TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier August 2010
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2010. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | Ausgabe August 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de § Tipps für Tag- und Nachtfahrer § Jugend und Alkohol Dieses Problem tangiert auch die Taxibranche § Münchens Sehenswürdigkeiten Das Gasteig § Taxifahren ist Dienstleistung Gespräch mit dem Ausbilder Tony Doll SCH LAF TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:51 Uhr Seite 1
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www.volkswagen-taxi.de Gebaut für alle, die Taxi fahren. Und alle, die sich fahren lassen. Es gibt viele Gründe, jetzt auf ein Volkswagen T axi umzusteigen. Zum Beispiel die komfortablen Sitze, das großzügige Raumkonzept oder die dynamischen Fahreigenschaften. Also all das, was Ihren Arbeitstag angenehmer macht. Aber in erster Linie muss sich ein T axi natürlich rechnen. Und was das angeht, sind Volkswagen dank geringer Anschaffungskosten, sparsamer Motoren, niedrigen Unterhalts und eines hohen Wiederverkaufswerts ganz weit vorne. Mehr Informationen unter: www.volkswagen-taxi.de Besondere Bedürfnisse. Besondere Volkswagen. TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:52 Uhr Seite 2
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de Inhalt Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61 -0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo .– Fr. 7.30 –12.00 Uhr Mo .– Do. 12.3 0–1 5.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltun g/ Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulunge n/ Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61- 367 Taxifahrer-Ausbildung: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo .–Mi. 18.0 0– 21.30 Uhr Anmeldung 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum. Samstag 10.0 0– 16.00 Uhr TAXIKURIER AUGUST 2010 3 Spruch des Monats | 4 In eigener Sache | Schrotti’s Fiaker-ABC geht weiter 4 Editorial | Heiße Zeiten 4 Der TAXIKURIER vor 6 Jahren | Was im April 2004 die Taxibranche bewegte 5 München-Statistik | Unsere Stadt in Zahlen 5 Die Genossenschaft | Viele Meldungen 6 Aufstellung Nichtmitglieder | 8 Streiflicht des Aufsichtsrats | Sommer – Sonne – Fußball 9 Der Landesverband | Protokoll der Jahreshauptversammlung 10 Service | Bußgeldkatalog Europa 12 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 13 Motiv des Monats | 13 Jugend und Alkohol | Volle Dröhnung 14 Die versteckten Schätze Münchens | Tesla Motors 16 Die fünf Weisheiten des Monats | 17 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 18 München Splitter | Neues aus der Stadt 18 Witz des Monats | 18 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 19 Schlaf | Tipps für Tag- und Nachtfahrer 20 Der Blick zurück | Der August vor 100, 75, 50, 25, 1 Jah r(en) 23 Taxi-Check München | Wo gibt’s das beste Eis? 24 Leserbrief e/ Forum | 25 Letzte Meldun g/ Allerletzte Meldung | 25 Die Sehenswürdigkeiten Münchens | Das Gasteig 26 Taxameter des Monats | Hauptstadt München 28 Zum Titelbild | 29 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 29 Essen auf Rädern | Augustiner Keller 30 Messe München | Programm August 31 Taxifahren ist Dienstleistung | Gespräch mit Tony Doll 32 Ausbildung | Wie wird man Taxifahrer? 34 Boxenstopp | Autos der Deutschen 34 Rose des Monats | Johann Eimansberger 35 Zitrone des Monats | Savas Ergin 35 Top-Termine August 2010 | Hier glüht der Taxameter 36 Taxlers Service | Adressen und Nummern 36 Kurze Frage – Klare Antwort | Wer darf zur Generalversammlung? 38 Taxlers Freunde | Thomas Zimmermann, TRP 38 Impressum | 39 Vorschau September 2010 | 39 Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. T esten Sie uns! TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 3
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4 TAXIKURIER AUGUST 2010 Editorial Obwohl so mancher Münchner Taxi - fahrer gerade die Zeit zwischen Fuß - ball-Weltmeisterschaft und Oktoberfest mit Erweiterung seiner internationalen Ortskenntnisse verbringt, berichten wir weiter über die Arbeit in der Ge - nossenschaft. Auf der Generalversammlung am 13. Juli 2010 wurde ein Vorstandsmitglied für den aus Altersgründen ausgeschiedenen Hans Meißner nach - gewählt. Der Vorstand besteht damit wieder satzungsgemäß aus drei Mit - gliedern. Die Geschäftsleitung freut sich auf eine konstruktive und ge - winnbringende Zusammenarbeit mit Herrn Alfons Haller, Taxi 1953. Zudem wurde von fast allen Mitglie - dern eine Satzungsänderung zum Schutz der gemeinschaftlichen Interes - sen unterstützt. Der genossenschaftli - che Gleichbehandlungsgrundsatz gilt nicht nur für die sich aus der Mitglied - schaft ergebenden Beziehungen zwi - schen der Genossenschaft und ihren Mitgliedern, sondern auch für die Rechte und Pflichten, die sich für die einzelnen Mitglieder aus der Inan - spruchnahme von Genossenschaftseinrichtungen ergeben. Auch Mitglieder mit Anschluss an eine andere Zentrale können sich durchaus für die Ziele der Genossenschaft ein - setzen. Untersagt sei es diesen aber, die Leistungen der Genossenschaft für die andere Zentrale schmarotzerhaft zu nutzen. Wir werden derartigen Ver - stößen durch konsequente Ahndung begegnen. Der Großteil der Mitgliedsunternehmer hat sich zum Stichtag, dem 1. Juli 2010 daran gehalten, die Werbung nur noch nach § 26 BOKraft auf den seit - lichen Fahrzeugtüren anzubringen. Leider musste der Vorstand wegen Verstößen gegen die Betriebordnung bei einer geringen Anzahl von Mit - gliedern Sanktionen nach § 50 der Satzung aussprechen. Wir hoffen auf Einsicht bei den Betroffenen. Der Bereich Kundenakquise wird in - tensiviert. Die Taxi-München eG hat zur Betreuung und Pflege insbesonde - re aber auch zur Gewinnung von Neu - kunden alle notwendigen Vorbereitun - gen abgeschlossen. In Zukunft werden wir aktiv und engagiert die Leistungs - fähigkeit der Genossenschaft bewer - ben. In der Sommerzeit ist geplant die Ein - richtungen der Taxischule der Taxi- München eG zu modernisieren. Durch Renovierung der Betriebsräume und Bereitstellung von moderner Technik werden wir in Zukunft noch leistungs - fähiger sein. Nun erst einmal eine erholsame Urlaubszeit und eine stets unfallfreie Fahrt. Ihre Taxi-München eG Frank Kuhle, Reinhard Zielinski Heiße Zeiten Kleinanzeigen In eigener Sache Die meisten Leser können sich den TAXIKURIER ohne „Schrottis Fiaker- ABC“ nicht vorstellen. Nachdem Schrotti seit der ersten Ausgabe das Alphabet schon dreimal mit Blick auf Münchens Taxiwelt hinter sich hat, geht es ab der nächsten Nummer mit der vierten Staffel und dem Buchsta - ben „A“ weiter. Wie immer doppel - züngig und lehrreich. (PR) Zeugen gesucht! Wer beobachtete am Montag, 29. März, 17.35 Uhr einen Unfall Triebstraße 35 / Höhe Allguth-Tank - stelle mit weissem Mini und VW- Security-Bus dunkelblau. Bitte melden Telefon: 0160 - 97 74 30 46 Nachtfahrer gesucht! Neuer 8-Sitzer, / Alle Extras / Standort Laim / Deutsch sprechend / Gute Konditionen Telefon: 0173 - 8 66 25 70 Wiesn-Urlaubsersatz! 20 Jahre Erfahrung / Sehr guter Alleinfahrer Telefon: 01631 - 73 61 08 „Ein Optimist ist einer, der Kreuzwort - rätsel mit Kugelschreiber ausfüllt.“ (aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) Spruch des Monats Cey-System Cab Assistant Das meist verwendete TAXI- Abrechnungssystem - die Nummer 1 in Europa! Kostenlose Testsoftware unter www.hale.de/cey TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 4
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5TAXIKURIER AUGUST 2010 Am 20.03.2004 wurde der Taxi - unternehmer Michael Nowak, Taxi 455, in der Nähe des Deutschen Museums von mehreren Personen bedrängt. Er rief über Funk um Hilfe. Diesem Hilferuf kam der 55jährige Taxifahrer Johann Bachus nach. Als er einen der Täter fest - hielt, wurde er mit einem massiven Gegenstand niedergeschlagen und liegend durch Tritte und Schläge mit einem harten Gegenstand am Kopf schwerstverletzt. Herr Bachus war über längere Zeit bewusstlos. Der Kollege Bachus war insgesamt mehr als 30 Tage arbeitsunfähig und erlitt erhebliche Verletzungen. Unter anderem Platz- und Risswun - den am Schädel und einen Knorpel - abriss des linken Ohres. Auf Antrag des Landesverbandes reichte die Taxistiftung Deutschland an Herrn Bachus 2.000 Euro für seine vor - bildliche Hilfsbereitschaft aus. Die Übergabe der Zuwendung nahm der Vorsitzende der Taxistiftung, Hans Meißner, selbst vor. Der TAXIKURIER vor 6 Jahren München-Statistik Was im August 2004 die Taxibranche bewegte … „Grausamer Überfall auf den Taxifahrer Johann Bachus“ Unsere Stadt in Zahlen Die allgemeinen geographischen Angaben Geographische Lage der Stadtmitte (nördl. Turm des Doms) 48°8´23´´ n. Br., 11°34´28´´ ö. L. Münchner Ortszeit -13 Min. 42 Sek. gegenüber MEZ Durchschnittliche Höhe 519 m über NN Höchster Punkt bei Warnberg (Gemarkung Solln) 579 m über NN Tiefster Punk im nördl. Schwarzhölzl (Gemarkung Feldmoching) 482 m über NN Gesamtfläche des Stadtgebietes 31 043 ha Länge der Stadtgrenze 118,9 km Größte Länge des Stadtgebietes (Nord-Süd) 20,7 km Größte Breite des Stadtgebietes (West-Ost) 26,9 km Höchste Bauwerke in München Höhe über Niveau Olympiaturm 291 m Uptown München, Georg-Brauchle-Ring 146 m Highlight Munich Business Tower I 126 m und Tower II 113 m Verwaltungsgebäude der HypoVereinsbank 114 m Sendeturm Blutenburgstraße 102 m BMW-Gebäude, Dostlerstraße 101 m Hauptverwaltung des Südd. Verlages 100 m Dom Zu Unserer Lieben Frau (Nordturm) 99 m Kirche St. Paul (Turm) 97 m Kirche Heilig Kreuz Giesing (Turm) 95 m Mariahilfkirche (Turm) 92 m Kirche St. Peter „Alter Peter“ (Turm) 91 m Kirche St. Joh. Baptist Haidhausen (Turm) 91 m Messeturm 86 m Seniorenwohnsitz Westpark 86 m Am Münchner Tor, Schenkendorfstraße (ohne Aufbauten) 85 m Munich City Tower, Landsberger Straße (ohne Antenne) 85 m Rathausturm 80 m Wasserläufe Länge in km Isar 13,7 Pasing-Nymphenburg-Biedersteiner Kanal 12,0 Schwabinger Bach (einschl. Altbach) 11,0 Würm 9,3 Schwabenbächl/Hartmannshofer Bächl 7,5 Werkkanal 7,0 Auermühlbach 6,6 Hüllgraben 6,6 Hachinger Bach 6,4 Feldmochinger Mühlbach/Reigersbach 6,0 Würmkanal 5,6 Erlbach 5,4 Oberstjägermeisterbach 5,0 Langwiederbach 4,9 Garchinger Mühlbach 4,7 Lochhauser Fischbach 4,5 Kalterbach 4,2 Brunnbach 3,0 Seen Größe in ha Ruderregattastrecke 31,2 Lußsee 17,5 Feldmochinger See 17,1 Langwieder See 16,7 Fasaneriesee 14,7 Badesee an der Regattaanlage 13,6 Seen im Nymphenburger Park 11,0 Badesee Riem 9,7 Olympiasee 8,7 Lechenauer See 7,9 Kleinhesseloher See 7,8 Böhmer Weiher 6,9 Baggersee am Rangierbahnhof 6,3 Seen im Westpark 3,5 See im Ostpark 3,4 Hinterbrühler See 2,8 Seen im Messegelände München-Riem 2,6 Baggersee am Friedrich-Panzer-Weg 2,5 TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 5
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Die Genossenschaft Fahrten mit einer Verordnung zur Krankenbeförderung (VeK) Wichtigste Information vorab: Eine vom Arzt ausgestellte Verordnung zur Kran - kenbeförderung (auch ärztliche Verord - nung genannt) ist zur Abrechnung zwin - gend erforderlich, garantiert aber keine Übernahme durch den Kostenträger. Die Abrechungen von Krankenfahrten, die über die Taxi-München eG vermittelt wurden, sind unproblematisch, solange die notwendigen Belege vorhanden sind und die Unterschrift des Patienten auf dem Vordruck geleistet wurde. Bitte be - achten Sie, dass bei dem von der Taxi - zentrale München vermittelten Auftrag vom Patienten in keinem Fall eine Zuzah - lung einbehalten werden darf. Steigt ein Fahrgast mit einer Verordnung ein, kann auch Barzahlung mit dem Kunden ver - einbart werden, wenn vor Ort offene Fra - gen nicht geklärt werden können. In die - sem Fall muss der Kunde die Verordnung zusammen mit einer ordnungsgemäß aus - gefüllten Taxi-Quittung zur Abrechnung bei seiner Krankenkasse einreichen. Wenn die Verordnung vom Fahrer akzep - tiert wurde, müssen folgende Punkte beachtet werden: 1. Nur Fahrten von und zur stationären bzw. teilstationären Behandlung müssen die Krankenkassen übernehmen. Fahrten zu ambulanten Behandlungen werden von den Kassen in der Regel nicht be - zahlt, es sei denn es liegt eine Genehmi - gung vor. Dazu benötigen Sie eine schriftliche Kostenübernahme des Kosten - trägers. 2. Normalerweise ist die Verordnung auf Vorder- und Rückseite bedruckt. In weni - gen Fällen gibt es auch zwei einzelne Blätter. Während auf der Vorderseite kei - nerlei Veränderungen vorgenommen wer - den dürfen, muss auf der Rückseite die Fahrt eingetragen und ganz wichtig – wird immer wieder vergessen – vom Pa - tienten zur Bestätigung eine Unterschrift geleistet werden. In dem Feld ‚Leistungs - erbringer’ unterschreibt der Fahrer. 3. Die gesetzliche Zuzahlung stellt analog zur Praxisgebühr oder beim Kauf von Medikamenten einen Eigenanteil dar, der vom Patienten getragen werden muss. Dieser beträgt nach der aktuellen Rechts - lage für jede einfache Fahrt 10% des Fahrpreises, mindestens jedoch 5,00 und maximal 10,00 Euro. Bei Serienfahrten gelten je nach Kranken - kasse zum Teil abweichende Regelungen. Soweit keine Zuzahlungsbefreiung be - steht, muss der Rechnungssteller den Ei - genanteil vom Patienten einfordern und auf der Rechnung an den Kostenträger in Abzug bringen. Hat der Patient die Befreiungsgrenze er - reicht (im Regelfall 2%, bei chronisch Kranken 1% des Bruttojahreseinkom - mens) und liegt zusätzlich eine Befrei - ungskarte vor, darf der Krankenkasse der Gesamtbetrag ohne Abzug in Rechnung gestellt werden. Auskunft darüber gibt der jeweilige Kostenträger. 4. Um mit einer Krankenkasse abrechnen zu können, benötigt jeder Rechnungssteller ein eigenes Institutionskennzeichen (IK- Nummer), das bei der Arbeitsgemein - schaft Institutionskennzeichen, Alte Heerstraße 111, in 53757 Sankt Augustin beantragt werden muss. Neben den normalen Angaben, wie An - schrift, Absender und Datum, muss jede Rechnung über eine Krankenfahrt die IK-Nummer des Leistungserbringers, Na - me und Adresse des Patienten, Abholund Zielort der Fahrt, Länge der Beförde - rungsstrecke in km und die Angabe, ob Einzel oder Sammelbeförderung stattge - funden hat, enthalten. Falls eine Sammel - beförderung durchgeführt wurde, auch die Anzahl der Fahrgäste. Weiter sind bei Rechnungsstellung Anga - ben über den erfolgten Einbehalt von Zuzahlung erforderlich, bzw. müssen vom Endbetrag in Abzug gebracht werden. Falls ein erforderlicher Mehraufwand ge - leistet wurde, z.B. die Erhöhung des Fahr - preises wegen einer durch Bauarbeiten gesperrte Fahrtroute, sollte die Rechnung einen Hinweis enthalten. Eine ordentlich erstellte Rechnung wird die Bearbeitung und Auszahlung der in Rechnung gestell - ten Beförderungsentgelte beschleunigen. Stellt sich erst am Ende einer Fahrt her - aus, dass ein Fahrgast über eine ärztliche Verordnung verfügt und die Taxifahrt über eine Krankenkasse abgerechnet wer - den soll, bleibt nur die Rechnungsstel - lung an die Kasse oder den Kunden, sofern diesem die Begleichung mit Bar - mitteln nicht möglich ist. Hierfür müssen Sie ebenfalls die oben genannten Punkte beachten. Hansjörg Roidl, zuständig für Bearbei - tung und Koordination von Kranken- und Dialysefahrten bei der Taxi-München eG. TAXIKURIER AUGUST 2010 6 Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 6
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Die Genossenschaft Beschwerdenbericht 2. Quartal 2010 Die Zusammenarbeit zwischen Taxi-Mün - chen eG und den Mitgliedsunternehmern funktioniert fast reibungslos, wenn es darum geht, Beschwerden von Fahrgästen zu klären. Durch das aktive Mitwirken hat sich die Zahl der Beschwerden erneut reduziert. Dieser Erfolg stellt eine erfreu - liche Entwicklung dar. Gleichwohl stellen wir fest, dass nach wie vor die Qualität der Taxidienstleistungen oft nicht den Erwartungen der Fahrgäste entspricht. Die häufigsten Klagen gibt es wegen feh - lender Servicebereitschaft bei alten oder hilfsbedürftigen Fahrgästen. Dieses Ver - halten verstößt zum Ersten gegen § 5 Absatz 4, 5 und 6 der Münchner Taxiord - nung und zweitens gegen die zwischen der Genossenschaft mit Fahrern und Unternehmern geschlossenen Verträge, vor allem aber führt dies zur Unzufrie - denheit beim Kunden. Die fehlende Bereitschaft zum guten Service trifft aber auch alle Fahrgäste, die mit schweren Koffern hilfesuchend am Taxistand stehen und vergebens darauf warten, dass der Fahrer ihr Gepäck im Taxi verstaut. Noch viel zu oft halten es einige nicht für notwendig, Be- und Entladevorgänge durchzuführen. Diese Unfreundlichkeit begleiten diese Spezialisten mit einem Schwall an unpassenden Worten vor allem dann, wenn die Fahr - strecke nicht ihre Erwartungen erfüllt. Derartiges Verhalten ist nicht nur unver - schämt, es steht auch im Gegensatz zu den Interessen des gesamten Taxigewer - bes, keine Fahrgäste zu verlieren. Der Verlust an Fahrgästen und damit Fahrten ist seit Jahren bekannt und führt zu ge - ringeren Einnahmen. Natürlich ist nicht nur das Fehlverhalten des Fahrpersonals ursächlich dafür verantwortlich, sondern auch die allgemeine Wirtschaftslage und der Ausbau der Infrastruktur. Gerade des - halb müssen wir alles in unserer Verant - wortung Liegende tun, um die Kunden - psychologie positiv zu beeinflussen. Der Kunde von heute ist informiert und unabhängig und verzeiht es deshalb nicht, wenn seine Erwartungen nicht er - füllt werden. Leistungen „heute Top und morgen Flop“ sind ihm ein Gräuel, er lässt Schlampereien nicht durchgehen. König Fahrgast kann auch problemlos schlechte und gute Erfahrungen kommu - nizieren. Deshalb ist es ein Irrglaube an - zunehmen, Fehlverhalten erfahre ohnehin niemand. Sicher ist, dass viele Reisende sich vorab im Internet informieren und aus diesem Grund zum Beispiel wissen, dass die Taxifahrt vom Flughafen zur Messe München 51,00 Euro kostet. „Un - garnschleife“ lebe wohl… Bitte bedenken Sie auch das Phänomen, dass schlechte Erfahrungen bis zu neunmal mehr kom - muniziert werden als positive Erlebnisse. Nach den Jahren 2008 und 2009 hat die Geiz-ist-geil-Mentalität, Gott sei es gedankt, ihren Zenit überschritten. Die Kunden planen jetzt zwar nach wie vor ihren Kauf generalstabsmäßig, sind aber wieder bereit, für den ethischen oder auch für den sozialen und ökologischen Mehrwert zu bezahlen. Die Verbraucher - forscher haben herausgefunden, dass 60 TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 7
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Die Genossenschaft TAXIKURIER AUGUST 2010 8 Prozent der Verbraucher ein Bewusstsein der Nachhaltigkeit bei ihren Entscheidun - gen maßgeblich mit einfließen lassen. Wir sind der Überzeugung, dass dieser Wandel im Denken der Kunden eine große Chance für das Taxigewerbe ist. Die Strategie des Taxigewerbes heißt deshalb, mit Vertrauen und Transparenz Fahrgäste für sich zu gewinnen und Schlampereien und vorsätzliches Fehlverhalten intensiv zu bekämpfen. Mit kollegialen Grüßen Reinhard Zielinski Standplatzarbeit Anfahrt Olympiaturm: Ab sofort ist die direkte Zufahrt bis zum Eingang des Restaurants 181 im Olympia - turm zwischen 18:00 und 1:00 möglich. In dieser Zeit werden die Verkehrspoller am Eingang des Parks bei Zufahrt über Spiridon-Louis-Ring 7 geöffnet. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit zur Anfahrt und auch bei Abholung von Fahrgästen aus der Gaststätte. Sonnen-Rieger: Aufgrund der Sanierung einer Treppe zum Stachus-Untergeschoss musste der Taxistandplatz Sonnen-Rieger nach Süden verlegt werden. Neuer Standort ist eine Parkbucht in der Sonnenstraße nörd - lich der Einmündung zur Josephspital - straße. Die Renovierung der Treppe ist bis zum 17.09.2010 geplant. Kronstadter: Wir bitten alle Kollegen eindringlich, ihre Notdurft nicht an oder in der Nähe von Taxistandplätzen zu verrichten. Am Kronstadter-Stand befindet sich eine Videokamera, die diese Umweltver - schmutzung belegt. Sie riskieren damit die Auflösung des Standplatzes. (FK) Rufsäulen Die Erneuerung des alten Rufsäulensystems schreitet wie geplant voran. Bisher wurden 82 % der Telefone ausge - wechselt. Die Taxi-München eG ist zuver - sichtlich, bis Ende September 2010 die letzten Standplatztelefone der alten Ge - neration ersetzen zu können. Damit ist München die erste Stadt in Deutschland, die Taxibestellungen an den Standplätzen ausschließlich über Solarenergie ermög - licht. (FK) Jobbörse im Internet Seit kurzem ist auf der Internetseite der Taxi-München eG eine weitere Unterseite verfügbar. Unter Taxigewerbe/Jobbörse finden Taxifahrer ausführliche Informa - tionen über Unternehmen in ihrer Nähe. Ab sofort können sich Mitgliedsbetriebe eintragen lassen, die Fahrpersonal suchen. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Vorstand der Genossenschaft auf. (FK) Handybestellung e-plus Im August können keine Bestellungen vorgenommen werden, da sich Frau Choleva in Urlaub befindet. Wir bitten dies zu beachten. (FK) Internetportale Wir wollen Sie nochmals daran erinnern, dass seit Mai 2010 unseren Mitglieds - unternehmen und den registrierten Fahren auf der Homepage der Taxi-München eG (www.taxi-muenchen.de) unter der Rubrik „Taxi-München eG > Internetportale“ Zu - gänge für die Online-Aktualisierung Ihrer Daten zur Verfügung stehen. Diese Portale sollen Ihnen die Kommunikation mit uns noch weiter vereinfachen und Zeit sparen. Für beide Portale (Unternehmerportal und Fahrerportal) benötigen wir von Ihnen einen ausgefüllten Nutzungsvertrag, den Sie im Büro der Taxizentrale persönlich zu den bekannten Geschäftszeiten abgeben können. Zur Freischaltung des Unterneh - merportals bringen Sie bitte zusätzlich zum ausgefüllten Vertrag zur Anmeldung 10 402 587 893 1222 1590 2012 2201 2511 2897 3243 23 410 609 896 1233 1600 2018 2230 2515 2899 3265 42 413 610 938 1244 1612 2030 2254 2544 2902 3284 48 418 626 945 1273 1619 2031 2266 2548 2908 3289 87 437 632 955 1276 1641 2038 2284 2571 2932 3312 144 447 638 975 1298 1671 2044 2287 2594 2976 3329 174 461 671 1004 1374 1731 2050 2293 2602 2986 3347 198 473 673 1033 1393 1739 2057 2298 2607 3041 3359 216 487 683 1038 1425 1773 2061 2324 2667 3045 3392 217 489 688 1041 1437 1783 2063 2351 2678 3076 3405 245 507 716 1051 1439 1793 2085 2353 2703 3087 3431 249 508 734 1052 1478 1800 2107 2374 2709 3092 3511 309 513 756 1053 1480 1856 2114 2383 2743 3112 3522 313 520 767 1061 1518 1874 2116 2385 2749 3118 3543 336 522 846 1078 1527 1879 2130 2405 2766 3121 3561 348 533 847 1079 1532 1885 2148 2416 2801 3147 3593 351 547 865 1083 1557 1935 2161 2480 2805 3163 3599 361 548 886 1148 1567 1978 2163 2485 2823 3171 3610 395 551 889 1149 1579 1991 2180 2500 2824 3213 3631 396 567 890 1168 1581 2004 2186 2510 2875 3316 3632 3645 3677 Gesamt: 222, Stand: 30.06.2010 Taxinummern der Nichtmitglieder Ê Wir trauern um unsere Kollegin Die langjährige Unternehmerin ehemals Taxi 2041 Frau Brunhilde Madleine Koch ist am 10. Juli, im Alter von 68 Jahren verstorben. Die Beerdigung war am Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 13.00 Uhr auf dem Ostfriedhof. TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 8
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Die Genossenschaft 9TAXIKURIER AUGUST 2010 Ausweis und Auszug aus der Genehmi - gungsurkunde mit; zur Freischaltung des Fahrerportals genügt neben dem ausgefüllten Vertrag Ihr Ausweis und Fahrerausweis. (NL) Kopfstützenbezüge Ab sofort sind wieder die beliebten Kopfstützenbezüge in der Genossenschaft verfügbar. Die in den Grundfarben schwarz oder weiß erhältlichen Schonbezüge werden – solange der Vorrat reicht – an unsere Mitgliedsunternehmen zu einem sensationellen Stückpreis von 1,50 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) abgegeben. (FK) Kundenberater Von Seiten der Genossenschaft wurden in den letzten Monaten Anstrengungen unternommen, um die Kundenberatung zu erweitern. Unsere Mitarbeiter, die sich mit der Akquise, Beratung und Pflege von Kunden beschäftigen, haben ihre neuen Büroräume im ersten Stock des Rückgebäudes, gegenüber der Verwal - tung, bezogen. In Zukunft wird die Taxi-München eG aktiv an Taxibesteller herantreten. Neben der technischen Er - weiterung unseres Angebots sollen Kun - den mit Werbeaktionen und Informa - tionsmaterial um- und geworben werden. Dazu sehen wir es als notwendig an, den Personalbestand für diesen Aufgabenbe - reich zu vergrößern. Zum Zeitpunkt der Drucklegung fanden erste Einstellungsgespräche für die Position des Kundenberaters im Außendienst statt. (FK) Streiflicht des Aufsichtsrats Sommer – Sonne – Fußball Liebe Kolleginnen und Kollegen, Dieses Jahr begann der Sommer nicht am 21. Juni, sondern bereits am 11. Juni zum Start der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Und was das für ein Som - mer ist! Sonne pur! Sommerliche Tem - peraturen, wie seit langem nicht mehr! Traumfußball! Seit über sechzig Jahren hatten wir keinen solchen Sommer mehr und Fußball in dieser modernen und er - frischenden Art, der die ganze Welt be - geistert, war von den Deutschen schon lange nicht mehr zu sehen. „Deutsch - land spielt so Fußball wie nie zuvor“ schreibt sogar DER SPIEGEL. In allen Berichten wurden die indivi - duellen Leistungen von Schweinsteiger und Co. auf das Höchste gelobt, aber auch der Teamgeist und die hervorra - gende Mannschaftsleistung unterstri - chen. Wir alle können uns die heutige Nationalelf als Vorbild nehmen. Teamgeist und Mannschaftsleistung, al - so ein Zusammenarbeiten aller, führten auch die Taxi-München eG zum Erfolg. Ich bin sicher, dass die neu gewählten Mitglieder in Aufsichtsrat und Vorstand unser Team hervorragend ergänzen und sich entsprechend einbringen werden. Neben der Wahl des neuen Vorstands - mitgliedes und der neuen Aufsichtsrats - mitglieder stand bei der diesjährigen Generalversammlung auch der Bericht des Wirtschaftsprüfers auf der Tagesord - nung. In diesem wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass die Umsätze über Kreditkartenzahlungen in einem erheblichen Maß zugenommen haben. In diesem Zusammenhang weise ich noch einmal darauf hin, dass die An - nahme von Kreditkarten nicht nur zum Service gehört, sondern für Datenfunk - teilnehmer sogar verpflichtend ist. Sehen Sie die Kreditkartenzahlung als eine weitere Möglichkeit, Umsatz zu generieren. Apropos Service: Der Prüfer des Genos - senschaftsverbandes wies in seinem Bericht darauf hin, dass er in Service, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Aus - richtung auf die immer älter werdende Bevölkerung die Chancen unseres Ge - werbes sieht. Die Installation der neuen Rufsäulen ist im vollen Gange. Die neuen Rufsäulen werden selbstverständ - lich auch Zug um Zug mit der Rufnum - mer des Standplatzes beschriftet. Wir bitten um Nachsicht, dass diese Arbei - ten erst im vierten Quartal dieses Jahres beendet sein werden. Ich wünsche Ihnen liebe Kolleginnen und Kollegen gute Geschäfte und stets eine unfallfrei Fahrt. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Aufsichtsratsvorsitzende Verkehrsmedizinische Untersuchungen Dr.Josef Venczel Dr.Marta Venczel Betriebsärzte Adelheidstr.23 80798 München T el:2729460 Fax: 27294614 Handy: 0172 / 8916575 Alle med.Untersuchungen für Ersterwerb oder Verlängerung des Führerscheins für Berufsfahrer (T axi,LKW,Bus etc) bei Bedarf auch am Wochenede. Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro089/321 99 29-3 T axiwerkstätte • Unfallinstandsetzung • Kfz-Reparaturwerkstätte • spontane Hilfe Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 9
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10 TAXIKURIER AUGUST 2010 Der Landesverband Protokoll der 64. Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Dienstag, den 11. Mai 2010 „Augustinerkeller“ Festsaal, Arnulfstraße 52 Tagesordnung Öffentlicher Teil von 10.30 bis 12.30 Uhr 1. Begrüßung der Gäste und Mitglieder 2. Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden § Allgemeine Situation § Fiskaltaxameter § Versicherungen § Gewerbepolitik § Behindertenfahrdienst § Datenschutz 3. Diskussion Mittagspause von 12.30 bis 14.00 Uhr Ausgabe der Stimmkarten Die Daimler AG – NL München – lädt die Tagungsteilnehmer zum Mittagessen ein. Wir danken im voraus für die großzügige Geste. Interner Teil, Beginn: 14.00 Uhr 1. Vorlage des Jahresabschlusses 2009 2. Bericht der Revisoren 3. Entlastung des Vorstandes 4. Satzungsgemäße Wahlen Wahl des 2. stellvertretenden Vorsitzenden Herr Alfred Lehmair 5. Verschiedenes Der Vorsitzende des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunter - nehmer e.V., Herr Frank Kuhle, eröffnete die Jahreshauptversammlung und be - grüßte die anwesenden Mitglieder sowie die eingeladenen Vertreter von Behörden, Institutionen und Geschäftspartnern. Sein besonderer Gruß galt Herrn Dr. Josef Assal, dem Vorsitzenden der Taxikommis - sion des Stadtrates der LH München, der in Vertretung von Herrn OB Christian Ude erschienen war. Des Weiteren begrüßte Herr Kuhle auch die Hersteller von Spezialfahrzeugen für den qualifizierten Behindertenfahrdienst. Nach Feststellung der form- und fristge - rechten Ladung zur Versammlung sowie der Genehmigung der Tagesordnung er - folgte der Tätigkeitsbericht der Vorsitzen - den. Herr Kuhle gab den Anwesenden einen Überblick über das bayerische Taxi - gewerbe. Die seit Einführung des Euros angespannte wirtschaftliche Lage hat sich in den letzten Monaten durch Immobi - lien- bzw. Bankenkrise erheblich ver - schlechtert. Nach den Privatpersonen sind inzwischen auch die Unternehmen dazu übergegangen, besonders bei den Reise - kosten zu sparen. Verschärft wird die Lage zusätzlich durch gemeinnützige Or - ganisationen, die massiv in die gewerbli - che Personenbeförderung eindringen. Herr Kuhle zitierte aus einem Schreiben der Staatsanwaltschaft München II, nach dem das Vorgehen des BRK Kreisverban - des Garmisch „…in der Tat Auffälligkeiten aufweist“ .Daraus würde sich aber kein ausreichender Anfangsverdacht ergeben, so die Staatsanwaltschaft weiter und lies das Verfahren ruhen. Weiter kritisierte Herr Kuhle die Kranken - kassen, die ihre Beitragszahler wie Stückgut dem billigsten Anbieter feilbieten. Dass hierbei nur die Beförderungsqualität leiden kann, steht außer Frage. Der Lan - desverband musste den vdek-Rahmenver - trag kündigen, da sich insbesondere die Barmer-GEK damit nur eine Höchstpreis - grenze verschaffen wollte, die nach Be - darf von der Kasse immer wieder unter - laufen wurde. Chancen für das Taxi- und Mietwagenge - werbe sieht Herr Kuhle nur in einer quali - tativ hochwertigen und flexiblen Dienst - leistung. Das Gewerbe sollte sich in den nächsten Jahren verstärkt auf den älteren Teil der Bevölkerung einstellen, da diese einen immer größer werdenden Teil der Bevölkerung bilden. Der Vorsitzende berichtete über die von der Bundesregierung geplante Einbezie - hung des Personenbeförderungsgewerbes in das Registrierkassengesetz. Der Vorstoß einiger Politiker ist ins Leere gelaufen, da die technischen Voraussetzungen nicht gegeben waren und die Umsetzung auch in Zukunft nicht machbar sei. Weiter steht das Taxi- und Mietwagengewerbe kritisch den Anstrengungen privater Fir - men gegenüber, die den Unternehmern an Hand von eigen erhobenen Zahlen eine unwirtschaftliche Betriebsführung nach - weisen will. Das Taxi- und Mietwagengewerbe Bayern ist der Meinung, seine betrieblichen Daten besser als ein gewer - befremdes Unternehmen beurteilen zu können. Zum Abschluss berichtete Herr Kuhle über einen Rahmenvertrag einer Berau - bungsversicherung in Zusammenarbeit mit der R+V Versicherung. Auf Grund des niedrigen jährlichen Beitrages kann die - ser allerdings nur von Flotten in An - spruch genommen werden. Danach über - gab Herr Kuhle an den stellvertretenden Vorsitzenden des Landesverbandes, Herrn Wolfgang Ziegler. Herr Ziegler von der Landesgeschäftsstelle in Nürnberg berichtete ausführlich über die Neuregelung des Behinderten - fahrdienstes in Mittelfranken. Dort wer - den inzwischen pauschale Vergütungen für den Behindertentransport bezahlt, die für alle Marktteilnehmer gleich anzuwen - den sind. Der Landesverband sieht darin eine große Chance für das Taxi- und Mietwagengewerbe. Die Wettbewerbsver - zerrungen von Mitbewerbern, durch Ein - satz von Zivildienstleistenden oder Steu - erbefreiung der Fahrzeuge, gehören damit der Vergangenheit an. Auch hierbei sind wieder die Stärken des Gewerbes, also Qualität und Flexibilität gefragt. Im Anschluss daran berichtete Herr Zieg - ler über den Antrag des LV Bayerns an den Bundesverband (BZP) über Einrich - tung einer bundesweiten Datenbank zur Taxivermittlung. Der Antrag wurde mit wenigen Gegenstimmen im April in Leip - zig angenommen. Zwischenzeitlich ist auf Bundesebene ein Ausschuss gegrün - det worden, der sich mit der Durchfüh - rung der Angelegenheit befasst. Als nächsten TOP hielt Herr Erpho Kämp - fer vom Prüfungsverband Hamburg einen Vortrag über die gesetzlichen Daten - schutzrichtlinien. Dabei zeigte er nicht nur mögliche Probleme für Vermittlungs - zentralen, Taxiunternehmer und deren Fahrer auf, sondern bot auch Lösungs - möglichkeiten an. Der Landesverband ist der Ansicht, dass das Thema Datenschutz auch zukünftig im Gewerbe eine große Rolle spielen wird. Nach diesem Vortrag bat Herr Kuhle den Vorsitzenden der Taxikommission, Herrn Stadtrat Dr. Josef Assal, ein paar Worte an die Versammlung zu richten. Dieser bezog kurz Stellung zum Thema Behin - dertenfahrdienst durch Hilfsorganisatio - nen und sagte dem Gewerbe ausdrücklich seine Unterstützung im Kampf gegen ille - gale Methoden zu. Herr Kuhle dankte TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 10
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11 TAXIKURIER AUGUST 2010 Der Landesverband Herrn Dr. Assal für seine Ausführungen und beendete damit den öffentlichen Teil. Die Mercedes-Benz Niederlassung Mün - chen lud alle Teilnehmer und Gäste zu einem Mittagessen ein. Dafür bedankten sich die Anwesenden mit viel Applaus. Nach der Mittagspause wurden im nicht öffentlichen Teil der Jahreshauptver - sammlung der Jahresabschluss und der Bericht der Revisoren vorgetragen. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte mittels Akklamation. Bei der anschließenden turnusgemäßen Wahl des 2. stellvertre - tenden Vorsitzenden wurde Herr Alfred Lehmair aus München wieder gewählt. Die Jahreshauptversammlung wurde ge - gen 14.30 Uhr geschlossen, nachdem sich die Vorsitzenden bei allen Mitgliedern für die Teilnahme bedankten. (FK) Taxi-Mörder gefasst Der wegen Ermordung der Taxifahrerin Zana Osmani (32) in Hagnau und des vorangegangenen Mordversuchs und bru - talen Vergewaltigung an der 44-jährigen Taxifahrerin in Singen bundesweit ge - suchte Andrej Welz wurde am 13. Juni 2010 in Brandenburg festgenommen. Die gesamte Branche ist über diesen schnellen Fahndungserfolg sehr erfreut und dankt der Polizei ausdrücklich für deren effektiven Einsatz. Zwischenzeitlich haben wir erfahren müssen, dass die ermordete Kollegin al - lein erziehende Mutter zweier Kinder ge - wesen ist. Die Taxistiftung ist im Kontakt mit dem Unternehmer und wird, sobald die familiären Hintergründe näher geklärt werden können, den Kindern entspre - chende Hilfeleistungen zukommen lassen. BZP AR.Nr. 24/10 Tölzer Traditionsunternehmen macht sich schick für die Zukunft Much – dieser Name steht wie kaum ein anderer in der Region Bad Tölz für Perso - nenbeförderung. Bereits 1886 gründete der Urgroßvater des heutigen Firmeninhabers die Lohnkutscherei und beför - derte Fahrgäste durch Bad Tölz. Heute, mehr als 100 Jahre nach dem ersten ben - zingetriebenen Taxi, führt Michael Much nun in vierter Generation das Familien - unternehmen. Neben dem Taxibetrieb gibt es einen zweiten erfolgreichen Ge - Spenden an das BRK, MHD oder die Johanniter Unfallhilfe stärken die Konkurrenz zum Taxigewerbe und zerstören unsere Arbeitsplätze. (HM) Information Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089) 94 40 52 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon (0 89) 32 42 26 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089 ) 9 4 4 0 5 2 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon ( 0 89 ) 3 2 4 2 2 6 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h schäftszweig: Europas größtes Autohaus für Taxifahrzeuge. Und Michael Much hat weitere Ideen und Pläne rund um das Thema Fortbewegung, die er mit der neu gegründeten Firma Much Motion ange - hen will. Dies war für ihn der Anlass, ein neues Logo kreieren zu lassen, das seine geschäftlichen Ziele unterstützen soll. Das neu entwickelte Logo zeigt den Buchstaben „m“, angetrieben durch einen Aufziehschlüssel, wie man ihn von frühe - ren Blechspielzeugen kennt. „Da sieht jeder sofort, dass es um Bewegung geht. Mit Aufziehschlüssel angetriebene Spiel - zeuge waren robust, sie liefen immer. Ste - hen damit auch heute noch für Stabilität. Diese Logoidee weckt Emotionen, erzeugt zumeist ein Lächeln, wirkt sympathisch.“ freut sich Michael Much. (FK) TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 11
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12 TAXIKURIER AUGUST 2010 Rechtzeitig zum Beginn der Urlaubszeit der Bußgeldkatalog für Europa: Service Land Promille-Grenze Alkohol am Steuer 20 km/h zu schnell Über 50 km/h zu schnell Rotlichtverstoß Überholverstoß Belgien 0,5 ab 140 ab 100 ab 250 ab 150 ab 150 Bosnien-Herzegowina 0,5 ab 150 ab 15 ab 50 ab 150 ab 150 Bulgarien 0,5 ab 200 ab 20 ab 20 ab 30 ab 40 Dänemark 0,5 ab 1 MV 70–270 ab 300 135–200 140 Deutschland 0,5 ab 250 bis 35 ab 240 90–320 30–250 Estland 0,0 ab 15 TS ab 70 ab 115 ab 8 TS ab 15 Finnland 0,5 ab 15 TS ab 70 ab 115 ab 8 TS ab 5 TS Frankreich 0,5 ab 135 ab 90 1500 ab 90 ab 90 Griechenland 0,5 ab 100 ab 50 ab 175 ab 350 ab 350 Großbritannien 0,8 bis 6500 ab 75 bis 5600 ab 120 ab 120 Irland 0,8 ab 1270 ab 80 ab 80 ab 80 ab 80 Island 0,5 ab 490 ab 70 ab 70 100 ab 100 Italien 0,5 ab 540 ab 155 ab 390 ab 155 ab 75 Kroatien 0,5 ab 135 bis 70 ab 670 ab 270 ab 95 Lettland 0,5 ab 140 ab 10 ab 110 ab 30 ab 15 Litauen 0,4 ab 290 ab 10 ab 290 ab 110 ab 110 Luxemburg 0,5 ab 145 ab 50 ab 145 145 145 Malta 0,8 ab 480 ab 25 ab 25 ab 25 bis 60 Mazedonien 0,5 ab 65 ab 30 ab 65 ab 65 ab 65 Montenegro 0,5 ab 60 ab 20 ab 30 ab 20 ab 20 Niederlande 0,5 ab 250 ab 100 ab 300 150 150 Norwegen 0,2 ab 560 ab 395 ab 360 590 590 Österreich 0,5 ab 220 ab 20 bis 2180 ab 70 ab 70 Polen 0,2 ab 145 ab 10 ab 80 ab 50 ab 50 Portugal 0,5 ab 250 ab 60 ab 120 ab 100 ab 120 Rumänien 0,0 ab 125 ab 85 ab 125 ab 55 ab 85 Schweden 0,2 ab 180 ab 260 ab 450 ab 130 ab 150 Schweiz 0,5 ab 380 ab 110 ab 600 160 ab 150 Serbien 0,5 ab 55 ab 20 ab 30 ab 50 ab 20 Slowakei 0,0 bis 230 ab 160 bis 830 bis 330 bis 330 Slowenien 0,5 ab 180 ab 50 ab 300 250 ab 170 Spanien 0,5 ab 300 ab 90 ab 360 ab 90 ab 90 Tschechien 0,0 ab 900 ab 40 ab 170 ab 35 ab 35 Türkei 0,5 ab 150 ab 60 ab 60 60 ab 60 Ungarn 0,0 ab 330 ab 100 ab 200 bis 330 bis 330 Zypern 0,5 bis 1700 ab 10 ab 30 ab 85 ab 25 Land Parkverstoß Handy am Steuer Lichtpflicht tagsüber Warnwestenpflicht Belgien ab 50 ab 100 – ja, 50 Bosnien-Herzegowina 20 ab 10 ja, 15 – Bulgarien ab 40 ab 15 ja 2) , 10 – Dänemark 70 70 ja, ab 70 – Deutschland 10–70 40 –– Estland bis 70 ab 15 ja, bis 192 – Finnland 10–40 bis 80 ja, 50 – Frankreich ab 10 ab 35 –– Griechenland ab 40 ab 50 –– Großbritannien ab 40 ab 75 –– Irland ab 40 ab 60 –– Island ab 10 ab 35 ja, 30 – Italien ab 35 ab 155 ja 1) , ab 38 ja, 38 Kroatien ab 40 ab 70 ja 2) , 41 ja, – Lettland ab 5 15 ja, 7 – Litauen ab 10 ab 10 ja, bis 15 – Luxemburg ab 25 75 – ja, 49 Malta ab 25 –– – Mazedonien ab 25 40 ja, 32 – Montenegro ab 20 20 –– Niederlande ab 50 150 –– Norwegen 90 150 ja, 190 ja, – Österreich ab 20 50 – ja, 14–36 Polen ab 20 ab 40 ja, bis 55 – Portugal ab 30 ab 120 – ja, 120–600 Rumänien ab 30 ab 30 ja 1) , 20 ab 3,5 t, 20 Schweden ab 40 – ja, ab 43 – Schweiz ab 25 65 –– Serbien 20 –– – Slowakei bis 135 bis 135 ja, bis 135 ja, 50 Slowenien ab 40 120 ja, ab 42 ja, 40 Spanien bis 90 ab 90 – ja, 90 Tschechien ab 35 ab 40 ja, ab 53 – Türkei 30 –– – Ungarn ab 10 bis 100 ja 1) , ab 40 ja, bis 105 Zypern 25 85 –– 1) auf Autobahnen und außerorts, 2) im Winter; Beträge in Euro (gerundet), MV= Nettomonatsverdienst, TS = Tagessatz; Quelle: ADAC, Angaben ohne Gewähr Bußgeldkatalog TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 12
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13 TAXIKURIER AUGUST 2010 Hurra, wir leben noch! Ohne Worte 3093 Wenn man als Kind in den 50ern oder 60ern aufgewachsen ist, ist es kaum zu glauben, dass wir so lange überlebt haben. Wir saßen in Autos ohne Sicherheitsgurte und Airbags. - Unsere Betten waren in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium angemalt. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel! Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus Hähnen und Bächen, weniger aus Flaschen. Wir verließen das Haus zum Spielen und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, wir hatten nicht mal ein Handy dabei. Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne und niemand wurde verklagt. Es waren eben Unfälle. Wir rauften viel, schlugen uns mit Stöcken und selbst gebastelten Säbeln, aber niemanden mit Füßen und keinen ohnmächtig. Unsere Eltern haben sich nicht eingemischt. Wir aßen Kekse und alles mögliche und wurden trotzdem nicht dick. Wir hatten keine Playstation, keinen Nintendo, keine Videospiele, keinen Fernseher mit 100 Kanälen, keine Videos und DVD’s, keinen Computer, kein Internet. Wir hatten Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße oder besuchten sie zu Hause, ohne zu klingeln. Keiner brachte uns und holte uns. Wir spielten Fußball ohne Original-Trikots. Nur die Guten durften mitspielen, wer schlecht war, musste lernen, mit Enttäuschungen klar zu kommen. Wer in der Schule durchgefallen ist, musste die Klasse wiederholen. Dies führte nicht zu emotionalen Elternabenden. Wenn wir Scheiß gebaut hatten, gab es Konsequenzen. Keiner holte uns aus dem Schlamassel heraus, wir mussten alles selbst ausbaden. Die Eltern waren meist der gleichen Meinung wie Nachbarn, Lehrer und Polizisten. Wir hatten Freiheit, Erfolg, Misserfolg und Verantwortung. Trotzdem leben wir noch. § ÜBER 25 MILLIO NEN FAH RGÄSTE PRO JAH R § STEL LFLÄCH EN AN MÜNC HENS LUKR ATIVSTEN PLÄTZEN § MIT TAXIW ERB UNG AUF DEM KÜR ZESTEM WEG ZUM STAD TGESPRÄCH WIR BRINGEN IHR E WER BUNG DIREKT ZUM KUND EN! Information und Beratung: Taxi-München eG Ansprechpartner: Frau Reich Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de WERBUNG OHNE UMWEGE! Die Isarfunk-Gebühren machen ihre Mitglieder zu Straßenbettlern Motiv des Monats TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 13
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14 TAXIKURIER AUGUST 2010 Das Trinken von Alkohol ist in Deutsch - land tief verwurzelt. Kein Dorf ohne Kneipen, kein Karneval ohne Bier, kein Schützenfest ohne Schnaps, keine Jubi - läumsfeier ohne Sekt. „Beim Trinken ken - nen die Germanen kaum Mäßigung“, schrieb schon der römische Schriftsteller Gaius Cornelius Tacitus vor knapp 2000 Jahren. Vom Mittelalter weiß man, dass Bier und Wein schon zum Frühstück ge - trunken wurden – wenn man es sich lei - sten konnte. „Obere Schichten hatten teil - weise einen ständigen ,Pegel‘,“ erklärt der Berliner Kulturhistoriker Hasso Spode. Zu besonderen Anlässen wurde bis zur Be - wusstlosigkeit getrunken. Besonders der regelmäßige Reichstag, das Treffen der Fürsten und Stände, war berüchtigt: „Das kann man sich heute kaum vorstellen, was die da gebechert haben!“ Der Adel war eigentlich ständig besoffen. Schon zu Luthers Zeiten waren die sozialen Kosten der Alkoholexzesse enorm. Immer wieder gab es blutige Prügeleien und gefährliche Überfälle. In der Folge wurde zunehmend versucht, zumindest die Auswüchse einzu - dämmen. Verboten wurde etwa der Brauch des „Zutrinkens“: Wann immer man eine Herberge oder Gaststube betrat, musste man mit den Anwesenden auf ihre Ge - sundheit trinken; auch wenn es fünf oder sechs volle Becher waren. Auch die Trinkexzesse auf dem Reichstag wurden von Kaiser Karl V. verboten. Für die meisten Menschen in Mitteleuropa war Alkohol ein seltenes Gut. Rund 90 Prozent der Deutschen lebten auf dem Land, ihr Konsum war deshalb von der Ernte abhängig. Wenn es genug Korn gab, wurde gebraut, gebrannt und getrunken. Wenn die Ernte schlecht war, wurde Was - ser getrunken. Übrigens gab es im 16. Jahrhundert erste Diskussionen darüber, ab wann Kinder Alkohol trinken sollten. Die Mediziner plädierten für eine Alters - grenze von zwölf Jahren. Wenig hat sich geändert. Wenn getrunken wird, dann richtig. So trinken 63 Prozent der Jungen und 37 Prozent der Mädchen mehr als fünf Gläser am Abend. Neu ist, dass ein Teil der Jugendlichen Alkohol bis zum Umfallen trinkt. Neu ist auch, dass besonders Mädchen mehr als noch vor ein paar Jahren trinken. Eine Umfrage im Auftrag der Bundeszen - trale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) sieht einen Trend hin zu einem ri - skanten Alkoholkonsum bei Jugendlichen. Der Statistik nach trinken 22 Prozent der zwölf- bis 17-jährigen Jugendlichen ein - mal pro Woche Alkohol. Besonders ge - fährdet sind dabei die 16- bis 17-jährigen Titelthema Volle Dröhnung Jugendliche und Alkohol sind ein brisantes Thema. In München ist die Zahl der Alko - holvergiftungen unter Kindern und Jugend - lichen in den letzten vier Jahren um 38 Pro - zent gesteigen. Noch krasser ist die Anzahl bei Gewaltdelikten. Da standen mehr als 55 Prozent der Heranwachsenden unter Alkoholeinfluss. Kein Wunder, dass Bayerns Innenminister Joachim Herrmann daraus den Schluss zieht: „Alkohol ist der Aggressionsverstärker Nummer eins.“ männlichen Jugendlichen. Unterstützt wird diese Entwicklung durch „Flatrate- Partys“, bei denen die Besucher für einen Festpreis soviel trinken können wie sie wollen oder können – meist allerdings noch mehr. Junge Menschen nutzen diese Veranstaltungen zum so genannten Koma - saufen. Es beschreibt das exzessive Betrin - ken bis hin zur Bewusstlosigkeit. Auf Grund der bestehenden Gesetzeslage kön - nen die Bundesländer diese Art von Ver - anstaltungen verbieten, so wie es Baden- Württemberg bereits getan hat. Wer als Wirt dennoch solche Parties anbietet, riskiert einen Entzug seiner Gaststättenerlaubnis. Für den Soziologen Klaus Hurrelmann wollen „Jugendliche dabei ihre Grenzen austesten, das Limit finden und schauen was geht“ .Ein extrem gesundheitsschädliches Experiment. Denn früher haben Jugendliche auch Bier getrunken, aber in einer Gaststätte, in der auch andere Gäste waren, die aufgepasst haben. Und auch der Wirt hat aufgepasst. Heute gibt es ver - antwortungslose Wirte, die mit ihren min - derjährigen Gästen noch mitsaufen, wie der Fall Lukas aus Berlin, der nach 40 Tequilla ins Koma fiel und darauf starb. Es geht darum, wieder eine Kultur des Hinsehens zu schaffen und Verantwortung und Vorbildverhalten in der Gesellschaft zu stärken. Unbestritten ist der Zusammenhang zwi - schen Alkohol und Gewalt. Durch starken Alkoholkonsum wird die Hemmschwelle bei einer Person gesenkt, was das Verhal - ten verändert und zu Aggressionen führen kann. Mehr als ein Drittel aller schweren Straftaten wie Totschlag und Körperverlet - Tra u Die S germ den, Meis und abge schä drige me r W am Ihr Ihn Der Adel war ständig besoffen Immer mehr Mädchen trinken TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 14
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zung mit Todesfolge wird unter Alkohol - einfluss verübt. Wer als Taxler Samstag - nacht die einschlägigen Betankstationen anfährt, um Gutes zu tun und die Besoffe - nen nach Hause bringen möchte, kann ein Lied davon singen. Alkohol ist vor allem ein Wirtschaftsfaktor, mit dem sich viel Geld verdienen lässt. Das gilt nun aber zweifellos nicht für alle und für den Taxler als Letzten. Den rund 17 Milliarden Euro Umsatz stehen geschätzte 20 Milliarden Euro an Kosten für alkoholbezogene Krankheiten gegenüber. Das sind 1,1 Pro - zent des Bruttoinlandsprodukts. Hinzu kommen noch soziale Kosten, die schwer messbar sind, etwa Ineffizienzen am Ar - beitzsplatz und Kriminalität unter Alko - holeinfluss. Wie soll nun Prävention stattfinden, wenn Jugendliche bei Erwachsenen sehen, dass Alkohol alltäglich ist? Mit Verboten lässt sich nichts erreichen und sie lassen sich schon mal gar nicht durchsetzen. Ob die kaputten Hirne durch Aufklärung zu errei - chen sind, ist ebenfalls fraglich. Vielleicht wäre es schon ein erster Schritt, wenn die Eltern vor dem Fernseher nicht täglich zur Flasche greifen, damit sie das Elend aus der Filmmerkiste ertragen können. Denn da fängt der Kreislauf eigentlich schon an. Bedauerlicherweise scheint der Trend weg von alkoholischen Getränken als Genuss - mittel hin zum Alkoholexzess zu gehen - weg vom Gebrauch hin zum Missbrauch also. Dabei ist der Missbrauch im Gegen - satz zum reinen Genuss, der erste Schritt hin zu Kontrollverlustund letztlich zur Sucht. (PG) Trau mca r-Autov erm ietu ng und Taxiverleih GmbH · Ri che lstraß e 6 (direkt an der Donnersberge r Brück e) 8063 4 München Tel. : (08 9) 1 67 54 40 · Fa x: (08 9) 1 67 96 02 W i r h e l fe n s o fo r t u n d u n b ü r o k r a t i s c h ! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekan nt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axikaput t - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbs t keine Schul d, trotzdem hat man jede Menge Ärge r und Unannehm lichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterb eschäftigt werden wollen , Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienst ausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. Wir si nd 24 Stu nden für Sie er reic hb ar (auch an So nn- u. Fe ie rtag en un d am Woche nen de) . Ihr Er satz tax i ste ht binne n kürz ester Zeit für S ie bereit bzw . wird bei Ihnen ange lie fert . Selb stver st änd l i ch sin d sowoh l Fun k als au ch T axameter entsprec hend Ih ren Erfor dern iss en programm ie rt. Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. Z a h l re i c h e Au to h ä u s e r w i c ke l n a u c h d i e Ta x i - M o b i l i t ä t s g a ra n t i e ü b e r u n s a b (Da iml erChr ysl er, BMW, Op el, VW, Cit roen) . I m B e d a r f s f a l l k ü m m e r n w i r u n s u m d i e erf order lic hen behör dli chen Fo rma lit äten . Be i un vers chulde te n Verkehrsu nfä ll e n rech nen wi r di e Mi ett axirechnun g direk t mit der ge gne ris che n Versic he rung ab (Ra hmena bkommen mi t vi ele n Vers ich erern ). Übe rb rüc kungsta rif e, wen n Sie Ihr altes Fahr zeug verka uft haben, da s neue noch nicht aus gelie fer t wurde. Un se r Ersat zta xen - un d Mietw ag en fuhrpa rk besteht aus den neuest en Limousinen, Kombis, V an s un d Taxi busse n fas t a lle r nam ha fte n H e r s te l - l e r ( D a i m l e r C h r ys l e r, B MW, O p e l , VW... ) TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 15
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16 TAXIKURIER AUGUST 2010 Die Verengung der Blumenstraße in Rich - tung Viktualienmarkt von zwei auf eine Spur gebietet, die Aufmerksamkeit auf das Verkehrsgeschehen zu konzentrieren. Dadurch fährt man meist ohne Blick für die Umgebung an einem Autogeschäft vorbei, das an der Blumenstraße 17 an der Ecke zur Theklastraße seine Ausstel - lungsräume hat. Ebenso wenig wird man die Aufmerksamkeit auf die gegenüberlie - gende Elektrotankstelle der Stadtwerke München richten können, wo häufig der weiße Sportwagen mit dem Kennzeichen M-EV 1450 am Stromkabel hängt und aufgeladen wird, und zwar mit Öko- Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie. Symbolisch erhebt sich im Hintergrund das stillgelegte Kraftwerk an der Müllerstraße 7. Die Buchstaben EV stehen für das englische oder besser USamerikanische „electric vehicle“ und die Ziffern 145 beziehen sich auf die Zahl der in Deutschland bereits verkauften Exem - plare. An der Windschutzscheibe weist ei - ne runde weiße Plakette darauf hin, dass dieser Wagen 0 Emissionen ausstößt. Dies verwundert auf den ersten Blick, denn das Auto sieht von außen aus wie ein bri - tischer Lotus. Tatsächlich wird der Wagen namens Tesla Roadster dort in Hethel bei Norwich basierend auf dem Modell Lotus Elise seit März 2008 in Serie zusammen - gebaut. Das technische Innenleben hinge - gen stammt aus den USA, genauer aus Die versteckten Schätze Münchens Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ . Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht die Wirklichkeit meistens doch anders aus. Gerade in der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet. Und dennoch haben sich trotz horrender Mieten kleine Läden und Handwerksbetriebe gehalten, die mit ihrem spezialisierten Angebot Marktni - schen füllen und einen München-typischen Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt solche versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kollegin - nen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit Stolz und Kenntnis die versteckten, manchmal kuriosen Schätze Münchens vermitteln möchten. dem umweltbewussten Bundesstaat Kali - fornien und noch genauer aus Silicon Valley, wo die Firma Tesla Motors in San Carlos ihren Sitz hat. Der Roadster wurde anfangs nur in Nord - amerika angeboten und entwickelte sich zu einem großen Erfolg bei Leuten mit sehr viel Geld, denen die üblichen Ferra - ris, Hummers, Lamborghinis und Porsches zu banal erschienen und die nun ihre daraus resultierenden Umweltsünden der Vergangenen mittels des vollelektrischen Tesla wieder gutzumachen hofften. Als weiterer positiver Nebeneffekt fiel dabei das Exklusive eines solchen Fahrzeuges an sowie die Aufmerksamkeit der Öffent - lichkeit. Seit Mai 2009 ist der Tesla Road - ster auch in Europa erhältlich. Die erste und bislang einzige Niederlassung in Deutschland mit derzeit sieben Mitarbei - terinnen und Mitarbeitern entstand an der Blumenstraße 17, zwei weitere liegen in London und Monaco, und infolge der steigenden Nachfrage sollen europaweit noch einige mehr folgen. Herr Craig Davies leitet die Münchner Niederlassung und ist als Sales & Marketing Director für das europäische Geschäft leitend verant - wortlich. Seine Verbindungen zum deut - schen Sprachraum sind lang: Seit 1996 lebt er hier, zunächst als Gaststudent der Betriebswirtschaftslehre und der Deut - schen Sprache an der Münchner Univer - sität. In Wien war er dann bei den Ver - einten Nationen und bei Coca-Cola tätig und arbeitete von 2001 bis 2008 bei BMW-Motorrad und BMW-Mini, bevor er seinen jetzigen Posten für Tesla über - nahm. Mister Davies ist US-Bürger, seine Frau Österreicherin und ihre beiden Töch - ter haben die deutsche, österreichische sowie die US-Bürgerschaft. Die Familie lebt als Mieter der Taxi-München eG in der Haimhauserstraße 3, in deren Tiefga - rage unser Vorstand Reinhard Zielinski im April 2009 der Einrichtung einer Tesla Motors, Blumenstraße 17 Herr Craig Davis mit seinem Tesla-Privatfahrzeug an der Elektrotankstelle Blumen- Ecke Theklastraße TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 16
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17 TAXIKURIER AUGUST 2010 Elektroladestelle als Pionierprojekt zuge - stimmt hat, damit Herr Craig seinen Wa - gen nachts aufladen kann. Dieser nennt seine Adresse seitdem angesichts der Nä - he zur Münchner Freiheit auch „Münch - ner Öl-Freiheit“ . Mister Craig setzt sich als Privatmann für ein Ende der Abhängigkeit der Industrie - staaten vom Ölreichtum politisch unzu - verlässiger und dubioser Staaten ein und damit zusammenhängend für einen ver - stärkten Klimaschutz. Diese beiden Ziele entsprechen auch seinen Argumenten als Geschäftsmann für den Kauf eines Tesla Roadster. Er sieht den Abstieg der Auto - mobilindustrie in Detroit als bezeichnend für die künftigen Entwicklungen und meint, die elektrische Zukunft des Stra - ßenverkehrs sei von Kalifornien ausgehend bereits in der Gegenwart ange - kommen. Während die Effizienz bei Elektromotoren bei 90 Prozent liege, brächten die brennbaren, flüssigen Treib - stoffe gerade einmal eine Effizienz von 35 Prozent zustande – und dies hält Herr Craig für untragbar angesichts der tech - nischen Möglichkeiten. Der zweisitzige Tesla Roadster wartet mit einigen beein - druckenden Daten auf: Er beschleunigt von 0 auf 100 Stundenkilometer in schier konkurrenzlosen vier Sekunden, und die elektronisch begrenzte Höchstgeschwin - digkeit beträgt 200 Stundenkilometer, und dies ohne jeden Lärm und ohne irgendwelche Auspuffgase. Der Antrieb benötigt naturgemäß kein Öl und hat nur zwölf bewegliche Teile, was den Ver - schleiß auf praktisch Null senkt. Das Fahrzeug wird durch den Motor ge - bremst, wodurch elektrische Energie in die Batterien gespeist wird – ähnlich den elektrisch betriebenen Schienenfahrzeu - gen. Doch hier gibt es einen entscheiden - den Unterschied: Die Schienenfahrzeuge erhalten ihren Strom ständig über Strom - träger, während die Energie für ein elek - trisches Automobil im Fahrzeug selbst gespeichert werden muss. Eine Batterieladung bewegt den Tesla Roadster fast 400 Kilometer weit. Dann ist die nächste Ladung fällig, die in knapp vier Stunden über einen normalen Stecker in das 220- Volt-Netz möglich ist und nur 10,00 Euro kostet. Auch Teilladungen sind möglich, man muss also nicht warten, bis die Bat - terie komplett geladen ist. In München stehen bereits zehn Ladestationen zur Verfügung, wo über Karte abgebucht werden kann, beispielsweise beim ADAC am Westpark, in den Riem-Arkaden, beim Deutschen Museum, am Flughafen im Parkhaus 20 und eben an der Theklastra - ße. Herr Craig hat sich als Ziel gesetzt, jedes Parkhaus in München mit einem solchen Gerät auszustatten. Aber damit diese dann ausgelastet sind, müsste der Kaufpreis eines Roadsters wohl noch et - was nach unten gehen: Heute zahlt man 100.000 Euro plus Mehrwertsteuer für ihn. Und dennoch sieht Mister Craig im Taxi-Alltag ein zukünftiges Potenzial für den Elektroantrieb, denn im Jahr 2012 soll das viertürige elektrische Model S mit fünf Sitzen auf den Markt kommen, das sich im Segment eines Audi A 6 oder BMW 5 bewegt, dessen Preis allerdings noch nicht feststeht. Der technische Fort - schritt wird dann eine Reichweite von 500 Kilometern und eine vollständige Ladezeit von 45 Minuten ermöglichen. Voranfragen zu diesem Fahrzeug sind bereits von New Yorker Taxiunternehmen eingegangen. Herr Craig stellt sich einen zukünftigen Taxistandplatz wie folgt vor: Ein, zwei oder mehr Ladestationen, jeweils beste - hend aus einer feuchtigkeitsgeschützten Steckdose, würden sich anbieten, den Wagen während der ohnehin anfallenden Wartezeiten wenigstens teilweise aufzula - den. Alternativ dazu könnte man wäh - rend der Nacht laden, doch ist dies nicht bei allen Unternehmen wegen der Lauf - zeiten möglich. Die maximale Reichweite von 400 Kilometern würde hier keine Einschränkung im alltäglichen Geschäft darstellen, und die Fahrten nach Mailand, Paris, Hamburg oder Warschau müsste man dann eben einem immer noch fossil bewegten Kollegen überlassen. Der hohe Anschaffungspreis könnte langfristig durch die niedrigen Antriebs- sowie die geringen Wartungskosten ausgeglichen werden. Dies alles klingt wie Zukunftsmusik. Aber wie sah es denn in unserem Gewerbe vor 30 Jahren in technischer Hinsicht aus? Reden wir doch in 30 Jahren noch einmal über das Thema! (BW) Kontakt: Tesla Motors GmbH Blumenstraße 17, 80331 München Herr Craig Davis Tel.: 089 - 55 05 202 0 Fax: 089 - 55 05 202 69 Email: craig.davies@teslamotors.com www.teslamotors.com § Der bisher schwerste Kürbis wog 766 Kilo und wurde in den USA geerntet. § Das derzeit teuerste Lebensmittel der Welt ist mit 7.000 Euro pro Kilo der iranische Beluga-Kaviar. § Der Durchschnitts-Deutsche ver - zehrt im Jahr 60,5 Kilo Fleisch. § 27 Minuten muss ein Arbeitnehmer arbeiten, um sich ein Kilo Schweinekotelett kaufen zu können. 1970 waren es noch 96 Minuten. § Elf Tage und Nächte ohne Schlaf – länger hielt es bisher kein Mensch aus. Depressionen, Halluzinationen und Orientie - rungslosigkeit waren die Folgen. (PR) Die fünf Weisheiten des Monats TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 17
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18 TAXIKURIER AUGUST 2010 Gewinnspiel Gewinnen Sie einen Verzehrgutschein im Wert von 100 Euro im Augustiner Keller. Das Titelthema „Schlaf“ in dieser Ausgabe hat auch Manfred Kraus, den Taxi- Karikaturisten animiert, sich seine Gedanken dazu zu machen. Wenn Sie uns bis 11. August einen sinnigen Spruch zu dieser Zeichnung schicken, können Sie obigen Preis gewinnen. (Adressen siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Witz des Monats Der Ehemann fragt seine Frau: „Warum schaust du dir eigentlich immer Kochsendungen im Fernsehen an? Du kannst doch gar nicht kochen.“ Antwortet die Frau: „Du schaust doch auch Sexfilme.“ Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 – ca. 21.30 Uhr Jeden Samstag Tageskurs 10.00 – ca. 16.00 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier oder 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 Funkunterricht (Basiskurs) Termin: Donnerstag, 19. August 2010 13.00 – 17.00 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Ausbildung im August 2010 Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Taxistiftung Deutschland Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.3 0/ 21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 Kurs 5/2010 vom 07.09.2010bis 05.10.2010 Kurs 6/2010 vom 12.10.2010bis 09.11.2010 Kurs 7/2010 vom 16.11.2010bis 14.12.2010 München Splitter § In der aktuellen Pisa-Studie unter 41.000 Schülern belegte das Bundesland Bayern in allen Kategorien den ersten Platz. § „Sonnenstraße 8“ lautet die neue Adresse von „Harry Klein“ nach dem Umzug von der Friedenstraße. § Der Rennbetrieb auf der Trabrennbahn in Daglfing ist seit einiger Zeit defizitär. Die Münch - ner Trabrennbahn plant, nach Maisach umzuziehen . § Mit dem Titanic City schloss eine der ältesten Diskotheken in Schwabing. (PR) TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 18
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19 TAXIKURIER AUGUST 2010 Pinnwand Taxitag im Mercedes-Benz Center München Am Samstag, 19. Juni 2010 bedankte sich Mercedes-Benz München bei den Münchner Taxiunternehmern und -fahrern für die jahrzehntelange Partnerschaft und Treue mit dem traditionellen Taxitag – der sich schon seit Jahren wachsender Besucherzahlen erfreut. Trotz regnerischem Wetter kamen rund 900 Besucher. Neben dem leckeren Dürüm, saftigen Steaksemmeln und dem mediterranen Vorspeisenbuffet erhielten auch die zahlreichen Kooperationspartner rund ums Taxigewerbe, wie HALE Spiegeltaxameter, GHT, gibgas/SWM u.v.m., regen Zulauf und konnten wie die Verkaufs- und Service - mitarbeiter von Mercedes-Benz München interessante Gespräche führen. Als „Highlight“ konnten die Kunden beim Speed-Radar- Fußballtor tolle Preise für ihren Mercedes gewinnen: einen großen Kundendienst (Assyst B), einen kleinen Kundendienst (Assyst A) sowie eine Fahrzeugreinigung (innen und außen). Hierüber dürfen sich die Gewinner Herr Buyar, Herr Tehrani und Herr Wieblitz freuen. Dank gilt allen Kooperationspartnern für ihre Präsenz vor Ort. Schon jetzt steht dem Taxitag2011nichts mehr im Weg. Und amoi der Joe wieder sei Der gute Taxler hat den Blick. Sieht von Weiten: Du bist Fahrgast. Am Ganghofer-Stand stößt er die Beifahrertür auf, kaum bin ich in Sichtweite. Ein philosophierender Taxifahrer oder ein taxifahrender Philosophiestudent – etwa 38. Semester. Im CD-Spieler läuft Wecker: „Amoi der Joe wieder sei“, singt der. Lange nicht gehört, den bayeri - schen Brel, denke ich. „Ja, und jetzt ist der Manager vom Konstantin gestorben“ sagt der Denker am Lenker. „Was er wohl jetzt ohne ihn macht?“ Keine Ahnung , denke ich. Auf der Sonnenstraße erzählt der Fiaker von Brecht und dass er die Hälfte der Texte geklaut hat. „Wussten Sie“, ruft er zum Abschied, „dass Adorno nie gesagt haben soll; Es gibt kein richtiges Leben im falschen?“ Ach, denke ich. Heißt das, der Satz ist dann gar nicht mehr wahr? Am Abend geht es ins Nirwana von Ramersdorf. Der Taxler hat keine Ahnung wo die Adresse ist. Fährt einfach nach Süden – vielleicht taucht sie ja plötzlich auf, die Straße. „Schön ist es hier“, sagt er. „War schon lange nicht mehr in der Ecke.“ Pause. „Schauen Sie, wie wunderbar das Licht durch die Bäume fällt.“ Der Mann muss es wissen, ist Fotograf. Für Magnum, Geo, was weiß ich. Ein ganz Großer eben, denke ich. Nur die Zeiten sind hart. Jetzt muss er Taxi fahren. Irgendwann ist sogar das Nirwana erreicht. Ramersdorf leuchtet im Abendlicht. Schön ist es hier. Ich müsste mal den alten Taxischein verlängern. Und amoi der Joe wieder sei: Viel - leicht gibt es ja doch ein richtiges Leben im falschen. Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 17.06.2010. Glückwunsch Die beiden Kollegen Klaus Pipo und Josef Schmid waren blitzschnell und haben je 2 Karten für „Vier linke Hände“ am 8.7.2010 in der Komödie im Bayerischen Hof gewon - nen. Das Stück läuft bis zum 04. September 2010. (PR) Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther Fachanwältin Verkehrsrecht Reitrecht S. Bergmann Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht S. v. Kummer Fachanwalt Familienrecht Sozialrecht / Verwaltungsrecht J. Buchberger Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 19
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20 TAXIKURIER AUGUST 2010 Titelthema Schlaf Die Erkenntnisse des Statistischen Bundesamtes decken sich ungefähr mit denen der Schlafforscher. Die übliche Schlafdauer eines Erwachsenen liegt zwi - schen 6 und 9,5 Stunden. Einige Schlaf - mediziner empfehlen, am Tag nicht mehr und nicht weniger als 7 –8 Stunden zu schlafen. Ihrer Meinung nach fühlen wir uns mit diesem Schlafpensum am wohl - sten, leben am gesündesten und ergo länger. Doch eine solche Normierung des individuellen Schlafbedürfnisses ist schwierig, denn auch im Schlaf bestäti - gen Ausnahmen die Regel. Es gibt selbstverständlich Kurz- und Langschläfer, gute und schlechte Schläfer, Morgen- und Abendtypen. Albert Ein - stein schlief angeblich täglich 14 Stunden und revolutionierte dennoch die moderne Welt mit seiner Relativitätstheorie. Napoleon wiederum soll täglich nicht mehr als 4 Stunden im Bett verbracht haben, in der restlichen Zeit des Tages eroberte er lieber das damalige Europa. Ob wir eher Lang- oder Kurzschläfer sind, ob wir morgens nur langsam in Gang kommen und dafür abends vor Taten - drang sprühen oder umgekehrt ist un - wichtig, solange wir unseren Schlaf als erholsam empfinden. Eine manifeste Schlafstörung liegt erst dann vor, wenn wir mindestens einen Monat lang minde - stens dreimal in der Woche schlafabhän - gige Beschwerden haben, die unser Wohl - befinden und unsere Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigen. Schlafmangel kann schwerwiegende Fol - gen nach sich ziehen. Dabei ist der ge - minderte Erholungseffekt des Schlafs wohl genauso bedeutsam wie die ver - kürzte eigentliche Schlafdauer. Allgemei - ne Beeinträchtigungen der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit, Unruhe, Reizbarkeit, Angst, Niedergeschlagenheit und Erschöpfung sind die häufigsten Auswirkungen einer geminderten Schlaf - qualität. Weil der Schlaf eine so herausragende Bedeutung für unser Leben hat, kann ein Mangel daran schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Kurzfristig be - wirkt er, dass wir tagsüber übermüdet und gereizt sind, dass wir uns schlechter konzentrieren und weniger schnell auf äußere Faktoren reagieren können als sonst. Übermüdung kann darüber hinaus einen unbeabsichtigten sekunden- oder gar mi - nutenlangen Tagesschlaf auslösen, sodass die Unfallgefahr am Arbeitsplatz und im Straßenverkehr deutlich steigt. Die gefährlichen Folgen der Übermüdung Übermüdung ist einer der Hauptursachen für Unfälle und Katastrophen, die durch menschliches Versagen verursacht wur - den. Schlafmangel gefährdet somit nicht nur den Einzelnen, sondern unter Um - ständen große Teile der Bevölkerung – wenn es zu solch dramatischen Unfällen wie im Atomreaktor von Tschernobyl kommt. Dort soll das Kontrollpersonal völlig übermüdet gewesen sein. Übermüdung und ihre katastrophalen Folgen – einige Beispiele § Der gefährliche Störfall im Atomreak - tor „Three Mile Island“ im März 1979 in Harrisburg wurde – um vier Uhr morgens – durch „menschliches Ver - sagen“ ausgelöst. § Der Unfall im Atomreaktor von Tschernobyl im April 1986 wurde durch völlig übermüdetes Kontroll - personal verursacht. § Der Absturz der Raumfähre „Challen - ger“ beim Start von Cape Canaveral im Januar 1986 wurde durch eine Fehlentscheidung mitverursacht, die die Verantwortlichen nach weniger als zwei Stunden Schlaf am frühen Morgen getroffen haben. § Entscheidend für die Havarie der Fähre „Herald of Free Enterprise“ in der Nordsee im März 1987 war, dass der für das Schließen der Bugklappe verantwortliche Bootsmann einge - schlafen war. § Das japanische Tankschiff „Matsukaze“ lief im April 1988 morgens um Wie viel Schlaf braucht der Mensch? Das Statistische Bundesamt kann es schwarz auf weiß belegen: Schlafen ist so zeitaufwendig und wichtig wie ein Hauptberuf. Jeder Deutsche verbringt durchschnittlich 8,22 Stunden täglich im Bett, nur noch 3,14 Stunden bei der Arbeit und 6 Minuten täglich mit dem Putzen seines Autos. ENTDECKE DIE VIELFALT München // direkt am Ostbahnhof Täglich von 10 - 05 Uhr außer Sonntags Mittags Angebote Mo - Fr ab 12 Uhr Angebote ab 18 Uhr Montags Burger € 4,40 Dienstags Pizza € 3,30 Mittwochs Pasta € 3,30 Donnerstags Spare-Ribs € 9,90 www.kantine-muenchen.de www.kantine-muenchen.de Café tRestaurant tBar Im Herzen der Kultfabrik Foto: www.atelie r- tacke.de TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 20
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21 TAXIKURIER AUGUST 2010 3.15 Uhr in der Straße von Juan de Fuca im Pazifik auf Grund. Aus dem amtlichen Bericht der Küstenwache geht hervor, dass die Wache auf der Brücke eingeschlafen war. § Das Tankerunglück „Exxon Valdez“ im März 1989 in Alaska ereignete sich, nachdem die durch langwierige Bunkerarbeiten ermüdete Mannschaft das Ruder nachts einem unerfahrenen Mann überlassen hatte. § Beim Absturz eines Flugzeugs der Egypt Air vor der US-Ostküste im No - vember 1999 kamen 217 Menschen ums Leben. Die Maschine gehörte zur gleichen Baureihe wie die Boing der Lauda-Air, die 1991 wegen eines technischen Defekts abstürzte und 233 Todesopfer forderte. Beide Ma - schinen waren im September in der - selben Fabrik gebaut worden. Die Belegschaft dort musste ständig unter hohem Druck arbeiten und be - klagte schon lange, dass sie aufgrund permanenter Übermüdung ihre Auf - gaben nicht mehr gründlich erfüllen konnte. Die „Sieben-Punkte-Erklärung“ Wissenschaftler warnen schon seit vielen Jahren vor Unfällen und Katastrophen, die durch schläfrige Menschen oder sol - che, die ungewollt einschlafen, ausgelöst werden können. 1994 tagte in Stockholm eine internationale Konferenz. Man erör - terte dort den Zusammenhang zwischen Arbeitszeiten, Übermüdung und Unfällen. Am Schluss verabschiedeten die Experten eine Konsenserklärung mit folgendem Wortlaut. 1. Der Schlaf des Menschen ist ein zentrales und lebenswichtiges Grund - bedürfnis. 2. Wird dieses Bedürfnis missachtet, et - wa durch zu kurze Schlafdauer oder durch Nachtarbeit, können die Folgen weiter reichen, als viele wahrhaben wollen. Die schädlichen Auswirkun - gen von chronischem Schlafentzug, ungenügendem oder gestörten Schlaf addieren sich. Mit jedem Faktor ri - skiert man mehr Fehler und Unfälle. 3. Sehr lange Arbeitswege, finanzielle und soziale Anreize erhöhen ständig den Druck, länger am Stück zu arbei - ten und die Arbeit selbst zu verdich - ten. Das kann die Müdigkeit weiter verschärfen, die ihrerseits die Arbeits - teilung beeinträchtigt. 4. Weltweit schlafen Nachtschichtarbei - ter oftmals bei der Arbeit oder wäh - rend der anschließenden Heimfahrt ein; dadurch steigt die Unfallhäufig - keit. 5. Auf Fernstraßen und Stadtautobah - nen ist die Gefahr einschlafbedingter Unfälle besonders hoch, insbesondere zwischen Mitternacht und 6 Uhr mor - gens sowie am frühen Nachmittag. Dann steigt das Risiko für Straßen - verkehrsunfälle mit tödlichem Aus - gang deutlich an. In mehr als der Hälfte davon sind junge Männer un - ter 30 Jahren verwickelt, selbst wenn Alkohol als Unfallursache ausge - schlossen werden kann. Die derzeitige Unfallberichterstattung unterschätzt aller Wahrscheinlichkeit nach, wie häufig Verkehrsunfälle auf Einschla - fen zurückzuführen sind. 6. Da Ermüdung die Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigt, zieht sie ver - mutlich viel häufiger Industrie- und Verkehrsunfälle nach sich, als sich das in den offiziellen Untersuchungen und Statistiken niederschlägt. 7. Fehlende oder unzureichende Arbeits - zeitregelungen gefährden in vielen Ländern die öffentliche Sicherheit. Das gilt vor allem für Branchen, in denen die Arbeit der Beschäftigten direkt auf die eigene Sicherheit zu - rükkwirken kann, auf die öffentliche Sicherheit oder gar auf die Umwelt (zum Beispiel Verkehr, Chemie, Kern - energie). Nacht- und Schichtarbeit Nacht- und Schichtarbeit bringen den biologischen Rhythmus am nachhaltig - sten durcheinander. Das lässt den Orga - nismus auf Dauer nicht unbeeinflusst, das körperliche und seelische Wohlbefinden beginnt zu leiden. Ebenso wächst die Gefahr, chronische Schlafstörungen zu entwickeln. Besonders stark wird der Schlafrhythmus von Schichtarbeitern durcheinander ge - würfelt. Der ständige Wechsel ihrer Ar - beitszeiten – mal morgens, mal mittags, mal nachts – verkürzt ihren Schlaf und bringt ihre biologische Uhr durcheinan - der. Da ihr Körper zeitweilig sogar ganz gegen den natürlichen Rhythmus leben muss, leidet auf Dauer das seelische und körperliche Wohlbefinden. Verschiedene Untersuchungen belegen: Schichtarbeiter leiden überdurchschnitt - lich oft an Erkrankungen des Herz-Kreis - lauf-Systems, des Magen-Darm-Traktes, der Leber und der Schilddrüse. Innere Unruhe, Nervosität, Kopfschmerzen und Erschöpfungszustände kommen meist noch dazu. Die Gefahr: bei langjähriger Schichtarbeit kann die Schlafstörung chronisch werden. Einen großen Einfluss haben dabei auch die Art des Schichtwechsels und die Dau - er der einzelnen Schichten. Ein schnell rotierendes Schichtsystem ist besser zu bewältigen als ein langsames, Wechsel - schichten sollten nach vorne rotieren, al - so in der Reihenfolge Frühschicht – Spät - schicht – Nachtschicht. Dann muss der Organismus keine zusätzliche Verkürzung des inneren Rhythmus verkraften. § DR. JÜRGEN STAHLBERG Rechtsanwalt · UNFALLREGULIERUNG · BUßGELD/FAHRVERBOT · TAXIGESCHÄFT · SCHEIDUNG §§ Feichthofstr. 171 81247 München (Pasing) immer Parkplätze ! Tel: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 21
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22 TAXIKURIER AUGUST 2010 Schlafhygiene Wenn Sie einige Verhaltensregeln beher - zigen und für eine gesunde Schlafumge - bung sorgen, kommen Sie oft von ganz allein wieder zur Ruhe. § Vermeiden Sie fernsehen, lesen, ler - nen und natürlich auch streiten im Bett. Reservieren Sie es ausschließlich für das Schlafen und die Liebe! § Lassen Sie den Tag ruhig ausklingen! Versuchen Sie, mindestens eine Stun - de vor dem Zubettgehen zu entspan - nen. Oder tun Sie einfach mal guten Gewissens gar nichts. § Legen Sie sportliche Aktivitäten auf den späten Nachmittag oder frühen Abend. Das kann das Einschlafen erleichtern. Schwere geistige und kör - perliche Anstrengungen direkt vor dem Schlafengehen machen jedoch wacher, als eigentlich erwünscht. § Vermeiden Sie es, vor dem Fernseher einzunicken! Das erschwert das späte - re Einschlafen im Bett nur unnötig. § Essen Sie am Abend keine schweren Mahlzeiten mehr! § Trinken Sie am späten Nachmittag und Abend keine koffeinhaltigen Ge - tränke (Kaffee, schwarzer Tee, Cola) mehr! § Versuchen Sie, zu regelmäßigen Zei - ten ins Bett zu gehen und aufzuste - hen! Auch am Wochenende und im Urlaub sollten Sie diesen Rhythmus beibehalten. § Verbannen Sie einen Wecker mit stö - render Leuchtanzeige aus dem Schlaf - zimmer! Der ständige nächtliche Blick auf die Uhr setzt Sie nur unnötig un - ter Druck. § Sorgen Sie für eine Raumtemperatur zwischen 14° und 18°C sowie für be - queme Schlafkleidung! § Investieren Sie in neue Vorhänge oder Jalousien, wenn sich Ihr Schlafzim - mer nicht gut abdunkeln lässt! § Gegen Straßenlärm oder zu laute Nachbarn hilft ein Ohrschutz, z.B. Ohropax. Natürliche Einschlafhilfen Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die beruhigend und schlaffördernd wirken. Dazu zählen vor allem: § Trockenbürsten. Bürsten Sie mit einer Bürste aus Naturfaser oder einem Massageband den ganzen Körper, beginnend mit den Außenseiten der Füße, einige Minuten lang in Längs - richtung zum Herzen hin. Im An - schluss daran sollten Sie mindestens eine Minute lang die Haare bürsten oder mit den Fingerkuppen die Kopf - haut massieren. § Lauwarmes Duschen und warme Voll - bäder. Unmittelbar vor dem Schlafen - gehen empfiehlt sich eine lauwarme Dusche oder ein 10- bis 15-minütiges Wannenbad von zirka 36 bis 38 Grad Celsius (wärmer sollte es nicht sein). Sie können, wenn Sie sie vertragen, Badezusätze aus Kamille, Lavendel, Baldrian, Melisse, Heublumen oder Lindenblüten hinzufügen. Die beruhi - gende Wirkung ist aber weniger den ätherischen Ölen dieser Substanzen zuzuschreiben als vielmehr der Ent - spannung, die sich beim Liegen im warmen Wasser einstellen kann. Be - denken Sie, dass Vollbäder den Orga - nismus auch belasten können. Falls Sie an Herzschwäche, hohem Blut - druck oder an einer Venenerkrankung leiden, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, ob sie überhaupt für Sie geeignet sind. § Ansteigende Fußbäder. Dabei stellen Sie Ihre Füße in eine Schüssel mit Wasser, das ungefähr 34 Grad Celsius warm ist. Nach und nach fügen Sie sehr heißes Wasser hinzu. Nach unge - fähr 20 Minuten sollte die Temperatur auf rund 40 Grad angestiegen sein. Mit einem speziellen Wasserthermo - meter können Sie den allmählichen Temperaturanstieg beobachten. § Kalte Armbäder. Sie wirken beruhi - gend auf Herz und Kreislauf und dauern zirka 10 bis 30 Sekunden. § Saunabesuche. Sie können ebenfalls schlaffördernd sein, doch sollten Sie nicht unmittelbar vor der Schlafens - zeit, sondern am besten nachmittags oder am frühen Abend in die Sauna gehen: Saunabäder wirken oft zu - nächst belebend, können einige Stun - den später aber gesteigerte Müdigkeit hervorrufen und damit das Einschla - fen erleichtern. § Schwimmen. Es wirkt ebenfalls ent - krampfend und beruhigend. Auch hier gilt wie für andere sportliche Aktivitäten. Sie sollten tagsüber oder am frühen Abend, aber nicht zu spät damit beginnen, damit Ihnen bis zum Schlafengehen mindestens eine Stunde Ruhe bleibt. § Aromatherapien. Eine Studie hierzu zeigte, dass sich bei Menschen, die unter Stressbelastung litten, die Einschlafzeit unter dem Duft eines Bitterorangen-Öls deutlich verkürzte. Eine Aromatherapie mit fünf weiteren Substanzen, darunter Baldrian- und Lavendelöl, konnte dagegen keine einschlaffördernde Wirkung nachweisen. Der Taxifahrer und sein Biorhythmus Beim Berufsbild Taxifahrer treffen sehr viele Negativfaktoren zum Thema Schlaf zusammen: Durch die wechselnden Wach- und Schlafphasen im Schichtdienst ist der na - türliche Biorhythmus empfindlich gestört. Viele Fahrer würden gerne nachts fahren, können aber tagsüber nicht schlafen. Andere können immer und sogar in meh - reren Rationen pennen. Es soll sogar Fahrer geben, die nur im Taxi schlafen und praktisch bei jeder sich bietenden Gelegenheit am Taxistand wegratzen. Dabei ist doch gerade im Straßenverkehr diese Schlaftechnik sehr gefährlich, denn der Wachzustand nach solchen kurzen Schlafeinheiten ist immer von mangel - hafter Konzentration und Reizwahrneh - mung gekennzeichnet. Diese Erscheinung ist insbesondere bei nebenberuflichen Fahrern festzustellen, die nach einem Ar - beitstag im Hauptberuf abends noch paar Stunden im Taxi dranhängen und dann gegen Mitternacht zum Sicherheitsrisiko werden. Früher hielt der Sprachfunk noch einiger - maßen wach, was nun dankenswerter - weise durch den Datenfunk verstummt ist. Umso härter trifft es denn Schläfer im Taxi nun, wenn die Glocke des Daten - funks die Kurzschlafphase abrupt been - det. (TK) Dr. med. Manfred C. G. Hingerle Alle Untersuchungen für Führerscheinerwerb und Führerscheinverlängerungen seit 1979 zu besonders kostengünstigen, fairen und freundlichen Bedingungen Untersuchungszeiten: Montag bis Freitag : 8:00-12:00 Montag, Dienstag, Donnerstag: 14:00-19:00 Zur „kleinen Untersuchung“ kommen Sie ohne Anmeldung, Zur „großen Untersuchung“ wenn möglich mit Anmeldung. Kirchheim, Am Brunnen 17, T: 9036110 od. 9033366 od. 9918800 Weitere Infos unter : www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 22
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23 TAXIKURIER AUGUST 2010 ® Mehr Sicherheit beim Abrechnen – alles aus einer Hand, alles in einem Vertrag, zu günstigen Konditionen! Finanzamtkonforme Quittungen. wellPay – Taxi-Terminal vom Marktführer, mit spezieller Software Die All-in-One-Lösung lässt keine Wünsche offen. Wir beraten Sie gern. ICP GmbH, Hofmannstraße 54, 81379 München T el.: 089 / 748 34-8000, Fax: 089 / 748 34-8090 contact@wellcom.de, www.cash-processing.de Wir beraten Sie gerne. Im August … Der Blick zurück … vor 100 Jahren (1910) 22. August – Korea wird dem japanischen Reich eingegliedert. … vor 75 Jahren (1935) 02. August – Adolf Hitler verleiht der Stadt München offiziell die Bezeichnung „Hauptstadt der Bewegung“ . 18. August – Eheschließungen zwischen Ariern und Nichtariern durch Standesbeamte per Reichsgesetz verboten. … vor 50 Jahren (1960) 18. August – Erste Anti-Baby-Pille „Enovid“ wird in Illionois (USA) auf den Markt gebracht. 25. August – Eröffnung der XVII. Olympischen Sommerspiele in Rom. … vor 25 Jahren ( 1985) 11. August – Mit sechs Goldmedaillen kehrt der bundes - deutsche Schwimmer Michael Groß von den Europameisterschaften in Sofia zurück. 19. August – Hansjoachim Tiedge, Regierungsdirektor Verfassungsschutz wechselt in die DDR über. … vor 1 Jahr (2009) 13. August – Die Modefirma Escada stellt einen Insolvenzantrag. 24. August – Toni Sailer, Skifahrer und Schauspieler, stirbt im Alter von 73 Jahren. (PR) Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstr. 6 im 1. Stock, bei der Taxi- München eG auf. Anzeigenschluss ist der 11. August 2010 Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | Ausgabe August 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de § Tipps für Tag- und Nachtfahrer § Jugend und Alkohol Dieses Problem tangiert auch die Taxibranche § Münchens Sehenswürdigkeiten Das Gasteig § Taxifahren ist Dienstleistung Gespräch mit dem Ausbilder Tony Doll SCHLAF Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 23
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Taxi-Check München Wo gibt’s das beste Eis? Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anony mer Taxi- Scout mit einer besonderen Aufgaben- Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. stellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Der Sizilianer Francesco Procopio de Coltelli soll 1668 in Paris die erste Eisdiele eröffnet haben. Diese erfrischende Initiative hat auf der ganzen Welt viele Nachahmer gefunden. In Deutschland existieren heute, zumindest während der Sommersaison, rund 4.000 Eisdielen oder Eiscafés. Die vermutlich erste deutsche Eisdiele öffnete 1799 im Hamburger Alsterpavillion seine Theke. Aber auch München hat mit historischen Fakten aufzuwarten. Zum Beispiel verkauft Mün - chens beliebtes „Sarcletti“ am Rotkreuz - platz seine Spezialitäten bereits seit 1879. Nach dem Motto „Dolce Vita“ liefert Speiseeis gleichzeitig belebende Urlaubs - gefühle mit. Ob nach traditioneller italie - nischer Rezeptur oder als Trendsorte Caipirinha-Eis – dem Ideenreichtum und der Sortenvielfalt sind da keine Grenzen gesetzt. Im sommerlichen München schwört natürlich jeder auf seine ganz besondere Lieblings-Eisdiele. Gleich um die Ecke, oder auch mal eine kleine Reise wert. Der TAXIKURIER hat die Lust auf Eis zum Thema gemacht. Wie gut kennen sich Münchens Taxler in der Branche der Gelateri aus? Taxi 1: 22 (Nr. 1504, 6. Juli, 21.00 Uhr, Marienplatz) Im Zentrum der angeblich nördlichsten Stadt Italiens ist in Sachen Gelato so gar nichts los. Schräg gegenüber im Cafe Rischart wird die Eistheke bereits emsig geputzt. Weiter vorne im Tal bei Häagen Dazs kommt irgendwie auch nicht die richtige Eis-Laune auf. Der nette Taxler weiß auch nicht weiter, gibt mir aber den Tipp zum Venezia nach Schwabing zu fahren. Taxi 2: 22 (Nr. 3239, 6. Juli, 21.15 Uhr, Viktualienmarkt) Während die Hölländer das Team aus Uruguay in die Enge treiben, stellt sich hier, im kulinarischen Herzen Münchens, eine behäbige Ruhe ein. Ein leckeres Eis könnte da die Lebensgeister erwecken. Aber woher nehmen? „Hier gibt’s nichts“, meint der resignierende Fahrer. Fern ab in Neuhausen, meint er, wird das beste Eis gemacht. Non possibile – das geht zu weit! Taxi 3: 2 (Nr. 1909, 6. Juli, 21.30 Uhr, Max-Joseph) Das süße Nichts-tun hat auch hier kein Ende. Ohne jegliches WM-Fieber flanie - ren betuchte Araber über die Maximilian - straße. Die einzigen Münchner sind hier wohl die Taxifahrer, haben aber leider keinen blassen Schimmer von unserer Infrastruktur. So schickt mich dieser Eis-Banause in die nächtlich-verlassene Fußgänger-Zone. Die Bewertung 2222 grandios 222 sehr gut 22 gut 2 befriedigend – nicht überzeugend Taxi 4: 2 (Nr. 2829, 8. Juli, 17.00 Uhr, Sonne n/ Waldbarth) Bei mehr als 30 Grad im Schatten kann einem schon mal die Luft ausgehen. Aber auch jegliche Worte? Meine Frage zur nächsten Eisdiele wird einfach völlig un - beachtet mit einem klaren „weiß ich nicht, kenn ich nicht“ abgeschmettert. Taxi 5: 2222 (Gewinner) (Nr. 985, 11. Juli, 20.00 Uhr, Kölner Platz) Finale in Johannesburg und hier am Köl - ner Platz. Endlich ein Treffer und stolzer Sieger. Mit großer Genauigkeit empfiehlt mir dieses menschliche Branchenbuch die nächsten und besten Eisdielen. Zum Bei - spiel das „Cafe Münchner Freiheit“ neben der Leopoldstraße oder das Venezia mit unendlich vielen Eis-Variationen. Gleich am Kurfürstenplatz. Perfetto, warum denn nicht gleich so? Gewinner – Taxi 2: S. Zinedine Marianne-Brandt-Str. 24 80807 München 24 TAXIKURIER AUGUST 2010 TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 24
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25 TAXIKURIER AUGUST 2010 Bravo Schrotti, endlich sagt mal einer, dass die meisten Zahlungs - schwierigkeiten nicht von zahlungsunwilligen Fahrgästen herrühren, sondern leider von unfähigen Taxi - fahrern, die auch noch unbelehrbar sind und auf den letzten Euro bestehen. Natürlich muss jeder sein Geld bekommen, aber manchmal ist es preiswerter – auch für die zu Hilfe eilenden Kollegen – wenn man dem Fahr - gast mal 2 Euro nachlässt, als dafür 5 Kollegen antan - zen zu lassen. Für solche überflüssigen Scherze müsste der Verursacher, pro Kollege 5 Euro bezahlen, dann wäre der Spuk schnell beendet. Wer nur weiß, wie man das „Navi“ bedient und sonst keine Ahnung hat, hat auch nichts hinter dem Steuer zu suchen. Denn wie lässt es sich erklären, dass z.B. eine Fahrt die normaler - weise 14 Euro kostet, plötzlich 48 (!) Euro kosten soll, weil das „Navi die Straße nicht gefunden hat“? Leider kein Scherz. Vielleicht sollte man von den funkbekann - ten „Knallchargen“ auch die Unternehmer mehr ins Gebet nehmen. Zumutung 1 Die Unsitte, dass keine Blinker mehr gesetzt werden, kann man leider nicht nur an Kollegen entdecken. Be - sonders der weibliche Teil der fahrenden Bevölkerung hält Blinker scheinbar für völlig überflüssig. Vielleicht müssten Blinker von Prada designt werden … Zumutung 2 Der Intelligenztest ist längst überfällig. Das hätte viel - leicht den schönen Nebeneffekt, dass die Standplätze nicht mehr so voll sind. Zumutung 3 Schön, Schrotti, dass Du immer wieder die Unsitte mit den völlig überflüssigen und dazu noch meist auf ROT stehenden Ampeln aufgreifst. Vielleicht nützt es ja doch mal etwas! Jeder von uns könnte mit dieser Sinnlosig - keit ganze Spalten füllen. Eigentlich sollte man meinen, dass diese Art der „Verkehrserziehung“ per ordre de mufti auch in rotgrünen Amtsstuben irgendwann vorbei ist. Aber das scheint ein Irrtum zu sein. Zumindest so - lange, solange unser OB Ude immer noch der Meinung ist, bei uns gibt es keine „rote Welle“ .Um da zu neuen Erkenntnissen zu gelangen, müsste er wahrscheinlich öfter den TAXIKURIER lesen. Peter Gabler, München Friedensengel – TAXIKURIER Ausgabe Juli 2010 In der Ausgabe Juli 2010 wurde der Friedensengel als Münchner Sehenswürdigkeit beschrieben. Dabei werden die Attribute der Siegesgöttin Nike falsch beschrieben. Da diese aber für allegorische Bedeutung wesentlich sind, sollte dies berichtigt werden. In der rechten Hand hält diese keinen Lorbeerkranz (dient zur Ehrung des Siegers), sondern einen Ölzweig, dem Symbol des Friedens. In in der linken Hand handelt es sich nicht um die Heilige Maria, der Beschützerin Bayerns, sondern um ein Palladion, eine Statue, der mit Schild und Speer bewehrten Pallas Athe - ne, als Schutzgöttin der Stadt. Es schützt die Bewohner der Stadt vor Unglück, solange es sich in der Stadt befindet. Nach der griechischen Mythologie konnte Troja nicht erobert wer - den solange die Stadt im Besitz dieser Statue war, deswegen raubten Odysseus und Diomedes das Palladion, damit die Stadt fallen konnte. Ansonsten sind die Beiträge vom Kollegen Benedikt Weyerer eine Bereicherung für den Taxikurier. Man kann sich nur wünschen, das er mit seinen Artikel, das dürftige Wissen der Taxifahrer um ihre Stadt, verbessert. Mit freundlichen Grüßen Gerhard Willhalm, München Leserbrief e/ Forum Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. Letzte Meldung Mit großer Mehrheit wurden bei der ordentlichen Generalversammlung am 13. Juli im Augustiner Keller die Kollegen Alfons Haller (Taxi 1953) in den Vorstand, Werner Hillermann (Taxi 2060), Hans Michael Nowak (Taxi 455) und Bernhard Absmayr (Taxi 920) in den Aufsichtsrat gewählt. Eine hohe Zustimmung der 269 anwesenden Mitglieder erhielt die Ergänzung der Betriebsordnung sowie die vorgeschlagene Satzungsänderung. (PR) Allerletzte Meldung Am 12. August um 18.00 Uhr zeigt das Rio Kino am Rosenheimer Platz den Kultfilm Taxi Lisboa. Protagonist ist der über 90-jährige Kollege Augusto Macedo. Der Regisseur Wolf Gaudlitz und Hans Meißner stehen Rede und Antwort. (HM) Taxi Lisboa im Kino! TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:53 Uhr Seite 25
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Die Sehenswürdigkeiten Münchens Der gute Ruf Münchens in der Welt beruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner Menschen, seiner Umgebung und auf seinen Bauwerken. Wir, die wir diese Gebäude täglich sehen, achten vielleicht nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste sind oft eigens wegen dieser Architektur von nah und fern hierher gereist und freuen sich über nähere Informationen von unserer Seite zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir sie gerade vorbeifahren. Benedikt Weyerer beschreibt in dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge einige besonders herausragende Baudenkmäler. Das oder der Gasteig, das ist hier die Fra - ge. Es liegt grammatikalisch nahe, die Straße Am Gasteig als „der” und das Kul - turzentrum als „das” Gasteig zu bezeich - nen. Seine Adresse lautet Rosenheimer Straße 5, aber auch der rückwärtige Ein - gang an der Kellerstraße ist nicht nur als Bühneneingang relevant, sondern auch dann, wenn man mit den Gästen nicht die oft stark befahrene Rosenheimer Stra - ße auswärts bis zum Rosenheimer Platz fahren möchte, um dort umständlich umzudrehen und zurückzufahren. Das Gasteig hat seit 1999 noch eine weitere offizielle, wenn auch typische Nicht- Adresse: Der zur Rosenheimer Straße hin offene Innenhof mit seinen auffälligen Großkunstwerken heißt Celibidacheforum nach dem rumänischen Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker Sergiu Celibidache (1912-1996). Städtebaulich gehört das Gasteig zu den markantesten und somit zu den architek - tonisch umstrittensten Gebäuden der Landeshauptstadt. Insbesondere wenn man sich von der Ludwigsbrücke nach Osten begibt, schiebt sich das Kulturzen - trum mit seiner massiven, verklinkerten Betonfassade wie ein blockierender Riegel in die Sichtachse. Das Gebäude ist schier unübersehbar, und wer es zum ersten Mal erblickt, wird sich über nähere Informa - tionen freuen. Städtebauliche Situation Das Gasteig unterstreicht mit seiner Lage die historische wie auch heutige Verkehrs - situation. Über die bis zur Eröffnung der Wittelsbacherbrücke im Jahr 1876 einzige Isarbrücke, die Ludwigsbrücke, bewegte sich der Verkehr zu Fuß, zu Pferd und zu Wagen nach Osten aus der Stadt hinaus und verzweigte sich dann am östlichen Ufer, was man auf dem Stadtplan gut er - kennen kann. Die alte Salzstraße führte nach Osten entlang der heutigen Inneren Wiener Straße. Offensichtlich fehlt hier die „Äußere" Wiener Straße; sie wurde 1956 in Einsteinstraße umbenannt. Die Rosenheimer Straße führte nach Südosten in Richtung Alpen, und beide Fernstraßen lenkten den Verkehr um das Dorf Haid - hausen herum, ähnlich den heutigen Um - gehungsstraßen. Von lokaler Bedeutung waren der Fürstenweg, der zu den herzoglichen Jagdgründen im Fasangarten führ - te und seit 1856 Hochstraße heißt, sowie der Giesinger Weg, seit 1896 die Franzi - skanerstraße. Die Fuhrwerke und ihre Ladung mussten das steile Hochufer hinauf- und hinab - kommen. Dafür bildeten sich mehrere Fahrrinnen quer zum Hang, um die Stei - gung leichter überwinden zu können. Auch dies zeigt sich heute noch in der modernen Straßenführung und hat sich im Straßennamen Am Gasteig erhalten: Die Benennung bezeichnet einen riskan - ten, steilen An- und Abstieg mit mehre - ren Fahrspuren und wurde erstmals 1293 erwähnt, womit sie zu den ältesten Stra - ßennamen Münchens gehört. Um die Gefahren des Straßenverkehrs eindämmen zu lassen, entstand gleich nebenan eine Kapelle, die dem heiligen Nikolaus von Myra aus dem 4. Jahrhun - dert gewidmet war und ist. Dieser be - schenkte nicht nur arme Kinder, sondern galt auch als Schutzpatron der Kaufleute, die dort um Schutz vor Unfällen beten konnten, bevor sie den tückischen Ab - hang bezwangen. Später, im 17. Jahrhun - dert, wurde noch eine zweite Kapelle nach dem Vorbild der Altöttinger Wall - fahrtskirche angebaut. Eine Kreuzigungs - gruppe rundet dieses Ensemble aus frühe - ren Zeiten ab und lässt die vorindustrielle Vergangenheit jener Gegend weiterleben inmitten des heutigen Großstadtlebens. Nebenbei bemerkt, gab es zwischen München und Schwabing eine weitere Nikolaikapelle, an die der Nicolaiplatz und die Nicolaistraße erinnern, und der Ortsname Geiselgasteig verweist im Süden auf eine ähnliche Situation. Ehemalige Bebauung München wurde im Jahr 1158 zur Zeit der Kreuzzüge gegründet, als unkontrol - lierbare und marodierende Haufen durch die Lande zogen, immer auf der Suche nach Nahrung und Beute. Eine Begleit- G Das Gasteig 26 TAXIKURIER AUGUST 2010 Sachver stän digenbüro Ing. Jakob Obermaier Öffentlich bestellt und vereidigt Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizi erter Sachverstä ndiger für Kfz-Sch äden und Bewertung Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfah rzeug-Sa chverständigen (VKS) Mitg lied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffen tlic h bestellte r und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 KFZ- Schadensgutachten KFZ- Bewertungen TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 26
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erscheinung jener chaotischen Epoche war die Ausbreitung unheilbarer Krankheiten wie der Lepra, einer Infektionskrankheit, die über Jahrzehnte andauern konnte und den Körper mit Geschwüren zersetzte. Für diese unheilbar Kranken wurde am Gasteig im 13. Jahrhundert ein so ge - nanntes Siechenhaus errichtet in der Hoffnung, durch die Isolation der Infi - zierten die Restbevölkerung schützen zu können. Die Einrichtung lag auf Münch - ner Stadtgebiet, denn der Gasteig als wirtschaftlicher und strategischer Zugang zur Stadt gehörte bis 1854 als einzige Ge - gend rechts der Isar zum Burgfrieden. Im Jahr 1861 abgerissen, folgte dem Lepro - senhaus ein Altenheim für allein stehen - de, verarmte Menschen. Und dieses wiederum wurde 1977 abgetragen, um dem Kulturzentrum Platz zu machen. Das Kulturzentrum Seit 1969 dachte man über den Bau eines Kulturzentrums nach. Der Stadtrat geneh - migte schließlich im April 1976 die Pläne des Münchner Architekturbüros Raue, Rollenhagen, Großmann und Lindemann, das mit dem heute realisierten Entwurf als Sieger aus einem Wettbewerb hervor - gegangen war. Oberbürgermeister Georg Kronawitter tätigte im April 1978 den er - sten Spatenstich, und im Jahr 1984 konn - te das dominant-massige Gebäude mit seinen 23.000 Quadratmetern überbauter Fläche fertig gestellt und eröffnet werden. Hatte sich der ursprüngliche Kostenvor - anschlag auf DM 106.000.000 belaufen, so betrugen die tatsächlichen Baukosten am Ende stolze DM 370.000.000, eine Steigerung von rund 350 Prozent. Aber nicht nur dies sorgte für Emotionen, viel - mehr entzündete sich die Kritik, die sich teilweise bis zum Hassausbruch steigern konnte, an der Architektur des Gebäudes: Es war die Rede von „Kulturbunker“, „Kulturvollzugsanstalt", „Inbegriff archi - tektonischen Schreckens“, „gewaltiger Fremdkörper“ und sogar von einem „vier - eckigen Ei“ .Über Geschmäcker lässt sich bekanntlich nicht streiten, doch im Lauf der Zeit haben sich die Gemüter beruhigt und die Wogen geglättet. Die offizielle Eröffnung fand am 29. Oktober 1985 durch Bundespräsident Richard von Weizsäcker mit einem Festkonzert der Münchner Philharmoniker unter Lei - tung von Sergiu Celibidache statt. Betrei - berin des Kulturzentrums ist die Gasteig München GmbH, eine Beteiligungsgesell - schaft der Landeshauptstadt München. Taxirelevanz Das Gasteig beherbergt die Münchner Philharmoniker, die Zentralen der Münchner Volkshochschule und der Münchner Stadtbibliothek sowie eine Abteilung der Hochschule für Musik und Theater. Von den Veranstaltungssälen seien genannt die Philharmonie mit rund 2.400 Sitzen, der Carl-Orff-Saal mit bis zu 600 Plätzen, der Kleine Konzertsaal mit fast 200 Plätzen sowie die so ge - nannte Black Box. Bei dieser drängt sich die gekünstelte Namensgebung als Pro - blem auf, denn auf Deutsch bedeutet die englische Bezeichnung lachhaft „Schwar - ze Kiste“, aber offensichtlich verliert der deplatzierte Name im Englischen seine Lächerlichkeit. Vielleicht sollten auch wir modern sein wollen und beispielsweise den Standplatz beim Holiday Inn Süd in „Boxers' Court Street“ umbenennen. Doch zurück nach Haidhausen: Mit jähr - lich rund 750.000 Kulturbeflissenen ge - hört das Gasteig zu den meistbesuchten Orten dieser Art in Deutschland, der ins - besondere mit dem alljährlichen Filmfest München auch zahlungskräftige und aus - gabewillige Kundschaft für uns anzieht. Dem mehrseitigen Kalender „Top-Termi - ne” im jeweiligen TAXIKURIER kann die Vielzahl der Veranstaltungen im Gasteig entnommen werden. Als relevante Stand - plätze bieten sich der Keller, der nächtli - che Bedarfsstand an der Rosenheimer 5, der City-Hilton sowie der Rosenheimer an. (BW) Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der TAXIKURIER den so genannten Hafen vor. 27 TAXIKURIER AUGUST 2010 Jetzt bestellen! Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des Kollegen Benedikt Weyerer: München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei! TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 27
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28 TAXIKURIER AUGUST 2010 Taxameter des Monats Hauptstadt München Taxi-Hauptstadt München – Die bayerische Landeshauptstadt hat mit 2,62 Taxis pro 1000 Einwohner nicht nur die höchste Taxidichte in Deutschland, sondern der Münchner genießt mit dem besten Rufsäulensystem und mit einer der modernsten Taxizentralen Europas den bestmöglichen,überhaupt nur denkbaren Service. In der Regel erhält ein Besteller im Stadtgebiet innerhalb von 3 Minuten ein Taxi. Doch der perfekte Service spiegelt sich nicht nur in der schnellen Vermittlungwider, sondern auch am hochwerti - gen Fuhrpark, einem flächendeckenden Netz an Taxistandplätzen und überdurchschnittlich gut ausgebildetem Fahrpersonal. Heimliche Hauptstadt Deutschlands – München ist nicht nur die Stadt mit der höchsten Lebensqualität, sondern auch die Hauptstadt der Lebensfreude. Kunst und Kultur haben einen hohen Stellenwert, aber auch bei Sport und Freizeit ist München anderen Städten um Längen voraus. Es ist einfach das Flair, welches die Menschen aus dem ganzen Land anzieht. Fußball-Hauptstadt – Aus München kommt einer der besten Fußballvereine der Welt. Der Rekordmeister spielte früher im Olympiastadion und ist jetzt in der Allianz Arena beheimatet - zwei der schönsten Fußballstadien über - haupt. Der rote Verein hat so viele Titel erreicht, dass keiner mehr mitzählen kann. In München fand alles statt, was im Fußball möglich ist: Zwei Welt - meisterschaften, eine Europameisterschaft, ein Champions-League-Finale, Deutschland wurde hier Weltmeisterund natürlich kommt auch der „Kaiser“ aus unserer Stadt. Stau-Hauptstadt – In einer vom Navigationsgerätehersteller tomtom erstell - ten Studie ist München die stauanfälligste Großstadt Deutschlands. Unter - sucht wurden 59 Orte in Europa, darunter 11 deutsche Städte. Dieses Ergeb - nis ist aber keine große Überraschung, sondern einfach nur das (gewollte) Resultat rot-grüner Verkehrspolitik. Radl-Hauptstadt – Das hat uns gerade noch gefehlt: An allen Ecken und En - den fehlt Geld im Stadtsäckel, aber die Landeshauptstadt investiert Millionen für die Werbekampagne mit dem Radl-Clown. Ganz nebenbei wurden auch die Mittel für den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur deutlich erhöht. Jeder mitdenkende Verkehrsteilnehmer erkennt die Notwendigkeiteines leistungsfähigen Radwegnetzes. Das Radwegnetz in München ist aber bereits heute großzügig ausgebaut. Müssen da wirklich weitere Millionen für Clowns und andere Kampagnen verpulvert werden, wovon in erster Linie nur Firmen, Vereine und Initiativen profitieren, die mit diesem Werbegagauf bestem Weg sind, sich damit das Gesäß zu vergolden? Aber München hat noch mehr – Die Zeitung „Dog“ kürte München mit dem „Dog Award 2010“ zur Hundehauptstadt und damit zur hundefreundlichsten Stadt Deutschlands, die Initiative „Aktiv Rauchfrei“ verleiht München den Titel „heimliche Hauptstadt der Tabakmafia“ und die Süddeutsche Zeitung fragte, ob München nicht doch die Hauptstadt der Spießer sei. Und mit über 25% Ausländer ist München die Hauptstadt der Ausländer in Deutschland. Dass die Isarmetropole nachweislich Deutschlands Single-Hauptstadt ist, spielt hier nur eine untergeordnete Rolle. Hauptstadt der Ökostrom-Tarife, Hauptstadt der Elektromobilität,sogar die Internet-Hauptstadt mit den mei - sten registrierten Domains pro 1.000 Einwohner ... die Liste ließe sich noch erweitern, aber es reicht vollkommen aus. Deswegen überlassen wir den Titel „Radlhauptstadt“ gerne der Stadt Münster in Westfalen. (TK) AUTO-ANKAUF - gebrauch t - Unfal lfahrz euge (auch Totalschaden ) - Motorsch aden - Taxi TSL GmbH Münc hen Landsberger Str. 455 Tel: 0 179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. Anmeldung Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Verwaltung 1. Stock, Frau Meier Mo. bis Fr.: 7.3 0–12.00 Uhr Mo. bis Do.: 12.3 0–15.30 Uhr (oder vor Kursbeginn beim Kursleiter) Information Homepage: www.taxi-münchen.de Info-Ansage: (089) 76 42 70 Ausbildung Abendkurs: jeden Montag und Mittwoch ab 18 Uhr Tageskurs: jeden Samstag ab 10 Uhr Kursgebühr: 120 Euro Taxischule-München GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 28
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29 TAXIKURIER AUGUST 2010 Für geschäftliche und private Feste, Feiern, Veranstaltungen bis 550 Personen: Festsaal, Alter Lagerkeller, Bierstüberl, Jagdstube, Terrasse und Biergarten Arnulfstr. 52 80335 München Tel. +49 (0)89 - 59 43 93 www.augustinerkeller.de Täglich geöffnet 10.00-1.00 Uhr ... und der berühmte Augustiner Edelstoff nur aus dem Holzfaß a bayrisch rockige Partyband nur bei schönem Wetter Großes Heimat der Münchner Taxler 6. August Freitag Gartenfest live ab 18.00 Uhr MünchnerG’schichten Kommen Sie mit Ihren Fahrgästen in den schönsten Biergarten mit dem berühmten Holzfaß-Ausschank(5000 Plätze) Bayerische Feinschmecker- Küche Gemütlichkeit und bayerisches Brauchtum Taxameterdienst & Taxiausrüstung Hauptniederlassung: Frankfurter Ring 97 U80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxistiftung Deutschland And the winner i s… „Statt Bild am Standplatz jetzt die Börsenkurse online.“ Boris D. aus München hat mit diesem Einzeiler einen Gutschein über 100 Euro für Leistungen des Meisterbetriebs Helmut Glas gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Bilderwitz aus der Juli-Ausgabe Der Bio-Rhythmus entscheidet, ob man eher zum Tagoder Nachtfahrer geeignet ist. Viele würden gerne …, können aber nicht. Dieses Thema ist in jedem Falle aber eine Titelgeschichte wert. Um dies visuell umzusetzen, haben wir das Thema „Schlaf und Zeit“ miteinander verbunden. (PR) Zum Titelbild Foto: www.atelie r- tacke.de TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 29
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Essen auf Rädern Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Foto: www.atelie r- tacke.de Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, die teilweise populär sind oder nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen (netten) Fahrgast empfohlen zu werden. AUGUSTINER KELLER Arnulfstraße 52, 80335 München Tel. ( 089) 59 43 93 Tägl. ohne Ruhetag 10.00 - 1.00 Uhr (Küche 11.30 – bis 23.00 Uhr) Zum gemütlichen Einstieg sei – wie so oft – aus Koll. Benedikt Weyerers „München zu Fuß“ hier über die Münchner Hinrich - tungsstätten zitiert: „Es gab zwei Richt - stätten: die Köpfstätte befand sich nach 1778 auf dem Gelände des heutigen Augustiner-Biergartens an der Arnulf - straße. Die zweite Richtstatt, das Hochgericht oder der Galgen, befand sich auf einer Anhöhe südöstlich der heutigen Hackerbrücke.“ (Der Begriff „Hackerbrücke“ muss nur wegen der Nähe zur früheren Köpfstätte übrigens nicht neu interpretiert werden. Anmerkung M.S.) Und keine Sorge: wer heute nach dem Genuss einiger „Edelstoff“ kopflos aus dem Augustiner- Keller kommt, wird üblicherweise ein gelbes Lichtlein am Taxistand genau vor dem Hause finden und am nächsten Tag an seinem schwe - ren Schädel feststellen, dass selbiger noch dran ist. Christian Vogler ist seit 1.4.2010 der neue Wirt und war zuvor ca. 10 Jahre Betriebs - leiter auf der anderen Seite des Bahnglei - ses, nämlich in den „Bräustuben“ an der Landsberger Straße 19 (s. auch Taxikurier 12/09). Mit dem Augustiner-Keller hat er einen der berühmtesten Biergärten Mün - chens übernommen, aber freilich auch – und darüber soll heute berichtet werden – ein Wirtshaus mit einem großen Festsaal. Und nochmals kurz zur (allerdings jünge - ren) Geschichte: genau hier, in diesem Saal, fand am 13. 3.2007 die seit Jahr - zehnten denkwürdigste Generalversamm - lung der Taxi- München eG – nicht statt! Zwar hätte an diesem Tag von einigen ,Putschisten‘ innerhalb der Genossen - schaft Hans Meißner geköpft werden sollen; da aber ca. 900 Genossenschafts - mitglieder (etwa 700 mehr als sonst) er - schienen waren, musste die Versammlung auf den 19.4.2007 und in einen größeren Saal (Löwenbräukeller) verlegt werden. Von dort aus ging Hans Meißner dann bekanntlich erhobenen Hauptes als füh - render Kopf der Genossenschaft wieder an seine Arbeit. Aber jetzt endlich zum Thema: der Ein - gangsbereich der Gaststätte ist eher unge - mütlich: sehr hell, Steinboden, laut. Nach rechts kommt man zur „Jagdstube“ und nach links zum „Bierstüberl“, und in beiden Räumen sitzt man sehr gut und durchaus gemütlich. Hier dominiert Holz, am Boden wie an den vertäfelten Wänden; alte Bilder und Hirschgeweihe verleihen dem Ganzen beruhigende Behäbigkeit. An diesem verregneten Sonntagabend ist der Biergarten nicht in Betrieb. Das freundli - che Personal hilft bei der Suche nach einem Platz in den recht gut besuchten Räumen. Das normale helle „Vollbier“ kommt nicht zum Ausschank, sondern nur der be - rühmte „Edelstoff“, wobei die Halbe mit 3,60 doch gelinde gesagt etwas teurer ist als an der früheren Wirkungsstätte des Wirtes (dort 2,65 Euro). Leider scheint der Schankkellner auch auf der Wies'n zu ar - beiten, da trotz des Bierpreises pro Glas ca. 10 % Inhalt fehlen. Wasser, Limo und Apfelschorle in gleicher Menge sind mit 3,10 – 3,40 billiger. Die Auswahl an Wei - nen ist für ein bayerisches Wirtshaus recht groß. Die Speisekarte bietet ein riesiges Ange - bot, ist aber leider ein bisserl unüber - sichtlich. Beispiel: „Blattsalate mit ge - bratenen Pilzen, Speckstreifen und Croutons“ (8.90) findet man unter der Rubrik „Vorspeisen“, während „Blattsalate mit Käse- und Schinkenstreifen, gekoch - tem Ei und Croutons“ (8.80) unter der Überschrift „Gartenfrische Salate“ aufge - führt werden. Dazu nochmals „Blattsalate mit gebratenen Scampis (…)“ zu 11.20 auf der Tageskarte, gar nicht zu reden von den Blattsalaten mit Zubehör auf der sai - sonbedingten Spargel-Karte … Uff! Auch die „1/2 knusprige Schweinshaxe vom Grill“ (12.80) findet sich nicht unter der Rubrik „Vom Grill und aus der Pfan - ne“, sondern unter „Unsere Schmankerl täglich frisch für Sie zubereitet“ .Verteilt auf die verschiedenen Rubriken finden sich mindestens fünf Suppen, zehn Fisch - gerichte, vielerlei Würste (mal unter „Frisch aus der Wurtskuchl“, mal unter „Hauptgerichte“) usw. Hier sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht! 30 TAXIKURIER AUGUST 2010 Dr. med. univ. Hans Bake v. Bakin 85609 Aschheim · T assilostraße 23 T axi, Mietwagen, Bus, Lkw. Erst- u. und Verlängerungsuntersuchung T elefon 089/370 656 90 Mobil 0172/6 52 38 05 www.fuehrerscheinuntersuchung.de Bilals Foliengarage LQNO+RO²XQG%ULQJVHUYLFH www.bilals-foliengarage 8W]VFKQHLGHUVWUDH5* 0QFKHQ 7HO)D[ 0RELO PDLOLQIR#ELODOVIROLHQJDUDJHGH HKHPDOV7D[DPHWHU)XFKV 3UHLVH]X]JOLFK0Z6W ELODOV TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 30
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Die Empfehlung des Testers: Speisekarte ,ausdünnen‘ und sortieren nach Schwei - ne-, Rind- und Kalbfleisch, Brotzeiten und Wurstkuchl, Fischgerichte, vegetari - sche Gerichte und Salate, Desserts. Punkt. Aber jetzt genug der Meckerei: der „Jungschweinebraten vom Halsgrat mit Kartoffelknödel und Blaukraut“ (11.20) war eine feine Sache, schön durchwach - sen und gut gewürzt, dazu ein Knödel mit Weißbrotstückerln im Inneren, ausrei - chend Soße sowie ein wunderbares Blau - kraut im extrigen Schüsserl dabei. Die Damen und Herren im Service sind flott, dennoch unaufdringlich und liebenswür - dig. Das Publikum ist positiv unauffällig und machte nicht den Eindruck, als ob sich hier die Schickeria vor dem gemein - samen Abgang zum P 1 versammeln würden. Der Chef selbst schaut regelmä - ßig im Lokal nach dem Rechten und er - kundigt sich dabei nach dem Befinden der Gäste. Man fühlt sich gut aufgehoben! Besonders zu erwähnen ist noch der be - eindruckende „Lagerkeller“, in dem früher das Bier aufbewahrt und mit Eis aus dem Nymphenburger Kanal gekühlt wurde. In besonders heißen und langen Sommern (soll's vor Äonen mal gegeben haben) wurde sogar Eis vom Zugspitzgletscher heran gekarrt und mit einem Aufzug, dessen 'Motor' ein im Kreise gehender 'Bierochse' war, ebenso hinunter beför - dert wie das kalte Bier hinauf. Dieser „Lagerkeller“ besteht aus zwei Ziegelgewölben in zehn Meter Tiefe unter dem Lokal und bietet Platz für ca. 300 Gäste. Gerade bei grenzwertigem Wetter (Regnet's? Regnet's nicht?) eine echte Alternative für diejenigen, die trotzdem nicht zuhause hocken bleiben wollen. Sollte man mal besucht haben! Insgesamt ein schönes Wirtshaus an traditioneller (Richt-)Stätte, mit ebenso traditionell gehobenen Speise- und Ge - tränkepreisen, tollen Räumen und einem wunderschönen Biergarten – auch wenn der junge Wirt in den ersten beiden Mo - naten seit der Übernahme des Lokales da - von ebenso wenig hatte wie seine verhin - derten Gäste. Schon Napoleon I. wusste zu berichten: „Die Deutschen haben sechs Monate im Jahr Winter und sechs Monate keinen Sommer“ .Ein Prost auf die Erderwärmung! (MS) 31 TAXIKURIER AUGUST 2010 <ABEE>KLMK:W>yx zz}rG<A>G :<A:GP:EM>KD>AKLK><AM <AP>KINGDMMK:?K><AM >E×|x || }×z :Q×|x || }×|| G?:EE:;PB<DENG@ >KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM MK:?L:<A>G NW@>E=L:<A>G D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K=>PPP:GP:EM×;:N>K=> Messe München Die Messe im August § Munich Fashion Women 2010 Vom 14. bis 17. August 2010 finden im M,O,C, wieder die Munich Fashion Women statt. Die munichfashion.women hat sich innerhalb von knapp drei Jah - ren zur tonangebenden Plattform des bis dahin pausierenden Modestandortes München entwickelt. Die wichtigste Ordermesse im deutschsprachigen Raum für Damenmode im Topsegment setzte in diesem Jahr mit knapp 700 namhaften nationalen und internationalen Labels neue Mäßstabe. § Talents – Die Jobmesse 2010 Talents – Die Jobmesse zeigt vom 25. bis 26. August 2010 im M,O,C, Veranstal - tungscenter persönliches Profil - denn hier ist alles „live“ .Unternehmen und Kandidaten lernen sich von Angesicht zu Angesicht kennen. Die persönlichen Eindrücke sind Teil der direkten Kommunikation und entscheiden maßgeblich darüber, ob man zueinander passt. So sind die Gespräche besonders effizient, da sie oftmals schon das erste Vorstellungsgespräch im Unternehmen ersetzen können. Alle teilnehmenden Kandidaten müssen den Vorauswahl-Prozess erfolg - reich absolvieren. Auf TALENTS – Die Jobmesse führen die Unternehmen rund um die Uhr vorterminierte Bewerbungsgespräche für konkrete Positionen mit vorausgewählten Kandidaten. Zusätzlich bietet ein Rahmenprogramm mit Workshops mit AC-Charakter, den TALENTS Talks oder Present your TALENT- Veranstaltungen wichtige Impulse rund um die Themen Karriere und Recruiting. Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 31
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32 TAXIKURIER AUGUST 2010 Um den zeitgemäßen Anforderungen an den Beruf des Taxifahrers gerecht zu werden, müssen diese vier Kriterien er - füllt sein. Insbesondere das Kriterium „Bereitschaft zur Dienstleistung“ schließt grundlegend auch die Fähigkeit zur Dienstleistung mit ein. Das heißt, wer einen Dienst dem zahlenden Kunden erbringt, muss gewisse Voraussetzungen erfüllen, um dies tun zu können. Grundlage ist hierbei das Beherrschen der Landessprache in Wort und Schrift. Aktiv und passiv, also lesen und schreiben, hö - ren, verstehen und sprechen. Diese Vor - aussetzung ist nicht nur beim Taxifahrer gefordert. Jegliche Dienstleistung in allen Ländern der Welt setzt Kommunikation in Form der Sprache voraus. Wer die Landesspra - che nicht beherrscht, ist als Dienstleister fehl am Platz, ganz egal, ob es sich um einen Taxifahrer, einen Gepäckträger oder einen Kellner handelt. Das zweite Standbein ist die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen. Diese Vorausset - zung wird in der Führerscheinprüfung geprüft. Ein Personenbeförderer muss zu - sätzlich eine Fahrpraxis von mindestens 24 Monaten nachweisen. Was verstehen wir unter Ortskunde? Wie das Wort schon sagt, die Ortskunde oder auch Ortskenntnis ist weitaus mehr als nur die reine Straßenkunde. Deshalb kann Ortskunde auch nicht mit technischer Navigation ersetzt werden. Technische Navigationssysteme sind Hilfsmittel für die Fahrt auf kürzestem oder schnellstem Weg, besonders wenn das Fahrziel nicht alltäglich ist und nut - zen sowohl dem Fahrgast als auch dem Taxifahrer. Als Beispiele seien hier Fahr - ziele außerhalb des Pflichtfahrgebietes oder im ländlichen Raum genannt, die nur selten angefahren werden. Titelthema Taxifahren ist Dienstleistung Der Beruf des Taxifahrers basiert auf vier Säulen: Die Bereitschaft zur Dienstleistung, die Fähigkeit, im Großstadtverkehr ein Fahrzeug zu führen, der Umgang mit Menschen und all deren Befindlichkeiten sowie der perfekten Ortskunde in dem Gebiet, in dem die Dienstleistung erbracht wird. Nicht ersetzen kann ein Navi die echte Ortskunde eines Taxifahrers, denn Orts - kunde ist nicht gleich Straßenkunde. Ortskunde beinhaltet Wissen und Kennt - nis über die Abläufe und Ereignisse, Geschehnisse, Bräuche, Traditionen, Gastronomie und Hotellerie, Lebensgewohnheiten und Eigenheiten der Menschen in einer Stadt. Dieses Wissen kann kein Navi ersetzen. Der Taxifahrer ist für viele Fahrgäste der erste Ansprechpartner am Bahnhof oder am Flughafen. Die häufigsten Fragen sind nicht nach dem Weg oder nach einer Adresse, sondern: „Können Sie mir bei einem Problem helfen?“ . Die Kenntnisse erwirbt man nicht in ei - nem Kurs oder einer Schule, diese Kennt - nisse erwirbt man sich durch das Leben in dieser Stadt und durch die Praxis im Beruf. In der Ortskundeprüfung weisen ange - hende Taxifahrer nach, ob das erforderli - che Mindestmaß an Wissen zur ordent - lichen Ausübung des Berufes vorhanden ist. Dabei sind wir in München auf einer Insel der Glückseligen. In keiner anderen deutschen Stadt ist die Ortskundeprüfung für Taxi- und Mietwagenfahrer auf einem vergleichbar anspruchsvollen Niveau. Hier wird wirklich die Ortskunde und nicht nur eine Straßenkunde geprüft. Durch die Gestaltung des Prüfungsstoffes ist auch ein bestimmtes Maß an Sprach - fertigkeit notwendig. Mehr als 1/3 der Aufgaben werden vom Prüfungsleiter mündlich diktiert. Ohne das gesprochene Wort zu Verstehen, ist die Prüfung zum Scheitern verurteilt. Und das ist gut so! Denn exakt dieser Vorgang, eine mündli - 9HUNHKUVPHGL]LQLVFKHV 8QWHUVXFKXQJV]HQWUXP 'RFPDQDJHU0XQLFK*PE+ $OOH8QWHUVXFKXQJHQ]XP (UVWHUZHUE RGHU]XU9HUOlQJHUXQJYRQ )KUHUVFKHLQHQIU)DKUJDVWXQG 3HUVRQHQEHI|UGHUXQJ7D[L0LHWZDJHQ 5LGOHUVWU0QFKHQ 7HO(0DLOLQIR#]HPEDGH 0RELV8KU 'L0L)UELV8KU Foto: www.atelie r- tacke.de TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 32
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33 TAXIKURIER AUGUST 2010 che Frage oder Anweisung des Prüfers (oder später des Fahrgastes) zu verstehen und umzusetzen, ist im tagtäglichen Fahrdienst das zentrale Element zur Aus - übung dieser Tätigkeit im Sinne eines zufriedenen Kunden. Ortskunde kann man nicht lernen … … Ortskunde muss man sich aneignen. Die Taxischule bereitet einen Aspiranten gezielt auf das Bestehen der Prüfung vor und schult den Prüfling, sein Wissen ent - sprechend parat zu halten. Der Bewerber kann aber viel selber tun, indem er in der Stadt unterwegs ist und nicht nur die Straßennamen paukt, sondern auch die Verkehrsführung und Gebäude kennen lernt. Gerade diesem visuellen Aspekt wurde durch Erweiterung der Ortskundeprüfung um einen fotografischen Teil in den letz - ten Jahren verstärkt Rechnung getragen. Dies bestätigt, dass die verantwortlichen Personen, die hinter der Ortskundeprü - fung stecken, kein statisches Gebilde dar - stellen, sondern aktiv mit der Zeit gehen und die Ortskundeprüfung so praxisnah wie möglich gestalten und durchführen. Auch die ‚Lernpausen’ zwischen zwei Prüfungsversuchen zeigen die Praxis - orientierung deutlich auf. Das Taxigewer - be benötigt gute Taxifahrer und nicht Prüfungsabsolventen, die nach vielen Anläufen irgendwann die Prüfung be - standen haben. Im Fahrdienst kommt es dann zu Problemen, weil es an den oben genannten Mindestanforderungen fehlt. Die Abteilung Beschwerdewesen kann ein lautes Lied von diesen Kandidaten singen. Die Verbesserungen im Bereich Beschwer - demanagement bzgl. neuer Fahrer sind vor allem auf die Lernpausen für Prü - fungswiederholer zurückzuführen. Selbst wenn diese Beschränkungen von maximal einer Prüfung innerhalb 4 Wochen vor allem von schwachen Kan - didaten kritisiert wird, so ist die Ortskun - deprüfung gegenüber der Führerschein - prüfung doch als „human“ anzusehen, denn wer dreimal die Führerscheinprü - fung nicht besteht, der hat ein Jahr Pause und wandert zum Depperltest ... Die Taxi-München eG betreibt eine eige - ne Taxischule und hat mit dem Ausbilder Tony Doll ein wahres Taxi-Urgestein im Lehrsaal stehen. Der gebürtige Ottobrun - ner bildet seit 30 Jahren Taxifahrer aus und nahezu jeder zweite Münchner Tax - ler hat sich beim Tony auf die Prüfung vorbereitet. Da staunt der Fachmann, und der Laie wundert sich. Hier ist also die erste Adresse in München, wenn es um die Ausbildung von Taxifahrern geht: Die Taxischule der Taxi-München eG ist in technischer Sicht das Nonplusultra. Hier wird mit modernsten Medien geschult, und das ist auch so erforderlich, denn das Volumen des Prüfungsstoffes hat sich in den letzten 30 Jahren fast verdoppelt. Die Durchfallquote bei den Prüfungen hat sich dementsprechend mitentwickelt. Waren es in den 70- und 80-iger Jahren noch überwiegend Studenten, die den Taxischein machen wollten, so sind diese heute nur noch selten in der Taxischule zu finden. Der Großteil der Lehrgangsteil - nehmer in Tonys Schule besteht zum ei - nen aus jungen Leuten anfangs Zwanzig, die ihren Traumjob nicht finden und deshalb lieber mit Taxifahren ihr Geld verdienen wollen, sowie aus freigesetzten, älteren Arbeitnehmern, die trotz Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt wenig Chancen haben und gerne als Taxifahrer einen guten Service gegenüber dem Kunden leisten wollen. Die Dauer der Ausbildung bewegt sich zwischen 9 Wochen bei Top-Kandidaten und zieht sich hin bis zu einem Jahr und länger hin, vor allem bei Bewerbern, die noch nicht lange in der Stadt wohnen oder mit der deutschen Sprache zu kämp - fen haben. Ganz gleich, mit welchen Voraussetzungen der Interessent die Aus - bildung in der Taxi-Schule München antritt, eines ist sicher: Hier ist jeder gut beraten, denn die Ausbildung bei Tony Doll basiert auf 30 Jahren Erfahrung, und das ist durch nichts zu ersetzen. (T K/ PR) Steckbrief Name: Doll Vorname: Tony Alter: 65 Jahre jung Sternzeichen: Wassermann Familienstand: feste Lebensgemeinschaft Geburtsort: Ottobrunn Wohnort: Unterhaching Hobbies: Radfahren, Wandern Musik: Country Urlaub: Deutschland, Italien, Schweiz TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 33
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34 TAXIKURIER AUGUST 2010 Information Die Taxischule der Taxi-München eG Wie wird man eigentlich Taxifahrer? Diese Frage gilt es von mehreren Seiten zu betrachten: Da wä - ren zuerst einmal die rechtlichen Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um den Beruf des Taxifahrers ausüben zu können. Das ist neben den Formalitäten wie Fahrerlaubnis, Mindestalter, gesundheitlicher Eignung und Führungszeugnis vor allem die erforderliche Ortskunde. Um die Ortskundeprüfung erfolgreich zu absolvieren, bedarf es der Teilnahme an einem Vorberei - tungslehrgang. Diese Kurse zur Hinführung auf die Prüfung bie - tet die Taxischule der Taxi-München eG an. Das ist sozusagen der theoretische Teil der Ausbildung, wobei auch hier bereits viel Bezug zur späteren Praxis enthalten ist. Den „echten“ praktischen Teil der Taxifahrerausbildung bietet die Taxischule München auch an: Durch Schulungsangebote wie der Basiskurs und die Datenfunkschulung wird dem ange - henden Taxifahrer das Werkzeug mit auf den Weg gegeben, um im Fahrdienst zu bestehen. Oder würden sich einem Chirurgen anvertrauen, der das Skalpell nur aus dem Lehrbuch kennt? Das Taxigewerbe lebt vom Vertrauen der Fahrgäste, und dieses darf nicht enttäuscht werden, schon gar nicht durch mangelhaft ausgebildete Berufseinsteiger. Das Taxigewerbe steht und fällt mit der Qualität seiner Fahrer. Nur durch eine bodenständige, qualifizierte Fahrerausbildung wird die Grundlage geschaffen, auch in Zukunft über gutes Fahrpersonal zu verfügen, welches den Anforderungen eines modernen Personenbeförderungsgewerbes gerecht wird. Die Stadtwerke München haben mit der Einführung der dreijährigen Berufsausbildung zur Fachkraft im Fahrbe - trieb einen entscheidenden Schritt in die richtige Richtung getan, um auch in Zukunft über qualifiziertes Fahrperso - nal zu verfügen. Zusätzlich zur äußerst anspruchsvollen Ortskundeprüfung in München, die vom Großteil der Teilnehmer nicht bestanden wird, muss sich das Hauptaugenmerk der Gewerbepolitik auf die Verbesserung und Steigerung der Qualität und des Service ausrichten. Zur Umsetzung dieses Gedanken muss eine Taxischule weitaus mehr anbieten als nur die Vorbereitung auf die Ortskundeprüfung. Vielmehr sind hier Kenntnisse im Beförderungsrecht, in der Anwendung des Taxitarifs, der legalen Bereitstellung, Lösen von Konfliktsituationen und vieles mehr zu vermitteln, um dem Berufsanfänger auf den harten täglichen Einsatz vorzubereiten. Die Taxi-Schule der Taxi-München eG erweitert hier das umfassende Angebot an Schulungen und Fortbildungsangeboten, vom ersten Hilfe-Kurs über Rollstuhltraining und Tarifkunde bis hin zur Ortskunde-Auffrischung für langjährige Taxifahrer. Die Taxi-Schule der Taxi-München eG arbeitet neutral. Jedes Mitglied der Taxi-München eG kann seine zukünfti - gen Taxifahrer hier ausbilden lassen. Hier wird kein Kan - didat abgeworben oder an andere Unternehmer „verkauft“ . (TK) AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de A Boxenstopp Was die Deutschen fahren Bestand an Personenwagen nach Marken (Stand 1. Januar 2010) VW 8 804 299 (+0,5) Opel 5 332 504 (-3,9) Mercedes 3 861 295 (+1,8) Ford 3 477 436 (-2,7) BMW, Mini 2 845 288 (+3,3) Audi 2 593 537 (+2,1) Renault, Dacia 2 178 219 (+0,7) Peugeot 1 246 667 (+3,1) Fiat 1 190 103 (+3,3) Skoda 1 063 220 (+18,0) ( ) Veränderung gegenüber 1. Januar 2009, Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt Wir bilden Ihren Nachwuchs aus und sichern damit Ihre Zukunft! TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 34
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35 TAXIKURIER AUGUST 2010 Rose des Monats Zitrone des Monats Fotos: www.atelie r- tacke.de Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Johann Eimansberger, Taxi 1344 Am 02.05. erhielt das Taxi 1344 mit dem Fahrer Johann Eimansberger den Auftrag, am Flughafen einen Fahrgast abzuholen und zu einem Hotel in der Innenstadt zu beför - dern. Der Fahrgast war ein Besucher eines langjährigen Stammkunden der Taxi-München eG. Beim Aussteigen verlor der Fahrgast seine Brieftasche und bemerkte dies nicht. Die Brieftasche fiel zum Glück aber nicht auf den Boden, sondern blieb im Taxi zwischen Tür und Beifahrer - sitz stecken. Als der Fahrgast den Verlust bemerkte, konnte er nicht mehr nachvollziehen, wo die Brieftasche verblieben sein könnte. Verzweifelt suchte er sein Eigentum, dachte aber dabei nicht mehr an die Taxifahrt. Herr Eimansberger fand die Brieftasche im Fahrzeug und fuhr daraufhin sofort zum Hotel zurück. Hier konnte er das Fundstück an den glücklich Besitzer zurückgeben, der damit aus seiner misslichen Lage befreit war. Sowohl der Fahrgast als auch der Stammkunde der Taxi- München eG bedanken sich für das umsichtige Verhalten des Fahrers Johann Eimansberger und baten uns, den Dank an den Fahrer weiterzuleiten. Was wir hiermit auch gerne mit der Rose des Monats tun. (TK) Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Savas Ergin, Taxi 816 Obwohl gerade am Wochenende die Sitten der Taxler ver - roht sind, gilt es, an die Tugenden der Branche zu erin - nern. Abstauben und gegenseitiges Überholen kurz vor dem Taxistand sind Angewohnheiten, die sich mehren, je näher man sich auf die Stadtmitte zu bewegt. Auch die unerlaubte Bereitstellung mit dem damit verbundenen Fahrgast-Diebstahl ist ein großes Thema der Innenstadt. In den Randbezirken unserer Stadt trifft man (noch) auf mehr Kollegialität und Füreinander. Obwohl mehrfach durch die Genossenschaft versucht, ist es bis heute nicht gelungen, den Stand am Truderinger Bahnhof fahrgastgerecht zu versetzen. Es ist verständlich, dass aus dem Bahnhof kommende Fahrgäste versuchen, ein vorbeifahrendes Taxi aufzuhal - ten, um sich 200 Meter Fußmarsch zu sparen. Ein unge - schriebenes Gesetz lautet, dass die Aufhalter an den Standplatz gebeten werden. Dies funktioniert über die Jahre in hohem Maße, aber am Sonntag, 6. Juni um 5.30 Uhr, wurde diese kollegiale Regelung missachtet. Das Taxi 816, eine stattliche S-Klasse (M-ES 9002), hat sich die Fahrgäste geschnappt, obwohl der Fahrer gesehen hatte, dass ein Taxi am Standplatz wartete. Es ist bestimmt ein Zufall, dass das Taxi ein Isarfunk- Mitglied ist, die derzeit besonders hektisch und nervös agieren. In jedem Fall hat der Unternehmer die Zitrone des Monats verdient und muss sich fragen, wie denn er im umgekehr - ten Falle reagiert hätte. (PR) § TAX IFAHRER SIND KONS UMENT EN UND MEINUNGS MUL TIPL IKAT OREN § TÄGL ICH HÖREN BIS ZU 100.000 FAHRGÄ STE AUF DIE EMPFEHLU NGEN DER MÜNCH NER TAX IFAHRER § MIT IHRER ANZ EIGE ERREI CHE N SIE KOSTENGÜNST IG DIE MEIN UNGSBI LDNER MÜNCH ENS ANZ EIGEN IM TAXIK URIER . WIR UNTERB REIT EN IHNEN GERNE EIN ANGEB OT! Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10a D-85640 Putzbrunn Telefon: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de HIER SOLLTE IHRE ANZEIGE STEHEN! TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 35
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36 TAXIKURIER AUGUST 2010 Sonntag, 1. August § 10.00 – 18.00 Uhr, Olympiapark, Bavaria Dog 2010- § 11.00 Uhr, Brunnenhof, Jedermann § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall § 20.30 Uhr, Brunnenhof, Jedermann § Sunny Red, Bitter End § Waldwirtschaft, Sommerfest Montag, 2. August § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig W. Müller § Tonhalle, Bad Religion Dienstag, 3. August § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Wiener Virtuosen § Kranhalle, Trans Am § Atomic Cafe, Ezra Furman § Backstage, Toots (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) To p-Termine August 2010 Mittwoch, 4. August § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Viva Voce Donnerstag, 5. August § 20.00 Uhr, Hubertussaal, String of Pearls § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Der Brandner Kaspar § 20.30 Uhr, Schlachthof, Da Huawa da Meier und i § Ampere, Shearwater Freitag, 6. August § 19.00 Uhr, Valentin Musäum, Werner Steinmassl § 20.00 Uhr, Hubertussaal, Venezianischer Zauber § 20.00 Uhr, Schloss, Wellküren § Feierwerk, Converge § Zoozies, 30 Jahre Zoozies Samstag, 7. August § 20.00 Uhr, Schloss, Monaco Bagage § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Glenn Miller Orchestra § Muffathalle Supershirt Donnerstag, 12. August § Atomic Cafe, The Cheek § Backstage, The Aggrolites Freitag, 13. August § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Carmina Burana § 20.00 Uhr, Schloss, Ecco di Lorenzo § 20.45 Uhr, Arena, FC Bayern – Real Madrid Samstag, 14. August § 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem, Renntag § 16.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Waldfest (bei Schlechtwetter am 21.08.) § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Vier Jahreszeiten § Ampere, Groundation § Leiberheim, Sommerfest Sonntag, 8. August § 19.00 Uhr, Hubertussaal, Mozart-Nacht § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall § 20.00 Uhr, Brunnenhof, FPRO plays Pink Floyd Montag, 9. August § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig W. Müller § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Last Night § 59 : 1, The Tallest Man on Earth Dienstag, 10. August § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Vergnügliche Sommernacht Mittwoch, 11. August § Tonhalle, Papa Roach § 59 : 1, Streetlight Manifesto Autoelektrik/Funktechnik ER-TAX Frankfurter Ring 97 (089) 30 74 80 47 Funktechnik Metzker Kastenbauerstraße 5 (089) 93 30 73 Vepas Team GmbH Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 23 71 90 05 Autoglaserei Kraft Tegernseer Landstraße 228 (089) 690 87 82 Betriebsärzte Dr. Bake v. Bakin Tassilostraße 23 Aschheim (089) 37 06 56 90 Dr. Hingerle Am Brunnen 17 Kirchheim (089) 991 88 00 Dr. Josef u. Dr. Marta Venczel Adelheidstraße 23 (089) 2 72 94 60 Essen nach Mitternacht Cafe Camus Albert-Roßhaupter-Straße 37 (089) 7 69 80 58 Kantine Grafinger Straße 6 (089) 44 45 10 84 Lamm’s Sendlinger-Tor-Platz 11 (089) 59 19 63 Fahrzeugaufbereitun g/ Pflege Glas Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 99 62 Feuerwehr München-Stadt: Tel. 112 München-Land: Tel. 66 20 23 Folienbeschichtung Atlantic Foliencenter München Theo-Prossel-Weg 11 (089) 23 88 58 07 Atlas Haager Straße 8 (089) 49 00 32 18 Stema Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 54 64 45 95 Gewerbliche Notdienste Erdgas (089) 15 30 16 Fernwärme (089) 23 03 03 Strom (089) 3 81 01 01 Umwelttelefon (089) 23 32 66 66 Wasserrohrbruch (089) 18 20 52 Gutachte r/ Sachverständiger Klotz Hans-Mielich-Straße 32 (089) 65 98 37 (0172) 890 18 07 Klotz Moosacher Straße 13 (089) 35 73 18 73 Obermaier Wilhelm-Hale-Straße 55 (089) 13 29 17 Kfz-Prüfstellen KÜS Nord Lindberghstraße 30 (089) 18 94 18 00 KÜS Ost Emeranstraße 36 Feldkirchen (089) 92 54 96 43 KÜS Ottobrunn Jägerweg 6 (089) 608 48 63 KÜS Süd Hofmannstraße 29 (089) 78 06 47 71 KÜS West Anton-Böck-Straße 36 (089) 89 73 63 60 Kfz-Reparatur Dvorak GmbH Schleißheimer Straße 3 8(RG) (089) 52 80 40 Glas Engelhardstraße 6 (089) 77 99 62 Stimmer Lindberghstraße 20 (089) 34 84 40 TE-Autoteile München St. Johann-Straße 23-25 (089) 5 02 05 71 Kreditkartenabrechnung ICP Hofmannstraße 54 (089) 74 83 41 60 KVR Führerscheinstelle: (089) 23 33 62 01 Gewerblicher Kraftverkehr: (089) 23 32 75 43 (089) 23 32 75 44 Notruf e/ Notdienste Ärztlicher- und Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst (0180) 5 19 12 12 Frauen-Notruf (089) 76 37 37 Gift-Notdruf (089) 1 92 40 Jugend-Notdienst (089) 82 99 03 14 Senioren-Notruf (089) 814 38 56 26 Tierklinik (089) 2 18 00 Zahnärztlicher Notdienst (089) 7 23 30 93 Pannenhilfe ADAC: (0180) 22 22 22 Polizei Notruf, Unfall, Überfall: 110 Rechtsanwälte Bauer Michael Schillerstraße 21 (089) 51 55 69 30 Dr. Cichon & Partner Johann-von-Werth-Straße 1 (089) 139 94 60 Dr. Stephan & Stahlberg Feichthofstraße 171 (089) 57 00 16 80 Thomas Vogl Herzogstraße 60 (089) 330 66 20 Rettung Rettung München: 112 Taxibedarf Glasi’s Taxishop Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 05 50 TE-Autoteile München St. Johann-Straße 23-25 (089) 5 02 05 71 Taxihandel Auto Much Gewerbering 18 Bad Tölz (08041) 788 90 Taxihandel Günther (08703) 87 65 TSL Landsberger Straße 455 (0179) 141 52 80 Taxi-München eG Taxizentrale: (089) 21 61-0/194 10 Verwaltung: (089) 77 30 77 Kundenberatung: (089) 21 61-396 /- 372 Krankenfahrten: (089) 21 61-337/-362 /- 394 Taxiverleih Taxiverleih München Richelstraße 6 (089) 167 54 40 Taxi Rent Partner TRP Ehrwalder Straße 89 (0180) 222 12 22 Versicherungen Ballnath Brudermühlstraße 48a (089) 898 06 10 Crasselt Machtlfinger Straße 26 (089) 74 28 7 2-10 FVO Finanz Junker Carl-Zeiss-Straße 49 Riemerlin g/ Ottobrunn (089) 58 90 9 6-70 Taxlers Service – Adressen und Nummern für alle Fälle! Ê TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 36
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37 TAXIKURIER AUGUST 2010 Sonntag, 15. August § 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Nils Mönkemeyer § 20.00 Uhr, Brunnenhof, Abba-Night § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall Montag, 16. August § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig W. Müller § 20.00 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot Dienstag, 17. August § Atomic Cafe, The Drums § Backstage, NOFX Mittwoch, 18. August § Feierwerk, The Black Dahlia Murder Donnerstag, 19. August § --- Freitag, 20. August § 20.30 – 22.15 Uhr, Arena, FC Bayern – VFL Wolfsburg § Backstage, Rockabilly Mafia Samstag, 21. August § Hans-Sachs-Straße, Straßenfest § 16.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Waldfest (falls Schlechtwetter am 14.08.) § 20.00 Uhr, Schlachthof, Fastfood Duo § Franziskanergarten, Sommerfest mit „Cagey Strings“ § Tonhalle, Pil Sonntag, 22. August § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall Montag, 23. August § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig W. Müller § 20.00 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot § 59 : 1, We are Scientists Dienstag, 24. August § 20.00 Uhr, Olympiahalle, Handball-Supercup Mittwoch, 25. August § 20.00 Uhr, Vereinsheim, Hannes Ringlstetter § 59 : 1, 3 OH!3 Donnerstag, 26. August § 20.00 Uhr, Vereinsheim, Hannes Ringlstetter Freitag, 27. August § Der TAXIKURIER 09/2010 erscheint § Tonhalle, The XX § Seebühne Westpark, Queen Revival Show § Harlachinger Einkehr, Sommerfest § Muffathalle, Muffat open Samstag, 28. August § 12.00 + 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Musikwettbewerb ARD § 20.00 Uhr, Seebühne Westpark, Italienische Nacht § 20.00 Uhr, Vereinsheim, Hannes Ringlstetter § 20.30 Uhr, Schlachthof, Fonsi § 23.00 Uhr, Schlachthof, Fiesta de Salsa § Muffathalle, Kitty Daisy § Ampere, Jane Walton Sonntag, 29. August § 11.00 – 20.30 Uhr, Olympiapark, Sommer-Gaudi § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bernhard Ludwig § Reitstadion Riem, Nabucco Montag, 30. August § 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Musikwettbewerb ARD § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig W. Müller § 20.00 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller Dienstag, 31. August § 17.00 Uhr, Skylounge, After Work Party § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Klaus Peter Schreiner § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Michl Müller § 59 : 1, Forest Fire Mehrtägige Termine § seit 15.05.10, ab12.00 Uhr, Praterinsel, Nektar Beach § 23.05.10 – 22.08.10, jew. bis 23.00 Uhr, Corneliusbrücke, Kulturstrand § 01.06.10 – 31.08.10, Olympiasee, Kino am Olympiasee § 29.06.10 – 22.08.10, Deutsches Theater, Dino § 07.07.10 – 04.09.10, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Vier linke Hände § 23.07.10 – 01.08.10, Mariahilfplatz, Jakobidult § 27.07.10 – 14.08.10, 20.30 Uhr, Di. – Sa., Lustspielhaus, Im weißen Rössl § 28.07.10 – 05.09.10, jew. Mi. – So., Arkaden Maximilianeum, Königlich tafeln § 29.07.10 – 22.08.10, Olympiapark, Sommer-Festival § 30.07.10 – 01.08.10, Olympiapark, Outdoor-Festival § 01.08.10 – 15.09.10, jew. Sa. – Mi., 19.00 Uhr, Glyptothek, Theaterspiel § 02.08.10 – 15.08.10, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Rock the Ballet § 03.08.10 – 05.08.10, 20.00 Uhr, Schloss, Hi Dad! § 03.08.10 – 07.08.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner § 03.08.10 – 07.08.10, 20.30 Uhr, Freilichtbühne Alte Münze, Hoffmanns Bekenntnisse § 03.08.10 – 21.08.10, Event-Arena, Spielstadt München § 04.08.10 – 06.08.10, Praterinsel, La Traviata § 04.08.10 – 14.08.10, Muffathalle, Tanzwerkstatt § 10.08.10 – 14.08.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner § 14.08.10 – 17.08.10, 14. – 16.08, 9.00 – 19.00, 17.08., 9.00 – 17.00 Uhr, MOC, Munich Fashion Women § 16.08.10 – 29.08.10, Olympiapark, Lilalu § 17.08.10 – 21.08.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara § 17.08.10 – 22.08.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Georg Ringsgwandl § 19.08.10 – 09.09.10, Hubertussaal, Die Diebische Elster § 24.08.10 – 28.08.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt § 24.08.10 – 28.08.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Der Watzmann ruft § 25.08.10 – 26.08.10, 25.08, 9.00 – 17.00 Uhr, 26.08, 9.00 – 16.00 Uhr, MOC, Talents 2010 Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 089 ••••• 59 : 1 ••• 8seasons •• • • Americanos •• •• Atomic Café •••••• Babalu •• ••• Baby • •• Backstage ••• Badeanstalt • Barfly ••• Barysphär •• • Bash Night ••••••• Cafe am Hochhaus •••• • • • Chaca Chaca • • Cord • • •• • Crash ••• Crowns Club • •• Discovery ••••• Elli Disco •• • Erste Liga ••• Feinkost Electronica •••• GOP Varieté ••••• Hansa 39 ••• Heart ••••• Jimmy’s ••• Kantine •••••• Kultfabrik ••••• • Lenbach • •• Loggia • Lola & Ludwig •• M-Park •• Max + Moritz • •• Milchbar •••••• Muffathalle •• Mylord ••••••• Nachtgalerie •• Neuraum •• New York Club • Optimolwerke ••••••• P1 ••••••• Pacha • • • Palais • ••• Pappasitos •• • • Paradiso ••• Pimpernel ••••••• Rote Sonne •• Schlachthof • Skyline •• ••• Substanz •••••• Sugar • •• Titanic City •••• Valentin Stüberl ••••••• Zoozies ••••••• Top of the Tops Theater und Bühnen machen wie viele Taxifahrer Urlaub im August. Wenn sich der Sommer weiterhin so sonnig gibt, freuen sich die Biergarten-Wirte und ihre Gäste, die wir heimfahren. Viele Sommerfeste in Biergärten. Strand - leben an der Corneliusstraße und auf der Praterinsel. Das Hans-Sachs-Straßen - fest am 21.08. wird die Taxi-Karawane in der Müllerstraße noch steigern. „Endlich“ wieder Fußball in der Arena am 13.08. (Bayern – Real Madrid) und 20.08. (Bundesligastart Bayern – Wolfsburg). Härterer Sport am 24.08. in der Olympiahalle beim Handball-Supercup. Die Munich Fashion Woman vom 14. – 17.08. im MOC läutet den Messe-Herbst ein. (PR) TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 37
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38 TAXIKURIER AUGUST 2010 Trotz über 3.000 Taxis in der Millionenstadt München und dem täglichen Kampf um Umsatz war und ist die Taxiwelt eine Familie. Erheblichen Anteil daran haben Personen, die sich über das übliche Maß hinaus für unser Gewerbe einsetzen. Der TAXIKURIER stellt diese „guten Geister“ der Taxibranche vor und bedankt sich damit gleichzeitig für das Engagement dieser Menschen. Thomas Zimmermann TRP Taxi-Rent-Partner Taxlers Freunde Kurze Frage – Klare Antwort Lothar R. fragt: „Warum können Begleitpersonen nicht mit auf die Generalversammlung der Taxi-München eG?“ Eine Wirtschaftsgenossenschaft stellt den Zusammenschluss von Unternehmern dar. Ihr Stimmrecht üben die Mitglieder einer Genossenschaft auf der Generalversamm - lung aus. In dieser nicht öffentlichen Veranstaltung werden die eigenen Belange diskutiert und Beschlüsse gefasst. Zutritt erhalten daher nur stimmberechtigte Mitglieder. Gäste können nur eingeladen werden, wenn sichergestellt ist, dass diese weder an Diskussionen noch an Abstimmungen teilnehmen. Der Wirtschaftsprüfer vom Genossen - schaftsverband ist dafür ein Beispiel, da dieser den Mitgliedern das Ergebnis der jährlichen Prüfung vorträgt. Handelsoder Personengesellschaften müssen ei - nen Vertretungsberechtigten bestimmen, der das Stimmrecht ausübt. Auch diese Gesellschaften besitzen nur eine Stimme. Grundsätzlich werden auf geschlossenen Veranstaltungen nur interne Belange beraten, daher muss weiteren Personen der Zutritt verwehrt werden. (FK) Die Nähe von Thomas Zimmermann zur Taxibranche erkennt man an sei - nem „Taxigeldbeutel“ .Vermutlich stammt dieser noch aus der Zeit, als er sich als Student seinen Lebensunterhalt mit einer eigenen Taxikonzession verdiente. Nach einem unverschuldeten Unfall im Jahr 1982 stand er ohne Taxi da und kam so auf die Idee, einen Autoverleih zu gründen. Anfangs nur für Taxiunternehmer, später auch für Fahrschulen. An inzwischen 13 Niederlassungen im gesamten Bundesgebiet mit über 230 Fahrzeugen sorgen 45 Mitarbeiter dafür, dass jeder Kunde deutschlandweit innerhalb von maximal 4 Stunden sein Ersatz-Taxi erhält. Mit dem richtigen Tarif, der passenden Funkfrequenz , dem richtigem Datenfunk-Terminal. Mittler - weile existieren bereits 8 verschiedene Datenfunk-Systeme von Nord nach Süd. Die Anmeldung bei Behörden (KVR) wird ebenso von TRP ausgeführt. Die schnellste Zustellung eines Leihtaxis erfolgte, so Thomas Zimmer - mann, als man dem Taxiunternehmer das Fahrzeug noch an die Unfallstelle lieferte und er mit dem Fahrgast die Fahrt fortsetzen konnte. Neben den Standard-Taxis von Daimler, VW, Opel und Ford ist man aktuell mit Citroen eine Kooperation eingegangen. Einem Taxiunternehmer, der einen selbstverschuldeten Schaden an sein Fahrzeug hat, wird mit einem sensationellen Tagespreis weitergeholfen. Speziell für einen Teil der Münchner Unternehmer kann man jetzt sogar ein Mercedes-S-Klasse Taxi anbieten. Zimmermanns Fahrzeuge sind 24-36 Monate im Einsatz, ehe sie verkauft werden. Das Verhältnis zu den Taxiunternehmern ist bestens, es gibt kaum Streit - fälle. Wenn juristische Probleme auftreten, sind es meist Auseinandersetzungen mit Versicherungen. (PR) Steckbrief Name: Zimmermann Vorname: Thomas Alter: 56 Sternzeichen: Jungfrau Familienstand: Verheiratet, 2 Kinder Geburtsort: Augsburg Wohnort: Augsburg Hobbies: Fotografie Musik: 60er und 70er, Klassik Urlaub: Italien TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 38
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39 TAXIKURIER AUGUST 2010 Vorschau September 2010 TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Objektleiter: Paul Rusch (PR) Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Hans Meißner (HM), Norbert Laermann (NL), Christine Reindl (CR), Hansjörg Roidl (HR),Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich , Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: michael.hack@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustim - mung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Ver - vielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 10 0% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Impressum Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Generalversammlung der Genossenschaft liegt hinter uns. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt. Wäre erfreulich, wenn der Restsommer mit taxifreund - lichen Wetter uns für das verregnete Frühjahr entschädigen würde. Von großem Vorteil für uns ist die Tatsache, dass die Touristen und Besucher Münchens die urlaubenden Einheimischen kompensieren. Genießen Sie die Zeit Paul Rusch, Objektleiter Der September-TAXIKURIER erscheint am Freitag, 27. August 2010, mit diesen Schwerpunkt-Themen: § Fast Food Von der Suppenküche bis zum Döner § Der ideale Taxifahrer So sieht das Tourismusamt den perfekten Botschafter der Stadt § Chronik TAXIKURIER Von den Anfängen bis zur Gegenwart Am Isartor (Inh.: B.Schwägerl) Thierschstr. 14 223958 Am Giesinger Bahnhof Schlierseestr. 51 6928483 Am Kolumbusplatz Humboldtstr. 38 658777 Am Wettersteinplatz Säbener Straße 51 6928052 Am Isartor Thierschstr. 14 223958 ASP-Seminar (Punktabbaukurs) nur: 219,- € www.fahrschule-schwaegerl.de TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 39
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Ihr Taxi zu besten Konditionen. Ein Angebot, das wir Ihnen nicht jeden Tag machen. Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung München, Auto-Henne GmbH – Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Arnulfstr. 61, Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Kidlerstr. 36, Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münchner Str. 29, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2, Starnberg – Petersbrunner Str. 7 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 1Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 6,7–7,3/ 4,9-5,3/5,6-6,0l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 146- 158 g/km 2Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 9,9/6,2/7,6l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 177 g/km 3Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 7,0-7,4/ 4,6-5,0/5,5-5,9l/100 km, CO2- Emission (kombiniert) 145- 153 g/km 4Kraftstoffverbrauch (innerorts, außerorts, kombiniert) 7,6-7,9/5,1-5,3/6,1-6,3l/100 km, CO 2-Emission (kombiniert) 159- 164 g/km. *Ein Angebot der Mercedes-Benz Bank AG. Weitere Angebote unter www.taxi-mit-stern.de E 200 CDI BlueEFFICIENCY3 Limousine “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 33.962,60 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 6.157,56 € Sollzins gebunden p. a. 2,95 % Effektiver Jahreszins 2,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 27.805,04 € Gesamtbetrag 29.940,00 € Monatliche Rate 499,00 € E 200 CDI BlueEFFICIENCY4 T-Modell “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 36.342,60 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 6.865,91 € Sollzins gebunden p. a. 2,95 % Effektiver Jahreszins 2,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 29.476,69 € Gesamtbetrag 31.740,00 € Monatliche Rate 529,00 € B 180 CDI BlueEFFICIENCY 1 Sports Tourer “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 25.228,00 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 4.803,74 € Effektiver Jahreszins 0,99 % Sollzins gebunden p. a. 0,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 20.424,26 € Gesamtbetrag 20.940,00 € Monatliche Rate 349,00 € B 180 NGT BlueEFFICIENCY2 Sports Tourer “Das Taxi” Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) EUR 26.418,00 Finanzierungskonditionen* Anzahlung 5.408,52 € Effektiver Jahreszins 0,99 % Sollzins gebunden p. a. 0,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 21.009,48 € Gesamtbetrag 21.540,00 € Monatliche Rate 359,00 € TAXIKURIER_0810_Pressenter:TAXIKURIER_0810 22.07.2010 11:54 Uhr Seite 40