Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juli 2011

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2011. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de 
TAXIKURIER | Ausgabe Juli 2011 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche
51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de 
§ Von Schnell bis Fein 
§ Mückenplage 
Wie man sich gegen die Viecher wehrt 
§ Das Ausgehverhalten 
Starke Veränderungen 
§ Freund der Taxifahrer 
Gespräch im Rathaus mit Josef Schmid 
BAYRISCHE KÜCHE 
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Was wäre, wenn 2018 
unser Wintermärchen 
wahr werden könnte?
Manchmal gehen auch große Träume in Erfüllung! Maria Riesch hat das mit ihren fantastischen Erfolgen 
in Vancouver vorgemacht. Jetzt haben wir die Chance, gemeinsam das schönste aller Märchen wahr werden 
zu lassen: die freundlichen Winterspiele im eigenen Land!
Maria Riesch
Sportbotschafterin München 2018
2 Goldmedaillen bei Olympischen Winterspielen
Das kann München 2018!
München bewirbt sich gemeinsam mit Garmisch-Partenkirchen und der Kunsteisbahn 
Königssee um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. 
Sagen auch Sie „Ja, ich will sie!“ 
unter www.die-freundlichen-spiele.de
www.muenchen2018.org
Nationale Förderer
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3TAXIKURIER JULI 2011 
Inhalt 
Taxi-München eG 
Haus des Taxigewerbes 
Engelhardstraße 6 
81369 München 
Taxizentrale-Taxiruf: 
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61 -0
Fax: (089) 74 70 260
Chef vom Dienst: 
Alfred Huber
Tel.: (089) 21 61-351 
e-mail: info@taxi-muenchen.de 
Stellvertreter: 
Norbert Laermann
Tel.: (089) 21 61-352 
e-mail: info@taxi-muenchen.de 
Verwaltung: 
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62 
Öffnungszeiten: 
Mo .– Fr. 7.30 –12.00 Uhr 
Mo .– Do. 12.3 0–1 5.30 Uhr 
Reklamationsservice: 
Fax: (089) 77 24 62 
Buchhaltun g/ Kasse: 
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de 
Verwaltung: 
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Schulunge n/ Lehrgänge: 
Unternehmerkurs 
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61- 367 
Taxifahrer-Ausbildung: 
Tony Doll 
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo .–Mi. 18.0 0– 21.30 Uhr 
Anmeldung 15 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum.
Samstag 10.0 0– 16.00 Uhr 
Zum Titelbild | 4
Editorial | Demographische Entwicklung 4
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 5
Kurze Frage – Klare Antwort | Verhalten auf Kraftfahrstraßen 5
Die Genossenschaft | 14 Meldungen 6
Streiflicht des Aufsichtsrats | Bericht der Vorsitzenden 11 
Der Landesverband | Protokoll der Jahreshauptversammlung 12 
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Navis 14 
Hier spricht der Doc | EHEC 15 
Spruch des Monats | 16 
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 17 
Rose des Monats | Ünal Yurdakal, Fahrer Taxi 1113 19 
Zitrone des Monats | Herdentrieb-Taxler 19 
Schrottis Fiaker-ABC | „K“ wie Kindersitz 20 
Taxlers Baustellenbericht | Schmal, enger, München 22 
Josef Schmid | Ein Freund der Taxifahrer 24 
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 25 
München Splitter | Neues aus der Taxi-Stadt 25 
Die versteckten Schätze Münchens | Hide Out II 26 
Leserbrief e/ Forum | 27 
Bayrisches Essen | Tipps für alle Zielgruppen 28 
Der Blick zurück | Der Juli vor 100, 75, 50, 25, 1 Jah r(en) 32 
Die fünf Weisheiten des Monats | 32 
Taxi-Check München | Wartetarif 33 
Ausgehverhalten | Starke Veränderungen 34 
Mückenplage | Strategien gegen die Viecher 36 
Messe München | Juli-Programm 37 
Witz des Monats | 37 
Top-Termine Juli 2011 | Hier glüht der Taxameter 38 
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 41 
Taxameter des Monats | MVG 42 
Impressum | 43 
Vorschau August 2011| 43 
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de
g
§ SOFORT BESTELLUNG 
§ VORBESTEL LUNGEN 
§ KREDI TKARTEN 
§ GRO SSRAUM TAXIS 
§ STANDP LÄT ZE 
§ RUFSÄULEN 
DIE iPHON E- APP DER TAXI-MÜNCHEN eG
AB SOFORT GRATIS IM AP P- STORE! 
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 3

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4 TAXIKURIER JULI 2011 
Editorial 
Bis zum Jahr 2060 werden in Deutsch -
land nach den Vorausberechnungen des 
Statistischen Bundesamtes rund 17 Mil -
lionen Einwohner weniger als heute le -
ben. Dieser Veränderungsprozess, der 
als demografischer Wandel bezeichnet 
wird, stellt eine der größten gesell -
schaftspolitischen Herausforderungen 
der Zukunft dar. Neben den seit den 
80er Jahren bekannten Auswirkungen 
auf die Sozialkassen, insbesondere der 
Rentenversicherung, wird der Rück -
gang der Bevölkerung in viele weiteren 
Bereichen zu spürbaren Veränderungen 
führen. Angebot und Nachfrage an 
Arbeitskräften werden sich umkehren. 
Bereits heute lässt sich ein Mangel an 
qualifizierten Fachkräften erkennen.
Ab 2020 wird nach Einschätzung der 
Experten der seit dem deutschen Wirt -
schaftswunder bestehende Überhang 
von Arbeitssuchenden auch in den we -
niger qualifizierten Bereichen abgebaut 
sein. Dies betrifft auch das Taxi- und 
Mietwagengewerbe.
Heutzutage muss sich die Münchner 
Nachtgastronomie auf das in diesem 
Heft beschriebene veränderte Verhal -
ten der Partygänger einrichten. Im 
nächsten Jahrzehnt wird sich der 
Rückgang der Bevölkerung aber deut -
lich in den Gästezahlen niederschla -
gen. Der demographische Wandel wird 
zu einer Verringerung des Angebots 
führen, der sich an einigen Brenn -
punkten konzentriert.
Weniger Gäste in Gastronomie und 
Hotelerie bedeuten aber auch weniger 
Taxifahrten. Die Dienstleistung Taxi 
kann dem prognostizierten Fahrgast -
schwund nur mit Steigerung der Qua -
lität und der Erfüllung der eigentli -
chen Aufgabe, den Linienverkehr zu 
verdichten, zu ersetzen und zu ergän -
zen, begegnen. Das Taxigewerbe muss 
sich vom Image des notwendigen 
Übels lösen und zu einer sinnvollen 
Erweiterung im Gesamtverkehrskon -
zept der mobilen Bürger werden. 
Auch die Landeshauptstadt bereitet 
sich offenbar auf den Rückgang der 
Einwohnerzahlen vor. Wie sonst
wäre es zu deuten, dass öffentliche 
Verkehrsflächen, die zuvor dem moto -
risierten Bürger zur Verfügung gestan -
den haben, durch Straßenrückbaumaß -
nahmen kastriert werden. Das Rathaus 
nutzt alle Möglichkeiten, den Indivi -
dualverkehr auszubremsen. Stauverursachung durch Beschleunigungs -
schaltungen des Linienverkehrs, der 
komplette Wegfall von Fahrstreifen 
wie in der Seidlstraße oder das in 
München berühmt-berüchtigte „Rote- 
Ampel-Hopping“ sind Beispiele dafür.
Nur, Herr Ude, Autos werden nicht 
geboren, sondern gebaut. Und solange 
die Bürger der individuellen Mobilität 
einen höheren Stellenwert einräumen 
als den Träumen einer autofreien, und 
damit wahrscheinlich auch menschen -
freien Innenstadt, werden Sie zumindest beim Taxigewerbe kein Gehör 
finden. 
Ihre Taxi-München eG 
Frank Kuhle,
Reinhard Zielinski,
Alfons Haller 
Demographische
Entwicklung
M;=C?J:;H
7BJ;DA7HEII;
:7I7KJE>7KI<{HJ7N?<7>HP;K=;
J[b$&.&*'-../#&
jWn_\W^hp[k][$Z[
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ZWiJ Wn_dWY^8WZJbpkdZm_h
if[dZ_[h[d?^d[d[_dC_jjW][ii[d$
Zum Titelbild 
Der populäre Gourmet-Journalist 
Wolfram Siebeck hat einmal gesagt, 
die besten Küchen der Welt sind die 
französische, italienische, vietname -
sische, österreichische und bayrische. 
Die Gefahren eines solchen Rufes lie -
gen auf der Hand. Man muss immer 
zwischen Touri-Küche und authenti -
scher Küche differenzieren. Dies 
haben wir in unserem Titelthema 
gemacht. Das Titelbild soll diesen 
Unterschied noch verdeutlichen. (PR)
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5TAXIKURIER JULI 2011 
Kurze Frage – Klare Antwort 
Jan A. will wissen:
„Wie muss ich mich auf Kraftfahrstraßen verhalten?" 
Kraftfahrstraßen dürfen nur benutzt werden, wenn das 
Fahrzeug für eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 
60 km/h zugelassen ist. Daher kommt der weit verbreitete 
Irrglauben, dass auf Kraftfahrstraßen innerhalb geschlos -
sener Ortschaften, z.B. Altstadring-Tunnel, die allgemein 
vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von maximal 
50 km/h überschritten werden darf. Auch Innerorts darf 
von der so genannten Regelhöchstgeschwindigkeit nur 
durch eine Zusatzbeschilderung abgewichen werden, die 
im Einzelfall eine höhere Geschwindigkeit erlaubt. 
Die Ein- bzw. Ausfahrt von Kraftfahrstraßen ist nur an 
Kreuzungen oder Einmündungen erlaubt. Der Bußgeldkatalog sieht bei Verstößen in diesen Fällen einen Regel -
satz von 25 Euro vor. Der Verkehr auf der durchgehenden 
Fahrbahn hat Vorfahrt. Bei Missachtung der Vorfahrt 
werden 75 Euro und 3 Punkte fällig, ebenso wie bei 
Gefährdung eines auf der Kraftfahrstraße befindlichen 
Verkehrsteilnehmers. Für eine Vorfahrtsmissachtung mit 
gleichzeitiger Gefährdung ist der Regelsatz 90 Euro und 
3 Punkte, im Falle eines Unfalls 110Euro Bußgeld mit 
3 Punkten in Flensburg.
Auch das Wenden oder Rückwärtsfahren ist auf Kraftfahr -
straßen verboten. Die Regelsätze liegen in Einfahrt bzw. 
Ausfahrten einer Kraftfahrstraße bei 75, 90 oder 110Euro 
(einfacher Tatbestand, Gefährdung, Unfallfolge) mit je -
weils 4 Punkten. Das Wenden oder Rückwärtsfahren auf 
der durchgehenden Fahrbahn wird in allen Fällen mit dem 
Regelsatz von 200 Euro, 4 Punkten und einem Monat 
Fahrverbot geahndet. Das Halten auf Kraftfahrstraßen, 
auch zum Ein- oder Austeigen eines Fahrgastes, ist eben -
falls verboten. Der Bußgeldkatalog sieht hierfür 30 Euro 
vor, bei Behinderung andere Verkehrsteilnehmer 35 Euro. 
Alle genannten Regelsätze gelten sowohl für Kraftfahrstraßen innerhalb und außerhalb geschlossener 
Ortschaften. (FK) 
Kleinanzeige 
Zeugen gesucht! 
Wer hat am 27.08.2010 um ca. 02.40 Uhr einen Unfall
(Taxi gegen Fahrradfahrer) direkt am Taxistand Stachus -
Rondell an der Ampelanlage beobachtet.
Es gibt eine Belohnung. Bitte melden: 0176 - 70 34 94 81 
Gewinnspiel 
Wie man sich gegen lästige Viecher wehrt, erfahren Sie im 
„Mücken-Artikel“ .Der Kollege, der hier von Manfred Kraus 
gezeichnet wurde, ist offenbar unvorbereitet.Schicken Sie
uns bitte bis spätestens 13. Juli 2011 einen passenden Text 
(Adressen siehe Impressum). Vielleicht gewinnen Sie dann 
obigen Preis. Viel Spaß und Erfolg!
(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen) 
Gewinnen Sie einen
Ölwechsel für Ihr Taxi bei
„Citroën Commerce“ 
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 5

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Die Genossenschaft 
Gerichtsverfahren 
Die von den Unternehmern Christine 
Kolk, Taxi 407 und Nikolaos Leontaritis, 
Taxi 1427 eingereichte Klage gegen die 
Beschlüsse der Generalversammlung vom 
13.07.2010 bezüglich der Ergänzung der 
Betriebsordnung (Fremdwerbung) wurde 
am 15. November 2010 vor dem Landge -
richt München I verhandelt. Mit Urteil 
vom 13. Dezember 2010 wurde die Klage 
vom Landgericht München I abgewiesen.
In den Entscheidungsgründen stellte das 
Landgericht unter anderem klar, dass 
grundsätzlich niemand verpflichtet ist, 
einen potenziellen Wettbewerber zum 
eigenen Schaden zu fördern, und die 
Werbung für eine andere Vermittlungs -
zentrale zur Verwechslung insbesondere 
der positiven Leistungsmerkmale des 
eigentlichen Erbringers führt. Weiter 
zweifelte das Landgericht einen Zwang 
zur Anbringung der Rufnummer des 
Mitbewerbers an, da hiermit die Doppel -
mitglieder zu einem Bruch der genossen -
schaftlichen Treuepflichten verleitet wer -
den: „jedenfalls bestehe ein Anspruch auf 
eine Ausnahmeregelung nach § 12 Satz 3 
des Vertrags“ urteilte das Landgericht. 
Gegen diese Entscheidung legten die Mit -
glieder Herr Nikos Leontaritis, Taxi 1427, 
und Frau Christine Kolk, Taxi 407, am 
27. Januar 2011 beim Oberlandesgericht 
München Berufung ein. Die Verhandlung 
fand am 26. Mai 2011im Justizgebäude 
Prielmayerstraße statt. Nach gut einstün -
diger Verhandlung, bei der die Richter 
besonderen Augenmerk auf die in der Be -
triebsordnung enthaltenen Formulierun -
gen gelegt hatten, entschied das Oberlan -
desgericht München, dass das Urteil des 
Landgerichts München I aufgehoben und 
die am 13.07.2010 beschlossene Ände -
rung der Betriebsordnung nichtig sei. 
Zum Zeitpunkt der Drucklegung lag die 
Begründung des Urteils noch nicht vor. 
Wir werden Sie weiter informieren. (FK) 
App der Taxi-München eG 
Ab Juni 2011 bietet die Taxi-München eG 
den Nutzern von iPhones eine weitere 
Möglichkeit zur Taxibestellung. Die App 
„Taxi-München“ der Taxi-München eG 
bietet dem Kunden den vollen Leistungs -
umfang einer Taxizentrale und lässt keine 
Wünsche offen. Der Download und die 
Nutzung von „Taxi-München“ sind für 
den Kunden kostenlos. Es entstehen nur 
die Verbindungsgebühren des Providers.
Alle bei der Taxi-München eG ange -
schlossenen Fahrzeuge erhalten die Auf -
träge wie gewohnt über den Datenfunk 
der Genossenschaft. Sie benötigen keine 
weiteren Geräte. Den Mitgliedsunterneh -
men und deren Fahrpersonal entstehen 
neben den Datenfunk-Teilnahmegebühren 
keine zusätzlichen Kosten. (FK) 
Umorganisation im 
Kreisverwaltungsreferat 
Mit Schreiben vom 23. Mai 2011erhielten 
wir die Benachrichtigung, dass der „ge -
werbliche Kraftverkehr“, das so genannte 
„Taxibüro“, im Zuge einer Umorganisati -
on einer anderen Hauptabteilung zuge -
ordnet wurde. Die Anschrift lautet: 
Landeshauptstadt München 
Kreisverwaltungsreferat 
Hauptabteilung I 
Gewerblicher Kraftverkehr (KVR-I/313) 
Postfach 
80466 München 
taxibuero.kvr@muenchen.de 
Die Bereiche der Sachbearbeitung mit den 
Ansprechpartnern haben sich nicht geän -
dert. Das bedeutet, dass Sie bei Wiederer -
teilungen, Adress- oder Fahrzeugände -
rungen etc., nach wie vor die gleichen 
Büros aufsuchen. Zur Komplettierung ge -
ben wir nachfolgend nochmals die seit 
Januar 2011 neu geltenden Öffnungszei -
ten bekannt: 
Montag 7.30 – 12.00 Uhr 
Dienstag 10.00 – 18.30 Uhr 
Mittwoch 7.30 – 12.00 Uhr 
Donnerstag 10.00 – 16.00 Uhr 
Freitag 7.30 – 12.00 Uhr 
IHK-Vollversammlung 
Die Wahl zur Vollversammlung der IHK 
für München und Oberbayern ist abge -
schlossen. Die oberbayerischen Unterneh -
men haben aus 157 Kandidaten 68 direkt 
in das Parlament der Wirtschaft gewählt. 
Davon ziehen 34 Unternehmer neu in die 
Vollversammlung ein. Für die Wahlgrup -
pe 13 (Verkehr, Logistik und Postdienste) 
sind Herr Georg Dettendorfer, Geschäfts -
führer der Johann Dettendorfer Spedition, 
Ferntrans GmbH & Co. KG sowie Herr 
Frank Kuhle, Vorstandsmitglied der Taxi- 
München eG, gewählt worden. Wir be -
danken uns bei allen Unterstützern. (FK) 
P-Schein-Verlängerung 
Ab Freitag den 1. Juli 2011 werden im 
Haus des Taxigewerbes, Engelhardstraße 
6, 81369 München 1. Stock links (Vorder -
gebäude) durch Herrn Dr. med. univ. 
Hans Bake v. Bakin an jedem Freitag 
zwischen 9.00 bis 16.00 Uhr Personenbeförderungsschein Erst- und Verlänge -
rungsuntersuchungen durchgeführt. 
Termine können von Montag bis Freitag 
zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der 
Telefonnummer (0 89) 37 06 56 90 oder 
0172-6 52 38 05 vereinbart werden. 
Fortbildung: Stadtkundekurs 
„München er-fahren“ 
Die vierte Staffel des Fortbildungskurses 
„München er-fahren” fand heuer am 7., 
14. und 21. Mai statt und war mit acht -
zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern 
mehr als ausgebucht. Diese Kollegen
und Kolleginnen hatten es sich zum Ziel 
gesetzt, neben ihrer ortskundlichen 
Qualifikation auch historische und Hin -
tergrundkenntnisse zu erwerben, um ihre 
Fahrgäste auf diesem wichtigen, immer 
wieder nachgefragten Gebiet umfassend 
informieren zu können. Dass die einzel -
nen Anwesenden hier bereits über breite 
Vorkenntnisse verfügten, versteht sich
bei diesem Personenkreis von selbst. 
TAXIKURIER JULI 2011 6
Stimmer & Sohn GmbH
Lindberghstraße 20 · 80939 München
Annahme 089/34 84 40 · Büro089/321 99 29-3
T axiwerkstätte
• Unfallinstandsetzung
• Kfz-Reparaturwerkstätte
• spontane Hilfe
60
Jahre
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 6

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Die Genossenschaft 
Während der ersten beiden Kurstage 
wurden die Schulungsunterlagen theore -
tisch erarbeitet, wobei sich ein Diskussi -
onsschwerpunkt bei der mittelalterlichen 
Geschichte Münchens herauskristallisier -
te. Aber auch die repräsentativen städte -
baulichen Erweiterungen des 19. Jahr -
hunderts wurden in ihrer politischen 
Funktion und herrschaftlichen Architek -
tur ausführlich besprochen. Am zweiten 
Tag fand außerdem eine praxisorientierte 
Fahrt um die Theresienwiese mit ihren 
zahlreichen bekannten und unbekannten 
Sehenswürdigkeiten statt und außerdem 
eine Klettertour in den Kopf der Bavaria. 
Der dritte Kurstag brachte dann eine pra -
xisorientierte Fahrt bei schönstem Touri -
stenwetter zu einigen in den Schulungs -
unterlagen besprochenen, ausgewählten 
Örtlichkeiten. Der Tag war darüber hinaus 
auch der Geburtstag der Kollegin Helen 
Forberger, die die Kursteilnehmer zu die -
sem Anlass zu Kaffee und selbst gebacke -
nem Kuchen einlud, welche man mit 
großem Genuss auf den Stufen des Hau -
ses der Kunst verspeiste. Folgende Kolle -
gen und Kolleginnen nahmen am Ende 
ihr Zertifikat entgegen, das ihnen nun die 
erfolgreiche Teilnahme an dem Kurs be -
scheinigt (in alphabetischer Reihenfolge): 
Herr Manfred Bartel, Herr Hakan Coskun, 
Herr Franz Dietl, Herr Giudo Dobmeier, 
Frau Helen Forberger, Herr Oliver 
Gattinger, Herr Reiner Gerstberger, Herr 
Alexander Gross, Herr Maximilian 
Grüner, Herr Sándor Héger, Herr Hans 
Hundseder, Herr Erich Klempau, Frau 
Elena Kuhn, Herr Christian Lehmann, 
Frau Brigitte Loos-Dehren, Herr Ingo 
Müller, Herr Gregor Priewasser sowie 
Herr Michael Westphal. Die Betreuung 
unserer Fahrgäste über das Übliche hin -
aus kann jetzt auch in einer weiteren 
Reihe von Fremdsprachen erfolgen: 
Englisch, Französisch, Italienisch, 
Philippinisch, Russisch, Spanisch, Tür -
kisch, Ukrainisch und Ungarisch. (BW)
Umwelttaxi 
Seit gut einem Jahr vermittelt die Taxi- 
München eG besonders umweltfreundli -
che Fahrzeuge, die nach den Vorgaben 
des ADAC zertifiziert wurden. Das ADAC- 
Zertifikat Eco-Taxi wird nur an Fahrzeuge vergeben, die kaum Feinstaub oder 
Stickstoffoxide ausstoßen und weniger 
als 140 g CO2/km produzieren. Zurzeit 
bekommen Mercedes B 170 NGT BlueEffi -
ciency, VW Passat 1.4 TSI EcoFuel, VW 
Touran 1.4 TSI EcoFuel, Toyota Prius und 
Honda Insight das ADAC-Zertifikat. Wir 
bitten alle Mitglieder, die die genannten 
Modelle im Einsatz haben, die Fahrzeuge 
bei Herrn Florian Hördegen vom ADAC, 
Ridlerstraße 35, Zimmer 210 b, Tel. 089- 
5195-165, als Eco-Taxi zertifizieren zu 
lassen. Der benötigte Vertrag kann auch 
nach telefonischer Rücksprache vorab 
zugeschickt werden. Das ADAC-Zertifikat 
ist kostenlos. (FK) 
7TAXIKURIER JUNI 2011 
Max-Joseph-Platz, vor dem Nationaltheater 
Einladung 
Ordentliche Generalversammlung 
Mittwoch, 13. Juli 2011 
Beginn: 10.00 Uhr (Einlass 9.00 Uhr) 
Augustiner Keller, Arnulfstraße 52 
Wichtige Information | Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen eG 
Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die Einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post 
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 7

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8 TAXIKURIER JULI 2011 
Polizei bittet um Mithilfe 
Als Zeuge sucht die Polizei Herrn Majid 
Joshan-Behzadi. Er ist cirka 48 Jahre alt 
und ist wahrscheinlich zumindest zeit -
weise als Taxifahrer tätig. Sachdienliche 
Hinweise werden erbeten an das Kommis -
sariat 15, KHM’in Waldschmidt, Telefon: 
(0 89) 6 30 07-15 29 
Straßenumbenennung 
Brachsenstraße: 
Verläuft von der Damaschkestraße zur Fo -
rellenstraße. Ehemals westliches Teilstück 
der Huchenstraße. Benannt nach einem 
Fisch aus der Familie der Karpfen, häufig 
anzutreffen in bayerischen Gewässern.
Renkenweg: 
Verläuft von der Friesenstraße zur Baju -
warenstraße und war ehemals das östli -
che Teilstück des Flußaalwegs. Benannt 
nach einem in tiefen Seen lebenden, 
lachsartigen Edelfisch. 
Tollwood 
Zwischen dem 22.06.2011und 17.07.2011 
findet im Olympiapark das alljährliche 
Tollwood-Sommerfestival statt. In dieser 
Zeit wird an der Nordwestseite der Acker -
mannstraße, in der Rechtsabbiegespur 
zum Spiridon-Louis-Ring östlich der Hal -
testelle für den Shuttlebus, ein Taxistand -
platz auf ca. 70 m Länge eingerichtet. Ab 
22.-30.06.2011sowie vom 04.-17.07.2011 
können Taxis ab 18.00 Uhr im Einver -
nehmen mit der Polizei, den im Anschluss 
der Abbiegespur befindlichen Bereich 
„Busse frei, jeweils von 6.00 - 18.00 Uhr“ 
als Nachrückplatz benutzen. Bitte richten 
Sie sich dabei nach den Anweisungen der 
Polizei. (FK) 
Bayerisches Rotes Kreuz 
Lieber Herr Koser, 
leider lässt die Disziplin der Taxifahrer 
sehr zu wünschen übrig. 
Wir alle sind dankbar, dass es wegen der 
neuen Ladesituation in aller Regel mög -
lich ist, dass die Taxis nach den Veran -
staltungen in das Olympiaparkgelände 
einfahren können, um die Gäste direkt 
am Ausgang aufzunehmen. 
Leider ist zu beobachten, dass diese Mög -
lichkeit durch die Undiszipliniertheit der 
Taxifahrer stark gefährdet wird. Gestern, 
nach dem Konzert „Iron Maiden“, wurde 
beispielsweise der gesamte Spiridon- 
Louis-Ring 2-spurig mit wartenden Taxis 
zugestellt, ebenso die Fluchtwege auf der 
Hallen-Nordseite. Nur mit Hilfe der Secu -
rity gelang es, mögliche Ausschreitungen 
zu unterbinden, zumal es bekannt sein 
dürfte, dass dieses Publikum nicht das 
Einfachste ist. Wir wollen Sie deshalb bit -
ten, in Zukunft zum Konzertende nicht 
mehr so viele Taxis durch die Schranke 
zu lassen und halten ein sukzessives 
Nachrücken von jeweils ca. 20 Taxis für 
sinnvoll. Wir sind nicht bereit, einen 
solch massiven „Wildwuchs“ hier zu 
akzeptieren und wollen darüber informieren, dass bei der nächsten Wiederho -
lung solcher Vorkommnisse den Taxis die 
Einfahrt dauerhaft untersagt wird. 
Wir wollen Sie, lieber Herr Koser, bitten, 
diese Information an alle Taxi-Kontakte 
weiterzuleiten. Bei Rückfragen können sich 
alle Beteiligten gerne an mich wenden. 
Mit freundlichen Grüßen 
Peter Häberle 
OLYMPIAPARK MÜNCHEN GMBH 
Vorsicht Flughunde … 
… war kürzlich in einer bundesweiten 
Zeitschrift für das Taxigewerbe zu lesen. 
Neben der fetten Überschrift „Tiere 
gehören auf die Rückbank“ war ein 
ängstlich dreinblickendes Zamperl auf ei -
ner stoffbezogenen Rückbank abgebildet. 
Der wenig sachverständige Artikel gipfel -
te im Fazit: „der Taxifahrer sollte besser 
auf den Transport verzichten, soweit er 
keine geeignete Sicherheitsmöglichkeit 
für Tiere vorhält.“ 
Bei Tieren handelt es sich um Sachen 
(§ 90 BGB), somit ist eine Unterbringung 
auf Sitzplätzen verboten (§ 15 Abs. 1 
BOKraft). Damit wäre das künstliche 
Problem für Taxifahrer aus der Welt ge -
schafft. Das OLG Düsseldorf befasste sich 
in der Entscheidung vom 28.01.2004 ein -
gehend mit diesem Thema. Es stellte fest, 
dass Fahrgäste grundsätzlich Anspruch 
auf die Mitnahme von Haustieren haben. 
Im strittigen Fall begehrte ein Fahrgast 
die Beförderung seines Dobermanns von 
den Ausmaßen eines Kalbes, in einer 
Taxilimousine mit Stufenheck. Hierzu 
stellte das OLG fest, dass in diesem Fall 
die Sicherheit und Ordnung des Betriebes 
gefährdet sei. Die Vorschrift des § 13
BOKraft trifft auf jede Personenbeförde -
rung zu. Ablehnungsgründe können
in der Person des Fahrgastes, seines 
Die Genossenschaft 
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AUTO-ANKAUF 
- gebraucht 
- Unfallfahrzeuge
(auch Totalschaden) 
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- Taxi 
TSL GmbH München 
Landsberger Str. 455 
Tel: 0179/14 15 280 
Fax: 089/5 7 86 94 21 
Bei uns brauchen Sie keine 
Reklamationen zu befürchten. 
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 8

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Gepäcks oder, wie im vorliegenden Fall 
der ihn begleitenden Tiere liegen. Der 
ausschließliche Transport von Sachen 
und damit Tieren, unterliegt nicht der 
Beförderungspflicht nach dem PBefG und 
ist freiwillig. 
Grundsätzlich sind wir auf der Straße, um 
gute Dienstleistung zu erbringen und von 
dem Erlös unseren Lebensunterhalt zu 
bestreiten. Auf Anleitungen zur Auftrags -
vermeidung können wir verzichten. 
Nachdem Hunde nicht auf den Sitzen 
untergebracht werden dürfen, schieben 
clevere Taxifahrer und natürlich auch 
Fahrerinnen den Beifahrersitz zurück, 
bitten den Hundehalter Platz zu nehmen 
und lassen dann den Bello im Fußraum 
sitzen. Das ist bei Fahrzeugen, die als 
Taxi geeignet sind kein Problem. Einem 
Dobermanndompteur ist zuzumuten, ei -
nen Kombi oder Kleinbustaxi zu bestel -
len, um sein Kalb ordnungsgemäß unter -
zubringen. In keinem Fall sollte dem Rat 
der Verfasserin des Flughundebeitrages 
Die Genossenschaft 
gefolgt werden, es sei denn, es besteht
ein großes Interesse, Fahrgäste zu ver -
graulen oder sich ein sattes Bußgeld 
wegen Beförderungsverweigerung einzu -
fangen. 
Angesichts der realitätsfernen Vorschrift 
über die Kindersicherungspflicht ist eine 
Diskussion oder Forderung nach Rückhal -
tesystemen für Hunde, vom Zamperl bis 
zum Bernhardiner, womöglich mit 5 bis 6 
Gewichtsklassen eine Frage des Fortbe -
standes des Taxigewerbes. Die Verfasserin 
des Flughundebeitrages war in einem 
längeren Telefonat nicht zu überzeugen, 
dass für Taxis das PBefG und die BOKraft 
gelten, sondern machte auch noch die 
Beförderungen von Hauskatzen zu einem 
ungelösten Problem für das Taxigewerbe. 
Trotz alledem sollte wenigstens den Le -
sern des TAXIKURIER eine Klarstellung 
nicht vorenthalten werden. 
An Flughunde glaubt in Bayern sowieso 
kein Mensch. (HM) 
Der Weg zum Taxiunternehmer 
(Teil 3) 
Sie haben nun alle persönlichen Voraus -
setzungen nach § 13 Abs. 1 PBefG
erfüllt – wie in den ersten beiden Teilen 
dieses Themas beschrieben – und auch 
die Prüfung bei der IHK bestanden und 
wollen jetzt Taxiunternehmer werden.
Es stellt sich – je nach Genehmigungsgebiet – die Frage: ein bestehendes 
Unternehmen kaufen, oder eine Neuerteilung der Genehmigungsbehörde 
abwarten? 
In München gibt es gemäß § 13 Abs. 4 
PBefG eine Zulassungsbeschränkung im 
Taxiverkehr, wonach beim Verkehr mit 
Taxis die Genehmigung zu versagen ist, 
wenn die öffentlichen Verkehrsinteressen 
dadurch beeinträchtigt werden, dass 
durch die Ausübung des beantragten 
Verkehrs (Neugenehmigung) das örtliche 
Taxigewerbe in seiner Funktionsfähigkeit 
bedroht wird. Hierbei sind für den Bezirk 
Traum ca r-Autov ermiet un g un d Taxiver leih GmbH · Richelstraß e 6 (dir ekt an der Donnersbe rger Brücke) 806 34 Münch en 
Tel. : (08 9) 1 67 54 40 · Fa x: (089 ) 1 67 96 02 
W i r h e l fe n s o fo r t u n d u n b ü r o k r a t i s c h ! 
Die Situa tion ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Gesc häft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. 
Meist trifft einen zwar selbst keine Schul d, trotzdem hat man jede Menge Ärger 
und Unannehml ichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollege n 
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbe - 
schäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfa ll. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relat iv leicht in den Griff bekommen. 
 Wir si nd 24 Stu nden für Sie erreic hbar (auch an Sonn- u. Feiertag en und 
am Woche nen de) . 
 Ih r Er satz tax i ste ht binnen kürzes ter Zei t für Sie ber eit bz w. wi rd bei 
Ihnen ange lie fert . 
Selb st vers tänd l i ch sind sowohl Funk als auch T axame ter en ts pre che nd Ihren 
Erford erni sse n programm iert. 
 Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssys tem. 
 Z a h l re i c h e Au to h ä u s e r w i c ke l n a u c h d i e Ta x i - M o b i l i t ä t s g a ra n t i e 
ü b e r u n s a b ( Da imle rChr ysl er, BMW, Op el, VW, Cit roen) . 
 I m B e d a r f s f a l l k ü m m e r n w i r u n s u m d i e erf orderli chen behö rdlic he n Form ali tät en. 
 Bei unversc hu ldet en Verk ehrsu nfä ll e n rech nen wir di e Miettax irech nun g 
direkt mit der ge gne risc he n Versic her ung ab (Rahmena bkom men mi t viele n Vers ic herern) . Üb erbr üc kung sta rif e, wen n Sie Ihr altes Fahr zeu g ve rka uft habe n, da s neue noch ni cht a usgeli efer t wurde. 
 Uns er Ersatz taxen- und Mietwa genfuh rpark best eht aus den neues ten 
Limousinen, Kombis, Va ns und Tax ibusse n fast a lle r na mh aft en H e r s te l - 
l e r ( D a i m l e r C h r ys l e r, B MW, O p e l , VW...) 
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 9

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10 TAXIKURIER JULI 2011 
Die Genossenschaft 
der Genehmigungsbehörde insbesondere 
zu berücksichtigen: 
§ die Nachfrage nach Beförderungsaufträgen 
§ die Taxidichte 
§ die Entwicklung der Ertrags- und 
Kostenlage unter Einbeziehung der 
Einsatzzeit 
§ die Anzahl und Ursachen der 
Geschäftsaufgaben. 
Seit 1983 wurde anstelle der bisherigen 
Existenzbedrohung der Begriff der Funk -
tionsfähigkeit des örtlichen Taxigewerbes 
eingeführt. Leider ist nur wenigen Taxi -
unternehmern vertraut, dass die Versa -
gung von Neugenehmigungen durch die 
Bedrohung der Funktionsfähigkeit des 
örtlichen Taxigewerbes nach § 13 Abs. 4 
PBefG einen Ausnahmetatbestand dar -
stellt und eine Einschränkung des hoch -
rangigen Grundrechts der freien Berufs -
ausübung gemäß Artikel 12 Abs. 1 des 
Grundgesetzes der Bundesrepublik 
Deutschland bedeutet. Einen derartigen 
Konkurrenzschutz genießen nur ganz we -
nige Gewerbezweige in unserem Staat. 
Um die Funktionsfähigkeit des örtlichen 
Taxigewerbes zu überprüfen, soll die Ge -
nehmigungsbehörde nach Ausreichen 
von Neugenehmigungen einen Beobach -
tungszeitraum einschalten, um die Aus -
wirkungen der Neugenehmigungen auf 
das örtliche Taxigewerbe abschätzen zu 
können. Dieser Beobachtungszeitraum 
soll höchstens ein Jahr betragen. 
Vergabe von Neugenehmigungen 
Bei der Erteilung von Neugenehmigungen 
für den Taxiverkehr sind Neubewerber 
und vorhandene Unternehmer seitens der 
Genehmigungsbehörde angemessen zu 
berücksichtigen. Sowohl bei den Neube -
werbern, als auch bei den bereits tätigen 
Unternehmern erfolgt die Vergabe nach 
der zeitlichen Reihenfolge des Eingangs 
ihrer Anträge. Wenn nicht mehr Geneh -
migungen als Antragssteller vorhanden 
sind, so darf an den Antragssteller jeweils 
immer nur eine Genehmigung erteilt wer -
den. Die Genehmigung bei Neubewerbern 
wird immer nur für 2 Jahre erteilt. Die 
aus der Genehmigung erwachsenden Rech -
te und Pflichten dürfen während dieses 
Zeitraumes nicht übertragen werden. In 
der Praxis ist das Verhältnis der Erteilung 
von Genehmigungen im Verhältnis 4:1
zu Gunsten der Neubewerber. Selbstver -
ständlich sind zur Erteilung der Genehmi -
gung die entsprechenden Unbedenklich -
keitbescheinigungen beizubringen. 
Kauf eines bestehenden Betriebes 
Diese Variante muss in der Regel immer 
dann gewählt werden, wenn der Interes -
sent für eine Taxigenehmigung in abseh -
barer Zeit auf dem Wege der Neuertei -
lung keine Möglichkeit sieht, den Beruf 
des Taxiunternehmers auszuüben. In
diesem Fall muss er den Weg der Übertragung eines bestehenden Betriebes 
wählen. Hierbei ist zu beachten, dass Be -
triebe nur im ganzen bei Übernahme aller 
Aktiva und Passiva übertragen werden 
dürfen. Der Käufer muss also alle Ver -
bindlichkeiten übernehmen und das Un -
ternehmen in der bisherigen Betriebssitz -
gemeinde weiterführen. Beim Verkauf 
sind Personal, Fahrzeuge und Mitglied -
schaften in wirtschaftlichen Zusammen -
schlüssen zu übernehmen, da diese we -
sentliche Merkmale des bestehenden 
Betriebes darstellen. Auch im Falle des 
Verkaufs eines Taxibetriebes hat der 
Übernehmer einen Antrag auf Erteilung 
der Genehmigung zu stellen und die not -
wendigen Unterlagen beizufügen. Der 
bisherige Genehmigungsinhaber muss 
entsprechend § 2 Abs. 2 PBefG an die 
Genehmigungsbehörde einen Übertra -
gungsantrag stellen. Der Verkäufer und 
der Übernehmer haben beide die entspre -
chenden Unbedenklichkeitbescheinigun -
gen beizubringen. Wird im Nachgang 
dem Antrag durch die Genehmigungs -
behörde nicht stattgegeben, bleibt der 
bisherige Unternehmer Genehmigungsinhaber, so dass bei Antragsstellung der 
evtl. Ablösebetrag ggf. auf ein Sperrkonto 
zu hinterlegen ist und der Verkäufer erst 
bei vollzogener Übertragung Zugriff hat. 
Verpachtung von Taxigenehmigungen 
Bei diese Variante handelt es sich um ein 
Relikt aus der Zeit der Bedürfnisprüfung 
für den Taxiverkehr vor 1960. Daher ist 
die Verpachtung nach § 2 Abs. 2 PBefG 
leider noch immer möglich. In diesem 
Fall hat der Inhaber einer Taxigenehmi -
gung bei der Genehmigungsbehörde ei -
nen Antrag auf Übertragung des Betrie -
bes aus seiner Genehmigung zu stellen. 
Ebenfalls hat der Pächter (Betriebsführer) 
einen Antrag entsprechend § 12 PBefG zu 
stellen und die notwendigen Unterlagen, 
die seine persönlichen Voraussetzungen 
belegen, beizufügen. Ein Pachtvertrag 
kann nur für die Dauer der Genehmigung 
geschlossen werden. Dauerverpachtungen 
über das Datum des Ablaufs der Geneh -
migung sind unzulässig. Bei Verpachtun -
gen muss der eigentliche Inhaber der 
Genehmigung auf alle Fälle davon ausge -
hen, dass ihm die verpachtetet Genehmi -
gung nicht mehr verlängert wird. Im 
nächsten Taxikurier werden wir Sie über 
die abschließende Schritte zur Einrich -
tung des Betriebes und Möglichkeiten der 
Führung Ihres Betriebes informieren. 
Quellen:
„Das Taxiunternehmen in der Praxis“, 
Verfasser Meißner/Mattern, Vogel Verlag 
(NL) 
Fahrpreise 
… eine Hilfe für Ihre tägliche Arbeit 
(zum Ausschneiden für den Taxi- 
Geldbeutel). Täglich werden Sie ge -
fragt, wie viel es denn ungefähr ko -
stet, wenn der Fahrgast von A nach B 
will. Damit Ihre Schätzungen reali -
stisch sind, finden Sie hier die Fahr prei -
se nach km inkl. 1 0% Wartezeit. 
Kilo- Fahrpreis Kilo- Fahrpreis 
meter in Euro meter in Euro 
1 6,40 45 75,00 
2 8,20 50 82,40 
3 10,10 55 89,80 
4 12,00 60 97,10 
5 13,90 70 111,80 
6 15,70 80 126,50 
7 17,50 90 141,20 
8 19,30 100 155,90 
9 21,00 110 170,60 
10 22,80 120 185,30 
11 24.60 130 200,00 
12 26,10 140 214,70 
13 27,70 150 229,40 
14 29,30 160 244,10 
15 30,90 170 258,80 
16 32,40 180 273,50 
17 33,90 190 288,20 
18 35,40 200 302,90 
19 36,80 210 317,60 
20 38,30 220 332,30 
25 45,70 230 347,00 
30 53,00 240 361,70 
35 60,40 250 376,40 
40 67,70 
Ê
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 10

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11 TAXIKURIER JULI 2011 
Die Genossenschaft 
Streiflicht des Aufsichtsrats 
Liebe Kolleginnen und Kollegen, 
„Ohne Mut und Entschlossenheit kann man in großen 
Dingen nie etwas tun, denn Gefahren gibt es überall.“ 
Carl von Clausewitz 
Von Clausewitz war Dank seines Genies bereits mit 
38 Jahren erfolgreicher General der preußischen Armee. 
Seine Theorien finden heute nicht nur beim Militär, son -
dern und vor allem in den Bereichen der Unternehmens -
führung und des Managements Anwendung. Um Unter -
nehmensführung, Management, erfolgreiche Strategien 
und Führungsqualitäten geht es auch bei unserer dies -
jährigen Generalversammlung. Sie ist Anlass zur Lei -
stungsbilanz und Prognose und bedeutet gleichzeitig 
auch eine Zäsur. 
Deshalb werde ich auch nicht müde, Sie jedes Jahr aufs 
Neue als Mitglieder der Taxi München eG zu bitten, sich 
die Zeit zu nehmen, zu unserer Generalversammlung zu 
kommen. Sie findet dieses Jahr am 13. Juli statt. Eine 
ordnungsgemäße und fristgerechte Einladung wird Ih -
nen selbstverständlich noch zugehen. Bei dieser Gene -
ralversammlung werden der Vorstand und der Aufsichts -
rat Ihren Rechenschaftsbericht ablegen und so die 
Mitglieder über die Arbeit von Vorstand und Aufsichts -
rat sowie über die wirtschaftlichen Ergebnisse des letzen 
Jahres informieren. Die Weichen für die Zukunft werden 
durch die Wahlen zum Vorstand und Aufsichtsrat ge -
stellt. Dieses Jahr muss satzungsgemäß einer der drei 
Vorstandsmitglieder (neu) gewählt werden. Hier schlägt 
der Aufsichtsrat Herrn Alfons Haller vor, der bereits im 
letzten Jahr verantwortungsbewusst und kompetent die -
se Position ausgefüllt hat. Dabei lag vor allem die Im -
mobilienverwaltung im seinem Verantwortungsbereich. 
Ich möchte es nicht versäumen, ihm für seine bisherige 
Arbeit zu danken und dem Wunsch des Aufsichtsrates 
Ausdruck zu verleihen, dass er auch in Zukunft für diese 
Position der Taxi München eG zur Verfügung steht. 
Die Satzung schreibt auch das turnusgemäße Ausschei -
den dreier Mitglieder für dieses Jahr aus dem Aufsichts -
rat vor. Bevor ich darauf näher eingehe, möchte ich 
mich aber an dieser Stelle bei allen Aufsichtsratmitglie -
dern für die hervorragende und konstruktive Zusam -
menarbeit bedanken. Insbesondere die kompetente, ver -
antwortungsbewusste und zuverlässige Zusammenarbeit 
im Aufsichtsrat erlaubten es dem Gremium, seiner Ver -
antwortung als Kontrollorgan vollumfänglich nachzu -
kommen. Aus persönlicher Sicht würde ich es begrüßen, 
wenn diese erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zu -
kunft fortgeführt werden könnte. Wie bereits erwähnt, 
scheiden satzungsgemäß die Kollegen Herzinger, Rusch 
und Weiland aus. Alle drei, also Max Herzinger, Paul 
Rusch und Max Weiland, stellen sich zur Wiederwahl. 
Last but not least möchte ich mich bei allen Vorstandsmit -
gliedern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie bei allen 
Geschäftspartner, Kunden, Mietern und unserem Rechtsbei -
stand Herrn von Véver für die gute Zusammenarbeit be -
danken. Ich würde mich freuen, Sie am 13. Juli persönlich 
begrüßen zu können und wünsche Ihnen bis dahin eine 
unfallfreie Fahrt und gute Geschäfte. 
Mit kollegialen Grüßen 
Ihre
Christine Reindl 
Aufsichtsratsvorsitzende 
Ballnath Assekuranz
Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH 
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)L[YPLIZ/HM[WÅPJO[]LYZPJOLY\UN
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(S[LYZ]VYZVYNL
\UKHR[P]LZ:JOHKLUTHUHNLTLU[
Mit Sicherheit ein guter Partner
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 11

Seite 12

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12 TAXIKURIER JULI 2011 
Der Landesverband 
Protokoll der 
65. Jahreshauptversammlung 
des Landesverbandes Bayerischer
Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. 
Donnerstag, den 19. Mai 2011 
„Augustinerkeller“ Festsaal, Arnulfstraße 52 
Tagesordnung 
Öffentlicher Teil von 10.30 bis 12.30 Uhr 
1. Begrüßung der Gäste und Mitglieder
2. Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden 
§ Allgemeine Situation 
§ Gewerbepolitik
§ Krankenfahrten
Referent Herr Dipl.-Kaufm. Gerhard 
Wieland, Referatsleiter IV/3 ÖPNV, 
Taxi- Mietwagenverkehr, Abt. Verkehr 
u. Logistik der IHK für München und 
Oberbayern 
3. Diskussion 
Mittagspause von 12.30 bis 14.00 Uhr 
Ausgabe der Stimmkarten 
Die Daimler AG – NL München – lädt die 
Tagungsteilnehmer zum Mittagessen ein.
Wir danken im voraus für die großzügige 
Geste. 
Interner Teil, Beginn: 14.00 Uhr 
1. Vorlage des Jahresabschlusses 2010 
2. Bericht der Revisoren
3. Entlastung des Vorstandes 
4. Satzungsgemäße Wahlen 
Wahl des 1. stellvertretenden Vorsit -
zenden, bisher Herr Wolfgang Ziegler 
Wahl der Beiräte für die Regierungs -
bezirke Schwaben, bisher Herr Hein -
rich Kantor, Niederbayern, bisher Frau 
Christa Keil und Mittelfranken, bisher 
Herr Ulrich Romeike 
5. vdek
6. Verschiedenes 
Öffentlicher Teil 
Am Donnerstag, den 19. Mai 2011 lud der 
Landesverband Bayerischer Taxi- und 
Mietwagenunternehmen e. V. die Mitglie -
der zur 65. Jahreshauptversammlung im 
Augustinerkeller in München ein. Der 
Vorsitzende, Herr Frank Kuhle, eröffnete 
die Versammlung um 10.40 Uhr. 
Herr Kuhle begrüßte zunächst als Eh -
rengäste Frau Regierungsrätin Nadja 
Schmidt, in Vertretung für Herrn Ministe -
rialrat Carsten Fregin vom Bayer. Staats -
ministerium für WIVT, für die Regierung 
von Oberbayern Herrn Regierungsdirektor 
Eduard Katzameyer. 
Des Weiteren begrüßte Herr Kuhle die 
Gäste der Industrie- und Handelskam -
mern für München und Oberbayern und 
der IHK Nürnberg für Mittelfranken. 
Nach Begrüßung der vielfach erschiene -
nen Vertreter der Stadtverwaltungen und 
Landratsämter, bedankte sich Herr Kuhle 
bei allen Ausstellern, allen voran bei der 
Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlas -
sung München, die sich bereit erklärt 
hatte, das Mittagessen für die Teilnehmer 
zu übernehmen.
Im Anschluss trug Herr Kuhle den Tätig -
keitsbericht des Vorstandes des Landes -
verbandes Bayern vor.
Obwohl die wirtschaftlichen Eckdaten 
nach wie vor positiv zu werten sind, wies 
der Vorsitzende des Taxi- und Mietwa -
gengewerbes in Bayern darauf hin, dass 
sich die erfreulichen Konjunkturdaten 
noch nicht auf das Gewerbe niederge -
schlagen hätten. Regelarbeitszeiten von 
bis zu 60 Stunden sind bis heute der Nor -
malfall. Herr Kuhle führte aus, dass die 
im letzten Jahr in vielen Gemeinden 
durchgeführten Tarifanpassungen durch 
die schlechte Situation auf dem Perso -
nenbeförderungsmarkt keine spürbare Er -
leichterung für die Verkehrsunternehmer 
bewirkt hätten. Vielmehr sei davon aus -
zugehen, dass durch Kostendruck eine er -
höhte Bereitschaft zum Risiko vorliegt.
Die Schadensquote im Taxigewerbe ist im 
letzten Jahr erneut gestiegen. Der Landes -
verband appellierte eindringlich an alle 
Mitglieder, die Entwicklung der Versiche -
rer nicht auf die leichte Schulter zu neh -
men, um keine Zustände wie in Öster -
reich zu bekommen. Herr Kuhle machte 
deutlich, dass hierbei die Mitwirkung 
aller Verkehrsteilnehmer von Nöten ist, 
da die Versicherungen kurz vor der Er -
greifung drastischer Maßnahmen stehen 
würden. 
Als nächsten Punkt ging Herr Kuhle auf 
die geplante Novellierung des Personen -
beförderungsgesetzes ein. Dabei berichtet 
er, dass gerade in den nördlichen Bundes -
ländern die Zukunft in einer Aufwei -
chung der Vorschriften gesehen wird.
Neben der Farbfreigabe für den Verkehr 
mit Taxis nannte Herr Kuhle den geplan -
ten Einsatz von 2-türigen Fahrzeugen mit 
einem Fahrgastsitzplatz oder verschiede -
ne Tarife für unterschiedliche Fahrzeuge 
innerhalb einer Gemeinde als Beispiel. 
Weiter führte er aus, dass gerade in Ham -
burg und Berlin das wirtschaftliche Über -
leben der Taxiunternehmer nur in Zu -
sammenhang mit der Einführung des so 
genannten Fiskaltaxameters gesehen 
wird. 
Zum Fiskaltaxameter führte der Vorsit -
zende des Landesverbandes aus, dass die -
ser gemäß einer EU-Richtlinie aus dem 
Jahre 2004 ab dem Jahre 2017 zum Ein -
satz kommen soll. Dabei müssen Umsätze 
aus dem Bargeldgeschäft nicht veränder -
bar elektronisch gespeichert und wieder 
abrufbar zur Verfügung gestellt werden. 
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 12

Seite 13

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13 TAXIKURIER JULI 2011 
Der Landesverband 
Herr Kuhle verwies auf Gespräche des 
Bundesverbandes mit Vertretern von 
Oberfinanzdirektionen, in denen sich her -
ausgestellt hat, dass die Finanzbehörden 
zwar an das Taxi- nicht aber an das 
Mietwagengewerbe im Zusammenhang 
mit der EU-Richtlinie gedacht haben. Die 
gewerbepolitischen Vertreter des Taxiund Mietwagengewerbes in Deutschland 
würden zum heutigen Zeitpunkt noch ei -
ne Reihe von ungeklärten Fragen sehen. 
Zum Beispiel führte Herr Kuhle aus, ob 
die aus der Richtlinie übernommene Defi -
nition, dass Geräte ab dem Stichtag nicht 
mehr in Betrieb genommen werden dür -
fen, eine Erstinbetriebnahme oder den 
weiteren Betrieb eines bereits verbauten 
Gerätes bedeuten würde. Des Weiteren 
hätte sich der Gesetzgeber noch keine 
Gedanken über Fahrzeuge mit Gemischt -
konzessionierung gemacht, bei denen 
sowohl ein Taxameter als auch ein Weg -
streckenzähler verbaut werden muss. 
Der Landesverband Bayern sieht noch 
einige Probleme in der Umsetzung der 
EU-Richtlinie, machte seinen Mitgliedern 
aber klar, dass es ab spätestens 2017 zu 
Veränderungen der Eichgeräte kommen 
wird. Herr Kuhle erwähnte allerdings eine 
Umfrage aus dem Bundesland Nieder -
sachsen in der gut 50 % aller Verkehrsunternehmer angaben, auch Vorteile im 
Einsatz der Fiskaltaxameter zu sehen.
Zusammenfassend stellte der Vorsitzende 
fest, dass das Taxi- und Mietwagenge -
werbe den Änderungen weit wesentlich 
weniger mit Skepsis begegnen würde, 
wenn sich die zuständigen Behörden bis 
2017 auf eindeutige Vorgaben festlegen.
Zur Situation der Krankenbeförderung 
stellte Herr Kuhle fest, dass durch den 
Wegfall der Zivildienstleistenden ein 
Rückgang der gewerblichen Tätigkeiten 
von gemeinnützigen Organisationen be -
reits festzustellen sei. Der harte Konkur -
renzkampf im Gewerbe führe allerdings 
vielerorts zu einer Preispolitik, die außer -
halb sinnvoll wirtschaftlicher Beförde -
rungsentgelte läge. Herr Kuhle nannte 
verschiedene Beispiele, die weder der 
Dienstleistung Personenbeförderung ge -
recht, noch im Rahmen der gesetzlichen 
Vorschriften liegen können.
Als letzten Punkt des Tätigkeitsberichtes 
informierte der Vorsitzende über eine 
neue Möglichkeit zur Taxibestellung über 
Smartphones. Hierbei stellte Herr Kuhle 
eine Hamburger Firma heraus, die mit 
hohem Werbeaufwand in den bundes -
deutschen Taxivermittlungsmarkt ein -
dringen will. Die Gewerbevertreter sehen 
z. B. eine Gefahr darin, dass sich damit 
Taxis außerhalb ihres Genehmigungsbe -
reiches in anderen Gemeinden vermitteln 
lassen können. Herr Kuhle führte den An -
wesenden vor Augen, dass dies nicht im 
Sinne des Kunden sein kann, da somit 
der örtliche Taxitarif ausgehebelt werden 
könne. Auch die Bestimmungen des Bun -
desdatenschutzgesetzes die eine lückenlo -
se Aufzeichnung des eingesetzten Fahr -
personals verbieten, werden zukünftig bei 
solchen Lösungen zu Problemen führen. 
Keinesfalls, so Herr Kuhle, würden die alt 
eingesessenen Taxizentralen akzeptieren, 
dass ein Mitbewerber die Einnahmen ver -
buchen, die Nachbearbeitung vieler Auf -
träge den Vermittlungszentralen aufbür -
den kann. 
Herr Kuhle beendete den Tätigkeitsbericht 
nach 35 Minuten, bedankte sich für die 
Aufmerksamkeit und übergab an Herrn 
Dipl.-Kfm. Gerhard Wieland von der IHK 
für München und Oberbayern, der, die 
von den Kammern erstellte Broschüre 
„Fairplay in der Krankenbeförderung“ 
vorstellte. 
In seinen Ausführungen stellte Herr Wie -
land erst die grundsätzlichen Aufgaben 
der Industrie- und Handelskammern vor. 
Neben der Unterstützung der Mitglieder 
in vielen Bereichen liegt einer der 
Schwerpunkte der Kammern bei Aus- und 
Weiterbildung der Gewerbetreibenden.
Im Bereich Taxi- und Mietwagengewerbe 
sind die IHK gesetzliche Anhörstelle und 
sorgen für einen fairen und marktver -
träglichen Wettbewerb. Herr Wieland 
führte aus, dass die bayerischen Kam -
mern unter Federführung der IHK für 
München und Oberbayern im Frühjahr 
Hinweise und Richtlinien zur Durch -
führung bei Krankenbeförderung in einer 
Broschüre zusammengefasst hätten. Diese 
fasse viele unterschiedliche Aspekte die 
sich bei der Durchführung dieser Fahr -
taufträge ergeben zusammen. Die Bro -
schüre sei als Wegweiser für Verkehrsunternehmer, Genehmigungsbehörden 
aber auch Kostenträger zu verstehen.
Nach dem Referat von Herrn Gerhard 
Wieland gab es anschließend eine Diskus -
sion über einzelne Aspekte in der Kran -
kenbeförderung. Dabei stellte sich heraus, 
dass im Gewerbe noch viel Unsicherheit 
in diesem Dienstleistungsbereich herrscht, 
dem die Broschüre nun entgegenwirken 
kann. Die Fachbroschüre kann unter der 
Telefonnr. 089/5116-295 oder per Fax 
089/5116-8295 bestellt werden. 
Herr Kuhle bedankte sich bei Herrn Wie -
land für den Vortrag und beendete den 
öffentlichen Teil um 12.15 Uhr. Die Teil -
nehmer nahmen die Mittagspause auch 
zu angeregten Diskussionen und fachli -
chen Gesprächen wahr.
Interner Teil 
Um 14.00 Uhr eröffnete Herr Kuhle den 
nicht öffentlichen Teil der Jahreshaupt -
versammlung.
Nach ein paar einleitenden Worten über -
gab Herr Kuhle das Wort an die Revisoren 
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14 TAXIKURIER JULI 2011 
Der Landesverband 
des Landesverbandes. Herr Heinrich 
Kantor berichtete über den Jahresabschluss und das Ergebnis. 
Den Bericht der Revisoren trug Herr Horst 
Lager vor. 
Die Revisoren bestätigten der Vorstand -
schaft eine ordentliche Kassenführung 
und empfahl der Versammlung die Entla -
stung, die anschließend per Akklamation 
mit 80 Ja-Stimmen, ohne Gegenstimme 
und ohne Enthaltung erfolgte. 
Als nächster Tagesordnungspunkt stan -
den die turnusgemäßen Wahlen des 
ausscheidenden 1. stellvertretenden Vor -
sitzenden und von drei Beiräten an. 
Als 1. stellvertretender Vorsitzender 
stellte sich Herr Wolfgang Ziegler zur 
Wiederwahl und wurde einstimmig per 
Akklamation gewählt. 
Herr Heinrich Kantor für den Regierungs -
bezirk Schwaben stellte sich zur Wieder -
wahl und wurde per Akklamation ein -
stimmig gewählt.
Frau Christa Keil stellte sich für den Re -
gierungsbezirk Niederbayern zur Wieder -
wahl und wurde ohne Gegenstimmen per 
Akklamation gewählt. 
Für den Bezirk Mittelfranken stellte sich 
Herr Ulrich Romeike zur Wahl und wurde 
per Akklamation wieder gewählt. 
Alle Gewählten nahmen die Wahl an. 
Die Vorsitzenden des Landesverbandes 
unterrichteten die Mitglieder über das 
Angebot der vdek bezüglich der Entgelt -
vereinbarung.
Der Verband der Ersatzkassen bot eine 
Steigerung um 2,69 % an. Der Vorstand 
teilte den Mitgliedern mit, dass er dieses 
Angebot nicht für angemessen hielt und 
gab die Frage über die weitere Vorge -
hensweise an die Mitglieder weiter.
Die Versammlung erklärte einstimmig, 
dass sie in einer weiteren Vertragsverein -
barung zu diesen Konditionen keinen 
wirtschaftlichen Nutzen sieht. Der Vor -
stand nahm dieses eindeutige Abstim -
mungsergebnis der anwesenden Mitglie -
der zur Kenntnis und wird in weiteren 
Verhandlungen auf ein Mindestvolumen 
oder den Verzicht von Ausschreibungen 
der Fahrten durch Kassen drängen. Nur 
dann sieht der Landesverband einen Ver -
handlungsspielraum um den Vertrag wei -
ter fortzuführen. 
Die 65. Jahreshauptversammlung wurde 
gegen 15.20 Uhr vom Vorsitzenden beendet. Herr Kuhle bedankte sich bei allen 
Mitgliedern für die rege Teilnahme und 
wünschte allen eine gute Heimfahrt. (FK) 
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren 
Heute noch
aktueller 
als damals 
Aus Schrottis Fiaker-ABC 
TAXIKURIER Ausgabe Juli 2005 
Navigationssystem – das Navi 
verleitet, wie so viele technische 
Hilfsmittel, ein wenig zur Faul -
heit und trägt jedenfalls nicht 
zur Erhöhung der Stadtkenntnis 
bei. Wer sich eine Straße relativ 
mühsam aus dem Stadtplan her -
aus sucht, lernt dabei auch sol -
che Stadtteile besser kennen, die 
nach der eigenen Präferenz bes -
ser zum feindlichen Ausland zu 
zählen wären. Natürlich ist es 
für alle Beteiligten angenehm, 
wenn der Fiaker nach Bestellung 
über Funk oder Telefon zielge -
richtet zur Abholadresse einer 
nie gehörten Mini-Straße starten 
kann und somit für den Kunden 
keine wesentliche Wartezeit ent -
steht.
Leider besteht aber auch die Ge -
fahr einer schleichenden Verblö -
dung durch die Hilfe der tollen 
Technik: wer früher im Kopf 
rechnete und irgendwann auf 
Taschenrechner umstieg, kennt 
den Effekt, dass man eines Tages 
„2+2“ auch noch mit der Ma -
schine ausrechnet. 
DR. JÜRGEN STAHLBERG
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15 TAXIKURIER JULI 2011 
EHE C– von normalen Darmkeimen zu Killerbakterien 
Dr. Rüdiger Neitzel, 47, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center
die Orthopädische Praxisklinik. Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und
Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps
im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen. Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung. 
Hier spricht der Doc 
Um welchen Krankheitserreger handelt es sich? 
Es handelt sich hierbei um einen mutierten Darmkeim E.coli, 
welcher bereits seit 1994 in Deutschland bekannt ist. Durch 
Gentransfer, vermutlich im Pansen einer Kuh, wird hierdurch 
die gefährliche EHEC-Variante.
Wie wird die Krankheit übertragen? 
Es kommt durch normale Tröpfcheninfektion, dass heißt 
Aufnahme mit der Nahrung zum Infektionsweg.
Wodurch ist das Bakterium so gefährlich? 
Neben der normalen Infektion und Durchfallerkrankung kann 
es hier zur schweren Komplikation des HUS (hämolytischurämischen Syndrom) kommen. Hierbei werden durch das 
Auftreten von Endotoxinen des Bakteriums die roten Blutkör -
perchen (Erythrozyten) angegriffen und es kommt zum Nieren -
versagen. Der Körper überwässert und das Elektrolyt-System 
entgleist. Die Patienten müssen neben hochdosierten Antibioti -
ka eine Nierenwäsche (Hämodialyse) erhalten. Besonders bei 
Kindern und Jugendlichen gibt es dramatische Verläufe, wobei 
eine Nierentransplantation oftmals unumgänglich ist.
Ist das Bakterium für jeden gefährlich? 
Im Prinzip ja, besonders Kinder, ältere Patienten mit chroni -
schen Erkrankungen, Schwangere und Patienten mit immun -
supprimierenden Erkrankungen sind besonders gefährdet.
Was kann man zur Vermeidung tun? 
Hier ist zunächst strenge Hygiene angeraten, d. h. Rohkost soll -
te unter allen Umständen vermieden werden, Salate gründlich 
gewaschen werden und die Nahrung getrennt voneinander 
zubereitet werden. Das Bakterium ist danach durch Händedesinfektion zu neutralisieren. 
Dr. Rüdiger Neitzel
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16 TAXIKURIER JULI 2011 
Pinnwand 
800 Besucher beim Mercedes-Benz-Taxitag 
Am 28. Mai fand in der Arnulfstraße wieder der alljährliche Taxitag statt. Über 
800 Besucher genossen ein buntes Programm. Neben den Verkaufs- und Service -
leistungen waren zahlreiche Kooperationspartner für Branchengespräche vor
Ort. Probefahrten mit Elektro- und Brennstoffzellen-Fahrzeugen waren möglich. 
Zudem sorgte die Carrerabahn für Fahrspaß. Alle Gäste konnten sich mit dem 
„schnellsten Taxi der Welt“, einem SLS AMG fotografieren lassen. Für Speis’ und 
Trank war ebenfals gesorgt. (PR) 
Mercedes-Benz bietet TAXAT-Sommerreifen für eine erfolgreiche Taxi-Saison an 
Mercedes-Benz bietet auch in diesem Jahr günstige, langlebige Sommerreifen 
mit hohem Fahrkomfort. Zu den besonderen Produktvorteilen der TAXAT-Pro -
dukte gehören gleichmäßiger Abrieb durch eine spezielle Gummimischung, ein 
rollwiderstandsenkendes Profil und – dadurch bedingt – geringere Treibstoffkosten. Zudem überzeugen die TAXAT-Sommerreifen durch niedrige Abroll -
geräusche und ausgezeichnete Federungseigenschaften. Die Preise für die ange -
botene TAXAT-Produktpalette gelten das gesamte Jahr über und bieten dem 
Taxiunternehmer somit auch für den Einzelbedarf Planungs- und Kalkulationssicherheit. Nachfolgende TAXAT-Sommerreifen erhalten Taxi-Kunden exklusiv 
bei Mercedes-Benz: 
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Das „schnellste Taxi der Welt“ – Mercedes SLS AMG
„Gesund ist nur, wer noch nicht
ausreichend untersucht worden ist.“ 
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) 
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TAXIKURIER | Ausgabe Juli 2011| Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
§ Von Schnell bis Fein
§ Mückenplage
Wie man sich gegen die Viecher wehrt
§ Das Ausgehverhalten
Starke Veränderungen
§ Freund der Taxifahrer
Gespräch im Rathaus mit Josef Schmid
BAYRISCHE KÜCHE
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17 TAXIKURIER JULI 2011 
Ja zum Grünen Pfeil 
Über 600 Millionen (!) Liter Sprit ließen sich Jahr für Jahr 
einsparen, wenn alle geeigneten Kreuzungen bzw. Ein -
mündungen mit dem Grünen Pfeil für Rechtsabbieger 
ausgerüstet wären. Diese wahrhaft stolze Zahl nennt der 
Zentralverband des Deutschen Kfz-Gewerbes und macht 
sich für die Initiative „Ja zum Grünen Pfeil“ stark. Nach 
Untersuchungen verringert sich die Wartezeit für Rechts -
abbieger an Einmündungen mit Grünem Pfeil um bis zu 
60 Prozent. (PR) (Quelle: AZ) 
Glückwunsch 
Heinz Schmidt und Thomas Moitz waren die Schnellsten. 
Die beiden Kollegen haben je 2 Karten für „Geschichten 
von Mama und Papa“ in der Komödie im Bayerischen Hof 
gewonnen. (PR) 
Umfirmierung der Ballnath GmbH Versicherungen 
Die Ballnath GmbH Versicherungen hat den Wandel zur 
Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH erfolg -
reich abgeschlossen. 
Das 1962 gegrundete und bis heute inhabergefuhrte Un -
ternehmen und gehört zu den fuhrenden Versicherungs -
maklern fur die Versicherung von Taxi- und Mietwagen -
unternehmen in Bayern. Weitere Schwerpunkte sind die 
Versicherung von Gebäuden und höherwertigen Privat -
haushalten. Die Umfirmierung zur Ballnath Assekuranz 
Versicherungsmakler GmbH ist ein logischer Schritt um 
sich neuen Herausforderungen zu stellen und geänderte 
Marktverhältnisse zu reagieren. „Mit unserem neuen Na -
men blicken wir als innovatives Unternehmen erfolgreich 
in die Zukunft“ so Stefan Ballnath, seit 13 Jahren Ge -
schäftsfuhrer der Ballnath Assekuranz. „Wir setzen auf 
modernste Kommunikationsmittel und ein papierloses 
Buro um fur unsere Kunden schnell und unburokratisch 
zu arbeiten. Und das schätzen unsere Kunden auch. Da 
war die Modernisierung des eigenen Namens nur der 
letzte Schritt. Der neue Name und das neue Firmendesign 
soll die Wertigkeit unserer Arbeit fur den Kunden stärker 
zum Ausdruck bringen.“ Dem Kunden soll der Zugang
zu Informationen einfach, schnell und übersichtlich er -
möglicht werden. Darum wurden auch die Internetseiten 
www.ballnath.de und www.taxi-versicherung.de komplett 
neu entwickelt. Der direkte Nutzen für den Kunden wurde 
dabei berucksichtigt und nicht nur eine Selbstdarstellung 
des Unternehmens geschaffen. Selbstverständlich werden 
auch soziale Netzwerke wie Xing oder Facebook genutzt. 
Eine eigene iPhone-App fur Kunden der Ballnath Asseku -
ranz ist bereits in Planung. 
„Wir wollen mit einer noch besseren Erreichbarkeit und 
einem umfangreichen Serviceangebot mehr bieten als 
andere. Wir haben zum Beispiel ein eigenes Schadenmanagement mit eigenem Netzwerk von Werkstätten und 
Handwerkern. Unsere Kunden werden regelmäßig uber 
gesetzliche oder vertragliche Änderungen informiert. Das 
schafft eine hohe Kundenzufriedenheit. Viele unserer 
Kunden vertrauen uns seit mehreren Jahrzehnten“ erklärt 
Stefan Ballnath „wir laden jeden ein, egal ob Kunde oder 
nicht, uns in unserem Buro in der Brudermuhlstrasse in 
Munchen zu besuchen und sich selbst ein Bild davon zu 
machen“ . 
Für weitere Informationen: 
Stefan Ballnath 
Ballnath Assekuranz
Versicherungsmakler GmbH 
Brudermuhlstraße 48a 
81371 München 
Tel. (0 89) 89 80 61–14 
Mail: sb@ballnath.de 
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18 TAXIKURIER JULI 2011 
Zur Kasse bitte 
Von jetzt an gilt: Verkehrssünden im Ausland werden ab einem 
Bußgeld von 70 Euro auch bei uns bestraft. 
Mitbringsel aus dem Urlaub halten die Erinnerungen wach. 
Neben Strandfotos und Souvenirs gibt es künftig aber auch 
unerwünschte Urlaubsandenken: nämlich Strafzettel im 
Briefkasten. Seit Ende Oktober gilt eine neue europaweite 
Richtlinie, die dafür sorgt, dass ausländische Bußgelder auch 
in Deutschland eingetrieben werden. 
Teure Knöllchen 
Wenn ein ausländischer Bußgeldbescheid in der Post ist, 
werden mindestens 70 Euro fällig. Die Summe bezieht sich 
auf die eigentliche Geldstrafe samt den Verfahrenskosten. 
Ulrich Staudigl, Pressesprecher des Bundesjustizministeriums, 
erklärt allerdings: „Bußgelder unter 70 Euro werden nicht 
eingetrieben. Einspruch gegen einen rechtskräftigen Bescheid 
muss im jeweiligen Land eingelegt werden.“ In Deutschland 
genehmigt und verschickt ausschließlich das Bundesamt für 
Justiz in Bonn solche Bußgeldbescheide. Zur Vollstreckung 
kommen alle Bescheide, die ab dem 28. Oktober erlassen 
worden sind. Taten, die im Sommer begangen wurden, 
können aufgrund längerer Genehmigungsverfahren auch 
dazu zählen. Ein Trost für deutsche Autofahrer: Punkte für 
ausländische Vergehen gibt es in keinem Fall.
Zudem ist wichtig, dass weiterhin das Schuldprinzip gilt –
nur wer am Steuer gesessen hat, kann für das vorgeworfene 
Vergehen bestraft werden. In den meisten anderen europäi -
schen Ländern haftet grundsätzlich der Fahrzeughalter. (PR) 
Quelle: Autozeitung 
Taxifahrerausbildung 
Termine: Jeden Montag und Mittwoch 
18.00 – ca. 21.30 Uhr 
Jeden Samstag Tageskurs
10.00 – ca. 16.00 Uhr 
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier
oder 15 Minuten vor Kursbeginn im
Schulungsraum bei Herrn Tony Doll 
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
Funkunterricht (Basiskurs) 
Termin: Donnerstag, 21. Juli 2011 
13.00 – 17.00 Uhr 
Keine Anmeldung nötig (kostenlos) 
Ausbildung im 
Juli 2011 
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.dewww.taxischein-münchen.de 
Ort für alle Ausbildungen: 
Kursraum der Taxi-München eG 
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Unternehmerkurse 
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 
18.00 – 20.3 0/ 21.00 Uhr 
Anmeldung bei Frau Elke Choleva 
Telefon: (089) 21 61-367 
Kurs 5/2011vom 28.06.11 bis 26.07.2011 
Kurs 6/2011vom 13.09.11 bis 11.10.2011 
Kurs 7/2011vom 08.11.11 bis 06.12.2011 
Das kosten Verkehrssünden im Ausland (ausgewählte Länder, Bußgeld in Euro)
Alkohol am Steuer 20 km/h zu schnell Rotlichtverstoß Parkverstoß Handy am Steuer 
Belgien ab 140 ab 100 ab 150 ab 50 ab 100 
Bulgarien ab 200 ab 20 ab 30 ab 40 ab 15 
Dänemark bis 1 MV* 70 bis 270 135 bis 200 70 70 
Deutschland ab 500 bis 35 90 bis 320 10 bis 70 40 
Frankreich ab 135 ab 90 ab 90 ab 10 ab 35 
Griechenland ab 100 ab 60 ab 350 ab 35 ab 50 
Großbritannien bis 5500 ab 100 ab 100 ab 40 ab 65 
Italien ab 540** ab 155** ab 155** ab 35 ab 155 
Luxemburg ab145 ab 50 145 ab 25 75 
Niederlande ab 250 ab 100 150 ab 60 150 
Österreich ab 300 ab 20 ab 70 ab 20 ab 50 
Polen ab 145 ab 25 ab 60 ab 25 ab 50 
Schweden ab 200 ab 280 ab 250 ab 40 kein Verbot 
Slowenien ab 180 ab 50 250 ab 40 120 
Spanien ab 300 ab 90 ab 90 bis 90 ab 90 
Tschechien ab 970 ab 40 ab 100 ab 55 ab 40 
Ungarn ab 375 ab 110 bis 375 bis 110 bis 110 
Pinnwand 
*Nettomonatsverdienst, **Mindestbußen tagsüber, nachts (22 bis 7 Uhr) um ein Drittel höhere Bußgelder 
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19 TAXIKURIER JULI 2011 
Fotos: www.atelie r- tacke.de 
Rose des Monats Zitrone des Monats 
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen 
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und 
Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe.
Ünal Yurdakal, Fahrer Taxi 1113 
Üblicherweise „strafen“ wir Übeltäter mit der Zitrone des 
Monats. In diesem Fall jedoch küren wir einen Geschädig -
ten mit der Rose. Weil er Engagement gezeigt hat. Am 
11. Mai diesen Jahres stand Kollege Yurdakal als Erster am 
Flughafen-Kempinski-Stand. Ein Fahrgast fragte ihn in 
einer Lautstärke, dass es die umstehenden Kollegen hören 
konnten, was denn eine Fahrt nach Innsbruck kostet. Um 
den Fahrpreis zu ermitteln, gab Ünal Yurdakal das Fahrziel 
in sein Navi ein, um aufgrund der Entfernung den Preis zu 
nennen. Während der Antwort an den Fahrgast, kam Kol -
lege 2262 hinzu und sagte: „Ich fahre Sie für 200 Euro.“ 
Es ist allgemein bekannt, dass außerhalb des Pflichtfahrge -
bietes Preise verhandelbar sind, aber ebenso bekannt ist, 
dass das Anwerben von Fahrgästen untersagt ist. Der Ge -
schädigte Ünal Yurdakal tat das einzig Richtige, indem er 
Taxi 2262 beim Kreisverwaltungsreferat unter Nennung 
des Sachverhalts und zweier Zeugen (2346, 9197) ange -
zeigt hat. Sein Engagement, dies auf sich zu nehmen und 
aktiv zu werden, sehen wir als Grund und Ansporn für alle 
Kollegen, die an der Moral der Taxibranche Interesse ha -
ben, ihm die Rose des Monats zu überreichen. (PR)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich
Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden.
Die Herdentrieb-Taxler 
Am Donnerstag, den 5. Mai 2011,forderte die Leitstelle der 
MVG für die Dachauerstraße, zwischen Bahnhof Moosach 
und Westfriedhof, fünf Großraumtaxis für einen Schienen- 
Ersatz-Verkehr (SEV) an. Im Nu waren die Aufträge über 
Datenfunk vermittelt, die Fahrgäste wurden prompt be -
dient. So weit, so gut. 
Tags drauf erhielt die Taxi-München eG eine massive 
Beschwerde von der MVG: Das neu angelegte, angesäte 
Rasengleis zwischen Pelkovenstraße und Bunzlauer Platz 
war völlig zerstört. Was war passiert? Die Helden in den 
Großraumtaxis vom Schienen-Ersatz-Verkehr hatten 
anstatt des regulären Weges über Bauberger Straße und 
Großbeerenstraße einfach abgekürzt und fuhren stunden -
lang nacheinander durch das frische Rasengleis, bis die 
Humusschicht inklusive des Grassamens nicht mehr vor -
handen war. 
Auf die Frage, warum sie denn nicht auf der Straße gefah -
ren sind, kam nur die Antwort, die Kollegen hätten das ja 
auch so gemacht. Blind und ohne mitzudenken zu han -
deln, ist sicherlich nicht im Sinne des Erfinders.
Über die Regulierung des entstandenen Schadens war zum 
Zeitpunkt des Berichtes noch nicht entschieden. Uns fiel 
jedoch die Entscheidung leicht, die Zitrone des Monats für 
jene Kollegen zu vergeben, die mit dieser Heldentat sehr 
unangenehm aufgefallen sind. (TK) 
Das Rasengleis einmal vor und einmal nach dem SEV!
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TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 19

Seite 20

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Unterhaltsames 
Schrottis Fiaker-ABC 
K
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, 
manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis.
In diesem Monat der Buchstabe „K“ . 
Kanal – Seit nunmehr genau zwei Jahren 
ist die Datenfunk (DF)-Vollautomatik in 
Betrieb, weshalb es seither auf Kanal 1 
wesentlich ruhiger wurde. Abgesehen von 
einigen „Eckensteher“-Durchsagen, die - 
ob klar verständlich oder unhörbar genu -
schelt – zwangsläufig zu einem dutzend -
fach gebrüllten „woooo, Kollegää?“ 
führen, lässt sich nur mehr gelegentlich 
die Zentrale hören. Dabei handelt es sich 
einerseits um Fragen an Kollegen, ob ein 
vom DF vergebener Auftrag auch ange -
kommen ist, und im Übrigen um tatsäch -
liche Auftragsvergaben im alten Stil am 
Sprechfunk – meist bei speziellen Anfor -
derungen, wie „mit Kindersitz Klasse 1“ 
oder „mit EC-Karte“, für die der DF in 
weiterer Umgebung keinen passenden 
Wagen gefunden hat.
Weit verbreitet, aber trotzdem falsch, ist 
die Annahme, mit der „Bestätigung“ eines 
erhaltenen Auftrages am DF-Display sei 
die Sache in allen Fällen erledigt und 
man könne getrost den Sprechfunk aus -
schalten – wenn er denn überhaupt ein -
geschaltet war: ein, zwei Prozent der 
Auftragsbestätigungen kommen bei der 
Zentrale nicht an, weshalb eben am 
Sprechfunk nachgefragt werden muss. 
Wer sich trotz mehrerer Rufe nicht mel -
det, geht des Auftrages wieder verlustig, 
auch wenn er das gar nicht lustig findet.
Diese Rückfrage-Dialoge werden meist 
gleich auf Kanal 1 abgewickelt, um er -
stens den Zeitverlust zu vermeiden, der 
dadurch entsteht, dass der evtl. auf einen 
anderen Kanal gerufene Fiaker erst das 
im Handschuhfach verbaute Funkgerät 
und den längst eingerosteten Umschalt -
knopf suchen muss, und zweitens, weil 
Kanal 3 (der Rückfragekanal des Haupt -
funkers) leider in seiner Verbindungsqualität sehr nachgelassen hat.
Letzteres liegt daran, dass wir den Super- 
Antennenstandort auf dem – jetzt – ehe -
maligen Heizkraftwerk in der Müller -
straße (wird zu Wohnungen umgebaut) 
aufgeben und auf die Paulaner- Verwal -
tung in der Hochstraße ausweichen mus -
sten. Nach einem neuen, besseren Anten -
nenstandort wird fieberhaft gesucht, was 
sich aber zu einer bislang erfolglosen 
Sisyphusarbeit entwickelt hat, weil alle 
einigermaßen geeigneten Dächer schon 
mit den Antennen der Handynetzbetrei -
ber vollgepflastert sind. 
Kindersitz (KS) – Als vor einigen Jahren 
die KS-Pflicht auch auf das Taxigewerbe 
ausgeweitet wurde, verkündete der dama -
lige Vorstand im TAXIKURIER – der sein -
erzeit noch ein nicht sehr prickelndes DIN 
A 5-Heftchen war – dies der Kollegen -
schaft und stellte auch gleich ein paar 
geeignete Kindersitze vor, nicht ohne den 
Hinweis, der Vorstand habe diese Sitze 
persönlich getestet. Vermutlich waren da -
nach die Sitzerhöhungen (= Klasse 2 und 
3) so platt wie ein Briefumschlag, und 
Hans Meißner musste nach dem persönli -
chen Test eines KS der Klasse 1 von der 
Feuerwehr mit der Rettungsschere daraus 
befreit werden … 
Klappsitze – Der im Taxigewerbe sehr 
verbreitete VW Touran und seine Zwil -
lingsbrüder anderer Marken sind zwar 
z.T. für mehr als die üblichen maximal 
vier Fahrgäste geeignet, werden aber von 
uns nicht als „Großraumwagen“ vermit -
telt. Dieser definiert sich nämlich da -
durch, dass neben der erhöhten Personen -
zahl auch mindestens 50 KG Gepäck in 
einem abgetrennten Lade- oder Koffer -
raum (!) mitgenommen werden können. 
„Können“ - das heißt, der Wagen muss 
dazu geeignet sein, auch wenn die Gäste 
tatsächlich gar kein Gepäck dabei haben!
Erst dann ist es zulässig, auch den Zu -
schlag von 5.- Euro zu erheben. Mit an -
deren Worten: wenn Ihr Touran laut Zu -
lassung sechs Fahrgäste mitnehmen 
kann, dann tun Sie das bei Einsteigern 
oder Aufhaltern getrost – wenn die Kun -
den das mitmachen und Sie nicht etwa 
ein paar hüftoperierte Übergewichtige 
unter Zurhilfenahme von Brechstangen 
oder hilfreichen Kollegen in Ihr Taxi baa -
zen müssen. Und eben nur dann, wenn 
das zulässige Gesamtgewicht dabei nicht 
20 TAXIKURIER JULI 2011 
überschritten wird. Im Zweifelsfalle geht 
das (wie auch der Verstoß gegen die KS- 
Pflicht, s. o.) zu Ihren Lasten und kann 
richtig teuer werden! Um diese Zweifels -
fälle gleich zu Anfang auszuschließen, 
vermittelt die Zentrale solche Aufträge 
nur an echte „Großraumwagen“ im Sinne 
der obigen Definition. 
Kollege – Diese durchaus ehrenvolle Be -
zeichnung verdienen leider diejenigen 
nicht, die zehn Meter vom besetzten Ta -
xistand Aufhalter mitnehmen, die ab -
sichtlich abstauben (auch wenn der Kun -
de fragt „Sind Sie das bestellte Taxi?“), 
die pro Schicht mindestens einmal wegen 
Zahlungsschwierigkeiten auf Kanal 1 
„dringend“ plärren (um sich aber 
grundsätzlich nie zu melden, wenn die 
Zentrale mal Hilfe für einen anderen Kol -
legen erbittet), und die vor einem Taxi -
stand noch schnell andere Kollegen über -
holen, um dann vor ihnen den Ersten zu 
machen.
Aber auch diejenigen verhalten sich un -
kollegial, die Telefon- oder Funkaufträge 
sausen lassen, um einfach Aufhalter mit -
zunehmen – nach dem berühmten Motto: 
wo ich bin, klappt nichts, aber ich kann 
nicht überall sein. Der berechtigte Ärger 
der Kundschaft, die buchstäblich dasteht 
'wie bestellt und nicht abgeholt', gereicht 
schließlich dem ganzen Gewerbe zum 
Nachteil. Solchen parasitären Gewerbe -
schädlingen sei in's Stammbuch geschrie -
ben: nicht alles, was zwei Backen hat, ist 
ein Gesicht! 
Zum Basiskurs (früher „Funkunterricht“) 
im Mai diesen Jahres war u. a. ein „Kolle -
ge“ vorgeladen, der bei einer MVG- Sam -
melfahrt einen der Kunden stehen gelas -
sen hatte und auch am Sprechfunk nicht 
erreichbar gewesen war. Er beklagte sich 
hernach bei der Besichtigung der Zentra -
le, sobald man als Fahrer einen Fehler 
mache, werde man sofort mit dem Funk -
unterricht „bedroht“, dabei riskiere er 
täglich sein Leben, während die Zentralisten bei Kaffee und Kuchen ständig nur 
Fehler machen würden. Auf Nachfrage 
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 20

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bestanden für ihn die „Fehler“ der Zen -
trale darin, dass er schon zu Adressen 
angefahren, aber kein Fahrgast mehr da -
gewesen sei. Wir lernen aus diesen über -
aus lichtvollen Ausführungen: wenn sich 
die 'Kollegen' die Kunden gegenseitig 
abstauben und Hotels oder Stüberlwirte 
ihre Kunden gleich auf die Straße 
schicken, ist die Zentrale schuld! Viel -
leicht, Herr „Kollege“, sollten Sie wenig -
stens die Gäste fahren, die Ihnen keiner 
abstauben kann!
Und auch auf die Gefahr, dies werde 
Schrotti als „Ausländerfeindlichkeit“ aus -
gelegt, sei hier festgehalten: wer die deut -
sche Sprache nichtmal einigermaßen be -
herrscht, hat hierzulande hinter einem 
Taxilenkrad nichts verloren. Der Kunde 
hat ein Anrecht darauf, wenigstens bei 
einfachen Fragen oder Anliegen vom Ta -
xifahrer verstanden zu werden und nicht 
etwa zur Antwort zu bekommen „nix ver -
stäähn“ oder „Du sagen, ich fahren“ .Und 
auch bei der schon mehrfach zitierten 
Frage eines Fahrers „Zentralää, wo sein 
Haus mit Zug?“ ist nicht überliefert, ob 
sich der Fahrgast dabei vor Vergnügen 
auf die Schenkel geklopft hat, zumal, 
wenn er vor seinem altersbedingten Able -
ben noch den Bahnhof erreichen wollte. 
„Die Sprache ist dem Menschen gegeben, 
um seine Gedanken zu verbergen" (Tal -
leyrand). Dazu braucht man aber über -
haupt mal Sprache. Und Gedanken. 
Kreditkarten (KK) – Eines frühen Morgens 
im Februar bei schattigen minus 14 Grad 
in Baldham ging Schrotti die Papierrolle 
des Druckers aus. Zwar war die „Buchung 
erfolgreich“, wie das Mäusekino vermel -
dete, auch eine Ersatzrolle war vorhan -
den. Da man aber bei diesem Taxi un -
glücklicherweise nur von außen durch die 
Windschutzscheibe den Einführschlitz für 
die neue Rolle sieht, wurde es bald sehr, 
sehr frisch um des Fiakers Pratzn. Auch 
die vom bibbernden Kunden geduldig ge -
haltene Taschenlampe führte zu keiner 
merklichen Erwärmung, zumal irgend -
wann echte Nervosität beim Fahrer bzw. 
Müdigkeit beim leicht besäuselten Fahr -
gast einsetzte.
Da aber eben die Buchung schon erfolgt 
war, genügte es, sich vom Fahrgast auf 
21 TAXIKURIER JULI 2011 
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dabei, neben Datum und Uhrzeit der 
Fahrt alle (!) KK-Angaben dort festzuhal -
ten, also die Dauer der Gültigkeit sowie 
die ellenlange KK- Nummer und den Na -
men des KK-Inhabers. Ist schon die Bu -
chung nicht erfolgreich und haben auch 
eine Standortänderung oder ein Neustart 
des Gerätes keinen Erfolg, oder taucht 
nicht doch noch irgendwo Bargeld auf, so 
bleibt nur noch der Weg, den Kunden den 
Fahrpreis schriftlich bestätigen zu lassen 
und später auf dem Postwege eine Rech -
nung zu stellen. Gottlob ein sehr seltener 
Fall.
Geld allein macht nicht glücklich – man 
muss es auch haben! 
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 21

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22 TAXIKURIER JULI 2011 
… ist das immer wieder aktuelle Motto im 
Baustellenunwesen des bayerischen Mil -
lionendorfs. Dazu passt noch die Forde -
rung nach Tempo 30 in nahezu allen 
Straßen und wir sind endgültig die Radl -
hauptstadt Deutschlands. Irgendwie muss 
man doch diesen uneinsichtigen Autofah -
rern beikommen können. Wo das nicht 
hilft, wird im Zuge von Baumaßnahmen 
gerne an der für den Autoverkehr verblei -
benden Fläche herumgefuhrwerkt und
die verbleibende Fahrbahn schmaler ge -
macht. Entweder ganz offensichtlich, wie 
in der Maximilianstr., bei der ohne viel 
Federlesens eine komplette Spur für Rad -
fahrer „abmarkiert“ wurde (eine grauen -
hafte Wortschöpfung, die nur einem Ver -
waltungshirn entstammen kann). Oder 
man läßt nebenbei mal so ein paar Zenti -
meter in einen überbreiten Seitenstreifen 
verschwinden, wie man in der Cosimastr. 
bewundern kann. Die Krönung solchen 
Unsinns finden wir z.B. in der Englschal -
kinger Str. vor der Kreuzung zur Effner -
str., wo die vormals aus guten Gründen 
zweibahnig angelegte Straße auf eine 
Spur verschmälert wird. Der neue Rück -
stau wird bis zur Ostpreußenstr. reichen – 
und das nicht nur im Berufsverkehr. 
Dafür darf dann eine wunderschöne 
Trambahn auf ihrem defizitären Schie -
nenweg entlangrollen. Analog dem von 
Schrotti so gerne gegeißelten Ampelun -
sinn ließe sich auch hier die Liste an 
Negativbeispielen bequem verlängern.
Innenstadt 
Zahllose Baustellen werden die Innen -
stadt in diesem Sommer nahezu unpas -
sierbar machen. Extrem unangenehm 
wird es im Bereich des Hauptbahnhofs 
und den südlich davon gelegenen 
Straßen. Neben den bereits laufenden 
Instandsetzungsarbeiten des Unterge -
schosses, die sich im Sommer an der 
Oberfläche in „Sprungschanzen“ wie 
letztes Jahr am Stachus zeigen werden, 
müssen in der Bayerstr. zum etwa hun -
dertsten Mal die Gummipuffer der Tram -
bahnschienen ausgetauscht werden. Der 
Großversuch „amtlich vorgeschriebener 
Pfusch am Bau auf Steuerzahlers Kosten“ 
darf nicht nur hier, sondern auch in der 
Maximilianstr. ungehemmt fortgesetzt 
werden. Wenn man die nachgewiesene 
Erfolglosigkeit dieser sinnlosen Maßnah -
me bedenkt, kommen einem sehr anar -
chistische Gedanken in den Sinn und 
man muss sich schon extrem zusammen -
nehmen, um in der Gedankenwelt zivili -
sierten Umgangs zu verbleiben. Noch 
nerviger ist nur die abgehobene Arro -
ganz, mit der den Bürgern seitens der 
Stadtverwaltung die zwingende Notwen -
digkeit eines großzügigen weiteren Tram -
bahnlinienausbaus aufs Auge gedrückt 
wird.
In den Sommerferien stehen Fahrbahnsa -
nierungen und neue Fernwärmeleitungen 
(FW) im Bereich Goetheplatzsowie Mo -
zartstr. an. Dazu kommt am Lenbachplatz 
ein Komplettaustausch der Trambahngleise.
Taxlers Baustellenbericht 
Taxlers Baustellenbericht 
Schmal, enger, München …
Noch ein Ort für überaus großzügigen 
Umgang mit Steuergeldern gefällig? Die 
Hermann-Lingg-Str. wurde letztes Jahr 
aufwändigst saniert. Heuer wird nun jede 
Menge Geld verschwendet, um hier einen 
kompletten Straßenumbau durchzu -
führen. Davon wusste das Baureferat im 
letzten Jahr wirklich nicht? Kaum glaub -
lich und ein Fall für den Bundesrech -
nungshof – denn einen noch klareren Fall 
sinnloser Geldverschwendung kann es 
doch kaum geben. 
Norden 
Hier läuft in der Pelkovenstr. sowie am 
Moosacher Bahnhof unverändert der 
Rückbau der Fahrbahn (Wiederherstel -
lung würde ja heißen, alles so zu bauen 
wie es vorher war). Dazu kommt in den 
Sommerferien eine Sanierung der Max- 
Born-Str. auswärts zwischen Feldmochin -
ger Str. und Dachauer Str. Von Bauqua -
lität bei dieser erst wenige Jahre alten 
Straße kann wohl nicht wirklich gespro -
chen werden. 
Osten 
Zum Trambahnneubau nach St. Emmer -
am wurde bereits genug geschrieben. Die -
ser Nonsens läuft noch über den ganzen 
Sommer. Ich habe bei vielen Fahrten mit 
Anwohnern dieses Bereichs nicht einen 
gefunden, der sich die Trambahn wünscht 
– ich schwöre das bei allem was mir hei -
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TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 22

Seite 23

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23 TAXIKURIER JULI 2011 
lig ist. Wo sind denn bloß die vielen 
Befürworter der „Toy-City-Line“? Auch 
am Effnerplatz stauen wir uns noch den 
ganzen Sommer, erfreuen uns an unlogi -
schen Straßenführungen (Effnerstr. ein -
wärts) und erwarten auch hier den fälli -
gen Rückbau auf maximal eineinhalb 
Spuren pro Fahrtrichtung. 
Fahrbahnsanierungen erwarten wir noch 
im Bereich der Berg-am-Laim-Str. beim 
Leuchtenbergring. Diese werden ergänzt 
durch FW-Verlegungen in den anliegen -
den Nebenstraßen. 
Süden 
Der Süden ist durch die Großbaustellen 
am Luise-Kiesselbach-Platz mit seiner 
mittlerweile beispielhaften Slalomführung 
im gesamten Baustellenbereich, der Um -
gestaltung des Harras und dem radlge -
rechten Umbau des Greinerbergs unver -
ändert ausreichend „geschlagen“ .Im 
Bereich Greinerberg kommen noch weite -
re Fahrbahnsanierungen an die Reihe,
so am Kreppeberg, Schmiedberg und in 
der Fraunbergstr. Motto: „Schöner stauen 
im städtischen Süden“ . 
Westen 
Die Bauarbeiten im Zuge der „Nordumge -
hung Pasing“ (NUP) streben ihrem wohl -
verdienten Ende entgegen. Unverändert 
kommt es hier in allen Straßen um Bahn -
hof und Ortszentrum Pasing zu erheblichen Behinderungen. In Richtung 
Stadtzentrum schließen sich auch heuer 
wieder umfangreiche FW- und Tram -
bahnerneuerungen an. Betroffen sind wie 
im letzten Jahr aufs Neue die Landsberger 
Str. und die Agnes-Bernauer-Straße.
Ergänzend muss in der Arnulfstr. aus -
wärts Höhe Mercedes ein neuer Seiteneinstieg in einen bestehenden FW- 
Schacht geschaffen werden. Warum der 
eigentlich nicht im Trambahnbereich 
liegen kann, ist dem geneigten KFZ- 
Steuerzahler – der das nicht unerhebliche 
Defizit der weißblauen Sardinendosen 
mitfinanzieren darf – rätselhaft. Sollen 
doch die MVV-Freaks auch mal mitkrie -
gen, wie schön es ist, wenn man ständig 
gepiesackt wird … 
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Noch nichts Neues unter der Sonne. 
Weiterhin wird am Neufahrner Kreuz am 
sogenannten Überflieger gebaut. Die 
Brückenteile sind fertig und es fehlen 
noch die aufzuschüttenden Zwischenstücke. Die Fertigstellung ist für das 
Jahresende vorgesehen. Ebenfalls noch 
immer im Bau ist die Entlastungstraße 
Hallbergmoos – Fischerhäuser – Isma -
ning. 
Weitere Informationen 
Wie stets sei der Hinweis gestattet,
dass die tagesaktuelle Baustellenübersicht immer ab Samstag für die folgende Woche auf unserer Internet-Seite 
www.taxi-muenchen.de unter der Rubrik 
Taxigewerbe/Baustellenbericht zu finden 
ist. Wie immer im Sommer mit dem 
BladeNight-Service. Trotz der zahllosen 
Baustellen wünscht der Baustellenbe -
richterstatter allen Kolleginnen und 
Kollegen unfallfreies Fahren, gute Umsätze und den „Flüchtenden“ erholsame 
Urlaubstage! (WH) 
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 23

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Der 41-jährige Metzgersohn Josef Schmid 
aus Allach ist Politiker mit Leib und See -
le, ein Mann der bayrisch und vor allem 
Klartext spricht, kein Blatt vor den Mund 
nimmt und sehr wahrscheinlich auch 
2014 der OB-Kandidat der Münchner CSU 
sein wird.
Im Gespräch mit dem TAXIKURIER nahm 
Josef Schmid Stellung zu aktuellen The -
men der Stadtpolitik, insbesondere zu 
verkehrspolitischen Fragen.
Im Münchner Westen zuhause, kennt 
Josef Schmid die brenzlige Lage im Pa -
singer Ortskern nur zu gut. Bereits als 
Kind war er oft mit seiner Mutter in Pa -
sing beim Einkaufen, erzählt der Vater 
zweier Kinder, als wir ihn in seinem Büro 
in den Räumen der Stadtratsfraktion der 
CSU im Rathaus besuchen. Das geballte 
Aufeinandertreffen von Bahnhofsumbau, 
Fernwärme, Trambahnschienenerneue -
rung und der Errichtung des Einkaufszentrum Pasing Arkaden legt zurzeit den 
kompletten Verkehr im Stadtteil lahm.
Dabei ist gerade diese Trambahnbaumaß -
nahme ein Punkt, den die CSU-Stadtrats -
fraktion mit Josef Schmid an der Spitze 
nicht befürworten konnte.
Die Wendeschleife der Straßenbahn durch 
Gleichmann- und Bäckerstraße wird für 
viele kleine Läden und Betriebe zur Na -
gelprobe der Existenz. Die Erreichbarkeit 
der Geschäftswelt mit dem Auto ist ein 
Teil der Basis eines funktionierenden Ein -
zel- und Großhandels.
Titelthema 
Interview mit Josef Schmid –
Ein Freund der Taxifahrer 
Er ist Diplom-Kaufmann und Rechtsanwalt, Familienvater und Fraktionsvorsitzender, und für viele die große Hoffnung –
nicht nur in Reihen der CSU – auf die Wende in der Münchner Kommunalpolitik nach den Wahlen 2014 
Gleiches betrifft auch die rot-grünen 
Pläne für die Innenstadt, wo im Bereich 
Rosenstraße und Sendlinger Straße mit 
weiteren Fußgängerzonen geliebäugelt 
wird. Auch hier spricht sich die CSU klar 
gegen diese Pläne und damit einherge -
hende Verödung der Innenstadt aus.
„Wir wollen keine gesichtslosen Innen -
städte, die in jeder europäische Großstadt 
gleich aussehen und von internationalen 
Ladenketten dominiert werden, wobei vor 
allem die Mieten nach oben schnellen 
und langjährige einheimische Läden nach 
und nach von der Bildfläche verschwin -
den, weil sie dem Kostendruck dieser 
Mietpreisentwicklung nicht standhalten“ 
Olympia 2018 
Ein zentrales Thema der Kommunalpolitik 
ist die bevorstehende Vergabe der Olym -
pischen Winterspiele 2018. Für die CSU- 
Fraktion stand es nie in Frage, die Bewer -
bung in ganzer Breite zu unterstützen 
und zu fördern. Trotzdem muss man bei 
allem Weitblick auch die Auswirkungen 
mitplanen, insbesondere die verkehrliche 
Entwicklung der Stadt in den kommen -
den 10 Jahren. Jeder, der 2 und 2 zusam -
menzählen kann, weiß, dass die beste -
hende Infrastruktur bereits jetzt am Limit 
und manchmal sogar kurz drüber ist. Die 
Planungen für die Olympischen Spiele 
müssen in jedem Fall so ausgelegt wer -
den, dass nicht nur unmittelbar die Spiele 
perfekt versorgt und organisiert sind, 
sondern die Stadt auch in den darauffol -
24 TAXIKURIER JULI 2011 
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 24

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25 TAXIKURIER JULI 2011 
genden Jahren und Jahrzehnten profitiert und Nutzen 
daraus zieht.
Ein besonderes Anliegen ist für Josef Schmid der 
Wunsch der Münchner Taxler, dass das Thema Taxi -
standplätze nicht erst nach 2018 zum Thema wird, 
sondern bereits von Anfang an in die Verkehrsplanun -
gen einbezogen wird. Was rauskommt, wenn man den 
Taxiverkehr bei den Planungen vergisst, sieht man 
leidvoll an Olympiapark, Arena oder auch der Neuen 
Messe in Riem.
Wiesn 
Auf die verkehrliche Auswirkung der Sicherheitsmaß -
nahmen rund um die Theresienwiese angesprochen, 
bedauert Josef Schmid auch den Verlust der Taxistände 
direkt am Festgelände, allerdings hat aber auch in seiner 
Betrachtung die Sicherheit aller – und damit auch die 
Sicherheit der Taxifahrer selbst – höchste Priorität, 
weshalb man in diesen sauren Apfel beißen und mit der 
neuen Situation leben muss. 
Diskussion zum Thema Sperrstunde
Seine Schatten auf das Taxigewerbe wirft auch die aktu -
ell wieder einmal neu entfachte Diskussion zum Thema 
Sperrstunde, diesmal ausgelöst durch einen Wunsch des 
Polizeipräsidiums München. Grund ist eine angebliche 
gravierende Zunahme der alkoholrelevanten Straftaten 
in den nächtlichen Stunden zwischen 1 und 5 Uhr. Eine 
Wiedereinführung der Sperrstunde wie in früheren Zei -
ten löst nicht nur in den Augen der CSU und von Josef 
Schmid dieses Problem nicht, es würde es nur verlagern. 
Der Kern der Alkohol-Problematik liegt nicht in der 
nicht mehr existenten Sperrstunde, sondern im allge -
mein veränderten Bezug zum Alkohol, vor allem bei 
jungen Menschen zwischen 12 und 20 Jahren.
In den 80ern und 90ern war es nicht üblich, dass junge 
Mädchen mit der offenen Bierflasche durch die Stadt 
ziehen, auch Koma- oder Flatratsaufen stand nicht auf 
der Tagesordnung.
Um diese Probleme anzugehen und in den Griff zu be -
kommen, ist sicherlich nicht die Sperrstunde das Mittel 
zum Zweck. Eine Sperrstunde würde vielmehr das alte 
Ärgernis reaktivieren: Wenn alle Kneipen zur selben Zeit 
schließen, kommt ein Welle an Taxibestellungen auf uns 
zu, die punktuell nicht zu bewältigen ist und dafür in 
den folgenden Stunden ein Loch verursacht. Auf den 
Straßen würde es eher so aussehen, dass bei einer Sperr -
stunde der Wildwuchs auf Münchens Straßen und Plät -
zen in den Nachtstunden noch schlimmer wird, siehe 
Gärtnerplatz.
Der TAXIKURIER bedankt sich bei Josef Schmid für das 
Gespräch und wünscht bereits heute alles Gute für die 
nächsten Ziele. (TK, PR) 
„Willkommen zum Casting für TSDS!
(Taxler sucht den Superfahrgast)“
Mit dieser Unterzeile hat Heinz Neumann (Taxi 354) einen 
Gutschein über 100 Euro für Leistungen der Firma „Taxi- und 
KFZ-Bedarf“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! 
Bilderwitz aus der Juni-Ausgabe 
And the winner i s…
§ Vor kurzem hat das Mamasita am Isartorplatz (im
ehemaligen „Stimmt so“) eröffnet. „Vorher tafeln und dann 
tanzen“ lautet das Motto der neuen Erlebnis-Adresse. 
§ Die „Hundskugel“, ältestes Wirtshaus Münchens hat Ende 
Mai geschlossen. (PR) 
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TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 25

Seite 26

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26 TAXIKURIER JULI 2011 
Nicht nur in Hamburg, sondern auch in 
München gab es einst eine Reeperbahn, 
wenn auch in Kleinausgabe. Während die 
im hohen Norden sich erhalten hat, 
gehört sie bei uns der Vergangenheit an: 
Es war die inoffizielle Bezeichnung für 
die Donnersbergerstraße in Neuhausen 
mit ihrer großen Anzahl von Gaststätten. 
Während sich draußen der Verkehr des 
provisorischen Mittleren Ringes von und 
zur alten Donnersbergerbrücke wälzte 
und sich die Wägen der Trambahnlinie 22 
ihren Weg über die überfüllte Straße 
bahnten, drängten sich nachts in vielen 
Gaststätten die Rock’n Roller der 50er 
und 60er Jahre in ihren Petticoats bezie -
hungsweise Röhrenhosen und frönten 
ihrem Musikgenuss. 
Dies alles ist lange her und vergangen. 
Aber im Jahr 1989 eröffneten zuzusagen 
im Nachklang an jene Zeiten Gloria 
Feaster und Jürgen Schmidt im Keller
des Rotkreuzplatzes 2 das Hide Out, einen 
kleinen Klub, in dem Blues-, Rock- und 
Jazzmusik gespielt wurde. Seit 2005 be -
findet sich das Hide Out, nunmehr mit 
der Ordnungsnummer II, in der Volkart -
straße 22 in einer Gegend, in dem einige 
Lokalitäten für ein lebendiges, aber nicht 
nerviges Abend- und Frühnachtleben sor -
gen. Während man tagsüber meist achtlos 
daran vorbeigeht, ist das Hide Out II 
nachts von außen erkennbar an einer be -
scheidenen Leuchtreklame über der Ein -
gangstür, die darauf hinweist, dass es sich 
hier um einen „music and entertainment 
club“ handelt. Eine Person schreitet nach 
links eine Treppe hinunter und zeigt da -
mit, dass sich hier eine tatsächlich ver -
steckte Lokalität befindet, die nicht um -
sonst Hide Out heißt, was im Englischen 
für „Versteck, Schlupfwinkel, Unter -
schlupf“ steht.
Wer mit dem Auto – in unserem Fall mit 
dem Taxi – anfährt, sollte sich die Adres -
se merken, denn beim bloßen Vorbeifah -
ren wird man kaum auf das Hide Out II 
aufmerksam werden. Mit dem Hide Out II 
besitzen München und Neuhausen einen 
unspektakulären Musikklub, dessen Qua -
litäten erst beim näheren Kennenlernen 
aufscheinen. In einem intimen Kellerge -
wölbe gelegen, bietet es lediglich 80 Per -
sonen Sitzplätze, während noch vielleicht 
90 Leute dicht an dicht gedrängt stehen 
können. Das Publikum ist bunt gemischt 
und gehört zu allen denkbaren Alters -
schichten ab dem Alter von 18, ist aller -
dings vereint in seinem Musikgeschmack. 
Viele Stammgäste bezeichnen das Hide 
Out II als „unser Wohnzimmer“, was hof -
fentlich nicht auf ungenügende Wohn -
verhältnisse zurückzuführen ist.
Frau Feaster legt Wert auf die Feststel -
lung, dass im Hide Out II ausschließlich 
gute Musik dargeboten wird, also Blues, 
Funk, Rock, akustisch verstärkter Soul 
und Oldies aus der guten, alten Jugend -
zeit der bereits betagteren Besucher und 
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .Nicht immer ist daran etwas „dran“, denn gerade in
der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet.
Aber in vielen Bereichen stößt man in München auf das Unerwartete, Erstaunliche und Besondere. Der TAXIKURIER stellt solche
versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgästen diese versteckten Schätze vermitteln und sie darüber informieren wollen. 
Besucherinnen, aber doch nach dem Ge -
schmack der anspruchsvollen Jüngeren. 
Nicht gespielt werden akustische Umwelt -
verschmutzung und Körperverletzung wie 
Techno und verwandte Verirrungen.
Bei manchen Taxifahrern vom Rotkreuz -
platz gab es früher – vielleicht verständliche – Schwierigkeiten, weil diese sich 
bei Anruf weigerten, das Hide Out II am 
frühen Morgen anzufahren; die Kollegen 
befürchteten, mit den unangenehmen 
Folgen von übermäßigem Alkoholgenuss 
konfrontiert zu werden. Da Frau Feaster 
und Herr Schmidt aber darauf achten, 
dass in ihrem Klub nicht maßlos konsu -
miert wird, haben sich diese Probleme 
nach einer Beschwerde bei der Zentrale 
gelegt. Inzwischen ist man mit dem Taxi -
gewerbe zufrieden und hat auch von kei -
nen weiteren Problemen gehört. 
Das Thema „Rauchen“ spielt in einer Lo -
kation wie dem Hide Out II eine wichtige 
Rolle, denn Frau Feaster schätzt, dass 
neunzig Prozent der Gäste Raucher sind. 
Im Sommer kann man draußen im klei -
nen Biergarten vor dem Anwesen sitzen 
und dem Laster nachgehen, aber dabei 
natürlich keine Musik hören. Im Keller ist 
das Rauchen verboten, dafür kann man 
der Musik zuhören und die Atmosphäre 
genießen. Das Rauchverbot seit dem 
1. August 2010 führte nach Frau Feasters 
Angaben zu spürbaren Einbußen. Als der 
nichtrauchende Berichterstatter allerdings 
das letzte Mal am Samstag, dem 26. Fe -
bruar 2011, das Hide Out II besuchte,
um der tollen Country and Folk Band 
„Roadside Revival“ zuzuhören, war der 
Keller brechend voll.
Auf den Live-Konzerten treten die ver -
schiedensten Bands aus den verschieden -
sten Musikrichtungen auf – immer don -
Hide Out II, Volkartstraße 22
Die versteckten Schätze Münchens 
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27 TAXIKURIER JULI 2011 
nerstags, freitags und samstags; dienstags 
und mittwochs ist normaler Kneipenbe -
trieb, und die Musik kommt aus der Ton -
konserve. Ausgeschenkt werden Augusti -
ner-Biere, und serviert wird eine kleine 
Auswahl an Snacks und Pizzen; der 
Schwerpunkt des Hide Out II liegt eben 
auf der Musik. 
Mit der Nachbarschaft kommt man im 
Allgemeinen gut aus, auch weil die mei -
sten tolerant sind, beziehungsweise ihre 
Schlafzimmer nach hinter schauen. Es 
gibt gelegentliche Probleme mit dem 
Rauchen vor der Tür und insbesondere im 
Sommer im Biergarten, was bekanntlich 
oft mit einer gewissen Geräusch- und 
Lärmentwicklung verbunden ist. Aber das 
Publikum des Hide Out II verhält sich 
zivilisierter als das anderer Musiklokatio -
nen, was auch mit der Art der Musik
zu tun haben mag und mit der Art der 
Drogen, die im Hide Out II eben nicht 
eingepfiffen werden. 
Das Nachtleben in Neuhausen ist be -
kanntlich meist bereits um 1:00 Uhr 
nachts vorbei, während das Hide Out II 
noch bis mindestens 3:00 Uhr geöffnet 
hält. Insofern ist es ein Gemeimtipp für 
Nachtschwärmer auch aus anderen Stadt -
vierteln, die noch etwas länger aufbleiben 
wollen und Wert auf eine besondere At -
mosphäre plus guter Musik legen. (BW) 
Kontakt: 
Hide Out II 
Geschäftsführerin: Gloria Feaster
Besitzer: Jürgen Schmidt
Volkartstraße 22 
80634 München 
Tel.: 089 - 16 96 68 
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Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag
von 20:00 Uhr – 3:00 Uhr 
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Schildbürgerstreich 
Ein neuer Schildbürgerstreich: Das letzte Stück der Kardinal-Faulhaber-Str. in 
Richtung Brienner Str. wurde nun für immer zur Einbahnstraße beschildert. Jetzt 
muss man erst links in die Jungfernturmstraße, dann über den Maximiliansplatz 
in die Brienner Straße, um so zum Taxistand Odeonsplatz zu gelangen. Das ist 
einer der Schildbürgerstreiche, die die Grünen im Rathaus angeordnet haben. 
Der Taxikurier hat die Rathausfraktion der Grünen um eine Stellungnahme 
gebeten: 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
anders als der Verfasser dieses Leserbriefs zu glauben scheint, sind die Grünen 
im Rathaus nicht in der Lage, einfach neue Einbahnstraßen „anzuordnen.“
Zwar wäre es manchmal durchaus bequem, wenn wir unsere Verkehrspolitik 
einfach anordnen könnten – aber so geht das nun mal nicht in einem demokratischen Rechtsstaat. 
Die Einbahnstraßenregelung in der Kardinal-Faulhaber-Straße war keine Initiative der Grünen – geschweige denn unsere Entscheidung. Es handelt sich hier 
vielmehr um ein sogenanntes „Geschäft der laufenden Verwaltung“, d.h. der 
Stadtrat war mit dieser Angelegenheit überhaupt nicht befasst. „Schildbürger" 
wären also in diesem Fall nicht im Stadtrat zu suchen … 
Mit freundlichen Grüßen 
Markus Viellvoye 
Stadtratsfraktion Die Grünen –
rosa liste Pressestelle Marienplatz 8 
80331 München 
Tel.: (089) 233 92 619 
Die folgende Zuschrift erreichte uns Ende Mai.
Der Fahrgast möchte anonym bleiben: 
„War am 27. Mai von 06.45 – 07.15 mit dem Taxi M-SM 602 vom Goetheplatz 
nach Oberhaching als Fahrgast unterwegs. Können Sie ihren Fahrern mal sagen, 
dass sie, wenn sie Taxi fahren, keinen Knoblauch essen sollten. Es ist eine 
Zumutung für Fahrgäste. Werde nicht mehr mit Taxi-Muenchen fahren.“ 
Leserbrief e/ Forum 
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen.
Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. 
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28 TAXIKURIER JULI 2011 
Nur zum Essen kommt wohl kaum je -
mand extra nach München, denn auch in 
anderen deutschen Städten ist regionale, 
bodenständige Kost weit verbreitet. 
Berühmt wurde zu Helmut Kohls Zeiten 
der „Pfälzer Saumagen“, mit dem er so 
manchen Staatsgast durchaus zu irritie -
ren und dann wohl auch positiv zu be -
eindrucken wusste. Natürlich ist die inter -
nationale Küche auch längst in München 
zuhause, wie die schier unübersehbare 
Zahl von „Italienern“, „Griechen“, „Tür -
ken“, „Chinesen“, „Indern“ usw. zeigt. 
Fachleute beklagen allenfalls, dass z.B. 
bei indischen oder chinesischen Restau -
rants in München (und wohl überhaupt 
außerhalb Asiens) die eigentlich dazu 
gehörende Schärfe der Gerichte nur ange -
deutet wird, da der nicht-asiatische Gast 
bei originalgetreu gewürzten Speisen 
mangels Übung schnell nach der Feuer -
wehr rufen würde. Auch der jamaikani -
sche Ziegenbock-Penis (nicht zu verwech -
seln mit fränkischen „sauren Zipfeln“) 
oder glasierte Schafsaugen sind selbst in 
einschlägigen Restaurants in München 
nicht oder – gerüchteweise – höchstens 
'unter der Hand' zu bekommen. Der Te -
ster erinnert sich seiner Jugendzeit, als
er einmal dank seines Karate-Trainers, 
der, obwohl Deutscher, der chinesischen 
Sprache durchaus mächtig war, in einem 
Schwabinger Chinarestaurant die Spezial -
karte für Eingeweihte zusehen bekam. 
Der berühmte „Hund süßsauer“ (zuerst 
war er süß, dann wurde er sauer – alter 
Witz) war darauf nicht enthalten, wohl 
aber „Schlange“ und anderes Reptiliengetier. Wir beließen es dann doch beim 
Anschauen der Karte … 
Zurück nach München: jahrelang fielen 
alte Wirtshäuser dem Druck zum Opfer, 
„international“ sein zu müssen; die 
bayerische Küche war nicht mehr „in“ 
und galt, wie überhaupt die einheimische 
Wirtshauskultur, als dumpfbackig und 
überkommen. Natürlich tat auch die 
Fitness- und Bio-Welle ein Übriges dazu, 
schließlich wurde man noch vor zwanzig 
oder dreißig Jahren in den meisten Wirts -
häusern absolut schräg angeschaut, wenn 
man dort nur nach einem großen Salat 
oder Fleisch aus kontrollierter Aufzucht 
fragte. An Grünzeug gab es üblicherweise 
nur den in destilliertem Wasser ge -
schwenkten, absolut geschmacksfreien 
Kopfsalat, und Hauptgerichte ohne 
Fleisch waren halt keine Hauptgerichte, 
sondern Beilagen für G'spinnerte, die sich 
nicht mehr leisten können. 
Heute ist das durchwegs anders. Einige 
haben die schweren Zeiten bei sanfter 
Anpassung an neue Essgewohnheiten 
überdauert, wie z.B. der „Fraunhofer“ 
(Fraunhoferstr. 9), der sich der Zeit –
auch dank seines Kabarett-Theaters im 
Rückgebäude – dabei nicht anbiedern 
musste. Viele andere aber hat's derbrö -
selt, so dass sie Steakhaus-Ketten oder 
Billigitalienern Platz machen mussten. 
In einer nachfolgenden Übersicht, die 
nicht den geringsten Anspruch auf Voll -
ständigkeit erhebt, sollen ein paar für 
München typische Wirtshäuser, Restau -
rants und Orte kurz angesprochen wer -
den, um Ihnen die Antwort auf die Frage 
„Empfehlen Sie mir doch ein Bayrisches 
Lokal“ zu erleichtern. 
Viktualienmarkt 
Hier sind Sie bzw. Ihre Fahrgäste immer 
richtig, wenn es um eine Brotzeit im Ste -
hen geht. Dabei kann man viel Geld aus -
geben, wenn man z.B. beim „Schlemmer -
meyer“ (am Taxistand) Würstl oder die 
fast obligatorische Leberkässemmel kau -
fen will. Beim Brotzeitstandl direkt an der 
90-Grad-Kurve Frauen-/Blumenstraße 
geht's auch billiger und zudem gemütli -
cher, schließlich handelt es sich hier um 
einen langjährigen Familienbetrieb. Auch 
der 'Kleine Ochsenbrater' mitten im Markt 
sei empfohlen, und wer es exclusiver ha -
ben will, der kann darüber hinaus bei der 
„Nordsee“ oder bei „Fisch Witte“ neben 
Austern noch ein Gläschen Champagner 
schlürfen. Aber, zugegeben, das ist nicht 
mehr sehr typisch bayerisch. 
Titelthema 
Bayrisches Essen –
Tipps für alle Zielgruppen 
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Fachanwalt Familienrecht
Sozialrecht / Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
C
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29 TAXIKURIER JULI 2011 
Spaßgastronomie 
Dicker Mann, Heinrich-Wieland-Straße 11
tägl. 9.30 –23.00 Uhr (kein Ruhetag) 
Viel dunkles Holz, sehr viel Nippes an 
den Wänden, abends hoher Geräuschpegel von den Gästen und der Musik aus 
dem Lautsprecher (nomen est omen). 
„Supperl“ und „Wurscht“ auf der Karte 
(der Tester mag dieses Pseudo-Bayrisch 
nicht), ansonsten um Seriosität bemüht. 
Reelle Preise, junges Publikum. Wirtsgarten neben dem Haus.
Zu dieser Rubrik zählen z.B. auch das 
„Truderinger Wirtshaus“ (Kirchtruderin -
ger 17), das „Laimer's“ (Agricolaplatz) 
oder der „Fürstenegger“, Fürstenrieder-/ 
Würmtalstr.)
Wirtshäuser 
Isarthor, Kanalstraße 2 
tägl. 10.00 –1.00 Uhr (kein Ruhetag) 
Ein klein wenig versteckt liegt dieses 
Wirtshaus, dem eine sanfte Renovierung 
nicht schaden würde. Der Gastraum ist 
klein und dunkel, die Tische und das son -
stige Mobiliar (viel, viel dunkles Holz) 
könnten zumindest ein paar Tropfen 
Klarlack vertragen und machen schon 
einen ziemlich abgewetzten, etwas unge -
pflegten Eindruck. Die große Freischank -
fläche am Eck ist bei schönem Wetter 
stark frequentiert. Sehr günstige Preise. 
Augustiner-Bier. 
Liebighof, Liebigstraße 14
tägl. 9.30 –1.00, Sa., So. 17.00 –1.00 Uhr 
Seit über 20 Jahren im Familienbetrieb. 
Neben bayrischen Standards auch Wok- 
Gemüse, argentinisches Rindfleisch usw. 
Augustiner-Bier (die Halbe zu 3.05 Euro). 
Sehr viel Holz, Bilder und alte Fotos an 
der Wand, sehr gemütlich und gepflegt. 
Kleine Freischankfläche. 
Schlachthof, Zenettistraße 9
17.00 –1.00 Uhr (Sonntag Ruhetag) 
Der hohe Gastraum wirkt nur bedingt 
gemütlich und könnte eine liebevolle 
Verschönerung brauchen. Der Theatersaal 
bietet Kleinkunst, z.B. von Christian 
Springer über Lizzy Aumeier bis Gunter 
Gabriel. Das Lokal lebt seit Jahrzehnten 
vom Theaterbetrieb und ist durch zahlreiche Fernsehaufzeichnungen („Ottis 
Schlachthof“ usw.) bundesweit bekannt - 
und das merkt man ihm auch an. Löwen -
bräu-Bier. Relativ hohe Preise. Kleiner, 
leider ungemütlicher Wirtsgarten. Naja. 
Brunnwart, Biedersteiner Straße 78,
11.00 –24.00 Uhr (kein Ruhetag) 
Das Biedersteiner Schloss (ab 1804) wur -
de im letzte Krieg völlig zerstört, aber das 
Haus der Bediensteten – auch das Haus 
des Brunnenwärters – steht noch. Die 
Stube des Wirtshauses bietet ca. 65 Gä -
sten Platz, der Saal ca. 120 Gästen. Sehr 
gemütlich, viel Holz, niedrige Räume oh -
ne Staubfänger an den Wänden. Gedeckte 
Tische. Die Küche ist bodenständig und 
lockt z.B. zur Mittagszeit (bis 15.00 Uhr) 
mit einem Schweinsbraten zu 6.90 Euro. 
Hübscher, echter Biergarten – also die 
Brotzeit darf mitgebracht werden. Löwen -
bräu-Bier (3.50 die Halbe). Im gastrono -
misch etwas unterversorgten Nordschwa -
bing eine seriöse Empfehlung! 
Bachmaiers Hofbräu
„Die bayerische Lounge“, Leopoldstraße 50 
(Ecke Trautenwolfstraße)
10.00 –1.00, Wochenende bis 3.00 Uhr 
Viel dunkles Holz, teils Bänke mit teurem 
Leder, in der Mitte thront eine riesige, 
verspiegelte Bar, dazu eine große 
Freischankfläche für's Sehen und Gese -
henwerden.
Man ist im Schwabinger Epizentrum und 
hat deshalb neben Cocktails und Prosecco 
auch auf der Speisekarte ausgefallene 
Dinge (jedenfalls für ein bayerisches 
Wirtshaus), wie den „Trüffelleberkäse“ 
(10.90) oder eine große Frühstückskarte. 
Die Preise sind für die Lage durchaus 
zivil (Schweinsbraten 10.90, Helles von 
HB 3.70) und ermöglichen dem typischen 
Schwabing-Touristen so den sanften
Einstieg in das Münchner Wirtshausgeschehen. Sehr gepflegt. Für das 
gastronomisch zum Teil schändliche 
Schwabing eine gute Alternative und 
ehrliche Adresse.
Augustiner Bräustuben 
Landsberger Straße 19 
10.00 –24.00 Uhr (kein Ruhetag) 
Die Räume gehörten früher zu den Pfer -
deställen der Brauerei. Links vom Ein -
gang die Stube, niedrig und gemütlich, 
rechts der große Saal mit langen Bänken 
an rohen Tischen. Hat ein wenig den 
Charme einer Wartehalle, aber das tut 
dem Lokal keinen Abbruch. Seit ungefähr 
zwei Jahren gibt es auch noch die Dach -
terrasse für ca. 150 Leute. Das Lokal ist 
ab dem frühen Abend immer gerammelt 
voll, was nicht zuletzt an den absolut 
unschlagbaren Preisen liegen dürfte: die 
Halbe Augustiner Hell 2.55, der Schweins -
braten mit Knödel und Krautsalat 7.95 
Euro. Aufmerksamer Service. Lediglich 
wegen der ständigen Überfüllung nur be -
dingt empfehlenswert. 
Andechser am Dom, Weinstraße 7a 
10.00 –24.00 Uhr (kein Ruhetag)
Der Eingang befindet sich Frauenplatz/ 
Filserbräugasse, der nächstmögliche Taxi- 
#2!33%,4
-)45.3+d..%.3)%!5#()-3/--%2#//,",%)"%.
6ERSICHERUNGSB~RO
#RASSELT'MB(
-ACHTLFINGER3TR
-~NCHEN
4ELEFON
4ELEFAX
%
-AIL
%
-AILMAIL VB
CRASSELTDE
)NTERNETWWWVB
CRASSELTDE
6ERSICHERUNGSBÓRO
#2!33%,4
'MB(
6ERSICHERUNGSBÓRO
#2!33%,4
'MB(
3EIT
3EIT
6
#
&JOHVUFT(FGIMJOLMVTJWF
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30 TAXIKURIER JULI 2011 
Treff ist am Ende der Landschaftstraße 
(von dort ca. 80 Meter zu Fuß). 
Ein kleiner und relativ niedriger Raum, 
vielleicht 8x 10 Meter Grundfläche. Sehr 
hell, modernes Mobiliar. Fotos an der 
Wand, u.a. von Herrn Ratzinger, Verzei -
hung: Papst Benedikt, der dem Wirt Sepp 
Krätz den apostolischen Segen erteilt, 
aber auch von Krätz mit Kohl, Krätz mit 
Bill Clinton usw. usw.
Wer sich davon nicht abschrecken lässt 
und den mühsamen Weg von der voll be -
setzten Freischankfläche (z.T. wetterge -
schützt unter den Arcaden) in das Lokal 
findet, fühlt sich schnell wohl. Aufmerk -
sames Personal, ortsübliche Preise: 3.60 
für die Halbe Andechser Hell, 11.50 für 
den sehr lobenswerten Schweinsbraten 
(auf Wunsch in klein für 8.50). Hier lässt 
sich auch ein Sommergewitter aushalten: 
man ist dabei, aber doch nicht mitten 
drin. Teilweise Prosecco-Publikum, aber 
auch Einheimische der angenehmen Art. 
Ein richtiges Kleinod, sehr gemütlich und 
gepflegt.
Dürnbräu, Dürnbräugasse 2 bzw. Tal 21 
9.00 –24.00 Uhr (kein Ruhetag) 
Seit 1487 ist hier ein Wirtshaus, zunächst 
als Biersiederei mit Bräustüberl. 1607 
wurde der Betrieb vom Bierbrauer Georg 
Dürr übernommen, dem das Wirtshaus 
seinen heutigen Namen verdankt. Durch 
geschicktes Heiraten erwarb Gabriel Sed -
mayr (Spatenbräu) 1840 das Anwesen.
Niedrige Räume mit Kreuzgewölbe, teils 
langen Tischen und Bänken, davor eine 
wettergeschützte Terrasse und hinten ein 
malerischer Innenhof – einfach herrlich! 
Dies, und natürlich die von Spatenbräu 
aufgerufene Pacht, haben ihren Preis: bei 
13.80 für den Schweinsbraten kann man 
finanziell mit dem Hofbräuhaus oder dem 
Weißen Bräuhaus (jeweils unter 10.- Euro) 
nicht mithalten. Trotzdem: hier ist es 
wirklich sehr, sehr gemütlich. Anschauen 
und empfehlen! 
Zum Franziskaner
Residenzstraße 9 bzw. Perusastraße 5 
tägl. 9.00 –24.00 Uhr 
Ein großes Wirtshaus mit diversen Stü -
berln und Sälen, auch im ersten Stock 
(zur Perusastraße hin). 
Teils aufwändig gedeckt, teils einfacher in 
der Optik, kann man entscheiden, ob man 
in einem Wirtshaus oder einem Restau -
rant speisen will. Hier ist für jeden was 
dabei, nicht zuletzt auch eine große 
Freischankfläche in der Residenzstraße 
gegenüber der Baustelle. Was den Tester 
auch schon bei seinem ausführlichen 
Besuch (s. TK, Heft 2/ 06) abschreckte,
ist die Preisgestaltung dieses Hauses: in 
den fünf Jahren stieg der Preis für den 
Schweinsbraten von 11.50 auf satte 
16.20, und die Halbe Löwenbräu ist mit 
4.40 (damals 3.60) auch für eine teure 
Innenstadtlage an der Humorgenze ange -
langt. Sicher, wer sich als Tourist Mün -
chen leisten kann, wird auch dadurch 
nicht umkommen. Wer aber auf das 
Preis-Leistungsverhältnis achten will, 
wird über diese Empfehlung nicht unge -
trübt glücklich sein. In jedem Fall gibt’s 
hier die beste Leberkäs-Semmel der Stadt 
– für Taxifahrer besonders üppig und 
preiswert.
Haxnbauer, Münz-/Ecke Sparkassenstraße
Und da wir gerade beim Meckern waren, 
darf auch der Haxnbauer nicht uner -
wähnt bleiben. 
Ein großer Saal, ohne Raumteiler oder 
Zwischenwände, lässt keine Gemütlich -
keit aufkommen. Und auch hier ist es
die Preisliste, die das Unbehagen nicht 
gerade aufzulösen vermag: die halbe 
Schweinshaxe mit Speckkrautsalat (also 
ohne Knödel) zu 16.50 ist ohne Übertrei -
bung als teuer zu bezeichnen, und auch 
die Halbe Dinkelacker-Bier zu 4.10 
macht's nicht besser. 
Dazu passt, dass der Tester gerade am 
vergangenen Wochenende Gäste dort ab -
holte, die meinten, sie wären nicht hier 
hergegangen, wenn sie nicht eingeladen 
gewesen wären. Und sie würden wohl 
auch nicht wieder hier einkehren. Der 
Haxnbauer (Kuffler) wird es ebenso wie 
der Franziskaner (Reinbold) verschmer -
zen, wenn der Wirtschaftsprüfer aus -
drücklich not amused ist – die Läden
sind trotzdem immer voll. 
Weisses Bräuhaus, Tal 7 
9.00 –24.00 Uhr (kein Ruhetag) 
Das Stammhaus der Weißbier-Brauerei 
Schneider bietet im vorderen Bereich ein 
urgemütliches Wirtshaus, im hinteren Teil 
die gediegenere Abteilung mit aufwändig 
gedeckten Tischen, und zusätzlich im er -
sten Stock diverse kleinere Räume mit 
Wohnzimmeratmosphäre. Vorm Haus 
wird eine große Freischankfläche gebo -
ten; bei passendem Wetter werden die 
großen Fenster zur Straße versenkt und 
man sitzt quasi auch so im Freien. Reelle, 
z.T. sehr günstige Preise (hervorragender 
Schweinsbraten unter 10.-) und gutes 
Bier und teils langjähriges Personal 
(früher die berühmte Berta) sorgen für des 
Testers regemäßigen Besuch. A propos 
Bier (und einziger Meckerpunkt): dem 
Kenner sei geraten, das Bier immer nur 
mit Flasche zu bestellen und selbst einzu -
schenken, weil es sonst manchmal ein 
bisserl „lätschert“ daherkommt. Die 
Schankkellner arbeiten nämlich gerne auf 
Vorrat, so dass das Weißbier schon eine 
Zeit vorne gestanden haben kann. Und 
noch ein Tipp: wer darf, soll sich ruhig 
mal durch die Spezialbiere auf der Rück -
seite der Karte trinken – außer dem 
„normalen“ Weißbier und dem Aventinus 
gibt's durchaus noch andere flüssige 
Schmankerl, die den Aufenthalt verschönern … 
Hofbräuhaus 
tägl. 9.00 –23.30 Uhr (kein Ruhetag) 
Das berühmteste Wirtshaus der Welt ist 
durchaus einen Besuch wert, und zwar 
längst nicht nur für Touristen! Mit dem 
Bier wird das Geld verdient, die Halbe 
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31 TAXIKURIER JULI 2011 
liegt aber deutlich unter der 4-Euro- 
Grenze und wird übrigens beim Vorlegen 
der „M-Card“ noch ein paar Pfennige bil -
liger. Die Speisen dürfen getrost als sehr 
günstig bezeichnet werden, worunter aber 
die Qualität nicht leidet. Natürlich ist die 
„Schwemme“ im Erdgeschoß der absolute 
Touristen-Renner, mit Maßkrügen (aus -
schließlich!) an rohen Tischen ohne 
Schnickschnack, handgemachter Blasmusik und einem herrlichen Wirtsgarten 
bei passendem Wetter – wer's aber nicht 
so krachert mag, begebe sich in den er -
sten Stock, wo die Einheimischen eher 
unter sich sind und zum Schafkopfen 
auch eine Halbe trinken können. Spiel -
karten und (leider leere) Geldschüsserl 
werden auf Anfrage gerne gebracht.Hier 
darf sich tatsächlich nicht nur Alois 
Hingerl wohlfühlen. 
Außer der Reihe 
Ratskeller, Marienplatz 8 
tägl. 10.00 –24.00 Uhr 
Als „typisches Münchner Wirtshaus“ 
kann der Ratskeller nicht gelten – und 
doch gehört er dazu. 
Mindestens schon deshalb, weil er unter 
dem (neuen) Münchner Rathaus liegt. 
Eine schier unüberschaubare Zahl von 
Nischen, Haupt-, Neben- und Zwischenräumen macht die Orientierung ziemlich 
schwer: das „Boticelli-Stüberl“, der 
„Bacchuskeller“, die „Prinzregent- Luit -
pold-Nische“ oder das „Prälatenstüberl“ –
um nur einige aufzuzählen – sind alle in 
einem eigenen Stil eingerichtet und bie -
ten Platz für ganz kleine bis zu 140- 
Mann-Gruppen. Man kann unterirdisch, 
ohne das Lokal zu verlassen, vom Ein -
gang am Fischbrunnen bis zum Eingang 
Landschaft-/Weinstraße gehen und 
kommt dort dann bei der Badisch-Fränki -
schen Weinstube (ab 15.00 Uhr geöffnet, 
Live-Musik) wieder heraus. Damit nicht 
genug, im Prunkhof des Rathauses (Zu -
gang auch direkt vom Marienplatz) sind 
bei schönem Wetter Plätze für ca. 200 
weitere Gäste bestuhlt. Wunderschön! Ein 
absolutes „highlight“, das Sie sich oder 
Ihren Fahrgästen bei Ihrer Empfehlung 
nicht vorenthalten sollten. 
Die zuvor erwähnte Weinstube hat natür -
lich auch viel mit München zu tun, war 
unsere Stadt doch vor Einführung des 
Reinheitsgebotes eine echte Wein-Stadt. 
Was einerseits daran liegt, dass das heute 
so geschätzte Münchner Bier vorher ein 
ungenießbarer Dreck war, an dem nicht 
wenige Menschen gestorben sind, und 
andererseits, dass München seine Grün -
dung ja den uralten Handelswegen ver -
dankt, auf denen Wein von Süden her 
durch die Stadt transportiert wurde.
Geschenkt bekommt man Speisen und 
Getränke hier nicht (z.B. Schweinsbraten 
14.50), aber es lohnt sich für schmale 
Geldbörsen, auf Sonderangebote zu ach -
ten. So bekommt man in den Weinstuben 
mal ein echtes Viertel „Sommeracher 
Rosenberg“ für 3.50, die große Portion 
„Chefsalat“ zu 10.50 oder den Wurstsalat 
mit sauren Semmelknödeln und Holzofenbrot zu 6.50 Euro. 
Spatenhaus, Residenzstraße 12 
10.00 –24.00 Uhr (kein Ruhetag) 
Viel helles Holz, helle Räume, und ein 
unvergleichlicher Blick von den „Opern -
zimmern“ im ersten Stock direkt auf den 
Max-Josephs-Platz, die Residenz und die 
Staatsoper nebst Residenztheater. Auch 
hier kein „bayerisches Wirtshaus“, aber 
gehobene Gastronomie, wie sie ebenfalls 
zu München gehört. Die Räume sind nach 
des Testers Ansicht absolut geschmack -
voll ausgestattet; man meint bald, Lud -
wig II. käme demnächst vorbei und frage 
einen, ob man sich in seinem Speisezim -
mer wohlfühle …
Das sollte man mal gesehen und genos -
sen haben. Die Preise sind der Lage und 
Ausstattung angemessen, also nichts für 
den ganz kleinen Geldbeutel – aber im -
mer noch niedriger als nebendran im 
„Franziskaner“! Jedenfalls da, wo man sie 
vergleichen kann (z.B. Helles „nur“ 4.20, 
Schweinsbraten 15.80). Die Küche ist an -
sonsten internationaler, also z.B. mit Seeund Meeresgetier oder Fleischgerichten 
aller Art. 
Unfallregulierung
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Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
Seehaus im Englischen Garten 
Kleinhesselohe 3
(Zufahrt nur über Isarrin g/ Gysslingstraße) 
tägl. 10.00 –23.00 Uhr (kein Ruhetag)
Für die Münchner Schickeria und solche, 
die dazugehören wollen, ein „must“ . 
Wunderschön gelegen mit großer Terrasse 
am Kleinhesseloher See. Helle Räume und 
einige Nebenzimmer prägen das Haus, 
das auch mühelos die Villa eines Milliar -
därs sein könnte. Die Küche ist bayerisch 
geprägt (Schweinsbraten gibt's auch - 
16.- Euro), aber mit einem klaren Trend 
zu internationalen kulinarischen Genüs -
sen, wie z.B. Fisch und Meeresfrüchte 
aller Art. Der Tester, der im verregneten 
Motorradgewand antanzte, wurde trotz -
dem mit zuvorkommender Höflichkeit 
nach seinen Wünschen befragt und ern -
tete auch keine bösen Blicke, als er „nur 
mal schauen“ wollte. Sehr schön, sehr 
angenehm, hier lässt es sich bei einem 
Gläschen Schampus oder notfalls auch 
nur bei einem Paulaner-Hell länger aus -
halten. Kein Wunder, dass man hier län -
gerfristig im Voraus bestellen sollte.
Und übrigens: wer den eingangs erwähn -
ten Pfälzer Saumagen probieren möchte, 
soll es doch mal in den Pfälzer Weinstu -
ben (Residenzstraße 1, gegenüber der 
Feldherrnhalle) versuchen. Neben einfa -
chen typischen Pfälzer Gerichten (die 
Pfalz gehörte auch mal zu Bayern) gibt es 
Weine zu sehr anständigen Preisen zu 
verkosten. Abends gilt das Lokal als 
Schuppen zum Anbandeln für ältere Se -
mester deutlich jenseits des Disco-Alters. 
Täglich 10.00 –00.30 Uhr ohne Ruhetag. 
(MS) 
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32 TAXIKURIER JULI 2011 
§ Die im Jahr 2003 eingebaute Sauna des Deutschen 
Bundestages wurde mangels Interesse in eine Toilette 
umgewandelt. 
§ Heißes Wasser ist leichter als Kaltes. 
§ Die Dreizehn ist die am seltensten gezogene Zahl im 
deutschen Lotto. 
§ Wegen des unterschiedlichen Luftdrucks schmeckt 
Tomatensaft über den Wolken besser als am Boden. 
§ Der größte See Österreichs, der „Neusiedler See“ ist 
nur 1,80 Meter tief. (PR) 
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Im Juli … 
Der Blick zurück 
… vor 100 Jahren (1911) 
23. Juli – Höhepunkt der Hitzewelle in Deutschland mit 
35 Grad im Schatten. 
… vor 75 Jahren (1936) 
11. Juli – Deutschland erkennt Souveränität Österreichs an. 
26. Juli – Bernd Rosemeyer gewinnt den Großen Preis 
von Deutschland auf dem Nürburgring vor Hans Stuck. 
… vor 50 Jahren (1961) 
01. Juli – Im Bankengewerbe der Bunderepublik beginnt 
die Fünf-Tage-Woche. Die Schalter bleiben von nun an 
am Samstag geschlossen. 
27. Juli – Die Bremer Borgward-Werke kündigen 12.600 
Beschäftigten und beantragen ein Vergleichsverfahren. 
… vor 25 Jahren ( 1986) 
01. Juli – Autoinsassen auf den Rücksitzen werden 
künftig mit einem Bußgeld von 40 DM belegt, sofern sie 
keinen Sicherheitsgurt angelegt haben. 
06. Juli – Boris Becker besiegt im Wimbledon-Finale Ivan 
Lendl mit 6:4, 6:3, 7:5. 
… vor 1 Jahr (2010) 
02. Juli – Die bayerischen Wähler beschließen bei einem 
Volksentscheid das schärfste Rauchverbot Deutschlands. 
10. Juli – Deutschland wird Dritter bei der Fußball-WM 
(3:2 gegen Uruguay) in Südafrika. 
24. Juli – Bei der Love-Parade in Duisburg sterben 21 
Menschen. (PR) 
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Taxi-Check München 
Wartetarif 
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anony mer 
Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über 
seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen 
und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden.
Die Bewertung 
2222 grandios 
222 sehr gut 
22 gut 
2 befriedigend 
– nicht überzeugend 
Verkehrsbedingte Wartezeiten kosten 
Geld. Denn die Uhr läuft auch, wenn das 
Taxi steht. An der Ampel, im Berufsver -
kehr oder im Stau. Auch wenn die Fahrt 
auf Kundenwunsch unterbrochen wird. 
Beispiele sind der schnelle Weg zum 
Bankomat, oder um bei der Freundin zu 
klingeln. So verdienen wir auch Geld, 
wenn die Räder unserer Karossen (fast) 
im Stillstand sind. Der Wartetarif greift, 
sobald wir weniger als 14 Kilometer
pro Stunde kriechen. Präzise kostet das 
24 Euro pro Stunde, das sind 40 Cent in 
der Minute. 
Für viele Fahrgäste bleiben diese Kosten 
ein Phänomen, da auch bei geringen 
Distanzen im Schneckentempo der Fahr -
preis stetig nach oben klettert. Das klas -
sische Sprichwort „Time is Money“ reicht 
da oft nicht aus. Deshalb ist es von Be -
deutung, dass Münchens Taxler die Tarif -
ordnung erklären können. Unser Taxi- 
Scout war als Tarif-Fuchs unterwegs. 
Taxi 1: 2222 (Gewinner) 
(Nr. 1476, 1. Juni, 17:30 Uhr, 
Kurfürstenplatz) 
Gleich beim ersten Taxi-Check kommt 
hier gute Stimmung auf. Der lebendige 
Italiener macht hier nicht auf „Dolce far 
Niente“ (süßes Nichtstun), sondern erteilt 
mir ausführliche Informationen zum 
Wartetarif. Über die Kosten pro Stunde 
und Minute und in welchen passiven 
Situationen er zustande kommt. Mit ex -
pressiver italienischer Gestik erfahre ich: 
„Eine leuchtende Signale am Taxameter 
zeigte Wartetarif“ .Als er mir dann noch 
seinen wohlklingenden Namen verrät, 
klingen mir erst recht die Ohren. 
Taxi 2: 222 
(Nr. 1281, 1. Juni, 18:15 Uhr, Goetheplatz) 
Dieser Mann weiß auch, von was er 
spricht. Sein Metier ist das Taxigeschäft. 
Ganz korrekt berichtet er über die ent -
scheidenden Details, und dass zum Bei -
spiel an der Ampel der Tarif umspringt. 
Was aber, wenn der Wagen nur langsam 
rollt? Darüber hat der clevere Fahrer 
mich nicht informiert. 
Taxi 3: 2
(Nr. 1648, 3. Juni, 12:30 Uhr, Feilitzsch) 
Leider disqualifiziert sich dieser Taxler 
bereits bei der Einstiegsfrage. So behaup -
tet er ganz selbstverständlich, dass der 
Wartetarif ganze 30 Euro pro Stunde 
kostet. Damit könnten wir zwar wunder -
bar leben, doch wären dafür noch zähe 
Tarifrunden notwendig. Im Nachbarland 
Österreich, z.B. in Salzburg, herrscht 
dieser Preis bereits. 
Taxi 4: 22 
(Nr. 2988, 3. Juni, 13:50, Rotkreuzplatz) 
Eigentlich ist es ja ganz einfach. Der 
kurze Blick zum Tarifaufkleber auf der 
Beifahrer-Konsole bestätigt die 24 Euro- 
Schätzung. Bei der Beurteilung über die 
Sichtbarkeit des Wartetarifs für Fahrgäste, 
fehlt aber dann der Scharfsinn. So greift 
hier nur die Minuten-Taktung, diese 
bleibt jedoch dem Fahrgast verborgen…?
Taxi 5: 222 
(Nr. 850, 3. Juni, 14:30 Uhr, Elisabethplatz) 
Auch hier ist das Thema verinnerlicht 
und sogar mit 40 Cent pro Warteminute 
definiert. „Zustandekommen tut er, wenn 
das Taxi steht, oder ganz langsam fährt“, 
erklärt mir der aufgeschlossene Fahrer 
freundlich. Die km/h-Schwelle ist dem 
Fahrer leider entfallen und außerdem 
meint auch er, dass man den Tarif nur an 
der 40 Cent-Taktung pro Minute erkennt. 
Gewinner: Taxi 1
Enrico Leone 
Gerhard-Hauptmann-Ring 20 
81737 München 
33 TAXIKURIER JULI 2011 
Anwaltskanzlei Arikan
Rechtsanwältin 
Gariban Arikan 
Tätigkeitsschwerpunkte:
Unfallregulierung
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Verkehrs- und Zivilrecht kompetent beraten, 
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TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 33

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34 TAXIKURIER JULI 2011 
Titelthema 
War früher jetzt alles besser oder nur anders? Das ist und war schon immer Ansichtssache. Tatsache ist aber, dass der Wegfall der 
Sperrstunde, mit Ausnahme der sog. Putzstunde, das Ausgehverhalten der Mitbürger radikal verändert hat. 
Ausgehverhalten – Starke Veränderungen 
Es ist Montag und keiner geht hin! Es 
könnte aber auch Dienstag sein. Oder 
Sonntag. Ab Mitternacht sind die Straßen 
wie leer gefegt und die einschlägigen 
Lokale sind fast alle geschlossen.
Nun ist der Sonntag noch ein Fall für 
sich. Da haben nämlich auch die meisten 
Restaurants geschlossen. Wer jemals ver -
sucht hat am Sonntagabend zum Essen 
zu gehen, hat ein echtes Problem, wenn 
er nicht gerade ins Hofbräuhaus oder zu 
McDonalds will. Wobei letztgenannter ja 
nichts mit Essen zu tun hat. Dabei ist es 
jetzt müsig zu fragen, sind die Restau -
rants geschlossen, weil keine Gäste unter -
wegs sind oder umgekehrt. Das ist wie 
mit dem Ei und der Henne. 
Der Ausgehbär tobt jedenfalls erst zum 
Wochenende hin. Liegt’s daran, dass die 
Leute sparen oder nicht mehr so viel Geld 
im Beutel haben? Früher war es egal, 
welcher Wochentag war, es war jeden Tag 
Ausgehtag. Heute sitzen die Menschen 
am Computer und schlagen die Zeit mit 
Facebook tot. So was gab es früher nicht. 
Ab in die Kneipe war das Motto. Nicht, 
dass es früher nur Alkoholiker gab, aber 
zu Hause rumsitzen, am besten mit den 
Eltern, nee, das ging gar nicht. Aber wo 
sind diese Leute heute? 
Früher ist man um 20 Uhr ausgegangen 
und ging um 1 Uhr nach Hause, weil die 
Kneipe schließen musste. Dafür konnte 
man aber auch am nächsten Tag ganz 
normal seinen Geschäften nachgehen. Für 
die ganz Unermüdlichen gab es zwei bis 
drei Lokale, die bis zum Morgen geöffnet 
hatten oder die am Morgen schon wieder 
offen hatten. Die „Schmalznudel“ war 
zum Beispiel einer der Orte, an die es den 
Nachtschwärmer automatisch hinzog. Da -
mals, in den Siebzigern und Achtzigern 
des längst vergangenen Jahrhunderts traf 
man sich wie eine verschworene Gemein -
schaft um fünf Uhr an der Türe des Cafè 
Frischhut und freute sich auf Einlass.
Seit ein paar Jahren sperrt aber der Wirt 
Andreas Frischhut, inzwischen der Sohn, 
auch erst um sieben Uhr auf. Diejenigen, 
die früher die Nacht durchmachten, findet 
man heute im Kunstpark und an den 
hölzernen Tischen schläft auch keiner 
mehr ein. Das war der geregelte Tagesbzw. Nachtablauf und es war gut so. 
Dann wurde die Sperrzeit auf 5 Uhr ver -
kürzt und die Probleme fingen damit erst 
an. War man ursprünglich davon ausge -
gangen, dass sich mit der Liberalisierung 
der Öffnungszeiten der Druck des Nacht -
schwärmers entspannt, bis 1 Uhr noch 
schnell den Durst zu stillen, wird er heute 
um Mitternacht erst durstig. Die Ausgeh -
zeit hat sich weiter nach hinten verlagert, 
beginnt nicht vor 22 Uhr, teilweise erst 
nach Mitternacht. Die Lebensgewohnhei -
ten haben sich gewandelt. Möglicherwei -
se verbirgt sich dahinter die Übernahme 
mediterraner Lebensweisen, wie sie im 
Urlaub erlernt werden. In der Hitze der 
Mittagssonne ruht dort das Leben („Siesta“). 
Gearbeitet wird in den Morgen- und 
Abendstunden. Das soziale Beisammen -
sein entfaltet sich erst in der Kühle der 
Nacht. Wobei nicht immer die flexiblen 
Sperrzeiten zur Attraktivitätssteigerung 
des urbanen Lebens beitragen. Heute ru -
fen die ersten schon wieder nach einer 
Aufhebung der neuen Sperrzeitregelung, 
worunter auch viele unsere Kollegen zu 
finden sind, die es einfach satt haben, 
außerhalb des Oktoberfestes nur noch Al -
koholleichen zu transportieren. Denn dass 
durch längere Öffnungszeiten der Discos 
das Geschäft besser läuft, ist ein Trug -
schluss. Vor 25 Jahren gab es feste Tages -
zeiten, an denen ausgegangen wurde. Die 
gibt es heute auch, nur eben nach hinten 
versetzt. Dafür haben die Alkoholexzesse 
deutlich zugenommen. Besonders an den 
Wochenenden, aber auch schon während 
der Woche. Eine verlängerte Sperrzeit löst 
keine gesellschaftlichen Probleme. Liegt 
jedoch das Problem nicht viel eher an 
einem gesellschaftlichen Wandel, in dem 
Eltern mit der Erziehung ihrer Sprösslinge 
überfordert sind? Was haben Jugendliche 
unter 18 Jahren nach 0 Uhr eigentlich 
noch auf der Straße zu suchen? 
Ruhestörungen und Lärmbelästigungen 
durch die abwandernden, oft grölenden 
und johlenden Discobesucher sind oft un -
erträglich. Das Urinieren in Hauseingänge 
oder in Briefkästen, ausgekotztes auf 
Gehwegen sind die Kehrseite vom Bild 
des „fröhlich Feiernden“ .Da kann man 
schon Mitleid mit den Bewohnern bei -
spielsweise am Gärtnerplatz haben. Die 
beten schon für „ein tägliches Gewitter 
gib uns heute“, damit sie ihre Ruhe ha -
ben. Unter den Feiernden sind viele Un -
ruhestifter, die in gar kein Lokal mehr 
gehen. Die das berühmte Vorglühen zu 
Hause zelebrieren, dann in Scharen her -
umhängen und selbst mitgebrachte Ge -
tränke ungebremst konsumieren. Da ist
es schon arg egoistisch von der Grünen 
Jugend Münchens (GJM) gedacht, die 
dagegen protestiert, dass die „Anwohner 
geschützt werden sollen, wo doch alle 
Münchner am Gärtnerplatz ihre Freizeit 
verbringen wollen.“ Hallo Freunde geht’s 
noch. Aber in München haben die Grü -
nen eben selten „alle Latten am Zaun“ .
Befeuert wurde die Diskussion um Sperr -
stunden im Herbst 2010. Da erschien eine 
Polizeistatistik, laut der Straftaten von 
alkoholisierten Jugendlichen in Bayern 
deutlich angestiegen sind. Angeblich, 
weil junge Menschen immer später und 
immer länger in Clubs und Kneipen ge -
hen. Erst 2005 wurde die flächendecken -
de Sperrstunde in Bayern abgeschafft, 
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 34

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35 TAXIKURIER JULI 2011 
§ ÜBER 25 MILLIO NEN FAHRG ÄSTE PRO JAHR 
§ STELLFLÄCHEN AN MÜNCH ENS
LUKRATIVSTEN PLÄT ZEN 
§ MIT TAXIWE RBU NG AUF DEM KÜRZESTE M
WEG ZUM STADTGESPRÄ CH 
WIR BRINGE N IHRE WERBU NG
DIRE KT ZUM KUNDE N! 
Information und Beratung: 
Taxi-München eG
Ansprechpartner: Frau Reich
Telefon: (0 89) 21 61-373
E-Mail: reich@taxi-muenchen.de 
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OHNE UMWEGE! 
5NFALLREPARATURSCHNELLSPONTAN
seitdem gibt es lediglich eine Putzstunde zwi -
schen 5.00 Uhr und 6.00 Uhr. Es steht aber jeder 
bayerischen Gemeinde nach dem Gaststättenge -
setz frei, im Stadtgebiet oder in Teilen davon 
wieder eine Sperrstunde einzuführen, wenn es 
nachts Lärm und Randale in den Straßen gibt. 
Als Begründung reichen Polizeiberichte oder 
gehäufte Anwohnerbeschwerden. 
Erstaunlich viele Gemeinden machen von die -
sem Recht Gebrauch – und es werden mehr. 
Eine Sperrstunde als Waffe gegen die Wurzeln 
des Übels, gegen Vorglühen, Komasaufen und 
umgekippte Mülltonnen. Bringt nichts, meinen 
zumindest Wirte und Clubbetreiber. Sie wün -
schen sich stattdessen Aufklärung und Projekte 
gegen Gewalt und Alkohol. Am liebsten ist es 
ihnen, wenn sie den Gast so von ihrem Konzept 
überzeugen können, dass der die Lokalität nicht 
mehr wechseln will. Und deswegen gibt es jetzt 
bei den zwei bekanntesten Griechenbeislen 
Remidemmi bis zum Abwinken. Das Kytaro und 
das Cavos verwandeln sich dann vom Restau -
rant zur Disco. Das ist aber auch nicht jeder -
manns Sache. Vor dem unerträglichen Lärm sind 
schon viele geflohen, die sonst vielleicht noch 
etwas verzehrt hätten. Es dem Gast Recht zu 
machen, ist gerade in München nicht einfach. 
Das war aber schon früher so … (PG) 
Umfrage: 
Was halten Sie davon:
Soll die alte Sperrzeitregelung wieder eingeführt 
werden? Schreiben Sie an den TAXIKURIER.
Ihre Antwort interessiert uns! 
„Wo ist denn hier was los?“ 
Eine der häufigsten Fragen im Taxi. Obwohl sich im Nachtleben einiges 
zum Positiven entwickelt hat, ist selbst für uns Taxifahrer bis zur Wo -
chenmitte diese Frage oft schwer zu beantworten. Nicht jeder ist am Mon -
tag in der Milchbar an der richtigen Adresse, mag vielleicht keine „After- 
Work-Partys“ (Dienstag – Eight Seasons, Mittwoch – Lenbach, Donnerstag 
– Reitschule). Die Kultfabrik ist eine Adresse, die man mancher Zielgruppe 
immer empfehlen kann. Deshalb eine Zusammenstellung, wann welcher 
Club geöffnet ist. (PR) 
Club MO DI MI DO FR SA SO 
11 er ••
Americanos •••
Boomerang ••
Cohibar •••
Kantine ••••••
Kölsch ••••••
La Tropicana •••
Living 4 ••
Mangosbar •••
Mondscheinbar •••••
N.Y. Tabledance •••••••
Noa ••
Q-Club •••
Rafael •••••
Refugium ••
Roses •• •••
Schlagergarten ••••
The Temple Bar ••
Twitty Sister ••
Willenlos ••• •
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Titelthema 
Mückenplage 
Die Wirksamkeit hält aber bei tagaktiven 
Mücken nicht so lange an. 
Vorsicht 
DEET reizt die Augen und Schleimhäute 
am meisten, bei Icaridin sind die Reizun -
gen etwas geringer. Nicht bei Kindern 
und drei Jahren anwenden. 
Biozidverdampfer 
Die strombetriebenen Geräte verteilen 
Insektizide im Raum, die Mücken töten. 
Die Stiftung Warentest bewertet ihre Wir -
kung mit „gut“, weist aber darauf hin, 
dass die Wirkstoffe meist Pyrethroide wie 
Allethrin und Transflutrhin, Augen und 
Schleimhäute reizen. In geschlossenen 
Räumen sollten Biozide nur sehr sparsam 
und nur bei starker Mückenplage verwen -
det werden.
UV-Licht-Fallen 
Die elektrischen Geräte sollen mit einem 
speziellen UV-Licht die Tiere anlocken, 
am Gitter sterben sie dann durch einen 
elektrischen Schlag. Beim Test zeigte 
sich: Mücken werden von dem Licht 
kaum angezogen, dafür werden viele an -
dere, nützliche Insekten getötet. 
Ultraschallgeräte 
Die Geräte sollen durch hohe Ultraschall -
töne ohne Chemie die Mücken vertreiben. 
Das Testergebnis: Die Mücken pfeifen auf 
die Töne, es funktioniert nicht. Zweifel -
haft scheint vor diesem Hintergrund auch 
die Anti-Mücken-Applikation fürs iPhone: 
Das Handy sendet ebenfalls einen Ton. 
Ätherische Öle 
Es gibt Gartenfackeln, Teelichter, Arm -
bänder und Öllampen, die ätherische Öle 
verbreiten. Auch hier konnte keinerlei 
Wirkung festgestellt werden. 
Vitamin B 
Bei der Mesotherapie wird Vitamin B1 in 
die Haut von Armen, Beinen und Nacken 
gespritzt. Vitamin B1 verändert den 
Hautgeruch und das schreckt Mücken ab. 
Allerdings: Es gibt bislang keine wissen -
schaftlichen Belege für die Wirkung. 
Hausmittel 
Zitronenmelisse oder Basilikumpflanzen 
auf dem Fensterbrett bringen nichts. 
Auch den Trick, das Licht auszumachen, 
hält nur harmlose Falter ab. Mücken 
orientieren sich vor allem am Körpergeruch und dem Kohlendioxidanstieg 
durch ausgeatmete Luft. 
Linderung danach 
Durch Kratzen wird’s schlimmer. Das Gift 
wird verteilt, außerdem kann sich der 
Stich entzünden. Kühlung verschafft Lin -
derung, das geht mit Gels aber auch mit 
einem kalten Lappen. Eine rohe aufge -
schnittene Zwiebel lindert. 
Tipp 
Mücken landen gern auf dunkler Klei -
dung und durchstechen eng anliegende 
Klamotten. Also helle, weite Kleidung, 
lange Hosen. Moskitonetze am Bett. 
Regentonnen mit Fliegengitter abdecken 
und Vogeltränken alle zehn Tage auswaschen. (PR) 
Wenn im Frühjahr viel Niederschlag fällt, 
sind besonders viele Stechmücken zu 
erwarten. Denn die Larven benötigen 
Feuchtigkeit. Ab einer Temperatur von 
25 Grad entwickeln sich die Mücken 
besonders schnell. In der Hochsommers -
zeit vergehen nur neun bis zehn Tage 
vom Ei bis zur Flugreife. Eine Generation 
wird zwischen 10 und 20 Tage alt. Teiche, 
Pfützen, Regentonnen und sumpfige Ufer 
sind die Paradiese der Larven. Besonders 
stark betroffen sind die Seen im Münch -
ner Umland und die Isarauen. Aber auch 
in München leidet man unter den Vie -
chern, zum Beispiel an der Isar und im 
Glockenbachviertel. Manche Arten wer -
den erst in der Dämmerung aktiv, andere 
bereits am helllichten Tag. Ein besonders 
hartnäckiger Quälgeist ist die Kriebel -
mücke. Bis zu 4 Tage dauern die teilweise 
extremen Schwellungen an. Da sie nur 
eine Flughöhe bis 50 cm erreichen kann, 
sticht sie besonders gerne in Unterschen -
kel und Füße. Der menschliche Körper 
reagiert auf den Speichel, den die Mücken 
beim Stich absondern. Lebensbedrohliche 
Reaktionen wie bei Bienen oder Wespen 
sind nicht bekannt. 
Was wirklich gegen die Insekten hilft, hat 
die Stiftung Warentest getestet:
Lotionen und Sprays 
Es helfen vor allem zwei Inhaltsstoffe: 
Der Effektivste Wirkstoff ist DEET (Diet -
hyltoluamid). In Konzentrationen zwi -
schen 30 und 50 Prozent ist er zum Bei -
spiel in Anti Brumm Forte, Care Plus oder 
Nobite enthalten. Sie schützen fünf bis 
acht Stunden vor tag- und nachtaktiven 
Mücken. Ebenfalls wirksam ist der In -
haltsstoff Icaridin. Er ist zum Beispiel in 
Autan, Azaron und Parazeet enthalten. 
36 TAXIKURIER JULI 2011 
Nach dem Frühsommer haben Steckmücken Hochsaison.
Unter idealen Lebensbedingungen quälen sie uns nicht nur an Seen im Umland, sondern auch in der Stadt und unseren Autos. 
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 36

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37 TAXIKURIER JULI 2011 
Messe München International 
Juli-Programm
BIKE EXPO 
Unter dem Motto „Cycling Trends for City and Nature“ 
zeigt die BIKE EXPO die neuesten Trends der Fahrrad -
branche. Allen Dirt- und ETB-begeisterten wird ein 
umfangreiches Rahmenprogramm zum Mitmachen ge -
boten: Neben Europas bedeutendstem Kinderradrennen 
sorgt der internationale DirtJump Contest GO BIG OR 
GO HOME in der Actionhalle B2 für Adrenalin. Wag -
halsige Sprünge, spektakuläre Tricks und phänomenale 
Stimmung auf dem über 100 m langem Parcours sind 
garantiert! Außerdem gibt es verschiedene Testparcours 
mit Steilkurven, Pump Tracks und vielen kniffligen 
Passagen für Jung und Alt. Für alle Fahrer mit Renn -
blut in den Adern gibt es den Jedermannwettbewerb 
Crema Cross, dafür wird der MTB-Testparcours in eine 
Race Arena verwandelt. Ein absoluter Publikumsmagnet der BIKE EXPO ist die E-Mobility-Halle. 
Die BIKE EXPO ist die umfassende Plattform für 
Fahrräder, Komponenten, Bekleidung und Tourismus 
und auf dem Weg zur Leitmesse der Fahrradbranche.
www.messe-muenchen.de, www.bike-expo.com 
BayOG –
Jahrestagung der Vereinigung Bayerischer Augenärzte 
Am 16. und 17. Juli findet im M,O,C, die Jahrestagung 
der Vereinigung Bayerischer Augenärzte in Halle 4 
statt. Die Veranstaltung richtet sich speziell an Augenärzte und ophthalmologisches Assistenzpersonal. 
Neben Vorträgen gibt es eine Industrieausstellung für 
registrierte Fachbesucher. Die Veranstaltung ist am 
Freitag von 13.30 Uhr bis 18.30 Uhr und am Samstag 
von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. 
www.moc-muenchen.de, http://www.congresse.de 
Heilpraktiker-Kongress des Südens 
Am 16. Juli findet der "Heilpraktiker-Kongress des Sü -
dens" im M,O,C, statt. Der Kongress wird vom Bund 
Deutscher Heilpraktiker und Naturheilkundiger e.V. 
veranstaltet und richtet sich an die biologisch-pharma -
zeutischen und medizinisch-technischen Industrie. Von 
9.00 Uhr bis 18.00 Uhr wird allen Heilpraktiker/innen, 
Berufsanwärter/innen und Zugehörige anderer Heilbe -
rufe ein großes Vortragsprogramm in Halle 2 und 3 so -
wie Atrium 3 geboten. 
www.moc-muenchen.de 
www.heilpraktikerkongressdessuedens.de 
ABC Salon 
Am 24. und 25. Juli präsentieren im M,O,C, im Atrium 3 
europäische Top-Brautmodenhersteller ihre aktuellen Kleider -
kreationen beim Münchner ABC Salon. Diese Ordertage für 
Abend-, Braut-, und Cocktailmode sind eine reine Fachmesse 
und der Eintritt an beiden Tagen ist für Fachbesucher kosten -
los. Die Veranstaltung ist am Sonntag (24.7.) von 9.00 Uhr 
bis 18.00 Uhr und am Montag (25.7.) von 9.00 Uhr bis
16.00 Uhr geöffnet.
www.moc-muenchen.de, www.abc-salon.de 
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Witz des Monats 
Eine Polizeistreife hält nachts einen Urlauber an: „Ihr Rücklicht ist defekt!“ Der Mann steigt aus, geht um sein Auto und 
bricht schluchzend zusammen. Der Polizist: „Na, so schlimm ist 
ein kaputtes Rücklicht doch auch nicht.“ Sagt der Mann: „Wer 
spricht denn hier vom Rücklicht? Wo ist mein Wohnwagen?“ 
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 37

Seite 38

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38 TAXIKURIER JULI 2011 
To p-Termine Juli 2011 
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten) § 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Umberto Tozzi 
§ 20.00 Uhr, Jüdisches Zentrum,
Tanja Becker-Bender 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Aufgspuit 
§ Ampere, Atmosphere 
§ Sunny Red, 50 Lions 
Mittwoch, 6. Juli 
§ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Salz 
§ 11.00 – 12.00 Uhr, Marstall, Dreck 
§ 17.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, 
Lohengrin 
§ 18.00 Uhr, MINI Opera Space, 2081 
§ 19.00 – 21.30 Uhr, Spielhalle,
Hotel Savoy 
§ 19.00 Uhr, Hubertussaal,
Ruth Ziesak 
§ 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater,
Die Dreigroschenoper 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
Leere Stadt 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Penthesilea 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Alpsegen 
§ 20.00 Uhr, Circus Krone,
John Mellencamp 
§ 20.00 Uhr, Zenith, The Pogues 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Mundo Burgos 
§ Kranhalle, Trans Am 
§ Ampere, Mimi 
§ Kesselhaus, Snoop Dogg 
§ Backstage, Pro Pain 
§ Rote Sonne, New and for Sale 
Donnerstag, 7. Juli 
§ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Salz 
§ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Das Käthchen von Heilbronn 
§ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
I Hired a Contract Killer 
§ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Vielfältigkeit 
§ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Gauthier Dance 
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der geduldige Socrates 
§ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Dreck 
§ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Liederabend 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Jacques Louissier Trio 
§ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Jazznacht 
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
MACBETH 
§ 20.30 Uhr, Schlachthof,
Die PrimaTonnen 
§ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe,
High Voltage 
§ Zenith, Black Country 
§ Freiheiz, Junip 
§ Sunny Red, A Attitude 
Freitag, 8. Juli 
§ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, 
Gauthier Dance 
§ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Das Käthchen von Heilbronn 
§ 19.00 Uhr, Werkraum, M8 MIT! 
§ 19.30 – 22.00 Uhr, Spielhalle,
Hotel Savoy 
§ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Hamlet 
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Ab heute heißt du Sara 
§ 20.00 – 21.00 Uhr Marstall, Dreck 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Herrmannsschlacht 
§ 20.00 – 23.00 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Oper für Alle 
§ 20.00 – 23.00 Uhr, Nationaltheater, 
Fidelio 
§ 20.00 Uhr, MINI Opera Space,
Fideliopiraten 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Klinik der Müden 
§ 20.00 Uhr, Marstall,
Zehn Pfund Freiheit vom Wild 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Double Drums 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
Hommage A Pavarotti 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Helmut Schleich 
§ Backstage, Ice Cube 
§ Feierwerk, Boris 
§ 8 Below, Shockwave Riders 
§ Muffathalle, Grouplove 
Sonntag, 3. Juli 
§ 10.00 – 20.00 Uhr, Theatron,
Gospel Happening 
§ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall,
Tom Sawyer 
§ 11.00 Uhr, Königsplatz, Sportfestival 
§ 11.00 Uhr, Brunnenhof,
Odeon goes Opera 
§ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Heroinen 
§ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater, 
Penthesilia 
§ 19.00 Uhr, Hubertussaal,
Atrium Quartett 
§ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der geduldige Socrates 
§ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Prinz Friedrich von Homburg 
§ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Der Widerspenstigen Zähmung 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Schwabinger Schaumschläger Show 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum,
Mjunik Disco 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Angst 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Klinik der Müden 
§ 20.00 Uhr, Marstall,
Zehn Pfund Freiheit vom Wild 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Miro Nemac Band 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller 
Montag, 4. Juli 
§ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg,
Kein Geld für niemand 
§ 11.00 – 12.00 Uhr, Marstall, Dreck 
§ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Das Käthchen von Heilbronn 
§ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Fidelio 
§ 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus, 
Winterreise 
§ 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater,
Die Dreigroschenoper 
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Sünden des Alters 
§ 20.00 Uhr, MINI Opera Space,
Freiheitsfelder 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Mondscheinserenade 
§ 20.00 Uhr, Fraunhofer,
Club Voltaire 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Aufgspuit 
§ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe,
Velvet Steel 
§ Zenith, Black Country Communion 
Dienstag, 5. Juli 
§ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg,
Kein Geld für niemand 
§ 16.00 Uhr, Nationaltheater,
Saint Francois 
§ 18.30 – 19.45 Uhr, Schauburg,
Kein Geld für niemand 
§ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, 
Alles nur der Liebe wegen 
§ 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater,
Die Dreigroschenoper 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Viel Lärm um nichts 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Juan Diego Florez 
Feste Termine 
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 
089 •••••
8 Below •••••
5 9 : 1 •••
8seasons •• • •
Americanos •• ••
Atomic Café ••••••
Babalu •• •••
Baby • ••
Backstage •••
Barfly •••
Barysphär •• •
Bash Night •••••••
Cafe am Hochhaus •••• • • •
Chaca Chaca • •
Cord • • •• •
Crash •••
Crowns Club • ••
Elli Disco •• •
Erste Liga •••
GOP Varieté •••••
Hansa 39 •••
Heart •••••
Kantine ••••••
Klangwelt •
Kong •••
Kultfabrik •••••• •
Lenbach • ••
Max + Moritz • ••
Milchbar ••••••
Muffathalle ••
Nachtgalerie ••
Neuraum ••
New York Club •
Optimolwerke •••••••
P1 •••••••
Pacha • • •
Palais • •••
Pappasitos •• • •
Paradiso •••
Pimpernel •••••••
Privée 3 •
Rockstudio •••
Rote Sonne ••
Ruby •••••
Schlachthof •
Skyline •• •••
Substanz ••••••
Sugar • ••
Valentin Stüberl •••••••
Zoozies •••••••
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Andreas Giebel 
§ Kranhalle, UNSANE 
§ Backstage, RAF Camora 
§ Muffathalle, Eva Ayllon 
Samstag, 2. Juli 
§ 9.45 – 16.00 Uhr, Nationaltheater, 
Ballett extra 
§ 10.00 – 19.00 Uhr, Theresienwiese, 
Rewe-Sommerfest 
§ 15.00 Uhr, Marstall, Ich und dann? 
§ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Führung durch das Theater 
§ 17.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, 
Lohengrin 
§ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Das Käthchen von Heilbronn 
§ 18.00 Uhr, Mini Opera Space,
Make No Noise 
§ 19.00 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, 
Gott ist Schönheit 
§ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg,
Kein Geld für niemand 
§ 19.30 Uhr, Volkstheater,
Prinz Friedrich von Homburg 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum,
Mjunik Disco 
§ 20.00 Uhr, Schloss,
Lügen aber ehrlich 
Freitag, 1. Juli 
§ 11.00 – 12.45 Uhr, Volkstheater, 
Besuch der alten Dame 
§ 16.00 – 22.00 Uhr, Olympiapark, 
Drachenbootrennen 
§ 16.00 + 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Saint Francois 
§ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Das Käthchen von Heilbronn 
§ 19.00 Uhr, Hubertussaal,
Boulanger Trio 
§ 19.00 Uhr, Valentin Musäum,
Helmut Schleich 
§ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg,
Kein Geld für niemand 
§ 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Schloss 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Spielhalle,
Sad songs from the heart of Europe 
§ 20.00 Uhr, Schloss,
Lügen, aber ehrlich 
§ 20.00 Uhr, Marstall,
Zehn Pfund Freiheit vom Wild 
§ 20.00 Uhr, Volkstheater,
Backstage Club 
§ 20.00 Uhr, MINI Opera Space,
Make No Noise 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Münchner Symphoniker 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Symphonieorchester BR 
TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 38

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39 TAXIKURIER JULI 2011 
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Musica Viva 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Basta 
§ 20.00 Uhr, Circus Krone, PJ Harvey 
§ Backstage, Cockney Rejects 
Samstag, 9. Juli 
§ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg,
Has und Huhn 
§ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Das Käthchen von Heilbronn 
§ 19.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Liebe zu den drei
Orangen 
§ 19.00 Uhr, Hubertussaal,
Stuttgarter Kammerorchester 
§ 19.00 Uhr, LMU,
Odeon Jugendsinfonieorchester 
§ 19.00 Uhr, Werkraum, M8 MIT! 
§ 19.30 Uhr, Volkstheater,
Eine Unbekannte aus der Seine 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Angst 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg, 
Gauthier Dance 
§ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal,
Kammerkonzert 
§ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Platz,
Oper für Alle 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Münchner Motetten Chor 
§ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Klavierkonzert 
§ 59:1, Pillowcream 
§ Schlachthof, Chris Aron 
Sonntag, 10. Juli 
§ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Mitridate 
§ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Ab heute heißt du Sara 
§ 16.00 Uhr, Olympiapark,
Bavarian Run 2011 
§ 16.00 Uhr, Nationaltheater,
Saint Francois 
§ 17.00 Uhr, Werkraum, M8 MIT! 
§ 18.00 Uhr, Philharmonie,
Klasse Klassik 
§ 18.00 Uhr, Residenztheater,
From Dusk till Dorn 
§ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Ab heute heißt du Sara 
§ 19.00 Uhr, Hubertussaal,
Daniel Müller-Schott 
§ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Leonce & Lena 
§ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, 
Alles nur der Liebe wegen 
§ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Festkonzert 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
ABBA-Night 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Jochen Malmsheimer 
§ MINI Opera Space, Festspiel-Campus 
Montag, 11. Juli 
§ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Usher 
§ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Prinz Friedrich von Homburg 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum,
Jeff Koons 
§ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, 
Hiob 
§ 20.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, 
Die Entführung aus dem Serail 
§ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker 
§ 20.00 Uhr, MINI Opera Space,
Freiheitsfelder 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke 
§ Ampere, Eleventh Dream Day 
Dienstag, 12. Juli 
§ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Has und Huhn 
§ 19.00 Uhr, Hubertussaal,
Symphonieorchester BR 
§ 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Schloss 
§ 19.30 – 21.05 Uhr, Schauburg,
Fahrenheit 451 
§ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Prinz Friedrich von Homburg 
§ 19.30 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, 
Daphnis und Chloe 
§ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum,
Anstalt der besseren Mädchen 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Alpsegen 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Classic meets Cuba 
§ Backstage, Santigold 
Mittwoch, 13. Juli 
§ 10.00 Uhr, Augustiner Keller,
Jahreshauptversammlung
Taxi München e.G. 
§ 19.00 – 23.15 Uhr, Schauspielhaus, 
Kleiner Mann – was nun? 
§ 19.30 – 21.05 Uhr, Schauburg,
Fahrenheit 451 
§ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, 
Ariadne auf Naxos 
§ 19.30 Uhr, Volkstheater,
Einer flog über das Kuckucksnest 
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der gedudige Socrates 
§ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Ringo Starr & His All Starr Band 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
All that Musical 
§ Ampere, Hazmat Modine 
§ 59:1, Architecture in Helsinki 
Donnerstag, 14. Juli 
§ 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg,
Fahrenheit 451 
§ 19.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, 
Don Giovanni 
§ 19.00 Uhr, Hubertussaal,
Symphonieorchester BR 
§ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Grand Hotel 
§ 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus, 
Winterreise 
§ 19.30 Uhr, Volkstheater,
Einer flog über das Kuckucksnest 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum,
They shoot horses, don´t they? 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Glen Miller Orchestra 
§ 20.30 Uhr, Ampere, Munich Rocks! 
§ Sunny Red, Anchor 
§ Tonhalle, Tower of Power 
§ Backstage, Mad Leonardos 
Freitag, 15. Juli 
§ 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg,
Fahrenheit 451 
§ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, 
Rusalka 
§ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Ein Volksfeind 
§ 19.30 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance 
§ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Las Sombras 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum,
They shoot horses, don’t they? 
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
Macbeth 
§ 20.00 Uhr, Schlachthof,
Night of Music 
§ 20.00 Uhr, MINI Opera Space,
Heiligenleben 
§ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Kammerkonzert 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Jedermann 
§ 20.00 Uhr, Funkhaus, Startrampe 
§ Muffathalle, Glockenbass 
Samstag, 16. Juli 
§ 9.00 – 18.00 Uhr, MOC,
Heilpraktiker Kongress 
§ 11.00 – 14.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Tag der offenen Tür 
§ 17.00 Uhr, Werkraum,
Romane auf dem Theater 
§ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Führung durch das Theater 
§ 18.30 – 20.50 Uhr, Nationaltheater, 
Ariadne auf Naxos 
§ 19.00 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly 
§ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Michael Kohlhaas 
§ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauburg,
Fahrenheit 451 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Ruf der Wildnis 
§ 20.00 Uhr, Odeonsplatz,
Symphonieorchester BR 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Blechschaden 
§ 20.30 Uhr, Schlachthof,
Die Rabenmütter 
§ 22.00 Uhr, Werkraum,
Romane auf dem Theater 
§ 23.00 Uhr, Werkraum,
Filmvorführung SENTIMENT 
§ Muffathalle, Los de Abajo 
§ Funkhaus, On3-Startrampe 
Sonntag, 17. Juli 
§ 6.00 Uhr, Chinesischer Turm,
Kocherlball 
§ 10.30 Uhr, Brunnenhof, Jedermann 
§ 11.00 – 22.00 Uhr, Rennbahn Riem,
Greenfield Open Air 
§ 17.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Dorothee Oberlinger 
§ 18.00 – 21.00 Uhr, Nationaltheater, 
Don Giovanni 
§ 19.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Liebe zu den drei Orangen 
§ 19.00 Uhr, Philharmonie,
Sommerkonzert 
§ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Dacapo 
§ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Ein Sommernachtstraum 
§ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Prozess 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Schwabinger Schaumschläger Show 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
Symphonie mit dem Paukenschlag 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Boogie Woogie Brothers 
§ 20.00 Uhr, Tonhalle,
Gianna Nannini 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Voices in Time 
Mehrtägige Termine 
§ 19.05.11 – 31.08.11, Professor-Huber-Platz, Kulturstrand 
§ 25.05.11 – 16.07.11, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof,
Geschichten von Mama und Papa 
§ 01.06.11 – 31.08.11, bei Schönwetter, Olympiasee, Kino am Olympiasee 
§ 16.06.11 – 24.08.11, 19.30 Uhr, Seebühne im Westpark, Kino, Mond & Sterne 
§ 22.06.11 – 17.07.11, Olympiapark Süd, Tollwood 
§ 25.06.11 – 02.07,11, Gasteig, Filmfest München 
§ 26.06.11 – 17.07.11, Di. – So., 20.00 – 22.40 Uhr, 
Deutsches Theater, Frühlingserwachen 
§ 01.07.11 – 02.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ulan + Bator 
§ 01.07.11 – 02.07.11, Messe, Audi Treffen 
§ 01.07.11 – 03.07.11, Fr. – Sa., bis 17.00 Uhr, So. bis 15.40 Uhr, 
Olympiastadion, Kongress Zeugen Jehovas 
§ 01.07.11 – 10.07.11, 11.00 Uhr, Orleansplatz, Hamburger Fischmarkt 
§ 02.07.11 – 04.07.11, 19.30 Uhr, Philharmonie, Martin Grubinger 
§ 03.07.11 – 04.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Bele Turba 
§ 04.07.11 – 05.07.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Werner Schmidbauer 
§ 05.07.11 – 09.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber 
§ 07.07.11 – 09.07.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Im Weißen Rössl 
§ 07.07.11 – 10.07.11, 20.00 – 22.00 Uhr, Schloss, Die Statisten 
§ 09.07.11 – 10.07.11, Marienplatz/Rindermarkt, Christophers Street Day 
§ 09.07.11 – 11.07.11, Messe, TrendSet Mustermarkt 
§ 10.07.11 – 11.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner 
§ 11.07.11 – 15.07.11, 20.00 – 22.00 Uhr, Schloss, Caveman 
§ 12.07.11 – 16.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni 
§ 12.07.11 – 16.07.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Im Weißen Rössl 
§ 12.07.11 – 19.07.11, Königsplatz, Kino Open Air 
§ 13.07.11 – 14.07.11, ICM, GVB Raiffeisen 
§ 15.07.11 – 16.07.11, 15.07., 13.30 – 18.30 Uhr, 16.07., 9.00 – 18.00 Uhr, 
MOC, Augenärzte-Tagung 
§ 16.07.11 – 17.07.11, 10.00 – 23.00 Uhr, Olympiastadion, DTM 
§ 17.07.11 – 18.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied 
§ 19.07.11 – 23.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara 
§ 19.07.11 – 23.07.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Im Weißen Rössl 
§ 20.07.11 – 03.09.11, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Falle 
§ 21.07.11 – 24.07.11, 21. – 23.7., 9.00 – 18.00 Uhr, 27.7., 9.00 – 16.00 Uhr, 
Messe, Bike Expo 
§ 21.07.11 – 24.07.11, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, All you need is love 
§ 22.07.11 – 23.07.11, 20.00 – 22.00 Uhr, Schloss, Lügen, aber ehrlich 
§ 24.07.11 – 25.07.11, 24.07., 9.00 – 18.00 Uhr, 25.07., 9.00 – 17.00 Uhr, 
MOC, ABC Salon 
§ 24.07.11 – 25.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Mehlprimeln 
§ 24.07.11 – 27.07.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich 
§ 24.07.11 – 06.08.11, Backstage, Free & Easy 
§ 25.07.11 – 27.07.11, 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Zirkus der Kuscheltiere 
§ 26.07.11 – 30.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers 
§ 27.07.11 – 28.07.11, 11.00 – 19.00 Uhr, Muffathalle, Anna tanzt 
§ 27.07.11 – 21.08.11, 20.00 Uhr, Mi. – Sa., Maximilianeum, Königlich Tafeln 
§ 28.07.11 – 30.07.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Im Weißen Rössl 
§ 28.07.11 – 21.08.11, Olympiapark, Sommerfestival 
§ 30.07.11 – 07.08.11, Mariahilfplatz, Jakobidult 
§ 31.07.11 – 14.08.11, tägl. außer So., 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Rock the Ballet 
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40 TAXIKURIER JULI 2011 
§ 20.00 Uhr, Odeonsplatz,
Münchner Philharmoniker 
§ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Kammerkonzert 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Lizzy Aumeier 
§ MINI Opera Space, Festspiel Campus 
§ Kranhalle, Future Island 
Montag, 18. Juli 
§ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, 
Rusalka 
§ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, 
Ludwig II. 
§ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum,
XY Beat 
§ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire 
§ 20.00 Uhr, MINI Opera Space, 
Freiheitsfelder 
§ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Fonsi 
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten) § 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Andreas Giebel 
§ 23.00 Uhr, Nightclub, Soulbop Band 
§ Bayerischer Hof, Al Jarreau 
§ Feierwerk, Les Savy Fav 
§ Backstage, Bad Religion 
§ 59:1, Miles Robinson 
Dienstag, 19. Juli 
§ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Ab heute heißt du Sara 
§ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, 
Der Rosenkavalier 
§ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Attacca-Konzert 
§ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Usher 
§ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg,
Paranoid Park 
§ 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater,
Die Dreigroschenoper 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Alpsegen 
§ 20.00 Uhr, Werkraum,
OFS-Höfische Tänze 
§ 20.00 Uhr, MINI Opera Space,
Undankbare Biester 
§ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Sting 
§ Tonhalle, Duran Duran 
§ Nightclub, Jane Monheit 
Mittwoch, 20. Juli 
§ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg,
Paranoid Park 
§ 17.00 – 20.15 Uhr, Volkstheater,
Die Dreigroschenoper 
§ 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Schloss 
§ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, 
Alles nur der Liebe wegen 
§ 19.30 Uhr, Olympiapark, B2Run 
§ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum,
XY Beat 
§ 20.00 Uhr, MINI Opera Space,
Undankbare Biester 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Liederabend 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Quadro Nuevo 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
Jazz im Schloss 
§ Tonhalle, Simple Minds 
§ Volkstheater, Sommerfest 
§ 59:1, Kellermensch 
§ Nightclub, Ivan Lius 
Donnerstag, 21. Juli 
§ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg,
Paranoid Pack 
§ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, 
Lucrezia Borgia 
§ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Mitridate 
§ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg,
Paranoid Park 
§ 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus, 
Winterreise 
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der geduldige Socrates 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Sven Kemmler 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum,
Mjunik Disco 
§ 20.00 – 23.20 Uhr, Volkstheater,
Der Brandner Kaspar 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Carmina Burana 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
Eine große Nachtmusik 
§ 20.30 Uhr, Schlachthof,
Chris Boettcher 
§ Olympiapark, B2 Run 
§ Backstage Halle, House of Pain 
§ Kranhalle, The Secret 
§ Sunny Red, Monstertone 
§ Backstage, Zen Zebra 
§ Nightclub, Tuck & Patti 
§ 59:1, Scoff 
Freitag, 22. Juli 
§ 7.00 – 24.00 Uhr, Gasteig,
25 Jahre Gasteig 
§ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg,
Paranoid Park 
§ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Der Zwerg 
§ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly 
§ 19.30 Uhr, Hubertussaal,
Harmonic Brass 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum,
They shoot Horses, don’t they? 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Angst 
§ 20.00 Uhr, MINI Opera Space,
Undankbare Biester 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Venezianische Nacht 
§ Muffathalle, Late Night Talk 
§ Kranhalle, Moonband 
§ Orangehouse, Blue Note 
§ Nightclub, Osibisa 
Samstag, 23. Juli 
§ 7.00 – 24.00 Uhr, Gasteig,
25 Jahre Gasteig 
§ 13.00 Uhr, Bavariapark,
Oben ohne Open Air 
§ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, 
Der Rosenkavalier 
§ 19.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance 
§ 19.00 – 23.00 Uhr, Olympiapark, 
Münchner Sommernachtstraum 
§ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg,
Zirkus der Kuscheltiere 
§ 19.30 Uhr, Spielhalle,
25 Jahre Bayerischer Flüchtlingsrat 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
Die Zauberflöte 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Liederabend 
§ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Kammerkonzert 
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
MACBETH 
§ 20.00 Uhr, MINI Opera Space,
Undankbare Biester 
§ 21.30 Uhr, MINI Opera Space,
Livingroom Dancers 
§ 23.00 Uhr, Bayerischer Hof,
Ivan Neville 
§ Nightclub, Ruben Blades 
§ Muffathalle, Capones 
Sonntag, 24. Juli 
§ 7.00 – 24.00 Uhr, Gasteig,
25 Jahre Gasteig 
§ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammerkonzert 
§ 16.00 – 17.20 Uhr, Schauburg,
Zirkus der Kuscheltiere 
§ 19.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Liebe zu den drei Orangen 
§ 19.00 Uhr, Brunnenhof, Fazil Say 
§ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Mitridate 
§ 19.00 Uhr, MINI Opera Space,
Tanztee 
§ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, 
Alles nur der Liebe wegen 
§ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
I Capuleti 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Schwabinger Schaumschläger Show 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
Vier Jahreszeiten 
§ 21.30 Uhr, MINI Opera Space,
Livingroom Dancers 
Montag, 25. Juli 
§ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg,
Zirkus der Kuscheltiere 
§ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, 
Lucrezia Borgia 
§ 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Schloss 
§ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, 
Ludwig II. 
§ 20.00 Uhr, Alte Pinakothek,
Kammerkonzert 
Dienstag, 26. Juli 
§ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg,
Zirkus der Kuscheltiere 
§ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Meilensteine 1961 
§ 14.30 – 15.50 Uhr, Schauburg,
Zirkus der Kuscheltiere 
§ 17.00 Uhr, Skylounge,
After Work Party 
§ 18.15 – 22.15 Uhr, Arena, Audi-Cup 
§ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Mitridate 
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der geduldige Socrates 
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Top of the Tops 
Während halb Deutschland schon die Sommerferien genießt, sind die Bayern 
und Münchner noch am Werkeln. Wie immer starten in Bayern die Sommer -
ferien ganz spät (30.07.). Deshalb ist der Juli in München ein heftiger Monat. 
Die Einheimischen sind noch und die Städteurlauber schon da! Fischfreunde 
treffen sich vom 01. – 10. Juli beim Hamburger Fischmarkt am Orleansplatz. 
Hoffentlich schönes Wetter bei Tollwood noch bis zum 11. Juli. Auf Sommer -
wetter setzen auch der Brunnenhof (fast täglich Veranstaltungen). Oper für 
Alle am 09.07./Max-Joseph-Platz, Anna Netrebko am 29.07./Königsplatz, der 
Kocherlball am 17.07./China-Turm, ebenfalls am 17.07. das Greenfield Open 
Air in der Rennbahn Riem sowie der Münchner Sommernachtstraum am 
23. Juli im Olympiapark. Fußball-Start mit dem Audi-Cup in der Arena vom 
26. – 27. Juli. Viel Taxibedarf am Gasteig (Filmfest noch bis 02.07. und 
„25 Jahre Gasteig“ vom 22. – 24. Juli. Es gibt viel zu tun … (PR) 
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41 TAXIKURIER JULI 2011 
§ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
MACBETH 
§ 20.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, 
Konzert Orchesterakademie 
§ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Carmina Burana 
§ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Liederabend Jonas Kaufmann 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Balkanbeats 
§ Ampere, Daniel Lanois 
§ Kranhalle, Ceremony 
Mittwoch, 27. Juli 
§ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg,
Zirkus der Kuscheltiere 
§ 16.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
Tristan und Isolde 
§ 18.15 – 22.15 Uhr, Arena, Audi-Cup 
§ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly 
§ 19.30 Uhr, Muffathalle, Anna tanzt 
§ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Sturm 
§ 20.00 Uhr, Funkhaus, Tina May 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Hot Chocolate 
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Diana Damrau 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
Taches et Silhouettes 
§ Kranhalle, The Secret 
§ Ampere, The Secret Sisters 
Donnerstag, 28. Juli 
§ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Grand Hotel 
§ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, 
L´elisir d´amore 
§ 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus, 
Winterreise 
§ 19.30 Uhr, Muffathalle, Anna tanzt 
§ 20.00 Uhr, Schloss, El Mago Masin 
§ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Kammerkonzert 
§ 20.00 Uhr, Prinzregengentheater, 
Liederabend 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Spanische Nacht 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
Eine festliche Sommernacht 
§ Sunny Red, Ensign 
Freitag, 29. Juli 
§ Der TAXIKURIER 8/2011erscheint 
§ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
I Capuleti 
§ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Mitridate 
§ 19.00 Uhr, Olympiastadion,
Take That 
§ 19.30 Uhr, Hubertussaal,
Galaabend König Ludwig II. 
§ 20.00 Uhr, Schloss, Ecco Dilorenzo 
§ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Konzert 
Opernstücke 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Orientalische Sommernacht 
§ 20.00 Uhr, Königsplatz,
Netrebko/Kaufmann/Schrott 
Samstag, 30. Juli 
§ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, 
L´elisir d´amore 
§ 20.00 Uhr, Schloss, Monaco Bagage 
§ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Kammerkonzert 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
The Firebirds 
§ 20.30 Uhr, Schlachthof, IRNX 
§ 59:1, Ramonas 
§ Freiheiz, Wahl Miss Afrika
Bayern 2011 
Sonntag, 31. Juli 
§ 10.00 – 18.00 Uhr, Olympiapark, 
Bavaria Dog 2011 
§ 16.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
Tristan und Isolde 
§ 17.00 Uhr, Allerheilige Hofkirche, 
Nils Mönkemeyer 
§ 19.30 Uhr, Hubertussaal,
Münchner Streichquartett 
§ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Schwabinger Schaumschläger Show 
§ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
Monika Gruber 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Gospel Summer Night 
§ 20.00 Uhr Lach und Schieß,
Christian Springer 
§ 20.30 Uhr, Circus Krone, Jethro Tull 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Andreas Rebers 
§ Kranhalle, La Dispute 
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Gute Nacht 
„München nach 1 Uhr“ – das galt bis vor ein paar Jahren 
als Synonym für bayrische Verschnarchtheit. Nachtleben 
– ganz Deutschland wunderte sich über die Münchner, die 
ihre letzte Halbe bestellen mussten, wenn es anderswo erst 
richtig losging. Seit 2003 gönnt München seinen Kneipen, 
Clubs, Bürgern und Taxifahrern großzügigere Öffnungs -
zeiten. Das Münchner Nachtleben ist dadurch deutlich 
lebendiger geworden. Offene Lokale, auch spät in der 
Nacht, sind ein unverzichtbarer Bestandteil großstädti -
schen Lebens. 
Doch es droht Ungemach: Innenminister Joachim Herr -
mann (CSU) plant, die Sperrstunde wieder einzuführen. Er 
und seine Partei glauben, damit die steigende Zahl alko -
holbedingter Gewalttaten einzudämmen. Zudem will man 
ein nächtliches Verkaufsverbot für Alkoholika an Tank -
stellen durchsetzen. Das Verbotspolitik ins Leere läuft, 
zeigt die Sperrzeit in Großbritannien oder auch die Prohi -
bition in den USA. Eher gilt es, die Wurzel des Übels wie 
Flatrate-Partys etc. zu bekämpfen. Für diese Pläne unseres 
Innenministers hat es im April-Heft ja schon die „Zitrone 
des Monats“ gegeben. Denn wenn in unserer Stadt wieder 
kurz nach Mitternacht die Gehsteige hochgeklappt wer -
den, hat man auch das Lärm-Problem gelöst. Dies ist 
allerdings hausgemacht, denn es war zu erwarten, dass 
durch das Rauchverbot der Lärmpegel vor den Gaststätten 
enorm zunimmt. 
Gott sei Dank steht die CSU mit ihren Plänen (noch) allei -
ne da, alle anderen Parteien sowie das KVR wollen die 
jetzige liberale Lösung beibehalten. (PR) 
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42 TAXIKURIER JULI 2011 
Taxameter des Monats 
MVG 
Personalfahrten – Mit Einführung der Personalsammelfahrten für die heutige Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), 
begann eine neue Ära im Nachtgeschäft des Münchner Taxigewerbes. Zwar gab es auch schon zuvor vereinzelte 
Fahrten für U-Bahnfahrer, doch das große Geschäft begann für uns erst mit der Einstellung der Personalbusse und
-trambahnen. Zu Beginn der Umstellung gab es in München noch die alte Sperrstundenregelung. Kneipenschluss
bedeutete damals auch Schichtende bei vielen Taxifahrern. Der Geschäftszuwachs in den ansonsten umsatzarmen 
Zeiten durch die gelockerte Sperrzeit und den Personalfahrten hat dem Nachtgeschäft wieder Leben eingehaucht. 
Schienen-Ersatz-Verkehre – Gut 10 Jahre nach den Personal-Fahrten erfolgte der nächste Schritt in der Kooperation 
zwischen den Stadtwerken und der Taxi-München eG. Aufgrund des guten Erfolges beim Schienen-Ersatz-Verkehr
für die RVO im S-Bahnbereich wurde – zunächst nur als Versuch, später endgültig – auch für das Münchner Straßen -
bahnnetz ein SEV-Betrieb auf die Beine gestellt. Ein wesentlicher Faktor dabei ist die Verfügbarkeit: Bei Anforderung 
eines SEV bei der Taxizentrale der Taxi-München eG dauert es in der Regel keine 4 Minuten, bis die ersten Taxis an
den Haltestellen die Fahrgäste aufnehmen. Unsere Präsenz mit über 3.000 Taxis ist eben unschlagbar! 
Einsteiger an den Endhaltestellen – Jedoch sind nicht nur das Personal und der Ersatzverkehr wichtiger Umsatzbestand -
teil der Hellelfenbeinflotte, auch Anschlussfahrten an den Endstationen der Linienwege bringen uns viele Fahrgäste,
sei es an den Trambahnhaltestellen, in größerer Zahl jedoch an den Endbahnhöfen der U-Bahn, insbesondere in den 
Abendstunden kurz vor Betriebsschluss. 
Mitbenutzung von Sonderfahrstreifen – Hier ist noch Handlungsbedarf, hier wünschen sich nicht nur die Taxifahrer, 
sondern vor allem auch die Messegäste mehr Möglichkeiten, um schneller ans Ziel zu gelangen. Das große Negativbei -
spiel ist hier seit Jahren die Fahrbahn in der Einsteinstraße bis zum Vogelweideplatz, wo seit Jahren kein Linienbetrieb 
der Trambahn stattfindet, sondern nur ein- und ausrückende Straßenbahnen gelegentlich gesehen werden, und damit 
ganz selten zu Messebeginn oder Messeschluss. Die langjährig vorgetragenen Argumente gegen die Mitbenutzung sind 
nun ja auch schon in die Jahre gekommen, vieles hat sich geändert, nicht nur der Tunnel ist da, deshalb sollte man 
doch den Schritt wagen und zumindest mal einen zeitlich begrenzten Versuch dieses Projektes angehen. Wenn es nicht 
gut geht, kann man immer noch zur heutigen Regelung zurückkehren. 
Beschleunigungsschaltungen – Das größte Übel im Münchner Verkehr sind beschleunigte Linien. Aber bitte nicht falsch 
verstehen: Niemand hat ein Problem damit, wenn Trambahn- oder Buslinien vernünftig beschleunigt werden. Die Kritik 
richtet sich nicht an die Bevorzugung als solche, sondern an die Art und Weise. Muss denn bei einer Beschleunigungs -
schaltung wirklich der Parallelverkehr derart ausgebremst werden, dass dadurch die größte Umweltschmutzung seit 
Christi Geburt produziert wird? Müssen Straßenbahnen an Haltestellen vor Kreuzungen bereits alles auf Rot schalten, 
obwohl der Fahrgastwechsel noch nicht mal begonnen hat?
Müssen auch die übernächste und die überübernächste Kreuzung über 45 Sekunden vorzeitig blockiert werden, nur
weil eine Trambahn die vorherige Haltestelle in Kürze erreichen wird? Hier fehlt es am Fingerspitzengefühl. Besonders 
lustig ist es immer dann, wenn sich zwei Buslinien gegenseitig mit der Beschleunigungsschalten aus dem Rennen
werfen und am Ende beide minutenlang an der Ampel warten, siehe Candidplatz/Schönstraße oder Pilgersheimerstr./ 
Humboldstraße. (TK) 
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43 TAXIKURIER JULI 2011 
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG 
Herausgeber: Taxi-München eG 
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen 
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Internet: www.taxi-muenchen.de 
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) 
Objektleiter: Paul Rusch (PR) 
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn 
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de 
Mitarbeiter an dieser Ausgabe: 
Peter Gabler (PG), Alfons Haller (AH),
Werner Hillermann (WH), Manfred Kraus (MK),
Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL),
Hans Meißner (HM), Dr. Rüdiger Neitzel (RN),
Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS),
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst 
Formenreich , Büro für Gestaltung 
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München 
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 
E-Mail: probst@formenreich.de 
Internet: www.formenreich.de 
Fotografie: Dirk Tacke 
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München 
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 
E-Mail: info@atelier-tacke.de
Internet: www.atelier-tacke.de 
Druck: Peradruck GmbH 
Hofmannstraße7, 81379 München 
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 
E-Mail: michael.hack@peradruck.de 
Online-Auftritt: Norbert Laermann 
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: 
Münchner Verlagsvertretung 
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn 
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 
E-Mail: rusch.e@t-online.de 
Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007 
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de 
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten 
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand 
Erscheinungsweise: monatlich 
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr.
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf 
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird.
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
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besteht kein Anspruch auf Ersatz. 
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: 
Taxi-München eG 10 0%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Impressum 
Vorschau August 2011 
Liebe Botschafterinnen und Botschafter Münchens, 
kaum ein Ranking, in dem München nicht an vorderster Stelle zu finden ist. Für 
die Taxibranche ist es wichtig und günstig, dass jährlich Millionen aus aller Welt 
unsere Stadt besuchen. Da können wir gut verschmerzen, wenn im August die 
Hälfte der Einheimischen gen Süden verschwindet. Falls auch Sie in den wohl -
verdienten Urlaub fahren, dann tanken Sie Energie, denn der Herbst wird heiß.
Paul Rusch, Objektleiter 
Die August-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint am 29. Juli. 
Einige Themen stehen heute schon fest: 
§ Quereinsteiger 
Davon profitiert die Taxibranche 
§ Urlaub daheim 
Ferientipps 
§ Ulrich N. Brandl 
Gespräch mit dem Präsidenten
des bayerischen Hotel- und 
Gaststättenverbandes 
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TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 43

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Arnulfstr. 61, Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Otto-Hahn-Ring 20, 
Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münchner Str. 29, Starnberg – Petersbrunner Str. 7, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Celik 0 89/12 06-14 36, 
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08
1Effektiver Jahreszins. Angebot gültig für Bestellungen vom 01.02. – 30.06.201 1 für
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kombiniert) 7,4-7,0/5,0-4,6/5,9-5,5l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 153-145
g/km. 3Kraftstoffverbrauch mit Erdgas (innerorts, außerorts, kombiniert) 7,9 -
7,8/4,5 - 4,2/5,7 - 5,5 kg/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 155-149 g/km. Kraftstoffverbrauch mit Super bleifrei (innerorts, außerorts, kombiniert) 1 1,8 – 1 1,5/6,6 –
6,1/8,5 – 8,1 l/100 km, CO
2-Emission (kombiniert) 198 – 190 g/km. 4Kraftstoff -
verbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 7,9-7,6/5,3-5,1/6,3-6,1 l/100 km, 
CO
2-Emission (kombiniert) 164-159 g/km.
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TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 44