Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier August 2012

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2012. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: Steven Schlagel, istockphoto.com 
TAXIKURIER | Ausgabe August 2012 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche
52. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de 
WET TER
§ Einfluss auf das Taxigeschäft 
§ Die Feinde der Taxifahrer 
Was unser Geschäft erschwert 
§ Muslimische Taxifahrer in München
Richtiger Umgang mit Kollegen und Fahrgästen 
§ IHK – Nutzen für die Taxibranche 
Gespräch mit Gerhard Wieland 
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2 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Inhalt 
Taxi-München eG 
Haus des Taxigewerbes 
Engelhardstraße 6 
81369 München 
Taxizentrale-Taxiruf: 
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61 -0
Fax: (089) 74 70 260
Leiter der Zentrale: 
Alfred Huber
Tel.: (089) 21 61-351 
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Stellvertreter: 
Norbert Laermann
Tel.: (089) 21 61-352 
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Verwaltung: 
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62 
Öffnungszeiten: 
Mo .– Fr. 7.30 –12.00 Uhr 
Mo .– Do. 12.3 0–1 5.30 Uhr 
Reklamationsservice: 
Fax: (089) 77 24 62 
Buchhaltun g/ Kasse: 
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de 
Verwaltung: 
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Schulunge n/ Lehrgänge: 
Unternehmerkurs 
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61- 367 
Taxifahrer-Ausbildung: 
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo .–Mi. 18.0 0– 21.30 Uhr 
Samstag 10.0 0– 16.00 Uhr 
Anmeldung 15 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Rollende Kneipe 3
Editorial | Autofreie Innenstadt 4
Messe München | August 2012 5
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 5
Die Genossenschaft | Aktuelle Infos auf 4 Seiten 6
Streiflicht des Aufsichtsrats | Ergebnisse Generalversammlung 9
Der Landesverband | Protokoll Jahreshauptversammlung 10 
Wetter | Hoher Einfluss auf unser Geschäft 12 
Die Sehenswürdigkeiten Münchens | Die Uni 14 
Promitalk | Michaela Schaffrath 17 
Der Blick zurück | Der August vor 100, 75, 50, 25, 1 Jah r(en) 17 
Die fünf Weisheiten des Monats | 17 
Die versteckten Schätze Münchens | Haidhauser Herbergen 18 
Spruch des Monats | 19 
Taxameter des Monats | Taxlers Sommerferien 20 
Verkehrssünde des Monats | Verwirrung Menzinger Straße 20 
Witz des Monats | 20 
Taxi-Check München | Taxiquittung 21 
Schrottis Fiaker-ABC | Beginn einer neuen Staffel 22 
Die Feinde der Taxler | Was unseren Umsatz erschwert 24 
Gastro „M“ | Wirtshaus in Sendling 26 
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 27 
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 27 
Muslimische Kollegen | Der richtige Umgang 28 
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 31 
Leserbrief e/ Forum | 32 
Rose des Monats | Dr. Babor und Meißner 33 
Zitrone des Monats | Fahrer Taxi 2688 33 
IHK | Der Nutzen für die Taxibranche 34 
Zum Titelbild | 35 
Kurze Frage – Klare Antwort | HU-Untersuchung 35 
Top-Termine August 2012 | Hier glüht der Taxameter 36 
Vorschau September 2012 | 38 
Impressum | 38 
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de
Jetzt bestellen! 
Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich 
folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des 
Kollegen Benedikt Weyerer: München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3
München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X 
München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 5,95 Euro. ISBN 3-931231-13-5
Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei! 
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3TAXIKURIER AUGUST 2012 
Karosseriebeschichtungen, Scheiben-Tönung für Kfz und Gebäude, 
Werbebeschriftungen, Digitaldrucke, Gra/f_ikdesign,
Professionelle Verarbeitung, 3 Jahre Garantie
- NEU -
Autoglas (Reparatur und Austausch) 
Abrechnung mit Versicherung möglich!
NEU! - NEU! - NEU!
5NFALLREPARATURSCHNELLSPONTAN
Aus dem TAXIKURIER, August 2006 
Essen und Trinken im Taxi – diese Unsitte reisst bei vielen Fahrgästen immer 
mehr ein. Ein Taxi ist und bleibt aber ein Verkehrsmittel und keine Würstel -
bude. Ein Phänomen, dem sich hauptsächlich Nachtfahrer ausgesetzt sehen. 
Seit es scheinbar besonders cool ist, sich mit einem halbausgetrunkenen 
Drink von einer Disco zur anderen fahren zu lassen, wird das immer mehr 
zur Unsitte. Nun sind Unsitten zwar lästig, aber nicht strafbar. Trotzdem 
wirft es die Frage auf, wie verhält man sich bei solchem Ansinnen? 
„Das hängt natürlich in erster Linie vom Temperament des Fahrers ab. 
Wer dem Fahrgast gleich ein freundliches ,Schleich Di mit Deim Glasl‘ 
entgegenplärrt, muss sich natürlich nicht wundern, wenn der Gast etwas 
ungehalten reagiert. Da ist es besser, dem Kunden freundlich, aber be -
stimmt vorzuschlagen, erst auszutrinken und dann ist er herzlich will -
kommen“, rät der nachterfahrene Thomas Kroker. „Und wer mit einem 
zugemüllten Auto unterwegs ist, braucht sich auch nicht zu wundern, 
wenn er auf wenig Verständnis stößt.“
Rechtlich ist man bestenfalls mit § 14. Abs. 1 BOKraft auf der sicheren 
Seite, wonach das Verhalten des Fahrgastes die Sicherheit und Ordnung 
des Betriebes nicht beeinträchtigen darf. Aber zu rechtlichen Auseinan -
dersetzungen wird es hier wohl in den seltensten Fällen kommen. Es geht 
schließlich nur um die gegensätzliche Interessenlage. Und da ist es eben 
schon gravierend, ob der Fahrgast in einer Verfassung ist, dass jedes Glas 
oder jede Flasche beim Bremsen zum Wurfgeschoss wird. 
Der häufigste Verweigerungsgrund dürfte aber hauptsächlich der Aspekt 
der Verunreinigung sein. Dabei muss der Fahrgast keinesfalls dem Alko -
hol verfallen sein. Das ist schon ärgerlich wenn einer nur einen Burger 
mampft oder eine Leberkässemmel. Man kennt das ja: Man kann noch so 
vorsichtig sein – ein Biss, und schon tropft die leckere Sauce nicht nur 
auf’s Gewand, sondern selbstverständlich auch auf den Sitz. Und wenn’s 
ganz blöd läuft, setzt sich auch noch der nächste Fahrgast rein. Da geht 
dann das Geschrei wegen der Haftungsfrage wieder los. Die Reinigung 
muss logischerweise der Fahrgast bezahlen, der dafür verantwortlich ist. 
Und wenn der schon weg ist, bleibt’s am Unternehmer hängen. Deshalb 
sollte man jeden, der voller Wollust in seine Verpflegung beißt, freundlich 
aber bestimmt daraufhinweisen, dass ein Taxi kein rollender Imbissstand 
ist. Denn selbst wenn es einen selber nicht stört, der nächste Fahrgast 
kann sich allein durch den Geruch belästigt fühlen. (PG, PR) 
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren 
Aktueller, denn je: Ein Taxi
ist keine rollende Kneipe! 
Kleinanzeigen-Annahme 
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an 
der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 
im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf.
Anzeigenschluss ist der 16.08.12 
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: Steven Schlagel, istockphoto.com
TAXIKURIER | Ausgabe August 2012 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
52. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
WETTER
§ Einfluss auf das Taxigeschäft
§ Die Feinde der Taxifahrer
Was unser Geschäft erschwert
§ Muslimische Taxifahrer in München 
Richtiger Umgang mit Kollegen und Fahrgästen
§ IHK – Nutzen für die Taxibranche
Gespräch mit Gerhard Wieland
August 2006
Foto: www.atelier-tacke.de I Location: Schrotti’s Soul City, Maximiliansplatz 5
TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
§ Hier gehen die Parties ab!
§ Das Taxi ist keine rollende Kneipe 
Essen und Trinken im Taxi 
§ Taxi-Check München
Kennen Münchens Taxler die neuen Tarife?
§ Ein Lamm als Nachtwolf
Interview mit der Ikone des Münchner Nachtlebens
Discos, Music-Clubs
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4 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Editorial 
Autofreie Innenstadt 
Für die Münchner Stadtplaner ist das Thema autofreie Innenstadt kein Neuland. 
1992 wurde die Kassler Stadtbaurätin Christiane Thalgott nach München geholt, 
nachdem die SPD dort ihre Rathausmehrheit wegen einer verfehlten Verkehrsberuhigungspolitik verloren hatte. In München erkannte die neue Stadtplanerin 
schnell: „Das Grundproblem ist, dass wir zu viel Verkehr haben“ .
Damit stieß sie in der Stadtregierung auf offene Ohren. Die Lösung lag nicht im 
Ausbau der Infrastruktur, sondern in einer Verhinderung des Verkehrs. Obwohl 
Frau Thalgott seit 2007 nicht mehr in der Landeshauptstadt tätig ist, sind ihre 
Ideen geblieben. Straßenrückbau, rote Welle und der Wegfall von Fahrspuren auf 
Grund von überdimensionierten Fahrradwegen sind die Auswirkungen, mit denen 
der mobile Münchner Bürger heute tagtäglich kämpfen muss.
Das Konzept scheint erfolgreich. „Der Verkehr gen Altstadt ist in den vergange -
nen zehn Jahren um die Hälfte zurückgegangen“, urteilte Sabine Nallinger, OB- 
Kandidatin der Grünen, im Mai 2012. Ungeachtet auf welcher Grundlage diese 
Aussage basiert, das „gefühlte“ Verkehrsaufkommen deutet genau in die andere 
Richtung.
Als nächste Ausbaustufe zur verkehrsfreien Innenstadt soll nun offenbar die ver -
bleibende Hälfte des Verkehrs fahren, wo der Diesel wächst. Eine autofreie Innen -
stadt wird für Fußgänger und Radfahrer Verbesserungen bringen. Auf der Stecke 
bleiben alle jene, die auf individuelle Verkehrsdienstleistungen, wie den Verkehr 
mit Taxis, angewiesen sind. Die Standplätze am Marienplatz und in der Diener -
straße werden täglich von hunderten Bürgern genutzt. Das Taxi ist aber auch für 
viele, vor allem für Senioren und Kranke unverzichtbar, um die in der Innenstadt 
gelegenen Behörden, Ämter und Ärzte zu erreichen. Wichtige Versorgungsein -
richtungen, wie zum Beispiel die Deutsche Rentenversicherung, befinden sich 
mitten im Herzen der Stadt.
Während an anderen Stellen für barrierefreie Zugänge gekämpft wird, soll der 
Münchner Stadtkern zu einem Freizeitpark für Radler und Fußgänger, also gesun -
de, sportliche und nicht mobilitätseingeschränkte Bürger, umfunktioniert werden. 
Auch der Einzelhandel wird zu den Verlierern gehören. Die Folgen für Mieter der 
teuren Läden sind nicht abzusehen. Die vor vielen Jahren angestrebte Belebung 
der Innenstadt würde mit den jetzt geplanten Maßnahmen wieder revidiert. 
Aber wer weiß, vielleicht liegen bereits neue Pläne vor, so dass nach Abschaffung 
des Individualverkehrs und der Einschränkung des öffentlichen Verkehrs auch auf 
die Bürger in der Innenstadt verzichtet werden soll. Dann müssten sich die Rat -
hausoberen nicht mehr direkt das Elend anschauen, das sie mit ihren Entschei -
dungen anrichten. 
Wir kämpfen für Ihre Mobilität, unterstützen Sie uns! 
Ihre Taxi-München eG 
Frank Kuhle,
Reinhard Zielinski,
Alfons Haller 
Taxifahrerausbildung 
Termine: Jeden Montag und 
Mittwoch, 17.30 – ca. 21.00 Uhr 
Jeden Samstag Tageskurs
10.00 – ca. 16.00 Uhr 
Anmeldung: Im 1. Stock bei
Frau Meier oder 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Info: (089) 21 61-333 
Funkunterricht (Basiskurs) 
Termin: Donnerstag,
16. August 2012
13.00 – 17.00 Uhr 
Keine Anmeldung nötig (kostenlos) 
Unternehmerkurse 
Termine:
Jeden Dienstag und Donnerstag 
18.00 – 20.3 0/ 21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva 
Telefon: (089) 21 61-367 
§ Kurs 6 18.09.12 –16.10.12 
§ Kurs 7 06.11.12 –04.12.12 
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG 
Engelhardstraße 6 
81369 München 
Besuchen Sie uns auch im Internet:
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
www.taxischein-münchen.de 
Ausbildung im 
August 2012 
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5TAXIKURIER AUGUST 2012 
Dr. med. Manfred C. G. Hingerle
Alle Untersuchungen 
für Führerscheinerwerb 
und 
Führerscheinverlängerungen
seit 1979 
 
zu besonders 
kostengünstigen, fairen und 
freundlichen Bedingungen 
 
Untersuchungszeiten:
Montag bis Freitag : 
8:00-12:00 
Montag, Dienstag, Donnerstag: 
14:00-19:00 
 
Zur „kleinen Untersuchung“ 
kommen Sie ohne Anmeldung, 
Zur „großen Untersuchung“ wenn 
möglich mit Anmeldung. 
 
Kirchheim, Am Brunnen 17, T: 9036110 od. 9033366 od. 9918800 
 
Weitere Infos unter : www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de
„Die Reifen taugen nichts mehr – das 
Taxischild aber schraub ich mir zur 
Wiesn auf mein Karr’n nauf“
Kollegin Irmgard L. hat den besten 
Spruch eingeschickt und eine Taxi -
fahrerausbildung in der neuen Taxi -
schule der Taxi-München eG für 
eine beliebige Person gewonnen. 
Herzlichen Glückwunsch! 
And the
winner is … 
Bilderwitz aus der Juli-Ausgabe 
Messeprogramm
August 2012 
ESC Congress 2012 
§ 25.08. – 29.08.2012 , Messe München 
Vom 25. bis 29. August findet zum dritten Mal der weltgrößte Kardiologenkongress in München statt. Nach 2004 und 2008 hat es die Messe München 
International in Kooperation mit dem Tourismusamt erneut geschafft sich gegen 
mehrere europäische Destinationen durchzusetzen und den ESC Congress nach 
München zu holen. Obwohl der Kongress im August eher in einen veranstal -
tungsarmen Zeitraum fällt, wird in den fünf Tagen Ausnahmezustand in Mün -
chen herrschen. Die ganze Stadt schmückt sich im Zeichen des ESC Congresses 
und möchte somit die vielen internationalen Besucher in unserer Landeshaupt -
stadt begrüßen: Wie in den Vorjahren, wird mit über 32.000 Besuchern aus über 
150 Ländern gerechnet. Im Zuge dessen haben die Münchner Hotels rund 15.000 
Hotelzimmer bereitgestellt. Der fünftägige Kongress wird von einer Ausstellung 
für Medizintechnik begleitet. Diese Chance nutzen über 200 Unternehmen, um 
ihre neusten Produkte dem kaufkräftigen Publikum zu präsentieren. Aber nicht 
nur das Tourismusamt und die Messe München International profitieren von 
einer erfolgreichen Durchführung eines Kongresses in dieser Größenordnung, 
sondern auch die Stadt München und ihr Umland können mit einer statistisch 
belegten Zunahme der Kaufkraft in Millionenhöhe rechnen.
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de 
Messe München International 
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht / Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht / ZivilrechtS. v. Kummer
Fachanwalt Familienrecht
Sozialrecht / Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Fachanwalt Strafrecht /
Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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Die Genossenschaft 
Beschwerdenbericht 2. Quartal 2012 
Fahrpreisüberforderungen und
Beförderungsverweigerungen 
Während des vergangenen Quartals nah -
men Beschwerden wegen Fahrpreisüber -
forderungen und Beförderungsverweige -
rungen im innerstädtischen Taxiverkehr 
deutlich ab. Leider gab es dafür erheblich 
mehr Klagen über Fahrten vom Flughafen 
und von den Hotels in der Innenstadt. 
Am Flughafen versuchen Fahrgäste im -
mer wieder vergeblich einen Taxifahrer 
zu finden, der gewillt ist, sie zu den 
Hotels nach Freising, Erding, Schwaig 
oder Unterschleißheim zu befördern. Bei 
Fahrten nach München wird häufig die 
Ostumgehung mit Fahrziel Harlaching 
oder auch Fürstenried gefahren. Aber 
auch für Ziele im Landkreis Erding kön -
nen Fahrpreise bis zu 100 Euro erreicht 
werden. Bei einer Route über die Auto -
bahn in Richtung Dachau und dann in 
Gegenrichtung bis zum Autobahnkreuz 
Passau und weiter Richtung Anzing nach 
Pastetten ist das nicht weiter verwunder -
lich. Diese Fahrer umgehen auch den 
Festpreis von 56 Euro zur Münchner 
Messe und von der Messe zum Flughafen, 
indem sie Baustellen oder Unfälle erfin -
den, die sich auf der kürzesten Fahr -
strecke befinden sollen. Für Fahrten vom 
Flughafen zu BMW nach Freimann wer -
den pauschal 60 Euro kassiert. Das bei 
der Taxi–München eG bestellte Taxi fährt 
denselben Fahrgast dann auf der gleichen 
Route zurück zum Flughafen für etwa 
50 Euro. 
Es gibt noch eine weitere Variante, um an 
das schnelle Geld zu kommen: Fahrten 
von Hotels zu anderen Zielen als zum 
Flughafen werden generell abgelehnt. 
Sollte entgegen den Erwartungen des 
Fahrers ein Fahrgast mit Koffer das Fahr -
ziel Hauptbahnhof nennen, wird er häu -
fig wieder aus dem Taxi geworfen und an 
die dahinter wartenden Kollegen verwie -
sen. Für Fahrgäste ohne Koffer oder gar 
mit Kindern wird es vor den Hotels im -
mer schwieriger, ein Taxi zu bekommen. 
Mit manchen dieser Zeitgenossen, die 
eine derartige Stadtfahrt als „Schicksal“ 
ereilt, wird der Fahrgast bis zum Ziel sehr 
viel von der Stadt München sehen – was 
sich dann natürlich in der Höhe des zu 
zahlenden Fahrpreises niederschlägt. 
Wir halten ein derartiges Verhalten 
gegenüber Fahrgästen für äußerst 
geschäftsschädigend, genauso geschäfts -
schädigend wie die illegale Bereitstellung 
diverser Limousinen vor den Hotels
im Bahnhofs- und Innenstadtbereich. 
Dabei kann jeder Eingeweihte bereits an 
der TÜV-Plakette erkennen, dass die 
schwarzen Limousinen, in der Regel der 
Marke Audi, ohne Genehmigung zur 
Personenbeförderung unterwegs sind.
Die Taxi–München eG nimmt die einge -
henden Beschwerden zu Fahrpreisüber -
höhungen und Beförderungsverweigerun -
gen sehr ernst und setzt alle Energie 
dafür ein, diese Missstände zu beseitigen. 
(RZ) 
Europäische Taximesse 2012 
Am 9. und 10.11. findet im Congress- 
Centrum Koelnmesse die Europäische 
Taximesse 2012 statt. Die Fachvereini -
gung Personenverkehr Nordrhein Taxi- 
Mietwagen e.V. (FPN) Monheim veran -
staltet unter Beteiligung des Deutschen 
Taxi- und Mietwagenverbandes e.V. (BZP) 
die größte Veranstaltung dieser Art.
Die Messe bietet allen Unternehmern des 
Taxi- und Mietwagengewerbes sowie 
allen am Gewerbe und an Fahrzeugen 
Interessierten aus dem Inn- und Ausland 
neben Automobilen die ganze Palette von 
Produkten und Dienstleistungen, die im 
und beim Taxi eine Rolle spielen. Die 
Automobilindustrie wird ihre neuesten 
und teilweise überarbeiteten Fahrzeuge 
vorstellen. Alle für das Gewerbe relevan -
ten Produkte und Dienstleistungen sind 
bei der Europäischen Taximesse unter 
einem Dach verneint. Darüber hinaus
gibt es an beiden Tagen eine Tombola mit 
attraktiven Preisen. 
Die Messe findet 2012 zum dritten Mal in 
der Messehalle 4.1 statt. Auf der Messehalle 4 befindet sich ein Parkdeck mit 
rund 3800 Parkplätzen. Die Messehalle
ist ebenerdig und hat mehrere Zufahrts -
möglichkeiten, so dass die Fahrzeuganlieferung unkompliziert ist. 
Bei Interesse denken sie bitte daran früh -
zeitig zu buchen, da erfahrungsgemäß die 
Preise für Flug und Hotel steigen werden, 
je näher der Termin gerückt ist. (FK) 
Taxistandplätze in Laim 
Anfang 2012 wurde die Standplatzsituation im Stadtteil Laim durch mehrere 
Änderungen erheblich aufgewertet. Es 
konnten drei neue Taxistandplätze in 
Betrieb genommen werden: 
§ Hansastraße 19 beim ADAC 
§ Friedenheimer Brücke am S-Bahnhof 
Hirschgarten 
§ Gotthardstraße 38 am U-Bahnhof 
„Laimer Platz“ 
Zusammen mit den Standplätzen Willi -
baldplatz, Eichstätter Straße und Laimer 
Bahnhof ist nun der gesamte Stadtteil gut 
versorgt und kann an jeder Adresse 
schnell bedient werden. 
Besonders die neuen Standplätze an den 
Bahnhöfen „Hirschgarten“ und „Laimer 
TAXIKURIER AUGUST 2012 6
TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 6

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Die Genossenschaft 
Platz“ sind ein großer Gewinn für das Ta -
xigewerbe. Der Stand auf der Friedenhei -
mer Brücke wird sehr gut angenommen, 
Kunden finden hier fast immer ein freies 
Taxi.
Am Laimer Platz, wo 10 Taxis bereitge -
stellt werden können, muss momentan 
jeder zweite Funkauftrag anderweitig 
vergeben werden, weil leider noch nicht 
genug Taxifahrer diesen lukrativen Stand 
entdeckt haben.
Deshalb bitten wir Sie, diese neuen 
Standplätze verstärkt anzufahren. (TK) 
Datenfunk-Tipps 
Wir geben wir Ihnen immer wieder Tipps 
und Hinweise, die bei der Nutzung Ihres 
Datenfunks zu beachten sind. 
In diesem Monat erläutern wir Ihnen aus 
gegebenem Anlass die wichtigsten Neue -
rungen in der neuen Softwareversion des 
com4cabs der Version 1.140.0.12. 
Die neue Software für die Datenfunkendgeräte in den Fahrzeugen wurde am 
25.06.12 für ca. 80 Testgeräte zum abschließenden Test freigegeben. Nachdem 
es keine Rückmeldungen wegen Fehlern 
gab, wurde das Update am 09.07.12 für 
alle freigeschaltet.
Die wichtigsten Neuerungen in der
Version 1.140.0.12 
Die Anzeigedauer der vorvermittelten 
Aufträge im Endgerät wurde von 60 auf 
96 Stunden heraufgesetzt. Somit bleiben 
im Menüpunkt „Vorverm. Aufträge“ diese 
Aufträge 4 Tage sichtbar. 
In der Praxis ist es fast jedem schon ein -
mal passiert, dass während des Quit -
tungsdrucks die Papierrolle zu Ende ging. 
Der Ausdruck der Taxiquittung war in der 
Folge nicht mehr möglich. Damit ist jetzt 
Schluss! Sie können in dieser Version ei -
ne Kopie der letzten Quittung nochmals 
anfordern und ausdrucken. 
Da speziell bei der neuen Mercedes
E-Klasse (W 212) der Hersteller eine neue 
Steuerungselektronik einsetzt, hat es ver -
einzelt Probleme mit der Umschaltung 
des Datenfunks von „Frei“ auf „Besetzt“ 
gegeben, was auch dazu führen konnte, 
dass sich das Datenfunkendgerät „auf -
hängte“ und neu gestartet werden musste. 
In der neuen Softwareversion ist eine Art 
„Sicherung“ eingebaut, die den Zustand 
des Endgerätes („Frei“/„Besetzt“) erst 
dann ändert, wenn das Signal mindestens 
3 Sekunden stabil ist. Damit sollte auch 
dieses Problem der Vergangenheit an -
gehören. 
Der Schriftzug „Datum / Uhrzeit“ auf dem 
Startbildschirm unten rechts, der be -
kanntlich der Eingangspunkt zu weiter -
führenden Menüpunkten des „com4cabs“ 
ist, wird ab sofort nicht mehr farblich 
(bisher blau mit weißer Schrift) darge -
stellt, sondern ohne Hintergrundfarbe mit 
schwarzer Schrift. Dies war vor allem der 
Wunsch älterer Kolleginnen und Kolle -
gen, die Probleme mit der Lesbarkeit in 
der vorherigen Variante hatten. 
Selbstverständlich erhalten Sie auch mit 
dieser Version – wie auch schon mit allen 
vorherigen – eine aktuelle Datenbank mit 
den neuesten Daten über Apotheken, 
Bäder, Banken, Friedhöfe, Gaststätten, 
Hotels, Konsulate, Krankenhäusern, 
Museen und Polizei. 
Einen neuen Menüpunkt finden Sie im 
„Serviceportal“ 
Bisher befinden sich dort die bekannten 
Menüpunkte „Spiegel anfordern“, 
„Information“ und „Position tauschen“ .
7TAXIKURIER JU LI 2012 
7 359 609 886 1115 1502 1856 2201 2544 2876 3243 3599 
10 361 613 889 1120 1518 1874 2230 2548 2897 3248 3610 
23 373 626 890 1126 1527 1879 2241 2571 2899 3251 3617 
42 394 630 893 1148 1532 1880 2247 2581 2902 3257 3631 
47 395 632 897 1149 1557 1881 2254 2584 2908 3262 3632 
48 396 638 925 1168 1559 1887 2266 2594 2909 3265 3654 
60 405 663 926 1173 1567 1928 2284 2597 2923 3282 3672 
80 413 664 935 1175 1572 1935 2298 2602 2928 3284 3674 
87 418 673 936 1179 1579 1937 2324 2607 2932 3289 3677 
126 424 683 938 1222 1581 1991 2333 2610 2966 3295 
144 437 688 940 1224 1584 1999 2351 2611 2973 3312 
174 441 704 945 1233 1590 2004 2374 2614 2976 3326 
192 458 707 955 1244 1597 2012 2379 2642 2986 3337 
195 479 716 1004 1250 1600 2030 2383 2664 3030 3347 
198 485 727 1009 1274 1612 2038 2385 2667 3040 3356 
216 489 731 1018 1276 1629 2044 2394 2669 3041 3359 
217 507 749 1021 1300 1638 2050 2405 2678 3045 3369 
222 508 756 1033 1338 1641 2057 2409 2688 3069 3392 
229 513 762 1038 1347 1671 2061 2413 2693 3078 3398 
239 518 767 1041 1356 1696 2063 2415 2703 3079 3405 
245 519 773 1049 1380 1700 2067 2430 2710 3087 3431 
246 521 787 1051 1393 1729 2085 2450 2728 3092 3446 
249 522 789 1052 1405 1731 2091 2485 2743 3111 3494 
264 548 818 1053 1422 1739 2107 2490 2749 3112 3508 
309 551 836 1061 1425 1758 2114 2500 2766 3113 3511 
310 553 839 1065 1437 1768 2116 2502 2777 3121 3515 
322 554 844 1073 1438 1771 2127 2509 2795 3147 3522 
336 561 846 1078 1439 1773 2130 2510 2805 3163 3543 
343 567 847 1079 1470 1774 2148 2511 2823 3171 3547 
348 583 853 1083 1478 1783 2163 2515 2824 3172 3561 
351 585 857 1085 1480 1793 2180 2535 2847 3213 3575 
352 587 865 1095 1491 1800 2186 2538 2875 3216 3593 
Taxinummern der Nichtmitglieder 
Ê
Taxinummern der Fahrzeuge, die nicht am Geschäftsbetrieb der Taxi-München eG 
teilnehmen – Stand 30.06.2012 
Die Aufstellung an den von der Taxi-München eG angemieteten Bahnhofs -
flächen ist mit entsprechender Bahnhofsplakette gestattet. 
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8 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Neu hinzu kommt mit dieser Version der 
Menüpunkt „Rufsäulenberecht“ . 
In diesem Menüpunkt können Sie die 
„Rufsäulenberechtigung“ eines jeden 
Taxis abfragen. Dies ist immer dann not -
wendig, wenn Sie nicht wissen, ob der 
Fahrer eines Taxis an Ihrem Standplatz 
überhaupt berechtigt ist, ein Gespräch an 
der Taxirufsäule der Taxi-München eG 
entgegenzunehmen. 
Wie funktioniert dieses neue Programm? 
Ganz einfach: Sie tippen auf dieses Sym -
bol, anschließend öffnet sich ein Zahlen -
feld. Hier tippen Sie die zu überprüfende 
Taxinummer ein und bestätigen mit „OK“ . 
Der Bildschirm schaltet danach auf den 
Startbildschirm um und Sie sehen die 
Antwort unterhalb der eingeblendeten 
Taxistandplätze. 
Die Antwort ist bei einer Berechtigung 
z.B. bei Taxi-Nr. 4242: 
Rufsäulenberechtigung 
T4242: berechtigt 
und bei fehlender Berechtigung: 
Rufsäulenberechtigung 
T4242: NICHT berechtigt. 
Ist das Fahrzeug nicht berechtigt, darf der 
Fahrer oder die Fahrerin keinen Auftrag 
an den Rufsäulen entgegennehmen! (NL) 
Die Kriminalpolizei bittet um Ihre
Mithilfe: 
Der „Enkeltrick“-Betrug: 
Im Rahmen der Ermittlungen der Krimi -
nalpolizei München, Kommissariat 65, 
wurde bekannt, dass die Täter der soge -
nannter „Enkeltrick“-Betrugstaten, ver -
mehrt Taxis in Anspruch nehmen. Der so -
genannte Enkeltrickbetrug ist eine Ma -
sche der Täter, bei der älteren Menschen 
ein Verwandtschafts- oder Bekanntenver -
hältnis vorgetäuscht wird. Weiterhin for -
dern die Täter einen Geldbetrag von den 
älteren Menschen zur Überbrückung einer 
Notlage.
Beispiel hierfür sind Wohnungskauf oder 
Autokauf. Die Opfer schenken den Tätern 
Glauben und stellen den Betrag in Bar -
geld oder Schmuck zur Verfügung. Für 
das laufenden Jahr ist die so entstandene 
Schadenssumme, auf Grund der bekann -
ten Taten, auf ca. 400 000 Euro ange -
wachsen. Der entstanden Schaden bei den 
Opfern bringt diese selbst, meisten in 
finanzielle Schwierigkeiten, da es sich 
meist um alle finanziellen Reserven han -
delt. Da die Opfer die geforderten Beträge 
meist nicht zu Hause haben, wird ihnen 
meist von den Tätern ein Taxi zur 
Wohnanschrift geschickt, mit dem sie 
dann zu einer Bank fahren und den ge -
forderten Betrag abheben oder aus dem 
Schließfach nehmen.
Weiterhin ist bekannt, dass Täter, die das 
Geld abholen, meist an größeren Taxi -
ständen in ein Taxi steigen und sich dann 
in die nähere Umgebung der Wohnan -
schrift der Opfer fahren lassen.
Mitteilungen der Taxifahrer über solche 
Transportfahrten wären für die weiteren 
Ermittlungen der Kriminalpolizei von er -
heblicher Bedeutung. Ihr interner An -
sprechpartner Herr Kroker steht in regem 
Austausch mit dem Kommissariat 65.
Verhalten der Taxifahrer im Idealfall: 
Bei einer Fahrt zu einer Bank mit einem 
älteren Menschen, wäre es ideal wenn der 
Fahrer das Gespräch mit dem Fahrgast 
suchen würde, um eventuell zu erfahren 
ob es sich um eine größere Abhebung 
hierbei handelt. In solchen Fällen wäre es 
ideal, wenn der Fahrer nach Aussteigen 
des Fahrgastes den Polizeinotruf 110an -
rufen würde und seine Feststellungen 
dort mitteilt. Wichtig wäre hierbei die 
Wohnanschrift (meist Abholort) des Op -
fers zu nennen. 
Bei einem Transport des oder der Täter ist 
erfahrungsgemäß auffällig, dass die Fahr -
gäste nicht mit dem Taxifahrer sprechen. 
Dies geschieht meist aufgrund mangeln -
der Sprachkenntnisse. Weiterhin ist auf -
fällig, dass dem Fahrer meist ein Handy 
übergeben wird, auf dem eine SMS mit 
der Zielanschrift steht oder eine Person 
am anderen Ende der Leitung dem Fahrer 
das Fahrtziel nennt. In solchen Fällen 
wäre es wünschenswert, wenn der Fahrer 
den Fahrgast zum Fahrtziel fährt und 
nach Aussteigen des Gastes ebenfalls den 
Polizeinotruf wählt. Hierbei wäre es ziel -
führend wenn zu der gemachten Feststel -
lung auch eine möglichst genaue Perso -
nenbeschreibung mitgeteilt werden 
würde. Auffällig an den Fahrgästen ist, 
dass sie meist im Taxi sitzen, mit dem 
Fahrer nicht sprechen und stattdessen 
öfter telefonieren (meist mehrmals kurz 
hintereinander). Weiterhin besteht bei den 
Täter eine absolute Ortsunkenntnis.
Der Polizeinotruf lautet 110 
Das Kommissariat 65 steht ihnen Rück -
fragen gerne zur Verfügung unter der Te -
lefonnummer 089/55172-258 oder -232.
Für ihre Mitarbeit bedanken wir uns im 
Voraus. Ihr interner Ansprechpartner ist 
Herr Kroker, Tel. 089 / 2161-396. (TK) 
Zeugen gesucht! 
Am 28. Mai 2012 kam es gegen cirka 
2.00 Uhr morgens auf Höhe der Grafinger 
Straße 2 (vor dem Gelände der Kultfabrik), 
zu einem Übergriff auf einen 23-jährigen 
Deutschen und seine 20-jährige Freundin. 
Die beiden Opfer wurden von drei unbe -
kannten männlichen Tätern, im Alter 
zwischen 20 –25 Jahren, grundlos mit 
Glasflaschen attackiert und wiederholt 
geschlagen. Die Täter entfernten sich 
unerkannt in Richtung Friedenstraße. 
Sachdienliche Hinweise bitte an das Kri -
minalfachdezernat 2, Kommissariat 26,
Herrn KK Franz, Telefon: 089/55172-194 
Unbekannte männliche Person in Ober -
schleißheim von Zug überfahren - Person 
noch nicht identifiziert 
Am Mittwoch, den 20.06.2012, gegen 
4.40 Uhr, bemerkte ein S-Bahn-Führer 
der Linie S1 auf der Fahrt in Richtung 
Flughafen im Gleisbereich, Gemeinde 
Oberschleißheim (Lkr. München), eine 
tote Person und verständigte hierüber 
seine Zentrale. Ein Zugführer mit einem 
Die Genossenschaft 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
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9TAXIKURIER AUGUST 2012 
Die Genossenschaft 
Streiflicht des Aufsichtsratsn 
Generalversammlung2012 
Die Generalversammlung der Taxi 
München eG am 11.07.2012 im Augu -
stiner Keller war mit 166 Mitgliedern 
zu Beginn und 189 Mitgliedern zu den 
Wahlen, schlecht besucht. 
Der Vorstandsvorsitzende Frank Kuhle 
und der Vorstand Reinhard Zielinski 
dankten im Rahmen ihrer Tätigkeits -
berichte allen Vorstands- und Auf -
sichtsratmitgliedern und sonstigen Eh -
renamtsträgern, allen Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter der Genossenschaft 
sowie allen Mitgliedern für die gute 
Zusammenarbeit.
Die Mitglieder der Genossenschaft 
würdigten das bisherige Engagement 
Frank Kuhles und wählten ihn mit 
einem respektablen Ergebnis erneut in 
den Vorstand. 
An diese Stelle gratuliere ich zur Wie -
derwahl und wünsche ihm viel Erfolg. 
Für den Aufsichtsrat standen vier 
Positionen zur (Wieder-) Wahl an. 
Gewählt wurden: 
Christine Reindl (ehem. Taxi 301) 
Reinhold Siegel (Taxi 2476) 
Aydin Gökmen (Taxi 610)
Mahir Aygün (Taxi 796 und 2437) 
Herrn Siegel, Herrn Gökmen und Herrn 
Aygün gratuliere ich zur Wahl in den 
Aufsichtsrat. Ich freue mich auf eine 
gute Zusammenarbeit. 
An dieser Stelle möchte ich Ihnen 
ganz persönlich für das in mich ge -
setzte Vertrauen danken. Sie haben 
mich mit 73 Stimmen erneut in den 
Aufsichtsrat gewählt, dafür danke ich 
Ihnen ganz herzlich.Im Anschluss an 
die Generalversammlung fand die 
konstituierende Sitzung des Aufsichts -
rates statt und führte zu folgender 
Zusammensetzung: 
Christine Reindl (ehem. Taxi 301) 
Aufsichtsratsvorsitzende 
Hans-Michael Nowak (Taxi 455) 
stellv. Aufsichtsratsvorsitzender 
Werner Hillermann (Taxi 2060) 
Schriftführer 
Thomas Gollmann Günthert (Taxi 1036) 
stellv. Schriftführer 
Alle Mitglieder des Aufsichtsrates ste -
hen Ihnen, liebe Kolleginnen und Kol -
legen selbstverständlich gerne in allen 
genossenschaftlichen Belangen als 
Ansprechpartner zur Verfügung. 
Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte und 
stets eine unfallfreie Fahrt. 
Mit kollegialen 
Grüßen 
Ihre 
Christine Reindl 
Aufsichtsratsvorsitzende 
Flipper Autowaschstraße
Engelhardstraße 6 · 8 1 369 München
Moderne Autowaschstraße mit sanftem Softecs-Material, Hand-Hochdruck-Vorwäsche
Aktivschaum-Felgenreinigung, Autowäsche ab 5,80 € – 10,50 €.
Taxi-Sonderpreise beim Erwerb von Gutscheinblöcken – 4,54 € pro Qualitätswäsche.
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 7 .30 bis 1 8.00 – Sa. 7 .30 bis 1 5.00 Uhr
Auf Ihren Besuch freut sich das Flipper-Team!
Zentrale: Flipper Autowasch Deutschland GmbH, Zadarstr. 4, 82245 Fürstenfeldbruck
Tel.: 0 8 14 1/1 0 38 77 – Fax: 0 8 14 1/1 0 38 87
Schienenzug hatte offensichtlich eine im 
Gleisbett liegende Person überrollt. Die 
Person lag auf den Schienen des in Rich -
tung Flughafen führenden Gleises. Bei 
der Person konnten keine Ausweisdoku -
mente oder Hinweise, die auf die Identität 
schließen lassen, aufgefunden werden.
Die Person kann wie folgt beschrieben 
werden:
Männlich, ca. 50 bis 60 Jahre alt, ca. 
107 kg schwer, ca. 180 bis 185 cm groß, 
hellbrauner Oberlippenbart, 2 bis 3 Ta -
gebart (dunkel), kurze, dunkelbraune 
Haare, Stirnglatze, blasse Hautfarbe, ge -
pflegtes äußeres Erscheinungsbild, Bril -
lenträger (rahmenlose Brille mit grünem 
linken Metallbügel); Die Person hatte
vor längerer Zeit (mind. 1 Jahr alt) eine 
Operation am Herzen. 
Bekleidung des Toten: 
Dunkelgraue Strickjacke mit Reißver -
schluss und Innenfutter gesteppt, abge -
setzt mit Bündchen, Marke LRC DNM 
Style, dunkelblaues T-Shirt mit V-Aus -
schnitt, schwarze Hose, Marke Jinglers, 
Größe 40/32, schwarze Schuhe Reebok 
„Hexalite“ mit Klettverschluss, Gr. 42; 
Zeugenaufruf: 
Personen, die einen Mann mit der oben 
genannten Personenbeschreibung am 
20.06.2012 im Taxi transportiert haben 
oder sachdienliche Hinweise zu seiner 
Identifizierung machen können, werden 
gebeten, sich mit dem Unfallkommando, 
Tegernseer Landstr. 210, 81549 München, 
Tel.: (089) 6216-3322, in Verbindung zu 
setzen. 
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10 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Jahreshauptversammlung 
Zusammenfassung der 66. Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Bayeri -
scher Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. 
Am Mittwoch, den 23. Mai 2012, fand im 
Festsaal des Augustiner Keller in Mün -
chen die Jahreshauptversammlung des 
Bayerischen Landesverbandes statt. Der 
Vorsitzende, Herr Frank Kuhle, eröffnete 
um 10.45 Uhr die Veranstaltung und be -
grüßte vom Bayerischen Staatsministeri -
um für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr 
und Technologie, Herrn Ministerialrat 
Carsten Fregin und Frau Regierungsrätin 
Nadja Schmidt, für die Regierung von 
Oberbayern, Herrn Regierungsdirektor 
Eduard Katzameyer und Herrn Regie -
rungsinspektor Max Meier sowie vom 
Münchner Stadtrat Herrn Dr. Josef Assal 
in Vertretung von Herrn OB Ude sowie 
die Münchner Stadträte Herrn Helmut 
Schmid, Dr. Reinhold Babor und Herrn 
Michael Kuffer. Für das Kreisverwal -
tungsreferat konnte der Landesverband 
den berufsmäßiger Stadtrat und Leiter HA 
I, Herrn Groth ltd. VD, in Vertretung für 
Herrn Blume-Bayerle, sowie Herrn Linz, 
Sachgebietsleiter HA I, begrüßen. Weiter 
nahmen sich zahlreiche Vertreter der In -
dustrie- und Handelskammern und der 
Landratsämter die Zeit, um sich über die 
Belange des bayerischen Taxigewerbes zu 
informieren. 
Unter TOP 2 trug Herr Frank Kuhle den 
Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden vor 
und ging zuerst auf die allgemeine wirt -
schaftliche Situation ein. Dabei stellte 
Herr Kuhle fest, dass die derzeitige Lage 
in Deutschland und insbesondere in 
Bayern als überwiegend positiv bewertet 
wird. Dies wirkt sich direkt auf die Um -
sätze der bayerischen Taxi- und Mietwa -
genunternehmer aus. Die Landespolitik 
sorgt stets für klare Rahmenbedingungen 
und gilt als verlässlicher Partner. Der 
Vorsitzende kritisierte allerdings die Bun -
desregierung, die mit immer neuen Vor -
schriften und Auflagen sowie wechseln -
den Meinungen, wie zum Beispiel in der 
Energiepolitik, den Unternehmen keine 
stabile Grundlage für zukünftige Investi -
tionen bietet. 
Da das Taxi- und Mietwagengewerbe auf 
ein positives wirtschaftliches Klima ange -
wiesen ist, fordert Herr Kuhle die Politiker 
in allen Ebenen auf, Entscheidungen nur 
mit gesundem Augenmaß und Sachver -
stand zu treffen. In diesem Zusammen -
hang wurde die Novellierung des PBefG, 
der geplante Gesetzesentwurf zum Einbau 
von elektronischen Zündsperren, so ge -
nannte „Alco-Locks“, in gewerblichen 
Fahrzeugen, aber auch die Einführung 
einer Pflichtrentenversicherung für 
Selbstständige genannt. Die durchschnitt -
liche Arbeitszeit im Taxi- und Mietwa -
gengewerbe beträgt nach wie vor zwi -
schen 55 bis 60 Stunden pro Woche, er -
läutert Herr Kuhle. Weitere Belastungen 
können daher nicht mehr durch Erweite -
rung der Einsatzzeiten aufgefangen wer -
den. Eine Ausdehnung der Lenkzeiten ist 
zudem weder vom Gesetz, noch von den 
Tarifparteien, oder aus Sicht des Gewer -
bes, machbar oder sinnvoll. 
In einem weiteren Teil ging Herr Kuhle 
auf einige Infrastrukturprojekte ein, die 
auch Auswirkungen auf das bayerische 
Taxi- und Mietwagengewerbe haben. Der 
geplante Ausbau am Münchner Flugha -
fen wird von den Taxi- und Mietwagen -
unternehmern aus ganz Bayern begrüßt. 
Hier werden nicht nur neue Arbeitsplätze 
in der Region geschaffen, Zubringer- und 
Abholdienste stellen für viele bayerische 
Verkehrsunternehmer einen großen Anteil 
ihres Umsatzkuchens dar.
Der Vorsitzende des Landesverbandes 
kritisierte im Anschluss, dass dringend 
notwendige Tarifanpassungen nicht von 
Seiten der Behörden verzögert werden 
dürfen. Als Beispiel nannte er die Stadt 
Würzburg, in der vor mehr als 12 Mona -
ten ein Antrag auf Tariferhöhung gestellt 
wurde und bis zum heutigen Tag keine 
endgültige Entscheidung vorliegt. Herr 
Kuhle wies darauf hin, dass bei derartigen 
Bearbeitungszeiten die Situation des Ge -
werbes die Antragsstellung bereits wieder 
überholt haben kann. 
Der Landesverband 
Der Vorsitzende Frank Kuhle Gute Sicht – schlechte Akustik 
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11 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Weiter nahm der bayerische Landesver -
band die Jahreshauptversammlung zum 
Anlass, einem von den Kassen in die Welt 
gesetzten Gerücht zu widersprechen. Der 
Vorsitzende stellte klar, dass es derzeit 
keinen bayernweiten Rahmenvertrag mit 
der AOK gibt. Im Besonderen wurde ein 
aktueller Fall aus Bad Tölz genannt, bei 
dem trotz vorliegender Genehmigung der 
AOK-Direktion die Kosten der Taxifahrt 
erst nach 8 Wochen „ausnahmsweise“ mit 
dem Unternehmer abgerechnet wurden. 
Herr Kuhle äußerte sich dahingehend, 
dass es für eine Organisation wie die AOK 
keine Ausnahme, sondern der Regelfall 
sein sollte, übliche kaufmännische Proze -
duren zeitnah zu erfüllen. 
Abschließend bedankte sich Herr Kuhle 
für den Landesverband bei allen Mitglie -
dern, Gästen und Ausstellern und insbe -
sondere bei den Vertretern aus Behörden 
und Politik, die trotz enger Terminpläne 
die Jahreshauptversammlung besuchten. 
Anschließend übergab er das Mikrophon 
an Frau Nicole Wagner von der Fraunho -
fer Gesellschaft, die über das vom Lan -
desverband begleitete Pilotprojekt „immer 
Mobil“ berichtete. 
Frau Nicole Wagner bedankte sich dafür 
als Leiterin des Projektes „immer Mobil“ 
einen Erfahrungsbericht vortragen zu 
können. Dieses Projekt soll die Mobilität 
älterer Menschen im ländlichen Raum 
sicherstellen und wurde in einem Feld -
versuch in den Landkreisen Rosenheim 
und Traunstein getestet. Zur Umsetzung 
der Studie wurde vom Fraunhofer Institut 
eine Außenstelle in Prien am Chiemsee 
eingerichtet. Die Intention war, eine sinn -
volle Verknüpfung der vorhandenen Ver -
kehrsmittel herzustellen und eine zentrale 
Anlaufstelle zur Vernetzung der beste -
henden Verkehrsbetriebe einzurichten. 
Die Anwender waren sowohl Einzelperso -
nen, als auch Gruppen und Betreuer. 
Die eingebundenen Verkehrsmittel waren 
alle Verkehre des ÖPNV, also auch das 
Taxigewerbe, soziale Fahrdienste und re -
gionale Mitfahrzentralen. Wichtig für den 
Erfolg war und ist die absolute Gleichbe -
handlung aller Verkehrsbetriebe. Bestel -
lungen konnten über das Internet oder 
über Telefonzentralen, aber auch mit Hil -
fe von Smartphones mit integriertem GPS 
(wurden hierfür testweise sogar kostenfrei 
ausgegeben) erteilt werden. Die Publikati -
on erfolgte über die eigene Homepage, 
gezielte Werbeaktionen, Presseartikel und 
über die Landratsämter. Insgesamt kam 
das Projekt bei den Nutzern sehr gut an. 
Abschließend meinte Frau Wagner, dass 
zukünftig bei privaten Beförderungen 
immer geprüft werden muss, ob eine ge -
werbsmäßige Beförderung vorliegt. Vor 
allem von der Finanzierung wird es in 
Zukunft abhängen, ob das Projekt fortge -
führt und ausgeweitet werden kann.
Herr Kuhle bedankte sich bei Frau 
Wagner für den Vortrag und hob lobend 
hervor, dass alle Verkehrsbetriebe gleich -
berechtigt behandelt wurden. Bei der 
offenen Diskussion beantwortete Frau 
Nicole Wagner alle Fragen zum Projekt 
„immer Mobil“ .
Aufgrund der vorgerückten Zeit wurde 
TOP 4 der Tagesordnung in den zweiten 
Teil nach der Pause verschoben. Für die 
Einladung zum Mittagessen bedankte sich 
Herr Kuhle bei der R+V Versicherung, 
wünschte allen Teilnehmern einen guten 
Appetit und schloss den öffentlichen Teil 
der diesjährigen Jahreshauptversamm -
lung des bayerischen Landesverbandes. 
(NL) 
Fahrsicherheitstraining für
Taxifahrer/-innen 
Nach einmaligem Aussetzen wird dieses 
Jahr wieder in gemeinsamer und bewähr -
ter Kooperation von der Versicherung der 
Kraftfahrt (VDK), der Mercedes-Benz Ver -
triebsorganisation Deutschland (MBVD), 
der Berufsgenossenschaft für Fahrzeug -
haltungen (BGF) und dem Deutschen 
Taxi- und Mietwagenverband e.V. (BZP) 
das Fahrsicherheitstraining für Taxifahrer/-innen angeboten.
Hier der Überblick über die Trainingsorte 
und -termine 
Samstag, den 25.08.12: Rheinberg 
Freitag, den 21.09.12: Augsburg 
Samstag, den 06.12.12: Ahlhorn
Freitag, den 12.10.12: Nürburgring 
Sonntag, den 14.10.12: Nürburgring 
Es handelt sich jeweils um einen Tages- 
Kurs mit Beginn um 8.30 Uhr und einem 
geplanten Veranstaltungsende gegen 
17.30 Uhr. Der Preis pro Basis-Training 
beträgt eigentlich 357 Euro Aufgrund
der Beteiligung der Sponsoren VDK, der 
MBVD sowie der BGF zahlt jeder Taxi- 
Teilnehmer der „Taxi-Sicherheit 2012“ je -
doch lediglich eine Teilnahmegebühr in 
Höhe von 169 Euro (incl. MwSt.). VDK- 
Kunden erhalten zudem 10 % des Jahres -
beitrags 2012 einmalig zurück erstattet 
(pro Teilnehmer ein Fahrzeug). Ein weite -
rer Hinweis: Die BGF zahlt bei mehrmali -
ger Anmeldung eines Fahrers nur das 
erste Training. 
Die Anmeldung erfolgt über ein Formu -
lar, das bei den BZP-Mitgliedsorganisa -
tionen oder bei VDK-Vertriebspartnern 
erhältlich ist. Die Anmeldung erfolgt 
direkt bei dem Veranstalter, der
Mercedes-Benz Driving Events 
Münchener Str. 24, 85774 Unterföhring, 
postalisch oder per Fax (089) 9 50 60 79 
Von den Mitarbeitern der Mercedes-Benz 
Fahrprogramme erhält der interessierte 
Taxifahrer direkt die Rückmeldung, ob die 
von ihm gewünschte Teilnahme realisiert 
werden kann. Für weitere Informationen 
oder bei eventuellen Rückfragen steht
das Team der Mercedes-Benz Driving 
Events zudem unter der Telefonnummer 
(089) 950 90 3-26 zur Verfügung.
BZP AR.Nr. 13/12 
Der Landesverband 
(Fast) volles Haus 
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12 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Titelthema 
Erfolg und Misserfolg im Taxibusiness liegen oft nahe beieinander. Es gibt viele Einflüsse, die die Umsatzentwicklung positiv
wie auch negativ beeinflussen. Sehr großen Einfluss auf unser Geschäft nimmt das Wetter. Nicht nur die primären Auswirkungen
in Form von Fahrgästen, die aufgrund von Regen, Schnee oder Kälte ins Taxi steigen, sind spürbare Folgen; auch sekundäre Auswirkungen, wie z.B. das geänderte Fahrverhalten vieler Verkehrsteilnehmer und damit verbundene Behinderungen und Staus treiben 
uns immer wieder die Zornesröte ins Gesicht. 
Das Wetter 
Was ist eigentlich „Wetter“?
Beim Nachschlagen im Internet erhält man 
folgende Definition: 
Das Wetter charakterisiert den Zustand 
der Atmosphäre an einem bestimmten Ort 
und zu einem bestimmten Zeitpunkt. 
Kennzeichnend sind die meteorologischen 
Elemente Strahlung, Luftdruck, Lufttem -
peratur, Luftfeuchtigkeit und Wind, sowie 
die daraus ableitbaren Elemente Bewöl -
kung, Niederschlag, Sichtweite etc. Das 
Wetter ist das augenblickliche Bild eines 
Vorganges (Wettergeschehen), das sich 
hauptsächlich in der Troposphäre abspielt. 
Es kann sich – im Gegensatz zur Wetter -
lage und Witterung – mehrmals täglich 
ändern. 
Im Gegensatz zum Klima, das den jährli -
chen Ablauf der Witterung in einer 
bestimmten Region beschreibt, ist das 
Wetter also die momentane Zustandsbeschreibung der meteorologischen 
Elemente. Diese Elemente sind allesamt 
physikalische Größen, die unser Körper in 
verschiedener Form wahrnimmt.
Oder einfacher beschrieben ist das Wetter 
das kurzzeitige Zusammenspiel von Tem -
peratur, Niederschlag, Bewölkung, Wind 
und Luftdruck. 
Im Umgangssprachlichen sind jedoch zur 
Beschreibung des Wetters andere Begriffe 
üblich:
§ „Gutes Wetter“ bedeutet meist Son -
nenschein – also Biergartenwetter 
und somit auch fürs Taxigeschäft von 
Vorteil. 
§ Unter kaltem Wetter versteht der 
Deutsche ja nach Jahreszeit Tempe -
raturen unter −5 °C oder im Hoch -
sommer unter etwa 15 °C, während 
heißes Wetter ein weitläufiger Begriff 
ist und sich je nach Alter und Ge -
sundheitszustand zwischen 25 und 
40 °C bewegt. 
§ Wechselhaftes Wetter mit häufiger 
Abfolge von Sonne, Wolken und 
Schauern wird landläufig auch April -
wetter genannt. 
Wettervorhersage 
Nachdem viele Menschen unter wetterbe -
dingten gesundheitlichen Problemen lei -
den, ist für viele der Blick auf die Wetter -
vorhersage ein wichtiger Punkt, um sich 
entsprechend einzustellen und auch zu 
kleiden. War früher der klassische Wetter -
bericht in Radio, Zeitung oder Fernsehen 
die übliche Art, sich über das Wetter 
schlau zu machen, so haben auch hier 
heute das Internet und unzählige Apps 
Einzug gehalten und versorgen uns mit 
allen nur denkbaren Informationen zum 
Wetter auf der ganzen Welt.
Wetter als wirtschaftlicher Faktor
Nicht nur in der Taxibranche ist das Wet -
ter unter anderem für den betrieblichen 
Erfolg verantwortlich. Beispielhaft sind 
zum einen die Landwirtschaft, wo 
schlechte Wetterlagen die gesamte Jahre -
sernte vernichten können, oder, was uns 
noch näher liegt, die Gastronomie, wo 
sich das Wetter direkt auf den Biergarten -
besuch und somit unmittelbar auf den 
Getränkeabsatz auswirkt. 
Welches Wetter tut uns gut,
welches schadet? 
Diese Frage kann nicht eindeutig beant -
wortet werden. Obwohl Regenwetter oder 
auch Schneefall viele Menschen ins Taxi 
bringt, nimmt bei diesen äußeren Einflüs -
sen auch der Verkehr meist drastisch zu 
und es kommt zu Staus. Auch die Anzahl 
der eingesetzten Taxis ist bei schlechtem 
Wetter deutlich höher als bei strahlendem 
Sonnenschein, d.h. auch wenn weniger 
Leute ein Taxi benötigen, ist die Ertrags -
lage für den Einzelnen bei schönem und 
heißem Wetter besser, weil an solchen 
Tagen weniger Taxis auf der Straße sind 
und sich der Kuchen anders verteilt. Das 
ideale Taxiwetter gibt es nicht. Fragt man 
100 Taxifahrer nach dem besten Taxiwet -
ter, wird man 100 verschiedene Antwor -
ten bekommen. Jeder hat hier seine eige -
ne Philosophie. Auch die Frage in der 
Taxizentrale nach der Abhängigkeit vom 
Wetter führt zum selben Ergebnis: So -
wohl an heißen Sommer-Sonntagen als 
auch in kalten Winternächten – es gibt 
immer wieder Extremsituationen, in de -
nen zuwenig Taxis im Einsatz und man -
che Kundenwünsche nicht erfüllt werden 
können. Wer dann noch über einen Kin -
dersitz der Klasse 1 verfügt (was nebenbei 
erwähnt den größten Vermittlungsmangel 
darstellt) und im August die Hitze nicht 
scheut, darf sich zu den Kollegen zählen, 
die behaupten können, im August den 
besten Umsatz vom ganzen Jahr einzu -
fahren.(TK) 
Fotos: istockphoto.com 
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13 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Höchste gemessene Temperaturen 
Gebiet des Rekordes Ort der Messung Datum Temperatur in °C 
Afrika El Azizia, Libyen 13. September 1922 57,8 
Nordamerika Greenland Ranch, Death Valley, USA 10. Juli 1913 56,7 
Asien Tirat Tsvi, Palästina 21. Juni 1942 53,9 
Australien Oodnadatta, Südaustralien 2. Januar 1960 50,7 
Südamerika Rivadavia, Argentinien 11. Dezember 1905 48,9 
Europa Catenanuova, Italien 10. August 1999 48,5 
Ozeanien Tuguegarao, Philippinen 29. April 1912 42,2 
Antarktis Vanda-Station, Scott Base 5. Januar 1974 15,0 
Tiefste gemessene Temperaturen 
Gebiet des Rekordes Ort der Messung Datum Temperatur in °C 
Nordamerika Snag, Yukon, Kanada 3. Februar 1947 −63,0 
Europa Ust-Schtschuger, Russland 31. Dezember 1978 −58,1 
Südamerika Sarmiento, Argentinien 1. Juni 1907 −32,8 
Afrika Ifrane, Marokko 11. Februar 1935 −23,9 
Australien Charlotte Pass, New South Wales 29. Juni 1994 −23,0 
Ozeanien Mauna Kea, Hawaii 17. Mai 1979 −11,1 
Antarktis Wostok-Station 21. Juli 1983 −89,4 
Asien Oimjakon. Russland 7. Februar 1892 −81,2 
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14 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Die Sehenswürdigkeiten Münchens 
Der gute Ruf Münchens in der Welt beruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner Menschen, seiner Umgebung und auf seinen Bauwerken. Wir, die wir diese Gebäude täglich 
sehen, achten vielleicht nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste sind oft eigens
wegen dieser Architektur von nah und fern hierher gereist und freuen sich über nähere 
Informationen von unserer Seite zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir sie gerade 
vorbeifahren. Benedikt Weyerer beschreibt in dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge 
einige besonders herausragende Baudenkmäler. 
Herzog Ludwig IX. mit dem Beinamen 
„der Reiche“ (1417-1479) gründete im 
Jahr 1472 die bayerische Landesuniver -
sität in Ingolstadt. Seit 1802 in Landshut 
als „Ludwig-Maximilians-Universität“ 
nach dem Stifter Ludwig dem Reichen 
und Kurfürst Max IV. Joseph, seit 1806 
König Maximilian I. Joseph (1756-1825), 
dem Vater von König Ludwig I. (1786- 
1868), der wie viele deutschen Herrscher 
die rebellischen Studenten von der 
Hauptstadt fernhalten wollte. Bayern 
wurde am 1. Januar 1806 von Kaiser Na -
poleons Gnaden zum Königreich erhoben, 
und genau dagegen richtete sich der poli -
tische Zorn vieler Akademiker, die ein 
national geeintes Deutschland ohne aus -
ländische, insbesondere französische Ein -
flüsse anstrebten. Die Eisenbahnlinie von 
München nach Landshut wurde erst am 
3. November 1858 eröffnet; bis dahin 
musste der Weg zu Fuß zurückgelegt wer -
den, und die Unruhe unter den Studenten 
blieb also weitgehend außen vor. In den 
Jahren 1825/1826 belief sich die Studen -
tenzahl auf nahezu 1.000, womit die 
Hochschule zu den fünf größten in 
Deutschland zählte. Während ihrer 
Landshuter Zeit allerdings wandelte 
Maximilian Joseph de Garnerin, Graf von 
Montgelas (1759-1838, Straßenbenen -
nung von 1897), die Universität zu einer 
staatlich dirigierten Hochschule um. Jetzt 
erkannte Ludwig I. den Wert einer 
behördlich kontrollierten Universität für 
den internationalen Ruf seiner Hauptund Residenzstadt München. Außerdem 
hatten sich die Zeiten beruhigt und die 
politischen Winde gedreht: Nun gab der 
Nationalismus den Ton an, und wer etwas 
werden wollte, setzte seine Segel in diese 
Richtung. Jetzt – nach dem Tod seines 
Vaters 1825 – holte Ludwig I. die Univer -
sität im Jahr 1826 nach München, wo
sie anfänglich in der Neuhauser Straße 
neben der Michaelskirche untergebracht 
war.
Baugeschichte und städtebauliche Situation 
König Ludwig I. hatte am 25. August 
1822 anlässlich seines 36sten Geburtsta -
ges in aller Bescheidenheit geruht, die 
neu zu errichtende Ludwigstraße nach 
sich selbst zu benennen. Im Jahr 1835 er -
hielt der Architekt Friedrich von Gärtner 
(1792-1847, Platzbenennung von 1863) 
von Ludwig I. nun den Auftrag, die Uni -
versitätsgebäude als Abschluss der nörd -
lichen Ludwigstraße zu planen. Der König 
stellte sich ein Forum der Wissenschaften 
in rechteckiger Form mit zwei gegenüberliegenden, dreiflügeligen Gebäude -
komplexen vor, und diesem Wunsch in 
Befehlsform kam Gärtner nach. Die Ge -
bäude konnten 1840 fertig gestellt wer -
den, und 1842 und 1844 kamen dann 
noch die beiden Brunnen hinzu. Die 
ganze Anlage weist einen symmetrischen 
Grundriss auf, wenn man vom Einschnitt 
für die Veterinärstraße absieht, ihr Baustil 
ist der klassizistischen Romanik zuzuord -
nen. Die eigentliche Romanik hatte sich 
im 11. bis 13. Jahrhundert ausgebildet. 
Dass hier Neubauten in Anlehnung an 
das Mittelalter entstanden, zeigt die 
Rückwärtsgewandtheit der damaligen 
Epoche, die in der fernen Vergangenheit 
eine nicht näher definierte, gute, alte Zeit 
vermutete. Die Ludwigstraße verläuft in 
gerader Linie in der Mitte durch die Anla -
ge hindurch. Während man bei der An -
fahrt noch vom Blick auf das Siegestor 
aus den Jahren 1843 bis 1845 gefesselt 
ist, öffnet sich beidseitig der Platz vor der 
Universität ziemlich unvermittelt. Diese 
platzartigen Erweiterungen finden sich 
auch bei den anderen Münchner Pracht -
straßen, nämlich an der Brienner Straße, 
der Maximilianstraße und der Prinzre -
gentenstraße. Das nahe Siegestor bildete 
– nebenbei bemerkt – bis zur Eingemein -
dung Schwabings am 20. November 1890 
die nördliche Stadtgrenze. Die damalige 
Universität lag also ebenso an der Stadt -
grenze wie das heutige Klinikum der Uni -
versität in Großhadern. 
1840 bis 1933 
Kaum waren die Gebäude ihrer Bestim -
mung übergeben, ereigneten sich Vor -
kommnisse, mit denen Ludwig I. nicht 
gerechnet hatte: Die Studenten der Uni -
versität waren Anfang März 1848 maß -
geblich an den Unruhen infolge der Er -
höhung der Getreidepreise und damit des 
Bierpreises, der so genannten Münchner 
Bierrevolution, beteiligt, so dass der Kö -
nig am 20. März 1848 zum Rücktritt ge -
zwungen wurde. Vordergründiger Anlass 
war seine damalige erheblich jüngere, du -
biose und ebenso einflussreiche Geliebte 
Lola Montez (1821-1861). Gut 120 Jahre 
später begehrten viele Studierende wieder 
auf, nur dass es nun in den späten 1960er 
Jahren weniger um das Bier als um ge -
sellschaftspolitische Fragen ging. Die 
Universität selbst erlebte besonders im 
19. Jahrhundert den kontinuierlichen 
Ausbau der Seminare, Institute und Klini -
ken und das Wirken vieler hochrangiger 
Gelehrter. Nach zwei von ihnen, Johann 
von Görres (Straßenbenennung 1882) und 
Friedrich von Schelling (1857), sind in
der Umgebung Straßen benannt. In den 
ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhun -
derts hingegen entwickelte sich die Uni -
versität zu einer Hochburg des Rechtsradikalismus und Nationalsozialismus, 
obwohl man doch meinen sollte, dieser 
Ausdruck von bösartiger Geistlosigkeit 
könne bei Menschen, die viel von ihrer 
eigenen Intelligenz halten, nicht verfan -
gen. Aber offenbar galt damals mehrheit -
lich die Erkenntnis: „Viel wissen und 
nichts verstehen.“ Gleichzeitig erlebte die 
U
Universität,
Geschwister-Scholl-Platz 1 
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15 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Wissenschaft nach dem Ersten Weltkrieg 
eine Blüte: Erinnert sei an die beiden 
Nobelpreisträger für Chemie Richard 
Willstätter (1947) und Heinrich Wieland 
(1965) sowie die Physik-Nobelpreisträger 
Wilhelm Conrad Röntgen und Wilhelm 
(„Willi“) Wien (1947). Das Institut von 
Arnold Sommerfeld (1985) zählte über 
Jahre hinweg zu einem der großen Zen -
tren der Atomphysik. Auch der Sozialwis -
senschaftler Max Weber, der Herz- und 
Lungenchirurg Ferdinand Sauerbruch 
(1961) oder der Romanist Karl Vossler 
(1952) gehören zu den prägenden Persön -
lichkeiten jener Zeit. Seltsamerweise be -
dachte der Stadtrat bislang den doch 
wirklich wichtigen Röntgen nicht mit 
einer Verkehrsfläche, während der Max- 
Weber-Platz seit 1905 nach einem Kom -
munalpolitiker aus Haidhausen benannt 
ist. Erst 1998 wurde ein erklärender Zu -
satz am Platzschild angebracht, dass auch 
der gleichnamige „Soziologe und Philo -
soph (1864-1920)“ mitgeehrt werde. 
Weitere berühmte Persönlichkeiten in 
Straßennamen 
Die Universität feierte im November 1926 
das 100jährige Jubiläum ihrer Verlegung 
von Landshut nach München, und an 
dieses Ereignis wollte auch die Stadtver -
waltung erinnern, und zwar dauerhaft 
mit Straßen- und Platzbenennungen in 
einem möglichst zusammenhängenden 
Viertel im Münchner Norden. Der Stadt -
rat beschloss im Jahr 1927 die Ehrung 
folgender Persönlichkeiten: Anton Will ,
Michael Bernays , Theodor Bischoff , Bruno 
Hofer , Ludwig von Buhl , Anton Bumm ,
Johann Feser , Georg von Mayr , Johann 
von Gudden , Emil Kraepelin, Max von 
Gruber , Franz von Permaneder , August 
Rothpletz , Valentin Thalhofer , Ludwig 
Traube sowie Wilhelm Wundt . Es sollten 
noch viele andere im gesamten Stadtgebiet folgen, beispielsweise 1934 die 
Doeberlstraße nach dem Historiker 
Michael Doeberl, die Gareisstraße nach 
dem Wirtschaftler Karl von Gareis, die 
Hilgerstraße nach dem Chemiker Albert 
Hilger, die Rockingerstraße nach dem 
Rechtshistoriker Ludwig von Rockinger, 
die Schafhäutlstraße nach dem Geologen 
Karl von Schafhäutl sowie die die Heisen -
bergstraße nach dem Philologen August 
Heisenberg – nicht zu verwechseln mit 
der Werner-Heisenberg-Allee von 1996 
nach dem Physiker. Dies stellt nur eine 
unvollständige Auswahl dar, aber es fällt 
auf, dass ausschließlich Männer geehrt 
wurden, weil früher eben nur Männer zu 
Professoren ernannt wurden. 
1933 bis 1945 
Die nationalsozialistische Herrschaft, 
deren geistiges Fundament auch an der 
Universität gelegt worden war, bedeutete 
für die Minderheit der politisch nicht 
Genehmen einen gewaltigen Einschnitt: 
Jüdische und politisch nicht erwünschte 
Studenten und Professoren mussten ge -
hen, unter ihnen Karl Vossler (1952), 
Ludwig Quidde (1965) und Hans Nawiasky 
(1967). Einen ersten unrühmlichen Höhe -
punkt, in dem sich der Terror kommender 
Jahre bereits ankündigte, wurde am 10. 
Mai 1933 mit der Bücherverbrennung der 
Werke unliebsamer Schriftsteller auf dem 
Königsplatz erreicht, veranstaltet von den 
offiziellen Verbänden der Studenten und 
Professoren. Die universitäre Lehre wurde 
zur universitären Leere. Seinen baulichen 
Ausdruck fand dies im 1936 neu errichte -
ten „Haus des Deutschen Rechts“ an der 
Ludwigstraße 28 stadtauswärts rechts di -
rekt vor dem Siegestor. Die Professoren 
der juristischen Fakultät vertraten hier 
die für viele Menschen potentiell lebens -
gefährliche Leere, nicht etwa die Men -
schenrechte seien Grundlage der Gesetze, 
sondern allein der Wille ihres verehrten 
„Führers“ Adolf Hitler. Doch die Univer -
sität steht auch für eine positive Tradition: Inmitten der großen Masse der 
stromlinienförmigen Akademiker leistete 
eine verschwindende Minderheit aktiven 
Widerstand gegen das Regime: Am 
18. Februar 1943 warfen Mitglieder der 
„Weißen Rose“ Flugblätter in den Licht -
hof, die zum Sturz des Nationalsozialis -
mus aufriefen. Auf der Stelle festgenom -
men, wurden sie zum Tode verurteilt und 
kurz darauf im Gefängnis Stadelheim 
geköpft. Die Universität trug damals die 
Adresse Ludwigstraße 17. Ein Jahr nach 
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16 TAXIKURIER AUGUST 2012 
dem Krieg, 1946, benannte der Stadtrat 
den zentralen Platz nach den Mitgliedern 
der „Weißen Rose“ in Geschwister-Scholl- 
Platz (Hans und Sophie Scholl) und 
Professor-Huber-Platz (Kurt Huber). In der 
neu entstehenden Studentenstadt Frei -
mann erhielten darüber hinaus im Jahr 
1963 Willi Graf, Hans Leipelt und Christoph 
Probst Straßen, und nach Alexander 
Schmorell wurde 1946 der Harthauser 
Platz in Schmorellplatz umbenannt, weil 
er dort in der Menterschwaige mit seiner 
Familie gelebt hatte. Seit 1997 erinnert 
zudem eine vom damaligen Bundespräsi -
denten Roman Herzog eingeweihte Ge -
denkstätte im Lichthof an die Wider -
standsgruppe. Außerdem sind vor dem 
Haupteingang der Universität die Flug -
blätter der „Weißen Rose“ als steinernes 
Bodendenkmal in das Pflaster eingefügt.
Studenten und Studentinnen 
Die Studentenzahl der Universität lag – 
wie oben bereits erwähnt – in den Jahren 
1825/1826 bei rund 1.000 Studenten. In 
den folgenden Jahrzehnten stieg die An -
zahl der eingeschriebenen Studenten ste -
tig an. Erst ab dem Jahr 1903 durften im 
Königreich Bayern als zweitem deutschen 
Staat nach dem Großherzogtum Baden 
auch Frauen studieren. Im Winterseme -
ster 1905/1906 waren von den 5.147 
eingeschriebenen Studierenden 53 Frauen 
(1 Prozent), im Wintersemester 1918/1919 
bereits 1.191 von insgesamt 8.625 einge -
schriebenen Studierenden (14 Prozent). In 
der Zeit des Nationalsozialismus ging die 
Anzahl der eingeschriebenen Studenten 
wieder zurück, weil viele Männer zur 
Wehrmacht einrücken mussten. Im Jahr 
waren 5.480 Studenten (davon 1.016 
Frauen, 18 Prozent) und 1940 nur noch 
2.991 Studenten (davon 914 Frauen, 
30 Prozent) an der Universität einge -
schrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg 
stieg die Anzahl der Studenten wieder an. 
Im Wintersemester 1949/1950 lag die 
Studentenzahl bei 10.469 Studenten (da -
von 2.198 Frauen, 21 Prozent) und in den 
Jahren 1959/1960 bei 18.225 Studenten 
(davon 4.930 Frauen, 27 Prozent). Nun 
gab es kein weibliches Halten mehr, und 
die Frauen stellten bald die Mehrheit
der Studierenden: Im Wintersemester 
2011/2012 lag die Anzahl der einge -
schriebenen Studenten bei 49.180, von 
denen 30.435 Studentinnen waren, die 
damit 61 Prozent ausmachten. Dazu 
zählen auch die 6.949 ausländischen Stu -
dierenden, bei denen die Zahl der Stu -
dentinnen 4.695 beträgt, eine Quote von 
sogar 68 Prozent. An allen 14 Münchner 
Hochschulen sind übrigens rund 93.000 
Studierende eingeschrieben. Diese große 
Bevölkerungsgruppe gehört leider kaum 
zu unserem Kundenkreis, außer dass
sich ab und zu ein übermüdeter, nervös 
schwitzender Fahrgast zum Examen 
fahren lässt, weil er oder sie noch bis auf 
den allerletzten Drücker gelernt hat. Bei 
Juristen kommt dann meist noch der 
überschwere Koffer mit Prüfungsliteratur 
hinzu. 
Seit 1945 
Die sehr starken Zerstörungen infolge des 
Bombenkrieges im Sommer 1944 hatten 
den großen Saal der Aula zufälligerweise 
nicht betroffen. Deshalb diente sie als ge -
fragter Versammlungsraum, beispielswei -
se seit dem 15. Juli 1946 für die Verfas -
sungsgebende Landesversammlung, die 
über die neue Verfassung des Freistaates 
Bayern beriet und am 26. Oktober 1946 
die heute noch geltende Verfassung mit 
großer Mehrheit annahm. Hier wurde also 
auch bayerische Geschichte geschrieben. 
Der notdürftige Lehrbetrieb begann dann 
wieder am 8. Januar 1947; von den rund 
9.500 Studierenden waren 1.400 ehemali -
ge Mitglieder der NSDAP. Heute studieren 
rund 49.000 junge wie auch ältere Men -
schen in ihrem Ruhestand an den 18 Fa -
kultäten bei rund 700 Professoren und 
seit geraumer Zeit auch Professorinnen. 
Die Ludwig-Maximilians-Universität ist 
nach Anzahl der eingeschriebenen Stu -
denten und Studentinnen die zweitgrößte 
Universität in Deutschland, nach der 
Fernuniversität in Hagen und vor der 
Universität zu Köln. Sie gehört zusam -
men mit der Technischen Universität zu 
den weltweit besten Lehrstätten ihrer Art. 
Ihre Standorte liegen inzwischen über
das gesamte Stadtgebiet und darüber hin -
aus verteilt: Das Klinikviertel zwischen 
Sendlinger-Tor-Platz und Theresienwiese, 
die Erziehungswissenschaftliche Fakultät 
in Pasing, Klinikum und High-Tech- 
Standort für Biologie, Chemie und Phar -
mazie in Großhadern und Martinsried, 
Tiermedizin in Oberschleißheim sowie 
Mathematik und Physik an der Theresien- 
Ecke Barer Straße – um nur die wichtig -
sten zu nennen. Zum Schluss noch einige 
beherzigenswerte Sprichwörter aus ver -
schiedenen Epochen: Das wirklichkeitsnahe „Unser Wissen ist Stückwerk“ aus 
den Korintherbriefen des Neuen Testa -
mentes, das trostlose „Studium ist Balsam 
gegen die Leidenschaft“ aus dem Talmud 
sowie das zeitlose „Ein voller Bauch 
studiert nicht gern“ .Und der heruntergekommene Uraltstudent lallt in seinem 
Rausch, er sei „im sibsten Silvester an 
Akadie und Unität“, womit er zu kommu -
nizieren versucht, er studiere im siebzigsten Semester an der Akademie und 
der Universität. (BW) 
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17 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Im August … 
Der Blick zurück 
… vor 100 Jahren (1912) 
08. August – HundertjährigesJubiläum der Firma Krupp. 
25. August – Geburt Erich Honecker. 
… vor 75 Jahren (1937) 
08. August – Der große Preis von Monaco endet mit 
Mercedes-Doppelsieg durch Manfred von Brauchitsch vor 
Rudolf Caracciola. 
vor 50 Jahren (1962) 
05. August – Marilyn Monroe stirbt im Alter von 36 Jahren. 
… vor 25 Jahren (1987) 
16. August – Steffi Graf rückt auf Platz 1 der Tennis- 
Weltrangliste. 
24. August – In Dithmarschen wird der erste deutsche 
Windenergiepark eingeweiht. 
… vor 1 Jahr (2011) 
12. August – Christian Ude gibt seine Kandidaturfür die 
Wahl zum Ministerpräsidenten Bayerns bekannt. 
22. August – Loriot stirbt im Alter von 87 Jahren. (PR) 
Die fünf Weisheiten des Monats 
§ Etwa eine Milliarde Menschen leiden weltweit an Hunger. 
§ Ludwig von Beethoven komponierte nur eine einzige 
Oper: Fidelio 
§ In China ist es unhöflich, wenn man bei einer Essenseinladung den Teller leer isst. Es macht den Eindruck, 
dass der Gastgeber nicht genug aufgetischt hat. 
§ Die Erde ist vor ca. 4,5 Milliarden Jahren entstanden. 
§ Die meisten Frauen vertragen weniger Alkohol als 
Männer, weil ihr Körper weniger Flüssigkeit hat, um 
den Alkohol zu lösen. (PR) 
Die sympathische Rheinländerin, bekannt von Bühne, Film und Fernsehen hat 
schon sehr viele Taxi-Kilometer auf dem „Buckel“ und so einiges erlebt. Eine Fahrt 
zu einem Dreh von Wien in die Steiermark wird sie wohl nie vergessen. Nach 
Fahrtbeginn verschlechterte sich das Wetter immer mehr. Wolkenbruchartige 
Regenfälle, Null Sicht und Dunkelheit irritierten dien Wiener Fiaker kaum. Er gab 
Gas, obwohl er kaum etwas sehen konnte, erzählte über Sehenswürdigkeiten und 
gute Restaurants auf der Strecke. Michaela Schaffrath hatte Höllenangst und hoffte 
nur, heil anzukommen. Unterwegs kam man noch zu einem Unfall, der sich kurz 
vorher ereignete. Ein Wagen lag kopfüber im Graben, der angeschnallte Fahrer 
telefonierte sozusagen im Kopfstand, um Hilfe zu holen. Der Taxifahrer befreite
den jungen Mann und setzte die Fahrt in „Nicki-Lauda“-Manier fort. Nach zwei 
Stunden hatte die Horror-Fahrt ein Ende. Beruhigt hat sich Michaela Schaffrath 
allerdings erst nach ebenso vielen Schnäpsen. 
Vom 18. Juli bis 8. September 2012 steht Michela Schaffrath in „Zärtliche Machos“ 
auf der Bühne der Komödie im Bayerischen Hof. (PR) 
Promitalk 
Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi 
Michaela Schaffrath 
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TAXIKURIER_0812 PE.qxp 19.07.2012 11:14 Uhr Seite 17

Seite 18

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Die Fernhandelsstraße, der München 
seine Gründung im Jahr 1158 verdankt, 
führte vom Tal kommend über die heuti -
ge Ludwigsbrücke, den Gasteig hinauf 
und entlang der Inneren und Äußeren 
Wiener Straße (seit 1956 Einsteinstraße) 
in Richtung Osten und Südosten. Diese 
Route umging dabei das Dorf Haidhausen 
um die alte Dorfkirche Sankt Johann 
Baptist an der Kirchenstraße 39, sie war 
sozusagen eine frühe Umgehungsstraße. 
Die Bevölkerung Haidhausens setzte sich 
auch nach seiner Eingemeindung am 
1. Oktober 1854 mehrheitlich aus drei 
Gruppen zusammen: einmal aus der 
bäuerlichen Bevölkerung, dann aus den 
Arbeitern und ihren Familien der Lehm -
gruben, Ziegeleien sowie der seit 1850 
entstehenden Industrie, und schließlich 
den Handwerkern und Dienstleistern, die 
hauptsächlich vom Verkehrsaufkommen 
der Fernstraße lebten. Deren Unterkünfte, 
die so genannten Herbergen, erstreckten 
sich längs der Straße von der „Kreppe“ 
beim Wiener Platz (Straßenname An der 
Kreppe von 1856) entlang der Äußeren 
Wiener Straße bis zum „Kuglerberg“ 
(Kuglerstraße nach einem dort ansässigen 
Landwirt von 1898). Die Herbergen um -
zogen den Dorfkern wie einen Halbkreis, 
entstanden aber auch im Dorf selbst. Als 
1871 der Bahnhof Haidhausen, 1876 in 
Ostbahnhof umbenannt, und mit ihm die 
Eisenbahnstrecken nach Mühldorf sowie 
nach Rosenheim eröffnet wurden, verlor 
die Fernstraße schlagartig ihre überregio -
nale Bedeutung, und die von ihr Leben -
den mussten sich andere Erwerbsfelder 
suchen – ein klassischer Fall von Struk -
turwandel und dadurch erzwungener 
beruflicher Umstellung.
Herbergen
Seit 1871 erlebte das ehemalige Dorf 
Haidhausen – wie ganz München – eine 
bis dahin unvorstellbare bauliche Um -
wandlung zur Großstadt. Es war dies, 
nebenbei bemerkt, die Regierungszeit des 
angeblichen Märchenkönigs Ludwig II. 
(1845-1886), der 1864 sein Amt antrat 
und der entgegen der allgemeinen Wahr -
nehmung auch ein modern orientierter 
Herrscher war, ob ihm das nun emotional 
schmeckte oder nicht. Die Bauspekulan -
ten fielen also über Haidhausen her, 
kauften die bäuerlichen Grundstücke und 
Felder auf und ließen diese großstädtisch 
und insbesondere profitabel bebauen.
Wie man sieht, gibt es nichts, was es 
nicht schon einmal gab, also nichts Neues 
unter der Sonne. Die bäuerlichen Grund -
stücke hatten meist nur einen Besitzer, so 
dass ein Verkauf relativ unproblematisch 
war. Anders die ärmlichen Behausungen 
der nichtbäuerlichen Bevölkerung, die 
sogenannten Herbergen: Sie wiesen eine 
Vielzahl von Besitzern auf, denen oft nur 
eine winzige Kammer im Gebäude gehör -
te. Und diese komplizierten Besitzverhältnisse erschwerten und verhinderten 
häufig genug den Verkauf einer solchen 
Immobilie, weshalb viele von ihnen die 
Umwandlung Haidhausens zum großstäd -
tisch geprägten Stadtviertel überlebten. 
Erst die Bomben des Zweiten Weltkrieges 
räumten mit den meisten der ärmlichen 
Herbergen auf. Nach dem Krieg trennten 
sich viele Besitzer von ihrem nunmehr 
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .Nicht immer ist daran etwas „dran“, denn gerade in
der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet.
Aber in vielen Bereichen stößt man in München auf das Unerwartete, Erstaunliche und Besondere. Der TAXIKURIER stellt solche
versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgästen diese versteckten Schätze vermitteln und sie darüber informieren wollen. 
lediglich virtuellen Eigentum und ver -
kauften, beispielsweise an die 1868 von 
Märchenkönig gegründete Technische 
Universität, die dann ab 1962 die Erwei -
terungen ihres Krankenhauses Rechts der 
Isar entlang der Einsteinstraße stadtaus -
wärts errichten ließ. Am 1. Oktober 1973 
trat schließlich das „Gesetz zum Schutz 
und zur Pflege der Denkmäler des Frei -
staates Bayern“ in Kraft, das die gesetzliche Grundlage für den Denkmalschutz 
bildet. Diesem Gesetz ist es zu verdanken, 
dass die übrig gebliebenen Herbergen 
heute erhalten sind. Sie liegen oft abseits 
des Verkehrsgeschehens oder man fährt 
achtlos an ihnen vorbei.
Leben in den Herbergen
Die winzigen Gärten, Außentreppen und 
Laubengänge, die sich bis heute an eini -
gen Haidhauser Herbergshäusern so idyl -
lisch ausnehmen, sind und waren nur 
eine trügerische Idylle. Noch um 1900 
boten sie mit ihren kleinen, bunten und 
regellos ausgestalteten Gebäuden einen 
malerischen Anblick, der Maler und Foto -
grafen in seinen Bann zog. Sie haben 
aber ihren Ursprung in der Raumnot der 
Ärmsten der Armen, denn in diesen „Her -
bergen“ genannten Anwesen lebten seit 
Ende des 18. Jahrhunderts in drangvoller 
Beengung die Tagelöhner und Dienstbo -
ten, die zwar in der Stadt arbeiteten, aber 
das Wohnen dort nicht bezahlen konnten 
– auch hier eine Parallele zur Jetztzeit. 
Die Herbergen entstanden in ehemaligen 
Kies- und Lehmgruben oder in Gelände -
einschnitten („Kreppen“), wo der Bau -
grund billig, aber umso feuchter war mit 
Herbergen in Haidhausen 
Die versteckten Schätze Münchens 
Üblackerhaus 
18 TAXIKURIER AUGUST 2012 
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den entsprechend negativen gesundheitlichen Auswirkungen auf die spätere 
Bewohnerschaft. Die Herbergen wurden 
zimmerweise von armen Bürgern erwor -
ben, die sich danach sehnten, eigenen 
Wohnraum zu besitzen, um so auch in 
schlechten Zeiten ein unkündbares Dach 
über dem Kopf zu haben – vergleichbar 
mit den heutigen Eigentumswohnungen. 
Bis zu zehn Familien lebten auf engstem 
Raum in den primitiven Herbergen, in 
denen es weder Wasserleitungen noch 
Heizungen oder Toiletten gab. Die hygie -
nischen Bedingungen in den Häusern 
waren katastrophal. Die Fäkalien wurden 
in Eimern außer Haus geschafft und in 
Senkgruben entsorgt. Das Trinkwasser 
wiederum schöpfte man aus Pumpbrun -
nen, die außerhalb des Hauses und nicht 
weit von den Senkgruben entfernt lagen. 
Deshalb galten die Herbergsviertel in 
Seuchenzeiten als Brutstätten von Krank -
heiten, etwa während der Cholera-Epide -
mien der Jahre 1836 und 1854, die Tau -
sende von Toten forderten. Oft hatte jede 
Wohneinheit einen eigenen Eingang,
und die Eigentümer gestaltete den ihnen 
gehörenden Teil des Hauses nach ihrem 
Geschmack und entsprechend ihren be -
scheidenen Verhältnissen aus.
Üblackerhaus und Kriechbaumhof 
Zwei ehemalige Herbergen liegen sich am 
Ende der Preysingstraße bei der Abzwei -
gung der Wolfgangstraße malerisch ge -
genüber. Die Preysingstraße wurde im 
Jahr 1856 nach Maximilian Graf zu Prey -
sing-Hohenaschau (1736-1829), dem Be -
sitzer des Haidhauser Schlosses, benannt. 
Heute befinden sich das katholische 
Edith-Stein-Gymnasium und das katholi -
sche Zentrum der Erzdiözese München- 
Freising auf dem Gelände an der Prey -
singstraße 83. Die beiden Anwesen, das 
Üblackerhaus und der Kriechbaumhof, 
können die Entstehung und das weitere 
Schicksal der heute noch bestehenden 
Herbergen in Haidhausen verdeutlichen. 
Das Üblackerhaus, offiziell verniedlicht 
zum „Üblacker-Häusl“, an der Preysingstraße 58 entstand gegen Ende des 
18. Jahrhunderts und ist eines der letzten 
ein- und zweigeschossigen Wohngebäude 
für Tagelöhner in dieser Gegend, von de -
nen sich einige in seiner direkten Nach -
barschaft befinden. Benannt nach einem 
seiner Besitzer, dem Holz- und Kohlen -
händlers Johann Üblacker, erwarb 1966 
die Stadt das Gebäude, das infolge 
Baufälligkeit abgerissen werden sollte. 
Inzwischen hatte sich jedoch die Einstel -
lung zu historischen Gebäuden gewan -
delt. Der zuständige Bezirksausschuss 
verhinderte den Abriss, und nach dem 
Auszug der letzten Bewohner im Jahr 
1974 wurde das Üblackerhaus in die 
„Liste der Baudenkmäler“ aufgenommen 
(„Niedriges Kleinhaus, Tagelöhner-Unter -
kunft, Ende des 18. Jahrhunderts“), für 
DM 580.000 saniert und schließlich 1980 
der Öffentlichkeit übergeben. Seitdem 
befindet sich im Erdgeschoss das Herber -
genmuseum, eine Außenstelle des Stadt -
museums. Es erinnert in zwei als Wohnund Schlafräumen gestalteten Zimmern 
an das Leben einer Tagelöhnerfamilie aus 
dem 19. Jahrhundert. Der stattlichere 
Kriechbaumhof an der Preysingstraße 71 
stammt vermutlich aus dem späten 
17. Jahrhundert und überlebte die städte -
bauliche Umwandlung Haidhausens so -
wie die Bomben des Zweiten Weltkrieges. 
Warum er nach dem österreichischen 
General Georg Friedrich von Kriechbaum 
(1667-1710) benannt ist, bleibt im Dunkel 
der Vergangenheit verborgen. Kriech -
baum kommandierte die Truppen gegen 
den Aufstand der bayerischen Bauern,
der am 24./25. Dezember 1705 in der 
Schlacht bei Sendling niedergeschlagen 
wurde. Im 18. und 19. Jahrhundert fan -
den hier zahlreiche Zuzügler eine Bleibe. 
Sie konnten einzelne Zimmer erwerben, 
zu denen jeweils eigene Treppen führten. 
Dieser Umstand führte zu einer besonde -
ren Architektur des Holzhauses. In der 
„Liste der Baudenkmäler“ erscheint der 
Kriechbaumhof als „ehemaliges Herbergs -
haus“ .Das aus Holz gefertigte Gebäude 
wurde 1976 zwar abgetragen, aber in den 
Jahren 1985/1986 originalgetreu wieder 
aufgebaut, wobei allerdings nur noch 
sehr wenig von seiner alten Bausubstanz 
verwendet werden konnte. Wir stehen 
demnach sozusagen vor einem Neubau 
im alten Gewand.
Heute 
Insgesamt gab es alleine in Haidhausen 
bis zum Zweiten Weltkrieg rund 160 Her -
bergshäuser mit etwa 600 Wohneinheiten. 
Neben der Preysingstraße haben sich 
etliche Herbergen auch An der Kreppe,
an der Kuglerstraße, Milchstraße, Stein -
straße, Wolfgangstraße und Kirchen- 
Ecke Elsässer Staße erhalten. Die Herber -
gen waren typisch für die im Jahr 1854 
eingemeindeten „Vor“-Städte Haidhausen, 
Au und Giesing, wo man diese Behausun -
gen heute noch auch in der Sammtstraße, 
Nockherstraße oder in der Birkenau 
finden kann. Zur Zeit ihrer Entstehung 
waren sie Ausdruck der bitteren Armut 
ihrer Bewohner, heute hingegen gehören 
sie zu den versteckten Schätzen unserer 
Stadt. Viele historisch wichtige Gebäude 
tragen die bekannte weiß-blaue Denk -
malplakette. Die internationale Gemein -
schaft glaubte nämlich, aus den sinnlosen 
Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges 
gelernt zu haben, und beschloss im Jahr 
1954 die „Den Haager Konvention zum 
Schutz von Kulturgut bei bewaffneten 
Konflikten“ in der zweifelhaften Hoff -
nung, dass Kulturdenkmäler zukünftig 
nicht mehr zerstört würden. Auf globali -
sierter Ebene zeichnet die UNESCO seit 
1972 Denkmäler als Weltkulturerbe aus, 
aber leider hinterlassen „unsere“ Herber -
gen offensichtlich weder im nationalen 
noch im weltweiten Zusammenhang 
einen genügend prägnanten Eindruck. 
(BW) 
Herbergenmuseum im Üblackerhaus 
Öffnungszeiten: 
mittwochs und donnerstags
17.00 –19.00 Uhr 
freitags und sonntags 10.00 –12.00 Uhr 
Kriechbaumhof 
19 TAXIKURIER AUGUST 2012 
„Lieber eine erregte Bekannte als ein
bekannter Erreger.“ 
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) 
Spruch des Monats 
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20 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Verkehrszeichen -
brücke in der 
Menzinger Straße 
Verkehrssünde des Monats 
Kurz vor dem Wintrichring in der Menzinger Straße 
stadteinwärts befindet sich seit Jahrzehnten eine be -
leuchtete Verkehrszeichenbrücke, an der schon seit 
langem der Zahn der Zeit nagt. Die Optik lässt deutlich 
zu wünschen übrig. Insbesondere in den Nachtstunden, 
wenn die Beleuchtung angeschaltet ist, erkennt man 
den schrecklichen Zustand der Beschriftung und sogar 
noch die vormaligen Ziele aus längst vergangener Zeit. 
Wahrlich kein Aushängeschild für eine Stadt auf einer 
Haupt-Einfallstraße.
Doch dies ist natürlich nicht der Grund, dieses hässli -
che Gebilde zur Verkehrssünde des Monats werden zu 
lassen. Der Anlass hierfür liegt im Detail. Hier wurde 
kräftig mitgedacht. Doch sehen Sie sich das Schild ge -
nau an! 
Haben Sie es gesehen? Richtig! 
Der Verkehr in Richtung „Messe / ICM“ wird geradeaus 
Richtung Romanplatz / Arnulfstraße / Stadtmitte geleitet, während die linke Tafel in großer, gut lesbarer 
Schrift den Weg zur Autobahn A 94 über den Win -
trichring in Richtung Petueltunnelund Richard-Strauss- 
Tunnel weist. Das muss nicht jeder verstehen … (TK) 
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A
Taxameter des Monats 
Taxlers
Sommerferien 
ESC 2012 – Der Europäische Kardiologen-Kongress 
von 25. bis 29. August in der Messe und im ICM in 
Riem ist allein schon ein Grund, die Sommerferien 
auszufallen lassen. Diese Veranstaltung hat Taxi- 
Dimensionen wie eine expo-real oder eine bauma und 
bringt uns nicht nur wegen des Termins im August 
gehörig ins Schwitzen. 
Sarcletti am Rotkreuzplatz – Wenn das Wetter im 
August so wird, wie es Juni und Juli vorgemacht 
haben, dann ist die Eisadresse das Sarcletti. Mehr
gibt’s hierzu nicht zu sagen. Selbst probieren, einfach 
unbeschreiblich. 
Augustiner Keller – Ob im Taxi davor oder ohne Taxi 
drinnen: Der Augustiner Keller in der Arnulfstraße ist 
das nonplusultra in Sachen Biergarten. Vor allem jetzt 
nach dem Umbau. 
Laue Sommerabende – gibt es sicher in diesem August 
wieder einige, besonders die Nächte zu Wochenbeginn 
erfordern oftmals trainiertes Ausdauervermögen
und Sitzfleisch. Da kommen uns die Kardiologen am 
Monatsende gerade recht. 
Baustellen – Ferienzeit ist Baustellenzeit. Allerdings
ist das Baustellenprogramm des ersten Halbjahres 
eigentlich durch nichts mehr zu toppen. Besonders 
gespannt sind wir, ob auf den ESC in dieser Hinsicht 
Rücksicht genommen wird. (TK) 
Der Bürgermeister einer griechischen Stadt besucht eine 
italienische Stadt. Der dortige Bürgermeister lädt ihn 
zum Abendessen ein. Erstaunt über dessen prachtvolles 
Haus fragt der griechische Kollege, wie der Italiener sich 
von seinem Gehalt so etwas leisten könne. Letzterer 
zeigt aus dem Fenster und sagt: „Siehst du die Brücke 
da drüben? Die EU hat Geld für eine zweispurige Brücke 
gegeben – wir haben sie auf eine Spur verengt und re -
geln den Verkehr mit einer Ampel. Damit konnte ich mir 
das Haus leisten.“
Im folgenden Jahr erwidert der Italiener den Besuch
und weilt beim Griechen. Er staunt nicht schlecht über 
dessen Landhaus mit goldenen Wasserhähnen, Marmor -
böden und einer stattlichen Sportwagensammlung in 
der Garage. Natürlich will nun der Italiener wissen, wie 
der griechische Kollege das geschafft hat. Dieser zeigt 
aus dem Fenster und sagt: „Siehst du die Brücke da 
drüben?“ – „Nein.“ – „Eben!“ 
Witz des Monats 
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Taxiquittung
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anony mer 
Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über 
seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen 
und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden.
Sie haben den Fahrgast an sein Ziel ge -
bracht und egal, wie kurz oder lang die 
Strecke war, jeder Passagier hat das Recht 
auf eine Quittung. Das hält zwar auf, ein 
bisschen Schreibkram muss halt sein. 
Wichtig ist dabei die Vollständigkeit der 
Angaben. Die Quittung muss mit Ort, 
Datum, der Taxinummer, Anschrift des 
Unternehmens sowie der Bezeichnung
des Ausgangs- und Zielpunktes versehen 
sein. Es sind ausschließlich Quittungsfor -
mulare mit der Ordnungsnummer und der 
Anschrift, oder Stempel des Unterneh -
mers oder des betreffenden Fahrzeuges zu 
verwenden. Nicht zu vergessen sind die 
Unterschrift des Fahrers und der entspre -
chende Steuersatz.
Wie genau sind Münchens Taxler? 
Taxi 1: 22 
(Nr. 1526, 26. Juni, 8.55 Uhr, Bestellung 
Ecke Belgrad-/Clemensstraße)
Auf dem Weg zum Geschäfts-Termin 
zwingt mich ein Wolkenbruch zur Taxi- 
Bestellung. Nach nur 2 Minuten nähert 
sich das leuchtende Taxi und ich genieße 
meinen regenfreien Unterschlupf. Nach 
der Bezahlung wird die absetzbare Quit -
tung fällig. Aber ohne Signatur wird der 
Fiskus da meckern. 
Taxi 2: 22 
(Nr. 2100, 5. Juli, 16.00 Uhr, Ainmiller) 
Taxistand leer und gefühlte 10 Minuten 
warten. Endlich kommt ein Mini-Van und 
ist beförderungsbereit. Der drahtige Fah -
rer mit dunklem Sonnenbrillen-Visier 
bringt mich zügig ans Ziel. Ebenso zügig 
und ohne Autogramm versehen, wird 
diese Quittung dem strengen Steuergesetz 
nicht standhalten. 
Taxi 3: 222 
(Nr. 1167, 5. Juli, 16.20 Uhr, Max-Joseph)
Geht doch! Nur noch die Angaben von … 
und nach … fehlen auf dieser Taxiquittung. Die schreibfaulen Taxler sind 
anscheinend nach Hause gefahren und
es dauert hoffentlich nicht mehr lange, 
bis ich meinen Taxi-Check-Gewinner 
finde.
Taxi 4: 2222 (Gewinner) 
(Nr. 768, 5. Juli, 18.00 Uhr, Volksbad 
angehalten) 
Unternehmer ticken wohl anders. Sie ver -
stehen, warum ordentliche Quittungen
zu Buche schlagen und handeln korrekt. 
Eine Quittung gleicht einer Rechnung,
die konkrete Angaben der erbrachten 
Leistung nach sich zieht. Dieser sympa -
thische Taxi-Profi hat seine Hausaufga -
ben perfekt gemacht. 
Taxi 5: 222 
(Nr. 2951, 5. Juli, 20.15 Uhr, Ainmiller)
Nach einer kurzen Blitzfahrt von nur 
wenigen hundert Metern entfaltet dieser 
Taxler akribisches Talent. Lediglich die 
Fahrtstrecke überfliegt er oberflächlich, 
oder nur weil es mir so pressiert. 
Die Bewertung 
2222 grandios 
222 sehr gut 
22 gut 
2 befriedigend 
– nicht überzeugend 
Taxi-Check München 
Gewinner: Taxi 4
Gazanfer Celik 
Waldmeisterstraße 95b 
80935 München 
21 TAXIKURIER AUGUST 2012 
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22 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Unterhaltsames 
Schrottis Fiaker-ABC 
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, 
manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis.
In diesem Monat der Buchstabe „A“ . 
Abfuhr – Am Samstag, 30.6. nachts, rief 
wieder einmal ein Kollege „dringend“ auf 
Kanal 1, weil doch tatsächlich eine Dame 
die Anfahrt nicht zahlen wollte. Kein An -
griff, keine Gefahr, nichts. Auf Kanal 1! 
Der Funker hörte den Ruf zunächst nicht, 
da er gerade am Telefon war. Dieses Ge -
spräch unterbrach er jetzt abrupt, sehr 
zum Missvergnügen der Kundschaft, um 
dann zu realisieren, dass es sich – wie 
leider so oft – um einen reinen Pipifax 
handelte. 
Herr „Kollege“ beschwerte sich dann 
noch minutenlang auf den Rückfrage -
kanälen (und blockierte diese Mitarbeiter 
damit), das sei doch eine Frechheit der 
Zentrale usw. usw. 
Später in der Nacht meldete ein anderer 
Fahrer – insofern berechtigt – auf 
Kanal 1 mit dem Zauberwort „dringend“ 
irgendwo ein brennendes Fahrzeug und 
wurde wegen der gleichen Konstellation 
wie oben vom telefonierenden Funker 
zunächst nicht erhört. Als der ihm 
schließlich den Rat geben konnte, aus 
dem Handy ohne Vorwahl und kostenlos 
die 112 anzurufen, kam die vor Ironie 
triefende Antwort „vieeeelen Dank für 
Ihre Mithilfe“ . 
Erst im letzten Heft (7/12 unter „Zefix“) 
und schon unzählige Male vorher im Fia -
ker-ABC haben wir darauf hingewiesen, 
dass „Dringend“ auf Kanal 1 frühestens 
bei Sachbeschädigung beginnt, nicht aber 
beim gewaltlosen Streit um ein paar 
lumpige Markl. Und irgendwann wird es 
auch der Letzte kapieren, dass die Zentra -
le selbst weder über Löschfahrzeuge noch 
Notärzte verfügt, welche dann mit Blau -
licht aus der Engelhardshöhe ausrücken.
Die Zentrale kann selbst auch nur die 
„110“ oder die „112“ anrufen – was aber 
viel schneller und direkter geht, wenn der 
Fiaker vor Ort das selber macht und alle 
anfallenden Fragen sofort beantworten 
kann, wie z.B. „sind Personen verletzt, 
sind Personen eingeschlossen, wo genau 
am ,Mittleren Ring‘ ist das?“ usw.
Wenn selbst in Wochenend-Nachtschich -
ten oder tagsüber bei guten Messen usw. 
minutenlang nichts von der Zentrale auf 
Kanal 1 zu hören ist, bedeutet das nicht, 
dass die Zentralisten gerade beim Kaffee -
trinken oder Schafkopfen sind. Siehe 
auch unten „Anruf“ .Wie oft denn noch?
Ampel – „Mit Ampel wird umgangs -
sprachlich eine Lichtsignalanlage (LSA) 
beschrieben, die im Fall des Automobils 
durch ein Wechselspiel der drei Farben 
Rot (Stillstand), Gelb (erhöhte Aufmerk -
samkeit, bzw. nicht mehr in die Kreuzung 
einfahren) und Grün (Bewegung) den 
Verkehrsfluss regeln soll. Ihr Name leitet 
sich von dem lateinischen Wort Ampulla 
ab, das in der Spätantike eine Hänge -
leuchte bezeichnete. Die ersten, noch 
gasbetriebenen Ampeln wurden bereits 
1868 in London aufgestellt, elektrische 
Ampeln gibt es seit 1914 in den USA und 
seit 1922 in Deutschland. 
„Die frühen Ampeln besaßen noch eine 
weitere Eigenart: Da ihr Glas wenig 
widerstandsfähig war, explodierten sie 
schnell.“ (Auszugsweise zitiert aus der 
Rubrik „Aktuelles Lexikon“ der SZ vom 
08.05.2012, Seite 2) 
Auch heute kann es noch zu Explosionen 
an unseren Ampeln kommen, was jedoch 
leider in den seltensten Fällen die Anla -
gen selbst betrifft. Wiederholt aufleuch -
tende rote Lichter können einen gleich -
farbigen Schädel und einsetzende 
Schnappatmung beim Nebenmann in der 
Warteschlange (während man selbst noch 
erfolgreich den Herzschrittmacher herun -
terdimmt) erzeugen.
Das sind untrügliche Zeichen dafür, dass 
man schnell das Seitenfenster hochkur -
beln und den eigenen Kopf einziehen 
sollte. Schrotti, und alle Mitstreiter wer -
den jedenfalls auch zukünftig nicht nach -
lassen, den städtischen Ampelmännern 
immer wieder auf die Füße zu treten und 
komplett überflüssige oder schwachsinnig 
geschaltete Anlagen auch als solche zu 
bezeichnen. Versprochen! 
Anmeldung – Am prügelheissen 29.6. be -
kam der Schreiber von „seinem“ Tagfah -
rer per SMS die Nachricht, der „Sauna -
bus“ stehe jetzt zur Nachtschicht bereit, 
konnte sich dann aber minutenlang am 
Datenfunk (DF) nicht anmelden, weil das 
Gerät noch jeweils vor der „Fahreranmel -
dung“ Verdunkelungsmaßnahmen durch -
führte. Beim x-ten Male fiel dem verhin -
derten Nachtschichtler endlich auf, dass 
der Akku ziemlich warm war, ja sogar 
heiß. Der computermäßige Grobmotoriker 
kam dann auf die rettende Idee, den Ak -
ku ca. eine Minute lang direkt vor dem 
Lüftungsschlitz der Klimaanlage ab -
zukühlen – und tatsächlich nahm das 
Luder wieder seinen Dienst auf. Es half 
wirklich. Überhitzung des Akkus kann 
übrigens auch im Winter auftreten, wenn 
das Gerät nämlich genau so platziert ist, 
dass der heiße Luftstrom der Heizung 
darauf gerichtet ist.
Anruf – In der Nachtschicht der Zentrale 
(tagsüber ist es anders) machen etwa 90 % 
der Anrufer keine Probleme, wie z.B. 
Gaststätten, Hotels, private Stammkun -
den, so dass das normale Bestellgespräch 
allenfalls zehn Sekunden lang dauert. 
Etwa zehn Prozent der Anrufer hingegen 
rauben den Zentralisten unnötig die Zeit, 
indem sie z.B. nach einer Minute Warte -
zeit am Telefon erst während des Ge -
spräches herumfragen „Du, Steffi, wo 
sind wir hier eigentlich?“, um dann so er -
schöpfende Auskünfte zu geben wie „am 
Mittleren Ring stadtauswärts“ oder „in 
der Landsberger Allee oder wie die heißt“ . 
Auf die Frage nach Hausnummer und 
Namen an der Glocke kommt die ent -
waffnende Replik: „Wir stehen draußen“ . 
So kann eine Steige voller kreischender 
und paarungsbereiter Teenies einen Mit -
arbeiter der Zentrale locker mal längere 
Zeit am Telefon blockieren. 
Auch die Anrufer, die am Taxitelefon (!) 
eine „Pizza Salami mit extra Käse“ be -
stellen, machen uns regelmäßig viel Freu -
de. Dann kommen die Maulfaulen, die in 
die Nuschelnuschelstraße bestellen, weil 
sie vor Alkohol, Nix-Deutsch oder der 
A
TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 22

Seite 23

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23 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Angst, es würde ihnen beim Öffnen des 
Esszimmers die Beißerchen aus der Lät -
sch'n hauen, nicht (mehr) richtig spre -
chen können, und schließlich kommen 
die Übergenauen, die diktieren „an der 
Glocke steht ,Müller‘, ich buchstabiere: M 
wie Martha, Ü wie Umlaut U wie Udo und 
E wie Emil, L wie Ludwig, nochmal L wie 
Ludwig …" 
Die Dauerdummschwätzer, die am Stand -
platz nur über die depperte Zentrale her -
ziehen, könnten in so mancher Schicht 
der Engelhardshöhe erst mal lernen, was 
„Arbeit“ wirklich bedeutet. Entsprechend 
halten sich gerade die Mitarbeiterbewer -
bungen dieser Herrschaften in extrem 
engen Grenzen. Oder, wie jüngst, man 
taucht schon zur ersten eingeteilten 
Anlernschicht unentschuldigt nicht auf. 
Aus – Das – wie manche sagen: vorläufi -
ge – Ende der dritten Startbahn am Flug -
hafen kam mit dem Bürgerentscheid Mit -
te Juni, bei dem die Münchner Bürger zu 
ihrer Meinung befragt wurden. Die Mün -
chner (!) Bürger deshalb, weil die Landes -
hauptstadt Mitgesellschafterin der FMG 
(Flughafen München Gesellschaft) ist und 
in dieser Eigenschaft mit einem „Nein“ 
alle weiteren Ausbaupläne stoppen kann. 
Die direkt Betroffenen in Freising, Atta -
ching usw. wurden nicht befragt, aber 
auch nicht alle bayerischen Wahlberech -
tigten von Lindau bis Aschaffenburg. 
Nach Schrottis höchstpersönlicher Mei -
nung wird deshalb weder die Welt noch 
Bayern untergehen, wie uns das schon 
vor 1988 von einigen Politikern bis zur 
sang- und- klanglosen Beerdigung der 
WAA (Wiederaufbereitungsanlage) in 
Wackersdorf oder 20 Jahre später bis zur 
ebenso plötzlichen und unspektakulären 
Aufgabe des Transrapid-Projekts („Wenn 
sie, äääääh, am Hauptbahnhof ääääh in 
das Flugzeug einsteigen …") in den 
schrecklichsten Farben ausgemalt worden 
war.
Ob speziell wir Taxifahrer den Nicht-Bau 
der „Dritten“ spüren werden, wird sich 
erst zeigen, wenn genau deshalb Flüge ab 
bzw. nach München wegen Überschrei -
tens der Kapazitätsgrenzen (bei zwei 
Startbahnen) – und (!) die entsprechenden 
Taxifahrten – ausfallen werden. Wer nur 
nach München fliegt, um dort in ein an -
deres Flugzeug umzusteigen („Drehkreuz 
Süd“), bringt dem Münchner Taxigewerbe 
sowieso nichts. 
Wie sich die mindestens europaweite 
„Finanzkrise“ in den nächsten Jahren auf 
das Reiseverhalten von Lieschen Müller 
und Otto Normalverbraucher auswirken 
wird, bleibt abzuwarten. Die Daumen 
zeigen momentan eher nach unten. Je -
denfalls erfreulich ist es, wie die Herren 
Seehofer und Ude nunmehr zeitgleich auf 
die Idee kamen, unsere jetzt frei werden -
den Steuergelder auf den Bau der zweiten 
S-Bahn-Stammstrecke umzuschaufeln - 
nach dem Motto „was machma jetz mit 
dem vuin Puiva?“ Ist doch immer schön, 
wenn man Geld geschenkt bekommt, das 
man noch gar nicht verdient hat. Auch 
wenn's nicht das eigene ist.
Ausgleich – Wer von der Zentrale einen 
Auftrag vermittelt bekommt, der sich 
dann als Leerfahrt („Blitz“) erweist, be -
kommt – wenn vorhanden – eine andere 
Tour zum Ausgleich bzw. wird dafür vor -
gemerkt. Am DF-Display erscheint links 
von der Standplatzleiste das kleine rote 
„F“ .Drücken Sie darauf und Sie sind vor -
gemerkt. Wenn Sie sich dann am näch -
sten Stand in der Umgebung anmelden, 
AUTO-ANKAUF 
- gebraucht 
- Unfallf ahrzeu ge
(auc h Total schaden) 
- Motorscha den 
- Taxi 
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Fax : 089/57 86 94 21 
Bei uns brauchen Sie keine 
Reklamationen zu befürchten. 
werden Sie in der Standplatzliste (Über -
prüfung durch Drücken der blauen Zahl 
am rechten Rand „Ihres“ Standplatzes) 
mit einer roten (!) Taxinummer geführt. 
Nur wenn dem nicht so ist, fragen Sie auf 
einem der Rückfragekanäle nach. Dann 
gab es vermutlich gerade Verbindungs -
probleme und es hat nicht geklappt. Dann 
machen wir's halt nochmal. 
Leider kann auch die Meldung einer Leer -
fahrt am Rückfragekanal zur Doktorarbeit 
ausarten, wenn Herr Kollege nämlich am 
Funk meldet „nix Fahrgast“ oder – in der 
gelegentlich noch vorkommenden deut -
schen Variante – „bitte löschen Sie den 
Auftrag, war keiner da“ .Leider alles 
Quatsch! Im Auftrag wird nämlich von 
uns vermerkt, ob z.B. der Name nicht an 
der Glocke war, ob trotz Läutens (und 
Rückrufes der Zentrale) keiner gekommen 
ist, ob der Portier sagte, der Gast sei 
schon draußen gestanden usw. 
Wenn nämlich fünf Minuten später der 
Besteller reklamiert, soll der Telefonist –
der nur in wenigen Fällen zufällig auch 
der Rückfragefunker war – dem Kunden 
auch die entsprechende Auskunft geben 
können. „Nix Fahrgast“ oder „Auftrag 
gelöscht“ und ähnlicher Schwachfug tra -
gen nicht zur Erhellung bei. Manche der 
„Kollegen“ lassen sich so am Rückfrage -
funk genüsslich sämtliche Würmer aus 
der Nase ziehen, damit sich dann heraus -
stellt, dass sie noch nicht mal aus dem 
Auto ausgestiegen sind, geschweige denn 
geläutet oder an der Rezeption oder der 
Lokaltheke nachgefragt haben. Die nicht 
vorhandenen Deutsch-Kenntnisse vieler 
Fahrer verlängern auch hier die Bearbei -
tungszeit am Rückfragefunk erheblich. 
Karl Valentin würde etwa sagen: „Nicht 
Deutsch kann ich auch sehr gut“ .(MS) 
DR. JÜRGEN STAHLBERG
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24 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Als würde es nicht schon reichen, dass ei -
nem die Straßenbahnen das Leben schwer 
machen, die täglich neuen Baustellen das 
Vorankommen nahezu unmöglich und die 
grüne sogenannte Verkehrspolitik uns 
tagtäglich verhöhnt – nein, wir stehen 
uns auch noch selbst im Weg. Der größte 
Feind des Taxlers ist nämlich der Taxler 
selber. Da gibt es natürlich Tage, da 
möchte man den Lauf der Welt verflu -
chen und auch jeden Aufhalter, der bei 
einem Kollegen einsteigt und nicht bei 
einem selbst. Da sich aber alles im Leben 
ausgleicht, wird das automatisch besser. 
Was aber nicht besser wird, sind die 
schlechten Angewohnheiten der Kollegen. 
Dabei ist es wenig hilfreich, immer wie -
der darauf hinzuweisen, dass die Kollegen 
früher alle mehr zusammengehalten ha -
ben als heute, wo die Backschisch-Fraktion ins Taxigeschäft eingefallen ist. Das 
heisst: Fahren ohne Uhr, Bestechung das 
Hotelportiers, Fahren von Umwegen – 
das alles gehört zur Basarmentalität eini -
ger unserer Kollegen. Wer in den Souks 
aufgewachsen ist, hat zur Gerechtigkeit 
im Leben natürlich eine andere Meinung, 
als die hierzulande geläufige. Ganz so 
verhält es sich nun aber nicht. Denn als 
wir noch nahezu unter uns bayerischsprechenden Kollegen waren, gab es 
schon Bestrebungen der Gerechtigkeit, im 
Leben etwas nachzuhelfen. Da wurden 
gutgläubige Anfänger vom Standplatz 
verschickt, die bis heute ihren Fahrgast 
an so mancher Fantasieadresse suchen – 
und schon konnte man eine Position 
vorrücken. Auch das beliebte Spiel der 
unerlaubten Bereitstellung ist keine Erfin -
dung der Neuzeit. Nur hatte man früher 
dabei ein schlechtes Gewissen und hatte 
immer ein Auge für etwaige Kontrollen, 
die sogar von der Polizei durchgeführt 
wurden. Aber seit sich von Behördenseite 
keine Sau mehr dafür interessiert. Glau -
ben viele Kollegen schon, dass sie das 
Recht auf ihrer Seite hätten. Einer der 
ganz großen Irrtümer der Rowdies unter 
uns, die glauben, dass am Steuer eines 
hellelfenbeinfarbenen Gefährts die 
abendländische Rechtsordnung sich in 
Luft aufgelöst hat. Die können von Glück 
sagen, dass unsere Münchner Polizei im 
Großen und Ganzen dem Taxifahrer als 
solchen sehr gewogen ist. Die Anzahl der 
Radarkontrollen, die sich krebsgeschwür -
artig vermehren, entspringt der Geldgier 
des KVR und nicht dem Verkehrssicher -
heitsgedanken der Polizei. 
In unserer freizeitorientierten Welt schei -
nen sich bei einigen von uns auch die 
Wertmaßstäbe hinsichtlich des äußeren 
Erscheinungsbildes etwas verschoben zu 
haben. Kurze Hosen für Männer, auch 
wenn es noch so heiß ist, die schon von 
Haus aus per Gesetz im Stadtbereich ver -
boten gehörten – denn Männer sehen in 
kurzen Hosen einfach nur lächerlich aus 
– haben an Taxichauffeuren im Dienst 
nichts zu suchen. Dazu vielleicht noch 
Sandalen und Muscle-Shirts – fertig ist 
das abschreckende Beispiel eines Taxlers, 
dem man wünschen möchte, dass kein 
Fahrgast bei ihm einsteigt. Hier handelt 
es sich nämlich um eine Respektlosigkeit 
dem Fahrgast gegenüber, die eigentlich 
mit Bußgeld geahndet werden müsste. Bei 
solch einem Anblick wünscht man sich 
fast, dass Chauffeurs-Uniformen Pflicht 
werden. Und man muss sich auch nicht 
wundern, wenn sich immer mehr Kunden, 
die es sich leisten können, einen Limousi -
nenservice in Anspruch nehmen, mit lu -
xuriösen Fahrzeugen und hochprofessio -
nellen Fahrern. Denn mit den anderen 
Gratlern will sich nun wirklich niemand 
sehen lassen. 
Der natürliche Feind des Autofahrers an 
sich und des Taxifahrers im Besonderen 
ist der Radfahrer und in seiner bösartig -
Titelthema 
Eigentlich will jeder Taxler nur eins: Reichlich Umsatz mit netten, unkomplizierten Fahrgästen und ansonsten seine bayerische Ruhe, 
auch wenn er Türke ist. Aber wie so oft im Leben gibt es da einige Hindernisse, die sich dem in den Weg stellen. 
Die Feinde des Taxlers 
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Langjährige Erfahrung in der 
Unfallabwicklung im Taxigewerbe
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25 TAXIKURIER AUGUST 2012 
sten Form der Rikschafahrer. Der Radler, 
der als suizidgetunte, hochexplosive 
Bombe unkontrolliert durch die Stadt 
rast, sämtliche Verkehrsregeln missach -
tend, den Bürgersteig bis zur Straße zu 
seinem Kampfgebiet macht, ist der Ver -
kehrsteilnehmer, von dem die größte Ge -
fahr ausgeht. Das hat inzwischen sogar 
die Polizei erkannt, nur einer nicht: Hep 
Monatzeder. Der will nach wie vor Mün -
chen zur Radlhauptstadt machen. Und 
seit er auf den Philippinen auf den Kopf 
gefallen ist, muss man mit dem schlimm -
sten rechnen. Jetzt wurde er sogar schon 
als Rikschafahrer angetroffen. Dabei soll -
te er sich lieber darum kümmern, wie die 
Einnahmen dieser Klientel dem Münchner 
Stadtsäckel zu gute kommen. Denn dafür 
sind Bürgermeister eigentlich da. Es kann 
ja wohl nicht sein, dass eine komplette 
Berufsgruppe ihre Einnahmen nicht ver -
steuern muss nur weil ein paar Grüne 
nicht alle Latten am Zaun haben. 
Aber Hully-Gully für jedwede Art von 
Freizeitgestaltung auf öffentlichen 
Straßen, die mit den Steuergeldern der 
Autofahrer finanziert wurden hat in 
München schon Tradition. Kein vernünf -
tig denkender Mensch weiß, warum ein -
mal in der Woche während des Sommers 
halb München für drei Stunden lahmge -
legt wird, damit ein paar hundert Roller- 
Blader durch die Stadt fahren können. 
Die sollen ihrem Freizeitvergnügen am 
Wochenende in den Isarauen nachgehen, 
da interessiert es wenigstens niemanden. 
Demnächst kommen noch die Rollstuhl -
fahrer an und wollen Dienstagnacht auf 
Tour gehen. Und wenn dann die Radl- 
Night auch noch regelmäßig kommt, 
dann kann man nur den großartigen Vor -
denker Karl Valentin zitieren: „Montags 
die Radfahrer, Dienstags die Fußgänger … 
usw.“ .Da kann man sich eigentlich nur 
freuen, wenn es montags immer regnet! 
Als hätten wir nicht schon genug Proble -
me, mit denen wir uns tagtäglich rum -
schlagen müssen. Jeder Münchner Auto -
fahrer kennt das: Die nächste Grünphase 
ist nur mit Tempo 70 zu erreichen, 
Ampeln springen kurz vor Erreichen der 
Kreuzung auf Rot oder schalten schon 
mal auf Rot, nachdem man an der letzten 
Ampel erst losgefahren ist. Das ist eine 
besondere Spezialität der Wasserburger 
Landstrasse. Von Haar bis zum Ostbahn -
hof hat der Autor dieser Zeilen erst 
kürzlich 17 (!) mal an einer roten Ampel 
halten müssen – und das ganze ohne Ver -
kehr, der einen aufgehalten hätte. Und 
wenn doch einmal mehrere Ampeln hin -
tereinander Grün zeigen, zwingt eine 
kreuzende Straßenbahn zum Anhalten, 
die aber noch mindestens 300 Meter weit 
ist. Dabei gibt es nichts dagegen zu sa -
gen, dass in der Münchner Verkehrspoli -
tik dem öffentlichen Personennahverkehr 
(ÖPVN) Priorität eingeräumt wird. Die 
Verantwortlichen vergessen dabei aber 
regelmäßig, dass auch Taxis Teil des 
ÖPVN sind. Dabei kommt man sich dann 
schon verarscht vor, wenn man die offizi -
elle Aussage des KVR zur „Grünen Welle“ 
liest: „Das Kreisverwaltungsreferat der 
Landeshauptstadt München ist seit jeher 
daran interessiert, Lichtzeichenanlagen 
(LZA oder auch Ampel genannt) inner -
halb eines Streckenzuges zu einer soge -
nannten ,Grünen Welle‘ zusammenzufas -
sen“ .Scheint nicht so einfach zu sein, 
obwohl das Münchner Verkehrsfor -
schungsunternehmen TRANSVER GmbH 
und das Institut für Verkehrswirtschaft, 
Straßenwesen und Städtebau der Univer -
sität Hannover eine Software entwickelt 
haben, die die Anzahl der Halte von KFZs 
an Ampeln minimieren und den Ver -
kehrsfluss verbessern kann. Das vermin -
dert den Schadstoffausstoß und ist effek -
tiver als gelbe und grüne Plaketten, die 
ausschließlich dem bürokratischen Auf -
wand dienen. 
Wenn wir uns dann zum nächsten Stand -
platz durchgekämpft haben, können wir 
den nicht anfahren, weil er von einkau -
fenden Damen in ihren überdimensio -
nierten SUVs zugeparkt ist. Wer jetzt 
meint, kein Problem, da rufen wir die Po -
lizei und lassen alle abschleppen. Das ist 
rechtlich ohne weiteres möglich, selbst 
ohne konkrete Behinderung. Nur leider 
haben wir die Rechnung ohne die Polizei 
gemacht. Denn obwohl sie hier schön 
Kasse machen könnten, ohne große Dis -
kussionen und Rechtstreitigkeiten, hat 
man oft die Meinung, da haben sie jetzt 
gerade keine Lust dazu. Selbst Streifen -
wagen, die gerade gelangweilt vorbeifah -
ren, haben plötzlich etwas wichtigeres 
vor. Und bei etwas wichtigerem haben 
wir durchaus Verständnis, aber wenn 
man nur keine Lust hat Protokolle auszufüllen … 
Gehört Technik zu den Feinden des 
Taxlers? Insbesondere in Form von App’s 
wie „My Taxi“? Keine schöne Aussicht 
für Taxizentralen, wenn die Gefahr be -
steht, dass sie ausgebootet werden, weil 
der Kunde auf die Schnelle nicht über -
reißt, dass jede Zentrale mehr kann als 
nur ein Auto bestellen. Aber auch unter 
den Fahrern gibt es Technik-Freaks für 
die das die Zukunft ist und die darin 
einen Wettbewerbsvorteil sehen, obwohl 
das prozentual sicher nicht ins Gewicht 
fällt. Zukunftsorientierte Technik kann 
niemals unser Feind sein, wenn sie ent -
sprechend eingesetzt wird und ob sie sich 
durchsetzt muss abgewartet werden. Eins 
kann jedoch nicht sein: Dass jetzt plötz -
lich Daimler unser Feind ist … (PG) 
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26 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Gastro „M“ 
Wirtshaus in Sendling 
Foto: www.atelie r- tacke.de 
Schrotti stellt Ihnen gastronomische Einrichtungen in unserer Stadt vor, Lokalitäten, die es nur in München gibt.
Unverwechselbare Wirtshäuser, Kneipen, schräge Treffs, die ein Taxifahrer kennen sollte. Wo er vielleicht selbst verkehrt
oder dem ein oder anderen Fahrgast den richtigen Tipp gibt. 
Wirtshaus in Sendling 
Albert-Roßhaupter-Straße 61 
Telefon: (089) 76 97 76 55 
Warme Küche von 9.00 bis 23.00 Uhr 
Montag Ruhetag 
Die ehemalige „Gaststätte Kriegersied -
lung“, schräg gegenüber dem Partnach- 
Stand, an der Ecke zum Sträßchen „Krie -
gersiedlung“, erstrahlt schon seit einigen 
Jahren in neuem Glanz. Dabei wurde sie 
erfreulicherweise nicht totrenoviert: der 
hölzerne Boden und die Wandvertäfelun -
gen strahlen eine gemütliche Behäbigkeit 
aus; damit es aber nicht zu düster wird, 
ist die Decke in weiß bzw. (nicht knalli -
gem) Hellgelb gestrichen. Hinter dem 
Haus schließt sich ein Wirtsgarten an,
der am verregneten Besuchstag (einem 
Dienstagabend) natürlich verwaist ist. 
Das Lokal ist gegen 20.30 Uhr recht gut 
besucht, aber ein älterer Herr, ein Stamm -
gast, zeigt dem Tester einen unbesetzten 
Tisch mit noch einigen leeren Gläsern 
drauf dem Hinweis „de san grad ganga“ . 
Das Lokal dürfte bei Vollbesetzung etwa 
80 Sitzplätze haben, dazu noch ein paar 
Barhocker an der mittigen Theke, und 
links davon findet man noch eine recht 
gemütliche Nische neben dem Küchen -
ausgang. Die Kellnerin macht fix den 
Tisch sauber und bringt die Speise- und 
Getränkekarte, welche recht umfangreich, 
aber ordentlich gegliedert ist und noch 
durch eine Tageskarte ergänzt wird. Das 
Helle von Löwenbräu kostet 3.30; die 
„Halbe“ Tafelwasser liegt mit 2.50 deut -
lich darunter. Ansonsten sind die alko -
holfreien Getränke, wie bei brauereige -
bundenen Lokalen üblich, in gleicher 
Menge durchwegs teurer als das Bier. 
Dieses kommt erst mit kleiner Verzöge -
rung, weil gerade neu angezapft wurde, 
während der Besucher sich zu einer 
„Tafelspitzbrühe mit Nudeln und Schnitt -
lauch“ (3.50) und einem Schweinsbraten 
mit Knödel und Krautsalat (9.50) entsch -
ließt. Bei Letzterem freilich bleibt es beim 
Entschluss, denn der Schweinsbraten ist 
ausgegangen, wie die Kellnerin mitteilt 
(„wohi?“ fragt ein anderer Gast vom 
Nebentisch dazwischen), und so bestellt 
der Tester von der Tageskarte einfach mal 
was ganz anderes, nämlich ein „Rosa 
gebratenes Roastbeef mit Remoulade und 
Bratkartoffeln“ (zu 9.90). 
Die beiden Herren vom Nebentisch
outen sich als Stammgäste und meinen 
sinngemäß, um den ausgegangenen 
Schweinsbraten sei es zwar schade, aber 
hier herin könne man alles essen, es sei 
sowieso gut. Die beiden sind übrigens 
keine aufdringlichen Bierdimpfel, son -
dern angenehme Mit-Gäste aus der Um -
gebung. Wie überhaupt, das sei hier 
vorweggenommen, alle Lokalbesucher 
einen erfreulichen Eindruck machen: 
Münchner oder langjährige Beute-Bay -
ern, die in ihrer Nachbarschaft einfach 
was Ordentliches zwischen die Kiemen 
bekommen wollen. Keine Gröhler oder 
Quartalsäufer, keine Schickis, keine 
oberwichtigen Adabeis – einfach ange -
nehme Leute. Sehr angenehme Atmos -
phäre. 
Das Haferl Suppe mit Unmengen von 
Nudeln und nicht ganz so viel Schnitt -
lauch kommt dermaßen heiß daher, dass 
sich der Tester glatt den Mund verbrennt 
(das tut er manchmal auch ohne Suppe), 
schmeckt vorzüglich, und sättigt schon 
so, dass es mit einem anschließenden 
Schweinsbraten vielleicht ohnehin schon 
„eng“ geworden wäre. Die beiden Herren 
nebendran bekommen übrigens eine Bra -
tensülze bzw. (der andere) einen Riesen- 
Pott Suppe und äußern sich später – wie 
zuvor auch schon – höchst positiv zu den 
Leistungen der Küche. Der Tester erhält 
schließlich das Roastbeef, also einige 
dünne (wie sich's gehört) Scheiben rosa 
gebratenen Rindfleisches mit einer wirk -
lich raffinierten Kräuter-Remoulade und 
reschen Bratkartoffeln, die erkennbar 
bzw. „schmeckbar“ in Butter bzw. Butter -
schmalz herausgebraten wurden. Sehr gut! 
Die Preise sind durchwegs bezahlbar und 
das Angebot ist riesig, wobei es ein gutes 
Zeichen ist, wenn ein Gericht halt einfach 
mal „Ausgang“ hat – wie eben diesmal 
der Schweinsbraten. Da wird offensicht -
lich nicht „auf Halde“ produziert, sondern 
was aus ist, ist aus. Ein angenehmes 
Lokal zum gemütlichen Verweilen und 
guten Essen unter Nachbarn! (MS) 
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TAXIKURIER_0812 PE.qxp 19.07.2012 11:14 Uhr Seite 26

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27 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Pinnwand 
Gewinnen Sie 2x 2 Karten für „Zärtliche Machos“ am
6. August 2012 in der Komödie im Bayerischen Hof 
Die ersten beiden Anrufer, die unter Telefon (089) 
465021 wissen, was Michaela Schaffrath nach ihrer 
Taxi-Horrorfahrt getrunken hat, erhalten je zwei 
Karten für obige Komödie. Das Stück läuft vom 18. Juli 
bis 18. September 2012. 
Zärtliche Machos 
Komödie für die halbe Familie von René Heinersdorff 
Drei Generationen leben unter einem Dach: Vater 
Harald, Großvater Karl und Sohn Philipp haben sich 
glücklich in ihrer Männerwirtschaft eingerichtet und 
ihre Altbauwohnung zur frauenfreien Zone erklärt. 
Das „schwache“ Geschlecht taucht höchstens in Form 
von theoretischen Debatten oder traumatischen Erinne -
rungen auf und nicht viel fehlt bis zum Ablegen des 
Keuschheitsgelübdes, als es plötzlich eines Abends an 
der Tür klingelt und Cecilia mit Pauken und Trompeten 
die Wohnung stürmt. Nicht nur, dass in ihrem Gefolge 
ein ganzer Kleintierzoo das traute Heim in eine Arche 
Noah verwandelt, Cecilia weckt auch das Tier im 
Manne – und das gleich drei Mal … 
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Manfred Kraus hat das Titelthema „Wetter“ in dieser Ausgabe 
als Motiv für seine monatliche Taxizeichnung verwendet. 
Wenn Sie uns bis spätestens 16. August einen passenden 
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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 27

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28 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Seit der Einführung der Religionsfreiheit 
zur Zeit der Säkularisation vor ungefähr 
200 Jahren hat sich das über lange Zeit 
rein katholische Oberbayern (und damit 
auch München) entwickelt zu einer im -
mer bunteren Mischung aus verschiede -
nen Volksgruppen und Religionen. Nicht 
nur wohnen und arbeiten in München 
Menschen aus aller Herren Länder, auch 
für Touristen aus vielen Regionen ist die 
Isarmetropole eine Attraktion. 
Im Taxigewerbe ist diese Buntheit eben -
falls angekommen. Wir arbeiten mit 
Kollegen aus allen Kontinenten und 
befördern in unseren Taxis Fahrgäste der 
unterschiedlichsten Nationalitäten.
Mancher, der sich für einen alteingesesse -
nen Bayern hält, nimmt das zum Anlass, 
den lange vergessenen Angstruf anzu -
stimmen: „Die Türken stehen vor Wien 
...“ Dabei wird dann gerne vergessen, 
dass die Einwanderung der eigenen Fami -
lie auch erst wenige Jahrzehnte zurück 
liegt. Und in manchen Gegenden dieses 
Erdballs bereitet der Einfall deutscher 
Sex-Touristen wesentlich mehr Grund zur 
Sorge. 
In vielen Bereichen sind unsere Wünsche 
und Sorgen ähnlich. Wir versuchen, im 
Rahmen der Möglichkeiten den Unterhalt 
für uns und unsere Familien zu erwerben. 
Gerade bei unseren Kindern ist es uns 
wichtig, sie auf einen guten Weg ins Le -
ben zu leiten. Und bei alledem wollen wir 
für uns selbst glaubwürdig bleiben. 
Beim Taxifahren sind wir erleichtert, 
wenn eine Schicht einigermaßen ertrag -
reich war. Wir bemühen uns, eine kompe -
tente Dienstleistung zu erbringen und 
freuen uns, wenn wir einen angenehmen 
Fahrgast im Taxi haben. Und wir beißen 
die Zähne zusammen und hängen noch 
eine oder zwei Stunden dran, wenn 
wieder einmal überhaupt nichts los ist. 
Und dann gibt es auch die Bereiche, wo 
wir deutlich erkennen, dass wir regional, 
kulturell und religiös unterschiedliche 
Wurzeln haben. Glücklicherweise leben 
wir in einem Land, in dem wir nach un -
seren eigenen Vorstellungen glücklich 
werden dürfen, solange wir uns an die 
geltenden Gesetze halten. 
Bei der Vorbereitung dieses Artikels führ -
te der Autor Gespräche mit mehreren 
muslimischen Kollegen. Natürlich war die 
Auswahl zufällig und von bestehenden 
Kontakten und Freundschaften bestimmt. 
Daher kann und will dieser Text keinen 
Anspruch auf Vollständigkeit erheben, 
weder bei der Aufzählung religiöser De -
tails noch bei der Erwähnung der vielen 
Gruppierungen und Ausprägungen des 
Islam. Sollte sich jemand also nicht oder 
nicht korrekt erwähnt finden, liegt keine 
Absicht vor. Man möge dann die Unwissenheit des Autors verzeihen. Dieser 
ist immer daran interessiert, Neues zu 
erfahren. 
Bei diesen Gesprächen war ein wesentli -
cher Grundtenor eine sehr große Toleranz 
gegenüber anderen Gruppierungen und 
Religionen. Alle beteiligten Kollegen be -
Muslimische Taxifahrer in München 
Titelthema 
tonten immer wieder, dass, unabhängig 
von der eigenen Praxis, jeder Mensch al -
leine zu entscheiden habe, wozu er sich 
bekennt und ob und wie er die Verbind -
lichkeit religiöser Vorschriften handhabt. 
Auch gab es die Bitte, keine namentlich 
gekennzeichneten Zitate aufzunehmen. 
Dies könnte den Eindruck erwecken, der 
jeweilige Kollege würde seine Glaubens -
genossen belehren wollen. Aus diesem 
Grund wurde auf wörtliche Zitate ver -
zichtet. 
Bei vielen Menschen ist (wie auch beim 
Autor dieser Zeilen) religiöse Prägung 
eher eine Grundhaltung als tägliche Pra -
xis. In unserer weltlichen Gesellschaft 
sind wir den Anblick öffentlicher Religionsausübung nur noch an hohen Feier -
tagen bei Prozessionen oder Wallfahrten 
gewöhnt. Eine aktive Ausübung der 
christlichen Religion findet üblicherweise 
im privaten Rahmen statt. Für einen 
gläubigen Katholiken ist nur der Besuch 
der Sonntagsmesse verbindlich. Der 
Autor als evangelischer Christ kennt hier 
überhaupt keine Pflichttermine. Religiöse 
Familienfeiern wie Hochzeiten, Kom -
munion oder Konfirmation erfordern 
zwar Berücksichtigung bei der Schicht -
planung; eine direkte Auswirkung in 
unsere Taxischichtzeit ist aber normaler -
weise nicht gegeben. 
Bei allen vorbereitenden Gesprächen war 
dagegen die Vereinbarkeit von Taxifahren 
und religiösen Bedürfnissen oder Ver -
pflichtungen ein wichtiges Thema. Der 
Islam fordert als eine der Säulen des 
Glaubens neben Glaubensbekenntnis, 
München gilt schon lange als die „nördlichste Stadt Italiens“ .Hier mischt sich der unbeschwerte Charme des Südens mit der 
deutschen Reserviertheit, manche sagen auch: Langeweile. Sichtbarstes Zeichen für diese südliche Orientierung ist ein Münchner 
„Wahrzeichen“, der Biergarten. Hier spielt sich, wie im Süden den ganzen Sommer lang, zumindest zeitweise das Leben unter freiem 
Himmel ab. In keiner anderen deutschen Stadt, auch nicht im übrigen Bayern, gehört er so zur Tradition wie in München.
Und wenn mittlerweile auch in Berlin Biergärten anzutreffen sind, so sind sie meist Importe aus der bayerischen Hauptstadt. 
TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 28

Seite 29

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29 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Einhaltung der Fastenzeit, Mildtätigkeit 
und der Wallfahrt nach Mekka die regel -
mäßige Einhaltung der fünf Gebetszeiten: 
Morgen-, Mittags-, Nachmittags-, Abendund Nachtgebet. Sie sind weitgehend 
identisch mit den Gebetszeiten in christlichen Klöstern. Die zeitliche Orientierung 
am Sonnenstand bewirkt sozusagen ein 
mit der Sonne um die Erde laufendes an -
dauerndes Gebet. Deshalb ist es, streng 
betrachtet, nur im Ausnahmefall ver -
schieb- oder nachholbar. 
In den verschiedenen Ausprägungen des 
Islam wird dies unterschiedlich konse -
quent gelebt. Und unabhängig von einer 
Gruppenzugehörigkeit wird es sicherlich 
auch individuell ganz verschiedene Ab -
stufungen geben. 
Wem die Einhaltung der Gebetszeiten je -
doch wichtig ist, der wird bei der Häufig -
keit dieser „Termine“ zwangsläufig seine 
Arbeitszeit für das Gebet unterbrechen 
müssen. Da zuvor die rituelle Reinigung 
von Mund, Nase und Händen notwendig 
und das Gebet selbst auf dem Boden 
kniend zu verrichten ist, ist das Taxi 
nicht der geeignete Ort dafür. Ein ruhiger, 
sauberer Platz mit guter Waschmöglich -
keit und möglichst einer Parkmöglichkeit 
für das Arbeitsgerät sollte es schon sein. 
Es trifft sich gut, dass es in allen Münch -
ner Stadtteilen Moscheen und Gebetsräu -
me gibt, die von verschiedenen muslimi -
schen Gemeinschaften eingerichtet und 
unterhalten werden und grundsätzlich für 
alle Betenden offen sind. Die befragten 
Kollegen waren sich einig, dass sie unab -
hängig von einer eigenen Gemeindezu -
gehörigkeit einen Gebetsraumes hauptsächlich nach äußeren Kriterien wie 
örtliche Erreichbarkeit, Parkraum und 
Qualität der Waschmöglichkeit auswählen. 
Folgende Moscheen oder Gebetsräume 
wurden erwähnt: 
Innenstadt:
§ mehrere Gebetsräume in der Land -
wehrstraße und Schillerstraße 
§ Ruppertstraße 5 (hinter dem KVR mit 
großem Parkplatz) 
§ Kellerstraße 1 
§ Karlstraße 43 
Süden:
§ Schanzenbachstraße 1 
§ Martin-Luther-Straße 20 
§ Schöttlstraße 5 
Norden:
§ Wallnerstraße 1 
§ Moosacher Straße 22
§ Tagetesstraße 6 
§ Gärtnertstraße 39 und 41 
§ Schleißheimer Straße 437 
§ Margot-Kalinke-Straße 3 
Westen:
§ Planegger Straße 18a 
§ Bodenseestraße 80 und 220 
§ Vesaliusstraße 24 
Osten:
§ Neumarkter Straße 70a 
§ Carl-Wery-Straße 60 
§ Ampfingstraße 48 
Diese Aufzählung ist bei weitem nicht 
vollständig, eine Google-Anfrage „Mo -
schee München“ wird wesentlich mehr 
Treffer bringen. 
Ideal ist es (nicht nur finanziell gesehen), 
wenn rechtzeitig ein Fahrgast zum Flug -
hafen einsteigt. Dort gibt es praktisch von 
jedem Standplatz aus erreichbare Gebets -
räume. Genannt wurden: 
§ Speicher Agip 
§ Modul C, 1. Stock (2 Räume, getrennt 
für Männer und Frauen) 
§ Terminal II 
§ Zentralbereich neben Kirche 
§ Terminal 1 Speicher neben Kiosk 
(Aufenthaltsraum) 
Übereinstimmend wurde dem Autor be -
richtet, dass Kollegen, die auf keinen Fall 
ein Gebet versäumen wollen, im Taxi als 
Notfallausrüstung einen Gebetsteppich 
und eine Flasche Wasser für die rituelle 
Reinigung mitführen. Dies für den Fall, 
dass einmal keine andere Möglichkeit er -
reichbar sein sollte. 
Der heilige Tag der muslimischen Woche 
ist der Freitag mit dem Freitagsgebet als 
religiösem Höhepunkt. Dieses freitägliche 
Mittagsgebet entspricht in seiner Bedeu -
tung wohl am ehesten dem christlichen 
Sonntagsgottesdienst. 
Eine weiteres wichtiges Thema im Islam 
ist der Fastenmonat Ramadan, der neunte 
Monat des islamischen Kalenders. Da das 
muslimische Jahr ein Mondjahr und da -
mit kürzer als ein Kalenderjahr ist, wan -
dert der Ramadan durch die Jahreszeiten. 
Zur Zeit liegt er im Hochsommer (dieses 
Jahr 20. Juli bis 18. August). Damit dauert 
der Fastentag (von Sonnenauf- bis Son -
nenuntergang gerechnet) in diesem Jahr 
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Mo.: 8.00 bis 18.00 Uhr
Di / Mi / Fr.: 8.00 bis 16.00 Uhr
München ist „Multi-Kulti“ 
TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:23 Uhr Seite 29

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30 TAXIKURIER AUGUST 2012 
ca. 17 bis 18 Stunden. Bei strenger Aus -
legung der Fastenregeln darf ein gläubi -
ger Moslem in dieser Zeit tagsüber weder 
Nahrung noch Flüssigkeit zu sich neh -
men. Auch Tabakgenuss ist dann tabu. 
Erst nach Sonnenuntergang darf geges -
sen und getrunken werden. 
Es gibt auch hier je nach Gruppenzu -
gehörigkeit und persönlicher Einstellung 
unterschiedliche Formen des Fastens. Die 
zwölftägige Fastenzeit der Aleviten (zum 
Ausdruck der Trauer über die Ermordung 
der zwölf Imame im Jahre 680 n. Chr.) 
findet im Muharram statt, dem ersten 
Monat des islamischen Kalenders (dieses 
Jahr ab dem 15.November). 
Der Autor stellt sich aber gerade das 
Trinkverbot an einem heißen Sommertag 
als eine Tortur vor. Es muss schwierig 
sein, in der Hitze ohne Flüssigkeitszufuhr 
sicher ein Fahrzeug zu führen. Allerdings 
wurde auch von Kollegen berichtet, de -
nen der Verzicht auf die Zigarette noch 
viel schwerer fällt. Vielleicht ist die Sorge 
um die Fahrtüchtigkeit der Grund, wenn 
wir beobachten, dass viele fastende Kolle -
gen im Laufe des Vormittags heimfahren 
und erst spät in der Nacht nach Gebet 
und Mahlzeit wieder auf der Straße er -
scheinen. Fein heraus erscheint in dieser 
Zeit der Nachtfahrer. Den Fastentag kann 
er im Bett verschlafen und sich in der 
Nacht frisch gestärkt ins Taxi setzen. 
Am ersten Tag nach Ende der Fastenzeit 
(dieses Jahr also am 19.August) beginnt 
dann Ramadan Bayram, das Fest des 
Fastenbrechens. 
Jenseits aller religiösen Themen werden 
unsere muslimischen Kollegen von Fahr -
gästen mit denselben Fragen genervt wie 
wir anderen auch. Der Standardsatz vieler 
Fahrgäste, bevor sie überhaupt im Taxi 
richtig Platz genommen haben, ist die 
Frage: „Woher kommen Sie?“ Der Autor 
nimmt solche Frager gerne auf den Arm 
durch ironische Ausflüge in die bayeri -
sche Geschichte, bekennt sich als Migrant 
aus der bayerischen Kolonie Unterfranken 
und geißelt die Anmaßung Napoleons bei 
der Zwangsangliederung des Frankenlan -
des an Bayern. Die Erzählung gipfelt häu -
fig in der Erfindung einer „Volksfront zur 
Befreiung Frankens vom bayerischen 
Joch“, die von manchen Fahrgästen auch 
gerne geglaubt wird.
Wer sich solche Ausführungen sparen 
will, gibt die einzig richtige Antwort für 
jeden Münchner Taxifahrer: „Aus Mün -
chen!“ Sind dann die Fronten geklärt, 
entstehen manchmal sogar anregende 
Gespräche über kulturelle, politische und 
religiöse Zusammenhänge. 
Mit weniger Humor beobachten die be -
fragten Kollegen, genauso wie der Autor, 
die Discoszene in München mit ihren 
Auswüchsen in Sachen Alkohol und 
Drogen. Als verantwortungsbewusster 
Familienvater liegt einem die Frage auf 
der Zunge: „Habt ihr keine Eltern, die 
euch den Weg ins Leben weisen?“ Auch 
wenn man die Frage wieder hinunter -
schluckt, weil man bei diesen jungen Er -
wachsenen ja keinen Erziehungsauftrag 
und kein Recht zur Einmischung hat, 
bleibt ein schaler Geschmack zurück. 
Bei Fahrten zu Clubs sind die Gefühle 
gemischt. Geschichten über Menschenhandel und Zwangsprostitution sind im 
Hinterkopf gegenwärtig. Möglicherweise 
widerspricht ein Bordellbesuch den eige -
nen Moralvorstellungen. Gleichzeitig ist 
klar, dass diese Dienstleistung ihre Be -
rechtigung und Notwendigkeit hat. Und 
natürlich sind auch diese Fahrten Teil 
unseres Geschäftes. 
Miteinander freuen wir uns über das 
Privileg, in einer Stadt leben und arbeiten 
zu dürfen, die eine niedrige Kriminalitäts -
rate aufweist und in der viele gutverdienende Menschen sich unsere Dienste 
leisten und guten Service auch entspre -
chend honorieren. 
Auf die Frage nach Tipps für den Um -
gang mit orientalischen Fahrgästen herr -
scht erst nachdenkliches Schweigen. 
Eigentlich seien das ganz normale Fahr -
gäste. Dann kommen ein paar Anregun -
gen: Die Abbildungen von nackten oder 
leicht bekleideten Damen könnten als 
beleidigend empfunden werden. Über 
Missverständnisse bezüglich der Art der 
angebotenen Dienstleistung braucht sich 
in diesem Fall niemand zu wundern. Aber 
wohl auch die meisten Mitteleuropäer 
würden derartige Fotos als deplaziert 
empfinden.
Muslimische Damen werden sich von 
einem fremden Mann nur im Notfall
beim Ein- und Aussteigen helfen lassen. 
Noch wichtiger als im normalen Dienst -
leistungsalltag ist hier die Frage, ob und 
welche Hilfestellung gewünscht werde. 
Bei manchen orientalischen Besuchern 
sind die Kinder es nicht gewöhnt, sich 
anzuschnallen. Spezielle junge „Männer“ 
im reifen Alter von 8 oder 10 Jahren 
empfinden Kindersitze oft als Zumutung. 
Hier hilft nur geduldiges Erklären der 
deutschen Gesetzeslage mit dem Hinweis, 
dass es keinen Ermessensspielraum des 
Taxifahrers gibt, und beharrliches Ver -
weigern der Abfahrt, solange nicht alle 
Kinder angeschnallt sind. 
Bei arabischen Touristen empfiehlt es 
sich, vor Abgabe einer Preisschätzung die 
Beförderungsaufgabe genau abzufragen. 
Nachverhandlungen oder -forderungen 
wegen zusätzlicher Wegstrecken, Warte -
zeiten oder Zuschläge werden häufig zu 
Unmut und Unverständnis führen. 
Letztendlich gilt für orientalische Fahrgäste dasselbe wie für Einheimische: Ein 
kompetenter Taxifahrer, der seinen Beruf 
ordentlich ausübt, wird im Zweifelsfall 
keine Probleme haben. (KGF) 
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Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
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31 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Ohne Worte 
3093 
Miteinander wäre besser 
München hat neben der Attraktivität, der Lage und dem Lebensstil gegenüber anderen Großstädten einen gewaltigen Vorteil: Die Taxibranche ist ein 
Monopol! Während in anderen Städten die einzelnen Zentralen für sich wer -
ben müssen, hohe Marketingkosten produzieren und dadurch entsprechende 
Mitgliedsbeiträge berechnen müssen, werben wir – die Taxi-München eG – 
für das Taxi. In Zeiten, wo viele am Transport-Kuchen profitieren wollen, ist 
es für die größte Zentrale Europas wichtig, im Mobilitätsmix unser unschlag -
bares Angebot zu artikulieren. Öl ins Feuer wurde von den Kollegen mit der 
irreführenden Aufkleber-Werbung gegossen. Viele unserer Mitglieder fordern 
deshalb Gegen-Maßnahmen. Viele Jahre war es ein zwar kämpferischer, aber 
durchaus gerechtes Nebeneinander. Die unnötige Aktion der Isarfunker aber 
hat das Konkurrenz-Denken verschärft. Statt miteinander allen „Gegnern“ 
der Taxis zu begegnen, wird im Taxi-Alltag gegeneinander agiert. Dass 
unsere Konkurrenten ohne die Taxi-München eG nicht leben können, zeigt 
unsere Mitglieder-Statistik. Lange Anfahrten, ungleiche Behandlung bei der 
Auftragsvergabe etc. zwingen Unternehmer und Fahrer, dem Monopolisten 
treu zu bleiben. 
Wir „Genossen“ bleiben nicht tatenlos und werden verstärktInvestitionen
nicht nur für das Taxi, sondern auch für die Taxi-München eG einsetzen. Das 
kostet natürlich Geld und wird mittelfristig auch die Höhe der Jahresbeiträge 
beeinflussen. 
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Anmeldung 
Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 
81369 München 
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Mo. bis Do.: 12.3 0–15.30 Uhr 
(oder vor Kursbeginn beim Kursleiter) 
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Homepage: www.taxi-münchen.de 
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
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Grundkurs: jeden 2. Montag 17.30 Uhr
(nur in ungeraden Kalenderwochen)
jeden Mittwoch 17.30 Uhr 
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Kursgebühr: 120 Euro 
Info-Veranstaltung: 
Jeden 2. Montag 17.30 Uhr
(nur in geraden Kalenderwochen)
Jeden 2. Samstag 8.30 Uhr
(nur in geraden Kalenderwochen) 
TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:24 Uhr Seite 31

Seite 32

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32 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Leserbrief e/ Forum 
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer –
gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss
mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. 
In eigener Sache 
Das Oktoberheft vom 21. September ist die 100te Ausgabe 
des TAXIKURIER in seiner jetzigen Form. Selbstverständ -
lich blicken wir zu diesem Jubiläum auch die vergange -
nen 100 Monate zurück. Wir wollen Ihnen, Lesern und 
Anzeigenkunden, aber auch die Möglichkeit geben, uns 
Ihre Meinung zum TAXIKURIER zu sagen. Gerne veröf -
fentlichen wir Ihre Standpunkte, Anregungen, Lob, auch 
Kritik. Wir benötigen Ihren Leserbrief bitte bis spätestens 
17. August 2012 (Adressen siehe Impressum). (PR) 
Briefe an die Leser 
In Bayern gehen die Uhren anders. Dieser Spruch ist alt 
und hat vielerorts nicht nur sinnbildlichen Charakter, son -
dern beschreibt tatsächlich eine teils sehr eigene Art und 
Weise, wie im Freistaat gewisse Dinge ihren Lauf nehmen.
Dass gelegentlich aber auch mal die Phantasie mit einem 
(Taxler) durchgeht und dabei die Grenzen der normativen 
Kraft des Faktischen überschreitet, zeigt uns folgendes 
Beispiel:
Am 24. Mai 2012 erreichte uns folgender, anonymer Brief. 
Es sei hier angemerkt, dass der TAXIKURIER grundsätz -
lich mit offenem Visier kämpft und kein Blatt vor den 
Mund nimmt, aus diesem Grunde eigentlich anonym ein -
gesandte Manuskripte keine Beachtung finden. Aufgrund 
des topaktuellen Inhalts und insbesondere wegen der per -
fiden Denke des anonymen Verfassers möchten wir diese 
Zeilen veröffentlichen, mit dem Hinweis, dass jeder Buch -
stabe und jedes Zeichen exakt dem Original entspricht: 
An TaxiKurier München Engelhardstr. 
„Ausdauer Lohnt sich“ 
KVR hat eingesehen gegenüber dem Pimpernel „offizieller 
Taxistand“ in der Busspur 22 – 6 – 00 
War ein Katz und Mausspiel: Polizei jagt Taxi weg konnte nicht 
immer dastehn, schon waren die Anderen da. KVR sah ein, dass 
es zwecklos war! Endlich wie bei Milchbar nun Taxistandplatz. 
Und Ihr vom Taxikurier? 
Ihr habt immer geschimpft, statt uns Nachttaxifahrer zu helfen. 
Wir haben Uns selbst geholfen! Merke: Wo Disco sind, muss
für die jugendlichen Teens, Fahrgelegenheit sein, da die Alle 
alkohlisiert sind.
Gruss die Nacht-Taxifahrer. 22.5.2012 
Zum besseren Verständnis wollen wir den Werdegang die -
ses Taxistandplatzes hier allen Lesern in sachlich richtiger 
Abfolge darstellen: 
Am 15.12.2009 fand eine Ortsbegehung mit dem KVR, 
dem Polizeipräsidium München und der Taxi-München eG 
statt, im Rahmen derer mehrere Standorte von neuen 
Taxistandplätzen begutachtet wurden. In diesem Zusam -
menhang wurde auch die Situation in der Müller -
straße 56/Thalkirchner Straße 2 besichtigt. Dabei lautete 
der Vorschlag der Taxi-München eG, der rechten Park -
streifen in der Müllerstraße ab der Pestalozzistraße bis 
zum Ende der Müllerstraße nach dem Pimpernel in einen 
Taxistand von 22 bis 6 Uhr zu beschildern.
Das wäre Platz für ca. 10 Taxis gewesen, und die Straßen -
bahn wäre dabei auch nicht behindert worden. Leider 
wurde dieser Vorschlag nicht angenommen, vor allem 
seitens des Bezirksausschusses kam hier Widerstand, weil 
man den Anwohnern zu viel Parkraum wegnimmt. 
Deshalb gab es zwei weitere Alternativen, eine davon war 
die Umwandlung der Bus-Durchfahrt von der Thalkirch -
ner Straße zum Sendlinger-Tor-Platz von der ehemaligen 
Linie 31, die ja nicht mehr auf diesem Weg fährt.
Nachdem eine Umwandlung dieser Überfahrt auch den 
Straßenbahnverkehr berühren könnte, gab es im Laufe des 
Jahres 2010 mehrere Gespräche und auch Ortstermine 
zwischen KVR und MVG, wo es darum ging, den Taxi -
stand so einzurichten, dass eine Gefährdung der Tram -
bahn minimiert werden kann. 
Nachdem hier eine Lösung gefunden wurde, musste diese 
im Ude’schen Langzeitverfahren (Bezirksausschuss/siehe 
TAXIKURIER 03/2012) abgesegnet werden. Am 03.03.2011 
ordnete das KVR den Taxistand an und beauftragte den 
technischen Dienst, die Verkehrszeichen anzubringen und 
die Bodenmarkierung entsprechend zu ändern.
Der technische Dienst hatte jedoch auch wieder sicher -
heitsrelevante Bedenken, die im Verlauf des ganzen Som -
mers 2011 geklärt werden mussten. Als man dann hier 
endlich im Herbst 2011 auf einem gemeinsamen Nenner 
angekommen war, konnten witterungsbedingt die Fahr -
bahnmarkierer nicht mehr arbeiten und vertagten den 
Vorgang auf Frühjahr 2012, wo dann als eine der ersten 
Maßnahmen im April 2012 die Bodenmarkierungen kor -
rekt angebracht und Anfang Mai dann auch die Schilder 
aufgestellt wurden. 
Wichtig ist, dass die Aufstellung in dieser Furt zweispurig 
erfolgen soll, damit mehr Taxis Platz finden! (Man er -
kennt dies auch daran, dass beidseitig die Taxistandplatz- 
Schilder aufgestellt sind!) 
Wir hoffen, mit dieser Darstellung die irrige Annahme des 
namenlosen Kollegen widerlegt zu haben, dass sich hier 
„Ausdauer gelohnt hat“ und die permanente unerlaubte 
Bereitstellung schließlich zu einem Taxistand geführt hät -
te. Der Taxistand ist ausschließlich das Ergebnis der be -
harrlichen Bemühungen der zuständigen Fachabteilung 
der Taxi-München eG. (TK) 
TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:24 Uhr Seite 32

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33 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Fotos: www.atelie r- tacke.de 
Rose des Monats 
 Zitrone des Monats 
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich
Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden.
Fahrer, Taxi 2688 
Der Kollege Klaus Bohlmann stand am 15.06.2012 um 14:15 
Uhr mit seinem Taxibus am Taxistand Theresienhöhe. Vor ihm 
befand sich ein außerirdisch anmutendes Gefährt mit einem 
seltsamen Dachaufbau, das sich bei genauerem Hinsehen als 
das Taxi 2688 offenbarte.
Aufmerksam auf dieses Taxi wurde Kollege Bohlmann auf -
grund eines scharfen, käsigen Geruches, den seine Nase auf -
nahm. Dieser Spur folgend, ergaben sich als Quelle dieses 
Duftes die nackten Füße des Taxifahrers vom 2688, der, von 
der Schönheit seiner Stampfer überzeugt, selbige ausgestreckt 
auf seiner offenen Fahrertüre der Öffentlichkeit zur Schau 
stellte. Wahrlich, Werbung für unser Gewerbe. Auf die Frage 
des Kollegen Bohlmann an den Fußfetischisten, ob er denn 
das so in Ordnung finde, erhielt er nur die Antwort, er möge 
wieder gehen und ihn in Ruhe lassen. 
So ein Auftritt als Taxifahrer am Standplatz kann nur mit der 
Zitrone des Monats bewertet werden. (TK) 
Korrektur zu Rose des Monats (Ausgabe Juli 2012) 
In der vergangenen Ausgabe hatten wir die Rose des Monats 
an den engagierten Kollegen Max Weiland, Taxi 427, verlie -
hen. Das war ein Missverständnis, denn der Kollege Max 
Weiland war zwar derjenige, der die Blumenpflanzungen am 
Englschalkinger-Stand fotografierte und den Bericht über 
diese optische Aufwertung unserer Redaktion zukommen ließ. 
Der eigentliche Empfänger der Rose sollte aber der „unbe -
kannte Kollege“ sein, der die Blumen tatsächlich gepflanzt hat 
und pflegt. Deshalb an dieser Stelle dieser Nachtrag.
Wir bitten um Entschuldigung. (TK) 
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders 
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol 
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe.
Dr. Reinhold Babor (CSU) und Hans Meißner
Am 21.06.2012errichtete die Seniorenunion, an der 
Spitze der Bezirksvorsitzende Dr. Reinhold Babor, in der 
Rosenstraße einen Infostand zum Thema „Mobilität in 
einer seniorenfreundlichen Stadt“ .Gemeinsam mit den 
Senioren-Unions-Mitgliedern Frau Helga Kreuzer, Herrn 
Prof. Dr. Eberhard Reimann und Frau Franziska 
Miroschnikoff sowie dem Ehrenvorsitzenden der Taxi- 
München eG, Hans Meißner stand Herr Dr. Babor vielen 
Münchner Bürgern zu allen Fragen über das absurde 
Vorhaben, den Marienplatz und die Dienerstraße „taxi -
los“ zu gestalten, Rede und Antwort. Auch allgemeine 
Fragen zur Taxinutzung waren Thema. Dabei stellte 
sich die Seniorenunion gegen das Vorhaben, die Taxi -
standplätze am Marienplatz und in der Dienerstraße 
aufzulösen. Dieses Vorgehen sei wieder einmal typisch, 
mit welcher Gleichgültigkeit und Rücksichtslosigkeit 
das Bedürfnis nach Mobilität älterer Menschen von der 
rot-grünen Stadtregierung behandelt wird. Hierzu der 
Bezirksvorsitzende Dr. Reinhold Babor: „Es ist unerträg -
lich, wie versucht wird, die eigentlichen Verursacher des 
Chaos, die kreuz und quer abgestellten Fahrräder und 
die Missachtung der vorgeschriebenen Schrittgeschwin -
digkeit für Radler, außer Acht zu lassen, aber dafür so 
richtig auf die Taxis losgegangen wird.
Deshalb fordert die Seniorenunion: 
1. die Taxistandorte Marienplatz und Dienerstraße 
müssen bleiben, damit Menschen mit Behinderung 
oder Mobilitätseinschränkung das Zentrum der 
Stadt erreichen. Auch Ihnen gehört unser Marien -
platz, um Ärzte, Geschäfte oder Rechtsanwälte 
aufzusuchen und auch um den Platz zu erleben. 
2. Der Fahrradabstellplatz am Marienhof ist so anzu -
legen, dass das beliebige Abstellen von Fahrrädern 
am Marienplatz unterbunden werden kann. 
3. Die Standzeit der Buslinie 52 ist vom Marienplatz 
wegzuverlegen, denn hier wir häufig minutenlang 
sogar von zwei Gliederbussen das alte Rathaus ver -
stellt, was der Optik dieses schönen Platzes sehr 
schadet.
Deshalb: Taxis raus, dann ist alles gut...: So geht es 
nicht!“
Der TAXIKURIER bedankt sich an dieser Stelle bei 
Herrn Dr. Reinhold Babor und unserem Ehrenvorsit -
zenden Hans Meißner für diese wichtige Initiative und 
verleiht dafür die Rose des Monats. (TK) 
TAXIKURIER_0812 PE.qxp 18.07.2012 16:24 Uhr Seite 33

Seite 34

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34 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Die Prüfung erfolgt in den Räumen der 
IHK und ist – nach einem Fachgespräch 
über eine Existenzgründung im Taxenund Mietwagenbereich – für die meisten 
Taxiunternehmer der erste Kontakt mit 
dieser Institution. Der nächste Kontakt 
zwischen Mitglied und IHK erfolgt durch 
den Erhalt der Rechnung über den Mit -
gliedsbeitrag. Spätestens dann stellt sich 
für viele Taxiunternehmer, und nicht nur 
für die Neuen die Frage, warum bin ich 
eigentlich Mitglied und vor allem, welche 
Leistungen erhalte ich bei der IHK für 
meine Beiträge. Um Licht in dieses Dun -
kel zu bringen, stattete die Redaktion des 
TAXIKURIER dem Leiter des Referats 
Schienen- und Omnibusverkehr, Bergbah -
nen, ÖPNV, Taxi- und Mietwagenverkehr, 
Herrn Dipl.-Kfm. Gerhard Wieland einen 
Besuch ab. 
Was ist die IHK ? 
Die IHK ist Vertreter aller gewerbetreiben -
den Unternehmen, sofern diese nicht aus -
schließlich handwerkliche Tätigkeiten 
ausüben. Die Rechtsform der IHK ist eine 
Körperschaft des öffentlichen Rechts. 
Nach dem IHK-Gesetz, welches auch die 
Pflicht zur Mitgliedschaft sowie die Bei -
tragspflicht gesetzlich regelt, können den 
IHKs hoheitliche Aufgaben zur Förderung 
und Überwachung der Wirtschaft und 
deren Interessen übertragen werden. Die 
Struktur der IHK basiert auf dem demo -
kratischen Grundgedanken, d.h. die 
Funktionäre werden von den Mitgliedern 
bzw. deren Vertretern gewählt. 
Welche Aufgaben hat die IHK? 
Die drei großen Aufgabengebiete der IHK 
sind die Interessenvertretung der Wirt -
schaft, die Ausübung hoheitlicher Tätig -
keiten sowie Service- und Dienstleistun -
gen für die Unternehmen. Der sog. 
Ehrbare Kaufmann ist als neuer Bereich 
hinzugekommen. Die IHK selbst sieht sich 
als wichtiger Bestandteil einer effektiven 
Selbstverwaltung der Wirtschaft. Zu den 
hoheitlichen Aufgaben zählen in erster 
Linie das Abhalten von Prüfungen und 
das Ausfertigen von Urkunden. Im Be -
reich Interessenvertretung ist die IHK An -
hörstelle zu allen Gesetzentwürfen und - 
änderungen. Vor Gerichten und Behörden 
tritt die IHK als Gutachter im Sinne der 
Wirtschaft auf. Auf dem Sektor Dienstleistung und Service stehen an oberster 
Stelle Informations- und Auskunftsdienste zu allen rechtlichen Fragen sowie 
auch bei Änderungen der Gesetze und 
Ordnungen. Ferner bietet die IHK für 
jedes Mitglied persönliche Beratung zu 
allen Fragen rund um den Betrieb an. 
Was leistet die IHK für das Taxigewerbe? 
Für das Taxigewerbe ist in der IHK das 
Referat Schienen- und Omnibusverkehr, 
Bergbahnen, ÖPNV, Taxi- und Mietwagenverkehr zuständig. Dieses Referat 
steht unter der Leitung von Herrn
Dipl.-Kaufmann Gerhard Wieland.
Eine wichtige Aufgabe dieses Referates ist 
die Vertretung der wirtschaftlichen Inter -
essen des Gewerbes in Politik und Ver -
bänden. Stellvertretend für viele andere 
Funktionen sei hier die Mitarbeit in der 
Taxikommission der LH München ange -
führt. Hier bringt Gerhard Wieland seine 
Erfahrung und sein Fachwissen aktiv in 
die ortsnahe Gewerbepolitik ein, sodass 
Münchens Taxiunternehmer und -fahrer 
unmittelbar davon profitieren. Als aktuel -
les Beispiel hat er hier die Diskussion 
über die Sperrung des Münchner Marien -
platzes für Taxis genannt. Hier bezieht 
die IHK mit Herrn Gerhard Wieland eine 
klare Position und fordert die Beibehal -
tung des Taxistandplatzes vor dem Kauf -
Was macht die IHK- 
München für das Taxigewerbe? 
Titelthema 
haus Beck, denn in jeder europäischen 
Großstadt ist es Anspruch der Bevölke -
rung, im Herzen der Stadt über Mobilität 
zu verfügen. Sollte der Taxistand wirklich 
einmal verschwinden, so lautet die Forde -
rung, im Zuge der Gleichbehandlung 
auch die Rikschas aus diesem Bereich 
herauszunehmen. 
Einen nächsten großen Bereich umfassen 
die Anhörverfahren. Jede Neuzulassung 
oder Veränderung eines Taxi- oder Miet -
wagenbetriebes bedarf der Genehmigung 
durch die Verkehrsbehörde. Solch einer 
Genehmigung liegt u.a. auch die Zustim -
mung der IHK zugrunde. An die 400 An -
hörungen gehen Jahr für Jahr über den 
Schreibtisch von Gerhard Wieland und 
seinen Mitarbeiterinnen Frau Pöge und 
Frau Armbruster. Durch die Prüfung von 
Voraussetzungen der Antragsteller, wie 
persönliche Zuverlässigkeit und fachliche 
Eignung können Existenzgründer gut auf 
ihre Unternehmertätigkeit vorbereitet 
werden.
Legt eine Verkehrsbehörde für ein be -
stimmtes Zulassungsgebiet einen soge -
nannten Beobachtungszeitraum ein, um 
die Funktionsfähigkeit des örtlichen Taxi -
gewerbes zu überprüfen, erstellt die IHK 
ein Gutachten über die Kosten- und Er -
tragslage der örtlichen Unternehmer. Das 
Ergebnis der IHK-Auswertung fließt in 
die Entscheidung der Genehmigungs -
behörde ein, ob weitere Konzessionen 
ausgegeben werden sollten. 
So ergibt sich für die IHK die Möglich -
keit, durch Vergleiche der Ergebnisse 
Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Lage 
und Funktions-fähigkeit zu ziehen. 
Last but not least ist das Referat für 
Straßenpersonenverkehr und ÖPNV der 
IHK natürlich jederzeit für Mitglieder und 
Der Einstieg in die Selbständigkeit im Taxigewerbe beginnt für viele mit dem Ablegen der Fach- und Sachkundeprüfung.
Die IHK sorgt hier mit für guten qualifizierten Nachwuchs im Taxen- und Mietwagenbereich. 
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35 TAXIKURIER AUGUST 2012 
solche, die es werden wollen, der kompe -
tente Ansprechpartner für alle Fragen 
rund um den Taxibetrieb. Insbesondere 
für Neueinsteiger ins Gewerbe wurden 
umfassende Informationsschriften ausge -
arbeitet, die alle Fragen zur Taxibranche 
erschöpfend beantworten.
Die Fachbroschüren „Informationen zum 
Taxi-/Mietwagengewerbe“ und „Fairplay 
in der Krankenbeförderung“ erhalten Sie 
kostenlos bei Frau Pöge,
Tel. 089 5116-1295 oder
christiane.poege@muenchen.ihk.de .
Der TAXIKURIER bedankt sich bei Herrn 
Wieland für das freundliche Gespräch 
und die umfassenden Auskünfte. (TK/PR) 
Kurze Frage – Klare Antwort 
Ludwig K. will wissen:
„Was für Änderungen gibt es bei der Fahrzeug-Hauptuntersuchung?“ 
In der Hauptuntersuchung (HU) wird die Sicherheit und Umweltverträglichkeit 
von Fahrzeugen im Straßenverkehr geprüft. Die 1951 in Deutschland eingeführte 
Pflichtuntersuchung wurde anfangs ausschließlich vom Technischen Überwa -
chungsverein e.V. durchgeführt. Der Volksmund spricht daher vom „TÜV“ .Mit 
der DEKRA wurde 1961 eine weitere Prüfungsorganisation staatlich anerkannt. 
Heute kann die Hauptuntersuchung auch bei anderen Prüfstellen, wie KÜS, GTÜ 
oder FSP durchgeführt werden. 
Der Pflicht zur Hauptuntersuchung unterliegen gemäß § 29 StVZO alle zulas -
sungspflichtigen Kraftfahrzeuge und Anhänger. Ausgenommen sind Fahrzeuge 
der Bundeswehr und Bundespolizei sowie Händler- oder Kurzzeitzulassung mit 
rotem Kennzeichen. LKW über 3,5 t, Omnibusse und Taxis müssen, entgegen 
anderen Fahrzeugen, jährlich zur HU vorgeführt werden. 
Seit 01.01.2010 ist die Abgasuntersuchung (AU) in der Hauptuntersuchung 
integriert. Die AU kann auch von einer anerkannten Werkstatt durchgeführt 
werden. Mit gültigem Nachweis wird die Hauptuntersuchung ohne weitere 
Abgasuntersuchung durchgeführt.
Das Rückdatieren von Untersuchungszeiträumen ist seit April 2012 weggefallen. 
Wer zu spät zur Prüfung vorfährt, erhält wieder eine Plakette mit der kompletten 
Laufzeit. Allerdings werden Fahrzeuge, deren HU mehr als zwei Monate überzo -
gen wurde, künftig einer verschärften Untersuchung unterzogen. Außerdem fällt 
dann auch eine 20-prozentig erhöhte Gebühr an.
Seit Mitte des Jahres wird jede HU mit einer kurzen Probefahrt des Prüfers 
beginnen, bei der die Funktionsfähigkeit der elektronischen Assistenzsysteme 
festgestellt wird. Ebenfalls neu ist der sogenannte Mangelbaum, ein bundesweit 
einheitlicher Prüfbericht, in dem die Untersuchungsergebnisse detaillierter 
dokumentiert und bewertet werden. Der soll den Reparaturauftrag zur Mängel -
behebung bei den Fachwerkstätten erleichtern. 
Die Prüfplakette wird mit Ablauf des jeweils angegebenen Monats und Jahres 
ungültig. Die Jahreszahl steht in der Mitte, die oberste Zahl bezeichnet den 
Monat. Die Prüfplakette wird am amtlichen Heckkennzeichen abgebracht. Der 
Termin für die nächste Hauptuntersuchung wird auch im Fahrzeugschein bzw. 
Zulassungsbescheinigung Teil I eingetragen. (FK) 
Zum Titelbild 
Die Diskussion um das Wetter, das 
am besten für die Taxibranche ist, 
ist endlos und wird wohl immer mit 
verschiedenen Augen gesehen. 
Grund für uns, dem Wetter eine 
Titelgeschichte zu widmen. Als Eye- 
Catcher haben wir eine besonders 
umsatzfördernde Wettersituation 
abgebildet. (PR)
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36 TAXIKURIER AUGUST 2012 
Top-Termine August 2012 
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten) § Theaterfabrik, Boysetsfire 
§ Backstage, Six feet under 
§ Muffathalle, Urban Cone 
Dienstag, 14. August 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
ABBA-Night 
§ Freiheiz, Mark Lanegan 
§ 59:1, Nations Afire 
§ Nachtgalerie, Micki Krause 
§ Muffathalle, Muffat Open 
Mittwoch, 15. August (Chr. Himmelf.) 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Carmina Burana 
§ Ampere, Charles Bradley 
Donnerstag, 16. August 
§ Feierwerk,
Country Tucson Rock Opera 
Freitag, 17. August 
§ 20.00 Uhr, Schlachthof,
Ox vorm Berg 
§ 22.30 Uhr, Schlachthof,
Calamari Blues 
Samstag, 18. August 
§ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Klaviersonaten 
§ 20.00 Uhr, Schlachthof,
Ox vorm Berg 
§ 22.30 Uhr, Schlachthof,
Calamari Blues 
Sonntag, 19. August 
§ 16.30 – 19.30 Uhr, Eissporthalle, 
Eishockey 
§ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Klaviersonaten 
§ 18.00 Uhr, Schlachthof,
Tango Argentino 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Ludwig Müller 
Montag, 20. August 
§ 18.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Klaviersonaten 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall 
§ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party 
Dienstag, 21. August 
§ 20.00 Uhr, Olympiahalle,
Handball-Supercup 
§ Tonhalle, Simple Minds 
§ Ampere, Panteon Rococco 
Mittwoch, 22. August 
§ Feierwerk, Of Montreal 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Best of Louis Amstrong 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Ludwig Müller 
Montag, 6. August 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Giovanni di Lorenzo 
§ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party 
§ Backstage Werk, Ministry 
§ Feierwerk, Electric Wizard 
§ Ampere, Damien Jurando 
§ Muffathalle, Megafaun 
Dienstag, 7. August 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Vier Jahreszeiten 
§ Backstage Halle,
Black Dahlia Murder 
Mittwoch, 8. August 
§ Backstage, Hatebread 
§ Feierwerk, Converge 
§ Ampere, Grupo Fantasma 
Donnerstag, 9. August 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Händels Feuerwerksmusik 
§ Backstage, The Downtown Struts 
Freitag, 10. August 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
The Original Glenn Miller Orchestra 
§ Feierwerk, Molotov 
Samstag, 11. August 
§ 19.30 – 23.00 Uhr, Olympiastadion, 
Freestyle Motocross 
Sonntag, 12. August 
§ Galopprennbahn Riem, 
Galopprennen 
§ 18.00 Uhr, Schlachthof,
Tango Argentino 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Arena,
FC Bayern – Borussia Dortmund 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Arena di Verona 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Ludwig Müller 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Lizzy Aumeier und Ottfried Fischer 
Montag, 13. August 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall 
§ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party 
§ 22.00 Uhr, Schlachthof,
Calamari Blues 
§ Backstage, The T.C.H.I.K. 
§ Freiheiz, Salsa 
§ Atomic Café, Royal Flores 
Samstag, 4. August 
§ 13.00 – 14.45 Uhr, Arena,
TSV 1860 – Jahn Regensburg 
§ 20.00 Uhr, Schlachthof,
Ox vorm Berg 
§ 20.00 Uhr, Schloss, Chin Meyer 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Buena Vista 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
La Notte Veneziano 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Altinger und Liegl 
§ 22.30 Uhr, Schlachthof,
Calamari Blues 
§ Backstage, Madison Affair 
§ Freiheiz, Ü30-Party 
Sonntag, 5. August 
§ 18.00 Uhr, Schlachthof,
Tango Argentino 
§ 19.00 Uhr, Herkulessaal, 
Symphoniekonzert 
Mittwoch, 1. August 
§ 20.00 Uhr Schloss, Marco Bagage 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Carmina Burana 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Helmut Schleich 
§ 59:1, Baroness 
§ Backstage, Suicide Commando 
Donnerstag, 2. August 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
I Musici di Roma 
§ Backstage, Killerpilze 
§ Ampere, Tine Thing 
Freitag, 3. August 
§ 11.00 – 17.00 Uhr, Viktualienmarkt, 
Brunnenfest 
§ 19.00 Uhr, Valentin Musäum, 
Hasemanns Töchter 
§ 20.00 Uhr, Schlachthof,
Ox vorm Berg 
§ 20.00 Uhr, Schloss, Cavewoman 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Gocoo 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
Mozart-Nacht 
Top of the Tops 
Am Umfang der Top-Termine sieht man, dass der August der Urlaubsmonat schlechthin ist. Sommerpause auf allen Bühnen. Doch München 
wäre nicht die attraktivste Stadt, wenn nicht doch einige Highlights die 
Münchner und Besucher locken würde. Absoluter Höhepunkt der Kardiolo -
gen-Kongress (25. –29.8.). Vorher vom 16. –19.8. die Ispo-Bike ebenfalls
in Riem. Laut wird es im Olympiastadion (11.8. Freestyle Motocross, 21.8. 
Handball-Supercup). Am 26. August 40-Jahr-Feier im Olympiapark. Die 
Jakobi-Dult am Mariahilfplatz geht noch bis zum 5.8. Und endlich wieder 
Fußball in der Arena (4., 12., 31. August). (PR) 
Feste Termine 
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 
089 •••••
8 Below •••••
59 : 1 •••
8seasons •• • •
Americanos •• •
Atomic Café ••••••
Babalu • •• •••
Backstage •••
Barfly •••
Barysphär •• •
Cafe am Hochhaus •••• • • •
Call me Drella ••
Cord • •• •
Crash •••
Crowns Club • ••
Crux •
Eat the Rich •
Evergreen •••
GOP Varieté •••••
Hanoi •••
Hansa 39 •••
Heart •••••
Kantine ••••••
Klangwelt •
Kong •••
Kultfabrik •••••• •
Lenbach • ••
Lenbachs & Söhne ••
Maximilians •••
Max + Moritz • ••
Milchbar ••••••
Muffathalle ••
Nachtgalerie ••
Neuraum ••
New York Club •••
Optimolwerke •••••••
P1 •••••••
Pacha • • •
Palais ••
Pappasitos •• •
Paradiso ••
Pimpernel •••••••
Rockstudio ••
Rote Sonne ••
Ruby ••••
Sauna •••••
Schlachthof •
Substanz •••••••
Sugar • ••
Valentin Stüberl •••••••
Yip Yap •••
Yolo ••
Zoozies •••••••
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Freitag, 24. August 
§ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Brandenburgische Konzerte 
§ 20.00 Uhr, Schlachthof,
Ox vorm Berg 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Hannes Ringlstetter 
§ 22.30 Uhr, Schlachthof,
Calamari Blues 
§ Westpark Seebühne,
Taschenlampenkonzert 
Samstag, 25. August 
§ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Wenzel Fuchs 
§ 20.00 Uhr, Schlachthof,
Ox vorm Berg 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Der nackte Wahnsinn 
§ 22.30 Uhr, Schlachthof,
Calamari Blues 
§ Praterinsel, Isle of Summer 
§ Westpark Seebühne, Italienische Nacht 
§ Garage, By the Patient 
Sonntag, 26. August 
§ 10.00 – 20.00 Uhr, Olympiapark,
40 Jahre Olympiapark –
Tag der offenen Tür 
§ 18.00 Uhr, Schlachthof,
Tango Argentino 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Ludwig Müller 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Jango Edwards 
§ Westpark Seebühne, Da Blechhauf’n 
§ Eissporthalle, Eishockey 
Montag, 27. August 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
§ 20.00 Uhr Lach und Schieß, 
Christian Überschall 
§ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33 Party 
Dienstag, 28. August 
§ 17.00Uhr, Skylonge,
After Work Party 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Sven Kemmler 
Mittwoch, 29. August 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Jango Edwards 
§ Theaterfabrik, Walk off the Earth 
Donnerstag, 30. August 
§ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Klaviersonaten 
§ Backstage, Of Monsters and Men 
Freitag, 31. August 
§ Der TAXIKURIER 9/2012 erscheint 
§ 18.00 – 19.45 Uhr, Arena,
TSV 1860 – MSV Duisburg 
§ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Jubiläumskonzert 
§ 20.00 Uhr, Schloss
Lügen, aber ehrlich 
§ 20.30 Uhr, Schlachthof,
Lizzy Aumeier 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Ganes 
§ Kranhalle, Tuo 
Mehrtägige Termine 
§ 10.05.12 – 12.08.12, Vater-Rhein-Brunnen, Kulturstrand 
§ 21.05.12 – 16.09.12, 19.00 – 23.00 Uhr, Olympiasee, Kino am Olympiasee 
§ 14.06.12 – 02.09.12, Seebühne Westpark, Kino, Mond und Sterne 
§ 05.07.12 – 12.09.12, 19.30 Uhr, Viehhof, Open Air Kino 
§ 18.07.12 – 08.09.12, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof,
Zärtliche Machos 
§ 21.07.12 – 04.08.12, Backstage, Free & Easy 
§ 26.07.12 – 19.08.12, Olympiapark, Sommerfest 
§ 28.07.12 – 05.08.12, Mariahilfplatz, Jakobi Dult 
§ 31.07.12 – 18.08.12, außer So / Mo, Event Arena, Spielstadt 
§ 01.08.12 – 11.08.12, außer So + Mo, 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Claus von Wagner 
§ 01.08.12 – 12.08.12, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Shadowland 
§ 02.08.12 – 03.08.12, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Georg Ringsgwandl 
§ 02.08.12 – 05.08.12, 15.00 Uhr, Deutsches Theater, Grüffelo 
§ 04.08.12 – 05.08.12, 11.00 Uhr, Deutsches Theater, Grüffelo 
§ 04.08.12 – 05.08.12, 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Shadowland 
§ 07.08.12 – 09.08.12, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Werner Koczwara 
§ 10.08.12 – 11.08.12, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Ingo Appelt 
§ 11.08.12 – 12.08.12, 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Shadowland 
§ 12.08.12 – 26.08.12, Olympiapark München, Lilalu 
§ 14.08.12 – 18.08.12, 20.00 Uhr, Lach u. Schieß, Die Buschtrommel 
§ 14.08.12 – 23.08.12, außer So + Mo, 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Der nackte Wahnsinn 
§ 16.08.12 – 18.08.12, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied 
§ 16.08.12 – 19.08.12, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe, Ispo Bike 
§ 21.08.12 – 25.08.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt 
§ 22.08.12 – 25.08.12, 20.00 Uhr, Schloss, Caveman 
§ 23.08.12 – 25.08.12, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied 
§ 23., 25., 26., 29. u. 30.08.12, 19.30 Uhr, Hubertussaal, La Cenerentola 
§ 25.08.12 – 26.08.12, Olympiastadion, Boulder-Weltcup 
§ 25.08.12 – 29.08.12, 25.08., 8.00 – 20.00 Uhr, 25. u. 26.08.,
7.00 – 20.00 Uhr, 27.07., 7.00 – 21.00 Uhr, 28.07., 7.00 – 20.00 Uhr,
29.08., 7.00 – 13.00 Uhr, Messe, ESC Congress 
§ 28.08.12 – 29.08.12, MOC, Talents 
§ 29.08.12 – 01.09.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tobias Mann 
§ 30.08.12 – 31.08.12, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
§ 30.08.12 – 31.08.12, Schlachthof, Elefantentreffen 
§ 31.08.12 – 02.09.12, Isarbrücke, Isar Insel Fest 
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W i r h e l fe n s o fo r t u n d u n b ü r o k r a t i s c h ! 
Die Situa tion ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Gesc häft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. 
Meist trifft einen zwar selbst keine Schul d, trotzdem hat man jede Menge Ärger 
und Unannehml ichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollege n 
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbe - 
schäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfa ll. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relat iv leicht in den Griff bekommen. 
 Wir si nd 24 Stu nden für Sie erreic hbar (auch an Sonn- u. Feiertag en und 
am Woche nen de) . 
 Ih r Er satz tax i ste ht binnen kürzes ter Zei t für Sie ber eit bz w. wi rd bei 
Ihnen ange lie fert . 
Selb st vers tänd l i ch sind sowohl Funk als auch T axame ter en ts pre che nd Ihren 
Erford erni sse n programm iert. 
 Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssys tem. 
 Z a h l re i c h e Au to h ä u s e r w i c ke l n a u c h d i e Ta x i - M o b i l i t ä t s g a ra n t i e 
ü b e r u n s a b ( Da imle rChr ysl er, BMW, Op el, VW, Cit roen) . 
 I m B e d a r f s f a l l k ü m m e r n w i r u n s u m d i e erf orderli chen behö rdlic he n Form ali tät en. 
 Bei unversc hu ldet en Verk ehrsu nfä ll e n rech nen wir di e Miettax irech nun g 
direkt mit der ge gne risc he n Versic her ung ab (Rahmena bkom men mi t viele n Vers ic herern) . Üb erbr üc kung sta rif e, wen n Sie Ihr altes Fahr zeu g ve rka uft habe n, da s neue noch ni cht a usgeli efer t wurde. 
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38 TAXIKURIER AUGUST 2012 
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG 
Herausgeber: Taxi-München eG 
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen 
Engelhardstraße 6, 81369 München 
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Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) 
Objektleiter: Paul Rusch (PR) 
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Mitarbeiter an dieser Ausgabe: 
Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG) 
Alfons Haller (AH), Manfred Kraus (MK),
Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL),
Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS),
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst 
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Fotografie: Dirk Tacke 
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Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Impressum 
Foto: www.atelie r- tacke.de 
Liebe Leserinnen und Leser, 
für Viele (Einheimische) ist der August der schönste Monat. Weniger Verkehr, 
Platz in den Biergärten, die Stadt ist übersichtlicher. Doch das 3. Jahresdrittel 
naht mit vielen Highlights. Ruhe vor dem Sturm tanken. Die Schule und die 
Staus beginnen im September und dann natürlich die Wiesn. 
Gute Geschäfte und Kraft für den Herbst wünscht 
Paul Rusch, Objektleiter 
Die Septemberausgabe ihres TAXIKURIERS erscheint am 31. August. 
Einige Themen stehen schon fest: 
§ Tiere im Taxi 
Sämtliche Infos 
§ Olympische Spiele 1972 
Rückblick aus Taxisicht nach 40 Jahren 
§ Kulinarische Weltreise 
In München ist die gastronomische Welt zu Hause 
Vorschau September 2012 
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24h¥Table Dance¥Nightclub¥Bar¥24h
Im eleganten und stilvollen Ambiente, mit zauberha/f_t en, internationalen Tänzerinnen, in knisternder Erotik,
beraubt ihnen das Monaco Ihre Sinne.
Nightclub Monaco - Gärtnerstr. 60 - 80992 München - Telefon +49 (0) 89 143 906 20 We accept all credit cards 
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Club Monaco
First Class Table Dance
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Die neue B-Klasse jetzt auch
als Sondermodell „Das Taxi“.
Beim B-Klasse Taxi ist der Innenraum so großzügig und variabel, dass Sie den vielfältigsten und ungewöhnlichsten Transportanforderungen Ihrer Gäste gerecht werden können. Dabei werden sich Ihre Passagiere
über einen bequemen Einstieg und ungewöhnlich viel Beinfreiheit freuen. Und Sie sich über den Platz hinter
dem Steuer.
Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung München, Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de
Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Arnulfstraße 61, Frankfurter Ring/Ecke Ingolstädter Straße 28, Landsberger Straße 382, 
Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Straße 39, Grünwald – Südliche Münchner Straße 29, Starnberg – Petersbrunner Straße 7, 
Wolfratshausen – Pfaffenrieder Straße 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Deniz Cosar 0 89/12 06-1 1 14, 
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08
*Effektiver Jahreszins. Angebot gültig für Bestellungen vom 01.04. – 31.12.2012 für 
Neu- und Bestandsfahrzeuge der Baureihe E-Klasse (jeweils mit Code P10 oder 965). 
Ein Angebot der Mercedes-Benz Bank AG.
1Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert)
5,5-5,3/4,2-3,9/4,7-4,4 l/100 km; CO2-Emission (kombiniert) 122-1 15 g/km. 
B 180 CDI BlueEFFICIENCY Sports Tourer1
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 26.299,00
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 4.199,00 €
Sollzins gebunden p. a. 2,95 %
Effektiver Jahreszins 2,99 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 22.100,00 €
Gesamtbetrag 23.797,20 €
Monatliche Rate 396,62 €
Das B-Klasse Sondermodell „Das Taxi“ 
beinhaltet unter anderem:
• 7G-DCT automatisiertes Doppelkupplungs -
getriebe
• ECO Start-Stopp-Funktion
• Chrom-Paket
• Dachzeichen einarmig 
• Audio 20 CD 
• 4-Fach Fensterheber elektrisch
• Collision Prevention Assist
weitere Infos unter
www.taxi-mit-stern.de
1,99 % Taxi-
Aktionszins*
für die E-Klasse
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