Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Oktober 2011

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2011. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | Ausgabe Oktober 201 1 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche
51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ München steht Kopf!
➜ Blitzer-Atlas
Alle Stellen, wo es teuer wird
➜ Polizei und Taxi
Interview in der Ettstraße
➜ Servus, Max Herzinger
Ende einer Ära
WIESN 201 1

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www.volkswagen-taxi.de
Es gibt viele Gründe, jetzt auf ein Volkswagen T axi umzusteigen. Zum Beispiel die komfortablen Sitze, das großzügige Raumkonzept oder die dynamischen Fahreigenschaften. 
Also all das, was Ihren Arbeitstag angenehmer macht. Aber in erster Linie muss sich 
ein T axi natürlich rechnen. Und was das angeht, sind Volkswagen dank geringer Anschaffungskosten, sparsamer Motoren, niedrigen Unterhalts und eines hohen Wiederverkaufswerts ganz weit vorne. Mehr Informationen unter: www.volkswagen-taxi.de 
Besondere Bedürfnisse. Besondere Volkswagen.
Nur das Taxameter 
haben wir nicht
sparsamer gemacht.

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3TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Inhalt
Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61- 0
Fax: (089) 74 70 260
Leiter der Zentrale:
Alfred Huber
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.– Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.– Do. 12.30 – 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung / Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00 –21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum.
Samstag 10.00 – 16.00 Uhr
Zum Titelbild | 4
Editorial | Weltmarken 4
Wichtige Information | Taxi-Treff bei Auto-Much 5
Witz des Monats | 5
Spruch des Monats | 5
Die Genossenschaft | Wiesn-Standplätze und Neuigkeiten 6
Streiflicht des Aufsichtsrats | Die neue Zusammensetzung des Aufsichtsrats 7
Der Landesverband | Telefonieren am Steuer 8
Letzte Meldungen | Buchholz-Rücktritt, Bierbike-Verbot 9
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Polizisten-Typologie 10
Blitzeratlas | Hier wird es teuer 1 1
Rose des Monats | Hardy Hipp, Taxi 56 12
Zitrone des Monats | Hubert Braun, Taxi 1815 12
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 12
Taxi-Check München | Kindersitze 13
Polizei und Taxi | Ein gutes Miteinander 14
Leserbriefe / Forum | 16
Gastro „M“ | Königlicher Hirschgarten 17
Schrottis Fiaker-ABC | „N“ wie „Notruf“ 18
Taxlers Baustellenbericht | Herbst 201 1 20
Hier spricht der Doc | Mikrotherapie 22
München-Splitter | Neues aus der Stadt 23
Der Blick zurück | Der Oktober vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr (en) 23
Die fünf Weisheiten des Monats | 23
Recht um’s Taxi | Kann ein Verkehrsverstoß gerechtfertigt sein? 24
Taxameter des Monats | Wiesn 201 1 25
Geschichte und G’schichten | Vom Feilitzschplatz zur Münchner Freiheit 26
Messe München | Oktober-Programm 28
Kurze Frage – Klare Antwort | Erbrechen im Taxi 29
Wiesn 201 1| Alle Infos 30
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 35
Servus Max Herzinger | Ende einer Ära 36
Motiv des Monats | 39
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 40
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 40
Top-Termine Oktober 201 1 | Hier glüht der Taxameter 42
Vorschau November 201 1 | 46
Impressum | 46
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de
➜ SOFORTBESTELLUNG
➜ VORBESTELLUNGEN
➜ KREDITKARTEN
➜ GROSSRAUMTAXIS
➜ STANDPLÄTZE
➜ RUFSÄULEN
DIE iPHONE -APP DER TAXI-MÜNCHEN eG
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4 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Editorial
Der Drogist und Apotheker John Stith Pemberton entwickelte ein koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk und ließ es sich im Jahre 1887 patentieren. Die
schwarze Brause startete einen beispiellosen Siegeszug rund um den Globus.
Das Produkt ist heute in 200 Ländern erhältlich und der geschwungene
Schriftzug gilt als das weltweit bekannteste Markenzeichen. Eine Marke ist
für den Verbraucher ein unverwechselbares Vorstellungsbild eines Produktes
oder einer Dienstleistung. Der Kunde verbindet damit bestimmte Eigenschaften und Qualitätsmerkmale.
In nahezu allen Ländern der Erde wird die Personenbeförderung gegen
Entgelt unter dem Begriff „Taxi“ vermarktet. Obwohl hier nur nach dem
Sprachgebrauch, nicht im rechtlichen Sinne, eine Marke vorliegt, ist unsere
Dienstleistung durch die vier Buchstaben, regional auch an der einheitlichen
Fahrzeugfarbe, mindestens genauso bekannt, wie das oben erwähnte
Getränk.
Zum Oktoberfest 201 1 werden über eine Million Besucher aus dem Ausland
erwartet. Auf dem Festgelände werden in diesem Jahr erstmals große Hinweisschilder zu den Taxistandplätzen installiert. Die Taxi-München eG bedankt sich an dieser Stelle besonders bei Polizei und Kreisverwaltungsreferat, die uns die Beschilderung durch großes Engagement ermöglicht haben.
Im Gegenzug haben wir die Kosten zur Herstellung der Tafeln übernommen.
Die 90 mal 60 cm großen Hinweisschilder sind mit einer Richtungsangabe
und dem Symbol Taxi versehen. Die einfache Gestaltung war möglich,
da auch internationale Gäste mit dem Begriff Taxi unsere Dienstleistung
wiedererkennen.
Die in 2009 eingeführten Sperrgürtel rund um das Festgelände dienen der
Sicherheit der Festbesucher. Die tragischen Ereignisse in Norwegen haben
deutlich gezeigt, dass sich die Lage nicht entspannt hat. Wir bitten daher
eindringlich alle Taxifahrerinnen und Taxifahrer, den Anweisungen der
Polizeibeamten unbedingt Folge zu leisten. Diskussionen mit den Ordnungshütern über ein Fehlverhalten sind bei diesen genauso beliebt, wie Fahrgäste, die einen Taxifahrer auf Grund ihrer billigen Handynavigation verkehrt herum durch Einbahnstraßen lotsen wollen.
Die notwendigen Informationen über die zugelassenen Taxistandplätze rund
um die Wiesn finden sie im Titelthema dieser Ausgabe.
Wir wünschen Ihnen in jedem Fall gute Umsätze, wenig Ärger und ein nicht
beschädigtes Fahrzeug während der Wiesnwochen. Bitte beachten Sie, dass
in diesem Jahr das Oktoberfest bis einschließlich Montag, den 3. Oktober
201 1, stattfinden wird.
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Coca-Cola – Taxi-Wiesn
Zum Titelbild
Im Normalfall kreieren und gestalten wir
das jeweilige Titelbild zwei bis drei Monate
vor Erscheinen. Das aktuelle Cover haben
wir schon letztes Jahr umgesetzt.
Dirk Tacke (Fotograf) und Bernhard Probst
(Art Direktor) haben bereits während der
letzten Wiesn vom höchsten Punkt des
Riesenrads ein stimmungsvolles Foto geschossen und dann auf den Kopf gestellt.
(PR)
Foto: www.atelier-tacke.de

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5TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Wichtige Information
Taxi-Treff bei Auto-Much
Witz des Monats
Ein Ehepaar sitzt in einem noblen Restaurant, als die Ehefrau zu einem in der
Nähe stehenden Tisch hinüberblickt und einen sinnlos betrunkenen Mann sieht.
Ihr Ehemann bemerkt: „Ich stelle fest, dass du diesen Mann dort schon seit einer
Weile beobachtest. Kennst du ihn?“ „Ja“ antwortet sie. „Er ist mein Exmann,
und er trinkt so viel, seit ich ihn vor acht Jahren verlassen habe.“ „Das ist bemerkenswert“, entgegnet der Ehemann. „Ich hätte nicht gedacht, dass jemand so
lange feiern kann.“
„Jeder Dackel ist zuhause ein
Bernhardiner.“
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
Spruch des Monats
Schon zum fünften Mal lädt das Autohaus Much zum Taxitreff ein. Der Samstag nach der Wiesn hat sich in den ungeraden Jahren als Pflichttermin gerade
für die Münchner Taxifahrer etabliert.
➜ Samstag, 8. Oktober, 10.00 bis 18.00 Uhr, Gewerbering 18, Bad Tölz
Es werden Kunden und Gäste aus ganz Deutschland erwartet.
In diesem Jahr sorgen besonders viele Aussteller (u.a. VW, Mercedes-Benz, Hale,
TRP, Versicherungsbüro Crasselt, TE-Autoteile) für einen informativen Tag.
Wie immer ist die Verpflegung beim Taxitreff für alle Gäste frei. (PR)
Sie kann auch
für dich sein –
die Spende für
die Taxistiftung!
Taxistiftung Deutschland
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 1 1
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 31 1
BLZ 501 900 00

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Die Genossenschaft
Wiesn-Standplätze
Auf Grund der Sicherheitslage wurde
2009 die Zufahrt zum Oktoberfest eingeschränkt. Der Sperrgürtel machte eine
Neuordnung der Taxistandplätze notwendig. Auch in diesem Jahr werden die in
2010 festgelegten Stellen für den Taxiverkehr in den Grundzügen beibehalten.
Folgende Standplätze wurden für das
Taxigewerbe eingerichtet:
➜ Schwanthalerstraße (Südseite)
in westlicher Richtung bis Bavariaring; Verlängerung des HP Theresienhöhe
➜ Schwanthalerstraße (Nordseite)
in östlicher Richtung zw. Martin-
Greif-Str. und Paul-Heyse-Str.
➜ Kaiser-Ludwig-Platz (Westseite)
zwischen Beethoven- und Schubertstr.
➜ Herzog-Heinrich-Straße (Westseite)
zw. Zufahrt Anwesen Kaiser-Ludwig-
Platz 10 und Mozartstraße
➜ Bavariastraße (Südseite)
in östlicher Richtung zw. Poccistr.
und Bahnunterführung
➜ Hans-Fischer-Straße (Nordseite)
zw. Theresienhöhe und Poccistr.
(20.00 – 5.00 Uhr)
In Zusammenarbeit mit der Polizei und
dem KVR konnte eine Bereitstellung in
der Hans-Fischer-Str. in südlicher Richtung bis zur Kreuzung Radlkoferstr./
Theresienhöhe bereits ab 20:00 Uhr statt
21:00 Uhr erreicht werden. Dagegen musste der Taxistand in der Lindwurmstraße
zwischen Stieler- und Hermann-Schmid-
Str. mangels Nachfrage aufgehoben werden. Ebenso wurde der Halteplatz in der
südlichen Schwanthalerstraße zwischen
Hermann-Lingg-Str. und Bavariaring aufgelöst, da hier die Festbesucher und anderer Verkehrsteilnehmer durch rückwärts
rangierende Taxis erheblich gefährdet
wurden. Leider konnten wir keine Verbesserung hinsichtlich der geforderten Ausstiegsflächen erreichen. Unsere Vorschläge, sowohl am Haupteingang zwischen
Brausebad und Schwanthalerstr. als auch
am südlichen Ende der Theresienhöhe
zwischen Hans-Fischer-Str. und der Bavaria unseren Fahrgästen die Möglichkeit
zum gefahrlosen Verlassen der Fahrzeuge
zu ermöglichen, konnten wegen vorgebrachten Sicherheitsbedenken nicht umgesetzt werden. Wie in jedem Jahr müssen
wir Sie eindringlich bitten, den Anweisungen der Polizei vor Ort unbedingt
Folge zu leisten. Durch starrköpfiges
Fehlverhalten schwächen Sie nur unsere
Verhandlungsposition in der Zukunft.
Nachdem in den letzten Jahren auf dem
Festgelände keinerlei Wegweiser zu den
aktuellen Taxistandplätzen vorhanden
waren, hat sich die Taxi-München eG bereit erklärt, die Kosten für die Herstellung
von einem Dutzend Hinweistafeln zu
übernehmen. Unser besonderer Dank gilt
hier dem KVR, insbesondere dem technischen Dienst sowie dem Baureferat der
Landeshauptstadt München, die uns diese
Form der Präsentation ermöglichten. Um
die Festgänger über die Lage der neuen
Standplätze zu informieren, können sich
alle interessierten Kollegen wieder die
Verteilerkarten in der Genossenschaft abholen, damit die Wiesn-Fahrgäste zu den
„neuen“ Taxistandplätzen finden. Allen
Partnern und Kunden der Taxi-München
eG wünschen wir einen gelungenen
Wiesnbesuch und unseren Mitgliedsunternehmen gute Umsätze während der
Festwochen. (FK)
Wiesn-Bändchen
Wie in jedem Jahr stellt die Taxi-München eG auch heuer wieder die begehrten
Wiesn-Bändchen kostenlos für unsere
Mitgliedsunternehmen zur Verfügung.
Die Farben repräsentieren den Freistaat
Bayern und die Landeshauptstadt München als Veranstaltungsort des weltgrößten Volksfestes. Die Wiesn-Bändchen liegen an der Hauptkasse, Engelhardstraße
6, Rückgebäude 1. Stock, zur Abholung
bereit. (FK)
Zeugenaufruf
Die Polizei ermittelt derzeit wegen eines
versuchten Tötungsdeliktes in den Morgenstunden (4.00 – 5.30 Uhr), am Sonntag
den 07.08.201 1, vor dem ehemaligen Musikpalast in der Wilhelm-Hale-Straße 44.
Die Polizei sucht aus diesem Grund den
Taxifahrer, in dessen mit zwei jungen
Frauen bereits besetzten Taxi, ein am
Hinterkopf verletzter Mann einstieg dem
von einem Zeugen dabei geholfen wurde.
Möglicherweise befand sich zu diesem
Zeitpunkt abgesehen von den beiden
Frauen eine weitere Person im Fahrzeug.
In diesem Zusammenhang war auffällig,
dass der Mann kurz darauf nach dem das
Taxi mit ihm weggefahren war, wieder
zum Tatort zurückgekommen ist.
Zur Klärung des Sachverhaltes wird der
Taxifahrer gesucht der diese beschriebene
Personengruppe befördert hat.
TAXIKURIER OKTOBER
201 16
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7TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Die Genossenschaft
Meldungen bitte an das Kriminalfachdezernat 1 München, Kommissariat 1 1 Herr
Sedlmeier Tel. 089/63007-1 130 oder an
arno.sedlmeier@polizei.bayern.de. (RZ)
Verstöße gegen die Satzung
Seit Juli 2010 nahmen die Verstöße einiger Mitgliedsunternehmen gegen die
satzungsgemäßen Bestimmungen der Genossenschaft gravierend zu. Der Vorstand
war und ist verpflichtet, Satzungsverstöße zu verfolgen und zu ahnden. Zum
Zeitpunkt dieser Niederschrift ist es über
80 Fahrzeugen nicht mehr gestattet, die
Leistungen der Taxi-München eG in Anspruch nehmen. In den letzten 12 Monaten mussten wir über 40 Vertragsstrafen
gegen Mitgliedsunternehmen, hauptsächlich wegen Werbung außerhalb der seitlichen Fahrzeugtüren, aber auch wegen
unberechtigter Nutzung von Genossenschaftseinrichtungen, verhängen.
Wir bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Unternehmern und
Fahrern, sowie bei den Mitarbeitern
der Zentrale und der Verwaltung für die
tatkräftige Unterstützung. (FK)
Streiflicht des Aufsichtsrats
Die sechste Jahreszeit
In Bayern gehen die Uhren anders. Wer hat nicht schon einmal in einer gemütlichen urbayrischen Wirtschaft eine andersrum gehende Uhr an der Wand hängen
gesehen?
Aber nicht nur die Uhren gehen in Bayern anders, selbst die Jahreszeiten folgen
einem anderen Rhythmus als im Rest der Welt. Zumindest gilt dies für München.
Neben einer fünften Jahreszeit, dem Fasching, gibt es bei uns auch noch die
Wiesn. Ähnlich wie beim Fasching für viele eine Ausnahmezeit, eine ganz
besondere Zeit im Jahr. Und ähnlich wie im Fasching, ist unser Gewerbe vor
besondere Herausforderungen gestellt.
Wie die Stadt, das KVR und die Taxi-München eG auf diese Herausforderung
reagieren, können Sie in dieser Ausgabe des TAXIKURIER nachlesen. An dieser
Stelle bleibt mir nur, Ihnen und unseren Wiesn-Besuchern aus aller Welt schönes
Wetter zu wünschen.
Ähnlich regelmäßig wie die Wiesn-Zeit fand die jährliche Generalversammlung
der Taxi-München eG dieses Jahr am 13. Juli statt. An diese Stelle möchte ich
nur auf die Wahl dreier Aufsichtsratspositionen hinweisen. Dabei danke ich ausdrücklich und ganz herzlich Max Herzinger, der sich nicht mehr zur Wahl stellte,
für seine langjährige und engagierte Arbeit für die Taxi-München eG. Wiedergewählt wurden in den Aufsichtsrat Max Weiland und Paul Rusch. Neugewählt
wurde Thomas Gollmann-Günthert, dem ich ganz herzlich zu seiner Wahl gratuliere und viel Erfolg für seine Arbeit als Aufsichtsratsmitglied wünsche.
Im Anschluss an die Generalversammlung fand die konstituierende Sitzung des
Aufsichtsrates statt, die zur folgenden Aufgabenverteilung im Aufsichtsrat führte:
➜ Christine Reindl, Taxi 301, Aufsichtsratsvorsitzende
➜ Hans Michael Nowak, Taxi 455, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender
➜ Werner Hillermann, Taxi 2060, Schriftführer
➜ Bernhard Absmayr, Taxi 920, stellv. Schriftführer
➜ Thomas Gollmann-Günthert, Taxi 103, Aufsichtsrat
➜ Alfred Lehmair, Taxi 1562, Aufsichtsrat
➜ Rudolf Rötzer, Taxi 793, Aufsichtsrat
➜ Paul Rusch, Taxi 3093, Aufsichtsrat
➜ Max Weiland, Taxi 427, Aufsichtsrat
Alle Mitglieder des Aufsichtsrates stehen Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen,
selbstverständlich gerne als Ansprechpartner in genossenschaftlichen Belangen zur Verfügung.
Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte und stets
eine unfallfrei Fahrt.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre
Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
Wir trauern
um unsere Kollegen
Der langjährige Unternehmer
Herr Sandor Borell
(u. a. Taxi 66, Taxi 296)
verstarb völlig überraschend
am 26. August im Alter von 35 Jahren
Die Taxi-München eG trauert
um ihren langjährigen Mitarbeiter,
(1966 bis 1991 Dienststellenleiter
der Zentrale)
Herr Kurt Hetzel
Er verstarb am 31. August im Alter
von 83 Jahren. Die Verabschiedung
fand am 2. September in der Aussegnungshalle am Ostfriedhof statt.

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8 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Der Landesverband
„aus Neugier“ (16 Prozent) oder „weil es
wichtig ist“ (26 Prozent), so eine aktuelle
Umfrage von TNS Infratest und E-Plus.
Schließlich will man wissen, wer anruft.
Jeder Dritte sagt aus, das Mobiltelefon
am Steuer nur selten zu nutzen. Frauen
greifen deutlich seltener (41 Prozent) zum
mobilen Begleiter; bei Männern kann
mehr als jeder zweite Fahrer (55 Prozent)
es nicht lassen. Besonders Verkehrsteilnehmer unter 40 Jahren reizt der Griff
zum Handy. Damit jedoch verhalten sich
viele Fahrer verkehrswidrig, sie ignorieren die geltenden Vorschriften.
Wer am Steuer sein Mobiltelefon benutzt
und dabei erwischt wird, zahlt 40 Euro
und erhöht den Kontostand in Flensburg
um einen Punkt. In anderen europäischen
Ländern drohen weitaus höhere Bußgelder, etwa in Italien 155 Euro, in den
Niederlanden 140 Euro und in Österreich
immerhin noch 50 Euro. In vielen Fällen
sind Autofahrer, die während der Fahrt
telefonieren, abgelenkt. Eine Studie der
University of Utah hat 2010 die Auswirkungen des Handys am Steuer untersucht. Das Ergebnis: Nur sehr wenigen
Personen gelingt das sichere Führen eines
Fahrzeugs während eines Telefonats. Zu
groß ist die geistige Ablenkung, wenn
sich der Fahrer auf den Inhalt des Telefonats konzentrieren will.
In Deutschland muss der Fahrer, unabhängig davon, ob er angerufen wird oder
selbst telefonieren will, eine Freisprecheinrichtung benutzen. Diese erfüllt nur
dann die gesetzlichen Anforderungen,
wenn man mit ihr telefonieren kann, ohne das Handy oder ein anderes Hilfsmittel
in die Hand nehmen zu müssen. Das
Handyverbot gilt übrigens auch für Radfahrer. Erlaubt ist die Nutzung dagegen
nur, wenn das Fahrzeug steht und der
Motor abgestellt ist. Damit bleibt die
Nutzung des Mobiltelefons beispielsweise
in einem Stau, in dem sich nichts mehr
bewegt, erlaubt. Ansonsten heißt es ohne
Freisprecheinrichtung: erst rechts ranfahren, dann Motor abstellen.
Quelle: Pressemitteilung der Deutschen
Verkehrswacht
Gefährdung wird in Kauf
genommen
Das Telefonieren am Steuer ohne vorgeschriebene Freisprecheinrichtung wird
auch mehr als zehn Jahre nach Einführung einer gesetzlichen Regelung von
vielen offenbar immer noch als Kavaliersdelikt gesehen. Fast jeder zweite
Autofahrer (48 Prozent) benutzt das Mobiltelefon während der Fahrt. Viele davon
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9TAXIKURIER OKTOBER 201 1
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➜ STELLFLÄCHEN AN MÜNCHENS
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Ansprechpartner: Frau Reich
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Letzte Meldungen
Fred Buchholz, seit 2007 Präsident des BZP kündigt für
November diesen Jahres seinen Rücktritt an.
Ein Lob dem KVR! Aus „Sicherheitsgründen“ wurde ab
sofort das „Bierbike“ verboten. Bis zu 16 Personen saßen
um eine fahrbare Theke, die gröhlend und verkehrsbehindernd Kampftrinker durch München radelte. (PR)
Kleinanzeigen-Annahme
Kleinanzeigen geben Sie bitte
direkt an der Hauptkasse in der
Engelhardstraße 6 im 1. Stock,
bei der Taxi-München eG auf.
Anzeigenschluss ist der 12.10.1 1
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | Ausgabe Oktober 2011| Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ München steht Kopf!
§ Blitzer-Atlas
Alle Stellen, wo es teuer wird
§ Polizei und Taxi
Interview in der Ettstraße
§ Servus, Max Herzinger
Ende einer Ära
WIESN 201 1

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10 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren
„Polizisten-Typologie“
Aus dem TAXIKURIER, Oktober-Ausgabe 2005 „Taxameter des Monats“
Freund und Helfer – Beamte, die mit persönlichem Einsatz und Engagement ihren Job verrichten, Gesetze und
Verordnungen als Mittel zur Regelung des menschlichen Zusammenlebens begreifen und unterscheiden können
zwischen aktuellen Notwendigkeiten (z. B. im Verkehrsgeschehen) und Schikane um des „Justaments“ willen.
Freund – Polizisten, die in aller Korrektheit und Gesetzestreue eine menschliche Ader bewahrt haben und logischen
Argumenten zugänglich sind.
Ferngesteuerte – Beamte, die Korrektheit über alles stellen und Zweifel an ihrer Auffassung zu einer Sachlage als
persönliche Beleidigung empfinden.
Blockierer – Polizistem, die vergessen haben, für wen sie da sind und deshalb zum Beispiel bei der Zumutung, auf dem
Revier eine Fundsache entgegenzunehmen, erst durch einen Anruf unter 1 10 vom dortigen Einsatzleiter über ihre
Pflichten aufgeklärt werden müssen.
Gegner und Blockierer – Einsatzkräfte mit Bamberger Kennzeichen, die an turbulenten Tagen die Taxiversorgung an
Bedarfsständen mit dem Hinweis auf fehlende oder nicht ausreichende Standplatzbeschilderung zum Erliegen bringen,
auf das Vorzeigen der Taxiordnung mit der Liste der (unbeschilderten) Bedarfsstandplätze pauschal mit Bußgeldandrohung reagieren und ansonsten nur inständig auf eine Strafversetzung in ihre oberfränkische Heimat hoffen.
(KGF)

Seite 11

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11TAXIKURIER OKTOBER 201 1
1 1°32’25,1’’ / 48°10’54,0’’ – das sind die
Geokoordinaten einer markanten Stelle
im Münchner Blitzer-Atlas:
Auf dem nördlichen Abschnitt der Landshuter Allee in Höhe des Georg-Brauchle-
Rings in auswärtiger Fahrtrichtung ist
Münchens häufigste mobile Radarkontrolle. Durchschnittlich 3,8 Mal pro
Woche werden hier von Beamten der
Verkehrspolizei mit der Laser-Pistole Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Die Häufung der Kontrollen allein an
dieser Örtlichkeit zeigt, dass das Thema
Radarkontrolle aktueller ist denn je.
Man kann die Münchner Radar-Praxis
sehen wie man will, Fakt ist jedenfalls,
dass der gut informierte und aufmerksame Taxifahrer auch ohne Punkte zu sammeln zügig vorankommt, wenn er ein
paar Grundregeln beherzigt.
Wenn es einen persönlich trifft, fragt man
sich, warum musste ausgerechnet hier
gemessen werden. Trotzdem muss
grundsätzlich anerkannt werden, dass
überhöhte Geschwindigkeit die häufigste
Unfallursache ist, und darum Geschwindigkeitskontrollen unbedingt notwendig
sind. Dass eine flächendeckende Überwachung allein aus logistischen Gründen
nicht machbar erscheint, ist jedem klar,
der in München ortskundig ist.
Die Frage aber, die hier erlaubt sein muss,
ist, ob die Auswahl der Kontrollstellen
wirklich unter sicherheitsrelevanten
Aspekten erfolgt oder ob hier nicht eine
gewisse Treffer- und Erfolgsquote und
damit auch der wirtschaftliche Aspekt
einen großen Einfluss hat. Stellt man beispielsweise die Unfallhäufigkeit an eingangs erwähnter Stelle an der Landshuter
Allee gegenüber der Anzahl Tempomessungen, wird man feststellen, dass hier
die Anzahl der Unfälle auf diesem
Streckenabschnitt gegen Null geht. Befürworter werden dies so auslegen, dass
gerade wegen dieser Kontrollen keine
Unfälle geschehen, Gegner der Kontrollen
werden sagen, warum wird hier gemessen, wenn doch eh nie was passiert…
Als Profi auf Münchens Straßen sieht der
Taxifahrer natürlich die Gefahrenschwerpunkte anders, vor allem nicht anhand
des pekuniären Erfolges einer Geschwindigkeitsmessung. Dass trotzdem gerade
an sogenannten Gefahrstellen Taxis nur
sehr selten an Unfällen beteiligt sind,
liegt in erster Linie daran, dass dem Profi
am Steuer eben diese Stellen besonders
bewusst sind und er hier im Unterbewusstsein eine größere Aufmerksamkeit walten lässt.
Anhand der jährlich ca. 4000 gemeldeten
Radarkontrollen von den Taxifahrern an
die Taxizentrale ergibt sich eine Statistik,
an welchen Straßen besonders oft geblitzt
bzw. gemessen wird. (denn zum einen
blitzt es ja nicht bei jedem und bei der
Laserpistolen-Messung blitzt es überhaupt nicht).
Die Information über aktuelle Radarmess-
Stellen ist jederzeit im Datenfunk-Infoportal abrufbar, hier sind alle Radar-Meldungen der letzten 3 Stunden zu sehen.
Die hier folgenden Top-Ten resultieren
aus den Meldungen unserer Fahrer an die
Taxi-Zentrale:
1. Landshuter Allee nördl.
Georg-Brauchle-Ring
2. Autobahnende Stuttgart in
Obermenzing
3. Menzinger Straße ggü. Bot. Garten
4. Ingolstädter und Leopoldstr.
5. Wasserburger Landstraße und
Kreillerstr.
6. Frankfurter Ring
7. Landsberger Straße
8. Grünwalder Straße
9. Allacher Straße
10. Fürstenrieder Straße
Dies sind wohlgemerkt nur die gemeldeten Kontrollen aus der Statistik der Taxizentrale. (TK)
Titelthema
Geschwindigkeitstabelle mit Preisliste
Überschreitung um km/h i.g.O.: Bußgeld/Punkte/FV a.g.O.: Bußgeld/Punkte/FV
bis 10 15 / 0 10 / 0
1 1m i t1 5 2 5/0 2 0/0
16 mit 20 35 / 0 30 / 0
21 mit 25 80 / 1 70 / 1
26 mit 30 100 / 3 80 / 3
31 mit 40 160 / 3 / 1 120 / 3
41 mit 50 200 / 4 / 1 160 / 3 / 1
51 mit 60 280 / 4 / 2 240 / 4 / 1
61 mit 70 480 / 4 / 3 440 / 4 / 2
ab 71 680 / 4 / 3 600 / 4 / 3
Geschwindigkeitskontrollen: Sicherheitsvorkehrungen oder Wegelagerei?

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12 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des Monats Zitrone des Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe.
Hardy Hipp, Taxi 56
Für einen Schulausflug bestellte das Gisela-Gymnasium
eine Besorgungsfahrt von der Schule in der Arcisstraße
nach Grünwald zur Straßenbahnendhaltestelle am Derbolfinger Platz. Dabei sollte der Fahrer das Essen für
die Schulkinder anliefern.
Am Fahrziel angekommen, waren jedoch weit und breit
keine Kinder und kein Lehrer zu sehen. Nach einem
Rückruf in der Schule hieß es, das Essen einfach dort
abzustellen, die Kinder werden schon noch ankommen.
Gesagt, getan. Bei der Rückfahrt in Höhe Großhesseloher Brücke bemerkte der Fahrer Hardy Hipp dann eine
wartende Schulklasse. Er hielt an und fragte, ob sie auf
ihre Verpflegung warteten. Nachdem sich rausstellte,
dass es die richtige Gruppe war, fuhr Hardy Hipp
nochmals nach Grünwald und brachte den Kindern ihre
Brotzeit, selbstverständlich ohne dies in Rechnung zu
stellen.
Für diese freundliche Geste gibt es die Rose des Monats.
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich
Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden.
Hubert Braun, Taxi 1815
Am Montag, den 25. Juli 201 1 erhielt das Taxi 1815 mit dem
angestellten Fahrer Hubert Braun um 6.41 Uhr den Auftrag
des Kunden Simon H., von der Alramstraße 23 zum Hauptbahnhof zu fahren. Dabei wollte der Kunde am Goetheplatz
an der Hypo-Bank anhalten und Bargeld holen. Dies kommentierte der Taxifahrer Hubert Braun mit den Worten: „A
Geld hamms also auch nicht …“ Herr H. fragte, was dies denn
nun heißen soll und ob dieser Spruch angemessen sei. Daraufhin erwiderte Herr Braun: „Was erwarten Sie bittschön
auf einer Fahrt zum Hauptbahnhof? Croissants und Cafe?“
Am Hbf angekommen, bezahlt der Fahrgast mit einem
20-Euro-Schein. Der Fahrpreis betrug 1 1,20 Euro. Herr Braun
gab ihm 8 Euro zurück und behielt 80 Cent, weil er auf ein
Trinkgeld wartete. Der Fahrgast erachtete jedoch ein Trinkgeld aufgrund des Verhaltens als nicht angemessen. Da Herr
Braun kein Kleingeld bei sich hatte, gab er dem Fahrgast
1,00 Euro mit den Worten: „Da haben Sie ihr Restgeld, Sie
haben es mehr nötig als ich. Das sind mir die liebsten Fahrgäste, die nicht mal ein Trinkgeld geben können.“ Der Fahrgast erklärte ihm dann, dass er für einen guten Service auch
gerne Trinkgeld gibt, jedoch nicht an Taxifahrer, die ihn
beleidigen.
Nachdem diese Entgleisung nicht die erste des Herrn Braun
ist, verleihen wir die Zitrone des Monats September an den
angestellten Fahrer, Hubert Braun. (TK/RZ)
„Seit i des Dixi hab, hab ich vui mehr Aufhalter.“
Tobias L. aus München hat mit dieser „Toiletten-Zeile“
einen Gutschein über 100 Euro für Leistungen der
Firma AUTOGLAS KRAFT gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der September-Ausgabe
And the winner is ...
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Seite 13

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Taxi-Check München
Kindersitz-Manko
am Münchner Flughafen
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 Münc hens Taxifahrerinnen und T axifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout
mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen
und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
erfüllt werden.
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Nach § 21 der Straßenverkehrsordnung
müssen Kinder bis zum vollendeten
12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm
sind, bei der Mitnahme in Kraftfahrzeugen immer mit genehmigten und geeigneten Rückhalteeinrichtungen gesichert
werden. Welcher Kindersitz der Richtige
ist, hängt aber nicht nur von Alter und
Größe, sondern auch vom Gewicht ab.
Der TAXIKURIER hat dieses Thema bereits mehrmals erörtert, zur Erinnerung
nochmals ein Überblick:
Studien belegen, dass ungesicherte Kinder
bei einem Unfall siebenfach gefährdeter
sind als richtig gesicherte Kinder. Ob Kurzoder Langstrecke, die Sicherung im richtigen Kindersitz gilt deshalb auch im Taxi.
In den Sommerferien fahren Münchens
Taxler häufig auch Kinder zum, oder vom
Flughafen. Unser Taxi-Scout hat deshalb
direkt am Airport das Potential für Kindersicherung im Taxi überprüft.
Taxi 1: –
(Nr. 1500, 24. August, 9.45 Uhr, Flughafen
München, Terminal 1, Ankunft D)
Monotonie am Taxistand. Die Hitzewelle
und stockendes Flugverkehrsaufkommen
treibt die meisten Fahrer in die klimatisierten Ankunftshallen. Am Ende des
Taxistandes ein Fahrzeug mit desolatem
Fahrer. Von Kindersitzklassen hat dieser
keinen blassen Dunst. Für Babys hat er
eine Babyschale im Kofferraum, weil er
wohl selbst einen kleinen Sprössling hat.
Ansonsten geht es nach Augenmaß, sowieso drückt er bei größeren Kindern und
Kurzstrecken auch mal ein Auge zu.
Taxi 2: –
(Nr. 2219, 24. August, 10.10 Uhr,
Flughafen München, Terminal 1,
Ankunft E)
Auch hier wieder viele unbemannte Taxis
mit geöffneten Fenstern und Türen, damit
die heiße Luft entweichen kann. Nach der
Frage „Welche Kindersitzklasse benötige
ich für ein 13 kg schweres, 1½-jähriges
Kind?“, will mir dieser Hitzschlag-verdächtige Fahrer weiß machen, dass eine
Sitzerhöhung ausreichend ist. Vollkommen widersprüchlich erklärt er dazu
noch, dass der Sicherheitsgurt niemals
über den Hals eines Kindes laufen soll.
Taxi 3: ✷
(Nr. 2457, 24. August, 10.35 Uhr, Flughafen München, Terminal 1, Ankunft A)
Akkurat erklärt mir dieser Fahrer, dass
Babys in die Babyschale und alle anderen
Kinder auf den integrierten Kindersitz
kommen.“ Die 13-kg-Frage löst er durch
die Zuordnung in die Klasse II. Da sitzen
aber Kinder zwischen 15 und 25 kg.
Taxi 4: –
(Nr. 2787, 24. August, 10.55 Uhr, Flughafen München, Terminal 1, Ankunft B)
„Ich habe keinen Kindersitz und kenne
mich nicht aus“ . Wie ist dieser Fahrer
überhaupt bis zum Flughafen gekommen?
Komplett desorientiert scheidet dieser
Mann für die Zielgruppe Familie mit
Kind(ern) aus. Null-Bock ist aber out im
Taxigewerbe! Hier möchten wir an unsere
Taxi-Zentrale erinnern, die im Bedarfsfall
kindergeeignete Taxis vermitteln kann.
Taxi 5: ✷
(Nr. 521, 24. August, 1 1.15 Uhr, Flughafen
München, Terminal 1, Ankunft C)
Eine große Taxi-Kolonne harrt hier den
steigenden Temperaturen, teilweise werden die Fenster sogar mit Zeitungspapier
verschattet. In der Pole-Position reagiert
dieser Fahrer sehr skeptisch auf die Kindersitz-Frage. Null Ahnung. So kenn er
zwar die allgemeine gesetzliche Vorschrift, aber nicht was drin steht.
Die Ahnungslosigkeit vieler Flughafen-
Taxler bestätigte sich auch bei diesem
Thema. Ein Sieger konnte somit nicht
gekürt werden.
13TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Gewicht Alter Verpflichtend für /Kindersitz-Gruppe
bis 10 kg ca. 9 Monate Pkw /Gruppe 0
bis 13 kg ca. 18 Monate Pkw /Gruppe 0+
9 bis 18 kg ca. 9 Monate bis 4,5 Jahre Pkw und Taxi / Gruppe I
15 bis 25 kg ca. 3 bis 7 Jahre Pkw und Taxi / Gruppe II
22 bis 36 kg ca. 6 bis 12 Jahre Pkw und Taxi / Gruppe III

Seite 14

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In einem Gespräch mit Herrn Johann
Gschoßmann, Polizeidirektor in der Abteilung Einsatz beim Polizeipräsidium
München, Leiter und damit zuständig für
die polizeilichen Verkehrsaufgaben, sowie
seinen beiden Mitarbeitern, dem Herrn
Ersten Polizeihauptkommissar Rainer
Männicke und Herrn Polizeioberkommissar Hermann Stiller ging der TAXIKURIER
explizit auf diese Berührungspunkte ein.
Erfreulich ist dabei festzustellen, dass die
Kooperation zwischen dieser Dienststelle
und der Taxi-München eG sehr gut bzw.
schon fast als kollegial bezeichnet werden
kann. Zu klärende Angelegenheiten werden stets direkt und schnell erledigt.
Erfreulich ist aber auch, dass seit dem
letzten Gespräch mit den Herren Gschoßmann und Männicke keinerlei Beanstandungen oder Beschwerden festzustellen
waren.
Die damals vom Taxigewerbe vorgetragenen Wünsche und Anträge wurden –
soweit machbar – erfolgreich umgesetzt
und haben in mehrerlei Hinsicht zu besseren Verhältnissen geführt. Als Beispiel
sei hier nur die Situation der Bereitstellung nachts am Maximiliansplatz angeführt, wo nun mehr oder minder geordnete Verhältnisse vorherrschen und die
Anwohnerbeschwerden verstummt sind.
Aber auch die Unterstützung durch die
Polizei im Falle verparkter Taxistandplätze, sprich unserer Arbeitsplätze, könnte
nicht besser sein, was die sich Woche für
Woche wiederholenden Abschleppaktionen in der Friedenstraße und der Grafinger Straße zeigen.
Äußerst positiv betrachtet die Polizei die
Unterstützung ihrer Arbeit in jährlich vielen tausend Fahndungsersuchen mittels
In einer Umfrage aus dem Jahr 2008, in welche Berufsgruppen Bürger das meiste Vertrauen haben, lagen Taxifahrer und Polizeibeamte nah beieinander. Das beweist, dass der Ruf der Taxifahrer bei weitem nicht so schlecht ist wie gelegentlich dargestellt. Im
täglichen Berufsleben eines Taxifahrers ist der Kontakt mit der Polizei beinahe fester Bestandteil. Die Kontaktpunkte sind hier sehr
vielseitig, vom Verkehrsunfall bis zur Vermisstenfahndung und von der Radarkontrolle bis zum verparkten Taxistandplatz gibt es
tagtäglich Situationen, wo sich Polizei und Taxifahrer begegnen.
Taxifunk. Insbesondere bei der Suche
nach vermissten Kindern, Behinderten
oder verwirrten Senioren ist das Taxigewerbe ein erfolgversprechendes Mittel, vor
allem weil mit wenig Aufwand am Taxifunk viele tausend Augen sich an der Suche beteiligen, und das mit großem Erfolg.
Es ist jedoch nicht nur die Fahndung nach
Vermissten, auch die Suche nach gestohlenen Fahrzeugen oder Fluchtfahrzeugen
nach Straftaten hat über den Taxifunk
schon so manchen Treffer ergeben. Im
Hinblick auf die Zukunft liegt der
Schwerpunkt aus Sicht der Polizei im Bereich Sicherheit. Überhöhte Geschwindigkeit und Fahren ohne Sicherheitsgurt sind
hier die Hauptaugenmerke, die im Zuge
der Unfallverhütung überwacht und auch
geahndet werden. Hier gibt es keine Sonderstellung für Taxifahrer.
Polizei und Taxi – ein gutes Miteinander
Titelthema
14 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
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Seite 15

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Seine verkehrlichen Schatten voraus wirft
auch in diesem Jahr wieder das Oktoberfest. Für die Verkehrsorganisation ist in
der Abteilung E22 Herr Herrmann Stiller
zuständig. Im Großen und Ganzen hat
sich an der Situation rund um die Wiesn
gegenüber 2010 nicht viel verändert. Eine
Verbesserung ist auf jeden Fall die zeitlich frühere Bereitstellung in der Hans-
Fischer-Straße, der Wegfall des Standplatzes in der Lindwurmstraße Höhe
Stielerstraße dürfte niemandem weh tun,
weil hier in 2010 so gut wie kein Taxi
vorzufinden war. Zu besprechen galt es
jedoch in punkto Wiesn das Verhalten
einiger Taxifahrer, die sich in den
Schlupflöchern in den gesperrten Stichstraßen unerlaubt bereitstellten und damit immer wieder für Ärger mit den Polizeiposten an den Absperrungen sorgten.
Apropos Polizeiposten an den Sperren:
Diese sind mit Einsatzkräften aus ganz
Bayern besetzt, die hier ihren Dienst tun,
aber (leider) nicht alle in München ortskundig sind, manche sogar zum ersten
Mal in München zum Einsatz kommen.
Deshalb ist der große Wunsch des Taxigewerbes, hier eine möglichst einheitliche
Linie zu fahren und an allen Wiesn-Tagen die Regelungen gleich zu handhaben,
damit nicht wieder die Diskussionen aufflammen, gestern durfte ich rein und
heute nicht. Brennpunkt Nummer 1 in
vergangenen Jahr war der Platz rund um
die Sankt Pauls Kirche, der als Aufstellfläche für Fahrrad-Rikschas eingerichtet
und immer wieder von unerlaubt bereitgestellten Taxis behindert wurde, obwohl
nur wenige Meter weiter in der Schwanthalerstraße ein großer Taxistandplatz beschildert war. Hier ist in diesem Jahr mit
verstärkten Kontrollen und Maßnahmen
zu rechnen, falls sich wieder Taxis unerlaubt bereitstellen sollten.
Zu guter Letzt führte das Gespräch zu einem Dauerbrenner, nämlich dem Thema
Taxi contra Rikscha, wobei hier durchaus
kontroverse Meinungen auch innerhalb
des Taxigewerbes laut wurden. Aus Fairnessgründen muss hier auch einmal gesagt werden, dass es bei den Rikscha-
Fahrern zwei gespaltene Lager gibt: Zum
einen findet man die Gruppe der „echten“
Münchner Rikschas, die das Jahr über ihre Dienste im Stadtgebiet anbieten und
inzwischen auch irgendwie zum Stadtbild
gehören und im Großen und Ganzen or-
15TAXIKURIER OKTOBER 201 1
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dentlich arbeiten. Und dann sind da die
Saison-Strampler, die nur für die Wiesn
aus ganz Deutschland nach München
strömen und hier Rikscha-Genehmigungen beantragen, um dann gnadenlos die
Fahrgäste abzuzocken.
Wie dem auch sei, hier regelt die Nachfrage den Preis. Aus polizeilicher Sicht
steht aber hier die Verkehrssicherheit an
oberster Stelle, und genau aus diesem
Grund wurde auch ein anderes Gefährt
außer Betrieb gesetzt, das nicht nur
vielen Taxifahrern ein Dorn im Auge
war: Das sogenannte Bierbike ist seit
wenigen Wochen von Münchens Straßen
verschwunden. Gott sei Dank! Der TAXI-
KURIER bedankte sich bei den Herren
Gschoßmann, Männicke und Stiller für
das freundliche Gespräch und freut sich
bereits auf das nächste Zusammentreffen.
Nicht mehr mit dabei sein wird dann Herr
Polizeidirektor Gschoßmann, der im kommenden Frühjahr seinen wohlverdienten
Ruhestand antritt. Deshalb wünscht das
Redaktionsteam und die ganze Taxi-
München eG bereits heute Herrn Gschoßmann alles Gute für seine Zukunft!
(TK, PR)

Seite 16

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16 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Beschwerde
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit wollte ich mich über einen Taxifahrer beschweren.
Am Mittwoch, den 27.07.201 1 um 1 1:40 Uhr, ist der Taxifahrer zu mir in die Lottoannahmestelle gekommen und
wollte Lotto spielen. Da er dem Foto auf der Lotto-Kundenkarte nicht ähnlich sah, habe ich diese nicht angenommen.
Als ich um seinen Ausweis gebeten habe, um zu prüfen, ob
er der Inhaber der Lotto-Kundenkarte ist, hat er zu mir gesagt: „Außer ein Deutscher darf ihn keiner nach seinem
Ausweis fragen, vor allem kein Türke! Das könnte ich nur
bei türkischen Bürgern machen. Ein Türke habe kein Recht,
in Deutschland seinen Ausweis zu verlangen!“ Solche Sätze
musste ich mir anhören. Ich finde es schade, dass solche
Taxifahrer in München tätig sind und möchte nicht wissen,
wie er mit ausländischen Fahrgästen umgeht. Ich bitte um
Bearbeitung meiner Beschwerde.
Der Fahrer ist ein großer, gut gebauter Mann, ca. 50 Jahre
alt und hat graue Haare. Er hat die Konzessionsnummer 405
und fährt einen Mercedes Benz E-Klasse Kombi. Auf seinem
Fahrzeug sind auch Aufkleber vom IsarFunk. Ich kann es
nicht akzeptieren, dass ich rechtsradikale Sprüche von
einem Taxifahrer hören muss, bitte deshalb um eine Maßnahme und erwarte eine Stellungnahme.
Mit freundlichen Grüßen
(Auf Wunsch des Beschwerdeführers anonym.)
Leserbriefe / Forum
Stellungnahme
An die Taxi-München eG, 04.08.201 1
Herrn Kuhle
Vorfall vom 27.07.201 1 mit dem Taxi 405
Sehr geehrter Herr Kuhle,
vielen Dank für die Weiterleitung der Beschwerde an
meinen Unternehmer.
Seit 20 Jahren betreue ich arabische Familien, da ich mit
deren Mentalität, ihren Sitten und Gebräuchen bestens
vertraut bin. Außerdem beherrsche ich die arabische
Sprache.
Ich verbrachte viele Jahre im arabischen und asiatischen
Ausland, um mich mit dessen Kulturen vertraut zu machen. Seit zwei Jahren bin ich in einem Unternehmen
beschäftigt, dessen Inhaber Iranischer Herkunft ist. Auch
viele meiner Kollegen sind ausländischer Abstammung,
mit denen ich mich bestens verstehe und niemals
Probleme habe.
Seit vielen Jahren spiele ich Lotto mit besagter Kundenkarte und noch niemals wurde meine Identität auf dem
Foto angezweifelt. Als der Mitarbeiter der Annahmestelle meinen Personalausweis forderte, bemerkte ich, dass
außer den deutschen Behörden niemand das Recht habe,
selbigen einzusehen.
Außerdem wusste und weiss ich immer noch nicht, ob
der Mitarbeiter der Annahmestelle Türke war oder ist.
Demzufolge konnte ich ihn gar nicht als Türke bezeichnen oder ansprechen. Es handelt sich meiner Ansicht
nach um ein bedauerliches linguistisches Missverständnis.
Ich hoffe, mit dieser Darstellung für die Klärung der
Angelegenheit beigetragen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Gottfried Engelhardt
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer –
gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss
mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
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Seite 17

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Gastro „M“
Königlicher Hirschgarten
Foto: www.atelier-tacke.de
Schrotti stellt Ihnen gasronomische Einrichtungen in unserer Stadt vor, Lokalitäten, die es nur in München gibt.
Unverwechselbare Wirtshäuser, Kneipen, schräge Treffs, die ein Taxifahrer kennen sollte. Wo er vielleicht selbst verkehrt
oder dem ein oder anderen Fahrgast den richtigen Tipp gibt.
Da in der vorletzten Augustwoche überraschend doch noch der Sommer ausgebrochen ist, drängte sich ein Besuch im
altehrwürdigen Hirschgarten auf. Dieser
entstand um 1780 auf Anordnung des
Kurfürsten Karl-Theodor, dem wir auch
den Englischen Garten verdanken. Der
Hirschgarten erstreckte sich ursprünglich
von der Nymphenburger Schloßmauer bis
zur heutigen Friedenheimer Brücke und
sollte das Jagdbedürfnis der adeligen
Herrschaften befriedigen, für die hier Hirsche zum Abschuss ausgesetzt wurden
(vergl. Koll. Weyerer, „München zu Fuß“).
Aber auch in der durch die umliegende
Wohnbebauung seither wesentlich verkleinerten Form ist der Hirschgarten mit
fast 8.000 Sitzplätzen heute immer noch
der größte aller Münchner Biergärten, in
dem sympathischerweise Augustiner ausgeschenkt wird – im SB-Bereich übrigens
zu 6.30 die Maß.
Der alte Holzbottich nahe des Einganges
zum Selber-Waschen der Maßkrüge mit
Hilfe einer Klobürste hat - vermutlich auf
Anordnung der Gewerbeaufsicht - ausgedient und wurde durch ein metallenes
Möbel ersetzt, und das eigentliche Wirtshaus wird gerade einer „Neustrukturierung des Jagdhauses und Betriebshofes“
(wie es auf der Bautafel heißt) unterzogen. Aber wer diese Brauerei kennt, darf
mit Sicherheit davon ausgehen, dass hier
nicht das Unterste zuoberst gekehrt wird.
Das eigentliche Wirtshaus, dem wir uns
heute widmen wollen, ist größer, als es
von außen scheint und bietet Räume für
20 bis zu 350 Personen. Der ehemalige
Theatersaal, in dem Peter Landsdorffer
(jetzt „Theatergut Nederling“, Nederlinger
78) bis vor einigen Jahren noch seine eigenen Stücke zur Premiere brachte, hat
als solcher ausgedient und steht als normaler Gastraum bzw. für geschlossene
Veranstaltungen (Firmenfeiern etc.) zur
Verfügung.
Die sonstigen Stuben und Stüberl sind
verwinkelt und gemütlich, mit viel Holz
an den Wänden – wie es sich für ein altes
Jagdhaus halt so gehört. An dem herrlichen Sommerabend suchte sich der Wirtschaftsprüfer des TAXIKURIER in dem
großen Bedien-Teil des Gartens einen
Platz an der Hausmauer und gab sich
dem Studium der großen, aber dennoch
übersichtlichen Speise- und Getränkekarte hin. Die Maß kostet hier übrigens 6.80
Euro. Nicht ganz begeistert war der Tester, der am Vorabend ein wenig über die
Stränge geschlagen hatte und zudem motorisiert angereist war, dass ab 16.00 Uhr
auch im Bedien-Teil nur mehr Maßen
verkauft werden. Ein Ausweichen zum
Kracherl (relativ teuer) oder Tafelwasser
(mit 3.- für den halben Liter das einzige
alkoholfreie Getränk, das billiger ist als
Bier) kam jedoch nicht in Frage, so dass
man sich zum König Ludwig Hefe-Weißbier (3.80) entschloss, dies aber auch
nicht bereute.
Auffallend ist das für ein bayerisches
Wirtshaus sehr umfangreiche Weinangebot, und bei den Speisen das Vorhandensein einer Rubrik „Hirschgarten-Frühstück“ (von 9.00 bis 1 1.00 Uhr), mit z. B.
der opulenten Version zu 6.80 oder einfach nur drei Rühreiern mit Schinken zu
4.90 Euro.
Die Preise sind durchwegs sehr reell, was
man z. B. aus dem Unterschied zwischen
dem Schweineschnitzel „Wiener Art“ mit
Kartoffelsalat zu 8.90 und dem (echten)
Wiener Schnitzel vom Kalb mit Bratkartoffeln zu 17.80 ersehen kann. Wer auf
den Preis schauen will oder muss, kann
für bezahlbares Geld ordentlich essen,
und wer sich's leisten kann, darf für 300
Gramm Angus Rinderlende mit Zubehör
auch mal 18.50 löhnen. Bei der Tageskarte sieht's im Prinzip genauso aus: auch
hier muss man mit kleinem Geldbeutel
nicht hungrig von dannen ziehen, z.B.
mit dem Schweineschnitzel mit Kartoffelsalat zu 6.90, kann aber für Schweinefilets mit Rahmsteinpilzen und hausgemachten Nudeln auch 15.80 anlegen. Der
Tester beließ es, wie üblich, beim „Münchner Schweinsbraten mit Kartoffelknödel und Speckkrautsalat“ (8.10) und war
lediglich vom todlangweiligen Knödel
enttäuscht.
Nun stehen Kartoffelknödel eh' nicht im
Ruf, für herausragende Geschmackserlebnisse zu sorgen, aber ein Priserl Salz wäre
nun wahrlich noch kein Ausflug in die
exotische Gewürz-Trickkiste gewesen.
Fleisch, Sauce, Kruste und der Krautsalat
gaben dagegen nicht den geringsten
Grund zum Meckern und waren einfach
nur gut. Und über den Preis brauchen wir
erst recht nicht zu reden.
Die Kellnerin war freundlich und aufmerksam, und das Publikum kann durchweg als angenehm beschrieben werden.
Der Hirschgarten, fernab aller üblichen
Touristenströme und der z.B. am Chinaturm unvermeidlichen Adabeis, fernab
auch der Grünwalder Porsche-Parade vor
der „WaWi“ oder der Menterschwaige, ist
zweifellos einer der „münchnerischsten“
Biergärten der Stadt.
Wichtigtuer und G'schaftlhuber finden
hier keine Bühne. Und das, würde Klaus
Wowereit sagen, ist auch gut so! (MS)
KÖNIGLICHER HIRSCHGARTEN
Eingang Königbauerstraße
Telefon (0 89) 17 99 91 19
ohne Ruhetag ab 9.00 Uhr bis zum Schluss
17TAXIKURIER OKTOBER 201 1
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(auch Totalschaden)
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Reklamationen zu befürchten.

Seite 18

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Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
N
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend,
manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis.
In diesem Monat der Buchstabe „N“ .
Nachrücken – Erst im letzten Heft – im
Zusammenhang mit „Pinkelpausen“ –
wurde aus der Standplatzordnung zitiert,
wonach frei werdende Plätze durch
Nachrücken des nächsten Taxis „unverzüglich“ aufzufüllen sind, ferner, dass
„auf Standplätzen aufgestellte Taxis (…)
durch Anwesenheit der Fahrer stets fahrbereit sein“ müssen. Natürlich wäre es
überzogen, einen Kollegen, der z.B. am
Goetheplatz mal schnell zum Pinkolatorium geht, deswegen gleich hinzuhängen.
Wer jedoch dort oder am Harras 'schnell
mal' zum Mc Donalds geht, überspannt
den Bogen eindeutig. Gerade dann sind
nämlich im „etwas anderen Restaurant“
(Eigenwerbung) die Hamburger aus und
müssen frisch gebraten werden, oder der
Kunde davor bestellt seine Pommes einzeln und stäbchenweise, was sich in die
Länge ziehen kann. Hier ist es nicht zu
viel verlangt, wenn der hungrige Fiaker
zuerst seine Kalorien besorgt und dann
den Stand anfährt. Beliebt ist auch das
Spielchen, aus dem Nachrücken eine
Gnade zu machen, während sich hinten
am Stand die Taxis in zweiter Reihe aufstapeln. Manche wollen halt erst gebeten
werden – wahrscheinlich gerade diejenigen, die daheim nichts zu sagen haben
und hier so etwas wie „Macht“ verspüren
dürfen. Polt würde wohl sagen. „Da
ganze Bua a Depp“ .
Namen – Bei den rund 6.200 Straßenund Plätzenamen Münchens gibt es etliche Verwechslungsmöglichkeiten, was
den Zentralisten besonders dann Schwierigkeiten in der Auftragsannahme bereitet, wenn Kunden anrufen, welche die
deutsche Sprache kaum beherrschen. Und
sei es nur, weil sie infolge des Genusses
geistiger Getränke der Muttersprache partiell verlustig gegangen sind. Da kommt
es schon mal zur „Angelohnerstraße“, die
sich nach langwierigem Hin- und Herfragen als „Angerlohstr.“ entpuppt, oder zur
„Brinzä“, bei der mühsam erfragt werden
muss, ob der Anrufer nun die „Prinzenstraße“ oder die "Prinzregentenstraße"
meint.
Spätestens wenn der bezechte Kunde
frech wird und meint „ja, hä, kennstn du
die Brinzä ned, die kennt doch jeda Depp,
nur du ned“ kreist der Finger des Telefonisten über der Trenn-Taste. Bei Anrufern
ausländischer Herkunft ist der Wille zur
Kooperation üblicherweise gegeben –
schließlich kennen die das Verständigungsproblem aus ihrem täglichen Leben.
Trotzdem kann es hier zu kaum überwindbaren Schwierigkeiten kommen,
wenn auch das Buchstabieren eines
Straßennamens nicht klappt. So hatte
Schrotti jüngst einen Kunden am Gerät,
der in die „Bebberis“ bestellte und auf
entsprechende Bitte mit „Bäh – Äh – Bäh
– Bäh“ buchstabierte. Erst auf den Hinweis nach dem Stadtteil Solln und einer
kleinen Anfahrtsbeschreibung durch den
Anrufer konnte die Papperitzstraße (!)
identifiziert werden …
Noch lustiger wird's dann bei den Kundennamen, wenn sie in obiger Weise
diktiert werden. Natürlich ist es für Sie,
Kolleginnen und Kollegen, überaus ärgerlich, wenn Sie gerade noch nach längeren
Fußmärschen durch weitläufige Wohnanlagen nicht mal einen ansatzweise ähnlichen Namen auf dem Klingelbrett finden.
Aber es ist halt nicht immer nur die blöde
Zentrale schuld! Einen Heiterkeitserfolg
erzielte übrigens jüngst ein Kunde, der
bei der Aufgabe einer Vorbestellung für
18 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
den nächsten Morgen auf die Frage des
Telefonisten „Darf der Fahrer läuten?“
antwortete „Nein, aber er soll bitte klingeln“ .
Einmal mehr soll hier die Unsitte der
endlosen Straßennamen beklagt werden,
wie sie sich z. B. in einer „Elisabeth-
Mann-Borgese-Straße“ (Konzertpianistin,
jüngste Tochter von Thomas Mann, gest.
2002) oder einem „Christoph-Rapparini-
Bogen“ (Sänger ((Edelkastrat)), und kurfürstlicher Kammervirtuose, gest. 1740)
(aus dem Buch „Die Münchner Straßennamen“ von Hans Dollinger) manifestiert.
Hätte man den Letztgenannten bei der
Straßenbenennung nicht noch einmal
zum „Rapparinibogen“ kastrieren oder die
Mit-Gründerin des „Club of Rome“ wenigstens ihres Vornamens „Elisabeth“
berauben können? Sollte unser zurückgetretener Selbstverteidigungsminister zu
Guttenberg einmal das Zeitliche segnen,
wird sein Straßen-Schild angesichts seiner sieben (oder waren's neun?) Vornamen dereinst auch ohne Doktortitel die
rekordverdächtige Länge von dreieinhalb
Metern erreichen. Herbert Wehner würde
dazu knurren: „Das ist nicht Quatsch –
das ist noch quätscher“!
Navigationsgerät (NAVI) – Zweifellos, die
Furtwänglerstraße, ein Mini-Sträßchen
von allenfalls 100 Metern Länge zwischen Zambonini- und Tizianstraße, muss
man nicht auswendig kennen. Wer jedoch
vom Waisenhaus-Stand per Datenfunk
(DF) einen Auftrag für ebendiese Straße
bekommt und dann über die Landshuter
Allee, Arnulfstraße, Romanplatz und Notburgastraße anfährt, sollte sich nicht
wundern, wenn die Kundschaft zwischenzeitlich reklamiert und man deshalb
am Sprechfunk gerufen wird.
Nicht so der Kollege, der am Dienstagabend, 23.8., diesen „kleinen“ Umweg
nahm und natürlich nicht auf die Idee
kam, vielleicht mal das Funkgerät einzuschalten – auch nicht, als die Reklamation auf's Display geschickt wurde und der
Kunde am Telefon Auskunft erheischte,
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM

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ob und ggf. wann noch mit dem Eintreffen eines Taxis zu rechnen sei. Zeitaufwändiges Hinterhertelefonieren durch die
Zentrale und seltsame Erklärungsversuche des Fahrers, er habe die Straße mit
einer anderen verwechselt und zudem habe ihn das Navi falsch gelotst, machten
die Sache für alle Beteiligten nicht unbedingt lustiger. Das Navi des Kollegen
scheint noch eines aus der ersten, dampfbetriebenen Generation zu sein …
Besondere Intelligenzbestien, wie z. B.
Schrotti, der die Hertlstraße (bei der Kurparkstr.) bekommen hatte und sich dachte
„die kenn' ich auswendig“, um dann aber
in der Hartelstraße (Willibald/Gotthard)
zu landen, kommen in solchen Fällen
gleich von sich aus auf die tolle Idee, der
Zentrale Bescheid zu sagen, dass man
sich verfahren habe und jetzt aber gleich
da sei.
Falscher Stolz („Navi brauch i ned“) führt
hier nur zu unzufriedener Kundschaft,
erst recht dann, wenn man dazu noch
den „Sand in den Kopf steckt“ (ein
Spruch des fränkischen Fußballphilosophen Loddar Matthäus) und absichtlich
oder dummheitsbedingt für die Zentrale –
und damit letztlich auch für den wartenden Kunden – gar nicht mehr erreichbar
ist. Der Kollege, der dann nachgeschickt
werden muss, findet entweder gar keinen
oder aber einen reichlich angefressenen
Kunden vor.
Notruf – Kürzlich gelang es wieder einmal einem Spezialisten, in der Ridlerstraße den DF-Notruf auszulösen und –
wie könnte es anders sein – weder am
Sprechfunk, noch am Handy erreichbar
zu sein. Mehrere Kollegen wurden zur
Hilfe losgeschickt, und nach immerhin ca.
zehn Minuten geruhte Herr Taxifahrer,
sich doch noch am Funk zu melden und
lauwarm zu erklären, er habe den Notruf
schließlich selbst wieder ausgeschaltet
und sei der Meinung gewesen, damit sei
die Sache erledigt.
Ist es ohnehin schon schwer, mit noch so
gewaltigen Wurschtpratzen dreimal hintereinander auf die falsche Stelle zu
drücken, so scheint es noch viel komplizierter zu sein, das Sprechfunkgerät
einzuschalten und eine mündliche Entwarnung zu geben. Nein, liebe Kommunikationsverweigerer, das Funkgerät ist
nicht giftig – höchstens die Zentrale und
diejenigen Kollegen, die für nix und wieder nix andüsen, um dann einen zeitunglesenden Nasenbohrer anzutreffen. Zefix
nomoi!
Ein anderer Fiaker rief neulich – offensichtlich berechtigt – am Sprechfunk
„ dringend“ wegen eines Angriffes durch
den Fahrgast. Kollegen und die Polizei
wurden sofort verständigt; ein Kollege
war nach wenigen Augenblicken vor Ort.
Nach ein paar Minuten rief der Angegriffene am Funk „Zentrale, schicken sie jetzt
endlich die Polizei, wofür sind sie eigentlich da?“, woraufhin der so verbal angegriffene Schrotti ein unschönes Wort gebrauchte, welches mit „Z“ beginnt und
mit „ipfeklatscher“ aufhört. War auch
nicht die feine englische Art. Der Kollege
rief später an und entschuldigte sich für
seine Aufgeregtheit. Umgekehrt und coram publico hiermit auch: Entschuldigung.
Kommt die nächsten 23 Jahre nicht mehr
vor. Bei dieser Gelegenheit noch der
sachliche Hinweis: die Zentrale hat keine
(!) Standleitung o. ä. zur Polizei, d. h. auch
wir können nur „ganz normal“ die 1 10
anrufen.
Mit anderen Worten: wenn Sie selbst die
Polizei anrufen – vom Handy aus ohne
Vorwahl und kostenfrei – geht das
schneller, als wenn Sie die ganze Story
erst der Zentrale erzählen und die wiederum der Polizei. Zumal dann üblicherweise
auch noch Rückfragen kommen, wie z. B.
„welches Kennzeichen hat das flüchtige
Fahrzeug?“ oder „können Sie die Täter
beschreiben?“ usw. Dauert beim Umweg
über die Zentrale im Notfall viel zu lange.
Selbst ist der Mann! Die „1 10“ ist übri-
19TAXIKURIER OKTOBER 201 1
:LU EHGDQNHQ XQV EHL DOOHQ 7D[LIDKUHULQQHQ GLH XQVHUHQ &OXE DQIDKUHQ
gens auch zuständig bei verparkten
Standplätzen, oder wenn ein verhinderter
Autofahrer wissen will, ob und ggf. wohin sein Wagen abgeschleppt worden ist.
Das ist gerade in Spitzenzeiten (z. B.
Oktoberfest) längst nicht immer nur die
Thomas-Hauser-Straße!
Apropos Oktoberfest: nun haben wir sie
also wieder, die fünfte – oder nach anderer Rechnung: sechste (wenn die Starkbierzeit die fünfte ist) – Jahreszeit. Wer
hätte das gedacht: die Maß ist so teuer
wie noch nie, die Bierzelte sind dennoch
bis über's Dach ausreserviert, und der
langjährige Wies'nwirt und Wirtesprecher
Willy Heide (ohne Gamsbart 158 cm, mit:
250) muss erstmals leider von oben zuschauen. Schrotti durfte den jederzeit
liebenswürdigen und sozial engagierten
großen „Kleinen“ einmal kennenlernen.
Zurück zu uns: die Abzocker innerhalb
und außerhalb unseres Gewerbes reiben
sich schon die Hände, und alle guten
Vorsätze der Anständigen unter uns, illegale „Taxis“ und betrügerische Fiaker zur
Anzeige zu bringen, gehen in der Hektik
fast zwangsläufig flöten. Sollten Sie doch
dazukommen, sich die Kennzeichen von
Privatfahrzeugen zu merken, die Fahrgäste mitnehmen, melden Sie uns diese am
Funk. Taucht ein Kennzeichen in einem
solchen Zusammenhang mehrmals auf,
gibt es also zwei oder mehr Zeugen für
den gleichen Sachverhalt, kann wirksam
Anzeige erstattet oder (wenn's die Lage
zulässt) sogar direkt die Polizei geschickt
werden. Gleiches gilt, wenn sich z. B. ein
Fahrgast über ein konkretes Taxi (Nummer oder Kennzeichen) beschwert, dessen
Fahrer für die Tour zum Bahnhof 50 Euro
verlangt hat. Solchen Kriminellen muss
unbedingt das Handwerk gelegt werden,
denn sie beschädigen unser aller Ruf.
Jetzt aber: gute Fahrt durch die Wiesn!
Und denken Sie daran: ein Oktoberfest-
Besucher gilt erst dann als betrunken,
wenn er nicht mehr ohne fremde Hilfe
auf dem Boden liegen kann!

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20 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Nervtötend war und ist die fortgesetzte
Experimentierfreudigkeit bei den Trambahnbauarbeiten. So wurde an vielen
Stellen solide wirkender Beton aufwendigst weggebohrt und ein merkwürdig
schwabbelig anmutender Asphalt zwischen die Schienen verfrachtet – sozusagen überdimensionale Gummipuffer. Was
das zur Folge hat, werden wir im nächsten Jahr erfahren: es würde erheblich
verwundern, wenn z.B. die Maximilianstraße 2012 baustellenfrei bleiben sollte.
Im Übrigen werden die beliebten Fernwärmeleitungen durch Fernkälteleitungen ergänzt. Wo das nicht zur Stilllegung des
sogenannten fließenden Verkehrs ausreicht, werden Glasfaserleitungen versenkt
werden. Dann können wir zwar gut miteinander kommunizieren, ein unmittelbares persönliches Gespräch wird jedoch
schwierig. Denn wie soll man in den aufgerissenen Straßen zueinander kommen?
Im Baustellenherbst diesen Jahres verbleiben vornehmlich noch „Restarbeiten“
aus dem Sommer: Cosima-Tram, Bahnhofplatz, Harras, Pasinger Nordumgehung
und der Dauerbrenner „Tunnel Südwest“
seien als Beispiele angeführt. Nochmal
ins Programm kommen die Müller- bzw.
Fraunhoferstr. und einige kleinere Fahrbahnsanierungen.
Innenstadt
Um auch den Oktoberfest-Besuchern unmittelbar die Leistungsfähigkeit (?) der
Weltstadt mit Herz in punkto Baustellen
vorführen zu können, bleiben die Landwehrstr. zwischen Schiller- und Paul-
Heyse-Str. und der Bahnhofplatz als von
uns unerwünschte Anschauungsobjekte
erhalten, sodaß die Hauptlast des Wiesn-
Verkehrs zur Altstadt auf die Schwanthalerstr. fallen wird. Und in der führen Verengungen in Höhe der Mittererstr. sowie
des Deutschen Theaters zu dem, was man
im Bereich der Medizin als Arterienverkalkung bezeichnet. An diesem Ort äußert
sich das mit zwangsweise erhöhter Feinstaubproduktion (die in den Lungen unserer „Freunde“, der Rikscha-Strampler,
ein bisserl absorbiert werden kann) …
Probleme mit dem Untergrund infolge
von Kriegsschäden (auch so ein verzichtbares Nazi-Erbe) machen es nötig, die
Trambahnsanierungen in der Fraunhoferund der Müllerstr. fortzusetzen. Gleichzeitig verlängern sich die Baumaßnahmen in der Blumen- und Corneliusstr.,
sodaß alles voraussichtlich Anfang November erledigt sein sollte.
Eine Richtigstellung ist fällig: im Sommerbericht hatte ich die Baustelle in der
Hermann-Lingg-Str. heftig in der Reißn
und dabei von „sinnloser Geldverschwendung infolge offenbar doppelt ausgeführter Arbeiten“ geschrieben. Dies stimmte so
nicht. Tatsächlich waren im letzten Jahr
zunächst die „unterirdischen“ und heuer
eben die „oberirdischen“ Arbeiten dran.
Beides zusammen ging nun mal nicht in
einem Jahr. Dennoch möchte ich mäkeln:
die Arbeiten fingen sowohl 2010 wie auch
heuer erst mitten in der Bausaison an. Bei
einem Start im März 2010 wäre die Aufteilung auf zwei Jahre mit entsprechenden
Sperrungen wohl nicht nötig gewesen.
Norden
Noch immer läuft in der Pelkovenstr. der
Rückbau der Fahrbahn (Wiederherstellung würde ja heißen, alles so zu bauen
wie es vorher war). Die Sanierung der
Brücke über die Lerchenauer Str. verlän-
Taxlers Baustellenbericht
Die Internationale
Bauausstellung 201 1…
… in Form einer verkehrsmäßig nahezu vollständig strangulierten Innenstadt hat überraschenderweise weitgehend pünktlich zum Ferienschluss ihr Ende gefunden. Schien
nach dem Tohuwabohu des letzten Jahres eine Steigerung an Straßensperren kaum noch
möglich, leistete die LH in diesem Jahr wirklich ganze Arbeit. Wir stehen staunend
daneben, klatschen Beifall und wünschen uns für die Zukunft nur eines: lasst es bitte
etwas ruhiger angehen! Die „nächsterreichbaren“ Olympischen Spiele können uns
frühestens 2022 ereilen.
gert sich bis Ende Oktober. Weiterhin
wird die „Herstellung der Fahrbahn“ in
der Schleißheimer Str. Höhe Weitlstr.
zelebriert. Weil es so schön ist, jetzt bis
Ende 201 1. Schließlich steht noch in der
Otto-Warburg-Str. eine Sanierung an.
Zwischen Bauschingerstr. und Schwabenbächl ist die Strecke nach nur wenigen
Jahren schon aufgearbeitet – was trotz
zugegebenermaßen starken LKW-Verkehrs
nicht für wirkliche Qualität beim „Erstbau“ spricht.
Osten
Während glücklicherweise der Effnerplatz
endlich aus dem Baustellenkalender herausfallen kann – er wanderte in den
Staukalender – geht nun der Trambahnneubau nach St. Emmeram in seine Finalphase. Unverändert habe ich bei vielen
Fahrten mit Anwohnern in dieser Gegend
nicht einen gefunden, der sich die Trambahn wünscht – gegen die gehörten
Äußerungen sind meine geschriebenen
Bösartigkeiten extrem harmlos. Wo um
alles in der Welt sind denn bloß die
angeblich unzähligen Befürworter der
„Toy-City-Line“?
Verlängert werden die Bauarbeiten in der
Denninger- und ihren Nebenstraßen bis
in den Oktober. Die Schlüsselberg- und
die umgebenden Straßen sind jetzt bis
Ende November betroffen. Hier und neu
im Bereich Prinzregenten-/Bruckner-/
Zaubzerstr. bis Ende 201 1 werden die
unvermeidlichen Fernwärmeleitungen
(FW’en) versenkt.
In der Au laufen seit Ende August und
noch bis weit in den Herbst hinein Sanierungen in der Falken- und Albanistr. sowie am Edlinger Platz. Auch in der Welfenstr. erwarten uns noch längere Zeit
Behinderungen durch die Einbahnregelung Richtung Paulaner-Brauerei. Wahrscheinlich werden im nächsten Jahr
Nachrüstungen für das neue Wohnareal
fällig: Fernwärme- und Glasfaserleitungen sind zu erwarten.
Süden
Im Süden beherrscht das imposante Riesenloch am Luise-Kiesselbach-Platz mit
seiner unverändert beispiellosen Slalomführung im gesamten Baustellenbereich
den Verkehr. Der Harras ist auf schmaleren Wegen wieder halbwegs passierbar.
Inwieweit die neue Verkehrsführung effektiv ist, wäre noch zu beweisen. Auch

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21TAXIKURIER OKTOBER 201 1
der Greinerberg kann wieder befahren
werden. Dafür sind im Herbst die Fraunbergstr. und der Schmiedberg mit Sanierungsarbeiten „gesegnet“, sodass es
weiterhin heißt: „Schöner stauen im städtischen Süden“ . Bleibt noch der millionendorfgerechte Umbau der Hans-Mielich-Str. plus Umgebung. Das Bauen hier
ist so schön, das es nunmehr bis Ende
Dezember verlängert wird.
Westen
Was für den Süden der Tunnel ist für Pasing die Nordumgehung (NUP). Noch bis
Jahresende sind die Bauarbeiter in nahezu allen Straßen um Bahnhof und Ortszentrum tätig. Obwohl sich nun die Konturen der künftigen Verkehrsführung
deutlich abzeichnen, ist momentan noch
kein endgültiger Termin für die NUP-
Eröffnung bekannt. Weiter nach Westen
werden in der Radolfzeller und mehreren
angrenzenden Straßen unverdrossen
FW’en eingegraben. Wenn das endlich
geschehen ist, kommt es noch zu Sanierungsarbeiten. Und nachdem die Straßen
in diesem Bereich bis dato durchaus breit
und leistungsfähig waren, finden die
Baureferats-Spezialisten ganz sicher
Möglichkeiten, das zu ändern…
Ziviler Ungehorsam (endlich!) deutet sich
in Neuhausen an, wo die berüchtigte Furt
am Rotkreuzplatz radlgerecht gestaltet
und somit verengt werden soll. Hoffentlich hilft die geplante Bürgerinitiative
endlich was. Denn zahlen müssen das
Ganze ja nicht die Pedalritter – die dürfen
nur die Vorteile abschöpfen. Die geplanten Baumaßnahmen erstrecken sich auch
auf die Wendl-Dietrich- und die Winthirstraße samt -platz. Was dabei rauskommen wird ist klar: Stau, mehr Lärm und
schlechtere Luft infolge der schmaleren
Fahrbahnen. Das wäre wieder mal ein
Betätigungsfeld für unseren Feinstaubpapst Janeczek, der sich hier eine Wohnung nehmen könnte. Das Ohropax für
seine empfindlichen Lauschlappen stiftet
der Autor dieser Zeilen (von der Landshuter Alle ist der gloriose Vorkämpfer gegen
Stickoxide aller Art nämlich wegen des
Dauerkrachs weggezogen)…
Vom und zum Flughafen
Am Neufahrner Kreuz steht der „Überflieger“ kurz vor seiner Vollendung.
Noch selten wurde die Einweihung einer
gefahrentschärfenden Maßnahme so sehr
herbeigewünscht. Leider noch immer im
Bau ist die Entlastungstraße Hallbergmoos – Fischerhäuser – Ismaning. Hier
sind zwar die Verkehrsführungen an den
„Enden“ der Neubustrecke fertig. Ob
der zwingend nötige Rest heuer noch
fertig wird, scheint gegenwärtig leider
zweifelhaft.
Weitere Informationen …
… mit der tagesaktuellen und vollständigen Baustellenübersicht immer
ab Samstag für die folgende Woche
finden sich auf unserer Internet-Seite
www.taxi-muenchen.de unter der Rubrik
Taxigewerbe/Baustellenbericht. Der
Baustellenberichterstatter wünscht allen
Kolleginnen und Kollegen unfallfreies
Fahren und gute Umsätze zur Wiesn und
zur Expo-real! (WH)

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22 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Mikrotherapie
Dr. Rüdiger Neitzel, 48, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center
die Orthopädische Praxisklinik. Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und
Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps
im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen. Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung.
Hier spricht der Doc
In Deutschland werden viel zu viele
Bandscheiben operiert. Zu dem Ergebnis
kommen nicht nur Krankenkassen, sondern auch eine Vielzahl von Wirbelsäulen-Operateuren, d. h. das Maß der
Steigerung der Anzahl von Wirbelsäulen-
Operationen ist nicht mit der Bevölkerungsvermehrung und auch dem überwiegenden Anspruch an die Wirbelsäule
und die Bandscheiben erklärbar. Hier
müssen andere Ursachen eine Forschung
haben. Dies liegt zum weitestgehend daran, dass ein gesteigerter Kostendruck auf
den Ärzten lastet und auch dass Patienten
mit den bisherigen Therapien nicht erfolgreich therapiert wurden.
Was kann man tun bei chronischen Halsund Lendenwirbelsäulenschmerzen, die in
den Arm oder das Bein ausstrahlen?
Die Beschwerden beruhen im wesentlichen auf einem Nervenwurzelreizsyndrom, das entweder durch einen frischen
Bandscheibenvorfall, eine Einengung des
Nervenkanals (Neuroforamenstenose)
oder auf eine Einengung des Rückenmarkkanals (Spinalkanalstenose) beruht.
Wichtig ist, dass hier eine klare Diagnostik mittels Kernspintomographie und CT
erfolgt.
Welche Therapieverfahren kommen zum
Einsatz?
Besonders bei chronischen Beschwerden
können mikrotherapeutische Verfahren
helfen. Bei der PRT wird unter CT- oder
Röntgenkontrolle isoliert eine Nervenwurzel angespritzt, um hier eine chronische Entzündungsreaktion zu stoppen.
Bei Beschwerden, die auf eine Arthrose
der Wirbelgelenke zurückzuführen sind,
lässt sich durch eine Wärmesonde (Thermokoagulation) die Nervenleitung unterbrechen und hier für längere Zeit eine
Schmerzfreiheit herbeiführen. Dieses
Verfahren kann auch mit einem sog.
Wirbelsäulenkatheter nach Prof. Racz
kombiniert werden.
Wer trägt die Kosten der Behandlung?
Alle Verfahren, die hier aufgeführt werden, werden sowohl von den gesetzlichen
als auch von den privaten Kostenträgern
übernommen. Sie werden in größeren
medizinischen Zentren in Verbindung mit
Krankenhäusern, die eine Wirbelsäulenspezifische Abteilung haben, durchgeführt. Einige Verfahren, wie z. B. die
Thermokoagulation bedürfen keiner stationären Behandlung, sondern können
ambulant durchgeführt werden.
Eine gesunde Wiesn-Zeit wünscht Ihnen
Ihr Dr. Rüdiger Neitzel
➜ TAXIFAHRER SIND KONSUMENTEN UND MEINUNGSMULTIPLIKATOREN
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Der Weg zum Erfolg bei chronischen Hals- und Lendenwirbelsäulenbeschwerden

Seite 23

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23TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Die Basketball-Bundesliga-Mannschaft spielt künftig
im „Audi-Dome“, der ehemaligen Rudi-Sedlmayr-
Halle.
➜ Nach einer neunmonatigen Pause und einem
Pächterwechsel hat die „Forschungsbrauerei“ wieder
geöffnet.
➜ Das „Skyline“ am Feilitzschstand hat nach über
20 Jahren seine Pforten geschlossen.
➜ Nach bereits 2,7 Millionen Gästen im ersten Halbjahr
(+ 7,4 Prozent), erwartet das Tourismusamt München
1 1,5 Millionen Übernachtungen bis zum Jahresende.
(PR)
München-Splitter
Ballnath Assekuranz
Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH 
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\UK HR[P]LZ :JOHKLUTHUHNLTLU[
Mit Sicherheit ein guter Partner
Im Oktober …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren (191 1)
23. Oktober – Der heiße, trockene Sommer hat zu einer
Missernte in Deutschland geführt. Es wurden bis zu 40%
Einbußen registriert.
… vor 75 Jahren (1936)
13. Oktober – Die Eisenbahnfähre zwischen Dover und
Calais wird eröffnet.
31. Oktober – Die Zahl der Arbeitslosen im Reich beträgt
1.076.000.
… vor 50 Jahren (1961)
05. Oktober – 33 Todesopfer beim Zusammenstoß zweier
S-Bahn-Züge in Hamburg
17. Oktober – Eugen Gerstenmaier wird zum neuen
Bundestagspräsidenten gewählt.
… vor 25 Jahren (1986)
06. Oktober – Garri Kasparow (UdSSR) bleibt Schachweltmeister im Kampf gegen Anatoli Karpow.
10. Oktober – Gerold von Braunmühl, Leiter des Auswärtigen Amtes wird vor seinem Haus erschossen.
… vor 1 Jahr (2010)
14. Oktober – Tommy Fuchsberger ertrinkt in einem
Bach in Kulmbach.
21. Oktober – Loki Schmidt stirbt im Alter von
91 Jahren. (PR)
➜ Der Mensch träumt durchschnittlich fünf Träume pro
Nacht.
➜ Wenn der Verkehr langsamer als 10 km/h fließt, spricht
man von Stau.
➜ Der derzeit schnellste Fußballer der Welt ist Cristiano
Ronaldo mit einem Sprinttempo von 39,6 km/h.
➜ Nicht der Dackel (730 Exemplare) führt die Hunde-
Rangliste der Stadt München an, sondern hat seine
Spitzenposition an den Labrador (1.730) verloren.
➜ Der Airbus A380, das weltgrößte Verkehrsflugzeug,
erreicht ein Maximaltempo von bis zu 1.100 km/h. (PR)

Seite 24

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Recht um’s Taxi
Kann ein Verkehrsverstoß
gerechtfertigt sein?
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt Rechtsauskunft über taxirelevante Themen.
Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer
ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrsordnungswidrigkeiten spezialisiert.
Kann es gerechtfertigt sein, dass wir
falsch parkten, dass wir zu schnell fuhren, dass wir uns vom Unfallort entfernten, dass wir alkoholisiert fuhren usw.?
Unsere Themenfrage, ob ein Verkehrsverstoß gerechtfertigt sein kann, ist vor allem für die Querulanten unter uns interessant. Ein Querulant ist ein Mensch, der
sich ständig im Recht wähnt und von
nichts anderem lieber redet. Also in
Wahrheit ein Unmensch? Keineswegs.
Das Rechthaberische mag für andere unangenehm sein, ist aber menschlich, Teil
unserer Selbstbehauptung im sozialen
Dschungel. Soziologen sind der Ansicht,
jeder Dritte von uns habe diesen Tic.
Die anderen glänzen durch andere Tics,
etwa Geld, Trickserei, Gewalt, Drohung,
Schönheit, Weisheit, Erfolg usw.
1. Ich habe Mist gebaut, Punkt.
Welch schöner Satz. Aber viele von uns
bekommen ihn einfach nicht über die
Lippen. Manche ihr ganzes Leben lang
nicht. Oder sie sagen ihn, vergessen jedoch den „Punkt“ und fahren dann mit
einem „Aber“ fort, das uns andere auf die
Palme oder zum Gähnen bringt: ... aber
ich hatte doch Vorfahrt, ich muss da
nicht weichen; … aber ich war zuerst an
diesem Parkplatz, ich muss ihn mir nicht
wegnehmen lassen; … aber ich wollte
meine kranke Freundin so schnell wie
möglich in Krankenhaus bringen und
musste deshalb rasen; … aber mein Hund
war entlaufen und ich musste ihn mit
dem Auto suchen, auch wenn ich alkolisiert war; … aber mein Mitfahrer wusste,
dass ich betrunken war, er hat damit
praktisch eingewilligt, dass es zu einer
Körperverletzung durch Unfall kommt; …
aber mein Unfallgegner war doch einverstanden, dass ich mich sofort vom Unfallort entferne, weil ich wahnsinnig in Eile
war. - Was sagt jetzt die Rechtsordnung
zu diesen „Abers“? Sind es seriöse Rechtfertigungsgründe? – Antwort: Viel seltener als unsere Querulanten meinen, aber
es kommt vor.
2. Notwehr im Kampf um den Parkplatz.
Das Gesetz (§ 12 StVO) sagt: Wer zuerst
an einer Parklücke ist, hat Vorrang. Und
wenn nun zwischenzeitlich ein anderer
Autofahrer blitzschnell seinen Mitfahrer
dorthin geschickt hat und die Lücke besetzt? Dürfen wir ihm über den Fuß fahren? Ist es nicht Notwehr, wenn wir unseren Parkplatz verteidigen? – Ein klares
Nein. Erstens, es ist überhaupt nicht
„unser“ Parkplatz so wie unser Auto das
„unsrige“ ist. Ein Parkplatz ist kein Privateigentum, sondern ein Recht zum Gemeingebrauch, solche Rechte sind nicht
notwehrfähig. Zweitens, die Verkehrsregeln dienen der allgemeinen Verkehrssicherheit; oberste Pflicht ist die gegenseitige Rücksichtnahme; Bedürfnisse und
Vorrechte Einzelner müssen im Zweifel
zurückstehen. Drittens, es wäre auch
unverhältnismäßig, das Parkvorrecht mit
einer Körperverletzung durchzusetzen.
3. Betrunken oder zu schnell fahrend helfen.
In Ausnahmefällen, nämlich wenn ein
höherwertiges Rechtsgut in Gefahr ist,
darf man ein minderwertiges Rechtsgut
verletzen. Juristen nennen so etwas „Notstand“ . Aber ist die Verkehrssicherheit
wirklich ein minderwertiges Rechtsgut im
Vergleich zu der Gesundheit eines Mitmenschen, der sich verletzt hat und den
wir ganz schnell (zu schnell) und betrunken ins Hospital fahren? Schwer zu vergleichen. Dennoch sind diese Fälle in der
Regel leicht zu beantworten, weil der
rechtfertigende Notstand voraussetzt,
dass die Gefahr nicht anders abwendbar
war. Und das war sie: Es gibt den Rettungsdienst. Noch weniger ist etwa ein
Taxifahrer berechtigt, mit überhöhter
Geschwindigkeit einen Hund in die Tierklinik zu fahren. Anders, wenn ein Hausarzt zu einem menschlichen Notfallpatienten „rast“ . Ähnlich sind die Fälle zu
entscheiden, in denen sich ein Autofahrer
vom Unfallort mit der Begründung entfernt, er habe es wahnsinnig eilig.
4. Einwilligung in die Körperverletzung.
Wir sind am Steuer, sind betrunken, neben uns unser Kumpel, er weiß, dass wir
betrunken sind, wir bauen einen Unfall,
unser Kumpel ist verletzt. Sind wir strafbar wegen Körperverletzung? Oder liegt
nicht eine Selbstgefährdung unseres
Kumpels vor, für die wir nicht einstehen
müssen? Hat unser Kumpel nicht durch
sein Einsteigen und Mitfahren gezeigt,
dass er die Gefährlichkeit und letztlich
dann auch die Körperverletzung in Kauf
nimmt und insofern auch in die Körperverletzung einwilligt? Unter Juristen ist
das umstritten. Es gibt tatsächlich Richter, die uns nicht wegen Körperverletzung
bestrafen würden, sogar dann nicht,
wenn unserem Kumpel unsere Betrunkenheit gar nicht aufgefallen war, aber hätte
auffallen müssen (wenn selbst betrunken,
wird man das unter Umständen verneinen müssen), oder erst während der Fahrt
aufgefallen ist, dann uns aber nicht aufgefordert hat, zu halten, damit er aussteigen kann. Meist wird hier gesagt, SelbstgefähdungDiese umstrittene Einwilligung
entfällt aber auch nach Ansicht der Befürworter immer dann, wenn die Körperverletzung schwerwiegend war oder gar
zum Tod geführt hat.
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Seite 25

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25TAXIKURIER OKTOBER 201 1

Wir laden alle Taxifahrer herzlich in unser max-restaurant, 
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Taxameter des Monats
Wiesn 201 1
Hendl – Das beste Hendl der Stadt ... gibt es nicht auf der Wiesn, aber ganz in der Nähe: In der Lindwurmstraße 32,
im altehrwürdigen Lindwürmstüberl, bei der Familie Ensle, drehen sich die Giggerl das ganze Jahr am Grill, und das
schöne daran ist, dass man hier auch während der Wiesn ohne VIP-Bandl am Handgelenk zu kulinarischem Hochgenuss und süffigem Augustiner-Bier kommt und dann nach nur wenigen Schritten auf der Wiesn ist.
Mandln – Mandelbrenner gibt’s viele auf der Wiesn. Die besten Mandeln (und für TAXIKURIER-Leser dazu sogar noch
verbilligt) gibt’s beim Kollegen Wachinger, der während der Wiesn nicht im Taxi sitzt, sondern im Mandelstand für
duftende Nüsse sorgt. Die Gutschein hierfür gibt’s in dieser Ausgabe zum Ausschneiden.
Bier – Schmecken tuts überall, viele sagen, dass das Augustiner das Beste ist. Besonders gut schmeckt’s bei schönen
Wetter im Freien, und wenn man dann einen Platz im Garten vom Hippodrom ergattert, wo es nicht ganz so voll ist
und das Hendl nach Schuhbeck duftet, ist der weißblaue Himmel nicht mehr weit.
Zelte – Vorsicht! Erstickungsgefahr an den überfüllten Haupteingängen, deshalb sind diese Bereiche Menschen mit
Klaustrophobie abzuraten. Was sich hier vor allem am ersten Tag in den Stunden vor Öffnung der heiligen Hallen
abspielt, ist mit nichts zu vergleichen. Ab 4 Uhr morgens belagern die ersten Frühaufsteher und Durchmacher die
Eingänge. Wer dem Stress ein bisschen ausweichen will, der probiert es besser am Seiteneingang.
Öffentliche – Das Taxi gehört zur Wiesn wie der Weps zum Zwetschngndatschi. Und ist deshalb das wichtigste Verkehrsmittel in der 5. Jahreszeit. Überfüllte U-Bahnen mit grölenden Menschen und Temperaturen wie in einer Sauna
kann man sich gekonnt ersparen, indem man einfach auf die Hellelfenbein-Flotte umsteigt. Herzlich willkommen! (TK)

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Geschichte und G’schichten
Vom Feilitzschplatz zur
Münchner Freiheit
sich Feilitzsch sicherlich geschmeichelt
gefühlt haben wird, nunmehr eine eigene
Straße zu benennen, und das war auch
der Hintergedanke bei der vorgeschlagenen Umbenennung. Heutzutage muss
eine Person sozusagen mindestens ein
Jahr nach ihrem Tod warten, bis eine
Straße nach ihr benannt wird. Aber die
Umbenennung war auch notwendig: Bereits seit dem 4. Dezember 1873 bestand
in der Altstadt eine Maffeistraße nach
Josef von Maffei (1790-1870), der 1837
die Maffei’schen Maschinen- und Lokomotivfabrik in der Hirschau gleich nördlich des heutigen Isarringes gegründet
hatte. Die Schwabinger Maffeistraße
führte zu dieser Fabrik (vergleiche TAXI-
KURIER März 2006), musste aber umbenannt werden, weil die in der Altstadt die
älteren Rechte besaß.
Danziger Straße und die große Politik
Doch zunächst zu einem anderen Thema:
Der am 28. Juni 1919 infolge des für
Deutschland verlorenen Ersten Weltkrieges (1914-1918) unterzeichnete Versailler
Vertrag löste die Stadt Danzig und ihr
Umland aus dem Deutschen Reich heraus,
erklärte sie zur Freien Stadt unter dem
Schutz des 1919 gegründeten Völkerbundes mit Sitz in Genf und schloss sie am
15. November 1920 wirtschaftlich an den
neu erstandenen polnischen Staat an, der
damit über die Weichsel einen Zugang
zur Ostsee erhielt. Diese Vorgänge wurden in Deutschland und Danzig als Unrecht empfunden. Der Stadtrat entschloss
sich daher am 5. Juli 1923, eine kleine,
neue Straße in Schwabing als Danziger
Straße zu benennen mit der Erklärung:
„Hauptstadt des gleichnamigen Freistaates, ehemalige Hauptstadt der abgetrennten preußischen Provinz Westpreußen“ .
Am 1. September 1939 eröffnete das
deutsche Kriegsschiff „Schleswig-Holstein“ in Danzig mit seinem Angriff auf
den polnischen Militärstützpunkt auf der
Westerplatte den Zweiten Weltkrieg, weswegen die Erklärung der Danziger Straße
im Dezember 1939 aktualisiert wurde:
„Hansestadt in Westpreußen, durch die
Diktatur von Versailles 1919 vom Reich
getrennt, mit diesem aber seit 1. September 1939 wieder vereint“ . Nach dem wiederum verlorenen Zweiten Weltkrieg entpolitisierte der Stadtrat am 14. Januar
1947 die Straße: „Frühere deutsche
Hansestadt“ .
Vom Feilitzschplatz zur Danziger Freiheit
zum Feilitzschplatz
Der Stadtrat hatte die bislang namenlose
Straßengabelung also am 17. November
1927 in Feilitzschplatz benannt. Seit
1933 hielt die NSDAP im Danziger Volkstag und im Senat die Mehrheit und richtete die Politik der Stadt ganz an den
Direktiven aus dem Dritten Reich aus.
Deshalb machte sich der Danziger Senat
seit 1933 bei den deutschen Kommunalverwaltungen dafür stark, Straßen nach
Danzig zu benennen, was in München ja
bereits der Fall war.
Die Danziger Verkehrszentrale versandte
einen diesbezüglichen standardisierten
Brief an eine Anzahl von deutschen Städten, von dem eine Ausfertigung mit dem
Datum 27. September 1933 auch in München ankam: „Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister! Wie Ihnen sicher bekannt
ist, hat die Stadt Lübeck ihren größten
Platz, der bisher seinen Namen dem Novemberregime von 1918 verdankte [nach
dem SPD-Reichspräsidenten Friedrich
Ebert, d.V .], in ‚Danziger Freiheit’ umgetauft. Sie werden verstehen, dass wir in
Danzig dieses Zeichen der Verbundenheit
und der Treue der Hansestadt Lübeck mit
uns, die wir gegen unseren Willen vom
deutschen Mutterland losgetrennt sind,
auf das Dankbarste empfinden. Durch das
Ausrufen der beiden inhaltsschweren
Worte ‚Danziger Freiheit’ von Seiten der
Straßenbahnschaffner, durch die Beschriftung eines solchen großen Platzes,
der als Verkehrsknotenpunkt mehrere
Straßenschilder trägt, wird die Bevölkerung immer wieder an den Kampf des
deutschen Danzigs, der entscheidend für
das Schicksal der deutschen Ostmark ist,
aufgerüttelt. Wir bitten Sie, sehr geehrter
Herr Oberbürgermeister, uns in diesem
Kampfe zu unterstützen und einem der
wichtigen Verkehrsplätze Ihrer Stadt den
Namen ‚Danziger Freiheit’ zu geben. In
diesem Zusammenhang möchten wir
nicht unterlassen zu erwähnen, dass der
Herr Reichsminister Dr. Goebbels am 17.
Mai 1933 in seiner Rede vor den Vertretern des deutschen Fremdenverkehrs betont hat, dass die ständige Hinlenkung
auf Danzig von größter nationalpoliti-
An der heutigen Münchner Freiheit gabelten sich gleich außerhalb des alten
Dorfkerns von Schwabing, das wegen seiner enormen Bevölkerungszunahme am
1. Januar 1887 zur Stadt erhoben und
schon am 20. November 1890 nach München eingemeindet wurde, zwei Fernstraßen: die eine nach Ingolstadt und die
andere nach Freising. Die Ingolstädter
Straße und die Freisinger Landstraße in
Verlängerung der Leopold- beziehungsweise Ungererstraße tragen heute noch
die Namen ihrer Zielorte. Es erschien
sinnvoll, dieser wichtigen Abzweigung
eine Benennung zu geben, und so entschied sich der Stadtrat am 17. November
1927 für die Benennung Feilitzschplatz.
Und dies wiederum bot sich an, weil
anlässlich der bevorstehenden Eingemeindung Schwabings der Münchner
Magistrat am 1 1. November 1890 die Umbenennung der Maffeistraße in Feilitzschstraße vorgeschlagen hatte, was am 23.
November 1890 „Allerhöchst inhaltlich
Entschließung des Königlichen Staatsministerium des Innern“ mit Wirkung zum
1. Januar 1891 genehmigt wurde. Und
Maximilian Alexander Freiherr von Feilitzsch (1834-1913) selbst war von 1881
bis 1907 Innenminister, so dass es seinen
Untergebenen besonders leicht gefallen
sein dürfte, die Entscheidung des Magistrats zu genehmigen. Zu diesem
Schleimfaktor kommt noch hinzu, dass
26 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
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Jahre

Seite 27

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scher Bedeutung für die Existenz von
Volk und Reich ist. Heil Hitler! Klose.“
Am 7. Dezember 1933 kam der Münchner
Stadtrat diesem Wunsch nach und benannte den Feilitzschplatz in Danziger
Freiheit um mit der Erläuterung: „Zur Erinnerung an die enge Verbundenheit des
deutschen Mutterlandes mit der Freien
Stadt Danzig“ . Es war ein markanter Platz
mit lediglich zwei Hausnummern, so dass
der bürokratische Aufwand wegen der
Umbenennung gering blieb. Außerdem
blieb mit der Feilitzschstraße die Ehrung
des Ministers erhalten.
Diese Entscheidung wurde am 14. Dezember 1933 nach Danzig mitgeteilt. Der
dortige Senator für Volksaufklärung und
Propaganda bedankte sich am 22. Dezember 1933: „Für die Umbenennung eines Platzes Ihrer Stadt sage ich Ihnen im
Namen des Senats der Freien Stadt Danzig meinen herzlichsten Dank. Dieses gezeigte Verständnis bekundet nicht nur ein
lebhaftes Interesse an dem Schicksal unserer deutschen Stadt und seiner Bevölkerung, sondern unterstützt tatkräftig abgetrennte deutsche Volksgruppen in dem
Kampf um die Aufrechterhaltung ihres
Deutschtums und ihrer deutschen Kultur.“
Am 23. Dezember schrieb die Danziger
Verkehrszentrale nach München: „Ihrem
Schreiben vom 14. des Monats entnahmen wir zu unserer größten Freude, dass
Sie den Feilitzschplatz im 22. Stadtbezirk
in ‚Danziger Freiheit’ umgetauft haben.
Wir danken Ihnen für die Erfüllung unserer Bitte und für diesen vorbildlichen Beweis der treuen Verbundenheit von Süd
und Nord. Heil Hitler! Klose.“
Die Erklärung der Danziger Freiheit lautete – ähnlich der Danziger Straße – seit
Dezember 1939: „Benannt nach der unter
der Herrschaft der Versailler Diktatur damals vom deutschen Mutterland getrennte, am 1. September 1939 aber wieder in
das Großdeutsche Reich zurückgekehrte
alte deutsche Stadt Danzig“ . Am Ende des
Krieges, im März 1945, war Danzig fast
vollständig zerstört und seine überlebende deutsche Bevölkerung nach Westen
geflüchtet oder vertrieben worden. In
München erhielt die Danziger Freiheit auf
Befehl der US-Besatzungsmacht am 26.
Juli 1945 wieder ihre ursprüngliche Bezeichnung Feilitzschplatz.
Vom Feilitzschplatz zur Münchner Freiheit
In Anlehnung an den Namen Danziger
Freiheit, aber in inhaltlichem Gegensatz
zu ihm benannte der Stadtrat bereits am
3. Dezember 1946 den Feilitzschplatz in
Münchner Freiheit, um auf diesem Weg
dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus ein Denkmal zu setzen. Das
Protokoll vermerkt dazu: „In den letzten
Tagen der Hitlerherrschaft setzte sich ein
großer Kreis von Personen dafür ein, diese Herrschaft zu beseitigen oder zumindest einzuengen. Befehle von Partei- und
Militärdienststellen wurden sabotiert, um
eine rasche Beseitigung des sinnlosen
Widerstandes herbeizuführen und weiteres Blutvergießen und weitere Zerstörungen zu verhindern. Ein Kreis von damaligen Wehrmachtsangehörigen hat sich
besonders aktiv bemüht, Dienststellen
gänzlich auszuschalten. So konnte z.B.
die Freiheitsaktion Bayern den Münchner
Sender zeitweilig besetzen. Die von ihr
dann durchgegebenen Nachrichten haben
die Widerstandskraft der Bevölkerung gegen das Naziregime erhöht. Diese machte
sich vor allem an den Randgebieten bemerkbar. In Anerkennung der Tätigkeit
dieser Gruppen und zur Erinnerung an
den kundgegebenen Willen zur Befreiung
vom Naziregime soll der Feilitzschplatz,
der später ‚Danziger Freiheit’ benannt
wurde, nun in ‚Münchner Freiheit’ umbenannt werden. Das Andenken an den verstorbenen Minister Feilitzsch wird durch
die nach ihm benannte Feilitzschstraße
weiterhin aufrechterhalten.“
Hintergrund war, dass beim Anrücken der
7. US-Armee auf München seit Mitte
April 1945 der hiesige Gauleiter Paul
Giesler einen grandiosen Plan schmiedete: München, die Nazi-„Hauptstadt der
Bewegung“, sollte in einem letzten militärischen Aufbäumen zu einem „positiven Stalingrad“ werden, von dem der
deutsche Endsieg ausgehen sollte. Dage-
Benedikt Weyerer
Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das
Lehramt an Gymnasien. Nach
Ende seiner Ausbildung begann
die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein.
Seitdem ist er im Gewerbe aktiv,
arbeitet aber seit langem auch
halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten.
Sein besonderes Interesse gilt
der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und
Beiträgen in Publikationen zur
Geschichte Münchens verfasst
und veröffentlicht.
27TAXIKURIER OKTOBER 201 1
gen wehrte sich die Freiheitsaktion Bayern und verhinderte damit noch größere
Zerstörungen infolge von Häuserkämpfen. Am 30. April 1945 marschierten die
Amerikaner kampflos in München ein.
Giesler und seine Helfershelfer hatten
noch ein Blutbad an Aufständischen hinterlassen, bevor sie sich in Richtung Alpen absetzten. In Berchtesgaden wollten
sich Giesler und seine Frau vergiften.
Weil das aber nicht gelang, ließen sich
die beiden am 8. Mai 1945 von einem
Adjutanten erschießen, dieses Mal
wunschgemäß erfolgreich.
Die Platzbezeichnung „Münchner Freiheit“ hat einen komplizierten Entstehungsweg durchlaufen. Im Taxifunk hingegen ist weiterhin konservativ vom
„Feilitzsch“ die Rede. (BW)
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Seite 28

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28 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Oktober-Programm
EXPO REAL 201 1: Highlight in der Immobilienbranche
Seit ihrer Premiere im Jahre 1998 hat sich die EXPO
REAL zur größten Fachmesse für Gewerbeimmobilien und
Investitionen in Europa entwickelt. Erwartet werden wie
in den Jahren zuvor fast 37.000 Besucher. Dieses Jahr
knüpft das Jahres-Highlight der Immobilienbranche nahtlos an Münchens größtes Event des Jahres an, dem Oktoberfest.
Im Rahmen der EXPO REAL präsentieren über 1.600 Aussteller in der Neuen Messe München ihr Angebot rund
um das Thema Gewerbeimmobilie. Der Teilnehmerkreis
umfasst das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft;
dazu gehören folgende Berufssparten: Projektentwickler
und Projektmanager, Investoren und Finanzierer, Berater
und Vermittler, Architekten und Planer, Corporate Real
Estate Manager und Expansionsleiter sowie Wirtschaftsregionen und Städte. Hier trifft sich die Branche, um
Kunden und Partner zu treffen, sich über neue Projekte,
aktuelle Marktgegebenheiten und Anlagestrategien zu informieren und auszutauschen.
Wie bereits in den Vorjahren sind viele Länder auf der
EXPO REAL 201 1 mit sogenannten Länderpavillons vertreten, wie etwa Österreich, Frankreich, Polen, die Niederlande, die Schweiz und Luxemburg. Der Fokus liegt dieses
Jahr auf den ost- und südosteuropäischen Raum. So
präsentieren sich unter anderen Kroatien, Montenegro,
Serbien, Slowenien, Ungarn und Russland mit neuen
Entwicklungsprojekten auf der Messe.
Darüber hinaus wird ein umfangreiches Konferenzprogramm angeboten: In fünf Foren diskutieren 400 Referenten über aktuelle Trends und Innovationen des Immobilien-, Investitions- und Finanzierungsmarktes.
Öffnungszeiten 04.10.201 1 09:00 – 19:00 Uhr
05.10.201 1 09:00 – 19:00 Uhr
06.10.201 1 09:00 – 18:00 Uhr
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Kurze Frage – Klare Antwort
Robert T. fragt:
„Was mache ich, wenn sich jemand im Taxi übergibt?“
Wenn sich jemand betrunken ins Taxi setzt und sich
dort übergeben muss,
dann muss er für die Reinigungskosten und den
Verdienstausfall aufkommen. Um Ansprüche geltend machen zu können,
benötigen Sie im Regelfall
die Personalien des Schädigers, es sei denn, am Ort
des Geschehens wurde bereits eine Vereinbarung im
gegenseitigen Einverständnis getroffen. Die
Reinigungskosten können
bei Fremdleistung durch
Rechnung nachgewiesen, bei Eigenleistung in Höhe der
ortsüblichen Kosten für die erbrachte Leistung erhoben
werden. Schadensersatzzahlungen wegen Verdienstausfalls sind der Ausgleich für die Minderung des durch die
berufliche Tätigkeit erzielten Gewinns. Bei der Berechnung hat sich im Laufe der Zeit die sogenannte modifizierte Nettolohn-Methode durchgesetzt. Danach erhält der
Geschädigte den Ersatz seines Nettoausfalls zuzüglich der
sich darauf errechnenden Einkommensteuerlast.
Grundsätzlich gilt für alle Beteiligten die Schadensminderungspflicht. So sprach das Amtsgericht München 2010
einem Taxifahrer bei einer Innenraumverschmutzung
durch Mageninhalt eine Teilschuld zu, da dieser, obwohl
es ihm möglich gewesen ist, trotz Hinweis des Fahrgastes
nicht unverzüglich anhielt. In einem viel beachteten Urteil
entschied das Amtsgericht München im Jahre 2009, dass
bei Kindern, die sich im Taxi übergeben, Schadenersatz
nur dann in Betracht kommt, wenn die Eltern eine allgemeine oder eine vertragliche Sorgfaltspflicht verletzen.
Eine allgemeine Gefährdungshaftung für Kinder gibt es
nicht. Nur wenn die Eltern die Übelkeit ihres Kindes erkennen konnten und trotzdem nichts unternahmen, um
eine Verunreinigung zu vermeiden, müssten diese für den
entstandenen Schaden aufkommen. Auf der anderen Seite
springt in einem solchen Fall aber die private Haftpflichtversicherung der Eltern bei den Kosten ein.
Auf Grund der komplizierten Berechnungsmethode und
der juristischen Bewertung des jeweiligen Einzelfalls empfehlen wir, eine angemessene Regelung mit dem Schädiger vor Ort zu treffen. Dabei darf aber nur der tatsächliche
Umfang der Reinigungsarbeiten und der realistische Verdienstausfall geltend gemacht werden, ein etwaiger Vorteil des Geschädigten im Sinne einer Besserstellung ist
rechtswidrig. (FK)

Seite 30

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Seinen Ursprung fand das Oktoberfest
anno 1810 in den Hochzeitsfeierlichkeiten
des Kronprinzen Ludwig, des späteren
König Ludwig I. von Bayern, und der
Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Nach ihr ist auch das Festgelände mitten in der Stadt benannt: die
Theresienwiese, von den Einheimischen
liebevoll zur „Wiesn“ verkürzt. 24 Oktoberfeste mussten bisher ausfallen – in den
Kriegs- und Nachkriegsjahren, wegen
Cholera-Epidemien in den Jahren 1854
und 1873. In diesem Jahr wird zum 178.
Mal unterhalb der Bavaria wieder Lebenslust und Lebensfreude zu spüren sein,
wenn es heißt: „Auf geht’s zur Wiesn!“ .
Oide Wiesn
Das Oktoberfest ist seit über 200 Jahren
der Höhepunkt des Münchner Volksfestkalenders. Im vergangenen Jahr setzte die
Jubiläumsfeier „200 Jahre Oktoberfest“
der Wiesn im letzten Jahr die Krone auf:
Nostalgischen Volksfestattraktionen, bunte Trachtenpracht, Pferderennen nach
dem Vorbild von 1810, Museums- und
Tierzelt und vor allem Festzelte, in denen
Gemütlichkeit und bayrisches Brauchtum
gepflegt wurden, machten diese Veranstaltung zu einem großen Publikumserfolg. Auf dem Oktoberfest 201 1 soll mit
der Oiden Wiesn dieser Erfolg wiederholt
werden, wenn auf dem Südteil der Theresienwiese Volksfest-Tradition, bairisches Brauchtum, Münchner Gastlichkeit
und jugendfrische VolXmusik einen
festen Platz bekommen.
Sichere Wiesn
Der interfraktionelle Arbeitskreis „Wiesn“, zu dem die Festleitung des Oktoberfestes sowie verschiedene Sicherheitsbehörden und Vertreter des
ehrenamtlichen Stadtrats gehören, hat in
den Jahren 1997 bis 201 1 nach eingehender Analyse in Rückschau der jeweils
abgelaufenen Feste Maßnahmen auf den
Weg gebracht, durch die die Sicherheit
auf der Wiesn fortlaufend erhöht wurde.
Die Maßnahmen betreffen folgende Bereiche: allgemeine Sicherheit, Kinderschutzmaßnahmen, Entzerrung der Besuchermassen, Rettungswege, Ordnerpersonal und Sicherheit in den Bierzelten.
Auch weiterhin wird das Sicherheitskonzept im Rahmen einer konsequenten
und permanenten Weiterentwicklung den
aktuellen Erfordernissen angepasst.
Wirtschaftsfaktor Wiesn
München und Oktoberfest – diese beiden
Begriffe sind weltweit miteinander verbunden. Naturgemäß hat die Wiesn – mit
durchschnittlich knapp sechs Millionen
Besuchern das größte Volksfest der Welt –
Auswirkungen auf die kommunale Wirtschaft und das Image der Stadt.
Marktforschung zum Münchner
Oktoberfest
Das Tourismusamt der Landeshauptstadt
München gab als Veranstalter der Wiesn
in den Jahren 1999/2000 und – zur
Aktualisierung der Daten 2008 – repräsentative Umfragen in Auftrag, die über
Wirtschaftswert des Volksfestes, Besu-
Titelthema
Auf geht’s zur Wiesn 201 1
17 Tage lang können sich vom 17. September bis zum 3. Oktober 201 1 Oktoberfest-Fans und solche, die es werden wollen, auf dem
größten Volksfest der Welt amüsieren. Das Oktoberfest beginnt wie in jedem Jahr mit dem berühmten Ausruf “O’zapft is!” des
Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude beim traditionellen Fassanstich am Samstag, 17. September, 12.00 Uhr in der Schottenhamel-Festhalle.
30 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Foto: www.atelier-tacke.de
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Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht / Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht / ZivilrechtS. v. Kummer
Fachanwalt Familienrecht
Sozialrecht / Verwaltungsrecht
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Seite 31

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cherstruktur, Image und Bekanntheitsgrad
Auskunft gaben.
Wirtschaftswert der Wiesn
Nach aktuellen Berechnungen des Tourismusamts auf der Basis der genannten Umfragen beträgt der Wirtschaftswert des Oktoberfests rund eine Milliarde Euro. Dieser
Wert setzt sich wie folgt zusammen:
➜ Den Umfragen und Berechnungen zufolge geben die rund 6,4 Millionen
Festbesucher in den 16 Tagen insgesamt etwa 390 Millionen Euro (pro
Person durchschnittlich 61 Euro) auf
dem Oktoberfest direkt aus.
➜ Die auswärtigen Besucher lassen für
Verpflegung, Einkäufe, Taxifahrten
oder die Benutzung der öffentlichen
Verkehrsmittel weitere rund 250 Millionen Euro in der Stadt.
➜ Allein für Übernachtungen geben die
auswärtigen Festgäste nochmals insgesamt rund 356 Millionen Euro aus.
➜ Von den auswärtigen Gästen übernachten 65 Prozent während des Oktoberfests in München. Von diesen
Gästen nehmen 35 Prozent bei Freunden, Verwandten und Bekannten
Logis und 65 Prozent wählen kommerzielle Unterkunften (Hotels, Pensionen, Campingplätze, Jugendherbergen und bezahlte Unterkünfte).
Woher die Gäste kommen
Das Oktoberfest ist nach wie vor ein
„bayerisches“ Fest: Die überwiegende
Mehrheit der Oktoberfestbesucher kommt
mit 72 Prozent aus Bayern, davon 60
Prozent aus München und 12 Prozent aus
dem übrigen Bayern.
Neun Prozent der Wiesn-Gäste reisen aus
den übrigen deutschen Bundesländern an.
Die restlichen 19 Prozent der Festgäste
kommen aus dem Ausland, davon aus
Italien 17 %, der Schweiz 7 %, den USA
14 %, Frankreich 4 %, England 12 %,
Kanada 3 %, Australien 1 1 %, Irland 2 %,
Österreich 9 %, Neuseeland 2 %.
Alter der Besucher
Das Durchschnittsalter der Oktoberfestbesucher steigt – dem allgemeinen demografischen Wandel entsprechend. So hat
die Altersgruppe „30 Jahre und älter“
2008 einen Anteil von 53 Prozent gegenüber der letzten Untersuchung von
1999/2000 mit nur 40 Prozent. Dementsprechend ging der Anteil der unter
30jährigen von 60 Prozent auf 47 Prozent zurück. Auch der Anteil der Gruppe
der 45 – 59jährigen stieg auf 15 Prozent
gegenüber neun Prozent bei den Umfragen von 1999/2000 signifikant an. Trotzdem ist die Wiesn ein Fest für alle Generationen, Jung und Alt feiern gemeinsam.
Das Geschlechterverhältnis hat sich zugunsten der Frauen verschoben. Diese
Tendenz setzt sich nach Einschätzung des
Veranstalters fort. Waren in den Jahren
1999/2000 62 Prozent der Gäste Männer
und nur 38 Prozent Frauen, sind 2008
Frauen mit 49 Prozent und Männer mit
51 Prozent mit annähernd gleichen Anteilen vertreten.
Einmal Wiesn – immer Wiesn
Auf die Frage „Sind Sie zum ersten
Mal auf dem Oktoberfest?“ antworteten
nur 22 Prozent der Befragten mit „ja“;
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 Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
 Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen re chnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rah menabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausg eliefert wurde.
 Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW ...)

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32 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
78 Prozent der Befragten sind Folgebesucher und haben die Wiesn schon früher
ein- oder mehrmals besucht.
Der Anteil der Stammkundschaft auf dem
Oktoberfest ist besonders hoch:
76 Prozent aller Festgäste, die das Fest
vorher schon einmal besucht hatten,
kommen jedes Jahr auf die Wiesn. Mit
rund 89 Prozent Anteil bei den Stammkunden liegen die Münchner Besucher
vorne im Ranking. Von den ausländischen Gästen kommen 55 Prozent in jedem Jahr auf die Wiesn. Für die Mehrzahl
der Wiesn-Besucher ist der Gang auf die
Festwiese in den 16 Tagen keine einmalige Sache. Rund drei Viertel aller Wiesngänger besuchen das Oktoberfest mehr
als einmal. Bei den Münchnern ist dieser
Anteil mit knapp 90 Prozent noch deutlich höher. Die Besuchsfrequenz der jüngeren Besucher liegt tendenziell höher als
bei den älteren Gästen.
Verkehrsmittel zur Wiesn
Taxis rund um die Wiesn:
Für die Dauer des Oktoberfests werden im
Umfeld der Theresienwiese folgende Taxistände eingerichtet:
Schwanthalerstraße Südseite (westlich bis
zum Bavariaring)
Schwanthalerstraße Nordseite (zwischen
Paul-Heyse- und Martin-Greif-Straße)
Kaiser-Ludwig-Platz Westseite (zwischen
Beethoven- und Schubertstraße)
Herzog-Heinrich-Straße Westseite zwischen der Zufahrt zu Anwesen Kaiser-
Ludwig-Platz 10 und Mozartstraße
Bavariastraße Südseite
Hans-Fischer-Straße , an der Theresienwiese von 20.00 – 5.00 Uhr
Reisebusse
Folgende Standplätze für Besucherbusse
werden eingerichtet:
Park+Ride-Anlage Messestadt Ost (Kapazität: ca.10 Busse)
Messe Riem – Parkfläche Nord (Kapazität:
ca. 500 Busse)
Fröttmaning – Parkplatz Arena und
Kunstpark Nord (Kapazität: ca. 100 Busse). An Spieltagen in der Allianz Arena
steht dieser Parkplatz nicht zur Verfügung
An Wochenenden werden folgende zusätzliche Busparkplätze ausgewiesen:
Tübinger Straße Nord-Ostseite und Süd-
Westseite
Wohnmobilfahrer
Die Sonderfreifläche auf dem Messegelände in München-Riem steht als Parkraum mit sanitären Einrichtungen für
ca. 1.250 Wohnmobile zur Verfügung.
Das Festgelände ist von dort aus mit der
U-Bahn (10-Minuten-Takt) in circa 20
Minuten erreichbar. Ein Faltblatt des
Kreisverwaltungsreferats informiert über
den Wohnmobilstandplatz München-
Riem und wird am Parkplatz Siegenburgerstraße verteilt.
Der Campingplatz München-Obermenzing steht ebenfalls für Wohnmobile zur
Verfügung. Die Theresienwiese ist von
dort mit der Stadtbus-Linie 164 durch
Umsteigen in Untermenzing auf die S-
Bahn S 2 (bis Hackerbrücke) zu erreichen.
Als Wohnmobilstandplatz nicht mehr zur
Verfügung steht der Parkplatz Siegenburger-/Garmischer Straße, da die Rudi-
Sedlmayr-Halle als Sporthalle im Bundesligabetrieb der Baskettballer des FC
Bayern genutzt wird.
In der Arnulfstraße sowie rund um die
Theresienwiese bestehen keine Parkmöglichkeiten für Wohnmobile.
Service rund um die Wiesn
Wiesn-Führungen
Wer einen historischen Einblick in die
Geschichte des Oktoberfestes bekommen
oder hinter die Kulissen dieser Großveranstaltung schauen will, der kann am
Stand für Wiesn-Führungen eine
Führung über das Oktoberfest buchen.
Fundbüro
Im Servicezentrum Theresienwiese (SZT),
Untergeschoss (Eingang Festleitung) hat
das Fundbüro seinen Platz und ist Sammelstelle für Verlorenes und Gefundenes
auf dem Festgelände. In der Regel werden
Fundsachen erst ein bis zwei Tage nach
dem Zeitpunkt des Verlustes abgegeben;
daher ist es sinnvoll, sich ebenfalls erst
ein bis zwei Tage nach dem Verlust an
das Fundbüro zu wenden.
Gepäckaufbewahrung
Für Besucher, die ihr Gepäck für die Dauer des Wiesnbesuchs hinterlegen wollen,
betreut das BRK eine Gepäckaufbewahrung am U-Bahnhof Theresienwiese; dort
besteht auch die Möglichkeit, gegen Gebühr Kinderwagen einzustellen.
Security Point
Im Rahmen der Aktion „Sichere Wiesn
für Mädchen und Frauen“ steht mit dem
Security Point auf dem Oktoberfest wie-
Fotos: www.atelier-tacke.de

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33TAXIKURIER OKTOBER 201 1
der eine Anlaufstelle für Frauen in unterschiedlichsten Notlagen auf dem Oktoberfest zur Verfügung. Im Servicezentrum
Theresienwiese hinter der Schottenhamel-
Festhalle können alle Sicherheitskräfte,
die den Button der Aktion tragen, angesprochen werden. Sie bringen die betroffenen Mädchen und Frauen umgehend zu
den Mitarbeiterinnen des Security Points.
Betreut wird dieser Service von geschulten Mitarbeiterinnen der Initiativen
AMYNA – Institut zur Prävention von
sexuellem Missbrauch, IMMA – Initiative
Münchner Mädchenarbeit und dem
Frauennotruf München, die mit Rat und
Tat hilfesuchenden Wiesn-Besucherinnen
zur Seite stehen. Die mehrfach prämierte
Aktion wurde 2010 mit dem Anita-
Augspurg-Preis der Landeshauptstadt
München ausgezeichnet und setzt ein
Zeichen gegen sexuelle Belästigung auf
Volksfesten. Die unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Christian
Ude und Bürgermeisterin Christine Strobl
stehende Aktion wird unterstützt durch
die Stiftung „Hänsel+Gretel“ . Mit diesem
spezifischen Hilfsangebot für Mädchen
und Frauen ist das Oktoberfest weltweit
führend und wird seiner Vorbildfunktion
als innovatives Volksfest gerecht.
Die Wiesn in Zahlen:
Das Festgelände
Theresienwiese: 42 Hektar Oktoberfest-
Areal 201 1: „Große Wiesn“ mit 34 Hektar
(inkl. Oide Wiesn mit 3 Hektar)
Bewerber 201 1
insgesamt: 1.459
zugelassen: 617
Warenverkauf: 293
Schaustellungen: 172
Gastro-Betriebe: 141 (darunter 16 Großzelte, 21 Mittelbetriebe)
Serviceeinrichtungen: 10
Wiesn-Beschäftigte
rund 8.000 fest angestellte und 4.000
wechselnde Arbeitskräfte
Gastronomische Wiesn-Betriebe
Sitzplätze (gesamt): rund 1 15.000
(davon Wiesn 105.000 und Oide Wiesn
9.800)
Größte Festhalle (inkl. Garten): Hofbräu
(10.000 Sitzplätze)
Kleinster Gastro-Betrieb: Café Schiebl (60
Sitzplätze)
Bierpreis
201 1: 8,70 – 9,20 Euro
(2010: 8,30 - 8,90 Euro)
Toilettenanlagen
ca. 1.080 „Sitzplätze“
ca. 850 Meter „Stehplätze“
22 behindertengerechte Toiletten
Die Benutzung aller Toiletten ist kostenlos.
Wiesn-Kalender 201 1:
Samstag, 17.9. (1 1.00 Uhr)
Einzug der Wiesn-Wirte
12.00 Uhr Eröffnung der Wiesn im Festzelt Schottenhamel
Sonntag, 18.9. (10.00 Uhr)
Oktoberfest-Trachten- und Schützenzug
Montag, 19.9. (9.00 Uhr)
Wiesn-Bummel für 1.200 Vorschulkinder,
eingeladen von der Landeshauptstadt
München und den Schaustellern und den
Wirten der Festzelte und der gastronomischen Mittelbetriebe.
12.00 Uhr – Seniorenbewirtungen in der
Schottenhamel-Festhalle (auf Kosten des
Tourismusamts und des Stiftungsfonds
Ludwig und Lina Petuel) sowie in allen
weiteren der 14 Festhallen auf Kosten der
jeweiligen Wirte
Dienstag, 20.9. (bis 18.00 Uhr)
1. Familientag mit ermäßigten Fahr-,
Eintritts- und Imbisspreisen
Donnerstag, 22.9. (10.00 Uhr)
Traditioneller Oktoberfest- und Gedenkgottesdienst im Hippodrom mit Fahnenweihe
Sonntag, 25.9. (1 1.00 Uhr)
Standkonzert der Wiesn-Kapellen zu
Füßen der Bavaria
Dienstag, 27.9. (bis 18.00 Uhr)
2. Familientag mit ermäßigten Fahr-,
Eintritts- und Imbisspreisen
Donnerstag 29.9. (12.00 Uhr)
Alt-Schausteller-Stammtisch im Hippodrom
Montag, 3.10. (12.00 Uhr)
Böllerschießen auf den Stufen zur Bavaria anlässlich des Oktoberfest-Landesschießen des Bayerischen Sportschützenbundes
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
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34 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Die kultigste After 
Wiesn Party der Stadt! 
See you there ;-)
Tickets unter: afteroktoberfest.de
16.09. bis 2.10.
LÖWENBRÄUKELLER
WENBRÖL
16.09. b
UKELLERÄR
bis
Besucher: 6,4 Millionen
Bierausschank: 7,1 Millionen Maß
Brathendlverzehr: 505.901 Stück
Schweinswürstl (Paar): 1 19.302
Schweinshaxen: 69.293 Stück
Ochsen: 1 19 Stück
Kälber: 94
Stromverbrauch: 3 Millionen Kilowattstunden
Erdgasverbrauch: 228.1 10 Kubikmeter
Wasserverbrauch: 123.854 Kubikmeter
Abfall:
813,29 t Restmüll
27,07 t Altpapier
367 t Speisreste
Fundsachen: 4.800
Darunter u.a. 1.400 Kleidungsstücke, 930 Ausweise
und Kreditkarten, 75 Geldbörsen, 455 Mobiltelefone,
423 Taschen, Rucksäcke und Beutel, 366 Schlüssel,
350 Brillen, 100 Fotoapparate und Zubehör,
95 Schmuckstücke und Uhren sowie 84 Regenschirme.
Kuriosa: ein Buddelschiff, ein Mops, ein Kaninchen,
ein Tennisschläger, eine Lederpeitsche, vier Paar Damenpumps, ein Paar Regenstiefel, eine Tuba, ein Kinderwagen, drei Hörgeräte, ein Rollstuhl und ein Gebiss.
Die Aushändigungsquote lag bei 24 Prozent.
Quelle: Tourismusamt München
After-Wiesn-Parties:
Unendlich lang ist die Liste der After-Wiesn-Parties. Nahezu
jeder Club öffnet die Tore, wenn auf der Wiesn die Zelte
schließen. Als externes Wiesn-Zelt hat sich der Löwenbräukeller
etaibliert. Im „Wiesnzelt“ am Stiglmeierplatz gibt es bei den
„Almdudler-Parties“ keine Sperrzeiten. (PR)
Öffnungszeiten:
➜ 16.9. + 28.9., ab 18.30 Uhr
➜ 17.9., 22.9. – 24.9., 29.9. – 1.10., ab 21.00 Uhr
➜ 19.9. – 21.9., 26.9. + 27.9. und 2.10., ab 23.00 Uhr
Blick zurück zur Wiesn 2010
Wiesn-Besucher in Zahlen
Jahr Besucher in Millionen Jahr Besucher in Millionen
1980 5,1 1996 6,9*
1981 6,2* 1997 6,4
1982 5,8 1998 6,5
1983 6,6 1999 6,5
1984 7,0* 2000 6,9**
1985 7,1 2001 5,5
1986 6,7 2002 5,9
1987 6,5* 2003 6,3
1988 5,7 2004 5,9*
1989 6,2 2005 6,1***
1990 6,7* 2006 6,5****
1991 6,4 2007 6,2
1992 5,9 2008 6,0*
1993 6,5* 2009 5,7
1994 6,6 2010 6,4
1995 6,7
* Kleine Wiesn mit Zentralem Landwirtschaftsfest
** Kleine Wiesn mit Zentralem Landwirtschaftsfest sowie zwei Tage länger
*** Große Wiesn, ein Tag länger wegen Feiertag 3. Oktober (Montag)
**** Große Wiesn, zwei Tage länger wegen Feiertag 3. Oktober (Dienstag)

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35TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Ausbildung
im Oktober
201 1
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch, 18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung:
Im 1. Stock bei Frau Meier
oder 15 Minuten vor Kursbeginn im
Schulungsraum bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkunterricht (Basiskurs)
Termin:
Donnerstag, 20. Oktober 201 1
13.00 – 17.00 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine:
Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
➜ Kurs 7 (201 1) 08.1 1.1 1–06.12.1 1
Besuchen Sie uns auch im Internet:
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
www.taxischein-münchen.de
Komfort im Fahrdienst mit dem
Anrufmelder der Taxi-München eG
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Straf- und Bußgeldsachen/Fahrverbot
In meiner Kanzlei werden Sie rund um das 
Verkehrs- und Zivilrecht kompetent beraten, 
gerne auch auf Türkisch.
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Tel: 089 1228 53 38; Fax 089 1228 66 61
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kontakt@kanzlei-arikan.de
Gewinnspiel
Unter der Auto-feindlichen Politik der Stadt München leiden auch wir Taxifahrer.
Manfred Kraus hat dieses Thema wieder drastisch umgesetzt. Schicken Sie uns
doch einen passenden Text bis spätestens 12. Oktober 201 1 (Adressen siehe
Impressum). Vielleicht gewinnen Sie dann obigen Preis. Viel Spaß und Erfolg!
(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)
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Schluss mit dem starren Blick auf die Rufsäule oder steifen
Nacken durch Belastung der Halswirbelsäule. Auch wenn
die Sicht verstellt ist, meldet Ihnen der Anrufmelder der
Taxi-München eG den eingehenden Anruf am Standplatztelefon mit einem akustischen Signal.
Der Preis inklusive zwei Batterien und 19% MwSt.
beträgt 29,75 Euro. Erhältlich bei der Taxi-München eG
an der Hauptkasse der Verwaltung (1. Stock)
Engelhardstraße 6, 81369 München.

Seite 36

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36 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Titelthema
In der Generalversammlung am 13. Juli verzichtete Max Herzinger auf eine erneute Kandidatur zum Aufsichtsrat.
Er begründete seine Entscheidung mit seinem Alter.
Ende einer Ära oder „Servus Max“
Mit Max Herzinger zog sich ein außerordentlich erfahrener und integrer Gewerbevertreter zurück. Sein Erfahrungsschatz
wird der Taxi-München eG fehlen. In Abwandlungen wiederholen sich Vorgänge
alle paar Jahre. Neue Vereinigungen,
neue Auftragszentralen, gerichtliche
Scharmützel und so weiter.
Fast 40 Jahre hindurch, von 1973 bis
201 1, kämpfte Max für technische Neuerungen, Fortschritt und die wirtschaftliche Sicherung der Taxi-München eG,
vormals Autoruf eG, an vorderster Front.
Ab 1976 als Vorstand, gemeinsam mit
Josef Kuffer und ab 1987 bis 2004 mit
Hans Meißner.
Gegen erhebliche Widerstände aus der
Unternehmerschaft und geringer Unterstützung aus der Führungsebene betrieb
Herzinger die Einführung des Kennungsgebers, der Grundlage für die Identifizierung der Funkteilnehmer ist. Bis dahin
konnte jeder Funkfahrer anonym den
Funkverkehr stören. Es gab Spinner mit
Dauerrufen wie „Susi, Susi-Bussi-Bussi“,
Rülpsen oder zur Wiesnzeit „Brausebad
350 mal“ . Teilweise war ein geordneter
Sprechverkehr nicht mehr möglich.
Nach Einführung des Kennungsgebers
meldeten 500 von 1.200 Unternehmern
ihren Funk ab. Also gab es damals schon
Wutbürger.
Ein richtiges Schockerlebnis hatte Max
Herzinger bei der ersten Weihnachtsfeier
als Vorstand im Bürgerbräukeller. Es trat
das damals noch junge und bezahlbare
Künstlerpaar Marianne und Michael auf.
Der Saal war gut besetzt. Nach Ende des
Auftritts brachten sich Fotografen in Position. Max umklammerte mit hochrotem
Kopf seinen Blumenstrauß und stürmte
auf die Bühne. In diesem Moment drehte
sich Marianne um, verließ die Bühne und
den verdatterten Max Herzinger mit seinen Blümchen.
Die Taxizentrale war Herzingers Hauptaugenmerk. Alleine die Entfernung zwischen der Utzschneiderstraße und der
Geschäftsstelle in der Engelhardstraße
brachte Kommunikationsschwierigkeiten
und Gerangel um Kompetenzen. Die Aufstockung auf dem Rückgebäude machte
den Umzug der Zentrale 1994 möglich.
Die wirtschaftliche Lage der Genossenschaft litt massiv unter den Verlusten aus
den drei Tankstellen. Aus heutiger Sicht
würden die viel zu kleinen Bedienungstankstellen als „Bauchläden“ bezeichnet
werden. Damals waren die Widerstände
aus Mitgliederkreisen sehr massiv. Auch
der Genossenschaftsverband Bayern versagte die Unterstützung. Es ging soweit,
dass der Prüfer des Verbandes in der Generalversammlung die Schließung der
Tankstelle in der Markt-/Haimhauserstraße und die geplante Bebauung als Gefahr für die Taxi-München eG darstellte.
Rückblickend steht fest, dass die Hartnäckigkeit von Herzinger und Meißner
die Genossenschaft wirtschaftlich sanierte. Durch Mieteinnahmen und Ausschöpfung von Abschreibungsmöglichkeiten
zahlte die Genossenschaft über fast 20
Jahre kaum Steuern. Der Schließung der
übrigen beiden Tankstellen in der Cornelius- und Engelhardstraße weint heute
keiner nach. Die Nutzung als Taxiwerkstätten haben sich bewährt.
statt der Wiesn
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Mo.: 8.00 bis 18.00 Uhr
Di / Mi / Fr.: 8.00 bis 16.00 Uhr

Seite 37

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37TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Unternehmerische Weitsicht wurde auch
durch die Erweiterung des Betriebsgeländes in der Karwendelstraße 29 und 31 bewiesen.
Die Vorbereitung zur Einführung des Datenfunks war mühevoll und abenteuerlich. Herzinger verhandelte mit Gott und
der Telekom. Wir holten europaweit Erfahrungen ein. Technisch war alles im
Umbruch und möglich, das Hauptanliegen war die Bezahlbarkeit des Equipments im Taxi. Hier brachte Max Herzinger Einiges auf den Weg. Als er 2004 in
den Aufsichtsrat wechselte, konnte er die
Ergebnisse seines Wirkens aus nächster
Nähe genießen.
Max Herzinger war insgesamt 10 Jahre
Aufsichtsrat und 28 Jahre als Vorstand
aktiv – im wahrsten Sinne des Wortes.
Diese 38 Jahre waren von Höhen und
Tiefen, von Erfolgen und Enttäuschungen, von Anerkennung und persönlichen
Demütigungen begleitet. Max Herzinger
war und ist ein seltenes Exemplar eines
Funktionärs in positiver Hinsicht.
Max Herzinger war ein selbstbewusster
Macher, ohne sich in den Vordergrund zu
drängen. Es gibt viele erste Vorsitzende,
aber ganz wenige sehr gute Teamplayer
und Leute in der zweiten Reihe. Max Herzinger war einer, dafür bedanke ich mich
ganz persönlich und sicher auch in Ihrem
Namen, geneigte Leserinnen und Leser.
Wir wünschen dem Kollegen und Freund
Gesundheit und Glück für den nächsten
Lebensabschnitt, ohne Taxi-München eG.
Ihr
Hans Meißner
Rede Max Herzinger auf der
Generalversammlung
Meine Damen und Herren,
aus der Einladung und dem TAXIKURIER
konnten Sie entnehmen, dass ich
nochmals für den Aufsichtsrat kandidiere.
Meinen Entschluss, nicht mehr für den
Aufsichtsrat zur Verfügung zu stehen,
fasste ich erst nach der Drucklegung - ich
bitte dafür um Verständnis. Der Grund ist
sehr einfach: ich bin 71 Jahre alt und
möchte Platz für den jüngeren Nachwuchs machen.
Ich durfte für die Genossenschaft von
1973 bis 1976 als Aufsichtsrat, von 1976
bis 2004, also 28 Jahre, als Vorstand und
von 2004 bis zum heutigen Tag als Aufsichtsrat für Sie, meine Damen und Herren, arbeiten. Somit war ich für die Genossenschaft und die Mitglieder 38 Jahre
tätig. In diesen 38 Jahren hat sich sowohl
im gewerblichen als auch im personellen
Bereich viel getan. Ich versichere Ihnen
aber, dass ich gerne für Sie und die Genossenschaft gearbeitet habe.
Service und Erfahrung – die VDK ist ihr verlässlicher Partner!
/s11/s28/s18/s35/s22/s14/s24/s14/s26/s20/s18/s15/s27/s30/s18/s0/s19/s36/s29/s0/s17/s18/s26/s0/s12 /s14/s34/s22/s1/s0/s31/s26/s17/s0/s10/s22/s18/s30/s33/s14/s20/s18/s26/s31/s26/s30/s18/s29/s26/s18/s21/s25/s18/s29
/s22/s25/s0/s15/s18/s29/s31/s19/s24/s22/s16/s21/s18/s26/s0/s31/s26/s17/s0/s28/s29/s22/s32/s14/s30/s18/s26/s0/s9/s18/s29/s18/s22/s16/s21/s2
/s2/s9/s10/s4/s3/s5/s4/s8/s0/s2/s6/s4/s0/s7/s6/s12/s0/s13/s8/s11/s1
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Seite 38

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38 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Sehr geehrte Herrschaften, die Struktur
einer Genossenschaft hat mehr denn je
ihre Bedeutung und Berechtigung. Ihre
Form ist auch nach 162 Jahren absolut
zeitgemäß, vor allem für das Taxigewerbe. Ich will auf die vielen Vorteile einer
Genossenschaft nicht einzeln eingehen,
das soll jedes Mitglied für sich selbst entscheiden.
Meine Damen und Herren, eines ist jedoch sehr entscheidend und wichtig: Sie
selbst müssen an ihre Genossenschaft
und deren Führungspersonen, sei es im
Vorstand, im Aufsichtsrat, aber auch an
die Mitarbeiter glauben, die alle bemüht
sind, nur das Beste für Sie zu erreichen.
Kritik zu üben ist menschlich, sie soll
aber anständig und sachlich geführt werden und nicht unter die Gürtellinie gehen. Das schadet vor allem der Genossenschaft – also uns allen.
Seit Jahren ist es mein besonderes Anliegen für den Nachwuchs im Aufsichtsrat
zu sorgen. Daher meine Bitte an alle Kollegen im Alter von 35 bis 45 Jahren, die
motiviert sind und gute Ausbildung und
Sachverstand mitbringen, auch wirklich
den Mut haben, sich für den Aufsichtsrat
zur Verfügung zu stellen.
Bei Ihnen, meine Damen und Herren,
möchte ich mich für das jahrzehntelang
entgegengebrachte Vertrauen recht herzlich bedanken.
Mein Dank geht an Dich, lieber Hans
Meißner, für Jahrzehnte vertrauensvoller
und schöpferischer Zusammenarbeit mit
Höhen und Tiefen. Um so viele Jahre zusammen arbeiten zu können, braucht es
Ehrlichkeit, Vertrauen, Fleiß und vor allem muss die „Chemie“ stimmen. (Nicht
vergessen möchte ich den verstorbenen
Vorstandskollegen, das Urgestein Josef
Kuffer, mit dem ich 1 1 Jahre Tür an Tür
arbeiten durfte).
Ich möchte mich bei allen aktiven und
früheren Mitarbeitern für die jahrelange
gute Zusammenarbeit bedanken.
Für die Zentrale bei dem Dienststellenleiter, Herrn Alfred Huber und seinem Vertreter, Herrn Norbert Laermann, für die
Buchhaltung bei unserem Prokuristen
und Buchhalter, Herrn Richard Jäger, dem
ich auf diesem Wege gute Besserung
wünsche.
Weiterhin bedanke ich mich bei Herrn
Frank Kuhle, der in so kurzer Zeit seiner
Vorstandstätigkeit sich mit wichtigen Genossenschafts-Problemen auseinander zu
setzen hatte. Ich wünsche Herrn Kuhle für
die nächsten Jahre viel Kraft und Erfolg.
Diese Wünsche gehen ebenfalls an die
Vorstandskollegen Herrn Zielinski und
Herrn Haller.
Mein Dank geht auch an den Aufsichtsrat
für die gute Zusammenarbeit der letzten
Jahre – gerade in harten Zeiten ist Solidarität gefordert. Hier federführend an
die Vorsitzende Frau Christine Reindl, die
der Genossenschaft hoffentlich noch einige Jahre die Treue halten wird.
Meine Bitte an dieser Stelle für die Wiederwahl: schenken Sie Ihr Vertrauen dem
Vorstand, Herrn Alfons Haller und den
Aufsichtsräten Herrn Paul Rusch und
Herrn Max Weiland, die sich alle drei für
die Belange der Genossenschaft optimal
eingesetzt haben.
Als letztes bedanke ich mich beim Syndikus der Taxi-München eG, Herr RA v.
Véver für die vielen Jahre guter Zusammenarbeit, beim Genossenschaftsverband
in Vertretung von Herrn Wirtschaftsprüfer Stern in den vergangenen Jahren und
in diesem Jahr bei Herrn Paasch.
Haben Sie bitte Verständnis, dass es noch
viele Personen gibt, die es verdient hätten
namentlich erwähnt zu werden, was aber
den Zeitrahmen sprengen würde. Ich
wünsche Ihnen allen und der Genossenschaft weitere erfolgreiche 94 Jahre.
Abschied Max Herzinger
Zwischen 2007 und 2009 durfte ich mit
Max Herzinger im Aufsichtsrat zusammenarbeiten. Schnell wurde klar, dass
sich in der „Person Herzinger“ Fachkompetenz und Erfahrungswerte aber auch
gesundes Maß an Menschlichkeit vereinte. Bei Diskussionen hörte er oft lange zu
und machte sich Gedanken. Wenn er
dann das Wort führte, bereicherte er die
Sitzungen mit fundiertem Wissen und
wortgewandten Beiträgen. Als Urgestein
Verkehrsmedizinische
Untersuchungen in Schwabing
Dr. Josef Venczel
Dr. Marta Venczel
Betriebsärzte
Adelheidstr.23
80798 München
T el:2729460 Fax: 27294614
Handy: 0172 / 8916575
Alle med.Untersuchungen für Ersterwerb
oder Verlängerung des Führerscheins
für Berufsfahrer (T axi, LKW, Bus etc)
bei Bedarf auch am Wochenede.
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Bilals Foliengarage
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Das Erfolgs-Duo über Jahrzehnte

Seite 39

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39TAXIKURIER OKTOBER 201 1
im Taxigewerbe ist Max aber nicht in seinen Anfängen stehengeblieben, sondern
war stets bereit, sich Neuem zu zuwenden
und auf die Umstände der jeweiligen Zeit
zu reagieren.
Als ich 2009 neue Aufgaben in der Taxi-
München eG übernehmen durfte, stand
Max Herzinger seinem „jungen“ Kollegen
auch in der Vorstandstätigkeit immer mit
Rat und Tat zur Seite. Sein Wissen über
Vorgänge in der Vergangenheit, aber
auch eine gesunde Neugierde für den
neumodischen Kram, war in vielen Situationen hilfreich, um die richtigen Entscheidungen für das Gewerbe zu treffen.
Als langjähriger Mitstreiter genoss er das
Vertrauen der Kollegen in München, als
auch auf Landes- und Bundesebene. Zum
Ende seiner Tätigkeit im Vorstand der
Taxi-München eG schrieb der Bundesverband (BZP): „Mit Max Herzinger verliert
das Gewerbe einen seiner sympathischsten Mitstreiter.“ Diesen Worten ist nichts
mehr hinzuzufügen.
Stellvertretend für alle Mitarbeiter, für
den Aufsichtsrat und den Vorstand der
Taxi-München eG bedanke ich mich bei
Herrn Max Herzinger für sein Engagement in und für die Genossenschaft.
Wir wünschen dir alles Gute und hoffen,
dass es dir auf deiner österreichischen
Hasienda nicht zu langweilig wird.
Vielen Dank für alles! (FK)
Max Herzinger – Jahrzehnte bei der
Taxi-München eG
Ein jahrelanger Weggefährte auf meiner
„Dienstreise“ bei der Genossenschaft ist
im Juli in den mehr als wohlverdienten
Ruhestand gegangen – nach 28 Jahren
Tätigkeit im Vorstand und weiteren 6
Jahren im Aufsichtsrat.
Max Herzinger war für mich immer ein
kompetenter Ansprechpartner und hatte
immer ein offenes Ohr für die Anliegen,
die ich als „Bindeglied“ zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitern der Zentrale an ihn herantrug. Entscheidungen
traf er schnell und verlässlich; auf sein
Wort konnte man vertrauen. Zuständig
für den technischen Bereich fielen in seine lange Amtszeit die Einführung des
Kennungsgebers für den Sprechfunk, die
Umstellung der Auftragsannahme von
der „Zettelwirtschaft“ zur EDV-gestützten
Vermittlung und
die ersten Weichenstellungen für die Vollautomatik.
Auch an der Modernisierung des
Rufsäulensystems seit Beginn der
80-er Jahre war er federführend beteiligt. Alles in allem war Max Herzinger
eine Bereicherung und ein Segen für die
Taxigenossenschaft.
Ein herzliches Dankeschön für die allzeit
harmonische Zusammenarbeit und noch
viele gesunde Jahre im Ruhestand!
Alfred Huber
Motiv des Monats
Benzin gespart, Fahrgast verloren, 80 Kilometer gefahren – wo ist ein Stromkabel?
GUTSCHEIN
1 Tüte gebr. Mandeln 
100g zum Vorzugspreis
von 2,- `
Einlösbar am 
1. Mandelstand rechts, 
Eingang 
Esperanto-Platz

Seite 40

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40 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Pinnwand
Erlaubt oder verboten?
➜ Man darf sich in eine Parklücke stellen, um sie freizuhalten
Darf man nicht. „Wer Autofahrer auf diese Weise am Parken hindert,
begeht eine Nötigung“, so Dr. Markus Schape, Verkehrsjurist beim ADAC in
München.
➜ Nach einem Crash reicht ein Zettel an dem angefahrenen Auto
„Eine Notiz am fremden Auto nach einer Kollision genügt nicht“, sagt der
Rechtsanwalt. Zuerst müssen Sie 3 Minuten warten – mindestens! Wenn der
Besitzer dann noch nicht aufgetaucht ist, rufen Sie die Polizei, melden den
Unfall.
➜ Oben ohne fahren ist verboten
„Wenn ein Mann ohne Oberbekleidung Auto fährt, dann ist das erlaubt“,
sagt der Experte. Ganz nackt fahren sollten Sie in der Öffentlichkeit jedoch
nicht, denn dies kann zu einer Erregung öffentlichen Ärgernisses führen,
und das ist strafbar.
➜ Wenn der Parkautomat kaputt ist, darf ich auch kostenlos parken
Schäpe: „Ja, aber die Parkscheibe muss eingestellt ausgelegt werden.“ Parken
ist dann bis zur jeweiligen Höchstparkdauer erlaubt.
➜ Andere rechts zu überholen ist in jedem Fall verboten
Nein, auf mehrspurigen Straßen innerhalb geschlossener Ortschaften ist
es erlaubt. Auch außerhalb von Ortschaften darf rechts schneller gefahren
werden, wenn es sich auf der linken Spur staut.
➜ Flip-Flops am Steuer sind nicht gestattet
„Laut Gesetz muss das Fahrzeug unter allen Umständen sicher beherrscht
werden“, so der Jurist. Solange nichts passiert, ist das Fahren mit ungeeigneten Schuhen oder barfuß nicht strafbar. Bauen Sie aber einen Unfall, erhöht
sich Ihr Anteil an der Schuld.
➜ Klare Sache: Wer hinten drauffährt, hat immer die Schuld
Stimmt nicht ganz. Beim typischen Auffahrunfall haben Sie Schuld, klar.
Ging dem Crash aber ein Spurwechsel voraus oder hat der Vordermann ohne
Grund scharf gebremst, sieht das anders aus. (PR)
Quelle: Men’s Health
Neues Hotel am Ostbahnhof
In bester Münchner Lage, auf einem 5.200 m² großen Grundstück eröffnen am
1. Oktober das Courtyard by Marriott München City Ost und das Residence Inn
by Marriott München City Ost.
In der Orleanstraße 81-83 existieren somit 2 Häuser mit verschiedenen Konzepten unter einem Dach. Das „Courtyard“ ist eine international geschätzte Adresse
für Geschäftsreisende und Freizeitreisende mit allen technischen Standards.
Für Business-Gäste mit längeren Aufenthalten ist das „Residence“ ideal, das den
gewohnten Komfort- und Lebensraum bietet.
Erwähnenswert für uns Taxifahrer ist besonders ein 24-Stunden-Market im Hause sowie das „max-restaurant, bar & longe“ . Eine zweigeschossige Tiefgarage
bietet Platz für 261 Fahrzeuge. Beide Häuser gehören zur Marriott International
Inc., die weltweit 3.500 Hotelanlagen in 70 Ländern und Regionen betreibt. (PR)
Ohne Worte
3093
Senioren-
Paradies
Wir alle freuen uns, dass wir immer
älter werden. Wenn wir der soziodemographischen Entwicklung
glauben, leben wir bald in einem
Senioren-Land. Keiner aber will
wahrhaben, dass dies Probleme in
allen sozialen Sicherungssystemen
nach sich zieht. Auch die Politiker
behandeln dieses Thema sehr zaghaft.
Wer heute unter 80 Jahre stirbt, gilt
als Fall von plötzlichem Kindstod.
Die Grünphasen an unseren
Fußgängerampeln werden im Jahr
2025 zwölf Minuten dauern, weil
die mehrheitlichen Passanten diese
Zeit einfach brauchen. Dies macht
aber nichts, denn die meisten Autos
sind sowieso nur noch mit Tempo
30 unterwegs. Am Heck der Schnabeltassen-Fahrzeuge wird mit Aufklebern „75 Jahre unfallfrei“ geprahlt. So kann es bald aussehen in
Deutschland. Wenn ein Kleinkind
schreit, bilden sich Menschentrauben, um den seltenen Fund zu bestaunen. Rollatoren und Gehwägen
erleben einen Boom. Es wird Varianten mit extralauten Hupen und Laserblitzen geben, die auch solche
Verkehrsteilnehmer verscheuchen,
die ihre Brillen und Hörgeräte zu
Hause vergessen haben.
Denn Geld wird man hoffentlich haben. Auch werden unsere Taxis begehrt sein. Die Gesprächsthemen im
Taxi jedoch werden sich ändern. Der
90-jährige Fahrgast wird mit dem
gleichaltrigen Taxifahrer über die
Frage diskutieren, ob Alzheimer
oder Parkinson schlimmer ist.
„Eigentlich ist es egal, ob man sein
Bier verschüttet oder ob man vergessen hat, wo es steht.“ (PR)

Seite 41

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41TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Taxi-Rundum-Service bei Gambs
Wenn ein Unternehmen wohlklingende Kunden wie BMW, Citroen, Peugeot,
Renault, Sixt oder Eichenseher hat, ist garantiert, dass die Qualität im Vordergrund steht. Vor 1 1 Jahre hat Christian Gambs sein Unternehmen gegründet.
Mittlerweile hat er über 80 Mitarbeiter in seinen vier Standorten beschäftigt.
Neben dem Hauptsitz in Garching, werden Zweigstellen in Eching, Dachau und
Unterschleißheim betrieben. Für Taxifahrer ist der Rundum-Service der „Gambs
Fahrzeuglackierung und Karosseriebau GmbH“ entscheidend. Das Leistungsspektrum ist enorm (Einbrennlackierungen, Unfallinstandsetzung, Glas- und Stoffreparaturen, Kfz-Folierung, Smart Repair wie Dellen- und Beilacklackierungen,
Kfz-Aufbereitung sowie Kfz-Mechanik und -Elektrik). Die Öffnungszeiten der
Niederlassungen kommen dem Taxigewerbe in höchstem Maße entgegen. Täglich von 6.00 Uhr bis 21.00 Uhr (Samstag 6.00 Uhr bis 14.00 Uhr, Sonntag
Notdienst) stehen qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung. Seit März 2002 ist
Christian Gambs Kfz-Sachverständiger. Parkplätze sind überall genügend vorhanden und ein Getränk wird stets den Besuch informativ und zufriedenstellend
eröffnen. (PR)
Taxi-Dauer-Aktion im Atomic-Cafe
Atomic-Cafe-Gäste, die nach 23.00 Uhr mit dem Taxi kommen (Taxi muss
sichtbar vor der Tür halten), erhalten den Fahrpreis laut Taxiquittung auf den
Eintritt angerechnet. (Eintrittspreis ./. Taxi = Restbetrag). Der Einlass bleibt dem
Türsteher vorbehalten. (PR)
Anmeldung
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Verwaltung 1. Stock, Frau Meier
Mo. bis Fr.: 7.30 –12.00 Uhr
Mo. bis Do.: 12.30 –15.30 Uhr
(oder vor Kursbeginn beim Kursleiter)
Information
Homepage: www.taxi-münchen.de
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Ausbildung
Abendkurs: jeden Montag und
Mittwoch ab 18 Uhr
Tageskurs: jeden Samstag ab 10 Uhr
Kursgebühr: 120 Euro
Taxischule-München

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42 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
Top-Termine Oktober 201 1
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Mittwoch, 5. Oktober
➜ Schrannenhalle, Eröffnung
➜ 9.15 – 10.15 Uhr, Schauburg,
Nero Corleone
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust
➜ 19.30 Uhr, Spielhalle,
Dunkelkammer
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Die Trümmermänner
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Angst
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Pacifica Quartett
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Familie Popolski
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof,
Steffen Zinner
➜ Freiheiz, Cassandra Stehen
➜ Backstage, 3 feeds Smaller
➜ 59:1, Miami Horror
Donnerstag, 6. Oktober
➜ 9.15 – 10.15 Uhr, Schauburg,
Nero Corleone
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater,
Das weite Land
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Michael Kohlhaas
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, StarBooks
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Alpsegen
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester
Montag, 3. Oktober, Tag der dt. Einheit
➜ 13.30 – 16.40 Uhr, Volkstheater,
Der Brandner Kasper
➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg,
Nero Corleone
➜ 16.00 – 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Prinzregententheater, Don Quijote
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Macbeth
➜ 20.00 Uhr, Zenith, The Kooks
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Eckart von Hirschhausen
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Dr. E. Noni Höfner
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Marc-Uwe Kling
➜ Backstage, Diary of Dreams
Dienstag, 4. Oktober
➜ 9.15 – 10.15 Uhr, Schauburg,
Nero Corleone
➜ 19.30 Uhr, Spielhalle, Dunkelkammer
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Gift
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Das Maß der Dinge
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Benefizkonzert
➜ Zenith, Mando Diao
➜ Kranhalle, The Movement
➜ Orangehouse, Memphis May Fire
Sonntag, 2. Oktober
➜ 1 1.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 1 1.00 Uhr, Künstlerhaus,
Kammerkonzert
➜ 13.00 Uhr, Olympiahalle,
Cirque du Soleil
➜ 13.30 – 15.15 Uhr, Arena,
TSV 1860 – Dynamo Dresden
➜ 15.00 – 17.30 Uhr, Prinzregententheater, Don Quijote
➜ 15.00 Uhr, Fraunhofer,
Kindertheater
➜ 17.00 Uhr, Olympiahalle,
Cirque du Soleil
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der geduldige Socrates
➜ 19.00 Uhr, Herkulessaal,
Die Schöpfung
➜ 19.00 Uhr, Feierwerk,
Rage Against Abschiebung
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus,
E La Nave Va
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Hannes Ringlstetter
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Hurts
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Echoes of Swing
➜ 59:1, Gang Green
Samstag, 1. Oktober
➜ 14.00 Uhr, Herkulessaal,
Herbstkonzert
➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg,
Nero Corleone
➜ 16.00 Uhr, Olympiahalle,
Cirque du Soleil
➜ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Führung durch das Theater
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Fledermaus
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus,
Lange Nacht der neuen Dramatik
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Prinzregententheater, Giselle
➜ 19.30 Uhr, Spielhalle,
Dunkelkammer
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater,
Eine Unbekannte aus der Seine
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle,
Cirque du Soleil
➜ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen
Hof, Kerstin Heiles singt Edith Piaf
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Django Asül
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, HMBC
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Bruno Jonas
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Josef Peterer
Mehrtägige Termine
➜ 07.09.1 1 – 29.10.1 1, 20 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof,
Sehnsucht nach dem Happy End
➜ 15.09.1 1 – 01.10.1 1, Do - Sa, 20.30 Uhr,Fraunhofer, Josef Pretterer
➜ 16.09.1 1 – 02.10.1 1,Löwenbräukeller, „Wiesnzelt“
➜ 17.09.1 1 – 03.10.1 1,Theresienwiese, Wiesn
➜ 20.09.1 1 – 02.10.1 1, 20 Uhr, Deutsches Theater, Cabaret
➜ 23.09.1 1 – 03.10.1 1,Event Arena, Erotik-Messe
➜ 04.10.1 1 – 05.10.1 1, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bodo Wartke
➜ 04.10.1 1 – 06.10.1 1, 4. + 5.10., 9 – 19 Uhr, 6.10., 9 – 18 Uhr, Messe, Expo Real
➜ 04.10.1 1 – 08.10.1 1, 20 Uhr, Lach und Schieß, Gunkl
➜ 05.10.1 1 – 07.10.1 1, 9 – 17 Uhr, MOC, Oils + Fats
➜ 05.10.1 1 – 08.10.1 1, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Moralverkehr
➜ 06.10.1 1 – 08.10.1 1, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Stermann & Grissemann
➜ 07.10.1 1 – 08.10.1 1, 20 Uhr, Schlachthof, Axel Pätz
➜ 07.10.1 1 – 08.10.1 1, 20 Uhr, Circus Krone, Dieter Nuhr
➜ 07.10.1 1 – 09.10.1 1,Deutsches Theater, Der Grüffelo
➜ 09.10.1 1 – 1 1.10.1 1, 20 Uhr,Lach und Schieß, Martin Puntigam
➜ 09.10.1 1 – 1 1.10.1 1,MOC, Moda Made in Italy
➜ 09.10.1 1 – 12.10.1 1, 20 Uhr, Circus Krone, Michael Mittermeier
➜ 1 1.10.1 1 – 12.10.1 1,MOC, Communication World
➜ 1 1.10.1 1 – 15.10.1 1, 20 Uhr,Lach und Schieß, Gunkl
➜ 1 1.10.1 1 – 23.10.1 1, 20 Uhr,Deutsches Theater, Rocky Horror Show
➜ 12.10.1 1 – 13.10.1 1, 20 Uhr, Kongresshalle, Kraftwerk
➜ 12.10.1 1 – 15.10.1 1, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Holger Paetz
➜ 13.10.1 1 – 15.10.1 1, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Piet Klocke
➜ 14.10.1 1 – 15.10.1 1, 20.30 – 02 Uhr, Carl-Orff-Saal, Digitalanalog
➜ 14.10.1 1 – 16.10.1 1, 10 – 19 Uhr, Event Arena, Eigentum und Wohnen
➜ 15.10.1 1 – 16.10.1 1, 15., 9 – 18 Uhr, 16., 9 – 17 Uhr, Messe, Beauty Forum
➜ 15.10.1 1 – 16.10.1 1,MOC, Visionäres Wirtschaften
➜ 15.10.1 1 – 23.10.1 1,Mariahilfplatz, Kirchweihdult
➜ 16.10.1 1 – 17.10.1 1, 20 Uhr, Lach und Schieß, Martin Puntigam
➜ 17.10.1 1 – 18.10.1 1, 20 Uhr, Circus Krone, Monika Gruber
➜ 18.10.1 1 – 19.10.1 1, 20 Uhr, Carl-Orff-Saal, Glenn Gould
➜ 18.10.1 1 – 20.10.1 1,Messe, Materialica
➜ 18.10.1 1 – 20.10.1 1,Messe, eCar Tec / Smove 360º
➜ 18.10.1 1 – 22.10.1 1, 20 Uhr, Lach und Schieß, Horst Evers
➜ 20.10.1 1 – 22.10.1 1, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Pigor und Eichhorn
➜ 21.10.1 1 – 23.10.1 1, 10 – 18 Uhr, Event Arena, Babywelt
➜ 22.10.1 1 – 23.10.1 1, 1 1 – 22 Uhr,Gasteig, Franz Liszt Festival
➜ 22.10.1 1 – 23.10.1 1,MOC, Big Small Chic
➜ 23.10.1 1 – 24.10.1 1, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Quadro Nuevo
➜ 23.10.1 1 – 24.10.1 1,MOC, Korn & Friends
➜ 23.10.1 1 – 25.10.1 1, 20 Uhr, Lach und Schieß, Sebastian Krämer
➜ 25.10.1 1 – 28.10.1 1, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Ursus und Nadeschkin
➜ 26.10.1 1 – 27.10.1 1,MOC, Research + Results
➜ 26.10.1 1 – 29.10.1 1, 20 Uhr, Lach und Schieß, Sonja Kling
➜ 26.10.1 1 – 30.10.1 1, 20 – 22 Uhr, Schloss, Caveman
➜ ab 26.10.1 1,Messe West, Schuhbeck´s Teatro
➜ 27.10.1 1 – 29.1 1.1 1, 20 Uhr,Deutsches Theater, Die Schöne und das Biest
➜ 27.10.1 1 – 29.10.1 1, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Die Zauberflöte
➜ 28.10.1 1 – 30.10.1 1, 28. + 29., 9 - 19 Uhr, 30., 9 - 18 Uhr,Messe, Mineralientage
➜ 31.10.1 1 – 04.1 1.1 1,Kongresshalle, LiLaLu
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 •••••
8 Below • • • • •
5 9 : 1 •••
8seasons • • • •
Americanos • • • •
Atomic Café • • • • • •
Babalu •• •••
Baby • ••
Backstage • • •
Barfly • • •
Barysphär • • •
Bash Night • • • • • • •
Cafe am Hochhaus • • • • • • •
Chaca Chaca • •
Cord • • •• •
Crash • • •
Crowns Club • ••
Elli Disco • • •
Erste Liga • • •
GOP Varieté • • • • •
Hanoi • • •
Hansa 39 • • •
H e a r t •••••
K a n t i n e ••••••
Klangwelt •
Kong • • •
Kultfabrik • • • • • • •
Lenbach • ••
Max + Moritz • ••
Milchbar • • • • • •
Muffathalle • •
Nachtgalerie • •
Neuraum • •
New York Club • • •
Optimolwerke • • • • • • •
P 1 •••••••
Pacha • • •
Palais • •••
Pappasitos • • • •
Paradiso • • •
P i m p e r n e l •••••••
Privée 3 •
Rockstudio • • •
Rote Sonne • •
R u b y •••••
Schlachthof •
Skyline •• •••
Substanz • • • • • •
Sugar • ••
Valentin Stüberl • • • • • • •
Zoozies • • • • • • •

Seite 43

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43TAXIKURIER OKTOBER 201 1
➜ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen
Hof, Frack & Jeans
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Claudia Koreck
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof,
Open Kuhbar
➜ Backstage, Turbonegra
➜ Sunny Red, Even Worse
➜ 59:1, Keith Caputo
➜ Muffathalle, Rea Garvey
➜ Ampere, Josh Beech
Freitag, 7. Oktober
➜ 18.30 Uhr, Vereinsheim,
Freie Universität Schwabing
➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum,
Coconami
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus,
EL aN a v eV a
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Michael Kohlhaas
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater,
Das weite Land
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Opern auf Bayrisch
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Dieter Nuhr
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Raphael Gualazzi
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Halali
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
ABBA A Dream
➜ Tonhalle, Die Prinzen
➜ Backstage Club, Bless The Fall
➜ Backstage, A Skylite Drive
➜ Ampere, Morten Ramsland
Samstag, 8. Oktober
➜ iCM, Infotag Dental
➜ 10.00 – 18.00 Uhr, Taxitreff im
Autohaus Much, Bad Tölz
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg,
Der Bär sucht einen Freund
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die verkaufte Braut
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Rafal Blechacz
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus,
EL aN a v eV a
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
I Hired a Contract Killer
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater,
Zur Mittagsstunde
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
AB a t t l eo fS t r i n g s
➜ 20.00 Uhr, Kaisersaal, Victor Torres
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Dieter Nuhr
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Halali
➜ Ampere, Tanzwut
➜ Backstage The Revival Tour
➜ Orangehouse, Staubkind
➜ Tonhalle, Nachtflohmarkt
➜ Zenith, Bruno Mars
➜ Atomic Cafe, The Royal Flares
➜ Freiheiz, Ü-30-Party
Sonntag, 9. Oktober
➜ Olympiapark, München Marathon,
Start + Ziel
➜ 1 1.00 Uhr, Prinzregententheater,
Suchers Leidenschaft
➜ 1 1.00 Uhr, Residenztheater, Matinee
➜ 1 1.00 Uhr, Kaisersaal, Kammermusik
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie,
Philharmonisches Musical
➜ 15.00 Uhr, Fraunhofer,
Kindertheater
➜ 15.00 + 17.30 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Bonifacio
➜ 18.00 Uhr, Residenztheater,
Das weite Land
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Fledermaus
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Carmen
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Ludwig II
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 19.30 Uhr, Spielhalle,
Dunkelkammer
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
Das Maß der Dinge
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Chin Meyer
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Halali
➜ 20.00 Uhr, Kaisersaal,
Streichquartette
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Tam-Tam
➜ 20.15 Uhr, Herkulessaal,
Red Bull Flying Bach
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Ingo Appelt
➜ Substanz, Selah Sue
➜ Ampere, Mikroboy
➜ Feierwerk, Melvins
➜ 59:1, Face Tomorrow
➜ Kranhalle, Chinawoman
Montag, 10. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg,
Der Bär sucht einen Freund
➜ 10.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Bonifacio
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Die Dreigroschenoper
➜ 19.30 Uhr, Spielhalle,
Dunkelkammer
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Macbeth
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Tam-Tam
➜ 20.15 Uhr, Herkulessaal,
Red Bull Flying Bach
➜ 20.30 Uhr, Tonhalle, Beady Eye
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Andreas Giebel
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ Ampere, F.R.
➜ 59:1, Moon Duo
➜ Backstage, Pain
➜ Substanz, Selah Sue
➜ Orangehouse, Love Inks
➜ Kranhalle, IRA
Dienstag, 1 1. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg,
Der Bär sucht einen Freund
➜ 1 1.00 – 13.00 Uhr, Schauspielhaus,
Macbeth
➜ 19.00 Uhr, Vereinsheim,
Freie Universität Schwabing
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die verkaufte Braut
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Hermannsschlacht
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Tam-Tam
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater,
Zur Mittagsstunde
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Roxette
➜ 20.15 Uhr, Herkulessaal,
Red Bull Flying Bach
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Andreas Rebers
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Krawalle und Liebe
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ 59:1, British Sea Power
➜ Tonhalle, K.I.Z.
➜ Theaterfabrik, Hot Water Music
➜ Ampere, Depedro
➜ Muffathalle, Richard Siegal
➜ Backstage, Pain
Mittwoch, 12. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg,
Der Bär sucht einen Freund
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Carmen
➜ 19.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Taschenphilharmonie meets Ude
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Die Dreigroschenoper
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Das kommt mir spanisch vor
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Fil
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Tam-Tam
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater,
Zur Mittagsstunde
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Legende vom heiligen Trinker
➜ 20.00 Uhr, Backstage,
Out of the Dark
➜ 20.15 Uhr, Herkulessaal,
Red Bull Flying Bach
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof,
Lizzy Aumeier
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Bernhard Ludwig
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ Ampere, Bauchklang
➜ Tonhalle, Paul Young
➜ Muffathalle, Richard Siegal
➜ Sunny Red, Twitching Tongues
➜ Kranhalle, WU LYF
Donnerstag, 13. Oktober
➜ 19.15 Uhr, Herkulessaal,
Wiener Klassik
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Die Bluthochzeit
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der geduldige Socrates
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal,
Opernstudio
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Tam-Tam
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Voices
➜ 20.00 Uhr, Schloss,
Johannes Kirchberg
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Wiener Klassik
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Bob Geldof
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Mariss Jansons
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof,
Christoph Weiherer
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ Freiheiz, Ane Brun
➜ Backstage, Russkaja
➜ Sunny Red, War of Ages
➜ Kranhalle, Der Tante Renate
➜ Ampere, Jonathan Jeremiah
Freitag, 14. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 1 1.00 Uhr, Hubertussaal,
Opernstudio
➜ 18.00 Uhr, Marstall, Tam-Tam
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Fledermaus
➜ 19.00 Uhr, Freiheiz,
Oktoberfestmusik
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Die Bluthochzeit
➜ 19.30 Uhr, Spielhalle,
Dunkelkammer
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Mariss Jansons
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Georg Ringsgwandl
➜ 20.00 Uhr, Schloss,
Thorsten Havener
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Romantische Bläserquartette
➜ 20.30 Uhr, Residenztheater,
Zur Mittagsstunde
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof,
Christoph Süß
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ 22.00 Uhr, Marstall, Tam-Tam
➜ Backstage, Silla
➜ Muffathalle, Thees Uhlmann
➜ Ampere, Planning to Rock
➜ 59:1, Brass Knuckle Boogie
Samstag, 15. Oktober
➜ Tonhalle, Ausbildungsbörse
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 10.00 + 14.30 Uhr, Prinzregententheater, Bundeswettbewerb Gesang
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena,
FC Bayern – Hertha BSC
➜ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Führung durch das Theater
➜ 18.00 Uhr, Marstall, Tam-Tam
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die verkaufte Braut
➜ 19.00 Uhr, Herkulessaal,
Benefizkonzert
➜ 19.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Schumann-Quartett
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Carmen
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater,
Prinz Friedrich von Homburg
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
Three Kingdoms
➜ 19.30 Uhr, Spielhalle,
Dunkelkammer
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal,
Opernstudio
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauburg,
Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater,
Das weite Land
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Die Cubaboarischen
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Vokal genial
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Konstantin Wecker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle,
Gospel-Chor
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof,
The Stimulators
➜ 22.00 Uhr, Marstall, Tam-Tam
➜ 59:1, Nick Howard
➜ Backstage, Concept Chaos
➜ Freiheiz, Decoded
➜ Lange Nacht der Münchner Museen
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Kundendienst Kundendienst

Seite 44

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44 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Liebe zu den drei
Orangen
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Ludwig II
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Die Dreigroschenoper
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Slam Poetry
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Rene Kollo
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Voices
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater,
Zur Mittagsstunde
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ Ampere, Graziella Schazad
Dienstag, 25. Oktober
➜ 1 1.00 Uhr, Prinzregententheater,
Öffentliches Vorspiel
➜ 17.00 Uhr, Skylounge,
After Work Party
➜ 18.30 – 19.20 Uhr, Schauburg,
Elefanten vergessen nie
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Vielfältigkeit
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Die Dreigroschenoper
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Suchers Leidenschaft
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
Three Kingdoms
➜ 19.30 Uhr, Spielhalle,
Dunkelkammer
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Ahne
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater Voices
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Rihanna
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Enrico Pace
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Martina Schwarzmann,
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Herbert Pixner
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ Muffathalle, Tender A Man
➜ 59:1, Boy
➜ Backstage, The Brew
➜ Ampere, Yolanda Castano
➜ Feierwerk, Joey Cape
Mittwoch, 26. Oktober
➜ 10.30 – 1 1.20 Uhr, Schauburg,
Elefanten vergessen nie
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die verkaufte Braut
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Die Dreigroschenoper
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
Three Kingdoms
➜ 19.30 Uhr, Spielhalle,
Dunkelkammer
➜ 19.30 Uhr, Olympiahalle,
Bob Dylan & Mark Knopfler
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Glückskinder
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Halali
➜ 20.00 Uhr, Freiheiz, Tom Gerhardt
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Martina
Schwarzmann
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Monika Gruber
➜ 20.30 – 22.15 Uhr, Arena,
FC Bayern – Ingolstadt
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Herbert Pixner
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ Tonhalle, Arbenina
➜ Muffathalle, Ben L’Oncle Soul
➜ Backstage Halle, Anna Calvi
➜ Backstage Werk, Impericon
Donnerstag, 27. Oktober
➜ 19.00 – 23.15 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann – was nun?
➜ 19.30 – 20.35 Uhr, Schauburg,
Malediction
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater,
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Vielfältigkeit
➜ 19.30 Uhr, Spielhalle, Dunkelkammer
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Ludwig Müller
➜ 59:1, Isbells
➜ Backstage Kollegah
➜ Atomic Cafe, Fenech-soler
➜ Künstlerhaus, Listen to: Lisz
Samstag, 22. Oktober
➜ 14.00 + 17.30 Uhr, Circus Krone,
Zauberflöte für Kinder
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Schenkt man sich Rosen in Tirol
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Einer flog über das Kuckucksnest
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Der Nussknacker
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater,
Die Götter weinen
➜ 19.30 Uhr, Musikhochschule,
Nacht der Filmmusik
➜ 19.30 Uhr, Spielhalle,
Dunkelkammer
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauburg,
Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Glückskinder
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Ivo Pogorelich
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Eroica
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Luz Amoi
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
Hotel Europa
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Voices
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
A gmade Wiesn
➜ Garage, YUMA
➜ Backstage, Radio Havanna
➜ Tonhalle, Nachtflohmarkt
➜ 59:1, Kakkmaddafakka
➜ Freiheiz, Moop Mama
➜ Muffathalle, FM4-Fest
➜ Künstlerhaus, Listen to: Lisz
Sonntag, 23. Oktober
➜ Tonhalle, Reptilienbörse
➜ 1 1.00 Uhr, Marstall, Glückskinder
➜ 1 1.00 Uhr, Prinzregententheater,
Paratore
➜ 1 1.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Kammerkonzert
➜ 1 1.00 Uhr, Nationaltheater,
Premieren-Matinee
➜ 15.00 Uhr, Fraunhofer, Kindertheater
➜ 15.00 Uhr, Cuvilliestheater, Voices
➜ 15.00 Uhr, Circus Krone,
Ritter Rost ist krank
➜ 15.00 Uhr, Schloss, Joely und Oliver
➜ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier,
➜ 18.00 Uhr, Herkulessaal,
Praise the Lord
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die verkaufte Braut
➜ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, Voices
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus,
E La Nave Va
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Die Götter weinen
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Sänger-Zunft München
➜ 19.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Verehrte Frau
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Glückskinder
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Hagen Rether
➜ 20.00 Uhr, Freiheiz, Roland Bless
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ 59:1, Tiemo Hauer
➜ Ampere, Glasperlenspiel
➜ Muffathalle, Steven Wilson
➜ Theaterfabrik, Peter Murphy
➜ Künstlerhaus, Listen to: Lisz
Montag, 24. Oktober
➜ 18.30 Uhr, Herkulessaal,
Klassik vor Acht
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Öffentliches Vorspiel
Mittwoch, 19. Oktober
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg,
Der Sturm
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 19.30 Uhr, Spielhalle,
Dunkelkammer
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ 20.00 Uhr Cuvilliestheater, Halali
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Chris Boettcher
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Josef Hader
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Helmut Schleich
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Tom Wende
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ Backstage Halle, Black Veil Brides
➜ Kranhalle, Rotor
➜ Ampere, Yuck
➜ Sunny Red, True Widow
Donnerstag, 20. Oktober
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg,
Der Sturm
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Liebe zu den drei
Orangen
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
Three Kingdoms
➜ 20.00 Uhr, Muffathalle,
Oktober Musik Fest
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Jazzkonzert
➜ 20.00 Uhr, Komödie im Bayrischen
Hof, Kubitschek
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Rudolf Buchbinder
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Lust auf Musik-Community
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Glückskinder
➜ 20.00 Uhr, Spielhalle,
Dunkelkammer
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Arcadi Volodos
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Volker Pispers
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
A gmade Wiesn
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ Backstage Werk, Knorkator
➜ 59:1, Helgi Jonsson
Freitag, 21. Oktober
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg,
Der Sturm
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Arena,
TSV 1860 – Paderborn
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Carmen
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Einer flog über das Kuckucksnest
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der geduldige Socrates
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
Three Kingdoms
➜ 19.30 Uhr, Spielhalle,
Dunkelkammer
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Rudolf Buchbinder
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Shajarian
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Voices
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Kleinohrhasen
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Johannes Heesters
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
The Irish Folk Festival
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater,
Zur Mittagsstunde
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Florian Kopp
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Passauer Saudiandl
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ Backstage Werk, Guano Apes
➜ Freiheiz, Pothead
Sonntag, 16. Oktober
➜ 1 1.00 Uhr, Maritim Hotel,
Ottfried Fischer
➜ 1 1.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 1 1.00 Uhr, Nationaltheater,
Heinz Bosl-Matinee
➜ 1 1.00 Uhr, Prinzregententheater,
Sängerkreis München
➜ 1 1.00 Uhr, Allerheilige Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 1 1.00 + 15.00 Uhr, Fraunhofer,
Kindertheater
➜ 13.00 Uhr, Lustspielhaus,
Luftmentschn
➜ 15.00 – 17.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Liebe zu den drei
Orangen
➜ 16.00 Uhr, Marstall, Tam-Tam
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Kammerchor München
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater,
Das weite Land
➜ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, Voices
➜ 19.00 Uhr, Herkulessaal,
Herbstkonzert
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Der Nussknacker
➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Schauspielhaus,
Winterreise
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Spielhalle,
Dunkelkammer
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Tam-Tam
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Gurrumul
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Konstantin Wecker
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Axel Zwingenberger
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ Backstage, Royal Republic
➜ Backstage Club, Weto
Montag, 17. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.00 Uhr, Alte Pinakothek,
Johann Sebastian Bach – Konzert
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Der Nussknacker
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
Three Kingdoms
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Felix Krull
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Daniel Barenboim
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Tam-Tam
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ Backstage, Soprano
Dienstag, 18. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Carmen
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater,
Die Götter weinen
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Leonce & Lena
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
Three Kingdoms
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Mensch, bin ich hysterisch
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Tam-Tam
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Halali
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Maschek
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Okin Cznupolowski
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ 59:1, The Virginmarys
➜ Ampere, Mutter
➜ Kranhalle, Ghost of Brigade
➜ Theaterfabrik, Staind
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)

Seite 45

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45TAXIKURIER OKTOBER 201 1
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
König O
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Halali
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Bamberger Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Monika Schwarzmann
➜ 22.00 Uhr, Werkraum, Kollektiv
➜ Muffathalle, ASP
➜ Tonhalle, Arbenina
➜ Ampere, Nils Petter Molvaer
➜ 59:1, Andreas Bourani
➜ Freiheiz, Haudegen
Freitag, 28. Oktober
➜ Der Taxikurier 1 1/201 1 erscheint
➜ 10.30 – 1 1.35 Uhr, Schauburg,
Malediction
➜ 18.45 Uhr, Herkulessaal, musica viva
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Blackout
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Ruf der Wildnis
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Glückskinder
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Halali
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater,
Zur Mittagsstunde
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater,
Phantom/Ghost
➜ 20.00 Uhr, Backstage,
Neckbreakersball
➜ 20.00 Uhr, Herz-Jesu-Kirche,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, STS
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Muffathalle,
Laut gegen braune Töne
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Little Martin
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Ottis
Schlachthof
➜ 59:1, Kate Frankie
➜ Atomic Cafe, Erland
Samstag, 29. Oktober
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena,
FC Bayern – 1. FC Nürnberg
➜ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der geduldige Socrates
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
My Fair Lady
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus,
EL aN a v eV a
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
Ein Volksfeind
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Schauburg,
Die Alte und das Biest
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater,
Das weite Land
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Sissi Perlinger
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner
Brahms-Chor
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Punkt 8/Punkt 10
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, STS
➜ 20.00 Uhr, Kleine Olympiahalle,
Brit Floyd
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Halali
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Wer sich traut
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Matthias Deutschmann
➜ Backstage, Jennifer Rostock
➜ Tonhalle, Helter Skelter
➜ Muffathalle, Chase
➜ Kultfabrik, Halloween-Party
Sonntag, 30. Oktober
➜ 1 1.00 Uhr, Prinzregententheater,
Pinchas Zukerman
➜ 1 1.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Miku Nishimoto Neubert
➜ 1 1.00 Uhr, Fraunhofer,
Die Twitter Sisters
➜ 1 1.00 Uhr, Marstall, Glückskinder
➜ 1 1.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Revolutionärer Frühschoppen
➜ 15.00 – 18.00 Gärtnerplatztheater,
Die Fledermaus
➜ 15,00 Uhr, Fraunhofer, Kindertheater
➜ 19.00 – 20.20 Uhr, Schauburg,
Die Alte und das Biest
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Tosca
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Odeon Jugendsinfonie Orchester
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus,
EL aN a v eV a
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater,
Kasimir und Karoline
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Bluthochzeit
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Chris Norman
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Festkonzert
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Faltsch Wagoni
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Improtheater
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Blickpunkt Spot
➜ Kranhalle, Miss May
➜ Muffathalle, The Baseballs
➜ Ampere, Young Rebel Set
Montag, 31. Oktober
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater,
Les Contes
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater,
Kasimir und Karoline
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Blackout
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
Django Asül
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
David Leukert
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Toni Lauerer
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Wer sich traut
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Bruckner Messe Nr. 3 f-moll
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Frank Lüdecke
➜ Muffathalle, Subway To Sally
➜ Tonhalle, Broilers
➜ Zenith, The Kooks
➜ 59:1, Little Dragon
➜ Freiheiz, GlasBlasSing
➜ Feierwerk, Bratsch
Top of the Tops
Das Wiesn-Finale nach heuer 17 Tagen ist am 03. Oktober. Gleich darauf
die Mega-Messe Expo-Real (04.-06.10.). Dann noch vier Messen in Riem.
Auch in Riem ab 26.10. wieder das Schuhbeck-Teatro. Im MOC ebenfalls
Veranstaltung auf Veranstaltung. Am Umfang der „Top-Termine“ sieht
man, dass der Oktober ein praller Taxi-Monat ist. Zu Konzerten in der
Olympiahalle, Circus Krone, Zenith auch noch die Kirchweihdult (15.-
23.10.) und die lange Nacht der Museen (15.10.). Volles Programm in Theatern und auf allen Bühnen. Am 08.10. lädt Auto-Much nach Bad Tölz zum
Taxitreff und jede Woche Fußball in der Arena. In München – darüber beneiden uns viele – ist gottlob immer was los. Besonders im Oktober. (PR)
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Studiotelefon (089) 94 40 52 22
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opening hours: 20.00h - 06.00h
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46 TAXIKURIER OKTOBER 201 1
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH),
Werner Hillermann (WH), Alfred Huber (AH),
Hans Meißner (HM), Manfred Kraus (MK),
Thomas Kroker (TK), Dr. Rüdiger Neitzel (RN),
Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS),
Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Benedikt Weyerer (BW),
Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: michael.hack@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr.
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird.
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen.
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100 %
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Impressum
Vorschau November 201 1
DR. JÜRGEN STAHLBERG
Rechtsanwalt
· UNFALLREGULIERUNG
· BUßGELD/FAHRVERBOT
· TAXIGESCHÄFT
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Tel: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com
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Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
obwohl der Sommer eher feucht als sonnig war, haben wir gute Umsätze
eingefahren. Wenn der Herbst jetzt auch noch golden wird, können wir
TaxifahrerInnen über unser Geschäft in diesem Jahr sehr zufrieden sein.
Nutzen Sie den Boom!
Paul Rusch, Objektleiter
Die November-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint am 28. Oktober.
Folgende Kernthemen sind geplant:
➜ München 2030
So leben und arbeiten wir in 20 Jahren
➜ Taxi-Justiz
Interessante Rechtsurteile
➜ Taxi und Olympiapark
Gespräch mit den Verantwortlichen

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Viele anspruchsvolle Kunden wissen, dass wahre Größe ihren Ausdruck am besten durch Understatement fi ndet. 
Und all jene Ihrer Kunden werden dies im neuen Audi A6* geradezu meisterhaft verwirklicht sehen. Denn noch 
weniger Gewicht und noch sparsamere Motoren haben aus dem Audi A6 einen wahren Musterschüler in Sachen 
Effizienz gemacht. Im Innenraum eröff net sich den Fahrgästen edle Material- und Ausstattungsqualität. Ihre 
Entscheidung für den neuen Audi A6 ist die Entscheidung für Vorsprung durch Technik auf höchstem Niveau – 
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* Kraftstoff verbrauch in l/100 km: kombiniert 8,2–4,9; CO 2-Emission in g/km: kombiniert 190–129.
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Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerli n-Straße 39, Grünwald – Südliche Münchner Straße 29, Starnberg – Petersbrunner Straße 7 , 
Wolfratshausen – Pfaffenrieder Straße 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Celik 0 89/12 06-14 36, 
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08
1Kraftstoff verbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 6,5-6,3/4,7-4,4/5,4-5,1l/
100 km, CO2-Emission (kombiniert) 153-145 g/km. 4Kraftstoff verbrauch (innerorts,
außerorts, kombiniert) 6,7-6,4/4,9-4,7/5,6-5,3l/100 km, CO 2-Emission (kombiniert)
159-164 g/km. *Ein Angebot der Mercedes-Benz Bank AG.
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Laufzeit 60 Monate
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