Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier September 2010

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2010. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | Ausgabe September 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ Der ideale Taxifahrer aus der Sicht des Tourismusamtes 
➜ Fast Food
Von der Suppenküche bis zum Döner
➜ Logistik Open-Air-Konzerte
Mega-Event U2-Gastspiel
➜ Chronik TAXIKURIER
Von den Anfängen bis zur 75. Ausgabe des „Neuen“
TOURISMUS
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 1

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Kraftstoffverbrauch kombiniert von 6,9 l/100 km bis 5,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert von 179 g/km bis 135 g/km. Angaben nach RL 80/1268/EWG.
1
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Inhalt
Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 3
Die fünf Weisheiten des Monats| 4
Editorial | Kundenpflege 4
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Was im September 2004 die Taxibranche bewegte 5
München Splitter | Neues aus der Stadt 5
Die Genossenschaft | Zusammenfassung Generalversammlung und Aktuelles 6
Streiflicht des Aufsichtsrats | Sind es denn 177 Jahre? 9
Der Landesverband | Wichtige Infos 10
Messe München | Programm September 11
Schrottis Fiaker-ABC | Start der vierten Staffel 12
Recht um’s Taxi | Benutzung von Privatparkplätzen 14
Der Blick zurück | Der September vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 15
Motiv des Monats | 15
Tourismus | Der Ideal-Taxler in den Augen des Tourismusamtes 16
Logistik-Open-Air-Konzerte | Das Beispiel „U2“ 18
Hier spricht der Doc | Ärger mit der Kniescheibe 19
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 20
Kurze Frage – Klare Antwort | Mitgliedschaften 21
Fast Food | Von der Suppenküche bis zum Döner 22
Taxi-Check München | Jammern 25
Geschichte und G’schichten | Die Kunst des Schmollens 26
München-Statistik | Unsere Stadt in Zahlen 27
Witz des Monats | 27
Spruch des Monats | 27
Die versteckten Schätze Münchens | MVG-Museum 28
Taxlers Freunde | Thomas Fleischmann, KÜS-Team 30
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 31
Zum Titelbild | 31
Essen auf Rädern | Rumpler 32
Taxameter des Monats | Herbstliche Highlights 33
Rose des Monats | Dr. Gabriele Papke, Tourismusamt 34
Zitrone des Monats | Paulaner Keller am Nockherberg 34
Promitalk | Natalie O’Hara 34
Chronik TAXIKURIER | Von den Anfängen bis zum Heute 35
Außergewöhnliche Kollegen | Erwin Behrendt 36
Annodazumal | Die Taxi-Historie 37
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 39
Top-Termine September 2010 | Hier glüht der Taxameter 40
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 42
Impressum | 43
Vorschau Oktober 2010 | 43
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de 
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 19.08.2010 13:15 Uhr Seite 3

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4 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Editorial
Das örtliche Taxigewerbe bietet eine Dienstleistung an, die von den Münchner
Bürgern und den Gästen der Landeshauptstadt cirka 25 Millionen mal pro Jahr
in Anspruch genommen wird. Zwar hat die Münchner Verkehrsgesellschaft
(MVG) im Rekordjahr 2009 mit 500 Millionen Fahrgästen den Großteil der gewerblichen Personenbeförderung im Raum München getragen, aber die Zahlen
machen deutlich, dass wir unserer Aufgabe, den öffentlichen Linienverkehr zu
verdichten und zu ergänzen, nachgekommen sind.
In der bayerischen Landeshauptstadt mit über 1,3 Millionen Einwohnern sind
zur Zeit etwa 3.400 Taxis konzessioniert. Es wird geschätzt, dass aktuell mehr als
20.000 gültige Personenbeförderungsscheine mit Münchner Ortskundenachweis
von der Behörde ausgestellt wurden. 
Wir bieten eine Dienstleistung an, die zum großen Teil auf Vertrauen basiert. Das
Vertrauen des Fahrgastes, die kürzeste Strecke zu bezahlen, die richtige Empfehlung eines Restaurants zu bekommen oder einfach nur sicher nach Hause zu gelangen. Das Beschwerdemanagement der Taxi-München eG kämpft täglich um
jeden einzelnen Kunden, wohl wissend, dass in dieser Zeit wieder einige Fahr -
gäste ihr Vertrauen in die Dienstleistung Taxi verloren haben. Langfristig sieht
die Geschäftsleitung der Genossenschaft keinen anderen Weg, als durch verstärkte Selbstkontrolle die hohe Qualität des Münchner Taxigewerbes zu sichern. 
Dabei sind wir allerdings auf die Beteiligung der Mitglieder angewiesen. Ein
schwarzes Schaf im eigenen Betrieb sollte für jeden Taxiunternehmer ein großes
Problem darstellen. Leider werden nur selten die richtigen Konsequenzen gezogen. Wer einen Fahrer beschäftigt, der fünf Beschwerden an einem Tag erzeugt,
braucht sich über fehlende Umsätze nicht zu beschweren. Der angerichtete
 Schaden trifft uns alle gemeinsam.
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle, Reinhard Zielinski
Kundenpflege
➜ Die Hand eines Menschen besteht aus 27 Knochen. In beiden
Händen zusammen stecken also
etwa ein Viertel aller Knochen
des Körpers. 33 Muskeln sorgen
für die Beweglichkeit dieses perfekten Werkzeuges. Apropos Beweglichkeit: Jeder Finger eines
Menschen wird im Laufe eines
Lebens etwa 25 Millionen mal
gebeugt und gestreckt. 
➜ Das weltweit größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet
ist die Hallertau. Auf rund
15.000 ha wächst dort ein
 Drittel der Welthopfenernte.
➜ In Bayern gibt es 1,2 Millionen
Milchkühe.
➜ Der deutsche Mann gibt durchschnittlich 338 Euro für Klamotten aus. Bei den Frauen sind es
588 Euro.
➜ Bierdeckel heißen in Bayern
deshalb „Bierfilzl“, weil sie früher tatsächlich aus Wolle gefilzt
wurden. (PR)
Die fünf Weisheiten des Monats
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TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 4

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5TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
„Wir setzen uns auch nicht auf Ihren Schreibtisch!“
Jeder von uns kennt das Problem: Keine Möglichkeit den Standplatz anzufahren,
weil sich dort schon ein Privatwagen breit macht, der unseren Arbeitsplatz
 blockiert. Was ist jetzt am sinnvollsten zu tun?
Die Rechtslage ist eindeutig. Wer amTaxistandplatz parkt und dadurch das Taxigeschäft behindert, kann abgeschleppt werden. Schließlich steht er im absoluten
Halteverbot. 
Die Realität sieht wieder ganz anders aus. Oft parken stundenlang irgendwelche
PKWs auf unseren Standplätzen, noch nicht einmal mit einem Strafzettel versehen. Die Kollegen müssen drum herumfahren oder stehen in zweiter Reihe, was
sie auch nicht dürfen, und blockieren den Verkehr. Früher als die Technik noch
nicht so weit fortgeschritten war und Autos noch mit dem Schlüssel geöffnet
wurden und nicht mit der Fernbedienung, haben „ganz Findige“ von uns zur
Selbsthilfe gegriffen und haben mit Klebstoff oder mit abgebrochenen Zündhölzer deren Schlösser unbrauchbar gemacht. Das ist natürlich Sachbeschädigung
und folglich auch strafbar. Die Gemäßigteren haben sich einen Kollegen als
 Zeugen gesucht und den Halter des PKW angezeigt. 
Was ist jetzt aber tatsächlich die beste Vorgehensweise? Langjährige Profis unter
uns, die sich gleichwohl jedesmal aufs Neue ärgern, raten trotzdem erstmal zu
Gleichmut. Wir sollten nämlich tunlichst vermeiden, dass uns das Image von
Hilfssheriffs angehängt wird. Zudem gibt es einige Dinge zu beachten, bevor im
ersten Wutanfall nach dem Abschleppwagen bzw. der Polizei gerufen wird.
Denn: Wer die Polizei ruft, egal ob über die Taxizentrale oder persönlich, muss
bis zum Eintreffen der Polizei vor Ort bleiben, damit die tatsächliche Behinderung festgestellt werden kann.
Fehlnutzung lässt sich leider auch in immer häufigeren Maß von den eigenen Kollegen feststellen.
Denn was für alle anderen gilt, gilt im besonderen Maß auch für alle Kollegen. Auch für die ist
der Taxistandplatz kein Parkplatz. Diese Auswüchse sind insbesondere am Eichstätter-Stand
und am Kaufhof zu beobachten. Da muss sich
dann niemand beschweren, wenn er 100 Euro
„Parkgebühren“ berappen muss, denn diese Bußgeldgebühren legt das KVR fest und nicht die Polizei. Wer also jedesmal sofort nach martialischen
Mitteln schreit, sollte erstmal bei sich selbst anfangen. Denn erfahrungsgemäß hat jeder von uns
schon mal am Standplatz geparkt … Was noch
schlimmer ist, denn wir kennen die Folgen! 
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren
Was im September 2004 die 
Taxibranche bewegte …
Zugestellte Parkplätze –
es hat sich nichts geändert
München Splitter
➜ Die Sanierung des Deutschen
Theaters dauert 1 Jahr länger
als geplant. Erst 2012 kann der
Betrieb in der Schwanthalerstraße wieder aufgenommen
werden.
➜ Am 28. Juli wurde der zweite
Airbus „A 380“ der Lufthansa
auf den Namen „München“ 
getauft.
➜ Auf dem ehemaligen Residenzpost-Grundstück wird kräftig
gebuddelt. Ab Herbst 2012 erwarten uns im „Palais an der
Oper“ Restaurants und Edel -
shops.
➜ Eine Analyse ergab, das München die „Zeitungshauptstadt“
Deutschlands ist. Mit 34 verkauften Tageszeitung pro 100
Einwohnern liegt München vor
Frankfurt (32) und Düsseldorf
(31). Die Süddeutsche Zeitung
(verkaufte Auflage 438.936 täglich) hält in München die Spitzenposition vor Münchner Merkur (196.957), TZ (145.052),
Abendzeitung (134.815) und
Bild München (112.721). (PR)
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TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 5

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Die Genossenschaft
Zusammenfassung 
der Generalversammlung 2010
Am Dienstag, den 13. Juli 2010 waren
 alle Mitglieder im Augustiner Keller zur
ordentlichen Generalversammlung der
Taxi-München eG eingeladen. Um 10.15
Uhr wurde die Versammlung von der
Aufsichtsratsvorsitzenden, Frau Christine
Reindl, eröffnet.
Neben über 250 Mitgliedern konnten
auch viele Gäste aus Politik, Wirtschaft
und Gewerbe begrüßt werden. Ein besonderer Dank galt der Mercedes Niederlassung München, die den Teilnehmern das
Mittagessen bezahlte.
Die Versammlungsleiterin stellte fest, dass
die Ladung frist- und formgerecht erfolgte. Im Anschluss wurde die Tagesordnung
genehmigt und Herr Norbert Laermann
zum Schriftführer bestellt. Nach der Bildung des Wahlausschusses wurde mit einer Gedenkminute an die verstorbenen
Mitglieder des letzten Jahres gedacht.
Als nächster Tagesordnungspunkt wurde
vom Vorstand der Bericht über das Geschäftsjahr 2009 vorgetragen. Herr Frank
Kuhle ging dabei auf die schwierige Lage
des Münchner Taxigewerbes ein, da die
Umsatzrückgänge nach wie vor nur durch
hohen zeitlichen Aufwand kompensiert
werden können. Die zarten Ansätze einer
Erholung wurden 2009 aus Sicht des
 Taxigewerbes immer wieder durch neue
Hiobsbotschaften, wie zum Beispiel einen
Sperrgürtel um das Oktoberfest, vernichtet. 
Der Vorstand sieht aber auch Chancen,
durch Flexibilität und der Bereitschaft
 ordentliche Dienste zu leisten, wieder an
Boden zu gewinnen. Die demographische
Entwicklung wird beispielsweise zu 
einem Anstieg der Senioren als Fahrgäste
führen, die aber besonderen Wert auf Zuvorkommen, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft legen. Für die Zukunft des Taxi -
gewerbes wird also von Bedeutung sein,
inwieweit wir uns auf die neuen Zielgruppen einstellen können. Die Einführung der digitalen Vermittlung und der
damit verbundenen Möglichkeit, fahrerund fahrzeugbezogene Kundenwünsche
zu erfüllen, sieht der Vorstand als Gelegenheit zu einer nachhaltigen Steigerung
der Qualität. 
Die Umstellung auf den digitalen Datenfunk wurde abgeschlossen. 2009 wurden
von der Taxi-München eG 1.733.000
Aufträge über Funk vermittelt. Dies stellt
eine Steigerung von 4,5 Prozent gegen -
über 2008 dar. Hauptsächlich ist der Zugewinn auf eine schnellere Auftragsvermittlung sowohl in der Annahme als
auch bei der Abgabe zurückzuführen. Die
Geschäftsführung bedankte sich an dieser
Stelle bei allen Mitarbeiterinnen und
 Mitarbeitern der Genossenschaft.
Zum Ende des Jahres 2009 hatte die Taxi-München eG zwölf Mitglieder weniger
als im Vorjahr. Am 31. Dezember 2009
waren 1.895 Mitgliedsunternehmen eingetragen. Der Umsatz der Genossenschaft
erhöhte sich aber im Kalenderjahr 2009
um 13,5 Prozent. Der Vorstand führt dies
auf den Zugewinn von neuen Geschäftsfeldern zurück.
Das Ziel, dem Münchner Taxigewerbe
 eine Heimat zu geben, wurde auch im
letzten Jahr erreicht. Die Einheit ist mit
wenigen Ausnahmen gefestigt. Die Erfolgsgeschichte der fast einhundertjährigen Genossenschaft konnte aber nur
durch vorausschauende Planung, folgerichtigen Entscheidungen und einer gewissenhaften Geschäftsführung über viele
Jahre hinweg zustande kommen. Daher
bedankte sich der Vorstand bei Herrn
Hans Meißner, der einer der großen Väter
des Erfolges ist und seit März 2010 den
wohlverdienten Ruhestand genießt. 
Zum Abschluss richtete Herr Kuhle noch
einen persönlichen Dank an den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden, der sich im
letzten Jahr der Aufgabe gestellt hat, sein
Wissen und seine Erfahrung an die verbliebenen Vorstandsmitglieder zu übermitteln.
Herr Reinhard Zielinski informierte die
Mitglieder im Anschluss über die finanzielle Situation und die Schwerpunkte der
Investitionen der Taxi-München eG. Für
eine nachhaltige Wertsteigerung wurden
im vergangenen Jahr 851.000 Euro für
die Renovierung der Immobilien ausgegeben. Seit dem Testbetrieb im März 2009
wurden 130 Rufsäulen ausgetauscht und
in Betrieb genommen. Die Investitionssumme dafür betrug im Jahre 2009 über
600.000 Euro.
Der Vorstand versteht das Grundprinzip
der Taxi-München eG in einer Kombination aus Risikomanagement, neuer Technik, neue Rufsäulen und einer sinnvollen
Abwägung zwischen Tradition und Innovation. Herr Zielinski machte deutlich,
dass das gute wirtschaftliche Ergebnis in
2009 nur durch eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Mitglieder, Mitarbeiter
und auch durch die Vorstände vor seiner
Zeit erzielt werden konnte. 
Herr Stern vom Genossenschaftsverband
Bayern e.V. berichtete den Mitgliedern
daraufhin über die gesetzliche Prüfung.
Die Geschäftsvorgänge wurden an Hand
von Diagrammen dargestellt, die eine
 positive Entwicklung der Ertrags-,
 Finanz- und Geschäftssituation der Taxi-
München eG bewiesen. Zum Stichtag 
am 30.04.2010 verfügte die Taxi-München eG über 1,5 Millionen Euro liquide
Mittel. Der Bilanzgewinn aus dem abgeschlossenen Geschäftsjahr 2009 betrug
268.907,03 Euro. Herr Stern bescheinigte
der Genossenschaft die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung.
Als weiteren Tagesordnungspunkt trug
die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Frau
Christine Reindl, den Bericht des Aufsichtsrates vor. Der Aufsichtsrat hat den
Jahresabschluss, den Lagebericht und den
Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses unter Einbeziehung eines
Verlustvortrages (Bilanzgewinn) geprüft,
für in Ordnung befunden und befürwortet
den Vorschlag des Vorstandes. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der
Satzung. Auf die Berichte bezogen meldete sich kein Redner.
Die anschließenden Beschlussfassungen
wurden nach Zustimmung der Mitglieder
per Akklamation gefasst. Der Jahres -
abschluss 2009 und der Vortrag des
 Bilanzgewinnes wurde ohne Gegenstimme genehmigt. Der Vorstand wurde mit
einer Gegenstimme entlastet. Herr Hans
Meißner wurde mit einer Gegenstimme
entlastet. Der Aufsichtsrat wurde mit drei
Gegenstimmen entlastet.
Unter Top 8 wurde Herr Alfons Haller für
den aus Altersgründen ausgeschiedenen
Herrn Hans Meißner per Akklamation in
den Vorstand nachgewählt. Herr Haller
nahm die Wahl an. 
Für den Aufsichtsrat stellten sich 5 Mitglieder zur Verfügung. Nach schriftlicher
Abstimmung wurden Herr Bernhard Absmayr, Taxi 920, Herr Werner Hillermann,
Taxi 2060 und Herr Hans Michael Nowak,
TAXIKURIER SEPTEMBER 
20106
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7TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Die Genossenschaft
Taxi 455, von der Generalversammlung
in den Aufsichtsrat gewählt. Alle Kandidaten nahmen die Wahl an.
Im Anschluss wurde Herr Hans Meißner
zum Ehrenvorsitzenden durch Vorstand
und Aufsichtsrat ernannt. Der langjährige
Vorstandsvorsitzende nahm die Ehrenauszeichnung an und versprach, noch
lange Mitglied der Genossenschaft zu
bleiben, da ihm der Werdegang der Genossenschaft nach wie vor sehr am Herzen läge und er sich daher auch nicht
trennen könne.
Der Genossenschaftsverband Bayern e.V.
übergab Herrn Meißner die „Silberne
 Ehrennadel“ des Verbandes. Herr Stern
berichtete kurz über die gewerblichen
Meilensteine im Leben des Herrn Meißner
und dankte ihm für 28 Jahre verdienstvolle Genossenschaftstätigkeit.
Frau Reindl bat um Zustimmung über
den Tagesordnungspunkt 9 per Akkla -
mation abzustimmen. Diese wurde mit
vier Gegenstimmen erteilt. Mit über 94
Prozent hat die Generalversammlung
 anschließend einer Erweiterung der
 Betriebsordnung zugestimmt. Im Zusammenhang mit einem Fahrtauftrag, der
durch funktechnische Einrichtungen der
Genossenschaft vermittelt wird, haben
sich die Mitglieder damit verpflichtet, es
zu unterlassen, Werbung jeglicher Art für
eine Funkvermittlungszentrale zu betreiben oder betreiben zu lassen, die mit der
Genossenschaft in Konkurrenz steht.
Die Versammlung stimmte einer Abstimmung per Akklamation des Tagesordnungspunktes 10 mit einer Gegenstimme
zu. Mit 98,14 Prozent der Stimmen beschlossen die Mitglieder, eine Verpflichtung, das Verhalten an den genossenschaftlichen Förderinteressen der Gesamtheit aller Mitglieder zu orientieren, in den
§ 8 der Satzung aufzunehmen. Die Änderung des Paragraphen 50 der Satzung
wurde mit über 94 Prozent von der Generalversammlung beschlossen, der die
Sanktionsmöglichkeiten bei Verstößen
gegen die satzungsgemäßen Bestimmungen regelt.
Nach der Mittagspause wurden im letzten
Tagesordnungspunkt von den Mitgliedern
verschiedene Fragen an die Geschäftsleitung gestellt und beantwortet. Um 14.10
Uhr schloss die Versammlungsleiterin,
Frau Reindl, die Generalversammlung
2010. (FK)
Taxibestellungen während
Herbst-Messen und Oktoberfest
vom 18. September bis zum 10. Oktober
2010 stehen drei große Messen sowie das
Oktoberfest auf dem Münchner Veranstaltungskalender. In dieser Zeit ist nicht nur
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Gute Zeiten für gute Geschäfte – zur EXPO REAL kommen auch dieses Jahr wieder Zehntausende 
Messeteilnehmer aus dem In- und Ausland. Nutzen Sie diese Gelegenheit für hohe Auslastung und gute 
Umsätze und fahren Sie vom 4.–6. Oktober die Eingänge West und Nord der Neuen Messe München an.
Frank Kuhle und Christine Reindl bei der Ehrung des
 Ehrenvorsitzenden Hans Meißner
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 7

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Die Genossenschaft
Hochbetrieb in Hotellerie und Gastronomie, sondern auch das Münchner Taxigewerbe erlebt die umsatzstärkste Zeit des
Jahres. 
Leider kommt es dadurch immer wieder
zu Wartezeiten bei der Taxibestellung.
Um die Erreichbarkeit der Taxizentrale
auch in hochfrequentierten Zeiten zu gewährleisten, können wir allen Hotels und
Gaststätten ein modernes, automatisches
Bestellsystem zur Verfügung stellen:
„Autobooking – der Taxiruf per Knopfdruck“ .
Die Autobooking-Anlage der Taxi-München eG ermöglicht die Taxibestellung
über das Telefon mit einem einzigen
 Tastendruck. Viele Münchner Hotels und
Gaststätten nutzen das System inzwischen mit Begeisterung. Neben einer
spürbaren Entlastung des Personals sorgt
die schnelle und zuverlässige Taxiversorgung auch für zufriedene Gäste.
Die Nutzung der Buchungsanlage inklu -
sive Installation und Einweisung ist
 kostenlos. Bei Interesse an „Autobooking
– der Taxiruf per Knopfdruck“ ist die
Kundenberatung der Taxi-München eG
zuständig. (FK)
Taxi-München eG
Kundenberatung
Herr Thomas Kroker, 
Frau Barbara Schneider
Telefon: (089) 2 16 13 96 oder 
Mobil: 0177-2 16 13 41
eMail: Kundenservice@taxi-muenchen.de
Standplatzarbeit
Baumaßnahmen Pasinger-Bahnhofsplatz
Inzwischen haben die Bauarbeiten am Pasinger Bahnhof auch Einschränkungen für
die Bereitstellung der Taxis mit sich gebracht. Eine erste Kostprobe war im Juli
die kurzfristige Absperrung des Taxistandes durch die beauftragte Baufirma, die
ebenso schnell beseitigt werden konnte.
In Zusammenarbeit mit der Deutschen
Bundesbahn, dem Kreisverwaltungsreferat und den durchführenden Baufirmen,
sollen nun während der gesamten Bauzeit
vor notwendigen Verlegungen des Taxistandes Gespräche stattfinden, um einen
reibungslosen Taxibetrieb für die Fahr -
gäste bewerkstelligen zu können.
Der Vorstand hofft, dass durch diese Zusammenarbeit der wirtschaftlicher Schaden für das Taxigewerbe am Pasinger
Bahnhof gering gehalten werden kann.
(RZ)
Alter Hof
Sehr geehrte Damen und Herren,
von Herrn Stadtrat Quaas erhielten wir
eine Beschwerde, dass sich in den letzten
Tagen Vorfälle mit zu schnell fahrenden
Taxis im Alten Hof häufen. Er kritisiert
darin eine schnelle und ruppige Fahrweise und dass viel zu schnell in die
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
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Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
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Die Genossenschaft
9TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
 Torbogen eingefahren wird, kurz und
 abrupt vor Menschen auf der Fahrbahn
gebremst wird, so dass diese sich nur mit
einem Sprung über die Ketten in Sicherheit bringen können, und dann wieder
mit hoher Geschwindigkeit der Rest des
Hofes durchquert wird. Wir möchten Sie
daher bitten, Ihre Fahrer über Funk dazu
anzuhalten, die im Alten Hof geltende
Geschwindigkeitsbeschränkung von
10 km/h einzuhalten. Wir hoffen, dass 
Sie zu einer Besserung der Situation beitragen können und die Erwägung von
verkehrsaufsichtlichen Maßnahmen für
den Alten Hof deshalb nicht erforderlich
sein wird.
Landeshauptstadt München, 
Kreisverwaltungsreferat
Fahrereinstellung
Bitte nehmen Sie Kontakt mit dem
 Vorstand der Genossenschaft auf, falls 
Sie Herrn Logossou Yaou als Taxifahrer
beschäftigen möchten. (FK)
Streiflicht des Aufsichtsrats
Sind es denn 177 Jahre?
Dieses Jahr findet die Wiesn zum
177. Mal statt. „Zugroaste“ Münchner
werden fragen: Warum nicht zum
200. Mal? Feiert doch die Wiesn dieses
Jahr den 200. Geburtstag. Ganz einfach!
Die Wiesn ist einige Male ausgefallen.
Zwei große Weltkriege, Nachkriegszeiten und Epidemien, wie etwa die Cholera in den Jahren 1854 und 1873, verhinderten mehrfach das weltberühmte
Volksfest. Deshalb findet dieses Jahr
zum 200. Geburtstag des Oktoberfestes
„erst“ die 177. Wiesn statt.
Als Geburtstagsgeschenk spendierte der
Stadtrat allen Wiesnfreunden zwei zusätzliche Wiesntage. Alle Münchner und
angereiste Wiesngäste aus Nah und
Fern freuen sich über die Fahrgeschäfte,
auf eine romantische Fahrt im Riesenrad oder eine bayerische Brotzeit an
 einem der vielen Marktstandl. Und wir,
liebe Kolleginnen und Kollegen freuen
uns auf das jährliche Highlight unseres
Gewerbes, für das ich Ihnen gute Geschäfte wünsche.
Mit der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Taxi-München eG, begann die verkürzte Amtszeit des dritten
Vorstandsmitgliedes. Herr Alfred Haller
wurde mit sehr großer Mehrheit in den
Vorstand gewählt. An dieser Stelle
möchte ich ihm noch einmal viel Glück
und Erfolg wünschen.
Außerdem wurden Herr Werner Hillermann als Aufsichtsrat wieder gewählt
und Herr Bernhard Absmeyr und Herr
Michael Nowak neu in den Aufsichtsrat
gewählt. Auch diesen drei Kollegen
wünsche ich viel Glück und Erfolg im
Aufsichtsrat und freue mich auf eine
gute Zusammenarbeit. Nach der Jahreshauptversammlung traf sich der Aufsichtsrat zur konstituierenden Sitzung.
Während dieser wurde ich als Aufsichtsratsvorsitzende und Paul Rusch als
mein Stellvertreter sowie Werner Hillermann zum Schriftführer und Michael
Novak als sein Stellvertreter gewählt.
Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen,
danke ich für Ihre aufmerksame und
disziplinierte Mitarbeit während der
Jahreshauptversammlung, die einen
 reibungslosen und zügigen Ablauf
 gewährte. Ich hoffe, wir sehen uns
nächstes Jahr wieder.
Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte
und stets eine unfallfreie Fahrt.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre 
Christine Reindl
Aufsichtsrats -
vorsitzende
Wir trauern um unseren Kollegen
Der langjährige Unternehmer 
ehemals Taxi 786
Herr Peter Müller
ist am 23. Juli, im Alter von 
64 Jahren verstorben.
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'L0L)U ELV8KU
DR. JÜRGEN STAHLBERG
Rechtsanwalt
· UNFALLREGULIERUNG
· BUßGELD/FAHRVERBOT
· TAXIGESCHÄFT
· SCHEIDUNG
§§
Feichthofstr. 171 81247 München (Pasing) immer Parkplätze ! 
Tel: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com
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10 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Der Landesverband
Taxi-Messe Köln
Am 5. und 6. November findet in Köln
die Europäische Taximesse 2010 statt. Gemeinsam mit dem Bundeszentralverband
Personenbeförderung (BZP) veranstaltet
die Fachvereinigung Personenverkehr
Nordrhein Taxi - Mietwagen e.V. die inzwischen attraktivste Ausstellung für das
Gewerbe in Europa. 
Die Messe bietet Taxi- und Mietwagenunternehmern aus der Bundesrepublik
und den europäischen Nachbarstaaten
umfassende Informationsmöglichkeiten
über alle für ihr Gewerbe wichtigen Produkte und Dienstleistungen.
Begleitet wird die im Zweijahres-Rhythmus stattfindenden Veranstaltung durch
ein Taxi-Forum der International Road
Transport Union (IRU), Beiträge aus Politik, Wirtschaft und Gewerbe sowie einer
Tombola mit attraktiven Preisen.
Wir hoffen wieder zahlreiche Landesverbandsmitglieder am 5. und 6. November
2010 in der Kölnmesse Halle 4.1 begrüßen zu dürfen. Bitte buchen Sie frühzeitig, da erfahrungsgemäß mit großer
Nachfrage zu rechnen ist. (FK)
Echo auf Interview mit 
Hans Meißner im SZ-Magazin
Schreiben Bayerisches Rotes Kreuz 
an den Landesverband Bayerischer 
Taxi- und Mietwagenunternehmer e.V. 
vom 29. April 2010
Sehr geehrter Herr Meißner,
im SZ-Magazin (Nummer 15, 16. April
2010) haben Sie in schon humoristischer
Weise das Münchner Rote Kreuz als 
„…die größte Konkurrenz der Münchner
Taxifahrer“ bezeichnet und behauptet,
dass das Rote Kreuz „die Omas halt nicht
nur ins Krankenhaus, sondern auch noch
gleich ins Café und zum Friseur“ brächte
und den Taxis das Geschäft kaputt
 mache.
Ich bin mir sicher, dass die Leser des SZ-
Magazins diese Behauptungen als kabarettistische Einlage eines Taxi-Lobbyisten
einzustufen in der Lage sind. Sollten Sie
selbst Ihren eigenen Thesen Glauben
schenken, bitte ich Sie folgenden Sachverhalt zur Kenntnis zu nehmen:
Ihre Behauptungen entsprechen nicht der
Wahrheit, da in München das BRK lediglich öffentliche Krankentransporte aufgrund ärztlicher Verordnung und mit
 medizinischer Begleitung (vermittelt über
die Integrierte Rettungsleitstelle der
 Feuerwehr unter Telefon 19222) sowie
Liegendfahrten ohne ärztliche Begleitung
(auf Anforderungen der Krankenhäuser)
durchführt. Diese Fahren sind durch Taxis
aufgrund fehlender technischer Ausstattung nicht zu leisten. Fahrten zum Café
oder zum Friseur gehören hingegen nicht
zum Leistungsspektrum des BRK-Kreisverbandes München. Insofern tritt das
Münchner Rote Kreuz auch nicht als
Hauptkonkurrent der Münchner Taxiunternehmer und -fahrer auf. Ich bedauere es sehr, dass das SZ-Magazin derartige
Aussagen eines Branchenvertreters ohne
vorherige Prüfung übernimmt und verbreitet.
Mit freundlichen Grüßen
gezeichnet
Dr. Hildegard Kronawitter
Vorsitzende
Antwortschreiben 
von Herrn Johann-Ewald Meißner 
aus Pähl an das BRK München, 
Frau Dr. Hildegard Kronawitter 
vom 07. Mai 2010
Sehr geehrte Frau Dr. Kronawitter,
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 29.
April. Ihre Auffassung über Humor halte
ich für makaber, da es sich um Arbeitsplätze handelt, die unter dem Deckmantel
des gemeinnützigen Ehrenamtes unter
Umgehung steuer- und sozialversicherungsrechtlicher Vorschriften vom BRK
und anderen Hilfsmultis vernichtet werden. Das hat mit Humor nun wirklich
nichts zu tun, sehr geehrte Frau Sozial -
demokratin.
Offensichtlich haben Sie den Artikel im
SZ-Magazin nicht gelesen oder verstanden. Ich habe vom Bayerischen Roten
Kreuz unter der Präsidentin Prinzessin
von Thurn und Taxis gesprochen und
nicht vom KV München. Übrigens
 richteten Sie Ihr „lustiges“ Schreiben an
unseren Landesverband.
Lesen Sie, sehr geehrte Frau Dr. Kronawitter, bitte die Tätigkeitsberichte der
KV’s des BRK in Bayern durch, dort finden Sie z.B. beim KV Garmisch den Hinweis auf tausende Schülerbeförderung
durch Zivis mit Pkw’s normaler Bauart.
Auf Rechnungen weist der KV GAP keine
Steuernummer aus. Der KV Ebersberg
führt Dialysefahrten in Konkurrenz zum
Taxi durch, usw.
Abschließend muss ich feststellen, dass
die Kreisverbände keine eigene Rechtsperson sind, aber Genehmigungen nach
dem PBefG zum Mietwagenverkehr betreiben. Es ist auch sonderbar, dass das
BRK-Präsidium in größter finanzieller
Not ist und die untergegliederten KV’s
mit Millionenzuwendungen aushelfen
können. Wo kommt das Geld her?
Sehr geehrte Frau Dr. Kronawitter, abschließend könnten Sie mir erklären,
worin der Unterschied zwischen einem
Taxi-Lobbyisten wie mir und einer Lobbyistin für Hilfsorganisationen mit Gewerbebetrieben liegt? Natürlich sind ehemalige Staatsminister und Politiker als
Lobbyisten effektiver als ein politisch unbedeutender Taxler wie ich. Allerdings
gibt sich dazu auch nicht jeder her, wie
der von mir sehr geschätzte Dr. Günther
 Beckstein bewies, als ihm das Amt des
BRK-Präsidenten angeboten wurde. Er
lehnte mit der Begründung ab, dass die
derzeitige Präsidentin dies doch sehr gut
macht.
Mit dem Rat: „si tacuisses philosuphus
mansisses“, verbleibt
mit freundlichen Grüßen
gezeichnet
Ihr Hans Meißner
Flüssigkeitsmangel
Ein ausgeglichener Wasserhaushalt ist
Voraussetzung für das Funktionieren des
gesamten menschlichen Organismus,
denn Wasser ist Hauptbestandteil aller
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
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11TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Messe München
Die Messe im September
➜ IFAT ENTSORGA 2010
Vom 13. bis 17. September 2010 findet auf dem Gelände der Neuen Messe
München die IFAT ENTSORGA 2010 statt. Mit 2.605 Ausstellern aus 41 Ländern sowie rund 120.000 Fachbesuchern aus 170 Ländern präsentierte sich
die IFAT im Jahr 2008 mit neuen Rekordzahlen. Ab 2010 kooperieren die
Messe München und der BDE. In diesem Kontext wird die IFAT zur IFAT
 ENTSORGA, Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoff -
wirtschaft. Sie findet vom 13. bis 17. September 2010 auf dem Gelände der
Neuen Messe München statt. Die IFAT ENTSORGA ist die weltweit wichtigste
Fachmesse für Innovationen, Neuheiten und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft.
➜ GOLF EUROPE 2010
Die GOLF EUROPE 2010 zeigt vom 26. bis 28. September 2010 die gesamte
Bandbreite des internationalen Angebotes an Golfsportartikeln, Golfmode,
Golfzubehör, Maschinen und Geräten im M,O,C,. Unter den Ausstellern sind
die internationalen Marktführer und Hersteller, die Importeure und der Großhandel mit einem lückenlosen Angebot vertreten. Die Golf Europe ist eine
 reine Fachmesse und bietet Ausstellern und Fachbesuchern eine professionelle Plattform mit erstklassigem Rahmenprogramm.
➜ CINEC 2010
Die Cinec, die vom 18. bis 20. September 2010 im M,O,C, stattfindet, wendet
sich an einen breiten Kreis von Fachinteressenten aus den Bereichen Filmtechnik, Postproduktion, Veranstaltungstechnik und Dienstleistung. Das
 Spektrum der Zielgruppen reicht von den Kreativen über die Techniker bis
hin zu den Produzenten und vielen anderen Berufsbildern aus dem Umfeld
der Filmproduktion. 
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de
Zellen und Körperflüssigkeiten, dient als
Baustoff, Lösungs-, Transport- und Kühlmittel und schützt vor Verdunstung und
Überhitzung. Schon nach wenigen Tagen
kann Flüssigkeitsverlust zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. Darunter
fallen Bluteindickung, Schwäche,
Schwindel bis hin zur Bewusstlosigkeit. 
Mit anhaltendem Wassermangel ist der
Körper nicht mehr in der Lage, harnpflichtige Substanzen ausreichend auszuscheiden. Nieren- und Kreislaufversagen
sind die Folge. Stress, das im Alter nachlassende Durstgefühl, Inkontinenz sowie
mangelnde Gewohnheit sind oft der
Grund, warum wir zuwenig trinken. Verspüren wir Durst, weist dies bereits auf
einen Flüssigkeitsmangel hin. Erhöhte
Proteinzufuhr, Schwitzen, Fieber, körperliche Aktivität, trockene Luft sowie
Durchfall, sind Faktoren, die noch zu
 einem gesteigerten Flüssigkeitsbedarf
führen. Um einer Dehydratation (Austrokknung) vorzubeugen, muss dieser
durch ausreichendes Trinken gedeckt
werden. Mundtrockenheit, steigende
 Körpertemperatur, Kopfschmerzen oder
schlaffe Haut sowie Verstopfung sind
 Anzeichen eines Flüssigkeitsmangels. 
Hiervor schützt eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2,3 Litern. Der
größte Teil, ca. 1,5 Litern sollte über Getränke und die restliche Menge über das
Essen aufgenommen werden. Ideale
Durstlöscher sind Mineralwasser, Schorlen
und ungesüßte Früchte- und Kräutertees.
Wichtig ist regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken und nicht den tagsüber
entstandenen Flüssigkeitsverlust am
Abend aufzufüllen. Die Erstellung eines
Trinkplanes stellt eine gute Möglichkeit
dar, um an das ausreichende Trinken zu
erinnern. Sinnvoll ist es, bereits morgens
die Trinkmengen bereitzustellen und diese
anhand des Trinkplanes zu kontrollieren.
Weitere Informationen zu diesem und 
anderen Themen erhalten Sie unter:
www.gesundheit-aktuell.de
presse@gesundheit-aktuell.de
Spenden an das BRK, MHD oder die
Johanniter Unfallhilfe stärken die
Konkurrenz zum Taxigewerbe und
 zerstören unsere Arbeitsplätze. (HM)
Information
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Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
A
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „A“ .
Abwarten – gehört zu unserem Handwerk
wie der Pinsel zum Maler. Aber manche
Kollegen übertreiben es damit, wenn sie
z.B. bei der Abholadresse angekommen
sind und einfach im Wagen sitzen bleiben, anstatt zu läuten oder am Tresen
bzw. dem Empfang Bescheid zu geben,
dass man nunmehr einzutreffen geruhte.
Erfahrene Portiers, Empfangsdamen, Wirte usw. lassen ihre Gäste möglichst so
lange nicht aus dem Haus, bis der richtige (!) Taxifahrer sein Eintreffen vermeldet
– und nicht etwa das „falsche“ Taxi die
Kunden mitnimmt, welches z.B. nur gerade zufällig vor dem Haus andere Fahr -
gäste abgeliefert hat. Bei privaten Abholadressen kann es schon mal sein, dass
man zu Fuß längere Märsche auf sich
nehmen muss, um zur Haustüre zu kommen. Die Zentrale wird mit einem Anruf
beim Kunden („Ihr Taxi wäre da, kommen
Sie raus?“) nur dann behilflich sein, wenn
der Taxler aus verkehrstechnischen Gründen seinen Heizöl-Ferrari in zweiter oder
gar dritter Reihe stehend wirklich nicht
für ein paar Minuten unbeaufsichtigt lassen kann. Zufälligerweise häufen sich
diese Fälle immer dann, wenn es gerade
regnet und die mit Drei-Wetter-Taft betonierte Frisur leiden könnte. Für solche
Fälle gibt’s übrigens Regenschirme, die
von den Fahrgästen als echter Service
 geschätzt werden und gleich zu Anfang
für ein gutes Klima sorgen. Tragbare
 Klimaanlagen, sozusagen.
Abstauben – tatsächlich gibt es noch ehrliche Kollegen (im Wortsinne), die auf
Kanal IV der Zentrale melden „ich wurde
gerade in der xy-Straße 12 aufgehalten,
aber die Herrschaften sagen mir, sie
 hätten über die Zentrale schon ein Taxi
bestellt. Kommt da noch ein Wagen oder
kann ich die mitnehmen?“ Wer jetzt
denkt „schee bläd, die hätt’ i einfach
 mitg'nomma“ wird sich vermutlich mit
harschen Worten über die zunehmende
Unkollegialität in unserem Gewerbe aufregen, wenn ihm seinerseits mal die
Kundschaft „abgestaubt“ wurde. Was du
nicht willst, dass man dir tut...
Agnes Bernauer – der Taxistand liegt ein
wenig unglücklich nach der Kreuzung, so
dass die Anfahrt zu manch (eigentlich)
nahegelegener Adresse zur halben Weltreise ausarten kann. Dafür liegt der Stand
aber auch geschützt im „Windschatten“
der großen Kreuzung, so dass man für ein
Zigaretterl im Stehen oder einen Ratsch
mit Kollegen (beides noch nicht verboten!) mal die Fahrertüre öffnen kann,
 ohne dass sie einem gleich weggefahren
wird. Die Namensgeberin unserer Straße
und des Standes, Agnes Bernauer, war
 eine Baderstochter, die – wider alle Standesregeln – im Jahre 1432 von Herzog
Albrecht III. geehelicht wurde. Der böse
Schwiegervater, Herzog Ernst, nutzte drei
Jahre später eine längere Abwesenheit
seines Sohnes, um die Bernauerin der
Zauberei anzuklagen und in der Donau
ertränken zu lassen. Merke: nicht nur die
berühmt- berüchtigten Schwiegermütter
können boshaft sein!
Alkohol – „Der Teufel hat den Schnaps
gemacht“ sang schon Udo Jürgens, und
auch die Nachteulen in unserem Gewerbe
können diverse Liedchen davon singen.
Andererseits veranlassen der „Weingeist“
und die scharfen Polizeikontrollen so
manchen Gelegenheits- oder auch Dauertrinker dazu, lieber mal ins Taxi zu steigen, anstatt sich am nächsten Morgen zu
fragen, wo eigentlich der Führerschein
hingekommen sein könnte. Amüsant 
ist dabei die Meldung in der SZ vom
07.07.2010, Seite 57 „Fahne statt Lappen“: ein Führerscheinprüfling in Bamberg hatte schon einen Teil der praktischen Fahrprüfung unauffällig absolviert,
als dem Prüfer Alkoholgeruch beim Probanden auffiel. Dieser durfte noch selbst
zur nächsten Inspektion fahren, wo dann
ein Wert von knapp zwei Promille ermittelt wurde... 
Ampeln – „Durch diese hohle Gasse muss
er kommen“ steht – richtig: nicht etwa in
der Straßenverkehrsordnung, sondern bei
Schillers „Wilhelm Tell“ . Nachzulesen ist
dort auch die Geschichte vom bösen
Landvogt Geßler, der bei Abwesenheit
seiner Person einfach seinen aufgespießten Hut grüßen ließ – natürlich bei strenger Strafe im Falle der Missachtung dieses Gebotes. Und wie die Ur-Schweizer
müssen auch wir uns vorkommen, wenn
wir in der Berg-am-Laim-Straße einwärts
an der Riedgaustraße „rot“ sehen, während 20 Meter weiter die Ampel in sattem, wenngleich kurzem „grün“ einladend leuchten würde. Wird’s dann an der
Riedgau „grün“ – naja, Sie wissen
schon... Und damit es nicht langweilig
wird, hat man schließlich etwa 30 Meter
weiter an der Dingolfinger Straße wieder
„rot“, um dann am Haidenauplatz endlich
mal zum Stehen zu kommen. Leider gibt
es auch im Westen nichts Neues: beim
Warten am Sauerbruch-Stand kann man
im Rückspiegel stets 24-stündig das Farbenspiel zur Marchioninistraße bewundern, aber auch an solchen Mega-Kreuzungen wie Großhaderner-/Guardinistraße, Graubündener-/Appenzeller Straße oder Bäcker- /Weinbergerstr. ist meist
ganztägige (und -nächtige) Dauerbeleuchtung angesagt. Weshalb kann
 eigentlich an der Kreuzung Arcis-/Briennerstraße ein grüner Blechpfeil das
Rechtsabbiegen zum Königsplatz dauerhaft erlauben, ein ebensolcher „DDR“-
Pfeil (weil dort mal gebräuchlich) das
Rechtsabbiegen von der Sonnen- in die
Schwanthalerstraße, während dies am
Dreieck Schäftlarn-/Lagerhaus- und Isartalstraße oder Effner-/Englschalkinger
Straße oder Iffland einwärts zum Tucher-
12 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 12

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park usw. usw. bei einem Bruchteil des
Fußgängeraufkommens nicht möglich
sein soll? Wahrscheinlich wird die
irgendwann einmal ausgerufene „Erprobungsphase“ für die blechernen grünen
Rechtsabbiegerpfeile so lange ausgedehnt, bis endlich einmal ein Autofahrer
unseren städtischen Verkehrsprofis den
Gefallen tut und einen Fußgänger umnietet, damit man nach geschätzten 15 Jahren der „Erprobung“ diese höchst sinnvolle Einrichtung endlich, endlich für
gescheitert erklären kann. Neue Blechpfeile sind nach Schrottis Beobachtung
ohnehin seit Jahren nicht mehr angebracht worden. Frei nach der in München
so beliebten Devise: nur ein im Stau
 stehender Autofahrer ist ein guter Autofahrer! 
Aufhalter – sind für uns geschenktes
Geld, auch wenn sie nicht weit fahren.
Trotzdem ist es immer wieder verblüffend, wie viele „Könner“ in unserem Gewerbe mit Tunnelblick, Brett vorm Kopf
und daran montierten Scheuklappen an
Aufhaltern vorbeifahren und diese dadurch verärgert und ratlos einfach stehen
lassen. Und da liegt auch das Problem:
natürlich freut sich der nächste Taxler,
der seine Augen und sein Hirn bestimmungsgemäß zu benützen weiß, über diesen Stich - aber verärgerte Kundschaft
war noch nie eine gute Werbung fürs Geschäft! Und noch immer hat es sich bis zu
den meisten Nachtfahrern nicht herumgesprochen, dass man nach Telefon oder
Funk bei der Anfahrt zur Kundenadresse
statt der eingerosteten Denkmaschine
 lieber die Reklame ausschalten sollte. 
Auftreten – kann man mit den Füßen,
aber auch mit seiner ganzen Erscheinung,
wozu – als erster äußerlicher Eindruck –
zweifellos besonders die Kleidung gehört.
Manchem Taxilenker ist es immer noch
nicht peinlich, im Sommer mit kurzen
Hosen, nackten Füßen in den Sandalen
sowie offenem Hawaii-Hemd und daraus
hervorquellendem Brusthaartoupet Gäste
von namhaften Firmen, Hotels oder z.B.
dem „Tantris“ abzuholen, denen ob dieses
Anblickes das zuvor eingenommene 
200-Euro-Menü schlagartig wieder hochkommt. Solche Grattler tragen wesentlich
dazu bei, dass sich manche Häuser zum
Nachteil unseres Gewerbes lieber für einen Limousinen-Service entscheiden, bei
dem Fahrer und Auto wenigstens optisch
einen solchen Eindruck machen, dass
man davon nicht gleich Augenkrebs bekommt. Und übrigens haben auch die
 Gäste vom Genickschuss-Stüberl um die
Ecke, aus der drittklassigen Pension oder
einfach nur Otto Normalverbraucher und
Lieschen Müller einen Anspruch darauf,
für das gleiche Geld gleich gut empfangen zu werden! Die oft beschworene Freiheit des Taxifahrens (kein Chef, keine
festen Arbeitszeiten usw.) muss da ihre
Grenzen haben, wo man als Dienstleistungserbringer um das Wohlwollen –
und letztlich: das Geld – der Kundschaft
buhlt. Ein gewisses Auftreten in Verhalten und Optik hat auch etwas mit Respekt
vor den Fahrgästen zu tun. Wer nicht
 bereit ist, dem Kunden (jedem Kunden!)
grundsätzlich mit Respekt zu begegnen,
sollte sich lieber als Brez'nsalzer bei
Müllerbrot oder bei den Stadtwerken als
Ida Schumachers Trambahnritzenreinigungsdame (Trambahnfahrer: „Kannst net
aus'm Gleis geh?“ – Sie: „I scho, aber du
net!“) bewerben. (MS)
13TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Klimatisierte Räume
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Studiotelefon (089) 94 40 52 22
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Telefon (0 89) 32 42 26 94
opening hours: 20.00h - 06.00h
Fr. u. Sa bis 07.00h
Klimatisierte Räume
Zimmer mit seperater Dusche und WC
Whirlpool und TV, eigener Parkplatz
www.domina-bizarr-studio.de
Termine nur nach Vereinbarung
Studiotelefon (089
)
 9
4
 4
0
 5
2
 22
Frankfurter Ring 220 º 80807 Münc hen
Telefon (
0
 89
)
 3
2
 4
2
 2
6
 94
opening hours: 20.00h - 06.00h
Fr. u. Sa bis 07.00h
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Recht um’s Taxi
Benutzung von
 Privatparkplätzen
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt
Rechtsauskunft über taxirelevante Themen. 
Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt
Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer
ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrs -
ordnungswidrigkeiten spezialisiert.
Wir stellen unser Taxi nicht nur am Taxistand ab, sondern gelegentlich auch auf
einem Privatparkplatz, z.B. wenn wir in
das Gelände eines Häuserkomplexes fahren und dort warten, dass der Kunde, der
uns rief, herunterkommt, oder wenn wir
auf einen Parkplatz fahren, der mehreren
Einkaufsmärkten gehört, wir aber nicht
dort, sondern woanders einkaufen.
 Dürfen wir das?
1. Abschleppen vom Privatparkplatz.
 Nehmen wir an – und so liegt es meist
tatsächlich – im 2. Fall hätten mehrere
Schilder darauf hingewiesen, dass auf
dem großen Parkplatz der Einkaufsmärkte
nur jemand parken dürfe, der in den
Märkten einkauft, und dass widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge kostenpflichtig
abgeschleppt werden würden. Für das
Recht ist unser Verhalten ein klarer Fall
der „verbotenen Eigenmacht“ . Der Besitzer einer privaten Parkplatzfläche kann
bestimmen, wer dort sein Fahrzeug abstellt. Wer sich nicht an die Zweckbestimmung hält – wer etwa ins Fitnessstudio
geht und nicht bei den Märkten einkauft
–, handelt widerrechtlich. Ein Besitzer
muss diese Störung nicht dulden, sondern
darf mit der „Selbsthilfe“ reagieren, hier
dem Abschleppen, und darf darüber
 hinaus Schadenersatz vom Besitzstörer
verlangen. 
2. Missbräuchliches Abschleppen. Wir werden gegen das Abschleppen unseres Fahrzeugs einwenden wollen: Das war doch
wirklich nicht nötig! Überall noch freie
Plätze! Wir behinderten niemanden! Aber
der Bundesgerichtshof sagt: Verbotene
 Eigenmacht liegt liegt auch dann vor,
wenn die Schäden gering sind und nur
einen Teil des Grundstücks betreffen.
Allerdings sagt das Gesetz, dass die
Selbsthilfe, das Abschleppen, „sofort“
passieren muss. Andernfalls läge in dem
Hinausschieben eine Duldung. Muss also
beim Abschleppen der Motor noch warm
sein? Nein, üblicherweise werden von 
den Gerichten 2–3 Stunden angenommen. Innerhalb dieser Zeit müssen wir
das Abschleppen akzeptieren.
3. Abschlepp- und Inkassokosten. Neben
der Akzeptanz des Abschleppens müssen
wir auch noch Schadenersatz leisten, d.h.
Abschleppkosten zahlen. Die Höhe darf
nicht übermäßig sein, der Besitzgestörte
darf nicht absahnen, der Vertrag mit dem
Abschleppunternehmen muss ortsübliche
Preise enthalten, z.B. wären 250,- Euro
wohl zuviel, 150,- Euro dagegen zulässig.
Inkassogebühren, so der Bundesgerichtshof, müssen in aller Regel nicht bezahlt
werden. 
4. Parken. Und im eingangs zuerst genannten Fall, dass wir einen Fahrgast in
seiner Wohnanlage abholen oder dorthin
hinbringen – kann uns der Hausmeister
der Wohnanlage rausschmeißen? Kann er
sagen: Hier dürfen nur Anwohner parken?! Kann er nicht. Das Gemeinschaftseigentum am Parkplatz enthält stillschweigend die Genehmigung , dass jeder
einzelne Bewohner und ihm vertraute
Personen dort halten dürfen, es sei denn
ein Platz ist gesondert nur für ein bestimmtes Kennzeichen eines Autos reserviert, aber auch dort wird man vorübergehend und ggf. wegfahrbereit halten
dürfen.
14 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
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Ehrwalder Str. 89 · 81377 München
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 14

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15TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Motiv des Monats
Öffnungs- Montag bis Freitag 9.30 Uhr - 18.00 Uhr
zeiten: Samstag 9.30 Uhr - 16.00 Uhr
OUTLET
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Im September
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren (1910)
14. September – Deutscher Juristentag lehnt
Abschaffung der Todesstrafe ab.
… vor 75 Jahren (1935)
15. September – Gemäß dem Reichsflaggengesetz wird die Hakenkreuzfahne zur
 alleinigen Staatsflagge in Deutschland.
… vor 50 Jahren (1960)
14. September – Irak, Iran, Kuwait, Saudi-
Arabien und Venezuela gründen die „OPEC“ .
… vor 25 Jahren (1985)
22. September – Axel Springer (*02.05.1912),
deutscher Verleger, stirbt.
… vor 1 Jahr (2009)
03. September – Thüringens Minister -
präsident Dieter Althaus tritt zurück.
12. September – Dominik Brunner wird 
am S-Bahnhof Solln von zwei Jugendlichen
getötet.
27. September – Bei der Bundestagswahl
gewinnt die schwarz-gelbe Koalition unter
CDU-Kanzlerin Angela Merkel. (PR)
Sie kann auch für dich
sein – die Spende für
die Taxistiftung!
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Taxistiftung Deutschland
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16 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Insgesamt kamen 2009 rund 105 Millionen
Besucher nach München, davon waren ca.
95 Millionen Tagesgäste und knapp 10
Millionen übernachtende Gäste, wovon
mehr als 5 Millionen in gewerblichen Beherbergungsbetrieben - also Hotels und
Pensionen - nächtigten und 4,7 Millionen
bei Freunden oder Verwandten schliefen. 
Der stärkste Monat war wie immer der
September mit über 1 Million Übernachtungen, dicht gefolgt vom Juli. Als Motor
im Gesamttourismus erwies sich 2009 der
Inlandstourismus. München ist die Nummer 1 unter den Reisezielen deutscher
Touristen. Bei den ausländischen Gästen
rangiert seit Jahren die USA an oberster
Stelle mit 597.000 Übernachtungen gefolgt von Italien mit 518.000. Zuwächse
gab es bei Reisenden aus der Schweiz und
Österreich, während Großbritannien und
Nordirland deutliche Rückgänge aufweisen. Erstaunlich in diesem Zahlenwerk ist
auch, dass die Zahl der arabischen Gäste
deutlich größer ist als die Zahl der angereisten Österreicher.
Im europäischen Vergleich liegt München
neben Paris und London unter den drei
wichtigsten Destinationen für Besucher
aus den Golfstaaten.
Im innerdeutschen Übernachtungsindex
hat die Isarmetropole nach wie vor die
einsame Spitzenstellung mit 726 Übernachtungen pro 100 Einwohner vor Berlin
mit 550 und Hamburg mit 461.
Titelthema
Tourismus in München – 
und die Rolle des Münchner Taxifahrers
München konnte im Jahr 2009 trotz
 Finanz- und Wirtschaftskrise 3,2Prozent
mehr Touristen als im Vorjahr verzeichnen.
 Dabei ist auch die Zahl der Übernachtungen um 0,6 Prozent auf 9,91 Millionen 
angestiegen. Im ersten Halbjahr 2010
wurden sogar Zuwächse im 2-stelligen
Prozentbereich erreicht. Zum siebten Mal
in Folge hielt die bayerische Landeshauptstadt damit den Rekord bei den Gästeankünften und Übernachtungen und
verzeichnete mit 2009 das beste Tourismusjahr seit Beginn der Erhebungen im
Jahre 1912.
Das große Plus der Stadt München für die
enorme touristische Nachfrage ist die perfekte Infrastruktur, bestehend aus einer
kompakten Innenstadt mit einem guten
öffentlichen Verkehrsnetz sowie der Nähe
zu den Alpen und nach Österreich. Der
entscheidende Faktor ist aber das überwältigende Kunst- Kultur- und Veranstaltungsangebot! 
Tourismus ist jedoch nicht nur ein statistisches Zahlengebilde, denn von Zahlen
 allein kann niemand leben. Tourismus ist
ein wichtiger Wirtschaftsmotor. Nach
Untersuchungen des DWIF und aktuellen
Hochrechnungen bewegt sich der touristisch bedingte Umsatz bei rund 6,4 Milliarden Euro. 
Gäste, die in Beherbergungsbetrieben
nächtigen, lassen im Schnitt 190 Euro pro
Tag in München, private und Tagesgäste
immerhin noch rund 45 Euro.
Diese touristischen Ausgaben schlagen
sich in gewerblichem Umsatz und auch in
dem direkten Einkommen der Bevölkerung
zu Buche. Das Dienstleistungsgewerbe,
wozu auch das Taxigewerbe zählt, partizipiert mit ca. 16% an diesem Umsatzvolumen. Auch auf dem Arbeitsmarkt spiegelt
sich der touristische Aufschwung nieder:
Über 70.000 Arbeitsplätze sind in München vom Tourismus abhängig, wobei die
Taxifahrer hier nicht mitzählen. Trotzdem
spielt der Taxiverkehr für den Tourismus
eine nicht unbedeutende Rolle: Ohne sich
der Aufgabe bewusst zu sein, trägt der
 Taxifahrer eine große Verantwortung. 
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17TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Mit einfachen Worten beschrieben, befördert der Taxifahrer den Gast von A nach
B. Kurz und bündig, möchte man meinen,
einfache Aufgabe, was kann da schon
groß danebengehen. Bei der Begegnung
zweier Menschen ist der erste Eindruck der
Bleibende. Und es dauert gerade einmal
7 Sekunden, bis der erste Eindruck steht.
Genau dieses Bild vom Taxifahrer, ob am
Flughafen oder am Bahnhof, ist auch der
erste Eindruck einer Stadt und ihrer Menschen. Aus Sicht des Tourismusamtes ist
der Taxifahrer Botschafter unserer Stadt
und im Idealfall mit vielen Eigenschaften
„ausgestattet“ . 
Was erwartet der Besucher bei seiner
 Ankunft und beim ersten Kontakt in einer
fremden Stadt?
An oberster Stelle steht hier die Freundlichkeit. Ganz gleich ob der Fahrgast erschöpft oder voller Tatendrang auf das
 Taxi zugeht, er erwartet stets mit einem
Lächeln und freundlichen Worten empfangen zu werden. Ein Miesepeter am Taxilenkrad kann hier bereits viel zerstören,
was andere langwierig aufgebaut haben.
Der Eindruck, den der Taxifahrer hinterlässt, fließt zu einem Großteil in die Gesamtimpression ein, die der Besucher von
München erhält und auch behält. Der Gast
will und soll sich wohlfühlen, nicht erst im
Hotelbett oder bei der ersten Maß im Hofbräuhaus, sondern bereits wenn der hilfsbereite Chauffeur den Koffer abnimmt und
einlädt. Ein zuvorkommender Taxifahrer
kann den Fahrgast noch öfter im Taxi begrüßen, und auch beim nächsten Besuch
unter dem weißblauen Firmament wird der
Gast gerne wieder mit dem Taxi zum Hotel
fahren anstatt mit der überfüllten U-Bahn.
Denn der Taxifahrer ist mehr als nur
Chauffeur oder Kutscher: Er ist zugleich
auch Psychologe, Ernährungsberater, Sicherheitsbeauftragter und die lebendige
Auskunft für alle touristischen Fragen des
Gastes. Die Rücksichtnahme, die der Fahrgast durch den Taxifahrer erfährt, identifiziert dieser auch mit dem Charakter Münchens und auch mit den Menschen dieser
Stadt. Eine umsichtige, defensive Fahrweise leistet einen wichtigen Beitrag, dem
Besucher ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, nicht nur der Verkehrssicherheit,
sondern auch dass München eine der
 sichersten Großstädte der Welt ist.
Sicherheit steht für das erste S, Sauberkeit
für das Zweite! Mit einem innen und
 außen sauberen und gepflegten Fahrzeug
verbindet der Gast auch den sauberen
 Allgemeinzustand der Stadt, welcher in
München für Großstädte absoluten Vorbildcharakter besitzt.
Doch das zentrale Element in der Beziehung zwischen Tourist und Taxifahrer ist
die Kommunikation und Information. Auf
der Basis einer funktionierenden sprachlichen Ebene ist der Taxler Auskunftei und
Multiplikator in einer Person. Es gibt keine
Frage, die nicht schon mal gestellt wurde.
Mit seiner sozialen und ortskundigen
Kompetenz überzeugt und befriedigt der
professionelle Taxifahrer den Gast in jeder
Hinsicht. Ein guter Taxifahrer identifiziert
sich mit seiner Gemeinde. Die Münchner
Stadtgeschichte, aber auch die kleinen Geheimnisse und Anekdoten des Großstadt -
lebens machen eine gute Ortskunde aus.
Wenn Informationen sprudeln und ohne
Nachschlagewerke auch ungewöhnliche
Fragen beantwortet werden können, steigt
am Ende ein zufriedener Fahrgast aus, 
der auch das nächste Mal wieder das Taxi
benutzen wird. 
Der seit Jahren anhaltende Höhenflug des
Tourismus in der bayerischen Landeshauptstadt steht in enger Korrelation mit
qualitativ hochwertigen Dienstleistungen
in dieser Stadt, insbesondere der Taxidienstleistung. (TK)
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TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 17

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Logistik eines Mega-Events
Die 360°-Tour von U2
Das Open-Air-Konzert am Mittwoch, 15. September im Münchner Olympiastadion
Titelthema
Wo einst Deutschland 1974 Fußballweltmeister wurde, landet plötzlich ein UFO. 
Aus dem Bauch des UFOs steigt kein Un -
bekannter: Bono, Frontman der irischen 
Rockband U2 und wohl prominentester
Sommer-Patient im Uniklinikum Großhadern, erscheint zum Auftakt des bedeu -
tendsten Konzert des Jahres auf der Bühne. 
Rund um die Bühne befinden sich Security-Mitarbeiter, viel mehr Personal sieht
der Besucher nicht. Doch was hier wie ein
perfektes Uhrwerk abläuft, bedarf hinter
den Kulissen hunderter Mitarbeiter und
jahrelanger Planung: Die Organisation
und Durchführung eines Events dieser
Spitzenkategorie erfordert auch Planer
und Logistiker der Spitzenklasse. 
400 Mitarbeiter liefern mit 130 Lastwagen
das Equipment an. Allein die Bühne hat
ein Gewicht von 600 Tonnen. Insgesamt
werden 1.200 Tonnen an Ausrüstung benötigt, 53 Kilometer Kabel verlegt und
34.000 Quadratmeter Boden- und Rasenfläche mit Schutzabdeckungen versehen.
Knapp vier Tage dauert der Aufbau der
Bühnenkonstruktion. Damit sich die
360°-Tour rechnet, gibt es das gesamte
Equipment in dreifacher Aus fertigung, jeweils mit eigenem Montageteam, damit
zwischen zwei Auftritten keine Lücken
entstehen. 
Ist die Tournee in Europa beendet, wird
das gesamte Material in 300 Seecontainer
verstaut und zurück nach Amerika verschifft. Doch es steckt noch viel mehr
 dahinter, als nur die Transport- und Aufbaulogistik: An allen Spielorten muss jede Kleinigkeit bis ins Detail geplant sein.
Logistik bedeutet auch Personalplanung.
400 Mann brauchen 400 Betten und ausreichend Duschen sowie 1.200 Mahlzeiten
am Tag. An jedem Spielort neues Security-Personal, detaillierte Vorplanungen
mit Polizei und Rettungsdiensten, Ordnungsamt und Branddirektion. Und nicht
zuletzt auch die Besucher-Logistik: Sind
die Anfahrtswege ausreichend beschildert
und stehen genügend Parkplätze für
 Busse und PKW zur Verfügung? Und zu
guter Letzt stellt sich auch die Frage nach
einer ausreichenden Taxiversorgung. 
Nachdem der Veranstalter am Taxiverkehr
keinen Cent verdient, stehen wir so ziemlich am Ende der Liste. So ist es vor allem
der guten Kooperation zwischen der Taxi-
München eG und dem Sachbereich Verkehr der Polizeiinspektion Olympiapark,
insbesondere Herrn Müller, zuzuschreiben, dass für jede Großveranstaltung im
Olympiastadion immer eine sinnvolle
 Lösung zur Bereitstellung der dringend
benötigten Taxis erfolgen kann.
Auch beim U2-Konzert wird wieder die
Ideal-Lösung mit dem Standplatz Park -
harfe zum Tragen kommen. Für diejenigen, die es immer noch nicht wissen: 
Der Standplatz wird direkt vom Mittleren
Ring (Georg-Brauchle-Ring) über den
Sapporobogen angefahren. Hier gibt es
keinen Stau und keine Ampel, und der
Fahrgast ist so nah am Stadion wie bei
keinem anderen Ausstieg. Wichtig ist dabei, dass Taxifahrgäste bereits auf dem
Weg zum Konzert dorthin gebracht werden, denn dann weiß der Fahrgast, wo er
nach dem Konzert sein Taxi findet.
Die Taxi eG ist selbstverständlich auch
bei diesem Event wieder mit vor Ort und
sorgt für eine problemlose Taxiversorgung der gut 70.000 Besucher! (TK)
18 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Die irische Rockband U2: Seit Gründung 1976 bis heute in ihrer 
personellen Besetzung unverändert 
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„Immer Ärger mit der Kniescheibe – die Behandlung 
des vorderen Knieschmerzes“
Dr. Rüdiger Neitzel, 47, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen
mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center
die Orthopädische Praxisklinik. Er war über
Hier spricht der Doc
Nichts führt die Patienten so häufig zum
Orthopäden wie der Belastungsschmerz
am Kniegelenk. Insbesondere im Wachstumsalter, beim weiblichen Geschlecht
und bei Sportlern, treten immer wiederkehrende rezidivierende Beschwerden im
Bereich der Kniescheibe auf. Hier bedient
sich der Orthopäde des Neu-Englischen
und bezeichnet dies als „anterior Knee
Pain“ oder femuropatellares Schmerz -
syndrom. Gemeint ist damit, dass der
Laufweg der Kniescheibe im Zusammenspiel des Streckapparates, Quadrizeps -
muskel – Quadrizepssehne – Kniescheibe
und Patellasehne, ein Schmerzsyndrom
entwickelt. Dies kann von einer einfachen
störenden Schleimhautfalte (Plica-Syndrom) über eine Entzündung der Gelenkschleimhaut und des Hoffa´schen Fettkörpers bis hin zu Knorpelschädigung und
Fehlbelastung bei einer Falsch- und
Schieflage der Kniescheibe entstehen. 
Welche Untersuchungen sind notwendig?
Zunächst ist eine klinische und körperliche Untersuchung mit Kontrolle der Beinachsen und Kontrolle der Verkürzung
der vorderen und hinteren Muskelkette
mit entscheidend. Der Laufweg der Kniescheibe, eine eventuelle Dysplasie oder
Verkippung der Kniescheibe ist mit den
bloßen Augen erkennbar. Reibe- und
Knackgeräusche sowie provozierende
Schmerzen durch spezielle Tests lassen
sich herausfinden. Neben dem Röntgenbild gibt die Kernspintomographie explizit darüber Auskunft, wie die Lage der
Kniescheibe und wie die Entzündungs -
reaktion am Gelenkknorpel sich verhält. 
Welche neuen Behandlungsmethoden
 haben sich entwickelt?
Neben den normalen Möglichkeiten der
Arthroskopie, der Knorpelabrasion tritt in
letzter Zeit immer mehr die ACT-Behandlung, das ist die autologe Chondrozyten-
Transplantation in den Vordergrund. Bei
größeren Knorpeldefekten an der Kniescheibe sowie am Gleitlager des Oberschenkels können größere Knorpeldefekte
mit körpereigenen Knorpelzellen wieder
aufgefüllt und gedeckt werden. 
Welche neuen Operationsmethoden sind
noch entwickelt worden?
Ein vermehrtes Augenmerk wurde auf das
mediale patellofemorale Ligament gelegt.
Dieses reißt sehr häufig bei der femuropatellaren Dysplasie oder auch bei der
Knieluxation vollständig und führt häufig
zu dem vorderen Knieschmerzsyndrom
mit Folgeschäden am Gelenkknorpel. Hier
hat sich der Ersatz dieses Bandes mittels
körpereigener Gracilis- oder Semitendinosus-Sehne durchgesetzt. Dies kann minimalinvasiv durchgeführt werden und
wird in der orthopädischen Praxisklinik
am Flughafen München in der Airport -
klinik erfolgreich operiert. 
Einen erfolgreichen Sommer 
wünscht Ihnen Ihr Orthopäde,
Dr. Rüdiger Neitzel 
10 Jahre Bundesliga-Handballspieler,
mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger
und Europacup sieger, hat 124 Länderspiele
und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille
errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig
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TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 19

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20 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Pinnwand
Gemeinsame Aktion von Citroën und TRP
Taxifahrer sind dringend auf ihr Auto angewiesen. Und
wenn es mal ausfällt, muss schnell ein anderes her – auch
bei selbstverschuldeten Unfällen oder bei Reparaturen
außerhalb der Garantiezeit, also in Fällen, wo man sich
nicht auf einen Versicherungsschutz stützen kann, der
 einen Ersatzwagen bereitstellt. Schließlich gibt es lang -
fristige Vorbestellungen und feste Aufträge, die bedient
 werden sollen – und außerdem muss natürlich gerade in
Fällen, wo der Versicherungs- und Garantieschutz nicht
greift, schnell weiter Geld verdient werden, um soziale
Notlagen zu vermeiden. 
Citroën hat für diesen Fall gemeinsam eine Abhilfe geschaffen: Die Niederlassungen der Citroën Commerce
GmbH, vierzehn markeneigene Autohäuser mit 16 Standorten und 199 angeschlossenen Agenturen, halten zusammen mit Taxi-Rent-Partner einen Pool von 20 Citroën-
 Taxis vor. Für nur 59 Euro am Tag zuzüglich MWSt.
können Taxi- und Mietwagenunternehmer einen Citroën
C4 Picasso oder Citroën C5 inklusive 300 Freikilometer
mieten. Für noch größere Aufgaben ist der neunsitzige
 Citroën Jumpy für 69 Euro zuzüglich MWSt. im Angebot.
Das Angebot gilt frei ab Taxi-Rent-Partner Niederlassung
und ist auf jeweils maximal acht Tage begrenzt. Die Fahrzeuge sind von Taxi-Rent-Partner für den Einsatzzweck
ausgerüstet, und die Taxiausrüstung ist für das betreffende Tarifgebiet geeicht. 
Citroën und Taxi-Rent-Partner unterstreichen mit diesem
Angebot ihr Engagement für die deutsche Taxibranche
und hoffen, dass dieses besondere Angebot von Taxiunternehmern, die in schwierige Situationen geraten, gut
angenommen wird und ihnen hilft. 
Neu: Spiegelwegstreckenzähler SPW-02 für 
Mercedes-Benz BR 212
Aus Salzburg kommt die zweite Auflage des einzigartigen
Spiegelwegstreckenzählers, wiederum am neuesten Stand
der Technik: So erkennt der intelligente Wegstreckenzähler selbstständig das Vorhandensein eines CiA-447 CAN-
Taxinetzwerkes oder stellt sich sonst auf herkömmliche
diskrete Verkabelung ein. HALE bietet somit bereits das
zweite Produkt mit einer Schnittstelle nach CiA.
Mit dem neuen Produkt können nun Quittungen und
Schichtabrechnungen gedruckt werden. Die vereinfachte
Tarifeingabe erleichtert den Unternehmern, die Tarife
selbst zu programmieren. Wie gewohnt können auch
 Pauschalpreiseingaben getätigt werden.
Unerreicht ist auch die Umprogrammiermöglichkeit 
„2 in 1“: Bei einem der 200 HALE Kundendienste in
Deutschland kann jederzeit und ohne Ausbau von einem
MID-Taxameter SPT-02 auf den Wegstreckenzähler 
SPW-02 und umgekehrt umprogrammiert werden –
 optimal für Betriebe mit Mischkonzessionen.
Wiesn-Outfit für Taxler und Fahrgäste
Auch in diesem Jahr gibt
es im Loden-Frey-Outlet
in der Triebstraße 36–38
wieder eine Super-Auswahl an Trachten, Dirndl,
Janker und Accessoires zu
günstigen Preisen. (PR)
Thomas Zimmermann (TRP), bei der Übergabe der Fahrzeuge 
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 20

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21TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Dubai Taxi Corporation
Frauen fahren in Rosa 
Taxen sind in Dubai das Verkehrsmittel Nummer eins.
 Ohne dieses Verkehrsmittel wären viele Orte in der Hafenstadt und im Scheichtum am Persischen Golf nicht zu erreichen, da dorthin keine öffentlichen Busse fahren. Eine
Absolute Neuheit sind Taxis für weibliche Passagiere, die
ausdrücklich von einer Frau am Steuer chauffiert werden
wollen. Das ist schon eine kleine Sensation, denn die
 Geschlechtertrennung ist in Dubai, wo Ausländer rund
80 Prozent der Bevölkerung ausmachen, bei weitem nicht
so strikt wie etwa im Nachbarstaat Saudi-Arabien.
In der Verkehrsbehörde RTA von Dubai fahren gegenwärtig 20 Frauentaxen. Insgesamt sind in dieser Gesellschaft
51 Autofahrerinnen beschäftigt. Das hört sich zwar relativ
viel an, sind aber lediglich 0,69 Prozent aller Frauen
 Dubais, die ein Fahrzeug privat oder geschäftlich selbst
bewegen.
Die Taxifahrerinnen erhalten für ihre Tätigkeit spezielle
Trainings, ehe sie ihren neuen Job beginnen können. 
Zu den Ausbildungsthemen gehören Gastfreundlichkeit,
Kundenservice und alles rund um die Familie. Die Spe -
zialtaxen werden oft von Frauen mit ihren Kindern, ihren
Freundinnen oder anderen Familienmitgliedern benutzt.
Daher sollten die Autofahrerinnen auch für diese Menschengruppe sensibel sein. Dafür schult die Verkehrsbehörde RTA ihre neuen Mitarbeiterinnen systematisch und
intensiv. Vor allem den Servicegedanken sieht man im
Mittelpunkt der Ausbildung. Alle Kundinnen, egal ob es
sich um Ausländerinnen oder Einheimische handelt, sollen nach solch einer Taxifahrt zufrieden sein und dieses
Angebot weitertragen. Zur Schulung gehört auch, Interessantes über das Gestern und Heute des Emirats den Kundinnen zu vermitteln. In Dubai möchten die Verantwortlichen mit den Frauentaxen außerdem zahlreiche
Touristinnen ansprechen. Das gilt vor allem für die erste
Fahrt mit den Spezialtaxis vom Flughafen Dubai in die
Innenstadt. Zahlreiche alleinreisende Frauen nehmen diesen Service gern in Anspruch. Selbstverständlich nutzen
die einheimischen Frauen die neuen Möglichkeiten für
Fahrten zur Arbeit, zum Bummeln oder zum Shoppen.
Die RTA ist optimistisch: Das neue Konzept werde sehr
gut angenommen – von allen Gesellschaftsschichten. Ein
Ausbau des Modells sei jedoch trotz des Erfolgs derzeit
nicht vorgesehen.
Quelle: KÜS-Magazin 28/2010
2x2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen
Die ersten beiden Anrufer, die uns unter der Telefonnummer (089) 46 50 21 sagen, in welchen Zustand Natalie 
O’Hara im Taxi nicht spricht, erhalten je 2 Karten für den
Comedy-Thriller „Die 39 Stufen“ in der Komödie im 
Bayerischen Hof am 13. September 2010. Das Stück läuft
vom 08. September bis 30. Oktober. (PR)
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Kurze Frage – Klare Antwort
Ahmet J. will wissen: 
„Was ist der Unterschied zwischen einem Mitglied der 
Taxi-München eG und der Mitgliedschaft bei einem 
gemeinnützigen Verein?“
Das Mitglied einer Genossenschaft ist ein konstitutiver
 Bestandteil dieser Körperschaft. „Konstitutiv“ heißt, dass es
die Genossenschaft ohne Mitglieder gar nicht geben könnte. Die Mitgliedschaft können nur natürliche oder juristische Personen erlangen. Genossenschaften müssen die Förderung ihrer Mitglieder mittels eines gemeinschaftlichen
Geschäftsbetriebes bezwecken. Die Förderung von außenstehenden Dritten darf immer nur Nebenzweck sein.
Wenn Sie beim Deutschen Rote Kreuz zahlendes Mitglied
werden, erwächst dadurch gegenüber dem DRK kein Leistungsanspruch. Gemeinnützig anerkannte und eingetragene Vereine dürfen Spendenbescheinigungen ausstellen,
 Ihnen jedoch keine Leistung dafür anbieten. Sie unterstützen die Organisation ohne eigenen Anspruch, erhalten
 dafür jedoch eine Spendenbescheinigung, die steuerlich
geltend gemacht werden kann. 
Dagegen erlangen Sie als Mitglied beim ADAC durch die
Zahlung des Mitgliedsbeitrages den Anspruch auf Hilfe im
Falle einer Panne. Die steuerliche Geltendmachung als
Spende ist aber nicht möglich, weil diese Zahlung als
 Mitgliedsbeitrag gewertet wird und somit keine Spenden -
bescheinigung ausgestellt werden darf. 
Nur Mitglieder der Taxi-München eG können an den genossenschaftlichen Einrichtungen teilnehmen, deren Betrieb
durch die Mitgliederbeiträge aufrechterhalten wird. Der
Unterschied der verschiedenen Mitgliedschaften liegt also
im Anspruch auf Leistungen, die ein Mitglied für seine
 Beiträge erhält. (FK)
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 19.08.2010 13:07 Uhr Seite 21

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22 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Titelthema
Fast Food –
der Niedergang der Esskultur!?
Vor allem in den Anfangszeiten galt 
Fast Food als Verkörperung des American
Way of Life im deutschsprachigen Raum.
Die mobilen Brezel-Imbiss-Stände in 
New York, die auch Hot-Dogs mit Sauerkraut verkauften, sind jedem NY-Touristen bestens in Erinnerung. Das sind
 klassische Fast-Food-Beispiele, an denen
der gehetzte Manager mal eben den
 kleinen Hunger stillt, genauso wie es in
München nach wie vor die klassische
 Leberkäs-Semmel ist. Da gerät jeder
 Burger geschmacklich ins Hintertreffen.
Vorsicht Suchtgefahr, kann man da nur
sagen!
200 mal denken die Menschen täglich
übers Essen nach. Die Fragen, um die sich
das geistige Potential den ganzen Tag
drehen, heißen: Was essen? Wann essen?
Wo essen? Nur an Sex denkt der Mensch
pro Tag noch öfter. Gott sei Dank, sonst
würden noch mehr Übergewichtige den
Erdball bevölkern. Wer sich je die Mühe
gemacht hat, einmal in der Fußgängerzone zu beobachten, was der Mensch – egal
ob männlich oder weiblich – so in sich
hineinstopft, kommt aus dem Staunen
nicht heraus. Was da im Gehen und Stehen weggemampft wird, ist schlichtweg
unglaublich! Ein Volk, das den ganzen
Tag scheinbar nur isst. Und alles ist Fast
Food. Eigentlich kein Wunder, dass die
Fast-Food-Fans diese Art von Nahrungsaufnahme zwar bereuen, und trotzdem
können sie nicht davon lassen. 
Süchtig wie Drogen-Junkies
Stimmt es also, dass Fast Food genauso
süchtig macht wie Heroin? Wer sich hemmungslos mit fetter Wurst oder Fritten
vollstopft, kann nach Erkenntnis von US-
Forschern genauso abhängig werden wie
ein Drogen-Junkie. Das Hirn spielt Fettleibigen, die den Konsum von kalorienreichem, ungesundem Essen nicht lassen
können, den gleichen Streich wie Rauchern, Sex-, Heroin- und Kokainsüchtigen. Betroffen ist das „Reward System“,
das ein Wohlgefühl auslöst und Mensch
wie Tier vorübergehend befriedigt. Doch
ebenso wie Drogensüchtigen spielt das
System auch den Dicken einen Streich: 
Je mehr sie zulangen, desto mehr Nachschub verlangt das Gehirn, um das gleiche Glücksgefühl wie beim letzten Mal zu
erzeugen. Kein Wunder, dass jetzt schon
der erste Politiker ein Fast-Food-Verbot
für Kinder fordert. Aber in der Sommerpause haben Politiker schon immer die
abstrusesten Ideen gehabt.
Wozu noch Tischmanieren?
Teilweise wird die unkompliziertere Esskultur, wie den Verzicht auf traditionelle
Essensriten und Tischmanieren geschätzt,
insbesondere von jüngeren Kunden. Die
große Mehrheit der Deutschen geht einer
Umfrage zufolge regelmäßig in ein Fast-
Food-Restaurant. 47 Prozent essen einbis zweimal monatlich dort, weitere
45 Prozent stillen ihren Hunger sogar
mindestens einmal pro Woche auf die
Der Begriff „fast food“ entstand in den 50er Jahren in den USA. In der zweiten Hälfte des 
20. Jahrhunderts kam „Fast Food“ auch nach Europa und ist heute in der ganzen Welt
verbreitet. Ursprünglich waren es in Amerika vor allem die Hamburger, die als typisches
Fast-Food-Menü angesehen wurden, weil man sie auch im Gehen verzehren kann. Heute
reicht das Angebot von der Suppenküche über den Döner bis zur thailändischen Garküche.
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Schnelle. In der Hitliste der beliebtesten
Fast-Food-Speisen stehen für 40 Prozent
die Burger ganz oben. Aber die türkische
Konkurrenz ist dem Fleisch-Brötchen hart
auf den Fersen: 34 Prozent bestellen am
liebsten Döner. Danach folgen Pizza mit
10 Prozent, Currywurst mit 8 Prozent und
Pommes mit 4 Prozent. 
Die Leberkäs-Semmel ist die Nr. 1 
bei bayerischem Fast Food
Insgesamt ist Fast Food bei den Deutschen sehr beliebt. So gaben in einer
 Umfrage (Quelle: Men’s Health) von mehr
als 1500 Teilnehmern nur vier Prozent
an, nie auf Fast Food zurückzugreifen.
Doppelt so viele (acht Prozent) essen hingegen nach eigenen Angaben drei- bis
fünfmal pro Woche am Imbiss oder der
Burger-Bude. Mehr als ein Drittel (35
Prozent) der Befragten greift immerhin
noch ein- bis zweimal pro Woche auf
schnelles Essen zurück. 
Ernährungsphysiologen bemängeln an
der Fast-Food-Esskultur, dass Nahrung
nicht in Ruhe und langsam aufgenommen wird. Besonders wichtig für die Verdauung ist die Anreicherung mit Speichel, was durch häufiges Kauen erreicht
wird. Schnelles Essen ist zudem meist
nicht gesundheitsförderlich, die Produkte
wirken zudem oft aufgrund des geringen
Ballaststoffgehaltes nicht sofort sättigend.
Deswegen isst man mit Fast Food oft
mehr als man will. Eine Tatsache, die
 jeder an sich selbt beobachten kann,
wenn er an der Bestelltheke steht.
Fast Food, egal ob es sich um einen
 Burger, Pizza, Würstchen oder Teigwaren
handelt, ist extrem fett und enthält viele
Kalorien. Ein gelegentlicher Konsum von
Fast Food bleibt bestimmt ohne Folgen.
Wenn man sich aber dauernd davon ernährt, wird man zunehmen. Darüber hinaus stellt Fast Food keine vollwertige
 Ernährung dar. Es ist fast unmöglich, mit
Fast Food alle Nährstoffe aufzunehmen,
die der Körper benötigt. Ein schwedisches
Forscherteam hat das Szenario des Dokumentarfilms „Super Size Me“ von Morgan
Spurlock unter wissenschaftlichen Bedingungen nachgespielt: einen Monat reichlich Fast Food in Kombination mit Bewegungsarmut. Die Untersuchung bestätigt
die fatalen Auswirkungen übermäßigen
Junkfood-Konsums auf den Körper. Von
den 18 gesunden Freiwilligen wiesen elf
bereits nach Ablauf eines Monats stark
erhöhte Werte des Enzyms Alanin-Aminotransferase (ALT) auf. Das Enzym zeigt
Schäden der Leber an und ist in dieser
Menge normalerweise bei Menschen zu
beobachten, die regelmäßig große Mengen an Alkohol zu sich nehmen. Nach
vier Wochen hatten die Testpersonen
durchschnittlich 6,5 Kilogramm zugenommen.
Was das bedeuten kann, wenn wir zudem
noch den ganzen Tag hinter dem Steuer
unseres Taxis sitzen, kann sich jeder
selbst ausmalen. Darüber hinaus sind wir
in München besonders gefährdet. Denn:
München ist in Deutschland die Stadt mit
der größten Schnellrestaurantdichte!
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24 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Zehn Stationen, die in München zu den
Klassikern des Fast-Food-Angebots
 gehören, ohne immer Fast Food im klassischen Sinne zu sein:
Münchner Suppenküche
Traditionelle Eintöpfe mit Speck und
Wiener, Kraftbrühen, frische Gemüse -
suppen, aber auch asiatische Suppen-
 Variationen gibt es im Angebot der
Münchner Suppenküche.
Viktualienmarkt,
Mo-Fr 10 bis 19 Uhr, Sa 9 bis 17 Uhr
Franziskaner
Die Taxi-Leberkäs-Semmel gehört zu den
Standards in Edi Reinbolds Traditionsgaststätte. Immer wieder großartig!
Residenzstr. 9, tägl. 9 bis 24 Uhr
Bergwolf
Die Currywurst war schon mal besser,
weit weg von der sog. Besten (!), der Service ist eine Katastrophe, aber das alles
interessiert scheinbar niemanden, der zu
später Stunde noch Hunger hat. Aber die
Konkurrenz in der Nachbarschaft schläft
nicht!
Fraunhoferstr. 17, Fr, Sa bis 4 Uhr, 
Mo-Do bis 2 Uhr, So bis 22 Uhr 
Curry 73
Eine von Holger Strombergs Leidenschaften heißt Currywurst. Und die gibt es
beim Koch der Deutschen Fußballnationalmannschaft im Pförtnerhäuschen. Hier
gibt es die schärfste Sauce der Stadt:
„Superscheißescharf“
Balanstraße 73, Mo-Fr 11 bis 19 Uhr
Cosmogrill
Klassische und ausgefallene Burger,
 Bisonfleisch und Garnelen, Thunfisch 
und Currywurst – ausgefallenes Angebot,
ausgezeichnete Qualität. 
Maximilianstr. 10, 
Eingang Falkenturmstraße, 
Mo-Mi, 11 bis 3 Uhr, Do-Sa 11 bis 6 Uhr
Würstlkönig
Die Salzburger Bosna und das Grillfleischsandwich mit „Jahrhundertsauce“
sind hier der Renner. 
Lindwurmstr. 77, Mo-Fr bis 19 Uhr
Rudis Imbiss
Die Geheimtipp für Schaschlik-Fans.
Thalkirchner Str. 126, Mo-Sa 6 bis 16 Uhr
Kaimug
Die einfachen Garküchen Thailands sind
das Vorbild für Kaimug. Echte, unverfälschte Thaiküche. Dreimal in München.
Sendlinger Str. 126, Mo-Sa 11 bis 22 Uhr
Arkadas Kebap
Für viele ist die Mischung aus saftigem
Fleisch, feinen Beilagen und gutem Brot
der beste Döner der Stadt.
Wendl-Dietrich-Straße 17
Mo-Sa 10 bis 21 Uhr
Pommesboutique
Belgier würden sich hier wie zu Hause
fühlen: Die Pommes sind zweifach
 frittiert und dazu gibt es 20 Saucen.
Amalienstr. 46, Mo-Sa 10 bis 22 Uhr, 
So 12 bis 20 Uhr
Warum Pommes unwiderstehlich sind
Bis zu neun Aromen machen den
Pommesgeruch offenbar so unwiderstehlich. Karamell, Zwiebel
und Bügelbrett sind drei davon, so
eine britische Studie. Die Düfte entstehen beim einmaligen Frittieren.
Werden die Pommes ein zweites Mal
frittiert, kommen sogar noch Duftnoten wie Kakao, Zwiebeln, Blumen
und Käse hinzu, behaupten die
 Forscher der Universität Leeds. Der
Grund, weshalb Pommes so beliebt
sind: In dem Duftgemisch sei fast
jedermanns Lieblingsduft dabei.
Entscheidend für das „Pommes-
 Bouquet“ sei dabei vor allem die Art
der Zubereitung. Je länger sie im
heißen Öl schwimmen, desto komplexer wird ihr Duft. Auch Pommes
aus dem Backofen riechen demnach
anders als frittierte Pommes.
Die Top 10 der fettigsten 
Fast-Food-Gerichte
01 Gyros mit Pommes und Tzatziki
02 Bratwurst
03 Döner Kebab
04 Currywurst mit Ketchup
05 Brathähnchen
06 Wiener Würstchen
07 Schinken-Käse-Toast
08 Pommes frites 
(ohne Majo und Ketchup)
09 Hot Dog
10 Toast Hawaii
(Quelle: Men’s Health)
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Fachanwalt Familienrecht
Sozialrecht / Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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Taxi-Check München
„Jammern“
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer.
Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-
Scout mit einer besonderen Aufgaben -
Pflichtaufgaben als auch freiwillige
 Leistungen und Wünsche unserer Fahr -
gäste erfüllt werden. 
stellung auf Münchens Straßen und
Standplätzen unterwegs und berichtet 
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Erst mussten die Banken gerettet werden,
danach Industrieunternehmen und vor
kurzem sogar ganze Staaten. Wegen der
Wirtschaftskrise wird gespart. Laut „Bild“
haben deshalb griechische Frauen sogar
weniger Lust auf Sex. In einer Studie der
Griechischen Gesellschaft für Sexualität
(EMAS) gaben 72 Prozent der Frauen an,
dass die Krise ihr Sexualleben negativ
 beeinflusst hätte. 
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich dagegen im Juli so stark
verbessert wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Der Ifo-Geschäftsklimaindex
stieg überraschend um 4,4 auf 106,2
Punkte und damit auf das höchste Niveau
seit drei Jahren, teilte das Münchner
 Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo)
kürzlich mit. „Die deutsche Wirtschaft ist
wieder in Partylaune“, sagte Ifo-Präsident
Hans-Werner Sinn. 
Wie ist die Stimmung im Münchner Taxi-
Gewerbe? Haben unsere Taxler endlich
kapiert, dass der Rubel rollt, wenn nicht
gejammert wird?
Taxi 1: ✷✷✷
(Nr. 3050, 26. Juli, 13.40 Uhr, Mauerkircher)
Diesen Pragmatiker bringt so gar nichts
aus der Spur. Die dunklen Gewitterwolken oder die Flut der vielen Münchner
Taxi-Konzessionen ziehen an ihm vorbei.
Auch wenn Taxi-Unternehmer mit mehreren Fahrzeugen – rund um die Uhr – im
24-Stunden-Takt ihre Geschäfte machen.
Er kommt mit Erfahrung und gesundem
Optimismus trotzdem in Fahrt.
Taxi 2: ✷✷✷
(Nr. 3564, 26. Juli, 15.30 Uhr, Tal)
Dieser Taxi-Bus hat Kapazität und das
nicht nur für Fahrgäste. Am Lenkrad ein
weltoffener Optimist, der das bevorstehende Ferien-Sommerloch einkalkuliert,
aber nicht fürchtet. Aktuell profitiert der
junge Fahrer vom Geschäft mit den gehfaulen Arabern. Die geben zwar kein
Trinkgeld, unternehmen jedoch sehr
gruppendynamische Familienausflüge. 
Taxi 3: ✷✷✷
(Nr. 832, 28. Juli, 11.15 Uhr, 
Ismaninger-/Langer)
Apropos Araber – hier auf der lebendigen
Krankenhausmeile fühl ich mich schon
fast fremd in meiner Heimat. „Stop und
schon wieder Go“ . Die Taxis rauschen ohne lange Wartezeiten. Profitieren unsere
Taxler vom Klinik-Tourismus? Meine
Fahrerin meint nicht wirklich. Kurzfahrten zum zentral gelegenen Hotel im
 Zentrum beleben zwar den Taxameter,
aber nicht den Geldbeutel. Sie glaubt an
das Alltagsgeschäft und das seit vielen
Jahren. 
Taxi 4: ✷✷✷✷ (Gewinnerin)
(Nr. 3180, 28. Juli, 13.30 Uhr, 
Stiglmaier Platz)
Hoppla, schon wieder eine Fahrerin – und
eine fesche, gestandene Münchnerin noch
dazu! Nach 45 Minuten Wartezeit nimmt
sie mein 6-Euro-Ziel zum Bayerischen
Hof gelassen hin. Weil danach ja oft eine
große Fahrt, zum Beispiel zum Airport
kommt. Mit dieser gesunden Grundeinstellung begegnet die Taxlerin generell
jedem Fahrgast und jeder noch so kurzen
Fahrstrecke. Taxifahren ist ein tägliches
Risikogeschäft – solange die Rechnung
am Ende des Monats aufgeht – passt’s“,
kommentiert die routinierte Fahrerin. 
Taxi 5: ✷✷✷
(Nr. 2016, 28. Juli, 15.20 Uhr,
 Viktualienmarkt)
Meine Taxi-Check-Laune ist eigentlich
gar nicht mehr zu bremsen. Auch dieser
Fahrer zaudert, jammert und beschwert
sich nicht. Die Prognosen des Ifo (Institut
für Wirtschaftsforschung, siehe Einleitungstext) bestätigen sich in der Stimmung und Ausstrahlung der Münchner
Taxi-Zunft. Die Messe-Stadt München
hat viele Highlights, am lukrativsten, so
meint dieser Fahrer, sei die EXPO.
Gewinnerin – Taxi 4:
Christine Sänger
25TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
 langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
 Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
Nichts neues unter der Sonne
– Die Kunst des Schmollens
die Haare fahren und so weiter, das ist
das kleine Belagerungsgeschütz. Krämpfe,
Ohnmachten, Migräne, das sind die Mauerbrecher und Feldschlangen, aber das
Schmollen, das ist die Aushungerung des
Feindes! Man hat Regenschirme, Sonnenschirme, Wetterableiter, Hagelableiter,
Feuerversicherungsanstalten, aber man
hat keinen Schmollschirm, keinen
Schmollableiter, keine Schmollversicherungsanstalten. Ein schmollendes Frauenzimmer ist eine immerwährende Dachtraufe, welche schließlich den härtesten
Geduldstein aushöhlt. 
Ein jedes Frauenzimmer spricht anders;
ein jedes Frauenzimmer zankt anders;
aber alle Frauen schmollen auf gleiche
Weise! Das Schmollen ist die einzige
 Universalsprache von den Irokesinnen bis
zu den Pariserinnen, von dem Thron bis
zur Hütte. Wenn eine Frau, eine Geliebte,
zankt, so zankt sie bloß mit dem Mann,
dem Geliebten. Wenn eine Frau, eine Geliebte, aber schmollt, so schmollt sie nicht
bloß mit dem im Schmollen stehenden
Mann oder Geliebten, sondern dieses Geschmolle erstreckt sich auf alle leb- und
empfindungslosen Gegenstände und Umgebungen desselben. Sie schmollen mit
seinem Hund, mit seinem Reitpferd, mit
seinem Pfeifenkopf, mit seinem Schreibzeug, mit seinem Schlafrock, mit seinem
Lieblingsgericht, mit seinen Pantoffeln.
Wenn er ein Künstler ist, schmollen sie
mit seinen Gemälden, mit seinen Büsten,
mit seinen Gedichten und so weiter. Sie
schmollen nicht nur mit ihm, sie schmollen mit seinem verstorbenen Großvater,
mit seinem Jugendlehrer, mit seinem
Hühneraugenarzt. 
Wenn die Frau gewöhnlich um 9 Uhr den
Kopf aus den Federn und um 12 Uhr die
Federn aus dem Kopfe bringt, so steht sie
an großen Schmolltagen um 7 Uhr auf,
um nur recht zeitig schon schmollen zu
können. Wenn die Frau schmollt, so bläselt und näselt auch das Stubenmädchen
alles unter der Nase und zwischen den
Zähnen durch, und auch die Köchin
spricht und antwortet bloß in Anfangsbuchstaben und Abkürzungen. Ja, sogar
der Mops scheint im magnetischen
Schmoll-Rapport mit der Frau zu stehen
und knurrt halb unverständlich wie ohne
Souffleur. 
Zum Reden haben die Frauen doch nur
sechs Sprachwerkzeuge: Kehle, Gaumen,
Zunge, Zähne, Lippen und Fingerspitzen;
aber zum Schmollen haben sie hundert
Sprachwerkzeuge. Sie schmollen vermittelst ihrer Nasenspitze, indem sie sie
hängen lassen; vermittelst des Ellenbogens, indem sie ihn aufstemmen; vermittelst der Füße, indem sie sie in abgetretene Schuhe stecken; vermittelst der
Haare, indem sie sie nicht glattkämmen,
und vermittelst anderer unzähliger Symptome von Staub und Unordnung an und
in allen sonstigen Dingen!
Zanken und Schreien muß ein Ende nehmen, die stärkste Lunge wird müde, und
der rastlose Mund erschöpft sich, aber
zum Schmollen braucht man weder Mund
noch Zunge, schmollen kann man In den
heftigsten Streit, im wüthesten Wortwechsel, wenn ein Mann plötzlich niest,
so sagt die Frau doch, gleichsam unwillkürlich: „Zur Genesung!“ Aber während
die Frau schmollt, darf der Mann niesen
zum Zerplatzen, die Frau schmollt und
sagt nie: „Zur Genesung!“ 
Eine Frau, die mit ihrem Mann zankt,
und wenn sie noch so laut donnert und
tobt, sie läuft inzwischen doch in die
 Küche und sieht, dass das Kraut mit den
kleinen Knackwürsten, die er so gerne ißt,
nicht verderbe, und diese Unterbrechungen kühlen die Atmosphäre ab. Aber eine
Frau, die schmollt, da raucht die Suppe,
Die Zeitschrift „Der Bayerische Volksfreund", die den Untertitel „für Gott, den
König und das Vaterland" trug und deren
Redaktion an der Salvatorstraße 20 saß,
brachte in ihrer Ausgabe vom 1. Juli
1839 unter obiger Überschrift den folgenden Artikel des Autors M. G. Saphir, der
seit den gut 170 Jahren seines Erscheinens nichts an Aktualität eingebüßt hat.
Saphir scheint traumatische Erfahrungen
auf diesem Teilbereich des zwischengeschlechtlichen Treibens gemacht zu haben, und der TAXIKURIER möchte seiner
Leserschaft die Erkenntnisse des Geschädigten daraus nicht vorenthalten, ohne
allerdings Partei ergreifen zu wollen und
können. Begleiten wir also Herrn Saphir
durch sein Jammertal, und urteilen Sie
dann selber! 
„Laßt sie grollen, laßt sie tollen, wie sie
wollen, nur nicht schmollen! Die Engländer sind nie glücklicher, als wenn sie
 unglücklich sind; die Irländer sind nie
friedlicher, als wenn sie Krieg haben; die
Russen sind zu Hause, wenn sie sich auf
Reisen befinden; die Deutschen sind nie
durstiger, als wenn sie trinken; die Franzosen sind nie unwissender, als wenn sie
alles gelernt haben; und die Frauenzimmer – diese ganz eigene Nation – haben
nie ausgesprochen, als da, wo man vergebens denkt, dass sie sich aussprechen solIn der großen Waffen- und Rüstkammer
der weiblichen, häuslichen Kriegs- und
Rüsthäuser, von den leichten Lanzen,
Stockdegen und Dolchen der Worte und
Reden bis zum schweren Geschütz der
24-Thränen-Pfünder und Ohnmachten,
ist keine Waffe so unheilbringend als jene
Art Geschütz, welches man in den früheren Kriegen ,Kammergeschütz' nannte,
welches in dem Zweikampfe der Liebe
oder Ehe ,Schmollen' genannt wird.
 Weinen und mit den niedlichen Füßchen
stampfen sind bloß das Ober- und Untergewehr der Frauen; Schreien, Zanken, in
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das Zugemüse brandelt, und der Braten leidet an vollkommenem Mangel
an Zartheit und Empfindung. 
Einer Frau, die schreit, kann man in
die Rede fallen, man kann sich die Ohren zuhalten, aber wie will man einer
Frau ins Schmollen fallen und sich vor
ihr die Ohren zuhalten? Eine Frau, die
schreit, die kann man, wenn auch
nicht überzeugen, so doch überschreien; aber wie kann man eine
schmollende Frau überschmollen? 
Wenn eine Frau schreit und lärmt, so
finden wir Trost darin, dass solche Erschütterungen die Luft reinigen und
dass die Nachbarn, die diesen ewigen
Lärm hören, Mitleid mit uns haben.
Aber wenn die Frau schmollt, so segnen die Nachbarn die liebe, stille,
friedliche Frau, während der Mann
unter dieser gänzlichen Windstille wie
ein Schiff auf dem Meere auf einem
Flecken zappelt! Kurz: Schmollen ist
der schrecklichste der Schrecken. Darum sage ich: ,Laßt sie grollen, laßt
sie tollen, wie sie wollen, nur nicht
schmollen!'"
Im Duden®-Herkunftswörterbuch liest
man, dass sich im Mittelhochdeutschen des 13. Jahrhunderts das Wort
„Schmollen" für das unerquickliche,
wenn nicht sogar bedrohlich wirkende
Phänomen des unwilligen Schweigens
herausbildete, und im 18. Jahrhundert
kam dann der Begriff „Schmollwinkel"
auf. In diesem größeren Zusammenhang wird nun auch endlich die bewusst eingesetzte Waffe des Schmollmundes besser begreifbar. 
Das Schmollen wirkt sich manchmal
leider auch negativ auf den Taxialltag
aus. Der Verfasser beispielsweise musste einmal Zeuge eines kollektiven
Schmollens werden, ohne sich infolge
der Beförderungspflicht gegen diese
nonverbale Belästigung wehren zu
können. Es war dies zu Sylvester
1999/2000, als sich Frau, Schwiegermutter beziehungsweise Mutter und
sogar der Mann den ganzen Weg von
der Praterinsel bis nach Kirchheim zu
dritt schweigend anschmollten. Bei
 ihnen begann das neue Jahrtausend
also denkbar schlecht, und es steht 
zu hoffen, dass sie sich inzwischen
wieder entschmollt haben – falls sie
überhaupt noch Kontakt zueinander
pflegen. (BW)
27TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
München-Statistik
Unsere Stadt in Zahlen
Die Fläche, Einwohnerzahl und Einwohnerdichte am 31.12.08 nach Stadtbezirken
Stadtbezirk Einwohner 1 Fläche ha Einwohnerdichte
(Einw. je ha)
1 Altstadt-Lehel 19.505 314,57 62
2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt 47.599 440,15 108
3 Maxvorstadt 48.884 429,64 114
4 Schwabing-West 62.541 436,30 143
5 Au-Haidhausen 55.853 421,96 132
6 Sendling 38.335 393,88 97
7 Sendling-Westpark 52.257 781,45 67
8 Schwanthalerhöhe 27.778 207,02 134
9 Neuhausen-Nymphenburg 87.043 1291,59 67
10 Moosach 48.451 1109,36 44
11 Milbertshofen-Am.Hart 68.198 1338,31 51
12 Schwabing-Freimann 64.350 2566,98 25
13 Bogenhausen 77.112 2371,17 33
14 Berg.am.Laim 40.050 631,46 63
15 Trudering-Riem 59.031 2245,05 26
16 Ramersdorf-Perlach 104.089 1989,50 52
17 Obergiesing 48.282 572,04 84
18 Untergiesing-Harlaching 49.391 805,66 61
19 Thalkirchen-Obersendling- 82.771 1775,43 47
. Forstenried-Fürstenried-Solln
20 Hadern 46.385 922,39 50
21 Pasing-Obermenzing 65.290 1649,79 40
22 Aubing-Lochhausen-Langwied 38.327 3405,76 11
23 Allach-Untermenzing 28.796 1545,17 19
24 Feldmoching-Hasenbergl 55.667 2869,74 19
25 Laim 51.329 528,58 97
München insgesamt 1.367.314 31.042,94 44
1 Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung Quelle: Statistisches Amt München
„Erfahrung heißt gar nichts. 
Man kann eine Sache auch 
35 Jahre falsch machen.“
(aus „Klages-Tagesspruch-
Kalender“)
Spruch des Monats
Witz des Monats
Im Kaffeehaus spielt ein 
Stehgeiger eine Mazurka von
Chopin. Er sieht, wie einem
Gast die Tränen über die
 Wangen laufen. 
„Sind Sie auch Pole?“, 
fragt er teilnahmsvoll. 
Antwortet der Gast leidend:
„Nein, Geiger!“ 
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 27

Seite 28

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28 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Der Name „Verkehrsmuseum" lässt automatisch an das Verkehrsmuseum des
Deutschen Museums auf der Theresienhöhe denken. Aber es gibt noch eine zweite
Attraktion dieser Art in München, nämlich das Museum der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) an der Ständlerstraße
20. Ursprünglich im seit 1993 leer stehenden Betriebshof 3 an der Westend -
straße befindlich, musste das Museum vor
dessen Abriss weichen. Der Stadtrat beschloss am 9. April 2003 einstimmig, den
Beständen eine dauernde Bleibe an der
Ständlerstraße zu schaffen. Das dortige,
im Ersten Weltkrieg 1918 entstandene
Metallwerk war 1919 von der Stadt München erworben und zur Straßenbahnhauptwerkstätte umgebaut worden. Die
beeindruckende Industriearchitektur steht
heute unter Denkmalschutz und wird
größtenteils noch als Trambahnwerkstätte
genutzt. Nur der kleinere Teil der Gebäude dient seit dem 28. Oktober 2007 als
Museum, wodurch sich eine ungewöhnliche Nachbarschaft aus Damals und Heute
ergeben hat. Herr Markus Trommer, der
1. Vorsitzende der Freunde des Münchner
Trambahnmuseums e.V., hat als häufiger
Taxikunde in Gesprächen mit Kollegen
festgestellt, dass das MVG-Museum nicht
den Bekanntheitsgrad genießt, der ihm
eigentlich zusteht. 
Das Museum stellt auf einer Fläche von
5.000 Quadratmetern die Entwicklung 
des öffentlichen Personennahverkehrs in
München dar, und zwar den der Stadtwerke, nicht den staatlichen wie die
 Vorortszüge beziehungsweise seit 1972
die S-Bahn. Rund 25 historische Straßenbahnen, Omnibusse und Arbeitsfahrzeuge sowie über 150 Schautafeln und
weitere Exponate ermöglichen einen
 umfassenden Überblick über das Thema.
Eine der Hauptattraktionen ist dabei 
ein Fahrsimulator einer U-Bahn des Baujahres 1981. 
Die erste Pferdetrambahn verkehrte in
München anno 1876 und kann an der
Ständlerstraße ebenso bestaunt werden
wie diverse elektrische Nachfolgerinnen
bis fast in die Gegenwart. Zu den Besonderheiten gehört eine Posttrambahn,
die bis 1959 die Münchner Postämter belieferte, ein Turmwagen zur Wartung der
Oberleitungen oder ein so genannter Kugelblitz zum Sandtransport zu den Endhaltestellen, denn damals wie heute müssen Trambahnen Sand zur Erhöhung der
Traktion und Verbesserung der Bremskraft mitführen. Auch ein Schneepflug
gehört zu den historischen Exponaten; er
konnte aber leider nach dem Schneeeinbruch Anfang März 2006 nicht eingesetzt
werden. Die meisten Fahrzeuge sind aber
fahrtüchtig und in einwandfreiem technischem Zustand wie beispielsweise die
Trambahn des Baujahres 1901, das älteste
betriebsfähige Fahrzeug in München
überhaupt, so dass sich das MVG-Museum als eines der wenigen Museen bezeichnet, das zu seinen Besuchern kommen kann und nicht nur andersherum. So
plant man, während der Öffnungszeiten
einen Pendelverkehr mit historischem
Material zwischen dem Sendlinger-Tor-
Platz und der Ständlerstraße einzurichten.
Und am Samstag, dem 11. September
2010, wird man anlässlich des Jubiläums
„115 Jahre Elektro-Trambahn in München" einen Korso mit historischen Wagen durch die Stadt veranstalten. 
Weil der Busverkehr seinen Aufschwung
in München erst nach 1945 aufnahm,
bleibt die Trambahn der thematische
Schwerpunkt der Bestände. Dies auch,
weil dem Omnibus nicht dieselbe emotionale Zuneigung zuteil wurde wie der
Tram, denn von den elektrischen Ober -
leitungsbussen, den kuriosen Bussen mit
Anhängern oder den Bussen mit Sattel -
aufleger haben sich keine Exemplare erhalten. Allerdings kann man den ersten
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
 Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit
Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
niederflurigen Gelenkbus der Welt besichtigen, der 1987 von Neoplan im
niederbayerischen Pilsting gebaut und
schon 1996 zum Museumsstück wurde. 
Das MVG-Museum bietet darüber hinaus
eine Vielzahl von Informationstafeln in
deutscher und englischer Sprache, die die
Entwicklung des Nahverkehrs anschaulich
darstellen, außerdem einen bedienbaren
Trambahn-Führerstand zum Selbersteuern,
eine Schauwerkstatt mit Schmiede sowie
eine riesige Wandtafel, an deren Bedienungselementen man ein beliebiges Jahr
seit 1900 eingeben und dann das damalige Trambahnnetz in einzelnen Linien
 dargestellt sehen kann. Besonders faszinierend ist die Sammlung naturgetreuer
Gemälde, die Verkehrssituationen mit
Trambahnen aus Münchens Vergangenheit zeigen, sowie Modelle von Endstationen wie der Sankt-Veit-Straße, als unser
Standplatz noch Bushaltestelle war.
Das MVG-Museum ist an jedem zweiten
und vierten Sonntag des Monats von
11.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet – nicht
aber im August! Diese eingeschränkten
Zeiten sind bedingt durch den unentgeltlichen, ehrenamtlichen Einsatz der Betreiber, der Freunde des Münchner Trambahnmuseums und des Omnibusclubs
München, die ihrem privaten und beruflichen Leben keinen längeren Einsatz
 abzweigen können. Jährlich kommen
12.000 Menschen in die Ständlerstraße
20, und diese Adresse eignet sich nicht
nur als Empfehlung an Fahrgäste, sondern auch zur eigenen Freizeitgestaltung. 
Zum Thema „Taxi und öffentlicher Personennahverkehr" unterstreicht Herr Trommer, dass sich beide Bereiche ergänzen
und keine natürlichen Feinde sind. Dies
zeigt sich auch in seiner Person selbst:
Als engagierter Freund des Trambahnund Buswesens sitzt er gerne und oft im
MVG-Museum, Ständlerstraße 20
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 28

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Taxi und genießt die nette Unterhaltung
mit den Fahrern, was in den kommunalen
Fahrzeugen bekanntlich verboten ist. Und
dann ist das MVG-Museum auch eine
meist nächtlich relevante Adresse, denn
die historischen Räumlichkeiten mit ihrem industriellen Flair werden häufig von
Firmen für Feierlichkeiten, Präsentationen und Versammlungen angemietet. 
Die gegenseitige Verzahnung des öffentlichen Nahverkehrs mit dem Taxiwesen
hat sich nicht zuletzt im erfolgreichen
Schienenersatzverkehr bewährt, und was
eine Stadt mit einen dünnmaschigen Nahverkehrssystem für unsere Arbeits- und
Umsatzbedingungen bedeuten würde, hat
spätestens der MVG-Streik im März 2009
aufs Unangenehmste bewiesen. (BW)
Kontakt: MVG-Museum
Herr Markus Trommer
Ständlerstraße 20, 81549 München
Email: mvgmuseum@swm.de
Öffnungszeiten und Informationen:
www.mvg-mobil.de
Herr Markus Trommer neben einem perfekt 
restaurierten Schmuckstück 
Autohaus Wickenhäuser GmbH & Co. KG
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 29

Seite 30

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30 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Trotz über 3.000 Taxis in der Millionenstadt München und dem täglichen Kampf
 um Umsatz war und ist die Taxiwelt eine Familie. Erheblichen Anteil daran haben
Personen, die sich über das übliche Maß hinaus für unser Gewerbe einsetzen. 
Der TAXIKURIER stellt diese „guten Geister“ der Taxibranche vor und bedankt sich
damit gleichzeitig für das Engagement dieser Menschen.
Thomas Fleischmann
KÜS-Team
Taxlers Freunde
In München und dem Umland ist die KÜS (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher KFZ-Sachverständiger e.V.) und Dipl.-Ing. Thomas Fleischmann ein fester Begriff. Ein Großteil der Taxiwelt nimmt die Dienste des KÜS-
Teams in Anspruch. Einmal im Jahr ist ja für Taxis die „HU“ fällig. Früher waren
die TÜV-Termine für viele ein Horror und hatten den Charme eines Zahnarzt -
besuchs. Dass es auch anders möglich ist, war Thomas Fleischmann während
seiner Ausbildungszeit beim TÜV Bayern klar. 
Als erster freiberuflicher Prüfungsingenieur im Großraum München begann er
1994 mit einer kleinen Garage in Ottobrunn als Monopolbrecher. Im ersten Jahr
gab es in Ottobrunn 600 Fahrzeuguntersuchungen, heute sind es im Großraum
München mit inzwischen 6 Prüfstellen über 100.000 Untersuchungen pro Jahr.
Obwohl die KÜS-Prüfungen nicht einfacher oder leichter als beim TÜV sind,
steuern die Taxiunternehmer mit Vorliebe die KÜS-Prüfstellen in allen Himmelsrichtungen an. Der Service ist einfach und unkompliziert, die Öffnungszeitung
sind ideal (Mo.-Fr. 8.00–18.00, Sa. 9.00–13.00 Uhr), keine Terminvereinbarung
ist nötig. Zudem gibt es noch die wöchentlichen Prüftermine bei Helmut Glas,
Stimmer & Sohn und der KFZ-Klinik. Die Sorgen und Nöte der Taxi-Unternehmer und –Fahrer kennt Thomas Fleischmann aus eigener Erfahrung. Er ist 
5 Jahre lang Taxi gefahren und hat bis heute den P-Schein. Deshalb bietet er
noch einen besonderen Service an: „Wenn’s mal irgendwo klappert, einfach
 vorbeikommen und sich beraten lassen. Diese Diagnose ist sogar kostenlos.“ 
Die Kosten einer kompletten HU sind ca. 90 Euro. 
Die Frage, welches Auto er sich als Taxiunternehmer anschaffen würde, beantwortet Thomas Fleischmann mit „Mercedes“, wenn man die Laufleistung und
langfristigen Kosten in Betracht zieht. Bei Taxis ab 300.000 km erkennt man die
Qualitätsunterschiede deutlich. (PR)
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Name: Fleischmann
Vorname: Thomas
Alter: 48
Sternzeichen: Schütze
Familienstand: verheiratet, 1 Tochter
Geburtsort: Amberg/Oberpfalz
Wohnort: Ramersdorf
Hobbies: Autos, Motorrad, Kampfsport
Musik: Altrock
Urlaub: Italien
Thomas Fleischmann und sein Box-Sandsack.
Zum Abreagieren für „durchgefallene Kunden“) 
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81369 München
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TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 30

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31TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
And the winner is…
„Lieber gut geschlafen, als schlecht gestanden“
J. Günther hat mit diesem knappen Satz einen Verzehrgutschein im Wert von 100 Euro im Augustiner Keller
gewonnen. 
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Die Münchner Bevölkerung würde nicht ausreichen, alle
Bühnen, Konzertsäle und Veranstaltungen zu füllen. Ein
wesentlicher Faktor ist die Anziehungskraft unserer Stadt
für Besucher aus aller Welt. Davon profitiert natürlich
auch unser Gewerbe. Daher das Titelthema mit entsprechender graphischer Umsetzung in diesem Monat. (PR) 
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TAXIKURIER | Ausgabe September 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Der ideale Taxifahrer aus der Sicht des Tourismus-Amtes 
§ Fast Food
Von der Suppenküche bis zum Döner
§ Logistik Open-Air-Konzerte
Mega-Event U2-Gastspiel
§ Chronik TAXIKURIER
Von den Anfängen bis zur 75. Ausgabe des „Neuen“
TOURISMUS
Kleinanzeigen-Annahme
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 31

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Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, 
die teilweise populär sind oder nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, 
aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen 
(netten) Fahrgast empfohlen zu werden.
RUMPLER
Baumstraße 21, 80469 München
Tel. (089) 20 00 93 09
Tägl. ohne Ruhetag von 11.00 - 1.00 Uhr
(am Wochenende bis 3.00 Uhr)
Mitten im „hippen“ Glockenbachviertel
schlängelt sich die Baumstraße dahin,
und so mancher Neuling in unserem Gewerbe kann schon mal feuchte Hände
 bekommen, wenn er selbst und auch der
Fahrgast („ich sag's Ihnen schon, ich
 kenn' mich hier aus“) plötzlich jegliche
Peilung verliert. Falls dann aus dem hastig zugeschalteten „Navi“ auch noch der
Rauch aufsteigt, wäre es vielleicht die
richtige Zeit für eine Einkehr beim „Rumpler“, einer altehrwürdigen Gaststätte
 genau gegenüber der Einmündung der
Jahnstraße. Der Begriff „altehrwürdig“ ist
freilich, was die Einrichtung betrifft,
durchaus zu relativieren, da das Lokal
seit einigen Jahren auch im Inneren quasi
als Ganzjahres-Biergarten auftritt und
dementsprechend mit der Lösung „Biergarten ganzjährig geöffnet“ beworben
wird. Dies stellt sich so dar, dass nicht
nur auf der üppig bemessenen und bei
schönem Wetter gut frequentierten Freischankfläche vor dem Haus, sondern
auch im Wirtshaus zwischen künstlichen
Bäumen und an die Wand gemalten Blättern großteils Gartentische und -stühle
aufgestellt sind. Das mag einem insbesondere im Winter, wenn man vor dem
Betreten des Lokales noch schnell den
Schnee von der Kapuze schüttelt, ein wenig unpassend vorkommen – aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Zum Ausschank kommen Augustiner-
Biere (Hell 3.20, Stoff 3.30, Weißbier
3.40), aber auch z.B. auch Prinz Luitpold
Weißbier dunkel (3.40) oder das Bleifreie
von Clausthaler (3.20). Tafelwasser und
Limo sind mit 2.80 bzw. 3.10 in gleicher
Menge billiger als Bier. Das Angebot an
sonstigen Getränken ist durchaus umfänglich und reicht von offenen (Schoppen ab 4.40) und Flaschenweinen (ab 14
Euro) über diverse Aperitifs, Liköre, Spirituosen aller Art bis zu Cocktails und
Longdrinks (auch alkoholfrei ab 4.80),
dabei alles im bezahlbaren Bereich. Und
auch die Kaffee- und Teetrinker finden
einiges zur Auswahl vor.
Das Speisenangebot auf Standard- und
Tageskarte ist ebenfalls sehr umfangreich
und wird zudem noch ergänzt durch diverse Angebote auf Kreidetafeln, so dass
man vorübergehend den Wald vor lauter
Bäumen nicht mehr sieht. Anhänger von
Salaten aller Art (rein vegetarisch oder
mit Calamari, Putenbruststreifen usw.
zwischen 8.60 und 12.80 Euro), Freunde
von Geflügel, Schwein und Rind - alle
werden hier verköstigt; lediglich bei Fisch
ist man hier im Angebot ein wenig zurükkhaltend und beschränkt sich ausschließlich auf die Tageskarte. Daraus
mag man - durchaus positiv - ableiten,
dass Fisch und Meeresfrüchte nur kurzfristig und entsprechend frisch angeboten
werden. So hatte am Testtag z.B. das 
„Kabeljaufilet ,natur‘ auf Dillrahmsauce
und Butterreis“ (10.80) bereits Ausgang,
war also ausgestrichen. 
Generell ist zu sagen, dass man sich hier
– durchaus erfolgreich – um Bodenständigkeit bemüht, wobei Qualität und Preis
in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Schon bei früheren Besuchen immer wieder empfehlenswert war
und ist das „Riesenschnitzel ,Wiener Art‘
mit Pommes frites“ (9.90), auch als „echtes“ Wiener Schnitzel (also vom Kalb) mit
Röstkartoffeln und Preiselbeeren (14.90),
und kürzlich gab es (als Tagesangebot)
für unter zehn Euro eine wirklich hervorragende Schweinshaxe, die vom freundlichen Personal auch zu Recht besonders
empfohlen wurde. Die Preise der Hauptgerichte liegen mehrheitlich unter der
„Zehner“-Grenze; lediglich bei Rind- und
Kalbfleisch kommt man zwangsläufig in
den Bereich um 15 Euro. Der Tester ließ
32 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
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TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 32

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33TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Taxameter des Monats
Herbstliche Highlights
Messe expo-real und expo-pharm – Auch im Herbst 2010 erhält das Wiesn-
Geschäft noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt: Am letzten Festtag beginnt
traditionell die Messe expo-real. Das ist die Messe mit dem größten 
Taxibedarf weltweit. Wegen des zusätzlichen Wiesn-Montags hoffen die
Messe-Veranstalter, dass dieses Jahr am ersten Messetag deutlich mehr
 Taxis im Einsatz sind als in den vergangenen Jahren, wo am ersten Tag
nach der Wiesn viele Taxler einen Ruhetag einlegten und an der Messe
sehr lange Wartezeiten entstanden.
Wiesn – Lassen wir uns überraschen: Das Sicherheitskonzept – man kann
dazu stehen wie man will – bietet mit den neuen Taxistandplätzen auch
völlig neue Alternativen, uns dem weltweiten Publikum von der besten
Seite zu präsentieren. Saubere Autos, freundliches Fahrpersonal und eine
hochwertige Dienstleistung, anstatt Abzocke durch minderqualifizierte
Wiesn-Aushilfs-Fahrer. Die Zukunft steht ganz im Zeichen von Qualität!
Kirchweihdult – Mit der Kirchweihdult in der letzten Oktoberwoche endet
der Reigen der Münchner Volksfeste in 2010. Nach all dem Trubel in der
Stadt ist die Kirchweihdult am Mariahilfplatz eine Veranstaltung, die überwiegend nur von Münchnern besucht wird und Traditionen hoch hält.
Beim Schlendern durch die Dultgassen ergreift den Besucher das Gefühl,
als wäre die Zeit vor 100 Jahren stehengeblieben.
Deutschland-Cup Eishockey – Eishockey der Spitzenklasse steht vom 12. 
bis 14. November in der Olympiahalle auf dem Programm. Drei Tage eine
volle Halle bedeutet auch drei Tage laufend Fahrgäste. Und nach dem
 Aufstieg des EHC München in die DEL, die oberste deutsche Eishockeyliga,
hat dieser Sport in München endlich wieder den Stellenwert, den man 
von einer Sporthauptstadt erwartet.
München Marathon am 10.10. – Sportlich bestimmt ein Highlight: Der
München Marathon am 10.10. Verkehrstechnisch kostet uns dieses Event
allerdings jedes Mal eine Menge Nerven, denn die Strecke lässt so gut wie
keinen Stadtteil aus. Taxifahrer sind in dieser Hinsicht aber langjährig
schmerzgeprüft und werden auch an diesem Tag die Verkehrsbehinderungen meistern. (TK)
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sich, wie hier früher auch schon einige
Male, den „Krustenschweinebraten frisch
aus dem Ofen, mit Apfelblaukraut und
hausgemachtem Kartoffelknödel“ (8.90)
schmecken und bekam einwandfreie Ware
(gleich mit Sägemesser für die schöne
Kruste) serviert. Der Mitesser, langjähriger
Kumpel des Testers und fast ein Nachbar
des Lokales, orderte für den gleichen
Preis ein „Reisfleisch mit Gemüse und
 Peperoni“ - und war ebenfalls sehr davon
angetan. 
Beide Testesser hatten jeweils als einzigen
kleinen Kritikpunkt anzumerken, dass
man durchaus ein bisserl mutiger mit den
Gewürzen hätte umgehen dürfen. Freilich
sind beide Herren Freunde der deftigen
Kost, die im Zweifelsfalle lieber noch ein
Bierchen zum Löschen von Papkrika oder
Knoblauch nachzischen. In beiden Fällen
jedenfalls ein solides „gut“ als Note. Diese
Beurteilung darf auch insgesamt für den
„Rumpler“ vergeben werden, wobei wir
großzügig darüber hinwegsehen, dass das
erste Bier ca. 15 Minuten für den Weg
von der Schänke zum Tisch brauchte.
Schließlich hing schon an der Eingangstüre ein Schild „Aushilfskraft im Service
ab sofort gesucht“ und es war draußen
und drinnen ziemlich voll. Die beiden
Mädels hatten wirklich einiges zu tun
und waren trotz der Hektik durchweg liebenswürdig und freundlich. 
Und noch eine erfreuliche Anmerkung:
der „Rumpler“ ist eines der ganz wenigen
Lokale in dieser Gegend, die allwöchentlich schon zu Mittag geöffnet haben. Das
Publikum ist angenehm und - trotz des
aktuellen In-Viertels am Glockenbach -
nicht „schickimickisiert“ . Eine gute Empfehlung für Sie und/oder Ihre Fahrgäste!
(MS)
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 33

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34 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institu -
tionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. 
Frau Dr. Gabriele Papke, Tourismusamt
Die Leiterin der Pressestelle im Tourismusamt hat stets ein
großes Herz für das Münchner Taxigewerbe bewiesen.
 Neben der tatkräftigen Unterstützung von „Taxi Guide
München“ informiert die frühere Theaterdramaturgin in
Pressemitteilungen die Oktoberfestbesucher aus aller Welt
über die öffentlichen Verkehrsmittel in der bayerischen
Landeshauptstadt. Dabei sieht Frau Dr. Papke das Taxi -
gewerbe als gleichberechtigten Partner des öffentlichen
Linienverkehrs. Durch detaillierte Informationen über die
Taxistandplätze rund um das Festgelände können auch
ortsunkundige Wiesn-Besucher den Weg zum Taxi finden. 
In Zeiten des Sperrgürtels und der weltweiten Wirtschaftskrise haben die Münchner Taxifahrer die Unterstützung
nötig. Die Taxi-München eG bedankt sich daher mit der
Rose des Monats bei der Pressereferentin des Tourismusamtes. (FK)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich 
 Zeit genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
 Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. 
Paulaner Keller am Nockherberg
Der Paulaner Keller gilt als nicht besonders taxifreundlich
und ist im Gegensatz zu anderen Biergärten auch kein Platz,
der besonders viele Fahrten verspricht. Extrem Taxi-feindlich aber war das Verhalten beim „Radio-Gong-Fest“ am
Freitag, den 16. Juli. 5.000 Besucher feierten bei schönstem
Wetter eine Party. Völlig willkürlich – ohne eine Genehmigung beim KVR beantragt zu haben – wurde der Taxi-
Standplatz von einem Sicherheitsdienst gesperrt, da man
diese Plätze für einen VIP-Shuttle-Service“ benötigte. Alle
Taxis, die ihren Arbeitsplatz anfahren wollten, wurden
weitergeschickt. Nachfragen am Rückfragekanal ergaben,
dass der Paulaner Keller auch keine Rücksprache mit der
 Taxi-München eG genommen hat, vielmehr gab es eine
 polizeiliche Anweisung, dass bei einer Totalsperre der Hochstraße wegen hohem Verkehrsaufkommen, die Anfahrt für
Taxis ermöglicht werden muss. Der Autor dieser Zeilen ließ
sich auch nicht durch den rüden Ton vertreiben und informierte die Polizei, die die Situation dann zu unseren Gunsten löste. Dieser Vorfall ist wieder einmal ein Exempel, dass
manche Hoteliers oder Gastronomen die Taxi-Standplätze
als ihr Eigentum betrachten und Amtsanmaßung ausüben.
Münchens Taxler haben ein gutes Gedächtnis und werden
sich bei Empfehlungen an derartige Vorfälle erinnern. 
Für die Blockierung unseres Arbeitsplatzes ist die Zitrone
des Monats wohl eine milde Auszeichnung. (PR)
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Telefon: 01631 - 1 73 61 08
Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi
Natalie O’Hara
Die bekannte Schauspielerin ist keine Taxi-Vielfahrerin, sondern eine Dauernd-
Fahrerin. Sie liebt das Taxi und unterhält sich leidenschaftlich gerne mit den
 Fahrerinnen und Fahrern. Das Taxi ist für die in Hamburg wohnende Natalie 
O’Hara ein Info-Medium. Oft tiefergehende, fast schon philosophische Gespräche
erlebt sie tagtäglich. Ob ein Fahrer aus Ghana, der sie missionieren wollte, ein
 irakischer Widerstands-Journalist oder ein Alt-68er, der unheimlich belesen Inhalte
vermitteln wollte. Sie hat meist Glück mit den Fahrern. Besonders die Freigeister,
die im Taxi ihre Zweit- oder Drittkarriere ausüben, liebt sie, denn dies sind offene
Köpfe und haben viel zu sagen.
Bald ist Natalie O’Hara in München in der Komödie im Bayerischen Hof zu sehen.
Natürlich fährt sie auch bei uns ganz viel Taxi und Münchens Taxifahrer können
sich schon mal auf einen lebhaften Dialog vorbereiten. Es sei denn, sie ist wahnsinnig müde, denn dann spricht Natalie O’Hara nicht im Taxi. (PR)
Promitalk
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 19.08.2010 13:08 Uhr Seite 34

Seite 35

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Der TAXIKURIER – Chronik
Titelthema
Nach Meyers Konversationslexikon von
1890 ist ein Kurier der Eilbote, der wichtige Nachrichten überbringt. Das Wort 
ist vom französischen Begriff „Courrier“
übernommen.
Der TAXIKURIER überbringt seit 1961
wichtige Nachrichten. Die Herausgabe
dieses Mitteilungsblattes wurde in der
 gemeinsamen Sitzung von Vorstand und
Aufsichtsrat am 26. Mai 1961 im Amberger Hof beschlossen. Die erste Auflage
umfasste 900 Exemplare und acht Inserenten hatten Ganzjahresannoncen ge -
ordert. In München waren 844 Taxikonzessionen zugelassen. 703 Unternehmer
betrieben 1 Taxi, 61 zwei, fünf 3 Taxis
und ein Unternehmer 4 Taxis. Am 6. Juni
1960 hatte das Bundesverfassungsgericht
die Zulassungsbeschränkung gemäß der
seit 1934 bestehenden Rechtslage ver -
worfen, so dass sich die Zahl der Taxis 
in München von rund 700 bis 1966 auf
2.950 erhöhte.
Der ältesten uns vorliegenden Ausgabe
des Kuriers vom Juni 1962 ist zu entnehmen, dass Herausgeber die Autoruf
e.GmbH in der Utzschneiderstraße 6-8
und der geschäftsführende Vorstand Josef
Kuffer für den Inhalt verantwortlich war.
Der TAXIKURIER erschien im Verkehrsverlag Heinrich Vogel in der Kreuzstraße
14, der heute als Fachverlag der Bertelsmann-Gruppe angehört. Hauptbeitrag
war der Bericht über die ordentliche Generalversammlung vom 28. Mai 1962, die
im Bavariakeller an der Theresienhöhe,
von 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr stattfand.
Die Baukosten des Anwesens Corneliusstraße 44 mit ca. 2,3 Mio. DM waren genauso Streitpunkt wie die massenhaften
Neuzulassungen von Taxikonzessionen.
Taxifahrzeuge der Marke Opel hatten
 einen großen Marktanteil, so wurden in
 Inseraten der Opel-Rekord zum Preis von
6.875,00 DM und der sehr geräumige
Opel-Kapitän um 9.975,00 DM, also um
5.100,00 Euro, angeboten.
20 Jahre später
Dem November-TAXIKURIER 1982 ist zu
entnehmen, dass der Autoruf e.G. 2.530
Mitglieder mit 3.100 Taxis angehören.
1.950 Taxis sind mit Funk ausgestattet. 
Der „Krankenunterstützungs- und Sterbeverein der Lohnkutschergehilfen von
1749“ wies auf seine traditionelle Weih -
nachtsfeier mit bayerischem Bauern -
theater samt Tombola, im Festsaal des
Schwabinger Bräu hin.
Neben dem Landesverband berichtete die
Taxivereinigung über die Standplatzarbeit. Größtes Ärgernis war die unerlaubte
Bereitstellung von Taxis vor Bordellen
und illegalen Haltestellen von Gastarbeiterbussen von Ramersdorf bis zum
Hauptbahnhof.
Auch der inzwischen untergegangene 1.
FC Taxa trug durch Spielberichte zur Aktualität des Kuriers bei. Der TAXIKURIER
wurde nach wie vor vom Verkehrsverlag
Heinrich Vogel, aber bereits als Tochter
der Bertelsmann-Gruppe, verlegt. Ein allmonatlicher Aufreger war das Auftauchen von Herrn Dr. Viktor Ackermann im
Büro des Vorstandes. Herr Ackermann
war verantwortlich für das Zusammentragen der Artikel für den Verlag. Ein alter
Herr, der in den 50er Jahren in Berlin den
Ackermann-Funk, eine große Zentrale die
nach ihm benannt wurde, gründete. Dr.
Ackermann, der auch die Rubrik „Paragraph und Droschke“ betreute, kam meist 
zu früh, so dass er warten musste bis
 alles kopiert und geordnet war. Die Wartezeit überbrückte der Herr Doktor mit
 einem Haferl Kaffee und einer Überdosis
von Schnupftabak, worauf er einnickte.
Schon war genügend Zeit, die Manu -
skripte zu ordnen und dann Herrn
Dr. Ackermann zu wecken, der sofort eine
weitere große Prise „Schmaizler“ nahm,
einen Teil auf sein weißes Trachtenhemd
verstreute, um dann seinen Arbeitstag zu
beenden.
43 Jahre behielt der Taxikurier sein traditionelles Outfit bei und übermittelte Gewerbeanliegen sowie, wörtliches Zitat,
„belehrende und aufklärende Aufsätze“,
wie es Vorstand und Aufsichtsrat im Mai
1961 bestimmten.
Das neue Medium
Mit der Ausgabe Juli 2004 veränderte
sich der TAXIKURIER kräftig. Aus dem
steifen Informationsheft wurde eine vielseitige Zeitschrift mit aufgelockertem Erscheinungsbild. Neben den notwendigen
Informationen und Fachbeiträgen sind
Hintergründe, Historisches über München, Stadtgeschichten und auch Humorvolles aus und über das Münchner Taxigewerbe, zu lesen. Es mag sein, dass
jedem nicht alles gefällt, das ist auch bei
der Vielfalt der Autoren und Meinungen
kaum möglich oder gar wünschenswert.
Der neue TAXIKURIER ist nun 75 mal
 erschienen, über mehr als sechs Jahre. Es
ist an der Zeit, Sie als Leser zu bitten, den
neuen TAXIKURIER aus Ihrer Sicht zu
 beurteilen. Schreiben Sie uns, was Ihnen
gefällt oder missfällt, was verbesserungswürdig ist, oder ganz fehlt. Wir bemühen
uns eine gute Zeitschrift zu machen,
trotzdem – nichts ist so gut, dass es nicht
noch besser werden kann. Wir freuen uns
auf Ihr Urteil. (HM)
35TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Beispiele TAXIKURIER:
Die erste Ausgabe im Juni 1962, die November-Ausgabe von 1982, und im Mai 2004
die letzte Ausgabe im Format DIN A5. Im Juli 2004 dann der Beginn der neuen Ära in
neuem Erscheinungsbild und neuem Format.
Juni 1962 November 1982 Mai 2004 Juli 2004
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Außergewöhnliche Kollegen
Taxifahren ist nicht immer lustig
Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller
Nationen und Rassen befinden, wissen wir.
Auch finden wir von Ungelernten bis zu
Akademikern eine unglaublichen Bandbreite,
wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt.
Und dann gibt es Kollegen und Taxifahrer/
innen, die besondere Talente besitzen, besonderen Hobbies frönen oder spezielle
Kenntnisse haben. Der TAXIKURIER will
 Ihnen diese außergewöhnlichen Kollegen
vorstellen. 
In dieser Ausgabe: Erwin Behrendt 
Dienstleistung stellt er über alles. Er fährt
jeden Auftrag, denn jeder Stich bringt
Umsatz. Er steck sich ehrgeizige Tagesziele und schafft diese mit Moral, ohne sich
unerlaubt bereitzustellen oder abzustauben. Der sympathische, selbstbewusste
Bayer ist seit über 10 Jahren in der Branche und seit 4 Jahren Alleinfahrer beim
Taxiunternehmen Ballnath. „Ich bin gerne
bei den Ballnath’s, die sind zuverlässig
und korrekt“ sind die Worte vom „Erwin“,
der seine Tätigkeit unternehmerisch sieht.
Er führt seinen Job nicht unterwürfig aus,
der Kunde ist solange König, wie er sich
entsprechend benimmt. Seine ausgezeichnete Ortskenntnis erlaubt ihm, jeden
Stand anzufahren, er ist beileibe kein
„Hausmeister“, obwohl es ihn oft zum
Bahnhof Nord treibt. 
Dass man als Taxifahrer ungewöhnliche,
seltsame, oft auch skurrile Erlebnisse hat,
ist keine Neuigkeit. Ein Novum aber ist es,
dass jemand diese Episoden authentisch
zu Papier bringt. Eine Journalistin überzeugte Erwin Behrendt, dass er doch über
seinen interessanten Beruf ein Buch
schreiben soll. Lange kämpfte er mit seiner inneren „Faulheit“, doch dann begann
er während der Standplatz-Wartezeiten
sein Buch. Das Ergebnis liegt seit Februar
vor. „4036 – Datenfunk/Taxifahren ist
nicht immer lustig“ verspricht 20 nette
Geschichten aus der Münchner Taxiwelt.
Amüsant, aber auch kritisch wird der
 Taxi-Alltag in all seinen Facetten und
 Zufälligkeiten beleuchtet. Erwin Behrendt
hat sogar schon Lesungen abgehalten. Das
Buch ist im Buchhandel erhältlich, wurde
sogar schon in der Süddeutschen Zeitung
gutgeheißen und gehört ins Handschuhfach eines jeden Taxifahrers. Erwin Behrendt ist ein gutes Beispiel für den oberen
Rand der Bandbreite unseres Gewerbes.
(PR)
Mini-Steckbrief
Name: Behrendt
Vorname: Erwin
Alter: 49
Sternzeichen: Jungfrau
Familienstand: geschieden, 
2 Kinder (23, 25)
Geburtsort: Vötting bei Taufkirchen 
an der Vils
Wohnort: Solln
Hobbies: Moped, Golf, Hund, Schreiben
Musik: Rock-Oldies
Urlaub: Per Moped nach Südtirol
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier 
oder 15 Minuten vor Kursbeginn im 
Schulungsraum bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkunterricht (Basiskurs)
Termin: Donnerstag, 16 September 2010
13.00 – 17.00 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
September 2010
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 5/2010 vom 07.09.2010 bis 05.10.2010
Kurs 6/2010 vom 12.10.2010 bis 09.11.2010
Kurs 7/2010 vom 16.11.2010 bis 14.12.2010
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Anno dazumal
Geschichte der Taxi- und Mietwagenunternehmen (letzter Teil)
Im Frühjahr dieses Jahres sind zwei Folgen
der Taxi-Historie erschienen. Wir beenden
die Serie unserer spannenden Entstehungsgeschichte mit diesem Heft.
Bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges
1914 waren in München neben 425
Kraftdroschken noch 56 Pferdegespanne
unterwegs. 1920 war die Zahl der Pferdedroschken mit 88 im Vergleich zu 392
Motordroschken sogar leicht angestiegen.
Die großen Firmen, wie die 1. Münchner
Kraftdroschkengesellschaft, die 1907, 22
Droschken in Betrieb nahm, hatten keine
Chance im Konkurrenzkampf mit Einzelund Kleinunternehmern. 1909 war dieser
Betrieb auf zwölf Droschken reduziert
und wurde 1912 ganz eingestellt.
Die von Graf Pappenheim geführte Gesellschaft für Elektromobildroschken
nahm 1908 unter Beifall der Öffentlichkeit den Betrieb mit zehn Fahrzeugen auf.
Ohne Lärm und Gestank legten sie täglich
60-70 km zurück, allerdings blieben sie
des Öfteren liegen. Die Batterien waren
zu schwer und hatten eine zu geringe
Speicherkapazität. Den Pferdekutschern
war es eine besondere Freude, diese
 Ungetüme zur einzigen Ladestation in
München zu schleppen.
Berliner Dimension
Wirklich große Droschkenfirmen gab es
in Berlin, wo die Bevölkerung auf fast
4 Millionen angewachsen war und 1913
schon 5.730 Droschken, davon 3.072
Pferdedroschken, 2.064 Benzin- und
574 Elektrofahrzeuge, existierten.
Das größte Unternehmen war die ABAG
(Automobilbetriebs AG) mit 140 Benzinund 110 Elektrofahrzeugen. Aufgrund der
Mangelwirtschaft hinsichtlich Roh- und
Treibstoffen, der Requirierung von Fahrzeugen und des Wehrdienstes stagnierte
das Droschkengewerbe.
Im April 1920 wurde die Stadtgemeinde
Berlin neu geordnet, hatte 4,22 Mio Einwohner und war damit die einzige wirkliche „Weltstadt des Reiches“ mit fast
9.400 Droschken.
Der wirtschaftliche Zusammenbruch des
Berliner Droschkengewerbes wurde durch
die abenteuerlichen Finanzierungsangebote der Automobilhersteller und eine
Konzessionsfreigabe beschleunigt. Eine
Freigabe der Fahrpreise – das Berliner
Gewerbe war also dereguliert – konnte
durch eine Vereinigung der Unternehmerverbände aufgrund wieder gewonnenen
politischen Einflusses mit einer Demonstration rückgängig gemacht werden.
Erst am 8. Dezember 1928 trat ein einheitlicher Tarif für alle Droschken in
Kraft, der den Preiskampf zwischen 
Groß-, Klein-, Motorraddroschken und
den wenigen Pferdedroschken beendete.
In den übrigen Großstädten wurden
Klein- und Motorradtaxis überhaupt
nicht genehmigt, außerdem folgte man
der Konzessionsfreigabe nicht, so dass
der wirtschaftliche Zusammenbruch nach
dem „Schwarzen Freitag“ 1929 an der
New Yorker Börse zwar schlimm, aber
nicht zum freien Fall ins Elend wurde.
1932 zog der Berliner Magistrat die Notbremse, denn die 9.000 Taxis verloren
von 1927 bis 1932 das Gros der Fahr -
gäste und beförderten täglich, zuletzt nur
noch 150.000 anstatt 350.000 Personen.
In mancher Schicht konnten die Fahrer
keine Fahrt machen, sondern nur die Position am Halteplatz verbessern. Der Magistrat bestimmte, dass gerade Ordnungsnummern an geraden Kalendertagen und
ungerade an ungeraden fahren dürfen.
Diese Regelung gab es auch in München.
So musste die Familie Kuffer, die zwei
gerade Konzessionen besaß, eine tauschen, um zumindest ein Taxi täglich einsetzen zu können. Wer von zwei Fahrzeugen eines stilllegte, bekam die Erlaubnis,
jeden Tag Fahrdienst zu leisten. So gelang es, die Zahl der 9.000 Fahrzeuge in
Berlin zu senken, die Missstände konnten
dadurch jedoch nicht spürbar verbessert
werden.
Erst im „Dritten Reich“, 1935/36, im Vorfeld zu den Olympischen Spielen gelang
die Gesundung des Berliner Gewerbes,
nicht zuletzt um der Welt ein modernes
Droschkengewerbe zu präsentieren.
 Folgenden Maßnahmen führten dazu:
➜ Wer bereit war, seine Konzession
 freiwillig abzugeben, bekam
4.000 Reichsmark.
➜ Wer zwangsweise abwrackte, erhielt
3.000 Reichsmark.
➜ Mehrwagenunternehmer bekamen pro
stillgelegtes Fahrzeug 500 Reichsmark.
Es verblieben von ehemals 9.000 Droschken nur noch 3.000.
Droschken im „1000-jährigen Reich“
Durch den wirtschaftlichen Zusammenbruch, der letztendlich einen Grund für
den Aufstieg des Nationalsozialismus
 bedeutete, war das deutsche Taxigewerbe
wirtschaftlich schwer gebeutelt, hinzu
 kamen vielerorts Überkapazitäten an
Fahrzeugen.
Vereinzelt wurde die Machtübernahme
durch die Nazis von Droschkenkutschern
begrüßt, indem sie ihre Vehikel mit Hakenkreuzfahnen und Transparenten mit
Aufschriften wie „Mit Vollgas ins Dritte
Reich“ schmückten.
Durch den Dirigismus gelang es tatsächlich, die Zahl der Droschken im gesamten
„Deutschen Reich“ auf 13.000 zu reduzieren. Der Preis dafür war hoch!
Die Gewerbeorganisationen, Innungen
wie Genossenschaften, wurden politischen Säuberungsaktionen unterzogen.
So wurden unter anderem in Berlin der
Innungsvorstand Karl Lauterbach und der
gesamte Vorstand inhaftiert. Lauterbach
konnte sich trotzdem an der Spitze der
Innung halten. Wesentlich härter war das
Schicksal des Münchner Vorsitzenden
Ostermaier, der seit 1924 Stadtrat und
1927 Gewerberat war. Er wurde bereits
am 20. Februar 1933 in Schutzhaft genommen und tauchte erst am 5. April des
gleichen Jahres in einer Vorstands- und
Aufsichtsratssitzung wieder auf, um seinen Verzicht auf sämtliche Ämter im
Kraftdroschkengewerbe zu erklären.
Sämtliche Verbände und Innungen wurden durch die NSDAP verboten, lediglich
Wirtschaftsorganisationen wie Genossenschaften wurden mit Parteigenossen besetzt und konnten weiterarbeiten. 1937
fand in Leipzig ein Verkehrskongress
statt, der zum Ziel hatte, das Droschkengewerbe reichseinheitlich zu verstaatlichen. Trotz einer Gruppe von mehr 
als 100 Claqueuren vom NSKK (National-
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sozialistischen Kraftfahrtkorps) im Saal,
setzten sich mutige Gewerbevertreter aus
dem gesamten Reich durch und lehnten
die Gleichschaltung ab. Die Kehrseite der
Medaille spürte das Taxigewerbe nach der
„Reichskristallnacht“ am 09.11.1938. Ein
erheblicher Teil gut betuchter Fahrgäste
jüdischen Glaubens fehlte dem Gewerbe
schmerzlich, was die Zeitschrift „Die
Kraftdroschke“ im Frühjahr 1939 feststellte. Mit dem Überfall auf Polen ging
eine kurze Zeit wirtschaftlicher Ruhe für
das Droschkengewerbe zu Ende. Bereits
am 17. Mai 1940 wurden 50 % aller
Droschken stillgelegt, zur Stärkung der
Wehrmacht. Brauchbare Taxis deutscher
Produktion wurden eingezogen. Im Gewerbe verblieben nur ausländische exotische Fahrzeuge, für die eine Ersatzteilbeschaffung noch unmöglicher war als für
einheimische Pkw’s. Schon zu Beginn des
Krieges wurde Taxifahrern die Durchführung von Bequemlichkeitsfahrten, wie
z. B. zum Theater untersagt. Jede missbräuchliche Nutzung von Kraftdroschken
war verboten. Während des Krieges standen die wenigen Taxis, die aus Sprit -
mangel mit allen möglichen Gasarten, bis
hin zu Holzgasanlagen betrieben wurden,
vor Polizeirevieren und Krankenhäusern,
um Notfallfahrten durchzuführen. Bis
Kriegsende kam das Taxigewerbe fast
gänzlich zum Erliegen.
Die Stunde Null
Mit Ende des 2. Weltkrieges gab es weder
Taxis noch eine Infrastruktur für den
Kraftfahrzeugverkehr, geschweige denn
Kaufkraft in der Bevölkerung.
Vor diesem Hintergrund organisierte die
amerikanische Besatzungsmacht einen
 eigenen Taxi-Service für Besatzungs -
soldaten. Diese Exporttaxis (ET) wurden
nicht mit den wertvollen Dollars, sondern
mit Vouchern, so genannten Script-Dollars, bezahlt. Die Script-Dollars wurden
von Dispatchern, die in kleinen Schalterhäuschen vor Kasernen und Bahnhofs -
eingängen stationiert waren, ausgegeben.
Die Einrichtung dieser ET-Dienste wurde
unbelasteten Organisatoren übergeben.
Der ET-Dienst war z. B. die geschäftliche
Grundlage der Autoverleihfirmen SIXT in
Südbayern und KUSSBERGER im nordbayerischen Raum. Durch die Dienste der
ET-Taxis wuchsen der Öffentlichen Hand
harte Dollars zu, die aufgrund der enormen Kaufkraft für die Versorgung wichtig
waren. Aber auch die ET-Chauffeure hatten bis zur Währungsreform am 20. Juli
1948 viele legale und manche illegale
Gelegenheit durch Tauschhandel zu Geld
zu kommen. So kostete eine Schachtel
Chesterfield 100 Reichsmark, 20 Eier
ebenfalls. In den ersten Nachkriegsjahren
waren überwiegend alleinstehende GI’s
der Kampftruppen in Deutschland stationiert, die nicht zu Fuß gehen konnten. 
In 85 Städten war der ET-Taxidienst
 ausschließlich Besatzungssoldaten vor -
behalten. Ab 1953 wurde der ET-Dienst
eingestellt. Die ET-Unternehmer konnten
ihre Lizenzen in normale Taxigenehmigungen umwandeln. Daraufhin erhöhte
sich in München die Zahl der Taxis von
492 auf 635.
Die Goldenen 50er Jahre
Trotz des Wirtschaftswunders wurde in
den 50er Jahren der Taxibestand nicht
 erhöht, es galt immer noch das Gesetz
über die Beförderung von Personen zu
Lande vom 4. Dezember 1934, das letzt -
endlich eine Reduzierung des überbesetzten Taxigewerbes zum Inhalt hatte. Für
Neubewerber war es unmöglich, eine
 Taxigenehmigung zu erhalten.
Die Taxitarife waren sehr hoch, die Fahrerlöhne lagen unter 20 % des Umsatzes,
sodass sich in den Köpfen der Bevölkerung der Zusammenhang TAXI = teuer,
verfestigte.
Bei einer Million Einwohner wies München im Jahre 1957, 690 Taxis auf.
Erdrutsch
In einem Urteil vom 8. Juni 1960 stellte
das Bundesverfassungsgericht fest, dass
eine zu restriktive Vergabe von Taxigenehmigungen mit dem Recht auf freie
Berufsausübung nach Artikel 12 Abs. 1
des Grundgesetzes unvereinbar ist. In der
Folge explodierten in nahezu allen Großstädten die Taxizahlen.
In den Städten in denen es dem Taxi -
gewerbe gelang, die Zulassungszahlen
extrem niedrig zu halten, verlor das Taxigewerbe an Einfluss zugunsten des Mietwagengewerbes. Andererseits erhöhte
sich in München die Zahl der Taxigenehmigungen von 1960 bis 1967 von 700
auf 2.950. Bei dem Überangebot an Taxen
hatte der Mietwagenverkehr (Mini-Cars)
keine Chance, zumal gleichzeitig die
 Taxitarife abgesenkt wurden. Das Taxi
wurde zu einem Beförderungsmittel für
Jeden.
Tragische Auswirkungen
Erdrutschartige Zunahmen von Konzessionserteilungen führten die Preise ins
Nichts. Hatte z. B. in München 1959 eine
einzelne Taxikonzession den Gegenwert
eines Einfamilienhäuschens am Stadtrand, so wurden 1967 gerade mal 1.500
DM bezahlt. Der Glaube ganzer Generationen im Taxigewerbe, eine öffentlich
rechtliche Konzession stelle eine persön -
liche Alterssicherung dar, löste sich in
Nichts auf. Der Versuch, über Verpachtungen der Genehmigungen einige im
Ruhestand befindliche Taxiunternehmer
vor der Armut und dem Sozialamt zu
 retten, ging ebenfalls fehl, da eine Dauerverpachtung über den Ablauf der Gültigkeit hinaus rechtlich nicht haltbar war.
In den meisten Großstädten liegen 
auch gegenwärtig die Preise für Taxiunternehmen im üblichen Bereich 
von eingerichteten Geschäftsbetrieben
anderer Branchen; dies ist rechtlich in
Ordnung und muss auch Ziel des örtlichen Gewerbes sein.
In den wenigen Standorten mit Konzessionsfreigabe ist leider festzustellen, dass
jede wirtschaftliche Schwankung sofort
zum Kollaps des Gewerbes führt. Denn
bei einer Überbesetzung und geringen
38 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen
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Einnahmen setzt sofort der Existenzkampf ein, der letztendlich mit der Verwilderung der Sitten und der Ordnung im
Gewerbe zu einem Qualitätsverlust bei
Fahrpersonal sowie Fahrzeugen führt.
Dies liegt weder im Interesse der Öffentlichkeit noch ist es vom Gesetzgeber gewollt. Die moderne Bestimmung des § 13
Abs. 4 PBefG, der die Möglichkeit gibt,
die Funktionsfähigkeit des örtlichen Taxigewerbes zu bewahren, lässt eine Konzessionsbeschränkung, wenn auch mit einigem Aufwand durch Unternehmer und
Behörden, sehr wohl zu. Diese Möglichkeit muss jetzt und auch in Zukunft genutzt werden, um die Qualität zu sichern.
In nahezu allen bayerischen Städten wird
die Vergabe von Taxikonzessionen mit
Augenmaß betrieben. Die Entwicklung
wird von den IHK’n als gesetzliche Anhörstelle unterstützt.
Das Taxigewerbe ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsfürsorge
1. Zur Sicherung der Mobilität in den
Tagesrandzeiten, in denen der
 Massenverkehr mangels Masse nicht
 bezahlbar ist:
– in Großstädten nachts
– in ländlichen Bereichen rund um
die Uhr
2. Zur Sicherung der Mobilität für
 kranke und behinderte Mitbürger.
3. Zu Kooperationen mit Verkehrs -
betrieben bei Personalfahrten und
Verkehrsstörungen.
4. Bei der Schülerbeförderung.
5. In Notfällen.
Die Organisation des Taxigewerbes in
Bayern ist in den Städten effektiv durch
leistungsfähige Vermittlungszentralen, die
eine lückenlose Verfügbarkeit für alle
Kunden gewährleisten.
Zunehmende Versorgungslücken sind
durch das Verschwinden von Taxibetrieben in Klein- und Kreisstädten zu beklagen. Die Okkupation von Schülerfahrten
und der gewerblichen Patientenbeförderung durch das Rote-Kreuz und den Malteser-Hilfsdienst, hat Taxibetriebe vernichtet. Beispiele sind: Wolfratshausen,
Ebersberg, Pfarrkirchen und einige mehr.
Weder das BRK noch der MHD bedienen
Fahrgäste in ähnlicher Qualität und Verfügbarkeit wie das Taxigewerbe, aber zu
höheren Kosten.
In Pfarrkirchen hat die dortige AOK einen
Großteil der Krankenfahrten dem Taxiverkehr entzogen, lediglich ein Busunternehmer leistet sich noch ein oder zwei
Taxis. Im Fasching war nachts kein Taxi
verfügbar, die angeheiterten Ballbesucher mussten mit dem eigenen Auto
fahren. Natürlich gab es massive
 Beschwerden – ein Dienstplan sollte
eingeführt werden – dies lehnten wir
mit Hinweis auf die Vorherrschaft des
BRK-Fahrdienstes ab.
Noch toller läuft’s in Ebersberg – 
das BRK befördert zum Arzt, zum Einkaufen, zur Schule und so weiter.
Seit mehr als einem Jahrzehnt heißt
die Kreisvorsitzende Frau Christa
 Stewens, die sich mit ihrer ganzen
Kraft gegen die Verkürzung der Wehrdienstzeit auf 6 Monate einsetzt, so
war es im Ebersberger Merkur zu lesen, weil ihr das Fahrpersonal fehlt 
für die BRK-Mietwagenflotte. Frau
Stewens war als Sozialministerin lange
Jahre Leiterin der Aufsichtsbehörde
für die Hilfsorganisationen. Auf eine
Beschwerde über das BRK bekam ich
eine märchenhafte Antwort.
Das Taxigewerbe außerhalb der Großstädte wird durch BRK, MHD und
 weitere dezimiert, oder verschwindet.
Richtlinien, auf Veranlassung des von
mir als Fachmann sehr geschätzten
Dr. Otto Wiesheu, sind seit 9 Jahren
erlassen, die Verwaltung kümmert sich
nicht darum, weil es die Politik, vornehmlich die CSU, verhindert. Ein
Lichtblick sind Äußerungen der neuen
Sozialministerin Haderthauer, die die
wirtschaftsfeindliche Tätigkeit des BRK
kennt und anspricht.
Die Auseinandersetzungen mit dem 
BRK waren bereits im August 1948 
für meinen Vorvorgänger, Herrn Ostermaier, Anlass beim Verkehrsministerium zu intervenieren.
Zum Abschluss meiner Ausführungen
ein allgemeiner Ausblick:
1. Das Taxigewerbe setzt auf
 Kooperationen mit den öffentlichen Verkehrsträgern
– bei Ergänzungsverkehren, 
wie AST (FFB)
– bei direkten Kooperationen, 
wie Personalfahrten (M)
– bei Störungsbeseitigungen (SEV)
in Nürnberg und München
– bei Anschlussverkehren an
 Verkehrsknoten (S-Bahn).
Dies ist eine Chance die Akzeptanz
beider Verkehrsträger zu verbessern
und den Individualverkehr zu redu -
zieren, damit unsere Städte Lebensqualität bewahren. (HM)
39TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Feindbild 
Autofahrer
Ohne Worte
3093
„München will Radlhauptstadt werden“ . Über diese Schlagzeile kann
man nur schmunzeln. Wir sind es
längst! Der radikale Ausbau der
Radwege mit den damit verbundenen Straßen-Verengungen, die Ausweitung der Rechte wie entgegengesetztes Befahren der Einbahnstraßen
belegt dies. Man schaue sich nur
den täglichen Irrsinn in der Residenzstraße an, wo es fast stündlich
zwischen ahnungslosen Fußgängern
und Radlern kracht. Populistische
Fahrradkontrollen können uns
Auto- und Berufsfahrer auch nicht
davon ablenken, dass die Stadt
München und ihre Verkehrsplaner
unter einer weltfremden Doppel -
moral leiden. Jeder soll sich ein
neues Auto kaufen, wenn er dann
aber Besitzer eines solchen ist, soll
er keinesfalls damit fahren. Denn
den wichtigsten Wirtschaftszweig
des Landes gilt es zu unterstützen,
die Gewerbesteuer wie z.B. des
Autobauers BMW benötigt man, um
breitspurige Radwege durch die
Landeshauptstadt zu bauen. Wenn
das Geld nicht ganz reicht, erhöht
man einfach die Verkehrskontrollen.
Ein paar Radarfallen des Nächtens
in 30er-Zonen bringen schnellen
Umsatz. Selbstverständlich dient
dies nur der Verkehrssicherheit. Zur
Verantwortung für Fehlplanungen
wird niemand gezogen, man befindet sich schließlich in der freien
Wirtschaft. Bestes Beispiel hierfür
ist das tägliche Chaos zwischen
 Ifflandstraße und Richard-Strauss-
Tunnel. 8 Jahre Bauzeit mit dem
Versprechen, Autofahrer und Anwohner zu entlasten und nun einen
Zustand, der schlimmer ist als
 während der Baustelle.
Zum Trost jedoch sei sarkastisch bemerkt, dass bei zu flüssigem Verkehr
nach München-Art aber bestimmt
ein paar neue Ampelanlagen ihre
Heimat gefunden hätten.
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:16 Uhr Seite 39

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40 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Mittwoch, 1. September 
➜ 16.00 – 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
ARD-Musikwettbewerb
➜ 59 : 1, Seabear
➜ Backstage, Julien K.
➜ Atomic Cafe, Britwash
Donnerstag, 2. September
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Faust
➜ Backstage Werk, All Time Low
➜ 59 : 1, Melt Banana
Freitag, 3. September
➜ 16.00 – 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
ARD-Musikwettbewerb
➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum,
 Albrecht von Weech
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Josef Hader
➜ Backstage, Mother Tongue
➜ Muffathalle, Shantel
➜ Sunny Red, Unrestrained 
Samstag, 4. September
➜ 15.30 Uhr, Seebühne Westpark,
Tramfair Openair
➜ Reitstadion Riem, Pyro Games
➜ Tonhalle, Nachtflohmarkt
➜ Muffathalle, Eric Burdon & Animals
➜ Feierwerk, Warbringer
➜ Kranhalle, Astronautalis
➜ 59 : 1, The Long Gone
Sonntag, 5. September
➜ 13.00 – 17.00 Uhr, Muffat Isarinsel,
Isarinselfest
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Die Buschtrommel
Montag, 6. September
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
➜ Ampere, Stuart Mac Bride
➜ Atomic Cafe, Pete & The Pirates
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine September 2010
Dienstag, 7. September
➜ Feierwerk, This Will Destroy You
Mittwoch, 8. September
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
ARD Musikwettbewerb
➜ Backstage Club, Royal Republic
Donnerstag, 9. September
➜ 18.30 Uhr, Maritim, Whiskey Tasting
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Sweet Soul Music Revue
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
ARD Musikwettbewerb
➜ Sunny Red, The Briggs
➜ Garage, The Corps
➜ Ampere, F. R.
➜ Atomic Cafe, Darwin Deez
➜ Kranhalle, Instrument
➜ Muffathalle, The Fabian Department
Freitag, 10. September
➜ 14.30 – 21.00 Uhr, Olympiaturm,
Spinning Event Tour
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Blackmore’s Night
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Ulan und Bator
➜ Kongresshalle, Naturally 7
➜ Backstage, Heidenfest Tour 2010
➜ Feierwerk, Flowerstreet Festival
➜ Sunny Red, Exhumer
➜ Muffathalle, Ü-30-Party
Samstag, 11. September
➜ Olympiapark, Women’s Run München
➜ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem,
Renntag
➜ 18.30 – 20.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Werder Bremen
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Johann-Strauss-Gala
➜ 20.30 Uhr. Lustspielhaus, 
Table for Two
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Klavierkonzert
➜ 20.30 Uhr, Schloss, Kay Ray
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Julia Neigel
➜ Backstage, And one
➜ 59 : 1, Superpunk
➜ Tonhalle, Kate Nash
➜ Muffathalle, Jason Derulo
Sonntag, 19. September
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Matinee
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Poncho Ponys
➜ 18.00 – 21.15 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Udo Wachtveitl
➜ Kranhalle, Future Islands
Montag, 20. September
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 20.30 Uhr, Olympiahalle, Supertramp
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günter Sigl
➜ Zenithhalle, Limp Bizkit
Dienstag, 21. September
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, „Schafkopf“
➜ 20.00 Uhr, Jakobsplatz, 
Jüdisches Neujahrskonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ Kranhalle, Katze
➜ 59 : 1, Wolf Parade
Mittwoch, 22. September
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 59 :1, Lissie
➜ Eissporthalle, Basketball
Donnerstag, 23. September
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Zauberflöte
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ Backstage, Eisbrecher
➜ Kranhalle, Der Jungbrunnen
Freitag, 24. September
➜ ICM, Rohde & Schwarz
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater,
 Penthesilea
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Wilco
➜ Backstage, D’espairsRay
➜ Zenith, Korn
➜ Theaterfabrik, Eels
➜ Muffathalle, Nacht der Autoren
➜ Feierwerk, Cephalic Carnage
Sonntag, 12. September
➜ Tonhalle, Reptilienbörse München
➜ 11.00 – 19.00 Uhr, Giesinger
 Bahnhof, Giesinger Bahnhofsfest
➜ 15.00 Uhr, Schloss, 
„Da Summa ist umma“
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Groebner
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Hubert von Goisern
➜ Ampere, Nils Koppruch
Montag, 13. September
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Harald Lesch
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Katze im Sack
➜ Ampere, Pintandwefall
➜ Kranhalle, Musee Mecanique
➜ Sunny Red, Bul Bul
Dienstag, 14. September
➜ 20.00 Uhr, Olympiaturm, 
U2-Fanparty
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ass Dur
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Altinger
und Liegl 
➜ Muffathalle, You Were Born
➜ Backstage, Crimson Ghost
Mittwoch, 15. September
➜ 19.00 Uhr, Olympiastadion, U2
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
August-Everding-Preis
➜ 59 : 1, Wintersleep
➜ Sunny Red, Lady Cop
Donnerstag, 16. September
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Karsten Kaie
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Christian Auer
➜ 59 : 1, Avatar
➜ Rote Sonne, The Chap
➜ Backstage, Mad Sin
Freitag, 17. September
➜ Der TAXIKURIER 10/2010 erscheint
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Karsten Kaie
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Spielbank 009
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Sigi Zimmerschied
➜ 59 : 1, G. Rag
➜ Ampere, Clara Luzia
➜ Feierwerk, Radio Havanna
➜ Atomic Cafe, Norman Palm
➜ Kranhalle, The Coxx
Samstag, 18. September
➜ 12.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Theatervergnügen 2010
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
Top of the Tops
Mit Freude, aber auch Skepsis wartet die Münchner Taxiwelt auf die Wiesn.
Rollt der Rubel trotz Sicherheitsmaßnahmen – oder gibt es den Sperrgürtel–
Verkehrsinfarkt? Obwohl die meisten Bühnen bis spät in den September
Spielpausen haben, gibt es abseits der Theresienwiese genügend Umsatz -
potential. Der Höhepunkt ist wohl das U2-Konzert im Olympia-Stadion. Am
11. September der Bundesligakracher „Bayern – Werder“ . Vom 03. bis 05. des
Monats das Isarinselfest rund um alle Stadtbrücken. Vom 10. bis 12. September betuchtes Publikum beim Kunstwochenende der Münchner Galerien. 
Die Pyro-Games am 04. und die IFAT vom 13. - 17. 09. lohnen den Weg 
nach Riem. Ein weiterer Sperrgürtel übrigens am 11. und 12.09.: Leopoldund Ludwigstraße wieder einmal für das unsägliche „Streetlife-Festival“
 gesperrt. (PR)
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41TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
➜ Kranhalle, The Exploding Boy
➜ Sunny Red, Stellardrive
Samstag, 25. September
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Metropolis
➜ 19.30 Uhr, Schloss, Herrenbesuch
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Rose Bernd
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Swarowski Blasorchester
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Dominik-Brunner-Benefizkonzert
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Au Mann Schau
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Melody Gardot
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Lisa Batiashvili
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Axel Zwingenberger
➜ Sunny Red, Punkwiese 2010
➜ Eissporthalle, Basketball
Sonntag, 26. September
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Freischütz
➜ 17.00 – 20.40 Uhr, Nationaltheater,
Le nozze di Figaro
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, 
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Schlosskonzert
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater,
 Penthesilea
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Elina Garanca
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Axel Zwingenberger
➜ Ampere, Amanda Jenssen
➜ Backstage Werk, Pendulum
Montag, 27. September 
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Au Mann Schau
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
➜ Kranhalle, Peasant
➜ Sunny Red, Dead To Me
➜ Backstage, Alex Max Band
➜ Ampere, Horse Feathers
➜ 59 : 1, Earl Greyhound
➜ Atomic Cafe, Junip
Dienstag, 28. September
➜ 17.00 Uhr, Skylounge, 
After Work Party
➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Le nozze die Figaro
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, Serie Noire
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Leere Stadt
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Alkaid
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Lizzy Aumeier
➜ Muffathalle, Jane Walton
➜ Backstage, Lifehouse
➜ Backstage Club, Zeraphine
➜ Kranhalle, Wino
➜ 59 : 1, Black Mountain
➜ Ampere, Das Actionteam
Mittwoch, 29. September
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Zauberflöte
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 19.00 Uhr, Circus Krone, 
Helene Fischer
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, Serie Noire
Mehrtägige Termine
➜ seit 15.05.10, ab12.00 Uhr, Praterinsel, Nektar Beach
➜ 07.07.10 – 04.09.10, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, 
Vier linke Hände
➜ 28.07.10 – 05.09.10, jew. Mi. – So.,Arkaden Maximilianeum, 
Königlich tafeln
➜ 01.08.10 – 15.09.10, jew. Sa. – Mi., 19.00 Uhr,Glyptothek, Theaterspiele
➜ 16.08.10 – 04.09.10, 14.00 – 18.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Arbeit ist kein Kinderspiel
➜ 19.08.10 – 09.09.10, jew. Mi., Do., Sa., So., Hubertussaal, Die Diebische Elster
➜ 19.08.10 – 11.09.10, 20.30 Uhr, jew. Do. – Sa.,Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
➜ 01.09.10 – 02.09.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Bodo Wartke
➜ 01.09.10 – 04.09.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Hannes Ringlstetter
➜ 03.09.10 – 04.09.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Jochen Malmsheimer
➜ 03.09.10 – 05.09.10, Maximilians- bis Ludwigsbrücke, Isaruferfest
➜ 03.09.10 – 05.09.10, Praterinsel, Isaruferfest
➜ 03.09.10 – 05.09.10, 10.00 – 23.00 Uhr,Olympiapark Coubertinplatz, 
Pirelli Tuning Award 2010
➜ 05.09.10 – 06.09.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
➜ 07.09.10 – 08.09.10, Muffathalle, Jo Fabian Department
➜ 07.09.10 – 09.09.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Götz Alzmann
➜ 07.09.10 – 11.09.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Hannes Ringlstetter
➜ 07.09.10 – 12.09.10, Circus Krone, Yamato
➜ 07.09.10 – 12.09.10, Olympiahalle, Cirque du Soleil
➜ 08.09.10 – 30.10.10, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Die 39 Stufen
➜ 09.09.10 – 12.09.10, 20.00 – 22.00 Uhr, Deutsches Theater, Sweet Soul Music
➜ 10.09.10 – 12.09.10, Kunstwochenende der Münchner Galerien
➜ 11.09.10 – 12.09.10, Ludwig- und Leopoldstraße, Streetlife Festival
➜ 13.09.10 – 17.09.10, Messe, IFAT 2010, 13.–16.9., 9–18 Uhr, 17.9., 9–16 Uhr 
➜ 15.09.10 – 16.09.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tilman Birr
➜ 15.09.10 – 16.09.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer
➜ 15.09.10 – 18.09.10, 20.00 Uhr, Schlachthof, Ottfried Fischer
➜ 17.09.10 – 18.09.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Marc-Uwe-Kling
➜ 16.09.10 – 18.09.10, 20.00 Uhr, Herkulessaal, Sir Simon Rattle
➜ 18.09.10 – 20.09.10, MOC, Cinec 2010
➜ 18.09.10 – 04.10.10, Theresienwiese, Wiesn
➜ 20.09.10 – 21.09.10, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Monika Gruber
➜ 20.09.10 – 22.09.10, ab 9.00 Uhr, Event-Arena, Rewe Veranstaltung
➜ 20.09.10 – 22.09.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nadja Maleh
➜ 21.09.10 – 25.09.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Der Watzmann ruft
➜ 21.09.10 – 26.09.10 (außer 23.09.), 20.00 Uhr,Prinzregententheater, Giselle
➜ 23.09.10 – 25.09.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Marco Tschirpke
➜ 23.09.10 – 26.09.10, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Musical Rocks
➜ 24.09.10 – 25.09.10, Feierwerk, Hardcore-Fest
➜ 24.09.10 – 03.10.10, Event-Arena, Erotikmesse
➜ 26.09.10 – 28.09.10, MOC, Golf Europe 2010, 
26.–27.9., 9–18 Uhr, 28.9., 9–17 Uhr
➜ 27.09.10 – 28.09.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Fritz Eckenga
➜ 28.09.10 – 03.10.10, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Voca People
➜ 29.09.10 – 30.09.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dresdner Herkuleskeule
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 
5 9 : 1 
8seasons    
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Backstage   
Barfly   
Barysphär   
Bash Night 
Cafe am Hochhaus    
Chaca Chaca  
Cord    
Crash   
Crowns Club  
Discovery 
Elli Disco   
Erste Liga   
Feinkost Electronica 
GOP Varieté 
Hansa 39   
H e a r t 
Jimmy’s   
Kantine 
Kultfabrik  
Lenbach  
M-Park  
Max + Moritz  
Milchbar 
Muffathalle  
Mylord 
Nachtgalerie  
Neuraum  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Pacha   
Palais  
Pappasitos    
Paradiso   
Pimpernel 
Rote Sonne  
Schlachthof 
Skyline  
Substanz 
Sugar  
Valentin Stüberl 
Zoozies 
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Lesung Michael Skasa
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Science Busters
➜ Backstage Club, Deine Jugend
➜ 59 : 1, Hafdis Huld
➜ Kranhalle, Lonelady
Donnerstag, 30. September
➜ 11.00 – 12.45 Uhr, Prinzregenten -
theater, Serie Noire
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Residenztheater,
Leichtes Spiel
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Freischütz
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Ich, Feuerbach
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Mariss Jansons
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Anna Karenina
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Otto
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Rudy Kotta
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl
➜ Zenith, Massive Attack
➜ 59 : 1, Alin Coen Band
➜ Feierwerk, Locomondo
➜ Reithalle, Al Andaluz Project
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42 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
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43TAXIKURIER SEPTEMBER 2010
Vorschau Oktober 2010
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Peter Gabler (PG), Alfons Haller (AH), Manfred Kraus (MK),
Thomas Kroker (TK), Hans Meißner (HM), 
Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Christine Reindl (CR), 
 Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS),
 Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
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Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: michael.hack@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
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Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
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Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
 besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100 %
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller 
Impressum
Liebe Leserinnen und Leser,
die Oktober-Ausgabe erscheint wie jedes Jahr am Freitag vor der Wiesn, um
breite Infos zum größten Volksfest der Welt zu liefern. Ob die Wiesn auch das
übliche Taxi-Highlight wird, ist mit dem Sperrgürtel rund um die Theresienwiese
abzuwarten. In jedem Fall ist München ausgebucht und Millionen freuen sich
auf unsere Stadt und seine Taxifahrer/innen. 
Machen Sie Umsatz
Paul Rusch, Objektleiter
Am 17. September erscheint das Wiesn-Heft
➜ Wiesn
Infos und Tipps für Profis und Neulinge
➜ Rikschas
Was erlaubt und was verboten ist
➜ Sicherheit im Taxi
Ratschläge für Taxifahrerinnen
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Verkehrsmedizinische
Untersuchungen
Dr.Josef Venczel
Dr.Marta Venczel
Betriebsärzte
Adelheidstr.23
80798 München
T el:2729460 Fax: 27294614
Handy: 0172 / 8916575
Alle med.Untersuchungen für Ersterwerb
oder Verlängerung des Führerscheins
für Berufsfahrer (T axi,LKW,Bus etc)
bei Bedarf auch am Wochenede.
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:16 Uhr Seite 43

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Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08
1Kraftstoffverbrauch (innerorts,
außerorts, kombiniert) 6,7–7,3/
4,9-5,3/5,6-6,0l/100 km, 
CO2-Emission (kombiniert) 146-
158 g/km 2Kraftstoffverbrauch
(innerorts, außerorts, kombiniert)
9,9/6,2/7,6l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 177 g/km
3Kraftstoffverbrauch (innerorts,
außerorts, kombiniert) 7,0-7,4/
4,6-5,0/5,5-5,9l/100 km, CO2-
Emission (kombiniert) 145-
153 g/km 4Kraftstoffverbrauch
(innerorts, außerorts, kombiniert)
7,6-7,9/5,1-5,3/6,1-6,3l/100 km,
CO
2-Emission (kombiniert) 159-
164 g/km.
*Ein Angebot der Mercedes-Benz
Bank AG.
Weitere Angebote unter 
www.taxi-mit-stern.de
E 200 CDI BlueEFFICIENCY3 Limousine 
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 33.962,60
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 6.157,56 €
Sollzins gebunden p. a. 2,95 %
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Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 27.805,04 €
Gesamtbetrag 29.940,00 €
Monatliche Rate 499,00 €
E 200 CDI BlueEFFICIENCY4 T-Modell 
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 36.342,60
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 6.865,91 €
Sollzins gebunden p. a. 2,95 %
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Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 29.476,69 €
Gesamtbetrag 31.740,00 €
Monatliche Rate 529,00 €
B 180 CDI BlueEFFICIENCY
1 Sports Tourer 
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 25.228,00
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 4.803,74 €
Effektiver Jahreszins 0,99 %
Sollzins gebunden p. a. 0,99 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 20.424,26 €
Gesamtbetrag 20.940,00 €
Monatliche Rate 349,00 €
B 180 NGT BlueEFFICIENCY2 Sports Tourer 
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 26.418,00
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 5.408,52 €
Effektiver Jahreszins 0,99 %
Sollzins gebunden p. a. 0,99 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 21.009,48 €
Gesamtbetrag 21.540,00 €
Monatliche Rate 359,00 €
TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 44