Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier August 2010

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2010. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.

40 von 40 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.

Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →

Seite 1

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de 
TAXIKURIER | Ausgabe August 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de 
§ Tipps für Tag- und Nachtfahrer
§ Jugend und Alkohol 
Dieses Problem tangiert auch die Taxibranche 
§ Münchens Sehenswürdigkeiten 
Das Gasteig 
§ Taxifahren ist Dienstleistung 
Gespräch mit dem Ausbilder Tony Doll 
SCH LAF 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:51 Uhr Seite 1

Seite 2

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

www.volkswagen-taxi.de
Gebaut für alle, die
Taxi fahren. Und alle, 
die sich fahren lassen.
Es gibt viele Gründe, jetzt auf ein Volkswagen T axi umzusteigen. Zum Beispiel die komfortablen Sitze, das großzügige Raumkonzept oder die dynamischen Fahreigenschaften. 
Also all das, was Ihren Arbeitstag angenehmer macht. Aber in erster Linie muss sich 
ein T axi natürlich rechnen. Und was das angeht, sind Volkswagen dank geringer Anschaffungskosten, sparsamer Motoren, niedrigen Unterhalts und eines hohen Wiederverkaufswerts ganz weit vorne. Mehr Informationen unter: www.volkswagen-taxi.de 
Besondere Bedürfnisse. Besondere Volkswagen.
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:52 Uhr Seite 2

Seite 3

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

de
Inhalt 
Taxi-München eG 
Haus des Taxigewerbes 
Engelhardstraße 6 
81369 München 
Taxizentrale-Taxiruf: 
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61 -0
Fax: (089) 74 70 260
Chef vom Dienst: 
Alfred Huber
Tel.: (089) 21 61-351 
e-mail: info@taxi-muenchen.de 
Stellvertreter: 
Norbert Laermann
Tel.: (089) 21 61-352 
e-mail: info@taxi-muenchen.de 
Verwaltung: 
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62 
Öffnungszeiten: 
Mo .– Fr. 7.30 –12.00 Uhr 
Mo .– Do. 12.3 0–1 5.30 Uhr 
Reklamationsservice: 
Fax: (089) 77 24 62 
Buchhaltun g/ Kasse: 
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de 
Verwaltung: 
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Schulunge n/ Lehrgänge: 
Unternehmerkurs 
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61- 367 
Taxifahrer-Ausbildung: 
Tony Doll 
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo .–Mi. 18.0 0– 21.30 Uhr 
Anmeldung 15 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum.
Samstag 10.0 0– 16.00 Uhr 
TAXIKURIER AUGUST 2010 3
Spruch des Monats | 4
In eigener Sache | Schrotti’s Fiaker-ABC geht weiter 4
Editorial | Heiße Zeiten 4
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Was im April 2004 die Taxibranche bewegte 5
München-Statistik | Unsere Stadt in Zahlen 5
Die Genossenschaft | Viele Meldungen 6
Aufstellung Nichtmitglieder | 8
Streiflicht des Aufsichtsrats | Sommer – Sonne – Fußball 9
Der Landesverband | Protokoll der Jahreshauptversammlung 10 
Service | Bußgeldkatalog Europa 12 
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 13 
Motiv des Monats | 13 
Jugend und Alkohol | Volle Dröhnung 14 
Die versteckten Schätze Münchens | Tesla Motors 16 
Die fünf Weisheiten des Monats | 17 
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 18 
München Splitter | Neues aus der Stadt 18 
Witz des Monats | 18 
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 19 
Schlaf | Tipps für Tag- und Nachtfahrer 20 
Der Blick zurück | Der August vor 100, 75, 50, 25, 1 Jah r(en) 23 
Taxi-Check München | Wo gibt’s das beste Eis? 24 
Leserbrief e/ Forum | 25 
Letzte Meldun g/ Allerletzte Meldung | 25 
Die Sehenswürdigkeiten Münchens | Das Gasteig 26 
Taxameter des Monats | Hauptstadt München 28 
Zum Titelbild | 29 
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 29 
Essen auf Rädern | Augustiner Keller 30 
Messe München | Programm August 31 
Taxifahren ist Dienstleistung | Gespräch mit Tony Doll 32 
Ausbildung | Wie wird man Taxifahrer? 34 
Boxenstopp | Autos der Deutschen 34 
Rose des Monats | Johann Eimansberger 35 
Zitrone des Monats | Savas Ergin 35 
Top-Termine August 2010 | Hier glüht der Taxameter 36 
Taxlers Service | Adressen und Nummern 36 
Kurze Frage – Klare Antwort | Wer darf zur Generalversammlung? 38 
Taxlers Freunde | Thomas Zimmermann, TRP 38 
Impressum | 39 
Vorschau September 2010 | 39 
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen
G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Moosacher Str. 13, 80809 München
Tel. 089 / 35 73 18 73
Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing
Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807
Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. T esten Sie uns!
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 3

Seite 4

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

4 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Editorial 
Obwohl so mancher Münchner Taxi -
fahrer gerade die Zeit zwischen Fuß -
ball-Weltmeisterschaft und Oktoberfest 
mit Erweiterung seiner internationalen 
Ortskenntnisse verbringt, berichten
wir weiter über die Arbeit in der Ge -
nossenschaft. 
Auf der Generalversammlung am 
13. Juli 2010 wurde ein Vorstandsmitglied für den aus Altersgründen 
ausgeschiedenen Hans Meißner nach -
gewählt. Der Vorstand besteht damit 
wieder satzungsgemäß aus drei Mit -
gliedern. Die Geschäftsleitung freut 
sich auf eine konstruktive und ge -
winnbringende Zusammenarbeit mit 
Herrn Alfons Haller, Taxi 1953.
Zudem wurde von fast allen Mitglie -
dern eine Satzungsänderung zum 
Schutz der gemeinschaftlichen Interes -
sen unterstützt. Der genossenschaftli -
che Gleichbehandlungsgrundsatz gilt 
nicht nur für die sich aus der Mitglied -
schaft ergebenden Beziehungen zwi -
schen der Genossenschaft und ihren 
Mitgliedern, sondern auch für die 
Rechte und Pflichten, die sich für die 
einzelnen Mitglieder aus der Inan -
spruchnahme von Genossenschaftseinrichtungen ergeben. 
Auch Mitglieder mit Anschluss an eine 
andere Zentrale können sich durchaus 
für die Ziele der Genossenschaft ein -
setzen. Untersagt sei es diesen aber, 
die Leistungen der Genossenschaft für 
die andere Zentrale schmarotzerhaft 
zu nutzen. Wir werden derartigen Ver -
stößen durch konsequente Ahndung 
begegnen. 
Der Großteil der Mitgliedsunternehmer 
hat sich zum Stichtag, dem 1. Juli 
2010 daran gehalten, die Werbung nur 
noch nach § 26 BOKraft auf den seit -
lichen Fahrzeugtüren anzubringen. 
Leider musste der Vorstand wegen 
Verstößen gegen die Betriebordnung 
bei einer geringen Anzahl von Mit -
gliedern Sanktionen nach § 50 der 
Satzung aussprechen. Wir hoffen auf 
Einsicht bei den Betroffenen. 
Der Bereich Kundenakquise wird in -
tensiviert. Die Taxi-München eG hat 
zur Betreuung und Pflege insbesonde -
re aber auch zur Gewinnung von Neu -
kunden alle notwendigen Vorbereitun -
gen abgeschlossen. In Zukunft werden 
wir aktiv und engagiert die Leistungs -
fähigkeit der Genossenschaft bewer -
ben. 
In der Sommerzeit ist geplant die Ein -
richtungen der Taxischule der Taxi- 
München eG zu modernisieren. Durch 
Renovierung der Betriebsräume und 
Bereitstellung von moderner Technik 
werden wir in Zukunft noch leistungs -
fähiger sein. 
Nun erst einmal eine erholsame 
Urlaubszeit und eine stets unfallfreie 
Fahrt. 
Ihre Taxi-München eG 
Frank Kuhle, Reinhard Zielinski 
Heiße Zeiten 
Kleinanzeigen 
In eigener Sache 
Die meisten Leser können sich den 
TAXIKURIER ohne „Schrottis Fiaker- 
ABC“ nicht vorstellen. Nachdem 
Schrotti seit der ersten Ausgabe das 
Alphabet schon dreimal mit Blick auf 
Münchens Taxiwelt hinter sich hat, 
geht es ab der nächsten Nummer mit 
der vierten Staffel und dem Buchsta -
ben „A“ weiter. Wie immer doppel -
züngig und lehrreich. (PR) 
Zeugen gesucht!
Wer beobachtete am Montag,
29. März, 17.35 Uhr einen Unfall 
Triebstraße 35 / Höhe Allguth-Tank -
stelle mit weissem Mini und VW-
Security-Bus dunkelblau. Bitte melden 
Telefon: 0160 - 97 74 30 46 
Nachtfahrer gesucht!
Neuer 8-Sitzer, / Alle Extras /
Standort Laim / Deutsch sprechend /
Gute Konditionen 
Telefon: 0173 - 8 66 25 70 
Wiesn-Urlaubsersatz! 
20 Jahre Erfahrung /
Sehr guter Alleinfahrer 
Telefon: 01631 - 73 61 08 
„Ein Optimist ist einer, der Kreuzwort -
rätsel mit Kugelschreiber ausfüllt.“ 
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) 
Spruch des Monats 
Cey-System
Cab Assistant
Das meist
verwendete TAXI-
Abrechnungssystem
- die Nummer 1
in Europa!
Kostenlose Testsoftware unter
www.hale.de/cey
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 4

Seite 5

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

5TAXIKURIER AUGUST 2010 
Am 20.03.2004 wurde der Taxi -
unternehmer Michael Nowak, Taxi 
455, in der Nähe des Deutschen 
Museums von mehreren Personen 
bedrängt. Er rief über Funk um 
Hilfe. Diesem Hilferuf kam der 55jährige Taxifahrer Johann Bachus 
nach. Als er einen der Täter fest -
hielt, wurde er mit einem massiven 
Gegenstand niedergeschlagen und 
liegend durch Tritte und Schläge 
mit einem harten Gegenstand am 
Kopf schwerstverletzt. Herr Bachus 
war über längere Zeit bewusstlos. 
Der Kollege Bachus war insgesamt 
mehr als 30 Tage arbeitsunfähig 
und erlitt erhebliche Verletzungen. 
Unter anderem Platz- und Risswun -
den am Schädel und einen Knorpel -
abriss des linken Ohres. Auf Antrag 
des Landesverbandes reichte die 
Taxistiftung Deutschland an Herrn 
Bachus 2.000 Euro für seine vor -
bildliche Hilfsbereitschaft aus. Die 
Übergabe der Zuwendung nahm der 
Vorsitzende der Taxistiftung, Hans 
Meißner, selbst vor. 
Der TAXIKURIER vor 6 Jahren München-Statistik 
Was im August 
2004 die
Taxibranche
bewegte … 
„Grausamer
Überfall auf den
Taxifahrer
Johann Bachus“ 
Unsere Stadt in Zahlen 
Die allgemeinen geographischen Angaben 
Geographische Lage der Stadtmitte (nördl. Turm des Doms) 48°8´23´´ n. Br., 11°34´28´´ ö. L. 
Münchner Ortszeit -13 Min. 42 Sek. gegenüber MEZ 
Durchschnittliche Höhe 519 m über NN 
Höchster Punkt bei Warnberg (Gemarkung Solln) 579 m über NN 
Tiefster Punk im nördl. Schwarzhölzl (Gemarkung Feldmoching) 482 m über NN 
Gesamtfläche des Stadtgebietes 31 043 ha 
Länge der Stadtgrenze 118,9 km 
Größte Länge des Stadtgebietes (Nord-Süd) 20,7 km 
Größte Breite des Stadtgebietes (West-Ost) 26,9 km 
Höchste Bauwerke in München Höhe über Niveau 
Olympiaturm 291 m 
Uptown München, Georg-Brauchle-Ring 146 m 
Highlight Munich Business Tower I 126 m 
und Tower II 113 m 
Verwaltungsgebäude der HypoVereinsbank 114 m 
Sendeturm Blutenburgstraße 102 m 
BMW-Gebäude, Dostlerstraße 101 m 
Hauptverwaltung des Südd. Verlages 100 m 
Dom Zu Unserer Lieben Frau (Nordturm) 99 m 
Kirche St. Paul (Turm) 97 m 
Kirche Heilig Kreuz Giesing (Turm) 95 m 
Mariahilfkirche (Turm) 92 m 
Kirche St. Peter „Alter Peter“ (Turm) 91 m 
Kirche St. Joh. Baptist Haidhausen (Turm) 91 m 
Messeturm 86 m 
Seniorenwohnsitz Westpark 86 m 
Am Münchner Tor, Schenkendorfstraße
(ohne Aufbauten) 85 m 
Munich City Tower, Landsberger Straße
(ohne Antenne) 85 m 
Rathausturm 80 m 
Wasserläufe Länge in km 
Isar 13,7 
Pasing-Nymphenburg-Biedersteiner Kanal 12,0 
Schwabinger Bach (einschl. Altbach) 11,0 
Würm 9,3 
Schwabenbächl/Hartmannshofer Bächl 7,5 
Werkkanal 7,0 
Auermühlbach 6,6 
Hüllgraben 6,6 
Hachinger Bach 6,4 
Feldmochinger Mühlbach/Reigersbach 6,0 
Würmkanal 5,6 
Erlbach 5,4 
Oberstjägermeisterbach 5,0 
Langwiederbach 4,9 
Garchinger Mühlbach 4,7 
Lochhauser Fischbach 4,5 
Kalterbach 4,2 
Brunnbach 3,0 
Seen Größe in ha 
Ruderregattastrecke 31,2 
Lußsee 17,5 
Feldmochinger See 17,1 
Langwieder See 16,7 
Fasaneriesee 14,7 
Badesee an der Regattaanlage 13,6 
Seen im Nymphenburger Park 11,0 
Badesee Riem 9,7 
Olympiasee 8,7 
Lechenauer See 7,9 
Kleinhesseloher See 7,8 
Böhmer Weiher 6,9
Baggersee am Rangierbahnhof 6,3 
Seen im Westpark 3,5 
See im Ostpark 3,4 
Hinterbrühler See 2,8 
Seen im Messegelände München-Riem 2,6 
Baggersee am Friedrich-Panzer-Weg 2,5 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 5

Seite 6

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Die Genossenschaft 
Fahrten mit einer Verordnung
zur Krankenbeförderung (VeK) 
Wichtigste Information vorab: Eine vom 
Arzt ausgestellte Verordnung zur Kran -
kenbeförderung (auch ärztliche Verord -
nung genannt) ist zur Abrechnung zwin -
gend erforderlich, garantiert aber keine 
Übernahme durch den Kostenträger. 
Die Abrechungen von Krankenfahrten, 
die über die Taxi-München eG vermittelt 
wurden, sind unproblematisch, solange 
die notwendigen Belege vorhanden sind 
und die Unterschrift des Patienten auf 
dem Vordruck geleistet wurde. Bitte be -
achten Sie, dass bei dem von der Taxi -
zentrale München vermittelten Auftrag 
vom Patienten in keinem Fall eine Zuzah -
lung einbehalten werden darf. Steigt ein 
Fahrgast mit einer Verordnung ein, kann 
auch Barzahlung mit dem Kunden ver -
einbart werden, wenn vor Ort offene Fra -
gen nicht geklärt werden können. In die -
sem Fall muss der Kunde die Verordnung 
zusammen mit einer ordnungsgemäß aus -
gefüllten Taxi-Quittung zur Abrechnung 
bei seiner Krankenkasse einreichen. 
Wenn die Verordnung vom Fahrer akzep -
tiert wurde, müssen folgende Punkte 
beachtet werden: 
1. 
Nur Fahrten von und zur stationären 
bzw. teilstationären Behandlung müssen 
die Krankenkassen übernehmen. Fahrten 
zu ambulanten Behandlungen werden 
von den Kassen in der Regel nicht be -
zahlt, es sei denn es liegt eine Genehmi -
gung vor. Dazu benötigen Sie eine 
schriftliche Kostenübernahme des Kosten -
trägers. 
2. 
Normalerweise ist die Verordnung auf 
Vorder- und Rückseite bedruckt. In weni -
gen Fällen gibt es auch zwei einzelne 
Blätter. Während auf der Vorderseite kei -
nerlei Veränderungen vorgenommen wer -
den dürfen, muss auf der Rückseite die 
Fahrt eingetragen und ganz wichtig – 
wird immer wieder vergessen – vom Pa -
tienten zur Bestätigung eine Unterschrift 
geleistet werden. In dem Feld ‚Leistungs -
erbringer’ unterschreibt der Fahrer. 
3. 
Die gesetzliche Zuzahlung stellt analog 
zur Praxisgebühr oder beim Kauf von 
Medikamenten einen Eigenanteil dar, der 
vom Patienten getragen werden muss. 
Dieser beträgt nach der aktuellen Rechts -
lage für jede einfache Fahrt 10% des 
Fahrpreises, mindestens jedoch 5,00 und 
maximal 10,00 Euro.
Bei Serienfahrten gelten je nach Kranken -
kasse zum Teil abweichende Regelungen. 
Soweit keine Zuzahlungsbefreiung be -
steht, muss der Rechnungssteller den Ei -
genanteil vom Patienten einfordern und 
auf der Rechnung an den Kostenträger in 
Abzug bringen.
Hat der Patient die Befreiungsgrenze er -
reicht (im Regelfall 2%, bei chronisch 
Kranken 1% des Bruttojahreseinkom -
mens) und liegt zusätzlich eine Befrei -
ungskarte vor, darf der Krankenkasse der 
Gesamtbetrag ohne Abzug in Rechnung 
gestellt werden. Auskunft darüber gibt 
der jeweilige Kostenträger. 
4. 
Um mit einer Krankenkasse abrechnen zu 
können, benötigt jeder Rechnungssteller 
ein eigenes Institutionskennzeichen (IK- 
Nummer), das bei der Arbeitsgemein -
schaft Institutionskennzeichen, Alte 
Heerstraße 111, in 53757 Sankt Augustin 
beantragt werden muss.
Neben den normalen Angaben, wie An -
schrift, Absender und Datum, muss jede 
Rechnung über eine Krankenfahrt die
IK-Nummer des Leistungserbringers, Na -
me und Adresse des Patienten, Abholund Zielort der Fahrt, Länge der Beförde -
rungsstrecke in km und die Angabe, ob 
Einzel oder Sammelbeförderung stattge -
funden hat, enthalten. Falls eine Sammel -
beförderung durchgeführt wurde, auch 
die Anzahl der Fahrgäste.
Weiter sind bei Rechnungsstellung Anga -
ben über den erfolgten Einbehalt von 
Zuzahlung erforderlich, bzw. müssen vom 
Endbetrag in Abzug gebracht werden. 
Falls ein erforderlicher Mehraufwand ge -
leistet wurde, z.B. die Erhöhung des Fahr -
preises wegen einer durch Bauarbeiten 
gesperrte Fahrtroute, sollte die Rechnung 
einen Hinweis enthalten. Eine ordentlich 
erstellte Rechnung wird die Bearbeitung 
und Auszahlung der in Rechnung gestell -
ten Beförderungsentgelte beschleunigen.
Stellt sich erst am Ende einer Fahrt her -
aus, dass ein Fahrgast über eine ärztliche 
Verordnung verfügt und die Taxifahrt 
über eine Krankenkasse abgerechnet wer -
den soll, bleibt nur die Rechnungsstel -
lung an die Kasse oder den Kunden, 
sofern diesem die Begleichung mit Bar -
mitteln nicht möglich ist. Hierfür müssen 
Sie ebenfalls die oben genannten Punkte 
beachten. 
Hansjörg Roidl, zuständig für Bearbei -
tung und Koordination von Kranken- und 
Dialysefahrten bei der Taxi-München eG. 
TAXIKURIER AUGUST 2010 6
Kompetente Mobilitäts -Lösungen
www.taxirent.de
TRP
TAXI-RENT-PARTNER
TAXI-ERSATZFAHRZEUGE
TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im
Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice.
bundesweit 
24 Std. Service -Telefon
0180 
222 1 222
STATION MÜNCHEN
bei
J.A.H.U.GMBH
Ehrwalder Str. 89 · 81377 München
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 6

Seite 7

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Die Genossenschaft 
Beschwerdenbericht 
2. Quartal 2010 
Die Zusammenarbeit zwischen Taxi-Mün -
chen eG und den Mitgliedsunternehmern 
funktioniert fast reibungslos, wenn es 
darum geht, Beschwerden von Fahrgästen 
zu klären. Durch das aktive Mitwirken 
hat sich die Zahl der Beschwerden erneut 
reduziert. Dieser Erfolg stellt eine erfreu -
liche Entwicklung dar. Gleichwohl stellen 
wir fest, dass nach wie vor die Qualität 
der Taxidienstleistungen oft nicht den 
Erwartungen der Fahrgäste entspricht. 
Die häufigsten Klagen gibt es wegen feh -
lender Servicebereitschaft bei alten oder 
hilfsbedürftigen Fahrgästen. Dieses Ver -
halten verstößt zum Ersten gegen § 5 
Absatz 4, 5 und 6 der Münchner Taxiord -
nung und zweitens gegen die zwischen 
der Genossenschaft mit Fahrern und 
Unternehmern geschlossenen Verträge, 
vor allem aber führt dies zur Unzufrie -
denheit beim Kunden.
Die fehlende Bereitschaft zum guten 
Service trifft aber auch alle Fahrgäste, die 
mit schweren Koffern hilfesuchend am 
Taxistand stehen und vergebens darauf 
warten, dass der Fahrer ihr Gepäck im 
Taxi verstaut. Noch viel zu oft halten es 
einige nicht für notwendig, Be- und 
Entladevorgänge durchzuführen. Diese 
Unfreundlichkeit begleiten diese Spezialisten mit einem Schwall an unpassenden 
Worten vor allem dann, wenn die Fahr -
strecke nicht ihre Erwartungen erfüllt. 
Derartiges Verhalten ist nicht nur unver -
schämt, es steht auch im Gegensatz zu 
den Interessen des gesamten Taxigewer -
bes, keine Fahrgäste zu verlieren. Der 
Verlust an Fahrgästen und damit Fahrten 
ist seit Jahren bekannt und führt zu ge -
ringeren Einnahmen. Natürlich ist nicht 
nur das Fehlverhalten des Fahrpersonals 
ursächlich dafür verantwortlich, sondern 
auch die allgemeine Wirtschaftslage und 
der Ausbau der Infrastruktur. Gerade des -
halb müssen wir alles in unserer Verant -
wortung Liegende tun, um die Kunden -
psychologie positiv zu beeinflussen.
Der Kunde von heute ist informiert und 
unabhängig und verzeiht es deshalb 
nicht, wenn seine Erwartungen nicht er -
füllt werden. Leistungen „heute Top und 
morgen Flop“ sind ihm ein Gräuel, er 
lässt Schlampereien nicht durchgehen. 
König Fahrgast kann auch problemlos 
schlechte und gute Erfahrungen kommu -
nizieren. Deshalb ist es ein Irrglaube an -
zunehmen, Fehlverhalten erfahre ohnehin 
niemand. Sicher ist, dass viele Reisende 
sich vorab im Internet informieren und 
aus diesem Grund zum Beispiel wissen, 
dass die Taxifahrt vom Flughafen zur 
Messe München 51,00 Euro kostet. „Un -
garnschleife“ lebe wohl… Bitte bedenken 
Sie auch das Phänomen, dass schlechte 
Erfahrungen bis zu neunmal mehr kom -
muniziert werden als positive Erlebnisse. 
Nach den Jahren 2008 und 2009 hat
die Geiz-ist-geil-Mentalität, Gott sei es 
gedankt, ihren Zenit überschritten. Die 
Kunden planen jetzt zwar nach wie vor 
ihren Kauf generalstabsmäßig, sind aber 
wieder bereit, für den ethischen oder 
auch für den sozialen und ökologischen 
Mehrwert zu bezahlen. Die Verbraucher -
forscher haben herausgefunden, dass 60 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 7

Seite 8

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Die Genossenschaft 
TAXIKURIER AUGUST 2010 8
Prozent der Verbraucher ein Bewusstsein 
der Nachhaltigkeit bei ihren Entscheidun -
gen maßgeblich mit einfließen lassen. 
Wir sind der Überzeugung, dass dieser 
Wandel im Denken der Kunden eine 
große Chance für das Taxigewerbe ist. 
Die Strategie des Taxigewerbes heißt 
deshalb, mit Vertrauen und Transparenz 
Fahrgäste für sich zu gewinnen und 
Schlampereien und vorsätzliches Fehlverhalten intensiv zu bekämpfen. 
Mit kollegialen Grüßen 
Reinhard Zielinski 
Standplatzarbeit 
Anfahrt Olympiaturm: 
Ab sofort ist die direkte Zufahrt bis zum 
Eingang des Restaurants 181 im Olympia -
turm zwischen 18:00 und 1:00 möglich. 
In dieser Zeit werden die Verkehrspoller 
am Eingang des Parks bei Zufahrt über 
Spiridon-Louis-Ring 7 geöffnet. Bitte 
nutzen Sie diese Möglichkeit zur Anfahrt 
und auch bei Abholung von Fahrgästen 
aus der Gaststätte. 
Sonnen-Rieger: 
Aufgrund der Sanierung einer Treppe 
zum Stachus-Untergeschoss musste der
Taxistandplatz Sonnen-Rieger nach 
Süden verlegt werden. Neuer Standort ist 
eine Parkbucht in der Sonnenstraße nörd -
lich der Einmündung zur Josephspital -
straße. Die Renovierung der Treppe ist
bis zum 17.09.2010 geplant. 
Kronstadter: 
Wir bitten alle Kollegen eindringlich, ihre 
Notdurft nicht an oder in der Nähe von 
Taxistandplätzen zu verrichten. Am 
Kronstadter-Stand befindet sich eine 
Videokamera, die diese Umweltver -
schmutzung belegt. Sie riskieren damit 
die Auflösung des Standplatzes. (FK) 
Rufsäulen 
Die Erneuerung des alten Rufsäulensystems schreitet wie geplant voran. 
Bisher wurden 82 % der Telefone ausge -
wechselt. Die Taxi-München eG ist zuver -
sichtlich, bis Ende September 2010 die 
letzten Standplatztelefone der alten Ge -
neration ersetzen zu können. Damit ist 
München die erste Stadt in Deutschland, 
die Taxibestellungen an den Standplätzen 
ausschließlich über Solarenergie ermög -
licht. (FK) 
Jobbörse im Internet 
Seit kurzem ist auf der Internetseite der 
Taxi-München eG eine weitere Unterseite 
verfügbar. Unter Taxigewerbe/Jobbörse 
finden Taxifahrer ausführliche Informa -
tionen über Unternehmen in ihrer Nähe. 
Ab sofort können sich Mitgliedsbetriebe 
eintragen lassen, die Fahrpersonal 
suchen. Bei Interesse nehmen Sie
bitte Kontakt mit dem Vorstand der 
Genossenschaft auf. (FK) 
Handybestellung e-plus 
Im August können keine Bestellungen 
vorgenommen werden, da sich Frau 
Choleva in Urlaub befindet. Wir bitten 
dies zu beachten. (FK) 
Internetportale 
Wir wollen Sie nochmals daran erinnern, 
dass seit Mai 2010 unseren Mitglieds -
unternehmen und den registrierten Fahren 
auf der Homepage der Taxi-München eG 
(www.taxi-muenchen.de) unter der Rubrik 
„Taxi-München eG > Internetportale“ Zu -
gänge für die Online-Aktualisierung Ihrer 
Daten zur Verfügung stehen. Diese Portale 
sollen Ihnen die Kommunikation mit uns 
noch weiter vereinfachen und Zeit sparen. 
Für beide Portale (Unternehmerportal und 
Fahrerportal) benötigen wir von Ihnen 
einen ausgefüllten Nutzungsvertrag, den 
Sie im Büro der Taxizentrale persönlich zu 
den bekannten Geschäftszeiten abgeben 
können. Zur Freischaltung des Unterneh -
merportals bringen Sie bitte zusätzlich 
zum ausgefüllten Vertrag zur Anmeldung 
10 402 587 893 1222 1590 2012 2201 2511 2897 3243 
23 410 609 896 1233 1600 2018 2230 2515 2899 3265 
42 413 610 938 1244 1612 2030 2254 2544 2902 3284 
48 418 626 945 1273 1619 2031 2266 2548 2908 3289 
87 437 632 955 1276 1641 2038 2284 2571 2932 3312 
144 447 638 975 1298 1671 2044 2287 2594 2976 3329 
174 461 671 1004 1374 1731 2050 2293 2602 2986 3347 
198 473 673 1033 1393 1739 2057 2298 2607 3041 3359 
216 487 683 1038 1425 1773 2061 2324 2667 3045 3392 
217 489 688 1041 1437 1783 2063 2351 2678 3076 3405 
245 507 716 1051 1439 1793 2085 2353 2703 3087 3431 
249 508 734 1052 1478 1800 2107 2374 2709 3092 3511 
309 513 756 1053 1480 1856 2114 2383 2743 3112 3522 
313 520 767 1061 1518 1874 2116 2385 2749 3118 3543 
336 522 846 1078 1527 1879 2130 2405 2766 3121 3561 
348 533 847 1079 1532 1885 2148 2416 2801 3147 3593 
351 547 865 1083 1557 1935 2161 2480 2805 3163 3599 
361 548 886 1148 1567 1978 2163 2485 2823 3171 3610 
395 551 889 1149 1579 1991 2180 2500 2824 3213 3631 
396 567 890 1168 1581 2004 2186 2510 2875 3316 3632 
3645 3677 Gesamt: 222, Stand: 30.06.2010 
Taxinummern der Nichtmitglieder 
Ê
Wir trauern um unsere Kollegin 
Die langjährige Unternehmerin
ehemals Taxi 2041 
Frau Brunhilde Madleine Koch 
ist am 10. Juli, im Alter von
68 Jahren verstorben. 
Die Beerdigung war am Donnerstag, 
den 15. Juli 2010 um 13.00 Uhr 
auf dem Ostfriedhof. 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 8

Seite 9

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Die Genossenschaft 
9TAXIKURIER AUGUST 2010 
Ausweis und Auszug aus der Genehmi -
gungsurkunde mit; zur Freischaltung
des Fahrerportals genügt neben dem 
ausgefüllten Vertrag Ihr Ausweis und 
Fahrerausweis. (NL) 
Kopfstützenbezüge 
Ab sofort sind wieder die beliebten 
Kopfstützenbezüge in der Genossenschaft 
verfügbar. Die in den Grundfarben 
schwarz oder weiß erhältlichen Schonbezüge werden – solange der Vorrat 
reicht – an unsere Mitgliedsunternehmen 
zu einem sensationellen Stückpreis
von 1,50 Euro (inkl. Mehrwertsteuer)
abgegeben. (FK) 
Kundenberater 
Von Seiten der Genossenschaft wurden
in den letzten Monaten Anstrengungen 
unternommen, um die Kundenberatung 
zu erweitern. Unsere Mitarbeiter, die sich 
mit der Akquise, Beratung und Pflege 
von Kunden beschäftigen, haben ihre 
neuen Büroräume im ersten Stock des 
Rückgebäudes, gegenüber der Verwal -
tung, bezogen. In Zukunft wird die
Taxi-München eG aktiv an Taxibesteller 
herantreten. Neben der technischen Er -
weiterung unseres Angebots sollen Kun -
den mit Werbeaktionen und Informa -
tionsmaterial um- und geworben werden. 
Dazu sehen wir es als notwendig an, den 
Personalbestand für diesen Aufgabenbe -
reich zu vergrößern. Zum Zeitpunkt der 
Drucklegung fanden erste Einstellungsgespräche für die Position des Kundenberaters im Außendienst statt. (FK) 
Streiflicht des Aufsichtsrats 
Sommer – Sonne – Fußball 
Liebe Kolleginnen und Kollegen, 
Dieses Jahr begann der Sommer nicht 
am 21. Juni, sondern bereits am 11. Juni 
zum Start der Fußballweltmeisterschaft 
in Südafrika. Und was das für ein Som -
mer ist! Sonne pur! Sommerliche Tem -
peraturen, wie seit langem nicht mehr! 
Traumfußball! Seit über sechzig Jahren 
hatten wir keinen solchen Sommer mehr 
und Fußball in dieser modernen und er -
frischenden Art, der die ganze Welt be -
geistert, war von den Deutschen schon 
lange nicht mehr zu sehen. „Deutsch -
land spielt so Fußball wie nie zuvor“ 
schreibt sogar DER SPIEGEL. 
In allen Berichten wurden die indivi -
duellen Leistungen von Schweinsteiger 
und Co. auf das Höchste gelobt, aber 
auch der Teamgeist und die hervorra -
gende Mannschaftsleistung unterstri -
chen. Wir alle können uns die heutige 
Nationalelf als Vorbild nehmen.
Teamgeist und Mannschaftsleistung, al -
so ein Zusammenarbeiten aller, führten 
auch die Taxi-München eG zum Erfolg. 
Ich bin sicher, dass die neu gewählten 
Mitglieder in Aufsichtsrat und Vorstand 
unser Team hervorragend ergänzen und 
sich entsprechend einbringen werden. 
Neben der Wahl des neuen Vorstands -
mitgliedes und der neuen Aufsichtsrats -
mitglieder stand bei der diesjährigen 
Generalversammlung auch der Bericht 
des Wirtschaftsprüfers auf der Tagesord -
nung. In diesem wurde unter anderem 
darauf hingewiesen, dass die Umsätze 
über Kreditkartenzahlungen in einem 
erheblichen Maß zugenommen haben. 
In diesem Zusammenhang weise ich 
noch einmal darauf hin, dass die An -
nahme von Kreditkarten nicht nur zum 
Service gehört, sondern für Datenfunk -
teilnehmer sogar verpflichtend ist. 
Sehen Sie die Kreditkartenzahlung als 
eine weitere Möglichkeit, Umsatz zu 
generieren. 
Apropos Service: Der Prüfer des Genos -
senschaftsverbandes wies in seinem 
Bericht darauf hin, dass er in Service, 
Zuverlässigkeit, Flexibilität und Aus -
richtung auf die immer älter werdende 
Bevölkerung die Chancen unseres Ge -
werbes sieht. Die Installation der neuen 
Rufsäulen ist im vollen Gange. Die 
neuen Rufsäulen werden selbstverständ -
lich auch Zug um Zug mit der Rufnum -
mer des Standplatzes beschriftet. Wir 
bitten um Nachsicht, dass diese Arbei -
ten erst im vierten Quartal dieses Jahres 
beendet sein werden. 
Ich wünsche Ihnen liebe Kolleginnen 
und Kollegen gute Geschäfte und stets 
eine unfallfrei Fahrt. 
Mit kollegialen 
Grüßen 
Ihre
Christine Reindl 
Aufsichtsratsvorsitzende 
Verkehrsmedizinische
Untersuchungen
Dr.Josef Venczel
Dr.Marta Venczel
Betriebsärzte
Adelheidstr.23
80798 München
T el:2729460 Fax: 27294614
Handy: 0172 / 8916575
Alle med.Untersuchungen für Ersterwerb
oder Verlängerung des Führerscheins
für Berufsfahrer (T axi,LKW,Bus etc)
bei Bedarf auch am Wochenede.
Stimmer & Sohn GmbH
Lindberghstraße 20 · 80939 München
Annahme 089/34 84 40 · Büro089/321 99 29-3
T axiwerkstätte
• Unfallinstandsetzung
• Kfz-Reparaturwerkstätte
• spontane Hilfe
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 9

Seite 10

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

10 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Der Landesverband 
Protokoll der 
64. Jahreshauptversammlung 
des Landesverbandes Bayerischer
Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. 
Dienstag, den 11. Mai 2010 
„Augustinerkeller“ Festsaal, Arnulfstraße 52 
Tagesordnung 
Öffentlicher Teil von 10.30 bis 12.30 Uhr 
1. Begrüßung der Gäste und Mitglieder
2. Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden 
§ Allgemeine Situation 
§ Fiskaltaxameter
§ Versicherungen
§ Gewerbepolitik 
§ Behindertenfahrdienst 
§ Datenschutz 
3. Diskussion 
Mittagspause von 12.30 bis 14.00 Uhr 
Ausgabe der Stimmkarten 
Die Daimler AG – NL München – lädt die 
Tagungsteilnehmer zum Mittagessen ein.
Wir danken im voraus für die großzügige 
Geste. 
Interner Teil, Beginn: 14.00 Uhr 
1. Vorlage des Jahresabschlusses 2009 
2. Bericht der Revisoren
3. Entlastung des Vorstandes 
4. Satzungsgemäße Wahlen 
Wahl des 2. stellvertretenden 
Vorsitzenden 
Herr Alfred Lehmair 
5. Verschiedenes 
Der Vorsitzende des Landesverbandes 
Bayerischer Taxi- und Mietwagenunter -
nehmer e.V., Herr Frank Kuhle, eröffnete 
die Jahreshauptversammlung und be -
grüßte die anwesenden Mitglieder sowie 
die eingeladenen Vertreter von Behörden, 
Institutionen und Geschäftspartnern.
Sein besonderer Gruß galt Herrn Dr. Josef 
Assal, dem Vorsitzenden der Taxikommis -
sion des Stadtrates der LH München, der 
in Vertretung von Herrn OB Christian Ude 
erschienen war.
Des Weiteren begrüßte Herr Kuhle auch 
die Hersteller von Spezialfahrzeugen für 
den qualifizierten Behindertenfahrdienst.
Nach Feststellung der form- und fristge -
rechten Ladung zur Versammlung sowie 
der Genehmigung der Tagesordnung er -
folgte der Tätigkeitsbericht der Vorsitzen -
den. Herr Kuhle gab den Anwesenden 
einen Überblick über das bayerische Taxi -
gewerbe. Die seit Einführung des Euros 
angespannte wirtschaftliche Lage hat sich 
in den letzten Monaten durch Immobi -
lien- bzw. Bankenkrise erheblich ver -
schlechtert. Nach den Privatpersonen sind 
inzwischen auch die Unternehmen dazu 
übergegangen, besonders bei den Reise -
kosten zu sparen. Verschärft wird die 
Lage zusätzlich durch gemeinnützige Or -
ganisationen, die massiv in die gewerbli -
che Personenbeförderung eindringen. 
Herr Kuhle zitierte aus einem Schreiben 
der Staatsanwaltschaft München II, nach 
dem das Vorgehen des BRK Kreisverban -
des Garmisch „…in der Tat Auffälligkeiten 
aufweist“ .Daraus würde sich aber kein 
ausreichender Anfangsverdacht ergeben, 
so die Staatsanwaltschaft weiter und lies 
das Verfahren ruhen.
Weiter kritisierte Herr Kuhle die Kranken -
kassen, die ihre Beitragszahler wie Stückgut dem billigsten Anbieter feilbieten. 
Dass hierbei nur die Beförderungsqualität 
leiden kann, steht außer Frage. Der Lan -
desverband musste den vdek-Rahmenver -
trag kündigen, da sich insbesondere die 
Barmer-GEK damit nur eine Höchstpreis -
grenze verschaffen wollte, die nach Be -
darf von der Kasse immer wieder unter -
laufen wurde.
Chancen für das Taxi- und Mietwagenge -
werbe sieht Herr Kuhle nur in einer quali -
tativ hochwertigen und flexiblen Dienst -
leistung. Das Gewerbe sollte sich in den 
nächsten Jahren verstärkt auf den älteren 
Teil der Bevölkerung einstellen, da diese 
einen immer größer werdenden Teil der 
Bevölkerung bilden. 
Der Vorsitzende berichtete über die von 
der Bundesregierung geplante Einbezie -
hung des Personenbeförderungsgewerbes 
in das Registrierkassengesetz. Der Vorstoß 
einiger Politiker ist ins Leere gelaufen, da 
die technischen Voraussetzungen nicht 
gegeben waren und die Umsetzung auch 
in Zukunft nicht machbar sei. Weiter 
steht das Taxi- und Mietwagengewerbe 
kritisch den Anstrengungen privater Fir -
men gegenüber, die den Unternehmern an 
Hand von eigen erhobenen Zahlen eine 
unwirtschaftliche Betriebsführung nach -
weisen will. Das Taxi- und Mietwagengewerbe Bayern ist der Meinung, seine 
betrieblichen Daten besser als ein gewer -
befremdes Unternehmen beurteilen zu 
können. 
Zum Abschluss berichtete Herr Kuhle 
über einen Rahmenvertrag einer Berau -
bungsversicherung in Zusammenarbeit 
mit der R+V Versicherung. Auf Grund des 
niedrigen jährlichen Beitrages kann die -
ser allerdings nur von Flotten in An -
spruch genommen werden. Danach über -
gab Herr Kuhle an den stellvertretenden 
Vorsitzenden des Landesverbandes, Herrn 
Wolfgang Ziegler. 
Herr Ziegler von der Landesgeschäftsstelle in Nürnberg berichtete ausführlich 
über die Neuregelung des Behinderten -
fahrdienstes in Mittelfranken. Dort wer -
den inzwischen pauschale Vergütungen 
für den Behindertentransport bezahlt, die 
für alle Marktteilnehmer gleich anzuwen -
den sind. Der Landesverband sieht darin 
eine große Chance für das Taxi- und 
Mietwagengewerbe. Die Wettbewerbsver -
zerrungen von Mitbewerbern, durch Ein -
satz von Zivildienstleistenden oder Steu -
erbefreiung der Fahrzeuge, gehören damit 
der Vergangenheit an. Auch hierbei sind 
wieder die Stärken des Gewerbes, also 
Qualität und Flexibilität gefragt. 
Im Anschluss daran berichtete Herr Zieg -
ler über den Antrag des LV Bayerns an 
den Bundesverband (BZP) über Einrich -
tung einer bundesweiten Datenbank zur 
Taxivermittlung. Der Antrag wurde mit 
wenigen Gegenstimmen im April in Leip -
zig angenommen. Zwischenzeitlich ist 
auf Bundesebene ein Ausschuss gegrün -
det worden, der sich mit der Durchfüh -
rung der Angelegenheit befasst.
Als nächsten TOP hielt Herr Erpho Kämp -
fer vom Prüfungsverband Hamburg einen 
Vortrag über die gesetzlichen Daten -
schutzrichtlinien. Dabei zeigte er nicht 
nur mögliche Probleme für Vermittlungs -
zentralen, Taxiunternehmer und deren 
Fahrer auf, sondern bot auch Lösungs -
möglichkeiten an. Der Landesverband ist 
der Ansicht, dass das Thema Datenschutz 
auch zukünftig im Gewerbe eine große 
Rolle spielen wird.
Nach diesem Vortrag bat Herr Kuhle den 
Vorsitzenden der Taxikommission, Herrn 
Stadtrat Dr. Josef Assal, ein paar Worte 
an die Versammlung zu richten. Dieser 
bezog kurz Stellung zum Thema Behin -
dertenfahrdienst durch Hilfsorganisatio -
nen und sagte dem Gewerbe ausdrücklich 
seine Unterstützung im Kampf gegen ille -
gale Methoden zu. Herr Kuhle dankte 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 10

Seite 11

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

11 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Der Landesverband 
Herrn Dr. Assal für seine Ausführungen 
und beendete damit den öffentlichen Teil. 
Die Mercedes-Benz Niederlassung Mün -
chen lud alle Teilnehmer und Gäste zu 
einem Mittagessen ein. Dafür bedankten 
sich die Anwesenden mit viel Applaus. 
Nach der Mittagspause wurden im nicht 
öffentlichen Teil der Jahreshauptver -
sammlung der Jahresabschluss und der 
Bericht der Revisoren vorgetragen. Die 
Entlastung des Vorstandes erfolgte mittels 
Akklamation. Bei der anschließenden 
turnusgemäßen Wahl des 2. stellvertre -
tenden Vorsitzenden wurde Herr Alfred 
Lehmair aus München wieder gewählt.
Die Jahreshauptversammlung wurde ge -
gen 14.30 Uhr geschlossen, nachdem sich 
die Vorsitzenden bei allen Mitgliedern für 
die Teilnahme bedankten. (FK) 
Taxi-Mörder gefasst 
Der wegen Ermordung der Taxifahrerin 
Zana Osmani (32) in Hagnau und des 
vorangegangenen Mordversuchs und bru -
talen Vergewaltigung an der 44-jährigen 
Taxifahrerin in Singen bundesweit ge -
suchte Andrej Welz wurde am 13. Juni 
2010 in Brandenburg festgenommen.
Die gesamte Branche ist über diesen 
schnellen Fahndungserfolg sehr erfreut 
und dankt der Polizei ausdrücklich für 
deren effektiven Einsatz. 
Zwischenzeitlich haben wir erfahren 
müssen, dass die ermordete Kollegin al -
lein erziehende Mutter zweier Kinder ge -
wesen ist. Die Taxistiftung ist im Kontakt 
mit dem Unternehmer und wird, sobald 
die familiären Hintergründe näher geklärt 
werden können, den Kindern entspre -
chende Hilfeleistungen zukommen lassen. 
BZP AR.Nr. 24/10 
Tölzer Traditionsunternehmen
macht sich schick für die Zukunft 
Much – dieser Name steht wie kaum ein 
anderer in der Region Bad Tölz für Perso -
nenbeförderung. Bereits 1886 gründete 
der Urgroßvater des heutigen Firmeninhabers die Lohnkutscherei und beför -
derte Fahrgäste durch Bad Tölz. Heute, 
mehr als 100 Jahre nach dem ersten ben -
zingetriebenen Taxi, führt Michael Much 
nun in vierter Generation das Familien -
unternehmen. Neben dem Taxibetrieb 
gibt es einen zweiten erfolgreichen Ge -
Spenden an das BRK, MHD oder die 
Johanniter Unfallhilfe stärken die 
Konkurrenz zum Taxigewerbe und 
zerstören unsere Arbeitsplätze. (HM) 
Information 
Klimatisierte Räume
Zimmer mit seperater Dusche und WC
Whirlpool und TV, eigener Parkplatz
www.domina-bizarr-studio.de
Termine nur nach Vereinbarung
Studiotelefon (089) 94 40 52 22
Frankfurter Ring 220 º 80807 München
Telefon (0 89) 32 42 26 94
opening hours: 20.00h - 06.00h
Fr. u. Sa bis 07.00h
Klimatisierte Räume
Zimmer mit seperater Dusche und WC
Whirlpool und TV, eigener Parkplatz
www.domina-bizarr-studio.de
Termine nur nach Vereinbarung
Studiotelefon (089
)
 9
4
 4
0
 5
2
 22
Frankfurter Ring 220 º 80807 München
Telefon (
0
 89
)
 3
2
 4
2
 2
6
 94
opening hours: 20.00h - 06.00h
Fr. u. Sa bis 07.00h
schäftszweig: Europas größtes Autohaus 
für Taxifahrzeuge. Und Michael Much hat 
weitere Ideen und Pläne rund um das 
Thema Fortbewegung, die er mit der neu 
gegründeten Firma Much Motion ange -
hen will. Dies war für ihn der Anlass, ein 
neues Logo kreieren zu lassen, das seine 
geschäftlichen Ziele unterstützen soll. 
Das neu entwickelte Logo zeigt den 
Buchstaben „m“, angetrieben durch einen 
Aufziehschlüssel, wie man ihn von frühe -
ren Blechspielzeugen kennt. „Da sieht 
jeder sofort, dass es um Bewegung geht. 
Mit Aufziehschlüssel angetriebene Spiel -
zeuge waren robust, sie liefen immer. Ste -
hen damit auch heute noch für Stabilität. 
Diese Logoidee weckt Emotionen, erzeugt 
zumeist ein Lächeln, wirkt sympathisch.“ 
freut sich Michael Much. (FK) 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 11

Seite 12

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

12 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Rechtzeitig zum Beginn der Urlaubszeit der Bußgeldkatalog für Europa: 
Service 
Land Promille-Grenze Alkohol am Steuer 20 km/h zu schnell Über 50 km/h zu schnell Rotlichtverstoß Überholverstoß 
Belgien 0,5 ab 140 ab 100 ab 250 ab 150 ab 150 
Bosnien-Herzegowina 0,5 ab 150 ab 15 ab 50 ab 150 ab 150 
Bulgarien 0,5 ab 200 ab 20 ab 20 ab 30 ab 40 
Dänemark 0,5 ab 1 MV 70–270 ab 300 135–200 140 
Deutschland 0,5 ab 250 bis 35 ab 240 90–320 30–250 
Estland 0,0 ab 15 TS ab 70 ab 115 ab 8 TS ab 15 
Finnland 0,5 ab 15 TS ab 70 ab 115 ab 8 TS ab 5 TS 
Frankreich 0,5 ab 135 ab 90 1500 ab 90 ab 90 
Griechenland 0,5 ab 100 ab 50 ab 175 ab 350 ab 350 
Großbritannien 0,8 bis 6500 ab 75 bis 5600 ab 120 ab 120 
Irland 0,8 ab 1270 ab 80 ab 80 ab 80 ab 80 
Island 0,5 ab 490 ab 70 ab 70 100 ab 100 
Italien 0,5 ab 540 ab 155 ab 390 ab 155 ab 75 
Kroatien 0,5 ab 135 bis 70 ab 670 ab 270 ab 95 
Lettland 0,5 ab 140 ab 10 ab 110 ab 30 ab 15 
Litauen 0,4 ab 290 ab 10 ab 290 ab 110 ab 110 
Luxemburg 0,5 ab 145 ab 50 ab 145 145 145 
Malta 0,8 ab 480 ab 25 ab 25 ab 25 bis 60 
Mazedonien 0,5 ab 65 ab 30 ab 65 ab 65 ab 65 
Montenegro 0,5 ab 60 ab 20 ab 30 ab 20 ab 20 
Niederlande 0,5 ab 250 ab 100 ab 300 150 150 
Norwegen 0,2 ab 560 ab 395 ab 360 590 590 
Österreich 0,5 ab 220 ab 20 bis 2180 ab 70 ab 70 
Polen 0,2 ab 145 ab 10 ab 80 ab 50 ab 50 
Portugal 0,5 ab 250 ab 60 ab 120 ab 100 ab 120 
Rumänien 0,0 ab 125 ab 85 ab 125 ab 55 ab 85 
Schweden 0,2 ab 180 ab 260 ab 450 ab 130 ab 150 
Schweiz 0,5 ab 380 ab 110 ab 600 160 ab 150 
Serbien 0,5 ab 55 ab 20 ab 30 ab 50 ab 20 
Slowakei 0,0 bis 230 ab 160 bis 830 bis 330 bis 330 
Slowenien 0,5 ab 180 ab 50 ab 300 250 ab 170 
Spanien 0,5 ab 300 ab 90 ab 360 ab 90 ab 90 
Tschechien 0,0 ab 900 ab 40 ab 170 ab 35 ab 35 
Türkei 0,5 ab 150 ab 60 ab 60 60 ab 60 
Ungarn 0,0 ab 330 ab 100 ab 200 bis 330 bis 330 
Zypern 0,5 bis 1700 ab 10 ab 30 ab 85 ab 25 
Land Parkverstoß Handy am Steuer Lichtpflicht tagsüber Warnwestenpflicht 
Belgien ab 50 ab 100 – ja, 50 
Bosnien-Herzegowina 20 ab 10 ja, 15 –
Bulgarien ab 40 ab 15 ja 2) , 10 –
Dänemark 70 70 ja, ab 70 –
Deutschland 10–70 40 ––
Estland bis 70 ab 15 ja, bis 192 –
Finnland 10–40 bis 80 ja, 50 –
Frankreich ab 10 ab 35 ––
Griechenland ab 40 ab 50 ––
Großbritannien ab 40 ab 75 ––
Irland ab 40 ab 60 ––
Island ab 10 ab 35 ja, 30 –
Italien ab 35 ab 155 ja 1) , ab 38 ja, 38 
Kroatien ab 40 ab 70 ja 2) , 41 ja, – 
Lettland ab 5 15 ja, 7 –
Litauen ab 10 ab 10 ja, bis 15 –
Luxemburg ab 25 75 – ja, 49 
Malta ab 25 –– –
Mazedonien ab 25 40 ja, 32 –
Montenegro ab 20 20 ––
Niederlande ab 50 150 ––
Norwegen 90 150 ja, 190 ja, – 
Österreich ab 20 50 – ja, 14–36 
Polen ab 20 ab 40 ja, bis 55 –
Portugal ab 30 ab 120 – ja, 120–600 
Rumänien ab 30 ab 30 ja 1) , 20 ab 3,5 t, 20 
Schweden ab 40 – ja, ab 43 –
Schweiz ab 25 65 ––
Serbien 20 –– –
Slowakei bis 135 bis 135 ja, bis 135 ja, 50 
Slowenien ab 40 120 ja, ab 42 ja, 40 
Spanien bis 90 ab 90 – ja, 90 
Tschechien ab 35 ab 40 ja, ab 53 –
Türkei 30 –– –
Ungarn ab 10 bis 100 ja 1) , ab 40 ja, bis 105 
Zypern 25 85 ––
1) auf Autobahnen und außerorts, 2) im Winter; Beträge in Euro (gerundet), MV= Nettomonatsverdienst, TS = Tagessatz; Quelle: ADAC, Angaben ohne Gewähr 
Bußgeldkatalog 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 12

Seite 13

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

13 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Hurra, wir leben 
noch! 
Ohne Worte 
3093 
Wenn man als Kind in den 50ern oder 60ern aufgewachsen 
ist, ist es kaum zu glauben, dass wir so lange überlebt haben. 
Wir saßen in Autos ohne Sicherheitsgurte und Airbags. -
Unsere Betten waren in strahlenden Farben voller Blei und 
Cadmium angemalt. Die Fläschchen aus der Apotheke 
konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die 
Flasche mit Bleichmittel! Auf dem Fahrrad trugen wir nie 
einen Helm. Wir tranken Wasser aus Hähnen und Bächen, 
weniger aus Flaschen. Wir verließen das Haus zum Spielen 
und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen 
angingen. Niemand wusste, wo wir waren, wir hatten nicht 
mal ein Handy dabei. Wir haben uns geschnitten, brachen 
uns Knochen und Zähne und niemand wurde verklagt.
Es waren eben Unfälle. Wir rauften viel, schlugen uns mit 
Stöcken und selbst gebastelten Säbeln, aber niemanden mit 
Füßen und keinen ohnmächtig. Unsere Eltern haben sich 
nicht eingemischt. Wir aßen Kekse und alles mögliche und 
wurden trotzdem nicht dick. Wir hatten keine Playstation, 
keinen Nintendo, keine Videospiele, keinen Fernseher mit 
100 Kanälen, keine Videos und DVD’s, keinen Computer,
kein Internet.
Wir hatten Freunde. 
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße oder 
besuchten sie zu Hause, ohne zu klingeln. Keiner brachte uns 
und holte uns. Wir spielten Fußball ohne Original-Trikots. 
Nur die Guten durften mitspielen, wer schlecht war, musste 
lernen, mit Enttäuschungen klar zu kommen. Wer in der 
Schule durchgefallen ist, musste die Klasse wiederholen.
Dies führte nicht zu emotionalen Elternabenden. Wenn wir 
Scheiß gebaut hatten, gab es Konsequenzen. Keiner holte uns 
aus dem Schlamassel heraus, wir mussten alles selbst ausbaden. Die Eltern waren meist der gleichen Meinung wie 
Nachbarn, Lehrer und Polizisten. 
Wir hatten Freiheit, Erfolg, Misserfolg und Verantwortung. 
Trotzdem leben wir noch. 
§ ÜBER 25 MILLIO NEN FAH RGÄSTE PRO JAH R 
§ STEL LFLÄCH EN AN MÜNC HENS
LUKR ATIVSTEN PLÄTZEN 
§ MIT TAXIW ERB UNG AUF DEM KÜR ZESTEM
WEG ZUM STAD TGESPRÄCH 
WIR BRINGEN IHR E WER BUNG
DIREKT ZUM KUND EN! 
Information und Beratung: 
Taxi-München eG
Ansprechpartner: Frau Reich
Telefon: (0 89) 21 61-373
E-Mail: reich@taxi-muenchen.de 
WERBUNG 
OHNE UMWEGE! 
Die Isarfunk-Gebühren
machen ihre Mitglieder zu
Straßenbettlern 
Motiv des Monats 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 13

Seite 14

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

14 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Das Trinken von Alkohol ist in Deutsch -
land tief verwurzelt. Kein Dorf ohne 
Kneipen, kein Karneval ohne Bier, kein 
Schützenfest ohne Schnaps, keine Jubi -
läumsfeier ohne Sekt. „Beim Trinken ken -
nen die Germanen kaum Mäßigung“, 
schrieb schon der römische Schriftsteller 
Gaius Cornelius Tacitus vor knapp 2000 
Jahren. Vom Mittelalter weiß man, dass 
Bier und Wein schon zum Frühstück ge -
trunken wurden – wenn man es sich lei -
sten konnte. „Obere Schichten hatten teil -
weise einen ständigen ,Pegel‘,“ erklärt der 
Berliner Kulturhistoriker Hasso Spode. Zu 
besonderen Anlässen wurde bis zur Be -
wusstlosigkeit getrunken. Besonders der 
regelmäßige Reichstag, das Treffen der 
Fürsten und Stände, war berüchtigt: „Das 
kann man sich heute kaum vorstellen, was 
die da gebechert haben!“ Der Adel war 
eigentlich ständig besoffen. Schon zu 
Luthers Zeiten waren die sozialen Kosten 
der Alkoholexzesse enorm. Immer wieder 
gab es blutige Prügeleien und gefährliche 
Überfälle. In der Folge wurde zunehmend 
versucht, zumindest die Auswüchse einzu -
dämmen. Verboten wurde etwa der Brauch 
des „Zutrinkens“: Wann immer man eine 
Herberge oder Gaststube betrat, musste 
man mit den Anwesenden auf ihre Ge -
sundheit trinken; auch wenn es fünf oder 
sechs volle Becher waren. Auch die 
Trinkexzesse auf dem Reichstag wurden 
von Kaiser Karl V. verboten. 
Für die meisten Menschen in Mitteleuropa 
war Alkohol ein seltenes Gut. Rund 90 
Prozent der Deutschen lebten auf dem 
Land, ihr Konsum war deshalb von der 
Ernte abhängig. Wenn es genug Korn gab, 
wurde gebraut, gebrannt und getrunken. 
Wenn die Ernte schlecht war, wurde Was -
ser getrunken. Übrigens gab es im 16. 
Jahrhundert erste Diskussionen darüber, 
ab wann Kinder Alkohol trinken sollten. 
Die Mediziner plädierten für eine Alters -
grenze von zwölf Jahren.
Wenig hat sich geändert. Wenn getrunken 
wird, dann richtig. So trinken 63 Prozent 
der Jungen und 37 Prozent der Mädchen 
mehr als fünf Gläser am Abend. Neu ist, 
dass ein Teil der Jugendlichen Alkohol bis 
zum Umfallen trinkt. Neu ist auch, dass 
besonders Mädchen mehr als noch vor ein 
paar Jahren trinken. 
Eine Umfrage im Auftrag der Bundeszen -
trale für gesundheitliche Aufklärung 
(BzgA) sieht einen Trend hin zu einem ri -
skanten Alkoholkonsum bei Jugendlichen. 
Der Statistik nach trinken 22 Prozent der 
zwölf- bis 17-jährigen Jugendlichen ein -
mal pro Woche Alkohol. Besonders ge -
fährdet sind dabei die 16- bis 17-jährigen 
Titelthema 
Volle Dröhnung 
Jugendliche und Alkohol sind ein brisantes 
Thema. In München ist die Zahl der Alko -
holvergiftungen unter Kindern und Jugend -
lichen in den letzten vier Jahren um 38 Pro -
zent gesteigen. Noch krasser ist die Anzahl 
bei Gewaltdelikten. Da standen mehr als
55 Prozent der Heranwachsenden unter 
Alkoholeinfluss. Kein Wunder, dass Bayerns 
Innenminister Joachim Herrmann daraus 
den Schluss zieht: „Alkohol ist der
Aggressionsverstärker Nummer eins.“ 
männlichen Jugendlichen. Unterstützt 
wird diese Entwicklung durch „Flatrate- 
Partys“, bei denen die Besucher für einen 
Festpreis soviel trinken können wie sie 
wollen oder können – meist allerdings 
noch mehr. Junge Menschen nutzen diese 
Veranstaltungen zum so genannten Koma -
saufen. Es beschreibt das exzessive Betrin -
ken bis hin zur Bewusstlosigkeit. Auf 
Grund der bestehenden Gesetzeslage kön -
nen die Bundesländer diese Art von Ver -
anstaltungen verbieten, so wie es Baden- 
Württemberg bereits getan hat. Wer als 
Wirt dennoch solche Parties anbietet, 
riskiert einen Entzug seiner Gaststättenerlaubnis. 
Für den Soziologen Klaus Hurrelmann 
wollen „Jugendliche dabei ihre Grenzen 
austesten, das Limit finden und schauen 
was geht“ .Ein extrem gesundheitsschädliches Experiment. Denn früher haben 
Jugendliche auch Bier getrunken, aber in 
einer Gaststätte, in der auch andere Gäste 
waren, die aufgepasst haben. Und auch 
der Wirt hat aufgepasst. Heute gibt es ver -
antwortungslose Wirte, die mit ihren min -
derjährigen Gästen noch mitsaufen, wie 
der Fall Lukas aus Berlin, der nach 40 
Tequilla ins Koma fiel und darauf starb.
Es geht darum, wieder eine Kultur des 
Hinsehens zu schaffen und Verantwortung 
und Vorbildverhalten in der Gesellschaft 
zu stärken. 
Unbestritten ist der Zusammenhang zwi -
schen Alkohol und Gewalt. Durch starken 
Alkoholkonsum wird die Hemmschwelle 
bei einer Person gesenkt, was das Verhal -
ten verändert und zu Aggressionen führen 
kann. Mehr als ein Drittel aller schweren 
Straftaten wie Totschlag und Körperverlet -
Tra u
Die S
germ
den,
Meis
und
abge
schä
drige
me r
 W
am
 Ihr
Ihn
Der Adel war ständig besoffen 
Immer mehr Mädchen trinken 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 14

Seite 15

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

zung mit Todesfolge wird unter Alkohol -
einfluss verübt. Wer als Taxler Samstag -
nacht die einschlägigen Betankstationen 
anfährt, um Gutes zu tun und die Besoffe -
nen nach Hause bringen möchte, kann ein 
Lied davon singen. Alkohol ist vor allem 
ein Wirtschaftsfaktor, mit dem sich viel 
Geld verdienen lässt. Das gilt nun aber 
zweifellos nicht für alle und für den Taxler 
als Letzten. Den rund 17 Milliarden Euro 
Umsatz stehen geschätzte 20 Milliarden 
Euro an Kosten für alkoholbezogene 
Krankheiten gegenüber. Das sind 1,1 Pro -
zent des Bruttoinlandsprodukts. Hinzu 
kommen noch soziale Kosten, die schwer 
messbar sind, etwa Ineffizienzen am Ar -
beitzsplatz und Kriminalität unter Alko -
holeinfluss.
Wie soll nun Prävention stattfinden, wenn 
Jugendliche bei Erwachsenen sehen, dass 
Alkohol alltäglich ist? Mit Verboten lässt 
sich nichts erreichen und sie lassen sich 
schon mal gar nicht durchsetzen. Ob die 
kaputten Hirne durch Aufklärung zu errei -
chen sind, ist ebenfalls fraglich. Vielleicht 
wäre es schon ein erster Schritt, wenn die 
Eltern vor dem Fernseher nicht täglich zur 
Flasche greifen, damit sie das Elend aus 
der Filmmerkiste ertragen können. Denn 
da fängt der Kreislauf eigentlich schon an. 
Bedauerlicherweise scheint der Trend weg 
von alkoholischen Getränken als Genuss -
mittel hin zum Alkoholexzess zu gehen - 
weg vom Gebrauch hin zum Missbrauch 
also. Dabei ist der Missbrauch im Gegen -
satz zum reinen Genuss, der erste Schritt 
hin zu Kontrollverlustund letztlich zur 
Sucht. (PG)
Trau mca r-Autov erm ietu ng und Taxiverleih GmbH · Ri che lstraß e 6 (direkt an der Donnersberge r Brück e) 8063 4 München 
Tel. : (08 9) 1 67 54 40 · Fa x: (08 9) 1 67 96 02 
W i r h e l fe n s o fo r t u n d u n b ü r o k r a t i s c h ! 
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekan nt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axikaput t - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - 
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. 
Meist trifft einen zwar selbs t keine Schul d, trotzdem hat man jede Menge Ärge r 
und Unannehm lichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen 
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterb eschäftigt werden wollen , Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienst ausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. 
 Wir si nd 24 Stu nden für Sie er reic hb ar (auch an So nn- u. Fe ie rtag en un d 
am Woche nen de) . 
 Ihr Er satz tax i ste ht binne n kürz ester Zeit für S ie bereit bzw . wird bei 
Ihnen ange lie fert . 
Selb stver st änd l i ch sin d sowoh l Fun k als au ch T axameter entsprec hend Ih ren 
Erfor dern iss en programm ie rt. 
 Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. 
 Z a h l re i c h e Au to h ä u s e r w i c ke l n a u c h d i e Ta x i - M o b i l i t ä t s g a ra n t i e 
ü b e r u n s a b (Da iml erChr ysl er, BMW, Op el, VW, Cit roen) . 
 I m B e d a r f s f a l l k ü m m e r n w i r u n s u m d i e erf order lic hen behör dli chen Fo rma lit äten . 
 Be i un vers chulde te n Verkehrsu nfä ll e n rech nen wi r di e Mi ett axirechnun g 
direk t mit der ge gne ris che n Versic he rung ab (Ra hmena bkommen mi t vi ele n Vers ich erern ). Übe rb rüc kungsta rif e, wen n Sie Ihr altes Fahr zeug verka uft haben, da s neue noch nicht aus gelie fer t wurde. 
 Un se r Ersat zta xen - un d Mietw ag en fuhrpa rk besteht aus den neuest en 
Limousinen, Kombis, V an s un d Taxi busse n fas t a lle r nam ha fte n H e r s te l - 
l e r ( D a i m l e r C h r ys l e r, B MW, O p e l , VW... ) 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 15

Seite 16

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

16 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Die Verengung der Blumenstraße in Rich -
tung Viktualienmarkt von zwei auf eine 
Spur gebietet, die Aufmerksamkeit auf 
das Verkehrsgeschehen zu konzentrieren. 
Dadurch fährt man meist ohne Blick für 
die Umgebung an einem Autogeschäft 
vorbei, das an der Blumenstraße 17 an 
der Ecke zur Theklastraße seine Ausstel -
lungsräume hat. Ebenso wenig wird man 
die Aufmerksamkeit auf die gegenüberlie -
gende Elektrotankstelle der Stadtwerke 
München richten können, wo häufig der 
weiße Sportwagen mit dem Kennzeichen 
M-EV 1450 am Stromkabel hängt und 
aufgeladen wird, und zwar mit Öko- 
Strom aus 100 Prozent erneuerbarer 
Energie. Symbolisch erhebt sich im 
Hintergrund das stillgelegte Kraftwerk an 
der Müllerstraße 7. Die Buchstaben EV 
stehen für das englische oder besser USamerikanische „electric vehicle“ und die 
Ziffern 145 beziehen sich auf die Zahl der 
in Deutschland bereits verkauften Exem -
plare. An der Windschutzscheibe weist ei -
ne runde weiße Plakette darauf hin, dass 
dieser Wagen 0 Emissionen ausstößt. Dies 
verwundert auf den ersten Blick, denn 
das Auto sieht von außen aus wie ein bri -
tischer Lotus. Tatsächlich wird der Wagen 
namens Tesla Roadster dort in Hethel bei 
Norwich basierend auf dem Modell Lotus 
Elise seit März 2008 in Serie zusammen -
gebaut. Das technische Innenleben hinge -
gen stammt aus den USA, genauer aus 
Die versteckten Schätze Münchens 
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten 
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ . 
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht 
die Wirklichkeit meistens doch anders aus. 
Gerade in der Geschäftswelt dominieren 
die Filialisten, die man identisch in ganz 
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz 
Europa ebenso findet. Und dennoch haben 
sich trotz horrender Mieten kleine Läden 
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit 
ihrem spezialisierten Angebot Marktni -
schen füllen und einen München-typischen 
Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt 
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen 
mit dieser Rubrik Kollegen und Kollegin -
nen informieren, die ihre Tätigkeit nicht 
nur als Personenbeförderung von A nach 
B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit 
Stolz und Kenntnis die versteckten, 
manchmal kuriosen Schätze Münchens 
vermitteln möchten. 
dem umweltbewussten Bundesstaat Kali -
fornien und noch genauer aus Silicon 
Valley, wo die Firma Tesla Motors in San 
Carlos ihren Sitz hat.
Der Roadster wurde anfangs nur in Nord -
amerika angeboten und entwickelte sich 
zu einem großen Erfolg bei Leuten mit 
sehr viel Geld, denen die üblichen Ferra -
ris, Hummers, Lamborghinis und Porsches 
zu banal erschienen und die nun ihre 
daraus resultierenden Umweltsünden der 
Vergangenen mittels des vollelektrischen 
Tesla wieder gutzumachen hofften. Als 
weiterer positiver Nebeneffekt fiel dabei 
das Exklusive eines solchen Fahrzeuges 
an sowie die Aufmerksamkeit der Öffent -
lichkeit. Seit Mai 2009 ist der Tesla Road -
ster auch in Europa erhältlich. Die erste 
und bislang einzige Niederlassung in 
Deutschland mit derzeit sieben Mitarbei -
terinnen und Mitarbeitern entstand an 
der Blumenstraße 17, zwei weitere liegen 
in London und Monaco, und infolge der 
steigenden Nachfrage sollen europaweit 
noch einige mehr folgen. Herr Craig 
Davies leitet die Münchner Niederlassung 
und ist als Sales & Marketing Director für 
das europäische Geschäft leitend verant -
wortlich. Seine Verbindungen zum deut -
schen Sprachraum sind lang: Seit 1996 
lebt er hier, zunächst als Gaststudent der 
Betriebswirtschaftslehre und der Deut -
schen Sprache an der Münchner Univer -
sität. In Wien war er dann bei den Ver -
einten Nationen und bei Coca-Cola tätig 
und arbeitete von 2001 bis 2008 bei 
BMW-Motorrad und BMW-Mini, bevor er 
seinen jetzigen Posten für Tesla über -
nahm. Mister Davies ist US-Bürger, seine 
Frau Österreicherin und ihre beiden Töch -
ter haben die deutsche, österreichische 
sowie die US-Bürgerschaft. Die Familie 
lebt als Mieter der Taxi-München eG in 
der Haimhauserstraße 3, in deren Tiefga -
rage unser Vorstand Reinhard Zielinski 
im April 2009 der Einrichtung einer 
Tesla Motors, Blumenstraße 17
Herr Craig Davis mit seinem Tesla-Privatfahrzeug an der Elektrotankstelle Blumen- Ecke Theklastraße 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 16

Seite 17

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

17 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Elektroladestelle als Pionierprojekt zuge -
stimmt hat, damit Herr Craig seinen Wa -
gen nachts aufladen kann. Dieser nennt 
seine Adresse seitdem angesichts der Nä -
he zur Münchner Freiheit auch „Münch -
ner Öl-Freiheit“ . 
Mister Craig setzt sich als Privatmann für 
ein Ende der Abhängigkeit der Industrie -
staaten vom Ölreichtum politisch unzu -
verlässiger und dubioser Staaten ein und 
damit zusammenhängend für einen ver -
stärkten Klimaschutz. Diese beiden Ziele 
entsprechen auch seinen Argumenten als 
Geschäftsmann für den Kauf eines Tesla 
Roadster. Er sieht den Abstieg der Auto -
mobilindustrie in Detroit als bezeichnend 
für die künftigen Entwicklungen und 
meint, die elektrische Zukunft des Stra -
ßenverkehrs sei von Kalifornien ausgehend bereits in der Gegenwart ange -
kommen. Während die Effizienz bei 
Elektromotoren bei 90 Prozent liege, 
brächten die brennbaren, flüssigen Treib -
stoffe gerade einmal eine Effizienz von 
35 Prozent zustande – und dies hält Herr 
Craig für untragbar angesichts der tech -
nischen Möglichkeiten. Der zweisitzige 
Tesla Roadster wartet mit einigen beein -
druckenden Daten auf: Er beschleunigt 
von 0 auf 100 Stundenkilometer in schier 
konkurrenzlosen vier Sekunden, und die 
elektronisch begrenzte Höchstgeschwin -
digkeit beträgt 200 Stundenkilometer, 
und dies ohne jeden Lärm und ohne 
irgendwelche Auspuffgase. Der Antrieb 
benötigt naturgemäß kein Öl und hat nur 
zwölf bewegliche Teile, was den Ver -
schleiß auf praktisch Null senkt. Das 
Fahrzeug wird durch den Motor ge -
bremst, wodurch elektrische Energie in 
die Batterien gespeist wird – ähnlich den 
elektrisch betriebenen Schienenfahrzeu -
gen. Doch hier gibt es einen entscheiden -
den Unterschied: Die Schienenfahrzeuge 
erhalten ihren Strom ständig über Strom -
träger, während die Energie für ein elek -
trisches Automobil im Fahrzeug selbst 
gespeichert werden muss. Eine Batterieladung bewegt den Tesla Roadster fast 
400 Kilometer weit. Dann ist die nächste 
Ladung fällig, die in knapp vier Stunden 
über einen normalen Stecker in das 220- 
Volt-Netz möglich ist und nur 10,00 Euro 
kostet. Auch Teilladungen sind möglich, 
man muss also nicht warten, bis die Bat -
terie komplett geladen ist. In München 
stehen bereits zehn Ladestationen zur 
Verfügung, wo über Karte abgebucht 
werden kann, beispielsweise beim ADAC 
am Westpark, in den Riem-Arkaden, beim 
Deutschen Museum, am Flughafen im 
Parkhaus 20 und eben an der Theklastra -
ße. Herr Craig hat sich als Ziel gesetzt, 
jedes Parkhaus in München mit einem 
solchen Gerät auszustatten. Aber damit 
diese dann ausgelastet sind, müsste der 
Kaufpreis eines Roadsters wohl noch et -
was nach unten gehen: Heute zahlt man 
100.000 Euro plus Mehrwertsteuer für 
ihn. Und dennoch sieht Mister Craig im 
Taxi-Alltag ein zukünftiges Potenzial für 
den Elektroantrieb, denn im Jahr 2012 
soll das viertürige elektrische Model S mit 
fünf Sitzen auf den Markt kommen, das 
sich im Segment eines Audi A 6 oder 
BMW 5 bewegt, dessen Preis allerdings 
noch nicht feststeht. Der technische Fort -
schritt wird dann eine Reichweite von 
500 Kilometern und eine vollständige 
Ladezeit von 45 Minuten ermöglichen. 
Voranfragen zu diesem Fahrzeug sind 
bereits von New Yorker Taxiunternehmen 
eingegangen.
Herr Craig stellt sich einen zukünftigen 
Taxistandplatz wie folgt vor: Ein, zwei 
oder mehr Ladestationen, jeweils beste -
hend aus einer feuchtigkeitsgeschützten 
Steckdose, würden sich anbieten, den 
Wagen während der ohnehin anfallenden 
Wartezeiten wenigstens teilweise aufzula -
den. Alternativ dazu könnte man wäh -
rend der Nacht laden, doch ist dies nicht 
bei allen Unternehmen wegen der Lauf -
zeiten möglich. Die maximale Reichweite 
von 400 Kilometern würde hier keine 
Einschränkung im alltäglichen Geschäft 
darstellen, und die Fahrten nach Mailand, 
Paris, Hamburg oder Warschau müsste 
man dann eben einem immer noch fossil 
bewegten Kollegen überlassen. Der hohe 
Anschaffungspreis könnte langfristig 
durch die niedrigen Antriebs- sowie die 
geringen Wartungskosten ausgeglichen 
werden. 
Dies alles klingt wie Zukunftsmusik. Aber 
wie sah es denn in unserem Gewerbe vor 
30 Jahren in technischer Hinsicht aus? 
Reden wir doch in 30 Jahren noch einmal 
über das Thema! (BW) 
Kontakt:
Tesla Motors GmbH 
Blumenstraße 17, 80331 München 
Herr Craig Davis 
Tel.: 089 - 55 05 202 0 
Fax: 089 - 55 05 202 69
Email: craig.davies@teslamotors.com 
www.teslamotors.com 
§ Der bisher schwerste Kürbis wog 
766 Kilo und wurde in den USA 
geerntet. 
§ Das derzeit teuerste Lebensmittel 
der Welt ist mit 7.000 Euro pro 
Kilo der iranische Beluga-Kaviar. 
§ Der Durchschnitts-Deutsche ver -
zehrt im Jahr 60,5 Kilo Fleisch.
§ 27 Minuten muss ein Arbeitnehmer arbeiten, um sich ein 
Kilo Schweinekotelett kaufen zu 
können. 1970 waren es noch 96 
Minuten. 
§ Elf Tage und Nächte ohne Schlaf 
– länger hielt es bisher kein 
Mensch aus. Depressionen, 
Halluzinationen und Orientie -
rungslosigkeit waren die Folgen. 
(PR) 
Die fünf Weisheiten des Monats 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 17

Seite 18

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

18 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Gewinnspiel 
Gewinnen Sie einen 
Verzehrgutschein
im Wert von 100 Euro
im Augustiner Keller. 
Das Titelthema „Schlaf“ in dieser Ausgabe hat auch Manfred Kraus, den Taxi- 
Karikaturisten animiert, sich seine Gedanken dazu zu machen. Wenn Sie uns bis 
11. August einen sinnigen Spruch zu dieser Zeichnung schicken, können Sie 
obigen Preis gewinnen. (Adressen siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
Witz des Monats 
Der Ehemann fragt seine Frau: 
„Warum schaust du dir eigentlich 
immer Kochsendungen im Fernsehen an? Du kannst doch gar 
nicht kochen.“ 
Antwortet die Frau: „Du schaust 
doch auch Sexfilme.“ 
Taxifahrerausbildung 
Termine: Jeden Montag und Mittwoch 
18.00 – ca. 21.30 Uhr 
Jeden Samstag Tageskurs
10.00 – ca. 16.00 Uhr 
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier
oder 15 Minuten vor Kursbeginn im
Schulungsraum bei Herrn Tony Doll 
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
Funkunterricht (Basiskurs) 
Termin: Donnerstag, 19. August 2010 
13.00 – 17.00 Uhr 
Keine Anmeldung nötig (kostenlos) 
Ausbildung im 
August 2010 
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de 
Ort für alle Ausbildungen: 
Kursraum der Taxi-München eG 
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Taxistiftung Deutschland 
Unternehmerkurse 
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 
18.00 – 20.3 0/ 21.00 Uhr 
Anmeldung bei Frau Elke Choleva 
Telefon: (089) 21 61-367 
Kurs 5/2010 vom 07.09.2010bis 05.10.2010 
Kurs 6/2010 vom 12.10.2010bis 09.11.2010 
Kurs 7/2010 vom 16.11.2010bis 14.12.2010 
München Splitter 
§ In der aktuellen Pisa-Studie 
unter 41.000 Schülern belegte 
das Bundesland Bayern in allen 
Kategorien den ersten Platz. 
§ „Sonnenstraße 8“ lautet die neue 
Adresse von „Harry Klein“ nach 
dem Umzug von der Friedenstraße. 
§ Der Rennbetrieb auf der Trabrennbahn in Daglfing ist seit 
einiger Zeit defizitär. Die Münch -
ner Trabrennbahn plant, nach 
Maisach umzuziehen .
§ Mit dem Titanic City schloss 
eine der ältesten Diskotheken in 
Schwabing. (PR) 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 18

Seite 19

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

19 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Pinnwand 
Taxitag im Mercedes-Benz Center München 
Am Samstag, 19. Juni 2010 bedankte sich Mercedes-Benz 
München bei den Münchner Taxiunternehmern und
-fahrern für die jahrzehntelange Partnerschaft und Treue 
mit dem traditionellen Taxitag – der sich schon seit 
Jahren wachsender Besucherzahlen erfreut. 
Trotz regnerischem Wetter kamen rund 900 Besucher. 
Neben dem leckeren Dürüm, saftigen Steaksemmeln und 
dem mediterranen Vorspeisenbuffet erhielten auch die 
zahlreichen Kooperationspartner rund ums Taxigewerbe, 
wie HALE Spiegeltaxameter, GHT, gibgas/SWM u.v.m., 
regen Zulauf und konnten wie die Verkaufs- und Service -
mitarbeiter von Mercedes-Benz München interessante 
Gespräche führen.
Als „Highlight“ konnten die Kunden beim Speed-Radar- 
Fußballtor tolle Preise für ihren Mercedes gewinnen: 
einen großen Kundendienst (Assyst B), einen kleinen 
Kundendienst (Assyst A) sowie eine Fahrzeugreinigung 
(innen und außen). Hierüber dürfen sich die Gewinner 
Herr Buyar, Herr Tehrani und Herr Wieblitz freuen.
Dank gilt allen Kooperationspartnern für ihre Präsenz vor 
Ort. Schon jetzt steht dem Taxitag2011nichts mehr im Weg. 
Und amoi der Joe wieder sei
Der gute Taxler hat den Blick. Sieht von Weiten: Du bist 
Fahrgast. Am Ganghofer-Stand stößt er die Beifahrertür 
auf, kaum bin ich in Sichtweite. Ein philosophierender 
Taxifahrer oder ein taxifahrender Philosophiestudent – 
etwa 38. Semester. Im CD-Spieler läuft Wecker: „Amoi der 
Joe wieder sei“, singt der. Lange nicht gehört, den bayeri -
schen Brel, denke ich. „Ja, und jetzt ist der Manager vom 
Konstantin gestorben“ sagt der Denker am Lenker. „Was er 
wohl jetzt ohne ihn macht?“ Keine Ahnung , denke ich. 
Auf der Sonnenstraße erzählt der Fiaker von Brecht und 
dass er die Hälfte der Texte geklaut hat. „Wussten Sie“, 
ruft er zum Abschied, „dass Adorno nie gesagt haben soll; 
Es gibt kein richtiges Leben im falschen?“ Ach, denke ich. 
Heißt das, der Satz ist dann gar nicht mehr wahr? Am 
Abend geht es ins Nirwana von Ramersdorf. Der Taxler 
hat keine Ahnung wo die Adresse ist. Fährt einfach nach 
Süden – vielleicht taucht sie ja plötzlich auf, die Straße. 
„Schön ist es hier“, sagt er. „War schon lange nicht mehr 
in der Ecke.“ Pause. „Schauen Sie, wie wunderbar das 
Licht durch die Bäume fällt.“
Der Mann muss es wissen, ist Fotograf. Für Magnum, Geo, 
was weiß ich. Ein ganz Großer eben, denke ich. Nur die 
Zeiten sind hart. Jetzt muss er Taxi fahren. Irgendwann ist 
sogar das Nirwana erreicht. Ramersdorf leuchtet im 
Abendlicht. Schön ist es hier. Ich müsste mal den alten 
Taxischein verlängern. Und amoi der Joe wieder sei: Viel -
leicht gibt es ja doch ein richtiges Leben im falschen. 
Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 17.06.2010. 
Glückwunsch 
Die beiden Kollegen Klaus Pipo und Josef Schmid waren 
blitzschnell und haben je 2 Karten für „Vier linke Hände“ 
am 8.7.2010 in der Komödie im Bayerischen Hof gewon -
nen. Das Stück läuft bis zum 04. September 2010. (PR) 
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Fachanwalt Familienrecht
Sozialrecht / Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 19

Seite 20

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

20 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Titelthema 
Schlaf 
Die Erkenntnisse des Statistischen 
Bundesamtes decken sich ungefähr mit 
denen der Schlafforscher. Die übliche 
Schlafdauer eines Erwachsenen liegt zwi -
schen 6 und 9,5 Stunden. Einige Schlaf -
mediziner empfehlen, am Tag nicht mehr 
und nicht weniger als 7 –8 Stunden zu 
schlafen. Ihrer Meinung nach fühlen wir 
uns mit diesem Schlafpensum am wohl -
sten, leben am gesündesten und ergo 
länger. Doch eine solche Normierung des 
individuellen Schlafbedürfnisses ist 
schwierig, denn auch im Schlaf bestäti -
gen Ausnahmen die Regel. 
Es gibt selbstverständlich Kurz- und 
Langschläfer, gute und schlechte Schläfer, 
Morgen- und Abendtypen. Albert Ein -
stein schlief angeblich täglich 14 Stunden 
und revolutionierte dennoch die moderne 
Welt mit seiner Relativitätstheorie. 
Napoleon wiederum soll täglich nicht 
mehr als 4 Stunden im Bett verbracht 
haben, in der restlichen Zeit des Tages 
eroberte er lieber das damalige Europa. 
Ob wir eher Lang- oder Kurzschläfer sind, 
ob wir morgens nur langsam in Gang 
kommen und dafür abends vor Taten -
drang sprühen oder umgekehrt ist un -
wichtig, solange wir unseren Schlaf als 
erholsam empfinden. Eine manifeste 
Schlafstörung liegt erst dann vor, wenn 
wir mindestens einen Monat lang minde -
stens dreimal in der Woche schlafabhän -
gige Beschwerden haben, die unser Wohl -
befinden und unsere Leistungsfähigkeit 
deutlich beeinträchtigen. 
Schlafmangel kann schwerwiegende Fol -
gen nach sich ziehen. Dabei ist der ge -
minderte Erholungseffekt des Schlafs 
wohl genauso bedeutsam wie die ver -
kürzte eigentliche Schlafdauer. Allgemei -
ne Beeinträchtigungen der geistigen und 
körperlichen Leistungsfähigkeit, Unruhe, 
Reizbarkeit, Angst, Niedergeschlagenheit 
und Erschöpfung sind die häufigsten 
Auswirkungen einer geminderten Schlaf -
qualität. Weil der Schlaf eine so herausragende Bedeutung für unser Leben hat, 
kann ein Mangel daran schwerwiegende 
Folgen nach sich ziehen. Kurzfristig be -
wirkt er, dass wir tagsüber übermüdet 
und gereizt sind, dass wir uns schlechter 
konzentrieren und weniger schnell auf 
äußere Faktoren reagieren können als 
sonst.
Übermüdung kann darüber hinaus einen 
unbeabsichtigten sekunden- oder gar mi -
nutenlangen Tagesschlaf auslösen, sodass 
die Unfallgefahr am Arbeitsplatz und im 
Straßenverkehr deutlich steigt. 
Die gefährlichen Folgen der Übermüdung
Übermüdung ist einer der Hauptursachen 
für Unfälle und Katastrophen, die durch 
menschliches Versagen verursacht wur -
den. Schlafmangel gefährdet somit nicht 
nur den Einzelnen, sondern unter Um -
ständen große Teile der Bevölkerung – 
wenn es zu solch dramatischen Unfällen 
wie im Atomreaktor von Tschernobyl 
kommt. Dort soll das Kontrollpersonal 
völlig übermüdet gewesen sein. 
Übermüdung und ihre katastrophalen 
Folgen – einige Beispiele 
§ Der gefährliche Störfall im Atomreak -
tor „Three Mile Island“ im März 1979 
in Harrisburg wurde – um vier Uhr 
morgens – durch „menschliches Ver -
sagen“ ausgelöst.
§ Der Unfall im Atomreaktor von 
Tschernobyl im April 1986 wurde 
durch völlig übermüdetes Kontroll -
personal verursacht.
§ Der Absturz der Raumfähre „Challen -
ger“ beim Start von Cape Canaveral 
im Januar 1986 wurde durch eine 
Fehlentscheidung mitverursacht, die 
die Verantwortlichen nach weniger 
als zwei Stunden Schlaf am frühen 
Morgen getroffen haben.
§ Entscheidend für die Havarie der 
Fähre „Herald of Free Enterprise“ in 
der Nordsee im März 1987 war, dass 
der für das Schließen der Bugklappe 
verantwortliche Bootsmann einge -
schlafen war.
§ Das japanische Tankschiff „Matsukaze“ 
lief im April 1988 morgens um 
Wie viel Schlaf braucht der Mensch? Das Statistische Bundesamt kann es schwarz
auf weiß belegen: Schlafen ist so zeitaufwendig und wichtig wie ein Hauptberuf.
Jeder Deutsche verbringt durchschnittlich 8,22 Stunden täglich im Bett, nur noch
3,14 Stunden bei der Arbeit und 6 Minuten täglich mit dem Putzen seines Autos. 
ENTDECKE DIE VIELFALT
München // direkt am Ostbahnhof
Täglich von 10 - 05 Uhr außer Sonntags 
Mittags Angebote Mo - Fr ab 12 Uhr 
Angebote ab 18 Uhr
Montags Burger € 4,40
Dienstags Pizza € 3,30
Mittwochs Pasta € 3,30
Donnerstags Spare-Ribs € 9,90
www.kantine-muenchen.de
www.kantine-muenchen.de
Café tRestaurant tBar
Im Herzen der Kultfabrik
Foto: www.atelie r- tacke.de 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 20

Seite 21

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

21 TAXIKURIER AUGUST 2010 
3.15 Uhr in der Straße von Juan de 
Fuca im Pazifik auf Grund. Aus dem 
amtlichen Bericht der Küstenwache 
geht hervor, dass die Wache auf der 
Brücke eingeschlafen war.
§ Das Tankerunglück „Exxon Valdez“ 
im März 1989 in Alaska ereignete 
sich, nachdem die durch langwierige 
Bunkerarbeiten ermüdete Mannschaft 
das Ruder nachts einem unerfahrenen 
Mann überlassen hatte.
§ Beim Absturz eines Flugzeugs der 
Egypt Air vor der US-Ostküste im No -
vember 1999 kamen 217 Menschen 
ums Leben. Die Maschine gehörte zur 
gleichen Baureihe wie die Boing der 
Lauda-Air, die 1991 wegen eines 
technischen Defekts abstürzte und 
233 Todesopfer forderte. Beide Ma -
schinen waren im September in der -
selben Fabrik gebaut worden. Die 
Belegschaft dort musste ständig
unter hohem Druck arbeiten und be -
klagte schon lange, dass sie aufgrund 
permanenter Übermüdung ihre Auf -
gaben nicht mehr gründlich erfüllen 
konnte. 
Die „Sieben-Punkte-Erklärung“
Wissenschaftler warnen schon seit vielen 
Jahren vor Unfällen und Katastrophen, 
die durch schläfrige Menschen oder sol -
che, die ungewollt einschlafen, ausgelöst 
werden können. 1994 tagte in Stockholm 
eine internationale Konferenz. Man erör -
terte dort den Zusammenhang zwischen 
Arbeitszeiten, Übermüdung und Unfällen.
Am Schluss verabschiedeten die Experten 
eine Konsenserklärung mit folgendem 
Wortlaut. 
1. Der Schlaf des Menschen ist ein 
zentrales und lebenswichtiges Grund -
bedürfnis. 
2. Wird dieses Bedürfnis missachtet, et -
wa durch zu kurze Schlafdauer oder 
durch Nachtarbeit, können die Folgen 
weiter reichen, als viele wahrhaben 
wollen. Die schädlichen Auswirkun -
gen von chronischem Schlafentzug, 
ungenügendem oder gestörten Schlaf 
addieren sich. Mit jedem Faktor ri -
skiert man mehr Fehler und Unfälle. 
3. Sehr lange Arbeitswege, finanzielle 
und soziale Anreize erhöhen ständig 
den Druck, länger am Stück zu arbei -
ten und die Arbeit selbst zu verdich -
ten. Das kann die Müdigkeit weiter 
verschärfen, die ihrerseits die Arbeits -
teilung beeinträchtigt. 
4. Weltweit schlafen Nachtschichtarbei -
ter oftmals bei der Arbeit oder wäh -
rend der anschließenden Heimfahrt 
ein; dadurch steigt die Unfallhäufig -
keit. 
5. Auf Fernstraßen und Stadtautobah -
nen ist die Gefahr einschlafbedingter 
Unfälle besonders hoch, insbesondere 
zwischen Mitternacht und 6 Uhr mor -
gens sowie am frühen Nachmittag. 
Dann steigt das Risiko für Straßen -
verkehrsunfälle mit tödlichem Aus -
gang deutlich an. In mehr als der 
Hälfte davon sind junge Männer un -
ter 30 Jahren verwickelt, selbst wenn 
Alkohol als Unfallursache ausge -
schlossen werden kann. Die derzeitige 
Unfallberichterstattung unterschätzt 
aller Wahrscheinlichkeit nach, wie 
häufig Verkehrsunfälle auf Einschla -
fen zurückzuführen sind.
6. Da Ermüdung die Leistungsfähigkeit 
deutlich beeinträchtigt, zieht sie ver -
mutlich viel häufiger Industrie- und 
Verkehrsunfälle nach sich, als sich 
das in den offiziellen Untersuchungen 
und Statistiken niederschlägt. 
7. Fehlende oder unzureichende Arbeits -
zeitregelungen gefährden in vielen 
Ländern die öffentliche Sicherheit. 
Das gilt vor allem für Branchen, in 
denen die Arbeit der Beschäftigten
direkt auf die eigene Sicherheit zu -
rükkwirken kann, auf die öffentliche 
Sicherheit oder gar auf die Umwelt 
(zum Beispiel Verkehr, Chemie, Kern -
energie). 
Nacht- und Schichtarbeit 
Nacht- und Schichtarbeit bringen den 
biologischen Rhythmus am nachhaltig -
sten durcheinander. Das lässt den Orga -
nismus auf Dauer nicht unbeeinflusst, das 
körperliche und seelische Wohlbefinden 
beginnt zu leiden. Ebenso wächst die 
Gefahr, chronische Schlafstörungen zu 
entwickeln. 
Besonders stark wird der Schlafrhythmus 
von Schichtarbeitern durcheinander ge -
würfelt. Der ständige Wechsel ihrer Ar -
beitszeiten – mal morgens, mal mittags, 
mal nachts – verkürzt ihren Schlaf und 
bringt ihre biologische Uhr durcheinan -
der. Da ihr Körper zeitweilig sogar ganz 
gegen den natürlichen Rhythmus leben 
muss, leidet auf Dauer das seelische und 
körperliche Wohlbefinden.
Verschiedene Untersuchungen belegen: 
Schichtarbeiter leiden überdurchschnitt -
lich oft an Erkrankungen des Herz-Kreis -
lauf-Systems, des Magen-Darm-Traktes, 
der Leber und der Schilddrüse. Innere 
Unruhe, Nervosität, Kopfschmerzen und 
Erschöpfungszustände kommen meist 
noch dazu. Die Gefahr: bei langjähriger 
Schichtarbeit kann die Schlafstörung 
chronisch werden.
Einen großen Einfluss haben dabei auch 
die Art des Schichtwechsels und die Dau -
er der einzelnen Schichten. Ein schnell 
rotierendes Schichtsystem ist besser zu 
bewältigen als ein langsames, Wechsel -
schichten sollten nach vorne rotieren, al -
so in der Reihenfolge Frühschicht – Spät -
schicht – Nachtschicht. Dann muss der 
Organismus keine zusätzliche Verkürzung 
des inneren Rhythmus verkraften. §
DR. JÜRGEN STAHLBERG
Rechtsanwalt
· UNFALLREGULIERUNG
· BUßGELD/FAHRVERBOT
· TAXIGESCHÄFT
· SCHEIDUNG
§§
Feichthofstr. 171 81247 München (Pasing) immer Parkplätze ! 
Tel: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 21

Seite 22

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

22 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Schlafhygiene 
Wenn Sie einige Verhaltensregeln beher -
zigen und für eine gesunde Schlafumge -
bung sorgen, kommen Sie oft von ganz 
allein wieder zur Ruhe. 
§ Vermeiden Sie fernsehen, lesen, ler -
nen und natürlich auch streiten im 
Bett. Reservieren Sie es ausschließlich 
für das Schlafen und die Liebe!
§ Lassen Sie den Tag ruhig ausklingen! 
Versuchen Sie, mindestens eine Stun -
de vor dem Zubettgehen zu entspan -
nen. Oder tun Sie einfach mal guten 
Gewissens gar nichts.
§ Legen Sie sportliche Aktivitäten auf 
den späten Nachmittag oder frühen 
Abend. Das kann das Einschlafen 
erleichtern. Schwere geistige und kör -
perliche Anstrengungen direkt vor 
dem Schlafengehen machen jedoch 
wacher, als eigentlich erwünscht.
§ Vermeiden Sie es, vor dem Fernseher 
einzunicken! Das erschwert das späte -
re Einschlafen im Bett nur unnötig.
§ Essen Sie am Abend keine schweren 
Mahlzeiten mehr!
§ Trinken Sie am späten Nachmittag 
und Abend keine koffeinhaltigen Ge -
tränke (Kaffee, schwarzer Tee, Cola) 
mehr!
§ Versuchen Sie, zu regelmäßigen Zei -
ten ins Bett zu gehen und aufzuste -
hen! Auch am Wochenende und im 
Urlaub sollten Sie diesen Rhythmus 
beibehalten.
§ Verbannen Sie einen Wecker mit stö -
render Leuchtanzeige aus dem Schlaf -
zimmer! Der ständige nächtliche Blick 
auf die Uhr setzt Sie nur unnötig un -
ter Druck.
§ Sorgen Sie für eine Raumtemperatur 
zwischen 14° und 18°C sowie für be -
queme Schlafkleidung!
§ Investieren Sie in neue Vorhänge oder 
Jalousien, wenn sich Ihr Schlafzim -
mer nicht gut abdunkeln lässt!
§ Gegen Straßenlärm oder zu laute 
Nachbarn hilft ein Ohrschutz, z.B. 
Ohropax. 
Natürliche Einschlafhilfen
Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die 
beruhigend und schlaffördernd wirken. 
Dazu zählen vor allem: 
§ Trockenbürsten. Bürsten Sie mit einer 
Bürste aus Naturfaser oder einem 
Massageband den ganzen Körper, 
beginnend mit den Außenseiten der 
Füße, einige Minuten lang in Längs -
richtung zum Herzen hin. Im An -
schluss daran sollten Sie mindestens 
eine Minute lang die Haare bürsten 
oder mit den Fingerkuppen die Kopf -
haut massieren. 
§ Lauwarmes Duschen und warme Voll -
bäder. Unmittelbar vor dem Schlafen -
gehen empfiehlt sich eine lauwarme 
Dusche oder ein 10- bis 15-minütiges 
Wannenbad von zirka 36 bis 38 Grad 
Celsius (wärmer sollte es nicht sein). 
Sie können, wenn Sie sie vertragen, 
Badezusätze aus Kamille, Lavendel, 
Baldrian, Melisse, Heublumen oder 
Lindenblüten hinzufügen. Die beruhi -
gende Wirkung ist aber weniger den 
ätherischen Ölen dieser Substanzen 
zuzuschreiben als vielmehr der Ent -
spannung, die sich beim Liegen im 
warmen Wasser einstellen kann. Be -
denken Sie, dass Vollbäder den Orga -
nismus auch belasten können. Falls 
Sie an Herzschwäche, hohem Blut -
druck oder an einer Venenerkrankung 
leiden, sollten Sie mit Ihrem Arzt 
besprechen, ob sie überhaupt für Sie 
geeignet sind.
§ Ansteigende Fußbäder. Dabei stellen 
Sie Ihre Füße in eine Schüssel mit 
Wasser, das ungefähr 34 Grad Celsius 
warm ist. Nach und nach fügen Sie 
sehr heißes Wasser hinzu. Nach unge -
fähr 20 Minuten sollte die Temperatur 
auf rund 40 Grad angestiegen sein. 
Mit einem speziellen Wasserthermo -
meter können Sie den allmählichen 
Temperaturanstieg beobachten.
§ Kalte Armbäder. Sie wirken beruhi -
gend auf Herz und Kreislauf und 
dauern zirka 10 bis 30 Sekunden.
§ Saunabesuche. Sie können ebenfalls 
schlaffördernd sein, doch sollten Sie 
nicht unmittelbar vor der Schlafens -
zeit, sondern am besten nachmittags 
oder am frühen Abend in die Sauna 
gehen: Saunabäder wirken oft zu -
nächst belebend, können einige Stun -
den später aber gesteigerte Müdigkeit 
hervorrufen und damit das Einschla -
fen erleichtern. 
§ Schwimmen. Es wirkt ebenfalls ent -
krampfend und beruhigend. Auch 
hier gilt wie für andere sportliche 
Aktivitäten. Sie sollten tagsüber oder 
am frühen Abend, aber nicht zu spät 
damit beginnen, damit Ihnen bis
zum Schlafengehen mindestens eine 
Stunde Ruhe bleibt.
§ Aromatherapien. Eine Studie hierzu 
zeigte, dass sich bei Menschen, die 
unter Stressbelastung litten, die 
Einschlafzeit unter dem Duft eines 
Bitterorangen-Öls deutlich verkürzte. 
Eine Aromatherapie mit fünf weiteren 
Substanzen, darunter Baldrian- und 
Lavendelöl, konnte dagegen keine 
einschlaffördernde Wirkung nachweisen. 
Der Taxifahrer und sein Biorhythmus 
Beim Berufsbild Taxifahrer treffen sehr 
viele Negativfaktoren zum Thema Schlaf 
zusammen: 
Durch die wechselnden Wach- und 
Schlafphasen im Schichtdienst ist der na -
türliche Biorhythmus empfindlich gestört. 
Viele Fahrer würden gerne nachts fahren, 
können aber tagsüber nicht schlafen. 
Andere können immer und sogar in meh -
reren Rationen pennen. Es soll sogar 
Fahrer geben, die nur im Taxi schlafen 
und praktisch bei jeder sich bietenden 
Gelegenheit am Taxistand wegratzen. 
Dabei ist doch gerade im Straßenverkehr 
diese Schlaftechnik sehr gefährlich, denn 
der Wachzustand nach solchen kurzen 
Schlafeinheiten ist immer von mangel -
hafter Konzentration und Reizwahrneh -
mung gekennzeichnet. Diese Erscheinung 
ist insbesondere bei nebenberuflichen 
Fahrern festzustellen, die nach einem Ar -
beitstag im Hauptberuf abends noch paar 
Stunden im Taxi dranhängen und dann 
gegen Mitternacht zum Sicherheitsrisiko 
werden. 
Früher hielt der Sprachfunk noch einiger -
maßen wach, was nun dankenswerter -
weise durch den Datenfunk verstummt 
ist. Umso härter trifft es denn Schläfer im 
Taxi nun, wenn die Glocke des Daten -
funks die Kurzschlafphase abrupt been -
det. (TK)
Dr. med. Manfred C. G. Hingerle
Alle Untersuchungen 
für Führerscheinerwerb 
und 
Führerscheinverlängerungen
seit 1979 
 
zu besonders 
kostengünstigen, fairen und 
freundlichen Bedingungen 
 
Untersuchungszeiten:
Montag bis Freitag : 
8:00-12:00 
Montag, Dienstag, Donnerstag: 
14:00-19:00 
 
Zur „kleinen Untersuchung“ 
kommen Sie ohne Anmeldung, 
Zur „großen Untersuchung“ wenn 
möglich mit Anmeldung. 
 
Kirchheim, Am Brunnen 17, T: 9036110 od. 9033366 od. 9918800 
 
Weitere Infos unter : www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 22

Seite 23

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

23 TAXIKURIER AUGUST 2010 
®
Mehr Sicherheit beim Abrechnen – 
alles aus einer Hand, alles in einem 
Vertrag, zu günstigen Konditionen! 
Finanzamtkonforme Quittungen.
wellPay – 
Taxi-Terminal vom Marktführer, 
mit spezieller Software
Die All-in-One-Lösung lässt keine 
Wünsche offen. Wir beraten Sie gern.
ICP GmbH, Hofmannstraße 54, 81379 München 
T el.: 089 / 748 34-8000, Fax: 089 / 748 34-8090 
contact@wellcom.de, www.cash-processing.de
Wir beraten Sie gerne.
Im August … 
Der Blick zurück 
… vor 100 Jahren (1910) 
22. August – Korea wird dem japanischen Reich 
eingegliedert. 
… vor 75 Jahren (1935) 
02. August – Adolf Hitler verleiht der Stadt München 
offiziell die Bezeichnung „Hauptstadt der Bewegung“ . 
18. August – Eheschließungen zwischen Ariern und 
Nichtariern durch Standesbeamte per Reichsgesetz 
verboten. 
… vor 50 Jahren (1960) 
18. August – Erste Anti-Baby-Pille „Enovid“ wird in 
Illionois (USA) auf den Markt gebracht. 
25. August – Eröffnung der XVII. Olympischen
Sommerspiele in Rom. 
… vor 25 Jahren ( 1985) 
11. August – Mit sechs Goldmedaillen kehrt der bundes -
deutsche Schwimmer Michael Groß von den Europameisterschaften in Sofia zurück. 
19. August – Hansjoachim Tiedge, Regierungsdirektor 
Verfassungsschutz wechselt in die DDR über. 
… vor 1 Jahr (2009) 
13. August – Die Modefirma Escada stellt einen 
Insolvenzantrag. 
24. August – Toni Sailer, Skifahrer und Schauspieler, 
stirbt im Alter von 73 Jahren. (PR) 
Kleinanzeigen geben 
Sie bitte direkt an der 
Hauptkasse in der 
Engelhardstr. 6 im
1. Stock, bei der Taxi- 
München eG auf. 
Anzeigenschluss ist
der 11. August 2010 
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | Ausgabe August 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Tipps für Tag- und Nachtfahrer 
§ Jugend und Alkohol
Dieses Problem tangiert auch die Taxibranche
§ Münchens Sehenswürdigkeiten
Das Gasteig
§ Taxifahren ist Dienstleistung
Gespräch mit dem Ausbilder Tony Doll
SCHLAF
Kleinanzeigen-Annahme 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 23

Seite 24

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Taxi-Check München 
Wo gibt’s das beste Eis? 
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. 
Jeden Monat ist unser anony mer Taxi- 
Scout mit einer besonderen Aufgaben-
Pflichtaufgaben als auch freiwillige 
Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden.
stellung auf Münchens Straßen und 
Standplätzen unterwegs und berichtet
über seine Erfahrungen und Erlebnisse.
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die 
Der Sizilianer Francesco Procopio de 
Coltelli soll 1668 in Paris die erste Eisdiele eröffnet haben. Diese erfrischende 
Initiative hat auf der ganzen Welt viele 
Nachahmer gefunden. In Deutschland 
existieren heute, zumindest während der 
Sommersaison, rund 4.000 Eisdielen oder 
Eiscafés. Die vermutlich erste deutsche 
Eisdiele öffnete 1799 im Hamburger 
Alsterpavillion seine Theke. Aber auch 
München hat mit historischen Fakten 
aufzuwarten. Zum Beispiel verkauft Mün -
chens beliebtes „Sarcletti“ am Rotkreuz -
platz seine Spezialitäten bereits seit 1879. 
Nach dem Motto „Dolce Vita“ liefert 
Speiseeis gleichzeitig belebende Urlaubs -
gefühle mit. Ob nach traditioneller italie -
nischer Rezeptur oder als Trendsorte 
Caipirinha-Eis – dem Ideenreichtum und 
der Sortenvielfalt sind da keine Grenzen 
gesetzt. Im sommerlichen München 
schwört natürlich jeder auf seine ganz 
besondere Lieblings-Eisdiele. Gleich um 
die Ecke, oder auch mal eine kleine Reise 
wert.
Der TAXIKURIER hat die Lust auf Eis zum 
Thema gemacht. Wie gut kennen sich 
Münchens Taxler in der Branche der 
Gelateri aus? 
Taxi 1: 22 
(Nr. 1504, 6. Juli, 21.00 Uhr, Marienplatz) 
Im Zentrum der angeblich nördlichsten 
Stadt Italiens ist in Sachen Gelato so gar 
nichts los. Schräg gegenüber im Cafe 
Rischart wird die Eistheke bereits emsig 
geputzt. Weiter vorne im Tal bei Häagen 
Dazs kommt irgendwie auch nicht die 
richtige Eis-Laune auf. Der nette Taxler 
weiß auch nicht weiter, gibt mir aber den 
Tipp zum Venezia nach Schwabing zu 
fahren.
Taxi 2: 22 
(Nr. 3239, 6. Juli, 21.15 Uhr,
Viktualienmarkt) 
Während die Hölländer das Team aus 
Uruguay in die Enge treiben, stellt sich 
hier, im kulinarischen Herzen Münchens, 
eine behäbige Ruhe ein. Ein leckeres Eis 
könnte da die Lebensgeister erwecken. 
Aber woher nehmen? „Hier gibt’s nichts“, 
meint der resignierende Fahrer. Fern ab 
in Neuhausen, meint er, wird das beste 
Eis gemacht. Non possibile – das geht zu 
weit! 
Taxi 3: 2
(Nr. 1909, 6. Juli, 21.30 Uhr, Max-Joseph) 
Das süße Nichts-tun hat auch hier kein 
Ende. Ohne jegliches WM-Fieber flanie -
ren betuchte Araber über die Maximilian -
straße. Die einzigen Münchner sind hier 
wohl die Taxifahrer, haben aber leider 
keinen blassen Schimmer von unserer 
Infrastruktur. So schickt mich dieser
Eis-Banause in die nächtlich-verlassene 
Fußgänger-Zone.
Die Bewertung 
2222 grandios 
222 sehr gut 
22 gut 
2 befriedigend 
– nicht überzeugend 
Taxi 4: 2
(Nr. 2829, 8. Juli, 17.00 Uhr,
Sonne n/ Waldbarth) 
Bei mehr als 30 Grad im Schatten kann 
einem schon mal die Luft ausgehen. Aber 
auch jegliche Worte? Meine Frage zur 
nächsten Eisdiele wird einfach völlig un -
beachtet mit einem klaren „weiß ich 
nicht, kenn ich nicht“ abgeschmettert.
Taxi 5: 2222 (Gewinner) 
(Nr. 985, 11. Juli, 20.00 Uhr, Kölner Platz) 
Finale in Johannesburg und hier am Köl -
ner Platz. Endlich ein Treffer und stolzer 
Sieger. Mit großer Genauigkeit empfiehlt 
mir dieses menschliche Branchenbuch die 
nächsten und besten Eisdielen. Zum Bei -
spiel das „Cafe Münchner Freiheit“ neben 
der Leopoldstraße oder das Venezia mit 
unendlich vielen Eis-Variationen. Gleich 
am Kurfürstenplatz. Perfetto, warum denn 
nicht gleich so? 
Gewinner – Taxi 2: 
S. Zinedine 
Marianne-Brandt-Str. 24
80807 München 
24 TAXIKURIER AUGUST 2010 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 24

Seite 25

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

25 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Bravo Schrotti, 
endlich sagt mal einer, dass die meisten Zahlungs -
schwierigkeiten nicht von zahlungsunwilligen Fahrgästen herrühren, sondern leider von unfähigen Taxi -
fahrern, die auch noch unbelehrbar sind und auf den 
letzten Euro bestehen. Natürlich muss jeder sein Geld 
bekommen, aber manchmal ist es preiswerter – auch für 
die zu Hilfe eilenden Kollegen – wenn man dem Fahr -
gast mal 2 Euro nachlässt, als dafür 5 Kollegen antan -
zen zu lassen. Für solche überflüssigen Scherze müsste 
der Verursacher, pro Kollege 5 Euro bezahlen, dann 
wäre der Spuk schnell beendet. Wer nur weiß, wie man 
das „Navi“ bedient und sonst keine Ahnung hat, hat 
auch nichts hinter dem Steuer zu suchen. Denn wie 
lässt es sich erklären, dass z.B. eine Fahrt die normaler -
weise 14 Euro kostet, plötzlich 48 (!) Euro kosten soll, 
weil das „Navi die Straße nicht gefunden hat“? Leider 
kein Scherz. Vielleicht sollte man von den funkbekann -
ten „Knallchargen“ auch die Unternehmer mehr ins 
Gebet nehmen. 
Zumutung 1 
Die Unsitte, dass keine Blinker mehr gesetzt werden, 
kann man leider nicht nur an Kollegen entdecken. Be -
sonders der weibliche Teil der fahrenden Bevölkerung 
hält Blinker scheinbar für völlig überflüssig. Vielleicht 
müssten Blinker von Prada designt werden … 
Zumutung 2 
Der Intelligenztest ist längst überfällig. Das hätte viel -
leicht den schönen Nebeneffekt, dass die Standplätze 
nicht mehr so voll sind. 
Zumutung 3 
Schön, Schrotti, dass Du immer wieder die Unsitte mit 
den völlig überflüssigen und dazu noch meist auf ROT 
stehenden Ampeln aufgreifst. Vielleicht nützt es ja doch 
mal etwas! Jeder von uns könnte mit dieser Sinnlosig -
keit ganze Spalten füllen. Eigentlich sollte man meinen, 
dass diese Art der „Verkehrserziehung“ per ordre de 
mufti auch in rotgrünen Amtsstuben irgendwann vorbei 
ist. Aber das scheint ein Irrtum zu sein. Zumindest so -
lange, solange unser OB Ude immer noch der Meinung 
ist, bei uns gibt es keine „rote Welle“ .Um da zu neuen 
Erkenntnissen zu gelangen, müsste er wahrscheinlich 
öfter den TAXIKURIER lesen. 
Peter Gabler, München 
Friedensengel – TAXIKURIER Ausgabe Juli 2010 
In der Ausgabe Juli 2010 wurde der Friedensengel als 
Münchner Sehenswürdigkeit beschrieben. Dabei werden 
die Attribute der Siegesgöttin Nike falsch beschrieben. 
Da diese aber für allegorische Bedeutung wesentlich 
sind, sollte dies berichtigt werden. In der rechten Hand hält 
diese keinen Lorbeerkranz (dient zur Ehrung des Siegers), 
sondern einen Ölzweig, dem Symbol des Friedens.
In in der linken Hand handelt es sich nicht um die Heilige 
Maria, der Beschützerin Bayerns, sondern um ein Palladion, 
eine Statue, der mit Schild und Speer bewehrten Pallas Athe -
ne, als Schutzgöttin der Stadt. Es schützt die Bewohner der 
Stadt vor Unglück, solange es sich in der Stadt befindet. Nach 
der griechischen Mythologie konnte Troja nicht erobert wer -
den solange die Stadt im Besitz dieser Statue war, deswegen 
raubten Odysseus und Diomedes das Palladion, damit die 
Stadt fallen konnte. 
Ansonsten sind die Beiträge vom Kollegen Benedikt Weyerer 
eine Bereicherung für den Taxikurier. Man kann sich nur 
wünschen, das er mit seinen Artikel, das dürftige Wissen der 
Taxifahrer um ihre Stadt, verbessert. 
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Willhalm, München 
Leserbrief e/ Forum 
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer –
gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der 
Redaktionslinie nicht übereinstimmen. 
Letzte Meldung 
Mit großer Mehrheit wurden bei der ordentlichen Generalversammlung am 13. Juli im Augustiner Keller die Kollegen 
Alfons Haller (Taxi 1953) in den Vorstand, Werner Hillermann 
(Taxi 2060), Hans Michael Nowak (Taxi 455) und Bernhard 
Absmayr (Taxi 920) in den Aufsichtsrat gewählt. Eine hohe 
Zustimmung der 269 anwesenden Mitglieder erhielt die 
Ergänzung der Betriebsordnung sowie die vorgeschlagene 
Satzungsänderung. (PR)
Allerletzte Meldung 
Am 12. August um 18.00 Uhr zeigt das Rio Kino am Rosenheimer Platz den Kultfilm Taxi Lisboa. Protagonist ist der 
über 90-jährige Kollege Augusto Macedo. Der Regisseur Wolf 
Gaudlitz und Hans Meißner stehen Rede und Antwort. (HM)
Taxi Lisboa im Kino! 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 25

Seite 26

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Die Sehenswürdigkeiten Münchens 
Der gute Ruf Münchens in der Welt beruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner
Menschen, seiner Umgebung und auf seinen Bauwerken. Wir, die wir diese Gebäude 
täglich sehen, achten vielleicht nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste sind oft eigens 
wegen dieser Architektur von nah und fern hierher gereist und freuen sich über nähere 
Informationen von unserer Seite zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir sie gerade 
vorbeifahren. Benedikt Weyerer beschreibt in dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge 
einige besonders herausragende Baudenkmäler. 
Das oder der Gasteig, das ist hier die Fra -
ge. Es liegt grammatikalisch nahe, die 
Straße Am Gasteig als „der” und das Kul -
turzentrum als „das” Gasteig zu bezeich -
nen. Seine Adresse lautet Rosenheimer 
Straße 5, aber auch der rückwärtige Ein -
gang an der Kellerstraße ist nicht nur als 
Bühneneingang relevant, sondern auch 
dann, wenn man mit den Gästen nicht 
die oft stark befahrene Rosenheimer Stra -
ße auswärts bis zum Rosenheimer Platz 
fahren möchte, um dort umständlich 
umzudrehen und zurückzufahren. Das 
Gasteig hat seit 1999 noch eine weitere 
offizielle, wenn auch typische Nicht- 
Adresse: Der zur Rosenheimer Straße hin 
offene Innenhof mit seinen auffälligen 
Großkunstwerken heißt Celibidacheforum 
nach dem rumänischen Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker 
Sergiu Celibidache (1912-1996). 
Städtebaulich gehört das Gasteig zu den 
markantesten und somit zu den architek -
tonisch umstrittensten Gebäuden der 
Landeshauptstadt. Insbesondere wenn 
man sich von der Ludwigsbrücke nach 
Osten begibt, schiebt sich das Kulturzen -
trum mit seiner massiven, verklinkerten 
Betonfassade wie ein blockierender Riegel 
in die Sichtachse. Das Gebäude ist schier 
unübersehbar, und wer es zum ersten Mal 
erblickt, wird sich über nähere Informa -
tionen freuen. 
Städtebauliche Situation 
Das Gasteig unterstreicht mit seiner Lage 
die historische wie auch heutige Verkehrs -
situation. Über die bis zur Eröffnung der 
Wittelsbacherbrücke im Jahr 1876 einzige 
Isarbrücke, die Ludwigsbrücke, bewegte 
sich der Verkehr zu Fuß, zu Pferd und zu 
Wagen nach Osten aus der Stadt hinaus 
und verzweigte sich dann am östlichen 
Ufer, was man auf dem Stadtplan gut er -
kennen kann. Die alte Salzstraße führte 
nach Osten entlang der heutigen Inneren 
Wiener Straße. Offensichtlich fehlt hier 
die „Äußere" Wiener Straße; sie wurde 
1956 in Einsteinstraße umbenannt. Die 
Rosenheimer Straße führte nach Südosten 
in Richtung Alpen, und beide Fernstraßen 
lenkten den Verkehr um das Dorf Haid -
hausen herum, ähnlich den heutigen Um -
gehungsstraßen. Von lokaler Bedeutung 
waren der Fürstenweg, der zu den herzoglichen Jagdgründen im Fasangarten führ -
te und seit 1856 Hochstraße heißt, sowie 
der Giesinger Weg, seit 1896 die Franzi -
skanerstraße. 
Die Fuhrwerke und ihre Ladung mussten 
das steile Hochufer hinauf- und hinab -
kommen. Dafür bildeten sich mehrere 
Fahrrinnen quer zum Hang, um die Stei -
gung leichter überwinden zu können. 
Auch dies zeigt sich heute noch in der 
modernen Straßenführung und hat sich 
im Straßennamen Am Gasteig erhalten: 
Die Benennung bezeichnet einen riskan -
ten, steilen An- und Abstieg mit mehre -
ren Fahrspuren und wurde erstmals 1293 
erwähnt, womit sie zu den ältesten Stra -
ßennamen Münchens gehört. 
Um die Gefahren des Straßenverkehrs 
eindämmen zu lassen, entstand gleich 
nebenan eine Kapelle, die dem heiligen 
Nikolaus von Myra aus dem 4. Jahrhun -
dert gewidmet war und ist. Dieser be -
schenkte nicht nur arme Kinder, sondern 
galt auch als Schutzpatron der Kaufleute, 
die dort um Schutz vor Unfällen beten 
konnten, bevor sie den tückischen Ab -
hang bezwangen. Später, im 17. Jahrhun -
dert, wurde noch eine zweite Kapelle 
nach dem Vorbild der Altöttinger Wall -
fahrtskirche angebaut. Eine Kreuzigungs -
gruppe rundet dieses Ensemble aus frühe -
ren Zeiten ab und lässt die vorindustrielle 
Vergangenheit jener Gegend weiterleben 
inmitten des heutigen Großstadtlebens. 
Nebenbei bemerkt, gab es zwischen 
München und Schwabing eine weitere 
Nikolaikapelle, an die der Nicolaiplatz 
und die Nicolaistraße erinnern, und der 
Ortsname Geiselgasteig verweist im 
Süden auf eine ähnliche Situation.
Ehemalige Bebauung 
München wurde im Jahr 1158 zur Zeit 
der Kreuzzüge gegründet, als unkontrol -
lierbare und marodierende Haufen durch 
die Lande zogen, immer auf der Suche 
nach Nahrung und Beute. Eine Begleit-
G
Das Gasteig 
26 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Sachver stän digenbüro Ing. Jakob Obermaier 
Öffentlich bestellt und vereidigt 
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizi erter Sachverstä ndiger für Kfz-Sch äden und Bewertung 
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfah rzeug-Sa chverständigen (VKS) 
Mitg lied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffen tlic h bestellte r und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. 
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 
KFZ- 
Schadensgutachten 
KFZ- 
Bewertungen 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 26

Seite 27

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

erscheinung jener chaotischen Epoche war 
die Ausbreitung unheilbarer Krankheiten 
wie der Lepra, einer Infektionskrankheit, 
die über Jahrzehnte andauern konnte und 
den Körper mit Geschwüren zersetzte.
Für diese unheilbar Kranken wurde am 
Gasteig im 13. Jahrhundert ein so ge -
nanntes Siechenhaus errichtet in der 
Hoffnung, durch die Isolation der Infi -
zierten die Restbevölkerung schützen zu 
können. Die Einrichtung lag auf Münch -
ner Stadtgebiet, denn der Gasteig als 
wirtschaftlicher und strategischer Zugang 
zur Stadt gehörte bis 1854 als einzige Ge -
gend rechts der Isar zum Burgfrieden. Im 
Jahr 1861 abgerissen, folgte dem Lepro -
senhaus ein Altenheim für allein stehen -
de, verarmte Menschen. Und dieses 
wiederum wurde 1977 abgetragen, um 
dem Kulturzentrum Platz zu machen.
Das Kulturzentrum 
Seit 1969 dachte man über den Bau eines 
Kulturzentrums nach. Der Stadtrat geneh -
migte schließlich im April 1976 die Pläne 
des Münchner Architekturbüros Raue, 
Rollenhagen, Großmann und Lindemann, 
das mit dem heute realisierten Entwurf 
als Sieger aus einem Wettbewerb hervor -
gegangen war. Oberbürgermeister Georg 
Kronawitter tätigte im April 1978 den er -
sten Spatenstich, und im Jahr 1984 konn -
te das dominant-massige Gebäude mit 
seinen 23.000 Quadratmetern überbauter 
Fläche fertig gestellt und eröffnet werden. 
Hatte sich der ursprüngliche Kostenvor -
anschlag auf DM 106.000.000 belaufen, 
so betrugen die tatsächlichen Baukosten 
am Ende stolze DM 370.000.000, eine 
Steigerung von rund 350 Prozent. Aber 
nicht nur dies sorgte für Emotionen, viel -
mehr entzündete sich die Kritik, die sich 
teilweise bis zum Hassausbruch steigern 
konnte, an der Architektur des Gebäudes: 
Es war die Rede von „Kulturbunker“, 
„Kulturvollzugsanstalt", „Inbegriff archi -
tektonischen Schreckens“, „gewaltiger 
Fremdkörper“ und sogar von einem „vier -
eckigen Ei“ .Über Geschmäcker lässt sich 
bekanntlich nicht streiten, doch im Lauf 
der Zeit haben sich die Gemüter beruhigt 
und die Wogen geglättet.
Die offizielle Eröffnung fand am 29. Oktober 1985 durch Bundespräsident Richard 
von Weizsäcker mit einem Festkonzert 
der Münchner Philharmoniker unter Lei -
tung von Sergiu Celibidache statt. Betrei -
berin des Kulturzentrums ist die Gasteig 
München GmbH, eine Beteiligungsgesell -
schaft der Landeshauptstadt München.
Taxirelevanz 
Das Gasteig beherbergt die Münchner 
Philharmoniker, die Zentralen der 
Münchner Volkshochschule und der 
Münchner Stadtbibliothek sowie eine 
Abteilung der Hochschule für Musik und 
Theater. Von den Veranstaltungssälen 
seien genannt die Philharmonie mit rund 
2.400 Sitzen, der Carl-Orff-Saal mit bis 
zu 600 Plätzen, der Kleine Konzertsaal 
mit fast 200 Plätzen sowie die so ge -
nannte Black Box. Bei dieser drängt sich 
die gekünstelte Namensgebung als Pro -
blem auf, denn auf Deutsch bedeutet die 
englische Bezeichnung lachhaft „Schwar -
ze Kiste“, aber offensichtlich verliert der 
deplatzierte Name im Englischen seine 
Lächerlichkeit. Vielleicht sollten auch wir 
modern sein wollen und beispielsweise 
den Standplatz beim Holiday Inn Süd in 
„Boxers' Court Street“ umbenennen.
Doch zurück nach Haidhausen: Mit jähr -
lich rund 750.000 Kulturbeflissenen ge -
hört das Gasteig zu den meistbesuchten 
Orten dieser Art in Deutschland, der ins -
besondere mit dem alljährlichen Filmfest 
München auch zahlungskräftige und aus -
gabewillige Kundschaft für uns anzieht. 
Dem mehrseitigen Kalender „Top-Termi -
ne” im jeweiligen TAXIKURIER kann die 
Vielzahl der Veranstaltungen im Gasteig 
entnommen werden. Als relevante Stand -
plätze bieten sich der Keller, der nächtli -
che Bedarfsstand an der Rosenheimer 5, 
der City-Hilton sowie der Rosenheimer 
an. (BW)
Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der 
TAXIKURIER den so genannten Hafen vor. 
27 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Jetzt bestellen! 
Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich 
folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des 
Kollegen Benedikt Weyerer: München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3
München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X 
München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5
Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei! 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 27

Seite 28

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

28 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Taxameter des Monats 
Hauptstadt München 
Taxi-Hauptstadt München – Die bayerische Landeshauptstadt hat mit 2,62 
Taxis pro 1000 Einwohner nicht nur die höchste Taxidichte in Deutschland, 
sondern der Münchner genießt mit dem besten Rufsäulensystem und mit 
einer der modernsten Taxizentralen Europas den bestmöglichen,überhaupt 
nur denkbaren Service. In der Regel erhält ein Besteller im Stadtgebiet 
innerhalb von 3 Minuten ein Taxi. Doch der perfekte Service spiegelt sich 
nicht nur in der schnellen Vermittlungwider, sondern auch am hochwerti -
gen Fuhrpark, einem flächendeckenden Netz an Taxistandplätzen und 
überdurchschnittlich gut ausgebildetem Fahrpersonal. 
Heimliche Hauptstadt Deutschlands – München ist nicht nur die Stadt mit der 
höchsten Lebensqualität, sondern auch die Hauptstadt der Lebensfreude. 
Kunst und Kultur haben einen hohen Stellenwert, aber auch bei Sport und 
Freizeit ist München anderen Städten um Längen voraus. Es ist einfach das 
Flair, welches die Menschen aus dem ganzen Land anzieht. 
Fußball-Hauptstadt – Aus München kommt einer der besten Fußballvereine 
der Welt. Der Rekordmeister spielte früher im Olympiastadion und ist jetzt in 
der Allianz Arena beheimatet - zwei der schönsten Fußballstadien über -
haupt. Der rote Verein hat so viele Titel erreicht, dass keiner mehr mitzählen 
kann. In München fand alles statt, was im Fußball möglich ist: Zwei Welt -
meisterschaften, eine Europameisterschaft, ein Champions-League-Finale, 
Deutschland wurde hier Weltmeisterund natürlich kommt auch der „Kaiser“ 
aus unserer Stadt.
Stau-Hauptstadt – In einer vom Navigationsgerätehersteller tomtom erstell -
ten Studie ist München die stauanfälligste Großstadt Deutschlands. Unter -
sucht wurden 59 Orte in Europa, darunter 11 deutsche Städte. Dieses Ergeb -
nis ist aber keine große Überraschung, sondern einfach nur das (gewollte) 
Resultat rot-grüner Verkehrspolitik.
Radl-Hauptstadt – Das hat uns gerade noch gefehlt: An allen Ecken und En -
den fehlt Geld im Stadtsäckel, aber die Landeshauptstadt investiert Millionen 
für die Werbekampagne mit dem Radl-Clown. Ganz nebenbei wurden auch 
die Mittel für den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur deutlich erhöht. 
Jeder mitdenkende Verkehrsteilnehmer erkennt die Notwendigkeiteines 
leistungsfähigen Radwegnetzes. Das Radwegnetz in München ist aber bereits 
heute großzügig ausgebaut. Müssen da wirklich weitere Millionen für 
Clowns und andere Kampagnen verpulvert werden, wovon in erster Linie 
nur Firmen, Vereine und Initiativen profitieren, die mit diesem Werbegagauf 
bestem Weg sind, sich damit das Gesäß zu vergolden?
Aber München hat noch mehr – Die Zeitung „Dog“ kürte München mit dem 
„Dog Award 2010“ zur Hundehauptstadt und damit zur hundefreundlichsten 
Stadt Deutschlands, die Initiative „Aktiv Rauchfrei“ verleiht München den 
Titel „heimliche Hauptstadt der Tabakmafia“ und die Süddeutsche Zeitung 
fragte, ob München nicht doch die Hauptstadt der Spießer sei. Und mit über 
25% Ausländer ist München die Hauptstadt der Ausländer in Deutschland. 
Dass die Isarmetropole nachweislich Deutschlands Single-Hauptstadt ist, 
spielt hier nur eine untergeordnete Rolle. Hauptstadt der Ökostrom-Tarife, 
Hauptstadt der Elektromobilität,sogar die Internet-Hauptstadt mit den mei -
sten registrierten Domains pro 1.000 Einwohner ... die Liste ließe sich noch 
erweitern, aber es reicht vollkommen aus. Deswegen überlassen wir den Titel 
„Radlhauptstadt“ gerne der Stadt Münster in Westfalen. (TK) 
AUTO-ANKAUF 
- gebrauch t 
- Unfal lfahrz euge
(auch Totalschaden ) 
- Motorsch aden 
- Taxi 
TSL GmbH Münc hen 
Landsberger Str. 455 
Tel: 0 179/14 15 280 
Fax: 089/57 86 94 21 
Bei uns brauchen Sie keine 
Reklamationen zu befürchten. 
Anmeldung 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6 
81369 München 
Verwaltung 1. Stock,
Frau Meier 
Mo. bis Fr.: 7.3 0–12.00 Uhr 
Mo. bis Do.: 12.3 0–15.30 Uhr 
(oder vor Kursbeginn beim Kursleiter) 
Information 
Homepage: www.taxi-münchen.de 
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
Ausbildung 
Abendkurs: jeden Montag und
Mittwoch ab 18 Uhr 
Tageskurs: jeden Samstag ab 10 Uhr 
Kursgebühr: 120 Euro 
Taxischule-München 
GLASI´S TAXISHOP 
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 
Gesamtes Formularwesen 
Autopflege/KFZ-Bedarf 
Taxizubehör/Taxibedarf 
Brotzeiten/Getränke... 
...alles, was der 
Taxler braucht 
Montag bis Freitag 9-16 Uhr 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 28

Seite 29

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

29 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Für geschäftliche und private
Feste, Feiern, Veranstaltungen
bis 550 Personen:
Festsaal, Alter Lagerkeller,
Bierstüberl, Jagdstube,
Terrasse und Biergarten
Arnulfstr. 52
80335 München
Tel. +49 (0)89 - 59 43 93
www.augustinerkeller.de
Täglich geöffnet
10.00-1.00 Uhr
... und der berühmte
Augustiner Edelstoff
nur aus dem Holzfaß
a bayrisch rockige
Partyband
nur bei schönem Wetter
Großes
Heimat der Münchner Taxler
6.
August
Freitag
Gartenfest
live ab 18.00 Uhr
MünchnerG’schichten
Kommen Sie mit Ihren Fahrgästen in den schönsten Biergarten
mit dem berühmten Holzfaß-Ausschank(5000 Plätze)
Bayerische
Feinschmecker-
Küche
Gemütlichkeit
und bayerisches
Brauchtum
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
Hauptniederlassung:
Frankfurter Ring 97 U80807 München
Tel.: 089 - 307 480 47 
kontakt@er-tax.de
- Dachzeichen Kienzle 
- Magnet Dachzeichen 
- Sprechfunkgeräte
- Datenfunk 
- Spiegeltaxameter
- MCT-05 und MCT-06 (Neu)
- Cey-System 
- Quittungsdrucker 
Alles aus einer Hand !
Kundendienst Kundendienst
Sie kann auch für dich sein – 
die Spende für die Taxistiftung! 
Stiftungskonto: 
BZP – Hauptgeschäftsstelle 
Zeisselstraße 11
60318 Frankfurt am Main 
Bankverbindung: 
Frankfurter Volksbank eG 
Konto-Nr. 373 311 
BLZ 501 900 00 
Taxistiftung Deutschland 
And the winner i s…
„Statt Bild am Standplatz jetzt die Börsenkurse online.“ 
Boris D. aus München hat mit diesem Einzeiler
einen Gutschein über 100 Euro für Leistungen des
Meisterbetriebs Helmut Glas gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch! 
Bilderwitz aus der Juli-Ausgabe 
Der Bio-Rhythmus entscheidet, ob man eher zum Tagoder Nachtfahrer geeignet ist. Viele würden gerne …, 
können aber nicht. Dieses Thema ist in jedem Falle aber 
eine Titelgeschichte wert. Um dies visuell umzusetzen, 
haben wir das Thema „Schlaf und Zeit“ miteinander 
verbunden. (PR) 
Zum Titelbild 
Foto: www.atelie r- tacke.de 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 29

Seite 30

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Essen auf Rädern 
Die monatliche Orientierungshilfe
durch den Brotzeit-Dschungel 
Foto: www.atelie r- tacke.de 
Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor,
die teilweise populär sind oder nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen,
aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen
(netten) Fahrgast empfohlen zu werden. 
AUGUSTINER KELLER 
Arnulfstraße 52, 80335 München
Tel. ( 089) 59 43 93 
Tägl. ohne Ruhetag 10.00 - 1.00 Uhr
(Küche 11.30 – bis 23.00 Uhr) 
Zum gemütlichen Einstieg sei – wie so oft 
– aus Koll. Benedikt Weyerers „München 
zu Fuß“ hier über die Münchner Hinrich -
tungsstätten zitiert: „Es gab zwei Richt -
stätten: die Köpfstätte befand sich nach 
1778 auf dem Gelände des heutigen 
Augustiner-Biergartens an der Arnulf -
straße. Die zweite Richtstatt, das Hochgericht oder der Galgen, befand sich auf 
einer Anhöhe südöstlich der heutigen 
Hackerbrücke.“ (Der Begriff „Hackerbrücke“ muss nur wegen der Nähe zur 
früheren Köpfstätte übrigens nicht neu 
interpretiert werden. Anmerkung M.S.) 
Und keine Sorge: wer heute nach dem 
Genuss einiger „Edelstoff“ kopflos aus 
dem Augustiner- Keller kommt, wird 
üblicherweise ein gelbes Lichtlein am 
Taxistand genau vor dem Hause finden 
und am nächsten Tag an seinem schwe -
ren Schädel feststellen, dass selbiger noch 
dran ist.
Christian Vogler ist seit 1.4.2010 der neue 
Wirt und war zuvor ca. 10 Jahre Betriebs -
leiter auf der anderen Seite des Bahnglei -
ses, nämlich in den „Bräustuben“ an der 
Landsberger Straße 19 (s. auch Taxikurier 
12/09). Mit dem Augustiner-Keller hat er 
einen der berühmtesten Biergärten Mün -
chens übernommen, aber freilich auch – 
und darüber soll heute berichtet werden – 
ein Wirtshaus mit einem großen Festsaal. 
Und nochmals kurz zur (allerdings jünge -
ren) Geschichte: genau hier, in diesem 
Saal, fand am 13. 3.2007 die seit Jahr -
zehnten denkwürdigste Generalversamm -
lung der Taxi- München eG – nicht statt!
Zwar hätte an diesem Tag von einigen 
,Putschisten‘ innerhalb der Genossen -
schaft Hans Meißner geköpft werden 
sollen; da aber ca. 900 Genossenschafts -
mitglieder (etwa 700 mehr als sonst) er -
schienen waren, musste die Versammlung 
auf den 19.4.2007 und in einen größeren 
Saal (Löwenbräukeller) verlegt werden. 
Von dort aus ging Hans Meißner dann 
bekanntlich erhobenen Hauptes als füh -
render Kopf der Genossenschaft wieder 
an seine Arbeit. 
Aber jetzt endlich zum Thema: der Ein -
gangsbereich der Gaststätte ist eher unge -
mütlich: sehr hell, Steinboden, laut. Nach 
rechts kommt man zur „Jagdstube“ und 
nach links zum „Bierstüberl“, und in 
beiden Räumen sitzt man sehr gut und 
durchaus gemütlich. Hier dominiert Holz, 
am Boden wie an den vertäfelten Wänden; 
alte Bilder und Hirschgeweihe verleihen 
dem Ganzen beruhigende Behäbigkeit. An 
diesem verregneten Sonntagabend ist der 
Biergarten nicht in Betrieb. Das freundli -
che Personal hilft bei der Suche nach 
einem Platz in den recht gut besuchten 
Räumen. 
Das normale helle „Vollbier“ kommt nicht 
zum Ausschank, sondern nur der be -
rühmte „Edelstoff“, wobei die Halbe mit 
3,60 doch gelinde gesagt etwas teurer ist 
als an der früheren Wirkungsstätte des 
Wirtes (dort 2,65 Euro). Leider scheint der 
Schankkellner auch auf der Wies'n zu ar -
beiten, da trotz des Bierpreises pro Glas 
ca. 10 % Inhalt fehlen. Wasser, Limo und 
Apfelschorle in gleicher Menge sind mit 
3,10 – 3,40 billiger. Die Auswahl an Wei -
nen ist für ein bayerisches Wirtshaus 
recht groß. 
Die Speisekarte bietet ein riesiges Ange -
bot, ist aber leider ein bisserl unüber -
sichtlich. Beispiel: „Blattsalate mit ge -
bratenen Pilzen, Speckstreifen und 
Croutons“ (8.90) findet man unter der 
Rubrik „Vorspeisen“, während „Blattsalate 
mit Käse- und Schinkenstreifen, gekoch -
tem Ei und Croutons“ (8.80) unter der 
Überschrift „Gartenfrische Salate“ aufge -
führt werden. Dazu nochmals „Blattsalate 
mit gebratenen Scampis (…)“ zu 11.20 auf 
der Tageskarte, gar nicht zu reden von 
den Blattsalaten mit Zubehör auf der sai -
sonbedingten Spargel-Karte … Uff!
Auch die „1/2 knusprige Schweinshaxe 
vom Grill“ (12.80) findet sich nicht unter 
der Rubrik „Vom Grill und aus der Pfan -
ne“, sondern unter „Unsere Schmankerl 
täglich frisch für Sie zubereitet“ .Verteilt 
auf die verschiedenen Rubriken finden 
sich mindestens fünf Suppen, zehn Fisch -
gerichte, vielerlei Würste (mal unter 
„Frisch aus der Wurtskuchl“, mal unter 
„Hauptgerichte“) usw. Hier sieht man den 
Wald vor lauter Bäumen nicht!
30 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Dr. med. univ.
Hans Bake v. Bakin
85609 Aschheim · T assilostraße 23
T axi, Mietwagen, Bus, Lkw.
Erst- u. und Verlängerungsuntersuchung
T elefon 089/370 656 90
Mobil 0172/6 52 38 05
www.fuehrerscheinuntersuchung.de
Bilals Foliengarage
LQNO+RO²XQG%ULQJVHUYLFH
www.bilals-foliengarage
8W]VFKQHLGHUVWUD‰H5* 0QFKHQ
7HO)D[
0RELO
PDLOLQIR#ELODOVIROLHQJDUDJHGH
HKHPDOV7D[DPHWHU)XFKV
3UHLVH]X]JOLFK0Z6W
‹ ELODOV
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 30

Seite 31

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Die Empfehlung des Testers: Speisekarte 
,ausdünnen‘ und sortieren nach Schwei -
ne-, Rind- und Kalbfleisch, Brotzeiten 
und Wurstkuchl, Fischgerichte, vegetari -
sche Gerichte und Salate, Desserts. Punkt.
Aber jetzt genug der Meckerei: der 
„Jungschweinebraten vom Halsgrat mit 
Kartoffelknödel und Blaukraut“ (11.20) 
war eine feine Sache, schön durchwach -
sen und gut gewürzt, dazu ein Knödel mit 
Weißbrotstückerln im Inneren, ausrei -
chend Soße sowie ein wunderbares Blau -
kraut im extrigen Schüsserl dabei. Die 
Damen und Herren im Service sind flott, 
dennoch unaufdringlich und liebenswür -
dig. Das Publikum ist positiv unauffällig 
und machte nicht den Eindruck, als ob 
sich hier die Schickeria vor dem gemein -
samen Abgang zum P 1 versammeln 
würden. Der Chef selbst schaut regelmä -
ßig im Lokal nach dem Rechten und er -
kundigt sich dabei nach dem Befinden der 
Gäste. Man fühlt sich gut aufgehoben!
Besonders zu erwähnen ist noch der be -
eindruckende „Lagerkeller“, in dem früher 
das Bier aufbewahrt und mit Eis aus dem 
Nymphenburger Kanal gekühlt wurde. In 
besonders heißen und langen Sommern 
(soll's vor Äonen mal gegeben haben) 
wurde sogar Eis vom Zugspitzgletscher 
heran gekarrt und mit einem Aufzug, 
dessen 'Motor' ein im Kreise gehender 
'Bierochse' war, ebenso hinunter beför -
dert wie das kalte Bier hinauf. Dieser 
„Lagerkeller“ besteht aus zwei Ziegelgewölben in zehn Meter Tiefe unter
dem Lokal und bietet Platz für ca. 300 
Gäste. Gerade bei grenzwertigem Wetter 
(Regnet's? Regnet's nicht?) eine echte 
Alternative für diejenigen, die trotzdem 
nicht zuhause hocken bleiben wollen. 
Sollte man mal besucht haben! 
Insgesamt ein schönes Wirtshaus an 
traditioneller (Richt-)Stätte, mit ebenso 
traditionell gehobenen Speise- und Ge -
tränkepreisen, tollen Räumen und einem 
wunderschönen Biergarten – auch wenn 
der junge Wirt in den ersten beiden Mo -
naten seit der Übernahme des Lokales da -
von ebenso wenig hatte wie seine verhin -
derten Gäste. Schon Napoleon I. wusste 
zu berichten: „Die Deutschen haben sechs 
Monate im Jahr Winter und sechs Monate 
keinen Sommer“ .Ein Prost auf die Erderwärmung! (MS) 
31 TAXIKURIER AUGUST 2010 
<ABEE>KLMK:W>yx
zz}rG<A>G

:<A:GP:EM>KD>AKLK><AM







<AP>KINGDMMK:?K><AM
>Eˆ€×|x || }€×z
:Qˆ€×|x || }€×||
G?:EE:;PB<DENG@
>KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM
MK:?L:<A>G
NW@>E=L:<A>G
D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K‡=>PPP‡:GP:EM×;:N>K‡=>
Messe München 
Die Messe im August 
§ Munich Fashion Women 2010 
Vom 14. bis 17. August 2010 finden im M,O,C, wieder die Munich Fashion 
Women statt. Die munichfashion.women hat sich innerhalb von knapp drei Jah -
ren zur tonangebenden Plattform des bis dahin pausierenden Modestandortes 
München entwickelt. Die wichtigste Ordermesse im deutschsprachigen Raum für 
Damenmode im Topsegment setzte in diesem Jahr mit knapp 700 namhaften 
nationalen und internationalen Labels neue Mäßstabe. 
§ Talents – Die Jobmesse 2010 
Talents – Die Jobmesse zeigt vom 25. bis 26. August 2010 im M,O,C, Veranstal -
tungscenter persönliches Profil - denn hier ist alles „live“ .Unternehmen und 
Kandidaten lernen sich von Angesicht zu Angesicht kennen. Die persönlichen 
Eindrücke sind Teil der direkten Kommunikation und entscheiden maßgeblich 
darüber, ob man zueinander passt. So sind die Gespräche besonders effizient,
da sie oftmals schon das erste Vorstellungsgespräch im Unternehmen ersetzen 
können. Alle teilnehmenden Kandidaten müssen den Vorauswahl-Prozess erfolg -
reich absolvieren. Auf TALENTS – Die Jobmesse führen die Unternehmen rund 
um die Uhr vorterminierte Bewerbungsgespräche für konkrete Positionen mit 
vorausgewählten Kandidaten. Zusätzlich bietet ein Rahmenprogramm mit 
Workshops mit AC-Charakter, den TALENTS Talks oder Present your TALENT- 
Veranstaltungen wichtige Impulse rund um die Themen Karriere und Recruiting. 
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 31

Seite 32

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

32 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Um den zeitgemäßen Anforderungen an 
den Beruf des Taxifahrers gerecht zu 
werden, müssen diese vier Kriterien er -
füllt sein. Insbesondere das Kriterium 
„Bereitschaft zur Dienstleistung“ schließt 
grundlegend auch die Fähigkeit zur 
Dienstleistung mit ein. Das heißt, wer 
einen Dienst dem zahlenden Kunden 
erbringt, muss gewisse Voraussetzungen 
erfüllen, um dies tun zu können.
Grundlage ist hierbei das Beherrschen der 
Landessprache in Wort und Schrift. Aktiv 
und passiv, also lesen und schreiben, hö -
ren, verstehen und sprechen. Diese Vor -
aussetzung ist nicht nur beim Taxifahrer 
gefordert.
Jegliche Dienstleistung in allen Ländern 
der Welt setzt Kommunikation in Form 
der Sprache voraus. Wer die Landesspra -
che nicht beherrscht, ist als Dienstleister 
fehl am Platz, ganz egal, ob es sich um 
einen Taxifahrer, einen Gepäckträger oder 
einen Kellner handelt. 
Das zweite Standbein ist die Fähigkeit, 
ein Fahrzeug zu führen. Diese Vorausset -
zung wird in der Führerscheinprüfung 
geprüft. Ein Personenbeförderer muss zu -
sätzlich eine Fahrpraxis von mindestens 
24 Monaten nachweisen. 
Was verstehen wir unter Ortskunde?
Wie das Wort schon sagt, die Ortskunde 
oder auch Ortskenntnis ist weitaus mehr 
als nur die reine Straßenkunde.
Deshalb kann Ortskunde auch nicht mit 
technischer Navigation ersetzt werden. 
Technische Navigationssysteme sind 
Hilfsmittel für die Fahrt auf kürzestem 
oder schnellstem Weg, besonders wenn 
das Fahrziel nicht alltäglich ist und nut -
zen sowohl dem Fahrgast als auch dem 
Taxifahrer. Als Beispiele seien hier Fahr -
ziele außerhalb des Pflichtfahrgebietes 
oder im ländlichen Raum genannt, die 
nur selten angefahren werden. 
Titelthema 
Taxifahren ist Dienstleistung 
Der Beruf des Taxifahrers basiert auf vier Säulen: Die Bereitschaft zur Dienstleistung,
die Fähigkeit, im Großstadtverkehr ein Fahrzeug zu führen, der Umgang mit Menschen und 
all deren Befindlichkeiten sowie der perfekten Ortskunde in dem Gebiet, in dem die
Dienstleistung erbracht wird.
Nicht ersetzen kann ein Navi die echte 
Ortskunde eines Taxifahrers, denn Orts -
kunde ist nicht gleich Straßenkunde. 
Ortskunde beinhaltet Wissen und Kennt -
nis über die Abläufe und Ereignisse, 
Geschehnisse, Bräuche, Traditionen, 
Gastronomie und Hotellerie, Lebensgewohnheiten und Eigenheiten der 
Menschen in einer Stadt. Dieses Wissen 
kann kein Navi ersetzen.
Der Taxifahrer ist für viele Fahrgäste der 
erste Ansprechpartner am Bahnhof oder 
am Flughafen. Die häufigsten Fragen sind 
nicht nach dem Weg oder nach einer 
Adresse, sondern: „Können Sie mir bei 
einem Problem helfen?“ . 
Die Kenntnisse erwirbt man nicht in ei -
nem Kurs oder einer Schule, diese Kennt -
nisse erwirbt man sich durch das Leben 
in dieser Stadt und durch die Praxis im 
Beruf.
In der Ortskundeprüfung weisen ange -
hende Taxifahrer nach, ob das erforderli -
che Mindestmaß an Wissen zur ordent -
lichen Ausübung des Berufes vorhanden 
ist. Dabei sind wir in München auf einer 
Insel der Glückseligen. In keiner anderen 
deutschen Stadt ist die Ortskundeprüfung 
für Taxi- und Mietwagenfahrer auf einem 
vergleichbar anspruchsvollen Niveau. 
Hier wird wirklich die Ortskunde und 
nicht nur eine Straßenkunde geprüft. 
Durch die Gestaltung des Prüfungsstoffes 
ist auch ein bestimmtes Maß an Sprach -
fertigkeit notwendig. Mehr als 1/3 der 
Aufgaben werden vom Prüfungsleiter 
mündlich diktiert. Ohne das gesprochene 
Wort zu Verstehen, ist die Prüfung zum 
Scheitern verurteilt. Und das ist gut so! 
Denn exakt dieser Vorgang, eine mündli -
9HUNHKUVPHGL]LQLVFKHV
8QWHUVXFKXQJV]HQWUXP
'RFPDQDJHU0XQLFK*PE+
$OOH8QWHUVXFKXQJHQ]XP (UVWHUZHUE
RGHU]XU9HUOlQJHUXQJYRQ
)KUHUVFKHLQHQIU)DKUJDVWXQG
3HUVRQHQEHI|UGHUXQJ7D[L0LHWZDJHQ
5LGOHUVWU0QFKHQ
7HO(0DLOLQIR#]HPEDGH
0RELV8KU
'L0L)UELV8KU
Foto: www.atelie r- tacke.de 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 32

Seite 33

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

33 TAXIKURIER AUGUST 2010 
che Frage oder Anweisung des Prüfers 
(oder später des Fahrgastes) zu verstehen 
und umzusetzen, ist im tagtäglichen 
Fahrdienst das zentrale Element zur Aus -
übung dieser Tätigkeit im Sinne eines 
zufriedenen Kunden. 
Ortskunde kann man nicht lernen … 
… Ortskunde muss man sich aneignen. 
Die Taxischule bereitet einen Aspiranten 
gezielt auf das Bestehen der Prüfung vor 
und schult den Prüfling, sein Wissen ent -
sprechend parat zu halten. Der Bewerber 
kann aber viel selber tun, indem er in der 
Stadt unterwegs ist und nicht nur die 
Straßennamen paukt, sondern auch die 
Verkehrsführung und Gebäude kennen 
lernt.
Gerade diesem visuellen Aspekt wurde 
durch Erweiterung der Ortskundeprüfung 
um einen fotografischen Teil in den letz -
ten Jahren verstärkt Rechnung getragen.
Dies bestätigt, dass die verantwortlichen 
Personen, die hinter der Ortskundeprü -
fung stecken, kein statisches Gebilde dar -
stellen, sondern aktiv mit der Zeit gehen 
und die Ortskundeprüfung so praxisnah 
wie möglich gestalten und durchführen.
Auch die ‚Lernpausen’ zwischen zwei 
Prüfungsversuchen zeigen die Praxis -
orientierung deutlich auf. Das Taxigewer -
be benötigt gute Taxifahrer und nicht 
Prüfungsabsolventen, die nach vielen 
Anläufen irgendwann die Prüfung be -
standen haben. Im Fahrdienst kommt es 
dann zu Problemen, weil es an den oben 
genannten Mindestanforderungen fehlt. 
Die Abteilung Beschwerdewesen kann ein 
lautes Lied von diesen Kandidaten singen.
Die Verbesserungen im Bereich Beschwer -
demanagement bzgl. neuer Fahrer sind 
vor allem auf die Lernpausen für Prü -
fungswiederholer zurückzuführen.
Selbst wenn diese Beschränkungen von 
maximal einer Prüfung innerhalb
4 Wochen vor allem von schwachen Kan -
didaten kritisiert wird, so ist die Ortskun -
deprüfung gegenüber der Führerschein -
prüfung doch als „human“ anzusehen, 
denn wer dreimal die Führerscheinprü -
fung nicht besteht, der hat ein Jahr Pause 
und wandert zum Depperltest ...
Die Taxi-München eG betreibt eine eige -
ne Taxischule und hat mit dem Ausbilder 
Tony Doll ein wahres Taxi-Urgestein im 
Lehrsaal stehen. Der gebürtige Ottobrun -
ner bildet seit 30 Jahren Taxifahrer aus 
und nahezu jeder zweite Münchner Tax -
ler hat sich beim Tony auf die Prüfung 
vorbereitet.
Da staunt der Fachmann, und der Laie 
wundert sich. Hier ist also die erste 
Adresse in München, wenn es um die 
Ausbildung von Taxifahrern geht: Die 
Taxischule der Taxi-München eG ist in 
technischer Sicht das Nonplusultra. Hier 
wird mit modernsten Medien geschult, 
und das ist auch so erforderlich, denn das 
Volumen des Prüfungsstoffes hat sich in 
den letzten 30 Jahren fast verdoppelt. Die 
Durchfallquote bei den Prüfungen hat 
sich dementsprechend mitentwickelt.
Waren es in den 70- und 80-iger Jahren 
noch überwiegend Studenten, die den 
Taxischein machen wollten, so sind diese 
heute nur noch selten in der Taxischule 
zu finden. Der Großteil der Lehrgangsteil -
nehmer in Tonys Schule besteht zum ei -
nen aus jungen Leuten anfangs Zwanzig, 
die ihren Traumjob nicht finden und 
deshalb lieber mit Taxifahren ihr Geld 
verdienen wollen, sowie aus freigesetzten, 
älteren Arbeitnehmern, die trotz Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt wenig 
Chancen haben und gerne als Taxifahrer 
einen guten Service gegenüber dem 
Kunden leisten wollen. 
Die Dauer der Ausbildung bewegt sich 
zwischen 9 Wochen bei Top-Kandidaten 
und zieht sich hin bis zu einem Jahr und 
länger hin, vor allem bei Bewerbern, die 
noch nicht lange in der Stadt wohnen 
oder mit der deutschen Sprache zu kämp -
fen haben. Ganz gleich, mit welchen 
Voraussetzungen der Interessent die Aus -
bildung in der Taxi-Schule München 
antritt, eines ist sicher: Hier ist jeder gut 
beraten, denn die Ausbildung bei Tony 
Doll basiert auf 30 Jahren Erfahrung, und 
das ist durch nichts zu ersetzen. (T K/ PR) 
Steckbrief 
Name: Doll 
Vorname: Tony 
Alter: 65 Jahre jung 
Sternzeichen: Wassermann 
Familienstand: feste Lebensgemeinschaft 
Geburtsort: Ottobrunn 
Wohnort: Unterhaching 
Hobbies: Radfahren, Wandern 
Musik: Country 
Urlaub: Deutschland, Italien, Schweiz 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 33

Seite 34

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

34 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Information 
Die Taxischule der Taxi-München eG 
Wie wird man eigentlich Taxifahrer?
Diese Frage gilt es von mehreren Seiten zu betrachten: Da wä -
ren zuerst einmal die rechtlichen Voraussetzungen, die erfüllt 
sein müssen, um den Beruf des Taxifahrers ausüben zu können. 
Das ist neben den Formalitäten wie Fahrerlaubnis, Mindestalter, 
gesundheitlicher Eignung und Führungszeugnis vor allem die 
erforderliche Ortskunde. Um die Ortskundeprüfung erfolgreich 
zu absolvieren, bedarf es der Teilnahme an einem Vorberei -
tungslehrgang. Diese Kurse zur Hinführung auf die Prüfung bie -
tet die Taxischule der Taxi-München eG an. Das ist sozusagen 
der theoretische Teil der Ausbildung, wobei auch hier bereits 
viel Bezug zur späteren Praxis enthalten ist. 
Den „echten“ praktischen Teil der Taxifahrerausbildung bietet 
die Taxischule München auch an: Durch Schulungsangebote 
wie der Basiskurs und die Datenfunkschulung wird dem ange -
henden Taxifahrer das Werkzeug mit auf den Weg gegeben, um 
im Fahrdienst zu bestehen. Oder würden sich einem Chirurgen 
anvertrauen, der das Skalpell nur aus dem Lehrbuch kennt?
Das Taxigewerbe lebt vom Vertrauen der Fahrgäste, und dieses 
darf nicht enttäuscht werden, schon gar nicht durch mangelhaft 
ausgebildete Berufseinsteiger. 
Das Taxigewerbe steht und fällt mit der Qualität seiner Fahrer. 
Nur durch eine bodenständige, qualifizierte Fahrerausbildung 
wird die Grundlage geschaffen, auch in Zukunft über gutes 
Fahrpersonal zu verfügen, welches den Anforderungen eines 
modernen Personenbeförderungsgewerbes gerecht wird. 
Die Stadtwerke München haben mit der Einführung der 
dreijährigen Berufsausbildung zur Fachkraft im Fahrbe -
trieb einen entscheidenden Schritt in die richtige Richtung 
getan, um auch in Zukunft über qualifiziertes Fahrperso -
nal zu verfügen. Zusätzlich zur äußerst anspruchsvollen 
Ortskundeprüfung in München, die vom Großteil der 
Teilnehmer nicht bestanden wird, muss sich das Hauptaugenmerk der Gewerbepolitik auf die Verbesserung und 
Steigerung der Qualität und des Service ausrichten. 
Zur Umsetzung dieses Gedanken muss eine Taxischule 
weitaus mehr anbieten als nur die Vorbereitung auf die 
Ortskundeprüfung. Vielmehr sind hier Kenntnisse im 
Beförderungsrecht, in der Anwendung des Taxitarifs, der 
legalen Bereitstellung, Lösen von Konfliktsituationen
und vieles mehr zu vermitteln, um dem Berufsanfänger 
auf den harten täglichen Einsatz vorzubereiten. 
Die Taxi-Schule der Taxi-München eG erweitert hier das 
umfassende Angebot an Schulungen und Fortbildungsangeboten, vom ersten Hilfe-Kurs über Rollstuhltraining 
und Tarifkunde bis hin zur Ortskunde-Auffrischung für 
langjährige Taxifahrer. 
Die Taxi-Schule der Taxi-München eG arbeitet neutral. 
Jedes Mitglied der Taxi-München eG kann seine zukünfti -
gen Taxifahrer hier ausbilden lassen. Hier wird kein Kan -
didat abgeworben oder an andere Unternehmer „verkauft“ . 
(TK)
AUTOGLAS-KRAFT
Sonderkonditionen für Taxis
Versicherungsabwicklung
Während einer Kaffeepause bei uns 
wechseln wir Ihre Scheibe
Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur
T elefon 089/6 90 87 82
Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str.
www.autoglaskraft.de
A
Boxenstopp 
Was die Deutschen fahren 
Bestand an Personenwagen nach Marken (Stand 1. Januar 2010) 
VW 8 804 299 (+0,5) 
Opel 5 332 504 (-3,9) 
Mercedes 3 861 295 (+1,8) 
Ford 3 477 436 (-2,7) 
BMW, Mini 2 845 288 (+3,3) 
Audi 2 593 537 (+2,1) 
Renault, Dacia 2 178 219 (+0,7) 
Peugeot 1 246 667 (+3,1) 
Fiat 1 190 103 (+3,3) 
Skoda 1 063 220 (+18,0) 
( ) Veränderung gegenüber 1. Januar 2009, Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt 
Wir bilden Ihren Nachwuchs aus
und sichern damit Ihre Zukunft! 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 34

Seite 35

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

35 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Rose des Monats Zitrone des Monats 
Fotos: www.atelie r- tacke.de 
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders 
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol 
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe.
Johann Eimansberger, Taxi 1344 
Am 02.05. erhielt das Taxi 1344 mit dem Fahrer Johann 
Eimansberger den Auftrag, am Flughafen einen Fahrgast 
abzuholen und zu einem Hotel in der Innenstadt zu beför -
dern. Der Fahrgast war ein Besucher eines langjährigen 
Stammkunden der Taxi-München eG. Beim Aussteigen 
verlor der Fahrgast seine Brieftasche und bemerkte dies 
nicht. Die Brieftasche fiel zum Glück aber nicht auf den 
Boden, sondern blieb im Taxi zwischen Tür und Beifahrer -
sitz stecken.
Als der Fahrgast den Verlust bemerkte, konnte er nicht 
mehr nachvollziehen, wo die Brieftasche verblieben sein 
könnte. Verzweifelt suchte er sein Eigentum, dachte aber 
dabei nicht mehr an die Taxifahrt. 
Herr Eimansberger fand die Brieftasche im Fahrzeug und 
fuhr daraufhin sofort zum Hotel zurück. Hier konnte er 
das Fundstück an den glücklich Besitzer zurückgeben, der 
damit aus seiner misslichen Lage befreit war. 
Sowohl der Fahrgast als auch der Stammkunde der Taxi- 
München eG bedanken sich für das umsichtige Verhalten 
des Fahrers Johann Eimansberger und baten uns, den 
Dank an den Fahrer weiterzuleiten. Was wir hiermit auch 
gerne mit der Rose des Monats tun. (TK) 
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich
Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden.
Savas Ergin, Taxi 816 
Obwohl gerade am Wochenende die Sitten der Taxler ver -
roht sind, gilt es, an die Tugenden der Branche zu erin -
nern. Abstauben und gegenseitiges Überholen kurz vor 
dem Taxistand sind Angewohnheiten, die sich mehren, je 
näher man sich auf die Stadtmitte zu bewegt. Auch die 
unerlaubte Bereitstellung mit dem damit verbundenen 
Fahrgast-Diebstahl ist ein großes Thema der Innenstadt. 
In den Randbezirken unserer Stadt trifft man (noch) auf 
mehr Kollegialität und Füreinander. Obwohl mehrfach 
durch die Genossenschaft versucht, ist es bis heute nicht 
gelungen, den Stand am Truderinger Bahnhof fahrgastgerecht zu versetzen.
Es ist verständlich, dass aus dem Bahnhof kommende 
Fahrgäste versuchen, ein vorbeifahrendes Taxi aufzuhal -
ten, um sich 200 Meter Fußmarsch zu sparen. Ein unge -
schriebenes Gesetz lautet, dass die Aufhalter an den 
Standplatz gebeten werden. Dies funktioniert über die 
Jahre in hohem Maße, aber am Sonntag, 6. Juni um
5.30 Uhr, wurde diese kollegiale Regelung missachtet.
Das Taxi 816, eine stattliche S-Klasse (M-ES 9002), hat 
sich die Fahrgäste geschnappt, obwohl der Fahrer gesehen 
hatte, dass ein Taxi am Standplatz wartete.
Es ist bestimmt ein Zufall, dass das Taxi ein Isarfunk- 
Mitglied ist, die derzeit besonders hektisch und nervös 
agieren. 
In jedem Fall hat der Unternehmer die Zitrone des Monats 
verdient und muss sich fragen, wie denn er im umgekehr -
ten Falle reagiert hätte. (PR) 
§ TAX IFAHRER SIND KONS UMENT EN UND MEINUNGS MUL TIPL IKAT OREN 
§ TÄGL ICH HÖREN BIS ZU 100.000 FAHRGÄ STE AUF DIE EMPFEHLU NGEN DER MÜNCH NER TAX IFAHRER 
§ MIT IHRER ANZ EIGE ERREI CHE N SIE KOSTENGÜNST IG DIE MEIN UNGSBI LDNER MÜNCH ENS 
ANZ EIGEN IM TAXIK URIER . WIR UNTERB REIT EN IHNEN GERNE EIN ANGEB OT! 
Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10a D-85640 Putzbrunn 
Telefon: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de 
HIER SOLLTE IHRE ANZEIGE STEHEN! 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 35

Seite 36

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

36 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Sonntag, 1. August
§ 10.00 – 18.00 Uhr, Olympiapark, 
Bavaria Dog 2010- 
§ 11.00 Uhr, Brunnenhof, Jedermann 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall 
§ 20.30 Uhr, Brunnenhof, Jedermann 
§ Sunny Red, Bitter End 
§ Waldwirtschaft, Sommerfest 
Montag, 2. August 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Ludwig W. Müller 
§ Tonhalle, Bad Religion 
Dienstag, 3. August 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Wiener Virtuosen 
§ Kranhalle, Trans Am 
§ Atomic Cafe, Ezra Furman 
§ Backstage, Toots 
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten) 
To p-Termine August 2010 
Mittwoch, 4. August 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Viva Voce 
Donnerstag, 5. August 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
String of Pearls 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Der Brandner Kaspar 
§ 20.30 Uhr, Schlachthof,
Da Huawa da Meier und i 
§ Ampere, Shearwater 
Freitag, 6. August 
§ 19.00 Uhr, Valentin Musäum, 
Werner Steinmassl 
§ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Venezianischer Zauber 
§ 20.00 Uhr, Schloss, Wellküren 
§ Feierwerk, Converge 
§ Zoozies, 30 Jahre Zoozies 
Samstag, 7. August 
§ 20.00 Uhr, Schloss, Monaco Bagage 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Glenn Miller Orchestra 
§ Muffathalle Supershirt 
Donnerstag, 12. August 
§ Atomic Cafe, The Cheek 
§ Backstage, The Aggrolites 
Freitag, 13. August 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Carmina Burana 
§ 20.00 Uhr, Schloss, Ecco di Lorenzo 
§ 20.45 Uhr, Arena,
FC Bayern – Real Madrid 
Samstag, 14. August 
§ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem, 
Renntag 
§ 16.00 Uhr, Paulaner am
Nockherberg, Waldfest
(bei Schlechtwetter am 21.08.) 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
Vier Jahreszeiten 
§ Ampere, Groundation 
§ Leiberheim, Sommerfest 
Sonntag, 8. August 
§ 19.00 Uhr, Hubertussaal,
Mozart-Nacht 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
FPRO plays Pink Floyd 
Montag, 9. August 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Ludwig W. Müller 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Last Night 
§ 59 : 1, The Tallest Man on Earth 
Dienstag, 10. August 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Vergnügliche Sommernacht 
Mittwoch, 11. August 
§ Tonhalle, Papa Roach 
§ 59 : 1, Streetlight Manifesto 
Autoelektrik/Funktechnik 
ER-TAX 
Frankfurter Ring 97 
(089) 30 74 80 47 
Funktechnik Metzker 
Kastenbauerstraße 5 
(089) 93 30 73 
Vepas Team GmbH 
Hans-Preißinger-Straße 8 
(089) 23 71 90 05 
Autoglaserei 
Kraft 
Tegernseer Landstraße 228 
(089) 690 87 82 
Betriebsärzte 
Dr. Bake v. Bakin 
Tassilostraße 23 
Aschheim 
(089) 37 06 56 90 
Dr. Hingerle 
Am Brunnen 17
Kirchheim 
(089) 991 88 00 
Dr. Josef u. Dr. Marta Venczel
Adelheidstraße 23
(089) 2 72 94 60 
Essen nach Mitternacht 
Cafe Camus 
Albert-Roßhaupter-Straße 37 
(089) 7 69 80 58 
Kantine 
Grafinger Straße 6 
(089) 44 45 10 84 
Lamm’s 
Sendlinger-Tor-Platz 11
(089) 59 19 63 
Fahrzeugaufbereitun g/ Pflege 
Glas 
Engelhardstraße 6 
Tel. (089) 77 99 62 
Feuerwehr 
München-Stadt: Tel. 112 
München-Land: Tel. 66 20 23 
Folienbeschichtung 
Atlantic
Foliencenter München
Theo-Prossel-Weg 11 
(089) 23 88 58 07 
Atlas 
Haager Straße 8 
(089) 49 00 32 18 
Stema 
Hans-Preißinger-Straße 8 
(089) 54 64 45 95 
Gewerbliche Notdienste 
Erdgas 
(089) 15 30 16 
Fernwärme 
(089) 23 03 03 
Strom 
(089) 3 81 01 01 
Umwelttelefon 
(089) 23 32 66 66 
Wasserrohrbruch 
(089) 18 20 52 
Gutachte r/ Sachverständiger 
Klotz 
Hans-Mielich-Straße 32 
(089) 65 98 37 
(0172) 890 18 07 
Klotz 
Moosacher Straße 13 
(089) 35 73 18 73 
Obermaier 
Wilhelm-Hale-Straße 55 
(089) 13 29 17 
Kfz-Prüfstellen 
KÜS Nord 
Lindberghstraße 30 
(089) 18 94 18 00 
KÜS Ost 
Emeranstraße 36 
Feldkirchen 
(089) 92 54 96 43 
KÜS Ottobrunn 
Jägerweg 6 
(089) 608 48 63 
KÜS Süd 
Hofmannstraße 29 
(089) 78 06 47 71 
KÜS West 
Anton-Böck-Straße 36 
(089) 89 73 63 60 
Kfz-Reparatur 
Dvorak GmbH 
Schleißheimer Straße 3 8(RG) 
(089) 52 80 40 
Glas 
Engelhardstraße 6 
(089) 77 99 62 
Stimmer 
Lindberghstraße 20 
(089) 34 84 40 
TE-Autoteile München 
St. Johann-Straße 23-25 
(089) 5 02 05 71 
Kreditkartenabrechnung 
ICP 
Hofmannstraße 54 
(089) 74 83 41 60 
KVR 
Führerscheinstelle:
(089) 23 33 62 01 
Gewerblicher Kraftverkehr:
(089) 23 32 75 43 
(089) 23 32 75 44 
Notruf e/ Notdienste 
Ärztlicher- und
Kinderärztlicher
Bereitschaftsdienst 
(0180) 5 19 12 12 
Frauen-Notruf 
(089) 76 37 37 
Gift-Notdruf 
(089) 1 92 40 
Jugend-Notdienst 
(089) 82 99 03 14 
Senioren-Notruf 
(089) 814 38 56 26 
Tierklinik 
(089) 2 18 00 
Zahnärztlicher Notdienst 
(089) 7 23 30 93 
Pannenhilfe 
ADAC: (0180) 22 22 22 
Polizei 
Notruf, Unfall, Überfall: 110 
Rechtsanwälte 
Bauer Michael 
Schillerstraße 21 
(089) 51 55 69 30 
Dr. Cichon & Partner 
Johann-von-Werth-Straße 1 
(089) 139 94 60 
Dr. Stephan & Stahlberg 
Feichthofstraße 171 
(089) 57 00 16 80 
Thomas Vogl 
Herzogstraße 60 
(089) 330 66 20 
Rettung 
Rettung München: 112 
Taxibedarf 
Glasi’s Taxishop 
Engelhardstraße 6 
Tel. (089) 77 05 50 
TE-Autoteile München 
St. Johann-Straße 23-25 
(089) 5 02 05 71 
Taxihandel 
Auto Much 
Gewerbering 18 
Bad Tölz 
(08041) 788 90 
Taxihandel Günther 
(08703) 87 65 
TSL 
Landsberger Straße 455 
(0179) 141 52 80 
Taxi-München eG 
Taxizentrale: 
(089) 21 61-0/194 10 
Verwaltung: (089) 77 30 77 
Kundenberatung: 
(089) 21 61-396 /- 372
Krankenfahrten:
(089) 21 61-337/-362 /- 394 
Taxiverleih 
Taxiverleih München 
Richelstraße 6 
(089) 167 54 40 
Taxi Rent Partner TRP 
Ehrwalder Straße 89 
(0180) 222 12 22 
Versicherungen 
Ballnath 
Brudermühlstraße 48a 
(089) 898 06 10 
Crasselt 
Machtlfinger Straße 26 
(089) 74 28 7 2-10 
FVO Finanz Junker 
Carl-Zeiss-Straße 49 
Riemerlin g/ Ottobrunn 
(089) 58 90 9 6-70 
Taxlers Service – Adressen und Nummern für alle Fälle! 
Ê
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 36

Seite 37

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

37 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Sonntag, 15. August 
§ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Nils Mönkemeyer 
§ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Abba-Night 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall 
Montag, 16. August 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Ludwig W. Müller 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
Dienstag, 17. August 
§ Atomic Cafe, The Drums 
§ Backstage, NOFX 
Mittwoch, 18. August 
§ Feierwerk, The Black Dahlia Murder 
Donnerstag, 19. August 
§ --- 
Freitag, 20. August 
§ 20.30 – 22.15 Uhr, Arena,
FC Bayern – VFL Wolfsburg 
§ Backstage, Rockabilly Mafia 
Samstag, 21. August 
§ Hans-Sachs-Straße, Straßenfest 
§ 16.00 Uhr, Paulaner am
Nockherberg, Waldfest
(falls Schlechtwetter am 14.08.) 
§ 20.00 Uhr, Schlachthof,
Fastfood Duo 
§ Franziskanergarten,
Sommerfest mit „Cagey Strings“ 
§ Tonhalle, Pil 
Sonntag, 22. August 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall 
Montag, 23. August 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Ludwig W. Müller 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
§ 59 : 1, We are Scientists 
Dienstag, 24. August 
§ 20.00 Uhr, Olympiahalle,
Handball-Supercup 
Mittwoch, 25. August 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Hannes Ringlstetter 
§ 59 : 1, 3 OH!3 
Donnerstag, 26. August 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Hannes Ringlstetter 
Freitag, 27. August 
§ Der TAXIKURIER 09/2010 erscheint 
§ Tonhalle, The XX 
§ Seebühne Westpark,
Queen Revival Show 
§ Harlachinger Einkehr, Sommerfest 
§ Muffathalle, Muffat open 
Samstag, 28. August 
§ 12.00 + 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Musikwettbewerb ARD 
§ 20.00 Uhr, Seebühne Westpark, 
Italienische Nacht 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Hannes Ringlstetter 
§ 20.30 Uhr, Schlachthof, Fonsi 
§ 23.00 Uhr, Schlachthof,
Fiesta de Salsa 
§ Muffathalle, Kitty Daisy 
§ Ampere, Jane Walton 
Sonntag, 29. August 
§ 11.00 – 20.30 Uhr, Olympiapark, 
Sommer-Gaudi 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Bernhard Ludwig 
§ Reitstadion Riem, Nabucco 
Montag, 30. August 
§ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Musikwettbewerb ARD 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Ludwig W. Müller 
§ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Blickpunkt Spot 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller 
Dienstag, 31. August 
§ 17.00 Uhr, Skylounge,
After Work Party 
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Klaus Peter Schreiner 
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Michl Müller 
§ 59 : 1, Forest Fire 
Mehrtägige Termine 
§ seit 15.05.10, ab12.00 Uhr, Praterinsel, Nektar Beach 
§ 23.05.10 – 22.08.10, jew. bis 23.00 Uhr, Corneliusbrücke, Kulturstrand 
§ 01.06.10 – 31.08.10, Olympiasee, Kino am Olympiasee 
§ 29.06.10 – 22.08.10, Deutsches Theater, Dino 
§ 07.07.10 – 04.09.10, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof,
Vier linke Hände 
§ 23.07.10 – 01.08.10, Mariahilfplatz, Jakobidult 
§ 27.07.10 – 14.08.10, 20.30 Uhr, Di. – Sa., Lustspielhaus, Im weißen Rössl 
§ 28.07.10 – 05.09.10, jew. Mi. – So., Arkaden Maximilianeum,
Königlich tafeln 
§ 29.07.10 – 22.08.10, Olympiapark, Sommer-Festival 
§ 30.07.10 – 01.08.10, Olympiapark, Outdoor-Festival 
§ 01.08.10 – 15.09.10, jew. Sa. – Mi., 19.00 Uhr, Glyptothek, Theaterspiel 
§ 02.08.10 – 15.08.10, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Rock the Ballet 
§ 03.08.10 – 05.08.10, 20.00 Uhr, Schloss, Hi Dad! 
§ 03.08.10 – 07.08.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner 
§ 03.08.10 – 07.08.10, 20.30 Uhr, Freilichtbühne Alte Münze,
Hoffmanns Bekenntnisse 
§ 03.08.10 – 21.08.10, Event-Arena, Spielstadt München 
§ 04.08.10 – 06.08.10, Praterinsel, La Traviata 
§ 04.08.10 – 14.08.10, Muffathalle, Tanzwerkstatt 
§ 10.08.10 – 14.08.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner 
§ 14.08.10 – 17.08.10, 14. – 16.08, 9.00 – 19.00, 17.08., 9.00 – 17.00 Uhr, 
MOC, Munich Fashion Women 
§ 16.08.10 – 29.08.10, Olympiapark, Lilalu 
§ 17.08.10 – 21.08.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara 
§ 17.08.10 – 22.08.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Georg Ringsgwandl 
§ 19.08.10 – 09.09.10, Hubertussaal, Die Diebische Elster 
§ 24.08.10 – 28.08.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt 
§ 24.08.10 – 28.08.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Der Watzmann ruft 
§ 25.08.10 – 26.08.10, 25.08, 9.00 – 17.00 Uhr, 26.08, 9.00 – 16.00 Uhr, MOC, 
Talents 2010 
Feste Termine 
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 
089 •••••
59 : 1 •••
8seasons •• • •
Americanos •• ••
Atomic Café ••••••
Babalu •• •••
Baby • ••
Backstage •••
Badeanstalt •
Barfly •••
Barysphär •• •
Bash Night •••••••
Cafe am Hochhaus •••• • • •
Chaca Chaca • •
Cord • • •• •
Crash •••
Crowns Club • ••
Discovery •••••
Elli Disco •• •
Erste Liga •••
Feinkost Electronica ••••
GOP Varieté •••••
Hansa 39 •••
Heart •••••
Jimmy’s •••
Kantine ••••••
Kultfabrik ••••• •
Lenbach • ••
Loggia •
Lola & Ludwig ••
M-Park ••
Max + Moritz • ••
Milchbar ••••••
Muffathalle ••
Mylord •••••••
Nachtgalerie ••
Neuraum ••
New York Club •
Optimolwerke •••••••
P1 •••••••
Pacha • • •
Palais • •••
Pappasitos •• • •
Paradiso •••
Pimpernel •••••••
Rote Sonne ••
Schlachthof •
Skyline •• •••
Substanz ••••••
Sugar • ••
Titanic City ••••
Valentin Stüberl •••••••
Zoozies •••••••
Top of the Tops 
Theater und Bühnen machen wie viele Taxifahrer Urlaub im August. Wenn 
sich der Sommer weiterhin so sonnig gibt, freuen sich die Biergarten-Wirte 
und ihre Gäste, die wir heimfahren. Viele Sommerfeste in Biergärten. Strand -
leben an der Corneliusstraße und auf der Praterinsel. Das Hans-Sachs-Straßen -
fest am 21.08. wird die Taxi-Karawane in der Müllerstraße noch steigern. 
„Endlich“ wieder Fußball in der Arena am 13.08. (Bayern – Real Madrid) und 
20.08. (Bundesligastart Bayern – Wolfsburg). Härterer Sport am 24.08. in der 
Olympiahalle beim Handball-Supercup. Die Munich Fashion Woman vom
14. – 17.08. im MOC läutet den Messe-Herbst ein. (PR) 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 37

Seite 38

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

38 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Trotz über 3.000 Taxis in der Millionenstadt München und dem täglichen 
Kampf um Umsatz war und ist die Taxiwelt eine Familie. Erheblichen
Anteil daran haben Personen, die sich über das übliche Maß hinaus für
unser Gewerbe einsetzen. Der TAXIKURIER stellt diese „guten Geister“ der 
Taxibranche vor und bedankt sich damit gleichzeitig für das Engagement 
dieser Menschen. 
Thomas Zimmermann 
TRP Taxi-Rent-Partner 
Taxlers Freunde Kurze Frage – Klare Antwort 
Lothar R. fragt:
„Warum können Begleitpersonen
nicht mit auf die Generalversammlung der 
Taxi-München eG?“ 
Eine Wirtschaftsgenossenschaft stellt den 
Zusammenschluss von Unternehmern dar. 
Ihr Stimmrecht üben die Mitglieder einer 
Genossenschaft auf der Generalversamm -
lung aus.
In dieser nicht öffentlichen Veranstaltung 
werden die eigenen Belange diskutiert 
und Beschlüsse gefasst. Zutritt erhalten 
daher nur stimmberechtigte Mitglieder. 
Gäste können nur eingeladen werden, 
wenn sichergestellt ist, dass diese weder 
an Diskussionen noch an Abstimmungen 
teilnehmen.
Der Wirtschaftsprüfer vom Genossen -
schaftsverband ist dafür ein Beispiel, da 
dieser den Mitgliedern das Ergebnis der 
jährlichen Prüfung vorträgt. Handelsoder Personengesellschaften müssen ei -
nen Vertretungsberechtigten bestimmen, 
der das Stimmrecht ausübt. Auch diese 
Gesellschaften besitzen nur eine Stimme. 
Grundsätzlich werden auf geschlossenen 
Veranstaltungen nur interne Belange 
beraten, daher muss weiteren Personen 
der Zutritt verwehrt werden. (FK) 
Die Nähe von Thomas Zimmermann zur Taxibranche erkennt man an sei -
nem „Taxigeldbeutel“ .Vermutlich stammt dieser noch aus der Zeit, als er 
sich als Student seinen Lebensunterhalt mit einer eigenen Taxikonzession 
verdiente. Nach einem unverschuldeten Unfall im Jahr 1982 stand er ohne 
Taxi da und kam so auf die Idee, einen Autoverleih zu gründen. Anfangs 
nur für Taxiunternehmer, später auch für Fahrschulen. An inzwischen 
13 Niederlassungen im gesamten Bundesgebiet mit über 230 Fahrzeugen 
sorgen 45 Mitarbeiter dafür, dass jeder Kunde deutschlandweit innerhalb 
von maximal 4 Stunden sein Ersatz-Taxi erhält. Mit dem richtigen Tarif, 
der passenden Funkfrequenz , dem richtigem Datenfunk-Terminal. Mittler -
weile existieren bereits 8 verschiedene Datenfunk-Systeme von Nord nach 
Süd. Die Anmeldung bei Behörden (KVR) wird ebenso von TRP ausgeführt. 
Die schnellste Zustellung eines Leihtaxis erfolgte, so Thomas Zimmer -
mann, als man dem Taxiunternehmer das Fahrzeug noch an die Unfallstelle lieferte und er mit dem Fahrgast die Fahrt fortsetzen konnte.
Neben den Standard-Taxis von Daimler, VW, Opel und Ford ist man 
aktuell mit Citroen eine Kooperation eingegangen. 
Einem Taxiunternehmer, der einen selbstverschuldeten Schaden an sein 
Fahrzeug hat, wird mit einem sensationellen Tagespreis weitergeholfen. 
Speziell für einen Teil der Münchner Unternehmer kann man jetzt sogar 
ein Mercedes-S-Klasse Taxi anbieten. Zimmermanns Fahrzeuge sind
24-36 Monate im Einsatz, ehe sie verkauft werden.
Das Verhältnis zu den Taxiunternehmern ist bestens, es gibt kaum Streit -
fälle. Wenn juristische Probleme auftreten, sind es meist Auseinandersetzungen mit Versicherungen. (PR) 
Steckbrief 
Name: Zimmermann 
Vorname: Thomas 
Alter: 56 
Sternzeichen: Jungfrau 
Familienstand: Verheiratet, 2 Kinder 
Geburtsort: Augsburg 
Wohnort: Augsburg 
Hobbies: Fotografie 
Musik: 60er und 70er, Klassik 
Urlaub: Italien 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 38

Seite 39

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

39 TAXIKURIER AUGUST 2010 
Vorschau September 2010 
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG 
Herausgeber: Taxi-München eG 
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen 
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Internet: www.taxi-muenchen.de 
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) 
Objektleiter: Paul Rusch (PR) 
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn 
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de 
Mitarbeiter an dieser Ausgabe: 
Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK),
Thomas Kroker (TK), Hans Meißner (HM),
Norbert Laermann (NL), Christine Reindl (CR),
Hansjörg Roidl (HR),Michael Schrottenloher (MS),
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst 
Formenreich , Büro für Gestaltung 
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München 
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 
E-Mail: probst@formenreich.de 
Internet: www.formenreich.de 
Fotografie: Dirk Tacke 
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München 
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 
E-Mail: info@atelier-tacke.de
Internet: www.atelier-tacke.de 
Druck: Peradruck GmbH 
Hofmannstraße7, 81379 München 
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 
E-Mail: michael.hack@peradruck.de 
Online-Auftritt: Norbert Laermann 
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: 
Münchner Verlagsvertretung 
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn 
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 
E-Mail: rusch.e@t-online.de 
Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007 
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de 
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten 
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand 
Erscheinungsweise: monatlich 
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr.
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf 
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird.
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor 
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustim -
mung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Ver -
vielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die 
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das 
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen.
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt 
besteht kein Anspruch auf Ersatz. 
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: 
Taxi-München eG 10 0%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Impressum 
Liebe Kolleginnen und Kollegen, 
die Generalversammlung der Genossenschaft liegt hinter uns. Die Weichen für 
die Zukunft sind gestellt. Wäre erfreulich, wenn der Restsommer mit taxifreund -
lichen Wetter uns für das verregnete Frühjahr entschädigen würde. Von großem 
Vorteil für uns ist die Tatsache, dass die Touristen und Besucher Münchens die 
urlaubenden Einheimischen kompensieren. 
Genießen Sie die Zeit 
Paul Rusch, Objektleiter 
Der September-TAXIKURIER erscheint am Freitag, 27. August 2010, mit diesen 
Schwerpunkt-Themen: 
§ Fast Food 
Von der Suppenküche bis zum Döner 
§ Der ideale Taxifahrer 
So sieht das Tourismusamt den perfekten Botschafter der Stadt 
§ Chronik TAXIKURIER 
Von den Anfängen bis zur Gegenwart 
Am Isartor (Inh.: B.Schwägerl) Thierschstr. 14  223958
Am Giesinger Bahnhof Schlierseestr. 51  6928483
Am Kolumbusplatz Humboldtstr. 38  658777
Am Wettersteinplatz Säbener Straße 51  6928052
Am Isartor
 Thierschstr. 14
 
 223958
ASP-Seminar (Punktabbaukurs)
nur: 219,- €
www.fahrschule-schwaegerl.de 
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 39

Seite 40

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Ihr Taxi zu besten Konditionen.
Ein Angebot, das wir Ihnen nicht jeden Tag machen.
Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung München, Auto-Henne GmbH – Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de
Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Arnulfstr. 61, Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Kidlerstr. 36, Otto-Hahn-Ring 20,
Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münchner Str. 29, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2, Starnberg – Petersbrunner Str. 7
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, 
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08
1Kraftstoffverbrauch (innerorts,
außerorts, kombiniert) 6,7–7,3/
4,9-5,3/5,6-6,0l/100 km, 
CO2-Emission (kombiniert) 146-
158 g/km 2Kraftstoffverbrauch
(innerorts, außerorts, kombiniert)
9,9/6,2/7,6l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 177 g/km
3Kraftstoffverbrauch (innerorts,
außerorts, kombiniert) 7,0-7,4/
4,6-5,0/5,5-5,9l/100 km, CO2-
Emission (kombiniert) 145-
153 g/km 4Kraftstoffverbrauch
(innerorts, außerorts, kombiniert)
7,6-7,9/5,1-5,3/6,1-6,3l/100 km,
CO
2-Emission (kombiniert) 159-
164 g/km.
*Ein Angebot der Mercedes-Benz
Bank AG.
Weitere Angebote unter 
www.taxi-mit-stern.de
E 200 CDI BlueEFFICIENCY3 Limousine 
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 33.962,60
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 6.157,56 €
Sollzins gebunden p. a. 2,95 %
Effektiver Jahreszins 2,99 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 27.805,04 €
Gesamtbetrag 29.940,00 €
Monatliche Rate 499,00 €
E 200 CDI BlueEFFICIENCY4 T-Modell 
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 36.342,60
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 6.865,91 €
Sollzins gebunden p. a. 2,95 %
Effektiver Jahreszins 2,99 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 29.476,69 €
Gesamtbetrag 31.740,00 €
Monatliche Rate 529,00 €
B 180 CDI BlueEFFICIENCY
1 Sports Tourer 
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 25.228,00
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 4.803,74 €
Effektiver Jahreszins 0,99 %
Sollzins gebunden p. a. 0,99 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 20.424,26 €
Gesamtbetrag 20.940,00 €
Monatliche Rate 349,00 €
B 180 NGT BlueEFFICIENCY2 Sports Tourer 
“Das Taxi”
Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 26.418,00
Finanzierungskonditionen*
Anzahlung 5.408,52 €
Effektiver Jahreszins 0,99 %
Sollzins gebunden p. a. 0,99 %
Laufzeit 60 Monate
Gesamtkreditbetrag 21.009,48 €
Gesamtbetrag 21.540,00 €
Monatliche Rate 359,00 €
TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 40