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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier August 2011

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2011. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Gestaltung: www.formenreich.de
TAXIKURIER | Ausgabe August 2011| Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ Die Taxibranche kann davon profitieren
➜ Ferientipps
Urlaub in München und Umgebung
➜ Taxicheck München
Rathaus-Test
➜ Vollmond
Mythen und Wahrheit
OUEREINSTEIGER
TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 1

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2 TAXIKURIER AUGUST 2011
Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leiter der Zentrale:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
➜ SOFORTBESTELLUNG
➜ VORBESTELLUNGEN
➜ KREDITKARTEN
➜ GROSSRAUMTAXIS
➜ STANDPLÄTZE
➜ RUFSÄULEN
DIE iPHONE-APP DER TAXI-MÜNCHEN eG 
AB SOFORT GRATIS IM APP-STORE!
Zum Titelbild 3
Editorial | Schöner Sommer 3
Die Genossenschaft | Aktuelles 4
Letzte Meldung | Ergebnis der Wahlen bei der Generalversammlung 5
Streiflicht des Aufsichtsrats | Bericht der Vorsitzenden 7
Spruch des Monats | 7
Der Landesverband | Radeln ohne Regeln 8
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 9
Die fünf Weisheiten des Monats | 9
Die Verkehrssünde des Monats | Isarring 10
Motiv des Monats | Rostlaube 10
Taxlers Service | Wichtige Adressen 11
Die versteckten Schätze Münchens | Schloss Nymphenburg 12
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 14
Leserbriefe/Forum | 14
Rose des Monats | Circus Krone 15
Zitrone des Monats | Taxi 04 15
Schrottis Fiaker-ABC | „L“ wie Lustig 16
München Splitter | Neues aus der Taxi-Stadt 17
Hotelerie | Interview mit Ulrich N. Brandl vom BHG 18
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 20
Kurze Frage – Klare Antwort | Rikschas 20
Witz des Monats | 20
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 21
Geschichte und G’schichten | Münchner Hakenkreuzhäuser 22
Urlaub daheim | Tipps für München und Umgebung 24
Taxameter des Monats | Urlaub daheim 26
Der Blick zurück | Der August vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 26
Taxi-Check München | Rathäuser Münchens 27
Quereinsteiger | Davon kann unsere Branche profitieren 28
Vollmond | Mythen und Wahrheit 30
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Nur Arena, keine Allianz 31
Messe München | Erfolgsgeschichte 31
Top-Termine August 2011| Hier glüht der Taxameter 32
Impressum | 35
Vorschau September 2011 | 35
Inhalt
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 2

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3TAXIKURIER AUGUST 2011
Editorial
Am 14. April fand in Genf die Frühjahrstagung der Taxigruppe der International Road Transport Union (IRU) statt. Die am 23. März 1948 in Genf gegründete Organisation verabschiedete einen Aktionsplan zur Verbesserung
des Ansehens der Dienstleistung Taxi in Europa. Unter anderem soll eine
Arbeitsgruppe eine europaweite Strategie zur Imageverbesserung entwickeln. Viele Verbände haben erkannt, dass die vielfältigen Leistungen, 
die das Taxi gegenüber der Öffentlichkeit erbringt, keine adäquate Anerkennung findet. 
Das heute vorherrschende Meinungsbild sorgt für eine geringe Motivation,
den Beruf des Taxifahrers auszuüben, da jeder neben einer gesicherten
 Existenz auch Anerkennung und Wertschätzung seiner Leistung erfahren
möchte. Das Vertrauen in unseren Berufsstand rangiert in allen Umfragen
im oberen Mittelfeld. Dem einzelnen Taxifahrer dagegen wird oft mit Argwohn begegnet, zum Beispiel in Bezug auf die Wahl der Fahrtstrecke. Kein
anderer Dienstleister hat so intensiven Kontakt zu seiner Kundschaft und
kann damit das Image durch guten Service und Freundlichkeit unmittelbar
beeinflussen. Leider verpufft die beste Imagekampagne, wenn der ausführende Dienstleister den Kunden als König, sich selber aber als ungekrönten Kaiser betrachtet.
Die Ferien und die Urlaubszeit ist die schönste Zeit des Jahres. Wer den
nach Süden führenden Blechlawinen entkommen will, kann auch im
bayerischen Ländle einen wunderbaren Urlaub verbringen. Nach einem
Jahrhundertfrühling – seit Beginn der Messungen brachte nur 2007 mehr
Sonnenschein als in diesem Jahr und noch nie gab es so wenig Niederschlag – erwarten die Experten auch einen heißen und trockenen Sommer.
Aber unabhängig davon, ob Sie in den nächsten Wochen mit einem 
Tuk-Tuk in Thailand unterwegs sind oder nur die Strecke zwischen Balkon
und Couch überbrücken müssen, wünschen wir Ihnen gute Erholung und
eine schöne Urlaubszeit.
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle, 
Reinhard Zielinski, 
Alfons Haller
Schöner Sommer
Zum Titelbild
Hirn plus P-Schein plus Taxi löst Zufriedenheit aus. Gerade die Quereinsteiger aus
vielen Branchen beeinflussen die Taxibranche in positivem Maße. Das Berufsziel
„Taxifahrer oder Taxiunternehmer“ existiert selten, meist entsteht der Wunsch
erst während des Berufslebens. Wir haben
diesem Thema das Titelbild und die Titelgeschichte gewidmet. (PR)
Gestaltung: www.formenreich.de
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen
G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Moosacher Str. 13, 80809 München
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Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing
Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807
Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kom petent und anerkannt. T esten Sie uns!
TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 3

Seite 4

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Die Genossenschaft
Beschwerdenbericht
2. Quartal 2011
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
die aktuelle wirtschaftliche Situation im
Taxigewerbe ist immer noch nicht rosig
und könnte sich auch in Zukunft als
schwierig erweisen. Die Annahme allerdings, dass sich unsere Situation durch
hoffnungslos schlechtes Benehmen verbessern lässt, ist mit Sicherheit nicht
 zutreffend.
Eine Minderheit unter dem Fahrpersonal
legt sich zum Beispiel immer wieder mit
anderen Verkehrsteilnehmern und Fahrgästen an, nachdem durch eigenes Fahrverhalten Protest provoziert wurde.
 Solchen Fahrern ist es egal, welches Vergehens sie sich schuldig gemacht haben,
sie reagieren gegenüber den zu Recht
verärgerten Kunden äußerst aggressiv,
mit Gesten, Worten und auch Taten.
Es ist zwar eine erfreuliche Entwicklung,
dass die Fahrtverweigerungen bei Kurzfahrten im Stadtbereich rückläufig sind,
doch innerhalb der Gruppe der Flughafengeier, die sich vor den Innenstadthotels postieren, gibt es noch einen sehr
großen Hang dazu, sich durch Verstöße
gegen die Beförderungspflicht die erhoffte Fahrt zum Flughafen zu erschleichen.
Die gleiche Situation haben wir – wahrscheinlich sogar mit denselben Kollegen,
nur mit anderen Vorzeichen – hundertfach am Flughafen. Bevor diese Taxler
 ihre rennfahrerischen Fähigkeiten unter
Beweis stellen, versuchen Sie zunächst,
und das oft mit Erfolg, die Fahrten nach
Schwaig, Neufahrn, Freising oder auch
zum P7 zu verweigern.
Fahrgäste mit den genannten Fahrtzielen,
die trotzdem eines dieser Taxis okkupieren konnten, erleben dann, was Kurzfahrtenregelung heißt. Neben Schimpfkanonaden dürfen sie eine unsichere, dafür
aber extrem schnelle Fahrt, noch dazu oft
zu einem überhöhten Preis, über sich ergehen lassen und können danach zusehen, wie ihre Koffer auf die Straße oder
auf den Fußweg geworfen werden. In den
meisten dieser Fälle erhalten die so Gestressten auch noch eine Quittung, die
diese Bezeichnung keinesfalls verdient. 
Die Kurzfahrtenakzeptanz in der Stadt
unterscheidet sich davon sehr, denn hier
sind 95 Prozent der Fahrer hilfsbereit,
freundlich und korrekt. Die kleine Gruppe
der Unverfrorenen reißt mit Gejammer
und Geschimpfe all das nieder, was der
Großteil der Kollegen mit anständiger
 Arbeit aufgebaut hat.
Diese unkollegialen Zeitgenossen reden
unseren Fahrgästen ein schlechtes Gewissen ein oder machen ihnen durch ihr
Fahrverhalten so viel Angst, dass die allgegenwärtige Konkurrenz diese Kunden
nur noch mit offenen Armen in Empfang
zu nehmen braucht.
Wir werden jeden Vorgang, der uns diesbezüglich bekannt wird, einer entsprechenden Würdigung zuführen, damit unser Gewerbe es auch in Zukunft schafft,
sich der in den Markt drängenden Konkurrenz zu erwehren. (RZ)
Mit kollegialen Grüßen
P-Scheinverlängerung
Damit unsere Mitgliedsunternehmen ihre
Fahrer auf die amtsärztliche Untersuchung zur Verlängerung des Personen -
beförderungsscheines im Haus des Taxigewerbes bei der Taxi-München eG
hinweisen können, liegen ab sofort Info-
Flyer an der Hauptkasse im 1. Stock zur
Abholung bereit. (FK)
Wichtiger Hinweis 
in eigener Sache – E-Plus
Auf Grund der Urlaubszeit können im
August Anfragen jeglicher Art zu E-Plus
nicht bearbeitet werden. Erfahrungsgemäß sind die meisten Teilnehmer in
dieser Zeit selbst in Urlaub. Die anderen
Kolleginnen und Kollegen bitten wir um
Verständnis für diese Maßnahme.
Der Vorstand
Fahrzeugverkauf
Bevor Sie Herrn Urean Stancu, Untersbergstr. 74 in 81539 München ein Fahrzeug verkaufen, nehmen Sie bitte Kontakt
mit dem Vorstand der Genossenschaft
auf. (FK)
Fahrerwarnung
Falls Sie den Taxifahrer Peter Weber
 einstellen wollen, bitte wir Sie vorher
Verbindung mit dem Vorstand der 
Taxi-München eG aufzunehmen. (FK)
Straßenbenennung 
Purpurweidenweg
Von der Lochhausener Straße, gegenüber
der Einmündung der Straße „Am Langwieder Bach“ in nördlicher Richtung zur
Berglwiesenstraße, gegenüber der Einmündung der Straße „Im Stocket“ .
Holunderweg
Verläuft von der Müllerstadelstraße ca.
200 m in nordöstlicher Richtung.
Stolzhofstraße
Von der Schwabelhofstraße nach Westen,
weiter als ringförmiger Straßenzug.
TAXIKURIER AUGUST 
20114
Stimmer & Sohn GmbH
Lindberghstraße 20 · 80939 München
Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3
Ta x i -
werkstätte
• Unfallinstandsetzung
• Kfz-Reparaturwerkstätte
• spontane Hilfe
60
Jahre
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 4

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5TAXIKURIER AUGUST 2011
Die Genossenschaft
Die Polizei bittet um Mithilfe
Da heutzutage fast alle Fahrzeuge mit
Navigationsgeräten ausgerüstet sind, hat
sich die Zahl der Autoaufbrüche und der
Diebstahl dieser Geräte in den letzten
Jahren drastisch erhöht. Wurde 2008
noch überwiegend im Schutze von
 Tiefgaragen und anderen dunklen Ecken
zugeschlagen, gehen die Täter heute
 offensiver vor.
Aktuell werden vermehrt Navigationsgeräte aus Pkw entwendet, die im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt sind. Im
Regelfall ist die Tatzeit in der zweiten
Nachthälfte zwischen 1.00 Uhr und 5.00
Uhr, oft von Dienstag auf Mittwoch und
von Mittwoch auf Donnerstag. Die Polizei
geht bei den Aufbrüchen von mindestens
zwei Tätern im Alter zwischen 18 und 30
Jahren aus, die die entwendeten „Navis“
vermutlich in Rucksäcken oder Sporttaschen transportieren. 
Das Polizeipräsidium München bittet Sie
um Mithilfe. Wenn Sie auffällige Personen befördern oder andere Hinweise zu
den Straftaten geben können, informieren
Sie bitte die Polizei oder die Zentrale der
Taxi-München eG. (FK)
Taxi Golf Masters 2011
Kollege Nickel – überragend wie auch in
den Jahren zuvor!
Zum dritten Mal in Folge hat Udo Nickel
(Taxi 2249) das Taxi Golf Turnier in Bad
Griesbach mit 51 Brutto-Punkten vor
 Rainer Benisch (ehem. Taxi 2114) mit
40 Brutto-Punkten und Rudi Geitner
 (Taxi 3149) mit 35 Brutto-Punkten gewonnen. Damit bleibt der heißumkämpfte
Wanderpokal endgültig im Hause Nickel. 
Auch in der Netto-Wertung gewann Udo
Nickel mit 73 Punkten vor Rainer Benisch mit 70 Punkten und Robert Lang
als Gast mit 65 Punkten. Den letzten
Platz in der Netto-Wertung (und damit
die Flasche Whisky) sicherte sich Albert
Löffl (Taxi 2312). Leider war dieses Jahr
aus terminlichen Gründen nur ein zwei -
tägiges Turnier möglich; für 2012 sind
aber wieder drei Tage vorgesehen.
Ein herzliches Dankeschön geht an die
Sponsoren, Taxi-München eG, Dieter
Maier und VDK Crasselt Versicherungen,
ohne deren Unterstützung dieses Turnier
nicht möglich wäre.
Stolze Taxi-Golfer
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Fachanwalt Familienrecht
Sozialrecht / Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
Bei der ordentlichen Generalversammlung am 13. Juli im Augustiner Keller
 wurde Alfons Haller (Taxi 1953) als Vorstand bestätigt. Die Aufsichtsräte Paul
Rusch (Taxi 3093) und Max Weiland (Taxi 427) wurden ebenfalls für die nächste
Legislaturperiode gewählt. Für Max Herzinger, der sich aus Altersgründen nicht
mehr zur Verfügung stellte, wurde Thomas Gollmann-Günthert (Taxi 1036) in 
den Aufsichtsrat gewählt. (PR)
Letzte Meldung
TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 5

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6 TAXIKURIER AUGUST 2011
Der Weg zum Taxiunternehmer
(Teil 4 und Ende der Serie)
Der Antrag auf Erteilung einer Genehmigung ist jetzt überprüft und die Anhörung
nach § 14 PBefG ist abgeschlossen. Die
Genehmigung kann erteilt werden.
Vor der Aushändigung der Genehmigung
hat der Unternehmer seinen Betrieb bei
folgenden, für ihn zuständigen Institutionen oder Behörden anzumelden:
➜ Gewerbeamt
➜ Finanzamt
➜ Berufsgenossenschaft Verkehr 
(BG Verkehr)
➜ Industrie- und Handelskammer (IHK).
Von der Genehmigungserteilung werden
vorgenannte Stellen von den meisten Genehmigungsbehörden selbsttätig verständigt. Unabhängig davon ist der Unternehmer von sich aus verpflichtet, seinen
Betrieb bei vorgenannten Institutionen
anzumelden. Vor Aushändigung der Genehmigung hat der Antragsteller das oder
die einzusetzenden Fahrzeuge nach StVO
1
und der BOKraft wie folgt auszurüsten:
➜ Alarmanlage
➜ Dachleuchte (Taxischild)
➜ Unternehmeranschrift (muss sich 
im sichtbaren Bereich des Cockpits
befinden)
➜ geeichter Taxameter
➜ rechter Außenspiegel (§ 56 StVZO2)
➜ Farbe RAL 1015 (hellelfenbein)
Nach der Eichordnung sind Taxameter
jährlich vom Eichamt zu überprüfen.
Für die Einhaltung der Eichpflicht ist der
Unternehmer selbständig verantwortlich.
Eine außerordentliche Hauptuntersuchung
muss nach § 29 StVZO vorgenommen
werden. Das gilt auch für Fahrzeuge, die
erst einer Hauptuntersuchung unterzogen
wurden, gleich, ob es sich vorher um ein
Taxi handelte, oder nicht. Bei der Zulassung von Neufahrzeugen (bis max. 1.000
km Gesamtfahrleistung) werden nur die
Vorschriften der BOKraft überprüft. Unter
Vorlage des Prüfungsberichtes (§ 41 BO-
Kraft) wird die entsprechende Genehmigungsurkunde ausgestellt. Taxiunternehmern wird zur Aufnahme des Betriebes
und damit zur Aushändigung der Urkunde eine Frist gesetzt (in der Regel 3 Monate). Lässt der Unternehmer die Frist zur
Betriebsaufnahme wiederholt verstreichen, begeht er einen Verstoß gegen § 21
PBefG (Betriebsordnung), der zur Rück-
Die Genossenschaft
23 359 548 756 1033 1356 1612 2004 2324 2571 2908 3295 3645
42 361 553 762 1038 1374 1617 2012 2351 2581 2923 3312 3672
47 394 561 787 1041 1393 1629 2038 2353 2594 2932 3326 3674
48 396 583 789 1051 1407 1696 2044 2374 2602 2966 3347 3677
60 405 585 818 1061 1422 1700 2050 2379 2607 2973 3356
87 413 587 836 1065 1437 1729 2057 2385 2614 2976 3359
91 418 609 839 1078 1438 1739 2063 2405 2642 3041 3369
144 424 610 844 1079 1439 1760 2067 2409 2669 3078 3392
174 437 630 857 1083 1470 1768 2114 2413 2678 3079 3398
195 441 632 865 1085 1478 1771 2116 2415 2688 3087 3405
198 458 638 886 1148 1480 1773 2130 2430 2693 3092 3431
216 461 656 889 1149 1502 1774 2161 2450 2703 3111 3446
217 479 663 890 1168 1518 1793 2163 2485 2743 3113 3494
222 487 671 893 1175 1527 1800 2180 2500 2749 3121 3508
229 489 673 924 1179 1532 1856 2186 2502 2766 3147 3511
249 491 683 925 1222 1557 1874 2201 2509 2805 3171 3515
264 507 688 926 1233 1567 1880 2241 2511 2824 3216 3522
309 508 704 935 1274 1572 1885 2254 2515 2847 3243 3543
322 519 711 936 1276 1579 1887 2266 2524 2875 3251 3547
333 520 716 938 1298 1581 1937 2284 2535 2876 3262 3575
343 521 723 945 1300 1584 1978 2287 2538 2897 3282 3593
348 522 731 955 1338 1590 1991 2293 2544 2899 3284 3599
351 547 733 1004 1347 1597 1999 2298 2548 2902 3289 3632
Stand: 30.06.2011
Taxinummern der Fahrzeuge, die nicht am Geschäftsbetrieb der Taxi-München eG
(Funk, Rufsäulen und Bahnhöfe) teilnehmen:
✃
nahme der Genehmigung führt. Kann der
Unternehmer z.B. wegen Lieferverzögerung des Fahrzeugs seinen Betrieb nicht
aufnehmen, so muss er bei der Genehmigungsbehörde schriftlich eine Fristverlängerung beantragen.
Die Genehmigungsurkunde muss enthalten:
➜ einen Hinweis auf das PBefG und
dessen zeitlichen Stand
➜ Namen, Wohn- und Betriebssitz des
Unternehmers 
➜ Bezeichnung der Verkehrsart und 
-form (Taxi § 47 PBefG)
➜ Dauer der Genehmigung (§ 16 PBefG)
➜ Auflagen und Bedingungen 
(§15 Abs. 3 PBefG)
➜ Genaue Bezeichnung der Aufsichtsbehörde (Genehmigungsbehörde)
➜ Bezeichnung des Kraftfahrzeuges
(Fahrgestellnummer, Hersteller,
 polizeiliches Kennzeichen und Zahl
der Sitzplätze)
➜ Die erteilte Ordnungsnummer 
(§ 27 BOKraft)
Im Gelegenheitsverkehr muss die Genehmigungsurkunde oder die mit der Genehmigungsurkunde ausgehändigte gekürzte
Ausfertigung, auch Auszug genannt, auf
jeder Fahrt mitgeführt werden und kontrollberechtigten Personen auf Verlangen
zur Prüfung ausgehändigt werden (§ 17
Abs. 6 PBefG). Werbung auf den Fahrzeugen ist erlaubt; ohne Ausnahmegenehmigung allerdings nur auf den seitlichen
Türflächen. Hierbei ist zu beachten, dass es
sich um keine politische oder religiöse
Werbung handeln darf. Manche Satzungen
von Genossenschaften (z.B. München oder
Nürnberg) untersagen Dachwerbeträger.
Was gibt es noch zu beachten?
Eigentlich selbstverständlich: Fahrer /
Fahrerin und Fahrzeug müssen immer in
einem ordentlichen und sauberen Zustand
zum Fahrdienst antreten / bereitstehen
und gegenüber den Fahrgästen sollte man
sich immer höflich und zuvorkommend
verhalten. Wenn man diese einfachen Regeln beachtet, wird man zukünftig kaum
Ärger mit den Fahrgästen haben, sich an
der Arbeit freuen und nebenbei auch einen vernünftigen Umsatz erzielen. (NL)
1 Straßenverkehrsordung
2 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung
Quelle: „Das Taxiunternehmen in der
 Praxis“, Verfasser Meißner/Mattern, 
Vogel Verlag
TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 6

Seite 7

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7TAXIKURIER AUGUST 2011
Die Genossenschaft
Streiflicht des Aufsichtsrats
Siegt der Kommerz über den 
Umweltschutz?
Am 6. Juli verkündete der Präsident des Olympischen Komitees, Jacques Rogge,
dass die Olympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang ausgetragen werden. Diese Entscheidung war auch eine Entscheidung für den Kommerz und gegen ökologische und nachhaltige Winterspiele. München hatte genau diese Nachhaltigkeit in den Focus der Bewerbung gestellt. Pyeongchang
dagegen setzte auf die Eroberung eines riesigen asiatischen Marktes und ging so
als Sieger hervor. Die Zukunft wird zeigen, ob das IOC weiterhin dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit nur eine geringe Bedeutung beimessen werden.
Von München weiß man – und das nicht erst seit der Olympiabewerbung– 
dass ökologisches Engagement und ökonomischer Erfolg durchaus zwei Seiten
derselben Medaille sein können. Das gilt auch für das Münchner Taxigewerbe.
So unterstützt die Taxi München e.G. zum Beispiel die im letzten Jahr von Oberbürgermeister Ude und dem ADAC als Pilotprojekt ins Leben gerufene Umwelt-
Aktion ECO-Taxi. Mittlerweile beteiligen sich auch Frankfurt a.M. und Hamburg
daran. Bei diesem Projekt können umweltbewusste Kunden in einer Taxischlange gezielt in ein schadstoffarmes Fahrzeug, das mit einem besonderen Siegel
ausgezeichnet ist, einsteigen. Das Siegel, auf dem die Schadstoffklasse und der
CO
2-Ausstoß des Fahrzeuges vermerkt sind, ist für den Taxiunternehmer kostenlos beim ADAC zu beantragen. Nur Fahrzeuge, die kaum Feinstaub oder Stickstoffoxide und weniger als 140g CO
2 pro Kilometer ausstoßen, können nach
 einer Prüfung beim ADAC, dieses ECO-Taxi Siegel erhalten. Besonders umweltbewusste Kunden können bereits bei der telefonischen Bestellung ihren Wunsch
äußern, mit einem umweltfreundlichen Taxi fahren zu wollen. Auf Grund der
ständig ansteigenden Zahlen solcher ECO-Taxis kann dem Wunsch der Kunden
immer häufiger nachgekommen werden.
Auch die flächendeckende Einrichtung der Rufsäulen, die ihren Energiebedarf
mit Solarzellen decken, ist ein Beispiel für ein erfolgreiches ökologisches
 Engagement. Die Taxi München eG war bundesweit die erste Taxizentrale, die
mit hohem Kostenaufwand ihre Rufsäulen modernisierte und dabei Umweltschutz und Nachhaltigkeit berücksichtigte.
Mit der Unterstützung der Aktion ECO-Taxi und der Installation der sonnen -
energiegespeisten Rufsäulen leistet die Taxi-München eG einen wichtigen Beitrag in Punkto Umweltschutz. Sie fördert emissionsarme Taxis und vielseitige
Energieeinsparungen. So wird dem Image des Umweltsünders Auto entgegen
 getreten, was letztendlich der Marke „Taxi“ auch in Zukunft Wettbewerbsvorteile
bringt.
Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte 
und stets eine unfallfreie Fahrt.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre 
Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
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Engelhardstraße 6, 81369 München
Verwaltung 1. Stock, Frau Meier
Mo. bis Fr.: 7.30–12.00 Uhr
Mo. bis Do.: 12.30–15.30 Uhr
(oder vor Kursbeginn beim Kursleiter)
Information
Homepage: www.taxi-münchen.de
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Ausbildung
Abendkurs: jeden Montag und 
Mittwoch ab 18 Uhr
Tageskurs: jeden Samstag ab 10 Uhr
Kursgebühr: 120 Euro
Taxischule-München
„Um Geld verachten zu können, 
muss man es haben.“
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
Spruch des Monats
TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 7

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8 TAXIKURIER AUGUST 2011
Der Landesverband
Radeln ohne Regeln
Fahrradfahrer stehen offenbar oft auf
Kriegsfuß mit den Verkehrsregeln. Bei
 einer Umfrage der Sachverständigenorganisation DEKRA unter 1.600 Autofahrern
beklagten sich drei von vier Befragten
(77 Prozent), dass sich Radfahrer häufig
über die Verkehrsregeln hinwegsetzen.
Andererseits wirft mehr als jeder zweite
Befragte (56 Prozent) den Autofahrern
vor, zu wenig Rücksicht auf Radfahrer zu
nehmen. Insgesamt haben die Befragten
keine gute Meinung über das Verhältnis
der Radler zur Straßenverkehrsordnung.
Noch nicht einmal jeder Fünfte (18 Prozent) ist der Meinung, dass sich Radfahrer
im Allgemeinen an die Verkehrsregeln
halten. Selbst von den Befragten, die oft
Fahrrad fahren, teilt jeder Vierte (25 Prozent) diese Ansicht.
44 Prozent der Befragten beklagen, dass
Radfahrer öfter Fußgänger in Gefahr
bringen. Bei denjenigen, die häufig das
Fahrrad nutzen, sind es immerhin 41 Prozent. In der Frage nach mehr Sicherheit
für Fahrradfahrer sprachen sich zwei
Drittel der Befragten (66 Prozent) für den
weiteren Ausbau des Fahrradnetzes aus,
63 Prozent versprechen sich Vorteile
durch eine festinstallierte Beleuchtungsanlage an Fahrrädern und 60 Prozent
plädieren für die Einführung einer Helmpflicht für Radfahrer. 59 Prozent wünschen eine intensivere Fahrradausbildung
für Kinder („Fahrradführerschein“).
Quelle: DEKRA Info
Raimund Cassalette verstorben!
Sehr geehrte Damen und Herren,
tief bewegt müssen wir Ihnen die traurige Mitteilung machen, 
dass unser Freund und langjähriger Weggefährte 
Raimund Cassalette
in seinem Heimatort Bremen zuhause im Kreise seiner Familie kurz vor seinem
65. Geburtstag nach mehrjähriger und sehr schwerer Krankheit verstorben ist.
Raimund wurde am 28. Juli 1946 in München geboren, zog später in die
 Hansestadt und betrieb sein Taxiunternehmen in Bremen seit 1982. Für sein
örtliches Gewerbe machte er sich bereits kurz nach diesem Berufseinstieg und
dann jahrzehntelang, bis es die heimtückische Krankheit leider nicht mehr
 zuließ, als Vorstandsmitglied der Fachvereinigung Personenverkehr Bremen 
und als Aufsichtsratsmitglied im Taxi-Ruf Bremen stark. Auch in den Ausschüssen und Gremien des BZP brachte er sich fachkundig und hoch engagiert
ein. Bundesweit – und darüber hinaus – bekannt, wurde er vor Allem als Gründer des Fachmagazins „Hallo Taxi“ . Dieses hat Raimund Cassalette 26 Jahre
lang erfolgreich herausgegeben. Nachdem es seine Erkrankung nicht weiter
möglich machte, hat er Ende 2007 die Verantwortung für die Herausgabe des
Fachmagazins in die Hände seines Sohnes Jan gelegt.
Die Wahrung der Interessen des Taxigewerbes war seine Berufung, die Unternehmerschaft Bremens und Deutschlands hat seinem Wirken sehr viel zu verdanken. Wir werden sein Andenken hochhalten und wegen seines einnehmenden und humorvollen Wesens, was für viele im Gewerbe Grundlage für eine
sehr enge Bindung war, oft an ihn denken. 
In Dankbarkeit für sein Lebenswerk nehmen wir tieftraurig Abschied!
Thomas Grätz
BZP
TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 8

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9TAXIKURIER AUGUST 2011
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nach ihrem Leben verbrennen.
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 täglich 4200 Liter Wasser, wobei davon nur 125 Liter
tatsächlich aus unseren Leitungen kommen. 
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nach dem ersten Zug beider Spieler sind 400 verschiedene Aufstellungen möglich, nach zwei Zügen
gibt es 197.742 Varianten, nach dreien bereits 121
Millionen. (PR) 
Die fünf Weisheiten des Monats
Gewinnspiel
Manfred Kraus, unser Taxi-Zeichner, enthält jeden
 Monat von uns ein Stichwort für seine Kunstwerke.
„Quereinsteiger“ war die Aufgabe für das August-Heft.
Er hat es offensichtlich falsch gedeutet. Schicken Sie uns
bitte bis spätestens 10. August 2011 (Adressen siehe Impressum) einen dazu passenden Text. Vielleicht gewinnen Sie dann obigen Preis. Viel Spaß und Erfolg! 
(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)
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TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 9

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10 TAXIKURIER AUGUST 2011
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Motiv des Monats
Selbst schuld ist derjenige, der hier 
einsteigt – ob Fahrer oder Fahrgast!
Die Verkehrssünde des Monats
Abfahrt 
Isarring 
zum
Effnerplatz
Seit dem Umbau des Effnerplatzes
ist die Abfahrtsspur vom Isarring
nur einspurig und weitet sich im
oberen Bereich auf zwei Spuren aus.
Aufgrund dieser Enge kommt es 
bei den Spurwechselvorgängen im
Bereich zwischen Kennedy-Brücke
und Effner-Tunnel zu erheblichen
Behinderungen, die oft einen Rückstau bis zum Biedersteiner-Tunnel
verursachen. 
Hier zeigt sich wieder, wie auch in
der Gegenrichtung an der Einmündung der Ifflandstraße, mit wie wenig Weitblick die Städteplaner einen
künstlichen Stau verursacht haben,
obwohl die Aufgabenstellung doch
eigentlich lautete, mit einem Tunnel gegen Stau-Probleme vorzugehen und nicht neue Staufallen zu
konstruieren. 
Stellt sich letztendlich nur die Frage,
ob die Ergebnisse dieser Planung
nicht doch von einer gott-ähnlichen
Lichtgestalt der Münchner Kommunalpolitik so gewollt waren, die zuerst gegen alle Tunnels gekämpft
und geschaufelt hat und nun – nach
Fertigstellung - als „Tunnelvater“
gepriesen und verehrt werden will.
(WH)
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TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:23 Uhr Seite 10

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11TAXIKURIER AUGUST 2011
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Hans-Preißinger-Straße 8
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Autoglaserei
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(089) 690 87 82
Betriebsärzte
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Aschheim
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Ridlerstraße 8 
(089) 50 91 44
Dr. Hingerle
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Kirchheim
(089) 9 91 88 00
Dr. Josef u. Dr. Marta Venczel 
Adelheidstraße 23 
(089) 2 72 94 60
Eichamt
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Franz-Schrank-Straße 11
(089) 1 79 01-0
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(089) 44 45 10 84
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(089) 24 26 88 09
Stema
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
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Ötztaler Straße 19 
(089) 23 39 60 45
Gewerbliche Notdienste
Erdgas
(089) 15 30 16
Fernwärme
(089) 23 03 03
Strom
(089) 3 81 01 01
Umwelttelefon
(089) 23 32 66 66
Wasserrohrbruch
(089) 18 20 52
Gutachter/Sachverständiger
Klotz
Hans-Mielich-Straße 32
(089) 65 98 37
(0172) 8 90 18 07
Klotz
Moosacher Straße 13
(089) 35 73 18 73
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
IHK
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Max-Joseph-Straße 2
(089) 51 16-238
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KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS Ottobrunn
Jägerweg 6
(089) 6 08 48 63
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Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
KÜS West
Anton-Böck-Straße 36
(089) 89 73 63 60
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(089) 52 80 40
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Schleißheimer Straße 63
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(089) 3 16 24 14
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Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
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Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
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St.-Johann-Straße 23-25
(089) 5 02 05 71
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Kinderklinik Dritter Orden
Franz-Schrank-Str. 8
(089) 1 79 50
Haunersche Kinderklinik
Lindwurmnstraße 4
(089) 5 16 00
Schwabinger Kinderklinik
Parzivalstraße 16:
- Internistische Nothilfe
(089) 30 68 25 89
- Chirurgische Nothilfe
(089) 30 68 24 59
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 Kinder- und Jugendmedizin
Sanatoriumplatz 2
(089) 62 10 27 17
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Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
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Führerscheinstelle: 
(089) 23 33 62 01
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(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
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(089) 76 37 37
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(089) 1 92 40
Jugend-Notdienst
(089) 82 99 03 14
Senioren-Notruf
(089) 8 14 38 56 26
Sucht-Hotline
(089) 28 28 22
Tierklinik
(089) 2 18 00
Tierrettung
(01805) 84 37 73
Zahnärztlicher Notdienst
(089) 7 23 30 93
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Verwaltung: (089) 77 30 77
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(089) 167 54 40
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(089) 30 74 80 47
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TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 11

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12 TAXIKURIER AUGUST 2011
Die Sehenswürdigkeiten Münchens
Der gute Ruf Münchens in der Welt beruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner Men -
schen, seiner Umgebung und auf seinen Bauwerken. Wir, die wir diese Gebäude täglich
sehen, achten vielleicht nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste sind oft eigens 
wegen dieser Architektur von nah und fern hierher gereist und freuen sich über nähere
Infor mationen von unserer Seite zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir sie gerade
vorbeifahren. Benedikt Weyerer beschreibt in dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge
einige besonders herausragende Baudenkmäler.
Im Jahr 1659 legte Henriette Adelaide
von Savoyen (1636-1676), die Frau des
Kurfürsten Ferdinand Maria (1636-
1679), das Versprechen ab, als Dank für
die Geburt eines Erben ein würdevolles
Gotteshaus errichten zu lassen. Im Jahr
1662 war es dann so weit: Der künftige
Kurfürst Maximilian II. Emanuel (1662-
1726) erblickte das Licht der Welt, und
der Bau der Theatinerkirche Sankt Kajetan gegenüber der Residenz begann bereits ein Jahr später. Aber auch Ferdinand Maria ließ sich nicht lumpen: Als
Geschenk an seine Frau anlässlich der
Geburt des Thronfolgers gab er 1664
Schloss Nymphenburg in Auftrag, für
das Agostino Barelli (1627-1687) und
später Enrico Zuccalli (1642-1724) die
Pläne entwarfen. Die künftigen bayerischen Herrscher fügten dem Gebäude
immer neue Teile hinzu, so dass der
Komplex erst im Jahr 1823 unter König
Max I. Joseph (1756-1825) fertig gestellt
werden konnte. Mit 685 Metern Gesamtbreite ist Nymphenburg das größte Barock-Schloss Deutschlands. Es diente
dem herrschenden Haus der Wittelsbacher als Sommerschloss während der
warmen Jahreszeit, wenn die Lebensbedingungen in der Münchner Residenz
infolge des allgemeinen städtischen
Drecks, Gestanks und Ungeziefers jener
Zeiten noch unerträglicher waren als 
im Winter eh schon. 
Namen
Auf dem heutigen Schloss- und Parkgelände befand sich die Schwaige Kemnaten, also zwei einsam gelegene Gehöfte, die den Grafen von Scheyern gehörte,
die wiederum das Ursprungsgeschlecht
der Wittelsbacher waren. Man ließ das
Schloss also auf verwandtschaftlichem
Grund und Boden errichten. Aus ihrer
Heimat Turin hatte Kurfürstin Adelaide
die Idee eines Borgo delle Ninfe, eines
 romantisch-entrückten Rückzugsortes,
nach Bayern importiert, und der Name
Nymphenburg ist auf diese Bezeichnung
zurückzuführen. 
Die Auffahrtsalleen
Die Nymphenburger Straße führt – wie
ihr Name ja zeigt – aus der Stadt zum
Schloss hinaus. Auf dem Stadtplan kann
man unschwer erkennen, dass sie eine
Umgehungsstraße um das Dorf Neuhausen war, das sich entlang der heutigen
Winthirstraße hinzog. Der Grund für diese Straßenführung lag im Unwillen der
hohen Herrschaften, das Dorf durchqueren zu müssen und der dortigen Armut
angesichtig zu werden. An ihrem Ende
geht die Nymphenburger Straße in die
Südliche Auffahrtsallee über, die als
prächtige Allee schnurstracks auf das
Schloss hinführt. Ihr Gegenstück ist die
Nördliche Auffahrtsallee, und zwischen
beiden liegt der Schlosskanal, dessen
Aushebung im Jahr 1730 beendet war
und auf dem sich die Herrschaften in
Gondeln verlustierten. Er ist insgesamt
1.500 Meter lang, und zwischen der Ludwig-Ferdinand-Brücke (dem Übergang
von der Notburgastraße zur Menzinger
Straße) und der Gerner Brücke sind es
fast genau 1.000 Meter. Bis in die
1960er-Jahre konnte man, von der Nymphenburger Straße kommend, die Gerner
Brücke noch per Auto überqueren, dann
wurde sie wegen Überlastung für den
Straßenverkehr gesperrt. Optisch abgeschlossen wird der Kanal vom Schloss
selber und vom Hubertusbrunnen am
Waisenhaus-Stand. Der Hubertusbrunnen
stand ursprünglich von 1907 bis 1937
vor dem Bayerischen Nationalmuseum in
der Prinzregentenstraße und fand erst
1954 am Schlosskanal seinen heutigen
Standort. 
Das Schloss 
Ohne hier auf einzelne Bauabschnitte
eingehen zu wollen, lässt sich über die
heutige Anlage des Schlosses Folgendes
sagen, so wie es den Besuchern auch sogleich ins Auge springt: Im Zentrum der
beeindruckenden Anlage liegt das Hauptgebäude mit den zwei doppelläufigen
Freitreppen. Die anderen, niedrigeren
 Gebäude sind streng geometrisch drum
herum angeordnet. Dies gilt auch für die
Wasseranlagen und das halbkreisförmige
Nördliche und Südliche Schlossrondell
mit 500 Meter Durchmesser sowie die
einzeln stehenden Kavaliers-Häuser für
den höheren Adel, die in zwei Gruppen
mit jeweils fünf Gebäuden in exakt gleichem Abstand zum Mittelbau stehen. Als
geometrische Achse dient der Schlosskanal. Hinter dieser Architektur standen die
Idee und die Staatsform des Absolutismus
des 17. und 18. Jahrhunderts: Der Herrscher ist der Mittelpunkt des Staates und
unterliegt keiner menschlichen Macht; er
herrscht sogar über die Natur und macht
sie seinem Willen untertan – daher die
strenge Symmetrie, die der an sich
 vielfältigen Natur aufgezwungen wird.
Ganz allgemein präsentiert sich hier der
Mensch als Krone der göttlichen Schöpfung, der nicht nur die Naturgesetze erkennt, sondern auch ordnend in den Lauf
der Natur eingreift. Die bekannteste und
vielleicht auch pikanteste Attraktion in
den prächtig ausgestalteten Innenräumen
dürfte die Schönheitengalerie des Königs
Ludwig I. (1786-1868) sein. Im Auftrag
des Königs porträtierte der Hofmaler
 Joseph Stieler (1842-1885) 36 gut aus -
sehende Damen aus allen Gesellschaftsschichten Münchens; am bekanntesten
davon sind die Schuhmacherstochter
Helene Sedlmayr sowie Ludwigs lang -
jährige Geliebte, die Tänzerin Lola
 Montez. Ob der König zu den restlichen
N
Schloss Nymphenburg
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13TAXIKURIER AUGUST 2011
35 Damen ähnliche Beziehungen wie zu
Lola pflegte, unterliegt der Spekulation,
erscheint aber ziemlich wahrscheinlich.
Für Touristen dürfte auch von Interesse
sein, dass der angebliche Märchenkönig
Ludwig II. (1845-1886) als Sohn von
 Königin Marie (1825-1889) und König
Maximilian II. (1811-1864) am 25. August
1845 in Schloss Nymphenburg das Licht
der Welt erblickte. Nachdem Maximilian
II. infolge seiner Syphillis-Erkrankung
nicht zeugungsfähig gewesen sein soll,
soll allerdings General Ludwig Freiherr
von der Tann-Rathsamshausen (1815-
1881) Ludwig und seinen Bruder Otto gezeugt haben. Damals gehörten die Zeiten
des Absolutismus schon lange der Vergangenheit an, auch wenn der heute oft
positiv verklärte „Kini“ ihnen kräftig,
aber vergeblich nachtrauerte. Abgesehen
vom Schloss selber sind zwei dortige Museen sehenswert: Das Marstallmuseum im
südlichen Flügelbau mit seiner sehr reichhaltigen Sammlung an Prunkkutschen
und ebensolchen Schlitten sowie im
nördlichen Flügel das Museum Mensch
und Natur mit seinen naturkundlichen
Beständen. Gerade letzteres ist zu Recht
ein Publikumsmagnet erster Ordnung. In
technischer Hinsicht ist im nördlichen
Flügel das historische Pumpwerk von Joseph von Baader (1763-1835) besuchenswert, durch das die Wasserspiele im Rondell erzeugt werden. Und dann noch die
1747 gegründete Porzellan-Manufaktur
im Nördlichen Schlossrondell 8 mit ihren
Verkaufsräumen, die berühmteste Porzellan-Manufaktur gleich nach der aus dem
sächsischen Meißen, der Stadt, aus der
übrigens auch unsere neuen Rufsäulen
stammen. 
Der Park 
Die gesamte Parkanlage wird mit Wasser
aus der Würm versorgt, das von dort aus
nach Osten fließt. Der ursprüngliche Park
bestand aus einer Gartenanlage im französischen Stil, woher die Idee des Absolutismus, die man im ganzen damaligen
Europa nachahmte, stammte. Dementsprechend geometrisch ist die Anlage
auch ausgefallen, selbst der Schnitt der
Gebüsche ordnet sich auch heute noch
sozusagen dem Willen der Herrscher
 unter. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts
setzte sich dann der englische Stil durch.
Er zeichnet sich dadurch aus, dass die
auch hier künstlich angelegte Natur den
Eindruck erweckt, als sei sie nicht künstlich angelegt. Und das mit Erfolg, wie die
Erweiterung des Schlossparks auf seine
heutige Ausdehnung von 20.000.000
Quadratmeter zeigt: Die Gewässer und die
Bäume lassen nicht den Schluss zu, sie
seien nicht künstlich angelegt und gepflanzt. Wasserfälle, Seen, schlängelnde
Wege und Bäche und selbst künstliche
Ruinen gaukeln gewachsene Natur vor.
Selbst die Sichtachsen, die sich wie zufällig durch diese gelungene künstliche Natur ziehen und immer wieder einen Blick
auf den Hauptbau ermöglichen, sind das
Ergebnis menschlichen Wollens. Inmitten
des Schlossparks liegen etliche Gebäude:
Die Pagodenburg, Badenburg (barockes
Hallenbad), Magdalenenklause (künstliche
Ruine), Amalienburg, ein Monopteros,
wie wir ihn auch aus dem Englischen
Garten kennen, aber auch versteckt einige
proletarische, bescheidene Anwesen von
Wildhütern und Parkwächtern, das so
 genannte Dörfchen, ohne deren Arbeitsleistung und Steuern weder Park noch
höfischer Saus und Braus überhaupt
möglich gewesen wären. Als die Französische Revolution von 1789 die europäischen Herrscher in Angst und Schrecken
versetzte, ließ Kurfürst Karl Theodor
(1724-1799) den Park für die Öffentlichkeit öffnen, so dass diese nun den zweistündigen Weg von München nach Nymphenburg zurücklegen und sich selber
dortselbst ergötzen konnte. Aus demselben Grund ließ Karl Theodor übrigens
auch den Englischen Garten dem Publikum zugänglich machen. Nach der Revolution im Gefolge des Ersten Weltkrieges
im Jahr 1918 kamen Park und Schloss in
Staatseigentum unter die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten
und Seen, deren Zentrale sich übrigens
im Schloss Nymphenburg befindet. Über
300.000 Besucher und Besucherinnen
zählt allein das Hauptschloss mit seinem
dahinter liegenden Parkbereich im französischen Stil. Weit mehr Menschen,
meist aus München, nutzen die ausgedehnten Parkanlagen, die sich dahinter
erstrecken, zu Sport und Erholung. (BW) 
Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der
TAXIKURIER das Olympiagelände vor. 
Jetzt bestellen!
Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich
folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des
Kollegen Benedikt Weyerer:
München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 
München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X
München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 
Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei!
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14 TAXIKURIER AUGUST 2011
Berichterstattung Ratskeller im TAXIKURIER
Sehr geehrter Herr Rusch,
ich möchte mich bei Ihnen für die sehr sehr positive
 Berichterstattung im TAXIKURIER bedanken!
Jedes Monat erhalte ich Euer Heft und genieße die
 zahlreichen Rubriken. Die neue Aufmachung ist sehr
 ansprechend!
Mit gastfreundlichen Grüßen
Peter Wieser
Gastwirt
Ratskeller München
Erwiderung bzw. Richtigstellung Leserbrief 
in TAXIKURIER 7/2011 Seite 27 „Schildbürgerstreich“
Mir wurde bei zwei Anrufen im Baureferat der LH München durch nette Beamte erklärt, dass die momentane
Einbahnstraßenregelung im nördlichen Teil der Kardinal-Faulhaber-Straße, zwischen Brienner- und Jungfernturmstraße baustellenbedingt sei. Es werden dort Fernwärmeleitungen auf beiden Seiten der Straße verlegt.
Wenn die Bauarbeiten beendet sind, wird die Verkehrsbeschränkung wieder aufgehoben. (Dauer voraussichtlich bis Ende Juli 2011) 
Allerdings, soll dann anschließend im Bereich Pranner-
/Kardinal-Faulhaber-Straße an den Fernwärmeleitungen
weiter gebaut werden. Und zu guter Letzt; soll endlich
der buckelige südliche Teil, zwischen Promenadeplatz
und Salvatorstraße neu geteert werden. (Bisher war kein
Geld da!) Diese letzten Baumaßnahmen sollen Ende 2011
beendet sein. Die genaue Verkehrsführung, während der
letztgenannten Baumaßnahme, ist derzeit noch nicht
 bekannt! Aber die Grundstückszufahrten sollen möglich
sein!
Als Trost wurde mir/uns versichert, dass sich an der
Straßenbreite nichts ändern soll! Ich erwähnte die Wichtigkeit dieser Straßenverbindungen für uns: „Man könne
an diesen Baumaßnahmen nichts ändern; man sei bloß
ausführende Baubehörde!“ Die Federführung läge beim
KVR! Ich habe versucht, mit meinen Telefon-Erkundigungen, „Vermutungen“ richtig zu stellen.
Mit freundlichen Grüßen
Taxiunternehmer
D. Lippmann
Leserbriefe/Forum
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – 
gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss 
mit der Redaktions linie nicht übereinstimmen.
Gambs
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85748 Garching
Tel. (089) 316 24 14
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 DIN EN ISO 9001:2008)
„Da wart’st auf’n guten Stich ... und dann kumma Hunderte!“ 
Gerhard L. aus München hat mit dieser Zeile einen 
Volltreffer gelandet und einen Ölwechsel für sein Taxi bei
„Citroën Commerce“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der Juni-Ausgabe
And the winner is …
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
Hauptniederlassung:
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15TAXIKURIER AUGUST 2011
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des Monats Zitrone des Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institu -
tionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxi freundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. 
Circus Krone München
Auf Anfrage der Taxi-München eG teilte uns das
 weltbekannte Zirkusunternehmen Ende Juni mit, dass
zur Generalversammlung 2011 der Parkplatz in der
Marsstraße nicht zur Verfügung steht, da an diesem
Tage der Ex-Beatle Ringo Starr ein Konzert geben wird.
Nach Telefonaten zwischen Vorstand und der Geschäftsleitung des Zirkus konnte unser langjähriger
Partner überzeugt werden, dass weder die Besucher des
Konzerts noch die Auf- und Abbauarbeiten durch die
Teilnehmer der Generalversammlung gestört werden
würden.
Circus Krone willigte schließlich ein, den Parkplatz
auch in diesem Jahr wieder für die Fahrzeuge der
 Versammlungsteilnehmer zu öffnen. Dafür bedankt
sich die Taxi-München eG mit der Rose des Monats.
(FK)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich 
 Zeit genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
 Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. 
Abbas Rastgu-Damavandi, Taxi 04
Der Kollege Rastgu-Damavandi stand am Sonntag, 26.06.
gegen 7.40 Uhr zum Ende seiner Nachtschicht am Gondrell-
Stand. Dabei hielt es der Kollege für angebracht, die Fußmatten seines Taxis zu reinigen. Dies tat er, indem er über
einen Zeitraum von fast 25 Minuten die Matten lautstark
ausklopfte.
Der so unsanft aus dem Schlaf geweckte Anwohner machte
sich die Mühe und ging zum Taxistand. Seine Bitte an den
Fahrer, die Lärmbelästigung einzustellen, wurde von diesem
„Kollegen“ ignoriert. Der Fahrer antwortete laut und patzig
und meinte nur, dass er sich schließlich am Taxistand befinde, und er könne ihn ja gerne anzeigen! Diesen Gefallen
erfüllte der Anwohner dem Taxifahrer gerne, indem er den
Vorgang sowohl beim KVR als auch bei der Polizei zur
 Anzeige brachte und der Taxi-München eG mitteilte.
Für diese Rücksichtslosigkeit bekommt der Taxifahrer
 Abbas Rastgu-Damavandi die Zitrone August 2011. (RZ)
Sie kann auch für dich 
sein – die Spende für die 
Taxistiftung!
Taxistiftung Deutschland
www.HerzAs-Nightclub.de
Triebstraße 11 a • 80993 München • Tel. 089/147 282 55
Sie können in unserem Club 
mit folgenden Karten bezahlen:
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wechseln wir Ihre Scheibe
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Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
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Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
L
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend,
manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. 
In diesem Monat der Buchstabe „L“ .
Landsberger Straße – Eine der längsten
Straßen Münchens, die leider wegen etlicher „Dauerbrenner“ und langwieriger
Baustellen selbst nachts wenig Fahrspaß
und schon gar kein schnelles Vorankommen bietet.
Im Bereich der Tramhaltestelle „Lokschuppen“, also etwa zwischen Jet-Tank
und den Discos, ist in den Wochenend-
Nächten erhöhte Vorsicht geboten, da
 unsere lieben Kleinen hier üblicherweise
schon bei der Ankunft und spätestens
nach dem obligatorischen „Vorglühen“ 
in der eben erwähnten Tankstelle ziemlich verstrahlt herumgeistern und unsere
„LABE“ für eine Fußgängerzone halten.
Weiter draußen, bei „Auto Henne“ oder
Mc Donalds, kann man sich zudem immer wieder mal schöne Erinnerungsfotos
machen lassen... Bei Fahrten von der
 Innenstadt Richtung Germering ist es
durchaus kein unsittliches Angebot an
die Fahrgäste, die Variante über die
 Lindauer Autobahn und A 99 West anzubieten, da es auf diesem Wege ganz eindeutig schneller geht und der Umweg von
vielleicht drei Kilometern gegenüber der
Geraden (LABE/Bodensee) durch die wesentlich geringeren Wartezeiten finanziell
leicht ausgeglichen wird. Die schreckliche
Linksabbiegerampel unter der Donnerbrücke zum Trappentreutunnel kann in
besonders „dicken“ Zeiten durch das
rechtzeitige Ausweichen auf die Tulbeckstraße einigermaßen elegant vermieden
werden. Einigermaßen elegant halt. 
Immer noch besser, als sieben, acht Rotphasen hintereinander abzusitzen.
Langmut – bewiesen die Kunden, die
 Ende Juni bei uns einen Taxibus für eine
Festadresse „Am Ährenfeld“ in Großhadern bestellten, letztlich aber fast eine
halbe Stunde warten mussten. Die Kunden reklamierten etwa zeitgleich, als Herr
Kollege Taxibusfahrer auf Kanal 4 meldete, die Hausnummer gebe es nicht, er
 stehe aber in der Straße auf Höhe der
 Neben-Hausnummer, die er immerhin
 gefunden hatte. Leider war gerade sein
Datenfunk (DF) ausgestiegen, so dass wir
keine aktuelle Ortung hatten.
Da die Straße „Am Ährenfeld“ (Verlängerung der Guardini zur Waldwiesen –
 wurde dem „Kollegen“ auch am Sprechfunk nochmals erklärt) allenfalls 100
 Meter lang ist und die Kunden am Handy
versicherten, auf der Straße zu stehen
und weit und breit kein Taxi zu sehen,
wurde bei der nächsten Reklamation, ein
paar Minuten später, ein Treffpunkt Ecke
Waldwiesenstraße ausgehandelt. Bei der
dritten Reklamation, wieder einige Minuten später, stellte sich endlich heraus,
dass unsere taxibusfahrende Leuchte die
ganze Zeit in der Straße „Am Hedernfeld“
gestanden hatte. Da er auch an der Ecke
„Am Hedernfeld/Waldwiesen“ (die es gar
nicht gibt) keine Fahrgäste gefunden
 hatte, war er inzwischen wieder am Sauerbruch-Stand gelandet. 
Schließlich schickten wir „auf die Schnelle“ zwei PKW-Taxis, wobei freilich eines
davon auf Kosten des Herrn „Kollegen“
abgerechnet wurde. Dieser war plötzlich
hellwach, als die Zentrale ihn vom DF
abmeldete, und ließ sich auch durch
 massive Drohungen nicht davon abhalten, sich mehrmals wieder anzumelden.
Sie können sich vielleicht vorstellen,
 Kolleginnen und Kollegen, wie peinlich
es ist, der Kundschaft das Versagen
 solcher Volltrottel zu erklären. Niemand
ist fehlerfrei, aber über drei Reklamationen hinweg dauerhaft auf der Leitung zu
sitzen und dann auch noch patzig zu
werden, ist nicht mehr tolerabel.
Wir alle hatten nur Glück, dass am nächsten Tag kein süffisanter Kommentar in
der Zeitung stand! Trotzdem: wieder mal
eine „super Reklame“ für uns …
Langsam – Aus den Zeiten, in denen es
noch verboten war, am Funk vor
„behördlichen Kontrollmaßnahmen“ zu
warnen, stammt obiger Begriff als Synonym für die allseits beliebte Radarkontrolle. Schließlich war es auch damals
nicht verboten, wenn die Zentrale oder
16 TAXIKURIER AUGUST 2011
die Fiaker sich untereinander zum
Langsamfahren aufforderten …
Datenfunker können die aktuellen Meldungen über das „Infoportal“ abfragen,
also das Fragezeichen (rechts unten) und
dann die Rubrik „Radarkontrollen“ . Dabei
jeweils das „Aktualisieren“ nicht vergessen. Natürlich gibt es hier nie die absolute Sicherheit vor „Pistoleros“ oder der
blitzenden Mülltonne, denn jeder ist irgendwann einmal selbst der Erste …
Der lapidare Hinweis, der beste Schutz
vor Radarkontrollen sei das Einhalten des
Tempolimits, trifft selbstverständlich immer ins Schwarze. Wer aber z.B. vom
Solln-Stand einen Eckensteher („Handyauftrag“, „Telefonzelle“ oder „Auftrag
Mobil“) Herterich/Drygalski annimmt,
wird kaum mit sturen 30 km/h anzuckeln, nur um sich seinen garantierten
„Blitz“ (hier gemeint: Leerfahrt, s.u.)
 abzuholen. Nebenbei: die Herterichstraße
ist benannt nach den Malern Ludwig von
H. (gest. 1932) und Johann Caspar H.
(gest. 1905); die Drygalski-Allee geht
zurück auf Erich Dagobert von D., gestorben 1949, Geograph und Geophysiker. 
Läuten – Ausnahmslos gilt die Regel:
beim Kunden muss immer (!) geläutet
werden, außer, es steht explizit im Auftrag drin bzw. wird vom Funksprecher
gesagt, dass nicht geläutet werden soll.
Kurzversion: immer läuten, wenn's nicht
ausdrücklich verboten ist! Absolut nervtötend und zudem geschäftsschädigend
ist die dämliche Rückfragerei am Funk
„Zentrale, hätt' ich da läuten sollen?“,
während der Kunde schon reklamiert oder
einfach nur mit zunehmender Säuernis
auf die unzuverlässigen „Sch… Taxifahrer“ schimpft. Nicht jede Kundin steht
morgens um fünf gerne vor dem Haus,
um sich dort von Besoffenen oder „Herren“ mit Hormonstau dumm anreden zu
lassen. Und nochmal, wie schon so oft in
den letzten Heften: jede Rückfrage am
Funk hält den betroffenen Zentralisten
davon ab, stattdessen die nächsten Aufträge am Telefon anzunehmen. Manch-
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mal ist vom Fiaker ein wenig Phantasie
verlangt, wenn er, wie Schrotti jüngst, 
die „(XY)-Straße 75/2 Schreiber“ auf's
Display bekommt, dort im zweiten Stock
aber nur ein „Srajber“ angeboten wird.
Für Heiterkeit innerhalb und außerhalb
der Zentrale führen Stilblüten, wie „am
Biergarten läuten“ oder „35 im dritten
Stock Meier, am Fenster klopfen“ . Und
hiermit nochmals aufgewärmt seien die
alten (aber wahren) Stories „Zentrale, ich
habe die Adresse 'Hans Sachs 8, drei
Glöcklein' bekommen, hier hat's aber nur
sechs Glöcklein – welches soll ich läuten?“, oder bei der Adresse „Pariser 24,
Achterdeck“ (Gaststätte): „Zentrale, hier
gibt's keinen achten Stock und auch
 keinen Deck“ … 
Leerfahrt – Der „Blitz“ kommt aus vielerlei Gründen zustande; in den häufigsten
Fällen (geschätzt 80 %) deshalb, weil ein
anderer Kollege schneller war. Die vorgenannte Schätzung ergibt sich aus unseren
Rückrufen beim Kunden, wenn der erklärt
„Ich sitze doch schon im Taxi“ . Kaum ein
Fahrer fragt den „Aufhalter“, ob der vielleicht ein Taxi bestellt hat, und fährt
dann ggf. leer weiter. Leider. Und die
 Profi-Abstauber lassen sich von ihrem
Tun auch nicht abhalten, wenn der Kunde von sich aus fragt „Sind Sie das
 bestellte Taxi?“ oder sagt „Oh, Sie sind
schon da!“ . Wer nicht bei „drei“ auf dem
Baum ist, wird mitgenommen. Dafür ist
bei Manchen das Geheule umso größer,
wenn es sie selber mal erwischt. Die restlichen 20 Prozent Leerfahrten entstehen
dadurch, dass die Kunden – aus welchen
Gründen auch immer – extrem undeutlich sprechen und auch auf mehrmalige
Nachfrage der Zentrale „Sie meinen die
Romanstraße, in Nymphenburg?“ treuherzig mit „ja“ antworten, obwohl es
dann doch die Grohmannstraße ist, oder
die Kleinigkeit zu erwähnen vergessen,
dass sie zu sechst sind und folglich einen
Taxibus bräuchten, oder dass sie die
Augsburger Straße in Germering und
nicht etwa die in München meinen usw.
usw … (Kleiner Einschub: die Augsburgerstraße – zusammen geschrieben – in
München bezieht sich auf den aus Augsburg stammenden Boten Josef Palmberger, genannt „Augsburger“, der um 1800
in dieser Straße wohnte).
Und, auch wenn die eingefleischten
 Zentralen-Hasser diese Zahl bestreiten
werden: höchstens fünf Prozent aller
Leerfahrten werden wirklich auf der
 Engelhardshöhe selbst produziert und
verschuldet, wenn z.B. aus einer Vorbestellung versehentlich ein Direktauftrag
oder aus der Donnersberger Brücke die
gleichnamige Straße gemacht wird.
Lotsenfahrten – sind selten und bedürfen
besonderer Aufmerksamkeit des Taxlers.
Der gut gemeinte kürzeste Weg bringt
nichts, wenn man als der Vorausfahrende
solche (leider seltenen) Fiaker-Schleichwege nimmt, die eben nur für Taxis frei
sind, wie z.B. den Viktualienmarkt, die
Stein- oder Trappentreustraße, oder wenn
man übersieht, dass z.B. das Linksabbiegeverbot von der Barer- in die Theresienstraße eben nur für Taxis aufgehoben ist.
Das vorherige Austauschen der Handy-
Nummern kann sehr hilfreich sein, wenn
man sich doch mal aus den Augen verlieren sollte. Blinkerlose Slalomfahrten machen die Sache nicht besser – auch nicht
schneller - und führen allenfalls dazu,
dass der Kunde schweißgebadet in Schnappatmung verfällt.
Lüge – Besonders schlaue Leute haben
mal ausgerechnet, dass der Durchschnittsmensch mehr als 100 mal pro Tag
lügt – auch schon, wenn er z.B. auf die
Frage „wie geht's dir?“ mit „gut“ antwortet, oder sagt „gern geschehen“, obwohl
er den Anderen in Wirklichkeit lieber
 derkrageln würde. In den Vor-DF-Zeiten
galten unkorrekte Standortangaben bei
Freigaben noch als „kreative Meldungen“,
wenn sie nicht allzu krass gelogen waren.
Die – noch nie witzige – Standplatzlüge
gibt es aber auch am DF, wenn man sich
z.B. vorm „Pacha“ im „Luitpold- Stand“
einloggt, oder im Tal am „Viktualienmarkt“-Stand. Da ist „Schluss mit Lustig“,
denn so was ist nichts anderes als Betrug
an den Kollegen. Leider relativ häufig ist
auch die Lüge „bin schon vorm Haus“,
wenn der Fahrer bei einer Reklamation
gefragt wird, wie lange der Kunde denn
noch warten müsse. Selbst der beste und
erfahrenste Fiaker verfranst sich mal heillos und fährt völlig falsch die Abhol -
adresse an. Aber dann ist es für alle
 Beteiligten besser, mit offenen Karten zu
spielen und notfalls gleich einen anderen
Kollegen schicken zu lassen. Wenn der
Kunde wegen sechs oder sieben Minuten
Verzögerung gleich seinen Zug verpasst,
ist er auch selber schuld. Wenn aber erst
nach 20 Minuten das nächste Taxi losgeschickt wird (und ja auch noch anfahren
muss), schaut's schon anders aus. Um solche Fälle zu vermeiden: Hosen runter und
ehrlich sein! 
17TAXIKURIER AUGUST 2011
➜ Am 23. Juli ist der Crown’s Club
vom Kosttor in die Rosenheimer
Str. 145 (ehemals Pacha, später
Volksgarten) gezogen.
➜ München ist die Kaufkraft-
Stärkste Großstadt in Deutschland. Laut Jahreswirtschaftsbericht 2011 hat jeder Münchner
Einwohner exakt 24.879 Euros
pro Jahr.
➜ Die Schwabinger 7 ist jetzt 100
Meter weiter als bisher in der
Feilitzschstraße 15 zu finden.
➜ In den Räumen des ehemaligen
„Carmen’s Lounge“ in der Theklastraße 1 hat jetzt das „Hanoi“
eröffnet. Jeweils Donnerstag –
Samstag.
➜ Ab sofort ist der Biergarten am
Viktualienmarkt auch am Sonntag geöffnet. Allerdings sind die
Verkaufsstände – die Attraktion
des Biergartens – geschlossen.
(PR)
München-Splitter
Lustig – darf es auch mal sein, wenn 
z.B. ein Kollege nach einem MVG-Auftrag – den er richtig gefahren hatte –
nicht merkt, dass der Auftrag zu Ende ist
und in der Willy-Brandt-Allee noch auf
die nächste Kundin namens Selma Lagerlöf wartet … Zu einiger Heiterkeit bei den
Zentralisten führte auch jüngst eine
Fahndungsmeldung der Polizei nach
 einem älteren Herren, dessen Kleidung
von der Polizistin wie folgt beschrieben
wurde: „der hat so eine Jute-Filzjacke an“
– und auf Nachfrage unserer Kollegin
„Ja, richtig, eine Trachtenjacke. Und eine
dreiviertellange braune Hose aus Kuhhaut“ . Auch seine Kopfbedeckung war
bemerkenswert: „hat einen Hut mit so
Tierhaaren oben drauf (...) ja, einen
Gamsbart“ . Man darf vermuten, dass sich
auch die Kollegen der offensichtlich
nicht-bayerischen Polizistin angesichts
dieser Beschreibung die Köpfe rotgekichert haben. Immerhin ließen sie keinen
Besoffenen in einem grünen Auto mit
 einem blauen Knubbel auf dem Dach
 suchen …
TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 17

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Der BHG vertritt als alleiniger Berufsund Wirtschaftsverband das Bayerische
Gastgewerbe, den Hauptleistungsträger
des Tourismus in Bayern. 
Mit 42.000 Hoteliers und Gastronomen,
310.000 Erwerbstätigen und 13.900 Auszubildenden ist das Gastgewerbe ein
 starkes Stück bayerische Wirtschaft und
das Rückgrat der heimischen Tourismus -
industrie.
Im Oktober 2010 wurde Ulrich N. Brandl
zum Präsidenten des Bayerischen Hotelu. Gaststättenverbandes gewählt. Der 50jährige Hotelier betreibt in Rimbach in
der Oberpfalz das ULRICHSHOF Babyund Kinder Bio-Resort, welches bereits
mehrmals als das familienfreundlichste
Hotel Europas ausgezeichnet wurde. 
Im Gespräch mit dem TAXIKURIER erläuterte Ulrich N. Brandl die klaren Positionen des BHG zu aktuellen Themen.
Gastronomie und Rauchverbot:
Der Freistaat Bayern hat 2008 ein strenges Gesetz zum Nichtraucherschutz erlassen. Dieses Gesetz wurde am 1. August
2009 von der Landesregierung wieder
aufgehoben.
Am 4. Juli 2010 entschied die bayerische
Bevölkerung in einem landesweiten
Volksentscheid über das Volksbegehren,
das mit 61,0 % der abgegebenen Stimmen
angenommen wurde.
Hotelerie
Hotel- und Gaststättenverband Bayern
Interview mit Ulrich N. Brandl
Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern ist der Branchenverband der Hoteliers und Gastronomen in Bayern. Im
Jahre 1946 als Landesverein des Bayerischen Gastgewerbes gegründet, kann der BHG heute auf über 65 Jahre Erfahrung zurückblicken.
Somit ist in Bayern seit dem 1. August
2010 das Rauchen in Innenräumen von
Gaststätten aller Art, Diskotheken sowie
Festzelten nicht mehr gestattet.
Ulrich N. Brandl: „Dieses Hin und Her hat
viele Nachwirkungen auf unsere Mitglieder verursacht. Eine generelle Haltung
pro oder contra Rauchverbot kann der
BHG jedoch nicht einnehmen, denn es
gibt unter den Mitgliedern eine 50/50-
 Situation. Es gibt in etwa genauso viele
Betriebe, denen das Rauchverbot positiv
entgegenkommt wie es auch spezielle
 Betriebstypen gibt, bei denen das Rauchverbot zur Katastrophe führte. Es ist keine
Frage, dass die jetzige Lösung gerade für
Kleingastronomen und die Einraumgastronomie keine befriedigende Regelung
darstellt, aber nun ist diese Regelung nun
mal da, und diese wird auch vom Zeitgeist her nicht mehr anders akzeptiert.
Man hätte es intelligenter regeln können,
indem man der getränke-orientierten
Kleingastronomie die Entscheidung, eine
Raucher- oder Nichtraucherkneipe zu
führen, selbst überlassen hätte.“
Die befürchteten Auswirkungen auf die
Relation Gastronomie – Taxigewerbe hatte das Rauchverbot jedoch nur bedingt.
Selbst wenn mancher Stüberl-Besucher
ausblieb, so gab es doch jede Menge
Fahrgäste, die aufgrund des Rauchverbotes wieder häufiger auswärts essen und
danach mit dem Taxi nach Hause fahren.
18 TAXIKURIER AUGUST 2011
TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 18

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19TAXIKURIER AUGUST 2011
Hygiene-Ampel:
Die Hygiene-Ampel ist ein System, das
nun auch in Deutschland dem Verbraucher helfen soll, die Spreu vom Weizen
zu trennen. Im Sinne einer Verkehrs -
ampel mit den Farben rot, gelb und grün
sollen die hygienischen Zustände in
 einem gastronomischen Betrieb bewertet
und gekennzeichnet werden. Grün ist
gut, gelb sind Mängel und rot ist richtig
schlecht. Ein Betrieb, der richtig schlecht
ist, sollte auch keiner sein, den die Verbraucher besuchen, so wünschen es sich
zumindest die Verbraucherschutzminister
der Länder.
Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern sieht das jedoch etwas anders.
„Diese Klassifizierung ist eine völlig überflüssige, rein publizistische Aktion. Die
Stufe ‚rot’ ist allein in Gedanken schon
deshalb überflüssig, weil bereits bei der
gelben Farbe kein Gast mehr das Lokal
betreten würde. Des Weiteren erfordert
diese Einteilung einen immensen Personalbedarf, man bräuchte in etwa 4-mal
so viele Lebensmittelkontrolleure, was
wiederum mit extremen Kosten verbunden wäre. Und wer bezahlt diese Zeche?
Letztendlich nur der Gast. Es reicht vollkommen aus, die bereits vorhandenen
Gesetze konsequent anzuwenden. 
Die Hygiene-Ampel-Diskussion unter
dem EHEC-Vorwand vom Zaun zu brechen, ist auch aus einem anderen Grund
fehl am Platz: Die hygienischen Problemzonen, und damit ausschlaggebend für
die EHEC-Thematik, liegen eindeutig in
den Bereichen Produktion und Handel,
und sind nicht in der Gastronomie zu
 suchen.“
Mehrwert-Steuer:
Im Focus der Diskussion steht im Hotelund Gastgewerbe in den letzten Jahren
die Frage nach dem ermäßigten Umsatzsteuer-Satz. Die Branche fordert faire
Rahmenbedingungen, damit keine Wettbewerbsverzerrung stattfindet. 
Im Bereich der Hotellerie hat durch die
Reduzierung der Mehrwertsteuer ein
merklicher Abbau des Investitionsstaus
begonnen. Darüber hinaus benötigt aber
auch die Gastronomie dringend eine
 steuerliche Gleichbehandlung mit
Bäckern, Metzgern sowie dem Lebens -
mitteleinzelhandel.
Passiert nichts, werde sich das Wirtshaussterben – und damit das Sterben von
Kommunikationsplätzen in Dörfern –
 ungebremst fortsetzen. 
Bereits heute gibt es in mehr als 500 Gemeinden Bayerns keinerlei gastronomische Einrichtung mehr. Käme die steuerliche Gleichbehandlung, würden mehr als
30.000 Betriebe durch ihre Investitionen
enorme Wachstumsimpulse auslösen.
Situation in München:
Wie in allen Großstädten stehen auch in
München die Ressorts Hotellerie, Gastronomie und Personenverkehr in dreieckähnlichem Verhältnis, d.h. diese drei
Größen stehen und fallen stets zusammen
und ziehen deshalb am gleichen Strang.
Nur der zufriedene Gast kommt wieder,
deshalb steht die Zufriedenheit in der
Dienstleistungsbranche an oberster Stelle. 
Ein Dauer-Brenner zu allen großen Events
sind immer wieder die Hotel-Preise:
„Marktwirtschaft ist keine Einbahnstraße.
Gegenüber anderen europäischen Magistralen sind in München die Hotelpreise
25 bis 40% niedriger. Hotels sind Immobilien, und jeder kennt die Immobilienpreise bzw. die Mieten in München. Und
es sind auch nicht die Hotelgäste, die
während großer Messen oder dem Oktoberfest die Zimmerpreise an den Pranger
stellen, sondern dies sind in erster Linie
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen
einheimische Medien, die dieses Thema
hochstilisieren. Darüber regt sich kein
Hotelgast auf, denn die Hotelpreise
während Messen sind durchaus euro -
päischer Standard, dem internationalen 
Gast bekannt und werden von diesem
 akzeptiert.
Die Preisgestaltung basiert auf einer
Mischkalkulation. Es regt sich schließlich
auch keiner auf, wenn an einem ruhigen
Tag ein Zimmer nur die Hälfte kostet. Hotels sind Wirtschaftsbetriebe. Die Hotelbranche kann ihr Produkt nur am selben
Tag verkaufen. Die Nacht von heute auf
morgen kann ich nur heute und nicht erst
morgen verkaufen. Wie in vielen anderen
Branchen bestimmt auch bei uns die
Nachfrage den Preis.“
Ein Dorn im Auge ist dem BHG-Präsidenten auch die verkehrliche Anbindung der
Neuen Messe München an die Innenstadt:
„Es ist einem Gast nur schwer zu vermitteln, weshalb mittags die Fahrt mit dem
Taxi vom Hotel aus der Stadtmitte zur
Messe eine Viertelstunde dauert, während
für die Rückfahrt abends aufgrund der
angespannten Verkehrssituation bis zu
40 Minuten benötigt werden, was den
Gast dann rund das Doppelte kostet. Da
kann weder der Taxifahrer, noch die
 Messe oder gar der Hotelier etwas dafür,
aber auch solche Faktoren tragen zum
Grad der Zufriedenheit eines Hotelgastes
bei und können den Tagungs- und Messestandort München in ein anderes Licht
tauchen“, so Ulrich N. Brandl.
Der Präsident des BHG hat sich auch gerne bereiterklärt, an einem angedachten
Workshop bzgl. dieser Verkehrsproblematik mit Vertretern von Taxigewerbe, Messe, Tourismusamt und der Verkehrsbehörde teilzunehmen.
Der TAXIKURIER bedankt sich bei Ulrich
N. Brandl für das Gespräch und wünscht
für die Zukunft alles Gute. (TK/PR)
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20 TAXIKURIER AUGUST 2011
Witz des Monats
An der Grenze fährt ein Mann mit dem Fahrrad vor, auf dem Gepäckträger einen
Sack. Zöllner: „Haben Sie etwas zu verzollen?“ Mann: „Nein.“ Zöllner: „Und was
haben Sie in dem Sack?“ Mann: „Sand.“ Bei der Kontrolle stellt sich heraus:
tatsächlich Sand. Eine ganze Woche lang kommt jeden Tag der Mann mit dem
Fahrrad und dem Sack auf dem Gepäckträger. Am achten Tag wird die Sache
dem Zöllner doch verdächtig. Der Sand wird diesmal gesiebt – Ergebnis: nur
Sand. Der Mann kommt weiterhin jeden Tag zur Grenze. Zwei Wochen später
wird es dem Grenzer zu bunt, und er schickt den Sand ins Labor – Ergebnis: nur
Sand. Nach einem weiteren Monat der Sandtransporte hält es der Zöllner nicht
mehr aus und fragt den Mann: „Also, ich gebe es Ihnen schriftlich, dass ich
nichts verrate, aber Sie schmuggeln doch etwas. Sagen Sie mir bitte, was!“ 
Der Mann: „Fahrräder!“
Kurze Frage – Klare Antwort
Jan A. will wissen: 
„Dürfen Rikschas die für den Fahrradverkehr freigegebenen Einbahnstraßen in
 Gegenrichtung benützen?“
Die StVO räumt den zuständigen Behörden seit 1997 die Möglichkeit ein, Einbahnstraßen unter bestimmten Voraussetzungen für den Radverkehr in Gegenrichtung zu öffnen. Dabei ist zu beachten, dass die Einbahnstraße nur eine
 geringe Verkehrsbelastung ausweist, eine Fahrbahn mit einer Breite von mindestens 3,5 m vorhanden sein muss, der Verlauf übersichtlich gestaltet ist und die
zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h (Tempo-30-Zone) beträgt. Auf eine Einbahnstraße, die für Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben
wurde, müssen Verkehrsteilnehmer mit den Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ oder
„Radfahrer in beide Richtungen frei“ hingewiesen werden.
In Tempo-30-Zonen gilt grundsätzlich die Rechts-vor-Links-Regelung für alle
Verkehrsteilnehmer. Autofahrer müssen also beim Einbiegen in eine freigegebene
Einbahnstraße auch auf Fahrradverkehr von rechts achten. Dagegen müssen
Radfahrer, die eine Einbahnstraße in Gegenrichtung befahren, von rechts einmündenden Verkehrsteilnehmern die Vorfahrt gewähren. 
In freigegebenen Einbahnstraßen gilt das normale Rechtsfahrgebot. Wenn sich
Autofahrer und Radfahrer daran halten, sollte bei einer Fahrbahnbreite von
3,5 m immer genug Platz für beide Verkehrsteilnehmer sein. Ist die Straße durch
ein Hindernis verengt, gelten die üblichen Vorfahrtsregelungen.
Ob Rikschas als Fahrradverkehr im Sinne der StVO gelten, ist nach wie vor umstritten. Zum Mitnahmeverbot auf Fahrrädern äußerte sich das OLG Dresden mit
Beschluss vom 11.10.2004 als bislang einzige höchstrichterliche Entscheidung,
dass die StVO mit dem Begriff des Radfahrers „jedoch nur das einspurige, durch
Muskelkraft bewegte Fahrrad meinen könnte“ - Rikschas also nicht den Regelungen für den Radverkehr unterliegen könnten. Auch die vorgeschriebene Mindestfahrbahnbreite von 3,5 m deutet darauf hin, dass der Gesetzgeber hier nur
von einspurigen Fahrrädern ausgegangen ist, nicht von Rikschas mit „Überbreite“, da bereits ein Personenkraftwagen nahezu 2 m der Fahrbahnbreite beansprucht. Die Frage ist also zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend zu beantworten. 
Wir empfehlen daher die Grundsätze der StVO, gegenseitige Rücksichtnahme
und ein Verhalten, dass Andere nicht geschädigt, gefährdet oder unvermeidbar
behindert oder belästigt werden, beim Begegnungsverkehr mit Rikschas in freigegebenen Einbahnstraßen anzuwenden. (FK)
Ohne Worte
3093
Modemuffel
Nie würde ein Italiener das Stilbewusstsein der deutschen Männer
übernehmen: „Die Schuhe sind zwar
nicht schön, aber praktisch.“ Ihm ist
es egal, ob Klettverschlüsse angenehm sind, ein Schuh muss schön
sein und muss die soziale Stellung
des Trägers aufpolieren. Ein Blick in
deutsche Fußgängerzonen zeigt das
Modebewusstsein in unserem Lande.
Sportlich, funktional, bodenständig
bewegt sich eine uniforme Masse in
Bequem-Schuhen, Windjacken und
Jeans durch die Stadt. Man will
nicht auffallen. Diese Mischung aus
Unbeholfenheit und Wurschtigkeit
hat seltsame Modephänomene hervorgebracht: Viel zu lange Hosen,
die sich wie Ziehharmonikas auf
Slippern mit Bommeln türmen. Die
weißen Socken, das Rippunterhemd,
das sich unter dem zu dünnen
 Oberhemd abzeichnet. Um mit der
Strickjacke nicht zu bieder zu wirken, bindet sich der deutsche Mann
als Ausgleich eine lustige Tiermotiv-
Krawatte um. Später, wenn das Haar
ergraut, schwenkt er dann vollends
auf Beigetöne um – die Uniform des
Alters.
Vielen, auch uns Taxifahrern ist
nicht bewusst, dass Mode eine Sprache ist und jeder über seine Kleidung kommuniziert, ob er will oder
nicht. Wer mit ausgebeulten Knien
oder Hosentaschen rumläuft, signalisiert, dass es ihm egal ist, wie er
aussieht. Unterschwellig gilt Nichtmode immer noch als Tugend.
Trotzdem geben die Deutschen viel
Geld für Kleidung aus. Mit Lust an
Mode hat dies allerdings wenig zu
tun, man kauft „Anziehsachen“ .
Gerade jetzt in den heißen Monaten
sollten die Taxler nicht nur an das
saubere Taxi denken, sondern ihre
Kleidung als Stilmittel sehen, mit
der man für sich wirbt, sich inszeniert, abgrenzt oder auch anpasst.
Unsere Fahrgäste werden es mit
Wohlwollen aufnehmen.
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21TAXIKURIER AUGUST 2011
Pinnwand
Verkehrszeichen zugewachsen
Verkehrszeichen müssen gut sichtbar sein, andernfalls sind sie unwirksam. Dies
hat das Oberlandesgericht Hamm in einer jetzt veröffentlichten Entscheidung
dargelegt (OLG Hamm, 3 Rbs 336/09//DAR 2011,216//). In dem Fall war es um
einen Taxifahrer gegangen, der mit Tempo 70 durch ein auf 30 km/h limitiertes
Wohngebiet gefahren war. Deshalb sollte der Fahrer 100 Euro bezahlen. Vor Gericht räumte der Mann eine Übertretung von 20 km/h ein, der Rest war für ihn
nicht nachvollziehbar. Mit Recht, wie die Richter urteilten: Das entsprechende
Schild war komplett zugewachsen gewesen. Deshalb galt für das Taxi Tempo 50.
(PR) 
Neu: HALE Wegstreckenzähler WSZ-06 in modernem Design
Der Nachfolger des WSZ-05 basiert auf dem modernen Design der Microtax®-06
und kommt mit zahlreichen neuen Features.
Man kann nun mit dem neuen Wegstreckenzähler auch Quittungen und
Schichtabrechnungen mit dem TPD-01 drucken. Die vereinfachte Tarifeingabe
erleichtert den Unternehmern, die Tarife selbst zu programmieren. Nach einer
Tarifänderung ist keine Neueichung erforderlich. Wie alle HALE-Produkte hat
auch der WSZ-06 einen konkurrenzlos geringen Stromverbrauch von weniger
als 0,35 mA im Off-Modus.
HALE entwickelte mit dem Wegstreckenzähler WSZ-06 bereits das dritte Produkt
mit CAN Bus Anbindung nach Standard CiA-447.
Wegstreckenzähler WSZ-06
Die Wörter der Jahre
2010 Wutbürger
2009 Abwrackprämie
2008 Finanzkrise
2007 Klimakatastrophe
2006 Fanmeile
2005 Bundeskanzlerin
2004 Hartz IV
2003 Das alte Europa
2002 Teuro
2001 Der 11. September
2000 Schwarzgeldaffäre
1999 Millennium
1998 Rot-Grün
1997 Reformstau
1996 Sparpaket
1995 Multimedia
1994 Superwahljahr
1993 Sozialabbau
1992 Politikverdrossenheit
1991 Besserwessi
1990 Die neuen Bundesländer
1989 Reisefreiheit
1988 Gesundheitsreform
1987 Aids, Kondom
1986 Tschernobyl
1985 Glykol
1984 Umweltauto
1983 Heißer Herbst
1982 Ellenbogengesellschaft
1981 Nulllösung
1980 Rasterfahndung
1979 Holocaust
1978 Konspirative Wohnung
1977 Szene
1971 Aufmüpfig
04.08. KOKUTEKELEZA – Soul, Pop
, Jazz // 11.08.PICO – Weltmusik // 18.08. ANDRÉ MARSELOUS & BAND
 – Pop, Soul, 
Jazz, Regga
e // 25.08. DJANGO LASSI 
– Gipsy Swing
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Geschichte und G’schichten
Opportunismus: 
Die Münchner Hakenkreuzhäuser
kommission stellte am 25. März 1933 die
Genehmigung für dieses Zurücksetzen in
 Aussicht, vorausgesetzt, die Bauherrin
übernehme die Pflasterung und Randsteinsetzung der Hanfstaenglstraße auf
Höhe des Bauplatzes. Außerdem müsse
die Bauherrin für die Beseitigung aller
Straßenschäden infolge der Bauarbeiten
aufkommen, abgesichert durch eine Kautionsleistung. Darüber hinaus dürften 
die Pappeln auf dem Baugrund nicht wie
beantragt gefällt werden. Angesichts dieser Probleme stellte „Held und Francke“
ihr Projekt in der Hanfstaenglstraße vorerst zurück, um die Erfolgsaussichten
 ihres Vorhabens in der Donaustraße
 auszuloten.
Politischer Umschwung
Die NSDAP riss nach der Reichstagswahl
vom 5. März 1933 auch die kommunale
Macht in München an sich. Oberbürgermeister Karl Scharnagl (1881-1963) von
der konservativen Bayerischen Volkspartei trat am 20. März 1933 gezwungenermaßen zurück, sein Amt übernahm der
Nationalsozialist Karl Fiehler (1895-
1969), und der Stadtrat bestand nach 
dem Verbot beziehungsweise der Selbstauflösung der anderen Parteien seit dem
11. Juli 1933 ausschließlich aus Nationalsozialisten. Spätestens jetzt war die Stunde gekommen, dass sich die städtischen
Beamten an die neuen politischen Gegebenheiten anpassten oder anpassen mussten. Die Vorschriften begannen, nicht
mehr in jedem Fall und für alle Anträge
gleichmäßig zu gelten, und die Stunde
der Opportunisten hatte geschlagen. 
Hakenkreuzhaus an der Donaustraße
Am 26. Mai 1933 beantragten vier Bauherren den Bau des Hauses Donaustraße
25 bis 31, und zwar einen Vierspänner in
Hakenkreuzform mit der opportunistischen Bezeichnung „Das Deutsche Garteneigenheim“ . Die Bauarbeiten sollte nicht
die Bauträgerin ähnlichen Namens, sondern die Firma „Held und Francke“ ausführen, und noch vor Eintreffen der Genehmigung wurde mit den Bauarbeiten
begonnen. Zwar forderte die Lokalbaukommission am 20. Juli 1933 die sofortige Einstellung der Arbeiten, doch richtete
„Held und Francke“ am 11. September
1933 einen Beschwerdebrief an die
Behörde, in dem es ebenso frech wie
selbstbewusst hieß: „Wir verweisen auch
auf den Aufruf der nationalen Regierung
vom Frühjahr, der zum Ausdruck brachte,
Arbeit und vor allem Bauarbeit sofort in
Angriff zu nehmen, und es den Behörden
zur Pflicht macht, durch beschleunigte
Behandlung von Baugesuchen jede Verzögerung zu vermeiden. Es würde nicht
verstanden werden, für diesen gezeigten
Wer zu Fuß durch die Hanfstaenglstraße
in Gern geht oder sogar mit dem Auto
fährt, wird wohl kaum den auffälligen
Grundriss des vierspännigen Anwesens
16 bis 22 erkennen, es sei denn, man
achtet gezielt darauf. Dasselbe gilt für das
Gebäude an der Donaustraße 25 bis 31 in
Bogenhausen. Der Lauf der Zeit hat
Pflanzen und Bäume wachsen lassen, und
auch etliche An- und Umbauten haben
die ursprüngliche, in der Tat ungewöhnliche Form der Häuser modifiziert: Es sind
die beiden Münchner Hakenkreuzhäuser. 
Probleme der Bauherrin
Der Architekt Hanns Conradi erhielt von
der Bauträgerin „Süddeutsche Held und
Francke Bauaktiengesellschaft München“
den Auftrag, einen so genannten Vierspänner an der Hanfstaenglstraße zu errichten, und zwar in Form eines quadratischen Gebäudes mit Innenhof. Dafür
stellte er am 17. März 1933 bei der Lokalbaukommission den Antrag auf Baugenehmigung. Als Vorteile dieses Bautyps nannte Conradi die Verringerung
der Baukosten infolge gemeinsamer Zwischenmauern und die daraus resultierende bessere Wärmedämmung sowie die
vorteilhafte Grundstücksaufteilung. Allerdings sollte das Gebäude hinter die
Bau linie zurückversetzt werden, um Platz
für Gärten zu schaffen. Die Lokalbau-
22 TAXIKURIER AUGUST 2011
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Willen zur Schaffung von Arbeit auch
noch bestraft zu werden.“ Am 20. Oktober 1933 lag dann die Baugenehmigung
vor.
Lohnender Opportunismus 
Dieses erfolgreiche, politische motivierte
Erpressungsmanöver diente der „Süddeutschen Held und Francke Bauaktiengesellschaft München“ als Bauherrin in
der Hanfstaenglstraße ein Jahr später bei
ihrem zweiten Bemühen um eine Baugenehmigung am 27. April 1934 offensichtlich als Vorbild. An jenem Tag reichte die
Gesellschaft einen erneuten Antrag auf
Baugenehmigung eines Vierspänners bei
der Lokalbaukommission ein, mit dem
Unterschied, dass das Gebäude nun nicht
mehr als Quadrat mit Innenhof, sondern
als Hakenkreuzhaus errichtet werden sollte. Das Ganze firmierte auch hier als „Das
Deutsche Garteneigenheim“ . Bereits am
15. Mai 1934 hieß es intern von Behördenseite: „Anstelle der früher beabsichtigten ähnlichen Einfamilienhäuseranlage
(März 1933) will nunmehr die Anlage in
Hakenkreuzform, wie sie an der Donau -
straße schon ausgeführt wurde, durchgeführt werden. Hinsichtlich der Geschosszahl und Dachausbildung fügen sich die
vier Neubauten in die Umgebung ein.“
Von den Auflagen des Jahres 1933 war
nun nicht nur keine Rede mehr, sondern
sie wurden ausdrücklich aufgehoben. 
Auch der Stadtrat beschäftigte sich mit
dem selbst für damalige Zeiten ungewöhnlichen Projekt; er ließ die Lokal -
baukommission am 13. September 1934
wissen: „Gegen die Genehmigung des
beiliegenden Planes besteht kein Einwand.“ Die Lokalbaukommission erteilte
der Bauherrin schließlich am 27. Oktober
1934 die Genehmigung. Nachdem die
beiden Hakenkreuzhäuser in Bogenhausen und Gern den Krieg unbeschadet
überstanden haben, können auch wir
(und unsere Fahrgäste) in den zweifelhaften Genuss kommen, noch heute die beiden Früchte lohnenden Opportunismus’
erkennen zu können. (BW)
Benedikt Weyerer
Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das
 Lehramt an Gymnasien. Nach
Ende seiner Ausbildung begann
die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein.
 Seitdem ist er im Gewerbe aktiv,
arbeitet aber seit langem auch
halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten.
Sein besonderes Interesse gilt
der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und
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24 TAXIKURIER AUGUST 2011
Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.
Auch wenn Johann Wolfgang von Goethe
mit seiner italienischen Reise im Jahr
1813 schon belegte, dass sich Urlaub und
Arbeit ergänzen wie Yin & Yang, so
 hatte doch bereits unser Dichterfürst erkannt, dass das Schöne uns zu Füßen
liegt und es nicht immer einer Reise in
ferne Länder bedarf, um die schönste Zeit
des Jahres zu genießen. Wir sind da zuhause, wo andere Urlaub machen, worum
uns der Rest der Republik beneidet.
Wohnen, wo andere Urlaub machen: 
In Bayern, dem Urlaubsland Nummer 1 in
Deutschland
Rund um seine Landeshauptstadt München präsentiert sich der Freistaat Bayern
in bilderbuchartiger, landschaftlicher
Schönheit. Eine intakte Natur, gesunde
Luft, kultureller Reichtum und die sprichwörtlich gemütliche bayerische Lebensart
sind das Markenzeichen. 
Ein Paradies für Erholungssuchende und
Freizeitsportler sind die vielen glasklaren
Seen, die Nationalparks und die zahl -
reichen Natur- und Landschaftsschutz -
gebiete. 
Ob Trachtenfest oder Opernfestspiele –
die mittelalterlichen Burgen und Städtchen, prunkvollen Schlösser und barocken Kirchen bieten die optimalen
 Voraussetzungen für den jährlichen
 Erholungsurlaub. 
Jedes Jahr, wenn es Sommer wird, stellt
sich für viele die Frage, wohin soll es im
Urlaub denn gehen. Dabei wird immer
mehr Menschen aus unserer Region bewusst, wie hoch der Stellenwert dieser
Gegend anzusetzen ist und auch die Alternative „Urlaub daheim“ gewählt wird.
Das Spektrum für die Gestaltung des Urlaubs zuhause ist derart breit gefächert,
dass wirklich für jeden etwas dabei ist.
Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad, mit
Bus, Bahn oder Auto, innerhalb einer
Stunde sind ab München hundert von
Nahzielen erreichbar, die es anzusteuern
lohnt, sei es für einen Tagesausflug zum
Kloster Scheyern oder auch mal für ein
verlängertes Wellness-Wochenende am
Tegernsee. (TK/FS)
Titelthema
Urlaub daheim –
Tipps für München und Umgebung
Dr. med. Manfred C. G. Hingerle
Alle Untersuchungen 
für Führerscheinerwerb 
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kommen Sie ohne Anmeldung, 
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TAXIKURIER_0811_PE:TAXIKURIER_0811 20.07.2011 13:24 Uhr Seite 24

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25TAXIKURIER AUGUST 2011
Ausflugsziele 
im Stadtgebiet
München
➜ Die Münchner Museen
www.museen-in-muenchen.de 
➜ Englischer Garten
www.muenchen.de/Tourismus/
Sehenswuerdigkeiten/Gaerten_
Parks_und_Friedhoefe/354241/
englischergarten.html 
➜ Botanischer Garten
www.botmuc.de 
➜ Tierpark Hellabrunn
www.tierpark-hellabrunn.de 
➜ Die Pinakotheken
www.pinakothek.de 
➜ Viktualienmarkt
www.viktualienmarkt-muenchen.de 
➜ Die Münchner Biergärten
www.muenchen.de/verticals/
GastroGuide/Biergarten-Special/
Biergarten-a-z/ 133840/index.html 
➜ Olympiapark
www.olympiapark.de 
➜ Schloss Nymphenburg
www.schloss-nymphenburg.de 
➜ Die Münchner Bäder
www.swm.de/privatkunden/
m-baeder.html
Urlaubs- und 
Ausflugsziele im
 Ballungsraum
München
➜ Ammersee
www.ammersee-region.de 
➜ Starnberger See
www.starnbergersee-info.de 
➜ Therme Erding
www.therme-erding.de 
➜ Therme Bad Wörishofen
www.therme-badwoerishofen.de 
➜ Allgäu Skyline Park
www.skylinepark.de
➜ Legoland Günzburg
www.legoland.de 
➜ Alpamare Bad Tölz 
www.alpamare.de 
➜ Sommerrodelbahn
www.blombergbahn.de
➜ Bayernpark Reisbach
www.bayern-park-freizeitparkfunpark.de
➜ Playmobil Funpark
www.playmobil-funpark.de 
➜ Märchenpark Wolfratshausen
www.maerchenwald-isartal.de 
➜ Märchenpark Ruhpolding und 
Marquartstein
www.maerchenpark.de
➜ Radwege entlang Isar, Ammer 
und Amper
www.guide-to-bavaria.com/de/ 
Oberbayern-Radweg-
Radwanderweg-Ammer-Amper-
Radweg.html
➜ Kochelsee
www.kochel.de/index.php?id=0,22
➜ Golfanlagen
www.citysports.de/muenchen/
Golf_muenchen.htm 
➜ Wandern und Bergsteigen
www.guide-to-bavaria.com/
de/Oberbayern-Bergsteigen-
Wandern-Wandertouren.html 
➜ Floßfahrten
www.isarflossfahrten.de
➜ Bergbahnen, z.B. Brauneckbahn
www.brauneck-bergbahn.de
➜ Wanderungen im Oberland, Bayrischzell Schliersee, Tegernsee Miesbach
www.bayerischeoberlandbahn.de
www.tegernsee.com/start.html
➜ Wildpark Poing 
www.wildpark-poing.de
➜ Urlaub auf dem Bauernhof 
in Oberbayern
www.bauernhofurlaub.de
➜ Ingolstadt Village 
www.ingolstadtvillage.com
Gastronomische
Ziele im
 Nahbereich:
➜ Bräustüberl Kloster Andechs
www.andechs.de/kloster-andechs/
andechser-gastlichkeit-br-eingenuss-fuer-leib-seele/
braeustueberl.html
➜ Bräustüberl Tegernsee
www.braustuberl.de
➜ Urthalerhof 
www.urthalerhof.de
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26 TAXIKURIER AUGUST 2011
Im August …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren (1911)
22. August – Leonardo da Vincis berühmtes Gemälde
„Mona Lisa“ wird aus dem Pariser Museum Louvre
 gestohlen.
… vor 75 Jahren (1936)
01. August – Adolf Hitler eröffnet in Berlin die 
XI. Olympischen Sommerspiele.
… vor 50 Jahren (1961)
13. August – Der Ostsektor von Berlin wird mit Stacheldraht, Sperrzäunen und einem großen Aufgebot von
Volkspolizei abgeriegelt.
… vor 25 Jahren (1986)
23. August – Bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in
Madrid gewinnt die Bundesrepublik vier Goldmedaillen.
… vor 1 Jahr (2010)
05. August – In einer Mine in Chile werden 33 Bergleute
verschüttet.
18. August – Grünen-Politiker Sepp Daxenberger stirbt
an Krebs. (PR)
Taxameter des Monats
Urlaub daheim
Augustiner Keller – Im schattigen Kastaniengarten eine kühle Maß vom besten Bier der Welt mit Obaztem
und großer Brezn – wer will da noch woanders Urlaub machen? Und direkt vor der Tür wartet schon
das Taxi zum heimfahren.
Schlosspark Nymphenburg –Energie tanken, abschalten,
die Ruhe genießen und ausgedehnte Spaziergänge.
Dafür steht uns Münchner mit dem Schlosspark Nymphenburg eines der größten und bedeutendsten Gartenkunstwerke zur Verfügung. Im Jahr 1799 von Friedrich
Ludwig Sckell (Sckellstraße) grundlegend umgestaltet,
bietet der 229 Hektar große Park mit Apollotempel,
 Badenburg, Amalienburg und Blutenburg neben dem
Hauptschloß viele weitere Schmuckstücke, die es sich
zu jeder Jahreszeit zu besuchen lohnt.
Englischer Garten – Ob Seehaus, Orangerie oder Chinesischer Turm, der Englische Garten ist eine grüne
Idylle und doch mitten in der Stadt. Zentral gelegen
und für viele Bewohner der Stadt zu Fuß erreichbar.
Hier findet jeder sein Eckerl, um ungestört die Sonne
zu genießen oder eine Ruderpartie auf dem Kleinhesseloher See zu unternehmen. 
Isarauen – Viele Anwohner stört der Ansturm. Wenn
im Sommer die Massen an den Isarstrand strömen
und die Grillgeräte anheizen, zieht eine Rauchwolke
durch das Tal, die man selbst in Obergiesing auf dem
Balkon noch riecht. Trotzdem schmeckt das Grillfleisch vom offenen Feuer an der Isar mindestens
 genauso gut wie die Pizza beim Italiener.
Marienplatz und Fußgängerzone – Schön ist es allemal, in der guten Stube unserer Stadt. Auch wenn es
ein Brennpunkt für unerlaubte Bereitstellung ist, und
der Einheimische sich zwischen den Touristen durchboxen muss, um von einem Ende der Fußgängerzone
ans andere zu gelangen, so ist man doch immer wieder gerne hier und schwelgt beim Anblick von Rathaus und Frauenkirche in Erinnerungen an die gute
alte Zeit. (TK)
Kleinanzeigen-Annahme
Kleinanzeigen geben 
Sie bitte direkt an der 
Hauptkasse in der
 Engelhardstraße 6 im 
1. Stock, bei der Taxi-
München eG auf. 
Anzeigenschluss ist der 
10. August 201 1
Gestaltung: www.formenreich.de
TAXIKURIER | Ausgabe August 2011| Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Die Taxibranche kann davon profitieren
§ Ferientipps
Urlaub in München und Umgebung
§ Taxicheck München
Rathaus-Test
§ Vollmond
Mythen und Wahrheit
OUEREINSTEIGER
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Taxi-Check München
Münchens Rathäuser
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer
 Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgaben stellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über
seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen
und Wünsche unserer Fahr gäste erfüllt werden. 
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
München leuchtet. Nicht nur in der
Nacht, sondern auch wegen drei repräsentativen Rathäusern, die als historische
und architektonische Highlights gelten.
Das Alte Rathaus am östlichen Rand des
Marienplatzes war bis 1874 Sitz des
Stadtrates und dient heute noch als ehrwürdiges Repräsentationsgebäude. Momentan versteckt es sich hinter einem
Gerüst, weil dort restauriert wird.
Das Neue Rathaus ist eigentlich schon
über 100 Jahre alt. Es wurde von 1867
bis 1909 in drei Bauabschnitten im neugotischen Stil erbaut. Weil es so zentral
und eindrucksvoll ist, sitzt dort unser
Oberbürgermeister, der Stadtrat und ist
Hauptsitz der Münchner Stadtverwaltung. 
Ferner existiert das Technische Rathaus,
das seit 2000 Dienstgebäude des Münchner Baureferates ist. Der 141,69 Millionen
Euro teure Bau wurde im April 2000 In
der Friedenstraße 40, auf der Brachfläche
des früheren Milchhofs bezogen.
Dieser kleine historische Diskurs soll unseren Lesern nur einen kleinen Überblick
bieten. Es reicht schon, wenn Sie wissen,
wo die drei Rathäuser stehen. Hätten Sie’s
gewusst? Als Fotograf getarnt, hat unser
Taxi-Scout Geschichte gemacht. 
Taxi 1: ✷
(Nr. 1915, 1. Juli, 11.45 Uhr, Tal)
Entweder lebt dieser Fahrer noch nicht
lange in München, hat in der Taxischule
nicht aufgepasst oder ist total aus der
Spur. So will er mir weiß machen, dass
alle drei Münchner Rathäuser in einem
Gebäude am Marienplatz stehen. Wäre
zwar praktisch, aber unsere Beamten hätten es dann sehr eng.
Taxi 2: ✷✷
(Nr. 1481, 1. Juli, 12.00 Uhr, Beck)
Information ist Holschuld. Diese attraktive Asiatin hat und steht auf Kultur. So
vermittelt sie wie selbstverständlich ihr
Insider-Wissen und unterscheidet ganz
klar nach Neuem und Altem Rathaus. Bei
der Frage zum Technischen Rathaus wird
es ihr zu fach-chinesisch und sie schickt
mich weiter zur Rathausinformation.
Taxi 3: ✷✷✷✷ (Gewinner)
(Nr. 2454, 4. Juli, 12.20 Uhr, Isartor)
Dieser Fahrer hat seine Hausaufgaben gemacht. Erst vor einem halben Jahr hat er
seinen Taxi-Schein gemacht und das
wohl mit Bravour. Wie ein Stadtführer erklärt er mir die drei Rathäuser und dessen
Standorte. Als ich mich oute, bleibt erst
mal die spontane Freude aus, da die
 TAXIKURIER-Rubrik „Taxi-Check“ noch
nicht verinnerlicht ist. Gratulation an den
stadtkundigen Newcomer!
Taxi 4: ✷✷✷
(Nr. 2372, 4. Juli, 12.35 Uhr, Isartor)
Hier an der ehemaligen Münchner Stadtmauer scheint der historische Durchblick
sehr tiefgründig zu sein. Zwischen zwei
Pizza-Bissen erklärt mir der Taxler korrekt die Locations unserer Rathäuser. Da,
wo sich das Ding dreht, sicherlich meint
er das traditionelle Glockenspiel, sei das
Technische Rathaus. Nachdem der Gaumen wieder frei ist, berichtigt er: „Nein,
das ist in Berg am Laim, in der Friedenstraße!“ 
Taxi 5: ✷✷
(Nr. 2620, 6. Juli, 18.25 Uhr, Ainmiller)
Olympia 2018 geht an Südkorea und die
Stimmung ist auch bei den Münchner
 Taxifahrern etwas lau. Trotzdem geht das
Taxi-Geschäft weiter und dieser freundliche Fahrer erklärt den Standort unserer
Rathäuser. Leider kann er aber das Technische Rathaus überhaupt nicht einordnen.
Gewinner: Taxi 3 
Harald Raab
Rupertigaustraße. 26
81671 München
27TAXIKURIER AUGUST 2011
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28 TAXIKURIER AUGUST 2011
Titelthema
Wer ist er, woher kommt er und warum wurde er ausgerechnet Taxifahrer … diese Fragen, bzw. die Antwort darauf, enthalten oft die
Erklärung für so manches Verhalten des Steuermanns hinter dem Taxilenkrad.
Quereinsteiger im Taxigewerbe
Der Titel dieses Artikels heißt: „Quereinsteiger im Taxigewerbe“ Aber: Sind wir
nicht alle Quereinsteiger? Oder gibt es ihn
wirklich, den „echten“ Taxifahrer oder Taxiunternehmer, der bereits während der
Schul- und Berufsausbildung wusste, dass
er später Personen im Taxi befördern will? 
Es sind sicher die allerwenigsten, die mit
dem Berufswunsch „Taxifahrer“ bzw.
 „Taxiunternehmer“ die Schullaufbahn
 beenden und ins Berufsleben starten. Es
gibt auch gar keine adäquate Ausbildungsmöglichkeit für diesen Berufswunsch. Die einzigen Vorschriften für
den Berufszugang findet man im Fahrerlaubnisrecht und im Personenbeförderungsrecht (PBefG). Selbst wenn der
Nachwuchs eines Taxiunternehmers das
Ziel vor Augen hat, den elterlichen Betrieb einmal zu übernehmen, so erfolgt
doch in meisten Fällen zuerst eine Ausbildung in einem anerkannten Lehrberuf
oder ein Studium, und erst später der
Schritt ins Taxigewerbe.
Der überwiegende Teil der im Taxigewerbe beschäftigten Personen kam jedoch ins
Taxi wie die Jungfrau zum Kind. Die
Gründe, weshalb dieser Schritt erfolgte,
sind vielfältig.
Waren es in der 80er Jahren überwiegend
Studenten, die die Hörsäle der Taxischulen füllten und später als Aushilfen
abends und an den Wochenenden unterwegs waren, so hat sich in den vergangenen 20 Jahren das Spektrum der Neuzugänge in der Münchner Taxiwelt doch
gewaltig verändert. Der Grund liegt vor
allem an der gestiegenen Anforderungen
in der Ausbildung zum Taxifahrer.
In den vergangenen 10 Jahren waren es
vor allem arbeits- und berufslose Menschen, die – teils aus eigenem Antrieb,
teils auf Druck der Agentur für Arbeit –
den Weg zur Taxischule fanden und hier
eine neues Berufsfeld betraten.
Studenten sind heute kaum noch zu finden. Früher betrachten viele die Ausbildung zum Taxifahrer als „Zweit-Studium“, insbesondere Nicht-Münchner ohne
grundlegende Stadtkenntnisse mussten in
die Ausbildung sehr viel Zeit und Geduld
investieren, um den Anforderungen gerecht zu werden. 
Welche Voraussetzungen sind hilfreich,
was ist hinderlich bei der Arbeit im 
Taxigewerbe?
Die drei Grundbestandteile im Berufsbild
des Taxifahrers sind: Ortskenntnis, Autofahren und Menschenkenntnis, am besten
mit der Bereitschaft, eine Dienstleistung
zu erbringen. 
Wer den Schritt zum Unternehmer wagt,
sollte in jedem Fall auch kaufmännische
Grundzüge mitbringen. 
Die Einsteiger ins Gewerbe lassen sich grob
in drei Gruppen einteilen:
1. Taxifahren aus eigenem Wunsch
– nach Geschäftsaufgabe 
– Berufswechsel
2. Taxifahren als Nebenjob 
– Studierende
– Rentner
– Berufstätige
– Hausfrauen
3. Taxifahren aufgrund Arbeitslosigkeit
– Umschüler
– Berufslose
– Arbeitslos nach Ausbildung oder
Studium
Je nach Herkunft und früherer Beschäftigung des Quereinsteigers zeichnet sich 
in vielen Fällen auch die Einstellung 
zum Begriff „Dienstleister“ ab. Wer im
früheren Leben bereits mit Kunden oder
Gästen zu tun hatte, oder auch im Verkauf tätig war, bringt die idealen Voraussetzungen mit, um eine erfolgreiche
 Laufbahn einzuschlagen. Dass perfektes
Beherrschen der Landessprache die un -
abdingbare Grundvoraussetzung für jeg -
liche Dienstleistung in jedem Land der
Welt ist, muss hier nicht näher erläutert
werden.
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29TAXIKURIER AUGUST 2011
Ehemalige Einzelkämpfer, die ihr Dasein
hinter Schreibtischen oder in Einzelbüros
fristeten, werden dagegen schnell an ihre
Grenzen stoßen, und aufgrund unangenehmer Erlebnisse den Job früher oder
später verfluchen oder auch wieder an
den Nagel hängen.
Der ideale Taxi-Quereinsteiger sieht so aus:
Geboren in der Maistraße, aufgewachsen
am Marienplatz, macht er eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker bei Mercedes in
der Arnulfstraße und war dort auch als
Autoverkäufer tätig. Sein Hobby ist die
Stadtgeschichte, er legt die Prüfung zum
Stadtführer mit 3 Fremdsprachen ab und
kann jederzeit freihändig einen Stadtplan
zeichnen. In der Freizeit war er Sanitäter
bei einer Hilfsorganisation und ist geschult in der Beförderung von Kranken
und Behinderten, und nachdem seien
Frau eine Steuerkanzlei betreibt, sind ihm
auch buchhalterische Grundlagen nicht
fremd. Es gibt keine somit keine Situation
im beruflichen Alltag, der er nicht gewachsen wäre.
Der weniger ideale Taxi-Quereinsteiger
sieht dagegen so aus:
Geboren außerhalb einer Kolonie im nicht
europäischen Ausland, spricht fünf Sprachen, allerdings kein Deutsch und auch
kein Englisch, das Führen eines Fahrzeugs beschränkt sich auf die Nutzung
 eines Fahrrads, und der Begriff Dienstleister kommt in allen fünf Sprachen nicht
vor. Durch seine Soziophobie ist ihm der
Umgang mit fremden Menschen eher
 unangenehm, sodass er möglichst jede
Kommunikation meidet … Auch die extrovertierte Überbetonung der religiösen
Haltung ist der beruflichen Entwicklung
nicht dienlich.
Der reale Taxi-Quereinsteiger…
entspricht leider immer mehr dem zweiten Beispiel als dem ersten.
Ganz egal, welchen Hintergrund der
Quereinsteiger auch hat, der Unterschied
ist mit einem Satz erklärt: Entweder er
identifiziert sich mit dem Beruf oder er
tut dies nicht. Wer sich mit dem Beruf
nicht identifizieren kann, wird nie ein
guter Taxifahrer. Das sind insbesondere
genau diejenigen, die ausschließlich finanzielle Aspekte im Auge haben und
den Fahrgast nicht als Mensch, sondern
nur als Mittel zum Zweck betrachten,
nicht als etwas Lebendiges aus Fleisch
und Blut, mit Befinden und Gefühlen,
nach Erlebnissen und Geschehnissen, wie
sie jeder von uns tagtäglich durchlebt. 
Nach einem Jahr spätestens trennt sich
im Gewerbe die Spreu vom Weizen. Wer
nach vier Jahreszeiten im Taxi noch nicht
Fuß gefasst hat, wird dies auch später
nicht mehr tun. Wer jedoch nach dieser
Zeit fest im Sattel sitzt, und mit offenen
Augen seinen Beruf ausübt, der wird
auch in Zukunft keine Probleme haben,
im Taxi seinen Lebensunterhalt zu erwirtschaften. (TK) 
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Titelthema
Vollmond –
Mythen und Wahrheit 
Vollmond zieht Schlafwandler an
Obwohl es nicht belegt ist, vermutet man,
dass Schlafwandler auf eine Lichtquelle
zugehen. Doch selbst, wenn Schlafwandler von Licht angezogen werden: Der
Mond hat eine schwache Lichtkraft mit
gerade mal 0,2 Lux. Jede Straßenlaterne
vor dem Fenster leuchtet heller. Für das
Schlafwandeln ist der Vollmond keine
 Erklärung.
Bei Vollmond passieren mehr Unfälle
Es ist ein alter Mythos, dass es bei Vollmond öfter kracht. Laut dem Polizeipräsidium München gibt es bei Vollmond
nicht mehr Unfälle als sonst. Die Unfallzahlen hängen von anderen Faktoren wie
Glatteis, Nebel oder Schneefall ab.
Bei Vollmond steigt die Kriminalitätsrate
Viele Menschen glauben, dass bei Vollmond mehr Verbrechen verübt werden. Es
gibt jedoch keine Statistiken, die das belegen. Einem Verbrecher ist es egal, ob
Vollmond ist oder nicht. Mehr Verbrechen
werden grundsätzlich am Wochenende
verübt, weil da mehr los ist und oft Alkohol im Spiel ist.
Vollmond macht depressiv
Auch hier fehlen wissenschaftliche Belege.
Wir sind bei Vollmond weder depressiver
noch gereizter. Auch hier spielt die selektive Wahrnehmung eine Rolle. Wenig
Schlaf aber fördert die psychische Belastung und kann Depressionen verstärken.
Wölfe heulen nur bei Vollmond
Wölfe heulen in jeder Mondphase, ob 
bei Neumond, Halbmond oder Vollmond.
Sie heulen, um sich untereinander zu
 verständigen egal bei welchem Mond.
Bei Vollmond zum Friseur gehen
Angeblich gelingen Haarschnitte bei Vollmond am besten – manche Salons bieten
sogar spezielle Vollmond-Aktionen an.
Experten bezweifeln einen Einfluss, hier
überwiegt wohl die Einbildung.
Bei Vollmond werden mehr Babys geboren
Auch dafür gibt es keine Belege. Laut
dem Direktor der Frauenklinik in der
Maistraße hat der Mond keinen Einfluss
auf den Zeitpunkt der Geburt. Die Geburtenzahlen sind im September und an
Montagen und Dienstagen am höchsten.
Grund dafür könnte eine vermehrte Zeugungsfreudigkeit an Weihnachten sein,
außerdem legen viele Kliniken künstlich
eingeleitete Geburten auf den Wochen -
beginn. 
Umsätze im Taxi bei Vollmond höher
Vielleicht etwas daran, da viele Menschen
an die besprochenen Mythen glauben
und daher mehr in der Stadt unterwegs
sind. (PR)
Am besten einfach beobachten bei den
nächsten Vollmond-Terminen:
➜ 12. September 2011
➜ 12. Oktober 2011
➜ 10. November 2011
➜ 10. Dezember 2011
Bei Vollmond schläft man schlecht
Rund 40 Prozent aller Deutschen klagen
über Schlafstörungen oder Schlaflosigkeit
bei Vollmond. Es gibt jedoch genügend
Untersuchungen, die zeigen, dass der
Mond keinen Einfluss auf den Schlaf hat.
Schlafforscher haben herausgefunden,
dass die Prophezeiung, bei Vollmond
schlecht zu schlafen, einen auch wirklich
schlecht schlafen lässt. Eine andere Erklärung ist die selektive Wahrnehmung.
Denn wenn man schlecht schläft und zufällig Vollmond ist, schiebt man das darauf. Getreu nach dem Motto: „wenn ich
weiß, warum ich schlecht schlafe, kann
ich beruhigter schlecht schlafen.
Bei Vollmond hat man mehr Albträume
Auch diese These lässt sich mit der selektiven Wahrnehmung erklären. Der
Mensch hat das Bedürfnis, Dinge zu analysieren. Wenn man einen Albtraum hat
und Vollmond ist, führt man ihn eben
darauf zurück. Fast jeder hat ab und zu
Albträume. Dies ist völlig normal und
 eine Form, Ängste zu verarbeiten – und
zwar unabhängig von den Mondphasen.
30 TAXIKURIER AUGUST 2011
Mit schöner Regelmäßigkeit strahlt er in seiner ganzen Pracht – der Vollmond! Um ihn ranken sich viele Mythen. Da sollen etwa die
Menschen depressiver sein, mehr Kinder zur Welt kommen und mehr Unfälle passieren. Doch stimmt das überhaupt? 
Welche Volkweisheiten stimmen?
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31TAXIKURIER AUGUST 2011
Erfolgsgeschichte
Messe München 
Trotz des nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfelds hat die Messe München konzernweit einen Rekordumsatz von 301,8 Millionen Euro erzielt. 
„Das starke Portfolio mit zahlreichen Weltleitmessen zeigt
deutlich die hohe Wettbewerbsfähigkeit unseres Konzerns.
Wir konnten überdurchschnittlich am Aufschwung der
Weltwirtschaft partizipieren, haben konzernweit den
höchsten Umsatz in der Geschichte der Messe München
erzielt und sind weiterhin eine der ertragreichsten und
profitabelsten deutschen Messegesellschaften“, kommentiert Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der
Messe München International.
Vor allem die Zugpferde bauma, ispo, IFAT ENTSORGA
und im Ausland die bauma China haben zu dem außergewöhnlich guten Ergebnis beigetragen. Mit Höchstmarken
bei Ausstellern und Besuchern konnte die Messe München
bei nahezu allen Veranstaltungen im In- und Ausland
Wachstum verzeichnen. „Ein Ausstellerplus von 16 Prozent bei der ispo und 15 Prozent mehr Besucher bei der
inhorgenta – hier heben wir uns klar vom allgemeinen
Deutschlandtrend mit rückläufigen bzw. nahezu stagnierenden Zahlen ab. Bei unseren Auslandsveranstaltungen
verzeichnen wir sogar nahezu durchgängig Zunahmen im
zweistelligen Prozentbereich“, so Messechef Dittrich.
Für das laufende Geschäftsjahr zeichnet sich bereits jetzt
über alle Branchen hinweg eine deutliche Fortsetzung des
Aufwärtstrends ab. Bei der BAU und der transport logistic
wurden neue Besucherrekorde erzielt. Auch die inhorgenta
konnte ihre sehr gute Bilanz des Jahres 2010 noch einmal
steigern. Ähnlich positiv verläuft die Entwicklung im Bereich Gastveranstaltungen. Seitdem die Intersolar im Jahr
2008 für den Messeplatz München gewonnen wurde,
konnten Aussteller- und Besucherzahlen stetig gesteigert
werden. Die Intersolar ist damit die erfolgreichste Akquisition einer Gastveranstaltung in der Geschichte der Messe
München.
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de
Messe München International
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren
Nichts hat sich
geändert
Aus TAXIKURIER August-Ausgabe 2005
„Nur Arena, keine Allianz“
Eine Diskussion um Vorzüge oder Nachteile der Arena 
findet meiner Meinung nach nicht wirklich statt. Nachdem es mir bisher zweimal gestattet war, an Veranstaltungen in der Arena teilzunehmen, wundert es schon, dass
keinerlei Diskussion zu folgenden Problemen stattfand:
– fehlende Hinweisbeschilderung im Innern
– deprimierende Farbgebung an den Wänden – graues grau
– unattraktive Bodenflächen – grober Asphalt
– ein großer Teil der Sitzplätze wird beregnet
– Verletzte durch rutschige Bodenbeläge
– Verkehrsmängel – unerreichbar für Kleinmotorradfahrer
und Radfahrer
– kein Platz zum Absetzen und Abholen von Fahrgästen.
Bestimmt ist diese Auflistung nicht vollständig und abschließend. Trotzdem beschleicht einen Beklemmung ob
der Sprachlosigkeit der Presse zur Allianz Arena. Kann es
daran liegen, dass die Allianz als Namensgeber jegliche
Diskussion zu unterbinden versucht, ihre Wirtschaftskraft
ausspielt, z. B. bei der Vergabe von Anzeigenaufträgen. 
Vielleicht ist dies der Grund, warum die Landeshauptstadt
München nur von der Arena und nicht von der Allianz-
Arena spricht und dies auch in der Hinweis-Beschriftung
dokumentiert.
Nur, wem nutzt dies? – Unseren Fahrgästen und dem Taxigewerbe nicht! Wieder einmal haben die Planer versagt,
wichtige Verkehrsträger, wie den Taxiverkehr völlig vergessen und damit Behinderte und alle Besucher, die ihr
 eigenes Auto zu Hause lassen. Kein Mensch kümmert sich,
obwohl die Polizei und wir mit unseren Problemen wie
viele andere im Regen stehen.
Ihr Hans Meißner
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32 TAXIKURIER AUGUST 2011
Top-Termine August 2011
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Dienstag, 30. August
➜ 17.00 Uhr, Skylounge, 
After Work Party
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Lioba Albus
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Handball Supercup
➜ 59:1, New Recruits
Mittwoch, 31. August
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Max Uthoff
➜ 20.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Opera Icognita
➜ Muffathalle, LaLaLa Human
Freitag, 26. August
➜ DER TAXIKURIER 9/2011 erscheint
➜ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Basketball: Deutschland – China
➜ Muffathalle, Muffat Open
Samstag, 27. August
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Fastfood
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Ulan & Bator
➜ Seebühne im Westpark, 
Italienische Nacht
Sonntag, 28. August
➜ 14.00 – 22.00 Uhr, Olympiapark,
Energy in the Park
➜ 17.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Lioba Albus
➜ Arena, TSV 1860 – Union Berlin
Donnerstag, 11. August
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Fei Scho
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Camerata München
➜ Backstage, A Pale Horse
➜ Theaterfabrik, Hot Water Music
Freitag, 12. August
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Cavewoman
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Carmina Burana
➜ Ampere, Nkulee Dube
Samstag, 13. August
➜ 13.00 Uhr, Olympiapark, Trödel
dich glücklich
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Cavewoman
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
La notte italiana
Sonntag, 14. August
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Die Puderdose
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Nabucco
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Christian Überschall
➜ Arena, TSV 1860 – 
FC Erzgebirge Aue
Montag, 15. August
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Ludwig Müller
➜ Ampere, Staff Benda
Dienstag, 16. August
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Christian Springer
➜ Ampere, The Avett Brothers
Mittwoch, 17. August
➜ 59:1, Off!
Freitag, 19. August
➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Harfe und Cello im Rokoko
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Nick Woodland
Samstag, 20, August
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Hamburger SV
➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Virtuosen der Romantik
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
Sonntag, 21. August
➜ Tonhalle, Reptilienbörse
➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Chopin Klavierkonzert
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Christian Überschall
Montag, 22. August
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Ludwig Müller
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
Dienstag, 23. August
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Michl Müller
➜ Atomic Cafe, Mona
Montag, 1. August
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Sport
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Ludwig Müller
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Pasadena Roof Orchestra
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Schmidbauer & Kälberer
➜ Theaterfabrik, Pennywise
Dienstag, 2. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Latin Tango
➜ Atomic Cafe, Junior Boys
Mittwoch, 3. August
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Flamenco pur
➜ Ampere, Jon Spencer
Donnerstag, 4. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Last Night
➜ Ampere, Wovenhand
Freitag, 5. August
➜ Viktualienmarkt, Brunnenfest
➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum, 
Bele Turba
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Carmina Burana
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Venezianischer Zauber 
➜ 20.30 Uhr, Künstlerhaus, 
Musical Nacht
Samstag, 6. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Griechische Sommernacht
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Venezianische Nacht
Sonntag, 7. August
➜ 17.30 – 19.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Borussia Mönchen -
gladbach
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Christian Überschall
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Festliche Operngala
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Camerata München
Montag, 8. August
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Ludwig Müller
➜ Ampere, Blonde Redhead
➜ Backstage, W.A.S.P.
Dienstag, 9. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Vier Jahreszeiten
➜ 20,00 Uhr, Lach und Schließ, 
Ecco Meinecke
Mittwoch, 10. August
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Schutzpatron
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Vier Jahreszeiten
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
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Top of the Tops
Nicht nur viele Taxifahrer sind im August in Urlaub, auch die meisten Theater
und Bühnen haben Sommerpause. Das soll nicht bedeuten, dass in unserer
Stadt „tote Hose“ angesagt ist. Touristen aus aller Herren Länder, Stadtstrände
(Uni, Praterinsel), Freiluftveranstaltungen, Biergärten sichern uns bei halbwegs trockenem Wetter Umsätze. König Fußball auch wieder in der Arena. Die
Dult bis 07. August und viel Betrieb im Olympiagelände (Basketball D-China/
26.08., Handball-Super-Cup/30.08., Sommerfestival bis 21.08.). (PR)
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33TAXIKURIER AUGUST 2011
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 
8 Below 
5 9 : 1 
8seasons    
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Backstage   
Barfly   
Barysphär   
Bash Night 
Cafe am Hochhaus    
Chaca Chaca  
Cord    
Crash   
Crowns Club  
Elli Disco   
Erste Liga   
GOP Varieté 
Hanoi   
Hansa 39   
H e a r t 
Kantine 
Klangwelt 
Kong   
Kultfabrik  
Lenbach  
Max + Moritz  
Milchbar 
Muffathalle  
Nachtgalerie  
Neuraum  
New York Club   
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Pacha   
Palais  
Pappasitos    
Paradiso   
Pimpernel 
Privée 3 
Rockstudio   
Rote Sonne  
Ruby 
Schlachthof 
Skyline  
Substanz 
Sugar  
Valentin Stüberl 
Zoozies 
Mehrtägige Termine
➜ 19.05.11 – 31.08.11,Professor-Huber-Platz, Kulturstrand
➜ 01.06.11 – 31.08.11,bei Schönwetter, Olympiasee, Kino am Olympiasee
➜ 20.07.11 – 03.09.11, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Die Falle
➜ 24.07.11 – 06.08.11,Backstage, Free & Easy
➜ 28.07.11 – 02.08.11,Muffathalle, Samy
➜ 28.07.11 – 21.08.11,Olympiapark, Sommerfestival
➜ 30.07.11 – 08.09.11,Giesinger Bahnhof, 
Ausstellung 100 Jahre Sechziger Stadion
➜ 31.07.11 – 07.08.11,Mariahilfplatz, Jakobidult
➜ 31.07.11 – 14.08.11, tägl. außer So., 20.00 Uhr,Prinzregententheater, 
Rock the Ballet
➜ 02.08.11 – 06.08.11,Lach und Schieß, Claus von Wagner
➜ 02.08.11 – 06.08.11, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Günter Grünwald
➜ 02.08.11 – 07.08.11, 20.00 – 22.00 Uhr,Schloss, Caveman
➜ 03.08.11 – 13.08.11,Muffathalle, Tanzwerkstatt
➜ 04.08.11 – 09.08.11, 19.00 Uhr,Olympiapark, Theatron
➜ 06.08.11 – 09.08.11, 20.30 Uhr,Künstlerhaus, Sommernächte im Innenhof
➜ 06.08.11 – 14.08.11,Werner-von-Linde-Halle, Jonglieren in München
➜ 09.08.11 – 14.08.11, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Der Watzmann ruft
➜ 10.08.11 – 13.08.11, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Ass Dur
➜ 11.08.11 – 13.08.11, 20.30 Uhr,Schlachthof, Überstunden
➜ 16.08.11 – 20.08.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Buschtrommel
➜ 17.08.11 – 18.08.11, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Götz Alsmann
➜ 19.08.11 – 20.08.11, 10.00 – 21.00 Uhr,Olympiahalle, 
Boulder Worldcup 2011
➜ 19.08.11 – 21.08.11,Olympiapark, Outdoor Festival
➜ 23.08.11 – 27.08.11, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt
➜ 24.08.11 – 25.08.11, 8.45 – 16.00 Uhr,MOC, Talents 2011
➜ 25.08.11 – 26.08.11, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Rolf Miller
➜ 26.08.11 – 27.08.11, 20.00 – 22.00 Uhr,Schloss, Die Statisten
➜ 26.08.11 – 28.08.11, 15.00 – 17.00 Uhr, 18.00 – 20.00 Uhr, 
21.00 – 23.00 Uhr, Brunnenhof, Festtage in der Residenz
➜ 28.08.11 – 30.08.11, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Lioba Albus
➜ 31.08.11 – 03.09.11, ICM,Rheumatologen-Kongress
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Nacken durch Belastung der Halswirbel säule. Auch wenn die
Sicht verstellt ist, meldet Ihnen der Anruf melder der Taxi-
München eG den eingehenden Anruf am Standplatztelefon
 mit einem akustischen Signal.
Komfort im Fahr dienst 
mit dem Anrufmelder der 
Taxi-München eG
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34 TAXIKURIER AUGUST 2011
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18.00 – ca. 21.30 Uhr
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Schulungsraum bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkunterricht (Basiskurs)
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Ausbildung im
August 2011
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
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Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
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35TAXIKURIER AUGUST 2011
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Alfons Haller (AH), Werner Hillermann (WH), 
Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), 
Norbert Laermann (NL), Hans Meißner (HM),
Christine Reindl (CR), Florian Schäfer (FS), 
Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW),
Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: michael.hack@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
 besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100 %
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller 
Impressum
Vorschau September 2011
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Generalversammlung der Genossenschaft liegt hinter uns. Die Basis für die
Zukunft ist gesichert. Wenn Sie, die Taxifahrerinnen und Fahrer in ähnlicher
professioneller Art und Weise wie Vorstand, Mitarbeiter und Aufsichtsrat ihren
Job ausüben, braucht uns vor der Zukunft nicht bange zu sein.
Genießen Sie Ihren Beruf
Paul Rusch, Objektleiter
Der September-TAXIKURIER erscheint am 26. August. 
Unter anderem erwarten Sie folgende Themen:
➜ Toiletten in München
Ein übles Thema
➜ Steuern
Infos für Fahrer und Unternehmer
➜ Nolympia
Wir haben dadurch auch Vorteile
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Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung München, Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de
Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Arnulfstr. 61, Ingolstädter Str. 28/Ecke Frankfurter Ring, Otto-Hahn-Ring 20, 
Landsberger Str. 382,Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münchner Str. 29, Starnberg – Petersbrunner Str. 7, 
Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2
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Fahrzeuge mit Dieselpartikelfilter ein.
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