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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Januar 2013

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2013. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Besorgungen
Offizielles Organ der Taxi-München e g ⁄ 53. Jahrgang ⁄ www. Taxi- München.de
Das Monats Magazin für D ie t axibranche ⁄ a usgabe Januar 2013
➔ g utes z usatzgeschäft ⁄ 18
➔ Wasser ein kO sTbares gu T ⁄ 26
➔ s ieger 2012 rO se, z iTr One, Verkehrssünde, Taxa MeTer, Taxi-check
➔ s ilvester die Taxinach T des Jahres ⁄ 30
 
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Bürgerbegehren
 
für eine Bewerbung Münchens 
um die Olympischen und Paralympischen 
Winterspiele 2022
Unterschriftenliste auf
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der Taxigenossenschaft
 
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Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
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Tel.: (089) 21 61-351
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E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
buchhaltung/kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
schulungen/lehrgänge:
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Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
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Infotelefon: (089) 21 61-333 
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 Diese Ausgabe fi nden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelbild: www.atelier-tacke.de
➔ inhalt
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Bewerbung Münchens um die 
Olympischen und Paralympischen 
Winterspiele 2022
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für eine Bewerbung Münchens 
um die Olympischen und Paralympischen 
Winterspiele 2022
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➔ rufsÄulen
witz des Monats 04
editorial ⁄ Feierabend 04
Messe München ⁄ Januar-Programm 05
der blick zurück ⁄ Der Januar 05
spruch des Jahres 05
die genossenschaft 06
streifl icht des aufsichtsrats 09
die fünf weisheiten des Monats 09
der landesverband 10
leserbriefe ⁄ forum 11
Taxlers baustellenbericht ⁄ Winter 12
Ohne worte 14
der Taxikurier vor 5 Jahren 14
➔ rose des Jahres 15
➔ zitrone des Jahres 15
letzte Meldung 15
gastro „M“ ⁄ Fischer-Stüberl 16
➔ Verkehrssünde des Jahres 17
➔ besorgungen ⁄ Lukratives Zusatzgeschäft 18
recht ums Taxi ⁄ Führerschein aus anderem EU-Staat 21
schrottis fiaker-abc ⁄ „E“ 22
➔ Taxameter des Jahres 24
München splitter 24
Taxi-alltag ⁄ Der Rosinen-Picker 25
➔ wasser ⁄ Ein kostbares Gut 26
➔ Taxi-check München ⁄ Der Jahressieger 2012 28
Motiv des Jahres 29
aufl ösung bilderwitz 29
➔ silvester ⁄ Die Taxinacht des Jahres 30
die sehenswürdigkeiten Münchens ⁄ Der Wittelsbacher Brunnen 32
die versteckten schätze Münchens 34
Taxlers service 36
zum Titelbild 36
in eigener sache ⁄ Dank an unsere Anzeigenkunden 37
Top-Termine Januar 38
gewinnspiel 41
Vorschau februar 2013 42
impressum 42
JANUAR 2013 ⁄ taxikurier ⁄ 3
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➔ f eieraben D
Am 21. Dezember 2012 geht die Welt unter, sagen Verschwörungstheoretiker mit 
 Hinweis auf den berühmten Maya-Kalender. Tatsächlich liegen Erde, Sonne und 
das schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße zu dieser Zeit auf einer Achse. Eine 
seltene astrologische Ausrichtung, die alle 26.000 Jahre, also 100.000-mal seit 
 Entstehung unseres Sonnensystems auftrat.
Für Geschäftemacher bietet der Weltuntergang ungeahnte Möglichkeiten. Versicherungen verkaufen Policen, die Weltuntergangsschäden abdecken, wohlwissend, dass es 
im Schadensfall kaum Antragsteller geben wird. Anlageberater werben mit dem Slogan: „Investieren Sie in eine sorgenfreie Zukunft nach dem Weltuntergang.“ Ein Radiosender berichtet von der Spitze der Maya-Tempelanlage, damit jeder das Ende der 
Welt live miterleben kann. 
Gegen das Ereignis des Jahres verblassen Wiesngeschäft und Silvesterumsätze. Wer 
in diesem Jahr die Chance auf den Weltuntergang verpasst, muss lange auf den 
nächsten warten. Üblicherweise sind die Untergangspropheten am Tag darauf verschwunden und bereiten das nächste Ende der Welt vor. Die Methode, mit falschen 
Informationen die Ängste der Menschen zu schüren, ist so alt, wie die amerikanischen Ureinwohner Aufzeichnungen betrieben haben. Verlassen Sie sich also nicht 
auf den versprochenen Neustart ohne materielle Altlasten.
Es liegt in der Verantwortung von Entscheidern, nützliche von unbrauchbaren Informationen zu trennen. Zahlreiche Bedenkenträger wollen dagegen weniger die Chancen als die Risiken sehen. Vergessen wird, dass der augenblickliche Zustand das Resultat von Entscheidungen der Vergangenheit ist. Der Mut zum Handeln ist die Basis 
für eine erfolgreiche Zukunft.
Das Jahr 2013 steht vor der Tür und wird jedem von uns wieder eine Vielzahl von 
Chancen und Risiken bieten. Am ersten Januar 2014 können wir auf das dann vergangene Jahr zurückblicken und die Fehler sehen, die wir gemacht haben. Besser ist 
es jedoch, auch dann wieder auf das neue Jahr zu blicken und die Möglichkeiten zu 
nutzen, die sich bieten. 
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr.
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
eDitorial
Witz D es Jahres
Ein älterer Herr wird um 2 Uhr früh von 
der Polizei angehalten und gefragt,
wo er denn um diese Zeit in der Nacht 
noch hinfahre.
Der Mann antwortet: „Ich bin auf dem 
Weg zu einem Vortrag über Alkoholmissbrauch, die Auswirkungen auf den 
menschlichen Körper, sowie die Einflüsse durch Rauchen und spätes nach 
Hause kommen.“
Der Polizist fragt: „Wirklich? Wer hält 
um diese Zeit in der Nacht einen solchen Vortrag?
Der Mann antwortet: „Meine Frau.“
sie kann auch
Die spenDe für
für D ich sein …
Die t axistiftung
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4 ⁄ taxikurier ⁄ JANUAR 2013
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spruch D es Jahres
„Gentleman ist ein Mann, den ein 
Mädchen noch nicht näher kennt“ 
(Aus Klages-Tagesspruchkalender)
Messe München i nternational
bau 2013 (14.01. – 19.01.2013) 
Nach kurzer Winterpause im Dezember startet im Januar mit der BAU 2013 die erste 
Leitmesse im Megajahr der Messe München. Auf der BAU 2013 werden rund 2.000 Aussteller aus über 40 Ländern sowie etwa 240.000 Besucher aus aller Welt erwartet. Auf 
180.000 m² Fläche präsentiert die BAU Architektur, Materialien und Systeme für den 
Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im Neubau und im Bestand. Sie führt, 
weltweit einmalig, alle zwei Jahre die Marktführer der Branche zu einer Gewerke übergreifenden Leistungsschau zusammen. Mit rund 50.000 Planern ist die BAU zugleich 
die weltgrößte Fachmesse für Architekten und Ingenieure. Das Angebot ist nach Baustoffen sowie nach Produkt- und Themenbereichen gegliedert. Zukunftsweisende Themen wie nachhaltiges und generationengerechtes Bauen spielen quer durch alle Ausstellungsbereiche eine wichtige Rolle. Die zahlreichen attraktiven Veranstaltungen des 
Rahmenprogramms, darunter hochkarätige Foren mit Experten aus aller Welt, runden 
das Messeangebot ab.
Ein weiteres Highlight der BAU 2013 ist die Lange Nacht der Architektur am 18. Januar 2013. Dabei laden zahlreiche Gebäude in ganz München interessiertes Publikum zu 
Besichtigungen ein. Mehr Informationen unter http://www.lange-nacht-der-architektur.de/de/index.php.
so gut besucht war die bau 2011:
➔ 2.058 Aussteller
➔ 238.000 Besucher
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de
➔ Januar- progra MM
Der b lick zurück
➔ iM Januar …
vor 100 Jahren (1913)
09. Januar – Richard Nixon wird 
 geboren.
15. Januar – Die erste drahtlose Verbindung zwischen New York und Berlin 
kommt zustande.
vor 75 Jahren (1938)
28. Januar – Bernd Rosemeyer, deutscher Autorennfahrer verunglückt tödlich bei Weltrekordversuch auf der Autobahn nähe Frankfurt.
vor 50 Jahren (1963)
22. Januar – Vertrag über die deutschfranzösische Zusammenarbeit wird 
 unterzeichnet.
vor 25 Jahren (1988)
10. Januar – Jürgen Sparwasser, prominenter Fußballer der DDR, setzt sich in 
die Bundesrepublik ab.
vor 10 Jahren (2003)
01. Januar – Deutschland wird für zwei 
Jahre Mitglied des UN–Sicherheitsrat.
06. Januar – Der Finne Janne Ahonen 
gewinnt die Vierschanzentournee vor 
Sven Hannawald.
vor 1 Jahr (2012)
09. Januar – Lionel Messi wird zum 
dritten Mal in Folge zum Weltfußballer 
des Jahres gewählt.
13. Januar – Das Kreuzfahrtschiff 
 „Costa Concordia“ kentert vor der Küste 
in der Toscana. (PR)
Foto: iStockphoto
JANUAR 2013 ⁄ taxikurier ⁄ 5
 
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rückblick – v orschau
Wer sich zu wenig vornimmt, wird nichts 
erreichen. Gemäß diesem Motto konnten 
wir in den letzten 12 Monaten unsere Kernkompetenzen ausbauen und verschiedene 
Betätigungsfelder erweitern. Für das Jahr 
2012 erwarten wir ein positives wirtschaftliches Gesamtergebnis, wie in den Jahren 
zuvor. Trotz erhöhter Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung, Immobilien und Werbung, werden die Mitgliedsbeiträge für das Kalenderjahr 2013 stabil 
bleiben. Konsequente Kostenkontrolle und 
die regelmäßige Prüfung unserer Ausgaben 
schlagen sich zwischenzeitlich in der Bilanz nieder. Für die Taxi-München eG ist 
die Auftragsvermittlung die Basis des Erfolgs. Die Zahl der angeschlossenen Fahrzeuge nahm, entgegen dem Trend der 
 letzten Jahre, wieder zu. Viele Kollegen 
 registrieren, dass gut 100.000 Fahrtaufträge mehr vermittelt werden konnten, als 
im Vorjahreszeitraum. Die Gesamtzahl liegt 
damit bei 2,1 Millionen pro Jahr. Die Steigerung wurde vor allem durch die Aufrüstung der vollautomatischen Vermittlungstechnik erreicht. Auch zukünftig werden 
wir den Fokus auf diesen Geschäftsbereich 
legen. Ziel ist es, unsere Marktstellung auszubauen und neue Kunden zu erreichen.
Wir haben uns für das Jahr 2013 viel vorgenommen. Die Genossenschaft wird im 
ersten Quartal den Teilnehmern am Vermittlungssystem ein neues Digitalfunkgerät 
anbieten. Das fest verbaute System wird 
über das Bordnetz des Fahrzeugs mit Strom 
versorgt und bietet einen zweiten SIM-Karten-Slot, der bei Ausfall eines Funknetzbetreibers die Verbindung zur Zentrale über 
einen anderen Anbieter aufrechterhält. Das 
neue Endgerät ist für den professionellen 
Einsatz geplant. Es wird daher keine Möglichkeit mehr geben, eigene Software zu 
 installieren oder die Grundeinstellungen zu 
verändern, eine der Hauptfehlerquellen der 
Vergangenheit. Das System ist modular aufgebaut und kann entsprechend ausgebaut 
werden. Die nachträgliche Aufrüstung zur 
Annahme von Kreditkarten mit Chip oder 
EC-Karten ist machbar, ebenso wie der Einbau eines Taxameters. Das All-in-One-Gerät 
befindet sich gerade in der aktiven Testphase und wird auf Herz und Nieren geprüft. Wir gehen davon aus, dass wir in den 
ersten Monaten des Jahres das Gerät in 
München anbieten können.
Ein weiteres Thema wird die Aufrüstung des 
bestehenden Rufsäulennetzes sein. Es ist 
eine Notwendigkeit, bestehende Strukturen 
weiterzuentwickeln, um im Wettbewerb 
weiterhin an der Spitze zu stehen. Inzwischen besteht die technische Möglichkeit, 
den freien Zugang zu unseren im gesamten 
Stadtgebiet verteilten Telefonsäulen einzuschränken. Die Annahme von Fahrtaufträgen wird mit dieser Lösung erst nach 
Autorisierung erfolgen. Die dafür benötigte 
Berechtigung erhalten ausschließlich Mitglieder der Taxi-München eG. Das auf einem Transponder mit RFID-Chip basierende 
System wird augenblicklich in Hamburg getestet. Wesentliche Probleme sind bis dato 
unbekannt. Wir können damit in Zukunft 
das schmarotzerhafte Verhalten von Taxifahrern verhindern, die unsere Dienste 
ohne entsprechende Gegenleistung in Anspruch nehmen. Änderungen in den Zugangsberechtigungen können zeitnah über 
Funk an das Rufsäulensystem übermittelt 
werden. Damit wäre gewährleistet, dass nur 
zahlende Mitgliedsunternehmen unsere 
Aufträge entgegennehmen. Der Vorstand 
prüft derzeit, ob die Umsetzung aus finanzieller Sicht sinnvoll erscheint, da für die 
Umrüstung der Rufsäulen etwa 150.000 
Euro veranschlagt werden müssen. Ein Betrag, der hoch erscheint, dem aber der Nutzen und die Stärkung des Rufsäulensystems 
entgegen gesetzt werden muss.
Anfang des Jahres werden wir die neue 
Kundenkarte der Taxi-München eG auf den 
Markt bringen. Auch hier sind die dafür 
notwendigen Prozesse im Vorfeld sorgfältig 
getestet und angeglichen worden. Das 
 Zahlungsmittel ist wie eine Kreditkarte 
zu behandeln. Die Abrechnung erfolgt wie 
gewohnt über die Taxi-München eG. Langfristig wird die Kundenkarte die Auftragsscheine in Papierform ersetzen. Für die 
Nutzer liegen die Vorteile auf der Hand. 
Durch die elektronische Datenübermittlung 
können Fahrtkosten innerhalb weniger Tage 
abgerechnet werden. Die verspätete Einreichung von Auftragsscheinen gehört damit 
der Vergangenheit an. Der Unternehmer erhält spätestens nach zwei Wochen, wie 
beim gesamten bargeldlosen Zahlungsverkehr der Taxi-München eG, die Zahlung auf 
sein Konto.
Auch gewerbepolitisch stehen im nächsten 
Jahr bedeutsame Entscheidungen an. Auf 
Grund der steigenden Kosten muss eine Tariferhöhung im Jahr 2013 ins Auge gefasst 
werden. Die Vorgespräche mit den ent-
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scheidenden Stellen laufen bereits. Dabei 
gilt es die Balance zu wahren, um die Interessen des Gewerbes, als auch die Belange der Kunden zu berücksichtigen. Wichtiges Thema werden die Taxistandplätze am 
Münchner Flughafen sein. Wir erwarten, 
dass im Frühsommer die Ausschreibung 
 erfolgt, bei der wir alle uns zur Verfügung 
stehende Mittel in die Waagschale werfen 
werden, um den Zuschlag zu erhalten. 
Bei den Immobilien stehen im nächsten 
Jahr Instandhaltungsarbeiten in der Corneliusstraße auf dem Plan. Wie bereits im 
Vordergebäude werden die Außenfassade 
renoviert und die Wohneinheiten mit Rollläden ausgestattet. Zudem muss die Bodenisolierung der umlaufenden Balustrade im 
dritten Stock erneuert werden. Der Vorstand prüft eine Wärmeisolierung des Gebäudes, vorbehaltlich einer weiteren Verschärfung der Brandschutzvorschriften, die 
durch das Abbrennen einiger wärmeisolierter Häuserfassaden in Schwung geraten ist. 
Das Jahr 2013 wird also nicht langweilig 
werden. Wir bedanken uns vorab für die 
gute Zusammenarbeit und sind sicher, dass 
Sie mit Ihren Ideen und Impulsen auch im 
kommenden Jahr viel beitragen können, 
um die Genossenschaft der Münchner Taxiunternehmer voran zu bringen. (FK)
telefonanlage
Seit Ende November arbeitet die neue Telefonanlage der Taxi-München eG. Die Neueinrichtung war notwendig geworden, weil 
die 2005 angeschaffte Anlage den heutigen Anforderungen an eine moderne Taxizen trale nicht mehr entsprach. Im Zuge 
der Planung, die weit bis in das Jahr 
2011 reichten, wurden systematisch alle 
Schwachstellen geprüft. Dabei stellte sich 
heraus, dass eine Aufrüstung des bestehenden Systems weder wirtschaftlich noch 
technisch machbar war. Eine Neuanschaffung war unumgänglich.
Im Frühjahr des Jahres 2011 wurden Gespräche mit namhaften Anbietern aufgenommen. Nach sorgfältiger Prüfung der 
Angebote erhielt die Firma GefoS aus 
Schwerte den Zuschlag. Der Spezialanbieter, bekannt durch das digitale Vermittlungssystem der Taxi-München eG, konnte 
unsere Bedürfnisse nach stabiler und verlässlicher Telekommunikation bis ins Detail 
umsetzen. Auftragsannahme und Vermittlungssystem werden in Zukunft enger zusammenwachsen.
Die neue Telefonanlage bietet jetzt alle 
modernen Möglichkeiten und kann zukünftig auch erweitert werden. Durch komfortable Bedienung und gesteigerten Komfort können wir die Effektivität steigern. 
 Beispielsweise können per Mausklick 
 Telefonverbindungen aus einem zentralen 
Adressbuch oder beliebigen anderen Anwendungen hergestellt werden. Weiter 
kann die Anrufverteilung intelligent gesteuert werden, dass z.B. nur Mitarbeiter 
mit entsprechenden Kenntnissen komplizierte Fahrtaufträge bearbeiten. Damit 
wird die Fehlerquote weiter sinken. Geschäftspartner der Taxi-München eG erhalten die Möglichkeit, über Schnittstellen 
direkt aus ihrem System mit der Taxizentrale zu kommunizieren. Das Vermittlungsmanagement kann bei Bedarf Kunden bevorzugt durchstellen. Ein wichtiger Faktor, 
der uns langfristig Wettbewerbsvorteile 
bringen wird. 
In den immer wieder auftretenden Spitzenzeiten übersteigt die Zahl der wartenden 
Kunden die Anzahl der zur Verfügung stehenden Annahmeplätze. Um auf das Überangebot kurzfristig reagieren zu können, 
gibt es jetzt die Möglichkeit, ausgesuchten 
Mitarbeitern mobile Endgeräte zur Verfügung zu stellen. Mit variablen Arbeitszeiten und Heimarbeit kann die Genossenschaft effektiver auf unvorhersehbare 
Engpässe reagieren. Ein wichtiger Baustein, 
um auch in auftragsstarken Zeiten alle 
Kundenwünsche ausreichend zu bedienen. 
Die Schnelllebigkeit unserer Zeit erfordert 
hohe Flexibilität. Mit der neuen Telefonanlage werden wir für alle zukünftigen Anforderungen an eine Vermittlungszentrale 
bestens gerüstet sein. Wir sind sicher, mit 
diesem Projekt die Weichen richtig gestellt 
zu haben, um damit den Wettbewerbsvorsprung der Taxi-München eG langfristig zu 
sichern. (FK)
buszubringerfahrten 
firma ettenhuber reisen
Im Oktober 2012 hat die Firma Ettenhuber 
einen neuen Betriebshof eröffnet. Dieser 
Betriebshof befindet sich in Feldkirchen bei 
München im Otto-Lilienthal-Ring 22.
Seit Eröffnung erfolgen alle Abfahrten und 
Ankünfte der Busreisen der Firma Ettenhuber auf diesem Betriebshof. Die Abfahrtsstelle in Ramersdorf beim Alten Wirt gibt 
es nicht mehr. Am neuen Betriebshof haben die Fahrgäste die Möglichkeit, vor Abfahrt noch die Toiletten aufzusuchen oder 
selbstanreisende Gäste können hier parken. 
Der Betriebshof ist nahe an der Anschlussstelle Feldkirchen-Ost gelegen, und nur 
 wenige Minuten nach der Abfahrt befindet 
sich die Reisegruppe bereits auf der Autobahn in Richtung Urlaubsziel. 
Wir wünschen der Firma Ettenhuber in den 
neuen Räumen viel Glück und Erfolg und 
bitten alle Kolleginnen und Kollegen, diese 
neue Adresse zu „speichern“ und künftig 
Ettenhuber-Gäste nur noch dorthin zu bringen. (TK)
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„München pro 2022“
Natürlich, neu ist die Vision von Olympischen Winterspielen in München und Oberbayern nicht. Genau ein Vierteljahrhundert 
ist es her, dass solche Überlegungen erstmals aufkamen – doch noch nie war die 
Chance, diesen Traum im Jahr 2022 auch 
zu verwirklichen, so groß wie jetzt. Allerdings geht das nur mit der Unterstützung 
und der Begeisterung der Münchnerinnen 
und Münchner.
Olympische Winterspiele 2022 wären nicht 
nur historisch einzigartig – schließlich 
wäre München die erste Stadt, in der das 
Olympische Feuer sowohl bei Sommer- als 
auch bei Winterspielen brennen würde. Viel 
wichtiger, Olympische Spiele würden auch 
der Stadt und der Region einen enormen 
Aufschwung geben. Sie würden für eine 
ähnliche Dynamik sorgen wie bereits die 
Sommerspiele 1972, die München einen 
wichtigen Schub in Sachen Wirtschaft, Infrastruktur und Tourismus verliehen haben. 
Und schließlich würden auch die Münchner 
Taxifahrer von den Gästen aus aller Welt 
während und nach den Spielen deutlich 
profitieren. 
Die Bürgerinitiative „München Pro2022“ 
will nun zuallererst mit einem Bürgerbegehren die Münchnerinnen und Münchner 
darüber entscheiden lassen, ob sich die 
Stadt mit Standorten in Oberbayern nach 
dem Bemühen um die Winterspiele 2018 
nun auch für Olympia 2022 bewerben soll. 
Ein positiver Bürgerentscheid mit dem Zuspruch der Bevölkerung wäre ein eindeutiges Signal an Sport und Politik, München 
erneut ins Rennen zu schicken.
Doch was können Sie nun tun? Tragen 
Sie sich bitte in die Unterschriftenlisten 
der Bürgerinitiative ein, um mitzuhelfen, 
die nötigen 35.000 Unterschriften für 
ein Bürgerbegehren im kommenden Frühjahr zu erreichen. Sprechen Sie mit Ihren 
 Fahrgästen im Taxi, reichen Sie Flyer, 
 In for mationsmaterial und Unterschriftenlisten weiter, die Sie im Internet unter 
www.münchen-pro-2022.de herunterladen 
können oder bei der Taxigenossenschaft 
selbst erhalten. In der Zentrale der Genossenschaft können Sie auch die Unterschriftenlisten wieder abgeben oder an unten 
stehende Adresse verschicken. Wichtig dabei: Gültig sind nur die originalen Unterschriftenlisten, Kopien oder eingescannte 
Formulare zählen nicht. 
Helfen Sie mit und tragen Sie dazu bei, 
dass der Traum Wirklichkeit wird – dass 
München wieder Feuer und Flamme für 
Olympia ist.
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ist am 28. November 2012 
überraschend verstorben.
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… eine Hilfe für Ihre tägliche Arbeit 
(zum Ausschneiden für den Taxi-Geldbeutel). Täglich werden Sie gefragt, wie 
viel es denn ungefähr kostet, wenn der 
Fahrgast von A nach B will. Damit Ihre 
Schätzungen realistisch sind, finden Sie 
hier die Fahrpreise nach km inkl. 10% 
Wartezeit.
Kilo- Fahrpreis Kilo- Fahrpreis 
meter in Euro meter in Euro
 1 6,40 45 75,00
 2 8,20 50 82,40
 3 10,10 55 89,80
 4 12,00 60 97,10
 5 13,90 70 111,80
 6 15,70 80 126,50
 7 17,50 90 141,20
 8 19,30 100 155,90
 9 21,00 110 170,60
10 22,80 120 185,30
11 24.60 130 200,00
12 26,10 140 214,70
13 27,70 150 229,40
14 29,30 160 244,10
15 30,90 170 258,80
16 32,40 180 273,50
17 33,90 190 288,20
18 35,40 200 302,90
19 36,80 210 317,60
20 38,30 220 332,30
25 45,70 230 347,00
30 53,00 240 361,70
35 60,40 250 376,40 
40 67,70 
8 ⁄ taxikurier ⁄ JANUAR 2013
Die g enossenschaft
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streiflicht Des aufsichtsrats
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
es gibt Worte, die muss man nicht erklären, die stehen unbestritten für eine ganze Begriffswelt. Zum Beispiel Weihnachten.
„Krieg“ zum Beispiel steht für Zerstörung, Feuer, Leid, Tränen und Blut. „Weihnachten“ 
dagegen löst genau entgegengesetzte Gedanken und Gefühle in uns aus. Begriffe wie 
Freude, Wohlbefi nden, Frieden oder Liebe kommen uns in den Sinn.
In der Vorweihnachtszeit – wir Bayern reden auch von der staden Zeit – entlassen wir 
uns aus der Anspannung des Jahres. Jener Anspannung, die notwendig war, um uns 
behaupten zu können. Um konkurrenzfähig zu bleiben. Um unsere Kräfte und Talente 
zu mobilisieren. 
Jetzt freuen wir uns auf das Fest des Friedens, nicht nur des inneren Friedens, sondern 
auch des Äußeren. Liebe heißt zunächst: Abwesenheit von Krieg. Wir sollten dankbar 
sein, dass Privileg zu haben, seit beinahe siebzig Jahren in Frieden leben zu dürfen. 
Wir nehmen dies als Selbstverständlichkeit. Das ist der Friede aber keineswegs. Dies 
zeigt schon ein Blick über die Grenzen Europas hinaus. Sei es nun der Bürgerkrieg in 
Syrien, die Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und Israel oder Bürgerkriege 
in afrikanischen oder mittelamerikanischen Ländern. Krieg, Tod und Verwüstung beherrschen dort das Leben vieler Millionen Menschen.
Frieden, egal ob nach außen oder innen, ist für uns alle eine Sisyphusarbeit. Wir suchen Gleichgewicht und Gerechtigkeit immer wieder aufs Neue, trotz widerstreitender 
Interessen. Auf jeden Fall ist Frieden nur durch den Willen zum Frieden und entsprechendes Handeln zu erlangen und zu bewahren.
Den großen Frieden gibt es nur, wenn es den Frieden im Kleinen gibt, der mit dem 
 guten Willen seinen Anfang nimmt. Und den Frieden im Kleinen gibt es nur, wenn wir 
ihn praktizieren. Jeder an seinem Platz. 
Friede mit der Ehepartnerin und dem Ehepartner oder der Friede mit den Kindern, aber 
eben auch Friede mit Kolleginnen und Kollegen. Ich denke auf eine solche Weihnachtsbotschaft können wir uns verständigen. Egel ob wir Christen, Juden, Muslime oder 
Atheisten sind.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen liebe Kolleginnen und 
Kollegen, ein besinnliches Weihnachtsfest und ein friedliches 
Jahr 2013 bei bester Gesundheit.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
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pbefg-n ovelle auch vom bundesrat 
beschlossen
Die Politik hat nach sehr langwierigen Verhandlungen einen Kompromiss zum Gesetz 
zur Änderung personenbeförderungsrechtlicher Vorschriften (PBefG-Novelle) gefunden, der vom Bundestag verabschiedet 
wurde und von der Bundesratsversammlung 
am 2.11.2012 bestätigt wurde. Das Gesetz 
hat in den Medien insbesondere damit 
Aufmerksamkeit gefunden, dass die Busfern linien liberalisiert werden. Weitere 
 Regelungen sind verabschiedet worden, 
die aber keinen direkten Kontext zum Taxiund Mietwagengewerbe haben.
Wegen der politisch sehr umstrittenen Fragen um den öffentlichen Verkehr ist es dem 
BZP nicht gelungen, die von den Politikern 
nur als Nebenschauplatz angesehenen 
Punkte mit Taxiberührung im Branchensinne noch zu ändern. Der Bundesverband 
hat aber in einer Stellungnahme an die 
führenden Verkehrspolitiker noch einmal 
sehr deutlich gemacht, welche gravierenden Konsequenzen seiner Ansicht von zwei 
weiteren Gesetzesänderungen zu erwarten 
sind: Zur Frage des Wegfalls der Geschäftsmäßigkeit im § 1 Abs. 2 PBefG (neu): der 
nun ausdrückliche Wegfall der Geschäftsmäßigkeit bei unentgeltlichen bzw. bis zur 
Grenze der Betriebskosten entgeltlichen 
Fahrten wird nach Bundesverbandsansicht 
dazu führen, dass sich viele Fremdanbieter 
wie Hotels, Gaststätten, Pflegedienste und 
Reha-Einrichtungen auf diesem Markt der 
scheinbaren Unentgeltlichkeit tummeln 
werden, einem Markt, der letztlich sehr 
wohl wirtschaftliche und gewerbliche Hintergründe hat und von den Beförderten 
über die Hauptleistung finanziert wird. Damit werde nicht nur die wirtschaftlich unerfreuliche Situation der gewerblichen Personenbeförderer weiter strapaziert, sondern 
vor allem ist damit auch verbunden, dass 
unausgebildete Fahrer auf diesen Fahrzeugen sitzen werden und damit die Sicherheit 
vieler Fahrgäste nicht in der Art und Weise 
gewährleistet ist, wie es die professionellen Fahrer von Taxis und Mietwagen, aber 
auch von Bussen garantieren können.
Zur Frage der Öffnung der Rechtsgrundlage 
für flexible Bedienformen: die neue Fassung des § 2 Abs. 6 PBefG, wonach nicht 
ins PBefG-Genehmigungsschemata passende Verkehrsformen nicht mehr nur in besonders gelagerten Einzelfällen, sondern 
auch bei einer Vielzahl von Fällen genehmigt werden können, soll laut Begründung 
einer einfacheren Genehmigung von Bürgerbussen und Anrufsammeltaxen zur Sicherung der kleinräumigen Mobilität dienen. Der BZP setzt die Neufassung gleich 
mit der Auflösung der jahrzehntelang vom 
Personenbeförderungsrecht aufgestellten 
Formenstrenge, die sich hervorragend bewährt hat. Es wird nicht dabei bleiben, 
dass Bürgerbussysteme leichter zu genehmigen sind; die Änderung wird – so die 
Verbandsbefürchtung – vielmehr dazu führen, dass alle möglichen Verkehrsformen 
von überforderten und/oder uninteressierten Genehmigungsbehörden durchgewunken werden, sodass die bisherige Systematik des PBefG, das als oberstes Leitmotiv 
die Sicherheit und Versorgung der Bevölkerung im Auge hat, vollkommen verlassen 
wird. Zusätzliche gesetzliche Voraussetzung 
für eine Genehmigung nach § 2 Abs. 6 
PBefG sollte deshalb sein, dass solche 
 Verkehrsarten oder Verkehrsformen nur 
 genehmigt werden können, wenn im Nahverkehrs plan nach § 8 Abs. 3 festgestellt 
wurde, dass in dem betreffenden Gebiet die 
ausreichende Bedienung der Bevölkerung 
mit Verkehrsleistungen im öffentlicheren 
Personennahverkehr nicht mehr sichergestellt ist. Damit werde zielgenau nur der 
Bürgerbus gefördert und gleichzeitig im 
Wesentlichen die Formenstrenge gewahrt. 
Der BZP appelliert an die Verantwortlichen, 
ein offenes Ohr zu haben, sobald die prognostizierten Problemlagen auftreten. 
Gleichzeitig geht die Aufforderung an das 
Gewerbe, den Verbänden mitzuteilen, wenn 
vor Ort aus der Novelle herrührende Missverhältnisse bekannt werden. Die Novelle 
wird sehr bald ihren Weg ins Bundesgesetzblatt finden und ab dem 1.1.2013 gelten.
(Quelle: BZP AR.Nr. 38/12)
neue taxiverordnung 
hilft deutschen taxifahrern
Die Stadt Zürich hat ihre Taxiverordnung 
geändert. Damit ist der Streit zwischen 
deutschen Taxifahrern und ihren Kollegen 
vom Flughafen Zürich beendet. In Zukunft 
darf in der Schweizer Stadt jeder Taxi fahren, der eine vorgeschriebene Prüfung absolviert hat, einen Taxiführerschein besitzt 
und einen guten Leumund hat. Wer am 
Flughafen Zürich Taxi fährt, muss nicht in 
der Schweiz wohnen und er muss auch 
nicht die Schweizer Staatsangehörigkeit 
haben. Die neue Züricher Taxi-Verordnung 
tritt am 1. Januar in Kraft.
Die Schweizer Chauffeure wollten zudem 
durchsetzen, dass deutsche Taxifahrer nur 
an 90 Tagen im Jahr Fahrgäste zum Flughafen bringen oder abholen dürfen. Sie beriefen sich auf einen Staatsvertrag aus den 
1950er-Jahren, der die Fahrten der deutschen Konkurrenz einschränkte. Mit der 
neuen Taxiverordnung von Zürich wird jetzt 
klargestellt, dass das Freizügigkeitsabkommen der Schweiz mit der EU den alten 
Staatsvertrag abgelöst hat. Damit ist endlich geklärt, dass auch deutsche Taxifahrer 
ihre Fahrgäste wieder uneingeschränkt am 
Züricher Flughafen abholen können. 
(Quelle: BZP)
politiker wollen in berlin 
kein taxi fahren!
Berliner Taxifahrer quatschen zu viel und 
kennen die Wege nicht. Das sollen zumindest Bundespolitiker behaupten – sie wollen deshalb lieber mit dem Fahrservice 
des Bundestags fahren. Und die Hauptstadt-Taxler schäumen vor Wut!
➔ Der lanD esverbanD
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Hintergrund des Taxi-Streits: Der Ältestenrat des Bundestags hat die Vorgaben für 
die eigenen Mitglieder gekippt. Ab 2012 
sollte die Flotte eigentlich nur noch Wagen 
mit maximal 120 Gramm CO2-Ausstoß je 
Kilometer umfassen. Dabei wurde auch 
 geprüft, ob die Politiker auf das Taxi umsteigen könnten.
Das wurde aber im Ältestenrat abgelehnt: 
Die Fahrer würden sich im Regierungsviertel oft nicht auskennen. Und FDP-Abgeordnete hätten sich laut Grünen-Fraktions- 
Vizin Bärbel Höhn (60) beklagt „dass die 
Taxifahrer oftmals dazu neigten, Belehrungen politischer Art abzugeben”, sagte sie 
der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung” . 
Dazu meint Taxifahrer Jefims Breslavs (37): 
„Wenn der Fahrgast nicht reden will, lasse 
ich ihn in Ruhe. Ich glaube, dass die Politiker einfach große Limousinen fahren wollen, der Rest ist doch eine Ausrede.“
Der Berliner CDU-Bundestagsabgeordnete 
Frank Steffel (45) wies die Argumente der 
Politiker weit ins Reich der Unwahrheit. 
«Der Vorwurf ist absoluter Quatsch», erklärte der Ex-CDU-Spitzenkandidat für das 
Amt des Regierenden Bürgermeisters am 
Donnerstag. «Ich habe die Taxi-Fahrer immer als nett, zuvorkommend und kompetent erlebt.» Die Taxi-Fahrt sei somit eine 
gute Alternative zum Fahrservice des Bundestages, so Steffel.
(Quelle: Bild-Online.de)
trauer um ihk -vizepräsident k athrein 
Tief bestürzt und mit großer Trauer hat die IHK für München und Oberbayern die 
Nachricht vom Tod des IHK-Vizepräsidenten und Rosenheimer Unternehmers Anton 
Kathrein (61) erhalten. „Anton Kathrein war der Inbegriff einer erfolgreichen und 
verantwortungsvollen Unternehmerpersönlichkeit“, sagt IHK-Präsident Erich Greipl. 
„Er war nicht nur der Region verhaftet, sondern gleichzeitig auf der ganzen Welt zu 
Hause und ein Vorbild für viele bayerische Unternehmen. Für deren Interessen hat 
er sich Jahrzehnte mit großem Herzen und unendlich viel ehrenamtlichem Engagement eingesetzt“, so Greipl weiter. Bereits 1979 wählten ihn seine Unternehmerkollegen in das IHK-Gremium Rosenheim, 1987 wurde er Mitglied der Vollversammlung 
der IHK für München und Oberbayern. Seit 1991 gehörte er dem Präsidium der 
größten deutschen IHK an und kämpfte unermüdlich und umtriebig für bessere 
 unternehmerische Rahmenbedingungen. Zudem gehörte er den IHK-Ausschüssen 
für Außenwirtschaft und Bau an. Seine klare und standhafte Haltung, auch gegen 
 Widerstände, brachten ihm den Respekt aller Unternehmerkollegen wie auch der 
 Politik ein. So erhielt er 1994 die silberne Ehrenmedaille der IHK. Auch für viele 
Jung unternehmer war er als Mentor immer ansprechbar. Dazu bekannte er sich zur 
Ausbildungsverpflichtung der Wirtschaft und lebte dies im eigenen Unternehmen 
vor. „Diese unschätzbare Arbeit ist sein Vermächtnis, das wir immer in Ehren halten 
werden. Sein unerwarteter und viel zu früher Tod wird nicht nur in der IHK eine 
große Lücke hinterlassen. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und all seinen Mitarbeitern“, sagt der IHK-Präsident. Auch wir sprechen unsere herzliche Anteilnahme 
aus und werden Anton Kathrein stets als einen fröhlichen und lebenslustigen Menschen in Erinnerung behalten. (FK)
l eserbriefe ⁄ f oru M
gegendarstellung: Taxikurier a usgabe dezember 2012 (Taxicheck)
Sehr geehrte Damen und Herren,
in o.g. Ausgabe auf Seite 37 wird im Taxicheck der Fahrer des Taxis 1794 benannt.
Dieses Taxi wird ausschließlich von mir gefahren und war an diesem Tag nachweislich 
nicht im Einsatz. Ich bitte Sie daher, dies zu korrigieren. Zudem bin ich weder wie 
 angegeben mundfaul noch mürrisch, ausser ich werde mit schlechter Arbeit konfrontiert – so wie hier.
Beste Grüße,
Stephan Gehr
Stephan Gehr/Karin Ellmeier
Taxiunternehmen GbR
Schleissheimer Straße 285
80809 München
mobil: 0171-1 77 95 11
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefon nummer – gekürzt zu veröffentlichen. 
Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
Ihr Augen
Augen
Augen
Augen
Augen
arzt
Praxisteam Dr. med. univ. Dorigoni
Dr. med. univ. Hermann Dorigoni
Facharzt für Allgemeinmedizin
Facharzt für Augenheilkunde
Vekehrsmedizinische Qualifikation
Taxi, Bus, LKW und Mietwagen
Führerscheingutachten
im Herzen Münchens 
direkt am Bahnhofplatz
Bayerstr. 27 · 80335 München
Tel.: 0 89 / 16 39 90 40 
Fax: 0 89 / 16 39 90 419
Mobil: 01 75 / 56 96 670
E-Mail: augenarzt@praxis-dorigoni.de
www.praxis-dorigoni.de
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t axlers b austellenbericht
Endlose Rekordjagd – über 80 mal: „Schauen – Bauen – Staunen“
➔ Winter 2012 ⁄ 2013
Auch 2012 ging die Jagd nach neuen Spitzenzahlen im Straßenbaubereich weiter. 
Damit ist der LH München der Eintrag im 
Guinness-Buch der Rekorde in der Rubrik 
„größte Baustellendichte pro km² Stadtfläche im Universum und darüberhinaus“ einmal mehr sicher. Mit einer Entspannung ist 
für 2013 ff. nicht wirklich zu rechnen. 
Denn wie Film, Funk, und Fernsehen allgemein verbreiten, wird sich auch in Zukunft 
die Einwohnerzahl Münchens kräftig nach 
oben entwickeln. Was natürlich neue Häuser, Fernwärme- und andere -leitungen, 
neue Trambahnen, Radwege und vielleicht 
auch neue Straßen für Autos (pfui!) nötig 
macht. Letztere darum nur im Notfall und 
möglichst schmal. Weil man jedoch heute 
auch schon weiß, dass in etwa zwanzig 
Jahren die Zahl der Münchner wieder messbar schrumpfen wird, sei angeregt, analog 
zum Rasen in der Arena Rollasphalt zu verlegen – dann ist der fällige Rückbau ganz 
problemlos abzuwickeln. 
Die Weltbaustellenhauptstadt legt gegenwärtig eine deutliche Atempause ein, so 
dass im Stadtgebiet nur mehr mit sechs bis 
sieben Winterbaustellen gerechnet werden 
muß. Diese und etwaige weitere anstehenden Maßnahmen können wie immer tagesaktuell im Internet nachgelesen werden. Unsere Seite www.taxi-muenchen.de 
verzeichnet unter der Rubrik Taxigewerbe/
Baustellenbericht alles Wissenswerte über 
unser Lieblingsverdrußthema.
innensta Dt
Im Umfeld des bahnhofplatzes muß weiterhin mit schmalen Fahrbahnen gerechnet werden, da die Sanierung des U-Bahnbauwerks eine langwierige Angelegenheit ist, die noch weit ins nächste Jahr 
dauert. 
In der schwanthalerstraße ist die Dauerbaustelle in Höhe Deutsches Theater in 
der dritten oder vierten Verlängerung. 
 Zusätzlich macht die Sanierung des Gärtnertheaters die klenze- und die reichenbachstraße weiterhin zu temporären 
Einbahnstraßen – ein ausnahmsweise nicht 
unangenehmer Nebeneffekt.
nor Den
Seit Mai und noch bis April 2013 läuft die 
Nachrüstung der Sicherheitstechnik im 
 Petueltunnel. Das Ganze findet nachts 
statt, weil die Verkehrsbelastung in dem 
seinerzeit zu schmal gebauten Tunnel am 
Tag schon unbeschreiblich ist. Genau dieser 
Baumangel hat ja relativ schnell zu der 
„Tempo 50“-Beschränkung geführt. Und die 
Einhaltung dieser Vorschrift wird künftig 
überwacht – mit einer modernen Blitzeranlage, wie sie schon in anderen Tunnels erfolgreich tätig sind und zumindest indirekt 
die städtischen und staatlichen Kassen ein 
bisschen füllen.
osten
In der effnerstraße wird noch bis Mitte 
kommenden Jahres (zwischen Normannenstraße und Wahnfriedallee) ein neuer Abwasserkanal gebaut. Da dies glücklicherweise überwiegend unterirdisch passiert, 
halten sich die Behinderungen an der 
Oberfläche in halbwegs erträglichen Grenzen. Dennoch treten örtlich „Inselbaustellen“ auf und in Höhe der Wahnfriedallee ist 
auswärts nur eine Spur frei. 
sü Den
Die Tunnelbaustelle um den luise-kiesselbach-Platz mit ihrer beispiellosen Slalomführung im gesamten Baustellenbereich ist 
die markanteste Baustelle im Münchner Süden. Die ersten Tunnelportale und Wände 
sind fertiggestellt (siehe Fotos) und am 
Kiesselbach-Platz selbst entstehen gegenwärtig die benötigten Kreuzungsbauwerke. Sie dokumentieren den sichtbaren 
Fortschritt der Bauarbeiten und weisen 
gleichzeitig den Weg in die unterirdische 
 Zukunft. 
Westen
Im Stadtteil Pasing, ist rechtzeitig zu den 
Feiertagen nach jahrzehntelangen Diskussionen, Planungen und Baumaßnahmen 
die Nordumgehung (NUP) eröffnet worden 
 (Josef-Felder-Straße). Da aufgrund dessen 
die landsberger straße zwischen Knie und 
Lortzingstraße ihre vormalige Hauptstraßenfunktion verloren hat, soll dies auch 
durch einen angemessenen Rückbau zum 
Ausdruck kommen. Die Trambahn wird wie 
an anderen Stellen ihr Luxusrasengleis 
 bekommen, die Radler bedenkt man mit 
 einem breiten Streifen, Fußgänger dürfen 
auch auf Erleichterung hoffen und ganz sicher wird noch jede Menge Straßenbegleitgrün gepflanzt werden. So wird schließlich, 
wie wir das ja auch sonst beobachten können, bestenfalls eine schmale Spur pro 
Richtung übrig bleiben. Die darf sich der 
sogenannte Individualverkehr (das ist das 
Schrecklichste, was sich unsere Stadtverwaltung im Bereich „Mobilität“ vorstellen 
kann) dann mit den Omnibussen der MVG 
teilen. Für die werden sicher noch ein paar 
barrierefreie Haltestellen angelegt, so daß 
der sogenannte ruhende Verkehr (parkende 
Fahrzeuge, also das mindestens Zweitschrecklichste) ebenfalls weniger Platz 
 haben wird. 
auss erhalb D er s ta Dt
Der knoten b 388/ b 471 in ismaning 
wurde erfreulicherweise noch vor den 
 Feiertagen fertig. Nachdem dieser, wie 
das so schön heißt, „ertüchtigt“ wurde, 
kann das erwartete Mehr an Verkehr besser bewältigt werden. Würde die Einsicht, 
dass eben dieses Mehr nicht immer etwas 
ganz Fürchterliches ist, doch auch bei 
der Verwaltung der Radlhauptstadt Platz 
greifen.
Die Entlastungsstraße hallbergmoos – 
 fischerhäuser – ismaning wird erst im 
kommenden Jahr fertig. Das plötzliche Auftauchen einer „unbekannten Hausmülldeponie“ (was es in Gottes freier Natur nicht 
Foto: iStockphoto
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alles gibt!) in der Nähe von Gut Erching ist 
der Grund für die Verzögerung. 
Nachdem die Ortsumgehung Puchheim fertig ist, ist auf der b 2 nach FFB der Abschnitt hoflach – nikolausberg an der 
Reihe. Die kurvenreiche und schmale Straße 
wird dem modernen Autoverkehr angepasst. 
Die Dauer dieser Maßnahme wird bis Mitte 
2013 sein.
ausblick auf 2013
Was Gutes kommt selten nach – ein ebenso 
weises wie wahres Sprichwort. Mehrere 
Jahre „Baustellenbericht“ bestätigen diese 
traurige Erfahrung, die dem Taxigewerbe 
deutlich schadet und Kunden kostet, denn: 
oft ist nach vielen Baumaßnahmen der vormalige Fahrbahnraum schmaler als vorher. 
Sei es, dass Trambahngleise nach ihrer Erneuerung durch ebenso neue Bordsteine 
„eingekleidet“ werden oder Fahrspuren 
gleich ganz verschwinden, weil sie für Unmassen von Radfahrern gebraucht werden, 
die neuerdings chinesengleich durch die 
Stadt eilen. Wobei sich hier eine Möglichkeit des Gegensteuerns auftäte: nachdem 
die Benutzungspflicht für viele Radwege 
entfällt, könnte man doch zumindest Teile 
davon den Fahrbahnen zuschlagen. Das 
 wären Baustellen, die wir zur Abwechslung 
gerne sähen – von denen wir aber nur zu 
gut wissen, dass solche Vorschläge städtischerseits mindestens als Gotteslästerung 
gesehen werden. Was Gutes kommt eben 
wirklich nur selten nach. In diesem Sinne 
wünscht der Baustellenberichter allen Kolleginnen und Kollegen schöne Feiertage, 
im neuen Jahr unfallfreies Fahren, Gesundheit und – hoffentlich – genug Umsatz. 
(WH)
„Nordportal“ in der Garmischer Straße
„Nordportal“ Tunnel Südwest
Foto: iStockphoto
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Januar 2008
TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Auch Fleiß und Können sind gefragt!
➜ Die Bilanz des Jahres
Rose, Zitrone, Taxameter, Gewinner Taxi-Check
➜ Silvester
Die längste Taxi-Nacht des Jahres
➜ Jetzt red’ i
Axel-René Fink – der etwas andere Unternehmer
Gestaltung: www.formenreich.de
2008
Der t axikurier vor 5 Jahren
Titel der Januar-Ausgabe 2008
➔ v iel g lück! …
K f z - U n f a l l g u t a c h t e n u n d Z e i t w e r t s c h ät z u n g e n
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
H a f t p l i c h t - u n d K a s k o g u t a c h t e n A g g r e g a t - u n d M o t o r s c h a d e n - A n a l y s e n B e w e i s s i c h e r u n g e n W e r t e r m i t t l u n g e n
u n f a l l a n a l y t i s c h e Gu t a c h t e n B r a n d g u t a c h t e n K a u f be r a t u n g e n a u f W u n s c h A br e c h n u n g m i t d e r g e g n e r i s c h e n Ve r s i c h e r u n g
M o o s a c h e r S t r . 1 3 , 8 0 8 0 9 M ün c h e n
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Klotz_Anzeige_2012.qxd:176x32mm 06.06.2012 12:13 Uhr Seite 1
14 ⁄ taxikurier ⁄ JANUAR 2013

Heute, am 21. Dezember 2012 erscheint diese Ausgabe des 
 TAXIKURIER. Wenn Sie diese Zeilen noch lesen können, ist eine 
von vielen Zukunfts-Szenarien nicht eingetreten. Denn für heute war der Weltuntergang angekündigt. Der „Maya-Kalender“ ist 
die bekannteste aller Prophezeiungen. Der 21. Dezember ist 
laut diesem Langzeitkalender das Ende der menschlichen Zivilisation. Es existiert eine Inschrift der Maya aus dem 7. Jahrhundert, die dieses Szenario voraussagt. Die Berechnung des 
exakten Datums war das Ergebnis von Studien damaliger Wissenschaftler. Noch heute sind Astronomen von der Art und 
 Weise der Berechnungen fasziniert.
Auch in unserem Gewerbe gibt es Propheten, die allerdings auf 
keine wissenschaftliche Basis hinweisen können. Die „Standplatz-Auguren“ verkünden lauthals ihre Prognosen, Meinungen 
und Prophezeiungen. Während wir bei der Maya-Theorie sehnsüchtig auf den 22. Dezember warten, um festzustellen, dass 
sich die Gelehrten vor Hunderten von Jahren verrechnet haben, 
können wir die Botschaften der meisten Kollegen fast ausnahmslos abhaken. Die Zeitgenossen, die mit Bange auf den 
21. Dezember gewartet haben, können ihre Weihnachts-Einkäufe jetzt blitzschnell nachholen.
… in vielen sprachen.
ohne Worte (3093)
➔ p ropheten
Für die Maya endet am 21. Dezember 2012 ein bedeutender Zeitabschnitt
Foto: iStockphoto
TAXIKURIER_Januar2013 PE.indd 14 13.12.12 13:00

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rose Des Jahres zitrone Des Jahres
➔ loyale Mitglieder der Taxi-München eg
Die Rose des Jahres geht an alle Mitglieder der Taxi-München eG, 
die offen ihre Loyalität und Verbundenheit zur Genossenschaft 
nach außen demonstrieren. 
An exponierter Stelle, an der einige Mitglieder sogar genossenschaftsfeindliche Werbung für gewerbefremde App’s durch die 
Stadt kutschieren, strahlt bei vielen Münchner Taxis das Wappen 
der Taxi-München eG. 
Mit dem Münchner Kindl als Symbol der Verbundenheit zwischen 
Taxigewerbe und Landeshauptstadt, aber auch als Zeichen der 
Treue zwischen Taxiunternehmer und Taxigenossenschaft, wird das 
Erkennungsmerkmal immer mehr von Kunden wahrgenommen. 
 Viele Fahrgäste suchen sich inzwischen bewusst am Standplatz ein 
Fahrzeug mit dem Wappen der Taxi-München eG aus, da die Genossenschaft und damit der ausführende Taxiunternehmer für einen 
ordentlichen Geschäftsbetrieb stehen. Wir wünschen an dieser 
Stelle allen Kunden sowie den Mitgliedern der Taxi-München eG 
 einen guten Rutsch in das Jahr 2013 und bedanken uns für die 
Unterstützung. (FK)
➔ handy-narr
Auch wenn dieser Service an sich gar nicht so wirklich neu 
ist, gibt es doch Menschen, die das noch nicht kennen: Hat 
der Empfänger einer Kurznachricht kein SMS-fähiges Telefon, 
dann kann die Kurznachricht auch über den Sprechservice 
versandt werden. In der Praxis funktioniert das so: Es klingelt das Telefon, und eine Computer-Stimme liest den Text 
der SMS vor.
So geschah es dann auch: An einem lauen Oktober-Abend 
klingelte in der Taxizentrale der Taxi-München eG das Telefon, und eine Computer-Stimme las folgende SMS vor: „Bitte 
helfen Sie mir, ich befi nde mich in einer Notlage!“ Danach 
wurde die Handynummer des Absenders angesagt.
Die Mitarbeiterin der Taxizentrale konnte über die Rufnummer niemanden erreichen und informierte deshalb umgehend 
die Einsatzzentrale der Polizei. Dort ermittelte man den Inhaber der Handy-Nummer und fuhr diese Adresse mit großem Polizei-Aufgebot an. Doch die Wohnung war verwaist, 
es war niemand zuhause. Alsdann wurde das Handy geortet, 
und die Ortung führte zu einem Taxistandplatz! An diesem 
Taxistandplatz angekommen, fanden die Polizeibeamten den 
Inhaber des Handys vor, der im Taxi auf Fahrgäste wartete. 
Auf den Grund seiner SMS angesprochen, antwortete der 
Kollege Wolfgang B.: „Ich habe ein neues Handy und wollte 
nur mal sehen, ob dieser Notruf auch wirklich funktioniert!“
Es ist uns leider nicht bekannt, ob der Kollege die Kosten 
für diesen sinnlosen Polizei-Einsatz bezahlen musste. Verdient hätte er es allemal, für soviel Dummheit! (TK)
 als gegenpart zur rose „bestrafen“ wir monatlich zeit -
genossen, institutionen, behörden sowie leider auch 
 kollegen und kolleginnen für handlungen und aktionen, 
die unserem gewerbe schaden.
 Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, institu tionen 
oder auch kollegen und kolleginnen für besonders taxifreundliche aktionen. die rose sozusagen als symbol und dank für 
die zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe.
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Machtlfi nger sr. 21, rückgebäude b, 81379 München. 
Der Betrieb bleibt vom 28.12.2012 bis 02.01.2013 wegen 
des Umzuges geschlossen. Ab Do. 3.1. wird die Auftragsannahme, Telefon (089) 54 64 45 95, wieder besetzt sein.
JANUAR 2013 ⁄ taxikurier ⁄ 15
 
Fotos: www.atelier-tacke.de
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schrotti stellt ihnen gastronomische einrichtungen in unserer stadt vor, lokalitäten, 
die es nur in München gibt. unverwechselbare wirtshäuser, kneipen, schräge Treffs, 
 die ein Taxifahrer kennen sollte. wo er vielleicht selbst verkehrt oder dem ein oder 
 anderen fahrgast den richtigen Tipp gibt.
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lindwurmstraße 111
täglich 19–7 uhr, so. 22–7 uhr 
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Seit gut über 30 Jahren existiert dieses Lokal in der Lindwurmstraße, stadteinwärts 
gefahren kurz vor der Kapuzinerstraße. 
Dass es sich dabei um eine gastronomische 
„Institution“ handelt, ersehen wir auch daraus, dass sich fast schon genauso lange 
dort ein Taxi-Bedarfstand befi ndet. Und besonders bemerkenswert ist der Umstand, 
dass man hier – wie im „Wirtshaus am 
Sendlinger Tor“ (s. Heft 6/2012) – sieben 
Nächte pro Woche durchgehend warme 
 Küche geboten bekommt. 
Der Tester betritt in einer nieseligen Regennacht von Dienstag auf Mittwoch gegen 
00.30 Uhr das Lokal und fi ndet noch leicht 
einen freien Platz. Rechts vom Eingang 
gibt es eine Nische – fast schon einen kleinen Nebenraum – für ca. 16 Personen; links 
vom Eingang eine solche für ca. 10 Personen. Nach hinten, rechts und links entlang 
der Wand, helle Holzbänke, helle Tische 
ohne Decke, auch die Seitenwände sind in 
heller Farbe gehalten. Insgesamt bietet das 
Lokal ca. 70 Sitzplätze, wobei man nur an 
drei Tischen in der Mitte am „Präsentierteller“ hockt und ansonsten behaglich untergebracht ist. Trotz der dunklen Holzdecke, 
des roten Steinbodens und des allenfalls an 
frühen Sommerabenden noch zu erhaschenden natürlichen Lichts durch die Fensterchen neben dem Eingang ist es nicht zu 
düster. Dabei sind die drei großen Leuchter 
an der Decke gar nicht eingeschaltet; die 
indirekte Beleuchtung durch einige Strahler 
gegen die hellen Seitenwände reicht für 
angenehmen und unaufdringlichen Durchblick. Einige Schiffsmodelle und Fischattrappen an Wand und Decke. 
Im Hintergrund läuft Musik aus der Konserve, jedoch so eingestellt, dass man Gespräche am Nebentisch auch ohne Hörrohr 
noch nachvollziehen kann. An vollen Abenden (Wochenenden) dürfte es dank Discjockey oder Live-Musik wohl auch lauter 
werden. Am hinteren Ende des Lokals befi ndet sich eine kleine Bar mit ein paar 
Barhockern, die auch an diesem ruhigen 
Abend frequentiert ist. 
Die „Preiß’n-Halbe“ (0,4 l) Helles vom Hofbräuhaus Tegernsee kostet 3,20, also umgerechnet auf die echte Halbe 4,– Euro, 
das Weißbier (0,5 l) in hell oder dunkel 
3,80, und der halbe Liter Tafelwasser umgerechnet 3.75 (0,4 l zu 3,–) Euro, also 
fünf Pfennige, Verzeihung: Cent, weniger 
als das billigste Bier. Limo, Spezi usw. sind 
mit 3,70 Euro für 0,4 Liter keine „Schnäppchen“ mehr. Dass solche Preisgestaltungen 
durch die Brauereibindung bedingt sind, 
hat der Tester als Ex-Gastronom hier schon 
gelegentlich erläutert. Offene Weine (0,2 l) 
übrigens ab 4,60 Euro. Gleiches Thema: 
auch am Verkauf von Wein sind die Brauereien nicht interessiert …
Die Speisekarte ist optisch und inhaltlich 
angenehm übersichtlich. Drei Suppen (2,90 
– 4,90), ein paar „Zwischengerichte“, wie 
z.B. die „Spaghetti Bolognese“ (6,90) oder 
die „Penne mit Lachsstreifen in Sahne-Sauce“ (9,80) – beide an Nebentischen 
servierte Riesenportionen, von wegen "Zwischengerichte“ – oder Speisen „vom Grill 
und aus der Pfanne“, wie z.B. das „Schnitzel Wiener Art mit Pommes frites“ (11,50) 
– ebenfalls mehrmals am Tester vorbeigetragen, üppig und verführerisch – oder 
auch höherpreisige Speisen wie „Grillteller“, „Zwiebelrostbraten“, „Rinderlende“ 
oder „Pariser Steak mit Cognacsauce“ 
(15,90 – 18,90) seien hiermit exemplarisch 
aufgeführt. Für die „Spareribs mit zweierlei 
Saucen“ (12,50) sind 25 Minuten Zubereitungszeit zu veranschlagen. Und, natürlich, 
gibt es auch Fisch und Meeresfrüchte, 
vom „Pangasiusfi let mit Kartoffelsalat“ zu 
6,80 über Muscheln in Weißwein-, Tomaten- Knoblauch- oder Pernodsauce (12,50–
13,50) bis zu den Riesen-Scampi zu 17,80 
Euro. Ofen-Gerichte, wie z.B. den Schweinsbraten, gibt es nicht. Der Tester empfand 
dies jedoch hier nicht als Mangel, sondern 
als Beschränkung auf relativ wenige, dafür 
immer frische Speisen. Da er dem Meeresgetier ohnehin nicht ablehnend gegenübersteht und sich zudem nicht entscheiden 
konnte, bestellte er sich kurzerhand die 
„Fischplatte“ zu 17,80, mit Pangasius- und 
Goldbarschfi let, gebackenen Calamari, 
Lachs und Scampi, dazu Gemüsereis, Kartoffeln und Salat. Das klingt zwar schon 
fast nach der fi nalen Schlemmerei des 
Kommissärs in Dürrenmatts „Der Richter 
und sein Henker“, der Tester hat’s aber 
nicht nur überlebt, sondern bis zum letzten 
Bissen genossen. Herrlich! Ein wenig Obst 
(ein hervorragender „Willi“ zu 3,10/2 cl) 
rundete den Genuss wunderbar ab.
Der Kellner Sepp (die Stammgäste nannten 
ihn jedenfalls so), ein kleiner, agiler und 
liebenswürdiger Fünfziger, passte zu den 
Gästen. Es wird Bayerisch gesprochen. Und 
verstanden. Keine Räuberhöhle, kein Nepp, 
und insbesondere bei den Speisen ein sehr 
reelles Preis-Leistungsverhältnis. Guten Gewissens empfehlenswert. Auf die nächsten 
30 Jahre! (MS)
16 ⁄ taxikurier ⁄ JANUAR 2013
gastro „M“
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verkehrssünDe Des Jahres
Im Jahr 2011 wurde der Willibaldplatz einer optischen und verkehrlichen Aufwertung 
unterzogen. Ergebnis dieser Steuermittel-verschlingenden Maßnahme war, dass die 
Fahrbahnbreiten reduziert wurden, Parkplätze wurden weniger und aufgrund der überdimensionierten Inselbauten an der Trambahnhaltestelle können auch die anliefernden 
LKW nicht mehr wenden, ohne zurücksetzen zu müssen. 
Highlight des Umbaus war dann ein Halteverbot auf der südlichen Fahrbahn der Agnes-
Bernauer-Straße zwischen Reutterstraße und Willibaldstraße, weil hier die Fahrbahnbreite derart unterdimensioniert war, dass weder Linienbusse noch Winterdienstfahrzeuge an den parkenden PKW vorbeigekommen wären, sprich, es sind dadurch wieder 
ca. 7 Parkplätze weggefallen, was unter dem Strich auch Schaden für den Einzelhandel 
bedeutet. Um nicht in diesem Winter nochmal diese peinliche Fehlplanung mit einem 
Halteverbot dokumentieren zu müssen, wurde im Spätsommer der Geh- und Radweg in 
diesem Abschnitt wieder zurückgebaut, wodurch nun wieder eine Fahrbahnbreite vorherrscht, die sowohl Platz für Parkplätze als auch den durchgehenden Verkehr bietet.
Nicht bestätigten Informationen zufolge kostete dieser Rückbau des Geh- und Radweges im September 2012 dem Steuerzahler einen mittleren 5-stelligen Betrag. Es wäre 
interessant, zu wissen, ob die Verantwortlichen, die diesen Mist geplant haben, dann 
auch für die Nacharbeiten haftbar gemacht werden. (TK)
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Die Beförderung von Sachen im Zusammenhang mit einer Personenbeförderung wird 
vom Personenbeförderungsgesetz (PBefG) 
geregelt. Fährt beim Transport von Sachen 
keine Person mit, so handelt es sich um 
eine Besorgungsfahrt, die nicht im Personenbeförderungsrecht, sondern als Werkvertrag im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) 
geregelt ist. Dieses bestimmt in § 631.2: 
„Gegenstand des Werkvertrags kann sowohl 
die Herstellung oder Veränderung einer Sache als auch ein anderer durch Arbeit oder 
Dienstleistung herbeizuführender Erfolg 
sein. “ Eine Anwendung des Güterkraftverkehrsgesetzes (GüKG) kommt in unserem 
Fall nicht in Betracht, da dieses Gesetz nur 
gilt für „die geschäftsmäßige oder entgeltliche Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen, die einschließlich Anhänger 
ein höheres zulässiges Gesamtgewicht als 
3,5 Tonnen haben.“ (§ 1.1)
bei besorgungsfahrten besteht keine 
beförderungspflicht
Weil es sich nicht um Personenbeförderung 
nach dem Personenbeförderungsgesetz 
(PBefG) handelt, besteht für Besorgungsfahrten keine Beförderungspflicht. Ein solcher Auftrag kann, muss aber nicht angenommen werden.
In der Vergangenheit versuchten MiniCar- 
Zentralen, die Durchführung von Sachtransporten durch Taxiunternehmen zu verhindern. In einem Urteil vom 4.4.1984 stellte 
das Landgericht Memmingen aber fest, 
dass die Durchführung von Sachtransporten 
durch Taxis nicht zu beanstanden sei, solange sie nicht überhandnehmen und es zu 
keiner Verletzung von Betriebs- und Beförderungspflicht kommt. 
Um Besorgungsfahrten überhaupt anbieten 
zu können, ist es notwendig, dem Kunden 
Preissicherheit zu geben. Deshalb wurde 
die Durchführung dieser Fahrten in der Verordnung der Landeshauptstadt München 
über den Taxitarif (Taxitarifordnung) in 
§ 2.7 an den Taxitarif gebunden: „Für Auftragsfahrten ohne Personenbeförderung gelten die vorstehenden Preise entsprechend. “
besorgungsfahrten sind unverzüglich 
auszuführen
Wenn ein solcher Auftrag angenommen 
wurde, gelten für beide Vertragsparteien 
(Taxiunternehmer und Kunde) nach dem 
BGB ähnliche Pflichten wie bei Personenfahrten. In § 631.1 heißt es dort: „Durch 
den Werkvertrag wird der Unternehmer zur 
Herstellung des versprochenen Werkes, der 
Besteller zur Entrichtung der vereinbarten 
Vergütung verpflichtet. “
Klar ist, dass Besorgungsfahrten genau wie 
Personenfahrten unverzüglich nach Auftragsannahme auszuführen sind. Wenn zur 
Durchführung eines Transportes ein Taxi beauftragt wurde, wird wohl jeder Richter im 
Streitfall davon ausgehen, dass eine verzögerte oder gar nicht erfolgte Durchführung 
des angenommenen Auftrages einen erheblichen Leistungsmangel darstellt. Die Folgen 
eines solchen Mangels regelt § 634 BGB: 
„ist das werk mangelhaft, kann der 
besteller …
1. … Nacherfüllung verlangen,
2. … den Mangel selbst beseitigen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen 
verlangen, 
3. …von dem Vertrag zurücktreten oder … 
die Vergütung mindern und 
4. … Schadensersatz oder … Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen.“
Falls nach Auftragsannahme ein winkender 
Fahrgast aufgenommen wird und deshalb 
die Besorgung nicht oder verspätet durchgeführt wird, so drohen ernsthafte Konsequenzen. Auch wenn, wie schon geschehen, ein ganz schlauer Taxler zum 
Transport übernommene Ware so lange im 
Taxi verwahrt, bis er zufällig durch eine 
Folgefahrt in die Nähe der Zieladresse 
kommt, um die Sendung erst dann auszuliefern, so können die Folgekosten den 
Wert der eingesparten Fahrt um ein Vielfaches übersteigen. Die Ausrede, dieser Auftrag unterliege nicht der Beförderungspflicht, daher stehe es im Ermessen der 
Taxifahrers, ob und wann er den Auftrag 
ausführe, greift nach einem Vertragsabschluss nicht mehr. Dabei ist der Vertragspartner des geschädigten Kunden nicht der 
Taxifahrer, sondern der Unternehmer; er ist 
für den Ausgleich entstandener Schäden 
verantwortlich.
Wie für jeden steuerpflichtigen Umsatz 
muss der Taxiunternehmer auch für Besorgungsfahrten die Umsatzsteuer abführen. Im Regelfall beträgt diese nach 
§ 12.1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) 
19 Prozent vom zugrunde liegenden Umsatz. Nach § 12.2.10 UStG ermäßigt sich 
dieser Steuersatz auf 7 % für „die Beförderungen von Personen … im Verkehr mit 
Taxen … 
a) innerhalb einer Gemeinde oder 
b) wenn die Beförderungsstrecke nicht 
mehr als 50 Kilometer beträgt“ .
Besorgungen
besorgungsfahrten sind nach der Personenbeförderung eine weitere säule unseres 
auftragsbestandes. Ob eine blutkonserve zum krankenhaus, ein brief zum nachtbriefkasten oder ein dokument zu einem Vertragspartner gebracht werden soll: wenn 
es schnell und zuverlässig gehen muss, treten kostenaspekte in den hintergrund; 
das Taxi ist kurzfristig verfügbar und deshalb eine naheliegende alternative.
➔ e in lukratives z usatzgeschäft
t iteltheM a
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19 Prozent umsatzsteuer sind bei 
sachtransporten fällig
Bei einem reinen Sachtransport werden 
keine Personen befördert. Deshalb gilt für 
Besorgungen der ermäßigte Steuersatz 
nicht, der normale Umsatzsteuersatz von 
19 % muss abgeführt werden. Es spielt keine Rolle, ob die anderen Voraussetzungen 
(innerhalb der Gemeinde, nicht mehr als 
50 Kilometer) zutreffen oder nicht.
In der Praxis sind Besorgungsfahrten eher 
die Ausnahme als die Regel. Im Vorbeiflug 
angenommene Aufträge können ein willkommenes Zubrot sein. Wer sich längere 
Zeit am Waisenhaus-Stand festgebissen 
hat, muss beim Aufleuchten des Wortes 
„Besorgung“ auf dem Datenfunk-Display 
die Entscheidung fällen zwischen: „ … 
jetzt bin ich schon so lange Erster, ich 
warte lieber auf einem normalen Auftrag 
…“ und: „ … lieber die 8 Euro zum Rotkreuz-Krankenhaus und dann ein neuer 
Versuch …“ . Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, was die andere Möglichkeit 
gebracht hätte, werden wir normalerweise 
nicht erfahren.
Bei einer Blutbesorgung sollten wir uns im 
Klaren sein, dass Blutkonserven wie auch 
Blutproben nicht zum Vergnügen durch die 
Stadt gefahren werden. In jedem Fall liegt 
ein medizinisches Problem zugrunde, für 
das ein „normaler“ Transport mit einem 
Kurierdienst zu lange gedauert hätte. 
MKT-Besorgungen von und zur Herzklinik 
am Wolkerweg wie auch Notfall-Besorgungen der Innenstadt-Kliniken stehen oft im 
Zusammenhang mit laufenden Operationen, 
bei denen die Ärzte sozusagen „am offenen 
Herzen“ auf Laborergebnisse warten, die 
über den Fortgang dieser Operation entscheiden. Manchmal wird sogar ein Taxi vor 
Beginn eines Eingriffs „auf Vorrat“ bestellt, 
damit es im Ernstfall schneller geht. Wenn 
bei einer Rückfrage oder Reklamation die 
Kontaktaufnahme mit dem jeweiligen Fahrer nicht möglich ist, weil er sich am 
Sprechfunk nicht meldet, die gespeicherte 
Handy-Nummer falsch ist oder er sein Telefon daheim vergessen hat, so ergeben sich 
dadurch nicht nur peinliche, sondern oft 
gefährliche Situationen.
Vor Kurzem orderte das Klinikum Traunstein 
ein Taxi für den Transport eines Serums 
von der toxikologischen Abteilung des 
Krankenhauses Rechts der Isar nach Traunstein. Ein Schwammerlsucher hatte einen 
giftigen Pilz gegessen; das Gegengift war 
nur in München vorrätig und musste möglichst schnell zu dem Patienten gebracht 
werden.
Eine Zeit lang gab es nachts öfter Probleme bei den Fahrten zwischen der Taxis-Klinik und dem Rotkreuz-Labor. Meist eine 
oder zwei Stunden nach Erledigung dieser 
Fahrten reklamierte der Auftraggeber, die 
Sendung sei nicht angekommen. In fast allen Fällen stellte sich heraus, dass die Sendung ganz normal im Vorraum des Labors 
in die dafür vorgesehene Schale gelegt 
worden war. 
Es dauerte mehrere Wochen, bis die Lösung 
gefunden war. Eigentlich wurden die Überbringer der Blutproben durch eine Tafel 
 neben der Ablageschale aufgefordert, auf 
dem daneben stehenden Telefon eine bestimmte Nebenstelle anzurufen und dem 
Laborpersonal mitzuteilen, dass eine Sendung eingetroffen sei. Diese Tafel wurde 
von einer bestimmten Laborantin regelmäßig überklebt mit einem Zettel; auf diesem 
stand, man solle die Sendung einfach ablegen und auf keinen Fall anrufen, sie wolle 
nicht gestört werden. Anscheinend hatte 
diese Dame aber hin und wieder eine Lieferung übersehen. Wenn dann in der vorgesehenen Zeit kein Untersuchungsergebnis 
in der Taxisstraße eintraf, wurde der Fehler 
vorsichtshalber erst einmal beim Taxi vermutet.
Ein anderes Problem ergab sich bei einer 
nächtlichen MKT-Besorgung von der Klinik 
Augustinum zum Labor im Klinikum Großhadern. Im Zuge einer Reklamation, bei der 
es selbstverständlich wieder eine Ewigkeit 
dauerte, bis der Fahrer geruhte, sich zu 
melden, stellte sich folgendes heraus: Verschiedene Krankenhauslabors firmieren als 
Teil der Laborgemeinschaft Dr. Becker in 
der Führichstraße 70. Auf dem Kuvert mit 
der zu befördernden Blutprobe wie auch 
auf dem Auftragsschein standen als Zieladresse zwar das Labor im Klinikum Großhadern, als allgemeiner Firmenaufdruck war 
aber die Hauptadresse „Führichstr. 70“ auf 
dem Kuvert zu sehen. Ohne genauer nachzusehen oder gegebenenfalls in der Zentrale nachzufragen und geblendet von der 
Aussicht auf einen größeren „Stich“ brauste unser Held quer durch die Stadt nach 
Ramersdorf.
Im Bürogebäude an der dortigen Firmenadresse war natürlich mitten in der Nacht 
niemand anwesend. Doch auch das veranlasste den Kollegen nicht zum Denken. Er 
warf die eilige Blutprobe in den dortigen 
Briefkasten und widmete sich, ohne irgendjemanden zu informieren, den nächsten Fahrten. Der bemitleidenswerte Patient 
in der Herzklinik musste ein zweites Mal 
„angezapft“ werden und erneut auf das Laborergebnis warten, damit die Operation 
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weitergehen konnte. Diese Intelligenzleistung ist der Grund, warum seither bei den 
eigentlich vollkommen klaren MKT-Aufträgen in jedem einzelnen Fall ein Abgleich 
der Zieladresse verlangt wird.
Gerade in der Nacht werden wir oft beauftragt mit Beförderungen von termingebundenen Dokumenten zu Nachtbriefkästen bei 
Gerichten oder beim Patentamt. Meist haben die Auftraggeber ohne Unterbrechung 
bis zum Umfallen gearbeitet, um einen 
Schriftsatz termingerecht fertig zu bekommen. Die zuverlässige Erledigung dieser 
Aufträge ist für den Kunden existenziell 
wichtig. Häufig geht es um erhebliche 
Geldbeträge; wenn etwas schief geht, kann 
der Schaden immens werden.
Beim Transport von Dokumenten, egal ob 
die Sendung eingeworfen oder persönlich 
übergeben werden soll, ist es auf jeden Fall 
sinnvoll, die Uhrzeit der Abgabe und gegebenenfalls den Namen des Annehmers zu 
notieren.
Am Frieden-Stand kann es vorkommen, 
dass wir den Auftrag erhalten, im Auftrag 
eines Gastronomen Ware vom Großmarkt 
Hamberger in sein Lokal zu befördern. Hier 
gibt es manchmal Rückfragen, wieviele Zuschläge dabei gedrückt werden dürfen. Es 
ist wohl übertrieben, für jede Kiste Äpfel 
oder jeden Six-Pack 60 Cent zu berechnen. 
Sinnvoll wird es sein, das Volumen der 
Ware umzurechnen in „Koffer-Äquivalente“ . 
Wenn in einen Kombi-Kofferraum üblicherweise sechs bis acht Koffer passen, sollte 
sich die Zuschlagsberechnung auch in diesem Bereich bewegen.
Häufig werden Taxis für Einkaufsfahrten bestellt. Bestellte Waren werden in einem Supermarkt, an einer Tankstelle oder bei einer 
Apotheke abgeholt und zum Auftraggeber 
gebracht. Üblicherweise legt der Taxifahrer 
den Zahlbetrag für die Ware aus und kassiert diesen bei Fahrtende zusammen mit 
dem auf dem Taxameter aufgelaufenen 
 Betrag für die Fahrt. Wartezeiten bei der 
Abholung und Zustellung können selbstverständlich berechnet werden. Nach demselben Prinzip laufen Besorgungen von 
Gaststätten. Es ist ratsam, sich für ausgelegte Geldbeträge eine Quittung ausstellen 
zu lassen. So wird manche Unstimmigkeit 
vermieden.
Zur Absicherung gegen Witzbolde oder böswillige Falschaufträge ruft die Zentrale den 
Kunden vor der Auftragsvermittlung zurück. 
Dadurch kann die Identität des Auftraggebers und die Korrektheit einer angegebenen 
Telefonnummer überprüft werden. Wenn Sie 
einen solchen Auftrag am Standplatztelefon annehmen, sollten Sie ebenfalls die 
 Telefonnummer verlangen und dort zurückrufen. Dann hat erstens der Kunde gleich 
Ihre übertragene Telefonnummer für Rückfragen; zweitens schließen Sie aus, dass jemand von einem „guten Freund“ mit unerwünschten Sendungen belästigt wird.
Grundsätzlich besteht die Zentrale darauf, 
dass die abzuholende Ware vom Auftraggeber telefonisch bei der Abholadresse bestellt wird. Vor Jahrzehnten, als diese Direktbestellung noch nicht üblich war, 
wurde aufgrund eines Hörfehlers in der 
Zentrale eine Abholung vom Wienerwald 
Straßenverkauf über „zehn halbe Helle“ 
vermittelt als „zehn halbe Hendl“ . Der durstige Kunde nahm die gegrillten Flattermänner nicht ab. Ware und Fahrt mussten von 
der Zentrale bezahlt werden.
Die Taxi München e.G. ist auch Vertragspartner von gastronomischen Internet-Lieferportalen. Bei diesen Fahrten muss, falls 
gewünscht, der Fahrer den Betrag für das 
Essen auslegen und beim Kunden kassieren; 
die Fahrtkosten selbst werden mit den jeweiligen Portal-Betreibern bargeldlos abgerechnet.
In Einzelfällen kommt es vor, dass Kunden 
Waren bestellen, die sie hinterher nicht bezahlen können. Hier hat der Taxifahrer zwei 
Möglichkeiten: Entweder er übergibt die 
Ware an den Kunden, stellt den nicht bezahlten Betrag in Rechnung und treibt ihn 
notfalls ein. Oder er versucht, beim Lieferanten eine Rücknahme die Ware gegen 
 Erstattung des Auslagebetrages zu erreichen. Dann muss lediglich der Betrag für 
die Taxifahrt eingefordert werden.
Gerade nachts drehen sich Besorgungen oft 
um Getränke, vornehmlich Alkoholika. Aufgrund der „flexiblen Standfestigkeit“ der 
bayerischen Staatsregierung ändert sich die 
Lage bei diesem Thema sozusagen im Minutentakt. Mal gibt es alkoholische Getränke nur für Autofahrer (hört!!, hört!!), mal 
gibt es sie nach 22.00 Uhr überhaupt nicht 
mehr, dann wieder trifft dies nur für Tankstellen bestimmter Marken zu. Wie die Situation im Dezember beim Erscheinen dieses Artikels sein wird, ist nicht abzusehen. 
Jedenfalls sollten Sie sich auch bei am 
Standplatztelefon übernommenen Besorgungsaufträgen nicht darauf einlassen, Getränke in „irgendeiner Tankstelle“ einzukaufen. Bestehen Sie darauf, dass die Ware 
vorab telefonisch bestellt wird. Dann ist 
erstens sicher, dass die fragliche Tankstelle 
überhaupt geöffnet ist. Zweitens ist schon 
vor Fahrtantritt klar, ob das Gewünschte 
vom Tankwart ausgegeben werden darf.
Vor Kurzem erlebte ein Kollege bei einer 
Getränke-Besorgung in Garching eine wahre Odyssee. Der Kunde war bei der Bestellung in der Zentrale aufgrund alkoholbedingten Schwächezustandes nicht mehr in 
der Lage, bei einer Tankstelle anzurufen. 
Auch konnte er keine geöffnete Tankstelle 
in seiner Nähe nennen; für die Außenbezirke gibt es im Vermittlungscomputer der 
Taxizentrale keine Daten über Öffnungszeiten. Nach langem Hin und Her, als Vergiftungs- und Entzugserscheinungen 
gleichzeitig dem Anrufer immer mehr zusetzten, einigte man sich, ein Taxi zuerst 
zur Adresse des Kunden zu schicken. Dieser 
sollte dem Fahrer vorab Geld mitgeben und 
ihm das Weitere selbst erklären.
So geschah es auch. Doch alle vom Kunden 
genannten Tankstellen in Garching waren 
entweder geschlossen oder verkauften zu 
dieser Zeit gerade keinen Alkohol. Telefonisch fragte der Fahrer mehrmals beim Auftraggeber zurück und landete auf dessen 
Geheiß zum Schluss bei einer Tankstelle in 
Unterschleißheim, deren Nachtkassierer 
dem Fahrer die gewünschten Getränke abgab. Als der Kollege nach knapp zwei Stunden dem durstigen Kunden endlich die 
Ware überbrachte, weigerte sich dieser, fast 
50 Euro für die Fahrt zu bezahlen.
Glücklicherweise hatte der Fahrer vorab 
50 Euro vom Kunden erhalten. So konnte 
der Schaden minimiert werden, indem die 
Ware bei der Tankstelle zurückgegeben und 
das vorab erhaltene Geld zur Begleichung 
der Fahrtkosten einbehalten wurde. (KGF)
literatur:
Meißner/Mattern: Das Taxiunternehmen in 
der Praxis, 18. Auflage 2008, S. 33+34
Quellen:
Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG): 
http://www.gesetze-im-internet.de/ 
g_kg_1998/index.html
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB): 
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/
index.html
Verordnung der Landeshauptstadt München 
über den Taxitarif (Taxitarifordnung, TTO): 
http://www.muenchen.info/dir/
recht/410/410_20101110.htm
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Für Taxifahrer ist der Führerschein heilig, 
weil Existenzgrundlage – aber leider ist er 
nicht so felsenfest wie mancher Glaube. 
Der Führerschein kann entzogen werden, 
weil man ein Alkoholproblem hat oder weil 
man sehr krank ist oder weil man wiederholt gegen Straßenverkehrsvorschriften 
verstoßen hat oder weil man sonstwie 
 ungeeignet ist. „Auf nach Tschechien!“, 
heißt dann die Parole mancher Autofahrer. 
Sie beantragen dort oder in einem anderen 
EU-Staat einen neuen Führerschein. Ziemlich trickreich – denn es gibt seit vielen 
Jahren in der Europäischen Union (EU) den 
Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung 
von Führerscheinen. Das heißt, der EUausländische Führerschein wäre hier in 
Deutschland eine gültige Fahrerlaubnis. 
Wirklich?
1. neues eu-recht
Ist es wirklich so einfach? Man dürfte lustig hier weiterfahren, trotz unter Umständen noch laufender Sperrfrist? Das haben 
sich insbesondere die deutschen Behörden 
nicht gefallen gelassen: „Das ist Führerscheintourismus, das geht nicht“! Erbitterte Gerichtsprozesse waren die Folge. Etliche 
Male musste das höchste Gericht, der Europäische Gerichtshof (EuGH) entscheiden. 
Daraufhin haben die EU-Staaten eine neue, 
die 3. Führerscheinrichtlinie 2006/126 beschlossen, deren Vorschriften teilweise bereits in Kraft sind, andere werden es Mitte 
Januar 2013.
2. grundsatz der anerkennung
Es ist tatsächlich so: Jede Behörde muss 
 einen in einem anderen EU-Staat ausgestellten Führerschein anerkennen. Und zwar 
ohne jede Formalität. Und ohne, dass die 
Behörde prüfen darf, ob der Führerschein in 
einem anderen EU-Staat zu Recht erteilt 
wurde. Und ohne die Anerkennung mit dem 
Argument verweigern zu dürfen, die inländischen Kriterien bei der Führerscheinerteilung seien viel strenger. Und sogar ohne die 
Unterschreitung des im Inland geltenden 
Mindestalters des Führerscheininhabers einwenden zu dürfen, wenn das Mindestalter 
im Ausstellerstaat niedriger ist – Wie schön 
diese bürokratiefreie Lockerheit! Aber natürlich konnten die Regierungen der 
EU-Staaten das nur beschließen, weil sie 
zugleich vereinbarten, für die inländische 
Führerscheinerteilung weitgehend ähnliche 
Anforderungen einzuführen. Deshalb gilt 
dieser Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung auch nicht, wenn der Führerschein 
des anderen EU-Staates einem Umtausch 
gegen einen Führerschein eines Drittstaates, etwa Senegals, zu verdanken ist.
3. Wohnsitzerfordernis
Immer wenn Juristen von einem Grundsatz 
sprechen, wird es erst bei den Ausnahmen 
interessant. Es gibt im wesentlichen zwei: 
Der Führerscheininhaber muss seinen tatsächlichen Wohnsitz im Ausstellerstaat haben. Und zwar mindestens 185 Tage im Kalenderjahr. Mit diesem Erfordernis will man 
dem gefürchteten Führerscheintourismus 
entgegenwirken. Man kann sich vorstellen, 
dass nun um den Nachweis dieser Dauer 
gestritten wird. Aber auch dazu sagt die 
Richtlinie etwas: Will die Behörde die Anerkennung des EU-ausländischen Führerscheins wegen fehlender Mindestwohnsitzdauer im anderen EU-Staat verweigern, so 
muss sie diese Verletzung des Wohnsitzerfordernisses beweisen, und zwar entweder 
durch Angaben auf dem Führerschein selbst 
oder durch unbestreitbare Informationen, 
die sie von Behörden des anderen EU-Staates erlangt hat.
4. keine anerkennung während 
sperrfrist oder entzug
Die 2. Ausnahme vom Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung betrifft die Zeit während des inländischen Entzugs oder einer 
Sperrzeit oder einer Beschlagnahme: In 
dieser Zeit dürfen keine Führerscheine 
 anerkannt werden, die in einem anderen 
EU-Staat erteilt wurden. Also doch kein 
lustiges Weiterfahren! Und wenn man gegen eine Sperrfrist Rechtsbeschwerde einlegte und sich das Verfahren lange hinzieht, unter Umständen sogar mit der 
Ungültigkeit der Sperrzeit endet? Auch 
dann keine Anerkennung.
5. und danach?
Nach Ablauf der inländischen Sperrzeit 
kann die Behörde eines anderen EU-Staates 
eine Fahrerlaubnis erteilen. Sie muss dazu 
auch nicht den Heimatstaat des Bewerbers 
konsultieren. Und der Heimatstaat hat diese 
neue Fahrerlaubnis anzuerkennen. „Das ist 
doch immer noch Missbrauch!“ klagen manche deutsche Behörden. Aber der EuGH hat 
unmissverständlich betont (Rechtssachen 
Wierer 445/08 und Akyüz 467/10): Es ist 
in der EU jedermanns gutes Recht ist, sich 
überall hinzubewegen, wohin man will 
(„Freizügkeitsrecht“) und sei es, dass man 
von den weniger strengen Vorschriften einiger EU-Staaten profitieren möchte.
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u nterhaltung
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. 
Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. 
Interessant für Anfänger und Profis. In diesem Monat der Buchstabe „E“
e
➔ s chrottis f iaker- abc
➔ ein lOb – Ja, das gibt’s trotz aller Kritik 
(s. weiter unten) vom Schreiber auch schon 
mal, sogar für Straßenbauer und Ampelschalter, namentlich für die von der Monsterbaustelle rund um den Luise-Kiesselbach-Platz. Was und wie dort gearbeitet 
wird, verdient echtes Lob! Die Ampelschaltungen sind unter den extremen Umständen 
(voller Verkehr ohne Sperrungen) als genial 
zu bezeichnen – und stammen dementsprechend auch nicht von unseren städtischen 
Ampelmännern, sondern werden von der 
Baustellenleitung höchst professionell so 
ausgearbeitet. Könnte man diese Leute 
nicht dauerhaft für das KVR abwerben?
Der Gegensatz, und damit wäre Schrotti 
schon wieder bei seiner üblichen Meckerei, 
ist z.B. oberhalb des Richard-Strauss-Tunnels zu sehen: selbst während (!) der mehrjährigen Bautätigkeit gelang es den Baustellen-Verantwortlichen, den Verkehrsfluss einigermaßen aufrecht zu erhalten. 
Seit die Stadt wieder selbst für die Ampelphasen zuständig ist, sind die Wartezeiten 
z.B. Richard-Strauss/Stuntz trotz des Wegfalles des Mittleren Rings (ist ja jetzt im 
Keller) 24-stündig länger als je zuvor. Ähnliches gilt z.B. für Petuel-/Schleißheimer 
Str. oder für Petuel-/Belgrad- bzw. Knorrstraße. Man muss kein erotisches Verhältnis zum Thema „Verkehrsfluss“ haben, 
um draufzukommen, dass hier etwas nicht 
stimmen kann.
➔ eis und schnee – Alle Jahre wieder … 
Nach dem wirklich überraschenden Wintereinbruch Ende Oktober mit ca. zehn Zentimetern Schnee in der Stadt darf Frau Holle 
erneut zuschlagen. Dann ist wieder mit 
„vereinzelten Flohschnecken“ (ZDF-Wetterbericht) oder auf der A 9 mit „Schneefall 
in beiden Fahrtrichtungen“ (Bayern 3) zu 
rechnen.
Freilich auch mit Autofahrern (leider auch 
Taxlern), die auf einem komplett freigesalzenen Mittleren Ring mit 30 dahinkriechen, 
mit einem Tuch während der Fahrt die Innenseite der Frontscheibe vom Beschlag befreien und, wenn das Auto länger im Freien 
gestanden ist, nur ein paar postkartengroße 
Schießscharten für „ausreichende Sicht“ 
halten. Innenheizung und Lüftung, Heckscheibenheizung, freigekratzte Außenspiegel 
– alles nur übertriebenes Gedöns automobiler Wichtigtuer! Wer während der Fahrt eh’ 
nur mit Tunnelblick nach vorne schaut, 
braucht den ganzen Schmarrn sowieso nicht. 
Immerhin konsequent. 
Und dass es selbst bei strengen Minusgraden 
albern (oder auch: schrecklich) aussieht, 
wenn ein Fiaker mit Skischuhen, umgeschnalltem Zweimannzelt, Handschuhen und 
Bommelmütze auf dem Schädel hinter dem 
Steuer sitzt (das sind dann auch meist die 
Innenscheiben-Kratzer), wird an den Betreffenden ebenso vorbeigehen wie die Empfehlung, sich für zuhause endlich mal einen 
Spiegel anzuschaffen. 
➔ endlOs – Am Freitag, 16.11. gegen 
13.30 Uhr, wollte der Schreiber es genau 
wissen und machte sich per Motorrad auf 
den Weg zur Tierparkbrücke. Dort selbst 
 w urde überhaupt nicht gearbeitet, aber 
ein paar Meter weiter in der Tierparkstraße 
war ein, in Worten: ein Arbeiter damit 
 beschäftigt, neue Randsteine zu setzen, 
während zwei weitere Männer mit kleinen, 
handlichen Radladern damit zu tun hatten, 
Schutt- und Sandhaufen von A nach B und 
wieder zurück zu versetzen.
Einer der Männer gab bereitwillig die Auskunft, dass seines Wissens Anfang Dezember 
die Straße wieder freigegeben werde. An 
der Tierparkbrücke selbst werde überhaupt 
nichts gemacht; die Arbeiten beträfen nur 
die Tierparkstraße, genauer gesagt, das Setzen neuer Randsteine. Wenn die Angaben 
des Mannes richtig waren, wird man also nur 
dafür runde zwei Monate (Sperrung seit 
1.10.) gebraucht haben. Eine weitere Nachschau am selben Nachmittag am Kreppeberg 
(Abfahrt von der Wolfratshauser- zur Maria-Einsiedel-Str.) ergab, dass dort schlicht 
und einfach niemand anzutreffen war. Nicht 
die geringste Spur irgendeiner Bautätigkeit. 
Gesperrt übrigens seit 1. Mai 2012!
Da möchte man doch mit der Nachrichtensprecherin des WDR sagen: „Wir bitten die 
Panne zu Beginn zu verzögern“. Straßenreparatur in München: eine einzige, lang 
verzögerte Panne! 
Dass es auch schneller ginge, wenn man nur 
wollte, zeigte die Neu-Asphaltierung des 
Stephansbergerls Anfang November: gut, 
das Stückerl ist nur ca. 30 Meter kurz, aber 
innerhalb von nur zwei Tagen (!) war die 
 Sache erledigt. Seltsam. 
➔ eng – geht’s nicht nur an den hier schön 
häufiger angeprangerten neu angelegten 
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„Wasserburger-Land“, „Lochhausen“, „Pfanzelt“, „Rot Kreuz“ oder „Trudering (Ort)“, an 
denen – teils wegen direkt daneben installierter Verkehrsinseln – das Aussteigen für 
den Taxifahrer zum hollywoodreifen Stunt 
wird. Auch wer zu den Schlanken und Gelenkigen unter uns gehört, wie z.B. Schrotti 
mit seinen hundert Pfund, äh, Kilo, wird 
hier einige Schwierigkeiten haben, das Telefon noch zu erreichen oder dem Einsteiger 
die Türe oder den Kofferraum öffnen zu können. Wer dennoch blindwütig das Risiko 
wagt, sollte sich nicht wundern, wenn er – 
trotz rechtsseitig parallel verlaufenden Radweges – links einen Radler, sagen wir mal, 
an der Weiterfahrt hindert (die müssen zunehmend die Radwege nicht mehr benützen, 
und der Begriff „Beleuchtung“ ist auch bei 
stockdunkler Nacht in München für Radfahrer ohnehin relativ), oder wenn es für den 
Rest der Schicht ohne Fahrertüre ziemlich 
zugig im Wagen wird. 
Ob die Enge an den Ständen nun künstlich 
herbeigeführt oder unvermeidlich ist: es ist 
immer wieder verblüffend, mit welch blinder 
Naivität manche Fiaker ohne den vorherigen 
(!) Blick in den linken Außenspiegel die 
Fahrertüre öffnen. Ein – im wahrsten Sinne 
des Wortes – umsichtiger Taxifahrer weist 
übrigens notfalls mit einem beherzten 
„Hoit, net aufmacha!“ auch die aussteigewilligen Fahrgäste darauf hin, dass rechts 
gerade ein Radler oder Fußgänger des Weges 
kommt. Gibt sonst nur hässliche Kratzer und 
Flecken …
➔ erwarTungen – Kurz nach Erscheinen 
dieses Heftes erwarten wir als Taxifahrer mit 
Weihnachten, Silvester und einem hoffentlich schneereichen Winter gute Umsätze. 
Unsere Fahrgäste erwarten guten Service 
(schnell, freundlich, kompetent) und nicht 
solche Schnarchzapfen, wie der Schreiber sie 
erst jüngst aus eigenem Erleben beschreiben 
musste (z.B. angefressene Pizza am Beifahrersitz, während der ganzen Fahrt die Limoflasche in der Hand, keinerlei Ortskenntnis 
usw.). Die Zentrale erwartet Fahrer/innen, 
die während der Ausführung von vermittelten Aufträgen (nicht nur MVG- oder Schülerfahrten!) jederzeit am Sprechfunk erreichbar sind, die sich bei Dunkelheit sogar den 
unglaublichen Luxus einer Taschenlampe 
(gibt’s im Baumarkt schon ab 1.99 inkl. Batterien) leisten, und die erst mal ihr Gesäß 
aus dem Auto bewegen, bevor sie die Zentrale anlügen „Name nix an Glocke, bitte 
anrufen“ – nur damit der Fahrgast, dessen 
Name natürlich bestens lesbar am Klingelschild zu lesen wäre, schon mit einem 
 „dicken Hals“ einsteigt und sich schwört, 
niemals mehr die Münchner Taxifahrer zu 
bemühen. Ein bisserl mehr Eigeninitiative, 
nicht nur beim Abstauben und illegalen Aufstellen, wäre schon wünschenswert. Diese 
Erwartungen der Zentralisten entsprechen 
übrigens keiner Kasernenhof-Mentalität – 
das mag früher mal der Fall gewesen sein – 
sondern dem Bestreben, der Kundschaft den 
bestmöglichen Service (s.o.) zu bieten. Was 
Ihre Erwartungen betrifft: nützen Sie doch 
die Gelegenheit, Leserbriefe an den TAXI-
KURIER zu schicken. Wenn nicht gerade 
 Unflätigkeiteiten enthalten sind – aber 
das käme ja ohnehin nicht vor – werden 
sie auch abgedruckt. 
Möge uns der Heilige Fiacrius auch im 
nächsten Jahr gewogen sein! (MS)
JANUAR 2013 ⁄ taxikurier ⁄ 23
 
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Taxischule der Taxi-München eg – Aufgrund einer kurzfristigen personellen Veränderung zum Ende des Jahres 
2011 war die Geschäftsführung der Taxi-München eG gefordert, innerhalb weniger Wochen ein neues Konzept auf 
die Beine zu stellen, damit ab Januar 2012 der Unterrichtsbetrieb in der eigenen Taxischule weitergehen kann. 
Über den Jahreswechsel wurde ohne freie Tage eine neue 
Taxischule in neuen Räumen aus dem Boden gestampft, 
die nicht nur den hohen Qualitäts-Level beibehalten konnte, sondern diesen sogar deutlich steigerte. Durch neue 
Unterrichtsmethoden und Lehrpläne wird dem Schüler ein 
Gesamtkonzept mit individueller Betreuung abgeboten, 
welches sich in den Ergebnissen abzeichnet. Besonders die 
Intensiv-Kurse und Leistungskurse unterstützen die Absicht, nicht nur die Leute durch die Prüfung zu bringen, 
sondern tatsächlich gute Taxifahrer auszubilden, mit großem Erfolg.
auftragszahlen – Nach einem etwas schwachen Start ins 
neue Jahr mit einem Januar ohne Winter, was bei einigen 
Taxiunternehmern an die fi nanzielle Schmerzgrenze ging, 
drehte sich jedoch der Spieß im weiteren Verlauf des Jahres und insbesondere der Ferienmonat August zeigte sich 
von seiner besten Seite, sodass im nun zu Ende gehenden 
Jahr die positive Entwicklung aus 2011 nicht nur wiederholt, sondern sogar noch ausgebaut werden konnte. 
bedarfsstandplätze – sind Örtlichkeiten, an denen das 
Verbot der Bereitstellung außerhalb von Taxistandplätzen 
mittels Ausnahmegenehmigung aufgehoben ist. Diese 
 Örtlichkeiten werden als Bestandteil der Taxiordnung der 
LH München in einer Form einer Liste ausgewiesen. Diese 
Liste soll regelmäßig durch die Behörde aktualisiert werden, damit dem tatsächlichen Bedarf an derartigen Aufstell-Möglichkeiten zeitnah Rechnung getragen wird. Leider wartet das Münchner Taxigewerbe seit nunmehr fast 
einem Jahrzehnt auf eine aktualisierte Fassung dieser für 
uns so wichtigen Liste. Der Schuldige hierfür ist schnell 
gefunden: Seitdem der Oberbürgermeister der LH München 
die „Kompetenz“ in Sachen Taxistandplätzen von der Verwaltung in die Hände der Bezirksausschüsse verlagert hat, 
und damit die Prozesse um Monate in die Länge gezogen 
werden, nur um die Bezirksausschüsse mit Aufgaben auszustatten, und damit nebenbei das Gewerbe zu schädigen, 
herrscht in der Verwaltung keine Einigkeit, ob nun die 
 Bedarfstandplatz-Liste auch dem Wohlwollen der Bezirksausschüsse untersteht oder ob die Verwaltung diesen Akt 
 alleine vollziehen darf. Leidtragende davon sind insbesondere diejenigen Kollegen, die jahrelangen Irrtümern aufgrund mangelhafter Formulierungen durch nicht mehr vorhandene Mitarbeiter im KVR und auch bei der Taxi 
München eG aufgesessen sind und letztendlich dafür bestraft wurden; nicht zuletzt aufgrund des Unnachgiebigkeit einer Mitarbeiterin der Polizeiinspektion 12.
sicherheit – ist ein Thema, das nie an Bedeutung verlieren darf. Das Jahr 2012 hat uns in zweierlei Hinsicht wieder auf den Boden der Realität geholt: Zum einen gab es 
wieder bewaffnete Überfälle auf Kollegen, und es war wieder einmal an der Zeit, die Sensibilität hierfür zu schärfen, 
und zum anderen hat uns der schwere Unfall des Kollegen 
auf der Landshuter Allee gezeigt, wie wichtig die Benutzung des Sicherheitsgurtes ist. Zugleich hat auch dieser 
Unfall wieder gezeigt, wie weit die veraltete Bestimmung 
der StVO, nämlich die Freistellung von Taxi- und Mietwagenfahrern von der Anschnallpfl icht auf Fahrten mit Fahrgästen, von der Realität abdriftet. Diese Bestimmung 
muss schnellstens abgeschafft werden! Die Sicherheit 
steht an oberster Stelle!
app-user – Viel wurde über dieses Thema geschrieben 
und diskutiert. Fakt ist, dass sich diese Entwicklung nicht 
aufhalten lässt, und nur derjenige im Geschäft bleibt, der 
den Weg mitgeht. Deshalb hat die Taxi München eine eigene App auf den Markt gebracht, die es unseren Kunden ermöglicht, schnell und einfach ein Taxi zu bestellen, und 
das nicht nur in München, sondern auch in vielen anderen 
Großstädten. Es gibt keinen Anlass, langjährige Kunden an 
die Konkurrenz zu verscherbeln, um dann dafür zu bezahlen, um eben diese Kunden wieder befördern zu dürfen. Es 
ist eben alles eine Frage der unternehmerischen Weitsicht 
oder, einfacher gesagt, eine Frage der Intelligenz. (TK)
➔ 2012





München splitter
➔ Nach neun Jahren „Turmstüberl“ im Valentin-Musäum 
hat Petra Perle ihren Job als Wirtin an den Nagel gehängt.
➔ Die Wirtsleute vom Mini-Hofbräuhaus im Englischen 
Gar ten haben ihr zweites Lokal aufgemacht. Im Concordia- 
Park in Neuhausen fi rmiert der neue Geheimtipp unter 
„Geyerwally“ .
➔ Nachdem er das „Unionsbräu“ Ende November verlassen 
hat, übernimmt Wiggerl Hagn die „Hirschau“ im Englischen 
Garten. (PR)
24 ⁄ taxikurier ⁄ JANUAR 2013
 
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taxi- a lltag 
in einer losen folge werden hier die einzelnen Taxifahrer- 
Typologien beschrieben. diese aufzählung nimmt weder 
für sich in anspruch vollständig zu sein, noch ist der inhalt absolut ernst zu nehmen. Vielleicht finden sie sich ja 
 wieder.
folge 2
➔ Der r osinen- picker
Gerade jetzt im Advent, der staaden Zeit, genießen wir gerne 
das leckere Weihnachtsgebäck, in dem wir viele süße Rosinen 
finden. Manche Menschen mögen Rosinen, andere eher nicht. 
Beide jedoch picken diese Früchte nur zu gern aus dem Gebäck, 
um sie dann entweder mit Leidenschaft zu verspeisen oder zu 
entsorgen. All diejenigen, die auf diese Art Jagd auf das Besondere machen, nennen wir Rosinen-Picker.
Diese Verhaltensmuster finden wir auch bei Kollegen im Taxigewerbe. Diese „geschäftstüchtigen“ Fahrer/innen lassen sich 
im Laufe der Zeit für alles in der Funkvermittlung sperren, 
was ihrer Meinung nach zu wenig Gewinn und zuviel Aufwand 
bringt. Da wird plötzlich eine Hundeallergie attestiert oder 
man kann nichts mehr heben und schon gar keine Rollstühle 
in den Kofferraum wuchten. Zusätzlich lässt man sich noch für 
unlukrative Kunden sperren, um ja keine „unwirtschaftliche“ 
Kundschaft befördern zu müssen. Verwundert müssen wir aber 
dann immer wieder feststellen, daß diese „Kollegen“ plötzlich 
von allen Wehwehchen kuriert sind, wenn nur das Fahrziel 
weit genug weg ist. 
Man stelle sich nur mal vor, wie belastend für einen „Tierhaar-Allergiker“ eine kurze Fahrt mit dem Zwergpudel zum 
Bahnhof sein muß. Sollte derselbe Fahrgast mit seinem Schäferhund aber nach Nürnberg wollen, so wäre die dermatologische Belastung für diesen hautkranken Fahrer anscheinend 
ohne Bedeutung, vielleicht packt er sogar das Hundefutter mit 
den Leckerlis aus. Nachdem sich Kollege/Kollegin „Rosinen-Picker“ für alles hat sperren lassen, was für ihn/sie unzumutbar 
ist, steht diese/r sich vor den zahlreichen Hotels dieser Stadt die 
Reifen platt und nörgelt über das Geschäft. Es verwundert keinen 
der zahlreichen „Tausendsassas“ (= Kollegen die alles fahren) in 
unserem Gewerbe, wenn solch selektives Fahren irgendwann in 
der Pleite endet. Tatsache ist, dass Kurzfahrten mit geringen 
Zeitaufwand und gutem Kilometerschnitt die weiten Fahrten mit 
schlechtem Kilometerschnitt wieder ausgleichen. So eine Mischkalkulation ist auch im Taxigewerbe der goldene Mittelweg. Wir 
alle sind Dienstleister und sollten uns deshalb auch so verhalten. 
Das schönste an unserem Beruf ist doch die Vielfalt unserer Kunden. Gerade ältere Menschen erkennen es dankbar an, wenn sie 
ein Fahrer befördert, der nicht wegen der kurzen Strecke motzt 
und unfreundlich ist. Es gab schon immer Trinkgeld von Hundebesitzern, wenn man deren animalische Begleiter besonders 
hübsch und liebenswert fand! (auch wenn man danach 10 Minuten zum Absaugen der Hundehaare benötigt). 
Sich gewissen Kundenkreisen zu verschließen, macht weder wirtschaftlich noch menschlich Sinn. Wir brauchen jeden Kunden, 
vor allem aber auch die Kurzstrecken. Rund ein Drittel unseres 
Umsatzes erzielen wir mit Kurzstrecken. Hätten wir diese nicht, 
fehlt uns ein Drittel der Fahrten und damit ein Drittel des Einkommens. (AL)
grundkurs: 
Montag/Mittwoch 17.30 – 19.30 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr
leistungskurs: individuell nach Bedarf
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Unter dem Begriff Trinkwasser versteht der 
Fachmann Süßwasser mit einem so hohen 
Reinheitsgrad und einem adäquaten Anteil 
an Mineralstoffen, dass es für den menschlichen Gebrauch, also zum Trinken und für 
die Zubereitung von Speisen, bedenkenlos 
eignet ist. Diese in unseren Breitengraden 
selbstverständliche Eigenschaft ist jedoch 
bei weitem nicht überall auf dem Globus 
gegeben.
wasser ist das wichtigste lebensmittel 
auf der erde
Münchner wasser ist hervorragend
Das Trinkwasser in der bayerischen Landeshauptstadt München ist qualitativ eines 
der Besten überhaupt. Glasklar und quellfrisch sprudelt unser Wasser aus den Hähnen und ist sogar für die Zubereitung von 
Babynahrung geeignet.
Das Trinkwasser für München entspringt 
den Quellen im Mangfalltal sowie im Loisachtal und wird über moderne Druckleitungen in die Großstadt gebracht. 
Das Leitungsnetz mit einer Rohrlänge von 
über 3.200 Kilometern versorgt die Stadt 
München mit Trinkwasser. Je nach Lage eines Stadtteils in verschiedenen Druckstufen, damit auch in den höher gelegenen 
Gebäuden stets der erforderlich Druck vorhanden ist.
Die Herkunft des Wassers aus dem Mangfalltal kann auch mit dem Fahrrad erforscht 
werden. Auf dem sogenannten „M-Wasserweg“, beginnend am Deutschen Museum 
über Deisenhofen und Sauerlach bis nach 
Thalham und Gmund, erwartet den Radfahrer eine interessante Strecke von ca. 
80 km. Darüber gibt es sogar einen eigenen Wanderwegführer.
Pro Kopf beträgt der Wasserverbrauch in 
München täglich 230 Liter. Die wichtigere 
Frage ist aber, wie viel Wasser sollte der 
Mensch täglich zu sich nehmen. Hier gilt 
die Regel: pro Kilogramm Körpergramm 
etwa 30 Milliliter, das sind bei einem 
50 kg-Menschen 1,5 Liter bzw bei einem 
100-kg Brocken ca 3 Liter. Diese Wassermenge ist nötig, um die lebensnotwendigen Körperfunktionen zu erhalten und zu 
unterstützen. Insbesondere die Förderung 
von Herz- und Kreislauffunktionen, aber 
auch die Unterstützung von Reinigungsmechanismen in den Nieren und der Leber 
sowie die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte und des Nervensystems sind der 
Grund für diesen Wasserbedarf. Auch während der Tätigkeit des Taxifahrens ist Wasser der ideale Durstlöscher, weil zusätzlich 
zum Bewegungsmangel nicht auch noch 
Zucker in den Körper gelangt. 
Jedoch ist das getrunkene Wasser nur ein 
Bruchteil dessen, was wir mit Wasser sonst 
noch anstellen: Vom Zähneputzen, Duschen 
und Baden über die Spülung der Toilette, 
den Verbrauch der Waschmaschine und des 
Geschirrspülers bis zum Blumengießen und 
zum Autowaschen reichen die Anwendungen, die unter dem Strich die täglichen 
230 Liter pro Kopf ergeben.
Nicht nur Taxifahrer brauchen täglich Wasser, auch unsere Taxis benötigen diese 
Flüssigkeit. Neben der regelmäßigen Kühlwasserkontrolle sollte vor allem in den 
winterlichen Monaten immer ausreichend 
➔ ein kostbares g ut
unser wasser
t iteltheM a
wasser ist der ursprung allen lebens. 71% der erdoberfläche ist von dem Molekül mit der chemischen f ormel h2O bedeckt. 
als Produkt der Oxidation von w asserstoff, ist wasser die einzige chemische Verbindung, die in allen möglichen zustandsformen 
auftritt: im festen zustand als eis, gasförmig als nebel oder dampf, und flüssig als w asser. das gesamte wasservolumen auf und 
im Planet erde beläuft sich auf 1,39 kubikkilometer. gut 97% des gesamtvorkommens besteht aus dem salzhaltigen wasser der 
weltmeere, nur 3% ist als süßwasser in flüssen und seen enthalten. süßwasser bildet die basis allen irdischen lebens und ist 
das wichtigste lebensmittel auf der erde.
 
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Diese 200 Millionen Kubikmeter Abwasser 
sammeln sich aus ca. 140.000 Hausanschlüssen und 70.000 Straßenabläufen. 
Für Wartung und Reparatur der Kanalisation 
sowie zum Betrieb der beiden Kläranlagen 
beschäftigt die Münchner Stadtentwässerung an die 850 Mitarbeiter. Das Ergebnis, 
sprich das geklärte Wasser, das die Kläranlagen verlässt, hat nahezu wieder Trinkwasserqualität und fließt über Pumpwerke 
unter der Isar hindurch in den großen Speichersee bei Aschheim, ehe es über den 
Mittleren-Isar-Kanal bei Moosburg wieder 
in die Isar gelangt. (TK)
Dr. Jürgen Stahlberg
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Flüssigkeit in der Scheibenwaschanlage 
vorhanden sein, damit stets eine klare 
Sicht gewährleistet ist. Zusammen mit der 
Ölstandkontrolle und der Überprüfung des 
Reifenluftdrucks sollten diese Tätigkeiten 
bei jedem Tankstellenstop zur Routine 
 gehören.
230 liter w asser verbraucht jeder 
bürger Münchens täglich
230 Liter pro Kopf beträgt der tägliche 
Wasserverbrauch in München. Bei ca. 1,37 
Millionen Menschen kommen da ca. 315 
Millionen Liter zusammen, die nach dem 
Verbrauch auch wieder gereinigt werden 
wollen. Deshalb ist eine funktionierende 
Stadtentwässerung genauso wichtig wie die 
Wasserversorgung. Im vorletzten Jahrhundert war es ein Münchner, der diese hohe 
Priorität der Entwässerung aus hygienischer 
Perspektive erkannte: Max von Pettenkofer, 
Chemiker und Hygieniker, war maßgeblich zusammen mit dem Baumeister und 
Architekt Arnold von Zenetti an der 
Entstehung der Münchner Stadtentwässerung beteiligt. Mit dem Beginn des Baus 
von Kanalisationen verschwand schlagartig 
die Seuchen- und Cholera-Problematik 
sowie störende Geruchsbelästigungen. 
München verdankt Max von Pettenkofer 
somit die Trinkwasserversorgung und die 
Kanalisation.
Im Jahre 2012 besteht das Kanalnetz der 
Münchner Stadtentwässerung, die als Eigenbetrieb der LH München mit Sitz im 
technischen Rathaus in der Friedenstraße 
firmiert, aus ca. 1.200 Kilometern begehbaren Kanälen und weiteren 1.150 Kilometern Rohrkanälen. Die jährliche Niederschlagsmenge von ca. 1.000 mm ist der 
höchste Wert aller deutschen Großstädte. 
Trotz überdimensionierter Kanäle wäre das 
System bei starkem Regen völlig überlastet, weshalb insgesamt 13 Regenrückhaltebecken das Regenwasser puffern und zum 
geeigneten Zeitpunkt langsam dem Kanalnetz zuführen. Sollten aber auch diese 
Rückhaltebecken nicht mehr aufnahmefähig sein, gibt es mehrere sogenannte Regenaustritte, wo dann das Abwasser, stark 
verdünnt durch die Regenmassen, direkt in 
die Isar eintritt.
Zur Reinigung der Abwässer betreibt die 
Münchner Stadtentwässerung zwei Großkläranlagen. Die ältere dieser beiden Kläranlagen ist das Klärwerk München 1 auf 
dem Gut Großlappen in München-Freimann.
Die zweite Kläranlage der Stadt München 
ist das Gut Marienhof im Ortsteil Dietersheim der Gemeinde Eching im Landkreis 
Freising, die 1989 neu geschaffen wurde 
und zusammen mit Großlappen jährlich 
ca. 200 Millionen Kubikmeter Abwasser 
 reinigt. 
Hauptsammelschacht, Mangfall
Klärwerk Großlappen
Foto: iStockphoto
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der Taxikurier testet seit anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. 
Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-scout mit einer besonderen aufgabenstellung 
auf Münchens straßen und standplätzen unterwegs und berichtet über seine erfahrungen und erlebnisse. die ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als 
auch freiwillige leistungen und wünsche unserer f ahrgäste erfüllt werden. in dieser 
ausgabe küren wir den Jahres-gewinner 2012.
➔ r ückblick auf D as Jahr 2012
t axi- check München 
Zum Jahresende kann die deutsche Wirtschaft wohl überraschend aufatmen. So 
stieg der Ifo-Geschäftsklimaindex um 1,4 
auf 101,4 Punkte, wo er doch sechs Monate 
in Folge gefallen war. „Die deutsche Konjunktur stemmt sich gegen die Euro-Krise“, 
sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn Ende 
November.
Auch Münchens Taxifahrer stemmen sich 
Tag für Tag gegen jegliche Krise. Der Erfolg 
ist dabei das erste Ziel und der Weg dorthin für manche schwer und steinig. Wie in 
jeder Branche, gibt es aber die Guten und 
die Bösen, die Fleißigen und die Faulen, 
die Engagierten oder Gleichgültigen. Der 
monatliche Taxi-Check macht genau diese 
Eigenschaften transparent. Monat für Monat freuen oder ärgern sich die ausgewählten Kandidaten über ihre Zensur. 
Von potentiell 220 möglichen Punkten, 
bzw. Sternen, überholt das Jahres-Gesamtergebnis mit 125 Punkten/Sternen das 
rückläufige Ergebnis vom Vorjahr mit nur 
94 Sternen. 
220 Punkte = 4 sterne (maximale 
bewertung) x 5 (monatl. geprüfte 
Taxifahrer) x 11 (Monatsthemen)
Wir freuen uns, dass wohl immer mehr 
 Taxifahrer den TAXIKURIER nutzen. Mit 18 
Sternen rangiert das Thema „Lesen Sie den 
 TAXIKURIER?“ (Oktober) an erster Stelle. 
Da hierzu 8 Befragungen stattgefunden 
 haben, fließt das Ergebnis nicht in die Gesamtbewertung – auch wurde kein Gewinner definiert, um unsere Objektivität zu 
wahren.
Platz 1: Unsere Taxifahrer werden immer 
genauer. Denn auch bei Kurzfahrten hat jeder Fahrgast das Recht auf eine ordentliche 
Quittung. Die Vollständigkeit der Angaben 
war nur zwar nur bei einem Fahrer perfekt, 
keiner hat komplett versagt. Deshalb auch 
der klare Sieg mit 14 Sternen für den Check 
im August. 
Platz 2: „Wie viel kostet eine Taxifahrt 
bis zum Gefilde?“ Oft sind weder die Himmels-richtung, der Stadtteil noch die 
 Adresse bekannt. Zum Glück gibt es Hilfsmittel wie Navi, Taxizentrale oder ganz 
simpel den Stadtplan. Unsere Fahrer waren 
bei diesem Thema durchwegs kreativ und 
haben mit dem Mai-Thema „Fahrpreisschätzung“ den zweiten Platz erreicht.
Platz 3: Mit dem Juni-Thema „Trinkgeld“ 
prüfte der Taxi-Check die Erwartungen unserer Fahrer zum nicht selbstverständlichen 
Extra-Bonus. Schön, dass die Kandidaten 
nicht mit Frustration und Ärger reagierten 
und die Studie unter die ersten drei Plätze 
gelangte.
Platz 6 und 9: keine gewinner. 
Durch die stupide Erklärungsnot zum Thema 
„Fundsachen“ hat der Taxi-Check im Juli 
keinen Gewinner hervorgebracht. Bezüglich 
eines vermeintlichen Handy-Verlustes im 
Taxi wurden hauptsächlich pessimistische 
Äußerungen zum Besten gegeben, die seriöse Abgabepflicht bei der Polizei wurde 
nicht einmal erwähnt. April, April … unser 
Scout war nach der Befragung zum Thema 
„Gepäckservice“ nicht mehr zum Scherzen 
aufgelegt. Warum nur fördern unsere Fahrer 
nicht dieses praktische Service-Angebot 
und profitieren von diesem schnell verdienten Zusatzgeschäft?
Nach eingehender Prüfung und Abstimmung wurde aus allen „Grandiosen“ die 
beste Leistung ermittelt. 
der Jahres-gewinner!
Gazanfer Celik
Waldmeisterstraße 95b
80935 München
der Taxikurier gratuliert ganz herzlich! 
2013 werden wir unseren anonymen Taxi- 
Scout wieder auf Münchens Straßen 
 schicken und freuen uns auf erfolgreiche 
Ergebnisse.
Unser Taxi-Scout hat in 2012 wieder 
11 unterschiedlichen Monats-Themen 
„gecheckt“ . Dabei standen wieder die 
klassischen vier Taxi-Basics, wie Pflichtaufgaben, freiwillige Leistungen, Professionalität und Ortskunde auf dem Prüfstand. Je nach Leistung erhielten die 
Fahrer folgende Bewertungen: 
WWWW grandios
WWW sehr gut
WW gut
W befriedigend
– nicht überzeugend
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rang Taxi-check Thema sterne gewinner
Oktober „Lesen Sie den 
TAXIKURIER?“ 18 ohne 
 Bewertung
1 August Taxiquittung 14 Gazanfer Celik
2 Mai Fahrpreisschätzung 13 Claus 
 Guttenthaler
3 Juni Trinkgeld 12 Carlo Etano
4 November Taxi in Zahlen 11 Hans Dieter 
Hoppe
5 Dezember Theater-Szene 
München 11 anonymer 
 Gewinner
6 Juli Fundsachen 10 kein Gewinner
7 September Kreditkarten 10 Wolfgang 
 Jandke
8 März Auto-Booking 10 Argirios 
 Miliopolus
9 April Gepäckservice 8 kein Gewinner
10 Februar „Wie werde ich 
Taxifahrer?“ 8 Metin Erdogan 
gesamt 125 
Metin Erdogan Für seine optimistische 
 Berufsberatung (02/12)
Argirios Miliopulos Für seine hochaktuelles 
 Service-Know How (03/12)
Claus Guttenthaler Für seine clevere Kalkulation (05/12)
Carlo Etano Für seine ehrliche Berufsauffassung (06/12)
Gazanfer Celik Für seine Detailtreue (08/12)
Wolfgang Jandke Für seine Kreditkarten- 
Akzeptanz (09/12)
Hans Dieter Hoppe Für sein Branchenwissen (11/12)
anonymer Gewinner Für seinen Kultur-Verstand (12/12)
ranking Monatsthemen hinsichtlich deren 
 gesamt- bewertung und Monatsgewinner
Die höchste bewertung „grandios“ erhielten 8 taxifahrer:
auflösung b il Der Witz (Deze Mber-a usgabe)
„ein neuer service für unsere randstoa-schwoibn. 
aber für sie, gnä frau, mach i gern a a usnahm!“
Stelios Angelokastritis hat wieder zugeschlagen und eine 
 persönliche Karikatur von Manfred Kraus gewonnen. 
Herzlichen Glückwunsch! (PR)
➔ a nD the W inner is …
Motiv D es Jahres
Gesehen im „Dicken Mann“
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JANUAR 2013 ⁄ taxikurier ⁄ 29
 
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In München und Umland sind über 300 Silvesterpartys geplant – vom Gala Dinner bis 
zur großen Silvester-Sause. Alleine im „Hotel Bayerischer Hof“ fi nden unter dem Titel 
„The Greatest Party in Town“ in 12 unterschiedlichen Locations verschiedene Veranstaltungen statt. Im „Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski“ kann man bei einem 
delikaten 3-Gänge-Menü und Opernklängen 
das neue Jahr elegant begrüßen. In allen 
Clubs und Diskotheken der Stadt wird gefeiert. Wer noch auf der Suche nach einer passenden Örtlichkeit ist, kann sich einmal 
durch das Gastronomie-Alphabet von München arbeiten: vom Augustiner bis zum Zoozies, von der BMW-Welt bis zum Flughafen, 
überall gibt es Möglichkeiten mit Gleichgesinnten in das neue Jahr zu rutschen.
Diese Fülle an Partyzonen, zusammen mit 
den Feiermeilen in der Ludwig- und Leopoldstraße, im Tal und am Friedensengel 
garantiert den Münchner Taxifahrern traumhafte Umsätze, vorausgesetzt sie sind bereit, den Jahreswechsel am Steuer eines 
Taxis zu verbringen.
in dieser nacht kann man nichts 
falsch machen
Wer sich für das Arbeiten entschieden hat, 
und das werden nicht Wenige sein, kann 
bereits zwischen 17.00 Uhr und 21.00 Uhr 
Umsatz generieren. Zu dieser Zeit schwärmen die gutgelaunten Partygänger aus und 
sind auf dem Weg zu ihrem ersten Ziel einer meist langen Nacht. Sind alle angekommen, wird es ruhig für das Münchner Taxigewerbe. Zwischen 21:00 Uhr und Mitternacht ergibt sich erfahrungsgemäß nicht 
viel. Geübte Silvester-Taxler nutzen diese 
Ruhepause, um dem späteren Trubel frisch 
gestärkt entgegen zu treten.
In dieser Schicht kann man eigentlich 
nichts falsch machen. Wo man auch 
 hinfährt, warten die Fahrgäste in großer 
Zahl. In solchen Zeiten kommen besonders die Vorteile der automatischen Vermittlung zum Tragen, wenn durch Zielmeldung und Anschlussfahrtenvermittlung ein Optimum an Effi zienz erreicht 
wird.
Für die Zentrale der Taxi-München eG bedeutet die Silvesternacht, mit maximaler 
Besetzung zahlreiche Vorbestellungen entgegen zu nehmen, und zugleich den wartenden Kunden am Telefon schonend erklären zu müssen, dass es dauern kann, bis 
das ersehnte Taxi tatsächlich kommt. Natürlich dürfen wir auch in dieser Nacht 
 unsere Stammkunden nicht vergessen, die 
das ganze Jahr für unsere Umsätze sorgen. 
Deren Bedienung wird daher weitgehend 
 sichergestellt. 
Leider ist es an Silvester nicht nur ein 
friedliches, ausgelassenes Feiern. Es gibt 
auch hier die berühmte Kehrseite der MesILVesTer
➔ Die taxinacht Des Jahres
wie jedes Jahr erwartet uns auch an silvester 2012 die nacht der superlative. 
für diejenigen, die feiern wollen, bietet sich in der silvesternacht eine schier 
nicht enden wollende auswahl an Möglichkeiten.
Dr. Cichon & Partner
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Cichon_Partner.qxd:176x60 08.08.2011 13:45 Uhr Seite 1
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titeltheMa
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daille. Durch übermäßigen Alkoholkonsum 
hat sich so mancher nicht mehr unter Kontrolle. Es kommt zu Ausschreitungen und 
Ausscheidungen, die wir weder vor noch im 
Taxi sehen wollen. Bei manchen Aufhaltern 
am Straßenrand schadet es sicher nicht, 
etwas genauer hinzusehen und zu prüfen, 
ob der Kamerad auch tatsächlich beförderungsfähig ist. 
Ein großes Problem stellt auch der Hang 
vieler Pyromanen dar, fahrende Taxis als 
Ziel ihrer Begierden zu missbrauchen. Es 
kam in den letzten Jahren immer wieder 
vor, dass selbst Krankenwagen und Notarztfahrzeuge vorsätzlich beschossen wurden. 
Teilweise mussten nach einem Einsatz erst 
einmal Silvesterraketen aus dem Kühlergrill 
heraus operiert werden. So schön ein gelungenes Feuerwerk auch ist, es sollte hoch 
über unseren Köpfen stattfinden. Auf einer 
Motorhaube hat weder der China-Böller 
noch die in allen Farben des Spektrums abbrennende Superrakete etwas zu suchen. 
Ein weiteres Problem ist mitunter auch die 
Rauchentwicklung der Feuerwerkskörper. An 
manchen Stellen der Stadt wird zum Zeitpunkt der größten Ballerei die Sicht auf 
Null reduziert. Ein Risiko für Fahrzeugführer, dass nur umgangen werden kann, indem die Feiermeilen gemieden werden. Die 
Gegend in der Prinzregentenstraße rund um 
den Friedensengel, Ludwig- und Leopoldstraße vom Odeonsplatz bis zur Münchner 
Freiheit, und die gesamte Innenstadt, hier 
insbesondere das Glasscherbenviertel in 
der Nähe des Marienplatzes sollten besser 
umfahren werden, möchte man auch am 
nächsten Tag noch ein vorzeigbares und 
funktionstüchtiges Taxi haben. 
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eine der schönsten und städtebaulich auffälligsten brunnenanlagen Münchens 
dürfte der wittelsbacher brunnen sein, der den lenbachplatz optisch abschließt 
und dem wir und damit auch viele unserer fahrgäste praktisch tagtäglich begegnen. 
➔ Der Wittelsbacher b runnen
Die s ehens Wür Digkeiten Münchens
Benannt ist er zu Ehren des bis 1918 herrschenden bayerischen Königshauses der 
Wittelsbacher. Der Brunnen gibt dem Lenbachplatz sein Gesicht und bildet Auftakt 
wie auch Abschluss zugleich für die Parkanlage am Maximiliansplatz, die leider gerade 
an Wochenenden schwer vermüllt ist.
der bildhauer
Adolf Ritter von Hildebrand (1847 – 1921) 
galt bereits zu Lebzeiten und gilt heute 
immer noch als einer der bedeutendsten 
neoklassizistischen Bildhauer Deutschlands, der seine Kunstwerke dem Stil der 
Antike nachempfand, so wie es damals modern war. Von ihm stammen allein in München der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz, der Vater-Rhein-Brunnen an der 
Ludwigsbrücke, das Reiterstandbild des 
Prinzregenten Luitpold beim Bayerischen 
Nationalmuseum an der Prinzregentenstraße sowie der Hubertusbrunnen am Ende 
des Nymphenburger Kanals gleich gegenüber dem Taxistand an der Waisenhausstraße. Dass er aber nicht nur Künstler, sondern auch Geschäftsmann war, zeigte sich 
in Folgendem: Für seinen Entwurf des Wittelsbacher Brunnens erhielt er im Gegenzug 
von der Stadt München das Grundstück an 
der Maria-Theresia-Straße 23 zu Eigentum. 
Im Jahr 1898 zog Adolf von Hildebrand mit 
seiner Familie in das nach seinen eigenen 
Plänen erbaute Anwesen an der Maria-Theresia-Straße, dessen imposantes Äußere 
von seinem finanziellen Erfolg zeugt. Hildebrand liegt auf dem Friedhof von Sankt 
Lorenz in Oberföhring an der Muspillistraße 
14 begraben. Nach ihm benannte der 
Stadtrat 1928 die Hildebrandstraße in der 
Borstei.
der Vordenker
Der Hygieniker Max von Pettenkofer (1818 
– 1901, Pettenkoferstraße seit 1902) erlebte im Jahr 1854 die Münchner Cholera-Epidemie mit fast 3.000 Todesopfern, darunter 
die Königin-Mutter Therese, die Frau von 
Ludwig I. Pettenkofer gelangte daraufhin 
zur Erkenntnis, dass eine Stadt wie München ihre Abwässer nicht an Ort und Stelle 
entsorgen dürfe, sondern eine geregelte 
und kanalisierte Entsorgung brauche. Darüber hinaus sei es notwendig, dass das 
Brauchwasser nicht aus den bestehenden 
örtlichen, oftmals verseuchten Brunnen geschöpft, sondern aus unverschmutzten Gebieten im Gebirge herangeführt werde. Auf 
Pettenkofers Vorschlag hin wurden nach einer neuerlichen Cholera-Epidemie im Jahr 
1866 die rund 800 an verschiedenen Stellen der Stadt das Grundwasser verunreinigenden Schlachtstellen 1876 bis 1878 
durch einen zentralen Vieh- und Schlachthof ersetzt. Trinkwasserquellen wurden bereits 1867 bei Thalkirchen und 1881 im 
Mangfalltal erschlossen, allerdings schreckte die Stadtverwaltung angesichts der hohen Kosten für die kanalisierte Heranführung des dortigen Wassers vorerst vor einer 
Verwirklichung zurück. Auch sorgten sich 
viele Bauern, die den Inhalt der Abortgruben in der Stadt gegen Bezahlung abholten 
und als Dünger auf ihren Feldern verteilten, sowohl um ihre Einnahmequelle als 
auch um den Nachschub an Dünger. Pettenkofer hielt jedoch an seinen Empfehlungen 
fest und erreichte nach einer weiteren Cholera-Epidemie 1873, der noch einmal 362 
Personen zum Opfer fielen, dass im Jahr 
darauf mit dem Bau von Abwasserkanälen 
in München begonnen wurde. Keine Bedenken hatte der Hygiene-Professor jedoch, 
das Abwasser in die Isar zu leiten, denn er 
ging davon aus, dass die Verunreinigung 
des Flusses wegen der Verdünnung und der 
Strömung keine Gefahr darstellte – eine typische Tellerrand-Perspektive, denn flussabwärts lebten ja auch noch Menschen. Da 
die Erkrankungen an Cholera in München 
merklich zurückgingen und sich statistisch 
der Zusammenhang mit den von Pettenkofer durchgesetzten Maßnahmen nachweisen 
ließ, interessierten sich schließlich auch 
andere Stadtverwaltungen für seine Ideen. 
Ein Pettenkofer-Denkmal steht am Maximiliansplatz in der Grünanlage hinter dem 
Wittelsbacher Brunnen, südlich der namenlosen Verbindungsstraße zwischen Max- 
Joseph- und Prannerstraße. Es wurde von 
 Wilhelm von Rümann (1890 – 1906, Rümannstraße seit 1907) geschaffen und erst 
1909 nach seinem Tod aufgestellt. 
die entstehung
Die Münchner Stadtverwaltung schrieb 
1889 einen Wettbewerb zur Gestaltung des 
Brunnens aus, aus dem die Skizzen Adolf 
von Hildebrands als Siegerentwurf hervorgingen. Anlass war die für 1895 geplante 
Fertigstellung der Wasserleitung aus dem 
Mangfall-Tal und die damit beginnende flächendeckende Versorgung aller Haushalte 
mit fließendem Wasser. Auch die Residenz 
der Wittelsbacher, bislang durch eigene 
Brunnen vor Ort versorgt, erhielt nun einen 
Anschluss an das städtische Leitungsnetz. 
Die Vorarbeiten begannen 1891, und für 
die Steinmetzarbeiten nutzten Hildebrand 
und seine zahlreichen Mitarbeiter eine große, leer stehende Turnhalle unmittelbar am 
Hauptbahnhof. Dies zum einen, da der 
Transport der gigantischen Steinblöcke aus 
den Marmorbrüchen von Untersberg bei 
Salzburg nur per Bahn möglich war, zum 
anderen wegen der Nähe zum zukünftigen 
Standort. Die Ausführung zog sich jahrelang hin, da zum innerstädtischen Transport der tonnenschweren Blöcke bei den 
damaligen Straßenverhältnissen nur die 
Winterzeit mit gefrorenem Boden genutzt 
werden konnte. Nach fast vierjähriger Arbeit fand schließlich am 12. Juni 1895 – 
ein Jahr später als ursprünglich vorgesehen – die Enthüllung des Brunnens statt.
der brunnen
Den Grundriss für den Brunnen bildet ein 
25 Meter breites, zum Lenbachplatz hin 
ausgewölbtes Umfassungsbecken. Aus 
ihm erhebt sich in Form einer künstlichen 
Felslandschaft das Hauptbecken, aus dem 
wiederum eine zentrale zweistöckige 
 Kalksteinschale hervorragt, von der das 
Wasser herabfließt. Der Schaft, auf dem die 
beiden Schalen ruhen, ist mit vier liebensw
TAXIKURIER_Januar2013 PE.indd 32 13.12.12 13:01

Seite 33

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JANUAR 2013 ⁄ taxikurier ⁄ 33
würdig wirkenden Masken im Relief ausgeschmückt. Auf beiden Seiten hat Hildebrand Figuren geschaffen, in denen sich 
das antike Thema der Darstellung von 
Mensch und Tier wiederfindet. Die linke 
zeigt einen grimmig dreinblickenden Jüngling, der auf einem Wasserpferd mit Fischschwanz reitet, das gleichsam den Fluten 
entsteigt. Mit beiden Händen hält er einen 
Felsbrocken, mit dem er wild entschlossen 
zum Wurf ansetzt. Der Künstler schuf mit 
dieser Figur eine Darstellung der zerstörerischen Kraft des Wassers, eine Anspielung 
auf die ungebändigte Gewalt der Gebirgsbäche im Quellgebiet der Münchener Wasserleitung, wo sie noch Geröll mit sich führen. Die rechte Figur hingegen zeigt eine 
anmutige Amazone, die auf einem aus den 
Fluten emporsteigenden, ebenfalls fischschwänzigen Wasserstier sitzt. Mit der Linken streckt sie dem Betrachter eine Schale 
mit Wasser entgegen. Diese freundliche Figur versinnbildlicht die fruchtbare und 
heilbringende Kraft des Wassers, die es 
nach seiner Bändigung und Kanalisierung 
für die Menschen hat. Es finden sich noch 
zahlreiche, fein gearbeitete Reliefs aus der 
gesamten Natur des Wassers: Schildkröte, 
Seepferd, Krebs, Aal und Hecht. Alle haben 
ihre Aufgabe in diesem System und spielen 
mit dem Auge des Betrachters. Flankiert 
werden diese von kleinen Portalen, in denen Wasser spuckende Wesen stehen, die 
aus de Meisters Vorstellungskraft entsprangen. Das obere Becken wimmelt von allerlei 
grinsenden Fischköpfen, die wohl jeden 
Moment das Becken verlassen würden, 
wenn sie nur könnten. Am rechten Beckenrand steht zu lesen: „Wittelsbacher Brunnen. Gestaltet 1895 von Adolf von Hildebrand“ . Während des Zweiten Weltkriegs 
wurde die Anlage schwer beschädigt und 
nach Kriegsende durch den Bildhauer und 
Hildebrand-Schüler Theodor Georgii (1883 
– 1963) wieder hergestellt, so dass sie am 
3. Oktober 1952 erneut in Betrieb genommen werden konnte. Am linken Beckenrand 
erfährt man darüber hinaus: „Renoviert 
1998 mit Hilfe des Kulturbaufonds und der 
BMW AG-München.“ Während der kalten 
Jahreszeit ist die Brunnenanlage komplett 
eingehaust, während der warmen Jahreszeit wird sie nachts spektakulär angeleuchtet. Im Brunnenhof der Residenz steht 
noch ein zweiter Brunnen gleichen Namens, beide haben aber nichts miteinander zu tun.
das Münchner w asser
Die Stadt München versorgt sich heute ausschließlich mit Quellwasser aus dem Mangfall- und Loisachtal. Infolge seiner Sauberkeit enthält das Wasser Schadstoffe nur 
weit unterhalb der zulässigen Grenzwerte, 
es ist unbehandelt und muss nur an wenigen Tagen im Jahr gechlort werden. Im 
Münchner Wasser ist also kaum etwas drin, 
was nicht hineingehört – ganz im Gegenteil: Hinsichtlich des Gehaltes an Mineralien und Spurenelementen kann es leicht mit 
jedem Mineralwasser, das zu erheblich höheren Preisen pro Liter verkauft wird, mithalten. Ein Nachteil ist der hohe, allerdings 
unschädliche Gehalt an Kalk, der sich in 
Elektrogeräten absetzt sowie den Tee nicht 
so gut wie woanders schmecken lässt. Pro 
Kopf werden rein rechnerisch durchschnittlich 230 Liter täglich verbraucht, was auf 
1.400.000 Bewohner hochgerechnet die 
riesige Menge von 322.000.000 Liter pro 
Tag ausmacht. Aus dem Mangfalltal kommen rund 80 Prozent des Münchner Wassers 
und aus dem Loisachtal die restlichen 20 
Prozent. Gigantische Zwischenspeicher liegen im Süden deutlich über dem Höhenniveau der Stadt und sorgen auch in den 
feinsten Verästelungen des 3.200 Kilometer 
langen Leitungsnetzes und in den oberen 
Stockwerken der Häuser für ausreichenden 
Wasserdruck. 
die sehenswürdigkeit
Der Wittelsbacher Brunnen steht nicht nur 
symbolisch für das hervorragende Münchner 
Trinkwasser, das Einheimische wie auch 
Fremde meist unbewusst genießen, sondern 
auch für die Kunststadt München insgesamt, so wie sie auch in der imposanten 
Bebauung am Lenbachplatz 2 bis 6 zur Geltung kommt. (BW) 
Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der 
 TAXIKURIER die ehemalige Ziegelei an der 
Cosimastraße vor. 
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das dorf neuhausen erscheint um das Jahr 1165 erstmals urkundlich als niwen husen, 
als neue behausungen und ist damit etwas jünger als München, das seit 1158 in den 
überlieferten akten vorkommt und in das neuhausen am 1. Januar 1890 eingemeindet 
wurde. dies ist ungewöhnlich, weil die sonstigen eingemein deten, ehemaligen dörfer 
fast alle weit älter als die bayerische hauptstadt sind.
➔ Der WinthirfrieD hof in n euhausen
Anhand des Stadtplanes kann man erkennen, dass die Nymphenburger Straße in einem Bogen um den alten Dorfkern Neuhausens entlang der heutigen Winthirstraße 
verläuft. Der Adel wollte es sich nämlich 
auf seinem Weg zum Schloss Nymphenburg 
nicht zumuten, durch das armselige Dorf 
fahren oder reiten zu müssen und derer angesichtig zu werden, auf deren Rücken er 
seine Kriege führte und die für sein Luxusleben den Buckel krumm machen mussten. 
die winthirstraße
Als Ortspatron gilt der aus Schottland oder 
Irland stammende Winthir. Er arbeitete um 
800 als Säumer, also als Transporteur von 
Salz auf der Salzstraße, die sich vor ihrer 
Verlegung nach Süden im Jahr 1158 durch 
das Dorf zog. Er soll damals – wie zahlreiche andere Iren und Schotten auf dem europäischen Kontinent auch – in unserer 
 Gegend die christliche Lehre verbreitet haben. Der alte Ortskern Neuhausens erstreckte sich entlang der einzigen, leicht 
gebogenen, unbenannten Dorfstraße, die 
um 1880 den Namen Winthirstraße erhielt 
– ein genaues Datum ist nicht bekannt. 
Bekannt ist hingegen die Benennung des 
Winthirplatz im Jahr 1900. Der Großwirt 
an der Ecke Winthir-/Volkartstraße besteht 
bereits seit dem Mittelalter als Dorfwirtschaft, wenn auch seit Ende des 19. Jahrhunderts in neuer Form. Der zum Wirtshaus 
gehörige Friedhof – beziehungsweise umgekehrt – fand erstmals im Jahr 1315 seine 
urkundliche Erwähnung. Nördlich zwischen 
den heutigen S-Bahnhöfen Hirschgarten 
und Laim erinnern seit 2007 Straßen an 
die Hausnamen der entlang der jetzigen 
Winthirstraße liegenden Bauernhöfe: 
Schloßschmidstraße, Eisnergutbogen, 
Krumpenhofweg, Engasserbogen, Reitknechtstraße sowie Seidlhofstraße. 
der friedhof
Eigentümerin des Friedhofes an der Winthirstraße 15 ist die Stadt München; er 
wird vom Westfriedhof aus verwaltet. Auf 
einer Fläche von lediglich 2.800 Quadratmetern befinden sich nur 154 Grabplätze. 
Der Friedhof ist eine Oase der Ruhe und der 
Besinnung inmitten der großen Stadt und 
umgeben von ihren Wohnhäusern. Unter alten Bäumen liegen die Gräber, die oft von 
sehenswerten, schmiedeeisernen Kreuzen 
geschmückt werden. Die Gräber sind entweder alte Familiengräber, die heute noch 
bei Bedarf genutzt werden, oder Ehrengräber, die der jeweilige Oberbürgermeister 
vergibt, so etwa für den Schriftsteller, 
Frauenheld und Schwerenöter Siegfried 
„Sigi“ Sommer (1914 – 1996), dessen 
bronzenes Standbild publikumswirksam und 
unübersehbar die Rosenstraße bereichert. 
Kurz gesagt: Es liegt viel Prominenz auf 
dem Winthirfriedhof begraben. Die Friedhofskirche war bis 1970 dem Heiligen Nikolaus geweiht, erst seitdem heißt sie offiziell auch nach dem seligen Winthir. Mit dem 
enormen Wachstum von Neuhausen Ende 
des 19. Jahrhunderts wurden Dorfkirche 
und Friedhof zu klein. Als neue katholische 
Kirche wurden im Jahr 1890 zusätzlich die 
Herz-Jesu-Kirche und als Gottesacker 1902 
der Westfriedhof eingeweiht. 
Prominente Tote und straßenbenennungen
Zahlreiche Prominente, die in der Gegend 
verstarben, fanden im ehemaligen Dorffriedhof von Neuhausen ihre letzte Ruhe. 
Hier sollen nun diejenigen aufgeführt werden, nach denen Straßen – unser tägliches 
Arbeitsfeld – benannt wurden. Der selige 
Winthir hat ja bereits Erwähnung gefunden. 
Noch nicht so Franz Bustelli (1723 – 1763, 
Bustellistraße in Nymphenburg seit 1954), 
der als Modellmeister maßgeblich zum 
Ruhm der Nymphenburger Porzellanmanufaktur beigetragen hat. Die unbedeutende 
Peter-Dörfler-Straße in Hartmannshofen 
(Peter Dörfler, 1878 – 1955) erinnert seit 
1963 an den melancholischen Theologen 
und Schriftsteller. Und dann Joseph Sambuga (1752 – 1815, Sambugastraße in 
Daglfing seit 1930): Auch er wirkte als 
Theologe und darüber hinaus als geistlicher 
Erzieher von Prinz Ludwig, dem späteren 
König Ludwig I. Allerdings scheint hier seine Mission wenigstens teilweise gescheitert zu sein, wenn man an Ludwigs ausschweifenden Lebenswandel in femininer 
Hinsicht denkt. Ruth Schaumann (1899 – 
1975, Ruth-Schaumann-Straße in Daglfing 
seit 1984) hingegen führte ein solideres 
Leben als Schriftstellerin und Bildhauerin. 
Und jetzt kommt noch Johann Baptist Stiglmaier (1791 – 1844, Stiglmaierplatz in der 
Maxvorstadt seit 1845). An den Erzgießer, 
nach dem der verballhornte Spiegeleierplatz benannt ist, erinnern ebenso die 
nahe Erzgießereistraße und die Sandstraße, 
wo er sein Rohmaterial gewann und wo neben vielen anderen Kunstwerken die 1853 
eingeweihte Statue der Bavaria hergestellt 
wurde. Ungerecht hat sich hingegen das 
Schicksal für Wilma von der Vring (1908 – 
1996) verhalten: Anstatt nach ihr selbst, 
ist die Von-der-Vring-Straße in Denning 
seit 1984 nach ihrem schriftstellernden 
Göttergatten Georg (1889 – 1968) benannt, der tot aus der Isar geborgen wurde 
und seine letzte Ruhe in der Nähe seiner 
Geburtsstadt Brake in Niedersachsen fand. 
Auch Erna Morena (1885 – 1962) hat Pech 
gehabt: Die berühmte Schauspielerin aus 
der Zeit des Stummfilms und dem Beginn 
des Tonfilms hieß bürgerlich Ernestine Maria Fuchs – ein Name, mit dem in der Flimmerwelt niemals hätte Eindruck geschunden werden können. Aber sie hat mit der 
Morenastraße in Pasing leider nichts zu 
tun.
familiengrab „von Miller“
Auf der Rückseite der Kirche findet man die 
Grabstätte der weit verzweigten Familie 
Von Miller, aus der einige für München 
wichtige Persönlichkeiten hervorgegangen 
sind. Hinsichtlich der Straßennamen relevant sei der Erzgießer Ferdinand von Miller 
(1813 – 1887) hervorgehoben, der an der 
heutigen Erzgießereistraße die Bavaria 
 gießen ließ und nach dem 1888 der Ferdinand-Miller-Platz in der Maxvorstadt be-
34 ⁄ taxikurier ⁄ JANUAR 2013
Die versteckten s chätze Münchens
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nannt wurde. Der Oskar-von-Miller-Ring in 
der Maxvorstadt erinnert seit 1955 an den 
Ingenieur Oskar von Miller (1855 – 1934), 
den Initiator des im Jahr 1903 begründeten Deutschen Museums und seit 1930 Ehrenbürger unserer Stadt. Die Stadtverwaltung hat ihm ein Ehrenmal im Boden 
gewidmet. Nicht vergessen werden darf der 
Bürgermeister Walther von Miller (1894 – 
1978, nach dem 1982 in Neuperlach die 
Doktor-Walther-von-Miller-Straße benannt 
wurde. Diese Benennung ist derartig lang, 
dass sie nur abgekürzt auf das Straßenschild passt oder noch krasser etwa bei der 
Hausnummer 15 sogar als „Dr.-W.-v.-Miller-
Str.“ erscheint. 
Verwechslungsgefahr
Die Leiterin der Städtischen Familienfürsorge Elisabeth Bamberger (1890 – 1984) wird 
wohl kaum mit einer posthumen Straßenbenennung nach sich selbst rechnen können, gibt es doch bereits die Bamberger 
Straße in Schwabing, die zu einer Vielzahl 
von Verwechslungen führen könnte. Auch 
Anton Pfeiffer (1888 – 1957) vom Friedhof 
Neuhausen, zuletzt Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Brüssel, wird 
sich angesichts der Pfeufferstraße ähnlichen Problemen gegenübersehen. Und leider auch Sigi Sommer, der es mit seiner 
schriftstellerischen Leistung wirklich verdient hätte, dem aber die Sommerstraße in 
der Au im Wege stehen dürfte. Ob sich 
doch noch ein Ausweg finden lässt? Die 
Motorradlegende Georg „Schorsch“ Meier 
(1910 – 1999) hat auch seine ewige Ruhe 
auf dem Friedhof Neuhausen gefunden, 
nachdem ihn BMW hinausgeworfen und 
ihm zur Abfindung einen Goldklumpen hinterhergeworfen hat. Es gibt bereits eine 
Reihe von „Meier“-Straßen – vielleicht ist 
bald auch eine für ihn dabei. Unverwechselbar hingegen das Familiengrab Wepper, 
doch wir alle hoffen, dass nach Elmar und 
Fritz nicht so bald eine Straße benannt 
werden muss. 
ein kriegsverbrecher
Das Familiengrab Barth wäre einer Erwähnung nicht weiter wert, würde dort nicht 
ausdrücklich an Rudolf Barth (1914 – 
1943) erinnert werden. Seine Überreste 
 liegen im polnischen Krakau auf dem 
 deutschen Soldatenfriedhof Cmentarz 
 Wojskowy bestattet. Rudolf betätigte sich 
nach Kriegsbeginn im September 1939 als 
SS-Führer an der Vertreibung der polnischen Bevölkerung in Polen selbst und an 
der Ausrottung des jüdischen Teiles der 
 Bevölkerung. Er starb an den Folgen eines 
Autounfalls. Glücklicherweise hat die 
Barthstraße im Westend nicht das Geringste mit Rudolf Barth zu tun. 
der letzte seufzer 
Die Grabinschrift von Georg Bauberger 
(1840 – 1898), der aber nicht in Verbindung zur Baubergerstraße in Moosach 
steht, soll diesen Artikel beruhigend abschließen. Der Gärtnermeister und Neuhauser Gemeinderat wurde infolge seiner oftmals ungeschickten Ausdrucksweise in der 
Öffentlichkeit ein beliebtes und übel angefeindetes Opfer der bereits damals gnadenlosen Presse. Auf seinem Grabstein lesen 
wir zeitlos gültig: „Im Grab ist Ruh! Im Leben Schmerz. Drum schlumm’re sanft, du 
edles Herz!“ (BW) 
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JANUAR 2013 ⁄ taxikurier ⁄ 35
 
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Dienstag, 1. Januar (neujahr)
➔➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Bach-Orchester
➔➔ 15.30 Uhr, Philharmonie, 
Ode an die Freude
➔➔ 16.00 – 20.00 uhr, Olympiapark, 
ski world cup
➔➔ 18.00 – 21.10 Uhr, Nationaltheater, 
Aida
➔➔ 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
➔➔ 19.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, 
Fein sein
➔➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Lorin Maazel
➔➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
➔➔ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Wiener Neujahrskonzert
➔➔ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festkonzert
➔➔ 19.30 Uhr, Herkulessaal, 
 Neujahrskonzert
Mittwoch, 2. Januar
➔➔ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Ritter Rost macht Urlaub
➔➔ 19.00 – 23.00 Uhr, Residenztheater, 
Kasimir und Karoline
➔➔ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festkonzert
➔➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Orpheus steigt herab
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Unendlicher Spaß
➔➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Susn
➔➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Die Nacht der 5 Tenöre
➔➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Lorin Maazel
➔➔ Backstage, Kool Savas
Donnerstag, 3. Januar
➔➔ 15.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Schwanensee
➔➔ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Schwanensee
➔➔ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Franziska
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Dantons Tod
➔➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Das Interview
➔➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Anarchistin
➔➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Axel Zwingenberger
freitag, 4. Januar
➔➔ 13.30 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➔➔ 15.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Nussknacker
➔➔ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, 
Aida
➔➔ 19.00 Uhr, Valentin Musäum, 
Inspektor Kajetan
➔➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Eissporthalle, 
Eishockey
➔➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Strasse, die Stadt, der Überfall
➔➔ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Nussknacker
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
I hired a contract Killer
➔➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, 
Gyges
➔➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Du hast gewackelt
➔➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Das Interview
➔➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Apassionata
➔➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Arabboy
➔➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Bürgermeista
➔➔ Haus der Kunst, Kappeler/Zumthor
samstag, 5. Januar
➔➔ 15.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Dschungelbuch
➔➔ 15.00 Uhr, Olympiahalle, Apassionata
➔➔ 16.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Solorecitel
➔➔ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Prosit Neujahr
➔➔ 18.30 – 19.30 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➔➔ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Das Rheingold
➔➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Lorin Maazel
➔➔ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauspielhaus, 
Angst
➔➔ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
➔➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
➔➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Du hast gewackelt
➔➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Apassionata
➔➔ Tonhalle, Nachtflohmarkt
sonntag, 6. Januar 
(heilige Drei könige)
➔➔ 11.00 – 13.00 Uhr, Residenztheater, 
Pünktchen und Anton
➔➔ 11.00 – 15.00 Uhr, Olympiapark, 
Winterlauf 
➔➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Neujahrskonzert
➔➔ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Sinfoniekonzert
➔➔ 11.00 Uhr, Fraunhofer, 
Lesung mit Musik
➔➔ 14.00 Uhr, Olympiahalle, Apassionata
➔➔ 15.00 Uhr Deutsches Theater, 
Dschungelbuch
➔➔ 16.00 – 17.00 Schauburg, Nero 
Corleone
➔➔ 16.00 – 21.20 Uhr, Nationaltheater, 
Die Walküre
➔➔ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Das Phantom der Oper
➔➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
➔➔ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Persona
➔➔ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater, 
Erpressung
➔➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Prozess
➔➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, Nabucco
➔➔ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
➔➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschlägershow
➔➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Das Phantom der Oper
Montag, 7. Januar
➔➔ 9.15 – 10.15 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➔➔ 19.30 Uhr, Herkulessaal, Black Gospel
➔➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Stellvertreter
➔➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Persona 
➔➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Kirschgarten
➔➔ 20.00 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus, 
John Gabriel Borkman
➔➔ 20.00 uhr, Philharmonie, 
lorin Maazel
➔➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Hagen Rether
➔➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
Dienstag, 8. Januar
➔➔ 9.15 – 10.15 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➔➔ 18.00 uhr, Paulaner am 
nockherberg, steiners Theaterstadl
➔➔ 19.00 Uhr, Vereinsheim, 
Freie Universität Schwabing
➔➔ 19.30 – 21.00 Uhr Schauburg, 
Die Suche nach dem Gral
➔➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Residenztheater, 
Hedda Gabler
➔➔ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, 
Gods and Dogs
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➔➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Persona
➔➔ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, 
Atropa
➔➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Milos Karadaglic
➔➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, War Worlds
➔➔ 20.00 uhr, Philharmonie, 
Justus frantz
➔➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Ticket to Bollywood
Mittwoch, 9. Januar
➔➔ 9.15 – 10.15 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➔➔ 17.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, 
Siegfried
➔➔ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Schwanensee
➔➔ 19.30 – 21.45 Uhr, 
Prinzregententheater, La Fille
➔➔ 19.30 – 22.45 Uhr, Spielhalle, 
Späte Nachbarn
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➔➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Lesebühne ihres Vertrauens
➔➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Persona
➔➔ 20.00 – 23.00 uhr, Olympiahalle, 
The Voice of germany
➔➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Jahrhundertbriefe
➔➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Anarchistin
➔➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Balz, 
Verhalten
➔➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
Donnerstag, 10. Januar
➔➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, 
Pünktchen und Anton
➔➔ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Persona
➔➔ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, 
Lucrezia Borgia
➔➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Die Suche nach dem Gral
➔➔ 19.30 – 21.45 Uhr, 
Prinzregententheater, La Fille
➔➔ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, 
Fein sein
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Magdalena
➔➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Simon und Jan
➔➔ 20.00 – 23.00 Uhr, Olympiahalle, 
Floyd Reloaded
➔➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Flamenco
➔➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Alexei Volodin
➔➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
➔➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Maxi Schafroth
➔➔ 21.00 – 22.15 Uhr, Marstall, Persona
➔➔ Bar Gabanyi, Jesper Munk
➔➔ Haus der Kunst, Nik Bärtsch
freitag, 11. Januar
➔➔ 18.30 – 19.30 Uhr, Schauburg, 
Die Suche nach dem Gral
➔➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Feuerwerk der Turnkunst
➔➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Der Widerspenstigen Zähmung
➔➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Strasse, die Stadt, der Überfall
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Das Leben ein Traum
➔➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Gala-Konzert
➔➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Persona
➔➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
➔➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Alpia Drums
➔➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Anna Prohaska
➔➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Fonsi
➔➔ kongresshalle, Mnozil brass
➔➔ Feierwerk, Talco
➔➔ Backstage, Buster Shuffle
➔➔ Haus der Kunst, Evan Parker
samstag, 12. Januar
➔➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Gourmet Klassik
➔➔ 15.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Dschungelbuch
➔➔ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz
➔➔ 16.00 Uhr, Philharmonie, Der 
Nussknacker
➔➔ 18.00 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Der falsche Inder
➔➔ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Im weißen Rössl
➔➔ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Vier Jahreszeiten
➔➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Die Suche nach dem Gral
➔➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Residenztheater, 
Hedda Gabler
➔➔ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, 
Gods and Dogs
➔➔ 19.30 – 22.05, Schauspielhaus, 
John Gabriel Borkman
➔➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Salut Salon
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Einer flog über das Kuckucksnest
➔➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Call me God
➔➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Kotini Junior
➔➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Johann 
Strauß Konzert-Gala
➔➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Der Nussknacker
➔➔ 20.00 Uhr, Olympiaturm, Warm up
➔➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Fastfood Theater
➔➔ Haus der Kunst, Tim Berne
sonntag, 13. Januar 
➔➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Suchers Leidenschaften
➔➔ 11.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Auf Weltempfang
➔➔ 14.30 – 15.30 Uhr, Nationaltheater, 
Sitzkissen-Konzert
➔➔ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Schwanensee
➔➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Salut Salon
➔➔ 15.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Dschungelbuch
➔➔ 16.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Götterdämmerung
➔➔ 16.00 Uhr, Herkulessaal, Sissi
infor Mation
➔ top-t er Mine Janua r 2013
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
38 ⁄ taxikurier ⁄ JANUAR 2013
 
TAXIKURIER_Januar2013 PE.indd 38 13.12.12 13:01

Seite 39

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➔➔ 16.30 – 19.30 Uhr, Eissporthalle, 
Eishockey
➔➔ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die vier Jahreszeiten
➔➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
➔➔ 19.00 – 20.20 Uhr, Schauspielhaus, 
Eure ganz großen Themen sind weg
➔➔ 19.00 – 20.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Verwandlung
➔➔ 19.00 – 22.15 Uhr, Spielhalle, 
Späte Nachbarn
➔➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Schwanensee
➔➔ 19.00 Uhr, Circus Krone, Kotini Junior
➔➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
➔➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
➔➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
The Philharmonics
➔➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andreas Rebers
➔➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Sissi
➔➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Wolfgang 
Krebs
➔➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Der falsche Inder
➔➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
➔➔ Tonhalle, Trey Songz
Montag, 14. Januar
➔➔ 19.00 – 21.55 Uhr, Nationaltheater, 
Madame Butterfly
➔➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Orpheus steigt herab
➔➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Salut Salon
➔➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➔➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Anarchistin
➔➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut 
Schleich
➔➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33 – Party
➔➔ Atomic Cafe, Ron Pope
➔➔ Kranhalle, Daniel Kahn
Dienstag, 15. Januar
➔➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Salz
➔➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, 
Pünktchen und Anton
➔➔ 11.00 – 12.00 Uhr, Nationaltheater, 
Sitzkissen-Konzert
➔➔ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, 
Lucrezia Borgia
➔➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➔➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Der Widerspenstigen Zähmung
➔➔ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam
➔➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Philipp Moll
➔➔ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Franziska
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Monaco Franze
➔➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Call me God
➔➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Quatuor Ebene
➔➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Jochen Malmsheimer
Mittwoch, 16. Januar
➔➔ 11.00 – 12.00 Uhr, Nationaltheater, 
Sitzkissen-Konzert
➔➔ 19.30 – 21.05 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451
➔➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Macbeth
➔➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Ein Sommernachtstraum
➔➔ 19.30 Uhr, Spielhalle, 
Theater träumt Schule
➔➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Ecco Meineke
➔➔ 19.30 uhr, Volkstheater, 
Monaco franze
➔➔ 20.00 Uhr, Funkhaus, Studiokonzert
➔➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Volkmar Staub
➔➔ 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Bumpy Night
➔➔ Theaterfabrik, Euter Shikari
➔➔ Ampere, Cold Specks
Donnerstag, 17. Januar
➔➔ 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451
➔➔ 11.00 Uhr, Funkhaus, 
Münchner Rundfunkorchester
➔➔ 19.30 – 21.05 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit, 451
➔➔ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Franziska
➔➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, This Maag
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Monaco Franze
➔➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Weibsteufel
➔➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Verwandlung
➔➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Wilhelm Busch-Abend
➔➔ 20.00 Uhr, Marstall, 32 rue
➔➔ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Das war auf einer Lichtung
➔➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Phase 6-Tour
➔➔ Backstage Werk, Jennifer Rostock
➔➔ Ampere, Tyro
freitag, 18. Januar
➔➔ 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451
➔➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Verleihung Bayerischer Filmpreis
➔➔ 19.30 – 22.05 Uhr, Schauspielhaus, 
John Gabriel Borkman
➔➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Der Widerspenstigen Zähmung
➔➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Forever Young
➔➔ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Das war auf einer Lichtung
➔➔ 20.00 Uhr, Marstall, 32 rue
➔➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Trüffelschweine
➔➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Symphonieorchester BR
➔➔ Backstage Werke, Betontod
➔➔ Muffathalle, Poetry Slam
➔➔ 59:1, Jonas Myrin
samstag, 19. Januar 
➔➔ 15.30 – 17.15 uhr, arena, 
fc bayern – fürth
➔➔ 16.00 – 17.10 Uhr, Schauburg, 
Emil und die Detektive
➔➔ 18.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Mahler & Elgar
➔➔ 19.00 – 21.55 Uhr, Nationaltheater, 
Madame Butterfly
➔➔ 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus, 
Winterreise
➔➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
➔➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
Du mein Tod
➔➔ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451
➔➔ 20.00 Uhr, Olympiaturm, 
Beyond Man and Time
➔➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Dietrich „Piano“ Paul
➔➔ 20.00 Uhr, Funkhaus, 
Wagner-Studio-Konzert
➔➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Rundfunkorchester
➔➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Helge Timmerberg
➔➔ Ampere, Wally Warning
➔➔ Orangehouse, Maximilian Hecker
➔➔ Kranhalle, Bluekilla
➔➔ Muffathalle, Fanfare Ciocarlia
➔➔ Zenith, Rea Garvey
➔➔ Backstage Halle, Grave Digger
➔➔ Backstage Werk, A Life divided
sonntag, 20. Januar
➔➔ 9.00 – 17.00 Uhr, Funkhaus, Vorträge
➔➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, Jazz Award
➔➔ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Odeonkonzert
➔➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Igor Levit
➔➔ 14.30 – 15.30 Uhr, Nationaltheater, 
Sitzkissenkonzert
➔➔ 15.00 – 17.00 Uhr, Residenztheater, 
Hedda Gabler
➔➔ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Schwanensee
➔➔ 16.00 – 18.40 Uhr, Nationaltheater, 
Lucrezia Borgia
➔➔ 16.30 – 19.30 Uhr, Eissporthalle, 
Eishockey
➔➔ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die Zauberflöte
➔➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino
➔➔ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Reigen
➔➔ 19.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Satansbraten
➔➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Rundfunkorchester
➔➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Schwanensee
➔➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➔➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Schilf
➔➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
➔➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Barockoper
➔➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Klaus Hoffmann
Montag, 21. Januar
➔➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, 
Pünktchen und Anton
➔➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➔➔ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, 
Die Hamletmaschine
➔➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Joseph Calleja
➔➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Planet Utopia
➔➔ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Das war auf einer Lichtung
➔➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
➔➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
➔➔ Villa Stuck, Modern Art Musik
Dienstag, 22. Januar
➔➔ 19.00 – 23.00 Uhr, Residenztheater, 
Kasimir und Karoline
➔➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, 
Carmen & Bolero
➔➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Suchers musikalische Leidenschaften
Mehrtägige t er Mine Januar 2013
➔➔ 28.10.12 – april 2013, Mo. – sa., 19.30 uhr, so., 18.00 uhr, Messe West, 
Schuhbeck Teatro
➔➔ 07.11.12 – 05.01.13, 20.00 uhr, Komödie im Bayer. Hof, 
Warte, bis es dunkel ist
➔➔ 23.11.12 – 20.01.13, 10.30 – 22.00 uhr, Stachus, Münchner Eiszauber
➔➔ 30.11.12 – 13.01.13, di. – so., 19.00 – 21.20 uhr, Deutsches Theater, 
Dschungelbuch
➔➔ 25.12.12 – 07.04.13, circus krone, circus krone
➔➔ 30.12.12 – 05.01.13, außer 31.12., 19.30 uhr, Prinzregententheater, Magic
➔➔ 01.01.13 – 02.01.13, 19.00 uhr, Cuvilliestheater, Festkonzert
➔➔ 03.01.13 – 05.01.13, 20.00 uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner
➔➔ 03.01.13 – 05.01.13, Messe, Trendset
➔➔ 04.01.13 – 06.01.13, 15.30 uhr, Prinzregententheater, Magic
➔➔ 04.01.13 – 06.01.13, 20.30 uhr, Lustspielhaus, Banana fishbones
➔➔ 07.01.13 – 08.01.13, 20.30 uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel
➔➔ 08.01.13 – 12.01.13, 20.00 uhr, Lach und Schieß, H. G. Butzko
➔➔ 09.01.13 – 10.01.13, 19.30 uhr, Prinzregententheater, La Fille mal gardee
➔➔ 09.01.13 – 09.03.13, 20.00 uhr, Komödie im Bayer. Hof, Das Gras ist grüner
➔➔ 10.01.13 – 12.01.13, 20.30 uhr, Lustspielhaus, Alf Poier
➔➔ 10.01.13 – 03.02.13, di. – so., 16.00 + 20.00 uhr, Messe w est, 
chinesischer nationalcircus
➔➔ 11.01.13 – 14.01.13, Gasteig, Jazz Masters
➔➔ 12.01.13 – 13.01.13, 11.00 – 18.00 uhr, MOC, Hochzeitstage
➔➔ 14.01.13 – 19.01.13, Messe, BAU
➔➔ 15.01.13 – 19.01.13, 20.00 – 21.20 uhr, Deutsches Theater, Wonderful World
➔➔ 16.01.13 – 17.01.13, 20.30 uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
➔➔ 16.01.13 – 19.01.13, 20.00 uhr, Lach und Schieß. Sarah Hakenberg
➔➔ 17.01.13 – 19.01.13, 20.00 uhr, Philharmonie, Musical rocks
➔➔ 18.01.13 – 20.01.13, 18.01.13, 15.00 – 20.00 uhr, 19.01.13, 10.00 – 
19.00 uhr, 20.01.13, 10.00 – 18.00 uhr, MOC, Yoga Expo
➔➔ 18.01.13 – 19.01.13, 20.30 uhr, Lustspielhaus, Karl Dall
➔➔ 19.01.13 – 20.01.13, Funkhaus, Symposium Wagner-Jahr
➔➔ 19.01.13 – 17.02.13, Theaterzelt westendstr., cats
➔➔ 21.01.13 – 25.01.13, ICM, OOP
➔➔ 22.01.13 – 24.01.13, 9.15 – 10.25 + 10.45 – 11.55 uhr, Schauburg, 
Emil und die Detektive
➔➔ 23.01.13 – 24.01.13, 20.00 uhr, lach und schieß, lars reichow
➔➔ 25.01.13 – 27.01.13, 19.30 – 20.30 uhr, Schauburg, Geister
➔➔ 25.01.13 – 27.01.13, 20.00 uhr, Lach und Schieß, Henning Venske
➔➔ 25.01.13 – 27.01.13, 25.01.13, 9.00 – 18.00 uhr, 26.01.13, 
9.00 – 19.00 uhr 27.01.13, 9.00 – 17.00 uhr, Messe München, Opti
➔➔ 26.01.13 – 31.01.13, 19.30 uhr, außer 27.01., Reithalle, Dornröschen
➔➔ 28.01.13 – 30.01.13, ICM, bauma-Mediendialog
➔➔ 29.01.13 – 31.01.13, 20.00 uhr, Schloss, Caveman
➔➔ 29.01.13 – 02.02.13, 20.00 uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller
➔➔ 30.01.13 – 31.01.13, 20.30 uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl
➔➔ 31.01.13 – 10.02.13, Olympiahalle, Holiday on Ice
JANUAR 2013 ⁄ taxikurier ⁄ 39
 
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➔➔ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Franziska
➔➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Der Geldkomplex
➔➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christine Prayon
➔➔ 20.00 Uhr, Schloss, Die Statisten
➔➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 3 Ringe
➔➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Wladimir Kaminer
➔➔ Kongresshalle, Conor Oberst
Mittwoch, 23. Januar
➔➔ 10.00 uhr, Olympiahalle, Vs 
siemens
➔➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Residenztheater, 
Hedda Gabler
➔➔ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, 
Rechnitz
➔➔ 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Das Rheingold
➔➔ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Wir leben auf Abbruch
➔➔ 20.00 Uhr, Schloss, Lügen, 
aber ehrlich
➔➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Jazz aus Schweden
➔➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➔➔ 20.00 Uhr, Funkhaus, Jazz live
➔➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Mal Aria
➔➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Gunkl
➔➔ Kesselhaus, The Script
➔➔ Ampere, The Hickey
➔➔ Backstage, Buddy Ogün
Donnerstag, 24. Januar
➔➔ 15.00 + 16.00 Uhr, 
Prinzregententheater, Zwergerlmusik
➔➔ 17.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, 
Die Wallküre
➔➔ 18.00 Uhr, Werkraum, 
Es gilt das gesprochene Wort
➔➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Der Widerspenstigen Zähmung
➔➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Tano Bokämper
➔➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Reigen
➔➔ 20.00 Uhr, Schloss, Lügen, 
aber ehrlich
➔➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
München swingt
➔➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Kammerorchester
➔➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Das Phantom der Oper
➔➔ 20.00 Uhr, Jakobsplatz, 
Symphonieorchester BR
➔➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Mozart-Nacht
➔➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Sex & Drugs im Reihenhaus
➔➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Das Maß der Dinge
➔➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
➔➔ 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Judas
➔➔ Backstage Werk, Dispatch
➔➔ Kranhalle, Wallis Bird
freitag, 25. Januar
➔➔ der Taxikurier 2/2013 erscheint
➔➔ 10.00 + 12.00 Uhr, 
Prinzregententheater, Familienkonzert
➔➔ 17.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater, 
Siegfried
➔➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Eissporthalle, 
Eishockey
➔➔ 19.30 – 22.55 Uhr, Schauspielhaus, 
Gesäubert
➔➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
➔➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Lola Montez
➔➔ 20.00 – 23.00 Uhr, 
Kleine Olympia halle, 
Chinesischer Nationalcircus
➔➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Da Stenz
➔➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Musica Viva
➔➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Tango de Buenos Aires
➔➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Martin Stadtfeld,
➔➔ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Das war auf einer Lichtung
➔➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Das Maß der Dinge
➔➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp
➔➔ 59:1, Dreadful Shadows
➔➔ deutsches Theater, rosengala
➔➔ Feierwerk, Scumbucket
samstag, 26. Januar 
➔➔ 12.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Familienkonzert
➔➔ 17.00 – 18.00 Uhr, Schauburg, 
Papier. Krieg
➔➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Strasse, die Stadt, der Überfall
➔➔ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Johann Strauss Gala
➔➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➔➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Forever Young
➔➔ 19.30 – 22.45 Uhr, Spielhalle, 
Späte Nachbarn
➔➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Die Anarchistin
➔➔ 19.30 Uhr, Kleine Olympiahalle, 
The Fantastic Shadows
➔➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Lola Montez
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werther
➔➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Reigen
➔➔ 20.00 Uhr, Schloss, Josef Hader
➔➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Der Titan
➔➔ 20.00 Uhr, Schachthof, Lunatic
➔➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Tao
➔➔ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Symphonieorchester BR
➔➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Ulan und Bator
➔➔ Backstage Club, Mach one
➔➔ deutsches Theater, ball total
➔➔ Zenith, Dropkick Murphys
➔➔ Garage, Rhino Bucket
➔➔ Backstage, Lord of the Lost
➔➔ Freiheiz, Lukas Grahma
sonntag, 27. Januar
➔➔ 10.00 Uhr, Gasteig, 
Freiwilligen-Messe
➔➔ 11.00 Uhr, BMW-Welt, Jazz-Award
➔➔ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➔➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ivo Pogorelich
➔➔ 11.00 Uhr, Stadtmuseum, 
Kammerkonzert
➔➔ 15.00 – 17.00 Uhr, Residenztheater, 
Pünktchen und Anton
➔➔ 15.00 Uhr, Schauspielhaus, Franziska
➔➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
➔➔ 16.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Götterdämmerung
➔➔ 16.00 Uhr, Herkulessaal, 
Die Nacht der Musicals
➔➔ 17.00 – 18.00 Uhr, Schauburg, 
Papier. Krieg
➔➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
➔➔ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, 
Call me God
➔➔ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Mozart Nacht
➔➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Moses
➔➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Mozarts 
Geburtstag
➔➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Die Nacht der Musicals
➔➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Mozarts Geburtstag
➔➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Als ich ein kleiner Junge war
➔➔ 20.30 – 22.00 Uhr, Werkraum, 
Woyzeck
➔➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Eure Mütter
➔➔ Freiheiz, Emirsian
➔➔ Backstage Club, Clutch
Montag, 28. Januar
➔➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, 
Pünktchen und Anton
➔➔ 19.00 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Felix Krull
➔➔ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, 
Fein sein
➔➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➔➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Woyzeck
➔➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Call me God
➔➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Brahms Requiem
➔➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
➔➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Moses
➔➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
➔➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
➔➔ Feierwerk, Canabis Corpse
➔➔ Ampere, Miguel
Dienstag, 29. Januar
➔➔ 17.00 Uhr, Sky Lounge, 
After Work Party
➔➔ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, 
Carmen
➔➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Zoff
➔➔ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Das Bildnis der Dorian Gray
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Dantons Tod
➔➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Der Geldkomplex
➔➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Gift
➔➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Woyzeck
➔➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Kirschgarten
➔➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Renaud & Gautier Capucon
➔➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Mahlers Chamber Orchestra
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➔➔ Garage, Vargas Blues Band
Mittwoch, 30. Januar
➔➔ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Zoff
➔➔ 11.00 – 12.30 Uhr, Werkraum, 
Woyzeck
➔➔ 19.00 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Felix Krull
➔➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Zoff
➔➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, 
Carmina Burana
➔➔ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Das Bildnis der Dorian Gray
➔➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Verwandlung
➔➔ 20.00 Uhr, Jakobsplatz, 
Amerikanisches Exil
➔➔ 20.00 Uhr, Marstall, SMS Guerilla 
Cooking
➔➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
The Big Chris Barber Band
➔➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Orchesterkonzert
➔➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Bluthochzeit
➔➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Lizzy Aumeier
➔➔ Ampere, Isar Slam
Donnerstag, 31. Januar
➔➔ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Zoff
➔➔ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
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➔➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
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➔➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Marcus H. Rosenmüller
➔➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werther
➔➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Macbeth
➔➔ 20.00 Uhr, Werkraum, 
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➔➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Anachistin
➔➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
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Ruders Turku
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die Januar-Ausgabe erscheint wie immer vor Weihnachten und bietet eine gute 
 Möglichkeit, im Namen des gesamten TAXIKURIER–Teams den treuen Leserinnen und 
Lesern, sowie unseren Anzeigenkunden für die Reaktionen, Impulse, Lob und Kritik 
in diesem Jahr zu danken.
Ihnen und Ihrer Familie schöne Feiertage und ein 2013, wie Sie es sich vorstellen.
Paul Rusch 
Objektleiter
die f ebruar-ausgabe des Taxikurier erscheint am 25. Januar 2013
der rest
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Das Taxi-Team der 
Mercedes-Benz Niederlassung 
München wünscht ein frohes Fest
und ein erfolgreiches 2013.
D a i m l e r A G , M e r c e d e s - B e n z N i e d e r l a s s u n g M ün c h e n , I n f o l i n e : 0 8 9 / 1 2 0 6 - 0 , F a x l i n e : 0 8 9 / 1 2 0 6 - 1 5 6 1 , w w w . t a x i - m i t - s t e r n . d e
S e r v i c e – Un s e r e S e r v i c e t e a m s s i n d g e r n e für S i e d a : A r n u l f s t r a ße 6 1 , F r a n k f u r t e r R i n g / Eck e I n g o l s t ädt e r St r a ße 2 8 , La n ds be r g e r St r a ße 38 2 , 
Ot t o - Ha hn - R i n g 2 0 , Ga u t i n g – Ju l i u s - Ha e r l i n - St r a ße 39 , Gr ün wa l d – Südl i che Mün chn e r St r a ße 2 9 , St a r n be r g – Pe t e r s br u n n e r St r a ße 7, 
Wo l f r a t s ha u s e n – Pf a f f e n r i e de r St r a ße 2
Ve r ka u f – Un s e r e Ta x i be a u ft r a g t e n be r a t e n S i e g e r n : Mi che l e J. Co cco 0 8 9 / 1 2 06 - 1 4 48 , De n i z Özk a n 0 8 9 / 1 2 0 6 - 1 1 44, 
He l mu t h Schl e n k e r 0 8 9 / 1 2 06 - 1 3 2 4, Ma s s i mi l i a n o St a g n i t t a 0 8 9 / 1 2 0 6- 1 7 0 8
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