Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Januar 2011

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2011. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de 
TAXIKURIER | Ausgabe Januar 2011 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche
51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de 
§ Alles wird gut!
§ Rose, Zitrone, Taxameter, Taxi-Check 
Die Sieger des Jahres 
§ Die Verkehrssünde des Monats 
Neue Rubrik 
§ Datenfunk 
Bilanz und Visionen nach 18 Monaten 
201 1
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www.volkswagen-taxi.de
Es gibt viele Gründe, jetzt auf ein Volkswagen T axi umzusteigen. Zum Beispiel die komfortablen Sitze, das großzügige Raumkonzept oder die dynamischen Fahreigenschaften. Also all das, was Ihren Arbeitstag angenehmer macht. Aber in erster Linie muss sich 
ein T axi natürlich rechnen. Und was das angeht, sind Volkswagen dank geringer Anschaffungskosten, sparsamer Motoren, niedrigen Unterhalts und eines hohen Wiederverkaufswerts ganz weit vorne. Mehr Informationen unter: www.volkswagen-taxi.de 
Besondere Bedürfnisse. Besondere Volkswagen.
Für gute 
Fahrgastgeber.
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3TAXIKURIER JANUAR 2011 
Inhalt 
Taxi-München eG 
Haus des Taxigewerbes 
Engelhardstraße 6 
81369 München 
Taxizentrale-Taxiruf: 
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61 -0
Fax: (089) 74 70 260
Chef vom Dienst: 
Alfred Huber
Tel.: (089) 21 61-351 
e-mail: info@taxi-muenchen.de 
Stellvertreter: 
Norbert Laermann
Tel.: (089) 21 61-352 
e-mail: info@taxi-muenchen.de 
Verwaltung: 
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62 
Öffnungszeiten: 
Mo .– Fr. 7.30 –12.00 Uhr 
Mo .– Do. 12.3 0–1 5.30 Uhr 
Reklamationsservice: 
Fax: (089) 77 24 62 
Buchhaltun g/ Kasse: 
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de 
Verwaltung: 
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Schulunge n/ Lehrgänge: 
Unternehmerkurs 
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61- 367 
Taxifahrer-Ausbildung: 
Tony Doll 
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo .–Mi. 18.0 0– 21.30 Uhr 
Anmeldung 15 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum.
Samstag 10.0 0– 16.00 Uhr 
Editorial | Rückblick 2010 4
In eigener Sache | Dank und Glückwunsch an unsere Anzeigenkunden 5
Die Genossenschaft | Ein Bündel an Infos 6
Streiflicht des Aufsichtsrats | Bericht der Vorsitzenden 9
Neuer Tarif | Fahrpreise zum Ausschneiden 9
Der Landesverband | Bericht von der Taximesse 10 
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 11 
Die fünf Weisheiten des Monats | 11 
Spruch des Jahres | 11 
Kundenportrait | Reisebüro und Bustouristik Stanglmeier 12 
Zum Titelbild | 14 
Witz des Jahres | 14 
Motiv des Jahres | 14 
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 14 
Der Blick zurück | Der Januar vor 100, 75, 50, 25, 1 Jah r(en) 15 
2011 | Alles wird gut 16 
Silvester 2010 | Der wildeste Taxitag im Jahr 18 
Schrottis Fiaker-ABC | „E“ wie Extrem 20 
Messe München | Januar-Programm 21 
Taxameter des Jahres | Das Taxijahr 2010 22 
Hier spricht der Doc | Kopfschmerz 23 
Taxi-Check München | Der Jahresgewinner 24 
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 25 
Die Verkehrssünde des Monats | Start einer neuen Rubrik 25 
Taxlers Baustellenbericht | Winter 26 
Rose des Jahres | Taxiunternehmen Gerotax 27 
Zitrone des Jahres | Club Pascha 27 
Kurze Frage – Klare Antwort | Taxistiftung 27 
Die Sehenswürdigkeiten Münchens | Der Justizpalast 28 
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 30 
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Erinnerungen an den Januar 2005 30 
Recht um’s Taxi | Deals bei Strafen 31 
Datenfunk | Bilanz nach 18 Monaten 32 
Leserbrief e / Forum | 33 
Die versteckten Schätze Münchens | Tierfriedhof „Letzte Ruhe“ 34 
Essen auf Rädern | Donisl 36 
Top-Termine Januar 2011 | Hier glüht der Taxameter 38 
Taxlers Erlebnisse | Atomic Control 41 
Taxlers Service | Adressen für alle Fälle 41 
Vorschau Februar 2011| 42 
Impressum | 42 
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de
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4 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Editorial 
Rückblick 2010 
§ TAX IFAHRER SIND KONS UMENT EN UND MEINUN GSMUL TIPL IKAT OREN 
§ TÄGL ICH HÖRE N BIS ZU 100.000 FAHRGÄ STE AUF DIE EMPFEHLU NGEN DER MÜNCH NER TAXIF AHRE R 
§ MIT IHRER ANZEIGE ERRE ICH EN SIE KOSTENGÜ NSTIG DIE MEIN UNGSBI LDNER MÜNCH ENS 
ANZEIGE N IM TAXIKUR IER. WIR UNTER BREIT EN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT ! 
Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10a D-85640 Putzbrunn 
Telefon: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de 
HIER SOLLTE IHRE ANZEIGE STEHEN! 
vor allem im Bereich Immobilien, die 
einen wichtigen Baustein des Erfolges
der Münchner Taxi-Genossenschaft 
darstellen.
Im Spätsommer wurde die Erneuerung 
des Rufsäulensystems an den Standplät -
zen abgeschlossen. Über 170 neue Solar -
stromrufsäulen kommen in Zukunft nicht 
nur der Kundschaft, sondern auch der 
Umwelt zugute.
Der im zweiten Halbjahr 2010 eingestellte 
Kundenberater nimmt Anregungen und 
Wünsche der Kunden vor Ort entgegen 
und konnte erfolgreich verlorengegange -
nes Potential reaktivieren. Neue Werbe -
maßnahmen und gegenseitige Koopera -
tionen begleiteten die Bemühungen und 
leisteten einen wesentlichen Beitrag zum 
Erfolg. Vielbesteller können inzwischen 
über Autobooking mit Hilfe eines Tele -
fons oder Internetbooking über einen 
Computeranschluss die Fahrzeuge ordern. 
Die vollautomatischen Vermittlungssysteme der Taxi-München eG stellen die 
schnellste Taxibestellung aller Zeiten dar. 
Im Dezember trat nach über vier Jahren 
ein neuer Tarif in Kraft. Die Münchner 
Taxiunternehmer mussten auf die gestie -
genen Kosten reagieren, um weiterhin die 
Leistungsfähigkeit ohne Einbußen bei 
Qualität oder Sicherheit zu gewährleisten.
Sie sehen, es wurden viele Weichen ge -
stellt, um die Existenz unseres Gewerbes 
für die nächsten Jahre zu sichern. 
Die letzten zwölf Monate werden als 
rasante Achterbahnfahrt in Erinnerung 
bleiben. Trotz weltweiter Krise zog der 
bundesdeutsche Konjunkturmotor die 
Wirtschaft nach einigen trüben Mona -
ten zu neuen Höhenflügen. Die Exporte stiegen, die Arbeitslosenzahlen 
sanken und die Stimmung der Bürger 
wandelte sich grundlegend. Euphorie 
statt Elegie war das neue Motto. 
Im Kalenderjahr 2010 wurden von der 
Genossenschaft der Münchner Taxi -
unternehmer so viele Aufträge ver -
mittelt, wie niemals zuvor. Die in 2009 
eingeleitete Umstellung des Vermitt -
lungssystems wird heute von Unter -
nehmern, Fahrern und insbesondere 
Kunden als außerordentlich positiv 
bewertet.
Kürzere Wartezeiten und weniger 
Fehlfahrten sind das Ergebnis richtiger 
Entscheidungen, die die Verantwort -
lichen der Genossenschaft in den letz -
ten Jahren getroffen haben. Im Febru -
ar trat Hans Meißner, langjähriger 
Vorstandsvorsitzender der Taxi-Mün -
chen eG, in den wohlverdienten Ruhe -
stand. Die Früchte seiner Arbeit kön -
nen Sie, liebe Kunden und Mitglieder, 
jetzt genießen.
Auf der Generalversammlung im Juli 
wurde Herr Alfons Haller in den Vor -
stand der Taxi-München eG gewählt. 
Mit Tatkraft und Sachverstand unter -
stützt Herr Haller die Geschäftsleitung 
Im Jahre 1960 wurde der TAXIKURIER 
vom ehemaligen Vorstandvorsitzenden 
Josef Kuffer ins Leben gerufen. 1989 
übernahm Hans Meißner das genos -
senschaftseigene Mitteilungsblatt, das 
er über zwanzig Jahre als Chefredak -
teur mit spitzer Feder geleitet hat. Im 
Jahr 2004 wurde das Magazin unter 
seiner Führung zu einem hochqualita -
tiven Produkt in neuem Gewand. Der 
TAXIKURIER ist nicht nur Bindeglied 
zwischen Genossenschaft und Mitglie -
dern, sondern stellt eine wichtige 
Plattform für den Informationsaus -
tausch mit den Kunden, der Wirtschaft 
und Behörden dar.
Weil Sie, Ihre Eltern oder Großeltern 
der Taxi-München eG in den letzten 
93 Jahren die Treue gehalten haben, 
konnte die Funktionalität im Münch -
ner Taxigewerbe aufrechterhalten 
werden. Dafür bedanken wir uns. Wir 
wissen es zu schätzen, dass Sie uns 
unterstützen. Bevor Sie aber voller 
Tatendrang in die nächsten 12 Monate 
starten, sollten Sie zwischen den Jah -
ren ein paar geruhsame Tage verbrin -
gen. Die Taxi-München eG wünscht 
Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest 
und einen guten Rutsch in das neue 
Jahr. 
Ihre Taxi-München eG 
Frank Kuhle,
Reinhard Zielinski,
Alfons Haller 
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5TAXIKURIER JANUAR 2011 
In eigener Sache 
Vielen Dank für Ihr Engagement im TAXIKURIER: 
Abschleppdienst CUTUK 
Anwaltskanzlei Arikan 
Anwaltskanzlei Michael Bauer 
Arabella-Sheraton Hotelgruppe 
ATLANTIC Foliencenter München 
ATLAS VERTRIEBS GMBH 
AUDI AG 
Augustiner Keller 
Autoglas-Kraft 
AUTO MUCH GmbH 
Autoservice Stehbeck 
Dr. med. univ. Hans Bake v. Bakin 
Ballnath GmbH Versicherungen 
Büroservice Linkshändler 
Citroen Commerce GmbH,
Niederlassung München 
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei 
Club Belami 
Club Havanna 
Club Monaco 
Club Roma 
Doc-manager Munich GmbH 
ER-TAX 
Ettenhuber Busreisen 
FAHRSCHULE SCHWÄGERL 
Flipper Autowaschstraße 
Foliengarage 
Foto Steinberg 
Funktechnik Metzker 
FVO FINANZ 
GES-Consult 
GLASI’S TAXISHOP 
HALE-electronic 
Hofbräukeller 
Hotel Amalienburg 
Hotel Bayerischer Hof 
ICP Gmbh 
il Mulino 
Irene Schmitt Rechtsanwältin 
Kantine (Kultfabrik) 
KFZ MEISTERBETRIEB HELMUT GLAS 
KFZ-KLINIK München GmbH 
Kfz-Unfallgutachten und
Zeitwertgutachten Rainer Klotz 
Kfz-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst
Rudolf Dvorak GmbH 
Kienzle Argo Taxi
International GmbH 
Kleines Brauhaus Dicker Mann 
Korkmaz Taxiunternehmen 
KÜS München Nord 
KÜS München Ost 
KÜS München Süd 
KÜS München West 
KÜS Ottobrunn 
Lamm’s 
LODEN-FREY-OUTLET 
MAHAG Volkswagen Zentrum München 
MARITIM Hotel München 
Mercedes-Benz Niederlassung München 
Messe München
Palazzo der Sinne 
Patecky Exclusive Autopflege 
Rechtsanwälte Stephan und
Dr. Stahlberg 
Sachverständigenbüro
Ing. Jakob Obermaier 
SIGNAL Iduna Gruppe 
STEMA Folientechnik GmbH 
Stimmer & Sohn GmbH 
Taxi- und Kfz-Bedarf GmbH 
Taxihandel Günther 
TAXIVERMIETUNG München 
Telekom Deutschland 
THE WESTIN GRAND MÜNCHEN 
ARABELLAPARK 
Thomas Vogl Rechtsanwalt
Traumcar-Autovermietung und 
Taxiverleih GmbH 
TRP-TAXI-RENT-PARTNER 
TSL GmbH München 
VEPAS-TEAM 
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle 
Verkehrsmedizinische Untersuchungen
Dr. Venczel
vinzenz murr 
Volkswagen AG 
Wachinger Mandel-Wiesn-Stand 
Waldwirtschaft 
Wickenhäuser 
Zum Franziskaner 
Wir wünschen unseren Anzeigenkunden 
viel Erfolg im Neuen Jahr! 
Kompetente Mobilitäts -Lösungen
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TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im
Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice.
bundesweit 
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0180 
222 1 222
STATION MÜNCHEN
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Ehrwalder Str. 89 · 81377 München
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Die Genossenschaft 
Neue Staffel
„München ER-FAHREN“ 
Im Mai startet eine neue Reihe der 
Weiterbildung „München ER-FAHREN“ . 
An 3 Samstagen (07.05., 14.05., 21.05.) 
schult Benedikt Weyerer jeweils von
9–14 Uhr interessierte Kollegen zum The -
ma München-Kompetenz. Im Preis von 
155,00 Euro sind sämtliche Schulungs -
unterlagen, sowie das Zertifikat zum regi -
strierten „Guide“ enthalten. Anmeldung 
zum auf 15 Personen limitierten Kurs 
sind ab sofort bei Frau Choleva in der 
Taxi-München eG möglich. 
Eichung Taxameter 
Jeder Taxameter muss einmal im Jahr 
von der Eichbehörde überprüft werden. 
Die Eichplaketten für das Jahr 2009 ver -
lieren am 31.12.2010 ab Mitternacht ihre 
Gültigkeit. Danach fahren Sie mit einem 
ungeeichten Messgerät. Wer im Kalender -
jahr 2009 noch nicht beim Eichamt war, 
sollte dies schleunigst nachholen. (FK) 
Gebrauchtwagenpreise mit
Angabe der Mehrwertsteuer 
Laut einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) muss in Anzeigen 
grundsätzlich der Gesamtpreis eines 
Fahrzeuges, also inklusive eventueller 
Mehrwertsteuer, angegeben werden. Dies 
gilt für alle Verkäufer, auch wenn sich 
das Angebot nur an gewerbliche Kunden 
richtet (Az. I ZR 99/08). (FK) 
Einheitlicher Taxigutschein
DB Regio für Mitarbeiterfahrten 
Seit dem 01.10.2010 werden nur noch die 
neuen Taxigutscheine der DB Regio für 
Mitarbeiterfahrten verwendet. Damit 
entfallen alle anderen bisher in den Re -
gionen angewendeten Versionen. Die Si -
cherheit gegen Betrug gewährleistet eine 
Kontrolle des Dienstausweises. Durch die 
von der DB vergebene Kontrollnummer 
sind die Gutscheine genau zuzuordnen. 
Die Adresse der entsprechenden Buchhal -
tung ist bei Ausgabe eingedruckt. An 
dem bestehenden Gutscheinprozess für 
Kunden (Taxi- und Hotelgutschein) 
ändert sich nichts. (FK) 
Standplatzarbeit 
Hotel Holiday Inn Nord 
Der Taxistand „Holiday Nord“ wurde nun 
offiziell um drei weitere Stellplätze ver -
längert. Der Nachrückplatz befindet sich 
zwischen der südlichen Hotelauffahrt und 
dem Kreuzungsbereich der Leopoldstraße 
mit der Straßenbahn Linie 23. 
Zenith-Halle 
Die zeitliche Geltungsdauer des Taxistan -
des in der Lilienthalallee 29 vor der Ze -
nith-Halle wurde von 22 Uhr auf 20 Uhr 
vorverlegt. Dadurch ist es der Polizei 
leichter möglich, den Taxistand frei zu 
halten und die Kollegen können sich be -
reits vor dem Ende vieler Veranstaltungen 
bereitstellen. (FK) 
Diskothek P1 
Das Polizeipräsidium München hat uns 
darauf hingewiesen, dass bereits an den 
ersten Tagen nach der Wiedereröffnung 
der Diskothek P1 am 21.10.2010durch 
das Fehlverhalten von Taxifahrern erheb -
liche Gefährdungen und Behinderungen 
im Bereich der Prinzregentenstraße 1 
ausgelöst worden sind. Im Einzelnen 
wurden uns folgende Verhaltensweisen 
geschildert: 
1. Taxis, die auf der Prinzregentenstraße 
in Richtung Osten fuhren, bogen ver -
botswidrig nach links in Richtung 
Parkplatz P1 ab und überfuhren dabei 
die Fahrstreifenbegrenzung (durchge -
zogene Linie)
2. Statt den festgelegten Bedarfstand -
platz zwischen der Bushaltestelle 
„Königinstraße“ und der Einfahrt zum 
Parkplatz P1 zu nutzen, stellten sich 
die Taxis wahllos auf. 
3. Durch Halten in zweiter Reihe zum 
Aussteigen, aber auch zum Bereitstel -
len kam es zu erheblichen Behinde -
rungen des Fahrverkehrs in der stark 
befahrenen Prinzregentenstraße. 
Das verbotswidrige Abbiegen auf der 
Prinzregentenstraße stellt eine erhebliche 
Gefahr sowohl für den nachfolgenden 
Verkehr als auch für den Gegenverkehr 
dar. Durch das ungeordnete Aufstellen 
von Taxis wird die Bushaltestelle „Königin -
straße“ in erheblichem Umfang blockiert, 
durch das Bereitstellen über die Park -
platzzufahrt hinaus kommt es zu Rückstaus in der Prinzregentenstraße, was 
wiederum Halten in zweiter Reihe zur 
Folge hat. Dabei liegt eine nicht unerheb -
liche Gefährdung der ein- und ausstei -
genden Fahrgäste bei in zweiter Reihe 
haltenden Taxis vor. (TK) 
ADAC Ecotaxi 
Der ADAC zeichnet seit diesem Jahr be -
sonders umweltfreundliche Fahrzeuge mit 
dem ADAC-Zertifikat „Eco-Taxi“ aus. 
Dabei verlässt sich der ADAC nicht auf 
offizielle Verbrauchsangaben und Schad -
stoffklassen der Hersteller, sondern stellt 
die einzelnen Modelle im ADAC Eco-Test 
selbst auf den Prüfstand, um herauszufin -
den, welche Fahrzeuge in der Realität 
wirklich sauberer sind als andere? Nur 
Fahrzeuge, die diese Kriterien erfüllen, 
verdienen den Namen „Eco-Taxi“ und 
dürfen das offizielle ADAC-Label tragen. 
Mitglieder der Taxi-München eG melden 
zertifizierte Fahrzeuge bitte bei der 
Funkdienststellenleitung an, damit das 
„Eco-Taxi“ an die Kunden vermittelt 
werden kann. (FK) 
Taxi-Messe in Köln 
Am 05. und 06. November 2010 fand in 
der Halle 4 der Köln-Messe die europäi -
sche Taximesse statt. Unter dem diesjäh -
rigen Motto „Taxi – Partner mobiler Bür -
ger“ stellte das europäische Taxigewerbe 
nun bereits zum 10. Mal seine Leistungs -
fähigkeit unter Beweis. Weit über 100 
Aussteller präsentierten sich einem breit -
gefächerten Publikum.
TAXIKURIER JANUAR 2011 6
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TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:48 Uhr Seite 6

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7TAXIKURIER JANUAR 2011 
Die Genossenschaft 
Auch die Taxi München eG nahm mit 
einer Abordnung von Vorständen, Auf -
sichtsräten und Mitarbeitern an dieser 
Veranstaltung teil, denn Sinn und Zweck 
dieser Messe ist nicht nur die Information 
an den Ausstellerständen, sondern auch 
das Gespräch und der Erfahrungsaus -
tausch auf allen Ebenen.
Obwohl die Messe selbst in optischer, or -
ganisatorischer und logistischer Hinsicht 
nicht überzeugen konnte, insbesondere 
die mangelhafte Gastronomie mit horren -
den Preisen und verqualmten Imbiss- 
Ständen, waren die Ergebnisse aus vielen 
Gesprächen und die entstandenen Kon -
takte sehr erfreulich und bestätigen, wie 
wichtig die Teilnahme an solchen Veranstaltungen ist. (TK)
Klare Mehrheit für Stuttgart 21
Mobil in Deutschland e.V.: Ergebnisse von 
großer Online-Umfrage zu Stuttgart 21 
Stuttgart 21 ist derzeit das Schlagwort für 
demokratische Mitbestimmung, aber auch 
für kollektive Verhinderung. Bei Stuttgart 
21 teilen sich die Geister. Was denken
Sie darüber? Mobil in Deutschland e.V. 
wollte es genau wissen und startete am
8. Oktober eine große Online-Umfrage zu 
Stuttgart 21. Am 31. Oktober endete die 
Umfrage. 7960 Personen haben teilge -
nommen und überraschende Ergebnisse 
geliefert.* Sehen Sie selbst!
Mittlerweile scheint es in der Bevölke -
rung eine klare Mehrheit für Stuttgart 21 
zu geben. Und nicht, wie vielerorts be -
hauptet, eine klare Mehrheit dagegen. 
Damit scheint sich der „Wind gedreht“ zu 
haben. Ende September/ Anfang Oktober 
sprach sich in einigen Umfragen noch ei -
ne klare Mehrheit gegen Stuttgart 21 aus. 
Unsere Umfrage dagegen kommt zu dem 
aktuellen Ergebnis: 58 % der Befragten 
befürworten das Projekt rund 37 % der 
sind dagegen.
Im Einzelnen meldeten sich die Teilneh -
mer zu diesen Fragen zu Wort:
1. Halten Sie Stuttgart 21 für ein 
wichtiges Verkehrsprojekt?
Hier sind 59 % der Befragten der Mei -
nung, dass Stuttgart 21 ein wichtiges 
Verkehrsprojekt sei. Für 38 % der Befrag -
ten ist es kein wichtiges Verkehrsprojekt, 
rund 2 % der Befragten haben hierzu 
keine Meinung.
2. Halten Sie Stuttgart 21 für umsetzbar?
Rund 61 % der Befragten halten Stuttgart 
21 für umsetzbar. 37 % tun das nicht. 
Auch hier haben rund 2 % der Befragten 
keine Meinung.
3. Halten Sie Stuttgart 21 für zu teuer?
Bei dieser Frage rücken die Interessen 
näher zusammen. Gut 49 % der Befragten 
halten das Projekt für zu teuer und nicht 
finanzierbar, 44 % halten es für finan -
zierbar. Rund 7 % haben dazu keine 
Meinung.
4. Waren Sie mit dem Vorgehen der 
Politiker in Sachen Kommunikation und 
Umsetzung in den letzten Wochen einverstanden?
Das ist eine klare Ansage an die Politik, 
der man offenbar bisher nicht viel zutraut 
und ihr in Sachen Management und 
Kommunikation ein schlechtes Vorgehen 
bescheinigt. Nur 27 % halten das bisheri -
ge politische Vorgehen für geeignet, 65 % 
für ungeeignet. Rund 7 % der Befragten 
haben hierzu keine Meinung.
5. Halten Sie das Vorgehen der Polizei ge -
gen die Demonstranten für angemessen?
Auch bei dieser Frage bekommen Politik 
und Polizei eine Absage. 51 % der Be -
fragten halten das Vorgehen bei den De -
monstrationen für überzogen, immerhin 
44 % der Befragten halten es für ange -
messen.
6. Sind Sie der Meinung, dass man mehr 
Verkehr von der Straße auf die Schiene 
bringen müsste?
Hier sind sich Gegner und Befürworter 
von Stuttgart 21 einig. Der Verkehr soll 
von der Straße auf die Schiene. 88 % der 
Befragten sind dieser Meinung. Rund 6 % 
sind dagegen oder haben keine Meinung.
7. Glauben Sie, dass eine schnelle Zugver -
bindung Paris – Stuttgart – München – 
Wien eine wichtige Verkehrstangente 
darstellt?
Auch hier ist man sich in Deutschland 
und im Ländle einig. 64 % der Teilneh -
mer glauben, dass das eine wichtige Ver -
kehrstangente darstellt. 30 % glauben das 
nicht und rund 6 % haben dazu keine 
Meinung.
8. Glauben Sie, dass zukunftsbringende, 
große und bedeutende Infrastrukturprojekte in Deutschland immer schwerer 
durchsetzbar werden?
Auch wenn die Antworten hier nicht 
sonderlich überraschen, sollten hier bei 
allen Entscheidern, Bauherrn und Behör -
den die Alarmglocken läuten. 59 % der 
Teilnehmer glauben, dass Infrastruktur -
projekte in Deutschland immer schwerer 
Taxifahrerausbildung 
Termine: Jeden Montag und Mittwoch 
18.00 – ca. 21.30 Uhr 
Jeden Samstag Tageskurs
10.00 – ca. 16.00 Uhr 
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier
oder 15 Minuten vor Kursbeginn im
Schulungsraum bei Herrn Tony Doll 
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
Funkunterricht (Basiskurs) 
Termin: Donnerstag, 20. Januar 2011 
13.00 – 17.00 Uhr 
Keine Anmeldung nötig (kostenlos) 
Ausbildung im 
Januar 2011 
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de 
Ort für alle Ausbildungen: 
Kursraum der Taxi-München eG 
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Taxistiftung Deutschland 
Unternehmerkurse 
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 
18.00 – 20.3 0/ 21.00 Uhr 
Anmeldung bei Frau Elke Choleva 
Telefon: (089) 21 61-367 
Kurs 1/2011vom 11.01.11 bis 08.02.2011 
Kurs 2/2011vom 15.02.11 bis 17.03.2011 
Kurs 3/2011vom 22.03.11 bis 19.04.2011 
Kurs 4/2011vom 03.05.11 bis 31.05.2011 
Kurs 5/2011vom 28.06.11 bis 26.07.2011 
Kurs 6/2011vom 13.09.11 bis 11.10.2011 
Kurs 7/2011vom 08.11.11 bis 06.12.2011 
TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:48 Uhr Seite 7

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Die Genossenschaft 
8 TAXIKURIER JANUAR 2011 
durchsetzbar werden. Nur 35 % glauben 
das nicht. 6 % haben dazu keine Mei -
nung.
9. Halten Sie es für eine falsche Entwicklung, dass demokratisch gefällte 
Entscheidungen im Nachgang nochmals
so diskutiert werden?
Auch in dieser Frage wurde in Deutsch -
land heftig diskutiert. Dürfen wie in die -
sem Fall demokratisch herbeigeführte 
Entscheiden noch einmal diskutiert und 
sogar gekippt werden? 54 % der Befrag -
ten meinen: Nein! 43 % der Befragten 
sind schon dieser Meinung. Rund 3 % der 
Befragten haben hierzu keine Meinung.
10. Sollte die Politik an großen Infrastruktur- und Verkehrsprojekten wie 
Stuttgart 21 festhalten?
Dies ist die entscheidende Frage in unse -
rer Umfrage und hat ein klares Ergebnis. 
Fast 58 % der Befragten sind der Mei -
nung, dass man an Stuttgart 21 festhalten 
soll. Nur 37 % der Befragten möchten
das nicht. Über 5 % der Befragten haben 
hierzu keine Meinung.
Was noch vor 3 oder 4 Wochen undenk -
bar schien, wird jetzt offenbar Realität. 
Eine klare Mehrheit der Bevölkerung 
scheint hinter Stuttgart 21 zu stehen. 
„Offenbar hat sich der Wind gedreht“, so 
Dr. Michael Haberland 1. Vorsitzender 
von Mobil in Deutschland e.V. „Ge -
sprächsbereitschaft, Verhandlung und 
Kommunikation aber auch Beharrlichkeit 
in dem Ziel der Umsetzung scheint ein 
gutes Konzept zu sein.“
Eine ähnliche Meinungsentwicklung spie -
gelt sich auch bei Facebook wieder: Dort 
gibt es die Gruppe „Kein Stuttgart21“ mit 
rund 91.000 Teilnehmern und eine größe -
re Gruppe „Für Stuttgart 21“ mit rund 
113.000 Teilnehmern. Der Abstand der 
beiden Gruppen, die in einem direkten 
verbalen Wettbewerb stehen, wird seit 
einigen Wochen von Tag zu Tag größer –
zugunsten der Befürworter.
„Mobil in Deutschland befürwortet den 
Bau von Stuttgart 21. Wer ein leistungs -
fähiges Schienennetz haben will, mehr 
Verkehr von der Straße auf die Schiene 
bringen möchte und vor allem eine zu -
kunftsfähige Infrastruktur befürwortet, 
kann sich bei diesem wichtigen Projekt 
für die nächste Generation nicht aus der 
Verantwortung stehlen“, so Dr. Michael 
Haberland 1. Vorsitzender von Mobil in 
Deutschland e.V.
Umfrage und Einzelheiten finden Sie auf 
www.mobil.org
Dr. Michael Haberland
1. Vorsitzender
* Mobil in Deutschland hat dabei die Um -
frage seit 08. Oktober veröffentlicht, in 
vielen Foren gepostet (z.B. bei Facebook 
sowohl bei Gegnern als auch Befürwor -
tern in gleicher Anzahl) und auf anderen 
Websites dafür eingeladen.
Die Genossenschaft (Teil 1) 
Die eingetragene Genossenschaft (e.G.) 
stellt eine Rechtsform dar, um gemeinsam 
zu erreichen, was alleine nicht zu schaf -
fen ist. In der zweiten Hälfte des 19. 
Jahrhunderts konnten sich viele mittel -
ständische Betriebe nicht mehr auf dem 
Markt behaupten. Die Industrielle Revolu -
tion bewirkte eine stark beschleunigte 
Entwicklung der Produktivität. Das 
wiederum machte die Anschaffung neuer 
Maschinen und Geräte notwendig. Das 
Rezept gegen die Existenzkrise war 
Selbsthilfe durch Kooperation. Betriebe 
schlossen sich zusammen, um sich 
gegenseitig zu unterstützen – die ersten 
Genossenschaften entstanden.
Den rechtlichen Rahmen für eingetragene 
Genossenschaften stellt das Genossen -
schaftsgesetz (GenG) dar. Bereits 1889 
trat das erste Genossenschaftsgesetz in 
Kraft, das im Jahre 1973 umfassend 
geändert und 2006 einer Reform unterzogen wurde. Die Leitprinzipien einer 
Genossenschaft sind Selbstverantwor -
tung, Selbstbestimmung und Solidarität. 
Die primäre Aufgabe ist die Förderung 
und Unterstützung ihrer Mitglieder, nicht 
die Erzielung eines wirtschaftlichen 
Gewinnes.
Eine Genossenschaft steht für Gemein -
schaft, demokratische Struktur, Sicherheit 
und Stabilität. Die Mitgliedschaft begrün -
det eine besondere Treuepflicht zwischen 
der Institution und ihren Mitgliedern, 
aber auch zwischen den Mitgliedern 
untereinander. Daraus entsteht die Ver -
pflichtung, alles zu unterlassen, was der 
Genossenschaft oder auch anderen Mit -
gliedern im Geschäftsbetrieb schadet. Zu 
beachten ist, dass das Gesetz lediglich 
eine relative Gleichbehandlung verlangt. 
Das bedeutet, dass jedes Mitglied bei 
gleichen Voraussetzungen die gleichen 
Rechte und Pflichten erfüllen muss. Bei 
ungleichen Voraussetzungen ist eine an -
gemessene Differenzierung der Rechte 
und Pflichten der Mitglieder gerechtfertigt. 
Die „Einkaufsgenossenschaft der Kraftund Pferdedroschkenbesitzer Münchens“ 
wurde am 7. November 1917 gegründet. 
Nach mehreren Änderungen wurde im 
Jahre 1988 der heutige Name „Taxi- 
München eG“ beschlossen. (FK) 
AUTO-ANKAUF 
- gebr aucht 
- Unfallfahrzeuge
(auch Totalscha den) 
- Motorschaden 
- Taxi 
TSL GmbH Münc hen 
Lan dsberge r Str. 455 
Tel: 0 179/1 4 15 280 
Fax : 089/57 86 94 21 
Bei uns brauchen Sie keine 
Reklamationen zu befürchten. 
TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:48 Uhr Seite 8

Seite 9

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9TAXIKURIER JANUAR 2011 
Die Genossenschaft 
Streiflicht des Aufsichtsrats 
„Schneeflöckchen, Weißröckchen,
wann kommst Du geschneit? 
Du wohnst in den Wolken,
Dein Weg ist so weit.“ 
Wem kommt bei den ersten Schneeflok -
ken im Jahr dieses alte Kinderlied nicht 
in den Sinn? Spätestens jetzt sollten 
Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, 
aber auch die Forderungen des § 18 BO -
Kraft in den Sinn kommen: „Beim Ein -
satz der Fahrzeuge ist die Ausrüstung 
den jeweiligen Straßen- und Witte -
rungsverhältnissen anzupassen. Wenn 
es die Umstände angezeigt erscheinen 
lassen, sind Winterreifen, Schneeketten, 
Spaten und Hacke sowie Abschleppseil 
oder -stange mitzuführen.“ 
Winterreifen will Bundesverkehrsmini -
ster Ramsauer jetzt für alle Autofahrer 
bei Eis und Schnee zur Pflicht machen. 
Diese nationale Winterreifenpflicht soll 
bis zu einer einheitlichen europäischen 
Regelung gelten. Es bleibt abzuwarten, 
inwieweit europäische Regeln genau 
festlegen, was ein Winterreifen leisten 
muss und inwieweit sich das auf die 
BOKraft auswirken wird. Zurzeit legt die 
Industrie mit entsprechenden Bezeich -
nungen oder Symbolen selbst fest, was 
ein Winterreifen ist. 
Unabhängig von der Jahreszeit gibt es 
aber viele weitere Verpflichtungen. Zum 
Beispiel die, den Fahrerausweis für den 
Fahrgast sichtbar im Fahrzeug auszu -
hängen. Überprüfungen der letzten Zeit 
haben gezeigt, dass einige Kolleginnen 
und Kollegen dieser Pflicht nicht nach -
kommen. Die Fahrerausweise tragen er -
heblich zum Vertrauensverhältnis zwi -
schen Fahrgast und Kollegen bei und 
fördern somit die Kundenzufriedenheit. 
Können Sie sich noch erinnern, letztes 
Jahr um diese Zeit hatten wir auch 
schon einmal festgestellt, dass Weihn -
achten immer so plötzlich und unerwar -
tet kommt. Das wird wohl dieses Jahr 
auch nicht anders sein, oder? Wieder 
werden uns der Weihnachtsstress, die 
Staus, die durch einen verantwortungs -
losen Sommerreifenfahrer (Ramsauer 
wird das ändern) verursacht werden und 
die immer noch nicht eingetroffen be -
stellten Weihnachtsgeschenke bis zur 
letzten Minute in Atem halten. 
Dabei sprechen wir doch von der be -
sinnlichen Zeit, der Zeit der Stille und 
des Friedens. Vielleicht sollten wir 
wenigstens einmal in diesen Tagen den 
Stress für einige Stunden abschalten –
das Telefon, den Funk, das Auto, den 
Fernseher… ja, sogar die Augen ab -
schalten. Die Augen, aber nicht die Ge -
danken, denn wer kommt heute noch 
zur Besinnung? Wer kann in dieser 
schnelllebigen und nervenaufreibenden 
Zeit noch nach innen schauen. 
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und 
Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest, viel Glück im neuen Jahr 
sowie gute Geschäfte und stets eine 
unfallfreie Fahrt. 
Ihre
Christine Reindl 
Aufsichtsratsvorsitzende 
Fahrpreise 
… eine Hilfe für Ihre tägliche Arbeit 
(zum Ausschneiden für den Taxi- 
Geldbeutel). Täglich werden Sie ge -
fragt, wie viel es denn ungefähr ko -
stet, wenn der Fahrgast von A nach B 
will. Damit Ihre Schätzungen auf Basis 
des neuen Tarifs realistisch sind, finden 
Sie hier die Fahr preise nach km inkl. 
10% Wartezeit. (SW) 
Kilo- Fahrpreis Kilo- Fahrpreis 
meter in Euro meter in Euro 
1 6,40 45 75,00 
2 8,20 50 82,40 
3 10,10 55 89,80 
4 12,00 60 97,10 
5 13,90 70 111,80 
6 15,70 80 126,50 
7 17,50 90 141,20 
8 19,30 100 155,90 
9 21,00 110 170,60 
10 22,80 120 185,30 
11 24.60 130 200,00 
12 26,10 140 214,70 
13 27,70 150 229,40 
14 29,30 130 244,10 
15 30,90 140 258,80 
16 32,40 180 273,50 
17 33,90 190 288,20 
18 35,40 200 302,90 
19 36,80 210 317,60 
20 38,30 220 332,30 
25 45,70 230 347,00 
30 53,00 240 361,70 
35 60,40 250 376,40 
40 67,70 
Ê
Taxi - Konzession
Paket gesucht.
Mobil: 0172/2623557
TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:48 Uhr Seite 9

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10 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Der Landesverband 
Europäische Taximesse 2010 
Die weltweit größte Taximesse in Köln glänzte mit hohen Besu -
cherzahlen und weiter gestiegener internationaler Resonanz. 
DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wansleben signalisiert dem BZP 
Unterstützung bei Qualifikationsinitiative und Umsatzsteuerdiskussion!
Die Europäische Taximesse hat Köln auch im ersten November -
wochenende 2010 wieder zu der Metropole des Taxigewerbes 
werden lassen. Die im Anschluss an die Mitgliederversammlung 
des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes e.V. (BZP) eröffne -
te Messe hat ihre internationale Ausrichtung weiter deutlich 
verstärkt: hochkarätige Referenten und ein vielbeachtetes IRU- 
Symposium unterstrichen das hohe Interesse, das der größten 
Messe für das Taxigewerbe europaweit und teilweise sogar in 
Übersee gewidmet wird. 
Mit rund 14.000 Besuchern konnte das Rekordniveau von 2008 
der unter dem Motto „TAXI: PARTNER MOBILER BÜRGER“ mitt -
lerweile 10. Europäische Taximesse wieder erreicht werden, die 
Messe präsentierte sich aber noch internationaler. 106 Aussteller 
aus 12 Ländern zeigten in der Großhalle 4.1 Präsenz, schätzungs -
weise ein Viertel der Besucher kam aus dem Ausland, hier vor al -
lem aus Skandinavien, Benelux und Osteuropa. Geboten bekamen 
sie wieder alles, was das Taxlerherz auch außerhalb Deutschlands 
erfreut. Bei den Fahrzeugen lag der Fokus des Interesses neben 
den breit präsentierten Speziallösungen für die Behindertenbeför -
derung vor allem auf alternativen Antriebskonzepten. Hier hat 
die ETM schon eine lange Tradition, bereits 1992 (!) wurde hier 
erstmals ein Hybridfahrzeug vorgestellt. Dem aktuellen Trend 
entsprechend zeigten sich zahlreiche Hybrid- und Erdgasfahrzeu -
ge sowie hocheffiziente, umweltfreundliche Dieselmodelle, die als 
Taxi bereits erhältlich sind oder kurz vor der Markteinführung 
stehen. Auch 2 Serien-Elektroautos konnte auf ihre Taxitauglich -
keit hin begutachtet werden. 
VW kam gleich mit einem ganzen Strauß an neuen Modellen: 
Sharan, Touran und auch der nagelneue Passat waren als Welt -
premieren im Taxitrimm zu sehen, VW Nutzfahrzeuge präsentier -
te die Taxi-Neuauflagen des Caddy Maxi und des Caravelle. Den 
Vogel schoss aber mit einem kleinen Augenzwinkern Mercedes 
ab, mit dem 571 PS starken und 317 km/h schnellen SLS AMG 
wurde „das schnellste Taxi der Welt“ der absolute Publikums -
liebling. Fast ein wenig verblasste daneben die von vielen um -
weltbewussten Unternehmern heiß ersehnte Erdgas-Variante 
der neuen E-Klasse, die hier erstmals in Augenschein genom -
men werden konnte. 
Über mangelndes Interesse konnte sich auch der BZP-Messe -
stand nicht beklagen. Tausende von Besucher hielten die hier 
Rede und Antwort stehenden Vorstände, Delegierten und Aus -
schussmitglieder des Bundesverbandes durchgehend gehörig in 
Trab. Mehrere tausend Sets Infomaterial des BZP gingen über 
die Theken. Mit von den Kollegen der Taxi-Zentrale Nürnberg 
eG sowie des Taxi-Ruf Bremen gestifteten, limitierten Taximo -
dellen wurde ein Spendenerlös von über 3.000 Euro zugunsten 
der TAXIstiftung erzielt. 
Die großzügigen Räumlichkeiten der Kölner Messe sowie die 
gewohnt perfekte Organisation der ETM durch das Team der 
Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein Taxi-Mietwagen 
e.V. mit seinem unermüdlichen Einsatz ließen Aussteller und 
Besucher also wieder etwas ganz Besonderes erleben, entspre -
chend positiv bis begeistert waren die Reaktionen. Wieder ein -
mal bestätigte sich: Wer im Taxigewerbe etwas bewegen will, 
kommt an Köln einfach nicht vorbei! (BZP) 
DEKRA-Umfrage
zu Wechselkennzeichen 
Die geplante Einführung von Wechselkennzeichen könnte der 
Fahrzeugbranche einen neuen Absatzschub bescheren. Laut ei -
ner Umfrage der Sachverständigenorganisation DEKRA unter 
rund 1.800 Autofahrern würden 37 Prozent der Befragten bei 
Einführung des Wechselkennzeichens „mit hoher Wahrschein -
lichkeit“ ein zusätzliches Fahrzeug anschaffen. Weitere 37 Pro -
zent würden sich mit einem Wechselkennzeichen „eventuell“ 
ein zusätzliches Fahrzeug zulegen. Nur bei etwa jedem vierten 
Befragten (26 Prozent) kommt das „eher nicht“ in Frage. Die 
Generation 60 plus, die 26- bis 39-jährigen und Männer gene -
rell tendieren besonders stark zur Anschaffung eines zusätz -
lichen Fahrzeuges.
Ganz oben auf der Wunschliste der Deutschen stehen dabei 
Zweitwagen (41 Prozent), Motorrad (32 Prozent) und Cabrio 
(24 Prozent). Fast jeder Vierte (23 Prozent) denkt – trotz der 
hohen Anschaffungspreise – an die zusätzliche Zulassung ei -
nes umweltfreundlichen Fahrzeugs wie Hybrid- oder Elektro -
auto. Ein Wohnmobil könnten sich 17 Prozent vorstellen, ei -
nen Kleinwagen für die City 16 Prozent. Die Möglichkeit, mit 
einem einzigen Kfz-Kennzeichen abwechselnd verschiedene 
Fahrzeuge zu fahren, würden 79 Prozent der Autofahrer be -
grüßen. Nur jeder Zehnte lehnt dies ab. An der Umfrage nah -
men 1.800 Personen teil, die zur Hauptuntersuchung an eine 
DEKRA Niederlassung kamen. (DEKRA Info) 
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Durch unsere langjährige Erfahrung wissen wir worauf es ankommt.
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TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:48 Uhr Seite 10

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11 TAXIKURIER JANUAR 2011 
München ist die attraktivste Stadt Deutschlands.
Tausende von Gästen und Besuchern haben Interesse 
an sachkundigen Führungen per Taxi durch unsere 
Stadt. Wir konnten wieder den Kollegen Benedikt 
Weyerer, einem breiten Publikum durch seine monat -
lichen Beiträge im TAXIKURIER bekannt, als Moderator 
für dieses spannende Thema gewinnen. 
Wissen bedeutet Umsatz. 
Vertiefen Sie Ihre München-Kompetenz zu Ihrem Nutzen. 
Optimieren Sie Ihre Dienstleistung. 
Termine: 
Samstag, 07.05.2011, 9.00 – 14.00 Uh r/ Unterricht 
Samstag, 14.05.2011,9.00 – 14.00 Uh r/ Unterricht 
Samstag, 21 .05.2011,9.00 – 14.00 Uh r/ Unterricht inklusive Test 
Ort: Taxi-München eG, Engelhardstraße 6 
Kosten: 155 Euro inklusive (fiskalisch absetzbar): 
§ Schulungsunterlagen und Informationstexte für die Praxis 
§ Zertifikat 
Die Absolventen werden im Datenfunk als „Guides“ registriertund vermittelt. 
Anmeldung: Bei Frau Choleva, Taxi-München eG, Telefon (089) 21 61-367 
Kapazität: Maximal 15 Teilnehmer 
Taxi-München eG – Die tun was! 
MÜNCHEN ER-FAHREN 
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§ Müller ist der häufigste Familienname 
in Deutschland. 800.000 Bürger haben 
diesen Namen. 
§ Die Milch eines Blauwalweibchens ist 
so fettreich, dass Blauwalbabys täglich 
bis zu 90 Kilo zunehmen. 
§ Die Dreizehn ist die bisher am selten -
sten gezogene Zahl im deutschen Lotto. 
§ Weißwein wird auch aus roten Trauben 
gewonnen. 
§ Bolivien hat eine Marine, aber keinen 
Zugang zum Meer. (PR)
Die fünf Weisheiten des Monats 
„Bigamie wird mit zwei Schwiegermüttern 
bestraft.“ 
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) 
Spruch des Jahres 
Kleinanzeige 
Fahrer gesucht (Nichtraucher)
Passat Kombi mit Datenfunk
Sonntag bis Donnerstag 
Standort Sendling oder Krailling 
Tel: 0177 - 3 88 85 36 / 0171 - 8 50 98 98
Pinnwand 
Much kommt nach München 
Münchens Taxifahrer fahren gerne nach Bad Tölz. In Jedem Fall besucht 
man den Much-Taxitag, der im Wechsel mit der Kölner Taximesse alle 
zwei Jahre stattfindet.
Um es aber den Münchnern noch einfacher zu machen, kommt ab sofort 
ein Mitarbeiter der Much Autohaus GmbH direkt zum Interessenten, um 
vor Ort Taxis und Mietwagen zu bewerten. Somit ist Planungssicherheit 
bei Neufahrzeugbestellung gewährleistet. Die Abgabe des Altfahrzeugs ist 
sofort oder nach Erhalt des neuen Fahrzeugs möglich, die Abnahme wird 
schriftlich zugesichert. Vor Ort wird bar ausbezahlt. Die ganze kunden -
freundliche Aktion erfordert nur eine telefonische Terminvereinbarung. 
(PR) 
Glückwunsch 
Pia Westermayer und Istvan Csatar waren die „Schnellsten“ und haben je
2 Karten für „Doppelzimmer“ in der Komödie im Bayerischen Hof gewon -
nen. Die romantische Komödie läuft nur noch bis zum 22.01.2011. (PR) 
5NFALLREPARATURSCHNELLSPONTAN
TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:48 Uhr Seite 11

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Reisebüro und Bustouristik Stanglmeier
In diesem Jahr feiert die Firma Stanglmeier – Reisebüro und Bustouristik – das 75-jährige 
Firmenjubiläum. Für den TAXIKURIER ist der würdige Anlass, die Firma Stanglmeier und 
insbesondere die Kooperation mit der Taxi-München eG einmal näher zu betrachten. 
Kundenportrait 
Der Firmensitz und ein Betriebshof des 
Busunternehmens Stanglmeier befinden 
sich in der Stadt Mainburg in der Haller -
tau. Ein weiterer Betriebshof liegt in 
Pfaffenhofen. Insgesamt beschäftigt die 
Firma Stanglmeier in den drei Reisebüros 
München, Mainburg und Pfaffenhofen 
sowie in der Firmenzentrale und den 
Betriebshöfen mit den Werkstätten
150 Mitarbeiter.
Diese hohe Zahl ist erforderlich, um die 
80 Reise-, Linien- und Schulbusse stets in 
besten Zustand zu halten. Denn Sicher -
heit hat hier oberste Priorität.
Bayerisches Traditionshaus mit ISO 
9001:2008 zertifiziert 
„Die Leidenschaft für Busse wurde bei 
uns in der Familie genetisch weiterver -
erbt!“ scherzt Christian Stanglmeier und 
freut sich als Unternehmensleiter in der 
dritten Generation über die erfolgreiche 
Zertifizierung ISO 9001:2008, die der 
Familie Stanglmeier von der DEKRA 
überreicht wurde. Damit gehört der 
mittelständische Familienbetrieb zu den 
13 Busunternehmen von 1.200 privaten 
Verkehrsunternehmen in Bayern, die sich 
dieser europäisch anerkannten Qualitäts -
bewertung durch die DEKRA gestellt 
haben.
Die Unternehmensleitung zeigt sich stolz: 
„Zusammen mit unseren 150 Mitarbei -
tern und 80 Bussen zeigen wir jeden Tag 
höchsten Einsatz und legen im täglichen 
Kundenkontakt, Bus- und Reiseverkehr 
viel Wert auf die größtmögliche Qualität – 
unsere ISO-Zertifizierung zeichnet das 
aus und macht diese Leistung messbar!“ 
so Christian Stanglmeier.
Besonders ausgezeichnet ist der Familien -
betrieb im Servicebereich. Vom persön -
lichen Hostessen-Service auf fast jeder 
Busfahrt und dem Taxi-Service mit der 
Taxi-München eG zeigten sich die Prüfer 
besonders angetan.
Hier bietet Stanglmeier Reisebüro-Bustou -
ristik all seinen Kunden bei den Pendel -
reisen nach Ungarn, Abano-Montegrotto 
Terme, Südtirol, zur Insel Ischia, sowie 
bei einigen Rundreisen, sofern in der Lei -
stung beschrieben, innerhalb Münchens 
einen kostenlosen Taxiservice.
Die DEKRA bestätigte dem Unternehmen 
Stanglmeier, im Rahmen der Zertifizie -
rung ein sehr ungewöhnliches Unterneh -
men zu sein. Als eines der ganz wenigen 
Busunternehmen in Bayern, ist sich das 
Unternehmen Stanglmeier seiner großen 
Verantwortung bewusst und ließ sich zer -
tifizieren. Außergewöhnlich war auch der 
Elan und der persönliche Einsatz jedes 
Mitarbeiters, das Zertifizierungsverfahren 
zu unterstützen und in der kurzen Zeit 
von nur drei Monaten zu meistern. 
Auf Herz und Nieren geprüft wurden die 
drei Reisebüros in Mainburg, Pfaffenho -
fen und München. Auch das Unterneh -
mens-Herzstück – die Zentrale, wurde in 
den Bereichen Planung und Durchführung 
von Busreisen des Bedarfs-, Linien- und 
Reiseverkehrs genauestens unter die Lupe 
genommen. Unter dem Aspekt der Sicher -
Wir wollen Ihnen regelmäßig Kunden 
vorstellen, die in unserer Taxizentrale
eine besondere Stellung genießen.
In dieser Ausgabe: 
12 TAXIKURIER JANUAR 2011 
TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:48 Uhr Seite 12

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heit im Straßenverkehr überprüfte das 
DEKRA-Komitee die NSC Nutzfahrzeug 
Service Center GmbH – die hauseigene 
Großwerkstatt, die auch externen Nutz -
fahrzeug-Betrieben als Dienstleister zur 
Verfügung steht.
In der Beurteilung der DEKRA wurden im 
Qualitätsmanagement-system der Detail -
lierungsgrad in den Vorgehensweisen und 
der elektronische Innovationsstand mit 
Novell Group Wise Intranet im Branchen -
vergleich sehr positiv hervorgehoben.
Im Bereich der Verantwortung der Lei -
tung, begeisterte die Prüfer die Motivation 
und das Engagement der Mitarbeiter. 
„Ziele und Verbesserungen im Rahmen 
des QM sind bei allen Mitarbeitern spür -
bar ausgeprägt“ so die Beurteilung. 
Die Infrastruktur mit hauseigener Werk -
statt inklusive Lackiererei, Waschstraße, 
Tankstelle, Abstellhallen an allen Stand -
orten und ein hausinternes Schulungszen -
trum mit Berufskraftfahrerfortbildungen, 
Sicherheitstrainings und Fahrerausbil -
dung, überzeugte die Prüfer im Bereich 
Management und Ressourcen.
Senior-Chef Ernst Stanglmeier sieht darin 
die lange Tradition der Familie Stangl -
meier bestätigt: „Seit 75 Jahren haben 
wir uns mit Herz und Seele dem Fahren 
bzw. Reisen mit dem Bus verschrieben 
und wir bieten den Service, den wir selber 
gerne in Anspruch nehmen – das über -
zeugt unsere 20.000 Stammkunden und 
jetzt auch die DEKRA!“ freut sich Herr 
Stanglmeier. 
SIE GEHÖREN ZU 
DEN MENSCHEN, 
DIE MEHR ER WARTEN?
SOLLTEN SIE ES 
DANN NICHT AUCH
BEKOMMEN?
Das seit 1841 privat geführte Hotel Bayerischer Hof 
ist mit seinen 350 Zimmern inklusive 60 Suiten
eine Institution unter den internationalen
Luxushotels. Ein neuer Glanzpunkt ist die Cinema
Lounge. Ein in München einzigartiger, kleiner 
luxuriöser Vorführraum mit neuester Technik,
gestaltet von Axel Vervoordt, welcher bereits 
die Restaurants Atelier und Garden mit seinem 
Stil prägte. 
Aktuell zeichnete der Michelin-Gastroführer
Küchenchef Steffen Mezger und Restaurantleiter
Enrico Spannenkrebs vom Restaurant Atelier mit
einem Stern aus. Es ist der erste Michelin-Stern für
den Bayerischen Hof. 
"The Greatest Party in Town" erwartet Sie zu 
Silvester mit 12 unterschiedlichen Partys. 9 Bands
und 5 DJs begleiten Sie durch die längste
Partynacht des Jahres. Beruhigend zu wissen, 
dass Ihnen nach Ihrer Tour durch unsere Party-
Welt unsere luxuriösen Zimmer und Suiten zur
Verfügung stehen. Details über unsere Silvester-
Veranstaltungen sowie unsere Arrangements
erfahren Sie unter www.bayerischerhof.de. Wir
beraten Sie gerne: Geschenke- 
Hotline: +49 89.21 20-894
Ballbüro: +49 89.21 20-999
Promenadeplatz 2 - 6
D-80333 München
Fon +49 89.21 20 - 0
Fax +49 89.21 20 - 906
www.bayerischerhof.de
info@bayerischerhof.de
Die Reise beginnt an der Haustüre: 
Seit 2007 besteht die enge Kooperation 
der Firma Stanglmeier mit der Taxi-Mün -
chen eG:
Nach detaillierten Planungen in 2006 
konnte mit der Reisesaison 2007 der Ta -
xizubringer-Dienst im Großraum Mün -
chen aufgenommen werden. Mit diesem 
Service genießen die Reiseteilnehmer ei -
nen komfortablen Transfer sowohl von zu 
Hause zum Reisebus als auch nach der 
Reise wieder nach Hause. Lästige Anfahr -
ten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder 
die Suche nach einem Langzeitparkplatz 
gehören damit der Vergangenheit an.
In koordinierten Sammeltouren befördert 
die Taxi-München eG im Auftrag der Fir -
ma Stanglmeier Jahr für Jahr viele tau -
send Fahrgäste von und zum Reisebus so -
wie von und zum Flughafen München. 
Stand man früher oft in der Elisenstraße 
am Neptunbrunnen im Regen und in der 
Kälte, so befindet sich die neue Abfahrt -
stelle im komfortablen ZOB an der Ar -
nulfstraße, wind- und wettergeschützt, 
überdacht, mit sanitären Anlagen und 
auch gastronomischer Versorgung und 
natürlich direkt bestens versorgt mit ei -
nem Taxistand im Busterminal. 
Die Taxi-München eG gratuliert an dieser 
Stelle der Firma Stanglmeier zum Jubi -
läum und freut sich auf eine weitere gute 
Zusammenarbeit. (TK)
TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:48 Uhr Seite 13

Seite 14

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14 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Motiv des Jahres 
2010:zu nass Nachdem alle Tendenzen positiv sind, können wir davon aus -
gehen, dass auch die Taxibranche davon profitiert. Das ver -
gangene Jahr war trotz trüber Prognosen eigentlich kein 
schlechtes. Wer seinen Beruf ernst nimmt, wird auch 2011ein 
Plus einfahren. Dafür sorgen unsere Stadt als Magnet, die 
Führung und die Mitarbeiter der Genossenschaft und natür -
lich die Umsicht und Fürsorge der Taxiunternehmer. Mit 
Silvester-Raketen wollten wir auf Seite 1 diesen Trend 
symbolisieren. (PR) 
Zum Titelbild 
And the winner i s…
Bilderwitz aus der Dezember-Ausgabe 
„Gehn’s da rüber, ich hab keinen Datenfunk.
Der Kollege da drüben kann Ihnen bestimmt helfen.“ 
Michael Koch aus München hat mit dieser Unterzeile 
einen Verzehrbon im Wert von 100 Euro vom Hofbräu -
keller gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! 
Witz des Jahres 
„Nie mehr fahr ich an die Ostsee“, erklärt Herr Maier seinen 
Kollegen. „Jeden Tag musste ich Kurtaxe bezahlen, obwohl 
ich nicht ein einziges Mal damit gefahren bin.“ 
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15 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Im Januar … 
Der Blick zurück 
… vor 100 Jahren (1911) 
1. Januar – Über 2 Millionen Einwohner zählt Berlin.
Die Stadt platzt aus allen Nähten. 
3. Januar – Fritz Huschke von Hanstein, deutscher 
Autorennfahrer, wird geboren. 
… vor 75 Jahren (1936) 
16. Januar – Mit dem Ziel, Benzin und Reifen zu sparen, 
ergeht ein Erlass von Reichsminister Rudolf Heß für 
kraftfahrende Parteimitglieder: Höchstgeschwindigkeit 
100 km/h. 
… vor 50 Jahren (1961) 
2. Januar – Zwischen Weihnachten und Neujahr sind 
2.820 Menschen aus der DDR geflüchtet. 
3. Januar – USA brechen diplomatische Beziehungen zu 
Kuba ab. 
… vor 25 Jahren ( 1986) 
19. Januar – Sammy Drechsel, deutscher Kabarettist und 
Sportreporter stirbt. 
20. Januar – Frankreich und Großbritannien vereinbaren 
den Bau eines Ärmelkanaltunnels. 
… vor 1 Jahr (2010) 
1. Januar – der EU-Grundlagenvertrag ist in Kraft 
getreten. (PR) 
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16 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Dennoch wäre es falsch, in Zufriedenheit 
zu verfallen, sondern die Chance zu nut -
zen und gut gerüstet in das nächste Jahr 
zu gehen. 
Die Konjunktur 
In seltener Einheit prognostizieren ge -
werkschafts- als auch arbeitgebernahe 
Wirtschaftsforschungsinstitute ein Super -
jahr 2011. Sie rechnen mit zwei Prozent 
Wachstum und sinkender Arbeitslosigkeit. 
Die Ursache für den Aufstieg sehen die 
Experten in der Nachfrage nach Quali -
tätsprodukten „Made in Germany“ im 
Ausland sowie das schnelle Wiederanspringen der inländischen Investitionstätigkeit. So wird sich auch der kräftige 
Abbau der Arbeitslosigkeit fortsetzen. 
Man rechnet für 2011mit durchschnitt -
lich 2,9 Millionen Arbeitslosen. Die 
Steuerschätzer erwarten für das kommen -
de Jahr 30 Milliarden an zusätzlichen 
Einnahmen. Auch der DAX wird laut 
Prognosen kräftig zunehmen. 
Kein anderer großer westlicher Industrie -
staat kann eine ähnlich wundersame Er -
holung vorweisen wie die Bundesrepu -
blik. Deutschland ist und bleibt auch im 
nächsten Jahr das wachstumsstärkste 
Land der G7. Das Vertrauen ist zurückgekehrt und die Deutschen konsumieren 
wieder. 
Wirtschaftslage München 
Unseren Unternehmen geht es im Mo -
ment gut – sehr gut sogar. An der Spitze 
der Zuwächse steht BMW. Der Autobauer 
verkündet ein Rekordergebnis nach dem 
anderen. Auch Siemens, MAN und Linde 
peilen Rekorde an. Das Land Bayern er -
wartet für 2011 rund eine Milliarde mehr 
Steuereinnahmen. Horst Seehofer will 
den Haushalt 2011 ohne Neuverschul -
dung schaffen. Im Zukunftsatlas, der vom 
Prognose-Institut seit 2004 jährlich er -
stellt wird und 412 Städte und Kreise im 
Vergleich misst, landet der Landkreis 
München und die Stadt München auf den 
ersten beiden Plätzen.
Der Münchner Wirtschafts-Vulkan bro -
delt, da die Ausstrahlung unserer Stadt 
einmalig in Deutschland ist. Die Bevölke -
rung Münchens wächst mit am schnell -
sten, während andere Regionen schrump -
fen. Junge Erwachsene zieht es vehement 
nach München im Gegensatz zur Vergrei -
sung vergleichbarer Metropolen. 
Sonderstellung München 
Nach wie vor strömen immer mehr Touri -
sten und Städteurlauber nach München. 
Messen, Kongresse, Konzerte und Veran -
staltungen aller Art von der Wiesn bis 
zur Dult machen unsere Stadt zu einer 
der weltweit beliebtesten Metropolen. 
Vom Tages-Besucher bis zum Geschäfts -
mann wird München immer wieder gerne 
besucht. Dies ist ein gewaltiger Impuls für 
Titelthema 
2011 – Alles wird gut 
Das Jahr 2010 ist für unsere Branche sehr 
positiv verlaufen. Viele Messen und Kon -
gresse, Besucher und Touristen aus aller 
Welt, fast tägliche Veranstaltungen haben 
dafür gesorgt, dass die Vermittlungszahlen 
enorm gesteigert wurden. Der Datenfunk 
und die damit verbundene Schnelligkeit 
haben zu einer hohen Kundenzufriedenheit 
beigetragen, sodass immer mehr 
Unternehmen und Personen die Taxi- 
München eG beauftragen. 
das „Dienstleistungs-Dreieck“ Hotellerie, 
Gastronomie und Transportwesen. 
Ein schmerzender Wehmutstropfen ist je -
doch die Verkehrspolitik unserer Stadt. 
Ob Baustellen-Inflation, katastrophale 
Ampelschaltungen, neue Straßenbahn- 
Linien und Fahrrad-Wahn. In jedem Seg -
ment ist die autofeindliche Einstellung 
der Entscheider zu erkennen. Oft muss 
man sich vor Besuchern Münchens schä -
men und entschuldigen, wie z.B. Mün -
chens Ampeln geschaltet sind. Fremde 
erwähnen gerne, dass Sie so etwas auf 
der ganzen Welt noch nicht erlebt hätten. 
Rahmenbedingungen Taxibranche 
Das Taxi im Mobilitätsumfeld 
Immer mehr Bürger in der Metropole ver -
zichten auf das einstige Statussymbol 
„Auto“ .Die hohen Kosten für Anschaf -
fung, Unterhalt, Wertverlust, Treibstoff, 
Strafzettel, Parkgebühren sowie die Park -
platz-Not sind Argumente gegen das 
Auto. Die gut ausgebauten Nahverkehrs- 
Möglichkeiten tun ein Übriges dazu. Mit 
den Öffentlichen ins Kino und zurück mit 
dem Taxi ist das Prinzip vieler Münchner. 
Aus dieser Sicht hat das Taxi eine große 
Chance, im Mobilitäts-Mix zu profitieren. 
Wann genehmigt die Stadt endlich mehr 
Sonderspuren für Taxis (Innenstadt, Mes -
se)? Diese Frage ist ein Dauerbrenner und 
wird unter der jetzigen Rot-Grün-Koali -
tion wohl kaum positiv beantwortet. Ob 
Foto: www.atelie r- tacke.de 
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17 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Rikschas, Landtaxis, unerlaubte Bereit -
stellung, immer mehr Sperrungen gesam -
ter Straßenzüge sind die Hemmnisse des 
Taxi-Alltags. 
Taxi-München eG 
Gerade in diesen Zeiten zeigt sich, welche 
Leistung es der ehemaligen Vorstände 
war, die Stellung der Genossenschaft zu 
verteidigen. Die Einführung einer hoch -
modernen Infrastruktur (Datenfunk, 
Rufsäulen) fördert das Geschäft unserer 
Mitglieder. Der neue Vorstand mit Unter -
stützung eines kritischen Aufsichtsrats ist 
Garant für die Entwicklung der Branche 
in den nächsten Jahren. 
Tarifpolitik 
In nahezu allen Punkten, die die Taxi- 
München eG vorschlug, wurde die Tarif -
anpassung durch den Stadtrat genehmigt. 
Die moderate Erhöhung nach 4½ Jahren 
wird von der Bevölkerung positiv ange -
nommen und ermöglicht allen Zielgrup -
pen, nach wie vor Taxi zu fahren. 
Datenfunk 
Allein durch die Zuverlässigkeit und 
Schnelligkeit des Datenfunks konnten wir 
2010 ein dickes Plus bei den Vermitt -
lungszahlen verbuchen. Dieser Trend wird 
sich 2011 fortsetzen. Entscheidend jedoch 
ist es, dass die Mitglieder Ihren Fahrgä -
sten diesen Produktvorteil vermitteln und 
die Werbemittel einsetzen. 
Rufsäulen 
Bis auf wenige Ausnahmen ist die neue 
Generation der Rufsäulen aufgestellt. In 
Verbindung mit den Anrufmeldern er -
möglicht diese Technik ein entspanntes 
Arbeiten. 
TAXIKURIER 
Unser Medium ist im Markt als Marktfüh -
rer angesehen. Jedes Unternehmen, das 
mit der Taxiwelt kommunizieren möchte, 
ist im TAXIKURIER vertreten. 
Da auch die öffentliche Welt (Politik, Po -
lizei, Ämter) zu den regelmäßigen Lesern 
gehört, gilt das Wort unserer Zeitschrift. 
Dies konnte nur mit hoher Qualität, 
Pünktlichkeit und einem professionellen 
Team erreicht werden. 
Kosten 
Die Treibstoffpreise werden vermutlich 
ansteigen, Aufwendungen für Fahrzeug -
anschaffung, Versicherungen, Unterhalt 
bleiben auf hohem Niveau. 
In diesem Zusammenhang ist es höchst 
erfreulich, dass der Jahresbeitrag der 
Taxi-München eG trotz der hohen Inve -
stitionen für 2011 konstant und Deutsch -
landweit konkurrenzlos günstig geblieben 
ist. 
Highlights 2011 
Der Messe- und Veranstaltungskalender 
ist bereits gut gefüllt. „In München ist 
immer was los“ .Freuen wir uns auf zahl -
reiche Veranstaltungen und Anlässe, um 
die uns ganz Deutschland beneidet. 
Wünsche 
Da ein kleiner Prozentsatz der Fahrer und 
Unternehmer, der das „Taxi-Fahren“ un -
diszipliniert, unkollegial und geschäfts -
schädigend ausführt, das Image einer 
ganzen Branche prägen können, gilt es 
für die Mehrzahl der Kollegen, die positi -
ven Regeln unserer Zunft zu beherzigen. 
Ganz besonders wichtig ist die Beendi -
gung der Lethargie, die viele befallen hat. 
Nur mit hohem Engagement bleibt das 
Taxi ein wichtiges Element im Mobilitäts- 
Anspruch der Menschen. (PR) 
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18 TAXIKURIER JANUAR 2011 
An Silvester scheiden sich die Geister. Der 
eine Teil der Kollegen schreit „Bloß nicht!“ 
und versteckt sein wertvolles Gefährt in 
die Garage, der andere Teil kann den Tanz 
auf der Glasscherbe zwischen Odeonsplatz 
und Münchner Freiheit kaum erwarten.
Tatsache ist: Die Kassen klingeln und vor 
Schaden muss man sich in Acht nehmen. 
Wir Taxifahrer gehören zu den wenigen, 
die schon lang vorher wissen, wo ihre 
Silvesterparty stattfindet: Richtig, im rol -
lenden Wohnzimmer, Farbe hellelfenbein, 
meist mit Stern auf der Haube.
Die Silvesternacht besteht aus zwei Tei -
len: Einem kurzen, aber arbeitsintensiven 
Vorspann von 17 bis 21 Uhr, wenn die 
Partylöwen ausrücken und ihre Locations 
besetzen. Dem folgt dann die große Stille 
bis kurz nach Mitternacht, wenn die erste 
Welle an Böllern und Raketen verglüht ist, 
und die jüngere Generation die Family- 
Party verlässt und in den Club wechselt 
oder auch die Oma nach hause will.
Fakt ist aber auch: Keine Nachtschicht 
hat so viele Facetten wie Silvester. Denn 
gerade in der letzten Nacht des Jahres ist 
nicht alles Gold, was glänzt: Extremer 
Alkoholkonsum schafft auch Problemfäl -
le, z.B. reihenweise sich der Körperflüs -
sigkeiten entledigender Personen, und die 
Spreng- und Zerstörungswut macht aus 
unseren Straßen wahre Schlachtfelder. 
Denn es reicht nicht, nur mit Böllern zu 
knallen oder mit Raketen das Firmament 
zu erhellen, sondern es müssen Sektfla -
schen gesprengt, Briefkästen in die Luft 
gejagt und Autos in Brand gesteckt wer -
den. Der Schritt vom Feuerwerk zum 
Vandalismus ist nicht groß. Deshalb ge -
ben wir auch in diesem Jahr wieder den 
gutgemeinten Hinweis, nicht nur für An -
fänger, sondern auch für alte Hasen im 
Taxigewerbe:
Meiden Sie die Epizentren der Neujahrs -
feiern, insbesondere die Prinzregenten -
straße am Friedensengel sowie die Lud -
wig- und Leopoldstraße von Freiheit bis 
Odeonsplatz. Alles rund ums Tal und Ma -
rienplatz sollte in diesen Stunden sowieso 
tabu sein. Denn wer sein Taxi liebt, der 
lässt es sich nicht von Pyromanen unter 
dem Hintern anzünden, in die Luft jagen 
oder in bester Fakir-Manier die Pneus auf 
Scherbenfeldern an die Grenzen der Be -
lastbarkeit testen. Es gibt wahrlich schö -
neres, als einen Radwechsel in der Neu -
jahrsnacht am Isartorplatz. 
Die Silvesternacht wird auch die erste 
echte Prüfung für ein neues Programm -
modul in der automatischen Taxivermitt -
lung: Von Thomas Kroker entwickelt und 
durchdacht, können Vorbestellungen be -
reits bei der Annahme sinnvoll gesteuert 
werden. D.h., dass die Anzahl an mög -
lichen Vorbestellungen je nach Ortsteil 
unterschiedlich definiert werden kann. 
Das bringt den Vorteil, dass freiwerdende 
Taxis in den Randbezirken weiterhin ver -
mittelt werden können, während in den 
Problemzonen im City-Bereich die An -
zahl der Bestellungen nahe der Nullgren -
ze gehalten werden muss, weil hier auf -
grund der Situation so gut wie keine 
Vermittlung möglich ist.
Viele Kollegen nutzen die „auftragsarme“ 
Zeit zwischen 20 und 24 Uhr zu einem 
gemeinsamen Essen und einer kleinen 
Party - natürlich ohne alkoholische Ge -
tränk e... 
Service 
Silvester 2010
…jetzt geht die Party richtig los! 
Fotos: www.atelie r- tacke.de 
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19 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Wo es so richtig abgeht in der Stadt, wo auch der Euro und 
nicht nur der Korken rollt, entnehmen sie bitte der für Sie 
erstellten Aufstellung. 
Eine große Bitte eines der größten Hotels in München, dem 
Bayerischen Hof am Promenadeplatz: an 364 Tagen im Jahr 
ist der Promenade-Stand der Vorzeige-Hotel-Taxistand 
schlechthin und immer bestens mit Taxis versorgt. Leider 
gerät dies in der Silvester-Nacht immer wieder in Vergessen -
heit, und am Promenade-Stand kommen teilweise stundelang 
keine freien Taxis an. 
Bitte, liebe Kollegen, denken Sie auch an diese Adresse und 
fahren Sie in den frühen Neujahrsstunden den Standplatz an, 
auch wenn rundherum genug andere Fahrgäste winken. Wir 
wissen, dass das nicht einfach ist, aber vielleicht schaffen wir 
es diesmal, die Situation etwas zu verbessern.
Selbstverständlich steht Ihnen auch in der Silvesternacht Ihre 
Taxizentrale mit Rat und Tat zur Verfügung, und da zu er -
warten sein wird, dass die telefonische Erreichbarkeit trotz 
voller Personalstärke eher schlecht sein wird, empfehlen wir 
allen Interessierten aus Gastronomie und Hotellerie unsere 
Schnell-Bestell-Systeme „Autobooking“ und „Internet- 
Booking“ . Besonders das „Internet-Booking“ dürfen Sie gerne 
allen Fahrgästen empfehlen, die sich über die schlechte Er -
reichbarkeit der Taxizentrale in der Silvester-Nacht negativ 
äußern. (SW) 
www.taxi-muenchen.de oder
www.taxi-muenchen.com/privatkunden/taxi-bestellen/ 
online-bestellung.html 
§ 11.00 Uhr, Herkulessaal, Silvester-Matinee 
§ 11.00 Uhr, Cuvilliestheater, Silvester-Matinee 
§ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Malediva 
§ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Magic–Zauber der Illusion 
§ 16.00 Uhr, Hochschule für Musik und Theater ,
Die Singphoniker 
§ 16.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Ensemble Clemente 
§ 16.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Harmonic Brass 
§ 17.00 Uhr, Philharmonie, 
Silvesterkonzert Münchner Philharmoniker 
§ 17.00 Uhr, Cuvilliestheater, Festkonzert 
§ 18.00 – 20.00 Uhr, Residenztheater, Viel Lärm um nichts 
§ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Magic – Zauber der Illusion 
§ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Fledermaus
§ 18.30 Uhr, Maritim, Silvester – Genießer – Ball 
§ 19.00 Marstall, Nachtflug
§ 19.30 Uhr, Hochschule für Musik und Theater, 
Die Singphoniker 
§ 19.30 Uhr, Max-Joseph-Saal, Münchner Streichquartett 
§ 19.30 Allerheiligen Hofkirche, Harmonic Brass
§ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Festkonzert 
§ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Winners & Masters
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, Last Night of the year
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Blechschaden 
§ 21.00 Uhr, Lustspielhaus, Malediva Silvestergala
§ 21.30 Uhr, Prinzregententheater, Quadro Nuovo
§ Löwenbräukeller, Silvester-Gala 
§ Augustiner Keller, Silvester-Party 
§ GOP, Silvester-Gala 
§ Backstage, Mono & Nikitaman 
§ Muffathalle, Blumentopf 
§ Tollwood, Silvester-Party 
§ Bayerischer Hof, Silvester-Party 
§ BMW-Welt, Radio Gong Silvester-Party 
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20 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Unterhaltsames 
Schrottis Fiaker-ABC 
E
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. 
Amüsierend, manchmal lehrreich.
In jedem Falle hilfreich. Interessant für 
Anfänger und für Profis. In diesem Monat 
der Buchstabe „E“ . 
Ehrlichkeit – An einem Mittwoch Ende 
November bekam frühabends (es war 
schon dunkel) ein Kollege einen Daten -
funk-Auftrag in die Thalkirchner Straße 
mit dem Hinweis, das Haus sei eingerü -
stet und die Hausnummer schlecht zu se -
hen. Da dies weit und breit das einzige 
eingerüstete Haus war, empfand der ne -
ben dem Schutt-Container vorm Eingang 
wartende und geraume Zeit vergeblich 
winkende Schrotti die Hausnummer-Su -
cherei des Kollegen als ziemlich überflüs -
sig, zumal es natürlich wie immer pres -
sierte. Auf die Frage an den Kollegen, ob 
die Zentrale den Hinweis auf das eingerü -
stete Haus denn nicht weitergegeben ha -
be, meinte dieser mit reichlich bissigem 
Unterton „des macha die doch eh' net; für 
sowas ham die koa Zeit“ . Stimmte nur 
nicht. Stand im Auftrag drin. Da möchte 
man direkt mit der Ex-Schwimmerin 
Franziska van Almsick sagen: „ich habe 
schon viel erlebt – gerade in der Vergan -
genheit“ . Diese fiakernden Unschuldsläm -
mer haben wohl schon als Zweijährige 
ihrer Mutter die vollen Windeln mit dem 
Kommentar „I war's aber net“ überlassen.
Englischer Garten – Den vormals sumpfi -
gen „Hirschanger“ ließ Kurfürst Karl- 
Theodor auf Anregung von Benjamin 
Thompson (später zum „Reichsgraf von 
Rumford“ ernannt) als „Militärgarten“ 
anlegen, welcher aber auch der Münchner 
Bevölkerung zugänglich sein sollte. Dass 
dies gerade im Jahre 1789 geschah, war 
kein Zufall – schließlich begannen ab 
diesem Zeitpunkt in Paris infolge der 
Französischen Revolution die Köpfe der 
Großkopferten zu rollen, also auch der 
vormaligen „Sonnenkönige“ und ihrer 
Gattinnen. Schließlich erwischte es auch 
Königin Marie Antoinette im Oktober 
1793, die kurz vor Ausbruch der Revolu -
tion auf den Hinweis der Höflinge „Ho -
heit, das Volk hat kein Brot mehr“ noch 
geantwortet hatte: „Dann sollen sie halt 
Kuchen essen!“ Bevor Schrotti jetzt zu 
träumen anfängt, wie es denn heute mit 
einer süßen, kleinen Guillotine auf dem 
Marienplatz für die obersten Banken- 
Zokker und ihre politischen Helfershelfer 
wär e… zurück zum Englischen Garten 
und drei seiner bekanntesten Bauten: das 
Haus der Kunst, 1937 als „Haus der Deut -
schen Kunst“ eröffnet, ist dank ständiger 
Hofberichterstattung in allen Medien (u.a. 
auch „Süddeutsche Zeitung“) heute nur 
mehr als Adresse der Disco „P 1“ be -
kannt. Der Monopteros wurde im Auftra -
ge des Königs Ludwig I. im Jahre 1836 
im altgriechischen Stil auf dem künst -
lichen Hügel vollendet, der durch den 
Aushub des Kleinhesseloher Sees entstan -
den war. Der Chinesische Turm gehörte 
ab 1790 zu einer ganzen Gruppe exoti -
scher Bauten, wurde im 2. Weltkrieg 
vollständig zerstört und kurz darauf in 
gleicher Form wieder aufgebaut. Der da -
zugehörige Biergarten ist auch bei Touri -
sten bekannt und beliebt – sozusagen 
Saufen als Akt der Völkerverständigung. 
Schwerter zu Zapfhähnen! 
Ettstraße – Die Straße ist benannt nach 
Kaspar Ett (verstorben 1847), der in der 
Kirche St. Michael (Neuhauser-/Ecke Ett -
straße) als Kirchenmusiker wirkte. In der 
Kirche befindet sich die Gruft der Wittels -
bacher, in der man u.a. auch den Sarko -
phag des „Märchenkönigs“ Ludwig II be -
sichtigen kann. Gegenüber der Kirche 
steht das Münchner Polizeipräsidium, 
dessen Präsident ab März 1933 vorüber -
gehend ein gewisser Heinrich Himmler 
war, der zunächst von dort aus auch das 
KZ Dachau organisierte. Als Leiter der 
Politischen Polizei in München ging ihm 
schon damals Reinhard Heydrich hilfreich 
zur Hand; beide „Herren“ waren später 
die Organisatoren des Holocausts. Zuvor, 
schon gleich nach der Niederschlagung 
der Räterepublik im Jahre 1919, war Dr. 
Wilhelm Frick ebenfalls Leiter der Politi -
schen Polizei in der Ettstraße geworden; 
Frick war dann von 1933-1945 u. a. 
Reichsinnenminister, fand sich neben ei -
nigen anderen Nazigrößen auf der Nürn -
berger Anklagebank wieder und wurde 
schließlich im Jahre 1946 hingerichtet. 
Heydrich war schon vor Kriegsende ei -
nem Attentat erlegen, und Himmler ver -
giftete sich nach seiner Verhaftung 1945 
selbst. Nach den Studentenprotesten der 
60er Jahre, der missglückten Geiselbefrei -
ung nach einem Überfall auf die Deutsche 
Bank genau gegenüber dem „Käfer“ am 
4.8.1971 (eine tote Geisel) und der nicht 
minder vergeigten Geisel-„Rettung“ zur 
Olympiade 1972 (alle Geiseln und ein Po -
lizist tot) ist es um die Ettstraße endlich 
ruhiger geworden. Durch „Isar 12“, den 
„Kommissar“, „Der Alte“, „Siska“, „SOKO 
5113“ und natürlich vor allem „Derrick“ 
(„Harry, hol' schon mal den Wagen“) ist 
das Portal des Präsidiums praktisch in al -
ler Welt bekannt – alleine „Derrick“ wur -
de in mehr als hundert Länder der Erde (!) 
verkauft und kann – synchronisiert –
auch in Schwedisch, Russisch, Japanisch 
und wohl sogar im hinterindischen Hir -
tendialekt genossen werden. Nur böse 
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21 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Zungen können behaupten, dies sei 
Himmlers letzte Rach e… (Historische 
Daten teils aus „München zu Fuß“ vom 
Kollegen B. Weyerer) 
Extrem – war unter anderem am Freitag, 
26.11., gegen 14.30 Uhr der Rückstau in 
die Lindwurmstraße wegen des baustel -
lenbedingten Wegfalles einer der beiden 
Linksabbiegerspuren in die Sonnenstraße. 
Hier galt der Spruch von Berti Vogts: „In 
der Spitze wird die Breite enger“ .Viele 
bunte Hütchen, Bändchen und ein nicht 
minder festlich geschmückter Sandhaufen 
mitten in der Kreuzung ließen bereits 
zwei Tage vor dem ersten Advent weihnachtliche Stimmung aufkommen – der 
die Herren vom Bau auch schon erlegen 
sein mussten, da nämlich auch im weite -
ren Umkreis um den Sendlinger-Tor-Platz 
kein einziger von ihnen (in Worten: nie -
mand) zu sehen war. Quasi als „Denkmal 
des unbekannten Bauarbeiters“ lehnte ei -
ne Schaufel auch zwei Stunden später of -
fensichtlich unberührt an derselben Stelle 
dieser künstlerischen Installation. Wer 
hätte sie auch berühren sollen – war ja 
niemand da. Abgesehen vielleicht von ein 
paar Autofahrern. Da die aber – jeden -
falls in München – in der sozialen Rang -
folge noch hinter Kindermördern ange -
siedelt sind, darf man sie mit Fug und 
Recht schon ein bisserl drangsalieren. Ja 
mei, Handwerker, Lieferanten, Taxis oder 
auch die Buslinie 152, die alle nicht aus 
Gaudi herumgurken, waren von dieser 
Geisterbaustelle auch betroffen – aber 
sinnlosen „Beifang“ müssen auch unsere 
leergefischten Meere aushalten. 
Das Jahr neigt sich nun dem Ende zu, 
weshalb vielleicht noch eine alte Bauern -
regel zum Jahreswechsel hilfreich sein 
kann: „Wenn's an Silvester stürmt und 
schneit – dann ist Neujahr nicht mehr 
weit!“ Rutschen Sie gut! 
Messe München International 
Januar-Programm 
TrendSet – Ob Wohnambiente, Tischkultur oder Lebensart – die TrendSet ist seit 
über 45 Jahren die größte und bekannteste Fachmesse ihrer Art im süddeutschen 
Raum. Die diesjährige Veranstaltung findet von 5. bis 7. Januar auf dem Gelände 
der Neuen Messe München statt. Erstmals in zehn Hallen sind dort rund 2.300 
Marken und Kollektionen an Wohnmöbeln, Küchen- und Badezimmerzubehör, 
Einrichtungsaccessoires, Schmuck und vielem mehr zu sehen. Zu den Ausstellern 
gehören Fachhändler, Versandhändler und andere Handelsformen. Auf der 
TrendSet trifft sich die Branche und nutzt die Messe als Plattform, um sich über 
Neuheiten auszutauschen, Ware zu bestellen und Bestellungen aufzunehmen. Es 
werden rund 35. 000 Fachbesucher aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, 
Norditalien sowie aus den angrenzenden osteuropäischen Ländern erwartet. 
BAU 2011 – In diesem Jahr präsentiert sich auf der BAU wieder das Who is who 
der Architektur und Bauwirtschaft. Zu sehen gibt es auf 180.000 m² Ausstel -
lungsfläche in der Neuen Messe München Entwürfe, Materialien und Systeme 
für Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau sowie für Neubau und Bestand. 
Die BAU 2011 ist von 17. bis 22. Januar für ein großes nationales und interna -
tionales Publikum geöffnet. Als weltgrößte Messe für Architekten und Ingenieu -
re stellt das Event einen wichtigen Treffpunkt für 38.000 Planer und ein breites 
Fachpublikum dar: Es werden über 1.900 Aussteller sowie rund 212.000 Besu -
cher aus 151 Ländern erwartet. Die Leitthemen der BAU 2011weisen in die 
Zukunft und zeugen von einer ganzheitlichen Sicht auf den Menschen: Nachhaltiges und generationengerechtes Bauen, Innovation und Forschung von 
Nanotechnik über Bionik sowie Aus- und Weiterbildung stehen im Mittelpunkt 
der diesjährigen Veranstaltung. 
opti ’11 – Vom 28. bis zum 30. Januar öffnet die seit 1998 jährlich stattfindende 
Optikermesse auf dem Gelände der Neuen Messe München wieder ihre Pforten. 
Von Lasertechnik für Sehkorrekturen über Brillengläser, Brillenfassungen, Kon -
taktlinsen, Mikroskope hin zu Werkzeugen für Optiker – auf der opti ’11 dreht 
sich alles um die menschliche Sehkraft und den dazugehörigen Wirtschafts -
zweig. Im Rahmen des Messeprogramms präsentieren Aussteller in verschiede -
nen Foren die Trends und Innovationen der Augenoptik. Zu den Fachbesuchern 
gehören Optiker, Augenärzte, Importeure, Vertreter aus Großhandel und Indu -
strie. Über 430 Ausstellerfirmen sowie rund 20.000 Besucher werden dieses Jahr 
erwartet. Außerdem gibt es ein Jubiläum zu feiern: Die weiche Kontaktlinse – 
1951 von Otto Wichterle in der ehemaligen SSR erfunden – wird 50. Über 15 
Hersteller zeigen daher die neueste Generation an hydrogelen (weichen) und 
formstabilen Kontaktlinsen. 
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de 
TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:49 Uhr Seite 21

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22 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Taxameter des Jahres 
Datenfunk – Der Wegfall der in die Jahre gekommenen 
Sprechfunkvermittlung durch die Umstellung auf Da -
tenfunk hat im ersten Jahr überwältigende Ergebnisse 
geliefert. Neben einer enormen Steigerung der ver -
mittelten Aufträge ist insbesondere die Verbesserung 
bei der Annahme von Vorbestellungen hervorzuheben, 
die nunmehr ohne Begrenzung möglich ist und kein 
Kunde mehr eine Absage erhält, „weil schon soviel für 
diese Uhrzeit bestellt haben ...“ Auch bei der Umset -
zung von vollautomatisierten Schienenersatzverkehren 
ist die automatische Vermittlung nicht mehr wegzu -
denken. Mit den bisherigen Ergebnissen sind die Vor -
aussetzungen für die Zukunft geschaffen, um neue 
Projekte und Ideen zu verwirklichen.
Neuer Taxitarif – Noch nie in der Geschichte des 
Münchner Taxigewerbes ließ eine Tariferhöhung länger 
auf sich warten: Nach vier Jahren und fünf Monaten 
wurde zum 01.12.2010die Taxitarifordnung geändert. 
In den Augen vieler war diese Änderung schon lange 
überfällig. Trotzdem ist die Anpassung der Taxipreise 
als moderat anzusehen und nicht als überzogen, auch 
wenn eine durchschnittliche Preiserhöhung von etwa 
9% auf den ersten Blick deftig erscheint. Auf 5 Jahre 
gerechnet beträgt der Inflationsausgleich ca. 2% jähr -
lich. Die Kunden werden Verständnis dafür haben, 
dass die Kostenentwicklung auch vor dem Taxigewerbe 
nicht Halt macht. 
Sperrgürtel um die Wiesn – Des einen Freud, des ande -
ren Leid ... Effektiv waren sie allemal, die Maßnahmen 
rund ums Oktoberfest. Zumindest fand kein Bomben -
anschlag statt und es hat auch kein Taxi mit gefähr -
licher Ladung irgendeine Panzersperre durchbrochen. 
Genau das wollte man vermeiden, genau das wurde er -
reicht. Zu welchem Preis, dies steht auf einem anderen 
Blatt. Fakt ist schlichtweg, dass das System der Voll -
sperrung gegriffen hat, zu 100%. Nicht in vollem Um -
fang funktioniert hat dagegen das Taxikonzept: Auch 
wenn sehr vieles gegenüber 2009 deutlich besser funk -
tionierte, und vor allem auch besser organisiert war, so 
gibt es doch noch viele Punkte, an denen es für 2011 
nachzubessern gilt bzw. wo bereits nachgebessert wird. 
Teils sind diese Ansätze organisatorischer Natur, teils 
müssen sich aber auch viele Taxler an die eigene Nase 
fassen, denn was während der Wiesn 2010 an Wild -
wuchs aus dem Boden spross, spottet jeder Beschrei -
bung: Unerlaubte Bereitstellung, völlige respektlose 
Ignoranz gegenüber Polizeibeamten, Fahrgastverweige -
rungen und Fahrgastselektion waren an der Tagesord -
nung. Tugenden wie Disziplin, Zucht und Ordnung 
sind im Wortschatz vieler Fiaker leider nicht enthal -
ten. Es gab regelrecht mafiaähnliche Strukturen, wobei 
„Agenten“ am Taxistand Fahrgäste ansprachen und bei 
lukrativen Fahrzielen dann mittels Handy an bestimm -
te Taxifahrer verkauften. Dank Datenfunk konnten 
solche „Kollegen“ ausfindig gemacht werden. Auch
die massive Zunahme von Privatfahrzeugen zu Taxi -
zwecken war zu verzeichnen. 
Rauchverbot in Bayern – Ganz Raucher-Bayern jammert 
wegen des Nichtraucherschutzes, der rauchende vierte 
Teil der Bevölkerung will bemitleidet werden, wohinge -
gen 75% endlich saubere Luft genießen dürfen. Dass 
die nun umgesetzte Regelung zum Schutz der Nicht -
raucher erfolgte und damit zugunsten von über 74% 
der Bevölkerung, ist an so manchem kaputtgequalm -
tem Gehirn wohl vorbeigezogen. Aus Taxler Sicht hat 
das Rauchverbot keinerlei negative Auswirkungen, 
ganz im Gegenteil, man hat viel weniger nach Rauch 
stinkende Fahrgäste im Taxi. 
Verkehrspolitik in München – Sadistische Veranlagun -
gen leiten das Verkehrsmanagement: Man lasse den 
Autofahrer bezahlen und bestrafe ihn dafür. Mit die -
sem Satz könnte man die Grundrichtung der Münchner 
Verkehrsbehinderungspolitik kurz und knapp beschrei -
ben. Eine andere Erklärung ist für dieses chaotische 
Treiben nicht zu finden. Dass hier eine ausgeklügelte 
abgestimmte Maschinerie dahinter steckt, die keine 
Chance ungenutzt lässt, dem Mehrfach-Steuerzahler 
Autofahrer eins reinzuwürgen und ihn abzukassieren 
und auszunehmen, zu schikanieren und zu piesacken, 
wo und wie es nur irgendwie geht, dürfte selbst dem 
vom Verkehr völlig Unbedarften nicht entgangen sein. 
Leere Geistertrambahnen schalten sich zu jeder Tagesund Nachtzeit am Stachus und Sendlinger Tor die 
Fahrt frei und bringen den Innenstadtverkehr zum 
erliegen. Was die Linienbeschleunigung nicht schafft, 
besorgen danach die Radfahrer. Denn das Ziel ist klar 
definiert: Radlhauptstadt Deutschlands. Bezahlt vom 
Autofahrer. (TK) 
Das Taxijahr 2010 
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen
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23 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Kopfschmerz –
eine orthopädische
Herausforderung? 
Dr. Rüdiger Neitzel, 47, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen 
mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center 
die Orthopädische Praxisklinik. Er war über 
Hier spricht der Doc 
Die Ursachen für Kopfschmerzen sind oft 
unklar und führen viele Patienten zu ei -
ner wahren Odyssee durch verschiedene 
Arztpraxen. Vor allem in der Orthopädie 
ist man immer wieder geneigt, Kopf -
schmerzpatienten an einen Neurologen 
zu überweisen. In vielen Fällen sind 
Kopfschmerzpatienten jedoch orthopädi -
sche Patienten, denn neben vielen ande -
ren Diagnosen bietet die Halswirbelsäule 
sehr häufig einen therapeutischen An -
satzpunkt.
Was sind die häufigsten Symptome, die 
Patienten zum Orthopäden führen? 
Sehr häufig beklagen die Patienten eine 
Einschränkungen der Rotation und der 
Seitneigung des Kopfes sowie eine druckschmerzhafte Muskelverhärtung im 
Verlauf der Wirbelsäule. Viele Patienten 
beklagten Schwindel und Übelkeit bei 
Überkopfarbeiten.
Was ist die Ursache für den Kopfschmerz 
aus orthopädischer Sicht? 
Sehr häufig finden sich osteodegenerative 
Veränderungen an den Bandscheiben und 
an den Wirbelgelenken, insbesondere 
kleine Kopfsegmente und das Rücken -
marksegment C2 ist mit einer Vielzahl 
von Schmerzrezeptoren der Gelenkkapsel, 
Sehnen- und Bandansätze betroffen. 
Hierzu kann es bei Fehlstellung der 
Halswirbelsäule, den sog. Wirbelgelenks -
blockierungen, immer wieder zu schmer -
zauslösenden Nackenverspannungen und 
Reizung der Rückenmarkshäute kommen.
Was kann therapeutisch unternommen 
werden? 
Neben anderen auslösenden Ursachen wie 
Dysfunktion im Kiefergelenk oder Trige -
minus-Neuralgien (Entzündung eines 
Hirnnerven) können hier durch chirothe -
rapeutische Manipulation Gelenkblocka -
den behoben werden und durch lokale 
Infiltrationen an die Wirbelgelenke und 
an die Triggerpunkte, insbesondere des 
Nervus occipitalis major an der kleinen 
Nackenlinie, Schmerzen behoben werden 
und Spannungskopfschmerzen sowie 
Schwindel erfolgreich bekämpft werden.
Ferner wird bei den Patienten die Statik 
der Wirbelsäule kontrolliert, um hier 
Fehlhaltungen und Fehlbelastungen der 
gesamten Wirbelsäule abzubauen. Hier 
kann über propriorezeptive Einlagen,
d.h. Einlagen, die die Reflexzonen des 
Fußes stimulieren, stimulierend gearbeitet 
werden sowie durch Physiotherapie die 
Behandlung ergänzt werden.
Eine besinnliche Weihnachtszeit
und einen guten Übergang ins neue Jahr 
wünscht Ihnen Ihr Orthopäde, 
Dr. Rüdiger Neitzel
10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, 
mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger 
und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele 
und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille 
errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig 
Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten 
Themen. Ratschläge zu Gesundheit, Er -
nährung und Bewegung. 
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Fachanwalt Familienrecht
Sozialrecht / Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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24 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Taxi-Check München 
Rückblick auf das Jahr 2010 
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. 
Jeden Monat ist unser anony mer Taxi- 
Scout mit einer besonderen Aufgaben-
Pflichtaufgaben als auch freiwillige 
Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. In dieser Ausgabe 
küren wir den Jahres-Gewinner 2010. 
stellung auf Münchens Straßen und 
Standplätzen unterwegs und berichtet
über seine Erfahrungen und Erlebnisse.
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die 
Die Weltwirtschaftskrise ist jetzt hoffent -
lich Vergangenheit, denn sie hat unser 
Durchhaltevermögen oft auf die Probe 
gestellt. In den Medien und auch im rich -
tigen Leben wird dieser Phase und den 
ewigen Schwarzmalereien nun endlich 
ein Ende gemacht.
Das Wirtschaftsmagazin „Capital“ ruft 
sogar „Das deutsche Jahrzehnt“ aus, das 
geprägt sein wird von „mehr Jobs, mehr 
Geld, mehr Konsum“ .In den letzten 
Monaten war diese Entwicklung bereits 
spürbar. Auch beim Taxi-Check.
Monatlich 5 und insgesamt 55 Münchner 
Taxifahrer waren zwischen Februar und 
Dezember im spontanen Visier unseres 
Taxi-Tests. Dabei wurden wieder die klas -
sischen vier Taxi-Basics, wie die Pflicht -
aufgaben, freiwillige Leistungen, Profes -
sionalität und Ortskunde thematisiert. Je 
nach Resultat erhielten die Fahrer folgen -
de Bewertungen: 
Mit 138 Sternen Jahres-Gesamtergebnis 
konnte die Taxi-Zunft das kritische Er -
gebnis des Vorjahres (95 Sterne) um 
+40,81% dynamisch hinter sich lassen. 
Gegenüber dem Vorjahr haben die Moral 
und auch die Reputation unserer Fahrer 
einen echten Aufwind erfahren. 
Platz 1: Mit insgesamt 16 Sternchen 
teilen sich die Taxi-Checks „Jammern“ 
(September) und das November-Thema 
„Fundort Taxi“ die Spitzenposition. Beide 
Themen spiegeln ganz deutlich den 
wiederkehrenden Optimismus unserer 
Fahrer wieder. Mit positiver Ausstrahlung 
steigt die Trinkgeld-Stimmung. Das wis -
sen auch Fahrer, die sich aktiv um die 
ordnungsgemäße Weiterleitung von 
Fundsachen kümmern.
Platz 2: Im WM-Monat Juli hat die Frage 
„Wo ist die nächste Sparda-Bank?“ 
immerhin 15 Sterne eingebracht. Wir ha -
ben nicht erwartet, dass Münchens Fahrer 
das Filialnetz von Banken in- und aus -
wendig kennen. Jedoch wurde, wie er -
hofft, der Datenfunk als mobiles Bran -
chenbuch genutzt. 
Platz 3: Wieder Doppelbesetzung, mit
14 Sternen zu den Themen „Taxi-Not 
zum Jahreswechsel“ (Februar) und „Was 
kostet’s bis zum Brandhorst?“ (Juni). 
Relativ unspektakulär erwiesen sich die 
Angaben der Vorbestellungs-Modalitäten 
für die Silvesternacht. Der Münchner 
Kulturtempel „Brandhorst“ scheint unsere 
Fahrer ebenso nicht nachhaltig beein -
drukkt zu haben. 
Letzter und 7. Platz: Die Eintönigkeit bei 
der Suche nach „Jazz in München“ (Mai) 
bringt mit nur 8 Sternchen Gesamtbewer -
tung ein einziges Taxi-Talent hervor. 
Die Bewertung 
2222 grandios 
222 sehr gut 
22 gut 
2 befriedigend 
– nicht überzeugend 
Ranking Monatsthemen hinsichtlich deren Gesamt-Bewertung und Monatsgewinner 
Taxicheck Thema Anzahl
2010 Sterne Gewinner(in) 
September „Jammern“ 16 Christine Sänger 
November Fundort Taxi 16 Dieter Lauenstein 
Juli Wo ist die nächste Sparda-Bank? 15 Chatzyvasileidas
Polychronis 
Februar Taxi-Not zum Jahreswechsel 14 Bernd Braune 
Juni Was kostet’s bis zum Brandhorst? 14 Ulf Sander 
April Vermittlungs-Provisionen für Hotels 12 Theodorou
Evangelos 
März Der Meißner geht 11 Eberhard
Wunibald 
Oktober Wo steht der Taxi-Löwe? 11 Peter Jelsic 
Dezember Haben Sie das kleine 11 Peter Schöneberg 
Standplatz-Verzeichnis? 
August Wo gibt’s das beste Eis? 10 S. Zinedine 
Mai Jazz in München 8 Hamid Moonesi 
Gesamt 138 
TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:49 Uhr Seite 24

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25 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Die höchste Bewertung „grandios“ 
erhielten 11 Taxifahrer: 
§ Bernd Braune für seine praxisnahen 
Bestellung-Tipps (02/10) 
§ Eberhard Wunibald für sein Insider- 
Wissen über unseren ehemaligen 
„Meister“ (03/10) 
§ Theodorou Evangelos für seine un -
bestechliche Aufrichtigkeit (04/10) 
§ Hamid Moonesi für die Fahrt zum 
Wunsch-Konzert (05/10) 
§ Ulf Sander für sein präzises Tarif- 
Know-How (06/10) 
§ Chatzyvasileidas Polychronis für das 
gekonnte Handling mit dem Daten -
funk (07/10) 
§ S. Zinedine für seine erfrischenden 
Genießer-Tipps (08/10) 
§ Christine Sänger für ihren gesunden 
Optimismus (09/10) 
§ Peter Jelsic für die unterhaltsame 
Heimatkunde (10/10) 
§ Dieter Lauenstein für seinen 
authentischen Spürsinn (11/10) 
§ Peter Schöneberg für seine werbe -
wirksame Kundenorientierung 
(12/10) 
Nach eingehender Prüfung und Ab -
stimmung wurde aus allen „Grandio -
sen“ die beste Leistung ermittelt.
(2011 werden wir unseren anonymen
Taxi-Scout wieder auf Münchens 
Straßen schicken und freuen uns auf 
spannende Ergebnisse.) 
Seit vielen Jahren ist es das Bestreben des Taxigewerbes, die Zufahrt zum Messe -
gelände zu beschleunigen und zu vereinfachen. Mitunter die wichtigste Maßnahme ist dabei die Freigabe der Bus- und Trambahnspur in der Einsteinstraße 
stadtauswärts, um freien Taxis eine schnelle Zufahrt zur A 94 zu ermöglichen. 
Ein künstlicher Stau ist ein einsatztaktisches Mittel der Polizei, um einem 
Fluchtfahrzeug mit einfachen Mitteln den Fluchtweg abzuschneiden. Die Ausbil -
dung zum qualifizierten Erzeuger eines solchen künstlichen Staus kann niemand 
besser durchführen als die Abteilung Radwege im KVR.
Ob die neueste Verkehrsbehinderung erster Klasse nur Demonstrationsobjekt für 
angehende Autobahnpolizisten sein soll oder ein weiteres aberwitziges Produkt 
abendlanger Sitzungen von Bezirksausschüssen und anderen überalterten und – 
flüssigen Gremien, wissen wohl nur diese selbst:
Für den neuen Radweg in der Einsteinstraße stadtauswärts zwischen Seerieder -
straße und Flurstraße wurde eine der beiden Fahrspuren geopfert, sodass nun 
regelmäßig auch bei nur geringem Verkehraufkommen der Verkehrsfluss in der 
Einsteinstrasse an diesem künstlich geschaffenen Nadelöhr zum Erliegen kommt 
und ein künstlicher Stau, besonders nachmittags im Berufsverkehr, schon bis 
zum Max-Weber-Platz beobachtet wurde. 
Diese effiziente Verkehrsbehinderungspolitik mittels überflüssiger Radwege lässt 
hier rot-grüne Herzen höher schlagen. In seinem Vorwort zur „Langen Nacht der 
Architektur“ beschreibt Schirmherr OB Ude diese Nacht als eine Möglichkeit, 
„den Gedanken freien Lauf zu lassen, abzuschalten, zuschauen, zuhören.“ Diese 
Sichtweise beschreibt vortrefflich die Haltung der Verantwortlichen in der Ver -
kehrspolitik der vergangenen Jahre. (TK) 
Die Verkehrssünde des Monats 
Neuer Radweg in der
Einsteinstraße 
Ohne Worte 
3093 
Sperrbezirk 
Seit Gauweiler hat der Sperrbezirk eine Bedeutung für Münchens Rotlichtszene. 
Die Münchner Lösung ist gut für uns Taxifahrer, denn Fahrten an die erotische 
Peripherie bedeuten immer zweistellige Euros auf dem Taxameter. In anderen 
Städten mit zentralem red-light-district fallen die Testosteron-Fahrgäste aus.
Wir in München aber leiden unter einem anderen Sperr-Thema. Nachdem die 
Wiesn mit dem zweifelhaften Sperrgürtel verdaut ist, ist es an der Zeit, eine 
Sperr-Bilanz zu ziehen. Es waren heuer nämlich nicht nur die 17 Tage Wiesn. 
Denken wir nur an die 18 Blödel-Night’s an den Sommer-Montagen. Auch an 
2 Wochenenden im Frühjahr und Herbst war es wegen fragwürdiger Straßen- 
Corsos nicht möglich, die Ludwig- und Leopoldstraße zu befahren. An die Si -
cherheitskonferenz, einer dreitägigen Demonstration bayrischer Staatsmacht, ha -
ben wir uns schon gewöhnt. Christopher-Street-Day, Straßenfeste, Radler-Tage, 
Märkte, Demos sind weitere Bremsklötze für unsere Umsätze. Gut und gerne 
können wir auf 50 Tage im Jahr, wo wir unter solchen Umsatzbremsen leiden, 
verzichten. 
Der Jahres-Gewinner! 
Peter Jelsic
Ina-Seidel-Bogen 6 
81929 München 
Der TAXIKURIER gratuliert ganz 
herzlich!
TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:49 Uhr Seite 25

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26 TAXIKURIER JANUAR 2011 
So sind von den 75 Staustellen des letz -
ten Jahres gegenwärtig nur noch fünf ak -
tuell, und das alles ohne Hilfe von Peter 
Zwegat. Erhalten bleibt uns jedoch zu -
nächst einmal das Baugeschehen rund 
um den Luise-Kiesselbach-Platz mit 
seinen immer abenteuerlich werdenden 
Fahrbahnverschwenkungen. Alles in 
allem ist hier positiv festzuhalten, dass 
offenbar die Termine der einzelnen Bau -
abschnitte wirklich gehalten werden kön -
nen und die schlimmsten Verkehrsbehin -
derungen sich im Wesentlichen auf die 
Zeiten des Berufsverkehrs beschränken. 
Dabei bleibt es ein verzichtbares Vergnü -
gen, wenn man aus den Seitenstraßen 
kommend fünf bis sechs Ampelphasen 
braucht, um auf den Mittleren Ring zu 
gelangen.
Das aktuelle Hauptärgernis bleibt der 
Neubau der Trambahnlinie in der Engl -
schalkinger- und Cosimastraße. Merkwür -
digerweise scheint kaum ein Anwohner 
mit der schienengebundenen Zwangsbe -
glückung einverstanden zu sein. Zumin -
dest ist dies der Haupttenor bei den Taxi -
fahrgästen mit in der Regel nicht mehr 
druckreif wiedergebbaren Zitaten in Rich -
tung Stadtverwaltung und OB. Ihnen ist 
nur schwer verständlich, wieso die beste -
henden Omnibuslinien nicht ausreichen 
sollen – die wären im Zweifel nämlich 
flexibel an neue Gegebenheiten anzupas -
sen. Wer sich durch das mittlerweile un -
verantwortlich enge neue „Straßenprofil“ 
quälen muß, kann sich heute schon 
ausmalen, daß das Endergebnis nur 
schrecklich werden kann. Wer da künftig 
Fahrgäste abholen muß und keine Ein -
fahrt findet, löst unweigerlich einen Stau 
aus. Von Müllfahrzeugen oder Paketzu -
stelldiensten ganz zu schweigen. Ein 
Schildbürgerstreich der Extraklasse! Aber 
das soll ja in der Fürstenrieder Str. noch 
getoppt werden: Da wurde mit irrsinni -
gem Aufwand jede Menge Geld aus dem 
Konjunkturpaket für lärmmindernden As -
phalt verbraten und dann soll das Ganze 
in drei Jahren wieder aufgerissen und per 
neuer Trambahn enger gemacht werden. 
Und wer immer noch an die unfehlbare 
absolute Weitsicht unserer Stadtregierung 
glaubt, fahre bitte zur Münchner Freiheit. 
An der ist zu besichtigen, wie aus einem 
zwar nicht schönen aber funktionieren -
den Omnibusbahnhof eine platzraubende 
Trambahnhaltestelle wurde, bei der die 
Buslinien kreuz und quer in der Gegend 
verteilt wurden. Mit all den Gefahren für 
Fußgänger, die sich ihren Bus suchen 
müssen. 
Am Tatzelwurm ist seit der endgültigen 
Fertigstellung der Brücke und der Freiga -
be der Abfahrt Richtung Frankfurter Ring 
wieder Entspannung angesagt. Und bis 
zum Frühjahr, wenn auch der Föhringer 
Ring wieder direkt erreichbar sein wird, 
ist es ja nicht mehr ewig weit. Auch am 
Kreuz Neufahrn machen die Arbeiten 
sichtbare Fortschritte und die Brücke wird 
in diesem Jahr fertig werden. 
In winterlicher Ruhe sind schließlich 
noch die Baustellen rund um den Moosa -
cher Bahnhof und in der Schleißheimer 
Str. beim Pulverturm. Hier geht es ab 
Taxlers Baustellenbericht 
Raus aus den Baustelle n…
…lautet offenbar das Motto dieses Winters.
etwa März mit der Straßenausgestaltung 
weiter. Im Fall des Moosacher Bahnhofs 
und seiner Umgebung fehlen uns dank 
der erweiterten U-Bahn-Linie nun noch 
mehr Fahrgäste und im Norden wird den 
Anwohnern vorgeführt, wie die Anlage 
von Fahrradwegen, Gehwegnasen und 
ähnlichen Schikanen auch dort die Stau -
häufigkeit deutlich steigern wird. Man 
könnte ergänzend noch ein paar Ampeln 
dazubauen. Das hätte den Vorteil, daß 
Kollege Schrotti die Anregungen für seine 
Kolumne nicht ausgehen.
Die Übersicht für das kommende Jahr 
2011 wird im TAXIKURIER zu lesen sein. 
Die tagesaktuelle Übersicht findet der 
interessierte Leser wie gewohnt immer ab 
Samstag für die folgende Woche auf un -
serer Internet-Seite www.taxi-muenchen.de 
unter der Rubrik Taxigewerbe/Baustellenbericht. Allen Kolleginnen und Kollegen 
wünscht der Baustellenberichterstatter ein 
gutes, erfolgreiches, unfallfreies und um -
satzstarkes neues Jahr! (WH) 
TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:49 Uhr Seite 26

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27 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Fotos: www.atelie r- tacke.de 
Sachv erständig enbüro Ing. Jakob Obermaier 
Öffentlich bestellt und vereidigt 
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizi erter Sachverstä ndiger für Kfz-Sch äden und Bewertung 
Mitgl ied im Verband der unabhängigen Kraftfa hrzeug-Sac hverständigen (VKS) 
Mit glied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffe ntli ch bestellte r und vereidigter sowie qualifi zierter Sachverständiger e.V. 
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 
KFZ- 
Schadensgutachten 
KFZ- 
Bewertungen 
Kurze Frage – Klare Antwort 
Josef K. möchte wissen:
„Was macht die TAXIstiftung Deutschland?“ 
Die TAXIstiftung Deutschland wurde 1991 in Stuttgart 
gegründet. Seit 1993 befindet sich die Hauptgeschäftsstelle 
in Frankfurt. Aufgabe der Stiftung ist es, unschuldig in 
Not geratenen Opfern von Gewaltverbrechen aus dem Ta -
xi- und Mietwagengewerbe zu helfen und deren finanzielle 
Not zu lindern. In den neunzehn Jahren ihres Bestehens 
leistete die TAXIstiftung Deutschland über 550.000 Euro 
an Hilfszuwendungen. Die Unterstützungsgelder kommen 
Taxifahrerinnen und -fahrern sowie deren Familienange -
hörige zugute. Eine schnelle und unbürokratische Hilfe 
wird bei der TAXIstiftung Deutschland nicht nur verspro -
chen, sondern praktiziert. An dieser Stelle wollen wir allen 
Unterstützern danken, die mit ihren Spenden die Arbeit der 
TAXIstiftung Deutschland erst möglich machen. (FK)
TAXIstiftung Deutschland 
Zeißelstraße 11, 60318 Frankfurt/Main, www.bzp.org 
Kleinanzeigen-Annahme 
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt 
an der Hauptkasse in der 
Engelhardstr. 6 im 1. Stock, bei der 
Taxi-München eG auf. 
Anzeigenschluss ist der 12.01.2011 
Rose des Jahres Zitrone des Jahres 
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders 
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol 
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe.
Gerhard und Veronika Willhalm, Taxiunternehmen GEROTAX 
Gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten trennt sich die 
Spreu vom Weizen. Seit der Einführung des Euro mussten 
viele Mehrwagenbetriebe in München aufgeben. Mit Ein -
sparungen im Fuhrpark auf Kosten der Fahrgäste oder der 
Sicherheit kann ein Betrieb ebenso wenig aufrechterhalten 
werden, wie durch eine unsoziale Bezahlung der Mitarbei -
ter. Im Jahr 1991 gründeten Gerhard Willhalm und Robert 
Zanner die Firma GEROTAX. Der Name leitet sich aus den 
Vornamen der beiden Unternehmer ab. Herr Zanner verließ 
1995 den Betrieb. Seit 1998 wird Herr Willhalm durch seine 
Frau Veronika in der Geschäftsführung unterstützt. Das 
Ehepaar Willhalm stellt im Münchner Taxigewerbe ein Bei -
spiel für eine ordentliche Betriebsführung dar. Das Unter -
nehmen wird von Kunden auf Grund des ordentlichen 
Fuhrparks und der freundlichen Mitarbeitern geschätzt. Mit 
11 Taxis und 30 Fahrern sicherlich keine leichte Aufgabe, 
trotzdem nehmen sich die Willhalms die Zeit für die Pro -
bleme und Anliegen ihrer Angestellten. Das Engagement 
und die Liebe zum Taxigewerbe werden auch durch den 
Internetauftritt der Firma GEROTAX unterstrichen. Die über 
die Münchner Stadtgrenzen hinaus bekannte Homepage 
wird von Taxiunternehmern aus ganz Deutschland als In -
formationsquelle genutzt. Die Rose des Jahres hat sich die 
Firma GEROTAX verdient, weil Gerhard und Veronika Will -
halm in den letzten zwölf Monaten bewiesen, dass trotz 
schwankender Wirtschaftslage ein Unternehmen ordentlich 
und menschlich geführt werden kann. (FK) 
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich
Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden.
Club Pascha, Stahlgruberring 
Auf seiner Internetseite warnt der Erotikclub aus dem 
Münchner Osten vor Münchens Taxifahrern, die Interessen -
ten angeblich das Pascha ausreden. Es mag in unserer Bran -
che, wie überall, durchaus schwarze Schafe geben, deren 
Verfehlungen von der Taxi-München eG und dem TAXIKU -
RIER regelmäßig verfolgt und geahndet werden. Wenn ein 
Unternehmen jedoch alle Taxifahrerinnen und Taxifahrer 
pauschal beschuldigt, kann dies nicht im Raum stehen blei -
ben. Das Pascha hat für sich entschieden, ohne die Taxifah -
rer Münchens seine Geschäfte zu betreiben. Wir wollen dies 
nicht kommentieren, jedes Unternehmen ist frei in seinen 
diesbezüglichen Entscheidungen. Für die infame Beschuldi -
gung der gesamte Münchner Taxibranche erhält das Pascha 
und sein Management die Zitrone des Jahres. (PR) 
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | Ausgabe Januar 2011| Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
51. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Alles wird gut! 
§ Rose, Zitrone, Taxameter, Taxi-Check
Die Sieger des Jahres
§ Die Verkehrssünde des Monats
Neue Rubrik
§ Datenfunk
Bilanz und Visionen nach 18 Monaten
201 1
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Die Sehenswürdigkeiten Münchens 
Der gute Ruf Münchens in der Welt beruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner Menschen, seiner Umgebung und auf seinen Bauwerken. Wir, die wir diese Gebäude täglich 
sehen, achten vielleicht nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste sind oft eigens
wegen dieser Architektur von nah und fern hierher gereist und freuen sich über nähere 
Informationen von unserer Seite zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir sie gerade 
vorbeifahren. Benedikt Weyerer beschreibt in dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge 
einige besonders herausragende Baudenkmäler. 
Der gute Ruf Münchens in der Welt be -
ruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner 
Menschen, seiner Umgebung und auf sei -
nen Bauwerken. Wir, die wir diese Ge -
bäude täglich sehen, achten vielleicht 
nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste 
sind oft eigens wegen dieser Architektur 
von nah und fern hierher gereist und 
freuen sich über nähere Informationen 
von unserer Seite zu den Sehenswürdig -
keiten, an denen wir sie gerade vorbei -
fahren. Benedikt Weyerer beschreibt in 
dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge 
einige besonders herausragende Bau -
denkmäler.
Der Justizpalast ist eines der größten und 
imposantesten Gebäude der Innenstadt. 
Dennoch geht die Masse der Einheimi -
schen meist achtlos an ihm vorbei, selbst 
wenn sie sich auf der Prielmayer- oder 
Elisenstraße oder am Stachus bewegt, von 
wo dieser beeindruckende Komplex in 
seiner ganzen Größe am besten zu über -
blicken ist. Viele Fremde hingegen, deren 
Augen für die Schönheiten unserer Stadt 
offen stehen, fragen beim Vorbeifahren 
nach dem Justizpalast. Deshalb kann man 
auch am Bayer-Schützen-Stand immer 
wieder Touristen beobachten, die zwi -
schen Karstadt und Königshof hindurch 
das monumentale Portal fotografieren. 
Dieser Durchblick, der heute die Einfahrt 
des Parkhauses beherbergt, war nebenbei 
bemerkt früher eine Straße: Als im Jahr 
1969 die Erweiterung des damals noch zu 
Hertie gehörenden Kaufhauses in Rich -
tung Stachus begonnen wurde, hob der 
Stadtrat die 1928 benannte Bluntschli -
straße auf. Sie trug ihren Namen justiznah nach: „Johann Caspar Bluntschli, ge -
boren 7. März 1808 zu Zürich, gestorben 
21. Oktober 1881 zu Karlsruhe, führender 
Rechtsgelehrter, 1848-1861 Professor des 
Deutschen Privatrechtes und allgemeinen 
Staatsrechtes in München. Seit 1882 eine 
nach ihm benannte Bluntschli-Stiftung 
mit Sitz in München.“
Vorgeschichte 
Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts 
nahm die Bevölkerungszahl Münchens 
rapide zu und mit ihr auch die Zahl der 
Prozesse. Gleichzeitig setzte sich die Idee 
durch, dass ein hohes Gut wie die Recht -
sprechung auch in entsprechend reprä -
sentativen Gebäuden stattfinden solle, 
nämlich Palästen. Als praktischer Ge -
sichtspunkt kam die Zusammenlegung 
der Gerichtsgebäude in einem gemeinsa -
men Haus hinzu. In ganz Europa entstan -
den in jener Zeit Justizpaläste, von denen 
der in Brüssel – erbaut von 1866 bis 1883 
– der größte war und bis heute blieb. Er -
wähnt sei hier auch das von 1888 bis 
1895 errichtete Reichsgericht in Leipzig. 
Dem Geschmack der Zeit entsprechend 
griffen die Architekten auf Baustile aus 
der Vergangenheit zurück, meist die Re -
naissance (15. bis 16. Jahrhundert) oder 
den Barock (17. bis 18. Jahrhundert).
Planungen in München 
Das Königlich-Bayerische Justizministe -
rium befand sich im säkularisierten 
Augustinerkloster, wo sich seit 1913 das 
Polizeipräsidium erhebt, die Gerichte ver -
teilten sich über die Stadt. In einer Peti -
tion an die bayerischen Abgeordneten 
wurde hierüber Klage geführt: „Seit Jah -
ren bilden die unerträglichen Zustände in 
den Gebäuden der hiesigen königlichen 
Gerichte eine stehende Klage aller betei -
ligten Kreise. Richter und Parteien, Ge -
schworene, Schöffen und Zeugen leiden 
gleichmäßig unter den Verhältnissen, 
welche unwürdig sind der Haupt- und 
Residenzstadt München, die Rechtspflege 
beeinträchtigen, die öffentliche Achtung 
vor der Würde der Gerichtsverhandlun -
gen geradezu untergraben und die Ge -
sundheit unserer Mitbürger in hohem 
Grade schädigen. Der Bau eines neuen 
Gerichtsgebäudes in München ist daher 
ein nicht mehr abzuweisendes Bedürfnis.“ 
Außerdem hieß es: „Das Königreich Bay -
ern kann unmöglich zurückbleiben, wenn 
es gilt, auch in dieser Hinsicht die Würde 
des Landes zu vertreten.“ Als Standort 
des Justizpalastes wählte man den so ge -
nannten Herzoggarten zwischen Karlstor 
J
Der Justizpalst,
Prielmayerstraße 7 
28 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Mercedes - VW
– gebraucht
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– technisch defekt
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TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:49 Uhr Seite 28

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und Hauptbahnhof, der zentral lag und 
auch für Auswärtige gut zu erreichen 
war. Prinzregent Luitpold (1821-1912, 
Luitpoldstraße) beauftragte 1887 den Ar -
chitekten Friedrich Thiersch (1852-1921) 
mit den Planungen. Thierschplatz und 
Thierschstraße sind übrigens nicht nach 
ihm, sondern nach seinem Großvater, 
dem Pädagogen Friedrich Wilhelm 
Thiersch (1784-1860), benannt. Thiersch 
junior, Professor an der Königlich-Tech -
nischen Hochschule in München, hatte 
damals gerade eine Berufung nach Berlin 
erhalten, was eine Verbesserung bedeute -
te. Mit dem Großauftrag in München 
konnte man ihn erfolgreich in der Stadt 
zurückhalten.
Nach umfangreichen Vorarbeiten und 
Reisen zu anderen, bereits bestehenden Ju -
stizpalästen legte Thiersch seine Pläne vor. 
Der Landtag bewilligte 5.990.000 Mark für 
den Bau, der einen kleinen Seitenhieb ge -
gen Berlin enthielt: Während der dortige 
Reichstag nur 136,00 Meter lang war, soll -
te der Münchner Justizpalast stolze 136,40 
Meter messen. Außerdem sollte die Kuppel 
mit 24,70 Meter den Justizpalast höher
als die Kuppel den Reichstag mit ihren 
läppischen 22,00 Metern überragen. Am 
19. Mai 1890 wurde der Bauvertrag mit 
Thiersch abgeschlossen.
Das Gebäude 
Die Bauarbeiten dauerten vom Frühjahr 
1891 bis zur feierlichen Eröffnung durch 
Prinzregent Luitpold und Justizminister 
Leopold von Leonrod (1829-1905, Leon -
rodplatz und Leonrodstraße) am 10. Mai 
1897. Am selben Tag erhielt Friedrich 
Thiersch das Ritterkreuz des Verdienstor -
dens der Bayerischen Krone, das mit dem 
persönlichen Adel verbunden war; seit -
dem durfte er sich also Friedrich von 
Thiersch nennen.
Der Architekt erklärte die Nordfassade an 
der Elisenstraße zur Hauptfassade, wes -
wegen die damalige Adresse des Justizpa -
lastes Elisenstraße 1a lautete. Der Grund 
dafür war der Glaspalast, der im Alten 
Botanischen Garten lag und als techni -
sches Wunderwerk galt, aber 1931 in 
Flammen aufging und abgerissen werden 
musste. Aber auch die anderen Seiten 
zeigen eine enorme Pracht und Vielfalt 
an Figuren und Ornamenten, die zu be -
schreiben hier den Rahmen sprengen 
würde. Das Gebäude erstrahlte nun im 
Baustil des Barock, ganz im Gegensatz
zu seinem technischen Inneren, das dem 
damaligen Stand der Technik entsprach 
mit elektrischen Aufzügen, Rohrpost und 
Stromversorgung. Das Ganze findet sei -
nen optischen Mittelpunkt in der Kuppel, 
die sich außen auf 64 Meter erhebt und 
in 66 Metern Höhe noch eine vergoldete 
Kugel trägt. Damit war und ist der Justiz -
palast immer noch weithin sichtbar und 
schafft einen städtebaulichen Akzent.
Die Treppenhalle 
Nachdem sich seit 1897 das Bayerische 
Justizministerium im Gebäude befindet, 
ist der Zutritt nur möglich, wenn man 
einen Polizisten in seinem schusssicheren 
Glaskasten passiert. Der Beamte ist aber 
freundlich und lässt die Besucher gerne 
in die imposante Treppenhalle, allerdings 
mit der Ermahnung, nicht zu lange zu 
verweilen und bitte nicht die Treppen zu 
ersteigen.
Beim Betreten der Treppenhalle fühlt man 
sich selber ganz klein, entsprechend dem 
Motto: „Ihr da oben, wir da unten.“ Denn 
der Innenraum scheint den Staat als 
Herrn über das Schicksal des Einzelnen 
zu symbolisieren. Das Innere misst in der 
Höhe gewaltige 40 Meter, erstreckt sich 
über vier Stockwerke und entfaltet eine 
verschwenderische Pracht ähnlich einer 
barocken Kathedrale oder einem barocken 
Schloss. Hier macht der Justiz-„Palast“ 
seinem Namen alle Ehre, er ist im Äuße -
ren wie im Inneren Architektur der 
Macht, wie sie im Buche steht.
Die Statue des Prinzregenten 
Oberhalb des Einganges fällt im ersten 
Stockwerk eine Statue des Prinzregenten 
Luitpold ins Auge. Entworfen von 
29 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Wilhelm von Rümann (1850-1906, Rü -
mannstraße) und gegossen in der von 
Miller’schen Erzgießerei (Erzgießereistraße), wurde sie 1944 gegen Ende des 
Zweiten Weltkrieges im Rahmen einer 
Metallsammlung aus dem Treppenhaus 
entfernt, um zu Waffen umgeschmolzen 
zu werden. Daraus wurde aber glückli -
cherweise nichts, und im Jahr 1954 
konnte man einer Zeitungsnotiz entneh -
men, dass die Statue im Hof einer Ham -
burger Firma stehe, die das 646 Kilo -
gramm schwere Kunstwerk für den reinen 
Metallwert von der ehemaligen „Reichs -
stelle Eisen und Metall“ erworben hatte. 
Nach dem Rückkauf zum aktuellen 
Metallpreis von 1954 wurde das Denkmal 
restauriert und steht seit 1955 wieder an 
seinem angestammten Platz. 
Der Erweiterungsbau 
Bereits wenige Jahre nach der Eröffnung 
des Justizpalastes wurde das Gebäude in -
folge der weiterhin steigenden Bevölke -
rungszahlen schon wieder zu klein. Des -
halb erhielt Friedrich von Thiersch 1902 
den Auftrag, ein zweites Justizgebäude 
westlich des Justizpalastes zu errichten. 
Dieses „Neue Justizgebäude“ an der Priel -
mayerstraße 5 wurde 1905 fertig gestellt 
und zeigt sich im nüchternen Stil der 
Norddeutschen Backsteingotik aus dem 
13. Jahrhundert. Der Justizpalast hatte 
nämlich derart viel Geld gekostet, dass es 
nun für mehr nicht reichte. (BW) 
P.S.: Der Justizpalast steht Interessierten 
montags bis freitags (außer an Feierta -
gen) von 8.00 bis 17.00 Uhr offen.
Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der 
TAXIKURIER den Königsplatz vor. 
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Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
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TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:49 Uhr Seite 29

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30 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren 
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Dieser Taxifahrer – von Manfred Kraus wieder einmal brillant 
getroffen – freut sich schon riesig auf das kommendeJahr. 
Schicken Sie uns doch bis spätestens 12. Januar 2011einen 
dazu passenden Text (Adressen siehe Impressum). Wenn dieser 
gekürt wird, gewinnen Sie obigen Preis. Viel Spaß und Erfolg!
(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen) 
„Starthilfe – immer aktuell!“ Verbinden Sie grundsätzlich 
die beiden Pluspole bei den Autobatterien, gehen Sie dann 
vom Minuspol der Spenderbatterie an den Motorblock des 
liegengebliebenen Fahrzeugs. Wenn die Reihenfolge nicht 
exakt eingehalten wird, haben Sie und hilfesuchende 
Kraftfahrer größten Ärger. 
Hinweis zu Plus- und Minus-Polen bei neueren Fahrzeu -
gen: Kraftfahrzeuge neuerer Bauart (z.B. Mercedes W-210) 
haben im Motorraum keine Batterie mehr. Diese wurde 
aus Haftbarkeitsgründen meist unter der Sitzbank im 
Fond montiert. Bei diesen Fahrzeugen existiert im Motor -
raum ein gesonderter Plus-Pol (deutlich gekennzeichnet); 
manchmal auch ein „Masse-Stift“ (bei W-210vor Plus- 
Pol) als Minus-Pol. Ansonsten sind Aufhängungsteile des 
Motorblocks als Minus-Pol zu verwenden. 
Was im Januar 2005
die Taxibranche bewegt e…
Starthilfe – aber richtig: Kurzanleitung 
a) Mit rotem Kabel Pluspol A
mit Pluspol B verbinden (siehe 1) 
b) Mit schwarzem Kabel Minuspol A
mit Motorblock B verbinden (siehe 2) 
c) Wichtig: nun das startende Fahrzeug
versperren und wieder aufsperren 
(Wegfahrsperre) 
d) Motor A starten 
e) Motor B versuchen zu starten
f) B läuft. Möglichst viele Verbraucher
einschalten (Licht, Heckscheibenheizung,
Gebläse etc.) 
g) Schwarzes Kabel von Motorblock B
und von Minuspol A trennen (2) 
h) Rotes Kabel entfernen (1) 
TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:49 Uhr Seite 30

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Recht um’s Taxi 
Deals bei Strafen 
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt 
Rechtsauskunft über taxirelevante Themen.
Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt 
Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer 
ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrsordnungswidrigkeiten spezialisiert. 
1. Bloß kein Bestechungsversuch 
Wir werden mit erhöhter Geschwindigkeit 
erwischt. Ein Polizist hält uns an und for -
dert uns auf, den Führerschein zu zeigen. 
Dürfen wir einen Fünfziger zwischen 
unsere Papiere legen und diese dem Poli -
zisten überreichen? Natürlich nicht. Es ist 
ganz klar, was wir damit bezwecken. 
Bestechung wird hart bestraft, auch der 
Versuch.
2. Jammern ja 
Dürfen wir wenigstens winseln und um 
Gnade bitten: Das sei uns noch nie pas -
siert, der verfluchte Fön sei schuld usw.? 
Und wenn wir falsch geparkt haben: Wir 
seien sofort weg, hätten doch nur wenige 
Minuten da gestanden? Ja, jammern 
dürfen wir. Aber das wird in aller Regel 
keinen Erfolg haben. Der Polizist ist 
verpflichtet, ein Verfahren gegen uns zu 
eröffnen, weil es so im Gesetz steht 
(Legalitätsprinzip).
3. Rechtfertigen ja 
Dürfen wir uns gegenüber dem Polizisten 
rechtfertigen? Etwa: Eine schwangere 
Frau habe uns angerufen und gebeten, sie 
in die Klinik zu fahren, es sei höchste 
Zeit, die Wehen hätten bereits begonnen. 
Für den Polizisten ist das keine ganz ein -
fache Situation. Wenn er auch nur den 
leisesten Zweifel an der Richtigkeit unse -
rer vorgetragenen Rechtfertigung – hier 
Nothilfe – hat, so muss er ein Verfahren 
eröffnen. Es ist dann Sache des Richters, 
den Rechtfertigungsgrund genau zu prü -
fen. Aber umgekehrt ist es uns nicht ver -
wehrt, also auch nicht strafbar, schon 
beim Polizisten einen möglichen Recht -
fertigungsgrund vorzutragen. Unter Um -
ständen (aber in ganz seltenen Fällen) 
kann und muss der Polizist uns sogar 
sofort durchwinken – etwa wenn es die 
besagte schwangere Frau tatsächlich gibt, 
sie in unserem Taxi sitzt und der Ge -
burtsvorgang bereits begonnen hat. 
4. Kein Deal mit der Verwaltung 
Nehmen wir an, die Polizeibehörde er -
wägt, neben dem Bußgeld noch ein Fahr -
verbot von 2 Monaten zu verhängen. 
Allerdings weiß sie nur, dass unser Auto 
so schnell gefahren ist, nicht aber wer
der Fahrer gewesen ist. Wir rufen bei der 
Verwaltung an und sagen, wir wären be -
reit zuzugeben, dass wir selbst gefahren 
seien, wenn das Fahrverbot gestrichen 
werde. Wir werden keinen Erfolg haben. 
Die Verwaltung unterliegt genauso wie 
der Polizist dem Legalitätsprinzip. 
Dürfen wir wenigstens vorbringen, ein 
Fahrverbot würde, da wir als Taxifahrer 
vom Fahren leben, die wirtschaftliche 
Existenzgrundlage unserer Familie ge -
fährden? Das wäre möglich, aber das wä -
re ja auch kein echter deal. Erfolg werden 
wir damit aber kaum haben. Solche De -
tailfragen überlässt die Verwaltung gerne 
den Richtern. 
5. Deal mit dem Richter 
Das Dealen beim und mit dem Strafrich -
ter ist schon länger gebräuchlich, im Jahr 
2009 aber offiziell vom Gesetzgeber ein -
geführt worden . Es heisst vornehm „Ver -
ständigung über Verfahrensfortgang“ .Wir 
können also z.B. vorschlagen, das Fahr -
verbot möge gestrichen werden, dafür die 
Geldbuße verdoppelt. Und als „Argu -
ment“ (Zuckerl) winken wir mit der Mög -
lichkeit, zuzugeben, dass wir selbst das 
Fahrzeug gefahren sind. Deal heißt also 
nicht bestechen. Alles muss in legalen 
Bahnen laufen. Wir dürfen den Richter 
auch nicht täuschen, etwa indem wir ver -
schweigen, dass wir zuvor schon ein paar 
Mal wegen erhöhter Geschwindigkeit 
Fahrverbot bekommen haben. In diesem 
Fall kann der Richter später das Verfah -
ren wieder neu aufrollen. Ob er dann un -
ser Geständnis verwerten kann, ist um -
stritten, aber wohl zu verneinen.
Wenn es zu einem deal – einer Verständi -
gung – kommt, muss es protokolliert und 
der Staatsanwaltschaft vorgelegt werden, 
die aber in aller Regel ihr Einverständnis 
erklären wird. 
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31 TAXIKURIER JANUAR 2011 
TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:49 Uhr Seite 31

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Alle im Vorfeld der Entscheidung getätig -
ten Überlegungen und Tests für ein prak -
tikables und finanzierbares System durch 
die damaligen Vorstände waren richtig 
und wichtig. Im Jahr 2003 gab es bereits 
die ersten Überlegungen, zusammen mit 
T-Mobile, über sogenannte VPN-Tunnel. 
Leider waren zum damaligen Zeitpunkt 
die Datenpaketpreise noch so horrend 
hoch, dass man nach weiteren Alternati -
ven suchen musste. Diese glaubte man in 
einem eigenen digitalen TETRA- oder 
TETRAPOL-Netz gefunden zu haben. Die 
Tests hierzu verliefen allerdings weniger 
erfolgreich und die Umsetzung hätte der 
Genossenschaft immenses Geld gekostet. 
Neben den Anfangsinvestitionen hätten 
wir laufende Kosten für die Antennenst -
andorte sowie die regelmäßige Wartung 
der installierten Hard- und Softwarekom -
ponenten an diesen Standorten gehabt. 
Daher entschied man sich gegen den Auf -
bau eines eigenen digitalen Funknetzes. 
Im Jahr 2005 gab es dann erste Gesprä -
che und im Anschluss auch die ersten 
Testläufe mit einer GPRS-basierenden 
Vermittlungssoftware der Firma GefoS. 
Da diese Testläufe sehr erfolgreich verlie -
fen, verhandelte der Vorstand nochmals 
mit den Mobilfunkanbietern, um vertret -
bare Preise für definierte Datenvolumina 
erzielen zu können. Im Sommer des Jah -
res 2005 beschloss die Generalversamm -
lung der Taxi-München eG, dass der 
Vorstand eine vollautomatische Daten -
vermittlung einführen solle. 
Daher wurde der Markt nach benötigten 
Endgeräten (iPAQS der Serien 65xx und 
69xx) sondiert, um den Mitgliedern für 
die Anschaffung des Datenfunk-Equip -
ments möglichst lukrative Preise anbieten 
zu können. Mit der Entscheidung zum 
jetzigen modular aufgebauten Datenfunk -
system konnten zwei Kriterien erreicht 
werden: zum einen, ein für Unternehmer 
bezahlbares System anbieten zu können 
und zum anderen, dass man von keinem 
Hardwarehersteller abhängig wurde. 
Im Jahr 2006 begann die Testphase des 
Datenfunks mit 80 Fahrzeugen. Bei der 
Auswahl der Testkandidaten wurde dar -
auf geachtet, dass man Unternehmer 
unterschiedlicher Altersgruppen sowie 
Einzel- als auch Mehrwagenunternehmen 
an Bord hatte. Während dieser Testphase 
„erarbeiteten“ wir zusammen mit den 
Unternehmern, wo und was verbesse -
rungswürdig war, damit wir zur Einfüh -
rung keine „Überraschungen“ befürchten 
mussten. Neben sehr vielen Softwareup -
dates auf den Endgeräten war auch ein 
gewaltiger Umbau der IT-Landschaft der 
Taxi-München eG notwendig. Mit diesem 
Umbau erreichten wir, dass erstens alle 
„lebensnotwendigen“ Systeme redundant 
Titelthema 
Datenfunk: Bilanz und Visionen 
wurden und zum anderen, dass wir so -
wohl von der Kapazität als auch vom 
technischen Standard der EDV-Anlage 
zukunftssicher aufgestellt sind. 
Im Januar 2009 endete die Testphase und 
wir gaben den Datenfunk für jeden 
Unternehmer zum Kauf frei. Gleichzeitig 
setzte der Vorstand eine Übergangsphase 
bis zur kompletten Einführung der Auf -
tragsvermittlung auf Vollautomatik auf 
den 1. Juli 2009 fest.
Am 1.7.2009 wurde – wie angekündigt – 
der Sprechfunk eingestellt und die voll -
automatische Auftragsvermittlung in 
Betrieb genommen. Seither erreichten
uns immer wieder Anrufe von Kunden, 
denen das Taxi nach ihrer Bestellung zu 
schnell vor Ort war oder Ihre Verwunde -
rung darüber zum Ausdruck brachten, 
dass sie ihr Taxi, unabhängig von der 
Geschäftslage, immer gleichbleibend 
schnell bekamen.
Das ist doch genau das, was wir alle wollten! 
Dies wurde möglich, da die Aufträge 
nicht mehr nacheinander über Sprach -
funk vermittelt werden müssen, sondern 
von einem automatischen System parallel 
bearbeitet werden. Hierdurch wurden 
natürlich Kapazitäten frei, die wir dafür 
nutzen, dass an allen Plätzen – auch an 
den Funkplätzen! – mehr Kundenanrufe 
Foto: www.atelie r- tacke.de 
32 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Es ist jetzt knapp 18 Monate her, dass die Taxi-München eG den Datenfunk auf GPRS-Basis eingeführt 
hat und wir können mit Fug und Recht behaupten, dass dies ein „Quantensprung“ in der Vermittlungs -
technik war. Nicht nur für die Genossenschaft der Münchner Taxiunternehmer, sondern in erster Linie 
für unsere Kunden! 
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entgegengenommen werden können. Der
Erfolg ist inzwischen deutlich spürbar!
Seit Einführung des Datenfunks haben
wir, trotz der wechselhaften Wirtschaftslage, Monat für Monat steigende Vermittlungszahlen. Durch die parallel zur
Automatik eingeführte Erfassung der
Fahrzeuge und FahrerInnen sind wir heute in der Lage, alle Bestellungen wunschgemäß auszuführen. Dies kommt den
Kunden entgegen und wir konnten hierdurch die Qualität unserer Vermittlung
nochmals spürbar verbessern. In der
weiteren Folge haben wir für unsere
Unternehmer und Fahrer eigene Internet-
Portale kreiert, mit denen Sie sich sehr
viel Zeit sparen, indem Sie zum einen
Fahrer- und Fahrzeugdaten online ändern
und zwischenzeitlich auch den Schriftverkehr mit der Taxi-München eG (Rechnungsfahrten und dergl.) selbständig
herunterladen können.
In diesem Jahr haben wir neben dem
Autobooking- auch ein Internetbooking-
System eingerichtet, damit unsere Kunden in den Vorzug einer schnellen, effizienten und einfachen Taxibestellung
kommen.
Selbstverständlich sind wir auch weiterhin bemüht unser Gesamtsystem auf dem
aktuellen Stand zu halten, zu entwickeln
und zu verbessern. Derzeit befinden wir
uns in den Vorbereitungsarbeiten auf ein
Softwareupdate für das „com4cab“ auf
Ihren Endgeräten; allerdings werden wir
dieses vermutlich erst zu Beginn des Jahres 2011 in den Echtbetrieb übernehmen,
damit keine Störungen im Vorweihnachtsgeschäft ohne Not provoziert werden.
Bei aller Begeisterung für unser System
möchten wir aber eine Schwachstelle
nicht verschweigen, die wir leider vorab
nicht erkennen konnten: die Akkus in
den iPAQs.
33TAXIKURIER JANUAR 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
Am Dienstag den 16.11.2010stand
ich um ca. 11 Uhr als erster am
Papa-Schmid-Stand in der Reihenfolge vor dem Taxi 1212. Als sich
eine Kundin dem Standplatz näherte, ließ er diese einsteigen und fuhr
davon. Ich konnte hierbei nicht
schnell genug reagieren, da ich davon ausging, dass er die Kundin
zum ersten Taxi bitten würde. Über
dieses unkollegiale Verhalten des
Kollegen 1212 (S-Klasse Mercedes)
möchte ich Sie informieren.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Rath
Leserbriefe/Forum
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit
Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen.
Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und
muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
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grenzenlose Möglichkeiten, exklusiv Ihren Fantasien 
freien Lauf zu lassen... Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Gärtnerstrasse 60 Ì 80992 München 
T elefon +49 (0) 89 143 90 620 
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Anmeldung
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6
81369 München
Verwaltung 1. Stock, Frau Meier
Mo. bis Fr.: 7.30–12.00 Uhr
Mo. bis Do.: 12.30–15.30 Uhr
(oder vor Kursbeginn beim Kursleiter)
Information
Homepage: www.taxi-münchen.de
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Ausbildung
Abendkurs: jeden Montag und
Mittwoch ab 18 Uhr
Tageskurs: jeden Samstag ab 10 Uhr
Kursgebühr: 120 Euro
Taxischule-München
Die meisten dieser Akkus laufen zwar seit
inzwischen 4 Jahren problemlos, allerdings kommt es bei einigen iPAQs vor,
dass die Akkus aufgrund der permanenten Stromversorgung im Fahrzeug ihre
Ladekapazität verlieren und folglich immer wieder „abstürzen“ .
Wenn Sie die Akkus zwischendurch immer wieder einmal entladen, können Sie
deren Lebenszeit deutlich verlängern.
Man muss aber dieser Schwachstelle den
Preis für das Gesamtsystem gegenüberstellen und dann werden Sie feststellen,
dass es keine günstigere Variante für ein
funktionierendes Datenfunksystem gibt,
als die unsere.
Die Handhabung der iPAQs und HTC-Geräte bereitet nach anfänglichen Schwierigkeiten kaum noch Probleme. Wenn
man einmal die nackten Zahlen analysiert, so kommen wöchentlich ca. 0,2%
aller Datenfunknutzer zu uns, weil sie
Probleme mit ihrem Endgerät haben.
Hiervon beklagen 80% falsche Beleuchtungseinstellungen oder einen vollgelaufenen Speicher. Dadurch können die
notwendigen Programme nicht mehr ordentlich benutzt werden. Fehlerquellen,
die schnell zu beseitigen sind. Also kann
man feststellen, dass es mit der Bedienung der Geräte im Fahrzeug kaum noch
Probleme gibt.
Die Thematik der Netzstabilität haben wir
bereits im November-TAXIKURIER 2010
ausführlich erörtert und werden natürlich
weiter intensiv an Verbesserungenarbeiten.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen
noch viel Spaß und Erfolg mit dem Vermittlungssystem der Taxi-München eG.
(NL)
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34 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Es ist schwer, wenn man nach jahrelan -
ger Freundschaft von einem Tier Ab -
schied nehmen muss. Normalerweise ist 
dies ein Abschied für immer, denn meist 
haben die Tierfreunde keine Möglichkeit, 
ihrem Tier eine würdige Ruhestätte zu 
bereiten, wo sie über den Tod ihres treuen 
Freundes hinaus ein Andenken an ihn 
bewahren können.
Es dauerte geschlagene zehn Jahre, bis 
die Stadt München die Genehmigung zur 
Errichtung eines Tierfriedhofes erteilte, so 
ungewöhnlich war wohl der Antrag. Im 
Jahr 2008 konnten Stefan Schnatterer 
und Klemens Wehner, zwei Unternehmer 
aus der Nähe von Mindelheim, dann 
schließlich ihr privat finanziertes Projekt 
in Obermenzing verwirklichen. Sicherlich 
gibt es Menschen, die über einen Tier -
friedhof lächeln oder vielleicht sogar die 
Nase rümpfen, weil sie keinen engeren 
Bezug zu Tieren haben. Wer aber ein 
Haustier hält, weiß, dass die Beziehung 
zu ihm nicht einseitig, sondern gegensei -
tig ist, und dass das Haustier wesentlicher 
Teil des Lebens werden kann, gerade 
wenn man bedenkt, welcher Ärger, Streit 
und sogar Hass sich oft zwischen Men -
schen entwickelt. Bei Tieren jedenfalls 
findet man weder Intrigen noch sonstige 
negative Erscheinungen und Lebensäuße -
rungen, sondern im Gegenteil Anhäng -
lichkeit und Dankbarkeit ohne jedes 
Wenn und Aber. Schon König Friedrich 
II. von Preußen (1712-1786) gelangte be -
kanntlich zu der Erkenntnis: „Seit ich die 
Menschen kenne, liebe ich die Tiere.“
Deshalb ist es verständlich, dass viele 
Haustierbesitzer es nicht übers Herz brin -
gen, ihr verstorbenes Tier beim Tierarzt 
liegen und dann anonym bei der Tierver -
wertung beseitigen zu lassen. Auch Kle -
mens Wehner musste selbst miterleben, 
wie seine Bernhardiner-Hündin auf diese 
Weise zu Tiermehl und Fett verarbeitet 
wurde, und dieses Schockerlebnis brachte 
ihn auf die Idee, einen Tierfriedhof einzu -
richten. 
Der Friedhof 
Die parkähnliche Anlage ist mit 750 Bü -
schen und Sträuchern sowie 23 Bäumen 
bepflanzt. Auf 12.000 Quadratmetern 
Grund können rund 3.000 Tiere ihre letz -
te Ruhe finden; davon sind derzeit circa 
350 Gräber belegt. Der Wunsch, sein 
Haustier würdevoll zu bestatten, nimmt 
stark zu, denn 2009 waren erst rund 150 
Grabstellen belegt. Bei Bedarf werden die 
Tiere zu Hause abgeholt und auf dem 
Friedhof in verschiedenen Särgen erdbe -
stattet, man kann sie aber auch im Tier -
krematorium Riem einäschern und dann 
in Obermenzing in einer Urne begraben 
lassen. Die Bestattung findet in einem 
würdigen, aber einfachen Rahmen statt: 
In einem runden Verabschiedungspavil -
lon, der mit blauen Tüchern ausgekleidet 
ist, werden Sarg oder Urne aufgestellt 
Die versteckten Schätze Münchens 
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten 
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ . 
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht 
die Wirklichkeit meistens doch anders aus. 
Gerade in der Geschäftswelt dominieren 
die Filialisten, die man identisch in ganz 
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz 
Europa ebenso findet. Und dennoch haben 
sich trotz horrender Mieten kleine Läden 
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit 
ihrem spezialisierten Angebot Marktni -
schen füllen und einen München-typischen 
Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt 
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen 
mit dieser Rubrik Kollegen und Kollegin -
nen informieren, die ihre Tätigkeit nicht 
nur als Personenbeförderung von A nach 
B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit 
Stolz und Kenntnis die versteckten, 
manchmal kuriosen Schätze Münchens 
vermitteln möchten. 
und Kerzen entzündet. Meistens wollen 
die Hinterbliebenen ihr Tier noch einmal 
im offenen Sarg sehen und ihm über das 
Fell streicheln, auch kann Musik gespielt 
werden. Anschließend beerdigen Herr 
Schnatterer und Herr Wehner das Tier in 
einfachem Rahmen, denn sie sehen schon 
einen Unterschied zur Beerdigung eines 
Menschen. Offiziell verboten ist jede Art 
von religiösen Symbolen, weshalb man 
beispielsweise Kreuze vergeblich auf die -
sem Friedhof sucht. Von der Stadt verbo -
ten ist auch die Bestattung von Nutztie -
ren, zu denen auch Reitpferde gezählt 
werden, so dass in Obermenzing nur klei -
nere Tiere beerdigt liegen wie Hunde, 
Katzen, Hamster, Hasen, Vögel und auch 
eine zahme Ratte.
Finanzielle Aspekte 
Der Unterhalt des Tierfriedhofes bleibt 
auf absehbare Zeit noch ein Zuschussgeschäft für Herrn Schnatterer und Herrn 
Wehner, die aber ihre Begräbnisstätte 
nicht unter finanziellen, sondern humani -
tären Aspekten sehen. Wie auf mensch -
lichen Friedhöfen allerdings auch, müs -
sen für die Grabstellen auf diesem rein 
privaten Friedhof verständlicherweise 
Gebühren entrichtet werden. So kosten 
Beerdigung und Miete eines anonymen 
Grabes unter Gras 150 Euro für fünf Jah -
re, während ein Reihengrab auf 430 Euro 
und ein Einzelgrab auf 605 Euro kommt. 
Bei den beiden letzten Bestattungsformen 
ist dann die Grabtafel, der eingravierte 
Name des Tieres mit seinen Lebensdaten 
und die Umrandung inbegriffen, während 
eine Plakette mit dem Bild des Tieres mit 
zusätzlichen 50 Euro zu Buche schlägt. 
Auf Wunsch wird für 65 Euro pro Jahr 
die Grabpflege übernommen, jedoch zie -
hen es die Meisten vor, ihr Grab selbst 
herzurichten. Für diesen Zweck finden 
Tierfriedhof „Letzte Ruhe“,
Breiter Weg 55 
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sich Wasserstellen und Möglichkeiten zur 
Abfallentsorgung auf dem Gelände.
Emotionen 
Auf dem Friedhof in Obermenzing findet 
man kein einziges verwahrlostes Grab. 
Dies darf als Zeichen dafür gewertet wer -
den, dass die Menschen an ihren bestatte -
ten Tieren hängen, denn sonst hätten sie 
ja auch nicht diese Grabstellen einrichten 
lassen. Herr Wehner betont: „Uns wird oft 
aus ganzem Herzen gedankt. Das Tier war 
den Menschen wichtig und sie hängen 
mit großer Liebe an ihm. Diese Zunei -
gung lebt nach dem Tod des Tieres wei -
ter.“ Deshalb erstaunt es auch nicht, dass 
am 1. November, an Allerheiligen, be -
sonders viele Menschen das Grab ihres 
Tieres besuchen. Der Friedhof steht übri -
gens täglich während der Helligkeit allen 
Besucherinnen und Besuchern offen.
Zufahrt und Fahrgäste 
Die Zufahrt erfolgt über die Pippinger 
Straße oder die Mooswiesenstraße. Der 
Breite Weg selbst heißt nur „breit“, in 
Wirklichkeit ist er eine schmale Verkehrs -
fläche. Die Bezeichnung „Weg“ hingegen 
stimmt, weil er größtenteils als holpriger 
Feldweg zum abseits gelegenen Tierfried -
hof führt. Für die Praxis im Taxi bedeutet 
das Wissen um diesen Friedhof, dass wir 
im Gespräch mit Fahrgästen auf seine 
Existenz aufmerksam machen und somit 
unsere Serviceorientierung unter Beweis 
stellen können. Denn mit Sicherheit gibt 
es viele Menschen, die von dieser Mög -
lichkeit der Bestattung noch nie gehört 
haben und sich dankbar für den Hinweis 
zeigen. (BW)
Kontakt: Tierfriedhof „Letzte Ruhe“ 
Breiter Weg 55, 81247 München 
Tel.: 089/81 05 97 50 
Mobil: 0151/16 59 03 90 (Herr Wehner) 
Mobil: 0171/402 19 34 (Herr Schnatterer) 
Fax: 089/81 05 97 51 
E-Mail: info@tierfriedhof-letzte-ruhe.de 
www.tierfriedhof-letzte-ruhe.de 
Hundegrab 
Die Münchner Starwood Hotels & Resorts
wünschen Ihnen
und Ihren Familien
ein gesegnetes
Weihnachtsfest 
und ein gesundes
neues Jahr!
Garmischer Straße 2
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Helene-Mayer-Ring 12
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Schwanthalerstraße 111
80339 München
Bayerstraße 41 
80335 München 
Arabellastraße 6
81925 München
Freisinger Straße 80
85445 Schwaig-Oberding
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36 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Essen auf Rädern 
Die monatliche Orientierungshilfe
durch den Brotzeit-Dschungel 
Foto: www.atelie r- tacke.de 
Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor,
die teilweise populär sind oder nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen,
aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen
(netten) Fahrgast empfohlen zu werden. 
BAYERISCHER DONISL 
Weinstraße 1, Tel. (089) 22 01 8 4/ 85 
Tägl 9.0 0– 24.00 Uhr, Küche bis 23.00 Uhr 
(kein Ruhetag) 
Geradezu unvermeidlich – und damit 
wir's gleich zu Anfang hinter uns haben 
– ist der Verweis auf die Geschehnisse 
Mitte der 1980er Jahre. Hierzu ein Zitat 
aus Kollegen B. Weyerers Buch „München 
zu Fuß“: „Das Lokal ,Donisl‘ erlangte 
traurige Berühmtheit: im Mai 1984 be -
setzte die Polizei die Lokalität und nahm 
den Geschäftsführer und die gesamte Be -
legschaft fest. Jahrelang hatte man ver -
mögend aussehenden Gästen aus dem Inund Ausland sogenannte KO-Tropfen ins 
Bier gemischt; die vermeintlich Volltrun -
kenen wurden aus den Gasträumen ge -
schleppt, ausgeraubt und teilweise nur 
mit Unterwäsche bekleidet auf der Straße 
liegengelassen.“
Tatsächlich waren einige Angestellte des 
Lokales, gegen welches damals das „Gast -
haus an der Themse“ von Edgar Wallace 
wohl wie ein Mädchenpensionat zu sehen 
war, ihren Opfern buchstäblich „an die 
Wäsche“ gegangen und hatten auch teure 
Lederhosen und Trachtenjanker einer –
sagen wir mal ungenehmigten Zweitver -
wertung zugeführt. Zwar wird es ange -
sichts einer solchen Bekleidung in den 
meisten Fällen eh' nur Preiß'n getroffen 
haben – aber wie sagt schon Manfred 
Schauer alias „Schichtl“ auf der Wies'n: 
„bei uns wird a jeder 'köpft, ob Mensch, 
ob Preiß...“ Wenigstens kam im damali -
gen „Donisl“ niemand zu Tode, was man 
vom „Schichtl“ bekanntlich nicht be -
haupten kann. 
Seit 1780 hat das Lokal den heutigen Na -
men; im Jahre 1885 kaufte die Brauerei 
Pschorr das Anwesen, und genau 100 
Jahre später (also kurz nach dem oben 
gen. Skandal) wurde der leider jüngst 
verstorbene Karl-Heinz Wildmoser Wirt 
des „Donisl“ .Seine Familie betreibt das 
Wirtshaus – wie auch die Gaststätte 
„Hinterbrühl“ und die Hendlbraterei auf 
der Wies'n – weiter. Genau gegenüber 
dem linken (südwestlichen) Rathauseck, 
in dessen zweitem Stock der OB residiert, 
finden wir den Eingang zum Lokal. Durch 
die Schwemme mit einigen Nischen und 
Eckerln kommt man in den Hauptraum, 
der mittig nach oben offen und von einer 
Glaskuppel überdacht ist. Der erste Stock 
dieses Hauptraumes ist ein umlaufender 
Innenbalkon, dessen Gäste somit auch et -
was vom Tageslicht der Glaskuppel abbe -
kommen. Von dort (also im 1. Stock) wie -
der zurück Richtung Weinstraße befinden 
sich einige kleine Räume (oder eher: 
Zimmer), bis man direkt über dem Ein -
gang auf einen kleinen Saal für vielleicht 
80-100 Leute trifft, von dessen Fenstern 
aus man den Rathäuslern direkt beim 
Arbeiten oder Repräsentieren zuschauen 
darf. Im ganzen ersten Stock sind die 
Tische recht aufwändig mit rosa und wei -
ßen Tischdecken versehen, während 
ebenerdig das Holz der Tische noch be -
gutachtet werden kann.
Die Speisekarte, deren Deckblatt ein vom 
leider längst verstorbenen Rupert Stöckl 
gemaltes Bild mit Ansichten rund um den 
Marienplatz ziert (und den der Tester als 
damaliger Jung-Fiaker mal höchstpersön -
lich im Taxi hatte), ist angenehm über -
sichtlich. Die einzelnen Speisen auf der 
Tageskarte, auch Suppen und Desserts, 
sind jeweils noch als Foto abgebildet, was 
man als Tribut an die vielen Touristen in 
dieser Lage verstehen muss. Bei den Ge -
tränken wird „hingelangt“, wie man bei 
3.80 für die Halbe Helles (Hacker-Pschorr) 
oder 2.40 für 0,2 Liter Coca-Cola (also 6.- 
Euro die „Halbe“!) schon sagen muss. 
Auch das Mineralwasser ist mit (hochgerechnet) 5.- Euro pro „Halbe“ nicht 
gerade ein Schnäppchen …
Lediglich die Orangenlimo (2.80 für den 
halben Liter) fällt hier positiv aus dem 
Rahmen. Bei den Speisen sieht's schon 
anders aus: tatsächlich kostet kein Ge -
richt mehr als 7.95 Euro. Halt: kein Ge -
richt? – Eine einzige Ausnahme gab es 
am Besuchstag, nämlich von der Tages -
karte das „Edelhirschragout mit Butter -
spätzle und Preiselbeeren“ zu 10.90 Euro. 
Aber: „Ausnahmen bestätigen die Regel“, 
sagte schon die Jungfrau, als die Regel 
ausblieb. 
Jetzt mal der Reihe nach: Suppen (3.30) 
und Brotzeiten (z.B. 2 Münchner Weiß -
würste mit Hausmachersenf zu 4.10 oder 
hausgemachte Bratensülze mit Speckkar -
toffeln, 6.80) liegen preislich eher unter 
Innenstadtniveau, und für die Hauptge -
richte gilt dies – wenngleich mit kleinen 
Einschränkungen – auch: so finden wir in 
der 7.95-Euro-Preisklasse z.B. dreierlei 
Schweinsbraten und ebenso viele Ochsen -
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TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:49 Uhr Seite 36

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braten, zweierlei halbe hintere Schweins -
haxen, einmal im Ganzen (bzw. Halben), 
einmal ausgelöst – wobei der Unterschied 
häufig auch nur in der Art der Beilagen 
liegt. Angesichts der selbst auferlegten 
Beschränkung „kein Gericht über 7.95 
Euro“ kann es nicht überraschen, dass 
das „Dunkelbiergulasch vom Schwein mit 
Butterspätze“ oder das „Wiener Schnitzel 
vom Schwein mit warmem Kartoffelsalat“ 
– na eben: nur vom Schwein und nicht 
etwa vom Rind bzw. Kalb stammen kann. 
Vegetarier durften am Besuchstag (incl. 
Tageskarte) zwischen vier verschiedenen 
Gerichten auswählen, wobei sich der Te -
ster und seine Mutti (86) ein wenig über 
„Vegetarische Zucchini mit Ratatouille“ 
(und weiteres Zubehör – auch 7.95) amü -
sieren konnten. Gibt es denn „Schweiner -
ne Zucchini"? Nicht unerwähnt sei übri -
gens, dass es mit „2 Stück Knödel mit 
Soße“ (2.70), „Kinderschweinsbraten mit 
Knödel“ (4.-) oder „Kinderschnitzel mit 
Kartoffelsalat" (5.-) auch für unsere zu -
künftigen Rentenzahler preiswerte Ma -
genfüller gibt.
Der Tester jedenfalls hielt sich wie immer 
an den „Jungschweinsbraten mit 2 Sem -
melknödel“ zum Standardpreis von 7.95, 
und Mutti an die „Rahmchampignons mit 
Semmelknödel“ zu – Achtung: 7.65 Euro. 
Beiden fiel nach einiger Beratschlagung 
auf, dass die Semmelknödel ein klein we -
nig nach Lebkuchengewürz schmeckten, 
was – auch bei der am Testtag schon an -
gebrachten (unaufdringlichen)Weihnachts -
dekoration – hier nichts zu verlieren hat. 
Der Tester hatte nach einer gut durch -
schnittlichen Pfannkuchensuppe an den 
zwei dünnen, aber ausreichenden 
Schweinsbraten-Scheiben ein bisserl mit 
Knorpeln bzw. Flachsen zu tun, aber das 
kann nun mal einfach passieren. Die So -
ße war ausreichend bemessen; der Griff 
in die Gewürz-Trickkiste hätte ein wenig 
beherzter ausfallen können – kurzum: 
kein kulinarisches „Highlight“, aber in 
Ordnung. Nur zum Vergleich: ein paar 
Meter weiter, beim Weißen Bräuhaus im 
Tal, gibt es den Schweinsbraten mit (!) 
Speckkrautsalat für unter 10.- Euro, aber 
hier beim Donisl (Speckkrautsalat extra: 
2,70) also für insgesamt 10.65 Euro. Und 
die Halbe Schneider Weißbier kostet auch 
„nur“ 3.50 Euro – da relativieren sich die 
super-günstigen Preise doch ein wenig …
Traum ca r-Autov ermiet un g un d Taxiver leih GmbH · Richelstraß e 6 (dir ekt an der Donnersbe rger Brücke) 806 34 Münch en 
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Die Situa tion ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Gesc häft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. 
Meist trifft einen zwar selbst keine Schul d, trotzdem hat man jede Menge Ärger 
und Unannehml ichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollege n 
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbe - 
schäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfa ll. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relat iv leicht in den Griff bekommen. 
 Wir si nd 24 Stu nden für Sie erreic hbar (auch an Sonn- u. Feiertag en und 
am Woche nen de) . 
 Ih r Er satz tax i ste ht binnen kürzes ter Zei t für Sie ber eit bz w. wi rd bei 
Ihnen ange lie fert . 
Selb st vers tänd l i ch sind sowohl Funk als auch T axame ter en ts pre che nd Ihren 
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 Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssys tem. 
 Z a h l re i c h e Au to h ä u s e r w i c ke l n a u c h d i e Ta x i - M o b i l i t ä t s g a ra n t i e 
ü b e r u n s a b ( Da imle rChr ysl er, BMW, Op el, VW, Cit roen) . 
 I m B e d a r f s f a l l k ü m m e r n w i r u n s u m d i e erf orderli chen behö rdlic he n Form ali tät en. 
 Bei unversc hu ldet en Verk ehrsu nfä ll e n rech nen wir di e Miettax irech nun g 
direkt mit der ge gne risc he n Versic her ung ab (Rahmena bkom men mi t viele n Vers ic herern) . Üb erbr üc kung sta rif e, wen n Sie Ihr altes Fahr zeu g ve rka uft habe n, da s neue noch ni cht a usgeli efer t wurde. 
 Uns er Ersatz taxen- und Mietwa genfuh rpark best eht aus den neues ten 
Limousinen, Kombis, Va ns und Tax ibusse n fast a lle r na mh aft en H e r s te l - 
l e r ( D a i m l e r C h r ys l e r, B MW, O p e l , VW...) 
Des Testers Mutti übrigens, die jahrzehn -
telang vier Männer bzw. einen Mann und 
drei Buben bekocht hat, war von den 
Schwammerln sehr angetan und schaffte 
die ganze Portion trotz sonstiger Zurückhaltung „in einem Sitz“ .Hier sei noch
ein kleiner Einschub gestattet: der Tester 
und seine eventuellen Mitesser tafeln 
ausnahmslos auf eigene Kosten und
nicht etwa auf Spesenrechnung des 
TAXIKURIER . Nur damit hier keine 
Gerüchte aufkommen!
Die Kellnerin, nicht mehr die Jüngste und 
etwas füllig um die Hüften (was wir hier 
ausdrücklich positiv vermerken wollen, 
denn irgendwelche verhinderten „Models“ 
vom Studenten-Schnell-Service als Be -
dienungen sind uns schon oft genug auf 
die Nerven gefallen) war freundlich und 
angenehm im Umgang, wie es sich hier 
überhaupt – trotz der Überzahl der Touri -
sten unter den Gästen – wirklich aushal -
ten lässt. Der „Donisl“ ist kein sternever -
dächtiger Gourmet-Tempel, aber eine 
reelle Empfehlung mit – gemessen an der 
Lage direkt am Marienplatz – teilweise 
recht günstigen Essenspreisen. (MS) 
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38 TAXIKURIER JANUAR 2011 
To p-Termine Januar 2011 
Mehrtägige Termine 
§ 20.10.10 – 02.02.11, Di. – Sa., 20.00 – 23.30 Uhr, So., 18.00 – 21.30 Uhr, 
Messe West, Schuhbeck Teatro 
§ 01.12.10 – 22.01.11, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Doppelzimmer 
§ bis 16.01.2011, Stachus, Eiszauber 
§ 17.12.10 – 02.01.11, 19.00 – 21.20 Uhr, Deutsches Theater,
Gospel-Weihnachtsshow 
§ 25.12.10 – 31.03.11, Circus Krone, Circus Krone 
Di .+ Do. 20.00 Uhr, Mi. Fr., Sa. 1 5+ 20.00 Uhr, So., 14.3 0+ 18.30 Uhr 
§ 30.12.10 – 06.01.11, 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Magic 
§ 02.01.11 – 03.01.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lach und Schieß Ensemble 
§ 02.01.11 – 03.01.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bananafishbones 
§ 04.01.11 – 05.01.11, 19.30 Uhr, Herkulessaal, Belcanto Operngala 
§ 04.01.11 – 07.01.11, 20.00 Uhr, Schloss, Traumfrau Mutter 
§ 04.01.11 – 08.01.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt 
§ 04.01.11 – 08.01.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Im weißen Rössl 
§ 04.01.11 – 16.01.11, 20.00 – 21.50 Uhr, Deutsches Theater,
Pasion de Bueno Vista 
§ 05.01.11 – 07.01.11, 9.00 – 18.00 Uhr, 7.01., 9.00 – 17.00 Uhr, Messe, Trendset 
§ 08.01.11 – 09.01,11, 20.00 Uhr, Philharmonie,
The Harlem Gospel Singers Show 
§ 09.01.11 – 15.01.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lach und Schieß Ensemble 
§ 13.01.11 – 15.01.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Alf Poier 
§ 14.01.11 – 15.01.11, 20.00 Uhr, Backstage, Pogorausch 
§ 15.01.11 – 16.01.11, 15.01, 11.00 – 19.00 Uhr, 16.01., 11.00 – 18.00 Uhr, 
MOC, Hochzeitstage 
§ 16.01.11 – 17.01.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tilman Birr 
§ 17.01.11 – 22.01.11, 9.30 – 18.30 Uhr, 22.01., 9.30 – 17.00 Uhr, Messe,
Bau 2011 
§ 21.01.11 – 23.01.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Eure Mütter 
§ 23.01.11 – 27.01.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt 
§ 24.01.11 – 08.02.11, Muffathalle, Muffat Dance 
§ 25.01.11 – 26.01.11, 19.30 – 21.50 Uhr, Deutsches Theater, Heißmann & Rassau 
§ 25.01.11 – 27.01.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Georg Ringsgwandl 
§ 25.01.11 – 19.02.11, 20. 00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Johnny Cash 
§ 26.01.11 – 27.01.11, 9.30 – 18.00 Uhr, MOC, Komma Werbemittel 
§ 28.01.11 – 29.01.11, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Henning Venske 
§ 28.01.11 – 29.01.11, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Jochen Malmsheimer 
§ 28.01.11 – 30.01.11, 28.01., 9.00 – 18.00 Uhr, 29.01., 9.00 – 19.00 Uhr, 
30.01., 9.00 – 17.00 Uhr, Messe, Opti 
§ 28.01.11 – 30.01.11, Olympiapark, Wintersportfestival 
§ 30.01.11 – 31.01.11, Lach und Schieß, Nadia Maleh 
Feste Termine 
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 
089 •••••
8 Below •••
5 9 : 1 •••
8seasons •• • •
Americanos •• ••
Atomic Café ••••••
Babalu •• •••
Baby • ••
Backstage •••
Barfly •••
Barysphär •• •
Bash Night •••••••
Cafe am Hochhaus •••• • • •
Chaca Chaca • •
Cord • • •• •
Crash •••
Crowns Club • ••
Elli Disco •• •
Erste Liga •••
GOP Varieté •••••
Hansa 39 •••
Heart •••••
Jimmy’s •••
Kantine ••••••
Kultfabrik ••••• •
Lenbach • ••
Max + Moritz • ••
Milchbar ••••••
Muffathalle ••
Nachtgalerie ••
Neuraum ••
New York Club •
Optimolwerke •••••••
P1 •••••••
Pacha • • •
Palais • •••
Pappasitos •• • •
Paradiso •••
Pimpernel •••••••
Rote Sonne ••
Ruby •••••
Schlachthof •
Skyline •• •••
Substanz ••••••
Sugar • ••
Valentin Stüberl •••••••
Zoozies •••••••
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten) 
Information: 
Die Termine von Residenztheater, Marstall, Cuvilliés Theater und Volkstheater 
haben uns bis zum Redaktionsschluss nicht erreicht. Wir bitten Sie, diese der 
Tagespresse zu entnehmen. 
§ 11.00 Ihr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker 
§ 14.00 – 19.00 Uhr, Olympiapark, 
Ski-Weltcup 
§ 15.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Der Feuervogel 
§ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Magic 
§ 18.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, 
Kleiner Mann – was nun? 
§ 18.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festkonzert 
§ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey 
§ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Freischütz 
§ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, 
Luisa Miller 
§ 19.30 Uhr, Volkstheater,
Ein Volksfeind 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Schwanensee 
§ 20.00 Uhr, Olympiahalle,
Krieg der Welten 
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Die Nacht der fünf Tenöre 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschlägerhow 
Mittwoch, 5. Januar 
§ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Schwanensee 
§ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Schwanensee 
§ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Fidelio 
§ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Michael Kohlhaas 
§ 19.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Hermannsschlacht 
§ 20.00 Uhr, Werkraum, XY Beat 
§ Tonhalle, Nachtflohmarkt 
§ Schlachthof, Keller Steff 
Donnerstag, 6. Januar (Hl. Drei Könige) 
§ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Gourmet Klassik 
§ 11.00 Uhr, Philharmonie, Bayeri -
sches Landesjugendorchester 
§ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Magic 
§ 18.00 – 21.05 Uhr, Nationaltheater, 
Luisa Miller 
§ 18.00 Uhr, Philharmonie, Nabucco 
§ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Fledermaus 
§ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg,
Prinz Eisenherz 
§ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Leonce & Lena 
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
Alles nur der Liebe wegen 
§ 59 : 1, Riot 
Montag, 3. Januar 
§ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Magic 
§ 15.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Schwanensee 
§ 16.00 Uhr, Philharmonie,
Der Nussknacker 
§ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
L’elisir d’amore 
§ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, 
Endstation Sehnsucht 
§ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Schwanensee 
§ 19.30 Uhr, Volkstheater, Richard III. 
§ 20.00 – 22.20 Uhr, Deutsches Thea -
ter, Chinesischer Nationalcircus 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Der Nussknacker 
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Wiener Johann-Strauss-Gala 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
Dienstag, 4. Januar 
§ 15.30 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Der Nussknacker 
§ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
100 Jahre Ballets Russes 
§ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Der Nussknacker 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Hiob 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Das fünfte Imperium 
Samstag, 1. Januar (Neujahrstag) 
§ 11.30 – 13.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Allotria Jazz Band 
§ 15.00 Uhr, Prinzregententheater,
Bill Haley’s New Comets 
§ 15.00 Uhr, Museum Brandhorst,
Sehend hören 
§ 16.00 Uhr, Philharmonie,
Beethovens Neunte 
§ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Neujahrskonzert 
§ 18.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festkonzert 
§ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Fidelio 
§ 19.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, 
Endstation Sehnsucht 
§ 19.30 Uhr, Herkulessaal, 
Neujahrskonzert 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Salzburger Neujahrskonzert 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
Neujahrskonzert 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Bill Haley’s New Comets 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Lizzy und die weiße Lilie 
Sonntag, 2. Januar 
§ 11.00 – 13.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel 
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39 TAXIKURIER JANUAR 2011 
Freitag, 7. Januar 
§ 19.00 – 20.40 Uhr, Nationaltheater, 
Die Tragödie des Teufels 
§ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker 
§ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Körpersprache 
§ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Leonce & Lena 
§ 19.30 Uhr, Philharmonie,
Andrea Bocelli 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Ruf der Wildnis 
§ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Apassionata 
§ Muffathalle, Les Babacools 
§ Schlachthof, Reason to Rock 
Samstag, 8. Januar 
§ 15.00 Uhr, Nationaltheater,
Hänsel und Gretel 
§ 15.00 Uhr, Museum Brandhorst, 
Sehend hören 
§ 15.00 Uhr, Olympiahalle, Apassionata 
§ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker 
§ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg,
Spatz Fritz 
§ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Fledermaus 
§ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Fidelio 
§ 19.00 Uhr, Herkulessaal, 
Neujahrsgala 
§ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg,
Prinz Eisenherz 
§ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, 
Sommergäste 
§ 19.30 Uhr, Volkstheater,
Ein Volksfeind 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
The Harlem Gospel Singers 
§ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Apassionata 
§ Muffathalle, Queer Beats Festival 
§ Backstage, A Life Divided 
§ Garage, Northcry 
§ Schlachthof, Nils Gessinger 
Sonntag, 9. Januar 
§ 9.15 - 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Spatz Fritz 
§ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
L’Italiana in Algeri 
§ 14.00 Uhr, Olympiahalle, Apassionata 
§ 14.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Feuerzangenbowle 
§ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Blechschaden 
§ 15.30 Uhr, Philharmonie, The Har -
lem Gospel Singers 
§ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey 
§ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, 
Luisa Miller 
§ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady 
§ 19.00 Uhr, Olympiahalle, Apassionata 
§ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Die Jungfrau von Orleans 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Krieg 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
The Harlem Gospel Singers 
§ 20.00 Uhr, Werkraum, XY Beat 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschlägerhow 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Maxi 
Schafroth 
Montag, 10. Januar 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Angst 
§ 20.00 – 23.00 Uhr,
Deutsches Theater, Hagen Rether 
§ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Axel Zwingenberger 
Dienstag, 11. Januar 
§ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Spatz Fritz 
§ 11.00 Uhr, Nationaltheater,
Hänsel und Gretel 
§ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg,
Prinz Eisenherz 
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Wiener Klassik 
§ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Jazz im Gärtnerplatz 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Das Phantom der Oper 
§ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Maschek 
Mittwoch, 12. Januar 
§ 11.00 Uhr, Nationaltheater,
Hänsel und Gretel 
§ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, 
Luisa Miller 
§ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg,
Prinz Eisenherz 
§ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Körpersprachen 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Elementarteilchen 
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Kammermusik 
§ 20.00 Uhr, Volkstheater,
Wolfgang Krebs 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Claus von Wagner 
Donnerstag, 13. Januar 
§ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg,
Prinz Eisenherz 
§ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, 
Die Tragödie des Teufels 
§ 19.00 Uhr, Olympiahalle,
Feuerwerk der Turnkunst 
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Fledermaus 
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
Alles nur der Liebe wegen 
§ 20.00 Uhr, Volkstheater,
Wolfgang Krebs 
§ Kranhalle, Kammerflimmer 
Kollektief 
§ Backstage, T.C.H.I.K. 
§ Ampere, Emergenza 
Freitag, 14. Januar 
§ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg,
Prinz Eisenherz 
§ 11.00 Uhr, Nationaltheater,
Hänsel und Gretel 
§ 18.30 – 19.40 Uhr, Schauburg,
Prinz Eisenherz 
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
L’Italiano in Algeri 
§ 19.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey 
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Erfolg 
§ 20.00 Uhr, Olympiahalle,
Abba The Show 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker 
§ Orangehouse, Revolving Door 
§ Prinzregententheater, Bayerischer 
Filmpreis 2010 
§ Backstage, Bluekilla 
§ 59 :1, Tennis 
Samstag, 15. Januar 
§ 15.00 Uhr, Nationaltheater,
Hänsel und Gretel 
§ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg,
Der Bär sucht einen Freund 
§ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Führung durch das Theater 
§ 18.00 Uhr, Olympiapark, Ice Cross 
Downhill Weltmeisterschaft 
§ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Nussknacker 
§ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, 
Die Tragödie des Teufels 
§ 19.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker 
§ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Die Zauberflöte 
§ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg,
Prinz Eisenherz 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Spielhalle, Susn 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Elementarteilchen 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
Wiener Operettengala 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Big Chris Barber 
§ 20.00 Uhr, Werkraum, Extra 
§ Tonhalle, Nachtflohmarkt 
Sonntag, 16. Januar 
§ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Jonathan Biss 
§ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Kammerkonzert 
§ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Kammerkonzert 
§ 17.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, 
Lohengrin 
§ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte 
§ 19.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Spielhalle, Susn 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Angst 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
Verdi-Nacht 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Willy Astor 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschlägerhow 
§ Kranhalle, Giardini Di Miro 
§ Backstage, OZ 
Montag, 17. Januar 
§ 9.15 – 10.05 Uhr + 10.30 – 11.20 
Uhr, Schauburg, Der Bär sucht einen 
Freund 
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
L’Italiano in Algeri 
§ 19.30 Uhr, Herkulessaal,
Neujahrskonzert 
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
Alles nur der Liebe wegen 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Axel Hacke 
Dienstag, 18. Januar 
§ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Die Räuber 
§ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, 
Sommergäste 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Spielhalle, Susn 
§ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
25 Jahre Gasteig 
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Vittorio Grigolo 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Brubeck Quartett 
§ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Kammerkonzert 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Anna Vinnitskaya 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Günther Sigl 
§ Backstage Halle, Murderdolls 
§ Feierwerk, Tsol 
§ Atomic Cafe, The Bishops 
Mittwoch, 19. Januar 
§ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Die Räuber 
§ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Die Räuber 
§ 19.30 – 21.10 Uhr, Nationaltheater, 
Die Tragödie des Teufels 
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Fledermaus 
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
Alles nur der Liebe wegen 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, Yuja Wang 
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner 
Symphoniker 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Nuria Rial 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Ulan und Bator 
§ Kranhalle, 22 Pistepirkko 
§ 59 : 1, Dune 
Donnerstag, 20. Januar 
§ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Die Räuber 
§ 18.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater, 
Lohengrin 
§ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Gräfin Mariza 
§ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Prozess 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker 
§ Backstage, Mucc 
§ Muffathalle, Hoerprobe 
Freitag, 21. Januar 
§ 19.30 Uhr, Nationaltheater,
Daphnis und Chloé 
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
L’Italiana in Algeri 
§ 19.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Ruf der Wildnis 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker 
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
Hauptniederlassung:
Frankfurter Ring 97 U80807 München
Tel.: 089 - 307 480 47 
kontakt@er-tax.de
- Dachzeichen Kienzle 
- Magnet Dachzeichen 
- Sprechfunkgeräte
- Datenfunk 
- Spiegeltaxameter
- MCT-05 und MCT-06 (Neu)
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Kundendienst Kundendienst
TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:49 Uhr Seite 39

Seite 40

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40 TAXIKURIER JANUAR 2011 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
London Symphony Orchestra 
§ 20.00 Uhr, Schloss, Josef Hader 
§ 21.00 Uhr, Spielhalle,
Holt mich hier raus 
§ 21.30 Uhr, Schauburg, Gmelch-Test 
§ Muffathalle, Poetry Slam 
§ Orangehouse, Watersun 
Samstag, 22. Januar 
§ Tonhalle, Ausbildungs-Messe 
§ 10.00 – 19.00 Uhr, Prinzregenten -
tag, Berufsorientierungstag 
§ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Künstlergespräch 
§ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg,
Has und Huhn 
§ 19.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Hermannsschlacht 
§ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater Der Nussknacker 
§ 19.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker 
§ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, 
Ariadne auf Naxos 
§ 19.30 – 03.00 Uhr,
Deutsches Theater, Ball Total 
§ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451 
§ Sunny Red, What A Beautiful Noise 
§ 59 : 1, Herrenmagazin 
Sonntag, 23. Januar 
§ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Suchers Leidenschaften 
§ 11.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker 
§ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
An die Musik 
§ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Grand Hotel 
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten) § 16.00 – 20.50 Uhr, Nationaltheater, 
Lohengrin 
§ 17.00 Uhr, Eissporthalle, Basketball 
§ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Boheme 
§ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Renaud Capucon 
§ 19.00 Uhr, Schauspielhaus,
Alles nur der Liebe wegen 
§ 20.00 Uhr, Werkraum, Jeff Koons 
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Academy of Ancient Music 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschlägerhow 
§ Kranhalle, Frontiers 
§ Backstage, Street Dogs 
§ Feierwerk, Tua 
§ Garage, David Gogo 
Montag, 24. Januar 
§ 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451 
§ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Artifact 
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Winterreise 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Spielhalle, Susn 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Justus Frantz 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Bernhard Ludwig 
§ Backstage Werk, Good Charlotte 
§ Muffathalle, Muffat Dance 
§ Kranhalle, I like Trains 
Dienstag, 25. Januar 
§ 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451 
§ 17.00 Uhr, Skylounge,
After Work Party 
§ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, 
Ariadne auf Naxos 
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Hermannsschlacht 
§ 20.00 Uhr, Werkraum, Jeff Koons 
§ Feierwerk, Deez Nuts 
§ Theaterfabrik, Nouvelle Vague 
§ Substanz, Daniel Kahn 
Mittwoch, 26. Januar 
§ 9.00 – 18.00 Uhr, Hochschule für 
Musik, Tag der offenen Tür 
§ 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451 
§ 18.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater, 
Lohengrin 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Ruf der Wildnis 
§ Ampere, The Dana Fuchs Band 
§ Backstage, Johnossi 
§ 59 : 1, The Broken Beats 
§ Muffathalle, Munich Rocks 
Donnerstag, 27. Januar 
§ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Has und Huhn 
§ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlingserwachen 
§ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Artifact 
§ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Jüdischer Abend 
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
L’Italiana in Algeri 
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Per La Vita 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Mozarts Geburtstag 
§ 20.00 Uhr, Werkraum, XY Beat 
§ Backstage, Donots 
§ Kranhalle, Angelika Express 
§ Ampere, L’egojazz 
§ Vereinsheim, Christiane Rösinger 
Freitag, 28. Januar 
§ Der TAXIKURIER 2/2011 erscheint 
§ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlingserwachen 
§ 19.00 – 21.20 Uhr, Nationaltheater, 
Ariadne auf Naxos 
§ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Nussknacker 
§ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam 
§ 19.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey 
§ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, 
Hiob 
§ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Mozart-Nacht 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Musicals Wanted 
§ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Rudens Turku 
§ Atomic Cafe, Jens Friebe 
Samstag, 29. Januar 
§ 14.00 Uhr, Lustspielhaus,
Kasperl-Theater 
§ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg,
Has und Huhn 
§ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen 
Top of the Tops 
Wer in der Silvester-Nacht privatisiert hat, sollte den ersten Tag des Jahres 
nutzen. Wenig Kollegen auf den Straßen. Bis Mitte Januar viel Ballett und Neu -
jahrskonzerte. Wenn dann zur Monatsmitte die Münchner ihre Vorsätze für 
2011 vergessen haben, ist wieder Betrieb in der Stadt. Viele Geschäftsleute und 
Fahrgäste bei den drei Messen in Riem (Trendset, Bau, opti). Volles Programm 
in der Marsstraße. Der Circus Krone gastiert bis in den März hinein. Gleich am 
Monatsanfang der Ski-Weltcup im Olympiapark (2.1.). Sportlich geht’s mit
„A-Passionata“ (7. –9.) weiter. Am Ende des Januars (28. –30.) noch das Winter -
sport-Festival am Oberwiesenfeld. Und das alles mit neuem Tarif. (PR) 
§ 19.30 Uhr, Nationaltheater,
Daphnis und Chloe 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Spielhalle, Susn 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Frühlingserwachen 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Elementarteilchen 
§ 20.00 – 02.00 Uhr, Deutsches 
Theater, Grand Ballroom Night 
§ 20.00 Uhr, Olympiahalle,
Die Flippers 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
Rossini-Nacht 
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Königlich Bayerisches Amtsgericht 
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
The Blind Boys of Alabama 
§ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Carlos Nunez 
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Simone Kermes 
§ Kongresshalle, Mnozil Brass 
§ Tonhalle, Muay Thai Fighting 
§ Atomic Cafe, The Sonnets 
§ Feierwerk, Fleischauflauf 
Sonntag, 30. Januar 
§ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammerkonzert 
§ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Katia & Marielle Labèque 
§ 15.00 – 17.00 Uhr,
Deutsches Theater, Shaolin 
§ 15.00 Uhr, Schauspielhaus,
Alles nur der Liebe wegen 
§ 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Münchner Philharmoniker 
§ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Fledermaus 
§ 16.00 – 20.50 Uhr, Nationaltheater, 
Lohengrin 
§ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Hüseyin Sermet 
§ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Regina 
§ 19.30 – 21.30 Uhr,
Deutsches Theater, Shaolin 
§ 20.00 Uhr, Werkraum, XY Beat 
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Schiller 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschlägerhow 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Hans Klaffl 
Montag, 31. Januar 
§ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlingserwachen 
§ 15.00 Uhr, Deutsches Theater,
Die Rückkehr des Shaolin 
§ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Artifact 
§ 19.30 Uhr, Deutsches Theater,
Die Rückkehr des Shaolin 
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Spielhalle, Susn 
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Angst 
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal, René Pape
§ 20.00 Uhr, Werkraum, Jeff Koons 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
§ 59 : 1, Bye Bye Bicycle 
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Gewerblicher Kraftverkehr:
(089) 23 32 75 43 
(089) 23 32 75 44 
Notruf e/ Notdienste 
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(0180) 5 19 12 12 
Frauen-Notruf 
(089) 76 37 37 
Gift-Notdruf 
(089) 1 92 40 
Jugend-Notdienst 
(089) 82 99 03 14 
Senioren-Notruf 
(089) 814 38 56 26 
Sucht-Hotline 
(089) 28 28 22 
Tierklinik 
(089) 2 18 00 
Tierrettung 
(01805) 84 37 73 
Zahnärztlicher Notdienst 
(089) 7 23 30 93 
Pannenhilfe 
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(08703) 87 65 
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Landsberger Straße 455 
(0179) 141 52 80 
Taxi-München eG 
Taxizentrale: 
(089) 21 61-0/194 10 
Verwaltung: (089) 77 30 77 
Kundenberatung: 
(089) 21 61-396 /- 372
Krankenfahrten:
(089) 21 61-337/-362 /- 394 
Taxiverleih 
Taxiverleih München 
Richelstraße 6 
(089) 167 54 40 
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Ehrwalder Straße 89 
(0180) 222 12 22 
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Ê
Atomic Control 
Nachts, ich fahre den DJ vom Atomic-Cafe. Er treibt mich 
an: „Ich bin spät dran, die Leute warten schon!“ Da er
nett ist, tu ich ihm den Gefallen und mache unter leichter 
Missachtung der StVO Strecke. 
Auf dem Viktualienmarkt, man darf dort mit dem Taxi nur 
Schrittgeschwindigkeit fahren, steht eine Polizeistreife. 
Eine junge blonde Beamtin springt aus dem „Toniwagen“ 
und will mich mit einem Handzeichen, das mich an den 
„braunen Gruß“ erinnert, anhalten. Da’s zum Atomic nicht 
mehr weit ist, fahre ich einfach weiter. Sie spurtet ins Auto 
und fährt mir nach. Vor der Disco hat sie mich. Der DJ 
meint, er muss rein: „Wenn du mich brauchst, Du weißt, wo 
Du mich findest“ .Und weg ist er. Zwei Beamte, das Mädel 
und ein älterer Herr steigen aus. 
„Haben Sie mein Handzeichen nicht gesehen?“ fragt das 
Blondi im besten Sächsisch. „Doch, aber wenn Sie ein Taxi 
brauchen, müssen Sie schon auf ein leeres warten. Sie 
mussten doch gesehen haben, dass ich besetzt war“ . 
Taxlers Erlebnisse 
Das Mädel schaut hilflos zu ihrem Kollegen. Der winkt nur 
ab. Ich merk’ sie ist in der Ausbildung. Sie wird heut’ was 
lernen! Sie verlangt meine Papiere. Ich darauf: „Wie bitte? 
Ich verstehe Sie nicht“ .Sie meint: „Wie meinen Sie das, Sie 
verstehen mich nicht?“ „Naja, Amtssprache ist nun mal 
Deutsch, das sprechen Sie offensichtlich nicht“, entgegne ich. 
Sie läuft rot an, stottert etwas von ungebührlichen Verhal -
ten, worauf ich sie weiter „verarsche“: „Sorry Frau Oberrevierwachhabende, aber ich verstehe Sie nicht.“ 
Nun tritt ihr Kollege an mich heran, baut sich voll vor mir 
auf und sagt im tiefsten bayrisch: „Also, dass Du am Viktu -
alienmarkt tschnell warst, woast seuba, das du mei Kollegin 
verarscht muss ned sei,“ und etwas leiser, sodass das Blondi 
nichts hören kann: „Du host Glück, das I nemher a a Taxler 
bin. Also pack zam und schleich Di.“ 
Mit den Worten: „Den Taxler in seinem Lauf, hält weder 
Ochs noch Esel auf“ verabschiede ich mich von der sächsi -
schen Uniformträgerin und schleich mich. 
Erwin Behrendt (aus seinem Buch „4036 Datenfunk“) 
TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:49 Uhr Seite 41

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42 TAXIKURIER JANUAR 2011 
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG 
Herausgeber: Taxi-München eG 
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen 
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Internet: www.taxi-muenchen.de 
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) 
Objektleiter: Paul Rusch (PR) 
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn 
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de 
Mitarbeiter an dieser Ausgabe: 
Erwin Behrendt (EB), Alfons Haller (AH),
Werner Hillermann (WH), Manfred Kraus (MK),
Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL),
Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Christine Reindl (CR),
Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS), 
Sonja Weigl (SW), Benedikt Weyerer (BW),
Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst 
Formenreich , Büro für Gestaltung 
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Internet: www.formenreich.de 
Fotografie: Dirk Tacke 
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München 
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Druck: Peradruck GmbH 
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Online-Auftritt: Norbert Laermann 
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: 
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Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007 
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 
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Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten 
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand 
Erscheinungsweise: monatlich 
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Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf 
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird.
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
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stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar.
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besteht kein Anspruch auf Ersatz. 
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: 
Taxi-München eG 10 0%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Impressum 
Vorschau Februar 2011 
Liebe Kolleginnen und Kollegen, 
während Sie diese Zeilen lesen, befinden sich die meisten im Vor-Feiertags- 
Stress. Wer denkt dabei schon an den Februar. Das Team vom TAXIKURIER ist 
jedoch aufgrund der notwendigen Vorlaufzeiten dazu gezwungen. 
Im Namen der gesamten Mannschaft bedanke ich mich bei den treuen Leserinnen 
und Lesern für die Reaktionen, Impulse, Kritik und Lob in diesem Jahr. 
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie schöne Feiertage, ein erfolgreiches 2011! 
Paul Rusch, Objektleiter 
Die Februar-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint 28. Januar mit folgenden Kernthemen: 
§ München und der Speckgürtel 
Man profitiert gegenseitig 
§ Verlängerung P-Schein 
Was alles zu tun ist 
§ Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen 
Auch wir spüren diese Großveranstaltung
DR. JÜRGEN STAHLBERG
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· UNFALLREGULIERUNG
· BUßGELD/FAHRVERBOT
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TAXIKURIER_0111_Pressenter:TAXIKURIER_0111 09.12.2010 11:49 Uhr Seite 42

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‚Voice-Mail: 2 Ports, 60 Minuten
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Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung München, Auto-Henne GmbH – Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de
Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Arnulfstr. 61, Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Otto-Hahn-Ring 20, 
Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münchner Str. 29, Starnberg – Petersbrunner Str. 7, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Celik 0 89/12 06-14 36, 
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08
1Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts,
kombiniert) 6,7–7,3/4,9-5,3/5,6-6,0l/
100 km, CO2-Emission (kombiniert) 146-158
g/km 2Kraftstoffverbrauch (innerorts,
außerorts, kombiniert) 9,9/6,2/7,6l/
100 km, CO2-Emission (kombiniert) 177g/km
3Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts,
kombiniert) 7,0-7,4/4,6-5,0/5,5-5,9l/
100 km, CO2-Emission (kombiniert) 145-153
g/km 4Kraftstoff verbrauch (innerorts,
außerorts, kombiniert) 7,6-7,9/5,1-5,3/6,1-
6,3l/100 km, CO2-Emission (kombiniert)
159-164 g/km.
*Ein Angebot der Mercedes-Benz Bank AG.
**Wenn Sie sich bis 31.12. (Bestelldatum
31.12.2010/Fahrzeugübernahme 30.6.201 1)
für ein Mercedes Taxi (Neufahrzeug) entscheiden, bekommen Sie für Ihren
Gebrauchten bis zu 2.000 /s0zusätzlich zum
Restwert. Das Angebot gilt für Mercedes-
Benz Fahrzeuge älter als 6 Jahre und Fremdfabrikate älter als 6 Monate und im Rahmen
d. Richtlinien d. Mercedes-Benz Gebrauchtwagen-Inzahlungnahme. Das Fahrzeug muss
als Taxi oder Mietwagen angemeldet sein.
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Gesamtbetrag 29.940,00 €
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Gesamtkreditbetrag 29.476,69 €
Gesamtbetrag 31.740,00 €
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Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 20.424,26 €
Gesamtbetrag 20.940,00 €
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Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 26.418,00
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Anzahlung 5.408,52 €
Effektiver Jahreszins 0,99 %
Sollzins gebunden p. a. 0,99 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 21.009,48 €
Gesamtbetrag 21.540,00 €
Monatliche Rate 359,00 €
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