Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Mai 2011

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2011. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Seite 1

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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | Ausgabe Mai 201 1 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche
51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ Der Weg, Pflichten und Rechte
➜ Die versteckten Schätze Münchens
Das Nationalmuseum
➜ Taxi-Check München
Veranstaltungen
➜ Lydia Dietrich
Interview mit der stellvertretenden Vorsitzenden der Taxikommission
UNTERNEHMER

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Was wäre, wenn 2018 
unser Wintermärchen 
wahr werden könnte?
Manchmal gehen auch große Träume in Erfüllung! Maria Riesch hat das mit ihren fantastischen Erfolgen 
in Vancouver vorgemacht. Jetzt haben wir die Chance, g emeinsam das schönste aller Märchen wahr werden 
zu lassen: die freundlichen Winterspiele im eigenen Land!
Maria Riesch
Sportbotschafterin München 2018
2 Goldmedaillen bei Olympischen Winterspielen
Das kann München 2018!
München bewirbt sich gemeinsam mit Garmisch-Partenkirchen und der Kunsteisbahn 
Königssee um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. 
Sagen auch Sie „Ja, ich will sie!“ 
unter www.die-freundlichen-spiele.de
www.muenchen2018.org
Nationale Förderer

Seite 3

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3TAXIKURIER MAI 201 1
Inhalt
Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61- 0
Fax: (089) 74 70 260
Chef vom Dienst:
Alfred Huber
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.– Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.– Do. 12.30 – 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung / Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00 –21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum.
Samstag 10.00 – 16.00 Uhr
Editorial | Gespenst in Deutschland 4
Wichtige Information | Mercedes-Benz Taxitag 4
Witz des Monats | 5
Spruch des Monats | 5
Zum Titelbild | 5
Taxameter des Monats | Wonnemonat Mai 5
Die Genossenschaft | Information pur 6
Streiflicht des Aufsichtsrats | Bericht der Vorsitzenden 1 1
Der Landesverband | Neuigkeiten 12
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Standplatzlügen 13
Kurze Frage – Klare Antwort | Verhalten Busspur 14
Rose des Monats | Erol Hakan, Taxi 2601 15
Zitrone des Monats | Falschparker Schwanthalerstraße 15
Schrottis Fiaker-ABC | „H“ wie „Hausmeister“ 16
Der Blick zurück | Der Mai vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr (en) 18
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 19
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 19
Der Weg zum Taxiunternehmer | Teil 1 der Serie 20
Messe München | Mai-Programm 21
Motiv des Monats | 22
Leserbriefe / Forum | 22
Essen auf Rädern | Starkbierfest im Löwenbräukeller 23
Interview mit Lydia Dietrich | Grüne ohne Klischees 24
Recht um’s Taxi | Bußgelder in Europa 26
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 27
Die versteckten Schätze Münchens | Nationalmuseum 28
Die fünf Weis heiten des Monats | 30
Taxi-Check München | Veranstaltungs-Wissen 31
Geschichte und G’schichten | Schulstraße 32
Top-Termine Mai 201 1 | Hier glüht der Taxameter 34
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 37
Impressum | 39
Vorschau Juni 201 1 | 39
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de
➜ TAXIFAHRER SIND KONSUMENTEN UND MEINUNGSMULTIPLIKATOREN
➜ TÄGLICH HÖREN BIS ZU 100.000 FAHRGÄSTE AUF DIE EMPFEHLUNGEN DER MÜNCHNER TAXIFAHRER
➜ MIT IHRER ANZEIGE ERREICHEN SIE KOSTENGÜNSTIG DIE MEINUNGSBILDNER MÜNCHENS
ANZEIGEN IM TAXIKURIER. WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT!
Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10a D-85640 Putzbrunn
Telefon: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de
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4 TAXIKURIER MAI 201 1
Editorial
„Die Revolution beginnt!“ verkündet
die Werbeaussage einer Hamburger
Firma, die den bundesdeutschen Taximarkt neu erfunden hat. Mit einer
Software für iPhone und Konsorten,
einer sogenannten Application (engl.;
abgekürzt App), kann der Kunde endlich ein Taxi bestellen. Ganz ohne Anrufen. Nur mit einem oder mehreren
Knopfdrücken auf dem Smartphone,
das eigentlich nur ein Mobiltelefon
mit erweiterten Funktionen ist.
Dem Kunden wird das nächstgelegene
Taxi geschickt, verspricht die hanseatische Softwareschmiede. Schade! Hatten wir offenbar Freude daran, dem
am weitesten entfernten Taxi einen
Auftrag zu übermitteln? Zudem kann
die Anfahrt des bestellten Taxis live
mitverfolgt werden. Bei den kurzen
Anfahrtzeiten in München leider ein
schnell vergängliches Vergnügen. Die
Software ermittelt sogar den Fahrpreis.
Geeichte Taxameter werden offenbar
überflüssig. Revolutionär!
Bisher bewarben über ein Dutzend
Apps den deutschen Taxikunden. Und
keiner hat’s gemerkt! Der Unterschied
ist nun, dass das norddeutsche Produkt mit großem finanziellem Aufwand in den Markt gedrückt wird. Der
elektronische Tod der Vorgänger, wie im
letzten Jahr etwa „TaxiButton“, zwischenzeitlich begraben in der hintersten
Ecke einer Festplatte, soll diesmal vermieden werden.
Alle diese Apps haben versucht die funktionierende Vermittlungskette zwischen
Kunde, Zentrale und Taxifahrer zu durchbrechen, dabei aber leider vergessen, dass
die Dienstleistung Taxi nicht nur aus einer Übertragung der postalischen Adresse
und einer Fahrt von A nach B besteht.
Vorbestellungen, Sammelfahrten, Rechnungsstellung, besondere Wünsche nach
Fahrzeug oder Fahrer, die Hilfe bei im
Fahrzeug verlorenen Gegenständen sowie
ein Beschwerdemanagement sind Beispiele für die umfangreichen Leistungen einer
gut organisierten Taxizentrale. Die Revolutions-Application hält mit einer verspielten Anzeige des bestellten Taxis
dagegen.
Wir wollen nicht falsch verstanden werden. Selbstverständlich können und wollen wir es uns nicht leisten, neue Trends
und Weiterentwicklungen in unserem
Kerngeschäft zu ignorieren.
Das Taxigewerbe hat in Zusammenarbeit
mit Deutschlands wichtigstem Softwarelieferanten für Taxizentralen, der Firma
GefoS in Schwerte, eine eigene App
entwickelt, die alle Vorteile einer zentral-gestützten Vermittlung vereint.
Das Produkt wurde in den letzten Monaten sorgfältig getestet und wird seit
April nach und nach in den Taxizentralen installiert. Es ist aber nicht entscheidend, wer zuerst losläuft, sondern
wer zuerst am Ziel ankommt. Schließlich ist eine Rückrufaktion, wie inzwischen bei vielen Autoherstellern üblich, bei einer Software nicht möglich.
Der Kunde wäre nachhaltig verärgert
und wird sich anderer Möglichkeiten
bedienen. Mit Erfindung des Videorekorders wurde der Tod der Lichtspielhäuser prophezeit. Das papierlose
Büro ist trotz erschwinglicher Computer bis heute nicht realisiert und auch
der E-Mail-Versand hat die Deutsche
Bundespost nicht in den Ruin getrieben. Die Technik schreitet voran. Entwicklungen kommen und gehen. Aber
eine Revolution kann in Deutschland
bereits an dem Schild „Rasen betreten
verboten!“ scheitern.
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle,
Reinhard Zielinski,
Alfons Haller
Ein Gespenst geht um
in Deutschland
Wichtige Information
Traditionell lädt Mercedes-Benz München die Münchner Taxiunternehmer und Taxifahrer zum „Taxitag“ am Samstag, den 28. Mai 201 1 von 10.00 bis 14.00 Uhr ins
Mercedes-Benz Center in die Arnulfstraße ein.
Mit interessanten Gesprächspartnern aus dem Hause Mercedes-Benz, sowie den
Kolleginnen und Kollegen aus der Branche wird wieder ein informativer und interessanter Tag geboten. Weitere Details über das abwechslungsreiche Rahmenprogramm, das Mercedes-Benz für Sie zusammengestellt hat, erfahren Sie in der
Juni-Ausgabe des TAXIKURIER.
Mercedes-Benz lädt ein!
CAFE LUITPOLD | BRIENNER STRASSE 1 1
80333 MÜNCHEN | WWW.CAFE-LUITPOLD.DE
Di –Sa: 8.00 Uhr – 23.00 Uhr
So: 9.00 Uhr – 19.00 Uhr 
Mo: 8.00 Uhr – 19.00 Uh r
Traditions-
Kaffeehaus 
mit exzellenter 
Küche

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5TAXIKURIER MAI 201 1
Taxameter des Monats
Wonnemonat Mai
Messen – Nach einem Durchhänger in März und April stehen im Mai wieder zwei große Veranstaltungen im Messe-Kalender: Mit der TRANSPORT
LOGISTIC vom 10. bis 13. Mai sowie der LASER vom 23. bis 26. Mai finden zwei Ausstellungen mit sehr hohem Taxibedarf statt, der sich bereits
in den Vortagen bei den Anreisen an den Bahnhöfen und am Flughafen
abzeichnen wird. Die Taxi-München eG wird wie gewohnt für eine
reibungslose Taxiversorgung sorgen.
Biergartensaison – Mit dem Beginn der Biergarten-Zeit flammt auch wieder
die Nachfrage nach Taxis an den großen Biergärten auf. Am beliebtesten
Biergarten der Stadt, dem Augustiner-Keller in der Arnulfstraße 52, konnte
am Taxistand eine Verbesserung erreicht werden: Der Taxistand ist nun
bereits ab 17 Uhr freigegeben, am Wochenende sogar schon ab 15 Uhr.
Auch am Wiener Platz sind wir guter Hoffnung, die zeitliche Regelung
und damit eine erweiterte Bereithaltung für die Besucher des Hofbräukellers zu bewerkstelligen.
Sommerreifen und Frühjahrsputz am Taxi – Alles neu, macht der Mai – sagt
das Sprichwort. Im Taxi wird zwar nicht alles neu, aber bei vielen sind im
Mai schon die Winterreifen im Keller und neue Sommerreifen sorgen für
Laufruhe und Spritersparnis. Eine intensive Unterbodenwäsche entfernt die
letzten Ansammlungen von Winterschmutz und Streusalz am Taxi, und
nach einer Innenreinigung strahlt auch der Fahrgastraum wieder wie
neu. Eine professionelle Innenraumreinigung ist nicht nur was fürs Auge
und fürs Gemüt, sondern auch ein Beitrag zur Fahrgastzufriedenheit und
letztendlich auch zur Werterhaltung und Wertsteigerung des Fahrzeugs.
Blade Nights – Sicherlich hat der organisierte, geballte Auftritt der Inline-
Skater an sommerlichen Montagabenden den Vorteil, dass dafür an den
anderen Tagen viel weniger solcher neonfarbigen Schreck-Gestalten
unterwegs sind. Trotzdem sind die damit verbundenen Anstrengungen wie
Umleitungen und Straßensperren nervig. Umsatz gibt’s dafür häufig am
Beethoven-Stand, denn in der Zeit während und kurz nach der Blade
Night ist eine Häufung der Bestellungen von der chirurgischen Klinik zu
verzeichnen. Meistens Fahrgäste in Skater-Klamotten mit eingebundenen
Armen oder Beinen.
Radfahrer – Mit ansteigenden Temperaturen steigt auch die Zahl der
Radfahrer im Straßenverkehr. Mit ansteigender Anzahl Radfahrer steigt
auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Fahrrad-Beteiligung. Wir mahnen
deshalb zur besonderen Vorsicht an allen Stellen, wo es zur Begegnung
zwischen Autofahrer und Radfahrer kommt, also praktisch überall, und
ganz besonders dort, wo der Radfahrer eigentlich auf seiner Ampel grad
„rot“ sieht, dies aber häufig anders interpretiert. (TK)
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen
G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Moosacher Str. 13, 80809 München
T e l .0 8 9/3 57 31 87 3
Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing
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Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kom petent und anerkannt. T esten Sie uns!
Witz des Monats
Ein altes Ehepaar will sich scheiden
lassen. Es geht zum Anwalt. Dieser
ist wegen des fortgeschrittenen Alters
irritiert. „Wie alt sind Sie denn?“,
fragt er die Eheleute. „Ich bin 92,
meine Frau ist 89 Jahre“, antwortet
der Ehemann. „Verstehen Sie mich
nicht falsch. Aber meinen Sie, in
diesem Alter sollte man sich noch
scheiden lassen?“, fragt der Anwalt
vorsichtig. Darauf der Ehemann:
„Wissen Sie, meine Frau und ich
konnten uns nie leiden. Wir wollten
mit der Scheidung aber warten, bis
die Kinder tot sind.“
„Geisterfahrer sind ausgesprochen
entgegenkommend.“
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
Spruch des Monats
Der Weg in die Selbständigkeit
scheint im Taxigewerbe besonders
einfach zu sein. Aber nicht jeder Taxifahrer ist ein guter Taxiunternehmer. Welche Voraussetzungen neben
dem Unternehmerkurs nötig sind, ist
im Titelthema nachzulesen. Symbolisiert haben wir das Thema mit dem
Unternehmer-Outfit. (PR)
Zum Titelbild
Foto: www.atelier-tacke.de

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Die Genossenschaft
Gerichtsverfahren I
Die Mitglieder Nikos Leontaritis, Taxi
1427, und Christine Kolk, Taxi 407, haben bekanntlich am 27. Januar 201 1 beim
Oberlandesgericht München Berufung
gegen das Urteil des LG München I vom
13. Dezember 2010, wonach deren Anfechtungsklage gegen die Ergänzung
der Betriebsordnung Ziffer VII (betrifft:
IsarFunk-Seitenstreifen) abgewiesen
worden war, eingelegt.
Das Oberlandesgericht München hat auf
Antrag der Kläger vom 22.02.201 1 die
Berufungsbegründungsfrist bis zum
28.03.201 1 verlängert. Die Taxi-München
eG hat die kostenpflichtige Zurückweisung der Berufung beantragt. (FK)
Termin für die Anfechtungsklage:
Donnerstag, 26.05.201 1, 9.00 Uhr
Oberlandesgericht München
Justizgebäude, E. 06
Prielmayerstraße 5, 80335 München
Gerichtsverfahren II
Am 08. Juli 2010 reichte die Genossenschaft beim Landgericht München I eine
Klage gegen ein Mitgliedsunternehmen
auf Unterlassung wegen einer als wettbewerbswidrig gerügter Werbung (betrifft:
IsarFunk-Seitenstreifen) bei Auftragsvermittlung durch die Taxi-München eG ein.
Nach den Ergebnissen der Verhandlungen
am 14.10.2010 und 03.03.201 1 erwarten
wir ein für die Genossenschaft positives
Urteil Ende April. Wir werden Sie weiter
informieren.
Die von einem Mitglied am 08. November
2010 eingereichte Klage mit vergleichbarer Zielrichtung wurde bereits mit Urteil
vom 10.03.201 1 vom Landgericht München I entschieden. Das beklagte Unternehmen wurde verurteilt, es zu unterlassen, bei Auftragsvermittlung über die
Taxi-München eG Werbung für eine andere Funkvermittlungszentrale zu betreiben. Die Kosten des Verfahrens trägt das
verklagte Taxiunternehmen. Das Urteil ist
noch nicht rechtskräftig. (FK)
com4cab Software-Update –
Version 1.137.0.15
Ende März wurde für eine Testgruppe mit
50 Fahrzeugen das neue Software-Update
freigegeben.
Was beinhaltet die neue Softwareversion?
Es wurden die Überwachungsroutinen für
die Mobilfunkverbindung weiter verbessert. Damit wird die Anbindung zur Zentrale noch stabiler laufen. Das Schriftbild
und einzelne Dialogsymbole wurden in
vielen Programmteilen zur besseren Lesund Bedienbarkeit vergrößert. Ab dieser
Softwareversion ist es der Taxi-München
eG möglich, unabhängig von einem Software-Update, die im System enthaltenen
„Adresslisten“ zu aktualisieren. Dies
funktioniert zukünftig über ein automatisches Update der Datenbank im Hintergrund. Sie können jetzt jeden von der
Zentrale erhaltenen Auftrag inklusive der
Zusatzangaben ausdrucken. Dies funktioniert über das Symbol „Aufträge“ im
Menü. Unter dem Menüpunkt „Abrechnung“ können Sie für zuvor definierte
Zeiträume nicht nur die Summe aller Beträge die mit Kreditkarten bezahlt wurden, sondern auch die Summe aller fahrpreispflichtigen Aufträge aussuchen und
ausdrucken.
Mit der neuen Version können Sie Ihre
Position am Taxistandplatz selbst mit
dem Vordermann tauschen. Voraussetzung hierfür ist, dass beide Taxis mit
neuer Software am Standplatz eingebucht
sind. Die Umpositionierung erfolgt durch
Anfrage und Bestätigung der beteiligten
Fahrer. Es kann immer nur ein Positionstausch nach dem anderen ausgeführt
werden. Weitere Positionsänderungen
müssen nacheinander durchgeführt werden. Ein verfügbares Update (Software
oder Datenbank) wird Ihnen ab dieser
Version auf dem Startbildschirm angezeigt. Das Funktionsfeld „Datum/Uhrzeit“
auf dem Startbildschirm unten rechts
wechselt sich dann regelmäßig mit einem
Diskettensymbol ab.
Die Diskette erscheint anfänglich blau
(= Update verfügbar), ändert die Farbe
auf orange (= Update wird gerade heruntergeladen; läuft automatisch ab!) und
wechselt abschließend auf grün (= Download fertig). Danach beenden Sie das
„com4cab“ und starten es anschließend
neu. Im Zuge des Neustarts müssen Sie –
wie bisher auch – alle erscheinenden
Dialogfelder bestätigen. (NL)
Die Funktionsweise für den Positionswechsel am Taxistandplatz hierfür ist wie folgt:
Schritt 1:
Sie sind am Standplatz angemeldet und
tippen auf das Symbol „Fragezeichen“ .
TAXIKURIER MAI 201 16
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Die Genossenschaft
Schritt 2:
Es erscheint nun untenstehender Bildschirm. Hier tippen Sie jetzt auf das Symbol „Position tauschen“ . Das Fahrzeug vor
Ihnen erhält jetzt eine Anfrage, dass Sie
die Position mit ihm tauschen wollen und
Sie erhalten die Information, dass Sie die
Anforderung abgeschickt haben.
Schritt 3:
Darstellung, dass Sie die Anfrage
abgeschickt haben.
Schritt 4:
Dialogfeld beim Empfänger, dass Sie die
Position mit ihm tauschen wollen. Der
Empfänger hat jetzt 15 Sekunden Zeit,
die Anfrage auf Positionstausch anzunehmen oder abzulehnen. Lehnt der Empfänger die Anfrage ab oder macht nichts,
bleiben die Positionen unverändert. Derjenige, der eine Position vorrücken wollte, erhält eine Mitteilung, dass der Vordermann dem Wunsch nicht zustimmte.
Tippt der Vordermann auf „Ja“, so wird
die Reihenfolge wunschgemäß verändert.
Es können nicht mehrere Positionsveränderungen am Standplatz gleichzeitig ausgeführt werden, sondern nur immer eine
nach der anderen.
Viel Spaß mit dem neuen Software-
Update. (NL)
Auftragsvermittlung
Die Taxi-München eG intensiviert die Anstrengungen in allen Bereichen. So konnten im vergangenen Geschäftsjahr die
Auftragszahlen erheblich gesteigert werden. Ein Plus von 272.000 Aufträgen im
Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem Jahr
2009 und die weiter ansteigenden Auftragseingänge in den ersten Monaten des
laufenden Geschäftsjahres sind die Bestätigung dafür, dass sich die Taxi München eG auf dem richtigen Weg befindet.
So gab es bei den Vorbestellungen eine
Zunahme um 43.010, bei Autobooking
um 49.701 und bei Internetbooking
um1.748 Aufträge gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Anteil dieser drei
Sparten an den gesamten Auftragszuwächsen betrug nahezu 35 Prozent.
Diese positive Entwicklung ist sehr erfreulich und keinesfalls ausschließlich auf
den Anstieg des Wirtschaftswachstums
zurückzuführen. Die Gründe für den
Großteil der Steigerung sind vor allem
der optimierte Einsatz unserer modernen
Technik, die verstärkte Kundenbindung
und eine stark verbesserte Kundenzufriedenheit bei über die Zentrale vermittelten
Aufträgen.
Dafür bedankt sich der Vorstand der Taxi
München eG bei den Mitarbeitern der
Taxizentrale und bei Ihnen, den Mitgliedern, die dies durch Ihren Einsatz im
Fahrdienst erst möglich machten. Wir
werden die Entwicklung der Auftragsvermittlung vorantreiben und weiterhin
versuchen, überproportionales Wachstum
durch Optimierung der vorhandenen
Mittel zu erzielen. (RZ)
7TAXIKURIER MAI 201 1

Seite 8

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8 TAXIKURIER MAI 201 1
Rufsäulen
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir haben keinesfalls – wie vereinzelt
dargestellt – 1,2 Mio. Euro in die neue
Rufsäulentechnik investiert mit dem Hintergedanken, Aufträge von den Standplätzen in die Zentrale umzuleiten, um
damit die Zentralenbilanz zu schönen
und zugleich aus kostengünstigen kostenintensive Aufträge zu machen, die
mit zusätzlichem Personalaufwand erneut
an die Standplätze vermittelt werden.
Unser Ziel ist es, den Fahrgästen in allen
Fällen in kürzester Zeit über unsere Bestelleinrichtungen das gewünschte Taxi
zu vermitteln. Dabei ist für uns jeder
Auftrag gleich wichtig, egal auf welchem
Bestellweg dieser bei der Taxi-München
eG eingeht. Wir wollen die Taxibestellung
für den Fahrgast möglichst einfach und
bequem gestalten. Für das Erreichen dieses Zieles wenden wir nicht nur sehr viel
Energie, sondern auch Geld auf.
Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung,
indem Sie durch eine hervorragende
Dienstleistung dem Fahrgast bestätigen,
dass seine Bestellung eine gute Entscheidung war. (RZ)
Fortbildungsangebot
In der Absicht, die Qualität unserer
Dienstleistung zu verbessern, wird die
Taxi-München eG künftig Kurse und Seminare zur Fortbildung von Taxifahrern
und Taxiunternehmern anbieten. Es sind
Veranstaltungen zu unterschiedlichen
Themen geplant. Wir beginnen die Reihe
mit folgenden Terminen:
Erste Hilfe Kurs
mit Herz-Lungen-Wiederbelebung
Donnerstag, 05. Mai 201 1
13:00 bis 16:00 Uhr
Der Kurs dient der Auffrischung der
Kenntnisse, insbesondere der Herz-Lungen-Wiederbelebung mit praktischen
Übungen. Jeder von uns kann tagtäglich
selbst in die Lage geraten, schnellstens
medizinische Hilfe zu benötigen.
Aufgrund des guten Zuspruchs und der
positiven Erfahrungen aus dem letzten
Kurs beginnen wir diese Seminar-Reihe
wieder mit einem Erste-Hilfe-Kurs.
Da auch praktische Übungen mit höherem Zeitaufwand durchgeführt werden,
ist der Kurs auf 15 Teilnehmer begrenzt.
Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.
Bei entsprechender Nachfrage wird ein
weiterer Kurs stattfinden. (Teilnahmegebühr 20 Euro)
Tips und Tricks am Datenfunk-Gerät
Donnerstag, 12. Mai 201 1
14:30 bis 16:00 Uhr
Viele Benutzer des Datenfunk-Gerätes
haben immer wieder spezielle Fragen.
Dieses 90-minütige Seminar soll eine
Hilfestellung bieten, kleinere Störungen
selbst zu beheben, hilfreiche Funktionen
sinnvoll zu nutzen und sich mit den vielfachen Möglichkeiten des Datenfunksystems vertraut zu machen. Nutzen Sie die
Gelegenheit individuelle Fragen zu stellen
und die kleinen Geheimnisse des Systems
zu ergründen. (Teilnahmegebühr 10 Euro)
Verkehrsunterricht
Donnerstag, 09. Juni 201 1
14:30 bis 16:00 Uhr
Ein Referent der Münchner Verkehrspolizei berichtet über Änderungen in der
Straßenverkehrsordnung. Gerade Berufsfahrer, die auf Ihren Führerschein angewiesen sind, sollten immer über die aktuellen Gesetze und Vorschriften informiert
sein. Oft liegt die letzte Auffrischung der
Kenntnisse auch bei Taxifahrern sehr
lange zurück. Selbstverständlich steht der
Referent auch für sachliche Fragen zur
Verfügung. (Teilnahmegebühr 10 Euro;
wird vollständig an den polizeinahen
Verein „Münchner Sicherheitsforum“
überwiesen).
Wir bitten um Anmeldung zu den
Seminaren in der Verwaltung der
Taxi-München eG,
Frau Meier, Tel. 089/77 30 77
Flughafen-Tangente Ost
Alternativroute von der Messe zum Airport
Seit Ende letzten Jahres bietet sich mit
dieser neu erstellten Straße eine weitere
Möglichkeit, von der Messe den Flughafen zu erreichen. Besonders erfreulich ist,
daß die Strecke, die gleichzeitig die Ortsumfahrung für Markt Schwaben bildet,
gute drei Jahre vor dem ursprünglich
geplanten Zeitpunkt fertig wurde. Der
Hauptgrund dürfte darin liegen, daß die
Route im sogenannten Public Privatship-
Verfahren gebaut wurde. Das heißt, hier
war – wie z.B. auch bei der A 8 nach
Augsburg – ein privater Bauträger am
Werk.
Die Genossenschaft
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
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Seite 9

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9TAXIKURIER MAI 201 1
Der Weg führt von der Messe zunächst
über die A 94 auswärts bis zur neuen
Ausfahrt Markt Schwaben. Ab hier geht
es auf direktem Weg ohne Ortsdurchfahrten oder Ampeln an Markt Schwaben und
Erding vorbei zum Flughafen. Mit 47 km
Länge ergibt sich gegenüber dem „kürzesten Weg“ über Aschheim und Ismaning
allerdings ein deutlich erkennbarer Mehrweg, der das Taxameter erst bei reichlich
70 Euro stoppt. Darum muss die Wahl
dieser Strecke auf jeden Fall vor Fahrtbeginn mit dem Fahrgast abgeklärt werden.
Der Vorteil des höheren Preises ergibt
sich aus einer Zeitersparnis von knapp
15 Minuten – das kann vor allem bei einer
knapp gewählten Zeit bis zum Check-In
so manches herzinfarktverursachende
Fahrmanöver vermeiden helfen. (WH)
Blade-Night Saison 201 1
Sie rollen wieder: vom 9. Mai bis 5. September werden jeweils an den Montagen
zwischen 21 und ca. 23 Uhr die Inline-
Skater die Straßen Münchens bevölkern.
Start und Ziel ist wie in den Vorjahren
das Alte Messegelände am Bavariapark.
Vorgesehen sind insgesamt 18 Veranstaltungen, von denen allerdings erfahrungsgemäß gut die Hälfte regenbedingt ins
Wasser fallen wird. Zweimal wird das
Spektakel auch am Nachmittag stattfinden. Die Family-Blade-Nights mit Beginn
um 15 Uhr sind für den 13. Juni und den
15. August vorgesehen (Pfingstmontag,
Maria Himmelfahrt). Die genauen
Streckenverläufe werden erst Anfang Mai
feststehen, da aufgrund der zahllosen geplanten Baustellen auch heuer wieder
viele Änderungen zu erwarten sind. Genaue Informationen werden rechtzeitig
auf der Internetseite der Genossenschaft
unter der Rubrik „Baustellenbericht“ eingestellt. (WH)
Hofbelag
Nach den Wintermonaten konnten wir
Ende März die erforderlichen Arbeiten am
Bodenbelag im zweiten Hof durchführen.
Bitte beachten Sie, dass im Zuge der
Maßnahmen die Durchfahrt in die Mitte
des Geländes verlegt wurde. Das Parken
ist weiterhin zu beiden Seiten möglich.
(FK)
Standplatz Blodigstraße
Auf Antrag des örtlichen Bezirksausschusses wurde der Taxistand in der Blodigstraße aufgehoben. Nach Einrichtung
des Standplatzes in der Schleißheimerstraße auf Höhe des Einkaufszentrums
MIRA wurde der alte Taxistandplatz nicht
mehr genutzt. (FK)
Polizei bittet um Mithilfe
Das Polizeipräsidium München bittet uns
in einem Schreiben um Unterstützung bei
der Abklärung von Vermisstenfällen:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich wende mich heute mit der Bitte um
Unterstützung an Sie. In der letzten
Zeit haben wir mehrere Vermisstenfälle
bearbeitet, bei welchen ein erheblicher
Aufwand zur Auffindung des bzw. der
Vermissten betrieben werden musste,
der sich aber im Nachhinein als unnötig
herausstellte.
In den besagten Fällen waren Patienten
aus Krankenhäusern, zum Teil in Krankenhauskleidung bzw. mit deutlich sichtbar gelegten Zugängen mit dem Taxi ohne Wissen des Krankenhauspersonals aus
dem Krankenhaus geflüchtet. Das Krankenhauspersonal verständigte die Polizei
und trotz der von uns durchgeführten üblichen büromäßigen Abklärungen hatten
wir keine Hinweise über mögliche Aufenthaltsorte und Ziele.
In diesen Fällen wäre es künftig sehr hilfreich, wenn sensibilisierte Taxifahrer der
Taxizentrale mitteilten, dass sie gerade
einen etwas „außergewöhnlichen“ Fahrgast befördern und wohin sie diesen fahren. Bei unseren büromäßigen Abklärungen, bei welcher auch regelmäßig die
Taxizentrale befragt wird, wäre eine entsprechende Information vorhanden und
ein umfangreicher und an anderer Stelle
dringender benötigte Ressourcen bindender Einsatz könnte vermieden bzw. deutlich verkürzt werden.
Wir wären Ihnen deshalb sehr dankbar,
wenn Sie die Mitglieder ihres Verbandes
auf die Problematik hinweisen und im
Feststellungsfalle um eine entsprechende
Meldung an die Taxizentrale bitten
würden.
Mit freundlichen Grüßen
Gschoßmann
Polizeidirektor
Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege, wir bitten Sie dem Aufruf zu folgen
und der Zentrale entsprechend auffällige
Personen zu melden.
Warnung vor Fahrgast
Bevor Sie Herrn Michael Thuns nach
83646 Bad Tölz, Erlengrund 10 (Erlenhof), befördern, rufen Sie bitte zuerst
bei Frau Thuns bzw. Herrn Stoll unter
der Rufnummer 08041-799270 oder
0170-8015925 an und lassen sich die
Fahrt bestätigen.
Die Genossenschaft
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10 TAXIKURIER MAI 201 1
Die Genossenschaft
Herr Thuns ist 41 Jahre alt, etwa 184 cm
groß, sehr korpulent und trägt kurze mittelblonde Haare. Auf Nachfrage behauptet Herr Thuns, dass der Fahrpreis von der
Mutter bezahlt werden würde. Gelegentlich lässt sich Herr Thuns aber auch zu
Fahrzielen innerhalb Münchens befördern. (RZ)
Neue Straßennamen
Am Münchfeld – Verläuft zuerst von der
Ludwigsfelder Straße in südöstlicher
Richtung, knickt dann nach Osten und
wieder nach Südosten ab, westlich und
parallel zur Bahnlinie München-Ingolstadt und endet in einem Wendehammer.
Einstellung von Taxifahrer
Bevor Sie Herrn Mihajlovic Alexandar als
Fahrer einstellen, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Vorstand der Genossenschaft auf. (FK)
Beschwerdenbericht
Zweites Quartal 201 1
Auszug aus § 8 Abs. 1 der Verordnung
über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr ( BOKraft ):
„Das Betriebspersonal, das im Fahrdienst
oder zur Bedienung von Fahrgästen eingesetzt ist, hat sich rücksichtsvoll und
besonnen zu verhalten.“
Diese Verhaltensvorschrift muss für Berufskraftfahrer oberste Priorität haben,
denn wer dagegen verstößt, könnte damit
die Erlaubnis zur Personenbeförderung
verlieren.
In den vergangenen Monaten ging leider
eine Vielzahl von Beschwerden über
Fahrer ein, die mit ihrem Verhalten gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern
und Fahrgästen gegen diesen Paragraphen
und zugleich gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen haben.
Diese Fahrer bringen sich durch aggressiven Fahrstil und Bedrohung oder Beleidigung von anderen Verkehrsteilnehmern
unter Umständen in eine existenzgefährdende Situation. Ein eingeleitetes oder
noch nicht abgeschlossenes Strafverfahren kann bereits die Verlängerung des
Personenbeförderungsscheines verzögern.
In vielen Fällen kommt es zwar zu keiner
Anzeige, aber in jedem Fall zu einer
Imageschädigung für das gesamte Taxigewerbe. Das führt in der Regel zu Auftragsverlusten. Die Menschen, die durch
rüpelhaftes, beleidigendes oder aggressivverkehrsgefährdendes Verhalten in Mitleidenschaft gezogen werden, verzichten
meist auf die Weiterfahrt mit einem solchen Taxifahrer – und oft genug auch auf
zukünftige Taxifahrten.
Den Schaden trägt vor allem die große
Zahl der disziplinierten und vorbildlichen
Taxifahrer, die häufig seit Jahrzehnten
durch ihr tadelloses Verhalten das Personenbeförderungsgewerbe in bester Weise
repräsentieren und so zum Erfolg der
gesamten Branche beitragen.
Im eigenen und im Interesse des gesamten Taxigewerbes bitten wir diejenigen,
die manchmal über das Ziel hinausschießen, sich in Zukunft besonnener zu
verhalten, um nicht eines Tages vor dem
Scherbenhaufen ihrer Existenz zu stehen.
Mit kollegialen Grüßen
Reinhard Zielinski
Die Genossenschaft (Teil 5)
Bei Aktiengesellschaften, Vereinen und
Genossenschaften werden die zur
Führung der Geschäfte bestimmten Personen als Vorstandsmitglieder bezeichnet.
Bei Genossenschaften besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen, die
Mitglieder und natürliche Personen sein
müssen und von der Generalversammlung gewählt werden. Die Anzahl der
Vorstandsmitglieder und deren Aufgaben,
Rechte und Pflichten werden im Statut
der jeweiligen Gesellschaft geregelt. Der
Vorstand als Organ der Genossenschaft
trägt die Verantwortung gemeinsam.
Die Genossenschaft ist niemals Selbstzweck. Ziel ist es, durch einen gemeinsamen Geschäftsbetrieb den wirtschaftlichen Erfolg der Mitglieder zu steigern.
Dazu muss eine Genossenschaft Leistungen anbieten, die den Mitgliedsunternehmen zur Verfügung gestellt werden.
Durch Inanspruchnahme der Leistungen
erfüllt das Mitgliedsunternehmen wiederum seine Förderpflicht. Der Vorstand ist
für die Erfüllung des genossenschaftsrechtlich vorgeschriebenen Förderzwecks
verantwortlich.
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier
oder 15 Minuten vor Kursbeginn im
Schulungsraum bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkunterricht (Basiskurs)
Termin: Donnerstag, 19. Mai 201 1
13.00 – 17.00 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
Mai 201 1
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 4/201 1 vom 03.05.1 1 bis 31.05.201 1
Kurs 5/201 1 vom 28.06.1 1 bis 26.07.201 1
Kurs 6/201 1 vom 13.09.1 1 bis 1 1.10.201 1
Kurs 7/201 1 vom 08.1 1.1 1 bis 06.12.201 1

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11TAXIKURIER MAI 201 1
Die Genossenschaft
Die Mitglieder des Vorstandes sind zu
einer ordentlichen Geschäftsführung
verpflichtet und vertreten die Genossenschaft nach innen und außen. Dazu sind
fundierte Kenntnisse in der Branche,
kaufmännisches Wissen und unternehmerisches Denken notwendig. Organisationstalent und Durchsetzungsvermögen,
aber auch der Umgang mit Mitgliedern,
Geschäftspartnern und Kunden sind
ebenfalls wichtige Bausteine einer erfolgreichen Geschäftsführung.
Der Vorstand in seiner Schlüsselposition
muss sowohl die Interessen der Mitglieder
als auch die wirtschaftliche Machbarkeit
berücksichtigen. Ökonomische Zielsetzungen mit einem Höchstmaß an Demokratie zu verbinden ist nur in wenigen
Gesellschaftsformen möglich. Eine Genossenschaft wird durch die vier Eckpfeiler Förderprinzip, Identitätsprinzip,
Demokratieprinzip und das Solidaritätsprinzip getragen. Das Erfolgsgeheimnis
besteht aus dem demokratischen Miteinander der Mitglieder. Daher sind Genossenschaften die Gesellschaftsform, bei der
es mit Abstand am wenigsten Insolvenzen gibt. (FK)
Streiflicht des Aufsichtsrats
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
erinnern Sie sich noch? Vor zwei Ausgaben berichtete ich über Programme,
so genannte Apps, für Smartphones. Auch heute möchte ich das Thema noch
einmal aufgreifen und von einer anderen Seite beleuchten.
In den nächsten Tagen wird unsere Partnerfirma, die auch für unseren Datenfunk verantwortlich ist, so ein App präsentieren. Dieses App ermöglicht den
Besitzern von Smartphones, mit wenigen Klicks ein Taxi zu bestellen, ohne
dabei telefonieren zu müssen. Dabei wird der Auftrag direkt vom Handy in den
Datenfunk eingespeist. Für den Kunden bedeutet das eine noch schnellere und
bequemere Auftragsvermittlung.
Die Aufträge werden dabei nicht, wie bei einem Konkurrenzprodukt, auch an
genossenschaftsfremde Fahrzeuge vermittelt, sondern nur an den genossenschaftlich angeschlossenen Datenfunk. Dabei fallen weder für den Fahrgast noch
für das den Auftrag annehmende Taxiunternehmen weitere Kosten an. Ganz
im Gegensatz zum Konkurrenzprodukt, das von dem Taxifahrer pro Auftrag
zusätzliche Vermittlungsgebühren erhebt.
Um diese bequeme Art der Bestellung in München zu ermöglichen, wird die
Taxi-München eG sich diesem Vermittlungssystem anschließen. Ich persönlich
bin der festen Überzeugung, dass dies notwendig ist. Auch wenn das für manche
nur technischer Schnickschnack ist, so sagen doch Studien einen hohen Verbreitungsgrad solcher Programme voraus. Ich gehe sogar noch weiter und prognostiziere für die nächsten Jahre einen nicht unerheblichen Anteil derartiger
Vermittlungen am gesamten Volumen.
Ganz abgesehen davon, binden wir unsere Kunden durch dieses Programm noch
stärker an die Genossenschaft. Je bequemer, einfacher und schneller das von uns
angebotene Vermittlungssystem funktioniert, desto eher wird es von unseren
Kunden genutzt werden.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gute Geschäfte und stets eine unfallfreie
Fahrt.
Ihre
Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
Moderne Zeiten
„Ein besonderer Gruß an einen
unserer weitest entfernten Leser,
Herr Stefan Nolte, von der Verkehrspolizei in Ludwigshafen!“
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Wernher-von-Braun-Straße 10a
D-85640 Putzbrunn
Telefon: (0 89) 46 50 21
Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de

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65. Jahreshauptversammlung
Landesverband Bayerische Taxi- und
Mietwagenunternehmen
Die 65. Jahreshauptversammlung findet
in diesem Jahr am Donnerstag, den
19. Mai 201 1, im Augustiner-Keller in der
Arnulfstraße 52 in München, statt. Wir
bitten Sie, sich den Termin vorzumerken
und freuen uns auf eine rege Teilnahme.
Beitragsbescheid für das
Umlagejahr 2010
Ab Mitte der 15. KW werden von der Berufsgenossenschaft die Beitragsbescheide
für das Umlagejahr 2010 einschließlich
Vorschussforderung 201 1 versandt. Der
Beitragsfuß konnte trotz erneuter Steigerung der Entschädigungsleistungen stabil
gehalten werden.
Auf Grund der Entscheidung des Vorstandes der BG vom 6. April 201 1 wurde der
Beitragsfuß für den Beitrag zur Berufsgenossenschaft, wie im Vorjahr, auf 3,05
festgesetzt.
Für die Beitragsberechnung werden die
Arbeitsentgelte der Arbeitnehmer, die
Versicherungssummen der versicherten
Unternehmer und der freiwillig Versicherten mit den jeweiligen Gefahrklassen
multipliziert.
Die Formel für den Beitragsfuß lautet:
Umlageforderung x 1.000 = Beitragsfuß
Gesamtbeitragseinheiten
Mit diesem Verteilungsfaktor werden anhand der Entgelte und Versicherungssummen in den einzelnen Gefahrklassen die
individuellen Beiträge errechnet.
Die Formel für die Beitragsrechnung lautet:
Entgelt x Gefahrklasse x Beitragsfuß =
1.000
= Beitrag (je Gewerbszweig)
Es liegt der 24. Gefahrtarif zugrunde.
IHK-Fachdokumentation
„Fairplay in der Krankenbeförderung“
Sehr geehrter Herr Rusch,
seit Mitte Februar 201 1 ist die in Abstimmung der bayerischen Industrie- und
Handelskammern erarbeitete Fachbroschüre „Fairplay in der Krankenbeförderung – Gesetzliche und tarifliche Regelungen für die Krankenbeförderung mit
Taxen und Mietwagen“ fertiggestellt. Die
IHKn setzen sich für die Belange von
Taxi- und Mietwagenunternehmern im
Bereich der Vergabe von Krankenbeförderungen durch die Krankenkassen ein,
Der Landesverband
12 TAXIKURIER MAI 201 1
zumal wir aus allen Regionen um eine
entsprechende Positionierung und Hilfestellung gefragt werden.
Ziel der Informationsbroschüre ist es darüber hinaus, Taxi- und Mietwagenunternehmen, sowie Krankenkassen, Ärzten
und Kliniken, das aktuell gültige PBefG
bezüglich der Krankenbeförderung näher
zu bringen und Empfehlungen abzugeben, wie qualitative bzw. standardisierte
Auftragsvergaben von Krankenbeförderungen erzielt werden können.
Hierbei ist es uns insbesondere ein Anliegen, dass ein Dialog zwischen IHKn,
Taxi- und Mietwagenunternehmern sowie
Krankenkassen und Kliniken stattfindet,
um eine faire und transparente Vergabepraxis von Krankenbeförderungen zu
gewährleisten.
Freundliche Grüße
Wieland, IV/3 23.03.
Referatsleiter Omnibusverkehr, ÖPNV ,
Taxi-/Mietwagenverkehr
PS: Unsere Fachbroschüre ist kostenlos
entweder als Printversion (zu bestellen
unter 089/51 16-295 oder unter der
E-Mail-Adresse schumi@muenchen.ihk.de)
oder als PDF-Download unter
www.muenchen.ihk.de/mike/
ihk_geschaeftsfelder/standortpolitik/
Verkehrsnetze/Personen/Fairplay.html
bei der IHK für München und Oberbayern
erhältlich.
Kleinanzeigen-Annahme
Kleinanzeigen geben Sie bitte
direkt an der Hauptkasse in der
Engelhardstr. 6 im 1. Stock,
bei der Taxi-München eG auf.
Anzeigenschluss ist der 1 1.05.201 1
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | Ausgabe Mai 2011| Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Der Weg, Pflichten und Rechte
§ Die versteckten Schätze Münchens
Das Nationalmuseum
§ Taxi-Check München
Veranstaltungen
§ Lydia Dietrich
Interview mit der stellvertretenden Vorsitzenden der Taxikommission 
UNTERNEHMER

Seite 13

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13TAXIKURIER MAI 201 1
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren
Durch den Datenfunk jetzt
kaum noch ein Thema
Standplatz-Lüge – Kavaliersdelikt oder Betrug?
Es sind immer die Gleichen, die bei jedem Funkauftrag
hektisch auf die Taste gehen, egal wie weit man weg ist
und ob’s gerade passt – frei nach dem Motto „Entschuldigen kann man sich ja immer noch“ . Kann man nach
der „Freigabe“ noch von Kreativität oder Ortskunde des
Einzelnen sprechen, handelt es sich davor um etwas sehr
unschönes und unkollegiales: die Standplatz-Lüge.
Zu dieser Problematik unterhielt sich der TAXIKURIER mit
Hans Meißner, Alfred Huber, Norbert Laermann und Mike
Ettler.
Standplatzlügen sind keineswegs eine Ausgeburt
schlechten Geschäftsganges. Und sie sind auch nichts
Neues. Standplatzlügen gibt es seit es „Kollegen“ gibt,
die der irrigen Annahme sind, man sei besonders schlau,
wenn man alle anderen übervorteilt. Also wahrscheinlich gibt es sie schon immer. Standplatzlügen sind ebenso wie „unerlaubte Bereitstellung“ Auswuchs von fehlender Moral, mangelnder Ethik und nicht vorhandener
Kollegialität. Standplatzlügen sind immer Betrug am
Kollegen! Zu den Negativbeispielen aus der Vergangenheit gehörten die „Notdienstgeier“, die mit geradezu mafiösen Strukturen die Aufträge untereinander ergaunert
haben. Heute hat man eher den Eindruck als würden
Standplatzlügen aus sportlichen Gründen betrieben.
Oder wie soll man es werten, wenn ein ertappter Lügner
auf den Hinweis der Zentrale – „ich trag’ Sie in die
Spendenliste der Taxistiftung ein“ – mit einem keineswegs enttäuschten oder gar schuldigem „in Ordnung“
antwortet. Dabei ist es alles andere als “„in Ordnung“,
wenn man sich auf diese Weise Vorteile erschleicht.
Denn, so Alfred Huber, „das Paket der wenigen Aufträge
muss gerecht verteilt werden.“ Wer also einen Standplatzlügner „in flagranti“ erwischt und meldet, betreibt
keineswegs Denuntiantentum, sondern er meldet einen
Diebstahl an den Kollegen. Praktischerweise holt er sich
noch einen Kollegen als Zeugen, der den Vorfall ebenfalls verfolgt hat.
Ebenso, wie es immer die Gleichen sind, die meinen sich
durch Unkollegialität Vorteile verschaffen zu müssen,
sind es meist die gleichen Standplätze, die sich für
Standplatzlügen „anbieten“ . Eher selten in der Innenstadt, verlocken natürlich Standplätze im Aussenbereich
eher zu Missetaten. Aber unsere Damen und Herren in
der Funkzentrale sind ja auch nicht von gestern und haben für die Randgebiete und ihre Spezialisten ganz besondere Sensoren. Wer bei dieser gravierenden Unkollegialität erwischt wird, bekommt für die aktuelle Schicht
Funkverbot und einen Eintrag in die Spendenliste. Und
damit sich das Ganze für die Taxistiftung auch lohnt,
gelten ab sofort neue
Tarife als „Stiftungsgebühr“: 40,- Euro beim
ertappten Versuch und
70,- Euro, wenn die Lüge
zum Auftrag geführt hat.
Im Wiederholungsfall
sind 100,- Euro fällig.
„In letzter Zeit“, so Mike
Ettler, „schleicht sich eine neue Unsitte bei manchen Kollegen ein. Die melden sich schon, obwohl sie noch
besetzt sind.“ Das ist jetzt im klassischen Sinne keine
Standplatzlüge nach der Freigabe, aber wir weisen gerne
nocheinmal daraufhin: Nach der Funkdienstordnung haben
sich grundsätzlich nur Fahrer zu melden, die frei sind.
Auch wenn Standplatzlügen statistisch gesehen zu den
Ausnahmeerscheinungen zählen, können sie nicht als
„gottgewollt“ hingenommen werden. Wehret den Anfängen.
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Seite 14

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14 TAXIKURIER MAI 201 1
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Kurze Frage – Klare Antwort
Ewald F. aus München fragt:
„Wie muss ich mich auf einer Busspur verhalten?“
Eine Gemeinde kann Sonderfahrstreifen für Straßenbahnen oder Linienbusse im Verkehrsraum einrichten,
um den öffentlichen Personennahverkehr zu fördern.
Vor Einrichtung eines Sonderfahrstreifens muss die Gemeinde prüfen, ob der Verkehrsablauf des öffentlichen
Personennahverkehrs durch die Einrichtung verbessert
wird. Auf Busspuren sollen Taxis grundsätzlich zugelassen werden, wenn dadurch der Linienverkehr nicht
wesentlich gestört wird. Im Gleisraum von Schienenbahnen dürfen Sonderfahrstreifen für den Verkehr mit
Taxis nicht freigegeben werden (VwV-StVO III 2). Busspuren müssen durch das Verkehrszeichen 245 (rundes,
blaues Schild mit weißem Bus) über oder neben dem
Sonderfahrstreifen gekennzeichnet sein. Die Fahrbahnaufschrift „BUS“ dient der Verdeutlichung. Taxis
dürfen Busspuren nur befahren, wenn das Zusatzschild
„Taxi frei“ die Nutzung im Einzelfall erlaubt. Das bedeutet allerdings keine Benutzungspflicht, sondern
lediglich eine Möglichkeit im Rahmen eigenen Ermessens.
Die Anzeigen einer Busampel werden mit sogenannten
Matrixzeichen dargestellt, das sind mit weißem Licht
dargestellte Symbole, Buchstaben und Ziffern auf
schwarzem Hintergrund. Wird eine Busspur befahren,
sind die dem Sonderfahrstreifen zugeordneten Lichtzeichen für den Benutzer bindend. Analog zur normalen
Verkehrslichtzeichenanlage stellt die Busampel das
Rotlicht durch einen horizontalen und das Grünzeichen
durch einen vertikalen Balken dar. Ein weißer Punkt
symbolisiert das Gelblicht, bei dessen Anzeige nicht
mehr in den Kreuzungsbereich eingefahren werden
darf. Besonders wichtig ist das Symbol eines auf dem
Kopf stehenden Dreiecks. Das Zeichen bedeutet „Vorfahrt gewähren!“ Die Weiterfahrt ist nur gestattet,
wenn der Verkehr auf der Vorfahrtstrasse weder gefährdet noch wesentlich behindert wird. Die Buchstaben „O“, „B“ und „K“ zeigen dem Fahrzeugführer, dass
die Sonderlichtzeichenanlage ein vor der Busampel
wartendes Fahrzeug registriert hat und der Schaltvorgang eingeleitet wurde.
Das Ein- bzw. Ausfahren in einen Sonderfahrstreifen
ist nur am Anfang oder Ende der Busspur sowie in
Kreuzungsbereichen erlaubt. Das Halten ist ausschließlich an den eingerichteten Haltstellen zum sofortigen
Ein- bzw. Ausstieg von Fahrgästen gestattet. Dabei ist
zu beachten, dass der Linienverkehr an den Haltstellen
nicht behindert wird. Keinesfalls darf ein Linienbus auf
einem Sonderfahrstreifen überholt werden. Dies gilt
insbesondere an Haltestellen in abgetrennten Verkehrsräumen, z.B. Rosenheimer Straße, da querende Fußgänger nicht mit weiteren Fahrzeugen in gleicher Fahrtrichtung auf dem Sonderfahrstreifen rechnen. (FK)

Seite 15

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15TAXIKURIER MAI 201 1
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des Monats Zitrone des Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und
Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe.
Erol Hakan, Taxi 2601
In der Nacht von 23. auf 24. Dezember 2010 wurde dem
Kollegen 168 von einem Fahrgast in der Nordendstraße
nach einem Streit im Taxi die Innenbeleuchtung mutwillig
beschädigt. Der Täter flüchtete.
Der aufmerksame Kollege Erol Hakan, Taxi 2601 von
Phönix-Taxi, nahm sofort die Verfolgung über den Elisabethplatz und die Franz-Joseph-Straße zur Kurfürstenstraße
auf. Dort rannte der Fahrgast in einen Hinterhof. Erol
Hakan ließ sein Taxi stehen und verfolgte den Täter zu Fuß.
In der Belgradstraße konnte er diesen zwar nicht fassen,
bekam ihn aber deutlich zu Gesicht. Dieser Sicht-Kontakt
ermöglichte es Erol Hakan, im Zuge einer Lichtbild-Vorlage
bei der Polizei den Täter auf einem Fahndungsfoto zu identifizieren, so dass dieser später ermittelt werden konnte.
Dieser vorbildliche selbstlose Einsatz des jungen Kollegen
verdient größte Hochachtung. Als kleine Anerkennung erhielt Erol Hakan hierfür ein Präsent von der Taxi-München
eG und natürlich die Rose des Monats. (TK)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich
Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden.
Endlose Behinderungen durch Falschparker
Von 1. bis 4. April fand die Hausmesse „Münchner Stoff
Frühling“ an 15 verschiedenen Adressen im Stadtgebiet
statt. Die Taxi-München eG organisierte hierfür einen
Shuttle-Service mit über 30 Taxibussen. An mehreren
Showrooms wurde für teures Geld Anfahrtszonen für den
Shuttle eingerichtet und durch einen Verkehrszeichenbetrieb mit Halteverbotszeichen beschildert.
So auch in der Schwanthalerstraße 49 vor dem Showroom
der Firma Weishäupl, weil gerade hier auf der dichtbefahrenen Straße das Halten für die Shuttles in zweiter Reihe
besonders gefährlich ist.
Im Verlauf der Messe zeigte sich jedoch ein großes Problem: Ein Anwohner, genauer gesagt der Inhaber des
Gemischtwarenladens aus der Schwanthalerstraße 47,
wollte die eingerichtete Anfahrtszone nicht akzeptieren
und parkte täglich aufs neue seine Liefer- und Kundenfahrzeuge in unserer Anfahrtszone. Dabei stellte er mehrmals im Gespräch klar, dass die Parkplätze vor seinem
Laden „ihm gehören“ und nur er darauf parken darf.
Die Folge waren mehrere Polizeieinsätze und – weil seine
Lieferfahrzeuge die Verkehrszeichen verdeckten – zusätzliche Falschparker in der Anfahrtszone. Für dieses ignorante
Verhalten erteilen wir dem Ladenbesitzer die Zitrone des
Monats. (TK)
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Fachanwalt Familienrecht
Sozialrecht / Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
Der PR-Chef der Taxi-München eG,
Herr Florian Schäfer,
überreicht Erol Hakan das Präsent
für seinen vorbildlichen Einsatz.

Seite 16

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Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
H
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend,
manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis.
In diesem Monat der Buchstabe „H“ .
Harras – Ähnlich wie beim Karlsplatz, der
seinen Zweitnamen „Stachus“ dem Wirtshaus des Herrn Eustachius Föderl „Beim
Stacherl“ verdankt – es stand etwa da, wo
heute der Kaufhof am Stachus ist – geht
auch der Harras auf einen Wirtenamen
zurück, nämlich den des Herrn Robert
Harras, dessen Cafe dort bis Anfang des
letzten Jahrhunderts zu finden war.
Während hier früher noch zwei Trambahnlinien fuhren (zum Lorettoplatz und
nach Fürstenried West), kreuzen sich am
Harras heute mehrere Buslinien und die
U6, wobei Letztere natürlich abgesehen
von den nötigen Zugängen oberirdisch
keinen Platz in Anspruch nimmt.
Derzeit ist der Harras eine große Baustelle. Auf der Seite unseres Taxistandes
wird es eine T-förmige Einmündung
der Albert-Roßhaupter-Straße in die Plinganserstr. geben; der Taxistand selbst
wird voraussichtlich (einspurig und für
6–7 Autos) neben dem heutigen Stand
sein und umgedreht werden, also mit
Blickrichtung auf die Plinganserstraße. In
der Mitte und auf der gegenüberlegenden
Seite (also beim Mc Donalds usw.) wird
der Platz zum reinen Fußgängerbereich.
Bleibt zu hoffen, dass ein Taxi, welches
z.B. einen Auftrag zum Hotel Rivoli bekommt, vom neuen Stand aus umdrehen
und ohne Umwege die Albert-Roßhaupter-Str. stadtauswärts fahren kann.
Hausmeister – werden diejenigen Taxler
genannt, die fast ausschließlich am selben Stand stehen und andere Taxistände
– aus welchen Gründen auch immer –
verschmähen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist das nicht gerade sinnvoll,
schließlich steigt so die Zahl der Leerkilometer und die für die „Rückfahrt“ vertane
Zeit immens an. Aber das muss jeder für
sich entscheiden, insbesondere wenn er
selbst der Unternehmer ist und es sich so
leisten kann, dass die Kosten für mehr
Benzin und weniger Fahrten an ihm persönlich hängen bleiben. Wahrscheinlich
trifft auf einige unserer Hausmeister der
Spruch von Curt Goetz (Schauspieler und
Regisseur) zu: „Um Geld verachten zu
können, muss man es haben“ . Natürlich
gibt es in München Taxistände, die man
schon „mögen muss“, um es dort auszuhalten. Aber wer z.B. am „Lochhausen“,
„Rosenheimer“ oder den Truderinger
Ständen zu Recht Angst um seinen linken
Außenspiegel hat, kann es unweit davon,
beispielsweise am „Schirmer“, „Keller“
oder „Sankt Veit“, deutlich gemütlicher
haben und jederzeit die Türe öffnen, um
z.B. ans Telefon zu gehen oder neben
dem Wagen ein Zigaretterl zu dampfen.
Und schließlich: der Auffrischung der
Stadtkenntnis ist es auch nicht gerade
abträglich, wenn man ab und zu mal im
feindlichen Ausland Aufstellung nimmt!
Hausnummern – Leider liegt es oftmals an
Unwilligkeit oder Unvermögen der Fiaker,
wenn Hausnummern nicht gefunden werden – siehe auch unten bei „Hilfe“ . Aber
trotzdem, und auch das ist die Wahrheit,
sind manche Nummerntafeln wirklich so
unsinnig oder unlogisch angebracht, dass
selbst eine gute Taschenlampe und längere Fußmärsche nicht mehr helfen. Wer
z.B. schon mal zwischen den Wohnblöcken der Blumenau zu Fuß umhergeirrt ist, während der Wagen mangels anderer Möglichkeiten in einer Feuerwehroder Tiefgaragenzufahrt geparkt ist, weiß
das nur zu gut.
Zumal dort (in der Blumenau) die Hausnummern meist in den Hauszugängen
und nicht etwa – weithin sichtbar – an
der Häuserfront angebracht sind. War es
wieder das falsche Haus, sind die nächsten 100 Meter im Laufschritt angesagt,
während die Kundschaft längst ganz wo
anders zur Straße rausgekommen ist und
sich über das fahrerlose Taxi wundert.
Beliebt sind in den Einfamilienhaus-
Gegenden auch von Büschen oder Bäumen zugewachsene Nummerntafeln oder
solche aus gefälligem Schmiedeeisen,
die vom genervten Fiaker bis zuletzt fälschlicherweise für eine geschmackvolle
Verzierung der Außenlampe gehalten
werden. Wenn dann hinten noch der
Linienbus aufblendet oder der Garagenmieter seine freie Zu- oder Abfahrt laut
hupend einklagt, kann man schon mal
vorübergehend der Gelassenheit verlustig
gehen… In solchen Extremfällen hilft –
neben der Zentrale, wenn sie kann – nur
mehr die Lebensweisheit: Wer außer sich
ist, sollte in sich gehen!
Hilfe – Die Zentrale ist zu Auskünften
gerne bereit, wenn es z.B. bei der Auffindung von Hausnummern, der Identifizierung von Hotels (Fahrgast weiß nur
„Holiday Inn“, irgendwo nördlich von
München) oder anderen Adressen zu
Schwierigkeiten kommt. Datenfunk (DF)-
Teilnehmer könnten sich über die Funktion der „Adressenlisten“ freilich meist
selbst behelfen, aber die Nachfrage bei
der Zentrale ist halt einfacher… – und da
beginnt das Problem: die Zentralisten –
auch die Funksprecher – sind heute
mehrheitlich damit beschäftigt, Kundenanrufe entgegenzunehmen, anstatt auf
den Sprechfunkkanälen die Fiaker mit
solchen Auskünften zu beglücken, die
diese sich auch selbst beschaffen könnten. Auffällig ist auch, dass gerade bei
schlechtem Wetter die Bitten an die Zentrale zunehmen, man solle doch mal beim
Kunden anrufen, denn trotz Läutens
komme der nicht usw. – oft mit dem Ergebnis, dass die Kundschaft alle Eide
schwört, es habe gar niemand geklingelt
oder der angeblich nicht an der Glockentafel zu findende Name sei sehr wohl und
gut leserlich dort angebracht. Wer wegen
Regens seinen Hintern nicht aus dem Auto bekommt oder mangels einer Taschenlampe bei Dunkelheit nicht die Hand vor
Augen (und erst recht keine Hausnummern oder Glockentafeln) sieht, handelt
nicht nur höchst unprofessionell, sondern
hält auch noch die Zentralisten davon
ab, die am Telefon wartenden Kunden
schnellstmöglich zu bedienen. Und Aufträge sind nunmal bares Geld. Dazu John
Steinbeck: „Vielleicht verdirbt Geld den
Charakter. Aber Mangel an Geld macht
ihn nicht besser.“ Also, kurzum: ein
bisserl Eigeninitiative, eine professionelle
Ausrüstung und die Kenntnis der
„features“ des DF können die meisten,
16 TAXIKURIER MAI 201 1

Seite 17

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zeitraubenden Rückfragen an die Zentrale
obsolet werden lassen.
Hörfehler – Vor gut einem Jahr, am
13. April 2010 gegen 23.40 Uhr, gelang
dem Fahrer des Wagens 1940 folgendes
Kunststück: auf die Sprechfunkfreigabe
„für Trappentreu mit fünf Liter Reserve-
Diesel“ kam die Meldung „1940 Maillinger“ . Nachfrage der Zentrale: „1940, Sie
haben fünf Liter Reserve-Diesel dabei?“ –
Antwort des Fahrers: „Zentrale, habe sogar Sechssitzer“ .
Offensichtlich überhört hatte Anfang der
90er Jahre eine Dame die Meldung
Schrottis am Telefon „Taxizentrale“, als
sie fragte: „Was kostet denn eine Fahrt
nach Berlin?“ – Schrotti: „ungefähr
1.200 DM, aber das können Sie mit dem
Fahrer vor Ort aushandeln“ – Dame:
„WAS???“ - Schrotti: „Ja, das sind halt
etwa 600 km und der muss ja auch leer
wieder zurück“ - Dame: „WIE BITTE???“
– und nach längerer Pause: „Bin ich denn
hier nicht bei der Zugauskunft?"
Hotel – Als Schrotti 1982 erstmals auf die
Piste ging, gab es nur EIN „Holiday Inn“,
nur EIN „Hilton“, nur EIN „Arabella“ und
„Sheraton“ usw. usw., dafür kein einziges
„Motel One“, „A & O“, „Mercure“ und wie
sie heute alle heißen… Da kann man
schon wirklich den Überblick verlieren –
noch dadurch verschärft, dass Namensänderungen bei den Hotels in den letzten
Jahren zum Volkssport geworden sind.
Die früher gebräuchlichen Nachschlagewerke, wie z.B. das berühmte „Wo“-Buch,
hätten daher heute eine Halbwertszeit,
über die man sich in Gorleben freuen
würde…
Bitte fahren Sie deshalb bei einem vom
Fahrgast nur kurz gemurmelten Hotelnamen nicht einfach heiter drauf los, denn
das könnte zu bösen Überraschungen
führen. Kann ein Fahrgast neben z.B.
„Holiday Inn“ noch nicht mal den kleinsten zusätzlichen Tipp geben, sollten Sie
die Fahrt ablehnen, denn eine Schnitzeljagd bei laufendem Wecker wird unweigerlich zu Ärger führen. Eine „Fahrtverweigerung“ kann Ihnen in einem solchen
Falle niemand anhängen, denn zu einer
Taxifahrt gehört auch ein klar definiertes
Fahrtziel.
Hund – Am Montag, 4. April, bestellte
abends eine Kundin bei der Zentrale für
den nächsten Morgen ein Taxi vor.
Während die Kollegin noch den Auftrag
schrieb, meinte die Kundin („K“): „übrigens: ich habe einen Hund, ist das wichtig?“ – Zentrale („Z“): „ja, das ist gut,
dass Sie's erwähnen, weil es gibt Fahrer
mit Tierhaarallergie, die können keine
Hunde mitnehmen. Wie groß ist denn der
Hund?“ K.: „ziemlich groß“ – Z.: „dann
schick’ ich Ihnen lieber einen Kombi“ -
K.: „das ist nett, aber den Hund nehme
ich gar nicht mit.“ Frei nach dem Motto
„ich habe kein Taxi bestellt und es ist
noch nicht da“ …
Hypertonie – Gefährlich steigender Bluthochdruck entsteht (sicher nicht nur) bei
Schrotti, wenn er am Ende der Widenmayerstr. ewig auf die Freigabe zum
Rechtsabbiegen Richtung Montgelasstraße warten muss, nur um dann beim
Mauerkircher-Stand und später bei der
Törringstraße wieder zu stehen. In umgekehrter Richtung ist's die gleiche Katastrophe. Aber auch die Ampel Zschokke-/
Hans-Thonauer-Str. bzw. Zschokke-/Lautensackstr. ist besonders nachts in ihrer
Sinnlosigkeit kaum zu überbieten. Allenfalls noch von der Anlage direkt am
Pfanzelt-Stand, deren Induktionsschleife
zuletzt mehrmals nicht arbeitete, so dass
man als Herausfahrer von der Neubiberger Straße erst mal aussteigen und den
Fußgängerknopf drücken musste, um
irgendwann „grün“ zu bekommen.
Nicht zu verachten sind auch die Ampeln
der Anliegerstraße neben der Landsberger
17TAXIKURIER MAI 201 1
stadteinwärts, z.B. Landsberger (Anliegerstr.)/Von-der-Pfordten, die lange, lange
„rot“ haben, während neben dran die
Landsberger einwärts immerhin „grün“
hat. Natürlich hat die Anliegerstraße auch
dann „rot“, wenn z.B. die Von-der-Pfordten „grün“ bekommt. Als würde es hier –
für die parallele Anliegerstraße – nicht
eine Zweilichtampel (ohne „grün“) mit
einem fetten Stoppschild tun, welches
eben nur dann gilt, wenn die Landsberger
freie Fahrt hat …
Besondere Raffinesse weist auch die
Schaltung an der Einmündung Tumblinger-/Thalkirchner Str. (zwischen den zwei
Unterführungen) auf: während die Linksabbieger in Fahrtrichtung Lagerhaus-/
Schäftlarnstraße „grün“ haben, dürfen die
Geradeausfahrer zum Gotzinger Platz
lange und geduldig warten – schließlich
muss auf die besonders zu nächtlicher
Stunde hier massenhaft auftretenden
Fußgänger Rücksicht genommen werden.
Kleiner Tipp an unsere städtischen Ampelfetischisten: wie wär's denn mit einer
Druckknopf-Ampel für Fußgänger, die
nur bei wirklichem Bedarf in Aktion gesetzt wird? Gleiches gilt für die reinen
Fußgängerampeln Türken-/Gabelsbergerstr. und mitten auf der Ludwigsbrücke,
die zwar nicht immer, aber doch manchmal aus unerfindlichen Gründen ganztägig bzw. ganznächtlich auf Dauerbetrieb
geschaltet – und selbstredend mit den
nächsten Ampeln keineswegs synchronisiert sind. Wer hier der Verzweiflung
nahe kommt, möchte mit Wilhelm Busch
ausrufen: „Wenn alle Stricke reißen, häng
ich mich auf“ . (MS)

Seite 18

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18 TAXIKURIER MAI 201 1
Im Mai …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren (191 1)
16. Mai – Das neuerbaute Zeppelin-Luftschiff „Deutschland“ verunglückt auf seinem Jungfernflug.
… vor 75 Jahren (1936)
31. Mai – Die Zahl der Arbeitslosen im Reich beträgt
1.491.000.
… vor 50 Jahren (1961)
1. Mai – Fidel Castro erklärt Kuba zum sozialistischen
Staat.
13. Mai – Der amerikanische Filmschauspieler Gary
Cooper (*07.05.1901) stirbt.
… vor 25 Jahren (1986)
1. Mai – Der Deutsche Wetterdienst ermittelt nach dem
AKW-Unfall im 1.376 Kilometer entfernten Tschernobyl eine
gegenüber dem Normalwert
um 15-20 fach erhöhte Radioaktivität in der Luft.
… vor 1 Jahr (2010)
12. Mai – Mehr als 130.000 Dauerteilnehmer und jeweils 40.000 Tagesgäste besuchen den Ökumenischen
Kirchentag in München.
15. Mai – Eine Woche nach dem Gewinn der Meisterschaft sichert sich der FC Bayern auch den DFB-Pokal.
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19TAXIKURIER MAI 201 1

  

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Gewinnspiel
Gewinnen Sie einen Gutschein
über 100 Euro für Leistungen
der Firma ER-TAX
Den Weg zum Unternehmer können die geneigten Leser im
Titelthema nachvollziehen. Manfred Kraus hat zu dieser Thematik zwei völlig verschiedene Unternehmer skizziert. Wenn Sie
uns einen passenden Text zu dieser Situation (Adressen siehe
Impressum) bis spätestens 1 1. Mai 201 1 schicken, gewinnen Sie
vielleicht obigen Preis. Viel Spaß und Erfolg!
(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)
Pinnwand
Glückwunsch!
Josef Schmidt und Gerhard Ausserbauer waren die
Schnellsten. Die beiden Kollegen haben je 2 Karten für
„Männer gesucht“ in der Komödie im Bayerischen Hof
gewonnen. (PR)
Gewinner Navi
Zur Taxi-Tarifumstellung im Herbst 2010 hatte die ght
GmbH Elektronik im Verkehr einen Gewinn versprochen: Taxifahrer und -unternehmer, die ihren Kienzle-
Taxameter bei ght in der Muthmannstraße umstellen
ließen, sollten an einer Verlosung teilnehmen. Zu gewinnen gab es ein Navigationsgerät nüvi 1490 TV von
Garmin.
Inzwischen war unsere Glücksfee fleißig und hat das
Gewinnerlos von Herrn Stefan Göbl, Taxi-Nr. 1559,
gezogen. Dem glücklichen Gewinner wurde das Navi
am 30. März 201 1 überreicht.

Seite 20

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Der Schritt in die Selbständigkeit ohne
vorherige ausreichende Erfahrung als
Taxifahrer/in, einem Stresstest also, ist
nicht zu empfehlen. Letztendlich geht es
um Investitionen in der Größenordnung
von rund 50.000 Euro. Betriebsgründungen von Leuten, die selbst nie als Fahrer
Erfahrung sammelten und womöglich
ausschließlich auf angestelltes Fahrpersonal angewiesen sind, enden regelmäßig
im Fiasko.
Hierzu ist anzumerken, dass der Besitz
einer Fahrerlaubnis zur Personenbeförderung oder gar Erfahrung als Fahrer/in
nicht Voraussetzung zur Erteilung einer
Taxi- oder Mietwagengenehmigung ist.
Vor diesem Hintergrund erscheint der
Nachweis der vom Gesetzgeber geforderten „Fachlichen Eignung“ in einem nicht
überzeugenden Umfang geregelt, zumindest für das Taxi- und Mietwagengewerbe.
Damit sind wir bei den persönlichen
oder subjektiven Voraussetzungen zur
Erteilung von Genehmigungen nach dem
Personenbeförderungsgesetzt (PBefG):
1. Persönliche Zuverlässigkeit
2. Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
3. Fachliche Eignung
Die Fachliche Eignung wurde erst durch
eine Änderung des PBefG zum 1. Oktober
1978 eingeführt.
Titelthema
Der Weg zum Taxiunternehmer
Wer am Taxi fahren Geschmack findet und mit den Härten des Jobs zu Recht kommt, strebt die Selbständigkeit an. Zu den Härten
zählen lange Arbeitszeiten, Umgang mit Menschen in allen Lebenslagen und unsicheres Einkommen. Im Gegenzug stehen freie Wahl
der Einsatzzeit, kein Vorgesetzter, kurzweiliger, unvorhersehbarer Tagesablauf und große Gestaltungsmöglichkeit der Tätigkeit.
Aber dies und vieles mehr ist Ihnen als Insiderin oder Insider bekannt.
Die Fachliche Eignung wurde vom Personenbeförderungsgewerbe jahrelang gefordert, zumal für Güterkraftverkehrsunternehmer ein derartiger Nachweis bereits
Jahrzehnte früher Vorschrift war. Die
Politik beschränkte und regulierte den
Güterverkehr, um die hochdefizitäre Bundesbahn vor Konkurrenz zu schützen.
Diesem Spuk machten erst EU-Vorschriften ein Ende.
Man stelle sich vor, weder Bus-, noch
Taxi- oder Mietwagenunternehmer mussten bis Oktober 1978 Kenntnisse über
die Führung ihrer Betriebe nachweisen,
obwohl sie jährlich Milliarden von Personenbeförderungen durchführten. Der
Transport von Kies und Stückgut war
also schützenswerter als Personenbeförderungen.
Wer ab dem 1. Oktober 1978 Taxiunternehmer wurde, musste eine Fachkundeprüfung ablegen. Nachdem eine Durchführungsverordnung fehlte, war dies aber
nicht möglich. Erst am 10. April 1979
trat die PBefG-Eignungsverordnung in
Kraft.
Unternehmer, die nach dem 1. Oktober
1978 eine Konzession erhielten, mussten
innerhalb eines Jahre die Prüfung
nachträglich ablegen, was nicht allen
gelang, so dass sie ihre Genehmigung
wieder abgeben mussten.
20 TAXIKURIER MAI 201 1
DR. JÜRGEN STAHLBERG
Rechtsanwalt
· UNFALLREGULIERUNG
· BUßGELD/FAHRVERBOT
· TAXIGESCHÄFT
· SCHEIDUNG
§§
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Tel: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com
Fotos: www.atelier-tacke.de

Seite 21

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21TAXIKURIER MAI 201 1
Genehmigungsinhaber, die vor dem
1. Oktober 1978 im Besitze einer Genehmigung waren, genossen Besitzstandsschutz.
Die Prüfung wird von der für den
Wohnsitz des Antragstellers zuständigen
IHK abgenommen und durch Zeugnis
bestätigt.
Die Einführung der Fachkundeprüfung
brachte für das Taxi- und Mietwagengewerbe eine gewisse Sicherung der
Qualität der Unternehmerschaft.
Am 15. Juni 2000 wurden alle drei
persönlichen Voraussetzungen in der Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr (PBZugV) zusammenfassend geregelt und gelten für die gesamte
EU. Das heißt auch, dass Taxiunternehmer, die in Portugal oder Litauen einen
Fachkundenachweis erworben haben, von
einer Prüfung befreit sind. Sie müssen
lediglich Kenntnisse im grenzüberschreitenden Verkehr zusätzlich nachweisen.
Die Einzelheiten der Fachkundeprüfung
sind in der PBZugV geregelt. Die Prüfung
besteht aus drei Teilen, von denen jeweils
mindestens 50 % der Fragen richtig beantwortet werden müssen, insgesamt
sind 60 % aller Fragen richtig zu beantworten.
Die Industrie- und Handelskammern sind
für die Ablegung der Prüfungen zuständig. Sie haben Prüfungsausschüsse eingerichtet. Obwohl der Gesetzgeber nur einen von drei Ausschussmitgliedern aus
dem Gewerbe vorschreibt, besetzen nahezu alle bayerischen IHKen die Ausschüsse
ausschließlich mit praktizierenden Unternehmern. Die Prüfungsergebnisse haben
sich in den über 30 Jahren seit Einführung des Fachkundenachweises, trotz
laufender Verfeinerung des Stoffes und
der Prüfungsmethoden, stabilisiert. Die
Erfolgsquote liegt bei über 50 % der Probanten im ersten Anlauf.
Der Landesverband Bayerischer Taxi- und
Mietwagenunternehmen e. V . führt Vorbereitungskurse seit Februar 1979 in
München und Nürnberg durch. Es ist kein
Geheimnis, dass Kursteilnehmerinnen
über die mehr als 30 Jahre konstant
besser abschneiden als die Herren.
Das Thema „Betriebsgründung“ wird in
den nächsten Ausgaben fortgesetzt.
(HM)
Messe München International
Mai-Programm
transport logistic
Die transport logstic, die von 10. bis 13. Mai in der Neuen Messe München stattfindet, ist die weltweit größte Messe für den vielschichtig strukturierten Güterverkehr auf Straße, Schiene, Wasser, und in der Luft. Rund 50.000 internationale
Fachbesucher kommen hier zusammen, um sich über innovative Lösungen und
Trends in der Logistikbranche zu informieren. Mehr als 1.800 Aussteller, unter
ihnen die großen Logistikdienstleister wie DHL, werden erwartet. Auf der Air
Cargo Europe, die zusammen mit der transport logistic stattfindet, treffen sich
über 200 internationale Air Cargo Anbieter. Begleitend zur Ausstellung findet
am 1 1. Mai die Fachkonferenz Air Cargo Europe statt. Für die transport logistic
kommen auch die Gleisanlagen auf dem Freigelände der Neuen Messe München
als Ausstellungsfläche zum Einsatz. Marktführende Firmen wie Alstom,
Bombardier oder Siemens stellen dort ihre neuen Schienenfahrzeuge vor.
www.messe-muenchen.de, http://www.transportlogistic.de/de
LASER World of PHOTONICS
Die LASER World of PHOTONICS öffnet vom 23. bis 26. Mai ihre Tore. Mehr
als 1.000 Aussteller, sowie über 25.000 Fachbesucher trafen sich bei der Vorveranstaltung 2009 auf dieser international wichtigsten Branchenplattform.
Neben dem normalen Messebetrieb findet von 22. bis 26. Mai der Kongress
World of Photonics statt, bei dem Industrie und Wissenschaft sich über Schlüsseltechnologien und ihre praktische Anwendung austauschen. Rund 3.000 Kongressteilnehmer werden erwartet. Das Themenspektrum der LASER World of
PHOTONICS umfasst zum einen Laser und Lasersysteme für Fertigung, die in
allen möglichen Branchen – vom Automobilbau bis zur Luft- und Raumfahrtindustrie – eingesetzt werden. Ein weiterer Messeschwerpunkt liegt auf Green
Photonics. Hier geht es um Energieeffizienz, Klimaschutz, Beleuchtung sowie
Solarenergie. Eine wichtige Rolle spielt auch der Einsatz von Lasertechnik in der
Medizin. www.messe-muenchen.de, www.world-of-photonics.de
HIGH END®
Von 19. bis 22. Mai heißt das M,O,C, rund 4.000 Besucher und Fachbesucher auf
der HIGH END® willkommen. Europas größte und renommierteste Messe für
hochwertige Unterhaltungselektronik feiert dieses Jahr ihr Jubiläum: Zum 30.
Mal in Folge haben Liebhaber hochwertiger Unterhaltungselektronik die Gelegenheit, sich auf der HIGH END® über die neuesten Entwicklungen der Branche
zu informieren.Seit 2004 findet die HIGH END® im Münchner M,O,C, statt, dieses
Jahr belegt sie erstmals über 20.000 qm Ausstellungsfläche. Die Veranstaltung
ist die wichtigste Plattform für Hersteller und Vertriebe, die erstklassige Produkte
und Unterhaltungselektronik anbieten.
Wer feinmechanische Präzisionsgeräte zur Abtastung von Vinylschallplatten
sucht, winzige MP3-Player, 3D-Technologien oder andere Produkte für
Klangliebhaber, ist auf der HIGH END® bestens beraten.
www.moc-muenchen.de, www.highendsociety.de
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de

Seite 22

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22 TAXIKURIER MAI 201 1
➜ ÜBER 25 MILLIONEN FAHRGÄSTE PRO JAHR
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Ansprechpartner: Frau Reich
Telefon: (0 89) 21 61-373
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Leserbriefe / Forum
Hallo Herr Rusch!
Vielen Dank für die Zusendung des
Taxikuriers mit der Nennung der
Österia! Als ehemaliger Taxifahrer
– ist schon 20 Jahre her – habe ich
das Magazin gerne einmal wieder
gelesen und mich an eine eigentlich
sehr schöne Zeit als Taxler zurückerinnert. Noch mehr hat es mich
natürlich gefreut, es nun selbst „ins
Magazin geschafft zu haben!“
Viele Grüße aus der Au!
Nickel Fischer, Ösiwein
Sehr geehrter Herr Rusch,
ich hatte mich schon gefragt,
warum ich denn den TAXIKURIER
plötzlich am Bürotisch liegen habe
… bis ich beim Blättern auf Ihre
Karte stieß. Erstmal vielen Dank für
die Zusendung! Und auch der Artikel hat uns erfreut, ich denke, das
ist ein realistisches und faires Bild
unserer Wirtschaft, sehr schön.
Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass wir natürlich „Brotzeiten“ und „Weißwürste“ auf unserer
Karte haben! Und zwar eine eigene
Brotzeitkarte mit immerhin 13 Gerichten, darunter natürlich auch
die Weißwürst (die hätte es aber
Abends für Ihren schreibenden
Kollegen nicht mehr gegeben, nur
bis 14 Uhr … ;-)
www.loewe-am-markt.de(Speisekarte)
Offensichtlich fehlte aber die Seite
in der Karte, was ein Versäumnis
unsererseits ist, dafür entschuldigen
wir uns sehr – seit ein paar Wochen
ist das behoben, da ich alle Karten
neu bestückt habe. Das nur zur Ergänzung. Ich habe auch den Rest
des Kuriers durchgelesen, war mal
sehr interessant, das Ganze aus
Sicht der „Taxler“ zu sehen.
Ich wünsche Ihnen eine sonnige
Woche!
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Christian Walzl, Löwe am Markt
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit
Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen.
Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und
muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
Motiv des Monats
Auf dem Weg zum Altpapier-Container
… hoffte 2828 noch auf einen Stich am Falken-Stand

Seite 23

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Foto: www.atelier-tacke.de
Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe
durch den Brotzeit-Dschungel
Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor,
die teilweise populär sind oder nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen,
aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen
(netten) Fahrgast empfohlen zu werden. Es gibt aber auch negative Erlebnisse …
Starkbierfest im Löwenbräukeller
Löwenbräukeller
Nymphenburgerstrasse 2
Am Stiglmaierplatz
80335 München
Tel. (0 89) 5 47 26 69-0
Anfang April war der Tester von Freunden dort eingeladen und nahm deshalb
erstmals am o. gen. „Starkbierfest“ teil.
Das – überschaubare – Programm bestand aus Bierzeltmusik der „Jetzendorfer
Musikanten“ und einem Steinhebe-
Wettbewerb, bei dem sich starke oder sich
stark fühlende Männer darin messen
konnten, wer dem berühmten Steyrer
Hans im Lupfen (Hochheben) des Gewichtes von satten 508 Pfund, also 254 Kilogramm, am nächsten käme.
Der Saal war – wie später auch die meisten Gäste – gerammelt voll, was anfangs
durchaus zu einigen Wartezeiten im
Service führte. Während sich der Tester
über die anfängliche Radlermaß nicht beschweren musste, sogen zwei (echte) Bierbrauer am Tisch nach Ankunft ihrer ersten Maß Starkbier hörbar die Luft durch
die Nase ein und machten sich dann mit
dem Gesichtsausdruck gereizter Stiere auf
den Weg zur Schänke, war deren Bier
doch eindeutig jeweils ca. zwei Zentimeter unterhalb des Eichstriches zum Stehen
gekommen – der klassische Fall einer
sogenannten „Feldafinger“ (Fehlt-ein-
Finger)-Maß. Angesichts eines Preises
von immerhin 8,40 Euro pro Maß (Radler,
Helles oder Starkbier) einfach zu frech!
Da fragt sich der Tester, was hier oder
z.B. auch auf der Wies'n geschähe, wenn
der Gast sagen würde „für die Maß zahle
ich höchstens sieben Euro, schließlich
gelten die 8,40 nur für einen ganzen
Liter“ – da würde Herr Schottenhamel
(Pächter des Löwenbräukellers und
Wies'nwirt) wohl in kürzester Zeit ein
paar Ordner an den Tisch schicken. Oder
andersrum: wenn Herr Wirt an einer
Tankstelle den Preis für angebliche 50 Liter zahlt, sich aber hernach herausstellt,
dass es nur 45 Liter waren, dann würde
er wohl ohne Aufhebens die Polizei rufen
und den Tankstellenpächter wegen Betruges anzeigen – obwohl die „Maß“ hier
nur rund 1,50 Euro und nicht etwa 8,40
kostet …
Auch wenn, wie bei den zuvor erwähnten
Tischnachbarn, das Nachschenken problemlos ablief – es ist nicht jedermanns
Geschmack, mit einem schlecht gefüllten
Maßkrug durch einen vollen Festsaal zu
dackeln, sich an der Schänke anzustellen
und sich eventuell von den dortigen
Herrschaften auch noch dumm anreden
zu lassen. Schon einfache Brotzeiten (z.B.
Wurstsalat) kosteten über acht Euro, der
Schweinerollbraten 13,50, und selbst für
lätscherte, gummiartige Brezen wurden
bereits 1,20 Euro aufgerufen. Und jetzt
kommt's: der Eintritt für den Abend
kostete nicht weniger als 16,50 Euro im
Vorverkauf bzw. 17,50 an der Abendkasse! Der Tester würde sich schon prae
mortem im Grabe umdrehen, wäre er
nicht eingeladen gewesen und hätte statt
dessen den Eintritt selber zahlen müssen!
Das hat jetzt wirklich nichts mit Geiz zu
tun (obwohl der ja angeblich geil ist),
aber irgendwo – irgendwo! – muss das
Preis-/Leistungsverhältnis schon noch
stimmen.
Am späteren Abend wurde die Musik
schließlich so laut, dass man sich selbst
mit direkt gegenüber sitzenden Leuten –
auch brüllend – nicht mehr unterhalten
konnte. Der Tester suchte (und fand) das
Weite, konnte sich aber nach zwei Radler- und zwei Starkbier-Maß leider die
Taxinummer des wirklich sehr angenehmen und umsichtigen Taxifahrers nicht
mehr ausreichend lange merken.
Zugegeben, Wirt Schottenhamel wäre
ziemlich blöd, wenn er das Geld, das ihm
die Leute hier willig hinterher werfen,
nicht nehmen würde. Aber man muss (als
Gast) auch ziemlich blöd sein, um sich
freiwillig bei diesen Preisen so gnadenlos
abzocken zu lassen. Was soll's; den mehrheitlich anwesenden Spesenrittern und
ihren begleitenden Landhaus-Groupies
war das offensichtlich reichlich egal. Die
meisten anschließenden Taxifahrten werden ohnehin zum „P 1“gegangen sein.
Prädikat: so was von nicht empfehlenswert … (MS)
23TAXIKURIER MAI 201 1

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Titelthema
Die Grünen-Stadträtin Lydia Dietrich im Interview
Eine Grüne ohne die
typischen Klischees
24 TAXIKURIER MAI 201 1
Am 02.07.2008 formierte sich aus dem
neu gewählten Stadtrat der LH München
auch die neue Taxi-Kommission. Die
stellvertretende Vorsitzende dieser Taxi-
Kommission ist Frau Lydia Dietrich, ihres
Zeichens Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen und Rosa Liste im
Stadtrat.
Eine Grüne in der Taxi-Kommission? Für
viele ein Widerspruch in sich. Doch weit
gefehlt. Durch die Mitarbeit von Lydia
Dietrich in dieser Kommission kommt viel
frischer Wind in dieses Gremium, was allen Beteiligten spürbar gut tut. In einem
herzlichen Gespräch im Münchner Rathaus stand die engagierte selbstbewusste
Politikerin dem TAXIKURIER (Paul Rusch
und Thomas Kroker) zu aktuellen Fragen
offen Rede und Antwort.
Autos raus aus der Stadt
Natürlich steht Ökologie und Umweltschutz an obersten Rang in der Fraktion
von Bündnis 90 / Die Grünen. Nicht zuletzt deshalb verbinden vielen Menschen
mit den Grünen die ablehnende Haltung
zum Auto und damit auch zum Taxi.
Aber Lydia Dietrich sieht diesen Zusammenhang sehr sachlich:
„Man muss doch differenzieren zwischen
Individual-Autoverkehr und Taxiverkehr.
Es ist unser klares Ziel, den individuellen
Autoverkehr zu reduzieren. Wir beziehen
hier ein klare Position: Viele Menschen
verzichten ganz auf ein eigenes Auto und
bleiben mobil mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Hierzu gehört ganz klar auch das
Taxi. Das Taxi ist ein wichtiger Baustein
des öffentlichen Personennahverkehrs.“
Taxis auf Busspuren
Aufgrund hoher Verkehrsdichten wird das
Taxi und somit der Fahrgast in vielen
Fällen Opfer von Stau-Situationen. Flüge
und Züge werden manchmal nicht rechtzeitig erreicht, es entstehen Unannehmlichkeiten und Kosten.
Durch die Nutzung von Tram- und Busspuren könnte hier an vielen Stellen dem
Taxi als Teil des ÖPNV mehr Rechnung
getragen werden. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen sieht als Teil Ihrer Aufgabe
im Gremium:
„Die Taxi-Kommission soll den Taxiverkehr fördern und weiterbringen. Wir wollen, dass das Taxi den Fahrgast zügig von
A nach B bringt, es macht auch aus ökologischer Sicht keinen Sinn, dass Taxis
ewig im Stau stehen. Wir befürworten
deshalb auch die Mitbenutzung von Busspuren für Taxis.“
Wiesn
Aufgrund der unveränderten terroristischen Gefährdungs- und Bedrohungslage
ist davon auszugehen, dass die Sicherheitsmaßnahmen der Wiesn 2010 auch
bei den kommenden Oktoberfesten in
ähnlichem Umfang greifen werden. In
einigen Punkten muss nachgebessert
werden bzw. wird definitiv nachgebessert.
Vor allem aus westlicher Richtung muss
mit angemessenen Ausstiegsmöglichkeiten die Anfahrt optimiert werden.
„Der Taxiverkehr rund ums Oktoberfest
wird nur funktionieren, wenn sich alle an
die aufgestellten Spiel- bzw. Verkehrsregeln halten. Was nützen noch so viele
Regeln, wenn diese nicht befolgt oder
auch nicht kontrolliert werden. Hier ist
auch die Polizei gefordert, einheitlich und
gleichermaßen die Regeln umzusetzen.“
Die Gewerbevertretungen können wohlwollend auf das Fahrpersonal einwirken,
tatsächlich handlungs- und weisungsbefugt sind aber nur die Beamten vor Ort.
Es werden dabei hausgemachte Probleme
erzeugt, wenn der Polizist den Taxler an
den ersten drei Tagen reinfahren lässt,
und ab dem vierten Tag lässt ein anderer
Polizist die Taxler an der gleichen Stelle
nicht mehr durch. Wie soll der Taxifahrer
wissen, was er darf, wenn selbst die Polizei jeden zweiten Tag die Regeln anders
auslegt.
Ortskunde
Seit Jahren beschäftigt die Frage das Gewerbe, ob Ortskunde mittels Navigationstechnik ersetzt werden kann oder sollte.
Lydia Dietrich formuliert zu diesem Thema einen äußerst praxisnahen Standpunkt:
„Wenn ich in einer Stadt fremd oder neu
bin, ist für mich der erste Ansprechpartner der Taxifahrer. Deshalb ist für
mich Ortskunde weitaus mehr als reine
Straßenkunde. Ich bin dagegen, dass die
Ortskunde aufgeweicht wird und mittels
Navi-Technik ersetzt werden kann. Ein
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Seite 25

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25TAXIKURIER MAI 201 1
Leistungsmerkmal der Dienstleistung Taxi
ist im Punkt Ortskunde die Beratungskompetenz. Dieses Wissen über Gegebenheiten sind durch keinen Computer
ersetzbar.“
Damit spricht Sie nicht nur den Verantwortlichen aus dem Gewerbe aus dem
Herzen.
Olympische Spiele 2018
Große Ereignisse werfen ihre Schatten
voraus: Nachdem die Chancen für München für den Zuschlag zur Ausrichtung
der Olympischen Winterspiele 2018 so
gut stehen wie für keine andere Bewerberstadt, sind dementsprechend auch
bereits viele Planung am laufen. Bei den
Sommerspielen 1972 hat man einen
Olympiapark aus dem Boden gestampft,
ohne eine Taxian- und abfahrt einzuplanen.
Im Februar 1998 wurde das Neue Messegelände in München-Riem eröffnet. Eine
systematische Taxilogistik war auch hier
Fehlanzeige.
Seit 2005 spielt der FC Bayern in der
Arena. Auch hier wurde an alles gedacht,
nur nicht an eine funktionierende Infrastruktur, geschweige dann einen Taxistand. Die Taxis stehen jetzt zwischen
Reisebussen notdürftig hingeflickt am
rechten Fahrbahnrand. Der große Wunsch
des Münchner Taxigewerbes ist, bei der
Planung 2018 nicht wieder einmal das
Taxigewerbe völlig außer Acht zu lassen
und entsprechende Standplätze mit den
notwendigen Zu- und Abfahrten zu
schaffen.
Nachdem vor allem aus der eigenen Partei viele Stimmen gegen Olympia 2018 zu
hören sind, stellt für Lydia Dietrich für
die Münchener Grünen folgendes klar:
„Die Fraktion der Grünen unterstützt
einstimmig die Olympia-Bewerbung für
2018, vorausgesetzt das Konzept der
ökologischen Spiele kommt in vollem
Umfang zum Tragen. Auch die Grünen
möchten die Spiele 2018 nach München
holen, weil die Stadt davon in allen Belangen profitiert, insbesondere im ökologischen Fortschritt. Allein der Bau des
olympischen Dorfes in energieeffizienter
und nachhaltiger Bauweise sind zukunftsweisende Wege.“
Taxis am Marienplatz
Auch der Dauerbrenner Marienplatz
beschäftigt natürlich Lydia Dietrich, die
übrigens selbst auf ein Auto verzichtet,
und abends gerne mal mit dem Taxi nach
Hause fährt, und dabei nur gute Erfahrungen mit Münchens Fiakern gemacht
hat:
„Die momentane Situation ist für uns alle
nicht befriedigend. Die Lösung, dass die
Taxis nur vor dem Kaufhaus Beck stehen
dürfen, ist nicht praktikabel. Damit ist
keinem gedient. Wir haben in mehreren
Ortsterminen das Problem erörtert, es
laufen Bestrebungen, die Taxis von hier
an andere Orte zu verlagern, im Gespräch
ist z.B. eine Aufstellung in der Dienerstraße. Es kann nicht sein, dass eine illegale Taxireihe bis zum Hugendubel den
Marienplatz dicht macht, wobei dann die
‚korrekten’ Taxis am beschilderten Standplatz besonders lange Wartezeiten erleben,
weil die meisten Fahrgäste aus der
Fußgängerzone in ein unerlaubt bereitgestelltes Taxi im hinteren Bereich einsteigen.“
Messe München
„Die Messe ist ein ganz wichtiger Wirtschafts- und auch Tourismusfaktor. Deshalb ist neben der Anbindung der Messe
mit der U-Bahnlinie 2 auch eine funktionierende Taxiversorgung sehr wichtig.“
Sowohl auf dem Weg vom Hotel, Bahnhof oder Flughafen zur Messe als auch
nach dem Messebesuch wieder zurück
benötigt das Taxigewerbe funktionale
Verkehrsbeziehungen, sprich ein lei-
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55/middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17/middledotH a n d y :0 17 1 / 87 12 35 0
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen
stungsfähiges Straßennetz, welches nicht
durch Staufallen und stehenden Verkehr
zur Umweltsünde wird. Die Anbindung
der Messe über das Nadelöhr Steinhausen
ist an vielen Punkten verbesserungswürdig, insbesondere würde eine Mitbenutzung der Busspur in der Einsteinstraße
hier merkliche Entlastung und Beschleunigung bringen.
Rikscha-Flut im Stadtzentrum
Klischee – Grüne und Taxi ist nicht
kompatibel – Grüne und Rikscha sind
kompatibel: Es stimmt beides nicht!
„Ich sehe es nicht gern, wenn Rikschas
am Marienplatz völlig unkontrolliert
herumstehen und Fahrgäste ansprechen.
Ich bin auch der Meinung, dass es für
Rikschas einen plausiblen Tarif geben
muss. Man kann nicht auf der einen Seite
(Taxi, Anm. der Red.) alles beschränken
und regeln, und auf der anderen Seite
(Rikscha) sagen, ihr könnt machen und
kassieren was ihr wollt. Das geht so
nicht!“
Der TAXIKURIER bedankt sich bei Frau
Dietrich für das freundliche Gespräch.
(FK, PR)
Steckbrief:
Name: Lydia Dietrich
Alter: 50 Jahre
Geboren: Trimbs, Rheinland-Pfalz
Ausbildung zur Krankenschwester,
anschließend Studium der politischen
Wissenschaften, Recht für Sozialwissenschaftler und Sozialpsychologie
Grün: Seit 1996 Mitglied der Grünen
Von 1999 bis 2002 Vorsitzende der
Münchner Grünen
Seit 2002 Stadträtin
Seit 2004 Fraktionsvorsitzende

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Recht um’s Taxi
Bußgeld im europäischen
Ausland
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt Rechtsauskunft über taxirelevante Themen.
Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer
ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrsordnungswidrigkeiten spezialisiert.
Angenommen wir haben im europäischen
Ausland (z.B. Österreich, Tschechien) gegen die dortigen Verkehrsregeln verstoßen (sind zB zu schnell gefahren) und
die ausländische Behörde verlangt von
uns die Zahlung einer Geldbuße – Müssen wir zahlen? Kann die ausländische
Behörde in Deutschland vollstrecken (z.B.
notfalls den Gerichtsvollzieher zu uns
schicken)? Bekommen wir für unser Fehlverhalten im Ausland Punkte in Flensburg? Kann man uns die spätere Wiedereinreise (z.B. nach einem Jahr, wenn wir
erneut an unseren ausländischen Lieblingsstrand fahren wollen) solange verweigern, bis wir das alte Bußgeld gezahlt
haben?
Bis vor kurzem hatten wir nicht viel zu
befürchten. Außer in Österreich, mit dem
Deutschland schon vor gut 10 Jahren ein
Vollstreckungsabkommen vereinbart hat.
Seit Herbst 2010 aber können uns auch
die anderen Staaten der Europäischen
Union (also nicht Schweiz, Kroatien und
Norwegen!) belangen. Dafür sorgt das
neue Geldsanktionsgesetz. Es setzt einen
entsprechenden Beschluss des europäischen Gesetzgebers (Rat) um.
1. Können wir gegen einen ausländischen
Bußgeldbescheid Einspruch einlegen?
Natürlich. Es gilt aber nicht Deutsches
Recht, sondern das Recht des ausländischen Staates. Das bedeutet:
➜ Wir müssen den Einspruch an die
ausländischen Behörde schicken und
nicht an die deutsche. Zum Teil (z.B.
Österreich) geht es auch über Internet.
➜ Wir müssen außerdem die ausländische Amtssprache des ausländischen
Staates verwenden.
➜ Ob wir extra ins Ausland reisen, um
gegen den Bescheid vorzugehen, und
ob wir einen Anwalt nehmen, ist
unsere Entscheidung, wir müssen es
jedenfalls nicht.
2. Darf das ausländische Bußgeld höher
sein als in Deutschland?
Ja. Es gibt hier große Unterschiede in den
Europäischen Staaten. Z.B. zahlt man in
den Niederlanden für den Handygebrauch
190 EUR, in Belgien beträgt die Geldstrafe ab 20 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung nicht unter 150 EUR, in Österreich und Italien ist es nicht viel anders
und in Schweden richtet sich die Geldbuße sogar nach dem Einkommen des
Betroffenen.
3. Muss der ausländische Bescheid in die
deutsche Sprache übersetzt sein?
Ja, jedenfalls im Kern. Andernfalls darf
das Bußgeld nicht in Deutschland vollstreckt werden.
4. Darf jedes Bußgeld vollstreckt werden?
Das Bußgeld muss mindestens 70 EUR
betragen; darunter geht nichts; aber diese
Grenze ist auch dann erreicht, wenn ein
Teil die Verfahrenskosten betrifft, also
z.B. Geldbuße 40 EUR und Verfahrenskosten 35 EUR.
5. Gibt es für Vollstreckung ein bestimmtes
Verfahren?
Ja. Die ausländische Behörde muss in
Deutschland die Bewilligung der Vollstreckung Bundesamt für Justiz besantragen. Dieses Amt prüft nur, z.B. ob erwähnte Bagatellgrenze (70 EUR)
eingehalten ist, ob der Betroffene im
Ausland Gelegenheit bekommen hat, Einwände vorzutragen, ob es im Ausland die
Möglichkeit für den Betroffenen gibt,
Rechtsmittel einzulegen, über das ein
Strafgericht (! In Österreich: nur Verwaltungsgericht) entscheiden muss usw.
Das Bundesamt informiert den Betroffenen. Bewilligt dann das Amt die Vollstreckung, hat der Betroffene das Recht,
binnen 14 Tage Einspruch einzulegen.
Hierüber entscheidet das Amtsgericht.
6. Kann man im Vollstreckungsverfahren
Einwände gegen die Beschuldigung
vorbringen?
Nein. Einwände gegen den Tatvorwurf
kann man im Vollstreckungsverfahren
nicht mehr vorbringen.
7. Was ist, wenn nicht der Fahrer, sondern
der Halter des Kfz herangezogen wird?
Nach deutschem Recht geht das dann
nicht, wenn erwiesenermaßen nicht der
Halter gefahren ist, sondern ein anderer
Fahrer. Denn eine Sanktion setzt immer
Schuld voraus und in der Regel kann ein
Halter nichts dafür, dass der Fahrer zu
schnell fuhr. Einige andere Länder (z.B.
Italien, Frankreich, Niederlande) sehen
das aber anders. Sie kennen die sog. Halterhaftung. Das darf in Deutschland aber
nicht vollstreckt werden. In diesen Fällen
sollte der Halter dringend das Bundesamt
informieren, bzw. Einspruch gegen die
Vollstreckung einlegen.
26 TAXIKURIER MAI 201 1
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27TAXIKURIER MAI 201 1
8. Ab wann gilt die Neuregelung?
Das Geldsanktionsgesetz ist seit dem
28.10.2010 in Kraft. Das bedeutet, ausländische Bußgelder dürfen nur dann vollstreckt werden, wenn sie nach dem
27.10.201 1 erlassen wurden, bzw. – bei
gerichtlichen Entscheidungen – rechtskräftig wurden.
Beispiel: Ein deutscher Autofahrer fuhr
im Februar 2010 in Paris zu schnell. Im
September bekommt er einen französischen Bußgeldbescheid. Der Autofahrer
setzt sich zu Wehr. Im April 201 1 entscheidet das französische Gericht, dass
das Bußgeld rechtens war. Das Urteil darf
in Deutschland vollstreckt werden, auch
wenn die Tat lange vor dem Stichtag
begangen wurde.
9. Gibt es Punkte in Flensburg für
Verkehrsverstöße im Ausland?
Nein. Auch Führerscheinmaßnahmen
dürfen wegen ausländischen Verkehrsverstößen nicht ergriffen werden.
10. Was kann uns bei Wiedereinreise ins
Land der Bußgeldbescheide passieren?
Wenn wir noch nicht bezahlt haben, bleiben Bußgeldbescheide und Gerichtsentscheidungen noch lange vollstreckbar.
Wir können, wenn man uns schon an der
Grenze kontrolliert, erheblichen Ärger bekommen bishin zur Verweigerung der
Weiterfahrt – wenn wir weiterhin nicht
zahlen wollen. Oder wenn wir später in
eine Verkehrskontrolle geraten, kann die
Behörde direkt bei uns vollstrecken. Gibt
es keine Verjährungsfristen? Doch, aber
die sind zT sehr lang, zB. Spanien: 1-4
Jahre, Niederlande: 2 Jahre, Frankreich:
2 Jahre, Italien: 5 Jahre. Ist das nicht sehr
lang? Von diesen Verjährungsfristen der
Vollstreckung (Zeit ab Rechtskraft der
Sanktion) sind die Verjährungsfristen der
Verfolgung zu unterscheiden (Zeit ab Tat
bis Beginn der Verfolgung).
1 1. Was gilt jetzt im Verhältnis zu
Österreich?
In dieser Frage gibt es z.Zt. große Rechtsunsicherheit. Hat das neue Geldsanktionsgesetz das alte Abkommen mit
Österreich ersetzt? Sind Geldbußen auch
unter 70 EUR vollstreckbar (so das Abkommen)? Ist der Halter in Deutschland
verpflichtet, den österreichischen Behörden über den Fahrer Auskunft zu geben?
Spielt es eine Rolle, dass in Österreich (im
Vergleich zu Deutschland) ein ziemlich
magerer Rechtsmittelschutz gegen Geldbußen besteht?
Ohne Worte
3093
Taxi statt Auto
Junge Städter, die sich vom eigenen Auto verabschieden, sind keine Ausnahme mehr. 75 Prozent der jungen Erwachsenen haben einen Führerschein, aber
45 Prozent davon fahren kaum Auto, ergab die Jugendstudie „Timescout“ in
den größten deutschen Städten. In Metropolen wie Paris, London, New York
nimmt der Anteil der Haushalte, die ein Auto besitzen, seit Jahren ab. Dem
großen Mobilitätsbedürfnis stehen übervolle Straßen, knappe Parkplätze und
hohe Emissionen gegenüber. Mercedes und BMW testen erste Konzepte als
Reaktion auf die Autoabstinenz.
Schlichte Gemüter unter den Kollegen mögen jetzt aufheulen. „Car2go“ und
andere Konzepte werden nicht zum Feind der Taxler avancieren. Denn der
größte Feind der Taxibranche ist der Taxler selbst. Wer sein Berufsleben lang
bei Kurzfahrten mürrisch reagiert oder diese ablehnt, hat den Trend der
Großstädter zum Mobilitätsmix verschlafen.
Im Stadtverkehr zählt Flexibilität und Variabilität, nicht mehr das Statusdenken. Zu sehr werden die Autobauer nicht in die Leihkonzepte investieren,
denn bei hierzulande 53 Millionen Führerscheinbesitzern und einem PKW-
Bestand von 42 Millionen riskiert man bei zu hohem Engagement den Abverkauf. Denn rund 40 Prozent könnten sich vorstellen, in Zukunft auf den Kauf
eines eigenen Autos zu verzichten. Für die Dienstleister unter uns nährt diese
Tatsache, dass das eingesparte Investitionsvolumen die Kaufkraft der Bürger
erhöht und teilweise in unsere Hellelfenbein-Limousinen fließt. Das Taxi als
vorderstes Element im Mobilitätsmix, für Kurz-, Mittel- und Fernfahrten.
Komfort im Fahrdienst mit dem
Anrufmelder der Taxi-München eG
Schluss mit dem starren Blick auf die Rufsäule oder steifen Nacken durch
Belastung der Halswirbelsäule. Auch wenn die Sicht verstellt ist, meldet
Ihnen der Anrufmelder der Taxi-München eG den eingehenden Anruf am
Standplatztelefon mit einem akustischen Signal.
Der Preis inklusive zwei Batterien und 19 % MwSt. beträgt 29,75 Euro.
Erhältlich bei der Taxi-München eG an der Hauptkasse der Verwaltung (1. Stock)
Engelhardstr. 6, 81369 München.

Seite 28

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Im seinem ersten Zwischengeschoß zeigt
das Bayerische Nationalmuseum sechs
einmalige Stadtmodelle, die zu besichtigen sich wahrlich lohnt. Da ist zum
einen das Stadtmodell von Jerusalem,
bei dem es sich allerdings um ein so genanntes Idealbild der Stadt handelt, also
ein fiktives Modell der Stadt, so wie der
Künstler sie sich in seiner Fantasie vorgestellt hat. Für uns sind allerdings seine
fünf Modelle von bayerischen Städten
interessanter.
Jakob Sandtner
Angefertigt wurde das Modell von Jerusalem ungefähr im Jahr 1570 und sehr
wahrscheinlich vom Drechslermeister
Jakob Sandtner aus Straubing. Seine genauen Lebensdaten bleiben unbekannt,
so wie es bei Nichtprominenten damals
üblich war, außer dass er im 16. Jahrhundert lebte. Erstmals urkundlich 1561 erwähnt, arbeitete er bereits als anerkannter Drechsler. Wohl aus Eigeninitiative
schuf er aus Lindenholz darüber hinaus
ein maßstabsgetreues und bis ins kleinste
Detail richtig vermessenes Modell von
Straubing an. Als das Stadtmodell 1568
fertig gestellt war und der bayerische
Herrscher Herzog Albrecht V . (1528-1579)
von dem Modell seiner Residenzstadt erfuhr, kaufte er es. Hintergrund war, dass
damals fünf Städte bayerische Residenzstädte waren: Straubing, Landshut, Ingolstadt, Burghausen und natürlich München. Albrecht wollte mit den Modellen
auch seinen Machtanspruch über die
Residenzstädte der seit dem Ende des
Landshuter Erbfolgekriegs 1506 wiedervereinigten bayerischen Herzogtümer
zum Ausdruck bringen. Sandtner verlegte
in den Jahren um 1565 seinen Wohnsitz
nach München, wo Albrecht für seinen
Unterhalt aufkam. Über die Arbeitsweise
Sandtners ist nicht viel bekannt, aber
aufgrund der hohen Detailtreue der
Modelle muss die Fertigung von umfangreichen Vermessungen begleitet worden
sein. Außerdem wurde Sandtner wohl
von Gehilfen unterstützt, denn bereits
1574 war das letzte Modell vollendet. Ab
1576 war Sandtner unter den Werkleuten
am herzoglichen Hof beschäftigt. Nach
Albrechts Tod kam sein Sohn Wilhelm V .
(1546-1626) an die Macht. Er kündigte
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ . Nicht immer ist daran etwas „dran“, denn gerade in
der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet.
Aber in vielen Bereichen stößt man in München auf das Unerwartete, Erstaunliche und Besondere. Der TAXIKURIER stellt solche
versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgästen diese versteckten Schätze vermitteln und sie darüber informieren wollen.
Sandtner im darauf folgenden Jahr. Der
Auslöser für diese Entscheidung war
möglicherweise die schlechte finanzielle
Lage des Hofes, aber auch, dass Sandtner
seinen Auftrag erfüllt hatte. Er zog daraufhin mit seiner Frau und seinen vier
Kindern nach Ingolstadt und verdingte
sich als Seifensieder. Später soll sich
Sandtner auf eine Reise nach Venedig begeben haben, und anschließend verlieren
sich seine Lebensspuren. Die Sandtnerstraße vom 19. September 1929 auf
der Schwanthalerhöhe erinnert an den
Meister.
Sandtner’sche Stadtmodelle
Der Raum mit den Stadtmodellen im
Nationalmuseum liegt im Fastdunkel, lediglich die Modelle selbst sind beleuchtet.
Man kann sich der Faszination, die von
ihnen ausgeht, schwer entziehen. Sandtner und seine namenlos gebliebenen
Gehilfen nahmen sich dabei die Freiheit,
Straßen der Übersichtlichkeit halber etwas zu verbreitern und wichtige Gebäude
zur Hervorhebung in einem etwas größeren Maßstab darzustellen. Bis ins kleinste
Detail haben die Holzschnitzer aus Lindenholz alles wiedergegeben: Bäume, Befestigungsanlagen, Erker, Fenster, Dächer,
Türme, Flüsse und Stadtbäche, Zäune und
Mauern. Damit breiten sich die Städte
Burghausen (Maßstab 1:662), Ingolstadt
(1:685), Landshut (1:750), Straubing
(1:666) sowie München (1:616) in exakt
dem Zustand vor uns aus, in dem sie sich
im 16. Jahrhundert befanden. Hinzu
kommt, dass auch Erhebungen maßstabsgetreu dargestellt sind, nämlich in Burghausen die Anlage der Burg und in
Landshut die Burg Trausnitz. München
hingegen war damals eine flache Stadt,
die westlich der Isar in deren Urstromtal
lag. Auf Einheimische wirkt das München-Modell natürlich besonders faszi-
Stadtmodelle im Bayerischen
Nationalmuseum
Die versteckten Schätze Münchens
28 TAXIKURIER MAI 201 1
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(©Bayerisches Nationalmuseum)

Seite 29

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nierend. Man staunt über die unglaubliche Detailtreue und erkennt den Verlauf
der Straßen, an dem sich bis heute wenig
geändert hat. Damit stellen die Sandtner’-
schen Stadtmodelle eine einmalige Quelle
für die Forschung dar, sind aber auch für
die Normalverbraucher absolut sehenswert. Das Modell der Stadt München –
seit 1506 bayerische Hauptstadt – wurde
später als einziges der baulichen Entwicklung angepasst und zeigt auch die
Neubauten des 17. Jahrhunderts, nämlich
den Kaiserhof der Residenz, das Kolleg
der Jesuiten sowie die Michaelskirche,
beide in der Neuhauser Straße. Der Blick
aus der Vogelperspektive fasziniert immer, sei es von einem Turm oder einem
Berg aus. Im Nationalmuseum nun
blicken wir von oben auf fünf wichtige
bayerische Städte des 16. Jahrhunderts,
insbesondere auf München – ein einmaliges Erlebnis.
Johann Baptist Seitz
Im zweiten Stock des Museums präsentiert sich ein weiteres Stadtmodell von
München aus dem 19. Jahrhundert. Geschaffen wurde es in den Jahren zwischen 1841 und 1863, anfangs vom
Kunstschreiner Johann Baptist Seitz
(1757-1837) aus Kipfenberg im Altmühltal. Seitz arbeitete im Topografischen
Büro in München, das für die Landesvermessung zuständig war. Seine ständigen
Geldsorgen infolge seiner großen Familie
mit Frau und zehn Kindern zwangen ihn
zu vielen Nebentätigkeiten. Trotz seiner
zahlreichen Gesuche um eine feste Beschäftigung erhielt er aber lediglich Jahresverträge – nichts Neues unter der Sonne also. Aus finanziellen Erwägungen,
aber auch wegen seiner patriotischen Gesinnung bot Seitz König Ludwig I. an, in
seiner Freizeit ein Relief der königlichen
Haupt- und Residenzstadt anzufertigen.
Seitz versuchte den Auftrag mit folgenden Ausführungen an Land zu ziehen:
„[die Stadt] besonders unter der glorreichen und erhabenen Regierung Euer
Königlichen Majestät einen Glanzpunkt
erreicht hat, der die Aufmerksamkeit
Europas und die Bewunderung aller
Fremden erregt.“ Ludwig I. freute sich
über diese Idee, der Arbeitsvertrag von
1841 war allerdings so gering dotiert,
dass von vornherein der finanzielle Ruin
von Seitz feststand: Ohne jeden unternehmerischen Weitblick und voller Idealismus machte er sich an die Arbeit mit
der Folge, dass er bald mit 3.000 Gulden
Schulden dastand, die er zehn Jahre lang
abzahlen musste. Im Jahr 1850 starb
Seitz an seinem 64. Geburtstag. Sein
Werk wurde von seinen Sohn, dem Bildhauer Franz Seitz (1817-1883) fortgeführt
und schließlich 1863 vollendet. Während
der Vater leer ausging, wurde die dem
Nationalmuseum benachbarte Seitzstraße
am 10. November 1888 nach Sohn Franz
benannt.
Seitz’sches Stadtmodell
Das kreisrunde Seitz’sche Stadtmodell aus
Birnbaumholz beeindruckt allein schon
durch seine fünf Metern Durchmesser. Im
Maßstab 1:700 haben Seitz senior und
junior trotz aller finanziellen Probleme
dieses Stadtmodell geschaffen. In keiner
deutschen Stadt findet sich ein ähnliches
Werk aus dieser Zeit mit vergleichbarer
Qualität. Es dokumentiert das enorme
Wachstum Münchens im 19. Jahrhundert
auf dem Weg hin zur bedeutenden, modernen Großstadt. Die kleinteiligen Gebäude der Altstadt in Sandtners Modell
haben Platz gemacht für große, repräsentative Anwesen. Abgesehen von der
Frauenkirche und den anderen Kirchen,
hat sich seit dem 16. Jahrhundert praktisch alles verändert und vergrößert.
Erhalten haben sich auch noch Teile der
mittelalterlichen Befestigungen, aber
schon wächst die Stadt über sie hinaus:
Die Maxvorstadt mit dem Königsplatz
noch auf der grünen Wiese, die Ludwigstraße, die Maximilianstraße mit dem
Maximilianeum, die 1854 eingemeindeten Vororte Au, Haidhausen und Giesing,
die Bebauung der Sonnenstraße anstelle
der Befestigung, der Viktualienmarkt, der
29TAXIKURIER MAI 201 1
Bahnhof sowie das Gaswerk zwischen
Thalkirchner und Maistraße, das bis 1878
an dieser Stelle stand. Interaktiv kann
man einzelne Straßen und Plätze aufleuchten lassen. An den Wänden des
ebenfalls kreisrunden Raumes, der extra
für das Seitz’sche Modell konzipiert
wurde, hängen Pläne, die die rasante
Stadtentwicklung im 19. Jahrhundert
dokumentieren, außerdem auch ein
Panoramafoto aus dem Jahr 1857, das
aus vier Einzelaufnahmen zusammengesetzt wurde. Fazit: Absolut einmalig
und ebenso sehenswert! (BW)
Kontakt:
Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstraße 3
80538 München
Telefon: (0 89) 2 1 1 24 01
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 10 Uhr bis 20 Uhr
Eintritt:
Eintritt 5,00 Euro, sonntags ermäßigt
1,00 Euro, für Besucher bis zum vollendeten 18. Lebensjahr frei

Seite 30

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➜ Die Schulter ist mit 31% Anteil die häufigste
Skifahrer-Verletzung.
➜ Eine Schneeflocke fällt mit durchschnittlich 4 km/h zu
Boden, eine Lawine kann bis zu 300 km/h erreichen.
➜ 45 Millionen oder 15 Prozent der rund 300 Millionen
Amerikaner sind weder privat krankenversichert,
noch können sie staatliche Hilfe beanspruchen.
➜ Das menschliche Herz wiegt durchschnittlich 300
Gramm. (PR)
Die fünf Weisheiten des Monats

Seite 31

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31TAXIKURIER MAI 201 1
Taxi-Check München
Top-Termine in München
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 Mün chens Taxifahrerinnen und T axifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer
Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenst ellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über
seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen
und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden.
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Der TAXIKURIER informiert, klärt auf
und gibt Anregungen. Zum Beispiel investieren wir einen immensen Aufwand für
die Darstellung der Top-Termine in unserer Landeshauptstadt. Mit akribischer Genauigkeit recherchieren wir monatlich die
wichtigsten Veranstaltungstermine und
veröffentlichen diese mit Anfangs- und
Endzeiten.
Dies ist ein Service für Sie. Damit Sie
wissen wo, und wann potentielle Fahrgäste warten. Damit schaffen wir Mehrwert für jeden einzelnen Fahrer, Taxiunternehmer und die ganze Münchner
Taxizunft.
Nutzen Münchens Taxifahrer diesen Rubrik, um tatsächlich ihr Know-How aufzubauen? In zeitlicher Nähe zu diversen
Veranstaltungs-Terminen, hat unser Taxi-
Scout um konkrete Auskünfte gebeten.
Obwohl viele Kollegen diesen Service
nutzen, hat unser Scout in diesem Test
viel Ahnungslosigkeit empfangen.
Taxi 1: ✷
(Nr. 2138, 4. April, 18.45 Uhr, Siegestor)
Im Nationaltheater gibt’s heute ein Akademiekonzert. Für mich sind angeblich
Karten hinterlegt, aber ich habe keine
Ahnung, wann der Auftakt stattfindet.
Der Taxler schüttelt den Kopf und souffliert unvorbereitet „Fragen Sie mich was
Leichteres, normalerweise um 8!“,
Taxi 2: –
(Nr. 1231, 4. April, 19.00 Uhr,
Karolinenplatz)
Jetzt möchte ich in das nahegelegene
Volkstheater. Unerfahren und ebenso ungeduldig beschreibt der Taxler den Weg
zu dieser Bühne. Er will sich auf mein
Spiel nicht einlassen. Offensichtlich hat
er seine Rolle als Taxifahrer noch nicht
so richtig einstudiert.
Taxi 3: –
(Nr. 3315, 4. April, 19.15 Uhr,
Stiglmaierplatz)
Im Volkstheater fliehen „Leonce und
Lena“ bereits seit 15 Minuten vor Ihrem
künftigen Lebensglück. Aber auch dieser
Fahrer kennt wohl den Text der Rubrik
„Top-Termine“ nicht. Dort steht schwarz
auf weiß, wann der Vorhang für die
Komödie aufgeht und fällt.
Taxi 4: ✷
(Nr. 783, 4. April, 19.25 Uhr,
Reichenbach)
In 5 Minuten wird im Theater am Gärtnerplatz die Operette „Orpheus in der
Unterwelt“ inszeniert. Ich bin schon
ganz gespannt, wie gut dieser Mann die
Termine der klassischen Musikszene
kennt. Mit der Schätzung des Intros um
20 Uhr hat er sich aber um eine halbe
Stunde verschätzt.
Taxi 5: ✷
(Nr. 2083 4. April, 19.40 Uhr, Max II)
An letzter Stelle sei hier ein abschließendes Beispiel meines negativen Resümees
genannt. Mit der Antwort „Weiß ich
nicht“, bleibt auch dieser Fahrer nicht
von meiner Kritik verschont.
Als Botschafter der Stadt München sollten Sie immer im Bilde sein. Wartezeiten
bieten ein ideales Zeitfenster, um sich
eingehend zu informieren, z.B. in lokalen
Zeitungen und Nachschlagewerken, sowie
in monatsaktuellen Informationen wie
dem TAXIKURIER.
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Seite 32

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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende
seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe
aktiv, arbeitet aber seit langem auch halb tags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes
Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und
Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht.
Geschichte und G’schichten
Die Schulstraße setzte
sich durch
Reihe von ähnlichen Benennungen, und
das kam so:
Schwabing und Giesing
Weil viele der nach München eingemeindeten Orte eine eigene Schule besaßen,
fielen mit der Eingemeindung dementsprechend viele Schulstraßen, an denen
diese Einrichtungen lagen, der Neuhauser
Schulstraße sozusagen zum Opfer.
Schwabing wurde kurz nach Neuhausen,
am 20. November 1890, nach München
eingemeindet. Schon im Vorfeld hatten
die fraglichen Straßen am 4. November
1890 neue Namen erhalten, so dass aus
der dortigen Schulstraße die Occamstraße
wurde. Einige Jahre später hatten sich offenbar zahlreiche Verwechslungsprobleme
in Zusammenhang mit der Obergiesinger
Schulhausstraße ergeben, die schon lange
vor der Eingemeindung Neuhausens,
nämlich am 18. August 1875, benannt
worden war, aber der Schulstraße bislang
nichts hatte anhaben können, obwohl
Obergiesing bereits am 1. Oktober 1854
eingemeindet worden war. Offenbar hielt
man den Namen Schulstraße für prägnanter als Schulhausstraße, weswegen
letztere am 16. November 1898 in Silberhornstraße umbenannt wurde.
Weitere Eingemeindungen
Bei weiteren Eingemeindungen zeigte
man sich für dieses Problem bereits sensibilisiert. Am 1. April 1913 kamen Milbertshofen und am 1. Juli 1913 Moosach
sowie Oberföhring zu München und mit
ihnen zwei Schulhausstraßen beziehungsweise eine Schulstraße. Am 19. August
1913 wurde aus der Milbertshofener
Schulhausstraße die Georgenschwaigstraße und aus der Moosacher Schulhausstraße die Leipziger Straße. Die Oberföhringer Schulstraße heißt seitdem nun
Johanneskirchner Straße. Perlach kam am
1. Januar 1930 mitsamt seiner Schulstraße zu München. Am 14. August 1930
wurde aus ihr die Klosterstraße, die schon
am 26. Mai 1936 in Karl-von-Linde-
Straße unbenannt wurde und schließlich
am 13. Mai 1954 ihren heutigen Namen
Böglstraße erhielt. Die Darlegung der
Gründe für dieses Namenskarussell kann
allerdings nicht Gegenstand des Artikels
sein. Trudering wurde am 1. April 1932
zum Stadtteil Münchens und mit ihm sein
Schulweg, der am 22. Juni 1933 schulverwandt zum Lehrer-Götz-Weg umbenannt wurde.
Zweiter Weltkrieg
Am 1. April 1938 kamen Feldmoching,
Großhadern sowie Pasing, am 1. Dezember 1938 Solln sowie Untermenzing und
schließlich am 1. April 1942 Lochhausen
zu München, jeweils mit einer „Schul“-
Verkehrsfläche. Darüber hinaus wurden
am 1. Dezember 1938 Allach, Ludwigsfeld
und Obermenzing sowie am 1. April 1942
noch Aubing und Langwied eingemeindet,
Bei der Eingemeindung einer Ortschaft in
eine Stadt müssen zur Vermeidung von
Verwechslungen alle Straßen umbenannt
werden, deren Benennungen in der Stadt
bereits vorhanden sind. Auf diese Weise
verdrängte die Neuhauser Schulstraße
zahlreiche andere Schulstraßen, die im
Lauf der Zeit nach München gelangten.
Aber das Ganze war ein reiner Zufall und
hätte auch für die bestehende Schulstraße
mit ihrer eigenen Umbenennung enden
können. Die folgende Darstellung zeigt
anhand einer einzigen Straßenbenennung, wie komplex der Bereich der Benennungen und Umbenennungen sein
kann.
Im Dorf Neuhausen
Der Name Schulstraße erscheint erstmals
im Jahr 1876 auf einem Bebauungsplan
der Gemeinde Neuhausen, wo er sich auf
die geplante Volksschule bezieht, in der
dann 1880 der Unterricht aufgenommen
wurde. Die Schulstraße gelangte mit der
Eingemeindung Neuhausens am 1. Januar
1890 nach München und konnte nur deshalb beibehalten bleiben, weil es in der
Haupt- und Residenzstadt keine Namensvetterin gab. Bekanntlich zieht jede Umbenennung einer Straße einen enormen
Arbeits- und Kostenaufwand nach sich,
so dass die Verwaltung von einem solchen Schritt möglichst Abstand nimmt.
Auf alle Fälle verdrängte die nunmehrige
Münchner Schulstraße seit 1890 eine
32 TAXIKURIER MAI 201 1

Seite 33

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doch gab es dort keine Schulstraßen.
Diese kommunalpolitischen Maßnahmen
machten umfangreiche Umbenennungen
notwendig, für die die Stadtverwaltung
geraume Zeit brauchte. Aber der Zweite
Weltkrieg und die Vorbereitungen dazu
kamen 1938 bis 1945 dazwischen. Bereits
zwei Tage vor Beginn des Krieges verbot
eine Verordnung des Reichsinnenministers
vom 30. August 1939 alle Arbeiten zu
Straßenbenennungen und -umbenennungen als kriegsunwichtig. In einem Schreiben der Stadtverwaltung vom 5. August
1940 hieß es siegesgewiss: „Es wäre sehr
erwünscht zu erfahren, ob die maßgebenden Stellen noch im letzten Stadium des
Krieges die Umbenennung von Straßen
betrieben haben wollen, zumal gleich
nach dem Krieg Straßenbenennungen im
großen Maßstab (Neuerschließungen –
Eingemeindungen etc.) erfolgen werden.“
Der Optimismus hinsichtlich eines baldigen deutschen Sieges erscheint voreilig,
aber dass nach dem Krieg – wann immer
das auch sein möge – umfangreiche Umbenennungen notwendig werden würden,
war unvermeidlich. Der Stadtrat beschloss
am 22. April 1947 Hunderte von Umbenennungen in den seit 1938 eingemeindeten Orten. Dadurch wurde aus der Schulstraße in Feldmoching der nördliche Teil
der Lerchenauer Straße, aus der Schulstraße in Großhadern der Christrosenweg,
aus der Schulgasse in Pasing der Schererplatz, aus der Schulstraße in Solln die
Stridbeckstraße, aus der Schulstraße in
Untermenzing die Pfarrer-Grimm-Straße
und schließlich aus der Schulstraße in
Lochhausen die Ranertstraße. Die im
Großen und Ganzen unscheinbare Schulstraße hatte sich also in der gesamten
Stadt durchgesetzt, und zwar weil sie bei
der Eingemeindung Neuhausens 1890 die
erste ihrer Art war und damit die älteren
Rechte besaß.
Zufall
Aber das war dem puren Zufall zu danken und dem Bestreben der Stadtverwaltung, das Lehel als entstehendes, gutbürgerliches Viertel aufzuwerten. Das Lehel
lag außerhalb der Befestigungsmauern
vor der Stadt („Vor-Stadt“), gehörte aber
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biet und musste daher nicht eingemeindet
werden. Als die bürgerlichen Wohnhäuser
entstanden, verwandelte man dort als
anrüchig empfundene Straßennamen in
so genannte gute Adressen, beispielsweise
die schmutzig wirkende Fabrikstraße in
Thierschstraße nach dem Pädagogen
Friedrich Wilhelm Thiersch (1784-1860)
oder die peinlicherweise ländlich konnotierte Tannenstraße in Pilotystraße nach
dem Historienmaler Karl von Piloty
(1826-1886). Und so verhielt es sich auch
bei der Schulstraße: Um der potentiellen
Bewohnerschaft aus den finanziell besser
gestellten Schichten zu zeigen, dass die
Schule des Lehels ihren Kindern mehr
zu bieten habe als nur das Einmaleins,
wurde am 18. August 1875 aus ihr die
Liebigstraße, benannt nach dem kürzlich
verstorbenen Chemieprofessor und Ehrenbürger der Stadt München Justus Freiherr von Liebig (1803-1873). Dieser Veredelung verdankt die Schulstraße, die ja
erst ein Jahr später – 1876 – zu ihrem
Namen kam und die ansonsten seit 1890
eine andere Bezeichnung tragen würde,
ihre heutige Benennung. (BW)

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34 TAXIKURIER MAI 201 1
Top-Termine Mai 201 1
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Bruckner
Akademie Orchester
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Giesinger Bahnhofsbrettl
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Schmidbauer & Kälberer
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ Kranhalle, Earth
➜ Feierwerk, Last Days of April
➜ Ampere, Asaf Avidan
Dienstag, 3. Mai
➜ 18.30 – 19.30 Uhr, Schauburg,
Santa Sangre
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Suchers musikalische Leidenschaften
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Spielhalle, Agatha
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Rolf
Boysen liest Heinrich von Kleist
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Jazz im Gärtnerplatz
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Bülent Ceylan
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Patric Heizmann
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Alpsegen
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater,
Bernd Begemann
➜ 59 : 1, Cargo City
➜ Rote Sonne, The Mobylettes
➜ Ampere, Tahiti 80
➜ Feierwerk, Friska Viljor
➜ Backstage Halle, Callejon
➜ Orangehouse, The Catberrys
➜ Sunny Red, Blockshot
➜ Muffathalle, 1 1 Jahre Tour de France
Samstag, 7. Mai
➜ 1 1.00 – 12.15 Uhr, Marstall,
Tom Sawyer
➜ 14.00 Uhr, Circus Krone, Der Grüffelo
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Der goldene Apfel
➜ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Führung durch das Theater
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 18.30 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Traumreise um die Welt
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Grand Hotel
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg,
Santa Sangre
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Einer flog
über das Kuckucksnest
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Missverständnis
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum,
Jeff Koons
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
Glamour & L’Amour
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Red Hot Chilli Pipers
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Trüffelschweine
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Walter Soyka
➜ 23.00 Uhr, Pacha, Hippodrom-Party
➜ Garage, Michael Bormann
➜ Tonhalle, Helter Skelter
➜ Backstage Werk, Redman
➜ 59 : 1, The Dodes
➜ Atomic Cafe, United Balls
➜ Orangehouse, Favez
➜ Muffathalle, Jarabe de Palo
➜ Backstage, The Bash Festival
Sonntag, 8. Mai (Muttertag)
➜ 1 1.00 – 12.15 Uhr, Marstall,
Mary Poppins
➜ 1 1.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Kammerkonzert
➜ 1 1.00 Uhr, Nationaltheater,
Heinz-Bosl-Matinee
➜ 1 1.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 1 1.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Mladi Jugend
➜ 13.30 – 15.15 Uhr, Arena,
TSV 1860 – Ingolstadt
➜ 14.00 Uhr, Circus Krone, Der Grüffelo
➜ 15.00 – 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Der goldene Apfel
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 18.30 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Traumreisen um die Welt
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Tosca
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Dreck
➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal,
Muttertagskonzert
➜ 19.00 Uhr, Circus Krone,
Kugeln vor Lachen
➜ 19.00 Uhr, Feierwerk,
Through the Noise
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Sonntagskonzert
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Einer flog
über das Kuckucksnest
➜ Atomic Cafe, The Crooks
➜ Backstage, Boyce Avenue
➜ Nightclub, Free From Funky Flex
Mittwoch, 4. Mai
➜ 10.00 Uhr, Olympiahalle, Allianz
Hauptversammlung
➜ 10.30 – 1 1.30 Uhr, Schauburg,
Santa Sangre
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote von der Mancha
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall,
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Ruf der Wildnis
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Rolf
Boysen liest Heinrich von Kleist
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Wiener
Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Schloss Fürstenried,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Lars Duppler
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Rutka & Steurer
➜ 59 : 1, Jennifer Rostock
➜ Kongresshalle, Andy McKee
➜ Ampere, Mathias Eick
➜ Backstage, Christoph Weiherer
Donnerstag, 5. Mai,
➜ 10.30 – 1 1.30 Uhr, Schauburg,
Santa Sangre
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Tosca
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum,
Jeff Koons
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
40 Jahre Disco
➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Bushido
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Harald Rüschenbaum
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Alpsegen
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
New Weird Austria
➜ Backstage, The Stories
➜ Ampere, Dubioza Kolektiv
Freitag. 6. Mai
➜ 10.30 – 1 1.30 Uhr, Schauburg,
Santa Sangre
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum,
Baumann & Rosenmüller
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg,
Santa Sangre
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Endstation Sehnsucht
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Illusionen
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Aids-Konzert
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Liebe zu den drei Orangen
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall,
Gib mir einen Kuss
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Kabarett Stachelbär
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater,
Das Maß der Dinge
➜ 20.30 Uhr, Backstage Werk,
Tarja Turunen
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Artgenossen
➜ Tonhalle, Die Atzen
➜ Atomic Cafe, Francis International
Airport
➜ Kranhalle, Scout Niblett
Sonntag, 1. Mai (Tag der Arbeit)
➜ 1 1.00 Uhr, Fraunhofer,
Helmut Eck’s Frühschoppen
➜ Theresienwiese, Oldtimertreff
➜ 14.00 Uhr, Circus Krone, Der Grüffelo
➜ 17.30 Uhr, Marienplatz, Lautstark 1 1
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Deutsches
Theater, Bounce
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Joesi Prokopetz
➜ 20.30 Uhr. Lustspielhaus,
Schmidbauer & Kälberer
➜ 59 : 1, Timo Hauer
➜ Ampere, Lenka
Montag, 2. Mai
➜ 17.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Liebe zu den drei Orangen
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Alle nur der Liebe wegen
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, XY-Beat
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Satt
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater,
Christoph & Lollo
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schieß,
Dr. E. Noni Höfner
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 •••••
8 B e l o w •••••
5 9 : 1 •••
8seasons • • • •
Americanos • • • •
Atomic Café • • • • • •
Babalu •• •••
Baby • ••
Backstage • • •
Barfly • • •
Barysphär • • •
Bash Night • • • • • • •
Cafe am Hochhaus • • • • • • •
Chaca Chaca • •
Cord • • •• •
Crash • • •
Crowns Club • ••
Elli Disco • • •
Erste Liga • • •
GOP Varieté • • • • •
Hansa 39 • • •
H e a r t •••••
Kantine • • • • • •
Klangwelt •
Kultfabrik • • • • • • •
Lenbach • ••
Max + Moritz • ••
Milchbar • • • • • •
Muffathalle • •
Nachtgalerie • •
Neuraum • •
New York Club •
Optimolwerke • • • • • • •
P 1 •••••••
Pacha • • •
Palais • •••
Pappasitos • • • •
Paradiso • • •
Pimpernel • • • • • • •
Privée 3 •
Rockstudio • • •
Rote Sonne • •
R u b y •••••
Schlachthof •
Skyline •• •••
S u b s t a n z ••••••
Sugar • ••
Valentin Stüberl • • • • • • •
Zoozies • • • • • • •

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35TAXIKURIER MAI 201 1
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Orchesterprobe Traviata
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum,
Jeff Koons
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Hermannsschlacht
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Camerata Salzburg
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Wolfgang Niedecken
➜ Feierwerk, Through the Noise
➜ Nightclub, Susana Baca
➜ Tonhalle, NEK
Montag, 9. Mai
➜ 19.30 - 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Körpersprachen
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater,
Die Dreigroschenoper
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Liliom
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall,
Wir kommen gut klar mit uns
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Hillary Hahn
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie David Garrett
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
Andreas Gabalier
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Alpsegen
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Mjunik Disco
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
➜ 20.30 Uhr, Backstage, De Staat
➜ Kranhalle, O’ Death
Dienstag, 10. Mai
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Fledermaus
➜ 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus,
Winterreise
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater,
Die Dreigroschenoper
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
Der Mann, der die Welt aß
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der einsame Weg
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Mjunik Disco
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Komm ein bisschen mit
➜ Muffathalle, Uriah Heep + Nazareth
➜ 59 : 1, Frida Gold
➜ Feierwerk, Mahala Rai Banda
➜ Backstage, 3 OH
➜ Kranhalle, Emmure
➜ Tonhalle, Queens of Stone Age
Mittwoch, 1 1. Mai
➜ 1 1.00 – 12.00 Uhr, Schauburg, Das
Geschenk des weißen Pferdchens
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
L’ elisir d’ amore
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Ludwig II.
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater,
Die Dreigroschenoper
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Scala Choir
➜ 20.00 Uhr, Neue Pinakothek, Konzert
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Monteverdichor
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Münchner Symphoniker
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Zu Hause
➜ Muffathalle, 17 Hippies
➜ Backstage, Street Dogs
➜ Kranhalle, Harmful
➜ Feierwerk, Master Musican
➜ Ampere, Thomas Dybdahl
➜ Freiheiz, Nick Carter
Donnerstag, 12. Mai
➜ ICM, Linde
➜ 10.00 Uhr, Olympiahalle,
BMW-Hauptversammlung
➜ 10.30 – 1 1.30 Uhr, Schauburg, Das
Geschenk des weißen Pferdchens
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Tosca
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Die Jungfrau von Orleans
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Ludwig II.
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Liebe zu den drei Orangen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Satt
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Rüdiger Hoffmann
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Gott hat Zeit genug
➜ Ampere, Chapeau Claque
➜ Feierwerk, The Abandoned Door
Freitag, 13. Mai
➜ 10.30 – 1 1.30 Uhr, Schauburg, Des
Geschenk des weißen Pferdchens
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
La Boheme
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
I Hired a Contract Killer
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Orpheus in der Unterwelt
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Endstation Sehnsucht
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Satt
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Spielhalle,
Do Animals cry
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Tango-Konzert
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Komm ein bisschen mit
➜ Backstage Halle, Mono lnc.
➜ Backstage Club, The Butlers
➜ 59 : 1, Frantic Flintstones
➜ Backstage, Naughty By Nature
➜ Feierwerk, Santeria
➜ Tonhalle, Intel Friday Night Game
➜ Atomic Cafe, The Crooks
Samstag, 14. Mai
➜ 1 1.00 – 12.15 Uhr, Marstall,
Die rote Zora und ihre Bande
➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Künstlergespräch
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena,
FC Bayern – VFB Stuttgart
➜ 19.00 – 20.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Usher
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
L’ elisir d’ amore
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg,
Das Geschenk des weißen Pferdchens
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Ein Volksfeind
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Ping Pong D’Amour
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
Leere Stadt
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Spielhalle,
Do Animals cry
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Turandot
➜ 20.00 Uhr, Schloss,
1000 Geschichten 1 Nacht
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Markus Maria Profitlich
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Lisa Batiashvili
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Malinche
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Beier-Solo
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Gott hatte Zeit genug
➜ Backstage, Delain
➜ Feierwerk. Black Lips
➜ Tonhalle, Nachtflohmarkt
Sonntag, 15. Mai
➜ 1 1.00 Uhr, Fraunhofer,
Marco Polos Abenteuer
➜ 1 1.00 Uhr, Philharmonie,
Symphonieorchester des BR
➜ 1 1.00 Uhr, Künstlerhaus,
Kammerkonzert
➜ 1 1.00 Uhr, Nationaltheater
Heinz-Bosl-Matinee
➜ 1 1.00 Uhr, Prinzregententheater,
Suchers Leidenschaften
➜ 1 1.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Das Schloss
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall,
Die Schneekönigin
➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg,
Das Geschenk des weißen Pferdchens
➜ 18.00 Uhr, Prinzregententheater,
Wilde Gungl
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Residenztheater,
Rose Bernd
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Illusionen
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger
Schaumschläger Show
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater,
Eine Unbekannte aus der Seine
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Malinche
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Maxi Schafroth
➜ 20.00 Uhr, Künstlerhaus, Konzert
zum 100. Geburtstag Gustav Mahler’s
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Alpsegen
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Birgit Denk & Band
➜ Kranhalle, Figli Di Madre
➜ Freiheit, Anna Depenbusch
➜ Feierwerk, D
Montag, 16. Mai
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
La Boheme
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Der zerbrochne Krug
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die schöne Müllerin
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Diesseits
➜ 20.00 – 23.00 Uhr Deutsches Theater,
Michael Kunze
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Mjunik Disco
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Malinche
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Andreas Giebel
➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ Atomic Cafe, Metronomy
➜ Ampere, Martin & James
➜ Backstage, PS I love you
➜ Kranhalle, Hate Eternal
Ballnath Assekuranz
Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH 
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Mit Sicherheit ein guter Partner

Seite 36

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36 TAXIKURIER MAI 201 1
Dienstag, 17. Mai
➜ 9.15 – 10.05 Uhr + 10.30 – 1 1.20
Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
L’elisir d’amore
➜ 19.00 Uhr, Vereinsheim,
Andreas Rebers
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Die Orestie
➜ 19.30 – 22.15 Uhr. Cuvilliestheater,
Die Au Mann Schau
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
Der Mann, der die Welt aß
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Angst
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der einsame Weg
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Mjunik Disco
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Maxi Schafroth
➜ 20.00 Uhr Olympiahalle, Cat Stevens
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer,
Bayerische Amazonen
➜ 20.00 Uhr, Ampere, Sobo Swobodnik
➜ Muffathalle, The Soft Moon
➜ Atomic Cafe, The Rifles
Mittwoch, 18. Mai
➜ 9.15 – 10.05 Uhr + 10.30 – 1 1.20 Uhr,
Schauburg, Salz
➜ 10.00 Uhr, ICM, Wacker Chemie
Hauptversammlung
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Illusionen
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Prinz Eisenherz
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Faust
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Spielhalle,
Späte Nachbarn
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Liebe zu den drei Orangen
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall,
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Penthesilea
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Neue Pinakothek,
Konzert
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
Alpsegen
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Die Twitter Sisters
➜ Feierwerk, The Slackers
➜ Ampere, The Soft Moon
➜ 59 : 1, Blackmail
Donnerstag 19. Mai
➜ 18.30 – 20.00 Uhr, Schauburg,
Prinz Eisenherz
➜ 18.30 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Konzert
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater,
Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall,
Gegen den Fortschritt
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Hiob
➜ 20.00 Uhr, Spielhalle,
Schwarze Sonne scheine
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Sade
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Die Psyche der Frau
➜ Feierwerk, Swans
➜ 59 : 1, Superpunks
➜ Muffathalle, Sven Regener
Freitag, 20. Mai
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Prinz Eisenherz
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Prinz Eisenherz
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
La Boheme
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Hamlet
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Viva La Mamma
➜ 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus,
Winterreise
➜ 20.00 – 21.25 Uhr, Marstall,
Nachtflug
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der einsame Weg
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Cavewoman
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Regie-Projekt
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Cameron
Carpenter
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
BMW-Orchester
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Die Psyche der Frau
➜ Backstage Club, Jenix
➜ Ampere, Baba Zula
➜ Muffathalle, DJ Shadow
Samstag, 21. Mai
➜ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Führung durch das Theater
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, L’Italiana in Algeri
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Illusionen
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Prinz Eisenherz
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Spielhalle,
Späte Nachbarn
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Didone abbandonata
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater,
Einer flog über das Kuckucksnest
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Daddy
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Ruf der Wildnis
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Penthesilea
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Zucchero
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Die Psyche der Frau
➜ Atomic Cafe, Ezra Furman
➜ Backstage, Xodiack
➜ Kranhalle, Amenra
➜ 59 : 1, Little Dragon
Sonntag, 22. Mai
➜ 1 1.00 – 12.15 Uhr, Marstall,
Die kleine Hexe
➜ 1 1.00 Uhr, Residenztheater,
Rolf Boysen liest Heinrich von Kleist
➜ 1 1.00 Uhr, Fraunhofer,
Marco Polos Abenteuer
➜ 1 1.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 1 1.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 1 1.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 14.30 – 17.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Zauberer von OZ
➜ 15.00 Uhr, Fraunhofer,
Marco Polos Abenteuer
➜ 18.30 – 21.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Zauberer von OZ
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Satt
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Alkestis
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Rusalka
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Der Brandner Kaspar und das ewig’
Leben
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim.
Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Helene Grimaud
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Sapporo Symphonie Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
Alpsegen
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Table für Two
➜ Ampere, Cock Robin
➜ 59 : 1, Sonny
Montag, 23. Mai
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Prinz Eisenherz
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 18.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Prinz Eisenherz
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Illusionen
➜ 19.00 – 23.15 Uhr,
Kleiner Mann – was nun?
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle,
Helene Fischer
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Helene Grimaud
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Django Asül
➜ 59 : 1, Twin Atlantic
➜ Ampere, Looptroop Rockers
Dienstag, 24. Mai
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
La Boheme
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Ein Volksfeind
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Didone abbandonata
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Rene Marik
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Bayerische Amazonen
➜ Tonhalle, Amon Amarth
➜ Muffathalle, The Tallest Man
➜ Ampere, 13 & God
➜ 59 : 1, Dikta
Mittwoch, 25. Mai
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 1 1.20 Uhr,
Schauburg, Spatz Fritz
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Rusalka
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Orpheus in der Unterwelt
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater,
Eine Unbekannte aus der Seine
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Dreck
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Paul Panzer
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Eine Seelenlandschaft
➜ Muffathalle, Fanfare Ciocardia
➜ Substanz, Meat Puppets
➜ 59 : 1, Cat’s Eyes
➜ Feierwerk, Pere Ubu
➜ Ampere, Fjarill
➜ Kranhalle, The Faceless
➜ Atomic Cafe, The Vaccinos
Donnerstag, 26. Mai
➜ 10.30 – 1 1.30 Uhr, Schauburg,
Heldenträume
➜ 18.30 – 19.30 Uhr, Schauburg,
Heldenträume
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Michael Kohlhaas
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Didone abbandonata
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Sarah Hakenberg
Mehrtägige Termine
➜ 12.04.1 1 – 21.05.1 1, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Männer gesucht
➜ 23.04.1 1 – 01.05.1 1,Iphitos-Gelände, BMW-Open Tennis
➜ 29.04.1 1 – 01.05.1 1,Tonhalle, Tattoo Convention
➜ 29.04.1 1 – 15.05.1 1, Theresienwiese, Frühlingsfest
➜ 30.04.1 1 – 02.05.1 1, Mariahilfplatz, Mai-Dult
➜ 02.05.1 1 – 03.05.1 1, Sofitel Munich Bayerpost, Zukunftskongress
➜ 03.05.1 1 – 06.05.1 1, ICM, Chirurgen-Kongress
➜ 03.05.1 1 – 07.05.1 1, 20.00 Uhr, (ausser 6.5.) Lach und Schieß, Helmut Schleich
➜ 03.05.1 1 – 07.05.1 1, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 04.05.1 1 – 08.05.1 1, 20.00 – 21.30 Uhr, Deutsches Theater, Scuderi
➜ 05.05.1 1 – 07.05.1 1,Feierwerk, Make or Break
➜ 06.05.1 1 – 08.05.1 1, Löwenbräukeller, Esoterik-Tage
➜ 08.05.1 1 – 09.05.1 1, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt
➜ 10.05.1 1 – 13.05.1 1,Messe, Transport/Logistik,
(10. – 12.5., 9.00 – 18 Uhr, 13.5., 9.00 – 17.00 Uhr)
➜ 10.05.1 1 – 14.05.1 1, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Mathias Tretter
➜ 10.05.1 1 – 14.05.1 1, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 10.05.1 1 – 22.05.1 1, 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
The Art of Dance and Artistic
➜ 13.05.1 1 – 14.05.1 1, Löwenbräukeller, Nacht der Tracht
➜ 16.05.1 1 – 22.05.1 1, Nightclub, Italienische Jazz-Woche
➜ 17.05.1 1 – 21.05.1 1, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 18.05.1 1 – 19.05.1 1, 20.00 Uhr, Circus Krone, Eckart von Hirschhausen
➜ 18.05.1 1 – 20.05.1 1, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nessi Tausendschön
➜ 19.05.1 1 – 22.05.1 1, 10.00 – 18.00 Uhr, M,O,C, High End
➜ 20.05.1 1 – 21.05.1 1, 20.00 Uhr, Backstage, Reclaim The Streets
➜ 20.05.1 1 – 22.05.1 1, 20.00 Uhr, Circus Krone, Helge Schneider
➜ 21.05.1 1 – 23.05.1 1, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sebastian Krämer
➜ 22.05.1 1 – 23.05.1 1, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Helene Grimaud
➜ 23.05.1 1 – 26.05.1 1, Messe, Laser
(23. – 25.5., 9.00 – 17 Uhr, 26.5., 9.00 – 16.00 Uhr)
➜ 24.05.1 1 – 27.05.1 1, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Simone Solga
➜ 24.05.1 1 – 28.05.1 1, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 25.05.1 1 – 16.07.1 1, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof,
Geschichten von Mama und Papa
➜ 29.05.1 1 – 30.05.1 1, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Martin Puntigam
➜ 30.05.1 1 – 31.05.1 1, 20.30 Uhr, Muffathalle, Einstürzende Neubauten

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37TAXIKURIER MAI 201 1
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Das Schloss
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Geburtstagsfeier
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Martin Rütter
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Harald Rüschenbaum
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Liebes Bayern
➜ 59 : 1, Phosphorescent,
➜ Atomic Cafe, Esben
➜ Kranhalle, Black Heart Procession
➜ Feierwerk, Olli Schulz
Freitag, 27. Mai
➜ Der TAXIKURIER 6/201 1 erscheint
➜ Tonhalle, Kongress Junge Märkte
➜ 9.15 - 10.05 + 10.30 – 1 1.20 Uhr,
Schauburg, Spatz Fritz
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Marstall,
Junge Akademie
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Jugend-Sinfonie-Orchester
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg,
Das Geschenk des weißen Pferdchens
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Onegin
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Spielhalle,
Späte Nachbarn
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater,
Die Dreigroschenoper
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Liebe zu den drei Orangen
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Affäre Rue de Lorcine
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Alkaid
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Musica Viva
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gidon Kremer
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Spielbank 009
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Liebes Bayern
➜ 21.00 Uhr, Schauburg,
Konzert „Egschiglen“
➜ Ampere, Shantel
➜ Freiheiz, Ungelenk
➜ Backstage, Bobby Lang
➜ 59 : 1, Kreisky
➜ Kranhalle, Anika
Samstag, 28. Mai
➜ Mercedes Niederlassung
Arnulfstraße, Taxitag
➜ 15.00 Uhr, Marstall, Major Dux
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Nationaltheater,
Vielfältigkeit
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Das Schloss
➜ 19.00 Uhr, Olympiahalle,
Night of the Jumps
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg,
Das Geschenk des weißen Pferdchens
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Volkstheater,
Die Dreigroschenoper
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Alkaid
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Steffen Möller
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Kabarett Kaktus
➜ 20.00 Uhr, Gasteig,
Lange Nacht der Musik
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Sommer, Nacht, Traum
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Die schöne Müllerin
➜ 20.00 Uhr, Freiheiz, Ungelenk
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Klezmer fun yidishland
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Erfolg
➜ 20.00 Uhr, Werkraum,
Zündfunk - Ballroom
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Hagemanns Töchter
➜ 22.00 Uhr, Philharmonie, Brace
➜ 24.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Escalier du Chant
➜ Backstage, Vanden Plas
➜ Feierwerk, Christian Kjellvander
➜ 5 9:1 ,P e t eY o r n
➜ BMW-Welt, Aura Dione
➜ Ampere, Bad Praped
➜ Tonhalle, Goran Bregovic
➜ Sunny Red, Achtung Punk
➜ Lange Nacht der Musik
Sonntag, 29. Mai
➜ 1 1.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Goggolori
➜ 1 1.00 Uhr, Schauspielhaus,
Abokonferenz
➜ 1 1.00 Uhr, Residenztheater,
Verein der Freunde des Bayerischen
Staatsschauspiels
➜ 12.00 Uhr, Residenztheater,
Verleihung Kurt-Meisel-Preis 201 1
➜ 14.00 Uhr, Philharmonie, Metropolis
➜ 15.00 Uhr, Marstall, Major Dux
➜ 16.00 Uhr, Prinzregententheater,
Kinderkonzert
➜ 18.00 – 21.20 Uhr, Nationaltheater,
Rusalka
➜ 18.00 Uhr, Marstall, Major Dux
➜ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Messiah
➜ 19.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Spielhalle,
Späte Nachbarn
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer,
Impro-Theater
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Stefan Dettl
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
Alpsegen
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Max Goldt
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Chilli con Cello
➜ Feierwerk, Cave Singers
➜ Backstage, Wu-Tang Clan
Montag, 30. Mai
➜ 1 1.00 Uhr, Marstall, Major Dux
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 19.30 – 22.35 Uhr, Schauspielhaus,
Winterreise
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Didone abbandonata
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Symphonie der Orgel
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
Senta Berger
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater,
Tied andTickled Trio and Billy Hart
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Django Asül
➜ Ampere, Mothers Finest
➜ Kesselhaus, Mr. Big
➜ Orangehouse, Abe Vigoda
Dienstag, 31. Mai
➜ 10.30 – 1 1.30 Uhr, Schauburg,
Das Geschenk des weißen Pferdchens
➜ 1 1.00 Uhr, Marstall, Major Dux
➜ 17.00 Uhr, Skylounge,
After Work Party
➜ 17.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Das Käthchen von Heilbronn
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Vielfältigkeit
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Sache Makropulos
Top of the Tops
Der spektakulärste Tag des Monats ist der 28. Mai. Vormittags der Mercedes-
Taxitag in der Arnulfstraße und dann die lange Nacht der Musik in der
ganzen Stadt. 7 Events in der Olympiahalle (Hauptvers. Allianz, Hauptvers.
BMW, Cat Stevens, Sade, Zucchero, Helene Fischer, Iron Maiden). Noch 2x
Fußball in der Arena am 08. und 14. Mai nach einer für beide Münchner
Mannschaften enttäuschenden Saison. Viel mehr Taxibedarf als früher beim
getunten Frühlingsfest (29.04. – 15.05.). Wiesn-Stimmung ohne Sperrgürtel
bei den „Nächten der Tracht“ am 13./14.05. im und am Löwenbräukeller. Am
08. Mai (Muttertag) lohnt es sich, auch am Sonntag auszurücken. Viel zu
wenig Taxis am 09.05. vor der Philharmonie (David Garret) und 22. und
23.05. am Prinze-Stand (Helene Grimaud). Zwischen 03. und 26. Mai immer
wieder Betrieb an der Messe (Hauptvers. Linde, Chirurgen-Kongress, Transport/Logistik, Laser). Und vielleicht schon das erste Biergarten-Geschäft. (PR)
➜ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Poesie aus
Leidenschaft
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater,
Einer flog über das Kuckucksnest
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Angst
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Sigi Zimmerschied
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Dreck
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Orchesterkonzert Gustav Mahler
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Orchestra die Padova
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle,
Iron Maiden
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Haris Alexiou
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
Bayerische Amazonen
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Hans Klaffl
➜ Backstage, Sons of Season
➜ Ampere, Torpedo
➜ Kranhalle, No Te Var Gustar
➜ Herkulessaal, Italienische Grandezza
„Das ist Mobilität ohne Atomkraft“
Mit diesem knappen Satz hat Ivica Prekrat einen
Gutschein über 100 Euro für Leistungen von Vepas Team
gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der April-Ausgabe
And the winner is …

Seite 38

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38 TAXIKURIER MAI 201 1
Anmeldung
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Verwaltung 1. Stock, Frau Meier
Mo. bis Fr.: 7.30 –12.00 Uhr
Mo. bis Do.: 12.30 –15.30 Uhr
(oder vor Kursbeginn beim Kursleiter)
Information
Homepage: www.taxi-münchen.de
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Ausbildung
Abendkurs: jeden Montag und
Mittwoch ab 18 Uhr
Tageskurs: jeden Samstag ab 10 Uhr
Kursgebühr: 120 Euro
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Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 31 1
BLZ 501 900 00
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Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 1 1
60318 Frankfurt am Main
München ist die attraktivste Stadt Deutschlands.
Tausende von Gästen und Besuchern haben Interesse an sachkundigen Führungen
per Taxi durch unsere Stadt. Wir konnten wieder den Kollegen Benedikt Weyerer,
einem breiten Publikum durch seine monatlichen Beiträge im TAXIKURIER bekannt,
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Termine:
Samstag, 07.05.201 1, 9.00 – 14.00 Uhr / Unterricht
Samstag, 14.05.201 1, 9.00 – 14.00 Uhr / Unterricht
Samstag, 21.05.201 1, 9.00 – 14.00 Uhr / Unterricht inklusive Test
Ort: Taxi-München eG, Engelhardstraße 6
Kosten: 155 Euro inklusive (fiskalisch absetzbar):
➜ Schulungsunterlagen und Informationstexte für die Praxis
➜ Zertifikat
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Anmeldung: Bei Frau Choleva, Taxi-München eG, Telefon (089) 21 61-367
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Seite 39

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39TAXIKURIER MAI 201 1
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Peter Gabler (PG), Alfons Haller (AH),
Werner Hillermann (WH), Manfred Kraus (MK),
Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL),
Hans Meißner (HM), Christine Reindl (CR),
Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS),
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: michael.hack@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr.
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird.
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen.
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100 %
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Impressum
Vorschau Juni 201 1
Liebe Leserinnen und Leser,
mit diesem Heft erscheint „Essen auf Rädern“ in der jetzigen Form zum letzten
Mal. Schon im 8. Jahr hat „Schrotti“ unzählige gastronomische Einrichtungen
für Sie und Ihre Fahrgäste getestet. Mit seiner unnachahmlichen Schreibe hat er
ganz München nun ziemlich durch. Schon in Kürze wird diese Rubrik durch eine
neue Idee abgelöst, die ebenso die Gastronomie unserer Stadt streift.
Viele Stiche und sympathische Fahrgäste wünscht
Paul Rusch, Objektleiter
Die Juni-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint am 27. Mai
Einige Themen sind schon im Kasten …
➜ 24 Stunden in der Zentrale
Was an einem Tag und in einer Nacht so alles vorfällt
➜ Typologie unserer Fahrgäste
Vom Geschäftsmann bis zum Rucksackträger
➜ Was tun bei verparkten
Taxistandplätzen?
Entscheidung des Bayerischen
Verwaltungsgerichtshofs
Dr. med. univ.
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Seite 40

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6,6/8,1 – 8,5 l/100 km, CO
2-Emission (kombiniert) 190 – 198 g/km. 4Kraftstoff -
verbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 7,6-7,9/5,1-5,3/6,1-6,3l/
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Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 36.580,60
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Anzahlung 6.345,46 €
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