Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juni 2011

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2011. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Seite 1

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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | Ausgabe Juni 2011| Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ Ein Tag und eine Nacht in der Funkzentrale
➜ Verparkte Taxistandplätze
Was man dagegen tun kann
➜ Typologie unserer Fahrgäste
Vom Geschäftsmann bis zum Rucksackträger
➜ Sicherheit im Taxi
Die Gefahren im Verkehr
24 STUNDEN

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Was wäre, wenn 2018 
unser Wintermärchen 
wahr werden könnte?
Manchmal gehen auch große Träume in Erfüllung! Maria Riesch hat das mit ihren fantastischen Erfolgen 
in Vancouver vorgemacht. Jetzt haben wir die Chance, gemeinsam das schönste aller Märchen wahr werden 
zu lassen: die freundlichen Winterspiele im eigenen Land!
Maria Riesch
Sportbotschafterin München 2018
2 Goldmedaillen bei Olympischen Winterspielen
Das kann München 2018!
München bewirbt sich gemeinsam mit Garmisch-Partenkirchen und der Kunsteisbahn 
Königssee um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. 
Sagen auch Sie „Ja, ich will sie!“ 
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Nationale Förderer

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3TAXIKURIER JUNI 2011
Inhalt
Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
Editorial | Ziele 4
Wichtige Information | Taxi-Tag Mercedes 5
Witz des Monats | 5
Die Genossenschaft | „Gerichtsverfahren“ und weitere Infos 6
Streiflicht des Aufsichtsrats | Bericht der Vorsitzenden 9
Spruch des Monats | 10
München Splitter | Neues aus der Stadt 11
Kundenporträt | Hotel Leonardo Royal München 11
Verparkte Taxistandplätze | Was man dagegen tun kann 12
Zum Titelbild | 14
Taxameter des Monats | Funkmeldungen 14
Rose des Monats | Heinz Zechner, Taxi 3466 15
Zitrone des Monats | App-Taxler 15
Schrottis Fiaker-ABC | „I“ wie Illegal und „J“ wie Johann Fichte 16
Die Verkehrssünde des Monats | Münchner Freiheit 19
Motiv des Monats | 19
24 Stunden Taxizentrale | Beobachtung von 3 Schichten 20
Unsere Lebenserwartung | Leben Taxifahrer kürzer? 23
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 24
Taxlers Erlebnisse | Russisch Roulette 24
Messe München | Juni-Programm 25
Die Sehenswürdigkeiten Münchens| Der Marienplatz 26
Sicherheit im Taxi | Die Gefahren im Verkehr 28
Kurze Frage – Klare Antwort | Fahrradstraßen 30
Die fünf Weisheiten des Monats | 30
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 30
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Ranking Wochentage 31
München Statistik | Theaterstadt München 31
Unsere Fahrgäste | Eine Typologie 32
Promitalk | Anita Kupsch 33
Geschichte und G’schichten | Lenin illegal in München 34
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 36
Taxi-Check München | Unerlaubte Bereitstellung 37
Top-Termine Juni 2011| Hier glüht der Taxameter 38
Der Blick zurück | Der Juni vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 41
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 41
Taxlers Service | Zum Ausschneiden 42
Impressum | 43
Vorschau Juli 2011 | 43
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de 
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen
G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Moosacher Str. 13, 80809 München
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Seite 4

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4 TAXIKURIER JUNI 2011
Editorial
Der Sinn von Handlungen kann nur beantwortet werden, wenn die Frage
nach dem Ziel geklärt ist. Das Ziel eines lokalen Taxivermittlers, mit
rechtlich fragwürdigen Teilnahmebedingungen die Mitglieder der Taxi-
München eG zum Austritt aus der Genossenschaft zu bewegen, kann
getrost als gescheitert angesehen werden. Schließlich ist der Unternehmer
in einer Genossenschaft ein Teil des Ganzen, nicht nur simpler Vertragspartner, der sich dem Diktat des Anbieters beugen muss. Sankt-Florian
hat versagt. Den Zusammenschluss der Münchner Taxiunternehmer, die
Genossenschaft, wird es auch in den nächsten 100 Jahren geben, während
es an anderer Stelle lichterloh brennt.
Von verschiedenen Seiten wird uns seit Wochen zugetragen, dass der
lokale Mitbewerber behauptet, Taxiunternehmer könnten nicht gleichzeitig Vertragspartner des Mitbewerbers und Mitglied der Taxi-München eG
sein. Das ist falsch. Die unternehmerische Freiheit beinhaltet ein hohes
Maß an Entscheidungsvielfalt, die nur an Grenzen stößt, wenn Gesetze
überschritten werden – und erwiesenermaßen hat der Mitbewerber vom
Genossenschaftsgesetz keine Ahnung. Wie sonst könnten Teilnehmer
beider Zentralen gezwungen werden, mit privatrechtlichen Regelungen
gegen die vom Genossenschaftsgesetz vorgeschriebenen Bestimmungen
zu verstoßen? Wird im nächsten Schritt vielleicht auch die Straßenverkehrsordnung durch einen Vertrag außer Kraft gesetzt, der zum Beispiel
verpflichtet, schneller als 50 km/h in geschlossenen Ortschaften zu fahren? Nein, die kleine Rechtskunde spricht bei Gesetzen und Verordnungen
von einer „vom Staat festgesetzten, rechtlich bindenden Vorschrift“, die
auf alle Betroffenen gleichermäßen anzuwenden ist. Vom Staat, nicht von
einer Handelsgesellschaft. Wenn Sie diese Ausgabe in den Händen halten,
sind bereits weitere Ziele erreicht worden. 
Ab Juni bietet die Taxi-München eG die Taxibestellung auch über Smartphone an. Nutzer von iPhones können sich die App der Taxi-München eG
im App-Store herunterladen und damit wie gewohnt auf alle Vorteile
einer Taxizentrale zurückgreifen. Weitere Informationen finden Sie in
diesem Heft. Die im Mai angebotenen Fortbildungsangebote der Taxi-
München eG erfreuten sich großer Nachfrage. Die Teilnehmerzahl war
begrenzt und die Nachfrage konnte nicht vollständig befriedigt werden.
Bitte beachten Sie die weiteren Termine in den nächsten Ausgaben. Ab
Juli wird Herr Dr. med. Hans Bake v. Bakin in den Räumen der Taxi-
München eG die verkehrsmedizinischen Untersuchungen zur Neuerteilung
oder Verlängerung des Personenbeförderungsscheines vornehmen. Wir
freuen uns, in Zukunft mit dem bekannten Arzt im Haus des Taxigewerbes eine weitere, für das Gewerbe wichtige Dienstleistung ermöglichen zu
können. Weiter Informationen erhalten Sie im nächsten Heft.
Die Qualität unserer Dienstleistung zu steigern ist unser Ziel. Ein Weg, der
mit vielen kleinen Schritten gegangen werden muss. 
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle, 
Reinhard Zielinski, 
Alfons Haller
Ziele
➜ TAXIFAHRER SIND KONSU MENTEN
UND MEINUNGSMULTIPLIKATOREN
➜ TÄGLICH HÖREN BIS ZU 100.000
FAHRGÄSTE AUF DIE EMPFEH -
LUNGEN DER MÜNCHNER TAXI-
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5TAXIKURIER JUNI 2011
Witz des Monats
Ein Mann fährt bei Rot über die Ampel. Eine Politesse
beobachtet ihn und hält ihn kurzerhand an: „Sie sind bei
Rot über die Ampel gefahren – Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte.“ Antwortet er: „Der Führerschein ist in
Flensburg, und der Wagen ist gestohlen.“ Daraufhin sie:
„Was haben Sie im Handschuhfach und im Kofferraum?“
Der Mann: „Im Handschuhfach eine nicht registrierte 
38 Smith&Wesson und im Kofferraum meine erschossene
Frau.“
Sofort ruft die Politesse nach Verstärkung. Nach zehn
Minuten umstellen sechs schwer bewaffnete Polizisten
den Wagen. Der Einsatzleiter fragt nach Führerschein
und Papieren, die der Mann sofort vorzeigt. Er verlangt
den Inhalt des Handschuhfachs und des Kofferraums zu
sehen und bekommt Straßenkarte und Einkäufe gezeigt.
Daraufhin er verwundert: „Meine Kollegin behauptet, Sie
hätten eine Leiche im Kofferraum!“ Antwortet der Mann:
„Sehen Sie – sie behauptet auch, ich sei bei Rot über die
Ampel gefahren.“
München. Am Samstag, 28. Mai 2011 lädt Mercedes-Benz
München die Münchner Taxiunternehmer und -fahrer von
10 bis 14 Uhr zum jährlichen Taxi-Tag in das Mercedes-
Benz Center in der Arnulfstraße ein. 
Neben verschiedenen Gesprächspartnern aus Pkw-
Verkauf, Service, Produktmanagement und -entwicklung
erwartet die Taxi-Liebhaber ein unterhaltsamer Tag mit
zukunftsweisenden Technologien. In einem Probefahrts-
Parcours gibt es die Möglichkeit die Mercedes-Benz
Elektro-und Brennstoffzellen-Fahrzeuge selbst zu erleben.
Zudem sind viele Kooperationspartner rund um das
Taxi-Gewerbe vor Ort.
Genießen Sie Fahrspaß mit Taxi-Rennfahrzeugen auf 
der Carrerabahn und gewinnen Sie tolle Preise. Darüber
inaus haben die Gäste die Chance Ihr persönliches Bild
neben dem „schnellsten Taxi der Welt“, dem SLS AMG zu
erhalten.
Nutzen Sie die entspannte Atmosphäre sich gegenseitig
auszutauschen und über Neuheiten zu informieren. Fur
das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.
Wichtige Information
Sportliches Vergnügen bei Taxi-Atmosphäre
Taxi-Tag 
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Wir beraten Sie gerne.

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Die Genossenschaft
Generalversammlung
Die ordentliche Generalversammlung 
der Taxi-München eG findet heuer am
13. Juli 2011 im Augustiner-Keller in der
Arnulfstraße 52 statt. Der Einlass ist ab
9:00 Uhr. Beginn der Versammlung um
10:00 Uhr. Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die Einladung und die
Tagesordnung wie immer per Post. Wir
hoffen Sie zahlreich begrüßen zu dürfen.
(FK)
Der Weg zum Taxiunternehmer
(Teil 2)
In der letzten Ausgabe des TAXIKURIER
wurde schon ausführlich auf die seit 1978
notwendige Fachkundeprüfung bei der
IHK für angehende Taxiunternehmer eingegangen. Wenn Sie diese Hürde genommen haben, so sind es neben einer finanziellen Investition nur noch wenige
Schritte, die Sie von der Führung eines
Taxiunternehmens trennen. Zuständig für
die Erteilung von Taxikonzessionen ist
die von der Landesregierung bestimmte
Behörde, in deren Bezirk der Unternehmer seinen Sitz im Sinne des Handelsrechts hat (§ 11 PBefG). Bei kreisfreien
Städten ist dies regelmäßig die städtische
Ordnungsbehörde, in anderen Fällen das
jeweilige Landratsamt. Die Münchner
Ordnungsbehörde ist das Kreisverwaltungsreferat (KVR) in der Ruppertstraße
19 in 80466 München. Jeder Bewerber
muss, um eine Taxigenehmigung nach
dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG)
zu erhalten, bei der für den Betriebssitz
zuständigen Genehmigungsbehörde einen
Antrag stellen, dem Unterlagen über seine persönlichen Voraussetzungen zur Erlangung der Genehmigung beizufügen
sind (§ 12 PBefG). 
Der Antrag muss folgende Angaben
enthalten:
1. Namen, Wohn- und Betriebssitz des
Antragstellers sowie dessen Geburtstag und -ort.
2. Angaben darüber, ob der Antragssteller bereits eine Genehmigung für eine
Verkehrsart besitzt oder besaß.
3. Welche Verkehrsform beantragt wird
(z.B. Taxiverkehr § 47 PBefG).
4. Angaben über Zahl, Art und Sitzplätze des zu verwendenden KFZ.
Neben der fachlichen Eignung müssen
gemäß Berufszugangsverordnung für den
Straßenpersonenverkehr (PBZugV) zum
Zeitpunkt der Antragsstellung auch die
persönliche Zuverlässigkeit und die finanzielle Leistungsfähigkeit nachgewiesen werden.
Persönliche Zuverlässigkeit
Die Kriterien für die Erfüllung der
persönlichen Zuverlässigkeit sind im 
§ 1 PBZugV definiert.
Das Unternehmen und die zur Führung
der Geschäfte bestellten Personen gelten
als zuverlässig im Sinne des § 13 Abs. 1
Nr. 2 PBefG, wenn keine hinreichenden
Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass bei
der Führung des Unternehmens die für
den Straßenpersonenverkehr geltenden
Vorschriften missachtet oder die Allgemeinheit bei dem Betrieb des Unternehmens geschädigt oder gefährdet werden.
Als Anhaltspunkte für die Unzuverlässigkeit des Unternehmens oder der für die
Führung der Geschäfte bestellten Personen werden hier im Besonderen aufgeführt:
➜ rechtskräftige Verurteilungen wegen
schwerer Verstöße gegen strafrechtliche Vorschriften
Schwere Verstöße gegen:
➜ Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes oder der auf diesem Gesetz beruhenden Rechtsverordnungen
➜ arbeits- oder sozialrechtliche Pflichten, insbesondere gegen die Vorschriften über die Lenk- und Ruhe -
zeiten des Fahrpersonals
➜ Vorschriften, die im Interesse der
Verkehrs- und Betriebssicherheit erlassen wurden, insbesondere gegen
die Vorschriften des Straßenverkehrsgesetzes, der Straßenverkehrs-
Ordnung oder der Straßenverkehrs-
Zulassung-Ordnung
➜ die abgabenrechtlichen Pflichten, die
sich aus unternehmerischer Tätigkeit
ergeben
➜ § 1 des Pflichtversicherungsgesetzes
vom 5. April 1965 (BGBl. I S. 213) in
der jeweils geltenden Fassung
➜ umweltschützende Vorschriften, dabei
insbesondere des Bundes-Immissionsschutzgesetzes oder solche der
Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung
in ihren jeweils geltenden Fassungen
Zur Prüfung, ob solche Verstöße vorliegen, kann die Genehmigungsbehörde
Unbedenklichkeitsbescheinigungen und
Auszüge aus Registern, in denen der -
artige Verstöße registriert sind, von dem
Antragsteller verlangen oder mit dessen
Einverständnis anfordern. Darüber hinaus
holt sich die Genehmigungsbehörde die
Auskunft des Kraftfahrtbundesamtes
(KBA) sowie eine Auskunft des Gewerbezentralregisters über den Bewerber ein.
Die Überprüfung der persönlichen Zuverlässigkeit muss aber hiermit nicht als abschließend betrachtet werden. Der Behörde steht es frei, sich jederzeit auch an
anderen Stellen Informationen über den
Antragsteller einzuholen.
Finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Kriterien für die Erfüllung der finanziellen Leistungsfähigkeit sind im § 2 PB-
ZugV definiert. Hier geht es im Wesentlichen darum, dass zum Zeitpunkt der
Antragsstellung keine Zahlungsunfähigkeit oder erhebliche Rückstände an Steuern oder Beiträgen zur Sozialversicherung
bestehen, die aus unternehmerischer
Tätigkeit geschuldet werden.
Die finanzielle Leistungsfähigkeit wird in
der Praxis gegenüber der Genehmigungsbehörde durch die Vorlage folgender Unbedenklichkeitbescheinigungen nachgewiesen, die nicht älter als 3 Monate sein
dürfen:
➜ des Finanzamtes
➜ der Stadt- oder Gemeindekasse
➜ dem Träger der Sozialversicherung
(AOK)
➜ der Berufsgenossenschaft Verkehr 
Beim Verkehr mit Taxis müssen bei der
Antragstellung für das erste Fahrzeug
2.250 Euro und für jedes weitere Fahr-
TAXIKURIER JUNI
20116
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel./Fax: 08122/2283400 
Ankauf

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Die Genossenschaft
zeug 1.250 Euro als Betriebskapital nachgewiesen werden.
Als Nachweis wird von der Genehmigungsbehörde entweder ein Banknachweis oder auch eine Eigenkapitalsbescheinigung nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 der PBZugV
verlangt. Darüber hinaus sollte man auch
wissen, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit während der gesamten Zeit der
Unternehmereigenschaft gegeben sein
und nachgewiesen werden muss. 
Fortsetzung in der nächsten Ausgabe.
Quellen:
– Berufszugangsverordnung für den
Straßenpersonenverkehr (PBZugV)
– „Das Taxiunternehmen in der Praxis“,
Verfasser Meißner/Mattern, Vogel
Verlag (NL)
Gerichtsverfahren
Am 2. Mai 2011 wurde uns vom Landgericht München I das Urteil vom 21. April
2011 zur Unterlassungs- und Schadens -
ersatzklage der Taxi-München eG gegen
ein Mitgliedsunternehmen mit vollständiger Begründung zugestellt. Das beklagte
Mitgliedsunternehmen wurde kosten -
pflichtig zur Unterlassung von Werbung
für eine andere Vermittlungszentrale verurteilt, wenn Leistungen der Taxi-München eG in Anspruch genommen werden.
Dieses Gericht hat mit dem Urteil klare
Fronten geschaffen. Die Richter machten
deutlich, dass grundsätzlich niemand verpflichtet ist, einen potenziellen Wettbewerber zum eigenen Schaden zu fördern.
Vielmehr ergäbe sich aus Gesetz und Satzung, dass gerade Mitglieder der Genossenschaft die anderen Mitglieder nicht
durch ein solches Verhalten schädigen
dürfen.
Die Werbung für eine fremde Vermittlungszentrale bei Aufträgen der Taxi-
München eG, stellt aus Sicht der Richter
einen Verstoß gegen die genossenschaft -
liche Treuepflicht dar und löst Ansprüche
auf Unterlassung und Schadensersatz aus.
Auch ein mit dem Mitbewerber geschlossener Vertrag kann sich nicht auf die
Pflichten, die sich aus der Mitgliedschaft
der Genossenschaft ergeben, auswirken.
In den Urteilsgründen heißt es auszugsweise:
(…) „Die Zugehörigkeit zu einer Gesellschaft, wie im vorliegenden Falle zu einer
Genossenschaft, begründet eine gegenseitige gesellschaftsrechtliche Treuepflicht,
die Folge der mitgliedschaftlichen Rechtsbeziehung und Ausdruck der allgemeinen
Loyalitätspflicht auf der Grundlage des
§ 242 BGB ist. Dabei verdichtet sich im
Gesellschaftsrecht die Treuepflicht zu
konkreten Verhaltensnormen, zu der Verpflichtung, die Interessen der Gemeinschaft zu beachten und zu fördern und
alles zu unterlassen, was für die Gesellschaft schädlich ist. Die Treuepflicht gebietet, die Belange der Genossenschaft zu
beachten und verbiete andererseits, die
Gesellschaft zu schädigen. Dabei sind, 
je personalistischer die Gesellschaft
ausgerichtet ist, die Wirkungen der
Treupflicht umso stärker ausgeprägt.
Deshalb kann treuwidriges Handeln
insbesondere Unterlassungsansprüche
auslösen.“ (…)
(…) „Nach der Satzung der Klägerin ist eines ihrer Ziele, die wirtschaftlichen und
gewerblichen Interessen aller Mitglieder
zu fördern. Dieser in § 1 GenG zwingend
vorgeschriebene Unternehmenszweck der
Mitgliederförderung stellt die wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder in den
Mittelpunkt der Tätigkeit. Diese Zielrichtung gibt damit aber auch den Pflichten
der Mitglieder in dem gemeinsamen Unternehmen einen besonderen Inhalt.“ (…)
(…) „Durch die Werbung für ein Konkurrenzunternehmen werden die Wettbewerbschancen der Genossenschaft erheblich beeinträchtigt. Denn diese Werbung
ist darauf gerichtet, die Marktanteile der
Genossenschaft zu Gunsten des Konkurrenzunternehmens zu schmälern.“ (…)
(…) „Damit wird der Beklagten weder
grundsätzlich verboten, sowohl Mitglied
bei der Klägerin als auch einer konkurrierenden Vermittlungszentrale zu sein,
noch wird ihr verboten, generell direkt
oder indirekt eine konkurrierende Vermittlungszentrale zu unterstützen. Nur
für den Fall, dass die Fahrt durch die Klägerin vermittelt wurde, hat die Beklagte
die entsprechende Werbung zu unterlassen.“ (…)
(…) „Die Beklagte kann auch nicht mit
dem Argument durchdringen, dass sie
aufgrund der vertraglichen Verpflichtung
mit der IsarFunk Vermittlungszentrale zu
der Werbung an den Türaußenflächen
verpflichtet sei. Zum einen muß derjenige, der Mitglied der Genossenschaft ist
und daher den genossenschaftsrechtlichen Treuepflichten unterliegt, bei dem
Abschluss von Verträgen mit Dritten
7TAXIKURIER JUNI 2011
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Fachanwalt Familienrecht
Sozialrecht / Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

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8 TAXIKURIER JUNI 2011
gerade wegen dieser Treuepflicht dafür
Sorge tragen, dass er durch die Eingehung von vertraglichen Pflichten eben
gerade nicht gegen diese gesellschaftsrechtliche Treuepflicht verstößt. Zum
anderen gilt die Verpflichtung zur Anbringung von Werbung für die IsarFunk-
Zentrale nach § 12 des Teilnehmervertrages zwischen IsarFunk und der Beklagten
nur für Fahrzeuge „die im Rahmen des
Vertrages zum Einsatz kommen“ . Im Rahmen des Vertrages kommt ein Fahrzeug
dann zum Einsatz, wenn es nach § 1 des
Vertrages eine Fahrtenvermittlung durch
IsarFunk in Anspruch nimmt. Dies ist
aber gerade dann nicht der Fall, wenn der
Fahrtauftrag durch die Klägerin vermittelt
war. Aus dem Vertrag, insbesondere dessen § 12, lässt sich keine Verpflichtung
herleiten, dass die Außenwerbung an den
Fahrzeugen permanent angebracht sein
müsste. Aus diesem Grund hat die Beklagte dafür Sorge zu tragen, dass die
Außenwerbung bei Fahrten, die durch die
Klägerin vermittelt wurden, entfernt wird.
Ebenso hat sie es zu unterlassen, durch
Übergabe von Fahrpreisquittungen für
das Konkurrenzunternehmen zu werben.“
(…)
Das Urteil ist gegen Sicherheieistung vorläufig vollstreckbar, aber noch nicht
rechtskräftig. Wir informieren Sie über
den weiteren Vorgang. (FK)
Fortbildungsangebot
Auf Grund der Nachfrage wird ein weiterer Kurs bezüglich des Datenfunksystems
der Taxi-München eG angeboten. Das 
90-minütige Seminar zeigt Ihnen, wie Sie
kleinere Störungen selbst beheben und
hilfreiche Funktionen sinnvoll nutzen
können. Lernen Sie die umfangreichen
Möglichkeiten des Datenfunksystems
kennen. Gerne werden auch individuelle
Fragen beantwortet. Die Teilnehmerzahl
ist begrenzt. Der Kurs findet am Donnerstag, den 7. Juli 2011 zwischen 14.30 und
16.30 Uhr in den Schulungsräumen der
Taxi-München eG statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Anmeldung bitte in
der Verwaltung der Taxi-München eG,
Frau Meier, Tel. (089) 77 30 77. (FK)
Standplätze
Letzten Monat wurde in der Weißenseestraße 138/140 vor dem dort befindlichen
Hotel „Motel One“ ein neuer Taxistandplatz eingerichtet. Im Datenfunksystem
der Taxi-München eG wurde der Halteplatz als „Weissensee“ eingepflegt. (FK)
Straßennamen
Am Münchfeld
Verläuft zuerst von der Ludwigsfelder
Straße in südöstlicher Richtung, knickt
dann nach Osten und wieder nach Süd -
osten ab, westlich der und parallel zur
Bahnlinie München-Ingolstadt und endet
mit einem Wendehammer.
Taxi-München-App
Ab dem 01. Juli 2011 steht für die Nutzer
von iPhone-Geräten die „Taxi-München“-
App zum Download im App-Store bereit.
Die Software ist kostenlos und vermittelt
das Fahrzeug über die Taxizentrale der
Taxi-München eG. Im Gegensatz zu anderen auf dem Markt befindlichen Angeboten, stellt die App der Taxi-München
eG sicher, dass nur ordnungsgemäß zugelassene Taxis sowie Fahrer, die im Besitz
eines Personenbeförderungsscheines sind,
dem Kunden vermittelt werden. Dem
Fahrgast aber auch dem bei der Taxi-
München eG angeschlossenen Unternehmen entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Die Application kann derzeit in München,
Hamburg, Bremen und Bonn, später in
vielen weiteren deutschen Großstädten,
Taxifahrten vermitteln. Der Kunde erhält
mit der „Taxi-München“-App den vollen
Leistungsumfang einer Taxizentrale. Vorbestellungen oder Kreditkartenbezahlung
sind bei der Taxi-München-App ebenso
möglich wie der Wunsch nach besonderer
Fahrzeugausrüstung, wie Kindersitze oder
Klimaanlage. Selbstverständlich können
auch Kombi-Taxis für viel Gepäck oder
Fahrzeuge für mehrere Personen über 
die App der Taxi-München eG geordert
werden.
Die Software wurde von der Firma GefoS
in Schwerte in Zusammenarbeit mit den
deutschen Taxizentralen entwickelt. Der
Systemlieferant für Zentralensoftware
wird die Application in den nächsten
Jahren weiter entwickeln, um den
zukünftigen Anforderungen des Marktes
gerecht zu werden. Die Portierung für
Android-Smartphones steht kurz vor der
Fertigstellung. Das Programm ist im 
App-Store unter „Taxi-München“ oder
mit Hilfe der Suchbegriffe „Taxi“ und
„München“ zu finden. (FK)
Die Genossenschaft
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9TAXIKURIER JUNI 2011
Verlustmeldung 
Ein Kollege hat um den 1. oder 2. April
2011 an einem Taxistand eine goldene
Halskette mit einem ca. 2 cm großen,
ovalen, lapislazuli-blauem Medaillon verloren. Der Kollege hat einen Finderlohn
von Euro 200,00 ausgesetzt. Hinweise
zum Verbleib der Halskette bitte an die
Taxi Genossenschaft. (TK)
Die Polizei bittet um Mithilfe 
Wer hatte in der Nacht von 23.04. auf
24.04.2011 gegen ca. 1 Uhr eine Fahrt
von der Blumenstraße Gaststätte Padres
nach Ottobrunn zur Straße „Am Bogen“?
Die Fahrt wurde nicht bezahlt. Meldung
bitte in der Verwaltung der Taxi-München eG unter 089 / 2161 396 bei Hr.
Kroker. (TK)
Die Genossenschaft
Wir trauern 
um unsere Kollegen
Der langjährige Unternehmer 
Herr Walter Hartmann 
(Taxi 1015)
verstarb im Alter von 64 Jahren
Der langjährige Unternehmer 
Herr Peter Bäumler
(Taxi 2023)
verstarb im Alter von 61 Jahren
Die langjährige Unternehmerin 
Frau Mahboubeh Jafari
(Taxi 813 u.a.)
verstarb im Alter von 55 Jahren
Streiflicht des Aufsichtsrats
Letztens geisterte eine Berichterstattung durch die Medien, in der der sächsische
Innenminister über die Beleidigung von Polizistinnen wetterte und die Gewerkschaft der Polizei über einen Kunstskandal wehklagte. Was war geschehen? Ein
Kunststudent modellierte die Skulptur Petra, eine Polizistin, die in der Hocke auf
den Boden pinkelt. 
Nicht, dass ich das Urinieren in der Öffentlichkeit gut heiße, im Gegenteil. Die
Taxi-München eG prangert immer wieder das Urinieren in der Öffentlichkeit an.
Aber bitte schön, was hätte die Polizistin denn tun sollen, wenn es weit und
breit keine öffentliche Toilette gibt und sie seit Stunden ihren Einsatzort nicht
verlassen konnte.
Ich betone es noch einmal und ausdrücklich, dies soll keine Entschuldigung 
für manche unserer Kollegen sein, die schamlos in Hauseingänge, Gärten und
Garageneinfahrten pinkeln. 
Aber wenn es nach der Stadtverwaltung der Landeshauptstadt München geht,
werden wir in Zukunft noch weniger öffentliche Toiletten haben. Ein Skandal –
wie ich meine. Eine Weltstadt mit Herz, die so auf Ihre Gastfreundlichkeit pocht
und viele Millionen in die Bewerbung als Olympiastadt 2018 steckt, kann es sich
doch nicht leisten, aus Kostengründen Toiletten zu schließen. Der Unterhalt der
zur Schließung vorgesehenen Toiletten kostet nur einen Bruchteil der Bewerbung, würde aber im Gegenzug das Image der sauberen Stadt München weiter
aufpolieren. Das Problem der Suche nach öffentlichen Toiletten besteht nicht
erst seit heute. Auch im Internet hat man sich dieses Problems bereits angenommen. So gibt es Klosuchmaschinen, in denen man in Stadtplänen öffentlich zugängliche Toiletten eintragen kann. Dabei gibt man nicht nur den genauen Standort an, sondern man kann sogar die Sauberkeit bewerten.
Wer mich kennt, weiß, auch zu diesem Thema habe ich ein App gefunden. 
Andere Städte listen auf ihrer eigenen Homepage öffentliche Toiletten auf. 
Das ist ein Zeichen dafür, welch wichtige Funktion öffentliche Toiletten in der
Infrastruktur einer Stadt übernehmen. Die Stadtverwaltung ist aufgefordert,
nach anderen Lösungen als einer Schließung von Münchens stillen Örtchen zu
suchen. Und weil das Thema so wichtig und dringend ist, wird sich der 
TAXIKURIER in einer der nächsten Ausgaben ausführlich damit beschäftigen.
Ihnen liebe Kolleginnen und Kollegen wünsche ich
gute Geschäfte und stets eine unfallfreie Fahrt.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre
Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
PS: Wenn es mal wieder pressiert –
hier die Internetadressen:
www.lootogo.de oder www.gratispinkeln.de
Stilles Örtchen

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Taxischule-München

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11TAXIKURIER JUNI 2011
Das Hotel Leonardo Royal wurde Anfang Januar diesen Jahres eröffnet und ist
seitdem Großkunde der Taxi-München eG. Seit kurzem bestellt das Leonard Royal
als erstes Münchner Hotel Umwelt-Taxis über die Taxi-München eG.
Hotel Leonardo Royal 
München
Das neue 4-Sterne-Superior Hotel nahe dem Olympiapark und der BMW-Welt
ist mit seinen 424 Zimmern inklusive Suiten und einer Veranstaltungsfläche
von 1.800 m² eines der größten Hotels in München. Die absolute Besonderheit
ist das einzigartige Lobby-Konzept, das Rezeption, Bar und Lounge in einem
beeindruckenden und weitläufigen Entrée kombiniert. Die europaweit agierende
Leonardo-Hotelkette ist seit 2007 auf dem deutschen Markt aktiv und betreibt
zurzeit über 60 Hotels in Deutschland, Belgien, der Schweiz und Israel.
Im Rahmen der überaus guten Zusammenarbeit bestellt das Leonardo Royal
seinen Gästen bei Verfügbarkeit nur
noch Umwelt-Taxis und unterstützt
dadurch die Kooperation der Taxi-
München eG mit dem ADAC. Umwelt-
Taxis zeichnen sich durch eine spezielle Hybrid- oder Erdgastechnologie aus,
die kaum Feinstaub oder Stickstoffoxide und weniger als 140 g CO
2/km produziert. Dadurch kann etwa die Hälfte
des CO
2-Ausstoßes eingespart werden.
Derzeit vermittelt die Taxi-München eG
fünfundsechzig durch den ADAC zertifizierte Umwelt-Taxis.
Dem in der Nähe des Hotels gelegene
Taxistandplatz „Oberwiesenfeld“ wurde zu Jahresbeginn durch die hohen
Bestellzahlen des Leonard Royals neues Leben eingehaucht. (FS)
Kundenporträt
Bar und Lounge Leonardo Royal
Mit dem Umwelt-Taxi zum Leonardo Royal: Jan Heringa (m.)
General Manager Leonardo Royal, Florian Schäfer (l.) Leiter
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit Taxi-München eG, sowie
Werner Hebeis (r.) Umwelt-Taxi-Unternehmer.
Verkehrsmedizinische
Untersuchungen in Schwabing
Dr. Josef Venczel
Dr. Marta Venczel
Betriebsärzte
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80798 München
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Handy: 0172 / 8916575
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oder Verlängerung des Führerscheins
für Berufsfahrer (T axi, LKW, Bus etc)
bei Bedarf auch am Wochenede.
➜ 2010 kamen so viele Gäste nach
München wie nie zuvor. Ins -
gesamt haben 5,6 Millionen
(+11,8%) unsere Stadt besucht.
➜ Sämtliche Konzerte im Brunnenhof, die wegen Regens ausfallen,
finden zeitgleich im Herkulessaal statt.
➜ Seit 30. April hat das „Cafe
Platzhirsch“ im Rosental dicht
gemacht. Eine schräge Adresse
weniger in der Innenstadt.
➜ Im ehemaligen „Cafe Beer“ in
der Prielmayerstraße 6 hat das
„Kong“ eröffnet. Von Donnerstag bis Samstag hat die Elektro-
Bar geöffnet. (PR)
München-Splitter

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Titelthema
Abschleppen am Taxistand
Was tun bei verparkten Taxistandplätzen? Viele Kollegen sind unsicher, welche 
Möglichkeiten sie bei verparkten Taxistandplätzen haben. Gerade jetzt mit dem 
Beginn der Biergarten-Saison ist diese Unsitte wieder besonders spürbar. Hilfreich 
ist nach folgende Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs. (PR)
12 TAXIKURIER JUNI 2011
München - BayVGH: Abschleppen aus
Taxistand auch ohne Behinderung möglich
– 30.05.2007
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof
(BayVGH, Beschluss v. 15.12.2006 – Az.
24 ZB 06.2743) entschied: Es ist nicht erforderlich, dass durch das verbotswidrige
Parken auf einem Taxistand bereits eine
akute Verkehrsbehinderung eingetreten ist
oder unmittelbar bevorsteht.
Eine PKW-Fahrerin parkte nachts in einem
Bereich, der durch entsprechende Beschilderung von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr als
(zeitlich begrenzter) Taxistand ausgewiesen
ist. Die Polizei rief ein Abschleppunternehmen. Als der PKW gerade verladen werden
sollte, erschien die Fahrerin, der Abschleppvorgang wurde beendet, die Fahrerin konnte wegfahren. Sie erhielt allerdings eine
Kostenrechnung der Polizei mit einer „Abschlepppauschale“ . Hiergegen wandte sie
sich mit Widerspruch gegen den Kosten -
bescheid des Polizeipräsidiums München,
sodann mit einer – erfolglosen – Klage 
vor dem Verwaltungsgericht München (Az.
M 7 K 05.5690) mit der Begründung, dass
die Abschleppmaßnahme völlig unverhältnismäßig und nicht erforderlich gewesen
sei, die Kostenerhebung unverhältnismäßig
und die in Rechnung gestellten Kosten unsubstantiiert und unangemessen hoch gewesen wären, da das Fahrzeug bei ihrer
Ankunft am Taxistand noch nicht verladen
gewesen sei. Zudem habe eine konkrete
Behinderung von Taxis durch ihr Fahrzeug
in keiner Weise vorgelegen. 
Der BayVGH begründete seine Entscheidung sehr ausführlich und, in für das
Taxigewerbe erfreulicher Form. Zunächst
stellte das Gericht fest, dass ein bloßer
Verstoß gegen die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften (absolutes Halteverbot
im Taxistand) nicht ohne weiteres und in
jedem Fall für sich gesehen schon eine
Abschleppmaßnahme rechtfertigt. Andererseits aber ist es nach Auffassung des
Gerichts nicht erforderlich, dass „bereits
eine akute Verkehrsbehinderung eingetreten ist oder unmittelbar bevorsteht. Dies
hätte nämlich zur Folge, dass die Polizei
stets zuwarten müsste, bis sich die von einem unzulässig abgestellten Fahrzeug ausgehende Gefahr bereits in vollem Umfang
realisiert hat. Mit einer effektiven Gefahrenabwehr (= hier Voraussetzung polizei -
lichen Einschreitens) wäre dies nicht vereinbar. Es muss vielmehr die Möglichkeit
bestehen, bereits ,im Vorfeld‘ einer akuten
oder konkreten Behinderung des Verkehrs
gegen Fahrzeuglenker vorzugehen, die bestehende Ge- oder Verbote missachten.“
Daraus ergibt sich, so der erkennende
Senat, „dass im Falle eines rechtswidrig
geparkten Fahrzeugs eine Prognose erfolgen muss, ob möglicherweise mit dem
Eintritt einer Behinderung zu rechnen ist.
Diese Prognose ist von den vor Ort anwesenden Polizeibeamten zu treffen und
kann nicht durch eine abweichende Einschätzung eines Fahrzeughalters oder –
lenkers ersetzt werden. Die Anforderungen
an die Beurteilung durch den Polizeibeamten dürfen dabei nicht allzu hoch angesetzt werden. Angesichts der vergleichsweise kurzen Zeitspanne, die ihm dabei
zur Verfügung steht und angesichts der
Tatsache, dass zukünftige Verkehrsentwicklungen in aller Regel nicht oder nur
sehr schwer konkret vorhersehbar sind,
genügt eine sachgerechte Einschätzung
der zu erwartenden Geschehnisse, wie sie
sich dem Polizeibeamten in der Situation,
in der er seine Entscheidung zu treffen
hat, darstellen. Es ist dabei auch nicht zu
beanstanden, wenn die Polizeibeamten
sich bei der Beurteilung der Situation auf
frühere Erfahrungswerte berufen und diese
in ihre Einschätzung einbeziehen.
Weiter begründete der BayVGH seine Entscheidung folgendermaßen: „Legt man
diese Kriterien im hier zu beurteilenden
Fall zugrunde, so ist die Entscheidung, das
Fahrzeug der Klägerin abschleppen zu lassen, nicht unverhältnismäßig. Es besteht
grundsätzlich zu jeder Zeit die Möglichkeit, dass ein den Taxistand anfahrendes
Taxi durch ein dort verbotswidrig abgestelltes Fahrzeug behindert wird. Dies gilt
auch dann, wenn noch mehrere freie Plätze für Taxis zur Verfügung stehen. Es ist
nämlich nicht ausgeschlossen und mit
Sicherheit vorhersehbar, dass nur einzelne
Taxis heranfahren. Vielmehr muss zu bestimmten Zeiten (wie hier bei einer Diskothek in den Nachtstunden) davon ausgegangen werden, dass in Stoßzeiten auch
sämtliche Plätze benötigt werden. Im
Interesse eines möglichst reibungslosen
Taxiverkehrs kann es deshalb nicht darauf
ankommen, mit welchem Grad an Wahrscheinlichkeit im Einzelfall mit einer konkreten Beeinträchtigung eines bevorrechtigten Taxifahrers zu rechnen ist. Ebenso
wie bei Behindertenparkplätzen wird die
Funktion von Taxiständen in vollem Umfang nur dann gewährleistet, wenn diese
jederzeit von verbotswidrig abgestellten
Fahrzeugen freigehalten werden. Etwas
anderes kann allenfalls dann gelten, wenn
offensichtlich ist, dass zu einer bestimmten Tageszeit mit dem Erscheinen von
Taxen nicht mehr gerechnet werden muss.
So liegt der Fall hier allerdings nicht. Aus
der Stellungnahme der Polizeiinspektion
ergibt sich plausibel, dass hier auch wochentags reger Betrieb herrscht, was dazu
führt, dass sämtliche Parkplätze auf öffentlichem Gelände im Umfeld regelmäßig
ab etwa 22.00 Uhr belegt sind. Dem Gericht erscheint es deshalb auch plausibel,
dass gerade bei einer stark frequentierten
Diskothek nach Mitternacht ein erhöhter
Bedarf an Taxis besteht. Die verkehrsrechtliche Anordnung der Landeshauptstadt
München (zur Einrichtung des Taxistandes) führt zur Begründung gleichfalls aus,
dass sich seit Eröffnung der Kultfabrik als
Nachfolgerin des Kunstpark-Ost der Besucherstrom kontinuierlich erhöht habe. Dies
erfordere eine erhöhte Bereitstellung von
ausreichenden Taxen zu den angegebenen
Zeiten. Zusammenfassend ist die von dem
Polizeibeamten hier angestellte Prognose
damit nicht zu beanstanden. Selbst wenn
zum maßgeblichen Zeitpunkt noch keine
Taxen warten mussten, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich innerhalb
kürzester Zeit ein erheblicher, den gesam-

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13TAXIKURIER JUNI 2011
ten Taxenstand beanspruchender Bedarf
ergibt. Es ist darüber hinaus auch kein
Anhaltspunkt erkennbar oder vorgetragen,
der dafür sprechen würde, dass dies zum
maßgeblichen Zeitpunkt gerade nicht der
Fall gewesen sein sollte. Die Polizei konnte
den Pkw der Klägerin sicherstellen, da von
diesem eine Gefahr im Sinne des Art. 25
Abs. 1 Nr. 1 PAG (Polizeiaufgabengesetz)
ausging. Das Fahrzeug war – was zwischen den Beteiligten unstreitig ist – unter
Verstoß gegen § 12 Abs. 1 Nr. 9 StVO in
einem Bereich abgestellt worden, der als
Taxistand (§ 41 StVO - Zeichen 229) ausgewiesen war. Dadurch wurde der Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit nach § 49
Abs. 1 Nr. 12 StVO erfüllt. Der Nutzen der
Sicherstellung stand letztlich auch nicht
außer Verhältnis zu den der Klägerin entstandenen Belastungen. Die Klägerin hat
die Kosten der Abschleppmaßnahme in
Höhe von 169 Euro zu tragen, weitere
Nachteile waren für sie nicht verbunden.“
(Zitiert aus dem Beschluss des BayVGH).
Anmerkung:
Das Urteil des VG München und der bestätigende Beschluss des BayVGH sind für
das Taxigewerbe zu begrüßen. Erfreulich
klar und deutlich haben sich die Richter zu
der Frage geäußert, wann am Taxistand abgeschleppt werden darf. Sie haben deutlich
gemacht, dass der Taxistand keinesfalls von
Taxis besetzt sein muss, bevor von der
Polizei abgeschleppt werden darf. Taxifahrer können also, gerade bei regelmäßig
verparkten Taxistandplätzen, die Polizei zu
rufen. Zögerlichen Polizeibeamten kann
durchaus mit Hinweis auf die Entscheidung
des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes
(wie auch mit einer ähnlichen früheren
Entscheidung des OVG Hamburg siehe
Taxipressmeldung vom 27.8.2006) „auf die
Sprünge geholfen" werden.
Mit etwas Augenmaß sollten auch Taxifahrer am Standplatz handeln. Wenn sich
jemand etwa kurz mit seinem Fahrzeug
auf den Taxistandplatz stellt, um einen der
Taxifahrer um eine Auskunft zu bitten (die
dieser kompetent und servicebereit natürlich freundlich geben kann) o.ä., muss es
nicht sein, dass andere Taxifahrer wild gestikulierend und schimpfend mit der Polizei drohen und so lediglich das Bild und
den Ruf des Taxigewerbes weiter beeinträchtigen. „Kurzparker“, die im nebenan
liegenden Laden „schnell mal etwas holen
wollen“ und ihr Fahrzeug am Taxistand
abstellen, freundlich aufgeklärt von Taxifahrern („wie würden sie reagieren, wenn
ich mich in ihr Arbeitszimmer setze und
dort Pause mache und den Platz blockiere“), reagieren oft verständnisvoll und
werden Taxistandplätze zukünftig vielleicht doch nicht mehr als Kurzzeitparkplatz benutzen. Hartnäckigen Ignoranten
allerdings wird die Funktion des Taxistandplatzes als Arbeitsplatz statt Privatparkplatz immer wieder nur mit Hilfe der
Polizei und einem, dann staatlichen Griff
in den Geldbeutel erläutert werden können. Nicht vergessen sollten jedoch auch
Taxifahrer, dass der Taxistand nur zum
„Bereithalten“ des Taxis vorgesehen ist
und auch von Taxifahrern nicht als Privatparkplatz genutzt werden darf (hierfür
kann es deutlich höhere Geldbußen geben
als bei Privatfahrzeugen).
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Was zu tun ist, was es kostet:
Wenn ein Taxistand durch ein Fremdfahrzeug verparkt wird, kann auch über
Funkkanal 2 oder 4 die Taxizentrale der Taxi-München eG verständigt werden.
Bevor die Taxizentrale die Einsatzzentrale der Polizei benachrichtigt, wird
geprüft, ob bereits eine Meldung über den Falschparker vorliegt. Damit soll
verhindert werden, dass der Polizeinotruf wegen eines einzelnen Falschparkers
durch wiederholte Anrufe blockiert wird. 
Das Halten oder Parken am Taxistandplatz hat im Bußgeldkatalog eigene Tat -
bestandskennziffern. Wer das Halte- und Parkverbot am Taxistandplatz miss -
achtet, handelt ordnungswidrig und muss mit Ahndung in Höhe von folgenden
Regelsätzen rechnen. (TK)
Halten und Parken (§ 12 Abs. 1 StVO)
Soviel kostet das Vergnügen:
Verbotswidrig halten im Bereich eines Taxenstandes 10,00 Euro
Verbotswidrig halten mit Behinderung des Taxenverkehrs im Bereich eines Taxenstandes 15,00 Euro 
Verbotswidrig parken im Bereich eines Taxenstandes 15,00 Euro 
Verbotswidrig parken mit Behinderung des Taxenverkehrs im Bereich eines Taxenstandes 25,00 Euro
Verbotswidrig parken im Bereich eines Taxenstandes, länger als 1 Stunde 25,00 Euro
Verbotswidrig parken mit Behinderung des Taxenverkehrs im Bereich eines Taxenstandes, 
länger als 1 Stunde 35,00 Euro

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14 TAXIKURIER JUNI 2011
Taxameter des Monats
Funkmeldungen
in Zeiten des Datenfunks 
Können Sie mich vorbuchen? – War bis vor kurzem das Standardgeschäft
der Rückfragefunker auf den Kanälen 2 und 4. 
Seit dem Programm-Update im April 2011 mit dem Button für den
selbständigen Positionswechsel mit dem Vordermann sollten diese Funk -
gespräche der Vergangenheit angehören.
Wo ist das Hotel? – Auch die lästigen Fragen nach Adressen von Hotels,
Gaststätten und Firmen sollten sich mit dem DF-Update reduzieren, denn
mit den nun vollautomatischen Updates der Adress-Dateien sind alle
Verzeichnisse stets top-aktuell.
Dringend – Dringend heißt das Kennwort der Funkmeldung bei einem
Notruf, also wenn Gefahr für Leib oder Leben droht. Dazu zählen Über -
fälle, Angriffe, Körperverletzungen, Brand und Explosionen, Geisterfahrer,
Fußgänger auf der Autobahn, und, und, und …
Jedoch gibt es auch viele Dringend-Rufe, die alles andere als dringend
sind: Kleinunfälle mit Blechschaden, Zahlstreitigkeiten mit „wenig“ Inhalt,
verbale Auseinandersetzungen mit dem Fahrgast, mit Mageninhalt verunreinigte Taxis und ähnliche Vorfälle, die zwar äußerst unangenehm, trotzdem aber nicht von Dringlichkeit sind und deshalb auch auf Kanal 2 oder
4 abgewickelt werden können. Denn: Je öfter ein Notruf missbraucht wird,
desto weniger wird er ernst genommen, wenn wirklich Hilfe gebraucht
wird!
Wo Sennnnndraaalle? – Diese Unsitte macht immer mehr Schule: 
Wenn irgendwo eine Durchsage zu hören ist mit „sofort“, plärrt kurz
darauf irgendeiner hinterher „wooooooooooooooooo“? 
Offenbar ist die Assoziation zwischen räumlicher Entfernung und Funk -
signalstärke doch so anspruchsvoll, dass es viele checken, dass eine nicht
oder nur sehr schlecht verstandene Funkmeldung von einem so weit
entfernten Fahrzeug kommt, dass man selbst viel zu weit entfernt ist, um
diese Durchsage wirtschaftlich verwerten zu können. Das ganze artet oft 
in einen Domino-Effekt aus, wenn der erste „Wooooooooo“-Brüller dann
keine Antwort bekommt und darauf nochmal schreit, worauf dann die
Souffleure aktiv werden und den Unsinn auch noch wiederholen …
In vielen solcher Zeremonien hilft nur noch eine Rosskur, indem der Funksprecher mit einem Tastendruck den Kanal blockiert (‚trägert’), sodass
dieser Käse verstummt.
Keine Meldung – … ist auch eine Meldung: Denn obwohl es im Fahrervertrag und in der Funkdienstordnung schwarz auf weiß zu lesen steht, halten
es viele Fahrer nicht für notwendig, den Sprechfunk einzuschalten und
funkbereit zu sein. Gerade in Zeiten mit Verbindungsproblemen im E-Plus-
Netz und reihenweise Nachfragen, ob die Aufträge angekommen sind, ist
die Erreichbarkeit am Sprechfunk für die Disponenten ein wichtiges Instrument. Denn wird ein Fahrer nicht erreicht, sprich es kann nicht nachvollzogen werden, ob der Auftrag angekommen ist, muss der Disponent,
um sicherzustellen, dass der Kunde sein Taxi bekommt, den nächsten Wagen schicken. Und genau dieser hat dann in vielen Fällen eine Leerfahrt,
weil der erste Kollege den Auftrag doch bekommen hat und nur zu faul
zum funken ist. (TK)
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M_haWk\[d?^h][XhWkY^j[iJ Wn_$
Kdl[hX_dZb_Y^[8[i_Y^j_]kd]X[_
?^d[dlehEhjeZ[hI_[Xh_d][dkdi
ZWiJ Wn_dWY^8WZJbpkdZm_h
if[dZ_[h[d?^d[d[_dC_jjW][ii[d$
Zum Titelbild
Trotz Datenfunk ist in der Funk -
zentrale nach wie vor eine Menge
los. Für unsere Titelgeschichte haben
wir 3 Schichten, also 24 Stunden,
den Betrieb beobachtet und ver -
arbeitet. Was lag näher, als einen
Monats-Dienstplan als Titelbild zu
nutzen. (PR)
 Foto: www.atelier-tacke.de

Seite 15

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15TAXIKURIER JUNI 2011
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des Monats Zitrone des Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institu tionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxi -
freundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und
Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. 
Heinz Zechner, Taxi 3466 
Vor längerer Zeit wurde eine junge Frau aus Taufkirchen
(Name und Adresse sind der Redaktion bekannt) von einem
Taxifahrer während der Beförderung unsittlich berührt.
Seitdem vermied die Dame konsequent die Nutzung eines
Taxis als Fortbewegungsmittel.
Am 21. März 2011 wurde die Dame zusammen mit ihrer
kleinen Tochter von der S-Bahn im Stich gelassen. Da das
Kind bereits durchgefroren war, hatte die Mutter keine andere Wahl, als doch wieder mit dem Taxi nach Hause zu
fahren.
Mit Unbehagen stieg die Dame stieg am Giesinger Bahnhof
in das Taxi 3466 von Heinz Zechner. Herr Zechner erkannte sofort das mulmige Gefühl der Mutter und den Zustand
des frierenden Kindes. Er reagiert vorbildlich, indem er die
Heizung hochdrehte und der Mutter mit einer beruhigenden Unterhaltung die Ängste vor der Taxifahrt nahm. 
Da das Vertrauen in das Münchner Taxigewerbe wieder
hergestellt war, wollte sich die Dame nochmals bei ihrem
Taxifahrer bedanken. Herr Zechner, offenbar ein Gentleman der alten Schule, verhielt sich höflich, zuvorkommend
und hilfsbereit. Dafür gebührt ihm nicht nur der Dank der
jungen Mutter. Wir vergeben die Rose des Monats an
Herrn Heinz Zechner, der mit seinem vorbildlichen Verhalten den guten Ruf des Münchner Taxigewerbes wieder
einmal gestärkt hat. (TK)
Kleinanzeigen-Annahme
www.HerzAs-Nightclub.de
Triebstraße 11 a • 80993 München • Tel. 089/147 282 55
Sie können in unserem Club 
mit folgenden Karten bezahlen:
EC-Cash-Automat direkt im Haus!
12
00
18
00 -
Öffnungszeiten:
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich 
Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. 
App-Taxler …
... der Ast, auf dem wir sitzen, sollte auf der Speisekarte
der Kettensäge möglichst weit hinten stehen. Selbstverstümmelung würde der distanzierte Betrachter diese Vorgänge bezeichnen, die sich in den letzten Monaten immer
stärker ins Rampenlicht schieben. 
Dabei ist das Schema stets identisch: Ein schlauer Fuchs
erfindet das Rad neu, sprich, er programmiert das soundsovielte App für ein Iphone oder Smartphone, oder er lässt
ein App programmieren, und vertreibt seine Erfindung
dann an hoffnungsvolle Taxifahrer, die nun überzeugt
sind, den großen Sieg eingefahren zu haben: Sie verkaufen
(kostenlos) Ihre Kunden, die bisher zufrieden mit Ihnen
gefahren sind, an einen App-Betreiber, der dann ganz
intelligent diese Kunden wieder (nicht mehr kostenlos) an
diese schlauen Taxler zurückverkauft. Das blinde Hinterherwatscheln nach allen Neuerungen, nur um mit dabei zu
sein, ohne auch nur wenigstens mittel fristige Konsequenzen zu bedenken, zeigt wirtschaftlich suizidale Ansätze
auf. Der wahre Sieger dieser Entwicklung ist immer nur
der Betreiber des App, solange, bis der Insolvenzverwalter
vor der Türe steht. 
Zweiter Sieger ist dagegen das Taxigewerbe, das 
1. ohne Not seine Kundschaft ohne Gegenwehr diesen
Raubrittern überstellt
2. künftig für langjährige Stammkunden zusätzliche 
Vermittlungsprovisionen an App-Betreiber abdrückt und 
3. billigen in Kauf nimmt, dass sich aufgrund durchwegs
schlechter Erfahrungen mit diesen Apps (lange Warte -
zeiten, kein Ansprechpartner für Reklamationen, keine
Sonderwünsche, ...) immer mehr Kunden völlig vom
Taxigewerbe abwenden und ihr Mobilitätskonzept neu
überdenken.
Allen Taxifahren, die durch die gedankenlose Teilnahme
an solchen Zirkusnummern am Stuhl der eigenen Existenz
sägen, verleihen wir in dieser Ausgabe deshalb die Zitrone
des Monats. (TK)
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt
an der Hauptkasse in der Engelhardstr. 6
im 1. Stock, bei der Taxi-München eG
auf. Anzeigenschluss ist der 8.6.201 1
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | Ausgabe Juni 2011| Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Ein Tag und eine Nacht in der Funkzentrale
§ Verparkte Taxistandplätze
Was man dagegen tun kann
§ Typologie unserer Fahrgäste
Vom Geschäftsmann bis zum Rucksackträger
§ Sicherheit im Taxi
Die Gefahren im Verkehr
24 STUNDEN

Seite 16

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Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
IJ
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend,
manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis.
In diesem Monat die Buchstaben „I“ und „J“ .
Identifikation – (die Überschrift könnte
auch lauten: IMAGE).
Identifizieren kann z.B. die Zentrale einen
einzelnen Fahrer, so er am Datenfunk
(DF) angemeldet und nicht verbotswidrig
mit dem DF-Ausweis eines Anderen unterwegs ist. Da kommen wir oftmals dahinter, denn, wer es schon nötig hat, mit
der Karte eines anderen Fiakers zu fahren, der fällt eher früher als später auf.
Und dann gibt's für beide Beteiligten, den
Fahrerausweis-Inhaber und den Ausweis-
Benutzer, richtig blutige Nasen. Humor
ist, wenn es trotzdem kracht! Man kann
sich aber auch mit seinem Beruf identifizieren, wenn man diesen und sich selbst
(!) ernst nimmt. Natürlich, lieber Kollege
Schmelz (Ihr Leserbrief im Heft 10/2010),
ist nicht jeder gleich ein „Grattler“, der in
kurzen Hosen seinen Fahrdienst verrichtet – wobei noch zu definieren wäre, was
eine „kurze“ Hose ist. Modische Bermuda-
Shorts bis zu den Wadln eines gutgebauten jungen Mannes mögen ansprechender
wirken als Schrottis obligatorische Hemd-
Krawatte-Kombination zur XXL-Hose
überm Bierbauch. Nur für das Alter und -
bedingt - auch die Figur kann man
nichts, wohl aber für den Gesamteindruck
des optischen Auftretens. Unsere Kunden
registrieren sehr wohl, ob man sich extra
für den Fahrdienst (!) möglichst „seriös“
gekleidet hat, oder ob man in x-beliebiger Freizeitkleidung auftritt, mit der man
auch zum privaten Einkauf oder zur Gartenparty fahren könnte. Erst kürzlich hatte Schrottis älterer Bruder im „King's“-
Hotel das Erlebnis, dass er in der Lobby
den vermeintlichen Haushandwerker
(schmuddelige Jeans und T-Shirt) nach
dem Hausmeister fragte und zur Antwort
bekam, er (der Gefragte) sei Taxifahrer
und warte auf seine Fahrgäste…
Wer sich noch dazu als Erster am Stand
hinter seiner aufgeschlagenen Zeitung
versteckt und erst dann merkt, dass ein
Fahrgast da ist, wenn der schon vergeblich am Kofferraumdeckel herumfummelt
oder an's Beifahrerfenster klopft; wer
noch nicht einmal älteren Fahrgästen die
Türe aufhält (dazu müsste man ja selbst
aussteigen – unzumutbar!) und nach
Nennung des Fahrtzieles wortlos Gas
gibt, um dann später „dringend“ zu plärren, weil man z.B. statt in die Grohmannin die Romanstraße gefahren ist und der
Kunde den Umweg nicht zahlen will –
der muss sich von Schrotti und übrigens
auch vielen anderen unter uns definitiv
und unwiderruflich sagen lassen, dass er
ein Grattler ist! Wer durch sein gesamtes
Auftreten (die Länge eines Beinkleides ist
davon nur ein marginales Puzzle-Stück)
den Eindruck vermittelt, hinter unseren
Volants säßen nur demotivierte Versager
aus anderen Berufen oder zufällig hier
gestrandete Freizeitkapitäne, die gerade
nichts Besseres zu tun haben, als ein paar
lästige Bittsteller gnädigerweise um die
16 TAXIKURIER JUNI 2011
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Ecke zu bringen, der möge in Zukunft
bitte lieber Ziegelsteine, Biertragl oder am
besten nur sich selbst – möglichst an die
nächste Mauer – fahren.
Dennoch: niemand ist so überflüssig, dass
er nicht wenigstens als schlechtes Beispiel
dienen könnte! Ein guter Taxifahrer, der
was auf sich hält und – auch optisch – so
auftritt, kann getrost stolz auf sich und
sein Gewerbe sein. Wir sollten uns nicht
selber – was leider so oft geschieht – so
„runtermachen“, als seien wir halt nur
bessere Hilfsarbeiter, die von Manieren
(dazu gehört nunmal auch die Kleidung)
und Servicegedanken keine Ahnung
haben. Die ausufernden „Limousinen-
Services“ und „Shuttle-Dienste“ freuen
sich schenkelklatschend über jeden dieser
Untoten hinterm Taxilenkrad, weil sie uns
dank deren tätiger Mithilfe bequem die
Kundschaft wegnehmen können. Zefix
nomoi!
Igitt – An einem Freitagabend, Mitte
April, war Schrotti auf der Piste und hatte nach sechseinhalb Stunden satte 40,60
Euro Umsatz. Suboptimal! Bevor man vor
Frust in Gefahr gerät, grantig zu werden,
gibt's nur eines: Schluss machen (mit der
Schicht) und den Abend mit ein, zwei
Halben vorm Fernseher ausklingen lassen. Wenn's einen nicht mag, dann mag's
einen halt nicht. Da muss man durch.
Illegal – Taxistandplätze sind definiert
durch die bekannten Standplatztafeln
(ggf. mit zeitlicher Beschränkung) und
durch die Bekanntmachungen des Kreisverwaltungsreferates (KVR), also unserer
Aufsichtsbehörde, die die sogenannten -
nicht beschilderten - „Bedarfsstandplätze“
festlegt, wie z.B. die Sonnenstraße 25
(„New York“ und „59:1“, gesprochen
„fivty nine to one"). Alle anderen, nicht
vom KVR gestatteten, Bereitstellungen
(„Paradiso“, „Brenner“, „Beck“-Stand hinter der Tafel) usw. sind illegal und damit
nichts anderes als Betrug an den Kollegen,
die sich regulär und damit gesetzeskonform aufstellen. Hiermit sei ausdrücklich
und völlig humorlos darauf hingewiesen,
dass es für solche Fälle neben bisher
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Seite 17

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völlig fruchtlosen Appellen im TAXIKU-
RIER und den Unternehmer- und Fahrerkursen auch noch andere Maßnahmen
mit Kosten von mindestens hohen dreistelligen Beträgen geben kann, die
schnell die wirtschaftliche Existenz von
Taxiunternehmen gefährden können! Den
Unternehmern sei deshalb dringend angeraten, ihr Personal explizit (schriftlich
und mit Unterschrift der Fahrer/Innen)
auf die vorgenannte Sachlage hinzuweisen und sich so für den Fall der Zuwiderhandlung zu exkulpieren und wenigstens
die Inregressnahme des Fahrpersonales zu
ermöglichen. Völlig unverständlich ist es
in diesem Zusammenhang, dass massenweise Taxis bei uns unterwegs sind, in
denen es nichtmal uralte Bedarfsstands-
Listen gibt, woran sich Neueinsteiger unseres Gewerbes wenigstens ein bisserl orientieren könnten. Das sind Unterlasser,
keine Unternehmer! Anlässlich der letzten Oberbürgermeister (OB)-Wahl im
Frühjahr 2008 haben sich beide damaligen Kandidaten (Christian Ude, SPD, und
Josef Schmid, CSU,) in den Interviews mit
dem TAXIKURIER insofern übereinstimmend geäußert, solche Dinge seien Sache
der Selbst-Reinhaltung eines Gewerbes –
auf dem zivilrechtlichen Wege und ohne
Polizei oder KVR. Dann soll's so sein!
Information – Selbst der absolute Computer-Laie Schrotti weiß zwischenzeitlich,
wie man aus dem DF-Gerät im Taxi aktuelle Informationen ziehen kann, wie z.B.
„Langsam“-Meldungen, Nachtdienst-
Apotheken oder Geldautomaten („Banken“) in der Umgebung: 1.) am unteren
Display-Rand das Symbol „Fragezeichen“
drücken. 2.) „Information“ drücken. 3.)
mit den Pfeiltasten (rauf/runter) die entsprechende Rubrik (z.B. „Apotheken“) ansteuern und draufdrücken. 4.) (wichtig!):
jetzt am unteren Display-Rand die zwei
runden Pfeile auf blauem Grund drücken,
damit sich die Anzeige aktualisiert (sieht
man am aktuellen Datum mit Uhrzeit).
Fertig! Rückfragen an die Funksprecher,
die meist auch Kundenanrufe entgegennehmen und somit davon abgehalten
würden, sind damit überflüssig. Übrigens:
17TAXIKURIER JUNI 2011
wer diesbezüglich an seinem DF herumwerkelt, geht keines Auftrages verlustig,
der gerade eintrifft – kommt ein Auftrag
für Sie herein, bekommen Sie den vorrangig auf's Mäusekino, auch wenn Sie
sich z.B. gerade die aktuellen „Radarmeldungen“ anschauen. Über die Funktion
der „Adressenlisten“ (meist mit Telefonnummern versehen) kann man, als besonderer Service für den potentiellen
Kunden, auch vom Handy aus nachfragen, ob z.B. ein bestimmtes Lokal noch
geöffnet hat oder – siehe „Taxi- Check“
im Heft 5 / 2011 – ermitteln, wann im
Theater XY die Vorstellung beginnt.
Selbst wenn der Fragesteller dann zu Fuß
weiterzieht und keine Taxifahrt daraus
wird – eine gute Reklame für unser Gewerbe war es allemal! Und auf die paar
albernen Pfennige für das Telefongespräch sei gehustet. Jeder von uns kennt
auch die Frage von Fahrgästen „wie läuft
denn heute das Geschäft so?“, was ungefähr gleichbedeutend ist mit der Allerwelts-Frage „wie geht's?“ . Wenn der
Kunde dann ein lang anhaltendes Geheu-

  

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Seite 18

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18 TAXIKURIER JUNI 2011
le über das „Scheiß-Geschäft“ oder ähnliches zur Antwort bekommt, hat der Fiaker (so schlecht das Geschäft gerade auch
sein mag) einen Fehler gemacht. Eine
diplomatische Antwort der Art „naja, bisserl verhalten heute“ oder, je nachdem,
„gar nicht so schlecht heute“ ist der richtige Weg. Jedenfalls hat der Fahrgast
damit signalisiert, dass er einem Ratsch
nicht abgeneigt wäre und sich ein bisserl
unterhalten möchte. Er will aber nicht
gleich mit allen Sorgen dieser Welt zugeschüttet werden, so dass er sich hernach
selbst verflucht, die Eingangsfrage überhaupt gestellt zu haben. Nur die Älteren
unter uns werden sich noch an die Fernsehreklame der 70er-Jahre erinnern, in
der es wörtlich hieß: „Wir wissen nicht,
was der freundliche Taxifahrer empfiehlt
– wir empfehlen: Togal“ . Leider sind wir
Lichtjahre davon entfernt – aber: da müssen wir wieder hin!
Isar – „Isara rapidus“ , also die „reißende
Isar“, hieß sie einmal, als sie noch z.B.
zwischen dem Sendlinger- und dem Giesinger Berg – als ihren damaligen Ufern –
unterwegs war. Doch die letzte Eiszeit ist
lange her, und deshalb ist unsere Isar allenfalls nur noch dann gefährlich, wenn
die Schneeschmelze in den Bergen mit
längeren Regenfällen zusammentrifft.
Aber auch dann weiß der in den 1950er
Jahren gebaute Sylvensteinspeicher
Schlimmeres zu verhüten. In den letzten
Jahren wurde die Isar vor allem im südlichen Stadtgebiet renaturiert, also von
hässlichen Betoneinfassungen befreit,
und bietet so – immerhin in einer Millionenstadt – geradezu einmalige Erholungsflächen und meistens (außer nach sehr
starken Regenfällen) absolut sauberes
Wasser von bester Qualität. Wenn's halt
net so koit waar… Jeder von uns kennt
die „Ohh“- und „Ahh“-Rufe von Touristen
im Taxi, wenn man bei einer Isarüberquerung von einer Brücke aus die badenden
oder ballspielenden Menschen an den
Kiesbänken sieht oder selbst spät nachts
noch den Geruch von Grillfleisch in die
Nase bekommt. Den Anwohnern mag's
zwar irgendwann aus Derselben hängen,
aber in den paar schönen Wochen des
Jahres müssen halt auch diejenigen eine
Chance auf urlaubsähnlichen Genuss haben, die sich und ggf. ihren Kindern keine Flugreise an südliche Sandstrände bieten können. Nach dem Motto: „eigentlich
wollte ich eine Weltreise machen, aber
dann bin ich doch woanders hingefahren“ .
Aber zurück zu unserer Isar: natürlich
darf das kein Freibrief für zügellose Saufgelage, mutwillige Belästigung anderer
Erholungssuchender und vermüllt hinterlassene Kiesbänke sein. Hier empfiehlt der
freundliche Taxifahrer dann doch die Reise in's 17. deutsche Bundesland (Mallorca)
an den Ballermann, wo solche Typen
noch einigermaßen willkommen sind.
Alternativ genügt auch der Blick auf unsere Taxistände, an denen manche „Kollegen“ gerne ihre vollen Aschenbecher, 
Mc-Donalds-Papierl und sonstigen Unrat
buchstäblich aus dem Fahrerfenster kippen, obwohl ein paar Meter weiter ein öffentlicher Mülleimer stünde. Wie sagte
ein Schwein zum anderen: „Was aus uns
wird, ist eh‘ Wurst“ .
Johann Clanze – Mangels anderer taxirelevanter Stichworte unter dem Buch -
staben „J“ (Schrotti ist für Anregungen
übrigens offen) seien hier mit Hilfe des
Buches „Die Münchner Straßennamen“
von Hans Dollinger (Südwest-Verlag) ein
paar für uns wichtige Namen erwähnt:
Johann Clanze also galt als Mitanführer
der „Sendlinger Bauernschlacht“ (auch
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier 
oder 15 Minuten vor Kursbeginn im 
Schulungsraum bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkunterricht (Basiskurs)
Termin: Donnerstag, 16. Juni 2011
13.00 – 17.00 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
Juni 2011
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 5/2011 vom 28.06.11 bis 26.07.2011
Kurs 6/2011 vom 13.09.11 bis 11.10.2011
Kurs 7/2011 vom 08.11.11 bis 06.12.2011
„Sendlinger Mordweihnacht“) und wurde
1705 von den Österreichern am Schrannenplatz, heute Marienplatz, enthauptet.
Wie übrigens auch Johann Jäger, Gastwirt
(„Jägerwirtstraße“ in Sendling). 
Johann Fichte: Professor Johann Gottlieb
Fichte (1762–1814), Philosoph, wirkte mit
seinen „Reden an die deutsche Nation“
als Wegbereiter für die Befreiungskämpfe
gegen Napoleon. Für uns ist die – verkehrstechnisch eher unbedeutende –
Straße natürlich wichtig durch die zahlreichen Aufträge des weithin bekannten
Gourmet-Tempels „Tantris“ .
Joseph Maria Lutz (1893–1972): Das kleine Sträßchen beim Oskar-Maria-Graf-
Ring ist nach dem bayerischen Heimatdichter benannt, dem wir u.a. „Birnbaum
und Hollerstauden“ oder den „Geisterbräu“ verdanken. Schrotti hatte als Kind
das Glück, Lutz im früher mal erwähnten
Künstlerverein „Schlaraffia Monachia“
(Barerstr. 48 UG) kennenzulernen, wie
übrigens u.a. auch die damaligen 
„Schlaraffen“ Ludwig Schmid-Wildy
(Straße in Neuperlach), Kammersänger
Max Proebstl (Daglfing), und später,
längst selbst schon als Vereinsmitglied,
Willy Harlander oder Gustl Bayrhammer
(beide noch ohne Straßennamen). Dass
Hobby-Schauspieler und -Autor Schrotti
seit numehr 13 Jahren selbst ein- bis
zweimal pro Monat die Versammlungen
dieses Vereines leitet, sei nur am Rande
und natürlich in aller Bescheidenheit (ha
ha) erwähnt – allerdings auch mit dem
Hintergedanken an bzw. dem Querverweis
auf das erste Thema (s.o.) dieses „Fiaker-
ABC“: man muss auch als „nur Taxifahrer“ sich und sein Licht nicht unter den
Scheffel stellen. Ein guter Taxifahrer ist
viel besser als ein schlechter Arzt oder
Rechtsanwalt. Mehr Berufsethos, mehr
Stolz, Herrschaften!

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19TAXIKURIER JUNI 2011
Mit der Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie 23 von der
Münchner Freiheit nach Schwabing Nord entstand rund
um die Münchner Freiheit die größte verkehrspolitische
Umweltsünde des laufenden Jahrhunderts: Durch die
Beschleunigung der hier an- und abfahrenden Buslinien
sowie der wendenden Trambahn ist die Dauer der Grünphase für die Leopoldstraße in nördlicher Richtung an
der Feilitzschstraße massiv gestört und reduziert.
Die Folge davon sind produzierte Stauungen zurück bis
zum Siegestor, selbst zu Tages- und Nachtzeiten, an
denen nur wenige Verkehrsteilnehmer unterwegs sind.
An einem ruhigen Samstagnachmittag staute sich der
Verkehr bis zur Martiusstraße, es bedarf 7 bis 8 Grün -
phasen, bis ein stadtauswärts fahrendes Fahrzeug die
Münchner Freiheit erreicht. Bei jeder Grünphase kommen
im Beschleunigungsfall des ÖPNV maximal 8 Fahrzeuge
pro Spur, also 16 Fahrzeuge über die Kreuzung.
Der hier produzierte Stau ist an Abgas- und Lärm-Emissionen durch nichts zu überbieten. Selbst die anfahrenden Busse, die vom Englischen Garten über die Martiusund Leopoldstraße zur Münchner Freiheit wollen, stehen
tagtäglich in diesem Stau. So kontraproduktiv sieht eine
schlecht durchdachte, koste-sie-was-wolle Beschleunigung des öffentlichen Linienverkehrs aus.
Beschleunigung ja, aber nur wenn das Ergebnis unter dem
Strich positiv ausfällt. Das ist hier nicht der Fall. Leidtragende sind neben Anwohnern und Umwelt vor allem viele
tausend steuerzahlende Autofahrer, die von der leeren
Geisterbahn systematisch ausgebremst werden. (TK)
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Seite 20

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Auch wenn heutzutage viel Arbeit von
der EDV übernommen wird, so steckt
doch hinter einer Taxizentrale immer
noch jede Menge Personal. Die Mitarbeiter sind zum einen die Schnittstelle zwischen Kunden und Taxifahrer, zum anderen sorgen sie dafür, dass die Technik 
das macht, was sie machen muss. Denn
selbst der beste Computer ist immer nur
so gut wie sein Programmierer. Auch
wenn seit Umstellung auf Datenfunk der
Taxifahrer im Auto nicht mehr viel hört,
hat seit diesem Zeitpunkt die Betriebsamkeit auf der Engelhardshöhe doch merklich zugenommen. Zusätzliche Aufträge
müssen nicht nur vermittelt, sondern zuerst einmal angenommen werden. Was
sich so alles im 24-Stunden-Alltag der
Taxizentrale ereignet, haben unsere Redakteure Michael Schrottenloher und
Thomas Kroker, beide langjährige Hauptfunksprecher und Schichtleiter in der
Funkzentrale, zu Papier gebracht. 
Freitag, morgens, kurz vor 6 Uhr
Die Mitarbeiter der Frühschicht stärken
sich mit einem ersten Kaffee und einer
Zigarette. Es ist 3 Minuten vor 6 Uhr. Die
Telefonisten und die Funksprecher begeben sich in das Allerheiligste der Taxizentrale, den Funk- und Telefonraum.
Hier befinden sich 10 Arbeitsplätze für
7 Telefonisten und 3 Funksprecher. Die
scharfe Trennung trifft seit Einführung
des Datenfunks allerdings nicht mehr
ganz zu, denn inzwischen tragen alle
Mitarbeiter zur Auftragsannahme bei. 
Bei der Übernahme der Arbeitsplätze von
der Nachtschicht gibt es meist einen
Small-Talk. Die wichtigsten Informationen
werden ausgetauscht, die Angestellten
richten Sie die Stühle, Tastaturen und
Monitore auf Ihre optimale Position ein,
so dass die Schicht beginnen kann. Den
8 Mitarbeitern stehen acht anstrengende
Stunden bevor, denn es ist der letzte Tag
vor den Osterferien. An diesem besonderen
Tag warten in der Regel mehrere spezielle
Herausforderungen auf die Mitarbeiter.
Die Taxizentrale vermittelt zu Schulzeiten
täglich mehrere hundert Schülerfahrten,
die meisten davon in Daueraufträgen und
nach festen Schemen. 
Am letzten Schultag vor den Ferien endet
in vielen Klassen der Unterricht früher,
die zusammengestellten Sammelfahrten
ändern sich und müssen in der EDV umgeschrieben werden. Außerdem müssen
die Stammfahrer der Schülertouren informiert werden. Diese organisatorische
Arbeit wird sich an diesem Tag bis in die
Nachmittagsstunden hinziehen. 
Es ist inzwischen 6.45 Uhr, soeben
kommt die Meldung, dass ein Dialysepatient in der letzten Nacht verstorben ist.
Auch hier müssen umgehend die Festfahrer der Hin- und Rücktour in Kenntnis
gesetzt werden. Dabei zeigt sich das erste
Problem: Der Dialyse-Festfahrer ist zwar
bereits unterwegs, hat aber sowohl Daten- als auch Sprechfunk ausgeschaltet
und lässt sich nicht über das Handy errei-
Titelthema
24 Stunden in der Taxizentrale – 
die Erlebnisse aus drei Schichten
Im vergangenen Jahr wurden von der Taxi-München eG so viele Fahrten wie nie zuvor vermittelt. Damit diese hohe Zahl an
Aufträgen vermittelt werden kann, bedarf es einer bis ins Detail organisierten Logistik in der Taxizentrale.
chen. Die Funksprecherin von Kanal 2
versucht es auf allen hinterlegten Rufnummern, jedoch vergeblich. Um 7.05
Uhr meldet sich der Fahrer, er steht vor
dem Haus der Verstorbenen und es öffnet
keiner. Nachdem er informiert wurde,
fährt er zur nächsten Patienten-Adresse.
Die Funksprecherin informiert den Ko -
ordinator für Dialysefahrten über den
Todesfall, sodass dieser alles weitere veranlasst.
Währenddessen ruft ein verzweifelter Tourist bereits zum 6. Mal in der Zentrale an,
weil er sein Portemonnaie vermisst, worin
all seine Papiere und Kreditkarten stecken.
Der arme Teufel ist völlig mittellos in einer
fremden Millionenstadt, das einzige was
ihm derzeit bleibt, sind seine geschätzten
3 Promille im Blut. Er weiß nicht, wo er
ist, und auch nicht mehr wo er war, aber
er weiß ganz sicher, dass seine Papiere in
einem Taxi liegengeblieben sind. Fahrpreis-Quittung oder Taxinummer hat er
nicht. Ohne Angaben wie Adresse oder
Taxinummer ist auch eine Funkdurchsage
sinnlos. Für die Zentralisten ist das ein
hoffnungsloser Fall. Gerne würde man
helfen, wenn man könnte, aber hier ist
man mit dem Latein am Ende.
Während im Laufe dieses Vormittags von
der Frühschichtbesatzung an die 3.000
Telefongespräche angenommen werden,
ein Teil davon sind Informationen, Anfragen und Auskünfte, werden zeitgleich
an die 2.500 Fahrtaufträge von der Ver-
20 TAXIKURIER JUNI 2011
Foto: www.atelier-tacke.de

Seite 21

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21TAXIKURIER JUNI 2011
mittlungsautomatik im Hintergrund über
Datenfunk an die Taxis gesendet. 
Für diese Vermittlungsprozedur waren in
früheren Zeiten drei Mitarbeiter an den
Funkplätzen erforderlich, wobei die heute
vermittelten Datenfunk-Auftragszahlen
damals am Sprechfunk überhaupt nicht
zu schaffen waren. Trotzdem hat sich die
Anzahl der Mitarbeiter an den Funkplätzen nicht verringert, es hat sich nur das
Tätigkeitsfeld verändert. 
Dort, wo früher auf Kanal 1 rund um die
Uhr gesprochen wurde, werden jetzt nur
Notrufe und Nachfragen bei unklaren
Übertragungen ausgeführt. Die Hauptaufgabe des Funksprechers ist inzwischen
ebenfalls die Annahme von Aufträgen. 
Langsam wird es 14 Uhr, die Frühschicht
geht zu Ende und die Spätschicht steht
zur Ablösung bereit. Acht frische Mitarbeiter lösen die Frühaufsteher ab und
übernehmen die Arbeitsplätze. Damit es
bei der Ablösung zu keiner Verzögerung
für die Anrufer kommt, werden zuerst die
freien Plätze besetzt, ehe die besetzten
Plätze abgelöst werden. 
Die Spätschicht beginnt um 14 Uhr und
endet um 22 Uhr. Um den verstärkten
Anruferzahlen ab den frühen Abendstunden Rechnung zu tragen, kommen um
16 Uhr und um 18 Uhr jeweils noch zusätzliche Kräfte zur Auftragsannahme, die
dann bis 2 Uhr bzw. 3 Uhr früh arbeiten.
Gegen 17.30 Uhr meldet sich der erste
Busfahrer eines Reisebusunternehmens
an, dass er in Kürze die vorbestellten Taxis für die Heimfahrten benötigt. Die Disponenten am Funkplatz vergleichen die
bestellten Touren mit dem Busfahrer und
aktivieren die Aufträge termingerecht. 
Die Buszubringerfahrten sind ein wichtiger Bestandteil des Vermittlungsvolumens
und sorgen besonders bei den Großraumtaxis und Kombifahrzeugen in den geschäftsarmen Zeiten wie z.B. in den
früher Morgenstunden oder am Sonntag -
nachmittag für eine gute Auslastung. 
An starken Tagen werden dabei bis 100
Großraumtaxis nur für den Zubringerdienst benötigt. 
Auch in der Spätschicht spielen Dialyseund Krankenfahrten keine unerhebliche
Rolle. Besonders bei den Heimfahrten
kommt es immer wieder mal zu Verzögerungen und Änderungen, wenn einzelne
Patienten aus einer Sammeltour nicht
fertig sind und Aufträge dadurch geteilt
werden müssen, damit jeder Fahrgast zur
richtigen Zeit sein Taxi bekommt.
Zur Nachtschicht erscheinen sechs Personen, obwohl es eigentlich sieben hätten
sein sollen. Eine Mitarbeiterin hat sich
krank gemeldet. Ein weiterer Arbeitsplatz
(sog. „Zwischenschicht“) bleibt noch bis
2.00 Uhr morgens besetzt, sodass bis dahin insgesamt sieben Mitarbeiter – drei
Funker und vier Telefonisten – anwesend
sind. In einer durchschnittlichen Freitag-
Nacht, also ohne Oktoberfest, Schnee -
chaos oder Super-Messe, reicht das aus,
um am Kundentelefon die Wartezeiten 
im Sekundenbereich zu halten. Zumal ja,
seit der Datenfunk (DF)-Vollautomatik
(01.07.2009), die Funker zusätzlich auch
die Annahme unterstützen. Von der
MVG-Leitstelle kommen die aktualisierten
Meldungen, ob sich Bus-, U-Bahn- oder
Trambahnfahrer krank gemeldet haben
und welcher MVG-Mitarbeiter noch in
dieser Nacht oder dem kommenden Morgen eine weitere Hin- oder Rückfahrt
braucht. Die von der Leitstelle in der
Emmy-Noether-Straße überspielten Aufträge (meist Sammelfahrten) müssen
daraufhin im System entsprechend geändert werden. Um zu verhindern, dass am
Schluss ein Taxifahrer selbst im Führerhäusl der Trambahn sitzt, werden solche
Arbeiten natürlich nur von unseren
Spezialisten ausgeführt. Zu deren Bekanntesten (und Dienstältesten) gehört
zweifellos Herr Rainer Blum.

Seite 22

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22 TAXIKURIER JUNI 2011
Per Fax trudeln auch die SZ-Personalfahrten der kommenden Nacht ein, und
irgendwann erreicht uns (per Telefon)
auch die Nachricht, wann die von den
Taxibus-Kollegen am ZOB sehnsüchtig
erwarteten Reisebusse eintreffen sollen.
An den Annahmetelefonen ist jetzt, kurz
nach Schichtbeginn, die Hoch-Zeit der
privaten Vorbestellungen für den kommenden Morgen, und auch das Disco-
Publikum, geschniegelt, gebügelt und
einparfümiert (zum Glück gibt's noch
kein Geruchs-Telefon), macht sich langsam auf die Socken.
Gerade bei diesen Anrufern, die noch zuhause beim „Vorglühen“ sind, (= sich einen billigen Rausch zu Selbstkostenpreisen ansaufen, weil's dann in der Disco
teurer wird) hat es oftmals einen solchen
Geräuschpegel im Hintergrund, dass ein
sinnvolles Gespräch nicht mehr möglich
ist. Irgendwelche Girlies plärren, mitten
zwischen Gejohle und überlauter Musik,
derart in ihr Handy, dass es einem die
Ohrwaschel wegreißt und wissen dann –
wenn sie die Frage überhaupt verstehen –
gar nicht, in welcher Straße sie gerade
sind, von einer Hausnummer und dem
Namen an der Glocke ganz zu schweigen. 
Aber auch die „Nuschler“, die wohl beim
Öffnen des Mundes Angst um ihre
falschen Beißerchen haben, die Betrunkenen mit einsetzender Sprachstörung und
manche Ausländer, denen die (zugegeben
oft schwierige) Aussprache unserer
Straßennamen besondere Probleme bereitet, zählen zweifellos zu den anstrengenderen unter unseren Anrufern. Ein dickes
Fell braucht man auch für die Rüpel, die
sich melden mit „Hä, schick ma amoi a
Taxi in'd (XY)-Straß' 13, i kimm dann
obi“, was sich nicht alle Zentralisten
(„Seit wann sind wir per DU?“) gefallen
lassen.
Gerade diese Bauernlümmel werden oft
noch unverschämt, wenn man auf einen
Namen an der Glocke und (bei größeren
Häusern) ein Stockwerk besteht – schließlich gibt es dort oftmals mehrere „Meier“,
die der Taxifahrer spätnachts nicht alle
aus dem Schlaf wecken soll. Ein besonderes Thema sind auch die privaten Besorgungsfahrten, bei denen manche Anrufer
gleich loslegen: „Eine Flasche Rotwein
und eine Pizza Salami“, und nicht kapieren wollen, dass sie die Sachen selbst bestellen müssen (ansonsten gehören sie
nämlich rechtlich der Zentrale oder dem
Taxifahrer, der dann im Zweifelsfalle darauf sitzen bleibt). Wir können nur eine
bereits bestellte Ware abholen lassen. 
Auf diesen Hinweis kommt nicht selten
vom Kunden „mit extra viel Knoblauch,
und bringen's noch eine Marlboro mit“,
als hätte man gerade zu einem Pfund
Salz gesprochen. Besonders zum Morgen
hin häufen sich die Suchmeldungen nach
– angeblich – im Taxi verlorenen Handys. 
Auf die Frage der Zentrale, ob man sein
eigenes Handy schon mal angerufen habe, vielleicht meldet sich ja der Finder,
bekommen wir nicht selten zu hören:
„wie soll ich's denn anrufen, ich hab's ja
verloren“ – als würde man sich gerade
per Buschtrommel unterhalten. Und auch
bei den Anrufern, die ihr bestelltes Taxi
reklamieren, während der Fiaker gerade
auf Kanal 4 meldet, der angegebene Name sei definitiv nicht am Klingelschild zu
finden, kommt Freude auf – wenn sie
nämlich erst nach der dritten ausdrück -
lichen Nachfrage, ob sie wirklich in
München seien, genervt reinplärren „In
München! München-Ottobrunn!“ 
Zu den besonderen Schmankerln am
Funk gehören die Fälle, in denen ein Fiaker von einer MVG-Sammelfahrt nur den
ersten „Blauen“ mitnimmt, alle anderen
aber stehen lässt, woraufhin die ganze
Tour platzt und sämtliche weiteren MVGler zu spät zum Dienst kommen. 
Und nicht ohne Reiz ist auch das berechtigte Geschimpfe der privaten Kunden,
die vom Fiaker nicht abgeholt wurden,
weil der – zu blöd, zu faul oder beides,
um bei der Anfahrt zur Abholadresse die
Reklame auszuschalten – einfach einen
Aufhalter mitgenommen hat. Hier bedarf
es eines ruhigen Gemütes und gleich
mehrerer Engelszungen, um den erbosten
Anrufer, der uns natürlich längst alle
fristlos entlassen und mit vierstelligen
Regressansprüchen bedroht hat („mein
Zug ist weg!“), verbal abzukühlen. 
Schlimmer noch als der Ärger am Telefon
– letztlich werden wir Zentralisten auch
dafür bezahlt – ist die Tatsache, dass dieser Kunde für unser Gewerbe verloren ist
und sich nächstes Mal lieber von seiner
Frau oder dem Schwiegersohn zum Bahnhof fahren lässt. 
Deshalb, betreffende „Kollegen“, ist ein
solches Verhalten kein Kavaliersdelikt,
sondern bedeutet ein gravierendes, gewerbeschädliches Handeln, das gerade
auch den absolut Korrekten in unseren
Reihen zum Nachteil gereicht! 
Aber, bevor hier ein falscher Eindruck
entsteht: allenfalls 10 Prozent der Anrufer und der Taxifahrer (letztere gerade am
Wochenende, wenn die Aushilfs-Gruppe
unterwegs ist) machen uns ca. 90 Prozent
des anfallenden Ärgers. Oder andersrum:
90 Prozent der Anrufer und der Kollegen/
Kolleginnen auf der Straße verursachen
keinerlei vermeidbaren Probleme und bei
denen „flutscht“ es ganz wunderbar. Die
weit überwiegende Mehrheit der Anrufer
und Fiaker ist pflegeleicht und freundlich,
kompetent und angenehm. Muss ja auch
mal gesagt werden!
Wenn dann morgens vor 6.00 Uhr die ersten Frühschichtler, teils noch mit kleinen
Äuglein vom Morgen-Grauen, teils überraschend munter, zum Dienst antreten,
freut sich das Nachtlicht auf die Feierabend-Halbe daheim – und der 24-Stunden-Kreis schließt sich. (TK/MS)
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Seite 23

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Aus der Praxis
Wie wirken sich die Risiken des Berufs Taxifahrer auf unsere Lebenserwartung aus und
was können wir tun, um das zu verbessern?
Unsere Lebenserwartung
Die Entwicklung der Lebenserwartung
verspricht nur Gutes für unseren Lebensabend. Laut Statistischem Bundesamt
konnte sich 1970 ein 60-jähriger Westdeutscher Mann noch auf durchschnittlich 15,3 weitere Lebensjahre freuen.
Heute würde das Rentenleben bei einem
vergleichbaren Mann durchschnittlich 5
Jahre länger dauern (80,3) und bis 2050
wird nochmal eine Steigerung auf 83,7
Jahren erwartet. Die Gründe dafür sind
vielfältig und liegen an Fortschritten in
den Bereichen Gesundheitswesen, Hygiene,
Ernährung, Wohnsituation und Arbeitsbedingungen sowie des gestiegenen materiellen Wohlstands. Diese Gründe sorgen
aber auch für große Unterschiede wenn
man sich die durchschnittliche Lebens -
erwartung nach Einkommen, Herkunft
und Berufstätigkeit anschaut. Reiche Leben länger als Arme, Süddeutsche länger
als Norddeutsche und Beamte eben länger
als Taxifahrer.
Leider sorgt der ungesunde Arbeitsalltag
des durchschnittlichen Taxifahrers dafür,
dass die Lebenserwartung unseres Berufstandes unterhalb des Durchschnitts liegt.
Stundenlanges sitzen, schnell gestiegener
Blutdruck beim Einsteigen eines Fahrgasts, ungesundes Essen zwischendurch.
Durch den Bewegungsmangel und durch
die einseitige Belastung des langen
Sitzens wird ein schönes Übergewicht
aufgebaut, das zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen führen kann. Dazu
gehören u.a. Durchblutungsstörungen,
Stoffwechselerkrankungen, Herzerkrankungen, Sehstörungen, vorzeitiges Altern
des Körpers oder frühzeitige Abnutzungserscheinungen.
Was kann man also tun um hier
vorzubeugen?
Natürlich lässt sich der Lebenswandel
nicht über Nacht ändern, aber vier Dinge
sollte man immer im Auge behalten. 
Das sind:
1. die Ernährungs- und Trinkgewohn heiten,
2. Nikotin nach Möglichkeit meiden,
3. auf eine geregelte Verdauung achten und
4. viel Bewegung.
Bei Punkt 1 ist wichtig, dass man wirklich viel trinkt. Mindestens drei Liter pro
Tag, aber ungesüßte Getränke wie Wasser,
Apfelschorle und Kräutertee. Möglichst
wenig Kaffee und Hände weg von fertigem Eistee. Das ist das allerschlimmste
Getränk, vollgestopft mit Zucker. Auch
Light-Getränke bringen überhaupt nichts!
Dann natürlich viel Obst und Gemüse essen, lieber Fisch oder Geflügel anstatt
Fleisch und Wurst. Auch Bratkartoffeln
und Pommes sind Gesundheitskiller.
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chend Flüssigkeit und Bewegung wird
auch eine gestörte Verdauung wieder in
Gang kommen. Eine gesunde und regelmäßige Verdauung befreit den Körper
von unnötigem und krankmachendem
Ballast. Das alles nützt aber nichts ohne
ausreichende Bewegung.
Die Wartezeiten am Standplatz kann man
mit Übungen vertreiben. Aussteigen, ums
Auto gehen, Streck- und Dehnübungen
machen (z.B. mit Hilfe eines Gummibandes), mit den Füßen wippen, das ist gut
für die Durchblutung in den Beinen, evtl.
kleine Hanteln, die man auch im Sitzen
benutzen kann. Es ist kein übertriebener
Sport nötig, aber ein sich langsam steigerndes Bewegungstraining bringt den
Körper in Schwung. 
Prägen Sie sich einfach vier Dinge ein:
➜ Nicht wie viel wir essen ist wichtig,
sondern was wir essen!
➜ Trinken, trinken, trinken!
➜ Bewegung, wann immer es möglich ist!
➜ Nikotin meiden!
Wer sich danach richtet, hat eine größere
Chance, der Rentenkasse lange zur Last
zu fallen. Und das wollen wir doch
schließlich alle. (FS)
23TAXIKURIER JUNI 2011
Foto: www.atelier-tacke.de

Seite 24

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24 TAXIKURIER JUNI 2011
Ohne Worte Taxlers Erlebnisse
3093
Lethargie Russisch Roulette
Sobald die ersten kräftigen Sonnenstrahlen den Frühling
signalisieren, zieht es die Münchner in die Biergärten. Die
erste Brotzeit im Freien hat für manche Kultcharakter. Die
Bedeutung der Biergärten und Lokale mit Frischluft-Angebot ist seit dem Rauchverbot noch einmal gewachsen. Neulich am Augustiner Keller in der Arnulfstraße jedoch wurde
die Taxler-Freude auf das Biergarten-Geschäft wieder einmal getrübt. Obwohl der Wirt seit einem Jahr ein freundliches Hinweis-Schild auf dem Taxi-Standplatz platziert hat,
waren alle vier Standplätze zugeparkt. Insgesamt 5 Taxis
warteten auf Fahrgäste in zweiter Reihe und waren gezwungen, bei der herannahenden Trambahn durch wag -
halsige Wendemanöver ihren Standort zu sichern. 
Auf meine Frage an die fünf Kollegen, ob sie denn schon
etwas gegen die Blockierung ihres Arbeitsplatzes unternommen hätten, erntete ich durchwegs rätselhafte Blicke
und unsinnige Antworten. Die Polizei ist verpflichtet, nach
Meldung eines Taxifahrers oder über die Zentrale, in jedem
Fall das Abschleppen von unberechtigt geparkten Fahrzeugen an Taxistandplätzen, zu veranlassen. An anderer Stelle
in dieser Ausgabe ist eine dementsprechende Rechtsprechung (zum Ausschneiden) nachzulesen. 
Manche Polizeibeamte scheuen den Verwaltungsaufwand
(Formulare, Fotos) und verwarnen die Fahrzeug-Besitzer
nur. Hier ist das Zücken dieses Urteils besonders wirksam.
Zudem hat uns die entsprechende Stelle im Polizeipräsidium mehrfach zugesagt, das Verparken von Taxistandplätzen ähnlich rigide zu verfolgen wie das Blockieren von Behinderten-Parkplätzen. Hemmungen unsererseits sind fehl
am Platz, denn wir sichern mit dieser Maßnahme unseren
Arbeitsplatz und Umsatz. Wie würden die Lenker der
Standplatz-Blockierer wohl reagieren, wenn wir deren
Schreibtische besetzen würden? Also beenden wir dieses
lethargische Verhalten und starten in die Biergarten-Saison
mit Stolz und Selbstvertrauen.
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Irgendwann abends, springt mir ein Russe am Mandarin Oriental Hotel ins Taxi. „Must be in 20 minutes on airport“, sagt er.
„It’s a very short time but I will do my best“, antworte ich ihm.
Kontrolliert, chaotisch düse ich durch die Münchner Stadt.
Endlich Autobahn! Ich gebe Vollgas. Der Russe telefoniert die
ganze Zeit. Ich kann zwar kein Russisch, aber aus dem Tonfall
und der Gestik meines Fahrgastes ahne ich, dass der Typ am
anderen Ende eigentlich schon tot sein müsste, denn er war
auf dem Weg zu ihm, und er war sehr, sehr böse.
Als er sein Gespräch beendet hatte, wendet er sich mir zu: 
„Can you bring a car to Kitzbühel? I give you 400 Euro!“ 
Nach kurzer Überlegung willigte ich ein. Er gibt mir einen Umschlag mit Schlüsseln und Papieren. „The adress is inside, car is
in the hotelgarage“ . Wir sind am Flughafen … und weg ist er.
Nun fahr ich zurück. Im Parkhaus öffne ich den Umschlag: …
Lamborghini??? – hat der Irre mir tatsächlich einen „Lambo“
anvertraut? Ich drücke auf den Schlüssel: Piep-Piep- tatsächlich da steht er ja! Erst mal anlassen: Soundcheck … und so!
Naja sofort hat der Russe nicht gesagt. Und nachts macht’s
keinen Sinn, denk ich mir, also morgen früh. Vorsichtshalber
durchsuche ich das Auto, man weiß ja nie!!! Aber ich finde
nichts Ungewöhnliches. Früh! Sehr früh mache ich mich nun
auf nach Kitzbühel, macht Sinn wegen des Verkehrs. Die Bahn
ist frei. Ich geb dem „Lambo“ die Sporen -250-300-330- …
Schluss, mehr geht nicht. Kufstein-Süd, eigentlich bin ich froh,
von der Autobahn runter zu sein, denn erstens brüllt der Stier
wie ein Dampfer, und hart ist er auch noch!
In Kitzbühel suche ich das Haus. Nachdem ich dort angekommen bin, klingle ich, eine russische Schönheit öffnet, sieht das
Auto und fragt: „Wo ist Igor?“ „Gestern abgeflogen!“ antworte
ich und will Ihr den Schlüssel geben, aber sie bittet mich herein
und meint, ich soll auf Dimitri warten. Ein ungutes Gefühl beschleicht mich. Minuten später betritt ein verschlafener, unrasierter Typ den Raum. 
„Wo ist Igor?“ . Ich erkläre ihm, dass Igor gestern schnell weg
musste, und ich nur das Auto bringen sollte. Er musterte mich
von oben bis unten. „Ist das Auto auch ok?“ „Besser als neu“
antworte ich. „Mein Zug fährt gleich“, denn ich wollte nur weg
hier! Sehr schnell sogar! „Bist Du ein Freund von Igor?“ will der
Russe wissen. Wenn ich jetzt „ja“ sage, legt er mich wahrscheinlich um. „Nein, ich bringe nur das Auto“ stottere ich.
„Aha“ meint Dimitri darauf, holt eine Rolle mit Scheinen aus
der Tasche und fragt nochmal: „Das Auto ist ok?“ Ich bejahe
wieder. Er gibt mir 300 Euro und sagt „Spaciva“ .
Ich bedanke mich und verlasse das gruselige Haus. Eigentlich
will ich gar nicht wissen, wo ich da hineingeraten bin.
Im Zug zurück denke ich „Spaciva – Igor“ für die Lambo-Testfahrt. Ich hätte auch dafür bezahlt!
Erwin Behrendt 
(aus seinem Buch „4036 Datenfunk“)

Seite 25

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25TAXIKURIER JUNI 2011
Messe München International
Juni-Programm
Intersolar europe
Vom 8. bis 10. Juni 2011 wird die Intersolar Europe auf
dem Gelände der Neuen Messe München erneut zum
Treffpunkt der internationalen Solarbranche. Als weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft bringt sie
über 2.000 Aussteller in 15 Messehallen für alle Bereiche der Solartechnologie unter einem Dach zusammen
und deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Photovoltaik, PV Produktionstechnik und Solarthermie ab.
Erstmalig findet die Sonderschau PV ENERGY WORLD
statt, die sowohl die Möglichkeiten der solaren Netz -
integration thematisiert, d.h. der Einspeisung des Solarstroms in das bestehende Stromnetz und die Speicherung des Solarstroms, als auch den Energiemix der
Zukunft in Deutschland und die Rolle der Photovoltaik
vorstellt. Die Fülle der gezeigten Innovationen wird
durch ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt.
www.messe-muenchen.de, http://www.intersolar.de
TDWI Konferenz München
Die Veranstaltungen des TDWI (The Data Warehousing
Institute) Germany e.V. sind zum festen Bestandteil der
Business Intelligence Community geworden. So verspricht auch die „11. Europäische TDWI Konferenz mit
BARC@TDWI-Track“, die vom 6. bis 8. Juni 2011 im
M,O,C, in Halle 4 und Atrium 4 stattfindet, ein Erfolg
zu werden. Das Zusammenspiel des führenden Marktanalysten für BI-Lösungen BARC mit dem TDWI, das
ein breit gefächertes Aus- und Weiterbildungsprogramm für BI-Professionals bietet, gibt den Teilnehmern den großen Mehrwert, aktuelle Markttrends und
tiefgehende Fachinformationen für ihren Projektalltag
aufzunehmen. www.tdwi.eu
Cosmetic Business
Am 9. und 10. Juni 2011 öffnet die Fachmesse „Cosmetic Business“ wieder ihre Tore für die internationale
Kosmetikindustrie. Über 350 Unternehmen aus dem 
In- und Ausland präsentieren auf der einzigen b2b-
Fachmesse der Kosmetik-Zulieferindustrie in Deutschland Innovationen aus den Bereichen Verpackung, Herstellung, Rohstoffe und Dienstleistungen. Die steigende
Vorab-Besucher-Registrierung zeigt deutlich, dass die
Messe ihre Position als umfassende und hochwertige
Fachmesse weiter ausgebaut hat. Das begleitende Fachprogramm mit exklusiven Vorträgen zu aktuellen Themen der Branche bietet im Konferenzbereich K1 des
M,O,C, kostenfrei die Möglichkeit zur aktiven Fort- und
Weiterbildung.
www.messe-muenchen.de
www.cosmetic-business.com/tradefair
18. Internationales Rainbow-Spirit-Festival/
14. Harmony World
Das 18. Internationale Rainbow-Spirit-Festival mit der
14. Ausstellung Harmony World in der Halle 4 und den
Atrien 3 und 4 des M,O,C, ist das größte spirituelle Event in
Europa und findet vom 10. bis zum 13. Juni 2011 erstmals 
in München statt. Es ist eine Begegnung der Menschen und
Wege und bietet für jeden etwas: Meditation, Konzert,
Satsang, Tanz und Feier sowie Diskussion, Vortrag und
Workshop. Im M,O,C, mit seinem breiten Raumangebot und
den lichterfüllten hellen Atrien bekommen die spirituellen
Themen ein geradezu maßgeschneidertes Ambiente. Die Ausstellung mit über 200 Informationsständen widmet sich den
verschiedensten Themen von Ayurveda über Feng Shui bis
zu Reiki und Yoga. Dazu erwarten die Besucher Vorträge und
Workshops von Experten. Bis zu 30 Konzerte und über 300
Einzelveranstaltungen mit einem breit gefächerten Themenangebot machen das Festival zu einem Magneten für viele
tausend Besucher.
www.moc-muenchen.de, www.rainbowspirit.de
Messe-Information Juni 2011
Intersolar europe
Während der Messe INTERSOLAR von Mittwoch 08.06.2011 
bis Freitag 10.06.2011 ist im Foyer des Haupteingangs NORD
wieder eine Taxibar eingerichtet.
Zwischen 8.00 und 11.00 Uhr erhalten hier Taxifahrer, die
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Seite 26

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Die Sehenswürdigkeiten Münchens
Der gute Ruf Münchens in der Welt beruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner Menschen, seiner Umgebung und auf seinen Bauwerken. Wir, die wir diese Gebäude täglich
sehen, achten vielleicht nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste sind oft eigens 
wegen dieser Architektur von nah und fern hierher gereist und freuen sich über nähere
Informationen von unserer Seite zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir sie gerade
vorbeifahren. Benedikt Weyerer beschreibt in dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge
einige besonders herausragende Baudenkmäler.
Seit mehr als 850 Jahren, seit der Stadtgründung Münchens durch Herzog Heinrich den Löwen im Jahr 1158, ist der
Marienplatz das Herz der Stadt. Über die
Jahrhunderte hinweg hat er nie seine die
Stadtentwicklung und das Leben der
Stadt bestimmende Kraft verloren. Der
Marienplatz war und ist Münchens urbane Mitte. Dies zeigt sich auch in der
Hausnummerierung: Von wenigen Ausnahmen abgesehen, beginnt sie – vom
Marienplatz aus gesehen – links mit den
ungeraden und rechts mit den geraden
Nummern, auch bei Straßen, die weit entfernt vom Marienplatz liegen. Bei Touristen gilt ebenfalls die emotionale Gleichung: Marienplatz ist gleich München,
weshalb viele von ihnen dorthin gefahren
werden wollen und deshalb einiges Hintergrundwissen nicht schaden kann.
Benennung
Der Marienplatz trägt erst seit dem 11.
Oktober 1854 seinen Namen. Der Furcht
einflößende Hintergrund dieser Benennung war die Cholera-Epidemie von
1854, der über 2.200 Menschen zum Opfer fielen. Man konnte sich damals die
Ursachen der Seuche nicht erklären und
widmete den Platz in der kollektiven
Hilflosigkeit Maria, der Schutzheiligen
Bayerns (vergleiche auch TAXIKURIER
11/2006). Davor hatte man den heutigen
Marienplatz einfach als Markt oder Platz
bezeichnet. Er war in einzelne Abschnitte
unterteilt, die nach dem dort jeweils betriebenen Handel mit Teil-Namen belegt
waren: Kornmarkt, Korngasse, Kornschranne, Getreidemarkt, Eiermarkt,
Fischbank, Fischmarkt, Weinmarkt, Unter
den Schneidtischen, Unter den Kramen,
Kramzeil, Unter den Schustern, An dem
Bauernmarkt, Vogelmarkt sowie Unter
den Bögen. Seit dem 17. Jahrhundert
setzte sich die Gesamtbezeichnung
Schrannenmarkt, was Kornmarkt bedeutet, durch. Erst 1849 fasste der Magistrat
den Beschluss, die Kornschranne zu verlegen. Es entstand eine große Halle entlang der heutigen Blumenstraße, die
Schrannenhalle. Damit war der Weg für
die Umbenennung in Marienplatz im Jahr
1854 frei. Bereits seit 1800 waren nach
und nach alle Teilmärkte verlegt worden,
und zwar auf den Viktualienmarkt (Benennung erstmals 1826), so wie wir ihn
heute in seiner Vielfalt immer noch kennen. Am eindrucksvollsten hat sich davon die Metzgerzeile unterhalb der Kirche
Sankt Peter erhalten. Die Blumenstraße –
der Blumenmarkt – erhielt schließlich am
4. Dezember 1873 ihren Namen. Infolge
Platzmangels und aus hygienischen
Gründen fanden allerdings die Großvieh -
märkte nie auf dem heutigen Marienplatz,
sondern vor der ersten Befestigung der
Stadt, statt. Seit dem 13. Jahrhundert
verweisen die Bezeichnungen Rindermarkt und Rossmarkt auf den Handel mit
diesen Tieren.
Verkehrsknotenpunkt
Auf dem Stadtplan kann man auch heute
noch den Verlauf der mittelalterlichen
Fernhandelsstraße bestens erkennen: Die
Sendlinger Straße führte und führt zum
gleichnamigen Dorf und von dort weiter
über den Brenner nach Italien (Weinstraße von vor 1350), über das Tal kam
man nach Überquerung der Isar nach
Rosenheim und weiter nach Reichenhall,
von wo das damals wichtige Salz stammte – die heutige Rosenheimer Straße. In
Richtung Westen verlief die Neuhauser
Straße weiter in Richtung Augsburg, und
nach Norden führte die Schwabinger
Straße – entspricht heute dem Verlauf der
Ludwigstraße – in Richtung Ingolstadt
und Nürnberg, die Ingolstädter Straße.
Der Münchner Markt lag nicht in der
Mitte der damaligen Stadt, sondern am
östlichen Ende unmittelbar neben dem
Unteren Stadttor, auf dem Areal des heutigen Alten Rathaus. Damit wollte man
den schweren Salzfuhrwerken, die von
Reichenhall und Rosenheim über die Isar
nach München kamen, einen unmittelbaren Zugang zur Stadt schaffen. Auch
heute noch liegt München schwerpunktmäßig links der Isar. Schwer vorstellbar,
aber wahr: Bis zum Baubeginn von 
M
Der Marienplatz
26 TAXIKURIER JUNI 2011
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Reklamationen zu befürchten.

Seite 27

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S-und U-Bahn im Jahr 1966 war der
Marienplatz neben dem Stachus der
wichtigste Knotenpunkt für den Trambahn- und Straßenverkehr. Seine zentrale
Funktion blieb dem Marienplatz aber
erhalten: S-und U-Bahnen kreuzen sich
unter ihm, und zwar genau unterhalb 
der mittelalterlichen Fernstraßen. Diese
Kontinuität hat sich tatsächlich seit
850 Jahren erhalten. 
Handel und Wandel
König Ludwig IV. (1283-1347, seit 1328
Kaiser Ludwig der Bayer, Kaiser-Ludwig-
Platz vom 25. September 1886) ließ 1315
den Marktplatz „freien“, ähnlich einem
„Freidhof“, einem Friedhof, der nicht bebaut werden durfte. Dies bedeutete, dass
er die Errichtung fester Bauten auf dem
Marktplatz verbot und damit die Ausdehnung des Platzes, so wie sie heute ist,
damals schon festlegte. So ließ sich der
Marktplatz vielfältig nutzen, nicht nur
zum Umschlagen von regionalen und
überregionalen Waren, sondern auch als
Turnierplatz und für Prozessionen. Zwei
stadtgeschichtlich wichtige Veranstaltungen seien hervorgehoben: die Hochzeit
des Herzogs Wilhelm V. (1548-1626, Herzog-Wilhelm-Straße vom 25. September
1886) mit Prinzessin Renata von Lothringen (1544-1602, Renatastraße vom 4.
November 1890) im Jahr 1568 und der
Tanz der Schäffler von 1517. Die Schäffler
oder Fassmacher (ansässig an der Schäfflerstraße, benannt vor 1360) waren bei
der verheerenden Pest von 1517 die Ersten, die sich wieder auf die Straße trauten und den verängstigten Bürgern zeigten, dass die Epidemie vorbei sei. Beide
Ereignisse sind im Glockenspiel verewigt.
Im Glockenspiel werden hingegen die
Hinrichtungen, die auch auf dem Marienplatz stattfanden, natürlich nicht gezeigt.
Die bekannteste davon, die darauf abzielte,
die Bevölkerung in Angst und Schrecken
zu versetzen, dürfte die Vierteilung und,
sozusagen als schneller Gnadentod, die
anschließende Enthauptung von vier Anführern des Aufstandes vom 25. Dezember 1705 gegen die österreichische Besatzung bei der alten Kirche Sankt Margaret
in Sendling gewesen sein. Am 29. Januar
1706 wurden auf dem heutigen Marienplatz öffentlich hingerichtet: Johann
Kidler (1674-1706, Kidlerstraße vom
25. September 1886 und Kidlerplatz vom
4. November 1909), Johann Aberle (Geburtsjahr unbekannt, Aberlestraße vom
25. September 1886), Sebastian Senser
(Geburtsjahr unbekannt, Senserstraße
vom 6. Oktober 1877) sowie Johann
Clanze (Geburtsjahr ebenfalls unbekannt,
Johann-Clanze-Straße vom 15. November
1897).
Sehenswürdigkeiten
Ob der Fischbrunnen zu den wichtigen
Sehenswürdigkeiten gehört, mag dahingestellt sein; auf alle Fälle dient er als
beliebter Treffpunkt. Die Mariensäule, 
die Namensgeberin des Platzes, entstand
1638 auf Veranlassung von Kurfürst
Maximilian (1573-1651) und soll an die
Schlacht am Weißen Berg bei Prag (1620)
erinnern. Sie entstand nach Entwürfen
bedeutender Künstler: Hans Krumpter
(1570-1634, Krumpterstraße vom 6. Oktober 1877), Peter Candid (1548-1628,
Candidplatz und Candidstraße vom
17. August 1876) sowie Heinrich Schön
(gestorben 1640, Schönstraße vom 4. November 1890). Die Säule wurde während
des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648)
dort aufgestellt. Der Löwe am Sockel soll
den Krieg verkörpern, die Schlange den
Unglauben, der Drache den Hunger und
der Hahn mit dem Drachenschwanz die
Pest. Insofern passt letzterer ganz gut zur
späteren Cholera-Epidemie von 1854. Das
Alte Rathaus entstand um das Jahr 1310,
der heutige Bau wurde von 1470 bis 1480
vom Architekten Jörg von Halspach, genannt Ganghofer, entworfen. Während
sein Geburtsjahr unbekannt bleibt, starb
er 1488; die Ganghoferstraße wurde am
6. Oktober 1877 nach ihm benannt. Aus
Raummangel infolge des rapiden Wachstums der Stadt während des 19. Jahrhunderts ließ der Magistrat zwischen 1867
und 1909 das Neue Rathaus errichten. 
Die gesamte nördliche Häuserzeile des
Marienplatzes wurde für den Neubau
abgerissen, der dann im Stil der Neugotik
in Erinnerung an die Blütezeit Münchens
im 14. Jahrhundert hochgezogen wurde.
Damals fungierte München unter Kaiser
Ludwig dem Bayern als Hauptstadt des
Heiligen Römischen Reiches Deutscher
Nation, das sich von Norddeutschland bis
Italien und von Belgien bis nach Polen
erstreckte. Als Architekt des Neuen Rathauses zeichnete Georg von Hauberrisser
(1841-1922, Hauberrißerstraße in Harlaching vom 5. Oktober 1922) verantwortlich.
Glockenspiel
Das Glockenspiel setzt sich aus 43 Glocken
zusammen, von denen die kleinste 10 Kilogramm wiegt und einen Durchmesser
von 18 Zentimetern hat und die größte
auf 1.300 Kilogramm und 125 Zentimeter
Durchmesser kommt; insgesamt wiegen
die Glocken geschlagene 7.000 Kilogramm. Mit Hilfe von Spielwalzen können unterschiedliche Musikstücke ausgelöst werden. Das Glockenspiel gehört
zu den touristischen Höhepunkten unserer Stadt, und auch die Einheimischen
sollten nicht darüber lächeln, denn es ist
eine wirklich sehens- und hörenswerte
Attraktion. Nicht umsonst sammeln sich
täglich um 11:00 Uhr, 12:00 Uhr und
17:00 Uhr (von November bis Februar
entfällt der 17-Uhr-Termin) Menschenmassen auf dem Marienplatz, um unter
allgemeinem Ahh! und Ohh! die Figuren
und die Musik zu bestaunen. Das
Glockenspiel und seine Figuren empfinden zwei der oben erwähnten Ereignisse
auf dem heutigen Marienplatz nach: In
seiner oberen Etage die Hochzeit des Herzogs Wilhelm V. mit Prinzessin Renata
von Lothringen im Jahr 1568 und auf der
unteren Etage den Tanz der Schäffler von
1517. Darüber hinaus wird täglich um
21:00 Uhr das Münchner Kindl zu Bett
gebracht. Von der linken Seite tritt der
Nachtwächter hervor und dreht seine
Runde; er trägt eine Hellebarde, ein Horn
sowie eine Lampe und sein Hund folgt
ihm. Nach kurzer Pause erklingt das
„Wiegenlied“ von Johannes Brahms. Vom
rechten Erkerturm marschiert nun das
Münchner Kindl nach links, gefolgt vom
Friedensengel. Wenn beide auf der anderen Seite angelangt sind, erlischt das
Licht und München taucht in die Nacht
ab. (BW)
Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der
TAXIKURIER Schloss Nymphenburg vor. 
27TAXIKURIER JUNI 2011
Foto: www.atelier-tacke.de

Seite 28

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28 TAXIKURIER JUNI 2011
Die größte Gefahr für Taxifahrerinnen
und Taxifahrer ist genau die gleiche wie
die für den „normalen“ Autofahrer: Die
Möglichkeit, in einen schweren oder sogar tödlichen Verkehrsunfall verwickelt
zu werden.
Der entscheidende Unterschied ist allein
die viel längere Fahrzeit und viel größere
Kilometerleistung des „Berufkraftfahrers“
Taxifahrer. Wer täglich acht und mehr
Stunden „on the Road“ ist, der ist den
Gefahren des Straßenverkehrs mindestens
16 Mal länger ausgesetzt als jemand, der
täglich nur eine halbe Stunde mit seinem
Auto fährt. Das ist einfache Arithmetik
und nicht wegzudiskutieren.
Taxifahrerinnen sind Berufskraftfahrer
Die Taxifahrerinnen und Taxifahrer können dies aber zu einem gewissen Grad
kompensieren. Die vielen Stunden und
vielen Kilometer „auf dem Bock“ machen
sie – im wahrsten Sinne des Wortes – erfahren. Als Berufskraftfahrer erheben sie
sich über das Gewusel der Halbblinden
mit Geradeausfahrfähigkeiten, der testosterongesteuerten Vorstadt-Schumachers
und der schläfrigen Freizeit-Automobilisten. Souverän lenkt der Droschkenkutscher sein Gefährt mit traumhafter Sicherheit durch den Verkehr, seine Fahrgäste
fühlen sich sicher wie in Abrahams
Schoß. Niemals fährt er riskant, niemals
lässt er sich hetzen von seinen Kunden,
oder von seiner Gier nach mehr Umsatz.
Verkehrsregeln sind für den Taxifahrer
unumstößlich, Geschwindigkeitsbegrenzungen beinahe göttliche Gebote. Er/sie
ist immer rücksichtvoll, zuvorkommend
und voll Verständnis für die krassen Defizite seiner Mitmenschen im Straßenverkehr. Er/sie zeigt niemals den Vogel oder
den „Effe“, sondern verschenkt sogar täglich mehrmals seine Vorfahrt an seine
Mitmenschen, weil er/sie weiß „der/die
Klügere gibt nach“ . Ist es nicht so, liebe
Kollegin, lieber Kollege?
Gewiss, doch leider – völlig unverständlicher Weise – haben manche Mitbürger
ein ganz anderes Bild von uns „Kutschern“! Wir zitieren aus den Memoiren
eines Flugkapitäns:
Taxi-Transfers sind aufgrund der Zustände auf deutschen Autobahnen nur für
Leute mit stählernen Nerven, Eis in den
Adern und Lebensversicherungen in
zweistelliger Millionenhöhe stressfrei zu
bewältigen. Piloten, die nur wenige Stunden vorher in dunkler Nacht, Turbulenz
und Gewitter einen schwierigen Anflug
auf einen griechischen Insel-Flughafen
relativ kühl absolviert haben, wird hier
heiß. Die einzigen, die ruhig im Taxi sitzen, sind ehemalige amerikanische Marineflieger. Wer schon einmal seinen zerschossenen Düsenjäger mit nur einem
Triebwerk, ausgefallener Hydraulik und
einer Verwundung durch Flaksplitter bei
Nacht und in stürmischer See auf dem
schwankenden Deck eines Flugzeugträgers gelandet hat, bleibt auch im ganz
normalen Wahnsinn auf der Autobahn
ruhig. Hier lernen auch selbstbewusste
Piloten wieder Bescheidenheit. Banale
Fähigkeiten, wie zum Beispiel ein Verkehrsflugzeug zu fliegen, sind nichts gegen die Leistungen mancher Taxifahrer.
Es gehören schon mehr als die bei einem
simplen Simulator-Check geprüften Fertigkeiten dazu, bei Tempo 180 nur mit
einer Hand zu steuern, gleichzeitig wichtige Handy-Gespräche zu führen, zu rauchen, abwechselnd Blinker und Lichthupe
zu betätigen, zu hupen, präzise sieben -
undvierzig Zentimeter Abstand zur Stoßstange des Vordermannes zu halten und
abwechselnd den anderen Autofahrern
entweder den Vogel oder andere freundliche Gesten, bevorzugt mit nur mit einem
Finger, zu zeigen …
Möglicherweise sind die durchschnittlich
5.000 pro Jahr im Straßenverkehr ver -
letzten Taxifahrer/innen doch nicht
ausschließlich auf kamikazefahrende Normal-Autofahrer zurück zuführen, möglicherweise ist der Fahrstil des einen oder
anderen Taxi-Kollegen noch deutlich
„suboptimal“ . Daran sollten wir alle heftig
arbeiten, im ureigensten Interesse, denn
1. Unfälle geschehen, weil man sich in
riskante Situationen begibt,
2. Unfälle kommen trotzdem meist
völlig überraschend,
3. Unfälle können höllisch weh tun,
wenn man nicht sogar daran stirbt,
4. Unfälle können ruinös teuer sein,
5. Unfälle (zumindestens die schweren
Folgen) könnten fast immer vermieden werden!
Die Zahlen der im Straßenverkehr getöteten und verletzten Autofahrer sinken seit
vielen Jahren kontinuierlich. Dies ist
nicht etwa das Ergebnis von umsichtiger
Fahrweise der automobilen Bevölkerung,
sondern dieses erfreuliche Ergebnis ist
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen
Sicherheit im Taxi
Verkehrssicherheit
In mehreren Ausgaben haben wir über Sicherheits-Themen bezüglich Überfällen und 
deren Vorbeugen berichtet. In dieser Ausgabe widmen wir uns der Sicherheit im Verkehr.

Seite 29

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

29TAXIKURIER JUNI 2011
allein den immer ausgefeilteren Sicherheitseinrichtungen in den Kraftfahrzeugen
geschuldet. Neben ABS, Airbag, Windowbag, ESP, Bremsassistent und einer immer
besseren Crashsicherheit nach Euro-
NCAP bleibt ein unscheinbares, meist
schwarzes Textilteil der Lebens- und
Gesundheitsretter Nummer 1 im Auto:
Der Sicherheitsgurt! 
All die schönen elektronischen und mechanischen Sicherheitshelferlein verlieren
ganz erheblich an Wirksamkeit, wenn der
Sicherheitsgurt nicht angelegt ist. Im Falle eines Aufpralls wird zwar das Fahrzeug
optimal abgebremst, der unangeschnallte
Insasse „fährt“ aber mit unverminderter
Geschwindigkeit weiter und kracht ins
Lenkrad, in die Windschutzscheibe oder
wird aus dem Auto geschleudert, mit dem
unerfreulichen Ergebnis, dass er am Ende
seiner sehr, sehr kurzen Karriere als Stuntman/Stuntwoman möglicherweise
mausetot ist!
Der Paragraph 21 a der Straßenverkehrsordnung (StVO) sagt: „Vorgeschriebene
Sicherheitsgurte müssen während der
Fahrt angelegt sein. Dies gilt nicht für 
1. Taxi- und Mietwagenfahrer bei der
Personenbeförderung
2. – 6. (…)“
Diese Ausnahme von der Gurtpflicht wird
den Taxifahrern vom Gesetzgeber zugestanden, um dem Taxifahrer im Falle eines Überfalles oder eines tätlichen Angriffs eine schnellere Flucht aus dem Taxi
zu ermöglichen. Wir sollten diese Ausnahme als das sehen, was sie nach dem
Willen des Gesetzgebers ist: eine Ausnahme. Das Gegenteil der „Ausnahme“ ist die
„Regel“ . Also, in der Regel soll auch der
Taxifahrer angeschnallt sein! Ganz klar
besteht Gurtpflicht bei Leerfahrten ohne
Fahrgäste. Wer ohne Fahrgäste „oben ohne“ erwischt wird, „spendet“ 30 Euro in
die Staatskasse.
Ob bei Fahrten mit „Oma Krause“ zum
Arzt oder mit „Dr. Dingenskirchen“ zum
Flughafen akute Überfallgefahr besteht,
dies darf mit ruhigen Gewissen in der Regel verneint werden. Also auch hier anschnallen. Da uns unsere Fahrgäste ja
tatsächlich zu mehr als 99,99 Prozent
wohlgesonnen sind, sollte sich die Inanspruchnahme der Ausnahme von der Anschnallpflicht auf wirklich die ganz, ganz
wenigen „heiklen“ Fahrgäste beschränken.
Die Auswertungen der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (BGF) sprechen eine deutliche Sprache und sollten
auch den allerletzten „Freiheitskämpfer
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gegen die Taxifahrer-Gurtpflicht“ überzeugen. Zwischen 1989 und 2005 kamen
326 Taxifahrer während des Dienstes ums
Leben. 67 Todesfälle gingen auf das
Konto „Überfälle und Tätlichkeiten“ . 259
Kolleginnen und Kollegen verstarben in
diesen 16 Jahren an den Folgen von
Verkehrsunfällen. Das sind 80% aller
Todesopfer! Noch krasser sieht es bei den
meldepflichtigen Verletzungen aus, hier
gingen durchschnittlich 955 auf das Konto von Unfällen und nur 5% waren die
Folgen von Tätlichkeiten. Selbstverständlich sollen auch die Fahrgäste angeschnallt sein. Ein unangeschnallter
Fahrgast, der bei einem Unfall als 80-kg-
Geschoss von hinten geflogen kommt,
kann durchaus tödliche Folgen für den
Fahrzeugführer haben! Und noch ein sehr
guter Grund spricht für die Anschnallpflicht der Fahrgäste: Solange sie „festgebunden“ sind, können Sie Ihnen kaum
gefährlich werden!
In der nächsten Folge berichten wir über
weitere Vorsichtsmaßnahmen im Verkehr
von den richtigen Reifen bis zum Warndreieck. (PR)
Wesentliche Teile dieses Textes sind 
dem Band 3 der BZP-Schriftenreihe
entnommen.

Seite 30

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30 TAXIKURIER JUNI 2011
➜ Rund 8,5 Millionen Menschen in Deutschland haben
eine private Krankenversicherung. Dies entspricht 
ca. 10,5% der deutschen Bevölkerung.
➜ Im Alter schrumpft der Mensch an Körpergröße.
Während der Körper bis zum 70. Lebensjahr im
Schnitt um fünf Zentimeter kleiner wird, wachsen
hingegen die Ohren ein Leben lang.
➜ Holländer gelten heute als die größten Menschen der
Welt. Der durchschnittliche holländische Mann ist
1,82 Meter, Frauen sind rund 1,70 Meter groß.
➜ Ein menschliches Herz hat nach 80 Lebensjahren
mindestens dreieinhalb Milliarden Mal geschlagen
und dabei rund 250 Millionen Liter Blut durch die
Adern befördert.
➜ Das meistverkaufte Handy aller Zeiten ist das Nokia
1100. Bis zur Einstellung des Modells wurden rund
eine Millionen Exemplare pro Woche verkauft. 
Die fünf Weisheiten des MonatsKurze Frage – Klare Antwort
Monika T. will wissen: 
„Was sind Fahrradstraßen?“
Fahrradstraßen gibt es bereits in vielen deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Stuttgart. Im November
2003 wurde die Wittelsbacherstraße, südlich der Einmündung Ehrengutstraße, als erste Münchner Fahrradstraße
eingerichtet.
Bereits 1995 hat der Gesetzgeber die Möglichkeit zur Einrichtung von Fahrradstraßen beschlossen, um die Attraktivität des Radverkehrs zu steigern. Sie kommen dann in
Betracht, wenn der Radverkehr die vorherrschende Verkehrsart ist oder dies alsbald zu erwarten ist. Fahrradstraßen müssen durch ausreichende Kennzeichnung auch
für den Ortsfremden eindeutig erkennbar und durch ihre
Beschaffenheit und ihren Zustand für den Radverkehr
zumutbar sein (VwV-StVO). 
Fahrradstraßen sind dem Radverkehr vorbehaltene Verkehrsräume. Beginn und Ende sollen durch straßenbauliche Gestaltungselemente, wie Aufpflasterungen und Fahrbahnverengungen, sowie durch die Verkehrszeichen 244
„Beginn einer Fahrradstraße“ und 244a „Ende einer Fahrradstraße“ hervorgehoben werden. Kraftfahrzeuge – also
nicht dauerhaft spurgeführte Landfahrzeuge, die durch
Maschinenkraft bewegt werden – dürfen Fahrradstraßen
nur befahren, wenn dies im Einzelfall durch ein Zusatzzeichen, z.B. „Anlieger frei“, gestattet ist. In Fahrradstraßen
gelten alle übrigen Vorschriften des Straßenverkehrsgesetzes über die Fahrbahnbenutzung und insbesondere über
die Vorfahrtsregelungen. 
Alle Fahrzeuge dürfen eine Fahrradstraße nur mit mäßiger
Geschwindigkeit befahren. Als „mäßig“ ist eine Geschwindigkeit anzusehen, die sich der des stattfindenden Fahrradverkehrs anpasst. Wenn nötig, müssen Kraftfahrzeugführer die Geschwindigkeit weiter verringern. Radfahrer
dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Anders
als im nicht eingeschränkten Verkehrsraum, dürfen Radfahrer in einer Fahrradstraße auch nebeneinander fahren. 
Nach einer Grundsatzentscheidung des OLG Karlsruhe aus
dem Jahre 2006 hat der Gesetzgeber seit dem 01.09.2009
die Höchstgeschwindigkeit für alle Fahrzeugführer in einer
Fahrradstraße auf 30 km/h festgelegt, da nur eine allgemeingültige und von der konkreten Verkehrssituation unabhängige Geschwindigkeits begrenzung dem Charakter
einer Fahrradstraße als Sonderweg gerecht werden kann.
(FK)
„Wennsd a gstandner Unternehmer werd’n wuist, dann
unternimm was gegen dei Beratungsresistenz und Schweinsbrat’n-Allergie“
Mit diesem Satz hat Heinz Schmidt (Taxi 1472) einen
Gutschein über 100 Euro für Leistungen der Firma 
„Er-Tax“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der Mai-Ausgabe
And the winner is …

Seite 31

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München-Statistik
31TAXIKURIER JUNI 2011
Dr. med. Manfred C. G. Hingerle
Alle Untersuchungen 
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Der TAXIKURIER vor 6 Jahren
Gilt dies
auch 2011?
Wochentage – aus dem „Taxameter“,
TAXIKURIER, Ausgabe Juni 2005
/barb3upFreitag – Friday night fever.
München geht aus. Der Landkreis
bleibt noch in den Dörfern. Business-Leute hängen oft noch die
Nacht zum Samstag dran. Nicht
alle Aushilfsfahrer erhalten ein
Auto.
/barb3neMontag – Gutes Publikum. Wer
heute ausgeht, ist anders. Tag der
streifenkartenlosen Nonkonformisten. Gute Stimmung in der
Stadt und an den Standplätzen.
/barb3rightSamstag – Viel los. Viel EBE – ED
– FFB. Die Münchner sind in
ihren Tiroler Landhäusern und
überlassen die Stadt den Kampftrinkern aus dem Outback. Viele
Fahrer ohne Moral und mit Fahrstil wie Organ spender unterwegs.
/barb3seDonnerstag – War mal ein Ausgehtag. Betonung auf war mal.
Heute der Tag mit den meisten
gelben Lichtern in der Stadt.
Ausruhen fürs Wochenende.
/barb3downDienstag – Totentanz. Ruhigster
Tag der Woche. Bei vielen Taxlern Beginn der 5- oder 6-Tage-
Woche. Deswegen Vollversammlung ohne Fahrgäste. Kaum
Veranstaltungen.
Theaterstadt München
328
239
14
6
20
10
579
299
234
46
310
279
31
321
235
52
447
267
72
108
371
186
3) 185
298
4) 177
2 831 
484 789
459 874
13 183
2 561
1 383
832
219 201
181 694
26 732
10 775
161 892
159 825
2 067
211 319
198 835
5 863
154 260
134 984
8 472
10 804
40 099
31 147
3) 8 952
91 236
105 016
1 467 812
93,2
93,6
87,7
100,0
69,8
93,1
77,3
76,7
75,5
96,7
72,1
72,3
64,4
78,0
77,7
72,9
75,4
76,5
68,0
68,9
97,6
97,8
3) 97,0
78,4
49,2
78,3
352
248
7
11
21
14
661
283
263
115
329
285
44
289
239
16
436
269
101
58
337
185
152
335
256
2 995
494 758
475 296
7 378
4 646
1 548
1 078
237 965
168 965
31 558
37 442
171 530
167 759
3771
216 109
207 323
1 595
155 819
134 737
13 927
6 369
37 833
29 793
8 040
104 661
204 366
1 623 041
94,5
94,7
96,1
99,9
74,5
99,0
74,6
73,5
75,3
78,8
74,4
74,3
81,1
71,6
71,2
59,5
75,2
74,7
80,7
74,0
97,8
97,8
98,0
83,0
51,6
75,7
Theaterunternehmen / 2008 2009
Spielstätten Vor- Besucher/ Platzaus- Vor- Besucher/ Platzausstellungen Innen nutzung % stellungen Innen nutzung %
Bayerische Staatsoper
darunter
Nationaltheater
Prinzregententheater
(Großes Haus)
Cuvilliéstheater
Capriciosaal
Ballett-Probenhaus Platzl
Bayerisches Staatsschauspiel
darunter
Residenztheater
Marstall
Cuvilliéstheater
Staatstheater am Gärtnerplatz
davon
Theater am Gärtnerplatz
Großes Foyer
Prinzregententheater / 
Bayerische Theaterakademie 
August Everding1)
darunter
Großes Haus
Akademietheater
Münchner Kammerspiele
davon bzw. darunter
Schauspielhaus
Werkraum
Neues Haus
Schauburg – Theater der Jugend
davon
Großer Theatersalle
Deutsches Theater GmbH2)
Münchner Volkstheater
Deutsches Theater GmbH2)
Zusammen
Quelle: Jeweilige Theater
1) Einschließlich externer Veranstalter ohne Bayerische Staatsoper 2) ohne Ballsaison 3) Berechtigt 
4) Der Spielbetrieb war bis zur Auslagerung nach München-Fröttmanina vom 05.06.2008 – 13.10.2008 unterbrochen.
Statistisches Amt München

Seite 32

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32 TAXIKURIER JUNI 2011
Titelthema
Am Steuer eines Taxis sitzt nicht nur ein ortskundiger Fahrer (der Idealfall), sondern
auch die Spezies Mensch, die mit der ganzen Bandbreite der menschlichen Erscheinungsformen am besten zurecht kommt. Und im richtigen Leben ist es auch so.
Natürlich gibt es Ausnahmen, die notgedrungen in Kauf genommen werden müssen.
Typologie der Fahrgäste
Im Taxi gibt es keine Chefs, die alles besser wissen und auch keine Kollegen, die
durch Mobbing versuchen, sich Vorteile
zu verschaffen. Die Stimmung im Taxi
wird ausschließlich vom Fahrer beeinflusst: entspannt und relaxt, freundlich oder
grantig, arrogant oder zuvorkommend.
Jeder bewegt sich in dem Klima, dass er
auch ausstrahlt. Irritationen, die dieses
Klima beeinflussen können, gibt es dabei
jede Menge, z.B. lange Wartezeiten am
Standplatz, zu kurze Fahrten, zu viel Verkehr und zu allem Überfluss auch noch
die falschen Fahrgäste zum falschen Zeitpunkt. Denn eins muss jedem klar sein:
genauso wenig wie es den absolut perfekten Fahrer gibt, genauso wenig gibt es
den perfekten Fahrgast.
Vielleicht hilft diese kleine Typologie
(nicht immer ganz ernst gemeint) bei der
Einordnung vom Baby bis zum Greis.
Babies, Klein- und Schulkinder
Babies machen so gut wie keinen Ärger,
sind meist von Müttern begleitet, die
schon mal genervt sein können und
brauchen eigentlich nur eine Babyschale.
Wer die nicht dabei hat, transportiert in
der Regel auch keine Babies. Und das gilt
auch für die Kindersitzgrößen 1-3, in
denen die meisten Kids problemlos kutschiert werden können. Dass Kinder
schon mal etwas lauter werden können,
liegt in der Natur der Sache, aber einen
routinierten Taxler bringt das nicht aus
der Ruhe. Genauso verhält es sich mit
Schulkindern, die feste Routen und feste
Abholzeiten haben und so eine feste
Umsatzgröße darstellen.
Jugendliche
Im Idealfall ist er gut erzogen, zahlt am
Zielort den Fahrpreis und ist nicht weiter
aufgefallen. Problematischer ist schon der
präpotente Jugendliche, der forsch mit
der halbvollen Bierflasche transportiert
werden möchte und partout kein Verständnis dafür zeigt, dass offene Bierflaschen im Taxi nichts zu suchen haben.
Leider gibt es aber immer wieder Kollegen, denen das völlig egal ist und deshalb
gehört der Spruch „bei Ihren Kollegen
darf ich das aber auch“ zur Standardansage. Hier hilft nur eins: Hart bleiben und
auf die Gefahren hinweisen.
Geschäftsmann bzw. -Frau
In der Regel eine äußerst angenehme
Kundschaft. Sitzt meist hinten und blättert in Geschäftsunterlagen. Die Wohl -
erzogenen fragen, ob sie mit dem Handy
telefonieren können, zahlen den Fahrpreis ohne zu handeln und werden höchstens bei Verkehrsstaus auf dem Weg zum
Flughafen unruhig.
Der Redseelige
Hier haben wir es mit einer Spezies zu
tun, die wirklich psychologisches Einfühlungsvermögen erfordert. Noch bevor er
sein Fahrziel genannt hat, versucht er ihnen in zwei Sätzen die Weltlage zu erklären. Dabei hat er noch nicht einmal
die Wagentüre geschlossen. Machen Sie
jetzt nicht den Fehler, ihn vom Gegenteil
zu überzeugen – es wird ihnen sowieso
nicht gelingen. Besser ist es, Sie nehmen
seine Beurteilungen positiv auf („Ist ja
spannend“), geizen nicht mit Anerkennung, das lässt Sie in seiner Achtung
steigen. Schließlich hat er wieder jemanden gefunden, der seiner Meinung ist.
Egal ob politische Partei oder heimischer
Fußballclub, er kennt sich überall aus und
das erwartet er auch von Ihnen. Konzentrieren Sie sich auf den Verkehr und denken Sie immer daran, dass Sie mit ihm
nicht den Rest Ihres Lebens verbringen
müssen.
Der Gutmensch
Das ist der Typ Mensch, der Dir nun
wirklich auf den Zeiger geht. Da fällt es
selbst dem Gelassensten unter uns
schwer, nicht zu widersprechen. Was aber
nix bringt, sondern nur zu fruchtlosen
Diskussionen führt. Der Gutmensch ist
natürlich gegen Atomkraft, billigt jedem
dahergelaufenen albanischem Taschendieb eine schwere Jugend zu („und wenn
schon“) und hält Begriffe wie Negerkuss, Mohrenkopf und Zigeunerschnitzel
für absolut geschmacklos und diskriminierend – warum auch immer. Zahlt korrekt den Fahrpreis, gibt kein Trinkgeld
(logisch) und steigt weitgehend entsetzt
aus.
Der/Die Dankbare
Ein äußerst angenehmer Fahrgast. Schon
etwas betagt, leicht wackelig auf den Beinen, weshalb er überhaupt Taxi fährt und
hat meist – völlig überflüssigerweise –
ein schlechtes Gewissen, weil er oft nur
kurze Strecken fährt. Ist schon dankbar,
wenn er wegen der kurzen Strecken höflich und zuvorkommend behandelt wird,
wie es sich gehört und nicht auch noch
schief angesehen wird. Würde noch viel
öfter mit dem Taxi fahren, wenn er mit
rüpelhaften Kollegen nicht schon
schlechte Erfahrungen gemacht hätte.
Sich über solche „Kollegen“ höheren Orts
zu beschweren, ist ihm leider zu mühselig
und es fehlt ihm das Vertrauen, dass etwas dabei herauskommt. Gibt meist gutes
Trinkgeld und freut sich, respektvoll behandelt worden zu sein.
Der Bayer
Für jeden bayerischen Lohnkutscher eine
echte Bereicherung im Tagesgeschäft.
Endlich einer am Steuer, mit dem man
sich auch unterhalten kann. Und das
möchte der bayerische Fahrgast in jedem
Fall, schon damit er seinen Unmut darüber äußern kann, wer oder was einem
heutzutage in seiner bayerischen Heimat
alles am Steuer eines Taxis begegnet. Da
geht dann schon leicht der bayerische
Patriot und Monarchist mit ihm durch,
weil von einem afrikanischen Jamaikaner
mit Turban möchte man am liebsten
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Seite 33

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33TAXIKURIER JUNI 2011
➜ ÜBER 25 MILLIONEN FAHRGÄSTE PRO JAHR
➜ STELLFLÄCHEN AN MÜNCHENS 
LUKRATIVSTEN PLÄTZEN
➜ MIT TAXIWERBUNG AUF DEM KÜRZESTEM 
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Die Berlinerin ist wie viele ihrer Kollegen und Kolleginnen eine Taxi-Vielfahrerin. In Berlin ist sie bekannt wie
ein „bunter Hund“ . In ihrem Viertel
kennen sie fast alle Taxifahrer. „Anita,
ich komme“, lautet die Antwort, wenn
sie am Telefon ihren Namen nennt.
Wer viel Taxi-Erfahrung hat, ist natürlich auch kritisch. Bei einem Engagement in Essen hatte sie einen Termin
in einer ihr unbekannten Straße. Der Taxler kannte die Andresse auch nicht und
gab Anita Kupsch den Stadtplan Essens in die Hand und forderte sie auf, doch
die Straße herauszufinden. Dies tat sie nicht, sondern sie stieg aus. 
Vom 25. Mai bis 16. Juli 2011 steht Anita Kupsch auf der Bühne der Komödie im
Bayerischen Hof in „Geschichten von Mama und Papa“, einer Komödie – sie bekleidet eine Hauptrolle. Auch in dieser Zeit ist das Taxi ihr Haupt-Verkehrsmittel.
Am liebsten hätte sie einen Stammfahrer oder Stammfahrerin. Bei Einigung
winken tägliche Fahrten von und zur Komödie im Bayerischen Hof.
Auswählen wird sie diese Person aber selbst. (PR) 
Promitalk
Ein Gespräch mit bekannten Zeit genossen
über ihre Erlebnisse im Taxi
nicht chauffiert werden, egal wie gut der
sich auch auskennt. „A Preiß“ wird gerade noch geduldet.
Der Tourist
Leicht zu erkennen am meist großen
Rucksack, den er mit sich schleppt, dreiviertel lange Schlabberhosen und natürlich Turnschuhe. Ist dank seiner unbestrittenen Reiseerfahrung meist Fatalist,
weil er weiß, dass sich am Ende alles zum
Guten wendet. Er jammert selten, wenn
aus Versehen ein Umweg gefahren wird,
weil er es erstens nicht besser weiß und
zweitens dem Taxler einfach vertraut.
Deshalb wäre es auch schändlich, dieses
Vertrauen auszunutzen. Trotzdem gibt er
wenig bis überhaupt kein Trinkgeld, weil
er meist nicht einschätzen kann, was zu
viel oder was zu wenig ist.
Die Trunkenbolde
Jetzt zeigt sich die ganze Routine des
Chauffeurs. Denn die Bandbreite von
fröhlich angesäuselt bis zum Verlust der
Muttersprache ist wahrhaft riesig. Wer
sein Taxi für jeden bereit halt, der bereits
auf allen Vieren zum Taxistand robbt, ist
nun wirklich selbst schuld. Da kann darauf gewettet werden, dass spätestens
nach zehn Minuten die Zentrale und die
Kollegen um Hilfe gebeten werden, weil
der Saufkumpan erstens nicht weiß, wo
er wohnt, zweitens keine Lust mehr hat
auszusteigen und drittens leider auch
noch beraubt wurde, weshalb sein Geldbeutel weg ist. Meist hilft hier nur noch
die Poilizei weiter. Problematisch sind betrunkene weibliche Fahrgäste. Diese Nervensägen, anders kann man sie nun wirklich nicht bezeichnen, kennen auf jeden
Fall die kürzeste Strecke, auch wenn sie
gar nicht wissen, wo sie überhaupt eingestiegen sind. Während der Fahrt lassen
sie mindestens zweimal anhalten, weil ihnen schlecht ist und am Ziel muss man
froh sein, wenn sie den Fahrpreis wenigstens noch 10-Cent-weise zusammenkratzen können, weil ihr Freund mit dem
Geld sich längst aus dem Staub gemacht
hat. Man kann ihn gut verstehen. Nicht
weniger unangenehm sind die besoffenen
Halbstarken, die dank Alkoholgenuss sich
plötzlich ganz stark fühlen und am liebsten gleich ein bißchen rumdandalieren.
Hier hilft meist nur eins: anhalten, rausschmeissen und schlimmstenfalls auf ein
paar Euro verzichten. Denn Ärger macht
schlechte Laune. (PG)
Anita Kupsch

Seite 34

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Geschichte und G’schichten
Illegal in München – Der 
russische Revolutionär Lenin
ser hatte sich im Dezember 1900 den
Decknamen Lenin zugelegt und lebte
illegal als Herr Meyer. 
Im April 1901 wechselte Lenin in die
Schleißheimer Straße 106. Inzwischen war
seine Frau Nadeschda Konstantinowna
Krupskaja (1869-1939) aus der Schweiz
nachgekommen. Ihre Vermieter war das
Ehepaar Kaiser, das entgegen seinem
wohlklingenden Namen mit seinen vier
Kindern zu sechst in lediglich einer
Küche und einer Kammer hausten und ihr
zweites Zimmer untervermieten mussten.
Die Vermieter erinnerten sich später, ihr
Untermieter sei blass und gedrungen, fast
ohne Haare gewesen, während seine etwas rundliche Frau ein gutes, bäuerliches
Gesicht gehabt habe. Krupskaja berichtete
über ihre Situation: „Es herrschte überall
peinliche Sauberkeit, die Kinder waren
sehr sauber und gut erzogen. Ich beschloss, Wladimir Iljitsch mit häuslicher
Kost zu versorgen und begann selber zu
kochen. Ich kochte in der Küche der
Wirtsleute, musste aber alles in unserem
Zimmer zubereiten. Ich bemühte mich,
dabei so wenig Geräusche wie möglich zu
verursachen, denn Wladimir Iljitsch
schrieb ständig.“
Bereits nach einem Monat, im Mai 1901,
zog das Ehepaar, nun als bulgarische
Staatsbürger namens Dr. Jourdan und
Maritza Jourdanoff, in eine Drei-Zimmer-
Wohnung in der Siegfriedstraße 14. Für
diese Verbesserung musste Lenin allerdings einen hohen Preis zahlen: In einem
der Zimmer wohnte seine Schwiegermutter Elisabetha Wassiljewna. Sie war angeblich der einzige Mensch aus Lenins
nächster Umgebung, der sich gegen ihn
zur Wehr setzte und ihm zu widersprechen wagte. Anders seine Frau: Gewöhnlich ging er mit raschen Schritten in seinem Zimmer auf und ab und sprach leise
vor sich hin, was er niederzuschreiben
gedachte. Während er schrieb – und das
war eigentlich immer –, hielt sie sich im
Hintergrund, redete nicht mit ihm und
stellte ihm keinerlei Fragen. In der Siegfriedstraße 14 verfasste Lenin unter anderem seine grundlegende Abhandlung
„Was tun?“, in der es beispielsweise heißt:
„Wir lehnen den Terror nicht ab, aber er
ist im Moment eher schädlich als nützlich. Grundsätzlich haben wir den Terror
nie abgelehnt und können wir ihn nicht
ablehnen. Er ist eine Kampfhandlung, die
unter bestimmten Bedingungen durchaus
angebracht und sogar notwendig sein
kann.“ Und so sollte es später tatsächlich
kommen. Am 12. April 1902 gab das Paar
seine Wohnung in der Siegfriedstraße 14
auf und reiste über Köln nach London,
das nächste Exil. Zuvor hatten die Beiden
das Mobiliar für ganze zwölf Mark verkauft. Wladimir Iljitschs Schwiegermutter
reiste mit nach London. 
Münchner Impressionen
Im Januar 1901 schrieb Lenin an seine
Mutter und berichtete über das winterliche Münchner Wetter: „Wenn ich hier
den Deutschen von den Temperaturen
von minus 35 Grad erzähle, ächzen die
Leute nur und wundern sich, wie wir
Russen das eigentlich aushalten. Hier
gelten minus 12 Grad als Kälte, als
furchtbare Kälte, fast alle Leute gehen
nur in Herbstmänteln, allerdings tragen
sie größtenteils noch wollene Strickjacken darunter. Auch die Häuser sind
überhaupt nicht für die große Kälte eingerichtet, die Wände sind dünn, die Fenster werden nicht fest abgedichtet, sehr
oft gibt es nicht einmal Winterfenster.“ In
einem anderen Brief schrieb Lenin im selben Monat: „Warme Sachen brauche ich
jetzt nicht. Der Winter ist hier anscheinend schon vorbei – das heißt der richtige Winter mit Temperaturen unter Null.
Bis Ende Dezember war es warm, Schnee
ist nicht gefallen, es regnete. Dann fiel
Schnee, und die Temperaturen sanken
morgens auf minus 12 bis minus 19
Grad, und die Deutschen schimpften über
die furchtbare Kälte. In den Häusern ist es
bei ihnen wirklich furchtbar kalt, sogar
wenn draußen nur minus 4 Grad sind, sie
sind miserabel gebaut. Vor etwa einer
Woche ist Tauwetter eingetreten, der
Wladimir Iljitsch Uljanow (1870-1924),
Gründer der Sowjetunion und besser bekannt unter seinem Pseudonym Lenin,
verbrachte die Zeit vom 29. Juli 1900 bis
zum 12. April 1902 in München. Nach
Ende seiner Verbannung in Sibirien reiste
er mit gültigem Pass, unter richtigem Namen und legal aus der Schweiz kommend
in die Königliche Haupt- und Residenzstadt. Erst hier legte er sich den Decknamen Lenin zu, der sich vom sibirischen
Fluss Lena ableitet. Die überstandene
Verbannung nach Sibirien durch die russische, zaristische Polizei galt bei den
dortigen Revolutionären als Ausweis
unverbrüchlicher Prinzipientreue, wes -
wegen sich auch Lenins Nachfolger Iossif
Dschugaschwili (1879-1953) als Stalin,
der Stählerne, bezeichnete.
Wohnungsprobleme in München
Nach seiner Ankunft lebte Uljanow
zunächst in billigen Pensionen, weil die
Unterstützung durch politische Freunde
nicht mehr hergab und er selber als Emigrant über kaum Geld verfügte. Er legte
sich seinen Tarnnamen zu und konnte eine unverdächtige Postadresse benutzen,
nämlich die des Arztes Dr. Carl Lehmann
in der Gabelsbergerstraße 46. Dieser hatte
vermögende Eltern, war Weltverbesserer
und Idealist, träumte von der Befreiung
der Arbeiterklasse und war Anlaufpunkt
für russische Revolutionäre. Seine Frau
war übrigens die Ärztin Hope Bridges
Adams-Lehmann (1855-1916), nach der
am 9. Dezember 2004 die Adams-Lehmann-Straße benannt wurde.
Uljanows Wohnverhältnisse besserten
sich nur insofern, als er im September
1900 ein eigenes Zimmer im Hinterhof
und dort im Erdgeschoss in der Kaiserstraße 46 bezog. Sein Vermieter hieß Georg Rittmeyer, ein vertrauenswürdiger
Sozialdemokrat, der in seinem Haus die
Gaststätte „Zum Onkel“ betrieb. Die Sozialdemokraten galten damals noch als vaterlandslose Gesellen, eine der schlimmsten
Beschimpfungen überhaupt. Rittmeyer
wusste um Uljanows wahre Identität; die-
34 TAXIKURIER JUNI 2011

Seite 35

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35TAXIKURIER JUNI 2011
ganze Schnee taute in einer einzigen
Nacht weg, und jetzt haben wir ein Wetter wie im März bei uns oder sogar wie
im April in Sibirien.“ Außerdem: „Eigentlich ist es überhaupt kein Winter, sondern
ein recht hässlicher Herbst, sehr nass.
Man ist des Schmutzwetters überdrüssig
und denkt mit Vergnügen an den echten
russischen Winter, an die Schlittenbahn,
an die reine Frostlust.“
Krupskaja berichtete später allerdings,
dass ihnen die Münchner Zeit dennoch
stets in angenehmer Erinnerung geblieben sei und sie an manchen harmlosen
Vergnügungen teilgenommen hätten,
zum Beispiel einmal an der Demonstrationen der Münchner Arbeiter zum
1. Mai, dem Kampftag der Arbeiterklasse.
Anstatt dass es zu grimmigen Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen
sei, zogen die Münchner Sozialdemokraten in großen Kolonnen, mit Kind und
Kegel und den üblichen Rettichen in der
Tasche, schweigend im Eilmarsch durch
die Stadt, um später in einem Vorort-Restaurant Bier zu trinken. An eine Demonstration aus Anlass des Weltfeiertages der
Arbeiterklasse fühlten sich die Lenins bei
dieser Sorte von Maifeier in keiner Weise
erinnert.
Schwer tat sich Lenin, der in Russland
zahlreiche deutschsprachige Bücher gelesen hatte, mit dem Bayerischen. Er erinnerte sich: „Die Umgangssprache ist so
ungewöhnlich, dass ich die Wörter nicht
einmal in öffentlichen Reden verstanden
habe.“ Doch München hatte auch angenehme Seiten: „Dieser Tage ist hier der
Karneval zu Ende gegangen. Ich habe
zum ersten Mal den letzten Karnevalstag
im Ausland erlebt – kostümiere Umzüge
durch die Straßen, allgemeines Narrentreiben, Wolken von Konfetti (kleine
bunte Papierschnitzel), die man sich ins
Gesicht wirft, Papierschlangen usw. usf.
Man versteht es hier, sich öffentlich auf
den Straßen zu amüsieren.“
An den Sonntagen unternahmen Wladimir und Nadeschda ausgedehnte Spaziergänge durch den Englischen Garten und
entlang der Isar¬auen. Dabei gab es eine
Bedingung: Keine Unterhaltung über Politik! Zum Essen ging es in einen Biergarten oder das damals schon weltberühmte
Hofbräuhaus, wo Lenin sich große Portionen Fleisch bestellte und eine Mass Bier
trank. Im Hofbräuhaus fühlte sich der Revolutionär ausgesprochen wohl: „Besonders gern erinnern wir uns an das Hofbräuhaus, wo das gute Bier alle Klassenunterschiede verwischt." Darüber hinaus
freuten sich die Beiden über das Kürzel
„HB“, das im Russischen für „Народной
воли“stehen kann und revolutionär
betrachtet „Volkswille“ bedeutet.
66 Jahre später
Der Kulturausschuss des Stadtrates beschloss am 20. Februar 1968, am Haus an
der Siegfriedstraße 14 eine Gedenktafel
anbringen zu lassen mit dem Text: „In
diesem Hause wohnte vom 18.5.1901 bis
12.4.1902 Wladimir Iljitsch Uljanow, 
der unter dem Namen Lenin bekannt gewordene Theoretiker des historischen
Materialismus und Führer der Oktober -
revolution von 1917 in Russland.“ Als
Begründung für diesen Beschluss gab der
CSU-Stadtrat Walter Hopf an, die Tafel
stelle eine Attraktion für Touristen aus
dem Ostblock dar, gerade in Hinblick auf
die XX. Olympischen Sommerspiele von
1972. Am 24. April 1968 sollte das Denkmal enthüllt werden. 
Die Pschorr-Brauerei als Hausbesitzerin
überlegte es sich aber anders und verweigerte am 28. März 1968 die Anbringung.
Weniger Berührungsängste mit dem
Klassenfeind zeigte dagegen die Löwen-
Brauerei als Eigentümerin der Kaiserstraße 46. Am 29. April 1968 enthüllte
hier der sowjetische Botschafter Semjon
Zarapkin die erste Lenin-Gedenktafel in
Westdeutschland, geschaffen vom Münchner Künstler Karl Oppenrieder. Unter
einem Relief von Lenin stand auf Deutsch
und Russisch zu lesen: „In diesem Hause
lebte von September 1900 bis April 1901
Wladimir Iljitsch Uljanow Lenin, der
Gründer des Sowjetstaates.“ Gestiftet
hatte diese Tafel der auch in der Sowjetunion tätige Konzertagent Lothar Bock.
Einige Hundert Menschen hatten sich
eingefunden, darunter auch Mitglieder
des rechtsradikalen Republikanischen
Studentenbundes. Zarapkin lobte die
weltverbessernden Verdienste Lenins und
unterstrich Ausdehnung und Macht der
weltumspannenden sozialistischen Völkerfamilie unter Führung der ruhmreichen Sowjetunion. Währenddessen verteilten die Republikaner Flugblätter mit
der These: „Lenins Werk ruht auf den Gebeinen und Schädelknochen von 48 Millionen hingeschlachteter Opfer.“ Auf
Transparenten stand geschrieben: „Es gibt
nur eine deutsche Nation!“, „Alle Macht
dem Volke, nieder mit der KPdSU!“, „2
Millionen deutsche Gefangene in sibirischer Erde“ sowie „Kaliningrad wird wieder Königsberg!“ Zwischenfälle gab es
keine. Die Löwen-Brauerei lud Zarapkin
anschließend zum Mittagessen ein. Doch
schon am 22. August 1968 detonierte
eine Sprengladung an der Gedenktafel,
allerdings zu schwach, um Schaden
anzurichten. Die Täter wurden von der
Polizei nicht gefasst.
Zu Lenins hundertstem Geburtstag am
22. April 1870 veranstaltete die Deutsche
Kommunistische Partei (DKP) am 19.
April 1970 eine große Gedenkfeier. Dabei
legten Delegationen aus der Sowjetunion
und aus Ostdeutschland sowie der Bundesvorstand der DKP Kränze und Blumengebinde an der Kaiserstraße 46 nieder. Die Gedenktafel war am Tag zuvor
von der Stadt gereinigt worden, weil Unbekannte sie mit Farbe bespritzt hatten.
In den frühen Morgenstunden des 9. Dezember 1970 schließlich erschütterte eine
Explosion die Nachbarschaft des Denkmales. Die Sprengladung zerstörte die
Schrifttafel, während Lenins Kopf unbeschädigt blieb. Auch hier wurden die
Täter nicht ermittelt. Oberbürgermeister
Hans-Jochen Vogel verurteilte die Tat
und versprach, die Landeshauptstadt werde in geeigneter Form für die Wiederherstellung des früheren Zustandes Sorge
tragen. In Wirklichkeit wurden die Überreste des Lenin-Denkmals abgetragen,
wohl auch weil die Löwen-Brauerei als
Hausbesitzerin weitere Anschläge auf ihr
Eigentum befürchtete. (BW) 
Benedikt Weyerer
Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das
 Lehramt an Gymnasien. Nach
Ende seiner Ausbildung begann
die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein.
 Seitdem ist er im Gewerbe aktiv,
arbeitet aber seit langem auch
halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten.
Sein besonderes Interesse gilt
der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und
Bei trägen in Publikationen zur
Geschichte Münchens verfasst
und veröffentlicht.

Seite 36

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36 TAXIKURIER JUNI 2011
Pinnwand
2 x 2 Karten für die Komödie im Bayer. Hof zu gewinnen
Die ersten beiden Anrufer, die unter Tel. (089) 46 50 21
wissen, wie seinerzeit Anita Kupschs Reaktion auf die Ahnungslosigkeit eines Essener Taxifahrers war, erhalten je 2
Karten für die Komödie „Geschichten von Mama und Papa“ am 13. Juni 2011 in der Komödie im Bayerischen Hof.
Geschichten von Mama und Papa (Cosas de Papa y Mama) 
Deutsch von Emanuela Riva, Bearbeitung von Wolfgang Spier
Für die Liebe ist es nie zu spät!
Dolores Velasco und Fernando Cano haben beide die 60
bereits überschritten und sind verwitwet, als sie sich im
Wartezimmer von Dr. Rodriguez kennen lernen. Beide leiden unter Depressionen und sind der festen Überzeugung,
sterbenskrank zu sein, doch der Doktor stellt den zweien
lediglich die Diagnose: Akute Vereinsamung. Über den
Schilderungen von Schrumpfleber, Arthrose und ausgeleierten Venen kommen sich Dolores und Fernando näher –
sie verlieben sich ineinander. Und die Liebe wirkt Wunder:
Weg mit Magenmitteln, Vitaminpräparaten, Herztropfen
und Lebertabletten – her mit Champagner und Tanzmusik!
Aus einsamen Hypochondern werden lebenslustige Senioren. Wären da nur nicht Manuela und Ricardo, die Kinder
der frisch Verliebten. Gefangen im Alltags- und Karrieretrott, ohne Zeit für Gefühle, fehlt ihnen jegliches Verständnis für diese neu erwachte Lebensfreude. Sie sind erst
peinlich berührt, dann offen empört über den zweiten
Frühling ihrer Eltern - und diesen stellt sich nun die Frage: Wie überzeuge ich die eigenen Kinder von der Lebensnotwendigkeit der Liebe? Am Ende lassen die Alten die
Jungen ganz schön alt aussehen … 
Auf einfühlsame Weise beschreibt Alfonso Paso die anfängliche Unsicherheit des Paares und schildert humorvoll,
wie eine neue, romantische Liebe entsteht und vor der
Welt verteidigt wird.
Käpt’n Iglo und der Taxler Sepp
Die Münchner Taxifahrer sind ein Kapitel für sich. Nicht
dass es nicht auch anderswo extrem schlecht gelaunte,
arrogante, die öffentliche Kutschierung anderer Menschen
für einen schlechten Witz und den Fahrgast dafür zu
bestrafen haltende Straßenchauffeure gäbe – wer wüsste
nicht um die Situation in Berlin! –, aber es fällt doch auf,
dass die Münchner Taxler da in der Regel noch eins draufsetzen und deutlich uncharmanter sind als die Kollegen in
anderen Städten. Wohlfühlfahrer wie jener freundliche
Herr im Strickpullover, der einen alten BMW 524 Turbo
Diesel durch München steuert und auf seinem Armaturenbrett Bonbons in Marmeladengläsern anbietet (in den
Geschmacksrichtungen Waldmeister – Himbeer – Zitrone),
solche gemütlichen Freaks sind die Ausnahme. Ins typische Bild passt eher jener langsam dahingurkende Grantler, dem die – zugegeben vielleicht etwas zickig geäußerte
– Bemerkung „Das ist hier keine Spazierfahrt!“ rein gar
nicht passte. Abrupt stoppte er den Wagen und hätte die
Kundin, die es so eilig hatte, auf der Stelle rausgeschmissen, hätte diese nicht mit einer Anzeige gedroht. Daraufhin lud er sie ohne ein Wort beim nächsten Taxistand ab.
Nicht schön.
Aber es gibt gottlob auch unter den Taxlern noch echte
Originale, wie sie nur das Bayerntum hervorbringt: schräge Vögel wie den Käpt’n Iglo – eigentlich heißt er Gerd
Deutschmann – und seinen Kollegen, den Oberrainer-
Sepp, zwei stolze Vollbartträger auf dem Weg zur Werbe-
Ikone. Wer binnen eines halben Jahres bei Taxifahrten erst
auf den einen, dann auf den anderen trifft und von dem
einen wie von dem anderen eine Autogrammkarte zugesteckt bekommt, der hat erst mal ein Déjà-vu. Wenn man
den Sepp dann fragt: „Ähm, bin ich nicht schon mal mit
Ihnen gefahren, sind Sie nicht der Käpt’n Iglo aus der
Fischstäbchen-Werbung?“, dann antwortet der Sepp
empört: „Naa, des is mei Konkurrent, der hot mia den
Iglo-Job weggeschnappt.“ Außerdem sei der Käpt’n Iglo,
so findet der Sepp, derart „hochnäsig g‘wordn, dass es
nimma zum Aushalten ist“ . Dabei muss sich der Sepp gar
nicht beklagen. Wie seiner Autogrammkarte zu entnehmen ist, macht er in seinem Zweitjob als Bilderbuch-Bayer
nicht nur für Löwenbräu und Bernbacher-Nudeln Werbung, sondern auch – mit Gamsbart und Tracht – für den
Media Markt. Und zwar mit dem Spruch: „Bläd, wea do
ned kimmt.“ Mit ihren weißen Rauschebärten sehen sie
sich wirklich zum Verwechseln ähnlich, der Käpt’n Iglo
und der Sepp. Sollten Sie sie zufällig im Taxi treffen, dann
schöne Grüße!
(Quelle: SZ)

Seite 37

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37TAXIKURIER JUNI 2011
Taxi-Check München
Unerlaubte Bereitstellung
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer
Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgaben stellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über
seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen
und Wünsche unserer Fahr gäste erfüllt werden. 
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Seit einigen Jahren berichten wir regelmäßig über das leidige Thema der unerlaubten Bereitstellung. Zeitweise oder
vorübergehend haben unsere Aktivitäten
auch einiges bewegt. Dennoch gibt es
unter Münchens Taxlern immer noch
unverfrorene „Raubritter“ die das Personenbeförderungs-Gesetz und die Fairness-Regeln unserer Taxizunft konsequent
missachten.
Ein Paradebeispiel ist der „Beck-Stand“ .
Viele Schmarotzer stellen sich bereits am
Rindermarkt, entlang der „Hugendubel-
Kurve“ auf. Im besten Fall um nachzurücken, meistens sogar um Fahrgäste
aufzufangen. Ein zweites Beispiel ist die
Maximilianstraße. Zu manchen Nachtstunden existieren dort vier Standplätze:
Vor der Bar München, beim Hotel Vier-
Jahreszeiten, vor dem Brenner’s und vor
der Oper. Nur drei davon sind genehmigt.
Unser Taxi-Scout war diesem Unwesen
auf der Spur… 
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Taxi 1: –
(Nr. 1848, 20. April, 23.25 Uhr, Marienplatz)
Gleich 4 Taxis stehen seelenruhig am
Pseudo-Stand, gleich neben dem Buchhändler Hugendubel. Auf meine Frage
„Ist das hier ein Taxistand?“ erhalte ich
eine wenig plausible und eindeutig
falsche Antwort. So gaukelt mir der Fahrer vor, dass sowohl der Beck-Stand „da
vorne“ als auch sein aktueller Standort
ganz normale Taxistände seien.
Taxi 2: –
(Nr. 1608, 20. April, 23.40 Uhr, Brenner,
Maximilianstraße 15)
Vor dem stark besuchten Szene-Lokal parken die Taxis sogar in zweiter Reihe. Das
lohnt sich, denn viele Damen schwanken
auf ihren Hochplateaus erleichtert auf die
bereitstehenden Taxis zu. Die paar Meter
bis zum Hotel Vier-Jahreszeiten sind wohl
nicht zumutbar? Mein Taxi-Kandidat
zeigt sich fatalistisch. „Wir stehen halt
hier für Leute, die rauskommen.“
Taxi 3: –
(Nr. 3034, 22. April, 23.00 Uhr, Brenner,
Maximilianstraße 15)
Typisch Karfreitag. Gähnende Leere in
der Innenstadt, halb München flaniert
bereits im veregneten Süden. Nach dem
Motto „A bisserl was geht allerweil“
trotzen vor dem Brenner gleich 3 Fahrer
dem schleppenden Geschäft. „Wo fahren
wir hin?“ meint dieser Taxler ganz frech.
Ich möchte aber nur wissen, ob hier ein
neuer Taxi-Stand ist. Dies verneint er und
erwidert einfältig „Wir stehen halt hier.“
Taxi 4: –
(Nr. 2634, 23. April, 1.00 Uhr, Brenner,
Maximilianstraße 15)
Österliches Tanzverbot und musikalische
Auflagen schrecken die zähesten Nachtschwärmer ab. Einem einzigen Fahrer
sind diese Spaßbremsen egal. Wie er offen zugibt, steht er vor dem Brenner, weil
die Fahrgäste hierherkommen. Das nennt
man freie Taxi-Wirtschaft, oder? 
Taxi 5: ✷ (Gewinner)
(Nr. 656, 4. Mai, 22.10 Uhr, Marienplatz)
Auch bei dieser letzten Visite am Marienplatz erwartet mich ein starkes Aufgebot
an Taxifahrern. Als ich bei einem jungen
Fahrer die unerlaubte Bereitstellung sowie die spontane Fahrbereitschaft moniere, kommt mir hier wenigstens etwas
Reue entgegen. So erinnert er sich an die
Ermahnungen während seiner Taxi-Ausbildung und gibt zu, dass sein Verhalten
unkollegial ist. Aber die anderen machen’s auch, wenn er vorne am Beck-
Stand steht, und das gleicht sich dann
angeblich wieder aus. 
Gewinner: Taxi 656 
Ramon Angelo
Ingolstädter Straße 85

Seite 38

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38 TAXIKURIER JUNI 2011
Top-Termine Juni 2011
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Montag, 6. Juni
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Schloss
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Penthesilea
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Altruisten
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gocoo
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
➜ Kranhalle, Amplifier
➜ Ampere, Dick Brave
➜ Atomic Cafe, Crystal Stilts
Dienstag, 7. Juni
➜ 18.30 – 20.00 Uhr, Schauburg, 
Prinz Eisenherz
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Aida
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Liebe zu den drei Orangen
➜ 19.30 Uhr, Einer flog übers
Kuckucksnest
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Gift
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
They Shoot Horses, Dont They?
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der einsame Weg
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Nö Theater Japan
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Andreas Schiff
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Cecilia Bartoli
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Cindy aus Marzahn
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
➜ Nightclub, Joseph Tawadros
➜ Ampere, Laura Jansen
➜ Atomic Cafe, Chain & The Gang
➜ Freiheiz, Yael Naim
➜ Backstage, Venera
Mittwoch, 8. Juni
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Prinz Eisenherz
➜ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier
➜ 18.30 – 20.00 Uhr, Schauburg, 
Prinz Eisenherz
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Konzert
der Orchester
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Au Mann Schau
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Einer flog übers Kuckucksnest
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Gift
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der einsame Weg
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Nö Theater Japan
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Ingo Oschmann
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
➜ Kranhalle, Leatherface
➜ Backstage, Anti-Flag 
➜ 59 : 1, Kakkmaddafakka
Donnerstag, 9. Juni
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Prinz Eisenherz
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen con Heilbronn
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Dornröschen
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Spielhalle, 
Späte Nachbarn
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar und das ewig’
Leben
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blau-Weiß-Gold
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Altruisten
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof,
Suibamoond
➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, So what
➜ Sunny Red, Rectal Smegma
Samstag, 4. Juni
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Major Dux
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Major Dux
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Rusalka
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Eine Unbekannte aus der Seine
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Die Räuber
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Alpsegen
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Aids-Tanzgala
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Altruisten
➜ 20.00 Uhr, Schloss, 
Die Lästerschwästern
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Lunatic
➜ 21.00 Uhr, Spielhalle, 
Holt mich hier raus
➜ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Nachtmusik
➜ Backstage, Farid Bang
➜ Kranhalle, The Bollock Brothers
➜ 59 : 1, Skinny Jim
➜ Tonhalle, Nachtflohmarkt
➜ 8 Below, Keith Mosley
➜ Backstage Werk, Umut Kaya
➜ Feierwerk, By the Grace of God
Sonntag, 5. Juni
➜ Tonhalle, CD- und DVD-Börse
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Die Schneekönigin
➜ 17.00 Uhr, Volkstheater, 
Als ich unsterblich war
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 18.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann – was nun?
➜ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Operettenkonzert
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Altruisten
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
HG. Butzko
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
ABBA a Dream
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Emmylou Harris
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
String of Pearls
➜ Ampere, Edita
➜ Backstage, Vreid
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 •••••
8 B e l o w •••••
5 9 : 1 •••
8seasons • • • •
Americanos • • • •
Atomic Café ••••••
Babalu •• •••
Baby • ••
Backstage • • •
Barfly • • •
Barysphär • • •
B a s h N i g h t •••••••
Cafe am Hochhaus •••• • • •
Chaca Chaca • •
Cord • • •• •
Crash • • •
Crowns Club • ••
Elli Disco • • •
Erste Liga • • •
GOP Varieté •••••
Hansa 39 • • •
Heart •••••
Kantine ••••••
Klangwelt •
Kong • • •
K u l t f a b r i k •••••• •
Lenbach • ••
Max + Moritz • ••
Milchbar ••••••
Muffathalle • •
Nachtgalerie • •
Neuraum • •
New York Club •
Optimolwerke •••••••
P 1 •••••••
Pacha • • •
Palais • •••
Pappasitos • • • •
Paradiso • • •
Pimpernel •••••••
Privée 3 •
Rockstudio • • •
Rote Sonne • •
Ruby •••••
Schlachthof •
Skyline •• •••
Substanz ••••••
Sugar • ••
Valentin Stüberl •••••••
Zoozies •••••••
Donnerstag, 2. Juni (Christi Himmelf.)
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Major Dux
➜ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier
➜ 19.00 – 20.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Schloss
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Die Räuber
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Leonce & Lena
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Au Mann Schau
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Alles nur der Liebe wegen
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall,
Nachtflug
➜ Kranhalle, Abigail Williams
Freitag, 3. Juni
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Die Räuber
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Major Dux
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum,
Gauchos Monacos
Mittwoch, 1. Juni
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Mayor Dux
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Rusalka
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote von der Mancha
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Hamlet
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Didone abbandonata
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Unverschämte Wirtshausmusik
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Geburtstagsfeier
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Klaus Hoffmann
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Peter Licht
➜ 22.00 Uhr, Muffathalle, 
Monsters of House
➜ Backstage, Saxon
➜ Feierwerk, Panik
➜ Kultfabrik, Männerabend
➜ Ampere, Tour de France
➜ Kranhalle, Men
➜ Sunny Red, Adams Apple

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39TAXIKURIER JUNI 2011
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Etta Scollo
➜ Tonhalle, Mike & The Mechanics
➜ Feierwerk, Molotov
➜ Ampere, Daara J Family
➜ 59 :1, Prime Circle
➜ Sunny Red, 1328
Freitag, 10. Juni
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Verleihung Bayerischer Fernsehpreis
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
I Hired a Contract Killer
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Missverständnis
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Nö Theater Japan
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Lizzy Aumeier
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Reason 2 Rock
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Henning Venske und Jochen Busse
➜ Feierwerk, Eddie
➜ Atomic Cafe, Paul Heaton
➜ Freiheiz, Oscar de Leon
➜ Sunny Red, The Aberdeens
Samstag, 11. Juni
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Die kleine Hexe
➜ 13.00 Uhr, Arena, Olympia Show
➜ 15.00 Uhr, Feierwerk Inzestival II
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, L’Italiana in Algeri
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Aida
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Ein Volksfeind
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Ludwig II.
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Dreck
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
XY Beat
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Goethes Faust
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Chris Boettcher
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Sommersault
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Henning Venske und Jochen Busse
➜ Kranhalle, Battles
➜ Atomic, Wye oak
➜ Backstage, Rat Attack
Sonntag, 12. Juni (Pfingstsonntag)
➜ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Penthesilea
➜ 19.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Ludwig II.
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Hamlet
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
XY Beat
➜ 20.00 Uhr, Olympiastadion, 
Bon Jovi
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Vier Jahreszeiten
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Christian Springer
➜ Kranhalle, The Occean
Montag. 13. Juni (Pfingstmontag)
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Mary Poppins
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 18.00 – 20.50 Uhr, Nationaltheater,
Dornröschen
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Hamlet
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Ruf der Wildnis
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Maxi
Schafroth
Dienstag, 14. Juni
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Aida
➜ 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus,
Winterreise
➜ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Elton John
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Affäre Rue de Lourcine
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Rose Bernd
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, 
Jeff Koons
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Tier
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater Foyer, 
The Lazy
➜ Ampere, The Divine Comedy
➜ Kranhalle, Buzzov
➜ 59 : 1, Bullmeister
Mittwoch, 15. Juni
➜ ICM, Baywa HV
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Der Mann der die Welt aß
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Penthesilea
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Anstalt der besseren Mädchen
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Tier
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Ozzy Osbourne
➜ Backstage, Culture
➜ Schlachthof, Gunter Gabriel
➜ Muffathalle, Late Night Talk
➜ Muffathalle, Rumer
➜ Feierwerk, Nik Freitag
Donnerstag, 16. Juni
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Schloss
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Au Mann Schau
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Der Mann der die Welt aß
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der einsame Weg
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Anstalt der besseren Mädchen
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Sigi Zimmerschied
➜ Kranhalle, Bandista
Freitag, 17. Juni
➜ 18.30 Uhr, Vereinsheim, 
Sven Kemmler
➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum, 
Luise Kinseher
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote von der Mancha
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Aida
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Angst
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull 
➜ 20.00 Uhr, Herz-Jesu-Kirche, 
Münchner Rundfunkorchester
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Der Kirschgarten
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Rolf Boysen liest Heinrich von Kleist
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Mord
➜ 21.30 Uhr, Marstall, Samstagnachmittag und noch viel mehr
➜ 59 : 1, Ryan Bingham
➜ Kranhalle, Stefan Maier
Samstag, 18. Juni
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Die rote Zora und ihre Bande
➜ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Führung durch das Theater
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Grand Hotel
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Michael Kohlhaas
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Dornröschen
➜ 19.30 Uhr. Schauspielhaus, Macbeth
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Der Kirschgarten
➜ Kranhalle, Soft Nerd
➜ Muffathalle, Ü-30-Party
Sonntag, 19. Juni
➜ Tonhalle, Reptilienbörse
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Virtuosen
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der geduldige Sokrates
➜ 16.00 – 20.45 Uh, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier
➜ 17.00 Uhr, Circus Krone, Chor des BR
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, SATT
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Leichtes Spiel
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Liebe zu den drei Orangen
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Eine Unbekannte aus der Seine
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Macbeth
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Mjunik Disco
➜ Kranhalle, This Will Destroy You
➜ 59 : 1, DeVotchka
Montag, 20. Juni
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Ludwig II.
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Rose Bernd
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Richard Kämmerlings
➜ 20.00 Uhr, Marstall, SATT
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
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40 TAXIKURIER JUNI 2011
➜ 20.30 Uhr, Olympiahalle, 
Roger Waters
➜ Ampere, Halli Galli
Dienstag, 21. Juni
➜ 19.00 Uhr, Olympiastation, 
Grönemeyer
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Au Mann Schau
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Opern auf Bayrisch
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Hermannsschlacht
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Spielhalle, 
Hotel Savoy
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater Kleine Bühne, Felix Krull
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Peter Maffay
➜ Ampere, 3 Jahre Bobble
➜ Muffathalle, Finn.
➜ Backstage, Buckcherry
Mittwoch, 22. Juni
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Genannt Gospodin
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Geburtstagsfeier
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Erfolg
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Andromeda
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
David Garrett
➜ Ampere, Manolito Simonet
➜ Kranhalle, Utidur
➜ Schlachthof, Willy Michl
Donnerstag, 23. Juni (Fronleichnam)
➜ 15.00 – 17.30 Uhr, Spielhalle, Hotel
Savoy
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 18.00 – 20.50 Uhr, Nationaltheater,
Dornröschen
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall,
Nachtflug
➜ 19.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Piraten von Penzance
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg,
Paranoid Park
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Macbeth
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Fil
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
➜ Muffathalle, TV on the Radio
➜ Backstage, Gwar
➜ Feierwerk, Fragmente
Freitag, 24. Juni
➜ Der TAXIKURIER 7/2010 erscheint
➜ 10.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Major Dux
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Usher
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Ludwig II.
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
They Shoot Horses, Don’t They?
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der einsame Weg
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
➜ Backstage, Agnostic Front
➜ Muffathalle, Alex Grey
➜ 59 : 1, New Riot
➜ Ampere, Club 2
➜ Kranhalle, Tanertill
➜ Sunny Red, Rosetta
Samstag, 25. Juni
➜ ICM, Vok Dams 
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Major Dux
➜ 16.00 Uhr, Königsplatz, 
Status Quo/Spider Murphy Gang
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Grand Hotel
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Ludwig II.
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauburg, 
Paranoid Park
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
ALKAID
➜ 20.00 Uhr, Fünf Höfe, Festspiel-Nacht
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Celtic Woman
➜ Messegelände Riem, Linkin Park
➜ Tonhalle, Nachtflohmarkt
➜ Muffathalle, Emergenza
Sonntag, 26. Juni
➜ Olympiabad,
Langstrecken-Schwimmen
➜ 10.00 Uhr, St. Michael, 
Festspiel-Gottesdienst
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, 
Premieren-Matinee
➜ 15.00 – 17.30 Uhr, Prinzregententheater, Don Quijote
➜ 15.00 – 17.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, L’ Italiana in Algeri
➜ 18.00 – 19.15 Uhr, Marstall, 
Major Dux
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Residenztheater,
Rose Bernd
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Orchesterprobe Traviata
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Mjunik Disco
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
The Sounds of Silence
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ecco Meineke
➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, Eagles
➜ Muffathalle, Death Cab
Montag, 27. Juni
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Major Dux
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Faust
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Affäre Rue de Lourcine
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Ruf der Wildnis
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Alkestis
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Spielhalle, 
Hotel Savoy
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Unsere Lieblinge
➜ 20.30 Uhr, Prinzregententheater,
Festkonzert
➜ Zenith, Judas Priest/Whitesnake
➜ Ampere, Party-Keller
➜ Kranhalle, Protest
Dienstag, 28. Juni
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Der Bär sucht einen
Freund
➜ 11.00 – 12.35 Uhr, Volkstheater,
Faust
➜ 11.00 Uhr, Marstall, Major Dux
➜ 17.00 Uhr, Skylounge, 
After Work Party
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Faust
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Paranoid Park
➜ 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus,
Winterreise
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Münchner Rundfunkorchester
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Festkonzert
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater Kleine Bühne,
Das Maß der Dinge
➜ 20.00 Uhr, Mini Opera Space, 
Make No Noise
➜ Tonhalle, Fat Freddys Drop
➜ Ampere, Jalla
Mittwoch, 29. Juni
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Der Bär sucht einen
Freund
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Paranoid Park
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Operettenkonzert
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Macbeth
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Einer flog übers Kuckucksnest
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Ich, Feuerbach
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Mjunik Disco
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Biermösl-Blosn
➜ 20.00 Uhr, Mina Opera Space, 
Make No Noise
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Carmina Burana
➜ Backstage, The Pains
Donnerstag, 30. Juni
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Paranoid Park
➜ 17.00 Uhr, Resideztheater, Bayerische Akademie der Schönen Künste
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Besuch der alten Dame
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Macbeth
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der geduldige Sokrates
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Karsten Kaie
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester
➜ 20.30 Uhr, Mini Opera Space, 
Die automatische Gitarre
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
➜ Backstage, Soja
➜ Sunny Red, Steve Rawles
➜ Muffathalle, Hoerprobe
Mehrtägige Termine
➜ Ab 15.05.11, Praterinsel, Sommer-Feeling
➜ 25.05.11 – 16.07.11, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Geschichten von Mama und Papa
➜ 01.06.11 – 02.06.11, 20.00 Uhr, Olympiapark, 24h-Lauf-München
➜ 01.06.11 – 04.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Maria Peschek
➜ 01.06.11 – 05.06.11, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Cirque Mechanics
➜ 01.06.11 – 31.08.11, bei Schönwetter, Olympiasee, Kino am Olympiasee
➜ 02.06.11 – 04.06.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Piet Klocke
➜ 04.06.11 – 05.06.11, 13.00 Uhr, Olympiapark, 24h-Race
➜ 06.06.11 – 07.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 06.06.11 – 08.06.11, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, TDWI-Konferenz
➜ 06.06.11 – 12.06.11, ICM, Intersolar Europe Conference
➜ 07.06.11 – 08.06.11, Tonhalle, TEDx Munich
➜ 07.06.11 – 09.06.11, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Tier
➜ 07.06.11 – 12.06.11, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Hair
➜ 08.06.11 – 09.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Busse & Venske
➜ 08.06.11 – 10.06.11, 08.– 09.06., 9.00 – 18.00 Uhr, 10.06., 9.00 – 17.00 Uhr,
Messe, Intersolar Europe
➜ 09.06.11 – 10.06.11, 09.06., 9.30 – 18.00 Uhr, 10.06., 9.30 – 16.30 Uhr, 
MOC, Cosmetic Business 2011
➜ 10.06.11 – 11.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 10.06.11 – 13.06.11, 10.00 – 20.00 Uhr, MOC, Rainbow Spirit Festival
➜ 11.06.11 – 12.06.11, 20.00 Uhr, Philharmonie, Katie Melua
➜ 11.06.11 – 13.06.11, 16.30 – 23.00 Uhr, Olympiapark, Theatron
➜ 12.06.11 – 13.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nadja Maleh 
➜ 13.06.11 – 19.06.11, Backstage, Horror-Musical
➜ 14.06.11 – 15.06.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 14.06.11 – 17.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 18.06.11 – 19.06.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Luise Kinseher
➜ 18.06.11 – 20.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ottfried Fischer
➜ 21.06.11 – 22.06.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl
➜ 21.06.11 – 25.06.11, 20.30 Uhr, Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 22.06.11 – 17.07.11, Olympiapark Süd, Tollwood
➜ 24.06.11 – 25.06.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Rebers
➜ 24.06.11 – 26.06.11, 19.30 – 22.00 Uhr, Prinzregententheater, Don Quijote
➜ 25.06.11 – 26.06.11, Olympia-Regatta-Strecke, Triathlon München
➜ 25.06.11 – 02.07,11, Gasteig, Filmfest München
➜ 26.06.11 – 27.06.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Luise Kinseher
➜ 26.06.11 – 17.07.11, Di. – So., 20.00 – 22.40 Uhr, Deutsches Theater, 
Frühlingserwachen
➜ 28.06.11 – 30.06.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann
➜ 29.06.11 – 30.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble

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41TAXIKURIER JUNI 2011
Top of the Tops
Heuer ist alles etwas später. 4 Feiertage im Juni, nachdem der Mai ein
reiner Arbeitsmonat war. Viele Veranstalter hoffen auf trockenes Wetter,
denn die Open-Air-Acts starten. Olympia-Show in der Arena (11.6.),
2 Konzerte am Königsplatz (25.+26.6.), sowie 2x Olympiastadion (Bon
Jovi/12.6., Grönemeyer/21.6.). Der 21. Juni wird wieder Hunderte von
enttäuschten Taxisuchenden produzieren. Neben Grönemeyer im Stadion
auch noch Peter Maffay in der Halle. Neben diesem Mega-Tag noch 4
Konzerte am Spiridon-Luis-Ring (Elton John, Ozzy Osborne, Roger Waters,
Garret). Die Fahrt nach Riem lohnt im Juni nicht nur wegen der Intersolar
(8.–10.6.), sondern auch aufgrund des Linkin Park-Konzerts (25.6.). 
Tollwood wie jedes Jahr im Olympiapark (22.6.–17.7.) mit der Hoffnung,
dass uns die Rikschas den ein oder anderen Fahrgast lassen. (PR)
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bietet die ideale Basis für Taxifl otten.
Gewinnspiel
Über die Bandbreite unserer Fahrgäste können Sie im Titelthema
lesen. Unser Taxi-Künstler Manfred Kraus hat ein paar „Typen“
für den Bilderwitz skizziert. Wenn Sie uns einen passenden Text
zu diesem Thema bis spätestens 8. Juni schicken (Adressen siehe
Impressum), gewinnen Sie vielleicht obigen Preis. 
Viel Spaß und Erfolg! 
(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)
Im Juni …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren (1911)
10. Juni – Die chinesische Regierung gibt die 
Bevölkerungszahl des Landes mit 461 Millionen an.
24. Juni – Juan Manuel Fangio, argentinischer
Autorennfahrer, wird geboren.
… vor 75 Jahren (1936)
19. Juni – Max Schmeling
gewinnt den WM-
Ausscheidungskampf gegen
Joe Louis durch K.O. in der 
12. Runde.
… vor 50 Jahren (1961)
15. Juni – DDR-Staatsratsvorsitzender Walter Ulbricht
verlangt die Neutralität von West-Berlin.
24. Juni – 1. FC Nürnberg Deutscher Fußballmeister mit
3:0 gegen Borussia Dortmund.
… vor 25 Jahren (1986)
08. Juni – Kurt Waldheim wird zum österreichischen
Bundespräsidenten gewählt.
30. Juni – Durch ein 3:2 im Finale gegen die Bundes -
republik wird Argentinien in Mexico-Stadt Fußball-
Weltmeister.
… vor 1 Jahr (2010)
07. Juni – Die Regierung verabschiedet das größte
Sparpaket (80 Milliarden Euro) in der Geschichte der
Bundesrepublik.
30. Juni – Christian Wulff wird zum Bundespräsidenten
gewählt. (PR)
Gewinnen Sie einen Gutschein
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der Firma Taxi- und KFZ-Bedarf

Seite 42

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42 TAXIKURIER JUNI 2011
✃
Taxlers Service – Adressen und Nummern für alle Fälle!
Autoelektrik/Funktechnik
ER-TAX
Frankfurter Ring 97
(089) 30 74 80 47
Funktechnik Metzker
Kastenbauerstraße 5
(089) 93 30 73
Vepas Team GmbH
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 23 71 90 05
Autoglaserei
Kraft
Tegernseer Landstraße 228
(089) 690 87 82
Betriebsärzte
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Tassilostraße 23
Aschheim
(089) 37 06 56 90
Doc-manager Munich GmbH 
Ridlerstraße 8 
(089) 50 91 44
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(089) 9 91 88 00
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Adelheidstraße 23 
(089) 2 72 94 60
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Franz-Schrank-Straße 11
(089) 1 79 01-0
Essen nach Mitternacht
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Grafinger Straße 6
(089) 44 45 10 84
Fahrzeugaufbereitung/Pflege
Glas
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 99 62
Feuerwehr
München-Stadt: Tel. 112
München-Land: Tel. 66 20 23
Folienbeschichtung
Atlantic Foliencenter München 
Theo-Prossel-Weg 11
(089) 23 88 58 07
Atlas
Haager Straße 8
(089) 49 00 32 18
Bilals Foliengarage
Utzschneiderstraße 8, Rgb.
(089) 24 26 88 09
Stema
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
Fundbüro
Ötztaler Straße 19 
(089) 23 39 60 45
Gewerbliche Notdienste
Erdgas
(089) 15 30 16
Fernwärme
(089) 23 03 03
Strom
(089) 3 81 01 01
Umwelttelefon
(089) 23 32 66 66
Wasserrohrbruch
(089) 18 20 52
Gutachter/Sachverständiger
Klotz
Hans-Mielich-Straße 32
(089) 65 98 37
(0172) 8 90 18 07
Klotz
Moosacher Straße 13
(089) 35 73 18 73
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
IHK
IHK
Max-Joseph-Straße 2
(089) 51 16-238
Kfz-Prüfstellen
KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS Ottobrunn
Jägerweg 6
(089) 6 08 48 63
KÜS Süd
Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
KÜS West
Anton-Böck-Straße 36
(089) 89 73 63 60
Kfz-Reparatur
Dvorak GmbH
Schleißheimer Straße 38, Rgb.
(089) 52 80 40
Gambs
Schleißheimer Straße 63
Garching
(089) 3 16 24 14
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Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
Stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
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St.-Johann-Straße 23-25
(089) 5 02 05 71
Kinderkrankenhäuser
Kinderklinik Dritter Orden
Franz-Schrank-Str. 8
(089) 1 79 50
Haunersche Kinderklinik
Lindwurmnstraße 4
(089) 5 16 00
Schwabinger Kinderklinik
Parzivalstraße 16:
- Internistische Nothilfe
(089) 30 68 25 89
- Chirurgische Nothilfe
(089) 30 68 24 59
Harlachinger Klinik für
Kinder- und Jugendmedizin
Sanatoriumplatz 2
(089) 62 10 27 17
Kreditkartenabrechnung
ICP
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle:
(089) 23 33 62 01
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Notrufe/Notdienste
Ärztlicher- und 
Kinderärztlicher
Bereitschaftsdienst
(0180) 5 19 12 12
Frauen-Notruf
(089) 76 37 37
Gift-Notdruf
(089) 1 92 40
Jugend-Notdienst
(089) 82 99 03 14
Senioren-Notruf
(089) 8 14 38 56 26
Sucht-Hotline
(089) 28 28 22
Tierklinik
(089) 2 18 00
Tierrettung
(01805) 84 37 73
Zahnärztlicher Notdienst
(089) 7 23 30 93
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
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(089) 51 55 69 30
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Johann-von-Werth-Straße 1
(089) 1 39 94 60
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Landwehrstraße 35/5
(089) 12 28 53 38
Dr. Stephan & Stahlberg
Feichthofstraße 171
(089) 57 00 16 80
Thomas Vogl
Herzogstraße 60
(089) 3 30 66 20
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Rettung München: 112
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Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 05 50
TE-Autoteile München
St. Johann-Straße 23-25
(089) 5 02 05 71
Taxihandel
Auto Much
Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel Günther
(08122) 2 28 34 00
TSL
Landsberger Straße 455
(0179) 1 41 52 80
Taxi-München eG
Taxizentrale:
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
(089) 21 61-396/-372 
Krankenfahrten:
(089) 21 61-337/-362/-394
Taxiverleih
Taxiverleih München
Richelstraße 6
(089) 167 54 40
Taxi Rent Partner TRP
Frankfurter Ring 97 (Er-Tax)
(089) 30 74 80 47
Versicherungen
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Brudermühlstraße 48a
(089) 8 98 06 10
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Machtlfinger Straße 26
(089) 74 28 72-10
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(089) 58 90 96-70

Seite 43

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43TAXIKURIER JUNI 2011
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Erwin Behrendt (EB), Peter Gabler (PG), 
Alfons Haller (AH), Manfred Kraus (MK),
Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), 
Christine Reindl (CR), Florian Schäfer (FS), Michael
Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), 
Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
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Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
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Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
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Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
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Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
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Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
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besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100 %
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller 
Impressum
Vorschau Juli 2011
Liebe Kolleginnen und Kolegen,
am 13. Juli werden im Augustiner Keller bei der Generalversammlung die Weichen für die Zukunft gestellt. Auch der TAXIKURIER ist von einem erfolgreichen
Vorstand, Aufsichtsrat und einem positiven Geschäft der Taxi-Unternehmer
abhängig. Nur dann ist es möglich, ein aufwendiges und hochwertiges Monatsmagazin zu produzieren, das einerseits Information, Service, Tips und Unter -
haltung für Unternehmer und Fahrer liefert und zum anderen Monat für Monat
den Stellenwert und das Image des Taxis in unserer Stadt verbessert. 
Wir sehen uns am 13. Juli!
Paul Rusch, Objektleiter
Die Juli-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint am 24. Juni
Einige Themen können wir schon heute ankündigen…
➜ Das Ausgehverhalten
Starke Veränderung in den letzten Jahren
➜ Josef Schmid
Gespräch mit einem Freund der Taxifahrer
➜ Bayrisches Essen
Tipps für alle Zielgruppen
DR. JÜRGEN STAHLBERG
Rechtsanwalt
· UNFALLREGULIERUNG
· BUßGELD/FAHRVERBOT
· TAXIGESCHÄFT
· SCHEIDUNG
§§
Feichthofstr. 171 81247 München (Pasing) immer Parkplätze ! 
Tel: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com

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kombiniert) 7,0-7,4/4,6-5,0/5,5-5,9l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 145-153
g/km. 3Kraftstoffverbrauch mit Erdgas (innerorts, außerorts, kombiniert) 7,8 -
7,9/4,2 - 4,5/5,5 - 5,7 kg/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 149-155 g/km. Kraftstoffverbrauch mit Super bleifrei (innerorts, außerorts, kombiniert) 1 1,5 – 1 1,8/6,1 –
6,6/8,1 – 8,5 l/100 km, CO
2-Emission (kombiniert) 190 – 198 g/km. 4Kraftstoff -
verbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 7,6-7,9/5,1-5,3/6,1-6,3l/
100 km, CO
2-Emission (kombiniert) 159-164 g/km.
E 200 CDI BlueEFFICIENCY T-Modell4
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 36.580,60
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 6.345,46 €
Sollzins gebunden p. a. 1,24 %
Effektiver Jahreszins 1,25 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 30.235,14 €
Gesamtbetrag 31.200,00 €
Monatliche Rate 520,00 €
E 200 CDI BlueEFFICIENCY Limousine
2
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 34.200,60
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 5.709,79 €
Sollzins gebunden p. a. 1,24 %
Effektiver Jahreszins 1,25 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 28.490,81 €
Gesamtbetrag 29.400,00 €
Monatliche Rate 490,00 €
E 200 NGT BlueEFFICIENCY Limousine
3
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 36.580,60
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 6.345,46 €
Sollzins gebunden p. a. 1,24 %
Effektiver Jahreszins 1,25 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 30.235,14 €
Gesamtbetrag 31.200 €
Monatliche Rate 520,00 €
Taxitag
am Samst
ag, 28. Mai von 10 - 14 Uhr,
im Mercedes-Benz Center Arnulfstraße. 
Wir freuen uns auf Ihren Bes
uch.