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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juli 2010

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2010. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Seite 1

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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | Ausgabe Juli 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ Highlights aus Taxler-Sicht 
➜ Der Kunstpark
Bestandsaufnahme Kultfabrik und Optimol
➜ Die Sehenswürdigkeiten Münchens
Der Friedensengel
➜ Vom Fahrer zum Unternehmer
Voraussetzungen, Pflichten, Rechte
SOMMER

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Es gibt viele Gründe, jetzt auf ein Volkswagen T axi umzusteigen. Zum Beispiel das einzigartige Design oder der komfortable Innenraum. Aber in erster Linie wird Sie wahrscheinlich etwas ganz anderes interessieren: das Geschäft. Ein T axi muss sich rechnen. 
Und was das angeht, sind Volkswagen dank geringer Anschaffungskosten, günstiger 
Finanzierungsmodelle, sparsamer Motoren, niedrigen Unterhalts und eines hohen 
Wiederverkaufswerts ganz weit vorne. Mehr Informationen: www.volkswagen-taxi.de 
Besondere Bedürfnisse. Besondere Volkswagen.
www.volkswagen-taxi.de
Schön, wenn man mit so etwas 
auch noch Geld verdient.

Seite 3

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Inhalt
Editorial | Ursache und Wirkung 4
Spruch des Monats | 4
Rose des Monats | Christian Vogler, Augustiner Keller 5
Zitrone des Monats | Ghazouani Lassaad, Taxi 1986 5
Wichtige Information | Generalversammlung Taxi-München eG 5
Die Genossenschaft | Alles Neue 6
Streiflicht des Aufsichtsrats | Die Generalversammlung am 13. Juli 8
Der Landesverband | Aktuelle Themen 9
Zum Titelbild | 10
Die fünf Weisheiten des Monats | 10
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 10
Taxlers Freunde | Ralf Stimmer 11
Leserbriefe/Forum | 11
Vom Fahrer zum Unternehmer | Leitfaden 12
Kurze Frage – Klare Antwort | Satzung und Betriebsordnunge 15
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 15
Witz des Monats | 15
Die Hotels in unserer Stadt | Maritim Hotel München 16
Promitalk | Michael Schanze 17
Sommer | Highlights aus Taxler-Sicht 18
Taxameter des Monats | Sommer-Outfit 19
Messe München | Juli-Programm 20
Kundenportrait | Mondial Assistance Deutschland 21
Taxi-Check München | Banken-Suche über Datenfunk 22
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 23
Schrottis Fiaker ABC | Finale der dritten Staffel mit „Z“ 24
Geschichte und G’schichten | Ludwigsfeld 26
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 28
Der Blick zurück | Der Juli vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 28
Der Kunstpark | Wie lange noch? 29
Die Sehenswürdigkeiten Münchens | Der Friedensengel 30
Taxlers Baustellenbericht | Heißer Sommer 32
Top-Termine Juli 2010 | Hier glüht der Taxameter 34
München Splitter | Neues aus der Stadt 36
Impressum | 39
Vorschau August 2010 | 39
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de 
Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
TAXIKURIER JULI 2010 3
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen

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4 TAXIKURIER JULI 2010
Editorial
Das Gesetz von Ursache und Wirkung
macht auch vor dem Münchner Taxigewerbe nicht halt. Die allgemeine
wirtschaftliche Situation ist einer der
Hauptgründe für die schlechte Auftragslage. Die Auswirkung stellt sich
durch verlängerte Einsatzzeiten bei
gleichbleibenden Einnahmen und gestiegenen Kosten dar. 
Als Kardinalslösung bietet sich für
einfache Gemüter eine großzügige
Tariferhöhung an, weil sie die Konsequenz der eigenen Forderung nicht
überblicken. Der Wunsch, mit über -
triebenen Preissteigerungen endlich
wieder auf die Sonnenseite des Lebens
zu wechseln, wird in der Realität mit
einem weiteren Schwund der Fahrgäs -
ten quittiert, die trotz der wirtschaftlichen Lage unsere Dienstleistung in
Anspruch nehmen. Weniger Fahrten
bedeuten noch längere Wartezeiten,
die durch verlängerte Einsatzzeiten
wieder aufgefangen werden müssen.
Also eine weitere Tariferhöhung? Ein
Teufelskreis. 
Phantasievolle Forderungen, wie die
Umlage von freiwillig bezahlten Gebühren auf den Fahrgast, helfen dabei
keinen Schritt weiter. Eine Fahrtstre -
cke über 5 Kilometer, die bei Abfahrt
von einem privat finanzierten Standplatz und Bezahlung mit Kreditkarte
um mehr als 32% erhöht werden soll,
kann nur als Abzocke bezeichnet werden.
Mit solchen naiven Vorschlägen disqua -
lifizieren sich die Antragssteller, insbesondere wenn auch noch Grund- und
Einschaltgebühr, neben anderen Fehlern,
verwechselt werden.
Als Teil des öffentlichen Personennah -
verkehrs müssen die Interessen der Taxiunternehmer aber auch die Belange der
Fahrgäste in Tariffragen sinnvoll abgewogen werden. Dieser Aufgabe muss
sich das Taxigewerbe, die gesetzlichen
Anhörstellen und der Stadtrat gemein -
sam stellen.
Ursache und Wirkung und deren Folgen.
Auch die neuen Werbemaßnahmen unseres Mitbewerbers werden weitreichende
Konsequenzen haben. Der Vorstand muss
die Interessen der Mitglieder schützen
und die entsprechenden Schritte unternehmen. Zum Zeitpunkt der Drucklegung
haben wir eine Klage unter anderem
wegen Verstoß gegen das Gesetz zum unlauteren Wettbewerb in Auftrag gegeben.
Unabhängig davon werden wir eine
rechtliche Prüfung auf genossenschaftsschädigendes Verhalten nach § 4 der Satzung einleiten. 
Weiter wird am 13. Juli auf der Generalversammlung eine Änderung der Betriebsordnung gemäß § 49 der Satzung
vorgeschlagen. Mit ihrem Stimmrecht
entscheiden Sie über das zukünftige
Erscheinungsbild der Genossenschaft.
Die Geschäftsleitung wird über neue
Strategien und Maßnahmen zur Steigerung der Auftragszahlen und eine
Erweiterung der Dienstleistungen für
unsere Mitglieder berichten.
Den Zusammenhang zwischen Ursache
und Wirkung zu erkennen, trauen wir
allen unseren Unternehmern zu. Parasitäres Verhalten zu Lasten der Mehrheit kann niemand tolerieren. Wir bitten Sie daher um Ihren Besuch und
um Ihre Stimme bei der diesjährigen
Generalversammlung sowohl für die
vorgeschlagene Änderung der Betriebsordnung als auch zur Nachwahl
eines Mitgliedes des Vorstands, der
vom Aufsichtsrat vorgeschlagen wird.
Weiter stehen die Wieder- und Neuwahlen von Aufsichtsratsmitglieder
an, die turnusgemäß ausgeschieden
sind.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme 
und Unterstützung
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle, Reinhard Zielinski
Ursache und Wirkung
Kleinanzeige
Taxi-Geschäftspartner gesucht: 2 Unternehmer, gemeinsam mit 18 Taxen, 
suchen Geschäftspartner für 1/3-Beteiligung (d.h. 6 Anteilabkauf).
Oder junger Unternehmer mit 1-3 Autos für Zusammen-arbeit, mit dem in der 
Zukunft geplanten 1/3-Ausgleich. Telefon: 0172 - 6 40 52 49
„Freiheit ist das Recht, anderen zu 
sagen, was sie nicht hören wollen.“
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
Spruch des Monats

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5TAXIKURIER JULI 2010
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institu -
tionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. 
Christian Vogler, Augustiner Keller
Sehr häufig sind wir Taxifahrer gezwungen, verparkte
Standplätze durch die Polizei räumen zu lassen. Die vier
Plätze am Augustiner Keller in der Arnulfstraße waren
regelmäßig verparkt. Gerade bei Biergarten-Wetter oder
Veranstaltungen ist der Augustiner Keller ja ein lohnendes Ziel für uns Taxifahrer. Die hohe Taxi-Nachfrage
sorgt oft für chaotische Zustände und waghalsige Wendemanöver, da der rege Straßenbahnverkehr die Taxis 
in der zweiten Reihe nicht zulässt. Regelmäßig werden
die Falschparker abgeschleppt. Dieser teure Spaß (über
200 Euro) ist weder für die Gaststätte noch für die Taxibranche erfreulich.
Seit kurzem hängen am Standplatz zwei gut lesbare Hinweisschilder, die der neue Pächter des Augustiner Kellers
veranlasst hat. Der rührige Christian Vogler erhält für
die taxifreundliche Aktion die Rose des Monats. (PR)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich 
Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. 
Ghazouani Lassaad, Taxi 1986
Am Donnerstag, den 20. Mai 2010, erhielt der Taxiunternehmer Ghazouani Lassaad den Fahrtauftrag, einen Kunden der Daimler AG Niederlassung in Neuperlach vom
Hanns-Seidel-Platz zum Otto-Hahn-Ring zu befördern. 
Der Fahrgast hatte dort sein Fahrzeug zur Reparatur ab -
gegeben und erhielt von der Daimler AG einen Fahrgutschein der Taxi-München eG. 
Als nun der Fahrgast den Fahrpreis mit diesem Gutschein
begleichen wollte, verweigerte der Unternehmer die Annahme und begründete dies mit den Worten „Wegen 8 Euro renne ich nicht rum“ . Der Fahrgast bezahlte daraufhin
das Taxi bar und erhielt eine schlampige, unvollständig
ausgefüllte Taxiquittung.
Die Leitung der Daimler Niederlassung beschwerte sich
über diesen Vorfall bei der Taxi München eG und führte
an, dass derartige Verweigerungen bereits öfter erfolgt
seien. Der Taxiunternehmer erhielt daraufhin eine schriftliche Verwarnung nach § 4 Abs. 2 j der Satzung der 
Taxi-München eG, verbunden mit dem Hinweis, dass bei
wiederholter Verweigerung von Fahrtauftragsscheinen
mit Sanktionen bis hin zum Ausschluss aus der Genossenschaft zu rechnen ist.
Mit der Zuteilung der Zitrone des Monats an dieses Mitglied sollen sich aber auch all die anderen Kollegen an -
gesprochen fühlen, die ebenfalls Fahrtauftragsscheine
verweigern und dadurch an dem Ast sägen, auf dem sie
sitzen. (TK)
Einladung
Ordentliche Generalversammlung
Dienstag, 13. Juli 2010
Beginn: 10.00 Uhr (Einlass 9.00 Uhr)
Augustiner Keller, Arnulfstraße 52
Wichtige Information | Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen eG
Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die Einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post

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Die Genossenschaft
Übergangsfrist endet
In der ordentlichen Generalversammlung
am 14. Juli 2009 wurde von den Mitgliedern der Taxi-München eG mit einer
deutlichen Willenserklärung von über
72% der Stimmen eine Ergänzung der
Betriebsordnung nach § 49 der Satzung
beschlossen.
Nach einer einjährigen Übergangsfrist
gelten ab dem 30. Juni 2010 für Taxis der
Mitglieder die Vorschriften des § 26 Abs.
2 BOKraft in der Fassung vom 8. November 2007. Danach ist eine nach außen
wirkende Werbung an Taxis nur auf den
seitlichen Fahrzeugtüren zulässig. Zusätzlich sind die Glasscheiben der Türen von
Werbung frei zu halten. 
Wir bitten alle Mitglieder den oben genannten Stichtag zu beachten. Ansonsten
drohen Sanktionen gemäß der Satzung
bis hin zum Ausschluss aus der Taxi-
München eG. (FK)
Taxikontrollen durch die Polizei
Das Polizeipräsidium München teilte uns
mit, dass sich seit einiger Zeit die Beschwerden über das Bereitstellen außerhalb der Standplätze und verkehrswidrigem und behinderndem Abstellen der
Taxis häufen. In nächster Zeit wird die
Polizei daher verstärkt das Verhalten
im Bereich der Taxistände kontrollieren und ahnden. Klage wird vor allem
über das Bereitstellen hinter überfüllten
Standplätzen, in zweiter und sogar
dritter Reihe sowie in Fußgängerbereichen geführt. (FK)
DB-Auftragsscheine
Die Deutsche Bahn ist als Eisenbahnverkehrsunternehmen verpflichtet, einen
Notdienst für Unfallereignisse und Ähn -
liches vorzuhalten. Um keinen weiteren
Verwaltungsaufwand zu betreiben, werden diese Mitarbeiter künftig mit den bekannten Taxigutscheinen (TuH) zu den
Einsatzorten fahren. Die Abrechnung
dieser Fahrten kann nur über die „DB
Services“ erfolgen. Damit nicht fälschlicherweise auf „DB Regio“ oder „DB Fernverkehr“ abgerechnet wird, werden diese
Felder auf der Vorderseite des TuH-Gutscheins geschwärzt, auf der Rückseite
wird die Buchhaltung von „DB Services“
eingedruckt. Diese Gutscheinvariante
wird aber voraussichtlich relativ selten
zur Anwendung kommen. 
Mitglieder der Taxi-München eG können
die Gutscheine wie bisher problemlos bei
der Genossenschaft einreichen. (FK)
Standplatzarbeit
➜ Tollwood
Zum Tollwood-Sommerfestival vom 01.
Juli bis 25. Juli 2010 wird an der Nordwestseite der Ackermannstrasse in der
Rechtsabbiegerspur zum Spiridon-Louis-
Ring, östlich der Haltestelle für den
Shuttlebus, der Taxistand für die Besucher der Veranstaltung eingerichtet.
➜ Nymphenburger 5
Der Taxistand vor dem Anwesen in der
Nymphenburgerstraße 5 wurde ersatzlos
aufgehoben. Der Standplatz wurde weder
von der Kundschaft noch vom Gewerbe
angenommen. (FK)
Neue Straßen
➜ Am Laimer Anger
Der Verbindungsweg „Laimer Kirchweg“
zwischen der Agnes-Bernauer-Straße
und der Mathunistraße wurde in „Am
Laimer Anger“ umbenannt. Der Weg
führt an einer Grünfläche vorbei, die
von der Bevölkerung als Laimer Anger
bezeichnet wird.
➜ Otl-Aicher-Straße
Von der Leopoldstraße zuerst nach Osten,
dann nach Norden und zurück nach
Westen zur Hans-Döllgast-Straße.
➜ Hans-Döllgast-Straße
Von der Otl-Aicher-Str. zuerst nach Norden, im rechten Winkel abknickend nach
Osten und wieder im rechten Winkel abknickend nach Norden zur Domagkstraße.
(FK)
Straßenverlaufsänderungen
➜ Fontanestraße
Von der Mauerkircherstraße ca. 120 m 
in südöstliche Richtung, als Sackstraße
endend.
➜ Grüntal
Von der Mauerkircherstraße gegenüber
der Einmündung „Pernerkreppe“, nach
Südwesten zur Fontanestraße.
➜ Colmdorfstraße
Sackstraße, von der Pretzfelder Straße
zuerst ca. 180 m nach Norden, biegt dann
vor der Bahnlinie nach Osten ab und verläuft ca. 150 m südlich und parallel zur
Bahn und endet mit einem Wendehammer. (FK)
Bauarbeiten Orleansstrasse
Wie wir kurz vor Redaktionsschluss erfahren mussten, werden in den Monaten
Juni und Juli die Fernwärmeleitungen in
der Orleansstrasse erneuert. Den Bauarbeiten fallen große Teile der Reserveflächen am Taxistand Ostbahnhof zum Opfer. Der zuständige Bauleiter teilte uns
auf Nachfragen mit, dass die Arbeiten
zuvor bei Taxifahrern am Standplatz bekannt gegeben wurden. Wir bedanken
uns keinesfalls bei der Baufirma für diese
Zusammenarbeit. (FK)
Einstellung von Fahrern
Bitte nehmen Sie unbedingt vor Einstellung der Fahrer Herrn Erdem Vedat oder
Herrn Bui Duc Hoang Kontakt mit dem
Vorstand der Genossenschaft auf. (FK)
Handy-Aufträge
Seit der Aufstellung von Telefonzellen im
Münchner Stadtgebiet, wurden diese auch
zur Taxibestellung genutzt. Die gelben
Häuschen verfügten über keine postalische Adresse, so dass die Aufträge mit
TAXIKURIER JULI
20106
Verkehrsmedizinische
Untersuchungen
Dr.Josef Venczel
Dr.Marta Venczel
Betriebsärzte
Adelheidstr.23
80798 München
T el:2729460 Fax: 27294614
Handy: 0172 / 8916575
Alle med.Untersuchungen für Ersterwerb
oder Verlängerung des Führerscheins
für Berufsfahrer (T axi,LKW,Bus etc)
bei Bedarf auch am Wochenede.

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Die Genossenschaft
dem Zusatz „Telefonzelle“ am Sprechfunk
vermittelt wurden. Der Taxifahrer wusste
dadurch, dass die Kundschaft in der Nähe
einer Telefonzelle zu finden war. Mit dem
Auftreten von Mobilfunktelefonen und
der damit verbundenen Bestellmöglichkeit an nahezu jedem beliebigen Ort, war
dieser Zusatz irreführend. Die Bezeichnung wurde von „Telefonzelle“ in „Handy“ geändert.
Auch in den Zeiten automatischer Datenfunkvermittlung gibt es nach wie vor
Aufträge, bei denen die Kundschaft das
Taxi an eine Straßenkreuzung oder einen
markanten Bezugspunkt bestellt. Gemäß
Personenbeförderungsgesetz besteht Beförderungspflicht, wenn der Ort klar definiert ist, der Kunde also vom Taxifahrer
an der bezeichneten Stelle gefunden werden kann. „Messegelände“ ist dafür nicht
ausreichend, sehr wohl aber durch die
Angabe einer Zusatzinformation, wie
„Messe Ausgang-Ost“ . Im Taxigewerbe ist
die Meinung weit verbreitet, dass diese
Aufträge mit dem hohen Risiko einer
Leerfahrt behaftet sind. Unsere Statistik
beweist aber, dass Fehlfahrten bei Handy-
Bestellungen im Durchschnitt liegen. 
Um eine ausgewogene Balance zwischen
den Interessen der Kundschaft aber auch
des Taxigewerbes zu finden, haben wir
die automatische Vermittlungsroutine für
diese Aufträge überprüft. Verschiedene
Anregungen unserer Mitglieder waren
dabei hilfreich und nach Rücksprache mit
den Profis aus der Funkzentrale wurde
die Vermittlungsprozedur für Handy-Aufträge wie folgt geändert: 
1. Der Auftrag wird am nächst gelegenen Standplatz vermittelt. Sollte sich
im Umkreis von 2 km kein Standplatz
befinden oder hält sich kein Taxi an
dem Halteplatz bereit, wird der Auftrag als Raumangebot vermittelt. 
2. Die Bestellung eines Eckenstehers
wird in Zukunft auf dem Datenfunkdisplay mit „Handy-Auftrag“ angezeigt. Zusammen mit der Entfernungsangabe zum Kunden erhält der
Taxifahrer alle wesentlichen Informationen über den Auftrag. 
3. Um die bereitgehaltenen Taxis an den
Halteplätzen nicht zu benachteiligen,
wird der Ausgleich nur noch gewährt,
wenn der Handy-Auftrag über einen
Standplatz vermittelt wurde.
4. Die Verweildauer in der Automatik
wird auf 2 Minuten reduziert. Danach
wird der Handy-Auftrag über Sprechfunk vermittelt.
In der Testphase wurden 87% der Handy-
Bestellungen in weniger als einer Minute
über einen Standplatz vermittelt, weitere
9% als Raumauftrag und nur 4% fielen
aus der automatischen Vermittlungsprozedur an den Sprechfunk zurück. (FK)

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Streiflicht des Aufsichtsrats
Ich würde mich freuen, Sie zur Generalversammlung am 13. Juli 2010 im Augustiner Keller begrüßen zu können und
weise gerne noch einmal auf die Wichtigkeit dieser Generalversammlung hin.
Sie haben durch die Wahlen zum Vorstand und Aufsichtsrat die Möglichkeit
der direkten Einflussnahme auf die Geschicke Ihrer Genossenschaft. Bitte nutzen Sie diese Chance und investieren
Sie einmal im Jahr einige wenige Stunden für Ihre Zukunft und zum Wohle
der Taxi München eG. Eine ordnungsund fristgerechte Einladung wird Ihnen
selbstverständlich noch zugehen.
Ich möchte an dieser Stelle noch einmal
Hans Meißner für sein langjähriges Engagement und die konstruktive Arbeit
als Vorstand danken. Hans Meißner ist
aus Altersgründen von seinem Amt zurückgetreten. Dies hat zur Folge, dass
ein neues Vorstandsmitglied gewählt
werden muss. Für diese neu zu besetzende Position schlägt der Aufsichtsrat
Herrn Alfons Haller vor, der sich in den
letzten Jahren durch sein kompetentes
Einsetzen für die Genossenschaft bestens für das Amt als Vorstand empfohlen hat.
Durch das turnusgemäße Ausscheiden
dreier Mitglieder stehen auch für den
Aufsichtsrat Wahlen an. Dies möchte
ich zum Anlass nehmen, hier noch einmal in aller gebotenen Kürze auf die
Aufgaben, Rechte und Pflichten eines
Aufsichtsrates einzugehen. Zum Aufsichtsrat darf grundsätzlich nur eine
natürliche Person, die Mitglied der Taxi-
München eG ist und geordnete Geschäftsverhältnisse vorweisen kann, gewählt werden.
Die vornehmlichste Aufgabe des Aufsichtsrates ist es als Kontrollinstanz den
Vorstand konstruktiv-kritisch in dessen
Leitungsfunktion zu begleiten und gegebenenfalls für die Interessen der Mitglieder wahrend einzugreifen.
Zur Erfüllung dieser Aufgabe forderte
der Aufsichtsrat der Taxi München eG
unter anderem monatliche Berichte des
Vorstandes, diskutierte in den Aufsichtsratsitzungen anstehende Entscheidungen mit dem Vorstand und überprüfte durch regelmäßige Revisionen die
Geschäftsunterlagen.
Außerdem stellt der Aufsichtsrat das
Verbindungsglied zwischen den Mitgliedern und dem Vorstand dar. Dazu dienen vor allen Dingen regelmäßige Gespräche mit Mitgliedern, um die
Bedürfnisse und Wünsche sowie Kritik
und Anregungen zu erfragen und an
den Vorstand weiterzuleiten. Umgekehrt
kann der Aufsichtsrat durch Aufklärung
von Missverständnissen zur Auflösungen etwaiger Spannungen zwischen
Vorstand und Mitgliedern beitragen.
Durch diese Kontroll- und Bindegliedfunktion wird der Aufsichtsrat zu einem
wertvollen Gremium der Genossenschaft. Kandidaturen zu diesem Amt
sollten daher in dem Bewusstsein der
Verantwortung und des Arbeitspensums
gründlich überdacht werden.
Ich wünsche eine unfallfreie Fahrt und
gute Geschäfte.
Mit kollegialen
Grüßen
Ihre
Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
Taxi-München eG – eplus Vertragsumstellung!
Die Vertragsumstellung der im Mai-TAXIKURIER veröffentlichten Vertragsumstellung läuft. Über 50% der Verträge wurden auf den neuen Tarif umgestellt. 
Wir bitten dringend alle Kollegen, die noch kein neues Handy seit Juni 2008 
beantragt haben sich zu melden – die Bestellung ist nur bis August möglich. (EC)
Bitte melden Sie sich bei Frau Choleva, Telefon (0 89) 21 61-367
Die Genossenschaft
Fahrpreise
… eine Hilfe für Ihre tägliche Arbeit
(zum Ausschneiden für den Taxi-
Geldbeutel).
Täglich werden Sie gefragt, wie viel es
denn ungefähr kostet, wenn der Fahrgast von A nach B will. Damit Ihre
Schätzungen realistisch sind, finden
Sie hier die Fahrpreise nach km inkl.
10% Wartezeit.
Kilo- Fahrpreis Kilo- Fahrpreis
meter in Euro meter in Euro
1 4,70 45 67,60
2 6,50 50 74,50
3 8,30 55 81,30
4 10,00 60 88,20
5 11,80 70 102,00
6 13,30 80 115,70
7 14,90 90 129,50
8 16,40 100 143,20
9 17,90 110 157,00
10 19,50 120 170,70
11 20,80 130 184,50
12 22,20 140 198,20
13 23,60 150 212,00
14 25,00 160 225,70
15 26,30 170 239,50
16 27,70 180 253,20
17 29,10 190 267,00
18 30,50 200 280,70
19 31,90 210 294,50
20 33,20 220 308,20
25 40,10 230 322,00
30 47,00 240 335,70
35 53,90 250 349,50
40 60,70
✃
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
TAXIKURIER JULI 20108

Seite 9

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Der Landesverband
Betriebsmedizinische und sicherheitstechnische Versorgung
Zusammen mit dem BZP hat das in Dortmund ansässige „Prävent Centrum“, ein
Medizin-Spezialanbieter im Bereich Verkehrsmedizin und Sicherheitstechnik und
seit vielen Jahren im Gewerbe in den
Untersuchungen für die P-Scheinverlängerung unterwegs, ein Modell entwickelt,
welches vor Allem auch den kleineren
Taxi- und Mietwagenbetrieben ein Rundum-Sorglos-Paket für die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung bietet. 
Zu den Grundlagen: das Arbeitssicherheitsgesetz verlangt, dass jeder Unternehmer, der mindestens einen Mitarbeiter beschäftigt, einen Sicherheitsbeauftragten
und einen Betriebsarzt zu bestellen hat,
wobei diese dann bestimmte betriebsärztliche und sicherheitstechnische Untersuchungen durchführen sollen. Der verpflichtete Unternehmer hat auch die
Kosten dieser Untersuchungen zu tragen.
Grundsätzlich sind die Betreuungsverpflichtungen derart aufgeteilt, dass Betriebe mit unter 30 Mitarbeitern eine sogenannte Grundbetreuung alle vier Jahre
erhalten bzw. einholen müssen, dazu
kommen kann aber eine anlassbezogene
Betreuung, bspw. dann, wenn eine Häufung gesundheitlicher Probleme bei den
Mitarbeitern auftritt. Bei Betrieben mit
mehr als 30 Mitarbeitern ist sogar eine
jährliche Vor-Ort-Regelbetreuung vorgeschrieben. In der Praxis werden die Kleinunternehmen schon mangels Kenntnis
und Zeit diese Regelbetreuung aber gar
nicht auf sich nehmen. 
Das BZP/Prävent-Modell geht nun davon
aus, dass das „Prävent Centrum“ die gesetzlichen Pflichtuntersuchungen – sowohl betriebsmedizinisch wie sicherheitstechnisch – in einem Paket durchführt,
welches im Übrigen nicht nur im Verhältnis zu dem gesetzlichen Pflichtangebot
besser und sinnvoller, sondern zudem
auch noch in den allermeisten Fällen
deutlich günstiger ist. Das Paket wird zu
weitaus geringeren Kosten offeriert als
bspw. die Mitgliedschaft im ASD jährlich
kostet. 
Das „Prävent Centrum“ bietet regelmäßige Seminare vor Ort für die Unternehmer.
Zudem werden allen betreuten Unternehmern Komplettunterlagen zur eigenen
Umsetzung der Pflichten aus dem Arbeitssicherheitsgesetz zur Verfügung gestellt. Gefährdungsbeurteilungen, Formulierhilfen für die Betriebsanweisungen,
Mitarbeiterschulungen, ein Telefonservice
auch für individuelle betriebsmedizinische Fragestellungen sowie regelmäßige
Sicherheitsbriefe runden das Angebot ab. 
Die Konsequenz ist, dass bei der Teilnahme am BZP/Prävent-Modell für die
Unternehmer weniger Arbeit entsteht,
gleichzeitig aber die Sicherheit geboten
wird, dass die Unternehmer bei Kontrollen der BG und sonstigen Aufsichtsbehörden immer die Einhaltung der Verpflichtungen nachweisen können. 
Und nun das Wichtigste: Das komplette
Regel-Betreuungsmodell kostet für Mitglieder des Landesverbands Bayern pauschal pro Jahr pro Mitarbeiter 19,90 Euro
netto.
Die wechselbereiten Unternehmer können
bestehende Versorgungsverträge problemlos kündigen, wobei die ASD-Mitglieder wiederum beachten sollten, dass
dort vor dieser Kündigung bereits die Betreuungsvereinbarung mit dem „Prävent
Centrum“ vorgelegt werden muss. Die
kompletten Unterlagen mit weiteren Infos
zu dem BZP/Prävent-Betreuungsmodell
sind abrufbar unter der Telefonnummer
0231-29278021, können aber auch im
Internet unter www.praevent-centrum.de
herunter geladen werden. (FK)
Quelle: BZP AR.Nr. 17/10
Rußfilter-Förderung 2010
Etwa 400.000 Fahrzeuge sind bis zum
Herbst 2009 mit einem Rußpartikel-Filter
nachgerüstet worden. Auch in diesem
Jahr können Autofahrer wieder mit staatlicher Unterstützung rechnen.
Am 13. Mai trat einen neue Förderricht -
linie in Kraft, die zusätzlich Dieselfahrzeuge mit Erstzulassung vor 2007 berück -
sichtigt, auch wenn diese bereits im Jahr
2010 nachgerüstet wurden.
Die Fördermittel in Höhe von 330 Euro
werden nur noch bar, als nicht mehr in
Form einer Kfz-Steuerermäßigung ausgezahlt. Die nötigen Antragsformulare stehen ab dem 1. Juni 2010 beim Bundesamt
für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
(BAFA) unter www.pmsf.bafa.de im Internet zur Verfügung. Die Anträge müssen
spätestens bis zum 15. Februar 2011 gestellt werden. Der Fördertopf reicht für
etwa 160.00 Fahrzeuge und wird in der
Reihenfolge der Antragsstellung bear -
beitet. (FK)
Zustand der Taxis
Laut der GTÜ (Gesellschaft für Technische
Überwachung mbH) hat sich der technische Zustand der Taxis im letzten Jahr
deutlich verbessert. Die Flotte wurde immer jünger. Allein im vergangenen Jahr
tauschten die Taxi-Unternehmen rund
14.000 Altfahrzeuge gegen Neuwagen
aus. Derzeit liegt das Durchschnittsalter
aller bundesdeutschen Taxis bei rund fünf
Jahren, im Schnitt legt ein Taxi pro Jahr
mehr als 50.000 km zurück. Gegenüber
dem Vorjahreszeitraum hat sich bei der
Hauptuntersuchung die Anzahl der Fahrzeuge ohne Mängel um 29% erhöht. (FK)
Spenden an das BRK, MHD oder die
Johanniter Unfallhilfe stärken die
Konkurrenz zum Taxigewerbe und
zerstören unsere Arbeitsplätze. (HM)
Information
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
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Taxler braucht
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9TAXIKURIER JULI 2010

Seite 10

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10 TAXIKURIER JULI 2010
Zum Titelbild
In München wird der Sommer ja gerne mit
Biergarten und Maßkrug assoziiert. Dieses
Thema haben wir im letzten TAXIKURIER
ausführlich und Taxi-affin behandelt.
So haben wir uns in der Hoffnung auf
einen sonnigen Sommer für den Eisbecher
entschieden. Bei der Produktion des Titelbilds, das mit freundlicher Unterstützung
vom „Eis-Cafe Italia“ in der Ehrengutstraße
(Röcklplatz) realisiert wurde, gab es „Eis
satt“ für alle Beteiligten. Köstlich! (PR)
➜ Die Menschheit (6,8 Milliarden) wächst jährlich um ein Prozent.
Circa 2 Prozent Geburten, 1 Prozent Todes fälle.
➜ Usain Bolt lief bei seinem Gold-Lauf in Peking 2008 die 100 Meter in
9,58 Sekunden und erreichte dabei eine Höchstgeschwindigkeit von
44,72 km/h.
➜ Der „Durchschnitts-Deutsche“ konsultiert 18 Mal pro Jahr den Arzt.
Die Schweden gehen nur etwa drei Mal pro Jahr zum „Onkel Doktor“ .
➜ Handball ist gemäß einer Untersuchung die härteste Sportart der Welt.
➜ Am 08. Juni 2009 stellte der Franzose Stephane Mifsud mit 11 Minuten und 38 Sekunden einen Weltrekord im „Unter Wasser die Luft anhalten“ auf. (PR)
Die fünf Weisheiten des Monats
Votum für Umsatz
Ohne Worte
Zuerst wurde es in Flugzeugen verboten, dann in öffentlichen Gebäuden,
Bahnhöfen, Büros, Taxis, Zügen, Clubs und Restaurants. Der Marlboro-
Mann und das Camel-Kamel wurden aus Kino, Fernsehen und Zeitschriften verbannt. Bis zum Aufstand der Eckkneipen, der das Rauchverbot mit
Unterstützung des Bundesgerichtshofes wieder einschränkte, war das Rauchen praktisch nur noch in Gefängnissen legal.
Jetzt wäre so schön Ruhe eingekehrt. Alles könnte gut sein, wenn nicht
ein paar selbsternannte Volksschützer quer schießen würden.
Der 4. Juli ist ein Pflichttermin für alle, die vom Taxi leben. Falls der
Volksentscheid negativ ausfällt und somit ein totales Rauchverbot zum
Ergebnis hat, ist dies in erster Linie ein Drama für die Gastronomie. Welcher Raucher bleibt noch gemütlich nach dem Essen im Restaurant sitzen,
wer besucht noch die vielen Stüberl in unserer Stadt und wer fährt dann
nachts noch Taxi? Natürlich ist und war das Rauchen immer eine
Schnappsidee. Rauchen ist Zeitverschwendung, Geldverschwendung und
Lebensverschwendung.
Dennoch ist jeder Raucher und Nichtraucher aufgerufen, am 4. Juli sein
Kreuz gegen die Bevormundung durch die „Gut-Menschen“ zu machen.
Viele empfinden das Raucher-Thema als einen weiteren Schritt zur Regulierung aller Lebensbereiche.
„Bayern sagt Nein“ muss also das Motto für alle rauchenden und nicht
rauchenden Taxifahrer mit Umsatzdenken sein.
3093
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
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G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen
G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
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Seite 11

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11TAXIKURIER JULI 2010
Hallo,
ich bin Landkreis-Taxler und wurde
im Herbst 2009 von der Fa. JAM
Transfer um ein Angebot für Langstreckenfahrten gebeten. Die Fahrten sollten über JAM vermittelt, der
Fahrpreis, je nach Einzelfall, in bar
vom Kunden oder per Rechnung an
JAM beglichen werden.
Es kam im Dezember zu 2 Aufträgen auf Rechnung, diese wurde
aber nie bezahlt. Zufällig habe ich
einen MW-Unternehmer kennen
gelernt, der ebenfalls noch Forderungen gegen JAM offen hat. Es
liegt der Verdacht nahe, dass diese
Firma es zum Geschäftsprinzip erklärt hat, das Geld bei den Kunden
zu kassieren und nicht an die
Unternehmer weiter zu leiten.
Sollten sich mehrere Kollegen finden, die ebenfalls vergeblich auf Ihr
Geld warten, könnte man eventuell
gemeinsame rechtliche Schritte in
Erwägung ziehen. Ich würde mich
bereit erklären entsprechende erste
Schritte gegen die JAM-Group zu
koordinieren/organisieren.
Arno Hildebrandt
Falkenweg 1, 82061 Neuried
0174-3350940
Taxi-Würmtal
DasWürmtalbuch
Leserbriefe/Forum
Trotz über 3.000 Taxis in der Millionenstadt München und dem täglichen Kampf 
um Umsatz war und ist die Taxiwelt eine Familie. Erheblichen Anteil daran haben
Personen, die sich über das übliche Maß hinaus für unser Gewerbe einsetzen. 
Der TAXIKURIER stellt diese „guten Geister“ der Taxibranche vor und bedankt sich
damit gleichzeitig für das Engagement dieser Menschen.
Wer sich der Firma Stimmer in der Lindberghstraße nähert, fühlt sich als Taxler
gleich heimisch. So viele hellelfenbeinfarbene Fahrzeuge sieht man sonst nur am
Stachus. Kein Wunder, denn rund die Hälfte der Kunden sind Taxiunternehmer,
die meisten davon langjährige Stammkunden, und auch viele Mehrwagen-
Unternehmer.
Rund 20 Mitarbeiter sorgen sich schnell, zuverlässig und preiswert um die Einnahmequelle der Taxiunternehmer. Ob Ölwechsel, Kundendienst oder wenn nach
einem Unfall die halbe Frontpartie fehlt, hier ist man seit Jahrzehnten an der
richtigen Adresse. Spezialisiert ist Stimmer auf Mercedes, aber auch das gesamte
Test-Equipment für VW und AUDI ist vorhanden. Alle gängigen Ersatzteile, teilweise bereits in Taxifarbe sind vorrätig, so dass die Taxis umgehend wieder einsatzbereit sind. Rolf Stimmer ist von Mercedes besonders überzeugt: „Er hält
lange, die Ersatzteile sind schnell verfügbar und er ist am wenigsten verbaut.“
Das Verhältnis mit Münchens Taxiwelt ist hervorragend, sogar die Zahlungsmoral ist besser geworden. Um dieses Thema kümmert sich jedoch die sympathische
Frau Stimmer. (PR)
Steckbrief
Name: Stimmer
Vorname: Rolf
Alter: 49
Sternzeichen: Stier
Familienstand: Verheiratet, 2 Kinder
Geburtsort: München-Schwabing
Wohnort: Sauerlach
Hobbies: Oldtimer-Fahrzeuge
Musik: Oldies, Rock
Urlaub: Italien
Ralf Stimmer
Stimmer & Sohn GmbH
Taxlers Freunde
Büroservice
 
Bomhardstr. 7, 82031 Grünwald, 
Tel: 089 / 649 11 709, Fax: 089 / 649 43 929 
Mobil: 0177/24 84 952, Email: info@lh-bueroservice.de
HILFE !!!
Raubt Ihnen Ihr Papierberg schon 
wieder kostbare Arbeitszeit?
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Dafür sind wir doch da. 
Sie kümmern sich um Ihr Geschäft
und wir kümmern uns um Ihren Berg .
Rufen Sie uns an. Wir können Ihnen helfen. 
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit
Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. 
Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und
muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.

Seite 12

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12 TAXIKURIER JULI 2010
Wer sich eine Zeit lang im Taxigewerbe
getummelt hat und genügend Selbstdisziplin aufbringt, um trotz aller Freiheit vom
Taxifahren leben zu können, für den stellt
sich früher oder später die Frage nach einem eigenen Taxi. Hier sollen die Wege
zum eigenen Unternehmen erklärt werden.
Antrag auf Taxigenehmigung bei der
Ordnungsbehörde
Eigentlich könnte es ganz problemlos
sein: Geeignetes Auto besorgen, mit elfenbeinfarbener Folie bekleben, Taxameter rein, Dachzeichen drauf – fertig?
Leider (oder aus der Sicht des Taxigewerbes: glücklicherweise) ist es nicht ganz so
einfach. Das Personenbeförderungsgesetz
(PBefG) bestimmt in § 2.1.4: „Wer … mit
Kraftfahrzeugen im Gelegenheitsverkehr
… Personen befördert, muss im Besitz einer Genehmigung sein. …“
Das bedeutet: Der zukünftige Taxiunternehmer muss bei der zuständigen Ordnungsbehörde (PBefG § 11.2.2) eine Taxigenehmigung beantragen. Für den
Bereich der Landeshauptstadt München
ist dies das
Kreisverwaltungsreferat (KVR), 
Hauptabteilung III – Straßenverkehr/
Gewerblicher Kraftverkehr (KVR-III/14)
Postadresse: Postfach, 80466 München.
Das Dienstgebäude befindet sich in der
Ruppertstr. 19, 80337 München.
Nach § 12 PBefG soll der Antrag auf eine
Taxigenehmigung folgende Punkte enthalten:
➜ Name, Wohn- und Betriebssitz des
Antragstellers sowie dessen Geburtsdatum und Geburtsort
➜ Angaben darüber, ob der Antragsteller bereits eine Genehmigung für eine
Verkehrsart nach PBefG besitzt oder
schon einmal besaß (Taxi oder Mietwagen/Mietomnibus, Ausflugsfahrten oder
Ferienzielreisen, Linienverkehr)
➜ Art der beantragten Verkehrsform
(hier: Taxi)
➜ Angabe über Anzahl, Art und Zahl
Sitzplätze der zu verwendenden KFZ
Zur Führung eines Taxiunternehmens
werden im Personenbeförderungsgesetz
(PBefG) in § 13.1 folgende Voraussetzungen aufgeführt:
„Die Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn 
1. die Sicherheit und die Leistungsfähigkeit des Betriebs gewährleistet sind,
2. keine Tatsachen vorliegen, die die
Unzuverlässigkeit des Antragstellers
als Unternehmer oder der für die Führung der Geschäfte bestellten Personen dartun,
3. der Antragsteller als Unternehmer
oder die für die Führung der Geschäfte bestellte Person fachlich geeignet
ist und
4. der Antragsteller und die von ihm
mit der Durchführung von Verkehrsleistungen beauftragten Unternehmer
ihren Betriebssitz oder ihre Nieder -
lassung im Sinne des Handelsrechts
im Inland haben.“
Die Sicherheit und Leistungsfähigkeit des
Betriebes wird entsprechend § 2 der Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr (PBZugV) nachgewiesen
durch
➜ Bankbestätigung oder Bescheinigung
eines Steuerberaters (nicht älter als 1
Jahr) über Eigenkapital und Reserven für
das erste Taxi in Höhe von 2250 Euro, für
jedes weitere Taxi zusätzlich 1250 Euro
➜ Unbedenklichkeitsbescheinigungen
(nicht älter als drei Monate) von
Titelthema
Vom Taxifahrer zum 
Taxiunternehmer
In seinem großen Abschieds-„Special“ im
Magazin der Süddeutschen Zeitung erklärt
Hans Meissner, der scheidende langjährige
Vorstand der Taxi-München eG, warum
man Taxifahrer wird: „Taxifahrer wollen
frei und unabhängig sein. Das ist zwar eine
Illusion, aber egal, um die geht es, die ist
wichtig.“ Den meisten von uns war der
Beruf des Taxifahrers nicht in die Wiege
gelegt. Je länger wir aber Freiheit, Eigenverantwortung und manchmal auch
Abenteuer erleben, desto schwieriger wird
es, sich in ein Team und in eine betriebliche Hierarchie einzufügen.
– Finanzamt 
– Stadtsteueramt 
–A O K
– Berufsgenossenschaft.
Die persönliche Zuverlässigkeit des
Unternehmers ergibt sich nach PBZugV
§1 aus der Vorlage von
➜ Führungszeugnis
➜ Auskunft aus dem Gewerbezentral -
register
➜ Auskunft des Kraftfahrtbundesamtes
in Flensburg (aufgrund PBefG § 12.3,
wird von der Genehmigungsbehörde bei
Antragstellung automatisch angefordert)
Als Nachweis für die fachliche Eignung
gilt
➜ Bescheinigung der IHK über das Bestehen der so genannten „Unternehmerprüfung“ (meist nach Teilnahme an einem
„Unternehmerkurs“)
➜ oder Nachweis über eine entsprechende Ausbildung oder bereits ausgeführte
Tätigkeit in einem Verkehrsunternehmen 
Die Frage des inländischen Betriebssitzes
wird in unserem Fall keine Rolle spielen,
da nach PBefG § 47.2 Taxis nur in der
Gemeinde bereitgehalten werden dürfen,
in der der Unternehmer auch seinen Betriebssitz hat.
Die Wartelisten
Leider (oder aus der Sicht der bereits bestehenden Taxiunternehmen: glücklicherweise) führt dieser Weg nur nach langer
Wartezeit zum Ziel. In München gab es
fast 20 Jahre lang einen Zulassungsstop
für neue Taxikonzessionen. Nach PBefG
§ 13.4 ist eine Genehmigung zu versagen,
„… wenn die öffentlichen Verkehrsinteressen dadurch beeinträchtigt werden,

Seite 13

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13TAXIKURIER JULI 2010
dass durch die Ausübung des beantragten
Verkehrs“ (also durch Neugenehmigungen) „das örtliche Taxengewerbe in seiner
Funktionsfähigkeit bedroht wird. Hierbei
sind für den Bezirk der Genehmigungsbehörde insbesondere zu berücksichtigen
1. die Nachfrage nach Beförderungsaufträgen im Taxenverkehr,
2. die Taxendichte,
3. die Entwicklung der Ertrags- und Kostenlage unter Einbeziehung der Einsatzzeit,
4. die Anzahl und Ursachen der Geschäftsaufgaben.“
„Zur Feststellung der Auswirkungen früher erteilter Genehmigungen auf die öffentlichen Verkehrsinteressen soll die
Genehmigungsbehörde vor der Entscheidung über neue Anträge einen Beobachtungszeitraum einschalten. Der Beobachtungszeitraum soll höchstens ein Jahr seit
der letzten Erteilung einer Genehmigung
betragen.“ (PBefG § 13.4 Abs. 2) 
Das bedeutet nicht, dass das KVR nach
diesem Jahr neue Genehmigungen ausreichen muss. Vielmehr sind nach Ablauf
eines Beobachtungszeitraumes erneut die
oben genannten Fragen zu prüfen. Gegebenenfalls können, wie in München öfters geschehen, mehrere Beobachtungszeiträume aufeinander folgen.
Da also in München fast 20 Jahre lang
nur in Einzelfällen neue Taxigenehmigungen erteilt wurden, wurden die Bewerber um Neugenehmigungen in Wartelisten aufgenommen. Wenn man dem
KVR gegenüber die Voraussetzungen
nach § 13 PBefG nachgewiesen hat, kann
man sich gegen die einmalige Zahlung
einer Gebühr von 170,- Euro und Auslagen von derzeit 5,81 Euro auf diese Listen
setzen lassen. Liste 1 (177 Bewerber nach
Auskunft des KVR im Mai 2010) ist für
Neubewerber vorgesehen. Bei einer Neuvergabe ist die Berücksichtigung von Bewerbern aus dieser Liste gegenüber Liste
2 im Verhältnis von ungefähr 4:1 zu erwarten. In Liste 2 können sich Bewerber
aufnehmen lassen, die bereits eine oder
mehrere Taxikonzessionen besitzen (Altbewerber). In beiden Listen „… sollen die
Antragsteller nach der zeitlichen Reihenfolge des Eingangs der Anträge berükksichtigt werden.“ (PBefG § 13.5, Satz 2)
Antragsteller werden unabhängig vom
Zeitpunkt der Antragstellung nachrangig
behandelt, wenn sie
1. das Taxengewerbe nicht als Hauptbeschäftigung zu betreiben beabsichtigen,
2. ein Unternehmen nicht als Haupt -
beschäftigung betrieben oder innerhalb der letzten acht Jahre ganz
oder teilweise veräußert oder verpachtet haben
3. oder der Betriebspflicht nicht ordnungsgemäß nachgekommen sind.
(PBefG § 13.5, Satz 3)
Kauf eines bestehenden Taxibetriebes
Wer nicht bereit ist, bis zur Neuerteilung
einer Taxikonzession zu warten, hat die
Möglichkeit, ein bestehendes Taxiunternehmen zu kaufen (eigentlich: nach
§ 2.2.2 PBefG mit allen Rechten und
Pflichten auf sich übertragen zu lassen).
Hier stellt der Neubewerber ebenfalls bei
der Genehmigungsbehörde einen Antrag
auf Erteilung einer Taxigenehmigung und
weist die oben genannten Voraussetzungen nach § 13 PBefG nach. 
Gleichzeitig stellt der bisherige Unternehmer einen Antrag auf Übertragung seines
Betriebes mit allen Rechten und Pflichten
auf den Käufer. Dabei muss er neben dem
Kaufvertrag einen Grund für die Veräußerung nennen und nach PBefG § 25.4 dieselben Unbedenklichkeitsbescheinigungen
vorlegen wie der Käufer. 
Zu beachten ist, dass nach PBefG § 2.3
„die aus der Genehmigung erwachsenden
Rechte und Pflichten nur übertragen werden, wenn gleichzeitig das ganze Unternehmen oder wesentliche selbständige
und abgrenzbare Teile des Unternehmens
übertragen werden.“ Das bedeutet, dass
auch bestehende Verbindlichkeiten
(Schulden), Arbeitsverhältnisse (Fahrer,
falls vorhanden) und der Betriebssitz
(falls nicht identisch mit der Wohnung
des Besitzers) mit übernommen werden.
Die privatrechtlichen Fragen wie Kaufpreis, Übertragung des Genossenschaftsanteils bei der Taxi-München eG und
Übernahme von Verbindlichkeiten und
Personal werden in einem eigenen Vertrag geregelt.
Neuerteilung einer Taxigenehmigung
Mittlerweile hat die Genehmigungsbehörde (das KVR) begonnen, aus dem natürlichen Rücklauf von Taxikonzessionen
(wenn Unternehmer die Voraussetzungen
wie Zuverlässigkeit oder Leistungsfähigkeit nicht mehr nachweisen konnten oder
ganz einfach vergessen haben, ihre Genehmigung zu verlängern) in begrenztem
Umfang neue Taxigenehmigungen auszugeben. Dies wird aber nur zu einem langsamen Abbau der Warteliste führen.
Wenn man dann zu den Glücklichen gehört, die sich ihre Taxigenehmigung „erwartet“ haben, muss man sich im Klaren
sein, dass nach PBefG § 13.5.3 die Genehmigung an Neubewerber erst einmal
für die Dauer von 2 Jahren erteilt wird. In
dieser Zeit darf die Genehmigung nicht
verkauft (übertragen) werden. 
➜
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
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oder 15 Minuten vor Kursbeginn im 
Schulungsraum bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
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13.00 – 17.00 Uhr
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Kursraum der Taxi-München eG
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Taxistiftung Deutschland
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Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 5/2010 vom 07.09.2010 bis 05.10.2010
Kurs 6/2010 vom 12.10.2010 bis 09.11.2010
Kurs 7/2010 vom 16.11.2010 bis 14.12.2010

Seite 14

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14 TAXIKURIER JULI 2010
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
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Anzeigenschluss ist der 14.07.2010
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TAXIKURIER | Ausgabe Juli 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Highlights aus Taxler-Sicht 
§ Der Kunstpark
Bestandsaufnahme Kultfabrik und Optimol
§ Die Sehenswürdigkeiten Münchens
Der Friedensengel
§ Vom Fahrer zum Unternehmer
Voraussetzungen, Pflichten, Rechte
SOMMER
Zuständige Genehmigungsbehörde
Kreisverwaltungsreferat (KVR), 
Hauptabteilung III – Straßenverkehr/
Gewerblicher Kraftverkehr (KVR-
III/14)
Postadresse: 
Postfach, 80466 München.
Subjektive Voraussetzungen für eine
Genehmigung nach PBefG §13
„Die Genehmigung darf nur erteilt
werden, wenn 
1. die Sicherheit und die Leistungs -
fähigkeit des Betriebs gewährleistet
sind,
2. keine Tatsachen vorliegen, die die
Unzuverlässigkeit des Antragstellers
als Unternehmer oder der für die
Führung der Geschäfte bestellten
Personen dartun,
3. der Antragsteller als Unternehmer
oder die für die Führung der Geschäfte bestellte Person fachlich
geeignet ist
Nachweis der Sicherheit und
Leistungsfähigkeit
➜ Bankbestätigung oder Bescheinigung eines Steuerberaters (nicht älter
als 1 Jahr) über Eigenkapital und Reserven für das erste Taxi in Höhe von
2250 Euro, für jedes weitere Taxi zusätzlich 1250 Euro
➜ Unbedenklichkeitsbescheinigungen
(nicht älter als drei Monate) von
– Finanzamt 
– Stadtsteueramt 
–A O K
– Berufsgenossenschaft.
Nachweis der persönlichen
Zuverlässigkeit
➜ Führungszeugnis
➜ Auskunft aus dem Gewerbezentralregister
➜ Auskunft des Kraftfahrtbundesamtes in Flensburg (wird von der Genehmigungsbehörde bei Antragstellung
automatisch angefordert)
Nachweis der fachlichen Eignung
➜ Bescheinigung der IHK über das
Bestehen der so genannten „Unternehmerprüfung“
➜ Nachweis über eine entsprechende
Ausbildung oder bereits ausgeführte Tätigkeit in einem Verkehrsunternehmen 
PBefG § 13.5.3
Einem Antragsteller darf jeweils nur
eine Genehmigung erteilt werden, sofern nicht mehr Genehmigungen erteilt
werden können, als Antragsteller vorhanden sind. Die Genehmigung ist
Neubewerbern für die Dauer von zwei
Jahren zu erteilen; die aus der Genehmigung erwachsenden Rechte und
Pflichten dürfen während dieses Zeitraums nicht übertragen werden. (KGF)
Quellen:
KVR München, Abteilung Taxiverkehr 
(mit Antragsformularen zum Ausdrucken):
www.muenchen.de/Rathaus/kvr/strverkehr/
gewverkehr/taxigewerbe/134603/index.html
Gesetze im Internet: 
www.gesetze-im-internet.de/
PBefG:
www.gesetze-im-internet.de/pbefg/index.html
Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr (PBZugV):
www.gesetze-im-internet.de/pbzugv/index.html
Alle nötigen Schritte zur 
Selbständigkeit auf einen Blick
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Seite 15

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15TAXIKURIER JULI 2010
Witz des Monats
Im Unterricht geht es um das
Thema Tod. Der Lehrer fragt: 
„Kennt ihr einen Menschen, der
einen schönen Tod hatte?“
Klaus meldet sich: 
„Mein Opa. Er ist einfach eingeschlafen und gestorben.“ 
Darauf der Lehrer: 
„Ja, das ist ein schöner Tod. 
Und wer kennt einen Menschen,
der keinen schönen Tod hatte?“
Wieder meldet sich Klaus: 
„Die drei Leute, die bei meinem 
Opa im Taxi saßen.“
Anmeldung
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6
81369 München
Verwaltung 1. Stock, Frau Meier
Mo. bis Fr.: 7.30–12.00 Uhr
Mo. bis Do.: 12.30–15.30 Uhr
(oder vor Kursbeginn beim Kursleiter)
Information
Homepage: www.taxi-münchen.de
Info-Ansage: (089) 76 42 70
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Abendkurs: jeden Montag und 
Mittwoch ab 18 Uhr
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(auch Totalschaden)
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Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
Pinnwand
Mercedes-Benz-Finanzierungsaktion für Vito und Viano 
Die Modellpflege für die Mercedes-Benz Vito- und Viano-Modelle steht bald bevor. Um den Taxi- und Mietwagenunternehmen einen weiteren Anreiz zu bieten,
speziell jetzt noch die bewährten und ausgereiften Großraumlimousinen in ihre
nächsten, kurzfristigen Beschaffungsüberlegungen mit einzubeziehen, bietet der
Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland die Finanzierung der nicht modellgepflegten Fahrzeuge mit einem effektivem Jahreszins von 0,99% an. Die Laufzeit ist
zwischen 12 und 60 Monaten frei wählbar. 
Da diese Aktion mit einem Bestelleingang bis zum 31.08.2010 über einen relativ
kurzen Zeitraum läuft, empfehlen wir, bei Interesse sich möglichst schnell an
einen Mercedes-Benz Partner zu wenden. Die Taxispezialisten vor Ort sind in -
formiert und freuen sich auf eine rege Nachfrage der Branche.
2x2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen 
Die ersten beiden Anrufer, die
uns unter der Telefonnummer
(089) 46 50 21 sagen, wie Michael Schanze eine Überführungsfahrt nennt, erhalten je
zwei Karten für „Vier linke
Hände“ in der Komödie im
Bayerischen Hof am 08. Juli. 
Das Stück läuft vom 07. Juli
bis 04. September. (PR)
Zächelein führt TE-Autoteile jetzt alleine
Herr Pöpperl ist zum 30.4.2010 ausgeschieden. Somit ist Robert Zächelein alleiniger Inhaber der Taxi-Anlaufadresse in Allach. Die Konzentration auf das Taxigeschäft hat oberste Priorität. Die Wünsche und die Zufriedenheit der Taxler
haben absoluten Vorrang. Die Kontinuität ist gesichert, denn das bei den Taxifahrern so beliebte Team (Werkstatt und Büro) ist nach wie vor an Bord. (PR)
Kurze Frage – Klare Antwort
Ralf M. will wissen: 
„Wozu dienen Satzung und Betriebsordnung?“
Die Satzung ist ein verbindliches Regelwerk mit Wirksamkeit für die angehörenden Personen einer Gemeinschaft. Als Bestandteil der Satzung regeln Betriebsordnungen den Ablauf für einzelne Geschäftsbereiche und sind mit einem
Vertrag vergleichbar, der zwischen den Unternehmern geschlossen wird. 
Im Gegensatz zu anderen Rechtsnormen werden Satzung und Betriebsordnung
aber direkt von den Mitgliedern beschlossen. Bei Genossenschaften geschieht
das auf der jährlichen Generalversammlung. Die demokratisch nach Mehrheitsprinzip gefassten Beschlüsse sind für alle Mitglieder bindend. Dem Vorstand
obliegt die Kontrolle über die Einhaltung der satzungsgemäßen Vorschriften und
deren Sanktionierung. (FK)

Seite 16

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16 TAXIKURIER JULI 2010
MARITIM Hotel München
Die Hotels in unserer Stadt
Mitten im Zentrum, ganz in der Nähe des
Hauptbahnhofs, besticht das MARITIM
Hotel München durch seine einzigartig
ruhige Innenhoflage, die einen erholsamen Schlaf garantiert. 
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
➜ 4-Sterne First Class Hotel (✷✷✷✷ )
➜ 347 Zimmer in den Kategorien
Classic, Comfort und Superior
sowie 11 Suiten 
➜ Tagungsräume mit einer Kapazität
von bis zu 550 Personen
➜ Pool in der obersten Etage mit Blick
auf die Dächer Münchens
➜ Sauna, Dampfbad und Solarium
➜ Fitness Lounge
➜ Öffentliche Tiefgarage mit direktem
Hotelzugang
➜ A la carte-Restaurant „Bistro“
➜ Mittags Business-Lunch (Buffet) mit
leichter, saisonaler Küche
➜ Piano Bar mit Live-Musik und großer
Whiskey-Auswahl (über 100 Sorten)
Im Sommer öffnen wir für unsere Gäste
unseren begrünten Biergarten. Bei Bier
vom Fass kommt so echt bayrische Gemütlichkeit auf.
Bekannt geworden ist das MARITIM Hotel München auch durch sein einzigartiges Genießerkonzept „taste“, mit welchem
wir als erstes Hotel den „Fizzz Award“ für
die beste Businessidee in der deutschen
Trend- und Szenegastronomie 2007 gewonnen haben.
Spitzenqualität zu vernünftigen Preisen,
eine enge Kooperation mit ausgewählten
Partnern und ein hoch motiviertes Team
– so lauten die Zutaten für „taste“ . Gemeinsam mit Kooperationspartner wie
Löwenbräu, Team Spirit, Henkell & Söhnlein etc. entwickelte das MARITIM Hotel
München vor 6 Jahren dieses Konzept,
das durch themenbezogene Dekoration
vom Check-In über die Zimmer bis zur
Hotelbar sowie durch ein abgestimmtes
Speisen- und Getränkeangebot im ganzen
München ist ein Magnet für Geschäftsleute und Touristen. Hotels in allen Kategorien
und Preisklassen in hoher Anzahl sorgen dafür, dass unsere Stadt (fast immer) Platz
und Annehmlichkeiten für unsere Besucher bietet.
Taxifahrer kennen natürlich die Beherbergungsbetriebe, meist aber nur von aussen. 
In loser Folge stellen wir ab sofort besondere, taxifreundliche Häuser vor, um auch das
Innenleben und die Besonderheiten zu zeigen. Wir beginnen unsere Serie mit

Seite 17

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17TAXIKURIER JULI 2010
Haus erlebbar ist. Jeweils zwei Monate
stehen unter einem besonderen Motto
und bieten Ihnen außergewöhnliche
Gaumenfreuden.
Die „taste-Moments“ führen unsere
Gäste an außergewöhnliche Orte:
Mal auf das offene Feld, mal hoch in
die Berge (Zugspitze) oder auf glattes
Eis (Eissporthalle), auf den Fluss (Floßfahrt) oder gar ins Kloster.
MARITIM Hotel München 
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80336 München
Tel: 089 552350
Fax: 089 55235900
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www.maritim.de
Promitalk
Michael Schanze
Seit fast 40 Jahren ist der sympathische Münchner im Showgeschäft tätig.
Michael Schanze wohnt in Obermenzing und ist natürlich seines Berufes wegen
viel unterwegs. Die Taxifahrt von seinem Haus zum Flughafen kennt er auswendig, auch den Preis (57,00 – 63,00 Euro). 
Als der Flughafen noch in Riem war, ist ein nettes Erlebnis zu erzählen, das im
Schauspieler-Kollegenkreis für Heiterkeit sorgte. Ein Taxifahrer sprach zu seinem
Fahrgast: „Entschuldigen Sie, Herr Schanze, jetzt hätte ich sie fast mit dem Fritz
Egner verwechselt.“ Es saß aber nicht Michael Schanze im Fahrzeug, sondern
Max Schautzer, der diesen amüsanten Vorfall zum Besten gab. Ganz besonders
schätzt Michael Schanze die Form des – wie er es nennt – „Huckepacktaxis“ . 
Ab und zu beauftragt er über die Zentrale eine Überführungsfahrt, wenn es mal
nicht bei 0,0 Promille geblieben ist.
Vom 07. Juli bis 04. September ist Michael Schanze in der Komödie „Vier linke
Hände“ in der Komödie im Bayerischen Hof zu sehen. (PR)
Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen
über ihre Erlebnisse im Taxi
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Seite 18

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Titelthema
Sommer in der Stadt
18 TAXIKURIER JULI 2010
Reif und Frost bis in den Juni – für die
Umsatzentwicklung im Taxigewerbe hat
sich schlechtes Wetter – außer während
der Wiesn – immer positiv ausgewirkt. 
Auch wenn es die Anzahl der Biergartengäste dezimiert, so ist doch in der Weitwinkel-Betrachtung die Nachfrage nach
Taxis bei Regen und kühler Witterung
deutlich stärker als wenn Schwitzen auf
dem Programm steht.
Nachdem wir aber auf das Wetter keinen
Einfluss haben, und es nehmen müssen,
wie es kommt, können wir zumindest
einen Blick nach vorne werfen, wie wir
die schönen und heißen Tage im Sommer
2010 nutzen sollten:
Essen im Freien
Was gibt es schöneres als einen Tag im
Freien zu verbringen? Wer träumt nicht
davon, nach einer Radltour durchs Isartal
oder dem frühmorgendlichen Jogging
durch den Englischen Garten die heißen
Stunden am See oder im Freibad zu genießen und den Abend im Biergarten
ausklingen lassen. Geht halt nur am Wochenende oder im Urlaub. Aber auch wer
an den Sonnentagen schuften muss, sollte die Pausen geschickt nutzen und den
Kaffee oder den Mittagssalat im Restaurant auf der Terrasse genießen und anschließend den Drink des Sommers
schlürfen: Watermelon Martini – mehr
Sommer geht nicht! Die Entdeckung des
Sommers. (Bar Corso, Müllerstraße 51)
Eis: Schwarzbrot, Mohn und Marzipan
Verrückt sind auch die neuen Eissorten,
die uns erwarten: Schoko-Ingwer, Zitrone-Basilikum oder Mohn-Marzipan. Die
Geschmacksnerven gehen auf die Reise,
denn es muss nicht immer Erdbeere oder
Vanille sein. 
Selbstverständlich darf in Sachen Gefrorenes auch ein Alfons Schuhbeck nicht
fehlen: Kreativ-lecker-bayerisch:
Schwarzbrot- oder Apfelstrudel-Eis. In
Schuhbecks Eissalon, Pfisterstraße 9. 
Feiern
Die Highlights im Sommer 2010 sind natürlich die FIFA Fußball WM sowie dass
Tollwood-Festival. Den ganzen Sommer
über finden Partys oder Veranstaltungen
rund um den Gärtnerplatz, am Corneliusbeach und auch am Nektar-Beach statt.
Und es gibt zahlreiche Locations und
Clubs, die mit einer Außenterrasse den
Sommer erwarten: Im Backstage, 8-Seasons, in der Naga, im M-Park und im
Pacha wird Open-Air-Party gemacht,
wenn Petrus mitspielt.
Events und Konzerte
Neben den schon erwähnten Tollwood erwartet uns am 15. September das U2-
Konzert im Olympia-Stadion, ansonsten
ist der musikalische Sommer eher dünn
gesät. Wobei die Veranstalter des U2-
Konzerts offensichtlich in andere Sphären
abgehoben sind, was sich an den Ticketpreisen und der sich hieraus ergebenden
Nachfrage abzeichnet.
Klimaanlage
Wer jedoch im Taxi schmoren muss, sollte die Hinweise zur Bedienung der Klimaanlage beherzigen: Bei sommerlichen
Temperaturen und stockendem Verkehr in
der Innenstadt erreicht das Wageninnere
Was bringt uns der Sommer? Diese Frage hat sich bestimmt jeder schon mehrmals gestellt
und es ist schwer, darauf eine Antwort zu finden. Zwar erwarten die meisten Münchner nach
dem kalten Winter nun einen Jahrhundertsommer, doch der 100-jährige Kalender prophezeit sogar Frost und Reif bis in den Juni hinein.
Dr. med. vet. Antonia Hingerle
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Seite 19

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nicht selten 40°C und mehr. So hohe
Temperaturen wirken auf unseren Körper
belastend und beeinträchtigen auch das
Nervensystem – die Aufmerksamkeit
sinkt. Die Unfallhäufigkeit steigt, weil die
Konzentrationsfähigkeit abnimmt. Wohl
dem, der über eine Klimaanlage im Taxi
verfügt. Allerdings ist es nicht damit getan, die Klimaanlage einfach nur einzuschalten. Der größte Fehler bei der Bedienung ist es, auf maximale Kühlleistung
zu stellen. Dabei ist nicht nur die kalte
Temperatur der eingeblasenen Luft schädlich, sondern auch die geringe Luftfeuchtigkeit. Die übertrieben kalte Luft hingegen verursacht in vielen Fällen
Erkältungskrankheiten und sogar rheumatische Schmerzen in Gliedmaßen und
Gelenken. Deshalb lautet die Faustregel:
Niemals eine Temperatur unter 20°C einstellen! Selbst bei 28°C Außentemperatur
werden 23°C im Innenraum bereits als
angenehm empfunden; ohne Folgen.
Damit die kühltrockene Luft aus der Klimaanlage aber auch zur Wirkung kommt,
müssen alle Fenster und Schiebedächer
geschlossen sein. Im Hinblick auf eine
wirtschaftliche und kraftstoffsparende
Fahrweise sollte man immer den Mehrverbrauch von ca. 7 bis 8% durch die
Klimaanlage beachten. Also wirklich nur
dann kühlen, wenn es nötig ist!
Nach einigen Jahren kann es vorkommen, dass Gerüche aus den Lüftungsschlitzen entweichen. Diese Gerüche sind
nicht nur unangenehm, sondern können
auch gefährlich sein, denn in den feuchten Luftkanälen können sich Schimmelpilze bilden, deren Sporen in der Lunge
böse Krankheiten auslösen. Dann empfiehlt sich eine professionelle Reinigung
der Klimaanlage, inklusive Desinfektion
der Luftwege! (TK)
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
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Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
Taxameter des Monats
Fiakers Sommer-Outfit
Leichte Kleidung – T-Shirts und Leinen. Salopp und leger, aber stets sauber
und nicht verschwitzt – so sollte das Credo des Kleidercodex für Taxifahrer im Sommer lauten. Niemand erwartet Anzug und Krawatte, wenn der
Planet unseren Arbeitsplatz auf Temperaturen von 38°C und uns zum
Schwitzen bringt. Sogar Polizisten dürfen ab 20°C die Uniform-Krawatte
weglassen. Egal, ob Anzug ohne Krawatte oder einfach leger, maßgeblich
für den ersten optischen Eindruck ist – neben dem sauberen Taxi – ein
sauberer Fahrer. Das Gesamtbild muss passen, denn der erste Eindruck ist
der wichtigste. 
Sonnenbrille – Sieht cool aus und nicht nur im Sommer ein nützliches
Utensil zum Autofahren. Vorsicht ist jedoch angesagt beim schnellen
Lichtwechsel, z.B. bei der Einfahrt in einen Tunnel, damit es nicht plötzlich schwarz vor Augen wird. 
Offenes Hemd – Nichts spricht gegen die Öffnung der oberen Knöpfe des
Hemdes, solange das Brusthaar-Toupet beim Fahrgast keine Schock- oder
Angstzustände auslöst. Auch wird die Anzahl der Fahrgäste, die sich explizit für die Intensität der Brustbehaarung des Chauffeurs interessieren,
gegen Null gehen.
Kurze Hose – nicht im Taxi. Es mag zwar dem Temperaturausgleich des
Körpers dienlich sein, aber wirklich sehen mag unsere käsigen Stelzen
wahrscheinlich niemand. Lange Hosen sind auch ein Ausdruck der Seriosität. Eine kurze Lederne ist nur für bayrische Fahrer gestattet.
Sandalen – Mögen sie gesund sein und auch den sommerlichen Temperaturen entgegenkommen – im täglichen Fahrdienst aber haben Sandalen
nichts zu suchen. Sogar die StVO schreibt festes Schuhwerk zum Führen
von Fahrzeugen vor, und auch den Fahrgast interessiert es herzlich wenig,
wie weit der Lochfraß in den Socken oder der Fußpilz fortgeschritten sind.
Geschlossene saubere Schuhe sind Teil unserer Arbeitskleidung, die einen
großen Teil zum positiven Erscheinungsbild des Taxifahrers beiträgt.
Schweißfüße in offenen Sandalen sind ebenso kontraproduktiv wie dreckige zerrissene Jeans oder abgescheuerte Cord-Hosen. (TK)
19TAXIKURIER JULI 2010

Seite 20

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20 TAXIKURIER JULI 2010
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Messe München
Die Messe im Juli
➜ Interforst 2010
Die INTERFORST, die vom 14. bis 18. Juli 2010 in den
Hallen und auf dem Freigelände der Neuen Messe München stattfindet, gehört zu den weltweit wichtigsten Fachmessen der Branche. Die im Vier-Jahres-Turnus statt -
findende Veranstaltung präsentiert zukunftsweisende
Technologien für die ganze Dimension von Holz und Forst
und wird von hochkarätigen wissenschaftlichen Kongressen, Fachveranstaltungen, Sonderschauen und Foren begleitet. Die Messe zeigt die komplette Vielfalt der Branche
von der Aufforstung über die Holzernte bis zum Sägewerk. Die Präsenz der Marktführer und die internationale
Ausrichtung unterstreichen den Leitmesse-Charakter der
INTERFORST. 
➜ Bike Expo 2010
Die BIKE EXPO 2010 wird vom 22. bis 25. Juli stattfinden.
Bei der zweiten Ausgabe der BIKE EXPO wird das Thema
Urban Mobility als Schwerpunkt der Fahrradmesse weiter
ausgebaut. Für 2010 ist bereits jetzt eine Halle exklusiv
für das Thema Elektromobilität reserviert. Gemeinsam mit
ExtraEnergy e.V. wird es eine Vielzahl von Händlerschulungen und erstmalig verschiedene Testparcours geben.
Geplant ist ein Speedparcours für sportlich ambitionierte
Radfahrer sowie eine weitere Teststrecke, die sich an den
Bedürfnissen von Genuss-Radfahrern orientiert.
➜ Munich Fashion Men 2010
Die Termine der wichtigsten Ordermessen für Damen- und
Herrenmode im Topsegment im deutschsprachigen Raum
stehen fest: Die Munichfashion.men für die Saison Summer 2011 findet vom 3. bis 5. Juli auf dem Messegelände
des aufstrebenden Modestandort München im M,O,C,
München statt. Der Veranstalter setzt bei seinen Messen
auf helle, lichtdurchflutete Räume und großzügige Ausstellungsflächen. Das schafft ein professionelles Arbeitsumfeld und lenkt den Blick auf die große Bandbreite der
ausgestellten Kollektionen: Von Casual über Konfektion
bis hin zu Luxury wird das gesamte Top-Segment der
Mode abgedeckt.
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de

Seite 21

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21TAXIKURIER JULI 2010
Kundenportrait
Die Mondial Assistance Deutschland mit
Sitz in München und Wiesbaden ist mit
20 Jahren Assistance-Erfahrung und
rund 400 Mitarbeitern eines der führenden Unternehmen der Assistance-Branche in Deutschland. 
Die Zusammenarbeit mit der Taxi-München eG umfasst neben umfangreichen
Fahrdiensten für Arzt- und Rehafahrten
auch Rückholungen im Bereich der Reiseversicherung sowie die komplette Taxiversorgung des Firmensitzes für Mitarbeiter und Besucher. 
Mondial Assistance Deutschland bietet alle
Assistanceleistungen aus einer Hand an:
➜ Gesundheit
Case Management, Seniorenprogramme, Rehabilitations- und 
Pflegemanagement (derzeit u.a. 70
verschiedene Hotlines für Versicherte)
➜ Reise
Unter anderem Betreuung von
Kranken und Verletzten im Ausland,
deren Rückholung (2009: 3.700
Krankenrücktransporte), Expatriate
Services
➜ Auto
Mobilitäts-, Schutzbrief- und 
Garantiedienstleistungen usw. 
(2009 z.B. 412.000 Schutzbrief- und 
Mobilitätsleistungen u.a., Zusammenarbeit in Deutschland mit 
14 Automobilherstellern)
➜ Immobilie
Organisation von Handwerkerservices und –notdiensten usw. 
(2009 z.B. 35.000 abgewickelte 
Hausassistancefälle)
Mondial Assistance ist 24 Stunden am
Tag, 365 Tage im Jahr erreichbar und
handlungsfähig. Für die Umsetzung der
Services greift das Unternehmen rund
um die Uhr auf 69.000 qualitätsgeprüfte
Servicepartner in Deutschland (Ärzte,
Kliniken, Pflegedienste, Pannenhelfer,
Handwerker, Werkstätten) und 400.000
Servicepartner weltweit zurück. 
Heute stellen wir einen Kooperationspartner vor, der in der Umsetzung des Service auf die Dienste der Taxi-München eG setzt:
Mondial Assistance Deutschland 
DR. JÜRGEN STAHLBERG
Rechtsanwalt
· UNFALLREGULIERUNG
· BUßGELD/FAHRVERBOT
· TAXIGESCHÄFT
· SCHEIDUNG
§§
Feichthofstr. 171 81247 München (Pasing) immer Parkplätze ! 
Tel: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com
➜ Die Taxi-München eG zählt zu den
leistungsstarken Servicepartnern am
Standort München.
➜ Die Mondial Assistance Deutschland
ist ISO-zertifiziert.
Zu den zahlreichen Firmenkunden des
Unternehmens gehören u.a. namhafte
Versicherer, Automobilhersteller und 
-händler, Werkstattkonzepte, Reiseveranstalter, Kreditkarten- und Pharma -
unternehmen sowie Firmen mit Mit -
arbeitern im Ausland (sogenannte
Expatriates). Dienstleistungskonzepte
wie zum Beispiel Schadenmanagement
für Ver sicherer oder das Extranet der
Mondial Assistance (MEX), das unter
anderem von Automobilhändlern genutzt wird, tragen maßgeblich zur Reduzierung der Kosten und zur Erhöhung
der Servicequalität bei diesen Firmenkunden bei.
Mehr als 35 Millionen Menschen in
Deutschland haben Anspruch auf Leis -
tungen der Mondial Assistance Deutschland. Im Jahr 2009 wurde das Unternehmen in 540.000 Assistancefällen für
seine Kunden aktiv. Dafür wurden vergangenes Jahr mehr als 1,5 Mio. operative Telefonate geführt.
Mondial Assistance Deutschland gehört
zu 51 Prozent der Mondial Assistance
Group, Paris, und zu 49 Prozent der 
Allianz Versicherungs-AG, München. (TK)

Seite 22

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Taxi-Check München
Datenkunde:
Wo ist die nächste Sparda-Bank?
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer.
Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-
Scout mit einer besonderen Aufgaben -
Pflichtaufgaben als auch freiwillige
Leistungen und Wünsche unserer Fahr -
gäste erfüllt werden. 
stellung auf Münchens Straßen und
Standplätzen unterwegs und berichtet 
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
Die Globalisierung beschert uns ein kontinuierlich wachsendes Filial-Netz ausländischer Banken mit teilweise exotisch
klangvollen Namen. Ob Sparda-, Santander-, GEMoney- oder Targo-, ehemals
Citi-Bank, viele wissen nicht, woher diese
meist international agierenden Institute
kommen. Immer mehr Münchner vertrauen Ihr Geld diesen günstigen oder grundgebührfreien Instituten an. Nachteilig erscheint, dass die Kunden ihr Geld nur an
den jeweiligen Bankomaten ihrer spezi -
fischen Bank „ziehen“ können, bzw. an
dem zum „Cashpool“ vereinten Auto -
maten-Netz dieser Banken. Dies bedeutet,
dass ein Targo-Bank-Kunde auch nur bei
der Targo-Bank abhebt oder mit Glück
eine Cash-Pool-Bank auffindet. Serviceorientiert sollten unsere Taxler deshalb
eine gewisse Kenntnis über die Standorte
dieser Zweigstellen innehaben. Falls nicht,
schafft das Banken-Verzeichnis im Datenfunk Abhilfe. Unser Taxi-Scout war total
pleite und hat den nächsten Bankomat der
Sparda-oder Targo-Bank gesucht.
Taxi 1: ✷✷
(Nr. 2623, 22. Mai, 17:30 Uhr,
Wettersteinplatz)
„Uh, die Sparda-Bank ist sehr selten!“ Mit
dieser Feststellung hat der Fahrer zwar
Recht, aber mein finanzielles Dilemma ist
somit noch nicht behoben. Als ich bitte,
den Datenfunk als Informations-Medium
zu nützen, tippt er etwas widerwillig einen Suchbegriff ein. Angeblich muss ich
bis in die Innenstadt, um wieder flüssig
zu sein. Korrekt ermittelt, hätte er mir die
rund 900 Meter entfernte Filiale in der
Tegernseer Landstraße nennen können …
Taxi 2: ✷✷✷✷ (Gewinner)
(Nr. 3165, 27. Mai, 18.10 Uhr, Baldeplatz)
München ist heute im Champions-League-
Fieber und das Taxigeschäft brummt, vor
allem rund um den Nockherberg. Endlich
treffe ich auf ein fahrbereites Taxi und
habe auch noch zusätzlich Glück. Versiert
setzt der gelassene Taxler sofort sein Datenfunk-Gerät ein und kann mir schon
nach wenigen Sekunden die wirklich
nächste Sparda-Filiale nennen. Plötzlich
ruft dann die Taxisäule, und es bleibt leider nur wenig Zeit für mein Outing und
das wohl verdiente Lob.
Taxi 3: ✷✷✷
(Nr. 969, 22. Mai, 18.55 Uhr, 
Stachus-Rondell)
Dieser Mann kennt sich in der Banken-
Szene Münchens sehr gut aus. Ohne jeg -
liche Hilfsmittel benennt er mir die Sparda-Bank an der Arnulfstraße als nächst
gelegene Niederlassung. Spontan disponiert er aber wieder um, und schickt
mich, immer den Fahrradweg entlang folgend, zum Oskar-von-Miller-Ring. Das ist
aber weiter – der Datenfunk hätte mich
auf den richtigen Weg gebracht. 
Taxi 4: ✷✷✷
(Nr. 1789, 22. Mai, 19.40 Uhr, 
Promenadeplatz)
Auch hier liegt eine vernetztes Wissen in
punkto Sparda-Zweigstellen vor. Jedoch
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
scheint es an Präzision zu fehlen. So
reicht es ja wohl nicht aus, die „Zweigstelle Arnulfstraße“ mit „Hauptbahnhof“
zu benennen. Erst nach meiner Bitte um
eine genauere Angabe beschreibt der
Fahrer mir die Lage an der Arnulfstraße.
Taxi 5: ✷✷✷
(Nr. 215, 22. Mai, 19.55 Uhr,
Karolinenplatz)
Gähnende Leere in München City – der
Fußball-Wahnsinn treibt wohl alle vor die
Glotze. So gönnt sich dieser Fahrer eine
kleine Auszeit am ruhenden Kreisverkehr
und nimmt sich Zeit für meine Fragen.
Auf der Suche nach der nächsten Targo-
Bank, erfahre ich, dass diese bis vor kurzem unter dem Namen Citi Bank firmierte. Gut aufgepasst und die Einschätzung
von Entfernungen läuft dann fast ebenso
perfekt. So ist die nächste Filiale rund
1200 Meter entfernt in der Prielmayerstraße, und nicht, wie von diesem Taxler
kalkuliert, mit 1500 Meter Distanz in der
Sonnenstraße zu finden.
Gewinner – Taxi 2:
Chatzyvasileidas Polychronis
Sankt Michael-Straße 121
81739 München
22 TAXIKURIER JULI 2010

Seite 23

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T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
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Wir helfen sofort und unbürokratisch!
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den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
Gewinnspiel
Mitmachen und Gewinnen!
Der Preis in dieser Ausgabe:
Ein Gutschein im Wert von 
100 Euro für Leistungen des
Meisterbetriebs Helmut Glas.
Passend zum Titelthema „Vom Fahrer zum Unternehmer“
hat Manfred Kraus einen besonders stolzen Taxiunternehmer gepinselt. Wenn Sie uns bis 14. Juli einen passenden
Text schicken, können Sie obigen Preis gewinnen. 
(Adressen siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Seite 24

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24 TAXIKURIER JULI 2010
Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
Z
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „Z“ .
Zahlungsschwierigkeiten – Eine Fahrt mit
Einsteigern vom Park-Hilton (Tucherpark)
zum Hofbräuhaus, zumal an einem relativ
verkehrsarmen Wochenend-Abend, sollte
für einen eigentlich versierten Fiaker kein
Problem darstellen. Dennoch gelang es
dem Fahrer, an der Ecke Prinze/Öttingen
nach rechts abzubiegen und auch noch
in den Altstadttunnel einzufahren, bis
endlich aus dem Rückenmark erste Warnmeldungen kamen, man hätte den Zentralcomputer (Gehirn) bei diesem vermeintlichen Heimspiel auch schon mal
vorher einschalten und über Isartor und
das Tal fahren müssen. Zwar hatte das
Englisch sprechende Pärchen im Fond
noch nicht rebelliert, dennoch war
Schrotti (er war's nämlich) aus gutem
Grund sehr zerknirscht und legte – noch
mitten im Tunnel – die Karten offen auf
den Tisch: Umweg! Erst hier ‚outete‘ sich
der männliche Fahrgast als ehemals sehr
ortskundiger Ex-Münchner, zeigte sich
aber gerade ob der Ehrlichkeit des Fahrers
sehr generös, ließ den Taxameter ausdrükklich weiter laufen und gab letztlich
noch ein wirklich gutes Trinkgeld! Ohne
das ehrliche Eingeständnis des Fahrers,
Bockmist gebaut zu haben, hätte es hier –
erst recht noch bei weniger gut gelaunten
Fahrgästen – zu einem Zahlstreit kommen können. Mit anderen Worten: nicht
jeder unterstellte Umweg ist wirklich nur
eine Unterstellung. Wenn man Mist gebaut hat, muss man das auch zugeben!
Übrigens: der blinde Glaube an die Richtigkeit der Angaben im ‚Navi‘ trägt zu
Umwegen bei, da „Taxi frei“-Regelungen
(z. B. Marienplatz, Viktualienmarkt,
Steinstraße) oder die Aufhebung von
Linksabbiegeverboten für Taxis dort nicht
hinterlegt sind. Fahren Sie nur mal spaßhalber mit ‚Navi‘ vom Rindermarkt zum
Tal... Sie und ggf. Ihre Fahrgäste werden
Ihr blaues Wunder erleben! Wegen ein
paar Cent oder auch ein, zwei Euro gleich
eine Armada von Kollegen/innen und
auch die Polizei zu bestellen, steht zweifellos in keinem Verhältnis zum Anlass! 
Jedenfalls kann es kein Zufall sein, dass
immer wieder die gleichen Knallchargen
wegen jedem unmöglichen Sch... „dringend“ rufen, während andere Fahrer/innen jahrzehntelang (!) nie jemals
am Funk irgendwelche Probleme zu verlautbaren hatten.
Zentrale – Mit Erscheinen dieses Heftes,
genau zum 01.07.2010, jährt sich die Einführung der Datenfunk (DF)-Vollautomatik das erste mal. Zugegeben, viele der alten Funksprecher (und nicht wenige der
Kolleginnen und Kollegen auf der Straße)
trauern der ‚guten alten Zeit‘ noch nach –
dennoch: schneller und gerechter als mit
dem DF geht’s einfach nicht! Da auch die
Funksprecher/innen jetzt wieder zusätzlich am Aufnahmetelefon agieren (Ergebnis übrigens: Personal- und damit Kosteneinsparung), kann es in Einzelfällen
vorkommen, dass „dringend“- und sonstige Rufe auf Kanal 1 nicht sofort gehört
werden – weil eben gerade alle Funker
am Telefon sind. Das sind aber gottlob
seltene Fälle. Und auch früher, wenn der
Sprechfunk an der ‚Drehzahlgrenze‘ angekommen war, konnten eine „Funkzentrale“ oder ein „dringend“ schon mal
vorübergehend untergehen. Zudem können Polizei (110) und Rettungsdienst/
Feuerwehr (112, aus dem Handy jeweils
OHNE Vorwahl und kostenfrei) auch
direkt vom Taxifahrer aus angerufen
werden.
Typisch: „Zentrale dringend, Mann blutet“ . Zentrale: „Und wo sind Sie?“ Fahrer:
„Richtig!“
Zumutung (1) – Ist es denn wirklich eine
Zumutung, wenn man von Fiakern als
(eigentlichen?) Profis im Personentransport die Beachtung der Regeln des
menschlichen Anstandes oder wenigstens
der Verkehrsregeln verlangt? Am
07.05.2010 gegen 00.30 Uhr (Do. auf Fr.)
bestiegen Schrotti und sein dienstältester
Freund Rainer nach einem Schafkopfabend im Hofbräuhaus und einem abschließenden Aventinus im Weissen
Bräuhaus ein Taxi am Tal-Stand – natürlich beim ‚Ersten‘, und nicht etwa beim
20.sten in unerlaubter Bereitstellung direkt vorm Wirtshaus. Der Fahrer drehte
seine Musik nicht leiser, gab auf das
„Griaß God“ keine Antwort und hörte
sich das erste Fahrziel „Mia fahrn bitte
Thalkichner/Kapuziner, und dann geht’s
weida“ wortlos an. Als Rainer meinte
„mia fahrn eh bei Dir vorbei“, gab
Schrotti an „dann fahrn ma glei Thalkichner/Zenetti“ – und Herr Kollege im
Taxi 194 antwortete cool „des kannst da
aussuacha“ . Dabei hatten Schrotti und
sein Kumpan (übrigens beide 50-jährige
und ca. 100–Kilo-G'wamperte, ohne
Baseball-Käppis und jegliche sonstigen
Attribute der jugendlichen Auftrittsweise)
dem Fahrer das „Du“ ganz sicher nicht
angeboten. Dann ging es sehr flott und
definitiv auf dem kürzesten Wege (muss

Seite 25

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ja ehrlicherweise auch gesagt werden) zur
ersten Ablieferadresse. ‚Mister Cool‘ hatte
es jedoch auf der ganzen rasant gefahrenen Strecke kein einziges Mal (!) nötig,
den Blinker zu setzen und zeigte dadurch
(und durch das vorgenannte Verhalten)
deutlich, dass ihn eigentlich sowohl die
Fahrgäste als auch die am Straßenverkehr
teilnehmenden Mitmenschen alle am …
Abend besuchen können. Wieder mal
eine super Reklame für das Münchner
Taxigewerbe!
Zumutung (2) – Kürzlich wurde Kollege
Thomas Kroker bei einem Basiskurs (ehemals ‚Funkunterricht‘) von einem Teilnehmer angesprochen, man könne sich
doch am Datenfunk für Fernfahrten sperren lassen – ob er sich nicht statt dessen
für Kurzfahrten sperren lassen könne?
Diesem vermutlich sehr frühzeitig ‚abgebrochenen‘ BWL (Betriebswirtschaftslehre)-Studenten und allen anderen Kurz-
Stich-Hassern sei in Erinnerung gerufen
bzw. zur Kenntnis gegeben, dass nach
einer eigenen Erhebung der Taxi-München eG ca. 37% des durchschnittlichen
Umsatzes mit Fahrten unter 10 Euro erbracht werden. Wer darauf verzichten
will, verzichtet also schlicht auf ein gutes
Drittel seiner Gesamtumsätze. Wogegen
sich eine erhöhte Zahl von Taxi-Fernfahrten bekanntlich nur schlecht aus dem
Hut zaubern lässt. Ganz abgesehen noch
von dem Problem, dass die Zentralisten
der Engelhardshöhe die Kunden am Telefon dann auch zu fragen hätten, ob sie
beabsichtigen eine Strecke für unter oder
über 10.– Euro zu fahren (Wirt am Telefon: „Moment, i frog'n amoi“ – nach drei
Minuten: „Er mächt nach xyz, was kost'n
des ungefähr?“). Kurzum: liebes Kreisverwaltungsreferat (KVR), könntet Ihr vor
der Ausgabe des Taxischeines nicht noch
einen Intelligenztest anordnen, um unserem Gewerbe wenigstens ‚Kollegen‘ mit
einem IQ unter 50 (ungefähr zwischen
Regenwurm und Kellerassel) zu ersparen?
Bitte, bitte! Die anderen fiakernden Doch-
Gehirnbenutzer würden diese 37% Umsatz gerne mit übernehmen!
Zumutung (3) – Und schon wären wir,
rein zufällig, bei den Zumutungen angekommen, die uns täglich und nächtlich
von unseren geliebten städtischen Ampeleros angetan werden: da freuen wir
uns über eine mit Ampel-Müll zugepflasterte Friedenheimer Brücke (neu: ganz
oben; dann wieder vor dem „Musikpalast“ in der Wilhelm-Hale 44) sowie einen
weiteren Dauerbrenner Erhardt-/Kohl -
straße, wegen dem man dann (nordwärts
fahrend) an der Ludwigsbrücke auch
morgens um vier prompt wieder vor der
Schnauze ‚rot‘ sieht. Aber auch die
Lightshow Wendl-Dietrich/Winthirstraße
(etwa 20 Meter von der ‚großen‘ Ampel
am Rot-Kreuz-Platz entfernt) ist – zumal
frühmorgens – an Sinnlosigkeit kaum zu
überbieten. Allenfalls noch durch die
dringend benötigte Stromverschwendung
(und CO
2-Produktion) Ecke Bergmann-/
Kazmairstraße, oder – besonders wichtig
wegen der hier nachts herumturnenden
Schulkinder – Bäcker- und Weinbergerstraße.
Zumutung (4) – Gegen den gigantischen
Schwachsinn, eine Trambahnlinie vom
Ratzinger- zum Romanplatz (also insbesondere auch in der kompletten Fürstenrieder Straße) zu bauen, äußert nunmehr... „Nach Laim, Hadern und
Sendling-Westpark (…) auch Nymphenburg Bedenken“, wie man der SZ vom
26.5.2010 (Münchner Teil, S. 40) in einem
Bericht über einen Info- Abend für An-
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wohner entnehmen konnte. Wenn man
zudem weiß, dass die bereits beschlossene
Verlängerung der Trambahn vom Effnerplatz nach St. Emmeram mindestens
43 Millionen kosten wird, kann die
Schätzung von ca. 150 Millionen für
die erstgenannte Linie kaum groß da -
neben liegen. 
Aber hier zur Klarstellung: die Münchner
Verkehrsgesellschaft (MVG) und das Taxi
ergänzen sich sehr gut – und nicht nur,
weil wir nachts die Fahrer/innen nachhause bzw. morgens zum Dienst 
fahren dürfen. Wer wegen eines gut ausgebauten Nahverkehrsnetzes und übrigens auch der zunehmenden Parklizenzierungen (Zentrum, Schwabing,
Haidhausen, Glockenbach u. v. m.) ganz
auf den eigenen Wagen verzichtet, wird
viel eher auch mal im Taxi sitzen als derjenige, der mit der eigenen Karre in die
Stadt fährt, einen bezahlbaren Parkplatz
findet und nachts auch noch damit rechnen darf, am eigenen Steuer mit ein paar
ATÜ im Schädel ungeschoren wieder
heim zu kommen. Aber verkehrspolitische
Folterwerkzeuge aus der rotgrünen Steinzeit, wegen derer man – auch als Taxi –
immer steht, egal ob in der Arnulfstraße
die Trambahn quer (noch verständlich)
oder parallel fährt (nicht mehr nachvollziehbar), gehören ins Kriminalmuseum.
Zum Beispiel die längst überfällige „Taxi
frei“-Regelung vom Papa-Schmid-Stand
in die Müllerstraße Richtung Sendlinger
Tor scheitert an einzelnen Betonköpfen
der Stadtverwaltung, die das Taxi immer
noch nicht als Bestandteil des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) akzeptieren wollen. Sollte eines Tages auch
dieses Kamel noch durch's Nadelöhr gehen, machen wir – wie E. Stoiber – „ein 
Sekt auf“ .
25TAXIKURIER JULI 2010

Seite 26

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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
Die Wohnsiedlung 
Ludwigsfeld
an der Lerchenauer Straße an ihre Grenzen, weswegen seit 1935 in Allach, das
erst am 1. Dezember 1938 nach München
eingemeindet wurde, an der Dachauer
Straße ein neues Flugmotorenwerk entstand. Die Gebäude lagen in Streubauweise inmitten des Allacher Forstes, der
sich damals noch bis nach Karlsfeld ausdehnte, um besser gegen Luftangriffe getarnt zu sein. Die Produktion begann im
Jahr 1938, und seit Kriegsbeginn im September 1939 wurden zunehmend Kriegsgefangene, aber auch Häftlinge des nahen
Konzentrationslagers Dachau in der Produktion und zur Erweiterung der Anlagen
eingesetzt. BMW unterhielt ein eigenes
Konzentrationslager auf dem Gelände der
heutigen LKW-Auslieferung, außerdem
bestanden zwei weitere Lager zwischen
Kristall- und Diamantstraße mit zusammen rund 10.000 Häftlingen. Die dortigen
Arbeits- und Lebensbedingungen waren
derart brutal, dass täglich Massen von
Leichen auf Anhängern von noch lebenden Opfern in das Krematorium des Konzentrationslagers Dachau gezogen werden
mussten und dort verbrannt wurden.
Kurz vor Ankunft der „Rainbow Division“
der 5. US-Armee verließen noch Konstruktionsunterlagen für Raketenantriebe
das BMW-Werk mit einem Flugzeug vom
Fliegerhorst Oberschleißheim aus in Richtung Hamburg, von wo sie per U-Boot
um die halbe Welt zum Kriegsverbündeten Japan verschifft wurden. Am 30.
April 1945 erreichten die US-Soldaten
das Werk und seine Lager mitsamt seinen
Insassen. Wegen der grassierenden Seuchen durften die soeben befreiten Gefangenen noch einige Zeit die Lager nicht
verlassen, während das weitgehend unzerstört gebliebene Werksgelände zum
weltweit größten Reparaturbetrieb der
US-Armee für Panzer, Geschütze und
Lastwagen umfunktioniert wurde. Die
Firma BMW führte diese Arbeiten für die
US-Armee aus. Erst im Jahr 1955 verkaufte BMW den nördlichen Teil des Geländes an MAN und den südlichen Teil an
Mercedes-Benz. Viele der Gefangenen
verließen, so schnell es ging, die Lager,
wanderten in perspektivreichere Länder
außerhalb Europas aus oder kehrten in
ihre Heimatländer zurück. Aber viele
konnten nicht zurückkehren, denn sie
stammten aus den sowjetisch kontrollierten Gebieten Europas. Dort galten nach
offizieller Lesart Menschen, die ihre Gefangenschaft in Deutschland überlebt
hatten, als Kollaborateure der Nationalsozialisten und damit als Vaterlandsverräter
und wurden in ihrer Heimat sozusagen
als Strafe in die dortigen Konzentrationslager gesteckt. Die Baracken blieben also
teilweise weiterhin von ihren Insassen
bewohnt, und es gesellten sich viele andere Menschen hinzu, die der Krieg zu
heimatlosem Strandgut gemacht hatte:
deutsche Vertriebene und Flüchtlinge,
bald auch aus dem Bauern- und Arbeiterparadies der DDR, jüdische Überlebende
aus ganz Europa, tatsächliche Verbrecher
gerade aus den sowjetischen Einflussgebieten wie dem Baltikum und der Ukraine, aber auch Mongolen, Kirgisen, Kaukasier und Russen, die als Soldaten der
Wehrmacht gegen das Reich Stalins und
dessen Terror gekämpft hatten. Kurz: In
den drei ehemaligen Lagern in Allach
und Ludwigsfeld bildete sich eine hoch
brisante Bewohnerschaft aus Opfern und
Tätern, die eng auf eng im Nachkriegschaos lebten. Arbeit fanden die meisten
von ihnen gleich nebenan bei BMW und
der US-Armee, wo rund 6.500 Menschen
Beschäftigung fanden. Der Kalte Krieg
zwischen der Sowjetunion und den USA
gewann an Schärfe und erreichte im
Korea-Krieg von 1950 bis 1953 einen
vorläufigen Höhepunkt. In der Bundes -
republik Deutschland und bei uns im
Münchner Nordwesten sorgte dieser
Drahtseilakt am Abgrund des Atomkrieges für Arbeit und Brot.
Von der Dachauer Straße auswärts kommend, biegt man rechts in die Kristallstraße ein. Sollte die Ampel auf Rot stehen, kann man direkt auf der anderen
Seite der Kreuzung ein original von 1952
stammendes Schild mit der Aufschrift
„Wohnsiedlung Ludwigsfeld“ und einem
nach rechts weisenden Pfeil sehen. Dieser
Pfeil ist dringend notwendig, denn die
Siedlung ist kaum jemandem bekannt außer der Bewohnerschaft selbst – und in
einigen Minuten auch den Leserinnen
und Lesern dieser Zeilen. Der Kristall-
Stand ist eine feste Größe in unserer Kalkulation; allerdings stammen die Aufträge in den allermeisten Fällen nicht aus
der Siedlung, sondern aus der benachbarten Großindustrie und der sonstigen,
weiteren Umgebung. Die Wohnsiedlung
Ludwigsfeld und insbesondere ihre Entstehungsgeschichte sind weitgehend unbekannt, und doch gehört diese isoliert
gelegene, nach außen gesichtslose Wohngegend zu den historisch interessantesten
Münchner Vierteln. 
Vorgeschichte
Im Rahmen der Vorbereitungen zum
Zweiten Weltkrieg stieß die rapide steigende Flugmotorenproduktion bei BMW
26 TAXIKURIER JULI 2010

Seite 27

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Das Ende der Baracken
Die Baracken blieben bis ins Jahr 1964
bewohnt, zuletzt von so genannten Gastarbeitern, aber auch bis zum Bau der Berliner Mauer 1961 von Flüchtlingen aus
der DDR und wurden erst dann infolge
Baufälligkeit abgerissen – übrigens ebenso wie die des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau. In Allach-Ludwigsfeld hingegen riss man schon 1950 eines
der drei Lager ab und errichtete dort eine
Siedlung für rund 3.200 Personen, die
infolge der Kriegswirren in München gestrandet waren, die so genannten „Dis -
placed Persons“, die Entwurzelten. Ab
September 1952 konnte diese größte
Siedlung für Displaced Persons in der
Bundesrepublik Deutschland bezogen
werden. Ihre Architektur entspricht nordamerikanischen Vorstellungen von
Wohnanlagen, wie wir sie auch von den
Siedlungen der US-Armee im Perlacher
Forst und entlang der Rockefellerstraße
kennen: Die Häuser stehen in aufgelokkerter, oft geschwungener Formation zueinander und lassen zwischen sich viel
Platz für Grünflächen und Spielplätze. In
diesem Zusammenhang ist auch das Fehlen von Balkonen an den meisten Häusern erklärlich, weil es ja genügend Platz
außerhalb der Wohnungen gab. Einige
Häuser besitzen aber Balkone. Es sind
dies die so genannten Tuberkulose-Häuser, deren Wohnungen an Patienten der
damaligen Volkskrankheit vergeben wurden, damit sie bei Licht und Luft Erholung und Heilung fänden. Die Häuser
entstanden – den damaligen Notzeiten
entsprechend – aus Bombenschutt, der zu
Ziegeln und Hohlblockelementen verarbeitet war. Zentrum der Siedlung war und
ist der Onyxplatz mit seinen Geschäften
für den täglichen Gebrauch, einer Arztpraxis, einem Postamt und einer eigenen
Polizeistation am Onyxplatz 2 mit zwei
Zellen im Keller, die erst 1969 aufgelöst
wurde, denn zwischen den Bewohnern
gab es überdurchschnittlich viele Reibereien, insbesondere weil Opfer und Täter
der vergangenen Zeit so eng beieinander
Onyxplatz, Opalstraße, Rubinstraße sowie
Smaragdstraße. Aufgelassen wurden
zwischenzeitlich Saphirstraße, Topasstraße und Turmalinstraße im östlichen Bereich der Siedlung. 
Jeder Mensch besteht bekanntlich nicht
nur aus seiner Arbeitskraft, sondern definiert sich auch über seine Kultur. In der
Wohnsiedlung Ludwigsfeld befinden sich
daher auch verschiedene Gotteshäuser
auf ungewöhnlich engem Raum: In der
Achatstraße 14 die russisch-orthodoxe
Kirche, in der Smaragdstraße 11 die
ukrainisch-katholische Kirche und in der
Kristallstraße 8b die katholische Kirche.
Außerdem beherbergt das Haus Rubinstraße 14 – nicht erkennbar von außen –
einen buddhistischen Tempel, dem in den
Jahren 1982 und 1990 der Dalai Lama
höchstpersönlich einen Besuch abstattete.
Und nicht vergessen werden soll die
evangelisch-lutherische Kirche an der
Kristallstraße 8, die gleich schräg gegenüber dem Kristall-Stand liegt und im Jahr
2007 an die georgisch-orthodoxe Gemeinde von Oberbayern verkauft wurde,
die seitdem dort ihre Gottesdienste abhält. Eine Informationstafel am Eingang
beschreibt die Geschichte der Kirche.
Optimismus
Biegt man von der Kristallstraße rechts in
die Rubinstraße ein und achtet unvorsichtigerweise nicht auf den Verkehr,
sieht man im Grünen ein Denkmal aus
Kalkstein stehen. Es wurde am 5. Juli
1954 der Öffentlichkeit enthüllt und sollte offensichtlich der verarmten Bewohnerschaft in ihrer trostlosen Lebenssituation etwas Optimismus vermitteln. Der
Künstler Elmar Dietz (1902-1996) hatte
neben einigen interpretationsbedürftigen
Zeichen und Figuren die Sätze eingemeißelt: „Wie lieblich schallt durch Busch
und Wald des Waldhorns süßer Klang.“
Außerdem können wir die durchaus bedenkenswerte Erkenntnis mit ins Taxifahrerleben nehmen: „Des Menschen
Seele gleicht dem Wasser.“ (BW)
wohnten. Darüber hinaus lag die Siedlung – wie heute auch noch – innerhalb
der Münchner Stadtgrenzen, aber weitab
vom eigentlichen Stadtgebiet. Zwar gab
es eine Busverbindung nach Moosach,
aber das Nichtvorhandensein von privaten Autos förderte die Isolation und damit die zwischenmenschlichen Spannungen noch zusätzlich.
Die Menschheit scheint ihre Existenz instinktiv zu sichern zu suchen. Gerade
nach katastrophalen Ereignissen mit hohen Menschenverlusten wie dem Zweiten
Weltkrieg und den gleichzeitigen Massenmorden steigt die Geburtenziffer in nicht
für möglich gehaltene Höhen. So auch in
der Wohnsiedlung Ludwigsfeld: Bis zum
Jahr 1953 hatten die etwa 3.200 Bewohner und Bewohnerinnen für sage und
schreibe 1.000 Kinder aller Altersstufen
gesorgt, weswegen der Neubau einer
Schule an der heutigen Rothwiesenstraße
18 notwendig wurde. Diese dient inzwischen als Förderschule für lernschwache
Kinder aus ebenso vielen Nationalitäten
wie damals, wie die Schulfahrten in der
Früh und mittags zeigen. 
Multikulturalität
Die Wohnsiedlung Ludwigsfeld erhielt ihren Namen vom südlich gelegenen Dorf
Ludwigsfeld, das wie Allach am 1. Dezember 1938 nach München eingemeindet wurde und heute zum 24. Stadtbezirk
Feldmoching-Hasenbergl gehört. In die
neuen Häuser zogen Menschen aus 28
Nationen: Deutsche, Esten, Kalmücken,
Kaukasier, Kosaken, Kroaten, Letten, Litauer, Mongolen, Polen, Russen, Serben,
Slowaken, Tartaren, Tschechen, Turkmenen, Ukrainer, Ungarn, Weißrussen – um
einige zu nennen. Der Stadtrat beschloss
daher in seiner Sitzung vom 2. Oktober
1952: „Für die Straßenbenennungen im
Regierungslager für heimatlose Ausländer
werden für Ausländer leicht verständliche
Namen von Edelmineralien verwendet.“
Seitdem gibt es also Achatstraße, Diamantstraße, Granatstraße, Kristallstraße,
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27TAXIKURIER JULI 2010

Seite 28

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28 TAXIKURIER JULI 2010
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Im Juli …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren (1910)
04. Juli – Russisch-japanisches Abkommen: Russland
akzeptiert Japans Eindringen in Korea. Die Japaner
erteilen den Russen freie Hand in der Mandschurei.
… vor 75 Jahren (1935)
26. Juli – Mehr als 200.000 Menschen kommen bei Überschwemmung des Jangtsekiang in China ums Leben.
… vor 50 Jahren (1960)
13. Juli – John F. Kennedy wird von den Demokraten
zum US-Präsidentschafts-Kandidaten nominiert.
… vor 25 Jahren (1985)
07. Juli – Der 17-jährige Boris Becker wird Sieger im
Wimbledon.
16. Juli – Der deutsche Schriftsteller Heinrich Böll stirbt
im Alter von 67 Jahren.
… vor 1 Jahr (2009)
03. Juli – Am Sendlinger Tor prügeln Schweizer Jugendliche einen unschuldigen Passanten fast tot.
23. Juli – Porsche-Chef Wendelin Wiedeking tritt zurück.
(PR)
And the winner is…
„Schade, dass es das nicht schon länger gibt, dann hätten
wir auch die Lena sehen können.“
Ivica Prekat aus München hat mit diesen Zeilen einen
Verzehrgutschein für das „Kleine Brauhaus Dicker
Mann“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der Juni-Ausgabe

Seite 29

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Als 1996 die Firma Pfanni hier den letzten Knödel rollte, war der damalige
Kunstpark Ost als Zwischenlösung für
viereinhalb Jahre gedacht. Im September
1996 nahmen rund 30 Diskotheken wie
das Babylon oder K 41, Clubs wie die
Cohibar, Bars, Restaurants, Spielhallen,
rund 60 Künstlerateliers und 30 Kleinunternehmen den Betrieb auf. In regelmäßigen Abständen wurden Konzerte sowie Kunst- und Antiquitätenflohmärkte
abgehalten. Nicht zuletzt aufgrund der
verkehrsgünstigen Lage am Münchner
Ostbahnhof konnte das Areal vor allem
an den Wochenenden schnell zahlreiche
Besucher anziehen. 250.000 Personen pro
Monat, davon rund die Hälfte aus dem
weiteren Münchner Umland, waren über
Jahre der Normalfall. Damals war man
vom Ruf des Spaßghettos, in dem man
sich am Wochenende die Birne zuballert,
noch Lichtjahre entfernt. 
Es war der Charme des Unfertigen und
Improvisierten, der Menschen aus reiner
Neugier anlockte. Ein Metalllager als Disco, das war damals neu. Pächter war
Wolfgang Nöth, der mit einem ähnlichen
Projekt 1992 auf dem Geländes des alten
Münchner Flughafens in Riem bereits Erfahrungern gesammelt hatte. Hier durfte
jeder den Club machen, den er wollte.
Das war das Erfolgserlebnis. Deshalb
standen hunderte vor der Milchbar und
begehrten Einlass. Im Januar 2003 wurde
der Kunstpark Ost aufgelöst und zerfiel in
Kultfabrik und Optimolwerke. 
Und ab sofort regierte hier der Kommerz.
Möglichst billig und alles für die Massen.
Mit einer Fläche von 60.000 Quadratmetern handelt es sich um Europas größtes
Party-Areal. Es umfasst fast 50 Clubs,
Discos, Bar, Restaurants und das berühmte New York Tabledance, in dem man
damals zum erstenmal pralle Po-Backen
bestaunen konnte, die sich um metallene
Stangen wanden. Das Flatrate- und Komma-Saufen wurde hier erfunden und
nahm damals aber so beängstigende Züge
an, dass sogar Optimolbetreiber Wolfgang
Nöth heftige Politikerschelte verteilte
(TAXIKURIER 12/2004, „Ballermann ist
überall“). Das Publikum wurde immer
schlechter und besonders an Wochenenden hat man nicht selten das Gefühl, dass
hier das Jahrestreffen aller Prolls stattfindet. Und das liegt nicht an Läden wie
dem Americanos, wo Stammgäste und
Studenten feiern oder der Kantine, wo
Eltern mit ihren Kindern zusammen Holzofenpizza essen und Cola trinken. Dazu
kommen der Schmutz und der Lärm jedes
Wochendes und die Assoziation, hier hätte eine Bombe eingeschlagen, kommt
nicht von ungefähr. Die Bewohner rund
um das Gelände haben jedenfalls längst
resigniert. Zu oft schon hat man sie vertröstet, dass das Ende naht und das ganze
Remmidemmi nach Fröttmaning verlagert
wird. Passiert ist nichts.
Jetzt gibt es wieder eine neue Deadline,
31.12.2010. Ob die aber endgültig ist,
weiß niemand so recht zu beantworten.
Auch im Bezirksausschuss nicht. Bisher
wird nur an der Medienbrücke für eine
Werbeagentur gebaut, mehr bauliche Aktivitäten sind für das neue Viertel “Rost”
nicht in Sicht. Angeblich hat noch nicht
einmal das offizielle Bebauungsplanverfahren begonnen. Und schließlich – man
höre und staune – müsse man ja auch an
die Investitionskosten der Clubs denken.
„Das Einsetzen der ersten Baumaßnahmen wird sich sicherlich noch drei bis
vier Jahre hinziehen,“ sagt Werner Eckart,
Mitgeschäftsführer der Otec KG, der das
Grundstück gehört. Und der sollte es ja
eigentlich wissen. Es ist also durchaus
möglich, dass die Zeit der Partygänger
noch nicht vorbei ist. Die Frage ist nur,
wer dann noch groß investiert oder ob es
nicht noch ein bißchen billiger geht?Die
ganze Kultfabrik ist für den Taxibetrieb
natürlich ein gutes Geschäft. Wenn sonst
Titelthema
Kunstpark: Einfach Party –
aber wie lange noch? 
Haben die Kultfabrik und das Optimol-Gelände hinter dem Ostbahnhof noch eine 
Zukunft? Ist vielleicht im Dezember Schluss, oder vielleicht auch nie? In welchem Stadium
ist das neue Stadtviertel „Rost“?
nix mehr geht, hier findet man meist
noch Fahrgäste. Die bange Frage vieler
Kollegen ist nur, mit welcher Art von
Fahrgästen man es hier zu tun bekommt.
Sind es wirklich nur die, die ohne einen
Cent in der Tasche transportiert werden
möchten und am Fahrtziel einfach weglaufen ohne zu bezahlen? Oder trifft man
auf die, die vor lauter Alkohol nur eins
im Sinn haben, nämlich Ärger zu machen? Inzwischen gibt es genügend Kollegen, die aus eben diesen Gründen den
Kunstpark nicht mehr anfahren, einfach
um sich den Ärger zu ersparen. Da ist das
Ärgernis mit den zugeparkten Standplätzen schon das kleinere Übel, weil ja hier
in der Regel das Abschleppen trotz Verkehrschaos meist funktioniert.
„Für die Zukunft“, so Eckart, „wünschen
wir uns ein lebendiges und einzigartig
vielfältiges Viertel mit vielen kulturellen
Einrichtungen, einem regen Tag- und
Nachtleben und weiterhin ein freundliches Miteinander mit den bestehenden
und künftigen Nachbarn.“ 
Ja, wer wünscht sich so etwas nicht? 
(PG)
29TAXIKURIER JULI 2010
Foto: www.atelier-tacke.de

Seite 30

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Die Sehenswürdigkeiten Münchens
Der gute Ruf Münchens in der Welt beruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner Menschen, seiner Umgebung und auf seinen Bauwerken. Wir, die wir diese Gebäude täglich
sehen, achten vielleicht nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste sind oft eigens wegen
dieser Architektur von nah und fern hierher gereist und freuen sich über nähere Infor -
mationen von unserer Seite zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir sie gerade vorbeifahren. Benedikt Weyerer beschreibt in dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge einige
besonders herausragende Baudenkmäler.
Die Prinzregentenstraße gehört ohne Zeifel zu den städtebaulich herausragenden
Bauachsen Münchens. Gleichzeitig bildet
sie mit dem Altstadttunnel eine der
Hauptverkehrsadern in Ost-West-Richtung, die wir fast täglich befahren. Gerade zu Messezeiten staut sich der Verkehr
in östlicher Richtung, und es gibt keine
ernsthaften Alternativen, denn die Isarbrücken definieren die Verkehrsströme.
Falls sich Fahrgäste trotz aller Alltagshektik noch für architektonische Schönheiten, außergewöhnliche Ensembles,
aber auch die Architektur der Macht
interessieren, dann ist die Prinzregentenstraße der richtige Ort, sich beeindrucken
zu lassen. In diesem Artikel soll aber nur
vom Friedensengel die Rede sein.
Städtebauliche Situation
Die Prinzregentenstraße setzt sich aus
zwei Teilen zusammen: Der westliche Teil
liegt im Urstromtal der Isar, während sich
der östliche Teil 20 Meter höher auf dem
Hochufer befindet. Beide Bereiche werden
durch den Friedensengel getrennt und
verbunden zugleich. Der tiefer liegende
Teil erhielt seinen Namen „Prinzregentenstraße” am 4. November 1890 nach dem
damals regierenden Prinzregenten Luitpold von Bayern (1821-1912). Mit dem
Baubeginn des Friedensengels und infolge der Ausdehnung der Stadt nach Osten
erhielt auch der obere Teil einen Namen
und hieß seit dem 16. April 1896 „Äußere
Prinzregentenstraße” . Erst am 11. Oktober
1956 beschloss der Stadtrat die Zusam -
menlegung der beiden Benennungen zur
heutigen Prinzregentenstraße in ihrer
vollen Länge sowie die durchgehende
Hausnummerierung.
Ursprünglich war an der hoch gelegenen,
prominenten Stelle der Bau eines Festspielhauses für Richard Wagners Opern
vorgesehen. König Ludwig II. (1845-
1886) wollte damit München zur Musikmetropole aufsteigen lassen, doch ließ
sich das Gebäude nicht finanzieren und
stieß auch ganz allgemein auf breite Ablehnung. Beleidigt und in seiner Menschenverachtung bestätigt, wollte Ludwig
II. mit seiner als undankbar empfundenen
Residenzstadt nichts mehr zu tun haben
und zog sich in die vermeintlich heile
Abgeschiedenheit der Alpen zurück. Als
Architekt der Münchner Oper war Gottfried Semper (1803-1879) vorgesehen
gewesen. Nun ging er leer aus, aber
immerhin erinnert die völlig unwichtige
Semperstraße in Ramersdorf noch an diesen berühmtesten Architekten seiner Zeit. 
Die Prinzregentenstraße führt in zwei parallelen Bögen das Hochufer – je nach
Richtung – hinauf beziehungsweise hinunter. Dies ergibt sich aus physikalischen
Gründen, weil das Ufer zu steil ist, um in
gerader Linie überwunden zu werden.
Gleichzeitig gewinnt der Friedensengel
dadurch an Prominenz und zieht zusätz -
liche Aufmerksamkeit auf sich, weil er an
erhöhter Stelle den westlichen Teil der
Straße optisch abschließt. Wenn die Sonne nachmittags im Westen steht, lässt sie
den Friedensengel dramatisch aufleuchten und sorgt so für manches Aha-Erlebnis. Darüber hinaus kann man vom Fuß
des Monumentes aus einen beeindruckenden Blick auf die Innenstadt und ins -
besondere die Prinzregentenstraße ge -
nießen.
Hintergründe für den Bau
Am 19. Juli 1870 begann der Krieg zwischen den deutschen Staaten unter preußischer Führung auf der einen Seite und
dem Kaiserreich Frankreich auf der anderen Seite, der mit dem Frieden von
Frankfurt am 10. Mai 1871 zu Gunsten
Deutschlands abgeschlossen wurde. Dieser Krieg galt als Voraussetzung für die
Gründung des Deutschen Kaiserreiches
und genoss hierzulande eine dem entsprechende nationalistische Überhöhung.
In München beispielsweise benannte man
am 18. Juni 1872 die Friedenstraße nach
dem Ereignis und außerdem im selben
Jahr die Straßen im Haidhauser Neubaugebiet nach Siegen über Frankreich, an
denen die königlich-bayerische Armee
beteiligt war (vgl. TAXIKURIER Februar
2007). 
In der neuen deutschen Hauptstadt Berlin
wurde im Jahr 1873 die Siegessäule voll-
F
Der Friedensengel
30 TAXIKURIER JULI 2010

Seite 31

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endet; auf ihrer Spitze steht die geflügelte, römische Siegesgöttin Viktoria mit
Lorbeerkranz, adlergeschmücktem Helm
und Feldzeichen mit Eisernem Kreuz dar.
Sie erinnert an die preußischen Siege
gegen Dänemark 1864 und Österreich-
Ungarn 1866 sowie gegen Frankreich
1870/1871. In München, der Haupt- und
Residenzstadt Bayerns mit ihrem eigenartig-vertraxelten Verhältnis zum größeren
Berlin, wollte man da nicht nachstehen.
Allerdings galt es zweierlei zu beachten:
Am Krieg gegen Dänemark hatte Bayern
aus geografischen Gründen natürlich
nicht teilgenommen, und 1866 hatte das
Königreich unter Ludwig II. auf der Seite
Österreich-Ungarns sogar eine Niederlage
gegen Preußen erlitten. Da blieb nur noch
der Sieg gegen Frankreich, dieses Mal zusammen mit Preußen, als Anlass für den
Bau einer Münchner Siegessäule. 
Das Monument
Es dauerte allerdings etwas, bis mit dem
von der Stadt München gestifteten Bau
begonnen wurde. Die Grundsteinlegung
erfolgte symbolträchtig am 10. Mai 1896,
dem 25sten Jahrestag des Friedens von
Frankfurt, die feierliche Enthüllung fand
am 16. Juli 1899 statt. Das Denkmal mit
seinem kleinen Tempel zeigt die Porträts
der deutschen Kaiser Wilhelm I., Friedrich
III., Wilhelm II., des Reichskanzlers Otto
von Bismarck und der Generäle Helmuth
von Moltke, Albrecht von Roon, Ludwig
von der Tann, Jakob von Hartmann und
Siegmund von Pranckh. Außerdem werden noch die bayerischen Könige Ludwig
II., sein regierungsunfähiger Bruder Otto
I. sowie Prinzregent Luitpold dargestellt.
In der Halle des Tempels befinden sich
intensiv farbige Mosaike im antiken Stil,
die die vier Themen „Krieg“, „Frieden“,
„Sieg“ und „Segen der Kultur“ darstellen
sollen. Darüber erhebt sich eine 38 Meter
hohe Säule im korinthischen Stil, auf deren Spitze das sechs Meter hohe vergoldete und geflügelte Bronzestandbild der
antiken griechischen Siegesgöttin Nike
steht. In der rechten Hand hält sie einen
Lorbeerkranz, das antike Symbol des Sieges, in der linken Hand eine Statue der
Heiligen Maria als Herrscherin der Welt
und Beschützerin Bayerns. Dieser angebliche Friedensengel ehrt also Akteure
des Deutsch-Französischen Krieges und
drückt den Dank der Herrschenden an
das bayerische Heer aus. Er erinnert an
einen Frieden, der nach einem auch
bayerischen Sieg geschlossen wurde, und
er ist trotz seiner Flügel auch kein Engel,
sondern eine antik inspirierte Siegesgöttin. Insofern gehört unser Friedensengel
in die Reihe der Siegessäulen, wie sie sich
auch in anderen Städten finden, außer
in Berlin etwa in London, Paris, Sankt
Petersburg oder Mexiko. 
Die damalige Zukunft
Der Friede dauerte immerhin bis zum
Jahr 1914, bis der nächste Krieg zwischen
Deutschland und Frankreich begann. Infolge des technischen Fortschrittes ließ er
seinen Vorgänger wie ein Kinderspiel
aussehen, was die Opferzahlen und Verwüstungen anging. Fand dieser Krieg
noch außerhalb der deutschen Grenzen
statt, so wandte sich sein Nachfolger zwischen 1939 und 1945 auch gegen
Deutschland selbst. Weil nun auch Bombenangriffe geflogen wurden, erhielt der
Friedensengel eine tarnende Abdeckung,
damit er den feindlichen Piloten nicht als
Anhaltspunkt dienen konnte. So überstand er den Zweiten Weltkrieg unbeschadet. Erst im Jahr 1981 drohte infolge
Materialermüdung der Absturz, und die
Statue musste abgenommen und restauriert werden; seit 1983 erstrahlt sie in
neuem Glanz. 
Die Zeiten haben sich zum Besseren gewendet. Am 5. Mai 1949 wurde in London der Europarat gegründet, die erste
gemeinsame europäische Organisation
mit der Zielsetzung, sich um eine friedliche und einvernehmliche Lösung von
politischen Problemen zu bemühen. Seit
1964 wird dieses Datum als Europatag
des Europarates gefeiert, und der Münchner Stadtrat nahm den 5. Mai 1984 zum
Anlass, dem Platz hinter dem kriegerischen Friedensengel den Namen „Europaplatz“ zu geben. Alljährlich im Mai wehen daher am Europaplatz die Fahnen der
derzeit 47 Mitgliedsländer des Europarates sowie die blaue Europafahne selbst.
Seit dem 9. Mai 1986 gibt es außerdem
noch den Europatag der Europäischen
Union. Es ist der Jahrestag, an dem 1945
die Gesamtkapitulation der deutschen
Wehrmacht in Kraft trat. In unpolitischer
Hinsicht dient der Friedensengel jeweils
im Juli als Kulisse für Sommerfeste und
am letzten Tag des Jahres als Sammelpunkt zur Begrüßung des Neuen Jahres.
(BW) 
Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der
TAXIKURIER das Gasteig vor.
31TAXIKURIER JULI 2010

Seite 32

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dem Effnerplatz auf mehr als 4 km über
Englschalkinger Str. und die ganze Cosimastr. entlang Schienen und Haltestellen
verlegt. Glücklicherweise geht das diesmal weitgehend ohne Verlust an Fahrspuren ab. Als Trostpflaster für uns kann
verzeichnet werden, daß sowohl der
Englschalkinger wie auch der Cosima-
Stand halbwegs „ungeschoren“ aus den
Bauarbeiten hervorgehen werden. Bei
letzterem fällt künftig das nervtötende
Rangieren im Mittelteil weg und auch das
Wenden wird durch die neue Straßenführung erheblich erleichtert. Unabhängig
davon wäre wünschenswert, daß man
sich amtlicherseits vielleicht ein bisschen
gründlicher damit beschäftigte, ob jede
neu geplante Trambahnlinie wirklich der
Weisheit letzter Schluß sein kann – wie
z.B. in der Fürstenrieder Str. Denn erst
mit dem knappen Geld aus der sogenannten Konjunkturförderung eine Straße mit
höchstem Aufwand zu sanieren, dabei sogar lärmmindernden Asphalt einzubauen
und das dann keine drei Jahre später
schon wieder wegreißen zu wollen, zeugt
genau nicht von der Weitsicht, mit der
kürzlich auf einer Bürgerversammlung
ein städtischer Offizieller die „dringende
Notwendigkeit der Planungen und des
Baus“ begründen wollte. Im Übrigen sei
darauf hingewiesen, daß vor allem bei
angelsächsischen Touristen München aufgrund seiner Trambahnverliebtheit den
Beinamen „Toy City“ (Spielzeugstadt)
führt. Und das ist ausnahmsweise mal
nicht positiv gemeint …
Bereich Innenstadt 
In den Sommerferien stehen drei Fahrbahnsanierungen an. Goetheplatz, Landwehrstr. und Rosenheimer Str. beim Gasteig werden aufgemöbelt. Noch bis Ende
November wird es in der Auenstr. wegen
des aufgestellten Baukrans eng zugehen.
Weiterhin laufen bereits seit April FW-
Arbeiten in der Herzogspitalstr. und dem
Altheimer Eck. Die bereits angesprochenen Neuverlegungen rund um die Nym-
… sind Tunnelbaustellen, Fernwärmeleitungen und Trambahnbauten. Ergänzt
werden sie durch die Umgestaltungen in
Pasing sowie die Brückenbauarbeiten am
Föhringer Ring und an der A 9. Dazu
kommen trotz allen Geldmangels mehrere
unaufschiebbare Fahrbahnsanierungen.
Im Folgenden zusammengefaßt das wichtigste Baugeschehen im städtischen Straßennetz. Die genaue Einzelübersicht
findet der interessierte Leser topaktuell
immer ab Samstag auf unserer Internet-
Seite www.taxi-muenchen.de unter der
Rubrik Taxigewerbe/Baustellenbericht.
Als kleines Extra in den Sommermonaten
sind zusätzlich die Blade-Night-Termine
und Strecken verzeichnet. Ein Dank geht
an dieser Stelle an die städtischen Baustellenkoordinatoren Bartl und Glatz, deren Arbeit das schlimmste Baustellenchaos verhindert. 
Tunnelbaustellen
Am Luise-Kiesselbach-Platz ist auf reichlich 2,5 km Strecke alles geboten, was 
Baustellenfreaks faszinieren kann. Im
Verkehrsgeschehen macht sich dies durch
abenteuerlich anmutende Fahrbahnverschwenkungen, ständig überlastete und
teilweise zu schmale Fahrspuren sowie
großräumigen Ausweichverkehr in den
Nebenstraßen bemerkbar. Auf der gegenüberliegenden Seite der Stadt am Richard-Strauß-Tunnel laufen unverändert
die Wiederherstellungsarbeiten der nun
sehr schmalen Oberflächenfahrbahnen.
Ursprünglich für Mitte dieses Sommers
geplant verschiebt sich der Fertigstellungstermin nun auf Ende 2010.
Fernwärmeleitungen
Sie werden unverändert in großem Stil in
der Stadt „verteilt“ . Positiv wird sich auf
Dauer auswirken, daß sich die Abhängigkeit vom Erdöl dadurch verringert. Unangenehm sind die baulichen Begleiterscheinungen, da sich sowohl großflächig
wie auch kleinteilig Löcher im Straßennetz auftun. In diesem Sommer passiert
das vor allem in der Landsberger Str. in
Laim und Pasing – hier zusätzlich in vielen Nebenstraßen. In der Innenstadt werden noch das Neubaugebiet „Nymphenburger Höfe“ an der Dachauer Str., im
Norden die Weyprechtstr. und der Lieberweg sowie im südlichen Stadtbereich die
Schäftlarnstr. mit FW’en bestückt. Seit
März laufen diesbezügliche Arbeiten im
Osten der Stadt in der Orleansstr. über
den Haidenauplatz und die Grillparzerstr.
bis zur Einsteinstr. Hier werden in Kombination auch die Fahrbahnen saniert
und die Trambahnschienen erneuert.
Trambahnbauten 
Das ist der nicht nur im Taxigewerbe ungeliebte Dauerbrenner im städtischen
Baustellenchaos. Zahlreiche bestehende
Strecken müssen erneuert werden. Exemplarisch seien hier Thierschstr., Wagmüllerstr., Ismaninger Str., Montgelasberg,
Herkomerplatz und Bülowstr. genannt,
bei denen die obligatorischen Unterhaltsarbeiten mit Austausch der ständig kaputt
gehenden Gummipuffer anstehen. Dazu
kommt der Neubau der Strecke nach St.
Emmeram. Hier werden bis Ende 2011 ab
Taxlers Baustellenbericht
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Die „großen Drei“ im Münchner Baustellensommer 2010 …
32 TAXIKURIER JULI 2010

Seite 33

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phenburger Höfe beim Löwenbräukeller
sollen Mitte Juli starten und bis zum Jahresende dauern. In den Sommerfeien finden im Lehel die Erneuerungen an der
Trambahnlinie 17 statt. 
Nördlicher Stadtbereich 
Im Umfeld des Moosacher Bahnhofs
laufen noch bis zum Jahresende die
Wiederherstellungsarbeiten nach dem 
U-Bahnbau. Betroffen ist auch die Pel -
kovenstrasse. Fahrbahnsanierungen sind
in den Sommerferien in der Brandenburger Str. und in der Landshuter Allee im
Bereich des Olympiageländes vorgesehen.
Noch bis zum November werden die Arbeiten im Bereich des Standplatzes „Gärtner“ andauern, in dessen Umfeld mehrere
Straßen verkehrsgemäß hergerichtet werden. Gleiches soll im Juli im Bereich
Schleißheimer Str./Weitlstr. stattfinden.
Östlicher Stadtbereich
Lärmmindernder Asphalt wird bis Ende
September die neu verlegten FW’en im
Bereich Ostbahnhof bedecken. Von hier
bis zur Einsteinstr. werden gleichzeitig
die Trambahnschienen erneuert. Auch der
Bereich Richtung Auerfeldstr. wird noch
überarbeitet. Nach Abschluß der Arbeiten
werden Fahrspuren fehlen, da Radwege
„abmarkiert“ werden (lärmgemindert, s.o).
In den Sommerferien ist die WaBuLA in
Arbeit. Ab der Friedenspromenade bis hin
zur Stadtgrenze nach Haar sind die Sanierung und der Umbau von Kreuzungsbereichen angesagt. Ergänzt wird das
Baugeschehen durch die bereits oben
angesprochenen Trambahnunterhaltsund Neubauarbeiten auf den Linien 17
und 18 sowie nach St. Emmeram. Dazu
kommt noch bis September die Wiederherstellung der Bajuwarenstrasse. Nicht
auf Münchner Stadtgebiet, aber für uns
sehr wichtig, ist der noch bis in den späten Sommer dauernde Neubau der Brücke
über den Föhringer Ring.
Südlicher Stadtbereich
Neben der größten Baustelle Europas am
Tunnel Luise-Kiesselbach-Platz nehmen
sich die weiteren vorgesehenen Arbeiten
nicht ganz so dramatisch aus. So soll in
den Sommerferien in der Balanstr. der
Bereich zwischen Ständlerstr. und Am
Jagdweg saniert werden. Für den Greinerberg ist beginnend Mitte Juni bis zum
Jahresende ein Straßenumbau geplant.
Dabei soll auch ein sogenannter Zwei-
Richtungs-Radweg eingebaut werden. Die
FW-Arbeiten in der Schäftlarnstr. werden
noch bis September dauern.
Westlicher Stadtbereich
Schwerpunkte im Westen sind unverändert die Baumaßnahmen im Zuge der
Nordumgehung Pasing sowie die FW-Verlegungen dort und in der Landsberger Str.
Diese werden während des gesamten
Sommers laufen und kurzzeitig immer
wieder neue Straßenführungen mit Einbahnregelungen, Verengungen und Umleitungen nach sich ziehen. Neue FW’en
sind ferner für Aubing und Freiham geplant und sollen zunächst in der Limesstr.
verbaut werden. Das Gebäude der Pasing-
Arcaden erhält eine Anbindung von der
Offenbachstr. her, deren Bau bis etwa
Mitte Oktober dauert. Dazu kommt noch
in Allach die Erneuerung der Eversbuschstr., die für die Sommerferien vorgesehen ist. 
Außerhalb Münchens
Am Tatzelwurm laufen die Arbeiten auf
Hochtouren, so daß nurmehr die Abfahrt
von der A 9 zum Föhringer Ring gebaut
werden muß. Das Ende der schlimmsten
Behinderungen ist in Sicht. Weiter nördlich am Kreuz Neufahrn wurde der sogenannte „Überflieger“ kommend von der
Flughafenautobahn Richtung München in
Angriff genommen. Nachdem die zentralen Stützen errichtet wurden, läuft gegenwärtig der eigentliche Brückenbau. Auch
der sechsspurige Ausbau der A 8 nach
Augsburg macht gute Fortschritte und
liegt sogar im zeitlichen Rahmen. Diesbezüglich hapert es ein wenig beim Neubau
der B 388 zwischen Hallbergmoos und Ismaning, dessen vorgesehenes Ende nun
im November 2010 anstehen soll. Noch
bis ca. Ende Oktober läuft die Überarbeitung der Sicherheitseinrichtungen im
Allacher Tunnel (A 99). Mehrere schwere
Unfälle machten hier eine Modernisierung der Ausstattung nötig. Empfehlenswert wäre, die Tunnelbeleuchtung zu
verbessern – der Kontrast vom hellen
Sonnen- zum dunklen Tunnellicht ist
extrem stark. (WH)
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33TAXIKURIER JULI 2010

Seite 34

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Donnerstag, 1. Juli 
➜ ICM, Versammlung Bayrische
Raiffeisenbanken
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Frühlingserwachen
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Die kleine Hexe
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Verschwörung des Fiesko zu
Genua
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlingserwachen
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Sheherazade
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Suchers musikalische Leidenschaft
➜ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus,
Bonnie & Clyde
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR 
➜ Muffathalle, Urban Vibes
➜ Ampere, DAM
Freitag, 2. Juli
➜ 10.00 – 11.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Besuch der alten Dame 
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlingserwachen
➜ 18.00 Uhr, Volkstheater, 
Das fünfte Imperium
➜ 19.00 – 22.20 Uhr,
Gärtnerplatztheater, Carmen
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Tosca
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Endstation Sehnsucht
➜ 19.30 Uhr, Schloss Fürstenried, 
Open Air Konzert
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Herz-Jesu-Kirche,
Münchner Rundfunkorchester
➜ Theaterfabrik, Brings
Samstag, 3. Juli
➜ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Führung durch das Theater
➜ 17.00 Uhr, Werkraum, M8Mit!
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady
➜ 19.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Don Giovanni
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine Juli 2010
➜ 19.00 Uhr, Volkstheater, 
Superposition
➜ 19.30 – 20.20 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Die Geburtstagsfeier
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Zinner
➜ 21.00 Uhr, Glyptothek, 
Open-air-Nachtkonzert
➜ Feierwerk, Sworn Enemy
➜ Backstage, Agnostic Front
➜ Muffathalle, Chico Macmurtrie
➜ Augustiner Keller, 
Symposium Bavaricum
Sonntag, 4. Juli
➜ Volksentscheid/Rauchverbot
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Festspiel-Duorecital
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem,
Renntag
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Tom Sawyer
➜ 17.00 Uhr, Werkraum, M8MIT!
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Alkestis
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Death in Venice
➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Schlosskonzert
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Richard III.
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Konzert zur Revolution
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Festspiel-Liederabend
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
All that Musical
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Batacuda
➜ 20.30 Uhr, Circus Krone, Seal
➜ Backstage, Gwar
Montag, 5. Juli
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Salz
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Sommergäste
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Ballett
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Sold out
Freitag, 9. Juli
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has und Huhn
➜ 16.00 – 17.30 Uhr, Neue Pinakothek,
Sehend hören
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Dialogues des Carmelites
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Rose Bernd
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Körpersprache
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, 
Die Orestie
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Fauré Quartett
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Belagerungszustand
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Stimmungsbüro Kreitmeier
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Nabucco
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Musica Viva
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Werner Koczwara
➜ Backstage, Live for Life
➜ Muffathalle, Ü-30-Party
Samstag, 10. Juli
➜ Angertorstraße, Lesbenfest
➜ 10.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Martha
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
I Hired a Contract Killer
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Werkraum, 
Späte Nachbarn
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Affäre Rue de Lourcine
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Platonow
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Tosca
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Rose Bernd
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Oper für Alle
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Symphonieorchester BR
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Ottfried Fischer
Sonntag, 11. Juli 
➜ Theatron, Internationales Kinderund Jugendfest
➜ 10.00 – 11.15 Uhr, Marstall, 
Die rote Zora und ihre Bande
➜ 11.00 – 12.20 Uhr, Prinzregententheater, Matinee
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kurt Weill
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 14.30 + 17.30 Uhr, Volkstheater,
Yvonne die Burgunderprinzessin
➜ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Gräfin Mariza
➜ 18.00 – 19.30 Uhr, Marstall, 
Leere Stadt
➜ 18.00 – 20.15 Uhr, Residenztheater,
ALKAID
➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater, 
Festspiel-Liederabend
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Werkraum, 
Späte Nachbarn
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ Muffathalle, Boundzound
Montag, 12. Juli
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.00 – 20.40 Uhr, Nationaltheater,
Die Tragödie des Teufels
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Hans Klaffl
➜ Kranhalle, Weedeater
➜ Sunny Red, Another Breath
Dienstag, 6. Juli
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 11.00 – 12.35 Uhr, Volkstheater,
Faust
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Kaktus
➜ 19.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Don Giovanni
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Wiener Klaviertrio
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Die Räuber
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Die Zukunft wird schwierig sein
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Von morgens bis mitternachts
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Jazz-Nacht
➜ Kranhalle, Weedeater
Mittwoch, 7. Juli
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Die Räuber
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Volkstheater, 
Leonce & Lena
➜ 18.45 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Narrenschiffe
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Tosca
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Die Räuber
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus
Endstation Sehnsucht
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr Gärtnerplatztheater, Jazz
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Erwin Pelzig
Donnerstag, 8. Juli
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Die Räuber
➜ 18.00 – 24.00 Uhr, 
Augustiner Keller, Sommerfest 
(bei Schlechtwetter am 22.07.)
➜ 19.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Don Giovanni
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Werkraum, 
Familienbesuch
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Leonce & Lena
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Mahagonny
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Wir kommen gut klar mit uns
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Ein Mond für die Beladenen
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Italienische Sommernacht
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Ottfried Fischer
➜ Feierwerk, The Passive Fist
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Seite 35

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➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Sommergäste
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Wir kommen ganz gut klar mit uns
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Kammerkonzert
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Lizzy Aumeier
➜ Ampere, Daniel Lanois
➜ Metropolis, Jimmie Vaughn
➜ Feierwerk, Crowbar
➜ Kranhalle, Themselves
Dienstag, 13. Juli
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has und Huhn
➜ 10.00 Uhr, Augustiner Keller, 
Generalversammlung
Taxi München eG
➜
16.00 – 17.30 Uhr, Brandhorst, 
Sehend hören
➜ 18.30 – 19.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Dialogues des Carmelites
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Jungfrau von Orleans
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Stillleben in einem Graben
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Krieg
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
ALKAID
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Summertime Classics
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Albrecht von Weech
➜ Ampere, Pintandwefall 
➜ Feierwerk, NY Ska
Mittwoch, 14. Juli
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 16.00 – 17.30 Uhr, Neue Pinakothek,
Sehend hören
➜ 18.45 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Narrenschiffe
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Leichtes Spiel
➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Le nozze di Figaro
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Körpersprachen
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Jungfrau von Orleans
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Sold Out
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Genannt Gospodin
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Jose Feliciano
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Keller Steff
➜ Ampere, Nikka Costa
Donnerstag, 15. Juli
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 16.00 Uhr, Residenztheater, Bayerische Akademie der schönen Künste/
Öffentliche Jahressitzung 2010
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Tosca
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
I Hired a Contract Killer
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Werkraum, 
Familienbande
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote von der Mancha
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Das letzte Band
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Opern auf bayerisch
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Italienische Sommernacht
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
„lust-auf-musik-community“
➜ 20.30 Uhr, Freilichtbühne Alte Münze,
Hoffmanns Bekenntnisse
➜ 21.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ Muffathalle, Gurrumul
➜ Sunny Red, Ramming Speed
➜ Ampere, Schneewittchen
Freitag, 16. Juli
➜ Hofbräu-Gelände,
Party mit Wolfgang Ambros
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Marstall, 
Junge Akademie
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Artifact
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Endstation Sehnsucht
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Mahagonny
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Martin Stadtfeld
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Werkraum, 
In Effigie
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Rose Bernd
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Quadro Nuevo
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Wolfgang Krebs
➜ 20.30 Uhr, Freiluftbühne Alte
Münze, Hoffmanns Bekenntnisse
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Faust
➜ Muffathalle, Pink Martini
➜ Backstage, Wu Tang
➜ Ampere, Tamikrest
➜ Kranhalle, Mexican Elvis
➜ Sunny Red, Forfeit
Samstag. 17. Juli
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady
➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Le nozze di Figaro
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Musique Royale
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Richard III.
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Clemente Trio
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Liliom
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Erdbeeren im Winter
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
The TT Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Mnozil Brass
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Chick Corea
➜ 20.30 Uhr, Freiluftbühne Alte Münze,
Hoffmanns Bekenntnisse
➜ 21.00 Uhr, Odeonsplatz, 
Klassik am Odeonsplatz
➜ 21.00 Uhr, Schlachthof, 
Forgotten Heroes
➜ Ampere, Lotto King Karl
Sonntag, 18. Juli
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Mary Poppins
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 15.00 – 17.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Honk
➜ 16.00 Uhr, Volkstheater, 
Sommerfest
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35TAXIKURIER JULI 2010

Seite 36

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36 TAXIKURIER JULI 2010
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 18.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Don Carlo
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Daddy
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Geburtstagsfeier
➜ 19.30 Uhr, Brunnenhof, 
Ludovico Einaudi
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Orchesterprobe Traviata
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, 
Klassik am Odeonsplatz
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
Montag, 19. Juli
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has und Huhn
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Tosca
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts 
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Bobby Mc Ferrin
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Stermann & Grissemann
➜ Backstage, Everlast
➜ Glockenbach, Theresa Chanson
Dienstag, 20. Juli
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has und Huhn
➜ 11.00 – 13.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Honk
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Leichtes Spiel
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die schweigsame Frau
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Scuderi
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Endstation Sehnsucht
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Wir kommen gut mit uns aus
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Festspiel-Liederabend
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Axel Hacke
➜ 20.30 Uhr, Freilichtbühne Alte Münze,
Hoffmanns Bekenntnisse
➜ 21.00 Uhr, Nightclub, 
Flamenco Project
➜ Kranhalle, Steve von Till
➜ Muffathalle, Scissor Sisters
➜ Ampere, Sounds like Munich
Mittwoch, 21. Juli
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Scuderi
➜ 18.45 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Narrenschiffe
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
L’ elisir d’amore
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die schweigsame Frau
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote von der Mancha
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Mahagonny
➜ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus,
Bonnie und Clyde
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Erdbeeren im Winter
➜ 20.00 Uhr, Nightclub, Dr. John
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Nina Hagen
➜ 20.30 Uhr, Freilichtbühne Alte Münze,
Hoffmanns Bekenntnisse
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Sterman & Grissemann
➜ Sunny Red, Civet
➜ Ampere, Brother Ali
➜ Rote Sonne, These are Powers
Donnerstag, 22. Juli
➜ Olympiastadion,
B2RUN München 2010
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Scuderi
➜ 18.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Don Carlo
➜ 18.00 – 24.00 Uhr, Augustiner 
Keller, Sommerfest (falls Schlechtwetter am 08.07.)
➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Finale Liedermacher
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Scuderi
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Residenztheater, 
Der zerbrochne Krug
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Sache Makropulos
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Platonow
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Anthony’s Garden
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Lyambiko
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Kammerorchester
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Willy Michl
➜ 20.30 Uhr, Freilichtbühne Alte Münze,
Hoffmanns Bekenntnisse
➜ 21.00 Uhr, Circus Krone, 
Paolo Nutini
➜ 21.00 Uhr, Nightclub, Fred Wesley
➜ Schlachthof, Joesi Prokopetz
➜ Muffathalle, Gil Scott
➜ Cord, Great Lakes
➜ 59 : 1, Strange Boys
Freitag, 23. Juli
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Scuderi
➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die schweigsame Frau
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Death in Venice
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Latin Night
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Gegen den Fortschritt
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Geburtstagsfeier
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festspiel-Konzert
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Moonlight Serenade
➜ 20.30 Uhr, Freilichtbühne Alte Münze,
Hoffmanns Bekenntnisse
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Nadja Maleh
➜ 21.00 Uhr, Nightclub, 
Trilok Gurtu Band
➜ Sunny Red, Joris
➜ Paulaner am Nockherberg, 
Lampionfest
(bei Schlechtwetter am 30.7.)
Samstag, 24. Juli
➜ Gärtnerplatz, Gärtnerplatz-Fest
➜ 12.00 + 16.00 Uhr, Marstall, 
Die Reise zum Mittelpunkt der Erde
➜ 13.00 + 16.00 Uhr, Marstall, 
Kinderbuchfest
➜ 13.00 Uhr, Bavariapark, 
Oben Ohne 2000
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Grünwalder Straße,
TSV1860 – Borussia Dortmund
➜ 16.00 Uhr, Backstage, Rock für uns
➜ 18.00 Uhr, Marstall, 
Erdbeeren im Winter
➜ 18.30 Uhr, Olympiapark, 
Münchner Sommernachtstraum
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
L’elisir d’amore
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Mahagonny
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 •••••
5 9 : 1 •••
8seasons • • • •
Americanos • • • •
Atomic Café ••••••
Babalu •• •••
Baby • ••
Backstage • • •
Badeanstalt •
Barfly • • •
Barysphär • • •
B a s h N i g h t •••••••
Cafe am Hochhaus •••• • • •
Chaca Chaca • •
Cord • • •• •
Crash • • •
Crowns Club • ••
Discovery •••••
Elli Disco • • •
Erste Liga • • •
Feinkost Electronica ••••
GOP Varieté •••••
Hansa 39 • • •
Jimmy’s • • •
Kantine ••••••
K u l t f a b r i k ••••• •
Lenbach • ••
Loggia •
Lola & Ludwig • •
M-Park • •
Max + Moritz • ••
Milchbar ••••••
Muffathalle • •
M y l o r d •••••••
Nachtgalerie • •
Neuraum • •
New York Club •
Optimolwerke •••••••
P 1 •••••••
Pacha • • •
Palais • •••
Pappasitos • • • •
Paradiso • • •
Pimpernel •••••••
Rote Sonne • •
Schlachthof •
Skyline •• •••
Substanz ••••••
Sugar • ••
Titanic City ••••
Valentin Stüberl •••••••
Zoozies •••••••
München Splitter
➜ Die „Hofstatt“, das edle 325-Millionen-Projekt zwischen Sendlinger-, Hacken- und Hotterstraße sowie
Färbergraben liegt nach einem Teilabriss alter Gebäude brach. Wann die Bauarbeiten weitergehen und
wann das Nobel-Projekt jemals fertig sein wird, weiß
derzeit keiner.
➜ Statt 194 Stunden Sonnenschein (langjähriger Durchschnitt) schien die Sonne in diesem Mai nur 110 Stunden in Bayern. So finster war es im Wonnemonat
noch nie. Außerdem war der Mai kalt und nass.
➜ Das „Le Meridien“ ist mit einer durchschnittlichen Belegung von 78,2 Prozent Münchner Hotel-Spitzenreiter des Jahres 2009. Umsatzprimus ist nach wie vor
der „Bayerische Hof“ .
➜ Die Arbeitslosenquote in München liegt Ende Mai mit
4,7 Prozent weit unter dem Deutschland- und Bayerndurchschnitt.
➜ Das „Müllersche Volksbad“ gilt neben dem „Gellert-
Bad“ in Budapest als das schönste Bad in Europa.

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37TAXIKURIER JULI 2010
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Scuderi
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
von morgens bis mitternachts
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Krieg
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Giesinger Kulturpreis 2010 
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Wahrheit und Pflicht
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Wassermusik
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Liederabend
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Romantische Sommernacht
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
➜ 20.30 Uhr, Freilichtbühne Alte Münze,
Hoffmanns Bekenntnisse
➜ 21.00 Uhr, Nightclub, Brooklyn
Funk Essentials
➜ Ampere, Karamelo Santo
Sonntag, 25. Juli
➜ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem,
Renntag
➜ 18.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater,
Lohengrin
➜ 18.00 Uhr, Marstall, 
Erdbeeren im Winter
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Alkestis
➜ 19.00 Uhr, Brunnenhof, 
Carmina Burana
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Belagerungszustand
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Festspiel-Liederabend
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Wahrheit und Pflicht
Montag, 26. Juli
➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die schweigsame Frau
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Mahagonny
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Les Haricots Rouges
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ Ampere, D12
Dienstag, 27. Juli
➜ 17.00 Uhr, Skylounge, 
After Work Party
➜ 18.30 – 19.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die schweigsame Frau
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Martha
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
L’ elisir d’amore
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Liliom
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Wir kommen gut klar mit uns
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Blechschaden
➜ 20.30 Uhr, Freilichtbühne Alte Münze,
Hoffmanns Bekenntnisse
Mittwoch, 28. Juli
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 18.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
Tannhäuser
➜ 18.30 – 19.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zauberflöte
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
„lust-auf-musik-community“ 
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Mikis Theodorakis
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Orientalische Nacht
➜ 20.00 Uhr, Theatiner Kirche, 
Bach’s 260. Todestag
➜ 20.00 Uhr, Funkhaus, Jazz Live
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Rose Bernd
➜ 20.30 Uhr, Freilichtbühne Alte
Münze, Hoffmanns Bekenntnisse
➜ Ampere, Anne Clark
➜ Backstage, Nada Surf
Donnerstag, 29. Juli
➜ 11.00 Uhr, Muffathalle, 
Anna tanzt
➜ 18.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater, Lohengrin
➜ 19.00 Uhr, Muffathalle, 
Anna tanzt
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Körpersprachen
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Die Reise ins Innere des Zimmers
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festspiel-Konzert
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
American Piano Night
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Benefizkonzert
➜ 20.30 Uhr, Freilichtbühne Alte
Münze, Hoffmanns Bekenntnisse
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Lizzy Aumeier
➜ Olympiapark, Sommernachtslauf
München
➜ Sunny Red, Cruel Hand
➜ Muffathalle, Hoerprobe
Freitag, 30. Juli
➜ Der TAXIKURIER 8/2010 erscheint
➜ 11.00 + 15.00 + 19.00 Uhr, 
Muffathalle, Anna tanzt
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Die schweigsame Frau
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Ich Feuerbach
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Jonas Kaufmann
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
What A Wonderful World
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Night of Music
➜ 20.30 Uhr, Freilichtbühne Alte
Münze, Hoffmanns Bekenntnisse
➜ Paulaner am Nockherberg,
Ersatztermin Lampionfest
(falls Schlechtwetter am 23.7.)
Samstag, 31. Juli
➜ 14.00 Uhr, Galopprennbahn Riem,
Energy in the Park
➜ 16.00 – 20.35 Uhr, Nationaltheater
Tannhäuser
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Die schweigsame Frau
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Odeon-Jugendsinfonieorchester
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Pasadena Roof Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Die schönsten Opernchöre
➜ 20.30 Uhr, Freilichtbühne Alte
Münze, Hoffmanns Bekenntnisse
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Volksvertreter
➜ 23.15 Uhr, Schlachthof, 
Fiesta de Salsa
➜ Tonhalle, Bela B.
➜ Muffathalle, Ü-30-Party
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Top of the Tops
Zwar nicht für den Juli-Umsatz, aber für unsere Zukunft der wichtigste Termin
ist der 4. Juli. Hier entscheidet sich beim „Raucher-Volksentscheid“ der Stellenwert der Gastronomie. Viele Veranstaltungen unter freiem Himmel (Klassik
am Odeonsplatz, Oper für Alle, Brunnenhof, Münchner Sommernachtstraum).
Endphase der WM in Südafrika und München’s „Puplic-Viewing-Örtlichkeiten“ . Wettertunabhängige Highlights sind die Opernfestspiele und drei Messen
in Riem. Viel Betrieb und Rikscha-Konkurrenz bei Tollwood (01.–25.07.) und
Christopher-Street-Day (17.+18.07.). Natürlich viele Besucher in der Stadt! (PR)

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Im Himmel ist kein Zimmer frei.
➜ ab 15.05.10, 12 Uhr,Praterinsel, Nektar Beach
➜ 23.05.10 – 22. 08.10, jew. bis 23 Uhr,Corneliusbrücke, Kulturstrand
➜ 01.06.10 – 31.08.10,Olympiasee, Kino am Olympiasee
➜ 11.06.10 – 11.07.10,Südafrika, Fußball-WM
➜ 13.06.10 – 11.07.10,Olympiastadion, Public Viewing
➜ 25.06.10 – 03.07.10,Gasteig, Filmfest München
➜ 29.06.10 – 22.08.10,Deutsches Theater, Dino
➜ 30.06.10 – 02.07.10, 20 Uhr,Schloss, Hi Dad!
➜ 01.07.10 – 02.07.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Ulan und Bator
➜ 01.07.10 – 25.07.10,Olympiapark Süd, Tollwood
➜ 03.07.10 – 04.07.10, 20 Uhr,Lach und Schieß, Martin Puntigam
➜ 03.07.10 – 05.07.10, 03.+ 04.07., 9 – 18 Uhr, 05.07.,9 –17 Uhr,MOC,
Munich Fashion Week
➜ 07.07.10 – 08.07.10,ICM, Netcom
➜ 07.07.10 – 04.09.10, 20 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Vier linke Hände
➜ 10.07.10 – 12.07.10,Messe, Trendset/Mustermarkt
➜ 12.07.10 – 20.07.10, 20 Uhr,Schloss, Caveman
➜ 13.07.10 – 14.07.10,Muffathalle, Access to Dance
➜ 13.07.10 – 17.07.10, 20 Uhr,Lach und Schieß, Andreas Rebers
➜ 14.07.10 – 18.07.10, 14.–17.07., 9–18 Uhr, 18.07., 9–16 Uhr,Messe, Interforst
➜ 16.07.10 – 18.07.10,Olympiastadion, Kongress Zeugen Jehovas
➜ 17.07.10 – 18.07.10,Innenstadt, Christopher Street Day
➜ 18.07.10 – 19.07.10, 20 Uhr,Lach und Schieß, Ecco Meinecke
➜ 19.07.10 – 20.07.10, 20 Uhr,Brunnenhof, Othello
➜ 20.07.10 – 24.07.10, 20 Uhr,Lach und Schieß, Andreas Rebers
➜ 21.07.10 – 31.07.10,Backstage, Free & Easy
➜ 22.07.10 – 25.07.10, 9 – 18 Uhr,Freigelände, 24.+25.07. bis 22 Uhr, Messe,
Bike Expo
➜ 23.07.10 – 24.07.10,Tonhalle, Rock Night
➜ 23.07.10 – 01.08.10,Mariahilfplatz, Jakobidult
➜ 25.07.10 – 26.07.10. 20 Uhr,Lach und Schieß, Ecco Meinecke
➜ 27.07.10 – 31.07.10, 20 Uhr,Lach und Schieß, Andreas Rebers
➜ 27.07.10 – 14.08.10, 20.30 Uhr,Di. bis Sa., Lustspielhaus, Im weißen Rössl
➜ 28.07.10 – 05.09.10,jew. Mi.–So., Arkaden Maximilianeum, Königlich tafeln
➜ 29.07.10 – 31.07.10,Künstlerhaus, Carl-Orff-Figurentheater
➜ 29.07.10 – 22.08.10,Olympiapark, Sommer-Festival
➜ 30.07.10 – 31.07.10,Olympiastadion, Boulder Worldcup
➜ 30.07.10 – 31.07.10,18.30 Uhr, Feierwerk, Heavy Summerbreak
➜ 30.07.10 – 01.08.10, Olympiapark, Outdoor-Festival

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39TAXIKURIER JULI 2010
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Im Herzen der Kultfabrik

Vorschau August 2010
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Elke Choleva (EC), Kai Georg Frey (KGF), 
Peter Gabler (PG), Werner Hillermann (WH), 
Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), 
Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
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Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
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Druck: Peradruck GmbH
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Online-Auftritt: Norbert Laermann
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Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
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Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100 %
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski 
Impressum
Liebe Leserinnen und Leser,
die Fußball-WM endet und ganz Bayern freut sich auf den Urlaub. Im August
sind viele Münchner „auf Erholung“ . Aber auch weniger Taxis sind auf den
Münchner Straßen unterwegs, denn die Taxifahrer machen ja auch mal Urlaub.
Der verbliebene Rest kann den München-Besuchern die Stadt erklären und sie
freundlich von „A“ nach „B“ befördern.
Einen schönen Urlaub oder viele Stiche!
Paul Rusch, Objektleiter
Der August-TAXIKURIER erscheint am 30. Juli 2010. 
Es erwarten Sie brisante Themen!
➜ Richtiger Schlaf
Tipps für Tag- und Nachtfahrer
➜ Alkohol und Jugend
Auch die Taxibranche muss sich Gedanken machen
➜ Schrottis Fiaker ABC
Start der vierten Staffel
Dr. med. univ.
Hans Bake v. Bakin
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Erst- u. und Verlängerungsuntersuchung
T elefon 089/370 656 90
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Starnberg – Petersbrunner Str. 7
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, 
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