TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Juli 2011
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2011. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | Ausgabe Juli 2011 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de § Von Schnell bis Fein § Mückenplage Wie man sich gegen die Viecher wehrt § Das Ausgehverhalten Starke Veränderungen § Freund der Taxifahrer Gespräch im Rathaus mit Josef Schmid BAYRISCHE KÜCHE TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 1
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Was wäre, wenn 2018 unser Wintermärchen wahr werden könnte? Manchmal gehen auch große Träume in Erfüllung! Maria Riesch hat das mit ihren fantastischen Erfolgen in Vancouver vorgemacht. Jetzt haben wir die Chance, gemeinsam das schönste aller Märchen wahr werden zu lassen: die freundlichen Winterspiele im eigenen Land! Maria Riesch Sportbotschafterin München 2018 2 Goldmedaillen bei Olympischen Winterspielen Das kann München 2018! München bewirbt sich gemeinsam mit Garmisch-Partenkirchen und der Kunsteisbahn Königssee um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. Sagen auch Sie „Ja, ich will sie!“ unter www.die-freundlichen-spiele.de www.muenchen2018.org Nationale Förderer TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 2
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3TAXIKURIER JULI 2011 Inhalt Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61 -0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo .– Fr. 7.30 –12.00 Uhr Mo .– Do. 12.3 0–1 5.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltun g/ Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulunge n/ Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61- 367 Taxifahrer-Ausbildung: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo .–Mi. 18.0 0– 21.30 Uhr Anmeldung 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum. Samstag 10.0 0– 16.00 Uhr Zum Titelbild | 4 Editorial | Demographische Entwicklung 4 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 5 Kurze Frage – Klare Antwort | Verhalten auf Kraftfahrstraßen 5 Die Genossenschaft | 14 Meldungen 6 Streiflicht des Aufsichtsrats | Bericht der Vorsitzenden 11 Der Landesverband | Protokoll der Jahreshauptversammlung 12 Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Navis 14 Hier spricht der Doc | EHEC 15 Spruch des Monats | 16 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 17 Rose des Monats | Ünal Yurdakal, Fahrer Taxi 1113 19 Zitrone des Monats | Herdentrieb-Taxler 19 Schrottis Fiaker-ABC | „K“ wie Kindersitz 20 Taxlers Baustellenbericht | Schmal, enger, München 22 Josef Schmid | Ein Freund der Taxifahrer 24 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 25 München Splitter | Neues aus der Taxi-Stadt 25 Die versteckten Schätze Münchens | Hide Out II 26 Leserbrief e/ Forum | 27 Bayrisches Essen | Tipps für alle Zielgruppen 28 Der Blick zurück | Der Juli vor 100, 75, 50, 25, 1 Jah r(en) 32 Die fünf Weisheiten des Monats | 32 Taxi-Check München | Wartetarif 33 Ausgehverhalten | Starke Veränderungen 34 Mückenplage | Strategien gegen die Viecher 36 Messe München | Juli-Programm 37 Witz des Monats | 37 Top-Termine Juli 2011 | Hier glüht der Taxameter 38 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 41 Taxameter des Monats | MVG 42 Impressum | 43 Vorschau August 2011| 43 Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de g § SOFORT BESTELLUNG § VORBESTEL LUNGEN § KREDI TKARTEN § GRO SSRAUM TAXIS § STANDP LÄT ZE § RUFSÄULEN DIE iPHON E- APP DER TAXI-MÜNCHEN eG AB SOFORT GRATIS IM AP P- STORE! TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 3
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4 TAXIKURIER JULI 2011
Editorial
Bis zum Jahr 2060 werden in Deutsch -
land nach den Vorausberechnungen des
Statistischen Bundesamtes rund 17 Mil -
lionen Einwohner weniger als heute le -
ben. Dieser Veränderungsprozess, der
als demografischer Wandel bezeichnet
wird, stellt eine der größten gesell -
schaftspolitischen Herausforderungen
der Zukunft dar. Neben den seit den
80er Jahren bekannten Auswirkungen
auf die Sozialkassen, insbesondere der
Rentenversicherung, wird der Rück -
gang der Bevölkerung in viele weiteren
Bereichen zu spürbaren Veränderungen
führen. Angebot und Nachfrage an
Arbeitskräften werden sich umkehren.
Bereits heute lässt sich ein Mangel an
qualifizierten Fachkräften erkennen.
Ab 2020 wird nach Einschätzung der
Experten der seit dem deutschen Wirt -
schaftswunder bestehende Überhang
von Arbeitssuchenden auch in den we -
niger qualifizierten Bereichen abgebaut
sein. Dies betrifft auch das Taxi- und
Mietwagengewerbe.
Heutzutage muss sich die Münchner
Nachtgastronomie auf das in diesem
Heft beschriebene veränderte Verhal -
ten der Partygänger einrichten. Im
nächsten Jahrzehnt wird sich der
Rückgang der Bevölkerung aber deut -
lich in den Gästezahlen niederschla -
gen. Der demographische Wandel wird
zu einer Verringerung des Angebots
führen, der sich an einigen Brenn -
punkten konzentriert.
Weniger Gäste in Gastronomie und
Hotelerie bedeuten aber auch weniger
Taxifahrten. Die Dienstleistung Taxi
kann dem prognostizierten Fahrgast -
schwund nur mit Steigerung der Qua -
lität und der Erfüllung der eigentli -
chen Aufgabe, den Linienverkehr zu
verdichten, zu ersetzen und zu ergän -
zen, begegnen. Das Taxigewerbe muss
sich vom Image des notwendigen
Übels lösen und zu einer sinnvollen
Erweiterung im Gesamtverkehrskon -
zept der mobilen Bürger werden.
Auch die Landeshauptstadt bereitet
sich offenbar auf den Rückgang der
Einwohnerzahlen vor. Wie sonst
wäre es zu deuten, dass öffentliche
Verkehrsflächen, die zuvor dem moto -
risierten Bürger zur Verfügung gestan -
den haben, durch Straßenrückbaumaß -
nahmen kastriert werden. Das Rathaus
nutzt alle Möglichkeiten, den Indivi -
dualverkehr auszubremsen. Stauverursachung durch Beschleunigungs -
schaltungen des Linienverkehrs, der
komplette Wegfall von Fahrstreifen
wie in der Seidlstraße oder das in
München berühmt-berüchtigte „Rote-
Ampel-Hopping“ sind Beispiele dafür.
Nur, Herr Ude, Autos werden nicht
geboren, sondern gebaut. Und solange
die Bürger der individuellen Mobilität
einen höheren Stellenwert einräumen
als den Träumen einer autofreien, und
damit wahrscheinlich auch menschen -
freien Innenstadt, werden Sie zumindest beim Taxigewerbe kein Gehör
finden.
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle,
Reinhard Zielinski,
Alfons Haller
Demographische
Entwicklung
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Zum Titelbild
Der populäre Gourmet-Journalist
Wolfram Siebeck hat einmal gesagt,
die besten Küchen der Welt sind die
französische, italienische, vietname -
sische, österreichische und bayrische.
Die Gefahren eines solchen Rufes lie -
gen auf der Hand. Man muss immer
zwischen Touri-Küche und authenti -
scher Küche differenzieren. Dies
haben wir in unserem Titelthema
gemacht. Das Titelbild soll diesen
Unterschied noch verdeutlichen. (PR)
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5TAXIKURIER JULI 2011 Kurze Frage – Klare Antwort Jan A. will wissen: „Wie muss ich mich auf Kraftfahrstraßen verhalten?" Kraftfahrstraßen dürfen nur benutzt werden, wenn das Fahrzeug für eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 60 km/h zugelassen ist. Daher kommt der weit verbreitete Irrglauben, dass auf Kraftfahrstraßen innerhalb geschlos - sener Ortschaften, z.B. Altstadring-Tunnel, die allgemein vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von maximal 50 km/h überschritten werden darf. Auch Innerorts darf von der so genannten Regelhöchstgeschwindigkeit nur durch eine Zusatzbeschilderung abgewichen werden, die im Einzelfall eine höhere Geschwindigkeit erlaubt. Die Ein- bzw. Ausfahrt von Kraftfahrstraßen ist nur an Kreuzungen oder Einmündungen erlaubt. Der Bußgeldkatalog sieht bei Verstößen in diesen Fällen einen Regel - satz von 25 Euro vor. Der Verkehr auf der durchgehenden Fahrbahn hat Vorfahrt. Bei Missachtung der Vorfahrt werden 75 Euro und 3 Punkte fällig, ebenso wie bei Gefährdung eines auf der Kraftfahrstraße befindlichen Verkehrsteilnehmers. Für eine Vorfahrtsmissachtung mit gleichzeitiger Gefährdung ist der Regelsatz 90 Euro und 3 Punkte, im Falle eines Unfalls 110Euro Bußgeld mit 3 Punkten in Flensburg. Auch das Wenden oder Rückwärtsfahren ist auf Kraftfahr - straßen verboten. Die Regelsätze liegen in Einfahrt bzw. Ausfahrten einer Kraftfahrstraße bei 75, 90 oder 110Euro (einfacher Tatbestand, Gefährdung, Unfallfolge) mit je - weils 4 Punkten. Das Wenden oder Rückwärtsfahren auf der durchgehenden Fahrbahn wird in allen Fällen mit dem Regelsatz von 200 Euro, 4 Punkten und einem Monat Fahrverbot geahndet. Das Halten auf Kraftfahrstraßen, auch zum Ein- oder Austeigen eines Fahrgastes, ist eben - falls verboten. Der Bußgeldkatalog sieht hierfür 30 Euro vor, bei Behinderung andere Verkehrsteilnehmer 35 Euro. Alle genannten Regelsätze gelten sowohl für Kraftfahrstraßen innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften. (FK) Kleinanzeige Zeugen gesucht! Wer hat am 27.08.2010 um ca. 02.40 Uhr einen Unfall (Taxi gegen Fahrradfahrer) direkt am Taxistand Stachus - Rondell an der Ampelanlage beobachtet. Es gibt eine Belohnung. Bitte melden: 0176 - 70 34 94 81 Gewinnspiel Wie man sich gegen lästige Viecher wehrt, erfahren Sie im „Mücken-Artikel“ .Der Kollege, der hier von Manfred Kraus gezeichnet wurde, ist offenbar unvorbereitet.Schicken Sie uns bitte bis spätestens 13. Juli 2011 einen passenden Text (Adressen siehe Impressum). Vielleicht gewinnen Sie dann obigen Preis. Viel Spaß und Erfolg! (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen) Gewinnen Sie einen Ölwechsel für Ihr Taxi bei „Citroën Commerce“ TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 5
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Die Genossenschaft Gerichtsverfahren Die von den Unternehmern Christine Kolk, Taxi 407 und Nikolaos Leontaritis, Taxi 1427 eingereichte Klage gegen die Beschlüsse der Generalversammlung vom 13.07.2010 bezüglich der Ergänzung der Betriebsordnung (Fremdwerbung) wurde am 15. November 2010 vor dem Landge - richt München I verhandelt. Mit Urteil vom 13. Dezember 2010 wurde die Klage vom Landgericht München I abgewiesen. In den Entscheidungsgründen stellte das Landgericht unter anderem klar, dass grundsätzlich niemand verpflichtet ist, einen potenziellen Wettbewerber zum eigenen Schaden zu fördern, und die Werbung für eine andere Vermittlungs - zentrale zur Verwechslung insbesondere der positiven Leistungsmerkmale des eigentlichen Erbringers führt. Weiter zweifelte das Landgericht einen Zwang zur Anbringung der Rufnummer des Mitbewerbers an, da hiermit die Doppel - mitglieder zu einem Bruch der genossen - schaftlichen Treuepflichten verleitet wer - den: „jedenfalls bestehe ein Anspruch auf eine Ausnahmeregelung nach § 12 Satz 3 des Vertrags“ urteilte das Landgericht. Gegen diese Entscheidung legten die Mit - glieder Herr Nikos Leontaritis, Taxi 1427, und Frau Christine Kolk, Taxi 407, am 27. Januar 2011 beim Oberlandesgericht München Berufung ein. Die Verhandlung fand am 26. Mai 2011im Justizgebäude Prielmayerstraße statt. Nach gut einstün - diger Verhandlung, bei der die Richter besonderen Augenmerk auf die in der Be - triebsordnung enthaltenen Formulierun - gen gelegt hatten, entschied das Oberlan - desgericht München, dass das Urteil des Landgerichts München I aufgehoben und die am 13.07.2010 beschlossene Ände - rung der Betriebsordnung nichtig sei. Zum Zeitpunkt der Drucklegung lag die Begründung des Urteils noch nicht vor. Wir werden Sie weiter informieren. (FK) App der Taxi-München eG Ab Juni 2011 bietet die Taxi-München eG den Nutzern von iPhones eine weitere Möglichkeit zur Taxibestellung. Die App „Taxi-München“ der Taxi-München eG bietet dem Kunden den vollen Leistungs - umfang einer Taxizentrale und lässt keine Wünsche offen. Der Download und die Nutzung von „Taxi-München“ sind für den Kunden kostenlos. Es entstehen nur die Verbindungsgebühren des Providers. Alle bei der Taxi-München eG ange - schlossenen Fahrzeuge erhalten die Auf - träge wie gewohnt über den Datenfunk der Genossenschaft. Sie benötigen keine weiteren Geräte. Den Mitgliedsunterneh - men und deren Fahrpersonal entstehen neben den Datenfunk-Teilnahmegebühren keine zusätzlichen Kosten. (FK) Umorganisation im Kreisverwaltungsreferat Mit Schreiben vom 23. Mai 2011erhielten wir die Benachrichtigung, dass der „ge - werbliche Kraftverkehr“, das so genannte „Taxibüro“, im Zuge einer Umorganisati - on einer anderen Hauptabteilung zuge - ordnet wurde. Die Anschrift lautet: Landeshauptstadt München Kreisverwaltungsreferat Hauptabteilung I Gewerblicher Kraftverkehr (KVR-I/313) Postfach 80466 München taxibuero.kvr@muenchen.de Die Bereiche der Sachbearbeitung mit den Ansprechpartnern haben sich nicht geän - dert. Das bedeutet, dass Sie bei Wiederer - teilungen, Adress- oder Fahrzeugände - rungen etc., nach wie vor die gleichen Büros aufsuchen. Zur Komplettierung ge - ben wir nachfolgend nochmals die seit Januar 2011 neu geltenden Öffnungszei - ten bekannt: Montag 7.30 – 12.00 Uhr Dienstag 10.00 – 18.30 Uhr Mittwoch 7.30 – 12.00 Uhr Donnerstag 10.00 – 16.00 Uhr Freitag 7.30 – 12.00 Uhr IHK-Vollversammlung Die Wahl zur Vollversammlung der IHK für München und Oberbayern ist abge - schlossen. Die oberbayerischen Unterneh - men haben aus 157 Kandidaten 68 direkt in das Parlament der Wirtschaft gewählt. Davon ziehen 34 Unternehmer neu in die Vollversammlung ein. Für die Wahlgrup - pe 13 (Verkehr, Logistik und Postdienste) sind Herr Georg Dettendorfer, Geschäfts - führer der Johann Dettendorfer Spedition, Ferntrans GmbH & Co. KG sowie Herr Frank Kuhle, Vorstandsmitglied der Taxi- München eG, gewählt worden. Wir be - danken uns bei allen Unterstützern. (FK) P-Schein-Verlängerung Ab Freitag den 1. Juli 2011 werden im Haus des Taxigewerbes, Engelhardstraße 6, 81369 München 1. Stock links (Vorder - gebäude) durch Herrn Dr. med. univ. Hans Bake v. Bakin an jedem Freitag zwischen 9.00 bis 16.00 Uhr Personenbeförderungsschein Erst- und Verlänge - rungsuntersuchungen durchgeführt. Termine können von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Telefonnummer (0 89) 37 06 56 90 oder 0172-6 52 38 05 vereinbart werden. Fortbildung: Stadtkundekurs „München er-fahren“ Die vierte Staffel des Fortbildungskurses „München er-fahren” fand heuer am 7., 14. und 21. Mai statt und war mit acht - zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehr als ausgebucht. Diese Kollegen und Kolleginnen hatten es sich zum Ziel gesetzt, neben ihrer ortskundlichen Qualifikation auch historische und Hin - tergrundkenntnisse zu erwerben, um ihre Fahrgäste auf diesem wichtigen, immer wieder nachgefragten Gebiet umfassend informieren zu können. Dass die einzel - nen Anwesenden hier bereits über breite Vorkenntnisse verfügten, versteht sich bei diesem Personenkreis von selbst. TAXIKURIER JULI 2011 6 Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro089/321 99 29-3 T axiwerkstätte • Unfallinstandsetzung • Kfz-Reparaturwerkstätte • spontane Hilfe 60 Jahre TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 6
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Die Genossenschaft Während der ersten beiden Kurstage wurden die Schulungsunterlagen theore - tisch erarbeitet, wobei sich ein Diskussi - onsschwerpunkt bei der mittelalterlichen Geschichte Münchens herauskristallisier - te. Aber auch die repräsentativen städte - baulichen Erweiterungen des 19. Jahr - hunderts wurden in ihrer politischen Funktion und herrschaftlichen Architek - tur ausführlich besprochen. Am zweiten Tag fand außerdem eine praxisorientierte Fahrt um die Theresienwiese mit ihren zahlreichen bekannten und unbekannten Sehenswürdigkeiten statt und außerdem eine Klettertour in den Kopf der Bavaria. Der dritte Kurstag brachte dann eine pra - xisorientierte Fahrt bei schönstem Touri - stenwetter zu einigen in den Schulungs - unterlagen besprochenen, ausgewählten Örtlichkeiten. Der Tag war darüber hinaus auch der Geburtstag der Kollegin Helen Forberger, die die Kursteilnehmer zu die - sem Anlass zu Kaffee und selbst gebacke - nem Kuchen einlud, welche man mit großem Genuss auf den Stufen des Hau - ses der Kunst verspeiste. Folgende Kolle - gen und Kolleginnen nahmen am Ende ihr Zertifikat entgegen, das ihnen nun die erfolgreiche Teilnahme an dem Kurs be - scheinigt (in alphabetischer Reihenfolge): Herr Manfred Bartel, Herr Hakan Coskun, Herr Franz Dietl, Herr Giudo Dobmeier, Frau Helen Forberger, Herr Oliver Gattinger, Herr Reiner Gerstberger, Herr Alexander Gross, Herr Maximilian Grüner, Herr Sándor Héger, Herr Hans Hundseder, Herr Erich Klempau, Frau Elena Kuhn, Herr Christian Lehmann, Frau Brigitte Loos-Dehren, Herr Ingo Müller, Herr Gregor Priewasser sowie Herr Michael Westphal. Die Betreuung unserer Fahrgäste über das Übliche hin - aus kann jetzt auch in einer weiteren Reihe von Fremdsprachen erfolgen: Englisch, Französisch, Italienisch, Philippinisch, Russisch, Spanisch, Tür - kisch, Ukrainisch und Ungarisch. (BW) Umwelttaxi Seit gut einem Jahr vermittelt die Taxi- München eG besonders umweltfreundli - che Fahrzeuge, die nach den Vorgaben des ADAC zertifiziert wurden. Das ADAC- Zertifikat Eco-Taxi wird nur an Fahrzeuge vergeben, die kaum Feinstaub oder Stickstoffoxide ausstoßen und weniger als 140 g CO2/km produzieren. Zurzeit bekommen Mercedes B 170 NGT BlueEffi - ciency, VW Passat 1.4 TSI EcoFuel, VW Touran 1.4 TSI EcoFuel, Toyota Prius und Honda Insight das ADAC-Zertifikat. Wir bitten alle Mitglieder, die die genannten Modelle im Einsatz haben, die Fahrzeuge bei Herrn Florian Hördegen vom ADAC, Ridlerstraße 35, Zimmer 210 b, Tel. 089- 5195-165, als Eco-Taxi zertifizieren zu lassen. Der benötigte Vertrag kann auch nach telefonischer Rücksprache vorab zugeschickt werden. Das ADAC-Zertifikat ist kostenlos. (FK) 7TAXIKURIER JUNI 2011 Max-Joseph-Platz, vor dem Nationaltheater Einladung Ordentliche Generalversammlung Mittwoch, 13. Juli 2011 Beginn: 10.00 Uhr (Einlass 9.00 Uhr) Augustiner Keller, Arnulfstraße 52 Wichtige Information | Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen eG Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die Einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 7
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8 TAXIKURIER JULI 2011 Polizei bittet um Mithilfe Als Zeuge sucht die Polizei Herrn Majid Joshan-Behzadi. Er ist cirka 48 Jahre alt und ist wahrscheinlich zumindest zeit - weise als Taxifahrer tätig. Sachdienliche Hinweise werden erbeten an das Kommis - sariat 15, KHM’in Waldschmidt, Telefon: (0 89) 6 30 07-15 29 Straßenumbenennung Brachsenstraße: Verläuft von der Damaschkestraße zur Fo - rellenstraße. Ehemals westliches Teilstück der Huchenstraße. Benannt nach einem Fisch aus der Familie der Karpfen, häufig anzutreffen in bayerischen Gewässern. Renkenweg: Verläuft von der Friesenstraße zur Baju - warenstraße und war ehemals das östli - che Teilstück des Flußaalwegs. Benannt nach einem in tiefen Seen lebenden, lachsartigen Edelfisch. Tollwood Zwischen dem 22.06.2011und 17.07.2011 findet im Olympiapark das alljährliche Tollwood-Sommerfestival statt. In dieser Zeit wird an der Nordwestseite der Acker - mannstraße, in der Rechtsabbiegespur zum Spiridon-Louis-Ring östlich der Hal - testelle für den Shuttlebus, ein Taxistand - platz auf ca. 70 m Länge eingerichtet. Ab 22.-30.06.2011sowie vom 04.-17.07.2011 können Taxis ab 18.00 Uhr im Einver - nehmen mit der Polizei, den im Anschluss der Abbiegespur befindlichen Bereich „Busse frei, jeweils von 6.00 - 18.00 Uhr“ als Nachrückplatz benutzen. Bitte richten Sie sich dabei nach den Anweisungen der Polizei. (FK) Bayerisches Rotes Kreuz Lieber Herr Koser, leider lässt die Disziplin der Taxifahrer sehr zu wünschen übrig. Wir alle sind dankbar, dass es wegen der neuen Ladesituation in aller Regel mög - lich ist, dass die Taxis nach den Veran - staltungen in das Olympiaparkgelände einfahren können, um die Gäste direkt am Ausgang aufzunehmen. Leider ist zu beobachten, dass diese Mög - lichkeit durch die Undiszipliniertheit der Taxifahrer stark gefährdet wird. Gestern, nach dem Konzert „Iron Maiden“, wurde beispielsweise der gesamte Spiridon- Louis-Ring 2-spurig mit wartenden Taxis zugestellt, ebenso die Fluchtwege auf der Hallen-Nordseite. Nur mit Hilfe der Secu - rity gelang es, mögliche Ausschreitungen zu unterbinden, zumal es bekannt sein dürfte, dass dieses Publikum nicht das Einfachste ist. Wir wollen Sie deshalb bit - ten, in Zukunft zum Konzertende nicht mehr so viele Taxis durch die Schranke zu lassen und halten ein sukzessives Nachrücken von jeweils ca. 20 Taxis für sinnvoll. Wir sind nicht bereit, einen solch massiven „Wildwuchs“ hier zu akzeptieren und wollen darüber informieren, dass bei der nächsten Wiederho - lung solcher Vorkommnisse den Taxis die Einfahrt dauerhaft untersagt wird. Wir wollen Sie, lieber Herr Koser, bitten, diese Information an alle Taxi-Kontakte weiterzuleiten. Bei Rückfragen können sich alle Beteiligten gerne an mich wenden. Mit freundlichen Grüßen Peter Häberle OLYMPIAPARK MÜNCHEN GMBH Vorsicht Flughunde … … war kürzlich in einer bundesweiten Zeitschrift für das Taxigewerbe zu lesen. Neben der fetten Überschrift „Tiere gehören auf die Rückbank“ war ein ängstlich dreinblickendes Zamperl auf ei - ner stoffbezogenen Rückbank abgebildet. Der wenig sachverständige Artikel gipfel - te im Fazit: „der Taxifahrer sollte besser auf den Transport verzichten, soweit er keine geeignete Sicherheitsmöglichkeit für Tiere vorhält.“ Bei Tieren handelt es sich um Sachen (§ 90 BGB), somit ist eine Unterbringung auf Sitzplätzen verboten (§ 15 Abs. 1 BOKraft). Damit wäre das künstliche Problem für Taxifahrer aus der Welt ge - schafft. Das OLG Düsseldorf befasste sich in der Entscheidung vom 28.01.2004 ein - gehend mit diesem Thema. Es stellte fest, dass Fahrgäste grundsätzlich Anspruch auf die Mitnahme von Haustieren haben. Im strittigen Fall begehrte ein Fahrgast die Beförderung seines Dobermanns von den Ausmaßen eines Kalbes, in einer Taxilimousine mit Stufenheck. Hierzu stellte das OLG fest, dass in diesem Fall die Sicherheit und Ordnung des Betriebes gefährdet sei. Die Vorschrift des § 13 BOKraft trifft auf jede Personenbeförde - rung zu. Ablehnungsgründe können in der Person des Fahrgastes, seines Die Genossenschaft 6FKDWWLJHU.DVWDQLHQ%LHUJDUWHQ 5HLFKOLFKHV*ULOO$QJHERW 'HIWLJH%URW]HLWHQ <ABEE>KLMK:W>yx zz}rG<A>G :<A:GP:EM>KD>AKLK><AM <AP>KINGDMMK:?K><AM >E×|x || }×z :Q×|x || }×|| G?:EE:;PB<DENG@ >KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM MK:?L:<A>G NW@>E=L:<A>G D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K=>PPP:GP:EM×;:N>K=> AUTO-ANKAUF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger Str. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/5 7 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 8
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Gepäcks oder, wie im vorliegenden Fall der ihn begleitenden Tiere liegen. Der ausschließliche Transport von Sachen und damit Tieren, unterliegt nicht der Beförderungspflicht nach dem PBefG und ist freiwillig. Grundsätzlich sind wir auf der Straße, um gute Dienstleistung zu erbringen und von dem Erlös unseren Lebensunterhalt zu bestreiten. Auf Anleitungen zur Auftrags - vermeidung können wir verzichten. Nachdem Hunde nicht auf den Sitzen untergebracht werden dürfen, schieben clevere Taxifahrer und natürlich auch Fahrerinnen den Beifahrersitz zurück, bitten den Hundehalter Platz zu nehmen und lassen dann den Bello im Fußraum sitzen. Das ist bei Fahrzeugen, die als Taxi geeignet sind kein Problem. Einem Dobermanndompteur ist zuzumuten, ei - nen Kombi oder Kleinbustaxi zu bestel - len, um sein Kalb ordnungsgemäß unter - zubringen. In keinem Fall sollte dem Rat der Verfasserin des Flughundebeitrages Die Genossenschaft gefolgt werden, es sei denn, es besteht ein großes Interesse, Fahrgäste zu ver - graulen oder sich ein sattes Bußgeld wegen Beförderungsverweigerung einzu - fangen. Angesichts der realitätsfernen Vorschrift über die Kindersicherungspflicht ist eine Diskussion oder Forderung nach Rückhal - tesystemen für Hunde, vom Zamperl bis zum Bernhardiner, womöglich mit 5 bis 6 Gewichtsklassen eine Frage des Fortbe - standes des Taxigewerbes. Die Verfasserin des Flughundebeitrages war in einem längeren Telefonat nicht zu überzeugen, dass für Taxis das PBefG und die BOKraft gelten, sondern machte auch noch die Beförderungen von Hauskatzen zu einem ungelösten Problem für das Taxigewerbe. Trotz alledem sollte wenigstens den Le - sern des TAXIKURIER eine Klarstellung nicht vorenthalten werden. An Flughunde glaubt in Bayern sowieso kein Mensch. (HM) Der Weg zum Taxiunternehmer (Teil 3) Sie haben nun alle persönlichen Voraus - setzungen nach § 13 Abs. 1 PBefG erfüllt – wie in den ersten beiden Teilen dieses Themas beschrieben – und auch die Prüfung bei der IHK bestanden und wollen jetzt Taxiunternehmer werden. Es stellt sich – je nach Genehmigungsgebiet – die Frage: ein bestehendes Unternehmen kaufen, oder eine Neuerteilung der Genehmigungsbehörde abwarten? In München gibt es gemäß § 13 Abs. 4 PBefG eine Zulassungsbeschränkung im Taxiverkehr, wonach beim Verkehr mit Taxis die Genehmigung zu versagen ist, wenn die öffentlichen Verkehrsinteressen dadurch beeinträchtigt werden, dass durch die Ausübung des beantragten Verkehrs (Neugenehmigung) das örtliche Taxigewerbe in seiner Funktionsfähigkeit bedroht wird. Hierbei sind für den Bezirk Traum ca r-Autov ermiet un g un d Taxiver leih GmbH · Richelstraß e 6 (dir ekt an der Donnersbe rger Brücke) 806 34 Münch en Tel. : (08 9) 1 67 54 40 · Fa x: (089 ) 1 67 96 02 W i r h e l fe n s o fo r t u n d u n b ü r o k r a t i s c h ! Die Situa tion ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Gesc häft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schul d, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehml ichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollege n abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbe - schäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfa ll. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relat iv leicht in den Griff bekommen. Wir si nd 24 Stu nden für Sie erreic hbar (auch an Sonn- u. Feiertag en und am Woche nen de) . Ih r Er satz tax i ste ht binnen kürzes ter Zei t für Sie ber eit bz w. wi rd bei Ihnen ange lie fert . Selb st vers tänd l i ch sind sowohl Funk als auch T axame ter en ts pre che nd Ihren Erford erni sse n programm iert. Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssys tem. Z a h l re i c h e Au to h ä u s e r w i c ke l n a u c h d i e Ta x i - M o b i l i t ä t s g a ra n t i e ü b e r u n s a b ( Da imle rChr ysl er, BMW, Op el, VW, Cit roen) . I m B e d a r f s f a l l k ü m m e r n w i r u n s u m d i e erf orderli chen behö rdlic he n Form ali tät en. Bei unversc hu ldet en Verk ehrsu nfä ll e n rech nen wir di e Miettax irech nun g direkt mit der ge gne risc he n Versic her ung ab (Rahmena bkom men mi t viele n Vers ic herern) . Üb erbr üc kung sta rif e, wen n Sie Ihr altes Fahr zeu g ve rka uft habe n, da s neue noch ni cht a usgeli efer t wurde. Uns er Ersatz taxen- und Mietwa genfuh rpark best eht aus den neues ten Limousinen, Kombis, Va ns und Tax ibusse n fast a lle r na mh aft en H e r s te l - l e r ( D a i m l e r C h r ys l e r, B MW, O p e l , VW...) TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 9
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10 TAXIKURIER JULI 2011 Die Genossenschaft der Genehmigungsbehörde insbesondere zu berücksichtigen: § die Nachfrage nach Beförderungsaufträgen § die Taxidichte § die Entwicklung der Ertrags- und Kostenlage unter Einbeziehung der Einsatzzeit § die Anzahl und Ursachen der Geschäftsaufgaben. Seit 1983 wurde anstelle der bisherigen Existenzbedrohung der Begriff der Funk - tionsfähigkeit des örtlichen Taxigewerbes eingeführt. Leider ist nur wenigen Taxi - unternehmern vertraut, dass die Versa - gung von Neugenehmigungen durch die Bedrohung der Funktionsfähigkeit des örtlichen Taxigewerbes nach § 13 Abs. 4 PBefG einen Ausnahmetatbestand dar - stellt und eine Einschränkung des hoch - rangigen Grundrechts der freien Berufs - ausübung gemäß Artikel 12 Abs. 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland bedeutet. Einen derartigen Konkurrenzschutz genießen nur ganz we - nige Gewerbezweige in unserem Staat. Um die Funktionsfähigkeit des örtlichen Taxigewerbes zu überprüfen, soll die Ge - nehmigungsbehörde nach Ausreichen von Neugenehmigungen einen Beobach - tungszeitraum einschalten, um die Aus - wirkungen der Neugenehmigungen auf das örtliche Taxigewerbe abschätzen zu können. Dieser Beobachtungszeitraum soll höchstens ein Jahr betragen. Vergabe von Neugenehmigungen Bei der Erteilung von Neugenehmigungen für den Taxiverkehr sind Neubewerber und vorhandene Unternehmer seitens der Genehmigungsbehörde angemessen zu berücksichtigen. Sowohl bei den Neube - werbern, als auch bei den bereits tätigen Unternehmern erfolgt die Vergabe nach der zeitlichen Reihenfolge des Eingangs ihrer Anträge. Wenn nicht mehr Geneh - migungen als Antragssteller vorhanden sind, so darf an den Antragssteller jeweils immer nur eine Genehmigung erteilt wer - den. Die Genehmigung bei Neubewerbern wird immer nur für 2 Jahre erteilt. Die aus der Genehmigung erwachsenden Rech - te und Pflichten dürfen während dieses Zeitraumes nicht übertragen werden. In der Praxis ist das Verhältnis der Erteilung von Genehmigungen im Verhältnis 4:1 zu Gunsten der Neubewerber. Selbstver - ständlich sind zur Erteilung der Genehmi - gung die entsprechenden Unbedenklich - keitbescheinigungen beizubringen. Kauf eines bestehenden Betriebes Diese Variante muss in der Regel immer dann gewählt werden, wenn der Interes - sent für eine Taxigenehmigung in abseh - barer Zeit auf dem Wege der Neuertei - lung keine Möglichkeit sieht, den Beruf des Taxiunternehmers auszuüben. In diesem Fall muss er den Weg der Übertragung eines bestehenden Betriebes wählen. Hierbei ist zu beachten, dass Be - triebe nur im ganzen bei Übernahme aller Aktiva und Passiva übertragen werden dürfen. Der Käufer muss also alle Ver - bindlichkeiten übernehmen und das Un - ternehmen in der bisherigen Betriebssitz - gemeinde weiterführen. Beim Verkauf sind Personal, Fahrzeuge und Mitglied - schaften in wirtschaftlichen Zusammen - schlüssen zu übernehmen, da diese we - sentliche Merkmale des bestehenden Betriebes darstellen. Auch im Falle des Verkaufs eines Taxibetriebes hat der Übernehmer einen Antrag auf Erteilung der Genehmigung zu stellen und die not - wendigen Unterlagen beizufügen. Der bisherige Genehmigungsinhaber muss entsprechend § 2 Abs. 2 PBefG an die Genehmigungsbehörde einen Übertra - gungsantrag stellen. Der Verkäufer und der Übernehmer haben beide die entspre - chenden Unbedenklichkeitbescheinigun - gen beizubringen. Wird im Nachgang dem Antrag durch die Genehmigungs - behörde nicht stattgegeben, bleibt der bisherige Unternehmer Genehmigungsinhaber, so dass bei Antragsstellung der evtl. Ablösebetrag ggf. auf ein Sperrkonto zu hinterlegen ist und der Verkäufer erst bei vollzogener Übertragung Zugriff hat. Verpachtung von Taxigenehmigungen Bei diese Variante handelt es sich um ein Relikt aus der Zeit der Bedürfnisprüfung für den Taxiverkehr vor 1960. Daher ist die Verpachtung nach § 2 Abs. 2 PBefG leider noch immer möglich. In diesem Fall hat der Inhaber einer Taxigenehmi - gung bei der Genehmigungsbehörde ei - nen Antrag auf Übertragung des Betrie - bes aus seiner Genehmigung zu stellen. Ebenfalls hat der Pächter (Betriebsführer) einen Antrag entsprechend § 12 PBefG zu stellen und die notwendigen Unterlagen, die seine persönlichen Voraussetzungen belegen, beizufügen. Ein Pachtvertrag kann nur für die Dauer der Genehmigung geschlossen werden. Dauerverpachtungen über das Datum des Ablaufs der Geneh - migung sind unzulässig. Bei Verpachtun - gen muss der eigentliche Inhaber der Genehmigung auf alle Fälle davon ausge - hen, dass ihm die verpachtetet Genehmi - gung nicht mehr verlängert wird. Im nächsten Taxikurier werden wir Sie über die abschließende Schritte zur Einrich - tung des Betriebes und Möglichkeiten der Führung Ihres Betriebes informieren. Quellen: „Das Taxiunternehmen in der Praxis“, Verfasser Meißner/Mattern, Vogel Verlag (NL) Fahrpreise … eine Hilfe für Ihre tägliche Arbeit (zum Ausschneiden für den Taxi- Geldbeutel). Täglich werden Sie ge - fragt, wie viel es denn ungefähr ko - stet, wenn der Fahrgast von A nach B will. Damit Ihre Schätzungen reali - stisch sind, finden Sie hier die Fahr prei - se nach km inkl. 1 0% Wartezeit. Kilo- Fahrpreis Kilo- Fahrpreis meter in Euro meter in Euro 1 6,40 45 75,00 2 8,20 50 82,40 3 10,10 55 89,80 4 12,00 60 97,10 5 13,90 70 111,80 6 15,70 80 126,50 7 17,50 90 141,20 8 19,30 100 155,90 9 21,00 110 170,60 10 22,80 120 185,30 11 24.60 130 200,00 12 26,10 140 214,70 13 27,70 150 229,40 14 29,30 160 244,10 15 30,90 170 258,80 16 32,40 180 273,50 17 33,90 190 288,20 18 35,40 200 302,90 19 36,80 210 317,60 20 38,30 220 332,30 25 45,70 230 347,00 30 53,00 240 361,70 35 60,40 250 376,40 40 67,70 Ê TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 10
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11 TAXIKURIER JULI 2011 Die Genossenschaft Streiflicht des Aufsichtsrats Liebe Kolleginnen und Kollegen, „Ohne Mut und Entschlossenheit kann man in großen Dingen nie etwas tun, denn Gefahren gibt es überall.“ Carl von Clausewitz Von Clausewitz war Dank seines Genies bereits mit 38 Jahren erfolgreicher General der preußischen Armee. Seine Theorien finden heute nicht nur beim Militär, son - dern und vor allem in den Bereichen der Unternehmens - führung und des Managements Anwendung. Um Unter - nehmensführung, Management, erfolgreiche Strategien und Führungsqualitäten geht es auch bei unserer dies - jährigen Generalversammlung. Sie ist Anlass zur Lei - stungsbilanz und Prognose und bedeutet gleichzeitig auch eine Zäsur. Deshalb werde ich auch nicht müde, Sie jedes Jahr aufs Neue als Mitglieder der Taxi München eG zu bitten, sich die Zeit zu nehmen, zu unserer Generalversammlung zu kommen. Sie findet dieses Jahr am 13. Juli statt. Eine ordnungsgemäße und fristgerechte Einladung wird Ih - nen selbstverständlich noch zugehen. Bei dieser Gene - ralversammlung werden der Vorstand und der Aufsichts - rat Ihren Rechenschaftsbericht ablegen und so die Mitglieder über die Arbeit von Vorstand und Aufsichts - rat sowie über die wirtschaftlichen Ergebnisse des letzen Jahres informieren. Die Weichen für die Zukunft werden durch die Wahlen zum Vorstand und Aufsichtsrat ge - stellt. Dieses Jahr muss satzungsgemäß einer der drei Vorstandsmitglieder (neu) gewählt werden. Hier schlägt der Aufsichtsrat Herrn Alfons Haller vor, der bereits im letzten Jahr verantwortungsbewusst und kompetent die - se Position ausgefüllt hat. Dabei lag vor allem die Im - mobilienverwaltung im seinem Verantwortungsbereich. Ich möchte es nicht versäumen, ihm für seine bisherige Arbeit zu danken und dem Wunsch des Aufsichtsrates Ausdruck zu verleihen, dass er auch in Zukunft für diese Position der Taxi München eG zur Verfügung steht. Die Satzung schreibt auch das turnusgemäße Ausschei - den dreier Mitglieder für dieses Jahr aus dem Aufsichts - rat vor. Bevor ich darauf näher eingehe, möchte ich mich aber an dieser Stelle bei allen Aufsichtsratmitglie - dern für die hervorragende und konstruktive Zusam - menarbeit bedanken. Insbesondere die kompetente, ver - antwortungsbewusste und zuverlässige Zusammenarbeit im Aufsichtsrat erlaubten es dem Gremium, seiner Ver - antwortung als Kontrollorgan vollumfänglich nachzu - kommen. Aus persönlicher Sicht würde ich es begrüßen, wenn diese erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zu - kunft fortgeführt werden könnte. Wie bereits erwähnt, scheiden satzungsgemäß die Kollegen Herzinger, Rusch und Weiland aus. Alle drei, also Max Herzinger, Paul Rusch und Max Weiland, stellen sich zur Wiederwahl. Last but not least möchte ich mich bei allen Vorstandsmit - gliedern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie bei allen Geschäftspartner, Kunden, Mietern und unserem Rechtsbei - stand Herrn von Véver für die gute Zusammenarbeit be - danken. Ich würde mich freuen, Sie am 13. Juli persönlich begrüßen zu können und wünsche Ihnen bis dahin eine unfallfreie Fahrt und gute Geschäfte. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Aufsichtsratsvorsitzende Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH )Y\KLYT OSZ[YH 4 UJOLU ; LS! -H_! PUMV'[H_P]LYZPJOLY\UNKL ^^^[H_P]LYZPJOLY\UNKL Wir versichern das was wichtig ist ; H_P=LYZPJOLY\UNH\JO5L\LPUZ[LPNLY\UK-SV[[LU 9LJO[ZZJO\[a]LYZPJOLY\UNPURS-VYKLY\UNZTHUHUNLTLU[ )L[YPLIZ/HM[WÅPJO[]LYZPJOLY\UN 2YHURLU]LYZPJOLY\UN (S[LYZ]VYZVYNL \UKHR[P]LZ:JOHKLUTHUHNLTLU[ Mit Sicherheit ein guter Partner TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 11
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12 TAXIKURIER JULI 2011 Der Landesverband Protokoll der 65. Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Donnerstag, den 19. Mai 2011 „Augustinerkeller“ Festsaal, Arnulfstraße 52 Tagesordnung Öffentlicher Teil von 10.30 bis 12.30 Uhr 1. Begrüßung der Gäste und Mitglieder 2. Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden § Allgemeine Situation § Gewerbepolitik § Krankenfahrten Referent Herr Dipl.-Kaufm. Gerhard Wieland, Referatsleiter IV/3 ÖPNV, Taxi- Mietwagenverkehr, Abt. Verkehr u. Logistik der IHK für München und Oberbayern 3. Diskussion Mittagspause von 12.30 bis 14.00 Uhr Ausgabe der Stimmkarten Die Daimler AG – NL München – lädt die Tagungsteilnehmer zum Mittagessen ein. Wir danken im voraus für die großzügige Geste. Interner Teil, Beginn: 14.00 Uhr 1. Vorlage des Jahresabschlusses 2010 2. Bericht der Revisoren 3. Entlastung des Vorstandes 4. Satzungsgemäße Wahlen Wahl des 1. stellvertretenden Vorsit - zenden, bisher Herr Wolfgang Ziegler Wahl der Beiräte für die Regierungs - bezirke Schwaben, bisher Herr Hein - rich Kantor, Niederbayern, bisher Frau Christa Keil und Mittelfranken, bisher Herr Ulrich Romeike 5. vdek 6. Verschiedenes Öffentlicher Teil Am Donnerstag, den 19. Mai 2011 lud der Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e. V. die Mitglie - der zur 65. Jahreshauptversammlung im Augustinerkeller in München ein. Der Vorsitzende, Herr Frank Kuhle, eröffnete die Versammlung um 10.40 Uhr. Herr Kuhle begrüßte zunächst als Eh - rengäste Frau Regierungsrätin Nadja Schmidt, in Vertretung für Herrn Ministe - rialrat Carsten Fregin vom Bayer. Staats - ministerium für WIVT, für die Regierung von Oberbayern Herrn Regierungsdirektor Eduard Katzameyer. Des Weiteren begrüßte Herr Kuhle die Gäste der Industrie- und Handelskam - mern für München und Oberbayern und der IHK Nürnberg für Mittelfranken. Nach Begrüßung der vielfach erschiene - nen Vertreter der Stadtverwaltungen und Landratsämter, bedankte sich Herr Kuhle bei allen Ausstellern, allen voran bei der Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlas - sung München, die sich bereit erklärt hatte, das Mittagessen für die Teilnehmer zu übernehmen. Im Anschluss trug Herr Kuhle den Tätig - keitsbericht des Vorstandes des Landes - verbandes Bayern vor. Obwohl die wirtschaftlichen Eckdaten nach wie vor positiv zu werten sind, wies der Vorsitzende des Taxi- und Mietwa - gengewerbes in Bayern darauf hin, dass sich die erfreulichen Konjunkturdaten noch nicht auf das Gewerbe niederge - schlagen hätten. Regelarbeitszeiten von bis zu 60 Stunden sind bis heute der Nor - malfall. Herr Kuhle führte aus, dass die im letzten Jahr in vielen Gemeinden durchgeführten Tarifanpassungen durch die schlechte Situation auf dem Perso - nenbeförderungsmarkt keine spürbare Er - leichterung für die Verkehrsunternehmer bewirkt hätten. Vielmehr sei davon aus - zugehen, dass durch Kostendruck eine er - höhte Bereitschaft zum Risiko vorliegt. Die Schadensquote im Taxigewerbe ist im letzten Jahr erneut gestiegen. Der Landes - verband appellierte eindringlich an alle Mitglieder, die Entwicklung der Versiche - rer nicht auf die leichte Schulter zu neh - men, um keine Zustände wie in Öster - reich zu bekommen. Herr Kuhle machte deutlich, dass hierbei die Mitwirkung aller Verkehrsteilnehmer von Nöten ist, da die Versicherungen kurz vor der Er - greifung drastischer Maßnahmen stehen würden. Als nächsten Punkt ging Herr Kuhle auf die geplante Novellierung des Personen - beförderungsgesetzes ein. Dabei berichtet er, dass gerade in den nördlichen Bundes - ländern die Zukunft in einer Aufwei - chung der Vorschriften gesehen wird. Neben der Farbfreigabe für den Verkehr mit Taxis nannte Herr Kuhle den geplan - ten Einsatz von 2-türigen Fahrzeugen mit einem Fahrgastsitzplatz oder verschiede - ne Tarife für unterschiedliche Fahrzeuge innerhalb einer Gemeinde als Beispiel. Weiter führte er aus, dass gerade in Ham - burg und Berlin das wirtschaftliche Über - leben der Taxiunternehmer nur in Zu - sammenhang mit der Einführung des so genannten Fiskaltaxameters gesehen wird. Zum Fiskaltaxameter führte der Vorsit - zende des Landesverbandes aus, dass die - ser gemäß einer EU-Richtlinie aus dem Jahre 2004 ab dem Jahre 2017 zum Ein - satz kommen soll. Dabei müssen Umsätze aus dem Bargeldgeschäft nicht veränder - bar elektronisch gespeichert und wieder abrufbar zur Verfügung gestellt werden. TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 12
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13 TAXIKURIER JULI 2011 Der Landesverband Herr Kuhle verwies auf Gespräche des Bundesverbandes mit Vertretern von Oberfinanzdirektionen, in denen sich her - ausgestellt hat, dass die Finanzbehörden zwar an das Taxi- nicht aber an das Mietwagengewerbe im Zusammenhang mit der EU-Richtlinie gedacht haben. Die gewerbepolitischen Vertreter des Taxiund Mietwagengewerbes in Deutschland würden zum heutigen Zeitpunkt noch ei - ne Reihe von ungeklärten Fragen sehen. Zum Beispiel führte Herr Kuhle aus, ob die aus der Richtlinie übernommene Defi - nition, dass Geräte ab dem Stichtag nicht mehr in Betrieb genommen werden dür - fen, eine Erstinbetriebnahme oder den weiteren Betrieb eines bereits verbauten Gerätes bedeuten würde. Des Weiteren hätte sich der Gesetzgeber noch keine Gedanken über Fahrzeuge mit Gemischt - konzessionierung gemacht, bei denen sowohl ein Taxameter als auch ein Weg - streckenzähler verbaut werden muss. Der Landesverband Bayern sieht noch einige Probleme in der Umsetzung der EU-Richtlinie, machte seinen Mitgliedern aber klar, dass es ab spätestens 2017 zu Veränderungen der Eichgeräte kommen wird. Herr Kuhle erwähnte allerdings eine Umfrage aus dem Bundesland Nieder - sachsen in der gut 50 % aller Verkehrsunternehmer angaben, auch Vorteile im Einsatz der Fiskaltaxameter zu sehen. Zusammenfassend stellte der Vorsitzende fest, dass das Taxi- und Mietwagenge - werbe den Änderungen weit wesentlich weniger mit Skepsis begegnen würde, wenn sich die zuständigen Behörden bis 2017 auf eindeutige Vorgaben festlegen. Zur Situation der Krankenbeförderung stellte Herr Kuhle fest, dass durch den Wegfall der Zivildienstleistenden ein Rückgang der gewerblichen Tätigkeiten von gemeinnützigen Organisationen be - reits festzustellen sei. Der harte Konkur - renzkampf im Gewerbe führe allerdings vielerorts zu einer Preispolitik, die außer - halb sinnvoll wirtschaftlicher Beförde - rungsentgelte läge. Herr Kuhle nannte verschiedene Beispiele, die weder der Dienstleistung Personenbeförderung ge - recht, noch im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften liegen können. Als letzten Punkt des Tätigkeitsberichtes informierte der Vorsitzende über eine neue Möglichkeit zur Taxibestellung über Smartphones. Hierbei stellte Herr Kuhle eine Hamburger Firma heraus, die mit hohem Werbeaufwand in den bundes - deutschen Taxivermittlungsmarkt ein - dringen will. Die Gewerbevertreter sehen z. B. eine Gefahr darin, dass sich damit Taxis außerhalb ihres Genehmigungsbe - reiches in anderen Gemeinden vermitteln lassen können. Herr Kuhle führte den An - wesenden vor Augen, dass dies nicht im Sinne des Kunden sein kann, da somit der örtliche Taxitarif ausgehebelt werden könne. Auch die Bestimmungen des Bun - desdatenschutzgesetzes die eine lückenlo - se Aufzeichnung des eingesetzten Fahr - personals verbieten, werden zukünftig bei solchen Lösungen zu Problemen führen. Keinesfalls, so Herr Kuhle, würden die alt eingesessenen Taxizentralen akzeptieren, dass ein Mitbewerber die Einnahmen ver - buchen, die Nachbearbeitung vieler Auf - träge den Vermittlungszentralen aufbür - den kann. Herr Kuhle beendete den Tätigkeitsbericht nach 35 Minuten, bedankte sich für die Aufmerksamkeit und übergab an Herrn Dipl.-Kfm. Gerhard Wieland von der IHK für München und Oberbayern, der, die von den Kammern erstellte Broschüre „Fairplay in der Krankenbeförderung“ vorstellte. In seinen Ausführungen stellte Herr Wie - land erst die grundsätzlichen Aufgaben der Industrie- und Handelskammern vor. Neben der Unterstützung der Mitglieder in vielen Bereichen liegt einer der Schwerpunkte der Kammern bei Aus- und Weiterbildung der Gewerbetreibenden. Im Bereich Taxi- und Mietwagengewerbe sind die IHK gesetzliche Anhörstelle und sorgen für einen fairen und marktver - träglichen Wettbewerb. Herr Wieland führte aus, dass die bayerischen Kam - mern unter Federführung der IHK für München und Oberbayern im Frühjahr Hinweise und Richtlinien zur Durch - führung bei Krankenbeförderung in einer Broschüre zusammengefasst hätten. Diese fasse viele unterschiedliche Aspekte die sich bei der Durchführung dieser Fahr - taufträge ergeben zusammen. Die Bro - schüre sei als Wegweiser für Verkehrsunternehmer, Genehmigungsbehörden aber auch Kostenträger zu verstehen. Nach dem Referat von Herrn Gerhard Wieland gab es anschließend eine Diskus - sion über einzelne Aspekte in der Kran - kenbeförderung. Dabei stellte sich heraus, dass im Gewerbe noch viel Unsicherheit in diesem Dienstleistungsbereich herrscht, dem die Broschüre nun entgegenwirken kann. Die Fachbroschüre kann unter der Telefonnr. 089/5116-295 oder per Fax 089/5116-8295 bestellt werden. Herr Kuhle bedankte sich bei Herrn Wie - land für den Vortrag und beendete den öffentlichen Teil um 12.15 Uhr. Die Teil - nehmer nahmen die Mittagspause auch zu angeregten Diskussionen und fachli - chen Gesprächen wahr. Interner Teil Um 14.00 Uhr eröffnete Herr Kuhle den nicht öffentlichen Teil der Jahreshaupt - versammlung. Nach ein paar einleitenden Worten über - gab Herr Kuhle das Wort an die Revisoren TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 13
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14 TAXIKURIER JULI 2011 Der Landesverband des Landesverbandes. Herr Heinrich Kantor berichtete über den Jahresabschluss und das Ergebnis. Den Bericht der Revisoren trug Herr Horst Lager vor. Die Revisoren bestätigten der Vorstand - schaft eine ordentliche Kassenführung und empfahl der Versammlung die Entla - stung, die anschließend per Akklamation mit 80 Ja-Stimmen, ohne Gegenstimme und ohne Enthaltung erfolgte. Als nächster Tagesordnungspunkt stan - den die turnusgemäßen Wahlen des ausscheidenden 1. stellvertretenden Vor - sitzenden und von drei Beiräten an. Als 1. stellvertretender Vorsitzender stellte sich Herr Wolfgang Ziegler zur Wiederwahl und wurde einstimmig per Akklamation gewählt. Herr Heinrich Kantor für den Regierungs - bezirk Schwaben stellte sich zur Wieder - wahl und wurde per Akklamation ein - stimmig gewählt. Frau Christa Keil stellte sich für den Re - gierungsbezirk Niederbayern zur Wieder - wahl und wurde ohne Gegenstimmen per Akklamation gewählt. Für den Bezirk Mittelfranken stellte sich Herr Ulrich Romeike zur Wahl und wurde per Akklamation wieder gewählt. Alle Gewählten nahmen die Wahl an. Die Vorsitzenden des Landesverbandes unterrichteten die Mitglieder über das Angebot der vdek bezüglich der Entgelt - vereinbarung. Der Verband der Ersatzkassen bot eine Steigerung um 2,69 % an. Der Vorstand teilte den Mitgliedern mit, dass er dieses Angebot nicht für angemessen hielt und gab die Frage über die weitere Vorge - hensweise an die Mitglieder weiter. Die Versammlung erklärte einstimmig, dass sie in einer weiteren Vertragsverein - barung zu diesen Konditionen keinen wirtschaftlichen Nutzen sieht. Der Vor - stand nahm dieses eindeutige Abstim - mungsergebnis der anwesenden Mitglie - der zur Kenntnis und wird in weiteren Verhandlungen auf ein Mindestvolumen oder den Verzicht von Ausschreibungen der Fahrten durch Kassen drängen. Nur dann sieht der Landesverband einen Ver - handlungsspielraum um den Vertrag wei - ter fortzuführen. Die 65. Jahreshauptversammlung wurde gegen 15.20 Uhr vom Vorsitzenden beendet. Herr Kuhle bedankte sich bei allen Mitgliedern für die rege Teilnahme und wünschte allen eine gute Heimfahrt. (FK) Der TAXIKURIER vor 6 Jahren Heute noch aktueller als damals Aus Schrottis Fiaker-ABC TAXIKURIER Ausgabe Juli 2005 Navigationssystem – das Navi verleitet, wie so viele technische Hilfsmittel, ein wenig zur Faul - heit und trägt jedenfalls nicht zur Erhöhung der Stadtkenntnis bei. Wer sich eine Straße relativ mühsam aus dem Stadtplan her - aus sucht, lernt dabei auch sol - che Stadtteile besser kennen, die nach der eigenen Präferenz bes - ser zum feindlichen Ausland zu zählen wären. Natürlich ist es für alle Beteiligten angenehm, wenn der Fiaker nach Bestellung über Funk oder Telefon zielge - richtet zur Abholadresse einer nie gehörten Mini-Straße starten kann und somit für den Kunden keine wesentliche Wartezeit ent - steht. Leider besteht aber auch die Ge - fahr einer schleichenden Verblö - dung durch die Hilfe der tollen Technik: wer früher im Kopf rechnete und irgendwann auf Taschenrechner umstieg, kennt den Effekt, dass man eines Tages „2+2“ auch noch mit der Ma - schine ausrechnet. DR. JÜRGEN STAHLBERG Rechtsanwalt · UNFALLREGULIERUNG · BUßGELD/FAHRVERBOT · TAXIGESCHÄFT · SCHEIDUNG §§ Feichthofstr. 171 81247 München (Pasing) immer Parkplätze ! Tel: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 14
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15 TAXIKURIER JULI 2011 EHE C– von normalen Darmkeimen zu Killerbakterien Dr. Rüdiger Neitzel, 47, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen. Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Hier spricht der Doc Um welchen Krankheitserreger handelt es sich? Es handelt sich hierbei um einen mutierten Darmkeim E.coli, welcher bereits seit 1994 in Deutschland bekannt ist. Durch Gentransfer, vermutlich im Pansen einer Kuh, wird hierdurch die gefährliche EHEC-Variante. Wie wird die Krankheit übertragen? Es kommt durch normale Tröpfcheninfektion, dass heißt Aufnahme mit der Nahrung zum Infektionsweg. Wodurch ist das Bakterium so gefährlich? Neben der normalen Infektion und Durchfallerkrankung kann es hier zur schweren Komplikation des HUS (hämolytischurämischen Syndrom) kommen. Hierbei werden durch das Auftreten von Endotoxinen des Bakteriums die roten Blutkör - perchen (Erythrozyten) angegriffen und es kommt zum Nieren - versagen. Der Körper überwässert und das Elektrolyt-System entgleist. Die Patienten müssen neben hochdosierten Antibioti - ka eine Nierenwäsche (Hämodialyse) erhalten. Besonders bei Kindern und Jugendlichen gibt es dramatische Verläufe, wobei eine Nierentransplantation oftmals unumgänglich ist. Ist das Bakterium für jeden gefährlich? Im Prinzip ja, besonders Kinder, ältere Patienten mit chroni - schen Erkrankungen, Schwangere und Patienten mit immun - supprimierenden Erkrankungen sind besonders gefährdet. Was kann man zur Vermeidung tun? Hier ist zunächst strenge Hygiene angeraten, d. h. Rohkost soll - te unter allen Umständen vermieden werden, Salate gründlich gewaschen werden und die Nahrung getrennt voneinander zubereitet werden. Das Bakterium ist danach durch Händedesinfektion zu neutralisieren. Dr. Rüdiger Neitzel Gambs Fahrzeuglackierung GmbH Karrosseriebau Schleißheimer Str. 63 85748 Garching Tel. (089) 316 24 14 Mobil (0172) 834 39 50 Fax (089) 37 15 89 11 www. fahrzeuglackierung-gambs.de Einbrennlackierungen Unfallinstandsetzung Glasreparaturen / Stoffreparaturen KFZ-Folierungen Smart Repair (Dellen- und Beilackierungen) KFZ-Aufbereitung KFZ-Mechanik und Elektrik Freier KFZ-Sachverständiger (Zertifierziert nach: DIN EN ISO 9001:2008) Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. T esten Sie uns! TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:21 Uhr Seite 15
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16 TAXIKURIER JULI 2011 Pinnwand 800 Besucher beim Mercedes-Benz-Taxitag Am 28. Mai fand in der Arnulfstraße wieder der alljährliche Taxitag statt. Über 800 Besucher genossen ein buntes Programm. Neben den Verkaufs- und Service - leistungen waren zahlreiche Kooperationspartner für Branchengespräche vor Ort. Probefahrten mit Elektro- und Brennstoffzellen-Fahrzeugen waren möglich. Zudem sorgte die Carrerabahn für Fahrspaß. Alle Gäste konnten sich mit dem „schnellsten Taxi der Welt“, einem SLS AMG fotografieren lassen. Für Speis’ und Trank war ebenfals gesorgt. (PR) Mercedes-Benz bietet TAXAT-Sommerreifen für eine erfolgreiche Taxi-Saison an Mercedes-Benz bietet auch in diesem Jahr günstige, langlebige Sommerreifen mit hohem Fahrkomfort. Zu den besonderen Produktvorteilen der TAXAT-Pro - dukte gehören gleichmäßiger Abrieb durch eine spezielle Gummimischung, ein rollwiderstandsenkendes Profil und – dadurch bedingt – geringere Treibstoffkosten. Zudem überzeugen die TAXAT-Sommerreifen durch niedrige Abroll - geräusche und ausgezeichnete Federungseigenschaften. Die Preise für die ange - botene TAXAT-Produktpalette gelten das gesamte Jahr über und bieten dem Taxiunternehmer somit auch für den Einzelbedarf Planungs- und Kalkulationssicherheit. Nachfolgende TAXAT-Sommerreifen erhalten Taxi-Kunden exklusiv bei Mercedes-Benz: BZP AR.Nr. 13/11 Das „schnellste Taxi der Welt“ – Mercedes SLS AMG „Gesund ist nur, wer noch nicht ausreichend untersucht worden ist.“ (aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) Spruch des Monats Anmeldung Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Verwaltung 1. Stock, Frau Meier Mo. bis Fr.: 7.3 0–12.00 Uhr Mo. bis Do.: 12.3 0–15.30 Uhr (oder vor Kursbeginn beim Kursleiter) Information Homepage: www.taxi-münchen.de Info-Ansage: (089) 76 42 70 Ausbildung Abendkurs: jeden Montag und Mittwoch ab 18 Uhr Tageskurs: jeden Samstag ab 10 Uhr Kursgebühr: 120 Euro Taxischule-München Dr. med. univ. Hans Bake v. Bakin 85609 Aschheim · T assilostraße 23 T axi, Mietwagen, Bus, Lkw. Erst- u. und Verlängerungsuntersuchung T elefon 089/370 656 90 Mobil 0172/6 52 38 05 www.fuehrerscheinuntersuchung.de Ab sofort Untersuchungenauch jeden Freitagim Haus des Taxigewerbes,Engelhardstraße 6nach telefonischer Vereinbarung München // direkt am Ostbahnhof ENTDECKE DIE VIELFALT Täglich warme Küche von 10 - 05 Uhr früh außer Sonntags Probieren Sie unsere täglich wechselnden Tages- und Abendgerichte www.kantine-muenchen.de www.kantine-muenchen.de Café tRestaurant tBar Im Herzen der Kultfabrik Teilenummer Dimension Profil Freigaben UVP 2011inkl. MwSt. 0129 1132 195/65 R 15 91 H TAXAT-Sommer 124, 202, 203, 210, 245 60,00 EUR 0129 1000 205/60 R 16 92 V TAXAT-Sommer 211,212 114,24 EUR 0129 1030 205/55 R 16 91 V TAXAT-Sommer 202, 203, 204, 245 83,30 EUR 0129 1029 225/55 R 16 95 V TAXAT-Sommer 124, 211,212 135,01 EUR Kleinanzeigen-Annahme Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstr. 6 im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf. Anzeigenschluss ist der 13. Juli 20 11 Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | Ausgabe Juli 2011| Das Monatsmagazin für die Taxibranche § Von Schnell bis Fein § Mückenplage Wie man sich gegen die Viecher wehrt § Das Ausgehverhalten Starke Veränderungen § Freund der Taxifahrer Gespräch im Rathaus mit Josef Schmid BAYRISCHE KÜCHE TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 16
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17 TAXIKURIER JULI 2011 Ja zum Grünen Pfeil Über 600 Millionen (!) Liter Sprit ließen sich Jahr für Jahr einsparen, wenn alle geeigneten Kreuzungen bzw. Ein - mündungen mit dem Grünen Pfeil für Rechtsabbieger ausgerüstet wären. Diese wahrhaft stolze Zahl nennt der Zentralverband des Deutschen Kfz-Gewerbes und macht sich für die Initiative „Ja zum Grünen Pfeil“ stark. Nach Untersuchungen verringert sich die Wartezeit für Rechts - abbieger an Einmündungen mit Grünem Pfeil um bis zu 60 Prozent. (PR) (Quelle: AZ) Glückwunsch Heinz Schmidt und Thomas Moitz waren die Schnellsten. Die beiden Kollegen haben je 2 Karten für „Geschichten von Mama und Papa“ in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. (PR) Umfirmierung der Ballnath GmbH Versicherungen Die Ballnath GmbH Versicherungen hat den Wandel zur Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH erfolg - reich abgeschlossen. Das 1962 gegrundete und bis heute inhabergefuhrte Un - ternehmen und gehört zu den fuhrenden Versicherungs - maklern fur die Versicherung von Taxi- und Mietwagen - unternehmen in Bayern. Weitere Schwerpunkte sind die Versicherung von Gebäuden und höherwertigen Privat - haushalten. Die Umfirmierung zur Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH ist ein logischer Schritt um sich neuen Herausforderungen zu stellen und geänderte Marktverhältnisse zu reagieren. „Mit unserem neuen Na - men blicken wir als innovatives Unternehmen erfolgreich in die Zukunft“ so Stefan Ballnath, seit 13 Jahren Ge - schäftsfuhrer der Ballnath Assekuranz. „Wir setzen auf modernste Kommunikationsmittel und ein papierloses Buro um fur unsere Kunden schnell und unburokratisch zu arbeiten. Und das schätzen unsere Kunden auch. Da war die Modernisierung des eigenen Namens nur der letzte Schritt. Der neue Name und das neue Firmendesign soll die Wertigkeit unserer Arbeit fur den Kunden stärker zum Ausdruck bringen.“ Dem Kunden soll der Zugang zu Informationen einfach, schnell und übersichtlich er - möglicht werden. Darum wurden auch die Internetseiten www.ballnath.de und www.taxi-versicherung.de komplett neu entwickelt. Der direkte Nutzen für den Kunden wurde dabei berucksichtigt und nicht nur eine Selbstdarstellung des Unternehmens geschaffen. Selbstverständlich werden auch soziale Netzwerke wie Xing oder Facebook genutzt. Eine eigene iPhone-App fur Kunden der Ballnath Asseku - ranz ist bereits in Planung. „Wir wollen mit einer noch besseren Erreichbarkeit und einem umfangreichen Serviceangebot mehr bieten als andere. Wir haben zum Beispiel ein eigenes Schadenmanagement mit eigenem Netzwerk von Werkstätten und Handwerkern. Unsere Kunden werden regelmäßig uber gesetzliche oder vertragliche Änderungen informiert. Das schafft eine hohe Kundenzufriedenheit. Viele unserer Kunden vertrauen uns seit mehreren Jahrzehnten“ erklärt Stefan Ballnath „wir laden jeden ein, egal ob Kunde oder nicht, uns in unserem Buro in der Brudermuhlstrasse in Munchen zu besuchen und sich selbst ein Bild davon zu machen“ . Für weitere Informationen: Stefan Ballnath Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermuhlstraße 48a 81371 München Tel. (0 89) 89 80 61–14 Mail: sb@ballnath.de Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 VERTRETUNG MÜNCHEN ER -TAXGMBH Frankfurter Ring 97 80807 München TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 17
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18 TAXIKURIER JULI 2011 Zur Kasse bitte Von jetzt an gilt: Verkehrssünden im Ausland werden ab einem Bußgeld von 70 Euro auch bei uns bestraft. Mitbringsel aus dem Urlaub halten die Erinnerungen wach. Neben Strandfotos und Souvenirs gibt es künftig aber auch unerwünschte Urlaubsandenken: nämlich Strafzettel im Briefkasten. Seit Ende Oktober gilt eine neue europaweite Richtlinie, die dafür sorgt, dass ausländische Bußgelder auch in Deutschland eingetrieben werden. Teure Knöllchen Wenn ein ausländischer Bußgeldbescheid in der Post ist, werden mindestens 70 Euro fällig. Die Summe bezieht sich auf die eigentliche Geldstrafe samt den Verfahrenskosten. Ulrich Staudigl, Pressesprecher des Bundesjustizministeriums, erklärt allerdings: „Bußgelder unter 70 Euro werden nicht eingetrieben. Einspruch gegen einen rechtskräftigen Bescheid muss im jeweiligen Land eingelegt werden.“ In Deutschland genehmigt und verschickt ausschließlich das Bundesamt für Justiz in Bonn solche Bußgeldbescheide. Zur Vollstreckung kommen alle Bescheide, die ab dem 28. Oktober erlassen worden sind. Taten, die im Sommer begangen wurden, können aufgrund längerer Genehmigungsverfahren auch dazu zählen. Ein Trost für deutsche Autofahrer: Punkte für ausländische Vergehen gibt es in keinem Fall. Zudem ist wichtig, dass weiterhin das Schuldprinzip gilt – nur wer am Steuer gesessen hat, kann für das vorgeworfene Vergehen bestraft werden. In den meisten anderen europäi - schen Ländern haftet grundsätzlich der Fahrzeughalter. (PR) Quelle: Autozeitung Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 – ca. 21.30 Uhr Jeden Samstag Tageskurs 10.00 – ca. 16.00 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier oder 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 Funkunterricht (Basiskurs) Termin: Donnerstag, 21. Juli 2011 13.00 – 17.00 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Ausbildung im Juli 2011 Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.dewww.taxischein-münchen.de Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.3 0/ 21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 Kurs 5/2011vom 28.06.11 bis 26.07.2011 Kurs 6/2011vom 13.09.11 bis 11.10.2011 Kurs 7/2011vom 08.11.11 bis 06.12.2011 Das kosten Verkehrssünden im Ausland (ausgewählte Länder, Bußgeld in Euro) Alkohol am Steuer 20 km/h zu schnell Rotlichtverstoß Parkverstoß Handy am Steuer Belgien ab 140 ab 100 ab 150 ab 50 ab 100 Bulgarien ab 200 ab 20 ab 30 ab 40 ab 15 Dänemark bis 1 MV* 70 bis 270 135 bis 200 70 70 Deutschland ab 500 bis 35 90 bis 320 10 bis 70 40 Frankreich ab 135 ab 90 ab 90 ab 10 ab 35 Griechenland ab 100 ab 60 ab 350 ab 35 ab 50 Großbritannien bis 5500 ab 100 ab 100 ab 40 ab 65 Italien ab 540** ab 155** ab 155** ab 35 ab 155 Luxemburg ab145 ab 50 145 ab 25 75 Niederlande ab 250 ab 100 150 ab 60 150 Österreich ab 300 ab 20 ab 70 ab 20 ab 50 Polen ab 145 ab 25 ab 60 ab 25 ab 50 Schweden ab 200 ab 280 ab 250 ab 40 kein Verbot Slowenien ab 180 ab 50 250 ab 40 120 Spanien ab 300 ab 90 ab 90 bis 90 ab 90 Tschechien ab 970 ab 40 ab 100 ab 55 ab 40 Ungarn ab 375 ab 110 bis 375 bis 110 bis 110 Pinnwand *Nettomonatsverdienst, **Mindestbußen tagsüber, nachts (22 bis 7 Uhr) um ein Drittel höhere Bußgelder TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 18
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19 TAXIKURIER JULI 2011 Fotos: www.atelie r- tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Ünal Yurdakal, Fahrer Taxi 1113 Üblicherweise „strafen“ wir Übeltäter mit der Zitrone des Monats. In diesem Fall jedoch küren wir einen Geschädig - ten mit der Rose. Weil er Engagement gezeigt hat. Am 11. Mai diesen Jahres stand Kollege Yurdakal als Erster am Flughafen-Kempinski-Stand. Ein Fahrgast fragte ihn in einer Lautstärke, dass es die umstehenden Kollegen hören konnten, was denn eine Fahrt nach Innsbruck kostet. Um den Fahrpreis zu ermitteln, gab Ünal Yurdakal das Fahrziel in sein Navi ein, um aufgrund der Entfernung den Preis zu nennen. Während der Antwort an den Fahrgast, kam Kol - lege 2262 hinzu und sagte: „Ich fahre Sie für 200 Euro.“ Es ist allgemein bekannt, dass außerhalb des Pflichtfahrge - bietes Preise verhandelbar sind, aber ebenso bekannt ist, dass das Anwerben von Fahrgästen untersagt ist. Der Ge - schädigte Ünal Yurdakal tat das einzig Richtige, indem er Taxi 2262 beim Kreisverwaltungsreferat unter Nennung des Sachverhalts und zweier Zeugen (2346, 9197) ange - zeigt hat. Sein Engagement, dies auf sich zu nehmen und aktiv zu werden, sehen wir als Grund und Ansporn für alle Kollegen, die an der Moral der Taxibranche Interesse ha - ben, ihm die Rose des Monats zu überreichen. (PR) Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Die Herdentrieb-Taxler Am Donnerstag, den 5. Mai 2011,forderte die Leitstelle der MVG für die Dachauerstraße, zwischen Bahnhof Moosach und Westfriedhof, fünf Großraumtaxis für einen Schienen- Ersatz-Verkehr (SEV) an. Im Nu waren die Aufträge über Datenfunk vermittelt, die Fahrgäste wurden prompt be - dient. So weit, so gut. Tags drauf erhielt die Taxi-München eG eine massive Beschwerde von der MVG: Das neu angelegte, angesäte Rasengleis zwischen Pelkovenstraße und Bunzlauer Platz war völlig zerstört. Was war passiert? Die Helden in den Großraumtaxis vom Schienen-Ersatz-Verkehr hatten anstatt des regulären Weges über Bauberger Straße und Großbeerenstraße einfach abgekürzt und fuhren stunden - lang nacheinander durch das frische Rasengleis, bis die Humusschicht inklusive des Grassamens nicht mehr vor - handen war. Auf die Frage, warum sie denn nicht auf der Straße gefah - ren sind, kam nur die Antwort, die Kollegen hätten das ja auch so gemacht. Blind und ohne mitzudenken zu han - deln, ist sicherlich nicht im Sinne des Erfinders. Über die Regulierung des entstandenen Schadens war zum Zeitpunkt des Berichtes noch nicht entschieden. Uns fiel jedoch die Entscheidung leicht, die Zitrone des Monats für jene Kollegen zu vergeben, die mit dieser Heldentat sehr unangenehm aufgefallen sind. (TK) Das Rasengleis einmal vor und einmal nach dem SEV! Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxistiftung Deutschland Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main www.HerzAs-Nightclub.de Triebstraße 11 a • 80993 München • Tel. 089/147 282 55 Sie können in unserem Club mit folgenden Karten bezahlen: EC-Cash-Automat direkt im Haus! 12 00 18 00 - Öffnungszeiten: TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 19
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Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC K Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „K“ . Kanal – Seit nunmehr genau zwei Jahren ist die Datenfunk (DF)-Vollautomatik in Betrieb, weshalb es seither auf Kanal 1 wesentlich ruhiger wurde. Abgesehen von einigen „Eckensteher“-Durchsagen, die - ob klar verständlich oder unhörbar genu - schelt – zwangsläufig zu einem dutzend - fach gebrüllten „woooo, Kollegää?“ führen, lässt sich nur mehr gelegentlich die Zentrale hören. Dabei handelt es sich einerseits um Fragen an Kollegen, ob ein vom DF vergebener Auftrag auch ange - kommen ist, und im Übrigen um tatsäch - liche Auftragsvergaben im alten Stil am Sprechfunk – meist bei speziellen Anfor - derungen, wie „mit Kindersitz Klasse 1“ oder „mit EC-Karte“, für die der DF in weiterer Umgebung keinen passenden Wagen gefunden hat. Weit verbreitet, aber trotzdem falsch, ist die Annahme, mit der „Bestätigung“ eines erhaltenen Auftrages am DF-Display sei die Sache in allen Fällen erledigt und man könne getrost den Sprechfunk aus - schalten – wenn er denn überhaupt ein - geschaltet war: ein, zwei Prozent der Auftragsbestätigungen kommen bei der Zentrale nicht an, weshalb eben am Sprechfunk nachgefragt werden muss. Wer sich trotz mehrerer Rufe nicht mel - det, geht des Auftrages wieder verlustig, auch wenn er das gar nicht lustig findet. Diese Rückfrage-Dialoge werden meist gleich auf Kanal 1 abgewickelt, um er - stens den Zeitverlust zu vermeiden, der dadurch entsteht, dass der evtl. auf einen anderen Kanal gerufene Fiaker erst das im Handschuhfach verbaute Funkgerät und den längst eingerosteten Umschalt - knopf suchen muss, und zweitens, weil Kanal 3 (der Rückfragekanal des Haupt - funkers) leider in seiner Verbindungsqualität sehr nachgelassen hat. Letzteres liegt daran, dass wir den Super- Antennenstandort auf dem – jetzt – ehe - maligen Heizkraftwerk in der Müller - straße (wird zu Wohnungen umgebaut) aufgeben und auf die Paulaner- Verwal - tung in der Hochstraße ausweichen mus - sten. Nach einem neuen, besseren Anten - nenstandort wird fieberhaft gesucht, was sich aber zu einer bislang erfolglosen Sisyphusarbeit entwickelt hat, weil alle einigermaßen geeigneten Dächer schon mit den Antennen der Handynetzbetrei - ber vollgepflastert sind. Kindersitz (KS) – Als vor einigen Jahren die KS-Pflicht auch auf das Taxigewerbe ausgeweitet wurde, verkündete der dama - lige Vorstand im TAXIKURIER – der sein - erzeit noch ein nicht sehr prickelndes DIN A 5-Heftchen war – dies der Kollegen - schaft und stellte auch gleich ein paar geeignete Kindersitze vor, nicht ohne den Hinweis, der Vorstand habe diese Sitze persönlich getestet. Vermutlich waren da - nach die Sitzerhöhungen (= Klasse 2 und 3) so platt wie ein Briefumschlag, und Hans Meißner musste nach dem persönli - chen Test eines KS der Klasse 1 von der Feuerwehr mit der Rettungsschere daraus befreit werden … Klappsitze – Der im Taxigewerbe sehr verbreitete VW Touran und seine Zwil - lingsbrüder anderer Marken sind zwar z.T. für mehr als die üblichen maximal vier Fahrgäste geeignet, werden aber von uns nicht als „Großraumwagen“ vermit - telt. Dieser definiert sich nämlich da - durch, dass neben der erhöhten Personen - zahl auch mindestens 50 KG Gepäck in einem abgetrennten Lade- oder Koffer - raum (!) mitgenommen werden können. „Können“ - das heißt, der Wagen muss dazu geeignet sein, auch wenn die Gäste tatsächlich gar kein Gepäck dabei haben! Erst dann ist es zulässig, auch den Zu - schlag von 5.- Euro zu erheben. Mit an - deren Worten: wenn Ihr Touran laut Zu - lassung sechs Fahrgäste mitnehmen kann, dann tun Sie das bei Einsteigern oder Aufhaltern getrost – wenn die Kun - den das mitmachen und Sie nicht etwa ein paar hüftoperierte Übergewichtige unter Zurhilfenahme von Brechstangen oder hilfreichen Kollegen in Ihr Taxi baa - zen müssen. Und eben nur dann, wenn das zulässige Gesamtgewicht dabei nicht 20 TAXIKURIER JULI 2011 überschritten wird. Im Zweifelsfalle geht das (wie auch der Verstoß gegen die KS- Pflicht, s. o.) zu Ihren Lasten und kann richtig teuer werden! Um diese Zweifels - fälle gleich zu Anfang auszuschließen, vermittelt die Zentrale solche Aufträge nur an echte „Großraumwagen“ im Sinne der obigen Definition. Kollege – Diese durchaus ehrenvolle Be - zeichnung verdienen leider diejenigen nicht, die zehn Meter vom besetzten Ta - xistand Aufhalter mitnehmen, die ab - sichtlich abstauben (auch wenn der Kun - de fragt „Sind Sie das bestellte Taxi?“), die pro Schicht mindestens einmal wegen Zahlungsschwierigkeiten auf Kanal 1 „dringend“ plärren (um sich aber grundsätzlich nie zu melden, wenn die Zentrale mal Hilfe für einen anderen Kol - legen erbittet), und die vor einem Taxi - stand noch schnell andere Kollegen über - holen, um dann vor ihnen den Ersten zu machen. Aber auch diejenigen verhalten sich un - kollegial, die Telefon- oder Funkaufträge sausen lassen, um einfach Aufhalter mit - zunehmen – nach dem berühmten Motto: wo ich bin, klappt nichts, aber ich kann nicht überall sein. Der berechtigte Ärger der Kundschaft, die buchstäblich dasteht 'wie bestellt und nicht abgeholt', gereicht schließlich dem ganzen Gewerbe zum Nachteil. Solchen parasitären Gewerbe - schädlingen sei in's Stammbuch geschrie - ben: nicht alles, was zwei Backen hat, ist ein Gesicht! Zum Basiskurs (früher „Funkunterricht“) im Mai diesen Jahres war u. a. ein „Kolle - ge“ vorgeladen, der bei einer MVG- Sam - melfahrt einen der Kunden stehen gelas - sen hatte und auch am Sprechfunk nicht erreichbar gewesen war. Er beklagte sich hernach bei der Besichtigung der Zentra - le, sobald man als Fahrer einen Fehler mache, werde man sofort mit dem Funk - unterricht „bedroht“, dabei riskiere er täglich sein Leben, während die Zentralisten bei Kaffee und Kuchen ständig nur Fehler machen würden. Auf Nachfrage TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 20
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bestanden für ihn die „Fehler“ der Zen - trale darin, dass er schon zu Adressen angefahren, aber kein Fahrgast mehr da - gewesen sei. Wir lernen aus diesen über - aus lichtvollen Ausführungen: wenn sich die 'Kollegen' die Kunden gegenseitig abstauben und Hotels oder Stüberlwirte ihre Kunden gleich auf die Straße schicken, ist die Zentrale schuld! Viel - leicht, Herr „Kollege“, sollten Sie wenig - stens die Gäste fahren, die Ihnen keiner abstauben kann! Und auch auf die Gefahr, dies werde Schrotti als „Ausländerfeindlichkeit“ aus - gelegt, sei hier festgehalten: wer die deut - sche Sprache nichtmal einigermaßen be - herrscht, hat hierzulande hinter einem Taxilenkrad nichts verloren. Der Kunde hat ein Anrecht darauf, wenigstens bei einfachen Fragen oder Anliegen vom Ta - xifahrer verstanden zu werden und nicht etwa zur Antwort zu bekommen „nix ver - stäähn“ oder „Du sagen, ich fahren“ .Und auch bei der schon mehrfach zitierten Frage eines Fahrers „Zentralää, wo sein Haus mit Zug?“ ist nicht überliefert, ob sich der Fahrgast dabei vor Vergnügen auf die Schenkel geklopft hat, zumal, wenn er vor seinem altersbedingten Able - ben noch den Bahnhof erreichen wollte. „Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen" (Tal - leyrand). Dazu braucht man aber über - haupt mal Sprache. Und Gedanken. Kreditkarten (KK) – Eines frühen Morgens im Februar bei schattigen minus 14 Grad in Baldham ging Schrotti die Papierrolle des Druckers aus. Zwar war die „Buchung erfolgreich“, wie das Mäusekino vermel - dete, auch eine Ersatzrolle war vorhan - den. Da man aber bei diesem Taxi un - glücklicherweise nur von außen durch die Windschutzscheibe den Einführschlitz für die neue Rolle sieht, wurde es bald sehr, sehr frisch um des Fiakers Pratzn. Auch die vom bibbernden Kunden geduldig ge - haltene Taschenlampe führte zu keiner merklichen Erwärmung, zumal irgend - wann echte Nervosität beim Fahrer bzw. Müdigkeit beim leicht besäuselten Fahr - gast einsetzte. Da aber eben die Buchung schon erfolgt war, genügte es, sich vom Fahrgast auf 21 TAXIKURIER JULI 2011 DIE CITROËN C5 TAXI EDITION MIT KOMFORTABLEM HYDRACTIVE III+ FAHRWERK (H)=Vertragshändler, (A)=Vertragswerkstatt mit Neuwagenagentur, (V)=Verkaufsstelle www.citroen-taxi.de Über so viel Komfort freut man sich nicht nur als Fahrer, sondern auch als Passagier – denn der voll ausgestattete CITROËN C5 mit INTAX Taxi Paket bringt zum Beispiel so angenehme Extras, wie die Bluetooth®-Freisprecheinrichtung und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit. Die besonders wirtschaftlichen Motoren dürften dagegen alle Taxi-Unternehmer ganz besonders freuen. Jetzt bei uns informieren. JETZT FREUEN SICH AUCH IHRE KUNDEN ÜBER JEDEN GEFAHRENEN KILOMETER. 1Das Angebot gilt nur für Taxi- und Mietwagenunternehmer gültig bis 30. 09. 2011. Abb. zeigt evtl. Sonderausstattung/höherwertige Ausstattung. Kraftstoffverbrauch innerorts 9,0 l/100 km, außerorts 5,7 l/100 km, kombiniert 6,9 l/100 km. CO2-Emissionen kombiniert 179 g/km (VO EG 715/2007). KOMPLETTPREIS (zzgl. MwSt. und Fracht) CITROËN C5 TOURER HDI 165 AUTOMATIK TENDANCE TAXI EDITION 26.590, – € 1 CITROËN Commerce GmbH (H) • Niederlassung München Frankfurter Ring 15–17 • 80807 München • Tel.: 0 89/3 57 18-0 einer umfunktionierten Quittung den Preis bestätigen zu lassen. Wichtig ist es dabei, neben Datum und Uhrzeit der Fahrt alle (!) KK-Angaben dort festzuhal - ten, also die Dauer der Gültigkeit sowie die ellenlange KK- Nummer und den Na - men des KK-Inhabers. Ist schon die Bu - chung nicht erfolgreich und haben auch eine Standortänderung oder ein Neustart des Gerätes keinen Erfolg, oder taucht nicht doch noch irgendwo Bargeld auf, so bleibt nur noch der Weg, den Kunden den Fahrpreis schriftlich bestätigen zu lassen und später auf dem Postwege eine Rech - nung zu stellen. Gottlob ein sehr seltener Fall. Geld allein macht nicht glücklich – man muss es auch haben! TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 21
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22 TAXIKURIER JULI 2011 … ist das immer wieder aktuelle Motto im Baustellenunwesen des bayerischen Mil - lionendorfs. Dazu passt noch die Forde - rung nach Tempo 30 in nahezu allen Straßen und wir sind endgültig die Radl - hauptstadt Deutschlands. Irgendwie muss man doch diesen uneinsichtigen Autofah - rern beikommen können. Wo das nicht hilft, wird im Zuge von Baumaßnahmen gerne an der für den Autoverkehr verblei - benden Fläche herumgefuhrwerkt und die verbleibende Fahrbahn schmaler ge - macht. Entweder ganz offensichtlich, wie in der Maximilianstr., bei der ohne viel Federlesens eine komplette Spur für Rad - fahrer „abmarkiert“ wurde (eine grauen - hafte Wortschöpfung, die nur einem Ver - waltungshirn entstammen kann). Oder man läßt nebenbei mal so ein paar Zenti - meter in einen überbreiten Seitenstreifen verschwinden, wie man in der Cosimastr. bewundern kann. Die Krönung solchen Unsinns finden wir z.B. in der Englschal - kinger Str. vor der Kreuzung zur Effner - str., wo die vormals aus guten Gründen zweibahnig angelegte Straße auf eine Spur verschmälert wird. Der neue Rück - stau wird bis zur Ostpreußenstr. reichen – und das nicht nur im Berufsverkehr. Dafür darf dann eine wunderschöne Trambahn auf ihrem defizitären Schie - nenweg entlangrollen. Analog dem von Schrotti so gerne gegeißelten Ampelun - sinn ließe sich auch hier die Liste an Negativbeispielen bequem verlängern. Innenstadt Zahllose Baustellen werden die Innen - stadt in diesem Sommer nahezu unpas - sierbar machen. Extrem unangenehm wird es im Bereich des Hauptbahnhofs und den südlich davon gelegenen Straßen. Neben den bereits laufenden Instandsetzungsarbeiten des Unterge - schosses, die sich im Sommer an der Oberfläche in „Sprungschanzen“ wie letztes Jahr am Stachus zeigen werden, müssen in der Bayerstr. zum etwa hun - dertsten Mal die Gummipuffer der Tram - bahnschienen ausgetauscht werden. Der Großversuch „amtlich vorgeschriebener Pfusch am Bau auf Steuerzahlers Kosten“ darf nicht nur hier, sondern auch in der Maximilianstr. ungehemmt fortgesetzt werden. Wenn man die nachgewiesene Erfolglosigkeit dieser sinnlosen Maßnah - me bedenkt, kommen einem sehr anar - chistische Gedanken in den Sinn und man muss sich schon extrem zusammen - nehmen, um in der Gedankenwelt zivili - sierten Umgangs zu verbleiben. Noch nerviger ist nur die abgehobene Arro - ganz, mit der den Bürgern seitens der Stadtverwaltung die zwingende Notwen - digkeit eines großzügigen weiteren Tram - bahnlinienausbaus aufs Auge gedrückt wird. In den Sommerferien stehen Fahrbahnsa - nierungen und neue Fernwärmeleitungen (FW) im Bereich Goetheplatzsowie Mo - zartstr. an. Dazu kommt am Lenbachplatz ein Komplettaustausch der Trambahngleise. Taxlers Baustellenbericht Taxlers Baustellenbericht Schmal, enger, München … Noch ein Ort für überaus großzügigen Umgang mit Steuergeldern gefällig? Die Hermann-Lingg-Str. wurde letztes Jahr aufwändigst saniert. Heuer wird nun jede Menge Geld verschwendet, um hier einen kompletten Straßenumbau durchzu - führen. Davon wusste das Baureferat im letzten Jahr wirklich nicht? Kaum glaub - lich und ein Fall für den Bundesrech - nungshof – denn einen noch klareren Fall sinnloser Geldverschwendung kann es doch kaum geben. Norden Hier läuft in der Pelkovenstr. sowie am Moosacher Bahnhof unverändert der Rückbau der Fahrbahn (Wiederherstel - lung würde ja heißen, alles so zu bauen wie es vorher war). Dazu kommt in den Sommerferien eine Sanierung der Max- Born-Str. auswärts zwischen Feldmochin - ger Str. und Dachauer Str. Von Bauqua - lität bei dieser erst wenige Jahre alten Straße kann wohl nicht wirklich gespro - chen werden. Osten Zum Trambahnneubau nach St. Emmer - am wurde bereits genug geschrieben. Die - ser Nonsens läuft noch über den ganzen Sommer. Ich habe bei vielen Fahrten mit Anwohnern dieses Bereichs nicht einen gefunden, der sich die Trambahn wünscht – ich schwöre das bei allem was mir hei - Sachv erständ igenbüro Ing. Jakob Obermaier Öffentlich bestellt und vereidigt Nach EN ISO/IEC 17024 zertifi zierter Sach verstän diger für Kfz-Schäden und Bewertung Mitgl ied im Verband der unabhängigen Kraft fahr zeug-Sa chverständigen (VKS) Mit glied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellte r und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 KFZ- Schadensgutachten KFZ- Bewertungen TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 22
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23 TAXIKURIER JULI 2011 lig ist. Wo sind denn bloß die vielen Befürworter der „Toy-City-Line“? Auch am Effnerplatz stauen wir uns noch den ganzen Sommer, erfreuen uns an unlogi - schen Straßenführungen (Effnerstr. ein - wärts) und erwarten auch hier den fälli - gen Rückbau auf maximal eineinhalb Spuren pro Fahrtrichtung. Fahrbahnsanierungen erwarten wir noch im Bereich der Berg-am-Laim-Str. beim Leuchtenbergring. Diese werden ergänzt durch FW-Verlegungen in den anliegen - den Nebenstraßen. Süden Der Süden ist durch die Großbaustellen am Luise-Kiesselbach-Platz mit seiner mittlerweile beispielhaften Slalomführung im gesamten Baustellenbereich, der Um - gestaltung des Harras und dem radlge - rechten Umbau des Greinerbergs unver - ändert ausreichend „geschlagen“ .Im Bereich Greinerberg kommen noch weite - re Fahrbahnsanierungen an die Reihe, so am Kreppeberg, Schmiedberg und in der Fraunbergstr. Motto: „Schöner stauen im städtischen Süden“ . Westen Die Bauarbeiten im Zuge der „Nordumge - hung Pasing“ (NUP) streben ihrem wohl - verdienten Ende entgegen. Unverändert kommt es hier in allen Straßen um Bahn - hof und Ortszentrum Pasing zu erheblichen Behinderungen. In Richtung Stadtzentrum schließen sich auch heuer wieder umfangreiche FW- und Tram - bahnerneuerungen an. Betroffen sind wie im letzten Jahr aufs Neue die Landsberger Str. und die Agnes-Bernauer-Straße. Ergänzend muss in der Arnulfstr. aus - wärts Höhe Mercedes ein neuer Seiteneinstieg in einen bestehenden FW- Schacht geschaffen werden. Warum der eigentlich nicht im Trambahnbereich liegen kann, ist dem geneigten KFZ- Steuerzahler – der das nicht unerhebliche Defizit der weißblauen Sardinendosen mitfinanzieren darf – rätselhaft. Sollen doch die MVV-Freaks auch mal mitkrie - gen, wie schön es ist, wenn man ständig gepiesackt wird … Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089) 94 40 52 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon (0 89) 32 42 26 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089 ) 9 4 4 0 5 2 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon ( 0 89 ) 3 2 4 2 2 6 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h Vom und zum Flughafen Noch nichts Neues unter der Sonne. Weiterhin wird am Neufahrner Kreuz am sogenannten Überflieger gebaut. Die Brückenteile sind fertig und es fehlen noch die aufzuschüttenden Zwischenstücke. Die Fertigstellung ist für das Jahresende vorgesehen. Ebenfalls noch immer im Bau ist die Entlastungstraße Hallbergmoos – Fischerhäuser – Isma - ning. Weitere Informationen Wie stets sei der Hinweis gestattet, dass die tagesaktuelle Baustellenübersicht immer ab Samstag für die folgende Woche auf unserer Internet-Seite www.taxi-muenchen.de unter der Rubrik Taxigewerbe/Baustellenbericht zu finden ist. Wie immer im Sommer mit dem BladeNight-Service. Trotz der zahllosen Baustellen wünscht der Baustellenbe - richterstatter allen Kolleginnen und Kollegen unfallfreies Fahren, gute Umsätze und den „Flüchtenden“ erholsame Urlaubstage! (WH) TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 23
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Der 41-jährige Metzgersohn Josef Schmid aus Allach ist Politiker mit Leib und See - le, ein Mann der bayrisch und vor allem Klartext spricht, kein Blatt vor den Mund nimmt und sehr wahrscheinlich auch 2014 der OB-Kandidat der Münchner CSU sein wird. Im Gespräch mit dem TAXIKURIER nahm Josef Schmid Stellung zu aktuellen The - men der Stadtpolitik, insbesondere zu verkehrspolitischen Fragen. Im Münchner Westen zuhause, kennt Josef Schmid die brenzlige Lage im Pa - singer Ortskern nur zu gut. Bereits als Kind war er oft mit seiner Mutter in Pa - sing beim Einkaufen, erzählt der Vater zweier Kinder, als wir ihn in seinem Büro in den Räumen der Stadtratsfraktion der CSU im Rathaus besuchen. Das geballte Aufeinandertreffen von Bahnhofsumbau, Fernwärme, Trambahnschienenerneue - rung und der Errichtung des Einkaufszentrum Pasing Arkaden legt zurzeit den kompletten Verkehr im Stadtteil lahm. Dabei ist gerade diese Trambahnbaumaß - nahme ein Punkt, den die CSU-Stadtrats - fraktion mit Josef Schmid an der Spitze nicht befürworten konnte. Die Wendeschleife der Straßenbahn durch Gleichmann- und Bäckerstraße wird für viele kleine Läden und Betriebe zur Na - gelprobe der Existenz. Die Erreichbarkeit der Geschäftswelt mit dem Auto ist ein Teil der Basis eines funktionierenden Ein - zel- und Großhandels. Titelthema Interview mit Josef Schmid – Ein Freund der Taxifahrer Er ist Diplom-Kaufmann und Rechtsanwalt, Familienvater und Fraktionsvorsitzender, und für viele die große Hoffnung – nicht nur in Reihen der CSU – auf die Wende in der Münchner Kommunalpolitik nach den Wahlen 2014 Gleiches betrifft auch die rot-grünen Pläne für die Innenstadt, wo im Bereich Rosenstraße und Sendlinger Straße mit weiteren Fußgängerzonen geliebäugelt wird. Auch hier spricht sich die CSU klar gegen diese Pläne und damit einherge - hende Verödung der Innenstadt aus. „Wir wollen keine gesichtslosen Innen - städte, die in jeder europäische Großstadt gleich aussehen und von internationalen Ladenketten dominiert werden, wobei vor allem die Mieten nach oben schnellen und langjährige einheimische Läden nach und nach von der Bildfläche verschwin - den, weil sie dem Kostendruck dieser Mietpreisentwicklung nicht standhalten“ Olympia 2018 Ein zentrales Thema der Kommunalpolitik ist die bevorstehende Vergabe der Olym - pischen Winterspiele 2018. Für die CSU- Fraktion stand es nie in Frage, die Bewer - bung in ganzer Breite zu unterstützen und zu fördern. Trotzdem muss man bei allem Weitblick auch die Auswirkungen mitplanen, insbesondere die verkehrliche Entwicklung der Stadt in den kommen - den 10 Jahren. Jeder, der 2 und 2 zusam - menzählen kann, weiß, dass die beste - hende Infrastruktur bereits jetzt am Limit und manchmal sogar kurz drüber ist. Die Planungen für die Olympischen Spiele müssen in jedem Fall so ausgelegt wer - den, dass nicht nur unmittelbar die Spiele perfekt versorgt und organisiert sind, sondern die Stadt auch in den darauffol - 24 TAXIKURIER JULI 2011 TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 24
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25 TAXIKURIER JULI 2011 genden Jahren und Jahrzehnten profitiert und Nutzen daraus zieht. Ein besonderes Anliegen ist für Josef Schmid der Wunsch der Münchner Taxler, dass das Thema Taxi - standplätze nicht erst nach 2018 zum Thema wird, sondern bereits von Anfang an in die Verkehrsplanun - gen einbezogen wird. Was rauskommt, wenn man den Taxiverkehr bei den Planungen vergisst, sieht man leidvoll an Olympiapark, Arena oder auch der Neuen Messe in Riem. Wiesn Auf die verkehrliche Auswirkung der Sicherheitsmaß - nahmen rund um die Theresienwiese angesprochen, bedauert Josef Schmid auch den Verlust der Taxistände direkt am Festgelände, allerdings hat aber auch in seiner Betrachtung die Sicherheit aller – und damit auch die Sicherheit der Taxifahrer selbst – höchste Priorität, weshalb man in diesen sauren Apfel beißen und mit der neuen Situation leben muss. Diskussion zum Thema Sperrstunde Seine Schatten auf das Taxigewerbe wirft auch die aktu - ell wieder einmal neu entfachte Diskussion zum Thema Sperrstunde, diesmal ausgelöst durch einen Wunsch des Polizeipräsidiums München. Grund ist eine angebliche gravierende Zunahme der alkoholrelevanten Straftaten in den nächtlichen Stunden zwischen 1 und 5 Uhr. Eine Wiedereinführung der Sperrstunde wie in früheren Zei - ten löst nicht nur in den Augen der CSU und von Josef Schmid dieses Problem nicht, es würde es nur verlagern. Der Kern der Alkohol-Problematik liegt nicht in der nicht mehr existenten Sperrstunde, sondern im allge - mein veränderten Bezug zum Alkohol, vor allem bei jungen Menschen zwischen 12 und 20 Jahren. In den 80ern und 90ern war es nicht üblich, dass junge Mädchen mit der offenen Bierflasche durch die Stadt ziehen, auch Koma- oder Flatratsaufen stand nicht auf der Tagesordnung. Um diese Probleme anzugehen und in den Griff zu be - kommen, ist sicherlich nicht die Sperrstunde das Mittel zum Zweck. Eine Sperrstunde würde vielmehr das alte Ärgernis reaktivieren: Wenn alle Kneipen zur selben Zeit schließen, kommt ein Welle an Taxibestellungen auf uns zu, die punktuell nicht zu bewältigen ist und dafür in den folgenden Stunden ein Loch verursacht. Auf den Straßen würde es eher so aussehen, dass bei einer Sperr - stunde der Wildwuchs auf Münchens Straßen und Plät - zen in den Nachtstunden noch schlimmer wird, siehe Gärtnerplatz. Der TAXIKURIER bedankt sich bei Josef Schmid für das Gespräch und wünscht bereits heute alles Gute für die nächsten Ziele. (TK, PR) „Willkommen zum Casting für TSDS! (Taxler sucht den Superfahrgast)“ Mit dieser Unterzeile hat Heinz Neumann (Taxi 354) einen Gutschein über 100 Euro für Leistungen der Firma „Taxi- und KFZ-Bedarf“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Bilderwitz aus der Juni-Ausgabe And the winner i s… § Vor kurzem hat das Mamasita am Isartorplatz (im ehemaligen „Stimmt so“) eröffnet. „Vorher tafeln und dann tanzen“ lautet das Motto der neuen Erlebnis-Adresse. § Die „Hundskugel“, ältestes Wirtshaus Münchens hat Ende Mai geschlossen. (PR) München-Splitter AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de A TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 25
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26 TAXIKURIER JULI 2011 Nicht nur in Hamburg, sondern auch in München gab es einst eine Reeperbahn, wenn auch in Kleinausgabe. Während die im hohen Norden sich erhalten hat, gehört sie bei uns der Vergangenheit an: Es war die inoffizielle Bezeichnung für die Donnersbergerstraße in Neuhausen mit ihrer großen Anzahl von Gaststätten. Während sich draußen der Verkehr des provisorischen Mittleren Ringes von und zur alten Donnersbergerbrücke wälzte und sich die Wägen der Trambahnlinie 22 ihren Weg über die überfüllte Straße bahnten, drängten sich nachts in vielen Gaststätten die Rock’n Roller der 50er und 60er Jahre in ihren Petticoats bezie - hungsweise Röhrenhosen und frönten ihrem Musikgenuss. Dies alles ist lange her und vergangen. Aber im Jahr 1989 eröffneten zuzusagen im Nachklang an jene Zeiten Gloria Feaster und Jürgen Schmidt im Keller des Rotkreuzplatzes 2 das Hide Out, einen kleinen Klub, in dem Blues-, Rock- und Jazzmusik gespielt wurde. Seit 2005 be - findet sich das Hide Out, nunmehr mit der Ordnungsnummer II, in der Volkart - straße 22 in einer Gegend, in dem einige Lokalitäten für ein lebendiges, aber nicht nerviges Abend- und Frühnachtleben sor - gen. Während man tagsüber meist achtlos daran vorbeigeht, ist das Hide Out II nachts von außen erkennbar an einer be - scheidenen Leuchtreklame über der Ein - gangstür, die darauf hinweist, dass es sich hier um einen „music and entertainment club“ handelt. Eine Person schreitet nach links eine Treppe hinunter und zeigt da - mit, dass sich hier eine tatsächlich ver - steckte Lokalität befindet, die nicht um - sonst Hide Out heißt, was im Englischen für „Versteck, Schlupfwinkel, Unter - schlupf“ steht. Wer mit dem Auto – in unserem Fall mit dem Taxi – anfährt, sollte sich die Adres - se merken, denn beim bloßen Vorbeifah - ren wird man kaum auf das Hide Out II aufmerksam werden. Mit dem Hide Out II besitzen München und Neuhausen einen unspektakulären Musikklub, dessen Qua - litäten erst beim näheren Kennenlernen aufscheinen. In einem intimen Kellerge - wölbe gelegen, bietet es lediglich 80 Per - sonen Sitzplätze, während noch vielleicht 90 Leute dicht an dicht gedrängt stehen können. Das Publikum ist bunt gemischt und gehört zu allen denkbaren Alters - schichten ab dem Alter von 18, ist aller - dings vereint in seinem Musikgeschmack. Viele Stammgäste bezeichnen das Hide Out II als „unser Wohnzimmer“, was hof - fentlich nicht auf ungenügende Wohn - verhältnisse zurückzuführen ist. Frau Feaster legt Wert auf die Feststel - lung, dass im Hide Out II ausschließlich gute Musik dargeboten wird, also Blues, Funk, Rock, akustisch verstärkter Soul und Oldies aus der guten, alten Jugend - zeit der bereits betagteren Besucher und Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .Nicht immer ist daran etwas „dran“, denn gerade in der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet. Aber in vielen Bereichen stößt man in München auf das Unerwartete, Erstaunliche und Besondere. Der TAXIKURIER stellt solche versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgästen diese versteckten Schätze vermitteln und sie darüber informieren wollen. Besucherinnen, aber doch nach dem Ge - schmack der anspruchsvollen Jüngeren. Nicht gespielt werden akustische Umwelt - verschmutzung und Körperverletzung wie Techno und verwandte Verirrungen. Bei manchen Taxifahrern vom Rotkreuz - platz gab es früher – vielleicht verständliche – Schwierigkeiten, weil diese sich bei Anruf weigerten, das Hide Out II am frühen Morgen anzufahren; die Kollegen befürchteten, mit den unangenehmen Folgen von übermäßigem Alkoholgenuss konfrontiert zu werden. Da Frau Feaster und Herr Schmidt aber darauf achten, dass in ihrem Klub nicht maßlos konsu - miert wird, haben sich diese Probleme nach einer Beschwerde bei der Zentrale gelegt. Inzwischen ist man mit dem Taxi - gewerbe zufrieden und hat auch von kei - nen weiteren Problemen gehört. Das Thema „Rauchen“ spielt in einer Lo - kation wie dem Hide Out II eine wichtige Rolle, denn Frau Feaster schätzt, dass neunzig Prozent der Gäste Raucher sind. Im Sommer kann man draußen im klei - nen Biergarten vor dem Anwesen sitzen und dem Laster nachgehen, aber dabei natürlich keine Musik hören. Im Keller ist das Rauchen verboten, dafür kann man der Musik zuhören und die Atmosphäre genießen. Das Rauchverbot seit dem 1. August 2010 führte nach Frau Feasters Angaben zu spürbaren Einbußen. Als der nichtrauchende Berichterstatter allerdings das letzte Mal am Samstag, dem 26. Fe - bruar 2011, das Hide Out II besuchte, um der tollen Country and Folk Band „Roadside Revival“ zuzuhören, war der Keller brechend voll. Auf den Live-Konzerten treten die ver - schiedensten Bands aus den verschieden - sten Musikrichtungen auf – immer don - Hide Out II, Volkartstraße 22 Die versteckten Schätze Münchens GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 26
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27 TAXIKURIER JULI 2011 nerstags, freitags und samstags; dienstags und mittwochs ist normaler Kneipenbe - trieb, und die Musik kommt aus der Ton - konserve. Ausgeschenkt werden Augusti - ner-Biere, und serviert wird eine kleine Auswahl an Snacks und Pizzen; der Schwerpunkt des Hide Out II liegt eben auf der Musik. Mit der Nachbarschaft kommt man im Allgemeinen gut aus, auch weil die mei - sten tolerant sind, beziehungsweise ihre Schlafzimmer nach hinter schauen. Es gibt gelegentliche Probleme mit dem Rauchen vor der Tür und insbesondere im Sommer im Biergarten, was bekanntlich oft mit einer gewissen Geräusch- und Lärmentwicklung verbunden ist. Aber das Publikum des Hide Out II verhält sich zivilisierter als das anderer Musiklokatio - nen, was auch mit der Art der Musik zu tun haben mag und mit der Art der Drogen, die im Hide Out II eben nicht eingepfiffen werden. Das Nachtleben in Neuhausen ist be - kanntlich meist bereits um 1:00 Uhr nachts vorbei, während das Hide Out II noch bis mindestens 3:00 Uhr geöffnet hält. Insofern ist es ein Gemeimtipp für Nachtschwärmer auch aus anderen Stadt - vierteln, die noch etwas länger aufbleiben wollen und Wert auf eine besondere At - mosphäre plus guter Musik legen. (BW) Kontakt: Hide Out II Geschäftsführerin: Gloria Feaster Besitzer: Jürgen Schmidt Volkartstraße 22 80634 München Tel.: 089 - 16 96 68 www.hideout-muenchen.de gloria@hideout-muenchen.de Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 20:00 Uhr – 3:00 Uhr Veranstaltungsbeginn 21:00 Uhr Genießen Sie Luxus pur! Mit unserem 5 Sterne Erotic-Club bieten wir Ihnen grenzenlose Möglichkeiten, exklusiv Ihren Fantasien freien Lauf zu lassen... Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Gärtnerstrasse 60 Ì 80992 München T elefon +49 (0) 89 143 90 620 www.monaco-nightclub.de Schildbürgerstreich Ein neuer Schildbürgerstreich: Das letzte Stück der Kardinal-Faulhaber-Str. in Richtung Brienner Str. wurde nun für immer zur Einbahnstraße beschildert. Jetzt muss man erst links in die Jungfernturmstraße, dann über den Maximiliansplatz in die Brienner Straße, um so zum Taxistand Odeonsplatz zu gelangen. Das ist einer der Schildbürgerstreiche, die die Grünen im Rathaus angeordnet haben. Der Taxikurier hat die Rathausfraktion der Grünen um eine Stellungnahme gebeten: Sehr geehrte Damen und Herren, anders als der Verfasser dieses Leserbriefs zu glauben scheint, sind die Grünen im Rathaus nicht in der Lage, einfach neue Einbahnstraßen „anzuordnen.“ Zwar wäre es manchmal durchaus bequem, wenn wir unsere Verkehrspolitik einfach anordnen könnten – aber so geht das nun mal nicht in einem demokratischen Rechtsstaat. Die Einbahnstraßenregelung in der Kardinal-Faulhaber-Straße war keine Initiative der Grünen – geschweige denn unsere Entscheidung. Es handelt sich hier vielmehr um ein sogenanntes „Geschäft der laufenden Verwaltung“, d.h. der Stadtrat war mit dieser Angelegenheit überhaupt nicht befasst. „Schildbürger" wären also in diesem Fall nicht im Stadtrat zu suchen … Mit freundlichen Grüßen Markus Viellvoye Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste Pressestelle Marienplatz 8 80331 München Tel.: (089) 233 92 619 Die folgende Zuschrift erreichte uns Ende Mai. Der Fahrgast möchte anonym bleiben: „War am 27. Mai von 06.45 – 07.15 mit dem Taxi M-SM 602 vom Goetheplatz nach Oberhaching als Fahrgast unterwegs. Können Sie ihren Fahrern mal sagen, dass sie, wenn sie Taxi fahren, keinen Knoblauch essen sollten. Es ist eine Zumutung für Fahrgäste. Werde nicht mehr mit Taxi-Muenchen fahren.“ Leserbrief e/ Forum Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 27
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28 TAXIKURIER JULI 2011 Nur zum Essen kommt wohl kaum je - mand extra nach München, denn auch in anderen deutschen Städten ist regionale, bodenständige Kost weit verbreitet. Berühmt wurde zu Helmut Kohls Zeiten der „Pfälzer Saumagen“, mit dem er so manchen Staatsgast durchaus zu irritie - ren und dann wohl auch positiv zu be - eindrucken wusste. Natürlich ist die inter - nationale Küche auch längst in München zuhause, wie die schier unübersehbare Zahl von „Italienern“, „Griechen“, „Tür - ken“, „Chinesen“, „Indern“ usw. zeigt. Fachleute beklagen allenfalls, dass z.B. bei indischen oder chinesischen Restau - rants in München (und wohl überhaupt außerhalb Asiens) die eigentlich dazu gehörende Schärfe der Gerichte nur ange - deutet wird, da der nicht-asiatische Gast bei originalgetreu gewürzten Speisen mangels Übung schnell nach der Feuer - wehr rufen würde. Auch der jamaikani - sche Ziegenbock-Penis (nicht zu verwech - seln mit fränkischen „sauren Zipfeln“) oder glasierte Schafsaugen sind selbst in einschlägigen Restaurants in München nicht oder – gerüchteweise – höchstens 'unter der Hand' zu bekommen. Der Te - ster erinnert sich seiner Jugendzeit, als er einmal dank seines Karate-Trainers, der, obwohl Deutscher, der chinesischen Sprache durchaus mächtig war, in einem Schwabinger Chinarestaurant die Spezial - karte für Eingeweihte zusehen bekam. Der berühmte „Hund süßsauer“ (zuerst war er süß, dann wurde er sauer – alter Witz) war darauf nicht enthalten, wohl aber „Schlange“ und anderes Reptiliengetier. Wir beließen es dann doch beim Anschauen der Karte … Zurück nach München: jahrelang fielen alte Wirtshäuser dem Druck zum Opfer, „international“ sein zu müssen; die bayerische Küche war nicht mehr „in“ und galt, wie überhaupt die einheimische Wirtshauskultur, als dumpfbackig und überkommen. Natürlich tat auch die Fitness- und Bio-Welle ein Übriges dazu, schließlich wurde man noch vor zwanzig oder dreißig Jahren in den meisten Wirts - häusern absolut schräg angeschaut, wenn man dort nur nach einem großen Salat oder Fleisch aus kontrollierter Aufzucht fragte. An Grünzeug gab es üblicherweise nur den in destilliertem Wasser ge - schwenkten, absolut geschmacksfreien Kopfsalat, und Hauptgerichte ohne Fleisch waren halt keine Hauptgerichte, sondern Beilagen für G'spinnerte, die sich nicht mehr leisten können. Heute ist das durchwegs anders. Einige haben die schweren Zeiten bei sanfter Anpassung an neue Essgewohnheiten überdauert, wie z.B. der „Fraunhofer“ (Fraunhoferstr. 9), der sich der Zeit – auch dank seines Kabarett-Theaters im Rückgebäude – dabei nicht anbiedern musste. Viele andere aber hat's derbrö - selt, so dass sie Steakhaus-Ketten oder Billigitalienern Platz machen mussten. In einer nachfolgenden Übersicht, die nicht den geringsten Anspruch auf Voll - ständigkeit erhebt, sollen ein paar für München typische Wirtshäuser, Restau - rants und Orte kurz angesprochen wer - den, um Ihnen die Antwort auf die Frage „Empfehlen Sie mir doch ein Bayrisches Lokal“ zu erleichtern. Viktualienmarkt Hier sind Sie bzw. Ihre Fahrgäste immer richtig, wenn es um eine Brotzeit im Ste - hen geht. Dabei kann man viel Geld aus - geben, wenn man z.B. beim „Schlemmer - meyer“ (am Taxistand) Würstl oder die fast obligatorische Leberkässemmel kau - fen will. Beim Brotzeitstandl direkt an der 90-Grad-Kurve Frauen-/Blumenstraße geht's auch billiger und zudem gemütli - cher, schließlich handelt es sich hier um einen langjährigen Familienbetrieb. Auch der 'Kleine Ochsenbrater' mitten im Markt sei empfohlen, und wer es exclusiver ha - ben will, der kann darüber hinaus bei der „Nordsee“ oder bei „Fisch Witte“ neben Austern noch ein Gläschen Champagner schlürfen. Aber, zugegeben, das ist nicht mehr sehr typisch bayerisch. Titelthema Bayrisches Essen – Tipps für alle Zielgruppen Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther Fachanwältin Verkehrsrecht Reitrecht S. Bergmann Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht S. v. Kummer Fachanwalt Familienrecht Sozialrecht / Verwaltungsrecht J. Buchberger Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 C TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 28
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29 TAXIKURIER JULI 2011 Spaßgastronomie Dicker Mann, Heinrich-Wieland-Straße 11 tägl. 9.30 –23.00 Uhr (kein Ruhetag) Viel dunkles Holz, sehr viel Nippes an den Wänden, abends hoher Geräuschpegel von den Gästen und der Musik aus dem Lautsprecher (nomen est omen). „Supperl“ und „Wurscht“ auf der Karte (der Tester mag dieses Pseudo-Bayrisch nicht), ansonsten um Seriosität bemüht. Reelle Preise, junges Publikum. Wirtsgarten neben dem Haus. Zu dieser Rubrik zählen z.B. auch das „Truderinger Wirtshaus“ (Kirchtruderin - ger 17), das „Laimer's“ (Agricolaplatz) oder der „Fürstenegger“, Fürstenrieder-/ Würmtalstr.) Wirtshäuser Isarthor, Kanalstraße 2 tägl. 10.00 –1.00 Uhr (kein Ruhetag) Ein klein wenig versteckt liegt dieses Wirtshaus, dem eine sanfte Renovierung nicht schaden würde. Der Gastraum ist klein und dunkel, die Tische und das son - stige Mobiliar (viel, viel dunkles Holz) könnten zumindest ein paar Tropfen Klarlack vertragen und machen schon einen ziemlich abgewetzten, etwas unge - pflegten Eindruck. Die große Freischank - fläche am Eck ist bei schönem Wetter stark frequentiert. Sehr günstige Preise. Augustiner-Bier. Liebighof, Liebigstraße 14 tägl. 9.30 –1.00, Sa., So. 17.00 –1.00 Uhr Seit über 20 Jahren im Familienbetrieb. Neben bayrischen Standards auch Wok- Gemüse, argentinisches Rindfleisch usw. Augustiner-Bier (die Halbe zu 3.05 Euro). Sehr viel Holz, Bilder und alte Fotos an der Wand, sehr gemütlich und gepflegt. Kleine Freischankfläche. Schlachthof, Zenettistraße 9 17.00 –1.00 Uhr (Sonntag Ruhetag) Der hohe Gastraum wirkt nur bedingt gemütlich und könnte eine liebevolle Verschönerung brauchen. Der Theatersaal bietet Kleinkunst, z.B. von Christian Springer über Lizzy Aumeier bis Gunter Gabriel. Das Lokal lebt seit Jahrzehnten vom Theaterbetrieb und ist durch zahlreiche Fernsehaufzeichnungen („Ottis Schlachthof“ usw.) bundesweit bekannt - und das merkt man ihm auch an. Löwen - bräu-Bier. Relativ hohe Preise. Kleiner, leider ungemütlicher Wirtsgarten. Naja. Brunnwart, Biedersteiner Straße 78, 11.00 –24.00 Uhr (kein Ruhetag) Das Biedersteiner Schloss (ab 1804) wur - de im letzte Krieg völlig zerstört, aber das Haus der Bediensteten – auch das Haus des Brunnenwärters – steht noch. Die Stube des Wirtshauses bietet ca. 65 Gä - sten Platz, der Saal ca. 120 Gästen. Sehr gemütlich, viel Holz, niedrige Räume oh - ne Staubfänger an den Wänden. Gedeckte Tische. Die Küche ist bodenständig und lockt z.B. zur Mittagszeit (bis 15.00 Uhr) mit einem Schweinsbraten zu 6.90 Euro. Hübscher, echter Biergarten – also die Brotzeit darf mitgebracht werden. Löwen - bräu-Bier (3.50 die Halbe). Im gastrono - misch etwas unterversorgten Nordschwa - bing eine seriöse Empfehlung! Bachmaiers Hofbräu „Die bayerische Lounge“, Leopoldstraße 50 (Ecke Trautenwolfstraße) 10.00 –1.00, Wochenende bis 3.00 Uhr Viel dunkles Holz, teils Bänke mit teurem Leder, in der Mitte thront eine riesige, verspiegelte Bar, dazu eine große Freischankfläche für's Sehen und Gese - henwerden. Man ist im Schwabinger Epizentrum und hat deshalb neben Cocktails und Prosecco auch auf der Speisekarte ausgefallene Dinge (jedenfalls für ein bayerisches Wirtshaus), wie den „Trüffelleberkäse“ (10.90) oder eine große Frühstückskarte. Die Preise sind für die Lage durchaus zivil (Schweinsbraten 10.90, Helles von HB 3.70) und ermöglichen dem typischen Schwabing-Touristen so den sanften Einstieg in das Münchner Wirtshausgeschehen. Sehr gepflegt. Für das gastronomisch zum Teil schändliche Schwabing eine gute Alternative und ehrliche Adresse. Augustiner Bräustuben Landsberger Straße 19 10.00 –24.00 Uhr (kein Ruhetag) Die Räume gehörten früher zu den Pfer - deställen der Brauerei. Links vom Ein - gang die Stube, niedrig und gemütlich, rechts der große Saal mit langen Bänken an rohen Tischen. Hat ein wenig den Charme einer Wartehalle, aber das tut dem Lokal keinen Abbruch. Seit ungefähr zwei Jahren gibt es auch noch die Dach - terrasse für ca. 150 Leute. Das Lokal ist ab dem frühen Abend immer gerammelt voll, was nicht zuletzt an den absolut unschlagbaren Preisen liegen dürfte: die Halbe Augustiner Hell 2.55, der Schweins - braten mit Knödel und Krautsalat 7.95 Euro. Aufmerksamer Service. Lediglich wegen der ständigen Überfüllung nur be - dingt empfehlenswert. Andechser am Dom, Weinstraße 7a 10.00 –24.00 Uhr (kein Ruhetag) Der Eingang befindet sich Frauenplatz/ Filserbräugasse, der nächstmögliche Taxi- #2!33%,4 -)45.3+d..%.3)%!5#()-3/--%2#//,",%)"%. 6ERSICHERUNGSB~RO #RASSELT'MB( -ACHTLFINGER3TR -~NCHEN 4ELEFON 4ELEFAX % -AIL % -AILMAIL VB CRASSELTDE )NTERNETWWWVB CRASSELTDE 6ERSICHERUNGSBÓRO #2!33%,4 'MB( 6ERSICHERUNGSBÓRO #2!33%,4 'MB( 3EIT 3EIT 6 # &JOHVUFT(FGIMJOLMVTJWF &JOHVUFT(FGIMJOLMVTJWF TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 29
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30 TAXIKURIER JULI 2011 Treff ist am Ende der Landschaftstraße (von dort ca. 80 Meter zu Fuß). Ein kleiner und relativ niedriger Raum, vielleicht 8x 10 Meter Grundfläche. Sehr hell, modernes Mobiliar. Fotos an der Wand, u.a. von Herrn Ratzinger, Verzei - hung: Papst Benedikt, der dem Wirt Sepp Krätz den apostolischen Segen erteilt, aber auch von Krätz mit Kohl, Krätz mit Bill Clinton usw. usw. Wer sich davon nicht abschrecken lässt und den mühsamen Weg von der voll be - setzten Freischankfläche (z.T. wetterge - schützt unter den Arcaden) in das Lokal findet, fühlt sich schnell wohl. Aufmerk - sames Personal, ortsübliche Preise: 3.60 für die Halbe Andechser Hell, 11.50 für den sehr lobenswerten Schweinsbraten (auf Wunsch in klein für 8.50). Hier lässt sich auch ein Sommergewitter aushalten: man ist dabei, aber doch nicht mitten drin. Teilweise Prosecco-Publikum, aber auch Einheimische der angenehmen Art. Ein richtiges Kleinod, sehr gemütlich und gepflegt. Dürnbräu, Dürnbräugasse 2 bzw. Tal 21 9.00 –24.00 Uhr (kein Ruhetag) Seit 1487 ist hier ein Wirtshaus, zunächst als Biersiederei mit Bräustüberl. 1607 wurde der Betrieb vom Bierbrauer Georg Dürr übernommen, dem das Wirtshaus seinen heutigen Namen verdankt. Durch geschicktes Heiraten erwarb Gabriel Sed - mayr (Spatenbräu) 1840 das Anwesen. Niedrige Räume mit Kreuzgewölbe, teils langen Tischen und Bänken, davor eine wettergeschützte Terrasse und hinten ein malerischer Innenhof – einfach herrlich! Dies, und natürlich die von Spatenbräu aufgerufene Pacht, haben ihren Preis: bei 13.80 für den Schweinsbraten kann man finanziell mit dem Hofbräuhaus oder dem Weißen Bräuhaus (jeweils unter 10.- Euro) nicht mithalten. Trotzdem: hier ist es wirklich sehr, sehr gemütlich. Anschauen und empfehlen! Zum Franziskaner Residenzstraße 9 bzw. Perusastraße 5 tägl. 9.00 –24.00 Uhr Ein großes Wirtshaus mit diversen Stü - berln und Sälen, auch im ersten Stock (zur Perusastraße hin). Teils aufwändig gedeckt, teils einfacher in der Optik, kann man entscheiden, ob man in einem Wirtshaus oder einem Restau - rant speisen will. Hier ist für jeden was dabei, nicht zuletzt auch eine große Freischankfläche in der Residenzstraße gegenüber der Baustelle. Was den Tester auch schon bei seinem ausführlichen Besuch (s. TK, Heft 2/ 06) abschreckte, ist die Preisgestaltung dieses Hauses: in den fünf Jahren stieg der Preis für den Schweinsbraten von 11.50 auf satte 16.20, und die Halbe Löwenbräu ist mit 4.40 (damals 3.60) auch für eine teure Innenstadtlage an der Humorgenze ange - langt. Sicher, wer sich als Tourist Mün - chen leisten kann, wird auch dadurch nicht umkommen. Wer aber auf das Preis-Leistungsverhältnis achten will, wird über diese Empfehlung nicht unge - trübt glücklich sein. In jedem Fall gibt’s hier die beste Leberkäs-Semmel der Stadt – für Taxifahrer besonders üppig und preiswert. Haxnbauer, Münz-/Ecke Sparkassenstraße Und da wir gerade beim Meckern waren, darf auch der Haxnbauer nicht uner - wähnt bleiben. Ein großer Saal, ohne Raumteiler oder Zwischenwände, lässt keine Gemütlich - keit aufkommen. Und auch hier ist es die Preisliste, die das Unbehagen nicht gerade aufzulösen vermag: die halbe Schweinshaxe mit Speckkrautsalat (also ohne Knödel) zu 16.50 ist ohne Übertrei - bung als teuer zu bezeichnen, und auch die Halbe Dinkelacker-Bier zu 4.10 macht's nicht besser. Dazu passt, dass der Tester gerade am vergangenen Wochenende Gäste dort ab - holte, die meinten, sie wären nicht hier hergegangen, wenn sie nicht eingeladen gewesen wären. Und sie würden wohl auch nicht wieder hier einkehren. Der Haxnbauer (Kuffler) wird es ebenso wie der Franziskaner (Reinbold) verschmer - zen, wenn der Wirtschaftsprüfer aus - drücklich not amused ist – die Läden sind trotzdem immer voll. Weisses Bräuhaus, Tal 7 9.00 –24.00 Uhr (kein Ruhetag) Das Stammhaus der Weißbier-Brauerei Schneider bietet im vorderen Bereich ein urgemütliches Wirtshaus, im hinteren Teil die gediegenere Abteilung mit aufwändig gedeckten Tischen, und zusätzlich im er - sten Stock diverse kleinere Räume mit Wohnzimmeratmosphäre. Vorm Haus wird eine große Freischankfläche gebo - ten; bei passendem Wetter werden die großen Fenster zur Straße versenkt und man sitzt quasi auch so im Freien. Reelle, z.T. sehr günstige Preise (hervorragender Schweinsbraten unter 10.-) und gutes Bier und teils langjähriges Personal (früher die berühmte Berta) sorgen für des Testers regemäßigen Besuch. A propos Bier (und einziger Meckerpunkt): dem Kenner sei geraten, das Bier immer nur mit Flasche zu bestellen und selbst einzu - schenken, weil es sonst manchmal ein bisserl „lätschert“ daherkommt. Die Schankkellner arbeiten nämlich gerne auf Vorrat, so dass das Weißbier schon eine Zeit vorne gestanden haben kann. Und noch ein Tipp: wer darf, soll sich ruhig mal durch die Spezialbiere auf der Rück - seite der Karte trinken – außer dem „normalen“ Weißbier und dem Aventinus gibt's durchaus noch andere flüssige Schmankerl, die den Aufenthalt verschönern … Hofbräuhaus tägl. 9.00 –23.30 Uhr (kein Ruhetag) Das berühmteste Wirtshaus der Welt ist durchaus einen Besuch wert, und zwar längst nicht nur für Touristen! Mit dem Bier wird das Geld verdient, die Halbe TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 30
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31 TAXIKURIER JULI 2011 liegt aber deutlich unter der 4-Euro- Grenze und wird übrigens beim Vorlegen der „M-Card“ noch ein paar Pfennige bil - liger. Die Speisen dürfen getrost als sehr günstig bezeichnet werden, worunter aber die Qualität nicht leidet. Natürlich ist die „Schwemme“ im Erdgeschoß der absolute Touristen-Renner, mit Maßkrügen (aus - schließlich!) an rohen Tischen ohne Schnickschnack, handgemachter Blasmusik und einem herrlichen Wirtsgarten bei passendem Wetter – wer's aber nicht so krachert mag, begebe sich in den er - sten Stock, wo die Einheimischen eher unter sich sind und zum Schafkopfen auch eine Halbe trinken können. Spiel - karten und (leider leere) Geldschüsserl werden auf Anfrage gerne gebracht.Hier darf sich tatsächlich nicht nur Alois Hingerl wohlfühlen. Außer der Reihe Ratskeller, Marienplatz 8 tägl. 10.00 –24.00 Uhr Als „typisches Münchner Wirtshaus“ kann der Ratskeller nicht gelten – und doch gehört er dazu. Mindestens schon deshalb, weil er unter dem (neuen) Münchner Rathaus liegt. Eine schier unüberschaubare Zahl von Nischen, Haupt-, Neben- und Zwischenräumen macht die Orientierung ziemlich schwer: das „Boticelli-Stüberl“, der „Bacchuskeller“, die „Prinzregent- Luit - pold-Nische“ oder das „Prälatenstüberl“ – um nur einige aufzuzählen – sind alle in einem eigenen Stil eingerichtet und bie - ten Platz für ganz kleine bis zu 140- Mann-Gruppen. Man kann unterirdisch, ohne das Lokal zu verlassen, vom Ein - gang am Fischbrunnen bis zum Eingang Landschaft-/Weinstraße gehen und kommt dort dann bei der Badisch-Fränki - schen Weinstube (ab 15.00 Uhr geöffnet, Live-Musik) wieder heraus. Damit nicht genug, im Prunkhof des Rathauses (Zu - gang auch direkt vom Marienplatz) sind bei schönem Wetter Plätze für ca. 200 weitere Gäste bestuhlt. Wunderschön! Ein absolutes „highlight“, das Sie sich oder Ihren Fahrgästen bei Ihrer Empfehlung nicht vorenthalten sollten. Die zuvor erwähnte Weinstube hat natür - lich auch viel mit München zu tun, war unsere Stadt doch vor Einführung des Reinheitsgebotes eine echte Wein-Stadt. Was einerseits daran liegt, dass das heute so geschätzte Münchner Bier vorher ein ungenießbarer Dreck war, an dem nicht wenige Menschen gestorben sind, und andererseits, dass München seine Grün - dung ja den uralten Handelswegen ver - dankt, auf denen Wein von Süden her durch die Stadt transportiert wurde. Geschenkt bekommt man Speisen und Getränke hier nicht (z.B. Schweinsbraten 14.50), aber es lohnt sich für schmale Geldbörsen, auf Sonderangebote zu ach - ten. So bekommt man in den Weinstuben mal ein echtes Viertel „Sommeracher Rosenberg“ für 3.50, die große Portion „Chefsalat“ zu 10.50 oder den Wurstsalat mit sauren Semmelknödeln und Holzofenbrot zu 6.50 Euro. Spatenhaus, Residenzstraße 12 10.00 –24.00 Uhr (kein Ruhetag) Viel helles Holz, helle Räume, und ein unvergleichlicher Blick von den „Opern - zimmern“ im ersten Stock direkt auf den Max-Josephs-Platz, die Residenz und die Staatsoper nebst Residenztheater. Auch hier kein „bayerisches Wirtshaus“, aber gehobene Gastronomie, wie sie ebenfalls zu München gehört. Die Räume sind nach des Testers Ansicht absolut geschmack - voll ausgestattet; man meint bald, Lud - wig II. käme demnächst vorbei und frage einen, ob man sich in seinem Speisezim - mer wohlfühle … Das sollte man mal gesehen und genos - sen haben. Die Preise sind der Lage und Ausstattung angemessen, also nichts für den ganz kleinen Geldbeutel – aber im - mer noch niedriger als nebendran im „Franziskaner“! Jedenfalls da, wo man sie vergleichen kann (z.B. Helles „nur“ 4.20, Schweinsbraten 15.80). Die Küche ist an - sonsten internationaler, also z.B. mit Seeund Meeresgetier oder Fleischgerichten aller Art. Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Seehaus im Englischen Garten Kleinhesselohe 3 (Zufahrt nur über Isarrin g/ Gysslingstraße) tägl. 10.00 –23.00 Uhr (kein Ruhetag) Für die Münchner Schickeria und solche, die dazugehören wollen, ein „must“ . Wunderschön gelegen mit großer Terrasse am Kleinhesseloher See. Helle Räume und einige Nebenzimmer prägen das Haus, das auch mühelos die Villa eines Milliar - därs sein könnte. Die Küche ist bayerisch geprägt (Schweinsbraten gibt's auch - 16.- Euro), aber mit einem klaren Trend zu internationalen kulinarischen Genüs - sen, wie z.B. Fisch und Meeresfrüchte aller Art. Der Tester, der im verregneten Motorradgewand antanzte, wurde trotz - dem mit zuvorkommender Höflichkeit nach seinen Wünschen befragt und ern - tete auch keine bösen Blicke, als er „nur mal schauen“ wollte. Sehr schön, sehr angenehm, hier lässt es sich bei einem Gläschen Schampus oder notfalls auch nur bei einem Paulaner-Hell länger aus - halten. Kein Wunder, dass man hier län - gerfristig im Voraus bestellen sollte. Und übrigens: wer den eingangs erwähn - ten Pfälzer Saumagen probieren möchte, soll es doch mal in den Pfälzer Weinstu - ben (Residenzstraße 1, gegenüber der Feldherrnhalle) versuchen. Neben einfa - chen typischen Pfälzer Gerichten (die Pfalz gehörte auch mal zu Bayern) gibt es Weine zu sehr anständigen Preisen zu verkosten. Abends gilt das Lokal als Schuppen zum Anbandeln für ältere Se - mester deutlich jenseits des Disco-Alters. Täglich 10.00 –00.30 Uhr ohne Ruhetag. (MS) 9HUNHKUVPHGL]LQLVFKHV 8QWHUVXFKXQJV]HQWUXP 'RFPDQDJHU0XQLFK*PE+ $OOH8QWHUVXFKXQJHQ]XP (UVWHUZHUE RGHU]XU9HUOlQJHUXQJYRQ )KUHUVFKHLQHQIU)DKUJDVWXQG 3HUVRQHQEHI|UGHUXQJ7D[L0LHWZDJHQ 5LGOHUVWU0QFKHQ 7HO(0DLOLQIR#]HPEDGH 0RELV8KU 'L0L)UELV8KU TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 31
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32 TAXIKURIER JULI 2011 § Die im Jahr 2003 eingebaute Sauna des Deutschen Bundestages wurde mangels Interesse in eine Toilette umgewandelt. § Heißes Wasser ist leichter als Kaltes. § Die Dreizehn ist die am seltensten gezogene Zahl im deutschen Lotto. § Wegen des unterschiedlichen Luftdrucks schmeckt Tomatensaft über den Wolken besser als am Boden. § Der größte See Österreichs, der „Neusiedler See“ ist nur 1,80 Meter tief. (PR) Die fünf Weisheiten des Monats ® Mehr Sicherheit beim Abrechnen – alles aus einer Hand, alles in einem Vertrag, zu günstigen Konditionen! Finanzamtkonforme Quittungen. wellPay – Taxi-Terminal vom Marktführer, mit spezieller Software Die All-in-One-Lösung lässt keine Wünsche offen. Wir beraten Sie gern. ICP GmbH, Hofmannstraße 54, 81379 München T el.: 089 / 748 34-8000, Fax: 089 / 748 34-8090 contact@wellcom.de, www.cash-processing.de Wir beraten Sie gerne. Im Juli … Der Blick zurück … vor 100 Jahren (1911) 23. Juli – Höhepunkt der Hitzewelle in Deutschland mit 35 Grad im Schatten. … vor 75 Jahren (1936) 11. Juli – Deutschland erkennt Souveränität Österreichs an. 26. Juli – Bernd Rosemeyer gewinnt den Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring vor Hans Stuck. … vor 50 Jahren (1961) 01. Juli – Im Bankengewerbe der Bunderepublik beginnt die Fünf-Tage-Woche. Die Schalter bleiben von nun an am Samstag geschlossen. 27. Juli – Die Bremer Borgward-Werke kündigen 12.600 Beschäftigten und beantragen ein Vergleichsverfahren. … vor 25 Jahren ( 1986) 01. Juli – Autoinsassen auf den Rücksitzen werden künftig mit einem Bußgeld von 40 DM belegt, sofern sie keinen Sicherheitsgurt angelegt haben. 06. Juli – Boris Becker besiegt im Wimbledon-Finale Ivan Lendl mit 6:4, 6:3, 7:5. … vor 1 Jahr (2010) 02. Juli – Die bayerischen Wähler beschließen bei einem Volksentscheid das schärfste Rauchverbot Deutschlands. 10. Juli – Deutschland wird Dritter bei der Fußball-WM (3:2 gegen Uruguay) in Südafrika. 24. Juli – Bei der Love-Parade in Duisburg sterben 21 Menschen. (PR) TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 32
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Taxi-Check München Wartetarif Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anony mer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Die Bewertung 2222 grandios 222 sehr gut 22 gut 2 befriedigend – nicht überzeugend Verkehrsbedingte Wartezeiten kosten Geld. Denn die Uhr läuft auch, wenn das Taxi steht. An der Ampel, im Berufsver - kehr oder im Stau. Auch wenn die Fahrt auf Kundenwunsch unterbrochen wird. Beispiele sind der schnelle Weg zum Bankomat, oder um bei der Freundin zu klingeln. So verdienen wir auch Geld, wenn die Räder unserer Karossen (fast) im Stillstand sind. Der Wartetarif greift, sobald wir weniger als 14 Kilometer pro Stunde kriechen. Präzise kostet das 24 Euro pro Stunde, das sind 40 Cent in der Minute. Für viele Fahrgäste bleiben diese Kosten ein Phänomen, da auch bei geringen Distanzen im Schneckentempo der Fahr - preis stetig nach oben klettert. Das klas - sische Sprichwort „Time is Money“ reicht da oft nicht aus. Deshalb ist es von Be - deutung, dass Münchens Taxler die Tarif - ordnung erklären können. Unser Taxi- Scout war als Tarif-Fuchs unterwegs. Taxi 1: 2222 (Gewinner) (Nr. 1476, 1. Juni, 17:30 Uhr, Kurfürstenplatz) Gleich beim ersten Taxi-Check kommt hier gute Stimmung auf. Der lebendige Italiener macht hier nicht auf „Dolce far Niente“ (süßes Nichtstun), sondern erteilt mir ausführliche Informationen zum Wartetarif. Über die Kosten pro Stunde und Minute und in welchen passiven Situationen er zustande kommt. Mit ex - pressiver italienischer Gestik erfahre ich: „Eine leuchtende Signale am Taxameter zeigte Wartetarif“ .Als er mir dann noch seinen wohlklingenden Namen verrät, klingen mir erst recht die Ohren. Taxi 2: 222 (Nr. 1281, 1. Juni, 18:15 Uhr, Goetheplatz) Dieser Mann weiß auch, von was er spricht. Sein Metier ist das Taxigeschäft. Ganz korrekt berichtet er über die ent - scheidenden Details, und dass zum Bei - spiel an der Ampel der Tarif umspringt. Was aber, wenn der Wagen nur langsam rollt? Darüber hat der clevere Fahrer mich nicht informiert. Taxi 3: 2 (Nr. 1648, 3. Juni, 12:30 Uhr, Feilitzsch) Leider disqualifiziert sich dieser Taxler bereits bei der Einstiegsfrage. So behaup - tet er ganz selbstverständlich, dass der Wartetarif ganze 30 Euro pro Stunde kostet. Damit könnten wir zwar wunder - bar leben, doch wären dafür noch zähe Tarifrunden notwendig. Im Nachbarland Österreich, z.B. in Salzburg, herrscht dieser Preis bereits. Taxi 4: 22 (Nr. 2988, 3. Juni, 13:50, Rotkreuzplatz) Eigentlich ist es ja ganz einfach. Der kurze Blick zum Tarifaufkleber auf der Beifahrer-Konsole bestätigt die 24 Euro- Schätzung. Bei der Beurteilung über die Sichtbarkeit des Wartetarifs für Fahrgäste, fehlt aber dann der Scharfsinn. So greift hier nur die Minuten-Taktung, diese bleibt jedoch dem Fahrgast verborgen…? Taxi 5: 222 (Nr. 850, 3. Juni, 14:30 Uhr, Elisabethplatz) Auch hier ist das Thema verinnerlicht und sogar mit 40 Cent pro Warteminute definiert. „Zustandekommen tut er, wenn das Taxi steht, oder ganz langsam fährt“, erklärt mir der aufgeschlossene Fahrer freundlich. Die km/h-Schwelle ist dem Fahrer leider entfallen und außerdem meint auch er, dass man den Tarif nur an der 40 Cent-Taktung pro Minute erkennt. Gewinner: Taxi 1 Enrico Leone Gerhard-Hauptmann-Ring 20 81737 München 33 TAXIKURIER JULI 2011 Anwaltskanzlei Arikan Rechtsanwältin Gariban Arikan Tätigkeitsschwerpunkte: Unfallregulierung Straf- und Bußgeldsachen/Fahrverbot In meiner Kanzlei werden Sie rund um das Verkehrs- und Zivilrecht kompetent beraten, gerne auch auf Türkisch. Landwehrstr. 35/ 5. Stock; 80336 München Tel: 089 1228 53 38; Fax 089 1228 66 61 www.kanzlei-arikan.de kontakt@kanzlei-arikan.de TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 33
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34 TAXIKURIER JULI 2011 Titelthema War früher jetzt alles besser oder nur anders? Das ist und war schon immer Ansichtssache. Tatsache ist aber, dass der Wegfall der Sperrstunde, mit Ausnahme der sog. Putzstunde, das Ausgehverhalten der Mitbürger radikal verändert hat. Ausgehverhalten – Starke Veränderungen Es ist Montag und keiner geht hin! Es könnte aber auch Dienstag sein. Oder Sonntag. Ab Mitternacht sind die Straßen wie leer gefegt und die einschlägigen Lokale sind fast alle geschlossen. Nun ist der Sonntag noch ein Fall für sich. Da haben nämlich auch die meisten Restaurants geschlossen. Wer jemals ver - sucht hat am Sonntagabend zum Essen zu gehen, hat ein echtes Problem, wenn er nicht gerade ins Hofbräuhaus oder zu McDonalds will. Wobei letztgenannter ja nichts mit Essen zu tun hat. Dabei ist es jetzt müsig zu fragen, sind die Restau - rants geschlossen, weil keine Gäste unter - wegs sind oder umgekehrt. Das ist wie mit dem Ei und der Henne. Der Ausgehbär tobt jedenfalls erst zum Wochenende hin. Liegt’s daran, dass die Leute sparen oder nicht mehr so viel Geld im Beutel haben? Früher war es egal, welcher Wochentag war, es war jeden Tag Ausgehtag. Heute sitzen die Menschen am Computer und schlagen die Zeit mit Facebook tot. So was gab es früher nicht. Ab in die Kneipe war das Motto. Nicht, dass es früher nur Alkoholiker gab, aber zu Hause rumsitzen, am besten mit den Eltern, nee, das ging gar nicht. Aber wo sind diese Leute heute? Früher ist man um 20 Uhr ausgegangen und ging um 1 Uhr nach Hause, weil die Kneipe schließen musste. Dafür konnte man aber auch am nächsten Tag ganz normal seinen Geschäften nachgehen. Für die ganz Unermüdlichen gab es zwei bis drei Lokale, die bis zum Morgen geöffnet hatten oder die am Morgen schon wieder offen hatten. Die „Schmalznudel“ war zum Beispiel einer der Orte, an die es den Nachtschwärmer automatisch hinzog. Da - mals, in den Siebzigern und Achtzigern des längst vergangenen Jahrhunderts traf man sich wie eine verschworene Gemein - schaft um fünf Uhr an der Türe des Cafè Frischhut und freute sich auf Einlass. Seit ein paar Jahren sperrt aber der Wirt Andreas Frischhut, inzwischen der Sohn, auch erst um sieben Uhr auf. Diejenigen, die früher die Nacht durchmachten, findet man heute im Kunstpark und an den hölzernen Tischen schläft auch keiner mehr ein. Das war der geregelte Tagesbzw. Nachtablauf und es war gut so. Dann wurde die Sperrzeit auf 5 Uhr ver - kürzt und die Probleme fingen damit erst an. War man ursprünglich davon ausge - gangen, dass sich mit der Liberalisierung der Öffnungszeiten der Druck des Nacht - schwärmers entspannt, bis 1 Uhr noch schnell den Durst zu stillen, wird er heute um Mitternacht erst durstig. Die Ausgeh - zeit hat sich weiter nach hinten verlagert, beginnt nicht vor 22 Uhr, teilweise erst nach Mitternacht. Die Lebensgewohnhei - ten haben sich gewandelt. Möglicherwei - se verbirgt sich dahinter die Übernahme mediterraner Lebensweisen, wie sie im Urlaub erlernt werden. In der Hitze der Mittagssonne ruht dort das Leben („Siesta“). Gearbeitet wird in den Morgen- und Abendstunden. Das soziale Beisammen - sein entfaltet sich erst in der Kühle der Nacht. Wobei nicht immer die flexiblen Sperrzeiten zur Attraktivitätssteigerung des urbanen Lebens beitragen. Heute ru - fen die ersten schon wieder nach einer Aufhebung der neuen Sperrzeitregelung, worunter auch viele unsere Kollegen zu finden sind, die es einfach satt haben, außerhalb des Oktoberfestes nur noch Al - koholleichen zu transportieren. Denn dass durch längere Öffnungszeiten der Discos das Geschäft besser läuft, ist ein Trug - schluss. Vor 25 Jahren gab es feste Tages - zeiten, an denen ausgegangen wurde. Die gibt es heute auch, nur eben nach hinten versetzt. Dafür haben die Alkoholexzesse deutlich zugenommen. Besonders an den Wochenenden, aber auch schon während der Woche. Eine verlängerte Sperrzeit löst keine gesellschaftlichen Probleme. Liegt jedoch das Problem nicht viel eher an einem gesellschaftlichen Wandel, in dem Eltern mit der Erziehung ihrer Sprösslinge überfordert sind? Was haben Jugendliche unter 18 Jahren nach 0 Uhr eigentlich noch auf der Straße zu suchen? Ruhestörungen und Lärmbelästigungen durch die abwandernden, oft grölenden und johlenden Discobesucher sind oft un - erträglich. Das Urinieren in Hauseingänge oder in Briefkästen, ausgekotztes auf Gehwegen sind die Kehrseite vom Bild des „fröhlich Feiernden“ .Da kann man schon Mitleid mit den Bewohnern bei - spielsweise am Gärtnerplatz haben. Die beten schon für „ein tägliches Gewitter gib uns heute“, damit sie ihre Ruhe ha - ben. Unter den Feiernden sind viele Un - ruhestifter, die in gar kein Lokal mehr gehen. Die das berühmte Vorglühen zu Hause zelebrieren, dann in Scharen her - umhängen und selbst mitgebrachte Ge - tränke ungebremst konsumieren. Da ist es schon arg egoistisch von der Grünen Jugend Münchens (GJM) gedacht, die dagegen protestiert, dass die „Anwohner geschützt werden sollen, wo doch alle Münchner am Gärtnerplatz ihre Freizeit verbringen wollen.“ Hallo Freunde geht’s noch. Aber in München haben die Grü - nen eben selten „alle Latten am Zaun“ . Befeuert wurde die Diskussion um Sperr - stunden im Herbst 2010. Da erschien eine Polizeistatistik, laut der Straftaten von alkoholisierten Jugendlichen in Bayern deutlich angestiegen sind. Angeblich, weil junge Menschen immer später und immer länger in Clubs und Kneipen ge - hen. Erst 2005 wurde die flächendecken - de Sperrstunde in Bayern abgeschafft, TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 34
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35 TAXIKURIER JULI 2011 § ÜBER 25 MILLIO NEN FAHRG ÄSTE PRO JAHR § STELLFLÄCHEN AN MÜNCH ENS LUKRATIVSTEN PLÄT ZEN § MIT TAXIWE RBU NG AUF DEM KÜRZESTE M WEG ZUM STADTGESPRÄ CH WIR BRINGE N IHRE WERBU NG DIRE KT ZUM KUNDE N! Information und Beratung: Taxi-München eG Ansprechpartner: Frau Reich Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de WERBUNG OHNE UMWEGE! 5NFALLREPARATURSCHNELLSPONTAN seitdem gibt es lediglich eine Putzstunde zwi - schen 5.00 Uhr und 6.00 Uhr. Es steht aber jeder bayerischen Gemeinde nach dem Gaststättenge - setz frei, im Stadtgebiet oder in Teilen davon wieder eine Sperrstunde einzuführen, wenn es nachts Lärm und Randale in den Straßen gibt. Als Begründung reichen Polizeiberichte oder gehäufte Anwohnerbeschwerden. Erstaunlich viele Gemeinden machen von die - sem Recht Gebrauch – und es werden mehr. Eine Sperrstunde als Waffe gegen die Wurzeln des Übels, gegen Vorglühen, Komasaufen und umgekippte Mülltonnen. Bringt nichts, meinen zumindest Wirte und Clubbetreiber. Sie wün - schen sich stattdessen Aufklärung und Projekte gegen Gewalt und Alkohol. Am liebsten ist es ihnen, wenn sie den Gast so von ihrem Konzept überzeugen können, dass der die Lokalität nicht mehr wechseln will. Und deswegen gibt es jetzt bei den zwei bekanntesten Griechenbeislen Remidemmi bis zum Abwinken. Das Kytaro und das Cavos verwandeln sich dann vom Restau - rant zur Disco. Das ist aber auch nicht jeder - manns Sache. Vor dem unerträglichen Lärm sind schon viele geflohen, die sonst vielleicht noch etwas verzehrt hätten. Es dem Gast Recht zu machen, ist gerade in München nicht einfach. Das war aber schon früher so … (PG) Umfrage: Was halten Sie davon: Soll die alte Sperrzeitregelung wieder eingeführt werden? Schreiben Sie an den TAXIKURIER. Ihre Antwort interessiert uns! „Wo ist denn hier was los?“ Eine der häufigsten Fragen im Taxi. Obwohl sich im Nachtleben einiges zum Positiven entwickelt hat, ist selbst für uns Taxifahrer bis zur Wo - chenmitte diese Frage oft schwer zu beantworten. Nicht jeder ist am Mon - tag in der Milchbar an der richtigen Adresse, mag vielleicht keine „After- Work-Partys“ (Dienstag – Eight Seasons, Mittwoch – Lenbach, Donnerstag – Reitschule). Die Kultfabrik ist eine Adresse, die man mancher Zielgruppe immer empfehlen kann. Deshalb eine Zusammenstellung, wann welcher Club geöffnet ist. (PR) Club MO DI MI DO FR SA SO 11 er •• Americanos ••• Boomerang •• Cohibar ••• Kantine •••••• Kölsch •••••• La Tropicana ••• Living 4 •• Mangosbar ••• Mondscheinbar ••••• N.Y. Tabledance ••••••• Noa •• Q-Club ••• Rafael ••••• Refugium •• Roses •• ••• Schlagergarten •••• The Temple Bar •• Twitty Sister •• Willenlos ••• • TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 35
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Titelthema Mückenplage Die Wirksamkeit hält aber bei tagaktiven Mücken nicht so lange an. Vorsicht DEET reizt die Augen und Schleimhäute am meisten, bei Icaridin sind die Reizun - gen etwas geringer. Nicht bei Kindern und drei Jahren anwenden. Biozidverdampfer Die strombetriebenen Geräte verteilen Insektizide im Raum, die Mücken töten. Die Stiftung Warentest bewertet ihre Wir - kung mit „gut“, weist aber darauf hin, dass die Wirkstoffe meist Pyrethroide wie Allethrin und Transflutrhin, Augen und Schleimhäute reizen. In geschlossenen Räumen sollten Biozide nur sehr sparsam und nur bei starker Mückenplage verwen - det werden. UV-Licht-Fallen Die elektrischen Geräte sollen mit einem speziellen UV-Licht die Tiere anlocken, am Gitter sterben sie dann durch einen elektrischen Schlag. Beim Test zeigte sich: Mücken werden von dem Licht kaum angezogen, dafür werden viele an - dere, nützliche Insekten getötet. Ultraschallgeräte Die Geräte sollen durch hohe Ultraschall - töne ohne Chemie die Mücken vertreiben. Das Testergebnis: Die Mücken pfeifen auf die Töne, es funktioniert nicht. Zweifel - haft scheint vor diesem Hintergrund auch die Anti-Mücken-Applikation fürs iPhone: Das Handy sendet ebenfalls einen Ton. Ätherische Öle Es gibt Gartenfackeln, Teelichter, Arm - bänder und Öllampen, die ätherische Öle verbreiten. Auch hier konnte keinerlei Wirkung festgestellt werden. Vitamin B Bei der Mesotherapie wird Vitamin B1 in die Haut von Armen, Beinen und Nacken gespritzt. Vitamin B1 verändert den Hautgeruch und das schreckt Mücken ab. Allerdings: Es gibt bislang keine wissen - schaftlichen Belege für die Wirkung. Hausmittel Zitronenmelisse oder Basilikumpflanzen auf dem Fensterbrett bringen nichts. Auch den Trick, das Licht auszumachen, hält nur harmlose Falter ab. Mücken orientieren sich vor allem am Körpergeruch und dem Kohlendioxidanstieg durch ausgeatmete Luft. Linderung danach Durch Kratzen wird’s schlimmer. Das Gift wird verteilt, außerdem kann sich der Stich entzünden. Kühlung verschafft Lin - derung, das geht mit Gels aber auch mit einem kalten Lappen. Eine rohe aufge - schnittene Zwiebel lindert. Tipp Mücken landen gern auf dunkler Klei - dung und durchstechen eng anliegende Klamotten. Also helle, weite Kleidung, lange Hosen. Moskitonetze am Bett. Regentonnen mit Fliegengitter abdecken und Vogeltränken alle zehn Tage auswaschen. (PR) Wenn im Frühjahr viel Niederschlag fällt, sind besonders viele Stechmücken zu erwarten. Denn die Larven benötigen Feuchtigkeit. Ab einer Temperatur von 25 Grad entwickeln sich die Mücken besonders schnell. In der Hochsommers - zeit vergehen nur neun bis zehn Tage vom Ei bis zur Flugreife. Eine Generation wird zwischen 10 und 20 Tage alt. Teiche, Pfützen, Regentonnen und sumpfige Ufer sind die Paradiese der Larven. Besonders stark betroffen sind die Seen im Münch - ner Umland und die Isarauen. Aber auch in München leidet man unter den Vie - chern, zum Beispiel an der Isar und im Glockenbachviertel. Manche Arten wer - den erst in der Dämmerung aktiv, andere bereits am helllichten Tag. Ein besonders hartnäckiger Quälgeist ist die Kriebel - mücke. Bis zu 4 Tage dauern die teilweise extremen Schwellungen an. Da sie nur eine Flughöhe bis 50 cm erreichen kann, sticht sie besonders gerne in Unterschen - kel und Füße. Der menschliche Körper reagiert auf den Speichel, den die Mücken beim Stich absondern. Lebensbedrohliche Reaktionen wie bei Bienen oder Wespen sind nicht bekannt. Was wirklich gegen die Insekten hilft, hat die Stiftung Warentest getestet: Lotionen und Sprays Es helfen vor allem zwei Inhaltsstoffe: Der Effektivste Wirkstoff ist DEET (Diet - hyltoluamid). In Konzentrationen zwi - schen 30 und 50 Prozent ist er zum Bei - spiel in Anti Brumm Forte, Care Plus oder Nobite enthalten. Sie schützen fünf bis acht Stunden vor tag- und nachtaktiven Mücken. Ebenfalls wirksam ist der In - haltsstoff Icaridin. Er ist zum Beispiel in Autan, Azaron und Parazeet enthalten. 36 TAXIKURIER JULI 2011 Nach dem Frühsommer haben Steckmücken Hochsaison. Unter idealen Lebensbedingungen quälen sie uns nicht nur an Seen im Umland, sondern auch in der Stadt und unseren Autos. TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 36
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37 TAXIKURIER JULI 2011 Messe München International Juli-Programm BIKE EXPO Unter dem Motto „Cycling Trends for City and Nature“ zeigt die BIKE EXPO die neuesten Trends der Fahrrad - branche. Allen Dirt- und ETB-begeisterten wird ein umfangreiches Rahmenprogramm zum Mitmachen ge - boten: Neben Europas bedeutendstem Kinderradrennen sorgt der internationale DirtJump Contest GO BIG OR GO HOME in der Actionhalle B2 für Adrenalin. Wag - halsige Sprünge, spektakuläre Tricks und phänomenale Stimmung auf dem über 100 m langem Parcours sind garantiert! Außerdem gibt es verschiedene Testparcours mit Steilkurven, Pump Tracks und vielen kniffligen Passagen für Jung und Alt. Für alle Fahrer mit Renn - blut in den Adern gibt es den Jedermannwettbewerb Crema Cross, dafür wird der MTB-Testparcours in eine Race Arena verwandelt. Ein absoluter Publikumsmagnet der BIKE EXPO ist die E-Mobility-Halle. Die BIKE EXPO ist die umfassende Plattform für Fahrräder, Komponenten, Bekleidung und Tourismus und auf dem Weg zur Leitmesse der Fahrradbranche. www.messe-muenchen.de, www.bike-expo.com BayOG – Jahrestagung der Vereinigung Bayerischer Augenärzte Am 16. und 17. Juli findet im M,O,C, die Jahrestagung der Vereinigung Bayerischer Augenärzte in Halle 4 statt. Die Veranstaltung richtet sich speziell an Augenärzte und ophthalmologisches Assistenzpersonal. Neben Vorträgen gibt es eine Industrieausstellung für registrierte Fachbesucher. Die Veranstaltung ist am Freitag von 13.30 Uhr bis 18.30 Uhr und am Samstag von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. www.moc-muenchen.de, http://www.congresse.de Heilpraktiker-Kongress des Südens Am 16. Juli findet der "Heilpraktiker-Kongress des Sü - dens" im M,O,C, statt. Der Kongress wird vom Bund Deutscher Heilpraktiker und Naturheilkundiger e.V. veranstaltet und richtet sich an die biologisch-pharma - zeutischen und medizinisch-technischen Industrie. Von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr wird allen Heilpraktiker/innen, Berufsanwärter/innen und Zugehörige anderer Heilbe - rufe ein großes Vortragsprogramm in Halle 2 und 3 so - wie Atrium 3 geboten. www.moc-muenchen.de www.heilpraktikerkongressdessuedens.de ABC Salon Am 24. und 25. Juli präsentieren im M,O,C, im Atrium 3 europäische Top-Brautmodenhersteller ihre aktuellen Kleider - kreationen beim Münchner ABC Salon. Diese Ordertage für Abend-, Braut-, und Cocktailmode sind eine reine Fachmesse und der Eintritt an beiden Tagen ist für Fachbesucher kosten - los. Die Veranstaltung ist am Sonntag (24.7.) von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr und am Montag (25.7.) von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. www.moc-muenchen.de, www.abc-salon.de G Spart Einbauplatz G Elektronischer Abblendspiegel G Im OFF-Modus unsichtbar G Entspricht den hohen Anforderungen der Automobilindustrie G Vorausprogrammierbarer zweiter Tarifspeicher Spiegeltaxameter SPT-02 Die vollkommene Integration Die elegante Innovation – verbessert den Wiederverkaufswert Ihres Taxis! HALE - die Zukunft im TAXI HALE electronic GmbH · A-5020 Salzburg · Fax: +43-662/439011-9 www.hale.de · www.spiegeltaxameter.de · www.hale.at S © w e w w 0205-A·HbmGcinortceleELAH 9 -110934/266-34+:xaF·grubzlaS Witz des Monats Eine Polizeistreife hält nachts einen Urlauber an: „Ihr Rücklicht ist defekt!“ Der Mann steigt aus, geht um sein Auto und bricht schluchzend zusammen. Der Polizist: „Na, so schlimm ist ein kaputtes Rücklicht doch auch nicht.“ Sagt der Mann: „Wer spricht denn hier vom Rücklicht? Wo ist mein Wohnwagen?“ TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 37
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38 TAXIKURIER JULI 2011 To p-Termine Juli 2011 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Umberto Tozzi § 20.00 Uhr, Jüdisches Zentrum, Tanja Becker-Bender § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Aufgspuit § Ampere, Atmosphere § Sunny Red, 50 Lions Mittwoch, 6. Juli § 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Salz § 11.00 – 12.00 Uhr, Marstall, Dreck § 17.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Lohengrin § 18.00 Uhr, MINI Opera Space, 2081 § 19.00 – 21.30 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy § 19.00 Uhr, Hubertussaal, Ruth Ziesak § 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper § 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Leere Stadt § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Penthesilea § 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Alpsegen § 20.00 Uhr, Circus Krone, John Mellencamp § 20.00 Uhr, Zenith, The Pogues § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Mundo Burgos § Kranhalle, Trans Am § Ampere, Mimi § Kesselhaus, Snoop Dogg § Backstage, Pro Pain § Rote Sonne, New and for Sale Donnerstag, 7. Juli § 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Salz § 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Das Käthchen von Heilbronn § 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, I Hired a Contract Killer § 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Vielfältigkeit § 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg, Gauthier Dance § 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der geduldige Socrates § 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Dreck § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Liederabend § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Jacques Louissier Trio § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Jazznacht § 20.00 Uhr, Schauspielhaus, MACBETH § 20.30 Uhr, Schlachthof, Die PrimaTonnen § 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, High Voltage § Zenith, Black Country § Freiheiz, Junip § Sunny Red, A Attitude Freitag, 8. Juli § 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, Gauthier Dance § 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Das Käthchen von Heilbronn § 19.00 Uhr, Werkraum, M8 MIT! § 19.30 – 22.00 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy § 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Hamlet § 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Ab heute heißt du Sara § 20.00 – 21.00 Uhr Marstall, Dreck § 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Herrmannsschlacht § 20.00 – 23.00 Uhr, Max-Joseph-Platz, Oper für Alle § 20.00 – 23.00 Uhr, Nationaltheater, Fidelio § 20.00 Uhr, MINI Opera Space, Fideliopiraten § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Klinik der Müden § 20.00 Uhr, Marstall, Zehn Pfund Freiheit vom Wild § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Double Drums § 20.00 Uhr, Hubertussaal, Hommage A Pavarotti § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich § Backstage, Ice Cube § Feierwerk, Boris § 8 Below, Shockwave Riders § Muffathalle, Grouplove Sonntag, 3. Juli § 10.00 – 20.00 Uhr, Theatron, Gospel Happening § 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Tom Sawyer § 11.00 Uhr, Königsplatz, Sportfestival § 11.00 Uhr, Brunnenhof, Odeon goes Opera § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Heroinen § 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater, Penthesilia § 19.00 Uhr, Hubertussaal, Atrium Quartett § 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der geduldige Socrates § 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Prinz Friedrich von Homburg § 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Der Widerspenstigen Zähmung § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show § 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Mjunik Disco § 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Angst § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Klinik der Müden § 20.00 Uhr, Marstall, Zehn Pfund Freiheit vom Wild § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Miro Nemac Band § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller Montag, 4. Juli § 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, Kein Geld für niemand § 11.00 – 12.00 Uhr, Marstall, Dreck § 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Das Käthchen von Heilbronn § 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Fidelio § 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus, Winterreise § 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper § 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Sünden des Alters § 20.00 Uhr, MINI Opera Space, Freiheitsfelder § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Mondscheinserenade § 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Aufgspuit § 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Velvet Steel § Zenith, Black Country Communion Dienstag, 5. Juli § 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, Kein Geld für niemand § 16.00 Uhr, Nationaltheater, Saint Francois § 18.30 – 19.45 Uhr, Schauburg, Kein Geld für niemand § 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Alles nur der Liebe wegen § 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Viel Lärm um nichts § 20.00 Uhr, Philharmonie, Juan Diego Florez Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 089 ••••• 8 Below ••••• 5 9 : 1 ••• 8seasons •• • • Americanos •• •• Atomic Café •••••• Babalu •• ••• Baby • •• Backstage ••• Barfly ••• Barysphär •• • Bash Night ••••••• Cafe am Hochhaus •••• • • • Chaca Chaca • • Cord • • •• • Crash ••• Crowns Club • •• Elli Disco •• • Erste Liga ••• GOP Varieté ••••• Hansa 39 ••• Heart ••••• Kantine •••••• Klangwelt • Kong ••• Kultfabrik •••••• • Lenbach • •• Max + Moritz • •• Milchbar •••••• Muffathalle •• Nachtgalerie •• Neuraum •• New York Club • Optimolwerke ••••••• P1 ••••••• Pacha • • • Palais • ••• Pappasitos •• • • Paradiso ••• Pimpernel ••••••• Privée 3 • Rockstudio ••• Rote Sonne •• Ruby ••••• Schlachthof • Skyline •• ••• Substanz •••••• Sugar • •• Valentin Stüberl ••••••• Zoozies ••••••• § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel § Kranhalle, UNSANE § Backstage, RAF Camora § Muffathalle, Eva Ayllon Samstag, 2. Juli § 9.45 – 16.00 Uhr, Nationaltheater, Ballett extra § 10.00 – 19.00 Uhr, Theresienwiese, Rewe-Sommerfest § 15.00 Uhr, Marstall, Ich und dann? § 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Führung durch das Theater § 17.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Lohengrin § 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Das Käthchen von Heilbronn § 18.00 Uhr, Mini Opera Space, Make No Noise § 19.00 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Gott ist Schönheit § 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, Kein Geld für niemand § 19.30 Uhr, Volkstheater, Prinz Friedrich von Homburg § 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Mjunik Disco § 20.00 Uhr, Schloss, Lügen aber ehrlich Freitag, 1. Juli § 11.00 – 12.45 Uhr, Volkstheater, Besuch der alten Dame § 16.00 – 22.00 Uhr, Olympiapark, Drachenbootrennen § 16.00 + 19.00 Uhr, Nationaltheater, Saint Francois § 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Das Käthchen von Heilbronn § 19.00 Uhr, Hubertussaal, Boulanger Trio § 19.00 Uhr, Valentin Musäum, Helmut Schleich § 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, Kein Geld für niemand § 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Schloss § 20.00 – 21.30 Uhr, Spielhalle, Sad songs from the heart of Europe § 20.00 Uhr, Schloss, Lügen, aber ehrlich § 20.00 Uhr, Marstall, Zehn Pfund Freiheit vom Wild § 20.00 Uhr, Volkstheater, Backstage Club § 20.00 Uhr, MINI Opera Space, Make No Noise § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Münchner Symphoniker § 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 38
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39 TAXIKURIER JULI 2011 § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Musica Viva § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Basta § 20.00 Uhr, Circus Krone, PJ Harvey § Backstage, Cockney Rejects Samstag, 9. Juli § 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Has und Huhn § 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Das Käthchen von Heilbronn § 19.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Liebe zu den drei Orangen § 19.00 Uhr, Hubertussaal, Stuttgarter Kammerorchester § 19.00 Uhr, LMU, Odeon Jugendsinfonieorchester § 19.00 Uhr, Werkraum, M8 MIT! § 19.30 Uhr, Volkstheater, Eine Unbekannte aus der Seine § 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Angst § 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg, Gauthier Dance § 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Kammerkonzert § 20.00 Uhr, Max-Joseph-Platz, Oper für Alle § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Münchner Motetten Chor § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Klavierkonzert § 59:1, Pillowcream § Schlachthof, Chris Aron Sonntag, 10. Juli § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Mitridate § 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Ab heute heißt du Sara § 16.00 Uhr, Olympiapark, Bavarian Run 2011 § 16.00 Uhr, Nationaltheater, Saint Francois § 17.00 Uhr, Werkraum, M8 MIT! § 18.00 Uhr, Philharmonie, Klasse Klassik § 18.00 Uhr, Residenztheater, From Dusk till Dorn § 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Ab heute heißt du Sara § 19.00 Uhr, Hubertussaal, Daniel Müller-Schott § 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, Leonce & Lena § 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Alles nur der Liebe wegen § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Festkonzert § 20.00 Uhr, Brunnenhof, ABBA-Night § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Jochen Malmsheimer § MINI Opera Space, Festspiel-Campus Montag, 11. Juli § 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Usher § 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Prinz Friedrich von Homburg § 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Jeff Koons § 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Hiob § 20.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Die Entführung aus dem Serail § 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 20.00 Uhr, MINI Opera Space, Freiheitsfelder § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke § Ampere, Eleventh Dream Day Dienstag, 12. Juli § 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Has und Huhn § 19.00 Uhr, Hubertussaal, Symphonieorchester BR § 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Schloss § 19.30 – 21.05 Uhr, Schauburg, Fahrenheit 451 § 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Prinz Friedrich von Homburg § 19.30 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, Daphnis und Chloe § 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Anstalt der besseren Mädchen § 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Alpsegen § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Classic meets Cuba § Backstage, Santigold Mittwoch, 13. Juli § 10.00 Uhr, Augustiner Keller, Jahreshauptversammlung Taxi München e.G. § 19.00 – 23.15 Uhr, Schauspielhaus, Kleiner Mann – was nun? § 19.30 – 21.05 Uhr, Schauburg, Fahrenheit 451 § 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Ariadne auf Naxos § 19.30 Uhr, Volkstheater, Einer flog über das Kuckucksnest § 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der gedudige Socrates § 20.00 Uhr, Circus Krone, Ringo Starr & His All Starr Band § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 20.00 Uhr, Brunnenhof, All that Musical § Ampere, Hazmat Modine § 59:1, Architecture in Helsinki Donnerstag, 14. Juli § 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, Fahrenheit 451 § 19.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Don Giovanni § 19.00 Uhr, Hubertussaal, Symphonieorchester BR § 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Grand Hotel § 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus, Winterreise § 19.30 Uhr, Volkstheater, Einer flog über das Kuckucksnest § 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, They shoot horses, don´t they? § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Glen Miller Orchestra § 20.30 Uhr, Ampere, Munich Rocks! § Sunny Red, Anchor § Tonhalle, Tower of Power § Backstage, Mad Leonardos Freitag, 15. Juli § 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, Fahrenheit 451 § 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Rusalka § 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, Ein Volksfeind § 19.30 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance § 19.30 Uhr, Hubertussaal, Las Sombras § 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, They shoot horses, don’t they? § 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Macbeth § 20.00 Uhr, Schlachthof, Night of Music § 20.00 Uhr, MINI Opera Space, Heiligenleben § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Kammerkonzert § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Jedermann § 20.00 Uhr, Funkhaus, Startrampe § Muffathalle, Glockenbass Samstag, 16. Juli § 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, Heilpraktiker Kongress § 11.00 – 14.00 Uhr, Schauspielhaus, Tag der offenen Tür § 17.00 Uhr, Werkraum, Romane auf dem Theater § 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Führung durch das Theater § 18.30 – 20.50 Uhr, Nationaltheater, Ariadne auf Naxos § 19.00 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly § 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Michael Kohlhaas § 20.00 – 21.35 Uhr, Schauburg, Fahrenheit 451 § 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Ruf der Wildnis § 20.00 Uhr, Odeonsplatz, Symphonieorchester BR § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Blechschaden § 20.30 Uhr, Schlachthof, Die Rabenmütter § 22.00 Uhr, Werkraum, Romane auf dem Theater § 23.00 Uhr, Werkraum, Filmvorführung SENTIMENT § Muffathalle, Los de Abajo § Funkhaus, On3-Startrampe Sonntag, 17. Juli § 6.00 Uhr, Chinesischer Turm, Kocherlball § 10.30 Uhr, Brunnenhof, Jedermann § 11.00 – 22.00 Uhr, Rennbahn Riem, Greenfield Open Air § 17.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Dorothee Oberlinger § 18.00 – 21.00 Uhr, Nationaltheater, Don Giovanni § 19.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Liebe zu den drei Orangen § 19.00 Uhr, Philharmonie, Sommerkonzert § 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Dacapo § 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum § 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show § 20.00 Uhr, Hubertussaal, Symphonie mit dem Paukenschlag § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Boogie Woogie Brothers § 20.00 Uhr, Tonhalle, Gianna Nannini § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Voices in Time Mehrtägige Termine § 19.05.11 – 31.08.11, Professor-Huber-Platz, Kulturstrand § 25.05.11 – 16.07.11, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Geschichten von Mama und Papa § 01.06.11 – 31.08.11, bei Schönwetter, Olympiasee, Kino am Olympiasee § 16.06.11 – 24.08.11, 19.30 Uhr, Seebühne im Westpark, Kino, Mond & Sterne § 22.06.11 – 17.07.11, Olympiapark Süd, Tollwood § 25.06.11 – 02.07,11, Gasteig, Filmfest München § 26.06.11 – 17.07.11, Di. – So., 20.00 – 22.40 Uhr, Deutsches Theater, Frühlingserwachen § 01.07.11 – 02.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ulan + Bator § 01.07.11 – 02.07.11, Messe, Audi Treffen § 01.07.11 – 03.07.11, Fr. – Sa., bis 17.00 Uhr, So. bis 15.40 Uhr, Olympiastadion, Kongress Zeugen Jehovas § 01.07.11 – 10.07.11, 11.00 Uhr, Orleansplatz, Hamburger Fischmarkt § 02.07.11 – 04.07.11, 19.30 Uhr, Philharmonie, Martin Grubinger § 03.07.11 – 04.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Bele Turba § 04.07.11 – 05.07.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Werner Schmidbauer § 05.07.11 – 09.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber § 07.07.11 – 09.07.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Im Weißen Rössl § 07.07.11 – 10.07.11, 20.00 – 22.00 Uhr, Schloss, Die Statisten § 09.07.11 – 10.07.11, Marienplatz/Rindermarkt, Christophers Street Day § 09.07.11 – 11.07.11, Messe, TrendSet Mustermarkt § 10.07.11 – 11.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner § 11.07.11 – 15.07.11, 20.00 – 22.00 Uhr, Schloss, Caveman § 12.07.11 – 16.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni § 12.07.11 – 16.07.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Im Weißen Rössl § 12.07.11 – 19.07.11, Königsplatz, Kino Open Air § 13.07.11 – 14.07.11, ICM, GVB Raiffeisen § 15.07.11 – 16.07.11, 15.07., 13.30 – 18.30 Uhr, 16.07., 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, Augenärzte-Tagung § 16.07.11 – 17.07.11, 10.00 – 23.00 Uhr, Olympiastadion, DTM § 17.07.11 – 18.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied § 19.07.11 – 23.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara § 19.07.11 – 23.07.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Im Weißen Rössl § 20.07.11 – 03.09.11, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Falle § 21.07.11 – 24.07.11, 21. – 23.7., 9.00 – 18.00 Uhr, 27.7., 9.00 – 16.00 Uhr, Messe, Bike Expo § 21.07.11 – 24.07.11, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, All you need is love § 22.07.11 – 23.07.11, 20.00 – 22.00 Uhr, Schloss, Lügen, aber ehrlich § 24.07.11 – 25.07.11, 24.07., 9.00 – 18.00 Uhr, 25.07., 9.00 – 17.00 Uhr, MOC, ABC Salon § 24.07.11 – 25.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Mehlprimeln § 24.07.11 – 27.07.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich § 24.07.11 – 06.08.11, Backstage, Free & Easy § 25.07.11 – 27.07.11, 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Zirkus der Kuscheltiere § 26.07.11 – 30.07.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers § 27.07.11 – 28.07.11, 11.00 – 19.00 Uhr, Muffathalle, Anna tanzt § 27.07.11 – 21.08.11, 20.00 Uhr, Mi. – Sa., Maximilianeum, Königlich Tafeln § 28.07.11 – 30.07.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Im Weißen Rössl § 28.07.11 – 21.08.11, Olympiapark, Sommerfestival § 30.07.11 – 07.08.11, Mariahilfplatz, Jakobidult § 31.07.11 – 14.08.11, tägl. außer So., 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Rock the Ballet TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 39
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40 TAXIKURIER JULI 2011 § 20.00 Uhr, Odeonsplatz, Münchner Philharmoniker § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Kammerkonzert § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Lizzy Aumeier § MINI Opera Space, Festspiel Campus § Kranhalle, Future Island Montag, 18. Juli § 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Rusalka § 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Ludwig II. § 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, XY Beat § 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire § 20.00 Uhr, MINI Opera Space, Freiheitsfelder § 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Fonsi (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel § 23.00 Uhr, Nightclub, Soulbop Band § Bayerischer Hof, Al Jarreau § Feierwerk, Les Savy Fav § Backstage, Bad Religion § 59:1, Miles Robinson Dienstag, 19. Juli § 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Ab heute heißt du Sara § 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Der Rosenkavalier § 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Attacca-Konzert § 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Usher § 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, Paranoid Park § 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper § 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Alpsegen § 20.00 Uhr, Werkraum, OFS-Höfische Tänze § 20.00 Uhr, MINI Opera Space, Undankbare Biester § 20.00 Uhr, Olympiahalle, Sting § Tonhalle, Duran Duran § Nightclub, Jane Monheit Mittwoch, 20. Juli § 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Paranoid Park § 17.00 – 20.15 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper § 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Schloss § 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Alles nur der Liebe wegen § 19.30 Uhr, Olympiapark, B2Run § 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, XY Beat § 20.00 Uhr, MINI Opera Space, Undankbare Biester § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Liederabend § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Quadro Nuevo § 20.00 Uhr, Hubertussaal, Jazz im Schloss § Tonhalle, Simple Minds § Volkstheater, Sommerfest § 59:1, Kellermensch § Nightclub, Ivan Lius Donnerstag, 21. Juli § 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Paranoid Pack § 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, Lucrezia Borgia § 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Mitridate § 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, Paranoid Park § 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus, Winterreise § 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der geduldige Socrates § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Sven Kemmler § 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Mjunik Disco § 20.00 – 23.20 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Carmina Burana § 20.00 Uhr, Hubertussaal, Eine große Nachtmusik § 20.30 Uhr, Schlachthof, Chris Boettcher § Olympiapark, B2 Run § Backstage Halle, House of Pain § Kranhalle, The Secret § Sunny Red, Monstertone § Backstage, Zen Zebra § Nightclub, Tuck & Patti § 59:1, Scoff Freitag, 22. Juli § 7.00 – 24.00 Uhr, Gasteig, 25 Jahre Gasteig § 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Paranoid Park § 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Der Zwerg § 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly § 19.30 Uhr, Hubertussaal, Harmonic Brass § 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, They shoot Horses, don’t they? § 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Angst § 20.00 Uhr, MINI Opera Space, Undankbare Biester § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Venezianische Nacht § Muffathalle, Late Night Talk § Kranhalle, Moonband § Orangehouse, Blue Note § Nightclub, Osibisa Samstag, 23. Juli § 7.00 – 24.00 Uhr, Gasteig, 25 Jahre Gasteig § 13.00 Uhr, Bavariapark, Oben ohne Open Air § 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Der Rosenkavalier § 19.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance § 19.00 – 23.00 Uhr, Olympiapark, Münchner Sommernachtstraum § 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Zirkus der Kuscheltiere § 19.30 Uhr, Spielhalle, 25 Jahre Bayerischer Flüchtlingsrat § 20.00 Uhr, Hubertussaal, Die Zauberflöte § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Liederabend § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Kammerkonzert § 20.00 Uhr, Schauspielhaus, MACBETH § 20.00 Uhr, MINI Opera Space, Undankbare Biester § 21.30 Uhr, MINI Opera Space, Livingroom Dancers § 23.00 Uhr, Bayerischer Hof, Ivan Neville § Nightclub, Ruben Blades § Muffathalle, Capones Sonntag, 24. Juli § 7.00 – 24.00 Uhr, Gasteig, 25 Jahre Gasteig § 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammerkonzert § 16.00 – 17.20 Uhr, Schauburg, Zirkus der Kuscheltiere § 19.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Liebe zu den drei Orangen § 19.00 Uhr, Brunnenhof, Fazil Say § 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Mitridate § 19.00 Uhr, MINI Opera Space, Tanztee § 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Alles nur der Liebe wegen § 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, I Capuleti § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show § 20.00 Uhr, Hubertussaal, Vier Jahreszeiten § 21.30 Uhr, MINI Opera Space, Livingroom Dancers Montag, 25. Juli § 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Zirkus der Kuscheltiere § 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, Lucrezia Borgia § 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Schloss § 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Ludwig II. § 20.00 Uhr, Alte Pinakothek, Kammerkonzert Dienstag, 26. Juli § 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Zirkus der Kuscheltiere § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Meilensteine 1961 § 14.30 – 15.50 Uhr, Schauburg, Zirkus der Kuscheltiere § 17.00 Uhr, Skylounge, After Work Party § 18.15 – 22.15 Uhr, Arena, Audi-Cup § 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Mitridate § 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der geduldige Socrates Taxameterdienst & Taxiausrüstung Hauptniederlassung: Frankfurter Ring 97 U80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst Das können Sie von uns erwarten. 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Oper für Alle am 09.07./Max-Joseph-Platz, Anna Netrebko am 29.07./Königsplatz, der Kocherlball am 17.07./China-Turm, ebenfalls am 17.07. das Greenfield Open Air in der Rennbahn Riem sowie der Münchner Sommernachtstraum am 23. Juli im Olympiapark. Fußball-Start mit dem Audi-Cup in der Arena vom 26. – 27. Juli. Viel Taxibedarf am Gasteig (Filmfest noch bis 02.07. und „25 Jahre Gasteig“ vom 22. – 24. Juli. Es gibt viel zu tun … (PR) TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 40
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41 TAXIKURIER JULI 2011 § 19.30 Uhr, Schauspielhaus, MACBETH § 20.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Konzert Orchesterakademie § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Carmina Burana § 20.00 Uhr, Nationaltheater, Liederabend Jonas Kaufmann § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Balkanbeats § Ampere, Daniel Lanois § Kranhalle, Ceremony Mittwoch, 27. Juli § 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Zirkus der Kuscheltiere § 16.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Tristan und Isolde § 18.15 – 22.15 Uhr, Arena, Audi-Cup § 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly § 19.30 Uhr, Muffathalle, Anna tanzt § 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Der Sturm § 20.00 Uhr, Funkhaus, Tina May § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Hot Chocolate § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Diana Damrau § 20.00 Uhr, Hubertussaal, Taches et Silhouettes § Kranhalle, The Secret § Ampere, The Secret Sisters Donnerstag, 28. Juli § 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Grand Hotel § 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, L´elisir d´amore § 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus, Winterreise § 19.30 Uhr, Muffathalle, Anna tanzt § 20.00 Uhr, Schloss, El Mago Masin § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Kammerkonzert § 20.00 Uhr, Prinzregengentheater, Liederabend § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Spanische Nacht § 20.00 Uhr, Hubertussaal, Eine festliche Sommernacht § Sunny Red, Ensign Freitag, 29. Juli § Der TAXIKURIER 8/2011erscheint § 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, I Capuleti § 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Mitridate § 19.00 Uhr, Olympiastadion, Take That § 19.30 Uhr, Hubertussaal, Galaabend König Ludwig II. § 20.00 Uhr, Schloss, Ecco Dilorenzo § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Konzert Opernstücke § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Orientalische Sommernacht § 20.00 Uhr, Königsplatz, Netrebko/Kaufmann/Schrott Samstag, 30. Juli § 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, L´elisir d´amore § 20.00 Uhr, Schloss, Monaco Bagage § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Kammerkonzert § 20.00 Uhr, Brunnenhof, The Firebirds § 20.30 Uhr, Schlachthof, IRNX § 59:1, Ramonas § Freiheiz, Wahl Miss Afrika Bayern 2011 Sonntag, 31. Juli § 10.00 – 18.00 Uhr, Olympiapark, Bavaria Dog 2011 § 16.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Tristan und Isolde § 17.00 Uhr, Allerheilige Hofkirche, Nils Mönkemeyer § 19.30 Uhr, Hubertussaal, Münchner Streichquartett § 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show § 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Monika Gruber § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Gospel Summer Night § 20.00 Uhr Lach und Schieß, Christian Springer § 20.30 Uhr, Circus Krone, Jethro Tull § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Rebers § Kranhalle, La Dispute Der Preis inklusive zwei Batterien und 1 9 % MwSt. beträgt 29,75 Euro. Erhältlich bei der Taxi-München eG an der Hauptkasse der Verwaltung (1. Stock) Engelhardstraße 6, 81369 München. Schluss mit dem starren Blick auf die Rufsäule oder steifen Nacken durch Belastung der Halswirbelsäule. Auch wenn die Sicht verstellt ist, meldet Ihnen der Anrufmelder der Taxi-München eG den eingehenden Anruf am Standplatztelefon mit einem akustischen Signal. Komfort im Fahrdienst mit dem Anrufmelder der Taxi-München eG Ohne Worte 3093 Gute Nacht „München nach 1 Uhr“ – das galt bis vor ein paar Jahren als Synonym für bayrische Verschnarchtheit. Nachtleben – ganz Deutschland wunderte sich über die Münchner, die ihre letzte Halbe bestellen mussten, wenn es anderswo erst richtig losging. Seit 2003 gönnt München seinen Kneipen, Clubs, Bürgern und Taxifahrern großzügigere Öffnungs - zeiten. Das Münchner Nachtleben ist dadurch deutlich lebendiger geworden. Offene Lokale, auch spät in der Nacht, sind ein unverzichtbarer Bestandteil großstädti - schen Lebens. Doch es droht Ungemach: Innenminister Joachim Herr - mann (CSU) plant, die Sperrstunde wieder einzuführen. Er und seine Partei glauben, damit die steigende Zahl alko - holbedingter Gewalttaten einzudämmen. Zudem will man ein nächtliches Verkaufsverbot für Alkoholika an Tank - stellen durchsetzen. Das Verbotspolitik ins Leere läuft, zeigt die Sperrzeit in Großbritannien oder auch die Prohi - bition in den USA. Eher gilt es, die Wurzel des Übels wie Flatrate-Partys etc. zu bekämpfen. Für diese Pläne unseres Innenministers hat es im April-Heft ja schon die „Zitrone des Monats“ gegeben. Denn wenn in unserer Stadt wieder kurz nach Mitternacht die Gehsteige hochgeklappt wer - den, hat man auch das Lärm-Problem gelöst. Dies ist allerdings hausgemacht, denn es war zu erwarten, dass durch das Rauchverbot der Lärmpegel vor den Gaststätten enorm zunimmt. Gott sei Dank steht die CSU mit ihren Plänen (noch) allei - ne da, alle anderen Parteien sowie das KVR wollen die jetzige liberale Lösung beibehalten. 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42 TAXIKURIER JULI 2011 Taxameter des Monats MVG Personalfahrten – Mit Einführung der Personalsammelfahrten für die heutige Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), begann eine neue Ära im Nachtgeschäft des Münchner Taxigewerbes. Zwar gab es auch schon zuvor vereinzelte Fahrten für U-Bahnfahrer, doch das große Geschäft begann für uns erst mit der Einstellung der Personalbusse und -trambahnen. Zu Beginn der Umstellung gab es in München noch die alte Sperrstundenregelung. Kneipenschluss bedeutete damals auch Schichtende bei vielen Taxifahrern. Der Geschäftszuwachs in den ansonsten umsatzarmen Zeiten durch die gelockerte Sperrzeit und den Personalfahrten hat dem Nachtgeschäft wieder Leben eingehaucht. Schienen-Ersatz-Verkehre – Gut 10 Jahre nach den Personal-Fahrten erfolgte der nächste Schritt in der Kooperation zwischen den Stadtwerken und der Taxi-München eG. Aufgrund des guten Erfolges beim Schienen-Ersatz-Verkehr für die RVO im S-Bahnbereich wurde – zunächst nur als Versuch, später endgültig – auch für das Münchner Straßen - bahnnetz ein SEV-Betrieb auf die Beine gestellt. Ein wesentlicher Faktor dabei ist die Verfügbarkeit: Bei Anforderung eines SEV bei der Taxizentrale der Taxi-München eG dauert es in der Regel keine 4 Minuten, bis die ersten Taxis an den Haltestellen die Fahrgäste aufnehmen. Unsere Präsenz mit über 3.000 Taxis ist eben unschlagbar! Einsteiger an den Endhaltestellen – Jedoch sind nicht nur das Personal und der Ersatzverkehr wichtiger Umsatzbestand - teil der Hellelfenbeinflotte, auch Anschlussfahrten an den Endstationen der Linienwege bringen uns viele Fahrgäste, sei es an den Trambahnhaltestellen, in größerer Zahl jedoch an den Endbahnhöfen der U-Bahn, insbesondere in den Abendstunden kurz vor Betriebsschluss. Mitbenutzung von Sonderfahrstreifen – Hier ist noch Handlungsbedarf, hier wünschen sich nicht nur die Taxifahrer, sondern vor allem auch die Messegäste mehr Möglichkeiten, um schneller ans Ziel zu gelangen. Das große Negativbei - spiel ist hier seit Jahren die Fahrbahn in der Einsteinstraße bis zum Vogelweideplatz, wo seit Jahren kein Linienbetrieb der Trambahn stattfindet, sondern nur ein- und ausrückende Straßenbahnen gelegentlich gesehen werden, und damit ganz selten zu Messebeginn oder Messeschluss. Die langjährig vorgetragenen Argumente gegen die Mitbenutzung sind nun ja auch schon in die Jahre gekommen, vieles hat sich geändert, nicht nur der Tunnel ist da, deshalb sollte man doch den Schritt wagen und zumindest mal einen zeitlich begrenzten Versuch dieses Projektes angehen. Wenn es nicht gut geht, kann man immer noch zur heutigen Regelung zurückkehren. Beschleunigungsschaltungen – Das größte Übel im Münchner Verkehr sind beschleunigte Linien. Aber bitte nicht falsch verstehen: Niemand hat ein Problem damit, wenn Trambahn- oder Buslinien vernünftig beschleunigt werden. Die Kritik richtet sich nicht an die Bevorzugung als solche, sondern an die Art und Weise. Muss denn bei einer Beschleunigungs - schaltung wirklich der Parallelverkehr derart ausgebremst werden, dass dadurch die größte Umweltschmutzung seit Christi Geburt produziert wird? Müssen Straßenbahnen an Haltestellen vor Kreuzungen bereits alles auf Rot schalten, obwohl der Fahrgastwechsel noch nicht mal begonnen hat? Müssen auch die übernächste und die überübernächste Kreuzung über 45 Sekunden vorzeitig blockiert werden, nur weil eine Trambahn die vorherige Haltestelle in Kürze erreichen wird? Hier fehlt es am Fingerspitzengefühl. Besonders lustig ist es immer dann, wenn sich zwei Buslinien gegenseitig mit der Beschleunigungsschalten aus dem Rennen werfen und am Ende beide minutenlang an der Ampel warten, siehe Candidplatz/Schönstraße oder Pilgersheimerstr./ Humboldstraße. (TK) § TAXI FAHRER SIND KONSU MENTE N UND MEIN UNGSMULTIPLIKAT OREN § TÄGL ICH HÖREN BIS ZU 100.000 FAH RGÄST E AUF DIE EMP FEH LUNGEN DER MÜNCHNER TAXI FAHRER § MIT IHRER ANZE IGE ERRE ICH EN SIE KOSTENG ÜNSTIG DIE MEIN UNGSBI LDNER MÜNCH ENS ANZEIGEN IM TAXIK URIER . WIR UNTERB REIT EN IHNEN GERNE EIN ANGEB OT! Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10a D-85640 Putzbrunn Telefon: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de HIER SOLLTE IHRE ANZEIGE STEHEN! TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 42
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43 TAXIKURIER JULI 2011 TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Objektleiter: Paul Rusch (PR) Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Peter Gabler (PG), Alfons Haller (AH), Werner Hillermann (WH), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), Hans Meißner (HM), Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich , Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: michael.hack@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustim - mung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Ver - vielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 10 0% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Impressum Vorschau August 2011 Liebe Botschafterinnen und Botschafter Münchens, kaum ein Ranking, in dem München nicht an vorderster Stelle zu finden ist. Für die Taxibranche ist es wichtig und günstig, dass jährlich Millionen aus aller Welt unsere Stadt besuchen. Da können wir gut verschmerzen, wenn im August die Hälfte der Einheimischen gen Süden verschwindet. Falls auch Sie in den wohl - verdienten Urlaub fahren, dann tanken Sie Energie, denn der Herbst wird heiß. Paul Rusch, Objektleiter Die August-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint am 29. Juli. Einige Themen stehen heute schon fest: § Quereinsteiger Davon profitiert die Taxibranche § Urlaub daheim Ferientipps § Ulrich N. Brandl Gespräch mit dem Präsidenten des bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes 8W]VFKQHLGHUVWUDH5* 0QFKHQ 7HO)D[ 0RELO PDLOLQIR#ELODOVIROLHQJDUDJHGH HKHPDOV7D[DPHWHU)XFKV 3UHLVH]X]JOLFK0Z6W ELODOV Bilals Foliengarage LQNO+RO²XQG%ULQJVHUYLFH www.bilals-foliengarage Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel./Fax: 08122/2283400 Ankauf TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 43
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Nur noch bis 30. Juni: 1,25 % Taxi-Jubiläumszins1 Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung München, Auto-Henne GmbH – Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Arnulfstr. 61, Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münchner Str. 29, Starnberg – Petersbrunner Str. 7, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Celik 0 89/12 06-14 36, Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 1Effektiver Jahreszins. Angebot gültig für Bestellungen vom 01.02. – 30.06.201 1 für Neu- und Bestandsfahrzeuge der Baureihe E-Klasse (jeweils mit Code P10 oder 965). Ein Angebot der Mercedes-Benz Bank AG. 2Kraftstoff verbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 7,4-7,0/5,0-4,6/5,9-5,5l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 153-145 g/km. 3Kraftstoffverbrauch mit Erdgas (innerorts, außerorts, kombiniert) 7,9 - 7,8/4,5 - 4,2/5,7 - 5,5 kg/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 155-149 g/km. Kraftstoffverbrauch mit Super bleifrei (innerorts, außerorts, kombiniert) 1 1,8 – 1 1,5/6,6 – 6,1/8,5 – 8,1 l/100 km, CO 2-Emission (kombiniert) 198 – 190 g/km. 4Kraftstoff - verbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 7,9-7,6/5,3-5,1/6,3-6,1 l/100 km, CO 2-Emission (kombiniert) 164-159 g/km. E 200 CDI BlueEFFICIENCY T-Modell4 “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 36.580,60 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 6.345,46 € Sollzins gebunden p. a. 1,24 % Effektiver Jahreszins 1,25 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 30.235,14 € Gesamtbetrag 31.200,00 € Monatliche Rate 520,00 € E 200 CDI BlueEFFICIENCY Limousine 2 “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 34.200,60 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 5.709,79 € Sollzins gebunden p. a. 1,24 % Effektiver Jahreszins 1,25 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 28.490,81 € Gesamtbetrag 29.400,00 € Monatliche Rate 490,00 € E 200 NGT BlueEFFICIENCY Limousine 3 “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 36.580,60 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 6.345,46 € Sollzins gebunden p. a. 1,24 % Effektiver Jahreszins 1,25 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 30.235,14 € Gesamtbetrag 31.200 € Monatliche Rate 520,00 € TAXIKURIER_0711_PE:TAXIKURIER_0711 17.06.2011 12:22 Uhr Seite 44