weg
 ➔ Zenith, Lana Del Rey
 ➔ Backstage Werk, Progression Tour
 ➔ Backstage, Callejon
 ➔ Muffathalle, Imany
 ➔ Feierwerk, Amplifier
 ➔ Garage, Danny Bryant
 ➔ Strom, Balthazar
Donnerstag, 25. April
 ➔ icM, hV München re
 ➔ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Zauberflöte
 ➔ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, 
Illusionen
 ➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Zoff
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Der Geldkomplex
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Spielhalle, Fleisser
 ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Markus Groh
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss, Die Statisten
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Kammerorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Markus Grol
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Josef Hader
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Da Huawa, da Meier und I
 ➔ 21.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Judas
 ➔ Backstage Club, Heisskalt
(änderungen der Veranstalter vorbehalten)
38 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013
inform Ation

Seite 39

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➔ Atomic Cafe, Making Marks
 ➔ Backstage, Sepultra 
freitag, 26. April
 ➔ TaxiKurier 5/2013 erscheint
 ➔ 9.00 – 17.00 Uhr, Prinzregenten—
theater, Symposium „Richard Wagner 
in München”
 ➔ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Zoff
 ➔ 14.30 uhr, zenith / Kesselhaus, 
Monster bash
 ➔ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, 
König Lear
 ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Terpsichore-Gala
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Bettelstudent
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Teodoro Anzellotti
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, Usher
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Vitasek
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Da Huawa, da Meier und I
 ➔ 20.30 Uhr, Künstlerhaus, 
Jazz and beyond
 ➔ Atomic Cafe, 
Liga der gewöhnlichen Gentlemen
 ➔ Backstage, Eläkelaiset
 ➔ Strom, Austin Lucas
 ➔ Ampere, Shantel
 ➔ Löwenbräukeller, Volkstanz
samstag, 27. April
 ➔ 9.00 – 17.00 Uhr, Prinzregenten—
theater, Symposium „Richard Wagner 
in München“ 
 ➔ 15.00 Uhr, Philharmonie, Roncalli
 ➔ 19.00 uhr, Olympiahalle, 
night of the jumps
 ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Helden
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werter
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Bettelstudent
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, Zoff
 ➔ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus, 
Fegefeuer in Ingolstadt
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Das Interview
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Mezzoforte
 ➔ 21.00 Uhr, Postpalast, Minute made
 ➔ 21.00 Uhr, Spielhalle, Konzert
sonntag, 28. April
 ➔ 11.00 – 13.30 Uhr, Nationaltheater, 
Matinee Bosl-Stiftung
 ➔ 11.00 Uhr, Schauspielhaus, 
100 Jahre MK
 ➔ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Forellenquintett
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Evgeni Bozhanev
 ➔ 15.00 Uhr, Fraunhofer, Kindertheater
 ➔ 15.00 Uhr, Philharmonie, Roncalli
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 19.00 – 20.45 Uhr, Residenztheater, 
Die Anarchistin
 ➔ 19.00 Uhr, Marstall, Flegeljahre
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Martin Kälberer
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Steps & Times
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger 
Schaumschläger Show
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Geschichten 
aus dem Wienerwald
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Der falsche Inder
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Onkel Wanja
 ➔ 20.00 uhr, circus Krone, 
soul classics
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
 ➔ 20.00 Uhr, St.-Anna-Kirche, 
Musica Sacra
 ➔ Theaterfabrik, Elli Goulding
 ➔ Kranhalle, Christina Rösinger
 ➔ Strom, Newton Faulkner
 ➔ Backstage, We Are The In Crowd
 ➔ Augustiner Keller, 
Zum Lachen in den Keller
 ➔ Feierwerk, Frittenbude
 ➔ Ampere, Bauchklang
montag, 29. April
 ➔ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Zoff
 ➔ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werter
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
Forever Young
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Bettelstudent
 ➔ 19.30 Uhr Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/Kleine 
Bühne, Der falsche Inder
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Angelika Kirchschlager
 ➔ 20.00 uhr, circus Krone, 
horst lichter
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Vince Ebert
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
 ➔ Feierwerk, Turbostaat
 ➔ Ampere, The Moons
 ➔ Strom, Samiam
 ➔ Augustiner Keller, Mostler Musi
Dienstag, 30. April
 ➔ 17.00 uhr, skylounge, 
after w ork party
 ➔ 18.00 – 19.30 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Der falsche Inder
 ➔ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
L’Elisir d’Amore
 ➔ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, 
Moses
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Bettelstudent
 ➔ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Plattform
 ➔ 19.30 Uhr, Künstlerhaus, Zum 
100. Todestag von Gabriel von Seidl
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 20.00 – 23.00 uhr, Olympiahalle-
Meat loaf
 ➔ 20.00 uhr, circus Krone, 
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 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Jörg Steinleitner
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Rebers
 ➔ Muffathalle, Imagine Dragons
 ➔ Theaterfabrik, Black Fööss
 ➔ Ampere, Budzillus¯
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APRIL 2013 ⁄ tAxikurier ⁄ 39

Seite 40

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Erst seit dem 16. Jahrhundert als „Alter 
Hof“ bekannt, gehört der Alte Hof zu den 
Sehenswürdigkeiten ersten Ranges insbesondere bei Touristen, die glauben, hier das 
mittelalterliche München zu finden. Teilweise zu Recht, denn an dieser Stelle spielte 
sich ein wichtiger Teil der Geschichte des 
 uralten Münchens ab, und es stehen noch 
einige wenige Gebäude aus der alten Zeit. 
gründungshügel 
Der Alte Hof befindet sich auf einem der 
vier Gründungshügel Münchens, die die 
 frühe Ansiedlung vor dem Hochwasser der 
noch bis ins 19. Jahrhundert hinein unberechenbaren Isar schützten. Die Erhebung 
dieses Gründungshügels kann auch heute 
bestens erkannt werden, etwa wenn man 
den Hofgraben hinab beziehungsweise 
 hinauf fährt, ein Höhenunterschied von 
 geschätzt vier bis fünf Metern. Grabungsfunde zeigen, dass sich bereits vor der 
Gründung Münchens im Jahr 1158 befand 
hier ein herzogliches Anwesen befand, von 
dem aus die Umgebung verwaltet und kontrolliert wurde, so gut das im chaotischen 
Mittelalter eben möglich war. Herzoge von 
Bayern waren damals die Welfen unter 
Heinrich dem Löwen. Nach seiner Absetzung im Jahr 1180 übernahmen die Wittelsbacher das Herzogtum, dessen Fürsten 
sie bis zur Revolution von 1918 blieben. 
Erstmals 1284 wurde an dieser Stelle eine 
Burg erwähnt, die den Wittelsbachern als 
Stadtresidenz diente. Sie lag im nordöstlichen Bereich und am Rand der Stadtbefestigung, und das hatte folgende sehr handfeste Gründe: Der Adel lieferte von der 
Burg aus den militärischen Schutz der 
Stadt, während die nichtadeligen Bewohner 
diesen Schutz mit ihren wirtschaftlichen 
Aktivitäten finanzierten. Dies waren die 
Bürger, deren Bezeichnung ja beschreibt, 
dass sie bei der Burg lebten. Da hier also 
zwei Interessengruppen um die heiklen 
Thema Geld und Macht konkurrierten, kam 
es des Öfteren zu Aufständen der städtischen Bevölkerung. Deshalb legte der Adel 
seine Burg am Rand der Befestigungen an, 
um im Fall des Falles die Stadt verlassen zu 
können, ohne sich vorher durch die engen 
und verwinkelten Gassen der Stadt kämpfen 
zu müssen. Die Burg war nach außen hin 
erheblich geringer befestigt als zur Stadt 
hin nach dem Motto „Der Feind steht innen“, so wie man das auch heute noch aus 
Bürgerkriegsgebieten kennt. Dies kann man 
am imposanten Befestigungsturm des Alten 
Hofes am Ende der Burgstraße erkennen, 
der zeigt, aus welcher Richtung der Adel 
seine potenziellen Gegner erwartete. Der 
Alte Hof blieb bis zum Anfang des 15. 
Jahrhunderts Herrscherresidenz der Wittelsbacher, dann zog man in die heutige Residenz um, die wiederum an der nordöstlichen Ecke der nunmehr erweiterten 
Stadtbefestigung lag, denn der Alte Hof 
hätte jetzt in der Mitte der expandierenden 
Stadt gelegen, was man ja unbedingt vermeiden wollte. 
standbild
In der Mitte des Hofgrabens, am nördlichen 
Eingang zum Alten Hof, steht ein von Hans 
Wimmer (1907–1982) geschaffenes Reiterdenkmal, das 1967 aufgestellt wurde und 
Kaiser Ludwig IV. von Bayern darstellt, so 
wie der Künstler sich ihn vorstellte, denn 
im Mittelalter gab es noch keine authentischen bildlichen, sondern lediglich symbolische Darstellungen. Beispielsweise wurden wichtige Persönlichkeiten größer 
dargestellt als weniger wichtige, obwohl 
beide in Wirklichkeit natürlich ziemlich 
gleich groß waren. Dieser Kaiser reitet 
 modern gestaltet, aber doch majestätisch 
einher, seine Gesichtszüge entlieh Wimmer 
dem Grabmal des Kaisers in der Frauenkirche. Ludwig erblickte Ende 1281 oder Anfang 1282 im Alten Hof das Licht der Welt, 
wurde 1294 Herzog von Oberbayern, 1314 
zum Deutschen König gewählt und im Jahr 
1328 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Seine konfliktreiche, meist sogar chaotische Regierungszeit 
kann aber nicht das Thema dieses Artikels 
sein. Er starb 1347 auf der Jagd beim Kloster Fürstenfeld im Bann seines erbitterten 
Feindes, Papst Klemens VI. (1290–1352). 
Dieser Bann blieb bis 1625 bestehen, erst 
dann konnte Ludwig kirchlich beerdigt werden. Ein weiteres, dieses Mal klassizistisches Denkmal des Kaisers steht übrigens 
seit 1905 in der Mitte des im Jahr 1886 
nach ihm benannten Kaiser-Ludwig-Platz in 
der Ludwigsvorstadt, ein Werk des Erzgießers Ferdinand von Miller (1813–1887, Ferdinand-Miller-Platz von 1887). 
Mittelpunkt des heiligen römischen 
reiches deutscher nation
Herzog Ludwig ließ seit 1314 nach seiner 
Königswahl und verstärkt seit 1328 nach 
seiner Krönung zum Kaiser die Burg ausbauen, um sie den erhöhten Anforderungen 
anzupassen. Bislang waren die die Herrscher unentwegt in ihren Reichen von einem Ort zum nächsten gezogen, um Recht 
zu sprechen und ihre Herrschaft durchzu-
A
➔ Der Alte hof
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drs Venczel.qxd:drs Venczel.qxd 22.09.
40 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013
Die s ehens Wür Digkeiten m ünchens

Seite 41

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setzen. Kaiser Ludwig wählte als erster 
eine feste Residenz, nämlich den Alten Hof 
in München, um von dort aus die Anfänge 
einer zentralen Verwaltung zu etablieren. 
In der neu errichteten Hofkapelle ließ er 
die Reichskleinodien aufbewahren, deren 
Besitz die Rechtmäßigkeit seines Herrschaftsanspruches bedeuteten: Reichskrone, Reichsapfel, Zepter, Reichsschwert, 
Reichskreuz und das Reichsevangeliar. Sie 
befinden sich heute in der Schatzkammer 
der Hofburg in Wien. München erlebte in 
der Folge einen gewaltigen, wenn auch 
kurzen Aufschwung als wichtiges politisches und geistiges Zentrum der damaligen 
Welt; beispielsweise lebte der englische 
Philosoph William Occam (1288–1347, 
 Occamstraße von 1890) hier. Das Wappen 
des Deutschen Reiches war ein schwarzer 
Adler auf goldenem Grund, und aus jener 
Zeit stammen die Münchner Stadtfarben 
Schwarz und Gelb. 
die legende vom affen
In Münchens Volksschulen wurde und wird 
vielleicht immer noch die nett klingende 
Legende vom Affen aus dem frühen 19. 
Jahrhundert verbreitet. Ein solcher soll der 
Kinderfrau des kleinen Ludwig zugeschaut 
haben, wie sie den künftigen Fürsten auf 
den Armen wiegte. Dies nachahmend, griff 
sich der Affe einmal den Buben, kletterte 
mit ihm an der hölzernen Außenwand eines 
Burgerkers hinauf und schockierte mit dieser Eskapade die unter zusammengelaufene 
Hofgesellschaft. Der schlaue Affe ließ den 
Prinzen aber nicht fallen, sondern legte 
ihn schließlich unversehrt in seine Wiege 
zurück. So weit, so gut. Der heute noch 
vorhandene Erker im Innenhof wurde allerdings erst um 1480 gebaut, also lange 
nach Ludwigs Tod. ähnlich verhält es sich 
übrigens mit dem Isartor: Dort wird Ludwigs triumphaler Einzug mit seinem siegreichen Heer nach der Schlacht von Ampfing und Mühldorf im Jahr 1322 gezeigt, 
und zwar durch das Isartor in die Stadt hinein, obwohl das Gebäude erst 15 Jahre 
später fertig gestellt wurde. 
straßennamen 
Eine ganze Reihe von Straßennamen, deren 
genaues Entstehungsdatum unbekannt ist, 
die aber seit vielen Jahrhunderten existieren, zeugen von der uralten Geschichte der 
Festung und dem Wirtschaftsleben in seiner unmittelbaren Umgebung: Altenhofstraße seit vor 1781, Alter Hof seit 1551, 
Bräuhausstraße seit Ende 18. Jahrhundert 
mit dem Hof-Bräuhaus, Burgstraße seit vor 
1364, Hofgraben seit vor 1555, Ledererstraße seit vor 1381 nach dem gleichnamigen Gewerbe, Münzstraße seit vor 1780 
nach der Münzprägeanstalt sowie die Pfisterstraße seit vor 1780. Letztere ist nach 
dem Hofbäcker, lateinisch pistor, benannt. 
Diese Firma besteht als Hofpfisterei immer 
noch und betreibt einen ihrer vielen Laden 
am ursprünglichen Ort, nämlich gleich 
beim Hotel Platzl an der Sparkassenstraße 
12, Ecke Pfisterstraße. Nicht vergessen 
werden darf die Hof-Bräuhaus-Kunstmühle, 
die heute noch mitten in der Altstadt an 
der Neuturmstraße 3 – gleich hinter dem 
Standplatz Mandarin Oriental – als einzige 
Mühle in der Stadt und auch im Landkreis 
München Getreide mahlt. 
umbauten und z erstörungen
Das 19. Jahrhundert brachte mit der Industrialisierung das explosionsartige Wachstum 
und den radikalen Umbau der mittelalterlichen Städte. Große Teile der alten Bausubstanz verschwanden, was angesichts der 
katastrophalen hygienischen Zustände 
nicht unbedingt als Verlust zu sehen war. 
Dem Alten Hof ging es genauso: Er wurde 
entkernt, saniert und mit neuen Gebäuden 
versehen. Die meisten von ihnen fielen 
dann 1944/1945 den Bomben des Zweiten 
Weltkrieges zum Opfer. Der Wiederaufbau 
ging in aller Hast und dementsprechend 
schmucklos vonstatten, doch gelang es wenigstens, durch einige Wandmalereien und 
denkmalpflegerische Planung den mittel-
Karosseriebeschichtungen, Scheiben-Tönung für Kfz und Gebäude, 
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Seite 42

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alterlichen Eindruck eines Hofes zu erhalten. Seit 1999 schließlich wurden wiederum große Teile der Nachkriegsbauten 
abgerissen und durch Luxuswohnungen, 
Luxusgeschäfte und Gewerbeflächen der 
 allerfeinsten Art und in allerbester Lage 
 ersetzt. Seitdem finden wir dort zum Beispiel in der Dienerstraße 12 Google 
Deutschland und die Praxis des Orthopäden 
des FC Bayern und der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Hans-Wilhelm 
Müller-Wohlfahrt. Für die Sanierung erhielt 
der Alte Hof den Fassadenpreis der Landeshauptstadt München 2004, denn obwohl 
die meisten Teile der Gebäude nur Rekonstruktionen und teilweise sogar ganz moderne Bauten sind, fühlt man sich in dem verkehrsberuhigten Innenhof in frühere Jahrhunderte zurückversetzt, so man denn den 
subjektiven Willen dazu besitzt. 
heute 
Der aus Straubing stammende Schreiner 
 Jakob Sandtner (lebte im 16. Jahrhundert, 
Sandtnerstraße seit 1929) fertigte eine 
Reihe von altbairischen Stadtmodellen an, 
die ein einzigartiges Bild vom damaligen 
Zustand dieser Städte bieten, unter anderem um 1570 ein Modell der Stadt München. Dieses kann im Original im Bayerischen Nationalmuseum oder in Kopie im 
Stadtmuseum betrachtet werden, wobei der 
Eintritt sonntags lediglich einen symbolischen Euro kostet. Im Alten Hof selbst befindet sich die zentrale Museums- und 
Schlösser-Informationsstelle des Landes 
Bayern sowie im mittelalterlichen Gewölbe 
darunter die sehenswerte Ausstellung 
„Münchner Kaiserburg“, eine Multimedia-Präsentation über den Alten Hof und 
die Münchner Stadtgeschichte, die täglich 
außer sonn- und feiertags von 10.00 bis 
18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet sind. 
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Reiterdenkmal „Ludwig der Bayer“
42 ⁄ tAxikurier ⁄ APRIL 2013

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impressum
drei Feiertage plus Pfingsten zuzüglich der Brückentage im Mai verleiten viele 
 Münchner zu Kurzurlauben. Die Abwesenheit der Einheimischen wird in unserer Stadt 
aber durch die Besucher kompensiert, die München als Ziel für ihren Kurzurlaub gewählt haben. Und dies ist gut für unser Geschäft. Schön, dass wir in einer attraktiven 
Stadt leben und arbeiten. Zeigen Sie diesen Stolz und unsere Gastfreundschaft.
Paul Rusch, Objektleiter
das Mai-heft erscheint am 26. april
Kunststadt München
alle Oasen
Tempo oder entschleunigung
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
herausgeber: Taxi-München eG
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