Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier September 2012

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2012. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Seite 1

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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: istockphoto.com 
TAXIKURIER | Ausgabe September 2012 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche
52. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de 
TIERE IM TAXI 
§ Pflichten und Rechte 
§ Kulinarische Weltreise 
In unserer Stadt gibt es alles 
§ 40 Jahre Olympische Spiele
Ein Rückblick 
§ Taxi-Check München 
Kreditkarten

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1 Kraftstoffverbrauch des Sharan in l/100 km: kombiniert 8,4 – 5,5, CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 196 –143. Abbildung 
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Sitzposition, Fahrspaß und kräftige Motoren. Und die sorgen mit ihrer Sparsamkeit dafür, 
dass er seinen Platz selten verlassen muss. Die gesamte T axiausstattung ist natürlich 
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SIE DÜRFEN IHN NICHT SELBST FAHREN.

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3TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Inhalt 
Taxi-München eG 
Haus des Taxigewerbes 
Engelhardstraße 6 
81369 München 
Taxizentrale-Taxiruf: 
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61 -0
Fax: (089) 74 70 260
Leiter der Zentrale: 
Alfred Huber
Tel.: (089) 21 61-351 
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Stellvertreter: 
Norbert Laermann
Tel.: (089) 21 61-352 
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Verwaltung: 
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62 
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Öffnungszeiten: 
Mo .– Fr. 7.30 –12.00 Uhr 
Mo .– Do. 12.3 0–1 5.30 Uhr 
Buchhaltun g/ Kasse: 
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de 
Schulunge n/ Lehrgänge: 
Unternehmerkurs 
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61- 367 
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Taxischule: 
Infotelefon: (089) 21 61-333
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de 
www.taxikurs-münchen.de
Editorial | Videoüberwachung in Taxis 4
Taxameter des Monats | Taxlers September-Menü 5
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 5
Spruch des Monats | 5
Die Genossenschaft | Protokoll der GV und Neuigkeiten 6
Streiflicht des Aufsichtsrats | Freizeit und Wartezeit 13 
Der Landesverband | Blitzatlas 14 
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Verhalten am Standplatz 14 
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 15 
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 15 
Tiere im Taxi | Pflichten und Rechte 16 
München-Splitter | Neues aus der Stadt 19 
Geschenk an alle Leser | Gratis-Anzeigen 19 
Motiv des Monats | 19 
Taxlers Baustellenbericht | Herbst 20 
Der Blick zurück | Der September vor 100, 75, 50, 25, 1 Jah r(en) 23 
Die fünf Weisheiten des Monats | 23 
Zum Titelbild | 23 
Kulinarische Weltreise | Überwältigendes Angebot 24 
Schrottis Fiaker-ABC | „B“ wie Beschiss 28 
Gastro „M“ | Atzinger 30 
Verkehrssünde des Monats | Tempo-Limit 31 
Messe München | September-Programm 32 
Leserbrief e/ Forum | 32 
Recht um’s Taxi | Versicherung 33 
Olympia ‘72 | Rückblick 34 
Geschichte und G’schichten | Sturm auf das Karlstor 36 
Taxlers Service | Für alle Fälle und jede Situation 38 
Taxi-Check München | Kreditkarten 39 
Rose des Monats | Neuer Taxistand Messe 40 
Zitrone des Monats | Weltstadt ohne Herz und Verstand 40 
Witz des Monats | 40 
Reaktion Zitrone des Monats | Antwort zur Zitrone 07/2012 41 
Die Sehenswürdigkeiten Münchens | Viktualienmarkt 42 
Top-Termine September 2012 | Hier glüht der Taxameter 44 
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 45 
Vorschau Oktober 2012 | 46 
Impressum | 46 
§ SOFORT BEST ELLUNG 
§ VORBESTELL UNGEN 
§ KREDI TKARTEN 
§ GRO SSRAUM TAXIS 
§ STANDPLÄTZE 
§ RUFSÄULEN 
DIE iPHON E- APP DER TAXI-MÜNCHEN eG
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Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de

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4 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Editorial 
Videoüberwachung
in Taxis 
Jeder kennt sie, nicht alle lieben sie. In unserer Zeit sind Überwachungskameras 
nicht mehr wegzudenken. London wurde während der Olympischen Spiele 
nahezu flächendeckend beobachtet. Kritiker behaupteten, in der Hauptstadt 
Englands hätte es mehr Kameras gegeben, als in Nordkorea. Für Datenschützer 
ein Albtraum. 
In Deutschland sehen aber viele Bürger auch den Nutzen der elektronischen 
Augen. Verkehrsteuerung und Krisenmanagement in Notfällen sind nur mit ent -
sprechenden Informationen zu bewerkstelligen. Auch die Münchner Polizei setzt 
auf Live-Bilder, um sinnvoll einschreiten zu können. Unbescholtene Bürger kön -
nen nur wenige Argumente zur generellen Ablehnung einer Kameraüberwachung 
vorbringen. Opfer von Straftaten plädieren sogar oftmals für eine Ausweitung. 
Jeder Arbeitnehmer wünscht sich Sicherheit am Arbeitsplatz. Das gilt auch im 
Taxigewerbe. Der Bundesverband fordert die Videoüberwachung im Taxi. Be -
gründung sei die Vielzahl von Übergriffen. Dabei wird besonders die Behinderung 
des Vorhabens durch verschiedene Datenschutzrichtlinien in den Bundeländern 
kritisiert. Geplant sei nun, das „Bremer Modell" bundesweit umzusetzen. 
Danach ist eine Videoüberwachung in Taxis zur Abwehr von Gefahren für Leben, 
Gesundheit oder Freiheit der Taxifahrer grundsätzlich zulässig. Allerdings ist eine 
permanente Aufzeichnung weder erforderlich noch verhältnismäßig. Standbilder 
beim Einsteigen oder eine Aufnahmefrequenz von maximal 15 Sekunden Länge 
reichen zur Abschreckung von Tätern und zur Strafverfolgung aus. Die Aufnah -
men sind nach ein bis zwei Tagen zu löschen. Der Fahrgast muss durch einen 
Hinweis an der Fahrgasttür auf die Videoüberwachung hingewiesen werden. In 
Bremen nahmen die Übergriffe auf Taxifahrer seit der Einführung der Kameras 
deutlich ab. Das Beispiel zeigt, dass nicht alles, was aus dem hohen Norden 
kommt, sein jähes Ende an der Weißwurstgrenze finden muss. Die Taxi-München 
eG prüft gerade die Einführung des Systems, da uns das Wohl unserer Unterneh -
mer und deren Fahrer sehr am Herzen liegt. 
Ihre Taxi-München eG 
Frank Kuhle,
Reinhard Zielinski,
Alfons Haller 
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Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
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Haftplicht- und Kaskogutachten Aggregat- und Motorschaden-Analysen Beweissicherungen Wertermittlungen
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Samstag 10.00 – 13.00 Uhr 
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Anmeldung:
jeweils 15 Min. vor dem Kurs beim 
Referenten oder zu den Öffnungszeiten in der Verwaltung 
Kursgebühr:
Grundkurs 120 Euro 
Leistungskurs 150 Euro 
Info: (089) 21 61-333 
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Info-Veranstaltung: 
jeden 2. Montag 17.30 Uhr
jeden 2. Samstag 8.30 Uhr
Termine: www.taxikurs-münchen.de

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5TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Taxameter des Monats 
Taxlers
September-Menü 
Wiesn – Vom 22.09. bis zum 07.10. ist wieder 
Ausnahmezustand in der Landeshauptstadt 
angesagt. Nachdem um Punkt 12 Uhr unser urbaierischer Oberbürgermeister Ude mit seinem 
schon sprichwörtlich gewordenem „Ozapft is!“ 
das 179. Oktoberfest eröffnet haben wird, gehen 
unsere Uhren – und nicht nur die am Handgelenk – für zwei Wochen wieder anders. 
Obwohl es wegen des Zentral-Landwirtschafts- 
Festes nur eine „kleine“ Wiesn ist, die Stadt steht 
trotzdem Kopf, es herrscht Ausnahmezustand. 
IBA – Ideal zur Einstimmung auf die Wiesn, 
quasi zum Warmfahren, präsentiert uns die 
Messe München in der Woche vom 17. bis zum 
21. September mit der Internationalen Bäcker -
messe IBA einen umsatztechnischen Leckerbissen, sozusagen die Vorspeise eines vierwöchi -
gen Taxler-Menüs, dessen Hauptgang dann
die Wiesn ist und uns als süßes Messe-Dessert 
dann drei Tage expo-real kredenzt wird. Alfons 
Schuhbeck hätte es nicht besser kreiert. 
MFS – Der exakte Titel lautet: Munich Fabric 
Start, und es handelt sich dabei um eine der 
größten Veranstaltungen im MOC in der Lilienthalallee mit maximal möglichem Taxibedarf. 
Termin: Dienstag, 4. bis Donnerstag, 6. September. 
Besonderes Schmankerl: Am Mittwoch, 5. Sep -
tember gibt’s am Abend wieder ein MFS-Wiesn- 
Bierzelt auf dem Gelände der Zenithhalle, ganz 
hinten am Parkplatz. Und vor diesem Wiesn-Zelt 
gibt’s tatsächlich noch einen eigenen Taxistand, 
direkt vor der Tür, ohne Terror-Schutz-Gürtel! 
Bitte auch die Funk-Durchsagen beachten! 
Schulanfang – bedeutet für uns vor allem: Die 
Ferienzeit ist vorbei, es herrscht regulärer Betrieb 
in den Tagschichten, die Schülerfahrten haben 
uns wieder, Ärzte und Firmen sind aus dem Ur -
laub zurück, kurzum, alles läuft so, wie es laufen 
soll, Business as usual.
Fußball-Zeit – Der September ist in München der 
Fußball-Monat schlechthin. Champions-League- 
Vorrunde, DFB-Pokal sowie 1. und 2. Liga sorgen 
für ein volles Programm im Fröttmaninger 
Tempel. Und unsere Standplätze, die dem UEFA- 
Wahnsinn vom 19. Mai zum Opfer gefallen sind, 
haben wir auch wieder. Der September kann 
kommen, wir sind bereit! (TK) 
Ohne Worte 
3093 
Die Schuld der
Anderen 
Wir kennen es aus den Wirtschaftsteilen der Presse. Wenn 
Firmen ein erfolgreiches Jahr hinter sich haben, begründen 
es die Manager mit richtigen Entscheidungen, dem Einsatz, 
einer Unternehmenskultur und anderen Lobliedern. Ist jedoch 
ein schlechtes Jahr zu begründen, schiebt man dies auf den 
Euro, die Regierung, Zölle, eine verhaltene Konsumenten -
stimmung oder hinterlistige Handelspraktiken von Konkur -
renten. Misserfolge schreibt man externen Faktoren, Erfolge 
sich selbst zu. Diese selbstwertdienlichen Beurteilungen 
kennen wir schon von der Schule. Für gute Noten waren wir 
selbst verantwortlich, bei Fünfen oder Sechsern war der 
Lehrer oder der schlechte Unterricht schuld. Aktien-Inhaber 
argumentieren mit dem gleichen System: Werden Gewinne 
eingefahren, war der „Riecher“ schuld, bei Verlusten wird es 
auf die Börsenstimmung geschoben. 
Viele oder die meisten Taxifahrer/innen verfahren nach dem 
gleichen Prinzip. Gute Schichten mit hervorragendem Um -
satz werden mit Gespür, Erfahrung und Geschick begründet. 
Bei schmalen Schicht-Ergebnissen waren das Wetter, die 
vollen Standplätze, die Wirtschaftslage, der Vorstand oder 
Aufsichtsrat schuld. 
Helfen können nur gute Freunde, die einem die Wahrheit ins 
Gesicht sagen. Seien Sie ihnen dankbar. 
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„Für den wahren Lebenskünstler ist die schönste Zeit immer 
diejenige, die er gerade verbringt.“
Orson Welles (1915-1985)
Spruch des Monats

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Die Genossenschaft 
Ordentliche Generalversammlung 
der Taxi-München eG 
am Mittwoch, 11. Juli 2012,
im Augustiner Keller
Protokoll 
Tagesordnung 
1. Begrüßung und Genehmigung der 
Tagesordnung 
2. Bericht des Vorstandes über das 
Geschäftsjahr 2011 
3. Vortrag des Jahresabschlusses 2011 
4. Bericht des Aufsichtsrates
5. Bericht über die gesetzliche Prüfung 
durch den Genossenschaftsverband 
Bayern e. V. 
6. Aussprache zu den Berichten 
7. Beschlussfassung der Generalversammlung
a) Genehmigung des Jahresabschlusses 2011 
b) Behandlung des Bilanzgewinnes
c) Entlastung des Vorstandes
d) Entlastung des Aufsichtsrates 
8. Wahlen 
a) Vorstand 
für den turnusgemäß ausscheidenden
Herrn Frank Kuhle, Taxi 965 
b) Aufsichtsrat 
für die turnusgemäß ausscheidenden
Frau Christine Reindl, 
vormals Taxi 301
Herrn Alfred Lehmair, Taxi 1562 
Herrn Rudolf Rötzer, Taxi 793 
c) Aufsichtsrat 
für den vorzeitig ausgeschiedenen
Herrn Bernhard Absmayr, Taxi 920 
9. Verschiedenes 
TOP 1 
Kurz nach 10.00 Uhr eröffnete die 
Aufsichtsratsvorsitzende, Frau Christine 
Reindl, die Generalversammlung der 
Taxi-München eG. Frau Reindl begrüßte 
Herrn Stadtrat Dr. Josef Assal, in Vertre -
tung des Oberbürgermeisters Christian 
Ude sowie den Stadtrat Dr. Reinhold 
Babor. Für das Kreisverwaltungsreferat 
konnten Herr Hempel, Herr Schmid und 
Frau Köhntopf begrüßt werden. Die Ver -
sammlungsleiterin bedankte sich bei
den Ausstellern Herrn Wurm und Herrn 
Siekierski von der Firma Traumcar, Frau 
Crasselt und Herrn Crasselt vom Versi -
cherungsbüro Crasselt und den Herren 
Leitner und Conrad von der Firma HALE. 
Ein besonderer Dank galt der Daimler AG 
NL München, die durch Frau Zett, Herrn 
Bekel, Herrn Schlenker, Herrn Stagnitta 
und Herrn Cocco vertreten wurde und die 
Bewirtung zum Mittagessen übernahm. 
Des Weiteren galt der Gruß auch dem 
Rechtsbeistand der Taxi-München eG, 
Herrn Rechtsanwalt Alexander von Vèver 
sowie Herrn StB Dipl.-Volkswirt Thomas 
Paasch vom Genossenschaftsverband 
Bayern e.V. 
Frau Reindl bedankte sich auch beim 
Vorstand, Aufsichtsrat und bei allen 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 
bei allen Mitgliedern, die sich die Zeit ge -
nommen haben, die Generalversammlung 
zu besuchen. 
Herr Dr. Josef Assal wurde im Anschluss 
gebeten ein paar Begrüßungsworte zu 
sprechen. Herr Dr. Assal erklärte, dass er 
trotz einer laufenden Planungssitzung des 
Stadtrates die Generalversammlung der 
Taxi-München eG besuchen wollte, wies 
aber darauf hin, dass er auf Grund der 
großen Bedeutung unmittelbar zu der 
Sitzung zurückkehren müsste, da hier, die 
auch für das Taxigewerbe wichtige Nord- 
Südfahrradfurt durch die Innenstadt be -
handelt wird. Herr Dr. Assal erklärte, dass 
in diesem Zusammenhang 18 Taxistand -
plätze verlegt oder aufgehoben werden 
sollen, als Ersatz nur zwischen 13 und 17 
neue Stellflächen geplant sind. Der Vor -
sitzende der Taxikommission äußerte 
sich, dass nicht alle im Stadtrat mit der 
Planung zufrieden sind, insbesondere da 
die Mobilität im Innenstadtbereich einge -
schränkt wird. Zugleich musste Herr
Dr. Assal darauf hinweisen, dass die 
Verschärfung der Situation auch durch 
Taxifahrer verursacht wurde, die sich 
nicht an bestehende Vorschriften halten.
Abschließend ging Herr Dr. Assal noch 
auch die Situation rund um das Oktober -
fest ein und stellte fest, dass auch für ihn 
einige Regelungen unbefriedigend seien, 
auf Anfrage eine Änderung aber mit 
einer 10-seitigen Begründung abgelehnt 
wurde. Herr Dr. Assal verabschiedete sich 
von allen Anwesenden und wünschte 
einen erfolgreichen Verlauf der General -
versammlung.
Frau Reindl bedankte sich bei Herrn 
Dr. Assal für die Grußworte. Anschließend 
wurde festgestellt, dass die Ladung formund fristgerecht erfolgte. Ebenfalls ohne 
Widerspruch wurde die Tagesordnung in 
der vorgelegten Form genehmigt. Zum 
Schriftführer der Versammlung wurde 
Herr Norbert Laermann bestellt. Gegen 
die Aufzeichnung der Versammlung per 
Tonträger erhob sich kein Widerspruch.
Für den Wahlausschuss stellten sich Herr 
Blum, Herr Frey und Herr Cibooglu sowie 
Herr Paasch zur Verfügung. Der Wahlausschuss wählte Herrn Paasch zum 
Vorsitzenden. 
Im Anschluss bat die Versammlungsleiterin, zum Zeichen der Trauer an die 
seit der letzten Generalversammlung 
verstorbenen Mitglieder zu gedenken. 
TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 6
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Seite 7

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Die Genossenschaft 
TOP 2 
Herr Frank Kuhle trug den Bericht des 
Vorstandes vor. 
Zum Stichtag, 31. Dezember 2011,hatte 
die Taxi-München eG 1.890 Mitgliedsunternehmen. Mit über 3.000 angeschlos -
senen Fahrzeugen, die von ca. 1.300 
Einzelunternehmern und 300 Mehrwa -
genbesitzern betrieben werden, ist die 
Taxi-München eG Deutschlands größte 
Vermittlungszentrale. Herr Kuhle stellte 
fest, dass die Taxi-München eG im Kalen -
derjahr 2011 im operativen und strategi -
schen Geschäft erfolgreich war. Die fi -
nanzielle Lage ist weiterhin positiv. Eine 
wichtige Voraussetzung, um flexibel 
handeln zu können und langfristiges 
Wachstum zu ermöglichen. 
Gerade die vergangenen Jahre haben ge -
zeigt, wie wichtig es ist, schnell und ent -
schieden auf Veränderungen des Marktes 
zu reagieren. Der verstärkte Einsatz neuer 
Techniken, wie der Ausbau von Autound Internet-Booking, aber auch die voll -
automatische Vermittlung über App ha -
ben 2011 einen wesentlichen Beitrag zur 
Stabilisierung der Auftragslage beigetra -
gen. Auch im vergangenen Kalenderjahr 
konnte die Taxi-München eG wieder über 
2 Mio. Aufträge über die Taxizentrale, 
und etwa 5 Mio. über das Rufsäulensy -
stem, vermitteln. Der Vorstand geht 2012 
von einem weiteren Anstieg um etwa 3 % 
aus. An dieser Stelle wies Herr Kuhle 
nochmals darauf hin, dass es für Mitar -
beiter der Zentrale nicht möglich ist, Auf -
träge von den Rufsäulen umzuleiten. Die 
Steigerung der Auftragszahlen käme viel -
mehr neben den bereits genannten Grün -
den durch die Intensivierung der Kunden -
betreuung.
Der Vorstand informierte die Mitglieder, 
dass es seit längerer Zeit auf Grund der 
allgemeinen wirtschaftlichen Lage sehr 
schwierig sei, neue Mitarbeiter für die 
Taxizentrale, vorrangig für die Nacht -
stunden, zu finden. 2011waren durch -
schnittlich 78 Mitarbeiter, davon 56 in 
der Vermittlungszentrale, bei der Taxi- 
München eG beschäftigt. Im letzten Jahr 
wurden fünf neue Mitarbeiter eingestellt. 
Auf Grund von Langzeiterkrankungen, 
Elternzeiten und Renteneintritt, sind die 
tatsächlichen Einsatzstunden aber nur 
leicht gestiegen. Um neue Mitarbeiter zu 
finden, hat der Vorstand in den vergan -
genen Monaten Zeitungsinserate geschal -
tet, Anfragen beim Arbeitsamt gestellt 
und auf persönliche Empfehlungen rea -
giert, die leider kaum Erfolg brachten. 
Selbst kreative Maßnahmen, wie die An -
werbung von Mitarbeitern aus Schlecker- 
Filialen waren nicht von Erfolg gekrönt. 
Herr Kuhle berichtete, dass sich der Vor -
stand nun auch bei Zeitfirmen und Stu -
dentenvermittlungen um neue Mitarbeiter 
bemühen wird.
Die Zulassung einer im Jahre 2010 von 
der Genossenschaft eingereichten Unter -
lassungserklärung gegen ein Mitgliedsunternehmen wurde vom Bundesgerichts -
hof abgelehnt. Der Vorstand erklärte, dass 
die von wenigen Mitgliedsunternehmen 
angefochtene Satzungsänderung aus dem 
Jahre 2011 nach wie vor bei Gericht an -
hängig ist. Nach einer Entscheidung des 
OLG München, die eine Woche nach der 
Generalversammlung erfolgen wird, stehe 
bei negativem Urteil einer erneuten Zu -
lassungsbeschwerde beim BGH nichts im 
Wege. Der Vorstandsvorsitzende machte 
deutlich, dass die Duldung von Werbung 
für konkurrierende Vermittlungszentralen 
auf Fahrzeugen der Taxi-München eG ei -
ne sehr wichtige Angelegenheit sei und 
daher alle Möglichkeiten, auch die recht -
lichen, ausgeschöpft werden müssen. 
Zudem würde ein Verbot auch gegen wei -
tere, im Bereich der Smartphone-Vermitt -
lung sehr aggressiv auftretenden Mitbe -
werber wirken. Allerdings muss eine klare 
Rechtslage vorliegen. 
Im Weiteren trug Herr Kuhle vor, dass 
zusammen mit der Taxigenossenschaft 
Nürnberg konkrete Maßnahmen ergriffen 
worden sind, um bundesweit eine ge -
meinsame Strategie gegen branchenfrem -
de Taxivermittler zu verfolgen. Regionale 
Interessen sind nachrangig zu behandeln 
um ein in ganz Deutschland funktionie -
rendes Bestellportal zu installieren. 
Gerade international operierende Ge -
schäftspartner müssten über eine zentrale 
Schnittstelle auf das Dienstleistungsange -
bot des deutschen Taxigewerbes zugreifen 
können. Dazu bedarf es besonderer An -
strengungen der großen Taxizentralen, 
die den Großteil der Auftragsvermittlung 
in Deutschland bewerkstelligen. Die Taxi- 
München eG ist daher kürzlich der Taxi 
Deutschland Service Genossenschaft 
beigetreten. Die Gesellschafter der Taxi 
Deutschland eG sind ausschließlich Taxi -
zentralen und deren Systemausrüster.
Als weitere Beispiele für den Nutzen von 
übergreifenden Informations- und Ideen -
austausch wurde der gemeinsame Einkauf 
von Datenfunkendgeräten oder auch Aus -
rüstungsgegenstände, wie Thermopapier, 
genannt.
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TAXIKURIER SEPTEMBER 2012

Seite 8

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8 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Im Anschluss berichtete Herr Kuhle über 
die Fortschritte bezüglich der Telefonanlage, deren Leasingvertrag zum Jahresende ausläuft. Nachdem die alte Anlage 
nicht mehr den Anforderungen der Zeit 
entspricht, wurden die Angebote mehre -
rer Hersteller geprüft. Vorstand und Auf -
sichtsrat haben sich für eine Telefonanla -
ge der Firma GefoS entschieden, da der 
Hersteller in den vergangenen Jahren 
seine Zuverlässigkeit stets bewiesen hat. 
Zurzeit ist die Anlage ohne bekannte Pro -
bleme in verschiedenen deutschen Taxi -
zentralen im Einsatz. Gegenwärtig wer -
den Vorbereitungsarbeiten, wie z.B. eine 
Neuverkabelung der Netzarchitektur, 
durchgeführt. Die Taxi-München eG er -
wartet sich durch die neue Telefonanlage 
eine höhere Flexibilität besonders in den 
hochfrequentierten Zeiten.
Mit Blick in die Zukunft wurde abschließend berichtet, dass die Taxi-München 
eG in den nächsten Wochen eine elektro -
nische Kundenkarte einführen wird. Be -
reits im Feldversuch befindet sich ein 
neues Datenfunkendgerät, das alle Vor -
aussetzungen zur Umstellung der Kredit -
kartenakzeptanz ohne Magnetstreifen er -
füllt. Herr Kuhle wies auch darauf hin, 
dass nächstes Jahr die Ausschreibung der 
Taxistandplätze am Münchner Flughafen 
stattfinden wird. Die Taxi-München eG 
stellt sich bereits heute als leistungsstar -
ker und tatkräftiger Partner der FMG dar. 
Vorstand und Aufsichtsrat sind sich einig, 
dass alle Möglichkeiten genutzt werden 
müssen, damit die Verwaltung der Flug -
hafenstandplätze in die richtigen Hände 
gelangt. In diesem Zusammenhang wies 
der Vorstandsvorsitzende auf die Interna -
tionalität und die Vielfalt der Teilnehmer 
am Münchner Flughafen hin. Nur durch 
eine gemeinsame Strategie mit klaren Vi -
sionen und aktiv gelebten Werten, die so -
wohl Orientierung als auch Identifikation 
für alle Teilnehmer bietet, kann der Taxi -
verkehr am Flughafen der Landeshaupt -
stadt zukünftig geregelt werden.
Abschließend bedankte sich Herr Kuhle 
bei den Mitgliedern des Vorstandes und 
des Aufsichtsrates sowie bei allen Mitar -
beitern für die konstruktive Zusammenar -
beit. Ein weiterer Dank galt den Mitglie -
dern der Genossenschaft, da deren Einsatz 
und Beiträge es letztendlich sind, die die 
Taxi-München eG den gemeinsamen Zie -
len näher bringt. Ein persönlicher Dank 
ging an die beiden Ehrenvorsitzenden, 
Herrn Hans Meißner und Herrn Max Her -
zinger für die Bereitschaft, jederzeit als 
Ansprechpartner der Genossenschaft zur 
Verfügung zu stehen. Im Anschluss über -
gab Herr Kuhle das Mikrofon an das Vor -
standmitglied Herrn Reinhard Zielinski. 
Den Bericht des Vorstandes komplettierte 
Herr Zielinski mit einer kurzen Abhand -
lung über die finanzielle Situation und 
die Schwerpunkte der Investitionen. 
Herr Zielinski bedankte sich für das große 
Interesse der Gäste und Mitglieder, die 
sich die Zeit genommen haben, an der 
diesjährigen GV teilzunehmen. Da anschließend der Bericht des Prüfverbandes 
folgt, wollte Herr Zielinski keine Zahlen 
auf die Zuhörer niederprasseln lassen, 
sondern sich diesbezüglich zurückhalten. 
Die wirtschaftliche Lage der Taxi-Mün -
chen eG hat sich im Geschäftsjahr 2011 
gegenüber 2010 deutlich verbessert. Trotz 
geringerer Einnahmen konnte der Gewinn 
um 61 % gesteigert werden. Die positive 
Ertragsentwicklung ist das Ergebnis der 
seit mehreren Jahren erfolgreich prakti -
zierten Investitionsoptimierung, aber 
auch durch die um 2,1 Prozent gestiege -
nen Einnahmen aus der Vermietung. Hier 
wirken sich die Modernisierungsmaßnah -
men der letzten 5 Jahre positiv auf die 
erzielbaren Mieteinnahmen aus. Wie wie -
derholt berichtet, werden von der Taxi- 
München eG alle erforderlichen Investi -
tionen zur Substanzerhaltung und zur 
Verbesserung der Qualität von Wohnoder Gewerberäumen durchgeführt. Hier 
gilt der Grundsatz, dass Investitionen be -
triebswirtschaftlich sinnvoll sein müssen, 
die Amortisation des eingesetzten Kapi -
tals gesichert ist und langfristig Gewinn 
erzielt wird.
Im Berichtsjahr konnten die sonstigen be -
trieblichen Aufwendungen um etwa 10 % 
gesenkt, die Qualität der Leistung aber 
gesteigert werden. Durch den Gewinn in 
2011 hat sich der Eigenkapitalanteil an 
der Bilanzsumme auf 46 % erhöht. Herr 
Zielinski berichtete, dass die Genossen -
schaft, wie in den vorangegangenen Jah -
ren, alle Investitionen mit Eigenkapital 
finanzieren konnte. Die um 34% gestie -
genen Kreditkartenabrechnungen konn -
ten im Zeitraum 2011ebenfalls aus den 
vorhandenen eigenen liquiden Mitteln 
Die Genossenschaft 
Interessierte Zuhörer im Augustiner Keller

Seite 9

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9TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Die Genossenschaft 
zwischenfinanziert werden. Im Geschäfts -
jahr 2011wurden die langfristigen Kre -
ditverbindlichkeiten, die ausschließlich 
die Finanzierung der Marktstraße betref -
fen, planmäßig um 429 TEUR reduziert. 
Herr Zielinski trug vor, dass das gesamte 
deutsche Taxigewerbe seit Jahren einem 
enormen Konkurrenzdruck ausgesetzt
ist. Viele branchenfremde Newcomer 
versuchen, sich von dem vermeintlich 
lukrativen Kuchen ein großes Stück abzuschneiden. Deren Gewinne sollen die 
Taxiunternehmer bezahlen. Im Gegensatz 
zu vielen anderen Taxivermittler konnte 
die Taxi-München eG die Gebühren seit 
2004 auf gleicher Höhe halten. Der Vor -
stand hat sich erneut zum Ziel gesetzt, 
die Gebühren auch im Jahr 2013 nicht zu 
erhöhen. Das Ziel ist ambitioniert, da um -
fangreiche Investitionen geplant oder be -
reits ausgeführt werden, wie z.B. die neue 
Telefonanlage oder Renovierungsarbeiten 
in der Utzschneider- und Engelhard -
straße. Auch der stetige Anstieg im bar -
geldlosen Zahlungsverkehr muss weiter 
mit eigenen Mitteln vorfinanziert werden. 
Trotzdem wurden in 2011die Ausgaben 
für Werbung erhöht. Im laufenden Kalen -
derjahr wurde der Etat nochmals aufge -
stockt, um in Werbung auf U-Bahn- 
Zügen, Mitgliederfahrzeugen und auf 
Quittungsblöcken, aber auch innerhalb 
der digitalen Medien zu investieren. Für 
das Jahr 2012 erwartet Herr Zielinski auf 
Grund der geplanten Investitionen ein Er -
gebnis unter dem des Vorjahres. Gewinne 
sind wichtig, um auch in Zukunft das 
Eigenkapital und damit die Liquidität zu 
stärken. Dabei hilft es natürlich, dass in 
2012 erstmals seit vielen Jahren wieder 
eine 100%ige Auslastung des Immobilien -
bestandes erreicht wird. 
Abschließend wies Herr Zielinski darauf 
hin, dass die in den Markt drängenden 
geldgierigen Internet-Heuschrecken erfol -
greich abgewehrt werden müssen. Um in 
Zukunft ein Auskommen mit dem Ein -
kommen haben zu können, müssen so -
wohl die Zentralen, als auch die Taxifahrer im Umgang mit den Fahrgästen 
andere Maßstäbe setzen. Die neuen Kom -
munikationswege bescheren dem Taxige -
werbe oftmals keine zusätzlichen Einnah -
men, sondern ausschließlich zusätzliche 
Kosten. Herr Zielinski hält eine andere 
Sicht der Sachlage für Selbstbetrug. 
Durch Schönreden dieser mit erheblichen 
Kosten behafteten Aufträge von Zwi -
schenvermittlern, begeben sich Fahrer 
und Unternehmer freiwillig in eine 
Kostenfalle, die spätestens dann zu -
schnappen wird, wenn die historisch 
gewachsenen Marktteilnehmer, wie die 
nicht gewinnorientierten Taxigenossen -
schaften, verdrängt worden sind. 
Damit beendete Herr Zielinski seinen 
Vortrag und bedanke sich für die Auf -
merksamkeit. 
TOP 3 
Der Prüfer der Genossenschaft, Herr 
Paasch, berichtete über die Prüfung der 
Geschäftsvorgänge vom 30.05.2011bis 
30.05.2012.
Der Bilanzgewinn aus dem abgeschlossenen Geschäftsjahr 2011beträgt 
329.011,19 Euro. 
Herr Paasch bescheinigte der Genossen -
schaft die Ordnungsmäßigkeit der 
Buchführung. Im zusammengefassten 
Prüfungsergebnis des Genossenschafts -
verbandes bescheinigte er der Genossen -
schaft die Ordnungsmäßigkeit der Orga -
nisation und der Geschäftsführung. Herr 
Paasch stellte fest, dass die Geschäftsent -
wicklung der Taxi-München eG auch im 
Berichtsjahr wieder zufriedenstellend war. 
TOP 4 
Die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Frau 
Reindl, trug den Bericht des Aufsichtsrates vor. 
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, 
den Lagebericht und den Vorschlag für 
die Verwendung des Jahresüberschusses 
unter Einbeziehung des Gewinnvortrages 
(Bilanzgewinn) geprüft, für in Ordnung 
befunden und befürwortet den Vorschlag 
des Vorstandes. Der Vorschlag entspricht 
den Vorschriften der Satzung. 
TOP 5 
Im Bericht über die gesetzliche Prüfung 
durch den Genossenschaftsverband 
Bayern e.V. ging Herr Pasch detailliert
auf die Bilanz der Taxi-München eG ein. 
Der Taxi-München eG wurde eine ord -
nungsgemäße Buchführung und die Ord -
nungsmäßigkeit der Geschäftsführung 
bescheinigt. Die Vermögenslage der Taxi- 
München eG ist ebenfalls in Ordnung. 
Der Aufsichtsrat ist seinen satzungs -
gemäßen Überwachungsaufgaben nach -
gekommen.
TOP 6 
Auf die Berichte bezogen meldete sich 
kein Redner. 
TOP 7 
Alle Beschlussfassungen unter TOP 7 
mussten nach Ablehnung der Zustim -
mung der Mitglieder per Akklamation in 
geheimer Wahl durchgeführt werden. 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543

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10 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
a) Genehmigung des
Jahresabschlusses 2011: 
Zum Zeitpunkt dieses Wahlganges 
waren 166 stimmberechtigte 
Mitglieder anwesend. 
Abgegeben Stimmen: 155 
Ja-Stimmen: 128 
Nein-Stimmen: 23 
Enthaltungen: 3
Ungültige Stimmen: 1
Hiermit wurde der Jahresabschluss 
2011 genehmigt.
b) Behandlung des Bilanzgewinnes: 
Zum Zeitpunkt dieses Wahlganges 
waren 177 stimmberechtigte 
Mitglieder anwesend. 
Abgegeben Stimmen: 147 
Ja-Stimmen: 135 
Nein-Stimmen: 10 
Enthaltungen: 2
Hiermit wurde die Behandlung des 
Bilanzgewinnes genehmigt. 
c) Entlastung des Vorstandes: 
Zum Zeitpunkt dieses Wahlganges 
waren 177 stimmberechtigte 
Mitglieder anwesend. 
Abgegeben Stimmen: 150 
Ja-Stimmen: 138 
Nein-Stimmen: 10 
Enthaltungen: 2
Hiermit wurde der Vorstand entlastet.
d) Entlastung des Aufsichtsrates: 
Zum Zeitpunkt dieses Wahlganges 
waren 181 stimmberechtigte 
Mitglieder anwesend. 
Abgegeben Stimmen: 140 
Ja-Stimmen: 124 
Nein-Stimmen: 15 
Enthaltungen: 1
Hiermit wurde der Aufsichtsrat 
entlastet.
TOP 8 
a) Vorstand 
für den turnusgemäß ausscheidenden 
Frank Kuhle, Taxi 965
Zu diesem Wahlgang waren 185 stimm -
berechtigte Mitglieder anwesend. Der 
Aufsichtsrat schlug Herrn Kuhle zur 
Wiederwahl vor. 
Die Wahl konnte mit Zustimmung der 
Generalversammlung per Akklamation 
durchgeführt werden.
§ Herr Frank Kuhle wurde bis zur 
Generalversammlung 2016 mit
7 Gegenstimmen per Akklamation 
wiedergewählt.
Herr Kuhle nahm die Wahl an. 
b) Aufsichtsrat 
Mit Beginn der Wahlen für den Auf -
sichtsrat übernahm Herr Michael Nowak 
die Versammlungsleitung, da sich Frau 
Christine Reindl auch wieder zur Wahl 
stellte. 
Zum Aufsichtsrat stellten sich 12 Kandi -
datinnen und Kandidaten zur Wahl.
In geheimer Abstimmung nahmen 
174 stimmberechtigte Mitglieder teil.
Gewählt wurden: 
§ Frau Christine Reindl, vormals
Taxi 301, 73 Stimmen 
§ Herr Reinhold Siegel, Taxi 2476, 
71 Stimmen 
§ Herr Aydin Gökmen, Taxi 610, 
71 Stimmen 
Alle drei Kandidaten wurden bis 2015 
gewählt und nahmen die Wahl an. 
c) Aufsichtsrat 
für den vorzeitig ausgeschiedenen Herrn 
Bernhard Absmayr, Taxi 920. 
Zu diesem Wahlgang stellten sich
7 Kandidaten zur Wahl. 
In geheimer Abstimmung nahmen 
189 Mitglieder teil. 
Gewählt wurde: 
§ Herr Mahir Aygün, Taxi 796 und 2437, 
61 Stimmen
Herr Aygün wurde bis 2013 gewählt und 
nahm die Wahl an. 
TOP 9 
Es meldete sich Herr Bruno Mayer zu 
Wort, der anregte, Stellenanzeigen für die 
Taxizentrale zusätzlich im Taxikurier zu 
schalten und der sich durch die Wahlgänge einen neuen Wind im Aufsichtsrat 
erhofft. 
Um 14.45 Uhr schloss Herr Nowak, der 
die Versammlung seit den Aufsichtsrats -
wahlgängen leitete, die ordentliche Gene -
ralversammlung der Taxi-München eG. 
(NL) 
Innenstadt-Taxistandplätze 
Dr. Reinhold Babar (CSU) und Hans 
Meißner – siehe Rose des Monats in der 
letzten Ausgabe – haben eine Initiative 
ins Leben gerufen. Nachstehender Flyer 
wurde tausendfach verteilt. 
Wiesn-Bändchen 
Wie in jedem Jahr stellt die Taxi-Mün -
chen eG auch heuer wieder die begehrten 
Wiesn-Bändchen kostenlos für unsere 
Mitgliedsunternehmen zur Verfügung.
Die Farben repräsentieren den Freistaat 
Bayern und die Landeshauptstadt Mün -
chen als Veranstaltungsort des weltgrößten Volksfestes. Die Wiesn-Bändchen 
liegen ab einer Woche vor Beginn des 
Volksfestes an der Hauptkasse, Engel -
hardstraße 6, Rückgebäude 1. Stock, zur 
Abholung bereit. (FK) 
Neue Straßennamen 
§ Englburgstraße (Aubing) 
Straßenverlauf: 
Stichstraße mit Wendehammer, von
der Hellensteinstraße, nördlich der 
Stolzeneckstraße, ca. 120 m nach Osten. 
Namenserläuterung: 
Die Englburg liegt in der Gemeinde Titt -
ling im Bayerischen Wald etwa 25 km 
nördlich von Passau. Bei der aus einem 
erhöht liegenden Hauptbau und einer 
Vorburg bestehenden Höhenburg handelt 
(K)EIN HERZ FÜR SENIOREN
Die Weltstadt mit Herz will mit den Privatautos 
auch TAXIS aus dem Zentrum verbannen und 
MOBILITÄT für Kranke, Behinderte und Senioren 
radikal abschaffen.
TAXIPLÄTZE am Marienplatz und Dallmayr 
müssen bleiben.
FACHÄRZTE, BEHÖRDEN und die Altstadt sind 
für uns lebensnotwendig.
WIR lassen uns nicht aus- oder einfach wegsperren.
TAXIFAHREN ist für uns preiswerter als das 
eigene Auto.
WIR tun dabei etwas für die Umwelt.
PLATZ FÜR 10 TAXIS ist ein bescheidener 
Anspruch im Gegensatz zum Rad- und 
Rikscha-Chaos am und um den Marienplatz.
WER VERBIETET, muss auch anbieten! 
Das gilt besonders für die bald „ehemalige“ 
Weltstadt mit Herz.
PROTESTIEREN SIE bei den Stadtratsfraktionen 
und unserem OB, auch er ist Senior.
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Ihre
Senioren-Union München
und die Taxi-München eG
Die Genossenschaft

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11 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
es sich vermutlich um eine Neugründung 
des 14. Jahrhunderts. 1397 wird Wilhelm 
von Puchberg als Herr der Englburg 
urkundlich erwähnt. Ab 1426 kam die 
Englburg in den Besitz des Geschlechts 
der Schwarzensteiner, die die Burg Ende 
des 16. Jahrhunderts baulich umgestalte -
ten. 1617 gelangte die Englburg auf dem 
Weg der Heirat an die späteren Grafen 
von Taufkirchen. 1857 erwarb der Haller -
tauer Gutsbesitzer Max Niedermayer die 
Burg und baute sie zu einer der ersten 
Sommerfrischen des Bayerischen Waldes 
aus. 1874 bis auf die Umfassungsmauern 
niedergebrannt, wurde die Burganlage 
unter Hinzufügung eines Aussichtsturmes 
im alten Stil wieder hergestellt. 1929 
erwarben die Englischen Fräulein die 
Englburg, die dort ein Erholungsheim mit 
Fortbildungsstätte einrichteten. 
§ Saldenburgstraße (Aubing) 
Straßenverlauf: 
Vom südlichen Ende der Reußenstein -
straße ca. 100 m nach Westen und ca. 
45 m nach Osten. 
Namenserläuterung: 
Die Saldenburg liegt in der Gemeinde 
Saldenburg im Bayerischen Wald, etwa 
30 km nördlich von Passau. Die Höhen -
burg wurde im 14. Jahrhundert von 
Heinrich dem Tuschl von Söldenau ange -
legt. Die Burg wechselte vielfach den Be -
sitzer, bis sie zwischen 1677 und 1836 an 
die Grafen von Preysing-Moos fiel. 1682 
wurde die etwas heruntergekommene 
Burg von Enrico Zuccalli barockisiert, 
weshalb man auch von „Schloss Salden -
burg“ spricht. Heute sind nur mehr Reste 
des Bergfrieds und der Ringmauer sowie 
das Herrenhaus erhalten. Seit 1929 
befindet sich in der Burg eine bis heute 
bestehende Jugendherberge. 
§ Carry-Brachvogel-Straße (Oberföhring) 
Straßenverlauf: 
Von der Else-Lasker-Schüler-Straße ca. 
80 m in südwestlicher Richtung und dort 
endend. 
Namenserläuterung: 
Carry Brachvogel, geb. am 16.06.1864 in 
München, gest. am 20.11.1942 im KZ 
Theresienstadt, Schriftstellerin; sie setzte 
sich als Teil der gemäßigten Frauenbewe -
gung für die Selbstbestimmung der 
Frauen ein und forderte gleichen Lohn 
für gleiche Arbeit; Mitbegründerin und 
Vorsitzende des Vereins Münchner 
Schriftstellerinnen. 
§ Else-Lasker-Schüler-Straße 
(Oberföhring) 
Straßenverlauf: 
Von der Johanneskirchner Straße ca. 
60 m in südwestlicher Richtung, dann in 
nordwestlicher Richtung bis zur Marie- 
Luise-Kaschnitz-Straße. 
Namenserläuterung: 
Else Lasker-Schüler, geb. am 11.02.1869 
in Elberfeld (heute Wuppertal), gest. am 
22.01.1945 in Jerusalem, Dichterin, gilt 
als bedeutende Vertreterin der avantgar -
distischen Moderne und des Expressionis -
mus in der Literatur. 
§ Marie-Luise-Kaschnitz-Straße 
(Oberföhring) 
Straßenverlauf: 
Von der Else-Lasker-Schüler-Straße ca. 
80 m in südwestlicher Richtung und dort 
endend. 
Namenserläuterung: 
Marie Luise Freifrau von Kaschnitz- 
Weinberg, geb. 31.09.1901 in Karlsruhe, 
gest. 10.10.1974 in Rom; Schriftstellerin; 
ausgezeichnet u.a. mit dem Georg- 
Büchner-Preis, der Goethe-Plakette der 
Stadt Frankfurt a.M. und dem Johann- 
Peter- Hebel-Preis des Landes Baden- 
Württemberg. (TK) 
Bahnhofsplatz 
Die Baustelle am Münchner Hauptbahn -
hof geht in die nächste Runde. Zwi -
schenzeitlich wurde die Tiefgarage am 
Bahnhofsplatz nach umfangreichen Sa -
nierungsmaßnahmen wiedereröffnet. Für 
die Ein- bzw. Ausfahrt musste eine Bau -
stellenampel aufgestellt werden und 
Stellflächen für Anbringer oder Abholer 
geschaffen werden. In der nächsten Bau -
phase wird zwischen dem 20.08 und 
14.09.2012 die Senefelderstraße gesperrt. 
Damit Hotels und Gewerbebetriebe ver -
sorgt werden können, bleibt die Zufahrt 
über die Schwanthalerstr. weiter möglich. 
Eine Wendemöglichkeit wird in der 
Senefelderstr. kurz vor der Bayerstraße 
eingerichtet. (FK) 
Neuer Taxistandplatz für Taxis
aus der Gemeinde Oberding 
Nachdem im Januar 2012 das Holiday 
Inn Nord in der Leopoldstraße seine Tore 
für immer schloss, tat sich die Frage auf, 
was mit dem Sonder-Taxistandplatz für 
Taxis mit Betriebssitzgemeinde Oberding 
erfolgen soll.
Aufgrund einer vertraglichen Vereinba -
rung zwischen den Genehmigungsbehör -
den (der sog. „Behördenvertrag“), die es 
ermöglicht, dass sich Taxis mit Betriebs -
sitz München-Stadt am Flughafen Mün -
chen bereitstellen, haben im Gegenzug 
Taxis aus der Gemeinde Oberding im 
Stadtgebiet München die Erlaubnis, an 
drei eigens für Sie eingerichteten Taxi -
standplätzen auf Fahrgäste mit dem Ziel 
„Flughafen München“ zu warten. 
Diese Plätze sind neben dem nun abge -
bauten Holiday Inn in der Leopoldstraße 
noch der Taxistand am Hauptbahnhof 
Mitte (neben der Reserve) sowie in der 
Arabellastraße 5. 
Die Genossenschaft

Seite 12

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12 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
In Zusammenarbeit des KVR und dem 
LRA Erding sowie Vertretern der Taxi- 
München eG konnte nun ein neuer drit -
ter Platz gefunden und inzwischen bereits 
beschildert und in Betrieb genommen 
werden. Dieser neue Taxistand befindet 
sich in der Ungererstraße stadtauswärts 
nach der Haltestelle der Flughafenlinie. 
Weil gelegentlich Fahrgäste, die den Bus 
nicht mehr erreichen, ein Taxi zum Flug -
hafen benötigen, ist hier die besondere 
Affinität für Fahrten zum Flughafen 
gegeben und somit der ideale Platz für 
diesen Taxistand gefunden. Unser Dank 
gilt Herrn Galles vom KVR für die rasche 
Umsetzung dieser wichtigen Einrichtung. 
Wir bitten Sie, liebe Kolleginnen und 
Kollegen, zu beachten, dass dieser Stand 
nicht von Münchner Taxis genutzt 
werden darf! (TK) 
Zahlungsunwillige Fahrgäste 
Am 4. August 2012 hielten vier Personen 
den Kollegen 2764 am Wedekindplatz in 
Schwabing auf, um sich in den Osten der 
Stadt fahren zu lassen. Nachdem drei 
Fahrgäste in der Bad-Schachener-Straße 
und am Karl-Marx-Ring ausgestiegen 
waren, ließ sich der, auf der Rücksitzbank 
(Beifahrerseite) verbliebene junge Mann, 
in die Tankstelle Kreiller- Ecke Bajuwa -
renstraße fahren. Dort sprang er aus dem 
Fahrzeug und rannte über einen Fußweg 
in Richtung Huchenstraße. Der rüstige 
Kollege nahm trotz seiner 75 Jahre die 
Verfolgung auf. Vermutlich ist der Täter 
in der Huchenstraße im Gebäude mit der 
Hausnummer 43 oder 45 verschwunden. 
Wir bitten daher alle Kollegen mit Fahr -
ten zu den genannten Adressen, beson -
ders achtzugeben und gegebenenfalls 
Vorkasse der geschätzten Fahrkosten zu 
verlangen. Sollten Sie eine der unten ge -
zeigten Personen erkennen, wenden Sie 
sich bitte an den Vorstand der Genossen -
schaft. (FK) 
Abzocke 
Aus gegebenem Anlass müssen wir er -
neut vor dem meist ungewollten Ab -
schluss von Verträgen für sogenannte 
gewerbliche Verzeichnisse oder anderen 
Auskunftsdateien warnen. Besonders die 
Firma „Gewerbeauskunft-Zentrale.de“ 
verschickt Registrierungsangebote oder 
bittet um Ergänzungen und Korrekturen 
von Daten. Erst im Kleingedruckten ist zu 
lesen, dass für den Basiseintrag ein Mar -
ketingbeitrag von jährlich 569,06 Euro 
inklusive Umsatzsteuer fällig wird. Wir 
müssen bezweifeln, dass die Kosten für 
die angebotenen Leistungen im gesunden 
Verhältnis für einen Taxiunternehmer ste -
hen. Bitte prüfen Sie daher entsprechende 
Angebote sorgfältig, bevor Sie derartige 
Schreiben beantworten. (FK) 
Auf geht’s zum
2. Pullman Taxi-Stammtisch! 
Taxi München goes Pullman Munich:
am Montag, 10. September 2012 von 
12.00 Uhr bis 14.30 Uhr lädt das Team 
vom Pullman Munich zum 2. offiziellen 
Taxi-Stammtisch in der Theodor-Dom -
bart-Str. 4 ein. Bei einer zünftigen Brot -
zeit können Sie sich mit den Münchner 
Taxlerinnen und Taxlern austauschen 
und erfahren mehr über den weiteren 
Umbau im Pullman Munich. Aufgrund 
begrenzter Teilnehmerzahl bitten wir Sie, 
sich bis zum 06. September bei Vanessa 
Brendel telefonisch unter (089) 36099 
6663 anzumelden. Natürlich gibt es auch 
diesmal einen Hotelgutschein zu gewin -
nen. Das Team vom Pullman Munich 
freut sich auf Ihr zahlreiches Erscheinen 
und wünscht ein paar angenehme 
Stunden. (TK) 
Datenfunk-Tipps 
Wir geben Ihnen immer wieder Tipps
und Hinweise, die bei der Nutzung Ihres 
Datenfunks zu beachten sind. In diesem 
Monat erläutern wir Ihnen notwendige 
Änderungen in der Software (Version 
1.140.0.21) hinsichtlich der Kreditkarten -
abrechnung.
Welches sind hierfür die wichtigsten 
Neuerungen in der Version 1.140.0.21? 
Die Kreditkarteninstitute geben ab sofort 
allen, die Kreditkarten abrechnen, zwin -
gend vor, dass auf beiden (!) Kreditkartenbelegen, also für Annehmer und 
Karteninhaber nicht mehr die volle Kre -
ditkartennummer sichtbar sein darf. Es 
sind zukünftig auf beiden Belegen nur die 
letzten 4 Ziffern sichtbar (siehe grün 
markiertes Feld auf der Quittung-Abbil -
dung). Dies hat natürlich zur Folge, dass 
wir Kreditkartentransaktionen, die nicht 
funktionierten, im Nachgang nicht mehr 
– wie bisher – nachbuchen können. 
Daher ist von besonderer Wichtigkeit, 
dass Sie einige Punkte bei Kreditkarten -
transaktionen beachten: 
Zum einen sollten Sie immer darauf 
achten, dass der Beleg, der nach erfolg -
reicher Transaktion automatisch aus 
Ihrem Drucker kommt, nicht den Vermerk 
„OFFLINE! – kein Abrechnungsbeleg“ 
Die Genossenschaft 
Tätigkeitsschwerpunkte
Verkehrsrecht, Unfallabwicklung, 
Bußgeld- und Führerscheinangelegenheiten, Kauf- und Gewährleistungsrecht.
Langjährige Erfahrung in der 
Unfallabwicklung im Taxigewerbe
Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH 
Bavariaring 9/II - Concordiahaus
80336 München T . 089 / 53 29 51 - 0 
F . 089 / 53 24 29 . voigt@kanzlei-voigt.de

Seite 13

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13 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
(siehe rot markiertes Feld auf Quittung- 
Abbildung) hat und, falls dieser Vermerk 
nicht erscheint (was der Regelfall ist), an -
statt dieses Eintrags eine Genehmigungs -
nummer erscheint. Diese Genehmigungs -
nummer darf nicht „0“ sein; dies wäre 
gleichbedeutend mit der Ablehnung der 
Kreditkarte. Trifft einer der beiden aufge -
führten Fehlermeldungen auf Sie zu, 
dann müssten Sie eine ordnungsgemäße 
Quittung mit vollständiger Kreditkarten -
nummer und Gültigkeitsdatum dieser 
Kreditkarte ausfüllen und sich vom Fahr -
gast unterschreiben lassen. Diese Quit -
tung können Sie dann in unserer Buch -
haltung einreichen und wir können den 
Betrag für den entsprechenden Tag beim 
Kreditinstitut nachbuchen. 
Eine letzte Anmerkung noch zum Schluss: 
Alle Datenkarten sind wegen immer noch 
sehr hoher Datenkosten im Ausland für 
internationales Roaming gesperrt; dies 
bedeutet natürlich auch für Kreditkarten -
zahlungen, dass diese nur innerhalb 
Deutschlands abgewickelt werden kön -
nen. (NL) 
Die Genossenschaft 
Streiflicht des Aufsichtsratsn 
Freizeit = Wartezeit? 
Wartezeit = Freizeit? 
Was liegt näher als sich im Sommer 
mit dem Thema Freizeit zu beschäfti -
gen? Wie oft stellen wir uns selber die 
Frage: mehr Arbeit oder mehr Freizeit? 
Arbeitspsychologen hätten eine klare 
Antwort auf der Hand. Wer arbeitet, 
muss auch freizeiten. Nur wie viel, 
darüber streiten sich die Gelehrten. 
1950 kamen auf 2.700 Arbeitsstunden 
1.600 Stunden Freizeit. Bereits im Jahr 
1990 mussten wir jährlich nur noch 
2.000 Stunden arbeiten und hatten 
2.100 Stunden Freizeit. Bis 2010 redu -
zierte sich die Arbeitszeit sogar auf 
1.660 Stunden bei 2.300 Mußestunden 
(Quelle: B.A.T.-Freizeit-Institut). Wobei 
dazu anzumerken ist: Freizeit bedeutet 
keineswegs nur frei von Arbeit zu 
sein. Ein Teil beansprucht z.B. der 
Schlaf oder dient dem Arbeitsweg und 
der Kindererziehung. Erst wenn diese 
Stunden von der durchschnittlichen 
16-stündigen Nichtarbeitszeit abgezo -
gen ist, kann der Rest als Freizeit im 
eigentlichen Sinne bezeichnet werden. 
Aber selbst mit dieser Einschränkung 
gilt: Wir haben immer mehr Freizeit. 
Was machen wir mit unserer Freizeit. 
Ein Forschungsinstitut ist der Sache 
nachgegangen und kam zu folgendem 
Ergebnis. Sechs Monate steht der 
Durchschnittsmensch vor roten Am -
peln (zu Fuß oder im eigenen Fahr -
zeug). Acht Monate seines Lebens ver -
bringt er damit, überflüssige Briefe zu 
öffnen. Gut ein Jahr ist er damit be -
schäftigt, verlegte Gegenstände zu su -
chen, und zwei Jahre mit dem Anrufen 
von Personen, die nicht da sind oder 
nicht an das Telefon gehen. Vier Jahre 
gehen für Hausarbeit drauf und vier 
Jahre für das Anstehen beim Einkau -
fen. Fünf Jahre seines Lebens wartet 
der Durchschnittsmensch in Behörden 
und ebenfalls fünf Jahre wartet er auf 
ein Taxi (Quelle: Deutsches Ärzteblatt). 
Zumindest was die Wartezeiten auf ein 
Taxi betreffen, muss die Statistik in 
den nächsten Jahren geändert werden. 
Unsere Untersuchungen haben näm -
lich gezeigt, dass unsere Fahrgäste 
heute deutlich weniger lange warten, 
als noch vor einigen Jahren. Das ist 
einer der Vorteile unseres Datenfunks. 
Aber liebe Kolleginnen und Kollegen, 
was ist denn mit unseren Wartezeiten? 
Gefühlt verbringen wir sicherlich viel 
zu viel Zeit mit Warten auf unsere 
Fahrgäste. Bei genauerer Betrachtung 
machen wir aber das eine oder andere 
Mal aus Wartezeit Freizeit.
Wir lesen Bücher, Zeitungen oder Zeit -
schriften. Der moderne Kollege greift 
dabei zu amazons „Kindle“ .Wir hören 
Musik, rauchen gemütlich eine Ziga -
rette, unterhalten uns mit Kolleginnen 
und Kollegen oder kartln eine Runde. 
Die Jüngeren spielen mit ihrem iPhone 
und andere wiederum telefonieren mit 
der Familie. 
Es liegt also an uns, was wir als Frei -
zeit definieren und wie wir Sie ver -
bringen. Dabei sollte wir auch im 
Hinblick auf unsere Gesundheit das 
Freizeiten nicht zu kurz kommen las -
sen und das Arbeiten nicht übertrei -
ben. In diesem Sinne hoffe ich, Sie 
hatten eine erholsame Urlaubszeit und 
können ausgeruht in die zweite Hälfte 
Ihrer Jahresarbeitszeit starten. 
Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte und 
stets eine unfallfreie Fahrt. 
Mit kollegialen Grüßen 
Ihre 
Christine Reindl 
Aufsichtsratsvorsitzende

Seite 14

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14 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Der Landesverband 
- Autoteile München
St. Johann-Str. 23-25 · 80999 München
Tel. 089 / 50 20571 
Öffnungszeiten: 
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Blitzatlas 
Der Verein Mobil in Deutschland e.V. veröffentlich bereits zum 
sechsten Mal seinen Blitzatlas. Dieses Jahr hat sich der Automo -
bilclub neben München auch die Radarfallen in Berlin zur Brust 
genommen und sie nach ihrer Berechtigung bewertet. Dabei wurde 
die Frage aufgeworfen, ob viele der mobilen Radarkontrollen ge -
rechtfertigt sind. Nach offiziellen Quellen dienen Geschwindig -
keitsmessungen ausschließlich der Sicherheit von Verkehrsteilneh -
mern und Autofahrern und verfolgen keine wirtschaftlichen 
Interessen. Mobil in Deutschland e.V. hat in den vergangenen 
Monaten einige tausend Blitzmeldungen untersucht und die 
TOP 10 der Blitzstraßen mit der Unfallhäufigkeit gegenüber ge -
stellt. Das Ergebnis ist erschreckend: In München gibt es gerade 
einmal 4 Überschneidungen, in Berlin sogar nur eine. Daher 
braucht es nicht wundern, wenn 92% der Bürger glauben, dass
es bei Radarkontrollen nicht vorrangig um die Sicherheit geht. 
85% der Befragten wollten sogar, dass Radarkontrollen, die einen 
wirtschaftlichen Zweck verfolgen, gesetzlich unterbunden wer -
den. Der Automobilclub fordert daher die Politik und den Bun -
desverkehrsminister auf, hier Rechtssicherheit zu schaffen und 
Radarkontrollen endlich auf klare gesetzliche Grundlagen zu stel -
len, die einzig und allein der Verkehrssicherheit dienen dürfen. 
Wirtschaftliche Belange dürfen dabei absolut keine Rolle spielen.
Weiter Informationen erhalten Sie auf der Homepage von Mobil 
in Deutschland e.V. unter: www.mobil.org (FK) 
Aus dem TAXIKURIER,
September 2006 
Leider gibt es immer wieder 
Kollegen, die trotz vielfacher 
Ermahnungen in diversen
Artikeln vergangener Ausgaben 
des TAXIKURIER, nach wie vor 
die direkt an Taxistandplätze 
angrenzenden Privatgrund -
stücke mit harnstoffhaltigen 
Flüssigkeiten kontaminieren. 
Dies ist nicht nur abstoßend, sondern auch in höch -
sten Maße ignorant, da es im Stadtgebiet genügend 
Möglichkeiten (Hotels, Gaststätten, …) gibt, dieses Be -
dürfnis regelgerecht zu befriedigen. Die Stadt Mün -
chen ahndet dies inzwischen auch „gebührend“, nicht 
nur während des Oktoberfestes. Eine andere „Unsitte“ 
ist das NICHT-NACHFAHREN am Taxistandplatz. 
Gemäß § 3 der Taxiordnung der Landeshauptstadt 
München heißt es:
(1) Unbesetzte Taxis sind in der Reihenfolge ihrer 
Ankunft an den Standplätzen bereitzustellen.
Soweit Nachrückplätze vorhanden sind, dürfen 
Standplätze unmittelbar nur angefahren werden, 
wenn der Nachrückplatz unbesetzt ist. 
(2) Jede Lücke ist unverzüglich durch Nachrücken 
des nächsten Taxis aufzufüllen. 
(3) Auf Standplätzen aufgestellte Taxis müssen durch 
Anwesenheit der Fahrer stets fahrbereit sein. 
Gerade gegen die Punkte (2) und (3) wird ständig ver -
stoßen. Zwar ist der Beruf des Taxifahrers ein sehr 
kommunikativer, das Gespräch der Fahrer oder Unter -
nehmer untereinander an Standplätzen darf auch 
nicht unterschätzt werden. Nur sollte es natürlich 
nicht dazu führen, dass Lücken entstehen, aufgrund 
derer andere Kollegen am Standplatz nicht „landen“ 
können und somit weiterfahren müssen, oder sich 
„illegal“ (überzählig – außerhalb des Standplatzes) 
bereitstellen müssen. Ein anderes Manko ist das abge -
sperrte, fahrerlose Taxi am Standplatz, das ebenfalls 
das Auffüllen oder Nachrücken am Standplatz ver -
hindert. Oftmals gibt es hierfür triviale Gründe 
(Toilette, Brotzeit holen, …); nur sollte man auch hier 
darauf achten, das Fahrzeug ggf. offen zu lassen und 
seinen Vorder- oder Hintermann darum zu bitten, das 
Fahrzeug nachzufahren.
Wenn man diese Kleinigkeiten beachtet, kann man 
erstens das Miteinander stärken und zweitens unnöti -
gen Stress während einer ohnehin meist anstrengen -
den Schicht verhindern. (NL) 
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren 
Dauerbrenner: Verhalten 
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TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
§ Nicht unter Wert verkaufen
§ Der Papst in München 
Alle Infos zum Mega-Ereignis
§ Essen auf Rädern
Rund um den Flughafen
§ Die guten Geister der Genossenschaft
Im Gespräch mit Alfred Huber
Transporte im Taxi

Seite 15

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15 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
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Raststätten nur mittelmäßig (ADAC Motorwelt 7/2012) 
33 Mal „gut“, 27 Mal „ausreichend“, fünf Mal „mangel -
haft“: Das sind die Ergebnisse des Rastanlagen-Tests, 
den der ADAC mit europäischen Partnern gemacht hat. 
Überprüft wurden 65 Betriebe entlang wichtiger Reiserouten in 13 Ländern. Testsieger ist die Anlage Wörther -
see in Österreic h/A2, Deutschland-Sieger das Rasthaus 
Irschenber g/ A8. (PR) 
§ Ausführliche Ergebnisse unter 
www.adac.de/rastanlagen 
Zu viel Sprit – Auto zuück (ADAC Motorwelt 7/2012) 
Verbraucht ein Fahrzeug mehr Kraftstoff, als es der Her -
steller angibt, gilt dies als Mangel. Der Käufer kann das 
Auto zurückgeben. Das hat das Landgericht Bochum 
entschieden (AZ I 40250/10). Ein Mann kaufte in einem 
Bochumer Autohaus einen Renault Scénic, der laut 
Herstellerangeben zwischen 6 und 10 Liter Super auf 
100 Kilometer verbrauchen sollte. In Wirklichkeit musste 
er jedoch für die Strecke durchschnittlich 12,5 Liter Su -
per tanken. Ein Gutachten bestätigte, dass der Verbrauch 
des Autos auch unter Laborbedingungen 12 bis 14 Pro -
zent über den Herstellerangaben lag. Das Landgericht 
Bochum entschied daraufhin, dass der Käufer „wegen 
erheblichen Sachmangels“ vom Kaufvertrag zurücktreten 
darf. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig – das Autohaus hat Berufung eingelegt. (PR) 
Steuerberater schützt vor Knast (Quelle: SZ vom 13.04.2012) 
Nur etwa jeder dritte Deutsche lässt seine Steuerer -
klärung vom Steuerberater machen. Zwei Dritteln der 
Bevölkerung droht demnächst das Gefängnis. Denn 
Steuerlaien, die in ihrer Erklärung Fehler begehen und 
zu wenig Steuern zahlen, werden künftig als Steuerhin -
terzieher angesehen. Jeder Bürger muss sich über seine 
steuerlichen Pflichten informieren – im Zweifel, indem 
er einen Steuerberater konsultiert. Wenn jemand zu we -
nig Steuern abführt, erübrigt sich die Diskussion, ob ein 
Vorsatz dahinter war oder nicht. Dieser Erlass des Bun -
desgerichtshofs freut die Steuerberater, denn nur der 
Gang dorthin garantiert völlige Sicherheit. (PR) 
Glückwunsch 
Gerhard Ausserbauer und Stelio Angelokastritis waren 
die Schnellsten. Die beiden Kollegen haben je 2 Karten 
für „Zärtliche Machos“ am 6. August in der Komödie im 
Bayerischen Hof gewonnen. Die Aufführung läuft noch 
bis zum 18. September 2012. (PR) 
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Dicker Mann“! 
Unser Manfred Kraus hat das Stichwort „Tiere im Taxi“ 
wieder einmal anders interpretiert. Schicken Sie uns doch
bis spätestens 11. September 2012 einen passenden Text zu 
diesem Motiv. Vielleicht gewinnen Sie obigen Preis.
(Adressen siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! (PR) 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Seite 16

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16 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Titelthema 
Für viele Mitmenschen sind Haustiere die wichtigsten Bezugspersonen. Sie akzeptieren ihren Besitzer bedingungslos, kommen nicht 
in die Pubertät und sind mangels Alternativen normalerweise „treu bis in den Tod“ . 
Tiere im Taxi 
Die meisten Haustiere leben üblicherweise 
in der Wohnung oder auf dem Grund -
stück des Besitzers. Lediglich wenn es 
einmal zum Tierarzt oder in die Tierklinik 
geht, stellt sich die Frage der Beförde -
rung. Hunde hingegen werden oft in der 
Öffentlichkeit mitgeführt und begleiten 
ihre Besitzer auch im Auto oder im Taxi. 
Im Personenbeförderungsrecht gilt eine 
generelle Beförderungspflicht auch für 
mitgeführte Haustiere. Das Personenbe -
förderungsgesetz (PBefG) schreibt in § 22 
vor: „Der Unternehmer ist zur Beförde -
rung verpflichtet, wenn
1. die Beförderungsbedingungen einge -
halten werden,
2. die Beförderung mit den regelmäßig 
eingesetzten Beförderungsmitteln 
möglich ist und
3. die Beförderung nicht durch Umstän -
de verhindert wird, die der Unterneh -
mer nicht abwenden und denen er 
auch nicht abhelfen kann.“ 
Die Verordnung über den Betrieb von 
Kraftfahrunternehmen im Personenver -
kehr (BOKraft) präzisiert dieses Thema in 
§ 15.1: „Der Fahrgast hat Sachen (Hand -
gepäck, Reisegepäck, Kinderwagen) so 
unterzubringen und zu beaufsichtigen, 
dass die Sicherheit und Ordnung des Be -
triebs durch sie nicht gefährdet und an -
dere Fahrgäste nicht belästigt werden 
können. Satz 1 gilt auch für Tiere; sie 
dürfen nicht auf Sitzplätzen unterge -
bracht werden. ...“ . 
Beförderungspflicht für mitgeführte Tiere 
besteht also solange, wie Sicherheit und 
Ordnung des Betriebes nicht gefährdet 
sind und keine anderen Vorschriften ver -
letzt werden. In den letzten Jahren hat es 
allerdings eine Entwicklung von Recht -
sprechung und Verwaltungspraxis gege -
ben zu einer stärkeren Berücksichtigung 
der §§ 22 und 23 der Straßenverkehrsord -
nung (StVO), die die Sicherung von 
Ladung und damit auch Tieren in Fahr -
zeugen vorschreiben. 
Ausgangspunkt war ein Gerichtsurteil vor 
mehreren Jahren, bei dem ein Fahrzeug -
führer wegen mangelhafter Ladungssi -
cherung verurteilt wurde. Bei einem Ver -
kehrsunfall war ein auf dem Rücksitz 
sitzender Hund nach vorne geschleudert 
worden und hatte dem Beifahrer das Ge -
nick gebrochen.
Mittlerweile gab es mehrere Fälle, in de -
nen wegen ungenügender Sicherung von 
Tieren Bußgelder verhängt und Punkte in 
Flensburg verteilt wurden. Dadurch ist ei -
ne erhebliche Verunsicherung zum Thema 
„Tiertransport im Taxi“ entstanden. Die 
Gesetzeslage ist alles andere als eindeutig. 
Aus dem Personenbeförderungsrecht 
lassen sich folgende Aussagen ableiten: 
§ Der Fahrgast ist berechtigt, Tiere ins 
Taxi mitzubringen 
§ Der Fahrgast ist für die sichere Unter -
bringung von Tieren verantwortlich 
§ Da im Taxi üblicherweise eine zusam -
men gehörende Gruppe fährt, wird 
das Problem der Belästigung anderer 
Fahrgäste nicht auftreten. Wohl aber 
darf durch die Mitnahme von Tieren 
keine Gefährdung der Sicherheit und 
Ordnung des Betriebes entstehen 
§ Tiere dürfen nicht auf den Fahrzeugsitzen untergebracht werden. 
Der Taxifahrer wiederum wird von der 
Straßenverkehrsordnung (StVO) in § 22.1 
zur Sicherung der Ladung (damit auch 
von Tieren) verpflichtet: 
„Die Ladung einschließlich Geräte zur La -
dungssicherung sowie Ladeeinrichtungen 
sind so zu verstauen und zu sichern, dass 
sie selbst bei Vollbremsung oder plötzli -
cher Ausweichbewegung nicht verrut -
schen, umfallen, hin- und herrollen, 
herabfallen oder vermeidbaren Lärm er -
zeugen können. Dabei sind die anerkann -
ten Regeln der Technik zu beachten.“ Was 
diese „anerkannten Regeln der Technik“ 
sind, darüber gibt es in der Verordnung 
keine Aussage.
Beim Googeln im Internet herrscht in 
entsprechenden Forumsbeiträgen Einig -
keit, dass Tiere in Transportkisten im Kof -
ferraum eines Kombis unproblematisch 
sind. Als weitere Lösung wird das An -
schnallen von Hunden auf dem Sitz mit -
tels spezieller Geschirre empfohlen. Diese 
Lösung ist aber im Taxi aufgrund BOKraft 
§ 15.1 nicht möglich, da Tiere „nicht auf 
Sitzplätzen untergebracht werden“ dür -
fen. Eine Möglichkeit wäre das Befestigen 
von Hunden mittels eines entsprechenden 
Geschirres an den Zurrösen (Befesti -
gungsringen) im Laderaum. 
Spätestens hier werden Fahrgäste mit 
Hunden verständnislos reagieren. Allein 
schon die Gleichsetzung ihres Tieres mit 
Gepäck, also Sachen, werten viele Tierbesitzer als einen persönlichen Angriff. 
Das „Fesseln“ oder „Einsperren“ ihres 
Lieblings wird aus ihrer Sicht schwerer 
wiegen als die Verletzung ihrer eigenen 
körperlichen Unversehrtheit. Die mögli -
cherweise entstehenden Diskussionen 
Foto: istockphoto.com

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17 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
können dann nur noch durch den Hin -
weis auf § 14 BOKraft beendet werden, in 
dem steht: „(1) Die Fahrgäste haben sich 
bei der Benutzung der Betriebsanlagen 
und Fahrzeuge so zu verhalten, wie es die 
Sicherheit und Ordnung des Betriebs ... 
gebieten. Anweisungen des Betriebsper -
sonals ist zu folgen. … (4) Verletzt ein 
Fahrgast trotz Ermahnung die ihm oblie -
genden Pflichten …, kann er von der 
Beförderung ausgeschlossen werden.“ 
In StVO § 23.1 werden die Pflichten des 
Fahrzeugführers noch erweitert: 
„Der Fahrzeugführer ist dafür verantwort -
lich, dass seine Sicht und das Gehör nicht 
durch die Besetzung, Tiere, die Ladung, 
Geräte oder den Zustand des Fahrzeugs 
beeinträchtigt werden. Er muß dafür 
sorgen, dass das Fahrzeug, der Zug, das 
Gespann sowie die Ladung und die Besetzung vorschriftsmäßig sind und dass 
die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs
durch die Ladung oder die Besetzung
nicht leidet.“
Dies bedeutet, dass der Fahrer immer in 
der Verantwortung bleibt, auch wenn der 
Fahrgast das Tier selbst sichert. Wenn der 
Fahrgast während der Fahrt das Tier aus 
dem Koffer nimmt oder aus der Siche -
rung löst, bleibt die Verantwortung dafür 
beim Fahrer. Aufgrund der dann entste -
henden Gefahr für die Sicherheit und 
Ordnung des Betriebes müsste in diesem 
Fall die Fahrt sofort abgebrochen werden. 
Diese Verantwortung ist für uns Taxifah -
rer nicht nur eine abstrakte Größe. Im 
derzeit gültigen bayerischen Bußgeldka -
talog werden für unzureichende Ladungs -
sicherung Bußgelder und Punkte in
der Verkehrssünderkartei in Flensburg 
ausgelobt. 
Rainer Männicke, Erster Polizeihaupt -
kommissar in der Verkehrsabteilung des 
Polizeipräsidiums München, schreibt 
dazu:
Es sind derzeit folgende Tatbestandsnummern des Bußgeldkataloges Bayern 
einschlägig und gültig: 
§ (122100) Sie unterließen es, die 
Ladung des Kraftfahrzeugs verkehrssicher zu verstauen. 
Verwarnungsgeld: 35 Euro (Verwar -
nung). Laut Rundschreibensammlung 
der Zentralen Bußgeldstelle wird
jedoch ein Bußgeld in Höhe von 
40 Euro festgesetzt und es gibt einen 
Punkt. 
§ (122608) Sie unterließen es, die 
Ladung des Kraftfahrzeugs verkehrssicher zu verstauen und gefährdeten 
dadurch Andere. 
Bußgeld: 50 Euro, Punkte: 3 
§ (122609) Sie unterließen es, die 
Ladung des Kraftfahrzeugs verkehrssicher zu verstauen. Es kam zum 
Unfall.
Bußgeld: 60 Euro, Punkte: 3 
Bußgelder zwischen 40 und 60 Euro allei -
ne sind für uns schon kein Pappenstiel. 
Durch die Auslobung von Punkten wird 
die Sache existenzbedrohend. Kein Fahr -
gast kann uns einen drohenden Verlust 
der Fahrerlaubnis ausgleichen. Hinzu 
kommt, dass die Problematik unzurei -
chend geregelt ist und es einen weiten 
Ermessensspielraum bei einer Polizeikon -
trolle oder einem Gerichtsverfahren gibt. 
Rainer Männicke vom Polizeipräsidium 
München sieht die Sachlage folgender -
maßen: „Nachdem gem. § 15 BOKraft 
Tiere nicht auf Sitzplätzen unterge -
bracht werden dürfen, ist das Hauptpro -
blem eigentlich schon erledigt. Wie in 
manchen Privat-Pkw zu sehen ist, könnte 
man so manchen auf einem Sitz aufrecht 
sitzenden Schäferhund schon fast als 
Passagier bezeichnen.
Das größte Problem dürfte der Platz des 
Beifahrers sein. Ein Meerschweinchen im 
Transportkäfig zwischen den Beinen des 
Fahrgastes sollte kein Problem sein. 
Wenn Frauchen vorne ihren Pinscher, der 
den Kopf aus einer Tasche heraus reckt, 
auf dem Schoß gut festhält, wird wohl 
auch keine Gefahr für den Taxifahrer 
selbst entstehen. Problematischer wäre 
eine Katze auf dem Arm. Hier könnte das 
Tier unvermittelt zum Fahrer hinüber 
springen. Dieser Fall wäre wohl nicht zu 
akzeptieren. 
In Fällen, in denen Tiere oder Transport -
behälter auf dem Schoß des Beifahrers 
transportiert werden, ist der Beifahrerairbag zu beachten. Er müsste dann 
abgeschaltet werden, was aber zu einer 
deutlichen Verschlechterung der Ver -
kehrssicherheit des Beifahrers führt.
Dies können wir nicht unterstützen. 
Besser wäre es, das Tier entweder in den 
Fußraum oder in einer Transportbox
in den Transportraum des Fahrzeugs zu 
verfrachten. 
Auf Rücksitzen wird es wohl kein Pro -
blem sein, solange die Tiere aus Trans -
portbehältnissen, die für diese Fahrt auch 
geeignet sein müssen, nicht entweichen 
können. Sie müssen ausreichend fixiert 
werden. 
In geschlossenen Kofferräumen verbietet 
sich eigentlich der Transport von Tieren 
aus tierschutzrechtlichen und tierethi -
schen Gründen. Es müssten schon Tiere 
sein, denen der Transport in Dunkelheit 
nichts ausmacht. Hier können wir uns 
höchstens Schlangen und Spinnen in 
völlig geschlossenen Behältnissen 
vorstellen.
In Laderäumen und auf Ladeflächen müs -
sen „Ladungssicherheit“ und Tierschutz in 
Einklang gebracht werden. Für größere 
Tiere wie z. B. Schäferhunde gibt es 
Geschirre, mit denen das Tier sicher im 
Laderaum fixiert werden kann, ohne bei 
einer Bremsung gewürgt zu werden. Zu -
sätzlich sollte ein entsprechendes Lade -

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18 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
raumgitter montiert sein, damit das Tier 
nicht über die Lehnen der Rücksitze ge -
schleudert werden kann. Ob hierzu ein 
Gepäcknetz ausreicht, liegt an dessen 
Konstruktion. Tiere sollten grundsätzlich 
in geschlossenen Behältnissen unterge -
bracht und diese wiederum mittels Gurten 
befestigt werden.
Diese Ausführungen können nur ein 
grober Abriss der Problematik und ein 
Anhalt zur Frage des Transports von Tie -
ren in Taxis sein. Es wird immer der Ein -
zelfall zählen. Jedenfalls dürfen die Si -
cherheit des Fahrers, seiner Fahrgäste und 
die Unversehrtheit des Tieres nicht mehr 
in Gefahr sein, als dies im täglichen 
Straßenverkehr unvermeidbar ist.“ 
Ein besonderes Thema sind Blindenführ -
hunde. Sie sind üblicherweise sehr gut 
erzogen und kennen ihren Platz im Auto. 
Mit ihren Besitzern gibt es keine Diskus -
sionen, ob Hunde die besseren Menschen 
sind. Daniela Noppeney, Referentin für 
Öffentlichkeitsarbeit des Bayerischen 
Blinden- und Sehbehindertenbundes e.V., 
schreibt: „Soweit wir wissen, gibt es keine 
speziellen Regelungen zum Thema ,Siche -
rung von Blindenführhunden im PKW‘ . 
Unser Referent für Führhundangelegen -
heiten Robert Böhm, der selbst einen 
Blindenführhund hat, empfiehlt, den 
Hund im Fußraum des Beifahrers zu plat -
zieren, da er dort am sichersten aufgeho -
ben ist. Uns ist in diesem Zusammenhang 
kein kritischer Fall bekannt. Herr Böhm 
rät Fahrgästen, bei einer Taxibestellung 
darauf aufmerksam zu machen, dass sie 
einen Blindenführhund mit sich führen. 
Dazu besteht allerdings von Seiten der 
Fahrgäste keine Verpflichtung.“ 
Frank Kuhle, Vorstand der Taxi München 
e.G., sieht die Situation folgendermaßen: 
„Wer seinen Hund oder seine Katze im 
Taxi mitnehmen möchte, kann das tun, 
soweit dadurch die Sicherheit des Be -
triebs nicht gefährdet und andere Fahrgäste nicht belästigt werden. Allerdings 
schreibt das Gesetz vor, dass Tiere nicht 
auf den Sitzplätzen transportiert werden 
dürfen. Einige Tarifordnungen sehen 
darüber hinaus auch Zuschläge für den 
Transport der Tiere vor.“ 
In der Verordnung der Landeshauptstadt 
München über den Taxitarif (Tariford -
nung, kurz TTO) ist für den Bereich der 
Landeshauptstadt München die Höhe der 
Zuschläge für mitgeführte Tiere in § 3.2 
festgesetzt: 
Blindenhund: frei
Jedes frei transportierte Tier: 0,60 Euro
Je Transportbehälter oder Käfig: 0,60 Euro 
Wenn also in einer Transport-Kiste meh -
rere Meerschweinchen oder Katzen mit -
fahren, wird der Zuschlag von 60 Cent 
nur einmal fällig. 
Der Fahrgast ist laut BOKraft § 15.1 für 
die sichere Unterbringung seines Tieres 
selbst verantwortlich. Er muss also die 
Vorrichtungen zur Sicherung (Transport -
kiste, Geschirr) selbst mitbringen. Eine 
Pflicht des Taxifahrers zum Vorhalten 
entsprechender Einrichtungen gibt es 
nicht. Bei einem Gepäcknetz oder Lade -
raumgitter ist die Vorschrift der Verord -
nung der Landeshauptstadt München 
über das Taxigewerbe (Taxiordnung, kurz 
TO) § 5.4, Satz 2, zu beachten: „Der Fahr -
gastraum sowie der Gepäckraum des Ta -
xis muss uneingeschränkt nutzbar sein.“ 
Ein Fahrgast kann bei einem Kombi oder 
Taxibus verlangen, dass die Rückbank 
zum Gepäcktransport umgelegt wird. Eine 
Vorrichtung, die nur mit großem zeitli -
chen Aufwand oder unter Zuhilfenahme 
von Werkzeug auszubauen ist, ist deshalb 
im Taxi nicht praktikabel. 
Im Handbuch zu Recht und Betriebspra -
xis (Grätz/Meissner, Taxi und Mietwagen, 
S.97) ist folgender Sonderfall erwähnt: 
Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts 
Hamm vom 5.3.1992 musste ein Taxifah -
rer ein eigentlich wegen Verweigerung 
der Tiermitnahme fälliges Bußgeld nicht 
zahlen, weil bei einem großen Hund (in 
diesem Fall ein Schäferhund) eine Ge -
fährdung von „Sicherheit und Ordnung 
des Betriebes“ nicht auszuschließen war; 
dieses Tier sei durch sein äußeres Erschei -
nungsbild in der Lage, einen Menschen 
einzuschüchtern und zu verunsichern. 
Denn nicht nur gesundheitliche Gründe 
wie Allergiereaktionen auf Hundehaare, 
sondern auch Angst vor Hunden könne 
einen Fahrer in seiner Fähigkeit zur si -
cheren Fahrzeugsteuerung beeinträchti -
gen. Je höher der Gefährlichkeitsgrad des 
mitgeführten Tieres einzuschätzen sei, 
umso geringere Anforderungen seien an 
die Überwindung der Angst des Taxifah -
rers zu stellen. 
Man kann sagen, dass wir als Taxifahrer 
einem Gewirr von Vorschriften ausgesetzt 
sind, die sich nur teilweise gleichzeitig 
erfüllen lassen. Dem Autor sind zu die -
sem Thema keine höchstrichterlichen 
(und damit für Kontrollorgane und Ge -
richte verbindlichen) Entscheidungen be -
kannt. Wir müssen also in jeder aktuellen 
Situation neu entscheiden und riskieren 
bei jeder Entscheidung, dass anschließend 
Horden von Juristen in monatelangen 
Verfahren diese Entscheidungen zer -
pflücken. 
Festzuhalten ist, dass es im Bereich „Tier -
transport im Taxi“ eine Marktlücke gibt. 
Seitdem Eva-Maria Hiebel (Tiertaxi, vor -
gestellt im Taxikurier vom September 
2007) ihre Taxikonzession 2933 abgege -
ben hat, existiert in München kein Taxi -
unternehmen mehr, das den fachgerech -
ten Transport von Tieren (mit Fahrgast 
oder ohne Begleitung) als besondere 
Kompetenz anbietet. Der Tiertransport 
ohne Fahrgastbeförderung unterliegt 
nicht dem Personenbeförderungsrecht, es 
gibt hier also keine Beförderungspflicht. 
Er ist uns aber auch nicht verboten. Da -
mit ist es für interessierte Unternehmer 
möglich, sich durch ein entsprechendes 
Angebot ein Alleinstellungsmerkmal zu 
sichern. Wenn ein solches Angebot be -
kannt ist, wird die Zentrale der Taxi 
München e.G. anfragende Kunden gerne 
darüber informieren. 
Quellen: 
BGB:
www.gesetze-im-internet.de/bgb/index.html 
PBefG:
www.gesetze-im-internet.de/pbefg/index.html 
BOKraft:
www.gesetze-im-internet.de/bokraft_1975/index.html 
StVO:
www.gesetze-im-internet.de/stvo/index.html 
TO: www.muenchen.info/dir/recht/400/400_2003 -
0129.htm 
TTO: www.muenchen.info/dir/recht/410/410_2010 -
1110.htm 
Literatur:
Grät z/ Meissner, Taxi und Mietwagen 
Verlag Heinrich Vogel, 2. Auflage 2008, S. 96/97 
Meissne r/ Mattern, Das Taxiunternehmen in der Praxis, 
Verlag Heinrich Vogel, 18. Auflage 2008, S. 31/32 
Dr. Gerhard Hole: BO Kraft Kommentar,
Verlag Heinrich Vogel, 21. Auflage 2008, S. 40/41

Seite 19

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19 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Kleinanzeigen- 
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TAXIKURIER 
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TAXIKURIER. Dieses Heft wird ein ganz Besonderes und dementsprechend sorgfältig vorbereitet.
Als Geschenk an unsere Leser und Taxler sind in dieser Ausgabe alle Kleinanzeigen kostenlos. Benutzen Sie bitte nachstehendes 
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Geschenk an alle Leser! 
Bitte in Druckbuchstabe ausfüllen. Leerzeichen beachten. Anzeigenschluss 05. 09. 2012 
München-Splitter Motiv des Monats 
§ In den Räumen des „ K& K“ 
(Reichenbach 27) hat die „Bar 
Reichenbach“ eröffnet. Wer will, 
kann für 10.000 Euro eine jährliche „Flatrate Gin“ erwerben. 
§ „Nikkii“ ist der Name des neuen 
Clubs in der Leopold 27 (ehemals 
„Babalu“). 
§ Das „Dukatz“ im Schäfflerhof 
schließt aufgrund der hohen 
Innenstadt-Mieten. Nachfolger 
wird Johann Rappenglück, der 
das Lokal umbenennen wird. 
§ Der Cord-Club schließt. Der 
Independent-Club war einer der 
Pioniere auf der „Feierbanane“ . 
(PR) 
„Goge“
fährt Taxi 
Gertraud Kraft von Autoglas Kraft hat den „Goge“-Bär kreiert und ein paar
Exemplare genäht. Sogar ein Buch über „Goge“ hat sie auf den Markt gebracht. 
Derzeit sucht sie einen Verleger … Wir wünschen viel Erfolg!

Seite 20

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20 
Mit großem Aufwand wurde letzthin im 
Altstadtringtunnel die Beleuchtungsanlage ausgetauscht, was besonders den 
Nachtfahrern durch permanente Sperrun -
gen sauer aufstieß. Dass die vorgesehenen 
Termine nicht eingehalten wurden: ge -
schenkt, kann passieren! Wer aber jetzt 
durch den Tunnel fährt und sich die 
neuen Leuchten anschaut, dem wird auf -
fallen, dass Nachhaltigkeit und in Folge 
davon Umweltfreundlichkeit so klein ge -
schrieben wurden, wie es nur ging. Denn 
was wurde eingebaut: die „guten alten“ 
Leuchtstoffröhren, deren Gasfüllungen 
alles außer ungefährlich sind – weshalb 
ja dem Normalmenschen (also auch Taxi -
fahrern) dringlich empfohlen wird, doch 
bitte künftig möglichst LED-Lampen zu 
verwenden. Dass ausgerechnet unsere 
sonst so umweltbetonte Landeshauptund Weltstadt glaubt, darauf verzichten 
zu können und nichts anderes als hoch -
problematischen Sondermüll verbaut, 
verwundert doch sehr. Nachhaltigkeit, 
Umweltfreundlichkeit und letztlich Spar -
samkeit sehen anders aus. Mal ganz ab -
gesehen davon, dass hier aufgrund von 
EU-Vorschriften auch noch der Einbau 
einer Mittelwand droht – und dann der 
ganze Sperrungs-Zinnober von vorne an -
fangen wird – von neuen Leuchten ganz 
zu schweige n…
Obwohl glücklicherweise nicht alle vor -
gesehenen Baumaßnahmen in Angriff 
genommen wurden, hat auch in diesem 
Sommer unser geliebtes Millionendorf 
wieder den Titel „Baustellenhauptstadt 
der Welt“ errungen und so kann für den 
Herbst diesbezüglich nicht wirklich mit 
Ruhe gerechnet werden. Denn einige der 
geplanten Termine werden sich verlän -
gern. Es sind wie stets allerlei Fernwär -
meleitungen (FW’en) und Glasfaserkabel 
zu verlegen, Trambahnschienen zu erneu -
ern und Fahrbahnen zu sanieren. Wenig -
stens darf im Umfeld der Wiesn eine bau -
stellenfreie Zone erwartet werden; dafür 
kann hier mit erhöhtem Rikscha-Aufkom -
men gerechnet werden.
Nachdem im hier vorliegenden Bericht 
nicht alle Baustellen einzeln erwähnt 
werden können, sei auf unsere Internet- 
Seite verwiesen, in der – jeweils ab Sams -
tag für die kommende Woche – en détail 
und natürlich ganz subjektiv (objektiv 
geht nicht) unter www.taxi-muenchen.de 
die Rubrik Taxigewerbe/Baustellenbericht 
alles Wissenswerte über unser Lieblings -
verdrussthema verzeichnet.
Innenstadt 
Noch bis zum Ferienende beglückt uns 
die Engstelle in der Lindwurmstraße, die 
in alten Stadtplänen als „Straße nach 
Italien“ benannt ist. Wohlmeinende Men -
schen (ADFC, Bund Naturschutz und so) 
wünschen, dass der gegenwärtige Pseu -
do-Radweg zwischen Ziemssen- und 
Kapuzinerstraße zur Dauereinrichtung 
werden soll. Das macht Sinn, vor allem 
wenn man sich die Zeiten des 16. oder 
17. Jahrhunderts zurückwünscht und 
wenn einem die zwangsläufig steigende 
Feinstaubbelastung schnurz und piepe ist. 
Dazu „passen“ Sanierungsarbeiten der 
Fahrbahnen am Sendlinger Tor und in 
der Papa-Schmid-Straße, die natürlich 
überhaupt nicht staufördernd sind und 
bis mindestens Mitte September reiche n…
Im Umfeld des Bahnhofplatzes muss 
weiterhin mit schmalen Fahrbahnen ge -
rechnet werden, da die Sanierung des
U-Bahnbauwerks eine langwierige Ange -
legenheit ist, die noch weit ins nächste 
Jahr dauert.
In der Sendlinger Straße gehen die Um -
bauarbeiten zur Fußgängerzone in die 
Endphase. Diese offenbar von Azubis 
betreute Baustelle sorgte schon für genü -
gend Spott – für knappe 100 m Straße 
braucht die Stadt über ein halbes Jahr zur 
Taxlers Baustellenbericht 
Baustelle nbericht Herbst 2012 
Umgestaltung. Auch Hackenstraße und 
Färbergraben sind weiterhin in Arbeit – 
hier wird das ehemalige SZ-Gelände 
umgestaltet. 
Auch die Tram beglückt uns: im Bereich 
Dachauer/Lothstraße steht für den Herbst 
der Einbau einer neuen Wendeschleife 
auf dem Plan. Hoffentlich findet das auch 
wirklich an diesem Ort statt – nicht, dass 
womöglich der Leonrodplatz gemeint ist 
und unser Standplatz verschwindet.
Norden 
Seit Mai und noch bis April 2013 läuft 
die Nachrüstung der Sicherheitstechnik 
im Petueltunnel. Das Ganze findet nachts 
statt, weil die Verkehrsbelastung in dem 
eh zu schmal gebauten Tunnel am Tag 
schon unbeschreiblich ist. Genau dieser 
Baumangel hat ja relativ schnell zu der 
„Tempo 50“-Beschränkung geführt. Und 
die Einhaltung dieser Vorschrift wird 
künftig überwacht – mit einer modernen 
Blitzanlage, wie sie schon im Richard- 
Strauss-Tunnel oder im Aubinger Tunnel 
erfolgreich tätig sind. Ich bin ganz be -
stimmt nicht für Raserei, aber erst 
schlecht bauen und dann abzocken ist 
Sch…
Zwischen Landshuter Allee und Rot -
kreuzplatz läuft bis Mitte September die 
Erneuerung der Trambahngleise. Die Be -
geisterung über solche Arbeiten war bei 
uns schon in den letzten Jahren nicht 
sehr ausgeprägt – und das war heuer kei -
nen Deut anders. München bleibt weiter -
hin „Toy-City“ und die Unzuverlässigkeit 
der neuen Trambahnen ist ja mittlerweile 
sprichwörtlich. Aber für ihr hochdefizitä -
res und reichlich Subventionen benöti -
gendes Lieblingsspielzeug tut die Stadt 
alles.
Dass sich die Arbeiten an der Überfahrt 
Georg-Brauchle-Ring/Landshuter Allee 
Nachhaltiges Wirtschaften – oder: Wo uns ein Licht aufgeht! 
20 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012

Seite 21

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bis Mitte September verlängern, ist keine 
wirkliche Überraschung – eher ein Ärger -
nis. Denn wo, wenn nicht an einer sol -
chen Stelle wird dem geneigten Kfz- 
Steuerzahler wieder einmal exemplarisch 
vor Augen geführt, dass solche Arbeiten 
wenn irgend möglich in Doppelschichten 
erledigt werden sollten. Es sei beiläufig 
erwähnt, dass die Zahl der hellen Tages -
stunden in Spitzenzeiten bei bis zu 16 
von 24 liegt – man nennt das übrigens 
Sommer! 
Osten 
In der Einstein- Höhe Steinhauser Straße 
müssen zwingend jetzt neue FW’en ver -
legt werden. Deshalb bleibt pro Richtung 
nur eine Spur frei. Der Termin dieser Ar -
beit harmonierte natürlich traumwandle -
risch sicher mit dem Chirurgen-Kongress 
Ende August. Den Zuschlag für diesen 
Kongress bekam unsere herausragende 
Landeshaupt- und Weltstadt wegen ihrer 
hervorragenden Infrastruktur! Und der 
Kongress war verdammt „gut“ (ähnlich 
wie es die expo-real ist) – also muss man 
seitens der Stadtverwaltung offenbar alles 
dazu tun, ihn so effizient wie möglich 
wieder loszuwerden. Der Hauptgrund für 
eine solche unverantwortliche Hand -
lungsweise dürfte wohl sein, dass die 
„Falschen“ damit Geld verdienen wollen 
– Taxifahrer, Gastronomen, Hoteliers, 
Geschäfte, Kaufhäuser und, ach ja – 
Arbeitsplätze hängen da auch dra n ... 
Die Sanierung der Grundwasserwanne in 
der Ifflandstraße läuft noch bis Anfang 
Dezember. Zur Verhinderung von nassen 
Reifen ist die Maßnahme sicher zu be -
grüßen und auf dem dann glatten Unter -
grund lässt sich der Stau zum Isarring
gut aushalten. Die ursprünglich als 
„anschließend“ angekündigte Fahrbahn -
sanierung ist in Teilen bereits erledigt – 
das hat man terminlich so vor die Som -
merferien gelegt, dass der Stau auf dem 
Isarring in der Rush Hour zeitweise schon 
am Olympiagelände begann.
In der Baumkirchner Straße zwischen 
Truderinger und Neumarkter Straße ist 
noch bis September der gesamte Besteck -
kasten stadtplanerischer Grausamkeiten 
ausgepackt worden. Ein „kompletter 
Straßenumbau“ dieses Abschnitts ist im 
Werden und das Ergebnis kann bei einer 
halbjährigen Bauzeit nur furchtbar sein. 
Dafür wird man dann gut radeln können 
– und spätestens im nächsten Winter 
haben die Radwege einen wirklichen 
Nutzen: als Zwischenlager für zu räu -
menden Schnee. Interessant in diesem 
Zusammenhang: Die eigentlich vorgese -
henen umständlichen Umleitungsstrecken 
werden von den geplagten Autofahrern 
nicht wirklich angenommen. In den dafür 
entdeckten Schleichwegen – münchenüblich meist Tempo-30-Straßen – finden 
gegenwärtig auffällig häufig Radarkon -
trollen statt. Und da soll man noch nette 
Worte für die Stadtverwaltung finden? 
Nicht wirklich! 
In der Effnerstraße wird noch bis Mitte 
kommenden Jahres (zwischen Norman -
nenstraße und Wahnfriedallee) ein neuer 
Abwasserkanal gebaut. Da dies glückli -
cherweise überwiegend unterirdisch 
passieren kann, halten sich die Behinde -
rungen an der Oberfläche in halbwegs 
erträglichen Grenzen. Dennoch treten 
örtlich „Inselbaustellen“ auf und in Höhe 
in Wahnfriedallee ist auswärts nur eine 
Spur frei. Im weiteren Verlauf der Straße 
(Föhringer Ring) läuft bis Mitte Septem -
ber die Sanierung der Brücke über die 
M 3 – wenigstens ging das ohne Voll -
sperrung ab. 
In der Graf-Lehndorff-Straße stehen noch 
bis Ende November Straßenbauarbeiten 
auf dem Programm. Damit die noch 
verbliebenen Galoppsport-Fans die Renn -
bahn Riem etwas besser erreichen kön -
nen, wird der Abschnitt Mittbacher-/Rie -
mer Straße erstmalig „richtig“ hergestellt. 
Es gibt eine Einbahnregelung in Richtung 
Süden und in der Gegenrichtung geht es 
über die Leibengerstraße voran. 
Schließlich werden noch in der Bad- 
Schachener-Straße zwischen Echardin -
ger- und Hechtseestraße neue FW’en ver -
legt. Oh mei… Es ist nur eine Spur frei, 
was vor allem dem nachmittäglichen 
Büroheimkehrer und zwangsläufig auch 
uns gewaltig auf die Nerven geht. 
Süden 
Nach wie vor ist das Riesenloch um den 
Luise-Kiesselbach-Platz mit seiner beispiellosen Slalomführung im gesamten 
Baustellenbereich die markanteste Bau -
stelle im Münchner Süden. Zwischenzeit -
lich sind die ersten Tunnelportale fertig -
gestellt, die einen sichtbaren Fortschritt 
der Bauarbeiten anzeigen und gleichzeitig 
den Weg in die unterirdische Zukunft 
weisen.
Doch auch Giesing hat einiges zu bieten. 
Noch bis weit in den September werden 
in der Werinherstraße, dem Tegernseer 
Platz und in der Ichostraße neue FW’en 
vergraben sowie Häuser ans FW-Netz an -
geschlossen. Und weil das noch nicht ge -
nug war, darf man sich noch bis minde -
stens Mitte Oktober in der Tegernseer 
Landstraße zwischen Ostfriedhof und Sil -
berhornstraße auf neue Trambahnschie -
nen freuen. Deren Verlegung geht mit 
den handelsüblichen Beschwernissen ein -
her. Ein einigermaßen geregelter und 
flüssiger Autoverkehr ist nicht nur jetzt 
nicht möglich (TeLa einwärts gesperrt!), 
er wird auch hinterher nicht mehr statt -
finden können. Das letztjährige Para -
debeispiel Cosimastraße spricht Bände 
und wenn man als Ergebnis das Schlech -
teste erwartet, wird man von unserer 
geliebten Beinahe-Olympia-Stadt auch 
nicht enttäuscht werden. Im Übrigen wol -
len wir ja auch die armen benachteiligten 
Radfahrer nicht vergesse n…
Noch bis zum November läuft Am Krep -
peberg eine Fahrbahnsanierung. Dabei 
21 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
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Seite 22

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22 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
werden die Kreuzungsbereiche Benedikt -
beurer Straße/Kreppeberg, Benediktbeu -
rer-/Zentralländstaße und Zentralländ-/ 
Tierparkstraße umgestaltet. In dieser Mas -
sierung kann das nichts Gutes für den 
Autoverkehr bedeuten. Ergänzt wird das 
Ganze noch durch eine Sanierung der 
Tierparkstraße selbst (mit der Brücke 
natürlich). Und für die Wolfratshauser 
Straße hat man in diesem Bereich schon 
die Sanierung fürs kommende Jahr 
angedroht.
Westen 
Die Donnersbergerbrücke ist noch bis 
Mitte September mit der Instandsetzung 
der sogenannten Übergangskonstruktio -
nen belästigt. Das sind die Stellen, an de -
nen es beim Drüberfahren rumpelt Im 
Rahmen dieser Bauarbeiten wird auch der 
Fahrbahnbelag saniert. Nachdem im An -
fang die eingerichteten Sperrungen so 
angelegt waren, dass der Rückstau fast 
bist Garmisch reichte, läuft der Verkehr 
mittlerweile etwas besser, denn das Stau -
ende ist nunmehr schon in Starnberg. 
Dieser Ort wäre auch so Doppelschicht- 
Fall (s.o. )…
Der Stadtteil Pasing, ja auch der gehört 
immer noch zu München, ist nach wie 
vor schwer zu erreichen bzw. zu befah -
ren. Die Nordumgehung (NUP) steht kurz 
vor der Vollendung und soll tatsächlich 
noch vor Weihnachten eröffnet werden. 
Ansonsten sind unverändert nahezu alle 
Durchgangsstraßen durch verschiedenste 
Bauarbeiten lahmgelegt (Gleichmann -
straße – Trambahnneubau, Gräf-, Paoso-, 
Peslmüller-, Avenarius-, Planegger-, Nus -
sel-, Gottfried-Keller-Straße, Paul-Ger -
hardt-Allee – FW’en). Dazu kommt eine 
Vollsperrung der Blumenauer Straße we -
gen Sanierung. Hoffentlich hat man in 
der Offenbachstraße die Zufahrt zu den 
Pasing-Arcaden jetzt endlich so gesichert, 
dass nicht der nächste zu erwartende 
Starkregenschauer wieder die gesamte 
Tiefgarage überflutet. 
Außerhalb der Stadt 
Hier ist vor allem die „Standstreifen-Er -
tüchtigung“ der A 9 zwischen Kreuz Neu -
fahrn und Dreieck Holledau zu nennen, 
die noch bis zum Dezember für Ärger und 
lange Staus sorgen soll. Es ist ja durchaus 
begrüßenswert, dass die Autobahn auch 
an dieser Stelle leistungsfähiger werden 
wird. Nachdem man aber nicht nur die 
Standstreifen in Arbeit hat, sondern die 
gesamte Fahrbahn saniert, wäre auch hier 
im Zuge der schon in der Einleitung an -
gesprochenen Nachhaltigkeit ein Kom -
plettausbau die sinnvollere Maßnahme 
gewesen. Aber dafür fehlte mal wieder 
das Gel d …
Die Entlastungsstraße Hallbergmoos – 
Fischerhäuser – Ismaning wird erst im 
kommenden Jahr fertig. Das plötzliche 
Auftauchen einer „unbekannten Haus -
mülldeponie“ (was es in Gottes freier 
Natur nicht alles gibt!) in der Nähe von 
Gut Erching ist der Grund für die Verzö -
gerung.
Nachdem die Ortsumgehung Puchheim 
fertig ist, ist auf der B 2 nach FFB der 
Abschnitt Hoflach – Nikolausberg an der 
Reihe. Die kurvenreiche und schmale 
Straße wird dem modernen Autoverkehr 
angepasst. Die Dauer dieser Maßnahme 
wird bis Mitte 2013 sein. (WH)

Seite 23

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23 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Im September … 
Der Blick zurück 
… vor 100 Jahren (1912) 
02. September – Französische Truppen schlagen einen 
Aufstand in Marokko nieder. 
… vor 75 Jahren (1937) 
01. September – Nach Freigabe neuer Teilstücke
1.450 Kilometer Autobahn im Reich in Betrieb. 
12. September – Adolf Hitler legt in Nürnberg
Grundstein für ein „Deutsches Stadion“ mit einem 
Fassungsvermögen für 45.000 Zuschauer. 
… vor 50 Jahren (1962) 
11. September – Sowjetunion droht den USA mit
einem allgemeinen Krieg bei Vorgehen gegen Kuba. 
15. September – Flucht von 29 Ostberlinern durch 
Tunnel in den französischen Sektor von Berlin. 
… vor 25 Jahren (1987) 
07. September – Erich Honecker besucht als erster 
DDR-Staatsratsvorsitzender die Bundesrepublik. 
10. September – Karl-Heinz Köpcke, Chef-Sprecher der 
„Tagesschau“ geht in Pension.
… vor 1 Jahr (2011) 
01. September – Die klassische 60-Watt-Glühbirne gibt 
es nicht mehr. 
20. September – In Grünwald brennt das Haus von 
Bayern-Spieler Breno ab. 
22. September – Papst Benedikt XVI. hält eine Rede im 
Bundestag. (PR) 
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§ Ein Formel-1-Auto verbraucht im Schnitt 70 Liter 
Sprit auf 100 Kilometer. 
§ Albatrosse legen 950 Kilometer am Tag zurück. 
§ Im Spanischen ist das Wort für Ehefrauen dasselbe 
wie für Handschellen: „las esposas“ . 
§ Zwei Drittel aller am 09.09.99 in Berlin geschlosse -
nen Ehen sind inzwischen geschieden. 
§ Ein guter Schwimmer kann im Eiswasser maximal 
200 Meter zurücklegen, ehe er stirbt. (PR) 
Üblicherweise befördern wir aus der Tierwelt vorwiegend 
Hunde, Katzen oder Käfige mit animalischen Inhalten.
Es war an der Zeit, das Tierthema wieder einmal als Titelthema zu platzieren. Um das Thema aufzulockern, hätten
wir gerne einen Affen hinters Taxi-Steuer gesetzt! Warnun -
gen von Affen-Kennern trauend haben wir davon abgesehen 
und ein animalisches Potpourri humorvoll auf der Seite 1 
kreiert. (PR)
Zum Titelbild

Seite 24

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24 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Titelthema 
Kulinarische Weltreise 
Zu den ersten, die im letzten Jahrhundert 
ihre gastronomischen Gehversuche in 
München machten, gehörten die Jugosla -
wen. Wer erinnert sich nicht an Cevapcici 
und den unvermeidlichen Djuvec-Reis. 
Eine Kombination, die zu den Klassikern 
der Balkanküche gehört. Damit lockt man 
heute keinen mehr aus dem Haus, aber 
aus dieser Zeit hat sich eine Münchner 
Institution gebildet: Das Opatija. Seit 52 
(!) Jahren in München, einst Treffpunkt 
der Promis wie Udo Jürgens oder Franz 
Beckenbauer, hat es bis heute treue 
Stammgäste und viel junges Publikum. 
Das mag zwei Gründe haben: Große Por -
tionen und ein unschlagbarer Preis. Und 
es hat 365 Tage im Jahr geöffnet. Natür -
lich ist es heute kein Jugoslawe mehr, 
sondern Kroate, und Djuvec-Reis ist ein 
Klassiker geblieben. 
OPATIJA 
§ Zentrum, Rindermarkt 2
(Viktualienmarktpassage)
tgl. 11-21.30 Uhr und 
§ Zentrum, Hochbrückenstraße 3 
tgl. 11-21.30 Uhr 
Die grösste ausländische Gastrono -
miefraktion – und wahrscheinlich auch 
die älteste (seit 1890) – sind unsere italie -
nischen Freunde. Mit ihnen kamen die 
italienischen Momente in unsere Stadt 
und auf unseren Gaumen. Wer hatte 
vorher schon eine Pizza gesehen oder 
Spaghetti. Jeder hatte plötzlich seinen 
Lieblingsitaliener auf den er schwor und 
nur da bekam man cucina casalinga, die 
tradtionelle Landküche Italiens, serviert. 
Und so halten wir es jetzt hier auch. Drei 
unserer Lieblingsitaliener und drei, wo 
wir glauben, dass es die beste Pizza gibt. 
Und das ist ausschließlich unser subjekti -
ver Geschmack! 
BECCO FINO 
Padrone Pietro Giardini offeriert ein 
unverkünsteltes Angebot italienischer 
Spezialitäten. Allein sein Pasta-Angebot 
werden Sie woanders selten finden. Eine 
wahre Fleischorgie ist sein Bistecca 
Fiorentina. 
§ Zentrum, Hochbrückenstraße 14
Sonntag Ruhetag 
PORTA CAPUANA 
Das Lokal strahlt Flair und italienisches 
Lebensgefühl aus. Ein sympathischer 
Familienbetrieb, in dem man das große 
Engagement des Padrone spüren kann. 
§ Lehel, Thierschstraße 14
Mo-Fr 12-14.30 Uhr, 18-24 Uhr, 
Sa 18-24 Uhr 
TRATTORIA GENNARO BUSSONE 
Bei Gennaro am Rande der Großmarkt -
halle trifft sich eine bunte Gästeschar, die 
authentische, feine italienische Küche 
liebt. Immer fröhliche Stimmung. 
§ Sendling, Thalkirchnerstraße 126 
Mo-Sa 12-23 Uhr 
Und das sind unsere Lieblings-Pizzerien: 
BOBBY’S 
Bei Sophie, der wunderhübschen Wirtin, 
kommt die Pizza so aus dem Holzofen, 
wie sie sein soll: dünner Teig, würzige 
Tomatensauce und reichlich Büffelmozzarella.
§ Maxvorstadt, Augustenstraße 62
Mo-Fr 11.30–15 Uhr, 18–23.30 Uhr,
Sa 18 – 23.30 Uhr 
NERO 
Neben einer grandiosen Pizza-Auswahl, 
die auch geschmacklich seit jeher top ist, 
kann man jetzt auch köstliche Steaks 
bekommen. 
§ Isarvorstadt, Rumfordstraße 34 
Mo-Sa 12-1 Uhr, So 12-24 Uhr 
PASSAPAROLA 
Das ist er, der kleine Italiener um die 
Ecke. Das Angebot ist klein, aber köstlich. 
Riesig dafür die Auswahl der Pizzen. 
Dafür kommen nicht nur Schwabinger 
vorbei. 
§ Schwabing, Kaiserstraße 47
Mo-Fr 12-15.30 Uhr, 18–22 Uhr, 
So 18–22 Uhr 
Nach den italienischen Gastronomen ka -
men die Griechen, die sich mit Mousaka 
und Souvlaki die Gunst der Münchner 
erkochen wollten. Bei den meisten durfte 
man in die Küche und Töpfe gucken und 
auswählen, was man essen wollte. Da -
mals war man noch nicht so hysterisch, 
was Sauberkeit betraf. Das Speisenange -
bot der Griechen ist heute raffinierter, 
untereinander aber auch austauschbar. 
Überall gibt es heute das unvermeidliche 
Tsatsiki. 
CAVOS 
Unschlagbar, neben seinem wirklich 
guten Speisenangebot, ist die Location 
am Englischen Garten, neben der Reit -
schule. Und die große Anzahl wirklich 
hübscher Mädels. 
§ Schwabing, Königinstraße 34 
tgl. ab 17 Uhr 
Wenn die Urlaubsreise vorbei ist, schwelgen viele noch in kulinarischen Erinnerungen aus ihrem Urlaubsland. Das beschränkt sich 
dann meist auf Österreich, Italien oder Griechenland. Und das ist auch gut so. Denn wer die weite Welt auf seinem Teller geniessen 
möchte, braucht unser schönes München nicht zu verlassen. Bei uns ist die Welt gastronomisch zuhause. Kommen Sie mit auf eine 
kleine Weltreise, auch wenn wir logischerweise dabei nicht alle berücksichtigen können.

Seite 25

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25 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
PAPAZOF 
Hier gibt es hauptsächlich Fisch und das 
in bester Qualität zu sehr moderaten 
Preisen. Unbedingt den Oktopus vom 
Grill probieren. 
§ Isarvorstadt, Zenettistraße 11 
tgl. 11.30–15 Uhr, 18–22 Uhr 
Neben den Griechen haben die Franzosen 
ihr Glück am Herd bei uns versucht. 
Gegen die Übermacht der Italiener waren 
sie aber zeimlich chancenlos. Trotzdem 
hat sich eine illustre Schar ihr Terrain 
erkämpft und besetzt es mit großer 
Qualität. 
AUSTERNKELLER 
Seit 1974 wird hier nicht nur eine große 
Auswahl an Austern, Muscheln und 
Meeresgetier serviert. Damals noch von 
Viktor Hepting, seit einigen Jahren schon 
von Alexander Knobl. Viele Gäste 
genießen auch das klassisch schöne 
Ambiente. 
§ Zentrum, Stollbergstraße 11 
tgl. 17–1 Uhr 
RUE DES HALLES 
Eine klassische Brasserie, wie man sie 
auch in Paris finden kann. Eine ganz ent -
spannte Klientel, die hier die französische 
Küche geniesst. 
§ Haidhausen, Steinstraße 18 
tgl. 18–1 Uhr 
BRASSERIE L’ATELIER ART & VIN 
Bei dem Bretonen Thierry Leoncelli muss 
man sich einfach wohlfühlen. Besonders 
wenn französische Klassiker serviert 
werden wie Boudin Noir oder „Entrecote, 
haricots verts et frites“ .Dazu passende 
französische Weine und ein „Gateau au 
chocolat“ . 
§ Zentrum, Westenriederstraße 43 
Mo-Sa 9–22 Uhr 
Heute sind auch unsere österreichischen 
Nachbarn eine feste kulinarische Bank in 
München. Das haben Sie natürlich auch 
Gastronomen wie Andreas Derler vom 
Nymphenburger Hof zu verdanken.
Seit nun mehr 25 Jahren enthält seine 
Weinkarte ausschließlich österreichische 
Spitzenweine. 
NYMPHENBURGER HOF 
Hervorragende österreichische und inter -
nationale Saisonküche. Andreas Derler 
kennt jeden Winzer seiner Weinkarte 
persönlich. 
§ Maxvorstadt, Nymphenburger Str. 24 
Mo–Fr 12–15 Uhr, Mo–Sa 18–1 Uhr 
FREISINGER HOF 
Beinfleisch, Tafelspitz, Backhendl die 
wienerisch-steirische Küche steht hier
im Vordergrund. Die Wirtsfamilie
Wallisch, die den Freisinger Hof seit 
15 Jahren führt, hat ein genussvolles 
Stammpublikum. 
§ Oberföhring, Oberföhringer Straße 189 
tgl. 11.30–23 Uhr 
BROEDING 
Das Restaurant gibt es schon seit 30 Jah -
ren. Und genauso lange servieren die 
Wirte Gottfried Wallisch und Manuel 
Reheis ein einziges, täglich wechselndes 
fünf- oder sechs-Gänge Menü, ausschließlich mit Weinen aus dem Burgen -
land, der Wachau oder anderen Anbauregionen Österreichs. 
§ Neuhausen, Schulstraße 9 
Mo–Sa ab 19 Uhr 
Natürlich kommt in München auch die 
Top-Gastronomie nicht zu kurz. Seit 
Eckart Witzigmann seine Aubergine 
schließen musste, war sein Freund und 
Kollege Hans Haas im Tantris lange Zeit 
der Einzige, der internationalen Testern 
und Kritikern gerecht wurde. Heute hat 
sich die Spitze etwas verbreitert. 
RESTAURANT DALLMAYR 
Diethard Urbansky gibt Gas. Nach seinem 
zweiten Michelin-Stern in nur zwei Jah -
ren, peilt er jetzt den dritten an. Experten 
halten ihn im Moment für den kreativ -
sten Münchner Koch. 
§ Zentrum, Dienerstraße 14–15 
Di–Sa 19–23 Uhr 
ATELIER 
Steffen Mezger nutzt den finanziellen 
Spielraum, den ihm der Bayerische Hof 
bietet, optimal aus. Auch er hat in kürze -
ster Zeit einen Michelin-Stern erkocht. 
Mit seiner Kreativität und feinsten Pro -
dukten zaubert er perfekte Geschmacks -
kreationen. 
§ Zentrum, Promenadeplatz 2-6 
(im Hotel Bayerischer Hof),
Di-Sa 18 – 24 Uhr 
KÖNIGSHOF 
Martin Fauster kocht klassisch mit der 
ihm eigenen Kreativität. Seine Gäste 
essen auch gerne klassisch und nehmen 
Kreativität gerne mit, wenn sie als 
Gänseleber mit Erdbeeren und Fichtensprossenöl daherkommt. 
§ Zentrum, Karlsplatz 25 
Di–Sa 12–14.30 Uhr, 18.45–22.30 Uhr 
TANTRIS 
Seine Fans lassen auf ihren Hansi nix 
kommen. Und warum auch? Wer ausgelösten Hummer mit gepfefferter Wasser -
melonenmarinade und Ravioli vom 
Wollschwein so tadellos auf den Punkt 
bringt, dem bleiben die Genießer treu. 
§ Schwabing, Johann-Fichte-Straße 7 
Di–Sa 12–15 Uhr, 18.30–1 Uhr 
Wenn Sie jetzt der Meinung sind, das 
kennen wir ja alles, haben wir vielleicht 
doch noch drei Tipps! §

Seite 26

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26 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
BLAUER BOCK 
Hier wird große Küche einfach und leger 
zubereitet und serviert. Küchenchef Hans 
Jörg Bachmeier hat sich mit seiner kla -
ren, schnörkellosen Küche inzwischen 
viel Jungvolk als Fans erkocht. Und das 
Servicepersonal ist immer gut drauf. 
§ Zentrum, Sebastiansplatz 9 
Mo-Sa 12–14.30 Uhr, ab 18.30 Uhr 
WERNECKHOF 
Seit sich die Familie Geisel (Königshof) 
dieses wirklich schönen Lokals angenom -
men hat, geht es stetig bergauf. Mit Re -
staurantchef Ireneo Tucci und Küchen -
chef Michael Hüsken wurde in München 
eine kulinarische Lücke geschlossen –
die der gehobenen Wirtshauskultur. 
§ Schwabing, Werneckstraße 11 
Mi–Fr 12–15 Uhr, 18.30–24 Uhr,
Sa/So 18.30–24 Uhr 
‘S TASCHERL 
Hat ein bißchen was von österreichischer 
Mehlspeisenkultur, von schwäbischen 
Maultaschen und italienischen Ravioli. Ist 
aber ukrainischen Ursprungs. Die Tascherl 
von Tetlana Mozoluk haben diverse 
Füllungen wie Kartoffel und Kraut, Speck 
und Sauerrahm, Entenstopfleber, Rote- 
Bete, aber auch Aprikose. Eine sehr 
hübsche Idee. 
§ Sendling, Plinganserstraße 37 
Di-Sa 11.30–14.30 Uhr, 18.30–22 Uhr,
So 18–22 Uhr 
Ja, und wo bleibt unsere bayerische 
Küche? Da ist es fast so wie mit der itali -
enischen Küche. Jeder weiß, wo es den 
besten Schweinsbraten (nicht Schweine -
braten!) gibt. Aber darüber hinaus? 
BEIM SEDLMAYR 
Das schöne an Wirt Rudi Färber ist, dass 
er erstens 60er Fan ist und zweitens ein 
Experte der bayerischen Küche. Egal, ob 
Briesmilzwurst, gebackener Kalbskopf, 
gebackene Kälberfüße, allerfeinstes 
Kalbsbries – der Rudi lässt die Freunde 
der traditionellen Münchner Küche nicht 
verkommen. 
§ Zentrum, Westenriederstraße 14 
Mo–Fr 10–23 Uhr, Sa 10–17 Uhr 
GASSNER MARKTSTÜBERL 
Hier am Schlachthof steht das Fleisch im 
Mittelpunkt. Neben Würstel, Leberkäs & 
Co gibt es Zwerchrippe, Schweinebauch 
u.ä. Die Portionen sind etwas für ganze 
Kerle. 
§ Isarvorstadt, Zenettistraße 1 
Mo–Fr 5.30–14 Uhr 
GASTSTÄTTE GROSSMARKTHALLE 
Hier regiert der Weißwurstpapst Ludwig 
Wallner. Seine Weißwürste sind die 
Besten. Sagen alle! Aber auch das 
Beuscherl ist goldmedaillenverdächtig. 
§ Sendling, Kochelseestraße 13 
Mo–Fr 7–17 Uhr, Sa 7–13 Uhr 
Die kulinarische Weltreise in München 
hat auch eine starke asiatische Kompo -
nente. Lange Zeit konnten sich hier viele 
Chinesen behaupten, weil wir Langnasen 
lange nicht wussten, was Glutamat ist 
und glaubten, so speißt der Chinese. Heu -
te sind wir schlauer und der Glutamat- 
Chinese hat das Feld geräumt. Und plötz -
lich sieht die chinesische Küche ganz 
anders aus. 
YINSHI 
Hier bekommt man feine Raritäten wie 
Seidentofu, Wasserquallen, gebratene 
Froschschenkel etc. Das alles in styli -
schem Ambiente. 
§ Schwabing, Schleißheimer Straße 182 
Di–So 11.30–15 Uhr, 18–24 Uhr 
CHI WAN
Separate Dim Sum-Karte. Ausgefallene 
Gerichte wie sepiagefüllte Bittermelone, 
5-Düfte-Kutteln, Rindermagen mit 
Schwarzbohnen, Rettichkuchen. Einfach 
mal was riskieren! 
§ Neuperlach, Gustav-Heinemann-Ring 135 
tgl. 11.30–14.30 Uhr, 17.30–23 Uhr 
MANDARIN 
Das älteste Chinarestaurant in München, 
seit 1961. Schwerpunkt der Küche ist
die Peking-Küche. Verschiedene Entengerichte und Feuertöpfe. 
§ Zentrum, Ledererstraße 21 
tgl. 11.30–15 Uhr, 17.30–23 Uhr 
Aber auch der Rest der Welt hat mit 
seinen Kochkünsten den Geschmack der 
Münchner geschult. 
THAILAND 
RÜEN THAI 
Seit 1990 bietet Patron Anuchit Chetah 
südthailändische Spezialitäten an. Er 
kennt die Schärfegrade und weiß welcher 
Wein dazu passt. Weine sind sein Hobby. 
§ Westend, Kazmairstraße 58 
Mo–Mi 12–14.30 Uhr, 18–24 Uhr,
Do–So 28–24 Uhr 
YUM – THAI KITCHEN & BAR 
Eins der beliebtesten Thai-Restaurants
in der Innenstadt. Schönes Ambiente, 
sehr große Auswahl. 
§ Gärtnerplatzviertel, Utzschneiderstr. 6 
tgl. 18–1 Uhr 
VIETNAM 
BANYAN 
Sehr exklusives und schönes Ambiente. 
Kulinarisch anspruchsvolles Vietnamesi -
sches Restaurant. 
§ Ludwigsvorstadt, Goethestraße 68 
Mo–Sa 11.30–14 Uhr, 18–24 Uhr 
JAPAN 
SUSHIBAR 
Seit 2001 werden hier mit die besten 
Sushis von München angeboten. 
§ Schwabing, Marschallstraße 2 
Do 12–14.30 Uhr, Mo-Sa 17–1 Uhr 
TOSHI 
Neben Sushi und Sashimi gibt es hier 
köstliche Fleischgerichte vom Teppanya -
ki. Alle Gerichte sehr hochpreisig. 
§ Zentrum, Wurzerstraße 18 
Mo–Fr 12–14 Uhr, Mo–Sa 18–24 Uhr 
MEXIKO 
MILAGROS 
Weg von Nachos und matschigen Fajitas, 
ist dieses Lokal ein kulinarischer Bot -

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27 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
schafter seines Landes. Es gibt Delikates -
sen aus den verschiedenen Landstrichen 
Mexikos. 
§ Zentrum, Frauenstraße 9 
So–Mi 11–23 Uhr, Do–Sa 11–1 Uhr 
SPANIEN 
MIURA 
Ein Lokal, das sich in erster Linie auf Ta -
pas spezialisiert hat. Und die präsentieren 
sich alle geschmacklich in Bestform. 
§ Zentrum, Oberanger 32 
Mo-Do 10-1 Uhr, Fr/Sa10 –3 Uhr 
TÜRKEI 
PARDI 
Hier haben wir den Beweis, dass türkische 
Küche nicht nur aus Döner besteht. 
Fanatstische vegetarische bzw. Lammgerichte. Gastfreundschaft ist hier Leiden -
schaft. 
§ Neuhausen, Volkartstraße 24 
tgl. 9–1 Uhr 
KEKO 
Keko bedeutet „guter Freund“ .Und 
deshalb ist die Devise „Freundlichkeit“ . 
Familienbetrieb seit 1989. Exquisite 
Lammgerichte. 
§ Au, Mariahilfstraße 24 
tgl. 17–1 Uhr 
INDIEN 
ROYAL INDIA 
Das schwierige an der indischen Küche ist 
für uns, dass wir selten berurteilen kön -
nen, was ist authentisch und was nicht. 
Die Küche ist so unterschiedlich wie das 
Land. Da ist es beruhigend, dass es ein 
Lokal wie das Royal India gibt. Hier 
schmeckt alles köstlich, und man hat das 
Gefühl, so muss es sein! 
§ Westend, Westendstraße 11 7
tgl. 11.30–14.30 Uhr, 17.30–23 Uhr 
Ein Restaurant ist heute kein Ort mehr, 
um die Hungrigen zu sättigen. Hier will 
man entspannen und möchte gerne 
erfahren, was in anderen Ländern so auf -
getischt wird. Schließlich ist heute alles 
global und da stößt selbst die beste Le -
berkäs-Semmel geschmacklich an ihre 
Grenzen. Ab und an eine tour d’horizon 
an die Töpfe der globalen Welt, schärft 
die Sinne und den Gaumen. Und so weit 
muss man ja nun wirklich nicht fahren! 
(PG) 
Klimatisierte Räume
Zimmer mit seperater Dusche und WC
Whirlpool und TV, eigener Parkplatz
www.domina-bizarr-studio.de
Termine nur nach Vereinbarung
Studiotelefon (089) 94 40 52 22
Frankfurter Ring 220 º 80807 München
Telefon (0 89) 32 42 26 94
opening hours: 20.00h - 06.00h
Fr. u. Sa bis 07.00h
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Termine nur nach Vereinbarung
Studiotelefon (089
)
 9
4
 4
0
 5
2
 22
Frankfurter Ring 220 º 80807 München
Telefon (
0
 89
)
 3
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6
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opening hours: 20.00h - 06.00h
Fr. u. Sa bis 07.00h

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28 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Unterhaltsames 
Schrottis Fiaker-ABC 
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, 
manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis.
In diesem Monat der Buchstabe „B“ . 
Bedenklich – stimmt jeden Autofahrer, 
zumal jeden Berufskraftfahrer (und Perso -
nenbeförderer) wie uns, die Tatsache, dass 
nach einem parteiinternen Auswahlver -
fahren der Partei „Die Grünen“ jetzt aus -
gerechnet Frau Sabine Nallinger die
OB-Kandidatin bei der nächsten Stadt -
ratswahl (Frühjahr 2014) und somit 
Nachfolgerin des früheren grünen OB- 
Kandidaten Hep Monatzeder sein wird. 
Letzterer ist seit vielen Jahren der 3. Bür -
germeister Münchens und hat sich –
für teure Steuergelder – mit dem „Radl- 
Clown“ selbst verwirklicht. 
Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die 
Grünen tatsächlich nach der nächsten 
Wahl den OB (oder die OBin) stellen, ist 
zwar nach derzeitigen Umfragen nicht 
sehr groß, dass aber der oder die Spitzen -
kandidat/in der Grünen ab Frühjahr 2014 
Herrn Monatzeder in das Amt des 3. Bür -
germeisters folgt, schon! Ob wieder in ei -
ner rot/grünen oder vielleicht auch einer 
schwarz/grünen Stadtratskoalition, wird 
sich zeigen.
Die studierte Stadtplanerin und selbsternannte „Verkehrsexpertin“ (das eine
hat mit dem anderen nicht viel zu tun) 
Nallinger, hauptberuflich Angestellte bei 
der MVG, hat sich in der jüngsten Ver -
gangenheit selbst schon mal als „Leiterin“ 
einer dortigen Abteilung bezeichnet, um 
dann – nach einer öffentlichen Richtig -
stellung ihres Dienstherren – ziemlich 
kleinlaut einräumen zu müssen, dass sie 
tatsächlich dort nur Mitarbeiterin, aber 
eben nicht Leiterin der Abteilung ist. 
Schwamm drüber. Auch, dass sie als OBin 
binnen kürzester Zeit 35.000 städtische 
Wohnungen bauen würde, zog sie nach 
Studium der Kassen- und Rechtslage 
schnell wieder geräuschlos zurück. 
Schwamm drüber. 
Dass Frau „Verkehrsexpertin“ aber auch 
schon mal „Pförtnerschaltungen“ für die 
Ampeln an großen Einfallstraßen gefor -
dert hat, wonach bei überfüllter Stadt die 
Rotphasen an stadteinwärtigen Strecken 
halt mal auf 30 oder 45 Minuten ausge -
dehnt werden sollen, lässt uns den 
Schwamm des großzügigen Übersehens 
dann doch bald austrocknen. 
Gerade die Tagfahrer unter uns können 
auswendig ganze Arien davon singen, 
wie nervtötend – und geschäftsschädi -
gend – heillos verstopfte Straßen sind. 
Denn je länger der Wecker im Stand und 
ohne jeden Raumgewinn läuft, desto eher 
fährt der Kunde beim nächsten Mal mit 
der überfüllten S-Bahn – wann auch im -
mer sie kommt. Das Problem ist nur, dass 
die grüne OB-Kandidatin meint, die Ver -
kehrsprobleme mit den mittelalterlichen 
Daumenschrauben aus der grünen Stein -
zeit lösen zu können.
Frau Nallinger erweist sich insofern als 
echte „politische Enkelin“ der ersten grü -
nen 3. Bürgermeisterin Sabine Csampai 
(ab 1990, dem Beginn der rot-grünen 
Stadtratskoalition, Vorgängerin von 
Monatzeder), der wir u.a. den Wegfall der 
sog. „Freilaufenden Rechtsabbieger“ 
verdanken, und die seit dem Ende ihrer 
segensreichen Tätigkeit auf unsere
Kosten in der Toskana lebt. Major Kottan 
(„Inschpekta gibs kaan“ – aus der öster -
reichischen Kultserie „Kottan ermittelt“) 
würde sagen: „F F – fiel Fergnügen“
Beförderungspflicht – § 22 Personenbeförderungsgesetz (PBefG). 
Wenige Wochen nach Erscheinen dieses 
Heftes beginnt wieder das Oktoberfest 
bzw. die Wies'n - und somit nicht nur die 
Hochkonjunktur für das Taxigewerbe 
allgemein, sondern leider auch für die 
kriminellen Elemente innerhalb unseres 
Gewerbes. Während z.B. für die Hotellerie 
oder unsere geliebten Freunde auf den 
Fahrradrikschas keine Preisbindung –
analog unserer Tarifpflicht – besteht, also 
z.B. bei guten Messen oder eben der Wie -
s'n Phantasiepreise aufgerufen werden 
dürfen, gilt für das Taxi innerhalb des 
Pflichtfahrgebietes 24 Stunden am Tag 
und 365 (366) Tage pro Jahr die Pflicht (!) 
zur Personenbeförderung. Und dies zum 
jeweils gültigen Tarif, ohne Zu- oder Ab -
schläge. Eigentlich. Manche Taxilenker 
eröffnen nämlich bei über-gutem Ge -
schäft einen gar heiteren Basar, um unter 
den wartenden Fahrgästen 1. die längste 
Tour und 2. noch den höchsten „Pau -
schalpreis“ auszuknobeln. Logische Folge 
dieses üblen Treibens ist es, dass Kunden, 
die nur eine normale Stadtfahrt und 
diese, bitte, auch noch zum normalen 
(Taxameter-)Tarif haben wollen, schlicht 
abgelehnt werden. 
Neben diesen kriminellen Machenschaf -
ten kann es jedoch auch wirklich gute 
Gründe geben, eine Person von der Be -
förderung auszuschließen. Auch dann, 
wenn die Fahrt bereits begonnen wurde 
und sich erst während der Tour heraus -
stellt, dass der Kunde z.B. nach unten 
und/oder oben ein „Auslaufmodell“ oder 
ein aggressiver Geselle ist. Hierzu sei zi -
tiert aus der „Verordnung über den Be -
trieb von Kraftfahrunternehmen im Peso -
nenverkehr“, kurz BOKraft (§ 13): danach 
kann „die Beförderung von Personen ab -
gelehnt werden, wenn Tatsachen vorlie -
gen, die die Annahme rechtfertigen, dass 
die zu befördernde Person eine Gefahr für 
die Sicherheit und Ordnung des Betriebes, 
insbesondere für das Führen eines Fahr -
zeuges darstellt.“ (Zitat Ende) Zu einem 
solchen Verhalten gehört z.B. auch ein 
aggressives Benehmen des Fahrgastes, al -
so z.B. Bedrohungen oder Beleidigungen 
gegen den Fiaker. Und natürlich, insbe -
sondere für die Nachtschichtler unter uns, 
das Thema „Alkohol“ . 
Hierzu eine Geschichte vom ersten 
August-Dienstag, 7.8., gegen 1.00 Uhr, 
Nachtschicht: ein Fahrer funkte die Zen -
trale (vorbildlich!) auf Kanal 4 an mit 
dem Problem, dass ihm von den Beamten 
einer Münchner Polizeiinspektion (PI) 
eine sturzbetrunkene und nicht mehr an -
sprechbare Frau in's Auto gehievt worden 
war, mit der Bemerkung der Polizisten, 
die Frau habe kein Geld dabei, aber er 
(der Taxler) habe ja Beförderungspflicht 
und werde am Ziel seinen Fahrpreis 
schon bekommen. Der Fahrer verweigerte 
die Fahrt, zumal sich die Frau noch vor 
Ort im Taxi heftig übergab. Zufällig war 
B

Seite 29

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29 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
gerade Kollege Frey (Taxikurier-Kürzel 
„KGF“) in der Nähe und konnte uns spä -
ter berichten, dass der geschädigte Kolle -
ge wirklich nicht übertrieben hatte. Kur -
zum, als Kollege Frey eintraf, waren die 
Polizisten dann doch gerade dabei, die 
alkoholvergiftete Frau aus dem übel ver -
schmutzten Taxi zu tragen. Der Kabaret -
tist Christian Überschall hätte dazu übri -
gens gesagt „Sie war so betrunken, dass 
sie nicht mehr ohne fremde Hilfe auf dem 
Boden liegen konnte“ . Was will uns Herr 
Oberg'scheid (Schrotti) damit sagen? 
1. Die Polizei hat meistens recht, aber 
nicht immer. 2. Es ist immer gut, – wie 
der betreffende Kollege – seine Rechte 
und Pflichten genau zu kennen. 3. In 
solchen Fällen ist es völlig richtig, – wie -
derum wie der betreffende Kollege – auf 
einem der Rückfragekanäle ohne Hektik 
und „dringend“ – Gezeter die Zentrale um 
Hilfe zu bitten!
Da die Angelegenheit eventuell noch eine 
Schadensersatzforderung des Fahrers 
bzw. Unternehmers (das Taxi war übel 
„verkotzt“) nach sich zieht, sind die An -
gaben hier anonymisiert worden.
Beklagenswert – Am Sonntag, 15.7.12, 
um genau 20 Uhr bestellt der Schreiber 
über die Zentrale ein Taxi zu seiner 
Adresse in der Thalkirchner / ggü. der 
Zenettistraße, weil er frei (und Durst) hat 
und mit zwei Spezln im „Weißen Bräu -
haus“ im Tal verabredet ist. Nach etwas 
ungewöhnlichen sieben Minuten (wie ge -
sagt: Sonntagabend, übrigens kein Gewit -
ter, keine Sonderwünsche wie „Kombi, 
Fahrerin, drei Kindersitze Klasse 1, EC- 
Karte, karierte Kopfstützen …) taucht Taxi 
771 auf. Wie sich später nachvollziehen 
lässt, hat er auch noch um Punkt 20 Uhr 
am „Pocci-Stand“ den Auftrag bekom -
men. In sieben Minuten hätte er das Auto 
auch rübergeschoben. Ist ja wurscht. 
Obwohl es kein heißer, aber ein warmer 
Abend ist, sind sämtliche Fenster des 
Wagens geschlossen, und es riecht schon 
beim Einsteigen (rechts hinten) überaus 
massiv nach Käse, so dass Schrotti sofort 
erstmal das Fenster öffnet. Der junge 
Fahrer hat auf der Mittelkonsole eine 
Red-Bull-Dose stehen, aber zugleich 
während der ganzen Fahrt eine 1,5 Liter- 
Flasche einer grellgelben Limo in der 
rechten Hand, was ihn natürlich am 
Betätigen des Blinkers hindert. Mit ir -
gendwas muss man ja schließlich auch 
noch lenken. Der Geruch – nein: Gestank 
nach Käse und Fett geht auch während 
der Fahrt mit geöffnetem Fenster nicht 
weg. An der Einmündung Pestalozzi/ 
Blumen will der Fahrer nach rechts (Rich -
tung Frauenstraße) abbiegen und kann 
nur mit echter Mühe davon überzeugt 
werden, dass der Weg über den Oberan -
ger und den Marienplatz für Taxis frei 
und zudem einfach auch noch kürzer ist. 
Erst beim Aussteigen sieht der Schreiber, 
dass er auf dem Beifahrersitz sowieso 
keinen Platz gehabt hätte, denn da liegt 
ein Karton mit einer halb angefressenen 
Salami/Käse-Pizza, was nachträglich 
doch so einiges erklärt. Einmal mehr eine 
super Reklame für unser Gewerbe! 
Beschiss – Am Sonntag, 5.8.12, gegen 
00.50 Uhr, steht der Schreiber als erstes 
und einziges Taxi am Goetheplatz-Stand 
auf der linken Spur, dann stellt sich Taxi 
352 auf die freie rechte Spur, natürlich 
ohne die Reklame auszumachen. Der 
Schreiber steht neben seiner geöffneten 
Fahrertüre, um einerseits das Standplatz -
telefon zu sehen (obwohl er auch einen 
„Piepser“ hat), um auch jederzeit auf 
Sprech- oder Datenfunk reagieren zu 
können, und – nicht zuletzt – um auch 
Einsteiger in Empfang nehmen zu kön -
nen. Letztere nähern sich auch tatsächlich 
dem Stand und bewegen sich direkt auf 
das (näher zu ihnen) stehende rechte Taxi 
zu. Als sie die Türen des Taxis 352 öffnen 
wollen, erlaubt sich der „Erstgeborene“, 
höflich (und das ist wirklich so gemeint) 
zu sagen „Wenn's denn bitte zu mir kom -
men wollten, i waar da Erste“ – was die 
Leute wenig und den „Kollegen“ noch 
weniger interessiert. Von wegen „Stei -
gen's beim Kollegen ein, der ist Erster“ .–
Nichts. Gar nichts. Keine Kollegialität, 
kein Schamgefühl, kein Charakter, ein -
fach nix! Nach dem gegenseitigen Aus -
tausch einiger „Höflichkeiten“ (war –
ehrlich zugegeben – auch seitens des 
Schreibers nicht gut, denn die Fahrgäste 
hörten mit) nimmt er die Leute mit, nicht 
ohne den Hinweis, er sei schon seit 23 
Jahren Unternehmer und lasse sich von 
so einer „blöden Sau“ nichts sagen.
352 (die Anrede „Du“, „Kollege“, „Sehr 
geehrter“ oder gar „Lieber“ erspare ich 
mir), wenn Sie soweit heruntergekommen 
sind, dass Sie so etwas nötig haben –
dann gönne ich Ihnen das! Niemand ist 
so überflüssig, dass er nicht noch als 
schlechtes Beispiel dienen könnte. 
[An dieser Stelle sei angemerkt, dass das 
Taxi 352 kein Fahrzeug der Taxi-Mün -
chen eG ist – die Redaktion] (MS) 
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG 
Engelhardstraße 6 
81369 München 
Besuchen Sie uns auch im Internet:
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
www.taxischein-münchen.de 
Taxifahrerausbildung (Grundkurs) 
Termine: 
Monta g, 10.09. und 24.09.2012 
jeden Mittwoch 17.30 – 19.30 Uhr,
jeden Samstag 10.00 – 13.00 Uhr 
Infoveranstaltung 
Termine: 
Monta g, 03.09.12 und 17.09.2012 
17.30 – 19.30 Uhr 
Samstag, 08.09.12 und 22.09.2012 
8.30 – 10.00 Uhr
Anmeldung:
jeweils 15 Minuten vor dem Kurs 
beim Referenten oder zu den
Öffnungszeiten in der Verwaltung 
Info: (089) 21 61-333 
www.taxikurs-münchen.de 
Funkunterricht (Basiskurs) 
Termin: 
Donnerstag, 20.09.2012 
13.00 – 17.00 Uhr 
Keine Anmeldung erforderlich 
Unternehmerkurse 
Termine: 
jeden Dienstag und Donnerstag 
18.00 – 20.3 0/ 21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva 
Telefon: (089) 21 61-367 
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de 
§ Kurs 6 18.09.12 –16.10.12 
§ Kurs 7 06.11.12 –04.12.12 
Ausbildung
im September
2012

Seite 30

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Gastro „M“ 
Atzinger 
Foto: www.atelie r- tacke.de 
Schrotti stellt Ihnen gastronomische Einrichtungen in unserer Stadt vor, Lokalitäten, die es nur in München gibt.
Unverwechselbare Wirtshäuser, Kneipen, schräge Treffs, die ein Taxifahrer kennen sollte. Wo er vielleicht selbst verkehrt
oder dem ein oder anderen Fahrgast den richtigen Tipp gibt. 
Atzinger 
Schellingstraße 9 (Ecke Amalien) 
Telefon: ( 089) 28 28 80 
9.00 bis 1.00 Uhr (Kein Ruhetag) 
Der „Atzinger“ liegt in der Maxvostadt 
und damit in unmittelbarer Nähe zur 
Ludwig-Maximilian-Universität (LMU), 
kurz: der Münchner Uni, und kann wohl 
als eines der wenigen Lokale dieser Ge -
gend noch – relativ – als „Studentenknei -
pe“ gelten. Für die berühmt-berüchtigten 
„68er“-Jahre war der Tester (Erstzulas -
sung 59) noch zu jung, aber ab Mitte der 
70er konnte er bei seinen ersten Ausflü -
gen mit gleichaltrigen Mofa-Freunden 
doch schon erkunden, dass es außer 
Kleinhadern und Solln auch noch den 
„Duft der großen, weiten Welt“ (Stuyve -
sant-Werbung) gab, personifiziert durch 
Leute, die mit ihrem ungeheuren Alter 
(über 20!) und ihrer ebenso ungeheueren 
Lebenserfahrung die Eltern (über 40 und 
schreckliche Spießer) um Längen zu 
schlagen wussten. Zwar wurde man als 
15-, 16-jähriger Flaumträger mit „Du“ 
angeredet; da aber alle so angesprochen 
wurden, fühlte man sich gleichberechtigt 
und wurde auch beim Rauchen nicht mit 
unerwünschten Ge- oder Verboten belä -
stigt. Pubertät ist bekanntlich, wenn die 
Eltern anfangen, schwierig zu werden.
„Schwabing“ bzw. die Maxvorstadt unter -
liegt den (Münchner) Gesetzmäßigkeiten, 
d.h., die Mieten steigen unaufhörlich, so 
dass auch die Gastronomie sich anpassen 
muss. Sicher ist es nicht nur dem Tester 
schon passiert, dass man abends aus 
Grünwald etc. als Fiaker in die Theresien- 
, Türken,- Schelling- oder Amalienstraße 
fährt, um dort gezielt zum Lokal X oder Y 
zu fahren. Die Zeit der „Studentenknei -
pen“ ist eigentlich und uneigentlich vor -
bei. Der „Atzinger“ wehrt sich dagegen. 
Am Besuchstag (Sonntagabend) ist das 
Lokal zu ca. einem Drittel besetzt. Die 
Räume erstrecken sich ein paar Meter 
entlang der Schellingstraße und ein paar 
mehr Meter entlang der Amalienstraße, 
wobei der dortige Teil zwei, drei Stufen 
abgesenkt ist, dazu gibt es noch kleine 
Nischen und Eckerl, die recht gemütlich 
sind. Der Boden ist hölzern, die Wände 
zum Teil auch, die Decke ist hell und, ein 
paar altmodische Leuchter bringen (es ist 
draußen schon dunkel) Licht in die Bude. 
Aber nicht zu viel, mit anderen Worten: 
ein bisserl funzelig ist es schon. Der hin -
tere, abgesenkte Teil entlang der Ama -
lienstraße hat Fenster bzw. bodentiefe 
Türen, die bei schönem Wetter zur Straße 
hin auch geöffnet werden können. Und 
nicht zuletzt gibt es zum Innenhof hin 
auch noch einen durchaus lauschigen 
Wirtsgarten!
Die Karte ist ohne „Tüdelü“ schmucklos 
und sachlich, bietet auf zwei Seiten klein -
gedruckt eine fast unübersehbare Aus -
wahl an Getränken heiß und kalt, mit 
und ohne „Alk“, u.a. mit einer für 
Münchner Verhältnisse ungewöhnlichen 
Weinauswahl. Wir wollen uns dennoch 
auf die Kurzübersicht beschränken, dass 
die Halbe „Löwenbräu“ vom Fass 3.50 
kostet und der halbe Liter Tafelwasser nur 
2.50 Euro. 
Die Speisekarte beschränkt sich auf eine 
Schreibmaschinenseite, allerdings eher 
eng bedruckt, und bietet fast durchgängig 
Bodenständiges. Zu den wenigen „exoti -
schen“ Ausreißern gehört z.B. ein „Lati -
no-Cheesebruger mit Jalapenos, Pommes 
und Salat“ zu 8.70 Euro. ( – Was übrigens 
„Jalapenos“ auch immer sein mögen.) 
Der „Schweinebraten mit Kartoffelknödel 
und Krautsalat“ (9.90) hat sonntags am 
Abend gegen 20.30 Uhr Ausgang (also: es 
gibt ihn nicht mehr, er ist „aus“), aber auf 
Nachfrage gibt es das „Wildschwein -
schnitzel in Champignonrahmsauce und 
Kartoffelschupfnudeln“ zu 12.80 gerade 
noch – und erweist sich als gute Wahl. 
Um es gleich zu sagen: der Tester war nie 
ein Freund von Kartoffelschupfnudeln, 
und wird es auch nach diesem Besuch 
nicht werden. Aber das Fleisch (drei 
kleine bzw. „mittlere“ Schnitzel) war 
wirklich gut und die Champignonrahm -
sauce war irgendetwas zwischen sehr
gut und sensationell- ein Genuss!
Die junge Kellnerin war sehr nett und 
angenehm freundlich, und als sie gerade 
mal nicht da war, kam der Barkeeper 
(früher hätte man gesagt: Schankkellner) 
hinter seinem Kabuff raus und räumte 
das Geschirr ab – entspannt, friedlich und 
freundlich – angenehm! Darf man guten 
Gewissens empfehlen! (MS) 
30 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
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T . 089/ 370 656 90
M. 0172/ 6 52 38 05

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T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
 Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
 Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
 Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
 Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
 Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
 Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
 Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW ...)
T
Tempo-Limit in einer
Hauptverbindungsstraße 
Verkehrssünde des Monats 
Der Straßenzug Meyerbeerstraße und Offenbachstraße stellt eine der wich -
tigsten Verbindungen zwischen den Stadtteilen Pasing und Obermenzing 
dar. Die Gesamtbreite der Straße, also incl. beidseitiger Gehbahnen, Rad -
wegen, Grünstreifen, Seitenstreifen und Fahrstreifen variiert zwischen 
15 und 17 Meter. Es gibt Stellen an Autobahnen, wo man gerne über eine 
solche Breite verfügen würde. Trotzdem wurde der komplette Straßenzug 
vor geraumer Zeit auf Tempo 30 heruntergeschraubt. Vorgeschobener 
Anlass für diese Schikane ist Lärmschutz.
In Tat und Wahrheit ist es ein weiterer Meilenstein rot-grüner Verkehrsbe -
hinderungspolitik. Mit diesem Tempo-Limit ist ein vernünftiges Befahren 
dieser Straße nicht mehr möglich. Selbst nachts bilden sich Fahrzeug -
schlangen, die mit 30 km/h hinter einem Linienbus hinterher zuckeln und 
minutenlang die Luft verpesten. Bei einer zügigen Durchfahrung mit 
50 km/h ist die durchschnittliche Verweilzeit eines Fahrzeuges in dieser 
Straße um 66% geringer, d.h. die Abgasbelastung für die Anwohner 
beträgt nur etwa 60% von dem, was jetzt wegen des Tempolimits hinten 
rausgeblasen und eingeatmet wird. (TK) 
5NFALLREPARATURSCHNELLSPONTAN

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32 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Messeprogramm
September 2012 
Viba – Weltmarkt des Backens 
§ 16.09. – 21.09.2012 , Messe München 
Vom 16. bis 21. September findet die internationale Welt -
leitmesse für Bäcker und Konditoren, die iba – Weltmarkt 
des Backens, in der Messe München statt. Auch in diesem 
Jahr werden knapp 80.000 Fachbesucher aus über 150 Län -
dern zum internationalen Branchentreffpunkt erwartet. In 
zwölf Messehallen präsentieren alle namhaften Firmen auf 
dem Weltmarkt des Backens ihre Neuentwicklungen in Be -
reichen wie Außer-Haus-Verzehr, Produktionstechnik und 
Rohstoffe sowie Prozessoptimierung und Verkauf. Die Neu -
heiten werden in den kommenden drei Jahren die Maßstäbe 
für die gesamte Branche setzten. Die iba dient auch Gastro -
nomen und Café-Inhabern als Plattform für ihre neuesten 
Trends – Ein Ideenreichtum, der auf der ganzen Messe 
förmlich zu schmecken, zu riechen und zu sehen ist. Für 
ein einmaliges Dufterlebnis sorgen außerdem die Sonder -
schau „Kaffee, Kuchen und mehr“ in der Halle A4 sowie die 
täglich stattfindenden Produktpräsentationen und Lei -
stungswettbewerbe wie der iba-cup in der Halle B3. Die 
bisherigen Anmeldungen sowie die zeitliche Nähe zum 
Münchner Oktoberfest lassen hoffen, dass die Besucherzah -
len der letzten iba 2009 übertroffen werden. Bereits vor der 
offiziellen Eröffnung des größten Volksfestes der Welt wer -
den die Messebesucher während der iba in einem original 
Münchner Oktoberfestzelt auf dem Messegelände mit Bier 
und Hendl auf das bunte Treiben eingestimmt. 
So gut besucht war die letzte iba 2009 
§ 1.079 Aussteller aus 55 Ländern 
§ 79.532 Besucher aus 157 Ländern
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de 
Leserbrief e/ Forum Messe München International 
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer –
gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss
mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. 
Taxistandplätze Marienplatz und Dallmayr 
Jetzt haben es also die ca. 5% der unbelehrbaren „Kolle -
gen“ geschafft. Die Standplätze beim Kaufhaus Beck und 
bei Dallmayr stehen wohl vor dem endgültigen Aus. Eine 
erhebliche Mitschuld trifft mit Sicherheit die zuvor ge -
nannten Herrschaften, denen Wörter wie unerlaubte Be -
reitstellung oder Standplatzordnung absolut kein Begriff 
sind. Unzählige Durchsagen über Sprechfunk wegen 
überzähliger Bereithaltung, zeitweise war der Letzte am 
Marienplatz zugleich der Erste am Rindermarktstand, 
wurden ignoriert oder vereinzelt auch mit höhnischen 
Bemerkungen quittiert. Immer nach dem Motto: „Lass die 
in der Zentrale doch schwätzen, was sie wollen, was 
kümmert’s mich“!
Entsprechende Hinweise im TAXIKURIER , der eigentlich 
zur Pflichtlektüre jedes Taxifahrers gehören sollte, halfen 
auch nichts. Dieses undisziplinierte Verhalten einer Min -
derheit, das der übergroßen Mehrheit der korrekt arbeiten -
den Kolleginnen und Kollegen großen Schaden zufügt, 
trägt sicherlich zur Entscheidung im Stadtrat bei. 
Zwei Standplätze im Stadtzentrum am Rande der Fußgängerzone, die für ältere, oft in ihren Bewegungsmög -
lichkeiten eingeschränkte Mitbürger, Geschäftsleute, 
Touristen und weitere „Laufkundschaft“ unverzichtbar 
sind, gehen so unter Umständen verloren. Das Feld wird 
dann lieber den Rikschas überlassen … 
Vielleicht findet sich im Stadtrat doch noch eine Lösung, 
wie die beiden für Taxifahrerund Fahrgästeim gleichen 
Maße unverzichtbaren Standplätzedoch noch erhalten wer -
den können. Die Hoffnung stirbt bekanntermaßenzuletzt. 
Rainer Blum 
Interessant
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33 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Recht um’s Taxi 
Versicherung 
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt Rechtsauskunft über taxirelevante Themen.
Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer 
ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrsordnungswidrigkeiten spezialisiert. 
Unsere Kfz-Haftpflichtversicherung steht 
für uns ein, wenn wir mit unserem Auto 
Mist gebaut haben. Als eine dicke beste 
Freundin müssen wir sie uns aber nicht 
vorstellen. Sie ist unsere Geschäftspartne -
rin. Wir zahlen schließlich laufend Versi -
cherungsbeiträge (Prämien) dafür, dass 
sie den von uns Geschädigten Schadenersatz zahlt. Und wir müssen diese Prä -
mien auch dann zahlen, wenn wir nie -
manden schädigten. Umgekehrt steigen 
die Prämien nach jedem Versicherungsfall 
(Verlust des Schadensfreiheitsrabatts). 
Wie bei jedem Geschäftsmodell kann es 
auch hier Störungen geben. Zwei wollen 
wir kurz beleuchten: 
1. Regulierungsermessen 
Was ist, wenn unsere Versicherung einen 
Fremdschaden reguliert, wir damit aber 
gar nicht einverstanden sind? 
Beispiel: Wir erhalten Post von unserer 
Versicherung, in der uns mitgeteilt wird, 
dass eine dritte Person 1.500 Euro Scha -
denersatz haben will, weil wir ihrem Auto 
hinten draufgefahren seien. Wir antwor -
ten unserer Versicherung, 1. dass wir auf 
keinen Fall schuld seien, da der Unfall -
gegner ohne jeden Grund vor uns plötz -
lich eine Vollbremsung hingelegt habe. 
Außerdem mache die dritte Person Schä -
den geltend, die mit Sicherheit nicht von 
unserem Auto stammten können, also 
Altschäden seien. – Gewichtige Einwän -
de! Aber unsere Versicherung hört nicht 
auf uns. Sie ersetzt der Dritten Person 
den Schaden. Zwei Wochen später 
schreibt unsere Versicherung, dass sich 
wegen dieser Regulierung unsere Prämien 
erhöht hätten. 
Man muss wissen, eine Kfz-Haftpflicht -
versicherung ist einem „Direktanspruch“ 
des Unfallgegners ausgesetzt. Deshalb ist 
sie nicht gehalten, die Regulierung nur 
deshalb zu verweigern, weil der Versiche -
rungsnehmer, also wir, die Haftung von 
vornherein bestreitet. Natürlich muss sie 
unsere Einwände zur Kenntnis nehmen, 
aber sie hat letztlich ein Regulierungsermessen, kann so oder so entscheiden. 
Gegen eine Regulierung trotz unseres 
„Verbots“ können wir auf dem Klagewege 
vor Gericht allenfalls versuchen, dass 
unsere Versicherung die Rückstufung 
unseres Schadensfreiheitsrabatts zurück -
nimmt. Aber das setzt voraus, dass die 
Versicherung ihre Pflichten bei der 
Schadensregulierung verletzt hat. Das ist 
nur der Fall, wenn sie nachweisbar An -
sprüche Dritter reguliert, die offensicht -
lich unbegründet sind und ohne große 
umfangreiche Sachprüfung abzuwehren 
gewesen wären. Auch dürfen wirtschaftliche Überlegungen eine Rolle spielen.
Bei Kleinschäden darf die Versicherung 
immer ohne große eigene Ermittlungen 
regulieren. Die Grenze zu Großschäden 
liegt nicht exakt fest. Bis 700 Euro dürfte 
wohl immer eine Regulierung der Versi -
cherung möglich sein. Bei Schäden über 
2.500 Euro wird man der Versicherung 
hingegen zumuten dürfen, ein sog. 
Kompatibilitätsgutachten über Unfallursachen und Unfallschäden in Auftrag 
zu geben. 
2. Regress bei Alkohol 
Unsere Versicherung muss Dritten immer 
Schadenersatz leisten, egal ob wir Schuld 
an dem Schadenereignis tragen. Aber sie 
kann unter Umständen Regress bei uns 
nehmen. Wenn wir vorsätzlich unsere 
Obliegenheiten verletzten, kann uns der 
Versicherungsschutz vollständig und bei 
grober Fahrlässigkeit ein Teil entzogen 
werden – so steht es in den Allgemeinen 
Versicherungsbedingungen, die für alle 
Haftpflichtversicherer gelten.
Beispiel: Sturzbetrunken bogen wir am 
Ende der Straße weder links noch rechts 
ab, sondern durchbrachen geradeaus wei -
terfahrend eine Grundstücksmauer. Der 
Schaden beträgt 5.000 Euro. Unsere Blut -
probe ergab 2,1 Promille. Das ist viel. 
Schon ab 1,1 nennt man es absolute 
Fahruntüchtigkeit. 
Fahren im Zustand alkoholbedingter 
Fahruntüchtigkeit gehört zu den schwer -
sten Verkehrsverstößen. Da ist eine Lei -
stungskürzung auf Null unbestritten 
zulässig.

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Bis dahin war es möglich, von Salzburg 
über die Rosenheimer Straße durch das 
Tal, Marienplatz, Stachus, Arnulfstraße 
nach Augsburg zu fahren. Im Wesentli -
chen funktionierten die Verkehrswege aus 
dem Mittelalter. Der Massenverkehr war 
völlig unattraktiv und überforderte die 
Tram, von der heute noch manche träu -
men. Einen Nahverkehr der Bahn gab es 
nicht. Als Hauptsportstätte bot sich der 
ehemalige Flughafen Oberwiesenfeld an. 
Ohne den finanziellen Anschub durch die 
Spiele wären weder U- noch S-Bahn fi -
nanzierbar gewesen. Die Baugruben in 
der Sonnen-, Lindwurm-, Leopold- und 
Neuhauserstraße wurden überbaut und 
Tram sowie Autoverkehr fuhren oder 
standen auf Brücken. Ab Ende 1967 
brach der Verkehr im Zentrum täglich ab 
16.00 Uhr zusammen. Geld war für uns 
Taxler nicht zu verdienen. Die meisten 
fuhren entnervt nach Hause. Es gab keine 
Mittleren- und Altstadtring, die Landshuter Allee war eine grüne Fläche.
Es kam echte Goldgräberstimmung auf, 
die auch unsere Branche ansteckte. Eng -
lisch- und Stadtführerkurse wurden ange -
boten. Trotz der Explosion der Taxikon -
zessionen von 1961 bis 1967 von 700 auf 
fast 3.000, wurden nochmals 520 Taxis 
zugelassen, damit wir dem Andrang auch 
gerecht werden könnten. Für die Rah -
menbedingungen des Taxigewerbes zu 
den Spielen haben Stadtplaner und Ver -
waltung fast nichts getan. 
Die Spiele selbst 
Der im Vorfeld der Spiele versprochene 
Standplatz am Olympischen Dorf für
20 –30 Taxis wurde für 6 Fahrzeuge ein -
gerichtet, später wurde er großzügig auf 
10 erweitert, es war der beste Platz. Der 
bereits bestehende Stand vor der Eis -
sporthalle wurde aufgelöst, obwohl dort 
laufend Kunden warteten. Ein dringend 
notwendiger Platz am U-Bahnhof wurde 
von den Verkehrsbetrieben wegen Eigen -
bedarf verweigert, aber dann doch nicht 
benötigt, so parkten dort Hunderte von 
Pkw’s wild. 
Der absolute Gipfel der Inkompetenz war 
ein Standplatz, der in aller Eile für 250 
Taxis in einer frisch angelegten Wiese 
neben dem Georg-Brauchle-Ring an der 
Fußgängerbrücke ausgewiesen wurde. Es 
regnete und das Areal glich einem Pan -
zerübungsgelände. Der Taxistand an der 
Regattastrecke wurde erst nach dem Be -
ginn der Spiele (27.08.) eingerichtet.
Andere Standplätze, wie die an der Tram -
bahnschleife in der Ackermannstraße 
waren groß dimensioniert, aber dort 
tauchten keine Fahrgäste auf. 
Der Oberhammer 
für uns Taxler waren 2.300 Pkw und Bus -
se, die von allen deutschen Autofirmen 
mit Bundeswehrsoldaten besetzt wurden. 
Trotz der Zusicherung, dass nur offizielle 
Gäste von diesem Fuhrpark gefahren 
werden, mussten wir feststellen, dass es 
nur Bedürftige von NOK, IOC, Funk -
tionären und sonstigen Staatsgästen gab, 
sie fuhren alles außer die braven Olym -
piabesucher, die in Zeltstädten am Kapu -
zinerhölzl oder auf Campingplätzen und 
in Turnhallen auf eigene Kosten wohnten. 
Titelthema 
1966 erhält München den Zuschlag für die Olympischen Spiele. Die Begeisterung war groß. Der Zuschlag brachte eine Entwicklung 
der Verkehrsinfrastruktur in Gang, die unvorstellbar war und aus dem Millionendorf eine funktionierende Großstadt machte. 
Olympische Spiele 1972 –
Rückblick aus Taxler-Sicht 
34 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
DR. JÜRGEN STAHLBERG
Rechtsanwalt
· UNFALLREGULIERUNG
· BUßGELD/FAHRVERBOT
· TAXIGESCHÄFT
· SCHEIDUNG
§§
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Tel: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com

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Die wenig ortskundigen wehrpflichtigen 
Chauffeure hatten einen Freibrief. Sie 
verparkten Halteverbotszonen, sämtliche 
Hotelstandplätze und Sperrzonen im 
Olympiadorf. Die Wut kochte über, als 
beim Festabend der Staatsregierung im 
Nationaltheater die übliche Taxivorfahrt 
aufgehoben wurde und nur Shuttlefahrzeuge vorfahren durften. 
Das Maß war voll. Die Kollegen blockier -
ten zu Recht den gesamten Max-Josephs- 
Platz. Die hilflose Einsatzzentrale der Po -
lizei bat in der Taxizentrale um Beistand. 
Mit einigen Kollegen des Vorstands der 
Taxivereinigung fuhr ich zur Oper. Ohne 
große Eile wurde diskutiert und Entspan -
nung erreicht. Es war zu beobachten, wie 
die ehrenwerten Gäste in voller Abendrobe geduldig auf den Stufen des Natio -
naltheaters ausharrten, bis sie ein paar 
Mark sparen konnten und die NOK- 
Dienstwagen vorfuhren. 
Tote Hose 
Während der Spiele brach das normale 
Taxigeschäft völlig weg. Der Geschäfts -
reiseverkehr kam völlig zum Erliegen. 
Touristen mieden die Stadt. Die Münch -
ner gingen nicht aus dem Haus und 
hockten beim Haustrunk vor ihren Glot -
zen, „Public Viewing“ gab es noch nicht. 
In der ersten Woche der Spiele ging das 
Geschäft so schlecht, dass ich trotz eini -
ger Schulden einen Badetag im Alpamare 
einlegte, um dem Elend zu entkommen. 
Erst in der zweiten Woche brachten die in 
den Vorläufen ausgeschiedenen Sportler 
etwas Umsatz. Die armen Kerle belebten 
nach monatelanger Kasernierung in Trai -
ningslagern mit geballter Kraft die Rot -
lichtszene. In Erinnerung ist mir in die -
sem Zusammenhang ein größerer Neubau 
in der äußeren Dachauerstraße, in dem 
die sehr geräumige Tiefgarage als Kon -
takthof diente, mit direktem Zugang zu 
den Geschäftsräumen. 
Fazit 
München hat durch die Spiele 1972 ge -
wonnen. Der Bann für eine moderne Ver -
kehrspolitik war gebrochen, den selbst 
schlafmützige Kommunalpolitiker nicht 
mehr aufhalten konnten (Tunnelbau). 
Verloren hat das Taxigewerbe unserer 
Stadt, denn seit 1972 haben wir eine 
Überbesetzung des Taxigewerbes mit 
rund 3.500 Taxikonzessionen. Die Olym -
pischen Spiele brachten uns die größte 
Taxidichte aller deutschen Großstädte 
und die Gewissheit, dass uns nichts mehr 
erschüttern kann. (HM) 
35 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
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36 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Geschichte und G’schichten 
Am 2. September 1972: 
Der Sturm auf das Karlstor 
chen in Aktion, um dem von ihnen er -
kannten „westdeutschen Imperialismus“ 
die Maske vom Gesicht zu reißen.
Einsatzplan 
Ein noch am 2. September 1972 von der 
Polizei gefundener „Taktischer Plan für 
die Demonstration am Anti-Kriegstag in 
München“ der KPD/ML zeugte von einer 
zentralen Planung und einer militärisch 
durchorganisierten Gruppe. In diesem 
Einsatzplan las man folgende Hirngespinste: Die sportlichen Wettkämpfe 
würden von der Bourgeoisie zum Anlass 
genommen, in München eine riesige Not -
standsübung zu veranstalten, und die 
Stadt gleiche einer belagerten Stadt. Über 
die „Aufgaben der Kommunisten“ hieß es 
in dem Plan, man müsse den Kampf ge -
gen die allgemeine Militarisierung und 
den Kampf gegen die Kriegsvorbereitun -
gen des Staates breit in die Massen tra -
gen. Im Kampf um die Straße werde es zu 
Auseinandersetzungen mit dem Staatsapparat kommen. Die Arbeiterklasse dürfe 
dieser Auseinandersetzung nicht aus dem 
Weg gehen. Die KPD/ML müsse den Mas -
sen zeigen, dass es richtig sei, hier und 
heute gegen den Polizeiapparat zu kämp -
fen. Man müsse sich an die Spitze der 
Massen stellen und hier auch bereit sein, 
revolutionäre Gewalt anzuwenden. Dieser 
Kampf werde von der Partei symbolhaft 
auf dem Marienplatz geführt werden. Den 
Kämpfern würde ein eigener Sanitätstrupp mitsamt drei Autos zum Abtrans -
port der möglicherweise anfallenden Ver -
letzten auf Seiten der Volksfreunde zur 
Verfügung stehen.
Anti-Kriegstag 
Die Kämpfer nahmen ihr Quartier volks -
nah im provisorischen Zeltlager für 
jugendliche Rucksacktouristen an der 
Schrederbächlstraße in Ludwigsfeld und 
warteten dort auf ihren Einsatzbefehl 
zum großen Fanal. Am alljährlichen 
Anti-Kriegstag am 1. September 1972 
hatte es auf der Veranstaltung des Deut -
schen Gewerkschaftsbundes bereits 
Schlägereien mit Mitgliedern der KPD/ML 
gegeben, die die Gewerkschafter für 
Volksbetrüger und Wasserträger des 
Großkapitals hielten. Am Samstag, dem 
2. September 1972, nun sammelten sich 
gegen 16 Uhr rund 3.000 KPD/MLer am 
südlichen Teil des Stachus, von wo aus 
ein harter Kern von 500 zu allem ent -
schlossener Kämpfer den Sturm auf das 
Karlstor begann. Unter den drei Torbögen 
hatte die überraschte Polizei einfache 
Sperrgitter aufgebaut, hinter denen 
30 Beamte standen; angesichts der unerwarteten Gewaltbereitschaft blieben
die Beamten allerdings ohne Chance. Die 
militante Schlägergruppe stürmte mit 
anfangs in Taschen versteckten Schlag -
stöcken, Holzprügeln, Schutzhelmen,
mit Blei gefüllte Gummischläuchen und 
Eisenrohren durch die Absperrungen in 
die Fußgängerzone, die der Stadtrat 
während der Zeit der Olympiade zur 
Bannmeile für politische Veranstaltungen 
erklärt hatte. Es kam zu Auseinandersetzungen auch mit Passanten, und als 
die in den Seitenstraßen zusammengezogene Übermacht der Polizei die 
Oberhand zu gewinnen begann, ließen 
die Sektierer ihre Bewaffnungen fallen, 
verhielten sich ruhig und verschwanden 
nach 45 Minuten. Bald war der Spuk 
vorbei, und um 18:00 Uhr löste die 
Polizei die Absperrungen wieder auf. 
Insgesamt nur 14 Personen wurden 
festgenommen, die Zahl der verletzten 
Demonstranten konnte auf 50 lediglich 
geschätzt werden, da man ja eigene 
Sanitäter im Einsatz hatte, während
auf Seiten der Polizei 58 Verletzte zu 
beklagen waren.
Selbst ernannte Spitze der Volksmassen 
Eine dieser radikalen Gruppen war die 
Kommunistische Partei Deutschlands / 
Marxisten-Leninisten (KPD/ML). Sie war 
1968 gegründet worden und umfasste 
1972 rund 800 aktive Mitglieder, die sich 
gegenseitig nur mit Vor- oder Decknamen 
anredeten, wodurch eine subjektiv wohl -
tuende Atmosphäre der Wichtigkeit und 
Konspiration entstand, ähnlich dem Indianerspiel. Die Gruppe vergötterte den 
chinesischen Machthaber und Massen -
mörder Mao Tse-tung (1893 –1976) mit -
samt seinen Herrschaftsmethoden. Inner -
halb der KPD/ML wiederum konkurrierten 
zwei Fraktionen um den richtigen Weg 
zur Beglückung der Volksmassen: Die 
Gruppe „Roter Morgen“ nach der gleich -
namigen Parteizeitung, herausgegeben 
vom „Zentralkomitee“ der Partei, sowie 
die Gruppe „Rote Fahne“, ebenfalls be -
nannt nach einer entsprechenden Zei -
tung, die beim „Zentralbüro“ der KPD/ML 
erschien. Nun aber mit vereinten Kräften 
traten diese bizarren Freunde der Arbei -
terklasse und aller Unterdrückten in der 
Welt Anfang September 1972 in Mün -
Vor 40 Jahren, während der XX. Olympischen Sommerspiele in München, sorgte ein heute weitgehend vergessenes Vorkommnis
am 2. September 1972 für enormes Aufsehen, nämlich der so genannte Sturm auf das Karlstor. Die damaligen Zeiten waren
geprägt von einer Atmosphäre des Terrors von Linksaußen, der bereits auch in München seinen Ausdruck gefunden hatte, etwa am 
12. Mai 1972 im Bombenanschlag auf den Parkplatz des Landeskriminalamtes an der Maillingerstraße 15, bei dem allerdings 
lediglich Sachschaden entstand.
AUTO-ANKAUF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
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Reklamationen zu befürchten.

Seite 37

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Nachlese 
Polizeipräsident Manfred Schreiber er -
klärte, es sei seit der ersten Olympiade im 
Jahr 776 vor Christus üblich, während 
der Spiele Frieden zu halten, es werde 
aber eine dezente, wirkungsvolle Polizei -
präsenz zur effektiven Verhinderung wei -
terer Ausschreitungen aufrecht erhalten. 
Aber schon am Sonntag, dem 3. Septem -
ber 1972, ging es vormittags weiter. 
Diesmal versuchte der „Deutsche Kom -
munistische Jugendverband“, dessen 
Mitglieder weitgehend identisch mit den 
Demonstranten des Vortages waren, am 
Alten Botanischen Garten an der Elisen -
straße ihren Kampf gegen den Imperialis -
mus aufzunehmen. Doch die Demon -
stranten hatten offenbar nicht mit dem 
riesigen Polizeiaufgebot von 1.000 Mann 
gerechnet, die den Treffpunkt abriegelten, 
so dass sich die Versammlung auflöste. 
Im Verfassungsschutzbericht 1972, er -
schienen im Jahr 1973, hießt es: „Die 
maoistische KPD/ML ist bereit, wie ihre 
planmäßig vorbereiteten gewaltsamen 
Ausschreitungen während des ‚Roten An -
ti-Kriegstages‘ Anfang September in 
Benedikt Weyerer 
Jahrgang 1951, studierte 
Englisch und Geschichte für das 
Lehramt an Gymnasien. Nach 
Ende seiner Ausbildung begann 
die Arbeitslosigkeit und er 
machte 1981 den Taxischein. 
Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, 
arbeitet aber seit l angem auch 
halbtags in der Hausaufgaben -
betreuung für Gymnasiasten. 
Sein besonderes Interesse gilt 
der Historie und er hat inzwi -
schen vier Bücher und eine Viel -
zahl von Zeitungsartikeln und 
Beiträgen in Publikationen zur 
Geschichte Münchens verfasst 
und veröffentlicht.
München gezeigt haben, ihre Bekenntnis -
se zur Gewaltanwendung unter bestimm -
ten Voraussetzungen schon jetzt in die 
Tat umzusetzen. Die KPD/ML-Fraktion 
‚Roter Morgen‘ erklärte, wer nach der 
‚Schlacht am Karlstor‘ noch glaube, auf 
friedlichem Wege die Macht im Staate er -
ringen zu können, sei blind. Die KPD/ML 
werde der Gewalt der ‚Bourgeoisie‘ die 
‚revolutionäre Gewalt der Volksmassen‘ 
entgegenstellen.“ Nur zwei Tage später, 
am 5. September 1972, überfielen arabi -
sche Terroristen die israelische Olympia -
mannschaft und verursachten ein Blutbad 
mit 17 Toten. Diese Tat stellte nach Mei -
nung der KPD/ML-Fraktion „Rote Fahne“ 
einen gerechtfertigten Akt des „individu -
ellen Terrors palästinischer Kämpfer in 
München“ dar und wurde als „richtiges 
Mittel im Kampf um die Befreiung 
Palästinas“ begrüßt. (BW)

Seite 38

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38 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht / Vertragsrecht
K. H. Dollinger
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München-Stadt: Tel. 112 
München-Land: Tel. 66 20 23 
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Fundbüro 
Ötztaler Straße 19
(089) 23 34 59 07 
Gewerbliche Notdienste 
Erdgas 
(089) 15 30 16 
Fernwärme 
(089) 23 03 03 
Strom 
(089) 3 81 01 01 
Umwelttelefon 
(089) 23 32 66 66 
Wasserrohrbruch 
(089) 18 20 52 
Gutachte r/ Sachverständiger 
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Hans-Mielich-Straße 32 
(089) 65 98 37 
(0172) 8 90 18 07 
Klotz 
Moosacher Straße 13 
(089) 35 73 18 73 
Obermaier 
Wilhelm-Hale-Straße 55 
(089) 13 29 17 
IHK 
IHK 
Max-Joseph-Straße 2 
(089) 51 16 12 38 
Kfz-Prüfstellen 
KÜS Nord 
Lindberghstraße 30 
(089) 18 94 18 00 
KÜS Ost 
Emeranstraße 36 
Feldkirchen 
(089) 92 54 96 43 
KÜS Ottobrunn 
Jägerweg 6 
(089) 6 08 48 63 
KÜS Süd 
Hofmannstraße 29 
(089) 78 06 47 71 
KÜS West 
Anton-Böck-Straße 36 
(089) 89 73 63 60 
Kfz-Reparatur 
Dvorak GmbH 
Schleißheimer Straße 38, Rgb. 
(089) 52 80 40 
Gambs 
Schleißheimer Straße 63 
Garching 
(089) 3 16 24 14 
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Engelhardstraße 6 
(089) 77 99 62 
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Lindberghstraße 20 
(089) 34 84 40 
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St.-Johann-Straße 23-25 
(089) 5 02 05 71 
Kinderkrankenhäuser 
Kinderklinik Dritter Orden 
Franz-Schrank-Str. 8 
(089) 1 79 50 
Haunersche Kinderklinik 
Lindwurmnstraße 4 
(089) 5 16 00 
Schwabinger Kinderklinik 
Parzivalstraße 16: 
- Internistische Nothilfe 
(089) 30 68 25 89 
- Chirurgische Nothilfe 
(089) 30 68 24 59 
Harlachinger Klinik für 
Kinder- und Jugendmedizin 
Sanatoriumplatz 2 
(089) 62 10 27 17 
Kreditkartenabrechnung 
ICP 
Hofmannstraße 54 
(089) 74 83 41 60 
KVR 
Führerscheinstelle:
(089) 23 33 62 01 
Gewerblicher Kraftverkehr:
(089) 23 32 75 43 
(089) 23 32 75 44 
Notruf e/ Notdienste 
Ärztlicher- und
Kinderärztlicher
Bereitschaftsdienst 
(0180) 5 19 12 12 
Frauen-Notruf 
(089) 76 37 37 
Gift-Notdruf 
(089) 1 92 40 
Jugend-Notdienst 
(089) 82 99 03 14 
Senioren-Notruf 
(089) 8 14 38 56 26 
Sucht-Hotline 
(089) 28 28 22 
Tierklinik 
(089) 2 18 00 
Tierrettung 
(01805) 84 37 73 
Zahnärztlicher Notdienst 
(089) 7 23 30 93 
Pannenhilfe 
ADAC: (0180) 22 22 22 
Polizei 
Notruf, Unfall, Überfall: 110 
Rechtsanwälte 
Bauer Michael 
Schillerstraße 21 
(089) 51 55 69 30 
Dr. Cichon & Partner 
Johann-von-Werth-Straße 1 
(089) 1 39 94 60 
Dr. Stephan & Stahlberg 
Feichthofstraße 171 
(089) 57 00 16 80 
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Herzogstraße 60 
(089) 3 30 66 20 
Kanzlei Voigt 
Bavariaring 9 
(089) 53 29 5 1-0
Rettung 
Rettung München: 112 
Taxibedarf 
Glasi’s Taxishop 
Engelhardstraße 6 
Tel. (089) 77 05 50 
TE-Autoteile München 
St. Johann-Straße 23-25 
(089) 5 02 05 71 
Taxihandel 
Auto Much 
Gewerbering 18 
Bad Tölz 
(08041) 788 90 
Taxihandel Günther 
(08122) 2 28 34 00 
TSL 
Landsberger Straße 455 
(0179) 1 41 52 80 
Taxi-München eG 
Taxizentrale: 
(089) 21 61-0/194 10 
Verwaltung: (089) 77 30 77 
Kundenberatung: 
(089) 21 61-396 /- 372
Krankenfahrten:
(089) 21 61-337/-362 /- 394 
Taxiverleih 
Taxiverleih München 
Richelstraße 6 
(089) 167 54 40 
Taxi Rent Partner TRP 
Frankfurter Ring 97 (Er-Tax) 
(089) 30 74 80 47 
Versicherungen 
Ballnath 
Brudermühlstraße 48a 
(089) 8 98 06 10 
Crasselt 
Machtlfinger Straße 26 
(089) 74 28 7 2-10 
FVO Finanz Junker 
Carl-Zeiss-Straße 49 
Riemerlin g/ Ottobrunn 
(089) 58 90 9 6-70 
Taxlers Service – Adressen und Nummern für alle Fälle! 
Ê

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39 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Kreditkarten 
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anony mer 
Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über 
seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen 
und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden.
Der bargeldlose Zahlungsverkehr per 
Visa- und Mastercard, American Express 
oder Diners Club macht auch vor der 
Taxizunft nicht halt. Viele Menschen be -
zahlen alles mit Kreditkarte, sogar die Ta -
xifahrt. Dabei ist es vollkommen gleich, 
wie kurz oder lang die Fahrt ist. Die Pla -
stikkarte macht frei, flexibel und unab -
hängig. Die Mehrzahl Münchner Taxis 
sind mit Datenfunk sowie Kartenlesegerät 
ausgestattet und die Unternehmer haben 
sich vertraglich verpflichtet, jeden elek -
tronischen Zahlungsbetrag zu akzeptie -
ren. Halten sich unsere Taxifahrer an 
diese Regel? Unser Taxi-Scout war unter -
wegs und hat Kurzfahrten mit Kreditkarte 
angedeutet.
Taxi 1: –
(Nr. 2657, 2. August, 12.26 Uhr, Feilitzsch) 
„Des is ma z'wenig!“, sagt der etwas 
grantige Mann hinterm Steuer, nachdem 
ich die Beförderung zum Kurfürstenplatz 
mit American Express ordere. Wahr -
scheinlich hat er sich während der langen 
Wartezeit am überfüllten Standplatz eine 
individuelle Regelung ausgedacht. Spon -
tan nennt er den Mindestbetrag von 
10 Euro für die bargeldlose Zahlung.
Taxi 2: –
(Nr. 2366, 2. August, 12.40 Uhr, 
Odeonsplatz) 
Der eigentlich nicht existierende Mindest -
betrag liegt nach Auffassung dieses bay -
rischen Taxlers bei 5 Euro. Diese, wie wir 
wissen, falsche Information, habe er sich 
bei seinem Arbeitgeber geholt. Er streitet 
jede Verantwortung ab, als ich ihn über 
die korrekte Gesetzeslage informiere. 
Taxi 3: 222 
(Nr. 201, 2. August, 13.34 Uhr, 
Arnulfstraße) 
„Kein Problem, Visa-, Master-Card, Ame -
rican Express!“ entgegnet mir dieser sym -
pathische Taxler mit asiatischer Abstam -
mung. Da das Taxi-Unternehmen für die 
Gebühren aufkomme, sei ihm die Bezah -
lungsmethode egal. Von einem Mindest -
betrag hat er, und sei es aufgrund seiner 
doch eher überschaubaren Deutschkennt -
nisse, noch nichts gehört. 
Taxi 4: 2222 (Gewinner) 
(Nr. 2253, 2. August, 14.19 Uhr, 
Hauptbahnhof Nord) 
Ohne jegliche Einschränkungen akzeptiert 
dieser höfliche und aufgeschlossene Fah -
rer meine Kreditkarte samt Kurzstrecke 
zur Hackerbrücke. Er besinnt sich an die 
vertragliche Unterschrift, nach der Kredit -
karten bedingungslos zu billigen sind. 
Vertragsbruch kommt für ihn nicht in 
Frage. 
Taxi 5: 222 
(Nr. 1359, 3. August, 17.28 Uhr, Parzival) 
Der freundliche Herr scheint perplex, da 
ich praktisch nur mal um die Ecke gefahren werden möchte, akzeptiert mein 
Anliegen aber beschwerdefrei. Er ist sich 
seiner Verpflichtung bewusst, die bar -
geldlose Zahlungsvariante zu tolerieren 
und meint, dass man sich seine Kunden 
eben nicht aussuchen könne. 
Die Bewertung 
2222 grandios 
222 sehr gut 
22 gut 
2 befriedigend 
– nicht überzeugend 
Gewinner: Taxi 4
Wolfgang Jandke 
Knorrstraße 59 
80807 München 
Taxi-Check München 
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Mobil: 0163 / 280 30 85

Seite 40

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40 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Fotos: www.atelie r- tacke.de 
Rose des Monats 
 Zitrone des Monats 
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich
Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden.
Weltstadt ohne Herz und Verstand 
Max von Pettenkofer hat in München eine funktionierende 
Kanalisation geschaffen. Damit konnten Seuchen erfolgreich 
vermieden werden. Herr von Pettenkofer wusste aber auch, 
dass sich die menschlichen Bedürfnisse nicht nach dem 
Wochenende oder den Nachtstunden richten. Die derzeitige 
Stadtregierung in München ist offensichtlich der Meinung, 
dass die Kanalisation nicht an Samstagen und Sonntagen 
funktionieren muss oder genutzt werden darf. Deshalb
sind an diesen Tagen die Türen der Toilettenanlagen in den 
U-Bahnhöfen verschlossen.
Warum auch nicht, der moderne Mensch in München radelt
ja und schwitzt sich seine Notdurft offenbar aus. Sollte das 
nicht gelingen, wird er einfach zum Wildbiesler am oder im 
nächsten Hauseingang. Die Hausbewohner freut diese Tatsache nicht besonders, denn Eingänge oder Toreinfahrten 
werden für die persönliche Notdurft im großen Stil genutzt. 
Im Namen aller Hausbesitzer, U-Bahngäste und anderen mo -
bilen Menschen bitte ich Herrn von Pettenkofer, sich nicht im 
Grabe umzudrehen, denn wir klagen stellvertretend für ihn 
die gesamte Stadtregierung wegen Zuwiderhandelns gegen 
grundlegende Hygiene-Erkenntnisse der Unfähigkeit an. Zu -
dem stellen wir den Antrag, den Hygieneschutz für München 
abzuschaffen und die Weltstadt mit Herz in Stadt der Wild -
biesler umzubenennen. Eine Zitrone des Monats hat sich die 
Stadtregierung damit auf jeden Fall verdient. (RZ) 
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders 
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol 
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe.
Messe München GmbH 
Neuer Taxistand Messe Os t/
Speicher auf der Sonderfreifläche.
Nach vielen Experimenten rund um den Messe-Haupteingang Ost konnte zur INTERSOLAR 2012 vom 13. bis 
15. Juni 2012 auf der Sonderfreifläche im Osten des 
Messegeländes ein neuer Taxi-Nachrückplatz auspro -
biert werden. Abseits der Fahrbahn, auf dem Gelände 
des Parkplatz P9, finden in der neu eingerichteten Ta -
xispur bis 100 zusätzliche Taxis Platz, die früher auf 
der Fahrbahn und am Gehweg den Verkehr behinder -
ten. Auch für die Autoreifen war die scharfe Gehweg -
kante keine erfreuliche Alternative. 
Während der INTERSOLAR wurde die neue Variante mit 
großem Erfolg getestet. Dabei hatten sich die Verant -
wortlichen der Messe München GmbH sehr viel Mühe 
gegeben und den neuen Taxispeicher nicht nur muster -
gültig mit einem Zaun abgegrenzt, sondern es wurden 
weder Kosten noch Mühen gescheut und mit neuen, 
farbfrischen Hinweisschildern die Zufahrt zum Speicher 
beschildert. Diese Alternative steht künftig bei allen 
großen Veranstaltungen zur Verfügung, solange die 
Sonderfreifläche nicht gerade anderweitig belegt ist. 
Für das Engagement der Messe München Gmbh in dieser 
Angelegenheit verleihen wir die Rose des Monats. (TK) 
Der Chef hat Geburtstag und erzählt seinen Angestellten 
einen Witz. Alle lachen, nur Meier nicht. 
Fragt der Chef: „Warum lachen Sie nicht, Meier?“
Erwidert der: „Habe ich nicht nötig. Ich gehe am Ersten!“ 
Witz des Monats 
Kleinanzeigen-Annahme 
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: istockphoto.com
TAXIKURIER | Ausgabe September 2012 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
52. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
TIERE IM TAXI
§ Pflichten und Rechte
§ Kulinarische Weltreise
In unserer Stadt gibt es alles
§ 40 Jahre Olympische Spiele 
Ein Rückblick
§ Taxi-Check München
Kreditkarten
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der 
Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf.
Anzeigenschluss ist der 05.09.2012

Seite 41

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41 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Antwort auf die Zitrone vom Monat Juli 2012 
Mit der Zitrone des Monats Juli 2012 bedachten wir eine 
Streifenbesatzung des Polizeipräsidiums München. Grund 
für den Polizeieinsatz war ein Streit zwischen Fahrgast 
und Taxifahrer.
In einem Schreiben an den Vorstand der Taxi-München eG 
nahm das Polizeipräsidium München, Abteilung Einsatz
E 22 – Polizeiliche Verkehraufgaben zu dieser Angelegen -
heit Stellung und schilderte den Vorgang aus Sicht der 
Polizei. Selbstverständlich wollen wir das Schreiben 
unseren Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten. 
Polizeipräsidium München 31.07.2012 
Abteilung Einsatz E22
– polizeiliche Verkehrsaufgaben –
80326 München 
„Zitrone des Monats“ für Streifenbesatzung des
PP München 
Sehr geehrter Herr Kuhle, 
in der Ausgabe des Taxi-Kurier Juli 2012 verleihen Sie
auf Seite 33 einer Streifenbesatzung des PP München die 
„Zitrone des Monats“ wegen ihres Verhaltens anlässlich 
eines Streits eines Taxifahrers mit einem Fahrgast. 
Die Darstellung der Situation und den daraus resultieren -
den Unmut Ihrer Fahrer können wir durchaus verstehen. 
Streits über Fahrwege, Fahrpreise und das Bezahlen sind 
bei Ihnen sicher häufig anzutreffen. In Einzelfällen wird 
dann die Polizei gerufen. Leider passierte dies in diesem 
Fall in einer Nacht, in der sämtliche Streifen im Dauereinsatz und die Beamten damit im Dauerstress waren. Wir 
haben uns die Aufzeichnungen dieser Nacht angesehen. 
Aufgrund der Prioritätensetzung in der Einsatzabwicklung 
war für diesen – im ersten Anschein vergleichsweise 
einfachen – Streit einfach kein Einsatzfahrzeug zur 
Verfügung.
Nach zwei Anrufen Ihres Fahrers hat dann die Dame als 
Fahrgast in der Notrufzentrale angerufen. Zuerst gab
sie an, der Taxifahrer sei einen Umweg gefahren, würde 
sie und ihre Tasche festhalten und hätte das Handy fast 
kaputt gemacht. Im zweiten Anruf gab sie an, dass sie ins 
Gesicht geschlagen worden wäre und es gäbe bereits ei -
nen Auflauf an Taxifahrern. Ihre Taxizentrale wiederum 
teilte unserer Einsatzzentrale mit, dass der Kollege tätlich 
angegriffen wird und der Fahrer hätte weitere Taxis zur 
Unterstützung zum Ort des Geschehens gerufen. Bei einem 
weiteren Anruf Ihrer Zentrale an unsere Einsatzzentrale 
gab der Sprecher an, dass eine aggressive Situation 
vorläge. 
Dieses Gemisch an Informationen erhält nun die Streifen -
besatzung, die – aus einem anderen Einsatz heraus – zum 
Ort des Geschehens anfährt. Nachdem die Streife natürlich 
noch nicht weiß, was genau vorliegt, sondiert sie erstmal 
die Situation. Für die Streifenbesatzung ist im ersten An -
blick nur eine Frau als Fahrgast und eine ganze Reihe von 
Taxifahrern mit ihren Fahrzeugen erkennbar. Für uns ist 
es verständlich, dass nun aus deren Sicht die Taxifahrer, 
die eigentlich nur helfen wollten, weggeschickt werden. 
Die Handlung der Beamten war aber keinesfalls als 
aggressiver Akt gegen die Taxifahrer gemeint.
Wenn in einer Nacht mit hohem Einsatzaufkommen aus -
gerechnet so eine unklare Situation eintritt, sind Missver -
ständnisse oft vorprogrammiert. Seien Sie versichert, dass 
wir stets versuchen, neutral eine Klärung solche Sachver -
halte anzustreben. Das insgesamt gute Verhältnis zwi -
schen der Polizei und dem Taxigewerbe sollte dadurch 
nicht beeinträchtigt werden. 
Wir setzen weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit
und verbleiben 
mit freundlichen Grüßen 
Schaumaier 
Polizeioberrat 
Die Taxi-München eG bedankt sich an dieser Stelle beim 
PP München, Abteilung E 22, bei Herrn Schaumaier und 
Herrn Männicke für die Mühe, diesen Vorgang zu recher -
chieren. Selbstverständlich ist es auch dem Taxigewerbe 
ein großes Anliegen, mit den Behörden und insbesondere 
mit dem Polizeipräsidium in einem guten Verhältnis zu 
stehen und etwaige Probleme, die im Zuge der täglichen 
Arbeit auf der Straße auftreten, zu besprechen und zu 
lösen.

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42 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Die Sehenswürdigkeiten Münchens 
Der gute Ruf Münchens in der Welt beruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner Menschen, seiner Umgebung und auf seinen Bauwerken. Wir, die wir diese Gebäude täglich 
sehen, achten vielleicht nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste sind oft eigens
wegen dieser Architektur von nah und fern hierher gereist und freuen sich über nähere 
Informationen von unserer Seite zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir sie gerade 
vorbeifahren. Benedikt Weyerer beschreibt in dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge 
einige besonders herausragende Baudenkmäler. 
VViktualienmarkt 
Im Jahr 2009 erschien in der „New York 
Times“ ein Artikel über Mahlzeiten, die es 
angeblich wert seien, einen gezielten Flug 
von den USA aus zu buchen. Die schrei -
bende Starköchin Mimi Sheraton nannte 
hier neben anderen Destinationen auch 
unseren Viktualienmarkt, wo sie ein 
Weißwurst-Frühstück mit den hier übli -
chen Zutaten goutiert hatte. Sie berichtete 
allerdings nicht, auf welche Weise sie ihre 
Weißwürste zu sich genommen hatte: Ob 
sie sie ordinär zuzelte, stilgerecht seitlich 
aufschnitt und dann mit dem Messer aus 
der Haut rollte oder ob sie die guten 
Stücke gar brutal zusammen mit der Haut 
in Scheiben schnitt. Hoffentlich hatte und 
hat Mimi keine anderen Sorgen als dieses 
dekadente, transatlantische Streben nach 
Feinkost, aber immerhin ist ihr München 
aufgefallen und hier das grüne Herz der 
Stadt und dabei wiederum kein Luxus -
mahl, sondern ein Allerweltsessen, das für 
sie allerdings einen exotischen Leckerbissen darstellte.
Der Begriff 
Der Begriff „Viktualien“ stammt vom 
lateinischen „victus“, einem inzwischen 
veralteten Begriff für Lebensmittel. Gele -
gentlich allerdings taucht er auch heutzu -
tage immer wieder im Begriffsfeld „Le -
bensmittel“ auf, um eine höhere Qualität 
auszudrücken, bleibt also doch noch 
aktuell, insbesondere bezüglich unseres 
Viktualienmarktes. Der bekannteste 
Viktualienmarkt befindet sich bei uns in 
München – das ist ohne Zweifel richtig. 
Weitere angebliche Viktualienmärkte be -
finden sich in Castrop-Rauxel, Forchheim, 
Gars am Kamp (liegt in Niederösterreich), 
Ingolstadt, Jena, Lünen, Moosburg, Pasing 
und Straubing. Hier lassen wir nur noch 
den traditionsreichen und charaktervollen 
Pasinger Viktualienmarkt an der Bäcker -
straße mit seiner Adresse Rathausgasse 
gelten, damit diese erst 1938 eingemein -
dete besondere Spezies von Menschen 
nicht zu Recht beleidigt ist. Steht doch in 
der Stadtsparkasse an der Landsberger 
Straße 488, Ecke Bäckerstraße, geschrie -
ben: „Münchner geworden, Pasinger ge -
blieben.“
Sehenswürdigkeit ersten Ranges 
Der Viktualienmarkt und seine Umgebung 
vereinen vieles, was weltweit für den Be -
griff „München“ steht: einige enge Gassen 
wie den Dreifaltigkeitsplatz und die Hei -
liggeiststraße, die uralte Kirche Sankt Pe -
ter, den nahen Marienplatz, das Hofbräu -
haus, einen veritabler Maibaum mit 
Biergarten, die gemütlich wirkenden, 
einstöckigen Stände mit ihren grünen 
Dächern sowie das schier unübersehbare 
Angebot an Lebensmitteln in hervorra -
gender Qualität und zu gehobenen Prei -
sen, beispielsweise so seltene Produkte 
wie Pferdefleisch. Es ist nicht verwunder -
lich, dass sich hier und nicht nur im Som -
mer die Touristen aus nah und fern drän -
gen, denn der Viktualienmarkt vereint 
großstädtisches Leben mit ländlichem 
Ambiente. Gleichzeitig zieht der Markt 
mit seiner riesigen Auswahl auch Einhei -
mische an, die oft aus den besser situier -
ten Gebieten Münchens stammen, wie die 
Zielangaben der Einsteiger, meistens Ein -
steigerinnen, an den Taxiständen „Viktua -
lienmarkt“ und „Rosental“ zeigen. Auf 
einer Gesamtfläche von rund 10.000 Qua -
dratmetern verkaufen circa 110 Händler 
und Händlerinnen Obst, Gemüse, Süd -
früchte, Fleisch, Wild, Geflügel, Käse, 
Fisch, Brot- und Backwaren, Gewürze, 
Blumen und vieles mehr. Nirgendwo in 
München ist die Auswahl an frischen 
Lebensmitteln und Spezialitäten größer. 
Der in München lebende Schriftsteller 
Wolfgang Koeppen (1906 –1996) gelangte 
sogar zu folgender Erkenntnis: „Der 
Viktualienmarkt ist wohl der schönste, der 
anheimelndste und auch der erhebendste 
Platz in München. Wenn der Himmel blau 
ist, offenbart der Markt mit den fein stre -
benden Konturen seiner Kirchen ringsum 
über den bunten Marktständen, den 
Handelsschirmen, den Fleischhallen im 
Gemäuer von Sankt Peter das Bayerisch- 
Römische, die den Bauch nicht vergessen -
de Frömmigkeit.“ Na also! 
Weitere sehenswerte Besonderheiten 
Ein absoluter Höhepunkt mit bis zu 
15.000 Zuschauern ist am Faschings -
dienstag der Tanz der Marktweiber, die
im Alltag aber erheblich freundlicher und 
zivilisierten auftreten als sie früher einmal 
gewesen sein sollen. Eine Bereicherung 
sind auch die kleinen Brunnen in der 
Mitte des Viktualienmarktes mit den 
Figuren folgender Volkssänger und Volks -
sängerinnen: Karl Valentin (1882 –1948, 
Karl-Valentin-Straße in Forstenried von 
1948), Weiß Ferdl (1883 –1949, Weiß-Ferdl- 
Straße in Laim von 1952), Liesl Karlstadt 
(1892 –1961, Liesl-Karlstadt-Straße in 
Forstenried von 1964), Ida Schumacher 
(1894 –1956, Ida-Schumacher-Weg in 
Fotos: www.atelie r- tacke.de

Seite 43

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43 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Kleinhadern von 1968), Elise Aulinger 
(1881 –1965, Elise-Aulinger-Straße in 
Neuperlach von 1981) und vom Roider 
Jackl (1906 –1975, bislang ohne eigene 
Straße). Und man darf den Maibaum nicht 
vergessen und den Biergarten mit seinen 
1.000 Plätzen um ihn herum. Das Beson -
dere an diesem ist, dass die Brauereien des 
ausgeschenkten Bieres immer in regel -
mäßigen Abständen wechseln: mal Augu -
stiner, mal Hofbräu, mal Spaten, dann 
Löwenbräu oder Paulaner oder Hacker- 
Pschorr. Weil der Biergarten wie auch der 
gesamte Viktualienmarkt von der Stadt 
verwaltet wird, muss diese darauf achten, 
dass keine der Münchner Brauereien be -
vorzugt oder benachteiligt wird.
Tradition 
Als im sich rasch entwickelnden München 
der heutige Marienplatz als Markt für 
Getreide und andere Agrarerzeugnisse zu 
klein geworden war, befahl König Max I. 
Joseph (1756 –1825) kraft Allerhöchster 
Entschließung vom 2. Mai 1807, einen 
Teil des Marktes in das nahe gelegene Ge -
biet zwischen Heilig-Geist-Kirche, Frauen -
straße und Blumenstraße zu verlegen. Um 
den nötigen Platz zu schaffen, wurden
die Gebäude des Heilig-Geist-Spitales 
abgerissen. Inzwischen wird die gesamte 
Palette an Lebensmitteln auf dem Viktua -
lienmarkt feilgeboten, wie auch die Be -
nennung der Blumenstraße zeigt, wo
1843 der Blumenmarkt angesiedelt wurde. 
Der durchschlagende Erfolg der über
200-jährigen Tradition des Viktualien -
marktes spricht für sich. Für heutige 
Verhältnisse kaum vorstellbar allerdings, 
dass der Markt erst 1975 zur Fußgänger -
zone wurde.
Verwaltung und Organisation 
Der Viktualienmarkt wird von den Markt -
hallen München verwaltet, einem Eigen -
betrieb der Stadtverwaltung München, der 
dem Kommunalreferat zugehört. Unifor -
mierte Bedienstete der Stadtverwaltung 
führen die Marktaufsicht, und es gilt die 
Lebensmittelmarktsatzung, die auch für 
den Markt am Elisabethplatz, den Pasin -
ger Viktualienmarkt und den Markt am 
Wiener Platz Gültigkeit besitzt. Die Händ -
ler des Marktes haben keinen Mietvertrag, 
sondern eine so genannte Zuweisung. 
Dies hat zum einen historische Gründe, da 
der Markt Teil der Stadtverwaltung war 
und ist, zum anderen ist es in der Lebens -
mittelmarktsatzung so festgelegt. Die Ge -
bühren setzen sich zusammen aus einer 
Grundgebühr und einer Umsatzgebühr 
und richten sich nach der Gebührensat -
zung für die Lebensmittelmärkte. Eine 
pauschale Aussage über die Gebühren für 
einen Stand ist nicht möglich, da je nach 
Art des Standes (fester Stand, Schirm -
stand, Freistand) für jeden Stand praktisch 
eine eigene Gebühr zustande kommt. An -
fragen nach einem Stand auf dem Markt 
kommen auf eine Vormerkliste, die ent -
sprechend der erzielten Umsätze ziemlich 
lang ist. Prinzipiell wird ein freiwerdender 
Stand wieder mit dem gleichen Sortiment 
besetzt, um das Marktgleichgewicht zu er -
halten. Die Händler wiederum sind in der 
Interessengemeinschaft Viktualienmarkt 
organisiert.
Briefmarke 
Am 7. August 2003 gab die Deutsche Post 
eine Briefmarke im Wert von 45 Cent her -
aus, die den Karl-Valentin-Brunnen und 
den Ida-Schumacher-Brunnen sowie im 
Hintergrund den Maibaum und das 
Markttreiben des Viktualienmarktes zeigt. 
In der offiziellen Beschreibung der Brief -
marke heißt es: „Der Viktualienmarkt hat 
seine Popularität zu allen Zeiten bewahrt. 
Immer noch gilt der Ausspruch eines 
Kenners des Münchner Lebens, dass das 
Herz Münchens am Viktualienmarkt am 
stärksten schlage.“ Um zu dieser Erkennt -
nis zu gelangen, brauchen wir aber keinen 
anonym gelassenen „Kenner“, sondern 
weisen unsere Fahrgäste aus dem In- und 
Ausland selber auf diese Sehenswürdig -
keit ersten Ranges hin. (BW) 
Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der 
TAXIKURIER den Wittelsbacher-Brunnen 
vor. 
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44 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
Top-Termine September 2012 
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten) 
Mittwoch, 19. September 
§ 19.00 Uhr, Frauenkirche, 
Orgelkonzert 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
Das Interview 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Musikwettbewerb ARD 
§ Ampere, Luka Bloom 
§ Kranhalle, Julia Marcell 
§ Tonhalle, The Temper Trap 
§ Muffathalle, Ben Caplan 
§ Backstage, Kip Winger 
Donnerstag, 20. September 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Marcus H. Rosenmüller 
§ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Kammeroper München 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
Das Interview 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Musikwettbewerb ARD 
§ Muffathalle, Science Busters 
§ Theaterfabrik, De Phazz 
§ Kranhalle, Julia Marcell 
§ 59:1, A Place to Bury Strangers 
§ Feierwerk, Introducing Tour 
§ Backstage Halle, American Me 
§ Garage, Don Airey 
Freitag, 21. September 
§ Der TAXIKURIER 1 0/12 erscheint 
§ 20.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater, 
La Bayadere 
§ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, 
Ein Sommernachtstraum 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Lorin Maazel 
§ 20.00 Uhr, Schlachthof,
Dietrich „Piano“ Paul 
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Musikwettbewerb ARD 
§ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Mika Uzuki 
§ Ampere, Phil Vetter 
§ Atomic Cafe, Bondage 
§ Backstage, Celo 
§ Kranhalle, Jezz 
Samstag, 22. September 
§ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, 
La Bayadere
§ 19.30 Uhr, Philharmonie,
China Symphonie Orchestra 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
Die bitteren Tränen 
§ 20.00 – 23. 00 Uhr, Residenztheater, 
Das weite Land 
§ 20.30 Uhr, Schlachthof, Nepo Fitz 
§ Backstage, Sabaton 
§ Backstage Halle, Serum 114 
§ Backstage Club, Hirsch Effekt 
Sonntag, 23 September 
§ 13.30 – 15.15 Uhr, Arena,
TSV 1860 – Eintracht Braunschweig 
§ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Kasperltheater 
§ 15.00 Uhr, Fraunhofer,
Die Reise einer Wolke 
§ 16.00 – 20.35 Uhr, Nationaltheater, 
Tannhäuser 
§ 18.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater, 
Das weite Land 
§ 18.00 Uhr, Schlachthof,
Tango Argentino 
§ 19.00 Uhr, Philharmonie,
Lorin Maazel 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
Die bitteren Tränen 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Udo Wachveitl 
§ Backstage, Kill Devil Hill 
§ Backstage Club, The Snips 
§ Feierwerk, Fehlfarben 
§ Muffathalle, Machine Gun Kelly 
§ Kranhalle, Mahala 
§ 17.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Musikwettbewerb ARD 
§ 18.00 Uhr, Herkulessaal, 
Musikwettbewerb ARD 
§ 20.00 Uhr, Schlachthof,
Gaudi in Bavaria 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Lorin Maazel 
§ Freiheiz, The Overtones 
§ Backstage, Crackaveli 
§ Muffathalle, Munich rocks 
§ Backstage Halle, Hell on Earth 
Samstag, 15. September 
§ 12.00 Uhr, Olympiapark,
Women’s Run 
§ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena,
FC Bayern – FSV Mainz 05 
§ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Musikwettbewerb ARD 
§ 18.00 Uhr, Max-Joseph-Saal,
Nacht der Autoren 
§ 19.00 Uhr, Philharmonie,
Lorin Maazel 
§ 19.30 Uhr, Hubertussaal,
Vier Jahreszeiten 
§ 20.00 Uhr, Circus Krone,
La Clemenza di Tito 
§ 20.30 Uhr, Schlachthof, Wiggerl live 
§ Backstage, Die Vamummtn 
§ Freiheiz, Salsa 
§ Feierwerk, Flowerstreet Festival 
§ Backstage Club, Swinging Utters 
§ Backstage Halle, Electra 
Sonntag, 16. September 
§ Galopprennbahn Riem,
Galopp-Rennen 
§ 16.00 Uhr, Herkulessaal, 
Musikwettbewerb ARD 
§ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Klavier-Abend 
§ 18.00 Uhr, Gärtnerplatz,
Gärtnerplatz-Open-Air 
§ 18.00 Uhr, Schlachthof,
Tango Argentino 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christoph Sieber 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Michael Hatzius 
§ Ampere, Bombay Street 
§ Muffathalle, Me and my drummer 
§ Backstage, Vreid 
§ Sunny Red, Backjumper 
§ Tonhalle, DVD+CD-Börse 
Montag, 17. September 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Jochen Tschirsch 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Helmut Schleich 
§ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party 
§ Theaterfabrik, Get Well Soon 
§ Ampere, Gallon 
§ Muffathalle, Rue Royale 
§ Atomic Cafe, Husky 
§ Kranhalle, Oddisee 
Dienstag, 18. September 
§ Messe, Werbewiesn 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Thomas Kreimeyer 
§ 20.30 Uhr, Schlachthof,
Odeon Tanzorchester 
§ Tonhalle, Beirut 
§ Theaterfabrik, HBlockx 
§ Atomic Cafe, Sleepy Sun 
§ Muffathalle, O Emperor 
§ Kranhalle, Monkey 3 
§ Ampere, Mandy Capristo 
§ Backstage, Meatmen 
§ 20.00 Uhr, Circus Krone,
La Clemenza di Tito 
§ 20.00 Uhr, Schlachthof, Gsindl 
§ 20.00 Uhr, Viehhof, S.A.U. 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Günther Sigl 
§ Ampere, DJ Yuriy 
§ Atomic Cafe, Dum Dum Girls 
§ Kranhalle, Big Harp 
§ Muffathalle, Indian Summer Party 
Sonntag, 9. September 
§ 18.00 Uhr, Schlachthof,
Tango Argentino 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, Christian 
Thielemann / Staatskapelle Dresden 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
String of Pearls 
§ Ampere, Amsterdam Klezmer Band 
§ Freiheiz, Buena Vista 
Montag, 10. September 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Axel Zwingenberger 
§ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party 
§ Feierwerk, Molotov 
§ Kranhalle, Big Harp 
§ Backstage, Laibach 
§ Freiheiz, Kimbra 
Dienstag, 11. September 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Axel Zwingenberger 
§ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Nepo Fitz 
§ Theaterfabrik, Flying Colors 
§ Ampere, Annabel Dillig 
§ Muffathalle, Kid Kopphausen 
§ Kranhalle, Japandroids 
Mittwoch, 12. September 
§ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Musikwettbewerb ARD 
§ 19.00 – 23.00 Uhr, Olympiastadion, 
Coldplay 
§ 19.00 Uhr, Frauenkirche, 
Orgelkonzert 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Moses Wolf 
§ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Triakel aus Schweden 
§ Kranhalle, Okta Logue 
§ Feierwerk, Geva Alon 
§ Ampere, Jonas 
§ Backstage Club, Engel 
Donnerstag, 13. September 
§ MOC, Euromoney 
§ 12.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Musikwettbewerb ARD 
§ 17.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Musikwettbewerb ARD 
§ 19.30 Uhr, Philharmonie, Münchner 
Philharmoniker 
§ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Nepo Fitz 
§ 20.30 Uhr, Schlachthof,
Markus Krebs 
§ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Leaf 
§ Feierwerk, Stereo Total 
§ 59:1, Reigning Sound 
§ Ampere, Gaby Young 
§ Backstage, Stahlmann 
§ Garage, Norman Beaker 
§ Kranhalle, Instrument 
§ Sunny Red, Manekin Peace 
§ Backstage Halle, Grave 
Freitag, 14. September 
§ 12.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Musikwettbewerb ARD 
Samstag, 1. September 
§ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Brandenburgische Konzerte 
§ 20.00 Uhr, Viehhof, Phil Vetter 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Ernst Molden 
§ 20.30 Uhr, Schlachthof,
Night of Music 
§ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Sigi Zimmerschied 
§ Garage, Gemina 
§ Feierwerk, Isar Bass Party 
§ Backstage Club, Meinhard 
Sonntag, 2. September 
§ Augustiner Keller,
Gottesdienst zur 200 Jahr-Feier 
§ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena,
FC Bayern – VFB Stuttgart 
§ 18.00 Uhr, Schlachthof,
Tango Argentino 
§ 18.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
300 Jahre Friedrich der Große 
§ 19.00 Uhr, Fraunhofer,
Spätsommerfest 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller 
§ Orangehouse, Ingurgigate 
§ Sunny Red, Medecophobic 
Montag, 3. September 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller 
§ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party 
§ Kranhalle, Bouncing Souls 
§ Sunny Red, Rapture 
Dienstag, 4. September 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Wolfgang Krebs 
§ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Felix Gattinger 
§ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe,
High Voltage 
§ Kranhalle, The Unwinding Hours 
§ Nationaltheater, Die Walküre 
§ 59:1, Omar Rodriguez 
Mittwoch, 5. September 
§ 19.00 Uhr, Frauenkirche, 
Orgelkonzert 
§ Backstage Club, Pro Pain 
Donnerstag, 6. September 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Lorin Maazel 
§ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 089 
§ Kranhalle, Call Me Camillo 
Freitag, 7. September 
§ 19.00 Uhr, Valentin Musäum, 
Zwirbeldirn 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Lorin Maazel 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Gerd Lohmeyer 
§ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Sauglocknläutn 
§ Orangehouse, Bollock Brothers 
§ Atomic Cafe, Cats on Fire 
§ Backstage, Knopf 
§ Feierwerk, Black Opera 
§ Sunny Red, Thunder 
§ Ampere, Roger 
Samstag, 8. September 
§ 15.00 Uhr, Olympiapark,
Energy in the Park 
§ 17.30 Uhr, Messe Riem, Unheilig,
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Max von Miland

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Montag, 24. September 
§ 18.30 Uhr, Herkulessaal,
Klassik vor Acht 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
Die bitteren Tränen 
§ 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Andreas Rebers 
§ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party 
§ Atomic Cafe, Benjamin F. Leftwich 
Dienstag, 25. September 
§ 17.00 Uhr, Skylounge,
After Work Party 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Arena,
FC Bayern – VFL Wolfsburg 
§ 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Spielvereinigung Schwabing 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Vince Ebert 
§ Kranhalle, Fu Manchu 
§ Ampere, Max Buskohl 
§ Backstage Club, Phoebe Killdeer 
§ Feierwerk, Islands 
§ 59:1, Imperial State Elecktric 
Mittwoch, 26. September 
§ 18.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater, 
Tannhäuser 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Die höchste Eisenbahn 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
Die bitteren Tränen 
§ 20.00 – 23.00 Uhr, Olympiastadion, 
Nickelback 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Lorin Maazel 
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Prof. Josef Zilch 
§ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Josef Pretterer 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Schottenbrand 
§ Freiheiz, Emirsian 
§ Atomic Café, Nerina Pallot 
§ 59:1, Torche 
Donnerstag, 27. September 
§ 18.45 Uhr, Herkulessaal,
Andris Nelsons 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
Die bitteren Tränen 
§ 20.00 Schlachthof, Tobias Öller 
§ 20.00 Uhr, Jakobsplatz,
Jüdisches Neujahrskonzert 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Lorin Maazel 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Globalkryner 
§ Theaterfabrik, Eloy 
§ Sunny Red, Lee Harvey 
§ Kranhalle, Barbara Morgenstern 
§ Muffathalle, Hoerprobe 
§ 59:1, Dead Elvis 
Mehrtägige Termine 
§ 21.05.12 – 16.09.12, 19.00 – 23.00 Uhr, Olympiasee, Kino am Olympiasee 
§ 14.06.12 – 02.09.12, Seebühne Westpark, Kino, Mond und Sterne 
§ 05.07.12 – 12.09.12, 19.30 Uhr bis 1.00 Uhr, Viehhof, Open Air Kino 
§ 18.07.12 – 08.09.12, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof,
Zärtliche Machos 
§ 11.08.12 – 02.09.12, 12.00 Uhr, Olympiapark, Lilalu 
§ 16.08.12 – 08.09.12, 20.30 Uhr, Do – Sa, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied 
§ 29.08.12 – 01.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tobias Mann 
§ 31.08.12 – 02.09.12, Isarbrücken, Isarbrückenfest 
§ 01.09.12 – 02.09.12, 20.15 Uhr, Circus Krone, Red Bull Flying Bach 
§ 01., 02., 05. u. 06.09.12, 19.30 Uhr, Hubertussaal, La Cenerentola 
§ 02.09.12 – 03.09.12, 20.30 Uhr, Lach und Schieß, Ulan & Bator 
§ 04.09.12 – 06.09.12, MOC, Munich Fabric Start 
§ 04.09.12 – 08.09.12, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Mummenschanz 
§ 04.09.12 – 08.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Mathias Tretter 
§ 05.09.12 – 06.09.12, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Pippo Pollina 
§ 06.09.12 – 10.09.12, Carl- Orff-Saal, Musikwettbewerb ARD 
§ 07.09.12 – 16.09.12, Wittelsbacher Platz, Piazza Italia 
§ 08.09.12 – 09.09.12, Ludwig- und Leopoldstraße, Streetlife Festival 
§ 09.09.12 – 10.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Michael Ehnert 
§ 10.09.12 – 11.09.12, 20.00 Uhr, Circus Krone, Monika Gruber 
§ 11.09.12 – 15.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, H. Venske 
§ 11.09.12 – 15.09.12, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas 
§ 12.09.12 – 16.09.12, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Besame Mucho 
§ 12.09.12 – 03.11.12, 20.00 Uhr, Komödie im Bayer. Hof, In jeder Beziehung 
§ 13.09.12 – 14.09.12, 19.30 Uhr, Vereinsheim, Matthias Egersdörfer 
§ 14.09.12 – 15.09.12, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Valentin im Sturm 
§ 15.09.12 – 16.09.12, 10.00 – 22.00 Uhr, Olympiahalle,
Neuapostolonische Kirche 
§ 16.09.12 – 21.09.12, Messe, Iba 
(16. – 20.9., 9.30 – 18.00 Uhr, 21.9., 9.30 – 17.00 Uhr) 
§ 18.09.12 – 20.09.12, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Die Buschtrommel 
§ 18.09.12 – 20.09.12, MOC, Strategies in Light Europe 
(18. – 19.9., 9.00 – 19.00 Uhr, 20.9., 8.30 – 15.00 Uhr) 
§ 18.09.12 – 21.09.12, ICM, Deutscher Juristentag 
(18.9., 8.00 –19.00 Uhr, 19.9. –20.9., 8.00 –17.00 Uhr, 21.9., 8.00 –12.00 Uhr) 
§ 18.09.12 – 22.09.12, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas 
§ 19.09.12 – 20.09.12, 20.00 Uhr, S chlachthof, Hans Kaffl 
§ 19.09.12 – 20.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Zärtlichkeiten mit Freunden 
§ 21.09.12 – 22.09.12, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Fraunhofer Saitenmusik 
§ 21.09.12 – 22.09.12, Feierwerk, Hardcore Festival 
§ 21.09.12 – 23.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Proseccopack 
§ 22.09.12 – 24.09.12, MOC, Cinec 2012 
§ 22.09.12 – 30.09.12, Theresienwiese, Landwirtschaftsfest 
§ 22.09.12 – 07.10.12, Theresienwiese, Wiesn 
§ 25.09.12 – 26.09.12, 20.30 Uhr, Schlachthof, Lizzy Aumüller & Otfried Fischer 
§ 25.09.12 – 27.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt 
§ 27.09.12 – 28.09.12, 20.00 Uhr, Herkulessaal, Symphonieorchester BR 
§ 28.09.12 – 29.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Bernd Regenauer 
§ 28.09.12 – 29.09.12, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Josef Pretterer 
§ 28.09.12 – 29.09.12, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bodo Wartke 
§ 28.09.12 – 07.10.12, Event-Arena, Erotikmesse 
Top of the Tops 
In diesem Jahr beginnt sie spät, die Wiesn. Ausnahmezustand ab 22.09. 
Parallel dazu in der ersten Woche das Landwirtschaftsfest. Am Monatsan -
fang (31.08. – 02.09.) das alljährliche Isarinselfest. Genauso alljährlich das 
leidige Streetlife-Festival 08. -09. September, das halb Schwabing von der 
Außenwelt abschneidet. 4 x Bundesliga in der Arena (3 x Bayern, 1 x 
1860). Etwas südlicher 2 Messen im MOC (Munich Fabric Start / 04. – 
06.09, Cinec / 22. – 24.09.). 2 Konzerte im Olympia-Gelände (12.09. Cold -
play, 26.09. Nickelback). Gleichzeitig zur Wiesn (ab 28.09. bis 07.10.) die 
Erotik-Messe in der Event-Arena. Hoher Taxibedarf am 10. + 11. Septem -
ber bei Monika Gruber im Circus Krone. Insgesamt ein ereignisreicher Start 
in die Herbst-Monate. (PR) 
„Macht auch das Wetter üble Faxen,
gleich kommen noch viele Taxen!“
Kollege Hans-Dieter Hoppe hatte eine passende Idee und 
einen Gutschein über 100 Euro für Leistungen der Firma 
Stimme r & Sohn gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! 
And the winner is …
Bilderwitz aus der August-Ausgabe 
Freitag, 28. September 
§ 11.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Festakt Münchner Schulstiftung 
§ 18.45 Uhr, Herkulessaal,
Andris Nelsons 
§ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, 
La Bayadere 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
Das Interview 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Lorin Maazel 
§ 20.00 Uhr, Schlachthof,
Ottis Schlachthof 
§ 20.00 Uhr, Volkstheater, Arabboy 
§ Backstage Halle, La Dispute 
§ Ampere, Fetsum 
§ Backstage Club, Nasum 
Samstag, 29. September 
§ 13.00 – 14.45 Uhr, Arena,
TSV 1860 – SV Sandhausen 
§ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Familienkonzert 
§ 17.00 – 21.35 Uhr, Nationaltheater, 
Tannhäuser 
§ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
Orpheus steigt herab 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
Das Interview 
§ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, 
Ein Sommernachtstraum 
§ 20.00 Uhr, Volkstheater, Arabboy 
§ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Teakwondo Team Fight 
§ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal,
Kaiser-Quartett 
§ 20.30 Uhr, Schlachthof, Percival 
§ Backstage Werk, Die Atzen 
§ Backstage, Broadway Killers 
§ Backstage Halle, Imaginary War 
Sonntag, 30. September 
§ 11.00 Uhr, Philharmonie,
Lorin Maazel 
§ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Matinee „Im weißen Rössl“ 
§ 14.00 Uhr, Lustspielhaus,
Die Kuh, die wollt ins Kino gehen 
§ 15.00 – 16.00 Uhr, Marstall, 
Pumuckl 
§ 15.00 Uhr, Fraunhofer,
Der Wiesnräuber 
§ 18.00 – 21.00 Uhr, Nationaltheater, 
Fidelio 
§ 18.00 Uhr, Schlachthof,
Tango Argentino 
§ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
Orpheus steigt herab 
§ 19.30 Uhr, Volkstheater,
Drei Schwestern 
§ 20.00 Uhr, Werkraum, Woyzeck 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Max Raabe 
§ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Dieter Nuhr 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, Wise Guys 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Murat Topal 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Axel Hacke 
§ Ampere, Imany 
45 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012

Seite 46

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46 TAXIKURIER SEPTEMBER 2012 
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG 
Herausgeber: Taxi-München eG 
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen 
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Internet: www.taxi-muenchen.de 
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) 
Objektleiter: Paul Rusch (PR) 
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn 
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de 
Mitarbeiter an dieser Ausgabe: 
Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG) 
Alfons Haller (AH), Werner Hillermann (WH), 
Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK),
Norbert Laermann (NL), Hans Meißner (HM),
Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS),
Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Benedikt Weyerer (BW),
Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst 
Formenreich , Büro für Gestaltung 
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München 
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 
E-Mail: probst@formenreich.de 
Internet: www.formenreich.de 
Fotografie: Dirk Tacke 
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München 
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 
E-Mail: info@atelier-tacke.de
Internet: www.atelier-tacke.de 
Druck: Peradruck GmbH 
Hofmannstraße7, 81379 München 
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 
E-Mail: info@peradruck.de 
Online-Auftritt: Norbert Laermann 
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: 
Münchner Verlagsvertretung 
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn 
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 
E-Mail: rusch.e@t-online.de 
Anzeigenpreisliste: Nr. 40, gültig ab 23.12.2011 
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de 
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten 
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand 
Erscheinungsweise: monatlich 
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr.
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf 
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird.
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
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Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das 
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen.
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stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar.
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besteht kein Anspruch auf Ersatz. 
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: 
Taxi-München eG 10 0%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Impressum 
Liebe Leserinnen und Leser des TAXIKURIER, 
der TAXIKURIER in seiner jetzigen Form begleitet Sie und die gesamte
Taxibranche nunmehr seit über 8 Jahren. Mit der nächsten Ausgabe erscheint 
das 100. Heft. Selbstverständlich haben wir zu diesem Jubiläum einige
Besonderheiten geplant. 
Seien Sie gespannt! 
Paul Rusch, Objektleiter 
Der Oktober-TAXIKURIER erscheint – wie üblich vor der Wiesn – am 21. September 
§ Wiesn 
Alle taxirelevanten Infos 
§ 100 Monate TAXIKURIER 
Rückblick 
Vorschau Oktober 2012 
LIVEMUSIK &
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beraubt ihnen das Monaco Ihre Sinne.
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Die neue B-Klasse jetzt auch
als Sondermodell „Das Taxi“.
Beim B-Klasse Taxi ist der Innenraum so großzügig und variabel, dass Sie den vielfältigsten und ungewöhnlichsten Transportanforderungen Ihrer Gäste gerecht werden können. Dabei werden sich Ihre Passagiere
über einen bequemen Einstieg und ungewöhnlich viel Beinfreiheit freuen. Und Sie sich über den Platz hinter
dem Steuer.
Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung München, Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de
Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Arnulfstraße 61, Frankfurter Ring/Ecke Ingolstädter Straße 28, Landsberger Straße 382, 
Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Straße 39, Grünwald – Südliche Münchner Straße 29, Starnberg – Petersbrunner Straße 7, 
Wolfratshausen – Pfaffenrieder Straße 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Deniz Cosar 0 89/12 06-1 1 14, 
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08
*Effektiver Jahreszins. Angebot gültig für Bestellungen vom 01.04. – 31.12.2012 für 
Neu- und Bestandsfahrzeuge der Baureihe E-Klasse (jeweils mit Code P10 oder 965). 
Ein Angebot der Mercedes-Benz Bank AG.
1Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert)
5,5-5,3/4,2-3,9/4,7-4,4 l/100 km; CO2-Emission (kombiniert) 122-1 15 g/km. 
B 180 CDI BlueEFFICIENCY Sports Tourer1
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 26.299,00
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 4.199,00 €
Sollzins gebunden p. a. 2,95 %
Effektiver Jahreszins 2,99 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 22.100,00 €
Gesamtbetrag 23.797,20 €
Monatliche Rate 396,62 €
Das B-Klasse Sondermodell „Das Taxi“ 
beinhaltet unter anderem:
• 7G-DCT automatisiertes Doppelkupplungs -
getriebe
• ECO Start-Stopp-Funktion
• Chrom-Paket
• Dachzeichen einarmig 
• Audio 20 CD 
• 4-Fach Fensterheber elektrisch
• Collision Prevention Assist
weitere Infos unter
www.taxi-mit-stern.de
1,99 % Taxi-
Aktionszins*
für die E-Klasse