TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Juli 2012
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2012. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | Ausgabe Juli 2012 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 52. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de FUNDSACHEN § Was unsere Fahrgäste alles vergessen § Trickbetrüger Wie man sich schützen kann § Sommer Die heiße Jahreszeit in München § Service Besuch beim Mercedes-Taxiservice TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 1
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1 Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 6,8 – 4,5, CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 159 –119. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. www.volkswagen-taxi.de Besonders für Sie. Der Touran/one.lfals Taxi. Großzügiges Platzangebot, komfortables Fahrwerk und erhöhte Sitzposition. Was der Touran seinen Fahrgästen bietet, gilt natürlich auch für Sie als Fahrer. Dabei sorgen sparsame Motoren, geringer Unterhalt und niedrige Anschaffungskosten dafür, dass Sie nicht nur bequem, sondern vor allem auch sorgenfrei unterwegs sind. Und das von Anfang an. Denn die gesamte T axiausstattung ist bereits ab Werk bestellbar. Mehr Informationen erhalten Sie bei Ihrem Volkswagen Partner. SCHÖN, WENN MAN SICH’S WÄHREND DER ARBEIT GEMÜTLICH MACHEN KANN. TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 2
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3TAXIKURIER JU LI 2012 Inhalt Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61 -0 Fax: (089) 74 70 260 Leiter der Zentrale: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo .– Fr. 7.30 –12.00 Uhr Mo .– Do. 12.3 0–1 5.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltun g/ Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulunge n/ Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61- 367 Taxifahrer-Ausbildung: Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo .–Mi. 18.0 0– 21.30 Uhr Samstag 10.0 0– 16.00 Uhr Anmeldung 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum München-Splitter | Neues aus der Stadt 4 Editorial | Die „gute Stube“ 4 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 5 Wichtige Information | Ordentliche Generalversammlung 5 Witz des Monats | 5 Die Genossenschaft | Wichtiges und Informatives 6 Streiflicht des Aufsichtsrats | Cato der Ältere 11 Der Landesverband | Rückblick AMI 12 Die fünf Weisheiten des Monats | 13 Taxameter des Monats | Taxi-Sommer 13 Der Blick zurück | Der Juli vor 100, 75, 50, 25, 1 Jah r(en) 13 Fundsachen | Fundgrube Taxi 14 Geschichte und G’schichten | Schwabinger Krawalle 18 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 20 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 21 Taxi-Check München | Fundsachen 22 Kurze Frage – Klare Antwort | Festpreis Flughafen < –> Messe 23 Verkehrssünde des Monats | Olympiapark 23 Schrottis Fiaker-ABC | „XYZ“ 24 Trickbetrüger | Schutzmaßnahmen 26 Gastro „M“ | Schützenlust 28 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 29 Spruch des Monats | 29 Sommer | Die heiße Jahreszeit in München 30 Zum Titelbild | 31 Leserbrief e/ Forum | 32 Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Abstauben 32 Rose des Monats | Max Weiland, Taxi 427 33 Zitrone des Monats | Pfingst-Polizei 33 Taxlers Baustellenbericht | Sommer 2012 34 Service | Besuch beim Mercedes-Taxiservice 37 Top-Termine Juli 2012 | Hier glüht der Taxameter 38 Messe München | Juli-Programm 41 Vorschau August 2012 | 42 Impressum | 42 § SOFORTBEST ELLUNG § VORB ESTELL UNGEN § KRE DIT KART EN § GROSSRAUM TAXIS § STAND PLÄTZE § RUFSÄULEN DIE iPHON E- APP DER TAXI-MÜNCHEN eG AB SOFORT GRATIS IM AP P- STORE! Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 3
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4 TAXIKURIER JU LI 2012 Editorial Die „gute Stube“ Der Marienplatz ist seit der Stadtgründung 1158 die urbane Mitte Münchens. Händler boten 700 Jahre lang ihre Waren im Herzen der Stadt feil. Das am Ein - gang zum Tal gelegene alte Münchner Rathaus wurde wegen des Bevölkerungs - zuwachses zu klein. Im Jahre 1853, mit Fertigstellung der Schrannenhalle als zentrale Marktfläche, erhielt der Marienplatz seinen heutigen Namen und die Stadtverwaltung zog in das im gotischen Baustil errichtete neue Rathaus mit dem berühmten Glockenspiel um. Für die Entscheidungsträger genügt bis heute ein Blick aus dem Fenster, um die Bedeutung des Marienplatzes für den Münchner Bürger zu erkennen. Nicht nur die zahlreichen Fachgeschäfte in der Fußgängerzone zwischen Fischbrunnen und Stachus ziehen Tag für Tag abertausende Menschen in die Innenstadt. Als Verkehrsknotenpunkt ist der Marienplatz einer der wichtigsten Umsteigebahnhöfe. Hier treffen zwei U-Bahnlinien und die Stammstrecke der Münchner S-Bahn zusammen. Mehrere Buslinien und das Taxigewerbe ermöglichen gerade älteren, kranken und gehbehinderten Bürgern eine lückenlose Versorgung mit unterschiedlichen Beförderungsdienstleistungen. Wie der Presse zu entnehmen war, gibt es einen erneuten Vorstoß im Stadtrat, die Taxis vom Marienplatz zu verbannen. Grund ist eine Hochgeschwindigkeit - straße für Fahrradfahrer, die mitten durch die von Fußgänger hochfrequentierte Innenstadt führen soll. Unfälle wie am 30. Mai in der Hansastraße, als ein Radl - rambo ohne Licht, in falscher Richtung und mit hoher Geschwindigkeit einen Rentner umgefahren hat, könnten zum Regelfall werden. Das Mobilitätsbedürf - nis der nicht pedaltretenden Münchner Bürger gerät, wie bereits an vielen Stel - len geschehen, erneut unter die (Fahr-)Räder. Auch konnten wir bis heute keine einzige Parkuhr für Radfahrer entdecken, obwohl der öffentliche Verkehrsraum mit Drahteseln regelrecht zugestellt wird. Die Taxistandplätze am Marienplatz und in der Dienerstraße müssen als zentrale Anlaufstelle erhalten bleiben. Die ins Spiel gebrachten Ausweichplätze im Tal, am Rindermarkt oder der Schrammerstraße sind blanker Unsinn. Wer seine rosa Brille abnimmt, erkennt, dass die Situation in der „guten Stube“ erst durch die unkontrollierte Bereitstellung von Fahrradrikschas eskalierte. Nun soll das Taxi - gewerbe auf dem Altar der Fahrradanbeter geopfert werden. Wir rufen daher den Einzelhandel und die Arztpraxen, die Seniorenbeiräte und Behindertenverbände sowie alle vernünftigen Münchner Bürger dazu auf, den Großkopferten klar zu machen, dass am Marienplatz ein breitgefächertes Mobilitätsangebot erhalten bleiben muss. Die Fehlplanung muss heute gestoppt werden, da es morgen auf Grund der demographischen Entwicklung nicht zunehmend Pedaltreter, sondern viel mehr Senioren geben wird. Wir kämpfen für Ihre Mobilität – unterstützen Sie uns dabei. Ihre Taxi-München eG Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Kleinanzeigen-Annahme Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf. Anzeigenschluss ist der 11. Juli 2012 Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | Ausgabe Juli 2012 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 52. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de FUNDSACHEN § Was unsere Fahrgäste alles vergessen § Trickbetrüger Wie man sich schützen kann § Sommer Die heiße Jahreszeit in München § Service Besuch beim Mercedes-Taxiservice Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel./Fax: 08122/2283400 Ankauf § Nach 28 Jahren schließt das „Kaffee Giesing“ . Die Musikkneipe wurde ehemals von Konstantin Wecker eröffnet. § In der Maximilianstraße 11 hat das „Maximilians“ eröffnet. Zielgruppen sind wohl betuchte Gäste, denn die teuerste Flasche Wodka kostet 1 Million Euro. (PR) München-Splitter TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 4
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5TAXIKURIER JU LI 2012 Einladung Ordentliche Generalversammlung Mittwoch, 11. Juli 2012 Beginn: 10.00 Uhr (Einlass 9.00 Uhr) Augustiner Keller, Arnulfstraße 52 Wichtige Information | Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen eG Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die Einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post Ohne Worte 3093 Rad ab Bis vor ein paar Jahren fuhren die Menschen Fahrrad. Jetzt führen sie Krieg. Der Radfahrer, die Gegenfigur zum Autofahrer, glaubt, dass er machen kann, was er will. Das Problem der Außenseiterfiguren beginnt schon in der Person des Vor - sitzenden des Bundes Deutscher Radfahrer: Rudolf Scharping. Eine authentische - re Wahl hätte man für die neonfarbenen Strampelhosentreter und „Telekom“- Hemdchenträger nicht finden können. Eine besondere Spezies stellen die Liegefahrer dar. Dieses Gefährt, auf dem man ins Büro radelt, bürdet dem Benutzer eine Selbstentwürdigung auf. Stil aber zählt nicht, wenn nur die Idee, hier Umweltfreundlichkeit, die Oberhand gewinnt. Wenn die Herrschaften älter werden, wird ein 10.000-Euro-Rennrad angeschafft. Spätaktive Besserverdiener zwängen sich in enge Hosen, schauen wie eine ein - gezwängte Kalbsleberwurst aus und stöhnen durch die Städte. Gerne treten sie in Rudeln auf, gestalten ihre Freizeit nach dem Leistungsprinzip und protzen mit ihrem Material. Eine Art Kriegsrecht im Straßenverkehr haben die Fahrradkuriere eingeführt. Ampeln, Einbahnstraßen, Beleuchtung kennen sie nicht. Die Fahrradkuriere sind zur stilbildenden Figur geworden, denn auch alle anderen halten sich an keinerlei Regeln mehr. Übertroffen werden die Kampffahrer nur noch von den gesetzlosesten der Pedalritter. Was sich Rikschafahrer in den Städten erlauben, wird nur von den „Monatzedern“ der Republik geduldet. IhrAugen Augen Augen Augen Augen arzt PraxisteamDr.med.univ.Dorigoni Dr. med. univ. Hermann Dorigoni Facharzt für Allgemeinmedizin Facharzt für Augenheilkunde Vekehrsmedizinische Qualifikation Taxi, Bus, LKW und Mietwagen Führerscheingutachten im Herzen Münchens direkt am Bahnhofplatz Bayerstr. 27 · 80335 München Tel.: 0 89 / 16 39 90 40 Fax: 0 89 / 16 39 90 419 Mobil: 01 75 / 56 96 670 E-Mail: augenarzt@praxis-dorigoni.de www.praxis-dorigoni.de Neulich in der Kneipe. Die Leute hängen an der Theke rum, als die Tür aufgeht. Alle drehen sich um. Rein kommen: eine Ossi-Frau, ein Vietnamese, ein Schwuler und ein Rollstuhlfahrer. Fragt einer der Gäste: „Was seid ihr denn für’n ulkiger Haufen?“ Antwortet die Frau: „Die Bundesregierung.“ Witz des Monats 7 Taxikonzessionen mit oder ohne Fahrzeuge zu verkaufen! Telefon: 0157 - 73 51 66 92 Suche zuverlässliche/n Taxifahrer/in! Mercedes / Automatik / Datenfunk Telefon: 089 - 129 65 27 (abends) Kleinanzeigen TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 5
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Die Genossenschaft Rechtsangelegenheiten Wie bereits berichtet, hat die Taxi-Mün - chen eG im Jahre 2010 eine Klage auf Unterlassung von Außenwerbung für konkurrierende Vermittlungszentralen auf Mitgliedsfahrzeugen gegen einen Taxiunternehmer eingereicht. Das OLG München hob die Entscheidung des Landgerichtes München I, das der Klage der Taxi-München eG erstinstanz - lich stattgegeben hatte, und damit die Werbung für eine in Konkurrenz stehende Vermittlungszentrale bei Leistungen der Taxi-München eG als einen Verstoß ge - gen das Gesetz gegen unlauteren Wettbe - werb angesehen hatte, im Wesentlichen aus kartellrechtlichen Gründen wieder auf. Zugleich hat das OLG München die Revision zum Bundesgerichthof nicht zugelassen. Hiergegen legte die Taxi-München eG beim BGH eine Nichtzulassungsbeschwer - de ein, die bedauerlicherweise vom BGH nun zurückgewiesen worden ist. Nach Auffassung des BGH war eine höchstrich - terliche Entscheidung weder für die Fort - bildung des Rechts noch zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erfor - derlich. Allerdings hat der BGH damit keine materiell-rechtliche Würdigung ge - troffen. Die Zulassung wurde aus formellrechtlichen Gründen zurückgewiesen, da der BGH keine „grundsätzliche Bedeu - tung“ der Rechtssache für die Taxi-Mün - chen eG oder für Taxigenossenschaften gesehen hat. Eine nähere Begründung wurde mit Hinweis auf § 544 Abs. 4 S. 2, 2.Halbsatz ZPO nicht gegeben. Die Ent - scheidung des OLG München ist damit rechtskräftig. Noch nicht rechtskräftig entschieden ist dagegen, ob die Taxi-München eG kon - kurrierende Außenwerbung auf Mit - gliedsfahrzeugen bei Leistungen der Ge - nossenschaft gemäß der Satzung ahnden darf. Die Mitglieder K&G, Occam Taxi und Kolk erhoben bekanntlich nach der letzten Generalversammlung Anfech - tungsklage gegen die dort beschlossene Betriebsordnung Ziffer VIII. Nachdem das Landgericht München I der Klage erstin - stanzlich stattgegeben hatte, ist mittler - weile in der Berufungsinstanz ein Ver - handlungstermin beim OLG München auf 19.07.2012 um 9:45 Uhr im Sitzungssaal E 06, EG, in der Prielmayerstraße 5, München, bestimmt worden. Entgegen der Unterlassungsklage handelt es sich hierbei nicht um einen Einzelfall. Aus unserer Sicht ist die grundsätzliche Bedeutung der Sache für die Taxi-Mün - chen eG bzw. Genossenschaften gegeben, da die Besonderheiten der hier zu beurtei - lenden Konstellation nicht ausreichend geklärt sind. Wir halten Sie auf dem Laufenden. (FK) Unbedenklichkeitsbescheinigungen Im TAXIKURIER informierten wir Sie über die Erweiterungen der Unbedenk - lichkeitsbescheinigungen durch das Amtsgericht (Insolvenzgericht und Schuldnerkartei). Um Ihnen unnötige Laufereien zu ersparen, teilen wir Ihnen die Erfahrungen der Kollegen mit. Das Amtsgericht ist Mo-Fr von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr, am Donnerstag auch von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet, aller - dings ist die Kasse im Amtsgericht täglich nur bis 12.00 Uhr geöffnet. Wenn Sie also am Donnerstag-Nachmittag ins Amtsgericht wollen, müssen Sie vorher bis 12.00 Uhr an der Kasse bezahlt haben und ab 13.00 Uhr können Sie dann die Unbedenklichkeitsbescheinigungen beantragen. (FK) e-Cigaretten in Taxis Vollzug des Personenbeförderungsgesetz (PBefG) Sehr geehrter Herr Rusch, wie bereits tel. erläutert, haben wir zu Ihrer Anfrage, ob das Rauchen von e-cigaretten von Fahrgästen und Fahrern im Taxi gestattet sei, auch die Meinung der Regierung von Oberbayern eingeholt. Unsere Anfrage vom 29.03.2012 wurde wie folgt beantwortet: Taxen sind nach § 2 Nr. 2 Buchstabe b des Bundesnichtraucherschutzgestzes (BNichtRSchG) Verkehrsmittel des öffent - lichen Personenverkehrs im Sinne des Bundesnichtraucherschutzgesetzes und unterliegen entsprechend § 1 Abs. 1 Nr. 2 BNichtRSchG den Vorschriften des Bun - desnichtraucherschutzgesetzes (so auch Bidinger, D Anh. § 14, Rn. 55). Nach An - sicht der fu ?r den Erlass des PBefG und des BNichtRSchG zuständigen Bundesregierung fällt das „Dampfen“ von elek - tronischen Zigaretten nach der Bundes - drucksache 17/8772 vom 29.02.2012 unter das Bundesnichtraucherschutzge - setz und wäre daher in Taxen verboten. Für weitere Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Linz TAXIKURIER JU LI 2012 6 Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch, 18.00 – ca. 21.30 Uhr Jeden Samstag Tageskurs 10.00 – ca. 16.00 Uhr Anmeldung: Im 1. Stock bei Frau Meier oder 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum. Info: (089) 21 61-333 Funkunterricht (Basiskurs) Termin: Donnerstag, 19. Juli 2012 13.00 – 17.00 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.3 0/ 21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 § Kurs 6 18.09.12 –16.10.12 § Kurs 7 06.11.12 –04.12.12 Ausbildung im Juli 2012 TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 6
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Die Genossenschaft
Champions-League-Finale 2012 – eine
verkehrsstrategische Nachbetrachtung
Am 19. Mai 2012 fand in der Arena in
der Werner-Heisenberg-Allee das Finale
der Fußball-Champions-League 2012
zwischen dem FC Bayern München und
Chelsea London statt. Aufgrund der Er -
fahrungen mit vergleichbaren Veranstal -
tungen in den vergangenen Jahren und
insbesondere wegen der allseits bekann -
ten fehlgeplanten Verkehrswege rund um
die Fußball-Arena erwarteten die Verant -
wortlichen der Taxi-München eG einen
extrem großen Taxibedarf, dem man nur
mit zusätzlichen Taxistandplätzen gerecht
werden hätte können. Parallel zur Pla -
nung der Taxiversorgung und Koordination vor Ort wurden auch innerbetrieblich
in der Taxizentrale für diesen Tag sämtli -
che Vorbereitungen getroffen, um den
Anforderungen gerecht zu werden.
Bereits bei der Eröffnung der Arena im
Sommer 2005 zeigte sich, dass das ver -
kehrsplanerische Konzept eine Totgeburt
war und mit den neu gebauten Verkehrs -
wegen der zu- und abfahrende Verkehr
zum Stadion und den Parkplatzanlagen
nicht zu bewältigen war.
Fehlende Taxistandplätze, völlig unterdimensionierte Parkhauszubringer, eine
mehr als nur mangelhafte Anbindung an
die Autobahnen sind nur die Spitze des
Eisberges dieser Fehlleistungen.
Der Taxiverkehr mit bis zu 1000 Taxi-
An- und Abfahrten bei internationalen
Spielen wurde entweder ignoriert oder
schlichtweg vergessen. Die zahlenmäßig
am stärksten vertretene Verkehrsform
wurde in peinlicher Nacharbeit dann an
die Randstreifen von Busparkplätzen, auf
Rettungswege oder vor die Einfahrt zur
Mülldeponie platziert.
Das traurige Ergebnis teuerst bezahlter
Planungsarbeit von sogenanntenExperten.
Durch die hervorragende Zusammenar -
beit zwischen den „Praktikern“ auf den
Straße konnten in den vergangenen
7 Jahren Lösungen erarbeitet werden, die
den Taxiverkehr in geordnete Bahnen
lenkten und vor allem die Gefahrensitua -
tion für Taxifahrer und Fahrgäste auf ein
Minimum reduzierten.
Die Gefährdung von Fahrgästen und
Taxifahrern ist ein Aspekt, der wiederholt
von den Verantwortlichen außer Acht
gelassen wurde. Sowohl der Ausstieg von
Taxifahrgästen auf autobahnähnlichen
Fahrspuren als auch die Bereitstellung
auf einer 4-spurigen Straße direkt in der
verlängerten Autobahnausfahrt bergen
ein nicht zu verkennendes Sicherheitsrisiko. Es ist nicht auszudenken, was pas -
siert, wenn sich ein Fahrzeug von der
Autobahn kommend falsch einordnet und
mit hoher Geschwindigkeit in die bereit -
stehenden Taxis oder in einen Pulk
wartender Fahrgäste fährt…
Für die Planer des Verkehrskonzeptes
kann es nur die Schulnote 6 geben. The -
maverfehlung, Klassenziel nicht erreicht,
bitte abtreten!
Doch weit gefehlt: Zum Champions-
League-Finale 2012 wurde ein Verkehrs -
konzept erstellt, das alles Bisherige in
den Schatten stellt: Exakt dieselben Pro -
fis wie zur WM 2006 tüfteln erneut einen
Verkehrsplan aus, der noch fehlerhafter
war.
Das gesamte Verkehrskonzept obliegt
offenbar dem Grundsatz der Apartheid,
einer Spaltung der Fußballwelt in eine
Zweiklassengesellschaft. Gern gesehene
und umsorgte VIP’s sollten sich den
Verkehrsraum nicht mit dem gemeinen
Fußvolk teilen. Während die hochdeko -
rierten Champagnergenießer direkt an das
Stadion vorfahren durften, mussten die
einfachen, primitiven, aber zahlungswilligen, echten Fans nach der Taxifahrt
einen langen Fußmarsch in Kauf nehmen.
Letztere Gruppe, die zahlenmäßig ca. 90%
der Besucher repräsentiert, wurde im Ver -
kehrskonzept nicht berücksichtigt.
Das Verkehrsmittel Taxi ist nahezu kom -
plett aus der Verkehrsplanung herausge -
nommen worden, die Taxistandplätze
wurden zweckentfremdet auf ein Mini -
mum reduziert.
Die Verantwortlichen gingen allen Ern -
stes davon aus, dass der Taxibedarf nur
minimal sein wird, weil ja fast alle Besu -
cher mit Hospitality-Bussen geshuttelt
werden und – wohl auch aufgrund der
Freibier-Mentalität dieser Geringverdie -
ner – niemand ein Taxi braucht.
Deshalb wurde der Busparkplatz Mitte,
wo sich der wichtigste Taxistandplatz
„Arena Nord“ befindet, zu einer VIP-Zelt -
stadt umfunktioniert. Die ersten knapp
100 Taxistandplätze waren eliminiert,
Taxis standen nur noch auf der Werner-
Heisenberg-Allee.
Tätigkeitsschwerpunkte
Verkehrsrecht, Unfallabwicklung,
Bußgeld- und Führerscheinangelegenheiten, Kauf- und Gewährleistungsrecht.
Langjährige Erfahrung in der
Unfallabwicklung im Taxigewerbe
Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH
Bavariaring 9/II - Concordiahaus
80336 München T . 089 / 53 29 51 - 0
F . 089 / 53 24 29 . voigt@kanzlei-voigt.de
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7TAXIKURIER JU LI 2012
TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 7Seite 8
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8 TAXIKURIER JU LI 2012 Dieses Szenario wurde im Viertel- und im Halbfinale bereits mehrmals exerziert, und vor allem durch den beherzten Ein - satz der Polizeibeamten Seeger und Krautter konnte hier ein durchaus funk - tionierendes Verfahren ausgearbeitet werden. Doch es kam alles ganz anders: Die Be - reitstellung auf der Werner-Heisenberg- Allee war nur im vorderen Bereich für ca. 35 Taxis möglich, ab der Ausfahrt vom Busparkplatz Nord entstand auf dem wichtigsten Abschnitt für nachrückende Taxis der Busparkplatz „B2“ .Damit war ausreichende Bereitstellung nicht mehr möglich. Weitere Taxis sollten in und auch nach der Unterführung platziert werden. Ohne Sichtkontakt zu den vorde - ren Taxis. Absolut unmöglich. Auch diese Gefahr wurde von der Taxi- München eG frühzeitig erkannt und im Zuge eines Ortstermins mit dem Betriebsleiter des Omnibusunternehmen besprochen. Das nächste Handicap war der Bereich im Inneren der Arena. Die Zufahrt zu den Welcome-Zonen sollte für Taxis komplett gesperrt werden. Der Nachrücktaxiplatz vor dem Tor S1/S0 wurde ebenfalls in ei - ne Bushaltestelle umgewandelt. Dies wur - de ausgiebig kommuniziert, die Taxifah - rer wussten Bescheid. 24 Stunden vor dem Spiel erhielt der Einsatzleiter der Taxi-München eG dann einen Anruf vom Verkehrsplaner, dass Taxifahrgäste mit VIP-Tickets auf ausdrücklichen Wunsch der UEFA doch einfahren dürfen. Wieder wurde das Konzept zugunsten der Zwei - klassen-Gesellschaft gekippt. Nochmal kurz zusammengefasst: Die Standplätze Welcome-Zone und Nachrücker vor S1/S0 aufgehoben, Arena Nord von 200 Taxis auf 35 Taxis redu - ziert, Arena Süd ist offen, bietet viel Platz. Summa summarum stand Raum für ca. 70 Taxis zur Verfügung. Nun stichpunktartig das Protokoll des tatsächlichen Ablaufs: Bereits bei der Anfahrt der Fahrgäste zur Arena gegen 19:00 Uhr meldet der Ein - satzleiter Verkehr von der Polizei telefo - nisch dem Außendienstleiter der Taxi- München eG, dass extrem viel Taxis Fahrgäste anliefern und alles zusammen - bricht. Taxis stehen 3- und 4-spurig im Stau, Fahrgäste steigen überall aus und laufen quer über die Fahrbahnen, ein erhöhtes Sicherheitsrisiko! Taxis verkeilen sich mit Reisebussen in der Unterführung der Werner-Heisenberg-Allee, nur durch den pausenlosen Kontakt zwischen der Taxi-München eG und Autobus Ober - bayern konnte das Schlimmste verhindert werden. Gegen 22 Uhr, also 30 Minuten vor dem Spielende, stehen etwa 100 Taxis auf der Nordseite bereit. Diese 100 Taxis sind nur ein Bruchteil der Anzahl, die bei „norma - len“ CL-Spielen nötig sind. Trotzdem bricht durch diese 100 Taxis das Chaos aus. Die Einsatzleiter von AO melden, das kein Bus mehr vorwärtskommt. Diese 100 Taxis sind dann auch bei Spielende innerhalb weniger Minuten vergriffen. Tausende Besucher stürmen die Straßen auf der Suche nach einem Taxi. Die Polizei muss zu einer Maßnahme greifen, die bisher noch nicht zum Ein - satz kam: Die Ausfahrt Fröttmaning Süd wird aus Sicherheitsgründen gesperrt, das gesamte Gelände ist nur noch über die A99 erreichbar. Mehrere tausend Menschen laufen auf der Werner-Heisenberg-Allee bis in die Autobahnausfahrten, um sich um die ankommenden freien Taxis zu prügeln. Einige Fahrgäste warteten mehrere Stun - den auf ein Taxi. Bis der letzte Fahrgast versorgt wurde, ist es fast 4 Uhr früh. Aber die Sperrung der Ausfahrt Fröttma - ning Süd soll hier nicht kritisiert oder in Frage gestellt werden, denn diese Ent - scheidung war absolut richtig und not - wendig, um die Sicherheit der Fahrgäste und der Taxifahrer zu gewährleisten. Die Sperrung der Ausfahrt war die traurige Konsequenz auf die Auswirkung des irren Verkehrskonzeptes. Bei jeder Planung kann mal was schief - gehen. Das steht außer Frage. In Frage stellen darf oder muss man jedoch die Art und Weise, wie so eine Planung zustande kommt. Sind die Negativ-Erfahrungen der WM 2006 schon vergessen oder verdrängt, oder warum lässt man wieder Planer an die Sache ran, die schon 2006 kläglich versagt haben? Warum wurden nicht die Praktiker in die Planungen einbezogen, die in den ver - gangenen 7 Jahren das Chaos in geord - nete Bahnen gelenkt hatten? Fragen über Fragen, die wohl niemand beantworten wird, weil niemand die Verantwortung für das Scheitern übernehmen will. Der schwarze Peter wandert vom FC Bayern, der ja nur Gast im eigenen Stadion war, weiter zur UEFA, von hier dann zum be - auftragen Planungsbüro und zu den Behörden (Polizei und KVR). Alle saßen am Tisch, aber so richtig zuständig war halt doch keiner. Was man vom CL-Finale als positiven Aspekt mitnehmen kann, ist die Hoff - nung, dass nun etwas geschieht und sich die Verantwortlichen mit dem Taxiver - kehr neu beschäftigen. Wie wäre es denn, Die Genossenschaft <ABEE>KLMK:W>yx zz}rG<A>G :<A:GP:EM>KD>AKLK><AM <AP>KINGDMMK:?K><AM >E×|x || }×z :Q×|x || }×|| G?:EE:;PB<DENG@ >KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM MK:?L:<A>G NW@>E=L:<A>G D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K=>PPP:GP:EM×;:N>K=> AUTO-ANKAUF - gebrauch t - Unfal lfahrz euge (auch Totalschaden ) - Motorsch aden - Taxi TSL GmbH Münc hen Landsberger Str. 455 Tel: 0 179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 8
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9TAXIKURIER JU LI 2012 über den eigenen (finanziellen) Schatten zu springen und ein Drittel des Busparkplatz Mitte fest als Taxistand zu definieren? Oder sind die Einnahmen aus der Park - platzvermietung wirklich wichtiger als die Sicherheit tausender Besucher, die auf einer Schnellstraße ins Taxi steigen müssen? Darüber sollte man diskutieren. (TK) Warnung vor Fahrgast Ein Kollege informierte uns über einen deutschsprachigen Fahrgast (ca. 30 Jahre, gut gekleidet, schwarze kurze Haare, leichter Bart, ca. 1,80 m groß, auffallend teure und helle Designer-Schuhe), der am Standplatz Theresienhöhe mit dem Fahrt - ziel „Villa Flora“ einsteigt. Er gibt vor, dort was abzuholen und wieder zur The - resienhöhe zurückfahren zu wollen. An der „Villa Flora“ jedoch verschwindet er über die hintere Gartentüre und ist nicht mehr auffindbar. (PR) Standplatz Hotel Pullmann Wegen Bauarbeiten kann der auf Privat - grund gelegene Taxistandplatz am Hotel Pullmann, Theodor-Dombart-Str. 4, nicht angefahren werden. Zur Versorgung des Hotels wurde in der Theodor-Dombart- Str. zwischen dem Fritz-Hommel-Weg und der nordöstlich gelegenen Tiefgara - genzufahrt ein Ersatzstandplatz einge - richtet und mit Zeichen 229 StVO (Taxi - standplatz) beschildert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis 15.09.2012 an. (FK) Die Genossenschaft Straßenbenennung Bernd-Eichinger-Platz Der Platz zwischen der Gabelsberger - straße und dem Eingang der Hochschule für Fernsehen und Film in München (HFF) wurde nach dem bekannten deut - schen Filmproduzenten, Drehbuchautor und Regisseur benannt, der am 24. Janu - ar 2011 in Los Angeles verstarb. Suchmeldung Am Donnerstag, den 10. Mai 2012 gegen 23 Uhr, verlor eine Frau bei einer Fahrt zwischen dem Taxistandplatz Sendlinger Tor (Sonnen-Waldbarth) und der Her - zogstraße in Schwabing eine Sonnenbrille. Die Brille ist sehr ausgefallen und hat für die Besitzerin großen individuel - len Wert. Für die Wiederbeschaffung ist ein Finder - lohn von 50 Euro ausgesetzt. Bitte wen - den Sie sich an die Taxi-München eG, Tel. (089) 2161-367, Frau Choleva, wenn Sie unserem Fahrgast helfen können. (FK) Tollwood-Festival und Kongress Jehovas Zeugen Im Olympiapark findet vom 29.06.- 24.07.2012 das alljährliche Sommer-Toll - wood statt. Um die An- und Abreise von Besuchern auch ohne eigenes Fahrzeug problemlos zu ermöglichen und somit die verkehrlichen Behinderungen und die Beeinträchtigungen für die Anlieger in vertretbaren Grenzen zu halten, werden folgende Maßnahmen durchgeführt: Da 2012 vom 06.-08.07. zeitgleich der Kongress Jehovas Zeugen mit ca. 10.000 Teilnehmern stattfindet, ist an diesen Tagen die Ausweisung von Busparkmög - lichkeiten (ca. 25 Plätze) zwingend erfor - derlich, um die Anreise der auswärtigen Teilnehmer so problemlos wie möglich zu gestalten. An der Nordwestseite der Ackermann - straße wird in der Rechtsabbiegespur zum Spiridon-Louis-Ring östlich der Haltestel - le für den Shuttlebus bis zum Ostende der Rechtsabbiegespur (ca. 70 m Länge) ein Taxistand (Zeichen 229 StVO) zum 29.06.2012 eingerichtet und nach dem 24.07.2012 wieder entfernt (feste Beschil - derung). Für Shuttlebusse der MVG und die Taxis auf dem Taxistandplatz wird die Ausnahmegenehmigung nach § 46 Abs. 1 Nr. 11 StVO, von der ausgewiesenen Rechtsabbiegespur geradeaus weiterzu - fahren, hiermit erteilt. Östlich im Anschluss an das Ostende der Rechtsabbiegespur zum Spiridon-Louis- Ring / des Taxistandplatzes wird auf eine Länge von 20 m ein absolutes Haltever - bot (Z 283 StVO) mit den Zusätzen „29.06.-24.07.2012“ und „Busse frei 06.-08.07.2012 jeweils 6.00 – 18.00 Uhr“ angeordnet. Dieser Bereich wird während des Kongresses zu den angegebenen Zeiten als Busparkplatz genutzt. Vom 29.06.-05.07.2012 sowie 08.-24.07.2012 ab 18.00 Uhr kann der Bereich im Einver - TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 9
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10 TAXIKURIER JU LI 2012 nehmen mit der Polizei als Nachrückplatz für den Taxistand genutzt werden. Eine formelle Beschilderung erfolgt jedoch nicht. (FK) Unbekannter Taxifahrer schleift Fahrgast mit und entreißt ihm Geld Ein bislang unbekannter Taxifahrer nahm in der Nacht vom 19.05./20.05.12, nach dem Champions-League-Finale gegen 3.55 Uhr, zwei alkoholisierte Fahrgäste in der Schellingstraße auf und fuhr zum ver - einbarten Zielort in die Wendl-Dietrich- Straße. Wegen einer überhöhten Fahrpreisforderung kam es zwischen dem Taxifahrer und den Fahrgästen zu einer kurzen verbalen Auseinandersetzung. Nachdem sich die Fahrgäste trotz der überzogenen Geldforderung zum Bezahlen entschlossen, lehnte sich der spätere Ge - schädigte mit seinem linken Arm auf die geöffnete Fahrertür und entnahm aus sei - ner Geldscheintasche zwei Banknoten, die ineinandergefaltet waren. Beim Entwirren der Geldscheine entriss der Taxifahrer dem Geschädigten die Geldscheine und gab Gas. Hierbei blieb der Geschädigt mit sei - nem linken Arm an der Fahrertür hängen, kam nach einigen Metern ins Straucheln und wurde schließlich noch ein paar Meter weiter mitgeschleift. Nachdem sich der Ge - stürzte durch einen glücklichen Umstand vom Fahrzeug lösen konnte prallte er mit seinem Kopf auf die Straße und wurde nicht unerheblich verletzt. Der Verletzte musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Polizei bittet um Mitfhilfe bei der Aufklärung der Straftat. Insbesondere werden Zeugen gesucht, die sachdienliche Hinweise zum Unfallgeschehen bzw. zur Identifizierung des unbekannten Taxifah - rers geben können. Hinweise, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, bitte an die VPI-Verkehrsunfallaufnahme, Tel. 089/6216-3322 oder an jede andere Polizeidienststelle. Für die identifizierung des unfallflüchti - gen Taxifahrers wurde von privater Seite eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro ausgesetzt. Datenfunk-Tipps Wir geben wir Ihnen immer wieder Tipps und Hinweise, die bei der Nutzung Ihres Datenfunks zu beachten sind. Magnetkartenleser funktioniert nicht – was kann der Fehler sein? Wenn der Magnetkartenleser nicht funk - tioniert führt dies zu einer sehr „unguten“ Situation: der Kunde hat es meist eilig – der Fahrer möchte gerne den Betrag für die erbrachte Dienstleistung – und nichts geht! Worin liegt nun der Fehler? Zuerst müssen Sie entscheiden, ob die Kreditkarte überhaupt gelesen wurde. Wenn Sie vom Magnetkartenleser ausge - lesen werden konnte, erscheint im An - schluss die Kreditkartennummer mit dem Verfallsdatum; bei nicht leserlichen Kar - ten erscheint im Display „ungültiger Kartentyp“ . Sollte im Display die Information „ungül - tiger Kartentyp“ angezeigt werden, versu - chen Sie nochmals die Karte durch das Magnetkartenlesegerät einlesen zu lassen. Sollte auch dieser Versuch scheitern, ist entweder der Magnetstreifen der Kredit - karte oder der Magnetkartenleser selbst defekt. Sollten auch andere Karten nicht gelesen werden können, liegt der Ver - dacht nahe, dass der Magnetkartenleser nicht ordnungsgemäß funktioniert. Dies kann auch bei Schichtbeginn gete - stet werden, indem die Anmeldung am Datenfunk mit Hilfe der Fahrerkarte über den Magnetkartenleser erfolgt. Wenn dies funktioniert, wissen Sie auch, dass Ihr Magnetkartenleser in Ordnung ist. Ursache für einen nicht funktionierenden Magnetkartenleser kann entweder Ver - schmutzung oder ein tatsächlicher Defekt sein. Verschmutzungen könne durch Reinigung (z.B. Microfasertuch; keine Reinigungsmittel; maximal ein mit rei - nem Alkohol befeuchtetes Tuch verwen - den!) beseitigen, einen Defekt können Sie nur in einer qualifizierten HALE-Werk - statt beheben; ggf. durch Austausch des Magnetkartenlesers (oder manchmal auch des Druckers). Sollten Karte und Lesegerät funktionie - ren, erfolgt im Anschluss entweder der automatische Ausdruck der benötigten Belege, oder der Hinweis im Display, dass die Zahlung abgelehnt wurde. Die Prü - fung der Akzeptanz erfolgt beim Daten - funksystem der Taxi-München eG online durch den Kreditkartenprovider. Die Ab - lehnung einer Zahlung kann verschiede - ne Gründe haben. Bitten Sie daraufhin den Fahrgast um eine andere Kreditkarte, bzw. um Bezahlung der Fahrtkosten mit Bargeld. (NL) Die Genossenschaft TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 10
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Streiflicht des Aufsichtsrats Ceterum censeo Carthaginem esse de - lendam ist lateinisch und heißt auf Deutsch: „Im Übrigen bin ich der Mei - nung, dass Karthago zerstört werden muss.“ Diese Forderung stellte Cato der Ältere rund 150 Jahre v. Chr. in jeder Sitzung des Römischen Senates. Dazu hat er alle seine Reden mit die - sem Ausspruch beendet, unabhängig davon, was der Gegenstand seiner Re - de war. Heute spricht man in Anleh - nung an Catos historischem Ausspruch von einem Ceterum censeo, wenn eine Forderung oder ein Spruch beharrlich wiederholt wird. Dabei muss es sich nicht immer um eine kriegerische For - derung, wie die nach der Zerstörung einer Stadt, handeln. Mein Ceterum censeo ist: Kommen Sie in die Gene - ralversammlung und beteiligen Sie sich an der Diskussion um die Ge - schicke der Genossenschaft. Sie haben durch die Wahl eine direkte Möglichkeit zur Einflussnahme auf die Besetzung des Vorstandes und Aufsichtsrates. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit und investieren Sie ein - mal im Jahr wenige Stunden für die Zukunft der Taxi-München eG. Dieses Jahr stehen bei der Generalversamm - lung verschiedene Wahlen an. Zunächst steht die turnusgemäße Besetzung eines Vorstandes an. Hier schlägt der Aufsichtsrat die Wieder - wahl von Herrn Kuhle vor, der seit drei Jahren als Mitglied des Vorstan - des und seit zwei Jahren als dessen Vorsitzender fungierte. Im Aufsichtsrat sind turnusgemäß drei Positionen (wieder-) zu wählen. Hier stellen sich Herr Lehmair, Herr Rötzer und meine Person zur Wiederwahl. Außerdem scheidet Herr Absmayr vor - zeitig aus, dadurch ist eine Nachwahl nötig. An dieser Stelle verweise ich auf meh - rere Streiflichter der vergangenen Jahre, in denen ich die Aufgaben und Pflichten des Aufsichtsrates detailliert beschrieben habe. Nur so viel: Das Amt eines Aufsichtsrates ist eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe. Kandidaturen – die aus - drücklich gewünscht sind – sollten daher in dem Bewusstsein der Verant - wortung und des Arbeitspensums gründlich überdacht werden. Außerdem legen zur Generalversamm - lung Vorstand und Aufsichtsrat einen Rechenschaftsbericht ab. So erhalten die Mitglieder eine detaillierte Über - sicht über die Arbeit und die wirt - schaftlichen Ergebnisse des vergange - nen Geschäftsjahres. Zum Schluss steht wie jedes Jahr vor der Generalversammlung an dieser Stelle der Dank des Aufsichtsrates. Namentlich gilt der Dank Rechtsbei - stand Herrn von Vèver, Herrn Paasch vom Genossenschaftsverband sowie unseren Vorständen Herrn Kuhle, Herrn Zielinski und Herrn Haller. Selbstverständlich gilt er auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Taxi-München eG sowie allen Ge - schäftspartner, Kunden und Mietern. Persönlich danke ich allen Aufsichts - ratsmitgliedern für meine Wahl zur Aufsichtratsvorsitzenden und für das in mich gesetzte Vertrauen sowie für die gute und konstruktive Zusammen - arbeit. Bei den Vorstandmitgliedern bedanke ich mich für die vertrauens - volle Zusammenarbeit. Ihnen liebe Kolleginnen und Kollegen, wünsche ich gute Geschäfte und stets eine unfallfrei Fahrt. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Aufsichtsratsvorsitzende Cato der Ältere 11 TAXIKURIER JU LI 2012 Fahrpreise … eine Hilfe für Ihre tägliche Arbeit (zum Ausschneiden für den Taxi- Geldbeutel). Täglich werden Sie ge - fragt, wie viel es denn ungefähr ko - stet, wenn der Fahrgast von A nach B will. Damit Ihre Schätzungen reali - stisch sind, finden Sie hier die Fahr prei - se nach km inkl. 1 0% Wartezeit. Kilo- Fahrpreis Kilo- Fahrpreis meter in Euro meter in Euro 1 6,40 45 75,00 2 8,20 50 82,40 3 10,10 55 89,80 4 12,00 60 97,10 5 13,90 70 111,80 6 15,70 80 126,50 7 17,50 90 141,20 8 19,30 100 155,90 9 21,00 110 170,60 10 22,80 120 185,30 11 24.60 130 200,00 12 26,10 140 214,70 13 27,70 150 229,40 14 29,30 160 244,10 15 30,90 170 258,80 16 32,40 180 273,50 17 33,90 190 288,20 18 35,40 200 302,90 19 36,80 210 317,60 20 38,30 220 332,30 25 45,70 230 347,00 30 53,00 240 361,70 35 60,40 250 376,40 40 67,70 Ê Die Genossenschaft TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 11
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12 TAXIKURIER JU LI 2012 Rückblick AMI Im Rahmen der zweitgrößten Automobi - lausstellung in Deutschland fand am 5. Juni 2012 in Leipzig der Taxitag statt. Der vom Bundesverband BZP und sächsi - scher Landesverband LVS begleitete Aktionstag erfreute sich zahlreicher Besucher aus dem Taxigewerbe. Schon kurz nach Einlass um 9.00 Uhr begannen sich die Ausstellungshallen zu füllen. In der lichtdurchfluteten Glashalle stellten deutsche und internationale Automobilhersteller ihre aktuellen Taxi - fahrzeuge aus. Die Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über entsprechende Neuheiten zu informieren und individu - elle Fragen an die für das Taxigewerbe zuständigen Mitarbeiter zu stellen. Der Schwerpunkt der Taxiausstellung lag bei den Großraumfahrzeugen. Unter an - derem präsentierte Mercedes-Benz den Messebesuchern den MB Vito 116 in der Langversion und Volkswagen den T5 Caravelle Taxi LR. Beide Fahrzeuge kön - nen bis zu acht Fahrgäste aufnehmen und werden verstärkt vom Taxigewerbe eingesetzt. Zusätzlich präsentierten verschie - dene Spezialanbieter ihre Produkte und Leistungen, besonders gefragt waren Ausrüster, die Lösungen rund um die Kartenzahlung bereithielten. Auch der BZP hatte einen gelungenen Messeauftritt. Der Stand in der Glashalle war stets gut besucht und diente vielen Besuchern als zentrale Anlaufstelle um gewerbepolitische Informationen auszu - tauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die vom BZP durchgeführte Tombola bot erwartungsgemäß interessante Preise. Teilnehmen konnten alle Besitzer eines Personenbeförderungsscheins. Hauptpreis in diesem Jahr war ein Mercedes-Benz Fitnessbike Sport im Wert von 1.099 Euro, ausgelobt vom Mercedes Benz Vertrieb Deutschland. Ein weiteres Highlight für viele Messebe - sucher war der Off-Road-Parcours auf dem Freigelände. Auf dem Beifahrersitz konnte man eine Fahrt über Stock und Stein in einer nachgebauten urbanen Landschaft erleben. Die Profis am Steuer zeigten die Möglichkeiten geländegängiger Fahrzeuge verschiedener Hersteller auf. Zusammenfassend hat sich ein Besuch in Leipzig sicher gelohnt. Aussteller ver - schiedenster Branchen und Größen gaben dem Taxitag seine individuelle Note. Doch wäre dieser Erfolg ohne die profes - sionelle Mitarbeit des BZP und LVS vor Ort und hinter den Kulissen nicht möglich gewesen. (FK) Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ Haftplicht- und Kaskogutachten Aggregat- und Motorschaden-Analysen Beweissicherungen Wertermittlungen unfallanalytische Gutachten Brandgutachten Kaufberatungen auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 30-34, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit 1987 in München. Fachlich kompetent und anerkannt. T esten Sie uns! Der Landesverband TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 12
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13 TAXIKURIER JU LI 2012 Die fünf Weisheiten des Monats § Rund 10 Millionen Menschen sitzen derzeit weltweit hinter Gittern. Fast ein Viertel davon (2,29 Mio.) sind in einem Gefängnis der USA inhaftiert. § Die durchschnittliche Lebensdauer eines Formel-1- Reifens beträgt 120 Kilometer. § Im Jahr 2010 war der Lexus RX 400 von Toyota das meistgestohlene Auto in Deutschland. § 1.802 Veranstaltungen mit 48,6 Millionen Besuchern fanden vom 12.09.1972 bis Ende 2011im Olympia - stadion statt. § Die älteste U-Bahn Münchens ist die U6 – der Lindwurmtunnel zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz wurde zwischen 1938 und 1941 gebaut. Im Juli … Der Blick zurück … vor 100 Jahren (1912) 03. Juli – Die Seeuntersuchungs-Kommission stellt fest, dass der Untergang der Titanic durch eine Fahrlässigkeit des Kapitäns mitverschuldet wurde. … vor 75 Jahren (1937) 19. Juli – Eröffnung der Ausstellung „Entartete Kunst“ in München. vor 50 Jahren (1962) 23. Juli – Gustav „Bubi“ Scholz verliert den ersten auf deutschem Boden ausgetragenen Weltmeisterschafts- Boxkampf gegen den Amerikaner Harold Johnson. … vor 25 Jahren (1987) 04. Juli – Steffi Graf unterliegt im Wimbledon-Finale gegen Martina Navratilova. 11. Juli – Bevölkerungswissenschaftler erwarten die Geburt des fünfmilliardsten Menschen. … vor 1 Jahr (2011) 06. Juli – Münchens Olympiatraum ist geplatzt. Die Spiele finden 2018 in Südkorea statt. 14. Juli – Leo Kirch stirbt im Alter von 84 Jahren. 17. Juli – Nachdem Deutschland im Viertelfinale ausschei - det, werden Japans Fußballerinnen Weltmeister. (PR) Taxameter des Monats Taxi-Sommer Klima-Anlage – Ist mittlerweile aus einem Taxi nicht mehr wegzudenken. Wichtig ist die regel - mäßige Wartung und Reinigung und vor allem eine sinnvolle Einstellung am Temperaturregler, denn es gibt offenbar immer noch Autofahrer, die bei hohen Temperaturen die Klima-Anlage auf kälteste Stufe drehen und sich damit ihre Gesund - heit ruinieren. Luftige Kleidung – Aus optischen und auch aus Wohlfühl-Gründen ist luftige, nicht zu eng anlie - gende Kleidung die ideale Voraussetzung für den Dienst am Steuer. Schwimmbad-Pause – Wer in der Pause ein paar hundert Meter schwimmt, kühlt nicht nur ab, son - dern tut auch was für seine Kondition und die Muskulatur. Ein Aspekt, der gerade für Vielsitzer von Bedeutung ist. Durst – Eine schlimme Begleiterscheinung der Hitze im Sommer. Denken Sie an die richtige Auswahl bei den Getränken. Nicht alle Energy-, Power- und andere isotonische Drinks bringen die gewünschte Wirkung. Übrigens: Das Gegenteil von hungrig ist satt. Das Gegenteil von durstig? Sonnenbrille – Wichtiges Utensil für Tagfahrer. Dient dem besseren Durchblick. Wird allerdings auch nachts getragen, von Leuten die glauben, die Raumtemperatur sinkt alleine auf Grund Ihrer Coolness ab. (TK) - Autoteile München Ölwechsel incl. Material + Klimaservice zusammen: W/S 211 (200, 220cdi) € 79,90 + MwSt W/S 212 (200, 220cdi) € 89,90 + MwSt St. Johann-Str. 23-25 · 80999 München Tel. 089 / 50 20571 Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.00-12.00 u. 13.00-17.00 Uhr Sa 8.00-13.00 Uhr NEU: www.te-muenchen.de TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 13
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14 TAXIKURIER JU LI 2012 Titelthema In der Taxizentrale häufen sich gerade an Wochenenden in den frühen Morgenstunden die Anrufe von verzweifelten Fahrgästen, die nach einer Taxifahrt ihr Handy, ihren Geldbeutel oder Teile ihrer Garderobe vermissen. Manchmal entsteht der Eindruck, die Leute würden nur Taxi fahren, um etwas darin liegen zu lassen. Auch kommt es immer wieder vor, dass Taxifahrer nach einer Kreditkarten - zahlung vergessen, die Kreditkarte zurückzugeben. Fundsachen Speziell bei Mobiltelefonen sind viele Verlierer regelrecht verzweifelt. Nicht nur stellen vor allem i- oder sonstige Smart- Phones einen erheblichen Wert dar. Gera - de bei jungen Menschen enthält ein Han - dy sozusagen das gesamte Leben in Form von Terminen, Kontakten und Fotos, die wohl in den meisten Fällen nicht gesi - chert sind. Auch erstaunlich viele Ge - schäftsleute notieren offensichtlich ihre Kontakte nur im Mobiltelefon und erwar - ten in ihrer Verzweiflung, dass jetzt alle Münchner Taxis bei ihnen zur Durchsu - chung vorfahren. Bei verlorenen Mobiltelefonen rät die Zentrale dem Anrufer, erst einmal sein ei - genes Handy anzurufen. Hört der Finder das Klingeln, ist das die schnellste und einfachste Möglichkeit, eine Rückgabe in die Wege zu leiten. Allerdings war der Verfasser dieser Zeilen beim Läuten eines gefundenen i-Phone technisch nicht in der Lage, das Gespräch anzunehmen. Er musste sich erst von einer Gruppe junger Fahrgäste in die Bedienung einweisen lassen: „Nicht drücken! Übers Display wischen!“ Eine weitere Gruppe von (männlichen) Fahrgästen verliert gerne Geldbeutel mit erheblichen Beträgen, vornehmlich bei Fahrten von Adressen wie Frankfurter Ring 220, Gärtnerstraße 60 oder Lands - berger Straße 200. Hier könnte manchmal der Eindruck entstehen, dass der Verlust des prall gefüllten Geldbeutels während einer Taxifahrt die letzte Möglichkeit ist, im heimischen Umfeld das Fehlen größe - rer Geldbeträge zu erklären. Wenn die Verlustmeldung von einer Da - me kommt „… in der Nacht ist mein Mann von einem Gewerbegebiet nahe der Messe Riem in sein Hotel gefahren …“, ist das Taktgefühl des Personals der Taxizen - trale gefragt. Die gedankenlose Rückfrage des Telefonisten: „In welchem Puff war er denn genau?“ könnte sich unter dem Ge - sichtspunkt der Diskretion als suboptimal erweisen. Einig sind sich die allermeisten Anrufer, dass der vermisste Gegenstand mit Si - cherheit im Taxi liegen müsse. Auch wenn das betreffende Fahrzeug ausfindig gemacht wurde und der Fahrer nach gründlicher Suche versichert, in seinem Taxi befinde sich der gesuchte Gegen - stand nicht, wird diese Auskunft entrüstet zurückgewiesen. Dem Fahrer wird unter - stellt, dass er einfach nicht sorgfältig su - chen wollte. Die Vermutung, der verlore - ne Gegenstand könne auch beim Einoder Aussteigen oder beim vorherigen Kneipenbesuch aus der Tasche gefallen sein, wird regelmäßig als Ausrede emp - funden. Nun könnte man das alles abtun mit der achselzuckenden Bemerkung: „Hätt'st halt auf dei' G'lump auf'passt ...“ .Unser Problem als Taxifahrer ist, dass unsere Kundenbeziehung auf dem Vertrauen der Fahrgäste in unsere Kompetenz und Ehrlichkeit beruht. Deshalb ist es für uns existenziell wichtig, dem Verlierer das Gefühl zu geben, dass wir alles tun, um ihm wieder zu seinem Eigentum zu ver - helfen. Muss der Verlierer befürchten, dass mit Fundsachen nicht vorschrifts - mäßig umgegangen wird, ist das Vertrauensverhältnis empfindlich gestört. Der Schutz dieses Vertrauensverhältnisses steht auch im Mittelpunkt der gesetzli - chen Regelungen, wie mit Fundgegen - ständen in öffentlichen Verkehrsmitteln (auch das Taxi ist ein öffentliches Ver - kehrsmittel) umzugehen ist. Die Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenver - kehr (BOKraft) schreibt in § 11 vor: „Nach Beendigung jeder Fahrt haben Fahrzeug - führer“ (hier also Taxifahrer) „… festzu - stellen, ob Gegenstände zurückgeblieben sind. Fundsachen sind unverzüglich an die dafür vorgesehene Einrichtung des Betriebs oder an die von der Genehmi - gungsbehörde benannte Stelle abzulie - fern, wenn sie nicht sofort zurückgegeben werden können. § 978 des Bürgerlichen Gesetzbuchs bleibt unberührt.“ Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) nimmt in diesem § 978.1 neben dem Fahrer auch Fahrgäste aus anschließenden Fahrten in die Pflicht: „Wer eine Sache in ... den Be - Fotos: www.atelie r- tacke.de TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 14
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15 TAXIKURIER JU LI 2012 zusätzliche Anfahrt zu tragen. Ersatzweise kann der Kunde darauf bestehen, dass der Fundgegenstand ohne Anfahrtsberech - nung bei einer öffentlichen Fundannah - mestelle abgegeben wird; allerdings kann er hier nicht vorschreiben, bei welcher. Als Abgabestellen für Fundgegenstände werden auf der Homepage des Münchner Fundamtes genannt: § Fundbüro, Ötztaler Straße 19, 81373 München, Tel. (089) 23 39 60 45 § Stadt-Information im Rathaus § Bürgerbüros § Bezirksinspektionen § Polizeipräsidium München, Ettstr. 2 § alle Münchner Polizeidienststellen Da ein Taxiunternehmen üblicherweise kein eigenes Fundbüro unterhält und das städtische Fundamt meist weder zeitlich noch örtlich „unverzüglich“ erreichbar ist, hält die Funkzentrale der Taxi-Mün - chen e.G. die Fahrer regelmäßig an, Fundsachen noch vor Schichtende bei einem Polizeirevier abzugeben. Die ord - nungsgemäße Verfahrensweise wird damit eingehalten und ein Vorwurf der Fundunterschlagung entkräftet. Auf der Polizeidienststelle werden Fund - gegenstände häufig mit resignierter Rou - tine entgegengenommen. Bei der vom Beamten auszufüllenden Fundanzeige gibt es öfters Diskussionen über den Fundort, vor allem bei Polizisten mit er - kennbar wenig Erfahrung. Diese versu - chen mit allen Mitteln, den Standort des Taxis zum Zeitpunkt des Verlustes abzu - fragen, auch wenn weder die jeweilige Fahrt noch der Zeitpunkt des Verlustes bekannt sind. Meist greift dann ein erfah - rener Kollege ein und rät: „Schreib ein - fach: Im Taxi Nr. XXXX …“ förderungsmitteln … einer dem öffentli - chen Verkehr dienenden Verkehrsanstalt findet und an sich nimmt, hat die Sache unverzüglich an die Behörde oder die Verkehrsanstalt oder an einen ihrer Ange - stellten abzuliefern.“ Anlässlich einer iPhone-Verlustdurchsage vor kurzem meldete sich der Fahrer, der die entsprechende Fahrt ausgeführt hatte. Er teilte mit, dass ein nachfolgender Fahrgast dieses Telefon an sich genom - men habe mit der Behauptung, es sei ihm soeben aus der Tasche gefallen. Man kann dem Kollegen sicher keinen Vorwurf machen. Er stellte dem wirklichen Verlie - rer die Daten der entsprechenden Fahrt sowie eine Personenbeschreibung des un - ehrlichen Finders zur Verfügung, so dass dieser mit diesen Angaben Anzeige bei der Polizei erstatten konnte. Hier konnte zumindest verhindert werden, dass an unserem Berufsstand der Vorwurf der Unterschlagung hängen blieb. Immer wieder wird die Frage gestellt, wer im Falle eines Verlustes die finanziellen Folgen, also die Kosten für eine zusätzli - che Anfahrt, zu tragen hat. Bei einem im Kofferraum liegengebliebe - nen Koffer wird die Verantwortung nor - malerweise beim Taxifahrer liegen, da der laut Verordnung der Landeshauptstadt München über das Taxigewerbe (Taxiord - nung, kurz TO) § 5.4 „tarifpflichtiges Gepäck ein- und auszuladen“ hat. Zu - mindest wenn für ein Gepäckstück ein Zuschlag berechnet wurde, es also tarif - pflichtig war, kann sich kein Fahrer her - ausreden. In seltenen Fällen ist es vorgekommen, dass Fahrgäste ohne Wissen des Fahrers Gepäck einluden, während dieser zum Beispiel mit einem anderen Mitglied der Fahrgastgruppe die Fahrtdetails abklärte. Hier wird dann vermutlich auch keine Zuschlagsberechnung erfolgt und die Verantwortung eher beim Fahrgast zu suchen sein. Kleingegenstände wie Schlüssel, Mobiltelefone, Geldbeutel, Ringe oder ähnliches sind dagegen beim in BOKraft §11 vorgeschriebenen Kontrollblick nach jeder Fahrt nicht oder nur schwer zu sehen. Die BOKraft verlangt nicht, dass nach jeder Fahrt die Sitze ausgebaut werden. In diesem Fall liegt die Verantwortung für verlorene Gegenstände eindeutig beim Fahrgast. Er hat also die Kosten für eine DR. JÜRGEN STAHLBERG Rechtsanwalt · UNFALLREGULIERUNG · BUßGELD/FAHRVERBOT · TAXIGESCHÄFT · SCHEIDUNG §§ Feichthofstr. 171 81247 München (Pasing) immer Parkplätze ! Tel: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com Sogar Kinderfahrräder werden im Fundamt abgegeben TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 15
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16 TAXIKURIER JU LI 2012 In einem Fall verweigerte ein Polizeibe - amter auf einem Revier die Annahme ei - nes Fundgegenstandes mit der Aufforde - rung, der Fahrer möge diesen selbst beim Fundamt abgeben. Auch das Argument der geforderten Unverzüglichkeit konnte den entsprechenden Beamten nicht von seiner Aussage abbringen. Erst bei einem Anruf der Taxizentrale im entsprechen - den Polizeirevier mit der Bitte um Na - mensnennung des Beamten zwecks Do - kumentation des Falles hieß es plötzlich: „… dann soll er's halt reinbringen ...“ . Sollte auf einem Polizeirevier aus be - triebsinternen Gründen eine Fundsache einmal nicht entgegen genommen werden können, ist es sinnvoll, sich die Polizei - station, die Uhrzeit und den Namen des befassten Beamten zu notieren, um im Zweifelsfall den Versuch der Fundabgabe belegen zu können. Der Autor hat aber auch häufig Beamte erlebt, die mit Feuereifer das Telefonbuch eines abgegebenen Mobiltelefons durch - forsteten und die privaten Telefonnum - mern anriefen, um einen Hinweis auf den Verlierer zu bekommen. Bei der letzten Handy-Abgabe im Polizeirevier Neuhau - sen dauerte es keine zwei Stunden, bis erst der befasste Polizeibeamte den Autor anrief, um mitzuteilen, dass er den Verlie - rer verständigt habe, und kurz darauf der glückliche Wieder-Besitzer sich für die unverzügliche Rückgabe bedankte. Rainer Männicke, Erster Polizeihaupt - kommissar in der Verkehrsabteilung des Polizeipräsidiums München, erklärt auf Anfrage: „Für die Aufnahme von Fun - danzeigen sowie die weitere Bearbeitung der Fundangelegenheiten ist grundsätz - lich die Gemeinde, auf der Autobahn die Autobahnmeisterei zuständig. Die Zu - ständigkeit der Polizei beschränkt sich auf die Aufnahme von Anzeigen sowie die Entgegennahme und Weiterleitung von Fundsachen an die Fundbehörden. Dem Finder, hier also dem Taxifahrer, wird erklärt, was weiterhin mit dem Fundgegenstand geschieht. Er erhält eine Durchschrift der Fundanzeige. Offensicht - lich völlig wertlose Gegenstände werden meist auch vom Fundbüro nicht ange - nommen. Damit ist eine Entgegennahme durch die Polizei ebenfalls nicht ange - zeigt. Beispiele hierfür wären: unbrauch - barer Elektroschrott, abgelaufene Medika - mente oder gesundheitlich bedenkliche Sachen (wie schimmelige Kleidung, Le - bensmittel usw.). Jedoch ist hier jeder Einzelfall zu prüfen. Gegenstände, die zwar keinen materiellen, dafür aber mut - maßlich einen ideellen Wert haben (Fotos, Texte), sind immer wertvoll. Der Fundge - genstand wird bei nächster Möglichkeit zum Fundbüro transportiert. In diesem Zusammenhang gibt es noch zwei Besonderheiten zu betrachten: Fundtiere, gesundheitsgefährdende oder gefährliche Sachen Es kann durchaus vorkommen, dass ein Taxifahrer am Ende seiner Schicht ein Tier in seinem Taxi vorfindet oder auf eine an - dere „Hinterlassenschaft“ eines Fahrgastes stößt, die man nur mit respektablem Ab - stand behandelt sehen will. Auch hier kann die Polizei weiterhelfen. Allerdings ist die Materie zu umfangreich, um hier näher betrachtet werden zu können. Je - denfalls sind umfassende Vorkehrungen und Verständigungen durchzuführen. Fundschlüssel Schlüssel ermöglichen den Zugang zu Wohnungen oder Wertgegenständen. Deshalb werden sie besonders sorgfältig behandelt. Die Landeshauptstadt Mün - chen erfasst trotz hoher Auffindungszah - len jeden gefundenen Schlüssel oder Schlüsselbund in einer Datei. An jedem Schlüssel sind die üblichen Angaben zu Fundort/-zeit, Finder und Umstände an - zubringen, was oft zu vermehrten Nach - fragen führt.“ Aus der Statistik des Münchner Fundamtes für das Jahr 2011erkennt man, dass Schlüsselfunde mit 7968 abgegebe - nen Exemplaren auf Platz 3 der Hitliste landeten. Die Plätze eins und zwei er - reichten Ausweise (13400 Stück) und so - genannte Sammelfunde, also „G'lump“ wie Schnuller oder Taschentücher (10351). Die weiteren Ränge belegten: Geldbeutel und Bargeld (6896), Mobiltele - fone (2838), Taschen und Gepäckstücke (2349), Kleidungsstücke (986), Brillen, Medikamente und medizinische Geräte (964). Es folgen Schreib-, Spiel- und Sportwaren (922), Uhren und Schmuck (829), Fahrräder und Zubehör (620), Ka - meras und Ferngläser (431), Bücher und Datenträger (406) und Sonstiges (361). Die höchste Rückgabequote erreichten im Jahr 2011 Ausweise mit 46% sowie Geld - beutel und Bargeld (38%). Für Sammel - funde interessiert sich nur 1% der Verlie - rer. Mobiltelefone fanden immerhin mit 27% zu ihren rechtmäßigen Eigentümern zurück. Interessanterweise meldeten sich für Schlüssel nur 12% und für Fahrräder 11% der ehemaligen Besitzer. Bei Fundsachen in einem Taxi handelt es sich um Verkehrsfundsachen nach § 978.1 BGB. Die Freigrenze zur Abgabe - pflicht von 10,- Euro nach § 965.2 BGB trifft dabei nicht zu (§978.1 BGB: „Die Vorschriften der §§ 965 … finden keine Anwendung.“) . Jeder Fundgegenstand außer Nahrungs- und Genussmittel sowie leichtverderblicher Ware muss also abgegeben werden. Auch die Möglichkeit des Eigentumser - werbs des Finders nach § 973 BGB gilt bei Verkehrsfunden nicht, da dieser § 973 Es gibt fast nichts, was nicht im Fundamt landet TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 16
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17 TAXIKURIER JU LI 2012 nach § 978.1 BGB ebenfalls „keine An - wendung findet“ .Es ist also nicht mög - lich, den Fundgegenstand nach der übli - chen Verwahrungsfrist zu erwerben. Ab einem Wert von mehr als 50,- Euro besteht Anspruch auf einen Finderlohn, der aber nach § 978.2 BGB ausgeschlos - sen ist, wenn „der Finder Bediensteter … der Verkehrsanstalt ist ...“ .Finderlohn steht demnach einem nachfolgenden Fahrgast zu, der einen gefundenen Ge - genstand beim Fahrer abgibt, oder dem Taxiunternehmer, nicht aber einem ange - stellten Taxifahrer. Die Höhe des Finderlohnes regelt wieder § 978.2 BGB: „Der Finderlohn besteht in der Hälfte des Betrags, der sich bei An - wendung des § 971 Abs. 1 ... ergeben würde.“ § 971.1 BGB bestimmt: „Der Finder kann von dem Empfangsberechtigten einen Finderlohn verlangen. Der Finderlohn be - trägt von dem Werte der Sache bis zu 500 Euro fünf vom Hundert, von dem Mehrwert drei vom Hundert, bei Tieren drei vom Hundert. Hat die Sache nur für den Empfangsberechtigten einen Wert, so ist der Finderlohn nach billigem Ermes - sen zu bestimmen.“ Die Höhe des Finderlohnes bemisst sich also folgendermaßen: Falls ein gefundener Gegenstand nicht beim Fundamt abgeholt wird, kann die Stadtverwaltung aufgrund der §§ 979 und 980 BGB nach einer vorher bekannt zu gebenden Frist die Versteigerung die - ses Gegenstandes veranlassen. Sabine Eisenhauer vom Fundamt München erzählt: „Die meisten Fundgegenstände werden von der MVG und den Polizeiinspektio - nen eingeliefert. Darunter befinden sich Kuriositäten wie ausgestopfte Tiere (dar - unter ein Reiher und ein Fuchs), Armund Beinprothesen, Gebisse und Hörgerä - te. Auch Krücken und Rollstühle sowie eine komplette Radl-Rikscha, ein Kau - gummiautomat und ein Grabkreuz wur - den abgegeben. Einmal landete sogar ei - ne Büste des damaligen Bundeskanzlers Kohl beim Münchner Fundamt. Die Auf - bewahrungsfrist beginnt mit der Veröf - fentlichung im Münchner Amtsblatt und in der Rathausumschau. Sie beträgt für München in der Regel 3 Monate, bei an - gemeldetem Eigentumsvorbehalt (wenn der Finder beantragt hat, den Fundgegen - stand nach Ablauf der Verwahrungsfrist zu erwerben, was bei einem Verkehrsfund aber nicht möglich ist) 6 Monate. Bei ei - nem Wert unter 10 Euro wird der Gegen - stand höchstens 4 Wochen verwahrt. Fundgegenstände werden nach Ablauf dieser Fristen in der Regel an zwei Termi - Interessant für Taxifahrer Nähe Hofbräuhaus Madam Cabaret Cabaret Tabledance Striptease Ledererstr. 21 - 80331 München Tel. 089-295938 Täglich geöffnet von 21 - 5 Uhr www.madamcabaret.com nen pro Jahr versteigert. Mobiltelefone und Datenträger, die nicht sicher gelöscht werden können, kommen aus Daten - schutzgründen nicht zur Versteigerung und werden vernichtet. Amtliche Auswei - se werden an die Ausstellungsbehörden versandt. Was nicht versteigert werden kann, wird ebenfalls vernichtet oder so - zialen Zwecken zugeführt.“ Der erzielte Erlös oder gefundenes Bar - geld fällt laut § 981.1 BGB drei Jahre nach Bekanntmachung der Versteigerung „… bei Verkehrsanstalten, die von einer Privatperson betrieben werden, an diese.“ Der Versteigerungserlös abzüglich eines Kostenersatzes in Höhe von 20% dieses Erlöses (nach § 981.3 BGB: „Die Kosten werden von dem herauszugebenden Be - trag abgezogen“) oder das Bargeld geht also immer an das Taxiunternehmen, nie an den angestellten Taxifahrer. (KGF) Quellen: BGB und BOKraft: http://www.gesetze-im-internet.de/ Taxiordnung (TO): http://www.muenchen.info/dir/recht/400/400_20030129.htm Fundamt: http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/ Kreisverwaltungsreferat/Fundbuero.html Literatur: Dr. Gerhard Hole: BOKraft Kommentar, Verlag Heinrich Vogel, 21. Auflage 2008, S. 33 + 34 Meißner / Mattern: Das Taxiunternehmen in der Praxis, 18. Auflage 2008, S. 48 + 49 Wert der Fundsache Abgabepflicht Höhe des Finderlohnes 0 bis 50 Euro ja Kein Finderlohn über 50 bis 500 Euro ja 2,5 % des Wertes (Hälfte des normalen Satzes) 500 Euro übersteigender ja 1,5 % des Mehrwertes Mehrwert (Hälfte des normalen Satzes) TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 17
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Geschichte und G’schichten Die ersten Jugendunruhen in Westdeutschland: Die Schwabinger Krawalle 1962 begründen, zumal der älteste unter ihnen bereits 49 Jahre auf dem Buckel hatte. Der „Münchner Merkur“ hatte beobach - tet: „Hier kam es den Krawallmachern jedoch gar nicht so sehr auf Jazz an, sondern sie wollten auf jeden Fall eine Gaudi (wenn man das so nennen kann). Dass diese dann auf geradem Weg zum Aufruhr führte, ist peinlich, nicht nur für echte Jazzfans, sondern auch für die Studenten im Allgemeinen.“ Seit diesen Vorfällen blieb die Stimmung in der Maxvorstadt und in Schwabing gespannt. Auslöser Anfang der 1960er Jahre hatte sich mit dem Beat eine Musikform entwickelt, bei der auch die sozialkritischen Texte eine Rolle spielten, die Vielen aus der älteren Generation besonders gegen den Strich und auf die Nerven gingen. Am Abend des 20. Juni 1962, einem Mittwoch, nun spielten am Wedekindplatz drei Amateur - musiker – ein 28-jähriger Schreiner, ein 21jähriger kaufmännischer Lehrling und ein 19-jähriger Feinmechanikerlehrling, also keine Studenten – auf ihren Gitarren diese Beatmusik und die Zuhörer und Zuhörerinnen tanzten dazu. Auf Be - schwerden von Anwohnern hin beendete die Polizei die Vorführung und bekam ein Ohren betäubendes Pfeifkonzert zu hören, nahm aber niemanden fest. Der damalige Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel schrieb später über diesen Abend: „Gerüchte laufen um, das Überfallkom - mando habe in der Nacht zuvor am We - dekindplatz eine große Gruppe von Stu - denten und Jugendlichen zerstreut und eine Anzahl von ihnen verhaftet. Manche behaupten, die Polizei sei mit brutaler Härte vorgegangen und habe auch vom Gummiknüppel Gebrauch gemacht. Die Stimmung ist nervös, man erwartet wei - tere Zwischenfälle. Einige erhoffen sie so - gar.“ Am nächsten Abend war es dann soweit. Aufstand der Massen Vogel schrieb über diesen 21. Juni 1962: „Nach Einbruch der Dunkelheit lastet die Hitze noch lange auf den Straßen und Plätzen. In Schwabing sind an diesem Abend die Vorgärten und die Tische vor den Cafés, Eisdielen und Nachtlokalen bis auf den letzten Platz besetzt. Tausende flanieren die Leopoldstraße auf und ab.“ Und der „Münchner Merkur“ schrieb: „Barfüßige Twens in Bluejeans mit Bier - flaschen in der Hand heizten die ohnehin heiße Atmosphäre etwa ab 21 Uhr so an, dass es langsam in der Leopoldstraße zwischen Martius- und Trautenwolfstraße immer mulmiger wurde.“ Abends gaben die besagten drei Gitarristen wieder ihr Können zum Besten, jetzt publikumswirk - samer an der Leopold-/Ecke Martius - straße. Einige Anwohner fühlte sich zwar nicht vom Verkehrslärm, sehr wohl aber von der ihnen unangenehmen Musik und ihrer Zuhörerschaft belästigt und riefen gegen 23:00 Uhr die Polizei. Die Beamten nahmen die bereits bekannten Musikan - ten fest, sahen sich aber von einer wüten - den Menschenmenge umringt, aus der heraus wiederum die Reifen ihres Wagens zerstochen wurden. Weitere Polizeifahrzeuge trafen ein und Schaulustige sammelten sich, so dass sich bald rund 800 Menschen drängten, oft ohne zu wissen, worum es ging. Erst als Mannschaftswagen der Polizei vorfuhren, von denen Beamte herabsprangen, um die Menge von der Fahrbahn weg an die Hauswände zu drängen, schlug die Stim - mung um. Festnahmen folgten, oft be - schleunigt durch Knüppelhiebe. Dieses ungeschickte und überharte Vorge - hen der Polizei verwandelte den anfäng - lich harmlosen Auflauf in einen massen - haften Krawall. Die Leopoldstraße wurde von Tausenden von Jugendlichen blockiert, die Privatwagen umzuwerfen versuchten und johlend und schreiend Vor 50 Jahren und siebzehn Jahren nach Kriegsende 1945 lastete eine bleiernes Schweigen auf Westdeutschland – das Schweigen der Kriegsgeneration, die zu großen Teilen während des Dritten Rei - ches Schuld auf sich geladen hatte. Die nachwachsende Generation war noch im Krieg geboren worden und hatte das von den Erwachsenen angerichtete Chaos als Kinder miterleben und miterleiden müs - sen. Wie so oft, entluden sich die emotio - nalen Spannungen zwischen den Älteren und den Jüngeren auf der Ebene der Musik. Es sei noch angemerkt, dass die damals 20- bis 25-jährigen heute 70 bis 75 Jahre alt sind und vermutlich voller Wehmut auf ihre schöne und spannende Jugendzeit zurückblicken. Jazz-Kapelle als Vorspiel Am 5. Juni 1962 gegen 22:00 Uhr kam es in der Universität am Geschwister-Scholl- Platz zu schweren Ausschreitungen zwi - schen der Polizei und dem Publikum, nachdem etliche Personen aus der Zuhö - rerschaft die „Kapelle“ – wie man damals sagte – „Wallpaper Warehouse Dixieland Jazz-Band“ zwingen wollten, nach Kon - zertschluss weiterzuspielen. In dem Ge - dränge gingen mehrere Fensterscheiben zu Bruch, und der Hausmeister holte die Polizei. Diese bahnte sich den Weg durch die brodelnde und pfeifende Menge, be - freite die Musiker und fand die Reifen ihrer Streifenwagen zerstochen vor. In ihrer Bedrängnis erschien es der Polizei schließlich notwendig, das Überfallkom - mando zur Verstärkung zu rufen. Inzwi - schen war die Menge auf 2.000 Menschen angewachsen, aus der heraus die Polizei - fahrzeuge angegriffen und deren Schei - ben mit Steinen zerschmettert wurden. Am Ende konnte sich die Polizei durch - setzen und die Personalien von Unruhe - stiftern überprüfen. Laut Zeitungsberich - ten handelte es sich ausschließlich um Studenten, die damit begannen, ihren schlechten Ruf in der Öffentlichkeit zu 18 TAXIKURIER JU LI 2012 TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 18
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Trambahnzüge enterten. Die Polizei räumte die Straße ohne Rücksicht auf Unbeteiligte. Ein hoher Beamter des bayerischen Staates beschwerte sich spä - ter in einem Leserbrief: „Junge, wutver - zerrte Polizisten stürzten durch die Straßen und verprügelten mich wie auch andere Passanten mit langen Gummi - knüppeln. Es wurde kein Unterschied ge - macht zwischen älteren Herren wie mir, sogenannten Halbstarken oder jungen Mädchen, auf die die Hüter der öffentli - chen Ordnung besonders rücksichtslos einschlugen.“ Seit jenem 21. Juni 1962 kam Schwabing nicht mehr zur Ruhe. Die „Süddeutsche Zeitung“ meldete: „Nacht für Nacht: Tu - multe in Schwabing. Straßenschlachten zwischen Polizei und jungen Leuten. Im nächtlichen Schwabing herrscht Ausnah - mezustand. Abend für Abend rotten sich Tausende von jungen Leuten zusammen.“ Die brodelnde Menge beschädigte in blin - der Wut mit Fußtritten, Bierflaschen und Steinen Autos und Straßenbahnen, ver - letzte aber auch Polizisten. Feuerwerks - körper wurden gezündet und Kanonen - Benedikt Weyerer Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit l angem auch halbtags in der Hausaufgaben - betreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwi - schen vier Bücher und eine Viel - zahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. schläge explodierten, der einzige damals in München vorhandene Wasserwerfer konnte nicht eingesetzt werden, weil die Oberleitungen der Trambahnlinien 3 und 6 unter Strom standen. Sehr viele Schau - lustige strömten allabendlich in der Hoff - nung nach Schwabing, die sensationellen Krawalle besichtigen zu können, ohne unter der Polizei leiden zu müssen. Oft erfüllte sich diese Erwartung jedoch nicht. Die Polizei machte ihrerseits rück - sichtslos vom Gummiknüppel Gebrauch. Cafés und Eisdielen wurden von den Be - amten als vermeintliche oder tatsächliche Schlupflöcher der Randalierer kurz und klein geschlagen. Selbst der Direktor des Stadtjugendamtes, Kurt Seelmann (1900 –1987), wurde von der Polizei verprügelt. In der Nacht zum 26. Juni flammten die Unruhen noch einmal auf, die Polizei griff in gewohnter Weise ein. Um 2:00 Uhr nachts kehrte schließlich Ruhe im Viertel ein. Die ungelenkte und auf den ersten Blick ziellose Aggression hatte sich erschöpft. Krawall-Tourismus Die Schwabinger Krawalle gingen als die ersten Jugendunruhen in der § 19 TAXIKURIER JU LI 2012 TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 19
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Bundesrepublik Deutschland in die Ge - schichte ein. 198 Menschen wurden vorübergehend festgenommen, es konn - ten aber lediglich zwei Rädelsführer daraus ermittelt werden. Einer von ihnen war gar ein „bärtiger Franzose“, wie die Polizei wissen ließ; das Tragen eines Bar - tes galt damals als besonders revolutionär und verwerflich – je nach Sichtweise. Eines der Merkmale der Krawalle war nämlich, dass gewaltbereite Menschen aus nah und fern nach München ge - strömt kamen, um in Schwabing mitran - dalieren zu können. Oberbürgermeister Vogel stellte auf einer Pressekonferenz fest: „Es ist vor allem der Pöbel aus allen Stadtvierteln aus den Schlupflöchern ge - krochen, um in Schwabing sein Unwesen zu treiben.“ Dazu gehörten etwa die ju - gendlichen Mitglieder der „Weißhemden- Bande“ aus Neuhausen, die als Provoka - teure auftraten. Mehr noch: Von den 198 Festgenommenen hatten nur 40 ihren Wohnsitz in München, 38 kamen sogar aus dem Ausland. Beispielsweise ein „Schläger aus Wuppertal“, wie der „Münchner Merkur“ beobachtet hatte: „Zwei Männer schleppten einen jungen Burschen mit Bart zu einem Polizeiwa - gen. ,Der hat mit den Füßen auf sechs Leute eingeschlagen‘, berichteten sie. Der Bursche war am gleichen Tag erst aus Wuppertal gekommen.“ Die in jenem Jahren als politische Kraft noch existie - rende, rechtslastige, bayerisch-nationale Bayernpartei sah sich in ihrer Ablehnung alles Nichtbayerischen bestätigt: „(…) in erster Linie landesfremde Elemente, die zu unserer bayerischen Heimat keine Beziehungen haben und das Gastrecht der Universitätsstadt München missbrauchen.“ Reaktionen Die Reaktionen auf die Schwabinger Kra - walle waren sehr kontrovers. Der Rektor der Universität, Julius Speer (1905 –1984), erklärte: „Die Übergriffe entspringen ei - ner geradezu unwahrscheinlichen Lange - weile. Die Leute haben zu viel Geld und zu wenig Arbeit. Infolge fehlender Ideale treiben sie sich nachts in den stumpfsin - nigen Lokalen herum.“ Auf alle Fälle legte er Wert auf die Feststellung, dass es sich nicht um studentische Krawalle gehandelt habe. Eine Dame schrieb in einem Leserbrief: „Keiner von diesen Schwabinger Wirt - schaftswunder-Verwahrlosten wäre in der Lage, im ganzen Jahr auch nur annähernd das zu leisten, was ein Polizist in allein zwei Stunden am Stachus z. B. zu leisten hat! So genannte Unschuldige, die dabei niedergeschlagen worden sein sollen, sind keine Unschuldigen. Keiner hatte dort etwas zu suchen, erst recht nicht Frauen, denen die doppelte Tracht Prügel gehört hätte!“ Ein Leser schrieb: „Auf meinem gepfleg - ten Opel-Rekord tanzte eine Ausländer - schickse mit ihrem Stingl, 17 bis 19 Jahre alt, mit ihren Pfennigabsätzen auf Koffer - raum und Dach herum. Ein Kerl hupte andauernd in meinem Wagen. Mir hat das Eingreifen der Polizei viel zu lange gedauert. Ich bin Antimilitarist, aber wenn ich da eine Maschinenpistole mit tausend Schuss Munition gehabt hätte wie im Krieg, ich hätte rund um in die Bande herum geschossen. Wenn sie mich auch totgeschossen hätten, oder ich wäre zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt worden, würde es mich nicht reuen.“ Wieder ein anderer sah das Abendland gefährdet: „Wenn Chruschtschow [Nikita Chruschtschow (1894 –1971), sowjetischer Regierungschef, d.V.] sagt, er wolle kei - nen Krieg, er könne es abwarten, bis der Westen in sich zusammenbricht, dann glaubt er doch in erster Linie daran, dass seine Hoffnung durch den Ausverkauf unserer sittlichen und kulturellen Werte in dem einstmals so genannten christli - chen Abendland erfüllt wird. Mit Bade - wannen-Tangos und sonstigen vom Westen gepflogenen, auf allen Gebieten unseres Lebens ausartenden Abnormalitäten erntet man eben nur jene Früchte, welche zur Zeit in der Leopoldstraße feil - geboten werden.“ Es gab natürlich auch differenziertere Meinungen: „Ich frage, ob solche bruta - len Maßnahmen notwendig sind? Ob nicht rechtzeitig durchgeführte, vorbeu - gende Maßnahmen dieses bedauerliche und nur schwer entschuldbare Vorgehen der Polizei hätten verhindern können?“ Auch im Polizeipräsidium erkannte man die gravierende Unfähigkeit der Polizei, mit kritischen Situationen und als be - drohlich empfundenen Menschenmengen Konflikt begrenzend umzugehen. Anstatt auf Gewalt begann man, verstärkt auf Krisen entschärfende psychologische Taktik zu vertrauen. In Reaktion auf die Schwabinger Krawalle entstand in Mün - chen der Posten des Polizei¬psychologen, der erste seiner Art in Westdeutschland. (BW) 20 TAXIKURIER JU LI 2012 Karosseriebeschichtungen, Scheiben-Tönung für Kfz und Gebäude, Werbebeschriftungen, Digitaldrucke, Gra/f_ikdesign, Professionelle Verarbeitung, 3 Jahre Garantie - NEU - Autoglas (Reparatur und Austausch) Abrechnung mit Versicherung möglich! NEU! - NEU! - NEU! „Außer dem Monatzeder hat Euch in dieser Stadt jeder dick“ Kollege B. Kohl hat die Zeichnung richtig interpretiert und eine Taxi - fahrerausbildung in der neuen Taxi - schule der Taxi-München eG für eine beliebige Person gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! And the winner is … Bilderwitz aus der Juni-Ausgabe TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 20
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21 TAXIKURIER JU LI 2012 Pinnwand SZ-Bericht vom 26.05.2012 Es ist ein ungewöhnlich heißer Frühlingsnachmittag. Der Fahrer des ersten Wagens am Taxistand vor dem Ostbahnhof hat sich zurückgelehnt und widmet sich offensichtlich seiner Siesta. Seine Augen sind geschlos - sen. Um die 65 Jahre mag er alt sein. Wir klopfen mehrfach an die Scheibe, doch der Mann rührt sich nicht. Schließlich beginnt der Kollege im Taxi dahinter zu hupen. Da schreckt unser Fahrer auf. Er entschul - digt sich und lässt uns einsteigen. Sicher und ent - spannt bis gemächlich fährt er hinaus zum Flughafen. Dort angekommen steigt er aus und holt unser Gepäck aus dem Kofferraum. Wir zahlen und wollen gehen. „Einen Moment“, ruft er. Dann reicht er uns beiden die Hand, lächelt verschmitzt und sagt:“ Ich gratuliere Ih - nen. Sie sind gerade mit dem ältesten Taxifahrer von ganz München gefahren.“ 86 Jahre habe er auf dem Buckel. (Quelle: SZ vom 26.05.2012) (PR) JuKi - das Kinder- und Jugendfestival in der Kultfabrik, 28. Juli 2012 Ein faszinierender Erlebnispark mit mehr als 120 Spielund Sportmöglichkeiten, Musik-, Theater- und Zirkus - bühnen, Kreativwerkstätten, Experimentierstationen und vielem mehr erwartet junge Münchnerinnen und Münchner am 28. Juli 2012 auf dem Gelände der Kult - fabrik. Das Kinder- und Jugendfestival „JuKi“ wird von Münchner Stiftungen in Kooperation mit der Kultfabrik organisiert und richtet sich an Kinder und Jugendliche von 4 bis 16 Jahren. Der Eintritt ist kostenfrei. Sams - tag, 28. Juli, 11:00 bis 18:00 Uhr in der Kultfabrik am Ostbahnhof. Glückwunsch Edith Baierle und Klaus Pipo haben je 2 Karten für „Butterbrot“ in der Komödie im Bayerischen Hof am 11. Juni 2012 gewonnen. Die Kollegin und der Kollege waren ganz schnell und nannten das richtige Lösungs - wort. Die Komödie läuft noch bis zum 14. Juli 2012. (PR) Teure Verkehrssünden im Ausland Die Warnwesten-Pflicht in Österreich kennen wir. Wer Sie bei einer Kontrolle nicht im Auto hat, ist mit min - destens 14 Euro dabei. Viele andere Maßnahmen im Ausland jedoch sind den meisten unbekannt. Die berüchtigten City-Maut-Zonen in italienischen Städten, in die nur registrierte Fahrzeuge einfahren dürfen, überraschen einen mit ca. 100 Euro. Die europäischen Verkehrsregeln variieren gewaltig und Verstöße werden mit harten Strafen belegt. Gerade bei Alkohol-Delikten oder massiver Geschwindigkeitsübertretung drohen so - gar Haft und Fahrzeugbeschlagnahmung. Innerhalb der EU werden Bußgeldbescheide grenzüberschreitend voll - streckt. Keiner kann darauf hoffen, vergessen zu werden. Nach der Urlaubszeit kommt dann das böse Erwachen und zwar per Post, wenn nicht schon vor Ort kassiert wurde. (PR) Die europäische Abzock-Tabelle im groben Überblick. Verkehrsdelikte im Ausland Land Alkohol 20 km/h Über Rotlicht- Überhol- Parkam zu schnell 50 km/h verstoß verstoß verstoß Steuer zu schnell Dänemark ab 1 MV* bis 270 ab 295 bis 200 135 65 Deutschland ab 500 bis 35 ab 240 bis 320 bis 250 bis 70 Frankreich ab 135 ab 135 1.500 ab 135 ab 135 ab 10 Griechenland ab 100 ab 50 ab 175 ab 350 ab 350 ab 40 Italien ab 160 ab 160 ab 500 ab 160 ab 80 ab 40 Kroatien ab 130 ab 65 ab 400 ab 270 ab 94 ab 40 Niederlande ab 290 ab 115 ab 510 180 180 ab 70 Österreich ab 300 ab 20 bis 2.180 70 ab 70 ab 20 Polen ab 145 ab 25 ab 100 ab 75 ab 60 ab 25 Portugal ab 250 ab 60 ab 300 120 ab 120 ab 30 Schweiz ab 465 ab 140 ab 690 190 ab 230 ab 30 Spanien ab 300 ab 100 ab 600 ab 200 ab 200 bis 200 * Monatsverdienst G Spart Einbauplatz G Elektronischer Abblendspiegel G Im OFF-Modus unsichtbar G Entspricht den hohen Anforderungen der Automobilindustrie G Vorausprogrammierbarer zweiter Tarifspeicher Spiegeltaxameter SPT-02 Die vollkommene Integration Die elegante Innovation – verbessert den Wiederverkaufswert Ihres Taxis! HALE - die Zukunft im TAXI HALE electronic GmbH · A-5020 Salzburg · Fax: +43-662/439011-9 www.hale.de · www.spiegeltaxameter.de · www.hale.at S © w e w w 0205-A·HbmGcinortceleELAH 9 -110934/266-34+:xaF·grubzlaS TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 21
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22 TAXIKURIER JU LI 2012 Fundsachen Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anony mer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Mit diesem Taxi-Check möchten wir die Erklärungsnot zum Thema „Fundsachen“ aufgreifen. Nach einem vermeintlichen Handy-Verlust im Taxi bat unser Scout die Fahrer Münchens um Rat und Hilfe. Dabei gaben viele Ihre negative Einschät - zung der Erfolgschancen zum Besten, die rechtliche Situation aber war keinem bekannt. Taxi 1: 2 (Nr. 1506, 3. Juni, 18.30 Uhr, Josephsplatz) Ohne Smart-Phone fehlt vielen nicht nur die Kommunikation, sondern das halbe Büro. Dieser Fatalist empfiehlt lediglich den Anruf bei der Taxizentrale und eröff - net mir, dass Taxler ja auch nur Men - schen sind. So kassieren seiner Meinung nach manche Fahrer gerne mal einen lukrativen Fund. Taxi 2: 22 (Nr. 689, 3. Juni, 21.00 Uhr, Ostbahnhof) Dieser Mann spricht erst von Durchsagen der Taxizentrale und interessiert sich ver - stärkt für meine Sitzposition während der „Verlust-Fahrt“ .Wenn diese auf der Rückbank war, hat sich wahrscheinlich der nächste (jugendliche)Fahrgast be - dient. Taxi 3: 22 (Nr. 848, 3. Juni, 21.25 Uhr, Marienplatz, Beck) Meine Hoffnungen schwinden immer mehr. Nein, ich habe keine Quittung und auch keine Taxi-Nummer. Die Taxizentra - le und auch das Fundamt werden mir als Helfer in der Not genannt, generell sind die Chancen aber sehr gering. Taxi 4: 22 (Nr. 1980, 3. Juni, 21.35 Uhr, Tal) Das mitleidige Grinsen geht mir langsam auf die Nerven. Anrufempfehlung bei der Zentrale, vielleicht auch das Fundamt. Warum nur ergreift niemand die Initiative und informiert die Zentrale direkt? Taxi 5: 222 (Nr. 2807, 4. Juni, 19.15 Uhr, Kürfürstenplatz) „Haben Sie schon bei der Taxizentrale angerufen?“ Nach meiner Verneinung differenziert dieser Fahrer die genaue Zeit und Fahrstrecke „von – bis“ .Denn damit kann die Qualität der Suche und Durch - sage effektiv gesteigert werden. Kein Gewinner! Die Bewertung 2222 grandios 222 sehr gut 22 gut 2 befriedigend – nicht überzeugend Taxi-Check München 22 TAXIKURIER JU LI 2012 Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 22
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23 TAXIKURIER JU LI 2012 Olympiapark München GmbH Verkehrssünde des Monats Am Samstag, 19. Mai 2012 fand das Finale der UEFA- Champions-League in der Münchner Fußball-Arena in Fröttmaning statt. Aus diesem Anlass waren im Olympia - park mehrere Veranstaltungen, unter anderem am 17.05. das Finale der Damen-Champions-League und am 19.05. das Public Viewing vom Herren-Finale. Beide Events zogen an die 60.000 Menschen ins Olympiastadion. Um eine angemessene Taxiversorgung sicherzustellen, nah - men die Verantwortlichen der Taxi-München eG Kontakt mit der zuständigen Abteilung der Olympiapark München GmbH auf, um die An- und Abfahrt sowie die Bereitstel - lung der Taxis abzusprechen. In einer Email vom 14.05.2012 teilte uns Herr Rab von der OMG mit, dass entsprechend dem Wunsch der Taxi-Mün - chen eG sowie die zuständigen Polizeiinspektion 43 die Taxianfahrt und Bereitstellung im dafür vorgesehenen Block 20 der Parkharfe erfolgen soll. Die Taxizentrale kommunizierte dies daraufhin mündlich und schriftlich unter allen Taxifahrern. Bei der ersten großen Veranstaltung am 17.05. (Damen-Finale) musste man dann feststellen, dass entgegen den Zusagen der Block 20 verriegelt blieb und die Taxifahrer mitsamt den Fahrgästen vor verschlossenen Gittern standen. Gleiches wie - derholte sich dann am Samstag beim Public Viewing. Dass sich das Interesse der OMG an einer für seine zahlen - den Besucher zufriedenstellenden Taxiversorgung in Gren - zen hält, ist nichts Neues. Dass man allerdings schriftliche Zusagen nicht einhält, ist einfach enttäuschend. (TK) Kurze Frage – Klare Antwort Elke W. will wissen: „Wie ist der Festpreis zwischen Flughafen und Messe anzuwenden?“ Durch den steigenden Geschäftsbetrieb am Flughafen und an der Messe München ist das Verkehrsaufkommen zwischen diesen beiden Verkehrsknotenpunkten in den letzten 20 Jahren erheblich gewachsen. Vor über 10 Jah - ren wurde ein Festpreis in die Münchner Taxitariford - nung (TTO) aufgenommen, die dem internationalen Pu - blikum Planungssicherheit bezüglich der anfallenden Reisekosten und dem Taxigewerbe einen gesunden Wett - bewerb mit anderen Verkehrsdienstleistern ermöglicht. Die Pauschale liegt im Durchschnitt der üblicherweise anfallenden Beförderungsentgelte. Gemäß § 2 Abs. 10 der Taxitarifordnung der Landes - hauptstadt München (TTO) gilt derzeit für die Strecke zwischen dem Flughafen München und der Neuen Messe in Riem ein Festpreis in Höhe von 56,00 Euro. Der Be - trag enthält alle eventuell anfallenden Zuschläge, mit Ausnahme des Zuschlags für Fahrten mit Großraumtaxis (§ 3 Abs. 5 TTO), und ist in beiden Richtungen gleich - mäßig anzuwenden. Dabei ist zu beachten, dass der Festpreis nur für direkte Fahrten zwischen diesen beiden Verkehrsknotenpunkten gilt. Hat der Fahrgast weitere, von der direkten Weg - strecke abweichende Zwischenziele, oder eine andere Route zum Fahrziel bestimmt, ist das Beförderungsent - gelt mit dem regulären Tarif zu berechnen. Der direkte Weg ist in der Regel die kürzeste Fahrstrecke. Auch nach § 38 BOKraft hat der Fahrzeugführer den kürzesten Weg zum Fahrtziel zu wählen, es sei denn, dass ein anderer Weg verkehrs- oder preisgünstiger ist und mit dem Fahrgast vereinbart wird. Vereinbarungen können nur getroffen werden, wenn die Grundlagen der Entscheidung bekannt und verständlich sind. Stillschweigende Zustimmungen gibt es nicht. Es reicht nicht aus, einem internationalen Fahrgast in einer nicht verständlichen Sprache eine abweichende Fahr - strecke vorzuschlagen, und das Ausbleiben einer Ant - wort als Zustimmung zu werten. Der Festpreis ist Bestandteil der Taxitarifordnung und muss im Regelfall angewandt werden. Die Beweislast bei Abweichung vom Regelfall wird wohl beim Taxifahrer liegen, sollte es zu Unstimmigkeiten kommen. Der fest - gelegte Preis findet breite Zustimmung bei unseren Gästen aus aller Welt und hat sich seit Jahren, im Sinne einer ordentlichen Verkehrsbedienung, bewährt. (FK) Taxameterdienst & Taxiausrüstung Hauptniederlassung: Frankfurter Ring 97 · 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 23
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24 TAXIKURIER JU LI 2012 Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC XY Z Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat die Buchstaben „XYZ“ . Xanthippe – Schon vor einigen Jahren berichtete der Schreiber an dieser Stelle in Anspielung auf das vorgenannte, an - geblich höchst bösartige Eheweib des Philosophen Sokrates über zwei „Damen“ in seinem Taxi, die sich im Streit über den kürzesten Weg vom Stachus in die Thalkirchner Straße gegenseitig fast ver - prügelt hätten. Diesem Erlebnis kann nunmehr eine weitere Episode hinzuge - fügt werden: im April diesen Jahres hatte der Glückspilz eine Fahrt mit einer Da - me, einem Herren und einem Ehepaar von Gauting über die Planegger Straße (München) und Fuggerstraße nach Unter - menzing, wobei dem Fahrer diese Rei - henfolge und später noch einige Umwege ausdrücklich so angesagt wurden. Dies und auch am Schluss die Bezahlung war nicht das Problem, wohl aber die Ehefrau. Kaum war die erste Dame in Pasing aus - gestiegen, ging die Stichelei schon los: „bist du jetzt traurig, dass deine Freun - din ausgestiegen ist?“ – darauf er: „das ist doch DEINE Freundin, DU wolltest doch, dass sie mitfährt!“ – Der einzelne Herr aus der Fuggerstraße versuchte mäßig erfolgreich, eine Eskalation zu verhindern, aber als auch er das Taxi verlassen hatte, waren die Schleusen geöffnet: der Fahrer, immerhin für die Leutchen ein völlig Unbekannter, erfuhr auf diesem Wege, dass Herr Ehemann ohnehin ein „Schlappschwanz“ sei, der auch von seiner Tochter nur so bezeich - net würde, dass er ohnehin nie etwas zustande gebracht hätte, dass er nun - mehr zur Strafe wieder einige Nächte auf dem Sofa zubringen dürfe und dass das eheliche Heim nur IHR gehöre, da ER schließlich nicht im Grundbuch stehe usw. usw … – selten hat Schrotti vor Peinlichkeit so rote Ohren bekommen. Der arme Mann nahm alles – wohl aus reiner Gewohnheit, denn so hörte es sich an – mit stoischer Ruhe hin und ließ sich noch nicht einmal abhalten, ein recht ordentliches Trinkgeld zu geben (Sie: „mit meinem Geld kannst es ja ma - chen“). Hätte man ihm, wie Sokrates, den Schierlingsbecher gereicht – er hätte ihn bestimmt auf einen Zug geleert. Wie sagte schon Oscar Wilde: „Bigamie ist eine Frau zu viel. Monogamie auch.“ Xaver-Weismor-Straße – Weismor (1854 - 1909), der Erfinder der gleichnamigen Straße beim Schatzbogen, war „verdien - tes Gemeindeausschussmitglied der ehe - mals selbständigen Gemeinde Trudering.“ (Aus dem Buch: „Die Münchner Straßen - namen“ von Hans Dollinger). Yum – Diese Gaststätte mit asiatischer Küche, welche übrigens vor einigen Jah - ren in der Gastro-Kritik der Süddeutschen Zeitung („Kostprobe“ – damals noch montags im Münchner Teil der SZ) in recht hohen Tönen gelobt wurde, befindet sich in der Utzschneiderstraße 6 und da - mit genau in den Räumen der ehemaligen Taxizentrale (bis 1994). Im Hinterhof des Anwesens befand sich der „übersichtliche“ (= sehr kleine) Kurs - raum, in dem Generationen von damals angehenden Taxifahrern bzw. Unterneh - mern den Ortskunde- oder Unternehmer - kurs und auch den Funkunterricht (FU) absolvierten. Nach dem FU war es, wie übrigens auch seit 1994 in der Engel - hardstraße, üblich, auf freiwilliger Basis noch kurz die Zentrale zu besichtigen. Geschätzte 80 % der Teilnehmer machten von diesem Angebot jeweils Gebrauch. Thomas Kroker, der seit einigen Jahren diesen Kurs hält (jetzt übrigens „Basis - kurs“, da der Sprechfunk aus bekannten Gründen nicht mehr das Hauptthema ist) und auch Schrotti, der ihn dabei gele - gentlich vertritt, machen in den letzten Jahren die Beobachtung, dass immer we - niger Jung-Fiaker noch die Zeit oder die Lust haben, die Zentrale wenigstens für fünf Minuten mal von innen zu sehen. Von einem 30-Mann-Kurs wollen allen - falls fünf oder sechs Teilnehmer wenig - stens einmal (!) in ihrem Leben mit eige - nen Augen sehen, woher eigentlich die Aufträge und die (nur mehr gelegentli - chen) Wortmeldungen der Zentrale kom - men. Kein Interesse! Der FU bzw. Basiskurs (BK) wird wider - willig abgesessen; manche erklären schon zu Beginn, dass sie leider wegen einer Vorbestellung früher weg müssten und ziehen dann eine noch längere Lätsch’n, wenn sie eröffnet bekommen, dann halt keinen Teilnahmeschein zu erhalten - welcher aber dummerweise wiederum die Voraussetzung für die Teilnahme am begehrten Datenfunk- Kurs ist. Ein Großteil der Schüler ist lediglich körperlich anwesend, spielt gelangweilt an den mindestens drei Handys und iPhones pro Mann und Goldketterl herum und schaltet bei den lichtvollen Ausführungen des Kursleiters gleich ganz auf Durchzug von einem Ohr zum anderen. Vielleicht auch des - halb, weil nichts dazwischen ist, was sie aufhalten könnte. Kurzum, das Desinter - esse am FU (alte Bezeichnung, aber der Schreiber ist halt ein altmodischer Knochen) bzw. BK ist bei einem immer größer werdenden Teil der Absolventen mit Händen zu greifen – und das Ergeb - nis ist, soweit noch Sprechfunk stattfin - det, geradezu mit Händen zu greifen. So hatte der Schreiber am Abend des Champions-League-Finales (Silvester war Kinderfasching dagegen) die undankbare Aufgabe, uralte Aufträge selbst in der Pe - ripherie am Sprechfunk wie saures Bier anbieten zu müssen, obwohl es zumindest da noch freie Taxis hätte geben müssen. Kein Interesse, weil nix deutsch Sprache, und weil man bei der Rückfahrt mit 100 Sachen zur Innenstadt den Funk eh' nicht mehr gut hört – wenn er denn überhaupt noch eingeschaltet ist. Zefix – A propos Champignon-Liga: hat nicht ein gewisser Schrotti im letzten Heft angekündigt, die Bayern würden das Endspiel gewinnen? – Nein! Erstens muss es sich dabei um eine ganze Reihe von Druckfehlern gehandelt haben, und zwei - tens hätte man nach der „etwas“ verkork - sten Saison sowieso damit rechnen müs - sen, dass sich diese Schwammerl in (fast) letzter Minute noch die Butter vom Brot kratzen lassen … TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 24
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25 TAXIKURIER JU LI 2012 Konrad Adenauer: „was interessiert mich mein dummes Geschwätz von vor - gestern?“ Und nochmal „Zefix“ – und ungefähr zum hundertsten Male: wegen Fahrgästen, die ohne Bezahlung davongelau - fen sind und schon gar nicht mehr gese - hen werden, „dringend“ zu rufen, ist so überflüssig wie ein Kropf! Weder Kolle - gen noch die Polizei können da etwas ausrichten, da die Gesetzeshüter selbst bei geprellten 100 Euro Fahrpreis nachts um drei keinen Wohnblock mit 50 Mietpar - teien evakuieren werden, um den oder die Täter hinter einem Schlafzimmerschrank rauszuscheuchen. Und wenn die Täter in einem U-Bahn-Schacht verschwunden sind, wird die Polizei die Bahn deshalb nicht aufhalten – die dann sowieso längst abgefahren ist. Allenfalls wenn ein „Zechpreller“ auf freiem Gelände oder in einem kleineren Park, z.B. dem Nuß - baumpark, verschwunden ist, kann es sinnvoll sein, über die Zentrale (Rückfra - gekanäle!) einen Hinweis an die Kolle - genschaft zu veranlassen, man möge bei Sichtung einer „passenden“ Person (Be - schreibung!) die Zentrale und/oder die Polizei verständigen. In allen anderen Fällen: Ei drüber! Schlägereien: Werden Sie Zeuge der tra - ditionellen Massenprügeleien am Kunst - park oder sonst wo, dann rufen Sie bitte SELBST die Polizei, weil die nämlich noch einige Detailfragen stellt, wie z.B. Zahl und Beschreibung der Beteiligten bzw. Täter, Zahl eventueller Verletzter, wo befinden sich die Täter jetzt (weil die kaum so lange dort warten, bis die Streife eingetroffen ist) usw. – Wenn das alles via Sprechfunk mühsam über drei Ecken geht, ist es völlig witzlos. Zumal die Zen - trale auch nur die „110“anrufen kann und nicht schneller dort durchkommt als Sie, wenn Sie das über Handy (ohne Vor - wahl!) gleich selbst tun. Lediglich in Fäl - len, in denen auch ein Taxifahrer beteiligt ist, also z.B. der Fahrer verletzt und/oder das Taxi beschädigt wurde, schicken wir auch Kollegen. Bei dieser Gelegenheit fällt übrigens langjährig auf, dass gerade die penetrantesten Krakeeler, die pro Schicht mindestens einmal „dringend“ plärren, ausnahmslos auf Tauchstation sind, wenn die Zentrale mal Hilfe für ei - nen Kollegen wegen eines Zahlstreites oder Angriffes erbittet. Zweiradwerkstätte – (Planegger Str. 125, im Rückgebäude eines ehem. Firmen - geländes / Tel. 82 92 173) Am Donnerstag, 24.5., gegen 14.30 Uhr, ließ sich der Schreiber als Aufhalter von der Kreuzung Thalkirchner/Kapuziner zur oben genannten Adresse fahren, um sein frisch geTÜVtes Motorrad abzuholen. Als Fahrstrecke schlug er dem Taxler den Weg über die Lindauer Autobahn vor, da sich die Werkstatt fast an der Stadtgrenze zu Gräfelfing/Lochham und der entspre - chenden BAB-Ausfahrt befindet. Der älte - re Fahrer des Taxis 2122 (Sprech- und Datenfunk nicht eingeschaltet) nahm den Rat auch an, fuhr jedoch erstmal mitten in die verstopfte Kreuzung am Kapuziner - platz (Richtung Lindwurm), so dass er dort auch noch stand, als der Querverkehr inkl. Buslinie 58 aus der Häberlstraße „grün“ bekam. Er hätte auch nach links über Tumblin - ger/Zenetti oder Tumblinger/Ruppert fah - ren können, auch noch, als der Querver - kehr schon „drängte“, kam aber nicht auf diese tolle Idee – die dem Fahrgast übri - gens mehrere Minuten laufender Warte - zeit erspart hätte. Nach einigen Abbiegeund Fahrspurwechselmanövern betätigte er erstmals (!) den Blinker beim Rechtsab - biegen von der Garmischer Straße in die Lindauer BAB. Da diese Kurve jedoch nicht so eng ist, dass sich der Blinker von selbst zurückstellen würde, fuhr er halt mit Rechts-Blinker bis über die Ausfahrt „Blumenau“ hinaus … Am Ziel, ca. 100 Meter nach dem Münch - ner Ortsschild, haute er trotz Vorankündi - gung des Fahrgastes so abrupt „den Sta - chel rein“, dass der Hintermann völlig zu Recht aufgebracht hupte. Jetzt freilich kam plötzlich Leben in diesen trägen Na - senbohrer, was er durch heftiges Gestiku - lieren und Vogel-Zeigen bewies. Einfach super. Der lebende Beweis dafür, dass manche Taxler vor Dienstbeginn ihr Rest- Hirn im Kofferraum zwischen Reserverad und Pausenbrot deponieren. Dieselbe Ta - xinummer 2122 (höchstwahrscheinlich ein anderer Fahrer, auch ohne DF-Anmel - dung) fiel übrigens am folgenden Sams - tag, 27.5. gegen 2.30 Uhr, nochmals auf, als sich nämlich ein Etablissement aus dem roten Licht telefonisch bei uns in der Zentrale beschwerte, der Fahrer habe einen Kunden dort abgeliefert und dann lautstark herumgebrüllt, er wolle jetzt eine Provision haben etc. … Aber abschließend nochmal zu etwas Er - freulichem: die vorgenannte Werkstatt repariert Fahrräder und Motorräder aller Art und ist ein gefördertes Projekt für Lehrlinge, die aus welchen Gründen auch immer sonst kaum eine Lehrstelle finden. Der zuständige Meister, Herr Klaassen, bemühte sich erfolgreich, für Schrottis 12 Jahre alte Sieben-Zentner-Maschine nicht originale (und damit billigere), aber TÜV- zertifizierte Ersatzteile aufzutreiben und brauchte mit seinen Mannen bzw. Buben keine 48 Stunden, um alles bean - standungslos über die Bühne zu bringen. Als „Dreingabe“ wurde der etwas unge - pflegte Laternenparker auch noch geputzt und poliert. Wer schon erlebt hat, wie man gerade in der Sommersaison als Motorradler abgefertigt und zur Kasse ge - beten wird, kann da nur den Hut ziehen. Was hiermit geschieht! TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 25
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26 TAXIKURIER JU LI 2012 Die gängigsten Maschen des Trickdieb - stahls haben wir nach Recherchen gesam - melt. Jeder kann sich dagegen schützen. Natürlich sind unsere Fahrgäste, beson - ders ältere Menschen, im hohen Maße an Präventiv-Vorsichts-Maßnahmen interessiert. Der Enkeltrick Betrüger suchen im Telefonbuch nach alt - modisch klingenden Vornamen, hinter denen sie ältere Menschen vermuten. „Rate mal, wer dran ist“ ist meist die erste Frage, um den Namen eines Verwandten zu erhalten, und geben sich dann als die - ser aus und erzählen von einer Notlage und bitten um eine kurzfristige Leihgabe in bar. Wenn die Opfer dann weichge - kocht sind, schicken sie einen angeblichen Bekannten vorbei, der das Geld abholt. Die Polizei rät, sich auf diese Sprüche nicht einzulassen, keine Namen von Ver - wandten zu nennen und aufzulegen. Telefon-Abzocke Dubiose „Gewinn-Firmen“ traktieren mit Anrufen und Versprechen, dass man et - was gewonnen habe. Um den Gewinn zu übermitteln, sei ein Abgleich der Bankda - ten nötig. Dann legen die Betrüger sofort mit Abbuchungen los. Verbraucherschüt - zer raten, sofort aufzulegen. Schon ge - schädigte Opfer können die Abbuchungen zurückbuchen lassen. Handwerke r/ Stadtwerker-Trick Üble Zeitgenossen geben sich als Hand - werker aus, von einem Wasserrohrbruch oder ähnlichen Problemen faselnd, um Einlass in die Wohnung zu erhalten. Wenn sie erst mal in der Wohnung sind, hantieren sie an irgendeinem Gerät her - um, lenken ab, indem sie um ein Glas Wasser bitten und durchsuchen zwi - schenzeitlich die Wohnung nach Wertge - genständen. Oft wird für die fadenschei - nigen Leistungen Barzahlung verlangt. Verwandt mit der Handwerker-Masche ist der Stadtwerker-Trick. Die Täter geben sich hier einen offiziellen Auftritt. Strom und Wasser sind die häufigsten Anlässe, um Ablesungen vorzutäuschen. Man soll - te nie öffnen, höchstens mit Sperrkette, wenn ein Fremder klingelt. Bank-Trick Betrüger spähen gezielt ältere Personen aus, die Geld von der Bank holen. Dann verfolgen sie die Senioren, sprechen sie an und verwickeln sie in ein Gespräch. Ein Komplize zieht dem abgelenkten Opfer derweil das Geld aus der Tasche. Außerdem sollte man sich Geldautomaten nie von Fremden ansprechen lassen. Man ist kurz abgelenkt und währenddessen klaut der Fremde die EC-Karte. Geldwechsel-Betrug Nie den Geldbeutel herausholen, wenn je - mand fragt, ob man Geld wechseln kann. Denn während die Münzsuche zieht der Täter meist unbemerkt die Scheine aus dem Geldfach. Mitleids- und Wahrsager-Tour Hier sprechen hauptsächlich Frauen Pas - santen auf der Straße an. Gezielt nutzen diese ihr Gespür für unsichere und leicht - gläubige Menschen. „Sie haben Probleme“, durch einen kleinen Geldbetrag könne man diese Titelthema Früher nannte man Leute, die in betrügerischer Absicht Ahnungslose um ihr Geld brachten, Nepper, Schlepper, Bauernfänger. Es gab sogar eine TV-Sendung mit diesem Titel. Heute sind die Banditen um einiges gewiefter, sie nutzen moderne Kommunikationsmittel, um ihre Opfer abzuzocken. Allein in München geht der Schaden, den die Trickbetrüger anrichten, alljährlich locker in die Millionen - höhe. Über Trickbetrüger im Taxi haben wir schon mehrfach berichtet, über alle Gegenmaßnahmen können und wollen wir nicht schreiben, um die potentiellen Diebe nicht klüger zu machen. Trickbetrüger – wie man sich schützen kann GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 26
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27 TAXIKURIER JU LI 2012 korrigieren. Die Hellseherin kommt dann nach Hause. Oft ist die Wahrsagertour mit einer Mitleidsmasche verbunden. Geld für die Operation eines Kindes etc. wird dann erbettelt. Falsche Rechnungen Die Kreativität der Betrüger ist hier enorm. Nie Rechnungen bezahlen, auch nicht für verstorbene Angehörige, wenn man sich nicht hundertprozentig sicher ist, das diese korrekt sind. Friedhöfe Nicht einmal vor dem Friedhof machen die dreisten Ganoven halt. Wenn man sich unsicher fühlt, verfolgt oder beob - achtet, sollte man umkehren und das Grab ein andermal besuchen. Nie in der Dämmerung oder gar bei Dunkelheit alleine den Friedhof besuchen. Bei der Grabpflege nie die Handtasche am Grab stehen lassen, auch wenn man nur ein paar Meter weggeht. Hinterbliebenen-Trick Besonders perfide Täter durchforsten die Todesanzeigen, rufen bei den Hin - terbliebenen an, geben sich als Kranken - schwestern oder Sozialarbeiter aus und behaupten, es gäbe noch unbezahlte Rechnungen. In Trauerstimmung werden diese dann ungeprüft von den Hinterblie - benen beglichen. Polizei-Masche Die Täter klingeln und geben sich mit falschen Ausweisen als Polizisten, teil - weise als Rechtsanwälte oder Notare aus. Sie geben vor, dass gerade jemand ein - brechen wollte und bieten an, sich in der Wohnung umzusehen, ob Geld und Wert - sachen gut gesichert sind. Träger-Trick Ältere, teils gehbehinderte Personen wer - den ausgespäht und es wir ihnen angebo - ten, ihre Einkaufstaschen zur Wohnung zu tragen. Sie eilen dann schnell voraus, dass ihre Opfer ihnen nicht folgen kön - nen. Sie stellen die Taschen ab, nehmen die Geldbörse heraus und verschwinden. Schnäppchen-Reinfall Mal klingeln die Betrüger, mal sprechen sie ihre Opfer auf der Straße an. Sie bie - ten Teppiche, Lederjacken, Handys zum Schnäppchen-Preis an. Im Nachhinein entpuppt sich die Ware als minderwertig. Taschendiebe Menschenansammlungen bedeuten im - mer Gefahr. Beliebt bei Langfingern ist die Masche, einem die Kleidung zu be - schmutzen, bei der Reinigung behilflich zu sein und nebenbei den Geldbeutel zu klauen. Handtaschen in Restaurants nie an den Stuhl hängen oder am Boden ab - stellen. Wertsachen immer, gerade auf Reisen, in einem Brust- oder Bauchbeutel verstauen. Geldbeutel nie in die Gesäßtasche! Nigeria-Connection Seit Jahrzehnten bekannt und erfolgreich. Die Betrüger behaupten per E-Mail, Fax oder Brief, dass irgendwo auf der Welt ein Millionenvermögen liege. Wen man helfe, das Geld nach Deutschland zu schaffen, erhalte man einen hohen Pro - zentsatz. Vorher aber müsse man Geld einzahlen, um Einfuhr/Zoll/Steuern be - gleichen zu können. Leider fallen immer noch genügend Menschen darauf rein. Überfälle Durch selbstsicheres Auftreten kann man oft einen Überfall vermeiden: „Was wol - len Sie von mir?“ .Diese Frage zeigt, dass man kein leichtes Opfer ist. Im Elektro- Fachhandel gibt es den „Panicalarm“ für die Manteltasche. Das ist ein kleines Gerät, das bei Bedarf einen irre lauten Warnton von sich gibt. Wichtig ist, sich immer das Gesicht des Täters einzuprägen. Internet-Betrug Wer im Netz surft oder einkauft, sollte ein paar Regeln beachten: Sichere Passwörter sind ein Muss. Mindestens acht Zeichen und eine Kombination aus Buchstaben, Satzzeichen und Zahlen. Keine vertrauli - chen Daten wie Passwörter oder Kredit - karten-Infos über einen Link oder ein Formular eingeben. Im Polizeipräsidium München beschäfti - gen sich drei Kommissariate mit den Er - scheinungsformen des Trickdiebstahls. Trotz Wachsamkeit sollte man nicht überängstlich sein, denn München ist im Vergleich zu anderen Metropolen eine sehr sichere Stadt. (PR) TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 27
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28 TAXIKURIER JU LI 2012 Gastro „M“ Schützenlust Foto: www.atelie r- tacke.de Schrotti stellt Ihnen gastronomische Einrichtungen in unserer Stadt vor, Lokalitäten, die es nur in München gibt. Unverwechselbare Wirtshäuser, Kneipen, schräge Treffs, die ein Taxifahrer kennen sollte. Wo er vielleicht selbst verkehrt oder dem ein oder anderen Fahrgast den richtigen Tipp gibt. Schützenlust Herterichstraße 46, 11.00 - 23.00 Uhr Telefon 79 71 98 (kein Ruhetag) In den 1970er Jahren, als der damals noch junge und hoffnungsfrohe Tester ein paar Häuser weiter mit Eltern und Brüdern wohnte, befand sich dieses Lokal zeitweilig im Dornröschenschlaf, bis der selbsternannte „Schnupferkönig“ (gemeint war offiziell jedenfalls nur Schnupftabak) Sepp Haslinger versuchte, dort ein Promi- Lokal zu installieren. Sein schwarzer 600er (Mercedes – nicht Fiat) vor dem Haus machte einigen Eindruck, und die ansässige Nachbarschaft war nicht unbe - dingt das Zielpublikum. Schon bald folg - te die nächste längere Zwangspause, und schließlich übernahm eine bodenständige Wirtsfamilie das Anwesen. Rechts vom Haus befinden sich einige Parkplätze, links vom Haus ein wunderschöner Wirtsgarten mit altem Baumbestand, durch Hecken und Sträucher von der re - lativ dicht befahrenen Straße gut abge - schirmt. Die gemütliche Gaststube mit viel hellem Holz und rotem Steinboden bietet Platz für ca.40 Personen; rechts da - neben im Stüberl mit Kamin können bei Bedarf etwa nochmal so viele Leute be - dient werden. Der Tester kam mit seiner Mutter wochentags zur etwas „undankba - ren“ Zeit gegen 14.30 Uhr, weshalb ledig - lich zwei Tische besetzt waren. Kurz zu - vor freilich war eine größere Gruppe durchwegs älterer Herrschaften aufgebro - chen, die sich am Parkplatz noch sehr lo - bend über die Küche unterhalten hatten. Als flüssige Nahrung wird helles „Urba - nus“ aus der Hallertau (3.20, Weißbier 3.40) kredenzt, was sich als eine süffige Hopfen-Kaltschale erwies. Die Halbe Limo ist mit 3.10 Euro etwas billiger. Wer Lust auf eine Brotzeit hat, kann sich an zwei Weißwürsten, süßem Senf und einer Brez'n (3.90), einem Wurstsalat aus Re - gensburgern (7.50), einem umfangreichen Brotzeitbrett'l (9.20) oder kleinen Gerich - ten wie Fleischpflanzerln und hausge - machtem Kartoffelsalat (7.90) oder Leber - käs mit Ei und Salat (7.60) gütlich tun, und die Vegetarier haben die Auswahl zwischen dreierlei Speisen jeweils unter 9.- Euro. In der kleinen Fisch-Abteilung sticht eindeutig die „Ganze Makrele vom Grill mit Kräuterkartoffeln“ zu 11.90 her - vor. Die Standardkarte ist sinnvoll geglie - dert und bietet größtenteils bayerische Küche, wobei viele der Gerichte auch als „kleine Portion“ (Preise nachfolgend in Klammern) bestellt werden können, wie z.B. der Schweinsbraten zu 9.80 (7.80), das „Böfflamot“ zu 14.90 (12.90), das ge - mischte Gulasch von Rind und Schwein zu 12.70 (10.70) oder der Zwiebelrostbraten zu 16.80 (14.80) usw. – bei der ganzen Schweinshaxe mit Kraut und Semmelknödel zu 9.90 Euro war nun wirklich nichts mehr abzuziehen. Suppen sind für 3.80 bzw. 3.90 feil, und ein paar Kinder-Gerichte zu je unter 5.- Euro dürften den Eltern einiges an Quengelei ersparen. In der Standard- und (übersichtlichen) Wochenkarte fanden sich zudem Hirschund Rehragout zu je 14.80 (12.80), wobei dem Tester unvermeidlich das depperte Lied „Heid gibts a Rähraguh, Rähraguh...“ in den Sinn kam, oder ein Hirschschnitzel mit Zubehör zu 15.60 (13.60). Wer dann tatsächlich noch Hunger haben sollte, kann mit Klassikern, wie Apfelkücherl mit Vanilleeis usw. zu je unter 5.- abschließen. Der Tester hielt sich an den Schweinsbra - ten und bekam zwei Scheiben Fleisch mit Kruste nebst Kartoffelknödel und lauwar - mem Speckkrautsalat auf den Tisch. Das Fleisch in würziger Dunkelbiersauce war schon sehr gut, aber dann kam vollends Begeisterung auf: der Semmelknödel mit etwas brauner Butter darüber und Brot - stückerl drinnen entwickelte ein hervor - ragendes geschmackliches Eigenleben, fernab der faden Sättigungsbeilage, die man sonst so häufig antrifft. Der lauwar - me Krautsalat war nun eben nicht direkt aus dem Kühlschrank und hatte einiges an geräuchertem Speck in sich. So kann Speckkrautsalat auch schmecken! Ein guter Regisseur weiß halt, dass ein Film oder Theaterstück erst wirklich gut ist, wenn auch die Nebenrollen hervorragend besetzt sind. Mutti hatte sich in ihrem jugendlichen Leichtsinn einen „Haxenteller mit Kartof - felstampf und Bohnengemüse“ (11.90) bestellt, bestehend aus zwei halben Schweinshaxen mit Kartoffelbrei sowie kurz angeschwenkten Bohnen- diese wie - derum mit geräuchertem Speck. Als ein - zige Meckerei muss angemerkt werden, dass eines der Haxen-Teile etwas zu lange auf seinen Einsatz gewartet hatte und teilweise schon ein bisserl faserig daher kam. Das war wohl der ungünstigen Zeit (s.o.) geschuldet. Da die Portion freilich ohnehin unbezwingbar war, hielt sich der Tränenfluss darüber sehr in Grenzen. Der Kartoffelbrei (Mutti kennt sich da aus) war so gut, dass nichts davon übrig blieb, und für die noch bissfesten grünen Boh - nen gilt dasselbe, was vorher schon zum Krautsalat gesagt werden durfte: so kann das schmecken! Der ungespielt herzliche Kellner (in Le - derhose, aber trotzdem ein Bayer) machte den Aufenthalt unaufdringlich, aber den - noch präsent, zu einer angenehmen Stun - de. Ein überaus bodenständiges Wirts - haus, das nach den oben genannten Irrungen und Wirrungen der 70er Jahre im Quartier völlig zu Recht fest verankert ist und von den Sollnern gerne besucht wird. Weiter so! (MS) TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:45 Uhr Seite 28
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29 TAXIKURIER JU LI 2012 Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089) 94 40 52 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon (0 89) 32 42 26 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089 ) 9 4 4 0 5 2 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon ( 0 89 ) 3 2 4 2 2 6 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h 5NFALLREPARATURSCHNELLSPONTAN „Kluge Frauen lernen schnell, ihren Mann ohne Grund zu bewundern.“ (aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) Spruch des Monats Gewinnspiel Taxifahrerausbildung zu gewinnen! Gewinnen Sie einen Gutschein über eine Teilnahme an der Taxifahrerausbil - dung in der neuen Taxischule der Taxi-München eG für eine beliebige Person. Immer mehr Ganoven – siehe unser Titelthema „Trickdiebe“ wollen unser Hab und Gut. Dass auch Taxifahrer Objekte der Begierde sind, hat Manfred Kraus wieder einmal typisch auf’s Papier gebracht. Wenn Sie uns bis 11. Juli 2012 einen dazu passenden Text schicken, können Sie obigen Preis gewinnen. (Adressen siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! (PR) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:46 Uhr Seite 29
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30 TAXIKURIER JU LI 2012 Doch es gibt keinen Grund, unbedingt im August Urlaub zu machen. Der Taxisom - mer bringt auch viele erfreuliche Dinge mit sich, die sich positiv auf den Umsatz auswirken. Die Rubrik „Genuss unter freiem Himmel“ sorgt nicht nur für volle Bäuche, sondern auch für viele Fahrgäste. Das Thema Biergarten stand ja in der letzten Ausgabe im Mittelpunkt, deshalb soll es hier nur am Rande erwähnt sein. Obwohl es an erster Stelle beim Open- Air-Essen und Trinken steht. Beim Flanieren entlang der Leopoldstraße reiht sich ein Straßencafe an das nächste, und an vielen Tagen muss man hier um jeden freien Platz kämpfen. Der Sommer lockt die Leute hinter dem Ofen hervor. Natürlich ist nicht jeder Cappuccino-Ge - nießer automatisch ein Taxifahrgast, aber grundsätzlich ist schon festzustellen, dass mit zunehmender Besucherzahl in Schwa - bings Straßen- und Terrassencafes auch die Anzahl der Einsteiger am Ainmillerund Feilitzschtaxistand zunimmt. Und es ist auch nicht der Drink oder Cappuccino alleine, der die Besucher in die Cafes zieht. Was im Winter der Glühwein und heiße Maroni sind, ist im Sommer das Eis. Unzählige Eisdielen und Eiscafes sorgen für höchsten Genuss mit gefrorenen Spe - zialitäten auf Frucht- oder Milchbasis. Das bekannteste Eiscafe ist seit Jahren das Sarcletti, doch auch kleinere Eisdielen wie das Venezia am Kurfürstenplatz oder Sommer in der Stadt Titelthema das Adamello in der Preysingstraße brau - chen sich nicht zu verstecken und bieten eine mannigfaltige Auswahl für verschie - denste Geschmäcker. Eis kühlt ab. Vor allem innerlich. Für äußerliche Abkühlung sorgen Münchens Bäder. Neben den städtischen Badeanstal - ten wie dem Schyrenbad, dem Ungerer - bad, dem Freibad Georgenschwaige oder dem Freibad Maria Einsiedel sind die Ba - deseen immer ein Publikumsmagnet. Die drei großen Seen im Norden, der Feld - mochinger See, der Fasaneriesee und der Lerchenauer See zählen zu den wärmsten Badeseen im Stadtgebiet. Zum Erholungs - gebiet am Langwieder See fährt sogar ei - ne eigene Bade-Bus-Linie. Wer an einem sonnigen Tag mit dem Auto zum Feringa - see unterwegs ist, sollte frühzeitig los fahren, um noch einen freien Parkplatz zu ergattern. Nach der Renaturierung des Flussbettes der Isar im Stadtgebiet hat auch hier die Bade- und Sonnenanbeterkultur eine Renaissance erlebt; es sind nicht mehr ausschließlich Grill-Touristen, die hier die Luft verpesten und Müll hinterlassen, viele Münchner genießen die Sonne und den Sprung ins frische Wasser. Am späten Nachmittag legen in Thalkirchen die Flößer aus Wolfratshausen an und brin - gen dem Taxigewerbe Fahrgäste auf dem Wasserweg. Viele der Teilnehmer fahren Sommerzeit ist Urlaubszeit. Für die einen ist es die Zeit, um sich zu erholen und abzuschalten. Für andere, speziell in der Tourismus - branche, die wichtigste Zeit des Jahres, wo an freie Tage nicht zu denken ist. Das Taxigewerbe gehört hier ganz klar zu der Fraktion, die den Sommer zur Erholung nutzt und sich auf das vorbereitet, was nach dem Sommer bevorsteht, nämlich Messen und Veranstaltungen, an erster Stelle natürlich die Wiesn. Während ein Teil der Taxifahrer und Unternehmer ihren Urlaub in die Ferien legen müssen, weil sie schulpflichtige Kinder haben, so gibt es auch jede Menge Taxler, die das Jahr über mit festen Schülerfahrten beschäftigt sind und aus diesem Grund bei der Urlaubsplanung auch den Ferienkalender zugrunde legen. 6FKDWWLJHU.DVWDQLHQ%LHUJDUWHQ 5HLFKOLFKHV*ULOO$QJHERW 'HIWLJH%URW]HLWHQ Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro089/321 99 29-3 T axiwerkstätte • Unfallinstandsetzung • Kfz-Reparaturwerkstätte • spontane Hilfe 60 Jahre TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:46 Uhr Seite 30
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31 TAXIKURIER JU LI 2012 mit Großraumtaxis zurück zur Abfahrt - stelle in Wolfratshausen. Gegrillt wird jedoch nicht nur an der Isar. Fast an jedem Wochenende finden im Stadtgebiet Straßenfeste statt, oft mit Livemusik und Tanz. Auch hier gibt es fast immer Köstlichkeiten vom Kohlen - grill und frisches Bier vom Fass. Ein weiteres Highlight sind Open-Air- Events im Stadtgebiet. Stark im Kommen sind die Open-Air-Kino-Veranstaltungen. Die größten sind das Kino-Openair am Königsplatz, die Kino-am-Pool im Un - gererbad oder auch die Veranstaltung Kino am Olympiasee. Wobei uns die Sperrung des Königsplatzes bei den vie - len Terminen im Sommer auch mal auf die Nerven gehen kann. Sommer im Taxi Der Sommer ist nicht nur in der Stadt, sondern auch im Taxi zu spüren. Mit entsprechender Kleidung kann der Fahrer sich selbst den Dienst entsprechend ange - nehm gestalten. Der Anteil an Fahrzeu - gen mit Klimaanlage hat in den vergan - genen 10 Jahren deutlich zugenommen. Heutzutage gibt es fast kein Taxi mehr, das über keine Klimaanlage verfügt. Zu beachten ist aber die korrekte Bedienung bzw. Einstellung der Klimaautomatik. Ein Kollege übertrieb die Kühlung derart, dass er sich ein unheilbares Nervenleiden in den Beinen zuzog, das sich auf den ganzen Körper ausbreitete und nach rund drei Jahren zum Tod führte. Deshalb lau - tet die Faustregel: Niemals eine Tempera - tur unter 20°C einstellen! Selbst bei 28°C Außentemperatur werden 23°C im Innen - raum bereits als angenehm empfunden. Damit die kühltrockene Luft aus der Klimaanlage auch zur Wirkung kommt, müssen Fenster und Schiebedächer geschlossen sein. Im Hinblick auf eine wirtschaftliche und kraftstoffsparende Fahrweise muss auf den Mehrverbrauch von ca. 7 bis 8 % hingewiesen werden. Also wirklich nur dann kühlen, wenn es nötig ist! Ist der Sommer vorbei, und die Klimaanlage wird nur noch selten benutzt, kann es vorkommen, dass Gerüche aus den Lüf - tungsschlitzen entweichen. Diese Gerüche sind nicht nur unangenehm, sondern können auch gefährlich sein, denn in den feuchten Luftkanälen können sich Schim - melpilze bilden, deren Sporen in der Lun - ge böse Krankheiten auslösen. Deshalb empfiehlt sich mindestens einmal jährlich eine professionelle Reinigung der Klima - anlage, inklusive Desinfektion der Luft - kanäle! (TK) Zum Titelbild Alle Kolleginnen und Kollegen haben schon seltsame Fundsachen in ihren Taxis vorgefunden. Was im Taxi so alles verloren und gefunden wird sowie die rechtliche Situation haben wir in diesem Monat zum Titelthema gewählt. Ein Motiv mit allen möglichen Fundsachen ist ge - nau die richtige visuelle Umsetzung dieses Themas. (PR) TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:46 Uhr Seite 31
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32 TAXIKURIER JU LI 2012 Leserbrief e/ Forum Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. Sehr geehrter Herr Taxifahrer Nr. 1719, am Donnerstag, den 17. Mai vormittags haben Sie uns durch Ihre Ehrlichkeit, Aufmerksamkeit und Einsatzbereit - schaft aus einer nicht auszudenkenden Lage gerettet, denn in dieser Handtasche war alles was für den Rückflug usw. wichtig war, enthalten. Wir konnten nicht im Hotel anru - fen da die Telefonnummer in der Tasche war. Weit und breit keine Telefonzelle mit Buch. Als Sie uns am Bahnhof mit der Tasche um den Hals aufstöberten bekam ich Herz - flattern und mein Mann weiche Knie. Die Freude war sehr groß, ein Geschenk zum 40. Hochzeitstag (Rubinhochzeit). Mit Ihren Ratschlägen zwecks Rückflug am Air Port haben Sie uns auch sehr geholfen. Es lief alles schnell und pro - blemlos ab. Danke dafür. Mein Mann bedankt sich auch noch für das Gepäckschleppen in den Bahnhof, das gibt es heute nur noch sehr selten. Danke! Mit freundlichen Grüßen verbleiben wir Herta und Peter Labusch Taxistellplätze Marienplatz und Dallmayr Am 29. Mai 2012 erhielten wir nachfolgend abgedruckten Leserbrief mit der Bitte: „Kämpft um die Stellplätze – eine Alternative in der Sparkassenstraße ist kein Ersatz und für Fremde nicht zu sehen!“ Sehr geehrte Damen und Herren, als 80jährige gebürtige Münchnerin nehme ich noch rege am Kulturleben der Stadt teil (Prinzregententheater, Her - kulessaal, Oper – teilw. mit Abo). Nach den Vorstellungen ist es auch für eine alte Frau ungefährlich, mit der U-Bahn oder zu Fuß zum Marienplatz zu gelangen. Dort steigen ich und viele aus meinem Bekanntenkreis direkt am U-Bahnausgang in ein Taxi, um sicher nach Hause zu kommen. Von dort ist es um einige Euro billiger als vom Veranstaltungsort, wo es vor allem im Winter und bei schlechtem Wetter zu unguten Drängeleien und teilweise auch fehlenden Taxis kommt. Wenn nun beide Stellplätze vor dem Kaufhaus Beck und vor Dallmayr aufgehoben werden, müssen wir uns ernsthaft überlegen, ob wir unse - re Abos weiterhin behalten wollen. Im Übrigen geht von den Taxis in diesem Bereich keine Gefahr für Fußgänger aus. Sie fahren dort teilweise im Schritttempo und sehr vorsichtig. Die Gefahr geht von den immer rüderen Rad - lern aus. Sie müssten energisch dazu angehalten werden, in den Fußgängerzonen zu schieben. Außerdem kenne ich in Deutschland und Westeuropa keine Großstadt, in der man im Zentrum nicht mit einem Taxi wegfahren kann. Mit freundlichen Grüßen (Name und Anschrift ist der Redaktion bekannt) Durch den Datenfunk (fast) kein Thema mehr! Zugegeben, es gibt Abstauber, die haben es schon zu na - tionalem Ruhm gebracht. Das kommt aber eigentlich nur beim Fußball vor. „Abstauberkönige“ werden sie zuweilen fast ehrfürchtig genannt, weil sie die Gabe besitzen, zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Riecher zu haben, um mit einem Abstaubertreffer erfolgreich zu sein. Der Ruhm von „Abstauberkönigen“ im Taxigewerbe ist dagegen eher zweifelhaft. Da ist dann auch nicht von Königen die Rede, sondern mehr von Hühnerdieben. Sie richten zwar keinen großen Schaden an, sind aber dennoch von Übel. Nun ist nicht jeder, der einen wartenden Fahrgast mit - nimmt, gleich ein Abstauber. Und sehr oft werden manche unglücklichen Situationen auch erst vom Fahrgast provo - ziert. Nicht selten wird ein Taxi bestellt, dann schnell auf die Straße rausgerannt und das erstbeste aufgehalten, im irrigen Glauben, dies sei schon das Bestellte. Das ist ärger - lich für den, der bestellt wurde, macht denjenigen, der da - von profitiert hat, aber völlig unverdächtig. Ist man jetzt mit Funk unterwegs, kann man wenigstens noch Bescheid sagen. Auch die Meldung, der „Fahrgast ist schon weg“, muss nicht zwangsläufig etwas mit „abstauben“ zu tun haben. Das kann einfach verschiedene Gründe haben. Mancher Kollege fühlt sich auch vom Schicksal und vom Mann in der Zentrale sowieso ungerecht behandelt und will aus diesem Grund jetzt für sich persönlich für einen Ausgleich sorgen. Am bösartigsten sind aber diejenigen, die beispielweise einen Kollegen vom Sauerbruchstand wegfahren lassen und in der Terofalstraße ganz bewusst seinen Funkauftrag abstauben. Zum Glück sind die „Profi-Abstauber“ seltener geworden als früher, was auch von einer höheren Taxidichte und vom Verkehrsaufkommen abhängt. Auch das Auftragsverhalten ist mit dafür verantwortlich. Wo heute fast an jeder Kneipe die unerlaubte Bereitstellung praktiziert wird, erübrigen sich feste Bestellungen. Somit ist also nicht die Moral besser geworden, nur das Geschäftsgebaren hat sich geändert. „Was man aber nicht glauben möchte und fast schon an Dummheit grenzt“, so Alfred Huber, Chef vom Dienst der Taxi-Zentrale, „sind Kollegen, die feste Kun - denaufträge abstauben wie MVG, ADAC, Schülerfahrten etc. Wer so etwas macht, bestraft sich selbst gleich zwei - mal. Einmal spendet er an die Taxistiftung und Geld für den Fahrtauftrag gibt es auch keines.“ Lassen wir die Abstauber also da, wo sie hingehören – auf den Fußballplatz. Da wollen wir sie gerne loben und prei - sen! Aber wehe, sie gehören zur Mannschaft des Gegners! (PG, PR) Aus dem TAXIKURIER, Juli-Ausgabe 2006 „Genossenschaft“ Abstauben Der TAXIKURIER vor 6 Jahren TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:46 Uhr Seite 32
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33 TAXIKURIER JU LI 2012 Fotos: www.atelie r- tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Streifenbesatzung der Polizei am Pfingstmontag In der Nacht zum 28.05.2012 (Pfingstsonntag auf Pfingst - montag) wurde ein Taxifahrer in der Fürstenrieder Straße Höhe der Ammerseestraße von seinem Fahrgast tätlich ange - griffen. Beim Notruf verständigte die Taxizentrale sofort die Einsatzzentrale der Polizei, die zur Antwort gab, momentan über keine freien Streifenfahrzeuge zu verfügen und dass es länger dauern könnte. Der diensthabende Funksprecher in der Taxizentrale, Herr Heini Ugler, tat dann das einzig Richtige und beorderte viele Taxifahrer zum Tatort, um den Kollegen zu unterstützen und den Täter festzuhalten, bis eine Polizeistreife eintrifft. In den folgenden 20 Minuten und drei (!) Telefonaten mit der Einsatzzentrale erhielt Heini Ugler immer wieder die Auskunft, dass keine Streife frei sei. In einem vier - ten Telefonat nach 22 Minuten kam dann die Nachricht, dass man eine freie Streife gefunden hätte. Diese Streife kam dann nach einer knappen halben Stunde auch am Tatort an. Nun kommt der Höhepunkt: Die erste Frage der eintreffenden Streifenbesatzung war, was denn die vielen Taxler hier wollen und man bittet nun mal ganz schnell darum, dass sich die Ta - xifahrer gefälligst verziehen. Anstatt sich unmittelbar um den geschädigten Taxifahrer und den immer noch festgehaltenen Täter zu kümmern, gab es zuerst mal einen Rundumschlag gegen die Taxifahrer, die ihrem Kollegen zu Hilfe kamen. Wenn das gängige Praxis sein soll, dann Prost Mahlzeit. Wird beim nächsten Verkehrsunfall der reanimierende Ersthelfer auch in solch rüdem Ton gefragt, was er denn hier eigentlich will? Es ist uns allen klar, dass die Polizeibeamten im Strei - fendienst auf der Straße nicht um ihren Job zu beneiden sind und in den meisten Fällen sehr gute Arbeit leisten, auch was die Unterstützung des Taxigewerbes im Gesamten betrifft. Da - mit aber solche Aussetzer wie bei diesen beiden Beamten die Ausnahme bleiben und nicht zur Regel werden, bewerten wir diesen Vorfall mit der Zitrone des Monats. (TK) Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Max Weiland, Taxi 427 Blumen in Nachbars Garten bzw. am Taxistand Englschalkinger Straße Normalerweise brauchen wir unsere Standplätze aus - schließlich, um nach einer hoffentlich kurzen Standzeit Aufträge zu bekommen. Wir nutzen diese Zeit auf ver - schiede Weise, z.B. um Zeitung zu lesen oder mit Kolle - gen zu kommunizieren. Ein Kollege hat direkt neben dem neuangelegten Grünstreifen am Englschalkinger- Stand Blumen gepflanzt und somit den Standplatz bunter und schöner gemacht. Ich habe beobachtet, wie Passanten vor diesem kleinen, selbst angelegten „Minigärtchen“ lächelnd stehenblieben. Der Kollege hat damit Eigeninitiative gezeigt und sich seine Wartezeit durch eine bisher neue und positive Tätigkeit verkürzt. (TK) Anmeldung Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 81369 München Verwaltung 1. Stock, Frau Meier Mo. bis Fr.: 7.3 0–12.00 Uhr Mo. bis Do.: 12.3 0–15.30 Uhr (oder vor Kursbeginn beim Kursleiter) Information Homepage: www.taxi-münchen.de Info-Ansage: (089) 76 42 70 Ausbildung Abendkurs: jeden Montag und Mittwoch ab 18 Uhr Tageskurs: jeden Samstag ab 10 Uhr Kursgebühr: 120 Euro Taxischule-München AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de A TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:46 Uhr Seite 33
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Immer wieder fällt auf, dass nach Ab - schluss von Straßenbauarbeiten der da - nach vorhandene Platz schmaler ist als vorher. Einige prominente Beispiele aus der Vergangenheit seien genannt: Die vor einigen Jahren zwischen Martin-Greifund Trappentreu- sanierte Landsberger Straße oder aus dem letzten Jahr Engl - schalkinger- und Cosimastraße. Dazu noch Sonnen-, Seidl-, Grillparzer- und nochmal Landsberger Straße zwischen Friedenheimer Brücke und Am Knie. Und ganz aktuell: Nach der Fertigstellung des Tatzelwurms jetzt auch in Teilen die Frei - singer Landstraße. Selbst wenn sich für solches Tun womöglich noch irgendwel - che faden Begründungen finden könnten, bleibt letztlich nur eins entscheidend: Seitens der Stadt wurde dem Taxigewerbe immer wieder zugesagt, dass es infolge von Baumaßnahmen hinterher nicht we - niger Straßenraum für den Autoverkehr geben werde. Wenn es denn so wäre! Nachdem wir ja hierzulande angeblich immer noch im „christlich-abendländi - schen Raum“ mit entsprechenden Verhal - tensweisen leben, sei ein Blick ins Alte Testament gestattet. Da finden sich u.a. die 10 Gebote. In diesem „Grundgesetz der Menschheit“ heißt es im Achten Ge - bot etwas altmodisch „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Näch - sten.“ Kurz und knapp: „Du sollst nicht lügen.“ Kindern bringt man diese löbliche Weisheit mit dem Sinnspruch bei „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht!“ Quod erat demonstrandum (Was zu be - weisen war – siehe oben!)… Da in dem hier vorliegenden Bericht nicht alle Baustellen erwähnt werden können, sei auf unsere Internet-Seite ver - wiesen, in der – jeweils ab Samstag für die kommende Woche – én detail und ganz subjektiv (objektiv geht nicht) unter www.taxi-muenchen.de die Rubrik Taxi - gewerbe/Baustellenbericht alles wissens - werte über unser Lieblingsverdrussthema enthält. Innenstadt Die Sommerferien bringen uns Fahrbahn - sanierungen am Sendlinger-Tor-Platz so - wie in der Papa-Schmid-Str. Als Ergebnis wird es nicht nur schöne Radwege geben, so dass für den sogenannten „fließenden“ Verkehr eine Spur weniger bleibt. Auch unser nicht ganz unwichtiger Standplatz ist durch solches Treiben in höchster Ge - fahr. Man kann natürlich den Radwege - bau in der Fraunhoferstraße fortsetzen. Unser glorreiches Baureferat schafft das – ohne Verengung, wie in der Einleitung zu diesem Bericht beschrieben! Auch die Von-der-Tann-Straße und der Isartorplatz sollen durch Sanierungsmaßnahmen zu - mindest vorübergehend zwangsberuhigt werden. Und was speziell dem Taxigewer - be am Marienplatz drohen soll – auch oh - ne Baustelle – da fehlen einem schlicht die Worte. Wenn das Wirklichkeit werden soll, sind keine Volksvertreter am Werk sondern Arbeitsplatzvernichter. Norden Kurz vor dem Abschluss ist die Umgestal - tung an der „Rückseite“ des Moosacher Bahnhofs und noch bis zum August sind an den Brückenenden der Überfahrt vom Georg-Brauchle-Ring zur Landshuter Allee die Sanierungsarbeiten im Gang. Vorge - sehen war ab Mai die Nachrüstung der Sicherheitstechnik im Petueltunnel . Das Ganze soll überwiegend nachts stattfin - den, weil die Verkehrsbelastung in dem eh zu schmal gebauten Tunnel am Tag schon unbeschreiblich ist. Genau dieser Baumangel hat ja relativ schnell zu der „Tempo 50“-Beschränkung geführt. Die Einhaltung dieser Vorschrift wird künftig überwacht – mit einer modernen Blitzan - lage, wie sie schon im Richard-Strauss- Taxlers Baustellenbericht Baustellenbericht Sommer 2012 Die Schmalspurfürsten regieren die Stadt. Tunnel oder im Aubinger Tunnel erfolg - reich tätig sind. Ich bin ganz bestimmt nicht für Raserei, aber erst schlecht bauen und dann abzocken, ist Sch… Vom Kurfürstenplatz bis zum Rotkreuzplatz werden noch bis zum September die Trambahngleise erneuert. Die Begeiste - rung über solche Arbeiten war bei uns schon in den letzten Jahren nicht sehr ausgeprägt – und das ist heuer keinen Deut anders. München bleibt weiterhin „Toy-City“ und die Unzuverlässigkeit der neuen Trambahnen ist ja mittlerweile sprichwörtlich. Aber für ihr hochdefizitä - res und reichlich Subventionen benöti - gendes Lieblingsspielzeug tut die Stadt alles. Zur Zeit ist noch der Verkehr zwi - schen Kurfürstenplatz und Schwere- Reiter-/Ackermannstraße blockiert. Der zweite Abschnitt von dort bis zum Roten Kreuz soll in den Sommerferien in An - griff genommen werden. Ebenfalls mit Fahrbahnsanierungen ge - segnet werden noch die Schleißheimer Straße zwischen Max-Diamand-Straße und Frankfurter Ring, sowie die Dachauer Straße ganz am Ende. Da in beiden Fällen momentan noch eine ausreichend breite Fahrbahn vorhanden ist, kann man sich das Ergebnis denken. Insbesondere das Industriegebiet an der Dachauer Straße (MAN, MTU) kann ja dann mit Last - fahrrädern bestens bedient werden. Osten In der Effnerstraße wird in Höhe Wahn - friedallee noch bis Ende August eine FW (=Fernwärmeleitung) umgelegt, außerdem ein neuer Abwasserkanal gebaut und bei der Odinstraße mehrere Häuser neu an das FW-Netz angeschlossen. Die Sanierung der Grundwasserwanne mit anschließen - der Fahrbahnsanierung in der Iffland - straße läuft noch bis Ende November. Zur Verhinderung von nassen Reifen ist die 34 TAXIKURIER JU LI 2012 TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:46 Uhr Seite 34
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Maßnahme sicher zu begrüßen und auf dem dann glatten Untergrund lässt sich der Stau zum Isarring gut durchstehen. Noch bis Ende August steht in der Grill - parzerstraße zwischen Einstein- und Prinzregentenstraße ein Straßenumbau an, der von der Erneuerung einer Wasser - leitung begleitet wird. Nachdem das Er - gebnis ähnlicher Arbeiten zwischen Ein - steinstraße und Haidenauplatz bestenfalls suboptimal ausgefallen ist – und da bin ich noch sehr höflich – ist für diesen Straßenabschnitt nichts Besseres zu er - warten. Die Formulierung ist bösartig? Klingt so, ist aber auch so gemeint! Ebenfalls wieder zu Ehren kommt die Rosenheimer Straße . Zum einen ist eine Fahrbahnsanierung geplant (zwischen Orleansstraße und Karl-Preis-Platz), zum zweiten werden in Höhe Herrenchiemsee - straße zwei Fußgängertunnel wegen erwiesener Überflüssigkeit abgebrochen. Man könnte sie auch einfach nur zu - schütten – in den städtischen Amtsstuben fände sich sicher ausreichend entsor - gungsfähiges Material. Und zum dritten behindert schon seit einigen Wochen ein Baukran nach der Pariser Straße auswärts den Verkehr sehr effektiv. Motto: Ver - kehrsberuhigung einmal anders. In der Baumkirchner Straße zwischen Tru - deringer und Neumarkter Straße ist seit März und noch bis September der gesam - te Besteckkasten stadtplanerischer Grau - samkeiten ausgepackt worden. Ein „kom - pletter Straßenumbau“ dieses Abschnitts ist im Werden und das Ergebnis kann bei einer halbjährigen Bauzeit nur furchtbar sein. Dafür wird man dann gut radeln können – und spätestens im nächsten Winter haben die Radwege einen wirkli - chen Nutzen: als Zwischenlager für zu räumenden Schnee. Interessant in diesem Zusammenhang: Die eigentlich vorgese - henen umständlichen Umleitungsstrecken werden von den geplagten Autofahrern nicht angenommen. In den dafür ent - deckten Schleichwegen – münchenüblich meist Tempo-30-Straßen – finden gegen - wärtig auffällig häufig Radarkontrollen statt. Schon komisch! Bleiben noch die Bad-Schachener-Straße , in der noch bis Ende September zwischen Innsbrucker Ring und Hechtseestraße FW’en verlegt werden und die Berg-am- Laim-Straße , die in den Sommerferien bei der Weihenstephaner Straße fahrbahnsa - niert wird. Schließlich stehen noch Kreu - zungs- und Bushaltestellenumbauten an. Betroffen sind die WaBuLa Höhe Trude - ringer Straße sowie die Ottobrunner bei der Adiolstraße. An beiden Stellen wird Gutes (leichteres Einsteigen in einen Om - nibus für alle) mit Schlechtem kombiniert (die Umgestaltung läuft so, dass man am wartenden Bus nicht mehr vorbeifahren kann). Süden Hier beherrscht unverändert das imposante Riesenloch um den Luise-Kiesselbach- Platz mit seiner beispiellosen Slalom - führung im gesamten Baustellenbereich den Verkehr. Nachdem die Verkehrs - führung im Bereich der Kreuzung A.-Roßhaupter-/Waldfriedhof-/Garmi - scher Straße das Linksabbiegen erheblich erschwert hat, ist die Stauanfälligkeit an dieser Stelle deutlich gestiegen. Unverän - dert warnen mehrere Schilder vor „Radar - kontrollen im gesamten Baustellenbe - reich“ .Das ist doch nett, vielleicht hilft es ja, die Bauarbeiten zu beschleunigen… Noch bis zum November läuft Am Krep - peberg eine Fahrbahnsanierung. Dabei werden die Kreuzungsbereiche Benedikt - beurer Straße/Kreppeberg, Benediktbeu - rer-/Zentralländstaße und Zentralländ-/ Tierparkstraße umgestaltet. In dieser Mas - sierung kann das nichts Gutes für den Autoverkehr bedeuten. Ergänzt wird das Ganze noch durch eine Sanierung der Tierparkstraße selbst (mit der Brücke natürlich). Und für die Wolfratshauser Straße hat man in diesem Bereich schon die Sanierung fürs kommende Jahr ange - droht. Mit allen denkbaren Schikanen (es sei nochmals auf die Einleitung verwie - sen). Mehr geht an diesem Ort tatsächlich nicht. Bis Ende August läuft die „erstma - lige Herstellung“ der Schröfelhofstraße , nachdem diese nunmehr beidseitig bebaut ist und man auf diese Weise ein paar Dumme zum Zahlen gefunden hat. Am Ende der Maßnahme kann der Gondrell - stand aufgelöst werden, denn so wie die Verkehrsführung momentan läuft, findet den hinterher keiner mehr. Auch Giesing wird bedacht: Hier werden noch bis September in der Werinherstraße , dem Tegernseer Platz und in der Ichostraße neue FW’en vergraben sowie Häuser ans FW-Netz angeschlossen. Auch die Grünwalder Straße beim Stadion soll drankommen. Weil das noch nicht genug ist, darf man sich mindestens von August bis Mitte Oktober in der Tegernseer Land - straße zwischen Ostfriedhof und Silber - hornstraße auf neue Trambahnschienen freuen. Deren Verlegung wird mit den handelsüblichen Beschwernissen einher - gehen und vor allem so erfolgen, dass ein einigermaßen geregelter und flüssiger Autoverkehr hinterher nicht mehr statt - finden kann. Das letztjährige Paradebei - spiel Cosimastraße spricht Bände. Wenn man als Ergebnis das Schlechteste erwar - tet, wird man von unserer geliebten Bei - nahe-Olympia-Stadt auch nicht ent - täuscht werden. Im Übrigen wollen wir ja auch die armen, immer benachteiligten Radfahrer nicht vergessen… Westen Die Donnersbergersbrücke ist noch bis September mit der Instandsetzung der so - genannten Übergangskonstruktionen belästigt. Das sind die Stellen, an denen es beim Drüberfahren rumpelt. Im Rah - men dieser Bauarbeiten wird auch der Fahrbahnbelag saniert. Nachdem im An - fang die eingerichteten Sperrungen so angelegt waren, dass der Rückstau fast bis Garmisch reichte, läuft der Verkehr mittlerweile etwas besser. Das Stauende ist nunmehr schon in Starnberg. Vorwar - nung: Im nächsten Jahr kommt die ande - re Fahrbahn dran! Die Nordumgehung Pasing (NUP) geht auf die Zielgerade. Wenn das neue Terminal - gebäude für den Pasinger Bahnhof er - richtet worden ist, kann die Fertigstel - lung des noch fehlenden Ostteils in Angriff genommen werden. Die feierliche Eröffnung der Gesamtstrecke wird das Weihnachtsgeschenk an die Pasinger. Nachdem aber seit März auch noch an zahllosen FW’en und anderen Leitungen herumgebaut und die 19-er Tram über die Gleichmannstraße zum Bahnhof ver - längert wird, wird die wirkliche Freude über das Geschenk erst sehr viel später bei den Empfängern ankommen. Konkret sind fast alle Straßen im Pasinger Süden betroffen (Bäcker-, Weinberger-, Gräf-, Paoso-, Peslmüller-, Avenarius- und Planegger Straße). Weil das nicht reicht, nimmt man im Norden noch die Offen - bach-, Gottfried-Keller- und die Nussel - straße dazu. Viel mehr Möglichkeiten hätte man eigentlich nicht – aber in den Sommerferien fängt man nochmal in der Landsberger Straße zwischen Am Knie und Pasinger Marienplatz an! Auch dort werden diverse Leitungen umgelegt – das Wort passt in mehrfacher Hinsicht ganz gut! 35 TAXIKURIER JU LI 2012 TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:46 Uhr Seite 35
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Eine Stelle, an der man den Verkehr noch abwürgen kann, fehlt noch: der Laimer Kreisel . Hier steht im gesamten Kreu - zungsbereich eine Sanierung an. Das be - deutet: 1. im dritten Jahr nacheinander Behinderungen an dieser Kreuzung. 2. Vorfreude aufs kommende Jahr – dann sind bestimmt die ersten Schäden an der neuen FW da. 3. Geldverschwendung pur, da ja immer noch der hirnverbrannte Plan mit der neuen Trambahn im Raum steht, für die dann wieder alles aufgeris - sen werden muss. 4. Nachdem die Lands - berger Straße in beide Richtungen je eine Spur verloren hat, ist das nun auch für den Kreisel zu erwarten. Und dann gibt’s da noch einen Kreisel: Den an der A 8 in der Verdistraße . Zwi - schen Pippinger Str. und dem Autobahnende soll die Fahrbahn saniert werden. Da sich ja, wie wir alle wissen, der ge - samte Fernverkehr jetzt auf der A 99 West bzw. Nord trifft und die Verdistraße völlig meidet, kann nunmehr darange - gangen werden, die Straßenbreite auf das im Rathaus für ausreichend befundene Münchner Dorfprofil zurechtzustutzen. Hoffentlich denkt man aber daran, dass bislang an Autobahnen noch keine Rad - wege gebaut werden dürfen. Aber man könnte ja eine neue Trambahn… (das ist kein Witz, so was war vor einigen Jahren ernsthaft im Gespräch und zwar von hier quer durch die Stadt zum Autobahnan - fang in Ramersdorf! Die Leute sollten ihr Auto abstellen, mit der Tram weiter fah - ren und dann wieder in ihr Auto umstei - gen, das auf wundersame Weise ohne Fahrer auch an die andere Endhaltestellte gelangt wäre. Nochmal: das ist keine Er - findung – glücklicherweise ist die grüne Stadträtin, die sich diesen Unsinn ausge - dacht hat, nicht mehr im Amt!). Außerhalb der Stadt Die Entlastungsstraße Hallbergmoos – Fischerhäuser – Ismaning wird nicht heuer, sondern erst im kommenden Jahr fertig. Die Verzögerung wird begründet durch das Auftauchen einer „unbekann - ten Hausmülldeponie“ .Dafür wird – quasi im Vorgriff – die Verlängerung nach Nor - den, also der Flughafenzubringer noch bis Ende Juli „ertüchtigt“ .Das geschieht im Rahmen einer Vollsperrung zwischen dem S-Bahnhof Hallbergmoos und der Autobahnauffahrt Freising-Mitte. Nachdem die Ortsumgehung Puchheim fertig ist, ist auf der B2 nach FFB nun - mehr der Abschnitt Hoflach – Nikolaus - berg an der Reihe. Die kurvenreiche und schmale Straße wird dem modernen Autoverkehr angepasst. Die Dauer dieser Maßnahme wird bis Mitte 2013 sein. Die sicherheitstechnische Nachrüstung im Tunnel Farchant kurz vor Garmisch-P. verschiebt sich ins kommende Jahr, weil der ausführenden Firma der Auftrag kurzfristig wieder entzogen wurde. Im - merhin ein Ort, an dem man nun leidlich ungestört in Urlaub fahren kann. (WH) Tra umc ar -Autove rmietu ng und Taxiv erleih Gm bH · Richelstraß e 6 (di rekt an der Donnersberger Brücke) 8063 4 München Tel. : (08 9) 1 67 54 40 · Fa x: (0 89 ) 1 67 96 02 W i r h e l fe n s o fo r t u n d u n b ü r o k r a t i s c h ! Die Situ ation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschä ft einigermaßen läuft, geht das T axikaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elekt ronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärge r und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterb eschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfal l. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. Wir sind 24 Stu nden für Si e erreic hb ar (auch an Sonn- u. Fe ie rtag en un d am Wochene nde ). Ih r Ersatz ta xi steh t binn en kürz es ter Zeit für Sie berei t bz w. wir d be i Ihne n ange liefer t. Selb stverst änd l i ch si nd sowoh l Funk als au ch T axameter entspr eche nd Ihren Erfo rdern iss en programmie rt. Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. Z a h l re i c h e Au to h ä u s e r w i c ke l n a u c h d i e Ta x i - M o b i l i t ä t s g a ra n t i e ü b e r u n s a b (Da iml erChr ysl er, BMW, Op el, VW, Cit roen) . I m B e d a r f s f a l l k ü m m e r n w i r u n s u m d i e er forder lic hen behö rdli chen Forma lit äte n. Be i un ve rsc hulde te n Verkehrsu nfä lle n re ch nen wir di e Mi ettax irech nung dire kt mit der ge gne ris che n Versic he rung ab (Rahmena bkommen mi t vi elen Vers ich erer n) . Übe rb rü ckungsta rif e, wen n Sie Ihr alt es Fah rze ug ver - kauft haben, da s neue no ch nich t a us gelie fert wur de. Un se r Ersa tzta xen- un d Mietw ag en fuhrp ark besteht aus den neueste n Limousinen, Kombis, V an s un d Taxi buss en fas t a lle r nam ha ften H e r s te l - l e r ( D a i m l e r C h r ys l e r, B MW, O p e l , VW.. .) TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:46 Uhr Seite 36
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37 TAXIKURIER JU LI 2012 „Es ist uns schon immer sehr wichtig, die speziellen Bedürfnisse unserer Taxikun - den zu erfüllen und uns ständig hierbei zu verbessern. Daher freut es mich sehr, dass wir spezielle Dienstleistungen, wie den Taxi-Express-Service, den Mobilitäts - service und besonders geschultes Fach - personal unseren Taxikunden bieten zu können“, so Uwe Bekel, Serviceleiter der Niederlassung München. Seit der Fertigstellung des Mercedes-Benz Centers in der Arnulfstraße im Jahr 2003 gibt es eine eigene Annahme nur für Taxis. Grund genug für den TAXIKURIER, den Mercedes-Taxiservice zu besuchen und Ihnen die Gesprächspartner und Kontaktpersonen einmal im Detail vorzu - stellen. Das Taxiteam 1 Meister, 11 Mechaniker, 1 Diagnose- Techniker und 2 Elektriker kümmern sich um Münchens Taxis mit dem Stern. Ka - rosserie-Arbeiten werden von den Kolle - gen in Perlach ausgeführt. Spezielle Schulungen wurden von allen Taxi-Me - chanikern durchlaufen, um die Fahrzeuge optimal zu betreuen und zu bearbeiten. Das Team ist nur für Taxis zuständig und ist sehr gut ausgelastet. 20 – 25 Taxis täglich, vor der Wies’n auch schon mal 30, schafft die eingespielte Mannschaft. Ca. 50 % der Fahrzeuge sind angemeldet, die andere Hälfte erscheint spontan in der Taxi-Annahmestelle. Die Annahme Robert Humpl, Taxi-Serviceberater und Thomas Fischer, Taxi-Teammeister, sind die langjährigen Gesprächspartner der Taxikunden. Die beiden Herren kommu - nizieren mit den Unternehmern, klären alles vorab, so dass der oder die Fahrer die Fahrzeuge abliefern können. Man bemüht sich um möglichst kurze und schnelle Wege. Eine besonders intensive Vernetzung besteht zum Verkauf. Bei Übernahme eines Neufahrzeuges stellen die Verkäufer sofort einen Kontakt zu den Mitarbeitern vom Taxi-Service her. Robert Humpl, 45 Jahre, hatte vor 30 Jahren als Lehrling zum Kfz-Schlosser begonnen, wurde dann Auto-Mechaniker und mit 23 Jahren Kfz-Meister. Seit 12 Jahren betreut Herr Humpl die Taxi- Annahme. Der immer freundliche Taxi- Profi ist verheiratet und hat zwei Kinder (11 + 14 Jahre). Neben „Mercedes“ sind die Berge sein Hobby. Herr Humpl liebt seine abwechslungsreiche Aufgabe, da kein Tag wie der andere verläuft. Seinen Arbeitsplatz erreicht der Serviceberater entweder mit dem Zug oder mit seiner B-Klasse. Der Service Neben dem klassischen Kundendienst, den man in einem Zeitfenster von 3.000 km vor der Meldung und 3.000 km nach Meldung aus Garantiegründen durchführen sollte, ist der Taxiunterneh - mer 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr bei jedem Problem oder Notfall bestens betreut. Grundsätzlich werden nur Ori - ginalteile verwendet, die eine möglichst lange Lebensdauer und höchste Qualität als Produktmerkmale aufweisen. Ein gutes Beispiel sind die Bremsklötze, die teilweise von anderen Werkstätten günstiger als Originalteile angeboten werden, aber nicht die gleiche Nutzungsleistung wie ein Originalteile besitzen. Im Verhältnis zur Leistung und Qualität sind die Taxi- Preise in jedem Fall konkurrenzfähig. Jährlich wird im TAXIKURIER ein Flyer mit Taxifestpreisen beigelegt, um dem Unternehmer eine Planungssicherheit im Bereich der Kosten zu geben. Bei akuten Fällen oder Notfällen ist die Notfall- Nummer entweder im Handschuhfach oder in der A-Säule sichtbar. Der Ab - schlepp-Service bringt das Fahrzeug zum nächsten Partner, innerhalb von 60 km auf Wunsch auch direkt in die Arnulf - straße. Zudem steht der Mercedes-Benz Service über alles Besuch beim Mercedes-Taxiservice Titelthema Betrieb in der Landsberger Straße nachts ab 22.00 Uhr bis morgens um 7.00 Uhr für alle Mercedes-Fahrzeuge zur soforti - gen Notreparatur zur Verfügung. Von einer netten Anekdote kann Robert Humpl berichten: Ein Taxifahrer meldete eines nachts einen Defekt. Nichts ging mehr. Der Notdienst allerdings stellte fest, dass dem Kollegen nur der Diesel ausge - gangen war. Garantie, Kulanz, Mobilität Die Garantie für Taxis beträgt 2 Jahre oh - ne km-Begrenzung mit einer 6-monati - gen, zusätzlichen Kulanz nach Ablauf des Garantie-Zeitraumes. Kulanzanträge wer - den durch die Niederlassung München an den Hersteller gerichtet, der dann jeweils entscheidet. Ein Großteil der begründeten Anträge wird positiv entschieden, wobei in die Entscheidung mit einfließt, wo das Fahrzeug bis zu diesem Zeitpunkt gewar - tet wurde. Das Taxi-Team argumentiert immer im Interesse des Kunden. Die Mobilitätsgarantie sichert eine Mobi - litätsleistung zu, jedoch – dies wird oft verwechselt – nicht unbedingt ein Taxi - fahrzeug. In jedem Fall kann ein Leihtaxi über einen Taxiverleih vermittelt werden, über den sämtliche Vorbereitungen und Modalitäten abgewickelt werden. Bezüg - lich der entstehenden Kosten, setzt sich der Taxi-Service von Mercedes München für die Unternehmen ein um eine kundenorientierte Lösung zu finden. Der „Kunde“ Taxiunternehmer Das Verhältnis Taxiunternehmer – Taxi - service ist bestens. Der Umgang mitein - ander ist offen und ehrlich. Das Taxiteam denkt immer im Kundeninteresse, wobei die Sicherheit des Fahrzeuges absoluten Vorrang genießt. Robert Humpl erkennt mit seinem geschulten und erfahrenen Blick übrigens sofort am Zustand des Au - tos, ob es ein Unternehmer-, Alleinfahreroder Mehrwagen-Taxi ist. Kooperationen Mercedes Niederlassung München – Taxi München eG Seit Jahrzehnten besteht diese enge, kooperative und vertrauensvolle Verbin - dung, sei es bei Veranstaltungen, sowie die Ausrichtung des Mercedes-Taxi- Tages, der in diesem Jahr im Herbst statt - finden wird. Münchens Taxiunternehmen wissen, wo sie bestens beraten und betreut werden. (PR) Zeit ist Geld – dies trifft wohl auf kaum eine andere Sparte besser zu als auf die Taxibranche. Genau deshalb hat sich die Mercedes-Benz Niederlassung München auf die besonderen Anforderungen der Taxifahrer eingestellt. TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:46 Uhr Seite 37
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38 TAXIKURIER JU LI 2012 Top-Termine Juli 2012 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel § 20.30 Uhr, Marstall, Hundeherz § 22.00 Uhr, Marstall, Fragebogen § 22.00 Uhr, Bayernkaserne, Zwei Stühle, um mit dir zu sitzen § Theaterfabrik, Adrenalin Mob § Atomic Cafe, Polica § Nationaltheater, Siegfried § Garage, Hubert Kah Samstag, 7. Juli § 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, Heilpraktiker-Kongress § 17,00 Uhr, Werkraum, M8MIT § 19.00 Uhr, Schwere Reiter, Tanz Total § 19.00 Uhr, Marstall, Lügensucht § 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, Ein Volksfeind § 19.30 Uhr, Nationaltheater, Steps und Times § 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Satansbraten § 20.00 Uhr, Philharmonie, Martin Grubinger § 20.00 Uhr, Hofbräuhaus, München Komplett § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Italienische Nacht § 20.00 Uhr, Odeonsplatz, Klassik am Odeonsplatz § 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Festspiel-Kammerkonzert § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Liederabend § 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Sommernachtstraum § 20.30 Uhr, Marstall, Wir schlafen nicht § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andres Giebel § 20.30 Uhr, Schlachthof, Fonsi § 21.30 Uhr, Schauburg, Gmelch-Test § 22.00 Uhr, Marstall, Container Paris § Tonhalle, Deaf Rock Night § Atomic Cafe, Nick Waterhouse § Löwenbräukeller, Sommerfest § Freiheiz, Paul van Dyk Sonntag, 8. Juli § Tonhalle, Reptilienbörse § 10.00 – 11.30 Uhr, Residenztheater, Mitgliederversammlung § 12.00 Uhr, Residenztheater, Verleihung Kurt-Meisel-Preis 2012 § 15.00 Uhr, Prinzregententheater, La Fille § 16.00 Uhr, Olympiapark, Bavaria Run § 16.00 Uhr, Nationaltheater, Götterdämmerung § 16.00 Uhr, Circus Krone, Ballet Revolucion § 17.00 Uhr, Werkraum, M8MIT § 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino § 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Katzelmacher § 19.00 Uhr, Schwere Reiter, Tanz Total § 19.00 Uhr, Herkulessaal, Südlich der Alpen § 19.30 – 22.20, Schauspielhaus, Fein sein § 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar § 19.30 Uhr, Prinzregententheater, La Fille § 19.30 Uhr, Hubertussaal, Diknu Schneeberger § 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Kinderkriegen § 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Sommernachtstraum § 20.00 Uhr, Hofbräuhaus, München Komplett § 20.00 Uhr, Philharmonie, Martin Grubinger § 20.00 Uhr, Odeonsplatz, Klassik am Odeonsplatz § 20.00 Uhr, Brunnenhof, John & Kaybee Cashmore § 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Hotel Europa § 20.00 Uhr, Volkstheater / Kleine Bühne, Der falsche Inder § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Balkan-Jazz § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Matthias Egersdörfer § 59:1, Wooden Shijps § Zenith, Pitbull § Nationaltheater, Das Rheingold Mittwoch, 4. Juli § 10.30 – 12.15 Uhr, Schauburg, Paranoid Park § 19.30 – 21.15 Uhr, Schauburg, Paranoid Park § 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Susn § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der Kirschgarten § 20.00 Uhr, Haus der Kunst, Überwältigung § 20.00 Uhr, Philharmonie, Zubin Mehta § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 5/8erl in Ehr’n § 21.00 Uhr, Spielhalle, Dir hat der Schmerz den Geist entzündet § 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, High Voltage § Nationaltheater, Die Walküre Donnerstag, 5. Juli § 10.30 – 12.15 Uhr, Schauburg, Paranoid Park § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, La Fille § 19.00 – 21.55 Uhr, Nationaltheater, Medea § 19.00 Uhr, Hubertussaal, London Philharmonic Orchestra § 19.00 Uhr, Marstall, Lügensucht § 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Hedda Gabler § 19.30 Uhr, Prinzregententheater, La Fille § 19.30 Uhr, Schwere Reiter, Tanz Total § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Rick Kavanian § 19.30 Uhr, Philharmonie, Edita Gruberova § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Moonlight Serenade § 20.00 Uhr, Schlachthof, Die Primatonnen § 20.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Candide § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl § 20.30 Uhr, Marstall, Wir schlafen nicht § 21.00 Uhr, Spielhalle, Dir hat der Schmerz den Geist entzündet § 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, High Voltage § 22.00 Uhr, Marstall, Container Paris § Sunny Red, Titan § Kranhalle, Jonathan Wilson § Tonhalle, Mc Miller Freitag, 6. Juli § 9.15 – 10.25 + 10.45 – 11.55 Uhr, Schauburg, Emil und die Detektive § 19.00 Uhr, Marstall, Die Hamletmaschine § 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Scuderi § 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Hedda Gabler § 19.30 Uhr, Prinzregententheater, La Fille § 19.30 Uhr, Schwere Reiter, Tanz Total § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der Kirschgarten § 20.00 Uhr, Circus Krone, Cinema in Concert § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Martin Schmitt § 20.00 Uhr, Hofbräuhaus, München Komplett § 20.00 Uhr, Schlachthof, Dietrich „Piano“ Paul § 19.30 Uhr, Nationaltheater, Gods and Dogs § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot § 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Böse Buben / Fiese Männer § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der Kirschgarten § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Fools Garden § 20.00 Uhr, Volkstheater / Kleine Bühne, Der falsche Inder § 20.00 Uhr, Residenztheater, Nachtseiten § 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party § Ampere, Max Herre § Orangehouse, Shearwater § Tonhalle, Juan Luis Guerra Dienstag, 3. Juli § 9.15 – 10.25 + 10.45 – 11.55 Uhr, Schauburg, Emil und die Detektive § 19.30 – 21.15 Uhr, Schauburg, Paranoid Park § 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Ein Sommernachtstraum § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Nico Semsrott § 19.30 Uhr, Hubertussaal, Symphonieorchester BR Sonntag, 1. Juli § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Suchers Leidenschaften § 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 14.00 – 17.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Dämmerung § 18.00 – 19.30 Uhr, Marstall, Das Interview § 18.00 – 19.45 Uhr, Residenztheater, Zur Mittagsstunde § 18.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Ring-Seminar § 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino § 19.00 – 20.20 Uhr, Werkraum, Du mein Tod § 19.00 – 20.40 Uhr, Schauspielhaus, Angst § 19.00 – 21.55 Uhr, Nationaltheater, Medea § 19.00 Uhr, Hubertussaal, Francesco Piomontesi § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Rein Gold § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker Montag, 2. Juli § 10.30 – 13.00 Uhr, Residenztheater, In 80 Tagen um die Welt Mehrtägige Termine § 10.05.12 – 12.08.12, Vater-Rhein-Brunnen, Kulturstrand § 21.05.12 – 16.09.12, 19.00 – 23.00 Uhr, Olympiasee, Kino am Olympiasee § 23.05.12 – 14.07.12, 20.00 Uhr, Komödie im Bayer. Hof, Butterbrot § 08.06.12 – 11.07.12, Public Viewing, Fußball-EM § 14.06.12 – 02.09.12, Seebühne Westpark, Kino, Mond und Sterne § 23.06.12 – 30.07.12, diverse Orte, Münchner Opernfestspiele § 29.06.12 – 07.07.12, Gasteig, Münchner Filmfest § 29.06.12 – 24.07.12, Olympiapark Süd, Tollwood § 01.07.12 – 03.07.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt § 01.07.12 – 06.07.12, 9.30 – 19.00 Uhr, ICM, Dechema § 02.07.12 – 08.07.12, 20.00 Uhr, Schloss, Caveman § 03.07.12 – 22.07.12, Di – Sa, 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Hairspray § 03.07.12 – 08.08.12, 20.00 Uhr, Circus Krone, Ballet Revolucion § 04.07.12 – 05.07.12, 9.00 – 17.00 Uhr, MOC, Sicherheits-Expo § 04.07.12 – 06.07.12, 20.00 – 22.00 Uhr, Bayern-Kaserne, Die Perser § 04.07.12 – 08.07.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers § 04.07.12 – 08.07.12, Waldwirtschaft, Little American Oktoberfest § 05.07.12 – 06.07.12, 19.30 Uhr, Prinzregententheater, La Fille mal gardée § 05.07.12 – 12.09.12, 19.30 Uhr, Viehhof, Open Air Kino § 06.07.12 – 08.07.12, Fr + Sa, 9.20 – 16.55 Uhr, So, 9.20 – 15.40 Uhr, Olympiastadion, Kongress Zeugen Jehovas § 07.07.12 – 09.07.12, 07. – 08.07., 9.00 – 18.00 Uhr, 09.07., 9.00 – 17.00 Uhr, Messe, Trendset § 12.07.12 – 14.07.12, 20.00 Uhr, Schloss, Lügen, aber ehrlich § 13.07.12 – 14.07.12, 20.00 Uhr, Brunnenhof, Jedermann § 14.07.12 – 15.07.12, 9.00 – 22.00 Uhr, Olympiastadion, DTM § 14.07.12 – 15.07.12, Max-Joseph-Platz, Oper für Alle § 14.07.12 – 15.07.12, Innenstadt, Christopher Street Day § 14.07.12 – 22.07.12, Hirschgarten, Magdalenenfest § 15.07.12 – 16.07.12, 15.07., 9.00 – 18.00 Uhr, 16.07., 9.00 – 17.00 Uhr, MOC, ABC-Salon § 15.07.12 – 16.07.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni § 17.07.12 – 21.07.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara § 18.07.12 – 22.07.12, 20.00 Uhr, Schlachthof, Pelzig stellt sich § 18.07.12 – 08.09.12, 20.00 Uhr, Komödie im Bayer. Hof, Zärtliche Machos § 20.07.12 – 21.07.12, 20.00 Uhr, Schloss, Die Statisten § 21.07.12 – 22.07.12, diverse Biergärten, Biergarten-Feste § 21.07.12 – 04.08.12, Backstage, Free & Easy § 22.07.12 – 23.07.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Mathias Tretter § 22.07.12 – 27.07.12, 22.07., 8.00 – 18.00 Uhr, 23.07., 9.00 – 20.00 Uhr, 24.-26.07., 8.00 – 20.00 Uhr, 27.07., 8.00 – 17.30 Uhr, ICM, IGARSS § 23.07.12 – 31.08.12, Königsplatz, Kino Open Air § 24.07.12 – 28.07.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara § 24.07.12 – 29.07.12, Deutsches Theater, Pippi in Taka-Tuka-Land § 26.07.12 – 22.08.12, 11.00 – 23.00 Uhr, Olympiapark, Sommerfest § 27.07.12 – 29.07.12, Haus der Kunst, Hacking Wagner § 27.07.12 – 31.07.12, 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Carmina Burana § 28.07.12 – 05.08.12, Mariahilfplatz, Jakobi Dult § 29.07.12 – 31.07.12, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber § 31.07.12 – 18.08.12, außer So/Mo, Olympiapark, Spielstadt TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:46 Uhr Seite 38
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39 TAXIKURIER JU LI 2012 § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Ludwig Seuss § Ampere, Curtis Stigers § Kranhalle, Passenger Montag, 9. Juli § 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Scuderi § 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, La Cenerentola § 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Scuderi § 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar § 19.30 – 22.55 Uhr, Schauspielhaus, Gesäubert § 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Das Mädchen und der Messerwerfer § 19.30 Uhr, Philharmonie, Edita Gruberova § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot § 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Interview § 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Nebenan § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der Kirschgarten § 20.00 Uhr, Brunnenhof, The Girl From Ipanema § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christine Prayon § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke § 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party § 59:1, Walk the Moon Dienstag, 10. Juli § 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Scuderi § 11.00 – 14.00 Uhr, Nationaltheater, Capriccio-Saal, Ring-Seminar § 19.30 – 21.40 Uhr, Volkstheater, Unendlicher Spaß § 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Das Mädchen und der Messerwerfer § 20.00 – 21.15, Werkraum, Jiggy Porsche § 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Interview § 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Zur Mittagsstunde § 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Satansbraten § 20.00 Uhr, Circus Krone, Erwin Pelzig § 20.00 Uhr, Philharmonie, Daniel Barenboim § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Lizzy Aumeier und Otti Fischer § Ampere, Frankie Rosie § Tonhalle, Incubus § Sonny Red, Adriano § Nationaltheater, Das Rheingold Mittwoch, 11. Juli § 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Frosch § 10.00 Uhr, Augustiner Keller, Generalversammlung Taxi München eG. § 19.00 – 23.15 Uhr, Schauspielhaus, Kleiner Mann – was nun? § 19.00 Uhr, Hubertussaal, Kammermusikfest § 19.30 – 20.45 Uhr, Volkstheater, Bluthochzeit § 19.30 Uhr, Prinzregententheater, La Fille § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Werner Schneyder § 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Susn § 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Kinderkriegen § 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Sommernachtstraum § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Lizzy Aumeier und Otti Fischer § 21.00 Uhr, Spielhalle, Dir hat der Schmerz den Geist entzündet § Ampere, Systema Solar § Backstage, Saint Vitus § Garage, Robert Randolph § Nationaltheater, Die Walküre Donnerstag, 12. Juli § 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Frosch § 11.00 – 15.00 Uhr, Nationaltheater, Capriccio-Saal, Ring-Seminar § 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, La Cenerentola § 19.30 – 21.15 Uhr, Schauburg, Intimate Stranger § 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Hamlet § 19.30 Uhr, Philharmonie, Edita Gruberova § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Marcus H. Rosenmüller § 20.00 – 21.20 Uhr, Schauspielhaus, Eure ganz großen Themen sind weg § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der Kirschgarten § 20.00 Uhr, Hubertussaal, Festkonzert § 20.00 Uhr, Bayern-Kaserne, Die Perser § 20,00 Uhr, Circus Krone, Erwin Pelzig § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich § 21.00 Uhr, Spielhalle, Dir hat der Schmerz den Geist entzündet § Kranhalle, Poison Idea § Tonhalle, Incubus § Orangehouse, Poison Idea § Kranhalle, Defeater § Backstsge, Crowbar § Kongresshalle, Esperanza § Ampere, Blec Ie Roc § Muffathalle, Munich rocks § Schlachthof, Lizzy Aumeier Freitag, 13. Juli § 10.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 10.30 – 12.15 Uhr, Schauburg, Intimate Stranger § 19.00 Uhr, Hubertussaal, Kammermusikfest § 19.30 – 21.15 Uhr, Schauburg, Intimate Stanger § 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Endstation Sehnsucht § 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper § 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Du mein Tod § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl § 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Sommernachtstraum § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich § Ampere, Rotfront § Backstage, Kenny Wayne Shepherd § Nationaltheater, Siegfried Samstag, 14. Juli § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Gourmet Klassik § 17.00 Uhr, Werkraum, Theater / Gewalt / Kultur § 18.00 – 19.30 Uhr, Residenztheater, Der Weibsteufel § 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Festkonzert § 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper § 20.00 – 21.45 Uhr, Schauburg, Intimate Stranger § 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Atropa § 20.00 Uhr, LMU, Sinfonietta § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Liederabend § 20.00 Uhr, Marstallplatz, Oper für Alle § 20.00 Uhr, Schlachthof, Tom Bauer § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff § 21.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Der Weibsteufel § 22.00 Uhr, Werkraum, Theater / Gewalt / Kultur § Ampere, Bassekou Kouyate § Freiheiz, Ü-30-Party Sonntag, 15. Juli § Galopprennbahn Riem, Galopprennen § 6.00 – 10.00 Uhr, China-Turm, Kocherlball § 11.00 Uhr, Herkulessaal, Messe in f-Moll § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Julia Fischer § 14.00 – 15.30 Uhr, Marstall, Pumuckl § 14.00 – 19.00 Uhr, Gasteig, Laien- und Hobbymusik § 15.00 Uhr, Deutsches Theater, Hairspray § 16.00 Uhr, Werkraum, Theater / Gewalt / Kultur § 17.00 – 20.20 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper § 17.00 Uhr, Max-Joseph-Platz, Oper für Alle § 18.00 – 19.30 Uhr, Residenztheater, Gyges § 18.00 Uhr, Philharmonie, Sommerkonzert § 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino § 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Böse Buben / Fiese Männer § 19.00 Uhr, Marstall, Die Hamletmaschine § 19.00 Uhr, Hubertussaal, Die Zauberflöte § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Blechschaden § 20.30 Uhr, Marstall, Hundeherz § 22.00 Uhr, Marstall, Fragebogen § Volkstheater, Sommerfest § Ampere, Hiltop Hoods § Backstage, Saint Saviour § Theaterfabrik, The All American Rejects Montag, 16. Juli § 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Frosch § 11.00 – 14.00 Uhr, Nationaltheater, Capriccio-Saal, Ring-Seminar § 19.30 Uhr, Philharmonie, Edita Gruberova § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot § 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Macbeth § 20.00 – 23.00 Uhr, Residenztheater, Das weite Land § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Sinfonik live § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Liederabend § 20.00 Lustspielhaus, Bayer. Kabarettpreis 2012 § 21.00 Uhr, Nationaltheater, Nachtkonzert § 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party § Kranhalle, Turbo § Nightclub, Gilberto Gil § Feierwerk, Municipal Waste Dienstag, 17. Juli § 10.30 – 11.35 Uhr, Schauburg, Das Geschenk des weißen Pferdchens § 18.30 – 19.35 Uhr, Schauburg, Das Geschenk des weißen Pferdchens § 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, La Boheme § 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Das weite Land § 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Ludwig II. § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Andreas Rebers § 20.00 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater, Halali § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner § Ampere, Toto la Momposina § Backstage, Tito Larriva § Feierwerk, Municipal Waste § Garage, Paul Di Anno Mittwoch, 18. Juli § 10.30 – 11.35 Uhr, Schauburg, Das Geschenk des weißen Pferdchens § 16.00 Uhr, Schauspielhaus, Theater träumt Schule § 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Fein sein § 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, Gyges § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Jazz-Nacht § 20.00 Uhr, Nationaltheater, Liederabend Jonas Kaufmann § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Festspiel-Konzert § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Stephan Zinner § Backstage Werk, Santigold § Garage, Crüxshadows § Nightclub, Zakir Hussain Donnerstag, 19. Juli § 19.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Les Contes § 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Festakt Rupprecht-Gymnasium § 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, E La Nave Va § 19.30 – 23.00 Uhr, Olympiapark, BR Run-Firmenlauf § 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Kinderkriegen § 20.00 Uhr, Werkraum, Wunschkonzert § 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Sommernachtstraum § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Italienische Sommernacht § 20.00 Uhr, Circus Krone, Alan Parson § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Somersault Top of the Tops Fußball hat Pause im Juli, aber nur in Fröttmaning. Die EM in Polen/Ukraine (bis 11.07.) wird beim richtigen Wetter wieder ein Public Viewing-Ereignis. Ge - nauso gebannt wie die Biergarten-Wirte werden viele Ver - anstalter auf trockenes Wetter hoffen: Kulturstrand, Freiluft- Kinos (Olympiasee, Seebühne Westpark, Königsplatz), Oper für Allee (14. + 15.07.), Christopher Street Day (14. + 15.07.), Bier - garten-Feste zum 200-Jährigen (21. + 22.07.), Brunnenhof, Klassik am Odeonsplatz (07. + 08.07.). Viel Trubel in der Maxi - milianstraße aufgrund der Opernfestspiele (im gesamten Juli). Tollwood noch bis zum 24.07. Das Filmfest am Gasteig noch bis 7. Juli. Die Trendset (07. – 09.07.) in Riem. Auch im Olympiapark rührt sich was (Zeugen Jehovas vom 06. – 08.07.), DTM (14. – 15.07.), Sommernachtstraum am 21. Juli und das alljährliche Sommerfest ab 26.07. Absoluter Pflichtter - min für Unternehmer: 11.07., 10.00 Uhr, Ge neralversammlung Taxi-München eG im Augusti - ner Keller. Der Juli wird kein ruhiger Monat – gut so! (PR) TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:46 Uhr Seite 39
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40 TAXIKURIER JU LI 2012 § 20.00 Uhr, Cuvillierstheater, Festspiel-Kammerkonzert § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Voices in Time § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Nabucco § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff § Augustiner Keller, Historisches Jubiläumsfest § Muffathalle, Hop Stop Banda § Nightclub, Ginger Baker Sonntag, 22. Juli § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Familienkonzert § 11.00 Uhr, Galopprennbahn Riem, Greenfields Open Air § 15.00 Uhr, Deutsches Theater, Hairspray § 19.00 – 20.45 Uhr, Nationaltheater, Wozzeck § 19.00 Uhr, Hubertussaal, Schloss-Konzert-Dinner § 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Böse Buben / Fiese Männer § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show § 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, Candide § 20.00 Uhr, Marstall, Persona § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Festspiel-Konzert § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner Montag, 23. Juli § 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Zirkus der Kuscheltiere § 18.30 – 22.05 Uhr, Prinzregententheater, Mitridate § 19.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Les Contes § Freiheiz, Warpaint § Nightclub, Karina Rossi Freitag, 20. Juli § 18.30 – 22.05 Prinzregententheater, Mitridate § 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, La Boheme § 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Götter weinen § 20.00 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater, Halali § 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Sprache – Heimat – Exil § 20.00 Uhr, Werkraum, Wunschkonzert § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Coverstories § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff § Tonhalle, Rancid § Ampere, The Exclusive § Backstage, Batacuda § Nightclub, Mike Stern Samstag, 21. Juli § Viktualienmarkt, Hofbräu-Dult § 13.00 – 22.00 Uhr, Bavaria-Park, Oben-Ohne-Festival § 16.00 Uhr, Königsplatz, David Guetta § 18.00 Uhr, Olympiapark, Münchner Sommernachtstraum § 18.30 – 19.50 Uhr, Schauburg, Zirkus der Kuscheltiere § 18.30 Uhr, Maritim, Sekt-Party § 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, Tosca § 19.30 – 22.05 Uhr, Schauspielhaus, John Gabriel Borkman § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Erpressung § 20.00 Uhr, Marstall, Persona § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner Motettenchor (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) § 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Götter weinen § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot § 20.00 – 21.20 Uhr, Schauspielhaus, Eure ganz großen Themen sind weg! § 20.00 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater, Halali § 20.00 Uhr, Marstall Café, TheaterBar § 20.00 Uhr, Brunnnenhof, Gabriela Montero § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner § 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party § Kranhalle, The Avengers § Tonhalle, G 3 Dienstag, 24. Juli § 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Zirkus der Kuscheltiere § 14.30 – 15.50 Uhr, Schauburg, Zirkus der Kuscheltiere § 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, Tosca § 19.30 – 22.05 Uhr, Schauspielhaus, John Gabriel Borkman § 20.00 -21.30 Uhr, Residenztheater, Candide § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Festspiel-Kammerkonzert § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Karneval der Tiere § 20.00 Uhr, Marstall, Persona § 20.30 Uhr, Schlachthof, Da Huawa, da Meier und I § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Willi Astor § Kranhalle, Verse Mittwoch, 25. Juli § 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Zirkus der Kuscheltiere § 11.00 Uhr, Reithalle, Heinrich tanzt § 18.30 – 22.05 Uhr, Prinzregententheater, Mitridate § 19.00 Uhr, Reithalle, Heinrich tanzt § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der Kirschgarten § 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Satansbraten § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Festspiel-Konzert § 20.00 Uhr, Nationaltheater, Liederabend Elina Garanca § 20.00 Uhr, Marstall, Persona § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Quadro Nuevo § 20.00 Uhr, Funkhaus, Jazz live § 20.30 Uhr, Schlachthof, Da Huawa, da Meier und I § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Kellner § Kranhalle, Other Lives Donnerstag, 26. Juli § 11.00 Uhr, Reithalle, Heinrich tanzt § 15.00 Uhr, Reithalle, Heinrich tanzt § 19.00 Uhr, Reithalle, Heinrich tanzt § 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Fein sein § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Sven Kemmler § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Erpressung § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Festspiel-Kammerkonzert § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Giora Feidman § 20.00 Uhr, Schlachthof, Stefan Günzel § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Eure Mütter § Muffathalle, Energy Newcomer Contest § Nationaltheater, Turrandot Freitag, 27. Juli § Der TAXIKURIER 8/2012 erscheint § 18.30 – 22.05 Uhr, Prinzregententheater, Mitridate § 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, La Traviata § 19.00 Uhr, Marstall, Lügensucht im Dienste der Ich-Erhöhung § 19.30 Uhr, Hubertussaal, Spark § 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Sommernachtstraum § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Münchner Symphoniker § 20.00 Uhr, Schlachthof, Ox vorm Berg § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl § 20.30 Uhr, Marstall, Wir schlafen nicht § 22.00 Uhr, Marstall, Container Paris § Muffathalle, ego FM Sommerfest Samstag, 28. Juli § Tonhalle, Juki-Kongress § 15.00 – 23.00 Uhr, Olympiastadion, Nachtflohmarkt § 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Der Rosenkavalier § 18.00 Uhr, Marstall, Die Hamletmaschine § 19.30 Uhr, Hubertussaal, Schlosskonzert-Dinner § 19.30 Uhr, Marstall, Hundeherz § 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Sommernachtstraum § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Summer Concert § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Ägäische Träume § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Festspiel-Kammerkonzert § 20.00 Uhr, Schlachthof, Ox vorm Berg § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Christian Springer § 21.00 Uhr, Marstall, Fragebogen Sonntag, 29. Juli § Galopprennbahn Riem, Galopprennen § 8.00 – 12.00 Uhr, Waldwirtschaft, Morgendanzl § 10.00 – 18.00 Uhr, Olympiapark, Bavaria Dog § 11.00 Uhr, Nationaltheater, Ring-Matinee § 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino § 19.30 Uhr, Hubertussaal, Maximilian Hornung § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Best of Frank Sinatra § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Jugendorchester § Nationaltheater, Turandot Montag, 30. Juli § 18.30 – 22.05 Uhr, Prinzregententheater, Mitridate § 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, La Traviata § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot § 20.00 Uhr, Circus Krone, Xaver Rudd & Donavon Frankenreiter § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Festliche Trompetenmusik § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Festspiel-Kammerkonzert § 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party Dienstag, 31. Juli § 17.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Der Rosenkavalier § 17.00 Uhr, Skylounge, After Work Party § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Shadowland § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Sigi Zimmerschied Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH )Y\KLYT OSZ[YH 4 UJOLU ; LS! -H_! PUMV'IHSSUH[OKL ^^^IHSSUH[OKL Wir versichern das was wichtig ist ; H_P=LYZPJOLY\UNH\JO5L\LPUZ[LPNLY\UK-SV[[LU 9LJO[ZZJO\[a]LYZPJOLY\UNPURS-VYKLY\UNZTHUHUNLTLU[ )L[YPLIZ/HM[WÅPJO[]LYZPJOLY\UN 2YHURLU]LYZPJOLY\UN (S[LYZ]VYZVYNL \UKHR[P]LZ:JOHKLUTHUHNLTLU[ Mit Sicherheit ein guter Partner TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:46 Uhr Seite 40
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41 TAXIKURIER JU LI 2012 Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther Fachanwältin Verkehrsrecht Reitrecht / Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht / ZivilrechtS. v. Kummer Fachanwalt Familienrecht Sozialrecht / Verwaltungsrecht J. Buchberger Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Fahrerlaubnisrecht Erbrecht Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 Messeprogramm Juli 2012 TrendSet § 07.07. – 09.07.2012 , Messe München Öffnungszeiten: 07. – 08.07., 9.00 – 18.00 Uhr, 09.07., 09 – 17.00 Uhr Die TrendSet, die internationale Konsumgüter-Fachmesse für Lebensart, findet vom 07. bis 09. Juli auf dem Messegelände der Messe München International statt. Als Fachmesse für Wohnambiente, Tischkultur und Lebensart gilt die zweimal jährlich stattfindende TrendSet als größte Messe ihrer Art im südlichen deutschsprachigen Raum. Zum 100. Messejubiläum erwarten die Veranstalter erneut steigende Besucherzahlen. Auf rund 100.000 m² Ausstellungsfläche werden zur Som - merausgabe der Messe erstmals mehr als 2.500 Marken und Kollektionen aus über 40 Ländern in den neun restlos ausge - buchten Messehallen präsentiert werden. Der Anteil an inter - nationalen Ausstellern ist dabei mit rund 50-prozent stei - gend, was die Attraktivität der Messe über die Landesgrenzen hinaus erhöht. Die Themenschwerpunkte der Sommermesse sind das kommende Weihnachtsgeschäft sowie der Ausblick auf das kommende Frühjahr 2013. Dabei wird die allseits hervorgehobene übersichtliche Struktur und Besucher - führung optimiert: in 14 Wohn- und Lifestylebereichen kön - nen sich die Besucher noch gezielter in den Hallen A1 bis A3 und B1 bis B6 über thematisch zusammengehörende Produk - te informieren. So gut besucht war die letzte Trendset im Januar 2012 § 2.300 Aussteller § 38.422 Besucher Weitere Termine im Juli 2012 mit hohem Besucheraufkommen: 15th International Congress on Catalysis § 01.07.– 06.07.2012 ICM – Internationales Congress Center München Öffnungszeiten: 9.30 – 19.00 Uhr SicherheitsExpo 2012 § 04.07. – 05.07.2012 MOC Veranstaltungscenter München, Lilienthalallee 40 Öffnungszeiten: 9.00 – 17.00 Uhr Heilpraktiker-Kongress des Südens § 07.07.2012 MOC Veranstaltungscenter München, Lilienthalallee 40 Öffnungszeiten: 9.00 – 18.00 Uhr ABC-Salon § 15.07 – 16.07.2012 MOC Veranstaltungscenter München, Lilienthalallee 40 Öffnungszeiten: 15.07.2012, 09.00 – 18.00 Uhr 16.07.2012, 09.00 – 17.00 Uhr IGARSS (naturwissenschaftlicher Großkongress) § 22.07. – 27.07.2012 ICM – Internationales Congress Center München Öffnungszeiten: 22.07.2012, 08.00 – 18.00 Uhr 23.07.2012, 09.00 – 20.00 Uhr 24.07. – 26.07.2012, 08.00 – 20.00 Uhr 27.07.2012, 08.00 – 17.30 Uhr Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de Messe München International TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:46 Uhr Seite 41
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42 TAXIKURIER JU LI 2012 TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Objektleiter: Paul Rusch (PR) Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG) Alfons Haller (AH), Werner Hillermann (WH), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich , Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: info@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 40, gültig ab 23.12.2011 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustim - mung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Ver - vielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 10 0% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Impressum Foto: www.atelie r- tacke.de Liebe Botschafter/innen der Stadt, bei der Lektüre dieser Zeilen befindet sich (hoffentlich) ganz München im EM-Fieber. Viele Besucher sind in und über München voll des Lobes. Steigern wir Taxifahrer diesen Eindruck noch durch unseren Service! Kolleginnen und Kollegen, die Ihren Urlaub antreten, wünschen wir gute Erholung, denn der Herbst wird heiß. Gute Geschäfte un d/ oder schönen Urlaub! Paul Rusch, Objektleiter Der August-TAXIKURIER erscheint am 27. Juli. § Wetter Welches Wetter lieben wir? § IHK – Nutzen für Taxifahrer? Gespräch mit Gerhard Wieland § Feinde der Taxler Was unser Geschäft erschwert Vorschau August 2012 8W]VFKQHLGHUVWUDH5* 0QFKHQ 7HO)D[ 0RELO PDLOLQIR#ELODOVIROLHQJDUDJHGH HKHPDOV7D[DPHWHU)XFKV 3UHLVH]X]JOLFK0Z6W ELODOV Bilals Foliengarage LQNO+RO²XQG%ULQJVHUYLFH www.bilals-foliengarage LIVEMUSIK & GUTES ESSEN Café tRestaurant tBar Im Herzen der Kultfabrik Restaurant t Bar LIVEIN DER LIVE IN DER JEDEN MI+DO//EINTRITT FREI LIVEMUSIK & GUTES ESSEN I m H e rz www.KANTINE-MUENCHEN.DE/LIVE TAXIKURIER_0712_Pressenter:TAXIKURIER_0712 21.06.2012 10:46 Uhr Seite 42
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