Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier März 2013

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2013. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Spielen
Offizielles Organ der Taxi-München e g ⁄ 53. Jahrgang ⁄ www. Taxi- München.de
➔ Gamblin G, Zocken in m ünchen ⁄ 18
➔ Taxi- a pps die a nbie Ter ⁄ 22
➔ Taxi- a ll TaG der sT andpla Tz-nap Ole On ⁄ 33
➔ sT andpla TZ-Verhal Ten die eTike TTe ⁄ 29
das m ona Tsma Ga Zin für die Taxibranche ⁄ ausgabe März 2013

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* Kraftstoffverbrauch des Sharan in l/100 km: kombiniert 8,4–5,5, CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 196–143. ** Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,6–4,5, CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. *** Kraftstoffverbrauch des Passat 
in l/100 km: kombiniert 9,3–4,1, CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 215–109. **** Kraftstoffverbrauch des Touran TSI EcoFuel und 
Passat TSI EcoFuel in m³/100 km: kombiniert 7,6–7,0/6,8–6,6, CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 136–125/119–117 .
Gemeinsam haben alle Volkswagen T axi-Modelle die perfekte Ergonomie zum guten Wirtschaften. Durch sparsame, laufruhige TDI-Motoren mit BlueMotion Technologies 1, die mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG 1 hervorragend harmonieren, 
durch niedrige Unterhaltskosten und exzellenten Werterhalt. Für Touran und Passat gibt es zudem die besonders ökonomischen und umweltbewussten TSI EcoFuel**** Modelle mit Erdgasantrieb. Übrigens: Die gesamte T axiausstattung ist 
bereits ab Werk bestellbar. Weitere Informationen erhalten Sie bei uns oder unter www.volkswagen-taxi.de.
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Das Münchner Großkunden Leistungszentrum: Schleibingerstr. 12-16, 81669 München
Kontakt: Herr Vahdet Duman Telefon: 089/48 001-476
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Sharan*, Touran** und Passat***.
Touran Trendline 1.6 TDI, 77 kW (105 PS), 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG, Hellelfenbein
Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,0/außerorts 4,5/kombiniert 5,1/CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 132. 
1 Optional und gegen Aufpreis erhältlich. 2 Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen 
Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot ist ein AutoCredit und gilt für gewerbliche Einzelabnehmer 
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Hauspreis: 22.550,00 €
Anzahlung: 4.490,00 €
Nettodarlehensbetrag: 18.060,00 €
Sollzinssatz (gebunden) p.a.: 1,88 %
Effektiver Jahreszins: 1,90 %
Laufzeit: 48 Monate
Jährliche Fahrleistung: 60.000 km
Schlussrate: 5.573,84 €
Gesamtbetrag: 23.176,84 €
48 Monatsraten à 279,00 €2

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Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
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Tel.: (089) 21 61-351
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
buchhaltung/kasse:
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Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
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Infotelefon: (089) 21 61-333 
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www.taxikurs-münchen.de
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
Titelbild: www.atelier-tacke.de
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die fünf w eisheiten des Monats 04
editorial 04
Taxameter des Monats ⁄ 5 mal  05
der Taxikurier vor 5 Jahren 05
witz des Monats 05
die genossenschaft 06
who is who im a ufsichtsrat 09
streiflicht des aufsichtsrats 10
der blick zurück ⁄ Der März 10
der landesverband 11
pinnwand ⁄ Das schwarze Brett der Branche 12
Motiv des Monats 14
Taxi-check München ⁄ Nachtleben 15
Taxlers service ⁄ Zum Ausschneiden 16
Messe München ⁄ Das März-Programm 17
➔ spielen in München 18
schrottis fiaker-abc ⁄ „G“ 20
spruch des Monats 21
➔ Taxi-apps ⁄ Eine Übersicht 22
leserbriefe ⁄ forum 26
Ohne worte 27
rose des Monats 28
zitrone des Monats 28
➔ standplatz-Verhalten ⁄ Die Etikette 29
Verkehrssünde des Monats 30
promitalk ⁄ Jutta Speidel 31
gewinnspiel 31
gastro „M“ ⁄ Halali 32
➔ Taxi-alltag ⁄ Der Standplatz-Napoleon 33
die versteckten schätze Münchens ⁄ Pumpwerke Schloss Nymphenburg 34
die sehenswürdigkeiten Münchens ⁄ Ziegelei Cosimastraße 36
zum Titelbild 37
Top-Termine März 38
auflösung bilderwitz 41
Vorschau april 2013 42
impressum 42
* Kraftstoffverbrauch des Sharan in l/100 km: kombiniert 8,4–5,5, CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 196–143. ** Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,6–4,5, CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. *** Kraftstoffverbrauch des Passat 
in l/100 km: kombiniert 9,3–4,1, CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 215–109. **** Kraftstoffverbrauch des Touran TSI EcoFuel und 
Passat TSI EcoFuel in m³/100 km: kombiniert 7,6–7,0/6,8–6,6, CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 136–125/119–117 .
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Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot ist ein AutoCredit und gilt für gewerbliche Einzelabnehmer 
(T axiabnehmer) für ausgewählte Modelle. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und 
bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.
Hauspreis: 22.550,00 €
Anzahlung: 4.490,00 €
Nettodarlehensbetrag: 18.060,00 €
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Effektiver Jahreszins: 1,90 %
Laufzeit: 48 Monate
Jährliche Fahrleistung: 60.000 km
Schlussrate: 5.573,84 €
Gesamtbetrag: 23.176,84 €
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MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 3

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➔ i nTerne T 2.0
Das Informationszeitalter schreitet voran. Computer und Internet haben die Welt in 
ein kleines, vernetztes Dorf verwandelt. Blackberry, iPhone und Konsorten machen den 
Besuch beim Friseur überflüssig, um den neuesten Klatsch zu erfahren. Heute können 
Informationen dank der tragbaren Geräte jederzeit und überall ausgetauscht werden. 
Die ständige Verfügbarkeit wird teilweise aber auch zum Fluch der Neuzeit. 
Im Geschäftsleben haben die neuen Apparate dafür gesorgt, dass Mitarbeiter nicht 
nur zu jeder Zeit erreicht werden können, sondern auch in der Freizeit oder im Urlaub 
arbeiten können. Das zunehmende Burnout-Syndrom ist möglicherweise die Folge. 
 Einige Arbeitgeber sind bereits dazu übergegangen, ihre Mitarbeiter zu verpflichten, 
die firmeneigenen Mobilgeräte am Wochenende abzuschalten. So scheint es auch im 
privaten Sektor mittlerweile ein Drama zu sein, wenn nicht nach wenigen Sekunden 
eine Antwort eintrifft. Dabei setzt der Absender voraus, dass der Empfänger gerade Zeit 
oder Muße hat, Nachrichten zu verfassen. 
Im Taxigewebe haben die neuen Techniken auch Einzug gefunden. Unter dem Begriff 
App versprechen über zwei Dutzend Softwarelösungen eine funktionierende Taxivermittlung. Heute ersetzt das Navigationsgerät vermeintlich die Ortskenntnis, ein 
 Irrglaube, wie täglich bewiesen wird, und Taxifahrer tauschen Informationen über die 
Geschäftslage nicht mehr per SMS, sondern mit Hilfe der klugen Geräte aus. Kunden 
beschweren sich über Smartphone, oftmals mit hastig eingetippten, unvollständigen 
Textbausteinen. Eine Antwort wird trotzdem innerhalb von Sekunden erwartet. 
entschleunigung ist das zauberwort. 
Multitasking ist nicht wirklich möglich. Der Mensch kann sich nicht gleichzeitig auf 
verschiedene Dinge konzentrieren. Vielmehr springt die Aufmerksamkeit blitzschnell 
hin und her. Die Folge ist, dass einzelne Informationen verloren gehen und Fehler auftreten. Wer arbeitet, macht Fehler. Wer an mehreren Dingen gleichzeitig arbeitet, 
macht mehr Fehler. Die Versicherungsbranche geht davon aus, dass die steigende Zahl 
von Unfällen im Besonderen im Zusammenhang mit der Ablenkung durch mobile Informationsgeräte steht. Es braucht also nicht wundern, wenn sich inzwischen gut ein 
Drittel der Smartphone-Besitzer weigern, ständig und überall am mobilen Daten- und 
Informationsaustausch teilzunehmen. 
Das Statussymbol der Zukunft wird Zeit sein. Zeit, die nicht von Außenstehenden 
 verplant oder in Anspruch genommen wird, sondern ausschließlich für die eigenen 
 Interessen eingesetzt wird. Zudem wissen wir heute, dass sich Georg Orwell irrte, als 
er in seinem Roman von einem durch die Obrigkeit installierten Überwachungsstaat 
ausging. Vielmehr ist der Bürger freiwillig bereit, die intimsten Details seines Lebens in 
die Welt zu twittern.
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle, 
Reinhard Zielinski, 
Alfons Haller
edi Torial
Ihr Augen
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Praxisteam Dr. med. univ. Dorigoni
Dr. med. univ. Hermann Dorigoni
Facharzt für Allgemeinmedizin
Facharzt für Augenheilkunde
Vekehrsmedizinische Qualifikation
Taxi, Bus, LKW und Mietwagen
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im Herzen Münchens 
direkt am Bahnhofplatz
Bayerstr. 27 · 80335 München
Tel.: 0 89 / 16 39 90 40 
Fax: 0 89 / 16 39 90 419
Mobil: 01 75 / 56 96 670
E-Mail: augenarzt@praxis-dorigoni.de
www.praxis-dorigoni.de
die fünf Weishei Ten des m ona Ts
➔ Der weltweit schwerste Kürbis wog 
821 Kilo.
➔ Psychiater begehen doppelt 
so häufig Selbstmord wie ihre 
 Patienten.
➔ In der EU gibt es mehr Handys als 
Menschen.
➔ Benediktinermönche tranken im 
 Mittelalter täglich 4,5 Liter Bier.
➔ Die Fingernägel wachsen im Leben 
eines Menschen durchschnittlich 
28 Meter. (PR)
4 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013

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Taxame Ter des m ona Ts
hackerbrücke – Oben auf der Hackerbrücke verlassen viele Gäste die Diskothek 
im ZOB. Lang hat´s nicht gedauert, bis das die ersten Taxler erkannt haben und 
an der engsten Stelle auf der Brücke im absoluten Haltverbot einen illegalen 
 Taxistand eröffnet haben.
Meinburk – Auch wenn Platz vorhanden wäre, so sind es doch nur ca. 
130 Meter bis zum Stiglmaier-Stand, der rund um die Uhr gut angefahren wird 
und durch einen zusätzlichen Bedarfsstand geschwächt würde.
paradiso – Kein Platz fürs Taxi wegen der Trambahnkurve und eine korrupte 
 Security, die gern mal einen Landsmann im Taxi bereitstellen lässt, andere dafür 
beleidigt und beschimpft und sich aufführt wie Graf Koks. 
brenner – einer der Klassiker unter den Unerlaubten, nur einen Steinwurf vom 
4-Jahreszeiten entfernt, stehen die Unvernünftigen hier allabendlich und 
buhlen um Kundschaft.
heart – In der Engstelle am Beginn der Ottostraße vom Lenbachplatz kommend 
wird der Geh- und Radweg in Beschlag genommen, als gäbe es außer Taxis keine 
anderen Verkehrsteilnehmer. An dieser Örtlichkeit ist die Bereitstellung einfach 
nicht möglich. Wenn das Gewerbe nach sicheren Standplätzen ruft und zu 
schmale Taxistandplätze kritisiert, braucht man sich nicht wundern, ignoriert zu 
werden, weil hier am Heart die vorgetragenen Sicherheitsargumente plötzlich 
nicht mehr zählen. (TK)
➔ n eUe (nich T-)bedarfss Tandplä TZe





der Taxik Urier V or 5 Jahren
➔ a nschnallpflich T des f ahr Gas Tes
(aus der März-ausgabe 2008 des Taxikurier)
Wir sind über einen Vorfall in Kenntnis gesetzt worden, den wir an dieser Stelle gerne 
publizieren möchten.
Ein Behinderter wurde in einem Behindertentransportwagen befördert. Allerdings war 
der Fahrgast nicht in der Lage, sich selbständig anzuschnallen. Das Fahrpersonal hat 
die Hilfeleistung mit der Begründung verweigert, dass sich der Fahrgast im Falle eines 
Unfalles mit einem Brand nicht mehr selbst befreien könne. 
Diese Begründung kann man nur als „Nonsens“ bezeichnen. In vielen Fällen ist es auch 
nichtbehinderten Personen nach einem Unfall nicht möglich, sich selber zu befreien. 
Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass nach einem Unfall ein Brand entsteht viel 
geringer, als dass nach einem Unfall der Sicherheitsgurt den 
Fahrgast an Leib und Leben schützt.
Wir weisen deswegen noch einmal darauf hin, dass der Taxifahrer bei schwerbehinderten Fahrgästen die Pflicht hat, 
beim Anlegen des Sicherheitsgurtes und beim Zurückschieben des Beifahrersitzes (zum besseren Aussteigen) zu helfen. Dies ergibt sich auch den Nebenpflichten des Beförderungsvertrages, so das Kammergericht Berlin in einem Urteil 
vom 26.04.1995 – 3 Ws (B) 51/95.
Dr. Hans Bake v.Bakin
85609 Aschheim ·Tassilostraße 23
Tax i , Mi e twage n, Bus, L K W
Erst- und V e rlänge rungs U S
T. 089/ 370 656 90
S pre c hze i te n Mo .-D o . 8-1 8 U hr & nac h te l. V e re i nbarung
WiTZ des m ona Ts
Ein Mann kann sein Glück nicht fassen, 
als seine frisch geschiedene und sehr 
sexy aussehende Nachbarin am Freitagabend bei ihm klingelt. Sie sagt: „Hallo, 
Herr Nachbar! Ich bin so wuschig heute 
Abend und muss dringend ausgehen, 
tanzen, Alkohol trinken und vielleicht 
mit einem Mann versacken. Hast du irgendwelche Pläne für heute?“ Antwortet 
der Mann ganz aufgeregt: „Nein, absolut 
nicht, ich bin frei.“ – „Wunderbar! 
Kannst du dann bitte auf meine Kinder 
aufpassen?“
März 2008
TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Wer ist besser für die Taxibranche?
➜ Blick ins Taxi
Was muss, soll, kann ein Taxler dabei haben
➜ Gehörlose und Schwerhörige
Der richtige Umgang mit diesen Fahrgästen
➜ Außergewöhnliche Kollegen
Ulla Stippler – 100 Jahre zu spät geboren
Gestaltung: www.formenreich.de
Die OB-Wahl
kleinan ZeiGen- annahme
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an 
der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 
im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf.
anzeigenschluss ist der 06.03.2013 
Spielen
Offizielles Organ der Taxi-München e g ⁄ 53. Jahrgang ⁄ www. Taxi- München.de
➔ Gamblin G, Zocken in m ünchen ⁄ 18
➔ Taxi- a pps d ie a nbie Ter ⁄ 22
➔ Taxi- a ll Ta G der sT andpla Tz- n ap Ole On ⁄ 33
➔ sT andpla TZ-Verhal Ten d ie eT ike TTe ⁄ 29
d as m onaT sma Ga Zin für die Taxibranche ⁄ a usgabe März 2013
MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 5

Seite 6

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Taxistandplätze
Mit der besseren Wetterlage wird wie in 
 jedem Jahr der Startschuss zu zahlreichen 
Bauvorhaben gegeben, die auch das 
Münchner Taxigewerbe betreffen. Wir bitten um Verständnis, dass wir zum Zeitpunkt 
der redaktionellen Niederschrift, die etwa 
4 Wochen vor dem Versand erfolgt, nur 
jene Informationen übermitteln können, 
die uns bis dahin bekannt sind. Bei vielen 
der folgenden Bauvorhaben kann sich die 
Situation jederzeit ändern. Wir werden Sie 
in diesen Fällen mit Hilfe unseres Datenfunksystemsüber die aktuelle Lage informieren.
pasing bahnhof
In einer Gesprächsrunde Ende Januar konnten sich die Entscheidungsträger auf 
Wunsch des Gewerbes und der Politik dazu 
durchringen, in einem neuen Vorort-Termin 
mögliche Aufstellflächen an der Südseite 
des Pasinger Bahnhofgebäudes zu besprechen. Bisher waren unsere Vorschläge, 
wie zum Beispiel die Bereitstellung in der 
Irmonherstraße oder auf der Fläche östlich 
des alten Taxistandes abgelehnt worden. 
Dabei muss aus unserer Sicht insbesondere 
geklärt werden, ob die Durchfahrt von der 
Bäckerstraße zur Kaflerstraße für Taxis eingerichtet werden kann, eine Bereitstellung 
auf der Fläche des offenbar nicht mehr geplanten Reservegleises der Trambahn sinnvoll und ob die Abfahrt von Taxis über die 
Gleichmannstraße auch stadtauswärts, also 
in Richtung Bodenseestraße, möglich ist.
Marienplatz
Ab Mitte Februar beginnen die Bauarbeiten 
am Marienplatz. Wie an vielen anderen 
Stellen müssen hier die Fugen des Untergeschoßes saniert werden. Daher wird der 
Marienplatz für etwa 2 Wochen komplett 
gesperrt. Nach diesen Vorbereitungsarbeiten wird zwischen Rindermarkt und Marienplatz ein Ersatzstand installiert, der über 
die gesamte Dauer der Sanierungsmaßnahmen von etwa neun Monaten erhalten 
bleibt. Zur Zeit ist noch nicht geklärt, ob 
der Ersatzstand auf der Seite vom Hugendubel oder gegenüber beim Alten Peter 
eingerichtet wird. Nach Beendigung der 
Bauarbeiten wird der Taxistand am Marienplatz beim Kaufhaus Beck wieder zur Verfügung stehen.
Tal
Im Zuge der zuvor genannten Arbeiten wird 
auch das Tal umgebaut. Zukünftig soll es 
eine Einbahnstraßenregelung vom Alten 
Rathaus Richtung Isartor geben. Es ist 
nicht mehr möglich, im Tal zwei Taxistandplätze in verschiedene Fahrtrichtungen 
aufrecht zu halten. Während der Umbauarbeiten muss der südlich gelegene, also 
bei der Heilig-Geist-Kirche befindliche 
Standplatz vorübergehend aufgelöst werden. Die Bereithaltung im Tal wird zunächst auf der nördlichen Seite, bei der 
Stadtsparkasse erfolgen. Nach Abschluss 
der Umgestaltung wird es nur noch einen, 
verlängerten Taxistand im Tal, auf der Südseite zwischen Heilig-Geist-Straße und 
 Viktualienmarkt geben. Der dann ehemalige 
Halteplatz an der Nordseite ist zukünftig 
den Sightseeing-Bussen vorbehalten. Es 
wird gerade geprüft, ob hier die zusätzliche 
Aufstellung ab 19 Uhr möglich ist.
Viktualienmarkt 
Auch der Taxistandplatz am Viktualienmarkt 
ist betroffen. Hier wird eine Fernkälteleitung verlegt, die vom Tal über den Viktualienmarkt bis zum Oberanger reicht. Während der Arbeiten, die mehrere Monate 
andauernd können, muss mit der Aufhebung der Taxistände Viktualienmarkt und 
Rosental gerechnet werden.
papa-schmid 
Zwischen dem 15. März und 28. Juni werden die Gleise in der Müllerstraße erneuert. 
Der Taxistand in der Papa-Schmid-Str. wird 
für Baumaschinen und Material benötigt. 
Daher muss der Halteplatz während der gesamten Dauer der Gleiserneuerung in westlicher Richtung zur Blumenstraße hin verschoben werden. Die Zahl der Stellplätze 
bleibt erhalten. (FK)
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Reklamationen zu befürchten.
6 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013

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Liste der bestehenden Ausnahmegenehmigung vom Verbot der Bereitstellung außerhalb von Taxistandplätzen (Stand 13.12.2012):
Straße Ort Zeit
Adalbertstraße 33
(Max-Emanuel-Brauerei)
Adalbertstraße Südseite in zweiter Reihe bzw. in der Einfahrt ARRI (Rückseite) 
in der Kurfürstenstraße nördlich Adalbertstraße
22.00 – 06.00 Uhr 
Am Kosttor
(Diskothek)
Nordseite in der Haltverbotszone 22.00 – 06.00 Uhr 
Arnulfstraße 21
(Diskothek)
Westseite der Zufahrtsstraße von der Arnulfstraße zum ZOB ab der Einmündung 
in die Arnulfstraße bis zur Schranke vor dem Kurzparkbereich
22.00 – 06.00 Uhr 
Brienner Straße 50
(Volkstheater)
in zweiter Reihe zwischen Theatereingang und Anwesen Brienner Straße 45 22.00 – 24.00 Uhr 
Detmoldstraße 2
(Diskotheken/Gaststätten)
am Fahrbahnrand oder in zweiter Reihe 22.00 – 06.00 Uhr 
samstags und sonntags und an 
 Feiertagen auch 06.00 – 08.00 Uhr
Gärtnerplatz
(Staatstheater am Gärtnerplatz)
vor dem Theater an der Außenseite der Rondellfahrbahn des Gärtnerplatzes zwischen 
der Reichenbach- und der Klenzestraße
22.00 – 24.00 Uhr 
Lindwurmstraße 111
(Fischer-Stüberl)
in zweiter Reihe 22.00 – 06.00 Uhr 
Marsstraße 43
(Zirkus Krone)
Südseite der Marsstraße auf der rechten Fahrspur (abschnittsweise in zweiter Reihe) 
ab dem Eingang zum Zirkus Krone Richtung Westen 
ab 1 Stunde vor bis 1 Stunde nach 
dem im Veranstaltungsverzeichnis 
des Zirkus-Krone veröffentlichten 
Ende einer Veranstaltung
Maximiliansplatz 5
(Regina-Haus)
Nordseite der nördlichen Fahrbahn des Maximiliansplatzes auf der rechten Fahrspur 
 (abschnittsweise in zweiter Reihe) ab dem Ende des beschilderten Taxistandplatzes 
bis auf Höhe des Nornenbrunnens (ca. 80 m östlich der Max-Joseph-Straße)
22.00 – 06.00 Uhr 
Vormerkung:
Straße Ort Zeit
Maximiliansplatz 16
(Diskothek)
in zweiter Reihe 22.00 – 06.00 Uhr 
Maximilianstraße Nordseite
östlich Max-Joseph-Platz
(Nationaltheater)
im Bereich der Haltverbotszone 22.00 – 06.00 Uhr 
Maximilianstraße 38
(Camparihaus)
Südseite der Maximilianstraße ab dem Ende des Parkstreifens westlich des 
Thomas-Wimmer-Rings auf 20 m Länge Richtung Osten
22.00 – 06.00 Uhr 
Prinzregentenstraße 1
(Diskothek P1)
Nordseite der Prinzregentenstraße ab dem Ende des Haltestellenbereichs (d.h. ab 30 m 
 östlich der Haltlinie am Knoten Franz-Josef-Strauß-Ring/Prinzregentenstraße/Von-der-Tann-
Str.) in zweiter Reihe Richtung Osten bis zur Grundstückszufahrt Prinzregentenstraße 1 
 sowie auf dem Parkplatz (Privatgrund) nördlich des Anwesens Prinzregentenstraße 1
22.00 – 06.00 Uhr 
Promenadeplatz 6
(Kleine Komödie)
in zweiter Reihe 22.00 – 24.00 Uhr
Sonnenstraße 25
(Diskothek)
in zweiter Reihe 22.00 – 06.00 Uhr 
sonntags auch 06.00 – 09.00 Uhr
Sophienstraße 7
(Parkcafé)
Südseite der Sophienstraße ab dem Zugang zum Biergarten in zweiter Reihe Richtung 
 Westen
22.00 – 06.00 Uhr 
Thomas-Wimmer-Ring südlich Maximilianstraße in Höhe Anwesen Maximilianstraße 38
(Gaststätte Camparihaus)
im Bereich der Haltverbotszone in zweiter Reihe 22.00 – 06.00 Uhr 
Zellstraße
(Muffathalle)
Südwestseite der Zellstraße zwischen Auer Mühlbach und der Stichstraße östlich neben dem 
Anwesen Rosenheimer Straße 1 (Müllersches Volksbad) auf der durch bauliche Gestaltung 
erkennbare Fläche zwischen der Fahrbahn und den markierten Parkflächen
22.00 – 06.00 Uhr 
bedarfsstandplätze
Die letzte Aktualisierung der unbeschilderten „Bedarfsstandplätze“ wurde vor über 
10 Jahren vorgenommen. Da es immer wieder zu Irritationen bezüglich des Ortes 
und/oder der Zeit kommt, hat das Kreisverwaltungsreferat (KVR) nun eine neue Auflistung erstellt. Die Bereitstellung außerhalb von beschilderten Taxistandplätzen ist 
ausschließlich an den hier aufgeführten 
 Orten zu nebenstehenden Zeiten erlaubt. 
(TK)
MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 7

Seite 8

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ruhestand
„Sehr geehrte Taxi-München eG, lieber Herr 
Huber, wie Sie sehen, bekomme ich auch 
im Ruhestand Informationen über das 
 Gewerbe. Hier sitze ich bequem vor dem 
Kamin mit der Januar-Ausgabe des 
 TAXIKURIER. Ihnen wünsche ich für die 
 Zukunft alles Gute.“
Herzliche Grüße vom „718 Schwarzmeier“
Taxi-stammtisch 
im pullman hotel munich
Auf geht’s zum 3. Taxi Stammtisch im 
 Pullman Munich!
Wieder heißen wir unsere Münchner Taxlerinnen und Taxler in unserem Pullman 
 Munich am 04.03.2013 um 12.00 uhr 
herzlich Willkommen!
Wir freuen uns schon jetzt auf Ihr zahlreiches Erscheinen und ein paar angenehme 
Stunden mit bayerischem Buffet. Auch 
 dieses Mal gibt es wieder einen Übernachtungsgutschein für ein Wochenende in 
 einer deutschen Metropole!
Für eine bessere Planung und um einen 
 reibungslosen Ablauf gewährleisten zu 
können, bitten wir Sie sich vorab bei Frau 
Vanessa Brendel unter 089-360 99 66 63 
oder vanessa.brendel@pullman-munich.
com anzumelden.
Vielen Dank!
neue straßennamen:
frauendreißigerstraße:
Neue Verbindung zwischen Ziegler- und Ramoltstraße. Mit Beschluss vom 09.01.2013 
stimmte der Bezirksausschuß der Namensgebung der Straße zu, die später bis zur 
Ottobrunner Straße führen soll. Der Frauendreißiger geht laut Erzbistum München und 
Freising zurück auf das Jahr 1683, als sieben Münchner Tuchmacher („Loderer“) ein 
Votivbild spendeten und eine dreißigtägige 
Marienverehrung von Mariä Himmelfahrt bis 
zum Fest Kreuzerhöhung versprachen, sollte Wien von der Belagerung durch die Türken befreit werden. Der Frauendreißiger ist 
seither eine Doppelwahlfahrt: zur Muttergottes und zum Heiligen Kreuz. Hierzu gehört die Segnung mit einer in Gold gefassten Kreuzpartikel, die sich seit 1379 im 
Besitz der Kirche Maria Ramersdorf befindet. Damals schenkte Herzog Otto V. der 
stetig an Bedeutung gewinnenden Wallfahrtskirche eine Kreuzpartikel aus Jerusalem, die sein Vater, Kaiser Ludwig der 
 Bayer, stets in einem Umhängekreuz bei 
sich getragen hatte.
rudi-hierl-platz:
Platz zwischen Schleißheimer Straße, 
Dachauer Straße und Rottmannstraße.
Rudi Hierl, geboren am 29.03.1921 und 
 gestorben am 22.02.2010 in München, 
Schlossermeister. Rudi Hierl war von 1972 
bis 2006 ehrenamtliches Mitglied des 
Münchner Stadtrats. Während seiner 34 
Jahre als Stadtrat verstand er sich in erster 
Linie als Anwalt der kleinen Leute. Er war 
Mitbegründer der „Münchner Mittelstandsunion“ und deren jahrzehntelanger Vorsitzender. Sozialen Zwecken gilt auch der 
ganze Einsatz der von ihm und seiner Ehefrau gegründeten „Rudi und Barbara Hierl 
Stiftung“ . Persönlich lag Rudi Hierl auch 
die Verbreitung der Bayern-Hymne sehr am 
Herzen, deren Text er bei jeder Gelegenheit 
auf kleinen Handzetteln verteilte.
datenfunk-Tipps
Wir geben Ihnen immer wieder Tipps und 
Hinweise, die bei der Nutzung Ihres Datenfunks zu beachten sind. 
probleme mit der devbox? 
wie kann sich das äußern?
Wenn Sie Probleme mit der DevBox (Kommunikationsbox) haben, funktioniert 
 entweder der Datentransfer zwischen Taxameter und Endgerät (Anzeige des Fahrdatensatzes nach Fahrtende im Display des 
Datenfunkendgerätes) nicht mehr, oder Sie 
bekommen beim Starten der Datenfunk- 
Software auf Ihrem Endgerät anstatt der 
Taxinummer eine ID-Nummer, mit der allerdings eine Anmeldung nicht möglich ist.
Wenn einer dieser Fehler auftritt, empfiehlt 
es sich zunächst einmal die DevBox abzuschalten. Vergessen Sie aber bitte nicht, 
sich ggf. vorher ordnungsgemäß im Datenfunkprogramm abzumelden. Jedes Fahrzeug 
verfügt über einen gesonderten Schalter im 
Bereich des Fahrers, mittels dem man die 
DevBox vom Strom trennen kann. 
Nur auf diese Weise kann man die DevBox 
„zurücksetzen“!
Anschließend schalten Sie die DevBox 
 wieder ein und melden sich am Datenfunk 
erneut an.
In den meisten Fällen ist das Problem hiermit behoben. Sollte dies nicht der Fall 
sein, ist das Problem an einer anderen 
Stelle zu suchen, das aber in den meisten 
Fällen nur durch eine Fachwerkstatt oder 
das Datenfunkbüro der Zentrale zu beheben 
ist. Unabhängig davon empfiehlt es sich, 
die DevBox gelegentlich aus- und wieder 
einzuschalten.
Beide geschilderten Fälle kommen zwar 
 äußerst selten vor; aber dennoch wollten 
wir sie Ihnen darlegen. (NL)
Wir trauern um den Kollegen 
günter engelhardt (Taxi 641)
Der allseits beliebte Kollege verstarb 
überraschend am 16. Januar 2013 nach 
kurzer schwerer Krankheit im Alter von 
59 Jahren.
8 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013
die Genossenschaf T

Seite 9

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name Mahir 
Aygün
Aydin 
Göhmen
Thomas 
Gollmann-
Günthert
Werner
Hillermann
Hans Michael
Nowak
Christine 
Reindl
Paul
Rusch
Reinhold
Siegel
Max
Weiland
alter 32 32 42 52 65 66 60 44 47
sternzeichen
Löwe Skorpion Stier Stier Schütze Löwe Stier Krebs Steinbock
familienstand/ 
kinder
Ledig/– Vergeben/– Verheiratet/1 Verheiratet/– Verheiratet/– Verheiratet/1 Verheiratet/– Verheiratet/2 Verheiratet/–
wohnviertel
Neuhausen Moosach Aubing Sendling- 
Westpark
Eching/ 
Dichterviertel
Moosach Waldtrudering Harthof Mammendorf
ausbildung/ 
beruf
Realschule/
Bauzeichner
Qual. Hauptschulabschluss/ 
Koch
Studium/ 
Sped.-Kfm., 
Messe- u. Veranstaltungs- 
Manager
Abitur/ 
Industrie-Kfm.
Abitur/ 
Elektromechaniker, 
 Jurist
Hauptschulabschluss/ 
Sped.-Kfm.
Studium/ 
Werbung, 
 Marketing 
 Medien
Mittlere Reife/ 
Gartenlandschaftsbauer
Realschule/ 
Einzelhandels-Kfm.
im Taxigewerbe seit
2002 2007 1999 1992 1977 1967 2002 1990 1988
Taxiunternehmer 
seit
2008 2011 2002 2000 1982 1969 2002 1991 1990
anzahl 
Taxis/ 
Mietwagen
2/1 1/– 1/– 1/– 1/– vormals 2/– 1/– 1/– 1/–
warum im 
aufsichtsrat
„Unter die 
Arme greifen“
Unterschiedliche Meinungen 
wie Vorstand
Aus Berufung Engagement für 
Gewerbe und 
Kollegen
Gewerbepolit. 
Interesse
Interesse an 
der Genossenschaft
Bewahrung der 
Berufsmoral 
beeinflussen
Mitwirken Interesse am 
Gewerbe
wieviele 
Jahre im 
aufsichtsrat
1 1 2 5 8 9 8 3 4
positives 
der Taxibranche
Konzessionssperre
Man fährt 
die schönsten 
Autos
Flexible 
 Arbeitszeit
Kein Tag wie 
der andere
Freiheit Arbeitseinteilung, Umgang 
mit Menschen
Der schönste 
Beruf der Welt
Stärke Alles
negatives 
der Taxibranche
Qualität Fahrer 
und Fahrzeuge, 
Isarfunk
Fehlende 
 Unterstützung 
der Kollegen
Egoismus Unkollegiales 
Verhalten
Desinteresse 
von Kollegen
– Mangelnder 
Stolz zum 
 Beruf
Desinteresse Manche 
 Kollegen
hobbys Harley Davidson
FC Bayern, 
 Facebook, 
gutes Essen
Garten,
Familie,
Ski
Fußball,
Biergarten,
Taxi fahren
Garten,
Familie,
Modelautos
Lesen, 
Wandern, 
Musik, 
Taxi eG
Ski, Handball, 
Wein, Genuss, 
Lesen
Jagen,
Schießen
Moto Guzzi,
Südtirol
laster Keine Zu ehrgeizig, 
rechthaberisch, 
Mittagsschlaf, 
schwere ital. 
Weine, dunkle 
Schokolade
Viel essen und 
trinken
Zu wenige Modelautos Rauchen Genuss,
Ordnungswahn,
Sicherheitsfanatiker
Essen,
Schießen
Ewiger 
 Nichtraucher
Who is W ho im aU fsich Tsra T
Auf vielfachen Wunsch stellen wir Ihnen die Mitglieder des aktuellen Aufsichtsrats vor.
K f z - U n f a l l g u t a c h t e n u n d Z e i t w e r t s c h ät z u n g e n
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
H a f t p l i c h t - u n d K a s k o g u t a c h t e n A g g r e g a t - u n d M o t o r s c h a d e n - A n a l y s e n B e w e i s s i c h e r u n g e n W e r t e r m i t t l u n g e n
u n f a l l a n a l y t i s c h e Gu t a c h t e n B r a n d g u t a c h t e n K a u f be r a t u n g e n a u f W u n s c h A br e c h n u n g m i t d e r g e g n e r i s c h e n Ve r s i c h e r u n g
M o o s a c h e r S t r . 1 3 , 8 0 8 0 9 M ün c h e n
T e l . 0 8 9 / 3 5 73 1 8 73
Ha n s -M ie l ic h -S t r . 3 2, 8 1 543 M ü-Gie s in g
T e l . 0 8 9 / 65 9 8 3 7 o d. 0 1 72 / 8 9 0 1 8 0 7
Se i t 1987 i n M ün c h e n . Fa c h l i c h k o m p e t e n t u n d a n e r k a n n t . Te s t e n Si e u n s !
MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 9

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sT reiflich T des aU fsich Tsra Ts
Von Gewohnheiten und anderen dingen
Dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist, wird niemand wirklich bestreiten. Das zeigt 
sich bei vielen Vorgängen, Ansichten und Verhaltenweisen. Das gilt für die großen und 
die kleinen Dinge im Leben. Denken sie nur daran, wenn es darum geht, sich ein neues 
Auto anzuschaffen: Einmal Mercedes, immer Mercedes. Vieles wird dabei auch zur Gewohnheit, wie etwa die Zeitung am Frühstückstisch – wehe der Zustelldienst ist einmal 
erkrankt. Oder beim Schreiben einer neuen Jahreszahl – wie oft haben sie in den 
 ersten Wochen des neuen Jahres noch 2012 geschrieben? Aber, der Mensch ist nicht 
nur ein Gewohnheitstier, sondern der Mensch ist Mensch und mit einer gewissen Intelligenz ausgestattet. Er weiß, dass unser Leben und unsere Gesellschaft einem ständigen Wandel unterzogen ist und er sich schnell an die neuen Gegebenheiten anpassen 
muss. Soweit so gut.
Aber – bei allem Streben nach Wandel und Fortschritt – Bewährtes sollte man nur 
durch das Bessere ersetzen und wenn es keine bessere Lösung gibt, muss man bei dem 
Bewährten bleiben.
So sehe ich das auch bei der Diskussion um den neuen Standplatz am Pasinger Bahnhof. Der drittgrößte Bahnhof in Bayern erfuhr in den letzten Jahren eine umfassende 
Sanierung und Neugestaltung. Er wurde barrierefrei und geräumiger. Ein wirklich gelungenes Projekt, wäre da nicht der Wermutstropfen des in Zukunft fehlenden Taxistandes 
an der Südseite.
Ein Standplatz, der sich Jahre lang bewährt hat, weil an ihm der Bär tobt, soll jetzt 
aufgelöst werden. Ungeachtet des Bedarfs, der sich durch die nach wie vor vorhandenen Personenströme – etwa in und aus dem Bahnhof heraus oder zu den diversen 
ärztehäusern und Einkaufsmöglichkeiten – definiert. 
Stattdessen will man jetzt ausschließlich den neuen Standplatz an der NUP aufrecht 
erhalten, ungeachtet dessen, wie oben schon beschrieben, die Personenströme nicht 
an ihm vorbei führen, sondern nach wie vor zur Südseite des Bahnhofs führen. Der 
 Bedarf unserer Kunden zeigt sich also an der Südseite und nicht an der NUP.
Es ist nie zu spät – auch nicht für eine Umplanung. Engagierte Kolleginnen und 
 Kollegen haben sich des Problems angenommen und dabei keine Mühen gescheut, die 
Problematik den Verantwortlichen darzustellen. An dieser Stelle möchte ich mich bei 
allen Beteiligten (aus Stadtverwaltung, Politik und Kollegium) für Ihre Zusammenarbeit herzlich bedanken und meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass das Abwägen 
der Argumente zu einem für unsere Kunden vorteilhaften Ergebnis führt. 
Ihnen liebe Kolleginnen und Kollegen wünsche ich gute Geschäfte und stets eine 
 unfallfreie Fahrt.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre Christine Reindl 
Aufsichtsratsvorsitzende
der b lick ZU rück
➔ im mär Z …
… vor 100 Jahren (1913)
18. März – Georg I., König von 
 Griechenland, wird ermordet.
21. März – Geburt Werner Höfer, 
 deutscher Journalist
vor 75 Jahren (1938)
01. März – Das südkoreanische Unternehmen Samsung wird als Lebensmittelladen gegründet.
11. März – Der österreichische Bundeskanzler Kurt Schuschnigg tritt nach 
 ultimativen äußerungen Adolf Hitlers 
zurück.
vor 50 Jahren (1963)
01. März – In Denver/USA wird die 
weltweit erste Lebertransplantation 
 vorgenommen.
28. März – Alfred Hitchcocks Film „Die 
Vögel“ läuft in den Kinos der USA an.
31. März – Der extrem lange und harte 
Winter wurde als „der Jahrhundert- 
Winter“ deklariert.
vor 25 Jahren (1988)
10. März – Der erste „Loriot“-Spielfilm 
„Ödipussi“ startet in den Kinos.
29. März – Die spanische Fluggesellschaft „Spantax“ geht in Konkurs.
vor 10 Jahren (2003)
11. März – Recep Tayyip Erdogan wird 
Ministerpräsident der Türkei.
20. März – Beginn des dritten Golfkriegs.
vor 1 Jahr (2012)
02. März – Wolfgang Niersbach wird 
Nachfolger von Theo Zwanziger als 
DFB-Präsident.
12. März – Fußball-Legende Timo Konietzka wählt in der Schweiz den Freitod.
18. März – Joachim Gauck wird neuer 
Bundespräsident.
18. März – Biathletin Magdalena Neuner 
beendet ihre Karriere. (PR)
10 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013
die Genossenschaf T

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„Taxistars“ – eU-projekt für neue 
ausbildungsansätze für Taxifahrer
Mit viel Elan, ausgesuchten internationalen 
Experten und Unterstützung der Europäischen Kommission wurde ein viel versprechendes Projekt zur Verbesserung der Ausund Weiterbildung von Taxifahrern in 
Europa initiiert: „Taxistars“ . 
Die Bedeutung von Taxis als städtisches 
und kommunales Transportmittel wird immer wichtiger: mit dem Taxi ist man in 
Städten und auch außerhalb flexibel, rasch 
und sicher unterwegs, der Mobilität sind 
keine Grenzen gesetzt. Taxifahrer gehören 
zur Gruppe jener professioneller Fahrer, die 
praktisch rund um die Uhr verfügbar sind. 
Gleichzeitig werden die Anforderungen an 
diesen Beruf immer umfangreicher. Zur täglichen Routinearbeit gehört beispielsweise 
nicht nur das sichere und rasche Befördern 
von Fahrgästen, Taxifahrer werden auch 
oftmals mit Notfällen, außergewöhnlichen 
Verkehrszuständen oder schwierigen Situationen im zwischenmenschlichen Bereich 
konfrontiert, die sie rasch und effizient lösen müssen. 
Um mit diesen speziellen Anforderungen 
besser zurecht zu kommen, wurde das 
EU-geförderte Projekt „Taxistars“ ins Leben 
gerufen, um neue, innovative Lösungen zu 
erarbeiten und mit modernen Lernansätzen 
neue Ausbildungsansätze zu schaffen, etwa 
mit internetbasierten und somit mobil verfügbaren Lerninhalten, die speziell auf die 
Bedürfnisse und Charakteristika dieser Berufsgruppe zugeschnitten werden. 
Das übergeordnete Ziel des Projekts ist, 
 einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Aus- und Weiterbildung, sowie der 
Wettbewerbsfähigkeit des Taxisektors beizutragen und dadurch dem Kunden das 
höchste Maß an Servicequalität anzubieten. 
Das Projekt „Taxistars“ ist eine auf 3 Jahre 
Dauer angelegte Initiative, die sich aus 
 einem internationalen Expertenteam aus 
8 Ländern zusammensetzt. Mitglied des 
Teams ist der BZP, aber auch weitere Fachleute aus Belgien, Finnland, Griechenland, 
Italien, Österreich, Spanien und Zypern 
sorgen für den europäischen Input. Das 
Projekt wird innerhalb des EU-Programms 
„Lebenslanges Lernen“ gefördert, genauer 
im Rahmen der Berufsbildungsförderung 
„Leonardo da Vinci“ . (BZP AR.Nr. 02/13)
mercedes-Taxikonditionen
Die speziell auf das Taxigewerbe zugeschnittenen Mercedes-Benz Modelle „Das 
Taxi“ bieten bekanntermaßen zahlreiche 
Vorteile. Ab dem 1. Februar 2013 gelten 
neue Preise für die Mercedes-Benz Pkw-Taxi-Modelle. Auch die viel beachtete Neuauflage der E-Klasse in der Version „Das Taxi“ 
steht ab diesem Datum zur Verfügung.
Die konditionen der sondermodelle 
„das Taxi“ ab 1. Februar 2013: 
➔ Neuer E 200 CDI „Das Taxi“ Limousine 
29.400,00 Euro
➔ Neuer E 200 CDI „Das Taxi“ T-Modell 
31.400,00 Euro 
➔ B 180 CDI „Das Taxi“ 
22.400,00 Euro 
➔ B 200 Natural Gas Drive „Das Taxi“ 
24.900,00 Euro 
(alle Preise zzgl. MwSt.)
Die Neuauflage der E-Klasse Limousine mit 
Erdgasantrieb wird in der zweiten Jahreshälfte 2013 ebenfalls als „Das Taxi“ bestellbar sein. 
Alternativ zu den Taxi-Sondermodellen gewährt die Mercedes Benz Vertriebsorganisation Deutschland auf ein Taxi oder einen 
Mietwagen mit der übrigen Motorisierung 
folgende Taxi-nachlasssätze:
➔ B-, C-, E-, S-Klasse sowie Citan 
und Viano: 15 % rabatt
➔ Vito: 22 % rabatt 
➔ Sprinter: 25 % rabatt
Die Taxispezialpakete für Vito und Viano 
zeichnen sich durch Preisvorteile aus, die 
über den Taxi-Nachlass hinausgehen (Vito: 
1.453 Euro und Viano 1.990 Euro). Einen 
Motorisierungsbonus von 600 Euro erhält zudem der Vito mit einer Leistung ab 120 KW.
Für die Taxi-sonderfinanzierungen gelten 
folgende Effektivzinssätze:
➔ 2,99 % für B-Klasse, Neuauflage der 
E-Klasse 
➔ 1,99 % für Citan, Vito und Viano
➔ 0,99 % für C- und S-Klasse
➔ 0,90 % für die E-Klasse vor Modellpflege 
(nur noch wenige Fahrzeuge vorhanden!)
Auch in puncto Leasing bietet Mercedes- 
Benz spezielle attraktive Angebote für das 
Taxi- und Mietwagengewerbe.
(BZP AR.Nr. 03/13)
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MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 11

Seite 12

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pinn Wand 
klare regelung für p edelecs
Der Gesetzgeber hat die Rechtslage der Elektrofahrräder verbindlich geregelt: Alle Fahrzeuge, die beim Treten bis zu 
25 km/h durch einen 250-Watt-Motor unterstützt werden, gelten als Fahrräder – auch wenn sie eine Anfahrhilfe bis 6 km/h 
haben. Sie dürfen auf Radwegen fahren und sind durch die 
 private Haftpflicht versichert. Eine Helmpflicht besteht nicht, 
der ADAC empfiehlt aber dringend, einen Kopfschutz zu tragen. 
Speed-Pedelecs hingegen, die bis zu 45 km/h schnell sind, werden als Kleinkrafträder eingestuft. Ein Führerschein der Klasse 
M, den jeder Autofahrer automatisch hat, ist erforderlich. Außerdem besteht Helm- und Versicherungspflicht. Radwege sind 
für diese Räder tabu. (PR/Quelle: ADAC Motorwelt 01/2013)
Vom bäcker zum Taxifahrer
Unter Taxifahrern gibt es regelrechte Integrations- und Jobvirtuosen, zum Beispiel den deutschen Afghanen, der mich von 
Schwabing zum Hauptbahnhof bringt. Er fährt nur von sieben 
bis zwölf und von 18 bis 22 Uhr – „damit ich mit meinen Kindern zusammen sein kann.“ Die seien ein und drei Jahre alt, 
sagt er, die Frau ist Kindergärtnerin. Der Taxifahrer hat Bäcker 
gelernt, er lebt seit mehr als zehn Jahren in München, besitzt 
einen deutschen Pass. Richtig Geld verdient er mit seiner 
 Bäckerei nahe der Paul-Heyse-Straße. Esmet Baiani fühlt sich 
 freilich als Filmemacher, er dreht Kurzfilme, das sei sein teures 
Hobby. Nahziel als Taxiunternehmer: drei eigene Autos. Er wird 
es schaffen – der Mann aus Afghanistan ist in Deutschland zum 
Lebenskünstler geworden. (PR/Quelle: SZ vom 02.01.2013)
erstes assistenzsystem gegen Geisterfahrer
in den letzten Monaten schreckte eine häufung von tödlichen unfällen durch f alschfahrer. Mercedes-benz hat ein 
assistenzsystem entwickelt, das dieser bedrohung paroli 
bietet und unabsichtliche „geisterfahrten“ verhindern 
kann. der neue Verkehrszeichen-assistent des premiumherstellers aus stuttgart kann einfahrverbotsschilder erkennen und den fahrer akustisch und optisch warnen, wenn 
er aus Versehen auf den falschen weg gerät, der ihn zum 
gefährlichen falschfahrer macht. das neue system ist zunächst für die in diesem Jahr erscheinende neue Mercedesbenz s-klasse und die neue e-klasse vorgesehen.
„Falschfahrer auf der A1, der A2, der A5, der A 46 …“ Solche 
Meldungen beunruhigten Deutschland im letzten Vierteljahr 
fast wöchentlich. Mehr als 25 Menschen starben in diesem kurzen Zeitraum ohne eigenes Verschulden, weil sie auf Autobahnen und vierspurigen Straßen mit einem Falschfahrer kollidierten, der in der verkehrten Fahrtrichtung unterwegs war.
Die ganze Wirklichkeit ist noch erschreckender. Denn Falschfahrer werden in den Medien meist nur dann erwähnt, wenn ihre 
Fahrt mit Schwerverletzten oder Todesopfern endet. Tatsächlich 
ist die Zahl der Falschfahrer, die der Volksmund „Geisterfahrer“ 
nennt, wesentlich größer. Das Bundesverkehrsministerium zählt 
jedes Jahr etwa 1.700 Verkehrsfunkwarnungen vor Geisterfahrern auf deutschen Straßen. Der ADAC spricht sogar von bis zu 
2800 Falschfahrern jährlich – mehr als sieben pro Tag. Die 
meisten Geisterfahrten gehen zwar glimpflich aus, aber die 
 Bedrohung durch Falschfahrer begleitet Autofahrer jeden Tag. 
Damit niemand selbst zum Falschfahrer wird – sei es aus Versehen, Unachtsamkeit, wegen Reizüberflutung durch dichten 
Straßenverkehr oder komplizierter Verkehrsführung –, hat 
Mercedes-Benz einen neuen Verkehrszeichen-Assistenten entwickelt. Er kann unter anderem auch beim verkehrswidrigen 
Passieren von Einfahrverboten warnen. Das macht dieses System zum sinnvollen Instrument, das vor allem verhindern kann, 
auf eine falsche Autobahnauffahrt zu geraten.
Technisches Kernstück des Verkehrszeichen-Assistenten ist eine 
Kamera an der Innenseite der Frontscheibe. Sie kann Einfahrverbotsschilder optisch identifizieren und die Information darüber an den Rechner der Bordelektronik übermitteln. Erkennt 
dieser, dass das Fahrzeug an den entsprechenden Verbotsschildern in einen Autobahnzubringer einfährt, kann das System 
den Fahrer warnen. In diesem Fall machen drei laute Warntöne 
und ein auf dem Display aufleuchtendes rotes Einfahrtverbotszeichen auf die Gefahr aufmerksam. Um die Systemsicherheit 
weiter zu steigern, gleicht die Mercedes-Benz Elektronik die 
Daten der Kamera zusätzlich mit den Daten des Navigationssystems ab. Das gilt auch für die weiteren Funktionen des neuen 
Verkehrszeichen-Assistenten von Mercedes-Benz. Dazu zählen 
das Erkennen und Anzeigen von Tempolimits und Überholverboten sowie der jeweiligen Aufhebungsschilder. Sollte schlechte 
Sicht die Möglichkeiten der Optik zu sehr einschränken – etwa 
bei starkem Schneefall –, meldet das System dem Fahrer, dass 
es „temporär nicht verfügbar“ ist.
Der neue Verkehrszeichen-Assistent, der unbeabsichtigte Geisterfahrten verhindern kann, wird zunächst in der künftigen 
S-Klasse und in der neuen E-Klasse zu haben sein. Nach und 
nach wird er auch in anderen Baureihen zur Verfügung stehen. 
Zum Start ist das System für Deutschland ausgelegt. Mercedes-Benz arbeitet intensiv daran, das System auch für andere 
Länder fit zu machen.
Weitere Informationen von Mercedes-Benz sind im 
Internet verfügbar: www.media.daimler.com und 
www.mercedes-benz.com
das wünschen sich a utofahrer für 2013
die deutschen wollen 2013 mitreden. in sachen auto, 
 Mobilität und Verkehr. bei der großen Online-Verkehrsumfrage ende 2012 von deutschlands jungem automobilclub „Mobil in deutschland e.V.“ haben fast 2000 personen mitgemacht. schaut man auf die ergebnisse, wird sofort 
klar, was die deutschen für 2013 auf ihren straßen bewegt.
Die klarsten Ergebnisse der Umfrage liefern wieder die Radarkontrollen. Es geht vor allem um diejenigen, die vorgeben für 
die Sicherheit auf Deutschlands Straßen zu sorgen. Für 95 % 
der Befragten sieht die Realität so aus, dass es beim Thema Ra-
12 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013

Seite 13

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darkontrollen nur ums Geld der Autofahrer geht. Hier wurde 
der höchste und eindeutigste Prozentsatz der Verkehrsumfrage 
generiert. Darüber hinaus meinen 91 % der Befragten, dass 
man Radarkontrollen, die nur dem Befüllen klammer Kassen 
dienen, unterbinden sollte. Jedoch würden Autofahrer mit 
77 % Radarkontrollen gutheißen, die der Sicherheit dienen. 
Das ist ein klarer Auftrag an die Politik und die Verkehrsminister, hier Transparenz und rechtliche Sicherheit zu schaffen 
und die Autofahrer nicht hinter das Licht zu führen. Umso weniger verwundert es auch, dass die Politik generell schlecht 
abschneidet. Die Autofahrer bemängeln vehement die fehlende Unterstützung der Politik. 88 % der Teilnehmer geben an, 
dass Sie sich als Autofahrer von der Politik gar nicht oder 
nicht ausreichend vertreten fühlen, 85 % meinen, dass Sie viel 
bezahlen und nur wenig Gegenleistung dafür bekommen. Besonders die Grünen stoßen den Autofahrern richtig sauer auf: 
81 % der Befragten glauben, dass die Grünen autofeindlich 
eingestellt sind. Das sollte doch im Superwahljahr 2013 ein 
richtiger Ansporn sein, hier etwas zu ändern.
Eine klare Meinung auch bei der Citymaut und den Umweltzonen: Beim Umweltzonen-Chaos in Deutschland bleiben die 
deutschen Autofahrer standhaft. Wie im Vorjahr glauben etwa 
85 %, dass die Umweltzonen nicht ihren Zweck erfüllen und 
keinen ökologischen Nutzen stiften. 75 % fordern die komplette Abschaffung der Umweltzonen. Noch klarer sprechen 
sich die Autofahrer gegen die Citymaut aus: 90 % der Befragten wollen keine Citymaut. Beim Thema Autobahnen zeichnet 
sich ebenfalls ein ganz klares Bild ab: 63 % der Autofahrer 
sind der Meinung, dass es genügend Autobahnen in Deutschland gibt. Vielmehr sollte man in den Ausbau der Schnellstraßen investieren, denn für 66 % ist der Zustand der Autobahnen nicht zufriedenstellend. Interessant ist auch, dass die 
ständige Diskussion um ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen unter den Befragten kaum notwendig ist, da sich 89 % 
klar gegen ein Tempolimit aussprechen.
Und wie fühlen sich die Autofahrer von der deutschen Polizei 
behandelt? Immerhin 65 % der Befragten glauben, dass die 
Polizei die Autofahrer nicht immer fair behandelt. Dabei spielt 
das Thema Radarkontrollen und Abzocke durch Behörden sicherlich eine große Rolle.
Eher „mau“ ist das Interesse an E-Mobilen. Hier gibt es sogar 
eine abnehmende Tendenz. Während sich vor 2 Jahren noch 
14 % der Teilnehmer in den nächsten 5 Jahren ein elektrisches Auto kaufen wollten sind es jetzt nur noch 12 %. Wie 
sollen hier 1 Mio. Fahrzeuge bis 2020 verkauft werden? Das 
ist der Plan der Politik, der aber schwer aufzugehen scheint.
die wichtigsten gesamtergebnisse der Verkehrsumfrage in 
einer zusammenfassung:
➔ 95 % glauben, dass es bei Radarkontrollen nicht nur um 
 Sicherheit geht
➔ 91 % wollen Radarkontrollen unterbinden, wenn es nur 
ums Geld geht
➔ 90 % sind gegen die Einführung der Citymaut für Städte
➔ 89 % lehnen ein Tempolimit auf Autobahnen ab
➔ 88 % meinen, dass die Politik nicht genügend für deutsche 
 Autofahrer tut
➔ 87 % geben das Auto als Fortbewegungsmittel Nr. 1 an
➔ 85 % meinen, dass Umweltzonen nicht ihren Zweck erfüllen
➔ 82 % finden es moralisch nicht haltbar, Lebensmittel zu 
 vertanken (Diskussion E10)
➔ 81 % glauben, dass die Grünen autofeindlich eingestellt sind
➔ 80 % befürworten eine staatliche Regulation bei hohen 
 Spritpreisen
➔ 66 % sind mit dem Zustand der Autobahnen nicht zufrieden
➔ 65 % glauben nicht, dass die Polizei Autofahrer in Deutschland 
immer fair behandelt
➔ 63 % glauben, dass es in Deutschland genügend Autobahnen 
gibt
➔ 62 % sind gegen die Einführung einer Helmpflicht für 
 Fahrradfahrer
➔ 59 % fühlen sich von Automobilclubs nicht in Ihren Interessen 
vertreten
➔ 44 % sind mit Service und Preis von Billigfliegern zufrieden
➔ 12 % möchten sich in den nächsten 5 Jahren ein umweltfreundliches E-Mobil kaufen
2013 ist das superwahljahr. die autofahrer, 
die eigentlich eine große lobby haben sollten, haben in wirklichkeit nur eine kleine 
lobby. das zeigt die große unzufriedenheit, 
die allerseits hier vorherrscht. die politik 
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MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 13

Seite 14

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wäre gut beraten, sich der anliegen der a utofahrer anzunehmen und nicht einfach darüber hinweg zu sehen.
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gewinnen sie 2x2 k arten für „Verliebt, verlobt, verschwunden“ am 18. März 2013 in der komödie im 
bayerischen hof
Die ersten beiden Anrufer, die uns unter Telefon: (089) 
465021 sagen, welchen karitativen Verein Jutta Speidel 
 gegründet hat, gewinnen obigen Preis.
„Verliebt, verlobt verschwunden“
Sie hat zwei Kinder geboren, 4.000 Pausenbrote geschmiert, 
350 aufgeschürfte Knie verarztet, 180 m² Wohnfläche in 
Schuss gehalten und ihrem Mann Hubert 7.000 Mal „Ich 
wünsch dir einen schönen Tag“-Küsse mit auf den Weg zur 
Arbeit gegeben – bis Hubert eines Abends nicht mehr nach 
Hause kam.
Sieben Jahre später, eine Scheidung und mehrere Männer 
hat Dagmar inzwischen hinter sich, wagt sie den großen 
Schritt zum zweiten Mal. Doch ausgerechnet am Hochzeitsmorgen ist der Bräutigam wie vom Boden verschluckt! Und 
jetzt nimmt auch Dagmar Reißaus: Verletzt und wütend 
flüchtet sie im weißen Brautkleid in das alte Baumhaus aus 
glücklichen Kindertagen, kappt die Strickleiter und lässt den 
Rest der Menschheit hinter sich, um endlich in Ruhe über 
die Männer, die Liebe und das Leben nachzudenken – während sich unten die Hochzeitsgesellschaft auf die Suche 
nach den Brautleuten macht …
Wie konnte sie nur so blöd sein und schon wieder aus Liebe 
heiraten wollen? Und wer oder was ist eigentlich schuld an 
diesem ewigen Männer-Desaster? Dagmar lässt ihr Liebesleben Revue passieren und spricht damit vielen Geschlechtsgenossinnen aus der Seele. Wie sie das macht, das ist unglaublich witzig, hintergründig böse und sehr lehrreich: Das 
Publikum erfährt vom Männerausschlussverfahren, von den 
goldenen Regeln für einen gelungenen Heiratsantrag, von 
den Tricks, einem Mann Geheimnisse zu entlocken und vieles 
mehr.
Glückwunsch
Klaus Pippo und Thomas Moitz waren ganz schnell und haben je 2 Karten für „Das Gras ist grüner“ am 11. Februar in 
der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. Die Aufführung 
läuft noch bis zum 9. März 2013. (PR)
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„Kombis werden immer beliebter …“
14 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013

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Taxi- check m ünchen
der Taxikurier testet seit anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. 
Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-scout mit einer besonderen aufgaben stellung 
auf Münchens straßen und standplätzen unterwegs und berichtet über seine erfahrungen und erlebnisse. die ergebnisse zeigen, wie sowohl die pflichtaufgaben als 
auch freiwillige leistungen und wünsche unserer fahr gäste erfüllt werden. 
Jeder Fahrer in München kennt in der Regel 
die Party-Klassiker P1, Pacha oder Kultfabrik. Zusätzlich eröffnen in der Gegend rund 
um den Hauptbahnhof, den Gärtnerplatz, 
die Sonnenstraße und in der Altstadt immer mehr (Night-)Clubs. Denn wer was auf 
sich hält, tanzt oder chilled zu seinem bevorzugten Club-Sound, den dort die angesagtesten DJs präsentieren.
Nachtfahrer, insbesondere am Wochenende, 
sollten die wichtigsten Adressen der 
Münchner Clubkultur draufhaben. Wie zum 
Beispiel das „Kong“ in der Prielmayerstr. 6, 
das mit Elektro, House oder Disco-Acts aufwartet. Im „Crux“, Ledererstraße 3, geht 
vor allem Hip-Hop ab. In der „Sauna“, 
Marsstr. 22, erhitzen sich die Gemüter zu 
Oldies der Siebziger, Achtziger, aktuellen 
Charts sowie House und Co. Im „8 Below“, 
Schützenstr. 8, wechseln die Events je nach 
Programm vom Schlager-Heimatabend (Di.) 
bis zu Elektrobeats (Sa.). Techno-Fans 
schwören auf die „Rote Sonne“ am Maximiliansplatz 5.
In einer frostigen Samstag-Nacht hört sich 
unser Taxi-Scout um, wie gut unsere Fahrer 
die Clubszene kennen.
Taxi 1 WWWW Gewinner!
(nr. 257, 2. februar, 21.30 uhr, 
barer-/schelling)
Dem Einstieg in die Partynacht steht hier 
nichts im Wege. Ob „Kong“, „Crux“ oder 
„Sauna“, meine anvisierten Clubs sind diesem kundigen Fahrer nicht nur namentlich 
bekannt. Denn nach 35 Jahren Taxierfahrung weiß dieser Fahrer, was bei seinen 
nächtlichen Gästen ankommt. Seine insgesamt 5 Taxischeine hat er in München, Niedersachsen und Hessen gemacht. „In München gibt es übrigens die angenehmsten 
Fahrgäste“, lobt er unsere Klientel.
Taxi 2 WW
(nr. 3066, 2. februar, 21.55 uhr, 
 stiglmaierplatz)
Diesmal will ich in die Kellerlokation 
„8 Below“ . Nach konkreter Klärung des 
 Namens und der Schreibweise muss der 
Mann passen, gibt den Begriff aber geschwind in die Datenfunk-Suche ein. Damit 
kann er zwar nicht in Sachen Nachtkunde, 
aber Serviceorientierung punkten.
Taxi 3 W
(nr. 3186, 2. februar, 22.20 uhr, 
 Maillinger)
„Ich meine keinen Sauna-Club, sondern den 
Night-Club „Sauna“ . Nachdem ich Sinn und 
Zweck meiner Anfrage geklärt habe, muss 
der Fahrer trotzdem passen. In punkto 
 Clubadressen ist er nicht up-to-date, da er 
heute das erste Mal seit langer Zeit eine 
Nachtschicht fährt. 
Taxi 4 –
(nr. 2260, 2. februar, 23.00 uhr, 
 parzivalplatz)
„Crux, was ist das?“ Weder meine Hinführung zum Thema, als auch die Ortsbeschreibung „Altstadt“ können diesem Fahrer eine 
geringste Idee entlocken. Gelangweilt 
schiebt er die Clubsuche zum Kollegen in 
der Warteschlange ab.
Taxi 5 –
(nr. 1491, 2. februar, 19.10 uhr, 
 kurfürstenplatz)
Wieder versteht ein junger und vermeintlich trendorientierte Fahrer nur Bahnhof. 
Egal, welchen Club ich suche, kein Feedback. Paradoxerweise sollte ich seiner Meinung nach zumindest einen Straßennamen 
wissen, damit er weiß, wohin die Reise 
geht?
der Gewinner! (Taxi 1)
Jörg deneke 
engelhardstr. 6 
81369 München
die bewertung
WWWW grandios
WWW sehr gut
WW gut
W befriedigend
– nicht überzeugend
➔ n ach Tleben-Wissen
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MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 15

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16 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013

Seite 17

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internationale handwerksmesse 
und Garten münchen
06.03. – 12.03.2013
7 Hallen, rund 70.000 Quadratmeter – 
Deutschlands Leitmesse für das Handwerk 
ist einmalig: Themen aus allen Bereichen 
des Handwerks ziehen ein breit gefächertes Publikum an. Unter dem Motto „Zukunft kommt von Können“ werden rund 
60 Gewerke gemeinsam mit Handwerksverbänden und -organisationen das ganze 
Können der Wirtschaftsmacht von nebenan präsentieren. Mit mehr als 1100 Ausstellern ist die Messe in München die 
größte Leistungsschau des Handwerks in 
Europa. Besucher haben dabei die Gelegenheit, die Fertigkeiten der Betriebe in 
eigens aufgebauten Werkstätten live zu 
bestaunen und sich in persönlichen Gesprächen von der Qualität der ausstellenden Betriebe zu überzeugen. 
Der Frühling beginnt auf der Garten München. Zeitgleich zu den Handwerkern präsentiert die Ausstellung für Gartengestaltung und Gartenkultur allerhand Ideen für 
die kommende Gartensaison. Die Besucher 
in der Halle C2 des Messegeländes finden 
Pflanzen, Gartenwerkzeugen, Accessoires 
und Möbeln, die man direkt erwerben 
kann. 
so gut besucht war die internationale 
handwerksmesse mit der garten 
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02.03.2013 9.00 – 17.30 Uhr
03.03.2013 9.00 – 15.00 Uhr
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06.03. – 08.03.2013
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06.03. – 08.03.2013 9.00 – 17.00 Uhr
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15.03.2013 9.00 – 14.00 Uhr
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MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 17

Seite 18

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Was waren das für harmlose Zeiten, als 
man in seiner Stammkneipe auf dem Weg 
zum Häuserl mal schnell ein Fuchzgerl 
(50 Pfennig-Stück) in den Spielautomaten 
warf, in der Hoffnung, jetzt kommen drei 
Goldene Birnen und man hat den Jackpot 
geknackt! Mal abgesehen davon, dass so 
einfache Daddel-Automaten heute wahrscheinlich nirgends mehr hängen, ist die 
Welt der Spiele ganz schön kompliziert geworden. Und über allem droht – oh Gott – 
auch noch die Suchtgefahr!
Auch Lotto kann süchtig machen. Tatsache. 
Besonders wenn man seit 52 Jahren die 
gleichen Zahlen spielt und immer noch 
nicht über einen Vierer mit Zusatzzahl hinausgekommen ist. Niemand hätte da früher 
an Suchtgefahr gedacht. Aber heute, in 
Zeiten des vorauseilenden Gehorsams und 
der political correctness, steht der Warnhinweis sogar schon auf dem Lottoschein.
Alles wird reglementiert, sogar die Spielsucht. Dass Spielen süchtig macht, ist aber 
nicht wirklich neu. Das weiß man spätestens seit dem Spieler von Dostojewski. Wer 
Haus und Hof verzockt hat, der hat sich 
früher in allen Ehren erschossen. Respekt, 
hieß es da. Das war ein Ehrenmann. Heute 
haben die meisten weder Haus noch Hof 
und Respekt schon gleich gar nicht. Woher 
auch, wenn einem schon die kleinen Freuden des Spiels gestrichen werden. Das 
fängt schon beim urbayerischsten aller 
 Kartenspiele, dem Schafkopfen an. Immer 
mehr Wirte verbieten ihren Gästen das 
 Kartenspiel. Dabei gab es früher keine 
g’scheite Wirtschaft ohne Kartenspiel. Der 
Kommerz wird da oft als Hauptgrund angegeben. Schafkopfrunden konsumieren eben 
nicht so viel, als wenn der Tisch mehrmals 
vergeben wird. Dann gibt es Wirte, die 
glauben, dass Schafkopfen längst passé ist 
und andere behaupten frech, dass Glücksspiele verboten sind. Laut Münchner Kreisverwaltungsreferat ist das Schafkopfen jedoch “eines der wenigen Kartenspiele, das 
per Definition gerade nicht als Glücksspiel 
gilt” . Der ehemalige Gaststättenpräsident 
hat kein Verständnis für die Verbote und 
fordert die Wirte dazu auf, „die bayerische 
Tradition aufrecht zu halten“ . Mit der Untersagung des Schafkopfens ginge sonst 
„ein Stück Kultur“ verloren. Da jeder Wirt 
jedoch Hausrecht habe, könne er diesbezüglich nichts weiter machen, als die 
 Empfehlung abzugeben, das Verbot aufzulockern und zumindest gewisse „Schafkopf-Zeiten“ einzuführen. Und eins darf 
man dabei auch nicht vergessen: An jedem 
Kartler-Tisch ist früher anständig geraucht 
worden, weil das nämlich dazu gehört! Wo 
darf man denn das heute noch?
Sind jetzt die Freunde einer gepflegten 
Skatrunde vornehmer oder weniger laut als 
die Schafkopfer? Oder konsumieren sie 
mehr? Oder haben sie eine größere Lobby? 
Wenn man sich so umhört und umschaut 
hat man jedenfalls das Gefühl, dass sich 
sowohl Damen als auch Herren regelmäßig 
zum Skat-Spiel treffen, auch in Lokalen 
und Wirtschaften. Wer regelmäßigbei den 
Turnieren mitmachen möchte, der muss ja 
auch irgendwo trainieren.
Noch schwerer hat es heute aber eine Spezialität des Münchner bzw. bayerischen 
Kartenspiels, das Watten. Wer dafür nach 
Regeln sucht, ist schon verloren. Ehrlicherweise muss die Menschheit in zwei Gruppen 
eigeteilt werden: Die einen, die Watten 
können und die anderen, die es nicht können! Mit Watten ist man entweder aufgewachsen und hat es schon als Kind von den 
Eltern und Großeltern gelernt oder das 
Spiel wird einem immer ein Rätsel bleiben. 
Wie sonst soll man jemals begreifen, was 
eine Schellen-Sau ist, wieso die Eichel- 
Sieben Soacher heißt und der Herz-König 
Max! Vielleicht wollte man in königlich-bayerischen Landen mit dem Spiel ja 
auch bloß dokumentieren, dass uns die Obrigkeit Wurscht ist. Sogar die Königliche! 
Der Unterhaltungswert des Spiels ist hoch, 
auch wenn der Zuschauer nix versteht. 
Wenn Sie in einer Wirtschaft vier Spieler 
beim Watten sehen, fragen Sie, ob sie zuschauen dürfen. Unterhaltsamere Stunden 
werden Sie nicht so leicht erleben.
Nach soviel Kartenspiel, verlangt der Körper nach Bewegung. Computerspiele hin, 
Computerspiele her, der richtige Hipe ist 
eine Bowlingrunde mit Freunden. Wer einen 
astreinen Strike auf die Bahn legt, wird immer noch gebührend bewundert. Und dafür 
gibt es in München zum Glück ausreichend 
Möglichkeiten, mit hohem technischen 
Standard. Zum bayerischen Freizeitvergnügen gehört auch der Kegelspaß, der in Tra-
➔ d addels T dU noch oder spiels T dU lieber?
Spielen
TiTel Thema
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18 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013

Seite 19

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wirklich die Droge zuhause, und zwar die 
Einstiegsdroge. Automaten sind die gefährlichste Variante des Glücksspiels. Unter allen Suchtkranken haben Glücksspielsüchtige die höchste Selbstmordrate. Trotzdem 
gibt es keinerlei Regularien von staatlicher 
Seite, wo sonst an jeder ungefährlichen 
Kreuzung erstmal eine Ampel aufgestellt 
wird. Der Grund: Über die Gewerbesteuer 
verdient der Staat an den Automaten, die 
der Gewerbeordnung unterliegen, kräftig 
mit. Es gibt nicht wenige, die der Spielindustrie massiven Einfluss auf die Politik 
unterstellen. Wer aus diesen sog. Casinos 
kommt, hat meist nicht mal mehr das Geld, 
um mit dem Taxi nach Hause zu fahren!
Als oberster Croupier des Landes, sitzt der 
Staat als Monopolist an den Spieltischen 
der Spielbanken. Wer die Kugel im Roulette-Kessel rollen sehen will, der muss 
nach Bad Wiessee oder nach Garmisch. Man 
wundert sich zwar immer wieder, aber so 
mancher Spielbank-Junkie lässt sich gerne 
mit dem Taxi dorthin kutschieren und auch 
wieder nach Hause und ist obendrein auch 
noch sehr spendabel. Logisch, dass das 
auch eine Sucht ist, aber auf höherem 
 Niveau. Und wenn der Staat mitkassiert, 
können wir das auch. Wenn auch mit bescheideneren Beträgen. (PG)
ditionswirtschaften noch gepflegt wird. Die 
richtige Körperspannung braucht man auch 
beim Billard. Beim Spiel mit den kleinen 
bunten Kugeln gibt es eine Traditionsgaststätte, die allen anderen imagemäßig weit 
überlegen ist: Der Schelling-Salon. Zehn 
Pool-Tische sowie drei kleine und ein großer Carambolage-Tisch begeistern Hobbyund Profispieler gleichermaßen. Daneben 
findet man im Keller einen Kicker neben einer Tischtennisplatte. Diese ist besonders 
an den Wochenendabenden heiß begehrt! 
Und für alle, die hier lieber am Tisch sitzen 
bleiben möchten, gibt es auch eine große 
Auswahl an Brett-, Würfel- und Kartenspielen, die man sich hier ausleihen kann. Hier 
hüpft jedes Spielerherz. Das Charisma des 
Ladens ist ebenso besonders wie die Gäste, 
die hier regelmäßig einkehren. Der Schellingsalon existiert schon seit 1872 und ist 
aus München nicht wegzudenken.
Konzentration ist angesagt, wenn man mit 
Dart-Pfeilen auf die Scheibe zielt. Eins der 
irischen Traditionslokale, wo man meist 
zum ersten Mal mit Dart konfrontiert wird, 
ist der Irish Folk Pub. Das älteste Irish 
Pub Münchens ist zugleich die Heimat des 
Irish Folk Pub Dart Club Munich, der am 
28.10.1979 gegründet wurde. Der Irish Folk 
Pub ist einer von zwei Pubs in München, in 
dem man noch Steeldarts spielen kann.
Kommen wir zu den Glücksspielen in den 
zahlreichen Casinos hauptsächlich rund um 
den Hauptbahnhof. Glück bringen die nur 
ihren Betreibern, denn eigentlich müssten 
sie alle verboten werden. Denn hier ist 
hier kann man der spiellust frönen:
➔ schafk Opfen – restaurant spektakel 
Pfeuferstraße 32, Tel. (089) 76 75 83 59, Kartler sind immer willkommen!
➔ skaT – skatclub „alter peter” bender kegelbahnen 
Detmoldstraße 2, Tel. (089) 3 51 27 67 (jeden Donnerstag ab 19 Uhr)
➔ bOwling – bavaria bowling 
Lazarettstraße 3, Tel. (089) 1 21 53 90
➔ kegeln – a ugustiner schwalbe 
Schwanthalerstraße 149, Tel. (089) 23 23 96 65 (täglich ab 11 Uhr)
➔ billard – schelling-salon 
Schellingstraße 54, Tel. (089) 2 72 07 88 (täglich ab 10 Uhr, außer Di. und Mi.) 
➔ darT – irish f olk pub 
Giselastraße 11, Tel. (089) 34 24 46 (Di. – So. ab 20 Uhr, Mo. Ruhetag)
➔ auTOMa Ten-casinOs – Magic casino 
Aschauerstraße 17–21, Tel. (089) 60 66 51 01
(Wir haben uns pro Spiel auf eine Adresse beschränkt, ohne Ansehen einer Wertigkeit. 
Es gibt davon natürlich unzählige!)
Fotos: iStockphoto
MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 19

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Un Terhal TUnG
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. 
Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. 
Interessant für Anfänger und Profis. In diesem Monat der Buchstabe „G“
G
➔ s chro TTis f iaker- abc
➔ gärTnerpla Tz – Baumeister Friedrich 
von Gärtner (1792 - 1847) war Hofarchitekt 
des Königs Ludwig I. und baute in der Ludwigstraße u.a. die Feldherrnhalle, die Ludwigskirche, die Staatsbibliothek, die Universität und das Siegestor. Der Gärtnerplatz 
wurde im Jahre 1863 nach ihm benannt; in 
dieser Zeit entstand auch das dortige Theater nach Plänen von Franz Michael Reifenstuel. Seit einigen Monaten wird das als 
„Münchner Aktien- Volkstheater“ errichtete 
Haus saniert, weshalb z. Zt. Die Reichenbachstraße als Einbahn von der Fraunhoferstraße zum Gärtnerplatz ausgewiesen ist. 
Die Gärtnerstraße in Moosach übrigens verdankt ihren Namen den Kleingärten, die 
früher hier angelegt waren. Schon bald, 
nämlich in lauen Nächten, wird der Platz 
wieder von hunderten feierwütiger Leute 
belagert werden, was für die Anwohner 
zum Sommernachts-Albtraum führt und der 
städtischen Straßenreinigung zu einigen 
Sonderschichten verhilft. Schließlich haben 
es unsere aufgebrezelten Wohlstandskinder 
nicht nötig, ihren Müll ordentlich zu entsorgen. Die mitgebrachten Bier-, Wein- und 
Sektflaschen werden ohnehin auf der Straße zerdeppert, weil das an Silvester am 
Friedensengel doch auch immer so eine 
schöne Gaudi ist. Und im „P 1“, der „Reitschule“ und den anderen Zweitwohnsitzen 
(oder den Grünwalder Erstwohnsitzen) dieser „sponsored-by-daddy“-Generation wird‘s 
halt nicht so gerne gesehen.
➔ gasse – Am 25.1.2013 vermeldete die 
SZ im Münchner Teil: „Rotkreuzplatz im 
Sommer gesperrt. Stadt baut zwei Monate 
lang Radwege und erneuert das Pflaster“ . 
Die geplanten Bauarbeiten betreffen im 
Wesentlichen die Furt zwischen dem Platz 
und der Wendl-Dietrich-Straße. Weiter 
 Zitat: „Auf beiden Seiten der Furt werden 
zwei Meter breite Radfahrstreifen angelegt, 
die asphaltiert werden. Den Autos und Bussen bleiben noch 6,50 Meter. (…) Außerdem werden die Busse in der Furt keine 
Haltebucht mehr haben, sondern ein „Buskap“, also eine Haltestelle direkt auf der 
Fahrbahn – eine Konstruktion, die nachfolgenden Verkehr zum Warten nötigt. Radler 
dürfen aber an den wartenden Bussen vorbei fahren, über die Fahrbahn.“
Hier erleben wir also wieder die beliebte 
Methode, Radler und Autofahrer gegeneinander auszuspielen, als gäbe es neben der 
üppig bemessenen Freifläche vor dem Kaufhof nicht genügend Platz für beide Arten 
von Verkehrsteilnehmern sowie eine extrige 
Haltebucht für die Linienbusse. Selbstverständlich haben die Radler gute Gründe dafür, nicht über das holprige Kopfsteinpflaster fahren zu wollen. Weshalb jedoch hier 
wieder einmal die früher schon so beliebte 
„Volk-Ohne-Raum“-Theorie ausgegraben 
und für teures Geld zwei Monate lang im 
Bereich einer großzügigen Freifläche ein 
zusätzliches Nadelöhr geschaffen wird – 
das wissen wohl nur der Radl-Clown Hep 
Monatzeder und die Lady Gaga (und selbst 
ernannte Verkehrsexpertin) der Grünen, 
 Sabine Nallinger. Eine riesige S(t)auerei. 
Dazu Karl Kraus: „Herr, vergib ihnen nicht, 
denn sie wissen, was sie tun“ .
Letzte Meldung vor Redaktionsschluss: laut 
einer Meldung der „tz“ vom 31.1.13 steht 
uns noch ab Februar in der Albert-Roßhaupter-Str. ähnliches Ungemach ins Haus, 
da auch hier Fahrspuren wegfallen werden 
und, oh Glückseeligkeit, in der S-Bahnunterführung eine neue Ampelanlage unser 
harrt.
➔ gefahr – Nur die Kollegen, die schon 
vor 40 Jahren unterwegs waren, können 
noch ein Liedchen davon singen, was im 
Taxigewerbe wirklich gefährliche Zeiten 
 waren. Die amerikanischen Besatzungssoldaten der Mc-Graw-Kaserne waren daran 
erheblich beteiligt, denn ihre Zahlungsunwilligkeit - nicht selten durch massive 
Drohungen bekräftigt - war unter den damaligen Fiakern bekannt und gefürchtet. 
Überfälle, Verletzungen und nicht zuletzt 
Morde waren häufig zu beklagen. Kleine 
Abschweifung: in der Fernsehserie der 
1960er Jahre „Das Kriminalmuseum“ (Vorgängerin der Serie „Der Kommissar“) wurde 
dieses Problem in der Folge „Die Mütze“ 
thematisiert: ein Münchner Taxifahrer 
nimmt nachts in der Ludwigstraße einen 
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. Werther
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amerikanischen GI mit und wird kurz darauf 
ermordet aufgefunden. Viele Außenaufnahmen des damaligen Münchens, aber auch 
Wirtshaus-Szenen aus dem „Donisl“, mit 
Herrn Hirnbeiß und seinem Dackel, Innenaufnahmen aus der damaligen Zentrale usw. 
sind gerade für unsereins die besondere 
Würze dieses alten Schwarzweiß-Schinkens. 
Letztlich war der Ami natürlich nicht der 
Mörder, denn das hätte die „political correctness“ der Adenauer-ära nicht hergegeben. Aber zurück: einige „kleinere“ Überfälle zuletzt am Kieferngarten-Stand sowie 
im Hasengebirge, bei denen nach Schrottis 
Wissen „nur“ in einem Fall (natürlich einer 
zu viel) ein Kollege leicht verletzt wurde, 
brachten doch einiges an Verunsicherung 
ins Gewerbe. Denken Sie immer daran: nie 
zu viel Geld in der Fiakerbörse mitführen 
und nie den Helden spielen! Wechselgeldreserven, Ausweis, Führerscheine, private 
Kredit- und EC-Karten usw. gehören an 
 einen versteckten Ort im Taxi, aber nicht 
dorthin, wo ein Räuber schnellen Zugriff 
hat. 
Ein anderer Aspekt des Themas „Gefahr“ 
betrifft leider den Fahrstil mancher Taxilenker, die z.B. von der Rechts-Vor-Links-
Regelung (was sein „Vorfahrt?“), Abstand 
halten oder dem vorherigen (!) Blick in den 
Rückspiegel vor dem Losfahren aus dem 
Stand noch nie etwas gehört haben. Wer 
alleine mit 100 Sachen gegen eine Betonmauer fahren will, soll doch seinen Spaß 
haben.
Aber die armen Fahrgäste, die sich mit gefletschter Stirn und Schweißperlen auf derselben unschuldig einem Irren ausgeliefert 
sehen sowie andere Verkehrsteilnehmer 
 haben einen begründeten Anspruch auf 
körperliche und seelische Unversehrtheit!-
Sagt der Mann zu seiner Frau: „Nachdem 
mich der Taxifahrer zum dritten Mal in Lebensgefahr gebracht hatte, bin ich ausgestiegen“ . Sagt die Frau: „Du hättest ihm 
noch eine Chance geben sollen“ .
➔ grOssMarkThalle(n) – Zum Zeitpunkt ihres Entstehens (ab 1908) lag sie 
mit zunächst vier Hallen noch vor den 
 Toren der Stadt, als z.B. Solln noch ein 
Dorf südlich von München war. Jetzt fault 
sie vor sich hin und muss dringend saniert 
bzw. komplett neu gebaut werden. Die Hallen sind hinsichtlich ihrer Bausubstanz und 
Technik (z.B. Elektrik) völlig am Ende. Es 
wird bereits über dreistellige Millionenbeträge geredet – und wie das dann am Ende 
wirklich ausschaut, sieht man bekanntlich 
am Berliner Flughafen oder z.B. der Hamburger Elbphilharmonie, die vor drei Jahren 
für 85 Millionen hätte fertig sein sollen, 
heute aber immer noch ein Rohbau ist und 
bei ihrer Fertigstellung am St.-Nimmerleinstag mindestens 500 Millionen kosten 
wird. Wer jetzt übrigens über die „depperten Preiß‘n“ den Kopf schüttelt, möge z.B. 
an das Kulturzentrum am Gasteig denken 
(1984 eröffnet), welches eine ähnlich 
abenteuerliche Kostensteigerung erfahren 
hatte, oder an die Pinakothek der Moderne, 
die nach gerade einmal zehn Jahren schon 
wieder komplett saniert werden muss. Mit 
anderen Worten: man sollte ernsthaft überlegen, eine neue Großmarkthalle gleich am 
Stadtrand (wie vor 100 Jahren) zu bauen, 
z.B. nahe des Riemer Umschlagbahnhofes 
mit Anschluss zur A 99, anstatt am jetzigen Ort unweit der Innenstadt – und in der 
Umgebung zahlreicher für LKW nicht geeigneter Unterführungen – ein Flickwerk zu 
beginnen. Nun zählt sich der Schreiber eindeutig zum Typus „Münchner Grantler“, 
dem alles Neue und jede Veränderung prinzipiell suspekt ist. Da es aber, wie geschildert, mit ein paar Eimern Farbe nicht mehr 
getan sein wird und zudem Wohnraum dringend benötigt wird, sollte dieses Gelände 
lieber für genossenschaftliche (!) Wohnbauprojekte zur Verfügung gestellt werden, 
bei denen sich die ‚Genossen‘ (künftige 
Mieter) durch Eigenbeteiligung ein langfristiges und bezahlbares Wohnrecht 
 sichern können.
➔ grüne welle – Die Grünwalderinnen 
und Bogenhausfrauen in ihren vierradgetriebenen 2,5-Tonnen-Amphibienfahrzeugen der Marken Porsche Cayenne & Co. 
interessieren Grüne Wellen nicht, im Gegenteil, schließlich haben sie dann mehr 
Gelegenheit dazu, mithilfe des dauerhaft 
so eingestellten Innenspiegels den Sitz der 
Frisur oder den Zustand der Kriegsbemalung 
zu überprüfen. War das jetzt sexistisch? 
Tätigkeitsschwerpunkte
Verkehrsrecht, Unfallabwicklung, 
Bußgeld- und Führerscheinangelegenheiten, Kauf- und Gewähr -
leistungsrecht.
Langjährige Erfahrung in der 
Unfallabwicklung im T axigewerbe
 
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Gerechtigkeitshalber kann man das auch 
auf die nicht mehr ganz taufrischen emeritierten Playboys mit reichlich Friedhofsblond im Rest-(oder Zweit-)Haar am Steuer 
des 300-PS-Boliden ausdehnen, die mangels grüner Welle umso öfter die Gelegenheit dazu haben, den bemitleidenswerten 
Nur-200-PS-‘Piloten‘ die Spurtstärke ihrer 
motorisierten Penisverlängerung vorführen 
zu können. 
Wenigstens steht der Wagen noch. Und das 
tut er in München sehr oft! In einem 
Radio interview im Frühsommer letzten Jahres räumte der Leiter der für die Münchner 
Ampeln zuständigen Stelle des KVR selbst 
ein, dass für die Überprüfung der Schalttakte aus Gründen des Personalmangels 
meist keine Zeit mehr sei. Und so sieht es, 
wie wir aus leidvoller Erfahrung wissen, 
auch aus. Teilnehmer der Jahreshauptversammlung der Welt-Rüstungsindustrie, von 
wohlmeinenden Menschen auch „Sicherheitskonferenz“ (kurz SiKo) genannt, die 
uns Anfang Februar wieder erfreut haben 
wird, müsste man halt sein! Dann würde 
man im polizeibegleiteten Konvoi dunkler 
Limousinen mit noch dunkleren Fenstern 
vom Bayerischen Hof zum Käfer und zurück 
kutschiert, ohne an roten Ampeln stoppen 
zu müssen. Wer sie nicht bezahlt, muss 
auch nicht an ihnen halten. Das ist nur gerecht und logisch. Dieses Privileg bleibt 
uns steuerzahlenden Bürgern vorbehalten. 
(MS)
spr Uch des m ona Ts
„Sparen heißt, für die Erben zu hungern“ 
(Aus Klages-Tagesspruchkalender)
MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 21

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➔ har T Umkämpf Ter m ark T
Taxi-a pp‘ S
TiTel Thema
in regelmäßigen abständen wird die Taxivermittlung neu 
erfunden. Oft versuchten einfallsreiche unternehmer, lukrative 
fahrten auf die eigene firma umzulenken. diese Versuche waren 
meist nicht von langer dauer. regelmäßig stand der a ufwand durch 
eigene Vermittlungssysteme und lange anfahrten in keinem Verhältnis 
zum ertrag. und nur wenige kunden ließen sich darauf ein, flughafenfahrten bei einem speziellen unternehmen zu bestellen und bei normalen „brotund-butter“-fahrten auf den Taxistandplatz verwiesen zu werden.
In den letzten Jahren erlebten wir eine 
Invasion von gewerbefremden Anbietern. 
Deren Geschäftsmodell bestand darin, 
über kostenlose 0800-Nummern Aufträge 
anzunehmen und diese mangels eigener 
Taxis möglichst unauffällig in bestehende 
Vermittlungseinrichtungen einzuschleusen. Anschließend wurde ein angeblich 
aufgebauter Kundenstamm für phantastische Summen den alteingesessenen Zentralen zum Kauf angeboten. Ein ähnliches 
Geschäftsmodell war auch schon Thema in 
der Fernsehsendung Lindenstraße. Im Gegensatz zur Wirklichkeit wurde es im Film 
als erfolgreich dargestellt, so dass sein 
Erfinder mit wenig Mühe reich wurde. In 
der Realität verschwanden diese Angebote genauso schnell, wie sie erschienen 
waren.
der Markt für smartphones 
wächst rasant
Im Moment erleben wir wieder einmal eine 
technische Umwälzung. Der Markt für 
Smartphones wächst seit wenigen Jahren 
in rasantem Tempo. Die Nutzung des Mobiltelefons bewegt sich weg von der reinen 
Telefonie hin zur mobilen Nutzung des Internets. Vor allem junge Menschen gewöhnen sich zunehmend daran, bei einer Problemstellung erst einmal das Internet zu 
befragen. Nicht immer ist diese Vorgehensweise einfach und erfolgreich, wohl aber 
ist diese permanente Verfügbarkeit der gesamten (Online-)Welt faszinierend. Viele 
dieser Internetkontakte laufen über eine 
App (Abkürzung für Applikation, nach Wikipedia „ein kleines Programm, das auf einem Smartphone eine für den Anwender 
nützliche Funktion ausführt, von lateinisch 
applicare = anlehnen, sich anschließen“).
Die Wichtigkeit dieses Themas mag ein Taxi-Erlebnis des Autors vor wenigen Monaten verdeutlichen. Eine Gruppe junger Leute steigt am späteren Abend nach einem 
Konzertbesuch ins Großraumtaxi, um sich 
in eine Münchner Vorortgemeinde fahren zu 
lassen. Alle sind sich einig, dass sie noch 
Hunger haben und für zuhause Pizza bestellen wollen. Diskutiert wird ein Anruf 
bei der allseits beliebten örtlichen Pizzeria 
oder die Bestellung über eine Liefer-App. 
Das Ergebnis: Online ist lustiger. Also wird 
auf dem Smartphone die Bestellung eingegeben. Immer wieder gibt es Diskussionen, 
was mit einem Menüpunkt wohl gemeint 
sei. Glücklicherweise dauert die Fahrt eine 
geraume Zeit, sonst hätte die Bestellung 
nicht abgeschlossen werden können.
Nach dem Drücken des „Bestellen“-Knopfes 
rührt sich längere Zeit nichts mehr auf dem 
Bildschirm. Die Fahrgäste sind nicht sicher, 
ob die Bestellung durchgegangen ist. Die 
Telefonnummer des beauftragten Lieferservices ist auf der Internetseite zu sehen. 
Also wird von einem zweiten Handy aus 
dort angerufen, ob der Auftrag eingegangen sei. Es hat funktioniert. Das Telefongespräch wird gleich noch genutzt, um für 
alle „extra Käse zusätzlich“ zu ordern (dieser Punkt war in der App gar nicht vorhanden). Obwohl eine telefonische Bestellung 
wohl nur einen Bruchteil der Zeit gedauert 
hätte, sind sich alle einig: Es war eine tolle 
Aktion.
Wir sehen: um eine Bestellmöglichkeit über 
eine Smartphone-App kommt niemand herum, der junge Konsumenten erreichen will. 
Auch Geschäfts- und Privatkunden entdecken den Reiz der Taxibestellung an der Telefonwarteschleife vorbei. Ob dies wirklich 
das Geschäftsmodell der Zukunft wird, kann 
im Moment noch niemand mit Sicherheit 
vorhersagen. Wir sollten uns vor Panik hüten: Der Anteil von Smartphone-Aufträgen 
bewegt sich bis jetzt im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Dieser Markt ist gerade 
erst im Entstehen begriffen. Trotzdem ist 
jeder Verantwortliche im Taxigewerbe in 
der Pflicht, dieses Feld zu bearbeiten und 
entsprechende Ergänzungen zur eigenen 
Vermittlungstätigkeit anzubieten. Dabei 
geht es im Moment weniger um die auf diesem Wege gewonnenen Aufträge, sondern 
vor allem um einen Gewinn an Erfahrung 
und technischer Fähigkeit.
wer sich einer gewerbefremden 
app- Vermittlung anschließt, schadet 
sich selbst
Derzeit positionieren sich die verschiedenen Anbieter. Nahezu jede größere Zentrale 
ist inzwischen mit einer App vertreten. 
Doch auch hier tummeln sich nicht nur die 
bekannten Gesichter. Wieder versuchen 
 gewerbefremde Spieler, sich einen Teil aus 
dem Auftragskuchen herauszuschneiden. 
Mancher verstieg sich zu der Aussage, seine 
Technik mache die Vermittlung durch Taxizentralen überflüssig. Vorsorglich wurden 
schon diverse Totenglöckchen geläutet.
Wenn man im Android-Play-Store den Suchbegriff „Taxi App“ eingibt, erhält man über 
5.000 Treffer, Tendenz täglich steigend. Im 
iPhone-Gegenstück, dem Apple-Store, sind 
es derzeit etwas über 1.500 Vorschläge. 
Darunter sind allerhand mehr oder weniger 
unterhaltsame Spiele, viel Undefinierbares 
und eine ganze Menge Angebote zum Thema Taxivermittlung. Die allermeisten sind 
regional begrenzt und gehören zu einzelnen Zentralen. Einige wenige Angebote er-
Foto: www.atelier-tacke.de
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heben den Anspruch, überregional vermitteln zu können.
Bei vielen dieser „überregionalen“ Angebote handelt es sich lediglich um einfache 
Datenbanken, die Kontaktdaten von Zentralen und einzelnen Taxiunternehmen auflisten. Diese stammen wohl hauptsächlich 
aus den öffentlich zugänglichen Telefonverzeichnissen. Alter und Aktualität dieser 
Daten sind in der Regel nicht nachzuvollziehen. In der Fachpresse konnte man über 
Testanrufe lesen, bei denen Firmeninhaber 
schon vor Jahren verstorben waren und die 
Taxiunternehmen seither nicht mehr existierten.
Die meisten Anwendungen, die für Taxizentralen echte Online-Taxivermittlung anbieten, kann man, technisch gesehen, in drei 
Systeme einordnen. Diese werden von den 
Ausrüstern von Taxizentralen bereitgestellt. 
Jede Zentrale kann von „ihrem“ Ausrüster 
dessen App auf den eigenen Namen und 
das eigene Logo umrüsten lassen. 
zu nennen sind:
➔ Gefos in Schwerte, mit deren Technik 
u.a. die Taxi München e.G. seit Jahren 
arbeitet
➔ FMS (Austrosoft), Ausrüster z.B. des 
Isarfunk
➔ Seibt und Straub (Zentralen u.a. in 
 Ingolstadt und Hannover)
Diese technischen Lösungen bedienen sich 
systemspezifischer Schnittstellen, um einen 
über eine App erhaltenen Auftrag in das 
Vermittlungssystem einzuspeisen. Mit der 
Taxi-München-App ist es möglich, in Bremen durch den (aus Sicht des Kunden) 
ganz normalen Bestellvorgang bei einer 
dortigen Gefos-Zentrale ein Taxi zu bestellen. Der Auftrag wird aufgrund der GPS- 
Ortung einfach statt in das System der Taxi 
München e.G. in das System der jeweiligen 
Gefos-Zentrale geleitet.
Nachdem die Münchner Taxigenossenschaft 
in Bremen keine eigenen wirtschaftlichen 
Interessen verfolgt, ist dies eine für uns 
kostenlose und einfache Methode, unsere 
Kunden über die Taxi-München-App an uns 
zu binden und ihnen trotzdem zeitnah ein 
ortsansässiges Taxi zu vermitteln. Wenn im 
Gegenzug ein über die Bremer App im 
Raum München erteilter Fahrtauftrag an 
uns geht, kann das nur zu unserem Vorteil 
sein.
Bis zum heutigen Zeitpunkt ist jedoch die 
Weitergabe eines über Gefos-App erhaltenen Auftrages an eine FMS-Zentrale (oder 
umgekehrt) nicht möglich. Dies ist eines 
der Haupthindernisse für eine wirklich 
deutschland- oder sogar europaweit funktionierende App: die Schnittstellen sind 
nicht kompatibel, können also untereinander keine Informationen austauschen. 
Je kleiner ein Vermittlungssystem, desto 
länger die anfahrt
Dem Kunden dürfte nur schwer zu erklären 
sein, dass er in der Fremde aufgrund dieser 
technischen Unzulänglichkeit auf das Taxi 
eines weiter entfernten Unternehmens warten soll, während die mit konkurrierender 
Technik ausgestatteten Taxis leer an ihm 
vorbeifahren. Die Taxi München e.G. unterstützt daher Bemühungen, eine gemeinsame kompatible Schnittstelle zu entwickeln. 
Dabei geht es nicht um die Weitergabe von 
Aufträgen an örtliche Konkurrenten, sondern ausschließlich um das Angebot an 
Kunden, in fremdem Umfeld über die gewohnte heimische App unkompliziert ein 
jeweils ortsansässiges Taxi bestellen zu 
können.
Um dem Bedürfnis viel reisender Kunden 
nach einer bundesweiten und einheitlichen 
Möglichkeit der Taxibestellung entgegen zu 
kommen, arbeiten die Taxigenossenschaften verschiedener Städte an einer gemeinsamen App. Technisch existiert sie bereits 
unter dem Namen Taxi Deutschland. Auch 
sie wird von Gefos bereitgestellt. In näherer Zukunft sollen damit Taxis bestellt 
 werden können in München, Hamburg, 
Frankfurt, Bremen, Wiesbaden, Hanau und 
möglicherweise Hannover. Dieser gemeinsame Auftritt wird die einzelnen lokalen 
Angebote nicht überflüssig machen, wohl 
aber ergänzen.
Neben den „Profis“ der Taxivermittlung 
 versuchen auch hier wieder gewerbefremde 
Anbieter, sich mit eigenen Lösungen im 
 Taximarkt breit zu machen. Der Keller-Verlag mit seiner App Taxi.de steckt hinter der 
Computerstimme, die immer wieder vergeblich versucht, am Standplatz-Telefon oder 
in der Zentrale Aufträge weiterzugeben.
Ernster zu nehmen ist die App myTaxi. Laut 
einem Artikel in der SZ vom 20.12.2011 
wurde diese von zwei Hamburgern programmiert, die sich geärgert hatten, weil vor 
 einem Münchner Szeneclub gegen Morgen 
nicht sofort ein freies Taxi zu finden war. 
Schwung bekam diese Anwendung, als sich 
der Daimler-Benz-Konzern über seine 
car-sharing-Tochter Car2go mit mehreren 
Millionen Euro an myTaxi beteiligte. Die 
Empörung ist groß über diesen „Verrat“ an 
einem „befreundeten“ Gewerbe.
Den Anwendungen „von außen“ ist gemeinsam, dass sie über keine eigenen oder 
angeschlossenen Taxiflotten verfügen. Also 
versuchen sie, dieses Problem zu lösen: Sowohl Taxi.de als auch myTaxi bieten sogenannte Fahrer-Apps an, mit denen man 
sich als Taxifahrer registrieren kann, um 
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eingehende Aufträge angeboten zu bekommen. Taxi.de versucht außerdem, mittels 
der bereits erwähnten Computerstimme seine Aufträge an bestehende Vermittlungseinrichtungen weiterzugeben.
Bei diesen Fahrer-Apps schließen sich nicht 
Taxiunternehmen einer Vermittlungszentrale an, sondern einzelne Fahrer melden sich 
zur Teilnahme am jeweiligen Vermittlungssystem an. Bei der App Taxi.de werden 
 Daten wie Name des Unternehmens, Konzessions-Nummer, Fahrzeugtyp und -alter 
abgefragt. Die Existenz eines Führerscheins 
zur Fahrgastbeförderung (kurz Personenbeförderungsschein oder P-Schein) wird allerdings nur mit der Zusicherung „... ich bin 
Taxifahrer ...“ als vorausgesetzt angenommen. Weder der Besitz des P-scheins noch 
das Vorliegen einer Genehmigung zur Fahrgastbeförderung (Taxikonzession) müssen 
nachgewiesen werden. Nicht einmal die 
örtliche Gültigkeit wird abgefragt (Ortskunde, Betriebssitz). Lediglich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) erfolgt in §1 der Hinweis: „TaxiButton-Driver 
(Taxi-Button ist der technische Dienstleister von Taxi.de, Anmerkung des Autors) 
versteht sich als internationale Community, 
die sich und den Taxifahrern die Taxibestellung bequemer ermöglichen soll. … . Taxi-
Button-Driver versteht sich vor allem als 
Dienstleister für den einzelnen Taxifahrer 
und Minicarunternehmer mit gültigem 
 Beförderungsschein.“
Schon die Tatsache, dass Taxi.de sich an 
Taxis und Mietwagen (MiniCar) gleichermaßen richtet, ist nach dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) problematisch. Dort 
bestimmt § 49.4, Satz 4: „Annahme, Vermittlung und Ausführung von Beförderungsaufträgen, das Bereithalten des Mietwagens sowie Werbung für Mietwagenverkehr dürfen weder allein noch in ihrer 
Verbindung geeignet sein, zur Verwechslung mit dem Taxenverkehr zu führen. Den 
Taxen vorbehaltene Zeichen und Merkmale 
dürfen für Mietwagen nicht verwendet werden.“ Bei einer Taxibestellung über Taxi.de 
ist für den Kunden nicht ersichtlich, dass 
unter Umständen auch ein Mietwagen ohne 
Beförderungs- und Tarifpflicht anfahren 
kann.
Etwas sorgfältiger arbeitet myTaxi. Im 
 Werbeprospekt für Fahrer wird der Anmeldevorgang so beschrieben:
1. Smartphone besorgen
2. Im Standortbüro anmelden (Personalausweis, Konzessionsauszug und 
P-Schein mitbringen)
3. App downloaden und App gehts
Man muss sich also zumindest einmal bei 
einem Taxiunternehmen ein Taxi ausleihen 
und das Vorliegen der behördlichen Erlaubnisse nachweisen. Wenn das Smartphone 
anschließend im Privatauto des Fahrers 
läutet, ist es nur von seiner eigenen charakterlichen Stärke abhängig, ob er nicht 
versucht, Privat-Taxi zu spielen.
In den AGB § 6.2 ist als Verpflichtung des 
Fahrers aufgeführt: „Der Benutzer ist stets 
verpflichtet, die persönlichen Daten wahrheitsgemäß und vollständig und entsprechend den jeweiligen Vorgaben von myTaxi 
anzugeben und diese auf einem aktuellen 
Stand zu halten und zu pflegen“; auch wird 
in § 8.2 festgelegt: „Der Vertrag endet 
 automatisch …, wenn der Benutzer nicht 
mehr berechtigt ist, am Verkehr mit Taxen 
oder Mietwagen teilzunehmen.“ . Eine regelmäßige Kontrolle ist in diesem System aber 
nicht vorgesehen.
Die Einhaltung örtlicher Beschränkungen 
wird nur allgemein als Hinweis in den AGB 
erwähnt: „Der Taxiunternehmer / Taxifahrer 
… darf Beförderungsaufträge nur annehmen, … wo dies nach den geltenden Bestimmungen zulässig ist.“ Eine aktive örtliche Begrenzung der Auftragsvermittlung 
erfolgt nicht.
Wir beobachten immer wieder, dass nicht 
nur Land- und Flughafentaxis in München 
gerne bei der Bewältigung unseres Auftragsvolumens behilflich sind (selbstverständlich ohne die nach den Taxitarifordnungen der dortigen Landkreise 
vorgeschriebene Anfahrtsberechnung). 
Während der Wiesn wurden auch Privatfahrzeuge zur Personenbeförderung angeboten. 
Derartige Vermittlungssysteme kann man 
nur als Einladung verstehen, sich der lästigen Vorschriften und Beschränkungen des 
PBefG zu entledigen und entweder als 
Gastarbeiter im fremden Gebiet oder gleich 
ganz ohne Konzession und Führerschein 
Fahrgäste zu befördern.
Nebenbei bemerkt: Auch diese angeblich 
bundesweit arbeitenden Systeme können 
bisher nur in einzelnen regional begrenzten 
Gebieten Taxis vermitteln.
Natürlich gibt es Kollegen, die die gewerbefremde App-Vermittlung einfach als zusätzliche Chance begreifen, an den Taxis 
am Stand oder auf der Straße vorbei Aufträge zu erhalten. Grundsätzlich ist es 
nicht verboten, nach neuen Möglichkeiten 
für Fahrtaufträge zu suchen. Es sollte sich 
aber jeder bewusst sein, dass diese unkontrollierten Systeme prinzipiell auch der 
illegalen Konkurrenz zugänglich sind. Teilnahme an diesen Apps und Werbung dafür 
erhöht also auf jeden Fall den Konkurrenzdruck durch neue, im Zweifelsfall kriminelle 
Mitspieler.
Der Nutzen ist eher fraglich. Wohl ist es 
angenehm, in einer Auftragsflaute eine 
 zusätzliche Fahrt zu bekommen. Bei allen 
Systemen sind aber Bedarfsspitzen und 
 -täler mehr oder weniger synchron. Wenn 
es bei einer Zentrale schwach läuft, werden 
auch die anderen Vermittlungssysteme eher 
verhaltenes Geschäft registrieren. Steigt 
dann während einer Messe oder am Wochenende nachts der Taxibedarf, hilft es 
nichts, wenn im Taxi drei Geräte gleichzeitig klingeln. Wir können immer nur eine 
Fahrt auf einmal ausführen. Und in vielen 
Fällen stehen die Besteller dann an einem 
Taxistand oder vor einem Szenelokal, wo 
hunderte Menschen gleichzeitig nach freien 
Taxis suchen. Das Risiko, dass ein Kunde 
seine Bestellung bei allen verfügbaren Systemen gleichzeitig aufgibt und abwartet, 
wer als erster erscheint, kommt hinzu. Eine 
Ausgleichsfunktion für Fehlfahrten gibt es 
bei diesen „fremden“ Systemen nicht.
Ein weiteres Problem ist nicht zu vernachlässigen: Je kleiner ein Vermittlungssystem 
ist, je weniger Taxis ihm also angehören, 
umso weiter ist die durchschnittliche Anfahrtsstrecke. Die wenigsten Fahrten sind 
so lukrativ, dass eine leere Anfahrt quer 
durch die Stadt sich wirklich rentiert. Am 
Foto: iStockphoto
24 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013

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deutlichsten wird das bei den Vorbestellungen, die jede Taxizentrale anbietet und die, 
allerneueste Nachricht, jetzt auch über 
 myTaxi möglich sind. Jeder vernünftige 
Auftragsvermittler wird diesen Terminauftrag mit einem sinnvollen Vorlauf zur bestellten Zeit einem Taxi anbieten, das sich 
zu diesem Zeitpunkt in der Nähe der Abholadresse befindet. Das Fehlen einer Vermittlungsinstanz, die den Auftrag speichern und termingerecht zuteilen könnte, 
führt dazu, dass die Vermittlung an ein 
Taxi direkt im Anschluss an den Bestellvorgang, also viele Stunden vor dem Fahrttermin, erfolgt.
Wie auch bei jeder privat angenommenen 
Vorbestellung kann man darauf wetten, wo 
man eine Stunde vor dem Termin frei wird: 
am anderen Ende der Stadt. Eine neuerliche 
Fahrt kann man nicht mehr annehmen: falls 
sie in die falsche Richtung geht, würde 
man den Termin nicht schaffen. So wird 
wiederum eine unbezahlte Anfahrt von 
 erheblicher Länge und Zeitdauer fällig. Nur 
Systeme, hinter denen eine klassische Vermittlungseinrichtung steht, sind in der 
Lage, Taxis bei Vorbestellungen nach örtlicher Nähe einzusetzen. Und nur sie bieten 
dem Kunden die Sicherheit, im Falle einer 
Panne oder eines unvorhergesehenen Ereignisses kurzfristig Ersatz bereitstellen zu 
können. Die Taxi München e.G. verfolgt 
konsequent die Haltung, Konkurrenzsystemen auch in Notfällen keine Taxi-Verfügbarkeit zur Verfügung zu stellen.
Die musste in der Silvesternacht ein Kollege erfahren, der gleichzeitig Aufträge von 
unserer Zentrale wie auch von myTaxi entgegennimmt. Am Vorabend hatte er eine 
Vorbestellung der Konkurrenz für die frühen 
Morgenstunden angenommen, längere Zeit 
vor dem Termin aber eine Fernfahrt erhalten. Als ihm klar wurde, dass er die Vorbestellung unmöglich schaffen konnte, rief er 
in seiner Not in der Zentrale der Taxi-München e.G. an, um diesen Auftrag weiterzugeben. Der Auftrag wurde aufgrund der 
 geltenden Anweisungen des Vorstandes 
storniert. Leider hatte der auftraggebende 
Fahrer vergessen, seine Telefonnummer anzugeben. So konnte auch niemand über die 
Nichtausführung informiert werden. Wir 
wünschen dem Kollegen alles Gute für die 
Regulierung des vermutlich entstandenen 
Regressanspruches.
Die App-Taxivermittlung ist, auch wenn 
Vorbestellungen möglich sind, hauptsächlich ein System für die direkte Taxibestellung hier und jetzt. Ein Vorteil, gerade 
wenn der Besteller seine aktuelle Position 
nicht benennen kann, ist die automatische 
GPS-Ortung; allerdings kommt es durch 
Fehlbedienung und Ortungsunschärfe (siehe Artikel „Navigation“ im Heft 12/2012) 
immer wieder zu Fehlpositionierungen. 
Sonderwünsche sind nur in begrenztem 
Umfang möglich. Abrechnungs- und Sammelfahrten sowie Aufträge aus Umlandgemeinden lassen sich per App nicht ordern.
Als Vorteile der App der Taxi-München e.G. 
gegenüber den gewerbefremden Systemen 
sind vor allem zu nennen:
➔ Ein Vermittlungsapparat mit Menschen, 
die manchen Eingabefehler korrigieren 
können
➔ Telefonische Erreichbarkeit für Stornierungen und Reklamationen
➔ Übermittlung von Taxinummer und 
Kennzeichen des beauftragten Taxis (auf 
ein Foto des Fahrers wird bei uns verzichtet, da der Informationswert minimal ist)
➔ Anzeige des Anfahrtsweges und der 
 momentanen Position des anfahrenden 
Taxis
➔ Anzeige der Rufnummern der umliegenden Taxistände, falls vorab persönlicher 
Kontakt mit dem Fahrer gewünscht wird
➔ Wegweisung zum nächsten Taxistandplatz
➔ Verfügbarkeit von Reservekapazitäten 
bei Unfällen oder Verkehrsproblemen
➔ Durch die feste Koppelung von Fahrzeug 
und Datenfunkgerät (ComBox) Sicherstellung, dass nur Taxis mit einer 
 ordnungsgemäßen Taxikonzession der 
Landeshauptstadt München Aufträge 
 erhalten
➔ Regelmäßige Überprüfung der Gültigkeit 
des Personenbeförderungsscheins des 
Fahrers
➔ Aktives Beschwerdemanagement
➔ Dokumentation vermittelter Fahrten für 
den Fall, dass Probleme auftreten.
Nur ein System, hinter dem eine aktive 
 Gewerbevertretung steht, ist außerdem in 
der Lage, Kunden gezielt vor allem für eher 
ruhige Zeitfenster zu gewinnen wie die 
MVG-Sammelfahrten in den frühen Morgenstunden oder Kranken-, Dialyse- und 
 Schülerfahrten.
Klar ist, dass auch bei der App der Taxi- 
München e.G. noch Verbesserungsbedarf 
vorhanden ist:
➔ Die Fahrzeugdatenbank ist nicht immer 
aktuell (Fahrzeugtyp, Kennzeichen). 
Hier sind die Mitgliedsunternehmen in 
der Pflicht, Fahrzeugwechsel zeitnah 
 anzuzeigen
➔ Falls im Moment der Vermittlung beim 
betreffenden Taxi ein Fahrgast einsteigt 
und deshalb der Auftrag neu vermittelt 
wird, erhält der Kunde die Meldung 
 „Zustieg Fahrgast“ und schließt daraus, 
dass sein Taxi „weggeschnappt“ wurde. 
Als Folge wird ein neuer Fahrtauftrag 
abgeschickt mit der Folge, dass jetzt 
möglicherweise zwei Taxis anfahren. 
Besser wäre die Rückmeldung: „Ihr 
 Auftrag wird neu vermittelt“ .
➔ Wenn bei der Übermittlung des Smartphone-Auftrages an ein Taxi der Datenfunk wegen Verbindungsproblemen 
 keine Bestätigung sendet (so dass der 
Auftrag über Sprechfunk vermittelt 
wird), bekommt der Kunde keine Rückmeldung in der Form „Ihr Auftrag wird 
trotz Verbindungsproblemen weiter bearbeitet“, so dass in den meisten Fällen 
eine weitere Bestellung ausgelöst wird.
➔ Leider werden auch Smartphone-Aufträge immer noch an Fahrer ohne Handy 
oder mit mangelnder Bereitschaft zur 
Kontaktaufnahme über die sichtbare 
 Mobil-Nummer vermittelt; bei Fehlpositionierungen müssen Rückfragen über 
die Zentrale abgewickelt werden mit 
entsprechendem Zeitverlust.
Als Fazit können wir festhalten: Wir haben 
bemerkt, dass sich gerade ein neues System etabliert. Wir sind von Anfang an dabei. Wie alle Konkurrenten auch befinden 
wir uns noch in der Lernphase und werden 
jeden Tag besser. Eine neue, verbesserte 
Version der Gefos-App ist in Arbeit. Falls 
sich das System App irgendwann als Standard durchsetzt, werden wir über das 
 entsprechende Wissen verfügen. Und falls 
demnächst eine weitere Revolution die 
 Taxivermittlung abermals neu erfindet, 
 werden wir um eine Erfahrung reicher sein. 
(KGF)
Quellen
Applikation bei Wikipedia: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Applikation
Personenbeförderungsgesetz (PBefG): 
http://www.gesetze-im-internet.de/pbefg/index.html
MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 25

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l eserbriefe ⁄ f orU m 
Liebes TAXIKURIER-Team,
zur Januar-Ausgabe gibt es einiges, was anzumerken wäre:
1. Telefonanlage: diese wird in den höchsten Tönen gelobt, 
man denkt ein echtes Wunderwerk der Technik ist da in Betrieb 
– allerdings steht dies in krassem Kontrast zu den immer häufiger auftretenden Beschwerden der Kunden, die es leid sind auf 
der Warteschleife zu versauern und auch nach 10–15 Minuten 
nicht durchkommen! Auch zu Zeiten, die nicht als Hochbetrieb 
gelten, also weder Silvester noch Freitag nachts, sondern an 
Werktagen tagsüber oder frühmorgens? Ich versuche das meist 
mit Personalmangel zu entschuldigen, aber woran liegt es 
 wirklich?
2. Taxameter – „Sicherheit“: Welcher Teufel reitet denn den 
Verfasser dieses Absatzes? Die Genossenschaft der Münchner 
Taxler tritt für die Abschaffung der Freistellung von der Anschnallpflicht ein? Ja gehts noch? Schließlich ist doch jeder 
selbst für seine Sicherheit verantwortlich und höchstens der 
 Familie sowie seiner Versicherung bzw. Krankenkasse gegenüber 
im Obligo und sonst niemanden verpflichtet! Das Argument 
mit dem schweren Unfall ist total unbrauchbar: gibt denn eine 
Vorschrift eine Garantie, dass diese eingehalten wird? Gibt es 
etwa keine Rotlichtverstöße, Raserei, Geisterfahrer? Ist dies 
nicht alles auch verboten und passiert dennoch täglich? 
hier vertritt die genossenschaft eine Meinung, die eklatant 
gegen die interessen der kollegen verstößt!
3. München pro 2022: Was erwartet sich die Taxi eG davon? 
Sind wir nicht schon reichlich gebrannte Kinder, was Großereignisse betrifft, die am Taxigewerbe vorbeigehen? Ist Euch denn 
nicht bekannt, was für ein korrupter und dem Sport eher schädlicher Verein der IOC ist? Olympische Spiele sind seit Jahrzehnten für die austragenden Städte reine Zuschußgeschäfte, die 
diese für Jahre oder Jahrzehnte hoch verschulden, sh. Turin, 
Vancouver, Athen etc.
Sollte es ernst werden mit der Bewerbung, wird es bestimmt 
auch eine Initiative Kontra geben, die es zu unterstützen gilt! 
Mit freundlichen Grüßen 
A. Jakob
der Taxikurier antwortet:
Sehr geehrter Herr Jakob,
bezugnehmend auf ihr schreiben sehen wir uns veranlasst, 
ihre fragen zu beantworten. 
Leider stellt die Winterzeit immer eine große Herausforderung 
für alle Taxizentralen dar. Naturgemäß schnellen die Aufträge 
nach oben, sobald die ersten Schneeflocken fallen. Genauso 
schnell schwindet der Bedarf, sollte sich die Wetterlage etwas 
verbessern. Die Schwankungen in den Vermittlungszahlen sind 
besonders in den kalten Monaten enorm. Der technische Umbau 
in der Taxizentrale erhöht die Leistungsfähigkeit zu Spitzenzeiten. Aber auch hier sind Grenzen gesetzt. Die von Ihnen getroffene Aussage, immer mehr Kunden würden 10-15 Minuten 
warten, kann weder von unseren Mitarbeitern, noch von unserer internen Statistik bestätigt werden. Im Gegenteil.
Die Argumente pro und kontra Anschallpflicht werden im Taxigewerbe seit vielen Jahren hin- und her geworfen. Auf alle Meinungen an dieser Stelle einzugehen, würde den Rahmen sprengen. Wir halten aber an der Aussage fest, dass für uns die 
Sicherheit an oberster Stelle steht. Zudem müssen wir zu bedenken geben, dass gerade in der gewerblichen Personenbeförderung der Fahrzeuglenker eben nicht nur für seine eigene Sicherheit verantwortlich ist und niemanden verpflichtet wäre.
Offenbar scheinen wir mit unserer Meinung bezüglich den Vorteilen von Sportgroßveranstaltungen für die Austragungsorte 
nicht allein zu stehen, wie sonst wäre die von Ihnen erwähnte 
Korruption erst möglich? Die Olympiade 1972 hat der Landeshauptstadt eine U-Bahn, den mittleren Ring, Parkanlagen und 
eine weltweite Werbung beschert, von der wir bis heute profitieren. Wir sind im Übrigen auch dagegen, andere Großveranstaltungen, wie zum Beispiel das Oktoberfest, abzuschaffen. 
Auch wenn wir damit den Zorn der gepeinigten Anwohner auf 
uns ziehen.
Mit freundlichen Grüßen
Frank Kuhle
Grüß Gott, sehr geehrtes Taxi-München Team!
Hiermit möchte ich meine Begeisterung und Anerkennung für 
Ihr Unternehmen zum Ausdruck bringen. Letzten Dienstag, 
den 08.01.2013, haben sie mich gerettet. Meine Autobatterie 
war leer, und mein Smart ließ sich ums Verrecken nicht zum 
 Arbeiten überreden. Selbst männliche Helfer waren leider 
 gänzlich überfordert, mir Starthilfe zu leisten. „Des konn‘ i 
ned“ oder „i hob koa Kabel“ schmetterte man mir in der 
 bitteren Kälte teilnahmslos entgegen. Und das kurz nach dem 
„Fest der Liebe“ .
Einer Ihrer Kollegen gab mir das rettende, gelbe Visitenkärtchen und mein Held des Abends kam nach zirka 5 min Wartezeit. Der junge Mann, für mich der einzig wahre Mann des 
Abends, hatte sich aufopfernd bemüht zu helfen, wie man es 
selten erlebt. Denn das Auto stand leider direkt in einer hochfrequentierten Straße und alle 5 min schlich die Tram vorbei! 
Daher ist er auf den Gehsteig gefahren, sogar zweimal, da beim 
ersten Mal das Kabel zu kurz war. Zudem musste er sich noch 
die übelsten Beschimpfungen von Passanten anhören, die natürlich höchst boarisch erst einmal losschepperten beim Anblick eines Taxis mit Warnblinker auf ihrem Gehsteig, anstatt 
auf die aufgelöste Blondine nach Hilfe schreiend zu achten!
Bei allem Geschimpfe blieb er höflich und lächelte bei gefühlten 20 Grad minus Außentemperatur und natürlich hat er es geschafft, dass mein Auto wieder zum Leben erweckt wurde!
26 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013

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Großartig! Herzlichen Dank nochmal an den jungen Mann, denn 
man kann sich nicht vorstellen, wie unglücklich die Position 
meines Autos war. A jeder andere hätt gsagt: „Jomei do 
 miassn‘s zum ADAC“ und hätt‘ sich weggeschert.
Herzliche Grüße 
auch an Ihre geduldigen Telefonistinnen!
E. Soendgen
Anmerkung der Redaktion:
Bei dem Taxifahrer handelt es sich um den Unternehmer Fardin 
Paiman, der das Taxi 2922 betreibt. 
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der 
Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
Traumcar -Aut overmietung und Taxiv erleih GmbH · Richelstr aße 6 (dir ekt an der Donnersberger Brück e) 80634 München
Tel.: (089) 16 7 54 40 · Fa x: (089) 16 7 96 02
Wir helf en so fo rt und unbür okr atisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäf t einigermaßen läuft, geht das Taxi kaputt - Verkehrsunf all, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichk eiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Str eit mit der Versicherung um den meist ohnehin zu niedrigen Verdienstausf all. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
 Wir sind 24 Stunden für Sie erre ichbar (auch an Sonn- u. Fe iertagen und
am Wochene nde).
 Ihr Ersatztaxi st eht binnen kürzest er Zeit für Sie be re it bzw. wird be i
Ihnen angeli efe rt.
Selbstv erstän dli ch sind sowohl Funk als auch Taxamet er entspr echend Ihr en
Erf ordernissen progr ammiert.
 Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssys tem.
 Zahlr e iche Au to häuser wick e ln auch die Taxi-Mobilitätsgar antie
über un sa b (DaimlerChry sler , BM W, Opel, VW, Citr oen).
 Im Bedarf sf all kümmern wir uns um die er fo rd erlichen behö rd -
lichen Fo rmalität en.
 Bei un ve rschuldet en Verkehrsunf ällen re chnen wir die Miettaxir echnung
dir ek t mit der gegnerischen Versicherung ab (Rahmenabk ommen mit vie -
len Versicher ern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr alt es Fahrz eug ve rka uf t haben, das neue noch nicht ausgelie fert wurd e.
 Unser Ersatzta xen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuest en
Limousinen, Kombis ,V ans und Taxibussen fa st a ller namhaf te nH erst el -
ler (DaimlerChry s ler , BM W, Opel, VW...)
Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1
 
... ist die Modeantwort von Vielen, die ihr Programm nicht 
schaffen. Man ertappt sich selbst, wenn uns bei kaputtem Aufzug die vier Stockwerke im Laufschritt atemlos machen und wir 
dies als Stress bezeichnen. In Wahrheit haben wir ihn abgebaut, 
da Stress durch körperlichen Einsatz eher vermindert wird. Mangelnde Kontrolle über sich selbst erzeugt Stress. Es ist nicht von 
Relevanz, was objektiv der Fall ist, sondern wie wir das Ausmaß 
unserer Kontrolle über die jeweilige Situation empfinden.
Wer keine Prioritäten setzt, nicht delegieren kann, kein Zeitmanagement hat, fühlt sich gestresst. Das Gefühl, diesen Tatsachen machtlos ausgeliefert zu sein, bewirkt Stress. Immer dann, 
wenn die Kontrolle futsch ist, zeigen sich diese Symptome. 
Blut hochdruck, Magengeschwüre, Infektionskrankheiten, Impotenz, Krebsgeschwülste und sogar abgestorbene Gehirnzellen 
können die Folge sein. So kennt jeder Menschen mit chronischem Stress, die obwohl sie wenig leisten, permanent unter 
Dampf sind. Nicht die Umstände lösen dies aus, sondern die 
chaotische Planung. Wenn ein Taxler seine Festaufträge, und 
die vielleicht noch unter Preis, falsch koordiniert, glaubt er sich 
im Stress, obwohl nach der Schicht der Geldbeutel nicht voller 
ist als bei klugen Kollegen.
ohne Wor Te (3093)
➔ „so ein sT ress“

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r ose des m ona Ts ZiTrone des m onaT s
➔ dr. carsten gerhard, k ulturmarketing München
Vom 10. bis 31. Januar 2013 gastierte der Chinesische Staatscircus 
am Platz vor dem alten Tower in Riem. Zur Premiere am 10. Januar 
vor ausverkauftem Haus, befanden sich unter den eintausend Besuchern auch 150 Taxifahrer incl. Begleitperson, die den Abend 
genießen durften. 
Die zweistündige Show führte durch alle Genres der Circuskunst. In 
einem farbenfrohen Feuerwerk reihte sich ein Höhepunkt an den 
anderen. Von der klassischen Clownerie bis hin zur artistischen 
Höchstleistung am Fangstuhl hoch unter der Circuskuppel wurde 
alles geboten, was ein vollendetes, abgerundetes Circusprogramm 
ausmacht. 
Diese Einladung zur Abendpremiere ermöglichte Herr Dr. Carsten 
Gerhard von der Agentur Kulturmarketing München. In Kooperation 
mit der Taxizentrale der Taxi-München eG wurde allen Datenfunkteilnehmern angeboten, sich mittels Email um Eintrittskarten für 
diese Circusvorstellung zu bewerben. Letztlich konnte alle 75 Anfragen mit je zwei Eintrittskarten bedient werden. 
Für diese außergewöhnliche Aktion bedankt sich das Taxigewerbe 
bei Herrn Dr. Carsten Gerhard von der Agentur Kulturmarketing 
München mit der Rose des Monats. (TK)
➔ kaffee-diebstahl vom fahrer des Taxis 3293 
Am Samstag, 12. Januar 2013 befand sich das Taxi 3293 mit 
dem Kennzeichen M – CH 2674 unerlaubt bereitstehend vor 
dem Novotel München Airport. Diese Praxis ist leider keine 
Seltenheit und führt regelmäßig zu Leerfahrten für von uns 
vermittelte Bestellungen des Hotels.
Der Fahrer des Taxi 3293, Taxiunternehmen Karafotias, besaß an diesem Vormittag die Frechheit, sich an der hoteleigenen Kaffee-Maschine selbst zu bedienen und ohne zu 
bezahlen, einen Kaffee zu nehmen. Von der Rezeptionistin 
darauf angesprochen, regte sich der Taxifahrer furchtbar auf 
und behinderte dabei die Abfertigung der wartenden Gäste. 
Die Rezeptionistin holte schließlich den Schichtleiter hinzu, 
der daraufhin den Taxifahrer des Hotels verwies.
Das Novotel München Airport legt Wert darauf, dass jeder 
Taxifahrer gerne einen Kaffee bekommt. Allerdings setzt 
man voraus, dass man zumindest danach fragt und nicht 
selbstständig die Kaffeemaschine bedient. Außerdem ist es 
keine Art, in einem Hotel vor Gästen lauthals zu streiten.
Für diesen unhöflichen Auftritt erhält der Fahrer des Taxis 
3292 die Zitrone des Monats. (TK)
als gegenpart zur rose „bestrafen“ wir monatlich z eit - 
genossen, institutionen, behörden sowie leider auch 
 kollegen und kolleginnen für handlungen und aktionen, 
die unserem gewerbe schaden.
Jeden Monat küren und belohnen wir personen, institu tionen 
oder auch kollegen und kolleginnen für besonders taxifreundliche aktionen. die rose sozusagen als symbol und dank für 
die zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe.
hier sO ll Te ihre anzeige s Tehen!
➔ TAXIFAHRER SIND KONSUMENTEN UND MEINUNGSMULTIPLIKATOREN
➔ TäGLICH HÖREN BIS ZU 100.000 FAHRGäSTE AUF DIE EMPFEHLUNGEN DER MÜNCHNER TAXIFAHRER
➔ MIT IHRER ANZEIGE ERREICHEN SIE KOSTENGÜNSTIG DIE MEINUNGSBILDNER MÜNCHENS
 anzeigen iM T axikurier. wir unTerbreiTen ihnen gerne ein angebOT!
Münchner Verlagsvertretung 
Wernher-von-Braun-Straße 10a 
D-85640 Putzbrunn
Telefon: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Fotos: www.atelier-tacke.de
28 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013

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Die Details für das Verhalten am Taxistand 
regelt nicht mehr das Personenbeförderungsgesetz (PBefG), sondern die jeweils 
örtliche Taxiordnung (TO). 
Die Taxiordnung der Landeshauptstadt 
München, die nicht zu verwechseln ist mit 
der Taxitarifordnung (TTO), regelt explizit 
die Benutzung von sowie die Ordnung an 
Taxistandplätzen. So sagt die Taxiordnung, 
dass unbesetzte Taxis in der Reihenfolge 
Ihrer Ankunft bereitzustellen sind und Taxistandplätze nur dann direkt angefahren 
werden dürfen, wenn die Nachrückplätze 
unbesetzt sind. Dieser Passus ist besonders 
für die Anfahrt der Standplätze an der Messe München von Bedeutung, wo gern mal 
einer die Nachrückplätze überspringt und 
bei günstiger Gelegenheit direkt in den 
Hauptstand einfährt. 
In den weiteren Punkten liest man in der 
TO, dass die bereitgestellten Taxis durch 
Anwesenheit der Fahrer stets fahrbereit 
sein müssen und Lücken in der Aufstellung 
unverzüglich durch Nachrücken zu schließen sind. Erteilte Aufträge, und dazu zählen auch Telefon- und Funkaufträge, sind 
unverzüglich auszuführen. 
Das Waschen und Reparieren von Taxis am 
Standplatz ist untersagt, und den Fahrzeugen der Straßenreinigung ist stets Platz zu 
machen.
Soweit, so gut. Die Eckdaten stehen im 
Block. Allerdings reichen diese Vorschriften 
in der Praxis bei weitem nicht aus, um einen wirklich ordentlichen Betriebsablauf 
am Taxistand zu gewährleisten. Es gibt viele andere Dinge, auf die wir unser Augenmerk legen müssen, um unser Auftreten in 
der Öffentlichkeit positiv zu gestalten. 
Das beginnt bei Sauberkeit von Fahrzeug 
und Fahrer. Das erste, was ein Fahrgast 
wahrnimmt, ist das Fahrzeug. Ein verdrecktes Taxi wirkt ähnlich auf einen Gast, wie 
schmutziges Besteck in einem Speiselokal. 
Der erste Eindruck zählt. Leider ist es aber 
kein Geheimnis, dass Mülleimer und Mülltonnen an Taxistandplätzen Mangelware 
sind. Die wenigen noch vorhandenen Müllbehältnisse quellen regelmäßig über, so 
dass es manchmal wie auf einer Mülldeponie aussieht. Das soll aber kein Grund sein, 
seinen eigenen Müll ebenfalls auf den Boden zu werfen. Am nächsten Standplatz 
oder an einer Bushaltestelle gibt es bestimmt einen Mülleimer, der noch aufnahmefähig ist.
Seit 2007 gibt es in der EU nur noch Nichtrauchertaxis. Trotzdem häufen sich an 
 vielen Taxistandplätzen im Bereich der Fahrerfenster am Boden die Zigarettenkippen, 
manchmal werden ganze Aschenbecherfüllungen einfach unter das Taxi gekippt. 
Auch das sind Teile eines Puzzles, das unser Image in der Öffentlichkeit betrifft.
Doch es gibt wiederum auch viele Dinge, 
die nicht in irgendwelchen Rechtsnormen 
zu finden und trotzdem von großer Bedeutung sind. Als erstes steht hier die Kollegialität. Wir sitzen alle im selben Boot und 
brauchen immer wieder gegenseitig Hilfe 
und Unterstützung. Sei es nur, um eine 
 Adresse beim Nachbarn zu erfragen oder 
mal schnell einen größeren Geldschein zu 
wechseln. Jeder von uns will und muss sein 
Geld verdienen. Dennoch ist der Kollege 
immer ein Kollege und nicht der böse 
Feind, den man 50 Meter vor dem Taxistand 
noch schnell überholt, um eine Position 
weiter vorne zu erreichen. Auch das Aufnehmen von Fahrgästen in unmittelbarer 
Nähe (vor, neben oder gegenüber) von 
 Taxistandplätzen bzw. vor der Motorhaube 
eines Kollegen, der eventuell eine lange 
Wartezeit hinnehmen musste, ist überhaupt 
nicht gentlemen-like. 
Taxifahren besteht nicht nur aus Fahren, 
sondern zu einem Großteil aus Wartezeit 
auf den nächsten Fahrgast. Wie man diese 
Zeit am besten nutzt, bleibt jedem selbst 
überlassen. Die schlechteste Lösung ist, 
am Standplatz zu schlafen. Es gibt kein 
schlechteres Beispiel für mangelnde Dienstleistungsbereitschaft, als ein schlafender 
Taxifahrer, der vom Fahrgast geweckt werden muss. Ebenso unangenehm empfindet 
es der Fahrgast, wenn er den Taxifahrer 
beim Schach- oder Würfelspiel unterbrechen muss, um befördert zu werden.
Ein Taxi ist kein Speisewagen. Dies trifft 
natürlich nicht nur für den Fahrgast, sondern auch für den Fahrer zu. Allein der Geruch von Speisen ist für manche Fahrgäste 
ein Grund, wieder auszusteigen. Fettige 
Finger am Lenkrad, Fastfood-Tüten unter 
dem Sitz oder rollende Flaschen am Boden 
haben im Taxi nichts zu suchen. Ein altes 
Sprichwort sagt: „Wie Du kommst gegangen, so wirst du empfangen“, und mit diesen Worten bringt man es auf den Punkt. 
Die Qualität der Dienstleistung Taxi steht 
und fällt mit der Art und Weise, wie wir uns 
präsentieren und benehmen. Die Forderung 
nach mehr Anerkennung und Akzeptanz bei 
Bevölkerung und Behörden ist durch gezielte Imagepflege in vielerlei Hinsicht ausbaufähig. 
Helfen Sie mit, an unserem Image zu arbeiten und die Dienstleistung Taxi durch vorbildliches Verhalten am Taxistand noch 
besser zu verkaufen. (TK)
➔ d as Verhal Ten am Taxis Tandpla TZ
das personenbeförderungsgesetz ist das gebetbuch des Taxifahrers. im dortigen paragraph 47 findet sich die definition des Verkehrs mit Taxis. das diese Verkehrsform kennzeichnende Merkmal ist die bereithaltung der fahrzeuge an behördlich zugelassenen stellen, sprich Taxistandplätzen. der Taxistand wird im allgemeinen mit dem Verkehrszeichen 229 beschildert, wodurch zum 
einen der fahrgast erkennt, dass hier freie Taxis bereitstehen und zum anderen der individualverkehr an dieser stelle nicht halten oder parken darf. Mit anderen worten, am beschilderten Taxistandplatz dürfen sich nur Taxis bereitstellen, die frei sind und 
hier auf fahrgäste oder auf einen fahrtauftrag warten.
Foto: www.atelier-tacke.de
MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 29
TiTel Thema

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Verkehrssünde des m ona Ts
Westlich der beliebten Gebäude der Finanzämter mündet die Marsstraße in die Arnulfstraße. Zwei jeweils zweispurige Straßen verschmelzen hier zu einer der wichtigsten 
Ausfallstraße in westlicher Richtung. Von der Einmündung der Marsstraße in die Arnulfstraße bis hin zur Ecke Birkerstraße existiert ein Nadelöhr, das seinesgleichen 
sucht: Der gesamte Verkehr, der in der Arnulfstraße stadtauswärts fahren will, sowie 
zusätzlich der Verkehr, der rechts in die Landshuter Allee abbiegt, wird auf eine gemeinsame Fahrspur reduziert. Die zweite vorhandene Spur ist für die Linksabbieger auf 
die Donnersberger Brücke markiert. Nach der Einmündung der Birkerstraße weitet sich 
der Trichter dann auf in zwei Linksabbiege- und zwei Geradeausspuren sowie eine 
Rechtsabbiegespur.
Trotz dieses nachgeschalteten Trichters mit der Aufweitung von zwei auf fünf Spuren 
ist die besagte Engstelle die zentrale Ursache der Verkehrsbehinderungen. Die beiden 
Spuren müssen nicht nur den direkten Verkehr in Geradeaus-Richtung sowie die Linksabbieger aufnehmen, sondern sind zugleich Schauplatz tausender Spurwechsel- und 
Verflechtungsvorgänge, die vor allem aus dem Geradeaus-Verkehr nochmals Tempo herausnehmen. Der Egoismus vieler Verkehrsteilnehmer, der sich darin ausdrückt, auf der 
„falschen“ Spur soweit wie möglich vorzufahren und dann frech reinzudrängeln, macht 
die Situation noch schwieriger. Nachmittags ist deshalb in der Arnulfstraße ab der Birkerstraße Rückstau angesagt. Dieser geht zurück in die Marsstraße bis zur Maillingerstraße und in die Arnulfstraße bis zur Deroystraße. Verweilzeiten bis zu 15 Minuten 
zum Passieren dieses kurzen Stückes sind keine Seltenheit, denn als würde die Engstelle alleine nicht reichen, wird hier das Verkehrsgefüge durch beschleunigte Straßenbahnen der Linien 16 und 17 regelrecht zerstört, alles richtet sich nach der Tram. Wenn 
dann doch einmal zwei Minuten lang keine Tram kommt, wird der Linienbus von der 
Donnersberger Brücke kommend in die Landshuter Allee beschleunigt, an einen geregelten Ablauf der Ampelphasen ist hier tagsüber nicht zu denken.
Die Konsequenzen aus dem Rückstau an dieser Parade-Engstelle sind strategische Ausweichmanöver. Eine Ausweichroute führt über die Nymphenburger Straße, Rotkreuzplatz und die Wendl-Dietrich-Straße weiter zum Steubenplatz und wieder auf die Arnulfstraße. In mehreren Versuchen mit Zeitmessung brachte diese Ausweichroute einen 
Zeitvorteil von bis zu 7 Minuten (oder fast 50% bei 15 Minuten Standzeit im Stau an 
der Engstelle). Daraus resultiert im nächsten Schritt eine deutliche Zunahme der Linksabbieger am Rotkreuzplatz zur Wendl-Dietrich-Straße, an einer Kreuzung die auch 
 wieder beschleunigte Bus- und Trambahnlinien verkraften muss. Hier leidet ein ganzes 
Viertel unter der fehlgeplanten Unterdimensionierung der Arnulfstraße. Eine zweite 
 Geradeaus-Spur würde hier ein ganzes Stadtviertel erlösen. (TK)
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30 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013

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ein gespräch mit bekannten zeitgenossen über ihre 
erlebnisse im Taxi.
Die in München geborene und in Obermenzing wohnende 
Schauspielerin hat in der Komödie im Bayerischen Hof ein 
„Heimspiel“ . Von 13. März bis 20. April bekleidet sie die 
Hauptrolle in der Komödie „Verliebt, verlobt, verschwunden“ .
Wer so häufig wie Jutta Speidel Taxi fährt, hat wahrscheinlich 
schon eine Menge an Erlebnissen erfahren. Sie schätzt die 
„Multi-Kulti“-Mischung der Taxibranche. Gerne spricht sie mit 
den Fahrern aus aller Herren Länder über deren Herkunft, 
 Länder und politische Themen. Frau Speidel gründete 1987 
den privat finanzierten Verein „HORIZONT e.V.“, der sich um 
obdachlose Kinder und deren Mütter kümmert. Einige Taxler 
haben ihr schon einen „Zehner“ übergeben, als sie von diesem Engagement erfuhren.
Nur einmal ist sie auf dem Heimweg nach Obermenzing von 
einem Taxler rausgeschmissen worden, als dieser unbedingt 
über den Wintrichring und die Allacher und nicht wie von 
 Jutta Speidel erbeten, die Verdistraße fahren wollte. Die 
 letzten 3 Kilometer wurden per pedes zurückgelegt. (PR)
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Die Technik in Auto und Taxi lässt sich nicht aufhalten. Manfred 
Kraus hat einen Kollegen skizziert, der etwas übertreibt. Schicken Sie uns doch bitte bis zum 6. März 2013 einen passenden 
Text zu dieser Situation (Adressen siehe Impressum). Dann 
 können Sie obigen Preis gewinnen. Viel Spaß und Erfolg! (PR) 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 31

Seite 32

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schrotti stellt ihnen gastronomische einrichtungen in unserer stadt vor, lokalitäten, 
die es nur in München gibt. unverwechselbare wirtshäuser, kneipen, schräge Treffs, 
 die ein Taxifahrer kennen sollte. wo er vielleicht selbst verkehrt oder dem ein oder 
 anderen fahrgast den richtigen Tipp gibt.
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Mitte Dezember fuhr der Tester spätnachts 
einen sympathischen jungen Mann vom 
 bereits geschlossenen Halali nach Berg am 
Laim, der sich auf Nachfrage als Kellner des 
Lokales „outete“ . Ihm konnte der Taxifahrer, der sich natürlich nicht als „Tester“ des 
TAXIKURIER zu erkennen gab, bereits ankündigen, dass er im Januar einmal mit 
drei Spezln vorbeischauen werde, um dort 
das traditionelle Weihnachtsessen (wie 
meist erst im Januar) zu genießen. Lediglich der genaue Tag stand noch nicht fest, 
weshalb der Fahrgast dringend empfahl, 
doch rechtzeitig zu reservieren. Was auch 
geschah. An einem Donnerstagabend Mitte 
Januar liefen wir ein, wobei sich der vormalige Fahrgast, jetzt also wieder in der 
Rolle des Kellners, bald an den natürlich 
nicht minder sympathischen Taxifahrer 
 erinnerte.
Um die Garderobe muss man sich nicht 
kümmern; sie wird von den freundlichen 
Mitarbeitern verstaut. Man betritt einen 
hohen Raum mit dunkler Holzvertäfelung 
und darüber einigen Jagdutensilien an der 
weißen Wand. Vielleicht 60 oder 70 Personen kommen in diesem großen Zimmer bequem unter, welches der Salon eines herrschaftlichen Jagdschlosses sein könnte. 
Weiß gedeckte Tische, Gläser und Gedecke 
am Platz. Natürlich kein Musikgedudel oder 
sonstiges Kasperltheater.
Knuspriges Brot und Gänseleberpastete 
nebst Butter werden gereicht, um das angenehme Gefühl des Willkommenseins zu 
unterstützen. Aperitifs werden geordert; 
der Tester erfreut sich an einem trockenen 
Sherry. Zwei der Mitesser ringen sich nach 
einigem Studium der Karte (so viele schöne 
Sachen!) zum Abendmenü durch, bestehend aus Parfait von der Gänsestopfleber, 
hausgemachten Nudeln mit Bianchetto-Trüffel, Medaillons vom Rehrücken (der 
eine) bzw. Saiblingsfilet in Steinpilzkruste 
(der andere) sowie der abschließenden 
 Käseauswahl – alternativ hätte es auch die 
Halali-Dessertvariationen gegeben.
Der Dritte im Bunde sowie der Tester entschließen sich aus der Rubrik „Zwischengerichte“ übereinstimmend für den geräucherten bayerischen Aal mit Trüffelrührei 
und Malzbrot und anschließend aus der 
Fischabteilung für „gegrillte Edelfische, 
Riesengarnele, Jakobsmuschel, mit Hummersauce überbacken“ . Freilich hätte es 
hier auch gegeben: gebratenes Seezungenfilet mit Rösti und Hummerschaumsauce, 
Doradenfilet mit Lauchgemüse und Champagnersauce, oder – als Fleischgerichte – 
Lammschulter, Wildhasenrücken, Rinderlende, Milchkalbsrücken in Steinpilzkruste, 
Lammrücken in Kräuterkruste …
Doch schon die Vorspeisen und sonstigen 
Zwischengerichte bereiten dem Gast die 
Qual der Wahl: gut, das Wiener Salonbeuscherl (Lunge) oder die gebratenen Blutwürstchen wären jetzt nicht unbedingt das 
Richtige für den Tester gewesen, wohl aber 
die Rehbockterrine, Tatar vom Erdinger 
Jungrind, gebeizter Lachs mit gebratenen 
Riesengarnelen und Jakobsmuscheln, marinierte Krabben – kurzum: ein Schlaraffenland kulinarischer Köstlichkeiten! 
Ausnahmsweise sei Bezug genommen auf 
die donnerstägliche „Kostprobe“ der Süddeutschen Zeitung, deren Damen und Herren nämlich zufällig kurz vor dem Tester 
und seinen Freunden ebenfalls das Halali 
heimgesucht hatten, freilich mehrmals und 
auf Spesenkosten: zwar werden dort im 
Text sämtliche eingenommenen Speisen 
und Getränke wie auch der Service uneingeschränkt und in höchsten Tönen gelobt, 
dennoch werden im dazugehörigen Balkendiagramm unter „Qualität“ und „Service“ 
jeweils nur ca. 90 % des Maximallobes ausgewiesen. Wo die fehlenden zehn Prozent 
verblieben sind, wird nicht verraten. Dafür 
haben die Profitester der SZ die Öffnungszeiten des Lokales teils unvollständig, teils 
komplett falsch angegeben … 
Aber für die richtigen Angaben haben ja 
Sie, geneigte Leserinnen und Leser, den 
 TAXIKURIER. Dessen Tester jedenfalls und 
seine drei Freunde waren absolut zufrieden, 
nein: begeistert von Qualität und Service – 
und das, obwohl sie alles selber zahlen 
mussten. Apropos Geld: eine Schnäppchenbude oder der Billige Jakob ist das Halali 
nicht. Mit rund 100 Euro pro Nase darf man 
inkl. Getränken locker rechnen. Wer, wie 
 einer aus unserer Viererbande, ein echter 
Weinkenner ist, schnalzt nochmals extra 
mit der Zunge ob der Auswahl an wunderbaren Tröpfchen, sollte aber sein Geld nicht 
zuhause vergessen. Beneidenswert, wer 
sich das öfters leisten kann! (MS)
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32 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013
Gas Tro „ m“

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Taxi- a ll Ta G
in einer losen folge werden hier die einzelnen Taxifahrer- 
Typologien beschrieben. diese aufzählung nimmt weder für 
sich in anspruch, vollständig zu sein, noch ist der inhalt 
 absolut ernst zu nehmen. Vielleicht finden sie sich ja wieder.
folge 3
➔ der s TandplaTZ -napoleon
Eine kleine Anzahl von Kollegen gleichen Ihre Konversationsdefizite, die sie zuhause mit ihrer Frau haben, damit aus, dass 
Sie Ihre Theorien und Halbweisheiten lauthals am Taxistand 
proklamieren. Sie wählen dazu Standplätze aus, an denen Taxis 
in großer Zahl auf Fahrgäste warten (z.B. Authariplatz, Bahnhof 
Süd, Gondrellplatz, etc. etc.), oft überzählig, da ein ordentliches Nachrücken die Unterhaltung unterbrechen würde. 
Diese Kollegen, gerne auch als Standplatz-Napoleone bezeichnet, finden alles, was nicht ihre Idee war, ziemlich besch...eiden und verkünden dieses sehr lautstark. Ihnen ist dabei egal, 
ob die Zuhörer überhaupt willens sind, sich diese Visionen und 
Verschwörungstheorien anzuhören. Sobald es die Witterung erlaubt, stehen diese Unruhestifter außerhalb Ihres Taxis und 
versuchen jeden anwesenden Kollegen von ihrer einzig wahren 
Wahrnehmung der Dinge zu überzeugen. 
Natürlich kann man einen gewissen Wahrheitsgehalt der Reden 
dieser „Napoleone“ nicht abstreiten, doch es wird soviel dazu erfunden und angedichtet, dass es einem logisch denkenden Menschen kalt über den Rücken läuft. Da wird erzählt, die Genossenschaft würde absichtlich Kunden von der Rufsäule in die Zentrale 
leiten. Warum sollte die Zentrale das tun? Damit sie noch mehr 
Arbeit hat? Damit die Investition in die neuen Rufsäulen unwirtschaftlich wird? Gespräche werden nur dann an die Zentrale weitergeleitet, wenn der Anruf nach 30 Sekunden an der Rufsäule 
nicht abgenommen wurde. Weiter wird auch immer gern behauptet, dass durch den Datenfunk der komplette Umsatz in der 
 Zentrale gespeichert würde. Wozu? Die Taxi-Zentrale ist keine 
 Außenstelle des Finanzamtes oder des Zoll´s! Es werden nur die 
bargeldlosen Fahrten zur Rechnungsstellung erfasst.
Es wär ja alles erträglich, wenn die Kollegen „Zuhörer“ diesen 
Schmarrn nicht ungeprüft glauben würden. Doch leider werden 
Halbwahrheiten gern mit eigenem Beiwerk geschmückt, und 
als Viertel- und sogar Achtelwahrheiten erneut ins Rennen geschickt. Egal, wie weit hergeholt die ursprüngliche äußerungen 
auch war. Es erinnert alles an den richtigen Napoleon Bonaparte 
(1769-1821) der wortgewaltig seine Zuhörer in seinen Bann riss 
und Ihnen seine Gedanken induzierte. Seine einzige Motivation 
war, wie wir alle wissen, nur die eigene Macht- und Geldgier. 
Die Zeiten haben sich geändert, aber die Gier nach Einfluss und 
Reichtum leider nicht. Darum eine Bitte an alle, die „mal wieder was gehört haben“ . Ruft uns an und fragt nach, bevor Ihr 
euch blamiert. Die Geschichte hat gezeigt, dass die Verbreitung 
von Gehörten und Gesagtem, ohne Überprüfung des Wahrheitsgehaltes, schnell zum eigenen Nachteil geraten kann. (AL)
Ort für alle ausbildungen: 
Taxi-München eG
(Kursraum)
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 04.03., 18.03., jeweils 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 06., 13., 20., 27.03., jeweils 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 02., 09., 16., 23., 30.03., jeweils 10–13 Uhr
leistungskurs (Wochenende)
Samstag, 02., 09., 16., 23.03., jeweils 13–17 Uhr
(nur nach erfolgreicher Teilnahme des Grundkurses möglich)
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Montag, 11.03., 17.30 Uhr
Samstag, 16.03., 8.30 Uhr
Montag, 25.03., 17.30 Uhr
Samstag, 30.03., 8.30 Uhr
anmeldung: jeweils 15 Minuten vor dem Kurs beim Referenten 
oder zu den Öffnungszeiten in der Verwaltung
Info: (089) 21 61-333, www.taxikurs-münchen.de
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(Keine Anmeldung erforderlich)
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MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 33

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Über den Nymphenburg-Biedersteiner Kanal 
fließt das Wasser in Richtung Isar ab; ein 
Blick in den Stadtplan verdeutlicht dieses 
System. Nur die wenigsten der rund 
300.000 Besucher des Nymphenburger 
Schlossparks wissen, dass der Park neben 
herausragenden Kunstdenkmälern auch 
 einige der bedeutendsten Monumente 
der frühen Technikgeschichte in Bayern beherbergt, nämlich die zwei gusseisernen 
Pumpwerke im Grünen Brunnhaus von 1803 
und besonders beeindruckend im Johannisbrunnhaus von 1808, beide entworfen von 
Joseph Baader.
Joseph freiherr von baader
Baader wurde 1763 in München geboren 
und starb hier im Jahr 1835 auch. Dazwischen lag ein bewegtes und um Technik 
und Wissenschaft verdientes Leben. Zunächst studierte er Medizin, wo er auch 
seinen Doktor machte, um sich anschließend mit seinen eigentlichen Interessengebieten zu beschäftigen, nämlich der 
 Mathematik, dem Maschinenbau und dem 
Bergbau. Zum Studium dieser Fächer hielt 
er sich von 1786 bis 1794 in Großbritannien, dem Mutterland der Industriellen Revolution, auf, wo er schon bald mit seinen 
Veröffentlichungen Aufmerksamkeit erregte. Der Kosmopolit wurde 1794 von Kurfürst Karl Theodor (1724–1799) nach München zurückgerufen, 1796 zum Mitglied der 
Bayerischen Akademie der Wissenschaften 
und schließlich 1798 zum Direktor des 
 bayerischen Berg- und Maschinenwesens 
ernannt. Baader zählt zu den bedeutendsten Ingenieuren und Konstrukteuren seiner 
Zeit und gilt neben dem Münchner Joseph 
Anton von Maffei (1790–1870, Maffeistraße vom 4. Dezember 1873) und dem Nürnberger Theodor Freiherr von Cramer-Klett 
(1817–1884) als einer der wichtigsten 
Wegbereiter des bayerischen Eisenbahnwesens. Seit 1807 fertigte Baader Entwürfe 
von Eisenbahnen an, die er für leistungsfähiger als den damals vorherrschenden 
Transport auf Kanälen hielt. Bereits 1814 
legte er einen Plan für eine Pferdeeisenbahn von Nürnberg nach Fürth vor, die 
dann 20 Jahre später unter der Leitung von 
Paul Camille von Denis (1769–1872, Denisstraße vom 30. Oktober 1913) gebaut wurde. Schon 1825 hatte der bayerische König 
Ludwig I. (1786–1868) den Aufbau einer 
kurzen Versuchseisenbahn durch Baader im 
Nymphenburger Schlosspark genehmigt und 
besichtigt, blieb aber – noch – unbeeindruckt. Baaders Schrift „Vollständige Theorie der Saug- und Hebepumpen“ erschien 
bereits im Jahr 1797 und fand sogleich die 
Aufmerksamkeit des Kurfürsten Max IV. 
 Joseph (1756-1825), der ihn 1802 mit 
der Anlage einer neuen Fontäne für den 
Nymphenburger Schlosspark beauftragte. 
Der französische Kaiser Napoleon war von 
dieser Fontäne derart beeindruckt, dass er 
Joseph Baader 1805 nach Paris berief, um 
an der technischen Verbesserung der Wasserversorgung von Schloss Versailles mitzuarbeiten; seine Vorschläge gelangten 
aber nicht zur Ausführung. Einige weitere 
bahnbrechende Erfindungen des genialen 
Konstrukteurs waren 1799 die Beschreibung einer Konstruktion für ein Zwei-
Mann-U-Boot, 1810 die Erfindung des Tretbootes sowie bereits 1815 das Patent für 
einen Güterwaggon, der auf Schiene wie 
auch Straße fahren konnte. Außerdem war 
er maßgeblich an der Planung und Ausführung des Ludwigskanals, der in seinem Verlauf dem heutigen Rhein-Main-Donau-Kanal 
entsprach, beteiligt. In Anerkennung seiner 
Verdienste wurde Baader 1813 in den bayerischen Adel erhoben. Wer nun allerdings 
glaubt, Baaderplatz und Baaderstraße vom 
6. Oktober 1877 seien nach Joseph von 
Baader benannte, sieht sich leider enttäuscht: Sein Bruder, der katholische Theologe Franz Xaver von Baader (1765–1841), 
ist der Namengeber. 
der Vorläufer
Das älteste Pumpwerk im Schlosspark ist 
das Grüne Brunnhaus im so genannten 
Dörfchen. Es wurde 1720 unter Kurfürst 
Maximilian II. Emanuel (1662–1726) vom 
Hofbaumeister Joseph Effner (1687–1745, 
Effnerstraße vom 22. Oktober 1907, Effnerplatz vom 5. November 1931) als barockes 
Pumpenhaus für die Badenburg und die 
Fontänen in ihrer Umgebung erbaut. Es 
liegt am südlichen Kanal im Schlosspark an 
einer Stelle, an der das Gelände nach Norden hin deutlich abfällt und die deshalb 
infolge dieses natürlichen Gefälles für die 
Einrichtung von Wasserrädern geeignet ist. 
Unter Kurfürst Maximilian III. Joseph 
(1727–1777) wurde 1767 im Grünen 
Brunnhaus eine barocke Pumpanlage installiert, mit deren hölzernen Konstruktion 
Wasser von diesen Wasserrädern in zwei 
Wassertürme neben dem Brunnhaus gepumpt 
wurde. Von dort wurde es zur Fontäne im 
Schlosspark geleitet, deren Wasserstrahl 
nach dem Prinzip der kommunizierenden 
Röhren nicht ganz so hoch wie die Türme 
war, wodurch das Wasser aus der Düse heraus nach oben gedrückt wurde. Das ewige 
Knarzen dieser hölzernen Pumpe aber ging 
der höfischen Gesellschaft auf die Nerven, 
man empfand es als störend. Im Jahr 1802 
nun beauftragte Kurfürst Max IV. Joseph 
den Ingenieur Joseph Baader mit der Konstruktion einer leistungsstärkeren und zugleich leiseren Pumpanlage aus Gusseisen, 
die dieser dann 1803 fertig stellte. 
grünes brunnhaus
Am Prinzip der Druckerzeugung änderte 
sich beim Übergang vom Holz zum Gusseisen nichts, denn die Pumpe wurde weiterhin über einen kurzen Stichkanal ausschließlich mit Wasserkraft angetrieben. 
Die Besonderheiten der Baader’schen Konstruktion lagen allerdings in einigen Neuerungen: Das westliche Pumpwerk wurde – 
und wird – von einem Wasserrad mit einem 
Durchmesser von 4,70 Meter angetrieben. 
Dieses Rad bewegt über eine Welle und 
über lange Stangen drei Waagebalken, an 
deren Enden Pumpenstangen befestigt 
sind, die die Pumpenkolben in den sechs 
senkrecht stehenden, aus Messing gefertigten Zylindern auf und ab bewegen. Baaders 
Idee war es, zwischen den Pumpen und 
der gusseisernen Druckleitung zur Fontäne 
einen Windkessel einzufügen, in dem bei 
jeder Pumpbewegung Luft komprimiert 
wird, die für einen erhöhten und weitgehend gleichbleibenden Druck in der 
 Leitung sorgt. Dadurch konnten die beiden 
Wassertürme abgerissen werden. Der 
Foto: iStockphoto
34 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013
der nymphenburger schlosspark wird von einer Vielzahl von w asserläufen 
 durchzogen, die von der würm gespeist werden. die landschaftsarchitekten des 
17. Jahrhunderts führten das wasser vom westen heran und nutzten das leichte 
natürliche west-Ost-gefälle, um eine strömung sicherzustellen.
➔ pU mpWerke im s chloss n ymphenb Ur G
die Vers Teck Ten s chä TZe münchens

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Schloss auch noch die umliegenden Nutzgärten. Erst im Jahr 1963 wurde sie stillgelegt. 
das denkmal
Die Pumpwerke Joseph von Baaders, die 
die beiden Fontänen des Nymphenburger 
Schlossparkes seit mehr als 200 Jahren 
speisen, galten schon zu ihrer Entstehungszeit als Meisterwerke der Technik. Sie 
sind heute die ältesten seit ihrer Erbauung 
ständig arbeitenden Maschinen Europas, 
wenn nicht sogar der gesamten Welt, und 
werden zu Recht als Meilensteine der Ingenieurkunst angesehen. Als herausragende 
Zeugnisse der bayerischen Technikgeschichte weisen sie darüber hinaus eine 
vorzügliche ökologische Bilanz auf, denn 
sie arbeiten infolge des natürlichen Gefälles ohne jede künstlich erzeugte Energiezufuhr, kommen also einem Perpetuum 
 Mobile nah. Kein Wunder daher, dass die 
Baader’schen Pumpwerke als Denkmäler 
ersten Ranges in die Liste der Baudenkmäler in München aufgenommen wurden. Hier 
finden wir historische Technik, die heute 
noch funktioniert und umso mehr fasziniert. (BW)
Öffnungszeiten: 
31. März (Ostern) bis 15. Oktober 2013 
täglich 10–16 uhr, im winter geschlossen
 Windkessel trägt die lateinische Inschrift: 
„MAXIMILIANI IOSEPHI IV. ELECTORIS 
 IUSSU & AUSPICIIS construxit IOSEPHUS 
BAADER Inventor MDCCCIII.“ Auf Deutsch: 
„Auf Befehl und unter der Herrschaft des 
Kurfürsten Maximilian Joseph IV. hat dies 
der Erfinder Joseph Baader 1803 konstruiert.“ Der Pumpenständer und die Balkenlager für die Waagebalken sind aus haltbarem 
Eichenholz. Die Lagerblöcke, Waagebalken, 
Kolbenstangen und der Windkessel sind aus 
Gusseisen, die Exzenterwelle ist geschmiedet, die Pumpenzylinder und -kolben mit 
einem Hub von 65 Zentimetern sind aus 
Messing. Aus einer kleinen Leitung fließt 
etwas Wasser in die Pumpenzylinder, um 
die Lederdichtungen der Kolben geschmeidig zu halten. Hinter dem Windkessel befindet sich ein Überdruckventil, das reguliert werden kann, indem das an einer 
waagerechten Zahnstange hängende Gewicht von Hand in eine andere Kerbe eingehängt wird. Dieses Pumpwerk befindet 
sich noch weitgehend im Originalzustand. 
Das östliche Pumpwerk wird von einem etwas größeren Wasserrad als das westliche 
angetrieben, ansonsten arbeitet es nach 
demselben Prinzip. An dem Pumpwerk befindet sich ein von Franz Höss, Hofbrunnen-Meister in München, 1851 signiertes 
Manometer (Druckmesser für Flüssigkeiten), 
eine der weltweit ältesten noch benutzten 
Armaturen. Die Pumpen arbeiten zeitlich 
etwas versetzt, um einen möglichst gleichbleibenden Wasserdruck und damit eine 
gleichbleibende Fontänenhöhe zu ermöglichen. Die Druckleitungen der beiden 
Pumpwerke verlassen das Gebäude auf der 
Rückseite über den Ablaufkanälen, wo sie 
nach wenigen Metern zu einer einzigen Leitung zur Fontäne im Park vereinigt werden. 
Beide Pumpwerke zusammen haben eine 
Leistung von maximal 55 Litern pro Sekunde, womit sie zu ihrer Erbauungszeit europaweit das stärkste Werk waren und die 
wasserreichste Fontäne des Kontinents mit 
bis zu zehn Metern Höhe aufsteigen ließen. 
Dies war die Fontäne, die Napoleon 1805 
so sehr beeindruckte.
Johannisbrunnhaus
Im Jahr 1808 konnte Baader auch im 
 Johannisbrunnhaus im Nordflügel des 
Schlosses eine größere Maschine für die 
große Fontäne im Schlossrondell konstruieren. Es befindet sich im Eingang 21 nahe 
dem Zugang zum Museum „Mensch und Natur“ . Auch hier war das Pumpwerk nun aus 
Metall gefertigt und konnte somit einen 
viel höheren Druck erzeugen als eine Holzkonstruktion. Es handelte und handelt sich 
um eine leistungsstarke, aber dennoch 
kompakte Anlage aus drei hintereinander 
stehenden Wasserrädern, die sechs an ihren 
Seiten angeordnete Waagebalken und über 
diese insgesamt zwölf Pumpen antreiben. 
Die Windkessel sind hier auf beiden Seiten 
der Anlage jeweils zwischen den Waagebalken angeordnet. Auch in diesem Pumpwerk 
fließt etwas Wasser für die Lederdichtungen 
in die Pumpenzylinder. Deutlich erkennbar 
ist auch hier die zeitlich versetzte Arbeit 
der einzelnen Pumpen, um einen möglichst 
gleichmäßigen Wasserdruck für die Fontäne 
zu erreichen. Die beeindruckenden Wasserräder haben einen Durchmesser von 3,00 
Meter, sind 2,70 Meter breit und haben je 
30 Schaufeln. Sie werden über einen unterirdischen Kanal mit Wasser beschickt, der 
Ablauf erfolgt über den Nymphenburg- 
Biedersteiner Kanal. Bei einem Mittel von 
10 Umdrehungen der Wasserräder pro 
 Minute hat das Pumpwerk eine Leistung 
von 60 Litern pro Sekunde.
hirschgartenbrunnhaus
1817 richtete Joseph von Baader ein kleines Pumpwerk in dem östlich neben dem 
Grünen Brunnhaus liegenden Hirschgartenbrunnhaus ein, das die Hofküche, die 
 Hofkonditorei sowie sogar den weiter entfernten Königlichen Hirschgarten über 
 Leitungen mit Wasser versorgte. Ein unterirdischer Zulaufkanal trieb das Wasserrad 
von zwei Metern Durchmesser an, das 
Funktionsprinzip ähnelte dem der anderen 
Pumpwerke. Die Anlage hatte eine Leistung 
von rund vier Litern pro Sekunde und versorgte bis ins 20. Jahrhundert neben dem 
Östliches Pumpwerk im Grünen Brunnhaus
MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 35

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Sie nahm im Jahr 1899 ihre Produktion 
auf, steht heute als Industriedenkmal unter 
Denkmalschutz und kann daher nicht einfach profitorientiert abgerissen werden. 
Ihre Adresse lautet „An der Salzbrücke 39“, 
ein Straßenname, der seit 1989 daran erinnert, dass sich hier die uralte Fernstraße 
über die Isar hinzog. Herzog Heinrich der 
Löwe (um 1130–1195) veranlasste dann 
vor oder um – die Historiker sind sich da 
nicht so sicher – 1158 die Verlegung des 
Flussüberganges an die heutige Ludwigsbrücke, wodurch die Gründung der Stadt 
München ermöglicht wurde. 
künstliche steine
München liegt auf einer Schotterebene, die 
während der verschiedenen Eiszeiten bis 
vor 12.000 Jahren entstand. Wie der Name 
schon aussagt, finden sich hier lediglich 
kleine, meist nicht miteinander verbundene 
Steine, aus denen sich keine Gebäude errichten ließen. Die erste Münchner Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert wie auch 
die Gebäude innerhalb der Mauer waren zu 
großen Teilen aus Holz, weil Natursteine 
als Baumaterial heranzuschaffen über viele 
Jahrhunderte zu teuer war. Die beiden verheerenden Stadtbrände von 1327 und 1429 
im mittelalterlichen München veranlassten 
die Bewohner, ihre meist aus Holz und 
Stroh errichteten Häuser nach und nach 
durch Gebäude aus Stein zu ersetzen. 
 Außerdem zwang die Entwicklung der Militärtechnik hin zu mit Pulver geladenen 
 Geschützen und Gewehren und die dementsprechenden militärischen Bedrohungen die 
Stadt, sich darauf einzustellen und feuersichere Gebäude zu bauen. Nachdem ein 
verwendungsfähiger Naturstein in der Umgebung Münchens nicht vorkam, nahm man 
die uralte Technik des künstlichen Steines 
auf, die darüber hinaus den Vorteil der kurzen Transportwege hatte, den so genannter 
Backstein, die Ziegel. Das Herstellungsverfahren und der Ziegelbau waren zwar bereits in Babylon auf dem Gebiet des heutigen Iraks, bekannt, wurden aber erst im 
13. Jahrhundert aus Italien kommend im 
deutschen Sprachraum bekannt. Für hiesige 
Verhältnisse war es also eine innovative 
Technologie. Der Zufall wollte es, dass es in 
der Nähe der Stadt bedeutende Lehmvorkommen gab, insbesondere östlich der Isar 
fand man den für die Ziegelproduktion geeigneten Lösslehm. Es entstanden Lehmgruben, Brennöfen und Lehmstadel zum 
Trocknen der noch zu brennenden Ziegel, 
und Gegenden wie Laim und Berg-am-Laim 
erinnern heute noch daran. Die zweite 
Stadtmauer, die unter Kaiser Ludwig dem 
Bayern (1294–1347) entstand, erweiterte 
das Stadtgebiet um ein Vielfaches und wurde aus den neuartigen Ziegeln errichtet. 
Reste finden sich noch entlang der Jungfernturmstraße, aber auch der Löwenturm 
am Rindermarkt, die 1494 eingeweihte 
Frauenkirche sowie die 1839 fertig gestellte Mariahilfkirche in der Au sind markante 
Denkmäler im Stadtgebiet. Doch auch der 
zweite Mauerring erwies sich bald als zu 
klein, weswegen die Häuser in die Höhe 
wuchsen, und auch dafür brauchte man die 
statisch belastbaren Ziegel. 
arbeits- und lebensverhältnisse
Die Arbeitsbedingungen blieben bis in die 
neuere Zeit hinein äußerst hart: Nicht nur 
die Städter mussten bei der Herstellung 
der Ziegel mithelfen, es bestand auch eine 
Pflicht zur Mitarbeit an den städtischen 
Projekten für die Bewohner des Umlandes. 
So entstanden im Laufe der Zeit die 
„Vor“-Städte Au, Giesing und Haidhausen, 
die schließlich 1854 in die Königliche 
Haupt- und Residenzstadt München eingemeindet wurden. Dazu kamen Saisonarbeiter meist aus Norditalien, die in der kalten 
Jahreszeit wieder nach Hause zurückkehren 
und bis zu 14 Stunden täglich außer 
 sonntags arbeiten mussten. Das Dorf 
Oberföhring beispielsweise zählte 1910, 
kurz vor der Eingemeindung nach München 
im Jahr 1913, 1.056 Bewohner in 215 
Haushaltungen; dazu kamen 600 bis 800 
italienische Saisonarbeiter in den 17 Ziegeleien der Gemeinde, also ein zeitweiliger 
Ausländeranteil von rund 40 Prozent. Kinderarbeit war allgemein üblich, weswegen 
die seit dem 19. Jahrhundert bestehende 
Schulpflicht oft reine Theorie blieb. Der 
 Sozialreformer Ernst Cahn berichtete 1898 
über die Wohnbedingungen der italienischen Arbeiter einer Ziegelei im Münchner 
Osten: „Steigen wir hinauf über eine 
schmale Holztreppe, so gelangen wir zunächst an den Ziegelofen, dann an einen 
Trockenraum, der von dem Ziegelofen durch 
eine dünne Scheidewand getrennt ist und 
mit ihm durch den Zugang ohne Türe in 
Verbindung steht. Das Dach des Raumes 
hat einige fensterlose Öffnungen. Die 
Nachtkälte und die Hitze des Ofens haben 
zu diesem Raum ungehinderten Zutritt. In 
diesem Raum schlafen 15 bis 20 italienische Ziegelarbeiter. Der Luftraum pro Person freilich schien ziemlich genügend zu 
sein. Dagegen waren die Betten in unbeschreiblichem Zustand. Die Bettwäsche 
starrte vor Schmutz; sie war vielfach zerrissen und abgebraucht. Bettdecken waren 
nur ungenügend vorhanden. Die Bettstellen 
waren zum Teil morsch und halb verfallen. 
An Gebrauchsgegenständen, mit Ausnahme 
von ein paar Tischen, und an jeglichen 
Waschvorrichtungen fehlte es gänzlich. 
Die Aborte waren von der Schlafstelle weit 
entfernt. Zur Aufbewahrung der Kleider etc. 
diente einem jeden lediglich sein armseliger Koffer. Die anderen Arbeiter waren an 
anderen Plätzen der Ziegelei untergebracht. 
Wo gerade ein unbenutzter Raum vorhanden war, da schlafen 4, 5, 6 und 10 Personen. Auch hier überall der gleiche Schmutz, 
die gleiche Verwahrlosung, der gleiche 
Mangel an Gebrauchsgegenständen wie im 
Trockenraum.“ Der Beginn des Ersten Weltkrieges (1914–1918) am 1. August 1914 
mit der ihn begleitenden hysterischen 
Angst vor allen Ausländern führte dazu, 
dass die Italiener im Frühjahr 1915 nicht 
mehr aus ihrer Heimat zurückkehrten, auch 
weil das dortige Militär sie als Kanonenfutter brauchte, sie an ihrer Rückkehr zur 
wenn auch entbehrungsreichen Arbeit in 
Bayern hinderte und zum Kriegsdienst einzog, damit sie beispielsweise gegen ihre 
ehemaligen Arbeitskollegen aus Bayern 
 Leben und Gesundheit aufs Spiel setzten. 
produktion
Die manuelle Herstellung der Ziegel war 
harte körperliche Arbeit. Zuerst musste der 
Z
36 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013
die s ehens Würdi Gkei Ten münchens
inmitten heranwachsender neubaugebiete hat sich zwischen effner-, Johanneskirchner und cosimastraße die letzte übrig gebliebene ziegelei auf dem heutigen 
Münchner stadtgebiet erhalten.
➔ die ZieGelei an der c osimas Tra ss e

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Lehm aus dem Boden geholt und auf Fuhrwerken zur Ziegelei transportiert werden. 
Dort wurde der Lehm in Gusspfannen gestampft, diese sodann umgekippt und die 
zukünftigen Ziegel zum Trocknen für mehrere Wochen in Trockenstadeln aufgestapelt. Erst dann wurde gebrannt – eine 
höchst verantwortungsvolle Aufgabe, denn 
der Brenner konnte die gesamte Arbeit 
noch zerstören. Nur mit dem Auge musste 
er feststellen, ob das Feuer die richtige 
Temperatur von 900 bis 1.000 Grad Celsius 
besaß, denn bei zu großer Hitze schmolz 
die Brennkammer zusammen. Gegen Ende 
des 19. Jahrhunderts wurde im Rahmen der 
allgemeinen Industrialisierung auch die 
Herstellung von Ziegeln rationalisiert und 
von Handarbeit auf Maschinenproduktion 
umgestellt. Bagger und Förderbänder werden installiert, Dampflokomotiven zogen 
nun die Feldbahnen. Genormte Pressen 
brachten den Lehm in das neue „Reichsformat“ von 15 mal 12 mal 6,5 Zentimeter 
Stärke, wodurch das Produktionstempo auf 
ein Vielfaches gesteigert werden konnte 
und sich die elendigen Arbeitsbedingungen 
zusehends besserten. 
denkmalschutz, straßennamen und gräber 
Die Denkmalschutzliste für den Münchner 
Nordosten enthält folgenden Eintrag: „An 
der Salzbrücke 39 – Ziegelei August Haid. 
Mehrteilige Anlage; Ringofengebäude, 1899 
errichtet, 1937 umgebaut und erweitert, 
breit gelagerter, zweigeschossiger Satteldachbau mit Kamin; westwärts anschließend sowie nördlich und südlich drei 
 parallele Trockenstädel, um 1905/10; 
Wohngebäude, so genanntes Italienerhaus, 
um 1905/10, zweigeschossiger Satteldachbau; Stadel, 1912; Pressenhaus, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss verschalt, 
1922.“ Die Ziegelei wurde erst im Jahr 
1965 stillgelegt und der heutige Zustand 
ihrer Gebäude muss leider als zunehmend 
verfallend bezeichnet werden. Einige Straßennamen erinnern an die ehemaligen Ziegeleien in der Umgebung Münchens: Da ist 
einmal die Ziegeleistraße in Lochhausen 
am anderen Ende der Stadt, benannt 1947 
nach der dortigen, ehemaligen Ziegelei der 
Süddeutschen Ziegelwerke. In unmittelbarer Nähe zur hier beschriebenen Ziegelei 
entstand im Jahr 1964 der Fritz-Meyer-Weg 
nach Fritz Meyer (1844–1934), dem letzten 
Bürgermeister des am 1. Juli 1913 eingemeindeten Dorfes Oberföhring, der von 
1899 bis 1913 amtierte und einer der hiesigen Ziegeleibesitzer war. Und erst kürzlich, am 12. Juni 2012, beschloss der 
Stadtrat die Benennung der Straße „Zur Alten Ziegelei“, welche von der Oberföhringer 
Straße gegenüber der Einmündung der 
Straße „Pernerkreppe“ 200 Meter nach 
 Osten führen und ein neues Wohngebiet 
 erschließen wird. Zur Erklärung heißt es: 
„Benannt nach der 1899 in unmittelbarer 
Nähe errichteten Ziegelei“ . Auf den ehemaligen Dorffriedhöfen im östlichen München 
finden wir darüber hinaus zahlreiche Gräber 
von Ziegeleibesitzern. (BW)
In der zweiten Staffel über die Sehenswürdigkeiten Münchens, beginnend wieder mit 
„A“, stellt der TAXIKURIER den Alten Hof 
an der Burgstraße vor.
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ZUm Ti Telbild
Wo hört das Spielen auf, wo beginnt 
das Zocken. Eine gemütliche Schafkopfrunde ist anders zu bewerten als 
Sucht-Zocken, wo Haus und Hof gefährdet sind. Für uns ein Grund, das „Spielen“ als Titelthema aufzubereiten. Was 
lag näher, als die „Taxi eG Spielkarten“ 
für die grafische Umsetzung des Themas einzusetzen? (PR)
MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 37

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freitag, 1. märz
 ➔ 9.15 – 10.15 + 10.30 – 11.30 Uhr, 
Schauburg, Salz
 ➔ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werther
 ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Eissporthalle, 
Eishockey
 ➔ 20.00 -21.30 Uhr, Werkraum, Susn
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Hedda Gabler
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
 Symponieorchester BR
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, Usher
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Elvis – The King
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Sebastian Daller
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ingolf Wunder
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Uta Köbernick
 ➔ 21.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Judas
 ➔ Muffathalle, 13 Jahre Tour de France
 ➔ Backstage, Summer Cem
 ➔ Nachtkantine, Stereo Monument
samstag, 2. märz
 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Kuh, die wollt ins Kino gehen
 ➔ 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Das Rheingold
 ➔ 15.00 Uhr, Olympiahalle, 
Im Reich der Giganten
 ➔ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg, Salz
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Boris Gudonow
 ➔ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, 
Ein Volksfeind
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, 
Final Fantasy
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Arabboy
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauburg, 
Intimate Stranger
 ➔ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Rodin-Quartett
 ➔ 20.00 uhr, prinzregententheater, 
Martin schmidt/axel zwingenberger
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Orquestra Barroca di Roma
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Fastfood Duo
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, Usher
 ➔ 20.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Satansbraten
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Uta Köbernick
 ➔ Strom, Groove Diggers
 ➔ Theaterfabrik, The Toy Dolls
 ➔ Muffathalle, The Lumineers
 ➔ Kranhalle, Sungrazer
 ➔ freiheiz, ü-30-party
sonntag, 3. märz
 ➔ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Die Walküre
 ➔ 11.00 Uhr, Stadtmuseum, 
Kammerkonzert
 ➔ 11.00 Uhr, Olympiahalle, 
Im Reich der Giganten
 ➔ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee
 ➔ 13.30 – 15.15 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Ingolstadt
 ➔ 15.00 – 17.00 Uhr, Residenztheater, 
Pünktchen und Anton
 ➔ 15.00 Uhr, Fraunhofer, Kindertheater
 ➔ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Final Fantasy
 ➔ 15.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Anything goes
 ➔ 16.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
Tristan und Isolde
 ➔ 16.00 Uhr, Herkulessaal, Olga Scheps
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Eröffnung türkische Filmtage
 ➔ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, 
Das Interview
 ➔ 19.00 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Intimate Stranger
 ➔ 19.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, 
Orpheus steigt herab
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, 
Final Fantasy
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Arabboy
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Günther Grünwald
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Adelasia
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
King Rocko Schamoni
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ Ampere, Amaral
 ➔ Kranhalle, Trixie Whitley
 ➔ Strom, Gin Wigmore
 ➔ Muffathalle, Abenteuer Erde
 ➔ Backstage, Beeing As An Ocean
montag, 4. märz
 ➔ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, 
Faust
 ➔ 19.30 – 21.15 Uhr, Schauburg, 
Intimate Stranger
 ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Der Widerspenstigen Zähmung
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Das war auf einer Lichtung
 ➔ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, 
Fegefeuer in Ingolstadt
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Dieter Hildebrandt
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Günther Grünwald
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Orchestre de Radio France
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Gerd Lohmeyer
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü33-Party
 ➔ Ampere, Lisa Bassenge
 ➔ Backstage, Furasoul
dienstag, 5. märz
 ➔ 10.30 – 12.15 Uhr, Schauburg, 
Intimate Stranger
 ➔ 19.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Kammerkonzert
 ➔ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, 
La Bayadere
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Suchers Leidenschaften
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
La Serata a Colono
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Das war auf einer Lichtung
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, Usher
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
The Jacksons
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Julia Fischer
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus, Liederabend
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Felix Gattinger
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
 Carrington-Brown
 ➔ Backstage, Cannibal Corps
 ➔ zenith, The killers
 ➔ Tonhalle, Sunrise Avenue
 ➔ Freiheiz, Kaizers Orchestra
 ➔ Atomic Café, Everything
 ➔ Kranhalle, Counterparts
 ➔ Strom, Matisyahu
 ➔ Ampere, James Hersey
mittwoch, 6. märz
 ➔ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Jenufa
 ➔ 19.30 – 21.10 Schauburg, Endlich
 ➔ 19.30 Uhr, Funkhaus, Kammerkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Adelasia
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
La Serata a Colono
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Doctor 
Döberlingers geschmackvolles 
Kasperltheater
 ➔ 20.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, 
Steffen Henssler
 ➔ 20.00 uhr, Olympiahalle, 
rock meets classic
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Quadro Nuevo
 ➔ 20.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Macbeth
 ➔ freiheiz, claudia k oreck
 ➔ Sunny Red, Expire
 ➔ Backstage, Eskimo Callboy
 ➔ Strom, Kid Koala
 ➔ Kranhalle, Rotten Sound
donnerstag, 7. märz
 ➔ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg, 
Das Geschenk des weißen Pferdchens
 ➔ 17.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, 
Tristan und Isolde
 ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 19.00 Uhr, Funkhaus, 
Münchner Rundfunkorchester
 ➔ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Endlich
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Anton Grübener
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Susn
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Die bitteren Tränen
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Antun Opic Band
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss, Josef Hader
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Kammerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Michl Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Wilhelm Busch-Abend
 ➔ Kesselhaus, Nelly Furtado
 ➔ Kranhalle, Born of Osiris
 ➔ Muffathalle, John Sinclair
 ➔ Nachtkantine, Jam Kantine
freitag, 8. märz
 ➔ 10.00 + 12.00 Uhr, Funkhaus, 
Münchner Rundfunkorchester
informaT ion
➔ Top-Termine m är Z 2013
mehr TäGiGe Termine m är Z 2013
 ➔ 28.10.12 – april, Mo. – sa., 19.30 uhr, so., 18.00 uhr, Messe West, 
Schuhbeck Teatro
 ➔ 25.12.12 – 07.04.13, di. – so., Circus Krone, Circus Krone
 ➔ 09.01.13 – 09.03.13, 20.00 Uhr, Komödie im Bayer. Hof, Das Gras ist grüner
 ➔ 16.02.13 – 23.03.13, augustiner keller, starkbierfest
 ➔ 21.02.13 – 23.03.13, Mi. – sa., löwenbräukeller, starkbierfest
 ➔ 26.02.13 – 02.03.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied
 ➔ 26.02.13 – 02.03.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Diango Asül
 ➔ 28.02.13 – 02.03.13, 19.00 Uhr, Olympiahalle, Im Reich der Giganten
 ➔ 28.02.13 – 03.03.13, 28.02. – 02.03.13, 10.00 – 18.00 Uhr, 03.03.13, 
10.00 – 16.00 Uhr, MOC, Numismata / Briefmarken-Börse
 ➔ 28.02.13 – 22.03.13, Di. – So., 19.30 – 22.15 Uhr, Deutsches Theater, 
Anything Goes
 ➔ 01.03.13 – 02.03.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
 ➔ 01.03.13 – 03.03.13, 20.00 Uhr, Schloss, Kasten Kaie
 ➔ 01.03.13 – 17.03.13, paulaner keller, starkbierfest
 ➔ 02.03.13 – 03.03.13, Sa., 9.00 – 18.00 Uhr, So. 9.00 -17.00 Uhr, 
Event-Arena, Fish München
 ➔ 02.03.13 – 10.03.13, 19.30 Uhr, Reithalle, Cabaret
 ➔ 03.03.13 – 04.03.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner
 ➔ 05.03.13 – 09.03.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied
 ➔ 06.03.13 – 09.03.13, 19.30 Uhr, Fraunhofer, Passauer Saudiandl
 ➔ 06.03.13 – 09.03.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer
 ➔ 06.03.13 – 12.03.13, Messe, Intern. Handwerksmesse
 ➔ 10.03.13 – 11.03.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Schreckenberger
 ➔ 12.03.13 – 16.03.13, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Swan Lake
 ➔ 12.03.13 – 16.03.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied
 ➔ 13.03.13 – 20.04.13, 20.00 Uhr, außer 25. + 29.03. + 08.04., Komödie im 
Bayer. Hof, Verliebt, Verlobt, Verschwunden
 ➔ 15.03.13 – 16.03.13, Backstage, Pogorausch Festival
 ➔ 15.03.13 – 17.03.13, MOC, Azubi- und Studientag
 ➔ 16.03.13 – 17.03.13, Event-Arena, Erotik-Messe
 ➔ 16.03.13 – 17.03.13, Messe, Stahlgruber
 ➔ 16.03.13 – 17.03.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich
 ➔ 19.03.13 – 20.03.13, 19.03., 09.00 – 18.00 uhr, 
20.03., 09.00 – 17.30 uhr, icM, internet w orld
 ➔ 19.03.13 – 20.03.13, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Familie Flöz
 ➔ 19.03.13 – 20.03.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Roland Düringer
 ➔ 19.03.13 – 21.03.13, Messe, ICE
 ➔ 19.03.13 – 23.03.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jochen Busse
 ➔ 21.03.13 – 22.03.13, 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Die Fledermaus
 ➔ 24.03.13 – 25.03.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Phillip Weber
 ➔ 24.03.13 – 26.03.13, MOc, Moda Made in italy
 ➔ 25.03.13 – 28.03.13, 19.30 Uhr, Philharmonie, Herr der Ringe
 ➔ 26.03.13 – 28.03.13, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Die Singermaschin
 ➔ 26.03.13 – 30.03.13, 20.00 Uhr. Lach und Schieß, Thomas Freitag
 ➔ 26.03.13 – 30.03.13, 20.30 Uhr,. Lustspielhaus, Der nackte Wahnsinn
 ➔ 26.03.13 – 07.04.13, außer 29.03., 20.00 Uhr, Schloss, Caveman
 ➔ 30.03.13 – 01.04.13, 20.00 Uhr, Philharmonie, Tango y Noche
 ➔ 31.03.13 – 01.04.13, 9.00 – 17.00 Uhr, Olympiahalle, Hundeausstellung
(änderungen der Veranstalter vorbehalten)
38 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013

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 ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Eissporthalle, 
Eishockey
 ➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Serenaden-Gala
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, 
Die Anarchistin
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Die bitteren Tränen
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
 Symphonieorchester BR
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Adelasia
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachhof, Mundstuhl
 ➔ 21.00 – 22.00Uhr, Schauspielhaus, 
Judas
 ➔ Backstage, State Radio
 ➔ Atomic Cafe, Elektrik Kezy Mezy
 ➔ Kranhalle, Neaera
 ➔ Muffathalle, The Avett Brothers
samstag, 9. märz
 ➔ Tonhalle, 
 Schulranzenverkaufsaustellung
 ➔ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
 Symphonieorchester BR
 ➔ 15.30 – 17.15 uhr, arena, 
fc bayern – düsseldorf
 ➔ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg, 
Das Geschenk des weißen Pferdchens
 ➔ 18.00 Uhr, Schauspielhaus, 
König Lear
 ➔ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Jenufa
 ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Die schönsten Opern-Chöre
 ➔ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Vogelhändler
 ➔ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Endlich
 ➔ 19.30 – 22.00 Residenztheater, 
Der Revisor
 ➔ 20.00 – 22.30 Uhr, Volkstheater, 
Servus Peter
 ➔ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Patrick Salmen
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Paris Mecanique
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Fastfood Theater
 ➔ Orangehouse, Make Do
 ➔ backstage, paganfest
sonntag, 10. märz
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, Jazz Award
 ➔ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Kammerkonzert
 ➔ 11.00 + 15.00 Uhr, Fraunhofer, 
Theater Continental – Marco Polos 
Abenteuer
 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Kasperltheater,
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 16.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
Tristan und Isolde
 ➔ 18.00 Uhr, Schauspielhaus, 
König Lear
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, 
Der Geldkomplex
 ➔ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Kirschgarten
 ➔ 19.00 – 21.30 Uhr, Künstlerhaus, 
Bilderausstellung Kunstkabinett
 ➔ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Wiener Operetten Gala
 ➔ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
 Blasorchester München
 ➔ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Endlich
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 – 22.30 Uhr, Volkstheater, 
Servus Peter
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Chor der Münchner Philharmoniker
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Horst Schroth
 ➔ Strom, Walk the Moon
 ➔ BMW Welt, Alfred Vogel
 ➔ Muffathalle, Music For Goals
montag, 11. märz
 ➔ 18.30 – 19.30 Uhr, Schauburg, 
Das Geschenk des weißen Pferdchens
 ➔ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, 
La Bayadere
 ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Straße, die Stadt, der Überfall
 ➔ 19.30 Uhr, Spielhalle, 
Theater träumt Schule
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Michael Wolffsohn
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, 
SMS Guerilla Cooking
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Giora Feidman
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Jewgenij Kissin
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Thomas Hermanns
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33-Party
 ➔ Freiheiz, Anna Depenbusch
 ➔ Zenith, Mumford & Sons
 ➔ Kranhalle, Stu Larsen
dienstag, 12. märz
 ➔ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg, 
Das Geschenk des weißen Pferdchens
 ➔ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Jenufa
 ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Franziska
 ➔ 19.30 – 23.00 Uhr, Olympiahalle, 
Usher
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
 Schwanensee
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Das war auf einer Lichtung
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Call me God
 ➔ 20.00 – 23.00 Uhr, Kleine 
Olympiahalle, Joe Bonamassa
 ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Kammerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Jessye Norman
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Emerson String Quartett
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Gerd Knebel
 ➔ Muffathalle, Cody Simpson
 ➔ Atomic Cafe, Steaming Satelittes
 ➔ Theaterfabrik, Example
 ➔ Orangehouse, Gavin Harrison
 ➔ Backstage, Sparanza
 ➔ Rote Sonne, Schorsch Kamerun 
mittwoch, 13. märz 
 ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Frosch
 ➔ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, 
König Lear
 ➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, 
Mikkail Simonyan
 ➔ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Alpine Highligts
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Das war auf einer Lichtung
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, 
Gyges
 ➔ 20.00 – 23.00 uhr, Olympiahalle, 
chart-show
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Acht Jahreszeiten
 ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Liederabend
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/Kleine Bühne, 
Im Wald ist man nicht verabredet
 ➔ 20.00 Uhr, Freiheiz, 2 Cellos
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Willi Resetarits
 ➔ Backstage Werk, The Darkness
 ➔ Muffathalle, Cody Simpson
 ➔ Ampere, Layori
 ➔ kesselhaus, Mick hucknall
 ➔ Backstage, Irxn
donnerstag, 14. märz
 ➔ Messe, VDI-Nachrichten
 ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Frosch
 ➔ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
 Dornröschen
 ➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Böse Buben / Fiese Männer
 ➔ 19.30 – 22.15 Residenztheater, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Patrick H. Rosenmüller
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Verwandlung
 ➔ 20.00 Uhr, Spielhalle, 100 Tische
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/Kleine Bühne, 
Im Wald ist man nicht verabredet
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
 Symponieorchester BR
 ➔ 20.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, 
Caro Emerald
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Fonsi
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Monika Drasch
 ➔ Ampere, Kellner
 ➔ Backstage, Eko Fresh
 ➔ Feierwerk, SDP
 ➔ Strom, Michael Schulte
 ➔ Freiheiz, Faun
freitag, 15. märz
 ➔ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Ballade vom traurigen Cafe
 ➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451
 ➔ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, 
Gods and Dogs
 ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
Du mein Tod
 ➔ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, 
Fegefeuer in Ingolstadt
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
My Life is a terrorist
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, dacapo
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Grigorij Sokolov
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
 Symphonieorchester BR
 ➔ 20.00 uhr, Olympiahalle, 
Mario barth
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Martina Eisenreich Quartett
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Nick Woodland
 ➔ Feierwerk, Dub Spencer
 ➔ Tonhalle, Sunrice Ave
 ➔ strom, Tom lüneburger
 ➔ Theaterfabrik, Hurts
 ➔ Atomic Café, The Riots
 ➔ Backstage, Pogorausch
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MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 39

Seite 40

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samstag, 16. märz
 ➔ 9.30 – 19.00 Uhr, MOC, 
Börsentag München
 ➔ 13.00 – 14.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Hertha BSC
 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Kuh, die wollt ins Kino gehen
 ➔ 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Siegfried
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Swan Lake
 ➔ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Frosch
 ➔ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Jenufa
 ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Franziska
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Geschichten aus dem Wiener Wald
 ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
My Life is a terrorist 
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, 
Die Anarchistin
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
 Krimifestival
 ➔ 20.00 uhr, Olympiahalle, 
Mario barth
 ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Simone Dinnerstein
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
The Stimulators
 ➔ Backstage, Godsized
 ➔ Ampere, Boom Pam
 ➔ Muffathalle, Kyteman Orchestra
sonntag, 17. märz
 ➔ st. patrick’s day
 ➔ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
 Götterdämmerung
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, Jazz Award
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Kammerkonzert BR
 ➔ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee
 ➔ 11.00 + 15.00 Uhr, Fraunhofer, 
Kindertheater
 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Kasperltheater
 ➔ 15.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Anything goes
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Swan Lake
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 19.00 – 20.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Verwandlung
 ➔ 19.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, 
Fein sein
 ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Spielhalle, Wassa
 ➔ 19.00 Uhr, Fraunhofer, 
Singen in der Kulisse
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Ballade vom traurigen Cafe
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Geschichten aus dem Wiener Wald
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Ariadne
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/Kleine Bühne, 
Im Wald ist man nicht verabredet
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss, Mirja Boes
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Ukelele Orchestra
 ➔ 20.00 uhr, philharmonie, 
hilary hahn
 ➔ Kesselhaus, Of Monsters and Men
 ➔ Tonhalle, Emili Sande
 ➔ BMW Welt, Antonio Sanches
 ➔ Backstage, Kopek
 ➔ Ampere, Andromeda
montag, 18. märz
 ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Das weite Land
 ➔ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, 
Faust
 ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Künstlerhaus, 
Montags-Konzert, 
Mittelmeer & Kaukasus
 ➔ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, 
God and Dogs
 ➔ 19.30 Uhr, Herkulessaal, 
Elisabeth Leonskaja
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunk Spot
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Planet Utopia
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
 ➔ 20.00 Uhr, Jakobsplatz, Daniel Hope
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Trift Merrit
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Vilde Frang
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/Kleine Bühne, 
Im Wald ist man nicht verabredet
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Hans Liberg
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus Axel Hacke
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33-Party
 ➔ Ampere, Jessie Ware
 ➔ Backstage Halle, I Am Kloot
 ➔ Feierwerk, Kvelertak
 ➔ Backstage, Ill Nin
dienstag, 19. märz 
 ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Has und Huhn
 ➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, 
Pünktchen und Anton
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Öffentliches Vorspiel
 ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Spielhalle, Wassa
 ➔ 19.00 Uhr, Vereinsheim, 
Freie Universität Schwabing
 ➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Zoff
 ➔ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Besuch der alten Dame
 ➔ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Endstation Sehnsucht
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Kirschgarten
 ➔ 20.00 – 23.00 uhr, Olympiahalle, 
il divo
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/Kleine Bühne, 
Im Wald ist man nicht verabredet
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Kit Armstrong
 ➔ 20.00 Uhr, Car-Orff-Saal, 
Münchner Jugendorchester
 ➔ Strom, Jake Bugg
 ➔ Orangehouse, Tim Neuhaus
 ➔ Backstage, Mrs. Greenbird
mittwoch, 20. märz
 ➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, 
Pünktchen und Anton
 ➔ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Zoff
 ➔ 19.00 – 21.20 Uhr, Nationaltheater, 
Ariadne
 ➔ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
 Jugendorchester
 ➔ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werther
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam
 ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Schauspielhaus, 
Eure ganz großen Themen
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Hedda Gabler
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Sergey Khachatyran
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Lizzy Aumeier
 ➔ Ampere, Gretchen Peters
 ➔ Backstage, Rebellion Tour
 ➔ Freiheiz, Jonathan Jeremiah
 ➔ Orangehouse, Onaida
donnerstag, 21. märz
 ➔ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Zoff
 ➔ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, 
Illusionen
 ➔ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werther
 ➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Zoff
 ➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkiche, 
Passionskonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Steffen Haas
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Lola Montez
 ➔ 19.30 Uhr, Marstall, 
Jean-Paul-Festival
 ➔ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, 
Fegefeuer in Ingolstadt
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
 Symphonieorchester BR
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Lachablösung
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Kammerorchester
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Poetry Slam
 ➔ Backstage, Itchy Poopzkid
 ➔ Backstage Werk, Tom Beck
 ➔ Strom, Egyption Hip Hop
 ➔ Ampere, Jamie Lidell
 ➔ Villa Stuck, Modern Art Musik
freitag, 22. märz
 ➔ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Zoff
 ➔ 18.00 – 19.30 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Felix Krull
 ➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Moses
 ➔ 19.30 – 22.30 uhr, Olympiahalle, 
internationale Musikparade
 ➔ 19.30 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, 
Illusionen
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
 Pianotainment
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abdullah Ibrahim
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, 
Jean-Paul-Festival
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christine Prayon
 ➔ 20.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Weibsteufel
 ➔ 20.30 – 22.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Cosmodrom – Harald Rüschenbaum, 
Andrea Hermenau
(änderungen der Veranstalter vorbehalten)
f esT e Termine 
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
089 • • • • •
8 Below • • • • •
8seasons • • • •
Americanos • • •
Atomic Café • • • • • •
Backstage • • •
Barfly • • •
Barysphär • • •
Cafe am Hochhaus • • • • • • •
Call me Drella • •
Crash • • •
Crowns Club • • •
Crux •
De Niro • • • • • •
Eat the Rich •
Evergreen • • •
Glam • • •
GOP Varieté • • • • •
Hansa 39 • • •
Heart • • • • •
Kantine • • • • • •
Klangwelt •
Kong • • •
Kultfabrik • • • • • • •
Lenbachs & Söhne • •
Maximilians • • •
Max + Moritz • • •
Milchbar • • • • • •
Muffathalle • •
Nachtgalerie • •
Neuraum • •
New York Club • • •
Optimolwerke • • • • • • •
P1 • • • • • • •
Pacha • • •
Palais • •
Pappasitos • • •
Paradiso • •
Pimpernel • • • • • • •
Rockstudio • •
Rote Sonne • •
Ruby • • • •
Sauna • • • • •
Schlachthof •
Strom • • • •
Substanz • • • • • • •
Sugar • • •
Trinkhalle • • • •
Valentin Stüberl • • • • • • •
Yip Yap • • •
Yolo • •
Zoozie’z • • • • • • •
40 ⁄ Taxik Urier ⁄ MäRZ 2013
informaT ion

Seite 41

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➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Hannes Ringlstetter
 ➔ 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Hauschka
 ➔ Theaterfabrik, Walk off the Earth
 ➔ Backstage, Obscura
samstag, 23. märz
 ➔ der Taxikurier 4/12 erscheint
 ➔ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Has und Huhn
 ➔ 16.00 + 18.30 + 20.00 Uhr, Marstall, 
Jean Paul-Festival
 ➔ 18.00 – 20.20 Uhr, Nationaltheater, 
Ariadne
 ➔ 18.00 Uhr, Spielhalle, Playground
 ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, 
König Lear
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Volkstheater, 
Dantons Tod
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Die Ballade vom traurigen Cafe
 ➔ 20.00 – 23.00 Uhr, 
 Rockmuseum,Springbreak
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Swing Sumunit
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Backblech
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Pur
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Freak
 ➔ Backstage Werk, Selig
 ➔ Atomic Cafe, Laing
 ➔ Muffathalle, La Caravan Passe
 ➔ Ampere, C2C
 ➔ Sunny Red, Wolf x Down
sonntag, 24. märz
 ➔ 11.00 + 15.00 Uhr, Fraunhofer, 
Kindertheater
 ➔ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Der blaue Harlekin
 ➔ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, 
 Kammerkonzert
 ➔ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Suchers Leidenschaften
 ➔ 11.00 Uhr, Marstall, 
Jean Paul-Festival
 ➔ 18.00 Uhr, Spielhalle, Playground
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
 ➔ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Spielhalle, Wassa
 ➔ 19.00 – 22.25 Uhr, Schauspielhaus, 
Gesäubert
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Lola Montez
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Geschichten aus dem Wiener Wald
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Der falsche Inder
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Toscana Opera
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Pasadena Roof Orchestra
 ➔ Atomik Cafe, Laing
 ➔ Kranhalle, Lucie Rose
 ➔ Strom, Me
montag, 25. märz
 ➔ 19.00 – 21.20 Uhr, Nationaltheater, 
Ariadne
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 19,30 Uhr, Volkstheater, 
Geschichten aus dem Wiener Wald
 ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
Du mein Tod
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Der falsche Inder
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, 
Die Anarchistin
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, 
Kinderkriegen
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33-Party
 ➔ Backstage, Testament
 ➔ Strom, Veto
dienstag, 26. märz
 ➔ 17.00 uhr, skylounge, 
after w ork party
 ➔ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, 
Illusionen
 ➔ 19.30 – 22.05 Uhr, Schauspielhaus, 
John Gabriel Borkman
 ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Der Widerspenstigen Zähmung
 ➔ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
 ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Reigen
 ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
Woyzeck
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Felix Krull
 ➔ Kongresshalle, Steve Wilson
 ➔ Backstage, Nasty
mittwoch, 27. märz
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Karin Rabhausl Band
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, 
Wunschkonzert
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Verwandlung
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus, Tim Althoff
 ➔ Zentith, Parov Stelar
donnerstag, 28. märz
 ➔ 17.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, 
Parsival
 ➔ 18.30 – 21.30 uhr, Olympiahalle, 
Justin bieber
 ➔ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, Usher
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Florian Schroeder
 ➔ 21.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Judas
 ➔ Backstage Halle, Harmful
 ➔ Muffathalle, Shout Out Louds
freitag, 29. märz (karfreitag)
 ➔ 14.00 Uhr, Philharmonie, 
 Matthäus-Passion
 ➔ 18.00 Uhr, St. Matthäuskirche, 
Johannes-Passion
 ➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, 
 Matthäus-Passion
samstag, 30. märz
 ➔ 18.30 – 20.15 uhr, arena, 
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 ➔ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, 
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 ➔ 19.00 Uhr, Hubertussaal, Mozart-Nacht
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 ➔ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
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 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
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 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/Kleine Bühne, 
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 ➔ 20.30 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, 
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 ➔ 17.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, 
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 ➔ 18.00 – 19.30 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Das Maß der Dinge
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 18.00 Uhr, Schauspielhaus, 
König Lear
 ➔ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
 ➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Moses
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
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 ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
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 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
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 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
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 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Werner Koczwara
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MäRZ 2013 ⁄ Taxik Urier ⁄ 41

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unser Klima wird immer unberechenbarer. Tiefschnee oder Biergarten! Am 20. März 
 jedenfalls ist Frühlingsanfang. Vielleicht können wir die Winter-Klamotten ablegen. 
In jedem Fall ist der Lenz eine Zeit des Aufbruchs. Die Dunkelheit liegt hinter uns 
und neue Ziele und Aufgaben fallen uns leichter.
Wir Dienstleister und Botschafter sollten uns das Ziel setzen, dass wir nach wie vor 
die Besten Deutschlands bleiben.
Paul Rusch 
Objektleiter
das april-frühlingsheft erscheint am 22. März, eine w oche vor Ostern.
das highlight des Jahres
ein überblick
zeit für Veränderungen
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herausgeber: Taxi-München eG
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Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
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