TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier August 2012
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2012. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: Steven Schlagel, istockphoto.com TAXIKURIER | Ausgabe August 2012 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 52. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de WET TER § Einfluss auf das Taxigeschäft § Die Feinde der Taxifahrer Was unser Geschäft erschwert § Muslimische Taxifahrer in München Richtiger Umgang mit Kollegen und Fahrgästen § IHK – Nutzen für die Taxibranche Gespräch mit Gerhard Wieland TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 1
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2 TAXIKURIER AUGUST 2012 Inhalt Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61 -0 Fax: (089) 74 70 260 Leiter der Zentrale: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo .– Fr. 7.30 –12.00 Uhr Mo .– Do. 12.3 0–1 5.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltun g/ Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulunge n/ Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61- 367 Taxifahrer-Ausbildung: Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo .–Mi. 18.0 0– 21.30 Uhr Samstag 10.0 0– 16.00 Uhr Anmeldung 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Rollende Kneipe 3 Editorial | Autofreie Innenstadt 4 Messe München | August 2012 5 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 5 Die Genossenschaft | Aktuelle Infos auf 4 Seiten 6 Streiflicht des Aufsichtsrats | Ergebnisse Generalversammlung 9 Der Landesverband | Protokoll Jahreshauptversammlung 10 Wetter | Hoher Einfluss auf unser Geschäft 12 Die Sehenswürdigkeiten Münchens | Die Uni 14 Promitalk | Michaela Schaffrath 17 Der Blick zurück | Der August vor 100, 75, 50, 25, 1 Jah r(en) 17 Die fünf Weisheiten des Monats | 17 Die versteckten Schätze Münchens | Haidhauser Herbergen 18 Spruch des Monats | 19 Taxameter des Monats | Taxlers Sommerferien 20 Verkehrssünde des Monats | Verwirrung Menzinger Straße 20 Witz des Monats | 20 Taxi-Check München | Taxiquittung 21 Schrottis Fiaker-ABC | Beginn einer neuen Staffel 22 Die Feinde der Taxler | Was unseren Umsatz erschwert 24 Gastro „M“ | Wirtshaus in Sendling 26 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 27 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 27 Muslimische Kollegen | Der richtige Umgang 28 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 31 Leserbrief e/ Forum | 32 Rose des Monats | Dr. Babor und Meißner 33 Zitrone des Monats | Fahrer Taxi 2688 33 IHK | Der Nutzen für die Taxibranche 34 Zum Titelbild | 35 Kurze Frage – Klare Antwort | HU-Untersuchung 35 Top-Termine August 2012 | Hier glüht der Taxameter 36 Vorschau September 2012 | 38 Impressum | 38 Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de Jetzt bestellen! Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des Kollegen Benedikt Weyerer: München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 5,95 Euro. ISBN 3-931231-13-5 Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei! TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 2
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3TAXIKURIER AUGUST 2012 Karosseriebeschichtungen, Scheiben-Tönung für Kfz und Gebäude, Werbebeschriftungen, Digitaldrucke, Gra/f_ikdesign, Professionelle Verarbeitung, 3 Jahre Garantie - NEU - Autoglas (Reparatur und Austausch) Abrechnung mit Versicherung möglich! NEU! - NEU! - NEU! 5NFALLREPARATURSCHNELLSPONTAN Aus dem TAXIKURIER, August 2006 Essen und Trinken im Taxi – diese Unsitte reisst bei vielen Fahrgästen immer mehr ein. Ein Taxi ist und bleibt aber ein Verkehrsmittel und keine Würstel - bude. Ein Phänomen, dem sich hauptsächlich Nachtfahrer ausgesetzt sehen. Seit es scheinbar besonders cool ist, sich mit einem halbausgetrunkenen Drink von einer Disco zur anderen fahren zu lassen, wird das immer mehr zur Unsitte. Nun sind Unsitten zwar lästig, aber nicht strafbar. Trotzdem wirft es die Frage auf, wie verhält man sich bei solchem Ansinnen? „Das hängt natürlich in erster Linie vom Temperament des Fahrers ab. Wer dem Fahrgast gleich ein freundliches ,Schleich Di mit Deim Glasl‘ entgegenplärrt, muss sich natürlich nicht wundern, wenn der Gast etwas ungehalten reagiert. Da ist es besser, dem Kunden freundlich, aber be - stimmt vorzuschlagen, erst auszutrinken und dann ist er herzlich will - kommen“, rät der nachterfahrene Thomas Kroker. „Und wer mit einem zugemüllten Auto unterwegs ist, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn er auf wenig Verständnis stößt.“ Rechtlich ist man bestenfalls mit § 14. Abs. 1 BOKraft auf der sicheren Seite, wonach das Verhalten des Fahrgastes die Sicherheit und Ordnung des Betriebes nicht beeinträchtigen darf. Aber zu rechtlichen Auseinan - dersetzungen wird es hier wohl in den seltensten Fällen kommen. Es geht schließlich nur um die gegensätzliche Interessenlage. Und da ist es eben schon gravierend, ob der Fahrgast in einer Verfassung ist, dass jedes Glas oder jede Flasche beim Bremsen zum Wurfgeschoss wird. Der häufigste Verweigerungsgrund dürfte aber hauptsächlich der Aspekt der Verunreinigung sein. Dabei muss der Fahrgast keinesfalls dem Alko - hol verfallen sein. Das ist schon ärgerlich wenn einer nur einen Burger mampft oder eine Leberkässemmel. Man kennt das ja: Man kann noch so vorsichtig sein – ein Biss, und schon tropft die leckere Sauce nicht nur auf’s Gewand, sondern selbstverständlich auch auf den Sitz. Und wenn’s ganz blöd läuft, setzt sich auch noch der nächste Fahrgast rein. Da geht dann das Geschrei wegen der Haftungsfrage wieder los. Die Reinigung muss logischerweise der Fahrgast bezahlen, der dafür verantwortlich ist. Und wenn der schon weg ist, bleibt’s am Unternehmer hängen. Deshalb sollte man jeden, der voller Wollust in seine Verpflegung beißt, freundlich aber bestimmt daraufhinweisen, dass ein Taxi kein rollender Imbissstand ist. Denn selbst wenn es einen selber nicht stört, der nächste Fahrgast kann sich allein durch den Geruch belästigt fühlen. (PG, PR) Der TAXIKURIER vor 6 Jahren Aktueller, denn je: Ein Taxi ist keine rollende Kneipe! Kleinanzeigen-Annahme Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf. Anzeigenschluss ist der 16.08.12 Gestaltung: www.formenreich.de Foto: Steven Schlagel, istockphoto.com TAXIKURIER | Ausgabe August 2012 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 52. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de WETTER § Einfluss auf das Taxigeschäft § Die Feinde der Taxifahrer Was unser Geschäft erschwert § Muslimische Taxifahrer in München Richtiger Umgang mit Kollegen und Fahrgästen § IHK – Nutzen für die Taxibranche Gespräch mit Gerhard Wieland August 2006 Foto: www.atelier-tacke.de I Location: Schrotti’s Soul City, Maximiliansplatz 5 TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de § Hier gehen die Parties ab! § Das Taxi ist keine rollende Kneipe Essen und Trinken im Taxi § Taxi-Check München Kennen Münchens Taxler die neuen Tarife? § Ein Lamm als Nachtwolf Interview mit der Ikone des Münchner Nachtlebens Discos, Music-Clubs TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 3
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4 TAXIKURIER AUGUST 2012 Editorial Autofreie Innenstadt Für die Münchner Stadtplaner ist das Thema autofreie Innenstadt kein Neuland. 1992 wurde die Kassler Stadtbaurätin Christiane Thalgott nach München geholt, nachdem die SPD dort ihre Rathausmehrheit wegen einer verfehlten Verkehrsberuhigungspolitik verloren hatte. In München erkannte die neue Stadtplanerin schnell: „Das Grundproblem ist, dass wir zu viel Verkehr haben“ . Damit stieß sie in der Stadtregierung auf offene Ohren. Die Lösung lag nicht im Ausbau der Infrastruktur, sondern in einer Verhinderung des Verkehrs. Obwohl Frau Thalgott seit 2007 nicht mehr in der Landeshauptstadt tätig ist, sind ihre Ideen geblieben. Straßenrückbau, rote Welle und der Wegfall von Fahrspuren auf Grund von überdimensionierten Fahrradwegen sind die Auswirkungen, mit denen der mobile Münchner Bürger heute tagtäglich kämpfen muss. Das Konzept scheint erfolgreich. „Der Verkehr gen Altstadt ist in den vergange - nen zehn Jahren um die Hälfte zurückgegangen“, urteilte Sabine Nallinger, OB- Kandidatin der Grünen, im Mai 2012. Ungeachtet auf welcher Grundlage diese Aussage basiert, das „gefühlte“ Verkehrsaufkommen deutet genau in die andere Richtung. Als nächste Ausbaustufe zur verkehrsfreien Innenstadt soll nun offenbar die ver - bleibende Hälfte des Verkehrs fahren, wo der Diesel wächst. Eine autofreie Innen - stadt wird für Fußgänger und Radfahrer Verbesserungen bringen. Auf der Stecke bleiben alle jene, die auf individuelle Verkehrsdienstleistungen, wie den Verkehr mit Taxis, angewiesen sind. Die Standplätze am Marienplatz und in der Diener - straße werden täglich von hunderten Bürgern genutzt. Das Taxi ist aber auch für viele, vor allem für Senioren und Kranke unverzichtbar, um die in der Innenstadt gelegenen Behörden, Ämter und Ärzte zu erreichen. Wichtige Versorgungsein - richtungen, wie zum Beispiel die Deutsche Rentenversicherung, befinden sich mitten im Herzen der Stadt. Während an anderen Stellen für barrierefreie Zugänge gekämpft wird, soll der Münchner Stadtkern zu einem Freizeitpark für Radler und Fußgänger, also gesun - de, sportliche und nicht mobilitätseingeschränkte Bürger, umfunktioniert werden. Auch der Einzelhandel wird zu den Verlierern gehören. Die Folgen für Mieter der teuren Läden sind nicht abzusehen. Die vor vielen Jahren angestrebte Belebung der Innenstadt würde mit den jetzt geplanten Maßnahmen wieder revidiert. Aber wer weiß, vielleicht liegen bereits neue Pläne vor, so dass nach Abschaffung des Individualverkehrs und der Einschränkung des öffentlichen Verkehrs auch auf die Bürger in der Innenstadt verzichtet werden soll. Dann müssten sich die Rat - hausoberen nicht mehr direkt das Elend anschauen, das sie mit ihren Entschei - dungen anrichten. Wir kämpfen für Ihre Mobilität, unterstützen Sie uns! Ihre Taxi-München eG Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch, 17.30 – ca. 21.00 Uhr Jeden Samstag Tageskurs 10.00 – ca. 16.00 Uhr Anmeldung: Im 1. Stock bei Frau Meier oder 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum. Info: (089) 21 61-333 Funkunterricht (Basiskurs) Termin: Donnerstag, 16. August 2012 13.00 – 17.00 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.3 0/ 21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 § Kurs 6 18.09.12 –16.10.12 § Kurs 7 06.11.12 –04.12.12 Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de Ausbildung im August 2012 TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 4
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5TAXIKURIER AUGUST 2012 Dr. med. Manfred C. G. Hingerle Alle Untersuchungen für Führerscheinerwerb und Führerscheinverlängerungen seit 1979 zu besonders kostengünstigen, fairen und freundlichen Bedingungen Untersuchungszeiten: Montag bis Freitag : 8:00-12:00 Montag, Dienstag, Donnerstag: 14:00-19:00 Zur „kleinen Untersuchung“ kommen Sie ohne Anmeldung, Zur „großen Untersuchung“ wenn möglich mit Anmeldung. Kirchheim, Am Brunnen 17, T: 9036110 od. 9033366 od. 9918800 Weitere Infos unter : www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de „Die Reifen taugen nichts mehr – das Taxischild aber schraub ich mir zur Wiesn auf mein Karr’n nauf“ Kollegin Irmgard L. hat den besten Spruch eingeschickt und eine Taxi - fahrerausbildung in der neuen Taxi - schule der Taxi-München eG für eine beliebige Person gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! And the winner is … Bilderwitz aus der Juli-Ausgabe Messeprogramm August 2012 ESC Congress 2012 § 25.08. – 29.08.2012 , Messe München Vom 25. bis 29. August findet zum dritten Mal der weltgrößte Kardiologenkongress in München statt. Nach 2004 und 2008 hat es die Messe München International in Kooperation mit dem Tourismusamt erneut geschafft sich gegen mehrere europäische Destinationen durchzusetzen und den ESC Congress nach München zu holen. Obwohl der Kongress im August eher in einen veranstal - tungsarmen Zeitraum fällt, wird in den fünf Tagen Ausnahmezustand in Mün - chen herrschen. Die ganze Stadt schmückt sich im Zeichen des ESC Congresses und möchte somit die vielen internationalen Besucher in unserer Landeshaupt - stadt begrüßen: Wie in den Vorjahren, wird mit über 32.000 Besuchern aus über 150 Ländern gerechnet. Im Zuge dessen haben die Münchner Hotels rund 15.000 Hotelzimmer bereitgestellt. Der fünftägige Kongress wird von einer Ausstellung für Medizintechnik begleitet. Diese Chance nutzen über 200 Unternehmen, um ihre neusten Produkte dem kaufkräftigen Publikum zu präsentieren. Aber nicht nur das Tourismusamt und die Messe München International profitieren von einer erfolgreichen Durchführung eines Kongresses in dieser Größenordnung, sondern auch die Stadt München und ihr Umland können mit einer statistisch belegten Zunahme der Kaufkraft in Millionenhöhe rechnen. Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de Messe München International Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther Fachanwältin Verkehrsrecht Reitrecht / Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht / ZivilrechtS. v. Kummer Fachanwalt Familienrecht Sozialrecht / Verwaltungsrecht J. Buchberger Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Fahrerlaubnisrecht Erbrecht Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 5
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Die Genossenschaft Beschwerdenbericht 2. Quartal 2012 Fahrpreisüberforderungen und Beförderungsverweigerungen Während des vergangenen Quartals nah - men Beschwerden wegen Fahrpreisüber - forderungen und Beförderungsverweige - rungen im innerstädtischen Taxiverkehr deutlich ab. Leider gab es dafür erheblich mehr Klagen über Fahrten vom Flughafen und von den Hotels in der Innenstadt. Am Flughafen versuchen Fahrgäste im - mer wieder vergeblich einen Taxifahrer zu finden, der gewillt ist, sie zu den Hotels nach Freising, Erding, Schwaig oder Unterschleißheim zu befördern. Bei Fahrten nach München wird häufig die Ostumgehung mit Fahrziel Harlaching oder auch Fürstenried gefahren. Aber auch für Ziele im Landkreis Erding kön - nen Fahrpreise bis zu 100 Euro erreicht werden. Bei einer Route über die Auto - bahn in Richtung Dachau und dann in Gegenrichtung bis zum Autobahnkreuz Passau und weiter Richtung Anzing nach Pastetten ist das nicht weiter verwunder - lich. Diese Fahrer umgehen auch den Festpreis von 56 Euro zur Münchner Messe und von der Messe zum Flughafen, indem sie Baustellen oder Unfälle erfin - den, die sich auf der kürzesten Fahr - strecke befinden sollen. Für Fahrten vom Flughafen zu BMW nach Freimann wer - den pauschal 60 Euro kassiert. Das bei der Taxi–München eG bestellte Taxi fährt denselben Fahrgast dann auf der gleichen Route zurück zum Flughafen für etwa 50 Euro. Es gibt noch eine weitere Variante, um an das schnelle Geld zu kommen: Fahrten von Hotels zu anderen Zielen als zum Flughafen werden generell abgelehnt. Sollte entgegen den Erwartungen des Fahrers ein Fahrgast mit Koffer das Fahr - ziel Hauptbahnhof nennen, wird er häu - fig wieder aus dem Taxi geworfen und an die dahinter wartenden Kollegen verwie - sen. Für Fahrgäste ohne Koffer oder gar mit Kindern wird es vor den Hotels im - mer schwieriger, ein Taxi zu bekommen. Mit manchen dieser Zeitgenossen, die eine derartige Stadtfahrt als „Schicksal“ ereilt, wird der Fahrgast bis zum Ziel sehr viel von der Stadt München sehen – was sich dann natürlich in der Höhe des zu zahlenden Fahrpreises niederschlägt. Wir halten ein derartiges Verhalten gegenüber Fahrgästen für äußerst geschäftsschädigend, genauso geschäfts - schädigend wie die illegale Bereitstellung diverser Limousinen vor den Hotels im Bahnhofs- und Innenstadtbereich. Dabei kann jeder Eingeweihte bereits an der TÜV-Plakette erkennen, dass die schwarzen Limousinen, in der Regel der Marke Audi, ohne Genehmigung zur Personenbeförderung unterwegs sind. Die Taxi–München eG nimmt die einge - henden Beschwerden zu Fahrpreisüber - höhungen und Beförderungsverweigerun - gen sehr ernst und setzt alle Energie dafür ein, diese Missstände zu beseitigen. (RZ) Europäische Taximesse 2012 Am 9. und 10.11. findet im Congress- Centrum Koelnmesse die Europäische Taximesse 2012 statt. Die Fachvereini - gung Personenverkehr Nordrhein Taxi- Mietwagen e.V. (FPN) Monheim veran - staltet unter Beteiligung des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes e.V. (BZP) die größte Veranstaltung dieser Art. Die Messe bietet allen Unternehmern des Taxi- und Mietwagengewerbes sowie allen am Gewerbe und an Fahrzeugen Interessierten aus dem Inn- und Ausland neben Automobilen die ganze Palette von Produkten und Dienstleistungen, die im und beim Taxi eine Rolle spielen. Die Automobilindustrie wird ihre neuesten und teilweise überarbeiteten Fahrzeuge vorstellen. Alle für das Gewerbe relevan - ten Produkte und Dienstleistungen sind bei der Europäischen Taximesse unter einem Dach verneint. Darüber hinaus gibt es an beiden Tagen eine Tombola mit attraktiven Preisen. Die Messe findet 2012 zum dritten Mal in der Messehalle 4.1 statt. Auf der Messehalle 4 befindet sich ein Parkdeck mit rund 3800 Parkplätzen. Die Messehalle ist ebenerdig und hat mehrere Zufahrts - möglichkeiten, so dass die Fahrzeuganlieferung unkompliziert ist. Bei Interesse denken sie bitte daran früh - zeitig zu buchen, da erfahrungsgemäß die Preise für Flug und Hotel steigen werden, je näher der Termin gerückt ist. (FK) Taxistandplätze in Laim Anfang 2012 wurde die Standplatzsituation im Stadtteil Laim durch mehrere Änderungen erheblich aufgewertet. Es konnten drei neue Taxistandplätze in Betrieb genommen werden: § Hansastraße 19 beim ADAC § Friedenheimer Brücke am S-Bahnhof Hirschgarten § Gotthardstraße 38 am U-Bahnhof „Laimer Platz“ Zusammen mit den Standplätzen Willi - baldplatz, Eichstätter Straße und Laimer Bahnhof ist nun der gesamte Stadtteil gut versorgt und kann an jeder Adresse schnell bedient werden. Besonders die neuen Standplätze an den Bahnhöfen „Hirschgarten“ und „Laimer TAXIKURIER AUGUST 2012 6 TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 6
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Die Genossenschaft Platz“ sind ein großer Gewinn für das Ta - xigewerbe. Der Stand auf der Friedenhei - mer Brücke wird sehr gut angenommen, Kunden finden hier fast immer ein freies Taxi. Am Laimer Platz, wo 10 Taxis bereitge - stellt werden können, muss momentan jeder zweite Funkauftrag anderweitig vergeben werden, weil leider noch nicht genug Taxifahrer diesen lukrativen Stand entdeckt haben. Deshalb bitten wir Sie, diese neuen Standplätze verstärkt anzufahren. (TK) Datenfunk-Tipps Wir geben wir Ihnen immer wieder Tipps und Hinweise, die bei der Nutzung Ihres Datenfunks zu beachten sind. In diesem Monat erläutern wir Ihnen aus gegebenem Anlass die wichtigsten Neue - rungen in der neuen Softwareversion des com4cabs der Version 1.140.0.12. Die neue Software für die Datenfunkendgeräte in den Fahrzeugen wurde am 25.06.12 für ca. 80 Testgeräte zum abschließenden Test freigegeben. Nachdem es keine Rückmeldungen wegen Fehlern gab, wurde das Update am 09.07.12 für alle freigeschaltet. Die wichtigsten Neuerungen in der Version 1.140.0.12 Die Anzeigedauer der vorvermittelten Aufträge im Endgerät wurde von 60 auf 96 Stunden heraufgesetzt. Somit bleiben im Menüpunkt „Vorverm. Aufträge“ diese Aufträge 4 Tage sichtbar. In der Praxis ist es fast jedem schon ein - mal passiert, dass während des Quit - tungsdrucks die Papierrolle zu Ende ging. Der Ausdruck der Taxiquittung war in der Folge nicht mehr möglich. Damit ist jetzt Schluss! Sie können in dieser Version ei - ne Kopie der letzten Quittung nochmals anfordern und ausdrucken. Da speziell bei der neuen Mercedes E-Klasse (W 212) der Hersteller eine neue Steuerungselektronik einsetzt, hat es ver - einzelt Probleme mit der Umschaltung des Datenfunks von „Frei“ auf „Besetzt“ gegeben, was auch dazu führen konnte, dass sich das Datenfunkendgerät „auf - hängte“ und neu gestartet werden musste. In der neuen Softwareversion ist eine Art „Sicherung“ eingebaut, die den Zustand des Endgerätes („Frei“/„Besetzt“) erst dann ändert, wenn das Signal mindestens 3 Sekunden stabil ist. Damit sollte auch dieses Problem der Vergangenheit an - gehören. Der Schriftzug „Datum / Uhrzeit“ auf dem Startbildschirm unten rechts, der be - kanntlich der Eingangspunkt zu weiter - führenden Menüpunkten des „com4cabs“ ist, wird ab sofort nicht mehr farblich (bisher blau mit weißer Schrift) darge - stellt, sondern ohne Hintergrundfarbe mit schwarzer Schrift. Dies war vor allem der Wunsch älterer Kolleginnen und Kolle - gen, die Probleme mit der Lesbarkeit in der vorherigen Variante hatten. Selbstverständlich erhalten Sie auch mit dieser Version – wie auch schon mit allen vorherigen – eine aktuelle Datenbank mit den neuesten Daten über Apotheken, Bäder, Banken, Friedhöfe, Gaststätten, Hotels, Konsulate, Krankenhäusern, Museen und Polizei. Einen neuen Menüpunkt finden Sie im „Serviceportal“ Bisher befinden sich dort die bekannten Menüpunkte „Spiegel anfordern“, „Information“ und „Position tauschen“ . 7TAXIKURIER JU LI 2012 7 359 609 886 1115 1502 1856 2201 2544 2876 3243 3599 10 361 613 889 1120 1518 1874 2230 2548 2897 3248 3610 23 373 626 890 1126 1527 1879 2241 2571 2899 3251 3617 42 394 630 893 1148 1532 1880 2247 2581 2902 3257 3631 47 395 632 897 1149 1557 1881 2254 2584 2908 3262 3632 48 396 638 925 1168 1559 1887 2266 2594 2909 3265 3654 60 405 663 926 1173 1567 1928 2284 2597 2923 3282 3672 80 413 664 935 1175 1572 1935 2298 2602 2928 3284 3674 87 418 673 936 1179 1579 1937 2324 2607 2932 3289 3677 126 424 683 938 1222 1581 1991 2333 2610 2966 3295 144 437 688 940 1224 1584 1999 2351 2611 2973 3312 174 441 704 945 1233 1590 2004 2374 2614 2976 3326 192 458 707 955 1244 1597 2012 2379 2642 2986 3337 195 479 716 1004 1250 1600 2030 2383 2664 3030 3347 198 485 727 1009 1274 1612 2038 2385 2667 3040 3356 216 489 731 1018 1276 1629 2044 2394 2669 3041 3359 217 507 749 1021 1300 1638 2050 2405 2678 3045 3369 222 508 756 1033 1338 1641 2057 2409 2688 3069 3392 229 513 762 1038 1347 1671 2061 2413 2693 3078 3398 239 518 767 1041 1356 1696 2063 2415 2703 3079 3405 245 519 773 1049 1380 1700 2067 2430 2710 3087 3431 246 521 787 1051 1393 1729 2085 2450 2728 3092 3446 249 522 789 1052 1405 1731 2091 2485 2743 3111 3494 264 548 818 1053 1422 1739 2107 2490 2749 3112 3508 309 551 836 1061 1425 1758 2114 2500 2766 3113 3511 310 553 839 1065 1437 1768 2116 2502 2777 3121 3515 322 554 844 1073 1438 1771 2127 2509 2795 3147 3522 336 561 846 1078 1439 1773 2130 2510 2805 3163 3543 343 567 847 1079 1470 1774 2148 2511 2823 3171 3547 348 583 853 1083 1478 1783 2163 2515 2824 3172 3561 351 585 857 1085 1480 1793 2180 2535 2847 3213 3575 352 587 865 1095 1491 1800 2186 2538 2875 3216 3593 Taxinummern der Nichtmitglieder Ê Taxinummern der Fahrzeuge, die nicht am Geschäftsbetrieb der Taxi-München eG teilnehmen – Stand 30.06.2012 Die Aufstellung an den von der Taxi-München eG angemieteten Bahnhofs - flächen ist mit entsprechender Bahnhofsplakette gestattet. TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 7
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8 TAXIKURIER AUGUST 2012 Neu hinzu kommt mit dieser Version der Menüpunkt „Rufsäulenberecht“ . In diesem Menüpunkt können Sie die „Rufsäulenberechtigung“ eines jeden Taxis abfragen. Dies ist immer dann not - wendig, wenn Sie nicht wissen, ob der Fahrer eines Taxis an Ihrem Standplatz überhaupt berechtigt ist, ein Gespräch an der Taxirufsäule der Taxi-München eG entgegenzunehmen. Wie funktioniert dieses neue Programm? Ganz einfach: Sie tippen auf dieses Sym - bol, anschließend öffnet sich ein Zahlen - feld. Hier tippen Sie die zu überprüfende Taxinummer ein und bestätigen mit „OK“ . Der Bildschirm schaltet danach auf den Startbildschirm um und Sie sehen die Antwort unterhalb der eingeblendeten Taxistandplätze. Die Antwort ist bei einer Berechtigung z.B. bei Taxi-Nr. 4242: Rufsäulenberechtigung T4242: berechtigt und bei fehlender Berechtigung: Rufsäulenberechtigung T4242: NICHT berechtigt. Ist das Fahrzeug nicht berechtigt, darf der Fahrer oder die Fahrerin keinen Auftrag an den Rufsäulen entgegennehmen! (NL) Die Kriminalpolizei bittet um Ihre Mithilfe: Der „Enkeltrick“-Betrug: Im Rahmen der Ermittlungen der Krimi - nalpolizei München, Kommissariat 65, wurde bekannt, dass die Täter der soge - nannter „Enkeltrick“-Betrugstaten, ver - mehrt Taxis in Anspruch nehmen. Der so - genannte Enkeltrickbetrug ist eine Ma - sche der Täter, bei der älteren Menschen ein Verwandtschafts- oder Bekanntenver - hältnis vorgetäuscht wird. Weiterhin for - dern die Täter einen Geldbetrag von den älteren Menschen zur Überbrückung einer Notlage. Beispiel hierfür sind Wohnungskauf oder Autokauf. Die Opfer schenken den Tätern Glauben und stellen den Betrag in Bar - geld oder Schmuck zur Verfügung. Für das laufenden Jahr ist die so entstandene Schadenssumme, auf Grund der bekann - ten Taten, auf ca. 400 000 Euro ange - wachsen. Der entstanden Schaden bei den Opfern bringt diese selbst, meisten in finanzielle Schwierigkeiten, da es sich meist um alle finanziellen Reserven han - delt. Da die Opfer die geforderten Beträge meist nicht zu Hause haben, wird ihnen meist von den Tätern ein Taxi zur Wohnanschrift geschickt, mit dem sie dann zu einer Bank fahren und den ge - forderten Betrag abheben oder aus dem Schließfach nehmen. Weiterhin ist bekannt, dass Täter, die das Geld abholen, meist an größeren Taxi - ständen in ein Taxi steigen und sich dann in die nähere Umgebung der Wohnan - schrift der Opfer fahren lassen. Mitteilungen der Taxifahrer über solche Transportfahrten wären für die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei von er - heblicher Bedeutung. Ihr interner An - sprechpartner Herr Kroker steht in regem Austausch mit dem Kommissariat 65. Verhalten der Taxifahrer im Idealfall: Bei einer Fahrt zu einer Bank mit einem älteren Menschen, wäre es ideal wenn der Fahrer das Gespräch mit dem Fahrgast suchen würde, um eventuell zu erfahren ob es sich um eine größere Abhebung hierbei handelt. In solchen Fällen wäre es ideal, wenn der Fahrer nach Aussteigen des Fahrgastes den Polizeinotruf 110an - rufen würde und seine Feststellungen dort mitteilt. Wichtig wäre hierbei die Wohnanschrift (meist Abholort) des Op - fers zu nennen. Bei einem Transport des oder der Täter ist erfahrungsgemäß auffällig, dass die Fahr - gäste nicht mit dem Taxifahrer sprechen. Dies geschieht meist aufgrund mangeln - der Sprachkenntnisse. Weiterhin ist auf - fällig, dass dem Fahrer meist ein Handy übergeben wird, auf dem eine SMS mit der Zielanschrift steht oder eine Person am anderen Ende der Leitung dem Fahrer das Fahrtziel nennt. In solchen Fällen wäre es wünschenswert, wenn der Fahrer den Fahrgast zum Fahrtziel fährt und nach Aussteigen des Gastes ebenfalls den Polizeinotruf wählt. Hierbei wäre es ziel - führend wenn zu der gemachten Feststel - lung auch eine möglichst genaue Perso - nenbeschreibung mitgeteilt werden würde. Auffällig an den Fahrgästen ist, dass sie meist im Taxi sitzen, mit dem Fahrer nicht sprechen und stattdessen öfter telefonieren (meist mehrmals kurz hintereinander). Weiterhin besteht bei den Täter eine absolute Ortsunkenntnis. Der Polizeinotruf lautet 110 Das Kommissariat 65 steht ihnen Rück - fragen gerne zur Verfügung unter der Te - lefonnummer 089/55172-258 oder -232. Für ihre Mitarbeit bedanken wir uns im Voraus. Ihr interner Ansprechpartner ist Herr Kroker, Tel. 089 / 2161-396. (TK) Zeugen gesucht! Am 28. Mai 2012 kam es gegen cirka 2.00 Uhr morgens auf Höhe der Grafinger Straße 2 (vor dem Gelände der Kultfabrik), zu einem Übergriff auf einen 23-jährigen Deutschen und seine 20-jährige Freundin. Die beiden Opfer wurden von drei unbe - kannten männlichen Tätern, im Alter zwischen 20 –25 Jahren, grundlos mit Glasflaschen attackiert und wiederholt geschlagen. Die Täter entfernten sich unerkannt in Richtung Friedenstraße. Sachdienliche Hinweise bitte an das Kri - minalfachdezernat 2, Kommissariat 26, Herrn KK Franz, Telefon: 089/55172-194 Unbekannte männliche Person in Ober - schleißheim von Zug überfahren - Person noch nicht identifiziert Am Mittwoch, den 20.06.2012, gegen 4.40 Uhr, bemerkte ein S-Bahn-Führer der Linie S1 auf der Fahrt in Richtung Flughafen im Gleisbereich, Gemeinde Oberschleißheim (Lkr. München), eine tote Person und verständigte hierüber seine Zentrale. Ein Zugführer mit einem Die Genossenschaft Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 8
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9TAXIKURIER AUGUST 2012 Die Genossenschaft Streiflicht des Aufsichtsratsn Generalversammlung2012 Die Generalversammlung der Taxi München eG am 11.07.2012 im Augu - stiner Keller war mit 166 Mitgliedern zu Beginn und 189 Mitgliedern zu den Wahlen, schlecht besucht. Der Vorstandsvorsitzende Frank Kuhle und der Vorstand Reinhard Zielinski dankten im Rahmen ihrer Tätigkeits - berichte allen Vorstands- und Auf - sichtsratmitgliedern und sonstigen Eh - renamtsträgern, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Genossenschaft sowie allen Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit. Die Mitglieder der Genossenschaft würdigten das bisherige Engagement Frank Kuhles und wählten ihn mit einem respektablen Ergebnis erneut in den Vorstand. An diese Stelle gratuliere ich zur Wie - derwahl und wünsche ihm viel Erfolg. Für den Aufsichtsrat standen vier Positionen zur (Wieder-) Wahl an. Gewählt wurden: Christine Reindl (ehem. Taxi 301) Reinhold Siegel (Taxi 2476) Aydin Gökmen (Taxi 610) Mahir Aygün (Taxi 796 und 2437) Herrn Siegel, Herrn Gökmen und Herrn Aygün gratuliere ich zur Wahl in den Aufsichtsrat. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. An dieser Stelle möchte ich Ihnen ganz persönlich für das in mich ge - setzte Vertrauen danken. Sie haben mich mit 73 Stimmen erneut in den Aufsichtsrat gewählt, dafür danke ich Ihnen ganz herzlich.Im Anschluss an die Generalversammlung fand die konstituierende Sitzung des Aufsichts - rates statt und führte zu folgender Zusammensetzung: Christine Reindl (ehem. Taxi 301) Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Michael Nowak (Taxi 455) stellv. Aufsichtsratsvorsitzender Werner Hillermann (Taxi 2060) Schriftführer Thomas Gollmann Günthert (Taxi 1036) stellv. Schriftführer Alle Mitglieder des Aufsichtsrates ste - hen Ihnen, liebe Kolleginnen und Kol - legen selbstverständlich gerne in allen genossenschaftlichen Belangen als Ansprechpartner zur Verfügung. Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte und stets eine unfallfreie Fahrt. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Aufsichtsratsvorsitzende Flipper Autowaschstraße Engelhardstraße 6 · 8 1 369 München Moderne Autowaschstraße mit sanftem Softecs-Material, Hand-Hochdruck-Vorwäsche Aktivschaum-Felgenreinigung, Autowäsche ab 5,80 € – 10,50 €. Taxi-Sonderpreise beim Erwerb von Gutscheinblöcken – 4,54 € pro Qualitätswäsche. Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 7 .30 bis 1 8.00 – Sa. 7 .30 bis 1 5.00 Uhr Auf Ihren Besuch freut sich das Flipper-Team! Zentrale: Flipper Autowasch Deutschland GmbH, Zadarstr. 4, 82245 Fürstenfeldbruck Tel.: 0 8 14 1/1 0 38 77 – Fax: 0 8 14 1/1 0 38 87 Schienenzug hatte offensichtlich eine im Gleisbett liegende Person überrollt. Die Person lag auf den Schienen des in Rich - tung Flughafen führenden Gleises. Bei der Person konnten keine Ausweisdoku - mente oder Hinweise, die auf die Identität schließen lassen, aufgefunden werden. Die Person kann wie folgt beschrieben werden: Männlich, ca. 50 bis 60 Jahre alt, ca. 107 kg schwer, ca. 180 bis 185 cm groß, hellbrauner Oberlippenbart, 2 bis 3 Ta - gebart (dunkel), kurze, dunkelbraune Haare, Stirnglatze, blasse Hautfarbe, ge - pflegtes äußeres Erscheinungsbild, Bril - lenträger (rahmenlose Brille mit grünem linken Metallbügel); Die Person hatte vor längerer Zeit (mind. 1 Jahr alt) eine Operation am Herzen. Bekleidung des Toten: Dunkelgraue Strickjacke mit Reißver - schluss und Innenfutter gesteppt, abge - setzt mit Bündchen, Marke LRC DNM Style, dunkelblaues T-Shirt mit V-Aus - schnitt, schwarze Hose, Marke Jinglers, Größe 40/32, schwarze Schuhe Reebok „Hexalite“ mit Klettverschluss, Gr. 42; Zeugenaufruf: Personen, die einen Mann mit der oben genannten Personenbeschreibung am 20.06.2012 im Taxi transportiert haben oder sachdienliche Hinweise zu seiner Identifizierung machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstr. 210, 81549 München, Tel.: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen. TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 9
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10 TAXIKURIER AUGUST 2012 Jahreshauptversammlung Zusammenfassung der 66. Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Bayeri - scher Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Am Mittwoch, den 23. Mai 2012, fand im Festsaal des Augustiner Keller in Mün - chen die Jahreshauptversammlung des Bayerischen Landesverbandes statt. Der Vorsitzende, Herr Frank Kuhle, eröffnete um 10.45 Uhr die Veranstaltung und be - grüßte vom Bayerischen Staatsministeri - um für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Herrn Ministerialrat Carsten Fregin und Frau Regierungsrätin Nadja Schmidt, für die Regierung von Oberbayern, Herrn Regierungsdirektor Eduard Katzameyer und Herrn Regie - rungsinspektor Max Meier sowie vom Münchner Stadtrat Herrn Dr. Josef Assal in Vertretung von Herrn OB Ude sowie die Münchner Stadträte Herrn Helmut Schmid, Dr. Reinhold Babor und Herrn Michael Kuffer. Für das Kreisverwal - tungsreferat konnte der Landesverband den berufsmäßiger Stadtrat und Leiter HA I, Herrn Groth ltd. VD, in Vertretung für Herrn Blume-Bayerle, sowie Herrn Linz, Sachgebietsleiter HA I, begrüßen. Weiter nahmen sich zahlreiche Vertreter der In - dustrie- und Handelskammern und der Landratsämter die Zeit, um sich über die Belange des bayerischen Taxigewerbes zu informieren. Unter TOP 2 trug Herr Frank Kuhle den Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden vor und ging zuerst auf die allgemeine wirt - schaftliche Situation ein. Dabei stellte Herr Kuhle fest, dass die derzeitige Lage in Deutschland und insbesondere in Bayern als überwiegend positiv bewertet wird. Dies wirkt sich direkt auf die Um - sätze der bayerischen Taxi- und Mietwa - genunternehmer aus. Die Landespolitik sorgt stets für klare Rahmenbedingungen und gilt als verlässlicher Partner. Der Vorsitzende kritisierte allerdings die Bun - desregierung, die mit immer neuen Vor - schriften und Auflagen sowie wechseln - den Meinungen, wie zum Beispiel in der Energiepolitik, den Unternehmen keine stabile Grundlage für zukünftige Investi - tionen bietet. Da das Taxi- und Mietwagengewerbe auf ein positives wirtschaftliches Klima ange - wiesen ist, fordert Herr Kuhle die Politiker in allen Ebenen auf, Entscheidungen nur mit gesundem Augenmaß und Sachver - stand zu treffen. In diesem Zusammen - hang wurde die Novellierung des PBefG, der geplante Gesetzesentwurf zum Einbau von elektronischen Zündsperren, so ge - nannte „Alco-Locks“, in gewerblichen Fahrzeugen, aber auch die Einführung einer Pflichtrentenversicherung für Selbstständige genannt. Die durchschnitt - liche Arbeitszeit im Taxi- und Mietwa - gengewerbe beträgt nach wie vor zwi - schen 55 bis 60 Stunden pro Woche, er - läutert Herr Kuhle. Weitere Belastungen können daher nicht mehr durch Erweite - rung der Einsatzzeiten aufgefangen wer - den. Eine Ausdehnung der Lenkzeiten ist zudem weder vom Gesetz, noch von den Tarifparteien, oder aus Sicht des Gewer - bes, machbar oder sinnvoll. In einem weiteren Teil ging Herr Kuhle auf einige Infrastrukturprojekte ein, die auch Auswirkungen auf das bayerische Taxi- und Mietwagengewerbe haben. Der geplante Ausbau am Münchner Flugha - fen wird von den Taxi- und Mietwagen - unternehmern aus ganz Bayern begrüßt. Hier werden nicht nur neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen, Zubringer- und Abholdienste stellen für viele bayerische Verkehrsunternehmer einen großen Anteil ihres Umsatzkuchens dar. Der Vorsitzende des Landesverbandes kritisierte im Anschluss, dass dringend notwendige Tarifanpassungen nicht von Seiten der Behörden verzögert werden dürfen. Als Beispiel nannte er die Stadt Würzburg, in der vor mehr als 12 Mona - ten ein Antrag auf Tariferhöhung gestellt wurde und bis zum heutigen Tag keine endgültige Entscheidung vorliegt. Herr Kuhle wies darauf hin, dass bei derartigen Bearbeitungszeiten die Situation des Ge - werbes die Antragsstellung bereits wieder überholt haben kann. Der Landesverband Der Vorsitzende Frank Kuhle Gute Sicht – schlechte Akustik TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 10
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11 TAXIKURIER AUGUST 2012 Weiter nahm der bayerische Landesver - band die Jahreshauptversammlung zum Anlass, einem von den Kassen in die Welt gesetzten Gerücht zu widersprechen. Der Vorsitzende stellte klar, dass es derzeit keinen bayernweiten Rahmenvertrag mit der AOK gibt. Im Besonderen wurde ein aktueller Fall aus Bad Tölz genannt, bei dem trotz vorliegender Genehmigung der AOK-Direktion die Kosten der Taxifahrt erst nach 8 Wochen „ausnahmsweise“ mit dem Unternehmer abgerechnet wurden. Herr Kuhle äußerte sich dahingehend, dass es für eine Organisation wie die AOK keine Ausnahme, sondern der Regelfall sein sollte, übliche kaufmännische Proze - duren zeitnah zu erfüllen. Abschließend bedankte sich Herr Kuhle für den Landesverband bei allen Mitglie - dern, Gästen und Ausstellern und insbe - sondere bei den Vertretern aus Behörden und Politik, die trotz enger Terminpläne die Jahreshauptversammlung besuchten. Anschließend übergab er das Mikrophon an Frau Nicole Wagner von der Fraunho - fer Gesellschaft, die über das vom Lan - desverband begleitete Pilotprojekt „immer Mobil“ berichtete. Frau Nicole Wagner bedankte sich dafür als Leiterin des Projektes „immer Mobil“ einen Erfahrungsbericht vortragen zu können. Dieses Projekt soll die Mobilität älterer Menschen im ländlichen Raum sicherstellen und wurde in einem Feld - versuch in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein getestet. Zur Umsetzung der Studie wurde vom Fraunhofer Institut eine Außenstelle in Prien am Chiemsee eingerichtet. Die Intention war, eine sinn - volle Verknüpfung der vorhandenen Ver - kehrsmittel herzustellen und eine zentrale Anlaufstelle zur Vernetzung der beste - henden Verkehrsbetriebe einzurichten. Die Anwender waren sowohl Einzelperso - nen, als auch Gruppen und Betreuer. Die eingebundenen Verkehrsmittel waren alle Verkehre des ÖPNV, also auch das Taxigewerbe, soziale Fahrdienste und re - gionale Mitfahrzentralen. Wichtig für den Erfolg war und ist die absolute Gleichbe - handlung aller Verkehrsbetriebe. Bestel - lungen konnten über das Internet oder über Telefonzentralen, aber auch mit Hil - fe von Smartphones mit integriertem GPS (wurden hierfür testweise sogar kostenfrei ausgegeben) erteilt werden. Die Publikati - on erfolgte über die eigene Homepage, gezielte Werbeaktionen, Presseartikel und über die Landratsämter. Insgesamt kam das Projekt bei den Nutzern sehr gut an. Abschließend meinte Frau Wagner, dass zukünftig bei privaten Beförderungen immer geprüft werden muss, ob eine ge - werbsmäßige Beförderung vorliegt. Vor allem von der Finanzierung wird es in Zukunft abhängen, ob das Projekt fortge - führt und ausgeweitet werden kann. Herr Kuhle bedankte sich bei Frau Wagner für den Vortrag und hob lobend hervor, dass alle Verkehrsbetriebe gleich - berechtigt behandelt wurden. Bei der offenen Diskussion beantwortete Frau Nicole Wagner alle Fragen zum Projekt „immer Mobil“ . Aufgrund der vorgerückten Zeit wurde TOP 4 der Tagesordnung in den zweiten Teil nach der Pause verschoben. Für die Einladung zum Mittagessen bedankte sich Herr Kuhle bei der R+V Versicherung, wünschte allen Teilnehmern einen guten Appetit und schloss den öffentlichen Teil der diesjährigen Jahreshauptversamm - lung des bayerischen Landesverbandes. (NL) Fahrsicherheitstraining für Taxifahrer/-innen Nach einmaligem Aussetzen wird dieses Jahr wieder in gemeinsamer und bewähr - ter Kooperation von der Versicherung der Kraftfahrt (VDK), der Mercedes-Benz Ver - triebsorganisation Deutschland (MBVD), der Berufsgenossenschaft für Fahrzeug - haltungen (BGF) und dem Deutschen Taxi- und Mietwagenverband e.V. (BZP) das Fahrsicherheitstraining für Taxifahrer/-innen angeboten. Hier der Überblick über die Trainingsorte und -termine Samstag, den 25.08.12: Rheinberg Freitag, den 21.09.12: Augsburg Samstag, den 06.12.12: Ahlhorn Freitag, den 12.10.12: Nürburgring Sonntag, den 14.10.12: Nürburgring Es handelt sich jeweils um einen Tages- Kurs mit Beginn um 8.30 Uhr und einem geplanten Veranstaltungsende gegen 17.30 Uhr. Der Preis pro Basis-Training beträgt eigentlich 357 Euro Aufgrund der Beteiligung der Sponsoren VDK, der MBVD sowie der BGF zahlt jeder Taxi- Teilnehmer der „Taxi-Sicherheit 2012“ je - doch lediglich eine Teilnahmegebühr in Höhe von 169 Euro (incl. MwSt.). VDK- Kunden erhalten zudem 10 % des Jahres - beitrags 2012 einmalig zurück erstattet (pro Teilnehmer ein Fahrzeug). Ein weite - rer Hinweis: Die BGF zahlt bei mehrmali - ger Anmeldung eines Fahrers nur das erste Training. Die Anmeldung erfolgt über ein Formu - lar, das bei den BZP-Mitgliedsorganisa - tionen oder bei VDK-Vertriebspartnern erhältlich ist. Die Anmeldung erfolgt direkt bei dem Veranstalter, der Mercedes-Benz Driving Events Münchener Str. 24, 85774 Unterföhring, postalisch oder per Fax (089) 9 50 60 79 Von den Mitarbeitern der Mercedes-Benz Fahrprogramme erhält der interessierte Taxifahrer direkt die Rückmeldung, ob die von ihm gewünschte Teilnahme realisiert werden kann. Für weitere Informationen oder bei eventuellen Rückfragen steht das Team der Mercedes-Benz Driving Events zudem unter der Telefonnummer (089) 950 90 3-26 zur Verfügung. BZP AR.Nr. 13/12 Der Landesverband (Fast) volles Haus TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 11
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12 TAXIKURIER AUGUST 2012 Titelthema Erfolg und Misserfolg im Taxibusiness liegen oft nahe beieinander. Es gibt viele Einflüsse, die die Umsatzentwicklung positiv wie auch negativ beeinflussen. Sehr großen Einfluss auf unser Geschäft nimmt das Wetter. Nicht nur die primären Auswirkungen in Form von Fahrgästen, die aufgrund von Regen, Schnee oder Kälte ins Taxi steigen, sind spürbare Folgen; auch sekundäre Auswirkungen, wie z.B. das geänderte Fahrverhalten vieler Verkehrsteilnehmer und damit verbundene Behinderungen und Staus treiben uns immer wieder die Zornesröte ins Gesicht. Das Wetter Was ist eigentlich „Wetter“? Beim Nachschlagen im Internet erhält man folgende Definition: Das Wetter charakterisiert den Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort und zu einem bestimmten Zeitpunkt. Kennzeichnend sind die meteorologischen Elemente Strahlung, Luftdruck, Lufttem - peratur, Luftfeuchtigkeit und Wind, sowie die daraus ableitbaren Elemente Bewöl - kung, Niederschlag, Sichtweite etc. Das Wetter ist das augenblickliche Bild eines Vorganges (Wettergeschehen), das sich hauptsächlich in der Troposphäre abspielt. Es kann sich – im Gegensatz zur Wetter - lage und Witterung – mehrmals täglich ändern. Im Gegensatz zum Klima, das den jährli - chen Ablauf der Witterung in einer bestimmten Region beschreibt, ist das Wetter also die momentane Zustandsbeschreibung der meteorologischen Elemente. Diese Elemente sind allesamt physikalische Größen, die unser Körper in verschiedener Form wahrnimmt. Oder einfacher beschrieben ist das Wetter das kurzzeitige Zusammenspiel von Tem - peratur, Niederschlag, Bewölkung, Wind und Luftdruck. Im Umgangssprachlichen sind jedoch zur Beschreibung des Wetters andere Begriffe üblich: § „Gutes Wetter“ bedeutet meist Son - nenschein – also Biergartenwetter und somit auch fürs Taxigeschäft von Vorteil. § Unter kaltem Wetter versteht der Deutsche ja nach Jahreszeit Tempe - raturen unter −5 °C oder im Hoch - sommer unter etwa 15 °C, während heißes Wetter ein weitläufiger Begriff ist und sich je nach Alter und Ge - sundheitszustand zwischen 25 und 40 °C bewegt. § Wechselhaftes Wetter mit häufiger Abfolge von Sonne, Wolken und Schauern wird landläufig auch April - wetter genannt. Wettervorhersage Nachdem viele Menschen unter wetterbe - dingten gesundheitlichen Problemen lei - den, ist für viele der Blick auf die Wetter - vorhersage ein wichtiger Punkt, um sich entsprechend einzustellen und auch zu kleiden. War früher der klassische Wetter - bericht in Radio, Zeitung oder Fernsehen die übliche Art, sich über das Wetter schlau zu machen, so haben auch hier heute das Internet und unzählige Apps Einzug gehalten und versorgen uns mit allen nur denkbaren Informationen zum Wetter auf der ganzen Welt. Wetter als wirtschaftlicher Faktor Nicht nur in der Taxibranche ist das Wet - ter unter anderem für den betrieblichen Erfolg verantwortlich. Beispielhaft sind zum einen die Landwirtschaft, wo schlechte Wetterlagen die gesamte Jahre - sernte vernichten können, oder, was uns noch näher liegt, die Gastronomie, wo sich das Wetter direkt auf den Biergarten - besuch und somit unmittelbar auf den Getränkeabsatz auswirkt. Welches Wetter tut uns gut, welches schadet? Diese Frage kann nicht eindeutig beant - wortet werden. Obwohl Regenwetter oder auch Schneefall viele Menschen ins Taxi bringt, nimmt bei diesen äußeren Einflüs - sen auch der Verkehr meist drastisch zu und es kommt zu Staus. Auch die Anzahl der eingesetzten Taxis ist bei schlechtem Wetter deutlich höher als bei strahlendem Sonnenschein, d.h. auch wenn weniger Leute ein Taxi benötigen, ist die Ertrags - lage für den Einzelnen bei schönem und heißem Wetter besser, weil an solchen Tagen weniger Taxis auf der Straße sind und sich der Kuchen anders verteilt. Das ideale Taxiwetter gibt es nicht. Fragt man 100 Taxifahrer nach dem besten Taxiwet - ter, wird man 100 verschiedene Antwor - ten bekommen. Jeder hat hier seine eige - ne Philosophie. Auch die Frage in der Taxizentrale nach der Abhängigkeit vom Wetter führt zum selben Ergebnis: So - wohl an heißen Sommer-Sonntagen als auch in kalten Winternächten – es gibt immer wieder Extremsituationen, in de - nen zuwenig Taxis im Einsatz und man - che Kundenwünsche nicht erfüllt werden können. Wer dann noch über einen Kin - dersitz der Klasse 1 verfügt (was nebenbei erwähnt den größten Vermittlungsmangel darstellt) und im August die Hitze nicht scheut, darf sich zu den Kollegen zählen, die behaupten können, im August den besten Umsatz vom ganzen Jahr einzu - fahren.(TK) Fotos: istockphoto.com TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 12
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13 TAXIKURIER AUGUST 2012 Höchste gemessene Temperaturen Gebiet des Rekordes Ort der Messung Datum Temperatur in °C Afrika El Azizia, Libyen 13. September 1922 57,8 Nordamerika Greenland Ranch, Death Valley, USA 10. Juli 1913 56,7 Asien Tirat Tsvi, Palästina 21. Juni 1942 53,9 Australien Oodnadatta, Südaustralien 2. Januar 1960 50,7 Südamerika Rivadavia, Argentinien 11. Dezember 1905 48,9 Europa Catenanuova, Italien 10. August 1999 48,5 Ozeanien Tuguegarao, Philippinen 29. April 1912 42,2 Antarktis Vanda-Station, Scott Base 5. Januar 1974 15,0 Tiefste gemessene Temperaturen Gebiet des Rekordes Ort der Messung Datum Temperatur in °C Nordamerika Snag, Yukon, Kanada 3. Februar 1947 −63,0 Europa Ust-Schtschuger, Russland 31. Dezember 1978 −58,1 Südamerika Sarmiento, Argentinien 1. Juni 1907 −32,8 Afrika Ifrane, Marokko 11. Februar 1935 −23,9 Australien Charlotte Pass, New South Wales 29. Juni 1994 −23,0 Ozeanien Mauna Kea, Hawaii 17. Mai 1979 −11,1 Antarktis Wostok-Station 21. Juli 1983 −89,4 Asien Oimjakon. Russland 7. Februar 1892 −81,2 Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089) 94 40 52 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon (0 89) 32 42 26 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089 ) 9 4 4 0 5 2 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon ( 0 89 ) 3 2 4 2 2 6 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h IhrAugen Augen Augen Augen Augen arzt PraxisteamDr.med.univ.Dorigoni Dr. med. univ. Hermann Dorigoni Facharzt für Allgemeinmedizin Facharzt für Augenheilkunde Vekehrsmedizinische Qualifikation Taxi, Bus, LKW und Mietwagen Führerscheingutachten im Herzen Münchens direkt am Bahnhofplatz Bayerstr. 27 · 80335 München Tel.: 0 89 / 16 39 90 40 Fax: 0 89 / 16 39 90 419 Mobil: 01 75 / 56 96 670 E-Mail: augenarzt@praxis-dorigoni.de www.praxis-dorigoni.de TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 13
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14 TAXIKURIER AUGUST 2012 Die Sehenswürdigkeiten Münchens Der gute Ruf Münchens in der Welt beruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner Menschen, seiner Umgebung und auf seinen Bauwerken. Wir, die wir diese Gebäude täglich sehen, achten vielleicht nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste sind oft eigens wegen dieser Architektur von nah und fern hierher gereist und freuen sich über nähere Informationen von unserer Seite zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir sie gerade vorbeifahren. Benedikt Weyerer beschreibt in dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge einige besonders herausragende Baudenkmäler. Herzog Ludwig IX. mit dem Beinamen „der Reiche“ (1417-1479) gründete im Jahr 1472 die bayerische Landesuniver - sität in Ingolstadt. Seit 1802 in Landshut als „Ludwig-Maximilians-Universität“ nach dem Stifter Ludwig dem Reichen und Kurfürst Max IV. Joseph, seit 1806 König Maximilian I. Joseph (1756-1825), dem Vater von König Ludwig I. (1786- 1868), der wie viele deutschen Herrscher die rebellischen Studenten von der Hauptstadt fernhalten wollte. Bayern wurde am 1. Januar 1806 von Kaiser Na - poleons Gnaden zum Königreich erhoben, und genau dagegen richtete sich der poli - tische Zorn vieler Akademiker, die ein national geeintes Deutschland ohne aus - ländische, insbesondere französische Ein - flüsse anstrebten. Die Eisenbahnlinie von München nach Landshut wurde erst am 3. November 1858 eröffnet; bis dahin musste der Weg zu Fuß zurückgelegt wer - den, und die Unruhe unter den Studenten blieb also weitgehend außen vor. In den Jahren 1825/1826 belief sich die Studen - tenzahl auf nahezu 1.000, womit die Hochschule zu den fünf größten in Deutschland zählte. Während ihrer Landshuter Zeit allerdings wandelte Maximilian Joseph de Garnerin, Graf von Montgelas (1759-1838, Straßenbenen - nung von 1897), die Universität zu einer staatlich dirigierten Hochschule um. Jetzt erkannte Ludwig I. den Wert einer behördlich kontrollierten Universität für den internationalen Ruf seiner Hauptund Residenzstadt München. Außerdem hatten sich die Zeiten beruhigt und die politischen Winde gedreht: Nun gab der Nationalismus den Ton an, und wer etwas werden wollte, setzte seine Segel in diese Richtung. Jetzt – nach dem Tod seines Vaters 1825 – holte Ludwig I. die Univer - sität im Jahr 1826 nach München, wo sie anfänglich in der Neuhauser Straße neben der Michaelskirche untergebracht war. Baugeschichte und städtebauliche Situation König Ludwig I. hatte am 25. August 1822 anlässlich seines 36sten Geburtsta - ges in aller Bescheidenheit geruht, die neu zu errichtende Ludwigstraße nach sich selbst zu benennen. Im Jahr 1835 er - hielt der Architekt Friedrich von Gärtner (1792-1847, Platzbenennung von 1863) von Ludwig I. nun den Auftrag, die Uni - versitätsgebäude als Abschluss der nörd - lichen Ludwigstraße zu planen. Der König stellte sich ein Forum der Wissenschaften in rechteckiger Form mit zwei gegenüberliegenden, dreiflügeligen Gebäude - komplexen vor, und diesem Wunsch in Befehlsform kam Gärtner nach. Die Ge - bäude konnten 1840 fertig gestellt wer - den, und 1842 und 1844 kamen dann noch die beiden Brunnen hinzu. Die ganze Anlage weist einen symmetrischen Grundriss auf, wenn man vom Einschnitt für die Veterinärstraße absieht, ihr Baustil ist der klassizistischen Romanik zuzuord - nen. Die eigentliche Romanik hatte sich im 11. bis 13. Jahrhundert ausgebildet. Dass hier Neubauten in Anlehnung an das Mittelalter entstanden, zeigt die Rückwärtsgewandtheit der damaligen Epoche, die in der fernen Vergangenheit eine nicht näher definierte, gute, alte Zeit vermutete. Die Ludwigstraße verläuft in gerader Linie in der Mitte durch die Anla - ge hindurch. Während man bei der An - fahrt noch vom Blick auf das Siegestor aus den Jahren 1843 bis 1845 gefesselt ist, öffnet sich beidseitig der Platz vor der Universität ziemlich unvermittelt. Diese platzartigen Erweiterungen finden sich auch bei den anderen Münchner Pracht - straßen, nämlich an der Brienner Straße, der Maximilianstraße und der Prinzre - gentenstraße. Das nahe Siegestor bildete – nebenbei bemerkt – bis zur Eingemein - dung Schwabings am 20. November 1890 die nördliche Stadtgrenze. Die damalige Universität lag also ebenso an der Stadt - grenze wie das heutige Klinikum der Uni - versität in Großhadern. 1840 bis 1933 Kaum waren die Gebäude ihrer Bestim - mung übergeben, ereigneten sich Vor - kommnisse, mit denen Ludwig I. nicht gerechnet hatte: Die Studenten der Uni - versität waren Anfang März 1848 maß - geblich an den Unruhen infolge der Er - höhung der Getreidepreise und damit des Bierpreises, der so genannten Münchner Bierrevolution, beteiligt, so dass der Kö - nig am 20. März 1848 zum Rücktritt ge - zwungen wurde. Vordergründiger Anlass war seine damalige erheblich jüngere, du - biose und ebenso einflussreiche Geliebte Lola Montez (1821-1861). Gut 120 Jahre später begehrten viele Studierende wieder auf, nur dass es nun in den späten 1960er Jahren weniger um das Bier als um ge - sellschaftspolitische Fragen ging. Die Universität selbst erlebte besonders im 19. Jahrhundert den kontinuierlichen Ausbau der Seminare, Institute und Klini - ken und das Wirken vieler hochrangiger Gelehrter. Nach zwei von ihnen, Johann von Görres (Straßenbenennung 1882) und Friedrich von Schelling (1857), sind in der Umgebung Straßen benannt. In den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhun - derts hingegen entwickelte sich die Uni - versität zu einer Hochburg des Rechtsradikalismus und Nationalsozialismus, obwohl man doch meinen sollte, dieser Ausdruck von bösartiger Geistlosigkeit könne bei Menschen, die viel von ihrer eigenen Intelligenz halten, nicht verfan - gen. Aber offenbar galt damals mehrheit - lich die Erkenntnis: „Viel wissen und nichts verstehen.“ Gleichzeitig erlebte die U Universität, Geschwister-Scholl-Platz 1 TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 14
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15 TAXIKURIER AUGUST 2012 Wissenschaft nach dem Ersten Weltkrieg eine Blüte: Erinnert sei an die beiden Nobelpreisträger für Chemie Richard Willstätter (1947) und Heinrich Wieland (1965) sowie die Physik-Nobelpreisträger Wilhelm Conrad Röntgen und Wilhelm („Willi“) Wien (1947). Das Institut von Arnold Sommerfeld (1985) zählte über Jahre hinweg zu einem der großen Zen - tren der Atomphysik. Auch der Sozialwis - senschaftler Max Weber, der Herz- und Lungenchirurg Ferdinand Sauerbruch (1961) oder der Romanist Karl Vossler (1952) gehören zu den prägenden Persön - lichkeiten jener Zeit. Seltsamerweise be - dachte der Stadtrat bislang den doch wirklich wichtigen Röntgen nicht mit einer Verkehrsfläche, während der Max- Weber-Platz seit 1905 nach einem Kom - munalpolitiker aus Haidhausen benannt ist. Erst 1998 wurde ein erklärender Zu - satz am Platzschild angebracht, dass auch der gleichnamige „Soziologe und Philo - soph (1864-1920)“ mitgeehrt werde. Weitere berühmte Persönlichkeiten in Straßennamen Die Universität feierte im November 1926 das 100jährige Jubiläum ihrer Verlegung von Landshut nach München, und an dieses Ereignis wollte auch die Stadtver - waltung erinnern, und zwar dauerhaft mit Straßen- und Platzbenennungen in einem möglichst zusammenhängenden Viertel im Münchner Norden. Der Stadt - rat beschloss im Jahr 1927 die Ehrung folgender Persönlichkeiten: Anton Will , Michael Bernays , Theodor Bischoff , Bruno Hofer , Ludwig von Buhl , Anton Bumm , Johann Feser , Georg von Mayr , Johann von Gudden , Emil Kraepelin, Max von Gruber , Franz von Permaneder , August Rothpletz , Valentin Thalhofer , Ludwig Traube sowie Wilhelm Wundt . Es sollten noch viele andere im gesamten Stadtgebiet folgen, beispielsweise 1934 die Doeberlstraße nach dem Historiker Michael Doeberl, die Gareisstraße nach dem Wirtschaftler Karl von Gareis, die Hilgerstraße nach dem Chemiker Albert Hilger, die Rockingerstraße nach dem Rechtshistoriker Ludwig von Rockinger, die Schafhäutlstraße nach dem Geologen Karl von Schafhäutl sowie die die Heisen - bergstraße nach dem Philologen August Heisenberg – nicht zu verwechseln mit der Werner-Heisenberg-Allee von 1996 nach dem Physiker. Dies stellt nur eine unvollständige Auswahl dar, aber es fällt auf, dass ausschließlich Männer geehrt wurden, weil früher eben nur Männer zu Professoren ernannt wurden. 1933 bis 1945 Die nationalsozialistische Herrschaft, deren geistiges Fundament auch an der Universität gelegt worden war, bedeutete für die Minderheit der politisch nicht Genehmen einen gewaltigen Einschnitt: Jüdische und politisch nicht erwünschte Studenten und Professoren mussten ge - hen, unter ihnen Karl Vossler (1952), Ludwig Quidde (1965) und Hans Nawiasky (1967). Einen ersten unrühmlichen Höhe - punkt, in dem sich der Terror kommender Jahre bereits ankündigte, wurde am 10. Mai 1933 mit der Bücherverbrennung der Werke unliebsamer Schriftsteller auf dem Königsplatz erreicht, veranstaltet von den offiziellen Verbänden der Studenten und Professoren. Die universitäre Lehre wurde zur universitären Leere. Seinen baulichen Ausdruck fand dies im 1936 neu errichte - ten „Haus des Deutschen Rechts“ an der Ludwigstraße 28 stadtauswärts rechts di - rekt vor dem Siegestor. Die Professoren der juristischen Fakultät vertraten hier die für viele Menschen potentiell lebens - gefährliche Leere, nicht etwa die Men - schenrechte seien Grundlage der Gesetze, sondern allein der Wille ihres verehrten „Führers“ Adolf Hitler. Doch die Univer - sität steht auch für eine positive Tradition: Inmitten der großen Masse der stromlinienförmigen Akademiker leistete eine verschwindende Minderheit aktiven Widerstand gegen das Regime: Am 18. Februar 1943 warfen Mitglieder der „Weißen Rose“ Flugblätter in den Licht - hof, die zum Sturz des Nationalsozialis - mus aufriefen. Auf der Stelle festgenom - men, wurden sie zum Tode verurteilt und kurz darauf im Gefängnis Stadelheim geköpft. Die Universität trug damals die Adresse Ludwigstraße 17. Ein Jahr nach Geschwister-Scholl-Platz – Die Uni Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro089/321 99 29-3 T axiwerkstätte • Unfallinstandsetzung • Kfz-Reparaturwerkstätte • spontane Hilfe 60 Jahre GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 15
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16 TAXIKURIER AUGUST 2012 dem Krieg, 1946, benannte der Stadtrat den zentralen Platz nach den Mitgliedern der „Weißen Rose“ in Geschwister-Scholl- Platz (Hans und Sophie Scholl) und Professor-Huber-Platz (Kurt Huber). In der neu entstehenden Studentenstadt Frei - mann erhielten darüber hinaus im Jahr 1963 Willi Graf, Hans Leipelt und Christoph Probst Straßen, und nach Alexander Schmorell wurde 1946 der Harthauser Platz in Schmorellplatz umbenannt, weil er dort in der Menterschwaige mit seiner Familie gelebt hatte. Seit 1997 erinnert zudem eine vom damaligen Bundespräsi - denten Roman Herzog eingeweihte Ge - denkstätte im Lichthof an die Wider - standsgruppe. Außerdem sind vor dem Haupteingang der Universität die Flug - blätter der „Weißen Rose“ als steinernes Bodendenkmal in das Pflaster eingefügt. Studenten und Studentinnen Die Studentenzahl der Universität lag – wie oben bereits erwähnt – in den Jahren 1825/1826 bei rund 1.000 Studenten. In den folgenden Jahrzehnten stieg die An - zahl der eingeschriebenen Studenten ste - tig an. Erst ab dem Jahr 1903 durften im Königreich Bayern als zweitem deutschen Staat nach dem Großherzogtum Baden auch Frauen studieren. Im Winterseme - ster 1905/1906 waren von den 5.147 eingeschriebenen Studierenden 53 Frauen (1 Prozent), im Wintersemester 1918/1919 bereits 1.191 von insgesamt 8.625 einge - schriebenen Studierenden (14 Prozent). In der Zeit des Nationalsozialismus ging die Anzahl der eingeschriebenen Studenten wieder zurück, weil viele Männer zur Wehrmacht einrücken mussten. Im Jahr waren 5.480 Studenten (davon 1.016 Frauen, 18 Prozent) und 1940 nur noch 2.991 Studenten (davon 914 Frauen, 30 Prozent) an der Universität einge - schrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Anzahl der Studenten wieder an. Im Wintersemester 1949/1950 lag die Studentenzahl bei 10.469 Studenten (da - von 2.198 Frauen, 21 Prozent) und in den Jahren 1959/1960 bei 18.225 Studenten (davon 4.930 Frauen, 27 Prozent). Nun gab es kein weibliches Halten mehr, und die Frauen stellten bald die Mehrheit der Studierenden: Im Wintersemester 2011/2012 lag die Anzahl der einge - schriebenen Studenten bei 49.180, von denen 30.435 Studentinnen waren, die damit 61 Prozent ausmachten. Dazu zählen auch die 6.949 ausländischen Stu - dierenden, bei denen die Zahl der Stu - dentinnen 4.695 beträgt, eine Quote von sogar 68 Prozent. An allen 14 Münchner Hochschulen sind übrigens rund 93.000 Studierende eingeschrieben. Diese große Bevölkerungsgruppe gehört leider kaum zu unserem Kundenkreis, außer dass sich ab und zu ein übermüdeter, nervös schwitzender Fahrgast zum Examen fahren lässt, weil er oder sie noch bis auf den allerletzten Drücker gelernt hat. Bei Juristen kommt dann meist noch der überschwere Koffer mit Prüfungsliteratur hinzu. Seit 1945 Die sehr starken Zerstörungen infolge des Bombenkrieges im Sommer 1944 hatten den großen Saal der Aula zufälligerweise nicht betroffen. Deshalb diente sie als ge - fragter Versammlungsraum, beispielswei - se seit dem 15. Juli 1946 für die Verfas - sungsgebende Landesversammlung, die über die neue Verfassung des Freistaates Bayern beriet und am 26. Oktober 1946 die heute noch geltende Verfassung mit großer Mehrheit annahm. Hier wurde also auch bayerische Geschichte geschrieben. Der notdürftige Lehrbetrieb begann dann wieder am 8. Januar 1947; von den rund 9.500 Studierenden waren 1.400 ehemali - ge Mitglieder der NSDAP. Heute studieren rund 49.000 junge wie auch ältere Men - schen in ihrem Ruhestand an den 18 Fa - kultäten bei rund 700 Professoren und seit geraumer Zeit auch Professorinnen. Die Ludwig-Maximilians-Universität ist nach Anzahl der eingeschriebenen Stu - denten und Studentinnen die zweitgrößte Universität in Deutschland, nach der Fernuniversität in Hagen und vor der Universität zu Köln. Sie gehört zusam - men mit der Technischen Universität zu den weltweit besten Lehrstätten ihrer Art. Ihre Standorte liegen inzwischen über das gesamte Stadtgebiet und darüber hin - aus verteilt: Das Klinikviertel zwischen Sendlinger-Tor-Platz und Theresienwiese, die Erziehungswissenschaftliche Fakultät in Pasing, Klinikum und High-Tech- Standort für Biologie, Chemie und Phar - mazie in Großhadern und Martinsried, Tiermedizin in Oberschleißheim sowie Mathematik und Physik an der Theresien- Ecke Barer Straße – um nur die wichtig - sten zu nennen. Zum Schluss noch einige beherzigenswerte Sprichwörter aus ver - schiedenen Epochen: Das wirklichkeitsnahe „Unser Wissen ist Stückwerk“ aus den Korintherbriefen des Neuen Testa - mentes, das trostlose „Studium ist Balsam gegen die Leidenschaft“ aus dem Talmud sowie das zeitlose „Ein voller Bauch studiert nicht gern“ .Und der heruntergekommene Uraltstudent lallt in seinem Rausch, er sei „im sibsten Silvester an Akadie und Unität“, womit er zu kommu - nizieren versucht, er studiere im siebzigsten Semester an der Akademie und der Universität. (BW) Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der TAXIKURIER den Viktualienmarkt vor. Interessant für Taxifahrer Nähe Hofbräuhaus Madam Cabaret Cabaret Tabledance Striptease Ledererstr. 21 - 80331 München Tel. 089-295938 Täglich geöffnet von 21 - 5 Uhr www.madamcabaret.com TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 16
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17 TAXIKURIER AUGUST 2012 Im August … Der Blick zurück … vor 100 Jahren (1912) 08. August – HundertjährigesJubiläum der Firma Krupp. 25. August – Geburt Erich Honecker. … vor 75 Jahren (1937) 08. August – Der große Preis von Monaco endet mit Mercedes-Doppelsieg durch Manfred von Brauchitsch vor Rudolf Caracciola. vor 50 Jahren (1962) 05. August – Marilyn Monroe stirbt im Alter von 36 Jahren. … vor 25 Jahren (1987) 16. August – Steffi Graf rückt auf Platz 1 der Tennis- Weltrangliste. 24. August – In Dithmarschen wird der erste deutsche Windenergiepark eingeweiht. … vor 1 Jahr (2011) 12. August – Christian Ude gibt seine Kandidaturfür die Wahl zum Ministerpräsidenten Bayerns bekannt. 22. August – Loriot stirbt im Alter von 87 Jahren. (PR) Die fünf Weisheiten des Monats § Etwa eine Milliarde Menschen leiden weltweit an Hunger. § Ludwig von Beethoven komponierte nur eine einzige Oper: Fidelio § In China ist es unhöflich, wenn man bei einer Essenseinladung den Teller leer isst. Es macht den Eindruck, dass der Gastgeber nicht genug aufgetischt hat. § Die Erde ist vor ca. 4,5 Milliarden Jahren entstanden. § Die meisten Frauen vertragen weniger Alkohol als Männer, weil ihr Körper weniger Flüssigkeit hat, um den Alkohol zu lösen. (PR) Die sympathische Rheinländerin, bekannt von Bühne, Film und Fernsehen hat schon sehr viele Taxi-Kilometer auf dem „Buckel“ und so einiges erlebt. Eine Fahrt zu einem Dreh von Wien in die Steiermark wird sie wohl nie vergessen. Nach Fahrtbeginn verschlechterte sich das Wetter immer mehr. Wolkenbruchartige Regenfälle, Null Sicht und Dunkelheit irritierten dien Wiener Fiaker kaum. Er gab Gas, obwohl er kaum etwas sehen konnte, erzählte über Sehenswürdigkeiten und gute Restaurants auf der Strecke. Michaela Schaffrath hatte Höllenangst und hoffte nur, heil anzukommen. Unterwegs kam man noch zu einem Unfall, der sich kurz vorher ereignete. Ein Wagen lag kopfüber im Graben, der angeschnallte Fahrer telefonierte sozusagen im Kopfstand, um Hilfe zu holen. Der Taxifahrer befreite den jungen Mann und setzte die Fahrt in „Nicki-Lauda“-Manier fort. Nach zwei Stunden hatte die Horror-Fahrt ein Ende. Beruhigt hat sich Michaela Schaffrath allerdings erst nach ebenso vielen Schnäpsen. Vom 18. Juli bis 8. September 2012 steht Michela Schaffrath in „Zärtliche Machos“ auf der Bühne der Komödie im Bayerischen Hof. (PR) Promitalk Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi Michaela Schaffrath Taxameterdienst & Taxiausrüstung Hauptniederlassung: Frankfurter Ring 97 · 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst TAXIKURIER_0812 PE.qxp 19.07.2012 11:14 Uhr Seite 17
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Die Fernhandelsstraße, der München seine Gründung im Jahr 1158 verdankt, führte vom Tal kommend über die heuti - ge Ludwigsbrücke, den Gasteig hinauf und entlang der Inneren und Äußeren Wiener Straße (seit 1956 Einsteinstraße) in Richtung Osten und Südosten. Diese Route umging dabei das Dorf Haidhausen um die alte Dorfkirche Sankt Johann Baptist an der Kirchenstraße 39, sie war sozusagen eine frühe Umgehungsstraße. Die Bevölkerung Haidhausens setzte sich auch nach seiner Eingemeindung am 1. Oktober 1854 mehrheitlich aus drei Gruppen zusammen: einmal aus der bäuerlichen Bevölkerung, dann aus den Arbeitern und ihren Familien der Lehm - gruben, Ziegeleien sowie der seit 1850 entstehenden Industrie, und schließlich den Handwerkern und Dienstleistern, die hauptsächlich vom Verkehrsaufkommen der Fernstraße lebten. Deren Unterkünfte, die so genannten Herbergen, erstreckten sich längs der Straße von der „Kreppe“ beim Wiener Platz (Straßenname An der Kreppe von 1856) entlang der Äußeren Wiener Straße bis zum „Kuglerberg“ (Kuglerstraße nach einem dort ansässigen Landwirt von 1898). Die Herbergen um - zogen den Dorfkern wie einen Halbkreis, entstanden aber auch im Dorf selbst. Als 1871 der Bahnhof Haidhausen, 1876 in Ostbahnhof umbenannt, und mit ihm die Eisenbahnstrecken nach Mühldorf sowie nach Rosenheim eröffnet wurden, verlor die Fernstraße schlagartig ihre überregio - nale Bedeutung, und die von ihr Leben - den mussten sich andere Erwerbsfelder suchen – ein klassischer Fall von Struk - turwandel und dadurch erzwungener beruflicher Umstellung. Herbergen Seit 1871 erlebte das ehemalige Dorf Haidhausen – wie ganz München – eine bis dahin unvorstellbare bauliche Um - wandlung zur Großstadt. Es war dies, nebenbei bemerkt, die Regierungszeit des angeblichen Märchenkönigs Ludwig II. (1845-1886), der 1864 sein Amt antrat und der entgegen der allgemeinen Wahr - nehmung auch ein modern orientierter Herrscher war, ob ihm das nun emotional schmeckte oder nicht. Die Bauspekulan - ten fielen also über Haidhausen her, kauften die bäuerlichen Grundstücke und Felder auf und ließen diese großstädtisch und insbesondere profitabel bebauen. Wie man sieht, gibt es nichts, was es nicht schon einmal gab, also nichts Neues unter der Sonne. Die bäuerlichen Grund - stücke hatten meist nur einen Besitzer, so dass ein Verkauf relativ unproblematisch war. Anders die ärmlichen Behausungen der nichtbäuerlichen Bevölkerung, die sogenannten Herbergen: Sie wiesen eine Vielzahl von Besitzern auf, denen oft nur eine winzige Kammer im Gebäude gehör - te. Und diese komplizierten Besitzverhältnisse erschwerten und verhinderten häufig genug den Verkauf einer solchen Immobilie, weshalb viele von ihnen die Umwandlung Haidhausens zum großstäd - tisch geprägten Stadtviertel überlebten. Erst die Bomben des Zweiten Weltkrieges räumten mit den meisten der ärmlichen Herbergen auf. Nach dem Krieg trennten sich viele Besitzer von ihrem nunmehr Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .Nicht immer ist daran etwas „dran“, denn gerade in der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet. Aber in vielen Bereichen stößt man in München auf das Unerwartete, Erstaunliche und Besondere. Der TAXIKURIER stellt solche versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgästen diese versteckten Schätze vermitteln und sie darüber informieren wollen. lediglich virtuellen Eigentum und ver - kauften, beispielsweise an die 1868 von Märchenkönig gegründete Technische Universität, die dann ab 1962 die Erwei - terungen ihres Krankenhauses Rechts der Isar entlang der Einsteinstraße stadtaus - wärts errichten ließ. Am 1. Oktober 1973 trat schließlich das „Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler des Frei - staates Bayern“ in Kraft, das die gesetzliche Grundlage für den Denkmalschutz bildet. Diesem Gesetz ist es zu verdanken, dass die übrig gebliebenen Herbergen heute erhalten sind. Sie liegen oft abseits des Verkehrsgeschehens oder man fährt achtlos an ihnen vorbei. Leben in den Herbergen Die winzigen Gärten, Außentreppen und Laubengänge, die sich bis heute an eini - gen Haidhauser Herbergshäusern so idyl - lisch ausnehmen, sind und waren nur eine trügerische Idylle. Noch um 1900 boten sie mit ihren kleinen, bunten und regellos ausgestalteten Gebäuden einen malerischen Anblick, der Maler und Foto - grafen in seinen Bann zog. Sie haben aber ihren Ursprung in der Raumnot der Ärmsten der Armen, denn in diesen „Her - bergen“ genannten Anwesen lebten seit Ende des 18. Jahrhunderts in drangvoller Beengung die Tagelöhner und Dienstbo - ten, die zwar in der Stadt arbeiteten, aber das Wohnen dort nicht bezahlen konnten – auch hier eine Parallele zur Jetztzeit. Die Herbergen entstanden in ehemaligen Kies- und Lehmgruben oder in Gelände - einschnitten („Kreppen“), wo der Bau - grund billig, aber umso feuchter war mit Herbergen in Haidhausen Die versteckten Schätze Münchens Üblackerhaus 18 TAXIKURIER AUGUST 2012 TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 18
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den entsprechend negativen gesundheitlichen Auswirkungen auf die spätere Bewohnerschaft. Die Herbergen wurden zimmerweise von armen Bürgern erwor - ben, die sich danach sehnten, eigenen Wohnraum zu besitzen, um so auch in schlechten Zeiten ein unkündbares Dach über dem Kopf zu haben – vergleichbar mit den heutigen Eigentumswohnungen. Bis zu zehn Familien lebten auf engstem Raum in den primitiven Herbergen, in denen es weder Wasserleitungen noch Heizungen oder Toiletten gab. Die hygie - nischen Bedingungen in den Häusern waren katastrophal. Die Fäkalien wurden in Eimern außer Haus geschafft und in Senkgruben entsorgt. Das Trinkwasser wiederum schöpfte man aus Pumpbrun - nen, die außerhalb des Hauses und nicht weit von den Senkgruben entfernt lagen. Deshalb galten die Herbergsviertel in Seuchenzeiten als Brutstätten von Krank - heiten, etwa während der Cholera-Epide - mien der Jahre 1836 und 1854, die Tau - sende von Toten forderten. Oft hatte jede Wohneinheit einen eigenen Eingang, und die Eigentümer gestaltete den ihnen gehörenden Teil des Hauses nach ihrem Geschmack und entsprechend ihren be - scheidenen Verhältnissen aus. Üblackerhaus und Kriechbaumhof Zwei ehemalige Herbergen liegen sich am Ende der Preysingstraße bei der Abzwei - gung der Wolfgangstraße malerisch ge - genüber. Die Preysingstraße wurde im Jahr 1856 nach Maximilian Graf zu Prey - sing-Hohenaschau (1736-1829), dem Be - sitzer des Haidhauser Schlosses, benannt. Heute befinden sich das katholische Edith-Stein-Gymnasium und das katholi - sche Zentrum der Erzdiözese München- Freising auf dem Gelände an der Prey - singstraße 83. Die beiden Anwesen, das Üblackerhaus und der Kriechbaumhof, können die Entstehung und das weitere Schicksal der heute noch bestehenden Herbergen in Haidhausen verdeutlichen. Das Üblackerhaus, offiziell verniedlicht zum „Üblacker-Häusl“, an der Preysingstraße 58 entstand gegen Ende des 18. Jahrhunderts und ist eines der letzten ein- und zweigeschossigen Wohngebäude für Tagelöhner in dieser Gegend, von de - nen sich einige in seiner direkten Nach - barschaft befinden. Benannt nach einem seiner Besitzer, dem Holz- und Kohlen - händlers Johann Üblacker, erwarb 1966 die Stadt das Gebäude, das infolge Baufälligkeit abgerissen werden sollte. Inzwischen hatte sich jedoch die Einstel - lung zu historischen Gebäuden gewan - delt. Der zuständige Bezirksausschuss verhinderte den Abriss, und nach dem Auszug der letzten Bewohner im Jahr 1974 wurde das Üblackerhaus in die „Liste der Baudenkmäler“ aufgenommen („Niedriges Kleinhaus, Tagelöhner-Unter - kunft, Ende des 18. Jahrhunderts“), für DM 580.000 saniert und schließlich 1980 der Öffentlichkeit übergeben. Seitdem befindet sich im Erdgeschoss das Herber - genmuseum, eine Außenstelle des Stadt - museums. Es erinnert in zwei als Wohnund Schlafräumen gestalteten Zimmern an das Leben einer Tagelöhnerfamilie aus dem 19. Jahrhundert. Der stattlichere Kriechbaumhof an der Preysingstraße 71 stammt vermutlich aus dem späten 17. Jahrhundert und überlebte die städte - bauliche Umwandlung Haidhausens so - wie die Bomben des Zweiten Weltkrieges. Warum er nach dem österreichischen General Georg Friedrich von Kriechbaum (1667-1710) benannt ist, bleibt im Dunkel der Vergangenheit verborgen. Kriech - baum kommandierte die Truppen gegen den Aufstand der bayerischen Bauern, der am 24./25. Dezember 1705 in der Schlacht bei Sendling niedergeschlagen wurde. Im 18. und 19. Jahrhundert fan - den hier zahlreiche Zuzügler eine Bleibe. Sie konnten einzelne Zimmer erwerben, zu denen jeweils eigene Treppen führten. Dieser Umstand führte zu einer besonde - ren Architektur des Holzhauses. In der „Liste der Baudenkmäler“ erscheint der Kriechbaumhof als „ehemaliges Herbergs - haus“ .Das aus Holz gefertigte Gebäude wurde 1976 zwar abgetragen, aber in den Jahren 1985/1986 originalgetreu wieder aufgebaut, wobei allerdings nur noch sehr wenig von seiner alten Bausubstanz verwendet werden konnte. Wir stehen demnach sozusagen vor einem Neubau im alten Gewand. Heute Insgesamt gab es alleine in Haidhausen bis zum Zweiten Weltkrieg rund 160 Her - bergshäuser mit etwa 600 Wohneinheiten. Neben der Preysingstraße haben sich etliche Herbergen auch An der Kreppe, an der Kuglerstraße, Milchstraße, Stein - straße, Wolfgangstraße und Kirchen- Ecke Elsässer Staße erhalten. Die Herber - gen waren typisch für die im Jahr 1854 eingemeindeten „Vor“-Städte Haidhausen, Au und Giesing, wo man diese Behausun - gen heute noch auch in der Sammtstraße, Nockherstraße oder in der Birkenau finden kann. Zur Zeit ihrer Entstehung waren sie Ausdruck der bitteren Armut ihrer Bewohner, heute hingegen gehören sie zu den versteckten Schätzen unserer Stadt. Viele historisch wichtige Gebäude tragen die bekannte weiß-blaue Denk - malplakette. Die internationale Gemein - schaft glaubte nämlich, aus den sinnlosen Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges gelernt zu haben, und beschloss im Jahr 1954 die „Den Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten“ in der zweifelhaften Hoff - nung, dass Kulturdenkmäler zukünftig nicht mehr zerstört würden. Auf globali - sierter Ebene zeichnet die UNESCO seit 1972 Denkmäler als Weltkulturerbe aus, aber leider hinterlassen „unsere“ Herber - gen offensichtlich weder im nationalen noch im weltweiten Zusammenhang einen genügend prägnanten Eindruck. (BW) Herbergenmuseum im Üblackerhaus Öffnungszeiten: mittwochs und donnerstags 17.00 –19.00 Uhr freitags und sonntags 10.00 –12.00 Uhr Kriechbaumhof 19 TAXIKURIER AUGUST 2012 „Lieber eine erregte Bekannte als ein bekannter Erreger.“ (aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) Spruch des Monats TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 19
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20 TAXIKURIER AUGUST 2012 Verkehrszeichen - brücke in der Menzinger Straße Verkehrssünde des Monats Kurz vor dem Wintrichring in der Menzinger Straße stadteinwärts befindet sich seit Jahrzehnten eine be - leuchtete Verkehrszeichenbrücke, an der schon seit langem der Zahn der Zeit nagt. Die Optik lässt deutlich zu wünschen übrig. Insbesondere in den Nachtstunden, wenn die Beleuchtung angeschaltet ist, erkennt man den schrecklichen Zustand der Beschriftung und sogar noch die vormaligen Ziele aus längst vergangener Zeit. Wahrlich kein Aushängeschild für eine Stadt auf einer Haupt-Einfallstraße. Doch dies ist natürlich nicht der Grund, dieses hässli - che Gebilde zur Verkehrssünde des Monats werden zu lassen. Der Anlass hierfür liegt im Detail. Hier wurde kräftig mitgedacht. Doch sehen Sie sich das Schild ge - nau an! Haben Sie es gesehen? Richtig! Der Verkehr in Richtung „Messe / ICM“ wird geradeaus Richtung Romanplatz / Arnulfstraße / Stadtmitte geleitet, während die linke Tafel in großer, gut lesbarer Schrift den Weg zur Autobahn A 94 über den Win - trichring in Richtung Petueltunnelund Richard-Strauss- Tunnel weist. Das muss nicht jeder verstehen … (TK) AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de A Taxameter des Monats Taxlers Sommerferien ESC 2012 – Der Europäische Kardiologen-Kongress von 25. bis 29. August in der Messe und im ICM in Riem ist allein schon ein Grund, die Sommerferien auszufallen lassen. Diese Veranstaltung hat Taxi- Dimensionen wie eine expo-real oder eine bauma und bringt uns nicht nur wegen des Termins im August gehörig ins Schwitzen. Sarcletti am Rotkreuzplatz – Wenn das Wetter im August so wird, wie es Juni und Juli vorgemacht haben, dann ist die Eisadresse das Sarcletti. Mehr gibt’s hierzu nicht zu sagen. Selbst probieren, einfach unbeschreiblich. Augustiner Keller – Ob im Taxi davor oder ohne Taxi drinnen: Der Augustiner Keller in der Arnulfstraße ist das nonplusultra in Sachen Biergarten. Vor allem jetzt nach dem Umbau. Laue Sommerabende – gibt es sicher in diesem August wieder einige, besonders die Nächte zu Wochenbeginn erfordern oftmals trainiertes Ausdauervermögen und Sitzfleisch. Da kommen uns die Kardiologen am Monatsende gerade recht. Baustellen – Ferienzeit ist Baustellenzeit. Allerdings ist das Baustellenprogramm des ersten Halbjahres eigentlich durch nichts mehr zu toppen. Besonders gespannt sind wir, ob auf den ESC in dieser Hinsicht Rücksicht genommen wird. (TK) Der Bürgermeister einer griechischen Stadt besucht eine italienische Stadt. Der dortige Bürgermeister lädt ihn zum Abendessen ein. Erstaunt über dessen prachtvolles Haus fragt der griechische Kollege, wie der Italiener sich von seinem Gehalt so etwas leisten könne. Letzterer zeigt aus dem Fenster und sagt: „Siehst du die Brücke da drüben? Die EU hat Geld für eine zweispurige Brücke gegeben – wir haben sie auf eine Spur verengt und re - geln den Verkehr mit einer Ampel. Damit konnte ich mir das Haus leisten.“ Im folgenden Jahr erwidert der Italiener den Besuch und weilt beim Griechen. Er staunt nicht schlecht über dessen Landhaus mit goldenen Wasserhähnen, Marmor - böden und einer stattlichen Sportwagensammlung in der Garage. Natürlich will nun der Italiener wissen, wie der griechische Kollege das geschafft hat. Dieser zeigt aus dem Fenster und sagt: „Siehst du die Brücke da drüben?“ – „Nein.“ – „Eben!“ Witz des Monats TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 20
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Taxiquittung Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anony mer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Sie haben den Fahrgast an sein Ziel ge - bracht und egal, wie kurz oder lang die Strecke war, jeder Passagier hat das Recht auf eine Quittung. Das hält zwar auf, ein bisschen Schreibkram muss halt sein. Wichtig ist dabei die Vollständigkeit der Angaben. Die Quittung muss mit Ort, Datum, der Taxinummer, Anschrift des Unternehmens sowie der Bezeichnung des Ausgangs- und Zielpunktes versehen sein. Es sind ausschließlich Quittungsfor - mulare mit der Ordnungsnummer und der Anschrift, oder Stempel des Unterneh - mers oder des betreffenden Fahrzeuges zu verwenden. Nicht zu vergessen sind die Unterschrift des Fahrers und der entspre - chende Steuersatz. Wie genau sind Münchens Taxler? Taxi 1: 22 (Nr. 1526, 26. Juni, 8.55 Uhr, Bestellung Ecke Belgrad-/Clemensstraße) Auf dem Weg zum Geschäfts-Termin zwingt mich ein Wolkenbruch zur Taxi- Bestellung. Nach nur 2 Minuten nähert sich das leuchtende Taxi und ich genieße meinen regenfreien Unterschlupf. Nach der Bezahlung wird die absetzbare Quit - tung fällig. Aber ohne Signatur wird der Fiskus da meckern. Taxi 2: 22 (Nr. 2100, 5. Juli, 16.00 Uhr, Ainmiller) Taxistand leer und gefühlte 10 Minuten warten. Endlich kommt ein Mini-Van und ist beförderungsbereit. Der drahtige Fah - rer mit dunklem Sonnenbrillen-Visier bringt mich zügig ans Ziel. Ebenso zügig und ohne Autogramm versehen, wird diese Quittung dem strengen Steuergesetz nicht standhalten. Taxi 3: 222 (Nr. 1167, 5. Juli, 16.20 Uhr, Max-Joseph) Geht doch! Nur noch die Angaben von … und nach … fehlen auf dieser Taxiquittung. Die schreibfaulen Taxler sind anscheinend nach Hause gefahren und es dauert hoffentlich nicht mehr lange, bis ich meinen Taxi-Check-Gewinner finde. Taxi 4: 2222 (Gewinner) (Nr. 768, 5. Juli, 18.00 Uhr, Volksbad angehalten) Unternehmer ticken wohl anders. Sie ver - stehen, warum ordentliche Quittungen zu Buche schlagen und handeln korrekt. Eine Quittung gleicht einer Rechnung, die konkrete Angaben der erbrachten Leistung nach sich zieht. Dieser sympa - thische Taxi-Profi hat seine Hausaufga - ben perfekt gemacht. Taxi 5: 222 (Nr. 2951, 5. Juli, 20.15 Uhr, Ainmiller) Nach einer kurzen Blitzfahrt von nur wenigen hundert Metern entfaltet dieser Taxler akribisches Talent. Lediglich die Fahrtstrecke überfliegt er oberflächlich, oder nur weil es mir so pressiert. Die Bewertung 2222 grandios 222 sehr gut 22 gut 2 befriedigend – nicht überzeugend Taxi-Check München Gewinner: Taxi 4 Gazanfer Celik Waldmeisterstraße 95b 80935 München 21 TAXIKURIER AUGUST 2012 6FKDWWLJHU.DVWDQLHQ%LHUJDUWHQ 5HLFKOLFKHV*ULOO$QJHERW 'HIWLJH%URW]HLWHQ TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 21
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22 TAXIKURIER AUGUST 2012 Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „A“ . Abfuhr – Am Samstag, 30.6. nachts, rief wieder einmal ein Kollege „dringend“ auf Kanal 1, weil doch tatsächlich eine Dame die Anfahrt nicht zahlen wollte. Kein An - griff, keine Gefahr, nichts. Auf Kanal 1! Der Funker hörte den Ruf zunächst nicht, da er gerade am Telefon war. Dieses Ge - spräch unterbrach er jetzt abrupt, sehr zum Missvergnügen der Kundschaft, um dann zu realisieren, dass es sich – wie leider so oft – um einen reinen Pipifax handelte. Herr „Kollege“ beschwerte sich dann noch minutenlang auf den Rückfrage - kanälen (und blockierte diese Mitarbeiter damit), das sei doch eine Frechheit der Zentrale usw. usw. Später in der Nacht meldete ein anderer Fahrer – insofern berechtigt – auf Kanal 1 mit dem Zauberwort „dringend“ irgendwo ein brennendes Fahrzeug und wurde wegen der gleichen Konstellation wie oben vom telefonierenden Funker zunächst nicht erhört. Als der ihm schließlich den Rat geben konnte, aus dem Handy ohne Vorwahl und kostenlos die 112 anzurufen, kam die vor Ironie triefende Antwort „vieeeelen Dank für Ihre Mithilfe“ . Erst im letzten Heft (7/12 unter „Zefix“) und schon unzählige Male vorher im Fia - ker-ABC haben wir darauf hingewiesen, dass „Dringend“ auf Kanal 1 frühestens bei Sachbeschädigung beginnt, nicht aber beim gewaltlosen Streit um ein paar lumpige Markl. Und irgendwann wird es auch der Letzte kapieren, dass die Zentra - le selbst weder über Löschfahrzeuge noch Notärzte verfügt, welche dann mit Blau - licht aus der Engelhardshöhe ausrücken. Die Zentrale kann selbst auch nur die „110“ oder die „112“ anrufen – was aber viel schneller und direkter geht, wenn der Fiaker vor Ort das selber macht und alle anfallenden Fragen sofort beantworten kann, wie z.B. „sind Personen verletzt, sind Personen eingeschlossen, wo genau am ,Mittleren Ring‘ ist das?“ usw. Wenn selbst in Wochenend-Nachtschich - ten oder tagsüber bei guten Messen usw. minutenlang nichts von der Zentrale auf Kanal 1 zu hören ist, bedeutet das nicht, dass die Zentralisten gerade beim Kaffee - trinken oder Schafkopfen sind. Siehe auch unten „Anruf“ .Wie oft denn noch? Ampel – „Mit Ampel wird umgangs - sprachlich eine Lichtsignalanlage (LSA) beschrieben, die im Fall des Automobils durch ein Wechselspiel der drei Farben Rot (Stillstand), Gelb (erhöhte Aufmerk - samkeit, bzw. nicht mehr in die Kreuzung einfahren) und Grün (Bewegung) den Verkehrsfluss regeln soll. Ihr Name leitet sich von dem lateinischen Wort Ampulla ab, das in der Spätantike eine Hänge - leuchte bezeichnete. Die ersten, noch gasbetriebenen Ampeln wurden bereits 1868 in London aufgestellt, elektrische Ampeln gibt es seit 1914 in den USA und seit 1922 in Deutschland. „Die frühen Ampeln besaßen noch eine weitere Eigenart: Da ihr Glas wenig widerstandsfähig war, explodierten sie schnell.“ (Auszugsweise zitiert aus der Rubrik „Aktuelles Lexikon“ der SZ vom 08.05.2012, Seite 2) Auch heute kann es noch zu Explosionen an unseren Ampeln kommen, was jedoch leider in den seltensten Fällen die Anla - gen selbst betrifft. Wiederholt aufleuch - tende rote Lichter können einen gleich - farbigen Schädel und einsetzende Schnappatmung beim Nebenmann in der Warteschlange (während man selbst noch erfolgreich den Herzschrittmacher herun - terdimmt) erzeugen. Das sind untrügliche Zeichen dafür, dass man schnell das Seitenfenster hochkur - beln und den eigenen Kopf einziehen sollte. Schrotti, und alle Mitstreiter wer - den jedenfalls auch zukünftig nicht nach - lassen, den städtischen Ampelmännern immer wieder auf die Füße zu treten und komplett überflüssige oder schwachsinnig geschaltete Anlagen auch als solche zu bezeichnen. Versprochen! Anmeldung – Am prügelheissen 29.6. be - kam der Schreiber von „seinem“ Tagfah - rer per SMS die Nachricht, der „Sauna - bus“ stehe jetzt zur Nachtschicht bereit, konnte sich dann aber minutenlang am Datenfunk (DF) nicht anmelden, weil das Gerät noch jeweils vor der „Fahreranmel - dung“ Verdunkelungsmaßnahmen durch - führte. Beim x-ten Male fiel dem verhin - derten Nachtschichtler endlich auf, dass der Akku ziemlich warm war, ja sogar heiß. Der computermäßige Grobmotoriker kam dann auf die rettende Idee, den Ak - ku ca. eine Minute lang direkt vor dem Lüftungsschlitz der Klimaanlage ab - zukühlen – und tatsächlich nahm das Luder wieder seinen Dienst auf. Es half wirklich. Überhitzung des Akkus kann übrigens auch im Winter auftreten, wenn das Gerät nämlich genau so platziert ist, dass der heiße Luftstrom der Heizung darauf gerichtet ist. Anruf – In der Nachtschicht der Zentrale (tagsüber ist es anders) machen etwa 90 % der Anrufer keine Probleme, wie z.B. Gaststätten, Hotels, private Stammkun - den, so dass das normale Bestellgespräch allenfalls zehn Sekunden lang dauert. Etwa zehn Prozent der Anrufer hingegen rauben den Zentralisten unnötig die Zeit, indem sie z.B. nach einer Minute Warte - zeit am Telefon erst während des Ge - spräches herumfragen „Du, Steffi, wo sind wir hier eigentlich?“, um dann so er - schöpfende Auskünfte zu geben wie „am Mittleren Ring stadtauswärts“ oder „in der Landsberger Allee oder wie die heißt“ . Auf die Frage nach Hausnummer und Namen an der Glocke kommt die ent - waffnende Replik: „Wir stehen draußen“ . So kann eine Steige voller kreischender und paarungsbereiter Teenies einen Mit - arbeiter der Zentrale locker mal längere Zeit am Telefon blockieren. Auch die Anrufer, die am Taxitelefon (!) eine „Pizza Salami mit extra Käse“ be - stellen, machen uns regelmäßig viel Freu - de. Dann kommen die Maulfaulen, die in die Nuschelnuschelstraße bestellen, weil sie vor Alkohol, Nix-Deutsch oder der A TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 22
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23 TAXIKURIER AUGUST 2012 Angst, es würde ihnen beim Öffnen des Esszimmers die Beißerchen aus der Lät - sch'n hauen, nicht (mehr) richtig spre - chen können, und schließlich kommen die Übergenauen, die diktieren „an der Glocke steht ,Müller‘, ich buchstabiere: M wie Martha, Ü wie Umlaut U wie Udo und E wie Emil, L wie Ludwig, nochmal L wie Ludwig …" Die Dauerdummschwätzer, die am Stand - platz nur über die depperte Zentrale her - ziehen, könnten in so mancher Schicht der Engelhardshöhe erst mal lernen, was „Arbeit“ wirklich bedeutet. Entsprechend halten sich gerade die Mitarbeiterbewer - bungen dieser Herrschaften in extrem engen Grenzen. Oder, wie jüngst, man taucht schon zur ersten eingeteilten Anlernschicht unentschuldigt nicht auf. Aus – Das – wie manche sagen: vorläufi - ge – Ende der dritten Startbahn am Flug - hafen kam mit dem Bürgerentscheid Mit - te Juni, bei dem die Münchner Bürger zu ihrer Meinung befragt wurden. Die Mün - chner (!) Bürger deshalb, weil die Landes - hauptstadt Mitgesellschafterin der FMG (Flughafen München Gesellschaft) ist und in dieser Eigenschaft mit einem „Nein“ alle weiteren Ausbaupläne stoppen kann. Die direkt Betroffenen in Freising, Atta - ching usw. wurden nicht befragt, aber auch nicht alle bayerischen Wahlberech - tigten von Lindau bis Aschaffenburg. Nach Schrottis höchstpersönlicher Mei - nung wird deshalb weder die Welt noch Bayern untergehen, wie uns das schon vor 1988 von einigen Politikern bis zur sang- und- klanglosen Beerdigung der WAA (Wiederaufbereitungsanlage) in Wackersdorf oder 20 Jahre später bis zur ebenso plötzlichen und unspektakulären Aufgabe des Transrapid-Projekts („Wenn sie, äääääh, am Hauptbahnhof ääääh in das Flugzeug einsteigen …") in den schrecklichsten Farben ausgemalt worden war. Ob speziell wir Taxifahrer den Nicht-Bau der „Dritten“ spüren werden, wird sich erst zeigen, wenn genau deshalb Flüge ab bzw. nach München wegen Überschrei - tens der Kapazitätsgrenzen (bei zwei Startbahnen) – und (!) die entsprechenden Taxifahrten – ausfallen werden. Wer nur nach München fliegt, um dort in ein an - deres Flugzeug umzusteigen („Drehkreuz Süd“), bringt dem Münchner Taxigewerbe sowieso nichts. Wie sich die mindestens europaweite „Finanzkrise“ in den nächsten Jahren auf das Reiseverhalten von Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher auswirken wird, bleibt abzuwarten. Die Daumen zeigen momentan eher nach unten. Je - denfalls erfreulich ist es, wie die Herren Seehofer und Ude nunmehr zeitgleich auf die Idee kamen, unsere jetzt frei werden - den Steuergelder auf den Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke umzuschaufeln - nach dem Motto „was machma jetz mit dem vuin Puiva?“ Ist doch immer schön, wenn man Geld geschenkt bekommt, das man noch gar nicht verdient hat. Auch wenn's nicht das eigene ist. Ausgleich – Wer von der Zentrale einen Auftrag vermittelt bekommt, der sich dann als Leerfahrt („Blitz“) erweist, be - kommt – wenn vorhanden – eine andere Tour zum Ausgleich bzw. wird dafür vor - gemerkt. Am DF-Display erscheint links von der Standplatzleiste das kleine rote „F“ .Drücken Sie darauf und Sie sind vor - gemerkt. Wenn Sie sich dann am näch - sten Stand in der Umgebung anmelden, AUTO-ANKAUF - gebraucht - Unfallf ahrzeu ge (auc h Total schaden) - Motorscha den - Taxi TSL GmbH Mün chen Lan dsberger Str. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax : 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. werden Sie in der Standplatzliste (Über - prüfung durch Drücken der blauen Zahl am rechten Rand „Ihres“ Standplatzes) mit einer roten (!) Taxinummer geführt. Nur wenn dem nicht so ist, fragen Sie auf einem der Rückfragekanäle nach. Dann gab es vermutlich gerade Verbindungs - probleme und es hat nicht geklappt. Dann machen wir's halt nochmal. Leider kann auch die Meldung einer Leer - fahrt am Rückfragekanal zur Doktorarbeit ausarten, wenn Herr Kollege nämlich am Funk meldet „nix Fahrgast“ oder – in der gelegentlich noch vorkommenden deut - schen Variante – „bitte löschen Sie den Auftrag, war keiner da“ .Leider alles Quatsch! Im Auftrag wird nämlich von uns vermerkt, ob z.B. der Name nicht an der Glocke war, ob trotz Läutens (und Rückrufes der Zentrale) keiner gekommen ist, ob der Portier sagte, der Gast sei schon draußen gestanden usw. Wenn nämlich fünf Minuten später der Besteller reklamiert, soll der Telefonist – der nur in wenigen Fällen zufällig auch der Rückfragefunker war – dem Kunden auch die entsprechende Auskunft geben können. „Nix Fahrgast“ oder „Auftrag gelöscht“ und ähnlicher Schwachfug tra - gen nicht zur Erhellung bei. Manche der „Kollegen“ lassen sich so am Rückfrage - funk genüsslich sämtliche Würmer aus der Nase ziehen, damit sich dann heraus - stellt, dass sie noch nicht mal aus dem Auto ausgestiegen sind, geschweige denn geläutet oder an der Rezeption oder der Lokaltheke nachgefragt haben. Die nicht vorhandenen Deutsch-Kenntnisse vieler Fahrer verlängern auch hier die Bearbei - tungszeit am Rückfragefunk erheblich. Karl Valentin würde etwa sagen: „Nicht Deutsch kann ich auch sehr gut“ .(MS) DR. JÜRGEN STAHLBERG Rechtsanwalt · UNFALLREGULIERUNG · BUßGELD/FAHRVERBOT · TAXIGESCHÄFT · SCHEIDUNG §§ Feichthofstr. 171 81247 München (Pasing) immer Parkplätze ! Tel: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 23
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24 TAXIKURIER AUGUST 2012 Als würde es nicht schon reichen, dass ei - nem die Straßenbahnen das Leben schwer machen, die täglich neuen Baustellen das Vorankommen nahezu unmöglich und die grüne sogenannte Verkehrspolitik uns tagtäglich verhöhnt – nein, wir stehen uns auch noch selbst im Weg. Der größte Feind des Taxlers ist nämlich der Taxler selber. Da gibt es natürlich Tage, da möchte man den Lauf der Welt verflu - chen und auch jeden Aufhalter, der bei einem Kollegen einsteigt und nicht bei einem selbst. Da sich aber alles im Leben ausgleicht, wird das automatisch besser. Was aber nicht besser wird, sind die schlechten Angewohnheiten der Kollegen. Dabei ist es wenig hilfreich, immer wie - der darauf hinzuweisen, dass die Kollegen früher alle mehr zusammengehalten ha - ben als heute, wo die Backschisch-Fraktion ins Taxigeschäft eingefallen ist. Das heisst: Fahren ohne Uhr, Bestechung das Hotelportiers, Fahren von Umwegen – das alles gehört zur Basarmentalität eini - ger unserer Kollegen. Wer in den Souks aufgewachsen ist, hat zur Gerechtigkeit im Leben natürlich eine andere Meinung, als die hierzulande geläufige. Ganz so verhält es sich nun aber nicht. Denn als wir noch nahezu unter uns bayerischsprechenden Kollegen waren, gab es schon Bestrebungen der Gerechtigkeit, im Leben etwas nachzuhelfen. Da wurden gutgläubige Anfänger vom Standplatz verschickt, die bis heute ihren Fahrgast an so mancher Fantasieadresse suchen – und schon konnte man eine Position vorrücken. Auch das beliebte Spiel der unerlaubten Bereitstellung ist keine Erfin - dung der Neuzeit. Nur hatte man früher dabei ein schlechtes Gewissen und hatte immer ein Auge für etwaige Kontrollen, die sogar von der Polizei durchgeführt wurden. Aber seit sich von Behördenseite keine Sau mehr dafür interessiert. Glau - ben viele Kollegen schon, dass sie das Recht auf ihrer Seite hätten. Einer der ganz großen Irrtümer der Rowdies unter uns, die glauben, dass am Steuer eines hellelfenbeinfarbenen Gefährts die abendländische Rechtsordnung sich in Luft aufgelöst hat. Die können von Glück sagen, dass unsere Münchner Polizei im Großen und Ganzen dem Taxifahrer als solchen sehr gewogen ist. Die Anzahl der Radarkontrollen, die sich krebsgeschwür - artig vermehren, entspringt der Geldgier des KVR und nicht dem Verkehrssicher - heitsgedanken der Polizei. In unserer freizeitorientierten Welt schei - nen sich bei einigen von uns auch die Wertmaßstäbe hinsichtlich des äußeren Erscheinungsbildes etwas verschoben zu haben. Kurze Hosen für Männer, auch wenn es noch so heiß ist, die schon von Haus aus per Gesetz im Stadtbereich ver - boten gehörten – denn Männer sehen in kurzen Hosen einfach nur lächerlich aus – haben an Taxichauffeuren im Dienst nichts zu suchen. Dazu vielleicht noch Sandalen und Muscle-Shirts – fertig ist das abschreckende Beispiel eines Taxlers, dem man wünschen möchte, dass kein Fahrgast bei ihm einsteigt. Hier handelt es sich nämlich um eine Respektlosigkeit dem Fahrgast gegenüber, die eigentlich mit Bußgeld geahndet werden müsste. Bei solch einem Anblick wünscht man sich fast, dass Chauffeurs-Uniformen Pflicht werden. Und man muss sich auch nicht wundern, wenn sich immer mehr Kunden, die es sich leisten können, einen Limousi - nenservice in Anspruch nehmen, mit lu - xuriösen Fahrzeugen und hochprofessio - nellen Fahrern. Denn mit den anderen Gratlern will sich nun wirklich niemand sehen lassen. Der natürliche Feind des Autofahrers an sich und des Taxifahrers im Besonderen ist der Radfahrer und in seiner bösartig - Titelthema Eigentlich will jeder Taxler nur eins: Reichlich Umsatz mit netten, unkomplizierten Fahrgästen und ansonsten seine bayerische Ruhe, auch wenn er Türke ist. Aber wie so oft im Leben gibt es da einige Hindernisse, die sich dem in den Weg stellen. Die Feinde des Taxlers 8W]VFKQHLGHUVWUDH5* 0QFKHQ 7HO)D[ 0RELO PDLOLQIR#ELODOVIROLHQJDUDJHGH HKHPDOV7D[DPHWHU)XFKV 3UHLVH]X]JOLFK0Z6W ELODOV Bilals Foliengarage LQNO+RO²XQG%ULQJVHUYLFH www.bilals-foliengarage Tätigkeitsschwerpunkte Verkehrsrecht, Unfallabwicklung, Bußgeld- und Führerscheinangelegenheiten, Kauf- und Gewährleistungsrecht. Langjährige Erfahrung in der Unfallabwicklung im Taxigewerbe Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH Bavariaring 9/II - Concordiahaus 80336 München T . 089 / 53 29 51 - 0 F . 089 / 53 24 29 . voigt@kanzlei-voigt.de TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 24
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25 TAXIKURIER AUGUST 2012 sten Form der Rikschafahrer. Der Radler, der als suizidgetunte, hochexplosive Bombe unkontrolliert durch die Stadt rast, sämtliche Verkehrsregeln missach - tend, den Bürgersteig bis zur Straße zu seinem Kampfgebiet macht, ist der Ver - kehrsteilnehmer, von dem die größte Ge - fahr ausgeht. Das hat inzwischen sogar die Polizei erkannt, nur einer nicht: Hep Monatzeder. Der will nach wie vor Mün - chen zur Radlhauptstadt machen. Und seit er auf den Philippinen auf den Kopf gefallen ist, muss man mit dem schlimm - sten rechnen. Jetzt wurde er sogar schon als Rikschafahrer angetroffen. Dabei soll - te er sich lieber darum kümmern, wie die Einnahmen dieser Klientel dem Münchner Stadtsäckel zu gute kommen. Denn dafür sind Bürgermeister eigentlich da. Es kann ja wohl nicht sein, dass eine komplette Berufsgruppe ihre Einnahmen nicht ver - steuern muss nur weil ein paar Grüne nicht alle Latten am Zaun haben. Aber Hully-Gully für jedwede Art von Freizeitgestaltung auf öffentlichen Straßen, die mit den Steuergeldern der Autofahrer finanziert wurden hat in München schon Tradition. Kein vernünf - tig denkender Mensch weiß, warum ein - mal in der Woche während des Sommers halb München für drei Stunden lahmge - legt wird, damit ein paar hundert Roller- Blader durch die Stadt fahren können. Die sollen ihrem Freizeitvergnügen am Wochenende in den Isarauen nachgehen, da interessiert es wenigstens niemanden. Demnächst kommen noch die Rollstuhl - fahrer an und wollen Dienstagnacht auf Tour gehen. Und wenn dann die Radl- Night auch noch regelmäßig kommt, dann kann man nur den großartigen Vor - denker Karl Valentin zitieren: „Montags die Radfahrer, Dienstags die Fußgänger … usw.“ .Da kann man sich eigentlich nur freuen, wenn es montags immer regnet! Als hätten wir nicht schon genug Proble - me, mit denen wir uns tagtäglich rum - schlagen müssen. Jeder Münchner Auto - fahrer kennt das: Die nächste Grünphase ist nur mit Tempo 70 zu erreichen, Ampeln springen kurz vor Erreichen der Kreuzung auf Rot oder schalten schon mal auf Rot, nachdem man an der letzten Ampel erst losgefahren ist. Das ist eine besondere Spezialität der Wasserburger Landstrasse. Von Haar bis zum Ostbahn - hof hat der Autor dieser Zeilen erst kürzlich 17 (!) mal an einer roten Ampel halten müssen – und das ganze ohne Ver - kehr, der einen aufgehalten hätte. Und wenn doch einmal mehrere Ampeln hin - tereinander Grün zeigen, zwingt eine kreuzende Straßenbahn zum Anhalten, die aber noch mindestens 300 Meter weit ist. Dabei gibt es nichts dagegen zu sa - gen, dass in der Münchner Verkehrspoli - tik dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPVN) Priorität eingeräumt wird. Die Verantwortlichen vergessen dabei aber regelmäßig, dass auch Taxis Teil des ÖPVN sind. Dabei kommt man sich dann schon verarscht vor, wenn man die offizi - elle Aussage des KVR zur „Grünen Welle“ liest: „Das Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München ist seit jeher daran interessiert, Lichtzeichenanlagen (LZA oder auch Ampel genannt) inner - halb eines Streckenzuges zu einer soge - nannten ,Grünen Welle‘ zusammenzufas - sen“ .Scheint nicht so einfach zu sein, obwohl das Münchner Verkehrsfor - schungsunternehmen TRANSVER GmbH und das Institut für Verkehrswirtschaft, Straßenwesen und Städtebau der Univer - sität Hannover eine Software entwickelt haben, die die Anzahl der Halte von KFZs an Ampeln minimieren und den Ver - kehrsfluss verbessern kann. Das vermin - dert den Schadstoffausstoß und ist effek - tiver als gelbe und grüne Plaketten, die ausschließlich dem bürokratischen Auf - wand dienen. Wenn wir uns dann zum nächsten Stand - platz durchgekämpft haben, können wir den nicht anfahren, weil er von einkau - fenden Damen in ihren überdimensio - nierten SUVs zugeparkt ist. Wer jetzt meint, kein Problem, da rufen wir die Po - lizei und lassen alle abschleppen. Das ist rechtlich ohne weiteres möglich, selbst ohne konkrete Behinderung. Nur leider haben wir die Rechnung ohne die Polizei gemacht. Denn obwohl sie hier schön Kasse machen könnten, ohne große Dis - kussionen und Rechtstreitigkeiten, hat man oft die Meinung, da haben sie jetzt gerade keine Lust dazu. Selbst Streifen - wagen, die gerade gelangweilt vorbeifah - ren, haben plötzlich etwas wichtigeres vor. Und bei etwas wichtigerem haben wir durchaus Verständnis, aber wenn man nur keine Lust hat Protokolle auszufüllen … Gehört Technik zu den Feinden des Taxlers? Insbesondere in Form von App’s wie „My Taxi“? Keine schöne Aussicht für Taxizentralen, wenn die Gefahr be - steht, dass sie ausgebootet werden, weil der Kunde auf die Schnelle nicht über - reißt, dass jede Zentrale mehr kann als nur ein Auto bestellen. Aber auch unter den Fahrern gibt es Technik-Freaks für die das die Zukunft ist und die darin einen Wettbewerbsvorteil sehen, obwohl das prozentual sicher nicht ins Gewicht fällt. Zukunftsorientierte Technik kann niemals unser Feind sein, wenn sie ent - sprechend eingesetzt wird und ob sie sich durchsetzt muss abgewartet werden. Eins kann jedoch nicht sein: Dass jetzt plötz - lich Daimler unser Feind ist … (PG) TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 25
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26 TAXIKURIER AUGUST 2012 Gastro „M“ Wirtshaus in Sendling Foto: www.atelie r- tacke.de Schrotti stellt Ihnen gastronomische Einrichtungen in unserer Stadt vor, Lokalitäten, die es nur in München gibt. Unverwechselbare Wirtshäuser, Kneipen, schräge Treffs, die ein Taxifahrer kennen sollte. Wo er vielleicht selbst verkehrt oder dem ein oder anderen Fahrgast den richtigen Tipp gibt. Wirtshaus in Sendling Albert-Roßhaupter-Straße 61 Telefon: (089) 76 97 76 55 Warme Küche von 9.00 bis 23.00 Uhr Montag Ruhetag Die ehemalige „Gaststätte Kriegersied - lung“, schräg gegenüber dem Partnach- Stand, an der Ecke zum Sträßchen „Krie - gersiedlung“, erstrahlt schon seit einigen Jahren in neuem Glanz. Dabei wurde sie erfreulicherweise nicht totrenoviert: der hölzerne Boden und die Wandvertäfelun - gen strahlen eine gemütliche Behäbigkeit aus; damit es aber nicht zu düster wird, ist die Decke in weiß bzw. (nicht knalli - gem) Hellgelb gestrichen. Hinter dem Haus schließt sich ein Wirtsgarten an, der am verregneten Besuchstag (einem Dienstagabend) natürlich verwaist ist. Das Lokal ist gegen 20.30 Uhr recht gut besucht, aber ein älterer Herr, ein Stamm - gast, zeigt dem Tester einen unbesetzten Tisch mit noch einigen leeren Gläsern drauf dem Hinweis „de san grad ganga“ . Das Lokal dürfte bei Vollbesetzung etwa 80 Sitzplätze haben, dazu noch ein paar Barhocker an der mittigen Theke, und links davon findet man noch eine recht gemütliche Nische neben dem Küchen - ausgang. Die Kellnerin macht fix den Tisch sauber und bringt die Speise- und Getränkekarte, welche recht umfangreich, aber ordentlich gegliedert ist und noch durch eine Tageskarte ergänzt wird. Das Helle von Löwenbräu kostet 3.30; die „Halbe“ Tafelwasser liegt mit 2.50 deut - lich darunter. Ansonsten sind die alko - holfreien Getränke, wie bei brauereige - bundenen Lokalen üblich, in gleicher Menge durchwegs teurer als das Bier. Dieses kommt erst mit kleiner Verzöge - rung, weil gerade neu angezapft wurde, während der Besucher sich zu einer „Tafelspitzbrühe mit Nudeln und Schnitt - lauch“ (3.50) und einem Schweinsbraten mit Knödel und Krautsalat (9.50) entsch - ließt. Bei Letzterem freilich bleibt es beim Entschluss, denn der Schweinsbraten ist ausgegangen, wie die Kellnerin mitteilt („wohi?“ fragt ein anderer Gast vom Nebentisch dazwischen), und so bestellt der Tester von der Tageskarte einfach mal was ganz anderes, nämlich ein „Rosa gebratenes Roastbeef mit Remoulade und Bratkartoffeln“ (zu 9.90). Die beiden Herren vom Nebentisch outen sich als Stammgäste und meinen sinngemäß, um den ausgegangenen Schweinsbraten sei es zwar schade, aber hier herin könne man alles essen, es sei sowieso gut. Die beiden sind übrigens keine aufdringlichen Bierdimpfel, son - dern angenehme Mit-Gäste aus der Um - gebung. Wie überhaupt, das sei hier vorweggenommen, alle Lokalbesucher einen erfreulichen Eindruck machen: Münchner oder langjährige Beute-Bay - ern, die in ihrer Nachbarschaft einfach was Ordentliches zwischen die Kiemen bekommen wollen. Keine Gröhler oder Quartalsäufer, keine Schickis, keine oberwichtigen Adabeis – einfach ange - nehme Leute. Sehr angenehme Atmos - phäre. Das Haferl Suppe mit Unmengen von Nudeln und nicht ganz so viel Schnitt - lauch kommt dermaßen heiß daher, dass sich der Tester glatt den Mund verbrennt (das tut er manchmal auch ohne Suppe), schmeckt vorzüglich, und sättigt schon so, dass es mit einem anschließenden Schweinsbraten vielleicht ohnehin schon „eng“ geworden wäre. Die beiden Herren nebendran bekommen übrigens eine Bra - tensülze bzw. (der andere) einen Riesen- Pott Suppe und äußern sich später – wie zuvor auch schon – höchst positiv zu den Leistungen der Küche. Der Tester erhält schließlich das Roastbeef, also einige dünne (wie sich's gehört) Scheiben rosa gebratenen Rindfleisches mit einer wirk - lich raffinierten Kräuter-Remoulade und reschen Bratkartoffeln, die erkennbar bzw. „schmeckbar“ in Butter bzw. Butter - schmalz herausgebraten wurden. Sehr gut! Die Preise sind durchwegs bezahlbar und das Angebot ist riesig, wobei es ein gutes Zeichen ist, wenn ein Gericht halt einfach mal „Ausgang“ hat – wie eben diesmal der Schweinsbraten. Da wird offensicht - lich nicht „auf Halde“ produziert, sondern was aus ist, ist aus. Ein angenehmes Lokal zum gemütlichen Verweilen und guten Essen unter Nachbarn! (MS) LIVEMUSIK & GUTES ESSEN Café tRestaurant tBar Im Herzen der Kultfabrik LIVEIN DER JEDEN MI+DO // EINTRITT FREI www.KANTINE-MUENCHEN.DE/LIVE Alleinfahre r/ in gesucht: Mercedes / Automatik / Datenfunk Schliffenbacher Telefon: 089 - 129 65 27 (abends) Kleinanzeige TAXIKURIER_0812 PE.qxp 19.07.2012 11:14 Uhr Seite 26
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27 TAXIKURIER AUGUST 2012 Pinnwand Gewinnen Sie 2x 2 Karten für „Zärtliche Machos“ am 6. August 2012 in der Komödie im Bayerischen Hof Die ersten beiden Anrufer, die unter Telefon (089) 465021 wissen, was Michaela Schaffrath nach ihrer Taxi-Horrorfahrt getrunken hat, erhalten je zwei Karten für obige Komödie. Das Stück läuft vom 18. Juli bis 18. September 2012. Zärtliche Machos Komödie für die halbe Familie von René Heinersdorff Drei Generationen leben unter einem Dach: Vater Harald, Großvater Karl und Sohn Philipp haben sich glücklich in ihrer Männerwirtschaft eingerichtet und ihre Altbauwohnung zur frauenfreien Zone erklärt. Das „schwache“ Geschlecht taucht höchstens in Form von theoretischen Debatten oder traumatischen Erinne - rungen auf und nicht viel fehlt bis zum Ablegen des Keuschheitsgelübdes, als es plötzlich eines Abends an der Tür klingelt und Cecilia mit Pauken und Trompeten die Wohnung stürmt. Nicht nur, dass in ihrem Gefolge ein ganzer Kleintierzoo das traute Heim in eine Arche Noah verwandelt, Cecilia weckt auch das Tier im Manne – und das gleich drei Mal … HALE - die Zukunft im TAXI HALE electronic GmbH · A-5020 Salzburg · Fax: +43-662/43 9011-9 www.hale.de · www.microtax.eu · www.hale.at © we werbeKÄFER G Automatische Helligkeitskontrolle für optimale Sichtbarkeit bei Tag und Nacht G Modernes Design mit transparentem dunkelgrauen Gehäuse G Gut sichtbare, beleuchtete Tasten G Erweiterte Funktionalitäten, bekannte HALE-Qualität G Flashbarer Programmspeicher für zukünftige Erweiterungen Microtax ® -06 Der Nachfolger des 100.000 mal verkauften Klassikers Microtax ® -05 Die Microtax ® -06 mit ihren vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten bietet die ideale Basis für Taxifl otten. Gewinnspiel Gewinnen Sie einen Gutschein über 100 Euro für Leistungen der Firma Stimmer & Sohn GmbH Manfred Kraus hat das Titelthema „Wetter“ in dieser Ausgabe als Motiv für seine monatliche Taxizeichnung verwendet. Wenn Sie uns bis spätestens 16. August einen passenden Text zu dieser Situation schicken, können Sie obigen Preis gewinnen. (Adressen siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! (PR) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 27
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28 TAXIKURIER AUGUST 2012 Seit der Einführung der Religionsfreiheit zur Zeit der Säkularisation vor ungefähr 200 Jahren hat sich das über lange Zeit rein katholische Oberbayern (und damit auch München) entwickelt zu einer im - mer bunteren Mischung aus verschiede - nen Volksgruppen und Religionen. Nicht nur wohnen und arbeiten in München Menschen aus aller Herren Länder, auch für Touristen aus vielen Regionen ist die Isarmetropole eine Attraktion. Im Taxigewerbe ist diese Buntheit eben - falls angekommen. Wir arbeiten mit Kollegen aus allen Kontinenten und befördern in unseren Taxis Fahrgäste der unterschiedlichsten Nationalitäten. Mancher, der sich für einen alteingesesse - nen Bayern hält, nimmt das zum Anlass, den lange vergessenen Angstruf anzu - stimmen: „Die Türken stehen vor Wien ...“ Dabei wird dann gerne vergessen, dass die Einwanderung der eigenen Fami - lie auch erst wenige Jahrzehnte zurück liegt. Und in manchen Gegenden dieses Erdballs bereitet der Einfall deutscher Sex-Touristen wesentlich mehr Grund zur Sorge. In vielen Bereichen sind unsere Wünsche und Sorgen ähnlich. Wir versuchen, im Rahmen der Möglichkeiten den Unterhalt für uns und unsere Familien zu erwerben. Gerade bei unseren Kindern ist es uns wichtig, sie auf einen guten Weg ins Le - ben zu leiten. Und bei alledem wollen wir für uns selbst glaubwürdig bleiben. Beim Taxifahren sind wir erleichtert, wenn eine Schicht einigermaßen ertrag - reich war. Wir bemühen uns, eine kompe - tente Dienstleistung zu erbringen und freuen uns, wenn wir einen angenehmen Fahrgast im Taxi haben. Und wir beißen die Zähne zusammen und hängen noch eine oder zwei Stunden dran, wenn wieder einmal überhaupt nichts los ist. Und dann gibt es auch die Bereiche, wo wir deutlich erkennen, dass wir regional, kulturell und religiös unterschiedliche Wurzeln haben. Glücklicherweise leben wir in einem Land, in dem wir nach un - seren eigenen Vorstellungen glücklich werden dürfen, solange wir uns an die geltenden Gesetze halten. Bei der Vorbereitung dieses Artikels führ - te der Autor Gespräche mit mehreren muslimischen Kollegen. Natürlich war die Auswahl zufällig und von bestehenden Kontakten und Freundschaften bestimmt. Daher kann und will dieser Text keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, weder bei der Aufzählung religiöser De - tails noch bei der Erwähnung der vielen Gruppierungen und Ausprägungen des Islam. Sollte sich jemand also nicht oder nicht korrekt erwähnt finden, liegt keine Absicht vor. Man möge dann die Unwissenheit des Autors verzeihen. Dieser ist immer daran interessiert, Neues zu erfahren. Bei diesen Gesprächen war ein wesentli - cher Grundtenor eine sehr große Toleranz gegenüber anderen Gruppierungen und Religionen. Alle beteiligten Kollegen be - Muslimische Taxifahrer in München Titelthema tonten immer wieder, dass, unabhängig von der eigenen Praxis, jeder Mensch al - leine zu entscheiden habe, wozu er sich bekennt und ob und wie er die Verbind - lichkeit religiöser Vorschriften handhabt. Auch gab es die Bitte, keine namentlich gekennzeichneten Zitate aufzunehmen. Dies könnte den Eindruck erwecken, der jeweilige Kollege würde seine Glaubens - genossen belehren wollen. Aus diesem Grund wurde auf wörtliche Zitate ver - zichtet. Bei vielen Menschen ist (wie auch beim Autor dieser Zeilen) religiöse Prägung eher eine Grundhaltung als tägliche Pra - xis. In unserer weltlichen Gesellschaft sind wir den Anblick öffentlicher Religionsausübung nur noch an hohen Feier - tagen bei Prozessionen oder Wallfahrten gewöhnt. Eine aktive Ausübung der christlichen Religion findet üblicherweise im privaten Rahmen statt. Für einen gläubigen Katholiken ist nur der Besuch der Sonntagsmesse verbindlich. Der Autor als evangelischer Christ kennt hier überhaupt keine Pflichttermine. Religiöse Familienfeiern wie Hochzeiten, Kom - munion oder Konfirmation erfordern zwar Berücksichtigung bei der Schicht - planung; eine direkte Auswirkung in unsere Taxischichtzeit ist aber normaler - weise nicht gegeben. Bei allen vorbereitenden Gesprächen war dagegen die Vereinbarkeit von Taxifahren und religiösen Bedürfnissen oder Ver - pflichtungen ein wichtiges Thema. Der Islam fordert als eine der Säulen des Glaubens neben Glaubensbekenntnis, München gilt schon lange als die „nördlichste Stadt Italiens“ .Hier mischt sich der unbeschwerte Charme des Südens mit der deutschen Reserviertheit, manche sagen auch: Langeweile. Sichtbarstes Zeichen für diese südliche Orientierung ist ein Münchner „Wahrzeichen“, der Biergarten. Hier spielt sich, wie im Süden den ganzen Sommer lang, zumindest zeitweise das Leben unter freiem Himmel ab. In keiner anderen deutschen Stadt, auch nicht im übrigen Bayern, gehört er so zur Tradition wie in München. Und wenn mittlerweile auch in Berlin Biergärten anzutreffen sind, so sind sie meist Importe aus der bayerischen Hauptstadt. TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 28
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29 TAXIKURIER AUGUST 2012 Einhaltung der Fastenzeit, Mildtätigkeit und der Wallfahrt nach Mekka die regel - mäßige Einhaltung der fünf Gebetszeiten: Morgen-, Mittags-, Nachmittags-, Abendund Nachtgebet. Sie sind weitgehend identisch mit den Gebetszeiten in christlichen Klöstern. Die zeitliche Orientierung am Sonnenstand bewirkt sozusagen ein mit der Sonne um die Erde laufendes an - dauerndes Gebet. Deshalb ist es, streng betrachtet, nur im Ausnahmefall ver - schieb- oder nachholbar. In den verschiedenen Ausprägungen des Islam wird dies unterschiedlich konse - quent gelebt. Und unabhängig von einer Gruppenzugehörigkeit wird es sicherlich auch individuell ganz verschiedene Ab - stufungen geben. Wem die Einhaltung der Gebetszeiten je - doch wichtig ist, der wird bei der Häufig - keit dieser „Termine“ zwangsläufig seine Arbeitszeit für das Gebet unterbrechen müssen. Da zuvor die rituelle Reinigung von Mund, Nase und Händen notwendig und das Gebet selbst auf dem Boden kniend zu verrichten ist, ist das Taxi nicht der geeignete Ort dafür. Ein ruhiger, sauberer Platz mit guter Waschmöglich - keit und möglichst einer Parkmöglichkeit für das Arbeitsgerät sollte es schon sein. Es trifft sich gut, dass es in allen Münch - ner Stadtteilen Moscheen und Gebetsräu - me gibt, die von verschiedenen muslimi - schen Gemeinschaften eingerichtet und unterhalten werden und grundsätzlich für alle Betenden offen sind. Die befragten Kollegen waren sich einig, dass sie unab - hängig von einer eigenen Gemeindezu - gehörigkeit einen Gebetsraumes hauptsächlich nach äußeren Kriterien wie örtliche Erreichbarkeit, Parkraum und Qualität der Waschmöglichkeit auswählen. Folgende Moscheen oder Gebetsräume wurden erwähnt: Innenstadt: § mehrere Gebetsräume in der Land - wehrstraße und Schillerstraße § Ruppertstraße 5 (hinter dem KVR mit großem Parkplatz) § Kellerstraße 1 § Karlstraße 43 Süden: § Schanzenbachstraße 1 § Martin-Luther-Straße 20 § Schöttlstraße 5 Norden: § Wallnerstraße 1 § Moosacher Straße 22 § Tagetesstraße 6 § Gärtnertstraße 39 und 41 § Schleißheimer Straße 437 § Margot-Kalinke-Straße 3 Westen: § Planegger Straße 18a § Bodenseestraße 80 und 220 § Vesaliusstraße 24 Osten: § Neumarkter Straße 70a § Carl-Wery-Straße 60 § Ampfingstraße 48 Diese Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig, eine Google-Anfrage „Mo - schee München“ wird wesentlich mehr Treffer bringen. Ideal ist es (nicht nur finanziell gesehen), wenn rechtzeitig ein Fahrgast zum Flug - hafen einsteigt. Dort gibt es praktisch von jedem Standplatz aus erreichbare Gebets - räume. Genannt wurden: § Speicher Agip § Modul C, 1. Stock (2 Räume, getrennt für Männer und Frauen) § Terminal II § Zentralbereich neben Kirche § Terminal 1 Speicher neben Kiosk (Aufenthaltsraum) Übereinstimmend wurde dem Autor be - richtet, dass Kollegen, die auf keinen Fall ein Gebet versäumen wollen, im Taxi als Notfallausrüstung einen Gebetsteppich und eine Flasche Wasser für die rituelle Reinigung mitführen. Dies für den Fall, dass einmal keine andere Möglichkeit er - reichbar sein sollte. Der heilige Tag der muslimischen Woche ist der Freitag mit dem Freitagsgebet als religiösem Höhepunkt. Dieses freitägliche Mittagsgebet entspricht in seiner Bedeu - tung wohl am ehesten dem christlichen Sonntagsgottesdienst. Eine weiteres wichtiges Thema im Islam ist der Fastenmonat Ramadan, der neunte Monat des islamischen Kalenders. Da das muslimische Jahr ein Mondjahr und da - mit kürzer als ein Kalenderjahr ist, wan - dert der Ramadan durch die Jahreszeiten. Zur Zeit liegt er im Hochsommer (dieses Jahr 20. Juli bis 18. August). Damit dauert der Fastentag (von Sonnenauf- bis Son - nenuntergang gerechnet) in diesem Jahr Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19 FTM Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum Doc-manager Munich GmbH Alle Untersuchungen zum Ersterwerb oder zur Verlängerung von Führerscheinen für Fahrgast- und Personenbeförderung (Taxi/Mietwagen) Ridlerstr. 8 - 80339 München Tel: 089/509 144 - E-Mail: info@zemba.de Mo.: 8.00 bis 18.00 Uhr Di / Mi / Fr.: 8.00 bis 16.00 Uhr München ist „Multi-Kulti“ TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 29
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30 TAXIKURIER AUGUST 2012 ca. 17 bis 18 Stunden. Bei strenger Aus - legung der Fastenregeln darf ein gläubi - ger Moslem in dieser Zeit tagsüber weder Nahrung noch Flüssigkeit zu sich neh - men. Auch Tabakgenuss ist dann tabu. Erst nach Sonnenuntergang darf geges - sen und getrunken werden. Es gibt auch hier je nach Gruppenzu - gehörigkeit und persönlicher Einstellung unterschiedliche Formen des Fastens. Die zwölftägige Fastenzeit der Aleviten (zum Ausdruck der Trauer über die Ermordung der zwölf Imame im Jahre 680 n. Chr.) findet im Muharram statt, dem ersten Monat des islamischen Kalenders (dieses Jahr ab dem 15.November). Der Autor stellt sich aber gerade das Trinkverbot an einem heißen Sommertag als eine Tortur vor. Es muss schwierig sein, in der Hitze ohne Flüssigkeitszufuhr sicher ein Fahrzeug zu führen. Allerdings wurde auch von Kollegen berichtet, de - nen der Verzicht auf die Zigarette noch viel schwerer fällt. Vielleicht ist die Sorge um die Fahrtüchtigkeit der Grund, wenn wir beobachten, dass viele fastende Kolle - gen im Laufe des Vormittags heimfahren und erst spät in der Nacht nach Gebet und Mahlzeit wieder auf der Straße er - scheinen. Fein heraus erscheint in dieser Zeit der Nachtfahrer. Den Fastentag kann er im Bett verschlafen und sich in der Nacht frisch gestärkt ins Taxi setzen. Am ersten Tag nach Ende der Fastenzeit (dieses Jahr also am 19.August) beginnt dann Ramadan Bayram, das Fest des Fastenbrechens. Jenseits aller religiösen Themen werden unsere muslimischen Kollegen von Fahr - gästen mit denselben Fragen genervt wie wir anderen auch. Der Standardsatz vieler Fahrgäste, bevor sie überhaupt im Taxi richtig Platz genommen haben, ist die Frage: „Woher kommen Sie?“ Der Autor nimmt solche Frager gerne auf den Arm durch ironische Ausflüge in die bayeri - sche Geschichte, bekennt sich als Migrant aus der bayerischen Kolonie Unterfranken und geißelt die Anmaßung Napoleons bei der Zwangsangliederung des Frankenlan - des an Bayern. Die Erzählung gipfelt häu - fig in der Erfindung einer „Volksfront zur Befreiung Frankens vom bayerischen Joch“, die von manchen Fahrgästen auch gerne geglaubt wird. Wer sich solche Ausführungen sparen will, gibt die einzig richtige Antwort für jeden Münchner Taxifahrer: „Aus Mün - chen!“ Sind dann die Fronten geklärt, entstehen manchmal sogar anregende Gespräche über kulturelle, politische und religiöse Zusammenhänge. Mit weniger Humor beobachten die be - fragten Kollegen, genauso wie der Autor, die Discoszene in München mit ihren Auswüchsen in Sachen Alkohol und Drogen. Als verantwortungsbewusster Familienvater liegt einem die Frage auf der Zunge: „Habt ihr keine Eltern, die euch den Weg ins Leben weisen?“ Auch wenn man die Frage wieder hinunter - schluckt, weil man bei diesen jungen Er - wachsenen ja keinen Erziehungsauftrag und kein Recht zur Einmischung hat, bleibt ein schaler Geschmack zurück. Bei Fahrten zu Clubs sind die Gefühle gemischt. Geschichten über Menschenhandel und Zwangsprostitution sind im Hinterkopf gegenwärtig. Möglicherweise widerspricht ein Bordellbesuch den eige - nen Moralvorstellungen. Gleichzeitig ist klar, dass diese Dienstleistung ihre Be - rechtigung und Notwendigkeit hat. Und natürlich sind auch diese Fahrten Teil unseres Geschäftes. Miteinander freuen wir uns über das Privileg, in einer Stadt leben und arbeiten zu dürfen, die eine niedrige Kriminalitäts - rate aufweist und in der viele gutverdienende Menschen sich unsere Dienste leisten und guten Service auch entspre - chend honorieren. Auf die Frage nach Tipps für den Um - gang mit orientalischen Fahrgästen herr - scht erst nachdenkliches Schweigen. Eigentlich seien das ganz normale Fahr - gäste. Dann kommen ein paar Anregun - gen: Die Abbildungen von nackten oder leicht bekleideten Damen könnten als beleidigend empfunden werden. Über Missverständnisse bezüglich der Art der angebotenen Dienstleistung braucht sich in diesem Fall niemand zu wundern. Aber wohl auch die meisten Mitteleuropäer würden derartige Fotos als deplaziert empfinden. Muslimische Damen werden sich von einem fremden Mann nur im Notfall beim Ein- und Aussteigen helfen lassen. Noch wichtiger als im normalen Dienst - leistungsalltag ist hier die Frage, ob und welche Hilfestellung gewünscht werde. Bei manchen orientalischen Besuchern sind die Kinder es nicht gewöhnt, sich anzuschnallen. Spezielle junge „Männer“ im reifen Alter von 8 oder 10 Jahren empfinden Kindersitze oft als Zumutung. Hier hilft nur geduldiges Erklären der deutschen Gesetzeslage mit dem Hinweis, dass es keinen Ermessensspielraum des Taxifahrers gibt, und beharrliches Ver - weigern der Abfahrt, solange nicht alle Kinder angeschnallt sind. Bei arabischen Touristen empfiehlt es sich, vor Abgabe einer Preisschätzung die Beförderungsaufgabe genau abzufragen. Nachverhandlungen oder -forderungen wegen zusätzlicher Wegstrecken, Warte - zeiten oder Zuschläge werden häufig zu Unmut und Unverständnis führen. Letztendlich gilt für orientalische Fahrgäste dasselbe wie für Einheimische: Ein kompetenter Taxifahrer, der seinen Beruf ordentlich ausübt, wird im Zweifelsfall keine Probleme haben. (KGF) Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ Haftplicht- und Kaskogutachten Aggregat- und Motorschaden-Analysen Beweissicherungen Wertermittlungen unfallanalytische Gutachten Brandgutachten Kaufberatungen auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 30-34, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit 1987 in München. Fachlich kompetent und anerkannt. T esten Sie uns! TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:24 Uhr Seite 30
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31 TAXIKURIER AUGUST 2012 Ohne Worte 3093 Miteinander wäre besser München hat neben der Attraktivität, der Lage und dem Lebensstil gegenüber anderen Großstädten einen gewaltigen Vorteil: Die Taxibranche ist ein Monopol! Während in anderen Städten die einzelnen Zentralen für sich wer - ben müssen, hohe Marketingkosten produzieren und dadurch entsprechende Mitgliedsbeiträge berechnen müssen, werben wir – die Taxi-München eG – für das Taxi. In Zeiten, wo viele am Transport-Kuchen profitieren wollen, ist es für die größte Zentrale Europas wichtig, im Mobilitätsmix unser unschlag - bares Angebot zu artikulieren. Öl ins Feuer wurde von den Kollegen mit der irreführenden Aufkleber-Werbung gegossen. Viele unserer Mitglieder fordern deshalb Gegen-Maßnahmen. Viele Jahre war es ein zwar kämpferischer, aber durchaus gerechtes Nebeneinander. Die unnötige Aktion der Isarfunker aber hat das Konkurrenz-Denken verschärft. Statt miteinander allen „Gegnern“ der Taxis zu begegnen, wird im Taxi-Alltag gegeneinander agiert. Dass unsere Konkurrenten ohne die Taxi-München eG nicht leben können, zeigt unsere Mitglieder-Statistik. Lange Anfahrten, ungleiche Behandlung bei der Auftragsvergabe etc. zwingen Unternehmer und Fahrer, dem Monopolisten treu zu bleiben. Wir „Genossen“ bleiben nicht tatenlos und werden verstärktInvestitionen nicht nur für das Taxi, sondern auch für die Taxi-München eG einsetzen. Das kostet natürlich Geld und wird mittelfristig auch die Höhe der Jahresbeiträge beeinflussen. Taxischule-München Anmeldung Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 81369 München Verwaltung 1. Stock, Frau Meier Mo. bis Fr.: 7.3 0–12.00 Uhr Mo. bis Do.: 12.3 0–15.30 Uhr (oder vor Kursbeginn beim Kursleiter) Information Homepage: www.taxi-münchen.de Info-Ansage: (089) 76 42 70 Ausbildung Grundkurs: jeden 2. Montag 17.30 Uhr (nur in ungeraden Kalenderwochen) jeden Mittwoch 17.30 Uhr jeden Samstag 10.00 Uhr Leistungskurs: individuell nach Bedarf Kursgebühr: 120 Euro Info-Veranstaltung: Jeden 2. Montag 17.30 Uhr (nur in geraden Kalenderwochen) Jeden 2. Samstag 8.30 Uhr (nur in geraden Kalenderwochen) TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:24 Uhr Seite 31
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32 TAXIKURIER AUGUST 2012 Leserbrief e/ Forum Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. In eigener Sache Das Oktoberheft vom 21. September ist die 100te Ausgabe des TAXIKURIER in seiner jetzigen Form. Selbstverständ - lich blicken wir zu diesem Jubiläum auch die vergange - nen 100 Monate zurück. Wir wollen Ihnen, Lesern und Anzeigenkunden, aber auch die Möglichkeit geben, uns Ihre Meinung zum TAXIKURIER zu sagen. Gerne veröf - fentlichen wir Ihre Standpunkte, Anregungen, Lob, auch Kritik. Wir benötigen Ihren Leserbrief bitte bis spätestens 17. August 2012 (Adressen siehe Impressum). (PR) Briefe an die Leser In Bayern gehen die Uhren anders. Dieser Spruch ist alt und hat vielerorts nicht nur sinnbildlichen Charakter, son - dern beschreibt tatsächlich eine teils sehr eigene Art und Weise, wie im Freistaat gewisse Dinge ihren Lauf nehmen. Dass gelegentlich aber auch mal die Phantasie mit einem (Taxler) durchgeht und dabei die Grenzen der normativen Kraft des Faktischen überschreitet, zeigt uns folgendes Beispiel: Am 24. Mai 2012 erreichte uns folgender, anonymer Brief. Es sei hier angemerkt, dass der TAXIKURIER grundsätz - lich mit offenem Visier kämpft und kein Blatt vor den Mund nimmt, aus diesem Grunde eigentlich anonym ein - gesandte Manuskripte keine Beachtung finden. Aufgrund des topaktuellen Inhalts und insbesondere wegen der per - fiden Denke des anonymen Verfassers möchten wir diese Zeilen veröffentlichen, mit dem Hinweis, dass jeder Buch - stabe und jedes Zeichen exakt dem Original entspricht: An TaxiKurier München Engelhardstr. „Ausdauer Lohnt sich“ KVR hat eingesehen gegenüber dem Pimpernel „offizieller Taxistand“ in der Busspur 22 – 6 – 00 War ein Katz und Mausspiel: Polizei jagt Taxi weg konnte nicht immer dastehn, schon waren die Anderen da. KVR sah ein, dass es zwecklos war! Endlich wie bei Milchbar nun Taxistandplatz. Und Ihr vom Taxikurier? Ihr habt immer geschimpft, statt uns Nachttaxifahrer zu helfen. Wir haben Uns selbst geholfen! Merke: Wo Disco sind, muss für die jugendlichen Teens, Fahrgelegenheit sein, da die Alle alkohlisiert sind. Gruss die Nacht-Taxifahrer. 22.5.2012 Zum besseren Verständnis wollen wir den Werdegang die - ses Taxistandplatzes hier allen Lesern in sachlich richtiger Abfolge darstellen: Am 15.12.2009 fand eine Ortsbegehung mit dem KVR, dem Polizeipräsidium München und der Taxi-München eG statt, im Rahmen derer mehrere Standorte von neuen Taxistandplätzen begutachtet wurden. In diesem Zusam - menhang wurde auch die Situation in der Müller - straße 56/Thalkirchner Straße 2 besichtigt. Dabei lautete der Vorschlag der Taxi-München eG, der rechten Park - streifen in der Müllerstraße ab der Pestalozzistraße bis zum Ende der Müllerstraße nach dem Pimpernel in einen Taxistand von 22 bis 6 Uhr zu beschildern. Das wäre Platz für ca. 10 Taxis gewesen, und die Straßen - bahn wäre dabei auch nicht behindert worden. Leider wurde dieser Vorschlag nicht angenommen, vor allem seitens des Bezirksausschusses kam hier Widerstand, weil man den Anwohnern zu viel Parkraum wegnimmt. Deshalb gab es zwei weitere Alternativen, eine davon war die Umwandlung der Bus-Durchfahrt von der Thalkirch - ner Straße zum Sendlinger-Tor-Platz von der ehemaligen Linie 31, die ja nicht mehr auf diesem Weg fährt. Nachdem eine Umwandlung dieser Überfahrt auch den Straßenbahnverkehr berühren könnte, gab es im Laufe des Jahres 2010 mehrere Gespräche und auch Ortstermine zwischen KVR und MVG, wo es darum ging, den Taxi - stand so einzurichten, dass eine Gefährdung der Tram - bahn minimiert werden kann. Nachdem hier eine Lösung gefunden wurde, musste diese im Ude’schen Langzeitverfahren (Bezirksausschuss/siehe TAXIKURIER 03/2012) abgesegnet werden. Am 03.03.2011 ordnete das KVR den Taxistand an und beauftragte den technischen Dienst, die Verkehrszeichen anzubringen und die Bodenmarkierung entsprechend zu ändern. Der technische Dienst hatte jedoch auch wieder sicher - heitsrelevante Bedenken, die im Verlauf des ganzen Som - mers 2011 geklärt werden mussten. Als man dann hier endlich im Herbst 2011 auf einem gemeinsamen Nenner angekommen war, konnten witterungsbedingt die Fahr - bahnmarkierer nicht mehr arbeiten und vertagten den Vorgang auf Frühjahr 2012, wo dann als eine der ersten Maßnahmen im April 2012 die Bodenmarkierungen kor - rekt angebracht und Anfang Mai dann auch die Schilder aufgestellt wurden. Wichtig ist, dass die Aufstellung in dieser Furt zweispurig erfolgen soll, damit mehr Taxis Platz finden! (Man er - kennt dies auch daran, dass beidseitig die Taxistandplatz- Schilder aufgestellt sind!) Wir hoffen, mit dieser Darstellung die irrige Annahme des namenlosen Kollegen widerlegt zu haben, dass sich hier „Ausdauer gelohnt hat“ und die permanente unerlaubte Bereitstellung schließlich zu einem Taxistand geführt hät - te. Der Taxistand ist ausschließlich das Ergebnis der be - harrlichen Bemühungen der zuständigen Fachabteilung der Taxi-München eG. (TK) TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:24 Uhr Seite 32
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33 TAXIKURIER AUGUST 2012 Fotos: www.atelie r- tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Fahrer, Taxi 2688 Der Kollege Klaus Bohlmann stand am 15.06.2012 um 14:15 Uhr mit seinem Taxibus am Taxistand Theresienhöhe. Vor ihm befand sich ein außerirdisch anmutendes Gefährt mit einem seltsamen Dachaufbau, das sich bei genauerem Hinsehen als das Taxi 2688 offenbarte. Aufmerksam auf dieses Taxi wurde Kollege Bohlmann auf - grund eines scharfen, käsigen Geruches, den seine Nase auf - nahm. Dieser Spur folgend, ergaben sich als Quelle dieses Duftes die nackten Füße des Taxifahrers vom 2688, der, von der Schönheit seiner Stampfer überzeugt, selbige ausgestreckt auf seiner offenen Fahrertüre der Öffentlichkeit zur Schau stellte. Wahrlich, Werbung für unser Gewerbe. Auf die Frage des Kollegen Bohlmann an den Fußfetischisten, ob er denn das so in Ordnung finde, erhielt er nur die Antwort, er möge wieder gehen und ihn in Ruhe lassen. So ein Auftritt als Taxifahrer am Standplatz kann nur mit der Zitrone des Monats bewertet werden. (TK) Korrektur zu Rose des Monats (Ausgabe Juli 2012) In der vergangenen Ausgabe hatten wir die Rose des Monats an den engagierten Kollegen Max Weiland, Taxi 427, verlie - hen. Das war ein Missverständnis, denn der Kollege Max Weiland war zwar derjenige, der die Blumenpflanzungen am Englschalkinger-Stand fotografierte und den Bericht über diese optische Aufwertung unserer Redaktion zukommen ließ. Der eigentliche Empfänger der Rose sollte aber der „unbe - kannte Kollege“ sein, der die Blumen tatsächlich gepflanzt hat und pflegt. Deshalb an dieser Stelle dieser Nachtrag. Wir bitten um Entschuldigung. (TK) Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Dr. Reinhold Babor (CSU) und Hans Meißner Am 21.06.2012errichtete die Seniorenunion, an der Spitze der Bezirksvorsitzende Dr. Reinhold Babor, in der Rosenstraße einen Infostand zum Thema „Mobilität in einer seniorenfreundlichen Stadt“ .Gemeinsam mit den Senioren-Unions-Mitgliedern Frau Helga Kreuzer, Herrn Prof. Dr. Eberhard Reimann und Frau Franziska Miroschnikoff sowie dem Ehrenvorsitzenden der Taxi- München eG, Hans Meißner stand Herr Dr. Babor vielen Münchner Bürgern zu allen Fragen über das absurde Vorhaben, den Marienplatz und die Dienerstraße „taxi - los“ zu gestalten, Rede und Antwort. Auch allgemeine Fragen zur Taxinutzung waren Thema. Dabei stellte sich die Seniorenunion gegen das Vorhaben, die Taxi - standplätze am Marienplatz und in der Dienerstraße aufzulösen. Dieses Vorgehen sei wieder einmal typisch, mit welcher Gleichgültigkeit und Rücksichtslosigkeit das Bedürfnis nach Mobilität älterer Menschen von der rot-grünen Stadtregierung behandelt wird. Hierzu der Bezirksvorsitzende Dr. Reinhold Babor: „Es ist unerträg - lich, wie versucht wird, die eigentlichen Verursacher des Chaos, die kreuz und quer abgestellten Fahrräder und die Missachtung der vorgeschriebenen Schrittgeschwin - digkeit für Radler, außer Acht zu lassen, aber dafür so richtig auf die Taxis losgegangen wird. Deshalb fordert die Seniorenunion: 1. die Taxistandorte Marienplatz und Dienerstraße müssen bleiben, damit Menschen mit Behinderung oder Mobilitätseinschränkung das Zentrum der Stadt erreichen. Auch Ihnen gehört unser Marien - platz, um Ärzte, Geschäfte oder Rechtsanwälte aufzusuchen und auch um den Platz zu erleben. 2. Der Fahrradabstellplatz am Marienhof ist so anzu - legen, dass das beliebige Abstellen von Fahrrädern am Marienplatz unterbunden werden kann. 3. Die Standzeit der Buslinie 52 ist vom Marienplatz wegzuverlegen, denn hier wir häufig minutenlang sogar von zwei Gliederbussen das alte Rathaus ver - stellt, was der Optik dieses schönen Platzes sehr schadet. Deshalb: Taxis raus, dann ist alles gut...: So geht es nicht!“ Der TAXIKURIER bedankt sich an dieser Stelle bei Herrn Dr. Reinhold Babor und unserem Ehrenvorsit - zenden Hans Meißner für diese wichtige Initiative und verleiht dafür die Rose des Monats. (TK) TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:24 Uhr Seite 33
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34 TAXIKURIER AUGUST 2012 Die Prüfung erfolgt in den Räumen der IHK und ist – nach einem Fachgespräch über eine Existenzgründung im Taxenund Mietwagenbereich – für die meisten Taxiunternehmer der erste Kontakt mit dieser Institution. Der nächste Kontakt zwischen Mitglied und IHK erfolgt durch den Erhalt der Rechnung über den Mit - gliedsbeitrag. Spätestens dann stellt sich für viele Taxiunternehmer, und nicht nur für die Neuen die Frage, warum bin ich eigentlich Mitglied und vor allem, welche Leistungen erhalte ich bei der IHK für meine Beiträge. Um Licht in dieses Dun - kel zu bringen, stattete die Redaktion des TAXIKURIER dem Leiter des Referats Schienen- und Omnibusverkehr, Bergbah - nen, ÖPNV, Taxi- und Mietwagenverkehr, Herrn Dipl.-Kfm. Gerhard Wieland einen Besuch ab. Was ist die IHK ? Die IHK ist Vertreter aller gewerbetreiben - den Unternehmen, sofern diese nicht aus - schließlich handwerkliche Tätigkeiten ausüben. Die Rechtsform der IHK ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Nach dem IHK-Gesetz, welches auch die Pflicht zur Mitgliedschaft sowie die Bei - tragspflicht gesetzlich regelt, können den IHKs hoheitliche Aufgaben zur Förderung und Überwachung der Wirtschaft und deren Interessen übertragen werden. Die Struktur der IHK basiert auf dem demo - kratischen Grundgedanken, d.h. die Funktionäre werden von den Mitgliedern bzw. deren Vertretern gewählt. Welche Aufgaben hat die IHK? Die drei großen Aufgabengebiete der IHK sind die Interessenvertretung der Wirt - schaft, die Ausübung hoheitlicher Tätig - keiten sowie Service- und Dienstleistun - gen für die Unternehmen. Der sog. Ehrbare Kaufmann ist als neuer Bereich hinzugekommen. Die IHK selbst sieht sich als wichtiger Bestandteil einer effektiven Selbstverwaltung der Wirtschaft. Zu den hoheitlichen Aufgaben zählen in erster Linie das Abhalten von Prüfungen und das Ausfertigen von Urkunden. Im Be - reich Interessenvertretung ist die IHK An - hörstelle zu allen Gesetzentwürfen und - änderungen. Vor Gerichten und Behörden tritt die IHK als Gutachter im Sinne der Wirtschaft auf. Auf dem Sektor Dienstleistung und Service stehen an oberster Stelle Informations- und Auskunftsdienste zu allen rechtlichen Fragen sowie auch bei Änderungen der Gesetze und Ordnungen. Ferner bietet die IHK für jedes Mitglied persönliche Beratung zu allen Fragen rund um den Betrieb an. Was leistet die IHK für das Taxigewerbe? Für das Taxigewerbe ist in der IHK das Referat Schienen- und Omnibusverkehr, Bergbahnen, ÖPNV, Taxi- und Mietwagenverkehr zuständig. Dieses Referat steht unter der Leitung von Herrn Dipl.-Kaufmann Gerhard Wieland. Eine wichtige Aufgabe dieses Referates ist die Vertretung der wirtschaftlichen Inter - essen des Gewerbes in Politik und Ver - bänden. Stellvertretend für viele andere Funktionen sei hier die Mitarbeit in der Taxikommission der LH München ange - führt. Hier bringt Gerhard Wieland seine Erfahrung und sein Fachwissen aktiv in die ortsnahe Gewerbepolitik ein, sodass Münchens Taxiunternehmer und -fahrer unmittelbar davon profitieren. Als aktuel - les Beispiel hat er hier die Diskussion über die Sperrung des Münchner Marien - platzes für Taxis genannt. Hier bezieht die IHK mit Herrn Gerhard Wieland eine klare Position und fordert die Beibehal - tung des Taxistandplatzes vor dem Kauf - Was macht die IHK- München für das Taxigewerbe? Titelthema haus Beck, denn in jeder europäischen Großstadt ist es Anspruch der Bevölke - rung, im Herzen der Stadt über Mobilität zu verfügen. Sollte der Taxistand wirklich einmal verschwinden, so lautet die Forde - rung, im Zuge der Gleichbehandlung auch die Rikschas aus diesem Bereich herauszunehmen. Einen nächsten großen Bereich umfassen die Anhörverfahren. Jede Neuzulassung oder Veränderung eines Taxi- oder Miet - wagenbetriebes bedarf der Genehmigung durch die Verkehrsbehörde. Solch einer Genehmigung liegt u.a. auch die Zustim - mung der IHK zugrunde. An die 400 An - hörungen gehen Jahr für Jahr über den Schreibtisch von Gerhard Wieland und seinen Mitarbeiterinnen Frau Pöge und Frau Armbruster. Durch die Prüfung von Voraussetzungen der Antragsteller, wie persönliche Zuverlässigkeit und fachliche Eignung können Existenzgründer gut auf ihre Unternehmertätigkeit vorbereitet werden. Legt eine Verkehrsbehörde für ein be - stimmtes Zulassungsgebiet einen soge - nannten Beobachtungszeitraum ein, um die Funktionsfähigkeit des örtlichen Taxi - gewerbes zu überprüfen, erstellt die IHK ein Gutachten über die Kosten- und Er - tragslage der örtlichen Unternehmer. Das Ergebnis der IHK-Auswertung fließt in die Entscheidung der Genehmigungs - behörde ein, ob weitere Konzessionen ausgegeben werden sollten. So ergibt sich für die IHK die Möglich - keit, durch Vergleiche der Ergebnisse Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Lage und Funktions-fähigkeit zu ziehen. Last but not least ist das Referat für Straßenpersonenverkehr und ÖPNV der IHK natürlich jederzeit für Mitglieder und Der Einstieg in die Selbständigkeit im Taxigewerbe beginnt für viele mit dem Ablegen der Fach- und Sachkundeprüfung. Die IHK sorgt hier mit für guten qualifizierten Nachwuchs im Taxen- und Mietwagenbereich. TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:24 Uhr Seite 34
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35 TAXIKURIER AUGUST 2012 solche, die es werden wollen, der kompe - tente Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Taxibetrieb. Insbesondere für Neueinsteiger ins Gewerbe wurden umfassende Informationsschriften ausge - arbeitet, die alle Fragen zur Taxibranche erschöpfend beantworten. Die Fachbroschüren „Informationen zum Taxi-/Mietwagengewerbe“ und „Fairplay in der Krankenbeförderung“ erhalten Sie kostenlos bei Frau Pöge, Tel. 089 5116-1295 oder christiane.poege@muenchen.ihk.de . Der TAXIKURIER bedankt sich bei Herrn Wieland für das freundliche Gespräch und die umfassenden Auskünfte. (TK/PR) Kurze Frage – Klare Antwort Ludwig K. will wissen: „Was für Änderungen gibt es bei der Fahrzeug-Hauptuntersuchung?“ In der Hauptuntersuchung (HU) wird die Sicherheit und Umweltverträglichkeit von Fahrzeugen im Straßenverkehr geprüft. Die 1951 in Deutschland eingeführte Pflichtuntersuchung wurde anfangs ausschließlich vom Technischen Überwa - chungsverein e.V. durchgeführt. Der Volksmund spricht daher vom „TÜV“ .Mit der DEKRA wurde 1961 eine weitere Prüfungsorganisation staatlich anerkannt. Heute kann die Hauptuntersuchung auch bei anderen Prüfstellen, wie KÜS, GTÜ oder FSP durchgeführt werden. Der Pflicht zur Hauptuntersuchung unterliegen gemäß § 29 StVZO alle zulas - sungspflichtigen Kraftfahrzeuge und Anhänger. Ausgenommen sind Fahrzeuge der Bundeswehr und Bundespolizei sowie Händler- oder Kurzzeitzulassung mit rotem Kennzeichen. LKW über 3,5 t, Omnibusse und Taxis müssen, entgegen anderen Fahrzeugen, jährlich zur HU vorgeführt werden. Seit 01.01.2010 ist die Abgasuntersuchung (AU) in der Hauptuntersuchung integriert. Die AU kann auch von einer anerkannten Werkstatt durchgeführt werden. Mit gültigem Nachweis wird die Hauptuntersuchung ohne weitere Abgasuntersuchung durchgeführt. Das Rückdatieren von Untersuchungszeiträumen ist seit April 2012 weggefallen. Wer zu spät zur Prüfung vorfährt, erhält wieder eine Plakette mit der kompletten Laufzeit. Allerdings werden Fahrzeuge, deren HU mehr als zwei Monate überzo - gen wurde, künftig einer verschärften Untersuchung unterzogen. Außerdem fällt dann auch eine 20-prozentig erhöhte Gebühr an. Seit Mitte des Jahres wird jede HU mit einer kurzen Probefahrt des Prüfers beginnen, bei der die Funktionsfähigkeit der elektronischen Assistenzsysteme festgestellt wird. Ebenfalls neu ist der sogenannte Mangelbaum, ein bundesweit einheitlicher Prüfbericht, in dem die Untersuchungsergebnisse detaillierter dokumentiert und bewertet werden. Der soll den Reparaturauftrag zur Mängel - behebung bei den Fachwerkstätten erleichtern. Die Prüfplakette wird mit Ablauf des jeweils angegebenen Monats und Jahres ungültig. Die Jahreszahl steht in der Mitte, die oberste Zahl bezeichnet den Monat. Die Prüfplakette wird am amtlichen Heckkennzeichen abgebracht. Der Termin für die nächste Hauptuntersuchung wird auch im Fahrzeugschein bzw. Zulassungsbescheinigung Teil I eingetragen. (FK) Zum Titelbild Die Diskussion um das Wetter, das am besten für die Taxibranche ist, ist endlos und wird wohl immer mit verschiedenen Augen gesehen. Grund für uns, dem Wetter eine Titelgeschichte zu widmen. Als Eye- Catcher haben wir eine besonders umsatzfördernde Wettersituation abgebildet. (PR) TAXIKURIER_0812 PE.qxp 19.07.2012 11:14 Uhr Seite 35
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36 TAXIKURIER AUGUST 2012 Top-Termine August 2012 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) § Theaterfabrik, Boysetsfire § Backstage, Six feet under § Muffathalle, Urban Cone Dienstag, 14. August § 20.00 Uhr, Brunnenhof, ABBA-Night § Freiheiz, Mark Lanegan § 59:1, Nations Afire § Nachtgalerie, Micki Krause § Muffathalle, Muffat Open Mittwoch, 15. August (Chr. Himmelf.) § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Carmina Burana § Ampere, Charles Bradley Donnerstag, 16. August § Feierwerk, Country Tucson Rock Opera Freitag, 17. August § 20.00 Uhr, Schlachthof, Ox vorm Berg § 22.30 Uhr, Schlachthof, Calamari Blues Samstag, 18. August § 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Klaviersonaten § 20.00 Uhr, Schlachthof, Ox vorm Berg § 22.30 Uhr, Schlachthof, Calamari Blues Sonntag, 19. August § 16.30 – 19.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey § 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Klaviersonaten § 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller Montag, 20. August § 18.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Klaviersonaten § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall § 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party Dienstag, 21. August § 20.00 Uhr, Olympiahalle, Handball-Supercup § Tonhalle, Simple Minds § Ampere, Panteon Rococco Mittwoch, 22. August § Feierwerk, Of Montreal § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Best of Louis Amstrong § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller Montag, 6. August § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Giovanni di Lorenzo § 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party § Backstage Werk, Ministry § Feierwerk, Electric Wizard § Ampere, Damien Jurando § Muffathalle, Megafaun Dienstag, 7. August § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Vier Jahreszeiten § Backstage Halle, Black Dahlia Murder Mittwoch, 8. August § Backstage, Hatebread § Feierwerk, Converge § Ampere, Grupo Fantasma Donnerstag, 9. August § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Händels Feuerwerksmusik § Backstage, The Downtown Struts Freitag, 10. August § 20.00 Uhr, Brunnenhof, The Original Glenn Miller Orchestra § Feierwerk, Molotov Samstag, 11. August § 19.30 – 23.00 Uhr, Olympiastadion, Freestyle Motocross Sonntag, 12. August § Galopprennbahn Riem, Galopprennen § 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show § 20.00 – 21.45 Uhr, Arena, FC Bayern – Borussia Dortmund § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Arena di Verona § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Lizzy Aumeier und Ottfried Fischer Montag, 13. August § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall § 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party § 22.00 Uhr, Schlachthof, Calamari Blues § Backstage, The T.C.H.I.K. § Freiheiz, Salsa § Atomic Café, Royal Flores Samstag, 4. August § 13.00 – 14.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – Jahn Regensburg § 20.00 Uhr, Schlachthof, Ox vorm Berg § 20.00 Uhr, Schloss, Chin Meyer § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Buena Vista § 20.00 Uhr, Hubertussaal, La Notte Veneziano § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Altinger und Liegl § 22.30 Uhr, Schlachthof, Calamari Blues § Backstage, Madison Affair § Freiheiz, Ü30-Party Sonntag, 5. August § 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino § 19.00 Uhr, Herkulessaal, Symphoniekonzert Mittwoch, 1. August § 20.00 Uhr Schloss, Marco Bagage § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Carmina Burana § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich § 59:1, Baroness § Backstage, Suicide Commando Donnerstag, 2. August § 20.00 Uhr, Brunnenhof, I Musici di Roma § Backstage, Killerpilze § Ampere, Tine Thing Freitag, 3. August § 11.00 – 17.00 Uhr, Viktualienmarkt, Brunnenfest § 19.00 Uhr, Valentin Musäum, Hasemanns Töchter § 20.00 Uhr, Schlachthof, Ox vorm Berg § 20.00 Uhr, Schloss, Cavewoman § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Gocoo § 20.00 Uhr, Hubertussaal, Mozart-Nacht Top of the Tops Am Umfang der Top-Termine sieht man, dass der August der Urlaubsmonat schlechthin ist. Sommerpause auf allen Bühnen. Doch München wäre nicht die attraktivste Stadt, wenn nicht doch einige Highlights die Münchner und Besucher locken würde. Absoluter Höhepunkt der Kardiolo - gen-Kongress (25. –29.8.). Vorher vom 16. –19.8. die Ispo-Bike ebenfalls in Riem. Laut wird es im Olympiastadion (11.8. Freestyle Motocross, 21.8. Handball-Supercup). Am 26. August 40-Jahr-Feier im Olympiapark. Die Jakobi-Dult am Mariahilfplatz geht noch bis zum 5.8. Und endlich wieder Fußball in der Arena (4., 12., 31. August). (PR) Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 089 ••••• 8 Below ••••• 59 : 1 ••• 8seasons •• • • Americanos •• • Atomic Café •••••• Babalu • •• ••• Backstage ••• Barfly ••• Barysphär •• • Cafe am Hochhaus •••• • • • Call me Drella •• Cord • •• • Crash ••• Crowns Club • •• Crux • Eat the Rich • Evergreen ••• GOP Varieté ••••• Hanoi ••• Hansa 39 ••• Heart ••••• Kantine •••••• Klangwelt • Kong ••• Kultfabrik •••••• • Lenbach • •• Lenbachs & Söhne •• Maximilians ••• Max + Moritz • •• Milchbar •••••• Muffathalle •• Nachtgalerie •• Neuraum •• New York Club ••• Optimolwerke ••••••• P1 ••••••• Pacha • • • Palais •• Pappasitos •• • Paradiso •• Pimpernel ••••••• Rockstudio •• Rote Sonne •• Ruby •••• Sauna ••••• Schlachthof • Substanz ••••••• Sugar • •• Valentin Stüberl ••••••• Yip Yap ••• Yolo •• Zoozies ••••••• TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:24 Uhr Seite 36
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Freitag, 24. August § 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Brandenburgische Konzerte § 20.00 Uhr, Schlachthof, Ox vorm Berg § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hannes Ringlstetter § 22.30 Uhr, Schlachthof, Calamari Blues § Westpark Seebühne, Taschenlampenkonzert Samstag, 25. August § 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Wenzel Fuchs § 20.00 Uhr, Schlachthof, Ox vorm Berg § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Der nackte Wahnsinn § 22.30 Uhr, Schlachthof, Calamari Blues § Praterinsel, Isle of Summer § Westpark Seebühne, Italienische Nacht § Garage, By the Patient Sonntag, 26. August § 10.00 – 20.00 Uhr, Olympiapark, 40 Jahre Olympiapark – Tag der offenen Tür § 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Jango Edwards § Westpark Seebühne, Da Blechhauf’n § Eissporthalle, Eishockey Montag, 27. August § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot § 20.00 Uhr Lach und Schieß, Christian Überschall § 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party Dienstag, 28. August § 17.00Uhr, Skylonge, After Work Party § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler Mittwoch, 29. August § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Jango Edwards § Theaterfabrik, Walk off the Earth Donnerstag, 30. August § 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Klaviersonaten § Backstage, Of Monsters and Men Freitag, 31. August § Der TAXIKURIER 9/2012 erscheint § 18.00 – 19.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – MSV Duisburg § 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Jubiläumskonzert § 20.00 Uhr, Schloss Lügen, aber ehrlich § 20.30 Uhr, Schlachthof, Lizzy Aumeier § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Ganes § Kranhalle, Tuo Mehrtägige Termine § 10.05.12 – 12.08.12, Vater-Rhein-Brunnen, Kulturstrand § 21.05.12 – 16.09.12, 19.00 – 23.00 Uhr, Olympiasee, Kino am Olympiasee § 14.06.12 – 02.09.12, Seebühne Westpark, Kino, Mond und Sterne § 05.07.12 – 12.09.12, 19.30 Uhr, Viehhof, Open Air Kino § 18.07.12 – 08.09.12, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Zärtliche Machos § 21.07.12 – 04.08.12, Backstage, Free & Easy § 26.07.12 – 19.08.12, Olympiapark, Sommerfest § 28.07.12 – 05.08.12, Mariahilfplatz, Jakobi Dult § 31.07.12 – 18.08.12, außer So / Mo, Event Arena, Spielstadt § 01.08.12 – 11.08.12, außer So + Mo, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner § 01.08.12 – 12.08.12, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Shadowland § 02.08.12 – 03.08.12, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Georg Ringsgwandl § 02.08.12 – 05.08.12, 15.00 Uhr, Deutsches Theater, Grüffelo § 04.08.12 – 05.08.12, 11.00 Uhr, Deutsches Theater, Grüffelo § 04.08.12 – 05.08.12, 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Shadowland § 07.08.12 – 09.08.12, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Werner Koczwara § 10.08.12 – 11.08.12, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Ingo Appelt § 11.08.12 – 12.08.12, 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Shadowland § 12.08.12 – 26.08.12, Olympiapark München, Lilalu § 14.08.12 – 18.08.12, 20.00 Uhr, Lach u. Schieß, Die Buschtrommel § 14.08.12 – 23.08.12, außer So + Mo, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Der nackte Wahnsinn § 16.08.12 – 18.08.12, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied § 16.08.12 – 19.08.12, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe, Ispo Bike § 21.08.12 – 25.08.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt § 22.08.12 – 25.08.12, 20.00 Uhr, Schloss, Caveman § 23.08.12 – 25.08.12, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied § 23., 25., 26., 29. u. 30.08.12, 19.30 Uhr, Hubertussaal, La Cenerentola § 25.08.12 – 26.08.12, Olympiastadion, Boulder-Weltcup § 25.08.12 – 29.08.12, 25.08., 8.00 – 20.00 Uhr, 25. u. 26.08., 7.00 – 20.00 Uhr, 27.07., 7.00 – 21.00 Uhr, 28.07., 7.00 – 20.00 Uhr, 29.08., 7.00 – 13.00 Uhr, Messe, ESC Congress § 28.08.12 – 29.08.12, MOC, Talents § 29.08.12 – 01.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tobias Mann § 30.08.12 – 31.08.12, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied § 30.08.12 – 31.08.12, Schlachthof, Elefantentreffen § 31.08.12 – 02.09.12, Isarbrücke, Isar Insel Fest Traum ca r-Autov ermiet un g un d Taxiver leih GmbH · Richelstraß e 6 (dir ekt an der Donnersbe rger Brücke) 806 34 Münch en Tel. : (08 9) 1 67 54 40 · Fa x: (089 ) 1 67 96 02 W i r h e l fe n s o fo r t u n d u n b ü r o k r a t i s c h ! Die Situa tion ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Gesc häft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schul d, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehml ichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollege n abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbe - schäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfa ll. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relat iv leicht in den Griff bekommen. Wir si nd 24 Stu nden für Sie erreic hbar (auch an Sonn- u. Feiertag en und am Woche nen de) . Ih r Er satz tax i ste ht binnen kürzes ter Zei t für Sie ber eit bz w. wi rd bei Ihnen ange lie fert . Selb st vers tänd l i ch sind sowohl Funk als auch T axame ter en ts pre che nd Ihren Erford erni sse n programm iert. Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssys tem. Z a h l re i c h e Au to h ä u s e r w i c ke l n a u c h d i e Ta x i - M o b i l i t ä t s g a ra n t i e ü b e r u n s a b ( Da imle rChr ysl er, BMW, Op el, VW, Cit roen) . I m B e d a r f s f a l l k ü m m e r n w i r u n s u m d i e erf orderli chen behö rdlic he n Form ali tät en. Bei unversc hu ldet en Verk ehrsu nfä ll e n rech nen wir di e Miettax irech nun g direkt mit der ge gne risc he n Versic her ung ab (Rahmena bkom men mi t viele n Vers ic herern) . Üb erbr üc kung sta rif e, wen n Sie Ihr altes Fahr zeu g ve rka uft habe n, da s neue noch ni cht a usgeli efer t wurde. Uns er Ersatz taxen- und Mietwa genfuh rpark best eht aus den neues ten Limousinen, Kombis, Va ns und Tax ibusse n fast a lle r na mh aft en H e r s te l - l e r ( D a i m l e r C h r ys l e r, B MW, O p e l , VW...) TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:24 Uhr Seite 37
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38 TAXIKURIER AUGUST 2012
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
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Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
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Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG)
Alfons Haller (AH), Manfred Kraus (MK),
Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL),
Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS),
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich , Büro für Gestaltung
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Fotografie: Dirk Tacke
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Druck: Peradruck GmbH
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Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
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Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr.
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird.
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
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Taxi-München eG 10 0%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Impressum
Foto: www.atelie r- tacke.de
Liebe Leserinnen und Leser,
für Viele (Einheimische) ist der August der schönste Monat. Weniger Verkehr,
Platz in den Biergärten, die Stadt ist übersichtlicher. Doch das 3. Jahresdrittel
naht mit vielen Highlights. Ruhe vor dem Sturm tanken. Die Schule und die
Staus beginnen im September und dann natürlich die Wiesn.
Gute Geschäfte und Kraft für den Herbst wünscht
Paul Rusch, Objektleiter
Die Septemberausgabe ihres TAXIKURIERS erscheint am 31. August.
Einige Themen stehen schon fest:
§ Tiere im Taxi
Sämtliche Infos
§ Olympische Spiele 1972
Rückblick aus Taxisicht nach 40 Jahren
§ Kulinarische Weltreise
In München ist die gastronomische Welt zu Hause
Vorschau September 2012
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24h¥Table Dance¥Nightclub¥Bar¥24h Im eleganten und stilvollen Ambiente, mit zauberha/f_t en, internationalen Tänzerinnen, in knisternder Erotik, beraubt ihnen das Monaco Ihre Sinne. Nightclub Monaco - Gärtnerstr. 60 - 80992 München - Telefon +49 (0) 89 143 906 20 We accept all credit cards 24 h Im eleganten und stilvollen Ambiente, mit zauberha/f_t en, internationalen Tänzerinnen, in knisternder Erotik, Nightclub Monaco - Gärtnerstr. 60 - 80992 München - Telefon +49 (0) 89 143 906 20 We accept all credit cards 24h Im eleganten und stilvollen Ambiente, mit zauberha/f_t en, internationalen Tänzerinnen, in knisternder Erotik, Nightclub Monaco - Gärtnerstr. 60 - 80992 München - Telefon +49 (0) 89 143 906 20 We accept all credit cards Club Monaco First Class Table Dance ¥¥¥¥¥ TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:24 Uhr Seite 39
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Die neue B-Klasse jetzt auch als Sondermodell „Das Taxi“. Beim B-Klasse Taxi ist der Innenraum so großzügig und variabel, dass Sie den vielfältigsten und ungewöhnlichsten Transportanforderungen Ihrer Gäste gerecht werden können. Dabei werden sich Ihre Passagiere über einen bequemen Einstieg und ungewöhnlich viel Beinfreiheit freuen. Und Sie sich über den Platz hinter dem Steuer. Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung München, Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Arnulfstraße 61, Frankfurter Ring/Ecke Ingolstädter Straße 28, Landsberger Straße 382, Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Straße 39, Grünwald – Südliche Münchner Straße 29, Starnberg – Petersbrunner Straße 7, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Straße 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Deniz Cosar 0 89/12 06-1 1 14, Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 *Effektiver Jahreszins. Angebot gültig für Bestellungen vom 01.04. – 31.12.2012 für Neu- und Bestandsfahrzeuge der Baureihe E-Klasse (jeweils mit Code P10 oder 965). Ein Angebot der Mercedes-Benz Bank AG. 1Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 5,5-5,3/4,2-3,9/4,7-4,4 l/100 km; CO2-Emission (kombiniert) 122-1 15 g/km. B 180 CDI BlueEFFICIENCY Sports Tourer1 “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 26.299,00 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 4.199,00 € Sollzins gebunden p. a. 2,95 % Effektiver Jahreszins 2,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 22.100,00 € Gesamtbetrag 23.797,20 € Monatliche Rate 396,62 € Das B-Klasse Sondermodell „Das Taxi“ beinhaltet unter anderem: • 7G-DCT automatisiertes Doppelkupplungs - getriebe • ECO Start-Stopp-Funktion • Chrom-Paket • Dachzeichen einarmig • Audio 20 CD • 4-Fach Fensterheber elektrisch • Collision Prevention Assist weitere Infos unter www.taxi-mit-stern.de 1,99 % Taxi- Aktionszins* für die E-Klasse TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 40