TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier August 2011
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2011. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Gestaltung: www.formenreich.de TAXIKURIER | Ausgabe August 2011| Das Monatsmagazin für die Taxibranche 51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de ➜ Die Taxibranche kann davon profitieren ➜ Ferientipps Urlaub in München und Umgebung ➜ Taxicheck München Rathaus-Test ➜ Vollmond Mythen und Wahrheit OUEREINSTEIGER TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 1
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2 TAXIKURIER AUGUST 2011 Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leiter der Zentrale: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Taxifahrer-Ausbildung: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum. Samstag 10.00 –16.00 Uhr ➜ SOFORTBESTELLUNG ➜ VORBESTELLUNGEN ➜ KREDITKARTEN ➜ GROSSRAUMTAXIS ➜ STANDPLÄTZE ➜ RUFSÄULEN DIE iPHONE-APP DER TAXI-MÜNCHEN eG AB SOFORT GRATIS IM APP-STORE! Zum Titelbild 3 Editorial | Schöner Sommer 3 Die Genossenschaft | Aktuelles 4 Letzte Meldung | Ergebnis der Wahlen bei der Generalversammlung 5 Streiflicht des Aufsichtsrats | Bericht der Vorsitzenden 7 Spruch des Monats | 7 Der Landesverband | Radeln ohne Regeln 8 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 9 Die fünf Weisheiten des Monats | 9 Die Verkehrssünde des Monats | Isarring 10 Motiv des Monats | Rostlaube 10 Taxlers Service | Wichtige Adressen 11 Die versteckten Schätze Münchens | Schloss Nymphenburg 12 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 14 Leserbriefe/Forum | 14 Rose des Monats | Circus Krone 15 Zitrone des Monats | Taxi 04 15 Schrottis Fiaker-ABC | „L“ wie Lustig 16 München Splitter | Neues aus der Taxi-Stadt 17 Hotelerie | Interview mit Ulrich N. Brandl vom BHG 18 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 20 Kurze Frage – Klare Antwort | Rikschas 20 Witz des Monats | 20 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 21 Geschichte und G’schichten | Münchner Hakenkreuzhäuser 22 Urlaub daheim | Tipps für München und Umgebung 24 Taxameter des Monats | Urlaub daheim 26 Der Blick zurück | Der August vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 26 Taxi-Check München | Rathäuser Münchens 27 Quereinsteiger | Davon kann unsere Branche profitieren 28 Vollmond | Mythen und Wahrheit 30 Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Nur Arena, keine Allianz 31 Messe München | Erfolgsgeschichte 31 Top-Termine August 2011| Hier glüht der Taxameter 32 Impressum | 35 Vorschau September 2011 | 35 Inhalt Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 2
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3TAXIKURIER AUGUST 2011 Editorial Am 14. April fand in Genf die Frühjahrstagung der Taxigruppe der International Road Transport Union (IRU) statt. Die am 23. März 1948 in Genf gegründete Organisation verabschiedete einen Aktionsplan zur Verbesserung des Ansehens der Dienstleistung Taxi in Europa. Unter anderem soll eine Arbeitsgruppe eine europaweite Strategie zur Imageverbesserung entwickeln. Viele Verbände haben erkannt, dass die vielfältigen Leistungen, die das Taxi gegenüber der Öffentlichkeit erbringt, keine adäquate Anerkennung findet. Das heute vorherrschende Meinungsbild sorgt für eine geringe Motivation, den Beruf des Taxifahrers auszuüben, da jeder neben einer gesicherten Existenz auch Anerkennung und Wertschätzung seiner Leistung erfahren möchte. Das Vertrauen in unseren Berufsstand rangiert in allen Umfragen im oberen Mittelfeld. Dem einzelnen Taxifahrer dagegen wird oft mit Argwohn begegnet, zum Beispiel in Bezug auf die Wahl der Fahrtstrecke. Kein anderer Dienstleister hat so intensiven Kontakt zu seiner Kundschaft und kann damit das Image durch guten Service und Freundlichkeit unmittelbar beeinflussen. Leider verpufft die beste Imagekampagne, wenn der ausführende Dienstleister den Kunden als König, sich selber aber als ungekrönten Kaiser betrachtet. Die Ferien und die Urlaubszeit ist die schönste Zeit des Jahres. Wer den nach Süden führenden Blechlawinen entkommen will, kann auch im bayerischen Ländle einen wunderbaren Urlaub verbringen. Nach einem Jahrhundertfrühling – seit Beginn der Messungen brachte nur 2007 mehr Sonnenschein als in diesem Jahr und noch nie gab es so wenig Niederschlag – erwarten die Experten auch einen heißen und trockenen Sommer. Aber unabhängig davon, ob Sie in den nächsten Wochen mit einem Tuk-Tuk in Thailand unterwegs sind oder nur die Strecke zwischen Balkon und Couch überbrücken müssen, wünschen wir Ihnen gute Erholung und eine schöne Urlaubszeit. Ihre Taxi-München eG Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Schöner Sommer Zum Titelbild Hirn plus P-Schein plus Taxi löst Zufriedenheit aus. Gerade die Quereinsteiger aus vielen Branchen beeinflussen die Taxibranche in positivem Maße. Das Berufsziel „Taxifahrer oder Taxiunternehmer“ existiert selten, meist entsteht der Wunsch erst während des Berufslebens. Wir haben diesem Thema das Titelbild und die Titelgeschichte gewidmet. (PR) Gestaltung: www.formenreich.de Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München T e l .0 8 9/3 57 31 87 3 Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kom petent und anerkannt. T esten Sie uns! TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 3
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Die Genossenschaft Beschwerdenbericht 2. Quartal 2011 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, die aktuelle wirtschaftliche Situation im Taxigewerbe ist immer noch nicht rosig und könnte sich auch in Zukunft als schwierig erweisen. Die Annahme allerdings, dass sich unsere Situation durch hoffnungslos schlechtes Benehmen verbessern lässt, ist mit Sicherheit nicht zutreffend. Eine Minderheit unter dem Fahrpersonal legt sich zum Beispiel immer wieder mit anderen Verkehrsteilnehmern und Fahrgästen an, nachdem durch eigenes Fahrverhalten Protest provoziert wurde. Solchen Fahrern ist es egal, welches Vergehens sie sich schuldig gemacht haben, sie reagieren gegenüber den zu Recht verärgerten Kunden äußerst aggressiv, mit Gesten, Worten und auch Taten. Es ist zwar eine erfreuliche Entwicklung, dass die Fahrtverweigerungen bei Kurzfahrten im Stadtbereich rückläufig sind, doch innerhalb der Gruppe der Flughafengeier, die sich vor den Innenstadthotels postieren, gibt es noch einen sehr großen Hang dazu, sich durch Verstöße gegen die Beförderungspflicht die erhoffte Fahrt zum Flughafen zu erschleichen. Die gleiche Situation haben wir – wahrscheinlich sogar mit denselben Kollegen, nur mit anderen Vorzeichen – hundertfach am Flughafen. Bevor diese Taxler ihre rennfahrerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, versuchen Sie zunächst, und das oft mit Erfolg, die Fahrten nach Schwaig, Neufahrn, Freising oder auch zum P7 zu verweigern. Fahrgäste mit den genannten Fahrtzielen, die trotzdem eines dieser Taxis okkupieren konnten, erleben dann, was Kurzfahrtenregelung heißt. Neben Schimpfkanonaden dürfen sie eine unsichere, dafür aber extrem schnelle Fahrt, noch dazu oft zu einem überhöhten Preis, über sich ergehen lassen und können danach zusehen, wie ihre Koffer auf die Straße oder auf den Fußweg geworfen werden. In den meisten dieser Fälle erhalten die so Gestressten auch noch eine Quittung, die diese Bezeichnung keinesfalls verdient. Die Kurzfahrtenakzeptanz in der Stadt unterscheidet sich davon sehr, denn hier sind 95 Prozent der Fahrer hilfsbereit, freundlich und korrekt. Die kleine Gruppe der Unverfrorenen reißt mit Gejammer und Geschimpfe all das nieder, was der Großteil der Kollegen mit anständiger Arbeit aufgebaut hat. Diese unkollegialen Zeitgenossen reden unseren Fahrgästen ein schlechtes Gewissen ein oder machen ihnen durch ihr Fahrverhalten so viel Angst, dass die allgegenwärtige Konkurrenz diese Kunden nur noch mit offenen Armen in Empfang zu nehmen braucht. Wir werden jeden Vorgang, der uns diesbezüglich bekannt wird, einer entsprechenden Würdigung zuführen, damit unser Gewerbe es auch in Zukunft schafft, sich der in den Markt drängenden Konkurrenz zu erwehren. (RZ) Mit kollegialen Grüßen P-Scheinverlängerung Damit unsere Mitgliedsunternehmen ihre Fahrer auf die amtsärztliche Untersuchung zur Verlängerung des Personen - beförderungsscheines im Haus des Taxigewerbes bei der Taxi-München eG hinweisen können, liegen ab sofort Info- Flyer an der Hauptkasse im 1. Stock zur Abholung bereit. (FK) Wichtiger Hinweis in eigener Sache – E-Plus Auf Grund der Urlaubszeit können im August Anfragen jeglicher Art zu E-Plus nicht bearbeitet werden. Erfahrungsgemäß sind die meisten Teilnehmer in dieser Zeit selbst in Urlaub. Die anderen Kolleginnen und Kollegen bitten wir um Verständnis für diese Maßnahme. Der Vorstand Fahrzeugverkauf Bevor Sie Herrn Urean Stancu, Untersbergstr. 74 in 81539 München ein Fahrzeug verkaufen, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Vorstand der Genossenschaft auf. (FK) Fahrerwarnung Falls Sie den Taxifahrer Peter Weber einstellen wollen, bitte wir Sie vorher Verbindung mit dem Vorstand der Taxi-München eG aufzunehmen. (FK) Straßenbenennung Purpurweidenweg Von der Lochhausener Straße, gegenüber der Einmündung der Straße „Am Langwieder Bach“ in nördlicher Richtung zur Berglwiesenstraße, gegenüber der Einmündung der Straße „Im Stocket“ . Holunderweg Verläuft von der Müllerstadelstraße ca. 200 m in nordöstlicher Richtung. Stolzhofstraße Von der Schwabelhofstraße nach Westen, weiter als ringförmiger Straßenzug. TAXIKURIER AUGUST 20114 Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3 Ta x i - werkstätte • Unfallinstandsetzung • Kfz-Reparaturwerkstätte • spontane Hilfe 60 Jahre Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 4
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5TAXIKURIER AUGUST 2011 Die Genossenschaft Die Polizei bittet um Mithilfe Da heutzutage fast alle Fahrzeuge mit Navigationsgeräten ausgerüstet sind, hat sich die Zahl der Autoaufbrüche und der Diebstahl dieser Geräte in den letzten Jahren drastisch erhöht. Wurde 2008 noch überwiegend im Schutze von Tiefgaragen und anderen dunklen Ecken zugeschlagen, gehen die Täter heute offensiver vor. Aktuell werden vermehrt Navigationsgeräte aus Pkw entwendet, die im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt sind. Im Regelfall ist die Tatzeit in der zweiten Nachthälfte zwischen 1.00 Uhr und 5.00 Uhr, oft von Dienstag auf Mittwoch und von Mittwoch auf Donnerstag. Die Polizei geht bei den Aufbrüchen von mindestens zwei Tätern im Alter zwischen 18 und 30 Jahren aus, die die entwendeten „Navis“ vermutlich in Rucksäcken oder Sporttaschen transportieren. Das Polizeipräsidium München bittet Sie um Mithilfe. Wenn Sie auffällige Personen befördern oder andere Hinweise zu den Straftaten geben können, informieren Sie bitte die Polizei oder die Zentrale der Taxi-München eG. (FK) Taxi Golf Masters 2011 Kollege Nickel – überragend wie auch in den Jahren zuvor! Zum dritten Mal in Folge hat Udo Nickel (Taxi 2249) das Taxi Golf Turnier in Bad Griesbach mit 51 Brutto-Punkten vor Rainer Benisch (ehem. Taxi 2114) mit 40 Brutto-Punkten und Rudi Geitner (Taxi 3149) mit 35 Brutto-Punkten gewonnen. Damit bleibt der heißumkämpfte Wanderpokal endgültig im Hause Nickel. Auch in der Netto-Wertung gewann Udo Nickel mit 73 Punkten vor Rainer Benisch mit 70 Punkten und Robert Lang als Gast mit 65 Punkten. Den letzten Platz in der Netto-Wertung (und damit die Flasche Whisky) sicherte sich Albert Löffl (Taxi 2312). Leider war dieses Jahr aus terminlichen Gründen nur ein zwei - tägiges Turnier möglich; für 2012 sind aber wieder drei Tage vorgesehen. Ein herzliches Dankeschön geht an die Sponsoren, Taxi-München eG, Dieter Maier und VDK Crasselt Versicherungen, ohne deren Unterstützung dieses Turnier nicht möglich wäre. Stolze Taxi-Golfer Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther Fachanwältin Verkehrsrecht Reitrecht S. Bergmann Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht S. v. Kummer Fachanwalt Familienrecht Sozialrecht / Verwaltungsrecht J. Buchberger Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 Bei der ordentlichen Generalversammlung am 13. Juli im Augustiner Keller wurde Alfons Haller (Taxi 1953) als Vorstand bestätigt. Die Aufsichtsräte Paul Rusch (Taxi 3093) und Max Weiland (Taxi 427) wurden ebenfalls für die nächste Legislaturperiode gewählt. Für Max Herzinger, der sich aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung stellte, wurde Thomas Gollmann-Günthert (Taxi 1036) in den Aufsichtsrat gewählt. (PR) Letzte Meldung TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 5
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6 TAXIKURIER AUGUST 2011 Der Weg zum Taxiunternehmer (Teil 4 und Ende der Serie) Der Antrag auf Erteilung einer Genehmigung ist jetzt überprüft und die Anhörung nach § 14 PBefG ist abgeschlossen. Die Genehmigung kann erteilt werden. Vor der Aushändigung der Genehmigung hat der Unternehmer seinen Betrieb bei folgenden, für ihn zuständigen Institutionen oder Behörden anzumelden: ➜ Gewerbeamt ➜ Finanzamt ➜ Berufsgenossenschaft Verkehr (BG Verkehr) ➜ Industrie- und Handelskammer (IHK). Von der Genehmigungserteilung werden vorgenannte Stellen von den meisten Genehmigungsbehörden selbsttätig verständigt. Unabhängig davon ist der Unternehmer von sich aus verpflichtet, seinen Betrieb bei vorgenannten Institutionen anzumelden. Vor Aushändigung der Genehmigung hat der Antragsteller das oder die einzusetzenden Fahrzeuge nach StVO 1 und der BOKraft wie folgt auszurüsten: ➜ Alarmanlage ➜ Dachleuchte (Taxischild) ➜ Unternehmeranschrift (muss sich im sichtbaren Bereich des Cockpits befinden) ➜ geeichter Taxameter ➜ rechter Außenspiegel (§ 56 StVZO2) ➜ Farbe RAL 1015 (hellelfenbein) Nach der Eichordnung sind Taxameter jährlich vom Eichamt zu überprüfen. Für die Einhaltung der Eichpflicht ist der Unternehmer selbständig verantwortlich. Eine außerordentliche Hauptuntersuchung muss nach § 29 StVZO vorgenommen werden. Das gilt auch für Fahrzeuge, die erst einer Hauptuntersuchung unterzogen wurden, gleich, ob es sich vorher um ein Taxi handelte, oder nicht. Bei der Zulassung von Neufahrzeugen (bis max. 1.000 km Gesamtfahrleistung) werden nur die Vorschriften der BOKraft überprüft. Unter Vorlage des Prüfungsberichtes (§ 41 BO- Kraft) wird die entsprechende Genehmigungsurkunde ausgestellt. Taxiunternehmern wird zur Aufnahme des Betriebes und damit zur Aushändigung der Urkunde eine Frist gesetzt (in der Regel 3 Monate). Lässt der Unternehmer die Frist zur Betriebsaufnahme wiederholt verstreichen, begeht er einen Verstoß gegen § 21 PBefG (Betriebsordnung), der zur Rück- Die Genossenschaft 23 359 548 756 1033 1356 1612 2004 2324 2571 2908 3295 3645 42 361 553 762 1038 1374 1617 2012 2351 2581 2923 3312 3672 47 394 561 787 1041 1393 1629 2038 2353 2594 2932 3326 3674 48 396 583 789 1051 1407 1696 2044 2374 2602 2966 3347 3677 60 405 585 818 1061 1422 1700 2050 2379 2607 2973 3356 87 413 587 836 1065 1437 1729 2057 2385 2614 2976 3359 91 418 609 839 1078 1438 1739 2063 2405 2642 3041 3369 144 424 610 844 1079 1439 1760 2067 2409 2669 3078 3392 174 437 630 857 1083 1470 1768 2114 2413 2678 3079 3398 195 441 632 865 1085 1478 1771 2116 2415 2688 3087 3405 198 458 638 886 1148 1480 1773 2130 2430 2693 3092 3431 216 461 656 889 1149 1502 1774 2161 2450 2703 3111 3446 217 479 663 890 1168 1518 1793 2163 2485 2743 3113 3494 222 487 671 893 1175 1527 1800 2180 2500 2749 3121 3508 229 489 673 924 1179 1532 1856 2186 2502 2766 3147 3511 249 491 683 925 1222 1557 1874 2201 2509 2805 3171 3515 264 507 688 926 1233 1567 1880 2241 2511 2824 3216 3522 309 508 704 935 1274 1572 1885 2254 2515 2847 3243 3543 322 519 711 936 1276 1579 1887 2266 2524 2875 3251 3547 333 520 716 938 1298 1581 1937 2284 2535 2876 3262 3575 343 521 723 945 1300 1584 1978 2287 2538 2897 3282 3593 348 522 731 955 1338 1590 1991 2293 2544 2899 3284 3599 351 547 733 1004 1347 1597 1999 2298 2548 2902 3289 3632 Stand: 30.06.2011 Taxinummern der Fahrzeuge, die nicht am Geschäftsbetrieb der Taxi-München eG (Funk, Rufsäulen und Bahnhöfe) teilnehmen: ✃ nahme der Genehmigung führt. Kann der Unternehmer z.B. wegen Lieferverzögerung des Fahrzeugs seinen Betrieb nicht aufnehmen, so muss er bei der Genehmigungsbehörde schriftlich eine Fristverlängerung beantragen. Die Genehmigungsurkunde muss enthalten: ➜ einen Hinweis auf das PBefG und dessen zeitlichen Stand ➜ Namen, Wohn- und Betriebssitz des Unternehmers ➜ Bezeichnung der Verkehrsart und -form (Taxi § 47 PBefG) ➜ Dauer der Genehmigung (§ 16 PBefG) ➜ Auflagen und Bedingungen (§15 Abs. 3 PBefG) ➜ Genaue Bezeichnung der Aufsichtsbehörde (Genehmigungsbehörde) ➜ Bezeichnung des Kraftfahrzeuges (Fahrgestellnummer, Hersteller, polizeiliches Kennzeichen und Zahl der Sitzplätze) ➜ Die erteilte Ordnungsnummer (§ 27 BOKraft) Im Gelegenheitsverkehr muss die Genehmigungsurkunde oder die mit der Genehmigungsurkunde ausgehändigte gekürzte Ausfertigung, auch Auszug genannt, auf jeder Fahrt mitgeführt werden und kontrollberechtigten Personen auf Verlangen zur Prüfung ausgehändigt werden (§ 17 Abs. 6 PBefG). Werbung auf den Fahrzeugen ist erlaubt; ohne Ausnahmegenehmigung allerdings nur auf den seitlichen Türflächen. Hierbei ist zu beachten, dass es sich um keine politische oder religiöse Werbung handeln darf. Manche Satzungen von Genossenschaften (z.B. München oder Nürnberg) untersagen Dachwerbeträger. Was gibt es noch zu beachten? Eigentlich selbstverständlich: Fahrer / Fahrerin und Fahrzeug müssen immer in einem ordentlichen und sauberen Zustand zum Fahrdienst antreten / bereitstehen und gegenüber den Fahrgästen sollte man sich immer höflich und zuvorkommend verhalten. Wenn man diese einfachen Regeln beachtet, wird man zukünftig kaum Ärger mit den Fahrgästen haben, sich an der Arbeit freuen und nebenbei auch einen vernünftigen Umsatz erzielen. (NL) 1 Straßenverkehrsordung 2 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung Quelle: „Das Taxiunternehmen in der Praxis“, Verfasser Meißner/Mattern, Vogel Verlag TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 6
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7TAXIKURIER AUGUST 2011 Die Genossenschaft Streiflicht des Aufsichtsrats Siegt der Kommerz über den Umweltschutz? Am 6. Juli verkündete der Präsident des Olympischen Komitees, Jacques Rogge, dass die Olympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang ausgetragen werden. Diese Entscheidung war auch eine Entscheidung für den Kommerz und gegen ökologische und nachhaltige Winterspiele. München hatte genau diese Nachhaltigkeit in den Focus der Bewerbung gestellt. Pyeongchang dagegen setzte auf die Eroberung eines riesigen asiatischen Marktes und ging so als Sieger hervor. Die Zukunft wird zeigen, ob das IOC weiterhin dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit nur eine geringe Bedeutung beimessen werden. Von München weiß man – und das nicht erst seit der Olympiabewerbung– dass ökologisches Engagement und ökonomischer Erfolg durchaus zwei Seiten derselben Medaille sein können. Das gilt auch für das Münchner Taxigewerbe. So unterstützt die Taxi München e.G. zum Beispiel die im letzten Jahr von Oberbürgermeister Ude und dem ADAC als Pilotprojekt ins Leben gerufene Umwelt- Aktion ECO-Taxi. Mittlerweile beteiligen sich auch Frankfurt a.M. und Hamburg daran. Bei diesem Projekt können umweltbewusste Kunden in einer Taxischlange gezielt in ein schadstoffarmes Fahrzeug, das mit einem besonderen Siegel ausgezeichnet ist, einsteigen. Das Siegel, auf dem die Schadstoffklasse und der CO 2-Ausstoß des Fahrzeuges vermerkt sind, ist für den Taxiunternehmer kostenlos beim ADAC zu beantragen. Nur Fahrzeuge, die kaum Feinstaub oder Stickstoffoxide und weniger als 140g CO 2 pro Kilometer ausstoßen, können nach einer Prüfung beim ADAC, dieses ECO-Taxi Siegel erhalten. Besonders umweltbewusste Kunden können bereits bei der telefonischen Bestellung ihren Wunsch äußern, mit einem umweltfreundlichen Taxi fahren zu wollen. Auf Grund der ständig ansteigenden Zahlen solcher ECO-Taxis kann dem Wunsch der Kunden immer häufiger nachgekommen werden. Auch die flächendeckende Einrichtung der Rufsäulen, die ihren Energiebedarf mit Solarzellen decken, ist ein Beispiel für ein erfolgreiches ökologisches Engagement. Die Taxi München eG war bundesweit die erste Taxizentrale, die mit hohem Kostenaufwand ihre Rufsäulen modernisierte und dabei Umweltschutz und Nachhaltigkeit berücksichtigte. Mit der Unterstützung der Aktion ECO-Taxi und der Installation der sonnen - energiegespeisten Rufsäulen leistet die Taxi-München eG einen wichtigen Beitrag in Punkto Umweltschutz. Sie fördert emissionsarme Taxis und vielseitige Energieeinsparungen. So wird dem Image des Umweltsünders Auto entgegen getreten, was letztendlich der Marke „Taxi“ auch in Zukunft Wettbewerbsvorteile bringt. Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte und stets eine unfallfreie Fahrt. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Aufsichtsratsvorsitzende <ABEE>KLMK:W>ÉyxÉ zz}ÉrG<A>G É :<A:GP:EMÉ>KD>AKLK><AM É É <AP>KINGDMÉMK:?K><AM >EÉ ×|x || }×zÉ :QÉ ×|x || }×|| G?:EE:;PB<DENG@ >KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM MK:?L:<A>G NW@>E=L:<A>G D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K=>ÉÉÉÉÉ P P P : G P: E M ×;:N>K=> Cab Dispatch Cab Tracking Die transparente Flottenlösung für Taxiortung, Vermittlung und Routencheck www.hale.at Neu! Mobile Client Steuern Sie Ihre Taxen über Ihr Handy Anmeldung Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Verwaltung 1. Stock, Frau Meier Mo. bis Fr.: 7.30–12.00 Uhr Mo. bis Do.: 12.30–15.30 Uhr (oder vor Kursbeginn beim Kursleiter) Information Homepage: www.taxi-münchen.de Info-Ansage: (089) 76 42 70 Ausbildung Abendkurs: jeden Montag und Mittwoch ab 18 Uhr Tageskurs: jeden Samstag ab 10 Uhr Kursgebühr: 120 Euro Taxischule-München „Um Geld verachten zu können, muss man es haben.“ (aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) Spruch des Monats TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 7
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8 TAXIKURIER AUGUST 2011 Der Landesverband Radeln ohne Regeln Fahrradfahrer stehen offenbar oft auf Kriegsfuß mit den Verkehrsregeln. Bei einer Umfrage der Sachverständigenorganisation DEKRA unter 1.600 Autofahrern beklagten sich drei von vier Befragten (77 Prozent), dass sich Radfahrer häufig über die Verkehrsregeln hinwegsetzen. Andererseits wirft mehr als jeder zweite Befragte (56 Prozent) den Autofahrern vor, zu wenig Rücksicht auf Radfahrer zu nehmen. Insgesamt haben die Befragten keine gute Meinung über das Verhältnis der Radler zur Straßenverkehrsordnung. Noch nicht einmal jeder Fünfte (18 Prozent) ist der Meinung, dass sich Radfahrer im Allgemeinen an die Verkehrsregeln halten. Selbst von den Befragten, die oft Fahrrad fahren, teilt jeder Vierte (25 Prozent) diese Ansicht. 44 Prozent der Befragten beklagen, dass Radfahrer öfter Fußgänger in Gefahr bringen. Bei denjenigen, die häufig das Fahrrad nutzen, sind es immerhin 41 Prozent. In der Frage nach mehr Sicherheit für Fahrradfahrer sprachen sich zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) für den weiteren Ausbau des Fahrradnetzes aus, 63 Prozent versprechen sich Vorteile durch eine festinstallierte Beleuchtungsanlage an Fahrrädern und 60 Prozent plädieren für die Einführung einer Helmpflicht für Radfahrer. 59 Prozent wünschen eine intensivere Fahrradausbildung für Kinder („Fahrradführerschein“). Quelle: DEKRA Info Raimund Cassalette verstorben! Sehr geehrte Damen und Herren, tief bewegt müssen wir Ihnen die traurige Mitteilung machen, dass unser Freund und langjähriger Weggefährte Raimund Cassalette in seinem Heimatort Bremen zuhause im Kreise seiner Familie kurz vor seinem 65. Geburtstag nach mehrjähriger und sehr schwerer Krankheit verstorben ist. Raimund wurde am 28. Juli 1946 in München geboren, zog später in die Hansestadt und betrieb sein Taxiunternehmen in Bremen seit 1982. Für sein örtliches Gewerbe machte er sich bereits kurz nach diesem Berufseinstieg und dann jahrzehntelang, bis es die heimtückische Krankheit leider nicht mehr zuließ, als Vorstandsmitglied der Fachvereinigung Personenverkehr Bremen und als Aufsichtsratsmitglied im Taxi-Ruf Bremen stark. Auch in den Ausschüssen und Gremien des BZP brachte er sich fachkundig und hoch engagiert ein. Bundesweit – und darüber hinaus – bekannt, wurde er vor Allem als Gründer des Fachmagazins „Hallo Taxi“ . Dieses hat Raimund Cassalette 26 Jahre lang erfolgreich herausgegeben. Nachdem es seine Erkrankung nicht weiter möglich machte, hat er Ende 2007 die Verantwortung für die Herausgabe des Fachmagazins in die Hände seines Sohnes Jan gelegt. Die Wahrung der Interessen des Taxigewerbes war seine Berufung, die Unternehmerschaft Bremens und Deutschlands hat seinem Wirken sehr viel zu verdanken. Wir werden sein Andenken hochhalten und wegen seines einnehmenden und humorvollen Wesens, was für viele im Gewerbe Grundlage für eine sehr enge Bindung war, oft an ihn denken. In Dankbarkeit für sein Lebenswerk nehmen wir tieftraurig Abschied! Thomas Grätz BZP TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 8
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10 TAXIKURIER AUGUST 2011 ➜ ÜBER 25 MILLIONEN FAHRGÄSTE PRO JAHR ➜ STELLFLÄCHEN AN MÜNCHENS LUKRATIVSTEN PLÄTZEN ➜ MIT TAXIWERBUNG AUF DEM KÜRZESTEM WEG ZUM STADTGESPRÄCH WIR BRINGEN IHRE WERBUNG DIREKT ZUM KUNDEN! Information und Beratung: Taxi-München eG Ansprechpartner: Frau Reich Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de WERBUNG OHNE UMWEGE! Motiv des Monats Selbst schuld ist derjenige, der hier einsteigt – ob Fahrer oder Fahrgast! Die Verkehrssünde des Monats Abfahrt Isarring zum Effnerplatz Seit dem Umbau des Effnerplatzes ist die Abfahrtsspur vom Isarring nur einspurig und weitet sich im oberen Bereich auf zwei Spuren aus. Aufgrund dieser Enge kommt es bei den Spurwechselvorgängen im Bereich zwischen Kennedy-Brücke und Effner-Tunnel zu erheblichen Behinderungen, die oft einen Rückstau bis zum Biedersteiner-Tunnel verursachen. Hier zeigt sich wieder, wie auch in der Gegenrichtung an der Einmündung der Ifflandstraße, mit wie wenig Weitblick die Städteplaner einen künstlichen Stau verursacht haben, obwohl die Aufgabenstellung doch eigentlich lautete, mit einem Tunnel gegen Stau-Probleme vorzugehen und nicht neue Staufallen zu konstruieren. Stellt sich letztendlich nur die Frage, ob die Ergebnisse dieser Planung nicht doch von einer gott-ähnlichen Lichtgestalt der Münchner Kommunalpolitik so gewollt waren, die zuerst gegen alle Tunnels gekämpft und geschaufelt hat und nun – nach Fertigstellung - als „Tunnelvater“ gepriesen und verehrt werden will. (WH) Genießen Sie Luxus pur! Mit unserem 5 Sterne Erotic-Club bieten wir Ihnen grenzenlose Möglichkeiten, exklusiv Ihren Fantasien freien Lauf zu lassen... Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Gärtnerstrasse 60 Ì 80992 München Telefon +49 (0) 89 143 90 620 www.monaco-nightclub.de TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 10
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11TAXIKURIER AUGUST 2011
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12 TAXIKURIER AUGUST 2011 Die Sehenswürdigkeiten Münchens Der gute Ruf Münchens in der Welt beruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner Men - schen, seiner Umgebung und auf seinen Bauwerken. Wir, die wir diese Gebäude täglich sehen, achten vielleicht nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste sind oft eigens wegen dieser Architektur von nah und fern hierher gereist und freuen sich über nähere Infor mationen von unserer Seite zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir sie gerade vorbeifahren. Benedikt Weyerer beschreibt in dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge einige besonders herausragende Baudenkmäler. Im Jahr 1659 legte Henriette Adelaide von Savoyen (1636-1676), die Frau des Kurfürsten Ferdinand Maria (1636- 1679), das Versprechen ab, als Dank für die Geburt eines Erben ein würdevolles Gotteshaus errichten zu lassen. Im Jahr 1662 war es dann so weit: Der künftige Kurfürst Maximilian II. Emanuel (1662- 1726) erblickte das Licht der Welt, und der Bau der Theatinerkirche Sankt Kajetan gegenüber der Residenz begann bereits ein Jahr später. Aber auch Ferdinand Maria ließ sich nicht lumpen: Als Geschenk an seine Frau anlässlich der Geburt des Thronfolgers gab er 1664 Schloss Nymphenburg in Auftrag, für das Agostino Barelli (1627-1687) und später Enrico Zuccalli (1642-1724) die Pläne entwarfen. Die künftigen bayerischen Herrscher fügten dem Gebäude immer neue Teile hinzu, so dass der Komplex erst im Jahr 1823 unter König Max I. Joseph (1756-1825) fertig gestellt werden konnte. Mit 685 Metern Gesamtbreite ist Nymphenburg das größte Barock-Schloss Deutschlands. Es diente dem herrschenden Haus der Wittelsbacher als Sommerschloss während der warmen Jahreszeit, wenn die Lebensbedingungen in der Münchner Residenz infolge des allgemeinen städtischen Drecks, Gestanks und Ungeziefers jener Zeiten noch unerträglicher waren als im Winter eh schon. Namen Auf dem heutigen Schloss- und Parkgelände befand sich die Schwaige Kemnaten, also zwei einsam gelegene Gehöfte, die den Grafen von Scheyern gehörte, die wiederum das Ursprungsgeschlecht der Wittelsbacher waren. Man ließ das Schloss also auf verwandtschaftlichem Grund und Boden errichten. Aus ihrer Heimat Turin hatte Kurfürstin Adelaide die Idee eines Borgo delle Ninfe, eines romantisch-entrückten Rückzugsortes, nach Bayern importiert, und der Name Nymphenburg ist auf diese Bezeichnung zurückzuführen. Die Auffahrtsalleen Die Nymphenburger Straße führt – wie ihr Name ja zeigt – aus der Stadt zum Schloss hinaus. Auf dem Stadtplan kann man unschwer erkennen, dass sie eine Umgehungsstraße um das Dorf Neuhausen war, das sich entlang der heutigen Winthirstraße hinzog. Der Grund für diese Straßenführung lag im Unwillen der hohen Herrschaften, das Dorf durchqueren zu müssen und der dortigen Armut angesichtig zu werden. An ihrem Ende geht die Nymphenburger Straße in die Südliche Auffahrtsallee über, die als prächtige Allee schnurstracks auf das Schloss hinführt. Ihr Gegenstück ist die Nördliche Auffahrtsallee, und zwischen beiden liegt der Schlosskanal, dessen Aushebung im Jahr 1730 beendet war und auf dem sich die Herrschaften in Gondeln verlustierten. Er ist insgesamt 1.500 Meter lang, und zwischen der Ludwig-Ferdinand-Brücke (dem Übergang von der Notburgastraße zur Menzinger Straße) und der Gerner Brücke sind es fast genau 1.000 Meter. Bis in die 1960er-Jahre konnte man, von der Nymphenburger Straße kommend, die Gerner Brücke noch per Auto überqueren, dann wurde sie wegen Überlastung für den Straßenverkehr gesperrt. Optisch abgeschlossen wird der Kanal vom Schloss selber und vom Hubertusbrunnen am Waisenhaus-Stand. Der Hubertusbrunnen stand ursprünglich von 1907 bis 1937 vor dem Bayerischen Nationalmuseum in der Prinzregentenstraße und fand erst 1954 am Schlosskanal seinen heutigen Standort. Das Schloss Ohne hier auf einzelne Bauabschnitte eingehen zu wollen, lässt sich über die heutige Anlage des Schlosses Folgendes sagen, so wie es den Besuchern auch sogleich ins Auge springt: Im Zentrum der beeindruckenden Anlage liegt das Hauptgebäude mit den zwei doppelläufigen Freitreppen. Die anderen, niedrigeren Gebäude sind streng geometrisch drum herum angeordnet. Dies gilt auch für die Wasseranlagen und das halbkreisförmige Nördliche und Südliche Schlossrondell mit 500 Meter Durchmesser sowie die einzeln stehenden Kavaliers-Häuser für den höheren Adel, die in zwei Gruppen mit jeweils fünf Gebäuden in exakt gleichem Abstand zum Mittelbau stehen. Als geometrische Achse dient der Schlosskanal. Hinter dieser Architektur standen die Idee und die Staatsform des Absolutismus des 17. und 18. Jahrhunderts: Der Herrscher ist der Mittelpunkt des Staates und unterliegt keiner menschlichen Macht; er herrscht sogar über die Natur und macht sie seinem Willen untertan – daher die strenge Symmetrie, die der an sich vielfältigen Natur aufgezwungen wird. Ganz allgemein präsentiert sich hier der Mensch als Krone der göttlichen Schöpfung, der nicht nur die Naturgesetze erkennt, sondern auch ordnend in den Lauf der Natur eingreift. Die bekannteste und vielleicht auch pikanteste Attraktion in den prächtig ausgestalteten Innenräumen dürfte die Schönheitengalerie des Königs Ludwig I. (1786-1868) sein. Im Auftrag des Königs porträtierte der Hofmaler Joseph Stieler (1842-1885) 36 gut aus - sehende Damen aus allen Gesellschaftsschichten Münchens; am bekanntesten davon sind die Schuhmacherstochter Helene Sedlmayr sowie Ludwigs lang - jährige Geliebte, die Tänzerin Lola Montez. Ob der König zu den restlichen N Schloss Nymphenburg TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 12
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13TAXIKURIER AUGUST 2011 35 Damen ähnliche Beziehungen wie zu Lola pflegte, unterliegt der Spekulation, erscheint aber ziemlich wahrscheinlich. Für Touristen dürfte auch von Interesse sein, dass der angebliche Märchenkönig Ludwig II. (1845-1886) als Sohn von Königin Marie (1825-1889) und König Maximilian II. (1811-1864) am 25. August 1845 in Schloss Nymphenburg das Licht der Welt erblickte. Nachdem Maximilian II. infolge seiner Syphillis-Erkrankung nicht zeugungsfähig gewesen sein soll, soll allerdings General Ludwig Freiherr von der Tann-Rathsamshausen (1815- 1881) Ludwig und seinen Bruder Otto gezeugt haben. Damals gehörten die Zeiten des Absolutismus schon lange der Vergangenheit an, auch wenn der heute oft positiv verklärte „Kini“ ihnen kräftig, aber vergeblich nachtrauerte. Abgesehen vom Schloss selber sind zwei dortige Museen sehenswert: Das Marstallmuseum im südlichen Flügelbau mit seiner sehr reichhaltigen Sammlung an Prunkkutschen und ebensolchen Schlitten sowie im nördlichen Flügel das Museum Mensch und Natur mit seinen naturkundlichen Beständen. Gerade letzteres ist zu Recht ein Publikumsmagnet erster Ordnung. In technischer Hinsicht ist im nördlichen Flügel das historische Pumpwerk von Joseph von Baader (1763-1835) besuchenswert, durch das die Wasserspiele im Rondell erzeugt werden. Und dann noch die 1747 gegründete Porzellan-Manufaktur im Nördlichen Schlossrondell 8 mit ihren Verkaufsräumen, die berühmteste Porzellan-Manufaktur gleich nach der aus dem sächsischen Meißen, der Stadt, aus der übrigens auch unsere neuen Rufsäulen stammen. Der Park Die gesamte Parkanlage wird mit Wasser aus der Würm versorgt, das von dort aus nach Osten fließt. Der ursprüngliche Park bestand aus einer Gartenanlage im französischen Stil, woher die Idee des Absolutismus, die man im ganzen damaligen Europa nachahmte, stammte. Dementsprechend geometrisch ist die Anlage auch ausgefallen, selbst der Schnitt der Gebüsche ordnet sich auch heute noch sozusagen dem Willen der Herrscher unter. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts setzte sich dann der englische Stil durch. Er zeichnet sich dadurch aus, dass die auch hier künstlich angelegte Natur den Eindruck erweckt, als sei sie nicht künstlich angelegt. Und das mit Erfolg, wie die Erweiterung des Schlossparks auf seine heutige Ausdehnung von 20.000.000 Quadratmeter zeigt: Die Gewässer und die Bäume lassen nicht den Schluss zu, sie seien nicht künstlich angelegt und gepflanzt. Wasserfälle, Seen, schlängelnde Wege und Bäche und selbst künstliche Ruinen gaukeln gewachsene Natur vor. Selbst die Sichtachsen, die sich wie zufällig durch diese gelungene künstliche Natur ziehen und immer wieder einen Blick auf den Hauptbau ermöglichen, sind das Ergebnis menschlichen Wollens. Inmitten des Schlossparks liegen etliche Gebäude: Die Pagodenburg, Badenburg (barockes Hallenbad), Magdalenenklause (künstliche Ruine), Amalienburg, ein Monopteros, wie wir ihn auch aus dem Englischen Garten kennen, aber auch versteckt einige proletarische, bescheidene Anwesen von Wildhütern und Parkwächtern, das so genannte Dörfchen, ohne deren Arbeitsleistung und Steuern weder Park noch höfischer Saus und Braus überhaupt möglich gewesen wären. Als die Französische Revolution von 1789 die europäischen Herrscher in Angst und Schrecken versetzte, ließ Kurfürst Karl Theodor (1724-1799) den Park für die Öffentlichkeit öffnen, so dass diese nun den zweistündigen Weg von München nach Nymphenburg zurücklegen und sich selber dortselbst ergötzen konnte. Aus demselben Grund ließ Karl Theodor übrigens auch den Englischen Garten dem Publikum zugänglich machen. Nach der Revolution im Gefolge des Ersten Weltkrieges im Jahr 1918 kamen Park und Schloss in Staatseigentum unter die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, deren Zentrale sich übrigens im Schloss Nymphenburg befindet. Über 300.000 Besucher und Besucherinnen zählt allein das Hauptschloss mit seinem dahinter liegenden Parkbereich im französischen Stil. Weit mehr Menschen, meist aus München, nutzen die ausgedehnten Parkanlagen, die sich dahinter erstrecken, zu Sport und Erholung. (BW) Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der TAXIKURIER das Olympiagelände vor. Jetzt bestellen! Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des Kollegen Benedikt Weyerer: München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei! TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 13
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14 TAXIKURIER AUGUST 2011 Berichterstattung Ratskeller im TAXIKURIER Sehr geehrter Herr Rusch, ich möchte mich bei Ihnen für die sehr sehr positive Berichterstattung im TAXIKURIER bedanken! Jedes Monat erhalte ich Euer Heft und genieße die zahlreichen Rubriken. Die neue Aufmachung ist sehr ansprechend! Mit gastfreundlichen Grüßen Peter Wieser Gastwirt Ratskeller München Erwiderung bzw. Richtigstellung Leserbrief in TAXIKURIER 7/2011 Seite 27 „Schildbürgerstreich“ Mir wurde bei zwei Anrufen im Baureferat der LH München durch nette Beamte erklärt, dass die momentane Einbahnstraßenregelung im nördlichen Teil der Kardinal-Faulhaber-Straße, zwischen Brienner- und Jungfernturmstraße baustellenbedingt sei. Es werden dort Fernwärmeleitungen auf beiden Seiten der Straße verlegt. Wenn die Bauarbeiten beendet sind, wird die Verkehrsbeschränkung wieder aufgehoben. (Dauer voraussichtlich bis Ende Juli 2011) Allerdings, soll dann anschließend im Bereich Pranner- /Kardinal-Faulhaber-Straße an den Fernwärmeleitungen weiter gebaut werden. Und zu guter Letzt; soll endlich der buckelige südliche Teil, zwischen Promenadeplatz und Salvatorstraße neu geteert werden. (Bisher war kein Geld da!) Diese letzten Baumaßnahmen sollen Ende 2011 beendet sein. Die genaue Verkehrsführung, während der letztgenannten Baumaßnahme, ist derzeit noch nicht bekannt! Aber die Grundstückszufahrten sollen möglich sein! Als Trost wurde mir/uns versichert, dass sich an der Straßenbreite nichts ändern soll! Ich erwähnte die Wichtigkeit dieser Straßenverbindungen für uns: „Man könne an diesen Baumaßnahmen nichts ändern; man sei bloß ausführende Baubehörde!“ Die Federführung läge beim KVR! Ich habe versucht, mit meinen Telefon-Erkundigungen, „Vermutungen“ richtig zu stellen. Mit freundlichen Grüßen Taxiunternehmer D. Lippmann Leserbriefe/Forum Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktions linie nicht übereinstimmen. Gambs Fahrzeuglackierung GmbH Karrosseriebau Schleißheimer Str. 63 85748 Garching Tel. (089) 316 24 14 Mobil (0172) 834 39 50 Fax (089) 37 15 89 11 www. fahrzeuglackierung-gambs.de Einbrennlackierungen Unfallinstandsetzung Glasreparaturen / Stoffreparaturen KFZ-Folierungen Smart Repair (Dellen- und Beilackierungen) KFZ-Aufbereitung KFZ-Mechanik und Elektrik Freier KFZ-Sachverständiger (Zertifierziert nach: DIN EN ISO 9001:2008) „Da wart’st auf’n guten Stich ... und dann kumma Hunderte!“ Gerhard L. aus München hat mit dieser Zeile einen Volltreffer gelandet und einen Ölwechsel für sein Taxi bei „Citroën Commerce“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Bilderwitz aus der Juni-Ausgabe And the winner is … Taxameterdienst & Taxiausrüstung Hauptniederlassung: Frankfurter Ring 97 U 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 14
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15TAXIKURIER AUGUST 2011 Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institu - tionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxi freundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Circus Krone München Auf Anfrage der Taxi-München eG teilte uns das weltbekannte Zirkusunternehmen Ende Juni mit, dass zur Generalversammlung 2011 der Parkplatz in der Marsstraße nicht zur Verfügung steht, da an diesem Tage der Ex-Beatle Ringo Starr ein Konzert geben wird. Nach Telefonaten zwischen Vorstand und der Geschäftsleitung des Zirkus konnte unser langjähriger Partner überzeugt werden, dass weder die Besucher des Konzerts noch die Auf- und Abbauarbeiten durch die Teilnehmer der Generalversammlung gestört werden würden. Circus Krone willigte schließlich ein, den Parkplatz auch in diesem Jahr wieder für die Fahrzeuge der Versammlungsteilnehmer zu öffnen. Dafür bedankt sich die Taxi-München eG mit der Rose des Monats. (FK) Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Abbas Rastgu-Damavandi, Taxi 04 Der Kollege Rastgu-Damavandi stand am Sonntag, 26.06. gegen 7.40 Uhr zum Ende seiner Nachtschicht am Gondrell- Stand. Dabei hielt es der Kollege für angebracht, die Fußmatten seines Taxis zu reinigen. Dies tat er, indem er über einen Zeitraum von fast 25 Minuten die Matten lautstark ausklopfte. Der so unsanft aus dem Schlaf geweckte Anwohner machte sich die Mühe und ging zum Taxistand. Seine Bitte an den Fahrer, die Lärmbelästigung einzustellen, wurde von diesem „Kollegen“ ignoriert. Der Fahrer antwortete laut und patzig und meinte nur, dass er sich schließlich am Taxistand befinde, und er könne ihn ja gerne anzeigen! Diesen Gefallen erfüllte der Anwohner dem Taxifahrer gerne, indem er den Vorgang sowohl beim KVR als auch bei der Polizei zur Anzeige brachte und der Taxi-München eG mitteilte. Für diese Rücksichtslosigkeit bekommt der Taxifahrer Abbas Rastgu-Damavandi die Zitrone August 2011. (RZ) Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Taxistiftung Deutschland www.HerzAs-Nightclub.de Triebstraße 11 a • 80993 München • Tel. 089/147 282 55 Sie können in unserem Club mit folgenden Karten bezahlen: EC-Cash-Automat direkt im Haus! 12 00 18 00 - Öffnungszeiten: AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 16:27 Uhr Seite 15
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Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC L Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „L“ . Landsberger Straße – Eine der längsten Straßen Münchens, die leider wegen etlicher „Dauerbrenner“ und langwieriger Baustellen selbst nachts wenig Fahrspaß und schon gar kein schnelles Vorankommen bietet. Im Bereich der Tramhaltestelle „Lokschuppen“, also etwa zwischen Jet-Tank und den Discos, ist in den Wochenend- Nächten erhöhte Vorsicht geboten, da unsere lieben Kleinen hier üblicherweise schon bei der Ankunft und spätestens nach dem obligatorischen „Vorglühen“ in der eben erwähnten Tankstelle ziemlich verstrahlt herumgeistern und unsere „LABE“ für eine Fußgängerzone halten. Weiter draußen, bei „Auto Henne“ oder Mc Donalds, kann man sich zudem immer wieder mal schöne Erinnerungsfotos machen lassen... Bei Fahrten von der Innenstadt Richtung Germering ist es durchaus kein unsittliches Angebot an die Fahrgäste, die Variante über die Lindauer Autobahn und A 99 West anzubieten, da es auf diesem Wege ganz eindeutig schneller geht und der Umweg von vielleicht drei Kilometern gegenüber der Geraden (LABE/Bodensee) durch die wesentlich geringeren Wartezeiten finanziell leicht ausgeglichen wird. Die schreckliche Linksabbiegerampel unter der Donnerbrücke zum Trappentreutunnel kann in besonders „dicken“ Zeiten durch das rechtzeitige Ausweichen auf die Tulbeckstraße einigermaßen elegant vermieden werden. Einigermaßen elegant halt. Immer noch besser, als sieben, acht Rotphasen hintereinander abzusitzen. Langmut – bewiesen die Kunden, die Ende Juni bei uns einen Taxibus für eine Festadresse „Am Ährenfeld“ in Großhadern bestellten, letztlich aber fast eine halbe Stunde warten mussten. Die Kunden reklamierten etwa zeitgleich, als Herr Kollege Taxibusfahrer auf Kanal 4 meldete, die Hausnummer gebe es nicht, er stehe aber in der Straße auf Höhe der Neben-Hausnummer, die er immerhin gefunden hatte. Leider war gerade sein Datenfunk (DF) ausgestiegen, so dass wir keine aktuelle Ortung hatten. Da die Straße „Am Ährenfeld“ (Verlängerung der Guardini zur Waldwiesen – wurde dem „Kollegen“ auch am Sprechfunk nochmals erklärt) allenfalls 100 Meter lang ist und die Kunden am Handy versicherten, auf der Straße zu stehen und weit und breit kein Taxi zu sehen, wurde bei der nächsten Reklamation, ein paar Minuten später, ein Treffpunkt Ecke Waldwiesenstraße ausgehandelt. Bei der dritten Reklamation, wieder einige Minuten später, stellte sich endlich heraus, dass unsere taxibusfahrende Leuchte die ganze Zeit in der Straße „Am Hedernfeld“ gestanden hatte. Da er auch an der Ecke „Am Hedernfeld/Waldwiesen“ (die es gar nicht gibt) keine Fahrgäste gefunden hatte, war er inzwischen wieder am Sauerbruch-Stand gelandet. Schließlich schickten wir „auf die Schnelle“ zwei PKW-Taxis, wobei freilich eines davon auf Kosten des Herrn „Kollegen“ abgerechnet wurde. Dieser war plötzlich hellwach, als die Zentrale ihn vom DF abmeldete, und ließ sich auch durch massive Drohungen nicht davon abhalten, sich mehrmals wieder anzumelden. Sie können sich vielleicht vorstellen, Kolleginnen und Kollegen, wie peinlich es ist, der Kundschaft das Versagen solcher Volltrottel zu erklären. Niemand ist fehlerfrei, aber über drei Reklamationen hinweg dauerhaft auf der Leitung zu sitzen und dann auch noch patzig zu werden, ist nicht mehr tolerabel. Wir alle hatten nur Glück, dass am nächsten Tag kein süffisanter Kommentar in der Zeitung stand! Trotzdem: wieder mal eine „super Reklame“ für uns … Langsam – Aus den Zeiten, in denen es noch verboten war, am Funk vor „behördlichen Kontrollmaßnahmen“ zu warnen, stammt obiger Begriff als Synonym für die allseits beliebte Radarkontrolle. Schließlich war es auch damals nicht verboten, wenn die Zentrale oder 16 TAXIKURIER AUGUST 2011 die Fiaker sich untereinander zum Langsamfahren aufforderten … Datenfunker können die aktuellen Meldungen über das „Infoportal“ abfragen, also das Fragezeichen (rechts unten) und dann die Rubrik „Radarkontrollen“ . Dabei jeweils das „Aktualisieren“ nicht vergessen. Natürlich gibt es hier nie die absolute Sicherheit vor „Pistoleros“ oder der blitzenden Mülltonne, denn jeder ist irgendwann einmal selbst der Erste … Der lapidare Hinweis, der beste Schutz vor Radarkontrollen sei das Einhalten des Tempolimits, trifft selbstverständlich immer ins Schwarze. Wer aber z.B. vom Solln-Stand einen Eckensteher („Handyauftrag“, „Telefonzelle“ oder „Auftrag Mobil“) Herterich/Drygalski annimmt, wird kaum mit sturen 30 km/h anzuckeln, nur um sich seinen garantierten „Blitz“ (hier gemeint: Leerfahrt, s.u.) abzuholen. Nebenbei: die Herterichstraße ist benannt nach den Malern Ludwig von H. (gest. 1932) und Johann Caspar H. (gest. 1905); die Drygalski-Allee geht zurück auf Erich Dagobert von D., gestorben 1949, Geograph und Geophysiker. Läuten – Ausnahmslos gilt die Regel: beim Kunden muss immer (!) geläutet werden, außer, es steht explizit im Auftrag drin bzw. wird vom Funksprecher gesagt, dass nicht geläutet werden soll. Kurzversion: immer läuten, wenn's nicht ausdrücklich verboten ist! Absolut nervtötend und zudem geschäftsschädigend ist die dämliche Rückfragerei am Funk „Zentrale, hätt' ich da läuten sollen?“, während der Kunde schon reklamiert oder einfach nur mit zunehmender Säuernis auf die unzuverlässigen „Sch… Taxifahrer“ schimpft. Nicht jede Kundin steht morgens um fünf gerne vor dem Haus, um sich dort von Besoffenen oder „Herren“ mit Hormonstau dumm anreden zu lassen. Und nochmal, wie schon so oft in den letzten Heften: jede Rückfrage am Funk hält den betroffenen Zentralisten davon ab, stattdessen die nächsten Aufträge am Telefon anzunehmen. Manch- TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 16
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mal ist vom Fiaker ein wenig Phantasie verlangt, wenn er, wie Schrotti jüngst, die „(XY)-Straße 75/2 Schreiber“ auf's Display bekommt, dort im zweiten Stock aber nur ein „Srajber“ angeboten wird. Für Heiterkeit innerhalb und außerhalb der Zentrale führen Stilblüten, wie „am Biergarten läuten“ oder „35 im dritten Stock Meier, am Fenster klopfen“ . Und hiermit nochmals aufgewärmt seien die alten (aber wahren) Stories „Zentrale, ich habe die Adresse 'Hans Sachs 8, drei Glöcklein' bekommen, hier hat's aber nur sechs Glöcklein – welches soll ich läuten?“, oder bei der Adresse „Pariser 24, Achterdeck“ (Gaststätte): „Zentrale, hier gibt's keinen achten Stock und auch keinen Deck“ … Leerfahrt – Der „Blitz“ kommt aus vielerlei Gründen zustande; in den häufigsten Fällen (geschätzt 80 %) deshalb, weil ein anderer Kollege schneller war. Die vorgenannte Schätzung ergibt sich aus unseren Rückrufen beim Kunden, wenn der erklärt „Ich sitze doch schon im Taxi“ . Kaum ein Fahrer fragt den „Aufhalter“, ob der vielleicht ein Taxi bestellt hat, und fährt dann ggf. leer weiter. Leider. Und die Profi-Abstauber lassen sich von ihrem Tun auch nicht abhalten, wenn der Kunde von sich aus fragt „Sind Sie das bestellte Taxi?“ oder sagt „Oh, Sie sind schon da!“ . Wer nicht bei „drei“ auf dem Baum ist, wird mitgenommen. Dafür ist bei Manchen das Geheule umso größer, wenn es sie selber mal erwischt. Die restlichen 20 Prozent Leerfahrten entstehen dadurch, dass die Kunden – aus welchen Gründen auch immer – extrem undeutlich sprechen und auch auf mehrmalige Nachfrage der Zentrale „Sie meinen die Romanstraße, in Nymphenburg?“ treuherzig mit „ja“ antworten, obwohl es dann doch die Grohmannstraße ist, oder die Kleinigkeit zu erwähnen vergessen, dass sie zu sechst sind und folglich einen Taxibus bräuchten, oder dass sie die Augsburger Straße in Germering und nicht etwa die in München meinen usw. usw … (Kleiner Einschub: die Augsburgerstraße – zusammen geschrieben – in München bezieht sich auf den aus Augsburg stammenden Boten Josef Palmberger, genannt „Augsburger“, der um 1800 in dieser Straße wohnte). Und, auch wenn die eingefleischten Zentralen-Hasser diese Zahl bestreiten werden: höchstens fünf Prozent aller Leerfahrten werden wirklich auf der Engelhardshöhe selbst produziert und verschuldet, wenn z.B. aus einer Vorbestellung versehentlich ein Direktauftrag oder aus der Donnersberger Brücke die gleichnamige Straße gemacht wird. Lotsenfahrten – sind selten und bedürfen besonderer Aufmerksamkeit des Taxlers. Der gut gemeinte kürzeste Weg bringt nichts, wenn man als der Vorausfahrende solche (leider seltenen) Fiaker-Schleichwege nimmt, die eben nur für Taxis frei sind, wie z.B. den Viktualienmarkt, die Stein- oder Trappentreustraße, oder wenn man übersieht, dass z.B. das Linksabbiegeverbot von der Barer- in die Theresienstraße eben nur für Taxis aufgehoben ist. Das vorherige Austauschen der Handy- Nummern kann sehr hilfreich sein, wenn man sich doch mal aus den Augen verlieren sollte. Blinkerlose Slalomfahrten machen die Sache nicht besser – auch nicht schneller - und führen allenfalls dazu, dass der Kunde schweißgebadet in Schnappatmung verfällt. Lüge – Besonders schlaue Leute haben mal ausgerechnet, dass der Durchschnittsmensch mehr als 100 mal pro Tag lügt – auch schon, wenn er z.B. auf die Frage „wie geht's dir?“ mit „gut“ antwortet, oder sagt „gern geschehen“, obwohl er den Anderen in Wirklichkeit lieber derkrageln würde. In den Vor-DF-Zeiten galten unkorrekte Standortangaben bei Freigaben noch als „kreative Meldungen“, wenn sie nicht allzu krass gelogen waren. Die – noch nie witzige – Standplatzlüge gibt es aber auch am DF, wenn man sich z.B. vorm „Pacha“ im „Luitpold- Stand“ einloggt, oder im Tal am „Viktualienmarkt“-Stand. Da ist „Schluss mit Lustig“, denn so was ist nichts anderes als Betrug an den Kollegen. Leider relativ häufig ist auch die Lüge „bin schon vorm Haus“, wenn der Fahrer bei einer Reklamation gefragt wird, wie lange der Kunde denn noch warten müsse. Selbst der beste und erfahrenste Fiaker verfranst sich mal heillos und fährt völlig falsch die Abhol - adresse an. Aber dann ist es für alle Beteiligten besser, mit offenen Karten zu spielen und notfalls gleich einen anderen Kollegen schicken zu lassen. Wenn der Kunde wegen sechs oder sieben Minuten Verzögerung gleich seinen Zug verpasst, ist er auch selber schuld. Wenn aber erst nach 20 Minuten das nächste Taxi losgeschickt wird (und ja auch noch anfahren muss), schaut's schon anders aus. Um solche Fälle zu vermeiden: Hosen runter und ehrlich sein! 17TAXIKURIER AUGUST 2011 ➜ Am 23. Juli ist der Crown’s Club vom Kosttor in die Rosenheimer Str. 145 (ehemals Pacha, später Volksgarten) gezogen. ➜ München ist die Kaufkraft- Stärkste Großstadt in Deutschland. Laut Jahreswirtschaftsbericht 2011 hat jeder Münchner Einwohner exakt 24.879 Euros pro Jahr. ➜ Die Schwabinger 7 ist jetzt 100 Meter weiter als bisher in der Feilitzschstraße 15 zu finden. ➜ In den Räumen des ehemaligen „Carmen’s Lounge“ in der Theklastraße 1 hat jetzt das „Hanoi“ eröffnet. Jeweils Donnerstag – Samstag. ➜ Ab sofort ist der Biergarten am Viktualienmarkt auch am Sonntag geöffnet. Allerdings sind die Verkaufsstände – die Attraktion des Biergartens – geschlossen. (PR) München-Splitter Lustig – darf es auch mal sein, wenn z.B. ein Kollege nach einem MVG-Auftrag – den er richtig gefahren hatte – nicht merkt, dass der Auftrag zu Ende ist und in der Willy-Brandt-Allee noch auf die nächste Kundin namens Selma Lagerlöf wartet … Zu einiger Heiterkeit bei den Zentralisten führte auch jüngst eine Fahndungsmeldung der Polizei nach einem älteren Herren, dessen Kleidung von der Polizistin wie folgt beschrieben wurde: „der hat so eine Jute-Filzjacke an“ – und auf Nachfrage unserer Kollegin „Ja, richtig, eine Trachtenjacke. Und eine dreiviertellange braune Hose aus Kuhhaut“ . Auch seine Kopfbedeckung war bemerkenswert: „hat einen Hut mit so Tierhaaren oben drauf (...) ja, einen Gamsbart“ . Man darf vermuten, dass sich auch die Kollegen der offensichtlich nicht-bayerischen Polizistin angesichts dieser Beschreibung die Köpfe rotgekichert haben. Immerhin ließen sie keinen Besoffenen in einem grünen Auto mit einem blauen Knubbel auf dem Dach suchen … TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 17
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Der BHG vertritt als alleiniger Berufsund Wirtschaftsverband das Bayerische Gastgewerbe, den Hauptleistungsträger des Tourismus in Bayern. Mit 42.000 Hoteliers und Gastronomen, 310.000 Erwerbstätigen und 13.900 Auszubildenden ist das Gastgewerbe ein starkes Stück bayerische Wirtschaft und das Rückgrat der heimischen Tourismus - industrie. Im Oktober 2010 wurde Ulrich N. Brandl zum Präsidenten des Bayerischen Hotelu. Gaststättenverbandes gewählt. Der 50jährige Hotelier betreibt in Rimbach in der Oberpfalz das ULRICHSHOF Babyund Kinder Bio-Resort, welches bereits mehrmals als das familienfreundlichste Hotel Europas ausgezeichnet wurde. Im Gespräch mit dem TAXIKURIER erläuterte Ulrich N. Brandl die klaren Positionen des BHG zu aktuellen Themen. Gastronomie und Rauchverbot: Der Freistaat Bayern hat 2008 ein strenges Gesetz zum Nichtraucherschutz erlassen. Dieses Gesetz wurde am 1. August 2009 von der Landesregierung wieder aufgehoben. Am 4. Juli 2010 entschied die bayerische Bevölkerung in einem landesweiten Volksentscheid über das Volksbegehren, das mit 61,0 % der abgegebenen Stimmen angenommen wurde. Hotelerie Hotel- und Gaststättenverband Bayern Interview mit Ulrich N. Brandl Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern ist der Branchenverband der Hoteliers und Gastronomen in Bayern. Im Jahre 1946 als Landesverein des Bayerischen Gastgewerbes gegründet, kann der BHG heute auf über 65 Jahre Erfahrung zurückblicken. Somit ist in Bayern seit dem 1. August 2010 das Rauchen in Innenräumen von Gaststätten aller Art, Diskotheken sowie Festzelten nicht mehr gestattet. Ulrich N. Brandl: „Dieses Hin und Her hat viele Nachwirkungen auf unsere Mitglieder verursacht. Eine generelle Haltung pro oder contra Rauchverbot kann der BHG jedoch nicht einnehmen, denn es gibt unter den Mitgliedern eine 50/50- Situation. Es gibt in etwa genauso viele Betriebe, denen das Rauchverbot positiv entgegenkommt wie es auch spezielle Betriebstypen gibt, bei denen das Rauchverbot zur Katastrophe führte. Es ist keine Frage, dass die jetzige Lösung gerade für Kleingastronomen und die Einraumgastronomie keine befriedigende Regelung darstellt, aber nun ist diese Regelung nun mal da, und diese wird auch vom Zeitgeist her nicht mehr anders akzeptiert. Man hätte es intelligenter regeln können, indem man der getränke-orientierten Kleingastronomie die Entscheidung, eine Raucher- oder Nichtraucherkneipe zu führen, selbst überlassen hätte.“ Die befürchteten Auswirkungen auf die Relation Gastronomie – Taxigewerbe hatte das Rauchverbot jedoch nur bedingt. Selbst wenn mancher Stüberl-Besucher ausblieb, so gab es doch jede Menge Fahrgäste, die aufgrund des Rauchverbotes wieder häufiger auswärts essen und danach mit dem Taxi nach Hause fahren. 18 TAXIKURIER AUGUST 2011 TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 18
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19TAXIKURIER AUGUST 2011 Hygiene-Ampel: Die Hygiene-Ampel ist ein System, das nun auch in Deutschland dem Verbraucher helfen soll, die Spreu vom Weizen zu trennen. Im Sinne einer Verkehrs - ampel mit den Farben rot, gelb und grün sollen die hygienischen Zustände in einem gastronomischen Betrieb bewertet und gekennzeichnet werden. Grün ist gut, gelb sind Mängel und rot ist richtig schlecht. Ein Betrieb, der richtig schlecht ist, sollte auch keiner sein, den die Verbraucher besuchen, so wünschen es sich zumindest die Verbraucherschutzminister der Länder. Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern sieht das jedoch etwas anders. „Diese Klassifizierung ist eine völlig überflüssige, rein publizistische Aktion. Die Stufe ‚rot’ ist allein in Gedanken schon deshalb überflüssig, weil bereits bei der gelben Farbe kein Gast mehr das Lokal betreten würde. Des Weiteren erfordert diese Einteilung einen immensen Personalbedarf, man bräuchte in etwa 4-mal so viele Lebensmittelkontrolleure, was wiederum mit extremen Kosten verbunden wäre. Und wer bezahlt diese Zeche? Letztendlich nur der Gast. Es reicht vollkommen aus, die bereits vorhandenen Gesetze konsequent anzuwenden. Die Hygiene-Ampel-Diskussion unter dem EHEC-Vorwand vom Zaun zu brechen, ist auch aus einem anderen Grund fehl am Platz: Die hygienischen Problemzonen, und damit ausschlaggebend für die EHEC-Thematik, liegen eindeutig in den Bereichen Produktion und Handel, und sind nicht in der Gastronomie zu suchen.“ Mehrwert-Steuer: Im Focus der Diskussion steht im Hotelund Gastgewerbe in den letzten Jahren die Frage nach dem ermäßigten Umsatzsteuer-Satz. Die Branche fordert faire Rahmenbedingungen, damit keine Wettbewerbsverzerrung stattfindet. Im Bereich der Hotellerie hat durch die Reduzierung der Mehrwertsteuer ein merklicher Abbau des Investitionsstaus begonnen. Darüber hinaus benötigt aber auch die Gastronomie dringend eine steuerliche Gleichbehandlung mit Bäckern, Metzgern sowie dem Lebens - mitteleinzelhandel. Passiert nichts, werde sich das Wirtshaussterben – und damit das Sterben von Kommunikationsplätzen in Dörfern – ungebremst fortsetzen. Bereits heute gibt es in mehr als 500 Gemeinden Bayerns keinerlei gastronomische Einrichtung mehr. Käme die steuerliche Gleichbehandlung, würden mehr als 30.000 Betriebe durch ihre Investitionen enorme Wachstumsimpulse auslösen. Situation in München: Wie in allen Großstädten stehen auch in München die Ressorts Hotellerie, Gastronomie und Personenverkehr in dreieckähnlichem Verhältnis, d.h. diese drei Größen stehen und fallen stets zusammen und ziehen deshalb am gleichen Strang. Nur der zufriedene Gast kommt wieder, deshalb steht die Zufriedenheit in der Dienstleistungsbranche an oberster Stelle. Ein Dauer-Brenner zu allen großen Events sind immer wieder die Hotel-Preise: „Marktwirtschaft ist keine Einbahnstraße. Gegenüber anderen europäischen Magistralen sind in München die Hotelpreise 25 bis 40% niedriger. Hotels sind Immobilien, und jeder kennt die Immobilienpreise bzw. die Mieten in München. Und es sind auch nicht die Hotelgäste, die während großer Messen oder dem Oktoberfest die Zimmerpreise an den Pranger stellen, sondern dies sind in erster Linie Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier Öffentlich bestellt und vereidigt Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS) Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 KFZ- Schadensgutachten KFZ- Bewertungen einheimische Medien, die dieses Thema hochstilisieren. Darüber regt sich kein Hotelgast auf, denn die Hotelpreise während Messen sind durchaus euro - päischer Standard, dem internationalen Gast bekannt und werden von diesem akzeptiert. Die Preisgestaltung basiert auf einer Mischkalkulation. Es regt sich schließlich auch keiner auf, wenn an einem ruhigen Tag ein Zimmer nur die Hälfte kostet. Hotels sind Wirtschaftsbetriebe. Die Hotelbranche kann ihr Produkt nur am selben Tag verkaufen. Die Nacht von heute auf morgen kann ich nur heute und nicht erst morgen verkaufen. Wie in vielen anderen Branchen bestimmt auch bei uns die Nachfrage den Preis.“ Ein Dorn im Auge ist dem BHG-Präsidenten auch die verkehrliche Anbindung der Neuen Messe München an die Innenstadt: „Es ist einem Gast nur schwer zu vermitteln, weshalb mittags die Fahrt mit dem Taxi vom Hotel aus der Stadtmitte zur Messe eine Viertelstunde dauert, während für die Rückfahrt abends aufgrund der angespannten Verkehrssituation bis zu 40 Minuten benötigt werden, was den Gast dann rund das Doppelte kostet. Da kann weder der Taxifahrer, noch die Messe oder gar der Hotelier etwas dafür, aber auch solche Faktoren tragen zum Grad der Zufriedenheit eines Hotelgastes bei und können den Tagungs- und Messestandort München in ein anderes Licht tauchen“, so Ulrich N. Brandl. Der Präsident des BHG hat sich auch gerne bereiterklärt, an einem angedachten Workshop bzgl. dieser Verkehrsproblematik mit Vertretern von Taxigewerbe, Messe, Tourismusamt und der Verkehrsbehörde teilzunehmen. Der TAXIKURIER bedankt sich bei Ulrich N. Brandl für das Gespräch und wünscht für die Zukunft alles Gute. (TK/PR) TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 19
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20 TAXIKURIER AUGUST 2011 Witz des Monats An der Grenze fährt ein Mann mit dem Fahrrad vor, auf dem Gepäckträger einen Sack. Zöllner: „Haben Sie etwas zu verzollen?“ Mann: „Nein.“ Zöllner: „Und was haben Sie in dem Sack?“ Mann: „Sand.“ Bei der Kontrolle stellt sich heraus: tatsächlich Sand. Eine ganze Woche lang kommt jeden Tag der Mann mit dem Fahrrad und dem Sack auf dem Gepäckträger. Am achten Tag wird die Sache dem Zöllner doch verdächtig. Der Sand wird diesmal gesiebt – Ergebnis: nur Sand. Der Mann kommt weiterhin jeden Tag zur Grenze. Zwei Wochen später wird es dem Grenzer zu bunt, und er schickt den Sand ins Labor – Ergebnis: nur Sand. Nach einem weiteren Monat der Sandtransporte hält es der Zöllner nicht mehr aus und fragt den Mann: „Also, ich gebe es Ihnen schriftlich, dass ich nichts verrate, aber Sie schmuggeln doch etwas. Sagen Sie mir bitte, was!“ Der Mann: „Fahrräder!“ Kurze Frage – Klare Antwort Jan A. will wissen: „Dürfen Rikschas die für den Fahrradverkehr freigegebenen Einbahnstraßen in Gegenrichtung benützen?“ Die StVO räumt den zuständigen Behörden seit 1997 die Möglichkeit ein, Einbahnstraßen unter bestimmten Voraussetzungen für den Radverkehr in Gegenrichtung zu öffnen. Dabei ist zu beachten, dass die Einbahnstraße nur eine geringe Verkehrsbelastung ausweist, eine Fahrbahn mit einer Breite von mindestens 3,5 m vorhanden sein muss, der Verlauf übersichtlich gestaltet ist und die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h (Tempo-30-Zone) beträgt. Auf eine Einbahnstraße, die für Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben wurde, müssen Verkehrsteilnehmer mit den Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ oder „Radfahrer in beide Richtungen frei“ hingewiesen werden. In Tempo-30-Zonen gilt grundsätzlich die Rechts-vor-Links-Regelung für alle Verkehrsteilnehmer. Autofahrer müssen also beim Einbiegen in eine freigegebene Einbahnstraße auch auf Fahrradverkehr von rechts achten. Dagegen müssen Radfahrer, die eine Einbahnstraße in Gegenrichtung befahren, von rechts einmündenden Verkehrsteilnehmern die Vorfahrt gewähren. In freigegebenen Einbahnstraßen gilt das normale Rechtsfahrgebot. Wenn sich Autofahrer und Radfahrer daran halten, sollte bei einer Fahrbahnbreite von 3,5 m immer genug Platz für beide Verkehrsteilnehmer sein. Ist die Straße durch ein Hindernis verengt, gelten die üblichen Vorfahrtsregelungen. Ob Rikschas als Fahrradverkehr im Sinne der StVO gelten, ist nach wie vor umstritten. Zum Mitnahmeverbot auf Fahrrädern äußerte sich das OLG Dresden mit Beschluss vom 11.10.2004 als bislang einzige höchstrichterliche Entscheidung, dass die StVO mit dem Begriff des Radfahrers „jedoch nur das einspurige, durch Muskelkraft bewegte Fahrrad meinen könnte“ - Rikschas also nicht den Regelungen für den Radverkehr unterliegen könnten. Auch die vorgeschriebene Mindestfahrbahnbreite von 3,5 m deutet darauf hin, dass der Gesetzgeber hier nur von einspurigen Fahrrädern ausgegangen ist, nicht von Rikschas mit „Überbreite“, da bereits ein Personenkraftwagen nahezu 2 m der Fahrbahnbreite beansprucht. Die Frage ist also zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend zu beantworten. Wir empfehlen daher die Grundsätze der StVO, gegenseitige Rücksichtnahme und ein Verhalten, dass Andere nicht geschädigt, gefährdet oder unvermeidbar behindert oder belästigt werden, beim Begegnungsverkehr mit Rikschas in freigegebenen Einbahnstraßen anzuwenden. (FK) Ohne Worte 3093 Modemuffel Nie würde ein Italiener das Stilbewusstsein der deutschen Männer übernehmen: „Die Schuhe sind zwar nicht schön, aber praktisch.“ Ihm ist es egal, ob Klettverschlüsse angenehm sind, ein Schuh muss schön sein und muss die soziale Stellung des Trägers aufpolieren. Ein Blick in deutsche Fußgängerzonen zeigt das Modebewusstsein in unserem Lande. Sportlich, funktional, bodenständig bewegt sich eine uniforme Masse in Bequem-Schuhen, Windjacken und Jeans durch die Stadt. Man will nicht auffallen. Diese Mischung aus Unbeholfenheit und Wurschtigkeit hat seltsame Modephänomene hervorgebracht: Viel zu lange Hosen, die sich wie Ziehharmonikas auf Slippern mit Bommeln türmen. Die weißen Socken, das Rippunterhemd, das sich unter dem zu dünnen Oberhemd abzeichnet. Um mit der Strickjacke nicht zu bieder zu wirken, bindet sich der deutsche Mann als Ausgleich eine lustige Tiermotiv- Krawatte um. Später, wenn das Haar ergraut, schwenkt er dann vollends auf Beigetöne um – die Uniform des Alters. Vielen, auch uns Taxifahrern ist nicht bewusst, dass Mode eine Sprache ist und jeder über seine Kleidung kommuniziert, ob er will oder nicht. Wer mit ausgebeulten Knien oder Hosentaschen rumläuft, signalisiert, dass es ihm egal ist, wie er aussieht. Unterschwellig gilt Nichtmode immer noch als Tugend. Trotzdem geben die Deutschen viel Geld für Kleidung aus. Mit Lust an Mode hat dies allerdings wenig zu tun, man kauft „Anziehsachen“ . Gerade jetzt in den heißen Monaten sollten die Taxler nicht nur an das saubere Taxi denken, sondern ihre Kleidung als Stilmittel sehen, mit der man für sich wirbt, sich inszeniert, abgrenzt oder auch anpasst. Unsere Fahrgäste werden es mit Wohlwollen aufnehmen. TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 20
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21TAXIKURIER AUGUST 2011 Pinnwand Verkehrszeichen zugewachsen Verkehrszeichen müssen gut sichtbar sein, andernfalls sind sie unwirksam. Dies hat das Oberlandesgericht Hamm in einer jetzt veröffentlichten Entscheidung dargelegt (OLG Hamm, 3 Rbs 336/09//DAR 2011,216//). In dem Fall war es um einen Taxifahrer gegangen, der mit Tempo 70 durch ein auf 30 km/h limitiertes Wohngebiet gefahren war. Deshalb sollte der Fahrer 100 Euro bezahlen. Vor Gericht räumte der Mann eine Übertretung von 20 km/h ein, der Rest war für ihn nicht nachvollziehbar. Mit Recht, wie die Richter urteilten: Das entsprechende Schild war komplett zugewachsen gewesen. Deshalb galt für das Taxi Tempo 50. (PR) Neu: HALE Wegstreckenzähler WSZ-06 in modernem Design Der Nachfolger des WSZ-05 basiert auf dem modernen Design der Microtax®-06 und kommt mit zahlreichen neuen Features. Man kann nun mit dem neuen Wegstreckenzähler auch Quittungen und Schichtabrechnungen mit dem TPD-01 drucken. Die vereinfachte Tarifeingabe erleichtert den Unternehmern, die Tarife selbst zu programmieren. Nach einer Tarifänderung ist keine Neueichung erforderlich. Wie alle HALE-Produkte hat auch der WSZ-06 einen konkurrenzlos geringen Stromverbrauch von weniger als 0,35 mA im Off-Modus. HALE entwickelte mit dem Wegstreckenzähler WSZ-06 bereits das dritte Produkt mit CAN Bus Anbindung nach Standard CiA-447. Wegstreckenzähler WSZ-06 Die Wörter der Jahre 2010 Wutbürger 2009 Abwrackprämie 2008 Finanzkrise 2007 Klimakatastrophe 2006 Fanmeile 2005 Bundeskanzlerin 2004 Hartz IV 2003 Das alte Europa 2002 Teuro 2001 Der 11. September 2000 Schwarzgeldaffäre 1999 Millennium 1998 Rot-Grün 1997 Reformstau 1996 Sparpaket 1995 Multimedia 1994 Superwahljahr 1993 Sozialabbau 1992 Politikverdrossenheit 1991 Besserwessi 1990 Die neuen Bundesländer 1989 Reisefreiheit 1988 Gesundheitsreform 1987 Aids, Kondom 1986 Tschernobyl 1985 Glykol 1984 Umweltauto 1983 Heißer Herbst 1982 Ellenbogengesellschaft 1981 Nulllösung 1980 Rasterfahndung 1979 Holocaust 1978 Konspirative Wohnung 1977 Szene 1971 Aufmüpfig 04.08. KOKUTEKELEZA – Soul, Pop , Jazz // 11.08.PICO – Weltmusik // 18.08. ANDRÉ MARSELOUS & BAND – Pop, Soul, Jazz, Regga e // 25.08. DJANGO LASSI – Gipsy Swing // … JEDEN DONNER STAG, 19-24 UHR www.kantine-muenchen.de LIVE IN DER Café t Restaurant t Bar Im Herzen der Kultfabrik EINTRITT FREI München // direkt am Ostbahnhof ENTDECKE DIE VIELFALT DR. JÜRGEN STAHLBERG Rechtsanwalt · UNFALLREGULIERUNG · BUßGELD/FAHRVERBOT · TAXIGESCHÄFT · SCHEIDUNG §§ Feichthofstr. 171 81247 München (Pasing) immer Parkplätze ! Tel: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 21
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Geschichte und G’schichten Opportunismus: Die Münchner Hakenkreuzhäuser kommission stellte am 25. März 1933 die Genehmigung für dieses Zurücksetzen in Aussicht, vorausgesetzt, die Bauherrin übernehme die Pflasterung und Randsteinsetzung der Hanfstaenglstraße auf Höhe des Bauplatzes. Außerdem müsse die Bauherrin für die Beseitigung aller Straßenschäden infolge der Bauarbeiten aufkommen, abgesichert durch eine Kautionsleistung. Darüber hinaus dürften die Pappeln auf dem Baugrund nicht wie beantragt gefällt werden. Angesichts dieser Probleme stellte „Held und Francke“ ihr Projekt in der Hanfstaenglstraße vorerst zurück, um die Erfolgsaussichten ihres Vorhabens in der Donaustraße auszuloten. Politischer Umschwung Die NSDAP riss nach der Reichstagswahl vom 5. März 1933 auch die kommunale Macht in München an sich. Oberbürgermeister Karl Scharnagl (1881-1963) von der konservativen Bayerischen Volkspartei trat am 20. März 1933 gezwungenermaßen zurück, sein Amt übernahm der Nationalsozialist Karl Fiehler (1895- 1969), und der Stadtrat bestand nach dem Verbot beziehungsweise der Selbstauflösung der anderen Parteien seit dem 11. Juli 1933 ausschließlich aus Nationalsozialisten. Spätestens jetzt war die Stunde gekommen, dass sich die städtischen Beamten an die neuen politischen Gegebenheiten anpassten oder anpassen mussten. Die Vorschriften begannen, nicht mehr in jedem Fall und für alle Anträge gleichmäßig zu gelten, und die Stunde der Opportunisten hatte geschlagen. Hakenkreuzhaus an der Donaustraße Am 26. Mai 1933 beantragten vier Bauherren den Bau des Hauses Donaustraße 25 bis 31, und zwar einen Vierspänner in Hakenkreuzform mit der opportunistischen Bezeichnung „Das Deutsche Garteneigenheim“ . Die Bauarbeiten sollte nicht die Bauträgerin ähnlichen Namens, sondern die Firma „Held und Francke“ ausführen, und noch vor Eintreffen der Genehmigung wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Zwar forderte die Lokalbaukommission am 20. Juli 1933 die sofortige Einstellung der Arbeiten, doch richtete „Held und Francke“ am 11. September 1933 einen Beschwerdebrief an die Behörde, in dem es ebenso frech wie selbstbewusst hieß: „Wir verweisen auch auf den Aufruf der nationalen Regierung vom Frühjahr, der zum Ausdruck brachte, Arbeit und vor allem Bauarbeit sofort in Angriff zu nehmen, und es den Behörden zur Pflicht macht, durch beschleunigte Behandlung von Baugesuchen jede Verzögerung zu vermeiden. Es würde nicht verstanden werden, für diesen gezeigten Wer zu Fuß durch die Hanfstaenglstraße in Gern geht oder sogar mit dem Auto fährt, wird wohl kaum den auffälligen Grundriss des vierspännigen Anwesens 16 bis 22 erkennen, es sei denn, man achtet gezielt darauf. Dasselbe gilt für das Gebäude an der Donaustraße 25 bis 31 in Bogenhausen. Der Lauf der Zeit hat Pflanzen und Bäume wachsen lassen, und auch etliche An- und Umbauten haben die ursprüngliche, in der Tat ungewöhnliche Form der Häuser modifiziert: Es sind die beiden Münchner Hakenkreuzhäuser. Probleme der Bauherrin Der Architekt Hanns Conradi erhielt von der Bauträgerin „Süddeutsche Held und Francke Bauaktiengesellschaft München“ den Auftrag, einen so genannten Vierspänner an der Hanfstaenglstraße zu errichten, und zwar in Form eines quadratischen Gebäudes mit Innenhof. Dafür stellte er am 17. März 1933 bei der Lokalbaukommission den Antrag auf Baugenehmigung. Als Vorteile dieses Bautyps nannte Conradi die Verringerung der Baukosten infolge gemeinsamer Zwischenmauern und die daraus resultierende bessere Wärmedämmung sowie die vorteilhafte Grundstücksaufteilung. Allerdings sollte das Gebäude hinter die Bau linie zurückversetzt werden, um Platz für Gärten zu schaffen. Die Lokalbau- 22 TAXIKURIER AUGUST 2011 Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 VERTRETUNG MÜNCHEN ER -TAXGMBH Frankfurter Ring 97 80807 München TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 22
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Willen zur Schaffung von Arbeit auch noch bestraft zu werden.“ Am 20. Oktober 1933 lag dann die Baugenehmigung vor. Lohnender Opportunismus Dieses erfolgreiche, politische motivierte Erpressungsmanöver diente der „Süddeutschen Held und Francke Bauaktiengesellschaft München“ als Bauherrin in der Hanfstaenglstraße ein Jahr später bei ihrem zweiten Bemühen um eine Baugenehmigung am 27. April 1934 offensichtlich als Vorbild. An jenem Tag reichte die Gesellschaft einen erneuten Antrag auf Baugenehmigung eines Vierspänners bei der Lokalbaukommission ein, mit dem Unterschied, dass das Gebäude nun nicht mehr als Quadrat mit Innenhof, sondern als Hakenkreuzhaus errichtet werden sollte. Das Ganze firmierte auch hier als „Das Deutsche Garteneigenheim“ . Bereits am 15. Mai 1934 hieß es intern von Behördenseite: „Anstelle der früher beabsichtigten ähnlichen Einfamilienhäuseranlage (März 1933) will nunmehr die Anlage in Hakenkreuzform, wie sie an der Donau - straße schon ausgeführt wurde, durchgeführt werden. Hinsichtlich der Geschosszahl und Dachausbildung fügen sich die vier Neubauten in die Umgebung ein.“ Von den Auflagen des Jahres 1933 war nun nicht nur keine Rede mehr, sondern sie wurden ausdrücklich aufgehoben. Auch der Stadtrat beschäftigte sich mit dem selbst für damalige Zeiten ungewöhnlichen Projekt; er ließ die Lokal - baukommission am 13. September 1934 wissen: „Gegen die Genehmigung des beiliegenden Planes besteht kein Einwand.“ Die Lokalbaukommission erteilte der Bauherrin schließlich am 27. Oktober 1934 die Genehmigung. Nachdem die beiden Hakenkreuzhäuser in Bogenhausen und Gern den Krieg unbeschadet überstanden haben, können auch wir (und unsere Fahrgäste) in den zweifelhaften Genuss kommen, noch heute die beiden Früchte lohnenden Opportunismus’ erkennen zu können. (BW) Benedikt Weyerer Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Bei trägen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochenende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel - ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...) TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:29 Uhr Seite 23
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24 TAXIKURIER AUGUST 2011 Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen, Denn das Glück ist immer da. Auch wenn Johann Wolfgang von Goethe mit seiner italienischen Reise im Jahr 1813 schon belegte, dass sich Urlaub und Arbeit ergänzen wie Yin & Yang, so hatte doch bereits unser Dichterfürst erkannt, dass das Schöne uns zu Füßen liegt und es nicht immer einer Reise in ferne Länder bedarf, um die schönste Zeit des Jahres zu genießen. Wir sind da zuhause, wo andere Urlaub machen, worum uns der Rest der Republik beneidet. Wohnen, wo andere Urlaub machen: In Bayern, dem Urlaubsland Nummer 1 in Deutschland Rund um seine Landeshauptstadt München präsentiert sich der Freistaat Bayern in bilderbuchartiger, landschaftlicher Schönheit. Eine intakte Natur, gesunde Luft, kultureller Reichtum und die sprichwörtlich gemütliche bayerische Lebensart sind das Markenzeichen. Ein Paradies für Erholungssuchende und Freizeitsportler sind die vielen glasklaren Seen, die Nationalparks und die zahl - reichen Natur- und Landschaftsschutz - gebiete. Ob Trachtenfest oder Opernfestspiele – die mittelalterlichen Burgen und Städtchen, prunkvollen Schlösser und barocken Kirchen bieten die optimalen Voraussetzungen für den jährlichen Erholungsurlaub. Jedes Jahr, wenn es Sommer wird, stellt sich für viele die Frage, wohin soll es im Urlaub denn gehen. Dabei wird immer mehr Menschen aus unserer Region bewusst, wie hoch der Stellenwert dieser Gegend anzusetzen ist und auch die Alternative „Urlaub daheim“ gewählt wird. Das Spektrum für die Gestaltung des Urlaubs zuhause ist derart breit gefächert, dass wirklich für jeden etwas dabei ist. Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad, mit Bus, Bahn oder Auto, innerhalb einer Stunde sind ab München hundert von Nahzielen erreichbar, die es anzusteuern lohnt, sei es für einen Tagesausflug zum Kloster Scheyern oder auch mal für ein verlängertes Wellness-Wochenende am Tegernsee. (TK/FS) Titelthema Urlaub daheim – Tipps für München und Umgebung Dr. med. Manfred C. G. Hingerle Alle Untersuchungen für Führerscheinerwerb und Führerscheinverlängerungen seit 1979 zu besonders kostengünstigen, fairen und freundlichen Bedingungen Untersuchungszeiten: Montag bis Freitag : 8:00-12:00 Montag, Dienstag, Donnerstag: 14:00-19:00 Zur „kleinen Untersuchung“ kommen Sie ohne Anmeldung, Zur „großen Untersuchung“ wenn möglich mit Anmeldung. Kirchheim, Am Brunnen 17, T: 9036110 od. 9033366 od. 9918800 Weitere Infos unter : www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr 6FKDWWLJHU.DVWDQLHQ%LHUJDUWHQ 5HLFKOLFKHV*ULOO$QJHERW 'HIWLJH%URW]HLWHQ TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 24
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25TAXIKURIER AUGUST 2011 Ausflugsziele im Stadtgebiet München ➜ Die Münchner Museen www.museen-in-muenchen.de ➜ Englischer Garten www.muenchen.de/Tourismus/ Sehenswuerdigkeiten/Gaerten_ Parks_und_Friedhoefe/354241/ englischergarten.html ➜ Botanischer Garten www.botmuc.de ➜ Tierpark Hellabrunn www.tierpark-hellabrunn.de ➜ Die Pinakotheken www.pinakothek.de ➜ Viktualienmarkt www.viktualienmarkt-muenchen.de ➜ Die Münchner Biergärten www.muenchen.de/verticals/ GastroGuide/Biergarten-Special/ Biergarten-a-z/ 133840/index.html ➜ Olympiapark www.olympiapark.de ➜ Schloss Nymphenburg www.schloss-nymphenburg.de ➜ Die Münchner Bäder www.swm.de/privatkunden/ m-baeder.html Urlaubs- und Ausflugsziele im Ballungsraum München ➜ Ammersee www.ammersee-region.de ➜ Starnberger See www.starnbergersee-info.de ➜ Therme Erding www.therme-erding.de ➜ Therme Bad Wörishofen www.therme-badwoerishofen.de ➜ Allgäu Skyline Park www.skylinepark.de ➜ Legoland Günzburg www.legoland.de ➜ Alpamare Bad Tölz www.alpamare.de ➜ Sommerrodelbahn www.blombergbahn.de ➜ Bayernpark Reisbach www.bayern-park-freizeitparkfunpark.de ➜ Playmobil Funpark www.playmobil-funpark.de ➜ Märchenpark Wolfratshausen www.maerchenwald-isartal.de ➜ Märchenpark Ruhpolding und Marquartstein www.maerchenpark.de ➜ Radwege entlang Isar, Ammer und Amper www.guide-to-bavaria.com/de/ Oberbayern-Radweg- Radwanderweg-Ammer-Amper- Radweg.html ➜ Kochelsee www.kochel.de/index.php?id=0,22 ➜ Golfanlagen www.citysports.de/muenchen/ Golf_muenchen.htm ➜ Wandern und Bergsteigen www.guide-to-bavaria.com/ de/Oberbayern-Bergsteigen- Wandern-Wandertouren.html ➜ Floßfahrten www.isarflossfahrten.de ➜ Bergbahnen, z.B. Brauneckbahn www.brauneck-bergbahn.de ➜ Wanderungen im Oberland, Bayrischzell Schliersee, Tegernsee Miesbach www.bayerischeoberlandbahn.de www.tegernsee.com/start.html ➜ Wildpark Poing www.wildpark-poing.de ➜ Urlaub auf dem Bauernhof in Oberbayern www.bauernhofurlaub.de ➜ Ingolstadt Village www.ingolstadtvillage.com Gastronomische Ziele im Nahbereich: ➜ Bräustüberl Kloster Andechs www.andechs.de/kloster-andechs/ andechser-gastlichkeit-br-eingenuss-fuer-leib-seele/ braeustueberl.html ➜ Bräustüberl Tegernsee www.braustuberl.de ➜ Urthalerhof www.urthalerhof.de TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 25
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26 TAXIKURIER AUGUST 2011 Im August … Der Blick zurück … vor 100 Jahren (1911) 22. August – Leonardo da Vincis berühmtes Gemälde „Mona Lisa“ wird aus dem Pariser Museum Louvre gestohlen. … vor 75 Jahren (1936) 01. August – Adolf Hitler eröffnet in Berlin die XI. Olympischen Sommerspiele. … vor 50 Jahren (1961) 13. August – Der Ostsektor von Berlin wird mit Stacheldraht, Sperrzäunen und einem großen Aufgebot von Volkspolizei abgeriegelt. … vor 25 Jahren (1986) 23. August – Bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Madrid gewinnt die Bundesrepublik vier Goldmedaillen. … vor 1 Jahr (2010) 05. August – In einer Mine in Chile werden 33 Bergleute verschüttet. 18. August – Grünen-Politiker Sepp Daxenberger stirbt an Krebs. (PR) Taxameter des Monats Urlaub daheim Augustiner Keller – Im schattigen Kastaniengarten eine kühle Maß vom besten Bier der Welt mit Obaztem und großer Brezn – wer will da noch woanders Urlaub machen? Und direkt vor der Tür wartet schon das Taxi zum heimfahren. Schlosspark Nymphenburg –Energie tanken, abschalten, die Ruhe genießen und ausgedehnte Spaziergänge. Dafür steht uns Münchner mit dem Schlosspark Nymphenburg eines der größten und bedeutendsten Gartenkunstwerke zur Verfügung. Im Jahr 1799 von Friedrich Ludwig Sckell (Sckellstraße) grundlegend umgestaltet, bietet der 229 Hektar große Park mit Apollotempel, Badenburg, Amalienburg und Blutenburg neben dem Hauptschloß viele weitere Schmuckstücke, die es sich zu jeder Jahreszeit zu besuchen lohnt. Englischer Garten – Ob Seehaus, Orangerie oder Chinesischer Turm, der Englische Garten ist eine grüne Idylle und doch mitten in der Stadt. Zentral gelegen und für viele Bewohner der Stadt zu Fuß erreichbar. Hier findet jeder sein Eckerl, um ungestört die Sonne zu genießen oder eine Ruderpartie auf dem Kleinhesseloher See zu unternehmen. Isarauen – Viele Anwohner stört der Ansturm. Wenn im Sommer die Massen an den Isarstrand strömen und die Grillgeräte anheizen, zieht eine Rauchwolke durch das Tal, die man selbst in Obergiesing auf dem Balkon noch riecht. Trotzdem schmeckt das Grillfleisch vom offenen Feuer an der Isar mindestens genauso gut wie die Pizza beim Italiener. Marienplatz und Fußgängerzone – Schön ist es allemal, in der guten Stube unserer Stadt. Auch wenn es ein Brennpunkt für unerlaubte Bereitstellung ist, und der Einheimische sich zwischen den Touristen durchboxen muss, um von einem Ende der Fußgängerzone ans andere zu gelangen, so ist man doch immer wieder gerne hier und schwelgt beim Anblick von Rathaus und Frauenkirche in Erinnerungen an die gute alte Zeit. (TK) Kleinanzeigen-Annahme Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der Taxi- München eG auf. Anzeigenschluss ist der 10. August 201 1 Gestaltung: www.formenreich.de TAXIKURIER | Ausgabe August 2011| Das Monatsmagazin für die Taxibranche 51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de § Die Taxibranche kann davon profitieren § Ferientipps Urlaub in München und Umgebung § Taxicheck München Rathaus-Test § Vollmond Mythen und Wahrheit OUEREINSTEIGER TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 26
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Taxi-Check München Münchens Rathäuser Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgaben stellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahr gäste erfüllt werden. Die Bewertung ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend München leuchtet. Nicht nur in der Nacht, sondern auch wegen drei repräsentativen Rathäusern, die als historische und architektonische Highlights gelten. Das Alte Rathaus am östlichen Rand des Marienplatzes war bis 1874 Sitz des Stadtrates und dient heute noch als ehrwürdiges Repräsentationsgebäude. Momentan versteckt es sich hinter einem Gerüst, weil dort restauriert wird. Das Neue Rathaus ist eigentlich schon über 100 Jahre alt. Es wurde von 1867 bis 1909 in drei Bauabschnitten im neugotischen Stil erbaut. Weil es so zentral und eindrucksvoll ist, sitzt dort unser Oberbürgermeister, der Stadtrat und ist Hauptsitz der Münchner Stadtverwaltung. Ferner existiert das Technische Rathaus, das seit 2000 Dienstgebäude des Münchner Baureferates ist. Der 141,69 Millionen Euro teure Bau wurde im April 2000 In der Friedenstraße 40, auf der Brachfläche des früheren Milchhofs bezogen. Dieser kleine historische Diskurs soll unseren Lesern nur einen kleinen Überblick bieten. Es reicht schon, wenn Sie wissen, wo die drei Rathäuser stehen. Hätten Sie’s gewusst? Als Fotograf getarnt, hat unser Taxi-Scout Geschichte gemacht. Taxi 1: ✷ (Nr. 1915, 1. Juli, 11.45 Uhr, Tal) Entweder lebt dieser Fahrer noch nicht lange in München, hat in der Taxischule nicht aufgepasst oder ist total aus der Spur. So will er mir weiß machen, dass alle drei Münchner Rathäuser in einem Gebäude am Marienplatz stehen. Wäre zwar praktisch, aber unsere Beamten hätten es dann sehr eng. Taxi 2: ✷✷ (Nr. 1481, 1. Juli, 12.00 Uhr, Beck) Information ist Holschuld. Diese attraktive Asiatin hat und steht auf Kultur. So vermittelt sie wie selbstverständlich ihr Insider-Wissen und unterscheidet ganz klar nach Neuem und Altem Rathaus. Bei der Frage zum Technischen Rathaus wird es ihr zu fach-chinesisch und sie schickt mich weiter zur Rathausinformation. Taxi 3: ✷✷✷✷ (Gewinner) (Nr. 2454, 4. Juli, 12.20 Uhr, Isartor) Dieser Fahrer hat seine Hausaufgaben gemacht. Erst vor einem halben Jahr hat er seinen Taxi-Schein gemacht und das wohl mit Bravour. Wie ein Stadtführer erklärt er mir die drei Rathäuser und dessen Standorte. Als ich mich oute, bleibt erst mal die spontane Freude aus, da die TAXIKURIER-Rubrik „Taxi-Check“ noch nicht verinnerlicht ist. Gratulation an den stadtkundigen Newcomer! Taxi 4: ✷✷✷ (Nr. 2372, 4. Juli, 12.35 Uhr, Isartor) Hier an der ehemaligen Münchner Stadtmauer scheint der historische Durchblick sehr tiefgründig zu sein. Zwischen zwei Pizza-Bissen erklärt mir der Taxler korrekt die Locations unserer Rathäuser. Da, wo sich das Ding dreht, sicherlich meint er das traditionelle Glockenspiel, sei das Technische Rathaus. Nachdem der Gaumen wieder frei ist, berichtigt er: „Nein, das ist in Berg am Laim, in der Friedenstraße!“ Taxi 5: ✷✷ (Nr. 2620, 6. Juli, 18.25 Uhr, Ainmiller) Olympia 2018 geht an Südkorea und die Stimmung ist auch bei den Münchner Taxifahrern etwas lau. Trotzdem geht das Taxi-Geschäft weiter und dieser freundliche Fahrer erklärt den Standort unserer Rathäuser. Leider kann er aber das Technische Rathaus überhaupt nicht einordnen. Gewinner: Taxi 3 Harald Raab Rupertigaustraße. 26 81671 München 27TAXIKURIER AUGUST 2011 Anwaltskanzlei Arikan Rechtsanwältin Gariban Arikan Tätigkeitsschwerpunkte: Unfallregulierung Straf- und Bußgeldsachen/Fahrverbot In meiner Kanzlei werden Sie rund um das Verkehrs- und Zivilrecht kompetent beraten, gerne auch auf Türkisch. Landwehrstr. 35/ 5. Stock; 80336 München Tel: 089 1228 53 38; Fax 089 1228 66 61 www.kanzlei-arikan.de kontakt@kanzlei-arikan.de TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 27
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28 TAXIKURIER AUGUST 2011 Titelthema Wer ist er, woher kommt er und warum wurde er ausgerechnet Taxifahrer … diese Fragen, bzw. die Antwort darauf, enthalten oft die Erklärung für so manches Verhalten des Steuermanns hinter dem Taxilenkrad. Quereinsteiger im Taxigewerbe Der Titel dieses Artikels heißt: „Quereinsteiger im Taxigewerbe“ Aber: Sind wir nicht alle Quereinsteiger? Oder gibt es ihn wirklich, den „echten“ Taxifahrer oder Taxiunternehmer, der bereits während der Schul- und Berufsausbildung wusste, dass er später Personen im Taxi befördern will? Es sind sicher die allerwenigsten, die mit dem Berufswunsch „Taxifahrer“ bzw. „Taxiunternehmer“ die Schullaufbahn beenden und ins Berufsleben starten. Es gibt auch gar keine adäquate Ausbildungsmöglichkeit für diesen Berufswunsch. Die einzigen Vorschriften für den Berufszugang findet man im Fahrerlaubnisrecht und im Personenbeförderungsrecht (PBefG). Selbst wenn der Nachwuchs eines Taxiunternehmers das Ziel vor Augen hat, den elterlichen Betrieb einmal zu übernehmen, so erfolgt doch in meisten Fällen zuerst eine Ausbildung in einem anerkannten Lehrberuf oder ein Studium, und erst später der Schritt ins Taxigewerbe. Der überwiegende Teil der im Taxigewerbe beschäftigten Personen kam jedoch ins Taxi wie die Jungfrau zum Kind. Die Gründe, weshalb dieser Schritt erfolgte, sind vielfältig. Waren es in der 80er Jahren überwiegend Studenten, die die Hörsäle der Taxischulen füllten und später als Aushilfen abends und an den Wochenenden unterwegs waren, so hat sich in den vergangenen 20 Jahren das Spektrum der Neuzugänge in der Münchner Taxiwelt doch gewaltig verändert. Der Grund liegt vor allem an der gestiegenen Anforderungen in der Ausbildung zum Taxifahrer. In den vergangenen 10 Jahren waren es vor allem arbeits- und berufslose Menschen, die – teils aus eigenem Antrieb, teils auf Druck der Agentur für Arbeit – den Weg zur Taxischule fanden und hier eine neues Berufsfeld betraten. Studenten sind heute kaum noch zu finden. Früher betrachten viele die Ausbildung zum Taxifahrer als „Zweit-Studium“, insbesondere Nicht-Münchner ohne grundlegende Stadtkenntnisse mussten in die Ausbildung sehr viel Zeit und Geduld investieren, um den Anforderungen gerecht zu werden. Welche Voraussetzungen sind hilfreich, was ist hinderlich bei der Arbeit im Taxigewerbe? Die drei Grundbestandteile im Berufsbild des Taxifahrers sind: Ortskenntnis, Autofahren und Menschenkenntnis, am besten mit der Bereitschaft, eine Dienstleistung zu erbringen. Wer den Schritt zum Unternehmer wagt, sollte in jedem Fall auch kaufmännische Grundzüge mitbringen. Die Einsteiger ins Gewerbe lassen sich grob in drei Gruppen einteilen: 1. Taxifahren aus eigenem Wunsch – nach Geschäftsaufgabe – Berufswechsel 2. Taxifahren als Nebenjob – Studierende – Rentner – Berufstätige – Hausfrauen 3. Taxifahren aufgrund Arbeitslosigkeit – Umschüler – Berufslose – Arbeitslos nach Ausbildung oder Studium Je nach Herkunft und früherer Beschäftigung des Quereinsteigers zeichnet sich in vielen Fällen auch die Einstellung zum Begriff „Dienstleister“ ab. Wer im früheren Leben bereits mit Kunden oder Gästen zu tun hatte, oder auch im Verkauf tätig war, bringt die idealen Voraussetzungen mit, um eine erfolgreiche Laufbahn einzuschlagen. Dass perfektes Beherrschen der Landessprache die un - abdingbare Grundvoraussetzung für jeg - liche Dienstleistung in jedem Land der Welt ist, muss hier nicht näher erläutert werden. Verkehrsmedizinische Untersuchungen in Schwabing Dr. Josef Venczel Dr. Marta Venczel Betriebsärzte Adelheidstr.23 80798 München Te l :2729460 Fax: 27294614 Handy: 0172 / 8916575 Alle med.Untersuchungen für Ersterwerb oder Verlängerung des Führerscheins für Berufsfahrer (T axi, LKW, Bus etc) bei Bedarf auch am Wochenede. Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 28
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29TAXIKURIER AUGUST 2011 Ehemalige Einzelkämpfer, die ihr Dasein hinter Schreibtischen oder in Einzelbüros fristeten, werden dagegen schnell an ihre Grenzen stoßen, und aufgrund unangenehmer Erlebnisse den Job früher oder später verfluchen oder auch wieder an den Nagel hängen. Der ideale Taxi-Quereinsteiger sieht so aus: Geboren in der Maistraße, aufgewachsen am Marienplatz, macht er eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker bei Mercedes in der Arnulfstraße und war dort auch als Autoverkäufer tätig. Sein Hobby ist die Stadtgeschichte, er legt die Prüfung zum Stadtführer mit 3 Fremdsprachen ab und kann jederzeit freihändig einen Stadtplan zeichnen. In der Freizeit war er Sanitäter bei einer Hilfsorganisation und ist geschult in der Beförderung von Kranken und Behinderten, und nachdem seien Frau eine Steuerkanzlei betreibt, sind ihm auch buchhalterische Grundlagen nicht fremd. Es gibt keine somit keine Situation im beruflichen Alltag, der er nicht gewachsen wäre. Der weniger ideale Taxi-Quereinsteiger sieht dagegen so aus: Geboren außerhalb einer Kolonie im nicht europäischen Ausland, spricht fünf Sprachen, allerdings kein Deutsch und auch kein Englisch, das Führen eines Fahrzeugs beschränkt sich auf die Nutzung eines Fahrrads, und der Begriff Dienstleister kommt in allen fünf Sprachen nicht vor. Durch seine Soziophobie ist ihm der Umgang mit fremden Menschen eher unangenehm, sodass er möglichst jede Kommunikation meidet … Auch die extrovertierte Überbetonung der religiösen Haltung ist der beruflichen Entwicklung nicht dienlich. Der reale Taxi-Quereinsteiger… entspricht leider immer mehr dem zweiten Beispiel als dem ersten. Ganz egal, welchen Hintergrund der Quereinsteiger auch hat, der Unterschied ist mit einem Satz erklärt: Entweder er identifiziert sich mit dem Beruf oder er tut dies nicht. Wer sich mit dem Beruf nicht identifizieren kann, wird nie ein guter Taxifahrer. Das sind insbesondere genau diejenigen, die ausschließlich finanzielle Aspekte im Auge haben und den Fahrgast nicht als Mensch, sondern nur als Mittel zum Zweck betrachten, nicht als etwas Lebendiges aus Fleisch und Blut, mit Befinden und Gefühlen, nach Erlebnissen und Geschehnissen, wie sie jeder von uns tagtäglich durchlebt. Nach einem Jahr spätestens trennt sich im Gewerbe die Spreu vom Weizen. Wer nach vier Jahreszeiten im Taxi noch nicht Fuß gefasst hat, wird dies auch später nicht mehr tun. Wer jedoch nach dieser Zeit fest im Sattel sitzt, und mit offenen Augen seinen Beruf ausübt, der wird auch in Zukunft keine Probleme haben, im Taxi seinen Lebensunterhalt zu erwirtschaften. (TK) DIE CITROËN C5 TAXI EDITION MIT KOMFORTABLEM HYDRACTIVE III+ FAHRWERK (H)=Vertragshändler, (A)=Vertragswerkstatt mit Neuwagenagentur, (V)=Verkaufsstelle www.citroen-taxi.de Über so viel Komfort freut man sich nicht nur als Fahrer, sondern auch als Passagier – denn der voll ausgestattete CITROËN C5 mit INTAX Taxi Paket bringt zum Beispiel so angenehme Extras, wie die Bluetooth ®-Freisprecheinrichtung und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit. Die besonders wirtschaftlichen Motoren dürften dagegen alle Taxi-Unternehmer ganz besonders freuen. Jetzt bei uns informieren. JETZT FREUEN SICH AUCH IHRE KUNDEN ÜBER JEDEN GEFAHRENEN KILOMETER. 1Das Angebot gilt nur für Taxi- und Mietwagenunternehmer gültig bis 30. 09. 2011. Abb. zeigt evtl. Sonderausstattung/höherwertige Ausstattung. Kraftstoffverbrauch innerorts 9,0 l/100 km, außerorts 5,7 l/100 km, kombiniert 6,9 l/100 km. CO2-Emissionen kombiniert 179 g/km (VO EG 715/2007). KOMPLETTPREIS (zzgl. MwSt. und Fracht) CITROËN C5 TOURER HDI 165 AUTOMATIK TENDANCE TAXI EDITION 26.590, – € 1 CITROËN Commerce GmbH (H) • Niederlassung München Frankfurter Ring 15–17 • 80807 München • Tel.: 0 89/3 57 18-0 TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 29
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Titelthema Vollmond – Mythen und Wahrheit Vollmond zieht Schlafwandler an Obwohl es nicht belegt ist, vermutet man, dass Schlafwandler auf eine Lichtquelle zugehen. Doch selbst, wenn Schlafwandler von Licht angezogen werden: Der Mond hat eine schwache Lichtkraft mit gerade mal 0,2 Lux. Jede Straßenlaterne vor dem Fenster leuchtet heller. Für das Schlafwandeln ist der Vollmond keine Erklärung. Bei Vollmond passieren mehr Unfälle Es ist ein alter Mythos, dass es bei Vollmond öfter kracht. Laut dem Polizeipräsidium München gibt es bei Vollmond nicht mehr Unfälle als sonst. Die Unfallzahlen hängen von anderen Faktoren wie Glatteis, Nebel oder Schneefall ab. Bei Vollmond steigt die Kriminalitätsrate Viele Menschen glauben, dass bei Vollmond mehr Verbrechen verübt werden. Es gibt jedoch keine Statistiken, die das belegen. Einem Verbrecher ist es egal, ob Vollmond ist oder nicht. Mehr Verbrechen werden grundsätzlich am Wochenende verübt, weil da mehr los ist und oft Alkohol im Spiel ist. Vollmond macht depressiv Auch hier fehlen wissenschaftliche Belege. Wir sind bei Vollmond weder depressiver noch gereizter. Auch hier spielt die selektive Wahrnehmung eine Rolle. Wenig Schlaf aber fördert die psychische Belastung und kann Depressionen verstärken. Wölfe heulen nur bei Vollmond Wölfe heulen in jeder Mondphase, ob bei Neumond, Halbmond oder Vollmond. Sie heulen, um sich untereinander zu verständigen egal bei welchem Mond. Bei Vollmond zum Friseur gehen Angeblich gelingen Haarschnitte bei Vollmond am besten – manche Salons bieten sogar spezielle Vollmond-Aktionen an. Experten bezweifeln einen Einfluss, hier überwiegt wohl die Einbildung. Bei Vollmond werden mehr Babys geboren Auch dafür gibt es keine Belege. Laut dem Direktor der Frauenklinik in der Maistraße hat der Mond keinen Einfluss auf den Zeitpunkt der Geburt. Die Geburtenzahlen sind im September und an Montagen und Dienstagen am höchsten. Grund dafür könnte eine vermehrte Zeugungsfreudigkeit an Weihnachten sein, außerdem legen viele Kliniken künstlich eingeleitete Geburten auf den Wochen - beginn. Umsätze im Taxi bei Vollmond höher Vielleicht etwas daran, da viele Menschen an die besprochenen Mythen glauben und daher mehr in der Stadt unterwegs sind. (PR) Am besten einfach beobachten bei den nächsten Vollmond-Terminen: ➜ 12. September 2011 ➜ 12. Oktober 2011 ➜ 10. November 2011 ➜ 10. Dezember 2011 Bei Vollmond schläft man schlecht Rund 40 Prozent aller Deutschen klagen über Schlafstörungen oder Schlaflosigkeit bei Vollmond. Es gibt jedoch genügend Untersuchungen, die zeigen, dass der Mond keinen Einfluss auf den Schlaf hat. Schlafforscher haben herausgefunden, dass die Prophezeiung, bei Vollmond schlecht zu schlafen, einen auch wirklich schlecht schlafen lässt. Eine andere Erklärung ist die selektive Wahrnehmung. Denn wenn man schlecht schläft und zufällig Vollmond ist, schiebt man das darauf. Getreu nach dem Motto: „wenn ich weiß, warum ich schlecht schlafe, kann ich beruhigter schlecht schlafen. Bei Vollmond hat man mehr Albträume Auch diese These lässt sich mit der selektiven Wahrnehmung erklären. Der Mensch hat das Bedürfnis, Dinge zu analysieren. Wenn man einen Albtraum hat und Vollmond ist, führt man ihn eben darauf zurück. Fast jeder hat ab und zu Albträume. Dies ist völlig normal und eine Form, Ängste zu verarbeiten – und zwar unabhängig von den Mondphasen. 30 TAXIKURIER AUGUST 2011 Mit schöner Regelmäßigkeit strahlt er in seiner ganzen Pracht – der Vollmond! Um ihn ranken sich viele Mythen. Da sollen etwa die Menschen depressiver sein, mehr Kinder zur Welt kommen und mehr Unfälle passieren. Doch stimmt das überhaupt? Welche Volkweisheiten stimmen? AUTO-ANKAUF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger Str. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. 9HUNHKUVPHGL]LQLVFKHV 8QWHUVXFKXQJV]HQWUXP 'RFPDQDJHU0XQLFK*PE+ $OOH8QWHUVXFKXQJHQ]XP(UVWHUZHUE RGHU]XU9HUOlQJHUXQJYRQ )KUHUVFKHLQHQIU)DKUJDVWXQG 3HUVRQHQEHI|UGHUXQJ7 D[L0LHWZDJHQ 5LGOHUVWU 0QFKHQ 7 HO(0DLOLQIR#]HPEDGH 0RELV8KU 'L0L)U ELV8KU TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 30
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31TAXIKURIER AUGUST 2011 Erfolgsgeschichte Messe München Trotz des nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfelds hat die Messe München konzernweit einen Rekordumsatz von 301,8 Millionen Euro erzielt. „Das starke Portfolio mit zahlreichen Weltleitmessen zeigt deutlich die hohe Wettbewerbsfähigkeit unseres Konzerns. Wir konnten überdurchschnittlich am Aufschwung der Weltwirtschaft partizipieren, haben konzernweit den höchsten Umsatz in der Geschichte der Messe München erzielt und sind weiterhin eine der ertragreichsten und profitabelsten deutschen Messegesellschaften“, kommentiert Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München International. Vor allem die Zugpferde bauma, ispo, IFAT ENTSORGA und im Ausland die bauma China haben zu dem außergewöhnlich guten Ergebnis beigetragen. Mit Höchstmarken bei Ausstellern und Besuchern konnte die Messe München bei nahezu allen Veranstaltungen im In- und Ausland Wachstum verzeichnen. „Ein Ausstellerplus von 16 Prozent bei der ispo und 15 Prozent mehr Besucher bei der inhorgenta – hier heben wir uns klar vom allgemeinen Deutschlandtrend mit rückläufigen bzw. nahezu stagnierenden Zahlen ab. Bei unseren Auslandsveranstaltungen verzeichnen wir sogar nahezu durchgängig Zunahmen im zweistelligen Prozentbereich“, so Messechef Dittrich. Für das laufende Geschäftsjahr zeichnet sich bereits jetzt über alle Branchen hinweg eine deutliche Fortsetzung des Aufwärtstrends ab. Bei der BAU und der transport logistic wurden neue Besucherrekorde erzielt. Auch die inhorgenta konnte ihre sehr gute Bilanz des Jahres 2010 noch einmal steigern. Ähnlich positiv verläuft die Entwicklung im Bereich Gastveranstaltungen. Seitdem die Intersolar im Jahr 2008 für den Messeplatz München gewonnen wurde, konnten Aussteller- und Besucherzahlen stetig gesteigert werden. Die Intersolar ist damit die erfolgreichste Akquisition einer Gastveranstaltung in der Geschichte der Messe München. Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de Messe München International Der TAXIKURIER vor 6 Jahren Nichts hat sich geändert Aus TAXIKURIER August-Ausgabe 2005 „Nur Arena, keine Allianz“ Eine Diskussion um Vorzüge oder Nachteile der Arena findet meiner Meinung nach nicht wirklich statt. Nachdem es mir bisher zweimal gestattet war, an Veranstaltungen in der Arena teilzunehmen, wundert es schon, dass keinerlei Diskussion zu folgenden Problemen stattfand: – fehlende Hinweisbeschilderung im Innern – deprimierende Farbgebung an den Wänden – graues grau – unattraktive Bodenflächen – grober Asphalt – ein großer Teil der Sitzplätze wird beregnet – Verletzte durch rutschige Bodenbeläge – Verkehrsmängel – unerreichbar für Kleinmotorradfahrer und Radfahrer – kein Platz zum Absetzen und Abholen von Fahrgästen. Bestimmt ist diese Auflistung nicht vollständig und abschließend. Trotzdem beschleicht einen Beklemmung ob der Sprachlosigkeit der Presse zur Allianz Arena. Kann es daran liegen, dass die Allianz als Namensgeber jegliche Diskussion zu unterbinden versucht, ihre Wirtschaftskraft ausspielt, z. B. bei der Vergabe von Anzeigenaufträgen. Vielleicht ist dies der Grund, warum die Landeshauptstadt München nur von der Arena und nicht von der Allianz- Arena spricht und dies auch in der Hinweis-Beschriftung dokumentiert. Nur, wem nutzt dies? – Unseren Fahrgästen und dem Taxigewerbe nicht! Wieder einmal haben die Planer versagt, wichtige Verkehrsträger, wie den Taxiverkehr völlig vergessen und damit Behinderte und alle Besucher, die ihr eigenes Auto zu Hause lassen. Kein Mensch kümmert sich, obwohl die Polizei und wir mit unseren Problemen wie viele andere im Regen stehen. Ihr Hans Meißner TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 31
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32 TAXIKURIER AUGUST 2011 Top-Termine August 2011 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Dienstag, 30. August ➜ 17.00 Uhr, Skylounge, After Work Party ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lioba Albus ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Handball Supercup ➜ 59:1, New Recruits Mittwoch, 31. August ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Max Uthoff ➜ 20.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Opera Icognita ➜ Muffathalle, LaLaLa Human Freitag, 26. August ➜ DER TAXIKURIER 9/2011 erscheint ➜ 19.00 Uhr, Olympiahalle, Basketball: Deutschland – China ➜ Muffathalle, Muffat Open Samstag, 27. August ➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Fastfood ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Ulan & Bator ➜ Seebühne im Westpark, Italienische Nacht Sonntag, 28. August ➜ 14.00 – 22.00 Uhr, Olympiapark, Energy in the Park ➜ 17.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lioba Albus ➜ Arena, TSV 1860 – Union Berlin Donnerstag, 11. August ➜ 20.00 Uhr, Schloss, Fei Scho ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Camerata München ➜ Backstage, A Pale Horse ➜ Theaterfabrik, Hot Water Music Freitag, 12. August ➜ 20.00 Uhr, Schloss, Cavewoman ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Carmina Burana ➜ Ampere, Nkulee Dube Samstag, 13. August ➜ 13.00 Uhr, Olympiapark, Trödel dich glücklich ➜ 20.00 Uhr, Schloss, Cavewoman ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, La notte italiana Sonntag, 14. August ➜ 20.00 Uhr, Schloss, Die Puderdose ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Nabucco ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➜ Arena, TSV 1860 – FC Erzgebirge Aue Montag, 15. August ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➜ Ampere, Staff Benda Dienstag, 16. August ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Christian Springer ➜ Ampere, The Avett Brothers Mittwoch, 17. August ➜ 59:1, Off! Freitag, 19. August ➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Harfe und Cello im Rokoko ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Nick Woodland Samstag, 20, August ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern – Hamburger SV ➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Virtuosen der Romantik ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bernhard Ludwig Sonntag, 21. August ➜ Tonhalle, Reptilienbörse ➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Chopin Klavierkonzert ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall Montag, 22. August ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel Dienstag, 23. August ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Michl Müller ➜ Atomic Cafe, Mona Montag, 1. August ➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Sport ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Pasadena Roof Orchestra ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Schmidbauer & Kälberer ➜ Theaterfabrik, Pennywise Dienstag, 2. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Latin Tango ➜ Atomic Cafe, Junior Boys Mittwoch, 3. August ➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Flamenco pur ➜ Ampere, Jon Spencer Donnerstag, 4. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Last Night ➜ Ampere, Wovenhand Freitag, 5. August ➜ Viktualienmarkt, Brunnenfest ➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum, Bele Turba ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Carmina Burana ➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Venezianischer Zauber ➜ 20.30 Uhr, Künstlerhaus, Musical Nacht Samstag, 6. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Griechische Sommernacht ➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Venezianische Nacht Sonntag, 7. August ➜ 17.30 – 19.15 Uhr, Arena, FC Bayern – Borussia Mönchen - gladbach ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Festliche Operngala ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Camerata München Montag, 8. August ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➜ Ampere, Blonde Redhead ➜ Backstage, W.A.S.P. Dienstag, 9. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Vier Jahreszeiten ➜ 20,00 Uhr, Lach und Schließ, Ecco Meinecke Mittwoch, 10. August ➜ 20.00 Uhr, Schloss, Schutzpatron ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Vier Jahreszeiten ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Da Huawa da Meier und I ➜ Atomic Cafe, Crystal Stilts Das können Sie von uns erwarten. Top Qualitäts Folierung 100% bläschenfreies Folieren 3 Jahre Garantie :nmh_heb^kng`L\a^b[^gmºgng` EZg]l[^k`^kLmk'+,-&1)/10F¿g\a^g Zn_]^f@^eªg]^]^kF@A M^e^_hg)12(+,11.1)0 Durch unsere langjährige Erfahrung wissen wir worauf es ankommt. ¥__gng`ls^bm^g3 Fh'&=h')13))&*03))Nak ?k' )13))&*+3))Nak *- 3))&* 03))Nak Top of the Tops Nicht nur viele Taxifahrer sind im August in Urlaub, auch die meisten Theater und Bühnen haben Sommerpause. Das soll nicht bedeuten, dass in unserer Stadt „tote Hose“ angesagt ist. Touristen aus aller Herren Länder, Stadtstrände (Uni, Praterinsel), Freiluftveranstaltungen, Biergärten sichern uns bei halbwegs trockenem Wetter Umsätze. König Fußball auch wieder in der Arena. Die Dult bis 07. August und viel Betrieb im Olympiagelände (Basketball D-China/ 26.08., Handball-Super-Cup/30.08., Sommerfestival bis 21.08.). (PR) TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 32
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33TAXIKURIER AUGUST 2011 Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 0 8 9 8 Below 5 9 : 1 8seasons Americanos A t o m i c C a f é Babalu Baby Backstage Barfly Barysphär Bash Night Cafe am Hochhaus Chaca Chaca Cord Crash Crowns Club Elli Disco Erste Liga GOP Varieté Hanoi Hansa 39 H e a r t Kantine Klangwelt Kong Kultfabrik Lenbach Max + Moritz Milchbar Muffathalle Nachtgalerie Neuraum New York Club O p t i m o l w e r k e P 1 Pacha Palais Pappasitos Paradiso Pimpernel Privée 3 Rockstudio Rote Sonne Ruby Schlachthof Skyline Substanz Sugar Valentin Stüberl Zoozies Mehrtägige Termine ➜ 19.05.11 – 31.08.11,Professor-Huber-Platz, Kulturstrand ➜ 01.06.11 – 31.08.11,bei Schönwetter, Olympiasee, Kino am Olympiasee ➜ 20.07.11 – 03.09.11, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Die Falle ➜ 24.07.11 – 06.08.11,Backstage, Free & Easy ➜ 28.07.11 – 02.08.11,Muffathalle, Samy ➜ 28.07.11 – 21.08.11,Olympiapark, Sommerfestival ➜ 30.07.11 – 08.09.11,Giesinger Bahnhof, Ausstellung 100 Jahre Sechziger Stadion ➜ 31.07.11 – 07.08.11,Mariahilfplatz, Jakobidult ➜ 31.07.11 – 14.08.11, tägl. außer So., 20.00 Uhr,Prinzregententheater, Rock the Ballet ➜ 02.08.11 – 06.08.11,Lach und Schieß, Claus von Wagner ➜ 02.08.11 – 06.08.11, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Günter Grünwald ➜ 02.08.11 – 07.08.11, 20.00 – 22.00 Uhr,Schloss, Caveman ➜ 03.08.11 – 13.08.11,Muffathalle, Tanzwerkstatt ➜ 04.08.11 – 09.08.11, 19.00 Uhr,Olympiapark, Theatron ➜ 06.08.11 – 09.08.11, 20.30 Uhr,Künstlerhaus, Sommernächte im Innenhof ➜ 06.08.11 – 14.08.11,Werner-von-Linde-Halle, Jonglieren in München ➜ 09.08.11 – 14.08.11, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Der Watzmann ruft ➜ 10.08.11 – 13.08.11, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Ass Dur ➜ 11.08.11 – 13.08.11, 20.30 Uhr,Schlachthof, Überstunden ➜ 16.08.11 – 20.08.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Buschtrommel ➜ 17.08.11 – 18.08.11, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Götz Alsmann ➜ 19.08.11 – 20.08.11, 10.00 – 21.00 Uhr,Olympiahalle, Boulder Worldcup 2011 ➜ 19.08.11 – 21.08.11,Olympiapark, Outdoor Festival ➜ 23.08.11 – 27.08.11, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt ➜ 24.08.11 – 25.08.11, 8.45 – 16.00 Uhr,MOC, Talents 2011 ➜ 25.08.11 – 26.08.11, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Rolf Miller ➜ 26.08.11 – 27.08.11, 20.00 – 22.00 Uhr,Schloss, Die Statisten ➜ 26.08.11 – 28.08.11, 15.00 – 17.00 Uhr, 18.00 – 20.00 Uhr, 21.00 – 23.00 Uhr, Brunnenhof, Festtage in der Residenz ➜ 28.08.11 – 30.08.11, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Lioba Albus ➜ 31.08.11 – 03.09.11, ICM,Rheumatologen-Kongress HALE - die Zukunft im TAXI HALE electronic GmbH · A-5020 Salzburg · Fax: +43-662/439011-9 www.hale.de · www.microtax.eu · www.hale.at © w e G Automatische Helligkeitskontrolle für optimale Sichtbarkeit bei Tag und Nacht G Modernes Design mit transparentem dunkelgrauen Gehäuse G Gut sichtbare, beleuchtete Tasten G Erweiterte Funktionalitäten, bekannte HALE-Qualität G Flashbarer Programmspeicher für zukünftige Erweiterungen Microtax®-06 Der Nachfolger des 100.000 mal verkauften Klassikers Microtax®-05 Die Microtax®-06 mit ihren vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten bietet die ideale Basis für Taxifl otten. Der Preis inklusive zwei Batterien und 19 % MwSt. beträgt 29,75 Euro. Erhältlich bei der Taxi-München eG an der Hauptkasse der Verwaltung (1. Stock) Engelhardstraße 6, 81369 München. Schluss mit dem starren Blick auf die Rufsäule oder steifen Nacken durch Belastung der Halswirbel säule. Auch wenn die Sicht verstellt ist, meldet Ihnen der Anruf melder der Taxi- München eG den eingehenden Anruf am Standplatztelefon mit einem akustischen Signal. Komfort im Fahr dienst mit dem Anrufmelder der Taxi-München eG TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 33
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34 TAXIKURIER AUGUST 2011 Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089) 94 40 52 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon (0 89) 32 42 26 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089 ) 9 4 4 0 5 2 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 Münc hen Telefon ( 0 89 ) 3 2 4 2 2 6 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h ➜ TAXIFAHRER SIND KONSUMENTEN UND MEINUNGSMULTIPLIKATOREN ➜ TÄGLICH HÖREN BIS ZU 100.000 FAHRGÄSTE AUF DIE EMPFEHLUNGEN DER MÜNCHNER TAXIFAHRER ➜ MIT IHRER ANZEIGE ERREICHEN SIE KOSTENGÜNSTIG DIE MEINUNGSBILDNER MÜNCHENS ANZEIGEN IM TAXIKURIER. WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT! Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10a D-85640 Putzbrunn Telefon: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de HIER SOLLTE IHRE ANZEIGE STEHEN! Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 – ca. 21.30 Uhr Jeden Samstag Tageskurs 10.00 – ca. 16.00 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier oder 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 Funkunterricht (Basiskurs) Termin: Donnerstag, 18. August 2011 13.00 – 17.00 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Ausbildung im August 2011 Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 Kurs 6/2011 vom 13.09.11 bis 11.10.2011 Kurs 7/2011 vom 08.11.11 bis 06.12.2011 TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 34
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35TAXIKURIER AUGUST 2011 TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Objektleiter: Paul Rusch (PR) Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Alfons Haller (AH), Werner Hillermann (WH), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), Hans Meißner (HM), Christine Reindl (CR), Florian Schäfer (FS), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: michael.hack@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100 % Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Impressum Vorschau September 2011 Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Generalversammlung der Genossenschaft liegt hinter uns. Die Basis für die Zukunft ist gesichert. Wenn Sie, die Taxifahrerinnen und Fahrer in ähnlicher professioneller Art und Weise wie Vorstand, Mitarbeiter und Aufsichtsrat ihren Job ausüben, braucht uns vor der Zukunft nicht bange zu sein. Genießen Sie Ihren Beruf Paul Rusch, Objektleiter Der September-TAXIKURIER erscheint am 26. August. Unter anderem erwarten Sie folgende Themen: ➜ Toiletten in München Ein übles Thema ➜ Steuern Infos für Fahrer und Unternehmer ➜ Nolympia Wir haben dadurch auch Vorteile 8W]VFKQHLGHUVWUDH5*0QFKHQ 7HO)D[ 0RELO PDLOLQIR#ELODOVIROLHQJDUDJHGH HKHPDOV7D[DPHWHU)XFKV 3UHLVH]X]JOLFK0Z6W ELODOV Bilals Foliengarage LQNO+RO²XQG%ULQJVHUYLFH www.bilals-foliengarage Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel./Fax: 08122/2283400 Ankauf TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 35
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E-Klasse (BR 21 1)* Ölwechsel 79,00 € Assyst Plus – Service 13+14 (klein) 189,00 € Bremsklötze vorne ern. 99,00 € Bremsklötze und -scheiben vorne ern. 239,00 € E-Klasse (BR 212)* Ölwechsel 79,00 € Service-Umfang A 189,00 € Bremsklötze vorne ern. 99,00 € Bremsklötze und -scheiben vorne ern. 249,00 € Für alle Baureihen* HU mit integrierter Abgasuntersuchung und BO-Kraft 89,00 € B-Klasse (BR 245)* Ölwechsel 79,00 € Assyst Plus – Service 1+3 (klein) 129,00 € Bremsklötze vorne ern. 89,00 € Bremsklötze und -scheiben hinten ern. 179,00 € C-Klasse (BR 204)* Ölwechsel 79,00 € Service-Umfang A 189,00 € Bremsklötze hinten ern. 99,00 € Bremsklötze und -scheiben vorne ern. 249,00 € Sommerreifen** 195/65 R15 H für BR 124/202/203/210 43,00 € 205/55 R16 V für BR 204/245 59,00 € 225/55 R16 V für BR 21 1 98,00 € Und Sie dachten immer, Mercedes sei teuer. Taxi-Festpreise von Mercedes-Benz München. Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung München, Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Arnulfstr. 61, Ingolstädter Str. 28/Ecke Frankfurter Ring, Otto-Hahn-Ring 20, Landsberger Str. 382,Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münchner Str. 29, Starnberg – Petersbrunner Str. 7, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Celik 0 89/12 06-14 36, Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 *Alle Preisen verstehen sich inklusive Material und Arbeitszeit zzgl. Mwst. und sind gültig bis 31.12.201 1. Der Ölservice schließt auch Fahrzeuge mit Dieselpartikelfilter ein. **Mitnahmepreise, ohne Montage, zzgl. Mwst., Verbaubarkeit für Ihr Fahrzeug prüfen. Angebot solange Vorrat reicht. Terminvereinbarung 0 89/12 06-18 00, Teile und Zubehör 0 89/12 06-16 00, www.taxi-mit-stern.de TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 36