TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Juni 2011
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2011. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | Ausgabe Juni 2011| Das Monatsmagazin für die Taxibranche 51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de ➜ Ein Tag und eine Nacht in der Funkzentrale ➜ Verparkte Taxistandplätze Was man dagegen tun kann ➜ Typologie unserer Fahrgäste Vom Geschäftsmann bis zum Rucksackträger ➜ Sicherheit im Taxi Die Gefahren im Verkehr 24 STUNDEN
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Was wäre, wenn 2018 unser Wintermärchen wahr werden könnte? Manchmal gehen auch große Träume in Erfüllung! Maria Riesch hat das mit ihren fantastischen Erfolgen in Vancouver vorgemacht. Jetzt haben wir die Chance, gemeinsam das schönste aller Märchen wahr werden zu lassen: die freundlichen Winterspiele im eigenen Land! Maria Riesch Sportbotschafterin München 2018 2 Goldmedaillen bei Olympischen Winterspielen Das kann München 2018! München bewirbt sich gemeinsam mit Garmisch-Partenkirchen und der Kunsteisbahn Königssee um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. Sagen auch Sie „Ja, ich will sie!“ unter www.die-freundlichen-spiele.de www.muenchen2018.org Nationale Förderer
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3TAXIKURIER JUNI 2011 Inhalt Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Taxifahrer-Ausbildung: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum. Samstag 10.00 –16.00 Uhr Editorial | Ziele 4 Wichtige Information | Taxi-Tag Mercedes 5 Witz des Monats | 5 Die Genossenschaft | „Gerichtsverfahren“ und weitere Infos 6 Streiflicht des Aufsichtsrats | Bericht der Vorsitzenden 9 Spruch des Monats | 10 München Splitter | Neues aus der Stadt 11 Kundenporträt | Hotel Leonardo Royal München 11 Verparkte Taxistandplätze | Was man dagegen tun kann 12 Zum Titelbild | 14 Taxameter des Monats | Funkmeldungen 14 Rose des Monats | Heinz Zechner, Taxi 3466 15 Zitrone des Monats | App-Taxler 15 Schrottis Fiaker-ABC | „I“ wie Illegal und „J“ wie Johann Fichte 16 Die Verkehrssünde des Monats | Münchner Freiheit 19 Motiv des Monats | 19 24 Stunden Taxizentrale | Beobachtung von 3 Schichten 20 Unsere Lebenserwartung | Leben Taxifahrer kürzer? 23 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 24 Taxlers Erlebnisse | Russisch Roulette 24 Messe München | Juni-Programm 25 Die Sehenswürdigkeiten Münchens| Der Marienplatz 26 Sicherheit im Taxi | Die Gefahren im Verkehr 28 Kurze Frage – Klare Antwort | Fahrradstraßen 30 Die fünf Weisheiten des Monats | 30 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 30 Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Ranking Wochentage 31 München Statistik | Theaterstadt München 31 Unsere Fahrgäste | Eine Typologie 32 Promitalk | Anita Kupsch 33 Geschichte und G’schichten | Lenin illegal in München 34 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 36 Taxi-Check München | Unerlaubte Bereitstellung 37 Top-Termine Juni 2011| Hier glüht der Taxameter 38 Der Blick zurück | Der Juni vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 41 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 41 Taxlers Service | Zum Ausschneiden 42 Impressum | 43 Vorschau Juli 2011 | 43 Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München T e l .0 8 9/3 57 31 87 3 Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kom petent und anerkannt. T esten Sie uns!
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4 TAXIKURIER JUNI 2011 Editorial Der Sinn von Handlungen kann nur beantwortet werden, wenn die Frage nach dem Ziel geklärt ist. Das Ziel eines lokalen Taxivermittlers, mit rechtlich fragwürdigen Teilnahmebedingungen die Mitglieder der Taxi- München eG zum Austritt aus der Genossenschaft zu bewegen, kann getrost als gescheitert angesehen werden. Schließlich ist der Unternehmer in einer Genossenschaft ein Teil des Ganzen, nicht nur simpler Vertragspartner, der sich dem Diktat des Anbieters beugen muss. Sankt-Florian hat versagt. Den Zusammenschluss der Münchner Taxiunternehmer, die Genossenschaft, wird es auch in den nächsten 100 Jahren geben, während es an anderer Stelle lichterloh brennt. Von verschiedenen Seiten wird uns seit Wochen zugetragen, dass der lokale Mitbewerber behauptet, Taxiunternehmer könnten nicht gleichzeitig Vertragspartner des Mitbewerbers und Mitglied der Taxi-München eG sein. Das ist falsch. Die unternehmerische Freiheit beinhaltet ein hohes Maß an Entscheidungsvielfalt, die nur an Grenzen stößt, wenn Gesetze überschritten werden – und erwiesenermaßen hat der Mitbewerber vom Genossenschaftsgesetz keine Ahnung. Wie sonst könnten Teilnehmer beider Zentralen gezwungen werden, mit privatrechtlichen Regelungen gegen die vom Genossenschaftsgesetz vorgeschriebenen Bestimmungen zu verstoßen? Wird im nächsten Schritt vielleicht auch die Straßenverkehrsordnung durch einen Vertrag außer Kraft gesetzt, der zum Beispiel verpflichtet, schneller als 50 km/h in geschlossenen Ortschaften zu fahren? Nein, die kleine Rechtskunde spricht bei Gesetzen und Verordnungen von einer „vom Staat festgesetzten, rechtlich bindenden Vorschrift“, die auf alle Betroffenen gleichermäßen anzuwenden ist. Vom Staat, nicht von einer Handelsgesellschaft. Wenn Sie diese Ausgabe in den Händen halten, sind bereits weitere Ziele erreicht worden. Ab Juni bietet die Taxi-München eG die Taxibestellung auch über Smartphone an. Nutzer von iPhones können sich die App der Taxi-München eG im App-Store herunterladen und damit wie gewohnt auf alle Vorteile einer Taxizentrale zurückgreifen. Weitere Informationen finden Sie in diesem Heft. Die im Mai angebotenen Fortbildungsangebote der Taxi- München eG erfreuten sich großer Nachfrage. Die Teilnehmerzahl war begrenzt und die Nachfrage konnte nicht vollständig befriedigt werden. Bitte beachten Sie die weiteren Termine in den nächsten Ausgaben. Ab Juli wird Herr Dr. med. Hans Bake v. Bakin in den Räumen der Taxi- München eG die verkehrsmedizinischen Untersuchungen zur Neuerteilung oder Verlängerung des Personenbeförderungsscheines vornehmen. Wir freuen uns, in Zukunft mit dem bekannten Arzt im Haus des Taxigewerbes eine weitere, für das Gewerbe wichtige Dienstleistung ermöglichen zu können. Weiter Informationen erhalten Sie im nächsten Heft. Die Qualität unserer Dienstleistung zu steigern ist unser Ziel. Ein Weg, der mit vielen kleinen Schritten gegangen werden muss. Ihre Taxi-München eG Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Ziele ➜ TAXIFAHRER SIND KONSU MENTEN UND MEINUNGSMULTIPLIKATOREN ➜ TÄGLICH HÖREN BIS ZU 100.000 FAHRGÄSTE AUF DIE EMPFEH - LUNGEN DER MÜNCHNER TAXI- FAHRER ➜ MIT IHRER ANZEIGE ERREICHEN SIE KOSTENGÜNSTIG DIE MEINUNGSBILDNER MÜNCHENS ANZEIGEN IM TAXIKURIER. WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT! Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10a D-85640 Putzbrunn Telefon: (0 89) 46 50 21 Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de HIER SOLLTE IHRE ANZEIGE STEHEN!
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5TAXIKURIER JUNI 2011 Witz des Monats Ein Mann fährt bei Rot über die Ampel. Eine Politesse beobachtet ihn und hält ihn kurzerhand an: „Sie sind bei Rot über die Ampel gefahren – Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte.“ Antwortet er: „Der Führerschein ist in Flensburg, und der Wagen ist gestohlen.“ Daraufhin sie: „Was haben Sie im Handschuhfach und im Kofferraum?“ Der Mann: „Im Handschuhfach eine nicht registrierte 38 Smith&Wesson und im Kofferraum meine erschossene Frau.“ Sofort ruft die Politesse nach Verstärkung. Nach zehn Minuten umstellen sechs schwer bewaffnete Polizisten den Wagen. Der Einsatzleiter fragt nach Führerschein und Papieren, die der Mann sofort vorzeigt. Er verlangt den Inhalt des Handschuhfachs und des Kofferraums zu sehen und bekommt Straßenkarte und Einkäufe gezeigt. Daraufhin er verwundert: „Meine Kollegin behauptet, Sie hätten eine Leiche im Kofferraum!“ Antwortet der Mann: „Sehen Sie – sie behauptet auch, ich sei bei Rot über die Ampel gefahren.“ München. Am Samstag, 28. Mai 2011 lädt Mercedes-Benz München die Münchner Taxiunternehmer und -fahrer von 10 bis 14 Uhr zum jährlichen Taxi-Tag in das Mercedes- Benz Center in der Arnulfstraße ein. Neben verschiedenen Gesprächspartnern aus Pkw- Verkauf, Service, Produktmanagement und -entwicklung erwartet die Taxi-Liebhaber ein unterhaltsamer Tag mit zukunftsweisenden Technologien. In einem Probefahrts- Parcours gibt es die Möglichkeit die Mercedes-Benz Elektro-und Brennstoffzellen-Fahrzeuge selbst zu erleben. Zudem sind viele Kooperationspartner rund um das Taxi-Gewerbe vor Ort. Genießen Sie Fahrspaß mit Taxi-Rennfahrzeugen auf der Carrerabahn und gewinnen Sie tolle Preise. Darüber inaus haben die Gäste die Chance Ihr persönliches Bild neben dem „schnellsten Taxi der Welt“, dem SLS AMG zu erhalten. Nutzen Sie die entspannte Atmosphäre sich gegenseitig auszutauschen und über Neuheiten zu informieren. Fur das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Wichtige Information Sportliches Vergnügen bei Taxi-Atmosphäre Taxi-Tag im Mercedes-Benz Center München ® Mehr Sicherheit beim Abrechnen – alles aus einer Hand, alles in einem Vertrag, zu günstigen Konditionen! Finanzamtkonforme Quittungen. wellPay – Taxi-Terminal vom Marktführer, mit spezieller Software Die All-in-One-Lösung lässt keine Wünsche offen. Wir beraten Sie gern. ICP GmbH, Hofmannstraße 54, 81379 München T el.: 089 / 748 34-8000, Fax: 089 / 748 34-8090 contact@wellcom.de, www.cash-processing.de Wir beraten Sie gerne.
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Die Genossenschaft Generalversammlung Die ordentliche Generalversammlung der Taxi-München eG findet heuer am 13. Juli 2011 im Augustiner-Keller in der Arnulfstraße 52 statt. Der Einlass ist ab 9:00 Uhr. Beginn der Versammlung um 10:00 Uhr. Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die Einladung und die Tagesordnung wie immer per Post. Wir hoffen Sie zahlreich begrüßen zu dürfen. (FK) Der Weg zum Taxiunternehmer (Teil 2) In der letzten Ausgabe des TAXIKURIER wurde schon ausführlich auf die seit 1978 notwendige Fachkundeprüfung bei der IHK für angehende Taxiunternehmer eingegangen. Wenn Sie diese Hürde genommen haben, so sind es neben einer finanziellen Investition nur noch wenige Schritte, die Sie von der Führung eines Taxiunternehmens trennen. Zuständig für die Erteilung von Taxikonzessionen ist die von der Landesregierung bestimmte Behörde, in deren Bezirk der Unternehmer seinen Sitz im Sinne des Handelsrechts hat (§ 11 PBefG). Bei kreisfreien Städten ist dies regelmäßig die städtische Ordnungsbehörde, in anderen Fällen das jeweilige Landratsamt. Die Münchner Ordnungsbehörde ist das Kreisverwaltungsreferat (KVR) in der Ruppertstraße 19 in 80466 München. Jeder Bewerber muss, um eine Taxigenehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) zu erhalten, bei der für den Betriebssitz zuständigen Genehmigungsbehörde einen Antrag stellen, dem Unterlagen über seine persönlichen Voraussetzungen zur Erlangung der Genehmigung beizufügen sind (§ 12 PBefG). Der Antrag muss folgende Angaben enthalten: 1. Namen, Wohn- und Betriebssitz des Antragstellers sowie dessen Geburtstag und -ort. 2. Angaben darüber, ob der Antragssteller bereits eine Genehmigung für eine Verkehrsart besitzt oder besaß. 3. Welche Verkehrsform beantragt wird (z.B. Taxiverkehr § 47 PBefG). 4. Angaben über Zahl, Art und Sitzplätze des zu verwendenden KFZ. Neben der fachlichen Eignung müssen gemäß Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr (PBZugV) zum Zeitpunkt der Antragsstellung auch die persönliche Zuverlässigkeit und die finanzielle Leistungsfähigkeit nachgewiesen werden. Persönliche Zuverlässigkeit Die Kriterien für die Erfüllung der persönlichen Zuverlässigkeit sind im § 1 PBZugV definiert. Das Unternehmen und die zur Führung der Geschäfte bestellten Personen gelten als zuverlässig im Sinne des § 13 Abs. 1 Nr. 2 PBefG, wenn keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass bei der Führung des Unternehmens die für den Straßenpersonenverkehr geltenden Vorschriften missachtet oder die Allgemeinheit bei dem Betrieb des Unternehmens geschädigt oder gefährdet werden. Als Anhaltspunkte für die Unzuverlässigkeit des Unternehmens oder der für die Führung der Geschäfte bestellten Personen werden hier im Besonderen aufgeführt: ➜ rechtskräftige Verurteilungen wegen schwerer Verstöße gegen strafrechtliche Vorschriften Schwere Verstöße gegen: ➜ Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes oder der auf diesem Gesetz beruhenden Rechtsverordnungen ➜ arbeits- oder sozialrechtliche Pflichten, insbesondere gegen die Vorschriften über die Lenk- und Ruhe - zeiten des Fahrpersonals ➜ Vorschriften, die im Interesse der Verkehrs- und Betriebssicherheit erlassen wurden, insbesondere gegen die Vorschriften des Straßenverkehrsgesetzes, der Straßenverkehrs- Ordnung oder der Straßenverkehrs- Zulassung-Ordnung ➜ die abgabenrechtlichen Pflichten, die sich aus unternehmerischer Tätigkeit ergeben ➜ § 1 des Pflichtversicherungsgesetzes vom 5. April 1965 (BGBl. I S. 213) in der jeweils geltenden Fassung ➜ umweltschützende Vorschriften, dabei insbesondere des Bundes-Immissionsschutzgesetzes oder solche der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung in ihren jeweils geltenden Fassungen Zur Prüfung, ob solche Verstöße vorliegen, kann die Genehmigungsbehörde Unbedenklichkeitsbescheinigungen und Auszüge aus Registern, in denen der - artige Verstöße registriert sind, von dem Antragsteller verlangen oder mit dessen Einverständnis anfordern. Darüber hinaus holt sich die Genehmigungsbehörde die Auskunft des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) sowie eine Auskunft des Gewerbezentralregisters über den Bewerber ein. Die Überprüfung der persönlichen Zuverlässigkeit muss aber hiermit nicht als abschließend betrachtet werden. Der Behörde steht es frei, sich jederzeit auch an anderen Stellen Informationen über den Antragsteller einzuholen. Finanzielle Leistungsfähigkeit Die Kriterien für die Erfüllung der finanziellen Leistungsfähigkeit sind im § 2 PB- ZugV definiert. Hier geht es im Wesentlichen darum, dass zum Zeitpunkt der Antragsstellung keine Zahlungsunfähigkeit oder erhebliche Rückstände an Steuern oder Beiträgen zur Sozialversicherung bestehen, die aus unternehmerischer Tätigkeit geschuldet werden. Die finanzielle Leistungsfähigkeit wird in der Praxis gegenüber der Genehmigungsbehörde durch die Vorlage folgender Unbedenklichkeitbescheinigungen nachgewiesen, die nicht älter als 3 Monate sein dürfen: ➜ des Finanzamtes ➜ der Stadt- oder Gemeindekasse ➜ dem Träger der Sozialversicherung (AOK) ➜ der Berufsgenossenschaft Verkehr Beim Verkehr mit Taxis müssen bei der Antragstellung für das erste Fahrzeug 2.250 Euro und für jedes weitere Fahr- TAXIKURIER JUNI 20116 Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel./Fax: 08122/2283400 Ankauf
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Die Genossenschaft zeug 1.250 Euro als Betriebskapital nachgewiesen werden. Als Nachweis wird von der Genehmigungsbehörde entweder ein Banknachweis oder auch eine Eigenkapitalsbescheinigung nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 der PBZugV verlangt. Darüber hinaus sollte man auch wissen, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit während der gesamten Zeit der Unternehmereigenschaft gegeben sein und nachgewiesen werden muss. Fortsetzung in der nächsten Ausgabe. Quellen: – Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr (PBZugV) – „Das Taxiunternehmen in der Praxis“, Verfasser Meißner/Mattern, Vogel Verlag (NL) Gerichtsverfahren Am 2. Mai 2011 wurde uns vom Landgericht München I das Urteil vom 21. April 2011 zur Unterlassungs- und Schadens - ersatzklage der Taxi-München eG gegen ein Mitgliedsunternehmen mit vollständiger Begründung zugestellt. Das beklagte Mitgliedsunternehmen wurde kosten - pflichtig zur Unterlassung von Werbung für eine andere Vermittlungszentrale verurteilt, wenn Leistungen der Taxi-München eG in Anspruch genommen werden. Dieses Gericht hat mit dem Urteil klare Fronten geschaffen. Die Richter machten deutlich, dass grundsätzlich niemand verpflichtet ist, einen potenziellen Wettbewerber zum eigenen Schaden zu fördern. Vielmehr ergäbe sich aus Gesetz und Satzung, dass gerade Mitglieder der Genossenschaft die anderen Mitglieder nicht durch ein solches Verhalten schädigen dürfen. Die Werbung für eine fremde Vermittlungszentrale bei Aufträgen der Taxi- München eG, stellt aus Sicht der Richter einen Verstoß gegen die genossenschaft - liche Treuepflicht dar und löst Ansprüche auf Unterlassung und Schadensersatz aus. Auch ein mit dem Mitbewerber geschlossener Vertrag kann sich nicht auf die Pflichten, die sich aus der Mitgliedschaft der Genossenschaft ergeben, auswirken. In den Urteilsgründen heißt es auszugsweise: (…) „Die Zugehörigkeit zu einer Gesellschaft, wie im vorliegenden Falle zu einer Genossenschaft, begründet eine gegenseitige gesellschaftsrechtliche Treuepflicht, die Folge der mitgliedschaftlichen Rechtsbeziehung und Ausdruck der allgemeinen Loyalitätspflicht auf der Grundlage des § 242 BGB ist. Dabei verdichtet sich im Gesellschaftsrecht die Treuepflicht zu konkreten Verhaltensnormen, zu der Verpflichtung, die Interessen der Gemeinschaft zu beachten und zu fördern und alles zu unterlassen, was für die Gesellschaft schädlich ist. Die Treuepflicht gebietet, die Belange der Genossenschaft zu beachten und verbiete andererseits, die Gesellschaft zu schädigen. Dabei sind, je personalistischer die Gesellschaft ausgerichtet ist, die Wirkungen der Treupflicht umso stärker ausgeprägt. Deshalb kann treuwidriges Handeln insbesondere Unterlassungsansprüche auslösen.“ (…) (…) „Nach der Satzung der Klägerin ist eines ihrer Ziele, die wirtschaftlichen und gewerblichen Interessen aller Mitglieder zu fördern. Dieser in § 1 GenG zwingend vorgeschriebene Unternehmenszweck der Mitgliederförderung stellt die wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder in den Mittelpunkt der Tätigkeit. Diese Zielrichtung gibt damit aber auch den Pflichten der Mitglieder in dem gemeinsamen Unternehmen einen besonderen Inhalt.“ (…) (…) „Durch die Werbung für ein Konkurrenzunternehmen werden die Wettbewerbschancen der Genossenschaft erheblich beeinträchtigt. Denn diese Werbung ist darauf gerichtet, die Marktanteile der Genossenschaft zu Gunsten des Konkurrenzunternehmens zu schmälern.“ (…) (…) „Damit wird der Beklagten weder grundsätzlich verboten, sowohl Mitglied bei der Klägerin als auch einer konkurrierenden Vermittlungszentrale zu sein, noch wird ihr verboten, generell direkt oder indirekt eine konkurrierende Vermittlungszentrale zu unterstützen. Nur für den Fall, dass die Fahrt durch die Klägerin vermittelt wurde, hat die Beklagte die entsprechende Werbung zu unterlassen.“ (…) (…) „Die Beklagte kann auch nicht mit dem Argument durchdringen, dass sie aufgrund der vertraglichen Verpflichtung mit der IsarFunk Vermittlungszentrale zu der Werbung an den Türaußenflächen verpflichtet sei. Zum einen muß derjenige, der Mitglied der Genossenschaft ist und daher den genossenschaftsrechtlichen Treuepflichten unterliegt, bei dem Abschluss von Verträgen mit Dritten 7TAXIKURIER JUNI 2011 Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther Fachanwältin Verkehrsrecht Reitrecht S. Bergmann Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht S. v. Kummer Fachanwalt Familienrecht Sozialrecht / Verwaltungsrecht J. Buchberger Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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8 TAXIKURIER JUNI 2011 gerade wegen dieser Treuepflicht dafür Sorge tragen, dass er durch die Eingehung von vertraglichen Pflichten eben gerade nicht gegen diese gesellschaftsrechtliche Treuepflicht verstößt. Zum anderen gilt die Verpflichtung zur Anbringung von Werbung für die IsarFunk- Zentrale nach § 12 des Teilnehmervertrages zwischen IsarFunk und der Beklagten nur für Fahrzeuge „die im Rahmen des Vertrages zum Einsatz kommen“ . Im Rahmen des Vertrages kommt ein Fahrzeug dann zum Einsatz, wenn es nach § 1 des Vertrages eine Fahrtenvermittlung durch IsarFunk in Anspruch nimmt. Dies ist aber gerade dann nicht der Fall, wenn der Fahrtauftrag durch die Klägerin vermittelt war. Aus dem Vertrag, insbesondere dessen § 12, lässt sich keine Verpflichtung herleiten, dass die Außenwerbung an den Fahrzeugen permanent angebracht sein müsste. Aus diesem Grund hat die Beklagte dafür Sorge zu tragen, dass die Außenwerbung bei Fahrten, die durch die Klägerin vermittelt wurden, entfernt wird. Ebenso hat sie es zu unterlassen, durch Übergabe von Fahrpreisquittungen für das Konkurrenzunternehmen zu werben.“ (…) Das Urteil ist gegen Sicherheieistung vorläufig vollstreckbar, aber noch nicht rechtskräftig. Wir informieren Sie über den weiteren Vorgang. (FK) Fortbildungsangebot Auf Grund der Nachfrage wird ein weiterer Kurs bezüglich des Datenfunksystems der Taxi-München eG angeboten. Das 90-minütige Seminar zeigt Ihnen, wie Sie kleinere Störungen selbst beheben und hilfreiche Funktionen sinnvoll nutzen können. Lernen Sie die umfangreichen Möglichkeiten des Datenfunksystems kennen. Gerne werden auch individuelle Fragen beantwortet. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Der Kurs findet am Donnerstag, den 7. Juli 2011 zwischen 14.30 und 16.30 Uhr in den Schulungsräumen der Taxi-München eG statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Anmeldung bitte in der Verwaltung der Taxi-München eG, Frau Meier, Tel. (089) 77 30 77. (FK) Standplätze Letzten Monat wurde in der Weißenseestraße 138/140 vor dem dort befindlichen Hotel „Motel One“ ein neuer Taxistandplatz eingerichtet. Im Datenfunksystem der Taxi-München eG wurde der Halteplatz als „Weissensee“ eingepflegt. (FK) Straßennamen Am Münchfeld Verläuft zuerst von der Ludwigsfelder Straße in südöstlicher Richtung, knickt dann nach Osten und wieder nach Süd - osten ab, westlich der und parallel zur Bahnlinie München-Ingolstadt und endet mit einem Wendehammer. Taxi-München-App Ab dem 01. Juli 2011 steht für die Nutzer von iPhone-Geräten die „Taxi-München“- App zum Download im App-Store bereit. Die Software ist kostenlos und vermittelt das Fahrzeug über die Taxizentrale der Taxi-München eG. Im Gegensatz zu anderen auf dem Markt befindlichen Angeboten, stellt die App der Taxi-München eG sicher, dass nur ordnungsgemäß zugelassene Taxis sowie Fahrer, die im Besitz eines Personenbeförderungsscheines sind, dem Kunden vermittelt werden. Dem Fahrgast aber auch dem bei der Taxi- München eG angeschlossenen Unternehmen entstehen keine zusätzlichen Kosten. Die Application kann derzeit in München, Hamburg, Bremen und Bonn, später in vielen weiteren deutschen Großstädten, Taxifahrten vermitteln. Der Kunde erhält mit der „Taxi-München“-App den vollen Leistungsumfang einer Taxizentrale. Vorbestellungen oder Kreditkartenbezahlung sind bei der Taxi-München-App ebenso möglich wie der Wunsch nach besonderer Fahrzeugausrüstung, wie Kindersitze oder Klimaanlage. Selbstverständlich können auch Kombi-Taxis für viel Gepäck oder Fahrzeuge für mehrere Personen über die App der Taxi-München eG geordert werden. Die Software wurde von der Firma GefoS in Schwerte in Zusammenarbeit mit den deutschen Taxizentralen entwickelt. Der Systemlieferant für Zentralensoftware wird die Application in den nächsten Jahren weiter entwickeln, um den zukünftigen Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Die Portierung für Android-Smartphones steht kurz vor der Fertigstellung. Das Programm ist im App-Store unter „Taxi-München“ oder mit Hilfe der Suchbegriffe „Taxi“ und „München“ zu finden. (FK) Die Genossenschaft GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Dr. med. univ. Hans Bake v. Bakin 85609 Aschheim · T assilostraße 23 T axi, Mietwagen, Bus, Lkw. Erst- u. und Verlängerungsuntersuchung T elefon 089/370 656 90 Mobil 0172/6 52 38 05 www.fuehrerscheinuntersuchung.de 8W]VFKQHLGHUVWUDH5*0QFKHQ 7HO)D[ 0RELO PDLOLQIR#ELODOVIROLHQJDUDJHGH HKHPDOV7D[DPHWHU)XFKV 3UHLVH]X]JOLFK0Z6W ELODOV Bilals Foliengarage LQNO+RO²XQG%ULQJVHUYLFH www.bilals-foliengarage
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9TAXIKURIER JUNI 2011 Verlustmeldung Ein Kollege hat um den 1. oder 2. April 2011 an einem Taxistand eine goldene Halskette mit einem ca. 2 cm großen, ovalen, lapislazuli-blauem Medaillon verloren. Der Kollege hat einen Finderlohn von Euro 200,00 ausgesetzt. Hinweise zum Verbleib der Halskette bitte an die Taxi Genossenschaft. (TK) Die Polizei bittet um Mithilfe Wer hatte in der Nacht von 23.04. auf 24.04.2011 gegen ca. 1 Uhr eine Fahrt von der Blumenstraße Gaststätte Padres nach Ottobrunn zur Straße „Am Bogen“? Die Fahrt wurde nicht bezahlt. Meldung bitte in der Verwaltung der Taxi-München eG unter 089 / 2161 396 bei Hr. Kroker. (TK) Die Genossenschaft Wir trauern um unsere Kollegen Der langjährige Unternehmer Herr Walter Hartmann (Taxi 1015) verstarb im Alter von 64 Jahren Der langjährige Unternehmer Herr Peter Bäumler (Taxi 2023) verstarb im Alter von 61 Jahren Die langjährige Unternehmerin Frau Mahboubeh Jafari (Taxi 813 u.a.) verstarb im Alter von 55 Jahren Streiflicht des Aufsichtsrats Letztens geisterte eine Berichterstattung durch die Medien, in der der sächsische Innenminister über die Beleidigung von Polizistinnen wetterte und die Gewerkschaft der Polizei über einen Kunstskandal wehklagte. Was war geschehen? Ein Kunststudent modellierte die Skulptur Petra, eine Polizistin, die in der Hocke auf den Boden pinkelt. Nicht, dass ich das Urinieren in der Öffentlichkeit gut heiße, im Gegenteil. Die Taxi-München eG prangert immer wieder das Urinieren in der Öffentlichkeit an. Aber bitte schön, was hätte die Polizistin denn tun sollen, wenn es weit und breit keine öffentliche Toilette gibt und sie seit Stunden ihren Einsatzort nicht verlassen konnte. Ich betone es noch einmal und ausdrücklich, dies soll keine Entschuldigung für manche unserer Kollegen sein, die schamlos in Hauseingänge, Gärten und Garageneinfahrten pinkeln. Aber wenn es nach der Stadtverwaltung der Landeshauptstadt München geht, werden wir in Zukunft noch weniger öffentliche Toiletten haben. Ein Skandal – wie ich meine. Eine Weltstadt mit Herz, die so auf Ihre Gastfreundlichkeit pocht und viele Millionen in die Bewerbung als Olympiastadt 2018 steckt, kann es sich doch nicht leisten, aus Kostengründen Toiletten zu schließen. Der Unterhalt der zur Schließung vorgesehenen Toiletten kostet nur einen Bruchteil der Bewerbung, würde aber im Gegenzug das Image der sauberen Stadt München weiter aufpolieren. Das Problem der Suche nach öffentlichen Toiletten besteht nicht erst seit heute. Auch im Internet hat man sich dieses Problems bereits angenommen. So gibt es Klosuchmaschinen, in denen man in Stadtplänen öffentlich zugängliche Toiletten eintragen kann. Dabei gibt man nicht nur den genauen Standort an, sondern man kann sogar die Sauberkeit bewerten. Wer mich kennt, weiß, auch zu diesem Thema habe ich ein App gefunden. Andere Städte listen auf ihrer eigenen Homepage öffentliche Toiletten auf. Das ist ein Zeichen dafür, welch wichtige Funktion öffentliche Toiletten in der Infrastruktur einer Stadt übernehmen. Die Stadtverwaltung ist aufgefordert, nach anderen Lösungen als einer Schließung von Münchens stillen Örtchen zu suchen. Und weil das Thema so wichtig und dringend ist, wird sich der TAXIKURIER in einer der nächsten Ausgaben ausführlich damit beschäftigen. Ihnen liebe Kolleginnen und Kollegen wünsche ich gute Geschäfte und stets eine unfallfreie Fahrt. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Aufsichtsratsvorsitzende PS: Wenn es mal wieder pressiert – hier die Internetadressen: www.lootogo.de oder www.gratispinkeln.de Stilles Örtchen
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T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochenende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel - ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...) Der Preis inklusive zwei Batterien und 19 % MwSt. beträgt 29,75 Euro. Erhältlich bei der Taxi-München eG an der Hauptkasse der Verwaltung (1. Stock) Engelhardstraße 6, 81369 München. Schluss mit dem starren Blick auf die Rufsäule oder steifen Nacken durch Belastung der Halswirbel säule. Auch wenn die Sicht verstellt ist, meldet Ihnen der Anruf melder der Taxi-München eG den eingehenden Anruf am Standplatztelefon mit einem akustischen Signal. Komfort im Fahr dienst mit dem Anrufmelder der Taxi-München eG „Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist.“ (aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) Spruch des Monats Anmeldung Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Verwaltung 1. Stock, Frau Meier Mo. bis Fr.: 7.30–12.00 Uhr Mo. bis Do.: 12.30–15.30 Uhr (oder vor Kursbeginn beim Kursleiter) Information Homepage: www.taxi-münchen.de Info-Ansage: (089) 76 42 70 Ausbildung Abendkurs: jeden Montag und Mittwoch ab 18 Uhr Tageskurs: jeden Samstag ab 10 Uhr Kursgebühr: 120 Euro Taxischule-München
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11TAXIKURIER JUNI 2011 Das Hotel Leonardo Royal wurde Anfang Januar diesen Jahres eröffnet und ist seitdem Großkunde der Taxi-München eG. Seit kurzem bestellt das Leonard Royal als erstes Münchner Hotel Umwelt-Taxis über die Taxi-München eG. Hotel Leonardo Royal München Das neue 4-Sterne-Superior Hotel nahe dem Olympiapark und der BMW-Welt ist mit seinen 424 Zimmern inklusive Suiten und einer Veranstaltungsfläche von 1.800 m² eines der größten Hotels in München. Die absolute Besonderheit ist das einzigartige Lobby-Konzept, das Rezeption, Bar und Lounge in einem beeindruckenden und weitläufigen Entrée kombiniert. Die europaweit agierende Leonardo-Hotelkette ist seit 2007 auf dem deutschen Markt aktiv und betreibt zurzeit über 60 Hotels in Deutschland, Belgien, der Schweiz und Israel. Im Rahmen der überaus guten Zusammenarbeit bestellt das Leonardo Royal seinen Gästen bei Verfügbarkeit nur noch Umwelt-Taxis und unterstützt dadurch die Kooperation der Taxi- München eG mit dem ADAC. Umwelt- Taxis zeichnen sich durch eine spezielle Hybrid- oder Erdgastechnologie aus, die kaum Feinstaub oder Stickstoffoxide und weniger als 140 g CO 2/km produziert. Dadurch kann etwa die Hälfte des CO 2-Ausstoßes eingespart werden. Derzeit vermittelt die Taxi-München eG fünfundsechzig durch den ADAC zertifizierte Umwelt-Taxis. Dem in der Nähe des Hotels gelegene Taxistandplatz „Oberwiesenfeld“ wurde zu Jahresbeginn durch die hohen Bestellzahlen des Leonard Royals neues Leben eingehaucht. (FS) Kundenporträt Bar und Lounge Leonardo Royal Mit dem Umwelt-Taxi zum Leonardo Royal: Jan Heringa (m.) General Manager Leonardo Royal, Florian Schäfer (l.) Leiter Marketing und Öffentlichkeitsarbeit Taxi-München eG, sowie Werner Hebeis (r.) Umwelt-Taxi-Unternehmer. Verkehrsmedizinische Untersuchungen in Schwabing Dr. Josef Venczel Dr. Marta Venczel Betriebsärzte Adelheidstr.23 80798 München Te l :2729460 Fax: 27294614 Handy: 0172 / 8916575 Alle med.Untersuchungen für Ersterwerb oder Verlängerung des Führerscheins für Berufsfahrer (T axi, LKW, Bus etc) bei Bedarf auch am Wochenede. ➜ 2010 kamen so viele Gäste nach München wie nie zuvor. Ins - gesamt haben 5,6 Millionen (+11,8%) unsere Stadt besucht. ➜ Sämtliche Konzerte im Brunnenhof, die wegen Regens ausfallen, finden zeitgleich im Herkulessaal statt. ➜ Seit 30. April hat das „Cafe Platzhirsch“ im Rosental dicht gemacht. Eine schräge Adresse weniger in der Innenstadt. ➜ Im ehemaligen „Cafe Beer“ in der Prielmayerstraße 6 hat das „Kong“ eröffnet. Von Donnerstag bis Samstag hat die Elektro- Bar geöffnet. (PR) München-Splitter
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Titelthema Abschleppen am Taxistand Was tun bei verparkten Taxistandplätzen? Viele Kollegen sind unsicher, welche Möglichkeiten sie bei verparkten Taxistandplätzen haben. Gerade jetzt mit dem Beginn der Biergarten-Saison ist diese Unsitte wieder besonders spürbar. Hilfreich ist nach folgende Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs. (PR) 12 TAXIKURIER JUNI 2011 München - BayVGH: Abschleppen aus Taxistand auch ohne Behinderung möglich – 30.05.2007 Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH, Beschluss v. 15.12.2006 – Az. 24 ZB 06.2743) entschied: Es ist nicht erforderlich, dass durch das verbotswidrige Parken auf einem Taxistand bereits eine akute Verkehrsbehinderung eingetreten ist oder unmittelbar bevorsteht. Eine PKW-Fahrerin parkte nachts in einem Bereich, der durch entsprechende Beschilderung von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr als (zeitlich begrenzter) Taxistand ausgewiesen ist. Die Polizei rief ein Abschleppunternehmen. Als der PKW gerade verladen werden sollte, erschien die Fahrerin, der Abschleppvorgang wurde beendet, die Fahrerin konnte wegfahren. Sie erhielt allerdings eine Kostenrechnung der Polizei mit einer „Abschlepppauschale“ . Hiergegen wandte sie sich mit Widerspruch gegen den Kosten - bescheid des Polizeipräsidiums München, sodann mit einer – erfolglosen – Klage vor dem Verwaltungsgericht München (Az. M 7 K 05.5690) mit der Begründung, dass die Abschleppmaßnahme völlig unverhältnismäßig und nicht erforderlich gewesen sei, die Kostenerhebung unverhältnismäßig und die in Rechnung gestellten Kosten unsubstantiiert und unangemessen hoch gewesen wären, da das Fahrzeug bei ihrer Ankunft am Taxistand noch nicht verladen gewesen sei. Zudem habe eine konkrete Behinderung von Taxis durch ihr Fahrzeug in keiner Weise vorgelegen. Der BayVGH begründete seine Entscheidung sehr ausführlich und, in für das Taxigewerbe erfreulicher Form. Zunächst stellte das Gericht fest, dass ein bloßer Verstoß gegen die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften (absolutes Halteverbot im Taxistand) nicht ohne weiteres und in jedem Fall für sich gesehen schon eine Abschleppmaßnahme rechtfertigt. Andererseits aber ist es nach Auffassung des Gerichts nicht erforderlich, dass „bereits eine akute Verkehrsbehinderung eingetreten ist oder unmittelbar bevorsteht. Dies hätte nämlich zur Folge, dass die Polizei stets zuwarten müsste, bis sich die von einem unzulässig abgestellten Fahrzeug ausgehende Gefahr bereits in vollem Umfang realisiert hat. Mit einer effektiven Gefahrenabwehr (= hier Voraussetzung polizei - lichen Einschreitens) wäre dies nicht vereinbar. Es muss vielmehr die Möglichkeit bestehen, bereits ,im Vorfeld‘ einer akuten oder konkreten Behinderung des Verkehrs gegen Fahrzeuglenker vorzugehen, die bestehende Ge- oder Verbote missachten.“ Daraus ergibt sich, so der erkennende Senat, „dass im Falle eines rechtswidrig geparkten Fahrzeugs eine Prognose erfolgen muss, ob möglicherweise mit dem Eintritt einer Behinderung zu rechnen ist. Diese Prognose ist von den vor Ort anwesenden Polizeibeamten zu treffen und kann nicht durch eine abweichende Einschätzung eines Fahrzeughalters oder – lenkers ersetzt werden. Die Anforderungen an die Beurteilung durch den Polizeibeamten dürfen dabei nicht allzu hoch angesetzt werden. Angesichts der vergleichsweise kurzen Zeitspanne, die ihm dabei zur Verfügung steht und angesichts der Tatsache, dass zukünftige Verkehrsentwicklungen in aller Regel nicht oder nur sehr schwer konkret vorhersehbar sind, genügt eine sachgerechte Einschätzung der zu erwartenden Geschehnisse, wie sie sich dem Polizeibeamten in der Situation, in der er seine Entscheidung zu treffen hat, darstellen. Es ist dabei auch nicht zu beanstanden, wenn die Polizeibeamten sich bei der Beurteilung der Situation auf frühere Erfahrungswerte berufen und diese in ihre Einschätzung einbeziehen. Weiter begründete der BayVGH seine Entscheidung folgendermaßen: „Legt man diese Kriterien im hier zu beurteilenden Fall zugrunde, so ist die Entscheidung, das Fahrzeug der Klägerin abschleppen zu lassen, nicht unverhältnismäßig. Es besteht grundsätzlich zu jeder Zeit die Möglichkeit, dass ein den Taxistand anfahrendes Taxi durch ein dort verbotswidrig abgestelltes Fahrzeug behindert wird. Dies gilt auch dann, wenn noch mehrere freie Plätze für Taxis zur Verfügung stehen. Es ist nämlich nicht ausgeschlossen und mit Sicherheit vorhersehbar, dass nur einzelne Taxis heranfahren. Vielmehr muss zu bestimmten Zeiten (wie hier bei einer Diskothek in den Nachtstunden) davon ausgegangen werden, dass in Stoßzeiten auch sämtliche Plätze benötigt werden. Im Interesse eines möglichst reibungslosen Taxiverkehrs kann es deshalb nicht darauf ankommen, mit welchem Grad an Wahrscheinlichkeit im Einzelfall mit einer konkreten Beeinträchtigung eines bevorrechtigten Taxifahrers zu rechnen ist. Ebenso wie bei Behindertenparkplätzen wird die Funktion von Taxiständen in vollem Umfang nur dann gewährleistet, wenn diese jederzeit von verbotswidrig abgestellten Fahrzeugen freigehalten werden. Etwas anderes kann allenfalls dann gelten, wenn offensichtlich ist, dass zu einer bestimmten Tageszeit mit dem Erscheinen von Taxen nicht mehr gerechnet werden muss. So liegt der Fall hier allerdings nicht. Aus der Stellungnahme der Polizeiinspektion ergibt sich plausibel, dass hier auch wochentags reger Betrieb herrscht, was dazu führt, dass sämtliche Parkplätze auf öffentlichem Gelände im Umfeld regelmäßig ab etwa 22.00 Uhr belegt sind. Dem Gericht erscheint es deshalb auch plausibel, dass gerade bei einer stark frequentierten Diskothek nach Mitternacht ein erhöhter Bedarf an Taxis besteht. Die verkehrsrechtliche Anordnung der Landeshauptstadt München (zur Einrichtung des Taxistandes) führt zur Begründung gleichfalls aus, dass sich seit Eröffnung der Kultfabrik als Nachfolgerin des Kunstpark-Ost der Besucherstrom kontinuierlich erhöht habe. Dies erfordere eine erhöhte Bereitstellung von ausreichenden Taxen zu den angegebenen Zeiten. Zusammenfassend ist die von dem Polizeibeamten hier angestellte Prognose damit nicht zu beanstanden. Selbst wenn zum maßgeblichen Zeitpunkt noch keine Taxen warten mussten, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich innerhalb kürzester Zeit ein erheblicher, den gesam-
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13TAXIKURIER JUNI 2011 ten Taxenstand beanspruchender Bedarf ergibt. Es ist darüber hinaus auch kein Anhaltspunkt erkennbar oder vorgetragen, der dafür sprechen würde, dass dies zum maßgeblichen Zeitpunkt gerade nicht der Fall gewesen sein sollte. Die Polizei konnte den Pkw der Klägerin sicherstellen, da von diesem eine Gefahr im Sinne des Art. 25 Abs. 1 Nr. 1 PAG (Polizeiaufgabengesetz) ausging. Das Fahrzeug war – was zwischen den Beteiligten unstreitig ist – unter Verstoß gegen § 12 Abs. 1 Nr. 9 StVO in einem Bereich abgestellt worden, der als Taxistand (§ 41 StVO - Zeichen 229) ausgewiesen war. Dadurch wurde der Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit nach § 49 Abs. 1 Nr. 12 StVO erfüllt. Der Nutzen der Sicherstellung stand letztlich auch nicht außer Verhältnis zu den der Klägerin entstandenen Belastungen. Die Klägerin hat die Kosten der Abschleppmaßnahme in Höhe von 169 Euro zu tragen, weitere Nachteile waren für sie nicht verbunden.“ (Zitiert aus dem Beschluss des BayVGH). Anmerkung: Das Urteil des VG München und der bestätigende Beschluss des BayVGH sind für das Taxigewerbe zu begrüßen. Erfreulich klar und deutlich haben sich die Richter zu der Frage geäußert, wann am Taxistand abgeschleppt werden darf. Sie haben deutlich gemacht, dass der Taxistand keinesfalls von Taxis besetzt sein muss, bevor von der Polizei abgeschleppt werden darf. Taxifahrer können also, gerade bei regelmäßig verparkten Taxistandplätzen, die Polizei zu rufen. Zögerlichen Polizeibeamten kann durchaus mit Hinweis auf die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes (wie auch mit einer ähnlichen früheren Entscheidung des OVG Hamburg siehe Taxipressmeldung vom 27.8.2006) „auf die Sprünge geholfen" werden. Mit etwas Augenmaß sollten auch Taxifahrer am Standplatz handeln. Wenn sich jemand etwa kurz mit seinem Fahrzeug auf den Taxistandplatz stellt, um einen der Taxifahrer um eine Auskunft zu bitten (die dieser kompetent und servicebereit natürlich freundlich geben kann) o.ä., muss es nicht sein, dass andere Taxifahrer wild gestikulierend und schimpfend mit der Polizei drohen und so lediglich das Bild und den Ruf des Taxigewerbes weiter beeinträchtigen. „Kurzparker“, die im nebenan liegenden Laden „schnell mal etwas holen wollen“ und ihr Fahrzeug am Taxistand abstellen, freundlich aufgeklärt von Taxifahrern („wie würden sie reagieren, wenn ich mich in ihr Arbeitszimmer setze und dort Pause mache und den Platz blockiere“), reagieren oft verständnisvoll und werden Taxistandplätze zukünftig vielleicht doch nicht mehr als Kurzzeitparkplatz benutzen. Hartnäckigen Ignoranten allerdings wird die Funktion des Taxistandplatzes als Arbeitsplatz statt Privatparkplatz immer wieder nur mit Hilfe der Polizei und einem, dann staatlichen Griff in den Geldbeutel erläutert werden können. Nicht vergessen sollten jedoch auch Taxifahrer, dass der Taxistand nur zum „Bereithalten“ des Taxis vorgesehen ist und auch von Taxifahrern nicht als Privatparkplatz genutzt werden darf (hierfür kann es deutlich höhere Geldbußen geben als bei Privatfahrzeugen). Cey-System Cab Assistant Das meist verwendete TAXI- Abrechnungssystem - die Nummer 1 in Europa! Kostenlose Testsoftware unter www.hale.de/cey Was zu tun ist, was es kostet: Wenn ein Taxistand durch ein Fremdfahrzeug verparkt wird, kann auch über Funkkanal 2 oder 4 die Taxizentrale der Taxi-München eG verständigt werden. Bevor die Taxizentrale die Einsatzzentrale der Polizei benachrichtigt, wird geprüft, ob bereits eine Meldung über den Falschparker vorliegt. Damit soll verhindert werden, dass der Polizeinotruf wegen eines einzelnen Falschparkers durch wiederholte Anrufe blockiert wird. Das Halten oder Parken am Taxistandplatz hat im Bußgeldkatalog eigene Tat - bestandskennziffern. Wer das Halte- und Parkverbot am Taxistandplatz miss - achtet, handelt ordnungswidrig und muss mit Ahndung in Höhe von folgenden Regelsätzen rechnen. (TK) Halten und Parken (§ 12 Abs. 1 StVO) Soviel kostet das Vergnügen: Verbotswidrig halten im Bereich eines Taxenstandes 10,00 Euro Verbotswidrig halten mit Behinderung des Taxenverkehrs im Bereich eines Taxenstandes 15,00 Euro Verbotswidrig parken im Bereich eines Taxenstandes 15,00 Euro Verbotswidrig parken mit Behinderung des Taxenverkehrs im Bereich eines Taxenstandes 25,00 Euro Verbotswidrig parken im Bereich eines Taxenstandes, länger als 1 Stunde 25,00 Euro Verbotswidrig parken mit Behinderung des Taxenverkehrs im Bereich eines Taxenstandes, länger als 1 Stunde 35,00 Euro
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14 TAXIKURIER JUNI 2011
Taxameter des Monats
Funkmeldungen
in Zeiten des Datenfunks
Können Sie mich vorbuchen? – War bis vor kurzem das Standardgeschäft
der Rückfragefunker auf den Kanälen 2 und 4.
Seit dem Programm-Update im April 2011 mit dem Button für den
selbständigen Positionswechsel mit dem Vordermann sollten diese Funk -
gespräche der Vergangenheit angehören.
Wo ist das Hotel? – Auch die lästigen Fragen nach Adressen von Hotels,
Gaststätten und Firmen sollten sich mit dem DF-Update reduzieren, denn
mit den nun vollautomatischen Updates der Adress-Dateien sind alle
Verzeichnisse stets top-aktuell.
Dringend – Dringend heißt das Kennwort der Funkmeldung bei einem
Notruf, also wenn Gefahr für Leib oder Leben droht. Dazu zählen Über -
fälle, Angriffe, Körperverletzungen, Brand und Explosionen, Geisterfahrer,
Fußgänger auf der Autobahn, und, und, und …
Jedoch gibt es auch viele Dringend-Rufe, die alles andere als dringend
sind: Kleinunfälle mit Blechschaden, Zahlstreitigkeiten mit „wenig“ Inhalt,
verbale Auseinandersetzungen mit dem Fahrgast, mit Mageninhalt verunreinigte Taxis und ähnliche Vorfälle, die zwar äußerst unangenehm, trotzdem aber nicht von Dringlichkeit sind und deshalb auch auf Kanal 2 oder
4 abgewickelt werden können. Denn: Je öfter ein Notruf missbraucht wird,
desto weniger wird er ernst genommen, wenn wirklich Hilfe gebraucht
wird!
Wo Sennnnndraaalle? – Diese Unsitte macht immer mehr Schule:
Wenn irgendwo eine Durchsage zu hören ist mit „sofort“, plärrt kurz
darauf irgendeiner hinterher „wooooooooooooooooo“?
Offenbar ist die Assoziation zwischen räumlicher Entfernung und Funk -
signalstärke doch so anspruchsvoll, dass es viele checken, dass eine nicht
oder nur sehr schlecht verstandene Funkmeldung von einem so weit
entfernten Fahrzeug kommt, dass man selbst viel zu weit entfernt ist, um
diese Durchsage wirtschaftlich verwerten zu können. Das ganze artet oft
in einen Domino-Effekt aus, wenn der erste „Wooooooooo“-Brüller dann
keine Antwort bekommt und darauf nochmal schreit, worauf dann die
Souffleure aktiv werden und den Unsinn auch noch wiederholen …
In vielen solcher Zeremonien hilft nur noch eine Rosskur, indem der Funksprecher mit einem Tastendruck den Kanal blockiert (‚trägert’), sodass
dieser Käse verstummt.
Keine Meldung – … ist auch eine Meldung: Denn obwohl es im Fahrervertrag und in der Funkdienstordnung schwarz auf weiß zu lesen steht, halten
es viele Fahrer nicht für notwendig, den Sprechfunk einzuschalten und
funkbereit zu sein. Gerade in Zeiten mit Verbindungsproblemen im E-Plus-
Netz und reihenweise Nachfragen, ob die Aufträge angekommen sind, ist
die Erreichbarkeit am Sprechfunk für die Disponenten ein wichtiges Instrument. Denn wird ein Fahrer nicht erreicht, sprich es kann nicht nachvollzogen werden, ob der Auftrag angekommen ist, muss der Disponent,
um sicherzustellen, dass der Kunde sein Taxi bekommt, den nächsten Wagen schicken. Und genau dieser hat dann in vielen Fällen eine Leerfahrt,
weil der erste Kollege den Auftrag doch bekommen hat und nur zu faul
zum funken ist. (TK)
Anwaltskanzlei Arikan
Rechtsanwältin
Gariban Arikan
Tätigkeitsschwerpunkte:
Unfallregulierung
Straf- und Bußgeldsachen/Fahrverbot
In meiner Kanzlei werden Sie rund um das
Verkehrs- und Zivilrecht kompetent beraten,
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Zum Titelbild
Trotz Datenfunk ist in der Funk -
zentrale nach wie vor eine Menge
los. Für unsere Titelgeschichte haben
wir 3 Schichten, also 24 Stunden,
den Betrieb beobachtet und ver -
arbeitet. Was lag näher, als einen
Monats-Dienstplan als Titelbild zu
nutzen. (PR)
Foto: www.atelier-tacke.deSeite 15
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15TAXIKURIER JUNI 2011 Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institu tionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxi - freundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Heinz Zechner, Taxi 3466 Vor längerer Zeit wurde eine junge Frau aus Taufkirchen (Name und Adresse sind der Redaktion bekannt) von einem Taxifahrer während der Beförderung unsittlich berührt. Seitdem vermied die Dame konsequent die Nutzung eines Taxis als Fortbewegungsmittel. Am 21. März 2011 wurde die Dame zusammen mit ihrer kleinen Tochter von der S-Bahn im Stich gelassen. Da das Kind bereits durchgefroren war, hatte die Mutter keine andere Wahl, als doch wieder mit dem Taxi nach Hause zu fahren. Mit Unbehagen stieg die Dame stieg am Giesinger Bahnhof in das Taxi 3466 von Heinz Zechner. Herr Zechner erkannte sofort das mulmige Gefühl der Mutter und den Zustand des frierenden Kindes. Er reagiert vorbildlich, indem er die Heizung hochdrehte und der Mutter mit einer beruhigenden Unterhaltung die Ängste vor der Taxifahrt nahm. Da das Vertrauen in das Münchner Taxigewerbe wieder hergestellt war, wollte sich die Dame nochmals bei ihrem Taxifahrer bedanken. Herr Zechner, offenbar ein Gentleman der alten Schule, verhielt sich höflich, zuvorkommend und hilfsbereit. Dafür gebührt ihm nicht nur der Dank der jungen Mutter. Wir vergeben die Rose des Monats an Herrn Heinz Zechner, der mit seinem vorbildlichen Verhalten den guten Ruf des Münchner Taxigewerbes wieder einmal gestärkt hat. (TK) Kleinanzeigen-Annahme www.HerzAs-Nightclub.de Triebstraße 11 a • 80993 München • Tel. 089/147 282 55 Sie können in unserem Club mit folgenden Karten bezahlen: EC-Cash-Automat direkt im Haus! 12 00 18 00 - Öffnungszeiten: Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. App-Taxler … ... der Ast, auf dem wir sitzen, sollte auf der Speisekarte der Kettensäge möglichst weit hinten stehen. Selbstverstümmelung würde der distanzierte Betrachter diese Vorgänge bezeichnen, die sich in den letzten Monaten immer stärker ins Rampenlicht schieben. Dabei ist das Schema stets identisch: Ein schlauer Fuchs erfindet das Rad neu, sprich, er programmiert das soundsovielte App für ein Iphone oder Smartphone, oder er lässt ein App programmieren, und vertreibt seine Erfindung dann an hoffnungsvolle Taxifahrer, die nun überzeugt sind, den großen Sieg eingefahren zu haben: Sie verkaufen (kostenlos) Ihre Kunden, die bisher zufrieden mit Ihnen gefahren sind, an einen App-Betreiber, der dann ganz intelligent diese Kunden wieder (nicht mehr kostenlos) an diese schlauen Taxler zurückverkauft. Das blinde Hinterherwatscheln nach allen Neuerungen, nur um mit dabei zu sein, ohne auch nur wenigstens mittel fristige Konsequenzen zu bedenken, zeigt wirtschaftlich suizidale Ansätze auf. Der wahre Sieger dieser Entwicklung ist immer nur der Betreiber des App, solange, bis der Insolvenzverwalter vor der Türe steht. Zweiter Sieger ist dagegen das Taxigewerbe, das 1. ohne Not seine Kundschaft ohne Gegenwehr diesen Raubrittern überstellt 2. künftig für langjährige Stammkunden zusätzliche Vermittlungsprovisionen an App-Betreiber abdrückt und 3. billigen in Kauf nimmt, dass sich aufgrund durchwegs schlechter Erfahrungen mit diesen Apps (lange Warte - zeiten, kein Ansprechpartner für Reklamationen, keine Sonderwünsche, ...) immer mehr Kunden völlig vom Taxigewerbe abwenden und ihr Mobilitätskonzept neu überdenken. Allen Taxifahren, die durch die gedankenlose Teilnahme an solchen Zirkusnummern am Stuhl der eigenen Existenz sägen, verleihen wir in dieser Ausgabe deshalb die Zitrone des Monats. (TK) Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstr. 6 im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf. Anzeigenschluss ist der 8.6.201 1 Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | Ausgabe Juni 2011| Das Monatsmagazin für die Taxibranche 51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de § Ein Tag und eine Nacht in der Funkzentrale § Verparkte Taxistandplätze Was man dagegen tun kann § Typologie unserer Fahrgäste Vom Geschäftsmann bis zum Rucksackträger § Sicherheit im Taxi Die Gefahren im Verkehr 24 STUNDEN
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Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC IJ Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat die Buchstaben „I“ und „J“ . Identifikation – (die Überschrift könnte auch lauten: IMAGE). Identifizieren kann z.B. die Zentrale einen einzelnen Fahrer, so er am Datenfunk (DF) angemeldet und nicht verbotswidrig mit dem DF-Ausweis eines Anderen unterwegs ist. Da kommen wir oftmals dahinter, denn, wer es schon nötig hat, mit der Karte eines anderen Fiakers zu fahren, der fällt eher früher als später auf. Und dann gibt's für beide Beteiligten, den Fahrerausweis-Inhaber und den Ausweis- Benutzer, richtig blutige Nasen. Humor ist, wenn es trotzdem kracht! Man kann sich aber auch mit seinem Beruf identifizieren, wenn man diesen und sich selbst (!) ernst nimmt. Natürlich, lieber Kollege Schmelz (Ihr Leserbrief im Heft 10/2010), ist nicht jeder gleich ein „Grattler“, der in kurzen Hosen seinen Fahrdienst verrichtet – wobei noch zu definieren wäre, was eine „kurze“ Hose ist. Modische Bermuda- Shorts bis zu den Wadln eines gutgebauten jungen Mannes mögen ansprechender wirken als Schrottis obligatorische Hemd- Krawatte-Kombination zur XXL-Hose überm Bierbauch. Nur für das Alter und - bedingt - auch die Figur kann man nichts, wohl aber für den Gesamteindruck des optischen Auftretens. Unsere Kunden registrieren sehr wohl, ob man sich extra für den Fahrdienst (!) möglichst „seriös“ gekleidet hat, oder ob man in x-beliebiger Freizeitkleidung auftritt, mit der man auch zum privaten Einkauf oder zur Gartenparty fahren könnte. Erst kürzlich hatte Schrottis älterer Bruder im „King's“- Hotel das Erlebnis, dass er in der Lobby den vermeintlichen Haushandwerker (schmuddelige Jeans und T-Shirt) nach dem Hausmeister fragte und zur Antwort bekam, er (der Gefragte) sei Taxifahrer und warte auf seine Fahrgäste… Wer sich noch dazu als Erster am Stand hinter seiner aufgeschlagenen Zeitung versteckt und erst dann merkt, dass ein Fahrgast da ist, wenn der schon vergeblich am Kofferraumdeckel herumfummelt oder an's Beifahrerfenster klopft; wer noch nicht einmal älteren Fahrgästen die Türe aufhält (dazu müsste man ja selbst aussteigen – unzumutbar!) und nach Nennung des Fahrtzieles wortlos Gas gibt, um dann später „dringend“ zu plärren, weil man z.B. statt in die Grohmannin die Romanstraße gefahren ist und der Kunde den Umweg nicht zahlen will – der muss sich von Schrotti und übrigens auch vielen anderen unter uns definitiv und unwiderruflich sagen lassen, dass er ein Grattler ist! Wer durch sein gesamtes Auftreten (die Länge eines Beinkleides ist davon nur ein marginales Puzzle-Stück) den Eindruck vermittelt, hinter unseren Volants säßen nur demotivierte Versager aus anderen Berufen oder zufällig hier gestrandete Freizeitkapitäne, die gerade nichts Besseres zu tun haben, als ein paar lästige Bittsteller gnädigerweise um die 16 TAXIKURIER JUNI 2011 <ABEE>KLMK:W>ÉyxÉ zz}ÉrG<A>G É :<A:GP:EMÉ>KD>AKLK><AM É É <AP>KINGDMÉMK:?K><AM >EÉ ×|x || }×zÉ :QÉ ×|x || }×|| G?:EE:;PB<DENG@ >KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM MK:?L:<A>G NW@>E=L:<A>G D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K=>ÉÉÉÉÉ P P P : G P: E M ×;:N>K=> Ecke zu bringen, der möge in Zukunft bitte lieber Ziegelsteine, Biertragl oder am besten nur sich selbst – möglichst an die nächste Mauer – fahren. Dennoch: niemand ist so überflüssig, dass er nicht wenigstens als schlechtes Beispiel dienen könnte! Ein guter Taxifahrer, der was auf sich hält und – auch optisch – so auftritt, kann getrost stolz auf sich und sein Gewerbe sein. Wir sollten uns nicht selber – was leider so oft geschieht – so „runtermachen“, als seien wir halt nur bessere Hilfsarbeiter, die von Manieren (dazu gehört nunmal auch die Kleidung) und Servicegedanken keine Ahnung haben. Die ausufernden „Limousinen- Services“ und „Shuttle-Dienste“ freuen sich schenkelklatschend über jeden dieser Untoten hinterm Taxilenkrad, weil sie uns dank deren tätiger Mithilfe bequem die Kundschaft wegnehmen können. Zefix nomoi! Igitt – An einem Freitagabend, Mitte April, war Schrotti auf der Piste und hatte nach sechseinhalb Stunden satte 40,60 Euro Umsatz. Suboptimal! Bevor man vor Frust in Gefahr gerät, grantig zu werden, gibt's nur eines: Schluss machen (mit der Schicht) und den Abend mit ein, zwei Halben vorm Fernseher ausklingen lassen. Wenn's einen nicht mag, dann mag's einen halt nicht. Da muss man durch. Illegal – Taxistandplätze sind definiert durch die bekannten Standplatztafeln (ggf. mit zeitlicher Beschränkung) und durch die Bekanntmachungen des Kreisverwaltungsreferates (KVR), also unserer Aufsichtsbehörde, die die sogenannten - nicht beschilderten - „Bedarfsstandplätze“ festlegt, wie z.B. die Sonnenstraße 25 („New York“ und „59:1“, gesprochen „fivty nine to one"). Alle anderen, nicht vom KVR gestatteten, Bereitstellungen („Paradiso“, „Brenner“, „Beck“-Stand hinter der Tafel) usw. sind illegal und damit nichts anderes als Betrug an den Kollegen, die sich regulär und damit gesetzeskonform aufstellen. Hiermit sei ausdrücklich und völlig humorlos darauf hingewiesen, dass es für solche Fälle neben bisher 9HUNHKUVPHGL]LQLVFKHV 8QWHUVXFKXQJV]HQWUXP 'RFPDQDJHU0XQLFK*PE+ $OOH8QWHUVXFKXQJHQ]XP(UVWHUZHUE RGHU]XU9HUOlQJHUXQJYRQ )KUHUVFKHLQHQIU)DKUJDVWXQG 3HUVRQHQEHI|UGHUXQJ7 D[L0LHWZDJHQ 5LGOHUVWU 0QFKHQ 7 HO(0DLOLQIR#]HPEDGH 0RELV8KU 'L0L)U ELV8KU
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völlig fruchtlosen Appellen im TAXIKU- RIER und den Unternehmer- und Fahrerkursen auch noch andere Maßnahmen mit Kosten von mindestens hohen dreistelligen Beträgen geben kann, die schnell die wirtschaftliche Existenz von Taxiunternehmen gefährden können! Den Unternehmern sei deshalb dringend angeraten, ihr Personal explizit (schriftlich und mit Unterschrift der Fahrer/Innen) auf die vorgenannte Sachlage hinzuweisen und sich so für den Fall der Zuwiderhandlung zu exkulpieren und wenigstens die Inregressnahme des Fahrpersonales zu ermöglichen. Völlig unverständlich ist es in diesem Zusammenhang, dass massenweise Taxis bei uns unterwegs sind, in denen es nichtmal uralte Bedarfsstands- Listen gibt, woran sich Neueinsteiger unseres Gewerbes wenigstens ein bisserl orientieren könnten. Das sind Unterlasser, keine Unternehmer! Anlässlich der letzten Oberbürgermeister (OB)-Wahl im Frühjahr 2008 haben sich beide damaligen Kandidaten (Christian Ude, SPD, und Josef Schmid, CSU,) in den Interviews mit dem TAXIKURIER insofern übereinstimmend geäußert, solche Dinge seien Sache der Selbst-Reinhaltung eines Gewerbes – auf dem zivilrechtlichen Wege und ohne Polizei oder KVR. Dann soll's so sein! Information – Selbst der absolute Computer-Laie Schrotti weiß zwischenzeitlich, wie man aus dem DF-Gerät im Taxi aktuelle Informationen ziehen kann, wie z.B. „Langsam“-Meldungen, Nachtdienst- Apotheken oder Geldautomaten („Banken“) in der Umgebung: 1.) am unteren Display-Rand das Symbol „Fragezeichen“ drücken. 2.) „Information“ drücken. 3.) mit den Pfeiltasten (rauf/runter) die entsprechende Rubrik (z.B. „Apotheken“) ansteuern und draufdrücken. 4.) (wichtig!): jetzt am unteren Display-Rand die zwei runden Pfeile auf blauem Grund drücken, damit sich die Anzeige aktualisiert (sieht man am aktuellen Datum mit Uhrzeit). Fertig! Rückfragen an die Funksprecher, die meist auch Kundenanrufe entgegennehmen und somit davon abgehalten würden, sind damit überflüssig. Übrigens: 17TAXIKURIER JUNI 2011 wer diesbezüglich an seinem DF herumwerkelt, geht keines Auftrages verlustig, der gerade eintrifft – kommt ein Auftrag für Sie herein, bekommen Sie den vorrangig auf's Mäusekino, auch wenn Sie sich z.B. gerade die aktuellen „Radarmeldungen“ anschauen. Über die Funktion der „Adressenlisten“ (meist mit Telefonnummern versehen) kann man, als besonderer Service für den potentiellen Kunden, auch vom Handy aus nachfragen, ob z.B. ein bestimmtes Lokal noch geöffnet hat oder – siehe „Taxi- Check“ im Heft 5 / 2011 – ermitteln, wann im Theater XY die Vorstellung beginnt. Selbst wenn der Fragesteller dann zu Fuß weiterzieht und keine Taxifahrt daraus wird – eine gute Reklame für unser Gewerbe war es allemal! Und auf die paar albernen Pfennige für das Telefongespräch sei gehustet. Jeder von uns kennt auch die Frage von Fahrgästen „wie läuft denn heute das Geschäft so?“, was ungefähr gleichbedeutend ist mit der Allerwelts-Frage „wie geht's?“ . Wenn der Kunde dann ein lang anhaltendes Geheu- Đ 3 Ō ňōŌ ŶŶ ŶŶ ĥŶ ĥ Ŷ Ē ĥ Ĝę ġ ŵĒ ĥ ŶĒ ĥŵ Ē Ē ħ Đ Đ Đ ĨľʼnŌĐŊŐŇčģň 3 Ŷ ŋ Ŷ Ē ňňŇ Ŷ Ŷ ō ŶŶ ĥ ĥŎĒ ĥġ ŊĒ ĥ ŶĒ ĥŵ Ē Ē ħ Đ Đ Đ ĨľňŐĐŋňŇčģň Ŷ ŶŵŊčŐŐ Ř Ŋ Ŷ ĒŶŶ Ē ʼn ľʼnŐčĒ Đ Đ Đ Ŷ ĒŶ 3Đ ň Ŷ é Ē Đʼn 3 Ŷ ħ á ŵ 3 ŵ Ĩ é ľ ʼnŐčģ Đ Đč Ŋō ġʼnŇŇĐŇŇŇĐ Ò Đ é ŊŇĐŇōĐʼnŇňňĐŊ ĒŶ 3 ŵŶ é 3 Ŷ Đ Đ Đ é é ŊŇĐŇōĐʼnŇňň é 3 Ŷ Đ ŵ 3 Ŷ ŋ Ŷ Ē ňňŇ Ŷ ō Ŷ ľ ŊňŌčňŊ č ľ ŊĐŏŏʼnčŇŇ Ŷ č ŊčŐŐ Ř Đ č ŋʼn č ŌŇĐŇŇŇ ġ č ľ ŊŐōŇčʼnŌ Đ ŶĐ Đ Đ ōčŐ ŋčŐ ġňŇŇ č ʼnĒ ňŎŐ ňʼnŐ ġ ħ ŏŇġňʼnōŏġĨĐ 3 ħ Ĩĥ é ňŌĒňŎ ŏŇŏŇŎ éĥ Đ ŇŏŐ ġ ŊŌŎňŏĒŇ ĐĒĐ ħ Ĩş č ħŶĨş č ħĨş
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18 TAXIKURIER JUNI 2011 le über das „Scheiß-Geschäft“ oder ähnliches zur Antwort bekommt, hat der Fiaker (so schlecht das Geschäft gerade auch sein mag) einen Fehler gemacht. Eine diplomatische Antwort der Art „naja, bisserl verhalten heute“ oder, je nachdem, „gar nicht so schlecht heute“ ist der richtige Weg. Jedenfalls hat der Fahrgast damit signalisiert, dass er einem Ratsch nicht abgeneigt wäre und sich ein bisserl unterhalten möchte. Er will aber nicht gleich mit allen Sorgen dieser Welt zugeschüttet werden, so dass er sich hernach selbst verflucht, die Eingangsfrage überhaupt gestellt zu haben. Nur die Älteren unter uns werden sich noch an die Fernsehreklame der 70er-Jahre erinnern, in der es wörtlich hieß: „Wir wissen nicht, was der freundliche Taxifahrer empfiehlt – wir empfehlen: Togal“ . Leider sind wir Lichtjahre davon entfernt – aber: da müssen wir wieder hin! Isar – „Isara rapidus“ , also die „reißende Isar“, hieß sie einmal, als sie noch z.B. zwischen dem Sendlinger- und dem Giesinger Berg – als ihren damaligen Ufern – unterwegs war. Doch die letzte Eiszeit ist lange her, und deshalb ist unsere Isar allenfalls nur noch dann gefährlich, wenn die Schneeschmelze in den Bergen mit längeren Regenfällen zusammentrifft. Aber auch dann weiß der in den 1950er Jahren gebaute Sylvensteinspeicher Schlimmeres zu verhüten. In den letzten Jahren wurde die Isar vor allem im südlichen Stadtgebiet renaturiert, also von hässlichen Betoneinfassungen befreit, und bietet so – immerhin in einer Millionenstadt – geradezu einmalige Erholungsflächen und meistens (außer nach sehr starken Regenfällen) absolut sauberes Wasser von bester Qualität. Wenn's halt net so koit waar… Jeder von uns kennt die „Ohh“- und „Ahh“-Rufe von Touristen im Taxi, wenn man bei einer Isarüberquerung von einer Brücke aus die badenden oder ballspielenden Menschen an den Kiesbänken sieht oder selbst spät nachts noch den Geruch von Grillfleisch in die Nase bekommt. Den Anwohnern mag's zwar irgendwann aus Derselben hängen, aber in den paar schönen Wochen des Jahres müssen halt auch diejenigen eine Chance auf urlaubsähnlichen Genuss haben, die sich und ggf. ihren Kindern keine Flugreise an südliche Sandstrände bieten können. Nach dem Motto: „eigentlich wollte ich eine Weltreise machen, aber dann bin ich doch woanders hingefahren“ . Aber zurück zu unserer Isar: natürlich darf das kein Freibrief für zügellose Saufgelage, mutwillige Belästigung anderer Erholungssuchender und vermüllt hinterlassene Kiesbänke sein. Hier empfiehlt der freundliche Taxifahrer dann doch die Reise in's 17. deutsche Bundesland (Mallorca) an den Ballermann, wo solche Typen noch einigermaßen willkommen sind. Alternativ genügt auch der Blick auf unsere Taxistände, an denen manche „Kollegen“ gerne ihre vollen Aschenbecher, Mc-Donalds-Papierl und sonstigen Unrat buchstäblich aus dem Fahrerfenster kippen, obwohl ein paar Meter weiter ein öffentlicher Mülleimer stünde. Wie sagte ein Schwein zum anderen: „Was aus uns wird, ist eh‘ Wurst“ . Johann Clanze – Mangels anderer taxirelevanter Stichworte unter dem Buch - staben „J“ (Schrotti ist für Anregungen übrigens offen) seien hier mit Hilfe des Buches „Die Münchner Straßennamen“ von Hans Dollinger (Südwest-Verlag) ein paar für uns wichtige Namen erwähnt: Johann Clanze also galt als Mitanführer der „Sendlinger Bauernschlacht“ (auch Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 – ca. 21.30 Uhr Jeden Samstag Tageskurs 10.00 – ca. 16.00 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier oder 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 Funkunterricht (Basiskurs) Termin: Donnerstag, 16. Juni 2011 13.00 – 17.00 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Ausbildung im Juni 2011 Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 Kurs 5/2011 vom 28.06.11 bis 26.07.2011 Kurs 6/2011 vom 13.09.11 bis 11.10.2011 Kurs 7/2011 vom 08.11.11 bis 06.12.2011 „Sendlinger Mordweihnacht“) und wurde 1705 von den Österreichern am Schrannenplatz, heute Marienplatz, enthauptet. Wie übrigens auch Johann Jäger, Gastwirt („Jägerwirtstraße“ in Sendling). Johann Fichte: Professor Johann Gottlieb Fichte (1762–1814), Philosoph, wirkte mit seinen „Reden an die deutsche Nation“ als Wegbereiter für die Befreiungskämpfe gegen Napoleon. Für uns ist die – verkehrstechnisch eher unbedeutende – Straße natürlich wichtig durch die zahlreichen Aufträge des weithin bekannten Gourmet-Tempels „Tantris“ . Joseph Maria Lutz (1893–1972): Das kleine Sträßchen beim Oskar-Maria-Graf- Ring ist nach dem bayerischen Heimatdichter benannt, dem wir u.a. „Birnbaum und Hollerstauden“ oder den „Geisterbräu“ verdanken. Schrotti hatte als Kind das Glück, Lutz im früher mal erwähnten Künstlerverein „Schlaraffia Monachia“ (Barerstr. 48 UG) kennenzulernen, wie übrigens u.a. auch die damaligen „Schlaraffen“ Ludwig Schmid-Wildy (Straße in Neuperlach), Kammersänger Max Proebstl (Daglfing), und später, längst selbst schon als Vereinsmitglied, Willy Harlander oder Gustl Bayrhammer (beide noch ohne Straßennamen). Dass Hobby-Schauspieler und -Autor Schrotti seit numehr 13 Jahren selbst ein- bis zweimal pro Monat die Versammlungen dieses Vereines leitet, sei nur am Rande und natürlich in aller Bescheidenheit (ha ha) erwähnt – allerdings auch mit dem Hintergedanken an bzw. dem Querverweis auf das erste Thema (s.o.) dieses „Fiaker- ABC“: man muss auch als „nur Taxifahrer“ sich und sein Licht nicht unter den Scheffel stellen. Ein guter Taxifahrer ist viel besser als ein schlechter Arzt oder Rechtsanwalt. Mehr Berufsethos, mehr Stolz, Herrschaften!
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19TAXIKURIER JUNI 2011 Mit der Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie 23 von der Münchner Freiheit nach Schwabing Nord entstand rund um die Münchner Freiheit die größte verkehrspolitische Umweltsünde des laufenden Jahrhunderts: Durch die Beschleunigung der hier an- und abfahrenden Buslinien sowie der wendenden Trambahn ist die Dauer der Grünphase für die Leopoldstraße in nördlicher Richtung an der Feilitzschstraße massiv gestört und reduziert. Die Folge davon sind produzierte Stauungen zurück bis zum Siegestor, selbst zu Tages- und Nachtzeiten, an denen nur wenige Verkehrsteilnehmer unterwegs sind. An einem ruhigen Samstagnachmittag staute sich der Verkehr bis zur Martiusstraße, es bedarf 7 bis 8 Grün - phasen, bis ein stadtauswärts fahrendes Fahrzeug die Münchner Freiheit erreicht. Bei jeder Grünphase kommen im Beschleunigungsfall des ÖPNV maximal 8 Fahrzeuge pro Spur, also 16 Fahrzeuge über die Kreuzung. Der hier produzierte Stau ist an Abgas- und Lärm-Emissionen durch nichts zu überbieten. Selbst die anfahrenden Busse, die vom Englischen Garten über die Martiusund Leopoldstraße zur Münchner Freiheit wollen, stehen tagtäglich in diesem Stau. So kontraproduktiv sieht eine schlecht durchdachte, koste-sie-was-wolle Beschleunigung des öffentlichen Linienverkehrs aus. Beschleunigung ja, aber nur wenn das Ergebnis unter dem Strich positiv ausfällt. Das ist hier nicht der Fall. Leidtragende sind neben Anwohnern und Umwelt vor allem viele tausend steuerzahlende Autofahrer, die von der leeren Geisterbahn systematisch ausgebremst werden. (TK) Die Verkehrssünde des Monats Verkehrsregelung an der Münchner Freiheit Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH )Y\KLYT OSZ[YH 4 UJOLU ; LS! -H_! PUMV'[H_P]LYZPJOLY\UNKL ^^^[H_P]LYZPJOLY\UNKL Wir versichern das was wichtig ist ; H_P=LYZPJOLY\UNH\JO5L\LPUZ[LPNLY\UK-SV[[LU 9LJO[ZZJO\[a]LYZPJOLY\UNPURS-VYKLY\UNZTHUHUNLTLU[ )L[YPLIZ/HM[WÅPJO[]LYZPJOLY\UN 2YHURLU]LYZPJOLY\UN (S[LYZ]VYZVYNL \UKHR[P]LZ:JOHKLUTHUHNLTLU[ Mit Sicherheit ein guter Partner Motiv des Monats Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxistiftung Deutschland Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Gambs Fahrzeuglackierung GmbH Karrosseriebau Schleißheimer Str. 63 85748 Garching Tel. (089) 316 24 14 Mobil (0172) 834 39 50 Fax (089) 37 15 89 11 www. fahrzeuglackierung-gambs.de Einbrennlackierungen Unfallinstandsetzung Glasreparaturen / Stoffreparaturen KFZ-Folierungen Smart Repair (Dellen- und Beilackierungen) KFZ-Aufbereitung KFZ-Mechanik und Elektrik Freier KFZ-Sachverständiger (Zertifierziert nach: DIN EN ISO 9001:2008) Lehmairs Doppelschlag träumt vom Datenfunk!
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Auch wenn heutzutage viel Arbeit von der EDV übernommen wird, so steckt doch hinter einer Taxizentrale immer noch jede Menge Personal. Die Mitarbeiter sind zum einen die Schnittstelle zwischen Kunden und Taxifahrer, zum anderen sorgen sie dafür, dass die Technik das macht, was sie machen muss. Denn selbst der beste Computer ist immer nur so gut wie sein Programmierer. Auch wenn seit Umstellung auf Datenfunk der Taxifahrer im Auto nicht mehr viel hört, hat seit diesem Zeitpunkt die Betriebsamkeit auf der Engelhardshöhe doch merklich zugenommen. Zusätzliche Aufträge müssen nicht nur vermittelt, sondern zuerst einmal angenommen werden. Was sich so alles im 24-Stunden-Alltag der Taxizentrale ereignet, haben unsere Redakteure Michael Schrottenloher und Thomas Kroker, beide langjährige Hauptfunksprecher und Schichtleiter in der Funkzentrale, zu Papier gebracht. Freitag, morgens, kurz vor 6 Uhr Die Mitarbeiter der Frühschicht stärken sich mit einem ersten Kaffee und einer Zigarette. Es ist 3 Minuten vor 6 Uhr. Die Telefonisten und die Funksprecher begeben sich in das Allerheiligste der Taxizentrale, den Funk- und Telefonraum. Hier befinden sich 10 Arbeitsplätze für 7 Telefonisten und 3 Funksprecher. Die scharfe Trennung trifft seit Einführung des Datenfunks allerdings nicht mehr ganz zu, denn inzwischen tragen alle Mitarbeiter zur Auftragsannahme bei. Bei der Übernahme der Arbeitsplätze von der Nachtschicht gibt es meist einen Small-Talk. Die wichtigsten Informationen werden ausgetauscht, die Angestellten richten Sie die Stühle, Tastaturen und Monitore auf Ihre optimale Position ein, so dass die Schicht beginnen kann. Den 8 Mitarbeitern stehen acht anstrengende Stunden bevor, denn es ist der letzte Tag vor den Osterferien. An diesem besonderen Tag warten in der Regel mehrere spezielle Herausforderungen auf die Mitarbeiter. Die Taxizentrale vermittelt zu Schulzeiten täglich mehrere hundert Schülerfahrten, die meisten davon in Daueraufträgen und nach festen Schemen. Am letzten Schultag vor den Ferien endet in vielen Klassen der Unterricht früher, die zusammengestellten Sammelfahrten ändern sich und müssen in der EDV umgeschrieben werden. Außerdem müssen die Stammfahrer der Schülertouren informiert werden. Diese organisatorische Arbeit wird sich an diesem Tag bis in die Nachmittagsstunden hinziehen. Es ist inzwischen 6.45 Uhr, soeben kommt die Meldung, dass ein Dialysepatient in der letzten Nacht verstorben ist. Auch hier müssen umgehend die Festfahrer der Hin- und Rücktour in Kenntnis gesetzt werden. Dabei zeigt sich das erste Problem: Der Dialyse-Festfahrer ist zwar bereits unterwegs, hat aber sowohl Daten- als auch Sprechfunk ausgeschaltet und lässt sich nicht über das Handy errei- Titelthema 24 Stunden in der Taxizentrale – die Erlebnisse aus drei Schichten Im vergangenen Jahr wurden von der Taxi-München eG so viele Fahrten wie nie zuvor vermittelt. Damit diese hohe Zahl an Aufträgen vermittelt werden kann, bedarf es einer bis ins Detail organisierten Logistik in der Taxizentrale. chen. Die Funksprecherin von Kanal 2 versucht es auf allen hinterlegten Rufnummern, jedoch vergeblich. Um 7.05 Uhr meldet sich der Fahrer, er steht vor dem Haus der Verstorbenen und es öffnet keiner. Nachdem er informiert wurde, fährt er zur nächsten Patienten-Adresse. Die Funksprecherin informiert den Ko - ordinator für Dialysefahrten über den Todesfall, sodass dieser alles weitere veranlasst. Währenddessen ruft ein verzweifelter Tourist bereits zum 6. Mal in der Zentrale an, weil er sein Portemonnaie vermisst, worin all seine Papiere und Kreditkarten stecken. Der arme Teufel ist völlig mittellos in einer fremden Millionenstadt, das einzige was ihm derzeit bleibt, sind seine geschätzten 3 Promille im Blut. Er weiß nicht, wo er ist, und auch nicht mehr wo er war, aber er weiß ganz sicher, dass seine Papiere in einem Taxi liegengeblieben sind. Fahrpreis-Quittung oder Taxinummer hat er nicht. Ohne Angaben wie Adresse oder Taxinummer ist auch eine Funkdurchsage sinnlos. Für die Zentralisten ist das ein hoffnungsloser Fall. Gerne würde man helfen, wenn man könnte, aber hier ist man mit dem Latein am Ende. Während im Laufe dieses Vormittags von der Frühschichtbesatzung an die 3.000 Telefongespräche angenommen werden, ein Teil davon sind Informationen, Anfragen und Auskünfte, werden zeitgleich an die 2.500 Fahrtaufträge von der Ver- 20 TAXIKURIER JUNI 2011 Foto: www.atelier-tacke.de
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21TAXIKURIER JUNI 2011 mittlungsautomatik im Hintergrund über Datenfunk an die Taxis gesendet. Für diese Vermittlungsprozedur waren in früheren Zeiten drei Mitarbeiter an den Funkplätzen erforderlich, wobei die heute vermittelten Datenfunk-Auftragszahlen damals am Sprechfunk überhaupt nicht zu schaffen waren. Trotzdem hat sich die Anzahl der Mitarbeiter an den Funkplätzen nicht verringert, es hat sich nur das Tätigkeitsfeld verändert. Dort, wo früher auf Kanal 1 rund um die Uhr gesprochen wurde, werden jetzt nur Notrufe und Nachfragen bei unklaren Übertragungen ausgeführt. Die Hauptaufgabe des Funksprechers ist inzwischen ebenfalls die Annahme von Aufträgen. Langsam wird es 14 Uhr, die Frühschicht geht zu Ende und die Spätschicht steht zur Ablösung bereit. Acht frische Mitarbeiter lösen die Frühaufsteher ab und übernehmen die Arbeitsplätze. Damit es bei der Ablösung zu keiner Verzögerung für die Anrufer kommt, werden zuerst die freien Plätze besetzt, ehe die besetzten Plätze abgelöst werden. Die Spätschicht beginnt um 14 Uhr und endet um 22 Uhr. Um den verstärkten Anruferzahlen ab den frühen Abendstunden Rechnung zu tragen, kommen um 16 Uhr und um 18 Uhr jeweils noch zusätzliche Kräfte zur Auftragsannahme, die dann bis 2 Uhr bzw. 3 Uhr früh arbeiten. Gegen 17.30 Uhr meldet sich der erste Busfahrer eines Reisebusunternehmens an, dass er in Kürze die vorbestellten Taxis für die Heimfahrten benötigt. Die Disponenten am Funkplatz vergleichen die bestellten Touren mit dem Busfahrer und aktivieren die Aufträge termingerecht. Die Buszubringerfahrten sind ein wichtiger Bestandteil des Vermittlungsvolumens und sorgen besonders bei den Großraumtaxis und Kombifahrzeugen in den geschäftsarmen Zeiten wie z.B. in den früher Morgenstunden oder am Sonntag - nachmittag für eine gute Auslastung. An starken Tagen werden dabei bis 100 Großraumtaxis nur für den Zubringerdienst benötigt. Auch in der Spätschicht spielen Dialyseund Krankenfahrten keine unerhebliche Rolle. Besonders bei den Heimfahrten kommt es immer wieder mal zu Verzögerungen und Änderungen, wenn einzelne Patienten aus einer Sammeltour nicht fertig sind und Aufträge dadurch geteilt werden müssen, damit jeder Fahrgast zur richtigen Zeit sein Taxi bekommt. Zur Nachtschicht erscheinen sechs Personen, obwohl es eigentlich sieben hätten sein sollen. Eine Mitarbeiterin hat sich krank gemeldet. Ein weiterer Arbeitsplatz (sog. „Zwischenschicht“) bleibt noch bis 2.00 Uhr morgens besetzt, sodass bis dahin insgesamt sieben Mitarbeiter – drei Funker und vier Telefonisten – anwesend sind. In einer durchschnittlichen Freitag- Nacht, also ohne Oktoberfest, Schnee - chaos oder Super-Messe, reicht das aus, um am Kundentelefon die Wartezeiten im Sekundenbereich zu halten. Zumal ja, seit der Datenfunk (DF)-Vollautomatik (01.07.2009), die Funker zusätzlich auch die Annahme unterstützen. Von der MVG-Leitstelle kommen die aktualisierten Meldungen, ob sich Bus-, U-Bahn- oder Trambahnfahrer krank gemeldet haben und welcher MVG-Mitarbeiter noch in dieser Nacht oder dem kommenden Morgen eine weitere Hin- oder Rückfahrt braucht. Die von der Leitstelle in der Emmy-Noether-Straße überspielten Aufträge (meist Sammelfahrten) müssen daraufhin im System entsprechend geändert werden. Um zu verhindern, dass am Schluss ein Taxifahrer selbst im Führerhäusl der Trambahn sitzt, werden solche Arbeiten natürlich nur von unseren Spezialisten ausgeführt. Zu deren Bekanntesten (und Dienstältesten) gehört zweifellos Herr Rainer Blum.
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22 TAXIKURIER JUNI 2011 Per Fax trudeln auch die SZ-Personalfahrten der kommenden Nacht ein, und irgendwann erreicht uns (per Telefon) auch die Nachricht, wann die von den Taxibus-Kollegen am ZOB sehnsüchtig erwarteten Reisebusse eintreffen sollen. An den Annahmetelefonen ist jetzt, kurz nach Schichtbeginn, die Hoch-Zeit der privaten Vorbestellungen für den kommenden Morgen, und auch das Disco- Publikum, geschniegelt, gebügelt und einparfümiert (zum Glück gibt's noch kein Geruchs-Telefon), macht sich langsam auf die Socken. Gerade bei diesen Anrufern, die noch zuhause beim „Vorglühen“ sind, (= sich einen billigen Rausch zu Selbstkostenpreisen ansaufen, weil's dann in der Disco teurer wird) hat es oftmals einen solchen Geräuschpegel im Hintergrund, dass ein sinnvolles Gespräch nicht mehr möglich ist. Irgendwelche Girlies plärren, mitten zwischen Gejohle und überlauter Musik, derart in ihr Handy, dass es einem die Ohrwaschel wegreißt und wissen dann – wenn sie die Frage überhaupt verstehen – gar nicht, in welcher Straße sie gerade sind, von einer Hausnummer und dem Namen an der Glocke ganz zu schweigen. Aber auch die „Nuschler“, die wohl beim Öffnen des Mundes Angst um ihre falschen Beißerchen haben, die Betrunkenen mit einsetzender Sprachstörung und manche Ausländer, denen die (zugegeben oft schwierige) Aussprache unserer Straßennamen besondere Probleme bereitet, zählen zweifellos zu den anstrengenderen unter unseren Anrufern. Ein dickes Fell braucht man auch für die Rüpel, die sich melden mit „Hä, schick ma amoi a Taxi in'd (XY)-Straß' 13, i kimm dann obi“, was sich nicht alle Zentralisten („Seit wann sind wir per DU?“) gefallen lassen. Gerade diese Bauernlümmel werden oft noch unverschämt, wenn man auf einen Namen an der Glocke und (bei größeren Häusern) ein Stockwerk besteht – schließlich gibt es dort oftmals mehrere „Meier“, die der Taxifahrer spätnachts nicht alle aus dem Schlaf wecken soll. Ein besonderes Thema sind auch die privaten Besorgungsfahrten, bei denen manche Anrufer gleich loslegen: „Eine Flasche Rotwein und eine Pizza Salami“, und nicht kapieren wollen, dass sie die Sachen selbst bestellen müssen (ansonsten gehören sie nämlich rechtlich der Zentrale oder dem Taxifahrer, der dann im Zweifelsfalle darauf sitzen bleibt). Wir können nur eine bereits bestellte Ware abholen lassen. Auf diesen Hinweis kommt nicht selten vom Kunden „mit extra viel Knoblauch, und bringen's noch eine Marlboro mit“, als hätte man gerade zu einem Pfund Salz gesprochen. Besonders zum Morgen hin häufen sich die Suchmeldungen nach – angeblich – im Taxi verlorenen Handys. Auf die Frage der Zentrale, ob man sein eigenes Handy schon mal angerufen habe, vielleicht meldet sich ja der Finder, bekommen wir nicht selten zu hören: „wie soll ich's denn anrufen, ich hab's ja verloren“ – als würde man sich gerade per Buschtrommel unterhalten. Und auch bei den Anrufern, die ihr bestelltes Taxi reklamieren, während der Fiaker gerade auf Kanal 4 meldet, der angegebene Name sei definitiv nicht am Klingelschild zu finden, kommt Freude auf – wenn sie nämlich erst nach der dritten ausdrück - lichen Nachfrage, ob sie wirklich in München seien, genervt reinplärren „In München! München-Ottobrunn!“ Zu den besonderen Schmankerln am Funk gehören die Fälle, in denen ein Fiaker von einer MVG-Sammelfahrt nur den ersten „Blauen“ mitnimmt, alle anderen aber stehen lässt, woraufhin die ganze Tour platzt und sämtliche weiteren MVGler zu spät zum Dienst kommen. Und nicht ohne Reiz ist auch das berechtigte Geschimpfe der privaten Kunden, die vom Fiaker nicht abgeholt wurden, weil der – zu blöd, zu faul oder beides, um bei der Anfahrt zur Abholadresse die Reklame auszuschalten – einfach einen Aufhalter mitgenommen hat. Hier bedarf es eines ruhigen Gemütes und gleich mehrerer Engelszungen, um den erbosten Anrufer, der uns natürlich längst alle fristlos entlassen und mit vierstelligen Regressansprüchen bedroht hat („mein Zug ist weg!“), verbal abzukühlen. Schlimmer noch als der Ärger am Telefon – letztlich werden wir Zentralisten auch dafür bezahlt – ist die Tatsache, dass dieser Kunde für unser Gewerbe verloren ist und sich nächstes Mal lieber von seiner Frau oder dem Schwiegersohn zum Bahnhof fahren lässt. Deshalb, betreffende „Kollegen“, ist ein solches Verhalten kein Kavaliersdelikt, sondern bedeutet ein gravierendes, gewerbeschädliches Handeln, das gerade auch den absolut Korrekten in unseren Reihen zum Nachteil gereicht! Aber, bevor hier ein falscher Eindruck entsteht: allenfalls 10 Prozent der Anrufer und der Taxifahrer (letztere gerade am Wochenende, wenn die Aushilfs-Gruppe unterwegs ist) machen uns ca. 90 Prozent des anfallenden Ärgers. Oder andersrum: 90 Prozent der Anrufer und der Kollegen/ Kolleginnen auf der Straße verursachen keinerlei vermeidbaren Probleme und bei denen „flutscht“ es ganz wunderbar. Die weit überwiegende Mehrheit der Anrufer und Fiaker ist pflegeleicht und freundlich, kompetent und angenehm. Muss ja auch mal gesagt werden! Wenn dann morgens vor 6.00 Uhr die ersten Frühschichtler, teils noch mit kleinen Äuglein vom Morgen-Grauen, teils überraschend munter, zum Dienst antreten, freut sich das Nachtlicht auf die Feierabend-Halbe daheim – und der 24-Stunden-Kreis schließt sich. (TK/MS) München // direkt am Ostbahnhof ENTDECKE DIE VIELFALT Täglich von 10 - 05 Uhr außer Sonntags Mittags Angebote Mo - Fr ab 12 Uhr Angebote ab 18 Uhr Montags: Burger ab 4,40 € Dienstags: Pizza ab 3,30 € Mittwochs: Pasta ab 3,30 € Donnerstags: Spare-Ribs ab 9,90 € www.kantine-muenchen.de www.kantine-muenchen.de Café t Restaurant t Bar Im Herzen der Kultfabrik Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543
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Aus der Praxis Wie wirken sich die Risiken des Berufs Taxifahrer auf unsere Lebenserwartung aus und was können wir tun, um das zu verbessern? Unsere Lebenserwartung Die Entwicklung der Lebenserwartung verspricht nur Gutes für unseren Lebensabend. Laut Statistischem Bundesamt konnte sich 1970 ein 60-jähriger Westdeutscher Mann noch auf durchschnittlich 15,3 weitere Lebensjahre freuen. Heute würde das Rentenleben bei einem vergleichbaren Mann durchschnittlich 5 Jahre länger dauern (80,3) und bis 2050 wird nochmal eine Steigerung auf 83,7 Jahren erwartet. Die Gründe dafür sind vielfältig und liegen an Fortschritten in den Bereichen Gesundheitswesen, Hygiene, Ernährung, Wohnsituation und Arbeitsbedingungen sowie des gestiegenen materiellen Wohlstands. Diese Gründe sorgen aber auch für große Unterschiede wenn man sich die durchschnittliche Lebens - erwartung nach Einkommen, Herkunft und Berufstätigkeit anschaut. Reiche Leben länger als Arme, Süddeutsche länger als Norddeutsche und Beamte eben länger als Taxifahrer. Leider sorgt der ungesunde Arbeitsalltag des durchschnittlichen Taxifahrers dafür, dass die Lebenserwartung unseres Berufstandes unterhalb des Durchschnitts liegt. Stundenlanges sitzen, schnell gestiegener Blutdruck beim Einsteigen eines Fahrgasts, ungesundes Essen zwischendurch. Durch den Bewegungsmangel und durch die einseitige Belastung des langen Sitzens wird ein schönes Übergewicht aufgebaut, das zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen führen kann. Dazu gehören u.a. Durchblutungsstörungen, Stoffwechselerkrankungen, Herzerkrankungen, Sehstörungen, vorzeitiges Altern des Körpers oder frühzeitige Abnutzungserscheinungen. Was kann man also tun um hier vorzubeugen? Natürlich lässt sich der Lebenswandel nicht über Nacht ändern, aber vier Dinge sollte man immer im Auge behalten. Das sind: 1. die Ernährungs- und Trinkgewohn heiten, 2. Nikotin nach Möglichkeit meiden, 3. auf eine geregelte Verdauung achten und 4. viel Bewegung. Bei Punkt 1 ist wichtig, dass man wirklich viel trinkt. Mindestens drei Liter pro Tag, aber ungesüßte Getränke wie Wasser, Apfelschorle und Kräutertee. Möglichst wenig Kaffee und Hände weg von fertigem Eistee. Das ist das allerschlimmste Getränk, vollgestopft mit Zucker. Auch Light-Getränke bringen überhaupt nichts! Dann natürlich viel Obst und Gemüse essen, lieber Fisch oder Geflügel anstatt Fleisch und Wurst. Auch Bratkartoffeln und Pommes sind Gesundheitskiller. Durch die richtige Ernährung, ausrei- Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 VERTRETUNG MÜNCHEN ER -TAXGMBH Frankfurter Ring 97 80807 München chend Flüssigkeit und Bewegung wird auch eine gestörte Verdauung wieder in Gang kommen. Eine gesunde und regelmäßige Verdauung befreit den Körper von unnötigem und krankmachendem Ballast. Das alles nützt aber nichts ohne ausreichende Bewegung. Die Wartezeiten am Standplatz kann man mit Übungen vertreiben. Aussteigen, ums Auto gehen, Streck- und Dehnübungen machen (z.B. mit Hilfe eines Gummibandes), mit den Füßen wippen, das ist gut für die Durchblutung in den Beinen, evtl. kleine Hanteln, die man auch im Sitzen benutzen kann. Es ist kein übertriebener Sport nötig, aber ein sich langsam steigerndes Bewegungstraining bringt den Körper in Schwung. Prägen Sie sich einfach vier Dinge ein: ➜ Nicht wie viel wir essen ist wichtig, sondern was wir essen! ➜ Trinken, trinken, trinken! ➜ Bewegung, wann immer es möglich ist! ➜ Nikotin meiden! Wer sich danach richtet, hat eine größere Chance, der Rentenkasse lange zur Last zu fallen. Und das wollen wir doch schließlich alle. (FS) 23TAXIKURIER JUNI 2011 Foto: www.atelier-tacke.de
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24 TAXIKURIER JUNI 2011 Ohne Worte Taxlers Erlebnisse 3093 Lethargie Russisch Roulette Sobald die ersten kräftigen Sonnenstrahlen den Frühling signalisieren, zieht es die Münchner in die Biergärten. Die erste Brotzeit im Freien hat für manche Kultcharakter. Die Bedeutung der Biergärten und Lokale mit Frischluft-Angebot ist seit dem Rauchverbot noch einmal gewachsen. Neulich am Augustiner Keller in der Arnulfstraße jedoch wurde die Taxler-Freude auf das Biergarten-Geschäft wieder einmal getrübt. Obwohl der Wirt seit einem Jahr ein freundliches Hinweis-Schild auf dem Taxi-Standplatz platziert hat, waren alle vier Standplätze zugeparkt. Insgesamt 5 Taxis warteten auf Fahrgäste in zweiter Reihe und waren gezwungen, bei der herannahenden Trambahn durch wag - halsige Wendemanöver ihren Standort zu sichern. Auf meine Frage an die fünf Kollegen, ob sie denn schon etwas gegen die Blockierung ihres Arbeitsplatzes unternommen hätten, erntete ich durchwegs rätselhafte Blicke und unsinnige Antworten. Die Polizei ist verpflichtet, nach Meldung eines Taxifahrers oder über die Zentrale, in jedem Fall das Abschleppen von unberechtigt geparkten Fahrzeugen an Taxistandplätzen, zu veranlassen. An anderer Stelle in dieser Ausgabe ist eine dementsprechende Rechtsprechung (zum Ausschneiden) nachzulesen. Manche Polizeibeamte scheuen den Verwaltungsaufwand (Formulare, Fotos) und verwarnen die Fahrzeug-Besitzer nur. Hier ist das Zücken dieses Urteils besonders wirksam. Zudem hat uns die entsprechende Stelle im Polizeipräsidium mehrfach zugesagt, das Verparken von Taxistandplätzen ähnlich rigide zu verfolgen wie das Blockieren von Behinderten-Parkplätzen. Hemmungen unsererseits sind fehl am Platz, denn wir sichern mit dieser Maßnahme unseren Arbeitsplatz und Umsatz. Wie würden die Lenker der Standplatz-Blockierer wohl reagieren, wenn wir deren Schreibtische besetzen würden? Also beenden wir dieses lethargische Verhalten und starten in die Biergarten-Saison mit Stolz und Selbstvertrauen. - Autoteile München Klima-Service für Ihren PKW ab € 39,- zusätzl. MwSt. St. Johann-Str. 23-25 · 80999 München Tel. 089 / 50 20571 Öffnungszeiten: Mo-Fr 8. 00-12.00 u. 13.00-17.00 Uhr Sa 8.00-13.00 Uhr NEU: www.te-muenchen.de Irgendwann abends, springt mir ein Russe am Mandarin Oriental Hotel ins Taxi. „Must be in 20 minutes on airport“, sagt er. „It’s a very short time but I will do my best“, antworte ich ihm. Kontrolliert, chaotisch düse ich durch die Münchner Stadt. Endlich Autobahn! Ich gebe Vollgas. Der Russe telefoniert die ganze Zeit. Ich kann zwar kein Russisch, aber aus dem Tonfall und der Gestik meines Fahrgastes ahne ich, dass der Typ am anderen Ende eigentlich schon tot sein müsste, denn er war auf dem Weg zu ihm, und er war sehr, sehr böse. Als er sein Gespräch beendet hatte, wendet er sich mir zu: „Can you bring a car to Kitzbühel? I give you 400 Euro!“ Nach kurzer Überlegung willigte ich ein. Er gibt mir einen Umschlag mit Schlüsseln und Papieren. „The adress is inside, car is in the hotelgarage“ . Wir sind am Flughafen … und weg ist er. Nun fahr ich zurück. Im Parkhaus öffne ich den Umschlag: … Lamborghini??? – hat der Irre mir tatsächlich einen „Lambo“ anvertraut? Ich drücke auf den Schlüssel: Piep-Piep- tatsächlich da steht er ja! Erst mal anlassen: Soundcheck … und so! Naja sofort hat der Russe nicht gesagt. Und nachts macht’s keinen Sinn, denk ich mir, also morgen früh. Vorsichtshalber durchsuche ich das Auto, man weiß ja nie!!! Aber ich finde nichts Ungewöhnliches. Früh! Sehr früh mache ich mich nun auf nach Kitzbühel, macht Sinn wegen des Verkehrs. Die Bahn ist frei. Ich geb dem „Lambo“ die Sporen -250-300-330- … Schluss, mehr geht nicht. Kufstein-Süd, eigentlich bin ich froh, von der Autobahn runter zu sein, denn erstens brüllt der Stier wie ein Dampfer, und hart ist er auch noch! In Kitzbühel suche ich das Haus. Nachdem ich dort angekommen bin, klingle ich, eine russische Schönheit öffnet, sieht das Auto und fragt: „Wo ist Igor?“ „Gestern abgeflogen!“ antworte ich und will Ihr den Schlüssel geben, aber sie bittet mich herein und meint, ich soll auf Dimitri warten. Ein ungutes Gefühl beschleicht mich. Minuten später betritt ein verschlafener, unrasierter Typ den Raum. „Wo ist Igor?“ . Ich erkläre ihm, dass Igor gestern schnell weg musste, und ich nur das Auto bringen sollte. Er musterte mich von oben bis unten. „Ist das Auto auch ok?“ „Besser als neu“ antworte ich. „Mein Zug fährt gleich“, denn ich wollte nur weg hier! Sehr schnell sogar! „Bist Du ein Freund von Igor?“ will der Russe wissen. Wenn ich jetzt „ja“ sage, legt er mich wahrscheinlich um. „Nein, ich bringe nur das Auto“ stottere ich. „Aha“ meint Dimitri darauf, holt eine Rolle mit Scheinen aus der Tasche und fragt nochmal: „Das Auto ist ok?“ Ich bejahe wieder. Er gibt mir 300 Euro und sagt „Spaciva“ . Ich bedanke mich und verlasse das gruselige Haus. Eigentlich will ich gar nicht wissen, wo ich da hineingeraten bin. Im Zug zurück denke ich „Spaciva – Igor“ für die Lambo-Testfahrt. Ich hätte auch dafür bezahlt! Erwin Behrendt (aus seinem Buch „4036 Datenfunk“)
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25TAXIKURIER JUNI 2011 Messe München International Juni-Programm Intersolar europe Vom 8. bis 10. Juni 2011 wird die Intersolar Europe auf dem Gelände der Neuen Messe München erneut zum Treffpunkt der internationalen Solarbranche. Als weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft bringt sie über 2.000 Aussteller in 15 Messehallen für alle Bereiche der Solartechnologie unter einem Dach zusammen und deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Photovoltaik, PV Produktionstechnik und Solarthermie ab. Erstmalig findet die Sonderschau PV ENERGY WORLD statt, die sowohl die Möglichkeiten der solaren Netz - integration thematisiert, d.h. der Einspeisung des Solarstroms in das bestehende Stromnetz und die Speicherung des Solarstroms, als auch den Energiemix der Zukunft in Deutschland und die Rolle der Photovoltaik vorstellt. Die Fülle der gezeigten Innovationen wird durch ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt. www.messe-muenchen.de, http://www.intersolar.de TDWI Konferenz München Die Veranstaltungen des TDWI (The Data Warehousing Institute) Germany e.V. sind zum festen Bestandteil der Business Intelligence Community geworden. So verspricht auch die „11. Europäische TDWI Konferenz mit BARC@TDWI-Track“, die vom 6. bis 8. Juni 2011 im M,O,C, in Halle 4 und Atrium 4 stattfindet, ein Erfolg zu werden. Das Zusammenspiel des führenden Marktanalysten für BI-Lösungen BARC mit dem TDWI, das ein breit gefächertes Aus- und Weiterbildungsprogramm für BI-Professionals bietet, gibt den Teilnehmern den großen Mehrwert, aktuelle Markttrends und tiefgehende Fachinformationen für ihren Projektalltag aufzunehmen. www.tdwi.eu Cosmetic Business Am 9. und 10. Juni 2011 öffnet die Fachmesse „Cosmetic Business“ wieder ihre Tore für die internationale Kosmetikindustrie. Über 350 Unternehmen aus dem In- und Ausland präsentieren auf der einzigen b2b- Fachmesse der Kosmetik-Zulieferindustrie in Deutschland Innovationen aus den Bereichen Verpackung, Herstellung, Rohstoffe und Dienstleistungen. Die steigende Vorab-Besucher-Registrierung zeigt deutlich, dass die Messe ihre Position als umfassende und hochwertige Fachmesse weiter ausgebaut hat. Das begleitende Fachprogramm mit exklusiven Vorträgen zu aktuellen Themen der Branche bietet im Konferenzbereich K1 des M,O,C, kostenfrei die Möglichkeit zur aktiven Fort- und Weiterbildung. www.messe-muenchen.de www.cosmetic-business.com/tradefair 18. Internationales Rainbow-Spirit-Festival/ 14. Harmony World Das 18. Internationale Rainbow-Spirit-Festival mit der 14. Ausstellung Harmony World in der Halle 4 und den Atrien 3 und 4 des M,O,C, ist das größte spirituelle Event in Europa und findet vom 10. bis zum 13. Juni 2011 erstmals in München statt. Es ist eine Begegnung der Menschen und Wege und bietet für jeden etwas: Meditation, Konzert, Satsang, Tanz und Feier sowie Diskussion, Vortrag und Workshop. Im M,O,C, mit seinem breiten Raumangebot und den lichterfüllten hellen Atrien bekommen die spirituellen Themen ein geradezu maßgeschneidertes Ambiente. Die Ausstellung mit über 200 Informationsständen widmet sich den verschiedensten Themen von Ayurveda über Feng Shui bis zu Reiki und Yoga. Dazu erwarten die Besucher Vorträge und Workshops von Experten. Bis zu 30 Konzerte und über 300 Einzelveranstaltungen mit einem breit gefächerten Themenangebot machen das Festival zu einem Magneten für viele tausend Besucher. www.moc-muenchen.de, www.rainbowspirit.de Messe-Information Juni 2011 Intersolar europe Während der Messe INTERSOLAR von Mittwoch 08.06.2011 bis Freitag 10.06.2011 ist im Foyer des Haupteingangs NORD wieder eine Taxibar eingerichtet. Zwischen 8.00 und 11.00 Uhr erhalten hier Taxifahrer, die ihre Fahrgäste zum Eingang Nord bringen, gratis Kaffee und Brezen. Bitte fahren Sie (nicht nur deshalb) verstärkt den Eingang Nord an! (TK) AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de
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Die Sehenswürdigkeiten Münchens Der gute Ruf Münchens in der Welt beruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner Menschen, seiner Umgebung und auf seinen Bauwerken. Wir, die wir diese Gebäude täglich sehen, achten vielleicht nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste sind oft eigens wegen dieser Architektur von nah und fern hierher gereist und freuen sich über nähere Informationen von unserer Seite zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir sie gerade vorbeifahren. Benedikt Weyerer beschreibt in dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge einige besonders herausragende Baudenkmäler. Seit mehr als 850 Jahren, seit der Stadtgründung Münchens durch Herzog Heinrich den Löwen im Jahr 1158, ist der Marienplatz das Herz der Stadt. Über die Jahrhunderte hinweg hat er nie seine die Stadtentwicklung und das Leben der Stadt bestimmende Kraft verloren. Der Marienplatz war und ist Münchens urbane Mitte. Dies zeigt sich auch in der Hausnummerierung: Von wenigen Ausnahmen abgesehen, beginnt sie – vom Marienplatz aus gesehen – links mit den ungeraden und rechts mit den geraden Nummern, auch bei Straßen, die weit entfernt vom Marienplatz liegen. Bei Touristen gilt ebenfalls die emotionale Gleichung: Marienplatz ist gleich München, weshalb viele von ihnen dorthin gefahren werden wollen und deshalb einiges Hintergrundwissen nicht schaden kann. Benennung Der Marienplatz trägt erst seit dem 11. Oktober 1854 seinen Namen. Der Furcht einflößende Hintergrund dieser Benennung war die Cholera-Epidemie von 1854, der über 2.200 Menschen zum Opfer fielen. Man konnte sich damals die Ursachen der Seuche nicht erklären und widmete den Platz in der kollektiven Hilflosigkeit Maria, der Schutzheiligen Bayerns (vergleiche auch TAXIKURIER 11/2006). Davor hatte man den heutigen Marienplatz einfach als Markt oder Platz bezeichnet. Er war in einzelne Abschnitte unterteilt, die nach dem dort jeweils betriebenen Handel mit Teil-Namen belegt waren: Kornmarkt, Korngasse, Kornschranne, Getreidemarkt, Eiermarkt, Fischbank, Fischmarkt, Weinmarkt, Unter den Schneidtischen, Unter den Kramen, Kramzeil, Unter den Schustern, An dem Bauernmarkt, Vogelmarkt sowie Unter den Bögen. Seit dem 17. Jahrhundert setzte sich die Gesamtbezeichnung Schrannenmarkt, was Kornmarkt bedeutet, durch. Erst 1849 fasste der Magistrat den Beschluss, die Kornschranne zu verlegen. Es entstand eine große Halle entlang der heutigen Blumenstraße, die Schrannenhalle. Damit war der Weg für die Umbenennung in Marienplatz im Jahr 1854 frei. Bereits seit 1800 waren nach und nach alle Teilmärkte verlegt worden, und zwar auf den Viktualienmarkt (Benennung erstmals 1826), so wie wir ihn heute in seiner Vielfalt immer noch kennen. Am eindrucksvollsten hat sich davon die Metzgerzeile unterhalb der Kirche Sankt Peter erhalten. Die Blumenstraße – der Blumenmarkt – erhielt schließlich am 4. Dezember 1873 ihren Namen. Infolge Platzmangels und aus hygienischen Gründen fanden allerdings die Großvieh - märkte nie auf dem heutigen Marienplatz, sondern vor der ersten Befestigung der Stadt, statt. Seit dem 13. Jahrhundert verweisen die Bezeichnungen Rindermarkt und Rossmarkt auf den Handel mit diesen Tieren. Verkehrsknotenpunkt Auf dem Stadtplan kann man auch heute noch den Verlauf der mittelalterlichen Fernhandelsstraße bestens erkennen: Die Sendlinger Straße führte und führt zum gleichnamigen Dorf und von dort weiter über den Brenner nach Italien (Weinstraße von vor 1350), über das Tal kam man nach Überquerung der Isar nach Rosenheim und weiter nach Reichenhall, von wo das damals wichtige Salz stammte – die heutige Rosenheimer Straße. In Richtung Westen verlief die Neuhauser Straße weiter in Richtung Augsburg, und nach Norden führte die Schwabinger Straße – entspricht heute dem Verlauf der Ludwigstraße – in Richtung Ingolstadt und Nürnberg, die Ingolstädter Straße. Der Münchner Markt lag nicht in der Mitte der damaligen Stadt, sondern am östlichen Ende unmittelbar neben dem Unteren Stadttor, auf dem Areal des heutigen Alten Rathaus. Damit wollte man den schweren Salzfuhrwerken, die von Reichenhall und Rosenheim über die Isar nach München kamen, einen unmittelbaren Zugang zur Stadt schaffen. Auch heute noch liegt München schwerpunktmäßig links der Isar. Schwer vorstellbar, aber wahr: Bis zum Baubeginn von M Der Marienplatz 26 TAXIKURIER JUNI 2011 AUTO-ANKAUF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger Str. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten.
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S-und U-Bahn im Jahr 1966 war der Marienplatz neben dem Stachus der wichtigste Knotenpunkt für den Trambahn- und Straßenverkehr. Seine zentrale Funktion blieb dem Marienplatz aber erhalten: S-und U-Bahnen kreuzen sich unter ihm, und zwar genau unterhalb der mittelalterlichen Fernstraßen. Diese Kontinuität hat sich tatsächlich seit 850 Jahren erhalten. Handel und Wandel König Ludwig IV. (1283-1347, seit 1328 Kaiser Ludwig der Bayer, Kaiser-Ludwig- Platz vom 25. September 1886) ließ 1315 den Marktplatz „freien“, ähnlich einem „Freidhof“, einem Friedhof, der nicht bebaut werden durfte. Dies bedeutete, dass er die Errichtung fester Bauten auf dem Marktplatz verbot und damit die Ausdehnung des Platzes, so wie sie heute ist, damals schon festlegte. So ließ sich der Marktplatz vielfältig nutzen, nicht nur zum Umschlagen von regionalen und überregionalen Waren, sondern auch als Turnierplatz und für Prozessionen. Zwei stadtgeschichtlich wichtige Veranstaltungen seien hervorgehoben: die Hochzeit des Herzogs Wilhelm V. (1548-1626, Herzog-Wilhelm-Straße vom 25. September 1886) mit Prinzessin Renata von Lothringen (1544-1602, Renatastraße vom 4. November 1890) im Jahr 1568 und der Tanz der Schäffler von 1517. Die Schäffler oder Fassmacher (ansässig an der Schäfflerstraße, benannt vor 1360) waren bei der verheerenden Pest von 1517 die Ersten, die sich wieder auf die Straße trauten und den verängstigten Bürgern zeigten, dass die Epidemie vorbei sei. Beide Ereignisse sind im Glockenspiel verewigt. Im Glockenspiel werden hingegen die Hinrichtungen, die auch auf dem Marienplatz stattfanden, natürlich nicht gezeigt. Die bekannteste davon, die darauf abzielte, die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen, dürfte die Vierteilung und, sozusagen als schneller Gnadentod, die anschließende Enthauptung von vier Anführern des Aufstandes vom 25. Dezember 1705 gegen die österreichische Besatzung bei der alten Kirche Sankt Margaret in Sendling gewesen sein. Am 29. Januar 1706 wurden auf dem heutigen Marienplatz öffentlich hingerichtet: Johann Kidler (1674-1706, Kidlerstraße vom 25. September 1886 und Kidlerplatz vom 4. November 1909), Johann Aberle (Geburtsjahr unbekannt, Aberlestraße vom 25. September 1886), Sebastian Senser (Geburtsjahr unbekannt, Senserstraße vom 6. Oktober 1877) sowie Johann Clanze (Geburtsjahr ebenfalls unbekannt, Johann-Clanze-Straße vom 15. November 1897). Sehenswürdigkeiten Ob der Fischbrunnen zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten gehört, mag dahingestellt sein; auf alle Fälle dient er als beliebter Treffpunkt. Die Mariensäule, die Namensgeberin des Platzes, entstand 1638 auf Veranlassung von Kurfürst Maximilian (1573-1651) und soll an die Schlacht am Weißen Berg bei Prag (1620) erinnern. Sie entstand nach Entwürfen bedeutender Künstler: Hans Krumpter (1570-1634, Krumpterstraße vom 6. Oktober 1877), Peter Candid (1548-1628, Candidplatz und Candidstraße vom 17. August 1876) sowie Heinrich Schön (gestorben 1640, Schönstraße vom 4. November 1890). Die Säule wurde während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) dort aufgestellt. Der Löwe am Sockel soll den Krieg verkörpern, die Schlange den Unglauben, der Drache den Hunger und der Hahn mit dem Drachenschwanz die Pest. Insofern passt letzterer ganz gut zur späteren Cholera-Epidemie von 1854. Das Alte Rathaus entstand um das Jahr 1310, der heutige Bau wurde von 1470 bis 1480 vom Architekten Jörg von Halspach, genannt Ganghofer, entworfen. Während sein Geburtsjahr unbekannt bleibt, starb er 1488; die Ganghoferstraße wurde am 6. Oktober 1877 nach ihm benannt. Aus Raummangel infolge des rapiden Wachstums der Stadt während des 19. Jahrhunderts ließ der Magistrat zwischen 1867 und 1909 das Neue Rathaus errichten. Die gesamte nördliche Häuserzeile des Marienplatzes wurde für den Neubau abgerissen, der dann im Stil der Neugotik in Erinnerung an die Blütezeit Münchens im 14. Jahrhundert hochgezogen wurde. Damals fungierte München unter Kaiser Ludwig dem Bayern als Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, das sich von Norddeutschland bis Italien und von Belgien bis nach Polen erstreckte. Als Architekt des Neuen Rathauses zeichnete Georg von Hauberrisser (1841-1922, Hauberrißerstraße in Harlaching vom 5. Oktober 1922) verantwortlich. Glockenspiel Das Glockenspiel setzt sich aus 43 Glocken zusammen, von denen die kleinste 10 Kilogramm wiegt und einen Durchmesser von 18 Zentimetern hat und die größte auf 1.300 Kilogramm und 125 Zentimeter Durchmesser kommt; insgesamt wiegen die Glocken geschlagene 7.000 Kilogramm. Mit Hilfe von Spielwalzen können unterschiedliche Musikstücke ausgelöst werden. Das Glockenspiel gehört zu den touristischen Höhepunkten unserer Stadt, und auch die Einheimischen sollten nicht darüber lächeln, denn es ist eine wirklich sehens- und hörenswerte Attraktion. Nicht umsonst sammeln sich täglich um 11:00 Uhr, 12:00 Uhr und 17:00 Uhr (von November bis Februar entfällt der 17-Uhr-Termin) Menschenmassen auf dem Marienplatz, um unter allgemeinem Ahh! und Ohh! die Figuren und die Musik zu bestaunen. Das Glockenspiel und seine Figuren empfinden zwei der oben erwähnten Ereignisse auf dem heutigen Marienplatz nach: In seiner oberen Etage die Hochzeit des Herzogs Wilhelm V. mit Prinzessin Renata von Lothringen im Jahr 1568 und auf der unteren Etage den Tanz der Schäffler von 1517. Darüber hinaus wird täglich um 21:00 Uhr das Münchner Kindl zu Bett gebracht. Von der linken Seite tritt der Nachtwächter hervor und dreht seine Runde; er trägt eine Hellebarde, ein Horn sowie eine Lampe und sein Hund folgt ihm. Nach kurzer Pause erklingt das „Wiegenlied“ von Johannes Brahms. Vom rechten Erkerturm marschiert nun das Münchner Kindl nach links, gefolgt vom Friedensengel. Wenn beide auf der anderen Seite angelangt sind, erlischt das Licht und München taucht in die Nacht ab. (BW) Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der TAXIKURIER Schloss Nymphenburg vor. 27TAXIKURIER JUNI 2011 Foto: www.atelier-tacke.de
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28 TAXIKURIER JUNI 2011 Die größte Gefahr für Taxifahrerinnen und Taxifahrer ist genau die gleiche wie die für den „normalen“ Autofahrer: Die Möglichkeit, in einen schweren oder sogar tödlichen Verkehrsunfall verwickelt zu werden. Der entscheidende Unterschied ist allein die viel längere Fahrzeit und viel größere Kilometerleistung des „Berufkraftfahrers“ Taxifahrer. Wer täglich acht und mehr Stunden „on the Road“ ist, der ist den Gefahren des Straßenverkehrs mindestens 16 Mal länger ausgesetzt als jemand, der täglich nur eine halbe Stunde mit seinem Auto fährt. Das ist einfache Arithmetik und nicht wegzudiskutieren. Taxifahrerinnen sind Berufskraftfahrer Die Taxifahrerinnen und Taxifahrer können dies aber zu einem gewissen Grad kompensieren. Die vielen Stunden und vielen Kilometer „auf dem Bock“ machen sie – im wahrsten Sinne des Wortes – erfahren. Als Berufskraftfahrer erheben sie sich über das Gewusel der Halbblinden mit Geradeausfahrfähigkeiten, der testosterongesteuerten Vorstadt-Schumachers und der schläfrigen Freizeit-Automobilisten. Souverän lenkt der Droschkenkutscher sein Gefährt mit traumhafter Sicherheit durch den Verkehr, seine Fahrgäste fühlen sich sicher wie in Abrahams Schoß. Niemals fährt er riskant, niemals lässt er sich hetzen von seinen Kunden, oder von seiner Gier nach mehr Umsatz. Verkehrsregeln sind für den Taxifahrer unumstößlich, Geschwindigkeitsbegrenzungen beinahe göttliche Gebote. Er/sie ist immer rücksichtvoll, zuvorkommend und voll Verständnis für die krassen Defizite seiner Mitmenschen im Straßenverkehr. Er/sie zeigt niemals den Vogel oder den „Effe“, sondern verschenkt sogar täglich mehrmals seine Vorfahrt an seine Mitmenschen, weil er/sie weiß „der/die Klügere gibt nach“ . Ist es nicht so, liebe Kollegin, lieber Kollege? Gewiss, doch leider – völlig unverständlicher Weise – haben manche Mitbürger ein ganz anderes Bild von uns „Kutschern“! Wir zitieren aus den Memoiren eines Flugkapitäns: Taxi-Transfers sind aufgrund der Zustände auf deutschen Autobahnen nur für Leute mit stählernen Nerven, Eis in den Adern und Lebensversicherungen in zweistelliger Millionenhöhe stressfrei zu bewältigen. Piloten, die nur wenige Stunden vorher in dunkler Nacht, Turbulenz und Gewitter einen schwierigen Anflug auf einen griechischen Insel-Flughafen relativ kühl absolviert haben, wird hier heiß. Die einzigen, die ruhig im Taxi sitzen, sind ehemalige amerikanische Marineflieger. Wer schon einmal seinen zerschossenen Düsenjäger mit nur einem Triebwerk, ausgefallener Hydraulik und einer Verwundung durch Flaksplitter bei Nacht und in stürmischer See auf dem schwankenden Deck eines Flugzeugträgers gelandet hat, bleibt auch im ganz normalen Wahnsinn auf der Autobahn ruhig. Hier lernen auch selbstbewusste Piloten wieder Bescheidenheit. Banale Fähigkeiten, wie zum Beispiel ein Verkehrsflugzeug zu fliegen, sind nichts gegen die Leistungen mancher Taxifahrer. Es gehören schon mehr als die bei einem simplen Simulator-Check geprüften Fertigkeiten dazu, bei Tempo 180 nur mit einer Hand zu steuern, gleichzeitig wichtige Handy-Gespräche zu führen, zu rauchen, abwechselnd Blinker und Lichthupe zu betätigen, zu hupen, präzise sieben - undvierzig Zentimeter Abstand zur Stoßstange des Vordermannes zu halten und abwechselnd den anderen Autofahrern entweder den Vogel oder andere freundliche Gesten, bevorzugt mit nur mit einem Finger, zu zeigen … Möglicherweise sind die durchschnittlich 5.000 pro Jahr im Straßenverkehr ver - letzten Taxifahrer/innen doch nicht ausschließlich auf kamikazefahrende Normal-Autofahrer zurück zuführen, möglicherweise ist der Fahrstil des einen oder anderen Taxi-Kollegen noch deutlich „suboptimal“ . Daran sollten wir alle heftig arbeiten, im ureigensten Interesse, denn 1. Unfälle geschehen, weil man sich in riskante Situationen begibt, 2. Unfälle kommen trotzdem meist völlig überraschend, 3. Unfälle können höllisch weh tun, wenn man nicht sogar daran stirbt, 4. Unfälle können ruinös teuer sein, 5. Unfälle (zumindestens die schweren Folgen) könnten fast immer vermieden werden! Die Zahlen der im Straßenverkehr getöteten und verletzten Autofahrer sinken seit vielen Jahren kontinuierlich. Dies ist nicht etwa das Ergebnis von umsichtiger Fahrweise der automobilen Bevölkerung, sondern dieses erfreuliche Ergebnis ist Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier Öffentlich bestellt und vereidigt Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS) Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 KFZ- Schadensgutachten KFZ- Bewertungen Sicherheit im Taxi Verkehrssicherheit In mehreren Ausgaben haben wir über Sicherheits-Themen bezüglich Überfällen und deren Vorbeugen berichtet. In dieser Ausgabe widmen wir uns der Sicherheit im Verkehr.
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29TAXIKURIER JUNI 2011 allein den immer ausgefeilteren Sicherheitseinrichtungen in den Kraftfahrzeugen geschuldet. Neben ABS, Airbag, Windowbag, ESP, Bremsassistent und einer immer besseren Crashsicherheit nach Euro- NCAP bleibt ein unscheinbares, meist schwarzes Textilteil der Lebens- und Gesundheitsretter Nummer 1 im Auto: Der Sicherheitsgurt! All die schönen elektronischen und mechanischen Sicherheitshelferlein verlieren ganz erheblich an Wirksamkeit, wenn der Sicherheitsgurt nicht angelegt ist. Im Falle eines Aufpralls wird zwar das Fahrzeug optimal abgebremst, der unangeschnallte Insasse „fährt“ aber mit unverminderter Geschwindigkeit weiter und kracht ins Lenkrad, in die Windschutzscheibe oder wird aus dem Auto geschleudert, mit dem unerfreulichen Ergebnis, dass er am Ende seiner sehr, sehr kurzen Karriere als Stuntman/Stuntwoman möglicherweise mausetot ist! Der Paragraph 21 a der Straßenverkehrsordnung (StVO) sagt: „Vorgeschriebene Sicherheitsgurte müssen während der Fahrt angelegt sein. Dies gilt nicht für 1. Taxi- und Mietwagenfahrer bei der Personenbeförderung 2. – 6. (…)“ Diese Ausnahme von der Gurtpflicht wird den Taxifahrern vom Gesetzgeber zugestanden, um dem Taxifahrer im Falle eines Überfalles oder eines tätlichen Angriffs eine schnellere Flucht aus dem Taxi zu ermöglichen. Wir sollten diese Ausnahme als das sehen, was sie nach dem Willen des Gesetzgebers ist: eine Ausnahme. Das Gegenteil der „Ausnahme“ ist die „Regel“ . Also, in der Regel soll auch der Taxifahrer angeschnallt sein! Ganz klar besteht Gurtpflicht bei Leerfahrten ohne Fahrgäste. Wer ohne Fahrgäste „oben ohne“ erwischt wird, „spendet“ 30 Euro in die Staatskasse. Ob bei Fahrten mit „Oma Krause“ zum Arzt oder mit „Dr. Dingenskirchen“ zum Flughafen akute Überfallgefahr besteht, dies darf mit ruhigen Gewissen in der Regel verneint werden. Also auch hier anschnallen. Da uns unsere Fahrgäste ja tatsächlich zu mehr als 99,99 Prozent wohlgesonnen sind, sollte sich die Inanspruchnahme der Ausnahme von der Anschnallpflicht auf wirklich die ganz, ganz wenigen „heiklen“ Fahrgäste beschränken. Die Auswertungen der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (BGF) sprechen eine deutliche Sprache und sollten auch den allerletzten „Freiheitskämpfer Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089) 94 40 52 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon (0 89) 32 42 26 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089 ) 9 4 4 0 5 2 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 Münche n Telefon ( 0 89 ) 3 2 4 2 2 6 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h gegen die Taxifahrer-Gurtpflicht“ überzeugen. Zwischen 1989 und 2005 kamen 326 Taxifahrer während des Dienstes ums Leben. 67 Todesfälle gingen auf das Konto „Überfälle und Tätlichkeiten“ . 259 Kolleginnen und Kollegen verstarben in diesen 16 Jahren an den Folgen von Verkehrsunfällen. Das sind 80% aller Todesopfer! Noch krasser sieht es bei den meldepflichtigen Verletzungen aus, hier gingen durchschnittlich 955 auf das Konto von Unfällen und nur 5% waren die Folgen von Tätlichkeiten. Selbstverständlich sollen auch die Fahrgäste angeschnallt sein. Ein unangeschnallter Fahrgast, der bei einem Unfall als 80-kg- Geschoss von hinten geflogen kommt, kann durchaus tödliche Folgen für den Fahrzeugführer haben! Und noch ein sehr guter Grund spricht für die Anschnallpflicht der Fahrgäste: Solange sie „festgebunden“ sind, können Sie Ihnen kaum gefährlich werden! In der nächsten Folge berichten wir über weitere Vorsichtsmaßnahmen im Verkehr von den richtigen Reifen bis zum Warndreieck. (PR) Wesentliche Teile dieses Textes sind dem Band 3 der BZP-Schriftenreihe entnommen.
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30 TAXIKURIER JUNI 2011 ➜ Rund 8,5 Millionen Menschen in Deutschland haben eine private Krankenversicherung. Dies entspricht ca. 10,5% der deutschen Bevölkerung. ➜ Im Alter schrumpft der Mensch an Körpergröße. Während der Körper bis zum 70. Lebensjahr im Schnitt um fünf Zentimeter kleiner wird, wachsen hingegen die Ohren ein Leben lang. ➜ Holländer gelten heute als die größten Menschen der Welt. Der durchschnittliche holländische Mann ist 1,82 Meter, Frauen sind rund 1,70 Meter groß. ➜ Ein menschliches Herz hat nach 80 Lebensjahren mindestens dreieinhalb Milliarden Mal geschlagen und dabei rund 250 Millionen Liter Blut durch die Adern befördert. ➜ Das meistverkaufte Handy aller Zeiten ist das Nokia 1100. Bis zur Einstellung des Modells wurden rund eine Millionen Exemplare pro Woche verkauft. Die fünf Weisheiten des MonatsKurze Frage – Klare Antwort Monika T. will wissen: „Was sind Fahrradstraßen?“ Fahrradstraßen gibt es bereits in vielen deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Stuttgart. Im November 2003 wurde die Wittelsbacherstraße, südlich der Einmündung Ehrengutstraße, als erste Münchner Fahrradstraße eingerichtet. Bereits 1995 hat der Gesetzgeber die Möglichkeit zur Einrichtung von Fahrradstraßen beschlossen, um die Attraktivität des Radverkehrs zu steigern. Sie kommen dann in Betracht, wenn der Radverkehr die vorherrschende Verkehrsart ist oder dies alsbald zu erwarten ist. Fahrradstraßen müssen durch ausreichende Kennzeichnung auch für den Ortsfremden eindeutig erkennbar und durch ihre Beschaffenheit und ihren Zustand für den Radverkehr zumutbar sein (VwV-StVO). Fahrradstraßen sind dem Radverkehr vorbehaltene Verkehrsräume. Beginn und Ende sollen durch straßenbauliche Gestaltungselemente, wie Aufpflasterungen und Fahrbahnverengungen, sowie durch die Verkehrszeichen 244 „Beginn einer Fahrradstraße“ und 244a „Ende einer Fahrradstraße“ hervorgehoben werden. Kraftfahrzeuge – also nicht dauerhaft spurgeführte Landfahrzeuge, die durch Maschinenkraft bewegt werden – dürfen Fahrradstraßen nur befahren, wenn dies im Einzelfall durch ein Zusatzzeichen, z.B. „Anlieger frei“, gestattet ist. In Fahrradstraßen gelten alle übrigen Vorschriften des Straßenverkehrsgesetzes über die Fahrbahnbenutzung und insbesondere über die Vorfahrtsregelungen. Alle Fahrzeuge dürfen eine Fahrradstraße nur mit mäßiger Geschwindigkeit befahren. Als „mäßig“ ist eine Geschwindigkeit anzusehen, die sich der des stattfindenden Fahrradverkehrs anpasst. Wenn nötig, müssen Kraftfahrzeugführer die Geschwindigkeit weiter verringern. Radfahrer dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Anders als im nicht eingeschränkten Verkehrsraum, dürfen Radfahrer in einer Fahrradstraße auch nebeneinander fahren. Nach einer Grundsatzentscheidung des OLG Karlsruhe aus dem Jahre 2006 hat der Gesetzgeber seit dem 01.09.2009 die Höchstgeschwindigkeit für alle Fahrzeugführer in einer Fahrradstraße auf 30 km/h festgelegt, da nur eine allgemeingültige und von der konkreten Verkehrssituation unabhängige Geschwindigkeits begrenzung dem Charakter einer Fahrradstraße als Sonderweg gerecht werden kann. (FK) „Wennsd a gstandner Unternehmer werd’n wuist, dann unternimm was gegen dei Beratungsresistenz und Schweinsbrat’n-Allergie“ Mit diesem Satz hat Heinz Schmidt (Taxi 1472) einen Gutschein über 100 Euro für Leistungen der Firma „Er-Tax“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Bilderwitz aus der Mai-Ausgabe And the winner is …
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München-Statistik 31TAXIKURIER JUNI 2011 Dr. med. Manfred C. G. Hingerle Alle Untersuchungen für Führerscheinerwerb und Führerscheinverlängerungen seit 1979 zu besonders kostengünstigen, fairen und freundlichen Bedingungen Untersuchungszeiten: Montag bis Freitag : 8:00-12:00 Montag, Dienstag, Donnerstag: 14:00-19:00 Zur „kleinen Untersuchung“ kommen Sie ohne Anmeldung, Zur „großen Untersuchung“ wenn möglich mit Anmeldung. Kirchheim, Am Brunnen 17, T: 9036110 od. 9033366 od. 9918800 Weitere Infos unter : www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3 Ta x i - werkstätte • Unfallinstandsetzung • Kfz-Reparaturwerkstätte • spontane Hilfe Der TAXIKURIER vor 6 Jahren Gilt dies auch 2011? Wochentage – aus dem „Taxameter“, TAXIKURIER, Ausgabe Juni 2005 /barb3upFreitag – Friday night fever. München geht aus. Der Landkreis bleibt noch in den Dörfern. Business-Leute hängen oft noch die Nacht zum Samstag dran. Nicht alle Aushilfsfahrer erhalten ein Auto. /barb3neMontag – Gutes Publikum. Wer heute ausgeht, ist anders. Tag der streifenkartenlosen Nonkonformisten. Gute Stimmung in der Stadt und an den Standplätzen. /barb3rightSamstag – Viel los. Viel EBE – ED – FFB. Die Münchner sind in ihren Tiroler Landhäusern und überlassen die Stadt den Kampftrinkern aus dem Outback. Viele Fahrer ohne Moral und mit Fahrstil wie Organ spender unterwegs. /barb3seDonnerstag – War mal ein Ausgehtag. Betonung auf war mal. Heute der Tag mit den meisten gelben Lichtern in der Stadt. Ausruhen fürs Wochenende. /barb3downDienstag – Totentanz. Ruhigster Tag der Woche. Bei vielen Taxlern Beginn der 5- oder 6-Tage- Woche. Deswegen Vollversammlung ohne Fahrgäste. Kaum Veranstaltungen. Theaterstadt München 328 239 14 6 20 10 579 299 234 46 310 279 31 321 235 52 447 267 72 108 371 186 3) 185 298 4) 177 2 831 484 789 459 874 13 183 2 561 1 383 832 219 201 181 694 26 732 10 775 161 892 159 825 2 067 211 319 198 835 5 863 154 260 134 984 8 472 10 804 40 099 31 147 3) 8 952 91 236 105 016 1 467 812 93,2 93,6 87,7 100,0 69,8 93,1 77,3 76,7 75,5 96,7 72,1 72,3 64,4 78,0 77,7 72,9 75,4 76,5 68,0 68,9 97,6 97,8 3) 97,0 78,4 49,2 78,3 352 248 7 11 21 14 661 283 263 115 329 285 44 289 239 16 436 269 101 58 337 185 152 335 256 2 995 494 758 475 296 7 378 4 646 1 548 1 078 237 965 168 965 31 558 37 442 171 530 167 759 3771 216 109 207 323 1 595 155 819 134 737 13 927 6 369 37 833 29 793 8 040 104 661 204 366 1 623 041 94,5 94,7 96,1 99,9 74,5 99,0 74,6 73,5 75,3 78,8 74,4 74,3 81,1 71,6 71,2 59,5 75,2 74,7 80,7 74,0 97,8 97,8 98,0 83,0 51,6 75,7 Theaterunternehmen / 2008 2009 Spielstätten Vor- Besucher/ Platzaus- Vor- Besucher/ Platzausstellungen Innen nutzung % stellungen Innen nutzung % Bayerische Staatsoper darunter Nationaltheater Prinzregententheater (Großes Haus) Cuvilliéstheater Capriciosaal Ballett-Probenhaus Platzl Bayerisches Staatsschauspiel darunter Residenztheater Marstall Cuvilliéstheater Staatstheater am Gärtnerplatz davon Theater am Gärtnerplatz Großes Foyer Prinzregententheater / Bayerische Theaterakademie August Everding1) darunter Großes Haus Akademietheater Münchner Kammerspiele davon bzw. darunter Schauspielhaus Werkraum Neues Haus Schauburg – Theater der Jugend davon Großer Theatersalle Deutsches Theater GmbH2) Münchner Volkstheater Deutsches Theater GmbH2) Zusammen Quelle: Jeweilige Theater 1) Einschließlich externer Veranstalter ohne Bayerische Staatsoper 2) ohne Ballsaison 3) Berechtigt 4) Der Spielbetrieb war bis zur Auslagerung nach München-Fröttmanina vom 05.06.2008 – 13.10.2008 unterbrochen. Statistisches Amt München
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32 TAXIKURIER JUNI 2011 Titelthema Am Steuer eines Taxis sitzt nicht nur ein ortskundiger Fahrer (der Idealfall), sondern auch die Spezies Mensch, die mit der ganzen Bandbreite der menschlichen Erscheinungsformen am besten zurecht kommt. Und im richtigen Leben ist es auch so. Natürlich gibt es Ausnahmen, die notgedrungen in Kauf genommen werden müssen. Typologie der Fahrgäste Im Taxi gibt es keine Chefs, die alles besser wissen und auch keine Kollegen, die durch Mobbing versuchen, sich Vorteile zu verschaffen. Die Stimmung im Taxi wird ausschließlich vom Fahrer beeinflusst: entspannt und relaxt, freundlich oder grantig, arrogant oder zuvorkommend. Jeder bewegt sich in dem Klima, dass er auch ausstrahlt. Irritationen, die dieses Klima beeinflussen können, gibt es dabei jede Menge, z.B. lange Wartezeiten am Standplatz, zu kurze Fahrten, zu viel Verkehr und zu allem Überfluss auch noch die falschen Fahrgäste zum falschen Zeitpunkt. Denn eins muss jedem klar sein: genauso wenig wie es den absolut perfekten Fahrer gibt, genauso wenig gibt es den perfekten Fahrgast. Vielleicht hilft diese kleine Typologie (nicht immer ganz ernst gemeint) bei der Einordnung vom Baby bis zum Greis. Babies, Klein- und Schulkinder Babies machen so gut wie keinen Ärger, sind meist von Müttern begleitet, die schon mal genervt sein können und brauchen eigentlich nur eine Babyschale. Wer die nicht dabei hat, transportiert in der Regel auch keine Babies. Und das gilt auch für die Kindersitzgrößen 1-3, in denen die meisten Kids problemlos kutschiert werden können. Dass Kinder schon mal etwas lauter werden können, liegt in der Natur der Sache, aber einen routinierten Taxler bringt das nicht aus der Ruhe. Genauso verhält es sich mit Schulkindern, die feste Routen und feste Abholzeiten haben und so eine feste Umsatzgröße darstellen. Jugendliche Im Idealfall ist er gut erzogen, zahlt am Zielort den Fahrpreis und ist nicht weiter aufgefallen. Problematischer ist schon der präpotente Jugendliche, der forsch mit der halbvollen Bierflasche transportiert werden möchte und partout kein Verständnis dafür zeigt, dass offene Bierflaschen im Taxi nichts zu suchen haben. Leider gibt es aber immer wieder Kollegen, denen das völlig egal ist und deshalb gehört der Spruch „bei Ihren Kollegen darf ich das aber auch“ zur Standardansage. Hier hilft nur eins: Hart bleiben und auf die Gefahren hinweisen. Geschäftsmann bzw. -Frau In der Regel eine äußerst angenehme Kundschaft. Sitzt meist hinten und blättert in Geschäftsunterlagen. Die Wohl - erzogenen fragen, ob sie mit dem Handy telefonieren können, zahlen den Fahrpreis ohne zu handeln und werden höchstens bei Verkehrsstaus auf dem Weg zum Flughafen unruhig. Der Redseelige Hier haben wir es mit einer Spezies zu tun, die wirklich psychologisches Einfühlungsvermögen erfordert. Noch bevor er sein Fahrziel genannt hat, versucht er ihnen in zwei Sätzen die Weltlage zu erklären. Dabei hat er noch nicht einmal die Wagentüre geschlossen. Machen Sie jetzt nicht den Fehler, ihn vom Gegenteil zu überzeugen – es wird ihnen sowieso nicht gelingen. Besser ist es, Sie nehmen seine Beurteilungen positiv auf („Ist ja spannend“), geizen nicht mit Anerkennung, das lässt Sie in seiner Achtung steigen. Schließlich hat er wieder jemanden gefunden, der seiner Meinung ist. Egal ob politische Partei oder heimischer Fußballclub, er kennt sich überall aus und das erwartet er auch von Ihnen. Konzentrieren Sie sich auf den Verkehr und denken Sie immer daran, dass Sie mit ihm nicht den Rest Ihres Lebens verbringen müssen. Der Gutmensch Das ist der Typ Mensch, der Dir nun wirklich auf den Zeiger geht. Da fällt es selbst dem Gelassensten unter uns schwer, nicht zu widersprechen. Was aber nix bringt, sondern nur zu fruchtlosen Diskussionen führt. Der Gutmensch ist natürlich gegen Atomkraft, billigt jedem dahergelaufenen albanischem Taschendieb eine schwere Jugend zu („und wenn schon“) und hält Begriffe wie Negerkuss, Mohrenkopf und Zigeunerschnitzel für absolut geschmacklos und diskriminierend – warum auch immer. Zahlt korrekt den Fahrpreis, gibt kein Trinkgeld (logisch) und steigt weitgehend entsetzt aus. Der/Die Dankbare Ein äußerst angenehmer Fahrgast. Schon etwas betagt, leicht wackelig auf den Beinen, weshalb er überhaupt Taxi fährt und hat meist – völlig überflüssigerweise – ein schlechtes Gewissen, weil er oft nur kurze Strecken fährt. Ist schon dankbar, wenn er wegen der kurzen Strecken höflich und zuvorkommend behandelt wird, wie es sich gehört und nicht auch noch schief angesehen wird. Würde noch viel öfter mit dem Taxi fahren, wenn er mit rüpelhaften Kollegen nicht schon schlechte Erfahrungen gemacht hätte. Sich über solche „Kollegen“ höheren Orts zu beschweren, ist ihm leider zu mühselig und es fehlt ihm das Vertrauen, dass etwas dabei herauskommt. Gibt meist gutes Trinkgeld und freut sich, respektvoll behandelt worden zu sein. Der Bayer Für jeden bayerischen Lohnkutscher eine echte Bereicherung im Tagesgeschäft. Endlich einer am Steuer, mit dem man sich auch unterhalten kann. Und das möchte der bayerische Fahrgast in jedem Fall, schon damit er seinen Unmut darüber äußern kann, wer oder was einem heutzutage in seiner bayerischen Heimat alles am Steuer eines Taxis begegnet. Da geht dann schon leicht der bayerische Patriot und Monarchist mit ihm durch, weil von einem afrikanischen Jamaikaner mit Turban möchte man am liebsten Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM
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33TAXIKURIER JUNI 2011 ➜ ÜBER 25 MILLIONEN FAHRGÄSTE PRO JAHR ➜ STELLFLÄCHEN AN MÜNCHENS LUKRATIVSTEN PLÄTZEN ➜ MIT TAXIWERBUNG AUF DEM KÜRZESTEM WEG ZUM STADTGESPRÄCH WIR BRINGEN IHRE WERBUNG DIREKT ZUM KUNDEN! Information und Beratung: Taxi-München eG Ansprechpartner: Frau Reich Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de WERBUNG OHNE UMWEGE! Die Berlinerin ist wie viele ihrer Kollegen und Kolleginnen eine Taxi-Vielfahrerin. In Berlin ist sie bekannt wie ein „bunter Hund“ . In ihrem Viertel kennen sie fast alle Taxifahrer. „Anita, ich komme“, lautet die Antwort, wenn sie am Telefon ihren Namen nennt. Wer viel Taxi-Erfahrung hat, ist natürlich auch kritisch. Bei einem Engagement in Essen hatte sie einen Termin in einer ihr unbekannten Straße. Der Taxler kannte die Andresse auch nicht und gab Anita Kupsch den Stadtplan Essens in die Hand und forderte sie auf, doch die Straße herauszufinden. Dies tat sie nicht, sondern sie stieg aus. Vom 25. Mai bis 16. Juli 2011 steht Anita Kupsch auf der Bühne der Komödie im Bayerischen Hof in „Geschichten von Mama und Papa“, einer Komödie – sie bekleidet eine Hauptrolle. Auch in dieser Zeit ist das Taxi ihr Haupt-Verkehrsmittel. Am liebsten hätte sie einen Stammfahrer oder Stammfahrerin. Bei Einigung winken tägliche Fahrten von und zur Komödie im Bayerischen Hof. Auswählen wird sie diese Person aber selbst. (PR) Promitalk Ein Gespräch mit bekannten Zeit genossen über ihre Erlebnisse im Taxi nicht chauffiert werden, egal wie gut der sich auch auskennt. „A Preiß“ wird gerade noch geduldet. Der Tourist Leicht zu erkennen am meist großen Rucksack, den er mit sich schleppt, dreiviertel lange Schlabberhosen und natürlich Turnschuhe. Ist dank seiner unbestrittenen Reiseerfahrung meist Fatalist, weil er weiß, dass sich am Ende alles zum Guten wendet. Er jammert selten, wenn aus Versehen ein Umweg gefahren wird, weil er es erstens nicht besser weiß und zweitens dem Taxler einfach vertraut. Deshalb wäre es auch schändlich, dieses Vertrauen auszunutzen. Trotzdem gibt er wenig bis überhaupt kein Trinkgeld, weil er meist nicht einschätzen kann, was zu viel oder was zu wenig ist. Die Trunkenbolde Jetzt zeigt sich die ganze Routine des Chauffeurs. Denn die Bandbreite von fröhlich angesäuselt bis zum Verlust der Muttersprache ist wahrhaft riesig. Wer sein Taxi für jeden bereit halt, der bereits auf allen Vieren zum Taxistand robbt, ist nun wirklich selbst schuld. Da kann darauf gewettet werden, dass spätestens nach zehn Minuten die Zentrale und die Kollegen um Hilfe gebeten werden, weil der Saufkumpan erstens nicht weiß, wo er wohnt, zweitens keine Lust mehr hat auszusteigen und drittens leider auch noch beraubt wurde, weshalb sein Geldbeutel weg ist. Meist hilft hier nur noch die Poilizei weiter. Problematisch sind betrunkene weibliche Fahrgäste. Diese Nervensägen, anders kann man sie nun wirklich nicht bezeichnen, kennen auf jeden Fall die kürzeste Strecke, auch wenn sie gar nicht wissen, wo sie überhaupt eingestiegen sind. Während der Fahrt lassen sie mindestens zweimal anhalten, weil ihnen schlecht ist und am Ziel muss man froh sein, wenn sie den Fahrpreis wenigstens noch 10-Cent-weise zusammenkratzen können, weil ihr Freund mit dem Geld sich längst aus dem Staub gemacht hat. Man kann ihn gut verstehen. Nicht weniger unangenehm sind die besoffenen Halbstarken, die dank Alkoholgenuss sich plötzlich ganz stark fühlen und am liebsten gleich ein bißchen rumdandalieren. Hier hilft meist nur eins: anhalten, rausschmeissen und schlimmstenfalls auf ein paar Euro verzichten. Denn Ärger macht schlechte Laune. (PG) Anita Kupsch
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Geschichte und G’schichten Illegal in München – Der russische Revolutionär Lenin ser hatte sich im Dezember 1900 den Decknamen Lenin zugelegt und lebte illegal als Herr Meyer. Im April 1901 wechselte Lenin in die Schleißheimer Straße 106. Inzwischen war seine Frau Nadeschda Konstantinowna Krupskaja (1869-1939) aus der Schweiz nachgekommen. Ihre Vermieter war das Ehepaar Kaiser, das entgegen seinem wohlklingenden Namen mit seinen vier Kindern zu sechst in lediglich einer Küche und einer Kammer hausten und ihr zweites Zimmer untervermieten mussten. Die Vermieter erinnerten sich später, ihr Untermieter sei blass und gedrungen, fast ohne Haare gewesen, während seine etwas rundliche Frau ein gutes, bäuerliches Gesicht gehabt habe. Krupskaja berichtete über ihre Situation: „Es herrschte überall peinliche Sauberkeit, die Kinder waren sehr sauber und gut erzogen. Ich beschloss, Wladimir Iljitsch mit häuslicher Kost zu versorgen und begann selber zu kochen. Ich kochte in der Küche der Wirtsleute, musste aber alles in unserem Zimmer zubereiten. Ich bemühte mich, dabei so wenig Geräusche wie möglich zu verursachen, denn Wladimir Iljitsch schrieb ständig.“ Bereits nach einem Monat, im Mai 1901, zog das Ehepaar, nun als bulgarische Staatsbürger namens Dr. Jourdan und Maritza Jourdanoff, in eine Drei-Zimmer- Wohnung in der Siegfriedstraße 14. Für diese Verbesserung musste Lenin allerdings einen hohen Preis zahlen: In einem der Zimmer wohnte seine Schwiegermutter Elisabetha Wassiljewna. Sie war angeblich der einzige Mensch aus Lenins nächster Umgebung, der sich gegen ihn zur Wehr setzte und ihm zu widersprechen wagte. Anders seine Frau: Gewöhnlich ging er mit raschen Schritten in seinem Zimmer auf und ab und sprach leise vor sich hin, was er niederzuschreiben gedachte. Während er schrieb – und das war eigentlich immer –, hielt sie sich im Hintergrund, redete nicht mit ihm und stellte ihm keinerlei Fragen. In der Siegfriedstraße 14 verfasste Lenin unter anderem seine grundlegende Abhandlung „Was tun?“, in der es beispielsweise heißt: „Wir lehnen den Terror nicht ab, aber er ist im Moment eher schädlich als nützlich. Grundsätzlich haben wir den Terror nie abgelehnt und können wir ihn nicht ablehnen. Er ist eine Kampfhandlung, die unter bestimmten Bedingungen durchaus angebracht und sogar notwendig sein kann.“ Und so sollte es später tatsächlich kommen. Am 12. April 1902 gab das Paar seine Wohnung in der Siegfriedstraße 14 auf und reiste über Köln nach London, das nächste Exil. Zuvor hatten die Beiden das Mobiliar für ganze zwölf Mark verkauft. Wladimir Iljitschs Schwiegermutter reiste mit nach London. Münchner Impressionen Im Januar 1901 schrieb Lenin an seine Mutter und berichtete über das winterliche Münchner Wetter: „Wenn ich hier den Deutschen von den Temperaturen von minus 35 Grad erzähle, ächzen die Leute nur und wundern sich, wie wir Russen das eigentlich aushalten. Hier gelten minus 12 Grad als Kälte, als furchtbare Kälte, fast alle Leute gehen nur in Herbstmänteln, allerdings tragen sie größtenteils noch wollene Strickjacken darunter. Auch die Häuser sind überhaupt nicht für die große Kälte eingerichtet, die Wände sind dünn, die Fenster werden nicht fest abgedichtet, sehr oft gibt es nicht einmal Winterfenster.“ In einem anderen Brief schrieb Lenin im selben Monat: „Warme Sachen brauche ich jetzt nicht. Der Winter ist hier anscheinend schon vorbei – das heißt der richtige Winter mit Temperaturen unter Null. Bis Ende Dezember war es warm, Schnee ist nicht gefallen, es regnete. Dann fiel Schnee, und die Temperaturen sanken morgens auf minus 12 bis minus 19 Grad, und die Deutschen schimpften über die furchtbare Kälte. In den Häusern ist es bei ihnen wirklich furchtbar kalt, sogar wenn draußen nur minus 4 Grad sind, sie sind miserabel gebaut. Vor etwa einer Woche ist Tauwetter eingetreten, der Wladimir Iljitsch Uljanow (1870-1924), Gründer der Sowjetunion und besser bekannt unter seinem Pseudonym Lenin, verbrachte die Zeit vom 29. Juli 1900 bis zum 12. April 1902 in München. Nach Ende seiner Verbannung in Sibirien reiste er mit gültigem Pass, unter richtigem Namen und legal aus der Schweiz kommend in die Königliche Haupt- und Residenzstadt. Erst hier legte er sich den Decknamen Lenin zu, der sich vom sibirischen Fluss Lena ableitet. Die überstandene Verbannung nach Sibirien durch die russische, zaristische Polizei galt bei den dortigen Revolutionären als Ausweis unverbrüchlicher Prinzipientreue, wes - wegen sich auch Lenins Nachfolger Iossif Dschugaschwili (1879-1953) als Stalin, der Stählerne, bezeichnete. Wohnungsprobleme in München Nach seiner Ankunft lebte Uljanow zunächst in billigen Pensionen, weil die Unterstützung durch politische Freunde nicht mehr hergab und er selber als Emigrant über kaum Geld verfügte. Er legte sich seinen Tarnnamen zu und konnte eine unverdächtige Postadresse benutzen, nämlich die des Arztes Dr. Carl Lehmann in der Gabelsbergerstraße 46. Dieser hatte vermögende Eltern, war Weltverbesserer und Idealist, träumte von der Befreiung der Arbeiterklasse und war Anlaufpunkt für russische Revolutionäre. Seine Frau war übrigens die Ärztin Hope Bridges Adams-Lehmann (1855-1916), nach der am 9. Dezember 2004 die Adams-Lehmann-Straße benannt wurde. Uljanows Wohnverhältnisse besserten sich nur insofern, als er im September 1900 ein eigenes Zimmer im Hinterhof und dort im Erdgeschoss in der Kaiserstraße 46 bezog. Sein Vermieter hieß Georg Rittmeyer, ein vertrauenswürdiger Sozialdemokrat, der in seinem Haus die Gaststätte „Zum Onkel“ betrieb. Die Sozialdemokraten galten damals noch als vaterlandslose Gesellen, eine der schlimmsten Beschimpfungen überhaupt. Rittmeyer wusste um Uljanows wahre Identität; die- 34 TAXIKURIER JUNI 2011
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35TAXIKURIER JUNI 2011 ganze Schnee taute in einer einzigen Nacht weg, und jetzt haben wir ein Wetter wie im März bei uns oder sogar wie im April in Sibirien.“ Außerdem: „Eigentlich ist es überhaupt kein Winter, sondern ein recht hässlicher Herbst, sehr nass. Man ist des Schmutzwetters überdrüssig und denkt mit Vergnügen an den echten russischen Winter, an die Schlittenbahn, an die reine Frostlust.“ Krupskaja berichtete später allerdings, dass ihnen die Münchner Zeit dennoch stets in angenehmer Erinnerung geblieben sei und sie an manchen harmlosen Vergnügungen teilgenommen hätten, zum Beispiel einmal an der Demonstrationen der Münchner Arbeiter zum 1. Mai, dem Kampftag der Arbeiterklasse. Anstatt dass es zu grimmigen Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen sei, zogen die Münchner Sozialdemokraten in großen Kolonnen, mit Kind und Kegel und den üblichen Rettichen in der Tasche, schweigend im Eilmarsch durch die Stadt, um später in einem Vorort-Restaurant Bier zu trinken. An eine Demonstration aus Anlass des Weltfeiertages der Arbeiterklasse fühlten sich die Lenins bei dieser Sorte von Maifeier in keiner Weise erinnert. Schwer tat sich Lenin, der in Russland zahlreiche deutschsprachige Bücher gelesen hatte, mit dem Bayerischen. Er erinnerte sich: „Die Umgangssprache ist so ungewöhnlich, dass ich die Wörter nicht einmal in öffentlichen Reden verstanden habe.“ Doch München hatte auch angenehme Seiten: „Dieser Tage ist hier der Karneval zu Ende gegangen. Ich habe zum ersten Mal den letzten Karnevalstag im Ausland erlebt – kostümiere Umzüge durch die Straßen, allgemeines Narrentreiben, Wolken von Konfetti (kleine bunte Papierschnitzel), die man sich ins Gesicht wirft, Papierschlangen usw. usf. Man versteht es hier, sich öffentlich auf den Straßen zu amüsieren.“ An den Sonntagen unternahmen Wladimir und Nadeschda ausgedehnte Spaziergänge durch den Englischen Garten und entlang der Isar¬auen. Dabei gab es eine Bedingung: Keine Unterhaltung über Politik! Zum Essen ging es in einen Biergarten oder das damals schon weltberühmte Hofbräuhaus, wo Lenin sich große Portionen Fleisch bestellte und eine Mass Bier trank. Im Hofbräuhaus fühlte sich der Revolutionär ausgesprochen wohl: „Besonders gern erinnern wir uns an das Hofbräuhaus, wo das gute Bier alle Klassenunterschiede verwischt." Darüber hinaus freuten sich die Beiden über das Kürzel „HB“, das im Russischen für „Народной воли“stehen kann und revolutionär betrachtet „Volkswille“ bedeutet. 66 Jahre später Der Kulturausschuss des Stadtrates beschloss am 20. Februar 1968, am Haus an der Siegfriedstraße 14 eine Gedenktafel anbringen zu lassen mit dem Text: „In diesem Hause wohnte vom 18.5.1901 bis 12.4.1902 Wladimir Iljitsch Uljanow, der unter dem Namen Lenin bekannt gewordene Theoretiker des historischen Materialismus und Führer der Oktober - revolution von 1917 in Russland.“ Als Begründung für diesen Beschluss gab der CSU-Stadtrat Walter Hopf an, die Tafel stelle eine Attraktion für Touristen aus dem Ostblock dar, gerade in Hinblick auf die XX. Olympischen Sommerspiele von 1972. Am 24. April 1968 sollte das Denkmal enthüllt werden. Die Pschorr-Brauerei als Hausbesitzerin überlegte es sich aber anders und verweigerte am 28. März 1968 die Anbringung. Weniger Berührungsängste mit dem Klassenfeind zeigte dagegen die Löwen- Brauerei als Eigentümerin der Kaiserstraße 46. Am 29. April 1968 enthüllte hier der sowjetische Botschafter Semjon Zarapkin die erste Lenin-Gedenktafel in Westdeutschland, geschaffen vom Münchner Künstler Karl Oppenrieder. Unter einem Relief von Lenin stand auf Deutsch und Russisch zu lesen: „In diesem Hause lebte von September 1900 bis April 1901 Wladimir Iljitsch Uljanow Lenin, der Gründer des Sowjetstaates.“ Gestiftet hatte diese Tafel der auch in der Sowjetunion tätige Konzertagent Lothar Bock. Einige Hundert Menschen hatten sich eingefunden, darunter auch Mitglieder des rechtsradikalen Republikanischen Studentenbundes. Zarapkin lobte die weltverbessernden Verdienste Lenins und unterstrich Ausdehnung und Macht der weltumspannenden sozialistischen Völkerfamilie unter Führung der ruhmreichen Sowjetunion. Währenddessen verteilten die Republikaner Flugblätter mit der These: „Lenins Werk ruht auf den Gebeinen und Schädelknochen von 48 Millionen hingeschlachteter Opfer.“ Auf Transparenten stand geschrieben: „Es gibt nur eine deutsche Nation!“, „Alle Macht dem Volke, nieder mit der KPdSU!“, „2 Millionen deutsche Gefangene in sibirischer Erde“ sowie „Kaliningrad wird wieder Königsberg!“ Zwischenfälle gab es keine. Die Löwen-Brauerei lud Zarapkin anschließend zum Mittagessen ein. Doch schon am 22. August 1968 detonierte eine Sprengladung an der Gedenktafel, allerdings zu schwach, um Schaden anzurichten. Die Täter wurden von der Polizei nicht gefasst. Zu Lenins hundertstem Geburtstag am 22. April 1870 veranstaltete die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) am 19. April 1970 eine große Gedenkfeier. Dabei legten Delegationen aus der Sowjetunion und aus Ostdeutschland sowie der Bundesvorstand der DKP Kränze und Blumengebinde an der Kaiserstraße 46 nieder. Die Gedenktafel war am Tag zuvor von der Stadt gereinigt worden, weil Unbekannte sie mit Farbe bespritzt hatten. In den frühen Morgenstunden des 9. Dezember 1970 schließlich erschütterte eine Explosion die Nachbarschaft des Denkmales. Die Sprengladung zerstörte die Schrifttafel, während Lenins Kopf unbeschädigt blieb. Auch hier wurden die Täter nicht ermittelt. Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel verurteilte die Tat und versprach, die Landeshauptstadt werde in geeigneter Form für die Wiederherstellung des früheren Zustandes Sorge tragen. In Wirklichkeit wurden die Überreste des Lenin-Denkmals abgetragen, wohl auch weil die Löwen-Brauerei als Hausbesitzerin weitere Anschläge auf ihr Eigentum befürchtete. (BW) Benedikt Weyerer Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Bei trägen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht.
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36 TAXIKURIER JUNI 2011 Pinnwand 2 x 2 Karten für die Komödie im Bayer. Hof zu gewinnen Die ersten beiden Anrufer, die unter Tel. (089) 46 50 21 wissen, wie seinerzeit Anita Kupschs Reaktion auf die Ahnungslosigkeit eines Essener Taxifahrers war, erhalten je 2 Karten für die Komödie „Geschichten von Mama und Papa“ am 13. Juni 2011 in der Komödie im Bayerischen Hof. Geschichten von Mama und Papa (Cosas de Papa y Mama) Deutsch von Emanuela Riva, Bearbeitung von Wolfgang Spier Für die Liebe ist es nie zu spät! Dolores Velasco und Fernando Cano haben beide die 60 bereits überschritten und sind verwitwet, als sie sich im Wartezimmer von Dr. Rodriguez kennen lernen. Beide leiden unter Depressionen und sind der festen Überzeugung, sterbenskrank zu sein, doch der Doktor stellt den zweien lediglich die Diagnose: Akute Vereinsamung. Über den Schilderungen von Schrumpfleber, Arthrose und ausgeleierten Venen kommen sich Dolores und Fernando näher – sie verlieben sich ineinander. Und die Liebe wirkt Wunder: Weg mit Magenmitteln, Vitaminpräparaten, Herztropfen und Lebertabletten – her mit Champagner und Tanzmusik! Aus einsamen Hypochondern werden lebenslustige Senioren. Wären da nur nicht Manuela und Ricardo, die Kinder der frisch Verliebten. Gefangen im Alltags- und Karrieretrott, ohne Zeit für Gefühle, fehlt ihnen jegliches Verständnis für diese neu erwachte Lebensfreude. Sie sind erst peinlich berührt, dann offen empört über den zweiten Frühling ihrer Eltern - und diesen stellt sich nun die Frage: Wie überzeuge ich die eigenen Kinder von der Lebensnotwendigkeit der Liebe? Am Ende lassen die Alten die Jungen ganz schön alt aussehen … Auf einfühlsame Weise beschreibt Alfonso Paso die anfängliche Unsicherheit des Paares und schildert humorvoll, wie eine neue, romantische Liebe entsteht und vor der Welt verteidigt wird. Käpt’n Iglo und der Taxler Sepp Die Münchner Taxifahrer sind ein Kapitel für sich. Nicht dass es nicht auch anderswo extrem schlecht gelaunte, arrogante, die öffentliche Kutschierung anderer Menschen für einen schlechten Witz und den Fahrgast dafür zu bestrafen haltende Straßenchauffeure gäbe – wer wüsste nicht um die Situation in Berlin! –, aber es fällt doch auf, dass die Münchner Taxler da in der Regel noch eins draufsetzen und deutlich uncharmanter sind als die Kollegen in anderen Städten. Wohlfühlfahrer wie jener freundliche Herr im Strickpullover, der einen alten BMW 524 Turbo Diesel durch München steuert und auf seinem Armaturenbrett Bonbons in Marmeladengläsern anbietet (in den Geschmacksrichtungen Waldmeister – Himbeer – Zitrone), solche gemütlichen Freaks sind die Ausnahme. Ins typische Bild passt eher jener langsam dahingurkende Grantler, dem die – zugegeben vielleicht etwas zickig geäußerte – Bemerkung „Das ist hier keine Spazierfahrt!“ rein gar nicht passte. Abrupt stoppte er den Wagen und hätte die Kundin, die es so eilig hatte, auf der Stelle rausgeschmissen, hätte diese nicht mit einer Anzeige gedroht. Daraufhin lud er sie ohne ein Wort beim nächsten Taxistand ab. Nicht schön. Aber es gibt gottlob auch unter den Taxlern noch echte Originale, wie sie nur das Bayerntum hervorbringt: schräge Vögel wie den Käpt’n Iglo – eigentlich heißt er Gerd Deutschmann – und seinen Kollegen, den Oberrainer- Sepp, zwei stolze Vollbartträger auf dem Weg zur Werbe- Ikone. Wer binnen eines halben Jahres bei Taxifahrten erst auf den einen, dann auf den anderen trifft und von dem einen wie von dem anderen eine Autogrammkarte zugesteckt bekommt, der hat erst mal ein Déjà-vu. Wenn man den Sepp dann fragt: „Ähm, bin ich nicht schon mal mit Ihnen gefahren, sind Sie nicht der Käpt’n Iglo aus der Fischstäbchen-Werbung?“, dann antwortet der Sepp empört: „Naa, des is mei Konkurrent, der hot mia den Iglo-Job weggeschnappt.“ Außerdem sei der Käpt’n Iglo, so findet der Sepp, derart „hochnäsig g‘wordn, dass es nimma zum Aushalten ist“ . Dabei muss sich der Sepp gar nicht beklagen. Wie seiner Autogrammkarte zu entnehmen ist, macht er in seinem Zweitjob als Bilderbuch-Bayer nicht nur für Löwenbräu und Bernbacher-Nudeln Werbung, sondern auch – mit Gamsbart und Tracht – für den Media Markt. Und zwar mit dem Spruch: „Bläd, wea do ned kimmt.“ Mit ihren weißen Rauschebärten sehen sie sich wirklich zum Verwechseln ähnlich, der Käpt’n Iglo und der Sepp. Sollten Sie sie zufällig im Taxi treffen, dann schöne Grüße! (Quelle: SZ)
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37TAXIKURIER JUNI 2011 Taxi-Check München Unerlaubte Bereitstellung Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgaben stellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahr gäste erfüllt werden. Die Bewertung ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Seit einigen Jahren berichten wir regelmäßig über das leidige Thema der unerlaubten Bereitstellung. Zeitweise oder vorübergehend haben unsere Aktivitäten auch einiges bewegt. Dennoch gibt es unter Münchens Taxlern immer noch unverfrorene „Raubritter“ die das Personenbeförderungs-Gesetz und die Fairness-Regeln unserer Taxizunft konsequent missachten. Ein Paradebeispiel ist der „Beck-Stand“ . Viele Schmarotzer stellen sich bereits am Rindermarkt, entlang der „Hugendubel- Kurve“ auf. Im besten Fall um nachzurücken, meistens sogar um Fahrgäste aufzufangen. Ein zweites Beispiel ist die Maximilianstraße. Zu manchen Nachtstunden existieren dort vier Standplätze: Vor der Bar München, beim Hotel Vier- Jahreszeiten, vor dem Brenner’s und vor der Oper. Nur drei davon sind genehmigt. Unser Taxi-Scout war diesem Unwesen auf der Spur… Genießen Sie Luxus pur! Mit unserem 5 Sterne Erotic-Club bieten wir Ihnen grenzenlose Möglichkeiten, exklusiv Ihren Fantasien freien Lauf zu lassen... Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Gärtnerstrasse 60 Ì 80992 München Telefon +49 (0) 89 143 90 620 www.monaco-nightclub.de Taxi 1: – (Nr. 1848, 20. April, 23.25 Uhr, Marienplatz) Gleich 4 Taxis stehen seelenruhig am Pseudo-Stand, gleich neben dem Buchhändler Hugendubel. Auf meine Frage „Ist das hier ein Taxistand?“ erhalte ich eine wenig plausible und eindeutig falsche Antwort. So gaukelt mir der Fahrer vor, dass sowohl der Beck-Stand „da vorne“ als auch sein aktueller Standort ganz normale Taxistände seien. Taxi 2: – (Nr. 1608, 20. April, 23.40 Uhr, Brenner, Maximilianstraße 15) Vor dem stark besuchten Szene-Lokal parken die Taxis sogar in zweiter Reihe. Das lohnt sich, denn viele Damen schwanken auf ihren Hochplateaus erleichtert auf die bereitstehenden Taxis zu. Die paar Meter bis zum Hotel Vier-Jahreszeiten sind wohl nicht zumutbar? Mein Taxi-Kandidat zeigt sich fatalistisch. „Wir stehen halt hier für Leute, die rauskommen.“ Taxi 3: – (Nr. 3034, 22. April, 23.00 Uhr, Brenner, Maximilianstraße 15) Typisch Karfreitag. Gähnende Leere in der Innenstadt, halb München flaniert bereits im veregneten Süden. Nach dem Motto „A bisserl was geht allerweil“ trotzen vor dem Brenner gleich 3 Fahrer dem schleppenden Geschäft. „Wo fahren wir hin?“ meint dieser Taxler ganz frech. Ich möchte aber nur wissen, ob hier ein neuer Taxi-Stand ist. Dies verneint er und erwidert einfältig „Wir stehen halt hier.“ Taxi 4: – (Nr. 2634, 23. April, 1.00 Uhr, Brenner, Maximilianstraße 15) Österliches Tanzverbot und musikalische Auflagen schrecken die zähesten Nachtschwärmer ab. Einem einzigen Fahrer sind diese Spaßbremsen egal. Wie er offen zugibt, steht er vor dem Brenner, weil die Fahrgäste hierherkommen. Das nennt man freie Taxi-Wirtschaft, oder? Taxi 5: ✷ (Gewinner) (Nr. 656, 4. Mai, 22.10 Uhr, Marienplatz) Auch bei dieser letzten Visite am Marienplatz erwartet mich ein starkes Aufgebot an Taxifahrern. Als ich bei einem jungen Fahrer die unerlaubte Bereitstellung sowie die spontane Fahrbereitschaft moniere, kommt mir hier wenigstens etwas Reue entgegen. So erinnert er sich an die Ermahnungen während seiner Taxi-Ausbildung und gibt zu, dass sein Verhalten unkollegial ist. Aber die anderen machen’s auch, wenn er vorne am Beck- Stand steht, und das gleicht sich dann angeblich wieder aus. Gewinner: Taxi 656 Ramon Angelo Ingolstädter Straße 85
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38 TAXIKURIER JUNI 2011 Top-Termine Juni 2011 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Montag, 6. Juni ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Schloss ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater, Ritter, Dene, Voss ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper ➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Penthesilea ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Altruisten ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Gocoo ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➜ Kranhalle, Amplifier ➜ Ampere, Dick Brave ➜ Atomic Cafe, Crystal Stilts Dienstag, 7. Juni ➜ 18.30 – 20.00 Uhr, Schauburg, Prinz Eisenherz ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Aida ➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Liebe zu den drei Orangen ➜ 19.30 Uhr, Einer flog übers Kuckucksnest ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Gift ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, They Shoot Horses, Dont They? ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der einsame Weg ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Nö Theater Japan ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Andreas Schiff ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Cecilia Bartoli ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Cindy aus Marzahn ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➜ Nightclub, Joseph Tawadros ➜ Ampere, Laura Jansen ➜ Atomic Cafe, Chain & The Gang ➜ Freiheiz, Yael Naim ➜ Backstage, Venera Mittwoch, 8. Juni ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Prinz Eisenherz ➜ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Der Rosenkavalier ➜ 18.30 – 20.00 Uhr, Schauburg, Prinz Eisenherz ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Konzert der Orchester ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater, Die Au Mann Schau ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Einer flog übers Kuckucksnest ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Gift ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der einsame Weg ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Nö Theater Japan ➜ 20.00 Uhr, Schloss, Ingo Oschmann ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bernhard Ludwig ➜ Kranhalle, Leatherface ➜ Backstage, Anti-Flag ➜ 59 : 1, Kakkmaddafakka Donnerstag, 9. Juni ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Prinz Eisenherz ➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Das Käthchen con Heilbronn ➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, Besuch der alten Dame ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Dornröschen ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Spielhalle, Späte Nachbarn ➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blau-Weiß-Gold ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Altruisten ➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Suibamoond ➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, So what ➜ Sunny Red, Rectal Smegma Samstag, 4. Juni ➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Major Dux ➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, Major Dux ➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Das Käthchen von Heilbronn ➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Rusalka ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Eine Unbekannte aus der Seine ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, Die Räuber ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Alpsegen ➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Aids-Tanzgala ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Altruisten ➜ 20.00 Uhr, Schloss, Die Lästerschwästern ➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Lunatic ➜ 21.00 Uhr, Spielhalle, Holt mich hier raus ➜ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Nachtmusik ➜ Backstage, Farid Bang ➜ Kranhalle, The Bollock Brothers ➜ 59 : 1, Skinny Jim ➜ Tonhalle, Nachtflohmarkt ➜ 8 Below, Keith Mosley ➜ Backstage Werk, Umut Kaya ➜ Feierwerk, By the Grace of God Sonntag, 5. Juni ➜ Tonhalle, CD- und DVD-Börse ➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, Die Schneekönigin ➜ 17.00 Uhr, Volkstheater, Als ich unsterblich war ➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Das Käthchen von Heilbronn ➜ 18.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Kleiner Mann – was nun? ➜ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Der Rosenkavalier ➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Operettenkonzert ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper ➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Altruisten ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, HG. Butzko ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, ABBA a Dream ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Emmylou Harris ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, String of Pearls ➜ Ampere, Edita ➜ Backstage, Vreid Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 0 8 9 ••••• 8 B e l o w ••••• 5 9 : 1 ••• 8seasons • • • • Americanos • • • • Atomic Café •••••• Babalu •• ••• Baby • •• Backstage • • • Barfly • • • Barysphär • • • B a s h N i g h t ••••••• Cafe am Hochhaus •••• • • • Chaca Chaca • • Cord • • •• • Crash • • • Crowns Club • •• Elli Disco • • • Erste Liga • • • GOP Varieté ••••• Hansa 39 • • • Heart ••••• Kantine •••••• Klangwelt • Kong • • • K u l t f a b r i k •••••• • Lenbach • •• Max + Moritz • •• Milchbar •••••• Muffathalle • • Nachtgalerie • • Neuraum • • New York Club • Optimolwerke ••••••• P 1 ••••••• Pacha • • • Palais • ••• Pappasitos • • • • Paradiso • • • Pimpernel ••••••• Privée 3 • Rockstudio • • • Rote Sonne • • Ruby ••••• Schlachthof • Skyline •• ••• Substanz •••••• Sugar • •• Valentin Stüberl ••••••• Zoozies ••••••• Donnerstag, 2. Juni (Christi Himmelf.) ➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Major Dux ➜ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Der Rosenkavalier ➜ 19.00 – 20.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Schloss ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater, Viel Lärm um nichts ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Die Räuber ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, Leonce & Lena ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater, Die Au Mann Schau ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Alles nur der Liebe wegen ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Nachtflug ➜ Kranhalle, Abigail Williams Freitag, 3. Juni ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Die Räuber ➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Major Dux ➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Das Käthchen von Heilbronn ➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum, Gauchos Monacos Mittwoch, 1. Juni ➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Mayor Dux ➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Rusalka ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater, Don Quijote von der Mancha ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Hamlet ➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Didone abbandonata ➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Unverschämte Wirtshausmusik ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Geburtstagsfeier ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Klaus Hoffmann ➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Peter Licht ➜ 22.00 Uhr, Muffathalle, Monsters of House ➜ Backstage, Saxon ➜ Feierwerk, Panik ➜ Kultfabrik, Männerabend ➜ Ampere, Tour de France ➜ Kranhalle, Men ➜ Sunny Red, Adams Apple
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39TAXIKURIER JUNI 2011 ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Etta Scollo ➜ Tonhalle, Mike & The Mechanics ➜ Feierwerk, Molotov ➜ Ampere, Daara J Family ➜ 59 :1, Prime Circle ➜ Sunny Red, 1328 Freitag, 10. Juni ➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Verleihung Bayerischer Fernsehpreis ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, I Hired a Contract Killer ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, Das Missverständnis ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Nö Theater Japan ➜ 20.00 Uhr, Schloss, Lizzy Aumeier ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Reason 2 Rock ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Henning Venske und Jochen Busse ➜ Feierwerk, Eddie ➜ Atomic Cafe, Paul Heaton ➜ Freiheiz, Oscar de Leon ➜ Sunny Red, The Aberdeens Samstag, 11. Juni ➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Die kleine Hexe ➜ 13.00 Uhr, Arena, Olympia Show ➜ 15.00 Uhr, Feierwerk Inzestival II ➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Das Käthchen von Heilbronn ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, L’Italiana in Algeri ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Aida ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, Ein Volksfeind ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Ludwig II. ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Dreck ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, XY Beat ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Goethes Faust ➜ 20.00 Uhr, Schloss, Chris Boettcher ➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Sommersault ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Henning Venske und Jochen Busse ➜ Kranhalle, Battles ➜ Atomic, Wye oak ➜ Backstage, Rat Attack Sonntag, 12. Juni (Pfingstsonntag) ➜ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Der Rosenkavalier ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater, Penthesilea ➜ 19.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Ludwig II. ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Hamlet ➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, XY Beat ➜ 20.00 Uhr, Olympiastadion, Bon Jovi ➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Vier Jahreszeiten ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Christian Springer ➜ Kranhalle, The Occean Montag. 13. Juni (Pfingstmontag) ➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, Mary Poppins ➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Das Käthchen von Heilbronn ➜ 18.00 – 20.50 Uhr, Nationaltheater, Dornröschen ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Hamlet ➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Ruf der Wildnis ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Maxi Schafroth Dienstag, 14. Juni ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Aida ➜ 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus, Winterreise ➜ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Elton John ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater, Affäre Rue de Lourcine ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Die Reise ins Innere des Zimmers ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, Rose Bernd ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Jeff Koons ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Tier ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater Foyer, The Lazy ➜ Ampere, The Divine Comedy ➜ Kranhalle, Buzzov ➜ 59 : 1, Bullmeister Mittwoch, 15. Juni ➜ ICM, Baywa HV ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Der Mann der die Welt aß ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Penthesilea ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Anstalt der besseren Mädchen ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Tier ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Ozzy Osbourne ➜ Backstage, Culture ➜ Schlachthof, Gunter Gabriel ➜ Muffathalle, Late Night Talk ➜ Muffathalle, Rumer ➜ Feierwerk, Nik Freitag Donnerstag, 16. Juni ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Schloss ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater, Die Au Mann Schau ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Der Mann der die Welt aß ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der einsame Weg ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Anstalt der besseren Mädchen ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Sigi Zimmerschied ➜ Kranhalle, Bandista Freitag, 17. Juni ➜ 18.30 Uhr, Vereinsheim, Sven Kemmler ➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum, Luise Kinseher ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater, Don Quijote von der Mancha ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, Aida ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Angst ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➜ 20.00 Uhr, Herz-Jesu-Kirche, Münchner Rundfunkorchester ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Der Kirschgarten ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Rolf Boysen liest Heinrich von Kleist ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Mord ➜ 21.30 Uhr, Marstall, Samstagnachmittag und noch viel mehr ➜ 59 : 1, Ryan Bingham ➜ Kranhalle, Stefan Maier Samstag, 18. Juni ➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Die rote Zora und ihre Bande ➜ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Führung durch das Theater ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Grand Hotel ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Michael Kohlhaas ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Dornröschen ➜ 19.30 Uhr. Schauspielhaus, Macbeth ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Der Kirschgarten ➜ Kranhalle, Soft Nerd ➜ Muffathalle, Ü-30-Party Sonntag, 19. Juni ➜ Tonhalle, Reptilienbörse ➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Virtuosen ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der geduldige Sokrates ➜ 16.00 – 20.45 Uh, Nationaltheater, Der Rosenkavalier ➜ 17.00 Uhr, Circus Krone, Chor des BR ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, SATT ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Leichtes Spiel ➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Liebe zu den drei Orangen ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Eine Unbekannte aus der Seine ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Macbeth ➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Mjunik Disco ➜ Kranhalle, This Will Destroy You ➜ 59 : 1, DeVotchka Montag, 20. Juni ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Ludwig II. ➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, Rose Bernd ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Richard Kämmerlings ➜ 20.00 Uhr, Marstall, SATT ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker Taxameterdienst & Taxiausrüstung Hauptniederlassung: Frankfurter Ring 97 U 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst Das können Sie von uns erwarten. Top Qualitäts Folierung 100% bläschenfreies Folieren 3 Jahre Garantie :nmh_heb^kng`L\a^b[^gmºgng` EZg]l[^k`^kLmk'+,-&1)/10F¿g\a^g Zn_]^f@^eªg]^]^kF@A M^e^_hg)12(+,11.1)0 Durch unsere langjährige Erfahrung wissen wir worauf es ankommt. ¥__gng`ls^bm^g3 Fh'&=h')13))&*03))Nak ?k' )13))&*+3))Nak *- 3))&* 03))Nak
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40 TAXIKURIER JUNI 2011 ➜ 20.30 Uhr, Olympiahalle, Roger Waters ➜ Ampere, Halli Galli Dienstag, 21. Juni ➜ 19.00 Uhr, Olympiastation, Grönemeyer ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater, Die Au Mann Schau ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Opern auf Bayrisch ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Hermannsschlacht ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Iphigenie auf Tauris ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater Kleine Bühne, Felix Krull ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Peter Maffay ➜ Ampere, 3 Jahre Bobble ➜ Muffathalle, Finn. ➜ Backstage, Buckcherry Mittwoch, 22. Juni ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Genannt Gospodin ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Geburtstagsfeier ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Erfolg ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Andromeda ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, David Garrett ➜ Ampere, Manolito Simonet ➜ Kranhalle, Utidur ➜ Schlachthof, Willy Michl Donnerstag, 23. Juni (Fronleichnam) ➜ 15.00 – 17.30 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy ➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Das Käthchen von Heilbronn ➜ 18.00 – 20.50 Uhr, Nationaltheater, Dornröschen ➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Nachtflug ➜ 19.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Piraten von Penzance ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, Paranoid Park ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Macbeth ➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Fil ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner ➜ Muffathalle, TV on the Radio ➜ Backstage, Gwar ➜ Feierwerk, Fragmente Freitag, 24. Juni ➜ Der TAXIKURIER 7/2010 erscheint ➜ 10.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, Major Dux ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Usher ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Ludwig II. ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, They Shoot Horses, Don’t They? ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der einsame Weg ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➜ Backstage, Agnostic Front ➜ Muffathalle, Alex Grey ➜ 59 : 1, New Riot ➜ Ampere, Club 2 ➜ Kranhalle, Tanertill ➜ Sunny Red, Rosetta Samstag, 25. Juni ➜ ICM, Vok Dams ➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, Major Dux ➜ 16.00 Uhr, Königsplatz, Status Quo/Spider Murphy Gang ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Grand Hotel ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Ludwig II. ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Prinz Friedrich von Homburg ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauburg, Paranoid Park ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, ALKAID ➜ 20.00 Uhr, Fünf Höfe, Festspiel-Nacht ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Celtic Woman ➜ Messegelände Riem, Linkin Park ➜ Tonhalle, Nachtflohmarkt ➜ Muffathalle, Emergenza Sonntag, 26. Juni ➜ Olympiabad, Langstrecken-Schwimmen ➜ 10.00 Uhr, St. Michael, Festspiel-Gottesdienst ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Premieren-Matinee ➜ 15.00 – 17.30 Uhr, Prinzregententheater, Don Quijote ➜ 15.00 – 17.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, L’ Italiana in Algeri ➜ 18.00 – 19.15 Uhr, Marstall, Major Dux ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Residenztheater, Rose Bernd ➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Prinz Friedrich von Homburg ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Orchesterprobe Traviata ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Mjunik Disco ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 Uhr, Marstall, The Sounds of Silence ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ecco Meineke ➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, Eagles ➜ Muffathalle, Death Cab Montag, 27. Juni ➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Major Dux ➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust ➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater, Affäre Rue de Lourcine ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Ruf der Wildnis ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Alkestis ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Unsere Lieblinge ➜ 20.30 Uhr, Prinzregententheater, Festkonzert ➜ Zenith, Judas Priest/Whitesnake ➜ Ampere, Party-Keller ➜ Kranhalle, Protest Dienstag, 28. Juni ➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Der Bär sucht einen Freund ➜ 11.00 – 12.35 Uhr, Volkstheater, Faust ➜ 11.00 Uhr, Marstall, Major Dux ➜ 17.00 Uhr, Skylounge, After Work Party ➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Das Käthchen von Heilbronn ➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, Paranoid Park ➜ 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus, Winterreise ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Münchner Rundfunkorchester ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Festkonzert ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater Kleine Bühne, Das Maß der Dinge ➜ 20.00 Uhr, Mini Opera Space, Make No Noise ➜ Tonhalle, Fat Freddys Drop ➜ Ampere, Jalla Mittwoch, 29. Juni ➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Der Bär sucht einen Freund ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, Paranoid Park ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Operettenkonzert ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Macbeth ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Einer flog übers Kuckucksnest ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Ich, Feuerbach ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Mjunik Disco ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Biermösl-Blosn ➜ 20.00 Uhr, Mina Opera Space, Make No Noise ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Carmina Burana ➜ Backstage, The Pains Donnerstag, 30. Juni ➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Paranoid Park ➜ 17.00 Uhr, Resideztheater, Bayerische Akademie der Schönen Künste ➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, Besuch der alten Dame ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Macbeth ➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der geduldige Sokrates ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Die Reise ins Innere des Zimmers ➜ 20.00 Uhr, Schloss, Karsten Kaie ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Kammerorchester ➜ 20.30 Uhr, Mini Opera Space, Die automatische Gitarre ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ Backstage, Soja ➜ Sunny Red, Steve Rawles ➜ Muffathalle, Hoerprobe Mehrtägige Termine ➜ Ab 15.05.11, Praterinsel, Sommer-Feeling ➜ 25.05.11 – 16.07.11, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Geschichten von Mama und Papa ➜ 01.06.11 – 02.06.11, 20.00 Uhr, Olympiapark, 24h-Lauf-München ➜ 01.06.11 – 04.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Maria Peschek ➜ 01.06.11 – 05.06.11, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Cirque Mechanics ➜ 01.06.11 – 31.08.11, bei Schönwetter, Olympiasee, Kino am Olympiasee ➜ 02.06.11 – 04.06.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Piet Klocke ➜ 04.06.11 – 05.06.11, 13.00 Uhr, Olympiapark, 24h-Race ➜ 06.06.11 – 07.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble ➜ 06.06.11 – 08.06.11, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, TDWI-Konferenz ➜ 06.06.11 – 12.06.11, ICM, Intersolar Europe Conference ➜ 07.06.11 – 08.06.11, Tonhalle, TEDx Munich ➜ 07.06.11 – 09.06.11, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Tier ➜ 07.06.11 – 12.06.11, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Hair ➜ 08.06.11 – 09.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Busse & Venske ➜ 08.06.11 – 10.06.11, 08.– 09.06., 9.00 – 18.00 Uhr, 10.06., 9.00 – 17.00 Uhr, Messe, Intersolar Europe ➜ 09.06.11 – 10.06.11, 09.06., 9.30 – 18.00 Uhr, 10.06., 9.30 – 16.30 Uhr, MOC, Cosmetic Business 2011 ➜ 10.06.11 – 11.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble ➜ 10.06.11 – 13.06.11, 10.00 – 20.00 Uhr, MOC, Rainbow Spirit Festival ➜ 11.06.11 – 12.06.11, 20.00 Uhr, Philharmonie, Katie Melua ➜ 11.06.11 – 13.06.11, 16.30 – 23.00 Uhr, Olympiapark, Theatron ➜ 12.06.11 – 13.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nadja Maleh ➜ 13.06.11 – 19.06.11, Backstage, Horror-Musical ➜ 14.06.11 – 15.06.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➜ 14.06.11 – 17.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble ➜ 18.06.11 – 19.06.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Luise Kinseher ➜ 18.06.11 – 20.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ottfried Fischer ➜ 21.06.11 – 22.06.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl ➜ 21.06.11 – 25.06.11, 20.30 Uhr, Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble ➜ 22.06.11 – 17.07.11, Olympiapark Süd, Tollwood ➜ 24.06.11 – 25.06.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Rebers ➜ 24.06.11 – 26.06.11, 19.30 – 22.00 Uhr, Prinzregententheater, Don Quijote ➜ 25.06.11 – 26.06.11, Olympia-Regatta-Strecke, Triathlon München ➜ 25.06.11 – 02.07,11, Gasteig, Filmfest München ➜ 26.06.11 – 27.06.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Luise Kinseher ➜ 26.06.11 – 17.07.11, Di. – So., 20.00 – 22.40 Uhr, Deutsches Theater, Frühlingserwachen ➜ 28.06.11 – 30.06.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann ➜ 29.06.11 – 30.06.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble
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41TAXIKURIER JUNI 2011 Top of the Tops Heuer ist alles etwas später. 4 Feiertage im Juni, nachdem der Mai ein reiner Arbeitsmonat war. Viele Veranstalter hoffen auf trockenes Wetter, denn die Open-Air-Acts starten. Olympia-Show in der Arena (11.6.), 2 Konzerte am Königsplatz (25.+26.6.), sowie 2x Olympiastadion (Bon Jovi/12.6., Grönemeyer/21.6.). Der 21. Juni wird wieder Hunderte von enttäuschten Taxisuchenden produzieren. Neben Grönemeyer im Stadion auch noch Peter Maffay in der Halle. Neben diesem Mega-Tag noch 4 Konzerte am Spiridon-Luis-Ring (Elton John, Ozzy Osborne, Roger Waters, Garret). Die Fahrt nach Riem lohnt im Juni nicht nur wegen der Intersolar (8.–10.6.), sondern auch aufgrund des Linkin Park-Konzerts (25.6.). Tollwood wie jedes Jahr im Olympiapark (22.6.–17.7.) mit der Hoffnung, dass uns die Rikschas den ein oder anderen Fahrgast lassen. (PR) HALE - die Zukunft im TAXI HALE electronic GmbH · A-5020 Salzburg · Fax: +43-662/439011-9 www.hale.de · www.microtax.eu · www.hale.at © we G Automatische Helligkeitskontrolle für optimale Sichtbarkeit bei Tag und Nacht G Modernes Design mit transparentem dunkelgrauen Gehäuse G Gut sichtbare, beleuchtete Tasten G Erweiterte Funktionalitäten, bekannte HALE-Qualität G Flashbarer Programmspeicher für zukünftige Erweiterungen Microtax®-06 Der Nachfolger des 100.000 mal verkauften Klassikers Microtax®-05 Die Microtax®-06 mit ihren vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten bietet die ideale Basis für Taxifl otten. Gewinnspiel Über die Bandbreite unserer Fahrgäste können Sie im Titelthema lesen. Unser Taxi-Künstler Manfred Kraus hat ein paar „Typen“ für den Bilderwitz skizziert. Wenn Sie uns einen passenden Text zu diesem Thema bis spätestens 8. Juni schicken (Adressen siehe Impressum), gewinnen Sie vielleicht obigen Preis. Viel Spaß und Erfolg! (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen) Im Juni … Der Blick zurück … vor 100 Jahren (1911) 10. Juni – Die chinesische Regierung gibt die Bevölkerungszahl des Landes mit 461 Millionen an. 24. Juni – Juan Manuel Fangio, argentinischer Autorennfahrer, wird geboren. … vor 75 Jahren (1936) 19. Juni – Max Schmeling gewinnt den WM- Ausscheidungskampf gegen Joe Louis durch K.O. in der 12. Runde. … vor 50 Jahren (1961) 15. Juni – DDR-Staatsratsvorsitzender Walter Ulbricht verlangt die Neutralität von West-Berlin. 24. Juni – 1. FC Nürnberg Deutscher Fußballmeister mit 3:0 gegen Borussia Dortmund. … vor 25 Jahren (1986) 08. Juni – Kurt Waldheim wird zum österreichischen Bundespräsidenten gewählt. 30. Juni – Durch ein 3:2 im Finale gegen die Bundes - republik wird Argentinien in Mexico-Stadt Fußball- Weltmeister. … vor 1 Jahr (2010) 07. Juni – Die Regierung verabschiedet das größte Sparpaket (80 Milliarden Euro) in der Geschichte der Bundesrepublik. 30. Juni – Christian Wulff wird zum Bundespräsidenten gewählt. (PR) Gewinnen Sie einen Gutschein über 100 Euro für Leistungen der Firma Taxi- und KFZ-Bedarf
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42 TAXIKURIER JUNI 2011 ✃ Taxlers Service – Adressen und Nummern für alle Fälle! Autoelektrik/Funktechnik ER-TAX Frankfurter Ring 97 (089) 30 74 80 47 Funktechnik Metzker Kastenbauerstraße 5 (089) 93 30 73 Vepas Team GmbH Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 23 71 90 05 Autoglaserei Kraft Tegernseer Landstraße 228 (089) 690 87 82 Betriebsärzte Dr. Bake v. Bakin Tassilostraße 23 Aschheim (089) 37 06 56 90 Doc-manager Munich GmbH Ridlerstraße 8 (089) 50 91 44 Dr. Hingerle Am Brunnen 17 Kirchheim (089) 9 91 88 00 Dr. Josef u. Dr. Marta Venczel Adelheidstraße 23 (089) 2 72 94 60 Eichamt Eichamt Franz-Schrank-Straße 11 (089) 1 79 01-0 Essen nach Mitternacht Kantine Grafinger Straße 6 (089) 44 45 10 84 Fahrzeugaufbereitung/Pflege Glas Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 99 62 Feuerwehr München-Stadt: Tel. 112 München-Land: Tel. 66 20 23 Folienbeschichtung Atlantic Foliencenter München Theo-Prossel-Weg 11 (089) 23 88 58 07 Atlas Haager Straße 8 (089) 49 00 32 18 Bilals Foliengarage Utzschneiderstraße 8, Rgb. (089) 24 26 88 09 Stema Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 54 64 45 95 Fundbüro Ötztaler Straße 19 (089) 23 39 60 45 Gewerbliche Notdienste Erdgas (089) 15 30 16 Fernwärme (089) 23 03 03 Strom (089) 3 81 01 01 Umwelttelefon (089) 23 32 66 66 Wasserrohrbruch (089) 18 20 52 Gutachter/Sachverständiger Klotz Hans-Mielich-Straße 32 (089) 65 98 37 (0172) 8 90 18 07 Klotz Moosacher Straße 13 (089) 35 73 18 73 Obermaier Wilhelm-Hale-Straße 55 (089) 13 29 17 IHK IHK Max-Joseph-Straße 2 (089) 51 16-238 Kfz-Prüfstellen KÜS Nord Lindberghstraße 30 (089) 18 94 18 00 KÜS Ost Emeranstraße 36 Feldkirchen (089) 92 54 96 43 KÜS Ottobrunn Jägerweg 6 (089) 6 08 48 63 KÜS Süd Hofmannstraße 29 (089) 78 06 47 71 KÜS West Anton-Böck-Straße 36 (089) 89 73 63 60 Kfz-Reparatur Dvorak GmbH Schleißheimer Straße 38, Rgb. (089) 52 80 40 Gambs Schleißheimer Straße 63 Garching (089) 3 16 24 14 Glas Engelhardstraße 6 (089) 77 99 62 Stimmer Lindberghstraße 20 (089) 34 84 40 TE-Autoteile München St.-Johann-Straße 23-25 (089) 5 02 05 71 Kinderkrankenhäuser Kinderklinik Dritter Orden Franz-Schrank-Str. 8 (089) 1 79 50 Haunersche Kinderklinik Lindwurmnstraße 4 (089) 5 16 00 Schwabinger Kinderklinik Parzivalstraße 16: - Internistische Nothilfe (089) 30 68 25 89 - Chirurgische Nothilfe (089) 30 68 24 59 Harlachinger Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Sanatoriumplatz 2 (089) 62 10 27 17 Kreditkartenabrechnung ICP Hofmannstraße 54 (089) 74 83 41 60 KVR Führerscheinstelle: (089) 23 33 62 01 Gewerblicher Kraftverkehr: (089) 23 32 75 43 (089) 23 32 75 44 Notrufe/Notdienste Ärztlicher- und Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst (0180) 5 19 12 12 Frauen-Notruf (089) 76 37 37 Gift-Notdruf (089) 1 92 40 Jugend-Notdienst (089) 82 99 03 14 Senioren-Notruf (089) 8 14 38 56 26 Sucht-Hotline (089) 28 28 22 Tierklinik (089) 2 18 00 Tierrettung (01805) 84 37 73 Zahnärztlicher Notdienst (089) 7 23 30 93 Pannenhilfe ADAC: (0180) 22 22 22 Polizei Notruf, Unfall, Überfall: 110 Rechtsanwälte Bauer Michael Schillerstraße 21 (089) 51 55 69 30 Dr. Cichon & Partner Johann-von-Werth-Straße 1 (089) 1 39 94 60 Gariban Arikan Landwehrstraße 35/5 (089) 12 28 53 38 Dr. Stephan & Stahlberg Feichthofstraße 171 (089) 57 00 16 80 Thomas Vogl Herzogstraße 60 (089) 3 30 66 20 Rettung Rettung München: 112 Taxibedarf Glasi’s Taxishop Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 05 50 TE-Autoteile München St. Johann-Straße 23-25 (089) 5 02 05 71 Taxihandel Auto Much Gewerbering 18 Bad Tölz (08041) 788 90 Taxihandel Günther (08122) 2 28 34 00 TSL Landsberger Straße 455 (0179) 1 41 52 80 Taxi-München eG Taxizentrale: (089) 21 61-0/194 10 Verwaltung: (089) 77 30 77 Kundenberatung: (089) 21 61-396/-372 Krankenfahrten: (089) 21 61-337/-362/-394 Taxiverleih Taxiverleih München Richelstraße 6 (089) 167 54 40 Taxi Rent Partner TRP Frankfurter Ring 97 (Er-Tax) (089) 30 74 80 47 Versicherungen Ballnath Brudermühlstraße 48a (089) 8 98 06 10 Crasselt Machtlfinger Straße 26 (089) 74 28 72-10 FVO Finanz Junker Carl-Zeiss-Straße 49 Riemerling/Ottobrunn (089) 58 90 96-70
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43TAXIKURIER JUNI 2011 TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Objektleiter: Paul Rusch (PR) Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Erwin Behrendt (EB), Peter Gabler (PG), Alfons Haller (AH), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), Christine Reindl (CR), Florian Schäfer (FS), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: michael.hack@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100 % Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Impressum Vorschau Juli 2011 Liebe Kolleginnen und Kolegen, am 13. Juli werden im Augustiner Keller bei der Generalversammlung die Weichen für die Zukunft gestellt. Auch der TAXIKURIER ist von einem erfolgreichen Vorstand, Aufsichtsrat und einem positiven Geschäft der Taxi-Unternehmer abhängig. Nur dann ist es möglich, ein aufwendiges und hochwertiges Monatsmagazin zu produzieren, das einerseits Information, Service, Tips und Unter - haltung für Unternehmer und Fahrer liefert und zum anderen Monat für Monat den Stellenwert und das Image des Taxis in unserer Stadt verbessert. Wir sehen uns am 13. Juli! Paul Rusch, Objektleiter Die Juli-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint am 24. Juni Einige Themen können wir schon heute ankündigen… ➜ Das Ausgehverhalten Starke Veränderung in den letzten Jahren ➜ Josef Schmid Gespräch mit einem Freund der Taxifahrer ➜ Bayrisches Essen Tipps für alle Zielgruppen DR. JÜRGEN STAHLBERG Rechtsanwalt · UNFALLREGULIERUNG · BUßGELD/FAHRVERBOT · TAXIGESCHÄFT · SCHEIDUNG §§ Feichthofstr. 171 81247 München (Pasing) immer Parkplätze ! Tel: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com
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Jetzt bei Mercedes-Benz München: 1,25 % Taxi-Jubiläumszins1 Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung München, Auto-Henne GmbH – Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Arnulfstr. 61, Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münchner Str. 29, Starnberg – Petersbrunner Str. 7, Wolfratshausen – Pfaff enrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Celik 0 89/12 06-14 36, Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 1Effektiver Jahreszins. Angebot gültig für Bestellungen vom 01.02. – 30.06.201 1 für Neu- und Bestandsfahrzeuge der Baureihe E-Klasse (jeweils mit Code P10 oder 965). Ein Angebot der Mercedes-Benz Bank AG. 2Kraftstoff verbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 7,0-7,4/4,6-5,0/5,5-5,9l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 145-153 g/km. 3Kraftstoffverbrauch mit Erdgas (innerorts, außerorts, kombiniert) 7,8 - 7,9/4,2 - 4,5/5,5 - 5,7 kg/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 149-155 g/km. Kraftstoffverbrauch mit Super bleifrei (innerorts, außerorts, kombiniert) 1 1,5 – 1 1,8/6,1 – 6,6/8,1 – 8,5 l/100 km, CO 2-Emission (kombiniert) 190 – 198 g/km. 4Kraftstoff - verbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 7,6-7,9/5,1-5,3/6,1-6,3l/ 100 km, CO 2-Emission (kombiniert) 159-164 g/km. E 200 CDI BlueEFFICIENCY T-Modell4 “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 36.580,60 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 6.345,46 € Sollzins gebunden p. a. 1,24 % Effektiver Jahreszins 1,25 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 30.235,14 € Gesamtbetrag 31.200,00 € Monatliche Rate 520,00 € E 200 CDI BlueEFFICIENCY Limousine 2 “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 34.200,60 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 5.709,79 € Sollzins gebunden p. a. 1,24 % Effektiver Jahreszins 1,25 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 28.490,81 € Gesamtbetrag 29.400,00 € Monatliche Rate 490,00 € E 200 NGT BlueEFFICIENCY Limousine 3 “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 36.580,60 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 6.345,46 € Sollzins gebunden p. a. 1,24 % Effektiver Jahreszins 1,25 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 30.235,14 € Gesamtbetrag 31.200 € Monatliche Rate 520,00 € Taxitag am Samst ag, 28. Mai von 10 - 14 Uhr, im Mercedes-Benz Center Arnulfstraße. Wir freuen uns auf Ihren Bes uch.