TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier September 2012
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2012. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: istockphoto.com TAXIKURIER | Ausgabe September 2012 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 52. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de TIERE IM TAXI § Pflichten und Rechte § Kulinarische Weltreise In unserer Stadt gibt es alles § 40 Jahre Olympische Spiele Ein Rückblick § Taxi-Check München Kreditkarten
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1 Kraftstoffverbrauch des Sharan in l/100 km: kombiniert 8,4 – 5,5, CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 196 –143. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. www.volkswagen-taxi.de Besonders für Sie. Der Sharan/one.lfals Taxi. Bei Fahrgästen lässt der Sharan fast keine Wünsche offen. Kein Wunder bei seinem großzügigen Platzangebot und überragenden Komfort auf bis zu drei Sitzreihen. Ganz besondere Vorzüge aber bleiben dem Fahrer vorbehalten: das Vergnügen, hinterm Steuer Platz zu nehmen. Dort erwarten ihn eine angenehm hohe Sitzposition, Fahrspaß und kräftige Motoren. Und die sorgen mit ihrer Sparsamkeit dafür, dass er seinen Platz selten verlassen muss. Die gesamte T axiausstattung ist natürlich bereits ab Werk bestellbar. Mehr Informationen erhalten Sie bei Ihrem Volkswagen Partner. EINZIGER NACHTEIL FÜR FAHRGÄSTE: SIE DÜRFEN IHN NICHT SELBST FAHREN.
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3TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Inhalt Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61 -0 Fax: (089) 74 70 260 Leiter der Zentrale: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo .– Fr. 7.30 –12.00 Uhr Mo .– Do. 12.3 0–1 5.30 Uhr Buchhaltun g/ Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulunge n/ Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61- 367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de Editorial | Videoüberwachung in Taxis 4 Taxameter des Monats | Taxlers September-Menü 5 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 5 Spruch des Monats | 5 Die Genossenschaft | Protokoll der GV und Neuigkeiten 6 Streiflicht des Aufsichtsrats | Freizeit und Wartezeit 13 Der Landesverband | Blitzatlas 14 Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Verhalten am Standplatz 14 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 15 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 15 Tiere im Taxi | Pflichten und Rechte 16 München-Splitter | Neues aus der Stadt 19 Geschenk an alle Leser | Gratis-Anzeigen 19 Motiv des Monats | 19 Taxlers Baustellenbericht | Herbst 20 Der Blick zurück | Der September vor 100, 75, 50, 25, 1 Jah r(en) 23 Die fünf Weisheiten des Monats | 23 Zum Titelbild | 23 Kulinarische Weltreise | Überwältigendes Angebot 24 Schrottis Fiaker-ABC | „B“ wie Beschiss 28 Gastro „M“ | Atzinger 30 Verkehrssünde des Monats | Tempo-Limit 31 Messe München | September-Programm 32 Leserbrief e/ Forum | 32 Recht um’s Taxi | Versicherung 33 Olympia ‘72 | Rückblick 34 Geschichte und G’schichten | Sturm auf das Karlstor 36 Taxlers Service | Für alle Fälle und jede Situation 38 Taxi-Check München | Kreditkarten 39 Rose des Monats | Neuer Taxistand Messe 40 Zitrone des Monats | Weltstadt ohne Herz und Verstand 40 Witz des Monats | 40 Reaktion Zitrone des Monats | Antwort zur Zitrone 07/2012 41 Die Sehenswürdigkeiten Münchens | Viktualienmarkt 42 Top-Termine September 2012 | Hier glüht der Taxameter 44 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 45 Vorschau Oktober 2012 | 46 Impressum | 46 § SOFORT BEST ELLUNG § VORBESTELL UNGEN § KREDI TKARTEN § GRO SSRAUM TAXIS § STANDPLÄTZE § RUFSÄULEN DIE iPHON E- APP DER TAXI-MÜNCHEN eG AB SOFORT GRATIS IM AP P- STORE! Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de
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4 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Editorial Videoüberwachung in Taxis Jeder kennt sie, nicht alle lieben sie. In unserer Zeit sind Überwachungskameras nicht mehr wegzudenken. London wurde während der Olympischen Spiele nahezu flächendeckend beobachtet. Kritiker behaupteten, in der Hauptstadt Englands hätte es mehr Kameras gegeben, als in Nordkorea. Für Datenschützer ein Albtraum. In Deutschland sehen aber viele Bürger auch den Nutzen der elektronischen Augen. Verkehrsteuerung und Krisenmanagement in Notfällen sind nur mit ent - sprechenden Informationen zu bewerkstelligen. Auch die Münchner Polizei setzt auf Live-Bilder, um sinnvoll einschreiten zu können. Unbescholtene Bürger kön - nen nur wenige Argumente zur generellen Ablehnung einer Kameraüberwachung vorbringen. Opfer von Straftaten plädieren sogar oftmals für eine Ausweitung. Jeder Arbeitnehmer wünscht sich Sicherheit am Arbeitsplatz. Das gilt auch im Taxigewerbe. Der Bundesverband fordert die Videoüberwachung im Taxi. Be - gründung sei die Vielzahl von Übergriffen. Dabei wird besonders die Behinderung des Vorhabens durch verschiedene Datenschutzrichtlinien in den Bundeländern kritisiert. Geplant sei nun, das „Bremer Modell" bundesweit umzusetzen. Danach ist eine Videoüberwachung in Taxis zur Abwehr von Gefahren für Leben, Gesundheit oder Freiheit der Taxifahrer grundsätzlich zulässig. Allerdings ist eine permanente Aufzeichnung weder erforderlich noch verhältnismäßig. Standbilder beim Einsteigen oder eine Aufnahmefrequenz von maximal 15 Sekunden Länge reichen zur Abschreckung von Tätern und zur Strafverfolgung aus. Die Aufnah - men sind nach ein bis zwei Tagen zu löschen. Der Fahrgast muss durch einen Hinweis an der Fahrgasttür auf die Videoüberwachung hingewiesen werden. In Bremen nahmen die Übergriffe auf Taxifahrer seit der Einführung der Kameras deutlich ab. Das Beispiel zeigt, dass nicht alles, was aus dem hohen Norden kommt, sein jähes Ende an der Weißwurstgrenze finden muss. Die Taxi-München eG prüft gerade die Einführung des Systems, da uns das Wohl unserer Unterneh - mer und deren Fahrer sehr am Herzen liegt. Ihre Taxi-München eG Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ Haftplicht- und Kaskogutachten Aggregat- und Motorschaden-Analysen Beweissicherungen Wertermittlungen unfallanalytische Gutachten Brandgutachten Kaufberatungen auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 30-34, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit 1987 in München. Fachlich kompetent und anerkannt. T esten Sie uns! IhrAugen Augen Augen arzt PraxisteamDr.med.univ.Dorigoni Dr. med. univ. Hermann Dorigoni Facharzt für Allgemeinmedizin Facharzt für Augenheilkunde Vekehrsmedizinische Qualifikation Taxi, Bus, LKW und Mietwagen Führerscheingutachten im Herzen Münchens direkt am Bahnhofplatz Bayerstr. 27 · 80335 München Tel.: 0 89 / 16 39 90 40 Fax: 0 89 / 16 39 90 419 Mobil: 01 75 / 56 96 670 E-Mail: augenarzt@praxis-dorigoni.de www.praxis-dorigoni.de Taxischule-München Grundkurs: Monta g/ Mittwoch 17.30 – 19.30 Uhr Samstag 10.00 – 13.00 Uhr Leistungskurs: individuell nach Bedarf Anmeldung: jeweils 15 Min. vor dem Kurs beim Referenten oder zu den Öffnungszeiten in der Verwaltung Kursgebühr: Grundkurs 120 Euro Leistungskurs 150 Euro Info: (089) 21 61-333 www.taxikurs-münchen.de Info-Veranstaltung: jeden 2. Montag 17.30 Uhr jeden 2. Samstag 8.30 Uhr Termine: www.taxikurs-münchen.de
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5TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Taxameter des Monats Taxlers September-Menü Wiesn – Vom 22.09. bis zum 07.10. ist wieder Ausnahmezustand in der Landeshauptstadt angesagt. Nachdem um Punkt 12 Uhr unser urbaierischer Oberbürgermeister Ude mit seinem schon sprichwörtlich gewordenem „Ozapft is!“ das 179. Oktoberfest eröffnet haben wird, gehen unsere Uhren – und nicht nur die am Handgelenk – für zwei Wochen wieder anders. Obwohl es wegen des Zentral-Landwirtschafts- Festes nur eine „kleine“ Wiesn ist, die Stadt steht trotzdem Kopf, es herrscht Ausnahmezustand. IBA – Ideal zur Einstimmung auf die Wiesn, quasi zum Warmfahren, präsentiert uns die Messe München in der Woche vom 17. bis zum 21. September mit der Internationalen Bäcker - messe IBA einen umsatztechnischen Leckerbissen, sozusagen die Vorspeise eines vierwöchi - gen Taxler-Menüs, dessen Hauptgang dann die Wiesn ist und uns als süßes Messe-Dessert dann drei Tage expo-real kredenzt wird. Alfons Schuhbeck hätte es nicht besser kreiert. MFS – Der exakte Titel lautet: Munich Fabric Start, und es handelt sich dabei um eine der größten Veranstaltungen im MOC in der Lilienthalallee mit maximal möglichem Taxibedarf. Termin: Dienstag, 4. bis Donnerstag, 6. September. Besonderes Schmankerl: Am Mittwoch, 5. Sep - tember gibt’s am Abend wieder ein MFS-Wiesn- Bierzelt auf dem Gelände der Zenithhalle, ganz hinten am Parkplatz. Und vor diesem Wiesn-Zelt gibt’s tatsächlich noch einen eigenen Taxistand, direkt vor der Tür, ohne Terror-Schutz-Gürtel! Bitte auch die Funk-Durchsagen beachten! Schulanfang – bedeutet für uns vor allem: Die Ferienzeit ist vorbei, es herrscht regulärer Betrieb in den Tagschichten, die Schülerfahrten haben uns wieder, Ärzte und Firmen sind aus dem Ur - laub zurück, kurzum, alles läuft so, wie es laufen soll, Business as usual. Fußball-Zeit – Der September ist in München der Fußball-Monat schlechthin. Champions-League- Vorrunde, DFB-Pokal sowie 1. und 2. Liga sorgen für ein volles Programm im Fröttmaninger Tempel. Und unsere Standplätze, die dem UEFA- Wahnsinn vom 19. Mai zum Opfer gefallen sind, haben wir auch wieder. Der September kann kommen, wir sind bereit! (TK) Ohne Worte 3093 Die Schuld der Anderen Wir kennen es aus den Wirtschaftsteilen der Presse. Wenn Firmen ein erfolgreiches Jahr hinter sich haben, begründen es die Manager mit richtigen Entscheidungen, dem Einsatz, einer Unternehmenskultur und anderen Lobliedern. Ist jedoch ein schlechtes Jahr zu begründen, schiebt man dies auf den Euro, die Regierung, Zölle, eine verhaltene Konsumenten - stimmung oder hinterlistige Handelspraktiken von Konkur - renten. Misserfolge schreibt man externen Faktoren, Erfolge sich selbst zu. Diese selbstwertdienlichen Beurteilungen kennen wir schon von der Schule. Für gute Noten waren wir selbst verantwortlich, bei Fünfen oder Sechsern war der Lehrer oder der schlechte Unterricht schuld. Aktien-Inhaber argumentieren mit dem gleichen System: Werden Gewinne eingefahren, war der „Riecher“ schuld, bei Verlusten wird es auf die Börsenstimmung geschoben. Viele oder die meisten Taxifahrer/innen verfahren nach dem gleichen Prinzip. Gute Schichten mit hervorragendem Um - satz werden mit Gespür, Erfahrung und Geschick begründet. Bei schmalen Schicht-Ergebnissen waren das Wetter, die vollen Standplätze, die Wirtschaftslage, der Vorstand oder Aufsichtsrat schuld. Helfen können nur gute Freunde, die einem die Wahrheit ins Gesicht sagen. Seien Sie ihnen dankbar. AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de A „Für den wahren Lebenskünstler ist die schönste Zeit immer diejenige, die er gerade verbringt.“ Orson Welles (1915-1985) Spruch des Monats
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Die Genossenschaft Ordentliche Generalversammlung der Taxi-München eG am Mittwoch, 11. Juli 2012, im Augustiner Keller Protokoll Tagesordnung 1. Begrüßung und Genehmigung der Tagesordnung 2. Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 2011 3. Vortrag des Jahresabschlusses 2011 4. Bericht des Aufsichtsrates 5. Bericht über die gesetzliche Prüfung durch den Genossenschaftsverband Bayern e. V. 6. Aussprache zu den Berichten 7. Beschlussfassung der Generalversammlung a) Genehmigung des Jahresabschlusses 2011 b) Behandlung des Bilanzgewinnes c) Entlastung des Vorstandes d) Entlastung des Aufsichtsrates 8. Wahlen a) Vorstand für den turnusgemäß ausscheidenden Herrn Frank Kuhle, Taxi 965 b) Aufsichtsrat für die turnusgemäß ausscheidenden Frau Christine Reindl, vormals Taxi 301 Herrn Alfred Lehmair, Taxi 1562 Herrn Rudolf Rötzer, Taxi 793 c) Aufsichtsrat für den vorzeitig ausgeschiedenen Herrn Bernhard Absmayr, Taxi 920 9. Verschiedenes TOP 1 Kurz nach 10.00 Uhr eröffnete die Aufsichtsratsvorsitzende, Frau Christine Reindl, die Generalversammlung der Taxi-München eG. Frau Reindl begrüßte Herrn Stadtrat Dr. Josef Assal, in Vertre - tung des Oberbürgermeisters Christian Ude sowie den Stadtrat Dr. Reinhold Babor. Für das Kreisverwaltungsreferat konnten Herr Hempel, Herr Schmid und Frau Köhntopf begrüßt werden. Die Ver - sammlungsleiterin bedankte sich bei den Ausstellern Herrn Wurm und Herrn Siekierski von der Firma Traumcar, Frau Crasselt und Herrn Crasselt vom Versi - cherungsbüro Crasselt und den Herren Leitner und Conrad von der Firma HALE. Ein besonderer Dank galt der Daimler AG NL München, die durch Frau Zett, Herrn Bekel, Herrn Schlenker, Herrn Stagnitta und Herrn Cocco vertreten wurde und die Bewirtung zum Mittagessen übernahm. Des Weiteren galt der Gruß auch dem Rechtsbeistand der Taxi-München eG, Herrn Rechtsanwalt Alexander von Vèver sowie Herrn StB Dipl.-Volkswirt Thomas Paasch vom Genossenschaftsverband Bayern e.V. Frau Reindl bedankte sich auch beim Vorstand, Aufsichtsrat und bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie bei allen Mitgliedern, die sich die Zeit ge - nommen haben, die Generalversammlung zu besuchen. Herr Dr. Josef Assal wurde im Anschluss gebeten ein paar Begrüßungsworte zu sprechen. Herr Dr. Assal erklärte, dass er trotz einer laufenden Planungssitzung des Stadtrates die Generalversammlung der Taxi-München eG besuchen wollte, wies aber darauf hin, dass er auf Grund der großen Bedeutung unmittelbar zu der Sitzung zurückkehren müsste, da hier, die auch für das Taxigewerbe wichtige Nord- Südfahrradfurt durch die Innenstadt be - handelt wird. Herr Dr. Assal erklärte, dass in diesem Zusammenhang 18 Taxistand - plätze verlegt oder aufgehoben werden sollen, als Ersatz nur zwischen 13 und 17 neue Stellflächen geplant sind. Der Vor - sitzende der Taxikommission äußerte sich, dass nicht alle im Stadtrat mit der Planung zufrieden sind, insbesondere da die Mobilität im Innenstadtbereich einge - schränkt wird. Zugleich musste Herr Dr. Assal darauf hinweisen, dass die Verschärfung der Situation auch durch Taxifahrer verursacht wurde, die sich nicht an bestehende Vorschriften halten. Abschließend ging Herr Dr. Assal noch auch die Situation rund um das Oktober - fest ein und stellte fest, dass auch für ihn einige Regelungen unbefriedigend seien, auf Anfrage eine Änderung aber mit einer 10-seitigen Begründung abgelehnt wurde. Herr Dr. Assal verabschiedete sich von allen Anwesenden und wünschte einen erfolgreichen Verlauf der General - versammlung. Frau Reindl bedankte sich bei Herrn Dr. Assal für die Grußworte. Anschließend wurde festgestellt, dass die Ladung formund fristgerecht erfolgte. Ebenfalls ohne Widerspruch wurde die Tagesordnung in der vorgelegten Form genehmigt. Zum Schriftführer der Versammlung wurde Herr Norbert Laermann bestellt. Gegen die Aufzeichnung der Versammlung per Tonträger erhob sich kein Widerspruch. Für den Wahlausschuss stellten sich Herr Blum, Herr Frey und Herr Cibooglu sowie Herr Paasch zur Verfügung. Der Wahlausschuss wählte Herrn Paasch zum Vorsitzenden. Im Anschluss bat die Versammlungsleiterin, zum Zeichen der Trauer an die seit der letzten Generalversammlung verstorbenen Mitglieder zu gedenken. TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 6 Karosseriebeschichtungen, Scheiben-Tönung für Kfz und Gebäude, Werbebeschriftungen, Digitaldrucke, Gra/f_ikdesign, Professionelle Verarbeitung, 3 Jahre Garantie - NEU - Autoglas (Reparatur und Austausch) Abrechnung mit Versicherung möglich! NEU! - NEU! - NEU!
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Die Genossenschaft
TOP 2
Herr Frank Kuhle trug den Bericht des
Vorstandes vor.
Zum Stichtag, 31. Dezember 2011,hatte
die Taxi-München eG 1.890 Mitgliedsunternehmen. Mit über 3.000 angeschlos -
senen Fahrzeugen, die von ca. 1.300
Einzelunternehmern und 300 Mehrwa -
genbesitzern betrieben werden, ist die
Taxi-München eG Deutschlands größte
Vermittlungszentrale. Herr Kuhle stellte
fest, dass die Taxi-München eG im Kalen -
derjahr 2011 im operativen und strategi -
schen Geschäft erfolgreich war. Die fi -
nanzielle Lage ist weiterhin positiv. Eine
wichtige Voraussetzung, um flexibel
handeln zu können und langfristiges
Wachstum zu ermöglichen.
Gerade die vergangenen Jahre haben ge -
zeigt, wie wichtig es ist, schnell und ent -
schieden auf Veränderungen des Marktes
zu reagieren. Der verstärkte Einsatz neuer
Techniken, wie der Ausbau von Autound Internet-Booking, aber auch die voll -
automatische Vermittlung über App ha -
ben 2011 einen wesentlichen Beitrag zur
Stabilisierung der Auftragslage beigetra -
gen. Auch im vergangenen Kalenderjahr
konnte die Taxi-München eG wieder über
2 Mio. Aufträge über die Taxizentrale,
und etwa 5 Mio. über das Rufsäulensy -
stem, vermitteln. Der Vorstand geht 2012
von einem weiteren Anstieg um etwa 3 %
aus. An dieser Stelle wies Herr Kuhle
nochmals darauf hin, dass es für Mitar -
beiter der Zentrale nicht möglich ist, Auf -
träge von den Rufsäulen umzuleiten. Die
Steigerung der Auftragszahlen käme viel -
mehr neben den bereits genannten Grün -
den durch die Intensivierung der Kunden -
betreuung.
Der Vorstand informierte die Mitglieder,
dass es seit längerer Zeit auf Grund der
allgemeinen wirtschaftlichen Lage sehr
schwierig sei, neue Mitarbeiter für die
Taxizentrale, vorrangig für die Nacht -
stunden, zu finden. 2011waren durch -
schnittlich 78 Mitarbeiter, davon 56 in
der Vermittlungszentrale, bei der Taxi-
München eG beschäftigt. Im letzten Jahr
wurden fünf neue Mitarbeiter eingestellt.
Auf Grund von Langzeiterkrankungen,
Elternzeiten und Renteneintritt, sind die
tatsächlichen Einsatzstunden aber nur
leicht gestiegen. Um neue Mitarbeiter zu
finden, hat der Vorstand in den vergan -
genen Monaten Zeitungsinserate geschal -
tet, Anfragen beim Arbeitsamt gestellt
und auf persönliche Empfehlungen rea -
giert, die leider kaum Erfolg brachten.
Selbst kreative Maßnahmen, wie die An -
werbung von Mitarbeitern aus Schlecker-
Filialen waren nicht von Erfolg gekrönt.
Herr Kuhle berichtete, dass sich der Vor -
stand nun auch bei Zeitfirmen und Stu -
dentenvermittlungen um neue Mitarbeiter
bemühen wird.
Die Zulassung einer im Jahre 2010 von
der Genossenschaft eingereichten Unter -
lassungserklärung gegen ein Mitgliedsunternehmen wurde vom Bundesgerichts -
hof abgelehnt. Der Vorstand erklärte, dass
die von wenigen Mitgliedsunternehmen
angefochtene Satzungsänderung aus dem
Jahre 2011 nach wie vor bei Gericht an -
hängig ist. Nach einer Entscheidung des
OLG München, die eine Woche nach der
Generalversammlung erfolgen wird, stehe
bei negativem Urteil einer erneuten Zu -
lassungsbeschwerde beim BGH nichts im
Wege. Der Vorstandsvorsitzende machte
deutlich, dass die Duldung von Werbung
für konkurrierende Vermittlungszentralen
auf Fahrzeugen der Taxi-München eG ei -
ne sehr wichtige Angelegenheit sei und
daher alle Möglichkeiten, auch die recht -
lichen, ausgeschöpft werden müssen.
Zudem würde ein Verbot auch gegen wei -
tere, im Bereich der Smartphone-Vermitt -
lung sehr aggressiv auftretenden Mitbe -
werber wirken. Allerdings muss eine klare
Rechtslage vorliegen.
Im Weiteren trug Herr Kuhle vor, dass
zusammen mit der Taxigenossenschaft
Nürnberg konkrete Maßnahmen ergriffen
worden sind, um bundesweit eine ge -
meinsame Strategie gegen branchenfrem -
de Taxivermittler zu verfolgen. Regionale
Interessen sind nachrangig zu behandeln
um ein in ganz Deutschland funktionie -
rendes Bestellportal zu installieren.
Gerade international operierende Ge -
schäftspartner müssten über eine zentrale
Schnittstelle auf das Dienstleistungsange -
bot des deutschen Taxigewerbes zugreifen
können. Dazu bedarf es besonderer An -
strengungen der großen Taxizentralen,
die den Großteil der Auftragsvermittlung
in Deutschland bewerkstelligen. Die Taxi-
München eG ist daher kürzlich der Taxi
Deutschland Service Genossenschaft
beigetreten. Die Gesellschafter der Taxi
Deutschland eG sind ausschließlich Taxi -
zentralen und deren Systemausrüster.
Als weitere Beispiele für den Nutzen von
übergreifenden Informations- und Ideen -
austausch wurde der gemeinsame Einkauf
von Datenfunkendgeräten oder auch Aus -
rüstungsgegenstände, wie Thermopapier,
genannt.
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TAXIKURIER SEPTEMBER 2012Seite 8
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8 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Im Anschluss berichtete Herr Kuhle über die Fortschritte bezüglich der Telefonanlage, deren Leasingvertrag zum Jahresende ausläuft. Nachdem die alte Anlage nicht mehr den Anforderungen der Zeit entspricht, wurden die Angebote mehre - rer Hersteller geprüft. Vorstand und Auf - sichtsrat haben sich für eine Telefonanla - ge der Firma GefoS entschieden, da der Hersteller in den vergangenen Jahren seine Zuverlässigkeit stets bewiesen hat. Zurzeit ist die Anlage ohne bekannte Pro - bleme in verschiedenen deutschen Taxi - zentralen im Einsatz. Gegenwärtig wer - den Vorbereitungsarbeiten, wie z.B. eine Neuverkabelung der Netzarchitektur, durchgeführt. Die Taxi-München eG er - wartet sich durch die neue Telefonanlage eine höhere Flexibilität besonders in den hochfrequentierten Zeiten. Mit Blick in die Zukunft wurde abschließend berichtet, dass die Taxi-München eG in den nächsten Wochen eine elektro - nische Kundenkarte einführen wird. Be - reits im Feldversuch befindet sich ein neues Datenfunkendgerät, das alle Vor - aussetzungen zur Umstellung der Kredit - kartenakzeptanz ohne Magnetstreifen er - füllt. Herr Kuhle wies auch darauf hin, dass nächstes Jahr die Ausschreibung der Taxistandplätze am Münchner Flughafen stattfinden wird. Die Taxi-München eG stellt sich bereits heute als leistungsstar - ker und tatkräftiger Partner der FMG dar. Vorstand und Aufsichtsrat sind sich einig, dass alle Möglichkeiten genutzt werden müssen, damit die Verwaltung der Flug - hafenstandplätze in die richtigen Hände gelangt. In diesem Zusammenhang wies der Vorstandsvorsitzende auf die Interna - tionalität und die Vielfalt der Teilnehmer am Münchner Flughafen hin. Nur durch eine gemeinsame Strategie mit klaren Vi - sionen und aktiv gelebten Werten, die so - wohl Orientierung als auch Identifikation für alle Teilnehmer bietet, kann der Taxi - verkehr am Flughafen der Landeshaupt - stadt zukünftig geregelt werden. Abschließend bedankte sich Herr Kuhle bei den Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates sowie bei allen Mitar - beitern für die konstruktive Zusammenar - beit. Ein weiterer Dank galt den Mitglie - dern der Genossenschaft, da deren Einsatz und Beiträge es letztendlich sind, die die Taxi-München eG den gemeinsamen Zie - len näher bringt. Ein persönlicher Dank ging an die beiden Ehrenvorsitzenden, Herrn Hans Meißner und Herrn Max Her - zinger für die Bereitschaft, jederzeit als Ansprechpartner der Genossenschaft zur Verfügung zu stehen. Im Anschluss über - gab Herr Kuhle das Mikrofon an das Vor - standmitglied Herrn Reinhard Zielinski. Den Bericht des Vorstandes komplettierte Herr Zielinski mit einer kurzen Abhand - lung über die finanzielle Situation und die Schwerpunkte der Investitionen. Herr Zielinski bedankte sich für das große Interesse der Gäste und Mitglieder, die sich die Zeit genommen haben, an der diesjährigen GV teilzunehmen. Da anschließend der Bericht des Prüfverbandes folgt, wollte Herr Zielinski keine Zahlen auf die Zuhörer niederprasseln lassen, sondern sich diesbezüglich zurückhalten. Die wirtschaftliche Lage der Taxi-Mün - chen eG hat sich im Geschäftsjahr 2011 gegenüber 2010 deutlich verbessert. Trotz geringerer Einnahmen konnte der Gewinn um 61 % gesteigert werden. Die positive Ertragsentwicklung ist das Ergebnis der seit mehreren Jahren erfolgreich prakti - zierten Investitionsoptimierung, aber auch durch die um 2,1 Prozent gestiege - nen Einnahmen aus der Vermietung. Hier wirken sich die Modernisierungsmaßnah - men der letzten 5 Jahre positiv auf die erzielbaren Mieteinnahmen aus. Wie wie - derholt berichtet, werden von der Taxi- München eG alle erforderlichen Investi - tionen zur Substanzerhaltung und zur Verbesserung der Qualität von Wohnoder Gewerberäumen durchgeführt. Hier gilt der Grundsatz, dass Investitionen be - triebswirtschaftlich sinnvoll sein müssen, die Amortisation des eingesetzten Kapi - tals gesichert ist und langfristig Gewinn erzielt wird. Im Berichtsjahr konnten die sonstigen be - trieblichen Aufwendungen um etwa 10 % gesenkt, die Qualität der Leistung aber gesteigert werden. Durch den Gewinn in 2011 hat sich der Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme auf 46 % erhöht. Herr Zielinski berichtete, dass die Genossen - schaft, wie in den vorangegangenen Jah - ren, alle Investitionen mit Eigenkapital finanzieren konnte. Die um 34% gestie - genen Kreditkartenabrechnungen konn - ten im Zeitraum 2011ebenfalls aus den vorhandenen eigenen liquiden Mitteln Die Genossenschaft Interessierte Zuhörer im Augustiner Keller
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9TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Die Genossenschaft zwischenfinanziert werden. Im Geschäfts - jahr 2011wurden die langfristigen Kre - ditverbindlichkeiten, die ausschließlich die Finanzierung der Marktstraße betref - fen, planmäßig um 429 TEUR reduziert. Herr Zielinski trug vor, dass das gesamte deutsche Taxigewerbe seit Jahren einem enormen Konkurrenzdruck ausgesetzt ist. Viele branchenfremde Newcomer versuchen, sich von dem vermeintlich lukrativen Kuchen ein großes Stück abzuschneiden. Deren Gewinne sollen die Taxiunternehmer bezahlen. Im Gegensatz zu vielen anderen Taxivermittler konnte die Taxi-München eG die Gebühren seit 2004 auf gleicher Höhe halten. Der Vor - stand hat sich erneut zum Ziel gesetzt, die Gebühren auch im Jahr 2013 nicht zu erhöhen. Das Ziel ist ambitioniert, da um - fangreiche Investitionen geplant oder be - reits ausgeführt werden, wie z.B. die neue Telefonanlage oder Renovierungsarbeiten in der Utzschneider- und Engelhard - straße. Auch der stetige Anstieg im bar - geldlosen Zahlungsverkehr muss weiter mit eigenen Mitteln vorfinanziert werden. Trotzdem wurden in 2011die Ausgaben für Werbung erhöht. Im laufenden Kalen - derjahr wurde der Etat nochmals aufge - stockt, um in Werbung auf U-Bahn- Zügen, Mitgliederfahrzeugen und auf Quittungsblöcken, aber auch innerhalb der digitalen Medien zu investieren. Für das Jahr 2012 erwartet Herr Zielinski auf Grund der geplanten Investitionen ein Er - gebnis unter dem des Vorjahres. Gewinne sind wichtig, um auch in Zukunft das Eigenkapital und damit die Liquidität zu stärken. Dabei hilft es natürlich, dass in 2012 erstmals seit vielen Jahren wieder eine 100%ige Auslastung des Immobilien - bestandes erreicht wird. Abschließend wies Herr Zielinski darauf hin, dass die in den Markt drängenden geldgierigen Internet-Heuschrecken erfol - greich abgewehrt werden müssen. Um in Zukunft ein Auskommen mit dem Ein - kommen haben zu können, müssen so - wohl die Zentralen, als auch die Taxifahrer im Umgang mit den Fahrgästen andere Maßstäbe setzen. Die neuen Kom - munikationswege bescheren dem Taxige - werbe oftmals keine zusätzlichen Einnah - men, sondern ausschließlich zusätzliche Kosten. Herr Zielinski hält eine andere Sicht der Sachlage für Selbstbetrug. Durch Schönreden dieser mit erheblichen Kosten behafteten Aufträge von Zwi - schenvermittlern, begeben sich Fahrer und Unternehmer freiwillig in eine Kostenfalle, die spätestens dann zu - schnappen wird, wenn die historisch gewachsenen Marktteilnehmer, wie die nicht gewinnorientierten Taxigenossen - schaften, verdrängt worden sind. Damit beendete Herr Zielinski seinen Vortrag und bedanke sich für die Auf - merksamkeit. TOP 3 Der Prüfer der Genossenschaft, Herr Paasch, berichtete über die Prüfung der Geschäftsvorgänge vom 30.05.2011bis 30.05.2012. Der Bilanzgewinn aus dem abgeschlossenen Geschäftsjahr 2011beträgt 329.011,19 Euro. Herr Paasch bescheinigte der Genossen - schaft die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung. Im zusammengefassten Prüfungsergebnis des Genossenschafts - verbandes bescheinigte er der Genossen - schaft die Ordnungsmäßigkeit der Orga - nisation und der Geschäftsführung. Herr Paasch stellte fest, dass die Geschäftsent - wicklung der Taxi-München eG auch im Berichtsjahr wieder zufriedenstellend war. TOP 4 Die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Frau Reindl, trug den Bericht des Aufsichtsrates vor. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses unter Einbeziehung des Gewinnvortrages (Bilanzgewinn) geprüft, für in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung. TOP 5 Im Bericht über die gesetzliche Prüfung durch den Genossenschaftsverband Bayern e.V. ging Herr Pasch detailliert auf die Bilanz der Taxi-München eG ein. Der Taxi-München eG wurde eine ord - nungsgemäße Buchführung und die Ord - nungsmäßigkeit der Geschäftsführung bescheinigt. Die Vermögenslage der Taxi- München eG ist ebenfalls in Ordnung. Der Aufsichtsrat ist seinen satzungs - gemäßen Überwachungsaufgaben nach - gekommen. TOP 6 Auf die Berichte bezogen meldete sich kein Redner. TOP 7 Alle Beschlussfassungen unter TOP 7 mussten nach Ablehnung der Zustim - mung der Mitglieder per Akklamation in geheimer Wahl durchgeführt werden. Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543
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10 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 a) Genehmigung des Jahresabschlusses 2011: Zum Zeitpunkt dieses Wahlganges waren 166 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Abgegeben Stimmen: 155 Ja-Stimmen: 128 Nein-Stimmen: 23 Enthaltungen: 3 Ungültige Stimmen: 1 Hiermit wurde der Jahresabschluss 2011 genehmigt. b) Behandlung des Bilanzgewinnes: Zum Zeitpunkt dieses Wahlganges waren 177 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Abgegeben Stimmen: 147 Ja-Stimmen: 135 Nein-Stimmen: 10 Enthaltungen: 2 Hiermit wurde die Behandlung des Bilanzgewinnes genehmigt. c) Entlastung des Vorstandes: Zum Zeitpunkt dieses Wahlganges waren 177 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Abgegeben Stimmen: 150 Ja-Stimmen: 138 Nein-Stimmen: 10 Enthaltungen: 2 Hiermit wurde der Vorstand entlastet. d) Entlastung des Aufsichtsrates: Zum Zeitpunkt dieses Wahlganges waren 181 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Abgegeben Stimmen: 140 Ja-Stimmen: 124 Nein-Stimmen: 15 Enthaltungen: 1 Hiermit wurde der Aufsichtsrat entlastet. TOP 8 a) Vorstand für den turnusgemäß ausscheidenden Frank Kuhle, Taxi 965 Zu diesem Wahlgang waren 185 stimm - berechtigte Mitglieder anwesend. Der Aufsichtsrat schlug Herrn Kuhle zur Wiederwahl vor. Die Wahl konnte mit Zustimmung der Generalversammlung per Akklamation durchgeführt werden. § Herr Frank Kuhle wurde bis zur Generalversammlung 2016 mit 7 Gegenstimmen per Akklamation wiedergewählt. Herr Kuhle nahm die Wahl an. b) Aufsichtsrat Mit Beginn der Wahlen für den Auf - sichtsrat übernahm Herr Michael Nowak die Versammlungsleitung, da sich Frau Christine Reindl auch wieder zur Wahl stellte. Zum Aufsichtsrat stellten sich 12 Kandi - datinnen und Kandidaten zur Wahl. In geheimer Abstimmung nahmen 174 stimmberechtigte Mitglieder teil. Gewählt wurden: § Frau Christine Reindl, vormals Taxi 301, 73 Stimmen § Herr Reinhold Siegel, Taxi 2476, 71 Stimmen § Herr Aydin Gökmen, Taxi 610, 71 Stimmen Alle drei Kandidaten wurden bis 2015 gewählt und nahmen die Wahl an. c) Aufsichtsrat für den vorzeitig ausgeschiedenen Herrn Bernhard Absmayr, Taxi 920. Zu diesem Wahlgang stellten sich 7 Kandidaten zur Wahl. In geheimer Abstimmung nahmen 189 Mitglieder teil. Gewählt wurde: § Herr Mahir Aygün, Taxi 796 und 2437, 61 Stimmen Herr Aygün wurde bis 2013 gewählt und nahm die Wahl an. TOP 9 Es meldete sich Herr Bruno Mayer zu Wort, der anregte, Stellenanzeigen für die Taxizentrale zusätzlich im Taxikurier zu schalten und der sich durch die Wahlgänge einen neuen Wind im Aufsichtsrat erhofft. Um 14.45 Uhr schloss Herr Nowak, der die Versammlung seit den Aufsichtsrats - wahlgängen leitete, die ordentliche Gene - ralversammlung der Taxi-München eG. (NL) Innenstadt-Taxistandplätze Dr. Reinhold Babar (CSU) und Hans Meißner – siehe Rose des Monats in der letzten Ausgabe – haben eine Initiative ins Leben gerufen. Nachstehender Flyer wurde tausendfach verteilt. Wiesn-Bändchen Wie in jedem Jahr stellt die Taxi-Mün - chen eG auch heuer wieder die begehrten Wiesn-Bändchen kostenlos für unsere Mitgliedsunternehmen zur Verfügung. Die Farben repräsentieren den Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt Mün - chen als Veranstaltungsort des weltgrößten Volksfestes. Die Wiesn-Bändchen liegen ab einer Woche vor Beginn des Volksfestes an der Hauptkasse, Engel - hardstraße 6, Rückgebäude 1. Stock, zur Abholung bereit. (FK) Neue Straßennamen § Englburgstraße (Aubing) Straßenverlauf: Stichstraße mit Wendehammer, von der Hellensteinstraße, nördlich der Stolzeneckstraße, ca. 120 m nach Osten. Namenserläuterung: Die Englburg liegt in der Gemeinde Titt - ling im Bayerischen Wald etwa 25 km nördlich von Passau. Bei der aus einem erhöht liegenden Hauptbau und einer Vorburg bestehenden Höhenburg handelt (K)EIN HERZ FÜR SENIOREN Die Weltstadt mit Herz will mit den Privatautos auch TAXIS aus dem Zentrum verbannen und MOBILITÄT für Kranke, Behinderte und Senioren radikal abschaffen. TAXIPLÄTZE am Marienplatz und Dallmayr müssen bleiben. FACHÄRZTE, BEHÖRDEN und die Altstadt sind für uns lebensnotwendig. WIR lassen uns nicht aus- oder einfach wegsperren. TAXIFAHREN ist für uns preiswerter als das eigene Auto. WIR tun dabei etwas für die Umwelt. PLATZ FÜR 10 TAXIS ist ein bescheidener Anspruch im Gegensatz zum Rad- und Rikscha-Chaos am und um den Marienplatz. WER VERBIETET, muss auch anbieten! Das gilt besonders für die bald „ehemalige“ Weltstadt mit Herz. PROTESTIEREN SIE bei den Stadtratsfraktionen und unserem OB, auch er ist Senior. ¨ ¨ ¨ ¨ ¨ ¨ ¨ ¨ ¨ Ihre Senioren-Union München und die Taxi-München eG Die Genossenschaft
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11 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 es sich vermutlich um eine Neugründung des 14. Jahrhunderts. 1397 wird Wilhelm von Puchberg als Herr der Englburg urkundlich erwähnt. Ab 1426 kam die Englburg in den Besitz des Geschlechts der Schwarzensteiner, die die Burg Ende des 16. Jahrhunderts baulich umgestalte - ten. 1617 gelangte die Englburg auf dem Weg der Heirat an die späteren Grafen von Taufkirchen. 1857 erwarb der Haller - tauer Gutsbesitzer Max Niedermayer die Burg und baute sie zu einer der ersten Sommerfrischen des Bayerischen Waldes aus. 1874 bis auf die Umfassungsmauern niedergebrannt, wurde die Burganlage unter Hinzufügung eines Aussichtsturmes im alten Stil wieder hergestellt. 1929 erwarben die Englischen Fräulein die Englburg, die dort ein Erholungsheim mit Fortbildungsstätte einrichteten. § Saldenburgstraße (Aubing) Straßenverlauf: Vom südlichen Ende der Reußenstein - straße ca. 100 m nach Westen und ca. 45 m nach Osten. Namenserläuterung: Die Saldenburg liegt in der Gemeinde Saldenburg im Bayerischen Wald, etwa 30 km nördlich von Passau. Die Höhen - burg wurde im 14. Jahrhundert von Heinrich dem Tuschl von Söldenau ange - legt. Die Burg wechselte vielfach den Be - sitzer, bis sie zwischen 1677 und 1836 an die Grafen von Preysing-Moos fiel. 1682 wurde die etwas heruntergekommene Burg von Enrico Zuccalli barockisiert, weshalb man auch von „Schloss Salden - burg“ spricht. Heute sind nur mehr Reste des Bergfrieds und der Ringmauer sowie das Herrenhaus erhalten. Seit 1929 befindet sich in der Burg eine bis heute bestehende Jugendherberge. § Carry-Brachvogel-Straße (Oberföhring) Straßenverlauf: Von der Else-Lasker-Schüler-Straße ca. 80 m in südwestlicher Richtung und dort endend. Namenserläuterung: Carry Brachvogel, geb. am 16.06.1864 in München, gest. am 20.11.1942 im KZ Theresienstadt, Schriftstellerin; sie setzte sich als Teil der gemäßigten Frauenbewe - gung für die Selbstbestimmung der Frauen ein und forderte gleichen Lohn für gleiche Arbeit; Mitbegründerin und Vorsitzende des Vereins Münchner Schriftstellerinnen. § Else-Lasker-Schüler-Straße (Oberföhring) Straßenverlauf: Von der Johanneskirchner Straße ca. 60 m in südwestlicher Richtung, dann in nordwestlicher Richtung bis zur Marie- Luise-Kaschnitz-Straße. Namenserläuterung: Else Lasker-Schüler, geb. am 11.02.1869 in Elberfeld (heute Wuppertal), gest. am 22.01.1945 in Jerusalem, Dichterin, gilt als bedeutende Vertreterin der avantgar - distischen Moderne und des Expressionis - mus in der Literatur. § Marie-Luise-Kaschnitz-Straße (Oberföhring) Straßenverlauf: Von der Else-Lasker-Schüler-Straße ca. 80 m in südwestlicher Richtung und dort endend. Namenserläuterung: Marie Luise Freifrau von Kaschnitz- Weinberg, geb. 31.09.1901 in Karlsruhe, gest. 10.10.1974 in Rom; Schriftstellerin; ausgezeichnet u.a. mit dem Georg- Büchner-Preis, der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt a.M. und dem Johann- Peter- Hebel-Preis des Landes Baden- Württemberg. (TK) Bahnhofsplatz Die Baustelle am Münchner Hauptbahn - hof geht in die nächste Runde. Zwi - schenzeitlich wurde die Tiefgarage am Bahnhofsplatz nach umfangreichen Sa - nierungsmaßnahmen wiedereröffnet. Für die Ein- bzw. Ausfahrt musste eine Bau - stellenampel aufgestellt werden und Stellflächen für Anbringer oder Abholer geschaffen werden. In der nächsten Bau - phase wird zwischen dem 20.08 und 14.09.2012 die Senefelderstraße gesperrt. Damit Hotels und Gewerbebetriebe ver - sorgt werden können, bleibt die Zufahrt über die Schwanthalerstr. weiter möglich. Eine Wendemöglichkeit wird in der Senefelderstr. kurz vor der Bayerstraße eingerichtet. (FK) Neuer Taxistandplatz für Taxis aus der Gemeinde Oberding Nachdem im Januar 2012 das Holiday Inn Nord in der Leopoldstraße seine Tore für immer schloss, tat sich die Frage auf, was mit dem Sonder-Taxistandplatz für Taxis mit Betriebssitzgemeinde Oberding erfolgen soll. Aufgrund einer vertraglichen Vereinba - rung zwischen den Genehmigungsbehör - den (der sog. „Behördenvertrag“), die es ermöglicht, dass sich Taxis mit Betriebs - sitz München-Stadt am Flughafen Mün - chen bereitstellen, haben im Gegenzug Taxis aus der Gemeinde Oberding im Stadtgebiet München die Erlaubnis, an drei eigens für Sie eingerichteten Taxi - standplätzen auf Fahrgäste mit dem Ziel „Flughafen München“ zu warten. Diese Plätze sind neben dem nun abge - bauten Holiday Inn in der Leopoldstraße noch der Taxistand am Hauptbahnhof Mitte (neben der Reserve) sowie in der Arabellastraße 5. Die Genossenschaft
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12 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 In Zusammenarbeit des KVR und dem LRA Erding sowie Vertretern der Taxi- München eG konnte nun ein neuer drit - ter Platz gefunden und inzwischen bereits beschildert und in Betrieb genommen werden. Dieser neue Taxistand befindet sich in der Ungererstraße stadtauswärts nach der Haltestelle der Flughafenlinie. Weil gelegentlich Fahrgäste, die den Bus nicht mehr erreichen, ein Taxi zum Flug - hafen benötigen, ist hier die besondere Affinität für Fahrten zum Flughafen gegeben und somit der ideale Platz für diesen Taxistand gefunden. Unser Dank gilt Herrn Galles vom KVR für die rasche Umsetzung dieser wichtigen Einrichtung. Wir bitten Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, zu beachten, dass dieser Stand nicht von Münchner Taxis genutzt werden darf! (TK) Zahlungsunwillige Fahrgäste Am 4. August 2012 hielten vier Personen den Kollegen 2764 am Wedekindplatz in Schwabing auf, um sich in den Osten der Stadt fahren zu lassen. Nachdem drei Fahrgäste in der Bad-Schachener-Straße und am Karl-Marx-Ring ausgestiegen waren, ließ sich der, auf der Rücksitzbank (Beifahrerseite) verbliebene junge Mann, in die Tankstelle Kreiller- Ecke Bajuwa - renstraße fahren. Dort sprang er aus dem Fahrzeug und rannte über einen Fußweg in Richtung Huchenstraße. Der rüstige Kollege nahm trotz seiner 75 Jahre die Verfolgung auf. Vermutlich ist der Täter in der Huchenstraße im Gebäude mit der Hausnummer 43 oder 45 verschwunden. Wir bitten daher alle Kollegen mit Fahr - ten zu den genannten Adressen, beson - ders achtzugeben und gegebenenfalls Vorkasse der geschätzten Fahrkosten zu verlangen. Sollten Sie eine der unten ge - zeigten Personen erkennen, wenden Sie sich bitte an den Vorstand der Genossen - schaft. (FK) Abzocke Aus gegebenem Anlass müssen wir er - neut vor dem meist ungewollten Ab - schluss von Verträgen für sogenannte gewerbliche Verzeichnisse oder anderen Auskunftsdateien warnen. Besonders die Firma „Gewerbeauskunft-Zentrale.de“ verschickt Registrierungsangebote oder bittet um Ergänzungen und Korrekturen von Daten. Erst im Kleingedruckten ist zu lesen, dass für den Basiseintrag ein Mar - ketingbeitrag von jährlich 569,06 Euro inklusive Umsatzsteuer fällig wird. Wir müssen bezweifeln, dass die Kosten für die angebotenen Leistungen im gesunden Verhältnis für einen Taxiunternehmer ste - hen. Bitte prüfen Sie daher entsprechende Angebote sorgfältig, bevor Sie derartige Schreiben beantworten. (FK) Auf geht’s zum 2. Pullman Taxi-Stammtisch! Taxi München goes Pullman Munich: am Montag, 10. September 2012 von 12.00 Uhr bis 14.30 Uhr lädt das Team vom Pullman Munich zum 2. offiziellen Taxi-Stammtisch in der Theodor-Dom - bart-Str. 4 ein. Bei einer zünftigen Brot - zeit können Sie sich mit den Münchner Taxlerinnen und Taxlern austauschen und erfahren mehr über den weiteren Umbau im Pullman Munich. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl bitten wir Sie, sich bis zum 06. September bei Vanessa Brendel telefonisch unter (089) 36099 6663 anzumelden. Natürlich gibt es auch diesmal einen Hotelgutschein zu gewin - nen. Das Team vom Pullman Munich freut sich auf Ihr zahlreiches Erscheinen und wünscht ein paar angenehme Stunden. (TK) Datenfunk-Tipps Wir geben Ihnen immer wieder Tipps und Hinweise, die bei der Nutzung Ihres Datenfunks zu beachten sind. In diesem Monat erläutern wir Ihnen notwendige Änderungen in der Software (Version 1.140.0.21) hinsichtlich der Kreditkarten - abrechnung. Welches sind hierfür die wichtigsten Neuerungen in der Version 1.140.0.21? Die Kreditkarteninstitute geben ab sofort allen, die Kreditkarten abrechnen, zwin - gend vor, dass auf beiden (!) Kreditkartenbelegen, also für Annehmer und Karteninhaber nicht mehr die volle Kre - ditkartennummer sichtbar sein darf. Es sind zukünftig auf beiden Belegen nur die letzten 4 Ziffern sichtbar (siehe grün markiertes Feld auf der Quittung-Abbil - dung). Dies hat natürlich zur Folge, dass wir Kreditkartentransaktionen, die nicht funktionierten, im Nachgang nicht mehr – wie bisher – nachbuchen können. Daher ist von besonderer Wichtigkeit, dass Sie einige Punkte bei Kreditkarten - transaktionen beachten: Zum einen sollten Sie immer darauf achten, dass der Beleg, der nach erfolg - reicher Transaktion automatisch aus Ihrem Drucker kommt, nicht den Vermerk „OFFLINE! – kein Abrechnungsbeleg“ Die Genossenschaft Tätigkeitsschwerpunkte Verkehrsrecht, Unfallabwicklung, Bußgeld- und Führerscheinangelegenheiten, Kauf- und Gewährleistungsrecht. Langjährige Erfahrung in der Unfallabwicklung im Taxigewerbe Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH Bavariaring 9/II - Concordiahaus 80336 München T . 089 / 53 29 51 - 0 F . 089 / 53 24 29 . voigt@kanzlei-voigt.de
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13 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 (siehe rot markiertes Feld auf Quittung- Abbildung) hat und, falls dieser Vermerk nicht erscheint (was der Regelfall ist), an - statt dieses Eintrags eine Genehmigungs - nummer erscheint. Diese Genehmigungs - nummer darf nicht „0“ sein; dies wäre gleichbedeutend mit der Ablehnung der Kreditkarte. Trifft einer der beiden aufge - führten Fehlermeldungen auf Sie zu, dann müssten Sie eine ordnungsgemäße Quittung mit vollständiger Kreditkarten - nummer und Gültigkeitsdatum dieser Kreditkarte ausfüllen und sich vom Fahr - gast unterschreiben lassen. Diese Quit - tung können Sie dann in unserer Buch - haltung einreichen und wir können den Betrag für den entsprechenden Tag beim Kreditinstitut nachbuchen. Eine letzte Anmerkung noch zum Schluss: Alle Datenkarten sind wegen immer noch sehr hoher Datenkosten im Ausland für internationales Roaming gesperrt; dies bedeutet natürlich auch für Kreditkarten - zahlungen, dass diese nur innerhalb Deutschlands abgewickelt werden kön - nen. (NL) Die Genossenschaft Streiflicht des Aufsichtsratsn Freizeit = Wartezeit? Wartezeit = Freizeit? Was liegt näher als sich im Sommer mit dem Thema Freizeit zu beschäfti - gen? Wie oft stellen wir uns selber die Frage: mehr Arbeit oder mehr Freizeit? Arbeitspsychologen hätten eine klare Antwort auf der Hand. Wer arbeitet, muss auch freizeiten. Nur wie viel, darüber streiten sich die Gelehrten. 1950 kamen auf 2.700 Arbeitsstunden 1.600 Stunden Freizeit. Bereits im Jahr 1990 mussten wir jährlich nur noch 2.000 Stunden arbeiten und hatten 2.100 Stunden Freizeit. Bis 2010 redu - zierte sich die Arbeitszeit sogar auf 1.660 Stunden bei 2.300 Mußestunden (Quelle: B.A.T.-Freizeit-Institut). Wobei dazu anzumerken ist: Freizeit bedeutet keineswegs nur frei von Arbeit zu sein. Ein Teil beansprucht z.B. der Schlaf oder dient dem Arbeitsweg und der Kindererziehung. Erst wenn diese Stunden von der durchschnittlichen 16-stündigen Nichtarbeitszeit abgezo - gen ist, kann der Rest als Freizeit im eigentlichen Sinne bezeichnet werden. Aber selbst mit dieser Einschränkung gilt: Wir haben immer mehr Freizeit. Was machen wir mit unserer Freizeit. Ein Forschungsinstitut ist der Sache nachgegangen und kam zu folgendem Ergebnis. Sechs Monate steht der Durchschnittsmensch vor roten Am - peln (zu Fuß oder im eigenen Fahr - zeug). Acht Monate seines Lebens ver - bringt er damit, überflüssige Briefe zu öffnen. Gut ein Jahr ist er damit be - schäftigt, verlegte Gegenstände zu su - chen, und zwei Jahre mit dem Anrufen von Personen, die nicht da sind oder nicht an das Telefon gehen. Vier Jahre gehen für Hausarbeit drauf und vier Jahre für das Anstehen beim Einkau - fen. Fünf Jahre seines Lebens wartet der Durchschnittsmensch in Behörden und ebenfalls fünf Jahre wartet er auf ein Taxi (Quelle: Deutsches Ärzteblatt). Zumindest was die Wartezeiten auf ein Taxi betreffen, muss die Statistik in den nächsten Jahren geändert werden. Unsere Untersuchungen haben näm - lich gezeigt, dass unsere Fahrgäste heute deutlich weniger lange warten, als noch vor einigen Jahren. Das ist einer der Vorteile unseres Datenfunks. Aber liebe Kolleginnen und Kollegen, was ist denn mit unseren Wartezeiten? Gefühlt verbringen wir sicherlich viel zu viel Zeit mit Warten auf unsere Fahrgäste. Bei genauerer Betrachtung machen wir aber das eine oder andere Mal aus Wartezeit Freizeit. Wir lesen Bücher, Zeitungen oder Zeit - schriften. Der moderne Kollege greift dabei zu amazons „Kindle“ .Wir hören Musik, rauchen gemütlich eine Ziga - rette, unterhalten uns mit Kolleginnen und Kollegen oder kartln eine Runde. Die Jüngeren spielen mit ihrem iPhone und andere wiederum telefonieren mit der Familie. Es liegt also an uns, was wir als Frei - zeit definieren und wie wir Sie ver - bringen. Dabei sollte wir auch im Hinblick auf unsere Gesundheit das Freizeiten nicht zu kurz kommen las - sen und das Arbeiten nicht übertrei - ben. In diesem Sinne hoffe ich, Sie hatten eine erholsame Urlaubszeit und können ausgeruht in die zweite Hälfte Ihrer Jahresarbeitszeit starten. Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte und stets eine unfallfreie Fahrt. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Aufsichtsratsvorsitzende
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14 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Der Landesverband - Autoteile München St. Johann-Str. 23-25 · 80999 München Tel. 089 / 50 20571 Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.00-12.00 u. 13.00-17.00 Uhr Sa 8.00-13.00 Uhr NEU: www.te-muenchen.de Komplettrad W212: 10 Speichen Alufelge Elegancy mit Nokian WRD3, 205/60 R16 Komplettrad S212: 10 Speichen Alufelge Elegancy mit Nokian WRA3, 225/55 R16 € 189,-zusätzl. MwSt. ab € 219,-zusätzl. MwSt. ab Blitzatlas Der Verein Mobil in Deutschland e.V. veröffentlich bereits zum sechsten Mal seinen Blitzatlas. Dieses Jahr hat sich der Automo - bilclub neben München auch die Radarfallen in Berlin zur Brust genommen und sie nach ihrer Berechtigung bewertet. Dabei wurde die Frage aufgeworfen, ob viele der mobilen Radarkontrollen ge - rechtfertigt sind. Nach offiziellen Quellen dienen Geschwindig - keitsmessungen ausschließlich der Sicherheit von Verkehrsteilneh - mern und Autofahrern und verfolgen keine wirtschaftlichen Interessen. Mobil in Deutschland e.V. hat in den vergangenen Monaten einige tausend Blitzmeldungen untersucht und die TOP 10 der Blitzstraßen mit der Unfallhäufigkeit gegenüber ge - stellt. Das Ergebnis ist erschreckend: In München gibt es gerade einmal 4 Überschneidungen, in Berlin sogar nur eine. Daher braucht es nicht wundern, wenn 92% der Bürger glauben, dass es bei Radarkontrollen nicht vorrangig um die Sicherheit geht. 85% der Befragten wollten sogar, dass Radarkontrollen, die einen wirtschaftlichen Zweck verfolgen, gesetzlich unterbunden wer - den. Der Automobilclub fordert daher die Politik und den Bun - desverkehrsminister auf, hier Rechtssicherheit zu schaffen und Radarkontrollen endlich auf klare gesetzliche Grundlagen zu stel - len, die einzig und allein der Verkehrssicherheit dienen dürfen. Wirtschaftliche Belange dürfen dabei absolut keine Rolle spielen. Weiter Informationen erhalten Sie auf der Homepage von Mobil in Deutschland e.V. unter: www.mobil.org (FK) Aus dem TAXIKURIER, September 2006 Leider gibt es immer wieder Kollegen, die trotz vielfacher Ermahnungen in diversen Artikeln vergangener Ausgaben des TAXIKURIER, nach wie vor die direkt an Taxistandplätze angrenzenden Privatgrund - stücke mit harnstoffhaltigen Flüssigkeiten kontaminieren. Dies ist nicht nur abstoßend, sondern auch in höch - sten Maße ignorant, da es im Stadtgebiet genügend Möglichkeiten (Hotels, Gaststätten, …) gibt, dieses Be - dürfnis regelgerecht zu befriedigen. Die Stadt Mün - chen ahndet dies inzwischen auch „gebührend“, nicht nur während des Oktoberfestes. Eine andere „Unsitte“ ist das NICHT-NACHFAHREN am Taxistandplatz. Gemäß § 3 der Taxiordnung der Landeshauptstadt München heißt es: (1) Unbesetzte Taxis sind in der Reihenfolge ihrer Ankunft an den Standplätzen bereitzustellen. Soweit Nachrückplätze vorhanden sind, dürfen Standplätze unmittelbar nur angefahren werden, wenn der Nachrückplatz unbesetzt ist. (2) Jede Lücke ist unverzüglich durch Nachrücken des nächsten Taxis aufzufüllen. (3) Auf Standplätzen aufgestellte Taxis müssen durch Anwesenheit der Fahrer stets fahrbereit sein. Gerade gegen die Punkte (2) und (3) wird ständig ver - stoßen. Zwar ist der Beruf des Taxifahrers ein sehr kommunikativer, das Gespräch der Fahrer oder Unter - nehmer untereinander an Standplätzen darf auch nicht unterschätzt werden. Nur sollte es natürlich nicht dazu führen, dass Lücken entstehen, aufgrund derer andere Kollegen am Standplatz nicht „landen“ können und somit weiterfahren müssen, oder sich „illegal“ (überzählig – außerhalb des Standplatzes) bereitstellen müssen. Ein anderes Manko ist das abge - sperrte, fahrerlose Taxi am Standplatz, das ebenfalls das Auffüllen oder Nachrücken am Standplatz ver - hindert. Oftmals gibt es hierfür triviale Gründe (Toilette, Brotzeit holen, …); nur sollte man auch hier darauf achten, das Fahrzeug ggf. offen zu lassen und seinen Vorder- oder Hintermann darum zu bitten, das Fahrzeug nachzufahren. Wenn man diese Kleinigkeiten beachtet, kann man erstens das Miteinander stärken und zweitens unnöti - gen Stress während einer ohnehin meist anstrengen - den Schicht verhindern. (NL) Der TAXIKURIER vor 6 Jahren Dauerbrenner: Verhalten am Taxistandplatz Taxameterdienst & Taxiausrüstung Hauptniederlassung: Frankfurter Ring 97 · 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst September 2006 Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de § Nicht unter Wert verkaufen § Der Papst in München Alle Infos zum Mega-Ereignis § Essen auf Rädern Rund um den Flughafen § Die guten Geister der Genossenschaft Im Gespräch mit Alfred Huber Transporte im Taxi
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15 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Öffnungs- Montag bis Freitag 9.30 Uhr - 18.00 Uhr zeiten: Samstag 9.30 Uhr - 16.00 Uhr WIR ERÖFFNEN DIE NEUE SAISON mit bester Qualität zu günstigen Preisen. Zahlreiche Markenkollektionen für Damen und Herren und eine besonders große Trachten-Auswahl zum bevorstehenden Oktoberfest erwarten Sie. Auf bald im LODENFREY OUTLET! Triebstraße 36-38, 80993 Mü.-Moosach, Tel. 149008-28 Pinnwand Raststätten nur mittelmäßig (ADAC Motorwelt 7/2012) 33 Mal „gut“, 27 Mal „ausreichend“, fünf Mal „mangel - haft“: Das sind die Ergebnisse des Rastanlagen-Tests, den der ADAC mit europäischen Partnern gemacht hat. Überprüft wurden 65 Betriebe entlang wichtiger Reiserouten in 13 Ländern. Testsieger ist die Anlage Wörther - see in Österreic h/A2, Deutschland-Sieger das Rasthaus Irschenber g/ A8. (PR) § Ausführliche Ergebnisse unter www.adac.de/rastanlagen Zu viel Sprit – Auto zuück (ADAC Motorwelt 7/2012) Verbraucht ein Fahrzeug mehr Kraftstoff, als es der Her - steller angibt, gilt dies als Mangel. Der Käufer kann das Auto zurückgeben. Das hat das Landgericht Bochum entschieden (AZ I 40250/10). Ein Mann kaufte in einem Bochumer Autohaus einen Renault Scénic, der laut Herstellerangeben zwischen 6 und 10 Liter Super auf 100 Kilometer verbrauchen sollte. In Wirklichkeit musste er jedoch für die Strecke durchschnittlich 12,5 Liter Su - per tanken. Ein Gutachten bestätigte, dass der Verbrauch des Autos auch unter Laborbedingungen 12 bis 14 Pro - zent über den Herstellerangaben lag. Das Landgericht Bochum entschied daraufhin, dass der Käufer „wegen erheblichen Sachmangels“ vom Kaufvertrag zurücktreten darf. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig – das Autohaus hat Berufung eingelegt. (PR) Steuerberater schützt vor Knast (Quelle: SZ vom 13.04.2012) Nur etwa jeder dritte Deutsche lässt seine Steuerer - klärung vom Steuerberater machen. Zwei Dritteln der Bevölkerung droht demnächst das Gefängnis. Denn Steuerlaien, die in ihrer Erklärung Fehler begehen und zu wenig Steuern zahlen, werden künftig als Steuerhin - terzieher angesehen. Jeder Bürger muss sich über seine steuerlichen Pflichten informieren – im Zweifel, indem er einen Steuerberater konsultiert. Wenn jemand zu we - nig Steuern abführt, erübrigt sich die Diskussion, ob ein Vorsatz dahinter war oder nicht. Dieser Erlass des Bun - desgerichtshofs freut die Steuerberater, denn nur der Gang dorthin garantiert völlige Sicherheit. (PR) Glückwunsch Gerhard Ausserbauer und Stelio Angelokastritis waren die Schnellsten. Die beiden Kollegen haben je 2 Karten für „Zärtliche Machos“ am 6. August in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. Die Aufführung läuft noch bis zum 18. September 2012. (PR) Gewinnspiel Gewinnen Sie einen Verzehrgutschein über 100 Euro für das „Kleine Brauhaus Dicker Mann“! Unser Manfred Kraus hat das Stichwort „Tiere im Taxi“ wieder einmal anders interpretiert. Schicken Sie uns doch bis spätestens 11. September 2012 einen passenden Text zu diesem Motiv. Vielleicht gewinnen Sie obigen Preis. (Adressen siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! (PR) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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16 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Titelthema Für viele Mitmenschen sind Haustiere die wichtigsten Bezugspersonen. Sie akzeptieren ihren Besitzer bedingungslos, kommen nicht in die Pubertät und sind mangels Alternativen normalerweise „treu bis in den Tod“ . Tiere im Taxi Die meisten Haustiere leben üblicherweise in der Wohnung oder auf dem Grund - stück des Besitzers. Lediglich wenn es einmal zum Tierarzt oder in die Tierklinik geht, stellt sich die Frage der Beförde - rung. Hunde hingegen werden oft in der Öffentlichkeit mitgeführt und begleiten ihre Besitzer auch im Auto oder im Taxi. Im Personenbeförderungsrecht gilt eine generelle Beförderungspflicht auch für mitgeführte Haustiere. Das Personenbe - förderungsgesetz (PBefG) schreibt in § 22 vor: „Der Unternehmer ist zur Beförde - rung verpflichtet, wenn 1. die Beförderungsbedingungen einge - halten werden, 2. die Beförderung mit den regelmäßig eingesetzten Beförderungsmitteln möglich ist und 3. die Beförderung nicht durch Umstän - de verhindert wird, die der Unterneh - mer nicht abwenden und denen er auch nicht abhelfen kann.“ Die Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenver - kehr (BOKraft) präzisiert dieses Thema in § 15.1: „Der Fahrgast hat Sachen (Hand - gepäck, Reisegepäck, Kinderwagen) so unterzubringen und zu beaufsichtigen, dass die Sicherheit und Ordnung des Be - triebs durch sie nicht gefährdet und an - dere Fahrgäste nicht belästigt werden können. Satz 1 gilt auch für Tiere; sie dürfen nicht auf Sitzplätzen unterge - bracht werden. ...“ . Beförderungspflicht für mitgeführte Tiere besteht also solange, wie Sicherheit und Ordnung des Betriebes nicht gefährdet sind und keine anderen Vorschriften ver - letzt werden. In den letzten Jahren hat es allerdings eine Entwicklung von Recht - sprechung und Verwaltungspraxis gege - ben zu einer stärkeren Berücksichtigung der §§ 22 und 23 der Straßenverkehrsord - nung (StVO), die die Sicherung von Ladung und damit auch Tieren in Fahr - zeugen vorschreiben. Ausgangspunkt war ein Gerichtsurteil vor mehreren Jahren, bei dem ein Fahrzeug - führer wegen mangelhafter Ladungssi - cherung verurteilt wurde. Bei einem Ver - kehrsunfall war ein auf dem Rücksitz sitzender Hund nach vorne geschleudert worden und hatte dem Beifahrer das Ge - nick gebrochen. Mittlerweile gab es mehrere Fälle, in de - nen wegen ungenügender Sicherung von Tieren Bußgelder verhängt und Punkte in Flensburg verteilt wurden. Dadurch ist ei - ne erhebliche Verunsicherung zum Thema „Tiertransport im Taxi“ entstanden. Die Gesetzeslage ist alles andere als eindeutig. Aus dem Personenbeförderungsrecht lassen sich folgende Aussagen ableiten: § Der Fahrgast ist berechtigt, Tiere ins Taxi mitzubringen § Der Fahrgast ist für die sichere Unter - bringung von Tieren verantwortlich § Da im Taxi üblicherweise eine zusam - men gehörende Gruppe fährt, wird das Problem der Belästigung anderer Fahrgäste nicht auftreten. Wohl aber darf durch die Mitnahme von Tieren keine Gefährdung der Sicherheit und Ordnung des Betriebes entstehen § Tiere dürfen nicht auf den Fahrzeugsitzen untergebracht werden. Der Taxifahrer wiederum wird von der Straßenverkehrsordnung (StVO) in § 22.1 zur Sicherung der Ladung (damit auch von Tieren) verpflichtet: „Die Ladung einschließlich Geräte zur La - dungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzli - cher Ausweichbewegung nicht verrut - schen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm er - zeugen können. Dabei sind die anerkann - ten Regeln der Technik zu beachten.“ Was diese „anerkannten Regeln der Technik“ sind, darüber gibt es in der Verordnung keine Aussage. Beim Googeln im Internet herrscht in entsprechenden Forumsbeiträgen Einig - keit, dass Tiere in Transportkisten im Kof - ferraum eines Kombis unproblematisch sind. Als weitere Lösung wird das An - schnallen von Hunden auf dem Sitz mit - tels spezieller Geschirre empfohlen. Diese Lösung ist aber im Taxi aufgrund BOKraft § 15.1 nicht möglich, da Tiere „nicht auf Sitzplätzen untergebracht werden“ dür - fen. Eine Möglichkeit wäre das Befestigen von Hunden mittels eines entsprechenden Geschirres an den Zurrösen (Befesti - gungsringen) im Laderaum. Spätestens hier werden Fahrgäste mit Hunden verständnislos reagieren. Allein schon die Gleichsetzung ihres Tieres mit Gepäck, also Sachen, werten viele Tierbesitzer als einen persönlichen Angriff. Das „Fesseln“ oder „Einsperren“ ihres Lieblings wird aus ihrer Sicht schwerer wiegen als die Verletzung ihrer eigenen körperlichen Unversehrtheit. Die mögli - cherweise entstehenden Diskussionen Foto: istockphoto.com
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17 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 können dann nur noch durch den Hin - weis auf § 14 BOKraft beendet werden, in dem steht: „(1) Die Fahrgäste haben sich bei der Benutzung der Betriebsanlagen und Fahrzeuge so zu verhalten, wie es die Sicherheit und Ordnung des Betriebs ... gebieten. Anweisungen des Betriebsper - sonals ist zu folgen. … (4) Verletzt ein Fahrgast trotz Ermahnung die ihm oblie - genden Pflichten …, kann er von der Beförderung ausgeschlossen werden.“ In StVO § 23.1 werden die Pflichten des Fahrzeugführers noch erweitert: „Der Fahrzeugführer ist dafür verantwort - lich, dass seine Sicht und das Gehör nicht durch die Besetzung, Tiere, die Ladung, Geräte oder den Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Er muß dafür sorgen, dass das Fahrzeug, der Zug, das Gespann sowie die Ladung und die Besetzung vorschriftsmäßig sind und dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung oder die Besetzung nicht leidet.“ Dies bedeutet, dass der Fahrer immer in der Verantwortung bleibt, auch wenn der Fahrgast das Tier selbst sichert. Wenn der Fahrgast während der Fahrt das Tier aus dem Koffer nimmt oder aus der Siche - rung löst, bleibt die Verantwortung dafür beim Fahrer. Aufgrund der dann entste - henden Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des Betriebes müsste in diesem Fall die Fahrt sofort abgebrochen werden. Diese Verantwortung ist für uns Taxifah - rer nicht nur eine abstrakte Größe. Im derzeit gültigen bayerischen Bußgeldka - talog werden für unzureichende Ladungs - sicherung Bußgelder und Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg ausgelobt. Rainer Männicke, Erster Polizeihaupt - kommissar in der Verkehrsabteilung des Polizeipräsidiums München, schreibt dazu: Es sind derzeit folgende Tatbestandsnummern des Bußgeldkataloges Bayern einschlägig und gültig: § (122100) Sie unterließen es, die Ladung des Kraftfahrzeugs verkehrssicher zu verstauen. Verwarnungsgeld: 35 Euro (Verwar - nung). Laut Rundschreibensammlung der Zentralen Bußgeldstelle wird jedoch ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro festgesetzt und es gibt einen Punkt. § (122608) Sie unterließen es, die Ladung des Kraftfahrzeugs verkehrssicher zu verstauen und gefährdeten dadurch Andere. Bußgeld: 50 Euro, Punkte: 3 § (122609) Sie unterließen es, die Ladung des Kraftfahrzeugs verkehrssicher zu verstauen. Es kam zum Unfall. Bußgeld: 60 Euro, Punkte: 3 Bußgelder zwischen 40 und 60 Euro allei - ne sind für uns schon kein Pappenstiel. Durch die Auslobung von Punkten wird die Sache existenzbedrohend. Kein Fahr - gast kann uns einen drohenden Verlust der Fahrerlaubnis ausgleichen. Hinzu kommt, dass die Problematik unzurei - chend geregelt ist und es einen weiten Ermessensspielraum bei einer Polizeikon - trolle oder einem Gerichtsverfahren gibt. Rainer Männicke vom Polizeipräsidium München sieht die Sachlage folgender - maßen: „Nachdem gem. § 15 BOKraft Tiere nicht auf Sitzplätzen unterge - bracht werden dürfen, ist das Hauptpro - blem eigentlich schon erledigt. Wie in manchen Privat-Pkw zu sehen ist, könnte man so manchen auf einem Sitz aufrecht sitzenden Schäferhund schon fast als Passagier bezeichnen. Das größte Problem dürfte der Platz des Beifahrers sein. Ein Meerschweinchen im Transportkäfig zwischen den Beinen des Fahrgastes sollte kein Problem sein. Wenn Frauchen vorne ihren Pinscher, der den Kopf aus einer Tasche heraus reckt, auf dem Schoß gut festhält, wird wohl auch keine Gefahr für den Taxifahrer selbst entstehen. Problematischer wäre eine Katze auf dem Arm. Hier könnte das Tier unvermittelt zum Fahrer hinüber springen. Dieser Fall wäre wohl nicht zu akzeptieren. In Fällen, in denen Tiere oder Transport - behälter auf dem Schoß des Beifahrers transportiert werden, ist der Beifahrerairbag zu beachten. Er müsste dann abgeschaltet werden, was aber zu einer deutlichen Verschlechterung der Ver - kehrssicherheit des Beifahrers führt. Dies können wir nicht unterstützen. Besser wäre es, das Tier entweder in den Fußraum oder in einer Transportbox in den Transportraum des Fahrzeugs zu verfrachten. Auf Rücksitzen wird es wohl kein Pro - blem sein, solange die Tiere aus Trans - portbehältnissen, die für diese Fahrt auch geeignet sein müssen, nicht entweichen können. Sie müssen ausreichend fixiert werden. In geschlossenen Kofferräumen verbietet sich eigentlich der Transport von Tieren aus tierschutzrechtlichen und tierethi - schen Gründen. Es müssten schon Tiere sein, denen der Transport in Dunkelheit nichts ausmacht. Hier können wir uns höchstens Schlangen und Spinnen in völlig geschlossenen Behältnissen vorstellen. In Laderäumen und auf Ladeflächen müs - sen „Ladungssicherheit“ und Tierschutz in Einklang gebracht werden. Für größere Tiere wie z. B. Schäferhunde gibt es Geschirre, mit denen das Tier sicher im Laderaum fixiert werden kann, ohne bei einer Bremsung gewürgt zu werden. Zu - sätzlich sollte ein entsprechendes Lade -
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18 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 raumgitter montiert sein, damit das Tier nicht über die Lehnen der Rücksitze ge - schleudert werden kann. Ob hierzu ein Gepäcknetz ausreicht, liegt an dessen Konstruktion. Tiere sollten grundsätzlich in geschlossenen Behältnissen unterge - bracht und diese wiederum mittels Gurten befestigt werden. Diese Ausführungen können nur ein grober Abriss der Problematik und ein Anhalt zur Frage des Transports von Tie - ren in Taxis sein. Es wird immer der Ein - zelfall zählen. Jedenfalls dürfen die Si - cherheit des Fahrers, seiner Fahrgäste und die Unversehrtheit des Tieres nicht mehr in Gefahr sein, als dies im täglichen Straßenverkehr unvermeidbar ist.“ Ein besonderes Thema sind Blindenführ - hunde. Sie sind üblicherweise sehr gut erzogen und kennen ihren Platz im Auto. Mit ihren Besitzern gibt es keine Diskus - sionen, ob Hunde die besseren Menschen sind. Daniela Noppeney, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes e.V., schreibt: „Soweit wir wissen, gibt es keine speziellen Regelungen zum Thema ,Siche - rung von Blindenführhunden im PKW‘ . Unser Referent für Führhundangelegen - heiten Robert Böhm, der selbst einen Blindenführhund hat, empfiehlt, den Hund im Fußraum des Beifahrers zu plat - zieren, da er dort am sichersten aufgeho - ben ist. Uns ist in diesem Zusammenhang kein kritischer Fall bekannt. Herr Böhm rät Fahrgästen, bei einer Taxibestellung darauf aufmerksam zu machen, dass sie einen Blindenführhund mit sich führen. Dazu besteht allerdings von Seiten der Fahrgäste keine Verpflichtung.“ Frank Kuhle, Vorstand der Taxi München e.G., sieht die Situation folgendermaßen: „Wer seinen Hund oder seine Katze im Taxi mitnehmen möchte, kann das tun, soweit dadurch die Sicherheit des Be - triebs nicht gefährdet und andere Fahrgäste nicht belästigt werden. Allerdings schreibt das Gesetz vor, dass Tiere nicht auf den Sitzplätzen transportiert werden dürfen. Einige Tarifordnungen sehen darüber hinaus auch Zuschläge für den Transport der Tiere vor.“ In der Verordnung der Landeshauptstadt München über den Taxitarif (Tariford - nung, kurz TTO) ist für den Bereich der Landeshauptstadt München die Höhe der Zuschläge für mitgeführte Tiere in § 3.2 festgesetzt: Blindenhund: frei Jedes frei transportierte Tier: 0,60 Euro Je Transportbehälter oder Käfig: 0,60 Euro Wenn also in einer Transport-Kiste meh - rere Meerschweinchen oder Katzen mit - fahren, wird der Zuschlag von 60 Cent nur einmal fällig. Der Fahrgast ist laut BOKraft § 15.1 für die sichere Unterbringung seines Tieres selbst verantwortlich. Er muss also die Vorrichtungen zur Sicherung (Transport - kiste, Geschirr) selbst mitbringen. Eine Pflicht des Taxifahrers zum Vorhalten entsprechender Einrichtungen gibt es nicht. Bei einem Gepäcknetz oder Lade - raumgitter ist die Vorschrift der Verord - nung der Landeshauptstadt München über das Taxigewerbe (Taxiordnung, kurz TO) § 5.4, Satz 2, zu beachten: „Der Fahr - gastraum sowie der Gepäckraum des Ta - xis muss uneingeschränkt nutzbar sein.“ Ein Fahrgast kann bei einem Kombi oder Taxibus verlangen, dass die Rückbank zum Gepäcktransport umgelegt wird. Eine Vorrichtung, die nur mit großem zeitli - chen Aufwand oder unter Zuhilfenahme von Werkzeug auszubauen ist, ist deshalb im Taxi nicht praktikabel. Im Handbuch zu Recht und Betriebspra - xis (Grätz/Meissner, Taxi und Mietwagen, S.97) ist folgender Sonderfall erwähnt: Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm vom 5.3.1992 musste ein Taxifah - rer ein eigentlich wegen Verweigerung der Tiermitnahme fälliges Bußgeld nicht zahlen, weil bei einem großen Hund (in diesem Fall ein Schäferhund) eine Ge - fährdung von „Sicherheit und Ordnung des Betriebes“ nicht auszuschließen war; dieses Tier sei durch sein äußeres Erschei - nungsbild in der Lage, einen Menschen einzuschüchtern und zu verunsichern. Denn nicht nur gesundheitliche Gründe wie Allergiereaktionen auf Hundehaare, sondern auch Angst vor Hunden könne einen Fahrer in seiner Fähigkeit zur si - cheren Fahrzeugsteuerung beeinträchti - gen. Je höher der Gefährlichkeitsgrad des mitgeführten Tieres einzuschätzen sei, umso geringere Anforderungen seien an die Überwindung der Angst des Taxifah - rers zu stellen. Man kann sagen, dass wir als Taxifahrer einem Gewirr von Vorschriften ausgesetzt sind, die sich nur teilweise gleichzeitig erfüllen lassen. Dem Autor sind zu die - sem Thema keine höchstrichterlichen (und damit für Kontrollorgane und Ge - richte verbindlichen) Entscheidungen be - kannt. Wir müssen also in jeder aktuellen Situation neu entscheiden und riskieren bei jeder Entscheidung, dass anschließend Horden von Juristen in monatelangen Verfahren diese Entscheidungen zer - pflücken. Festzuhalten ist, dass es im Bereich „Tier - transport im Taxi“ eine Marktlücke gibt. Seitdem Eva-Maria Hiebel (Tiertaxi, vor - gestellt im Taxikurier vom September 2007) ihre Taxikonzession 2933 abgege - ben hat, existiert in München kein Taxi - unternehmen mehr, das den fachgerech - ten Transport von Tieren (mit Fahrgast oder ohne Begleitung) als besondere Kompetenz anbietet. Der Tiertransport ohne Fahrgastbeförderung unterliegt nicht dem Personenbeförderungsrecht, es gibt hier also keine Beförderungspflicht. Er ist uns aber auch nicht verboten. Da - mit ist es für interessierte Unternehmer möglich, sich durch ein entsprechendes Angebot ein Alleinstellungsmerkmal zu sichern. Wenn ein solches Angebot be - kannt ist, wird die Zentrale der Taxi München e.G. anfragende Kunden gerne darüber informieren. Quellen: BGB: www.gesetze-im-internet.de/bgb/index.html PBefG: www.gesetze-im-internet.de/pbefg/index.html BOKraft: www.gesetze-im-internet.de/bokraft_1975/index.html StVO: www.gesetze-im-internet.de/stvo/index.html TO: www.muenchen.info/dir/recht/400/400_2003 - 0129.htm TTO: www.muenchen.info/dir/recht/410/410_2010 - 1110.htm Literatur: Grät z/ Meissner, Taxi und Mietwagen Verlag Heinrich Vogel, 2. Auflage 2008, S. 96/97 Meissne r/ Mattern, Das Taxiunternehmen in der Praxis, Verlag Heinrich Vogel, 18. Auflage 2008, S. 31/32 Dr. Gerhard Hole: BO Kraft Kommentar, Verlag Heinrich Vogel, 21. Auflage 2008, S. 40/41
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19 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Kleinanzeigen- Auftragsschein TAXIKURIER Bitte persönlich an der Hauptkasse abgeben oder per Fax an (089) 46 88 55 oder per E-Mail an rusch.e@t-online.de Mit der Ausgabe 10/2012 feiert der TAXIKURIER ein Jubiläum. Am 21. September erscheint die 100. Ausgabe des „neuen“ TAXIKURIER. Dieses Heft wird ein ganz Besonderes und dementsprechend sorgfältig vorbereitet. Als Geschenk an unsere Leser und Taxler sind in dieser Ausgabe alle Kleinanzeigen kostenlos. Benutzen Sie bitte nachstehendes Formular für Ihre Anzeige und feiern Sie so unser gemeinsames Jubiläum mit uns. Ihr Team vom TAXIKURIER. Geschenk an alle Leser! Bitte in Druckbuchstabe ausfüllen. Leerzeichen beachten. Anzeigenschluss 05. 09. 2012 München-Splitter Motiv des Monats § In den Räumen des „ K& K“ (Reichenbach 27) hat die „Bar Reichenbach“ eröffnet. Wer will, kann für 10.000 Euro eine jährliche „Flatrate Gin“ erwerben. § „Nikkii“ ist der Name des neuen Clubs in der Leopold 27 (ehemals „Babalu“). § Das „Dukatz“ im Schäfflerhof schließt aufgrund der hohen Innenstadt-Mieten. Nachfolger wird Johann Rappenglück, der das Lokal umbenennen wird. § Der Cord-Club schließt. Der Independent-Club war einer der Pioniere auf der „Feierbanane“ . (PR) „Goge“ fährt Taxi Gertraud Kraft von Autoglas Kraft hat den „Goge“-Bär kreiert und ein paar Exemplare genäht. Sogar ein Buch über „Goge“ hat sie auf den Markt gebracht. Derzeit sucht sie einen Verleger … Wir wünschen viel Erfolg!
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20 Mit großem Aufwand wurde letzthin im Altstadtringtunnel die Beleuchtungsanlage ausgetauscht, was besonders den Nachtfahrern durch permanente Sperrun - gen sauer aufstieß. Dass die vorgesehenen Termine nicht eingehalten wurden: ge - schenkt, kann passieren! Wer aber jetzt durch den Tunnel fährt und sich die neuen Leuchten anschaut, dem wird auf - fallen, dass Nachhaltigkeit und in Folge davon Umweltfreundlichkeit so klein ge - schrieben wurden, wie es nur ging. Denn was wurde eingebaut: die „guten alten“ Leuchtstoffröhren, deren Gasfüllungen alles außer ungefährlich sind – weshalb ja dem Normalmenschen (also auch Taxi - fahrern) dringlich empfohlen wird, doch bitte künftig möglichst LED-Lampen zu verwenden. Dass ausgerechnet unsere sonst so umweltbetonte Landeshauptund Weltstadt glaubt, darauf verzichten zu können und nichts anderes als hoch - problematischen Sondermüll verbaut, verwundert doch sehr. Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit und letztlich Spar - samkeit sehen anders aus. Mal ganz ab - gesehen davon, dass hier aufgrund von EU-Vorschriften auch noch der Einbau einer Mittelwand droht – und dann der ganze Sperrungs-Zinnober von vorne an - fangen wird – von neuen Leuchten ganz zu schweige n… Obwohl glücklicherweise nicht alle vor - gesehenen Baumaßnahmen in Angriff genommen wurden, hat auch in diesem Sommer unser geliebtes Millionendorf wieder den Titel „Baustellenhauptstadt der Welt“ errungen und so kann für den Herbst diesbezüglich nicht wirklich mit Ruhe gerechnet werden. Denn einige der geplanten Termine werden sich verlän - gern. Es sind wie stets allerlei Fernwär - meleitungen (FW’en) und Glasfaserkabel zu verlegen, Trambahnschienen zu erneu - ern und Fahrbahnen zu sanieren. Wenig - stens darf im Umfeld der Wiesn eine bau - stellenfreie Zone erwartet werden; dafür kann hier mit erhöhtem Rikscha-Aufkom - men gerechnet werden. Nachdem im hier vorliegenden Bericht nicht alle Baustellen einzeln erwähnt werden können, sei auf unsere Internet- Seite verwiesen, in der – jeweils ab Sams - tag für die kommende Woche – en détail und natürlich ganz subjektiv (objektiv geht nicht) unter www.taxi-muenchen.de die Rubrik Taxigewerbe/Baustellenbericht alles Wissenswerte über unser Lieblings - verdrussthema verzeichnet. Innenstadt Noch bis zum Ferienende beglückt uns die Engstelle in der Lindwurmstraße, die in alten Stadtplänen als „Straße nach Italien“ benannt ist. Wohlmeinende Men - schen (ADFC, Bund Naturschutz und so) wünschen, dass der gegenwärtige Pseu - do-Radweg zwischen Ziemssen- und Kapuzinerstraße zur Dauereinrichtung werden soll. Das macht Sinn, vor allem wenn man sich die Zeiten des 16. oder 17. Jahrhunderts zurückwünscht und wenn einem die zwangsläufig steigende Feinstaubbelastung schnurz und piepe ist. Dazu „passen“ Sanierungsarbeiten der Fahrbahnen am Sendlinger Tor und in der Papa-Schmid-Straße, die natürlich überhaupt nicht staufördernd sind und bis mindestens Mitte September reiche n… Im Umfeld des Bahnhofplatzes muss weiterhin mit schmalen Fahrbahnen ge - rechnet werden, da die Sanierung des U-Bahnbauwerks eine langwierige Ange - legenheit ist, die noch weit ins nächste Jahr dauert. In der Sendlinger Straße gehen die Um - bauarbeiten zur Fußgängerzone in die Endphase. Diese offenbar von Azubis betreute Baustelle sorgte schon für genü - gend Spott – für knappe 100 m Straße braucht die Stadt über ein halbes Jahr zur Taxlers Baustellenbericht Baustelle nbericht Herbst 2012 Umgestaltung. Auch Hackenstraße und Färbergraben sind weiterhin in Arbeit – hier wird das ehemalige SZ-Gelände umgestaltet. Auch die Tram beglückt uns: im Bereich Dachauer/Lothstraße steht für den Herbst der Einbau einer neuen Wendeschleife auf dem Plan. Hoffentlich findet das auch wirklich an diesem Ort statt – nicht, dass womöglich der Leonrodplatz gemeint ist und unser Standplatz verschwindet. Norden Seit Mai und noch bis April 2013 läuft die Nachrüstung der Sicherheitstechnik im Petueltunnel. Das Ganze findet nachts statt, weil die Verkehrsbelastung in dem eh zu schmal gebauten Tunnel am Tag schon unbeschreiblich ist. Genau dieser Baumangel hat ja relativ schnell zu der „Tempo 50“-Beschränkung geführt. Und die Einhaltung dieser Vorschrift wird künftig überwacht – mit einer modernen Blitzanlage, wie sie schon im Richard- Strauss-Tunnel oder im Aubinger Tunnel erfolgreich tätig sind. Ich bin ganz be - stimmt nicht für Raserei, aber erst schlecht bauen und dann abzocken ist Sch… Zwischen Landshuter Allee und Rot - kreuzplatz läuft bis Mitte September die Erneuerung der Trambahngleise. Die Be - geisterung über solche Arbeiten war bei uns schon in den letzten Jahren nicht sehr ausgeprägt – und das war heuer kei - nen Deut anders. München bleibt weiter - hin „Toy-City“ und die Unzuverlässigkeit der neuen Trambahnen ist ja mittlerweile sprichwörtlich. Aber für ihr hochdefizitä - res und reichlich Subventionen benöti - gendes Lieblingsspielzeug tut die Stadt alles. Dass sich die Arbeiten an der Überfahrt Georg-Brauchle-Ring/Landshuter Allee Nachhaltiges Wirtschaften – oder: Wo uns ein Licht aufgeht! 20 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012
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bis Mitte September verlängern, ist keine wirkliche Überraschung – eher ein Ärger - nis. Denn wo, wenn nicht an einer sol - chen Stelle wird dem geneigten Kfz- Steuerzahler wieder einmal exemplarisch vor Augen geführt, dass solche Arbeiten wenn irgend möglich in Doppelschichten erledigt werden sollten. Es sei beiläufig erwähnt, dass die Zahl der hellen Tages - stunden in Spitzenzeiten bei bis zu 16 von 24 liegt – man nennt das übrigens Sommer! Osten In der Einstein- Höhe Steinhauser Straße müssen zwingend jetzt neue FW’en ver - legt werden. Deshalb bleibt pro Richtung nur eine Spur frei. Der Termin dieser Ar - beit harmonierte natürlich traumwandle - risch sicher mit dem Chirurgen-Kongress Ende August. Den Zuschlag für diesen Kongress bekam unsere herausragende Landeshaupt- und Weltstadt wegen ihrer hervorragenden Infrastruktur! Und der Kongress war verdammt „gut“ (ähnlich wie es die expo-real ist) – also muss man seitens der Stadtverwaltung offenbar alles dazu tun, ihn so effizient wie möglich wieder loszuwerden. Der Hauptgrund für eine solche unverantwortliche Hand - lungsweise dürfte wohl sein, dass die „Falschen“ damit Geld verdienen wollen – Taxifahrer, Gastronomen, Hoteliers, Geschäfte, Kaufhäuser und, ach ja – Arbeitsplätze hängen da auch dra n ... Die Sanierung der Grundwasserwanne in der Ifflandstraße läuft noch bis Anfang Dezember. Zur Verhinderung von nassen Reifen ist die Maßnahme sicher zu be - grüßen und auf dem dann glatten Unter - grund lässt sich der Stau zum Isarring gut aushalten. Die ursprünglich als „anschließend“ angekündigte Fahrbahn - sanierung ist in Teilen bereits erledigt – das hat man terminlich so vor die Som - merferien gelegt, dass der Stau auf dem Isarring in der Rush Hour zeitweise schon am Olympiagelände begann. In der Baumkirchner Straße zwischen Truderinger und Neumarkter Straße ist noch bis September der gesamte Besteck - kasten stadtplanerischer Grausamkeiten ausgepackt worden. Ein „kompletter Straßenumbau“ dieses Abschnitts ist im Werden und das Ergebnis kann bei einer halbjährigen Bauzeit nur furchtbar sein. Dafür wird man dann gut radeln können – und spätestens im nächsten Winter haben die Radwege einen wirklichen Nutzen: als Zwischenlager für zu räu - menden Schnee. Interessant in diesem Zusammenhang: Die eigentlich vorgese - henen umständlichen Umleitungsstrecken werden von den geplagten Autofahrern nicht wirklich angenommen. In den dafür entdeckten Schleichwegen – münchenüblich meist Tempo-30-Straßen – finden gegenwärtig auffällig häufig Radarkon - trollen statt. Und da soll man noch nette Worte für die Stadtverwaltung finden? Nicht wirklich! In der Effnerstraße wird noch bis Mitte kommenden Jahres (zwischen Norman - nenstraße und Wahnfriedallee) ein neuer Abwasserkanal gebaut. Da dies glückli - cherweise überwiegend unterirdisch passieren kann, halten sich die Behinde - rungen an der Oberfläche in halbwegs erträglichen Grenzen. Dennoch treten örtlich „Inselbaustellen“ auf und in Höhe in Wahnfriedallee ist auswärts nur eine Spur frei. Im weiteren Verlauf der Straße (Föhringer Ring) läuft bis Mitte Septem - ber die Sanierung der Brücke über die M 3 – wenigstens ging das ohne Voll - sperrung ab. In der Graf-Lehndorff-Straße stehen noch bis Ende November Straßenbauarbeiten auf dem Programm. Damit die noch verbliebenen Galoppsport-Fans die Renn - bahn Riem etwas besser erreichen kön - nen, wird der Abschnitt Mittbacher-/Rie - mer Straße erstmalig „richtig“ hergestellt. Es gibt eine Einbahnregelung in Richtung Süden und in der Gegenrichtung geht es über die Leibengerstraße voran. Schließlich werden noch in der Bad- Schachener-Straße zwischen Echardin - ger- und Hechtseestraße neue FW’en ver - legt. Oh mei… Es ist nur eine Spur frei, was vor allem dem nachmittäglichen Büroheimkehrer und zwangsläufig auch uns gewaltig auf die Nerven geht. Süden Nach wie vor ist das Riesenloch um den Luise-Kiesselbach-Platz mit seiner beispiellosen Slalomführung im gesamten Baustellenbereich die markanteste Bau - stelle im Münchner Süden. Zwischenzeit - lich sind die ersten Tunnelportale fertig - gestellt, die einen sichtbaren Fortschritt der Bauarbeiten anzeigen und gleichzeitig den Weg in die unterirdische Zukunft weisen. Doch auch Giesing hat einiges zu bieten. Noch bis weit in den September werden in der Werinherstraße, dem Tegernseer Platz und in der Ichostraße neue FW’en vergraben sowie Häuser ans FW-Netz an - geschlossen. Und weil das noch nicht ge - nug war, darf man sich noch bis minde - stens Mitte Oktober in der Tegernseer Landstraße zwischen Ostfriedhof und Sil - berhornstraße auf neue Trambahnschie - nen freuen. Deren Verlegung geht mit den handelsüblichen Beschwernissen ein - her. Ein einigermaßen geregelter und flüssiger Autoverkehr ist nicht nur jetzt nicht möglich (TeLa einwärts gesperrt!), er wird auch hinterher nicht mehr statt - finden können. Das letztjährige Para - debeispiel Cosimastraße spricht Bände und wenn man als Ergebnis das Schlech - teste erwartet, wird man von unserer geliebten Beinahe-Olympia-Stadt auch nicht enttäuscht werden. Im Übrigen wol - len wir ja auch die armen benachteiligten Radfahrer nicht vergesse n… Noch bis zum November läuft Am Krep - peberg eine Fahrbahnsanierung. Dabei 21 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Verkehrsmedizinische Untersuchungen in Schwabing Dr. Josef Venczel Dr. Marta Venczel Betriebsärzte Adelheidstr.23 80798 München T el:2729460 Fax: 27294614 Handy: 0172 / 8916575 Alle med.Untersuchungen für Ersterwerb oder Verlängerung des Führerscheins für Berufsfahrer (T axi, LKW, Bus etc) bei Bedarf auch am Wochenede. 8W]VFKQHLGHUVWUDH5* 0QFKHQ 7HO)D[ 0RELO PDLOLQIR#ELODOVIROLHQJDUDJHGH HKHPDOV7D[DPHWHU)XFKV 3UHLVH]X]JOLFK0Z6W ELODOV Bilals Foliengarage LQNO+RO²XQG%ULQJVHUYLFH www.bilals-foliengarage
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22 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 werden die Kreuzungsbereiche Benedikt - beurer Straße/Kreppeberg, Benediktbeu - rer-/Zentralländstaße und Zentralländ-/ Tierparkstraße umgestaltet. In dieser Mas - sierung kann das nichts Gutes für den Autoverkehr bedeuten. Ergänzt wird das Ganze noch durch eine Sanierung der Tierparkstraße selbst (mit der Brücke natürlich). Und für die Wolfratshauser Straße hat man in diesem Bereich schon die Sanierung fürs kommende Jahr angedroht. Westen Die Donnersbergerbrücke ist noch bis Mitte September mit der Instandsetzung der sogenannten Übergangskonstruktio - nen belästigt. Das sind die Stellen, an de - nen es beim Drüberfahren rumpelt Im Rahmen dieser Bauarbeiten wird auch der Fahrbahnbelag saniert. Nachdem im An - fang die eingerichteten Sperrungen so angelegt waren, dass der Rückstau fast bist Garmisch reichte, läuft der Verkehr mittlerweile etwas besser, denn das Stau - ende ist nunmehr schon in Starnberg. Dieser Ort wäre auch so Doppelschicht- Fall (s.o. )… Der Stadtteil Pasing, ja auch der gehört immer noch zu München, ist nach wie vor schwer zu erreichen bzw. zu befah - ren. Die Nordumgehung (NUP) steht kurz vor der Vollendung und soll tatsächlich noch vor Weihnachten eröffnet werden. Ansonsten sind unverändert nahezu alle Durchgangsstraßen durch verschiedenste Bauarbeiten lahmgelegt (Gleichmann - straße – Trambahnneubau, Gräf-, Paoso-, Peslmüller-, Avenarius-, Planegger-, Nus - sel-, Gottfried-Keller-Straße, Paul-Ger - hardt-Allee – FW’en). Dazu kommt eine Vollsperrung der Blumenauer Straße we - gen Sanierung. Hoffentlich hat man in der Offenbachstraße die Zufahrt zu den Pasing-Arcaden jetzt endlich so gesichert, dass nicht der nächste zu erwartende Starkregenschauer wieder die gesamte Tiefgarage überflutet. Außerhalb der Stadt Hier ist vor allem die „Standstreifen-Er - tüchtigung“ der A 9 zwischen Kreuz Neu - fahrn und Dreieck Holledau zu nennen, die noch bis zum Dezember für Ärger und lange Staus sorgen soll. Es ist ja durchaus begrüßenswert, dass die Autobahn auch an dieser Stelle leistungsfähiger werden wird. Nachdem man aber nicht nur die Standstreifen in Arbeit hat, sondern die gesamte Fahrbahn saniert, wäre auch hier im Zuge der schon in der Einleitung an - gesprochenen Nachhaltigkeit ein Kom - plettausbau die sinnvollere Maßnahme gewesen. Aber dafür fehlte mal wieder das Gel d … Die Entlastungsstraße Hallbergmoos – Fischerhäuser – Ismaning wird erst im kommenden Jahr fertig. Das plötzliche Auftauchen einer „unbekannten Haus - mülldeponie“ (was es in Gottes freier Natur nicht alles gibt!) in der Nähe von Gut Erching ist der Grund für die Verzö - gerung. Nachdem die Ortsumgehung Puchheim fertig ist, ist auf der B 2 nach FFB der Abschnitt Hoflach – Nikolausberg an der Reihe. Die kurvenreiche und schmale Straße wird dem modernen Autoverkehr angepasst. Die Dauer dieser Maßnahme wird bis Mitte 2013 sein. (WH)
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23 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Im September … Der Blick zurück … vor 100 Jahren (1912) 02. September – Französische Truppen schlagen einen Aufstand in Marokko nieder. … vor 75 Jahren (1937) 01. September – Nach Freigabe neuer Teilstücke 1.450 Kilometer Autobahn im Reich in Betrieb. 12. September – Adolf Hitler legt in Nürnberg Grundstein für ein „Deutsches Stadion“ mit einem Fassungsvermögen für 45.000 Zuschauer. … vor 50 Jahren (1962) 11. September – Sowjetunion droht den USA mit einem allgemeinen Krieg bei Vorgehen gegen Kuba. 15. September – Flucht von 29 Ostberlinern durch Tunnel in den französischen Sektor von Berlin. … vor 25 Jahren (1987) 07. September – Erich Honecker besucht als erster DDR-Staatsratsvorsitzender die Bundesrepublik. 10. September – Karl-Heinz Köpcke, Chef-Sprecher der „Tagesschau“ geht in Pension. … vor 1 Jahr (2011) 01. September – Die klassische 60-Watt-Glühbirne gibt es nicht mehr. 20. September – In Grünwald brennt das Haus von Bayern-Spieler Breno ab. 22. September – Papst Benedikt XVI. hält eine Rede im Bundestag. (PR) Das TAXI-System-Dachzeichen von HALE Jetzt auch mit LED-Technologie! HALE - die Zukunft im TAXI HALE electronic GmbH · A-5020 Salzburg · Fax: +43-662/439011-9 www.hale.de · www.dachzeichen.de · www.hale.at G 20% heller als mit Lampenbeleuchtung G 85% weniger Stromverbrauch – spart Energie und schont die Batterie G Markante Lichtfarbe für noch mehr Aufmerksamkeit G LED-Beleuchtung bedeutet lange Lebensdauer – kein Glühlampentausch notwendig Neue Aufmerksamkeit und unverwechselbare Identität für Ihr Taxi! NEU Ausführung mit 6 Glühlampen mit 6 Glühlampen Ausführung Ausführung LED-Technologie Die fünf Weisheiten des Monats § Ein Formel-1-Auto verbraucht im Schnitt 70 Liter Sprit auf 100 Kilometer. § Albatrosse legen 950 Kilometer am Tag zurück. § Im Spanischen ist das Wort für Ehefrauen dasselbe wie für Handschellen: „las esposas“ . § Zwei Drittel aller am 09.09.99 in Berlin geschlosse - nen Ehen sind inzwischen geschieden. § Ein guter Schwimmer kann im Eiswasser maximal 200 Meter zurücklegen, ehe er stirbt. (PR) Üblicherweise befördern wir aus der Tierwelt vorwiegend Hunde, Katzen oder Käfige mit animalischen Inhalten. Es war an der Zeit, das Tierthema wieder einmal als Titelthema zu platzieren. Um das Thema aufzulockern, hätten wir gerne einen Affen hinters Taxi-Steuer gesetzt! Warnun - gen von Affen-Kennern trauend haben wir davon abgesehen und ein animalisches Potpourri humorvoll auf der Seite 1 kreiert. (PR) Zum Titelbild
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24 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Titelthema Kulinarische Weltreise Zu den ersten, die im letzten Jahrhundert ihre gastronomischen Gehversuche in München machten, gehörten die Jugosla - wen. Wer erinnert sich nicht an Cevapcici und den unvermeidlichen Djuvec-Reis. Eine Kombination, die zu den Klassikern der Balkanküche gehört. Damit lockt man heute keinen mehr aus dem Haus, aber aus dieser Zeit hat sich eine Münchner Institution gebildet: Das Opatija. Seit 52 (!) Jahren in München, einst Treffpunkt der Promis wie Udo Jürgens oder Franz Beckenbauer, hat es bis heute treue Stammgäste und viel junges Publikum. Das mag zwei Gründe haben: Große Por - tionen und ein unschlagbarer Preis. Und es hat 365 Tage im Jahr geöffnet. Natür - lich ist es heute kein Jugoslawe mehr, sondern Kroate, und Djuvec-Reis ist ein Klassiker geblieben. OPATIJA § Zentrum, Rindermarkt 2 (Viktualienmarktpassage) tgl. 11-21.30 Uhr und § Zentrum, Hochbrückenstraße 3 tgl. 11-21.30 Uhr Die grösste ausländische Gastrono - miefraktion – und wahrscheinlich auch die älteste (seit 1890) – sind unsere italie - nischen Freunde. Mit ihnen kamen die italienischen Momente in unsere Stadt und auf unseren Gaumen. Wer hatte vorher schon eine Pizza gesehen oder Spaghetti. Jeder hatte plötzlich seinen Lieblingsitaliener auf den er schwor und nur da bekam man cucina casalinga, die tradtionelle Landküche Italiens, serviert. Und so halten wir es jetzt hier auch. Drei unserer Lieblingsitaliener und drei, wo wir glauben, dass es die beste Pizza gibt. Und das ist ausschließlich unser subjekti - ver Geschmack! BECCO FINO Padrone Pietro Giardini offeriert ein unverkünsteltes Angebot italienischer Spezialitäten. Allein sein Pasta-Angebot werden Sie woanders selten finden. Eine wahre Fleischorgie ist sein Bistecca Fiorentina. § Zentrum, Hochbrückenstraße 14 Sonntag Ruhetag PORTA CAPUANA Das Lokal strahlt Flair und italienisches Lebensgefühl aus. Ein sympathischer Familienbetrieb, in dem man das große Engagement des Padrone spüren kann. § Lehel, Thierschstraße 14 Mo-Fr 12-14.30 Uhr, 18-24 Uhr, Sa 18-24 Uhr TRATTORIA GENNARO BUSSONE Bei Gennaro am Rande der Großmarkt - halle trifft sich eine bunte Gästeschar, die authentische, feine italienische Küche liebt. Immer fröhliche Stimmung. § Sendling, Thalkirchnerstraße 126 Mo-Sa 12-23 Uhr Und das sind unsere Lieblings-Pizzerien: BOBBY’S Bei Sophie, der wunderhübschen Wirtin, kommt die Pizza so aus dem Holzofen, wie sie sein soll: dünner Teig, würzige Tomatensauce und reichlich Büffelmozzarella. § Maxvorstadt, Augustenstraße 62 Mo-Fr 11.30–15 Uhr, 18–23.30 Uhr, Sa 18 – 23.30 Uhr NERO Neben einer grandiosen Pizza-Auswahl, die auch geschmacklich seit jeher top ist, kann man jetzt auch köstliche Steaks bekommen. § Isarvorstadt, Rumfordstraße 34 Mo-Sa 12-1 Uhr, So 12-24 Uhr PASSAPAROLA Das ist er, der kleine Italiener um die Ecke. Das Angebot ist klein, aber köstlich. Riesig dafür die Auswahl der Pizzen. Dafür kommen nicht nur Schwabinger vorbei. § Schwabing, Kaiserstraße 47 Mo-Fr 12-15.30 Uhr, 18–22 Uhr, So 18–22 Uhr Nach den italienischen Gastronomen ka - men die Griechen, die sich mit Mousaka und Souvlaki die Gunst der Münchner erkochen wollten. Bei den meisten durfte man in die Küche und Töpfe gucken und auswählen, was man essen wollte. Da - mals war man noch nicht so hysterisch, was Sauberkeit betraf. Das Speisenange - bot der Griechen ist heute raffinierter, untereinander aber auch austauschbar. Überall gibt es heute das unvermeidliche Tsatsiki. CAVOS Unschlagbar, neben seinem wirklich guten Speisenangebot, ist die Location am Englischen Garten, neben der Reit - schule. Und die große Anzahl wirklich hübscher Mädels. § Schwabing, Königinstraße 34 tgl. ab 17 Uhr Wenn die Urlaubsreise vorbei ist, schwelgen viele noch in kulinarischen Erinnerungen aus ihrem Urlaubsland. Das beschränkt sich dann meist auf Österreich, Italien oder Griechenland. Und das ist auch gut so. Denn wer die weite Welt auf seinem Teller geniessen möchte, braucht unser schönes München nicht zu verlassen. Bei uns ist die Welt gastronomisch zuhause. Kommen Sie mit auf eine kleine Weltreise, auch wenn wir logischerweise dabei nicht alle berücksichtigen können.
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25 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 PAPAZOF Hier gibt es hauptsächlich Fisch und das in bester Qualität zu sehr moderaten Preisen. Unbedingt den Oktopus vom Grill probieren. § Isarvorstadt, Zenettistraße 11 tgl. 11.30–15 Uhr, 18–22 Uhr Neben den Griechen haben die Franzosen ihr Glück am Herd bei uns versucht. Gegen die Übermacht der Italiener waren sie aber zeimlich chancenlos. Trotzdem hat sich eine illustre Schar ihr Terrain erkämpft und besetzt es mit großer Qualität. AUSTERNKELLER Seit 1974 wird hier nicht nur eine große Auswahl an Austern, Muscheln und Meeresgetier serviert. Damals noch von Viktor Hepting, seit einigen Jahren schon von Alexander Knobl. Viele Gäste genießen auch das klassisch schöne Ambiente. § Zentrum, Stollbergstraße 11 tgl. 17–1 Uhr RUE DES HALLES Eine klassische Brasserie, wie man sie auch in Paris finden kann. Eine ganz ent - spannte Klientel, die hier die französische Küche geniesst. § Haidhausen, Steinstraße 18 tgl. 18–1 Uhr BRASSERIE L’ATELIER ART & VIN Bei dem Bretonen Thierry Leoncelli muss man sich einfach wohlfühlen. Besonders wenn französische Klassiker serviert werden wie Boudin Noir oder „Entrecote, haricots verts et frites“ .Dazu passende französische Weine und ein „Gateau au chocolat“ . § Zentrum, Westenriederstraße 43 Mo-Sa 9–22 Uhr Heute sind auch unsere österreichischen Nachbarn eine feste kulinarische Bank in München. Das haben Sie natürlich auch Gastronomen wie Andreas Derler vom Nymphenburger Hof zu verdanken. Seit nun mehr 25 Jahren enthält seine Weinkarte ausschließlich österreichische Spitzenweine. NYMPHENBURGER HOF Hervorragende österreichische und inter - nationale Saisonküche. Andreas Derler kennt jeden Winzer seiner Weinkarte persönlich. § Maxvorstadt, Nymphenburger Str. 24 Mo–Fr 12–15 Uhr, Mo–Sa 18–1 Uhr FREISINGER HOF Beinfleisch, Tafelspitz, Backhendl die wienerisch-steirische Küche steht hier im Vordergrund. Die Wirtsfamilie Wallisch, die den Freisinger Hof seit 15 Jahren führt, hat ein genussvolles Stammpublikum. § Oberföhring, Oberföhringer Straße 189 tgl. 11.30–23 Uhr BROEDING Das Restaurant gibt es schon seit 30 Jah - ren. Und genauso lange servieren die Wirte Gottfried Wallisch und Manuel Reheis ein einziges, täglich wechselndes fünf- oder sechs-Gänge Menü, ausschließlich mit Weinen aus dem Burgen - land, der Wachau oder anderen Anbauregionen Österreichs. § Neuhausen, Schulstraße 9 Mo–Sa ab 19 Uhr Natürlich kommt in München auch die Top-Gastronomie nicht zu kurz. Seit Eckart Witzigmann seine Aubergine schließen musste, war sein Freund und Kollege Hans Haas im Tantris lange Zeit der Einzige, der internationalen Testern und Kritikern gerecht wurde. Heute hat sich die Spitze etwas verbreitert. RESTAURANT DALLMAYR Diethard Urbansky gibt Gas. Nach seinem zweiten Michelin-Stern in nur zwei Jah - ren, peilt er jetzt den dritten an. Experten halten ihn im Moment für den kreativ - sten Münchner Koch. § Zentrum, Dienerstraße 14–15 Di–Sa 19–23 Uhr ATELIER Steffen Mezger nutzt den finanziellen Spielraum, den ihm der Bayerische Hof bietet, optimal aus. Auch er hat in kürze - ster Zeit einen Michelin-Stern erkocht. Mit seiner Kreativität und feinsten Pro - dukten zaubert er perfekte Geschmacks - kreationen. § Zentrum, Promenadeplatz 2-6 (im Hotel Bayerischer Hof), Di-Sa 18 – 24 Uhr KÖNIGSHOF Martin Fauster kocht klassisch mit der ihm eigenen Kreativität. Seine Gäste essen auch gerne klassisch und nehmen Kreativität gerne mit, wenn sie als Gänseleber mit Erdbeeren und Fichtensprossenöl daherkommt. § Zentrum, Karlsplatz 25 Di–Sa 12–14.30 Uhr, 18.45–22.30 Uhr TANTRIS Seine Fans lassen auf ihren Hansi nix kommen. Und warum auch? Wer ausgelösten Hummer mit gepfefferter Wasser - melonenmarinade und Ravioli vom Wollschwein so tadellos auf den Punkt bringt, dem bleiben die Genießer treu. § Schwabing, Johann-Fichte-Straße 7 Di–Sa 12–15 Uhr, 18.30–1 Uhr Wenn Sie jetzt der Meinung sind, das kennen wir ja alles, haben wir vielleicht doch noch drei Tipps! §
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26 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 BLAUER BOCK Hier wird große Küche einfach und leger zubereitet und serviert. Küchenchef Hans Jörg Bachmeier hat sich mit seiner kla - ren, schnörkellosen Küche inzwischen viel Jungvolk als Fans erkocht. Und das Servicepersonal ist immer gut drauf. § Zentrum, Sebastiansplatz 9 Mo-Sa 12–14.30 Uhr, ab 18.30 Uhr WERNECKHOF Seit sich die Familie Geisel (Königshof) dieses wirklich schönen Lokals angenom - men hat, geht es stetig bergauf. Mit Re - staurantchef Ireneo Tucci und Küchen - chef Michael Hüsken wurde in München eine kulinarische Lücke geschlossen – die der gehobenen Wirtshauskultur. § Schwabing, Werneckstraße 11 Mi–Fr 12–15 Uhr, 18.30–24 Uhr, Sa/So 18.30–24 Uhr ‘S TASCHERL Hat ein bißchen was von österreichischer Mehlspeisenkultur, von schwäbischen Maultaschen und italienischen Ravioli. Ist aber ukrainischen Ursprungs. Die Tascherl von Tetlana Mozoluk haben diverse Füllungen wie Kartoffel und Kraut, Speck und Sauerrahm, Entenstopfleber, Rote- Bete, aber auch Aprikose. Eine sehr hübsche Idee. § Sendling, Plinganserstraße 37 Di-Sa 11.30–14.30 Uhr, 18.30–22 Uhr, So 18–22 Uhr Ja, und wo bleibt unsere bayerische Küche? Da ist es fast so wie mit der itali - enischen Küche. Jeder weiß, wo es den besten Schweinsbraten (nicht Schweine - braten!) gibt. Aber darüber hinaus? BEIM SEDLMAYR Das schöne an Wirt Rudi Färber ist, dass er erstens 60er Fan ist und zweitens ein Experte der bayerischen Küche. Egal, ob Briesmilzwurst, gebackener Kalbskopf, gebackene Kälberfüße, allerfeinstes Kalbsbries – der Rudi lässt die Freunde der traditionellen Münchner Küche nicht verkommen. § Zentrum, Westenriederstraße 14 Mo–Fr 10–23 Uhr, Sa 10–17 Uhr GASSNER MARKTSTÜBERL Hier am Schlachthof steht das Fleisch im Mittelpunkt. Neben Würstel, Leberkäs & Co gibt es Zwerchrippe, Schweinebauch u.ä. Die Portionen sind etwas für ganze Kerle. § Isarvorstadt, Zenettistraße 1 Mo–Fr 5.30–14 Uhr GASTSTÄTTE GROSSMARKTHALLE Hier regiert der Weißwurstpapst Ludwig Wallner. Seine Weißwürste sind die Besten. Sagen alle! Aber auch das Beuscherl ist goldmedaillenverdächtig. § Sendling, Kochelseestraße 13 Mo–Fr 7–17 Uhr, Sa 7–13 Uhr Die kulinarische Weltreise in München hat auch eine starke asiatische Kompo - nente. Lange Zeit konnten sich hier viele Chinesen behaupten, weil wir Langnasen lange nicht wussten, was Glutamat ist und glaubten, so speißt der Chinese. Heu - te sind wir schlauer und der Glutamat- Chinese hat das Feld geräumt. Und plötz - lich sieht die chinesische Küche ganz anders aus. YINSHI Hier bekommt man feine Raritäten wie Seidentofu, Wasserquallen, gebratene Froschschenkel etc. Das alles in styli - schem Ambiente. § Schwabing, Schleißheimer Straße 182 Di–So 11.30–15 Uhr, 18–24 Uhr CHI WAN Separate Dim Sum-Karte. Ausgefallene Gerichte wie sepiagefüllte Bittermelone, 5-Düfte-Kutteln, Rindermagen mit Schwarzbohnen, Rettichkuchen. Einfach mal was riskieren! § Neuperlach, Gustav-Heinemann-Ring 135 tgl. 11.30–14.30 Uhr, 17.30–23 Uhr MANDARIN Das älteste Chinarestaurant in München, seit 1961. Schwerpunkt der Küche ist die Peking-Küche. Verschiedene Entengerichte und Feuertöpfe. § Zentrum, Ledererstraße 21 tgl. 11.30–15 Uhr, 17.30–23 Uhr Aber auch der Rest der Welt hat mit seinen Kochkünsten den Geschmack der Münchner geschult. THAILAND RÜEN THAI Seit 1990 bietet Patron Anuchit Chetah südthailändische Spezialitäten an. Er kennt die Schärfegrade und weiß welcher Wein dazu passt. Weine sind sein Hobby. § Westend, Kazmairstraße 58 Mo–Mi 12–14.30 Uhr, 18–24 Uhr, Do–So 28–24 Uhr YUM – THAI KITCHEN & BAR Eins der beliebtesten Thai-Restaurants in der Innenstadt. Schönes Ambiente, sehr große Auswahl. § Gärtnerplatzviertel, Utzschneiderstr. 6 tgl. 18–1 Uhr VIETNAM BANYAN Sehr exklusives und schönes Ambiente. Kulinarisch anspruchsvolles Vietnamesi - sches Restaurant. § Ludwigsvorstadt, Goethestraße 68 Mo–Sa 11.30–14 Uhr, 18–24 Uhr JAPAN SUSHIBAR Seit 2001 werden hier mit die besten Sushis von München angeboten. § Schwabing, Marschallstraße 2 Do 12–14.30 Uhr, Mo-Sa 17–1 Uhr TOSHI Neben Sushi und Sashimi gibt es hier köstliche Fleischgerichte vom Teppanya - ki. Alle Gerichte sehr hochpreisig. § Zentrum, Wurzerstraße 18 Mo–Fr 12–14 Uhr, Mo–Sa 18–24 Uhr MEXIKO MILAGROS Weg von Nachos und matschigen Fajitas, ist dieses Lokal ein kulinarischer Bot -
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27 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 schafter seines Landes. Es gibt Delikates - sen aus den verschiedenen Landstrichen Mexikos. § Zentrum, Frauenstraße 9 So–Mi 11–23 Uhr, Do–Sa 11–1 Uhr SPANIEN MIURA Ein Lokal, das sich in erster Linie auf Ta - pas spezialisiert hat. Und die präsentieren sich alle geschmacklich in Bestform. § Zentrum, Oberanger 32 Mo-Do 10-1 Uhr, Fr/Sa10 –3 Uhr TÜRKEI PARDI Hier haben wir den Beweis, dass türkische Küche nicht nur aus Döner besteht. Fanatstische vegetarische bzw. Lammgerichte. Gastfreundschaft ist hier Leiden - schaft. § Neuhausen, Volkartstraße 24 tgl. 9–1 Uhr KEKO Keko bedeutet „guter Freund“ .Und deshalb ist die Devise „Freundlichkeit“ . Familienbetrieb seit 1989. Exquisite Lammgerichte. § Au, Mariahilfstraße 24 tgl. 17–1 Uhr INDIEN ROYAL INDIA Das schwierige an der indischen Küche ist für uns, dass wir selten berurteilen kön - nen, was ist authentisch und was nicht. Die Küche ist so unterschiedlich wie das Land. Da ist es beruhigend, dass es ein Lokal wie das Royal India gibt. Hier schmeckt alles köstlich, und man hat das Gefühl, so muss es sein! § Westend, Westendstraße 11 7 tgl. 11.30–14.30 Uhr, 17.30–23 Uhr Ein Restaurant ist heute kein Ort mehr, um die Hungrigen zu sättigen. Hier will man entspannen und möchte gerne erfahren, was in anderen Ländern so auf - getischt wird. Schließlich ist heute alles global und da stößt selbst die beste Le - berkäs-Semmel geschmacklich an ihre Grenzen. Ab und an eine tour d’horizon an die Töpfe der globalen Welt, schärft die Sinne und den Gaumen. Und so weit muss man ja nun wirklich nicht fahren! (PG) Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089) 94 40 52 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon (0 89) 32 42 26 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089 ) 9 4 4 0 5 2 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon ( 0 89 ) 3 2 4 2 2 6 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h
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28 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „B“ . Bedenklich – stimmt jeden Autofahrer, zumal jeden Berufskraftfahrer (und Perso - nenbeförderer) wie uns, die Tatsache, dass nach einem parteiinternen Auswahlver - fahren der Partei „Die Grünen“ jetzt aus - gerechnet Frau Sabine Nallinger die OB-Kandidatin bei der nächsten Stadt - ratswahl (Frühjahr 2014) und somit Nachfolgerin des früheren grünen OB- Kandidaten Hep Monatzeder sein wird. Letzterer ist seit vielen Jahren der 3. Bür - germeister Münchens und hat sich – für teure Steuergelder – mit dem „Radl- Clown“ selbst verwirklicht. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Grünen tatsächlich nach der nächsten Wahl den OB (oder die OBin) stellen, ist zwar nach derzeitigen Umfragen nicht sehr groß, dass aber der oder die Spitzen - kandidat/in der Grünen ab Frühjahr 2014 Herrn Monatzeder in das Amt des 3. Bür - germeisters folgt, schon! Ob wieder in ei - ner rot/grünen oder vielleicht auch einer schwarz/grünen Stadtratskoalition, wird sich zeigen. Die studierte Stadtplanerin und selbsternannte „Verkehrsexpertin“ (das eine hat mit dem anderen nicht viel zu tun) Nallinger, hauptberuflich Angestellte bei der MVG, hat sich in der jüngsten Ver - gangenheit selbst schon mal als „Leiterin“ einer dortigen Abteilung bezeichnet, um dann – nach einer öffentlichen Richtig - stellung ihres Dienstherren – ziemlich kleinlaut einräumen zu müssen, dass sie tatsächlich dort nur Mitarbeiterin, aber eben nicht Leiterin der Abteilung ist. Schwamm drüber. Auch, dass sie als OBin binnen kürzester Zeit 35.000 städtische Wohnungen bauen würde, zog sie nach Studium der Kassen- und Rechtslage schnell wieder geräuschlos zurück. Schwamm drüber. Dass Frau „Verkehrsexpertin“ aber auch schon mal „Pförtnerschaltungen“ für die Ampeln an großen Einfallstraßen gefor - dert hat, wonach bei überfüllter Stadt die Rotphasen an stadteinwärtigen Strecken halt mal auf 30 oder 45 Minuten ausge - dehnt werden sollen, lässt uns den Schwamm des großzügigen Übersehens dann doch bald austrocknen. Gerade die Tagfahrer unter uns können auswendig ganze Arien davon singen, wie nervtötend – und geschäftsschädi - gend – heillos verstopfte Straßen sind. Denn je länger der Wecker im Stand und ohne jeden Raumgewinn läuft, desto eher fährt der Kunde beim nächsten Mal mit der überfüllten S-Bahn – wann auch im - mer sie kommt. Das Problem ist nur, dass die grüne OB-Kandidatin meint, die Ver - kehrsprobleme mit den mittelalterlichen Daumenschrauben aus der grünen Stein - zeit lösen zu können. Frau Nallinger erweist sich insofern als echte „politische Enkelin“ der ersten grü - nen 3. Bürgermeisterin Sabine Csampai (ab 1990, dem Beginn der rot-grünen Stadtratskoalition, Vorgängerin von Monatzeder), der wir u.a. den Wegfall der sog. „Freilaufenden Rechtsabbieger“ verdanken, und die seit dem Ende ihrer segensreichen Tätigkeit auf unsere Kosten in der Toskana lebt. Major Kottan („Inschpekta gibs kaan“ – aus der öster - reichischen Kultserie „Kottan ermittelt“) würde sagen: „F F – fiel Fergnügen“ Beförderungspflicht – § 22 Personenbeförderungsgesetz (PBefG). Wenige Wochen nach Erscheinen dieses Heftes beginnt wieder das Oktoberfest bzw. die Wies'n - und somit nicht nur die Hochkonjunktur für das Taxigewerbe allgemein, sondern leider auch für die kriminellen Elemente innerhalb unseres Gewerbes. Während z.B. für die Hotellerie oder unsere geliebten Freunde auf den Fahrradrikschas keine Preisbindung – analog unserer Tarifpflicht – besteht, also z.B. bei guten Messen oder eben der Wie - s'n Phantasiepreise aufgerufen werden dürfen, gilt für das Taxi innerhalb des Pflichtfahrgebietes 24 Stunden am Tag und 365 (366) Tage pro Jahr die Pflicht (!) zur Personenbeförderung. Und dies zum jeweils gültigen Tarif, ohne Zu- oder Ab - schläge. Eigentlich. Manche Taxilenker eröffnen nämlich bei über-gutem Ge - schäft einen gar heiteren Basar, um unter den wartenden Fahrgästen 1. die längste Tour und 2. noch den höchsten „Pau - schalpreis“ auszuknobeln. Logische Folge dieses üblen Treibens ist es, dass Kunden, die nur eine normale Stadtfahrt und diese, bitte, auch noch zum normalen (Taxameter-)Tarif haben wollen, schlicht abgelehnt werden. Neben diesen kriminellen Machenschaf - ten kann es jedoch auch wirklich gute Gründe geben, eine Person von der Be - förderung auszuschließen. Auch dann, wenn die Fahrt bereits begonnen wurde und sich erst während der Tour heraus - stellt, dass der Kunde z.B. nach unten und/oder oben ein „Auslaufmodell“ oder ein aggressiver Geselle ist. Hierzu sei zi - tiert aus der „Verordnung über den Be - trieb von Kraftfahrunternehmen im Peso - nenverkehr“, kurz BOKraft (§ 13): danach kann „die Beförderung von Personen ab - gelehnt werden, wenn Tatsachen vorlie - gen, die die Annahme rechtfertigen, dass die zu befördernde Person eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des Betriebes, insbesondere für das Führen eines Fahr - zeuges darstellt.“ (Zitat Ende) Zu einem solchen Verhalten gehört z.B. auch ein aggressives Benehmen des Fahrgastes, al - so z.B. Bedrohungen oder Beleidigungen gegen den Fiaker. Und natürlich, insbe - sondere für die Nachtschichtler unter uns, das Thema „Alkohol“ . Hierzu eine Geschichte vom ersten August-Dienstag, 7.8., gegen 1.00 Uhr, Nachtschicht: ein Fahrer funkte die Zen - trale (vorbildlich!) auf Kanal 4 an mit dem Problem, dass ihm von den Beamten einer Münchner Polizeiinspektion (PI) eine sturzbetrunkene und nicht mehr an - sprechbare Frau in's Auto gehievt worden war, mit der Bemerkung der Polizisten, die Frau habe kein Geld dabei, aber er (der Taxler) habe ja Beförderungspflicht und werde am Ziel seinen Fahrpreis schon bekommen. Der Fahrer verweigerte die Fahrt, zumal sich die Frau noch vor Ort im Taxi heftig übergab. Zufällig war B
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29 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 gerade Kollege Frey (Taxikurier-Kürzel „KGF“) in der Nähe und konnte uns spä - ter berichten, dass der geschädigte Kolle - ge wirklich nicht übertrieben hatte. Kur - zum, als Kollege Frey eintraf, waren die Polizisten dann doch gerade dabei, die alkoholvergiftete Frau aus dem übel ver - schmutzten Taxi zu tragen. Der Kabaret - tist Christian Überschall hätte dazu übri - gens gesagt „Sie war so betrunken, dass sie nicht mehr ohne fremde Hilfe auf dem Boden liegen konnte“ . Was will uns Herr Oberg'scheid (Schrotti) damit sagen? 1. Die Polizei hat meistens recht, aber nicht immer. 2. Es ist immer gut, – wie der betreffende Kollege – seine Rechte und Pflichten genau zu kennen. 3. In solchen Fällen ist es völlig richtig, – wie - derum wie der betreffende Kollege – auf einem der Rückfragekanäle ohne Hektik und „dringend“ – Gezeter die Zentrale um Hilfe zu bitten! Da die Angelegenheit eventuell noch eine Schadensersatzforderung des Fahrers bzw. Unternehmers (das Taxi war übel „verkotzt“) nach sich zieht, sind die An - gaben hier anonymisiert worden. Beklagenswert – Am Sonntag, 15.7.12, um genau 20 Uhr bestellt der Schreiber über die Zentrale ein Taxi zu seiner Adresse in der Thalkirchner / ggü. der Zenettistraße, weil er frei (und Durst) hat und mit zwei Spezln im „Weißen Bräu - haus“ im Tal verabredet ist. Nach etwas ungewöhnlichen sieben Minuten (wie ge - sagt: Sonntagabend, übrigens kein Gewit - ter, keine Sonderwünsche wie „Kombi, Fahrerin, drei Kindersitze Klasse 1, EC- Karte, karierte Kopfstützen …) taucht Taxi 771 auf. Wie sich später nachvollziehen lässt, hat er auch noch um Punkt 20 Uhr am „Pocci-Stand“ den Auftrag bekom - men. In sieben Minuten hätte er das Auto auch rübergeschoben. Ist ja wurscht. Obwohl es kein heißer, aber ein warmer Abend ist, sind sämtliche Fenster des Wagens geschlossen, und es riecht schon beim Einsteigen (rechts hinten) überaus massiv nach Käse, so dass Schrotti sofort erstmal das Fenster öffnet. Der junge Fahrer hat auf der Mittelkonsole eine Red-Bull-Dose stehen, aber zugleich während der ganzen Fahrt eine 1,5 Liter- Flasche einer grellgelben Limo in der rechten Hand, was ihn natürlich am Betätigen des Blinkers hindert. Mit ir - gendwas muss man ja schließlich auch noch lenken. Der Geruch – nein: Gestank nach Käse und Fett geht auch während der Fahrt mit geöffnetem Fenster nicht weg. An der Einmündung Pestalozzi/ Blumen will der Fahrer nach rechts (Rich - tung Frauenstraße) abbiegen und kann nur mit echter Mühe davon überzeugt werden, dass der Weg über den Oberan - ger und den Marienplatz für Taxis frei und zudem einfach auch noch kürzer ist. Erst beim Aussteigen sieht der Schreiber, dass er auf dem Beifahrersitz sowieso keinen Platz gehabt hätte, denn da liegt ein Karton mit einer halb angefressenen Salami/Käse-Pizza, was nachträglich doch so einiges erklärt. Einmal mehr eine super Reklame für unser Gewerbe! Beschiss – Am Sonntag, 5.8.12, gegen 00.50 Uhr, steht der Schreiber als erstes und einziges Taxi am Goetheplatz-Stand auf der linken Spur, dann stellt sich Taxi 352 auf die freie rechte Spur, natürlich ohne die Reklame auszumachen. Der Schreiber steht neben seiner geöffneten Fahrertüre, um einerseits das Standplatz - telefon zu sehen (obwohl er auch einen „Piepser“ hat), um auch jederzeit auf Sprech- oder Datenfunk reagieren zu können, und – nicht zuletzt – um auch Einsteiger in Empfang nehmen zu kön - nen. Letztere nähern sich auch tatsächlich dem Stand und bewegen sich direkt auf das (näher zu ihnen) stehende rechte Taxi zu. Als sie die Türen des Taxis 352 öffnen wollen, erlaubt sich der „Erstgeborene“, höflich (und das ist wirklich so gemeint) zu sagen „Wenn's denn bitte zu mir kom - men wollten, i waar da Erste“ – was die Leute wenig und den „Kollegen“ noch weniger interessiert. Von wegen „Stei - gen's beim Kollegen ein, der ist Erster“ .– Nichts. Gar nichts. Keine Kollegialität, kein Schamgefühl, kein Charakter, ein - fach nix! Nach dem gegenseitigen Aus - tausch einiger „Höflichkeiten“ (war – ehrlich zugegeben – auch seitens des Schreibers nicht gut, denn die Fahrgäste hörten mit) nimmt er die Leute mit, nicht ohne den Hinweis, er sei schon seit 23 Jahren Unternehmer und lasse sich von so einer „blöden Sau“ nichts sagen. 352 (die Anrede „Du“, „Kollege“, „Sehr geehrter“ oder gar „Lieber“ erspare ich mir), wenn Sie soweit heruntergekommen sind, dass Sie so etwas nötig haben – dann gönne ich Ihnen das! Niemand ist so überflüssig, dass er nicht noch als schlechtes Beispiel dienen könnte. [An dieser Stelle sei angemerkt, dass das Taxi 352 kein Fahrzeug der Taxi-Mün - chen eG ist – die Redaktion] (MS) Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de Taxifahrerausbildung (Grundkurs) Termine: Monta g, 10.09. und 24.09.2012 jeden Mittwoch 17.30 – 19.30 Uhr, jeden Samstag 10.00 – 13.00 Uhr Infoveranstaltung Termine: Monta g, 03.09.12 und 17.09.2012 17.30 – 19.30 Uhr Samstag, 08.09.12 und 22.09.2012 8.30 – 10.00 Uhr Anmeldung: jeweils 15 Minuten vor dem Kurs beim Referenten oder zu den Öffnungszeiten in der Verwaltung Info: (089) 21 61-333 www.taxikurs-münchen.de Funkunterricht (Basiskurs) Termin: Donnerstag, 20.09.2012 13.00 – 17.00 Uhr Keine Anmeldung erforderlich Unternehmerkurse Termine: jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.3 0/ 21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de § Kurs 6 18.09.12 –16.10.12 § Kurs 7 06.11.12 –04.12.12 Ausbildung im September 2012
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Gastro „M“ Atzinger Foto: www.atelie r- tacke.de Schrotti stellt Ihnen gastronomische Einrichtungen in unserer Stadt vor, Lokalitäten, die es nur in München gibt. Unverwechselbare Wirtshäuser, Kneipen, schräge Treffs, die ein Taxifahrer kennen sollte. Wo er vielleicht selbst verkehrt oder dem ein oder anderen Fahrgast den richtigen Tipp gibt. Atzinger Schellingstraße 9 (Ecke Amalien) Telefon: ( 089) 28 28 80 9.00 bis 1.00 Uhr (Kein Ruhetag) Der „Atzinger“ liegt in der Maxvostadt und damit in unmittelbarer Nähe zur Ludwig-Maximilian-Universität (LMU), kurz: der Münchner Uni, und kann wohl als eines der wenigen Lokale dieser Ge - gend noch – relativ – als „Studentenknei - pe“ gelten. Für die berühmt-berüchtigten „68er“-Jahre war der Tester (Erstzulas - sung 59) noch zu jung, aber ab Mitte der 70er konnte er bei seinen ersten Ausflü - gen mit gleichaltrigen Mofa-Freunden doch schon erkunden, dass es außer Kleinhadern und Solln auch noch den „Duft der großen, weiten Welt“ (Stuyve - sant-Werbung) gab, personifiziert durch Leute, die mit ihrem ungeheuren Alter (über 20!) und ihrer ebenso ungeheueren Lebenserfahrung die Eltern (über 40 und schreckliche Spießer) um Längen zu schlagen wussten. Zwar wurde man als 15-, 16-jähriger Flaumträger mit „Du“ angeredet; da aber alle so angesprochen wurden, fühlte man sich gleichberechtigt und wurde auch beim Rauchen nicht mit unerwünschten Ge- oder Verboten belä - stigt. Pubertät ist bekanntlich, wenn die Eltern anfangen, schwierig zu werden. „Schwabing“ bzw. die Maxvorstadt unter - liegt den (Münchner) Gesetzmäßigkeiten, d.h., die Mieten steigen unaufhörlich, so dass auch die Gastronomie sich anpassen muss. Sicher ist es nicht nur dem Tester schon passiert, dass man abends aus Grünwald etc. als Fiaker in die Theresien- , Türken,- Schelling- oder Amalienstraße fährt, um dort gezielt zum Lokal X oder Y zu fahren. Die Zeit der „Studentenknei - pen“ ist eigentlich und uneigentlich vor - bei. Der „Atzinger“ wehrt sich dagegen. Am Besuchstag (Sonntagabend) ist das Lokal zu ca. einem Drittel besetzt. Die Räume erstrecken sich ein paar Meter entlang der Schellingstraße und ein paar mehr Meter entlang der Amalienstraße, wobei der dortige Teil zwei, drei Stufen abgesenkt ist, dazu gibt es noch kleine Nischen und Eckerl, die recht gemütlich sind. Der Boden ist hölzern, die Wände zum Teil auch, die Decke ist hell und, ein paar altmodische Leuchter bringen (es ist draußen schon dunkel) Licht in die Bude. Aber nicht zu viel, mit anderen Worten: ein bisserl funzelig ist es schon. Der hin - tere, abgesenkte Teil entlang der Ama - lienstraße hat Fenster bzw. bodentiefe Türen, die bei schönem Wetter zur Straße hin auch geöffnet werden können. Und nicht zuletzt gibt es zum Innenhof hin auch noch einen durchaus lauschigen Wirtsgarten! Die Karte ist ohne „Tüdelü“ schmucklos und sachlich, bietet auf zwei Seiten klein - gedruckt eine fast unübersehbare Aus - wahl an Getränken heiß und kalt, mit und ohne „Alk“, u.a. mit einer für Münchner Verhältnisse ungewöhnlichen Weinauswahl. Wir wollen uns dennoch auf die Kurzübersicht beschränken, dass die Halbe „Löwenbräu“ vom Fass 3.50 kostet und der halbe Liter Tafelwasser nur 2.50 Euro. Die Speisekarte beschränkt sich auf eine Schreibmaschinenseite, allerdings eher eng bedruckt, und bietet fast durchgängig Bodenständiges. Zu den wenigen „exoti - schen“ Ausreißern gehört z.B. ein „Lati - no-Cheesebruger mit Jalapenos, Pommes und Salat“ zu 8.70 Euro. ( – Was übrigens „Jalapenos“ auch immer sein mögen.) Der „Schweinebraten mit Kartoffelknödel und Krautsalat“ (9.90) hat sonntags am Abend gegen 20.30 Uhr Ausgang (also: es gibt ihn nicht mehr, er ist „aus“), aber auf Nachfrage gibt es das „Wildschwein - schnitzel in Champignonrahmsauce und Kartoffelschupfnudeln“ zu 12.80 gerade noch – und erweist sich als gute Wahl. Um es gleich zu sagen: der Tester war nie ein Freund von Kartoffelschupfnudeln, und wird es auch nach diesem Besuch nicht werden. Aber das Fleisch (drei kleine bzw. „mittlere“ Schnitzel) war wirklich gut und die Champignonrahm - sauce war irgendetwas zwischen sehr gut und sensationell- ein Genuss! Die junge Kellnerin war sehr nett und angenehm freundlich, und als sie gerade mal nicht da war, kam der Barkeeper (früher hätte man gesagt: Schankkellner) hinter seinem Kabuff raus und räumte das Geschirr ab – entspannt, friedlich und freundlich – angenehm! Darf man guten Gewissens empfehlen! (MS) 30 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Dr. med. univ. HansBake v. Bakin 85609 Aschheim · T assilostraße 23 Sprechzeiten jeweils nach tel. Vereinbarung. Freitags i. d. Engelhardstr. 6 - 81369 München www.fuehrerscheinuntersuchung.de T axi, Mietwagen, Bus, Lkw. Erst- und Verlängerungsuntersuchung T . 089/ 370 656 90 M. 0172/ 6 52 38 05
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T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochenende). Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel - ler (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW ...) T Tempo-Limit in einer Hauptverbindungsstraße Verkehrssünde des Monats Der Straßenzug Meyerbeerstraße und Offenbachstraße stellt eine der wich - tigsten Verbindungen zwischen den Stadtteilen Pasing und Obermenzing dar. Die Gesamtbreite der Straße, also incl. beidseitiger Gehbahnen, Rad - wegen, Grünstreifen, Seitenstreifen und Fahrstreifen variiert zwischen 15 und 17 Meter. Es gibt Stellen an Autobahnen, wo man gerne über eine solche Breite verfügen würde. Trotzdem wurde der komplette Straßenzug vor geraumer Zeit auf Tempo 30 heruntergeschraubt. Vorgeschobener Anlass für diese Schikane ist Lärmschutz. In Tat und Wahrheit ist es ein weiterer Meilenstein rot-grüner Verkehrsbe - hinderungspolitik. Mit diesem Tempo-Limit ist ein vernünftiges Befahren dieser Straße nicht mehr möglich. Selbst nachts bilden sich Fahrzeug - schlangen, die mit 30 km/h hinter einem Linienbus hinterher zuckeln und minutenlang die Luft verpesten. Bei einer zügigen Durchfahrung mit 50 km/h ist die durchschnittliche Verweilzeit eines Fahrzeuges in dieser Straße um 66% geringer, d.h. die Abgasbelastung für die Anwohner beträgt nur etwa 60% von dem, was jetzt wegen des Tempolimits hinten rausgeblasen und eingeatmet wird. (TK) 5NFALLREPARATURSCHNELLSPONTAN
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32 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Messeprogramm September 2012 Viba – Weltmarkt des Backens § 16.09. – 21.09.2012 , Messe München Vom 16. bis 21. September findet die internationale Welt - leitmesse für Bäcker und Konditoren, die iba – Weltmarkt des Backens, in der Messe München statt. Auch in diesem Jahr werden knapp 80.000 Fachbesucher aus über 150 Län - dern zum internationalen Branchentreffpunkt erwartet. In zwölf Messehallen präsentieren alle namhaften Firmen auf dem Weltmarkt des Backens ihre Neuentwicklungen in Be - reichen wie Außer-Haus-Verzehr, Produktionstechnik und Rohstoffe sowie Prozessoptimierung und Verkauf. Die Neu - heiten werden in den kommenden drei Jahren die Maßstäbe für die gesamte Branche setzten. Die iba dient auch Gastro - nomen und Café-Inhabern als Plattform für ihre neuesten Trends – Ein Ideenreichtum, der auf der ganzen Messe förmlich zu schmecken, zu riechen und zu sehen ist. Für ein einmaliges Dufterlebnis sorgen außerdem die Sonder - schau „Kaffee, Kuchen und mehr“ in der Halle A4 sowie die täglich stattfindenden Produktpräsentationen und Lei - stungswettbewerbe wie der iba-cup in der Halle B3. Die bisherigen Anmeldungen sowie die zeitliche Nähe zum Münchner Oktoberfest lassen hoffen, dass die Besucherzah - len der letzten iba 2009 übertroffen werden. Bereits vor der offiziellen Eröffnung des größten Volksfestes der Welt wer - den die Messebesucher während der iba in einem original Münchner Oktoberfestzelt auf dem Messegelände mit Bier und Hendl auf das bunte Treiben eingestimmt. So gut besucht war die letzte iba 2009 § 1.079 Aussteller aus 55 Ländern § 79.532 Besucher aus 157 Ländern Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de Leserbrief e/ Forum Messe München International Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. Taxistandplätze Marienplatz und Dallmayr Jetzt haben es also die ca. 5% der unbelehrbaren „Kolle - gen“ geschafft. Die Standplätze beim Kaufhaus Beck und bei Dallmayr stehen wohl vor dem endgültigen Aus. Eine erhebliche Mitschuld trifft mit Sicherheit die zuvor ge - nannten Herrschaften, denen Wörter wie unerlaubte Be - reitstellung oder Standplatzordnung absolut kein Begriff sind. Unzählige Durchsagen über Sprechfunk wegen überzähliger Bereithaltung, zeitweise war der Letzte am Marienplatz zugleich der Erste am Rindermarktstand, wurden ignoriert oder vereinzelt auch mit höhnischen Bemerkungen quittiert. Immer nach dem Motto: „Lass die in der Zentrale doch schwätzen, was sie wollen, was kümmert’s mich“! Entsprechende Hinweise im TAXIKURIER , der eigentlich zur Pflichtlektüre jedes Taxifahrers gehören sollte, halfen auch nichts. Dieses undisziplinierte Verhalten einer Min - derheit, das der übergroßen Mehrheit der korrekt arbeiten - den Kolleginnen und Kollegen großen Schaden zufügt, trägt sicherlich zur Entscheidung im Stadtrat bei. Zwei Standplätze im Stadtzentrum am Rande der Fußgängerzone, die für ältere, oft in ihren Bewegungsmög - lichkeiten eingeschränkte Mitbürger, Geschäftsleute, Touristen und weitere „Laufkundschaft“ unverzichtbar sind, gehen so unter Umständen verloren. Das Feld wird dann lieber den Rikschas überlassen … Vielleicht findet sich im Stadtrat doch noch eine Lösung, wie die beiden für Taxifahrerund Fahrgästeim gleichen Maße unverzichtbaren Standplätzedoch noch erhalten wer - den können. Die Hoffnung stirbt bekanntermaßenzuletzt. Rainer Blum Interessant für Taxifahrer Nähe Hofbräuhaus Madam Cabaret Cabaret Tabledance Striptease Ledererstr. 21 - 80331 München Tel. 089-295938 Täglich geöffnet von 21 - 5 Uhr www.madamcabaret.com
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33 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Recht um’s Taxi Versicherung Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt Rechtsauskunft über taxirelevante Themen. Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrsordnungswidrigkeiten spezialisiert. Unsere Kfz-Haftpflichtversicherung steht für uns ein, wenn wir mit unserem Auto Mist gebaut haben. Als eine dicke beste Freundin müssen wir sie uns aber nicht vorstellen. Sie ist unsere Geschäftspartne - rin. Wir zahlen schließlich laufend Versi - cherungsbeiträge (Prämien) dafür, dass sie den von uns Geschädigten Schadenersatz zahlt. Und wir müssen diese Prä - mien auch dann zahlen, wenn wir nie - manden schädigten. Umgekehrt steigen die Prämien nach jedem Versicherungsfall (Verlust des Schadensfreiheitsrabatts). Wie bei jedem Geschäftsmodell kann es auch hier Störungen geben. Zwei wollen wir kurz beleuchten: 1. Regulierungsermessen Was ist, wenn unsere Versicherung einen Fremdschaden reguliert, wir damit aber gar nicht einverstanden sind? Beispiel: Wir erhalten Post von unserer Versicherung, in der uns mitgeteilt wird, dass eine dritte Person 1.500 Euro Scha - denersatz haben will, weil wir ihrem Auto hinten draufgefahren seien. Wir antwor - ten unserer Versicherung, 1. dass wir auf keinen Fall schuld seien, da der Unfall - gegner ohne jeden Grund vor uns plötz - lich eine Vollbremsung hingelegt habe. Außerdem mache die dritte Person Schä - den geltend, die mit Sicherheit nicht von unserem Auto stammten können, also Altschäden seien. – Gewichtige Einwän - de! Aber unsere Versicherung hört nicht auf uns. Sie ersetzt der Dritten Person den Schaden. Zwei Wochen später schreibt unsere Versicherung, dass sich wegen dieser Regulierung unsere Prämien erhöht hätten. Man muss wissen, eine Kfz-Haftpflicht - versicherung ist einem „Direktanspruch“ des Unfallgegners ausgesetzt. Deshalb ist sie nicht gehalten, die Regulierung nur deshalb zu verweigern, weil der Versiche - rungsnehmer, also wir, die Haftung von vornherein bestreitet. Natürlich muss sie unsere Einwände zur Kenntnis nehmen, aber sie hat letztlich ein Regulierungsermessen, kann so oder so entscheiden. Gegen eine Regulierung trotz unseres „Verbots“ können wir auf dem Klagewege vor Gericht allenfalls versuchen, dass unsere Versicherung die Rückstufung unseres Schadensfreiheitsrabatts zurück - nimmt. Aber das setzt voraus, dass die Versicherung ihre Pflichten bei der Schadensregulierung verletzt hat. Das ist nur der Fall, wenn sie nachweisbar An - sprüche Dritter reguliert, die offensicht - lich unbegründet sind und ohne große umfangreiche Sachprüfung abzuwehren gewesen wären. Auch dürfen wirtschaftliche Überlegungen eine Rolle spielen. Bei Kleinschäden darf die Versicherung immer ohne große eigene Ermittlungen regulieren. Die Grenze zu Großschäden liegt nicht exakt fest. Bis 700 Euro dürfte wohl immer eine Regulierung der Versi - cherung möglich sein. Bei Schäden über 2.500 Euro wird man der Versicherung hingegen zumuten dürfen, ein sog. Kompatibilitätsgutachten über Unfallursachen und Unfallschäden in Auftrag zu geben. 2. Regress bei Alkohol Unsere Versicherung muss Dritten immer Schadenersatz leisten, egal ob wir Schuld an dem Schadenereignis tragen. Aber sie kann unter Umständen Regress bei uns nehmen. Wenn wir vorsätzlich unsere Obliegenheiten verletzten, kann uns der Versicherungsschutz vollständig und bei grober Fahrlässigkeit ein Teil entzogen werden – so steht es in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen, die für alle Haftpflichtversicherer gelten. Beispiel: Sturzbetrunken bogen wir am Ende der Straße weder links noch rechts ab, sondern durchbrachen geradeaus wei - terfahrend eine Grundstücksmauer. Der Schaden beträgt 5.000 Euro. Unsere Blut - probe ergab 2,1 Promille. Das ist viel. Schon ab 1,1 nennt man es absolute Fahruntüchtigkeit. Fahren im Zustand alkoholbedingter Fahruntüchtigkeit gehört zu den schwer - sten Verkehrsverstößen. Da ist eine Lei - stungskürzung auf Null unbestritten zulässig.
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Bis dahin war es möglich, von Salzburg über die Rosenheimer Straße durch das Tal, Marienplatz, Stachus, Arnulfstraße nach Augsburg zu fahren. Im Wesentli - chen funktionierten die Verkehrswege aus dem Mittelalter. Der Massenverkehr war völlig unattraktiv und überforderte die Tram, von der heute noch manche träu - men. Einen Nahverkehr der Bahn gab es nicht. Als Hauptsportstätte bot sich der ehemalige Flughafen Oberwiesenfeld an. Ohne den finanziellen Anschub durch die Spiele wären weder U- noch S-Bahn fi - nanzierbar gewesen. Die Baugruben in der Sonnen-, Lindwurm-, Leopold- und Neuhauserstraße wurden überbaut und Tram sowie Autoverkehr fuhren oder standen auf Brücken. Ab Ende 1967 brach der Verkehr im Zentrum täglich ab 16.00 Uhr zusammen. Geld war für uns Taxler nicht zu verdienen. Die meisten fuhren entnervt nach Hause. Es gab keine Mittleren- und Altstadtring, die Landshuter Allee war eine grüne Fläche. Es kam echte Goldgräberstimmung auf, die auch unsere Branche ansteckte. Eng - lisch- und Stadtführerkurse wurden ange - boten. Trotz der Explosion der Taxikon - zessionen von 1961 bis 1967 von 700 auf fast 3.000, wurden nochmals 520 Taxis zugelassen, damit wir dem Andrang auch gerecht werden könnten. Für die Rah - menbedingungen des Taxigewerbes zu den Spielen haben Stadtplaner und Ver - waltung fast nichts getan. Die Spiele selbst Der im Vorfeld der Spiele versprochene Standplatz am Olympischen Dorf für 20 –30 Taxis wurde für 6 Fahrzeuge ein - gerichtet, später wurde er großzügig auf 10 erweitert, es war der beste Platz. Der bereits bestehende Stand vor der Eis - sporthalle wurde aufgelöst, obwohl dort laufend Kunden warteten. Ein dringend notwendiger Platz am U-Bahnhof wurde von den Verkehrsbetrieben wegen Eigen - bedarf verweigert, aber dann doch nicht benötigt, so parkten dort Hunderte von Pkw’s wild. Der absolute Gipfel der Inkompetenz war ein Standplatz, der in aller Eile für 250 Taxis in einer frisch angelegten Wiese neben dem Georg-Brauchle-Ring an der Fußgängerbrücke ausgewiesen wurde. Es regnete und das Areal glich einem Pan - zerübungsgelände. Der Taxistand an der Regattastrecke wurde erst nach dem Be - ginn der Spiele (27.08.) eingerichtet. Andere Standplätze, wie die an der Tram - bahnschleife in der Ackermannstraße waren groß dimensioniert, aber dort tauchten keine Fahrgäste auf. Der Oberhammer für uns Taxler waren 2.300 Pkw und Bus - se, die von allen deutschen Autofirmen mit Bundeswehrsoldaten besetzt wurden. Trotz der Zusicherung, dass nur offizielle Gäste von diesem Fuhrpark gefahren werden, mussten wir feststellen, dass es nur Bedürftige von NOK, IOC, Funk - tionären und sonstigen Staatsgästen gab, sie fuhren alles außer die braven Olym - piabesucher, die in Zeltstädten am Kapu - zinerhölzl oder auf Campingplätzen und in Turnhallen auf eigene Kosten wohnten. Titelthema 1966 erhält München den Zuschlag für die Olympischen Spiele. Die Begeisterung war groß. Der Zuschlag brachte eine Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Gang, die unvorstellbar war und aus dem Millionendorf eine funktionierende Großstadt machte. Olympische Spiele 1972 – Rückblick aus Taxler-Sicht 34 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 DR. JÜRGEN STAHLBERG Rechtsanwalt · UNFALLREGULIERUNG · BUßGELD/FAHRVERBOT · TAXIGESCHÄFT · SCHEIDUNG §§ Feichthofstr. 171 81247 München (Pasing) immer Parkplätze ! Tel: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com
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Die wenig ortskundigen wehrpflichtigen Chauffeure hatten einen Freibrief. Sie verparkten Halteverbotszonen, sämtliche Hotelstandplätze und Sperrzonen im Olympiadorf. Die Wut kochte über, als beim Festabend der Staatsregierung im Nationaltheater die übliche Taxivorfahrt aufgehoben wurde und nur Shuttlefahrzeuge vorfahren durften. Das Maß war voll. Die Kollegen blockier - ten zu Recht den gesamten Max-Josephs- Platz. Die hilflose Einsatzzentrale der Po - lizei bat in der Taxizentrale um Beistand. Mit einigen Kollegen des Vorstands der Taxivereinigung fuhr ich zur Oper. Ohne große Eile wurde diskutiert und Entspan - nung erreicht. Es war zu beobachten, wie die ehrenwerten Gäste in voller Abendrobe geduldig auf den Stufen des Natio - naltheaters ausharrten, bis sie ein paar Mark sparen konnten und die NOK- Dienstwagen vorfuhren. Tote Hose Während der Spiele brach das normale Taxigeschäft völlig weg. Der Geschäfts - reiseverkehr kam völlig zum Erliegen. Touristen mieden die Stadt. Die Münch - ner gingen nicht aus dem Haus und hockten beim Haustrunk vor ihren Glot - zen, „Public Viewing“ gab es noch nicht. In der ersten Woche der Spiele ging das Geschäft so schlecht, dass ich trotz eini - ger Schulden einen Badetag im Alpamare einlegte, um dem Elend zu entkommen. Erst in der zweiten Woche brachten die in den Vorläufen ausgeschiedenen Sportler etwas Umsatz. Die armen Kerle belebten nach monatelanger Kasernierung in Trai - ningslagern mit geballter Kraft die Rot - lichtszene. In Erinnerung ist mir in die - sem Zusammenhang ein größerer Neubau in der äußeren Dachauerstraße, in dem die sehr geräumige Tiefgarage als Kon - takthof diente, mit direktem Zugang zu den Geschäftsräumen. Fazit München hat durch die Spiele 1972 ge - wonnen. Der Bann für eine moderne Ver - kehrspolitik war gebrochen, den selbst schlafmützige Kommunalpolitiker nicht mehr aufhalten konnten (Tunnelbau). Verloren hat das Taxigewerbe unserer Stadt, denn seit 1972 haben wir eine Überbesetzung des Taxigewerbes mit rund 3.500 Taxikonzessionen. Die Olym - pischen Spiele brachten uns die größte Taxidichte aller deutschen Großstädte und die Gewissheit, dass uns nichts mehr erschüttern kann. (HM) 35 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 '*/'0+'&'0&+4'-6'0') <7/'*4/5#6< h 06'40#6+10#.' #%*/'55'(Ü4'9'4$'+//1$+.+'070& 08'56+6+10'0 *XWH=HLWHQIUJXWH*HVFKlIWH²]XU(;325($/NRPPHQDXFKGLHVHV-DKUZLHGHU=HKQWDXVHQGH 0HVVHWHLOQHKPHUDXVGHP,QXQG$XVODQG1XW]HQ6LHGLHVH*HOHJHQKHLWIUKRKH$XVODVWXQJXQGJXWH 8PVlW]HXQGIDKUHQ6LHYRP²2NWREHUGLH(LQJlQJH:HVWXQG1RUGGHU0HVVH0QFKHQDQ
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36 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Geschichte und G’schichten Am 2. September 1972: Der Sturm auf das Karlstor chen in Aktion, um dem von ihnen er - kannten „westdeutschen Imperialismus“ die Maske vom Gesicht zu reißen. Einsatzplan Ein noch am 2. September 1972 von der Polizei gefundener „Taktischer Plan für die Demonstration am Anti-Kriegstag in München“ der KPD/ML zeugte von einer zentralen Planung und einer militärisch durchorganisierten Gruppe. In diesem Einsatzplan las man folgende Hirngespinste: Die sportlichen Wettkämpfe würden von der Bourgeoisie zum Anlass genommen, in München eine riesige Not - standsübung zu veranstalten, und die Stadt gleiche einer belagerten Stadt. Über die „Aufgaben der Kommunisten“ hieß es in dem Plan, man müsse den Kampf ge - gen die allgemeine Militarisierung und den Kampf gegen die Kriegsvorbereitun - gen des Staates breit in die Massen tra - gen. Im Kampf um die Straße werde es zu Auseinandersetzungen mit dem Staatsapparat kommen. Die Arbeiterklasse dürfe dieser Auseinandersetzung nicht aus dem Weg gehen. Die KPD/ML müsse den Mas - sen zeigen, dass es richtig sei, hier und heute gegen den Polizeiapparat zu kämp - fen. Man müsse sich an die Spitze der Massen stellen und hier auch bereit sein, revolutionäre Gewalt anzuwenden. Dieser Kampf werde von der Partei symbolhaft auf dem Marienplatz geführt werden. Den Kämpfern würde ein eigener Sanitätstrupp mitsamt drei Autos zum Abtrans - port der möglicherweise anfallenden Ver - letzten auf Seiten der Volksfreunde zur Verfügung stehen. Anti-Kriegstag Die Kämpfer nahmen ihr Quartier volks - nah im provisorischen Zeltlager für jugendliche Rucksacktouristen an der Schrederbächlstraße in Ludwigsfeld und warteten dort auf ihren Einsatzbefehl zum großen Fanal. Am alljährlichen Anti-Kriegstag am 1. September 1972 hatte es auf der Veranstaltung des Deut - schen Gewerkschaftsbundes bereits Schlägereien mit Mitgliedern der KPD/ML gegeben, die die Gewerkschafter für Volksbetrüger und Wasserträger des Großkapitals hielten. Am Samstag, dem 2. September 1972, nun sammelten sich gegen 16 Uhr rund 3.000 KPD/MLer am südlichen Teil des Stachus, von wo aus ein harter Kern von 500 zu allem ent - schlossener Kämpfer den Sturm auf das Karlstor begann. Unter den drei Torbögen hatte die überraschte Polizei einfache Sperrgitter aufgebaut, hinter denen 30 Beamte standen; angesichts der unerwarteten Gewaltbereitschaft blieben die Beamten allerdings ohne Chance. Die militante Schlägergruppe stürmte mit anfangs in Taschen versteckten Schlag - stöcken, Holzprügeln, Schutzhelmen, mit Blei gefüllte Gummischläuchen und Eisenrohren durch die Absperrungen in die Fußgängerzone, die der Stadtrat während der Zeit der Olympiade zur Bannmeile für politische Veranstaltungen erklärt hatte. Es kam zu Auseinandersetzungen auch mit Passanten, und als die in den Seitenstraßen zusammengezogene Übermacht der Polizei die Oberhand zu gewinnen begann, ließen die Sektierer ihre Bewaffnungen fallen, verhielten sich ruhig und verschwanden nach 45 Minuten. Bald war der Spuk vorbei, und um 18:00 Uhr löste die Polizei die Absperrungen wieder auf. Insgesamt nur 14 Personen wurden festgenommen, die Zahl der verletzten Demonstranten konnte auf 50 lediglich geschätzt werden, da man ja eigene Sanitäter im Einsatz hatte, während auf Seiten der Polizei 58 Verletzte zu beklagen waren. Selbst ernannte Spitze der Volksmassen Eine dieser radikalen Gruppen war die Kommunistische Partei Deutschlands / Marxisten-Leninisten (KPD/ML). Sie war 1968 gegründet worden und umfasste 1972 rund 800 aktive Mitglieder, die sich gegenseitig nur mit Vor- oder Decknamen anredeten, wodurch eine subjektiv wohl - tuende Atmosphäre der Wichtigkeit und Konspiration entstand, ähnlich dem Indianerspiel. Die Gruppe vergötterte den chinesischen Machthaber und Massen - mörder Mao Tse-tung (1893 –1976) mit - samt seinen Herrschaftsmethoden. Inner - halb der KPD/ML wiederum konkurrierten zwei Fraktionen um den richtigen Weg zur Beglückung der Volksmassen: Die Gruppe „Roter Morgen“ nach der gleich - namigen Parteizeitung, herausgegeben vom „Zentralkomitee“ der Partei, sowie die Gruppe „Rote Fahne“, ebenfalls be - nannt nach einer entsprechenden Zei - tung, die beim „Zentralbüro“ der KPD/ML erschien. Nun aber mit vereinten Kräften traten diese bizarren Freunde der Arbei - terklasse und aller Unterdrückten in der Welt Anfang September 1972 in Mün - Vor 40 Jahren, während der XX. Olympischen Sommerspiele in München, sorgte ein heute weitgehend vergessenes Vorkommnis am 2. September 1972 für enormes Aufsehen, nämlich der so genannte Sturm auf das Karlstor. Die damaligen Zeiten waren geprägt von einer Atmosphäre des Terrors von Linksaußen, der bereits auch in München seinen Ausdruck gefunden hatte, etwa am 12. Mai 1972 im Bombenanschlag auf den Parkplatz des Landeskriminalamtes an der Maillingerstraße 15, bei dem allerdings lediglich Sachschaden entstand. AUTO-ANKAUF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger Str. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten.
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Nachlese Polizeipräsident Manfred Schreiber er - klärte, es sei seit der ersten Olympiade im Jahr 776 vor Christus üblich, während der Spiele Frieden zu halten, es werde aber eine dezente, wirkungsvolle Polizei - präsenz zur effektiven Verhinderung wei - terer Ausschreitungen aufrecht erhalten. Aber schon am Sonntag, dem 3. Septem - ber 1972, ging es vormittags weiter. Diesmal versuchte der „Deutsche Kom - munistische Jugendverband“, dessen Mitglieder weitgehend identisch mit den Demonstranten des Vortages waren, am Alten Botanischen Garten an der Elisen - straße ihren Kampf gegen den Imperialis - mus aufzunehmen. Doch die Demon - stranten hatten offenbar nicht mit dem riesigen Polizeiaufgebot von 1.000 Mann gerechnet, die den Treffpunkt abriegelten, so dass sich die Versammlung auflöste. Im Verfassungsschutzbericht 1972, er - schienen im Jahr 1973, hießt es: „Die maoistische KPD/ML ist bereit, wie ihre planmäßig vorbereiteten gewaltsamen Ausschreitungen während des ‚Roten An - ti-Kriegstages‘ Anfang September in Benedikt Weyerer Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit l angem auch halbtags in der Hausaufgaben - betreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwi - schen vier Bücher und eine Viel - zahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. München gezeigt haben, ihre Bekenntnis - se zur Gewaltanwendung unter bestimm - ten Voraussetzungen schon jetzt in die Tat umzusetzen. Die KPD/ML-Fraktion ‚Roter Morgen‘ erklärte, wer nach der ‚Schlacht am Karlstor‘ noch glaube, auf friedlichem Wege die Macht im Staate er - ringen zu können, sei blind. Die KPD/ML werde der Gewalt der ‚Bourgeoisie‘ die ‚revolutionäre Gewalt der Volksmassen‘ entgegenstellen.“ Nur zwei Tage später, am 5. September 1972, überfielen arabi - sche Terroristen die israelische Olympia - mannschaft und verursachten ein Blutbad mit 17 Toten. Diese Tat stellte nach Mei - nung der KPD/ML-Fraktion „Rote Fahne“ einen gerechtfertigten Akt des „individu - ellen Terrors palästinischer Kämpfer in München“ dar und wurde als „richtiges Mittel im Kampf um die Befreiung Palästinas“ begrüßt. (BW)
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38 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther Fachanwältin Verkehrsrecht Reitrecht / Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht / ZivilrechtS. v. Kummer Fachanwalt Familienrecht Sozialrecht / Verwaltungsrecht J. Buchberger Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Fahrerlaubnisrecht Erbrecht Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 Augenarzt Dr. med. univ. Hermann Dorigoni Bayerstraße 27 (089) 16 39 90 Autoelektrik/Funktechnik ER-TAX Frankfurter Ring 97 (089) 30 74 80 47 Funktechnik Metzker Kastenbauerstraße 5 (089) 93 30 73 Vepas Team GmbH Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 23 71 90 05 Autoglaserei Kraft Tegernseer Landstraße 228 (089) 690 87 82 Betriebsärzte Dr. Bake v. Bakin Tassilostraße 23 Aschheim (089) 37 06 56 90 Doc-manager Munich GmbH Ridlerstraße 8 (089) 50 91 44 Dr. Hingerle Am Brunnen 17 Kirchheim (089) 9 91 88 00 Dr. Josef u. Dr. Marta Venczel Adelheidstraße 23 (089) 2 72 94 60 Eichamt Eichamt Franz-Schrank-Straße 11 (089) 1 79 01-0 Essen nach Mitternacht Kantine Grafinger Straße 6 (089) 44 45 10 84 Fahrzeugaufbereitun g/ Pflege Glas Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 99 62 Feuerwehr München-Stadt: Tel. 112 München-Land: Tel. 66 20 23 Folienbeschichtung Atlas Haager Straße 8 (089) 49 00 32 18 Bilals Foliengarage Utzschneiderstraße 8, Rgb. (089) 24 26 88 09 Stema Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 54 64 45 95 Fundbüro Ötztaler Straße 19 (089) 23 34 59 07 Gewerbliche Notdienste Erdgas (089) 15 30 16 Fernwärme (089) 23 03 03 Strom (089) 3 81 01 01 Umwelttelefon (089) 23 32 66 66 Wasserrohrbruch (089) 18 20 52 Gutachte r/ Sachverständiger Klotz Hans-Mielich-Straße 32 (089) 65 98 37 (0172) 8 90 18 07 Klotz Moosacher Straße 13 (089) 35 73 18 73 Obermaier Wilhelm-Hale-Straße 55 (089) 13 29 17 IHK IHK Max-Joseph-Straße 2 (089) 51 16 12 38 Kfz-Prüfstellen KÜS Nord Lindberghstraße 30 (089) 18 94 18 00 KÜS Ost Emeranstraße 36 Feldkirchen (089) 92 54 96 43 KÜS Ottobrunn Jägerweg 6 (089) 6 08 48 63 KÜS Süd Hofmannstraße 29 (089) 78 06 47 71 KÜS West Anton-Böck-Straße 36 (089) 89 73 63 60 Kfz-Reparatur Dvorak GmbH Schleißheimer Straße 38, Rgb. (089) 52 80 40 Gambs Schleißheimer Straße 63 Garching (089) 3 16 24 14 Glas Engelhardstraße 6 (089) 77 99 62 Stimmer Lindberghstraße 20 (089) 34 84 40 TE-Autoteile München St.-Johann-Straße 23-25 (089) 5 02 05 71 Kinderkrankenhäuser Kinderklinik Dritter Orden Franz-Schrank-Str. 8 (089) 1 79 50 Haunersche Kinderklinik Lindwurmnstraße 4 (089) 5 16 00 Schwabinger Kinderklinik Parzivalstraße 16: - Internistische Nothilfe (089) 30 68 25 89 - Chirurgische Nothilfe (089) 30 68 24 59 Harlachinger Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Sanatoriumplatz 2 (089) 62 10 27 17 Kreditkartenabrechnung ICP Hofmannstraße 54 (089) 74 83 41 60 KVR Führerscheinstelle: (089) 23 33 62 01 Gewerblicher Kraftverkehr: (089) 23 32 75 43 (089) 23 32 75 44 Notruf e/ Notdienste Ärztlicher- und Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst (0180) 5 19 12 12 Frauen-Notruf (089) 76 37 37 Gift-Notdruf (089) 1 92 40 Jugend-Notdienst (089) 82 99 03 14 Senioren-Notruf (089) 8 14 38 56 26 Sucht-Hotline (089) 28 28 22 Tierklinik (089) 2 18 00 Tierrettung (01805) 84 37 73 Zahnärztlicher Notdienst (089) 7 23 30 93 Pannenhilfe ADAC: (0180) 22 22 22 Polizei Notruf, Unfall, Überfall: 110 Rechtsanwälte Bauer Michael Schillerstraße 21 (089) 51 55 69 30 Dr. Cichon & Partner Johann-von-Werth-Straße 1 (089) 1 39 94 60 Dr. Stephan & Stahlberg Feichthofstraße 171 (089) 57 00 16 80 Thomas Vogl Herzogstraße 60 (089) 3 30 66 20 Kanzlei Voigt Bavariaring 9 (089) 53 29 5 1-0 Rettung Rettung München: 112 Taxibedarf Glasi’s Taxishop Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 05 50 TE-Autoteile München St. Johann-Straße 23-25 (089) 5 02 05 71 Taxihandel Auto Much Gewerbering 18 Bad Tölz (08041) 788 90 Taxihandel Günther (08122) 2 28 34 00 TSL Landsberger Straße 455 (0179) 1 41 52 80 Taxi-München eG Taxizentrale: (089) 21 61-0/194 10 Verwaltung: (089) 77 30 77 Kundenberatung: (089) 21 61-396 /- 372 Krankenfahrten: (089) 21 61-337/-362 /- 394 Taxiverleih Taxiverleih München Richelstraße 6 (089) 167 54 40 Taxi Rent Partner TRP Frankfurter Ring 97 (Er-Tax) (089) 30 74 80 47 Versicherungen Ballnath Brudermühlstraße 48a (089) 8 98 06 10 Crasselt Machtlfinger Straße 26 (089) 74 28 7 2-10 FVO Finanz Junker Carl-Zeiss-Straße 49 Riemerlin g/ Ottobrunn (089) 58 90 9 6-70 Taxlers Service – Adressen und Nummern für alle Fälle! Ê
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39 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Kreditkarten Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anony mer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Der bargeldlose Zahlungsverkehr per Visa- und Mastercard, American Express oder Diners Club macht auch vor der Taxizunft nicht halt. Viele Menschen be - zahlen alles mit Kreditkarte, sogar die Ta - xifahrt. Dabei ist es vollkommen gleich, wie kurz oder lang die Fahrt ist. Die Pla - stikkarte macht frei, flexibel und unab - hängig. Die Mehrzahl Münchner Taxis sind mit Datenfunk sowie Kartenlesegerät ausgestattet und die Unternehmer haben sich vertraglich verpflichtet, jeden elek - tronischen Zahlungsbetrag zu akzeptie - ren. Halten sich unsere Taxifahrer an diese Regel? Unser Taxi-Scout war unter - wegs und hat Kurzfahrten mit Kreditkarte angedeutet. Taxi 1: – (Nr. 2657, 2. August, 12.26 Uhr, Feilitzsch) „Des is ma z'wenig!“, sagt der etwas grantige Mann hinterm Steuer, nachdem ich die Beförderung zum Kurfürstenplatz mit American Express ordere. Wahr - scheinlich hat er sich während der langen Wartezeit am überfüllten Standplatz eine individuelle Regelung ausgedacht. Spon - tan nennt er den Mindestbetrag von 10 Euro für die bargeldlose Zahlung. Taxi 2: – (Nr. 2366, 2. August, 12.40 Uhr, Odeonsplatz) Der eigentlich nicht existierende Mindest - betrag liegt nach Auffassung dieses bay - rischen Taxlers bei 5 Euro. Diese, wie wir wissen, falsche Information, habe er sich bei seinem Arbeitgeber geholt. Er streitet jede Verantwortung ab, als ich ihn über die korrekte Gesetzeslage informiere. Taxi 3: 222 (Nr. 201, 2. August, 13.34 Uhr, Arnulfstraße) „Kein Problem, Visa-, Master-Card, Ame - rican Express!“ entgegnet mir dieser sym - pathische Taxler mit asiatischer Abstam - mung. Da das Taxi-Unternehmen für die Gebühren aufkomme, sei ihm die Bezah - lungsmethode egal. Von einem Mindest - betrag hat er, und sei es aufgrund seiner doch eher überschaubaren Deutschkennt - nisse, noch nichts gehört. Taxi 4: 2222 (Gewinner) (Nr. 2253, 2. August, 14.19 Uhr, Hauptbahnhof Nord) Ohne jegliche Einschränkungen akzeptiert dieser höfliche und aufgeschlossene Fah - rer meine Kreditkarte samt Kurzstrecke zur Hackerbrücke. Er besinnt sich an die vertragliche Unterschrift, nach der Kredit - karten bedingungslos zu billigen sind. Vertragsbruch kommt für ihn nicht in Frage. Taxi 5: 222 (Nr. 1359, 3. August, 17.28 Uhr, Parzival) Der freundliche Herr scheint perplex, da ich praktisch nur mal um die Ecke gefahren werden möchte, akzeptiert mein Anliegen aber beschwerdefrei. Er ist sich seiner Verpflichtung bewusst, die bar - geldlose Zahlungsvariante zu tolerieren und meint, dass man sich seine Kunden eben nicht aussuchen könne. Die Bewertung 2222 grandios 222 sehr gut 22 gut 2 befriedigend – nicht überzeugend Gewinner: Taxi 4 Wolfgang Jandke Knorrstraße 59 80807 München Taxi-Check München Taxiquittungen auch mit Firmendaten und Abschreibeblöcke, Thermopapier für Kreditkartendrucker. Mobil: 0163 / 280 30 85
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40 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Fotos: www.atelie r- tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Weltstadt ohne Herz und Verstand Max von Pettenkofer hat in München eine funktionierende Kanalisation geschaffen. Damit konnten Seuchen erfolgreich vermieden werden. Herr von Pettenkofer wusste aber auch, dass sich die menschlichen Bedürfnisse nicht nach dem Wochenende oder den Nachtstunden richten. Die derzeitige Stadtregierung in München ist offensichtlich der Meinung, dass die Kanalisation nicht an Samstagen und Sonntagen funktionieren muss oder genutzt werden darf. Deshalb sind an diesen Tagen die Türen der Toilettenanlagen in den U-Bahnhöfen verschlossen. Warum auch nicht, der moderne Mensch in München radelt ja und schwitzt sich seine Notdurft offenbar aus. Sollte das nicht gelingen, wird er einfach zum Wildbiesler am oder im nächsten Hauseingang. Die Hausbewohner freut diese Tatsache nicht besonders, denn Eingänge oder Toreinfahrten werden für die persönliche Notdurft im großen Stil genutzt. Im Namen aller Hausbesitzer, U-Bahngäste und anderen mo - bilen Menschen bitte ich Herrn von Pettenkofer, sich nicht im Grabe umzudrehen, denn wir klagen stellvertretend für ihn die gesamte Stadtregierung wegen Zuwiderhandelns gegen grundlegende Hygiene-Erkenntnisse der Unfähigkeit an. Zu - dem stellen wir den Antrag, den Hygieneschutz für München abzuschaffen und die Weltstadt mit Herz in Stadt der Wild - biesler umzubenennen. Eine Zitrone des Monats hat sich die Stadtregierung damit auf jeden Fall verdient. (RZ) Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Messe München GmbH Neuer Taxistand Messe Os t/ Speicher auf der Sonderfreifläche. Nach vielen Experimenten rund um den Messe-Haupteingang Ost konnte zur INTERSOLAR 2012 vom 13. bis 15. Juni 2012 auf der Sonderfreifläche im Osten des Messegeländes ein neuer Taxi-Nachrückplatz auspro - biert werden. Abseits der Fahrbahn, auf dem Gelände des Parkplatz P9, finden in der neu eingerichteten Ta - xispur bis 100 zusätzliche Taxis Platz, die früher auf der Fahrbahn und am Gehweg den Verkehr behinder - ten. Auch für die Autoreifen war die scharfe Gehweg - kante keine erfreuliche Alternative. Während der INTERSOLAR wurde die neue Variante mit großem Erfolg getestet. Dabei hatten sich die Verant - wortlichen der Messe München GmbH sehr viel Mühe gegeben und den neuen Taxispeicher nicht nur muster - gültig mit einem Zaun abgegrenzt, sondern es wurden weder Kosten noch Mühen gescheut und mit neuen, farbfrischen Hinweisschildern die Zufahrt zum Speicher beschildert. Diese Alternative steht künftig bei allen großen Veranstaltungen zur Verfügung, solange die Sonderfreifläche nicht gerade anderweitig belegt ist. Für das Engagement der Messe München Gmbh in dieser Angelegenheit verleihen wir die Rose des Monats. (TK) Der Chef hat Geburtstag und erzählt seinen Angestellten einen Witz. Alle lachen, nur Meier nicht. Fragt der Chef: „Warum lachen Sie nicht, Meier?“ Erwidert der: „Habe ich nicht nötig. Ich gehe am Ersten!“ Witz des Monats Kleinanzeigen-Annahme Gestaltung: www.formenreich.de Foto: istockphoto.com TAXIKURIER | Ausgabe September 2012 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 52. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de TIERE IM TAXI § Pflichten und Rechte § Kulinarische Weltreise In unserer Stadt gibt es alles § 40 Jahre Olympische Spiele Ein Rückblick § Taxi-Check München Kreditkarten Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf. Anzeigenschluss ist der 05.09.2012
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41 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Antwort auf die Zitrone vom Monat Juli 2012 Mit der Zitrone des Monats Juli 2012 bedachten wir eine Streifenbesatzung des Polizeipräsidiums München. Grund für den Polizeieinsatz war ein Streit zwischen Fahrgast und Taxifahrer. In einem Schreiben an den Vorstand der Taxi-München eG nahm das Polizeipräsidium München, Abteilung Einsatz E 22 – Polizeiliche Verkehraufgaben zu dieser Angelegen - heit Stellung und schilderte den Vorgang aus Sicht der Polizei. Selbstverständlich wollen wir das Schreiben unseren Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten. Polizeipräsidium München 31.07.2012 Abteilung Einsatz E22 – polizeiliche Verkehrsaufgaben – 80326 München „Zitrone des Monats“ für Streifenbesatzung des PP München Sehr geehrter Herr Kuhle, in der Ausgabe des Taxi-Kurier Juli 2012 verleihen Sie auf Seite 33 einer Streifenbesatzung des PP München die „Zitrone des Monats“ wegen ihres Verhaltens anlässlich eines Streits eines Taxifahrers mit einem Fahrgast. Die Darstellung der Situation und den daraus resultieren - den Unmut Ihrer Fahrer können wir durchaus verstehen. Streits über Fahrwege, Fahrpreise und das Bezahlen sind bei Ihnen sicher häufig anzutreffen. In Einzelfällen wird dann die Polizei gerufen. Leider passierte dies in diesem Fall in einer Nacht, in der sämtliche Streifen im Dauereinsatz und die Beamten damit im Dauerstress waren. Wir haben uns die Aufzeichnungen dieser Nacht angesehen. Aufgrund der Prioritätensetzung in der Einsatzabwicklung war für diesen – im ersten Anschein vergleichsweise einfachen – Streit einfach kein Einsatzfahrzeug zur Verfügung. Nach zwei Anrufen Ihres Fahrers hat dann die Dame als Fahrgast in der Notrufzentrale angerufen. Zuerst gab sie an, der Taxifahrer sei einen Umweg gefahren, würde sie und ihre Tasche festhalten und hätte das Handy fast kaputt gemacht. Im zweiten Anruf gab sie an, dass sie ins Gesicht geschlagen worden wäre und es gäbe bereits ei - nen Auflauf an Taxifahrern. Ihre Taxizentrale wiederum teilte unserer Einsatzzentrale mit, dass der Kollege tätlich angegriffen wird und der Fahrer hätte weitere Taxis zur Unterstützung zum Ort des Geschehens gerufen. Bei einem weiteren Anruf Ihrer Zentrale an unsere Einsatzzentrale gab der Sprecher an, dass eine aggressive Situation vorläge. Dieses Gemisch an Informationen erhält nun die Streifen - besatzung, die – aus einem anderen Einsatz heraus – zum Ort des Geschehens anfährt. Nachdem die Streife natürlich noch nicht weiß, was genau vorliegt, sondiert sie erstmal die Situation. Für die Streifenbesatzung ist im ersten An - blick nur eine Frau als Fahrgast und eine ganze Reihe von Taxifahrern mit ihren Fahrzeugen erkennbar. Für uns ist es verständlich, dass nun aus deren Sicht die Taxifahrer, die eigentlich nur helfen wollten, weggeschickt werden. Die Handlung der Beamten war aber keinesfalls als aggressiver Akt gegen die Taxifahrer gemeint. Wenn in einer Nacht mit hohem Einsatzaufkommen aus - gerechnet so eine unklare Situation eintritt, sind Missver - ständnisse oft vorprogrammiert. Seien Sie versichert, dass wir stets versuchen, neutral eine Klärung solche Sachver - halte anzustreben. Das insgesamt gute Verhältnis zwi - schen der Polizei und dem Taxigewerbe sollte dadurch nicht beeinträchtigt werden. Wir setzen weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit und verbleiben mit freundlichen Grüßen Schaumaier Polizeioberrat Die Taxi-München eG bedankt sich an dieser Stelle beim PP München, Abteilung E 22, bei Herrn Schaumaier und Herrn Männicke für die Mühe, diesen Vorgang zu recher - chieren. Selbstverständlich ist es auch dem Taxigewerbe ein großes Anliegen, mit den Behörden und insbesondere mit dem Polizeipräsidium in einem guten Verhältnis zu stehen und etwaige Probleme, die im Zuge der täglichen Arbeit auf der Straße auftreten, zu besprechen und zu lösen.
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42 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Die Sehenswürdigkeiten Münchens Der gute Ruf Münchens in der Welt beruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner Menschen, seiner Umgebung und auf seinen Bauwerken. Wir, die wir diese Gebäude täglich sehen, achten vielleicht nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste sind oft eigens wegen dieser Architektur von nah und fern hierher gereist und freuen sich über nähere Informationen von unserer Seite zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir sie gerade vorbeifahren. Benedikt Weyerer beschreibt in dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge einige besonders herausragende Baudenkmäler. VViktualienmarkt Im Jahr 2009 erschien in der „New York Times“ ein Artikel über Mahlzeiten, die es angeblich wert seien, einen gezielten Flug von den USA aus zu buchen. Die schrei - bende Starköchin Mimi Sheraton nannte hier neben anderen Destinationen auch unseren Viktualienmarkt, wo sie ein Weißwurst-Frühstück mit den hier übli - chen Zutaten goutiert hatte. Sie berichtete allerdings nicht, auf welche Weise sie ihre Weißwürste zu sich genommen hatte: Ob sie sie ordinär zuzelte, stilgerecht seitlich aufschnitt und dann mit dem Messer aus der Haut rollte oder ob sie die guten Stücke gar brutal zusammen mit der Haut in Scheiben schnitt. Hoffentlich hatte und hat Mimi keine anderen Sorgen als dieses dekadente, transatlantische Streben nach Feinkost, aber immerhin ist ihr München aufgefallen und hier das grüne Herz der Stadt und dabei wiederum kein Luxus - mahl, sondern ein Allerweltsessen, das für sie allerdings einen exotischen Leckerbissen darstellte. Der Begriff Der Begriff „Viktualien“ stammt vom lateinischen „victus“, einem inzwischen veralteten Begriff für Lebensmittel. Gele - gentlich allerdings taucht er auch heutzu - tage immer wieder im Begriffsfeld „Le - bensmittel“ auf, um eine höhere Qualität auszudrücken, bleibt also doch noch aktuell, insbesondere bezüglich unseres Viktualienmarktes. Der bekannteste Viktualienmarkt befindet sich bei uns in München – das ist ohne Zweifel richtig. Weitere angebliche Viktualienmärkte be - finden sich in Castrop-Rauxel, Forchheim, Gars am Kamp (liegt in Niederösterreich), Ingolstadt, Jena, Lünen, Moosburg, Pasing und Straubing. Hier lassen wir nur noch den traditionsreichen und charaktervollen Pasinger Viktualienmarkt an der Bäcker - straße mit seiner Adresse Rathausgasse gelten, damit diese erst 1938 eingemein - dete besondere Spezies von Menschen nicht zu Recht beleidigt ist. Steht doch in der Stadtsparkasse an der Landsberger Straße 488, Ecke Bäckerstraße, geschrie - ben: „Münchner geworden, Pasinger ge - blieben.“ Sehenswürdigkeit ersten Ranges Der Viktualienmarkt und seine Umgebung vereinen vieles, was weltweit für den Be - griff „München“ steht: einige enge Gassen wie den Dreifaltigkeitsplatz und die Hei - liggeiststraße, die uralte Kirche Sankt Pe - ter, den nahen Marienplatz, das Hofbräu - haus, einen veritabler Maibaum mit Biergarten, die gemütlich wirkenden, einstöckigen Stände mit ihren grünen Dächern sowie das schier unübersehbare Angebot an Lebensmitteln in hervorra - gender Qualität und zu gehobenen Prei - sen, beispielsweise so seltene Produkte wie Pferdefleisch. Es ist nicht verwunder - lich, dass sich hier und nicht nur im Som - mer die Touristen aus nah und fern drän - gen, denn der Viktualienmarkt vereint großstädtisches Leben mit ländlichem Ambiente. Gleichzeitig zieht der Markt mit seiner riesigen Auswahl auch Einhei - mische an, die oft aus den besser situier - ten Gebieten Münchens stammen, wie die Zielangaben der Einsteiger, meistens Ein - steigerinnen, an den Taxiständen „Viktua - lienmarkt“ und „Rosental“ zeigen. Auf einer Gesamtfläche von rund 10.000 Qua - dratmetern verkaufen circa 110 Händler und Händlerinnen Obst, Gemüse, Süd - früchte, Fleisch, Wild, Geflügel, Käse, Fisch, Brot- und Backwaren, Gewürze, Blumen und vieles mehr. Nirgendwo in München ist die Auswahl an frischen Lebensmitteln und Spezialitäten größer. Der in München lebende Schriftsteller Wolfgang Koeppen (1906 –1996) gelangte sogar zu folgender Erkenntnis: „Der Viktualienmarkt ist wohl der schönste, der anheimelndste und auch der erhebendste Platz in München. Wenn der Himmel blau ist, offenbart der Markt mit den fein stre - benden Konturen seiner Kirchen ringsum über den bunten Marktständen, den Handelsschirmen, den Fleischhallen im Gemäuer von Sankt Peter das Bayerisch- Römische, die den Bauch nicht vergessen - de Frömmigkeit.“ Na also! Weitere sehenswerte Besonderheiten Ein absoluter Höhepunkt mit bis zu 15.000 Zuschauern ist am Faschings - dienstag der Tanz der Marktweiber, die im Alltag aber erheblich freundlicher und zivilisierten auftreten als sie früher einmal gewesen sein sollen. Eine Bereicherung sind auch die kleinen Brunnen in der Mitte des Viktualienmarktes mit den Figuren folgender Volkssänger und Volks - sängerinnen: Karl Valentin (1882 –1948, Karl-Valentin-Straße in Forstenried von 1948), Weiß Ferdl (1883 –1949, Weiß-Ferdl- Straße in Laim von 1952), Liesl Karlstadt (1892 –1961, Liesl-Karlstadt-Straße in Forstenried von 1964), Ida Schumacher (1894 –1956, Ida-Schumacher-Weg in Fotos: www.atelie r- tacke.de
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43 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Kleinhadern von 1968), Elise Aulinger (1881 –1965, Elise-Aulinger-Straße in Neuperlach von 1981) und vom Roider Jackl (1906 –1975, bislang ohne eigene Straße). Und man darf den Maibaum nicht vergessen und den Biergarten mit seinen 1.000 Plätzen um ihn herum. Das Beson - dere an diesem ist, dass die Brauereien des ausgeschenkten Bieres immer in regel - mäßigen Abständen wechseln: mal Augu - stiner, mal Hofbräu, mal Spaten, dann Löwenbräu oder Paulaner oder Hacker- Pschorr. Weil der Biergarten wie auch der gesamte Viktualienmarkt von der Stadt verwaltet wird, muss diese darauf achten, dass keine der Münchner Brauereien be - vorzugt oder benachteiligt wird. Tradition Als im sich rasch entwickelnden München der heutige Marienplatz als Markt für Getreide und andere Agrarerzeugnisse zu klein geworden war, befahl König Max I. Joseph (1756 –1825) kraft Allerhöchster Entschließung vom 2. Mai 1807, einen Teil des Marktes in das nahe gelegene Ge - biet zwischen Heilig-Geist-Kirche, Frauen - straße und Blumenstraße zu verlegen. Um den nötigen Platz zu schaffen, wurden die Gebäude des Heilig-Geist-Spitales abgerissen. Inzwischen wird die gesamte Palette an Lebensmitteln auf dem Viktua - lienmarkt feilgeboten, wie auch die Be - nennung der Blumenstraße zeigt, wo 1843 der Blumenmarkt angesiedelt wurde. Der durchschlagende Erfolg der über 200-jährigen Tradition des Viktualien - marktes spricht für sich. Für heutige Verhältnisse kaum vorstellbar allerdings, dass der Markt erst 1975 zur Fußgänger - zone wurde. Verwaltung und Organisation Der Viktualienmarkt wird von den Markt - hallen München verwaltet, einem Eigen - betrieb der Stadtverwaltung München, der dem Kommunalreferat zugehört. Unifor - mierte Bedienstete der Stadtverwaltung führen die Marktaufsicht, und es gilt die Lebensmittelmarktsatzung, die auch für den Markt am Elisabethplatz, den Pasin - ger Viktualienmarkt und den Markt am Wiener Platz Gültigkeit besitzt. Die Händ - ler des Marktes haben keinen Mietvertrag, sondern eine so genannte Zuweisung. Dies hat zum einen historische Gründe, da der Markt Teil der Stadtverwaltung war und ist, zum anderen ist es in der Lebens - mittelmarktsatzung so festgelegt. Die Ge - bühren setzen sich zusammen aus einer Grundgebühr und einer Umsatzgebühr und richten sich nach der Gebührensat - zung für die Lebensmittelmärkte. Eine pauschale Aussage über die Gebühren für einen Stand ist nicht möglich, da je nach Art des Standes (fester Stand, Schirm - stand, Freistand) für jeden Stand praktisch eine eigene Gebühr zustande kommt. An - fragen nach einem Stand auf dem Markt kommen auf eine Vormerkliste, die ent - sprechend der erzielten Umsätze ziemlich lang ist. Prinzipiell wird ein freiwerdender Stand wieder mit dem gleichen Sortiment besetzt, um das Marktgleichgewicht zu er - halten. Die Händler wiederum sind in der Interessengemeinschaft Viktualienmarkt organisiert. Briefmarke Am 7. August 2003 gab die Deutsche Post eine Briefmarke im Wert von 45 Cent her - aus, die den Karl-Valentin-Brunnen und den Ida-Schumacher-Brunnen sowie im Hintergrund den Maibaum und das Markttreiben des Viktualienmarktes zeigt. In der offiziellen Beschreibung der Brief - marke heißt es: „Der Viktualienmarkt hat seine Popularität zu allen Zeiten bewahrt. Immer noch gilt der Ausspruch eines Kenners des Münchner Lebens, dass das Herz Münchens am Viktualienmarkt am stärksten schlage.“ Um zu dieser Erkennt - nis zu gelangen, brauchen wir aber keinen anonym gelassenen „Kenner“, sondern weisen unsere Fahrgäste aus dem In- und Ausland selber auf diese Sehenswürdig - keit ersten Ranges hin. (BW) Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der TAXIKURIER den Wittelsbacher-Brunnen vor. 6FKDWWLJHU.DVWDQLHQ%LHUJDUWHQ 5HLFKOLFKHV*ULOO$QJHERW 'HIWLJH%URW]HLWHQ <ABEE>KLMK:W>yx zz}rG<A>G :<A:GP:EM>KD>AKLK><AM <AP>KINGDMMK:?K><AM >E×|x||}×z :Q×|x||}×|| G?:EE:;PB<DENG@ >KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM MK:?L:<A>G NW@>E=L:<A>G D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K=> PPP:GP:EM×;:N>K=>
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44 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 Top-Termine September 2012 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Mittwoch, 19. September § 19.00 Uhr, Frauenkirche, Orgelkonzert § 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Interview § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Musikwettbewerb ARD § Ampere, Luka Bloom § Kranhalle, Julia Marcell § Tonhalle, The Temper Trap § Muffathalle, Ben Caplan § Backstage, Kip Winger Donnerstag, 20. September § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Marcus H. Rosenmüller § 19.30 Uhr, Hubertussaal, Kammeroper München § 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Interview § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Musikwettbewerb ARD § Muffathalle, Science Busters § Theaterfabrik, De Phazz § Kranhalle, Julia Marcell § 59:1, A Place to Bury Strangers § Feierwerk, Introducing Tour § Backstage Halle, American Me § Garage, Don Airey Freitag, 21. September § Der TAXIKURIER 1 0/12 erscheint § 20.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater, La Bayadere § 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Ein Sommernachtstraum § 20.00 Uhr, Philharmonie, Lorin Maazel § 20.00 Uhr, Schlachthof, Dietrich „Piano“ Paul § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Musikwettbewerb ARD § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Mika Uzuki § Ampere, Phil Vetter § Atomic Cafe, Bondage § Backstage, Celo § Kranhalle, Jezz Samstag, 22. September § 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, La Bayadere § 19.30 Uhr, Philharmonie, China Symphonie Orchestra § 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Die bitteren Tränen § 20.00 – 23. 00 Uhr, Residenztheater, Das weite Land § 20.30 Uhr, Schlachthof, Nepo Fitz § Backstage, Sabaton § Backstage Halle, Serum 114 § Backstage Club, Hirsch Effekt Sonntag, 23 September § 13.30 – 15.15 Uhr, Arena, TSV 1860 – Eintracht Braunschweig § 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Kasperltheater § 15.00 Uhr, Fraunhofer, Die Reise einer Wolke § 16.00 – 20.35 Uhr, Nationaltheater, Tannhäuser § 18.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater, Das weite Land § 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino § 19.00 Uhr, Philharmonie, Lorin Maazel § 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Die bitteren Tränen § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Udo Wachveitl § Backstage, Kill Devil Hill § Backstage Club, The Snips § Feierwerk, Fehlfarben § Muffathalle, Machine Gun Kelly § Kranhalle, Mahala § 17.00 Uhr, Prinzregententheater, Musikwettbewerb ARD § 18.00 Uhr, Herkulessaal, Musikwettbewerb ARD § 20.00 Uhr, Schlachthof, Gaudi in Bavaria § 20.00 Uhr, Philharmonie, Lorin Maazel § Freiheiz, The Overtones § Backstage, Crackaveli § Muffathalle, Munich rocks § Backstage Halle, Hell on Earth Samstag, 15. September § 12.00 Uhr, Olympiapark, Women’s Run § 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern – FSV Mainz 05 § 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Musikwettbewerb ARD § 18.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Nacht der Autoren § 19.00 Uhr, Philharmonie, Lorin Maazel § 19.30 Uhr, Hubertussaal, Vier Jahreszeiten § 20.00 Uhr, Circus Krone, La Clemenza di Tito § 20.30 Uhr, Schlachthof, Wiggerl live § Backstage, Die Vamummtn § Freiheiz, Salsa § Feierwerk, Flowerstreet Festival § Backstage Club, Swinging Utters § Backstage Halle, Electra Sonntag, 16. September § Galopprennbahn Riem, Galopp-Rennen § 16.00 Uhr, Herkulessaal, Musikwettbewerb ARD § 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Klavier-Abend § 18.00 Uhr, Gärtnerplatz, Gärtnerplatz-Open-Air § 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christoph Sieber § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Michael Hatzius § Ampere, Bombay Street § Muffathalle, Me and my drummer § Backstage, Vreid § Sunny Red, Backjumper § Tonhalle, DVD+CD-Börse Montag, 17. September § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jochen Tschirsch § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich § 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party § Theaterfabrik, Get Well Soon § Ampere, Gallon § Muffathalle, Rue Royale § Atomic Cafe, Husky § Kranhalle, Oddisee Dienstag, 18. September § Messe, Werbewiesn § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Kreimeyer § 20.30 Uhr, Schlachthof, Odeon Tanzorchester § Tonhalle, Beirut § Theaterfabrik, HBlockx § Atomic Cafe, Sleepy Sun § Muffathalle, O Emperor § Kranhalle, Monkey 3 § Ampere, Mandy Capristo § Backstage, Meatmen § 20.00 Uhr, Circus Krone, La Clemenza di Tito § 20.00 Uhr, Schlachthof, Gsindl § 20.00 Uhr, Viehhof, S.A.U. § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günther Sigl § Ampere, DJ Yuriy § Atomic Cafe, Dum Dum Girls § Kranhalle, Big Harp § Muffathalle, Indian Summer Party Sonntag, 9. September § 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show § 20.00 Uhr, Philharmonie, Christian Thielemann / Staatskapelle Dresden § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, String of Pearls § Ampere, Amsterdam Klezmer Band § Freiheiz, Buena Vista Montag, 10. September § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Zwingenberger § 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party § Feierwerk, Molotov § Kranhalle, Big Harp § Backstage, Laibach § Freiheiz, Kimbra Dienstag, 11. September § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Zwingenberger § 20.30 Uhr, Fraunhofer, Nepo Fitz § Theaterfabrik, Flying Colors § Ampere, Annabel Dillig § Muffathalle, Kid Kopphausen § Kranhalle, Japandroids Mittwoch, 12. September § 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Musikwettbewerb ARD § 19.00 – 23.00 Uhr, Olympiastadion, Coldplay § 19.00 Uhr, Frauenkirche, Orgelkonzert § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Moses Wolf § 20.30 Uhr, Fraunhofer, Triakel aus Schweden § Kranhalle, Okta Logue § Feierwerk, Geva Alon § Ampere, Jonas § Backstage Club, Engel Donnerstag, 13. September § MOC, Euromoney § 12.00 Uhr, Prinzregententheater, Musikwettbewerb ARD § 17.00 Uhr, Prinzregententheater, Musikwettbewerb ARD § 19.30 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 20.30 Uhr, Fraunhofer, Nepo Fitz § 20.30 Uhr, Schlachthof, Markus Krebs § 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Leaf § Feierwerk, Stereo Total § 59:1, Reigning Sound § Ampere, Gaby Young § Backstage, Stahlmann § Garage, Norman Beaker § Kranhalle, Instrument § Sunny Red, Manekin Peace § Backstage Halle, Grave Freitag, 14. September § 12.00 Uhr, Prinzregententheater, Musikwettbewerb ARD Samstag, 1. September § 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Brandenburgische Konzerte § 20.00 Uhr, Viehhof, Phil Vetter § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Ernst Molden § 20.30 Uhr, Schlachthof, Night of Music § 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied § Garage, Gemina § Feierwerk, Isar Bass Party § Backstage Club, Meinhard Sonntag, 2. September § Augustiner Keller, Gottesdienst zur 200 Jahr-Feier § 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern – VFB Stuttgart § 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino § 18.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 300 Jahre Friedrich der Große § 19.00 Uhr, Fraunhofer, Spätsommerfest § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller § Orangehouse, Ingurgigate § Sunny Red, Medecophobic Montag, 3. September § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller § 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party § Kranhalle, Bouncing Souls § Sunny Red, Rapture Dienstag, 4. September § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Wolfgang Krebs § 20.30 Uhr, Fraunhofer, Felix Gattinger § 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, High Voltage § Kranhalle, The Unwinding Hours § Nationaltheater, Die Walküre § 59:1, Omar Rodriguez Mittwoch, 5. September § 19.00 Uhr, Frauenkirche, Orgelkonzert § Backstage Club, Pro Pain Donnerstag, 6. September § 20.00 Uhr, Philharmonie, Lorin Maazel § 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 089 § Kranhalle, Call Me Camillo Freitag, 7. September § 19.00 Uhr, Valentin Musäum, Zwirbeldirn § 20.00 Uhr, Philharmonie, Lorin Maazel § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Gerd Lohmeyer § 20.30 Uhr, Schlachthof, Sauglocknläutn § Orangehouse, Bollock Brothers § Atomic Cafe, Cats on Fire § Backstage, Knopf § Feierwerk, Black Opera § Sunny Red, Thunder § Ampere, Roger Samstag, 8. September § 15.00 Uhr, Olympiapark, Energy in the Park § 17.30 Uhr, Messe Riem, Unheilig, § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Max von Miland
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Montag, 24. September § 18.30 Uhr, Herkulessaal, Klassik vor Acht § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot § 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Die bitteren Tränen § 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Rebers § 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party § Atomic Cafe, Benjamin F. Leftwich Dienstag, 25. September § 17.00 Uhr, Skylounge, After Work Party § 20.00 – 21.45 Uhr, Arena, FC Bayern – VFL Wolfsburg § 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert § 20.00 Uhr, Vereinsheim, Spielvereinigung Schwabing § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Vince Ebert § Kranhalle, Fu Manchu § Ampere, Max Buskohl § Backstage Club, Phoebe Killdeer § Feierwerk, Islands § 59:1, Imperial State Elecktric Mittwoch, 26. September § 18.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater, Tannhäuser § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Die höchste Eisenbahn § 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Die bitteren Tränen § 20.00 – 23.00 Uhr, Olympiastadion, Nickelback § 20.00 Uhr, Philharmonie, Lorin Maazel § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Prof. Josef Zilch § 20.30 Uhr, Fraunhofer, Josef Pretterer § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Schottenbrand § Freiheiz, Emirsian § Atomic Café, Nerina Pallot § 59:1, Torche Donnerstag, 27. September § 18.45 Uhr, Herkulessaal, Andris Nelsons § 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Die bitteren Tränen § 20.00 Schlachthof, Tobias Öller § 20.00 Uhr, Jakobsplatz, Jüdisches Neujahrskonzert § 20.00 Uhr, Philharmonie, Lorin Maazel § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Globalkryner § Theaterfabrik, Eloy § Sunny Red, Lee Harvey § Kranhalle, Barbara Morgenstern § Muffathalle, Hoerprobe § 59:1, Dead Elvis Mehrtägige Termine § 21.05.12 – 16.09.12, 19.00 – 23.00 Uhr, Olympiasee, Kino am Olympiasee § 14.06.12 – 02.09.12, Seebühne Westpark, Kino, Mond und Sterne § 05.07.12 – 12.09.12, 19.30 Uhr bis 1.00 Uhr, Viehhof, Open Air Kino § 18.07.12 – 08.09.12, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Zärtliche Machos § 11.08.12 – 02.09.12, 12.00 Uhr, Olympiapark, Lilalu § 16.08.12 – 08.09.12, 20.30 Uhr, Do – Sa, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied § 29.08.12 – 01.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tobias Mann § 31.08.12 – 02.09.12, Isarbrücken, Isarbrückenfest § 01.09.12 – 02.09.12, 20.15 Uhr, Circus Krone, Red Bull Flying Bach § 01., 02., 05. u. 06.09.12, 19.30 Uhr, Hubertussaal, La Cenerentola § 02.09.12 – 03.09.12, 20.30 Uhr, Lach und Schieß, Ulan & Bator § 04.09.12 – 06.09.12, MOC, Munich Fabric Start § 04.09.12 – 08.09.12, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Mummenschanz § 04.09.12 – 08.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Mathias Tretter § 05.09.12 – 06.09.12, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Pippo Pollina § 06.09.12 – 10.09.12, Carl- Orff-Saal, Musikwettbewerb ARD § 07.09.12 – 16.09.12, Wittelsbacher Platz, Piazza Italia § 08.09.12 – 09.09.12, Ludwig- und Leopoldstraße, Streetlife Festival § 09.09.12 – 10.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Michael Ehnert § 10.09.12 – 11.09.12, 20.00 Uhr, Circus Krone, Monika Gruber § 11.09.12 – 15.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, H. Venske § 11.09.12 – 15.09.12, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas § 12.09.12 – 16.09.12, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Besame Mucho § 12.09.12 – 03.11.12, 20.00 Uhr, Komödie im Bayer. Hof, In jeder Beziehung § 13.09.12 – 14.09.12, 19.30 Uhr, Vereinsheim, Matthias Egersdörfer § 14.09.12 – 15.09.12, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Valentin im Sturm § 15.09.12 – 16.09.12, 10.00 – 22.00 Uhr, Olympiahalle, Neuapostolonische Kirche § 16.09.12 – 21.09.12, Messe, Iba (16. – 20.9., 9.30 – 18.00 Uhr, 21.9., 9.30 – 17.00 Uhr) § 18.09.12 – 20.09.12, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Die Buschtrommel § 18.09.12 – 20.09.12, MOC, Strategies in Light Europe (18. – 19.9., 9.00 – 19.00 Uhr, 20.9., 8.30 – 15.00 Uhr) § 18.09.12 – 21.09.12, ICM, Deutscher Juristentag (18.9., 8.00 –19.00 Uhr, 19.9. –20.9., 8.00 –17.00 Uhr, 21.9., 8.00 –12.00 Uhr) § 18.09.12 – 22.09.12, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas § 19.09.12 – 20.09.12, 20.00 Uhr, S chlachthof, Hans Kaffl § 19.09.12 – 20.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Zärtlichkeiten mit Freunden § 21.09.12 – 22.09.12, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Fraunhofer Saitenmusik § 21.09.12 – 22.09.12, Feierwerk, Hardcore Festival § 21.09.12 – 23.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Proseccopack § 22.09.12 – 24.09.12, MOC, Cinec 2012 § 22.09.12 – 30.09.12, Theresienwiese, Landwirtschaftsfest § 22.09.12 – 07.10.12, Theresienwiese, Wiesn § 25.09.12 – 26.09.12, 20.30 Uhr, Schlachthof, Lizzy Aumüller & Otfried Fischer § 25.09.12 – 27.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt § 27.09.12 – 28.09.12, 20.00 Uhr, Herkulessaal, Symphonieorchester BR § 28.09.12 – 29.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Bernd Regenauer § 28.09.12 – 29.09.12, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Josef Pretterer § 28.09.12 – 29.09.12, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bodo Wartke § 28.09.12 – 07.10.12, Event-Arena, Erotikmesse Top of the Tops In diesem Jahr beginnt sie spät, die Wiesn. Ausnahmezustand ab 22.09. Parallel dazu in der ersten Woche das Landwirtschaftsfest. Am Monatsan - fang (31.08. – 02.09.) das alljährliche Isarinselfest. Genauso alljährlich das leidige Streetlife-Festival 08. -09. September, das halb Schwabing von der Außenwelt abschneidet. 4 x Bundesliga in der Arena (3 x Bayern, 1 x 1860). Etwas südlicher 2 Messen im MOC (Munich Fabric Start / 04. – 06.09, Cinec / 22. – 24.09.). 2 Konzerte im Olympia-Gelände (12.09. Cold - play, 26.09. Nickelback). Gleichzeitig zur Wiesn (ab 28.09. bis 07.10.) die Erotik-Messe in der Event-Arena. Hoher Taxibedarf am 10. + 11. Septem - ber bei Monika Gruber im Circus Krone. Insgesamt ein ereignisreicher Start in die Herbst-Monate. (PR) „Macht auch das Wetter üble Faxen, gleich kommen noch viele Taxen!“ Kollege Hans-Dieter Hoppe hatte eine passende Idee und einen Gutschein über 100 Euro für Leistungen der Firma Stimme r & Sohn gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! And the winner is … Bilderwitz aus der August-Ausgabe Freitag, 28. September § 11.30 Uhr, Prinzregententheater, Festakt Münchner Schulstiftung § 18.45 Uhr, Herkulessaal, Andris Nelsons § 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, La Bayadere § 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Interview § 20.00 Uhr, Philharmonie, Lorin Maazel § 20.00 Uhr, Schlachthof, Ottis Schlachthof § 20.00 Uhr, Volkstheater, Arabboy § Backstage Halle, La Dispute § Ampere, Fetsum § Backstage Club, Nasum Samstag, 29. September § 13.00 – 14.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – SV Sandhausen § 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Familienkonzert § 17.00 – 21.35 Uhr, Nationaltheater, Tannhäuser § 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Orpheus steigt herab § 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Interview § 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Ein Sommernachtstraum § 20.00 Uhr, Volkstheater, Arabboy § 20.00 Uhr, Circus Krone, Teakwondo Team Fight § 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Kaiser-Quartett § 20.30 Uhr, Schlachthof, Percival § Backstage Werk, Die Atzen § Backstage, Broadway Killers § Backstage Halle, Imaginary War Sonntag, 30. September § 11.00 Uhr, Philharmonie, Lorin Maazel § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Matinee „Im weißen Rössl“ § 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Kuh, die wollt ins Kino gehen § 15.00 – 16.00 Uhr, Marstall, Pumuckl § 15.00 Uhr, Fraunhofer, Der Wiesnräuber § 18.00 – 21.00 Uhr, Nationaltheater, Fidelio § 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino § 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Orpheus steigt herab § 19.30 Uhr, Volkstheater, Drei Schwestern § 20.00 Uhr, Werkraum, Woyzeck § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Max Raabe § 20.00 Uhr, Circus Krone, Dieter Nuhr § 20.00 Uhr, Philharmonie, Wise Guys § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Murat Topal § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke § Ampere, Imany 45 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012
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46 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Objektleiter: Paul Rusch (PR) Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG) Alfons Haller (AH), Werner Hillermann (WH), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), Hans Meißner (HM), Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich , Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: info@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 40, gültig ab 23.12.2011 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustim - mung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Ver - vielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 10 0% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Impressum Liebe Leserinnen und Leser des TAXIKURIER, der TAXIKURIER in seiner jetzigen Form begleitet Sie und die gesamte Taxibranche nunmehr seit über 8 Jahren. Mit der nächsten Ausgabe erscheint das 100. Heft. Selbstverständlich haben wir zu diesem Jubiläum einige Besonderheiten geplant. Seien Sie gespannt! Paul Rusch, Objektleiter Der Oktober-TAXIKURIER erscheint – wie üblich vor der Wiesn – am 21. September § Wiesn Alle taxirelevanten Infos § 100 Monate TAXIKURIER Rückblick Vorschau Oktober 2012 LIVEMUSIK & GUTES ESSEN Café tRestaurant tBar Im Herzen der Kultfabrik taurant t Bar LIVEIN DER JEDEN MI+DO // EINTRITT FREI LIVEMUSIK & GGUUTTEESS E SSSSEENN I m H e rz www.KANTINE-MUENCHEN.DE/LIVE EI Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel./Fax: 08122/2283400 Ankauf 10 0!
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Die neue B-Klasse jetzt auch als Sondermodell „Das Taxi“. Beim B-Klasse Taxi ist der Innenraum so großzügig und variabel, dass Sie den vielfältigsten und ungewöhnlichsten Transportanforderungen Ihrer Gäste gerecht werden können. Dabei werden sich Ihre Passagiere über einen bequemen Einstieg und ungewöhnlich viel Beinfreiheit freuen. Und Sie sich über den Platz hinter dem Steuer. Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung München, Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Arnulfstraße 61, Frankfurter Ring/Ecke Ingolstädter Straße 28, Landsberger Straße 382, Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Straße 39, Grünwald – Südliche Münchner Straße 29, Starnberg – Petersbrunner Straße 7, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Straße 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Deniz Cosar 0 89/12 06-1 1 14, Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 *Effektiver Jahreszins. Angebot gültig für Bestellungen vom 01.04. – 31.12.2012 für Neu- und Bestandsfahrzeuge der Baureihe E-Klasse (jeweils mit Code P10 oder 965). Ein Angebot der Mercedes-Benz Bank AG. 1Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 5,5-5,3/4,2-3,9/4,7-4,4 l/100 km; CO2-Emission (kombiniert) 122-1 15 g/km. B 180 CDI BlueEFFICIENCY Sports Tourer1 “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 26.299,00 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 4.199,00 € Sollzins gebunden p. a. 2,95 % Effektiver Jahreszins 2,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 22.100,00 € Gesamtbetrag 23.797,20 € Monatliche Rate 396,62 € Das B-Klasse Sondermodell „Das Taxi“ beinhaltet unter anderem: • 7G-DCT automatisiertes Doppelkupplungs - getriebe • ECO Start-Stopp-Funktion • Chrom-Paket • Dachzeichen einarmig • Audio 20 CD • 4-Fach Fensterheber elektrisch • Collision Prevention Assist weitere Infos unter www.taxi-mit-stern.de 1,99 % Taxi- Aktionszins* für die E-Klasse