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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier November 2010

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2010. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | Ausgabe November 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ Nur Vergangenheit oder Renaissance? 
➜ Sicherheit im Taxi
Tätergruppe Drogenabhängige
➜ Hotelstadt München
54.000 Betten in 385 Hotelbetrieben
➜ Recht um’s Taxi
„Feindbild“ Radfahrer
SCHWABING
TAXIKURIER_1110_Pressenter:TAXIKURIER_1110 21.10.2010 8:43 Uhr Seite 1

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Eine Limousine muss sich an den Ansprüchen Ihrer Kunden messen lassen – und an Ihren eigenen. 
Dazu zählen höchster Komfort, ein exklusiver Auftritt und zuverlässige Sicherheit. Wirtschaftliche 
Effi zienz inklusive. Gehen Sie deshalb keine Kompromisse ein: Mit der Audi A6
1) oder der Audi A8 2) 
Limousine entscheiden Sie sich für ein großzügiges Raumangebot und effi ziente Motorentechnologie, 
für ausdrucksstarkes Design, hervorragende Fahrstabilität und -dynamik. Gute Gründe, weshalb 
der Audi A6 und der Audi A8 Deutschlands beliebteste Chefautos in den Kategorien obere Mittelklasse und Luxusklasse sind. 3) Überzeugen Sie sich persönlich – bei Ihrem Audi Partner.
1) Kraftstoff verbrauch in l/100 km: kombiniert 6,3–10,9; CO 2-Emission in g/km: kombiniert 166–259
2) Kraftstoff verbrauch in l/100 km: kombiniert 8,3–14,7; CO 2-Emission in g/km: kombiniert 199–350
3) Führungskräfte-Umfrage des Wirtschaftsmagazins Impulse
Gönnen Sie Ihren Fahrgästen
Deutschlands beliebteste Chefautos.
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Inhalt 
Taxi-München eG 
Haus des Taxigewerbes 
Engelhardstraße 6 
81369 München 
Taxizentrale-Taxiruf: 
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61 -0
Fax: (089) 74 70 260
Chef vom Dienst: 
Alfred Huber
Tel.: (089) 21 61-351 
e-mail: info@taxi-muenchen.de 
Stellvertreter: 
Norbert Laermann
Tel.: (089) 21 61-352 
e-mail: info@taxi-muenchen.de 
Verwaltung: 
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62 
Öffnungszeiten: 
Mo .– Fr. 7.30 –12.00 Uhr 
Mo .– Do. 12.3 0–1 5.30 Uhr 
Reklamationsservice: 
Fax: (089) 77 24 62 
Buchhaltun g/ Kasse: 
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de 
Verwaltung: 
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Schulunge n/ Lehrgänge: 
Unternehmerkurs 
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61- 367 
Taxifahrer-Ausbildung: 
Tony Doll 
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo .–Mi. 18.0 0– 21.30 Uhr 
Anmeldung 15 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum.
Samstag 10.0 0– 16.00 Uhr 
TAXIKURIER NOVEMBER 2010 3
Editorial | Wiesn-Nachlese 4
Zum Titelbild | 5
Spruch des Monats | 5
Die Genossenschaft | Ein Bündel an Informationen 6
Streiflicht des Aufsichtsrats | Erst das Fressen und dann die Moral 10 
Leserbrief e / Forum | 12 
Rose des Monats | Klaus-Dieter Schneider, Deutsche Bahn 15 
Zitrone des Monats | Akel Ayhan, Taxi 1228 15 
Die fünf Weisheiten des Monats | 15 
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 15 
Sicherheit im Taxi | Drogenabhängige 16 
Schrottis Fiaker-ABC | C wie Chaos 18 
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 19 
Witz des Monats | 20 
Kurze Frage – Klare Antwort | Welchen Stadtplan? 20 
Promitalk | René Toussaint 20 
Außergewöhnliche Kollegen | Dieter Mutsam 21 
Schwabing | Wahnmoching und der Wahn 22 
München Splitter | Neues aus der Stadt 24 
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 24 
Hotelstadt München | Es boomt 26 
Messe München | Das November-Programm 27 
Taxameter des Monats | Wiesn 2010 28 
Taxi-Check München | Fundort Taxi 29 
Die versteckten Schätze Münchens | Das Münchner Künstlerhaus 30 
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 32 
Der Blick zurück | Der November vor 100, 75, 50, 25, 1 Jah r(en) 32 
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Erinnerungen an den November 2004 33 
Recht ums Taxi | „Feindbild“ Radfahrer 34 
Motiv des Monats | 35 
Essen auf Rädern | Bayerischer Herold 36 
München-Statistik | Die Bevölkerung nach Altersgruppen 37 
Top-Termine November 2010 | Hier glüht der Taxameter 38 
Vorschau Dezember 2010 | 42 
Impressum | 42 
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de
§ TAX IFAHRE R SIND KONS UME NTE N UND MEINUNGSMU LTIPLIK ATOREN 
§ TÄG LICH HÖRE N BIS ZU 100.000 FAHRG ÄST E AUF DIE EMPFEHL UNGEN DER MÜNC HNER TAXIFAHR ER 
§ MIT IHRER ANZ EIGE ERRE ICH EN SIE KOSTENG ÜNST IG DIE MEINUNGSBILDNER MÜNC HENS 
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TK_1110_Seite3_Neu.qxd:TAXIKURIER_1110 26.10.2010 7:49 Uhr Seite 3

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4 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Editorial
Die Verkehrsregelung anlässlich des
Sicherheitsrings rund um das Oktoberfest hat nicht zu den von einigen
Schwarzsehern befürchteten Umsatzeinbußen im Münchner Taxigewerbe
geführt. Neben zufriedenstellenden
Einnahmen war erfreulicherweise auch
ein deutlicher Rückgang von Schäden
sowohl im Innenraum als auch im
äußeren Bereich der Fahrzeuge festzustellen. Auch die körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Taxifahrern und trinkfreudigen Festbesuchern
hielten sich im Rahmen.
Die Zustände an den Taxiständen nach
Veranstaltungsende müssen scharf
verurteilt werden. Während sich der
Großteil der Münchner Taxifahrer ein
respektables Zubrot auf anständige Art
und Weise verdiente, gab es den einen
oder anderen Lohnkutschergehilfen,
der die Weisheit offenbar mit Löffel,
Messer und Gabel zugleich gefressen
hat, immer nach dem Motto: „Das
Buffet ist eröffnet!“ Von der reich
gefüllten Tafel wurden nur die vermeintlichen Rosinen gepickt, die Verärgerung aller anderen, nur zum kleinen Snack zwischendurch erklärten
Fahrgäste, ist für uns nachvollziehbar.
Der aus Kurzsichtigkeit verursachte
Imageschaden bleibt aber das ganze
Jahr über am Gewerbe haften.
In Zusammenarbeit mit der Polizei
und dem KVR konnte die Taxi-München eG noch während der Wiesn an
zwei Stellen Verbesserungen erreichen.
Der auf der Südseite der Schwanthalerstraße, zwischen Hermann-Lingg-
Straße und Bavariaring gelegene
Standplatz musste wegen der Gefährdung der Festbesucher und des fließenden Verkehrs durch rückwärts
gegen die Fahrtrichtung rangierende
Taxis ersatzlos aufgehoben werden.
Dafür wurde auf der Südseite des Festgeländes in der Hans-Fischer-Str.
kurzerhand ein zeitlich eingeschränkter Standplatz eingerichtet, der sich
laut Aussage der Verantwortlichen
bewährt hat.
Die Planung für das nächste Oktoberfest beginnt bereits in diesen Wochen.
Neben der mangelnden Versorgung
auf der Westseite der Theresienhöhe
stellen insbesondere die nicht vorhandenen An- und Abfahrtsmöglichkeiten
für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste
einen Schwerpunkt unserer Bemühungen dar. Das Fehlverhalten einiger
Kollegen, wie das Umfahren von Absperrungen oder die Missachtung von
Anweisung der Polizeibeamten, gibt
uns keine gute Ausgangsbasis. Bitte
denken Sie daran, wenn Sie sich nächstes Jahr über verschärfte Maßnahmen
oder schlecht erreichbare Standplätze
bei uns beschweren wollen.
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle,
Reinhard Zielinski,
Alfons Haller
Wiesn-Nachlese
Kleinanzeigen-Annahme
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
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50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Nur Vergangenheit oder Renaissance? 
§ Sicherheit im Taxi
Tätergruppe Drogenabhängige
§ Hotelstadt München
54.000 Betten in 385 Hotelbetrieben
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„Feindbild“ Radfahrer
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bei der Taxi-München eG auf.
Anzeigenschluss ist der
10. November 2010
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Das Schönste an Schwabing ist das Siegestor. Dieses Wahrzeichen erweckt bei vielen Erinnerungen an die „heiße
Zeit“ des Amüsier- und Künstler-Viertels. Trotz aller
 Unkenrufe ist Schwabing immer noch ein Magnet für Besucher unserer Stadt und Feierwütigen aus dem Umland. 
Es lag nahe, dass wir das Siegestor als Titelmotiv gewählt
haben. (PR)
Zum Titelbild
➜ ÜBER 25 MILLIONEN FAHRGÄSTE PRO JAHR
➜ STELLFLÄCHEN AN MÜNCHENS 
LUKRATIVSTEN PLÄTZEN
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Taxi-München eG 
Ansprechpartner: Frau Reich 
Telefon: (0 89) 21 61-373 
E-Mail: reich@taxi-muenchen.de
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OHNE UMWEGE!
„Nichtstun macht nur Spaß, wenn man eigentlich 
viel zu tun hätte.“
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
Spruch des Monats
Volkswagen Zentrum München, Schleibingerstr. 12-16
81669 München, Tel. 089-48001-100
Viele vernünftige Gründe sprechen dafür, daß auch
im Taxi-Geschäft nicht mehr nur traditionelle Werte
zählen. 
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länger am Steuer sitzt. Und mit einem Serviceangebot, das den Bedürfnissen des Taxi-Geschäftes
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Die Genossenschaft
Vermittlungsgebühren 2011
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der
 Taxi-München eG haben beschlossen, die
Umlagen auch im kommenden Jahr unverändert zu belassen. Die Gebühren für
das Jahr 2011 sind bis zum 31. März 2011
fällig. Wie in den vergangenen Jahren
gewähren wir bei vorzeitiger Zahlung der
Umlagen bis zum 31. Januar 2011 einen
Rabatt von 5%.
Umlagen 2011
Allgemeine Umlage inklusive 
Telefoneinrichtungen Euro 456,00 / Jahr
Gebühren für die 
Teilnahme am Datenfunk 
inkl. Sprechfunk Euro 480,00 / Jahr
Gebühren für die Teilnahme 
am Sprechfunk Euro 120,00 / Jahr
Mehrwagenzuschlag ab 
dem zweiten Taxi Euro 144,00 / Jahr
Werbungspauschale 
pro Taxi Euro 80,00 / Jahr
Bearbeitungsgebühr für 
bargeldlosen Zahlungsverkehr 3,36 %
Alle Beträge verstehen sich zusätzlich der
gesetzlichen Mehrwertsteuer von derzeit
19%.
Mitgliedsunternehmen können ihre Taxis
ohne zusätzliches Entgelt an den von der
Taxi-München eG angemieteten Taxistandplätzen auf Bahngrund bereitstellen.
In den Umlagen ist der Beitrag zum Landesverband, soweit Sie Mitglied sind, enthalten.
Die Gebührenrechnungen werden wie gewohnt in den ersten Wochen des neuen
Jahres verschickt. Bei nicht fristgerechter
Zahlung können die betreffenden Taxis
ohne vorherige Ankündigung von der
Funkvermittlung ausgeschlossen werden.
(FK)
TÜV-Berichte an das KVR
Jeder Taxiunternehmer ist verpflichtet,
nach der jährlichen Hauptuntersuchung
(TÜV) eine Ausfertigung des Untersuchungsberichtes an die Genehmigungs -
behörde zu senden (§ 41 Abs.2 BOKraft).
Nach Auskunft des KVR genügt es, wenn
Sie den Bericht unter der Nummer
089/233-27507 per Fax senden. (FK)
Mobilfunkbetreiber im Datenfunk der Taxi-München eG
Nachdem immer wieder die Thematik der
Netzstabilität Gegenstand von Diskussionen ist - zuletzt auch auf der diesjährigen
Generalversammlung der Taxi-München
eG – haben wir in den vergangenen
 Monaten intensiv die Stabilität aller
 Mobilfunknetze untersucht.
Dabei stellt sich heraus, dass ein nahezu
identisches Verhalten aller Mobilfunk -
netze im Dauerbetrieb festzustellen ist. 
In München arbeiten wir in der Hauptsache mit E-Plus-Datenkarten, was eigentlich darauf zurückzuführen ist, dass während der Planungsphase und auch noch
während der Einführung des Datenfunks
das Preisangebot von E-Plus konkurrenzlos günstig war.
Eine 100%ige Verfügbarkeit kann und
wird es im Mobilfunknetz nicht geben.
TAXIKURIER NOVEMBER 
20106
Bahnhofsplakette
Folgende Taxis dürfen sich nicht auf den von der TAXI-MÜNCHEN eG
 angemieteten Stellflächen auf Bahnhofsgrund bereithalten:
Taxi-Nummern
23 361 551 886 1061 1478 1793 2116 2351 2602 2932 3347
42 396 587 889 1078 1480 1800 2130 2353 2607 2976 3359
48 413 609 890 1083 1518 1856 2161 2374 2678 3041 3392
87 418 610 893 1148 1527 1874 2163 2385 2703 3076 3405
144 437 632 896 1149 1532 1897 2180 2405 2743 3087 3431
174 447 638 938 1168 1557 1978 2186 2416 2749 3092 3511
198 461 671 945 1222 1567 1991 2201 2480 2766 3112 3522
216 489 673 955 1233 1579 2004 2224 2485 2801 3121 3543
217 507 683 975 1273 1581 2018 2254 2500 2805 3147 3593
245 508 688 1004 1276 1590 2038 2266 2511 2824 3171 3599
249 513 716 1033 1298 1612 2044 2284 2515 2875 3243 3632
309 520 756 1038 1374 1619 2050 2287 2544 2897 3265 3645
313 522 762 1041 1393 1671 2057 2293 2548 2899 3282 3677
348 547 847 1051 1437 1739 2063 2298 2571 2902 3284
351 548 865 1053 1439 1773 2114 2324 2594 2908 3312
Stand:13.09.2010
Dies betrifft die Standplätze: 
Hbf. Nord (Nordbau), Hbf. Süd (Südbau), Ostbahnhof, Pasinger Bhf., Allacher
Bhf., Daglfinger Bhf., Johanneskircher Bhf.
✃
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7TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Die Genossenschaft
Wenn wir aber – wie in München – eine
nahezu 99%ige Verfügbarkeit haben, so
ist dies ein hervorragender Wert. Zu dem
1% der Fahrzeuge, die im Schnitt keine
Verbindung zum Mobilfunknetz haben,
muss man auch Fahrzeuge rechnen, die
sich z.B. in Tiefgaragen befinden oder
deren Nutzer z.B. kurz das Fahrzeug verlassen, sich aber nicht am Datenfunk
 abmelden, sondern das Endgerät einfach
aus der Halterung nehmen und mit -
nehmen, usw…
Auch konnten wir im Laufe der letzten
drei Jahre zusammen mit E-Plus das Netz
gerade in München sukzessive verbessern. Hierbei konnten wir E-Plus die eine
oder andere Schwachstelle in ihrem Netz
aufzeigen. Diese „Löcher“ wurden von 
E-Plus nach und nach beseitigt, so dass
jetzt eine lückenlose Versorgung gegeben
ist.
Die sogenannten „Ausfälle“ traten in der
Vergangenheit immer dann auf, wenn der
Mobilfunkbetreiber Softwareupdates „einspielte“ . Diese Aktualisierungen sind aber
bei allen Netzen notwendig, da nur durch
diese die Leistungsfähigkeit und somit
„Belastbarkeit“ weiter gesteigert werden
kann. Zuletzt wurden am 2. und 3. August 2010 von E-Plus sogenannte „Major-
Software-Updates“ durchgeführt. Diese
wurden uns im Vorfeld gemeldet, weswegen wir in diesen beiden Nächten sicherheitshalber die vollautomatische Auftragsvermittlung abschalteten. Seither
haben Software-Updates bei E-Plus kaum
noch leistungsbeschränkende Auswirkungen auf unseren Betrieb.
Hinzu kommt auch, dass alle Betreiber
ihre UMTS-Netze ausbauen, was gerade
wegen der steigenden Zahl von Smartphone-Nutzern mit mobilem Internet -
zugang (z.B. iPhone usw.) dringend
 notwendig war. Durch den Ausbau des
UMTS-Netzes haben wir den Vorteil, dass
für unsere Endgräte, die sich mit EDGEoder GPRS-Verbindungstechnologie „begnügen“, wesentlich mehr Kapazität vorhanden ist und somit die Verfügbarkeit
weiter erhöht wurde. 
Dennoch bieten wir ab sofort Unternehmern an, dass sie sich bei uns eine
 Ersatz-SIM-Karte (reine Datenkarte!) von
T-Mobile bestellen können. Diese Ersatzkarte – als Absicherung bei Netzausfall
gedacht – ist allerdings kostenpflichtig.
Es kann von uns auch kein Tausch gegen
die E-Plus-Karte vorgenommen werden,
da wir vertraglich längerfristig an E-Plus
gebunden sind. 
Um vorab den Bedarf überhaupt abschätzen zu können, würden wir Sie daher
 bitten, einen solchen Wunsch bis zum
31.12.2010 anzumelden, damit wir dann
die entsprechende Anzahl an SIM-Karten
bestellen können. 
Anmeldung bitte im Büro „Datenfunk“
bei Herren Lehmair oder Laermann. (NL)
PiNkey
Seit kurzem ist die Taxi-München eG regionaler Vertragspartner der PiNKey AG.
PiNkey bietet bundesweit die Ersatz-
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8 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Die Genossenschaft
schlüsseldeponierung mit Zustellservice
an. Der PiNkey-Einlagerungsservice ist
für jeden da. Egal ob Sie als Privatperson
oder als Firma den Service von PiNkey
nutzen, im Falle eines Falles wird Ihr Ersatzschlüssel innerhalb von ca. 40 Minuten zu jeder Tages- und Nachtzeit an Ihre
Adresse geliefert. Die Auslieferung übernimmt in fast allen Städten das örtliche
Taxigewerbe. Die Schlüssel werden dazu
anonymisiert in einem Tresor in der
 jeweiligen Taxizentrale gelagert. Weitere
Informationen erhalten Sie über
www.pinkey.de oder an der Hauptkasse
der Taxi-München eG, Engelhardstr. 6,
1. Stock. (FK)
Die Kriminalpolizei bittet 
um Mithilfe
Am Sonntag, 01.08.2010, wurde um 9:55
Uhr auf dem ehem. Betriebsgelände der
Telekom in München, Grafinger Straße 6,
hinter einem von drei Abfallcontainern
eine männliche Person bewusstlos aufgefunden. 
Der 29-jährige Mann wies erhebliche
Kopfverletzungen auf und wurde nach
der Erstversorgung durch den Notarzt in
das Klinikum Rechts der Isar verbracht.
Dort wurde er aufgrund der bestehenden
Lebensgefahr ins künstliche Koma versetzt, aus welchem er bislang noch nicht
erwacht ist.
Laut den bisherigen Ermittlungen stieg
der Mann zwischen 1:56 Uhr und 2.10
Uhr in ein Taxi am Stand vor dem Haupteingang der Kultfabrik an der Grafinger
Straße. Er nahm auf dem Beifahrersitz
Platz. 
Zu diesem Zeitpunkt war er bekleidet mit
einem langarmigen, schwarzen Hemd (die
Ärmel könnten nach oben gekrempelt gewesen sein) und einer hellblauen Jeanshose. Dazu auffallend helle Turnschuhe. 
Der Zeuge, welcher bei dem Einsteigevorgang noch zugegen war, kann das Taxi
wie folgt beschreiben: Mercedes E-Klasse
Limousine, die Taxi-Nr. konnte er nicht
erkennen.
Wer hat diesen Fahrgast befördert?
(die Aufnahmen sind aktuell, stammen
aber nicht vom 01.08.2010)
Der Taxifahrer stellt einen wichtigen Zeugen für das Ermittlungsverfahren dar. Er
wird daher gebeten, sich dringend bei der
Kriminalfachdirektion 2 München, Kommissariat 26, PHK Lorenz unter der Telefonnummer 089/55172-0 (Vermittlung)
oder -144 (Durchwahl) zu melden.
Taxifahrer als Zeuge 
dringend gesucht!
Die Polizei bittet um ihre Mithilfe. Welcher männliche Taxifahrer hat in der
Nacht vom 02. auf 03.10.2010, kurz nach
Mitternacht, am U-Bahnhof Implerstraße
zwei weibliche Fahrgäste aufgenommen
und vermutlich nach Schwabing gefahren. Zuvor gab es am Taxistand eine körperliche Auseinandersetzung unter Passanten, die der Taxifahrer möglicherweise
mitbekommen hat. Bei den Fahrgästen
handelte es sich um zwei etwa 27-jährige
Damen mit blonden Haaren, ca. 170 und
165 cm groß, welche mit Dirndl bekleidet
waren. Zumindest einer der Damen stand
unter erheblichen Alkoholeinfluss.
Hinweise bitte direkt an die Polizei unter
Tel. 089/63007-1111 oder 089/2910-0 
Vor Einstellung wird gewarnt
Falls Sie Herrn Helmut Ziegenbauer als
Fahrer beschäftigen wollen, setzen Sie
sich bitte vorher mit dem Vorstand der
Genossenschaft in Verbindung. (FK)
Beschwerdenbericht 
3. Quartal 2010
Das Oktoberfest und der Streik bei den
öffentlichen Verkehrsmitteln haben nicht
nur das Geschäft belebt, auch die Zahl
der eingehenden Beschwerden steigerte
sich proportional zur Anzahl der Fahrten.
Beanstandungen von Fahrtverweigerungen, Fahrpreisüberforderungen und Streitereien mit Fahrgästen und Passanten
mussten entgegengenommen und bearbeitet werden. Sicher keine sehr angenehme Tätigkeit, aber notwendig um zu zeigen, dass wir den Service-Gedanken ernst
nehmen. Gut 50 Prozent der eingegangenen Reklamationen konnten wir erfolgreich bearbeiten und viele der Beschwerdeführer zeigten sich überrascht darüber,
wie schnell und effizient dies geschah.
Leider konnten wir bei dem Rest der Fälle
nicht helfen, da die Angaben nicht
stimmten oder zu ungenau waren. 
Da aber der Ärger nach „Hausmacher
Art“, durchaus vermeidbar ist, greife ich
drei Verhaltensweisen heraus, die sich als
massive Umsatzbremsen erweisen:
Der Widerspruch:
Als vollkommen sinnlos erweist dieser
sich, wenn der Fahrgast eine bestimmte
Fahrstrecke wünscht und der Taxifahrer
stur mit großem Gezeter diesen Wunsch
ablehnt und auf seiner Fahrstreckenwahl
besteht. Der Erfolg ist meistens ein unzufriedener Fahrgast, der seine Erwartung
nicht erfüllt sieht. Es folgen Streitereien,
vielleicht eine Beschwerde oder er fährt
lange Zeit nicht mehr mit dem Taxi.
Die Besserwisserei:
Der Fahrgast fühlt sich veräppelt, wenn
der Taxifahrer auf der eigenen, natürlich
einzig richtigen Meinung besteht und im
Brustton der Überzeugung kundtut, dass
er seit vielen Jahren in diesem Geschäft
sei und keine Belehrungen nötig habe.
Dem Ganzen setzt er noch die Krone auf,
indem er sehr bestimmt hinzufügt, dass
nicht der Fahrgast, sondern ganz alleine
er den Weg bestimme.
Imagekiller „Raserei“:
Das Ansehen des gesamten Taxigewerbes
leidet und der Wunsch sich in ein Taxi zu
setzen nimmt stark ab, vor allem dann,
wenn zur überhöhten Geschwindigkeit
Hupkonzert, Lichthupe und anschließend,
TAXIKURIER_1110_Pressenter:TAXIKURIER_1110 21.10.2010 8:44 Uhr Seite 8

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9TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Die Genossenschaft
da das Maß noch nicht voll ist, Beleidigungskanonaden über den anderen Verkehrsteilnehmer hereinbrechen wie eine
Flutwelle. Der Erfolg ist mehr als zweifelhaft, denn nicht nur der Angegriffene,
sondern auch alle nichtbetroffenen Zeugen werden ihre Entscheidung für eine
Fahrt mit dem Taxi genau prüfen.
Auf die rechtliche Bewertung verzichte
ich bewusst, da es nur darauf ankommt
zu erkennen, dass sehr oft das eigene unbedachte Verhalten die Nachfrage nach
Taxis dämpfen kann.
Ich bin der Überzeugung, dass diese Fehler ohne Mehraufwand vermeidbar sind
und wünsche Euch weitere umsatzstarke
Monate.
Mit kollegialen Grüßen
(RZ)
Ein Vierteljahrhundert 
Firmentreue
Ein im Taxigewerbe seltenes und deshalb
natürlich umso besonderes Jubiläum
feierte im Herbst diesen Jahres Herr Peter
Bosch. Der Jubilar trat am 16. August
1985 als festangestellter Alleinfahrer im
Taxiunternehmen Fink seinen Dienst an.
Das Taxiunternehmen Fink existiert seit
1962 in Schwabing und gehört seit seiner
Gründung der Taxi-München eG an. 
Während aller Jahre seiner Firmenzugehörigkeit war Herr Bosch stets ein tadelsfreier Dienstleister. In den letzten Jahren
hat er sich als zuverlässiger Fahrer und
teils auch Betreuer von Dialyse-Patienten
einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Er
erledigt seine Aufträge nicht nur korrekt
und absolut pünktlich, sondern lässt in
seine tägliche Arbeit immer eine ordentliche Portion Menschlichkeit einfließen.
Unsere Fahrgäste erleben in Herrn Bosch
einen Taxifahrer mit dem Herz am richtigen Fleck und einem hervorragenden
Aushängeschild für unser Gewerbe.
Im Rahmen einer firmeninternen Feier
wurde Herr Bosch von der IHK München
und Oberbayern für seine Firmentreue
mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.
Auch die Taxi-München eG bedankt sich
bei Herrn Bosch für sein vorbildliches
Verhalten und gratuliert ebenfalls zu seinem Jubiläum. 
Wir wünschen Herrn Bosch weiter alles
Gute und weitere erfolgreiche Jahre der
Zusammenarbeit!
Wir verbleiben
mit kollegialen Grüßen
gezeichnet Axel Fink 
Wiesn-Nachlese / Zentrale
Jetzt ist sie also vorbei, die Jubiläumswiesn, so mancher mag froh sein, dass
die Fahrgäste wieder „normaler“ sind und
die aufgeregten Wiesn-Taxler, die man
sonst das ganze Jahr über nicht sieht,
wieder von der Straße verschwunden
sind.
Viele Profis haben sich bemüht, die illegale Konkurrenz, die als angebliches Taxi
Jagd auf Fahrgäste machte und Phantasiepreise (u.a. 80 Euro vom Heimeranplatz nach Taufkirchen verlangten), auszuschalten und der Zentrale zu melden.
Solche Meldungen haben allerdings nur
dann Aussicht auf Erfolg, wenn Datum,
Uhrzeit, Ortsangabe, der Fahrzeugtyp und
das amtliche Kennzeichen bekannt sind.
Einem besonders pfiffigen Kollegen ist es
in der letzten Wiesn-Nacht sogar gelungen, ein Foto von seinem Handy aus zu
schießen. Sehr angenehm fiel der Zentrale auch die Hilfsbereitschaft auf, wenn
ein Kollege in Schwierigkeiten war. 
Wenig Sinn macht es allerdings, über
Sprechfunk die Zentrale aufzufordern, die
Polizei zu verständigen, um dann zwei
Minuten später den Anruf bei 110 wieder
zu stornieren. Da wohl fast jeder Fahrer
ein Handy im Auto hat, sollte man daran
denken, selbst die 110 zu wählen, bevor
man der Zentrale erst alles erklärt und
von dort dann die Meldung in komprimierter Form an die Polizei weitergeleitet
wird. Die häufigen Stornierungen mögen
evtl. ein Grund dafür sein, dass so mancher eineinhalb bis zwei Stunden auf 
den Streifenwagen warten musste. Bei
schwerwiegenden Vorfällen (Überfall, Beraubung, schwerer Unfall u.ä.), wird sich
selbstverständlich ein Mitarbeiter der
Zentrale um schnellstmögliche Hilfe
 bemühen. 
Selbstfahrende Unternehmer und andere
Profis, die in den vergangenen 18 Tagen
Aufträge, die per Datenfunk erteilt wurden ablehnten und nicht daran dachten,
dass sie in normalen Zeiten froh wären,
einen Auftrag zu erhalten, stoßen in der
Engelhardstraße auf kein Verständnis. Es
kann doch nicht sein, dass Notfallblut -
besorgungen fünf bis sieben Minuten am
Sprechfunk „verbettelt“ werden müssen,
obwohl laut Datenfunkanzeige etliche
 Taxis auch im Klinikviertel als frei ge -
meldet waren. Gleiches gilt ja auch für
„normale“ Blutbesorgungen.
Sprachschwierigkeiten, die auf den Mangel an einfachsten Grundkenntnissen beruhen, dürfen, vor allen in dringenden
Fällen, einfach nicht auftreten, hier ist
die Verantwortung und Fürsorgepflicht
der Unternehmer für ihre Fahrer gefragt.
Man hat den Eindruck, dass manchen
Unternehmern die Kenntnis eines Fahrers,
dass ein Auto vier Räder haben muss,
für’s Taxifahren genügt. (RB)
DR. JÜRGEN STAHLBERG
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10 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Die Genossenschaft
Streiflicht des Aufsichtsrats
Erst kommt das
Fressen und dann
die Moral
Laut diverser Medienberichte der letzten
Zeit machen sich leider einige Kollegen
das bekannte Zitat von Bertolt Brecht
zu Eigen. Wenn man den Berichterstattungen Glauben schenkt, so schrecken
einige Kollegen nicht davor zurück
„Etablissements“, die nicht gewillt sind
„Kopfpauschalen“ zu zahlen, durch üble
Nachrede und Rufschädigung bei ihren
Fahrgästen in Misskredit zu bringen.
Auf diese Art versuchen die Kollegen
ihre Fahrgäste dahingehend zu über -
reden, Etablissements anzufahren, die
Prämien zahlen.
Dieses Verhalten entspricht keinesfalls
den Vorstellungen der Mehrheit der
 Genossenschaftsmitglieder über seriöses
Geschäftsgebaren und ist auf das
schärfste zu verurteilen.
Dass diese Berichterstattung den allermeisten Kolleginnen und Kollegen –
die keine Abzocker sind – nicht gerecht
wird, wird dabei leider immer verschwiegen und so prägt, wie so häufig,
das Verhalten einzelner schwarzer
 Schafe das Bild in der Öffentlichkeit.
Es liegt an uns, liebe Kolleginnen und
Kollegen, diese schwarzen Schafe aus
unserer Herde (wenn Sie mir dieses Bild
erlauben) auszusondern. Nur so können
wir weiteren Imageschaden verhindern
und unsere Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit wieder herstellen. Unsere
Fahrgäste müssen sich auf unsere Empfehlungen verlassen können. Sie dürfen
nicht das Gefühl haben, dass wir ein
Hotel, Restaurant oder Etablissement
nur deshalb empfehlen, weil wir von
dort Prämien erhalten. Wer unsere heutige Mediengesellschaft kennt, weiß,
dass Berichterstattung wie „Taxler, die
großen Abzocker“, nicht die letzten dieser Art gewesen sein werden. Schlagzeilen solcher Art verkaufen sich nun mal
besser. Umgekehrt arbeitet die Genossenschaft aber unermüdlich an einem
positiven Image des Gewerbes.
Lassen Sie diese Arbeit nicht vergebens
sein. Die Profitgier weniger zerstört dieses Image nachhaltig und schadet uns
allen. Helfen Sie mit durch ihr korrektes und zuvorkommendes Verhalten das
positive Image unseres Gewerbes zu erhalten, denn von einem positiven Bild
in der Öffentlichkeit profitieren alle.
Ihnen liebe Kolleginnen und Kollegen,
wünsche ich gute
Geschäfte und
stets eine unfallfreie Fahrt.
Mit kollegialen
Grüßen
Ihre
Christine Reindl
Aufsichtsrats -
vorsitzende
Kurioses aus der Zentrale
Morgens um 3:30 Uhr: Fahrer: „Zentrale,
welches Polizeirevier ist zwischen Hauptbahnhof und Leonrodplatz?“ Zentrale:
„Polizeiinspektion 42 – Erzgießereistr. 2.“
Fahrer: „Haben die noch offen?“
Busplatte Englschalkingerstraße
Die Zufahrt zum Ärztehaus Englschalkingerstraße 12, dessen Eingang sich auf der
Busplatte befindet, wird zukünftig für das
Taxigewerbe erleichtert. Das Kreisverwaltungsreferat hat dem Antrag auf eine erweiterte Beschilderung mit dem Zusatzzeichen „Taxi frei“ für die Zufahrt
Elektrastraße stattgegeben. Bitte beachten
Sie, dass die Zufahrt nur über die Elektrastraße möglich ist und keinesfalls Linienbusse auf der Busplatte behindert werden
dürfen. (FK)
Wir trauern um unseren Kollegen
Der langjährige Unternehmer 
ehemals Taxi 3055
Herr Otto Butz 
ist im Alter von 78 Jahren verstorben.
Die Beerdigung fand am 15.10.2010 
im Westfriedhof statt.
Wir trauern um unseren Kollegen
Der langjährig Unternehmer 
ehemals Taxi 1642
Herr Manfred Kagemann
ist im Alter von 56 Jahren verstorben.
Die Trauerfeier fand am Dienstag, den
7. September um 11.15 Uhr, 
im Waldfriedhof südl. Teil, neuer Teil,
Lorettoplatz, statt.
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0RELV8KU
'L0L)U ELV8KU
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- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
TSL GmbH München
Landsberger Str. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
TAXIKURIER_1110_Pressenter:TAXIKURIER_1110 21.10.2010 14:07 Uhr Seite 10

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Die Genossenschaft 
Anfechtungsklage
Betriebsordnung Ziffer VII 
Wie bereits berichtet wurde von den 
Unternehmern Christine Kolk, Taxi 407, 
Fasanengartenstr. 1 E in 81737 München 
und Leontaritis Nikolaos, Taxi 1427, 
Schwaneckstr. 8 in 81371 München Klage 
gegen die Beschlussfassung der Betriebs -
ordnung Ziffer VII als Tagesordnungs -
punkt 9 in der Generalversammlung vom 
13.07.2010eingereicht. Der Haupttermin 
für die obige Prozess-Sache unter dem 
Aktenzeichen 07515/10 ist am Montag, 
den 15.11.2010um 11.15 Uhr im 
Sitzungssaal 601, Landgericht München I, 
Lenbachplatz 7 in 80316 München. 
1. Im Zusammenhang mit einem Fahrt -
auftrag, der durch funktechnische Ein -
richtungen der Genossenschaft vermittelt 
wird, ist der Unternehmer/die Unterneh -
merin verpflichtet, es zu unterlassen, Wer -
bung jeglicher Art für eine Funkvermitt -
lungszentrale zu betreiben oder betreiben 
zu lassen, die mit der Genossenschaft in 
Konkurrenz steht. Der Unternehmer/die 
Unternehmerin hat sicherzustellen, dass 
von ihm/ihr eingesetztes Fahrpersonal die 
vorstehende Verpflichtung kennt und 
beachtet. Der Unternehmer/die Unterneh -
merin hat auch für Verstöße gegen die 
vorstehende Verpflichtung durch sein/ihr 
Fahrpersonal einzustehen.
2. Verstößt der/die an der Vermittlung 
teilnehmende Unternehmer/ 
Unternehmerin und/oder das von ihm/ihr 
eingesetzte Fahrpersonal schuldhaft gegen 
eine der sich aus Ziffer VII. Abs. 1 erge -
benden Pflichten, kann gegen den Unter -
nehmer/die Unternehmerin für jeden Ein -
zelfall der Zuwiderhandlung die Zahlung 
einer Vertragsstrafe an die Genossenschaft 
in Höhe von 250 Euro festgesetzt werden. 
Im Wiederholungsfall oder bei andauern -
der Verletzung der Betriebsordnung kann 
die Vertragsstrafe auf 500 Euro je schuld -
haftem Wiederholungsfall der Zuwider -
handlung bzw. je angefangenen Monat 
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erhöht werden. Zudem kann im Wieder -
holungsfall oder bei andauernder 
Verletzung der Betriebsordnung gegen 
den Unternehmer/die Unternehmerin als 
weitere Vertragsstrafe ein Ausschluss von 
der Benutzung der funktechnischen Ein -
richtungen/der Funkvermittlung bis zu 
einer Dauer von 6 Monaten verhängt 
werden. Dieser Ausschluss kann auch 
wiederholt verhängt werden. 
Die Beschlussfassung der Vertragsstrafe 
erfolgt durch den Vorstand. § 50 Abs. 2 
der Satzung gilt entsprechend. Eine Ver -
tragsstrafe ist mit Bekanntgabe/Zugang 
des Vorstandsbeschlusses sofort wirksam 
bzw. zur Zahlung fällig.
Das Verwirken der Vertragsstrafe lässt die 
Verpflichtung des Unternehmers/der 
Unternehmerin zum weitergehenden 
Schadensersatz gegenüber der Genossen -
schaft unberührt. Eine Vertragsstrafe wird 
auf derartige Schäden nicht angerechnet. 
Die Pflicht zur Einhaltung der Betriebs -
ordnung bleibt fortbestehen. (FK) 
TK_1110_Seite11_Neu.qxd:TAXIKURIER_1110 26.10.2010 7:54 Uhr Seite 11

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12 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Lieber Kollege Rusch,
aus aktuellem Anlaß sei eine Ergänzung zur Geschichte
des Taxigewerbes gestattet. Gestern lief im Filmmuseum
anläßlich einer Retrospektive des „amerikanischen“, aus
Galizien stammenden Drehbuchautors und Regisseurs
Billy Wilder sein Erstlingswerk, der deutsche Stummfilm
„Menschen am Sonntag“ . Der zusammen mit seinen später
ebenso berühmt gewordenen Kollegen (Curt und Robert
Siodmak, Edgar G. Ulmer und Fred Zinnemann) als „low
budget“-Produktion geschaffene Film zeigt halbdokumentarisch das normale Leben Ende der zwanziger Jahre und
wurde mit Laienschauspielern am Sonntag gefilmt, weil
alle Beteiligten gezwungen waren, wochentags einer geregelten Beschäftigung nachzugehen. Eine der Laien, die in
diesem Film als Hauptdarsteller, ist Berliner Taxler und
am Anfang gibt es gleich einen Hinwies auf Berliner Konzessionsflut: Er fährt die Konzession A10088, obwohl damit das Kennzeichen gemeint ist, das auch im Bild gezeigt
wird. Etwas später ist der Taxler in einer Szene zu sehen,
in der er Wartungsarbeiten an seinem Taxi vornimmt und
unter dem Fahrzeug liegend die Spurstange richtet.
Ansonsten handelt der Film vom allwöchentlichen Sonntagsvergnügen, dem sonntäglichen Ausflug in eines der
Strandbäder: Nikolaisee. Insgesamt werden eine Fülle von
Situtionen gezeigt, die sich auch gestern ereignet haben
könnten, wie Flirt, Eifersucht, Picknick oder Ehestreit um
Kleinigkeiten. Am Schluß gibt es noch eine Szene, in dem
der Taxler wieder in Erscheinung tritt: Als er das Tretboot
bezahlen muß, fehlt ihm eine Mark.
Wir wissen (oder lernen): Auch damals zählten die Taxler
zu den armen Schluckern: Doch hier lassen unsere Filmemacher dem Anpumpen einen sehr praxisnahen und auch
heute naheliegenden Versuch vorangehen: Unter Berufung
auf eine überhöht veranschlagte Mietzeit fordert er Preisverhandlungen, scheitert aber am Vermieter des Tretbootes. Zum Schluß muß er sich die Mark von einem der
 Mädels pumpen, keine Haltung für einen Kavalier von
damals.
Insgesamt ein ungewöhnlicher Film für die Stummfilmzeit
mit ein paar Einblicken in das Taxlerleben von gestern.
Ulrich Lehmkühler
PS: Wer mehr Interesse hat, schaut im Internet auf 
www.filmmuseum-muenchen.de oder tritt am Sebastiansplatz mal in die Eisen und besorgt sich das gedruckte
Halbjahresprogramm.
Hallo Herr Kroker,
habe Sie heute im Radio gehört.
Falls Sie mal nicht mehr für Taxi-München arbeiten
 wollen, kommen Sie bestimmt beim Radio unter :-))!
Schönen Gruß vom Karolinenplatz
Tamara Götz
Veranstaltungsmanagement
Sparkassenverband Bayern
Sehr geehrter Herr Rusch,
es gibt immer wieder unterschiedliche Aussagen darüber,
ob es für uns Taxiunternehmer verpflichtend ist, Schichtzettel zu führen und ob diese aufzubewahren sind. Das Finanzgericht Hamburg hat am 18.11.2009 hierzu ein interessantes Urteil gefällt. Darin heißt es wie folgt:
Verstößt ein Taxiunternehmer gegen die Pflicht, Schichtzettel zu führen oder diese anschließend aufzubewahren,
berechtigt dies die Finanzbehörde zu einer Schätzung. Das
FG Hamburg bekräftigt mit diesem Urteil die BFH-Rechtssprechung, wonach Taxiunternehmen Betriebseinnahmen
in bar zwingend einzeln aufzeichnen müssen, da sie im
Gegensatz zu Einzelhändlern keine Vereinfachungsregeln
in Anspruch nehmen können. Die hierfür zu erstellenden
sogenannten Schichtzettel müssen eine Reihe von verpflichtenden Informationen enthalten wie beispielsweise:
➜ die jeweiligen Fahrer der Taxe
➜ Schichtbeginn und -ende
➜ Angaben zu den Total- und Besetztkilometern inklusive der jeweiligen Tachostände und den Fahrten ohne
Uhr
➜ Aufzeichnungen zu den gefahrenen Touren, die jeweiligen Fahrpreise und die Gesamteinnahmen
➜ Angaben zu den Lohnabzügen der Fahrer und den
verbleibenden Resteinnahmen, die an den Unternehmer abgeliefert werden
Leserbriefe/Forum
TAXIKURIER_1110_Pressenter:TAXIKURIER_1110 21.10.2010 8:44 Uhr Seite 12

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13TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Alternativ dürfen die Inhalte der Schichtzettel unmittelbar nach Auszählung der Tageskasse in ein Kassenbuch übertragen werden. Verstößt der Betreiber jedoch gegen diese Pflichten, kann sich das Finanzamt
bei der Ermittlung von Umsatz und Gewinn an der
oberen Grenze des Schätzungsrahmens orientieren,
weil möglicherweise Einkünfte verheimlicht werden
sollten. Dabei können als Bemessungsgrundlage die
durchschnittlich täglichen Fahrleistungen der einzelnen Fahrzeuge zugrunde gelegt werden, wobei 100 km
je Wagen durchaus realistisch sind. (Quelle: FG Hamburg 18.11.09, 6 K 90/08)
Stefan Ballnath, München
Zitrone des Jahres 2010
Für das „Nichtinteresse“ für den Standplatz Pasing-
Bahnhof von der Taxi-München eG, von der Deutschen
Bahn, dem Bezirksausschuss, dem Planungsbeamten
und der Polizei möchte ich die Zitrone des Jahres
 verleihen. 
Jeden Tag wird die Tag- und Nachtschicht diesem
Wahnsinn ausgeliefert.
Ich bitte um mehr Unterstützung und mehr Einsatz für
meine Kollegen, damit nicht noch zwei Jahre Stress
 folgen. Mit diesem Schreiben bin ich nicht ins Detail
 gegangen über die Versäumnisse der letzten zwei Jahre
am „Pasing-Bahnhof“ .
Mit freundlichen Grüßen
Kollege 824
gezeichnet Hermann Friedl
Antwortschreiben der Taxi-München eG an Herrn Friedl
Zitrone des Jahres 2010 
wegen Taxistand am Pasing-Bahnhof
Sehr geehrter Herr Friedl,
Ihr Fax mit Schreiben vom 04.09.2010 haben wir erhalten und mit Interesse gelesen. Leider können wir Ihr
Schreiben nur so verstehen, dass Sie sowohl der Taxi-
München eG, der Deutschen Bahn, dem Bezirksausschuss, den Planungsbeamten und der Polizei für die
Baumaßnahmen am Pasinger Bahnhof die Zitrone des
Jahres verleihen wollen.
Da Sie nicht ins Detail gehen wollten und pauschal urteilen, bitten wir zu bedenken, dass die Taxi-München
eG in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn eine
auf zweieinhalb Monate begrenzte Lösung gefunden
hat und umgehend ein neues Solartelefon, das zudem
voll funktionsfähig ist, installiert hat. Da ab Mitte September vorgesehen ist, den Taxistand wieder an seinen ursprünglichen Platz zurück zu verlegen, können wir Ihren
 Ärger nicht nachvollziehen, da es sich ja um eine vorüber -
gehende Verlegung handelt. 
Die Deutsche Bundesbahn hat problemlos die Zufahrt zu dem
Ausweichstandplatz genehmigt und dem Taxigewerbe damit
größere Umsatzverluste erspart.
Dass bei der Vergabe der Aufträge die Planungsbüros vergessen hatten, den beauftragen Firmen mitzuteilen, dass die
 Taxi-München eG informiert werden muss, mag vielleicht einen Mangel darstellen, konnte aber in kürzester Zeit beseitigt
werden. Die Polizeiinspektion Pasing war zudem sehr hilfreich, da die Beamten es ermöglichten, übergangsweise an
der Baustelle den Taxistand zu nutzen bis der Ausweichstandplatz zur Verfügung stand und von den Pasinger Taxis
angefahren werden konnte.
Wir bedanken uns für Ihr Schreiben, bedauern aber Ihnen
mitteilen zu müssen, dass wir diese unsachgemäße Kritik, die
zudem pauschal erfolgte, keinesfalls unterstützen, da sie in
keinem Punk der Realität entspricht. Sie können jedoch versichert sein, dass die Taxi-München eG weiterhin intensiv
 
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14 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
den Taxiverkehr in Pasing unterstützt und bitten Sie zu
bedenken, dass sehr viel Geld, Zeit und Arbeit investiert
wurde um geschäftliche Einbußen zu vermeiden.
Mit freundlichen Grüßen 
Reinhard Zielinski, Vorstand
Einfach anzeigen
Anfang Juli stand ich als Zeuge vor Gericht. Es ging bei
der Verhandlung darum, dass ein Fahrgast sich geweigert
hatte den rechtmäßigen Fahrpreis zu entrichten. Daraufhin rief ich die Polizei. Die Beamten erstatteten Anzeige
wegen Betrug. Die Richterin verurteilte den Fahrgast zu
neunzig Tagessätzen zu jeweils fünfunddreißig Euro; das
macht zusammen satte 3.150 Euro. Der Fahrgast muss zudem die Kosten des Verfahrens tragen und ist vorbestraft.
Ich schreibe diese Zeilen, um alle Kollegen (insbesondere
natürlich die Unternehmer) mit diesem Urteilspruch zu
 ermutigen, nach Möglichkeit – und selbstverständlich nur
dann, wenn die erbrachte Leistung zweifelsfrei erfüllt
wurde nicht auf ihre Ansprüche zu verzichten. Dass in
dem geschilderten Fall die Polizei von sich aus Anzeige
erstattete mag selten sein, aber nicht nur strafrechtlich,
sondern auch zivilrechtlich sind berechtigte Forderungen
denkbar einfach und in der Regel auch sehr kostengünstig
einklagbar.
Es ist ein weit verbreitetes Volksmärchen, dass man hierfür eine teure Rechtsberatung benötigt. Es reicht eine
 einzige schriftliche Aufforderung an den Fahrgast seine
Schuld zu begleichen. Zur Sicherheit ist ein weiteres
Mahnschreiben empfehlenswert. Falls der Fahrgast dann
immer noch nicht bezahlt, kann man – wie gesagt sehr
unkompliziert und für nur wenige Euro – ein gerichtliches
Mahnverfahren beantragen. Dem wird regelmäßig statt -
gegeben.
Der dem finanziellen Verlust gegenüberstehende Arbeitsund Zeitaufwand mag zwar nicht ganz unerheblich sein,
aber neben dem es in uns allen so etwas gibt, wie dem
Streben nach Gerechtigkeit und der Genugtuung, die man
persönlich empfindet, wenn man um das karge Brot seiner
harten Arbeit gebracht worden ist und der Betrüger seiner
begründeten Strafe zugeführt wird, ist es auch ein Gebot
der Solidarität unter uns Taxlern, jede Fahrpreiserschleichung anzuzeigen, denn eines weiß ich gewiss: Der Fahrgast, der mich betrügen wollte, wird es sich bei seiner
nächsten Taxifahrt ganz genau überlegen, ob er einen von
uns noch einmal berügen wird.
Mit freundlichen Grüßen
Franz Xaver Rottbauer
Antwort auf Leserbrief im TAXIKURIER vom Oktober 2010
Sehr geehrter Herr Schmelz,
irgendwie finde ich es bedauerlich, dass Sie seit 1977
noch nicht begriffen haben, dass wir Dienstleister sind
und dementsprechend auch auftreten müssen. Keiner
 unserer Fahrgäste, ob „Otto-Normalverbraucher“ oder
sonstige Schichten haben es verdient, von Fahrern befördert zu werden, die zu dem äußeren Erscheinungsbild 
kein Verhältnis haben.
Wenn Sie ein sauberes Fahrzeug und korrekte Fahrstrecke
für selbstverständlich halten, gehört dazu in erster Linie
das passende Outfit. Oder haben Sie schon einen MVG-
Busfahrer, U-Bahn- oder Straßenbahnfahrer oder andere
Dienstleister in kurzer Hose angetroffen? Das können sich
die Paketzusteller von DPD, UPS (oder wie sie alle heißen)
leisten, die die Pakete und nicht die Menschen befördern.
Mit welchem Recht werden den Fahrgästen Achselhaare,
Brust-, bzw. Rückenfell oder sonstige Formen der Bein-
Gestaltung präsentiert? Es ist erschreckend, wie diese
Form an Geschmacklosigkeit (Fahren im Tank-Shirt mit
Flip-Flops oder Croex-Pantolleten und weiteren ähnlichen
Kleiderstücken) zugenommen hat. 
Diese Art von Bekleidung hat vielleicht im Urlaub am
 Badestrand oder in der Freizeitgestaltung Platz, nicht 
aber am Taxistand. Vor allem am Flughafen und an den
Bahnhöfen werden Geschäftsleute (und auch alle anderen
Gäste) von Fahrern empfangen, die da wirklich nichts zu
suchen haben.
Es ist daher kein Wunder, dass immer mehr Geschäftsleute
die Dienste der Limousinen-Services und der Land-Taxis
(trotz des Tarifpflicht-Verstoßes) in Anspruch nehmen.
Keiner der Fahrer würde es jemals wagen in kurzer Hose
und eventuell einem T-Shirt (oder ähnlich) vorzufahren.
Unsere Fahrgäste sollten uns viel öfters die rote Karte
 zeigen. Nicht im Sinne der Belehrung oder Rüge zur
 Bekleidung, sondern so einen Fahrer einfach stehen zu
lassen und mit einem passenden Taxi zu fahren.
Übrigens ist mir, sehr verehrter selbsternannter Haus -
meister vom Geiselgasteig, noch kein Fall bekannt, wo ein
Taxifahrer in einer langen Baumwollhose an den heißen
Tagen (wie viele sind es im Jahr, vielleicht 25 ??!!) an
 einem Hitzeschlag kollabierte.
Meint der selbstfahrende Unternehmer, Taxi 2467,
Iwo Wrobel
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – 
gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss 
mit der Redaktions linie nicht übereinstimmen.
Leserbriefe/Forum
TAXIKURIER_1110_Pressenter:TAXIKURIER_1110 21.10.2010 8:44 Uhr Seite 14

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15TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institu -
tionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. 
Klaus-Dieter Schneider, DB Bahnhofsinfrastruktur
Während sich in Stuttgart Befürworter und Gegner über
den Umbau des Bahnhofs die Köpfe heiß reden, schreiten
die Arbeiten in München-Pasing zügig voran.
Nachdem zahlreiche Diskussionen geführt, Pläne gefasst
und wieder verworfen wurden, in Sitzungen über jeden
Quadratmeter Fläche hart gekämpft wurde, gab es am
 Ende einen Verlierer – das Taxigewerbe. Alle Vorschläge,
in Zukunft wieder einen Taxistand am Haupteingang in
der Kaflerstraße zu installieren, wurden von den Verantwortlichen abgelehnt. Die Stellflächen in der NUP würden
ausreichen. Den letzten Vorschlag, einen mit Kurzparkern
gemischten Taxistand für fünf Fahrzeuge in der Irmonherstraße einzurichten, haben wir aus verständlichen Gründen abgelehnt.
Inzwischen hat das Taxigewerbe aber einen wichtigen
 Mitstreiter bekommen. „Ein Bahnhofsvorplatz ohne Taxis
ist kein Bahnhofsvorplatz!“, meint Klaus-Dieter Schneider
von der Deutschen Bundesbahn, verantwortlich für die
 Infrastruktur und Organisation der Bahnhofsflächen, und
hat sich in den letzten Wochen für eine weitere Änderung
der Pläne stark gemacht. Laut Planfeststellungsverfahren
sollen nun doch sieben Stellplätze für Taxis direkt vor dem
Haupteingang eingerichtet werden. Wir sehen darin einen
wichtigen Schritt zur Versorgung der Pasinger Bürger.
Für das Engagement will sich das Münchner Taxigewerbe
bei Klaus-Dieter Schneider mit der Rose des Monats
 bedanken. (FK)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich 
 Zeit genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
 Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. 
Akel Ayhan, Taxi 1228 
Am 25. August 2010 hielt sich das Taxi mit der Ordnungsnummer 1228 gegen 2:40 Uhr am Standplatz „Regina“ bereit. Nachdem die ersten beiden Fahrzeuge den Taxistand
mit Fahrgästen verließen, blieb der Fahrer Akel Ayhan an
dritter Position stehen.
Kollege Bernhard Moest forderte den Fahrer nach einigen
Minuten zum Nachrücken auf, damit sich weitere Taxis am
Ende des Standplatzes bereitstellen können. Akel Ayhan
vertrat allerdings die Ansicht, dass sich ein Nachfahren für
ihn nicht lohnen würde. 
Zu Recht machte Kollege Moest darauf aufmerksam, dass
die Aufstellung von weiteren Taxis an einem Standplatz
nicht vom Wohlwollen des ersten Fahrers abhängig sei.
Auch nach § 3 Abs. 2 TO ist jede Lücke unverzüglich durch
Nachrücken aufzufüllen. 
Für das unkollegiale Verhalten gegenüber anderen Taxifahrern hat sich Akel Ayhan die Zitrone des Monats verdient.
Wir hoffen, dass ein saurer Nachgeschmack bleibt. (FK)
➜ Rund ein Drittel der circa 6.000 Münchner Gastronomiebetriebe wechseln jährlich den Pächter.
➜ Eine gute Legehenne schafft pro Jahr etwa 280 Eier.
➜ Alle neun Minuten wird in Deutschland ein Patent
 angemeldet.
➜ „Public Viewing“ heißt in der exakten Übersetzung
„öffentliche Leichenschau“ .
➜ Mensch, Schimpanse, Orang-Utan, Delfin, Elefant und
 Elster sind die einzigen Lebewesen, die sich selbst im
Spiegel erkennen. (PR)
Die fünf Weisheiten des Monats
And the winner is …
Bilderwitz aus der Oktober-Ausgabe
„Jetzt samma auf’n Hund kumma. 
Erst die Raucher und jetzt de Taxler.“
Zenta Winkler aus München hat sich mit diesem treffenden Satz einen Gutschein im Wert von 100 Euro für
 Leistungen der Firma TRP-Taxi-Rent-Partner gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!
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16 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Mehrmals wurden zum Thema „Sicherheit
im Taxi“ diverse Themen erörtert. In dieser Ausgabe behandeln wir die Tätergruppe „Drogenabhängige“ .
Die Auswertungen der aufgeklärten Taxiüberfälle zeigen, dass ein erheblicher Teil
der Täter aus dem Drogenmilieu kommt.
„Beschaffungskriminalität“ ist das Stichwort. Unabhängig davon, dass Drogenabhängige Kranke sind, so sind sie trotzdem
für den Taxifahrer u.U. gefährlich.
Schmerzen, Angst, Entzugserscheinungen
in erheblicher Intensität und daraus resultierendes unberechenbares Verhalten
machen den Umgang mit ihnen möglicherweise äußerst schwierig. Deshalb ist
es hilfreich, mögliche Symptome für Drogenabhängigkeit zu erkennen, um sich
auf irrationales Verhalten (und ein Raubüberfall ist in jedem Fall ein irrationales
Verhalten) einstellen zu können. Wie man
einen „Besoffenen“ erkennt, dass weiß jeder. Die Symptome von Drogenkonsum
sind weit weniger bekannt.
Erkennen von Drogenkonsum
Um Drogenkonsum festzustellen, gibt es
einige körperliche und psychische Erkennungszeichen. Diese sind jedoch nur Anhaltspunkte und keine Beweise. Sie können auch in Krankheiten ihre Ursache
haben.
➜ Gerötete Augen und veränderte
 Pupillen gelten als leicht erkennbares
Indiz.
Titelthema
Sicherheit im Taxi –
Tätergruppe „Drogenabhängige“
Zum Glück sind Überfälle auf Taxifahrer heute eher die Ausnahme, im Gegensatz zu den
wilden 50er und 60er Jahren, als sie an der Tagesordnung waren. Ganz besonders gilt das
für unsere Stadt. Die Aufklärungsquote des Raubkommissariats in der Münchner Ettstraße
beträgt fast 100 Prozent. Trotz dieser, für Taxifahrer doch beruhigenden Statistik, kann
man natürlich nie vorsichtig genug sein.
➜ Pupillenerweiterung bei LSD- und
Amphetamin-Konsum (Tellerminen)
➜ Pupillenverengung auf Stecknadelkopfgröße bei Opiatkonsum, Cannabis-Konsum. 
Anhaltpunkte können auch unangemessene Fröhlichkeit, Trägheit, Müdigkeit,
Depressionen oder psychotische Verhaltensweisen sein. Bei mehrfachem Konsum
oder sogar Abhängigkeit kann es zu
 einem körperlichen Verfall kommen,
 welcher wie folgt erkennbar ist: 
➜ Auszehrung, Gewichtsverlust bei
 Opiat- oder Kokainkonsum
➜ schlechter Zahnstatus infolge
 mangelnder Hygiene
➜ drogenspezifische Tätowierungen
➜ Einstichstellen oder Narbenbahnen
(durch Opiat- bzw. Heroinkonsum)
bevorzugt in den Ellenbeugen und an
den Unterarmen.
Auch mitgeführte Gegenstände können
ein Hinweis sein, wie zum Beispiel:
➜ Chillum (Ton-) oder Bong (Wasserpfeife) zum Rauchen von Haschisch
➜ tabakähnliche, häufig noch grüne
Pflanzenteile (Marihuana) oder
 süßlich riechende Harzbrocken
 (Haschisch)
➜ Essigsäure und verrußter Löffel zum
Aufkochen von Morphin-Base, gefaltete Zellophan- oder Stanniolbriefchen mit weißen oder braunen Anhaftungen (Heroin)
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17TAXIKURIER NOVEMBER 2010
➜ Einmalspritzen und Gummischlauch
zum Abbinden des Armes bei Opiatkonsum
Heroinentzug aus medizinischer Sicht
Die Entzugssymptome treten ca. 8-12
Stunden nach dem letzten Heroinkonsum
auf. Der Verlauf des Entzugs und die dabei auftretenden Symptome sind individuell sehr unterschiedlich. Je kürzer die
Zeit des Heroingebrauches, je größer 
die Konzentrationsschwankungen des
Straßenheroins und je geringer dessen
Konzentration, desto geringer sind die
Entzugssymptome. Dies kann man so
pauschal aber nur über die medizinisch
objektivierbaren Symptome sagen. 
Entzugssymptome sind:
➜ Pupillenerweiterung („Tellerminen“)
➜ Opiathunger („Schussgeilheit“)
➜ Glieder- und Rumpfschmerzen
➜ Gähnen, Niesen, Naselaufen,
 Augentränen
➜ Gänsehaut mit kaltem Schweiß 
(„cold turkey“)
➜ Bauchschmerzen, Durchfall,
 Brechreiz, häufiges Wasserlassen
➜ Blutdruckerhöhung, Temperatur und
Puls steigen, Atmung wird schneller,
Ruhelosigkeit, Schwitzen, Hitzewallungen, Zittern, Schlafstörungen,
 Verstimmungen und Depressionen,
Ängstlichkeit
Symptome einer Heroinüberdosis
Erregungszustände, Schwindel, Erbrechen,
stecknadelkopfgroße Pupillen, Krämpfe,
Bewusstlosigkeit, sinkender Blutdruck,
Schock, sinkende Körpertemperatur,
Atemlähmung.
Kokainentzug aus medizinischer Sicht
Wirkungen und Nebenwirkungen sind
abhängig von der Art und Menge des
Konsums.
➜ Angstzustände, Depressionen,
 Schlaflosigkeit
➜ Erschöpfung, Lethargie, Gereiztheit
➜ Erbrechen, Durchfall, Herzklopfen
und Atemnot 
Symptome einer Kokainüberdosis
➜ Zittern, Krämpfe, Übelkeit und
 Erbrechen
➜ Bluthochdruckkrisen (rotes Gesicht),
Atemstillstand
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➜ Bewusstlosigkeit, Herzrhythmus -
störungen
➜ Zusammenbruch des Kreislaufs
➜ Halluzinationen, Angstzustände,
 Verfolgungswahn
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Crackentzug aus medizinischer Sicht
Crack ist von Salz/Salzsäure befreites
Kokain, das dadurch nicht mehr wasserlöslich ist und sich nur noch zum
 Rauchen eignet. Es wirkt genauso wie
Kokain, nur sehr viel schneller, heftiger
und kürzer. 
Entzugssymptome:
➜ Koordinationsstörungen, Zittern,
Krämpfe
➜ Bewusstlosigkeit, Atemstillstand,
Herzstillstand
➜ Bluthochdruckkrise mit Hirnblutung
➜ Temperaturerhöhung mit Kreislauf -
zusammenbruch
Wesentliche Passagen dieses Themas wurden dem Band 3 der BZP-Schriftenreihe
entnommen. (PR) 
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Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
C
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „C“ .
Chaos (1.) – herrschte zum diesjährigen
Oktoberfest nach Schrottis subjektiven
Beobachtungen nicht mehr als in den anderen Jahren. Gerade in der heißen Phase
zum Schankschluss, noch dazu an den
Wochenenden, hat der Wegfall der Standplätze am Esperantoplatz, Brausebad usw.
ohnehin keinerlei Auswirkungen auf unser Geschäft, da einem in dieser Zeit die
Aufhalter sowieso schon weit vor der
Donnerbrücke, dem Harras usw. und in
der gesamten Innenstadt entgegenlaufen.
Umsatzmindernd wirken die seit Mitte der
2009er-Wies'n vorgenommenen Absperrungen eher tagsüber in der ruhigeren
Zeit, wenn die potentiellen Kunden direkt
vor der Festwiese keine Taxis mehr sehen
(wo sie früher um die gleiche Uhrzeit
noch standen) und dann auf der Suche
nach dem nächsten Taxistand fast
zwangsläufig in die U-Bahn stolpern.
Und besonders ärgerlich – nicht nur für
uns – ist es, wenn man z.B. ältere
und/oder gehbehinderte Fahrgäste, die
halt auch noch mal das Oktoberfest be -
suchen wollen, auf relativ weite Fuß -
märsche schicken muss. Aber bei aller
Schimpferei über die Stadt und die Polizei
muss man der Ehrlichkeit halber auch
 sagen, dass den Betreffenden öffentlich
die Haut abgezogen würde, käme es nach
den Drohungen der letzten Zeit tatsächlich zu einem Anschlag durch ein Bomben-Auto, welches z.B. am Esperantoplatz – ohne Absperrungen – mit Vollgas
in die Matthias-Pschorr-Straße rast, um
dann ... wir wollen es gar nicht zu Ende
denken. Eine schwierige Abwägung der
Interessen Aller. Und selbst der alte
 Klugscheißer möchte hier mit den Ver -
antwortlichen nicht tauschen!
Chaos (2.) – Die Mini-Gewerkschaft
„GdL“ (Gewerkschaft der Lokführer) sah
sich gerade zur Wiesn-Zeit dazu ver -
anlasst, einen Tram- und U-Bahn-Streik
auszurufen, obwohl die vielfach größere
Gewerkschaft „ver.di“ (ganz früher mal:
„ÖTV“) schon einen Tarifabschluss erzielt
hatte. Der eine oder andere Kunde wird
deshalb tatsächlich auf das Taxi umgestiegen sein, viele werden aber auch
gleich zuhause geblieben sein. Für unser
Taxigewerbe war dieser „Sturm im Wasserglas“ wohl eher ein Nullsummenspiel.
Abgesehen von der öffentlichen Entrüstung hatte dieser Streik keine besonderen Auswirkungen, da die MVG z. T. mit
„Leihfahrern“ aus anderen Städten und
von privaten Firmen die Engpässe einigermaßen ausbügeln konnte. So kann
man sich selbst überflüssig machen! Gleiches gilt übrigens für diejenigen „Taxifahrer“ (bewusst in Anführungszeichen),
die am unbesetzten Taxistand die wartenden Fahrgäste reihenweise nach ihrem
Fahrtziel befragen, um dann diejenigen
mit der weitesten Strecke gnädigerweise
einsteigen zu lassen. Die Beschwerden der
empörten Kundschaft häuften sich wieder
einmal in der Zentrale. Dafür wundern
sich während des Jahres diese Wiesn-
Geier (wenn sie dann überhaupt die Straßen unsicher machen), weshalb so viele
Leute nicht mit dem Taxi fahren, obwohl
sie sich's locker leisten könnten. 
Chaos (3.) – Als wäre die Gegend um die
Baustelle herum nicht ohnehin bereits
heillos überlastet, hat man durch die neue
Ampel Passauer -/Konrad- Celtis-Str. für
ein weiteres künstliches Hindernis gesorgt. Da war übrigens vor Baubeginn
noch keine Ampel – und hat auch niemandem gefehlt. Und weil das immer
noch nicht genügt, ist seither das ehemals
freie Rechtsabbiegen von der Passauer- in
die Heckenstallerstraße auch noch totgeampelt worden. Wenn schon Stau, dann
richtig. Aber hallo! Dagegen hat man
doch die 24-stündigen Dauerbrenner am
Beethovenplatz oder Goethe/Pettenkofer
schon richtig liebgewonnen und würde
selbst morgens um vier automatisch dort
halten, auch wenn diese Ampeln mal
ausgefallen wären. Tun sie aber leider
nie. Aber auch an der Kreuzung Landwehr-/Schillerstraße kann man (ebenfalls
24-stündig) lange stehen, denn seit die
Schillerstraße im südlichen Teil keine
Einbahnstraße mehr ist, bekommt natürlich erst die Südrichtung grün, dann die
Nordrichtung (da darf man eh' nur links
abbiegen in die Landwehrstr.), bis dann
die ohnehin chronisch überlastete Landwehrstraße endlich wieder kurz grünes
Licht bekommt. Die „Münchner Krankheit“, jedem Mauseloch eine eigene Grünphase einzurichten, während natürlich
 alle anderen Mauselöcher sowie Durchgangsstraßen „rot“ haben, kann man
auch an der unglaublich wichtigen Kreuzung Max- Joseph-/Ottostraße (24 Std.
pro Tag) in langen, geradezu meditativen
Sitzungen beobachten, während es 30
Meter weiter (beim „Max & Moritz“) und
nochmals 30 Meter weiter (Ecke Prannerstraße) gerade mal versehentlich „grün“
zeigen würde … Oder wie wär's denn mit
Türken-/Theresienstraße – auch hier hat
die Türkenstraße geradeaus schon „rot“,
während man nach links Richtung Barerstraße noch abbiegen darf … Fortsetzung
folgt. 
Club – Der langjährige Geschäftsführende
Vorstand der Genossenschaft gab im
 vergangenen Frühjahr kurz nach dem
 altersbedingten Ausscheiden ein Interview im SZ- Magazin. Dort wurde behauptet, dass Taxifahrer bei Clubs Provisionen kassieren und dadurch z. T. mehr
verdienen als die Damen in den Etablissements. Da muss die SZ wohl etwas falsch
verstanden haben; würde ein solches
 Verhalten doch u. a. den Tatbestand der
Steuerhinterziehung erfüllen. Undenkbar!
Man mag von vor- oder außerehelicher
Bettgymnastik in diesen privaten Institutionen für vergleichende Anatomie halten, was man mag – die Fahrten zu und
von den Clubs sind ein wesentlicher
 Faktor für unser nächtliches Auftragsaufkommen. Selbst in der Saure-Gurken-Zeit
darf man nachts am „August-Exter“, am
„Schatzbogen“ usw. auch als Fiaker noch
damit rechnen, zum Stich zu kommen.
Besonders Schlaue stellen sich gleich vor
den bekannten Etablissements auf, um –
selbstverständlich bei leuchtender Werbung – zufällig noch schnell (oder auch
besonders langsam) ein Zigaretterl zu
rauchen oder um dort auf eine angebliche
private Vorbestellung zu warten. Da hat
es wenig Sinn, mit Hilfe aufmerksamer
Kollegen illegale „Taxis“ zu jagen, die
18 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
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rund um die Wiesn mit privaten Autos
Fahrgäste aufnehmen, während die Ganoven aus den eigenen Reihen alle Spielregeln umgehen. Schrottis Tipp: sollten
Sie auch einmal vor einem der Clubs ein
„zufällig“ stehendes, freies Taxi sehen:
Datum, Uhrzeit, Standort, Taxinummer
und Kfz-Kennzeichen notieren und auf
einem der Rückfragekanäle (übrigens
auch Kanal 3) der Zentrale melden! Wir
notieren uns solche Vorgänge. Sollten
sich bestimmte Taxinummern bzw. Kfz-
Kennzeichen (da Ganoven auch Taxi -
nummern im Heckfenster leicht fälschen
können) häufen, wäre der betreffende
„Kollege“ gegenüber unserer Aufsichts -
behörde, dem KVR (Kreisverwaltungsreferat), beweispflichtig, wo, wann und von
wem er den angeblichen privaten Abholauftrag bekommen haben will! Das KVR
(siehe auch Taxikurier-Interviews mit den
damaligen OB-Kandidaten Ude und
Schmid, Anfang 2008) hält sich bei solchen brancheninternen Verstößen weitgehend heraus und vertraut – nicht zu Unrecht – auf eine gewisse Selbstaufsicht
des jeweiligen Gewerbes. Der größte
Feind des Taxigewerbes ist der Taxifahrer
selbst. (MS)
19TAXIKURIER NOVEMBER 2010
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Zur Mitte
Ohne Worte
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Bin ich’s, sind wir’s? Unwillkürlich denkt man so. Die Meldungen, die Mittelschicht sei in Gefahr und Not, häufen sich. Sind die Anderen gemeint oder man
selbst. Die Mittelschicht sieht sich im Fadenkreuz der Krise. Es zeigt sich Unruhe
in der Mitte der Gesellschaft, die bisher alles weggesteckt hat. Wer ist eigentlich
die Mittelschicht? Mittelschicht sind Menschen mit guter Ausbildung und Expertenstatus, sei es als Facharbeiter und in akademischen Betrieben, häufig kreativ
oder selbständig tätig, mit Verantwortungsgefühl für die Gesellschaft und einem
bürgerlichen Wertehorizont. Entscheiden Sie selbst, wie viel Prozent der Taxiunternehmer und Taxifahrer man diesem Profil zuordnen kann. Die bestandene
Ortskunde- und/oder Unternehmerprüfung reicht hier wohl nicht ganz aus.
Landläufig sind Menschen, die nicht jeden Euro umdrehen müssen Mitglieder der
Mittelschicht. Also unsere Fahrgäste. Diese Schicht schrumpft. Sie franst an den
unteren Rändern aus. Auch der Anreiz, aufsteigen zu wollen, schwindet. Denn
sich gut ausbilden zu lassen, sparsam zu sein, ist nicht mehr die Gewissheit
 dafür, bald Auto, Haus und gutes Auskommen für alle Zeit zu haben.
Der Sozialstaat braucht Geld und er holt es sich dort, wo am meisten zu holen
ist, in der Mitte der Gesellschaft. Noch immer klagt die Mittelschicht auf hohem
Niveau. Wenn es sich aber nicht mehr lohnt, werden diese Menschen nicht rebellieren, das haben sie nie getan. Die Deutschen kriegen keine Revolution hin, weil
sie, wenn sie einen Bahnhof stürmen wollen, erst eine Bahnsteigkarte kaufen.
Eher wenden sie sich von der Politik ab, gehen nicht mehr wählen, arbeiten
schwarz und betrügen den Fiskus. Deshalb kann es sich die Politik nicht erlauben, dieser Mittelschicht weiter Lasten aufzuerlegen.
Mit einer maßvollen Tariferhöhung können wir, die Taxibranche, unseren Teil
dazu beitragen. (PR)
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20 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Noch bis zum 30. Oktober ist der Bonner Schauspieler im Comedy-Thriller
„Die 39 Stufen“ in der Komödie im Bayerischen Hof zu sehen.
Als wir ihn nach einem Münchner Taxler-Erlebnis fragten, brauchte er
nicht lange nachzudenken. Vor ein paar Jahren verließ er des Nächtens
mit einem Begleiter das P1. Der Fahrer des Taxis, das sie bestiegen, war
dunkelschwarz. Vermutlich aus Argwohn und Negativ-Erlebnissen wandte
sich Toussaint’s Begleiter an den Taxifahrer: „Ich sprechen, Du fahren“ .
Der Taxifahrer drehte sich um und entgegnete trocken: „Können Sie nicht
richtig Deutsch, wohin geht’s“ . Und das in frontalem Bayrisch. Peinlich
berührt verharrten die Beiden auf der Rückbank und wurden auf dem
kürzesten Weg heimgefahren. (PR)
Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen 
über ihre Erlebnisse im Taxi
René Toussaint
Promitalk
Witz des Monats
„Herr Ober, nehmen Sie bitte diesen Hund
weg – er bettelt ständig!“
Darauf der Ober: „Er bettelt nicht, er will
nur seinen Teller wiederhaben.“
Anmeldung
Taxi-München eG 
Engelhardstraße 6
81369 München
Verwaltung 1. Stock, 
Frau Meier
Mo. bis Fr.: 7.30–12.00 Uhr
Mo. bis Do.: 12.30–15.30 Uhr
(oder vor Kursbeginn 
beim Kursleiter)
Information
Homepage: www.taxi-münchen.de
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Ausbildung
Abendkurs: jeden Montag und 
Mittwoch ab 18 Uhr
Tageskurs: jeden Samstag ab 10 Uhr
Kursgebühr: 120 Euro
Taxischule-München
Kurze Frage – Klare Antwort
Max A. will wissen: „Welchen Stadtplan muss ich im Taxi mitführen?“
Laut § 4 Abs. 3 der Taxiordnung der Landeshauptstadt München müssen
in jedem Taxi Straßenkarten des gesamten Pflichtfahrgebietes sowie Stadtpläne der Städte Erding, Freising und München vorhanden sein. Auch
wenn ein Navigationssystem im Fahrzeug eingebaut wurde, müssen die
 erforderlichen Straßen karten mitgeführt werden, um eine ordentliche
 Beförderung zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen.
Das Kartenmaterial darf nicht älter als 3 Jahre sein. Dabei ist allerdings zu
beachten, dass hierfür der Zeitpunkt der redaktionellen Bearbeitung und
nicht der Drucklegung von Bedeutung ist. Die Angaben innerhalb des Kartenmaterials beziehen sich auf das Datum der Auflage, die bereits länger
als 3 Jahre nicht mehr bearbeitet worden sein kann. Wir können daher nur
empfehlen, die Pläne spätestens zwei Jahre nach dem angegeben Datum
zu erneuern.
In der Praxis sollte sich ein Münchner Taxifahrer den Kompass-Buchplan
(Kartennummer 421) oder den Falk-Stadtatlas, jeweils für den Großraum
München, besorgen. Beide Pläne erfüllen die Auflagen gemäß § 4 der Taxiordnung und verhindern eine kleine Bibliothek im Fahrzeug. Beim Erwerb
ist darauf zu achten, dass die Pläne auf dem neuesten Stand sind. Beim
Kompass findet man das Druckdatum in der Angabe „Auflage 5-2008“, wobei die erste Ziffer für den Monat Mai steht. Der Falk-Plan gibt nur eine
Jahreszahl neben dem Copyright-Zeichen als Erscheinungsdatum an. (FK)
TAXIKURIER_1110_Pressenter:TAXIKURIER_1110 21.10.2010 14:08 Uhr Seite 20

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21TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und
Rassen befinden, wissen wir. Auch finden wir von Ungelernten bis zu Akademikern eine unglaublichen Bandbreite,
wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. Und dann gibt
es Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente
besitzen, besonderen Hobbies frönen oder spezielle Kenntnisse haben. Der TAXIKURIER will Ihnen diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen. 
In dieser Ausgabe: Dieter Mutsam 
Wie 71 wirkt er beileibe nicht. Voller Energie und Enthusiasmus erzählt Dieter Mutsam von seiner Passion: Im Cockpit
seines Taxis ist eine Plexiglas-Box befestigt, die gerade in
den Wochen vor Weihnachten voll bunter Scheine und
Münzen glänzt. Der langjährige Versicherungsfachmann
(38 Jahre) ist höchst aktiv für die populäre Benefizaktion
„Sternstunden“ tätig. Die erfolgreiche Institution (getragen
vom Bayerischen Rundfunk, Sparkasse, Bayr. Landesbank,
Versicherungskammer) unterstützt Projekte für Kinder. Kein
Geld geht für Verwaltung verloren. Jeder Euro wird direkt
an die einzelnen Projekte geleitet. Dieter Mutsam würde sich
freuen, wenn noch mehr Taxifahrerinnen und -fahrer diesbezüglich aktiv würden. Die Idee kommt bei den Fahrgästen
gut an, gerade im SEV-Verkehr wird so mancher Euro locker
gemacht. Trinkgeld erhält er trotzdem, der Tip wird also
nicht von den Spenden abgezogen. Die Plexi-Box ist abgeschlossen und kann nur vom Sternstunden-Team geöffnet
werden. Obwohl er den Taxischein schon 1963 gemacht hat,
fährt er erst seit gut einem Jahr regelmäßig Taxi. Er liebt
seinen Taxi-Bus wegen der Übersicht, 3- bis 4-mal pro Woche freut er sich auf seinen Einsatz. Dieter Mutsam fährt für
Taxi Pasing und beginnt seine Tagesschicht immer am Laimer Bahnhof! Keinesfalls, so rät er Interessenten, sollte man
die Box über Nacht im Fahrzeug lassen. Aber das kann er
am besten selbst erklären, denn er wartet unter 0178/37 97
233 auf Anrufe von Kolleginnen und Kollegen, die ebenfalls
„Sternstunden“ unterstützen wollen. (PR) 
Mini-Steckbrief
Name: Mutsam
Vorname: Dieter
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Familienstand: verheiratet 
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TAXIKURIER_1110_Pressenter:TAXIKURIER_1110 21.10.2010 8:44 Uhr Seite 21

Seite 22

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22 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
„Ja Wahnsinn“, sagt der Münchner, wenn
er etwas für außerordentlich oder bestaunenswert findet. Das kann natürlich
zweierlei bedeuten: Entweder die skeptische Distanz des Spießers und Banausen
„Ich persönlich muß das aber nicht haben“ oder das „Eigentlich habe ich nicht
damit gerechnet, aber jetzt, wo ich es sehe, bin ich begeistert“ . Dazwischen liegt
irgendwo Schwabing. 
Für den richtigen Münchner hat dieser
Stadteil seinen Reiz längst verloren. Aber
von welchem Reiz ist die Rede? Von dem
der „tollen Gräfin“ Fanny (Franziska) Sophie Auguste Liane Adrienne Wilhelmine
zu Reventlow um 1911, als die erotische
Rebellion durch die Straßen waberte und
sie dieses Schwabing unter dem Namen
„Wahnmoching“ verewigt hat. Sie
schreibt: „Schwabing ist kein Ort, sondern ein Zustand.“ Die in Wahnmoching
propagierte und teilweise auch praktizierte „freie Liebe“ wurde von den Behörden
nicht beanstandet. Warum hätte man das
auch tun sollen? Die freie Liebe war gar
nicht weit weg von dem, was die Münchner in ihrem Fasching sowieso taten, und
die Pflege der vorehelichen und außerehelichen Sexualkontakte war ja in Bayern nichts Neues. Und der Bedeutung
Schwabings als, für damalige Verhältnisse, schwert verruchtes Viertel, hat es
nix geschadet.
Hier, nördlich des Siegestores wohnten
die Enormen und Abnormen, Genies und
Perverse, Narren und Hochstapler, Übermenschen und Unmenschen, Bohemiens
und Phantasten, Umstürzler und größenwahnsinnige Weltverbesserer, Avantgardisten und Exzentriker, langmähnige
Künstler und Schriftsteller, Satanisten
und Neuheiden, Exaltierte und Desperados, herbeigeströmt aus ganz Deutschland und dem Rest der Welt. Hier in
Schwabing gab es dekadente und zügellose Künstlerfeste und Bauernbälle in
friedlicher Koexistenz. München, die
mütterliche Stadt, nährte sie alle an ihrem Busen, Lenin und Hitler, Brecht und
Thomas Mann. Eine heimliche Verwandtschaft besteht zwischen Wahnmoching
und dem „königlichen München“, also
dem Teil der Stadt, der von den bayerischen Königen, allen voran Ludwig I. und
Maximilian II. erbaut wurde. Also Ludwigstraße, Odeonsplatz, Brienner Straße,
Königsplatz, Maximilian- und Prinzregenten-Straße. Die bayrischen Könige
waren die ersten Wahnmochinger. War es
nicht der schiere Größenwahn, aus einem
altbayerischen Residenzstädtchen eine
antike Metropole zu machen, mit Triumphbogen, tempelähnlichen Gebäuden,
Propyläen und Prachtstraßen? Ganz zu
schweigen von Ludwig II. und seinen
Schlössern. Die bayerischen Könige waren schon lange bevor es diesen seltsamen Stadtteil gab, Wahnmochinger.
Wahnmochinger leben nach dem Motto:
Hast du eine Meise, lass sie fliegen! Sie
sind Exzentriker, die ihren Wahn nach
außen tragen. Wahnmochinger gabs nicht
nur zu Zeiten von Franziska zu Reventlow. Es gibt sie noch heute. Um eine Definition zu versuchen: ein Wahnmochinger
Bohèmien ist jemand, der von der Grandiosität dessen, was er will, was er tun,
was er denkt und letztlich was er ist,
überzeugt ist, aber es als Zumutung empfindet, sich in subalterner Position dem
regelmäßigen und disziplinierten Arbeitsrhythmus des öden und langweiligen All-
Titelthema
Wahnmoching und der Wahn
Schwabing ist nach wie vor das bekannteste Viertel Münchens. Völlig out, sagen die
einen. Gerade wieder im Aufwind, halten
die anderen dagegen. Wahrscheinlich ist 
es aber deren Optimismus, der die Szene
am Leben halt. Denn nicht mal der
 Durchschnittstourist empfindet große
Euphorie bei dem Namen „Schwabing“ .
Verkehrsmedizinische
Untersuchungen in Schwabing
Dr. Josef Venczel
Dr. Marta Venczel
Betriebsärzte
Adelheidstr.23
80798 München
Te l :2729460 Fax: 27294614
Handy: 0172 / 8916575
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TAXIKURIER_1110_Pressenter:TAXIKURIER_1110 21.10.2010 8:44 Uhr Seite 22

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tages zu unterwerfen, zumal die altäglichen Mitmenschen ganz und gar nicht
von dieser Grandiosiät überzeugt sind.
Von dieser liebenswerten Überspanntheit
ist nur noch wenig übrig geblieben. Dafür
haben schon Bürokratie und Kommerz
gesorgt. Die Zeit zurückzudrehen ist nicht
möglich. Das Schwabinger Nachtleben
spielt heute eigentlich keine Rolle mehr.
Viele der bekanntesten Künstlerkneipen
werden zwar zu Schwabing und dem damit assoziierten Lebensgefühl gezählt,
liegen aber in der Maxvorstadt. So etwa
die bekannte Kneipe „Alter Simpl“ in der
Türkenstraße, die eigentlich nur zwei bekannte Wirtinnen hatte: Kathi Kobus und
Toni Netzle. Aber heute ist hier nicht mal
mehr etwas vom alten Geist zu spüren.
Scheiterten normale Kneipen bisher an
den überhöhte Pachten, scheitert der Rest
jetzt am schwachsinnigsten Rauchverbot
der Republik. Die ersten Kneipen haben
schon dicht gemacht, einige überlegen
noch, aber Umsatzrückgänge bis zu 60
Prozent verkraftet längerfristig niemand.
Fürwahr ein toller Erfolg der Nichtraucherinitiative! Den Oberbürgermeister
schert’s wenig. Er versteckt sich wie immer hinter der angeblichen Volkesmeinung. Und wie zum Hohn hat er sich in
Schwabing gleich selbst ein Denkmal gesetzt: Eine neue überflüssige Trambahn -
linie mit dem wohl hässlichsten Tram-
Bahnhof , den man sich denken kann.
Beides so überflüssig wie der Transrapid.
Des Bürgers Meinung war hier allerdings
nicht gefragt.
Wenn schon das Nachtleben im Bermudadreieck um Occam- und Feilitzschstraße
23TAXIKURIER NOVEMBER 2010
nicht mehr reranimiert werden kann,
stellt sich die Frage, ob überhaupt noch
Leben in diesem Stadtteil steckt. Und da
stellt man überrascht fest: Schwabing ist
nach wie vor ein höchst begehrter Stadtteil. Die Mieten sind zwar hoch und der
Verkehrslärm sehr störend. Aber die Nähe
zum Englischen Garten, die optimale Verkehrsanbindung, die Theater und kulturellen Einrichtungen und die zahlreichen
Einkaufsmöglichkeiten machen diese
Nachteile wett. In der Hohenzollernstraße
zum Beispiel, in West-Schwabing, gibt es
nichts, was es nicht gibt. Münchens traditionsreiche, etwas andere Einkaufsmeile
mit ihrer unaufdringlich charmanten
Atmosphäre besticht vor allem durch ihre
funktionale Vielseitigkeit. Wer in der
 Nähe dieser Straße wohnt, bekommt dort
alles, was man zum Leben braucht und
müsste deshalb den Stadtteil eigentlich
gar nicht mehr verlassen. Geschäftiges
Treiben wohin das Auge reicht. Im
Gegensatz zur weitläufigen Leopoldstraße, in der die größeren Waren- und Bekleidungshäuser angesiedelt sind, finden
sich in der Hohenzollernstraße vorwiegend unabhängige, regionale Boutiquen
für die ganze Familie. Bekannt ist die
 Hohenzollernstraße vor allem für ihre
 unzähligen Schuhläden. Wer in München
auf Schuh-Jagd geht, sollte deshalb sein
Glück in West-Schwabing versuchen. 
Bücher, Antiquariate, Cafés, gesundes
und deftiges Essen, trendige Klamotten,
all das gibt es in der Schellingstraße. Man
muss einfach nur mit offenen Augen
durch die tagsüber äußerst belebte Straße
in der Maxvorstadt schlendern. Die alteingesessene Studentengaststätte Atzinger lockt immer noch mit einer gut bürgerlichen, aber auch vielseitigen Küche
nicht nur Studenten an. Hier kann man
ganze Nachmittage verbringen und dabei
mit einem guten Buch entspannen, das
man sich natürlich in der Schellingstraße
gekauft hat. 
Eine Straße der Gegensätze ist die Feilitzschstraße. An kaum einem anderen
Ort prallen das alte und das neue Schwabing so aufeinander, wie in der schmalen
Straße, die direkt von der Münchner Freiheit in Richtung Englischer Garten abzweigt. Ebenso abrupt wie die leicht anrüchig anmutende Vergnügungs- und
Shoppingmeile mit Dönerbuden, Sexshops
und der feinen Pizzeria Riva begonnen
hat, hört sie nach etwa 200 Metern auch
schon wieder auf. Zwischen „Hopfen -
dolde“ und „Seerose“ mag man kaum
glauben, dass es sich noch um die gleiche
Straße handelt, so ländlich ist hier ihr
Charakter. Die Feilitzschstraße ist eben
ein typisches Schwabinger Original: ein
bisschen widersprüchlich, aber ganz bestimmt nicht langweilig.
Schwabing, das bis zum 31. Dezember
1890 ein eigenständiges Dorf war, bis
1914 ein Vorort von München, und eigentlich nur in der Blütezeit der Bohème-
Szene einen internationalen Bekanntheitsgrad errreichte, von Ringelnatz bis zur
„Münchner Lach- und Schießgesellschaft“,
hat von jeher unter diesen beiden Gesichtern gelitten. Und so ist es eigentlich kein
Wunder, dass heute mehr von Haidhausen
oder dem Gärtnerplatzviertel die Rede ist
als von Schwabing. Zumal es nicht wenige Alt-Schwabinger gibt, die eigentlich
ihr Dorf wieder zurück haben möchten –
in eine Zeit, als man das Licht noch mit
dem Hammer ausgemacht hat! (PG)
Hast du eine Meise, lass sie fliegen!
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier 
oder 15 Minuten vor Kursbeginn im 
Schulungsraum bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkunterricht (Basiskurs)
Termin: Donnerstag, 18. November 2010
13.00 – 17.00 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
November 2010
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 7/2010 vom 16.11.2010 bis 14.12.2010
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24 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
PinnwandMünchen Splitter
➜ Das „Lamm’s“, seit
21 Jahren das einzige
Lokal in der Stadt,
das 23 Stunden täglich geöffnet war, hat
zum 1. September
geschlossen. Was in
den Räumen der
Kultkneipe künftig
passiert, steht in den
Sternen.
➜ Ende 2011 verlegt die
Firma Rodenstock
 ihren Hauptsitz in die
Elsenheimer Straße
33. Auf dem bisherigen Areal in der Isartalstraße werden
rund 300 Wohnungen errichtet.
➜ Zum 12. Dezember
erhöht der MVG wieder einmal die Preise.
Um durchschnittlich
2,8% werden die
Fahrpreise nach oben
„korrigiert“ . 
➜ Seit 20. Oktober ist
das „neue“ P1 nach
der Renovierungsphase wieder ge -
öffnet.
➜ In die Räume des
ehemaligen Match
Club ist ein neuer
Club eingezogen.
 Unter dem Namen
„Ruby“ erwartet man
ab Mitte Oktober
 Gäste (Neuhauser
Straße 47). (PR)
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen
G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Moosacher Str. 13, 80809 München
T e l .0 8 9/3 57 31 87 3
Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing
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Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kom petent und anerkannt. T esten Sie uns!
Der Winter kann kommen!
TAXAT Winterreifen und auch die Winterkompletträder 
sind wieder hochaktuell!
Der Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland hat den BZP über die aktuelle Produktpalette
 sowie die Preise der speziell für Mercedes-Benz-Fahrzeuge entwickelten Taxi-Reifen
 „TAXAT Winter“ informiert, welche exklusiv für die Taxi- und Mietwagenklientel über 
die Mercedes-Benz Autohäuser angeboten wird. 
Leider kommt es in dieser Wintersaison bei den meisten Reifenherstellern zu Kapazitäts -
engpässen, die sich auf die Warenverfügbarkeit verschiedener Reifenmarken und -größen
auswirken. Davon ist auch die Marke TAXAT nicht ausgenommen. Lieferbar ist als
 Winterreifen für die bevorstehende Wintersaison das folgende Produkt:
Q440 Dimension Profil Freigaben UVP 2010 inkl. MwSt.
0529 1001 205/55 R 16 91 H TAXAT 202, 203, 204, 245 94,63 Euro
Für die nicht verfügbaren -Reifen liefern die Mercedes-Benz Autohäuser selbstverständlich
attraktive Ersatzprodukte, zu denen die Taxi-Kunden jeweils die Angebote vor Ort in
 Erfahrung bringen können, z.B. 
195/65 R 15 91 T W190 SOTTOZERO MO von Pirelli (Baureihen 124, 202, 203, 210, 245) 
215/55 R 16 93 H SP Winter Sport 3D MO von Dunlop (Baureihe 210)
205/60 R 16 92 H SP Winter Sport 3D MO von Dunlop (Baureihe 211, 212)
225/55 R 16 95 H W210 SOTTOZERO MO von Pirelli (Baureihe 211)
Als TAXAT-Winterkompletträder sind in diesem Jahr die folgenden Produkte im Angebot:
Q440 Dimension Felge Profil Freigaben UVP 2010 inkl. MwSt.
1129 1000 205/55 R 16 91 H Stahl TAXAT 245 167,00 Euro
1129 1007 205/55 R 16 91 H Stahl TAXAT 204 175,00 Euro
1129 1100 205/60 R 16 92 H Stahl TAXAT 211 165,00 Euro
Für die Baureihe W/S 212 kann Mercedes-Benz den Taxi-Kunden für den bevorstehenden
Winter das folgende Winterkomplettrad mit einer Original Mercedes-Benz Leichtmetall-
 Felge anbieten:
Q440 Dimension Felge Hersteller Profil UVP 2010 inkl. MwSt.
1315 1183 A 225/55 R 16 99 H 9-Speichen Michelin Primacy Alpin 299,00 Euro
„Classic“ PA 3 MO
1315 1184 A 205/55 R 16 91 H 9-Speichen Michelin Primacy Alpin 299,00 Euro
„Classic“ PA 3 MO
Darüber hinaus freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass im Januar 2011 die
 Produktion der Sommer-Ausführung des für die Baureihe W/S 212 gestartet wird, so dass
zum nächsten Frühjahrsgeschäft auch für dieses Fahrzeug die passende Bereifung parat
steht. BZP AR.Nr. 34/10
TAXIKURIER_1110_Pressenter:TAXIKURIER_1110 21.10.2010 8:44 Uhr Seite 24

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25TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Neues Wienerwald-Konzept
Man kennt den Wienerwald-Express schon seit längerer
Zeit in der Truderinger Bajuwarenstraße. Kürzlich haben
zwei weitere Filialen in der Wasserburger Landstraße und
in der Ottobrunner Straße in Unterhaching eröffnet. Demnächst auch eine Zweigstelle in Obermenzing, Verdistraße.
Neben dem „Speisekarten-Star“, dem Grillhendl werden
weitere schmackhafte Neuerungen wie Geflügel-Bratwurst, Chicken-Burger, Chicken Wings und eine vielfältige
Salat-Auswahl angeboten. Man kann die Gerichte im
 Restaurant verzehren oder mitnehmen. (PR) 
Benedikt Weyerer empfiehlt
Am Donnerstag, dem 18. November 2010, finden um
19.00 Uhr im Kulturpavillon an der Arnulfstraße 294 /
Ecke Nibelungenstraße die Ausstellungseröffnung und
Buchvorstellung zum Thema „Von der Aiblingerstraße bis
Zum Künstlerhof. Die Straßennamen im Münchner Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg“ statt. Veranstalterin ist die
Geschichtswerkstatt Neuhausen, Eintritt sowie Verpflegung sind frei. Mitautor Benedikt Weyerer lädt alle ganz
herzlich dazu ein. Die Ausstellung ist dann noch vom 19.
November bis zum 5. Dezember 2010, jeweils von 14.00
Uhr bis 19.00 Uhr, geöffnet; der Eintritt ist ebenfalls frei.
Alles rund ums Taxi von HALE auf der Taximesse Köln
Der führende europäische Taxameterhersteller präsentiert
sich in Köln als der kompetente Partner im Taxibereich.
Taxameter, Wegstreckenzähler, Dachzeichen, Fahrer -
abrechnung, Tracking- und Vermittlungslösungen – alles
aus einem Haus.
Als diesjährige Messe-Highlights werden präsentiert:
➜ Vermittlung von Taxen mit Cab Dispatch: Das erfolgreich eingeführte Cab Tracking System wurde um eine
Vermittlungsfunktion erweitert. Der Disponent kann
per Mausklick direkt mit dem Fahrer kommunizieren
und Aufträge vermitteln.
➜ Der neue Spiegelwegstreckenzähler SPW-02 – das
zweite HALE-Produkt mit einer CiA-447 Schnittstelle
– druckt Quittungen und Schichtabrechnungen. Die
vereinfachte Tarifeingabe erleichtert den Unternehmern, die Tarife selbst zu programmieren. Wie bereits
der SPW-01 bietet auch der SPW-02 die einmalige
Doppelfunktion „Heute Taxameter – morgen Wegstrekkenzähler“ und kann jederzeit und ohne Ausbau
auf einen MID-Taxameter SPT-02 umprogrammiert
werden.
➜ TRS, das Taxi-System-Dachzeichen von HALE – neue
Aufmerksamkeit für Ihr Taxi!
Durch das moderne Design hat der Taxiunternehmer
die Möglichkeit die Konkurrenz sprichwörtlich in den
Schatten zu stellen. Außerdem lässt die einfache Montage und Wiederbefestigung keine Wünsche offen. Das
TRS-021 mit Einarmträger passt für viele verschiedene
Fahrzeuge – durch den verstellbaren Haltearm sind
sowohl Länge als auch Winkel variabel.
➜ Erstpräsentation des neuen HALE Datenterminals sowie weiterer neuer Taxilösungen für den deutschen
Markt. Detaillierte Information gibt es direkt auf der
Messe.
Taxler-Frühstück im Hofbräukeller
Seit dem 04. Oktober bietet der Hofbräukeller am Wiener
Platz allen Taxifahrern, die ihren P-Schein zücken, ein
 Taxler-Frühstück zum Preis von 3,50 Euro an. Täglich
von 9.30 bis 12 Uhr gibt es 2 Weisswürste oder 1 Scheibe
Leberkäse, 1 Breze, 1 alkoholfreies Getränk (0,4 ltr.) zu
diesem Freundschaftspreis. Die taxifreundliche Aktion
läuft noch bis zum 23. Dezember. (PR)
2x2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof 
zu gewinnen 
Die ersten beiden Anrufer, die uns unter der Telefonnummer (0 89) 46 50 21 sagen, an welcher Münchner Disco
René Toussaint in ein Taxi stieg, erhalten je 2 Karten 
für „Die Kaktusblüte“ am Montag, den 8. November. 
Das Stück läuft vom 2. bis 27. November 2010, 
Mo.-Sa. 20 Uhr, So. 18 Uhr. 
Wiederaufnahme auf Grund des großen Erfolges!
Die oscarprämierte Komödie „Die Kaktusblüte“ feierte
 bereits 1969 mit Walter Mathau, Ingrid Bergmann und
Goldie Hawn in den Hauptrollengroße Erfolge auf der
 Kinoleinwand und hat seitdem nichts von ihrer Spritzigkeit und ihrem intelligenten Humor verloren.
Der Zahnarzt Julien Desforges hat alles, was ein Männerherz begehrt – Erfolg im Beruf und eine hübsche junge
Freundin. Doch das genügt ihm nicht. Um neben seiner
Antonie noch andere Frauen treffen zu können, behauptet
er ihr gegenüber, verheiratet zu sein. Die angebliche Ehefrau dient von nun an immer dann als Ausrede, wenn er
ein Rendezvous mit anderen Liebschaften hat.
Doch als sich die unglückliche Antonie eines Abends, an
dem Julien sie wieder einmal allein gelassen hat, das Leben nehmen will und nur durch Zufall von einem Nachbarn gerettet wird, siegt bei dem Arzt das schlechte Gewissen. Er beschließt Antonie endlich zu heiraten.
Ein Happy End ist allerdings vorerst nicht in Sicht, denn
Antonie besteht darauf, erst die angebliche Ehefrau kennen
zu lernen, um sicher zu sein, dass die Ehe der beiden tatsäch-lich am Ende ist. Julians Sprechstundenhilfe Stephanie muss spontan in die Rolle der Ehefrau schlüpfen, um
ihrem Chef aus der Patsche zu helfen – und reitet ihn dabei nur tiefer hinein in ein Netz von Lügen und Ausreden.
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26 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Titelthema
Hotels in München
München hat mit rund 54.000 Betten in
ca. 385 größeren, gewerblichen Hotel -
betrieben eine hervorragend ausgebaute
touristische Infrastruktur. Somit ist man
bestens aufgestellt für den stetigen Besucherzuwachs. Im ersten Halbjahr waren
die Zahlen so gut, dass der Hotelmarkt
auf einen neuen Übernachtungsrekord
zusteuert. Mit über 4,9 Millionen Übernachtungen im ersten Halbjahr haben die
Münchener Hotels einen Zuwachs von
12,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Mit dazu beigetragen hat vor allem
die Auslandsnachfrage mit einem Plus
von 19,4 Prozent. Im Vergleich zu den
anderen deutschen Millionenstädten
Hamburg (+9 Prozent) und Berlin (+6,2
Prozent) ist das rekordverdächtig. Die erfolgreiche Jubiläumswiesn dürfte auch
dafür sorgen, dass im zweiten Halbjahr
2010 dieser Trend nicht abreißt.
Mit einem vergleichsweise hohen Anteil
an 5-Sterne und anderen Top Hotels zeigt
München seinen Hang zur Qualität. Dass
eine solche Qualität ihren Preis hat beweisen die Münchner Hotels mit den
höchsten durchschnittlichen Hotelzimmerpreisen in Deutschland. Im hotel.de-
Hotelpreis-Barometer erreichte München
mit durchschnittlich 100,67 Euro im April
2010 den 1. Platz, während Hamburg mit
92,09 Euro auf Platz 4 und Berlin mit
82,77 Euro nur auf Platz 12 kamen. Im
internationalen Vergleich ist das aber wenig. Da kommt München gerade noch so
in die Top 20, die von New York (189,46
Euro), Oslo (166,54 Euro) und Moskau
(157,21 Euro) dominiert werden. Trotz der
vergleichsweise höheren Preise hält München in Deutschland weiterhin die klare
Spitzenposition beim Übernachtungs -
index, die Zahl der Übernachtungen pro
100 Einwohner. Mit 726 ist Münchens
Vorsprung zu Berlin (550) und Hamburg
(461) mehr als deutlich.
Auch wenn das Taxi- und das Hotelgewerbe Hand in Hand gehen sollten, damit
sich die Gäste der Stadt wohlfühlen, gibt
es doch ab und zu vermeidbare Reibungspunkte. So kann es mitunter vorkommen,
dass Hotelgäste ein Taxi über den Concierge ordern, dann aber ein anderes, vor
dem Hotel frei gewordenes Taxi benutzen. Wenn dieses Taxi aber nicht das Bestellte war, kommen Fehlfahrten zustande. Das Hotelpersonal kann Fahrgästen
nicht vorschreiben welches Taxi sie zu
nehmen haben und ist gerade zu Stoß -
zeiten mit Arbeit so stark belastet, dass
solch eine Situation schnell entstehen
kann. Daher bitten wir alle Taxifahrer ein
wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse des
Hotelpersonals zu nehmen, schließlich
versucht die Zentrale schnellstmöglich
 eine Ersatzfahrt zu organisieren. Wenig
hilfreich hingegen sind Taxifahrer, die
sich lautstark in der Lobby über die entgangene Fahrt beschweren. Dies führt nur
zu Problemen und wirft ein schlechtes
Licht auf die Taxibranche. In den meisten
Fällen läuft es auf eine Sperrung des pöbelnden Taxifahrers für dieses Hotel hinaus und damit ist niemandem geholfen.
Damit sich München von seiner besten
Seite zeigen kann, liegt es nicht nur am
Hotel, dem Gast einen positiven Eindruck
zu vermitteln, sondern auch am Taxifahrer. Immer mehr Hotels geben bei ihren
Taxibestellungen deswegen automatisch
an, dass sie Wert auf saubere Fahrzeuge
und Fahrer legen. Die Sonderangaben
„gepflegte Fahrzeuge“ und „gehobene
Fahrzeuge“ als Voreinstellung im System
erfreuen sich großer Beliebtheit. Dadurch
kann ein Hotel seinen im Hause gebotenen Standard auch auf die anschließende
Taxifahrt übertragen und der Gast fühlt
sich rundum wohl.
Damit die Taxi-München eG die besonders während Messen und Wiesn stetig steigende Zahl an Taxibestellungen
schneller vermitteln kann, lassen sich
 immer mehr Hotels eine vollautomatische
Taxibestellungen über „Autobooking“
einrichten. Bei einer Außendienst-Offensive der Taxi-München eG im Vorfeld der
Wiesn besuchten wir rund 100 Hotels,
von denen eine Vielzahl mittlerweile
 begeistert das Autobooking nutzt. 
Ebenfalls lässt sich positiv vermelden,
dass bei mehreren Hotels in Kooperation
mit der Hotelleitung die Probleme mit der
Auftragsvermittlung zum Flughafen eingestellt werden konnten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass
beide Branchen in besonderem Maße zum
Ruf Münchens als Tourismushauptstadt
beitragen und auf die Zufriedenheit der
Gäste angewiesen sind. (FS)
München – Die Weltstadt mit Herz ist eines der touristischen Highlights in Deutschland. 
Neben den Taxis sind die Hotels der Stadt eines der wichtigsten Aushängeschilder für
Touristen. Wir wollen den Münchner Hotelmarkt hier einmal näher vorstellen.
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
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27TAXIKURIER NOVEMBER 2010
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Messe München
Die Messe im November
➜ ELECTRONICA 2010
Die electronica ist die Weltleitmesse
für Komponenten, Systeme und Anwendungen in der Elektronik. Sie
 bietet vom 09. bis 12. November auf
132.000 m² den neuesten Stand der
Elektronik – die Vielfalt der Komponenten, wegweisende Soft- und
 Hardware-Lösungen sowie komplette
Systeme und Anwendungen. Im
Mittelpunkt stehen die großen Themen
Elektromobilität, Energieeffizienz und
Nachhaltigkeit. Das einzigartige Rahmenprogramm bietet zwei international besetzte Konferenzen, fünf Foren,
einen öffentlichen CEO Round Table
und mehr als 300 Vorträge. So viel Erfahrung, Wissen und Kompetenz gibt
es in dieser Form nirgendwo sonst.
Auf der electronica präsentieren rund
3.000 Aussteller ihr Angebot, mehr als
die Hälfte kommen aus dem Ausland.
Die großen, renommierten Hersteller
sind ebenso präsent wie interessante
Spezialisten und Newcomer.
➜ HEIM+HANDWERK
Die Heim+Handwerk hat sich als beste
Verbraucherausstellung in Deutschland
etabliert, wenn es ums Bauen, Einrichten und Wohnen geht. Ob aussagekräftiger Überblick, Lösungen nach
Maß oder versierte Beratung – hier
finden Sie alles unter einem Dach. Das
Portfolio umfasst die Bereiche der
Inneneinrichtung – mit Küchen, Bädern, Möbeln, Wohnaccessoires und
Kunsthandwerk. Daneben präsentieren
Fachleute ein breites Spektrum rund 
um nachhaltiges und energieeffizientes
Bauen, Ausbauen, Sanieren, Renovieren
und Modernisieren. Ergänzend zum Ausstellungsangebot zeigt das Rahmenprogramm vielfältige Möglichkeiten und
Trends von morgen rund um Bauen,
 Einrichten und Wohnen auf.
Die Heim+Handwerk findet vom 24. bis
28. November 2010 statt. Auch in diesem
Jahr hat die FOOD & LIFE die gleiche
Laufzeit und die gleichen Öffnungszeiten
wie die Heim+Handwerk! 
➜ FOOD & LIFE
Die FOOD & LIFE ist seit 2004 Treffpunkt
für bewusste Genießer und anspruchs -
volle Verbraucher. Das Lebensmittelhandwerk steht im Mittelpunkt der FOOD &
LIFE. Beim täglichen Einkauf vergessen
wir angesichts der vollen Regale im
Supermarkt oft, dass die Grundlage für
gute Lebensmittel nicht industrielle Fertigung, sondern hohes handwerkliches
Können und Wissen sind. Entscheidend
sind nicht nur die ausgesuchte Qualität
der angebotenen Spezialitäten, sondern
auch ihr unverfälschter Geschmack und
die sorgfältige Herstellung. So werden
nicht nur hochwertige Produkte zur
 Verköstigung angeboten, sondern auch
kompetent Auskunft über Herkunft und
Herstellung der Erzeugnisse gegeben. Publikumsmagnet der FOOD & LIFE ist die
Aktionsbühne. Spitzen- und Sterneköche
verraten ihre kulinarischen Geheimnisse
und demonstrieren, wie gute Produkte
am besten verarbeitet werden. Außerdem werden Produkte vorgeführt und
Experten diskutieren zu aktuellen Fragen der Ernährung und nachhaltiger
Produktionsweisen. Die FOOD & LIFE
findet statt vom 24. bis 28. November
2010.
➜ FREIZEITSPASS hoch 3
im M,O,C, Veranstaltungscenter in
München-Freimann.
Vom 5. bis 7. November sind wieder
alle Spielbegeisterten, Kreativen und
Wissensdurstigen gefragt, wenn im
M,O,C, die FREIZEITSPASS hoch 3 ihre
Tore öffnet. Über 50.000 Besucher
 erwartet die FREIZEITSPASS hoch 3
auch in diesem Jahr. Unter ihrem Dach
präsentieren sich drei hochkarätige Erlebnismessen: die 19. Spielwies'n, die
16. Creativmesse und als Newcomer
die Forscha 2010. 
Diese neue Messe, aus dem Hause
MPA, dem Veranstalter der FREIZEIT-
SPASS hoch 3, ist Deutschlands
 aufregendstes Klassenzimmer für
Nachwuchswissenschaftler und ein
Ideenpool für Pädagogen. Unter der
Schirmherrschaft von Dr. Ludwig
Spaenle, bayerischer Staatsminister 
für Unterricht und Kultus, feiert die
Forscha in diesem Jahr Premiere. 
Weitere Informationen unter:
www.messe-muenchen.de
TAXIKURIER_1110_Pressenter:TAXIKURIER_1110 21.10.2010 8:44 Uhr Seite 27

Seite 28

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28 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Fachanwalt Familienrecht
Sozialrecht / Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
Taxameter des Monats
Wiesn 2010
Fahrten, Fahrten, Fahrten – Der 200. Geburtstag wurde gefeiert wie noch 
keine andere Wiesn zuvor: Rekord-Umsätze und Rekord-Besucherzahler überholten sich gegenseitig, und die Besucherzahl auf der Nostalgie-Wiesn war
doppelt so groß wie erwartet. Das Taxigewerbe verzeichnete Umsatzsprünge
und Auftragszahlen wie es sie vorher noch nie gab, das Taxi avancierte zum
beliebtesten Fahrgeschäft auf und rund um die Wiesn. Das macht Mut für die
Zukunft!
Wiesn-Wetter – Strahlender Sonnenschein an fast allen Wiesn-Tagen. Sogar Petrus hatte offensichtlich seine wahre
Freude am Fest, sodass nicht nur im weiß-blauen (National-Banausen aufgemerkt: weiß-blau und nicht blau-weiß!!)
Hacker-Zelt das Motto lautete „Himmel der Bayern“ . Die Sonnenstrahlen lockten sogar die letzten Wiesnmuffel hinter
dem Ofen hervor und sorgten für viele Besucher.
Taxi-Standplätze – Sicherheit stand an oberster Stelle. Das Konzept hat gegriffen, und wird auch in 2011 in ähnlicher
Form zum Tragen kommen. Auch wenn manch ein Taxler nicht ganz einverstanden war mit den neuen Standplätzen, so
war – mit Ausnahme des Mankos „Westseite“ die Versorgung und Abwicklung im Großen und Ganzen als zufriedenstellend anzusehen. Das Gros der Münchner Taxifahrer hielt sich an die Spielregeln, und so hielt sich auch die Anzahl der
Beschwerden in Grenzen. Die Info-Karten-Verteilung fand großen Anklang und wurde durchwegs positiv angenommen.
Privattaxis und Abzocke-Taxis – Zu einem neuen Negativ-Höhepunkt dürfte der Sperr-Gürtel allerdings geführt haben:
Die Häufigkeit der Privatfahrzeuge, die Taxifahrten anbieten, war niemals größer, und – noch schlimmer – die Anzahl
echter Taxis, die sich als „vorbestellt“ gegenüber oder auf Standplätzen postieren und dann auf die lukrativste Fahrt
 spekulieren und Kunden scham- und gnadenlos abzocken, ist auch drastisch angestiegen.
Deshalb muss die Devise für 2011 lauten: Der Kampf gegen diese Grattler ist eröffnet, und dieser Kampf muss massiv
mit allen Mitteln geführt werden, insbesondere die Beteilung der Zollfahndung für Schwarzarbeit könnte hier im Kampf
gegen Privattaxis sehr hilfreich sein.
GDL-Streik – Schlaue Köpfe sind sie schon, die Gewerkschafter der GDL. Besonders was die Wahl der Streiktage angeht.
Ein Streik von Mitarbeitern der Gewerkschaft verdi wurde früher so gelegt, dass er zwar irgendwo schmerzt und den
bestreikten Unternehmen weh tut, stets waren die Verantwortlichen der verdi aber bemüht, Flur-, Kollateral- und
 Imageschaden weitestgehend zu vermeiden. Diesen Weitblick und diese Übersicht muss man der GDL völlig absprechen. 
Mit den Maßnahmen am 15. September, an dem das U2-Konzert, ein Champions-League-Spiel und die IFAT-Messe in
München waren, als auch mehrere Streiktage während der Wiesn, hat sich dieser Lokführer-Verein nicht nur bei der
 Bevölkerung unübertrefflich unbeliebt gemacht, sondern mit dem dadurch verursachten Image-Schaden der Stadt
 München in der ganzen Welt geschadet. (TK)
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Taxi-Check München
Fundort Taxi
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer.
Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-
Scout mit einer besonderen Aufgaben -
Pflichtaufgaben als auch freiwillige
 Leistungen und Wünsche unserer Fahr -
gäste erfüllt werden. 
stellung auf Münchens Straßen und
Standplätzen unterwegs und berichtet 
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Münchner und Münchens Besucher sind
vergesslich. So gehen Jahr für Jahr allein
während des Oktoberfestes rund 4000
Gegenstände und Kuriositäten verloren.
Aber auch außerhalb der Wiesnzeit bleibt
so mancher Gegenstand, insbesondere in
Taxis, liegen. Sie kennen diese Situation:
Im Falle eines plötzlich hörbaren, fremden Handy-Klingeltons lokalisieren Sie
irgendwo im Taxi ein Handy. Nach Lokalisierung und Identifizierung des Eigentümers kann dann irgendwie die Zustellung
der Fundsache geregelt bzw. durchgeführt
werden. Aber welche Initiativen sind notwendig, wenn eine Fundsache, ohne die
Möglichkeit der Zuordnung zum Besitzer,
am Ende einer langen Schicht entdeckt
wird? Der Paragraph § 11 der BOKraft regelt diesen Fall mit klaren Worten: „Der
Fahrzeugführer hat nach jeder Fahrt das
Fahrzeug nach Fundsachen abzusuchen
und diese unverzüglich (spätestens innerhalb 48 Stunden) an die dafür vorgesehene Stelle (Fundbüros oder Polizeidienststellen) abzuliefern. 
Wie gehen Münchens Taxler in der alltäglichen Praxis mit dieser Regelung um?
Auf der Suche nach einer verlorenen Brille oder einem Mobiltelefon, machte sich
unser Taxi-Scout auf die hoffnungsvolle
Spur.
Taxi 1: ✷✷✷
(Nr. 3136, 25. September, 16.45 Uhr,
 Reichenbachplatz)
Am zweiten „italienischen“ Wochenende
ist Wiesn-Halbzeit in München und dieser Fahrer hat sicherlich schon vielseitige
Erfahrungen mit dem Fest-Publikum gemacht. Typische Frage: „Ich habe gestern
meine Brille im Taxi vergessen, was kann
ich da tun?“ Versiert, aber nicht komplett
serviceorientiert, erhalte ich die Nummer
der Taxizentrale, die eventuell eine Fund-
Meldung erhalten hat. 
Taxi 2: ✷✷✷
(Nr. 3555, 3. Oktober, 20:15 Uhr,
 Feilitzsch)
Schon besser. Diese engagierte Taxi-Dame frägt nach einer eventuell vorhandenen Taxi-Quittung mit Taxi-Nr. Nach
meiner enttäuschten Verneinung erhalte
ich den Tipp, mich an die Kollegen in der
Zentrale zu wenden. Eine Funk-Durch -
sage könne evtl. zur Klärung meiner
 Probleme führen.
Taxi 3: ✷✷✷
(Nr. 1504, 6. Oktober, 18.20 Uhr,
 Romanplatz)
Hier kommt ganz richtig das Fundbüro
zur Sprache. Je nach Wert und Moral von
Taxiunternehmern werden angeblich
Fundsachen in einer Kiste gesammelt und
dorthin gebracht. Wenn es sich nur um
einen einzelnen Handschuh oder Gegenstände geringen Wertes handelt, werden
diese nach Ablauf einer gewissen Zeit anderweitig entsorgt. 
Taxi 4: ✷✷✷
(Nr. 2405, 6. Oktober, 18.20 Uhr,
 Rotkreuzplatz)
„Rufen Sie doch mal Ihr Handy an!“
Wenn es aber ausgeschaltet ist, bringt mir
das gar nichts. Da bleibt, so der Fahrer,
lediglich der Weg ins Fundbüro – oder
ein Anruf bei der Genossenschaft. Mit
dem Taxi-Leporello inklusive Genossenschafts-Telefonnummer werde ich auf
den Weg gebracht. 
Taxi 5: ✷✷✷✷ (Gewinner)
(Nr. 3548, 6. Oktober, 19.05 Uhr,
 Stiglmaierplatz)
Endlich bringt ein Fahrer das korrekte
Procedere zur Sprache. „Haben Sie schon
Ihre Handynummer gewählt, existiert eine Quittung der Fahrt, erinnern Sie sich
an die Taxi-Nummer? Vielleicht hat der
entsprechende Fahrer seinen Fund auch
in der Taxi-Zentrale gemeldet.“ Beim Notieren der „19410“ werde ich schließlich
über die Regelung der Abgabe bei der Polizei oder im Fundbüro aufgeklärt. Perfekt
und absolut kundengerecht!
Gewinner
Dieter Lauenstein
Reindlstraße 40
80689 München 
29TAXIKURIER NOVEMBER 2010
TAXIKURIER_1110_Pressenter:TAXIKURIER_1110 21.10.2010 8:44 Uhr Seite 29

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30 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Die Praxis bringt immer wieder folgende
Situation: Auswärtige Fahrgäste wollen
zur Städtischen Galerie im Lenbachhaus
gefahren werden, von der sie naheliegend, aber fälschlich annehmen, sie liege
am Lenbachplatz. Hinzu kommt, dass am
Lenbachplatz das Künstlerhaus steht, so
dass die Kunstbeflissenen sicher sind,
dort die gesuchten Kunstwerke zu finden. 
Franz von Lenbach, 
Lenbachhaus und Lenbachplatz
Franz Seraph Lenbach erblickte am 13.
Dezember 1836 im bayerischen Schrobenhausen das Licht der Welt und wurde
noch zu Lebzeiten einer der bekanntesten
Maler, weshalb ihn König Ludwig II. 1882
in den persönlichen, nicht erblichen Adel
erhob. Seinen außerordentlichen, auch
materiellen Erfolg ließ er alle Welt in seinem 1890 fertig gestellten Privathaus in
edler Lage an der Luisenstraße 33, Ecke
Brienner Straße, direkt am Königsplatz,
wissen. Trotz allen Reichtums musste
allerdings auch er am Ende das Hemd ohne Taschen überziehen und starb am 6.
Mai 1904. Kurz darauf, am 13. Mai 1904,
las man in den „Münchner Neueste Nachrichten“: „Zur Ehrung Lenbachs: Angesichts der Tatsache, daß sehr bald eine
Straße zu Ehren Lenbachs mit dessen Namen bedacht wird, wäre es vielleicht angebracht, Anregung zu geben, den Platz,
der – außer seiner Wohn- und Arbeitsstätte – am meisten auf Lenbach hinweist, jenen vor dem Künstlerhaus, mit
dem Namen Lenbachplatz zu bezeichnen.
Es würde dieser Entschluß den Künstler
wie die Stadt ehren, mehr als wenn
irgendeine der entlegenen, wenn auch
großen Straßen den Namen Lenbachs bekäme.“ Diesen Vorschlag nahm der Magistrat auf und benannte am 6. September
1905 einen Teil des Karls- und Maximiliansplatzes zwischen Elisenstraße und
Wittelsbacherbrunnen in Lenbachplatz
um. Seitdem liegt das Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz 8. 
Das Künstlerhaus am Lenbachplatz
Das Künstlerhaus liegt zwar nicht verstekkt, wird aber im täglichen Leben und
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
 Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgästen
mit Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
Arbeiten nicht immer bewusst wahrgenommen, und das zu Unrecht. Immerhin
haben jetzt die Nachfolger der Gaststätte
„Lutter & Wegner“, das „Künstlerhaus Restaurant“, den Namenszug „Künstlerhaus“
zur Elisenstraße hin an der Fassade anbringen lassen.
Der Grundstein des Künstlerhauses wurde
am 3. Juli 1893 in Anwesenheit des
Prinzregenten Luitpold (1821-1912) gelegt. Die dem Grundstein beigelegte Urkunde bezeichnet das Haus als Heimstatt
der gesellschaftlich anerkannten Münchner Künstler, Treffpunkt der Prominenz
aus den anderen sozialen Bereichen sowie
als Ort fröhlicher Feste und ernster Tat.
Gerne dazugehört hätte sicherlich auch
die Bohème-Szene, aber sie musste mangels offizieller Anerkennung draußen
bleiben und chaotisierte in der Maxvorstadt und in Schwabing vor sich hin. Die
damalige Zukunft wollte es allerdings,
dass einige dieser Künstler wie Wassily
Kandinsky (1866-1944) später weltweite
Anerkennung fanden und ihre Werke im
Lenbachhaus zu Publikumsmagneten
wurden. Der Münchner Stadtrat benannte
1963 in der Parkstadt Solln sogar eine
Straße nach Kandinsky.
Doch zurück zum Künstlerhaus: Anstelle
der bereits abgerissenen mittelalterlichen
Befestigungen entstand nun ein repräsentatives Gebäude im Stil der damals beliebten Neorenaissance nach Plänen des
Architekten Gabriel von Seidl (1848-
1913), der – nebenbei bemerkt – in der
Hasenstraße 7 lebte. Anlässlich seines 60.
Geburtstages benannte der Magistrat diese lachhaft klingende Adresse am 9. Dezember 1908 in Seidlstraße um, womit
der Geehrte fortan an seiner eigenen
Straße wohnen konnte. Sein Haus steht
Das Münchner Künstlerhaus,
Lenbachplatz 8
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noch und trägt heute die Adresse Marsstraße 26.
Das Künstlerhaus wurde am 29. März
1900 in äußerst feierlichem und prominentem Rahmen eröffnet. In einer Beschreibung heißt es dazu: „Seine Königliche Hoheit der Prinz-Regent betritt das
Podium. Nach der Ansprache des Herrn
von Miller ergreift Dr. von Lenbach das
Wort und schließt mit dem Hoch auf Seine Königliche Hoheit den Regenten. Aus
dem Tusche entwickelt sich eine Hymne
von Richard Strauß, mit Damenchor und
Harfen im Zwischensatz. Hierauf hält Seine Königliche Hoheit der Regent eine
kurze Ansprache und verlässt nach derselben das Podium. Der Architekt des
Hauses überreicht Seiner Königlichen
 Hoheit dem Regenten einen Pokal zum
Ehrentrunke, worauf Seine Königliche
Hoheit auf die Künstlerschaft Münchens
zu trinken geruht.“
Das Haus wurde zum Schauplatz rauschender Feste, dem Zeitgeschmack entsprechend meist als Kostümbälle veranstaltet. So feierte man beispielsweise Gabriel von Seidls 60. Geburtstag standesgemäß als Richtfest, für das der Festsaal
in eine Baustelle verwandelt worden war
und die Gäste aus der Creme der Gesellschaft als Bauarbeiter verkleidet erschienen.
Am 14. Juli 1944 fiel das Künstlerhaus
einem Bombenangriff zum Opfer und
konnte infolge Geldmangels erst am 1.
Oktober 1961 wiedereröffnet werden. Die
so genannte dritte Eröffnung wurde nach
umfangreichen Sanierungsarbeiten am
23. Oktober 1998 gefeiert. 
Das Künstlerhaus heute
Das spektakulär schöne Innere des Hauses
entstand nach den Zerstörungen neu und
zeigt sich heute fast im Originalzustand.
Unter Leitung von Frau Maja Grassinger
findet im Künstlerhaus eine breite Palette
von Veranstaltungen statt, die von Vorträgen über Ausstellungen und Konzerte
bis hin zu Bällen, festlichen Treffen und
Kongressen reicht, wobei bis zu 1.000
Gäste Platz finden. Und hierin liegt auch
die für uns wichtige Taxirelevanz des
Künstlerhauses, das heuer auf 110 Jahre
seines Bestehens zurückblicken kann.
(BW) 
P.S.: Das Lenbachhaus an der Luisenstraße 33 wird bekanntlich derzeit umgebaut
und bleibt daher bis ins Jahr 2012 geschlossen. 
Kontakt: 
Münchner Künstlerhaus
Lenbachplatz 8
80333 München
Tel.: (0 89) 5 99 18 40
Fax: (0 89) 59 91 84 10
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32 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Im November …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren (1910)
30. November – Das Finanzministerium gibt bekannt,
dass das Deutsche Reich 4,9 Milliarden Mark Schulden
hat.
… vor 75 Jahren (1935)
03. November – 95 Prozent der Griechen bei Volks -
abstimmung für Wiedereinführung der Monarchie und
Rückkehr des Königs.
… vor 50 Jahren (1960)
09. November – John F. Kennedy wird zum amerikanischen Präsident gewählt.
17. November – Der 1901 geborene Filmschauspieler
Clark Gable stirbt.
… vor 25 Jahren (1985)
09. November – Garri Kasparow wird Schachweltmeister
in Moskau.
19. November – Das Bundeskabinett entscheidet sich
 gegen ein generelles Tempolimit auf Autobahnen.
… vor 1 Jahr (2009)
10. November – Nationaltorwart Robert Enke begeht
Selbstmord.
27. November – Uli Hoeneß wird zum Präsidenten des 
FC Bayern gewählt. 
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Im Titelthema erfahren Sie, wie der Münchner Hotelmarkt
boomt. Manfred Kraus hat sich zu diesem Thema so seine
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Es blüht heftig im europäischen
Geldscheinwald: Fälscher haben
einen fantastischen Sommer
hinter sich – und die Blütenpracht dürfte auch während des
Winters nicht nachlassen. Zwar
ist der Dollar noch immer Liebling aller Fälscher, doch der
 Euro – bei seiner Einführung als
„sicherste Währung der Welt“
gepriesen – hat es aus dem Stand auf Platz zwei der
Fälscher-Charts geschafft. Mittlerweile räumt sogar
die Bundesbank offen ein: „Die Verwechslungsgefahr
von gefälschten und echten Euro-Banknoten ist in
letzter Zeit gestiegen.“ Experten lassen keinen Zweifel:
Die Fälschungen werden immer besser. 
Vor allem Banden aus Bulgarien, Rumänien und Litauen werfen derzeit ihre gefälschten 50-Euro-Scheine
auf den Markt. Stark im Kommen sind auch professionelle 100-Euro-Blüten. Allerdings: Alle Sicherheitsmerkmale eines Geldscheins nachzuahmen, ist Fälschern bislang nicht gelungen.
Die Fahnder sind daher noch immer überzeugt: Durch
ein paar geschickte Handgriffe, durch „sehen, kippen,
fühlen“, lassen sich 99 Prozent aller Fälschungen ausmachen. Noch immer wird der 50-Euro-Schein mit
Abstand am häufigsten gefälscht – er ist am leichtesten unter die Leute zu bringen.
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren
Was im November 2004 
die Taxibranche bewegte…
„Blütenzauber“
… des Fälschers Favoriten
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TAXIKURIER_1110_Pressenter:TAXIKURIER_1110 21.10.2010 8:44 Uhr Seite 33

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Recht um’s Taxi
„Feindbild“ Radfahrer
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt
Rechtsauskunft über taxirelevante Themen. 
Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt
Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer
ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrs -
ordnungswidrigkeiten spezialisiert.
Begraben wir das Kriegsbeil! Das Kriegsbeil hieß: Radfahrer sind Rambos. Wie
umgekehrt Radler sagen: Nein, ihr Taxifahrer seid die Rambos. Wir unterstellen
uns gegenseitig Unfähigkeit, Blindheit,
Rechthaberei, Kälte, Aggressivität und
Bestrafungswünsche – wir hassen uns.
Wieso? Die Heftigkeit deutet auf einen
tieferen Grund. Aber das ersparen wir uns
jetzt. Selbst der alte Seelenklempner und
Zigarreraucher Freud sagte einmal:
Manchmal bedeutet eine Zigarre einfach
nur eine Zigarre – und nicht etwa Phallus
oder genitaler Rambo. Auf unser Problemfeld übersetzt: Dass wir Taxler so
viele Unfälle mit Radfahrern haben, hat
zunächst einfach damit zu tun, 1. dass
wir die beiden am meisten anzutreffenden Verkehrsteilnehmerarten in der
Innenstadt sind, 2. dass einige wenige
von uns, auf beiden Seiten, tatsächlich
nicht alle Tassen im Schrank haben, und
3. dass unsere Verkehrs-Welten grund -
verschieden sind und deswegen Miss -
verständnisse naheliegen. Versuchen wir,
dieses Unverständnis etwas zu lichten,
 indem wir die speziellen Regeln der
 Radler besser kennenlernen.
1. Das freundliche Fahrrad
Zunächst erhöhen wir unseren Respekt.
Der Radfahrer ist zwar nicht der bessere
Mensch. Aber sein Rad ist im Vergleich
zu unserem Taxi wesentlich umweltfreundlicher und energiesparsamer. Das
Rad braucht auch keine teueren Parkplätze, es verpestet die Luft nicht, es macht
keine annähernd so kostenintensiven Verkehrsanlagen nötig wie das Auto und es
fördert Fitness und Gesundheit der Radler. Unfälle allerdings gibt es auch bei
Radlern. Sie zu vermeiden ist der Sinn
zweier „Fahrradnovellen“ des Gesetzgebers aus den Jahren 1997 und 2009.
2. Dürfen Radler überall fahren?
Manche Verkehrsexperten fordern das.
Sie wollen die Attraktivität des Radfahrens erhöhen – je mehr Radfahrer in der
Innenstadt, desto weniger Autofahrer, desto angenehmer dort. Verkehrspolitisch
gesehen ist das nicht abwegig, aber für
unsere Taxiseele eine Zumutung. Deswegen hat sich der Gesetzgeber für eine
andere Lösung entschieden: Wenn eines
der drei unten abgebildeten Verkehrsschilder zu sehen ist, müssen diese Wege
benutzt werden. Sind diese Schilder jedoch nicht anzutreffen, dürfen Radler
auch woanders fahren. 
3. Dürfen Radler auf dem linken Radweg
fahren
Das hat schon viele Unfälle verursacht,
denn rechtsabbiegende Autofahrer rechnen oft nur damit, dass von hinten, nicht
aber von vorne ein Radfahrer kommen
könnte. Dabei ist es unter Umständen sogar erlaubt, auf der linken Seite den Radweg zu benutzen, dann nämlich, wenn
dies mit dem Schild „Radverkehr frei“
 gekennzeichnet ist. (§ 2 IV StVO)
4. Sind Fahrradanhänger für Kinder erlaubt?
Bei jungen Familien erfreuen sich Fahrradanhänger für die Kleinsten immer
 größerer Beliebtheit. Aber sie bergen ein
großes Unfallrisiko, weil die Anhänger so
niedrig sind und deshalb von Autofahrern oft übersehen werden. Lange galten
dafür keine Vorschriften. Nunmehr sagt
der Gesetzgeber: die Kinder dürfen nicht
älter als 7 Jahre sein (Ausnahme: behindertes Kind), es dürfen nicht mehr als 2
Kinder sein und der Radfahrer muss mindestens 16 Jahre alt sein (§ 21 III StVO).
5. Dürfen Kinder auf Gehwegen radfahren?
Nicht selten wird ein rechtsabbiegender
Autofahrer von einem auf dem Gehweg
radfahrenden Kind überrascht. Bis zum
8. Geburtstag müssen Kinder sogar auf
Gehwegen Fahrrad fahren, bis zum 10.
Geburtstag dürfen sie. (§ 23 StVO)
6. Wie muss ein Radler ordnungsgemäß
links abbiegen? 
Manche Autofahrer meinen, Radfahrer,
die nach links abbiegen wollen, müssten
34 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
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35TAXIKURIER NOVEMBER 2010
dies unbedingt auf der Fahrbahn tun,
indem sie sich links einordnen. Es gibt
aber eine zulässige und wohl auch sichere Alternative, die auch „indirektes
Linksabbiegen“ genannt wird: der Radfahrer kann hinter der Kreuzung vom
rechten Fahrbahnrand die Fahrbahn
überqueren. (§ 9 II StVO)
7. Einbahnstraße mit gegenläufigem
 Radverkehr - gibt es das? 
Normalerweise nein. Eine Einbahnstraßenregelung gilt für alle Verkehrsteilnehmer, also auch für Radfahrer – was
diese leider häufig missachten. Die Verkehrsbehörde kann aber durch Verwendung eines speziellen Schildes einen
gegenläufigen Radverkehr zulassen,
was wiederum von Autofahrern häufig
übersehen wird.
8. Gibt es einen Unterschied zwischen
 Radwegen und Fahrradstraßen?
Gibt es. Echte Fahrradstraßen sind mit
 einem besonderen Zeichen gekennzeichnet. Solche Straßen dürfen nur
von Radfahrern benutzt werden. Von
Autofahrern nur dann, wenn ein entsprechendes Zusatzschild angebracht
wurde. Aber auch dann behalten Fahrräder die Priorität. Autofahrer müssen
weichen. Höchstgeschwindigkeit ist –
auch für Radfahrer! – 30 km/h. 
9. Dürfen Inline-Skater Radwege
 benützen?
Der Gesetzgeber behandelt Skater wie
Fußgänger. Das bedeutet, sie dürfen
weder auf den Fahrbahnen für Autos
noch auf Radwegen herumrollen. Dieses Verbot kann nunmehr die Verkehsbehörde durch Anbringung eines neuartigen Zeichens partiell aufgehoben
werden. 
10. Können Sackgassen durchlässig sein?
Sackgassen können ziemlich ärgerlich
sein. Sie versperren eine direkte Route
und machen damit einen mehr oder
wenig großen Umweg nötig. Manchmal
lassen sie aber einen Spalt weit offen.
Nunmehr gibt es dafür ein spezielles
Schild, dass auf die partielle Durchlässigkeit hinweist.
11. Dürfen Mofas Radwege benutzen?
Jein. Innerhalb geschlossener Ortschaften nein, außerhalb ja. (§2 IV StVO)
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TAXIKURIER_1110_Pressenter:TAXIKURIER_1110 21.10.2010 8:44 Uhr Seite 35

Seite 36

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Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, 
die teilweise populär sind oder nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, 
aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen 
(netten) Fahrgast empfohlen zu werden.
BAYERISCHER HEROLD
Leonrodstraße 73, 80636 München
Tel. (089) 23 71 89 55
Sonntag - Freitag 11.00 - 23.00 Uhr 
(Küche bis 22.00 Uhr), Samstag Ruhetag
Schon mehrere Kollegen legten dem
„Wirtschaftsprüfer“ des TAXIKURIER nahe, sich doch mal den Bay. Herold anzuschauen, und auch eine kürzlich absolvierte Fahrt vom Rot-Kreuz-Stand in die
Leonrod 73 war immerhin noch lange genug, dass die Fahrgäste ausführlich von
diesem Lokal schwärmen konnten. Bis
vor gut einem Jahr fand man dieses
Wirtshaus noch in der Lindwurmstraße,
aber der Wirt blieb der Selbe - und wohl
auch der durchaus von mehreren Seiten
(s. o.) in den höchsten Tönen gelobte
Schweinsbraten. Und so machten sich der
Tester und Kollege Günther Schmauß, der
den nächtlichen Pasinger Fiakern, aber
auch u. a. denen vom Goetheplatz mal
vor- oder nachsteht, Ende August an einem Sonntagabend auf den Weg zu dieser unweit des Leonrodplatzes gelegenen
Wirtschaft. 
Bei schönem Wetter (ha, ha) kann man
auch an Tischen vor dem Hause sitzen,
sollte sich das gemütliche Innere jedoch
mindestens mal anschauen: viel helles
Holz an den Wänden und der Decke, ein
farblich darauf abgestimmter Steinboden,
auffallend weiße Wände oberhalb der
Holzvertäfelung (wohl schon aus der
Nach-Raucher-Zeit) und ein mittig platzierter Kachelofen vermitteln durchaus
den Eindruck einer schön renovierten
Berghütte. Selbst die mit knallrotem Leder bezogenen, an der Außenseite des
Gastraumes umlaufenden Sitzbänke passen seltsamerweise wunderbar zu den
 ansonsten vorherrschenden Beige- und
Brauntönen. Durch die geschickte Raumaufteilung muss niemand das Gefühl
 haben, mitten im Lokal auf dem Präsentierteller zu hocken. Wer einfach nur Ratschen oder als gastronomischer Single
Zeitung lesen will, muss nicht zwangsläufig die Gespräche vom anderen Ende
des putzigen Gastraumes mit anhören. 
Die Halbe „König Ludwig“-Bier kostet in
hell 2.95 Euro, in dunkel 3.00, und für
das Weißbier sind nochmal 10 Pfennige –
Verzeihung – Cent draufzulegen. Das darf
man durchaus als sehr anständig bezeichnen! Spezi (3.30) und Limo bzw. Tafelwasser mit (auf die Halbe hochgerechnet)
3.60 sind deutlich teurer, aber der hartnäkkige Alkoholverweigerer kann auch
auf die 0,75- Flasche Pellegrino (3.20)
ausweichen, also zu umgerechnet ca. 2.15
Euro pro halben Liter - womit die Welt
wieder in Ordnung wäre! Der Tester übrigens weiß als ehemaliger Gastronom,
dass die Brauereien bei Vorliegen einer
Lieferverpflichtung (wenn also z. B. der
Wirt bei ihnen Pächter ist) die alkoholfreien Getränke (AfG) nur zu unverschämten Preisen an ihre zwangsverpflichteten Wirte weitergeben - weil sie
halt lieber ihr Bier verkauft sehen als die
selbst bei Drittanbietern eingekauften
AfG. Diese Wirte sind also an den relativ
hohen Preisen für's „Kracherl“ ziemlich
unschuldig. 
Aber zurück: die Karte bietet dreierlei
Suppen (Nudel / Pfannkuchen / Leberknödel) zu je 2.50 Euro, ferner 13 kleine
Speisen und Brotzeiten, von 2 Paar Wiener mit Kartoffelsalat (5.10) über Tiroler
G'röstl (5.80) bis zur Tiroler Speckplatte
(8.20), sowie 14 Hauptspeisen. Auch hier
ist eindeutig bodenständige Küche angesagt: wer auf's Geld schauen muss, darf
sich an Schinkennudeln mit grünem Salat
(6.90) sattessen, und wer das Markl nicht
zweimal umdrehen muss, darf sich mit
Zwiebelrostbraten oder Rumpsteak (je
13.60) oder einem echten Wiener Schnitzel (also vom Kalb) zu 14.80 an das preisliche Ende der Fahnenstange heranschlemmen. Im preislichen Mittelfeld
bewegen sich z. B. die Ochsenbrust zu
8.50 Euro, das (schweinerne) Schnitzel
„Wiener Art“ (9.20) oder das Schweinefilet (11.50). Erfreulich findet es der Tester, dass nach alter Tradition mit
Kalbsleber oder -nieren (je 12.80) noch
Innereien geboten werden, auch wenn
er die selber, zugegeben, nicht so sehr
mag. Für Vegetarier stehen Käsespätzle
mit Salat (6.80) auf der angenehm
übersichtlichen Karte, und auch an die
lieben Kleinen ist gedacht, nämlich mit
Spätzle oder Knödel und Soße (je 2.90),
einem Paar Wiener mit Brot (2.20) oder
einem „Kinderschnitzel“ zu 6.60 Euro.
Sehr gut! Wer immer noch nicht genug
hat, kann das kulinarische Erlebnis mit
36 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
ENTDECKE DIE VIELFALT
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37TAXIKURIER NOVEMBER 2010
bay. Topfencreme, Mousse au Chocolat (je
4.80) oder Kaiserschmarrn (6.50) abschließen.
Da der Tester nach dem ersten, gemütlich
verratschten Besuch (s. o.) und zwei
 „König Ludwig Dunkel“ noch um die
Häuser gezogen und nach einigen weiteren Pils und Whiskys schließlich erst
frühmorgens zuhause aufgeschlagen war,
machten die viel zu wenigen Notizen und
Resterinnerungen über den „Bayerischen
Herold“ erfreulicherweise einen zweiten
Besuch erforderlich. An einem Donnerstagmittag gegen 14.00 Uhr in der ersten
Nach-Wiesn-Woche trifft der Tester auf
ein sich gerade leerendes Lokal und bestellt nach einer wunderbar kräftigen
Pfannkuchensuppe – na was wohl? – den
„Schweinebraten mit Kartoffelknödel und
Speckkrautsalat" (8.70). Das Fleisch aus
der relativ mageren Schweineschulter
kommt wie eine dicke Scheibe Brot daher,
soll heißen: mit einer schönen Kruste
rundum an der äußeren Wölbung, ist
 begleitet von einem herrlich lockeren
Kartoffelknödel, viel Sauce und einem
feinwürzigen Speckkrautsalat. Bei der Zubereitung bekommt das Fleisch hier zunächst nur Salz (und erst später Kümmel),
und wird bei relativ niedriger Temperatur
– dafür entsprechend länger – im Ofen
angesetzt. Das hat den Vorteil, dass das
Stück als Ganzes durchgart und nicht etwa zum Servieren noch „nachbearbeitet“
werden muss, was man sonst manchmal
an Bläschen auf der Kruste wegen zu
schneller und zu großer Außenhitze bemerken kann. Und tatsächlich: das
Fleisch ist innen wie außen zugleich zart,
aber schnittfest und bringt bei der langsamen Zubereitung einiges an Flüssigkeit
für die Sauce hervor - die wahrscheinlich
„gehaltvoller“ ist als alle vorher genannten Nachspeisen zusammen. 
Aber: was soll's? – Kollege Günther
Schmauß als aktiver Fitnesstrainer und
der Tester als ehemaliger Sportler (jetzt
nur mehr: Schafkopfen, einarmiges Reißen und blöd Daherreden) vertragen das!
Und auch die Freunde/Freundinnen der
weniger üppigen Kost können hier getrost
einkehren und ein sauberes, vom Chef
selbst bekochtes und sehr familiäres
 Kleinod genießen. Unbedingt weiterempfehlen! (MS)
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen
München-Statistik
Unsere Stadt in Zahlen
Die Bevölkerung nach Altergruppen am 31.12.2008
Altersgruppe Insgesamt davon
von ... bis ... männlich weiblichJahre
absolut in % aller Ein- absolut in % der absolut in % der
wohner/innen Altersgruppen Altersgruppen
unter 6
6 – 14
15 – 17
18 – 20
21 – 25
26 – 30
31 – 35
36 – 40
41 – 45
46 – 59
60 – 64
65 – 74
75 – 84
85 – 89
90 – 94
95 und älter
Zusammen
73 603
90 402
29 263
38 727
98 873
127 758
117 187
117 519
116 978
237 630
76 424
143 996
71 041
19 806
5 747 
2 360
1 367 314
5,4
6,6
2,1
2,8
7,2
9,3
8,6
8,6
8,6
17,4
5,6
10,5
5,2
1,4
0,4
0,2
100,00
37 746
46 255
14 988
18 808
46 528
61 135
59 820
62 549
61 339
116 321
37 205
66 804
27 798
5 457
1 305
459
664 517
51,3
51,2
51,2
48,6
47,1
47,9
51,0
53,2
52,4
49,0
48,7
46,4
39,1
27,6
22,7
19,4
48,6
35 857
44 147
14 275
19 919
52 345
66 623
57 367
54 970
55 639
121 309
39 219
77 192
43 243
14 349
4 442
1 901
702 797
48,7
48,8
48,8
51,4
52,9
52,1
49,0
46,8
47,6
51,0
51,3
53,6
60,9
72,4
77,3
80,6
51,4
Quelle: Statistisches Amt München / Jahrbuch der Stadt München 2009
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38 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Montag, 1. November (Allerheiligen)
➜ 12.30 Uhr, Galopprennbahn Riem,
Renntag
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie,
 Dornröschen
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Penthesilea
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Freischütz
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
 Schwanensee
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Anna Karenina
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Hermannsschlacht
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
 Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
The Dubliners
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Dieter Hildebrandt
➜ Backstage Werk, Public Enemy
➜ Ampere, Das gezeichnete Ich
➜ 59 : 1, Die Sterne
➜ Backstage Halle, I Am Kloot
Top-Termine November 2010
Dienstag, 2. November
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Der zerbrochne Krug
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Die An Mann Schau
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Spielhalle, 
Hotel Savoy
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
 Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Trevor Pinock
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Stephan Zinner
➜ Ampere, Portico Quartett
➜ 59 : 1, Reverend Peytons
Mittwoch, 3. November
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Jenufa
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Jungfrau von Orleans
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Affäre Rue de Lourcine
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Ruf der Wildnis
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Alkaid
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Werner Schmidbauer
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Free beer & chicken
➜ Zenith, Volbeat
➜ Backstage, 5 Bugs
➜ Theaterfabrik, John Hiatt
➜ 59 : 1, A Vid
➜ Feierwerk, Winds of Plaque
➜ Atomic Cafe, Blood Arm
Freitag, 5. November
➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum, 
Hans Well
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
 Hired a Contract Killer
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Artifact
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Mahagonny
➜ 19.30 –22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Die An Mann Schau
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Dance 2010
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Hermannsschlacht
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
 Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Spielhalle, 
Hotel Savoy
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Alma Larsen
➜ Ampere, Dan Berglund
➜ Backstage, The Charlatans
➜ 59 : 1, Casper
➜ Sunny Red, Our Last Night
Donnerstag, 4. November
➜ 18.30 Uhr, Maritim, 
Whiskey Tasting
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Rusalka
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Jungfrau von Orleans
➜ 19.30 – 22.00 Uhr,
 Gärtnerplatztheater, Der Freischütz
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Endstation Sehnsucht
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Dance 2010
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Anna Karenina
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Rose Bernd
Mehrtägige Termine
➜ 20.10.10 – 02.20.11, 20.00 Uhr,Messe West, Schuhbeck Teatro
➜ 23.10.10 – 01.11.10,Paulaner am Nockherberg, 
Kunst und Antiquitäten-Messe
➜ 27.10.10 – 07.11.10, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Tanguera
➜ 01.11.10 – 05.11.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Georg Schramm
➜ 02.11.10 – 04.11.10, 20.00 Uhr,Schlachthof, Herbert & Schnipsi
➜ 02.11.10 – 06.11.10, Olympiapark, Lilalu
➜ 02.11.10 – 27.11.10, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Die Kaktusblüte
➜ 03.11.10 – 04.11.10, 20.00 Uhr, Schloss, Männerabend
➜ 03.11.10 – 04.11.10, 20.00 Uhr, Lach + Schieß, Sigi Zimmerschied 
➜ 04.11.10 – 05.11.10, 20.00 Uhr,Herkulessaal, BR-Symphonieorchester
➜ 05.11.10 – 06.11.10,Event-Arena, Edelmetall- und Rohstoffmesse
➜ 05.11.10 – 06.11.10, 20.00 Uhr,Lach + Schieß, Andreas Thiel
➜ 05.11.10 – 07.11.10, 10.00 – 18.00 Uhr,MOC, Münchner Spielwiese
➜ 05.11.10 – 07.11.10,Olympiahalle, Munich Indoors Reitturnier
➜ 05.11.10 – 07.11.10, 5.+6., 10.00 – 20.00 Uhr, 7. 10.00 – 18.00 Uhr,
 Bayerischer Hof, Die Welt der feinen Uhren
➜ 05.11.10 – 11.12.10, Mi., Do., Sa., 15.00 Uhr, Di. – Sa. 20.00 Uhr, So., 
14.00 + 18.00 Uhr, Hansastraße, Circus Roncalli
➜ 06.11.10 – 07.11.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, 
Erstes deutsches Zwangsensemble
➜ 07.11.10 – 08.11.10, 20.00 Uhr, Lach + Schieß, Hennes Bender
➜ 09.11.10 – 11.11.10, 09.00 – 17.00 Uhr,Messe, Electronica/Hybridica
➜ 09.11.10 – 13.11.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer
➜ 09.11.10 – 20.11.10, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Cirque Eloize
➜ 10.11.10 – 14.11.10, 20.00 Uhr,Schloss, Caveman
➜ 11.11.10 – 12.11.10, 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester des BR
➜ 11.11.10 – 12.11.10, 20.00 Uhr,LMU Audimax, Josef Hader
➜ 12.11.10 – 14.11.10, Fr. 15 – 20.00 Uhr, Sa 13 – 22.00 Uhr, So 13 – 20.00 Uhr,
MOC, Forum Vini
➜ 12.11.10 – 14.11.10, 12.11., 16.15 + 20.00, 13.11., 15.45 + 19.30 Uhr, 14.11.,
16.30 + 20.15 Uhr, Olympiahalle, Eishockey, Deutschland Cup
➜ 12.11.10 – 14.11.10,Löwenbräukeller, Esoterik-Tage
➜ 13.11.10 – 14.11.10,Event-Arena, Trau Dich
➜ 16.11.10 – 20.11.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer
➜ 17.11.10 – 18.11.10, 20.00 Uhr, Lach + Schieß, Marc-Uwe Kling
➜ 18.11.10 – 19.11.10, 20.00 Uhr, Herkulessaal, Symphonieorchester des BR
➜ 18.11.10 – 05.12.10, 08.00 - 23.30 Uhr, Gasteig, Münchner Bücherschau
➜ 20.11.10 – 28.11.10, Gasteig, Jüdische Kulturtage
➜ 20.11.10 – 21.11.10, 20.00 Uhr,Olympiahalle, David Garrett
➜ 20.11.10 – 30.11.10,Jakobsplatz, Jüdische Kulturtage
➜ 21.11.10 – 22.11.10, 20.00 Uhr, Lach + Schieß, Martin Puntigam
➜ 22.11.10 – 24.11.10, 20.00 Uhr, Schloss, Hi Dad
➜ 23.11.10 – 24.11.10, 20.00 Uhr,Lach + Schieß, Dieter Hildebrandt
➜ 23.11.10 – 12.12.10, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Evita
➜ 24.11.10 – 28.11.10, 10.00 – 20.00 Uhr, am 28.11., 10.00 – 18.00 Uhr,
Messe, Heim und Handwerk / Food & Life
➜ 24.11.10 – 31.12.10,Theresienwiese, Tollwood
➜ 25.11.10 – 27.11.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ 26.11.10 – 28.11.10, 20.00 Uhr, Schloss, Kasten Kaie
➜ 26.11.10 – 28.11.10, Tonhalle, Dekumo München
➜ 26.11.10 – 24.12.10, Marienplatz, Christkindlmarkt
➜ 29.11.10 – 30.11.10, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Salut Salon
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 
5 9 : 1 
8seasons    
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Backstage   
Barfly   
Barysphär   
Bash Night 
Cafe am Hochhaus    
Chaca Chaca  
Cord    
Crash   
Crowns Club  
Elli Disco   
Erste Liga   
GOP Varieté 
Hansa 39   
H e a r t 
Jimmy’s   
Kantine 
Kultfabrik  
Lenbach  
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Mylord 
Nachtgalerie  
Neuraum  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Pacha   
Palais  
Pappasitos    
Paradiso   
Pimpernel 
Rote Sonne  
Ruby 
Schlachthof 
Skyline  
Substanz 
Sugar  
Valentin Stüberl 
Zoozies 
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
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39TAXIKURIER NOVEMBER 2010
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Alkaid
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Spielhalle, 
Hotel Savoy
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Abi Ofarim
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Horst Lichter
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Nordkvark
➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ Backstage, Letzte Instanz
➜ Atomic Cafe, Archie Bronson Outfit
➜ Backstage Werk, Hatefest 2010
➜ Feierwerk, Coliseum
➜ Freiheiz, Malika Ayane
➜ 59 : 1, Imperial State Electric
➜ Ampere, Val McDermid
Samstag, 6. November
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Mary Poppins
➜ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Führung durch das Theater
➜ 18.30 Uhr, Maritim, 
Schokoladen-Menü
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 19.00 Uhr, Zenith, Alice Cooper
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, 
Das Geschenk des weißen Pferdchens
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Jenufa
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Die An Mann Schau
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Bürger-Sänger-Zunft
➜ 19.30 Uhr, Eissporthalle, Basketball
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Angst
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Ingo Oschmann
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Cindy aus Marzahn
➜ 59 : 1, Drag The River
➜ Backstage, End of Green
➜ Tonhalle, The Gaslight Anthem
➜ Feierwerk, JES Europe Music Award
Sonntag, 7. November
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Suchers Leidenschaften
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater,
 Abonnenten-Gespräch
➜ 13.30 – 15.15 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Alemania Aachen
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Rundfunkorchester
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Hugo Strasser
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, 
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Verschwörung des Fiesko zu
 Genua
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Aida
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Carmen
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19,30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
 Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Jamie Cullum
➜ Theaterfabrik, K’s Choice
➜ Backstage, Project Pitchfork
➜ 59 : 1, Drag the River
➜ Atomic Cafe, You Say Party
➜ Muffathalle, Coco Rosie
➜ Feierwerk, Misery Index
Montag, 8. November
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Jenufa
➜ 19.00 Uhr, Alte Pinakothek,
 OktoberMusikFest 2010
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Freischütz
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Alkestis
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
 Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus,
Endstation Sehnsucht
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Giesinger Bahnhofsbrettl
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Camerata Salzburg
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
➜ Muffathalle, Aura Dione
➜ Feierwerk, Caribon
➜ Backstage Werk, Soulfly
➜ 59 : 1, Paul Smith
➜ Backstage Club, Ryan Bingham
➜ Kranhalle, Coliseum
➜ Sunny Red, Dead Swans
Dienstag, 9. November
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Leichtes Spiel
➜ 19.00 – 23.15 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann – was nun?
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Das
Geschenk des weißen Pferdchens
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
 Leonce und Lena
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Artifact
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
 Suchers Leidenschaften
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Leere Stadt
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Sven Kemmler
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
The Gentleman’s Flute
➜ Freiheiz, Lloyd Cole
➜ Backstage Halle, Boyce Avenue
➜ Tonhalle, Jimmy Eat World
➜ Atomic Cafe, 1000 Robota
➜ 59 : 1, Tame Impala
➜ Backstage Club, Haftbefehl
Mittwoch, 10. November
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Das
Geschenk des weißen Pferdchens
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Faust
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Gegen den Fortschritt
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Krieg
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Dorothee Oberlinger
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Julia Fischer
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Quadro Nuevo
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
 Heimatabend
➜ Ampere, La 33
➜ 59 : 1, Kat Frankie
➜ Atomic Cafe, Teenage Fanclub
➜ Tonhalle, Underworld
➜ Feierwerk, The Kilimanjaro Darkjazz
Donnerstag, 11. November
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Das
Geschenk des weißen Pferdchens
➜ 11.00 – 12.35 Uhr, Volkstheater,
Faust
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Der zerbrochne Krug
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Spielhalle, 
In Effigie
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Hermannsschlacht
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Helen Grimaud
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Prinzenrolle
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Piano Paul
➜ 20.00 Uhr, BMW-Welt,
 Improvisationstheater
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Amoren für Marie
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Charly and the Jivemates
➜ LMU Aula, Pippo Pollina
➜ Muffathalle, Nick Cave
➜ 59 : 1, Chrystal Castles
➜ Tonhalle, As I Lay Dying
➜ Feierwerk, Banda Bassotti
➜ Atomic Cafe, Chief
➜ St. Matthäus Kirche, Nicole
➜ Backstage, Therapy
➜ Rote Sonne, Xiu
Freitag, 12. November
➜ 11.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Das
Geschenk des weißen Pferdchens
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Aida
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Nussknacker
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Le nozze di Figaro
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Spielhalle, 
Hotel Savoy
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Richard Marx
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Wolf Haas
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, Fonsi
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Münchner Sommertheater
➜ 20.30 Uhr, Kesselhaus, 
Kruder & Dorfmeister
➜ Orangehouse, Bane
➜ Backstage Club, Cathedral
➜ Backstage, Hawthorne Heights
➜ 59 : 1, Motörblock
➜ Theaterfabrik, Adam Lambert
Samstag, 13 November
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Has’ und Huhn
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Gärtnerpatz -
theater, Martha
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
My Fair Lady
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Das
Geschenk des weißen Pferdchens
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
 Michael Kohlhaas
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Der Mann der die Welt aß
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Angst
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Penthesilea
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Tim Fischer
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Fazil Say
➜ 20.00 Uhr, Hubertussal, 
Mozarts Meisterwerke
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Katharina Herb
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Spielbank 009
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Amy Macdonald
➜ Tonhalle, Nachtflohmarkt
➜ Backstage, Absynth Minded
➜ Sunny Red, NoName 2010
➜ Ampere, Northern Lite
➜ Freiheiz, A Capella hoch 5
➜ Feierwerk Slut
➜ Orangehouse, Swingin’ Utters
Sonntag, 14. November
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Reise ins Exil
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Omama im Apfelbaum
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40 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
➜ 15.00 – 16.30 Uhr, Residenztheater,
Rose Bernd
➜ 17.30 – 19.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – 1. FC Nürnberg
➜ 15.00 – 18.10 Uhr, Schauspielhaus,
Sommergäste
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, 
Der Mann der die Welt aß
➜ 19.00 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Nussknacker
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote von der Mancha
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Münchner Bläserbuben
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Le nozze di Figaro
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Spielhalle, 
Hotel Savoy
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger
Schaumschläger Show
➜ 20.00 Uhr. Allerheiligen Hofkirche,
Liederabend
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Yundi
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Klaus Peter Schreiner
➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, Joe Jackson
➜ 20.30 Uhr, Theaterfabrik, 
Scissor Sisters
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Ich ’n Lied – du ’n Lied
➜ 59 : 1, TV Smith
➜ Feierwerk, Kurt Wagner
Montag, 15. November
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has’ und Huhn
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote von der Mancha
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Aida
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
From Scandinavia with Love
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Wir kommen gut klar mit uns
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Spielhalle, 
Hotel Savoy
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Abdullah Ibrahim
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Rolando Villazon
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Höhner
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Christina Pluhar
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
➜ 20.00 Uhr, Ampere, Robert Francis
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Axel Hacke
➜ Freiheiz, Achim Reichel
➜ Feierwerk, Shrinebuilder
➜ Kranhalle, Blitzen Trapper
➜ Backstage, Angus
➜ Sunny Red, Escapado
➜ 59 : 1, Riverboat Gamblers
➜ Muffathalle, The Acorn
Dienstag, 16. November
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Fahrenheit 451
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Nussknacker
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 19.30 Uhr, Philharmonie,
 Rachmaninoff & Tschaikowsky
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Le nozze di Figaro
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Penthesilea
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, Fonsi
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Mozart in der Residenz
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Michi Sailer
➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, 
Münchner Freiheit
➜ Backstage Werk, Method Man
➜ Backstage Halle, Job for A Cowboy
➜ Freiheiz, Glas Blas Sing Quintett
➜ 59 : 1, Wavves
➜ Feierwerk, The Skints
➜ Atomic Cafe, Wild Nothing
➜ Volkstheater, Literaturfest
Samstag, 20. November
➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Nussknacker
➜ 19.30 Uhr, Eissporthalle, Basketball
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Le nozze di Figaro
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg,
 Fahrenheit 451
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Daddy
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Hermannsschlacht
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Ein Mond für die Beladenen
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Jörg Knör
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Ivo Pogorelich
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Rodin-Quartett
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Hannes Ringlstetter
➜ 20.00 Uhr, Orangehouse, 
Dawn of the Damned
➜ Volkstheater, Literaturfest
➜ 59 : 1, Drive By Truckers
➜ Backstage, Exilia
➜ Theaterfabrik, Stanfour
➜ Freiheiz, Bliss
➜ Sunny Red, Pogo Dancing
➜ Tonhalle, Vampire Weekend
➜ Ampere, Fredrica Stahl
Sonntag, 21. November
➜ Tonhalle, Spielzeugbörse
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Die rote Zora
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, 
Lesung Rolf Boysen
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Vadim Repin
➜ 11.00 Uhr, Künstlerhaus,
 Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Fledermaus
➜ 13.30 – 15.15 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – FSV Frankfurt
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus,
 Kasperltheater,
➜ 15.00 – 17.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Mahagonny
➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, 
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Sommergäste
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Daphnis und Chloé
➜ 19.30 Uhr, Philharmonie, John Lord
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
The Magnets
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
 Absolut Uwe
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Flamenco
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Georgette Dee
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Lizzy Aumeier
➜ Feierwerk, Giant Sand
➜ Tonhalle, OMD
➜ Backstage, Diary of Dreams
➜ Muffathalle, Gospels At Heaven
➜ Ampere, Music for Goals
➜ Atomic Cafe, Anajo
➜ 59 : 1, The Sword
➜ Feierwerk, 
Rocken & Poppen Festival
Mittwoch, 17. November
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Fahrenheit 451
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Freischütz
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Ich, Feuerbach
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Angst
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenz -
theater, Rose Bernd
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Nina Nastasia
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Verhört
➜ 20.00 Uhr, Backstage Werk, 
Against Me
➜ 59 : 1, Four Year Strong
➜ Ampere, Lotto King Karl
Donnerstag, 18, November
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Fahrenheit 451
➜ 14.30 Uhr, Prinzregententheater,
Don Quichotte
➜ 18.00 Uhr, Kulturpavillon 
(Arnulf 294), Ausstellungseröffnung Neuhausen/Nymphenburg
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenz -
theater, Penthesilea
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
 Doppelter Boden
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Lust auf Musik
➜ Volkstheater, Literaturfest
➜ Muffathalle, !!! Chk
➜ Backstage Werk, 
Imperial Never Say Die
➜ Ampere, Dub Inc.
➜ 59 : 1, Jail
➜ Backstage, Kiosk
➜ Crux, Theophilus, London
Freitag, 19. November
➜ 10.00 + 12.00Uhr, Prinzregenten -
theater, Don Quichott
➜ 10.30 - 12.00 Uhr, Schauburg,
 Fahrenheit 451
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Marstall, 
Junge Akademie
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, National -
theater, Aida
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Fahrenheit 451
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Münchner Blutrot II
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenz -
theater, Liliom
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Ruf der Wildnis
➜ 20.00 Uhr, Spielhalle, 
Chamissos Charme
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Sven Kemmle
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Deep Purple
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Meine Verehrung
Top of the Tops
Eine Menge geboten im „grauen Monat“ . Volles Programm auf allen Bühnen.
Highlights durchgehend in der Olympiahalle (Indoor-Reitturnier, Eishockey-D-
Cup, Deep Purple, David Garrett, Lord of the Dance, Simply Red, Peter Maffay,
Die Fantastischen 4). Dazu in der Eishalle noch Basketball und Eishockey-
Bundesliga. Champions League und Bundesliga in der Arena. 2 x Circus (Deutsches Theater, Cirque Eloize, 09.-20.11., sowie Roncalli in der Hansastraße,
05.11-12.12). Klassik-Attraktionen im Herkules-Saal (Helene Grimaud, 11.11.)
und in der Philharmonie (Villazon, 15.11. und John Lord, 21.11.). Zwei Messen
(Electronica, 09.-11.11. und Heim und Handwerk, 24.-28.11.) sowie das Schuhbeck Teatro (ab 20.10.) lohnen den Weg nach Riem. Tollwood (ab 24.11.) und
der Christkindlmarkt (ab 26.11.) beginnen ebenfalls. Viel zu tun. (PR)
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
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TAXIKURIER_1110_Pressenter:TAXIKURIER_1110 21.10.2010 8:44 Uhr Seite 40

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41TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Montag, 22. November
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Daphnis und Chloé
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Le nozze die Figaro
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Soul of Motown
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Airbourne
➜ 20.30 Uhr. Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
➜ Volkstheater, Literaturfest
➜ Muffathalle, Juli
➜ Tonhalle, Sharon Jones
➜ Freiheiz, Plan B
➜ Kranhalle, Menomena
➜ Kesselhaus, Stonesour
Dienstag, 23. November
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Aida
➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum,
 Valentinesken
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Le Nozze di Figaro
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Rose Bernd
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall,
 Stillleben in einem Garten
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Kit Armstrong
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Lord of the Dance
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Django Asül
➜ Backstage, Pretty Maids
➜ 59 : 1, Tokyo Police Club
➜ Muffathalle, 
Charles Lloyd New Quartet
Mittwoch, 24. November
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Frühlingserwachen
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Alkestis
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Hermannsschlacht
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Erfolg
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Simply Red
➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, Selig
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Philippe Jaroussky
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Stoppok plus Worthy
➜ Feierwerk, The Varukers
➜ Ampere, Scott Matthew
➜ Backstage Halle, Tricky
➜ 59 : 1, Blitzkid
Donnerstag, 25. November
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Frühlingserwachen
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Frühlingserwachen
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Freischütz
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Volksfeind
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Hermannsschlacht
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Turandot
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Kay Ray
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Peter Maffay
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Das Geld liegt auf der Fensterbank
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Alpenglühen
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Fei scho
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester
➜ Theaterfabrik, Alter Bridge
➜ Ampere, Irie Revoltes
➜ Amerikahaus, Lambchop
➜ Backstage, Therion
➜ Feierwerk, The Go Find
➜ Substanz, Cat Sun Flower
➜ Zenith, Taste of Chaos
➜ 59 : 1, Nina Kinert
Freitag, 26. November
➜ Der Taxikurier 12/2010 erscheint
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Frühlingserwachen
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle,
 Eishockey
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Nussknacker
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Volksfeind
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Daphnis und Chloé
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry
Slam
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Geburtstagsfeier
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Krieg
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Christoph Süss
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Olga Scheps
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Die Fantastischen Vier
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Alpenglühen
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ Zenith, Bullet für my Valentine
➜ Backstage, Deine Jugend
➜ Feierwerk, Helmet
➜ Atomic Cafe, Garish
➜ Lukaskirche, Viva Voce
➜ 59 : 1, Raumschmiere
Samstag, 27. November
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Donnikl
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Robbi, Tobbi
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Eintracht Frankfurt
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Ulrich Tukur
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Eine Wintergeschichte
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Konzert-Dinner
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
 Leonce & Lena
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Rossini-Nacht
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater, Affäre Rue de Lourcine
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg,
 Frühlingserwachen
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Hiob
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, XY Beat
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Unsere Lieblinge
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ Backstage, Mr. Irish Bastard
➜ Kranhalle, Face Invaders
➜ 59 : 1, Attack
➜ Muffathalle, Panteon Rococo
Sonntag, 28. November
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Mihaela Ursuleasa
➜ 11.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Omama im Apfelbaum
➜ 12.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Total verhüscht
➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater, 
Daphnis und Chloé
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Schauspielhaus,
Ruf der Wildnis
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 19.00 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Nussknacker
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater,
Alkaid
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Spielhalle, 
Hotel Savoy
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Alpenglühen
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Das Fürstenkind 
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Rudi Zapf
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Sophie Berner
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Arcade Fire
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Faltsch Wagoni
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Malediva
➜ Backstage, Two Door Cinema Club
➜ Muffathalle, M.I.A.
➜ Feierwerk, Fliehende Stürme
Montag, 29. November
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Eine Wintergeschichte
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kasper
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Endstation Sehnsucht
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Penthesilea
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Unsere Lieblinge
➜ 20.00 Uhr, St. Lukas Kirche, 
David Orlowsky
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Simone Kermes
➜ 20.00 Uhr, Schloss, 
Titanic Boygroup
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
 Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Reinhard Fendrich
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Salut Salon
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
➜ Backstage, Less Than Jake
Dienstag, 30. November
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Eine Wintergeschichte
➜ 17.00 Uhr, Skylounge, 
After Work Party
➜ 18.30 – 19.40 Uhr, Schauburg, Das
Geschenk des weißen Pferdchens
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Wir kommen gut klar mit uns
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Angst
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Alkaid
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Salut Salon
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Das Geld liegt auf der Fensterbank
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Cavewoman
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
 Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Pavel Haas Quartett
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Lex van Sommeren
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Matthias Reuter
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Django Asül
➜ 20.30 Uhr, Tonhalle, Gogol Bordello
➜ Ampere, Ashley Hicklin
➜ Freiheiz, Peter Sodann
➜ 59 : 1, Holy Fuck
➜ Kranhalle, Rise and Fall
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42 TAXIKURIER NOVEMBER 2010
Vorschau Dezember 2010
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
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Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
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Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
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Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100 %
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller 
Impressum
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit den Wiesn- und Messe–Euros auf dem Konto lässt es sich gut auf das Jahresende konzentrieren. Der Besucher-Hype ist vorbei und wir können uns wieder
unserem Stamm-Publikum widmen. Die Aushilfsfahrer werden weniger und die
Moral auf Münchens Straßen steigt. Wer jetzt die Tugend Fleiß einsetzt, wird auf
das Jahr 2010 positiv zurückblicken. 
Paul Rusch, Objektleiter
Der Dezember-TAXIKURIER erscheint am 26. November.
➜ Armut in München
Eine Bestandsaufnahme
➜ Die häufigsten Fragen an Taxifahrer
… und manch passende Antwort
➜ Sicherheit im Taxi
Das Alphabet für Taxifahrer
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Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, 
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1Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts,
kombiniert) 6,7–7,3/4,9-5,3/5,6-6,0l/
100 km, CO2-Emission (kombiniert) 146-158
g/km 2Kraftstoffverbrauch (innerorts,
außerorts, kombiniert) 9,9/6,2/7,6l/
100 km, CO2-Emission (kombiniert) 177g/km
3Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts,
kombiniert) 7,0-7,4/4,6-5,0/5,5-5,9l/
100 km, CO2-Emission (kombiniert) 145-153
g/km 4Kraftstoff verbrauch (innerorts,
außerorts, kombiniert) 7,6-7,9/5,1-5,3/6,1-
6,3l/100 km, CO2-Emission (kombiniert)
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Sollzins gebunden p. a. 0,99 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 21.009,48 €
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TAXIKURIER_1110_Pressenter:TAXIKURIER_1110 21.10.2010 8:43 Uhr Seite 44