TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier September 2010
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2010. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | Ausgabe September 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de ➜ Der ideale Taxifahrer aus der Sicht des Tourismusamtes ➜ Fast Food Von der Suppenküche bis zum Döner ➜ Logistik Open-Air-Konzerte Mega-Event U2-Gastspiel ➜ Chronik TAXIKURIER Von den Anfängen bis zur 75. Ausgabe des „Neuen“ TOURISMUS TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 1
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www.citroen-taxi.de DIE GROSSE TAXI-AKTION VON CITROËN. Erleben Sie den hohen Fahrkomfort für Fahrer und Gäste in einem CITROËN Taxi doch einfach mal hautnah: bei einer ausgiebigen Testfahrt. Und bei einer günstigen Finanzierungsrate ab 3,99 %2 effektivem Jahreszins wollen Sie vielleicht gar nicht mehr aussteigen. Weitere Informationen zur TAXI EDITION erhalten Sie unter www.citroen-taxi.de oder direkt bei Herrn Ottmer: 0 89/35 71 81 51. TAXI ZUM KOMPLETTPREIS. CITROËN C5 TOURER HDi 165 FAP AUTOMATIK CONFORT TAXI EDITION O Automatikgetriebe O HYDRACTIVE III-Fahrwerk O Navigationssystem „MyWay“ mit Radio/CD und Bluetooth-Freisprecheinrichtung O INTAX-Taxipaket O Bundesweiter Taxi-Leihservice durch TRP-Partner im Falle einer Panne €25.390,– CITROËN GRAND C4 PICASSO HDi 110 FAP EGS6 TENDANCE TAXI EDITION Komplettpreis (zzgl. MwSt. und Fracht) Komplettpreis (zzgl. MwSt. und Fracht) MTL. ZZGL. MWST.TAXI- GARANTIE- PLUS3 FINANZIERUNG AB 3,99 % 2 €2 9 ,– 1 O Elektronisch gesteuertes Sechsganggetriebe O 7-Sitzer O Radio/CD mit MP3-Funktion und Lenkradfernbedienung O INTAX-Taxipaket O Bundesweiter Taxi-Leihservice durch TRP-Partner im Falle einer Panne €19.410,– CITROËN Commerce GmbH (H) · Niederlassung München Frankfurter Ring 15 – 17 · 80807 München · Tel.: 0 89/3 57 18-0 (H)=Vertragshändler, (A)=Vertragswerkstatt mit Neuwagenagentur, (V)=Verkaufsstelle 1Das Angebot gilt nur für Taxi- und Mietwagenunternehmer. 2Ein Car Credit-Angebot der CITROËN BANK für die CITROËN TAXI EDITION zzgl. MwSt. und Fracht. Gültig für bis zum 30. 09. 2010 abge schlossene Finanzierungsverträge für die CITROËN TAXI EDITION Modelle. Zum Be ispiel den CITROËN GRAND C4 PICASSO HDi 110 FAP EGS6 TENDANCE TAXI EDITION bei € 315,13 monatliche Rate, € 3.882,– Anzahlung, 3,99 % eff. Jahreszins, 42 Monate Laufzeit, 50.000 km/Jahr Laufleistung, € 3.960,25 Schlussrate. 3Kostenlose Reparatur oder Ersatz schadhafter Teile sowie CITROËN Premium Assistance (gemäß allgemeiner Bedingungen der CITROËN Business Garantie PLUS) für € 29,– monatlich zzgl. MwSt., bis 36 Monate/200.000 km. Vertragsabschluss nur direkt mit der Erstzulassung möglich. Gültig nur bis zum 30. 09. 2010. Abb. zeigen evtl. Sonderausstattung. Kraftstoffverbrauch kombiniert von 6,9 l/100 km bis 5,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert von 179 g/km bis 135 g/km. Angaben nach RL 80/1268/EWG. 1 TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 19.08.2010 11:47 Uhr Seite 2
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Inhalt Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Taxifahrer-Ausbildung: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum. Samstag 10.00 –16.00 Uhr TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 3 Die fünf Weisheiten des Monats| 4 Editorial | Kundenpflege 4 Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Was im September 2004 die Taxibranche bewegte 5 München Splitter | Neues aus der Stadt 5 Die Genossenschaft | Zusammenfassung Generalversammlung und Aktuelles 6 Streiflicht des Aufsichtsrats | Sind es denn 177 Jahre? 9 Der Landesverband | Wichtige Infos 10 Messe München | Programm September 11 Schrottis Fiaker-ABC | Start der vierten Staffel 12 Recht um’s Taxi | Benutzung von Privatparkplätzen 14 Der Blick zurück | Der September vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 15 Motiv des Monats | 15 Tourismus | Der Ideal-Taxler in den Augen des Tourismusamtes 16 Logistik-Open-Air-Konzerte | Das Beispiel „U2“ 18 Hier spricht der Doc | Ärger mit der Kniescheibe 19 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 20 Kurze Frage – Klare Antwort | Mitgliedschaften 21 Fast Food | Von der Suppenküche bis zum Döner 22 Taxi-Check München | Jammern 25 Geschichte und G’schichten | Die Kunst des Schmollens 26 München-Statistik | Unsere Stadt in Zahlen 27 Witz des Monats | 27 Spruch des Monats | 27 Die versteckten Schätze Münchens | MVG-Museum 28 Taxlers Freunde | Thomas Fleischmann, KÜS-Team 30 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 31 Zum Titelbild | 31 Essen auf Rädern | Rumpler 32 Taxameter des Monats | Herbstliche Highlights 33 Rose des Monats | Dr. Gabriele Papke, Tourismusamt 34 Zitrone des Monats | Paulaner Keller am Nockherberg 34 Promitalk | Natalie O’Hara 34 Chronik TAXIKURIER | Von den Anfängen bis zum Heute 35 Außergewöhnliche Kollegen | Erwin Behrendt 36 Annodazumal | Die Taxi-Historie 37 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 39 Top-Termine September 2010 | Hier glüht der Taxameter 40 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 42 Impressum | 43 Vorschau Oktober 2010 | 43 Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 19.08.2010 13:15 Uhr Seite 3
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4 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Editorial Das örtliche Taxigewerbe bietet eine Dienstleistung an, die von den Münchner Bürgern und den Gästen der Landeshauptstadt cirka 25 Millionen mal pro Jahr in Anspruch genommen wird. Zwar hat die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) im Rekordjahr 2009 mit 500 Millionen Fahrgästen den Großteil der gewerblichen Personenbeförderung im Raum München getragen, aber die Zahlen machen deutlich, dass wir unserer Aufgabe, den öffentlichen Linienverkehr zu verdichten und zu ergänzen, nachgekommen sind. In der bayerischen Landeshauptstadt mit über 1,3 Millionen Einwohnern sind zur Zeit etwa 3.400 Taxis konzessioniert. Es wird geschätzt, dass aktuell mehr als 20.000 gültige Personenbeförderungsscheine mit Münchner Ortskundenachweis von der Behörde ausgestellt wurden. Wir bieten eine Dienstleistung an, die zum großen Teil auf Vertrauen basiert. Das Vertrauen des Fahrgastes, die kürzeste Strecke zu bezahlen, die richtige Empfehlung eines Restaurants zu bekommen oder einfach nur sicher nach Hause zu gelangen. Das Beschwerdemanagement der Taxi-München eG kämpft täglich um jeden einzelnen Kunden, wohl wissend, dass in dieser Zeit wieder einige Fahr - gäste ihr Vertrauen in die Dienstleistung Taxi verloren haben. Langfristig sieht die Geschäftsleitung der Genossenschaft keinen anderen Weg, als durch verstärkte Selbstkontrolle die hohe Qualität des Münchner Taxigewerbes zu sichern. Dabei sind wir allerdings auf die Beteiligung der Mitglieder angewiesen. Ein schwarzes Schaf im eigenen Betrieb sollte für jeden Taxiunternehmer ein großes Problem darstellen. Leider werden nur selten die richtigen Konsequenzen gezogen. Wer einen Fahrer beschäftigt, der fünf Beschwerden an einem Tag erzeugt, braucht sich über fehlende Umsätze nicht zu beschweren. Der angerichtete Schaden trifft uns alle gemeinsam. Ihre Taxi-München eG Frank Kuhle, Reinhard Zielinski Kundenpflege ➜ Die Hand eines Menschen besteht aus 27 Knochen. In beiden Händen zusammen stecken also etwa ein Viertel aller Knochen des Körpers. 33 Muskeln sorgen für die Beweglichkeit dieses perfekten Werkzeuges. Apropos Beweglichkeit: Jeder Finger eines Menschen wird im Laufe eines Lebens etwa 25 Millionen mal gebeugt und gestreckt. ➜ Das weltweit größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet ist die Hallertau. Auf rund 15.000 ha wächst dort ein Drittel der Welthopfenernte. ➜ In Bayern gibt es 1,2 Millionen Milchkühe. ➜ Der deutsche Mann gibt durchschnittlich 338 Euro für Klamotten aus. Bei den Frauen sind es 588 Euro. ➜ Bierdeckel heißen in Bayern deshalb „Bierfilzl“, weil sie früher tatsächlich aus Wolle gefilzt wurden. (PR) Die fünf Weisheiten des Monats Dr. med. vet. Antonia Hingerle Verhaltenstherapie von Kleintieren Die Tochter von Dr. Manfred Hingerle berät in allen Fragen zu Krankheiten, Haltung, Erziehung und Verhaltensauffälligkeiten von Hunden, Katzen und anderen Haustieren. Anmeldung erbeten unter Tel. 0178 / 6441277 oder unter: E-Mail Adresse: info@verhaltenstherapie-dr-hingerle.de Weitere Infos unter:www.verhaltenstherapie-dr-hingerle.de TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 4
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5TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 „Wir setzen uns auch nicht auf Ihren Schreibtisch!“ Jeder von uns kennt das Problem: Keine Möglichkeit den Standplatz anzufahren, weil sich dort schon ein Privatwagen breit macht, der unseren Arbeitsplatz blockiert. Was ist jetzt am sinnvollsten zu tun? Die Rechtslage ist eindeutig. Wer amTaxistandplatz parkt und dadurch das Taxigeschäft behindert, kann abgeschleppt werden. Schließlich steht er im absoluten Halteverbot. Die Realität sieht wieder ganz anders aus. Oft parken stundenlang irgendwelche PKWs auf unseren Standplätzen, noch nicht einmal mit einem Strafzettel versehen. Die Kollegen müssen drum herumfahren oder stehen in zweiter Reihe, was sie auch nicht dürfen, und blockieren den Verkehr. Früher als die Technik noch nicht so weit fortgeschritten war und Autos noch mit dem Schlüssel geöffnet wurden und nicht mit der Fernbedienung, haben „ganz Findige“ von uns zur Selbsthilfe gegriffen und haben mit Klebstoff oder mit abgebrochenen Zündhölzer deren Schlösser unbrauchbar gemacht. Das ist natürlich Sachbeschädigung und folglich auch strafbar. Die Gemäßigteren haben sich einen Kollegen als Zeugen gesucht und den Halter des PKW angezeigt. Was ist jetzt aber tatsächlich die beste Vorgehensweise? Langjährige Profis unter uns, die sich gleichwohl jedesmal aufs Neue ärgern, raten trotzdem erstmal zu Gleichmut. Wir sollten nämlich tunlichst vermeiden, dass uns das Image von Hilfssheriffs angehängt wird. Zudem gibt es einige Dinge zu beachten, bevor im ersten Wutanfall nach dem Abschleppwagen bzw. der Polizei gerufen wird. Denn: Wer die Polizei ruft, egal ob über die Taxizentrale oder persönlich, muss bis zum Eintreffen der Polizei vor Ort bleiben, damit die tatsächliche Behinderung festgestellt werden kann. Fehlnutzung lässt sich leider auch in immer häufigeren Maß von den eigenen Kollegen feststellen. Denn was für alle anderen gilt, gilt im besonderen Maß auch für alle Kollegen. Auch für die ist der Taxistandplatz kein Parkplatz. Diese Auswüchse sind insbesondere am Eichstätter-Stand und am Kaufhof zu beobachten. Da muss sich dann niemand beschweren, wenn er 100 Euro „Parkgebühren“ berappen muss, denn diese Bußgeldgebühren legt das KVR fest und nicht die Polizei. Wer also jedesmal sofort nach martialischen Mitteln schreit, sollte erstmal bei sich selbst anfangen. Denn erfahrungsgemäß hat jeder von uns schon mal am Standplatz geparkt … Was noch schlimmer ist, denn wir kennen die Folgen! Der TAXIKURIER vor 6 Jahren Was im September 2004 die Taxibranche bewegte … Zugestellte Parkplätze – es hat sich nichts geändert München Splitter ➜ Die Sanierung des Deutschen Theaters dauert 1 Jahr länger als geplant. Erst 2012 kann der Betrieb in der Schwanthalerstraße wieder aufgenommen werden. ➜ Am 28. Juli wurde der zweite Airbus „A 380“ der Lufthansa auf den Namen „München“ getauft. ➜ Auf dem ehemaligen Residenzpost-Grundstück wird kräftig gebuddelt. Ab Herbst 2012 erwarten uns im „Palais an der Oper“ Restaurants und Edel - shops. ➜ Eine Analyse ergab, das München die „Zeitungshauptstadt“ Deutschlands ist. Mit 34 verkauften Tageszeitung pro 100 Einwohnern liegt München vor Frankfurt (32) und Düsseldorf (31). Die Süddeutsche Zeitung (verkaufte Auflage 438.936 täglich) hält in München die Spitzenposition vor Münchner Merkur (196.957), TZ (145.052), Abendzeitung (134.815) und Bild München (112.721). (PR) GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 5
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Die Genossenschaft Zusammenfassung der Generalversammlung 2010 Am Dienstag, den 13. Juli 2010 waren alle Mitglieder im Augustiner Keller zur ordentlichen Generalversammlung der Taxi-München eG eingeladen. Um 10.15 Uhr wurde die Versammlung von der Aufsichtsratsvorsitzenden, Frau Christine Reindl, eröffnet. Neben über 250 Mitgliedern konnten auch viele Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gewerbe begrüßt werden. Ein besonderer Dank galt der Mercedes Niederlassung München, die den Teilnehmern das Mittagessen bezahlte. Die Versammlungsleiterin stellte fest, dass die Ladung frist- und formgerecht erfolgte. Im Anschluss wurde die Tagesordnung genehmigt und Herr Norbert Laermann zum Schriftführer bestellt. Nach der Bildung des Wahlausschusses wurde mit einer Gedenkminute an die verstorbenen Mitglieder des letzten Jahres gedacht. Als nächster Tagesordnungspunkt wurde vom Vorstand der Bericht über das Geschäftsjahr 2009 vorgetragen. Herr Frank Kuhle ging dabei auf die schwierige Lage des Münchner Taxigewerbes ein, da die Umsatzrückgänge nach wie vor nur durch hohen zeitlichen Aufwand kompensiert werden können. Die zarten Ansätze einer Erholung wurden 2009 aus Sicht des Taxigewerbes immer wieder durch neue Hiobsbotschaften, wie zum Beispiel einen Sperrgürtel um das Oktoberfest, vernichtet. Der Vorstand sieht aber auch Chancen, durch Flexibilität und der Bereitschaft ordentliche Dienste zu leisten, wieder an Boden zu gewinnen. Die demographische Entwicklung wird beispielsweise zu einem Anstieg der Senioren als Fahrgäste führen, die aber besonderen Wert auf Zuvorkommen, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft legen. Für die Zukunft des Taxi - gewerbes wird also von Bedeutung sein, inwieweit wir uns auf die neuen Zielgruppen einstellen können. Die Einführung der digitalen Vermittlung und der damit verbundenen Möglichkeit, fahrerund fahrzeugbezogene Kundenwünsche zu erfüllen, sieht der Vorstand als Gelegenheit zu einer nachhaltigen Steigerung der Qualität. Die Umstellung auf den digitalen Datenfunk wurde abgeschlossen. 2009 wurden von der Taxi-München eG 1.733.000 Aufträge über Funk vermittelt. Dies stellt eine Steigerung von 4,5 Prozent gegen - über 2008 dar. Hauptsächlich ist der Zugewinn auf eine schnellere Auftragsvermittlung sowohl in der Annahme als auch bei der Abgabe zurückzuführen. Die Geschäftsführung bedankte sich an dieser Stelle bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Genossenschaft. Zum Ende des Jahres 2009 hatte die Taxi-München eG zwölf Mitglieder weniger als im Vorjahr. Am 31. Dezember 2009 waren 1.895 Mitgliedsunternehmen eingetragen. Der Umsatz der Genossenschaft erhöhte sich aber im Kalenderjahr 2009 um 13,5 Prozent. Der Vorstand führt dies auf den Zugewinn von neuen Geschäftsfeldern zurück. Das Ziel, dem Münchner Taxigewerbe eine Heimat zu geben, wurde auch im letzten Jahr erreicht. Die Einheit ist mit wenigen Ausnahmen gefestigt. Die Erfolgsgeschichte der fast einhundertjährigen Genossenschaft konnte aber nur durch vorausschauende Planung, folgerichtigen Entscheidungen und einer gewissenhaften Geschäftsführung über viele Jahre hinweg zustande kommen. Daher bedankte sich der Vorstand bei Herrn Hans Meißner, der einer der großen Väter des Erfolges ist und seit März 2010 den wohlverdienten Ruhestand genießt. Zum Abschluss richtete Herr Kuhle noch einen persönlichen Dank an den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden, der sich im letzten Jahr der Aufgabe gestellt hat, sein Wissen und seine Erfahrung an die verbliebenen Vorstandsmitglieder zu übermitteln. Herr Reinhard Zielinski informierte die Mitglieder im Anschluss über die finanzielle Situation und die Schwerpunkte der Investitionen der Taxi-München eG. Für eine nachhaltige Wertsteigerung wurden im vergangenen Jahr 851.000 Euro für die Renovierung der Immobilien ausgegeben. Seit dem Testbetrieb im März 2009 wurden 130 Rufsäulen ausgetauscht und in Betrieb genommen. Die Investitionssumme dafür betrug im Jahre 2009 über 600.000 Euro. Der Vorstand versteht das Grundprinzip der Taxi-München eG in einer Kombination aus Risikomanagement, neuer Technik, neue Rufsäulen und einer sinnvollen Abwägung zwischen Tradition und Innovation. Herr Zielinski machte deutlich, dass das gute wirtschaftliche Ergebnis in 2009 nur durch eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Mitglieder, Mitarbeiter und auch durch die Vorstände vor seiner Zeit erzielt werden konnte. Herr Stern vom Genossenschaftsverband Bayern e.V. berichtete den Mitgliedern daraufhin über die gesetzliche Prüfung. Die Geschäftsvorgänge wurden an Hand von Diagrammen dargestellt, die eine positive Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Geschäftssituation der Taxi- München eG bewiesen. Zum Stichtag am 30.04.2010 verfügte die Taxi-München eG über 1,5 Millionen Euro liquide Mittel. Der Bilanzgewinn aus dem abgeschlossenen Geschäftsjahr 2009 betrug 268.907,03 Euro. Herr Stern bescheinigte der Genossenschaft die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung. Als weiteren Tagesordnungspunkt trug die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Frau Christine Reindl, den Bericht des Aufsichtsrates vor. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses unter Einbeziehung eines Verlustvortrages (Bilanzgewinn) geprüft, für in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung. Auf die Berichte bezogen meldete sich kein Redner. Die anschließenden Beschlussfassungen wurden nach Zustimmung der Mitglieder per Akklamation gefasst. Der Jahres - abschluss 2009 und der Vortrag des Bilanzgewinnes wurde ohne Gegenstimme genehmigt. Der Vorstand wurde mit einer Gegenstimme entlastet. Herr Hans Meißner wurde mit einer Gegenstimme entlastet. Der Aufsichtsrat wurde mit drei Gegenstimmen entlastet. Unter Top 8 wurde Herr Alfons Haller für den aus Altersgründen ausgeschiedenen Herrn Hans Meißner per Akklamation in den Vorstand nachgewählt. Herr Haller nahm die Wahl an. Für den Aufsichtsrat stellten sich 5 Mitglieder zur Verfügung. Nach schriftlicher Abstimmung wurden Herr Bernhard Absmayr, Taxi 920, Herr Werner Hillermann, Taxi 2060 und Herr Hans Michael Nowak, TAXIKURIER SEPTEMBER 20106 TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 6
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7TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Die Genossenschaft Taxi 455, von der Generalversammlung in den Aufsichtsrat gewählt. Alle Kandidaten nahmen die Wahl an. Im Anschluss wurde Herr Hans Meißner zum Ehrenvorsitzenden durch Vorstand und Aufsichtsrat ernannt. Der langjährige Vorstandsvorsitzende nahm die Ehrenauszeichnung an und versprach, noch lange Mitglied der Genossenschaft zu bleiben, da ihm der Werdegang der Genossenschaft nach wie vor sehr am Herzen läge und er sich daher auch nicht trennen könne. Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. übergab Herrn Meißner die „Silberne Ehrennadel“ des Verbandes. Herr Stern berichtete kurz über die gewerblichen Meilensteine im Leben des Herrn Meißner und dankte ihm für 28 Jahre verdienstvolle Genossenschaftstätigkeit. Frau Reindl bat um Zustimmung über den Tagesordnungspunkt 9 per Akkla - mation abzustimmen. Diese wurde mit vier Gegenstimmen erteilt. Mit über 94 Prozent hat die Generalversammlung anschließend einer Erweiterung der Betriebsordnung zugestimmt. Im Zusammenhang mit einem Fahrtauftrag, der durch funktechnische Einrichtungen der Genossenschaft vermittelt wird, haben sich die Mitglieder damit verpflichtet, es zu unterlassen, Werbung jeglicher Art für eine Funkvermittlungszentrale zu betreiben oder betreiben zu lassen, die mit der Genossenschaft in Konkurrenz steht. Die Versammlung stimmte einer Abstimmung per Akklamation des Tagesordnungspunktes 10 mit einer Gegenstimme zu. Mit 98,14 Prozent der Stimmen beschlossen die Mitglieder, eine Verpflichtung, das Verhalten an den genossenschaftlichen Förderinteressen der Gesamtheit aller Mitglieder zu orientieren, in den § 8 der Satzung aufzunehmen. Die Änderung des Paragraphen 50 der Satzung wurde mit über 94 Prozent von der Generalversammlung beschlossen, der die Sanktionsmöglichkeiten bei Verstößen gegen die satzungsgemäßen Bestimmungen regelt. Nach der Mittagspause wurden im letzten Tagesordnungspunkt von den Mitgliedern verschiedene Fragen an die Geschäftsleitung gestellt und beantwortet. Um 14.10 Uhr schloss die Versammlungsleiterin, Frau Reindl, die Generalversammlung 2010. (FK) Taxibestellungen während Herbst-Messen und Oktoberfest vom 18. September bis zum 10. Oktober 2010 stehen drei große Messen sowie das Oktoberfest auf dem Münchner Veranstaltungskalender. In dieser Zeit ist nicht nur 1 Nehmen Sie den direkten Weg zu mehr Umsatz EXPO REAL – Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen Gute Zeiten für gute Geschäfte – zur EXPO REAL kommen auch dieses Jahr wieder Zehntausende Messeteilnehmer aus dem In- und Ausland. Nutzen Sie diese Gelegenheit für hohe Auslastung und gute Umsätze und fahren Sie vom 4.–6. Oktober die Eingänge West und Nord der Neuen Messe München an. Frank Kuhle und Christine Reindl bei der Ehrung des Ehrenvorsitzenden Hans Meißner TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 7
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Die Genossenschaft Hochbetrieb in Hotellerie und Gastronomie, sondern auch das Münchner Taxigewerbe erlebt die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Leider kommt es dadurch immer wieder zu Wartezeiten bei der Taxibestellung. Um die Erreichbarkeit der Taxizentrale auch in hochfrequentierten Zeiten zu gewährleisten, können wir allen Hotels und Gaststätten ein modernes, automatisches Bestellsystem zur Verfügung stellen: „Autobooking – der Taxiruf per Knopfdruck“ . Die Autobooking-Anlage der Taxi-München eG ermöglicht die Taxibestellung über das Telefon mit einem einzigen Tastendruck. Viele Münchner Hotels und Gaststätten nutzen das System inzwischen mit Begeisterung. Neben einer spürbaren Entlastung des Personals sorgt die schnelle und zuverlässige Taxiversorgung auch für zufriedene Gäste. Die Nutzung der Buchungsanlage inklu - sive Installation und Einweisung ist kostenlos. Bei Interesse an „Autobooking – der Taxiruf per Knopfdruck“ ist die Kundenberatung der Taxi-München eG zuständig. (FK) Taxi-München eG Kundenberatung Herr Thomas Kroker, Frau Barbara Schneider Telefon: (089) 2 16 13 96 oder Mobil: 0177-2 16 13 41 eMail: Kundenservice@taxi-muenchen.de Standplatzarbeit Baumaßnahmen Pasinger-Bahnhofsplatz Inzwischen haben die Bauarbeiten am Pasinger Bahnhof auch Einschränkungen für die Bereitstellung der Taxis mit sich gebracht. Eine erste Kostprobe war im Juli die kurzfristige Absperrung des Taxistandes durch die beauftragte Baufirma, die ebenso schnell beseitigt werden konnte. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbahn, dem Kreisverwaltungsreferat und den durchführenden Baufirmen, sollen nun während der gesamten Bauzeit vor notwendigen Verlegungen des Taxistandes Gespräche stattfinden, um einen reibungslosen Taxibetrieb für die Fahr - gäste bewerkstelligen zu können. Der Vorstand hofft, dass durch diese Zusammenarbeit der wirtschaftlicher Schaden für das Taxigewerbe am Pasinger Bahnhof gering gehalten werden kann. (RZ) Alter Hof Sehr geehrte Damen und Herren, von Herrn Stadtrat Quaas erhielten wir eine Beschwerde, dass sich in den letzten Tagen Vorfälle mit zu schnell fahrenden Taxis im Alten Hof häufen. Er kritisiert darin eine schnelle und ruppige Fahrweise und dass viel zu schnell in die T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochenende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel - ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...) TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 8
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Die Genossenschaft 9TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Torbogen eingefahren wird, kurz und abrupt vor Menschen auf der Fahrbahn gebremst wird, so dass diese sich nur mit einem Sprung über die Ketten in Sicherheit bringen können, und dann wieder mit hoher Geschwindigkeit der Rest des Hofes durchquert wird. Wir möchten Sie daher bitten, Ihre Fahrer über Funk dazu anzuhalten, die im Alten Hof geltende Geschwindigkeitsbeschränkung von 10 km/h einzuhalten. Wir hoffen, dass Sie zu einer Besserung der Situation beitragen können und die Erwägung von verkehrsaufsichtlichen Maßnahmen für den Alten Hof deshalb nicht erforderlich sein wird. Landeshauptstadt München, Kreisverwaltungsreferat Fahrereinstellung Bitte nehmen Sie Kontakt mit dem Vorstand der Genossenschaft auf, falls Sie Herrn Logossou Yaou als Taxifahrer beschäftigen möchten. (FK) Streiflicht des Aufsichtsrats Sind es denn 177 Jahre? Dieses Jahr findet die Wiesn zum 177. Mal statt. „Zugroaste“ Münchner werden fragen: Warum nicht zum 200. Mal? Feiert doch die Wiesn dieses Jahr den 200. Geburtstag. Ganz einfach! Die Wiesn ist einige Male ausgefallen. Zwei große Weltkriege, Nachkriegszeiten und Epidemien, wie etwa die Cholera in den Jahren 1854 und 1873, verhinderten mehrfach das weltberühmte Volksfest. Deshalb findet dieses Jahr zum 200. Geburtstag des Oktoberfestes „erst“ die 177. Wiesn statt. Als Geburtstagsgeschenk spendierte der Stadtrat allen Wiesnfreunden zwei zusätzliche Wiesntage. Alle Münchner und angereiste Wiesngäste aus Nah und Fern freuen sich über die Fahrgeschäfte, auf eine romantische Fahrt im Riesenrad oder eine bayerische Brotzeit an einem der vielen Marktstandl. Und wir, liebe Kolleginnen und Kollegen freuen uns auf das jährliche Highlight unseres Gewerbes, für das ich Ihnen gute Geschäfte wünsche. Mit der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Taxi-München eG, begann die verkürzte Amtszeit des dritten Vorstandsmitgliedes. Herr Alfred Haller wurde mit sehr großer Mehrheit in den Vorstand gewählt. An dieser Stelle möchte ich ihm noch einmal viel Glück und Erfolg wünschen. Außerdem wurden Herr Werner Hillermann als Aufsichtsrat wieder gewählt und Herr Bernhard Absmeyr und Herr Michael Nowak neu in den Aufsichtsrat gewählt. Auch diesen drei Kollegen wünsche ich viel Glück und Erfolg im Aufsichtsrat und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. Nach der Jahreshauptversammlung traf sich der Aufsichtsrat zur konstituierenden Sitzung. Während dieser wurde ich als Aufsichtsratsvorsitzende und Paul Rusch als mein Stellvertreter sowie Werner Hillermann zum Schriftführer und Michael Novak als sein Stellvertreter gewählt. Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, danke ich für Ihre aufmerksame und disziplinierte Mitarbeit während der Jahreshauptversammlung, die einen reibungslosen und zügigen Ablauf gewährte. Ich hoffe, wir sehen uns nächstes Jahr wieder. Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte und stets eine unfallfreie Fahrt. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Aufsichtsrats - vorsitzende Wir trauern um unseren Kollegen Der langjährige Unternehmer ehemals Taxi 786 Herr Peter Müller ist am 23. Juli, im Alter von 64 Jahren verstorben. 9HUNHKUVPHGL]LQLVFKHV 8QWHUVXFKXQJV]HQWUXP 'RFPDQDJHU0XQLFK*PE+ $OOH8QWHUVXFKXQJHQ]XP(UVWHUZHUE RGHU]XU9HUOlQJHUXQJYRQ )KUHUVFKHLQHQIU)DKUJDVWXQG 3HUVRQHQEHI|UGHUXQJ7 D[L0LHWZDJHQ 5LGOHUVWU 0QFKHQ 7 HO(0DLOLQIR#]HPEDGH 0RELV8KU 'L0L)U ELV8KU DR. JÜRGEN STAHLBERG Rechtsanwalt · UNFALLREGULIERUNG · BUßGELD/FAHRVERBOT · TAXIGESCHÄFT · SCHEIDUNG §§ Feichthofstr. 171 81247 München (Pasing) immer Parkplätze ! Tel: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 9
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10 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Der Landesverband Taxi-Messe Köln Am 5. und 6. November findet in Köln die Europäische Taximesse 2010 statt. Gemeinsam mit dem Bundeszentralverband Personenbeförderung (BZP) veranstaltet die Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein Taxi - Mietwagen e.V. die inzwischen attraktivste Ausstellung für das Gewerbe in Europa. Die Messe bietet Taxi- und Mietwagenunternehmern aus der Bundesrepublik und den europäischen Nachbarstaaten umfassende Informationsmöglichkeiten über alle für ihr Gewerbe wichtigen Produkte und Dienstleistungen. Begleitet wird die im Zweijahres-Rhythmus stattfindenden Veranstaltung durch ein Taxi-Forum der International Road Transport Union (IRU), Beiträge aus Politik, Wirtschaft und Gewerbe sowie einer Tombola mit attraktiven Preisen. Wir hoffen wieder zahlreiche Landesverbandsmitglieder am 5. und 6. November 2010 in der Kölnmesse Halle 4.1 begrüßen zu dürfen. Bitte buchen Sie frühzeitig, da erfahrungsgemäß mit großer Nachfrage zu rechnen ist. (FK) Echo auf Interview mit Hans Meißner im SZ-Magazin Schreiben Bayerisches Rotes Kreuz an den Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmer e.V. vom 29. April 2010 Sehr geehrter Herr Meißner, im SZ-Magazin (Nummer 15, 16. April 2010) haben Sie in schon humoristischer Weise das Münchner Rote Kreuz als „…die größte Konkurrenz der Münchner Taxifahrer“ bezeichnet und behauptet, dass das Rote Kreuz „die Omas halt nicht nur ins Krankenhaus, sondern auch noch gleich ins Café und zum Friseur“ brächte und den Taxis das Geschäft kaputt mache. Ich bin mir sicher, dass die Leser des SZ- Magazins diese Behauptungen als kabarettistische Einlage eines Taxi-Lobbyisten einzustufen in der Lage sind. Sollten Sie selbst Ihren eigenen Thesen Glauben schenken, bitte ich Sie folgenden Sachverhalt zur Kenntnis zu nehmen: Ihre Behauptungen entsprechen nicht der Wahrheit, da in München das BRK lediglich öffentliche Krankentransporte aufgrund ärztlicher Verordnung und mit medizinischer Begleitung (vermittelt über die Integrierte Rettungsleitstelle der Feuerwehr unter Telefon 19222) sowie Liegendfahrten ohne ärztliche Begleitung (auf Anforderungen der Krankenhäuser) durchführt. Diese Fahren sind durch Taxis aufgrund fehlender technischer Ausstattung nicht zu leisten. Fahrten zum Café oder zum Friseur gehören hingegen nicht zum Leistungsspektrum des BRK-Kreisverbandes München. Insofern tritt das Münchner Rote Kreuz auch nicht als Hauptkonkurrent der Münchner Taxiunternehmer und -fahrer auf. Ich bedauere es sehr, dass das SZ-Magazin derartige Aussagen eines Branchenvertreters ohne vorherige Prüfung übernimmt und verbreitet. Mit freundlichen Grüßen gezeichnet Dr. Hildegard Kronawitter Vorsitzende Antwortschreiben von Herrn Johann-Ewald Meißner aus Pähl an das BRK München, Frau Dr. Hildegard Kronawitter vom 07. Mai 2010 Sehr geehrte Frau Dr. Kronawitter, vielen Dank für Ihr Schreiben vom 29. April. Ihre Auffassung über Humor halte ich für makaber, da es sich um Arbeitsplätze handelt, die unter dem Deckmantel des gemeinnützigen Ehrenamtes unter Umgehung steuer- und sozialversicherungsrechtlicher Vorschriften vom BRK und anderen Hilfsmultis vernichtet werden. Das hat mit Humor nun wirklich nichts zu tun, sehr geehrte Frau Sozial - demokratin. Offensichtlich haben Sie den Artikel im SZ-Magazin nicht gelesen oder verstanden. Ich habe vom Bayerischen Roten Kreuz unter der Präsidentin Prinzessin von Thurn und Taxis gesprochen und nicht vom KV München. Übrigens richteten Sie Ihr „lustiges“ Schreiben an unseren Landesverband. Lesen Sie, sehr geehrte Frau Dr. Kronawitter, bitte die Tätigkeitsberichte der KV’s des BRK in Bayern durch, dort finden Sie z.B. beim KV Garmisch den Hinweis auf tausende Schülerbeförderung durch Zivis mit Pkw’s normaler Bauart. Auf Rechnungen weist der KV GAP keine Steuernummer aus. Der KV Ebersberg führt Dialysefahrten in Konkurrenz zum Taxi durch, usw. Abschließend muss ich feststellen, dass die Kreisverbände keine eigene Rechtsperson sind, aber Genehmigungen nach dem PBefG zum Mietwagenverkehr betreiben. Es ist auch sonderbar, dass das BRK-Präsidium in größter finanzieller Not ist und die untergegliederten KV’s mit Millionenzuwendungen aushelfen können. Wo kommt das Geld her? Sehr geehrte Frau Dr. Kronawitter, abschließend könnten Sie mir erklären, worin der Unterschied zwischen einem Taxi-Lobbyisten wie mir und einer Lobbyistin für Hilfsorganisationen mit Gewerbebetrieben liegt? Natürlich sind ehemalige Staatsminister und Politiker als Lobbyisten effektiver als ein politisch unbedeutender Taxler wie ich. Allerdings gibt sich dazu auch nicht jeder her, wie der von mir sehr geschätzte Dr. Günther Beckstein bewies, als ihm das Amt des BRK-Präsidenten angeboten wurde. Er lehnte mit der Begründung ab, dass die derzeitige Präsidentin dies doch sehr gut macht. Mit dem Rat: „si tacuisses philosuphus mansisses“, verbleibt mit freundlichen Grüßen gezeichnet Ihr Hans Meißner Flüssigkeitsmangel Ein ausgeglichener Wasserhaushalt ist Voraussetzung für das Funktionieren des gesamten menschlichen Organismus, denn Wasser ist Hauptbestandteil aller Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 10
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11TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Messe München Die Messe im September ➜ IFAT ENTSORGA 2010 Vom 13. bis 17. September 2010 findet auf dem Gelände der Neuen Messe München die IFAT ENTSORGA 2010 statt. Mit 2.605 Ausstellern aus 41 Ländern sowie rund 120.000 Fachbesuchern aus 170 Ländern präsentierte sich die IFAT im Jahr 2008 mit neuen Rekordzahlen. Ab 2010 kooperieren die Messe München und der BDE. In diesem Kontext wird die IFAT zur IFAT ENTSORGA, Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoff - wirtschaft. Sie findet vom 13. bis 17. September 2010 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Die IFAT ENTSORGA ist die weltweit wichtigste Fachmesse für Innovationen, Neuheiten und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. ➜ GOLF EUROPE 2010 Die GOLF EUROPE 2010 zeigt vom 26. bis 28. September 2010 die gesamte Bandbreite des internationalen Angebotes an Golfsportartikeln, Golfmode, Golfzubehör, Maschinen und Geräten im M,O,C,. Unter den Ausstellern sind die internationalen Marktführer und Hersteller, die Importeure und der Großhandel mit einem lückenlosen Angebot vertreten. Die Golf Europe ist eine reine Fachmesse und bietet Ausstellern und Fachbesuchern eine professionelle Plattform mit erstklassigem Rahmenprogramm. ➜ CINEC 2010 Die Cinec, die vom 18. bis 20. September 2010 im M,O,C, stattfindet, wendet sich an einen breiten Kreis von Fachinteressenten aus den Bereichen Filmtechnik, Postproduktion, Veranstaltungstechnik und Dienstleistung. Das Spektrum der Zielgruppen reicht von den Kreativen über die Techniker bis hin zu den Produzenten und vielen anderen Berufsbildern aus dem Umfeld der Filmproduktion. Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de Zellen und Körperflüssigkeiten, dient als Baustoff, Lösungs-, Transport- und Kühlmittel und schützt vor Verdunstung und Überhitzung. Schon nach wenigen Tagen kann Flüssigkeitsverlust zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. Darunter fallen Bluteindickung, Schwäche, Schwindel bis hin zur Bewusstlosigkeit. Mit anhaltendem Wassermangel ist der Körper nicht mehr in der Lage, harnpflichtige Substanzen ausreichend auszuscheiden. Nieren- und Kreislaufversagen sind die Folge. Stress, das im Alter nachlassende Durstgefühl, Inkontinenz sowie mangelnde Gewohnheit sind oft der Grund, warum wir zuwenig trinken. Verspüren wir Durst, weist dies bereits auf einen Flüssigkeitsmangel hin. Erhöhte Proteinzufuhr, Schwitzen, Fieber, körperliche Aktivität, trockene Luft sowie Durchfall, sind Faktoren, die noch zu einem gesteigerten Flüssigkeitsbedarf führen. Um einer Dehydratation (Austrokknung) vorzubeugen, muss dieser durch ausreichendes Trinken gedeckt werden. Mundtrockenheit, steigende Körpertemperatur, Kopfschmerzen oder schlaffe Haut sowie Verstopfung sind Anzeichen eines Flüssigkeitsmangels. Hiervor schützt eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2,3 Litern. Der größte Teil, ca. 1,5 Litern sollte über Getränke und die restliche Menge über das Essen aufgenommen werden. Ideale Durstlöscher sind Mineralwasser, Schorlen und ungesüßte Früchte- und Kräutertees. Wichtig ist regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken und nicht den tagsüber entstandenen Flüssigkeitsverlust am Abend aufzufüllen. Die Erstellung eines Trinkplanes stellt eine gute Möglichkeit dar, um an das ausreichende Trinken zu erinnern. Sinnvoll ist es, bereits morgens die Trinkmengen bereitzustellen und diese anhand des Trinkplanes zu kontrollieren. Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen erhalten Sie unter: www.gesundheit-aktuell.de presse@gesundheit-aktuell.de Spenden an das BRK, MHD oder die Johanniter Unfallhilfe stärken die Konkurrenz zum Taxigewerbe und zerstören unsere Arbeitsplätze. (HM) Information TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 11
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Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC A Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „A“ . Abwarten – gehört zu unserem Handwerk wie der Pinsel zum Maler. Aber manche Kollegen übertreiben es damit, wenn sie z.B. bei der Abholadresse angekommen sind und einfach im Wagen sitzen bleiben, anstatt zu läuten oder am Tresen bzw. dem Empfang Bescheid zu geben, dass man nunmehr einzutreffen geruhte. Erfahrene Portiers, Empfangsdamen, Wirte usw. lassen ihre Gäste möglichst so lange nicht aus dem Haus, bis der richtige (!) Taxifahrer sein Eintreffen vermeldet – und nicht etwa das „falsche“ Taxi die Kunden mitnimmt, welches z.B. nur gerade zufällig vor dem Haus andere Fahr - gäste abgeliefert hat. Bei privaten Abholadressen kann es schon mal sein, dass man zu Fuß längere Märsche auf sich nehmen muss, um zur Haustüre zu kommen. Die Zentrale wird mit einem Anruf beim Kunden („Ihr Taxi wäre da, kommen Sie raus?“) nur dann behilflich sein, wenn der Taxler aus verkehrstechnischen Gründen seinen Heizöl-Ferrari in zweiter oder gar dritter Reihe stehend wirklich nicht für ein paar Minuten unbeaufsichtigt lassen kann. Zufälligerweise häufen sich diese Fälle immer dann, wenn es gerade regnet und die mit Drei-Wetter-Taft betonierte Frisur leiden könnte. Für solche Fälle gibt’s übrigens Regenschirme, die von den Fahrgästen als echter Service geschätzt werden und gleich zu Anfang für ein gutes Klima sorgen. Tragbare Klimaanlagen, sozusagen. Abstauben – tatsächlich gibt es noch ehrliche Kollegen (im Wortsinne), die auf Kanal IV der Zentrale melden „ich wurde gerade in der xy-Straße 12 aufgehalten, aber die Herrschaften sagen mir, sie hätten über die Zentrale schon ein Taxi bestellt. Kommt da noch ein Wagen oder kann ich die mitnehmen?“ Wer jetzt denkt „schee bläd, die hätt’ i einfach mitg'nomma“ wird sich vermutlich mit harschen Worten über die zunehmende Unkollegialität in unserem Gewerbe aufregen, wenn ihm seinerseits mal die Kundschaft „abgestaubt“ wurde. Was du nicht willst, dass man dir tut... Agnes Bernauer – der Taxistand liegt ein wenig unglücklich nach der Kreuzung, so dass die Anfahrt zu manch (eigentlich) nahegelegener Adresse zur halben Weltreise ausarten kann. Dafür liegt der Stand aber auch geschützt im „Windschatten“ der großen Kreuzung, so dass man für ein Zigaretterl im Stehen oder einen Ratsch mit Kollegen (beides noch nicht verboten!) mal die Fahrertüre öffnen kann, ohne dass sie einem gleich weggefahren wird. Die Namensgeberin unserer Straße und des Standes, Agnes Bernauer, war eine Baderstochter, die – wider alle Standesregeln – im Jahre 1432 von Herzog Albrecht III. geehelicht wurde. Der böse Schwiegervater, Herzog Ernst, nutzte drei Jahre später eine längere Abwesenheit seines Sohnes, um die Bernauerin der Zauberei anzuklagen und in der Donau ertränken zu lassen. Merke: nicht nur die berühmt- berüchtigten Schwiegermütter können boshaft sein! Alkohol – „Der Teufel hat den Schnaps gemacht“ sang schon Udo Jürgens, und auch die Nachteulen in unserem Gewerbe können diverse Liedchen davon singen. Andererseits veranlassen der „Weingeist“ und die scharfen Polizeikontrollen so manchen Gelegenheits- oder auch Dauertrinker dazu, lieber mal ins Taxi zu steigen, anstatt sich am nächsten Morgen zu fragen, wo eigentlich der Führerschein hingekommen sein könnte. Amüsant ist dabei die Meldung in der SZ vom 07.07.2010, Seite 57 „Fahne statt Lappen“: ein Führerscheinprüfling in Bamberg hatte schon einen Teil der praktischen Fahrprüfung unauffällig absolviert, als dem Prüfer Alkoholgeruch beim Probanden auffiel. Dieser durfte noch selbst zur nächsten Inspektion fahren, wo dann ein Wert von knapp zwei Promille ermittelt wurde... Ampeln – „Durch diese hohle Gasse muss er kommen“ steht – richtig: nicht etwa in der Straßenverkehrsordnung, sondern bei Schillers „Wilhelm Tell“ . Nachzulesen ist dort auch die Geschichte vom bösen Landvogt Geßler, der bei Abwesenheit seiner Person einfach seinen aufgespießten Hut grüßen ließ – natürlich bei strenger Strafe im Falle der Missachtung dieses Gebotes. Und wie die Ur-Schweizer müssen auch wir uns vorkommen, wenn wir in der Berg-am-Laim-Straße einwärts an der Riedgaustraße „rot“ sehen, während 20 Meter weiter die Ampel in sattem, wenngleich kurzem „grün“ einladend leuchten würde. Wird’s dann an der Riedgau „grün“ – naja, Sie wissen schon... Und damit es nicht langweilig wird, hat man schließlich etwa 30 Meter weiter an der Dingolfinger Straße wieder „rot“, um dann am Haidenauplatz endlich mal zum Stehen zu kommen. Leider gibt es auch im Westen nichts Neues: beim Warten am Sauerbruch-Stand kann man im Rückspiegel stets 24-stündig das Farbenspiel zur Marchioninistraße bewundern, aber auch an solchen Mega-Kreuzungen wie Großhaderner-/Guardinistraße, Graubündener-/Appenzeller Straße oder Bäcker- /Weinbergerstr. ist meist ganztägige (und -nächtige) Dauerbeleuchtung angesagt. Weshalb kann eigentlich an der Kreuzung Arcis-/Briennerstraße ein grüner Blechpfeil das Rechtsabbiegen zum Königsplatz dauerhaft erlauben, ein ebensolcher „DDR“- Pfeil (weil dort mal gebräuchlich) das Rechtsabbiegen von der Sonnen- in die Schwanthalerstraße, während dies am Dreieck Schäftlarn-/Lagerhaus- und Isartalstraße oder Effner-/Englschalkinger Straße oder Iffland einwärts zum Tucher- 12 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 12
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park usw. usw. bei einem Bruchteil des Fußgängeraufkommens nicht möglich sein soll? Wahrscheinlich wird die irgendwann einmal ausgerufene „Erprobungsphase“ für die blechernen grünen Rechtsabbiegerpfeile so lange ausgedehnt, bis endlich einmal ein Autofahrer unseren städtischen Verkehrsprofis den Gefallen tut und einen Fußgänger umnietet, damit man nach geschätzten 15 Jahren der „Erprobung“ diese höchst sinnvolle Einrichtung endlich, endlich für gescheitert erklären kann. Neue Blechpfeile sind nach Schrottis Beobachtung ohnehin seit Jahren nicht mehr angebracht worden. Frei nach der in München so beliebten Devise: nur ein im Stau stehender Autofahrer ist ein guter Autofahrer! Aufhalter – sind für uns geschenktes Geld, auch wenn sie nicht weit fahren. Trotzdem ist es immer wieder verblüffend, wie viele „Könner“ in unserem Gewerbe mit Tunnelblick, Brett vorm Kopf und daran montierten Scheuklappen an Aufhaltern vorbeifahren und diese dadurch verärgert und ratlos einfach stehen lassen. Und da liegt auch das Problem: natürlich freut sich der nächste Taxler, der seine Augen und sein Hirn bestimmungsgemäß zu benützen weiß, über diesen Stich - aber verärgerte Kundschaft war noch nie eine gute Werbung fürs Geschäft! Und noch immer hat es sich bis zu den meisten Nachtfahrern nicht herumgesprochen, dass man nach Telefon oder Funk bei der Anfahrt zur Kundenadresse statt der eingerosteten Denkmaschine lieber die Reklame ausschalten sollte. Auftreten – kann man mit den Füßen, aber auch mit seiner ganzen Erscheinung, wozu – als erster äußerlicher Eindruck – zweifellos besonders die Kleidung gehört. Manchem Taxilenker ist es immer noch nicht peinlich, im Sommer mit kurzen Hosen, nackten Füßen in den Sandalen sowie offenem Hawaii-Hemd und daraus hervorquellendem Brusthaartoupet Gäste von namhaften Firmen, Hotels oder z.B. dem „Tantris“ abzuholen, denen ob dieses Anblickes das zuvor eingenommene 200-Euro-Menü schlagartig wieder hochkommt. Solche Grattler tragen wesentlich dazu bei, dass sich manche Häuser zum Nachteil unseres Gewerbes lieber für einen Limousinen-Service entscheiden, bei dem Fahrer und Auto wenigstens optisch einen solchen Eindruck machen, dass man davon nicht gleich Augenkrebs bekommt. Und übrigens haben auch die Gäste vom Genickschuss-Stüberl um die Ecke, aus der drittklassigen Pension oder einfach nur Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller einen Anspruch darauf, für das gleiche Geld gleich gut empfangen zu werden! Die oft beschworene Freiheit des Taxifahrens (kein Chef, keine festen Arbeitszeiten usw.) muss da ihre Grenzen haben, wo man als Dienstleistungserbringer um das Wohlwollen – und letztlich: das Geld – der Kundschaft buhlt. Ein gewisses Auftreten in Verhalten und Optik hat auch etwas mit Respekt vor den Fahrgästen zu tun. Wer nicht bereit ist, dem Kunden (jedem Kunden!) grundsätzlich mit Respekt zu begegnen, sollte sich lieber als Brez'nsalzer bei Müllerbrot oder bei den Stadtwerken als Ida Schumachers Trambahnritzenreinigungsdame (Trambahnfahrer: „Kannst net aus'm Gleis geh?“ – Sie: „I scho, aber du net!“) bewerben. (MS) 13TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089) 94 40 52 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon (0 89) 32 42 26 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089 ) 9 4 4 0 5 2 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 Münc hen Telefon ( 0 89 ) 3 2 4 2 2 6 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 13
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Recht um’s Taxi Benutzung von Privatparkplätzen Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt Rechtsauskunft über taxirelevante Themen. Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrs - ordnungswidrigkeiten spezialisiert. Wir stellen unser Taxi nicht nur am Taxistand ab, sondern gelegentlich auch auf einem Privatparkplatz, z.B. wenn wir in das Gelände eines Häuserkomplexes fahren und dort warten, dass der Kunde, der uns rief, herunterkommt, oder wenn wir auf einen Parkplatz fahren, der mehreren Einkaufsmärkten gehört, wir aber nicht dort, sondern woanders einkaufen. Dürfen wir das? 1. Abschleppen vom Privatparkplatz. Nehmen wir an – und so liegt es meist tatsächlich – im 2. Fall hätten mehrere Schilder darauf hingewiesen, dass auf dem großen Parkplatz der Einkaufsmärkte nur jemand parken dürfe, der in den Märkten einkauft, und dass widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge kostenpflichtig abgeschleppt werden würden. Für das Recht ist unser Verhalten ein klarer Fall der „verbotenen Eigenmacht“ . Der Besitzer einer privaten Parkplatzfläche kann bestimmen, wer dort sein Fahrzeug abstellt. Wer sich nicht an die Zweckbestimmung hält – wer etwa ins Fitnessstudio geht und nicht bei den Märkten einkauft –, handelt widerrechtlich. Ein Besitzer muss diese Störung nicht dulden, sondern darf mit der „Selbsthilfe“ reagieren, hier dem Abschleppen, und darf darüber hinaus Schadenersatz vom Besitzstörer verlangen. 2. Missbräuchliches Abschleppen. Wir werden gegen das Abschleppen unseres Fahrzeugs einwenden wollen: Das war doch wirklich nicht nötig! Überall noch freie Plätze! Wir behinderten niemanden! Aber der Bundesgerichtshof sagt: Verbotene Eigenmacht liegt liegt auch dann vor, wenn die Schäden gering sind und nur einen Teil des Grundstücks betreffen. Allerdings sagt das Gesetz, dass die Selbsthilfe, das Abschleppen, „sofort“ passieren muss. Andernfalls läge in dem Hinausschieben eine Duldung. Muss also beim Abschleppen der Motor noch warm sein? Nein, üblicherweise werden von den Gerichten 2–3 Stunden angenommen. Innerhalb dieser Zeit müssen wir das Abschleppen akzeptieren. 3. Abschlepp- und Inkassokosten. Neben der Akzeptanz des Abschleppens müssen wir auch noch Schadenersatz leisten, d.h. Abschleppkosten zahlen. Die Höhe darf nicht übermäßig sein, der Besitzgestörte darf nicht absahnen, der Vertrag mit dem Abschleppunternehmen muss ortsübliche Preise enthalten, z.B. wären 250,- Euro wohl zuviel, 150,- Euro dagegen zulässig. Inkassogebühren, so der Bundesgerichtshof, müssen in aller Regel nicht bezahlt werden. 4. Parken. Und im eingangs zuerst genannten Fall, dass wir einen Fahrgast in seiner Wohnanlage abholen oder dorthin hinbringen – kann uns der Hausmeister der Wohnanlage rausschmeißen? Kann er sagen: Hier dürfen nur Anwohner parken?! Kann er nicht. Das Gemeinschaftseigentum am Parkplatz enthält stillschweigend die Genehmigung , dass jeder einzelne Bewohner und ihm vertraute Personen dort halten dürfen, es sei denn ein Platz ist gesondert nur für ein bestimmtes Kennzeichen eines Autos reserviert, aber auch dort wird man vorübergehend und ggf. wegfahrbereit halten dürfen. 14 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 14
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15TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Motiv des Monats Öffnungs- Montag bis Freitag 9.30 Uhr - 18.00 Uhr zeiten: Samstag 9.30 Uhr - 16.00 Uhr OUTLET GROSSE WIEDER-ERÖFFNUNG AM 23. AUGUST 2010! Freuen Sie sich auf viele neue Angebote aus hochwertigen Designerund Marken-K ollektionen für Damen und Herren zu stark reduzierten Preisen. Zur Wiesn gibts natürlich besonders viele Trachten, auch für Kinder bis Gr. 128. Hier einige Beispiele: Da.-Stretchhose "PIERRE CARDIN", BW oder Jeans 89,90 75,90 Da.-Leichtsteppjacke "WEGA", 5 Farben 109,00 79,90 Da.-Walkspencer "SPIETH&WENSKY", 5 Farben 89,90 59,90 He.-Stretchhosen oder Jeans, Baumwolle 65,90 39,90 mit Comfortbund, auch in Kurzgrößen He.-Trachtenhemd, 100% Baumwolle, div. Dessins 32,90 19,90 He.-Walkjanker “LODENFREY”, 100% Schurwolle 199,00 139,00 gefüttert mit Stehkragen, auch in Kurzgrößen Kniebund-Lederhosen aus Wildbock, 279,00 179,00 mit aufwändiger Stickerei und Träger Nicht verpassen! Do. 26.8. und Fr. 27.8. großer Garagenverkauf mit vielen Einzelstücken zu 10, 20, und 30 Euro! Triebstraße 36-38, 80993 München-Moosach, Tel. 089/149008-10/ oder -28 Schienen-Ersatzverkehr Im September Der Blick zurück … vor 100 Jahren (1910) 14. September – Deutscher Juristentag lehnt Abschaffung der Todesstrafe ab. … vor 75 Jahren (1935) 15. September – Gemäß dem Reichsflaggengesetz wird die Hakenkreuzfahne zur alleinigen Staatsflagge in Deutschland. … vor 50 Jahren (1960) 14. September – Irak, Iran, Kuwait, Saudi- Arabien und Venezuela gründen die „OPEC“ . … vor 25 Jahren (1985) 22. September – Axel Springer (*02.05.1912), deutscher Verleger, stirbt. … vor 1 Jahr (2009) 03. September – Thüringens Minister - präsident Dieter Althaus tritt zurück. 12. September – Dominik Brunner wird am S-Bahnhof Solln von zwei Jugendlichen getötet. 27. September – Bei der Bundestagswahl gewinnt die schwarz-gelbe Koalition unter CDU-Kanzlerin Angela Merkel. (PR) Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxistiftung Deutschland TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 15
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16 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Insgesamt kamen 2009 rund 105 Millionen Besucher nach München, davon waren ca. 95 Millionen Tagesgäste und knapp 10 Millionen übernachtende Gäste, wovon mehr als 5 Millionen in gewerblichen Beherbergungsbetrieben - also Hotels und Pensionen - nächtigten und 4,7 Millionen bei Freunden oder Verwandten schliefen. Der stärkste Monat war wie immer der September mit über 1 Million Übernachtungen, dicht gefolgt vom Juli. Als Motor im Gesamttourismus erwies sich 2009 der Inlandstourismus. München ist die Nummer 1 unter den Reisezielen deutscher Touristen. Bei den ausländischen Gästen rangiert seit Jahren die USA an oberster Stelle mit 597.000 Übernachtungen gefolgt von Italien mit 518.000. Zuwächse gab es bei Reisenden aus der Schweiz und Österreich, während Großbritannien und Nordirland deutliche Rückgänge aufweisen. Erstaunlich in diesem Zahlenwerk ist auch, dass die Zahl der arabischen Gäste deutlich größer ist als die Zahl der angereisten Österreicher. Im europäischen Vergleich liegt München neben Paris und London unter den drei wichtigsten Destinationen für Besucher aus den Golfstaaten. Im innerdeutschen Übernachtungsindex hat die Isarmetropole nach wie vor die einsame Spitzenstellung mit 726 Übernachtungen pro 100 Einwohner vor Berlin mit 550 und Hamburg mit 461. Titelthema Tourismus in München – und die Rolle des Münchner Taxifahrers München konnte im Jahr 2009 trotz Finanz- und Wirtschaftskrise 3,2Prozent mehr Touristen als im Vorjahr verzeichnen. Dabei ist auch die Zahl der Übernachtungen um 0,6 Prozent auf 9,91 Millionen angestiegen. Im ersten Halbjahr 2010 wurden sogar Zuwächse im 2-stelligen Prozentbereich erreicht. Zum siebten Mal in Folge hielt die bayerische Landeshauptstadt damit den Rekord bei den Gästeankünften und Übernachtungen und verzeichnete mit 2009 das beste Tourismusjahr seit Beginn der Erhebungen im Jahre 1912. Das große Plus der Stadt München für die enorme touristische Nachfrage ist die perfekte Infrastruktur, bestehend aus einer kompakten Innenstadt mit einem guten öffentlichen Verkehrsnetz sowie der Nähe zu den Alpen und nach Österreich. Der entscheidende Faktor ist aber das überwältigende Kunst- Kultur- und Veranstaltungsangebot! Tourismus ist jedoch nicht nur ein statistisches Zahlengebilde, denn von Zahlen allein kann niemand leben. Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsmotor. Nach Untersuchungen des DWIF und aktuellen Hochrechnungen bewegt sich der touristisch bedingte Umsatz bei rund 6,4 Milliarden Euro. Gäste, die in Beherbergungsbetrieben nächtigen, lassen im Schnitt 190 Euro pro Tag in München, private und Tagesgäste immerhin noch rund 45 Euro. Diese touristischen Ausgaben schlagen sich in gewerblichem Umsatz und auch in dem direkten Einkommen der Bevölkerung zu Buche. Das Dienstleistungsgewerbe, wozu auch das Taxigewerbe zählt, partizipiert mit ca. 16% an diesem Umsatzvolumen. Auch auf dem Arbeitsmarkt spiegelt sich der touristische Aufschwung nieder: Über 70.000 Arbeitsplätze sind in München vom Tourismus abhängig, wobei die Taxifahrer hier nicht mitzählen. Trotzdem spielt der Taxiverkehr für den Tourismus eine nicht unbedeutende Rolle: Ohne sich der Aufgabe bewusst zu sein, trägt der Taxifahrer eine große Verantwortung. AUTO-ANKAUF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger Str. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3 Ta x i - werkstätte • Unfallinstandsetzung • Kfz-Reparaturwerkstätte • spontane Hilfe Fotos: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 16
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17TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Mit einfachen Worten beschrieben, befördert der Taxifahrer den Gast von A nach B. Kurz und bündig, möchte man meinen, einfache Aufgabe, was kann da schon groß danebengehen. Bei der Begegnung zweier Menschen ist der erste Eindruck der Bleibende. Und es dauert gerade einmal 7 Sekunden, bis der erste Eindruck steht. Genau dieses Bild vom Taxifahrer, ob am Flughafen oder am Bahnhof, ist auch der erste Eindruck einer Stadt und ihrer Menschen. Aus Sicht des Tourismusamtes ist der Taxifahrer Botschafter unserer Stadt und im Idealfall mit vielen Eigenschaften „ausgestattet“ . Was erwartet der Besucher bei seiner Ankunft und beim ersten Kontakt in einer fremden Stadt? An oberster Stelle steht hier die Freundlichkeit. Ganz gleich ob der Fahrgast erschöpft oder voller Tatendrang auf das Taxi zugeht, er erwartet stets mit einem Lächeln und freundlichen Worten empfangen zu werden. Ein Miesepeter am Taxilenkrad kann hier bereits viel zerstören, was andere langwierig aufgebaut haben. Der Eindruck, den der Taxifahrer hinterlässt, fließt zu einem Großteil in die Gesamtimpression ein, die der Besucher von München erhält und auch behält. Der Gast will und soll sich wohlfühlen, nicht erst im Hotelbett oder bei der ersten Maß im Hofbräuhaus, sondern bereits wenn der hilfsbereite Chauffeur den Koffer abnimmt und einlädt. Ein zuvorkommender Taxifahrer kann den Fahrgast noch öfter im Taxi begrüßen, und auch beim nächsten Besuch unter dem weißblauen Firmament wird der Gast gerne wieder mit dem Taxi zum Hotel fahren anstatt mit der überfüllten U-Bahn. Denn der Taxifahrer ist mehr als nur Chauffeur oder Kutscher: Er ist zugleich auch Psychologe, Ernährungsberater, Sicherheitsbeauftragter und die lebendige Auskunft für alle touristischen Fragen des Gastes. Die Rücksichtnahme, die der Fahrgast durch den Taxifahrer erfährt, identifiziert dieser auch mit dem Charakter Münchens und auch mit den Menschen dieser Stadt. Eine umsichtige, defensive Fahrweise leistet einen wichtigen Beitrag, dem Besucher ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, nicht nur der Verkehrssicherheit, sondern auch dass München eine der sichersten Großstädte der Welt ist. Sicherheit steht für das erste S, Sauberkeit für das Zweite! Mit einem innen und außen sauberen und gepflegten Fahrzeug verbindet der Gast auch den sauberen Allgemeinzustand der Stadt, welcher in München für Großstädte absoluten Vorbildcharakter besitzt. Doch das zentrale Element in der Beziehung zwischen Tourist und Taxifahrer ist die Kommunikation und Information. Auf der Basis einer funktionierenden sprachlichen Ebene ist der Taxler Auskunftei und Multiplikator in einer Person. Es gibt keine Frage, die nicht schon mal gestellt wurde. Mit seiner sozialen und ortskundigen Kompetenz überzeugt und befriedigt der professionelle Taxifahrer den Gast in jeder Hinsicht. Ein guter Taxifahrer identifiziert sich mit seiner Gemeinde. Die Münchner Stadtgeschichte, aber auch die kleinen Geheimnisse und Anekdoten des Großstadt - lebens machen eine gute Ortskunde aus. Wenn Informationen sprudeln und ohne Nachschlagewerke auch ungewöhnliche Fragen beantwortet werden können, steigt am Ende ein zufriedener Fahrgast aus, der auch das nächste Mal wieder das Taxi benutzen wird. Der seit Jahren anhaltende Höhenflug des Tourismus in der bayerischen Landeshauptstadt steht in enger Korrelation mit qualitativ hochwertigen Dienstleistungen in dieser Stadt, insbesondere der Taxidienstleistung. (TK) Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München T e l .0 8 9/3 57 31 87 3 Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kom petent und anerkannt. T esten Sie uns! Bestens unterwegs: Mit den Info-Broschüren des Tourismusamtes München TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 17
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Logistik eines Mega-Events Die 360°-Tour von U2 Das Open-Air-Konzert am Mittwoch, 15. September im Münchner Olympiastadion Titelthema Wo einst Deutschland 1974 Fußballweltmeister wurde, landet plötzlich ein UFO. Aus dem Bauch des UFOs steigt kein Un - bekannter: Bono, Frontman der irischen Rockband U2 und wohl prominentester Sommer-Patient im Uniklinikum Großhadern, erscheint zum Auftakt des bedeu - tendsten Konzert des Jahres auf der Bühne. Rund um die Bühne befinden sich Security-Mitarbeiter, viel mehr Personal sieht der Besucher nicht. Doch was hier wie ein perfektes Uhrwerk abläuft, bedarf hinter den Kulissen hunderter Mitarbeiter und jahrelanger Planung: Die Organisation und Durchführung eines Events dieser Spitzenkategorie erfordert auch Planer und Logistiker der Spitzenklasse. 400 Mitarbeiter liefern mit 130 Lastwagen das Equipment an. Allein die Bühne hat ein Gewicht von 600 Tonnen. Insgesamt werden 1.200 Tonnen an Ausrüstung benötigt, 53 Kilometer Kabel verlegt und 34.000 Quadratmeter Boden- und Rasenfläche mit Schutzabdeckungen versehen. Knapp vier Tage dauert der Aufbau der Bühnenkonstruktion. Damit sich die 360°-Tour rechnet, gibt es das gesamte Equipment in dreifacher Aus fertigung, jeweils mit eigenem Montageteam, damit zwischen zwei Auftritten keine Lücken entstehen. Ist die Tournee in Europa beendet, wird das gesamte Material in 300 Seecontainer verstaut und zurück nach Amerika verschifft. Doch es steckt noch viel mehr dahinter, als nur die Transport- und Aufbaulogistik: An allen Spielorten muss jede Kleinigkeit bis ins Detail geplant sein. Logistik bedeutet auch Personalplanung. 400 Mann brauchen 400 Betten und ausreichend Duschen sowie 1.200 Mahlzeiten am Tag. An jedem Spielort neues Security-Personal, detaillierte Vorplanungen mit Polizei und Rettungsdiensten, Ordnungsamt und Branddirektion. Und nicht zuletzt auch die Besucher-Logistik: Sind die Anfahrtswege ausreichend beschildert und stehen genügend Parkplätze für Busse und PKW zur Verfügung? Und zu guter Letzt stellt sich auch die Frage nach einer ausreichenden Taxiversorgung. Nachdem der Veranstalter am Taxiverkehr keinen Cent verdient, stehen wir so ziemlich am Ende der Liste. So ist es vor allem der guten Kooperation zwischen der Taxi- München eG und dem Sachbereich Verkehr der Polizeiinspektion Olympiapark, insbesondere Herrn Müller, zuzuschreiben, dass für jede Großveranstaltung im Olympiastadion immer eine sinnvolle Lösung zur Bereitstellung der dringend benötigten Taxis erfolgen kann. Auch beim U2-Konzert wird wieder die Ideal-Lösung mit dem Standplatz Park - harfe zum Tragen kommen. Für diejenigen, die es immer noch nicht wissen: Der Standplatz wird direkt vom Mittleren Ring (Georg-Brauchle-Ring) über den Sapporobogen angefahren. Hier gibt es keinen Stau und keine Ampel, und der Fahrgast ist so nah am Stadion wie bei keinem anderen Ausstieg. Wichtig ist dabei, dass Taxifahrgäste bereits auf dem Weg zum Konzert dorthin gebracht werden, denn dann weiß der Fahrgast, wo er nach dem Konzert sein Taxi findet. Die Taxi eG ist selbstverständlich auch bei diesem Event wieder mit vor Ort und sorgt für eine problemlose Taxiversorgung der gut 70.000 Besucher! (TK) 18 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Die irische Rockband U2: Seit Gründung 1976 bis heute in ihrer personellen Besetzung unverändert TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 19.08.2010 13:07 Uhr Seite 18
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„Immer Ärger mit der Kniescheibe – die Behandlung des vorderen Knieschmerzes“ Dr. Rüdiger Neitzel, 47, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über Hier spricht der Doc Nichts führt die Patienten so häufig zum Orthopäden wie der Belastungsschmerz am Kniegelenk. Insbesondere im Wachstumsalter, beim weiblichen Geschlecht und bei Sportlern, treten immer wiederkehrende rezidivierende Beschwerden im Bereich der Kniescheibe auf. Hier bedient sich der Orthopäde des Neu-Englischen und bezeichnet dies als „anterior Knee Pain“ oder femuropatellares Schmerz - syndrom. Gemeint ist damit, dass der Laufweg der Kniescheibe im Zusammenspiel des Streckapparates, Quadrizeps - muskel – Quadrizepssehne – Kniescheibe und Patellasehne, ein Schmerzsyndrom entwickelt. Dies kann von einer einfachen störenden Schleimhautfalte (Plica-Syndrom) über eine Entzündung der Gelenkschleimhaut und des Hoffa´schen Fettkörpers bis hin zu Knorpelschädigung und Fehlbelastung bei einer Falsch- und Schieflage der Kniescheibe entstehen. Welche Untersuchungen sind notwendig? Zunächst ist eine klinische und körperliche Untersuchung mit Kontrolle der Beinachsen und Kontrolle der Verkürzung der vorderen und hinteren Muskelkette mit entscheidend. Der Laufweg der Kniescheibe, eine eventuelle Dysplasie oder Verkippung der Kniescheibe ist mit den bloßen Augen erkennbar. Reibe- und Knackgeräusche sowie provozierende Schmerzen durch spezielle Tests lassen sich herausfinden. Neben dem Röntgenbild gibt die Kernspintomographie explizit darüber Auskunft, wie die Lage der Kniescheibe und wie die Entzündungs - reaktion am Gelenkknorpel sich verhält. Welche neuen Behandlungsmethoden haben sich entwickelt? Neben den normalen Möglichkeiten der Arthroskopie, der Knorpelabrasion tritt in letzter Zeit immer mehr die ACT-Behandlung, das ist die autologe Chondrozyten- Transplantation in den Vordergrund. Bei größeren Knorpeldefekten an der Kniescheibe sowie am Gleitlager des Oberschenkels können größere Knorpeldefekte mit körpereigenen Knorpelzellen wieder aufgefüllt und gedeckt werden. Welche neuen Operationsmethoden sind noch entwickelt worden? Ein vermehrtes Augenmerk wurde auf das mediale patellofemorale Ligament gelegt. Dieses reißt sehr häufig bei der femuropatellaren Dysplasie oder auch bei der Knieluxation vollständig und führt häufig zu dem vorderen Knieschmerzsyndrom mit Folgeschäden am Gelenkknorpel. Hier hat sich der Ersatz dieses Bandes mittels körpereigener Gracilis- oder Semitendinosus-Sehne durchgesetzt. Dies kann minimalinvasiv durchgeführt werden und wird in der orthopädischen Praxisklinik am Flughafen München in der Airport - klinik erfolgreich operiert. Einen erfolgreichen Sommer wünscht Ihnen Ihr Orthopäde, Dr. Rüdiger Neitzel 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacup sieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen. Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung. 19TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Zum Franziskaner Residenzstrasse 9 80333 München Tel: 089 / 23 18 12 0 Onlinereservierung: www.zum-franziskaner.de zum.franziskaner@t-online.de Tradition seit 1363 Herzlich willkommen in Münchens ältester Traditionsgasstätte. Die gelungene Mischung verschiedener Stile hat unser Haus zu einem Treffpunkt für Kenner gehobener Küche, für lokale und internationale Prominenz, Geschäftsleute und Liebhaber einer gepflegten Brotzeit gemacht. Unsere gepflegte bayerische Küche mit den weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Weißwürsten und dem verführerischen Franziskaner Senf wird durch unsere Bierspezialitäten abgerundet. Jeder Besuch im FRANZISKANER wird zu einem Erlebnis!! ZUM FRANZISKANER TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 19
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20 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Pinnwand Gemeinsame Aktion von Citroën und TRP Taxifahrer sind dringend auf ihr Auto angewiesen. Und wenn es mal ausfällt, muss schnell ein anderes her – auch bei selbstverschuldeten Unfällen oder bei Reparaturen außerhalb der Garantiezeit, also in Fällen, wo man sich nicht auf einen Versicherungsschutz stützen kann, der einen Ersatzwagen bereitstellt. Schließlich gibt es lang - fristige Vorbestellungen und feste Aufträge, die bedient werden sollen – und außerdem muss natürlich gerade in Fällen, wo der Versicherungs- und Garantieschutz nicht greift, schnell weiter Geld verdient werden, um soziale Notlagen zu vermeiden. Citroën hat für diesen Fall gemeinsam eine Abhilfe geschaffen: Die Niederlassungen der Citroën Commerce GmbH, vierzehn markeneigene Autohäuser mit 16 Standorten und 199 angeschlossenen Agenturen, halten zusammen mit Taxi-Rent-Partner einen Pool von 20 Citroën- Taxis vor. Für nur 59 Euro am Tag zuzüglich MWSt. können Taxi- und Mietwagenunternehmer einen Citroën C4 Picasso oder Citroën C5 inklusive 300 Freikilometer mieten. Für noch größere Aufgaben ist der neunsitzige Citroën Jumpy für 69 Euro zuzüglich MWSt. im Angebot. Das Angebot gilt frei ab Taxi-Rent-Partner Niederlassung und ist auf jeweils maximal acht Tage begrenzt. Die Fahrzeuge sind von Taxi-Rent-Partner für den Einsatzzweck ausgerüstet, und die Taxiausrüstung ist für das betreffende Tarifgebiet geeicht. Citroën und Taxi-Rent-Partner unterstreichen mit diesem Angebot ihr Engagement für die deutsche Taxibranche und hoffen, dass dieses besondere Angebot von Taxiunternehmern, die in schwierige Situationen geraten, gut angenommen wird und ihnen hilft. Neu: Spiegelwegstreckenzähler SPW-02 für Mercedes-Benz BR 212 Aus Salzburg kommt die zweite Auflage des einzigartigen Spiegelwegstreckenzählers, wiederum am neuesten Stand der Technik: So erkennt der intelligente Wegstreckenzähler selbstständig das Vorhandensein eines CiA-447 CAN- Taxinetzwerkes oder stellt sich sonst auf herkömmliche diskrete Verkabelung ein. HALE bietet somit bereits das zweite Produkt mit einer Schnittstelle nach CiA. Mit dem neuen Produkt können nun Quittungen und Schichtabrechnungen gedruckt werden. Die vereinfachte Tarifeingabe erleichtert den Unternehmern, die Tarife selbst zu programmieren. Wie gewohnt können auch Pauschalpreiseingaben getätigt werden. Unerreicht ist auch die Umprogrammiermöglichkeit „2 in 1“: Bei einem der 200 HALE Kundendienste in Deutschland kann jederzeit und ohne Ausbau von einem MID-Taxameter SPT-02 auf den Wegstreckenzähler SPW-02 und umgekehrt umprogrammiert werden – optimal für Betriebe mit Mischkonzessionen. Wiesn-Outfit für Taxler und Fahrgäste Auch in diesem Jahr gibt es im Loden-Frey-Outlet in der Triebstraße 36–38 wieder eine Super-Auswahl an Trachten, Dirndl, Janker und Accessoires zu günstigen Preisen. (PR) Thomas Zimmermann (TRP), bei der Übergabe der Fahrzeuge TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 20
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21TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Dubai Taxi Corporation Frauen fahren in Rosa Taxen sind in Dubai das Verkehrsmittel Nummer eins. Ohne dieses Verkehrsmittel wären viele Orte in der Hafenstadt und im Scheichtum am Persischen Golf nicht zu erreichen, da dorthin keine öffentlichen Busse fahren. Eine Absolute Neuheit sind Taxis für weibliche Passagiere, die ausdrücklich von einer Frau am Steuer chauffiert werden wollen. Das ist schon eine kleine Sensation, denn die Geschlechtertrennung ist in Dubai, wo Ausländer rund 80 Prozent der Bevölkerung ausmachen, bei weitem nicht so strikt wie etwa im Nachbarstaat Saudi-Arabien. In der Verkehrsbehörde RTA von Dubai fahren gegenwärtig 20 Frauentaxen. Insgesamt sind in dieser Gesellschaft 51 Autofahrerinnen beschäftigt. Das hört sich zwar relativ viel an, sind aber lediglich 0,69 Prozent aller Frauen Dubais, die ein Fahrzeug privat oder geschäftlich selbst bewegen. Die Taxifahrerinnen erhalten für ihre Tätigkeit spezielle Trainings, ehe sie ihren neuen Job beginnen können. Zu den Ausbildungsthemen gehören Gastfreundlichkeit, Kundenservice und alles rund um die Familie. Die Spe - zialtaxen werden oft von Frauen mit ihren Kindern, ihren Freundinnen oder anderen Familienmitgliedern benutzt. Daher sollten die Autofahrerinnen auch für diese Menschengruppe sensibel sein. Dafür schult die Verkehrsbehörde RTA ihre neuen Mitarbeiterinnen systematisch und intensiv. Vor allem den Servicegedanken sieht man im Mittelpunkt der Ausbildung. Alle Kundinnen, egal ob es sich um Ausländerinnen oder Einheimische handelt, sollen nach solch einer Taxifahrt zufrieden sein und dieses Angebot weitertragen. Zur Schulung gehört auch, Interessantes über das Gestern und Heute des Emirats den Kundinnen zu vermitteln. In Dubai möchten die Verantwortlichen mit den Frauentaxen außerdem zahlreiche Touristinnen ansprechen. Das gilt vor allem für die erste Fahrt mit den Spezialtaxis vom Flughafen Dubai in die Innenstadt. Zahlreiche alleinreisende Frauen nehmen diesen Service gern in Anspruch. Selbstverständlich nutzen die einheimischen Frauen die neuen Möglichkeiten für Fahrten zur Arbeit, zum Bummeln oder zum Shoppen. Die RTA ist optimistisch: Das neue Konzept werde sehr gut angenommen – von allen Gesellschaftsschichten. Ein Ausbau des Modells sei jedoch trotz des Erfolgs derzeit nicht vorgesehen. Quelle: KÜS-Magazin 28/2010 2x2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen Die ersten beiden Anrufer, die uns unter der Telefonnummer (089) 46 50 21 sagen, in welchen Zustand Natalie O’Hara im Taxi nicht spricht, erhalten je 2 Karten für den Comedy-Thriller „Die 39 Stufen“ in der Komödie im Bayerischen Hof am 13. September 2010. Das Stück läuft vom 08. September bis 30. Oktober. (PR) Taxameterdienst & Taxiausrüstung Hauptniederlassung: Frankfurter Ring 97 U 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst Kurze Frage – Klare Antwort Ahmet J. will wissen: „Was ist der Unterschied zwischen einem Mitglied der Taxi-München eG und der Mitgliedschaft bei einem gemeinnützigen Verein?“ Das Mitglied einer Genossenschaft ist ein konstitutiver Bestandteil dieser Körperschaft. „Konstitutiv“ heißt, dass es die Genossenschaft ohne Mitglieder gar nicht geben könnte. Die Mitgliedschaft können nur natürliche oder juristische Personen erlangen. Genossenschaften müssen die Förderung ihrer Mitglieder mittels eines gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebes bezwecken. Die Förderung von außenstehenden Dritten darf immer nur Nebenzweck sein. Wenn Sie beim Deutschen Rote Kreuz zahlendes Mitglied werden, erwächst dadurch gegenüber dem DRK kein Leistungsanspruch. Gemeinnützig anerkannte und eingetragene Vereine dürfen Spendenbescheinigungen ausstellen, Ihnen jedoch keine Leistung dafür anbieten. Sie unterstützen die Organisation ohne eigenen Anspruch, erhalten dafür jedoch eine Spendenbescheinigung, die steuerlich geltend gemacht werden kann. Dagegen erlangen Sie als Mitglied beim ADAC durch die Zahlung des Mitgliedsbeitrages den Anspruch auf Hilfe im Falle einer Panne. Die steuerliche Geltendmachung als Spende ist aber nicht möglich, weil diese Zahlung als Mitgliedsbeitrag gewertet wird und somit keine Spenden - bescheinigung ausgestellt werden darf. Nur Mitglieder der Taxi-München eG können an den genossenschaftlichen Einrichtungen teilnehmen, deren Betrieb durch die Mitgliederbeiträge aufrechterhalten wird. Der Unterschied der verschiedenen Mitgliedschaften liegt also im Anspruch auf Leistungen, die ein Mitglied für seine Beiträge erhält. (FK) TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 19.08.2010 13:07 Uhr Seite 21
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22 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Titelthema Fast Food – der Niedergang der Esskultur!? Vor allem in den Anfangszeiten galt Fast Food als Verkörperung des American Way of Life im deutschsprachigen Raum. Die mobilen Brezel-Imbiss-Stände in New York, die auch Hot-Dogs mit Sauerkraut verkauften, sind jedem NY-Touristen bestens in Erinnerung. Das sind klassische Fast-Food-Beispiele, an denen der gehetzte Manager mal eben den kleinen Hunger stillt, genauso wie es in München nach wie vor die klassische Leberkäs-Semmel ist. Da gerät jeder Burger geschmacklich ins Hintertreffen. Vorsicht Suchtgefahr, kann man da nur sagen! 200 mal denken die Menschen täglich übers Essen nach. Die Fragen, um die sich das geistige Potential den ganzen Tag drehen, heißen: Was essen? Wann essen? Wo essen? Nur an Sex denkt der Mensch pro Tag noch öfter. Gott sei Dank, sonst würden noch mehr Übergewichtige den Erdball bevölkern. Wer sich je die Mühe gemacht hat, einmal in der Fußgängerzone zu beobachten, was der Mensch – egal ob männlich oder weiblich – so in sich hineinstopft, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Was da im Gehen und Stehen weggemampft wird, ist schlichtweg unglaublich! Ein Volk, das den ganzen Tag scheinbar nur isst. Und alles ist Fast Food. Eigentlich kein Wunder, dass die Fast-Food-Fans diese Art von Nahrungsaufnahme zwar bereuen, und trotzdem können sie nicht davon lassen. Süchtig wie Drogen-Junkies Stimmt es also, dass Fast Food genauso süchtig macht wie Heroin? Wer sich hemmungslos mit fetter Wurst oder Fritten vollstopft, kann nach Erkenntnis von US- Forschern genauso abhängig werden wie ein Drogen-Junkie. Das Hirn spielt Fettleibigen, die den Konsum von kalorienreichem, ungesundem Essen nicht lassen können, den gleichen Streich wie Rauchern, Sex-, Heroin- und Kokainsüchtigen. Betroffen ist das „Reward System“, das ein Wohlgefühl auslöst und Mensch wie Tier vorübergehend befriedigt. Doch ebenso wie Drogensüchtigen spielt das System auch den Dicken einen Streich: Je mehr sie zulangen, desto mehr Nachschub verlangt das Gehirn, um das gleiche Glücksgefühl wie beim letzten Mal zu erzeugen. Kein Wunder, dass jetzt schon der erste Politiker ein Fast-Food-Verbot für Kinder fordert. Aber in der Sommerpause haben Politiker schon immer die abstrusesten Ideen gehabt. Wozu noch Tischmanieren? Teilweise wird die unkompliziertere Esskultur, wie den Verzicht auf traditionelle Essensriten und Tischmanieren geschätzt, insbesondere von jüngeren Kunden. Die große Mehrheit der Deutschen geht einer Umfrage zufolge regelmäßig in ein Fast- Food-Restaurant. 47 Prozent essen einbis zweimal monatlich dort, weitere 45 Prozent stillen ihren Hunger sogar mindestens einmal pro Woche auf die Der Begriff „fast food“ entstand in den 50er Jahren in den USA. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kam „Fast Food“ auch nach Europa und ist heute in der ganzen Welt verbreitet. Ursprünglich waren es in Amerika vor allem die Hamburger, die als typisches Fast-Food-Menü angesehen wurden, weil man sie auch im Gehen verzehren kann. Heute reicht das Angebot von der Suppenküche über den Döner bis zur thailändischen Garküche. TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 22
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Schnelle. In der Hitliste der beliebtesten Fast-Food-Speisen stehen für 40 Prozent die Burger ganz oben. Aber die türkische Konkurrenz ist dem Fleisch-Brötchen hart auf den Fersen: 34 Prozent bestellen am liebsten Döner. Danach folgen Pizza mit 10 Prozent, Currywurst mit 8 Prozent und Pommes mit 4 Prozent. Die Leberkäs-Semmel ist die Nr. 1 bei bayerischem Fast Food Insgesamt ist Fast Food bei den Deutschen sehr beliebt. So gaben in einer Umfrage (Quelle: Men’s Health) von mehr als 1500 Teilnehmern nur vier Prozent an, nie auf Fast Food zurückzugreifen. Doppelt so viele (acht Prozent) essen hingegen nach eigenen Angaben drei- bis fünfmal pro Woche am Imbiss oder der Burger-Bude. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Befragten greift immerhin noch ein- bis zweimal pro Woche auf schnelles Essen zurück. Ernährungsphysiologen bemängeln an der Fast-Food-Esskultur, dass Nahrung nicht in Ruhe und langsam aufgenommen wird. Besonders wichtig für die Verdauung ist die Anreicherung mit Speichel, was durch häufiges Kauen erreicht wird. Schnelles Essen ist zudem meist nicht gesundheitsförderlich, die Produkte wirken zudem oft aufgrund des geringen Ballaststoffgehaltes nicht sofort sättigend. Deswegen isst man mit Fast Food oft mehr als man will. Eine Tatsache, die jeder an sich selbt beobachten kann, wenn er an der Bestelltheke steht. Fast Food, egal ob es sich um einen Burger, Pizza, Würstchen oder Teigwaren handelt, ist extrem fett und enthält viele Kalorien. Ein gelegentlicher Konsum von Fast Food bleibt bestimmt ohne Folgen. Wenn man sich aber dauernd davon ernährt, wird man zunehmen. Darüber hinaus stellt Fast Food keine vollwertige Ernährung dar. Es ist fast unmöglich, mit Fast Food alle Nährstoffe aufzunehmen, die der Körper benötigt. Ein schwedisches Forscherteam hat das Szenario des Dokumentarfilms „Super Size Me“ von Morgan Spurlock unter wissenschaftlichen Bedingungen nachgespielt: einen Monat reichlich Fast Food in Kombination mit Bewegungsarmut. Die Untersuchung bestätigt die fatalen Auswirkungen übermäßigen Junkfood-Konsums auf den Körper. Von den 18 gesunden Freiwilligen wiesen elf bereits nach Ablauf eines Monats stark erhöhte Werte des Enzyms Alanin-Aminotransferase (ALT) auf. Das Enzym zeigt Schäden der Leber an und ist in dieser Menge normalerweise bei Menschen zu beobachten, die regelmäßig große Mengen an Alkohol zu sich nehmen. Nach vier Wochen hatten die Testpersonen durchschnittlich 6,5 Kilogramm zugenommen. Was das bedeuten kann, wenn wir zudem noch den ganzen Tag hinter dem Steuer unseres Taxis sitzen, kann sich jeder selbst ausmalen. Darüber hinaus sind wir in München besonders gefährdet. Denn: München ist in Deutschland die Stadt mit der größten Schnellrestaurantdichte! Na dann: Prost Mahlzeit! (PG) ➜ Volkswagen Zentrum München, Schleibingerstr. 12-16 81669 München, Tel. 089-48001-100 Viele vernünftige Gründe sprechen dafür, daß auch im Taxi-Geschäft nicht mehr nur traditionelle Werte zählen. Volkswagen und die MAHAG tragen dieser Entwicklung Rechnung. Mit attraktiven Fahrzeugmodellen, die den Taxi-Unternehmern neue Perspektiven bieten – erfolgsorientiertes Denken anstelle von kostenintensivem Image. Mit einem Ausstattungsprogramm, das bequem den individuellen Ansprüchen des leistungsorientierten Fahrers gerecht wird, der täglich 10 Stunden und länger am Steuer sitzt. Und mit einem Serviceangebot, das den Bedürfnissen des Taxi-Geschäftes entspricht. Als größter Volkswagen-Händler Bayerns sind wir die richtige Adresse für den Taxifahrer. Kompetenz neu erfahren Eugen Varga Taxi-Serviceberater Tel. 089-48001-318 Bernhard Karlinger Verkauf/Leasing/Finanzierung Tel. 089-48001-476/-178 Mobil: 0176-11 99 61 05 TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 23
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24 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Zehn Stationen, die in München zu den Klassikern des Fast-Food-Angebots gehören, ohne immer Fast Food im klassischen Sinne zu sein: Münchner Suppenküche Traditionelle Eintöpfe mit Speck und Wiener, Kraftbrühen, frische Gemüse - suppen, aber auch asiatische Suppen- Variationen gibt es im Angebot der Münchner Suppenküche. Viktualienmarkt, Mo-Fr 10 bis 19 Uhr, Sa 9 bis 17 Uhr Franziskaner Die Taxi-Leberkäs-Semmel gehört zu den Standards in Edi Reinbolds Traditionsgaststätte. Immer wieder großartig! Residenzstr. 9, tägl. 9 bis 24 Uhr Bergwolf Die Currywurst war schon mal besser, weit weg von der sog. Besten (!), der Service ist eine Katastrophe, aber das alles interessiert scheinbar niemanden, der zu später Stunde noch Hunger hat. Aber die Konkurrenz in der Nachbarschaft schläft nicht! Fraunhoferstr. 17, Fr, Sa bis 4 Uhr, Mo-Do bis 2 Uhr, So bis 22 Uhr Curry 73 Eine von Holger Strombergs Leidenschaften heißt Currywurst. Und die gibt es beim Koch der Deutschen Fußballnationalmannschaft im Pförtnerhäuschen. Hier gibt es die schärfste Sauce der Stadt: „Superscheißescharf“ Balanstraße 73, Mo-Fr 11 bis 19 Uhr Cosmogrill Klassische und ausgefallene Burger, Bisonfleisch und Garnelen, Thunfisch und Currywurst – ausgefallenes Angebot, ausgezeichnete Qualität. Maximilianstr. 10, Eingang Falkenturmstraße, Mo-Mi, 11 bis 3 Uhr, Do-Sa 11 bis 6 Uhr Würstlkönig Die Salzburger Bosna und das Grillfleischsandwich mit „Jahrhundertsauce“ sind hier der Renner. Lindwurmstr. 77, Mo-Fr bis 19 Uhr Rudis Imbiss Die Geheimtipp für Schaschlik-Fans. Thalkirchner Str. 126, Mo-Sa 6 bis 16 Uhr Kaimug Die einfachen Garküchen Thailands sind das Vorbild für Kaimug. Echte, unverfälschte Thaiküche. Dreimal in München. Sendlinger Str. 126, Mo-Sa 11 bis 22 Uhr Arkadas Kebap Für viele ist die Mischung aus saftigem Fleisch, feinen Beilagen und gutem Brot der beste Döner der Stadt. Wendl-Dietrich-Straße 17 Mo-Sa 10 bis 21 Uhr Pommesboutique Belgier würden sich hier wie zu Hause fühlen: Die Pommes sind zweifach frittiert und dazu gibt es 20 Saucen. Amalienstr. 46, Mo-Sa 10 bis 22 Uhr, So 12 bis 20 Uhr Warum Pommes unwiderstehlich sind Bis zu neun Aromen machen den Pommesgeruch offenbar so unwiderstehlich. Karamell, Zwiebel und Bügelbrett sind drei davon, so eine britische Studie. Die Düfte entstehen beim einmaligen Frittieren. Werden die Pommes ein zweites Mal frittiert, kommen sogar noch Duftnoten wie Kakao, Zwiebeln, Blumen und Käse hinzu, behaupten die Forscher der Universität Leeds. Der Grund, weshalb Pommes so beliebt sind: In dem Duftgemisch sei fast jedermanns Lieblingsduft dabei. Entscheidend für das „Pommes- Bouquet“ sei dabei vor allem die Art der Zubereitung. Je länger sie im heißen Öl schwimmen, desto komplexer wird ihr Duft. Auch Pommes aus dem Backofen riechen demnach anders als frittierte Pommes. Die Top 10 der fettigsten Fast-Food-Gerichte 01 Gyros mit Pommes und Tzatziki 02 Bratwurst 03 Döner Kebab 04 Currywurst mit Ketchup 05 Brathähnchen 06 Wiener Würstchen 07 Schinken-Käse-Toast 08 Pommes frites (ohne Majo und Ketchup) 09 Hot Dog 10 Toast Hawaii (Quelle: Men’s Health) Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther Fachanwältin Verkehrsrecht Reitrecht S. Bergmann Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht S. v. Kummer Fachanwalt Familienrecht Sozialrecht / Verwaltungsrecht J. Buchberger Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 19.08.2010 13:08 Uhr Seite 24
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Taxi-Check München „Jammern“ Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi- Scout mit einer besonderen Aufgaben - Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahr - gäste erfüllt werden. stellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Die Bewertung ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Erst mussten die Banken gerettet werden, danach Industrieunternehmen und vor kurzem sogar ganze Staaten. Wegen der Wirtschaftskrise wird gespart. Laut „Bild“ haben deshalb griechische Frauen sogar weniger Lust auf Sex. In einer Studie der Griechischen Gesellschaft für Sexualität (EMAS) gaben 72 Prozent der Frauen an, dass die Krise ihr Sexualleben negativ beeinflusst hätte. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich dagegen im Juli so stark verbessert wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg überraschend um 4,4 auf 106,2 Punkte und damit auf das höchste Niveau seit drei Jahren, teilte das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) kürzlich mit. „Die deutsche Wirtschaft ist wieder in Partylaune“, sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Wie ist die Stimmung im Münchner Taxi- Gewerbe? Haben unsere Taxler endlich kapiert, dass der Rubel rollt, wenn nicht gejammert wird? Taxi 1: ✷✷✷ (Nr. 3050, 26. Juli, 13.40 Uhr, Mauerkircher) Diesen Pragmatiker bringt so gar nichts aus der Spur. Die dunklen Gewitterwolken oder die Flut der vielen Münchner Taxi-Konzessionen ziehen an ihm vorbei. Auch wenn Taxi-Unternehmer mit mehreren Fahrzeugen – rund um die Uhr – im 24-Stunden-Takt ihre Geschäfte machen. Er kommt mit Erfahrung und gesundem Optimismus trotzdem in Fahrt. Taxi 2: ✷✷✷ (Nr. 3564, 26. Juli, 15.30 Uhr, Tal) Dieser Taxi-Bus hat Kapazität und das nicht nur für Fahrgäste. Am Lenkrad ein weltoffener Optimist, der das bevorstehende Ferien-Sommerloch einkalkuliert, aber nicht fürchtet. Aktuell profitiert der junge Fahrer vom Geschäft mit den gehfaulen Arabern. Die geben zwar kein Trinkgeld, unternehmen jedoch sehr gruppendynamische Familienausflüge. Taxi 3: ✷✷✷ (Nr. 832, 28. Juli, 11.15 Uhr, Ismaninger-/Langer) Apropos Araber – hier auf der lebendigen Krankenhausmeile fühl ich mich schon fast fremd in meiner Heimat. „Stop und schon wieder Go“ . Die Taxis rauschen ohne lange Wartezeiten. Profitieren unsere Taxler vom Klinik-Tourismus? Meine Fahrerin meint nicht wirklich. Kurzfahrten zum zentral gelegenen Hotel im Zentrum beleben zwar den Taxameter, aber nicht den Geldbeutel. Sie glaubt an das Alltagsgeschäft und das seit vielen Jahren. Taxi 4: ✷✷✷✷ (Gewinnerin) (Nr. 3180, 28. Juli, 13.30 Uhr, Stiglmaier Platz) Hoppla, schon wieder eine Fahrerin – und eine fesche, gestandene Münchnerin noch dazu! Nach 45 Minuten Wartezeit nimmt sie mein 6-Euro-Ziel zum Bayerischen Hof gelassen hin. Weil danach ja oft eine große Fahrt, zum Beispiel zum Airport kommt. Mit dieser gesunden Grundeinstellung begegnet die Taxlerin generell jedem Fahrgast und jeder noch so kurzen Fahrstrecke. Taxifahren ist ein tägliches Risikogeschäft – solange die Rechnung am Ende des Monats aufgeht – passt’s“, kommentiert die routinierte Fahrerin. Taxi 5: ✷✷✷ (Nr. 2016, 28. Juli, 15.20 Uhr, Viktualienmarkt) Meine Taxi-Check-Laune ist eigentlich gar nicht mehr zu bremsen. Auch dieser Fahrer zaudert, jammert und beschwert sich nicht. Die Prognosen des Ifo (Institut für Wirtschaftsforschung, siehe Einleitungstext) bestätigen sich in der Stimmung und Ausstrahlung der Münchner Taxi-Zunft. Die Messe-Stadt München hat viele Highlights, am lukrativsten, so meint dieser Fahrer, sei die EXPO. Gewinnerin – Taxi 4: Christine Sänger 25TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 25
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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Bei trägen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. Geschichte und G’schichten Nichts neues unter der Sonne – Die Kunst des Schmollens die Haare fahren und so weiter, das ist das kleine Belagerungsgeschütz. Krämpfe, Ohnmachten, Migräne, das sind die Mauerbrecher und Feldschlangen, aber das Schmollen, das ist die Aushungerung des Feindes! Man hat Regenschirme, Sonnenschirme, Wetterableiter, Hagelableiter, Feuerversicherungsanstalten, aber man hat keinen Schmollschirm, keinen Schmollableiter, keine Schmollversicherungsanstalten. Ein schmollendes Frauenzimmer ist eine immerwährende Dachtraufe, welche schließlich den härtesten Geduldstein aushöhlt. Ein jedes Frauenzimmer spricht anders; ein jedes Frauenzimmer zankt anders; aber alle Frauen schmollen auf gleiche Weise! Das Schmollen ist die einzige Universalsprache von den Irokesinnen bis zu den Pariserinnen, von dem Thron bis zur Hütte. Wenn eine Frau, eine Geliebte, zankt, so zankt sie bloß mit dem Mann, dem Geliebten. Wenn eine Frau, eine Geliebte, aber schmollt, so schmollt sie nicht bloß mit dem im Schmollen stehenden Mann oder Geliebten, sondern dieses Geschmolle erstreckt sich auf alle leb- und empfindungslosen Gegenstände und Umgebungen desselben. Sie schmollen mit seinem Hund, mit seinem Reitpferd, mit seinem Pfeifenkopf, mit seinem Schreibzeug, mit seinem Schlafrock, mit seinem Lieblingsgericht, mit seinen Pantoffeln. Wenn er ein Künstler ist, schmollen sie mit seinen Gemälden, mit seinen Büsten, mit seinen Gedichten und so weiter. Sie schmollen nicht nur mit ihm, sie schmollen mit seinem verstorbenen Großvater, mit seinem Jugendlehrer, mit seinem Hühneraugenarzt. Wenn die Frau gewöhnlich um 9 Uhr den Kopf aus den Federn und um 12 Uhr die Federn aus dem Kopfe bringt, so steht sie an großen Schmolltagen um 7 Uhr auf, um nur recht zeitig schon schmollen zu können. Wenn die Frau schmollt, so bläselt und näselt auch das Stubenmädchen alles unter der Nase und zwischen den Zähnen durch, und auch die Köchin spricht und antwortet bloß in Anfangsbuchstaben und Abkürzungen. Ja, sogar der Mops scheint im magnetischen Schmoll-Rapport mit der Frau zu stehen und knurrt halb unverständlich wie ohne Souffleur. Zum Reden haben die Frauen doch nur sechs Sprachwerkzeuge: Kehle, Gaumen, Zunge, Zähne, Lippen und Fingerspitzen; aber zum Schmollen haben sie hundert Sprachwerkzeuge. Sie schmollen vermittelst ihrer Nasenspitze, indem sie sie hängen lassen; vermittelst des Ellenbogens, indem sie ihn aufstemmen; vermittelst der Füße, indem sie sie in abgetretene Schuhe stecken; vermittelst der Haare, indem sie sie nicht glattkämmen, und vermittelst anderer unzähliger Symptome von Staub und Unordnung an und in allen sonstigen Dingen! Zanken und Schreien muß ein Ende nehmen, die stärkste Lunge wird müde, und der rastlose Mund erschöpft sich, aber zum Schmollen braucht man weder Mund noch Zunge, schmollen kann man In den heftigsten Streit, im wüthesten Wortwechsel, wenn ein Mann plötzlich niest, so sagt die Frau doch, gleichsam unwillkürlich: „Zur Genesung!“ Aber während die Frau schmollt, darf der Mann niesen zum Zerplatzen, die Frau schmollt und sagt nie: „Zur Genesung!“ Eine Frau, die mit ihrem Mann zankt, und wenn sie noch so laut donnert und tobt, sie läuft inzwischen doch in die Küche und sieht, dass das Kraut mit den kleinen Knackwürsten, die er so gerne ißt, nicht verderbe, und diese Unterbrechungen kühlen die Atmosphäre ab. Aber eine Frau, die schmollt, da raucht die Suppe, Die Zeitschrift „Der Bayerische Volksfreund", die den Untertitel „für Gott, den König und das Vaterland" trug und deren Redaktion an der Salvatorstraße 20 saß, brachte in ihrer Ausgabe vom 1. Juli 1839 unter obiger Überschrift den folgenden Artikel des Autors M. G. Saphir, der seit den gut 170 Jahren seines Erscheinens nichts an Aktualität eingebüßt hat. Saphir scheint traumatische Erfahrungen auf diesem Teilbereich des zwischengeschlechtlichen Treibens gemacht zu haben, und der TAXIKURIER möchte seiner Leserschaft die Erkenntnisse des Geschädigten daraus nicht vorenthalten, ohne allerdings Partei ergreifen zu wollen und können. Begleiten wir also Herrn Saphir durch sein Jammertal, und urteilen Sie dann selber! „Laßt sie grollen, laßt sie tollen, wie sie wollen, nur nicht schmollen! Die Engländer sind nie glücklicher, als wenn sie unglücklich sind; die Irländer sind nie friedlicher, als wenn sie Krieg haben; die Russen sind zu Hause, wenn sie sich auf Reisen befinden; die Deutschen sind nie durstiger, als wenn sie trinken; die Franzosen sind nie unwissender, als wenn sie alles gelernt haben; und die Frauenzimmer – diese ganz eigene Nation – haben nie ausgesprochen, als da, wo man vergebens denkt, dass sie sich aussprechen solIn der großen Waffen- und Rüstkammer der weiblichen, häuslichen Kriegs- und Rüsthäuser, von den leichten Lanzen, Stockdegen und Dolchen der Worte und Reden bis zum schweren Geschütz der 24-Thränen-Pfünder und Ohnmachten, ist keine Waffe so unheilbringend als jene Art Geschütz, welches man in den früheren Kriegen ,Kammergeschütz' nannte, welches in dem Zweikampfe der Liebe oder Ehe ,Schmollen' genannt wird. Weinen und mit den niedlichen Füßchen stampfen sind bloß das Ober- und Untergewehr der Frauen; Schreien, Zanken, in 26 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 26
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das Zugemüse brandelt, und der Braten leidet an vollkommenem Mangel an Zartheit und Empfindung. Einer Frau, die schreit, kann man in die Rede fallen, man kann sich die Ohren zuhalten, aber wie will man einer Frau ins Schmollen fallen und sich vor ihr die Ohren zuhalten? Eine Frau, die schreit, die kann man, wenn auch nicht überzeugen, so doch überschreien; aber wie kann man eine schmollende Frau überschmollen? Wenn eine Frau schreit und lärmt, so finden wir Trost darin, dass solche Erschütterungen die Luft reinigen und dass die Nachbarn, die diesen ewigen Lärm hören, Mitleid mit uns haben. Aber wenn die Frau schmollt, so segnen die Nachbarn die liebe, stille, friedliche Frau, während der Mann unter dieser gänzlichen Windstille wie ein Schiff auf dem Meere auf einem Flecken zappelt! Kurz: Schmollen ist der schrecklichste der Schrecken. Darum sage ich: ,Laßt sie grollen, laßt sie tollen, wie sie wollen, nur nicht schmollen!'" Im Duden®-Herkunftswörterbuch liest man, dass sich im Mittelhochdeutschen des 13. Jahrhunderts das Wort „Schmollen" für das unerquickliche, wenn nicht sogar bedrohlich wirkende Phänomen des unwilligen Schweigens herausbildete, und im 18. Jahrhundert kam dann der Begriff „Schmollwinkel" auf. In diesem größeren Zusammenhang wird nun auch endlich die bewusst eingesetzte Waffe des Schmollmundes besser begreifbar. Das Schmollen wirkt sich manchmal leider auch negativ auf den Taxialltag aus. Der Verfasser beispielsweise musste einmal Zeuge eines kollektiven Schmollens werden, ohne sich infolge der Beförderungspflicht gegen diese nonverbale Belästigung wehren zu können. Es war dies zu Sylvester 1999/2000, als sich Frau, Schwiegermutter beziehungsweise Mutter und sogar der Mann den ganzen Weg von der Praterinsel bis nach Kirchheim zu dritt schweigend anschmollten. Bei ihnen begann das neue Jahrtausend also denkbar schlecht, und es steht zu hoffen, dass sie sich inzwischen wieder entschmollt haben – falls sie überhaupt noch Kontakt zueinander pflegen. (BW) 27TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 München-Statistik Unsere Stadt in Zahlen Die Fläche, Einwohnerzahl und Einwohnerdichte am 31.12.08 nach Stadtbezirken Stadtbezirk Einwohner 1 Fläche ha Einwohnerdichte (Einw. je ha) 1 Altstadt-Lehel 19.505 314,57 62 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt 47.599 440,15 108 3 Maxvorstadt 48.884 429,64 114 4 Schwabing-West 62.541 436,30 143 5 Au-Haidhausen 55.853 421,96 132 6 Sendling 38.335 393,88 97 7 Sendling-Westpark 52.257 781,45 67 8 Schwanthalerhöhe 27.778 207,02 134 9 Neuhausen-Nymphenburg 87.043 1291,59 67 10 Moosach 48.451 1109,36 44 11 Milbertshofen-Am.Hart 68.198 1338,31 51 12 Schwabing-Freimann 64.350 2566,98 25 13 Bogenhausen 77.112 2371,17 33 14 Berg.am.Laim 40.050 631,46 63 15 Trudering-Riem 59.031 2245,05 26 16 Ramersdorf-Perlach 104.089 1989,50 52 17 Obergiesing 48.282 572,04 84 18 Untergiesing-Harlaching 49.391 805,66 61 19 Thalkirchen-Obersendling- 82.771 1775,43 47 . Forstenried-Fürstenried-Solln 20 Hadern 46.385 922,39 50 21 Pasing-Obermenzing 65.290 1649,79 40 22 Aubing-Lochhausen-Langwied 38.327 3405,76 11 23 Allach-Untermenzing 28.796 1545,17 19 24 Feldmoching-Hasenbergl 55.667 2869,74 19 25 Laim 51.329 528,58 97 München insgesamt 1.367.314 31.042,94 44 1 Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung Quelle: Statistisches Amt München „Erfahrung heißt gar nichts. Man kann eine Sache auch 35 Jahre falsch machen.“ (aus „Klages-Tagesspruch- Kalender“) Spruch des Monats Witz des Monats Im Kaffeehaus spielt ein Stehgeiger eine Mazurka von Chopin. Er sieht, wie einem Gast die Tränen über die Wangen laufen. „Sind Sie auch Pole?“, fragt er teilnahmsvoll. Antwortet der Gast leidend: „Nein, Geiger!“ TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 27
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28 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Der Name „Verkehrsmuseum" lässt automatisch an das Verkehrsmuseum des Deutschen Museums auf der Theresienhöhe denken. Aber es gibt noch eine zweite Attraktion dieser Art in München, nämlich das Museum der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) an der Ständlerstraße 20. Ursprünglich im seit 1993 leer stehenden Betriebshof 3 an der Westend - straße befindlich, musste das Museum vor dessen Abriss weichen. Der Stadtrat beschloss am 9. April 2003 einstimmig, den Beständen eine dauernde Bleibe an der Ständlerstraße zu schaffen. Das dortige, im Ersten Weltkrieg 1918 entstandene Metallwerk war 1919 von der Stadt München erworben und zur Straßenbahnhauptwerkstätte umgebaut worden. Die beeindruckende Industriearchitektur steht heute unter Denkmalschutz und wird größtenteils noch als Trambahnwerkstätte genutzt. Nur der kleinere Teil der Gebäude dient seit dem 28. Oktober 2007 als Museum, wodurch sich eine ungewöhnliche Nachbarschaft aus Damals und Heute ergeben hat. Herr Markus Trommer, der 1. Vorsitzende der Freunde des Münchner Trambahnmuseums e.V., hat als häufiger Taxikunde in Gesprächen mit Kollegen festgestellt, dass das MVG-Museum nicht den Bekanntheitsgrad genießt, der ihm eigentlich zusteht. Das Museum stellt auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs in München dar, und zwar den der Stadtwerke, nicht den staatlichen wie die Vorortszüge beziehungsweise seit 1972 die S-Bahn. Rund 25 historische Straßenbahnen, Omnibusse und Arbeitsfahrzeuge sowie über 150 Schautafeln und weitere Exponate ermöglichen einen umfassenden Überblick über das Thema. Eine der Hauptattraktionen ist dabei ein Fahrsimulator einer U-Bahn des Baujahres 1981. Die erste Pferdetrambahn verkehrte in München anno 1876 und kann an der Ständlerstraße ebenso bestaunt werden wie diverse elektrische Nachfolgerinnen bis fast in die Gegenwart. Zu den Besonderheiten gehört eine Posttrambahn, die bis 1959 die Münchner Postämter belieferte, ein Turmwagen zur Wartung der Oberleitungen oder ein so genannter Kugelblitz zum Sandtransport zu den Endhaltestellen, denn damals wie heute müssen Trambahnen Sand zur Erhöhung der Traktion und Verbesserung der Bremskraft mitführen. Auch ein Schneepflug gehört zu den historischen Exponaten; er konnte aber leider nach dem Schneeeinbruch Anfang März 2006 nicht eingesetzt werden. Die meisten Fahrzeuge sind aber fahrtüchtig und in einwandfreiem technischem Zustand wie beispielsweise die Trambahn des Baujahres 1901, das älteste betriebsfähige Fahrzeug in München überhaupt, so dass sich das MVG-Museum als eines der wenigen Museen bezeichnet, das zu seinen Besuchern kommen kann und nicht nur andersherum. So plant man, während der Öffnungszeiten einen Pendelverkehr mit historischem Material zwischen dem Sendlinger-Tor- Platz und der Ständlerstraße einzurichten. Und am Samstag, dem 11. September 2010, wird man anlässlich des Jubiläums „115 Jahre Elektro-Trambahn in München" einen Korso mit historischen Wagen durch die Stadt veranstalten. Weil der Busverkehr seinen Aufschwung in München erst nach 1945 aufnahm, bleibt die Trambahn der thematische Schwerpunkt der Bestände. Dies auch, weil dem Omnibus nicht dieselbe emotionale Zuneigung zuteil wurde wie der Tram, denn von den elektrischen Ober - leitungsbussen, den kuriosen Bussen mit Anhängern oder den Bussen mit Sattel - aufleger haben sich keine Exemplare erhalten. Allerdings kann man den ersten Die versteckten Schätze Münchens Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ . Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht die Wirklichkeit meistens doch anders aus. Gerade in der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet. Und dennoch haben sich trotz horrender Mieten kleine Läden und Handwerksbetriebe gehalten, die mit ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt solche versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit Stolz und Kenntnis die versteckten, manchmal kuriosen Schätze Münchens vermitteln möchten. niederflurigen Gelenkbus der Welt besichtigen, der 1987 von Neoplan im niederbayerischen Pilsting gebaut und schon 1996 zum Museumsstück wurde. Das MVG-Museum bietet darüber hinaus eine Vielzahl von Informationstafeln in deutscher und englischer Sprache, die die Entwicklung des Nahverkehrs anschaulich darstellen, außerdem einen bedienbaren Trambahn-Führerstand zum Selbersteuern, eine Schauwerkstatt mit Schmiede sowie eine riesige Wandtafel, an deren Bedienungselementen man ein beliebiges Jahr seit 1900 eingeben und dann das damalige Trambahnnetz in einzelnen Linien dargestellt sehen kann. Besonders faszinierend ist die Sammlung naturgetreuer Gemälde, die Verkehrssituationen mit Trambahnen aus Münchens Vergangenheit zeigen, sowie Modelle von Endstationen wie der Sankt-Veit-Straße, als unser Standplatz noch Bushaltestelle war. Das MVG-Museum ist an jedem zweiten und vierten Sonntag des Monats von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet – nicht aber im August! Diese eingeschränkten Zeiten sind bedingt durch den unentgeltlichen, ehrenamtlichen Einsatz der Betreiber, der Freunde des Münchner Trambahnmuseums und des Omnibusclubs München, die ihrem privaten und beruflichen Leben keinen längeren Einsatz abzweigen können. Jährlich kommen 12.000 Menschen in die Ständlerstraße 20, und diese Adresse eignet sich nicht nur als Empfehlung an Fahrgäste, sondern auch zur eigenen Freizeitgestaltung. Zum Thema „Taxi und öffentlicher Personennahverkehr" unterstreicht Herr Trommer, dass sich beide Bereiche ergänzen und keine natürlichen Feinde sind. Dies zeigt sich auch in seiner Person selbst: Als engagierter Freund des Trambahnund Buswesens sitzt er gerne und oft im MVG-Museum, Ständlerstraße 20 TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 28
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Taxi und genießt die nette Unterhaltung mit den Fahrern, was in den kommunalen Fahrzeugen bekanntlich verboten ist. Und dann ist das MVG-Museum auch eine meist nächtlich relevante Adresse, denn die historischen Räumlichkeiten mit ihrem industriellen Flair werden häufig von Firmen für Feierlichkeiten, Präsentationen und Versammlungen angemietet. Die gegenseitige Verzahnung des öffentlichen Nahverkehrs mit dem Taxiwesen hat sich nicht zuletzt im erfolgreichen Schienenersatzverkehr bewährt, und was eine Stadt mit einen dünnmaschigen Nahverkehrssystem für unsere Arbeits- und Umsatzbedingungen bedeuten würde, hat spätestens der MVG-Streik im März 2009 aufs Unangenehmste bewiesen. (BW) Kontakt: MVG-Museum Herr Markus Trommer Ständlerstraße 20, 81549 München Email: mvgmuseum@swm.de Öffnungszeiten und Informationen: www.mvg-mobil.de Herr Markus Trommer neben einem perfekt restaurierten Schmuckstück Autohaus Wickenhäuser GmbH & Co. KG TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 29
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30 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Trotz über 3.000 Taxis in der Millionenstadt München und dem täglichen Kampf um Umsatz war und ist die Taxiwelt eine Familie. Erheblichen Anteil daran haben Personen, die sich über das übliche Maß hinaus für unser Gewerbe einsetzen. Der TAXIKURIER stellt diese „guten Geister“ der Taxibranche vor und bedankt sich damit gleichzeitig für das Engagement dieser Menschen. Thomas Fleischmann KÜS-Team Taxlers Freunde In München und dem Umland ist die KÜS (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher KFZ-Sachverständiger e.V.) und Dipl.-Ing. Thomas Fleischmann ein fester Begriff. Ein Großteil der Taxiwelt nimmt die Dienste des KÜS- Teams in Anspruch. Einmal im Jahr ist ja für Taxis die „HU“ fällig. Früher waren die TÜV-Termine für viele ein Horror und hatten den Charme eines Zahnarzt - besuchs. Dass es auch anders möglich ist, war Thomas Fleischmann während seiner Ausbildungszeit beim TÜV Bayern klar. Als erster freiberuflicher Prüfungsingenieur im Großraum München begann er 1994 mit einer kleinen Garage in Ottobrunn als Monopolbrecher. Im ersten Jahr gab es in Ottobrunn 600 Fahrzeuguntersuchungen, heute sind es im Großraum München mit inzwischen 6 Prüfstellen über 100.000 Untersuchungen pro Jahr. Obwohl die KÜS-Prüfungen nicht einfacher oder leichter als beim TÜV sind, steuern die Taxiunternehmer mit Vorliebe die KÜS-Prüfstellen in allen Himmelsrichtungen an. Der Service ist einfach und unkompliziert, die Öffnungszeitung sind ideal (Mo.-Fr. 8.00–18.00, Sa. 9.00–13.00 Uhr), keine Terminvereinbarung ist nötig. Zudem gibt es noch die wöchentlichen Prüftermine bei Helmut Glas, Stimmer & Sohn und der KFZ-Klinik. Die Sorgen und Nöte der Taxi-Unternehmer und –Fahrer kennt Thomas Fleischmann aus eigener Erfahrung. Er ist 5 Jahre lang Taxi gefahren und hat bis heute den P-Schein. Deshalb bietet er noch einen besonderen Service an: „Wenn’s mal irgendwo klappert, einfach vorbeikommen und sich beraten lassen. Diese Diagnose ist sogar kostenlos.“ Die Kosten einer kompletten HU sind ca. 90 Euro. Die Frage, welches Auto er sich als Taxiunternehmer anschaffen würde, beantwortet Thomas Fleischmann mit „Mercedes“, wenn man die Laufleistung und langfristigen Kosten in Betracht zieht. Bei Taxis ab 300.000 km erkennt man die Qualitätsunterschiede deutlich. (PR) Dr. med. univ. Hans Bake v. Bakin 85609 Aschheim · T assilostraße 23 T axi, Mietwagen, Bus, Lkw. Erst- u. und Verlängerungsuntersuchung T elefon 089/370 656 90 Mobil 0172/6 52 38 05 www.fuehrerscheinuntersuchung.de Mini-Steckbrief Name: Fleischmann Vorname: Thomas Alter: 48 Sternzeichen: Schütze Familienstand: verheiratet, 1 Tochter Geburtsort: Amberg/Oberpfalz Wohnort: Ramersdorf Hobbies: Autos, Motorrad, Kampfsport Musik: Altrock Urlaub: Italien Thomas Fleischmann und sein Box-Sandsack. Zum Abreagieren für „durchgefallene Kunden“) Anmeldung Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Verwaltung 1. Stock, Frau Meier Mo. bis Fr.: 7.30–12.00 Uhr Mo. bis Do.: 12.30–15.30 Uhr (oder vor Kursbeginn beim Kursleiter) Information Homepage: www.taxi-münchen.de Info-Ansage: (089) 76 42 70 Ausbildung Abendkurs: jeden Montag und Mittwoch ab 18 Uhr Tageskurs: jeden Samstag ab 10 Uhr Kursgebühr: 120 Euro Taxischule-München TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 30
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31TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 And the winner is… „Lieber gut geschlafen, als schlecht gestanden“ J. Günther hat mit diesem knappen Satz einen Verzehrgutschein im Wert von 100 Euro im Augustiner Keller gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Bilderwitz aus der August-Ausgabe Die Münchner Bevölkerung würde nicht ausreichen, alle Bühnen, Konzertsäle und Veranstaltungen zu füllen. Ein wesentlicher Faktor ist die Anziehungskraft unserer Stadt für Besucher aus aller Welt. Davon profitiert natürlich auch unser Gewerbe. Daher das Titelthema mit entsprechender graphischer Umsetzung in diesem Monat. (PR) Zum Titelbild Foto: www.atelier-tacke.de © w e HALE - die Zukunft im TAXI HALE electronic GmbH · A-5020 Salzburg · Fax: +43-662/439011-9 www.hale.de · www.spiegeltaxameter.de · www.hale.at Jetzt! SPW-02 HEUTE Taxameter – MORGEN Wegstreckenzähler NEU G vereinfachte Tarifeingabe – vom Unternehmer selbst programmierbar G druckt Quittungen und Schichtabrechnungen G Pauschalpreiseingabe durch den Fahrer (bei angeschlossenem Drucker) Umprogrammieren ohne Ausbau! AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstr. 6 im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf. Anzeigenschluss ist der 1. September 2010 Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | Ausgabe September 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de § Der ideale Taxifahrer aus der Sicht des Tourismus-Amtes § Fast Food Von der Suppenküche bis zum Döner § Logistik Open-Air-Konzerte Mega-Event U2-Gastspiel § Chronik TAXIKURIER Von den Anfängen bis zur 75. Ausgabe des „Neuen“ TOURISMUS Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 31
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Essen auf Rädern Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Foto: www.atelier-tacke.de Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, die teilweise populär sind oder nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen (netten) Fahrgast empfohlen zu werden. RUMPLER Baumstraße 21, 80469 München Tel. (089) 20 00 93 09 Tägl. ohne Ruhetag von 11.00 - 1.00 Uhr (am Wochenende bis 3.00 Uhr) Mitten im „hippen“ Glockenbachviertel schlängelt sich die Baumstraße dahin, und so mancher Neuling in unserem Gewerbe kann schon mal feuchte Hände bekommen, wenn er selbst und auch der Fahrgast („ich sag's Ihnen schon, ich kenn' mich hier aus“) plötzlich jegliche Peilung verliert. Falls dann aus dem hastig zugeschalteten „Navi“ auch noch der Rauch aufsteigt, wäre es vielleicht die richtige Zeit für eine Einkehr beim „Rumpler“, einer altehrwürdigen Gaststätte genau gegenüber der Einmündung der Jahnstraße. Der Begriff „altehrwürdig“ ist freilich, was die Einrichtung betrifft, durchaus zu relativieren, da das Lokal seit einigen Jahren auch im Inneren quasi als Ganzjahres-Biergarten auftritt und dementsprechend mit der Lösung „Biergarten ganzjährig geöffnet“ beworben wird. Dies stellt sich so dar, dass nicht nur auf der üppig bemessenen und bei schönem Wetter gut frequentierten Freischankfläche vor dem Haus, sondern auch im Wirtshaus zwischen künstlichen Bäumen und an die Wand gemalten Blättern großteils Gartentische und -stühle aufgestellt sind. Das mag einem insbesondere im Winter, wenn man vor dem Betreten des Lokales noch schnell den Schnee von der Kapuze schüttelt, ein wenig unpassend vorkommen – aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Zum Ausschank kommen Augustiner- Biere (Hell 3.20, Stoff 3.30, Weißbier 3.40), aber auch z.B. auch Prinz Luitpold Weißbier dunkel (3.40) oder das Bleifreie von Clausthaler (3.20). Tafelwasser und Limo sind mit 2.80 bzw. 3.10 in gleicher Menge billiger als Bier. Das Angebot an sonstigen Getränken ist durchaus umfänglich und reicht von offenen (Schoppen ab 4.40) und Flaschenweinen (ab 14 Euro) über diverse Aperitifs, Liköre, Spirituosen aller Art bis zu Cocktails und Longdrinks (auch alkoholfrei ab 4.80), dabei alles im bezahlbaren Bereich. Und auch die Kaffee- und Teetrinker finden einiges zur Auswahl vor. Das Speisenangebot auf Standard- und Tageskarte ist ebenfalls sehr umfangreich und wird zudem noch ergänzt durch diverse Angebote auf Kreidetafeln, so dass man vorübergehend den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Anhänger von Salaten aller Art (rein vegetarisch oder mit Calamari, Putenbruststreifen usw. zwischen 8.60 und 12.80 Euro), Freunde von Geflügel, Schwein und Rind - alle werden hier verköstigt; lediglich bei Fisch ist man hier im Angebot ein wenig zurükkhaltend und beschränkt sich ausschließlich auf die Tageskarte. Daraus mag man - durchaus positiv - ableiten, dass Fisch und Meeresfrüchte nur kurzfristig und entsprechend frisch angeboten werden. So hatte am Testtag z.B. das „Kabeljaufilet ,natur‘ auf Dillrahmsauce und Butterreis“ (10.80) bereits Ausgang, war also ausgestrichen. Generell ist zu sagen, dass man sich hier – durchaus erfolgreich – um Bodenständigkeit bemüht, wobei Qualität und Preis in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Schon bei früheren Besuchen immer wieder empfehlenswert war und ist das „Riesenschnitzel ,Wiener Art‘ mit Pommes frites“ (9.90), auch als „echtes“ Wiener Schnitzel (also vom Kalb) mit Röstkartoffeln und Preiselbeeren (14.90), und kürzlich gab es (als Tagesangebot) für unter zehn Euro eine wirklich hervorragende Schweinshaxe, die vom freundlichen Personal auch zu Recht besonders empfohlen wurde. Die Preise der Hauptgerichte liegen mehrheitlich unter der „Zehner“-Grenze; lediglich bei Rind- und Kalbfleisch kommt man zwangsläufig in den Bereich um 15 Euro. Der Tester ließ 32 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 ENTDECKE DIE VIELFALT München // direkt am Ostbahnhof Täglich von 10 - 05 Uhr außer Sonntags Mittags Angebote Mo - Fr ab 12 Uhr Angebote ab 18 Uhr Montags Burger € 4,40 Dienstags Pizza € 3,30 Mittwochs Pasta € 3,30 Donnerstags Spare-Ribs € 9,90 www.kantine-muenchen.de www.kantine-muenchen.de Café t Restaurant t Bar Im Herzen der Kultfabrik Am Isartor (Inh.: B.Schwägerl) Thierschstr. 14 223958 Am Giesinger Bahnhof Schlierseestr. 51 6928483 Am Kolumbusplatz Humboldtstr. 38 658777 Am Wettersteinplatz Säbener Straße 51 6928052 ASP-Seminar (Punktabbaukurs) nur: 219,- € www.fahrschule-schwaegerl.de TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 32
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33TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Taxameter des Monats Herbstliche Highlights Messe expo-real und expo-pharm – Auch im Herbst 2010 erhält das Wiesn- Geschäft noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt: Am letzten Festtag beginnt traditionell die Messe expo-real. Das ist die Messe mit dem größten Taxibedarf weltweit. Wegen des zusätzlichen Wiesn-Montags hoffen die Messe-Veranstalter, dass dieses Jahr am ersten Messetag deutlich mehr Taxis im Einsatz sind als in den vergangenen Jahren, wo am ersten Tag nach der Wiesn viele Taxler einen Ruhetag einlegten und an der Messe sehr lange Wartezeiten entstanden. Wiesn – Lassen wir uns überraschen: Das Sicherheitskonzept – man kann dazu stehen wie man will – bietet mit den neuen Taxistandplätzen auch völlig neue Alternativen, uns dem weltweiten Publikum von der besten Seite zu präsentieren. Saubere Autos, freundliches Fahrpersonal und eine hochwertige Dienstleistung, anstatt Abzocke durch minderqualifizierte Wiesn-Aushilfs-Fahrer. Die Zukunft steht ganz im Zeichen von Qualität! Kirchweihdult – Mit der Kirchweihdult in der letzten Oktoberwoche endet der Reigen der Münchner Volksfeste in 2010. Nach all dem Trubel in der Stadt ist die Kirchweihdult am Mariahilfplatz eine Veranstaltung, die überwiegend nur von Münchnern besucht wird und Traditionen hoch hält. Beim Schlendern durch die Dultgassen ergreift den Besucher das Gefühl, als wäre die Zeit vor 100 Jahren stehengeblieben. Deutschland-Cup Eishockey – Eishockey der Spitzenklasse steht vom 12. bis 14. November in der Olympiahalle auf dem Programm. Drei Tage eine volle Halle bedeutet auch drei Tage laufend Fahrgäste. Und nach dem Aufstieg des EHC München in die DEL, die oberste deutsche Eishockeyliga, hat dieser Sport in München endlich wieder den Stellenwert, den man von einer Sporthauptstadt erwartet. München Marathon am 10.10. – Sportlich bestimmt ein Highlight: Der München Marathon am 10.10. Verkehrstechnisch kostet uns dieses Event allerdings jedes Mal eine Menge Nerven, denn die Strecke lässt so gut wie keinen Stadtteil aus. Taxifahrer sind in dieser Hinsicht aber langjährig schmerzgeprüft und werden auch an diesem Tag die Verkehrsbehinderungen meistern. (TK) ➜ TAXIFAHRER SIND KONSUMENTEN UND MEINUNGSMULTIPLIKATOREN ➜ TÄGLICH HÖREN BIS ZU 100.000 FAHRGÄSTE AUF DIE EMPFEHLUNGEN DER MÜNCHNER TAXIFAHRER ➜ MIT IHRER ANZEIGE ERREICHEN SIE KOSTENGÜNSTIG DIE MEINUNGSBILDNER MÜNCHENS ANZEIGEN IM TAXIKURIER. WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT! Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10a D-85640 Putzbrunn Telefon: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de HIER SOLLTE IHRE ANZEIGE STEHEN! sich, wie hier früher auch schon einige Male, den „Krustenschweinebraten frisch aus dem Ofen, mit Apfelblaukraut und hausgemachtem Kartoffelknödel“ (8.90) schmecken und bekam einwandfreie Ware (gleich mit Sägemesser für die schöne Kruste) serviert. Der Mitesser, langjähriger Kumpel des Testers und fast ein Nachbar des Lokales, orderte für den gleichen Preis ein „Reisfleisch mit Gemüse und Peperoni“ - und war ebenfalls sehr davon angetan. Beide Testesser hatten jeweils als einzigen kleinen Kritikpunkt anzumerken, dass man durchaus ein bisserl mutiger mit den Gewürzen hätte umgehen dürfen. Freilich sind beide Herren Freunde der deftigen Kost, die im Zweifelsfalle lieber noch ein Bierchen zum Löschen von Papkrika oder Knoblauch nachzischen. In beiden Fällen jedenfalls ein solides „gut“ als Note. Diese Beurteilung darf auch insgesamt für den „Rumpler“ vergeben werden, wobei wir großzügig darüber hinwegsehen, dass das erste Bier ca. 15 Minuten für den Weg von der Schänke zum Tisch brauchte. Schließlich hing schon an der Eingangstüre ein Schild „Aushilfskraft im Service ab sofort gesucht“ und es war draußen und drinnen ziemlich voll. Die beiden Mädels hatten wirklich einiges zu tun und waren trotz der Hektik durchweg liebenswürdig und freundlich. Und noch eine erfreuliche Anmerkung: der „Rumpler“ ist eines der ganz wenigen Lokale in dieser Gegend, die allwöchentlich schon zu Mittag geöffnet haben. Das Publikum ist angenehm und - trotz des aktuellen In-Viertels am Glockenbach - nicht „schickimickisiert“ . Eine gute Empfehlung für Sie und/oder Ihre Fahrgäste! (MS) TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 33
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34 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Rose des Monats Zitrone des Monats Fotos: www.atelier-tacke.de Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institu - tionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Frau Dr. Gabriele Papke, Tourismusamt Die Leiterin der Pressestelle im Tourismusamt hat stets ein großes Herz für das Münchner Taxigewerbe bewiesen. Neben der tatkräftigen Unterstützung von „Taxi Guide München“ informiert die frühere Theaterdramaturgin in Pressemitteilungen die Oktoberfestbesucher aus aller Welt über die öffentlichen Verkehrsmittel in der bayerischen Landeshauptstadt. Dabei sieht Frau Dr. Papke das Taxi - gewerbe als gleichberechtigten Partner des öffentlichen Linienverkehrs. Durch detaillierte Informationen über die Taxistandplätze rund um das Festgelände können auch ortsunkundige Wiesn-Besucher den Weg zum Taxi finden. In Zeiten des Sperrgürtels und der weltweiten Wirtschaftskrise haben die Münchner Taxifahrer die Unterstützung nötig. Die Taxi-München eG bedankt sich daher mit der Rose des Monats bei der Pressereferentin des Tourismusamtes. (FK) Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Paulaner Keller am Nockherberg Der Paulaner Keller gilt als nicht besonders taxifreundlich und ist im Gegensatz zu anderen Biergärten auch kein Platz, der besonders viele Fahrten verspricht. Extrem Taxi-feindlich aber war das Verhalten beim „Radio-Gong-Fest“ am Freitag, den 16. Juli. 5.000 Besucher feierten bei schönstem Wetter eine Party. Völlig willkürlich – ohne eine Genehmigung beim KVR beantragt zu haben – wurde der Taxi- Standplatz von einem Sicherheitsdienst gesperrt, da man diese Plätze für einen VIP-Shuttle-Service“ benötigte. Alle Taxis, die ihren Arbeitsplatz anfahren wollten, wurden weitergeschickt. Nachfragen am Rückfragekanal ergaben, dass der Paulaner Keller auch keine Rücksprache mit der Taxi-München eG genommen hat, vielmehr gab es eine polizeiliche Anweisung, dass bei einer Totalsperre der Hochstraße wegen hohem Verkehrsaufkommen, die Anfahrt für Taxis ermöglicht werden muss. Der Autor dieser Zeilen ließ sich auch nicht durch den rüden Ton vertreiben und informierte die Polizei, die die Situation dann zu unseren Gunsten löste. Dieser Vorfall ist wieder einmal ein Exempel, dass manche Hoteliers oder Gastronomen die Taxi-Standplätze als ihr Eigentum betrachten und Amtsanmaßung ausüben. Münchens Taxler haben ein gutes Gedächtnis und werden sich bei Empfehlungen an derartige Vorfälle erinnern. Für die Blockierung unseres Arbeitsplatzes ist die Zitrone des Monats wohl eine milde Auszeichnung. (PR) Kleinanzeigen Wiesn-Urlaubsersatz! 20 Jahre Erfahrung / Sehr guter Alleinfahrer Telefon: 01631 - 1 73 61 08 Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi Natalie O’Hara Die bekannte Schauspielerin ist keine Taxi-Vielfahrerin, sondern eine Dauernd- Fahrerin. Sie liebt das Taxi und unterhält sich leidenschaftlich gerne mit den Fahrerinnen und Fahrern. Das Taxi ist für die in Hamburg wohnende Natalie O’Hara ein Info-Medium. Oft tiefergehende, fast schon philosophische Gespräche erlebt sie tagtäglich. Ob ein Fahrer aus Ghana, der sie missionieren wollte, ein irakischer Widerstands-Journalist oder ein Alt-68er, der unheimlich belesen Inhalte vermitteln wollte. Sie hat meist Glück mit den Fahrern. Besonders die Freigeister, die im Taxi ihre Zweit- oder Drittkarriere ausüben, liebt sie, denn dies sind offene Köpfe und haben viel zu sagen. Bald ist Natalie O’Hara in München in der Komödie im Bayerischen Hof zu sehen. Natürlich fährt sie auch bei uns ganz viel Taxi und Münchens Taxifahrer können sich schon mal auf einen lebhaften Dialog vorbereiten. Es sei denn, sie ist wahnsinnig müde, denn dann spricht Natalie O’Hara nicht im Taxi. (PR) Promitalk TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 19.08.2010 13:08 Uhr Seite 34
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Der TAXIKURIER – Chronik Titelthema Nach Meyers Konversationslexikon von 1890 ist ein Kurier der Eilbote, der wichtige Nachrichten überbringt. Das Wort ist vom französischen Begriff „Courrier“ übernommen. Der TAXIKURIER überbringt seit 1961 wichtige Nachrichten. Die Herausgabe dieses Mitteilungsblattes wurde in der gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat am 26. Mai 1961 im Amberger Hof beschlossen. Die erste Auflage umfasste 900 Exemplare und acht Inserenten hatten Ganzjahresannoncen ge - ordert. In München waren 844 Taxikonzessionen zugelassen. 703 Unternehmer betrieben 1 Taxi, 61 zwei, fünf 3 Taxis und ein Unternehmer 4 Taxis. Am 6. Juni 1960 hatte das Bundesverfassungsgericht die Zulassungsbeschränkung gemäß der seit 1934 bestehenden Rechtslage ver - worfen, so dass sich die Zahl der Taxis in München von rund 700 bis 1966 auf 2.950 erhöhte. Der ältesten uns vorliegenden Ausgabe des Kuriers vom Juni 1962 ist zu entnehmen, dass Herausgeber die Autoruf e.GmbH in der Utzschneiderstraße 6-8 und der geschäftsführende Vorstand Josef Kuffer für den Inhalt verantwortlich war. Der TAXIKURIER erschien im Verkehrsverlag Heinrich Vogel in der Kreuzstraße 14, der heute als Fachverlag der Bertelsmann-Gruppe angehört. Hauptbeitrag war der Bericht über die ordentliche Generalversammlung vom 28. Mai 1962, die im Bavariakeller an der Theresienhöhe, von 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr stattfand. Die Baukosten des Anwesens Corneliusstraße 44 mit ca. 2,3 Mio. DM waren genauso Streitpunkt wie die massenhaften Neuzulassungen von Taxikonzessionen. Taxifahrzeuge der Marke Opel hatten einen großen Marktanteil, so wurden in Inseraten der Opel-Rekord zum Preis von 6.875,00 DM und der sehr geräumige Opel-Kapitän um 9.975,00 DM, also um 5.100,00 Euro, angeboten. 20 Jahre später Dem November-TAXIKURIER 1982 ist zu entnehmen, dass der Autoruf e.G. 2.530 Mitglieder mit 3.100 Taxis angehören. 1.950 Taxis sind mit Funk ausgestattet. Der „Krankenunterstützungs- und Sterbeverein der Lohnkutschergehilfen von 1749“ wies auf seine traditionelle Weih - nachtsfeier mit bayerischem Bauern - theater samt Tombola, im Festsaal des Schwabinger Bräu hin. Neben dem Landesverband berichtete die Taxivereinigung über die Standplatzarbeit. Größtes Ärgernis war die unerlaubte Bereitstellung von Taxis vor Bordellen und illegalen Haltestellen von Gastarbeiterbussen von Ramersdorf bis zum Hauptbahnhof. Auch der inzwischen untergegangene 1. FC Taxa trug durch Spielberichte zur Aktualität des Kuriers bei. Der TAXIKURIER wurde nach wie vor vom Verkehrsverlag Heinrich Vogel, aber bereits als Tochter der Bertelsmann-Gruppe, verlegt. Ein allmonatlicher Aufreger war das Auftauchen von Herrn Dr. Viktor Ackermann im Büro des Vorstandes. Herr Ackermann war verantwortlich für das Zusammentragen der Artikel für den Verlag. Ein alter Herr, der in den 50er Jahren in Berlin den Ackermann-Funk, eine große Zentrale die nach ihm benannt wurde, gründete. Dr. Ackermann, der auch die Rubrik „Paragraph und Droschke“ betreute, kam meist zu früh, so dass er warten musste bis alles kopiert und geordnet war. Die Wartezeit überbrückte der Herr Doktor mit einem Haferl Kaffee und einer Überdosis von Schnupftabak, worauf er einnickte. Schon war genügend Zeit, die Manu - skripte zu ordnen und dann Herrn Dr. Ackermann zu wecken, der sofort eine weitere große Prise „Schmaizler“ nahm, einen Teil auf sein weißes Trachtenhemd verstreute, um dann seinen Arbeitstag zu beenden. 43 Jahre behielt der Taxikurier sein traditionelles Outfit bei und übermittelte Gewerbeanliegen sowie, wörtliches Zitat, „belehrende und aufklärende Aufsätze“, wie es Vorstand und Aufsichtsrat im Mai 1961 bestimmten. Das neue Medium Mit der Ausgabe Juli 2004 veränderte sich der TAXIKURIER kräftig. Aus dem steifen Informationsheft wurde eine vielseitige Zeitschrift mit aufgelockertem Erscheinungsbild. Neben den notwendigen Informationen und Fachbeiträgen sind Hintergründe, Historisches über München, Stadtgeschichten und auch Humorvolles aus und über das Münchner Taxigewerbe, zu lesen. Es mag sein, dass jedem nicht alles gefällt, das ist auch bei der Vielfalt der Autoren und Meinungen kaum möglich oder gar wünschenswert. Der neue TAXIKURIER ist nun 75 mal erschienen, über mehr als sechs Jahre. Es ist an der Zeit, Sie als Leser zu bitten, den neuen TAXIKURIER aus Ihrer Sicht zu beurteilen. Schreiben Sie uns, was Ihnen gefällt oder missfällt, was verbesserungswürdig ist, oder ganz fehlt. Wir bemühen uns eine gute Zeitschrift zu machen, trotzdem – nichts ist so gut, dass es nicht noch besser werden kann. Wir freuen uns auf Ihr Urteil. (HM) 35TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Beispiele TAXIKURIER: Die erste Ausgabe im Juni 1962, die November-Ausgabe von 1982, und im Mai 2004 die letzte Ausgabe im Format DIN A5. Im Juli 2004 dann der Beginn der neuen Ära in neuem Erscheinungsbild und neuem Format. Juni 1962 November 1982 Mai 2004 Juli 2004 TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:15 Uhr Seite 35
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Außergewöhnliche Kollegen Taxifahren ist nicht immer lustig Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen befinden, wissen wir. Auch finden wir von Ungelernten bis zu Akademikern eine unglaublichen Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. Und dann gibt es Kollegen und Taxifahrer/ innen, die besondere Talente besitzen, besonderen Hobbies frönen oder spezielle Kenntnisse haben. Der TAXIKURIER will Ihnen diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen. In dieser Ausgabe: Erwin Behrendt Dienstleistung stellt er über alles. Er fährt jeden Auftrag, denn jeder Stich bringt Umsatz. Er steck sich ehrgeizige Tagesziele und schafft diese mit Moral, ohne sich unerlaubt bereitzustellen oder abzustauben. Der sympathische, selbstbewusste Bayer ist seit über 10 Jahren in der Branche und seit 4 Jahren Alleinfahrer beim Taxiunternehmen Ballnath. „Ich bin gerne bei den Ballnath’s, die sind zuverlässig und korrekt“ sind die Worte vom „Erwin“, der seine Tätigkeit unternehmerisch sieht. Er führt seinen Job nicht unterwürfig aus, der Kunde ist solange König, wie er sich entsprechend benimmt. Seine ausgezeichnete Ortskenntnis erlaubt ihm, jeden Stand anzufahren, er ist beileibe kein „Hausmeister“, obwohl es ihn oft zum Bahnhof Nord treibt. Dass man als Taxifahrer ungewöhnliche, seltsame, oft auch skurrile Erlebnisse hat, ist keine Neuigkeit. Ein Novum aber ist es, dass jemand diese Episoden authentisch zu Papier bringt. Eine Journalistin überzeugte Erwin Behrendt, dass er doch über seinen interessanten Beruf ein Buch schreiben soll. Lange kämpfte er mit seiner inneren „Faulheit“, doch dann begann er während der Standplatz-Wartezeiten sein Buch. Das Ergebnis liegt seit Februar vor. „4036 – Datenfunk/Taxifahren ist nicht immer lustig“ verspricht 20 nette Geschichten aus der Münchner Taxiwelt. Amüsant, aber auch kritisch wird der Taxi-Alltag in all seinen Facetten und Zufälligkeiten beleuchtet. Erwin Behrendt hat sogar schon Lesungen abgehalten. Das Buch ist im Buchhandel erhältlich, wurde sogar schon in der Süddeutschen Zeitung gutgeheißen und gehört ins Handschuhfach eines jeden Taxifahrers. Erwin Behrendt ist ein gutes Beispiel für den oberen Rand der Bandbreite unseres Gewerbes. (PR) Mini-Steckbrief Name: Behrendt Vorname: Erwin Alter: 49 Sternzeichen: Jungfrau Familienstand: geschieden, 2 Kinder (23, 25) Geburtsort: Vötting bei Taufkirchen an der Vils Wohnort: Solln Hobbies: Moped, Golf, Hund, Schreiben Musik: Rock-Oldies Urlaub: Per Moped nach Südtirol Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 – ca. 21.30 Uhr Jeden Samstag Tageskurs 10.00 – ca. 16.00 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier oder 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 Funkunterricht (Basiskurs) Termin: Donnerstag, 16 September 2010 13.00 – 17.00 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Ausbildung im September 2010 Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Taxistiftung Deutschland Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 Kurs 5/2010 vom 07.09.2010 bis 05.10.2010 Kurs 6/2010 vom 12.10.2010 bis 09.11.2010 Kurs 7/2010 vom 16.11.2010 bis 14.12.2010 36 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:16 Uhr Seite 36
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Anno dazumal Geschichte der Taxi- und Mietwagenunternehmen (letzter Teil) Im Frühjahr dieses Jahres sind zwei Folgen der Taxi-Historie erschienen. Wir beenden die Serie unserer spannenden Entstehungsgeschichte mit diesem Heft. Bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 waren in München neben 425 Kraftdroschken noch 56 Pferdegespanne unterwegs. 1920 war die Zahl der Pferdedroschken mit 88 im Vergleich zu 392 Motordroschken sogar leicht angestiegen. Die großen Firmen, wie die 1. Münchner Kraftdroschkengesellschaft, die 1907, 22 Droschken in Betrieb nahm, hatten keine Chance im Konkurrenzkampf mit Einzelund Kleinunternehmern. 1909 war dieser Betrieb auf zwölf Droschken reduziert und wurde 1912 ganz eingestellt. Die von Graf Pappenheim geführte Gesellschaft für Elektromobildroschken nahm 1908 unter Beifall der Öffentlichkeit den Betrieb mit zehn Fahrzeugen auf. Ohne Lärm und Gestank legten sie täglich 60-70 km zurück, allerdings blieben sie des Öfteren liegen. Die Batterien waren zu schwer und hatten eine zu geringe Speicherkapazität. Den Pferdekutschern war es eine besondere Freude, diese Ungetüme zur einzigen Ladestation in München zu schleppen. Berliner Dimension Wirklich große Droschkenfirmen gab es in Berlin, wo die Bevölkerung auf fast 4 Millionen angewachsen war und 1913 schon 5.730 Droschken, davon 3.072 Pferdedroschken, 2.064 Benzin- und 574 Elektrofahrzeuge, existierten. Das größte Unternehmen war die ABAG (Automobilbetriebs AG) mit 140 Benzinund 110 Elektrofahrzeugen. Aufgrund der Mangelwirtschaft hinsichtlich Roh- und Treibstoffen, der Requirierung von Fahrzeugen und des Wehrdienstes stagnierte das Droschkengewerbe. Im April 1920 wurde die Stadtgemeinde Berlin neu geordnet, hatte 4,22 Mio Einwohner und war damit die einzige wirkliche „Weltstadt des Reiches“ mit fast 9.400 Droschken. Der wirtschaftliche Zusammenbruch des Berliner Droschkengewerbes wurde durch die abenteuerlichen Finanzierungsangebote der Automobilhersteller und eine Konzessionsfreigabe beschleunigt. Eine Freigabe der Fahrpreise – das Berliner Gewerbe war also dereguliert – konnte durch eine Vereinigung der Unternehmerverbände aufgrund wieder gewonnenen politischen Einflusses mit einer Demonstration rückgängig gemacht werden. Erst am 8. Dezember 1928 trat ein einheitlicher Tarif für alle Droschken in Kraft, der den Preiskampf zwischen Groß-, Klein-, Motorraddroschken und den wenigen Pferdedroschken beendete. In den übrigen Großstädten wurden Klein- und Motorradtaxis überhaupt nicht genehmigt, außerdem folgte man der Konzessionsfreigabe nicht, so dass der wirtschaftliche Zusammenbruch nach dem „Schwarzen Freitag“ 1929 an der New Yorker Börse zwar schlimm, aber nicht zum freien Fall ins Elend wurde. 1932 zog der Berliner Magistrat die Notbremse, denn die 9.000 Taxis verloren von 1927 bis 1932 das Gros der Fahr - gäste und beförderten täglich, zuletzt nur noch 150.000 anstatt 350.000 Personen. In mancher Schicht konnten die Fahrer keine Fahrt machen, sondern nur die Position am Halteplatz verbessern. Der Magistrat bestimmte, dass gerade Ordnungsnummern an geraden Kalendertagen und ungerade an ungeraden fahren dürfen. Diese Regelung gab es auch in München. So musste die Familie Kuffer, die zwei gerade Konzessionen besaß, eine tauschen, um zumindest ein Taxi täglich einsetzen zu können. Wer von zwei Fahrzeugen eines stilllegte, bekam die Erlaubnis, jeden Tag Fahrdienst zu leisten. So gelang es, die Zahl der 9.000 Fahrzeuge in Berlin zu senken, die Missstände konnten dadurch jedoch nicht spürbar verbessert werden. Erst im „Dritten Reich“, 1935/36, im Vorfeld zu den Olympischen Spielen gelang die Gesundung des Berliner Gewerbes, nicht zuletzt um der Welt ein modernes Droschkengewerbe zu präsentieren. Folgenden Maßnahmen führten dazu: ➜ Wer bereit war, seine Konzession freiwillig abzugeben, bekam 4.000 Reichsmark. ➜ Wer zwangsweise abwrackte, erhielt 3.000 Reichsmark. ➜ Mehrwagenunternehmer bekamen pro stillgelegtes Fahrzeug 500 Reichsmark. Es verblieben von ehemals 9.000 Droschken nur noch 3.000. Droschken im „1000-jährigen Reich“ Durch den wirtschaftlichen Zusammenbruch, der letztendlich einen Grund für den Aufstieg des Nationalsozialismus bedeutete, war das deutsche Taxigewerbe wirtschaftlich schwer gebeutelt, hinzu kamen vielerorts Überkapazitäten an Fahrzeugen. Vereinzelt wurde die Machtübernahme durch die Nazis von Droschkenkutschern begrüßt, indem sie ihre Vehikel mit Hakenkreuzfahnen und Transparenten mit Aufschriften wie „Mit Vollgas ins Dritte Reich“ schmückten. Durch den Dirigismus gelang es tatsächlich, die Zahl der Droschken im gesamten „Deutschen Reich“ auf 13.000 zu reduzieren. Der Preis dafür war hoch! Die Gewerbeorganisationen, Innungen wie Genossenschaften, wurden politischen Säuberungsaktionen unterzogen. So wurden unter anderem in Berlin der Innungsvorstand Karl Lauterbach und der gesamte Vorstand inhaftiert. Lauterbach konnte sich trotzdem an der Spitze der Innung halten. Wesentlich härter war das Schicksal des Münchner Vorsitzenden Ostermaier, der seit 1924 Stadtrat und 1927 Gewerberat war. Er wurde bereits am 20. Februar 1933 in Schutzhaft genommen und tauchte erst am 5. April des gleichen Jahres in einer Vorstands- und Aufsichtsratssitzung wieder auf, um seinen Verzicht auf sämtliche Ämter im Kraftdroschkengewerbe zu erklären. Sämtliche Verbände und Innungen wurden durch die NSDAP verboten, lediglich Wirtschaftsorganisationen wie Genossenschaften wurden mit Parteigenossen besetzt und konnten weiterarbeiten. 1937 fand in Leipzig ein Verkehrskongress statt, der zum Ziel hatte, das Droschkengewerbe reichseinheitlich zu verstaatlichen. Trotz einer Gruppe von mehr als 100 Claqueuren vom NSKK (National- 37TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 19.08.2010 13:09 Uhr Seite 37
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sozialistischen Kraftfahrtkorps) im Saal, setzten sich mutige Gewerbevertreter aus dem gesamten Reich durch und lehnten die Gleichschaltung ab. Die Kehrseite der Medaille spürte das Taxigewerbe nach der „Reichskristallnacht“ am 09.11.1938. Ein erheblicher Teil gut betuchter Fahrgäste jüdischen Glaubens fehlte dem Gewerbe schmerzlich, was die Zeitschrift „Die Kraftdroschke“ im Frühjahr 1939 feststellte. Mit dem Überfall auf Polen ging eine kurze Zeit wirtschaftlicher Ruhe für das Droschkengewerbe zu Ende. Bereits am 17. Mai 1940 wurden 50 % aller Droschken stillgelegt, zur Stärkung der Wehrmacht. Brauchbare Taxis deutscher Produktion wurden eingezogen. Im Gewerbe verblieben nur ausländische exotische Fahrzeuge, für die eine Ersatzteilbeschaffung noch unmöglicher war als für einheimische Pkw’s. Schon zu Beginn des Krieges wurde Taxifahrern die Durchführung von Bequemlichkeitsfahrten, wie z. B. zum Theater untersagt. Jede missbräuchliche Nutzung von Kraftdroschken war verboten. Während des Krieges standen die wenigen Taxis, die aus Sprit - mangel mit allen möglichen Gasarten, bis hin zu Holzgasanlagen betrieben wurden, vor Polizeirevieren und Krankenhäusern, um Notfallfahrten durchzuführen. Bis Kriegsende kam das Taxigewerbe fast gänzlich zum Erliegen. Die Stunde Null Mit Ende des 2. Weltkrieges gab es weder Taxis noch eine Infrastruktur für den Kraftfahrzeugverkehr, geschweige denn Kaufkraft in der Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund organisierte die amerikanische Besatzungsmacht einen eigenen Taxi-Service für Besatzungs - soldaten. Diese Exporttaxis (ET) wurden nicht mit den wertvollen Dollars, sondern mit Vouchern, so genannten Script-Dollars, bezahlt. Die Script-Dollars wurden von Dispatchern, die in kleinen Schalterhäuschen vor Kasernen und Bahnhofs - eingängen stationiert waren, ausgegeben. Die Einrichtung dieser ET-Dienste wurde unbelasteten Organisatoren übergeben. Der ET-Dienst war z. B. die geschäftliche Grundlage der Autoverleihfirmen SIXT in Südbayern und KUSSBERGER im nordbayerischen Raum. Durch die Dienste der ET-Taxis wuchsen der Öffentlichen Hand harte Dollars zu, die aufgrund der enormen Kaufkraft für die Versorgung wichtig waren. Aber auch die ET-Chauffeure hatten bis zur Währungsreform am 20. Juli 1948 viele legale und manche illegale Gelegenheit durch Tauschhandel zu Geld zu kommen. So kostete eine Schachtel Chesterfield 100 Reichsmark, 20 Eier ebenfalls. In den ersten Nachkriegsjahren waren überwiegend alleinstehende GI’s der Kampftruppen in Deutschland stationiert, die nicht zu Fuß gehen konnten. In 85 Städten war der ET-Taxidienst ausschließlich Besatzungssoldaten vor - behalten. Ab 1953 wurde der ET-Dienst eingestellt. Die ET-Unternehmer konnten ihre Lizenzen in normale Taxigenehmigungen umwandeln. Daraufhin erhöhte sich in München die Zahl der Taxis von 492 auf 635. Die Goldenen 50er Jahre Trotz des Wirtschaftswunders wurde in den 50er Jahren der Taxibestand nicht erhöht, es galt immer noch das Gesetz über die Beförderung von Personen zu Lande vom 4. Dezember 1934, das letzt - endlich eine Reduzierung des überbesetzten Taxigewerbes zum Inhalt hatte. Für Neubewerber war es unmöglich, eine Taxigenehmigung zu erhalten. Die Taxitarife waren sehr hoch, die Fahrerlöhne lagen unter 20 % des Umsatzes, sodass sich in den Köpfen der Bevölkerung der Zusammenhang TAXI = teuer, verfestigte. Bei einer Million Einwohner wies München im Jahre 1957, 690 Taxis auf. Erdrutsch In einem Urteil vom 8. Juni 1960 stellte das Bundesverfassungsgericht fest, dass eine zu restriktive Vergabe von Taxigenehmigungen mit dem Recht auf freie Berufsausübung nach Artikel 12 Abs. 1 des Grundgesetzes unvereinbar ist. In der Folge explodierten in nahezu allen Großstädten die Taxizahlen. In den Städten in denen es dem Taxi - gewerbe gelang, die Zulassungszahlen extrem niedrig zu halten, verlor das Taxigewerbe an Einfluss zugunsten des Mietwagengewerbes. Andererseits erhöhte sich in München die Zahl der Taxigenehmigungen von 1960 bis 1967 von 700 auf 2.950. Bei dem Überangebot an Taxen hatte der Mietwagenverkehr (Mini-Cars) keine Chance, zumal gleichzeitig die Taxitarife abgesenkt wurden. Das Taxi wurde zu einem Beförderungsmittel für Jeden. Tragische Auswirkungen Erdrutschartige Zunahmen von Konzessionserteilungen führten die Preise ins Nichts. Hatte z. B. in München 1959 eine einzelne Taxikonzession den Gegenwert eines Einfamilienhäuschens am Stadtrand, so wurden 1967 gerade mal 1.500 DM bezahlt. Der Glaube ganzer Generationen im Taxigewerbe, eine öffentlich rechtliche Konzession stelle eine persön - liche Alterssicherung dar, löste sich in Nichts auf. Der Versuch, über Verpachtungen der Genehmigungen einige im Ruhestand befindliche Taxiunternehmer vor der Armut und dem Sozialamt zu retten, ging ebenfalls fehl, da eine Dauerverpachtung über den Ablauf der Gültigkeit hinaus rechtlich nicht haltbar war. In den meisten Großstädten liegen auch gegenwärtig die Preise für Taxiunternehmen im üblichen Bereich von eingerichteten Geschäftsbetrieben anderer Branchen; dies ist rechtlich in Ordnung und muss auch Ziel des örtlichen Gewerbes sein. In den wenigen Standorten mit Konzessionsfreigabe ist leider festzustellen, dass jede wirtschaftliche Schwankung sofort zum Kollaps des Gewerbes führt. Denn bei einer Überbesetzung und geringen 38 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier Öffentlich bestellt und vereidigt Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS) Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 KFZ- Schadensgutachten KFZ- Bewertungen TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:16 Uhr Seite 38
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Einnahmen setzt sofort der Existenzkampf ein, der letztendlich mit der Verwilderung der Sitten und der Ordnung im Gewerbe zu einem Qualitätsverlust bei Fahrpersonal sowie Fahrzeugen führt. Dies liegt weder im Interesse der Öffentlichkeit noch ist es vom Gesetzgeber gewollt. Die moderne Bestimmung des § 13 Abs. 4 PBefG, der die Möglichkeit gibt, die Funktionsfähigkeit des örtlichen Taxigewerbes zu bewahren, lässt eine Konzessionsbeschränkung, wenn auch mit einigem Aufwand durch Unternehmer und Behörden, sehr wohl zu. Diese Möglichkeit muss jetzt und auch in Zukunft genutzt werden, um die Qualität zu sichern. In nahezu allen bayerischen Städten wird die Vergabe von Taxikonzessionen mit Augenmaß betrieben. Die Entwicklung wird von den IHK’n als gesetzliche Anhörstelle unterstützt. Das Taxigewerbe ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsfürsorge 1. Zur Sicherung der Mobilität in den Tagesrandzeiten, in denen der Massenverkehr mangels Masse nicht bezahlbar ist: – in Großstädten nachts – in ländlichen Bereichen rund um die Uhr 2. Zur Sicherung der Mobilität für kranke und behinderte Mitbürger. 3. Zu Kooperationen mit Verkehrs - betrieben bei Personalfahrten und Verkehrsstörungen. 4. Bei der Schülerbeförderung. 5. In Notfällen. Die Organisation des Taxigewerbes in Bayern ist in den Städten effektiv durch leistungsfähige Vermittlungszentralen, die eine lückenlose Verfügbarkeit für alle Kunden gewährleisten. Zunehmende Versorgungslücken sind durch das Verschwinden von Taxibetrieben in Klein- und Kreisstädten zu beklagen. Die Okkupation von Schülerfahrten und der gewerblichen Patientenbeförderung durch das Rote-Kreuz und den Malteser-Hilfsdienst, hat Taxibetriebe vernichtet. Beispiele sind: Wolfratshausen, Ebersberg, Pfarrkirchen und einige mehr. Weder das BRK noch der MHD bedienen Fahrgäste in ähnlicher Qualität und Verfügbarkeit wie das Taxigewerbe, aber zu höheren Kosten. In Pfarrkirchen hat die dortige AOK einen Großteil der Krankenfahrten dem Taxiverkehr entzogen, lediglich ein Busunternehmer leistet sich noch ein oder zwei Taxis. Im Fasching war nachts kein Taxi verfügbar, die angeheiterten Ballbesucher mussten mit dem eigenen Auto fahren. Natürlich gab es massive Beschwerden – ein Dienstplan sollte eingeführt werden – dies lehnten wir mit Hinweis auf die Vorherrschaft des BRK-Fahrdienstes ab. Noch toller läuft’s in Ebersberg – das BRK befördert zum Arzt, zum Einkaufen, zur Schule und so weiter. Seit mehr als einem Jahrzehnt heißt die Kreisvorsitzende Frau Christa Stewens, die sich mit ihrer ganzen Kraft gegen die Verkürzung der Wehrdienstzeit auf 6 Monate einsetzt, so war es im Ebersberger Merkur zu lesen, weil ihr das Fahrpersonal fehlt für die BRK-Mietwagenflotte. Frau Stewens war als Sozialministerin lange Jahre Leiterin der Aufsichtsbehörde für die Hilfsorganisationen. Auf eine Beschwerde über das BRK bekam ich eine märchenhafte Antwort. Das Taxigewerbe außerhalb der Großstädte wird durch BRK, MHD und weitere dezimiert, oder verschwindet. Richtlinien, auf Veranlassung des von mir als Fachmann sehr geschätzten Dr. Otto Wiesheu, sind seit 9 Jahren erlassen, die Verwaltung kümmert sich nicht darum, weil es die Politik, vornehmlich die CSU, verhindert. Ein Lichtblick sind Äußerungen der neuen Sozialministerin Haderthauer, die die wirtschaftsfeindliche Tätigkeit des BRK kennt und anspricht. Die Auseinandersetzungen mit dem BRK waren bereits im August 1948 für meinen Vorvorgänger, Herrn Ostermaier, Anlass beim Verkehrsministerium zu intervenieren. Zum Abschluss meiner Ausführungen ein allgemeiner Ausblick: 1. Das Taxigewerbe setzt auf Kooperationen mit den öffentlichen Verkehrsträgern – bei Ergänzungsverkehren, wie AST (FFB) – bei direkten Kooperationen, wie Personalfahrten (M) – bei Störungsbeseitigungen (SEV) in Nürnberg und München – bei Anschlussverkehren an Verkehrsknoten (S-Bahn). Dies ist eine Chance die Akzeptanz beider Verkehrsträger zu verbessern und den Individualverkehr zu redu - zieren, damit unsere Städte Lebensqualität bewahren. (HM) 39TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Feindbild Autofahrer Ohne Worte 3093 „München will Radlhauptstadt werden“ . Über diese Schlagzeile kann man nur schmunzeln. Wir sind es längst! Der radikale Ausbau der Radwege mit den damit verbundenen Straßen-Verengungen, die Ausweitung der Rechte wie entgegengesetztes Befahren der Einbahnstraßen belegt dies. Man schaue sich nur den täglichen Irrsinn in der Residenzstraße an, wo es fast stündlich zwischen ahnungslosen Fußgängern und Radlern kracht. Populistische Fahrradkontrollen können uns Auto- und Berufsfahrer auch nicht davon ablenken, dass die Stadt München und ihre Verkehrsplaner unter einer weltfremden Doppel - moral leiden. Jeder soll sich ein neues Auto kaufen, wenn er dann aber Besitzer eines solchen ist, soll er keinesfalls damit fahren. Denn den wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes gilt es zu unterstützen, die Gewerbesteuer wie z.B. des Autobauers BMW benötigt man, um breitspurige Radwege durch die Landeshauptstadt zu bauen. Wenn das Geld nicht ganz reicht, erhöht man einfach die Verkehrskontrollen. Ein paar Radarfallen des Nächtens in 30er-Zonen bringen schnellen Umsatz. Selbstverständlich dient dies nur der Verkehrssicherheit. Zur Verantwortung für Fehlplanungen wird niemand gezogen, man befindet sich schließlich in der freien Wirtschaft. Bestes Beispiel hierfür ist das tägliche Chaos zwischen Ifflandstraße und Richard-Strauss- Tunnel. 8 Jahre Bauzeit mit dem Versprechen, Autofahrer und Anwohner zu entlasten und nun einen Zustand, der schlimmer ist als während der Baustelle. Zum Trost jedoch sei sarkastisch bemerkt, dass bei zu flüssigem Verkehr nach München-Art aber bestimmt ein paar neue Ampelanlagen ihre Heimat gefunden hätten. TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:16 Uhr Seite 39
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40 TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Mittwoch, 1. September ➜ 16.00 – 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, ARD-Musikwettbewerb ➜ 59 : 1, Seabear ➜ Backstage, Julien K. ➜ Atomic Cafe, Britwash Donnerstag, 2. September ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Faust ➜ Backstage Werk, All Time Low ➜ 59 : 1, Melt Banana Freitag, 3. September ➜ 16.00 – 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, ARD-Musikwettbewerb ➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum, Albrecht von Weech ➜ 20.00 Uhr, Schloss, Josef Hader ➜ Backstage, Mother Tongue ➜ Muffathalle, Shantel ➜ Sunny Red, Unrestrained Samstag, 4. September ➜ 15.30 Uhr, Seebühne Westpark, Tramfair Openair ➜ Reitstadion Riem, Pyro Games ➜ Tonhalle, Nachtflohmarkt ➜ Muffathalle, Eric Burdon & Animals ➜ Feierwerk, Warbringer ➜ Kranhalle, Astronautalis ➜ 59 : 1, The Long Gone Sonntag, 5. September ➜ 13.00 – 17.00 Uhr, Muffat Isarinsel, Isarinselfest ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Die Buschtrommel Montag, 6. September ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dr. E. Noni Höfner ➜ Ampere, Stuart Mac Bride ➜ Atomic Cafe, Pete & The Pirates (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Top-Termine September 2010 Dienstag, 7. September ➜ Feierwerk, This Will Destroy You Mittwoch, 8. September ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, ARD Musikwettbewerb ➜ Backstage Club, Royal Republic Donnerstag, 9. September ➜ 18.30 Uhr, Maritim, Whiskey Tasting ➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Sweet Soul Music Revue ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, ARD Musikwettbewerb ➜ Sunny Red, The Briggs ➜ Garage, The Corps ➜ Ampere, F. R. ➜ Atomic Cafe, Darwin Deez ➜ Kranhalle, Instrument ➜ Muffathalle, The Fabian Department Freitag, 10. September ➜ 14.30 – 21.00 Uhr, Olympiaturm, Spinning Event Tour ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Blackmore’s Night ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Ulan und Bator ➜ Kongresshalle, Naturally 7 ➜ Backstage, Heidenfest Tour 2010 ➜ Feierwerk, Flowerstreet Festival ➜ Sunny Red, Exhumer ➜ Muffathalle, Ü-30-Party Samstag, 11. September ➜ Olympiapark, Women’s Run München ➜ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem, Renntag ➜ 18.30 – 20.15 Uhr, Arena, FC Bayern – Werder Bremen ➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Johann-Strauss-Gala ➜ 20.30 Uhr. Lustspielhaus, Table for Two ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Klavierkonzert ➜ 20.30 Uhr, Schloss, Kay Ray ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Julia Neigel ➜ Backstage, And one ➜ 59 : 1, Superpunk ➜ Tonhalle, Kate Nash ➜ Muffathalle, Jason Derulo Sonntag, 19. September ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Matinee ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Poncho Ponys ➜ 18.00 – 21.15 Uhr, Nationaltheater, Die Zauberflöte ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Udo Wachtveitl ➜ Kranhalle, Future Islands Montag, 20. September ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Cosi fan tutte ➜ 20.30 Uhr, Olympiahalle, Supertramp ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günter Sigl ➜ Zenithhalle, Limp Bizkit Dienstag, 21. September ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, „Schafkopf“ ➜ 20.00 Uhr, Jakobsplatz, Jüdisches Neujahrskonzert ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ Kranhalle, Katze ➜ 59 : 1, Wolf Parade Mittwoch, 22. September ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 59 :1, Lissie ➜ Eissporthalle, Basketball Donnerstag, 23. September ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Zauberflöte ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Die Zauberflöte ➜ Backstage, Eisbrecher ➜ Kranhalle, Der Jungbrunnen Freitag, 24. September ➜ ICM, Rohde & Schwarz ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz - theater, My Fair Lady ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Cosi fan tutte ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Penthesilea ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Wilco ➜ Backstage, D’espairsRay ➜ Zenith, Korn ➜ Theaterfabrik, Eels ➜ Muffathalle, Nacht der Autoren ➜ Feierwerk, Cephalic Carnage Sonntag, 12. September ➜ Tonhalle, Reptilienbörse München ➜ 11.00 – 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofsfest ➜ 15.00 Uhr, Schloss, „Da Summa ist umma“ ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hubert von Goisern ➜ Ampere, Nils Koppruch Montag, 13. September ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Harald Lesch ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Die Katze im Sack ➜ Ampere, Pintandwefall ➜ Kranhalle, Musee Mecanique ➜ Sunny Red, Bul Bul Dienstag, 14. September ➜ 20.00 Uhr, Olympiaturm, U2-Fanparty ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ass Dur ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Altinger und Liegl ➜ Muffathalle, You Were Born ➜ Backstage, Crimson Ghost Mittwoch, 15. September ➜ 19.00 Uhr, Olympiastadion, U2 ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, August-Everding-Preis ➜ 59 : 1, Wintersleep ➜ Sunny Red, Lady Cop Donnerstag, 16. September ➜ 20.00 Uhr, Schloss, Karsten Kaie ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Christian Auer ➜ 59 : 1, Avatar ➜ Rote Sonne, The Chap ➜ Backstage, Mad Sin Freitag, 17. September ➜ Der TAXIKURIER 10/2010 erscheint ➜ 20.00 Uhr, Schloss, Karsten Kaie ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Spielbank 009 ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Sigi Zimmerschied ➜ 59 : 1, G. Rag ➜ Ampere, Clara Luzia ➜ Feierwerk, Radio Havanna ➜ Atomic Cafe, Norman Palm ➜ Kranhalle, The Coxx Samstag, 18. September ➜ 12.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Theatervergnügen 2010 ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker Top of the Tops Mit Freude, aber auch Skepsis wartet die Münchner Taxiwelt auf die Wiesn. Rollt der Rubel trotz Sicherheitsmaßnahmen – oder gibt es den Sperrgürtel– Verkehrsinfarkt? Obwohl die meisten Bühnen bis spät in den September Spielpausen haben, gibt es abseits der Theresienwiese genügend Umsatz - potential. Der Höhepunkt ist wohl das U2-Konzert im Olympia-Stadion. Am 11. September der Bundesligakracher „Bayern – Werder“ . Vom 03. bis 05. des Monats das Isarinselfest rund um alle Stadtbrücken. Vom 10. bis 12. September betuchtes Publikum beim Kunstwochenende der Münchner Galerien. Die Pyro-Games am 04. und die IFAT vom 13. - 17. 09. lohnen den Weg nach Riem. Ein weiterer Sperrgürtel übrigens am 11. und 12.09.: Leopoldund Ludwigstraße wieder einmal für das unsägliche „Streetlife-Festival“ gesperrt. 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41TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 ➜ Kranhalle, The Exploding Boy ➜ Sunny Red, Stellardrive Samstag, 25. September ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Die Zauberflöte ➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Metropolis ➜ 19.30 Uhr, Schloss, Herrenbesuch ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, Rose Bernd ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Swarowski Blasorchester ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Dominik-Brunner-Benefizkonzert ➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Die Au Mann Schau ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Melody Gardot ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Lisa Batiashvili ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Zwingenberger ➜ Sunny Red, Punkwiese 2010 ➜ Eissporthalle, Basketball Sonntag, 26. September ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Freischütz ➜ 17.00 – 20.40 Uhr, Nationaltheater, Le nozze di Figaro ➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Die Reise ins Innere des Zimmers ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz - theater, My Fair Lady ➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, Schlosskonzert ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Penthesilea ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Elina Garanca ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Zwingenberger ➜ Ampere, Amanda Jenssen ➜ Backstage Werk, Pendulum Montag, 27. September ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Cosi fan tutte ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Die Au Mann Schau ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➜ Kranhalle, Peasant ➜ Sunny Red, Dead To Me ➜ Backstage, Alex Max Band ➜ Ampere, Horse Feathers ➜ 59 : 1, Earl Greyhound ➜ Atomic Cafe, Junip Dienstag, 28. September ➜ 17.00 Uhr, Skylounge, After Work Party ➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, Le nozze die Figaro ➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Prinzregenten - theater, Serie Noire ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Leere Stadt ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Alkaid ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Lizzy Aumeier ➜ Muffathalle, Jane Walton ➜ Backstage, Lifehouse ➜ Backstage Club, Zeraphine ➜ Kranhalle, Wino ➜ 59 : 1, Black Mountain ➜ Ampere, Das Actionteam Mittwoch, 29. September ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Zauberflöte ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Die Zauberflöte ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Romeo und Julia ➜ 19.00 Uhr, Circus Krone, Helene Fischer ➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Prinzregenten - theater, Serie Noire Mehrtägige Termine ➜ seit 15.05.10, ab12.00 Uhr, Praterinsel, Nektar Beach ➜ 07.07.10 – 04.09.10, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Vier linke Hände ➜ 28.07.10 – 05.09.10, jew. Mi. – So.,Arkaden Maximilianeum, Königlich tafeln ➜ 01.08.10 – 15.09.10, jew. Sa. – Mi., 19.00 Uhr,Glyptothek, Theaterspiele ➜ 16.08.10 – 04.09.10, 14.00 – 18.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Arbeit ist kein Kinderspiel ➜ 19.08.10 – 09.09.10, jew. Mi., Do., Sa., So., Hubertussaal, Die Diebische Elster ➜ 19.08.10 – 11.09.10, 20.30 Uhr, jew. Do. – Sa.,Fraunhofer, Sigi Zimmerschied ➜ 01.09.10 – 02.09.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Bodo Wartke ➜ 01.09.10 – 04.09.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Hannes Ringlstetter ➜ 03.09.10 – 04.09.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Jochen Malmsheimer ➜ 03.09.10 – 05.09.10, Maximilians- bis Ludwigsbrücke, Isaruferfest ➜ 03.09.10 – 05.09.10, Praterinsel, Isaruferfest ➜ 03.09.10 – 05.09.10, 10.00 – 23.00 Uhr,Olympiapark Coubertinplatz, Pirelli Tuning Award 2010 ➜ 05.09.10 – 06.09.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➜ 07.09.10 – 08.09.10, Muffathalle, Jo Fabian Department ➜ 07.09.10 – 09.09.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Götz Alzmann ➜ 07.09.10 – 11.09.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Hannes Ringlstetter ➜ 07.09.10 – 12.09.10, Circus Krone, Yamato ➜ 07.09.10 – 12.09.10, Olympiahalle, Cirque du Soleil ➜ 08.09.10 – 30.10.10, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Die 39 Stufen ➜ 09.09.10 – 12.09.10, 20.00 – 22.00 Uhr, Deutsches Theater, Sweet Soul Music ➜ 10.09.10 – 12.09.10, Kunstwochenende der Münchner Galerien ➜ 11.09.10 – 12.09.10, Ludwig- und Leopoldstraße, Streetlife Festival ➜ 13.09.10 – 17.09.10, Messe, IFAT 2010, 13.–16.9., 9–18 Uhr, 17.9., 9–16 Uhr ➜ 15.09.10 – 16.09.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tilman Birr ➜ 15.09.10 – 16.09.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➜ 15.09.10 – 18.09.10, 20.00 Uhr, Schlachthof, Ottfried Fischer ➜ 17.09.10 – 18.09.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Marc-Uwe-Kling ➜ 16.09.10 – 18.09.10, 20.00 Uhr, Herkulessaal, Sir Simon Rattle ➜ 18.09.10 – 20.09.10, MOC, Cinec 2010 ➜ 18.09.10 – 04.10.10, Theresienwiese, Wiesn ➜ 20.09.10 – 21.09.10, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Monika Gruber ➜ 20.09.10 – 22.09.10, ab 9.00 Uhr, Event-Arena, Rewe Veranstaltung ➜ 20.09.10 – 22.09.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nadja Maleh ➜ 21.09.10 – 25.09.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Der Watzmann ruft ➜ 21.09.10 – 26.09.10 (außer 23.09.), 20.00 Uhr,Prinzregententheater, Giselle ➜ 23.09.10 – 25.09.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Marco Tschirpke ➜ 23.09.10 – 26.09.10, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Musical Rocks ➜ 24.09.10 – 25.09.10, Feierwerk, Hardcore-Fest ➜ 24.09.10 – 03.10.10, Event-Arena, Erotikmesse ➜ 26.09.10 – 28.09.10, MOC, Golf Europe 2010, 26.–27.9., 9–18 Uhr, 28.9., 9–17 Uhr ➜ 27.09.10 – 28.09.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Fritz Eckenga ➜ 28.09.10 – 03.10.10, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Voca People ➜ 29.09.10 – 30.09.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dresdner Herkuleskeule Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 0 8 9 5 9 : 1 8seasons Americanos A t o m i c C a f é Babalu Baby Backstage Barfly Barysphär Bash Night Cafe am Hochhaus Chaca Chaca Cord Crash Crowns Club Discovery Elli Disco Erste Liga Feinkost Electronica GOP Varieté Hansa 39 H e a r t Jimmy’s Kantine Kultfabrik Lenbach M-Park Max + Moritz Milchbar Muffathalle Mylord Nachtgalerie Neuraum New York Club O p t i m o l w e r k e P 1 Pacha Palais Pappasitos Paradiso Pimpernel Rote Sonne Schlachthof Skyline Substanz Sugar Valentin Stüberl Zoozies ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Die Unbeständigkeit der Liebe ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Lesung Michael Skasa ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Science Busters ➜ Backstage Club, Deine Jugend ➜ 59 : 1, Hafdis Huld ➜ Kranhalle, Lonelady Donnerstag, 30. September ➜ 11.00 – 12.45 Uhr, Prinzregenten - theater, Serie Noire ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Cosi fan tutte ➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Residenztheater, Leichtes Spiel ➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Freischütz ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Ich, Feuerbach ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Mariss Jansons ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Anna Karenina ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Otto ➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Rudy Kotta ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl ➜ Zenith, Massive Attack ➜ 59 : 1, Alin Coen Band ➜ Feierwerk, Locomondo ➜ Reithalle, Al Andaluz Project TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:16 Uhr Seite 41
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43TAXIKURIER SEPTEMBER 2010 Vorschau Oktober 2010 TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Objektleiter: Paul Rusch (PR) Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Peter Gabler (PG), Alfons Haller (AH), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Hans Meißner (HM), Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: michael.hack@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100 % Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Impressum Liebe Leserinnen und Leser, die Oktober-Ausgabe erscheint wie jedes Jahr am Freitag vor der Wiesn, um breite Infos zum größten Volksfest der Welt zu liefern. Ob die Wiesn auch das übliche Taxi-Highlight wird, ist mit dem Sperrgürtel rund um die Theresienwiese abzuwarten. In jedem Fall ist München ausgebucht und Millionen freuen sich auf unsere Stadt und seine Taxifahrer/innen. Machen Sie Umsatz Paul Rusch, Objektleiter Am 17. September erscheint das Wiesn-Heft ➜ Wiesn Infos und Tipps für Profis und Neulinge ➜ Rikschas Was erlaubt und was verboten ist ➜ Sicherheit im Taxi Ratschläge für Taxifahrerinnen <ABEE>KLMK:W>ÉyxÉ zz}ÉrG<A>G É :<A:GP:EMÉ>KD>AKLK><AM É É <AP>KINGDMÉMK:?K><AM >EÉ ×|x || }×zÉ :QÉ ×|x || }×|| G?:EE:;PB<DENG@ >KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM MK:?L:<A>G NW@>E=L:<A>G D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K=>ÉÉÉÉÉ P P P : G P: E M ×;:N>K=> Verkehrsmedizinische Untersuchungen Dr.Josef Venczel Dr.Marta Venczel Betriebsärzte Adelheidstr.23 80798 München T el:2729460 Fax: 27294614 Handy: 0172 / 8916575 Alle med.Untersuchungen für Ersterwerb oder Verlängerung des Führerscheins für Berufsfahrer (T axi,LKW,Bus etc) bei Bedarf auch am Wochenede. TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:16 Uhr Seite 43
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Ihr Taxi zu besten Konditionen. Ein Angebot, das wir Ihnen nicht jeden Tag machen. Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung München, Auto-Henne GmbH – Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Arnulfstr. 61, Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Kidlerstr. 36, Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münchner Str. 29, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2, Starnberg – Peter sbrunner Str. 7 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 1Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 6,7–7,3/ 4,9-5,3/5,6-6,0l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 146- 158 g/km 2Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 9,9/6,2/7,6l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 177 g/km 3Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 7,0-7,4/ 4,6-5,0/5,5-5,9l/100 km, CO2- Emission (kombiniert) 145- 153 g/km 4Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 7,6-7,9/5,1-5,3/6,1-6,3l/100 km, CO 2-Emission (kombiniert) 159- 164 g/km. *Ein Angebot der Mercedes-Benz Bank AG. Weitere Angebote unter www.taxi-mit-stern.de E 200 CDI BlueEFFICIENCY3 Limousine “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 33.962,60 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 6.157,56 € Sollzins gebunden p. a. 2,95 % Effektiver Jahreszins 2,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 27.805,04 € Gesamtbetrag 29.940,00 € Monatliche Rate 499,00 € E 200 CDI BlueEFFICIENCY4 T-Modell “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 36.342,60 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 6.865,91 € Sollzins gebunden p. a. 2,95 % Effektiver Jahreszins 2,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 29.476,69 € Gesamtbetrag 31.740,00 € Monatliche Rate 529,00 € B 180 CDI BlueEFFICIENCY 1 Sports Tourer “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 25.228,00 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 4.803,74 € Effektiver Jahreszins 0,99 % Sollzins gebunden p. a. 0,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 20.424,26 € Gesamtbetrag 20.940,00 € Monatliche Rate 349,00 € B 180 NGT BlueEFFICIENCY2 Sports Tourer “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 26.418,00 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 5.408,52 € Effektiver Jahreszins 0,99 % Sollzins gebunden p. a. 0,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 21.009,48 € Gesamtbetrag 21.540,00 € Monatliche Rate 359,00 € TAXIKURIER_0910_Pressenter:TAXIKURIER_0910 18.08.2010 18:14 Uhr Seite 44