Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Oktober 2010

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2010. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Seite 1

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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | Ausgabe Oktober 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ Wiesn 2010 – Umsatz trotz Sperrgürtel 
➜ Sicherheit im Taxi
Was Taxifahrerinnen wissen müssen
➜ Geschichte und G’schichten
Erinnerungen an die 150. Wiesn
➜ Expo Real 2010
Alle Infos zur Mega-Messe
ABG’SPERRT IS’!

Seite 2

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www.volkswagen-taxi.de
Gebaut für alle, die
Taxi fahren. Und alle, 
die sich fahren lassen.
Es gibt viele Gründe, jetzt auf ein Volkswagen T axi umzusteigen. Zum Beispiel die komfortablen Sitze, das großzügige Raumkonzept oder die dynamischen Fahreigenschaften. 
Also all das, was Ihren Arbeitstag angenehmer macht. Aber in erster Linie muss sich 
ein T axi natürlich rechnen. Und was das angeht, sind Volkswagen dank geringer Anschaffungskosten, sparsamer Motoren, niedrigen Unterhalts und eines hohen Wiederverkaufswerts ganz weit vorne. Mehr Informationen unter: www.volkswagen-taxi.de 
Besondere Bedürfnisse. Besondere Volkswagen.

Seite 3

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Inhalt
Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
TAXIKURIER OKTOBER 2010 3
Wichtige Information | Taxler-Frühstück im Hofbräukeller 4
Editorial | Panik an der falschen Stelle 4
Messe München | Die Messe im Oktober 5
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 5
Die Genossenschaft | Tarifantrag und Kurzmeldungen 6
Streiflicht des Aufsichtsrats | Hallo Taxi! 8
Der Landesverband | News 9
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 9
Taxlers Baustellenbericht | Herbst 2010 10
Leserbriefe / Forum| 11
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 11
Die fünf Weisheiten des Monats | 11
Sicherheit im Taxi | Was Taxifahrerinnen wissen müssen 12
Taxlers Service | Adressen für jede Lage 13
Schrottis Fiaker-ABC | B wie bescheuert 14
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Erinnerungen an den Oktober 2004 16
Expo Real 2010 | Alles zur Mega-Messe 17
München-Statistik | Gastronomie in den Stadtvierteln 18
Taxameter des Monats | Wiesn – Tops und Flops 19
München Splitter | Neues aus der Stadt 19
Daylife | Die Kultfabrik bei Tageslicht 20
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 22
Zum Titelbild | 23
Wiesn | Alles für Taxifahrer 24
Rikschas | Was erlaubt und was verboten ist 26
Taxi-Check München | Wo steht der Taxi-Löwe? 27
Kurze Frage – Klare Antwort | Wer erhält den Auftrag? 28
Der Blick zurück | Der Oktober vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 28
Kundenportrait | Autohaus Oberbayern 29
Geschichte und G’schichten | So war die Wiesn vor 50 Jahren 30
Rose des Monats | Jan Eppelsheimer 33
Zitrone des Monats | Korush Namdari 33
Spruch des Monats | 33
Witz des Monats | 33
Die Sehenswürdigkeiten Münchens | Der Hafen 34
Essen auf Rädern | Löwenbräukeller 36
Top-Termine Oktober 2010 | Hier glüht der Taxameter 38
Vorschau November 2010 | 42
Impressum | 42
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de

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4 TAXIKURIER OKTOBER 2010
Editorial
Nein, damit ist nicht unser Mitbewerber gemeint, der sich zwischenzeitlich auf
Mitgliedsfahrzeuge der Genossenschaft stützen muss, sondern die deutsche
Reaktion auf den Weltkonzern Google. Der Datensammler verursachte einen
kollektiven Aufschrei der Bundesbürger aus dem jährlichen Sommerloch heraus.
„My home is my castle“, wie der Engländer sagen würde – in Deutschland sogar
mit Wassergraben, hohen Mauern und einem Fähnchen auf den Zinnen. 
Zukünftig werden in Deutschland Besucher und Briefträger mit Augenbinden
versehen. Urlaubsvideos dürfen nur noch mit Einverständnis des Bundespräsidenten vor Schloss Bellevue gedreht werden und Nachrichtensender müssen
komplett auf Außenaufnahmen verzichten – schließlich könnten dreiste Ein -
brecher die Informationen für unerlaubte Handlungen nutzen. Vielleicht hätte
man dazu erst einmal die Fachleute der Umverteilungsbranche befragen sollen. 
Wichtige Informationen gehen in der allgemeinen Entrüstung über Belangloses
unter. 
Die Bundesregierung plant eine Altersabsenkung beim Erwerb des Mopedführerscheins. Zukünftig soll das Fahren von Mopeds und kleineren vierrädrigen
Gefährten wie Quads mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 Stunden -
kilometern bereits im Alter von 15 Jahren möglich sein. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) bezeichnete die Regierungspläne als „grob fahrlässig“, die
Sicherheit von Jugendlichen werde ohne Grund gefährdet. Aus den Erfahrungen
in Österreich, wo nach der Absenkung des Mindestalters für Moped-Fahrer von
17 auf 15 Jahren die unfallbedingten Verletztenzahlen in dieser Altersklasse
drastisch gestiegen seien, hat man offenbar nichts gelernt.
Bereits heute kann jeder Berufskraftfahrer bestätigen, dass sich das Verhalten der
motorisierten Zweiradnutzer dem der strampelnden Zunft in großen Schritten
anpasst. Bürgersteige, Fahrradwege und sogar Einbahnstraßen werden inzwischen von Mofa-, Moped- und auch Motorradfahrern als erweiterter Verkehrsraum genutzt. Kaum eine Ampel, an der sich nicht ein Zweiradjongleur zwischen
den wartenden Fahrzeugkolonnen durchschlängelt, das Überholen auf der
Gegenseite vor einem Kreuzungsbereich ist dabei besonders mutig, da jederzeit
mit Abbiegeverkehr gerechnet werden muss. 
Jeder kennt den Spruch: „Motorradfahrer töten nicht, sondern werden getötet.“
Allerdings fehlt hier ein Komma und folgender Nebensatz: „weil sie sich nicht
an Verkehrsregeln halten!“
Unfallfreie Fahrt ohne Panik 
wünscht Ihnen
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle, Reinhard Zielinski
Panik an der falschen StelleTaxler-
Frühstück
im Hofbräukeller
Wichtige Information
Um die Partnerschaft zur Münchner
Taxibranche zu dokumentieren,
bietet der Hofbräukeller vom 
4. Ok tober bis 23. Dezember 2010
täglich von 9.30 – 12.00 Uhr das
Hofbräukeller-Taxler-Frühstück,
wahlweise mit zwei Stück Weißwurst oder einer Scheibe Leberkäse
mit Senf, eine Breze und ein alkoholfreies Getränk zum Preis von
3,50 Euro. Zeigen Sie dem Kellner
Ihren P-Schein und genießen Sie Ihr
Frühstück am Wiener Platz!
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Hans Bake v. Bakin
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Tel - Fax 08703/8765
Ankauf

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5TAXIKURIER OKTOBER 2010
Messe München
Die Messe im Oktober
➜ EXPO REAL 2010
Die EXPO REAL, Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, findet seit 1998 jedes Jahr im Oktober in München statt. Die größte B2B-
Messe für Gewerbeimmobilien in Europa steht für Networking, Marktorientierung und wertvolle Businesskontakte. Vom 4. bis 6. Oktober 2010 präsentieren
1.500 Aussteller ihr Angebot rund um die Gewerbeimmobilie auf dem Gelände
der Neuen Messe München. Die Teilnehmer der EXPO REAL bilden das gesamte
Spektrum der Immobilienwirtschaft ab. Die Veranstaltung wird von einem umfangreichen Konferenzprogramm begleitet: In fünf Foren diskutieren 400 Referenten über aktuelle Trends und Innovationen des Immobilien-, Investitionsund Finanzierungsmarktes.
➜ MINERALIENTAGE MÜNCHEN
Edelsteine, Mineralien und Fossilien aus aller Welt verwandeln alljährlich im
Herbst die Münchner Mineralientage zu Europas größter Schatzkammer der
besonderen Steine. Rund 1.200 Aussteller aus 56 Nationen präsentieren vom
29. bis 31. Oktober 2010 ihre schönsten und wertvollsten Stücke. Mit ihren
47 Jahren gelten die Mineralientage München als eine der bedeutendsten Fachund Publikumsmessen. Als Handels- und Einkaufsmesse sowie internationaler
Treffpunkt der Branche ziehen die Münchner Mineralientage jedes Jahr mehr als
40.000 Besucher an – Fachleute ebenso wie Sammler und Familien. Sie kaufen
hier Mineralien, Schmuck und Edelsteine zu Messepreisen, genießen Entspannung auf der WellnessInsel oder üben sich im Fossilienpräparieren und Gold -
waschen. Unter Beteiligung internationaler und renommierter Museen und
Privatsammler werden auch dieses Jahr wieder drei aufwendig gestaltete
Sonderausstellungen präsentiert und sorgen auf der Mitmach- und Erlebnis -
messe für den beliebten Eventcharakter.
➜ MAINTAIN 2010 im M,O,C, Veranstaltungscenter in München-Freimann
2010 ist ein Jubiläumsjahr für die MAINTAIN: vom 12. bis 14. Oktober feiert die
internationale Fachmesse für industrielle Instandhaltung im M,O,C, in München
ihren fünften Geburtstag. Als Networking–Plattform wird die MAINTAIN auch in
diesem Jahr einen wichtigen Beitrag dazu leisten, der Branche neue Impulse zu
geben und Business zu generieren. Nach der diesjährigen Durchführung wird
die MAINTAIN in einen zweijährigen Turnus.
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de
Fahrschule
Ohne Worte
3093
Taxifahrer erhalten ob ihrer Vorbildfunktion keinerlei Vorzüge gegen -
über dem gemeinen Autofahrer-
Volk. Obwohl wir als Berufsfahrer
deutlich mehr Kilometer als der
durchschnittliche Autobremser runterradeln, werden wir von Polizei
und Flensburg kritisch beäugt. In
diesem Jahr werden wir durch die
Vernichtung von Fördermittel in
Richtung Fahrrad-Trassen, Flüsterbeton und Fernwärme-Einrichtungen besonders gequält. 
Neben diesen Stadtrats-Hindernissen leiden wir als Münchens Stau-
Seismographen besonders unter
Unzulänglichkeiten der Autofahrer.
Das Blinken ist offensichtlich völlig
außer Mode gekommen und die
Missachtung der Fahrtrichtungs -
anzeigen verursacht Stau und Adrenalin. Vor allem bei Baustellen und
auf der Autobahn sollte das „Reißverschluss-System“ praktiziert werden. Hier sollen sich die Autofahrer
bei einer Verringerung von Fahrstreifen wechselweise einordnen. 
Wo aber Gasgeben angesagt ist,
wird erst einmal gebremst. 
Diese Kandidaten halten nicht nur
den Verkehr auf, sondern sind eine
echte Gefahr für die Sicherheit. Die
größte Münchner Untugend – leider
auch von nicht vorausschauenden
Taxifahrern – ist das Parken, Beund Entladen in zweiter Reihe. Hier
seien nur die Lindwurmstraße oder
Zweibrückenstraße genannt, wo viele die rechte Spur als Brotzeit-Spur
sehen. Hier fällt es schwer, die Taxifahrer-Vorbildfunktion zu behalten.

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Die Genossenschaft
Tarifantrag
Wie bereits auf der Generalversammlung
berichtet, wurde von der Taxi-München
eG und der Taxivereinigung München e.V.
ein Antrag auf Änderung des Taxitarifs
eingereicht. Die Münchner Gewerbevertretungen sind der einstimmigen Meinung,
dass die wirtschaftliche Entwicklung eine
Anpassung notwendig macht. Dabei gilt
es, die Balance zwischen den Interessen
des Gewerbes und den Belangen der
Kundschaft sorgfältig abzuwägen. Obwohl
für eine Tarifanpassung stets ein umfangreicher Verwaltungsakt notwendig ist,
stehen die Zeichen gut, dass die beantragten Änderungen noch in diesem Jahr in
Kraft treten können. (FK)
Wichtige Infos zum konkreten 
Ablauf von Krankenfahrten
Leider ein häufiger Fehler: Vor Fahrtantritt sicherstellen, ob auch der/die richtige(n) Patient(en) im Taxi sitzt(en)! (Immer
wieder werden falsche Patienten aufgenommen. Oft erstaunlich, wenn dabei
nicht einmal auffällt, dass statt einem
Männlein ein Weiblein eingestiegen ist,
und es eigentlich offensichtlich sein sollte, dass es sich um den verkehrten Fahrgast handeln muss!) Es gilt generell die
kürzeste Wegstrecke, nicht die Wunschroute der Patienten! (Es bestimmt immer
derjenige, der bezahlt - und das ist in der
Regel nicht der Patient, sondern seine
Krankenkasse.) Fahrtunterbrechungen zu
Besorgungszwecken (auch Apotheken)
sind nicht statthaft, da sich zum einen
durch Wartezeiten die Beförderungskosten
erhöhen und sich zum anderen bei Sammelfahrten die Fahrtzeiten für mitfahrende Patienten zum Teil unzumutbar verlängern würden. Bitte unbedingt auch auf
das korrekte Fahrziel achten, da nur für
bestimmte Wegstrecken eine Kostenübernahme vorliegt und entsprechend die Abrechnung möglich ist! Fahrtstreckenabweichungen sind nur nach Genehmigung
zulässig und auf alle Fälle vorab mit der
Zentrale abzusprechen. Wichtig ist daher
die Information vom Fahrer, wenn ihn
der Kunde zu einem anderen Fahrziel
lotst, als das von der Zentrale vorgege -
bene, was häufiger vorkommt. (Hintergrund: Dadurch erlischt die Kostenübernahme des Kostenträgers!!)
Problematik ärztliche Verordnung: In vielen Fällen hat der Patient bei der Fahrt
zur Praxis keine Verordnung, die er meist
erst bei der Rückfahrt erhält. Wenn jetzt
der „Rückfahrer“ die Verordnung verschlampt bzw. nicht bei uns einreicht, ist
eine Abrechnung auch für die Hinfahrt
nicht möglich! Daher unbedingt darauf
achten, falls keine Verordnung vorliegt,
aber im Auftrag angezeigt wird, dass die
Zentrale informiert und dies im Auftrag
vermerkt wird. Bei Vorliegen der Verordnung muss der Patient beide Fahrten (hin
+ zurück) auf der Rückseite eintragen und
unterschreiben! Bei Sammelfahrten ist
unbedingt darauf zu achten, dass alle Patienten aufgenommen werden. Fehlt oder
ist einer der Patienten nicht abholbereit,
unbedingt die Zentrale informieren zur
entsprechenden Korrektur des Auftrages
(da sonst Abrechnungen von Patienten
erfolgen, die nicht befördert wurden und
schlimmsten Falls dem Kollegen in Rechnung gestellt werden müssen!). Bei der
Vermittlung einer Krankenfahrt mit Fahrziel außerhalb des Pflichtfahrgebietes ohne einen vorgegeben Festpreis vorsichtshalber immer in der Zentrale nachfragen,
ob die Fahrt auch wirklich nach Taxameterpreis abgerechnet werden kann (darf).
Hintergrund: Mit vielen Kostenträgers
(Krankenkassen) bestehen vertragliche
Vereinbarungen bezüglich einer km-Pauschale. (HJR)
Umweltzone München
Ab dem 1. Oktober 2010 gilt für Fahr -
zeuge mit roter Feinstaubplakette ein
Einfahrverbot in die Umweltzone der
Landeshauptstadt München. Mitglieder
der Taxi-München eG, die weder Wohnnoch Betriebssitz in der Umweltzone haben und Taxis mit roter Feinstaubplakette
betreiben, können sich mit dem Vorstand
in Verbindung setzen, um Informationen
über die vorhandenen Ausnahmegenehmigungen zu erhalten. (FK)
Wiesn-Verteilerkarten
Der Sperrgürtel um das Oktoberfest
machte eine Neuordnung der Halteplätze
notwendig. Die Taxi-München eG wird
die Festbesucher an touristischen Brennpunkten über die Lage der neuen Standplätze informieren. Weiter können sich
alle interessierten Kollegen handliche
Verteilerkarten in der Genossenschaft abholen, damit die Wiesn-Fahrgäste zu den
Taxistandplätzen finden. Wir hoffen auf
rege Beteiligung. (FK)
Wiesn-Bändchen
Wie in jedem Jahr stellt die Taxi-München eG auch heuer die begehrten Wiesn-
TAXIKURIER OKTOBER 
20106
AUTO-ANKAUF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
TSL GmbH München
Landsberger Str. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
DR. JÜRGEN STAHLBERG
Rechtsanwalt
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· BUßGELD/FAHRVERBOT
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7TAXIKURIER OKTOBER 2010
Die Genossenschaft
Bändchen kostenlos zur Verfügung. Die
in blau-weiß und gelb-schwarz gehaltenen Bänder repräsentieren den Freistaat
Bayern und die Landeshauptstadt München als Veranstaltungsort des weltgrößten Volksfestes. Die Wiesn-Bändchen
liegen ab sofort an der Hauptkasse, Engelhardstraße 6, Rückgebäude 1. Stock,
zur Abholung bereit. (FK)
Neue Straße
Die am nördlichen Ende der Briegerstraße
gelegene Ringstraße führt nördlich des
Leipheimer Weg nach Osten und trifft in
Höhe Manzostraße wieder auf die Briegerstraße.
Einstellung von Fahrer
Aus aktuellem Anlass müssen wir nochmals darauf hinweisen, dass Sie vor Einstellung des Fahrers Erdem Vedat unbedingt Kontakt mit dem Vorstand der
Genossenschaft aufnehmen sollten. (FK)
Fahrgastwarnung
Am 11. August 2010 ließ sich ein Koch
vom Josephsplatz in die Treffauerstraße
44 befördern. Dort angekommen wollte er
Geld aus der Wohnung holen und die
Taxifahrt anschließend fortsetzen. Nach
einer angemessenen Wartezeit erkundigte
sich der Fahrer bei den Nachbarn über
den Fahrgast. Dabei stellte sich heraus,
dass der junge Mann bereits wiederholt
Beförderungsentgelte schuldig geblieben
ist. Wir empfehlen daher dringend Vorauskasse, sollten Sie einen 23-jährigen,
etwa 1,80 m großen Mann mit kurzem
Pferdeschwanz zu der oben genannten
Adresse befördern. (FK)
Klage gegen Generalversammlungsbeschluss
Die Unternehmer Christine Kolk, Taxi 407
und Leontaritis Nikolaos, Taxi 1427 gaben auf der Generalversammlung am
13. Juli 2010 ihren Einspruch gegen die
gefassten Beschlüsse zu Protokoll. Am
11.08.2010 wurde von den zuvor genannten Unternehmern Klage beim zuständigen Landgericht eingereicht. Den Mitgliedern der Taxi-München eG wird darin die
Behinderung eines lokalen Mitbewerbers
vorgeworfen. Warum die knapp 1.900
Unternehmer der Taxi-München eG die
Ergebnisse ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit einem konkurrierendem
Unternehmen zur Verfügung stellen sollen, müssen Frau Kolk und Herr Nikolaos
nicht nur dem Landgericht erklären. Wir
werden Sie über den weiteren Verlauf
informieren. (FK)
Der Biss auf die Lippen
Als Dienstleister hat man es nicht leicht
und Taxifahrer haben es manchmal „noch
schwerer als alle anderen“ . Sicher sind
Kunden oft unter Stress und wenn es mal
nicht so reibungslos klappt mit dem bestellten Taxi, aus welchen Gründen auch
immer, sind Sie natürlich auch ungehalten. Der wirkliche Profi behält in diesen
Augenblicken die Ruhe und den Über-
1
Nehmen Sie den direkten 
Weg zu mehr Umsatz
EXPO REAL – Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen
Gute Zeiten für gute Geschäfte – zur EXPO REAL kommen auch dieses Jahr wieder Zehntausende 
Messeteilnehmer aus dem In- und Ausland. Nutzen Sie diese Gelegenheit für hohe Auslastung und gute 
Umsätze und fahren Sie vom 4.–6. Oktober die Eingänge West und Nord der Neuen Messe München an.

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8 TAXIKURIER OKTOBER 2010
Die Genossenschaft
Streiflicht des Aufsichtsrats
Hallo Taxi!
Die sommerliche Hauptreisezeit ist
vorbei und sicher hören auch Sie von
Ihren Kollegen am Standplatz so
manche Urlaubsgeschichten.
Nicht, dass ich Ihnen jetzt auch noch eine private Geschichte erzählen möchte,
aber das heutige Streiflicht berichtet aus
dem einen oder anderen Urlaubsland.
Wie Sie zu recht erwarten können, unter
der besonderen Berücksichtigung des
Taxigewerbes in aller Herren Länder.
So geht zum Beispiel auf Cuba nichts
ohne Taxi. Denn dort ist das öffentliche
Verkehrssystem nicht wirklich durchschaubar oder gar vertrauenserweckend.
Bei der Wahl eine Taxis sollte man jedoch nicht, wie bei uns üblich zu einem
Taxistandplatz gehen, sondern das Vermittlungsangebot an der Hotelrezeption
in Anspruch nehmen. Das freut nicht
nur den Fahrer sondern auch den Concierge, der nur allzu gerne mit seinen
Fähigkeiten glänzen möchte, kleinere
und größere Wünsche der Touristen befriedigen zu können. Selbstverständlich
darf man keine allzu hohen Erwartungen an Komfort und technischen Standard bei den Taxis erwarten. Rund fünfzig Jahre nach der Revolution und
immer noch bestehendem Wirtschaftsembargo sind nämlich Ersatzteile knapp
geworden und neue Fahrzeuge gibt es
überhaupt nicht.
Neuester technischer Standard ist in der
Stadt, von der ich jetzt berichte kein
Problem. Trotzdem ist es ein ungewohntes Fahrgefühl. Es ist die Rede von Wassertaxis, die ihre Fahrgäste durch die
Lagunenstadt Venedig transportieren.
Der Canale Grande, die Rialtobrücke
oder der Marcusplatz sind am einfachsten mit solchen Wassertaxis, die in
Venedig Motoscafo heißen, zu erreichen.
Doch Vorsicht, die eigene Erfahrung und
praktisch jeder Reiseführer bestätigen,
dass die Fahrt mit einem Motoscafo unglaublich teuer und mit unseren Tarifen
nicht zu vergleichen ist. Wenn man es
etwas billiger haben möchte, ist es auch
in Venedig angeraten, ein Taxi über die
Hotelrezeption zu bestellen. Noch günstiger und in diesem Fall sicherlich auch
erlebnisreicher, ist es die Serenissima –
so nennen die Venezianer ihre Lagunenstadt – zu Fuß oder mit einem der
Linienschiffe zu erkunden.
Soweit für heute, das nächste Mal berichte ich Ihnen wieder rund um das
Taxigewerbe in München.
Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte
und stets eine unfallfreie Fahrt.
Mit kollegialen
Grüßen
Ihre
Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
blick, er reagiert gelassen und überlegt,
an schlechten Tagen beisst er sich lieber
auf die Lippen und handelt nach der alten Lebensweisheit: „Schweigen ist Gold“
– also Geld oder Umsatz.
Der Taxibesteller, oft selbst Dienstleister
und in Zeitnot, kann Verzögerungen nur
schwer nachvollziehen. Diskussionen sind
also kaum zielführend und enden mit unnötigem Streit. Der so verärgerte Kunde
ist unwillig und versucht für die Zukunft
andere Möglichkeiten zu finden, um derartigen Ärger zu vermeiden. 
Der rechtzeitige Biss auf die Lippen wird
hier zu Geld. Geld, das im Gewerbe verbleibt, wenn die Fahrleistungen weiterhin
vom Taxigewerbe durchgeführt werden.
Wir schaden uns selbst und dem gesamten Gewerbe, wenn wir den oder die
Concierge lauthals bedrängen, weil die
Fahrgäste (Hotelgäste) erst mit einiger
Verzögerung die Fahrt antreten wollen,
oder in Dialysestationen das Personal
beschimpft wird, weil der Patient wegen
Komplikationen noch nicht transport -
fähig ist.
In der Hoffnung, dass jetzt viele Taxifahrer Verständnis für die ebenfalls nicht
gerade auf finanziellen Rosen gebetteten
Hotelangestellten und die durch Kosten -
einsparungen im Gesundheitswesen stark
belasteten Krankenschwestern oder Ärzte
haben, und ab heute nicht mehr durch
die Hotelhallen oder Krankenstationen
brüllen, nur weil Ihnen die Wartedauer
nicht gefällt, verbleibe ich mit kollegialen
Grüßen. (RZ) 
Verkehrsmedizinische
Untersuchungen
Dr.Josef Venczel
Dr.Marta Venczel
Betriebsärzte
Adelheidstr.23
80798 München
T el:2729460 Fax: 27294614
Handy: 0172 / 8916575
Alle med.Untersuchungen für Ersterwerb
oder Verlängerung des Führerscheins
für Berufsfahrer (T axi,LKW,Bus etc)
bei Bedarf auch am Wochenede.
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Telefax (089) 93 73 19FTM

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9TAXIKURIER OKTOBER 2010
Oldtimertage in Fürstenfeldbruck
Die Oldtimertage in Fürstenfeldbruck gelten inzwischen als
wichtigste Oldtimerveranstaltung rund um München und im
gesamten südlichen Bayern. Am 18. und 19. September dreht
sich im unvergleichlichen Ambiente des Klosters Fürstenfeld
alles um Heckflossen, Schwalben und Chrom – inklusive
aktueller Themen zum automobilen Kulturgut. 
TÜV SÜD als Kooperationspartner der Oldtimertage wirft aber
nicht nur einen Blick zurück in die Fahrzeughistorie, sondern
zeigt in der Sonderausstellung, wie Mobilität von morgen in
Gestalt von Elektro-Fahrzeugen aussieht. 
(TÜV-SÜD)
Der Landesverband
Spenden an das BRK, MHD oder die Johanniter 
Unfallhilfe stärken die Konkurrenz zum Taxigewerbe
und zerstören unsere Arbeitsplätze. (HM)
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Verständlich. dass sich Manfred Kraus mit seinem Bleistift auf das Thema Wiesn-Sperrgürtel gestürzt hat. Wenn
Ihnen dazu ein passender Text einfällt, gewinnen Sie
vielleicht obigen Preis. Schicken Sie uns Ihre Idee bitte
bis zum 13. Oktober 2010 (Adressen siehe Impressum).
Viel Spaß und Erfolg! 
(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)

Seite 10

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10 TAXIKURIER OKTOBER 2010
ergänzt von den Behinderungen um den
Stiglmaierplatz, die bis Jahresende anhalten sollen.
Neue Baustellen
Im Gegensatz zu den sonstigen Superlativen, auf die München ja immer sehr stolz
ist (haben wir denn diese Gier so furchtbar nötig?), ist diesmal extreme Zurück -
haltung angesagt. Nur zwei neue Grabungsstellen sollen eröffnet werden. Im
Oktober ist der Wintrichring zwischen Allacher und Dachauer Str. betroffen. Hier
steht eine Sanierung an, bei der teilweise
nur eine Spur offen bleiben wird, aber –
sehr wichtig – das bestehende Fahrbahnprofil mit drei Spuren pro Richtung erhalten bleibt. Dazu kommt noch in der
Bergmannstr. zwischen Tulbeck- und
Westendstr. die abschließende Neugestaltung. Hier sind dafür wieder allerlei
verkehrsbehindernde Maßnahmen vor -
gesehen, wie Schrägparkplätze und
Gehwegnasen.
Mehr soll tatsächlich nicht stattfinden,
wie eine Rückfrage im KVR ergab. Da
kann man fast schon „danke“ sagen.
(WH)
… denn wer hätte wirklich geglaubt, dass
die Baustellenorgie dieses Sommers tatsächlich einigermaßen termingerecht zu
Ende gehen würde. An gut 75 Stellen im
Stadtgebiet ging es nur erschwert und mit
großer Nervenstärke voran. Entspannt
können wir auf den Herbst mit etwas
mehr als 20 Baustellen blicken – das verspricht fast schon Erholung in Reinkultur.
Wünschenswert wäre jedoch unabhängig
davon an so mancher Baustelle ein geschickteres Management. Wenn im
Hauptstraßennetz von sechs Fahrspuren
vier wegfallen (Kreuzung Prinzregenten-/
Wagmüllerstr.), dann kann die Devise nur
lauten: TEMPO! Doch nicht nur einmal
herrschte hier seliger Dornröschenschlaf.
Bei solchen neuralgischen Engstellen ist
trotz Ferienzeit ein Zweischichtbetrieb
unabdingbar nötig. 
Im Folgenden zusammengefasst das
wichtigste Baugeschehen im städtischen
Straßennetz. Die genaue Einzelübersicht
findet der interessierte Leser topaktuell
immer ab Samstag für die folgende
Woche auf unserer Internet-Seite
www.taxi-muenchen.de unter der Rubrik
Taxigewerbe/Baustellenbericht.
Dauerbrenner
Hier ist unverändert der „Lange Tunnel
Südwest“ am Luise-Kiesselbach-Platz der
Spitzenreiter. Zwischen dem Anfang der
Lindauer Autobahn und der Plinganserstraße wird baustellentechnisch Höchstleistung geboten. Etwa gleichrangig ist
der Trambahnneubau in Englschalking
und Oberföhring zu bewerten. Ebenfalls
bis ins kommende Jahr dauern noch die
Bauarbeiten um den Moosacher Bahnhof
einschließlich Untermenzinger und Pelkovenstrasse, sowie die radfahrerhauptstadtgerechte Ausgestaltung der Schleißheimer Str. im Bereich Harthof. Auf dem
Weg vom Flughafen in die Stadt läuft mit
großen Schritten der Neubau des sogenannten Überfliegers am Kreuz Neufahrn.
Das hier vorgelegte Arbeitstempo wäre
für manche innerstädtische Baustelle beispielhaft – und da draußen hat es auch
öfter mal geregnet …
Auslaufmodelle
Nachdem der Ostbahnhof wieder einigermaßen störungsfrei angefahren werden
kann und sich in Pasing ein Ende des
großen Grabens andeutet, kehrt hier wieder relative Ruhe ein. Lediglich weiter
draußen in Aubing (Limes- und Radolfzeller Str.) wird noch fleißig (?) gearbeitet. Die Verschmälerung der Richard-
Strauss-Str. (warum ist nicht wenigstens
bei der Stuntzstr. eine Linksabbiegespur
vorgesehen?) geht ihrem Ende entgegen
und die Tatzelwurmbrücke erstrahlt bis
Ende des Jahres ebenfalls in neuem
Glanz. Bleibt noch die Schäftlarnstr., bei
der aber die Versenkung der unvermeidlichen Fernwärmeleitungen bis Ende dieses Monats erledigt sein soll. Diese zur
Wiesn-Zeit störende Baustelle wird noch
Taxlers Baustellenbericht
Baustellen Herbst 2010
Ein Wunder ist geschehen …

Seite 11

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11TAXIKURIER OKTOBER 2010
And the winner is …
Bilderwitz aus der September-Ausgabe
Kleinanzeigen-Annahme
➜ Auf jeden erwerbstätigen Deutschen entfällt eine
Staatsschuld von rund 43.000 Euro.
➜ Krokodile wachsen ihr Leben lang und können bis zu
100 Jahre alt werden.
➜ Das stärkste je gemessene Erdbeben ereignete sich mit dem
seismografischen Wert von 9,5 im Jahr 1960 in Chile. 
➜ Regentropfen rasen mit einem Tempo von 20 km/h auf
die Erde zu. Der Fall von den Wolken bis zur Erde kann
25 Minuten dauern.
➜ Die größte Trockenwüste der Erde ist die Sahara und hat
in etwa die Fläche der USA. (PR) 
Die fünf Weisheiten des Monats
„Heute ist bei mir extra Extra-Ladies-Day“
Hans-Dieter Hoppe hat mit diesem Einzeiler einen 
Gutschein über 100 Euro für Leistungen der Taxiwerkstätte Stimmer & Sohn GmbH gewonnen. 
Herzlichen Glückwunsch!
TAXIKURIER September 2010
„Schrottis Fiaker ABC – Auftreten“
So sehr ich diese Kolumne schätze, so befremdet bin
ich doch über den Absatz „Auftreten“! Mit welchem
Recht bezeichnet der Kollege Schrottenloher diejenigen
Kollegen, die bei entsprechenden Temperaturen „in
kurzen Hosen“ ihren Fahrdienst leisten, als „Grattler“? 
Ich selbst bin seit 1977 Kollege und seit vielen Jahren
selbstfahrender Unternehmer. Ich erhalte über 90%
meiner Aufträge am „Geiselgasteig“ . Auch dort gibt es
sogenannte „Otto Normalverbraucher“, ebenso „Mitglieder der oberen Zehntausend“ . Trotzdem ich im
Sommer auch derart „unpässlich“ gekleidet bin, gab es
in all den Jahren noch niemals einen (negativen) Kommentar zu meinem „äußeren Erscheinungsbild“ . Ganz
im Gegenteil (in aller Bescheidenheit!) … Ich bin der
Meinung, dass der Kundschaft Dinge wie Höflichkeit,
ein sauberes Fahrzeug und eine korrekte Fahrstrecke
wesentlich wichtiger sind als die (selbstverständlich
saubere) Bekleidung des Fahrers/der Fahrerin. Wenn
der Kollege Schrottenloher schon meint, andere Kollegen als „Grattler“ bezeichnen zu müssen, dann möge er
sich diejenigen raussuchen, die man zurecht als solche
bezeichnen könnte. Als da wären: Abstauber, Fahrtverweigerer und Taxistand-Parker etc. etc. …
Meint der sehr erboste Kollege 2914, 
alias „Hausmeister vom Geiselgasteig“
Norbert Schmelz
Leserbriefe/Forum
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Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – 
gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss 
mit der Redaktions linie nicht übereinstimmen.
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München eG auf.
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der 13. Oktober 2010
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TAXIKURIER | Ausgabe Oktober 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Wiesn 2010 – Umsatz trotz Sperrgürtel 
§ Sicherheit im Taxi
Was Taxifahrerinnen wissen müssen
§ Geschichte und G’schichten
Erinnerungen an die 150. Wiesn
§ Expo Real 2010
Alle Infos zur Mega-Messe
ABG’SPERRT IS’!

Seite 12

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12 TAXIKURIER OKTOBER 2010
In der Vergangenheit wurden zum Thema
Sicherheit Motive, Täterprofile, Tatzeiten,
Tatwaffen, Trickdiebstähle, das persön -
liche Verhalten sowie der „Ernstfall“
behandelt.
In diesem Monat steht die „Taxifahrerin“
im Fokus.
Frauen in der Arbeitswelt
Die männlichen „Helden der Arbeit“
haben ihre Privilegien verloren. Die Arbeitswelt wird immer weiblicher. Frauen
bekommen zunehmend größere Berufs -
chancen, weil sie immer besser qualifiziert sind und die Männer teilweise übertreffen. Das höhere Qualifikationsniveau
der Frauen führt unweigerlich zum Wegbrechen männlich dominanter Berufszweige und Führungspositionen. 1970
waren gerade mal ein Drittel der Erwerbstätigen in Deutschland Frauen. Derzeit
sind es etwa 47 Prozent. Dieser Strukturwandel löst auch einen Wertewandel aus.
Denn Frauen arbeiten in erster Linie für
sich und ihre Erfolgserlebnisse, und
messen ihre Erfolge deutlich weniger als
Männer an Einkommenshöhen.
Während Männer mehr aus materiellen
Gründen zur Selbständigkeit motiviert
werden, betonen Frauen eher die Chancen, Ideen vom Anfang bis Ende selbst
verwirklichen zu können.
Frauen legen im Berufsalltag deutlich
mehr Wert auf Ehrlichkeit, Höflichkeit
und richtiges Benehmen als Männer, die
Titelthema
Sicherheit im Taxi –
Was Taxifahrerinnen wissen müssen
Zum Glück sind Überfälle auf Taxifahrer heute eher die Ausnahme, im Gegensatz zu den
wilden 50er und 60er Jahren, als sie an der Tagesordnung waren. Ganz besonders gilt das
für unsere Stadt. Die Aufklärungsquote des Raubkommissariats in der Münchner Ettstraße
beträgt fast 100 Prozent. Trotz dieser, für Taxifahrer doch beruhigenden Statistik kann
man natürlich nie vorsichtig genug sein.
sich durch mehr Erfolgs- und Siegeswillen charakterisieren. 
Frauen gelingt der Rollen-Mix von
Berufs- und Privatleben besser.
Die Taxifahrerin
Erst Mitte bis Ende der 60er Jahre waren
weibliche Taxler aktiv. Bis dahin war das
damals noch schwarze Taxi fest in Männerhand. Heute liegt der Anteil der Taxifahrerinnen bei circa 15 Prozent, nachts
etwas weniger.
Ganz besonderen Wert auf Ihre äußere
Erscheinung sollten unsere Kolleginnen
legen. Aber in einem anderen Sinne als
landläufig damit gemeint ist. Bei ihnen
kommt noch die Gefahr der sexuellen
Nötigung während des Fahrdienstes hinzu. Es hat leider Vergewaltigungsdelikte
an Taxifahrerinnen gegeben. Eine Nachtfahrerin hat einmal gesagt, vor der
Schicht „entsexualisiert“ sie sich. Das
heißt konkret: Eventuell vorhandene
„Kriegsbemalung“, Lippenstift, Eyeliner,
Rouge etc. werden entfernt. Die Kleidung
wechselt von „figurbetont“ in einen praktisch-bequemen „Schlabberlook“ . Lange
Hosen und eine weite Jacke sind angesagt. Auch mental bereitet sich auf die
Schicht vor: Sie ist jetzt Taxifahrerin,
nicht mehr Studentin; ihr Auftreten
gegenüber den Kunden bekommt etwas
Resolutes. Es soll kein Zweifel aufkommen, wer das Steuer in der Hand hat.
Dr. med. Manfred C. G. Hingerle
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Seite 13

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13TAXIKURIER OKTOBER 2010
Darunter muss die Höflichkeit nicht leiden. Auch Stewardessen lernen neben
Freundlichkeit auch sehr resolut zu den
Passagieren zu sein, wenn es die Situation erfordert.
Ganz wichtig ist, und dies gilt auch für
männliche Kutscher, dass der Fahrgast
immer das Gefühl hat, die Fahrerin ist
hellwach und aufmerksam. Mit dem
Überraschungsmoment, das ein wesentlicher Bestandteil aller Aktionen gegen
den Taxifahrer ist, kann der Täter einfach
nicht rechnen. Eine wichtige Tatvoraussetzung entfällt.
Vermeiden Sie während des Dienstes allzu
legere Kleidung. Auch wenn – zum Beispiel bei heißer Witterung – ein Rock
bequemer ist, eine Hose ist in jedem Fall
praktischer und für „Knie-Tätschler“
weniger attraktiv. Das Gleiche gilt auch
für die Kleidung oberhalb der Gürtellinie,
dem „Grabscher“ sollte möglichst wenig
der weiblichen Formen präsentiert werden. Sie wissen nie vorher, wer während
der Schicht so alles neben Ihnen Platz
nimmt. Also rechnen Sie damit, dass
auch mal ein „Enthemmter“ auf dem Beifahrersitz Platz nimmt, der Ihr luftiges
Outfit als Einladung zu näherer Begutachtung ansieht.
Bei Belästigung außerhalb des Taxis:
Wenden Sie sich dem Angreifer zu, damit
ein Angriff von hinten nicht mehr möglich ist. Laufen Sie schreiend davon,
wenn Sie glauben, in nächster Nähe Hilfe
erwarten zu können. Wenn Sie keine
Hilfe erwarten können, dann laufen Sie
nicht weg. Verstricken Sie den Angreifer
in ein Gespräch. Dadurch gewinnen Sie
Zeit, um sich zu fangen und zu beruhigen. Sie können sich somit auf eine wirksame Verteidigungstechnik einstellen und
den Angreifer dann damit überrumpeln.
Versuchen Sie, Ihren Standort zu verbessern. Versuchen Sie in die Nähe von beleuchteten Häusern oder gut befahrenen
Straßen zu kommen. Achten Sie darauf,
dass Ihr Rücken frei bleibt.
Im „Ernstfall“ sind natürlich die bekannten „Hilfe-Maßnahmen“ empfohlen.
Sehr erfreulich ist, dass bei „Dringend“-
Aktionen von Taxifahrerinnen sehr 
viele Kollegen blitzschnell unterstützend
wirken.
Wesentliche Passagen dieses Themas
wurden dem Band 3 der BZP-Schriftenreihe entnommen. (PR)
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(089) 65 98 37
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(089) 608 48 63
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(089) 78 06 47 71
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Führerscheinstelle:
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Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Notrufe/Notdienste
Ärztlicher- und 
Kinderärztlicher
Bereitschaftsdienst
(0180) 5 19 12 12
Frauen-Notruf
(089) 76 37 37
Gift-Notdruf
(089) 1 92 40
Jugend-Notdienst
(089) 82 99 03 14
Senioren-Notruf
(089) 814 38 56 26
Tierklinik
(089) 2 18 00
Zahnärztlicher Notdienst
(089) 7 23 30 93
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ADAC: (0180) 22 22 22
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Notruf, Unfall, Überfall: 110
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Verwaltung: (089) 77 30 77
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Taxlers Service – Adressen und Nummern für alle Fälle!
✃

Seite 14

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Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
B
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „B“ .
Batterie – oder frei nach Shakespeare:
Watt ihr Volt. Eigentlich handelt es sich
bei unserer Autobatterie um einen Akkumulator, da er/sie im Gegensatz zu einer
„echten“ Batterie wiederaufladbar ist.
Aber bleiben wir bei der gebräuchlichen
Bezeichnung. Die Batterie von Schrottis
Motorrad ist – wie das ganze Gefährt –
zehn Jahre alt; wurde noch nie über den
Winter ausgebaut, noch nie nachgeladen
– und bringt den 1600er-Motor immer
noch in Sekundenschnelle zum Anspringen. Andere Batterien machen trotz Hege
und Pflege schon nach zwei Jahren
schlapp, was den bösen Verdacht nähert,
dass hier absichtlich ein Schnellalterungs-Gen eingebaut sein könnte. Eine
„elektrische Progerie“ sozusagen.
Da man jedenfalls die plötzliche Leistungsverweigerung der Batterie in den
seltensten Fällen voraussehen kann, ist es
sinnvoll, sich vor der ersten Fahrt auf einem (für den Fiaker) noch neuen Wagentyp erklären zu lassen, wo die Batterie,
bzw. der Pluspol zu finden ist. Scheitert
eine Starthilfe schon daran, bleibt nur
noch die Alternative, die Kabel zu einem
Abschleppseil zusammenzuknoten.
Bedienungsanleitung – Sie kann nicht nur
im vorgenannten Falle wertvolle Tipps
geben. Die bei vielen Taxilenkern zu beobachtende (und von vielen Unternehmen
noch unterstützte) Mentalität „Reinsetzen
und Losfahren“ zeigt gar peinliche Ergebnisse aus der beliebten Rubrik „Pleiten,
Pech und Pannen“, wenn das heillos
überforderte Fiakerlein ohne jegliche
Peilung wie im Cockpit einer 747 an 
den vielen Knöpfen herumdrückt und 
-schraubt, woraufhin statt des Kofferraumdeckels der Fahrersitz nach oben
geht, statt der Reklame aus – der Heck -
scheibenwischer angeht oder die Sitz -
heizung auch im Sommer für kochendes
Wasser sorgt, während man eigentlich
den verflixten Außenspiegel einstellen
wollte. Die beim Taxi noch hinzukommenden „features“, also die schon erwähnte Reklame, die Alarmanlage, evtl.
der stille Alarm, Funkgerät, Datenfunk
und Taxameter machen die sichere Beherrschung jeder einzelnen Funktion
nicht gerade leichter. Ein „learning by
doing“ (um hiermit den letzten Amerikanismus zu bemühen), also ein Herum -
probieren, während der Kunde staunend
daneben sitzt und sich schon in der „versteckten Kamera“ wähnt, führt nur in
seltenen Fällen zu echter Erheiterung.
Beförderungspflicht – Innerhalb des
Pflichtfahrgebietes müssen wir Personen
nicht nur befördern – wir dürfen es auch!
Manche Kollegen suchen immer händeringend nach Gründen, weshalb sie Leute
von der Fahrt ausschließen können. Dreht
doch mal den Spieß um und sucht nach
Gründen und Möglichkeiten, ob’s vielleicht trotzdem geht! Für Kunden, die
sich während der Fahrt als „Auslaufmodell“ erweisen könnten, hat der gute Fiaker einen Müllsack dabei, um ihn – nein,
nicht, was die professionellen Ablehner
jetzt meinen – als Sitzunterlage zu benützen. Ebensolche „Pfennigartikel“, die aber
viele Kosten und Ärger vermeiden helfen,
sind kleine Mülltüten, die besonders
blassen und stillen Fahrgästen präventiv
für den Fall einer Entleerung nach oben
angeboten werden können. Gerade solche
Spucktüten sollten natürlich jederzeit
griffbereit in einer Ablage liegen und
nicht etwa in den Katakomben des Kofferraumes zwischen Reserverad und
Kellertreppe.
Sinnvoll ist es ferner, einen „verdächtigen“ Fahrgast jedenfalls zu einem Fensterplatz zu nötigen und ihn nicht ausgerechnet auf dem mittleren Sitzplatz der
hinteren Reihe einpferchen zu lassen. Der
in den Wochenendnächten häufig anzutreffende Fall „Fahrgast mit Bierflasche“
führt bei vielen Kollegen zur sofortigen,
kompromisslosen Ablehnung der Beförderung. Gleiches gilt für die auf dem
Schoß des hungrigen Fahrgastes jonglierte Currywurst oder der „Big Mäck“ mit
reichlich herausquellender Supersonderspezial-Soße. Hoffentlich empfinden die
Kollegen von der knallharten Fraktion 
es nicht als Verrat an der Sache, aber
Schrotti handhabt es auch in diesen Fällen flexibel, soll heißen: ein Fahrgast, der
einen weitgehend nüchternen und kontrollierten Eindruck macht, darf sein Vorglüh-Bier auch im Taxi schlabbern, und
die Big-Mäck-Soße landet im Zweifelsfalle ohnehin nur auf dem Hemd des Fahrgastes. Schluss mit Lustig ist es jedenfalls
bei Getränken im offenen Glas, da sich
auch der nüchternste Fahrgast seinen
Cocktail buchstäblich „hinter die Binde“
(und dann auf die Lehne) kippen wird,
wenn er beim Ansetzen des Glases vom
Kavalierstart des Fiakers überrascht wird.
Bescheuert – findet nicht nur Schrotti die
rot-grüne Ampelpolitik auf Münchens
Straßen, wobei ja leider – entsprechend
den Mehrheitsverhältnissen – das „rot“
klar überwiegt. Einer der neuesten
Schildbürgerstreiche ist an der Einmündung Passauer-/Konrad-Celtis-Straße installiert worden. Da wegen der Baustelle
das Linksabbiegen von der Heckenstallerin die Höglwörther Straße nicht möglich
ist, hat die Stadt die Alternative über
Passauer, Johann-Clanze- und Friedrich-
Hebbel-Straße sogar ausgeschildert. Damit aber die Freude über dieses Angebot
nicht überbordet, hat man eben die vorgenannte Ampel aufgebaut. Da wegen 
der Baumaßnahmen auch noch die Auffahrtsrampe zur Passauer Straße nur
einspurig ist, schlägt der entsprechende
Rückstau bis weit in den Ring zurück. Ein
absoluter Knaller ist auch die Ampel
14 TAXIKURIER OKTOBER 2010

Seite 15

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innerhalb der neuen Busplatte am Giesinger Bahnhof. Obwohl hier eh’ nur Busse
und Taxis zugelassen sind, stehen beide
noch auf der Platte an der roten Ampel,
während ca. zehn Meter entfernt die Ausfahrt auf die öffentlichen Straßen grün
hätte. Wird’s dann nach geraumer Wartezeit endlich grün, schaltet die Ausfahrt
auf rot. Zur überaus begrenzten Freude
des Einsteigers hat man somit beim Verlassen der Busplatte in der Regel schon
3,70 Euro auf dem Wecker. Und auch 50
Meter südlich, nämlich Schwansee-/Ecke
Wallbergstraße finden wir eine Ampel,
die so wichtig ist, dass sie öfters noch am
Sonntag Morgen um fünf leuchten darf.
Selbstredend finden wir auch hier die raffinierte Schaltung vor, dass Schwansee-/
Wallberg (stadteinwärts) erst dann die
Fahrt freigegeben wird, wenn’s am Giesinger Bahnhof rot wird. Auf solche
Schalt-Profis fällt einem nur mehr der alte Witz ein, als der Bub den Vater fragt
„du Papa, was ist denn ein Vakuum?“
und Papi antwortet „des fällt ma grad net
ein, aber ich hab’s im Kopf“ .
Besorgung – „I bin doch koa Laufbursch“
sagen manche Kollegen und nehmen damit das gute Recht in Anspruch, Besorgungsfahrten abzulehnen. Das ist auch
deshalb kein Problem, weil es außer in
den seltensten Fällen (z.B. Blut-Besorgungen) nicht um Leben und Tod geht. Die
langjährigen „Besorger“ unter uns wissen
jedenfalls, dass es kaum angenehmere
Fahrgäste geben kann als ein paar Flascherl Wein, Briefumschläge, Packerl oder
was es sonst so gibt. Und ein wenig Bewegung schadet auch nicht. Noch ein
paar Stichpunkte: – Kürzeste Fahrtstrecke
– Sofortige Durchführung ohne mutwillige Pausen – Mehrwertsteuersatz ausnahmslos (leider) 19%.
Und schließlich: kümmern Sie sich bitte
um die korrekte Ablieferung der Ware an
der richtigen Stelle. Es geht nicht an, einem verdutzten Firmen- oder Krankenhauspförtner irgend ein Packerl auf den
Tresen zu knallen und sofort wieder abzudüsen, während Abteilung X oder Station Y im zweiten Stock händeringend
auf die Terminsache wartet. Natürlich
sind es immer wieder die gleichen Helden,
die dann im Falle einer Reklamation
Funk und Handy ausgeschaltet haben …
Blader – Der be...scheidene Sommer hatte
zumindest (Stand Ende August) den Vorteil, dass einige Male die Invasion der
Rollschuhläufer abgesagt werden musste.
Auch wenn manche Kollegen hier für
mehr Toleranz zugunsten eines bunten
Lebens in der Stadt werben, bleibt für
Viele der schale Beigeschmack erhalten,
dass sich im Falle der „Rollerblader“ eine
Interessengruppe ohne Rücksicht auf Verluste zum Nachteil vieler Anderer durchgesetzt hat. Oder anders gesagt: bei einer
vernünftigen Abwägung aller Interessen
könnte man bei der klaren Mehrheit der
Nicht-Rollerblader das blöde Gefühl vermeiden, dass ihr (dieser Mehrheit) eine
Minderheit auf dem Kopf herumtanzt.
Oder herumfährt. Schließlich reden wir
hier nicht von einer verfassungsrechtlich
geschützten politischen Demonstration,
sondern vom puren Privatvergnügen
einiger tausend Leute, die dafür nicht
zwingend auf die verbliebenen Haupt -
verkehrsadern inkl. Tram- und Buslinien
angewiesen sind.
Das fängt an bei der Streckenauswahl,
wobei ja Beginn und Ende immer in der
Innenstadt liegen. Bei z.B. einer Strecke
„Rund um Solln“ (oder Aubing, Johannes -
kirchen usw.) mit Anfangs- und Endpunkt
an einem S-Bahnhof ließen sich die Behinderungen wenigstens auf einen Stadtteil begrenzen. Auch durch die zeitliche
Verlegung auf den Sonntag würde gegenüber der jetzigen Regelung (Montag) nur
mehr ein Bruchteil der restlichen Stadt -
bevölkerung tangiert werden. Kurzum,
bei der Genehmigung und Durchführung
dieser Touren wäre ein abwägendes „Ja,
15TAXIKURIER OKTOBER 2010
aber“ friedensstiftender als das jetzt gehandhabte knallharte Alles- oder- Nichts-
Prinzip. Wir sind nicht mehr im Jahre
1925 als Oskar von Miller bei der Eröffnung des von ihm gegründeten Deutschen Museums in dessen Eingangs -
bereich den Spruch anbringen ließ „In
diesem Hause darf jeder machen, was ich
will“ .
Blinker – Der Blinker gehört zweifelsfrei
zu den absolut sinnvollen Einrichtungen,
dient er schließlich dazu, andere Verkehrsteilnehmer vorab (!) über seine Absichten zu informieren. Das hat sich leider, leider auch zu einem großen Teil der
Fiakergemeinde durchgesprochen. Das
Blinken ist keine freiwillige Beigabe zum
Abbiegen; vielmehr signalisiert das
Nicht-Blinken ausdrücklich, dass man beabsichtigt, geradeaus weiterzufahren! Die
Täuschung der Anderen ist damit genauso perfekt, als wenn man links blinkt und
dann rechts abbiegt. Gleiches gilt für den
Fahrspurwechsel. Wer ohne Vorankündigung abrupt die Spur wechselt, bei einem
Aufhalter plötzlich den Stempel reinhaut
oder beim Linksabbiegen erst dann den
Blinker bemüht, wenn hinten schon gehupt wird, handelt nicht anders als im
Wortsinne: asozial! Daran ändert auch
nichts, ob man den Führerschein in der
Lotterie gewonnen hat oder die praktische Fahrprüfung auf einer bayerischen
Milchkuh, einem arabischen Kamel, einem anatolischen Esel oder einer griechischen Landschildkröte machen durfte.
Soziales Verhalten – auch im Straßen -
verkehr – entsteht aus der Erkenntnis,
dass man nicht alleine auf der Welt ist. 
Zum Abschluss dazu sei noch der uralte
Wirt vom ostfriesischen TÜV-Prüfer ausgegraben, der bei der Überprüfung des
Blinkers feststellte: „geht – geht nicht –
geht – geht nicht …“ (MS)

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16 TAXIKURIER OKTOBER 2010
Möge jeder davor verschont bleiben. Aber während
der Wiesn ist keiner davor gefeit. Bevor es zum
Äußersten kommt, kann man allerdings auch selber
schon einiges tun. Worauf es ankommt, ist das eigene Augenmaß. Wer Figuren mitnimmt, die schon
auf allen Vieren zum Taxi robben, der ist selbst
schuld. In diesem Fall gibt es erstens keine Beförderungspflicht, und zweitens, wer will Sie schon anzeigen …
Erfahrungsgemäß gibt es weniger Probleme bei
Paaren, wenn wenigsten einer sich noch vernünftig artikulieren kann. Das
müssen nicht immer die Frauen sein, die im Sinne falsch verstandener
Emanzipation manchmal besoffener sind als die Kerle. Auch an der Kleidung kann man manchmal die Kundschaft einschätzen. So kann ein
gestandener Bayer in Tracht wahrscheinlich mehr Augustiner-Massen
vertragen als ein dürrer italienischer Spaghetti – muss aber nicht. 
Wenn’s denn dann passiert ist, dass jemand Bier und Hendl ins Taxi
entsorgt hat, heisst es richtig handeln. Vielleicht ist es dem Fahrgast ja
peinlich und er kommt bereitwillig für den Schaden auf, der sich gut und
gerne auf 250 EURO beläuft. Nun sind aber die meisten Besoffenen eher
renitent als einsichtig und so einen Betrag rücken sie freiwillig schon
gleich überhaupt nicht heraus. Machen Sie jetzt bloß nicht den Fehler 
und bedienen sich selbst am Fahrgast. Das kann für Sie leicht mit einer
Anzeige wegen Raubes enden.
Sie müssen wohl oder übel zum nächsten Polizeirevier fahren, den Schaden feststellen lassen und Anzeige wegen Sachbeschädigung machen.
Den Rest überlassen Sie Ihrem Anwalt. Lassen Sie sich nicht vertrösten
von einem Fahrgast, der Ihnen verspricht, morgen den Schaden zu begleichen. Wer erstmal wieder nüchtern ist, betrachtet viele Dinge anders als
vorher. Aber das kennt man ja …
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Taxibranche bewegte …
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17TAXIKURIER OKTOBER 2010
Expo Real 2010 und Expo Pharm 2010 
Die Wiesn geht in die Verlängerung!
Titelthema
200 Jahre wird die Wiesn alt. Das normalerweise 16-tägige Highlight im Taxifahrer-Jahreskalender dauert heuer sogar
17 Tage. Und genau dieser 17. Tag hat es
doppelt in sich: 
Der 4. Oktober 2010, der letzte Wiesn-
Tag, ist in diesem Jahr zugleich der erste
Tag der Expo-real, der internationalen
Fachmesse für Gewerbeimmobilien. Es
gibt keine andere Veranstaltung der Messe München, die mehr Taxis erfordert. Im
letzten Jahr wurden an den ersten beiden
Tagen zwischen 14 und 20 Uhr an den
Ausgängen West und Nord pro Stunde bis
zu 500 Taxis benötigt. Alle 7 Sekunden
fuhr somit ein besetztes Taxi ab.
Genau diese hohe Zahl war in den vergangenen Jahren das zentrale Problem:
Viele Taxifahrer haben nur die Wiesn vor
Augen, was danach kommt, interessiert
erst einmal nicht. Bereits am ersten Exporeal-Tag gab es 2009 eklatante Engpässe,
in den stärksten Stunden warteten bis zu
1.000 Fahrgäste vor den Messe-Toren auf
ein freies Taxi. Ähnliche Probleme wurden auch am Hauptbahnhof und am
Flughafen festgestellt, als keine Taxis zur
Verfügung standen und die Fahrgäste
warten bzw. auf andere Verkehrsmitteln
ausweichen mussten.
Da das Oktoberfest in diesem Jahr bis
zum Montag, den 4. Oktober stattfindet,
hoffen alle Beteiligten, dass heuer wesentlich mehr Taxis am ersten Messetag
im Einsatz sind, als in den vergangenen
Jahren. Die Messe München GmbH wird
gezielt Werbung für die wichtigen Ver -
anstaltungen machen. An den Wiesn-
Wochenenden sind mehrere Teams der
Messe an den großen Taxistandplätzen
unterwegs und verteilen Infomaterial
über die Messen nach dem Oktoberfest an
die Fahrer. Bereits am Sonntag 03.10.10
in den Abendstunden ist wieder starke
Anreisebewegung an Bahnhof und Flughafen zu erwarten.
Die Messe exporeal öffnet am
Montag, 4. Oktober
um 9.00 Uhr ihre
Pforten und
schließt um
19.00 Uhr. 
Der Taxiverkehr
findet schwerpunktmäßig am Eingang NORD statt. Die
Zufahrt ist hier mit wenigen Ampeln und
vor allem ohne Rückstau möglich.
Die Anfahrt erfolgt – aus München kommend – über die Ausfahrt Messe-ICM (das
ist die Ausfahrt ca. 200 Meter nach der
Ausfahrt Riem) über die Paul-Henri-
Spaak-Straße. Hier gibt es nur noch eine
Ampel bis zum Tor 17.
Die Bereitstellung bei Messe-Ende ist
möglich an den Standplätzen NORD und
WEST.
Öffnungszeiten:
➜ Montag, 4. Oktober, 9 – 19 Uhr
➜ Dienstag, 5. Oktober, 9 – 19 Uhr
➜ Mittwoch, 6. Oktober, 9 – 18 Uhr
Zu beachten ist, dass am Montag und am
Dienstag bereits ab 13 Uhr mit regem
Abreiseverkehr zu rechnen ist, weshalb
bereits ab Mittag um zahlreiche Bereitstellung gebeten wird. Doch danach ist
noch lange nicht Schluss:
Von Donnerstag, 07.10. bis Sonntag
10.10. findet die nächste Großmesse im
Ost-Flügel der Neuen Messe München
statt: Die Apotheker- und Pharmaziemesse Expo-Pharm 2010.
Auch diese Veranstaltung ist extrem taxilastig und wird dieses Jahr nur über den
Eingang OST bedient.
Öffnungszeiten:
Donnerstag 7.10. bis Samstag 09.10.2010
➜ Von 9 Uhr bis 18 Uhr
Sonntag 10.10.2010
➜ Von 9 Uhr bis 16 Uhr
Selbstverständlich betreut Ihre Taxi-
München eG auch diese beiden wichtigen
Veranstaltungen vor Ort und versorgt Sie
stets mit allen relevanten Informationen. 
(TK)

Seite 18

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18 TAXIKURIER OKTOBER 2010
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Ansprechpartner: Frau Reich
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Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
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Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier 
oder 15 Minuten vor Kursbeginn im 
Schulungsraum bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkunterricht (Basiskurs)
Termin: Donnerstag, 21. Oktober 2010
13.00 – 17.00 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
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Oktober 2010
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Kursraum der Taxi-München eG
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Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
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Stadtbezirk Lokale
1 Altstadt-Lehel 570
2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt 683
3 Maxvorstadt 512
4 Au-Haidhausen 299
5 Sendling 133
6 Schwabing-West 299
7 Sendling-Westpark 109
8 Schwanthalerhöhe 150
9 Neuhausen-Nymphenburg 263
10 Moosach 112
11 Milbertshofen-Am.Hart 192
12 Schwabing-Freimann 383
13 Bogenhausen 184
14 Berg-am-Laim 133
15 Trudering-Riem 179
16 Ramersdorf-Perlach 166
17 Obergiesing 112
18 Untergiesing-Harlaching 112
19 Thalkirchen-Obersendling- 180
Forstenried-Fürstenried-Solln
20 Hadern 50
21 Pasing-Obermenzing 149
22 Aubing-Lochhausen-Langwied 59
23 Allach-Untermenzing 49
24 Feldmoching-Hasenbergl 89
25 Laim 97
Quelle: Statistisches Amt München
Foto: www.atelier-tacke.de

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19TAXIKURIER OKTOBER 2010
Taxameter des Monats
Wiesn – Tops und Flops
Ein Tag Zugabe – Länger, größer, lustiger und für jeden was dabei. Natürlich auch für Münchens Taxler. Der zusätzliche Wiesn-Tag verknüpft in
diesem Jahr perfekt den Ausklang der Wiesn mit einer Messe-Woche, so
dass der Rubel in den Taxis nicht einen Tag, sondern eine ganze Woche
länger rollt. 
Nostalgie-Wiesn – Wiesn anno dazumal: Alte Karusselle, ein Ausstellungszelt des Stadtmuseums, ein historisches Festzelt und das Kulturzelt sind
die Eckpfeiler der historischen Jubiläumswiesn auf der südwestlichen
Flanke der Theresienwiese. Das Jubiläumsbier für die Nostalgie-Wiesn
wird in Kooperation aller Münchner Brauereien nach jahrhundertealten
Geheimrezepten gebraut, genauso stark wie das aktuelle Wiesn-Bier, nur
deutlich dunkler. Und für uns gibt’s in der Bavariastraße/Ecke Poccistraße
einen zusätzlichen Taxistand!
Sperr-Ringe – Sicherheit steht an oberster Stelle. Bei der Ausarbeitung und
Umsetzung des Sicherheitskonzeptes mit den drei Sperr-Ringen versuchten
die Verantwortlichen, möglichst allen Wünschen und Anforderungen gerecht zu werden. Auch die Belange des Taxi-Gewerbes wurden durch eine
sehr gute Kooperation der Behörden mit der Taxi-München eG angenommen und soweit es machbar war, auch umgesetzt. Eine Vielzahl neuer
Taxistandplätze soll eine Wiederholung des Szenarios der zweiten Wiesnwoche 2009 vermeiden. Ob die erarbeitete Lösung nun wirklich in der
Praxis Sinn macht, wird sich erst nach dem Fest herausstellen. Auf jeden
Fall kann jedoch niemand den Verantwortlichen vorwerfen, dass man die
Interessen des Taxi-Gewerbes nicht ernst genommen oder nicht eingebracht hätte.
Wucher-Preise – W wie Wiesnzeit ist auch W wie Wucherzeit. In vielen
Branchen treibt die Wiesn auch die Preise in die Höhe und der Besucher
nimmt das inzwischen als gegeben hin. Nur ganz wenige Dienstleister,
insbesondere der ÖPNV, zeigen auch in dieser Jahreszeit Charakter und berechnen ihr Salär innerhalb dieser 2 Wochen nicht anders als in den verbleibenden 50 Wochen. Dennoch wirft man uns Taxifahrern vor, während
der Wiesn das Geschäft ihres Lebens zu machen und an den 5 starken
Wiesn-Nächten die Durchhänger der restlichen 360 Tage im Jahr zu kompensieren.
Wiesn-App – Schlaue Köpfe haben die Marktlücke gewittert und man fragt
sich, wie es denn nur früher ohne iPhone möglich war, auf der Wiesn
Kontakt herzustellen. In der Werbung für die iPhone-Applikation „wiesn
flirt & find“ suggeriert der Hersteller die
Möglichkeit, auf dem Oktoberfest neue
Menschen kennen zu lernen und mit diesen
zu flirten und zu chatten. Jetzt wissen wir
endlich, was uns in den letzten 200 Jahren
noch gefehlt hat. Nun mal ganz nüchtern:
Wer auf der Wiesn nicht fähig ist, beim anderen Geschlecht anzubandeln, dem wird
auch diese App nicht näher an das Ziel führen. „Maximilian, 43, spielt Tennis und isst
für sein Leben gern Knödel“ … mit diesem
Musterprofil wirbt der Hersteller für seine
App. Viel Erfolg! (TK) 
München Splitter
➜ Münchens größte Disco, der
„M-Park“, hat Insolvenz angemeldet. Der Betrieb wird jetzt
von einem Insolvenzverwalter
geleitet.
➜ Sepp Krätz, Wirt des „Andechser“, der „Waldwirtschaft“ und
Wiesn-Zeltes „Hippodrom“ wurde von der Zeitschrift „Feinschmecker“ als Gastronom des
Jahres ausgezeichnet.
➜ Das beliebte „Cafe Nymphenburg“ am Viktualienmarkt wurde nach dem Umbau mit neuen
Pächtern wieder eröffnet.
➜ Das „Lola & Ludwig“ in der
Schützenstraße 8 hat nach nicht
mal einem Jahr die Pforten geschlossen. Seit 3. September mit
neuem Besitzer unter dem Namen „8 Below“ .
München // direkt am Ostbahnhof
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'L0L)U ELV8KU

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20 TAXIKURIER OKTOBER 2010
Hand auf’s Herz: Wer von uns denkt bei
der Kultfabrik daran, dass sie auch anderes zu bieten hat als das allseits bekannte
Partyvolk. Nicht nach längerem Nachdenken, geschweige denn ad hoc. Also ist es
höchste Zeit, den Tag in der Kultfabrik
ins rechte Licht zu rücken. Der nächste
Fahrgast, der bei Ihnen einsteigt, wird es
Ihnen vielleicht schon danken.
Los geht’s bei den Kids. Ein wahres Paradies für Kinder ist das Erlebniskraftwerk
Kulti-Kids, das in engem Zusammenhang
mit der „Münchner Kindl Stiftung“ entstanden ist. Dort, wo ehedem ein Heizkraftwerk untergebracht war, tummeln
sich heute auf über 800 Quadratmetern
Spielfläche Kinder im Alter von sieben
bis 13 Jahren. Auf drei Ebenen heißt es
Spielen, Basteln und Toben, was das Zeug
hält. Weitere 400 Quadratmeter Fläche
stehen draußen zur Verfügung - nur für
Kids, versteht sich. In der großzügigen
Cafeteria können die Eltern sich auf einen
Cappuccino treffen, während ihre Kinder
rundum beschäftigt sind.
Ein Muss für Künstler und Kunstliebhaber
ist die whiteBox. Sie ist eine in München
viel beachtete neue Kunsthalle. 1000 qm
Ausstellungsraum mit bis zu zehn Meter
hohen Wänden mit viel Platz und Sinn
für Kunst. Anfang 2006 wurde der Kunstverein whiteBOX® e.V. gegründet. Der
Verein macht es sich zur Aufgabe Bildende Kunst (Ausstellungen), Darstellende
Kunst (Theater, Performance, Installation)
und Tonkunst (Konzerte) zu fördern. Aktuell läuft die Ausstellung „Kein Abbild-
Changing views“ (27.August – 10. Oktober): Die verschwimmenden Grenzen
zwischen Symbol, Ikone und Zeichen.
Etwas versteckt auf dem Gelände der
Kultfabrik liegt das Theater „Halle 7“ . Es
ist eine Kombination aus Theater mit moderner Dramatik und einer von der Agentur für Arbeit finanzierten Weiterbildung.
Hier können Theaterleute ohne Engagement „im Spiel“ bleiben. Die „Halle 7“ ist
das einzige Theater in München, dass
sich ausschließlich zeitgenössischer Dramatik widmet. Dabei gibt es keinen
durchgehenden Theaterbetrieb, sondern
zwei Staffeln pro Jahr mit je drei bis vier
Produktionen. So haben die Halle-7-
Schauspieler und andere Bühnenkünstler
aus dem Bereich der darstellenden Kunst
die Möglichkeit, auch während einer Phase der nicht regulären Beschäftigung weiter in ihrem Beruf zu arbeiten. Durch die
öffentlichen Aufführungen schaffen sich
die Künstler eine Präsentations-Plattform
für ihre Arbeit. An den bisherigen Projekten arbeiteten bisher über 800 Personen
(Schauspieler, Regisseure, Bühnenbildner,
Maskenbildner, etc.)
Was in vielen anderen deutschen Städten
längst hipper Freizeitspaß ist, die Kult -
fabrik hat es jetzt auch in München. Der
Beach ist da. Aus einem Parkplatz wurde
mit dem „Bamboo Beach“ ein exotisches
2000 qm großes „Rumflez-Areal“ . Die
„Costa del Kult“ mit 600 Tonnen feinem
Sand, Palmen, Liegestühlen und kleinem
Lago Zentral sowie einer Strand-Bar-
Cafeteria laden ein zu sommerlichem
Hang Out zwischen den Diskotheken. Auf
vier Plätzen können sich gebräunte Ballkünstlerinnen beim Beach-Volleyball
austoben. Das alles natürlich nur bei
schönem Wetter, dann aber täglich von
11 bis 23 Uhr. Sportlich kann man sich
auch beim Klettern betätigen. Heavens
Gate – das ist die Kletterhalle in der Kultfabrik. Gemacht von Kletterern für Kletterer. Die hohen Silos sind über 30 Meter
hoch. Im Heavens Gate gibt es viel Stimmung, hohe Wände, viel Musik, viele
Griffe, und viele nette Leute.
Kultur und Sport machen hungrig. Und
dafür ist das Restaurant „Kantine“ zuständig. So bunt und vielfältig wie das
Publikum in der „Kantine“ ist auch das
Angebot. Vom Weißwurstfrühstück bis
hin zur knusprigen Holzofenpizza, vom
Riesenburger bis zu Spareribs und Co.
reicht die breite Palette an Leckereien. Bei
gutem Wetter frühstückt man draußen im
sonnenbeschienenen Café; mittags lässt
man sich in den Räumen der ehemaligen
Pfanni-Fabrik die Pasta auf der Zunge
zergehen; und des Nachts schlürft man
entspannt einen Drink an der Bar oder im
Lounge-Bereich, ehe es weiter geht in einen der unzähligen Clubs in der Nachbarschaft. Ausgeschenkt wird in der Kantine
übrigens von zehn Uhr vormittags bis
sage und schreibe fünf Uhr in der Früh.
Und genauso lange steht auch der Koch
am Herd, damit alles frisch zubereitet
wird. Doch damit nicht genug: Die Kantine kommt noch mit allerlei Specials daher. Montags beispielsweise ist Burgertag
(Riesenburger ab 4,40 Euro). Der Dienstag
steht ganz im Zeichen der Pizza (ab 3,30
Euro). Mittwochs ist die Pasta dran (ab
3,30 Euro). Und am Donnerstag gibt es
für 9,90 Euro Spareribs satt. Außerdem
auf der Speisenkarte: täglich wechselnde,
internationale Mittagsgerichte zum
Sparpreis von 4,80 Euro (inklusive Salatbuffet). Wechselnde Events finden in der
TonHalle statt. Darunter der bei allen
Flomarktfreunden so beliebte Nachtflohmarkt. Die nächsten Termine sind am
9.10., 13.11. und 18.12.2010. Ab 17 Uhr
treffen sich alle Flohmarktfans, denen die
unmenschlich frühe Uhrzeit herkömmlicher Märkte immer schon auf die Ner-
Daylife
Die Kultfabrik bei 
Tageslicht
Die Kultfabrik hat nicht nur zwei Seiten, sondern auch zwei Gesichter. Ist nächtens das Partyvolk
unterwegs, hat das Areal am Tage jede Menge Angebote an Kunst, Kultur und Freizeitvergnügen.

Seite 21

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ven ging. Für alle Flohmarktfreunde, die
neben Stöbern und Feilschen auch gerne
nette Menschen auf einen Drink treffen,
ist „nachtkonsum“ genau die richtige
Attraktion. Außerdem wird mit den Live-
Auftritten verschiedener Nachwuchs-
Bands das nächtliche Konsum-Erlebnis
zusätzlich erhöht. Die Standgebühren pro
lfd. Meter liegen bei 9 Euro und der Aufbau findet von 15 bis 17 Uhr statt. Einlass für Käufer ist ab 17.00 Uhr zum Preis
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Ob bei Tag oder bei Nacht – die Kultfabrik
hat’s einfach in sich. (PG)
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Kletterhalle heavens gate:
www.kletternmachtspass.de 
Kantine: www.kantine-muenchen.de
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Seite 22

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22 TAXIKURIER OKTOBER 2010
Pinnwand
Auto Service Stehbeck
Mario Stehbeck, langjähriger Geschäftsführer von Car
2000, hat in der Dachauer Straße 334 einen vertragsfreien
KFZ-Meisterbetrieb eröffnet. Besonders die Chrysler-Taxis
haben jetzt wieder eine Anlaufstelle, aber das taxifreundliche Unternehmen bietet auch Service für alle
Marken und Modelle. (PR)
Mandeln vom Kollegen
Alfred Wachinger, Taxiunternehmer (1285) betreibt auch
in diesem Jahr seinen Wiesn-Mandelstand. Für Taxifahrer
gibt’s einen Vorzugspreis. Beachten Sie bitte den Gutschein in dieser Ausgabe. (PR)
Deutsche Autofahrer im europäischen Vergleich
So viel vornweg: Deutsche Autofahrer sind gut, zumindest
besser als viele ihrer europäischen Nachbarn, auch wenn
beim einen oder anderen Thema deutlicher Nachholbedarf
herrscht. Ihr eigenes Können schätzen bundesdeutsche
Wagenlenker als gut ein (73 Prozent), was im Übrigen
auch die anderen Fahrer Europas tun (67 Prozent). Auf
heimischen Straßen, besonders auf Landstraßen, fühlen
sich 83 Prozent der deutschen Autofahrer sicher. Im Vergleich: Nur 75 Prozent der europäischen Autofahrer fühlen sich auf den Straßen ihrer Heimat sicher. Als gefährlichste Sünden im Straßenverkehr sehen 90 Prozent der
deutschen Autofahrer, neben zu geringem Sicherheits -
abstand, das Fahren ohne Sicherheitsgurt, Alkohol am
Steuer und rechts überholen auf der Autobahn.
Rennfahrer-Gen vorhanden
Mit der Geschwindigkeitsbeschränkung innerhalb geschlossener Ortschaft halten es 49 Prozent der befragten
deutschen Fahrer nicht so genau und geben zu, hin und
wieder zu schnell zu fahren. Aber auch insgesamt sind
deutsche Fahrer flott, unterwegs und wähnen sich als
Rennfahrer: Laut Statistischem Bundesamt gehen über 14
Prozent aller Unfälle mit Personenschaden auf überhöhte
Geschwindigkeit zurück! Der Rennbetrieb lässt sich offensichtlich auch nicht durch Blitzer zügeln, denn nur 39
Prozent lassen sich durch Radarkameras bremsen. Die
übrigen Europäer zeigen mehr Respekt vor Kameras und
48 Prozent drosseln die Geschwindigkeit. Zwar fürchtet
jeder Vierte die Flensburger Kartei und fast alle befürworten die Maßnahmen, jedoch nur ein Fünftel lässt seinen
Fahrstil davon beeinflussen. Allerdings sind Auto fahrende Bundesbürger (44 Prozent) davon überzeugt, dass
Verkehrssünder ausreichend bestraft werden. Eine ganz
andere Meinung hingegen haben andere europäische
Autofahrer, beispielsweise die Italiener: Handy-Sünder
müssen mit bis zu 600 Euro Strafe rechnen und dennoch
sind die Südeuropäer der Überzeugung, dass dieses Vergehen noch härter bestraft werden müsse. Während weder
Punkte noch Blitzer eine Bremswirkung haben, zeigen
sich die hohen Spritpreise als wahrer Renn-Hemmschuh.
Mehr als die Hälfte der befragten deutschen Autofahrer
(54 Prozent) gab an, durch die hohen Kraftstoffpreise ihren Fahrstil geändert zu haben. Überdies gaben 75 Prozent an, aufgrund der Preise den Wagen häufiger stehen
zu lassen.
Kein Sprit, keine Pausen 
Die europäischen Nachbarn (21 Prozent) setzen sich auch
unter Alkoholeinfluss ans Steuer, in Deutschland gibt nur
jeder Zehnte an, hin und wieder alkoholisiert zu fahren.
Für neun von zehn Autofahrern in Deutschland gilt Alkohol im Straßenverkehr als extrem gefährlich und zwei
Drittel (62 Prozent) befürworten sogar eine „0-Promille-
Grenze“ . Nur in Großbritannien und Irland gibt es mit
83 Prozent noch mehr Null-Promille-Befürworter. Möglicherweise liegt das an der Zahl der im Zusammenhang
mit Alkohol stehenden Verkehrstoten, die auf den Inseln
deutlich höher ist als in Deutschland.
Bewusst in Kauf nehmen deutsche Autofahrer die Gefährdung durch Übermüdung. Zwar ist sich jeder Dritte dieser
Gefahrenquelle bewusst, dennoch klemmen sich 60 Prozent der Autofahrer zu lange hinters Lenkrad.
Ebenfalls festgestellt wurde mit der Umfrage, dass die Bereitschaft, seinen Fahrstil zu ändern, mit steigendem Alter
sinkt. Während die Hälfte der befragten Autofahrer bis 24
Jahre angab, im Jahre 2009 ihren Fahrstil geändert zu haben, konnten das nur 22 Prozent der älteren Fahrer von
sich behaupten. Ursachen sind offensichtlich jahrelange
Erfahrung gepaart mit Gewohnheit, was sich in Sachen
Umdenken als Hemmschuh erweist. Präventive Schulungen
junger Verkehrsteilnehmer finden 51 Prozent der Befragten als sinnvoll. Und das zu recht, denn Fahrer zwischen
18 und 34 Jahren sind besonders gefährdet. Sie verursachen nicht nur öfters, sondern auch schwerere Unfälle.
(Quelle: KÜS-Magazin)
Geld, Gold, Handys und Schlachtermesser
Was Fahrgäste alles vergessen – Taxis sind eine wahre
Fundgrube
Ein Koffer voller Schlachtermesser, eine Tüte mit frischem
Fisch oder ein Gebiss – die Liste der Fundstücke in
Münchner Taxis ist lang und kurios. Insgesamt 100 Taxifahrern stellte das Münchner Computer-Sicherheitsunternehmen Acronis Mitte Juli dieses Jahres die Frage: „Was
haben Kunden alles schon in Ihrem Taxi vergessen?“
Befragt wurden Fahrer am Münchner Hauptbahnhof,
Ostbahnhof und Münchner Flughafen nach ihren Funden
von Mai bis Juli.

Seite 23

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23TAXIKURIER OKTOBER 2010
Das Ergebnis: Neben weiteren seltenen Fundstücken
wie einem Haartrockner und Katzenstreu fanden die
Taxifahrer insgesamt 61 Mobiltelefone, 24 Smartphones,
neun Notebooks und mehrere USB-Sticks in ihren
Fahrzeugen. Außerdem entdeckten die Taxler einen
vollen Briefumschlag mit Bargeld, eine Kreditkarte und
Handschuhe aus Krokodilleder. Die wertvollsten Funde
waren ein goldener Armreif und Rubinohrringe im
Wert von mehreren tausend Euro.
Dass die Taxifahrer versuchten, die Besitzer ausfindig
zu machen und die Fundstücke zurückzugeben, versteht sich natürlich von selbst.
(Quelle: Abendzeitung 13.08.2010)
New York: Im Taxi bald online
New York – Ab Herbst ist man als Tourist in New York
praktisch überall online. Rund 1.000 Taxis bekommen
mobile WLAN-Hotspots. Mit dem Smartphone kann
man so ohne horrende Roaming-Kosten E-Mails ab -
fragen, Nachrichten von zu Hause lesen oder ein Bild
auf Facebook stellen. (PR)
Glückwunsch!
Die beiden Kollegen Jürgen Zech (Taxi 888) und 
Klaus Pipo (Taxi 2465) waren ganz schnell und haben
je 2 Karten für „Die 39 Stufen“ in der Komödie im
Bayerischen Hof am 13. September 2010 gewonnen.
Das Stück läuft bis zum 30. Oktober. (PR) 
NYC: Hier fahren über 12.000 „Licensed medallion taxis“, die so genannten „Yellow Cabs“ .
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Die Microtax®-06 mit ihren vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten 
bietet die ideale Basis für Taxifl otten.
Bei der letztjährigen Wiesn gab es durch den Sicherheits-
Sperrgürtel in der zweiten Woche einen Umsatzeinbruch. 
Wie die Besucher auf die drei Sperrgürtel zur Wiesn in diesem Jahr reagieren, steht in den Sternen. Für uns ist es wichtig, beim größten Volksfest der Welt Umsatz zu generieren.
Natürlich ist die Wiesn wie in jedem Jahr das Titelthema in
der Oktober-Ausgabe. Erstmals in einer etwas kritischeren
Optik. (PR)
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Seite 24

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24 TAXIKURIER OKTOBER 2010
Titelthema
200 Jahre Oktoberfest –
Vom Pferderennen zum Nationalrausch
Die Idee und die Inspiration zu diesem
Rennen kam – wie sollte es auch anders
sein – von einem bürgerlichen Lohnkutscher namens Franz Baumgartner, genannt der Spanner, und Namenspatron
der heutigen Baumgartnerstraße. 
Es ist also einem Vorfahr der heutigen
Taxlerzunft zuzuschreiben, dass es die
Wiesn überhaupt gibt. Franz Baumgartner schlug dem damaligen Major von
Dall’Armi vor, die Hochzeitsfeierlichkeiten mit dem Pferderennen zu bereichern
und gilt daher als Initiator des Oktober -
festes. Er selbst war übrigens auch der
erste Gewinner dieses Rennens.
Diese Rennen der Lohnkutscher gibt es ja
auch heute noch, allerdings mit ein paar
PS mehr und die Rennbahnen heißen
heute Kapuziner-, Lindwurm- oder
Landsberger Straße.
1810 bis 2010 – 200 Jahre sind seit der
Königshochzeit vergangen, geblieben ist
das Oktoberfest. Heuer findet aber erst die
177. Wiesn statt, weil das Fest insgesamt
24-mal wegen Cholera-Epidemien und
den Ereignissen in den Kriegs- und Nachkriegsjahren ausfallen musste. Trotzdem
ist dieses Jubiläum ein würdiger Anlass,
die Geschichte des Oktoberfestes noch
einmal Revue passieren zu lassen. Wie
könnte man das eindrucksvoller tun, als
mit einer „echten“ Nostalgie-Wiesn.
Auf dem südwestlichen Eck der Theresienwiese findet die „Jubiläumsfeier 200
Jahre Oktoberfest“ statt. Der Zugang zu
diesem Festbereich kostet 4 Euro, Kinder
bis 14 Jahre erhalten freien Eintritt. Hier
wird gefeiert wie anno dazumal. 
Im historischen Festzelt gibt es traditionelle Schmankerl und ein eigens gebrautes Jubiläumsbier. Nostalgische Schaustellungen und Fahrgeschäfte wie z.B. das
Velodrom runden das Bild ab.
Die Nostalgie-Wiesn beginnt bereits einen Tag vor der großen Wiesn, also am
Freitag, den 17. September. Höhepunkt
der Jubiläumsfeier ist am Eröffnungstag
das große Pferderennen. Der Taxistand
für diesen Teil der Wiesn befindet sich
übrigens in der Bavariastraße.
Höhepunkte:
Hierzu gehören traditionell der Einzug
der Wiesnwirte am Samstag sowie der
Trachten- und Schützenzug am Sonntag.
Außerdem zählen das Standkonzert der
Wiesn-Kapellen am Fuße der Bavaria, das
Feuerwerk und auch der Schausteller-
Gottesdienst im Hippodrom zu den besonderen Schmankerln.
Anno 1806 wurde Bayern zum Königreich
erhoben. Vier Jahre später, am 12. Oktober
1810 fand die feierliche Vermählung 
König Ludwig I. von Bayern und Prinzessin
Therese von Sachsen-Hildburghausen statt. 
Die offiziellen Feierlichkeiten dauerten
fünf Tage und wurden im Sinne einer
großen Ovation an das Herrscherhaus 
des jungen Königreiches inszeniert.
Ganz München war die Bühne für diese
glänzenden, populären Feierlichkeiten,
deren Abschluss ein Pferderennen auf
der heutigen Theresienwiese war.
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Seite 25

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25TAXIKURIER OKTOBER 2010
Sicherheitskonzept
Der Münchner Stadtrat hat für die Jubiläumswiesn 2010 das strengste Sicherheitskonzept aller Zeiten beschlossen.
Drei Sperrgürtel sichern das Festgelände
ab, außerdem gibt es Sondermaßnahmen
für die „historische Wiesn“ . Drei Sperr-
Ringe um die Theresienwiese, Zugangskontrollen und ein Flugverbot über der
Festwiese sieht das Sicherheitskonzept für
die Jubiläumswiesn „200 Jahre Oktoberfest“ vor. Das Maßnahmenpaket wurde im
Wesentlichen bereits im April beschlossen, trotz der Erfahrungen bei der Duisburger Loveparade wurden die Vorkehrungen nicht verschärft. Das Konzept, das
Jahr für Jahr fortgeschrieben wurde, hat
sich nach Angaben des Kreisverwaltungsreferats bewährt. Zudem sei das Wiesn-
Gelände nach allen Seiten offen, die Besucher könnten es im Notfall jederzeit
verlassen.
Überflugverbot soll Panik vorbeugen
Wie bereits in den Vorjahren will das
Kreisverwaltungsreferat ein Überflugverbot für die Theresienwiese beantragen.
Panische Reaktionen der Festbesucher
„beim Anblick von tief fliegenden Flugzeugen“ seien angesichts der „Gefährdungslage durch den internationalen
Terrorismus“ nicht auszuschließen, heißt
es im fortgeschriebenen Sicherheitskonzept, das es für das Münchner Oktoberfest
seit 1995 gibt. Im Vorfeld der Wiesn wird
es der jeweils aktuellen Gefährdungslage
angepasst.
Festung Wiesn:
Innerer Sperr-Ring
An den 19 direkten Zufahrten auf die
Theresienwiese sind Sperren geplant um
„das Durchbrechen z.B. eines mit Sprengstoff beladenen Kfz zu verhindern“, heißt
es in der Beschlussvorlage. Zum Beispiel
die Abfahrten zur Festwiese seitlich der
Bavaria oder die Zufahrten im Bereich
der U-Bahn-Eingänge will man dafür mit
Pflanztrögen, Betonblöcken oder Fahrzeugen verbarrikadieren. 
Mittlerer Sperr-Ring
Der Bavariaring und die Theresienhöhe
werden, mit Ausnahme von Anwohnern,
für Fahrzeuge aller Art gesperrt. Absolute
Halteverbote (auch für Anwohner) sollen
die Straßen als Rettungsweg rund um das
Festgelände freihalten. Die früheren Taxistellplätze am Bavariaring und auf der
Theresienhöhe wurden in die Schwanthaler- und die Herzog-Heinrich-Straße
verlegt.
Äußerer Sperr-Ring
Die zum Festgelände führenden Straßen,
abgehend von Lindwurm-, Herzog-Heinrich- und Schwanthalerstraße enden als
Sackgassen am Mittleren Sperr-Ring.
Auch über den Alten Messeplatz, Gollier-,
Heimeran- oder Pfeuferstraße ist keine
Zufahrt zum Festgelände möglich. Der
Anlieger- und Lieferverkehr erhält Ausnahmegenehmigungen.
Taxis rund um die Wiesn:
In langen Vorgesprächen und Planungen
wurde ein Konzept erarbeitet, das eine
ortsnahe, möglichst vollständige Taxi -
versorgung des Festgeländes von allen
Seiten möglich macht.
Der Hauptbesucherstrom findet in der
Schwanthalerstraße mehrere Taxistände
vor:
Der Standplatz Theresienhöhe wird in
Fahrtrichtung erweitert, so dass das erste
Taxi an der Kreuzung zum Bavariaring
steht.
Ein weiterer Taxistand befindet sich in
der Schwanthalerstraße in Fahrtrichtung
Westen. Von der Martin-Greif über die
Hermann-Lingg bis zur Paul-Heyse-
Straße befindet sich der längste Taxistand
am Festgelände.
Auch an der stadteinwärtigen Seite der
Schwanthalerstraße gibt es einen neuen
Taxistand: Vom ersten Taxi Hermann-
Lingg-Straße reicht der Stand bis zum
Bavariaring und soll besonders die Fahrgäste bedienen, die über den St.-Pauls-
Platz das Oktoberfest verlassen.
Der nächste Taxistand beginnt in der
Herzog-Heinrich-Straße entlang des
Kaiser-Ludwig-Platzes und endet an der
Mozartstraße.
Weitere Bereitstellung ist möglich am
Standplatz in der Lindwurmstraße zwischen der Stieler- und der Hermann-
Schmid-Straße. Dabei ist zu beachten,
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Seite 26

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26 TAXIKURIER OKTOBER 2010
dass der Standplatz an Werktagen bis in
die frühen Nachmittagsstunden von
Schulbussen genutzt wird.
Ein völlig neuer Platz bietet sich in der
Bavariastraße in Richtung Hans-Fischer-
Str. bzw. Poccistr. Die Bavariastraße ist in
diesem Bereich Einbahnstraße und kann
nur von der Lindwurmstraße angefahren
werden. Dieser Stand soll insbesondere die
Gäste der historischen Wiesn anziehen.
Sollte es sich abzeichnen, dass im westlichen Bereich viele Besucher bis zum
Ganghofer-Stand vordringen und dort ins
Taxi steigen, besteht die Option, diesen in
der Kazmaierstraße zu verlängern.
Als besonders positiv ist zu bewerten,
dass trotz des Sicherheitskonzeptes die
wichtige Süd-West-Verbindungsachse
über Poccistr. – Hans-Fischer-Str. – Radlkoferstr. – Baumgartnerstr. – Hansastraße
durchgängig befahrbar ist und dadurch
die Überlastung des Harras und der Pfeuferstr. wie im Vorjahr nicht mehr zu erwarten sein wird.
Die diesjährigen Regelungen sind auch
für die Verantwortlichen in den Behörden
und den Mitarbeitern der Taxi-München
eG Neuland. Deshalb bitten wir alle Mitglieder und Fahrer, möglichst konstruktiv
mitzuwirken, aus den Gegebenheiten das
Maximale herauszuholen und vor allem
die Wiesn als Miteinander und nicht als
Gegeneinander zu betrachten und entsprechend zu agieren.
Die Taxi-München eG hat einen Info-
Flyer für Fahrgäste erstellt, wo rund um
das Festgelände die Taxistandplätze zu
finden sind. Wir bitten, diese Information
möglichst zahlreich an unsere Fahrgäste
weiterzureichen! (TK)
Seit fast einem Jahrzehnt fahren Rikschas durch München. 
Zeit, sie mal genauer unter die Lupe zu nehmen …
Die ursprünglichen Rikschas stammen aus Japan und heißen dort Jinrikisha, was
sich aus jin (Mensch), riki (Kraft) und sha (Wagen) zusammensetzt und Menschenkraftwagen bedeutet. In der Ursprungsversion noch von Menschen gezogen, werden die heute als Rikscha bezeichneten Fahrzeuge von einem eingebauten Fahrrad gezogen oder geschoben. Diese mehrspurigen Fahrräder mit 3
Rädern haben rechtlich eine Sonderstellung, da laut Paragraph 21 Absatz 3 der
Straßenverkehrsordnung nur Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr auf
einem Fahrrad mitgenommen werden dürfen. Diese Regelung trifft mittlerweile
nicht mehr auf Fahrradrikschas zu, wie das Oberlandesgericht Dresden am
11.10.2004 feststellte. Vorher benötigte jeder Betreiber eine Sondergenehmigung,
um überhaupt Personen befördern zu können. Gleichzeitig befreite dieses Urteil
die Fahrradrikschas von der Radwegbenutzungspflicht.
Nur wie sieht es mit dem gewerblichen Transport aus? Die meisten Fahrer in
München sind selbstständig mit eigener Rikscha oder mieten die Räder bei einem Verleih an. Für die gewerbliche Nutzung ist ein Reisegewerbeschein mit
Eintrag „Personenbeförderung mit Fahrradtaxi“ vom zuständigen Gewerbeamt
notwendig. Für diese Reisegewerbescheine besteht standardmäßig ein Sonn- und
Feiertagsarbeitsverbot, welches nur durch eine spezielle Genehmigung außer
Kraft gesetzt werden kann. In der Praxis besteht aber eine große Dunkelziffer an
illegalen Beförderungen und Schwarzarbeit, die schwer zu erfassen ist. Die
meisten legal arbeitenden Fahrer bezahlen übrigens als Kleinunternehmer keine
Umsatzsteuer und weisen diese auch nicht aus. 
Was kostet eine Rikschafahrt? Generell gibt es anders als beim Taxigewerbe
weder Tarif- noch Beförderungspflicht. Der Fahrer kann sich seine Kunden also
frei aussuchen und den Preis nach Belieben festsetzen, was besonders zur Wiesn
für chaotische Zustände gesorgt hat. Selbst der Politik ist das nicht entgangen,
wie OB Christian Ude vor ein paar Jahren beklagt hat: Zweimal ließ er sich von
der Wiesn zum Sendlinger Tor fahren – einmal hat es fünf, das andere Mal 25
Euro gekostet. Doch wie sehen die Preise in der Praxis außerhalb der Wiesn aus?
Preislich liegen die Fahrtkosten mit einer Rikscha deutlich über denen eines
Taxis. Rikscha Mobil in München gibt z.B. für den Strecke vom Marienplatz zum
Hauptbahnhof bei einer Person mit 13,70 Euro und bei zwei Personen mit 16,90
Euro an. Diese 2 km lange Strecke würden in einem Taxi etwa 6,50 Euro kosten.
Manche Rikschas nutzen trotz Verbots die Fußgängerzone, meist unbehelligt von
Ordnungsbehörden, was die Entfernung bei der genannten Strecke auf 1,4 km
verkürzt. Richtig teuer wird es bei längeren Strecken. Vom Marienplatz zum Seehaus am Kleinhesseloher See sind es für eine Rikscha durch die Abkürzung im
Englischen Garten ca. 4 km Strecke und kosten laut Rikscha Mobil bei einer Person 17,90 Euro, bei zwei Personen 24,70 Euro. Wie realitätsfern die propagierten
Beispielpreise sind, hat ein Selbstversuch am Marienplatz gezeigt. Der dort befragte Fahrer von Rikscha Mobil wollte für diese Strecke mit einer Person gute
22 Euro haben. Wer es noch teurer mag, kann die Strecke über Rikscha München
direkt buchen, für 27 Euro bei zwei Personen. Diese horrenden Gebühren sind
wie oben beschrieben Nettopreise. Mit einem Taxi wäre die Strecke 5 km entfernt und für ca. 11 Euro zu erreichen, brutto versteht sich. Diese Rikscha-Abzokke scheint aber ein spezielles Münchner Problem zu sein. In anderen deutschen Großstädten gibt es u.a. Anbieter mit festen Kilometer Tarifen. So verlangt
z.B. ein Anbieter in Dresden von seinen Fahrern die Einhaltung eines Kilometerbezogenen Tarifs, welcher für den ersten Kilometer 3 Euro und für jeden weiteren 1 Euro beträgt. Es wird sich zeigen wie lange die Münchner Kunden das
noch mitmachen. (FS)
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Rikschas – Was erlaubt
und was verboten ist.

Seite 27

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Taxi-Check München
Wo steht der Taxi-Löwe?
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer.
Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-
Scout mit einer besonderen Aufgaben -
Pflichtaufgaben als auch freiwillige
Leistungen und Wünsche unserer Fahr -
gäste erfüllt werden. 
stellung auf Münchens Straßen und
Standplätzen unterwegs und berichtet 
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Von Mai 2005 bis Mitte 2007 schmückten
über 500 Löwen-Skulpturen unsere
Innenstadt. Im Rahmen dieser „Leoparade“
kommunizierten viele Münchner Unternehmen ihre Unternehmensidee- oder ihre Angebote. Mit individuellen Gestaltungen, auf entweder aufrecht sitzenden oder
gehenden Löwen-Skulpturen. So hat auch
die Taxi-Genossenschaft diese Kultur-
Aktion unterstützt und einen Taxi-Löwen
im Herzen der Stadt, am Odeonsplatz aufgestellt. Nach der Aktion zog der stolze
Löwe 2007 mitsamt Taxischild und Taxameter zum Flughafen. Im April wanderte
er wieder nach München, an die Münchner Messe und begrüßt dort das internationale Publikum (s. Titelthema Taxikurier Mai 2010). Kennen unsere Taxler die
Geschichte und den Standort unseres Löwen? Unser Taxi-Scout hat sich darüber
ein Bild gemacht:
Taxi 1: ✷✷
(Nr. 2562, 24. August, 11.00 Uhr, Harras)
„Ja, wo steht denn der …? Ich glaub’, der
steht am Flughafen. Aber da stand
irgendwas im TAXIKURIER – rufen Sie
am besten in der Genossenschaft an, die
wissen das“ . Anschließend erfahre ich
noch von vielen Plastiklöwen und möchte an dieser Stelle darüber aufklären, dass
der Löwe aus glasfaserverstärktem Kunststoff besteht und auf einem 200 kg
schweren Betonsockel thront. 
Taxi 2: ✷✷✷
(Nr. 2796, 24. August, 11.45 Uhr,
Goetheplatz)
Hier wird es schon präziser. Anlässlich
der WM 2006, so der nur teil-informierte
Fahrer, sollen 1000 Löwen das Stadtbild
geprägt haben. Momentan steht der Löwe
an der Messe München – Bingo! Bei der
Frage nach der Größe der Löwenskulptur
deutet der Mann eine Höhe von rund
1,20 Meter. Fehlanzeige, dies trifft auf die
gehende Löwen-Variante zu. Der sitzende
Taxi-Löwe hat eine stattliche Größe von
1,80 Meter.
Taxi 3: ✷✷
(Nr. 146, 24. August, 14.05 Uhr,
Ostbahnhof)
Der Taxi-Löwe ist hier zwar ein Thema,
über seine Bedeutung und den Standort
werde ich aber gar nicht schlau gemacht.
Relativ engagiert nennt er mir die Taxi-
Genossenschaft als Auskunftei und gibt
mir das Standplatz-Leporello mit der Rufnummer der Zentrale in die Hand. Tipp:
Eine Anfrage in der Zentrale hätte die gewünschte Info und eventuell eine Fahrt
zur Messe gebracht.
Taxi 4: –
(Nr. 226, 24. August, 14.20 Uhr,
Ostbahnhof)
Obwohl ich sehr deutlich spreche, versteht
dieser asiatische Fahrer anscheinend nur
Bahnhof. Wahrscheinlich ist er erst seit
kurzem in München, in Deutschland oder
sogar in der Taxi-Branche. Geduldig vereinfache ich meine Suche mit den Worten
„Wo ist Taxi-Löwe?“ . Stereotype Antworten sind das Ergebnis: „Ist das eine Firma?
Kenn ich nicht, weiß ich nicht.“ 
Taxi 5: ✷✷✷✷ (Gewinner)
(Nr. 1876, 25. August, 15.15 Uhr,
Herkomerplatz)
Hier stimmt alles. Die Antwort „Messe
München“ und auch die Story zum Löwen.
Neben Ortskenntnis und Servicebereitschaft sammelt dieser engagierte Fahrer
noch weitere Pluspunkte. Mit Leidenschaft für seine Heimat, erzählt er seinen
Fahrgästen gerne lebendige und historische Hintergrund-Geschichten zur Stadt
München. (Beispiel: Warum sind die
Türme der Frauenkirche unterschiedlich
hoch?) „Über das langweilige Wetter
sollen andere reden.“
Gewinner
Peter Jelsic
Ina-Seidel-Bogen 6
81929 München 
27TAXIKURIER OKTOBER 2010

Seite 28

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28 TAXIKURIER OKTOBER 2010
Im Oktober …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren (1910)
09. September – Proklamation der Republik Portugal.
30. Oktober – Im Alter von 82 Jahren stirbt Henri
Dunant, Begründer des Roten Kreuzes.
… vor 75 Jahren (1935)
12. Oktober – Der Reichssendeleiter verbietet dem deutschen Rundfunk das Senden von „Nigger-Jazzmusik“ .
20. Oktober – Einschränkungen für Eheschließungen
durch neues Erbgesundheitsgesetz im Reich festgelegt.
… vor 50 Jahren (1960)
22. Oktober – Cassius Clay bestreitet in Kentucky seinen
ersten Kampf als Boxprofi und gewinnt nach Punkten.
31. Oktober – Farah Diba, dritte Frau des Schahs von
Persien, schenkt mit Sohn Reza dem Land einen Thronfolger. 
… vor 25 Jahren (1985)
02. Oktober – Das Bundeskabinett beschließt die Verlängerung des Wehrdienstes von 15 auf 18 Monate.
31. Oktober – Der Großversuch „Tempo 100“ auf ausgewählten Autobahnstrecken der Bundesrepublik geht zu
Ende.
… vor 1 Jahr (2009)
07. Oktober – München gibt die offizielle Bewerbung für
die olympischen Winterspiele 2018 ab.
19. Oktober – Schließung des Versandhauses Quelle. (PR)
Kurze Frage – Klare Antwort
Nina K. fragt: 
„Warum erhält nicht immer das erste Funktaxi den Auftrag?“
Bereits zu Sprechfunkzeiten war die Taxi-Zentrale stets
bemüht, den Kundenwünschen zu entsprechen. Da aber
keine Fahrzeugmerkmale hinterlegt waren, mussten unsere
Mitarbeiter den Fahrern auf der Strasse beinahe alles glauben. Die Reklamation eines Fahrgastes mit viel Gepäck,
beim Eintreffen einer als Kombifahrzeug bestätigten
A-Klasse, verursachte Missmut bei Fahrgast und Mitarbeitern gleichermaßen.
Im Zeitalter der digitalen Vermittlung werden über hundert
mögliche Kundenwünsche von der Taxi-München eG berükksichtigt. Der Fahrgast kann das Taxi nach Vorlieben
oder Notwendigkeit bestellen. Neben Kindersitzen oder
Kreditkartenbezahlung kommen wir auch fahrerbezogenen
Wünschen nach, zum Beispiel wenn ein Kunde in der eigenen Landessprache mit dem Taxifahrer reden möchte.
Kann der Auftrag nicht an das erste Fahrzeug am Taxistand
vermittelt werden, erscheint kurz auf dem Display des
Datenfunkgeräts eine Meldung: „nicht Taxi“ oder „nicht
Fahrer“ bedeuten, dass Taxi- oder Fahrermerkmale nicht
der Bestellung des Kunden entsprechen. Der Auftrag wird
an ein anderes Fahrzeug vermittelt.
Das System hat sich bewährt und dient der Zufriedenheit
unserer Kundschaft. (FK)

Seite 29

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29TAXIKURIER OKTOBER 2010
Autobus Oberbayern
Dieser Fahrtauftrag ist so sicher wie das Amen in der Kirche und jedem Münchner Taxler geläufig: „Brandenburger 2, Autobus“ .
Kundenportrait
An die 50.000-mal wurde diese Bestellung allein in den vergangenen drei Jahren am Sprechfunk vermittelt. Doch hinter dieser Auftragsbeziehung zwischen
der Autobus Oberbayern GmbH und der
Taxi-München eG steckt viel mehr als die
Anschlusstaxis für den Flughafenshuttle:
Die Unternehmensgruppe Autobus Oberbayern steht seit vielen Jahren für Mobilität auf höchstem Niveau. Seit der ursprünglichen Gründung im Jahr 1890 hat
sich die Gruppe bis heute stets erfolgreich
am Markt behauptet. Der Fuhrpark mit
über 190 Linien- und Reisebussen sowie
diversen Spezial- und Sonderfahrzeugen
entspricht einem Leistungsprofil, das weit
über das gewöhnliche Maß eines Transportdienstleisters hinausgeht. Mit bestem
Service wird nahezu jede Sparte der Personenbeförderung abgedeckt. Vom Betriebsausflug über die Stadtrundfahrten
bis hin zur konzeptionellen Abwicklung
von Großveranstaltungen wie der Fußball-WM 2006 reicht das Spektrum bei
Autobus Oberbayern. 
An die 50 Mitarbeiter in Werkstatt und
Verwaltung sowie hunderte Busfahrer
sorgen rund um die Uhr an 365 Tagen für
einen reibungslosen Betrieb im Linienund Reiseverkehr. 
Neben zahlreichen MVG-Linien betreibt
AO auch die Buslinie zwischen Hauptbahnhof München und Flughafen München mit der Haltestelle Nordfriedhof.
Auf dieser Linie sind 7 modernste Linienreisebusse im Einsatz, die im 20-Minuten-Takt die Haltestellen bedienen. 
Kurz vor Eintreffen an der Haltestelle
Nordfriedhof fragt der Busfahrer die
Fahrgäste, ob ein Taxi gewünscht wird
und meldet diesen Wunsch per Funk an
die Einsatzleitung der Autobus Oberbayern
GmbH in der Heidemannstraße 220. Der
diensthabende Disponent bestellt daraufhin die entsprechende Anzahl Taxis
mittels Autobooking in der Taxizentrale
der Taxi-München eG, die vom Standplatz IBIS vermittelt werden und nur wenige Sekunden später an der Haltestelle
auf den Flughafenbus warten. An die
15.000 Taxis werden auf diesem Weg
Jahr für Jahr vermittelt und sind der
Beweis für die Umsetzung des Service -
gedanken, auch im Linienverkehr.
An der Haltestelle Nordfriedhof gibt es
auch eine Zustiegsmöglichkeit in der Ungererstraße in Richtung Flughafen. Genau
diese Haltestelle ist leider oftmals das Ziel
hirnloser Taxifahrer, meist Inhaber von
Landkreis-Konzessionen, die hier wartenden Fahrgästen eine Billig-Fahrt für 10
Euro zum Flughafen anbieten und dadurch die leere Rückfahrt zum Airport
etwas aufwerten wollen. An dieser Stelle
weisen wir gerne daraufhin, dass alle uns
bekannt gewordenen und noch werdenden Fälle dieser Art unmittelbar bei der
zuständigen Behörde zur Anzeige gebracht werden. Derartiger Wildwuchs
muss im Keim erstickt werden!
Die Kooperation der Autobus Oberbayern
mit der Taxi-München eG erstreckt sich
aber auch auf andere Geschäftsfelder. So
waren die ersten Buszubringer-Taxifahrten mit INS-Reisen und später der teambus GmbH bereits vor über 10 Jahren erfolgreiche Produkte, die heute bei fast
allen Reiseveranstaltern zum Standard
gehören.
Auch im Geschäftssegment Tourismus
gibt es eine Kooperation: An der Tochtergesellschaft „Münchner Stadtrundfahrten“ ist die Taxi München eG mit 25%
Stammkapital beteiligt. Das bedeutet, jeder Fahrgast im Taxi, der sich für eine
Stadtrundfahrt im Bus interessiert, sollte
im eigenen Interesse an die Busse der
Münchner Stadtrundfahrten von Autobus
Oberbayern verwiesen werden.
Diese Busse sind die großen dunkelblauen
Doppeldecker mit offenem Oberdeck, viele davon fahren auch Werbung für unsere
Taxizentrale. Die Abfahrtstelle ist am
Bahnhofplatz vor dem Hertie und den
Fahrplan findet man im Internet. (TK)
Weitere Informationen unter:
www.sightseeing-munich.com/ 
muenchen.html
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
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Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
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Der Betriebsleiter von Autobus Oberbayern, Herr Martin Christoph.
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werkstätte
• Unfallinstandsetzung
• Kfz-Reparaturwerkstätte
• spontane Hilfe

Seite 30

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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
Im Jahr 1960 –
Die Wiesn lädt zum Jubelfest 
0,95 Euro gewesen, während heuer die
Mass bis zu 8,90 Euro kostet. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher, allein verdienender und verheirateter Arbeitnehmer
mit zwei Kindern verfügte 1960 über ein
Nettojahreseinkommen von umgerechnet
2.760 Euro, während dieser Wert für 2010
bei 24.390 Euro liegt, einer Steigerung
um 880 Prozent. Der Bierpreis hingegen
stieg im selben Zeitraum um 936 Prozent.
Der gute Mann hätte demnach im Jahr
1960 – rein theoretisch – 2.905 Mass und
dieses Jahr 2.740 Mass trinken können.
Damals wie heute sind die Preise so gestaltet, dass die Mehrzahl der Besucher
das Trinkgeld wohl bis zum nächsten
runden Betrag aufstocken werden, gerade
wenn es nicht mehr so genau geht.
Am traditionellen Beginn der Wiesn hat
sich im Vergleich zu vor 50 Jahren wenig
geändert. Um 11.15 Uhr setzten sich in
der Blumenstraße die reich geschmückten
Pferdegespanne in Bewegung, um die
Wirte zu ihren Zelten zu bringen. Zum
ersten Mal waren Zugmaschinen verbannt, und ausschließlich Rösser waren
vorgespannt. Mit dabei war auch Alt-
Oberbürgermeister Thomas Wimmer, der
im Schottenhamel-Zelt das erste Fass 
Bier anzapfte – eine damals noch junge
Tradition, die Wimmer selbst erst am
16. September 1950 begründet hatte.
Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel
hatte zugunsten seines Vorgängers darauf
verzichtet. Während der Zeremonie ertönten zwölf Böllerschüsse über der Theresienwiese, so dass auch alle wussten,
dass es losgehen konnte mit dem auch
damals schon größten Volksfest der Welt.
Am darauf folgenden Sonntag durchquerte der traditionelle Trachtenzug die
Stadt.
Neu war eine anlässlich des Jubiläums
angelegte, ovale und 750 Meter lange
Pferderennbahn mit Zuschauertribünen
im südlichen Bereich der Theresienwiese,
auf der wie in den Anfangsjahren der
Wiesn Pferderennen ausgetragen wurden.
Die Festzelte hingegen waren dieselben,
wie man sie heute auch noch kennt. 
Bei den Schaustellern hat sich seitdem
außer beim Schichtl mit seinen Enthauptungen lebender Personen auf offener
Bühne sowie den Steilwandfahrern und
dem Flohzirkus vieles geändert. So gab es
ein Weinschiff namens Bucentaurus, benannt nach einem venezianischen Prunkschiff des 18. Jahrhunderts, das am Fuß
der Bavaria vor Anker gegangen war. 
Um die Gunst des Publikums und dessen
Geldbeutel bemühten sich beispielsweise
Schäfers Märchenstadt Liliput, ein Hundetheater und ein Film-Marionettentheater. Eine Besonderheit war Brumbachs
Tierschau, dessen Besitzer eines von
15 Kindern des Zirkusdirektors Philipp
Brumbach war. Dieser war früher selber
auf dem Oktoberfest aufgetreten und soll
bereits im Alter von 20 Jahren sieben
Zentner mit dem Mittelfinger gelupft haben. Da wollte auch seine Tochter Kathi
nicht zurückstehen, wurde zur stärksten
Frau der Welt und stemmte als solche
beidarmig 220 Pfund.
Fünf Geisterbahnen sorgten für angenehmen Grusel, man konnte aber auch den
Liebsten beziehungsweise die Liebste in
Willenborgs Sündiges Dorf entführen
oder in die lachende Weltkugel. Zu den
Klassikern damals wie heute gehörten
Elektroscooter, Kettenkarussels, Achterbahnen und Kasperletheater. Eine neue
Attraktion war das so genannte Riesen-
Riesenrad mit 24 Höhe und drehbaren
Gondeln dazu. Insgesamt 800 Schausteller, Händler, Budenbesitzer und Festwirte
waren vom städtischen Wirtschaftsreferat
zugelassen worden, 500 weitere Antragsteller mussten infolge Platzmangels abgewiesen werden.
So lautete die Schlagzeile des Münchner
Teiles der „Süddeutschen Zeitung" vom
Samstag, dem 24. September 1960, anlässlich der Eröffnung des 127. Oktoberfestes. Die Wiesn feierte damals ihren
150. Geburtstag, hatte allerdings infolge
von Kriegen und Epidemien dreiundzwanzig Mal ausfallen müssen. Das diesjährige Oktoberfest blickt also auf 200
Jahre Geschichte zurück und ist damit die
177. stattfindende Wiesn.
Das Angebot
Die Wiesn begann mit einwöchiger Verspätung, weil vom 31. Juli bis zum 7. August 1960 der Eucharistische Weltkongress der katholischen Kirche in München
abgehalten worden war, dessen Abschlussveranstaltung mit über 1.000.000
Menschen auf der Theresienwiese als der
größten innerstädtischen Freifläche stattgefunden hatte. Erst anschließend konnte
mit dem eiligen Aufbau der Zelte und
Fahrgeschäfte begonnen werden, so dass
man zum 24. September damit fertig
wurde. Die Wirte hatten sich auf einen
zum Vorjahr unveränderten Preis von
1,90 DM (mit Bedienung) pro Mass
geeinigt; rein rechnerisch wären das
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Seite 31

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Alltag auf und nach der Wiesn
Bei schönstem weiß-blauen Himmel
drängten sich am ersten Wochenende
600.000 Besucher aus nah und fern auf
der Theresienwiese, und das Geschäft
übertraf alle Erwartungen. Bereits zwei
Stunden nach Öffnung der Bierzelte, also
um 13.00 Uhr, war dort kein freier Platz
mehr zu ergattern. Über 40 Sonderzüge
brachten Tausende von Gästen aus Westdeutschland, Österreich und der Schweiz
nach München. Bei den Lotsenstationen
an den Einfallstraßen herrschte Hochbetrieb: 90 Prozent der Autofahrer – die
Hälfte von ihnen US-amerikanische Soldaten und ihre Familien – fragten nach
dem Weg zur Wiesn, die man direkt ansteuern konnte in der Hoffnung, möglichst nah einen Parkplatz zu finden. Den
Weg dorthin wiesen Fahrer in gelben
Goggomobilen von der Firma Lotsendienst München, die die Ortsunkundigen
zur Theresienwiese leiteten und dafür
6 DM berechneten. Die zahlreichen US-
Amerikaner auf der Wiesn waren übrigens der Grund dafür, dass die Military
Police ein eigene Station im Behördenhof
unterhielt und zusammen mit der deutschen Polizei Doppelstreifen ging. Am
Samstag kurz vor 15.00 Uhr fiel der erste
Volltrunkene dieser Wiesn unter den
Tisch, von wo er zusammen mit seinem
weißen Stoffhund und dessen roten Halsschleife auf die Sanitätsstation gebracht
wurde. Die Polizei nahm zahlreiche Taschendiebe fest, sandte ausgerissene Kinder und Jugendliche wieder nach Hause
und musste vierzehn Schlägereien beenden, darunter eine im Polizeibericht als
„kleiner” eingestufte, bei der sich zwölf
Kontrahenten gegenseitig mit Krügen am
Kopf verletzten.
Die Kriminalitätsrate stieg sofort mit Beginn des Oktoberfestes, denn Verbrecher
aus dem In- und Ausland strömten nach
München, meist um hier Diebstähle und
Wohnungseinbrüche zu begehen; allein
am ersten Wochenende wurden 19 Autos
und 38 Motorräder entwendet. Ebenso
nahmen die Trunkenheitsfahrten und die
alkoholbedingten Unfälle sprunghaft zu. 
Der Öffentlich Nahverkehr wurde bereits
damals Schauplatz gewalttätiger Attacken, wie die Zeitungen berichteten:
„Überfall im Vorortszug. Einen brutalen
Überfall verübten zwei Rohlinge aus Allach auf einen Zugschaffner, nachdem sie
durch übermäßigen Genuss von Wiesnbier alle Hemmungen verloren hatten.
Auf dem Heimweg von der Wiesn, im
Zug, setzte sich der betrunkene Klaus O.
ins Gepäcknetz und pöbelte Reisende an.
Als ihn der Zugschaffner zurechtwies, fiel
er zusammen mit seinem Saufbruder
Martin S. über den Beamten her. Die beiden rissen ihm die Eisenbahnerlampe von
der Brust und schlugen sie ihm so lange
über den Kopf, bis der Schaffner zusammenbrach. Dann schleiften sie den
Ohnmächtigen in die Toilette und sperrten ihn dort ein. Die Bahnpolizei überwältigte die Gewaltverbrecher und befreite den Zugschaffner.” 
Die Stimmung
Ein Mitarbeiter der „Süddeutschen Zeitung” fing am zweiten Wiesn-Wochenende die Stimmung dort auf: „Dass das
größte Volksfest der Welt noch immer
Millionen von Besuchern anzieht, liegt in
erster Linie an seiner Atmosphäre: An
dem unvergleichlichen Düftegemisch, zu

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32 TAXIKURIER OKTOBER 2010
dem der aus den Kupferkesseln der
Mandelbrenneraufsteigende süße Geruch
genauso beiträgt wie die handfesteren
Aromen der Steckerlfisch- und Hendlbratereien; an der verwirrenden Geräusch -
kulisse, an der Jahrmarktdrehorgeln, Budenausrufer, zusammenstoßende Wagen
im Autoscooter und das Knallen von den
Schießbuden ebenso beteiligt sind wie
das silberne Klirren des Geschirrs der
Bräurösser, das aufbrausende Gelächter
im Teufelsrad, das Kreischen von Achterbahnfahrerinnen und das Gemurmel der
Menge, die sich durch die Budenstraßen
schiebt. Und schließlich an der Stimmung
in den Bierzelten, wo auch ganz normale
Menschen, durch den Alkohol gelöst und
verwandelt, vom rhythmischen Geschmetter der Kapelle plötzlich dazu bewogen werden, mit wildfremden Menschen zu schunkeln oder auf die Bänke zu
steigen und mit erhobenem Masskrug
lautstark ihre mangelnde Musikalität zu
beweisen.”
Weiter schreibt der Reporter über die heute Fünfundsechzig- bis Siebzigjährigen
beiderlei Geschlechts: „Eine Schau für
sich sind bei Tageslicht die Teenager, die
meist gruppenweise durchs Gelände streifen. Bluejeans sind nicht mehr gefragt.
Aber ihre farbenfrohen Nachfolgerinnen
aus eleganteren Stoffen sind mindestens
genauso eng wie die Nietenhosen. Auf
dem Kettenkarussel wirken sie allerdings
dezent im Vergleich zu den kurzen Röcken
der Petticoat-Anhängerinnen, die hier oft
den Eindruck erwecken, als wollten sie
sich um den Titel der ,Miss Bein’ bewerben. Im Übrigen sind sie eine Fundgrube
für Sammler von Kraftausdrücken.” 
Und nachts sah es so aus: „In ihrem vollen Glanz erstrahlt die Wiesn erst, wenn’s
dunkel wird. Die Straßen haben sich gefüllt und die Festzelte, in denen seit vier
Uhr die Blaskapellen dabei sind, die
Stimmung gewaltig zu heben. Zehntausende von Glühlampen flammen auf,
leuchten, wechseln die Farbe bilden Sterne, Kreise, Feuerräder, tauchen das ganze
Gelände in ein unwirkliches Licht und
machen den Zauber erst vollkommen.
Noch lauter schreien die Ausrufer, leiern
die Musikapparate, kreischen die Menschen im Rotor und auf der Olympia-
Bobbahn, und darein mischen sich die
Lärmkaskaden, die aus den Bierzelten
dringen.”
Gegen 23.00 Uhr schließlich kam das
große Finale: „Im nächsten Zelt ist ein
Orkan ausgebrochen. Die Kapelle hat
eben Brahms Gewalt angetan und mit
,Guten Abend, gute Nacht’ das Zeichen
zum Schluss gegeben. Wildes, ohrenbetäubendes Pfeifen gellt zur Decke empor.
Nur ein Amerikaner bleibt davon unberührt. Er wollte, voll des Gerstensafts,
seine mollige Begleiterin auf den Arm
küssen und ist dabei eingeschlafen. In der
Ecke gröhlt eine Gruppe lautstark: ,Wir
wollen niemals auseinandergehen, der
neue Tag soll uns nicht nüchtern sehen!’”
Konkurrenz zum Taxi
Die oben genannten gelben Lotsen-
Goggomobile kehrten ab 20.00 Uhr nicht
mehr zum Stadtrand zurück, sondern
sammelten sich bei der Esso-Tankstelle
an der Paul-Heyse-Straße 28 auf ihre
Kundschaft. Diese bestand aus Autofahrern, deren Fahrzeuge an der Theresienwiese standen, und die alkoholbedingt
nicht mehr nach Hause fahren konnten.
Der Geschäftsführer erläuterte Art und
Umfang der DM-6-Dienstleistung: „Der
Lotsendienst hat alles getan, um den
Kunden eine Blamage zu ersparen. Der
Lotse, der sich an Stelle des angeheiterten
Autobesitzers ans Steuer setzt, trägt weder Uniform noch Mütze und kann daher
jederzeit als guter Bekannter ausgegeben
werden. Der zweite Mann des Lotsen-
Teams, der seinen Kollegen nach der
Fahrt im Einsatzwagen zurückbringen
muss, ist angewiesen, diskret an der
nächsten Straßenecke zu warten. Kein
hinterm Vorhang spionierender Nachbar
erfährt also, dass sein Zeitgenosse so vernünftig war und sich sicher nach Hause
bringen ließ.” Weil sich dieses Geschäft
mit seinen rund 250 Fahrten pro Wiesn
nicht selber trug, glichen die Münchner
Brauereien sozusagen als Verursacherinnen und auch die Verkehrswacht das
Defizit aus.
Nostalgie
Die „Süddeutsche Zeitung” befragte bejahrte Oktoberfestbesucher nach ihrer
Meinung zur „heutigen” Wiesn, also der
vor 50 Jahren. Eine Dame schimpfte auf
die „jungen Früchterln”, weil man als
Frau nicht mehr sicher sei, angerempelt
werde und sich dann auch noch dreckige
Witze anhören müsse; die Jungen schütten einem Bier über das Gewand und
lachten sich dabei schief. Zwei Herren von
zusammen 160 Jahren Alter schwärmten
von den schönen Zeiten ihrer Jugend, als
sie lange sparen mussten, um sich wenigstens ein Fahrgeschäft leisten zu können.
Sie waren der Meinung, dass es keinen
echten Münchner gebe, der nicht wenigstens einmal pro Jahr auf die Wiesn gehe:
„Und da können uns keine Halbstarken
und Preußen nicht abhalten.”
Fazit
Das Oktoberfest 1960, das am Sonntag,
dem 9. Oktober 1960 endete, war eine
Rekord-Wiesn. Die Übernachtungsmöglichkeiten waren bis weit ins Umland
ausgebucht mit der Folge, dass Tausende
von Auswärtigen in ihren Autos und Reisebussen, auf Parkbänken und in Wartesälen übernachteten. Zur Freude aller
Betroffenen machten ausländische Gäste
44 Prozent der Übernachtungen aus. Den
ersten Platz unter den Ausländern hielten
nach wie vor die US-Amerikaner. Die
Zahl der Italiener stieg so stark an, dass
sie die Schweizer vom lange Zeit gehaltenen dritten Platz verdrängten und dabei
waren, den Österreichern den zweiten
Platz streitig zu machen. Die Wirte zeigten sich sehr zufrieden mit dem Geschäft
und freuten sich, dass die Raufereien fast
ganz aufgehört hätten. Außerdem attestierten sie den jungen Leuten, genauso
lustig und brav hinter Bier und Brotzeit
zu sitzen wie die Alten. Die Polizei resümierte eine wachsende Parknot, obwohl
23.000 Stellplätze in unmittelbarer Nähe
zur Theresienwiese zur Verfügung standen und 25.000 Autos dort gezählt wurden; es seien aber lediglich 180 falsch
parkende Fahrzeuge abgeschleppt worden. Die früher üblichen Massenschlägereien hätten fast gänzlich aufgehört
ebenso wie das Einkreisen von Mädchen,
das von Seiten der jugendlichen, männlichen Bedränger als Spaß aufgefasst
worden, aber als Freiheitsberaubung zu
bewerten sei. 
Nach groben Schätzungen besuchten
rund 6.000.000 Menschen das Oktoberfest
1960, wurden 3.000.000 Mass Bier heruntergespült und 300.000 Brathendl verspeist. Die Polizei nahm 165 Personen
fest, darunter 40 jugendliche Ausreißer
und 35 Landstreicher ohne Ausweis. Acht
Masskrugschläger, darunter eine Frau, die
einen Mann schwer verletzt hatte, wurden festgenommen, und Andenkensammler mussten 1.323 Krüge wieder hergeben.
Das Rote Kreuz leistete 4.800 mal Erste
Hilfe, verteilte 2.000 Kopfwehtabletten
und brachte 90 Verletzte ins Krankenhaus. Im Fundbüro stapelten sich 800
Fundsachen, und im „Sieben-Zwerge-
Zimmer” warteten 200 Buben und Mädchen auf ihre Eltern, die sie im Trubel aus
den Augen verloren hatten. (BW)

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33TAXIKURIER OKTOBER 2010
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institu -
tionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. 
Jan Eppelsheimer, Fahrer bei Taxiunternehmen Wurm
Eigentlich war er Kandidat für die Zitrone des Monats,
doch wie Jan Eppelsheimer mit seinem Fehlverhalten
umgegangen ist, verdient Respekt und Anerkennung. 
Eine sehr beliebte und lukrative Adresse ist der Reitschule-Stand in der Königinstraße. Mehr als 4 Taxis haben
hier jedoch keinen Platz. Besonders nachts bei hohem Andrang reihen sich viele Kollegen in der zweiten Reihe ein.
Ganz Kluge jedoch parken direkt vor dem „Edel-Griechen“
um Fahrgäste abzustauben. 
Zwei Kollegen am Standplatz erboste dieser unerlaubte
Fahrgastraub und gingen auf Jan Eppelsheimer zu, um
ihn mit seiner fehlenden Berufsmoral zu konfrontieren.
Obiger Kollege ist eigentlich als redlicher Taxifahrer bekannt, der sich sehr um den Ethos der Branche engagiert.
Er bestritt ein Fehlverhalten - wie das immer in solchen
Fällen ist - und verließ kurz darauf seine Position. Die
beiden Kollegen tauschten die Adressen aus und waren
sich einig, den Vorfall an das KVR zu melden. Eine Stunde später wurde einer der Beschwerdeführer am Funk
gerufen, um sich auf Kanal 5 mit Jan Eppelsheimer zu
unterhalten. Dieser war über sein eigenes Verhalten ent -
rüstet, war geständig, zeigte Reue. Dieser Charakterzug ist
selten bei ertappten Taxlern anzutreffen. 
Man einigte sich auf eine „Spende“ von 30 Euro an die
Taxistiftung und wünschte sich gegenseitig ein „gutes Geschäft“ . Schon zwei Tage später schickte Jan Eppelsheimer
einen Brief, indem er sich noch einmal für sein Verhalten
entschuldigte, zusammen mit einem Einzahlungsbeleg in
Höhe von 100,00 Euro an die Taxistiftung. Für diese Ehrlichkeit, Einsicht und Großzügigkeit ist Jan Eppelsheimer
ein würdiger Empfänger der Rose des Monats. (PR)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich 
Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. 
Korush Namdari
Klappern bzw. Jammern gehört bekanntlich zum Handwerk. Und Kurzfahrten gehören zum Taxi-Alltag wie die
Sahne zum Erdbeereis. Etwa ein Drittel unseres Umsatzes
erwirtschaften wir mit Kurzstrecken-Fahrten. Zu errechnen, was bleibt, wenn wir keine Kurzstrecken fahren würden, erfordert kein Abitur. Ein Drittel Umsatz weniger, und
wir könnten zusperren. 
Was den Kollegen Korush Namdari geritten hat, als er
Kurzstrecken in einem Interview in der SZ vom 25.08.2010
als „Schrottfahrten“ herabwürdigt und seine Träume offenbart, täglich auf die rettende Fahrt zum Flughafen zu warten, dann aber doch regelmäßig mit dem Stich vom Goethe
zum Sendlinger Tor bestraft wird, weiß wohl nur er selbst.
Mit der Expression seines Wunschdenkens hat er einen
Image-Schaden am gesamten Gewerbe verursacht, den wir
alle büßen müssen. Zur Vitamin-C-haltigen Unterstützung
beim Nachdenken über den verbalen Fehltritt verleihen wir
ihm die Zitrone des Monats. (TK)
„Ehen sind dann glücklich, wenn die Frau ein bisschen blind
und der Mann ein bisschen taub ist.“
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
Spruch des Monats
Witz des Monats
Ein Mann sitzt im ausverkauften Stadion des WM-Finales
und hat neben sich einen leeren Sitz. Irritiert fragt er den
Zuschauer auf der anderen Seite des leeren Platzes, ob der
Platz jemanden gehöre. „Nein“, lautet die Antwort. „Der
Sitz ist leer.“ „Aber das ist doch unmöglich! Wer in aller
Welt hat eine Karte für das WM-Finale, dem größten sportlichen Ereignis überhaupt, und lässt dann den Sitz ungenutzt?“
„Nun, der Sitz gehört zu mir. Meine Frau wollte mitkommen, aber sie ist kürzlich verstorben. Es ist das erste WM-
Finale, das wir uns nicht gemeinsam ansehen können,
seitdem wir geheiratet haben.“ „Oh, das tut mir leid. Aber
wollte denn niemand Ihrer Verwandten oder Freunde an
ihrer Stelle mitkommen?“ Der Mann schüttelt den Kopf:
„Nein, die sind alle auf der Beerdigung.“
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Die Sehenswürdigkeiten Münchens
Der gute Ruf Münchens in der Welt beruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner Menschen, seiner Umgebung und auf seinen Bauwerken. Wir, die wir diese Gebäude täglich
sehen, achten vielleicht nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste sind oft eigens wegen
dieser Architektur von nah und fern hierher gereist und freuen sich über nähere Infor -
mationen von unserer Seite zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir sie gerade vorbeifahren. Benedikt Weyerer beschreibt in dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge einige
besonders herausragende Baudenkmäler.
Die bei uns gängige und Freude erzeugende Feststellung, man habe „zum
Hafen gestochen“, klingt in den Ohren
Branchenfremder selbst bei deutlicher
Aussprache inhaltlich völlig unverständlich und wird dort als eine typische Null-
Aussage registriert. In den Anfangszeiten
des Luftverkehrs übernahm man viele Begriffe für das neue Fortbewegungsmittel
aus der Schifffahrt, beispielsweise die
Flug-Werft, den Flug-Kapitän, die Luft-
Linie, das Luft-Schiff und eben den Flug-
Hafen, im Neudeutschen auch als Air-
Port bekannt, was im Englischen dasselbe
wie Flug-Hafen bedeutet, aber internationaler und weltläufiger klingen soll.
Münchner Vorläufer des Hafens
Als erster Münchner Flugplatz diente seit
Ende des 19. Jahrhunderts das Oberwiesenfeld als Landefläche für militärisch,
aber auch zivil genutzte Ballone und
Luftschiffe, die nach ihrem Erfinder benannten Zeppeline. Mit dem zunehmenden Luftverkehr wurde das Oberwiesenfeld seit 1909 auch als Flugplatz genutzt,
auf dem die Flugzeuge auf einer meist
von Schafen bevölkerten Wiese landen
und starten konnten. Im Jahr 1925 entstand eine richtige Start- und Landebahn
und im letzten Betriebsjahr 1938 wurden
auf dem Flughafen Oberwiesenfeld
49.156 Passagiere abgefertigt. Am 1. September 1939, dem ersten Tag des Zweiten
Weltkrieges, eröffnete der neue Flughafen
Riem seinen Betrieb. Der stetig steigende
Flugverkehr nach dem Krieg und das
Wachsen der Stadt zum Flughafen hin
machten Riem immer mehr zu einem
Sicherheitsrisiko (vgl. TAXIKURIER April
2010: „Dichter Flugverkehr über Innenstadt“), ganz abgesehen von der Lärmbelastung. Im Jahr 1991 bewegten 192.000
Flugbewegungen fast zwölf Millionen
Fluggäste und 61.000 Tonnen Luftfracht.
Der Flughafen arbeitete zu diesem Zeitpunkt über seiner eigentlichen Kapazitätsgrenze. Der Ausbau eines effizienten
Start- und Landebahnsystems war aus
Platzgründen nicht möglich, nur durch
provisorische Terminalanbauten und eine
eigens für die Abfertigung von Charterflügen eingerichtete Halle konnte der
Flugbetrieb bewältigt werden. Als letzter
Linienflieger verließ die Lufthansa-
Boeing 737 „Freising“ gegen Mitternacht
des 16. Mai 1992 den alten Hafen. In der
Nacht auf den 17. Mai 1992 zog dann der
komplette Flughafen zum neu erbauten
Franz-Josef-Strauß-Flughafen im Erdinger Moos bei Freising um – eine logistische und organisatorische Meisterleistung, die weltweite Beachtung fand.
FJS oder MUC
Der neue Flughafen trägt offiziell den
Namen des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß (1915-
1988), kurz FJS, weil die Planungen und
der Baubeginn in seine Amtszeit fielen.
Dies fand Unterstreichung während der
Eröffnungsfeier am 11. Mai 1992, als
Ministerpräsident Max Streibl den ersten
Start freigab, und zwar eines Prototypen
des Airbus A340 mit dem Namen „Franz
Josef Strauß“ . Ausgenommen die Hinweisschilder über den Autobahnen, zeigen die sonstigen Schilder aber lediglich
ein symbolisches Flugzeug, das in die
Richtung gewendet ist, in der sich der
Hafen gerade befindet. Die International
Air Transport Association (IATA) hingegen benutzt das Kürzel MUC für Munich.
Auch bei uns hat sich dies stillschweigend durchgesetzt, sichtbar beispielsweise
an der griffigen Bezeichnung MAC für
das Munich Airport Center, das Geschäfts-, Büro-, Klinik- und Dienstleistungszentrum mit der größten überdachten Freifläche in Europa.
Im Vorfeld
Die Bayerische Staatsregierung entschied
sich am 5. August 1969 für den Bau des
neuen Flughafens München II, und am 3.
November 1980 begannen die Bauarbeiten auf dem Gemeindegebiet von Franzheim, dessen 400 Bewohner umgesiedelt
und deren Häuser abgerissen wurden. Der
Hafen liegt zu praktisch gleichen Teilen
in den Landkreisen Erding und Freising,
und zwar im ehemals dünn besiedelten
Erdinger Moos. Im Planfeststellungsbeschluss von 1979 ging man für das Jahr
2000 von 10,8 Millionen Passagieren aus,
tatsächlich wurden es dann mit 23,1
Millionen mehr als doppelt so viele. Die
Lufthansa plante ihr zweites Drehkreuz
neben Frankfurt am Main, auch hochglänzend „Stern des Südens“ genannt. 
Die Gesellschafter der Betreiberin Flughafen München GmbH (FMG) sind der Freistaat Bayern mit 51 Prozent, die Bundesrepublik Deutschland mit 26 Prozent und
die Landeshauptstadt München mit 23
Prozent.
Entwicklung und Bedeutung
Gut dreieinhalb Jahre nach der Eröffnung, am 24. Januar 1996, konnte bereits
der fünfzigmillionste Fluggast begrüßt
werden, am 18. November 1998 schon
H
Der so genannte Hafen 
34 TAXIKURIER OKTOBER 2010
Cey-System
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Abrechnungssystem
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Seite 35

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der hundertmillionste. Diese rasante Entwicklung brachte den Münchner Hafen
unter die ersten Zehn in Europa und
machte umfangreiche bauliche Ereiterungen notwendig, insbesondere den am 27.
Juni 2006 eröffnete Terminal 2, den die
Lufthansa und die mit ihr in der Star
Alliance zusammenarbeitenden Luftlinien
benutzen. Damit stieg die jährliche Kapazität auf 50 Millionen Fluggäste. Tatsächlich wurden im Jahr 2009 mit rund
400.000 Flugbewegungen fast 33.000.000
Menschen und 230.000 Tonnen Fracht
bewegt, womit der Hafen – gemessen an
der Zahl der Passagiere – den siebten
Platz in Europa belegt.
Der Flughafen besitzt zwei parallele, je
4.000 Meter lange und je 60 Meter breite
Start- und Landebahnen mit einem Abstand von 2.300 Metern. Wegen des großen Abstandes können sie unabhängig
voneinander betrieben werden und erlauben bis zu 90 Flugbewegungen pro Stunde. Im Juli 2005 wurde die Einleitung
eines Raumordnungsverfahrens zum Bau
einer Dritten Start- und Landebahn beschlossen, um so die Kapazität des Flughafens von 90 auf 120 Flugbewegungen
pro Stunde steigern zu können. Ob diese
jedoch gebaut wird, hängt von Erwägungen des Umweltschutzes und der allgemeinen Entwicklung der Wirtschaftslage
ab. Bis ins Jahr 2008 nämlich stiegen die
Zahlen kontinuierlich an und nahmen
dann spürbar ab. Ein weiterer Faktor ist
die Konkurrenz der Bahn, weil sich ein
bedeutender Prozentsatz der Flüge im
Inland bewegt.
Mit rund 28.000 Arbeitsplätzen gehört
der Flughafen zu den größten Arbeit -
gebern in Bayern. Mit seinem Betrieb ist
eine fast vollständige Umstrukturierung
der benachbarten Landstriche einhergegangen, was sich auch in der kaum wahrnehmbaren Arbeitslosenquote niederschlägt, der niedrigsten in Deutschland.
Die Einwohnerzahl des Ortes Hallbergmoos beispielsweise hat sich seit 1992
von 5.000 auf 10.000 verdoppelt, und das
ehemalige Moosdorf kann heute neben
anderen großstädtischen Einrichtungen
ein überregional wichtiges Gewerbegebiet
namens Munich Airport Business Park
vorweisen. All diese in ökonomischer
Hinsicht beeindruckenden Zahlen zeugen
von der wirtschaftlichen Kraft und Relevanz des Luftdrehkreuzes MUC auch für
unser Gewerbe.
Besucherpark
Ähnlich vielen bedeutenden Flughäfen
(und auch tatsächlichen Häfen auf Wasserbasis) kann man den in München touristisch besichtigen. Der Besucherpark am
Ende der Autobahnzufahrt bietet hierfür
ein Besucherzentrum mit Museum, Kino
und Restaurant, von wo aus auch Rundfahrten per Bus auf den Vorfeldern unternommen werden können. Gegen ein
bescheidenes Entgelt kann man den Besucherhügel besteigen, von dem aus das
Vorfeld des Terminal 1 und die beiden
Start- und Landebahnen beobachtet
werden können. Nach der Eröffnung des
Hafens löste dieser Besucherpark kurzzeitig für einige Wochen das Schloss Neuschwanstein als das am meisten besuchte
Tourismusziel Deutschlands ab. Dieser
aufgeregte Ansturm hat sich wieder gelegt, aber bei passendem Wetter lassen
sich von hier oben immer etliche Besucher vom Geschehen auf dem Hafen faszinieren. Ein Blickfang erster Ordnung
sind sicherlich die drei historischen Flieger am Fuß des Besucherhügels: eine
deutsche Junkers Ju 52 (Bauzeit 1932 bis
1944), ihre Konkurrenz aus den USA
Douglas DC-3 (Bauzeit 1935 bis 1952, der
legendäre Rosinenbomber der Berliner
Luftbrücke der Jahre 1948 bis 1949) sowie eine Lockheed Super Constellation
aus den USA (1943 bis 1958). Diese drei
Maschinen prägten das Bild des Luft -
verkehrs in den frühen Jahren des alten
Hafens in Riem.
Freizeit und private Fitness
Wir kennen den Hafen zur Genüge aus
der Perspektive des Autofahrers. Ein ganz
anderer und dazu gesundheitsfördernder
Eindruck ergibt sich vom Fahrrad aus.
Um nicht von der Sonne geblendet zu
werden und wegen der Aussicht auf den
Freisinger Domberg, fährt man am besten
vom S-Bahnhof Hallbergmoos aus erst
einmal nach Osten bis Notzing, von dort
nach Norden über Oberding und Schwaig
und dann quer durch am Besucherhügel
vorbei nach Freising oder zurück nach
Hallbergmoos. (BW) 
Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der
TAXIKURIER das Isartor vor.
35TAXIKURIER OKTOBER 2010
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Bewertungen

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Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, 
die teilweise populär sind oder nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, 
aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen 
(netten) Fahrgast empfohlen zu werden.
LÖWENBRÄUKELLER
Nymphenburger Straße 2, 80469 München
Tel. (089) 54 72 66 90
Tägl. ohne Ruhetag von 10.00 – 24.00 Uhr 
Johann Baptist Stiglmaier und sein Neffe
Ferdinand Miller (dessen Sohn wiederum
Oskar von Miller war) betrieben seit 1825
im Bereich der heutigen Erzgießereistraße
eine – na was wohl? richtig, eine Erzgießerei, in der u.a. die Figur der „Bavaria“
in Einzelteilen gegossen wurde. Da sich
das Gewicht dieser Teile auf insgesamt
78 Tonnen summierte, dauerte der Transport zu ihrem heutigen Standort an der
Theresienwiese, wo sie seit nunmehr
160 Jahren steht, volle drei Wochen.
Der Entwurf für die „Bavaria“ stammte
vom früh verstorbenen Ludwig Michael
von Schwanthaler, der selbst die Vollendung und Aufstellung dieses künstlerischen und technischen Wunderwerkes
nicht mehr erleben durfte. Ab 1883 wurde am Stiglmaierplatz der Löwenbräukeller gebaut, in dessen Garten der legendäre, 508 Pfund schwere Stein liegt, den der
Steyrer Hans mit nur einem Finger hochziehen konnte. 1986 brannte der Festsaal
nach einer Brandstiftung völlig nieder
und wurde bald darauf wieder neu aufgebaut. Am Samstag, 17.04.2010, gab
Schrotti mit dem Lied von der „Linie
Acht“ im voll besetzten Festsaal vor ca.
100 Gästen eine kurze Probe seiner
Sangeskunst und es brach keine Panik
aus. Soviel zu den historischen Ereignissen im und um den Löwenbräukeller.
Die letztgenannte Veranstaltung (eine
überregionale, festliche Vereinstagung) ist
hier auch deshalb erwähnenswert, weil
damals gastronomisch einiges schief -
gelaufen ist: trotz einer horrenden Saal -
miete zuzüglich Umsatzgarantie durch die
Veranstalter wurde vom Wirt (Christian
Schottenhamel) auf alle Speisen und Getränke ein – beim FC Bayern würde man
sagen – Topzuschlag erhoben. Obwohl die
samstägliche Abendkarte für den Festsaal
nur drei Hauptgerichte anbot, war eines
davon schon kurz nach dem Eintreffen
der ersten Gäste ausverkauft. Zum Symphoniekonzert am nächsten Morgen kam
das Bedienungspersonal erst kurz vor
dessen Beginn um 10.00 Uhr, da man den
Angestellten wohl nicht gesagt hatte,
dass Einlass schon ab 09.00 Uhr ist...
Ohne ein Liedchen auf den Lippen, dafür
mit Hunger und Durst kommt der Tester
an einem der wenigen schönen Tage im
August mittags zum Stiglmaierplatz und
findet einen gut besuchten Biergarten
vor, der etwa hälftig aus einem Bedienteil
und einem SB-Bereich besteht, um sich
dann in das schattige Innere des Löwenbräukellers zu verziehen. Hölzerne Tische
mit Sitzbänken und z. T. Stühlen stehen
auf steinernem Boden; darüber sieht man
ein wunderschönes Kreuzgewölbe, im
Eingangsbereich ziemlich niedrig, größtenteils aber recht hoch. Bis auf ein paar
„alte Schinken“ (Bilder) an den Wänden
wird auf Staubfänger aller Art verzichtet,
und so kommt nicht die rundum-hölzerne
Gemütlichkeit einer Bauernstube auf,
sondern entsteht (auch angesichts der
Weitläufigkeit) eher das Bild vom Inneren
einer alten Ritterburg.
Das Bier von (natürlich) Löwenbräu und
das Franziskaner Weißbier kosten je 3,90
die Halbe; Limo und Tafelwasser sind mit
3,10 bzw. 3,50 in gleicher Menge billiger.
Die Speisekarte ist riesig – aber nur nach
ihren Abmessungen, die etwa denen einer
Abendzeitung entspricht. Das Angebot ist
überschaubar (aber nicht etwa zu gering)
und zudem erfreulich sinnvoll geordnet:
auf neun verschiedene Brotzeiten (Obatzda zu 5,50 bis zum frischen Ochsentatar
zu 12,50) folgen dreierlei Salate ohne
oder mit Fleisch (6,20 bis 9,90), dann
dreierlei Suppen (3,90 bis 4,20) sowie
dreierlei vegetarische Hauptgerichte zwischen 8,90 und 10,50 Euro. Auch das Angebot an Hauptspeisen beschränkt sich
auf 11 verschiedene Gerichte ab 10,50
36 TAXIKURIER OKTOBER 2010
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Fachanwalt Familienrecht
Sozialrecht / Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

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Euro, wobei mit dem „Pfeffersteak von
der argentinischen Rinderlende“ inklusive
Zubehör zu 19,80 das finanzielle Ende
der Fahnenstange erreicht wäre. Die halbe niederbayerische Ente aus Freilandhaltung schlägt mit 17,50 zu Buche; Fischesser haben die „Auswahl“ zwischen genau
einem Gericht (gebratener Zander, 14,90)
und mit einem Käsebrett’l (8,20) oder
dreierlei süßen Sachen (5,20 – 10,80)
kann man’s ausklingen lassen. Auch hier
kommt man nicht ganz ohne eine Tageskarte aus, aber auch diese ist optisch und
inhaltlich wirklich überschaubar. Unter
den „Mittagsschmankerln“ zu je 6,80
stach dem Tester besonders das halbe
Hendl mit Kartoffel-Gurkensalat ins
Auge; dennoch bestellte er wie immer
den „Schweinsbraten mit Krusterl im feinen Kümmeljus, serviert mit Semmelknödel und Speckkrautsalat“ zu 10,50 Euro.
Und da der ausgemergelte, hungrige Kerl
gerade mal wieder unter die 100-Kilo-
Marke abzumagern droht, durfte es vorher noch eine „Brätstrudelsuppe mit vui
Schnittlauch“ (4,20) sein. Dieses „vui“
stellte übrigens, gottlob, die einzige
sprachliche Peinlichkeit auf der ganzen
Anmeldung
Taxi-München eG 
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81369 München
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Karte dar. Und was dann kam, war schon
gleich gar nicht peinlich: die Suppe war
schlicht und einfach her-vor-ragend (!)
und zählt zum Besten was dem Tester
diesbezüglich jemals zwischen die Kiemen gekommen ist. Bei dem Brätstrudel
handelt es sich um eine Art Pfannkuchen,
der mit Fleischbräteinlage eingerollt und
als Suppeneinlage in Scheiben geschnitten wird. In der kräftigen Brühe, zusammen mit tatsächlich „vui“ Schnittlauch,
wirklich ein Gedicht! Der Schweinsbraten
verdiente auch gute Noten, war teils sehr
durchwachsen, teils ein wenig zu fest, dafür offensiv gewürzt und wurde von einer
wunderbaren Soße begleitet. Dazu ein
riesiger und bissfester Semmelknödel
(also keine Wasserleiche) und ein mildsäuerlicher Speckkrautsalat, der so sicher
nicht aus dem 10-Liter-Gebinde kam.
Sehr ordentlich! Das Personal war sehr
aufmerksam und liebenswürdig, das
Publikum gediegen und erfreulich mit
Einheimischen durchsetzt – kurzum: der
Ärger nach den Patzerein bei der oben erwähnten Großveranstaltung vom April ist
gänzlich verflogen. Prädikat: empfehlenswert! (MS)

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38 TAXIKURIER OKTOBER 2010
Freitag, 1. Oktober 
➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Le nozze di Figaro
➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum, 
Sigi Zimmerschied
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, 
Die Orestie
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, Serie Noire
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Russisches Theater
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Opern auf Bayrisch
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Mariss Jansons
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater,
Penthesilea
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Josef Hader
➜ Backstage, Hell on Earth Tour
➜ 59 : 1, Love Amongst Ruin
➜ Schlachthof, Alfons Hasenkopf
Top-Termine Oktober 2010
Samstag, 2. Oktober
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Führung durch das Theater
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Prinzregenten -
theater, Serie Noire
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Il barbiere die Siviglia
➜ 19.30 – 20.20 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Anna Karenina
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Freischütz
➜ 20.00 – 22.00 Uhr. Residenztheater,
Die Geburtstagsfeier
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Der Mann, der die Welt aß
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Volker Pispers
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
„Wetten, dass?“
➜ Backstage, ZPYZ
➜ Muffathalle, The Cat Empire
➜ Feierwerk,
Rage Against Abschiebung
Montag, 4. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Balletts Russes
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Affäre Rue de Lourcine
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Ein Mond für die Beladenen
➜ 20.00 Uhr, Lach & Schieß, 
Georg Eggers
➜ 59 : 1, Disco Ensemble
➜ Muffathalle, Goldfrapp
➜ Freiheiz, Sophie Hunger
➜ Atomic Cafe, Mystery Jets
➜ Feierwerk, This Will Destroy You 
➜ Kranhalle, Someone Still Loves You
Dienstag, 5. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 14.30 – 15.20 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Il barbiere di Siviglia
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Leichtes Spiel
Sonntag, 3. Oktober (Tag d. dt. Einheit)
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Suchers Leidenschaften
➜ 13.00 Uhr, Galopprennbahn Riem,
Renntag
➜ 13.30 – 15.15 Uhr, Arena, 
TSV 1860 : Union Berlin
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 16.00 – 19.40 Uhr, Nationaltheater,
Le nozze de Figaro
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater,
Alkaid
➜ 19.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Mahagonny
➜ 19.00 Uhr, Marstall, 
Der Mann, der die Welt aß
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Comarch Young Europe Experience
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Anna Karenina
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Au Mann Schau
➜ 20.00 Uhr, Lach & Schieß, 
Alfred Mittermeier
➜ 59 : 1, Sky Larkin
➜ Backstage, Deine Lakaien
Mehrtägige Termine
➜ 08.09.10 – 30.10.10, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die 39 Stufen
➜ 17.09.10 – 04.10.10, Theresienwiese, Wiesn
➜ 24.09.10 – 03.10.10, 17.00 – 24.00 Uhr, Event-Arena, Erotikmesse
➜ 28.09.10 – 03.10.10, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Voca People
➜ 01.10.10 – 02.10.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, David Leukert
➜ 01.10.10 – 02.10.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Piet Klocke
➜ 03.10.10 – 04.10.10, 20.00 Uhr, Circus Krone, Monika Gruber
➜ 03.10.10 – 04.10.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ 04.10.10 – 06.10.10, Messe West u. Nord, Expo Real,
(04.10. + 05.10., 9.00 – 19.00 Uhr, 06.10., 9.00 – 18.00 Uhr)
➜ 05.10.10 – 07.10.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Gerd Dudenhöfer
➜ 05.10.10 – 09.10.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig W. Müller
➜ 06.10.10 – 10.10.10, 20.00 Uhr, Schloss, Caveman
➜ 07.10.10 – 08.10.10, 20.00 Uhr, Circus Krone, Dieter Nuhr
➜ 07.10.10 – 10.10.10, Messe Ost, Expopharm, 
(07.10. – 09.10., 9.00 – 18.00 Uhr, 10.10., 9.00 – 16.00 Uhr)
➜ 07.10.10 – 24.10.10, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Ganz oder gar nicht
➜ 08.10.10 – 09.10.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Rebers
➜ 08.10.10 – 10.10.10, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, Moda Made in Italy
➜ 10.10.10 – 11.10.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sarah Hakenberg
➜ 11.10.10 – 12.10.10, 20.00 Uhr, Circus Krone, Eckart von Hirschhausen
➜ 12.10.10 – 14.10.10, 9.00 – 17.00 Uhr, MOC, Maintain
➜ 12.10.10 – 16.10.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig W. Müller
➜ 15.10.10 – 16.10.10, 10.00 – 17.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, 
Briefmarken-Auktion
➜ 15.10.10 – 16.10.10, 20.00 Uhr, Feierwerk, 18 Jahre Missbrauch
➜ 15.10.10 – 17.10.10, 20.00 Uhr, Circus Krone, La Brass Banda
➜ 16.10.10 – 17.10.10, Messe, Beauty Forum München,
(16.10., 9.00 – 18.00 Uhr, 17.10., 9.00 – 17.00 Uhr)
➜ 16.10.10 – 24.10.10, Mariahilfplatz, Kirchweihdult
➜ 17.10.10 – 18.10.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Arthur Senkrecht
➜ 18.10.10 – 19.10.10, 20.00 Uhr, Circus Krone, Michael Mittermeier
➜ 19.10.10 – 20.10.10, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker
➜ 19.10.10 – 20.10.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Ohne Rolf
➜ 19.10.10 – 21.10.10, Messe, Discuss & Discover
➜ 19.10.10 – 21.10.10, Messe West, Materialica (19.10. + 20.10., 9.00 –19.00 Uhr,
21.10., 9.00 –17.00 Uhr)
➜ 19.10.10 – 23.10.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Luise Kinseher
➜ 20.10.10 – 02.20.11, 20.00 Uhr, Messe West, Schuhbeck Teatro
➜ 21.10.10 – 22.10.10, 20.00 Uhr, Schloss, Männerabend
➜ 22.10.10 – 23.10.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Stermann & Grissemann
➜ 22.10.10 – 24.10.10, 10.00 – 19.00 Uhr, Olympiahalle, Eat & Style
➜ 22.10.10 – 24.10.10, Event Arena, Babywelt 
➜ 22.10.10 – 30.10.10, Muffathalle, Dance
➜ 23.10.10 – 24.10.10, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Gerhard Polt
➜ 23.10.10 – 24.10.10, LMU, Josef Hader
➜ 23.10.10 – 01.11.10, Paulaner am Nockherberg, Kunst und Antiquitäten-Messe
➜ 24.10.10 – 25.10.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Pigor singt
➜ 24.10.10 – 25.10.10, 11.00 – 18.00 Uhr, MOC, Korn & Friends
➜ 25.10.10 – 26.10.10, 20.00 Uhr, Philharmonie, Kodo
➜ 26.10.10 – 30.10.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Luise Kinseher
➜ 27.10.10 – 28.10.10, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, Research & Results
➜ 27.10.10 – 07.11.10, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Tanguera
➜ 28.10.10 – 30.10.10, 20.00 Uhr, Schloss, Caveman
➜ 29.10.10 + 30.10.10, 20.00 Uhr,Philharmonie, Katie Melua
➜ 29.10.10 – 31.10.10, Messe Ost, Mineralientage, 
(29.10. + 30.10., 9.00 –19.00 Uhr, 31.10., 9.00 – 18.00 Uhr)
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 •••••
5 9 : 1 •••
8seasons • • • •
Americanos • • • •
Atomic Café ••••••
Babalu •• •••
Baby • ••
Backstage • • •
Barfly • • •
Barysphär • • •
B a s h N i g h t •••••••
Cafe am Hochhaus •••• • • •
Chaca Chaca • •
Cord • • •• •
Crash • • •
Crowns Club • ••
Discovery •••••
Elli Disco • • •
Erste Liga • • •
Feinkost Electronica ••••
GOP Varieté •••••
Hansa 39 • • •
Heart •••••
Jimmy’s • • •
Kantine ••••••
K u l t f a b r i k ••••• •
Lenbach • ••
M-Park • •
Max + Moritz • ••
Milchbar ••••••
Muffathalle • •
M y l o r d •••••••
Nachtgalerie • •
Neuraum • •
New York Club •
Optimolwerke •••••••
P 1 •••••••
Pacha • • •
Palais • •••
Pappasitos • • • •
Paradiso • • •
Pimpernel •••••••
Rote Sonne • •
Schlachthof •
Skyline •• •••
Substanz ••••••
Sugar • ••
Valentin Stüberl •••••••
Zoozies •••••••
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)

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39TAXIKURIER OKTOBER 2010
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Mahagonny
➜ 19.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Orchester Zürich
➜ Backstage, August Burns Red
➜ Ampere, Rodrigo Leao
➜ Kranhalle, Goldheart Assembly
Mittwoch, 6. Oktober
➜ 9.15 – 10.45 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Balletts Russes
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Alkestis
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Der Kaktus
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ein Finger zuviel
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Willi Resetarits
➜ Kranhalle, Hans Unstern
➜ Ampere, Nik Bärtsch
➜ 59 : 1, Roman Fischer
➜ BMW-Museum, Schein
Donnerstag, 7. Oktober
➜ 19.00 – 21.55 Uhr, Nationaltheater,
Medea in Corinto
➜ 19.00 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Affäre Rue de Lourcine
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Rose Bernd
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Der Kaktus
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Barbara Dennerlein
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Mariss Jansons
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, The Wilders
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Lizzy Aumeier
➜ 22.00 – 23.00 Uhr, Schauspielhaus,
Recital
➜ Backstage, Keimzeit
➜ Freiheiz, Tony Vega Band
Freitag, 8. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 15.30 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Robbi Tobbi
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Balletts Russes
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Ruf der Wildnis
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Sterne der Bühne
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Mariss Jansons
➜ Backstage, Die Kassierer
➜ Lukaskirche, Jan Garbarek
➜ Atomic Cafe, Jamaica
➜ Rote Sonne, Who Made Who
➜ Feierwerk, Front
➜ Tonhalle, TonReihe
Samstag, 9. Oktober
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Kasperltheater
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Die rote Zora
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Verschwörung des Fiesko zu
Genua
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Il barbiere di Siviglia
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Gräfin Mariza
➜ 19.00 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Herz
➜ 19.30 Uhr, Philharmonie, 
Orquestra Sinfonica Heliopolis
➜ 19.30 Uhr, Eissporthalle, Basketball
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Anna Karenina
➜ 20.00 Uhr, Olympiaturm, 
Erin Perry & Band
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Dissonanzen-Quartett
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Sissi Perlinger
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Erfolg
➜ Tonhalle, Nachtflohmarkt
➜ Backstage, Bakkushan
➜ Muffathalle, Patrice
➜ Feierwerk, Shellac
➜ Ampere, Laura Lopez Castro
➜ 59 : 1, Mutter
➜ Kranhalle, Fleischauflauf 2010
➜ Schlachthof, Cellarfolks
Sonntag, 10. Oktober 
➜ 10.00 Uhr, Olympiapark, 
München Marathon
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Omama im Apfelbaum
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Poncho Ponys
➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Freischütz
➜ 18.00 – 20.55 Uhr, Nationaltheater,
Medea in Corinto
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, 
Leere Stadt
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Der zerbrochne Krug
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Ruf der Wildnis
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Anna Karenina
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Marienvesper
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Willi Resetarits
➜ 20.00 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Django Asül
➜ Zenith, Blind Guardian
➜ Backstage, Toxpack
➜ 59 : 1, You Me At Six
➜ Kranhalle, Tweak Bird
➜ Garage, Jimmy Bowskill
➜ Theaterfabrik, Daughtry
Montag, 11. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, 
➜ Der Bär sucht einen Freund
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
➜ Blutenburg Kammerphilharmonie
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Turandot
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Westernhagen
➜ 20.00 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
➜ Muffathalle, Grinderman
➜ Theaterfabrik, Trentemoller
➜ Backstage Club, Fenix TX
➜ Ampere, Rooney
Dienstag, 12. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, 
Der Bär sucht einen Freund
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Richard III.
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Der Mann, der die Welt aß
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Ruf der Wildnis
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, M-Premiere
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Willy Michl
➜ Backstage, Bonaparte
Mittwoch, 13. Oktober
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Onegin
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Affäre Rue de Lourcine
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Rose Bernd
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Schilf
➜ 20.00 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Mitsuko Uchida
➜ 20.00 Uhr, Ampere, Kellner
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Anny Hartmann
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
M. Bublath
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
➜ Backstage, Subsignal
➜ Kranhalle, Mark Olson
➜ 59 : 1, Dukes of Windsor
➜ Backstage Halle, Chakuza
➜ Feierwerk, Kokia
Donnerstag, 14. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Il barbiere di Siviglia
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Mahagonny
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal,
Opernstudio
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Leere Stadt
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Buchpräsentation
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Axel Hacke
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Cecilia Bertoli
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Chris Boettcher
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Ruf der Wildnis
➜ 20.00 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Riccardo Chailly
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Benyamin Nuss
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Mia Pittroff
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl
➜ 59 : 1, Rantanplan
➜ Backstage, Far Form Finished
➜ Feierwerk, Yellow Umbrella
➜ Muffathalle, Blumentopf
➜ Ampere, Contact Made
➜ Theaterfabrik, Morcheeba
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Seite 40

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40 TAXIKURIER OKTOBER 2010
Freitag, 15. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 11.00 Uhr, Herkulessaal, Opernstudio
➜ 19.00 – 21.55 Uhr, Nationaltheater,
Medea in Corinto
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, Maritim, 
Essen im Dunkeln
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Michael Kohlhaas
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Ich Feuerbach
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Von morgens bis mitternachts
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
Hermannsschlacht
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Philipp Jaroussky
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Steffen Möller
➜ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
18 Jahre Missbrauch
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Riccardo Chailly
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Ursus Wehrli
➜ 59 : 1, Slag in Cullet
➜ Backstage Club, Scumbucket
➜ Freiheiz, Virginia jetzt
➜ Backstage Halle, Die Happy
➜ Atomic Cafe, The Magic Kids
➜ Schlachthof, The Stimulators
Samstag. 16. Oktober
➜ 09.00 – 17.00 Uhr, Messe, 
Fachdental
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Tom Sawyer
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Hannover 96
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.00 Uhr, Maritim, 
Essen im Dunkeln
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Sinfoniekonzert
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Onegin
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Hamlet
➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal,
Opernstudio
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg,
Fahrenheit 451
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Liliom
➜ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
18 Jahre Missbrauch
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Katherine Jenkins
➜ 20.00 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy
➜ Tonhalle, Sheryl Crow
➜ Schlachthof, Nick Woodland
➜ Freiheiz, Neuhauser Musiknacht
➜ Lange Nacht der Museen
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Sonntag, 17. Oktober
➜ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Münchner Philharmoniker
➜ 12.00 Uhr, Residenztheater,
Unwahrscheinliche Wahrhaftigkeiten
➜ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem,
Renntag
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Daddy
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater,
Ein Mond für die Beladenen
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Martha
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
La Traviata
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Jolanthe
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Sommergäste
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Hamlet
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Santana
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Rudder
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Keller Steff
➜ Freiheiz, Tina Dico
➜ Backstage Halle, Anathema
➜ Ampere, Martin Jondo
➜ 59 : 1, Jochen Distelmeyer
Montag, 18. Oktober
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Fahrenheit 451
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Öffentliches Vorspiel
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Slam Poetry
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Volkstheater,
Eros
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Pepe Habichuela
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
Hermannsschlacht
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, a-ha
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Der Messias
➜ 20.00 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Penthesilea
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Axel Hacke
➜ Kesselhaus, John Butler Trio
➜ Kranhalle, Begemann
➜ Ampere, Marteria
➜ Feierwerk, Sofa Surfers
➜ 59 : 1, This is the Arrival
➜ Atomic Cafe, Midnight Juggernauts
Dienstag, 19. Oktober
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Öffentliches Vorspiel
➜ 18.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Zauberflöte
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Hermannsschlacht
➜ 20.00 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Georg Kreissler
➜ Backstage Werk, The Parlotones
➜ Backstage, Tristania
➜ Kranhalle, Angelika Express
➜ Ampere, Elito Reve
➜ 59 : 1, Wallis Bird
➜ Feierwerk, Sham 69
Freitag, 22. Oktober
➜ 10.00 – 11.05 Uhr, Marstall, 
Robbi, Tobbi
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Dance 2010
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Die Räuber
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Faust
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Sommergäste
➜ 19.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Freischütz
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Liliom
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Mariss Jansons
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Irish Folk Festival
➜ Atomic Cafe, The Cinematics
➜ Backstage, Dark Tranquility
➜ Theaterfabrik, Hurts
➜ Backstage Werk, Tocotronic
➜ Tonhalle, Sharon Jones
Samstag, 23. Oktober
➜ 14.00 – 17.15 Uhr, Circus Krone,
Zauberflöte für Kinder
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Has und Huhn
➜ 19.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Mahagonny
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Dance 2010
➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Mord in Giesing
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Richard III.
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Endstation Sehnsucht
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Die Räuber
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Wir kommen gut klar mit uns
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Alkestis
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Quasi modo Allegro
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Jan Weiler
➜ Feierwerk, The Sound of Music
➜ Arena, TSV 1860 – Arminia Bielefeld
➜ Schlachthof, Pete Yorck
➜ 19.00 – 21.55 Uhr, Nationaltheater,
Medea in Corinto
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
I Hired A Contract Killer
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Ruf der Wildnis
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Rose Bernd
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Josef Bulva
➜ 20.00 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Patric Heizman
➜ 20.45 – 22.30 Uhr, Arena, 
FC Bayern – CFR Cluj
➜ 21.00 Uhr, Philharmonie, Kristina
Orbakaite
➜ Kranhalle, Steve Ignorant
➜ Cord, Agnes Obel
➜ Ampere, Erdmöbel
➜ Backstage Werk, Danko Jones
➜ Feierwerk, Le Caravene Passe
➜ 59 : 1, The Black Sheep
➜ Atomic Cafe, The Kabeedies
➜ Backstage, The Black Sheep
Mittwoch, 20. Oktober
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Fahrenheit 451
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
I Hired A Contract Killer
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Endstation Sehnsucht
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Filmmusik
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Stillleben in einem Graben
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Alkaid
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Staatskapelle Dresden
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Au Mann Schau
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
La Brass Banda
➜ Kranhalle, Mice Parade
➜ Ampere, Nagel
➜ Freiheiz, Tommy Jaud
Donnerstag, 21. Oktober
➜ 9.15 - 10.05 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
La Traviata
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Martha
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Daddy
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Geburtstagsfeier
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Mariss Jansons
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Ludwig Hirsch
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Badesalz
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Symphoniker

Seite 41

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41TAXIKURIER OKTOBER 2010
Sonntag, 24. Oktober
➜ 11.00 – 12.30 Uhr Gärtnerplatz -
theater, Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Katia und Marielle Labèque
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Florestan und Eusebius
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Lizzy Aumeier
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Mary Poppins
➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Omama im Apfelbaum
➜ 17.00 Uhr, Eissporthalle, Basketball
➜ 18.00 – 21.05 Uhr, Nationaltheater,
La Traviata
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Residenztheater,
Von morgens bis mitternachts
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 19.00 Uhr, Freiheiz, Giebel Treffen
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Ruf der Wildnis
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Wir sind Helden
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Capriccio Basel
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Wiener Klassik
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Quasi modo Allegro
➜ 20.00 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Django Asül
➜ Tonhalle, Die Zwerge
➜ 59 : 1, Devil Sold His Soul
➜ Atomic Cafe, The Wedding Present
➜ Ampere, Roger Cicero
➜ Hubertussaal, Rudi Zapf
Montag, 25. Oktober
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Die Räuber
➜ 18.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Zauberflöte
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Volkstheater,
Eros
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Dance 2010
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Hermannsschlacht
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Roberto Fonseca
➜ 20.00 Uhr, Spielhalle, Hotel Savoy
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
➜ Substanz, Ezio
➜ Backstage, Elevate
➜ Muffathalle, Ulita Knaus
➜ Garage, Lance Lopez
Dienstag, 26. Oktober
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Die Räuber
➜ 11.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Omama im Apfelbaum
➜ 17.00 Uhr, Skylounge, 
After Work Party
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Rusalka
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Die Räuber
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Leonce und Lena
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Diesseits
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Dance 2010
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Günter Grünwald
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Ost Rock Klassik
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Quadro Nuevo
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
La Venexiana
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Penthesilea
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Der Mann, der die Welt aß
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
CD-Präsentation
➜ 20.30 – 22.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Werder Bremen 
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Thiel
➜ Garage, Eric Sardinas
➜ 59 : 1, Samiam
➜ Kranhalle, Dash
➜ Backstage Club, Rubik
➜ Freiheiz, Protopsalti
Mittwoch, 27.Oktober
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Die Räuber
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
La Traviata
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Leonce und Lena
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Gräfin Mariza
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Maybe Forever
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Geburtstagsfeier
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Scottish National Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Monika Gruber
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Status Quo
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Ingo Appelt
➜ 59 :1, Hot Hot Heat
➜ Kranhalle, A Storm of Light
➜ Backstage, Rahzel
➜ Crux, Ou est le Swimming Pool
Donnerstag, 28. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has und Huhn
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Rusalka
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Faust
➜ 19.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Freischütz
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Maybe Forever
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Genannt Gospodin
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Liliom
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Helene Grimaud
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Lang Lang
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Hans Klaffl
➜ Ampere, Trombone Shorty
➜ Atomic Cafe, We Have Band
Freitag, 29.Oktober
➜ Der TAXIKURIER 11/2010 erscheint
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has und Huhn
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Jenufa
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Gauthier Dance
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Sommergäste
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Dead or alive?
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Katie Melua
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Martina Schwarzmann
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Florian Sonnleitner
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Dance 2010
➜ 20.30 – 22.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – SC Freiburg
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Cordula Stratmann
➜ 21.00 Uhr, BMW-Welt, 
Nacht-Event
➜ Tonhalle, BADEM
➜ Backstage, Tarot
➜ Orangehouse, Red Sparows
➜ Atomic Cafe, Roses King Castles
➜ 59 : 1, Alexisonfire
Samstag, 30. Oktober
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Kasperltheater
➜ 17.00 Uhr, Prinzregententheater,
Konzert Sängerkreis 
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Martha
Top of the Tops
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Artifact
➜ 19.30 Uhr, Circus Krone, 
Hitparadenstürmer
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauburg, 
Gauthier Dance
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Alkaid
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Das fünfte Imperium
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Katie Melua
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Konzert Sängerkreis
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Erfolg
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Dance
2010
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Jürgen Becker
➜ LMU, Rick Kavanian
➜ Backstage, Hackneyed
Sonntag, 31. Oktober (Zeitumstellung)
➜ 9.00 – 11.00 Uhr, Hard Rock Cafe,
Halloween Frühstück
➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Suchers Leidenschaften
➜ 11.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Nussknacker
➜ 14.00 + 17.15 Uhr, Circus Krone,
Ritter Rost
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Dornröschen
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 18.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann was nun?
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Rusalka
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Anna Karenina
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festkonzert
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Blechschaden
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Umberto Tozzi
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Django Asül
➜ Ampere, Hindi Zahra
➜ 59 : 1, The Coral
➜ Kranhalle, Santo Barrio
Keine Zeit zum Verschnaufen nach der Wiesn. Die Mega-Messe „Expo Real“
vom 04. – 06. Oktober kompensiert unseren Sperrgürtel-Malus. Weitere Messen (Materialica, Expopharm, Mineralientage) lohnen den Weg nach Osten.
Auch Schubecks Teatro startet wieder am 24. Oktober. Am 16. des Monats
findet wieder mal eine lange Nacht statt, nämlich die der Museen. 5 x Olympiahalle (Wetten dass, Santana, a-ha, Ost-Rock-Klassik, Status Quo). Ab Mitte des Monats voller Betrieb nach Sommer- und Wiesn-Pause auf allen Bühnen der Stadt. Auch die Kirchweihdult (16.–24.10.) generiert Fahrgäste. Lang
Lang am 28.10. in der Philharmonie und Monika Gruber am 03.+ 04.10. im
Zirkus Krone runden den „goldenen“ Oktober ab. (PR)
Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche
Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte
Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher
Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de

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42 TAXIKURIER OKTOBER 2010
Vorschau November 2010
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Peter Gabler (PG), Alfons Haller (AH), 
Werner Hillermann (WH), Manfred Kraus (MK), 
Thomas Kroker (TK), Hans Meißner (HM), 
Christine Reindl (CR), Hans-Jörg-Roidl (HJR), 
Florian Schäfer (FS), Michael Schrottenloher (MS),
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: michael.hack@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
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Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100 %
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller 
Impressum
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ein volles Veranstaltungsprogramm und lukrative Messen sorgen dafür, dass
nach dem durchwachsenen Sommer der Oktober golden wird. Nachdem alle
Wirtschaftsdaten positiv sind, hoffen wir, dass unsere Fahrzeuge „besetzt“
werden und auch die Taxibranche vom Herbst-Boom profitiert. 
Paul Rusch, Objektleiter
Die November-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint am 29. Oktober.
Einige Themen sind schon im Kasten:
➜ Schwabing
Ballermeile oder Künstlerviertel?
➜ Sicherheit im Taxi
Tätergruppe Drogenabhängige
➜ Taxi-Check München
Fundsachen
statt der Wiesn
vor der Wiesn...
nach der Wiesn...
auf ins
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
Brotzeiten/Getränke...
...alles, was der
Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr

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Genießen Sie Luxus pur! 
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wir Ihnen grenzenlose Möglichkeiten, exklusiv Ihren Fantasien 
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Ihr Taxi zu besten Konditionen.
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Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung München, Auto-Henne GmbH – Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de
Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Arnulfstr. 61, Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Kidlerstr. 36, Otto-Hahn-Ring 20,
Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münchner Str. 29, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2, Starnberg – Peter sbrunner Str. 7
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, 
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08
1Kraftstoffverbrauch (innerorts,
außerorts, kombiniert) 6,7–7,3/
4,9-5,3/5,6-6,0l/100 km, 
CO2-Emission (kombiniert) 146-
158 g/km 2Kraftstoffverbrauch
(innerorts, außerorts, kombiniert)
9,9/6,2/7,6l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 177 g/km
3Kraftstoffverbrauch (innerorts,
außerorts, kombiniert) 7,0-7,4/
4,6-5,0/5,5-5,9l/100 km, CO2-
Emission (kombiniert) 145-
153 g/km 4Kraftstoffverbrauch
(innerorts, außerorts, kombiniert)
7,6-7,9/5,1-5,3/6,1-6,3l/100 km,
CO
2-Emission (kombiniert) 159-
164 g/km.
*Ein Angebot der Mercedes-Benz
Bank AG.
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www.taxi-mit-stern.de
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Anzahlung 6.157,56 €
Sollzins gebunden p. a. 2,95 %
Effektiver Jahreszins 2,99 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 27.805,04 €
Gesamtbetrag 29.940,00 €
Monatliche Rate 499,00 €
E 200 CDI BlueEFFICIENCY4 T-Modell 
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 36.342,60
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 6.865,91 €
Sollzins gebunden p. a. 2,95 %
Effektiver Jahreszins 2,99 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 29.476,69 €
Gesamtbetrag 31.740,00 €
Monatliche Rate 529,00 €
B 180 CDI BlueEFFICIENCY
1 Sports Tourer 
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 25.228,00
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 4.803,74 €
Effektiver Jahreszins 0,99 %
Sollzins gebunden p. a. 0,99 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 20.424,26 €
Gesamtbetrag 20.940,00 €
Monatliche Rate 349,00 €
B 180 NGT BlueEFFICIENCY2 Sports Tourer 
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 26.418,00
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 5.408,52 €
Effektiver Jahreszins 0,99 %
Sollzins gebunden p. a. 0,99 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 21.009,48 €
Gesamtbetrag 21.540,00 €
Monatliche Rate 359,00 €