Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juni 2010

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2010. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | Ausgabe Juni 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ Darum beneidet uns die Welt 
➜ Public Viewing
Die Fußball-Weltmeisterschaft
➜ Taxi-Check München
Wie steht es um das Museumswissen?
➜ Neuer Chef
Interview mit dem neuen Polizeidirektor Johann Gschoßmann
BIERGÄRTEN
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Der neue Audi A8. Die Kunst, voraus zu sein.
Es ist ein Personenkreis, der weiß, dass sich wahre Größe durch Understatement ausdrückt. Und all jene Ihrer Kunden 
werden dies im neuen Audi A8 geradezu meisterhaft verwirklicht sehen. Die sportlichste Limousine der Luxusklasse 
glänzt durch progressives und dennoch zeitloses Design mit faszinierender Präsenz. Im Innenraum eröff net sich den 
Fahrgästen beispiellose Material- und Ausstattungsqualität in Manufakturcharakter. Besonders interessant dürfte für 
Sie darüber hinaus sein, dass der neue Audi A8 in puncto Effi zienz ebenfalls ein deutliches Zeichen setzt: mit noch 
kraftvolleren Aggregaten, bei bis zu 19 % reduziertem Verbrauch gegenüber dem Vorgänger. Ihre Entscheidung für 
den neuen Audi A8 ist die Entscheidung für Vorsprung durch Technik auf höchstem Niveau – und für Ihre Kunden. 
Ihr Audi Partner informiert Sie gerne über Details und Verfügbarkeit des neuen Audi A8 als Mietwagen.
Angekommen.
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Inhalt
Wichtige Information | Mercedes Taxitag 4
Editorial | Dunkle Wolken ziehen auf 4
Messe München | Programm im Juni 5
Taxlers Service | Für alle Fälle 5
Die Genossenschaft | Aktuelles 6
Streiflicht des Aufsichtsrats | Vulkan gegen bauma 7
Der Landesverband | News 8
München Splitter | Neues aus der Stadt 9
Die fünf Weisheiten des Monats| 9
Promitalk | Jacques Breuer 9
Biergärten | Einzigartig auf der Welt 10
Fußball-WM | Public Viewing 14
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 16
Taxi-Check München | Museumswissen 18
Rose des Monats | Unsere Mitglieder 19
Zitrone des Monats | „Club and Line“-Partybus 19
Boxenstopp | Alte Menschen im jungen München 19
Schrottis Fiaker ABC | „W“ 20
Geschichte und G’schichten | Meiserstraße 22
Zum Titelbild | 24
Witz des Monats | 24
Kurze Frage – Klare Antwort | Rating System 24
Der Blick zurück | Der Juni vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 24
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 25
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 25
Neuer Polizeichef | Besuch bei Johann Gschoßmann 26
Taxameter des Monats | Die neuen Standplätze 27
Essen auf Rädern | Fraunhofer 28
Leserbriefe/Forum | 30
Die versteckten Schätze Münchens | SecuriCoin Münzzählung 32
Top-Termine Juni 2010 | Hier glüht der Taxameter 34
Taxlers Freunde | Rainer Klotz 37
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 38
Spruch des Monats | 38
Impressum | 39
Vorschau Juli 2010 | 39
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de 
Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
TAXIKURIER JUNI 2010 3
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen
G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Moosacher Str. 13, 80809 München
T e l .0 8 9/3 57 31 87 3
Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing
Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807
Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kom petent und anerkannt. T esten Sie uns!
TAXIKURIER_0610_pressenter:TAXIKURIER_0610 12.05.2010 13:20 Uhr Seite 3

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4 TAXIKURIER JUNI 2010
EditorialWichtige Information
Am 21. März ist der isländische Vulkan Eyjafjallajökull ausgebrochen. Die
in der Luft befindliche Asche wusste
offenbar einige Zeit lang nicht wohin
und entschloss sich im April, pünktlich zur wichtigsten Messe der Stadt,
den Flugverkehr nach München zu
verhindern: „Vulkanasche-Wolke
stoppt Flüge über Europa!“ (Spiegel
Online, 15.04.2010). Am nächsten Tag:
„Asche für Gesundheit und Klima
harmlos!" (Welt Online, 16.04.2010).
Und weiter: „WHO warnt vor Gesundheitsgefahren durch Asche!“ (Trierischer Volksfreund, 17.04.2010).
Das Angst- und Belohnungssystem ist
auch bei der Presse ein beliebtes
Mittel, den Leser erst durch Neugierde,
später durch Glücksgefühl an das jeweilige Medium zu binden. Beide Methoden fördern den Verkauf. Aber mal
ehrlich: Wer kennt noch den Stoff, der
beim Grillen entstehen kann und uns
im Sommer 2006 schaden wollte? Die
Antwort lautet Acrylamid. Das System
scheint nur kurzfristig Erfolg zu haben
und muss daher stets wiederholt
 werden. Die Genossenschaft und der
TAXIKURIER, ebenfalls ein Print -
medium, haben derartige psychologische Spielchen nicht nötig. Wir müssen nicht mit der Umsetzung von
Taxitag im
Mercedes-
Benz Center
München
Am Samstag, 19. Juni 2010, lädt
 Mercedes-Benz München die Münchner Taxiunternehmer und -fahrer
von 10.00 bis 14.00 Uhr zum traditionellen Taxitag – der sich schon
seit Jahren regen Zulaufs erfreut – 
in das Mercedes-Benz Center in der
Arnulfstraße ein.
Hiermit möchte sich Mercedes-Benz
München für die jahrelange Partnerschaft und Treue bedanken.
Auch in diesem Jahr erwartet die
 Taxi-Liebhaber neben verschiedenen
Gesprächspartnern aus Pkw-Verkauf,
Service, Produktmanagement und 
-entwicklung, viele Kooperationspartner rund um das Taxi-Gewerbe
und vor allem das Thema Erdgas!
Zudem sorgen ein vielseitiges Rahmenprogramm, passend zur Fußballweltmeisterschaft, sowie ein umfangreiches Buffet für gute Unterhaltung
und geben die Möglichkeit, sich in
entspannter Atmosphäre gegenseitig
auszutauschen und über Neuheiten
zu informieren.
Generalversammlungsbeschlüssen drohen, der Vorstand ist dazu verpflichtet.
Die Belohnung erfolgt unmittelbar
durch ein gehobenes Erscheinungsbild
des Münchner Taxigewerbes. 
Gleichermaßen sind wir gezwungen, die
Interessen unserer Mitglieder zu schützen. Die Machenschaften weniger, dürfen nicht zum Nachteil aller werden.
Wer sich auf Kosten einer Gemeinschaft
bereichern will, hat naturgemäß die
Mehrheit gegen sich.
Die Taxi-München eG erwartet von
 jedem Mitgliedsunternehmen, sich an
Satzung, bestehende Verträge und gültige Gesetze zu halten. Wir werden entschieden dem Egoismus vereinzelter
Unternehmer entgegentreten, die den
Genossenschaftsgedanken mit Füßen
treten. Dabei sind wir uns gewiss, dass
die Mitglieder ihre Genossenschaft tatkräftig unterstützen. 
Die Vulkanasche im April konnte niemand verhindern. Aber manche dunkle
Wolken sind das Produkt individuellen
Fehlverhaltens und schweben auch nur
über den Betroffenen. 
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle, Reinhard Zielinski
Dunkle Wolken ziehen auf
Kleinanzeige
Unfallzeugen gesucht für 03.05.2010, 01.30 Uhr
Maximilianstraße/Karl-Scharnagl-Ring, Telefon: 0171-8 06 04 56
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Messe München
Die Messe im Juni
Automatica 2010
Die AUTOMATICA ist die internationale Fachmesse, die alle Segmente des
Bereiches Robotik + Automation unter
einem Dach vereint. Sie findet vom
8. bis 11. Juni 2010 auf dem Gelände
der Neuen Messe München statt.
 Fokus der Messe ist, die komplette
Wertschöpfungskette darzustellen.
 Diese Messe, die unter anderem mit
dem weltweit größten Robotikangebot
aufwartet, präsentiert innovative und
ganzheitliche Lösungen für jede fertigungstechnische Herausforderung.
Intersolar 2010
Die weltweit größte Fachmesse für
 Solartechnik Intersolar spiegelt vom
9. bis 11. Juni die dynamische Ent -
wicklung der Branche in den Bereichen
Photovoltaik und Solarthermie auf
dem Gelände der Neuen Messe München wider. Ein Plus von 31% bei den
Ausstellern und ein Flächenzuwachs
von 37% bei der Intersolar 2009 sprechen eine deutliche Sprache: Die Branche wächst und die Internationalisierung schreitet weiter voran. Mit einem
Anteil internationaler Aussteller von
50% hat die Intersolar 2009 ihren Anspruch als weltweite Leitmesse erneut
unterstrichen. Sie ist mit eigenen
 Vertretungen in vielen aufstrebenden
Solarmärkten präsent und profitiert dadurch vom internationalen Branchen -
wachstum.
Autoelektrik/Funktechnik
ER-TAX
Frankfurter Ring 97
(089) 30 74 80 47
Funktechnik Metzker
Kastenbauerstraße 5
(089) 93 30 73
Vepas Team GmbH
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 23 71 90 05
Autoglaserei
Kraft
Tegernseer Landstraße 228
(089) 690 87 82
Betriebsärzte
Dr. Bake v. Bakin
Tassilostraße 23
Aschheim
(089) 37 06 56 90
Dr. Hingerle
Am Brunnen 17 
Kirchheim
(089) 991 88 00
Essen nach Mitternacht
Cafe Camus
Albert-Roßhaupter-Straße 37
(089) 7 69 80 58
Kantine
Grafinger Straße 6
(089) 44 45 10 84
Lamm’s
Sendlinger-Tor-Platz 11 
(089) 59 19 63
Fahrzeugaufbereitung/Pflege
Glas
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 99 62
Feuerwehr
München-Stadt: Tel. 112
München-Land: Tel. 66 20 23
Folienbeschichtung
Atlantic 
Foliencenter München 
Theo-Prossel-Weg 11
(089) 23 88 58 07
Atlas
Haager Straße 8
(089) 49 00 32 18
Stema
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
Gewerbliche Notdienste
Erdgas
(089) 15 30 16
Fernwärme
(089) 23 03 03
Strom
(089) 3 81 01 01
Umwelttelefon
(089) 23 32 66 66
Wasserrohrbruch
(089) 18 20 52
Gutachter/Sachverständiger
Klotz
Hans-Mielich-Straße 32
(089) 65 98 37
(0172) 890 18 07
Klotz
Moosacher Straße 13
(089) 35 73 18 73
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
Kfz-Prüfstellen
KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS Ottobrunn
Jägerweg 6
(089) 608 48 63
KÜS Süd
Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
KÜS West
Anton-Böck-Straße 36
(089) 89 73 63 60
Kfz-Reparatur
Dvorak GmbH
Schleißheimer Straße 38(RG)
(089) 52 80 40
Glas
Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
Stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
TE-Autoteile München
St. Johann-Straße 23-25
(089) 5 02 05 71
Kreditkartenabrechnung
ICP
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle: 
(089) 23 33 62 01
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Notrufe/Notdienste
Ärztlicher- und 
Kinderärztlicher 
Bereitschaftsdienst
(0180) 5 19 12 12
Frauen-Notruf
(089) 76 37 37
Gift-Notdruf
(089) 1 92 40
Jugend-Notdienst
(089) 82 99 03 14
Senioren-Notruf
(089) 814 38 56 26
Tierklinik
(089) 2 18 00
Zahnärztlicher Notdienst
(089) 7 23 30 93
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
Rechtsanwälte
Bauer Michael
Schillerstraße 21
(089) 51 55 69 30
Dr. Cichon & Partner
Johann-von-Werth-Straße 1
(089) 139 94 60
Dr. Stephan & Stahlberg
Feichthofstraße 171
(089) 57 00 16 80
Thomas Vogl
Herzogstraße 60
(089) 330 66 20
Rettung
Rettung München: 112
Taxibedarf
Glasi’s Taxishop
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 05 50
TE-Autoteile München
St. Johann-Straße 23-25
(089) 5 02 05 71
Taxihandel
Auto Much
Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel Günther
(08703) 87 65
TSL
Landsberger Straße 455
(0179) 141 52 80
Taxi-München eG
Taxizentrale:
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
(089) 21 61-396/-372 
Krankenfahrten: 
(089) 21 61-337/-362/-394
Taxiverleih
Taxiverleih München
Richelstraße 6
(089) 167 54 40
Taxi Rent Partner TRP
Ehrwalder Straße 89
(0180) 222 12 22
Versicherungen
Ballnath
Brudermühlstraße 48a
(089) 898 06 10
Crasselt
Machtlfinger Straße 26
(089) 74 28 72-10
FVO Finanz Junker
Carl-Zeiss-Straße 49
Riemerling/Ottobrunn
(089) 58 90 96-70
Taxlers Service – Adressen und Nummern für alle Fälle!
✃
Cosmetic Business 2010
Am 17. und 18. Juni 2010 öffnet die
Fachmesse „CosmeticBusiness“ wieder
im M,O,C, München ihre Tore für die
internationale Kosmetikindustrie. In
diesem Jahr wurde die Ausstellungsfläche der b2b-Fachmesse aufgrund einer
erneuten 20%-igen Steigerung wieder
erweitert – es präsentieren sich über
350 ausstellende und vertretene Unternehmen aus Deutschland und der Welt
und bieten den Fachbesuchern Neuheiten, Ideen und Innovationen aus den
Bereichen Verpackung, Herstellung,
Rohstoffe und Dienstleistungen. Diese
einzigartige Fachmesse deckt alle Bereiche der Kosmetik-Zulieferindustrie
ab und hat sich zu dem Branchen-
Treffpunkt und besonderen Marktplatz
in Deutschland entwickelt.
www.messe-muenchen.de
TAXIKURIER_0610_pressenter:TAXIKURIER_0610 12.05.2010 13:20 Uhr Seite 5

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Die Genossenschaft
Generalversammlung
Die ordentliche Generalversammlung der
Taxi-München eG findet am 13. Juli 2010
im Augustiner-Keller in der Arnulfstrasse
52 statt. Der Einlass ist ab 9:00 Uhr. Beginn der Versammlung um 10:00 Uhr. Die
Mitglieder der Genossenschaft erhalten
die Einladung und die Tagesordnung wie
immer per Post. Wir hoffen Sie zahlreich
begrüßen zu dürfen. (FK)
Vermittlungsvertrag
Gemäß Punkt 1 des Vermittlungsvertrages
zwischen der Taxi-München eG und den
Mitgliedsbetrieben müssen geänderte
Fahrzeugdaten unverzüglich mitgeteilt
werden. Dies dient der korrekten Auftragsvermittlung. Fehlende oder falsche
Betriebsdaten können zum vorübergehenden Ausschluss von der Funkvermittlung
führen. Wir bitten Sie, dies unbedingt zu
beachten. (FK)
MVG-Tramnetz: Taxi-SEV wird 
ab 1. Mai zur Regel
Der im Mai 2009 eingeführte Schienenersatzverkehr (SEV) mit Taxis für die Straßenbahn hat sich bewährt. Nach einem
Jahr Probezeit wird das Angebot zum
1. Mai 2010 in den Regelbetrieb überführt. Der 12-monatige Test hat gezeigt,
dass Taxis – als Ergänzung zum Ersatzverkehr mit Bussen – gut geeignet sind,
um Tramfahrgästen im Störungsfall ein
rasches Weiterkommen zu ermöglichen. 
170 Einsätze im ersten Jahr
Vom 1. Mai 2009 bis 28. April 2010 bestellten die Störungsmanager im MVG-
Betriebszentrum 170 Mal Taxis, um
Fahrgästen der Straßenbahn kurzfristig
eine alternative Fahrtmöglichkeit anzubieten. Grund für die Streckenunterbrechungen waren zumeist Unfälle oder
Falschparker im Gleisbereich. Es kamen
zwischen 3 und 34 Fahrzeuge zum Einsatz, je nach Umfang der Störung und der
Zahl der davon betroffenen Kunden. Insgesamt schickte die MVG im ersten Jahr
1457 Taxis auf die Strecke; dies entspricht durchschnittlich 8 bis 9 Fahrzeugen pro Störung. Die Kosten für den SEV
werden – soweit von Dritten verschuldet
– den jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt. Im ersten Jahr konnten auf
diese Weise bisher rund 40 Prozent der
Ausgaben refinanziert werden – ein
durchaus erfreulicher Wert, der mit Abschluss weiterer offener Verfahren noch
steigen dürfte.
Reibungslose Zusammenarbeit
MVG-Beobachtungen und Erfahrungs -
berichte des Kooperationspartners Taxi-
München eG zeigen, dass der Taxi-SEV
als Soforthilfe im Störungsfall gut bei
den betroffenen Kunden ankommt. Anforderung, Durchführung und Abrechnung des Taxis-SEV liefen im ersten 
Jahr duchweg reibungslos. Grundsätzlich
richtet die Leitstelle Bus und Tram im
MVG-Betriebszentrum einen SEV für die
Straßenbahn ein, wenn die Unterbrechung voraussichtlich mehr als 30 Minuten dauern wird. Der Störungsmanager
der MVG bestellt in solchen Situationen
die voraussichtlich erforderliche Anzahl
von Taxis bei der Taxi-Genossenschaft.
Diese fahren umgehend zu den von der
Störung betroffenen Haltestellen, um 
die Kunden aufzunehmen und auf dem
 Linienweg der Tram weiterzubefördern.
Sämtliche Fahrzeuge sind mit einem entsprechenden SEV-Schild gekennzeichnet.
Zudem informiert die MVG entlang des
betroffenen Streckenabschnitts über Lautsprecher und Ticktertexte in den elektronischen Anzeigen über den Taxi-SEV. 
Die Disposition und Abrechnung erfolgt
via Satellit. 
Taxis schneller vor Ort als Busse
Wie erwartet sind die Taxis in der Regel
nach wenigen Minuten vor Ort und damit
schneller im Einsatz als der erst später
einsetzende Bus-Notverkehr. Die Gründe
dafür liegen auf der Hand: Etwa drei von
vier Trambahn-Haltestellen liegen in
 direkter Nähe oder maximal 500 Meter
vom nächsten Taxi-Standplatz entfernt.
Außerdem stehen rund um die Uhr viele
Fahrzeuge zur Verfügung, selbst nachts;
sofort einsetzbare Reservebusse können
dagegen nur im begrenzten Umfang vorgehalten werden. Darüber hinaus entlastet
der Taxi-SEV auch die Leitstelle im MVG-
Betriebszentrum, weil die Disposition der
Fahrzeuge von der Taxi-Zentrale übernommen werden kann, wodurch sich die
MVG-Mitarbeiter auf die schnellstmögliche Störungsbehebung konzentrieren
können. 
Auch künftig Ersatzbusse im Einsatz
MVG-Chef Herbert König: „Ich freue
mich, dass der Taxi-SEV unsere Erwartungen im ersten Jahr voll erfüllt hat und
auch bei den Fahrgästen gut ankommt.
Der Taxi-Genossenschaft danke ich für
die bisherige reibungslose Kooperation.
Einer Weiterführung als dauerhaftes Angebot ab 1. Mai steht nichts im Wege.
Der Einsatz von Taxis bedeutet jedoch
nicht, dass wir künftig ganz auf Ersatzbusse verzichten. Ihr unschlagbarer Vorteil liegt im größeren Platzangebot. Busse
bieten 70 bis über 100 Fahrgästen Platz;
die Tram fasst 156 bis 220 Kunden – das
Taxi aber nur 3 bis 8. Taxis eignen sind
daher vor allem als Soforthilfe. Ihre
 vergleichsweise geringen Kapazitäten
sind im Übrigen auch der Grund darfür,
warum wir den Taxi-SEV nicht auf die 
U-Bahn ausweiten. Ein U-Bahnzug fasst
bis zu 1.000 Fahrgäste, vier- bzw. sechsmal mehr als eine Straßenbahn. Ein Ersatzverkehr ist bei der U-Bahn aber ohnehin nur selten erforderlich: Gesperrte
Bereiche können in der Regel über das
Gegengleis umfahren werden.“
Verordnung einer 
Krankenbeförderung
Die Verordnung einer Krankenbeförderung (VEK) wird ausgestellt, wenn die
Fahrt im Zusammenhang mit einer Leistung der Krankenkasse zwingend medizinisch notwendig ist. Für die Auswahl
des Beförderungsmittels ist ausschließlich
die zwingende medizinische Notwendigkeit des Einzelfalls maßgeblich, wobei
insbesondere der aktuelle Gesundheitszustand sowie die Gehfähigkeit des Versicherten zu berücksichtigen ist, und muss
TAXIKURIER JUNI 
20106
Stimmer & Sohn GmbH
Lindberghstraße 20 · 80939 München
Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3
Taxiwerkstätte
• „Unfallinstandsetzung“
• Kfz-Reparaturwerkstätte
• spontane Hilfe auch 
außerhalb der üblichen 
Geschäftszeiten
TAXIKURIER_0610_pressenter:TAXIKURIER_0610 12.05.2010 13:20 Uhr Seite 6

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Die Genossenschaft
nach dem Grundsatz einer wirtschaftlichen Verordnungsweise erfolgen. 
Die Angaben zum Versicherten sind vom
Vertragsarzt gemäß Krankenversichertenkarte auszufüllen. Der ausstellende Arzt
hat mit Hilfe des Vordrucks in jedem Fall
die zwingende medizinische Notwendigkeit einer Beförderung, auf den konkreten, aktuellen Gesundheitszustand des
Versicherten bezogen, durch eine eindeutige Kennzeichnung der Gründe für die
Krankenbeförderung und für die Wahl
des Beförderungsmittels auf dem Vordruck durch Ausfüllen aller zutreffenden
Leerzeilen bzw. Ankreuzen aller zutreffenden Kästen darzulegen. Dabei können
Diagnoseschlüssel verwendet werden. 
Der Versicherte soll vom Arzt darüber
unterrichtet werden, dass seine Zuzahlung gemäß § 61 Satz 1 SGB V grundsätzlich zehn von Hundert der Kosten je
Fahrt – mindestens jedoch fünf Euro und
höchstens zehn Euro, allerdings jeweils
nicht mehr als die Kosten der Fahrt – beträgt. Nur Versicherte, deren Zuzahlungen
die Belastungsgrenze nach § 62 SGB V
überschritten haben, sind bei Vorlage
 einer entsprechenden Bescheinigung 
der Krankenkasse für den Rest des Kalenderjahres von weiteren Zuzahlungen
 befreit. Sofern der Versicherte einen
 gültigen Befreiungsausweis vorlegt, ist
das Feld „Gebühr frei“ vom Arzt zu
 kennzeichnen.
Der Vertragsarzt hat im Sinne des Wirtschaftlichkeitsgebotes im Einzelfall das
Erfordernis einer Hin- bzw. Rückfahrt aus
medizinischen Gesichtspunkten zu prüfen. Ob für Hin- und/oder Rückfahrt eine
Beförderungsnotwendigkeit besteht, ist
durch Ankreuzen gesondert anzugeben.
In diesem Falle wird nur eine Verordnung
für beide Teilstrecken ausgestellt.
Die auf der Rückseite des Verordnungsvordruckes vorgesehenen Angaben sind
nicht durch den Vertragsarzt, sondern
durch die leistungspflichtige Kasse bzw.
den Leistungserbringer, also den Taxiunternehmer auszufüllen. Bitte beachten
Sie folgende Punkte:
1. Auf der Verordnung müssen Stempel
und Unterschrift der Arztpraxis oder
Klinik vorhanden sein.
2. Bitte kontrollieren Sie, ob Sie auch
die richtige ärztliche Verordnung
 (Datum, Wegstrecke) für den Patienten bekommen haben.
3. Für die Abrechnung muss zwingend
eine Unterschrift vom Beförderten auf
der Rückseite geleistet werden.
4. Bei Krankenfahrten mit Verordnung,
die über die Taxi-München eG vermittelt wurden, darf auf keinen Fall
ein Eigenanteil vom Patienten ein -
behalten werden. Der Kunde erhält
von der Genossenschaft eine eigene
Rechnung. (FK)
Standplatzarbeit
Arnulfpark
An der Südseite der Arnulfstrasse, in
 Höhe der Hausnummer 35, wurde vor
dem Hotel Eurostars auf Antrag der Genossenschaft ein Taxistand für fünf Fahrzeuge eingerichtet. Der Taxistand wird als
„Arnulfpark“ vermittelt.
Giesinger Bahnhof
Der Umbau des Giesinger Bahnhofs wurde abgeschlossen. Seit Mitte April befindet sich der Standplatz wieder auf der
östlichen Seite der Busplatte. Dort wurde
bereits eine neue Rufsäule installiert. Der
Standplatz in der Schlierseestrasse wird
ersatzlos aufgehoben. (FK)
Warnung vor Fahrgast
Wie bereits berichtet, werden häufig Taxis zur Johann-Clanze-Str. in Höhe der
Hausnummer 41 bestellt. Die Fahrt, meist
mit einem Pärchen, geht zu verschiedenen Adressen im Münchner Norden. Der
Betrag der Rundreise übersteigt oft 50
Euro und wird in der Regel nicht bezahlt.
Nach Angaben einer engagierten Taxiunternehmerin handelt es sich dabei um
eine Frau im Alter von etwa 25 Jahren,
schlank, mit dunklen Haaren und einer
Brille sowie um einen Mann im Alter von
etwa 32 Jahren, cirka 175 cm groß und
vollschlank. Wir empfehlen, die Fahrt nur
gegen Vorkasse anzutreten. (FK)
Streiflicht des Aufsichtsrats
Kampf-Vulkan gegen bauma
Derart überfüllte Standplätze gab es
schon lange nicht mehr. „Verdammter
Vulkan! Jetzt haben wir noch längere
Wartezeiten und das Geschäft geht noch
schlechter.“ So verwünschten viele Kollegen den Vulkanausbruch, der den
Flugverkehr in Deutschland zum Erliegen brachte.
Für viele Kolleginnen und Kollegen
sollte die weltgrößte Fachmesse der
Baumaschinenbranche zum diesjährigen
Highlight neben der Wiesn werden.
Doch ein isländischer Vulkan machte
nicht nur den Fluggesellschaften, den
Messebetreibern der bauma und den
Hotels, sondern auch der Taxibranche
einen Strich durch die Rechnung. „Nix
war's mit dem Highlight“ muss man den
Kollegen beipflichten.
Der Kapitän ist von Bord gegangen. Die
Gestaltung der Zukunft ist für die verbleibenden Mitglieder des Vorstandes
eine anspruchsvolle Aufgabe. Aber ich
bin mir sicher, dass die Vorstände Frank
Kuhle und Reinhard Zielinski sowie ein
im Juli nachzuwählendes Vorstands -
mitglied der Herausforderung gerecht
werden. Der Aufsichtsrat sichert dem
Vorstand seine volle Unterstützung zu. 
Ich möchte an dieser Stelle nicht versäumen, unserem Aufsichtsratskollegen
und langjährigem Vorstand Max Herzinger zu seinem Siebzigsten ganz herzlich zu gratulieren. Ich hoffe, er wird
dem Aufsichtsrat noch lange Jahre mit
seiner großen Erfahrung zur Verfügung
stehen.
Ihnen liebe Kolleginnen und Kollegen,
wünsche ich gute Geschäfte und stets
 eine unfallfreie Fahrt.
Mit kollegialen
Grüßen
Ihre 
Christine Reindl
Aufsichtsrats -
vorsitzende
7TAXIKURIER JUNI 2010
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Positive Kosten-Nutzen-Bilanz
Nach Ansicht von Prüforganisationen
und Kraftfahrzeuggewerbe muss die Abgasuntersuchung für Dieselfahrzeuge
dringend modernisiert werden. Nur durch
eine Anpassung der Prüfwerte und die
Einführung geeigneter Messgeräte kann
die AU weiterhin einen sinnvollen Beitrag
zum Umweltschutz leisten, erklärten die
Experten beim 4. Sachverständigentag in
Berlin. „Eine Modernisierung der Abgasuntersuchung ist erforderlich, technisch
machbar und volkswirtschaftlich sinnvoll“, sagt Hans-Jürgen Mäurer, Leiter
Entwicklung Technik bei der DEKRA
Automobil GmbH. „Auch die volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Betrachtung
führt zu positiven Ergebnissen.“
Seit Einführung der Abgasuntersuchung
für Dieselfahrzeuge im Jahr 1993 hat sich
der EU-Grenzwert für den Partikelausstoß
von 180 mg/kg (Abgasnorm Euro 1) auf
5 mg/kg (Euro 5) verringert. Mit den bisher üblichen Messgeräten (Opazimeter)
lassen sich diese geringen Konzentrationen kaum noch erfassen. Auch das Auslesen der elektronischen Daten an Fahrzeugen mit On-Board-Diagnose (OBD)
könne die Schadstoffmessung am Auspuffrohr nicht ersetzen. Die von den
Sachverständigen und Kfz-Gewerbe getragene Arbeitsgruppe „Emission 2010“
schlägt deshalb ein neues Gerät vor, 
das auch an modernen Autos mit Dieselpartikelfilter aussagekräftige Abgastests
erlaubt.
DEKRA Info April 2010
VDEK-Vertrag
Wie bereits berichtet, wurde der gesamte
Rahmenvertrag mit allen vdek-Ersatz -
kassen, außer der Barmer GEK, zu gleichen Bedingungen bis zum 31.12.2010
verlängert.
Dem Wunsch der Barmer GEK, über den
Rahmenvertrag eine Höchstgrenze der
Fahrtkosten zu installieren, die aber
durch Ausschreibung und Einzelabsprachen jederzeit von der Kasse unterschritten werden kann, ist der Landesverband
nicht nachgekommen.
In Gesprächen mit der Barmer GEK wurde
vorerst vereinbart, die Abrechnungs -
modalitäten, nicht aber die Preisverein -
barung des Rahmenvertrages, bei Fahrten
für die Barmer GEK bis zum oben genannten Termin beizubehalten.
Dies bedeutet, dass Fahrten für die Barmer GEK weiter nach den Abrechnungsbedingungen des Rahmenvertrages erfolgen sollen, eine Preisvereinbarung für
diese Kasse dagegen nicht mehr existiert. 
Das Taxigewerbe muss nach § 47 PBefG,
Fahrten innerhalb des Geltungsbereichs
(Pflichtfahrgebiet) nach den jeweiligen
örtlich festgesetzten Beförderungsentgelten (Taxitarif) abrechnen, wenn keine genehmigte Sondervereinbarung besteht.
Dies ist bei Fahrten für die Barmer GEK
nicht mehr der Fall. 
Sondervereinbarungen sind Bestandteil
des Taxitarifs und müssen von der Behörde genehmigt werden. Diese können nur
auf Landesebene oder regional, mit Zustimmung des örtlichen Taxigewerbes,
geschlossen werden. 
Preisabsprachen im Pflichtfahrgebiet ohne Sondervereinbarung zwischen Taxiunternehmern und Kostenträgern sind ein
Verstoß gegen § 39 PBefG. Es besteht keine Beförderungspflicht, wenn die behördlich festgesetzten Tarife von Seiten der
Kostenträger nicht eingehalten werden.
Bei Fahrten, deren Ausgangspunkt oder
Ziel außerhalb des Geltungsbereichs
(Pflichtfahrgebiet) liegen, gelten nach
§ 37 BOKraft die für den Pflichtfahrbereich festgesetzten Tarife, wenn keine andere Vereinbarung zustande gekommen
ist. Für Fahrten der Barmer GEK besteht
nach Kündigung des Rahmenvertrages
keine Preisvereinbarung mehr. Sie können also nach Taxitarif abrechnen, mit
dieser Kasse aber auch höhere Fahrt -
kosten vereinbaren.
Für Fahrten außerhalb des Pflichtfahrgebiets besteht keine Beförderungspflicht
für Taxis.
Der Landesverband Bayern empfiehlt,
dass sich sowohl das Taxi- als auch das
Mietwagengewerbe bei Fahrten für die
Barmer GEK an dem jeweiligen örtlichen
Taxitarif orientieren. Selbstverständlich
steht es dem Mietwagenverkehr im Gesamten und dem Taxiverkehr außerhalb
des Pflichtfahrgebietes frei, höhere Preisvereinbarungen mit der Barmer GEK zu
treffen.
Für alle anderen Ersatzkassen des vdek
gelten die Preisvereinbarungen des derzeit gültigen Rahmenvertrages vom
20.08.2004. (FK)
Berufsgenossenschaft Verkehr
Ab Ende der 16. Kalenderwoche wurden
die neuen Beitragsbescheide für das Umlagejahr 2009 verschickt. Laut eigenen
Angaben wurde die Berufsgenossenschaft
durch die allgemeine Wirtschaftskrise
und das Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz stark belastet.
Ausschlaggebend für den Anstieg sind
ein Rückgang der Entgelte um rund 2 %
bei gleichzeitigem Anstieg der Entschädigungsleistungen um rund 5 %. Der Beitragsfuß wird daher von der BG Verkehr
von 2,85 auf 3,05 angehoben. (FK)
Spenden an das BRK, MHD oder die
Johanniter Unfallhilfe stärken die
Konkurrenz zum Taxigewerbe und
 zerstören unsere Arbeitsplätze. (HM)
Information
Der Landesverband
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum
Dr. Hingerle GBR
(seit 1979)
Alle Untersuchungen für
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TAXIKURIER JUNI 20108
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9TAXIKURIER JUNI 2010
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Sprache der Welt ist das Mandarin-Chinesisch. 873 Millionen
Menschen sprechen diese Sprache.
➜ Der weltweit kleinste Staat ist mit
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➜ Frankreich besuchen 82 Millionen
Menschen pro Jahr. Damit ist
 unser Nachbar das beliebteste
Touristenziel der Welt.
➜ 13% der Weltbevölkerung sind
Analphabeten, können also nicht
schreiben und lesen.
➜ Während 14% aller Menschen
hungern, sind 24% der Menschen
auf unserem Erdball übergewichtig. (PR)
Die fünf Weisheiten des Monats
München Splitter
➜ Hinter dem Nationaltheater hat
„MINI Opera Space“, eine temporäre Spielstätte der Bayerischen
Staatsoper, eröffnet.
➜ Jimmy’s – unter diesem Namen
hat eine Location für Electro und
House in den Räumen des Retro-
Maximilians am Maximiliansplatz eröffnet.
➜ Laut einer Studie des Navigationsgeräteherstellers „Tom Tom“
ist München die Stau-Hauptstadt
Deutschlands. (PR)
Promitalk
Jacques Breuer
Der Vollblutschauspieler Jacques Breuer ist seit 30 Jahren spannende Situationen gewohnt. Denn seit den achtziger Jahren gibt er die meist zwielichtigen
 Figuren in Krimis wie „Tatort, Derrick, Der Alte und Siska“ . Das Leben kann aber
auch Krimis abseits der Kamera bieten. Jacques Breuer hatte ein Engagement in
einem Düsseldorfer Theater und gleichzeitig einen Krimi-Dreh in München. So
war der tägliche München-Düsseldorf-Shuttle die logische Konsequenz. Als er
mit „fliegenden Fahnen“ Geiselgasteig Richtung Flughafen verließ, um pünktlich
vor seinem Düsseldorfer Publikum aufzutreten, wurden zwei Maschinen nach
Düsseldorf gecancelt. Jacques Breuer rief verzweifelt seinen rheinischen Intendanten an, der ihm riet, nach Köln zu fliegen und dann mit einer Spezial-Taxlerin direkt ins Theater zu fahren. Eine sehr korpulente Taxifahrerin erwartete ihn
bei der Ankunft. Halsbrecherisch und auf Schleichwegen ging die Fahrt nach
Düsseldorf. S ie winkte vorbeifahrenden Polizisten zu: „Die kenne ich gut.“ Eine
absolute Insiderin der Taxiwelt in Köln und Düsseldorf brachte den aufgelösten
Schauspieler schließlich wenige Minuten vor Beginn ins Theater. Der wartende
Intendant meinte, dass solche Fälle öfter vorkommen, die Fahrerin für besondere
Aufgaben aber bisher jeden Auftrag geschafft habe.
Der Münchner Schauspieler bekleidet die Hauptrolle in „Im Himmel ist kein
 Zimmer frei“ in der Komödie im Bayerischen Hof vom 12. Mai bis 03. Juli. (PR)
Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen
über ihre Erlebnisse im Taxi
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10 TAXIKURIER JUNI 2010
1539 wurde in der bayerischen Brauordnung festgelegt, dass nur zwischen dem
Festtag des heiligen Michael am 29. September und dem Ehrentag des heiligen
Georg am 23. April gebraut werden durfte. Im Sommer war das Bierbrauen verboten, weil Brandgefahr durch das Sieden
bestand. Deshalb musste für die Sommerzeit ein Biervorrat angelegt werden. Um
die Haltbarkeit zu erhöhen wurde das
letzte Bier etwas stärker eingebraut: das
Märzenbier, das dann den Sommer über
verkauft werden sollte. Die Brauer hatten
jedoch ein Kühlhaltungs-Problem. Die
Lösung fanden sie im Bau von speziellen
Bierkellern. Die Kellerräume der Braustätten waren meist durch die Produktion
 belegt. Durch den hohen Grundwasserspiegel in München konnten diese Keller
allerdings nicht tief genug angelegt werden. Im Winter sägten die Brauer deshalb
zur Kühlung Eis in Stangen aus den umliegenden Weihern heraus. Gegen die
hartnäckige Sommersonne pflanzten sie
schattenspendende Bäume. Die Kastanie,
der einheimische Baum mit den größten
Blättern, entwickelte sich zum Dach für
die unterirdischen Bierkeller und somit
zum traditionellen Biergartenbaum.
Weil die Brauer ihr Bier direkt an die
 Bevölkerung verkaufen wollten, stellten
sie unter die Kastanienbäume Tische und
Bänke und boten ihr kühles Bier feil. Das
trieb die Münchner in Scharen zu den
Bierkellern und dagegen liefen wieder
Münchens Wirte Sturm. Die Brauer, so ihr
Argument, sollten die Wirte beliefern und
nicht an jedermann ihr Bier verkaufen.
Bevor es zur Revolution kam, denn Bierbrauer galten zu jenen Zeiten eher als die
Großkopferten, von denen man sich nicht
wirklich etwas sagen ließ, nahm sich
Bayern-König Ludwig I. der Sache an
und schmiedete einen Kompromiss. Er
genehmigte den Bierausschank über den
Kellern, verfügte aber, dass die Brauer
kein Essen verkaufen durften. Wer also
seine Maß Bier im Schatten der Kastanienbäume genießen wollte, musste seine
Brotzeit selbst mitbringen. 
Und das macht bis heute einen großen
Teil des Charmes eines echten Münchner
Biergartens aus. So sieht man zahlreiche
Leute mit prallgefüllten Körben und
Tischdecken ankommen. Besonders beliebt für die Brotzeit sind übrigens Brezn,
Radi, Kartoffelsalat und „Obazda“ . Da der
Münchner aber in tiefster Seele polyglott
ist – auch der Japaner bekommt sein
Weißbier –, hat er sich längst damit angefreundet, dass auch seine ausländischen Freunde ihre Köstlichkeiten mit in
den Biergarten bringen. Das heißt dann
vielleicht nicht Brotzeit, was aber egal ist,
so lange es schmeckt. Und außerdem sind
sie eher unverdächtigt, dass sie einem das
Bier wegtrinken könnten. Normalerweise
jedenfalls.
Zum Normalzustand gehört immer noch
– wer weiß wie lange bei unseren reglementierungswütigen Politiker – dass im
Biergarten geraucht werden darf. Und
zwar hemmungslos. Anständige Menschen
nehmen auf andere natürlich Rücksicht,
aber bei militanten Nichtrauchern kann
man sich schon mal seine Virginia
 anzünden. Rein rechtlich, zumindest.
Möge der Sommer warm, trocken und
durstig werden, das freut den Wirt und
die Gäste und dann herrscht Frieden über
den Tischen. Wenn dann noch genügend
Titelthema
Biergärten –
Genuss mit königlicher Erlaubnis
Jenes Lebensgefühl, um das uns der Rest der Menschheit beneidet, ist quasi königlichen
Ursprungs: Die Freiheit, im Biergarten den Tisch nach eigenem Gusto zu decken.
Taxis für den Nachhauseweg bereitstehen,
kann der Biergartenbesuch zum täglichen
Vergnügen werden. (PG)
Fahrrad-Transport
Gerade Biergartengäste haben oft
ihren Drahtesel dabei und wollen
und sollen nach dem kräftigen 
Zuspruch des kühlen Gerstensaftes
nicht mehr wild durch die Gegend
radeln. Natürlich wissen alle Profis,
was man beim Fahrradtransport 
beachten sollte. Aber eine Auffrischung kann nicht schaden.
1. Der Transport eines Fahrrades ist
immer freiwillig
2. Für Fahrräder gibt es nur 
einen Aufpreis, und der heißt 
„Nicht mehr als 5 Euro.“
Der ultimative, 
subjektive 
Biergarten-Guide
Augustiner Keller
Den Augustiner-Keller gibt es schon seit
1812; damals war das Gelände eine Bierlagerstätte der Büchl-Brauerei. 50 Jahre
später erwarb ihn der Besitzer der Augustiner-Brauerei, Joseph Wagner, und forstete auf. Kastanie um Kastanie. Seit 1895
hat sich das äußere Bild des Augustiner-
Kellers kaum noch verändert. Nur eins
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11TAXIKURIER JUNI 2010
fehlt seit 1891: der Bierochse, der mit 
einer Art Aufzug das Sommerbier aus den
tiefen Kellern zog und im vorletzten
Jahrhundert Scharen von Schaulustigen
anzog. Welches Bier ausgeschenkt wird,
muss angesichts des Namens nicht weiter
erklärt werden. Spezialität: Die besten
Hendl von München. 5.000 Plätze, davon
die eine Hälfte Selbstbedienung. Die andere mit Bedienung. Was neu ist: Seit
kurzem hat der Augustiner Keller einen
neuen Pächter. Christian Vogler, der u.a.
sieben Jahre lang Küchenchef bei Käfer
war, hat Ludwig Högenauer beerbt. Dieser
hatte den Augustiner in der Arnulfstraße
17 Jahre lang geleitet. 
Arnulfstr. 52, tägl. 10-1 Uhr, Taxistand 
ab 19 Uhr vor der Türe, meist leider
 zugeparkt.
Aumeister
Das Gebäude wurde 1810 als Dienstsitz
des Königlichen Aumeisters, der von dort
aus Hofjagden organisierte, erbaut. Bier
wurde schon damals nicht zu knapp getrunken, unter anderem, um Jagdtrophäen
auch richtig zu begießen. Ausgeschenkt
wurde bei einem königlichen Jägerhaus
selbstverständlich Königliches Hofbräu.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich der
Aumeister zu einer beliebten Einkehr der
Münchner. Längst entschwunden sind die
Tage fröhlicher Hofjagden, vergangen die
Zeiten behäbigen Bürgertums, geblieben
aber ist die idyllische Lage am Nordrand
des Englischen Gartens und der gute 
Ruf des Aumeisters, der 150 Jahre lang
beste Münchner Tradition bewahrt hat.
Ca. 3.000 Plätze, Spezialität ist Wild,
wenn vorhanden.
Sondermeierstr.1, tägl. 10-23 Uhr, 
Taxistand Freimann.
Chinesischer Turm
Am Fuße des Chinesischen Turmes, mitten im Englischen Garten, liegt mit rund
7.000 Plätzen der zweitgrößte Biergarten
Münchens, für den der Begriff „Chinesischer Turm“ fast schon zum Synonym
geworden ist. Ob jung oder alt, Einheimischer oder Tourist – im Biergarten am
Chinesischen Turm herrscht buntes Treiben, sobald die ersten Sonnenstrahlen 
auf die Erde treffen. Bierliebhaber und
Frischluftfreunde bevölkern dann die
idyllische Brotzeitoase und genießen den
Start in die bayerische Biergartensaison.
Direkt unter dem 25 Meter hohen hölzernen Turm, der nach dem Krieg originalgetreu wieder errichtet wurde, sorgen
 neben Sonne, Bier und Blasmusik nicht
zuletzt die bayerischen Schmankerl aus
der Biergartenküche für gute Stimmung.
Wer seine Brotzeit lieber selbst mitbringt,
darf dies natürlich nach alter Münchner
Biergarten-Tradition tun. 
Englischer Garten 3, tägl. 10-23 Uhr,
nächster Taxistand ist Hilton Park.
Dicker Mann
Das Kleine Brauhaus Dicker Mann in
Berg am Laim lockt mit richtig „dicken“
Portionen. Hier wird deftig bayerisch gekocht, dennoch gibt's auch immer Alternativen aus der internationalen Küche. In
der rustikal eingerichteten Stube mit den
langen Holzbänken, den großen Fenstern
und der Holzdecke oder im gemütlichen
Biergarten mit ca. 450 Plätzen fühlt sich
der Gast schnell wie in der Dorfwirtschaft
auf dem Land. Vegetarier trifft man hier
eher selten, höchstens zum Eis essen. Alle
anderen kommen dicke auf ihre Kosten!
Heinrich-Wieland-Str. 11, tägl. 11-23 Uhr,
Taxistand Michaelibad.
Fasanerie
Die Fasanerie gehörte einst zum Hof von
Schloss Nymphenburg. Jahrhunderte lang
lieferte der damals noch viel größere
Wald das Wildbret für die kurfürstliche
und später königlich-bayerische Jagd und
Tafel. Im Jahre 1717 züchtete Kurfürst
Max Emanuel an dieser Stelle erstmals
Fasane. Daher auch der Name „Fasanerie“ .
Der Biergarten ist ein Traum in grün:
schön ruhig unter hohen Kastanien gelegen, nahe dem Botanischen Garten und
mitten im Hartmannshof. Es gibt auch
 eine große Wiese und einen Spielplatz für
Kinder. 1.500 Plätze Selbstbedienung,
Terrasse mit Bedienung.
Hartmannshofer Str. 20, bis 23 Uhr, 
Taxistand Schragenhof.
Hirschau
Nördlich des Englischen Gartens und des
Kleinhesseloher Sees liegt die Hirschau.
Schon 1840 stand in der Hirschau eine
Gastwirtschaft – ursprünglich war sie
dort verantwortlich für die Verköstigung
der Arbeiter der „Maffei'schen Maschi-
Urgemütliches, bayerisches Wirtshaus
Nette Bedienungen
Hoher Single-Anteil
Bayerische Schmankerl-Küche
Verschiedene Mittags-Menüs zu € 
5,95
Schattiger Kastanien-Biergarten
Kein Maßkrug-Zwang
Reichliches Grill-Angebot
Deftige Brotzeit-Karte
Ausreichend Parkplätze
100 m zum Taxi-Stand Michaelibad
Direkt am U-Bahnhof Michaelibad
Heinrich-Wieland-Straße 11
81735 München
Tel: 089/407898, Fax: 089/403935
Kein Ruhetag, geöffnet von 11.00 Uhr bis 1.00 Uhr
(Biergarten von 11.00 – 23.00 Uhr)
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12 TAXIKURIER JUNI 2010
nenbauanstalt“ . Zwanzig Jahre später
wurde sie bereits als Ausflugslokal in
 einem Reiseführer erwähnt, und heute 
ist der Biergarten ein beliebtes Ziel von
Ausflüglern und Spaziergängern. „Junge
bayerische Küche“ und eine große Auswahl an Gerichten in familienfreundlicher Atmosphäre. Ca. 1.700 Sitzplätze
Gyßlingstr. 15, tägl. 11-22.30 Uhr,
 Taxistand Hilton Park.
Königlicher Hirschgarten
Der Königliche Hirschgarten, kurz Hirschgarten, beherbergt mit 8.000 Plätzen
 Europas größten Biergarten. Ursprünglich
wurde der Hirschgarten mit seinen Gebäuden um 1780 unter Kurfürst Karl
 Theodor als Landschaftspark und Jagd -
revier für den Adel angelegt. Noch heute
kann hier ein zwei Hektar großes Gehege
mit Damwild bewundert werden. Da kann
es schon passieren, dass einem beim Biergartenbesuch plötzlich ein Hirsch durch
den Zaun die Nase entgegenstreckt und
neugierig in den Augustinerkrug spechtet. Auf 7.000 Plätzen ist Selbstbedienung, 1000 mit Bedienung. Die kulinarischen Highlights sind die bayerischen
Klassiker.
Hirschgarten 1, tägl. 11.30-23.30 Uhr,
 Taxistand vor der Türe (2 unzureichende
Plätze).
Hofbräukeller
Bei schönem Wetter geht es im Biergarten
des Hofbräukellers recht eng zu. Aber
 gerade das ist es, was die unverwechselbare Stimmung ausmacht und für traditionelle Biergarten-Gemütlichkeit sorgt.
Unter den alten Kastanien mitten in der
malerischen und geschäftigen Umgebung
des Wienerplatzes gelegen, serviert man
hier zum bekannten Hofbräu-Bier gute
bayerische Küche. Die wenigen, welche
dieses schmackhafte Angebot nicht nutzen wollen, dürfen aber selbstverständlich auch die eigene Brotzeit mitbringen.
Wer hierher kommt, bleibt selten nur auf
ein schnelles Bier – die urige altmünchnerische Atmosphäre des Hofbräukellers
sorgt mit Erfolg dafür, dass die Gäste oft
noch bis spät in die Nacht an den rustikalen Holztischen über Gott und die Welt
diskutieren. Ca. 2.000 Plätze
Innere Wiener Str. 19, tägl. 10-23 Uhr,
Taxistand Kellerstraße bzw. direkt vor
dem Eingang.
Hofbräuhaus
Das ist Biergarten-Idylle in Reinkultur.
Unter uralten Kastanienbäumen, umfasst
von den historischen Mauern des Hofbräuhauses, befindet sich der sommerliche Treffpunkt für alle, die dem Trubel
der Innenstadt entgehen wollen. Durch
den imposanten Torbogen gelangt man in
diese Oase, als tue sich eine andere Welt
auf. Fast 400 Gäste finden in dem Biergarten Platz und können so auch unter
freiem Himmel die einmalige Atmosphäre
des Hofbräuhauses genießen.
Am Platzl 9, tägl. 9-23.30 Uhr, Taxistand
Bräuhaus.
Löwenbräukeller
120 Jahre hat der Löwenbräukeller schon
auf dem Buckel, dabei gilt er heute als
 einer der modernsten und best ausgestatteten Biergärten Münchens. Bereits 1883
eröffnet, hat der Biergarten als Teil der
städtischen Kulturszene Geschichte geschrieben. Um die Jahrhundertwende musizierten hier weltbekannte Militärkapellen, darunter die renommierten Wiener
Deutschmeister und der amerikanische
Marschkomponist John Philipp Sousa mit
seinem Orchester. Heute kann man den
Löwenbräukeller getrost als Kleinod und
Oase gepflegter bayerischer Gastlichkeit
bezeichnen, liegt er doch mitten in der
Stadt, am geschäftigen Stiglmaierplatz.
Das Wahrzeichen der Gaststätte, der ruhende Löwe, empfängt den Gast auf der
Terrasse. Ob mit Freunden oder Familie –
bei einer frischgezapften Löwenbräu-Maß
lässt sich's unter dem Blätterzelt der alten
Kastanienbäume gut aushalten. Auf keinen Fall entgehen lassen sollte man sich
den Ochsen am Spieß, der für alle gut
sichtbar gebrutzelt wird und als Attraktion auf dem Speiseplan gilt. Ca. 1.000
Sitzplätze.
Nymphenburgerstr. 2, tägl. 10-24 Uhr,
Taxistand Stiglmaierplatz.
Mangostin
Für Freunde der asiatischen Küche ist das
erhöht stehende, gelbe Haus mit Kastaniengarten seit 15 Jahren die erste Adresse Münchens. Nahe bei Isar-Ufer und
Tierpark Hellabrunn gelegen vereint das
Mangostin drei Restaurants unter einem
Dach: Das „Lemon Grass“ mit offener
Wok-Küche und Thai-Gerichten, das
„Keiko“ mit Fokus auf japanischer Küche
und Sushi und „Papa Joe’s Colonial Bar
and Restaurant“ . Bei Sonnenschein empfiehlt sich der das Haus umgebende
 Garten, Münchens erster asiatischer Biergarten, mit Kochstationen und Cocktailbar, oder die an das „Lemon Grass“ an -
geschlossene Terrasse. Weitere Highlights
im Mangostin sind der asiatische Sonntagsbrunch, die witzigen und professionellen Kochkurse oder das mittägliche
Business Brunch Buffet von Montag bis
Samstag. 
Maria-Einsiedel-Str. 2, Mo-Sa 16-24 Uhr,
So 14-24 Uhr, Sonntagsbrunch 11-14.30
Uhr, Taxistand Thalkirchen. 
Münchner Haupt
2.500 Plätze hat dieser wunderschöne
Biergarten. Eine urige Wirtschaft mit Saal
macht diese Adresse zu einem Taxler-
Ziel. Das süffige Kaltenberger Bier kann
man derzeit mit einer „Bier-Streifenkarte“
(11 trinken, 10 zahlen) genießen. Jeden
Sonntag ab 17 Uhr findet ein „bayerischer Tanz“ im Biergarten statt. Zweimal
jährlich wird auf der „Bleiblattl-Wiesn“
ein „Blatschke-Turnier abgehalten. Sehr
gemütlicher Ort. 
Zielstattstr. 6, täglich geöffnet, Taxistand
Ratzinger oder Boschetsrieder.
Nockherberg
Der schon mehrmals prämierte Paulaner
Biergarten am Giesinger Nockherberg besticht durch seine kleinen Extras, die es
nicht überall gibt. Ausgestattet mit einem
historischen Salettl – einem Holzpavillion
– bietet der Biergarten eine ganz besondere Oase zum Festefeiern. Das Lampionfest zur Biergartensaison hat auf dem
Nockherberg schon eine lange Tradition
und ist jedes Jahr ein leuchtender Augenschmaus unter Kastanien in einer lauen
Sommernacht. Auch für das leibliche
Wohl hat der Paulaner Biergarten einiges
zu bieten. Neben den Klassikern Hendl,
Radi, Obatzda und Brez'n stehen auch
 vegetarische Schmankerl wie z.B. Schupfnudeln auf der Speisetafel. Das natur -
trübe Kellerbier, genannt „Nockherberger“
gilt als besondere Bierspezialität, die natürlich in Maßkrügen ausgeschenkt wird.
Hochstr. 77, tägl. 14-23 Uhr, Taxistand
vor der Türe.
Seehaus
Sicherlich einer der schönsten und 
schicksten Biergärten der Stadt. Sehen
und gesehen werden, und das in herrlicher Umgebung – direkt am Kleinhesseloher See im Englischen Garten. Aber
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13TAXIKURIER JUNI 2010
auch wer nur den wunderbaren Blick
über den See genießen möchte, kommt
hier voll auf seine Kosten. Ein großes
Plus: selbst in der kalten Jahreszeit ist der
Biergarten beim ersten Sonnenstrahl geöffnet. Und falls es wirklich mal regnen
sollte, direkt nebenan liegt das hervorragende Seehaus Restaurant. Ca. 2.600
Plätze.
Kleinhesselohe 3, tägl. 10-1 Uhr, Taxi -
bedarfstand vor der Türe mit leider
 unsäglicher Schrankenregelung. 
Viktualienmarkt
Der Biergarten am Viktualienmarkt kann
sich rühmen, der zentralste Biergarten
Münchens zu sein. Mitten im Herzen der
Stadt, umgeben von den bunten Ständen
des weltbekannten Marktes treffen sich
hier Menschen aus aller Welt und allen
Schichten zu einer erfrischenden Maß. Ob
Bayer oder Preuße, Deutscher oder Japaner, Bauarbeiter oder Bürgermeister – hier
sitzen sie alle friedlich beisammen. Die
einzigartige Lage des Biergartens macht
noch eine weitere Besonderheit aus. Mitten im „Schlaraffenland“, umgeben von
Verkaufsständen mit Spezialitäten aus 
aller Herren Länder, kann man hier im
Selbstbedienungsbereich nicht nur seine
echt-bayerische Brotzeit genießen, sondern hat das wohl vielfältigste Essensangebot der ganzen Stadt. Zu den eben gekauften Sushis und Enchiladas kann man
dann abwechselnd die Biere der großen
Münchner Brauereien trinken und dem
geschäftigen Treiben auf dem Viktualienmarkt zusehen – bayerische Gemütlichkeit direkt am Puls der Millionenstadt.
Ca. 1.100 Plätze.
Viktualienmarkt 9, Mo-Fr 9-22 Uhr, 
Sa 9-19 Uhr, So geschl., Taxistand
 Viktualienmarkt.
Waldwirtschaft
Wohl einer der schönsten Biergärten, die
München zu bieten hat, ist die Waldwirtschaft – auch WaWi genannt. Im Süden
der Stadt, an den Isarhängen gelegen,
bietet sie einerseits vielen Wanderern,
Spaziergängern und Radfahrern eine
Rastmöglichkeit, ist aber auch selbst ein
beliebtes Ausflugsziel. Seit dem 15. Jahrhundert wird hier Bier ausgeschenkt.
 Damals vor allem an fromme Pilger, die
bei den an den Isarhängen lebenden
 Eremiten Fürbitte suchten. Heute ist Sepp
Krätz der Wirt der Waldwirtschaft, der
den Biergarten 1982 als Pächter übernahm. Zu einem kühlen Spaten-Franziskaner Bier schlemmen die Besucher hier
neben typisch bayerischen Speisen gerne
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier 
oder 15 Minuten vor Kursbeginn im 
Schulungsraum bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkunterricht (Basiskurs)
Termin: Donnerstag, 17. Juni 2010
13.00 – 17.00 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
Juni 2010
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 4/2010 vom 15.06.2010 bis 13.07.2010
Kurs 5/2010 vom 07.09.2010 bis 05.10.2010
Kurs 6/2010 vom 12.10.2010 bis 09.11.2010
Kurs 7/2010 vom 16.11.2010 bis 14.12.2010
saftige Spareribs und/oder die original
Waldwirtschaft Auszognen, während sie
unter hohen Kastanien sitzend der fröhlichen Live-Jazzmusik lauschen und den
einmaligen Ausblick auf das Isartal genießen. Die Waldwirtschaft ist ein urgemütlicher, romantischer und charmanter
Biergarten, der unbedingt einen Ausflug
wert ist. Ca. 2.500 Sitzplätze.
Georg-Kalb-Str. 3, tägl. 11-23 Uhr,
 Taxistand Solln.
Zum Flaucher
Zum Flaucherabschnitt an der Isar zieht
es die Münchner, sobald die ersten Sonnenstrahlen zu spüren sind und sie alle
Kleider von sich werfen können. Was viele nicht wissen: die Bezeichnung bezog
sich ursprünglich nur auf das Wirtshaus
„Zum Flaucher“, das der Wirt Johann
Flaucher um 1870 eröffnet hat. 
Auch heute noch bekommt man im Biergarten des Gasthofes Bier und traditionelle Speisen abseits des städtischen Trubels.
Zwar nur von Freitag bis Sonntag –
dafür aber bei schönem Wetter das ganze
Jahr. Der Schankwirt Johann Flaucher
 erkannte im 19. Jahrhundert das von
Wald umgebene ehemalige Wittelsbacher
Forsthaus als ein ideales Ausflugsziel 
und gründete dort das Wirthaus „Zum 
Flaucher“ . 
Bald strömten die Münchner in Scharen
in die Isarauen, wo der Wildflusscharakter der Isar noch heute spürbar ist. 
Neben feinen bayerischen Speisen und
kühlen Erfrischungen gibt es im Flaucher-Biergarten häufig Live-Blasmusik
und andere Veranstaltungen. Ein Blick
auf den Veranstaltungskalender lohnt
sich also. Ca. 1.700 Plätze.
Isarauen 8, Fr-So 11-18 Uhr, Taxistand
Thalkirchen. (PG)
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14 TAXIKURIER JUNI 2010
Zwischen Freitag, 11. Juni und Sonntag,
11. Juli findet in Südafrika die Endrunde
der 19. Fußballweltmeisterschaft statt. In
zehn Arenen wird in 64 Spielen der neue
Weltmeister ermittelt. In 8 Gruppen, bestehend aus je vier Nationalmannschaften, trennt sich nach der Vorrunde die
Spreu vom Weizen. Die 16 besten Teams
ziehen ins Achtelfinale ein, während die
andere Hälfte die Heimreise antritt. Dieses
Turnier ist die erste FIFA WM auf afrikanischem Boden. Aufgrund des Rotationsprinzips des Fußballweltverbandes wurden für diese WM nur Bewerbungen
afrikanischer Länder zugelassen. Neben
Südafrika bewarben sich noch Marokko
und Ägypten. Am 15.05.2004 ging der
Zuschlag mit 10 von 14 Stimmen im
 Exekutivkommitee der FIFA an Südafrika.
Das gesamte Investitionsvolumen dieser
Veranstaltung beträgt 825 Millionen 
US-Dollar. 
Der weltweite Stellenwert einer Fußballweltmeisterschaft liegt in etwa auf
gleicher Ebene mit den Olympischen
Spielen. Das mediale Interesse und die
Einschaltquoten im Fernsehen sind bei
der Fußball-WM sogar deutlich höher als
bei den Olympischen Spielen. 
Obwohl die FIFA WM 2010 exakt 8.390
Kilometer Luftlinie von München entfernt stattfindet, wird es auch diesmal an
packender Live-Atmosphäre nicht mangeln. Nicht nur Fußball-Begeisterte hoffen, dass der Funke überspringt und es
ein zweites Sommermärchen geben wird. 
Damit dieser Funke überspringen kann,
gibt es das Zauberwort „public viewing“ .
An zahlreichen Orten bietet sich die
 Möglichkeit, die Fußballspiele öffentlich
auf Großbildleinwänden anzuschauen
FIFA Weltmeisterschaft
2010 in Südafrika 
54, 74, 90, 2010 ? ... gibt es ein zweites Sommermärchen?
Titelthema
und dabei stadionähnliche Stimmung zu
erleben. 
Die größte public-viewing-Veranstaltung
findet wie immer im Olympiastadion
statt, wo alle Spiele der deutschen Mannschaft und das Finale übertragen werden.
Einlass ist jeweils 2 Stunden vor dem
Spiel. Zusätzlich gibt es im Olympiapark
ein großes Fan-Fest.
Doch nicht nur im Olympiapark dreht
sich alles um den Ball. Auch zahlreiche
Münchner Gaststätten bieten Fußballvergnügen auf Großbildformat: 
So haben zum Beispiel der Aumeister, die
Menterschwaige, Dicker Mann, die Kantine in der Kultfabrik und der Löwenbräukeller bereits frühzeitig bekanntgegeben,
dass während der WM in den Gaststätten
Fußball zu sehen ist. Das bedeutet für das
Taxigewerbe viele Fahrgäste von und zu
Biergärten. 
Erfreulich und ideal am Austragungsort
Südafrika ist die Zeitverschiebung: Diese
beträgt exakt eine Stunde, und da es keine
Umstellung zur Sommerzeit gibt, gehen
die Uhren während der WM in Deutschland und Südafrika synchron, d.h. wir erleben die Fußballspiele in Echtzeit. (TK)
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
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Südafrika Argentinien England Deutschland Niederland Italien Brasilien Spanien
Mexiko Nigeria USA Australien Dänemark Paraguay Nordkorea Schweiz
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Frankreich Griechenland Slowenien Ghana Kamerun Slowakei Portugal Chile
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15TAXIKURIER JUNI 2010
Spielort: Stadion: Zuschauer:
Johannesburg Soccer-City-Stadion 94.700
Durban Moses-Mabhida-Stadion 70.000
Johannesburg Ellis-Park-Stadion (Coca-Cola-Park) 70.000
Kapstadt Kapstadt-Stadion 68.000
Pretoria Loftus-Versfeld-Stadion 51.762
Bloemfontein Free-State-Stadion 48.000
Nelspruit Mbombela-Stadion 46.000
Port Elizabeth Nelson-Mandela-Bay-Stadion 46.000
Polokwane Peter-Mokaba-Stadion 45.000
Rustenburg Royal-Bafokeng-Stadion 42.000
Datum Anpfiff Spielort Spiel Team
Vorrunde 
13.06.10 20:30 Uhr Durban Deutschland – Australien
18.06.10 13:30 Uhr Port Elizabeth Deutschland – Serbien
23.06.10 20:30 Uhr Johannesburg Ghana – Deutschland
Achtelfinale
26.06.10 16:00 Uhr Port Elizabeth Spiel 1 Erster Gruppe A – Zweiter Gruppe B
26.06.10 20:30 Uhr Rustenburg Spiel 2 Erster Gruppe C – Zweiter Gruppe D
27.06.10 16.00 Uhr Bloemfontein Spiel 3 Erster Gruppe D – Zweiter Gruppe C
27.06.10 20:30 Uhr Johannesburg Spiel 4 Erster Gruppe B – Zweiter Gruppe A
28.06.10 16:00 Uhr Durban Spiel 5 Erster Gruppe E – Zweiter Gruppe F
28.06.10 20:30 Uhr Johannesburg Spiel 6 Erster Gruppe G – Zweiter Gruppe H
29.06.10 16:00 Uhr Pretoria Spiel 7 Erster Gruppe F – Zweiter Gruppe E
29.06.10 20:30 Uhr Kapstadt Spiel 8 Erster Gruppe H – Zweiter Gruppe G
Viertelfinale
02.07.10 16:00 Uhr Port Elizabeth Spiel 1 Sieger Achtelfinale Spiel 5 – 
Sieger Achtelfinale Spiel 6
02.07.10 20:30 Uhr Johannesburg Spiel 2 Sieger Achtelfinale Spiel 1 – 
Sieger Achtelfinale Spiel 2
03.07.10 16:00 Uhr Kapstadt Spiel 3 Sieger Achtelfinale Spiel 4 – 
Sieger Achtelfinale Spiel 3
03.07.10 20:30 Uhr Johannesburg Spiel 4 Sieger Achtelfinale Spiel 7 – 
Sieger Achtelfinale Spiel 8
Halbfinale
06.07.10 20:30 Uhr Kapstadt Spiel 1 Sieger Viertelfinale Spiel 2 – 
Sieger Viertelfinale Spiel 1
07.07.10 20:30 Uhr Durban Spiel 2 Sieger Viertelfinale Spiel 3 – 
Sieger Viertelfinale Spiel 4
Spiel um Platz 3
10.07.10 20:30 Uhr Port Elizabeth Verlierer Halbfinale Spiel 1 – 
Verlierer Halbfinale Spiel 2
WM Finale
11.07.10 20:30 Uhr Johannesburg Sieger Halbfinale Spiel 1 – 
Sieger Halbfinale Spiel 2
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Anmeldung
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6
81369 München
Verwaltung 1. Stock, Frau Meier
Mo. bis Fr.: 7.30–12.00 Uhr
Mo. bis Do.: 12.30–15.30 Uhr
(oder vor Kursbeginn beim Kursleiter)
Information
Homepage: www.taxi-münchen.de
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Ausbildung
Abendkurs: jeden Montag und 
Mittwoch ab 18 Uhr
Tageskurs: jeden Samstag ab 10 Uhr
Kursgebühr: 120 Euro
Taxischule-München
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16 TAXIKURIER JUNI 2010
Pinnwand
2x2 Karten für die Komödie im 
Bayerischen Hof zu gewinnen 
Die ersten beiden Anrufer, die uns unter der Telefonnummer
(089) 46 50 21 sagen, in welchen Städten Jacques Breuer 
ein gleichzeitiges Engagement hatte, erhalten je zwei Karten
für „Im Himmel ist kein Zimmer frei“ am 7. Juni, 20 Uhr. 
Die Kommödie läuft vom 12. Mai bis 3. Juli 2010 in der
Kommödie im Bayrischen Hof.
Dass der Mann, der verwirrt und in zerrissener Kleidung vor
dem heiligen Petrus steht, auf Erden ein wohlhabender, lediger Geschäftsmann war, würde wohl zunächst niemand glauben wollen. Doch Pierre Serval hat wirklich eine ausgesprochene Pechsträhne erwischt.
Erst rast er auf der Fahrt in den Urlaub gegen einen Baum
und landet im Himmel, dann stellt sich bei der Anmeldung
dort heraus, dass die himmlischen Computer abgestürzt und
alle Daten weg sind. Da hier für ihn kein Zimmer, ja – wie
der französische Originaltitel besagt – nicht einmal ein Notsitz frei ist, schickt Petrus ihn postwendend in seine Villa auf
die Erde zurück. Das wäre an sich ja gar nicht so übel, hätte
nicht sein Freund André Marsan kurzerhand Pierres Identität
angenommen, um sich hier ungestört mit seiner Geliebten
Sophie Lantier vergnügen zu können, denn die muss schließlich nicht wissen, dass er schon mit Ines verheiratet ist. Kurzum: Pierre stört im eigenen Haus, also muss er weg.
Diese Konstellation ist der Startschuss für einen turbulenten
Reigen von Irrungen und Wirrungen, Begehren und Verwechslungen, Täuschungen und Zufällen; und die Tatsache,
dass die Haushälterin Maria und der – irdischen Genüssen
durchaus nicht abgeneigte – Wächter der Himmelspforte 
so ihre eigenen Pläne haben, macht die Sache auch nicht
einfacher. 
Denn schließlich geht es nicht allein um amouröse Verwick -
lungen, sondern auch darum, dass Pierre, dessen Akte im
Himmel noch relativ dünn ist, die Welt ein kleines bisschen
besser machen soll. Keine leichte Aufgabe, wo doch jeder in
dieser Komödie sein eigenes Süppchen kocht. Und sein
eigenes, unverwechselbares Profil besitzt.
Stoff genug also für diese zweistündige, turbulente Komödie, die der französische Autor Jean Stuart kurz vor
seinem Tod im Jahr 1989 schrieb und die seine Witwe
jetzt aus dem Nachlass ihres Mannes zur Uraufführung
freigegeben hat.
Umfrage über die vertrauenswürdigsten Berufe. 
Das Magazin „Readers Digest“ hat in 16 Ländern Europas eine aktuelle Verbraucherstudie durchgeführt. 
Die Vertrauensrangliste der Berufe:
Rang Beruf Deutschland Europa
1. Feuerwehrmann 94% 92%
2. Pilot 92% 88%
2. Krankenschwester 92% 84%
3. Apotheker 87% 85%
4. Arzt 84% 82%
5. Polizist 80% 62%
6. Landwirt 75% 72%
7. Lehrer 63% 74%
8. Richter 60% 47%
9. Meteorologe 58% 57%
10. Taxifahrer 56% 47%
11. Rechtsanwalt 51% 43%
11. Priester/Pfarrer 51% 46%
12. Journalist 26% 27%
13. Reiseveranstalter 25% 37%
14. Gewerkschaftsführer 23% 24%
15. Finanzberater 16% 29%
16. Fußballspieler 12% 19%
17. Autoverkäufer 11% 15%
18. Politiker 10% 8%
Das Westin Grand feiert seinen ersten Geburtstag – mit 
neuer Lounge und Suite über den Dächern Münchens
Zum einjährigen Geburtstag trumpft das Westin Grand
München Arabellapark mit neuer Westin Executive Club
Lounge im 23. Stock und neuer Westin Sky Suite in der
21. Etage mit einzigartigem Blick über die bayerische
Landeshauptstadt auf. Elegant zeitgenössisches Ambiente,
um neue Kraft und Energie zu schöpfen, der einzigartige
Blick und persönlicher Service garantieren Entspannung
und Wohlgefühl.
In der 265 Quadratmeter großen Westin Executive Club
Lounge können Gäste der Executive Club Zimmer und
der neuen Sky Suite auf höchstem Niveau arbeiten 
und entspannen. Die zweigeschossige Lounge liegt im
23. Stock des Westin Grand, ist über einen separaten
Aufzug erreichbar und bietet Sitzplätze für bis zu
70 Personen. Die großzügige 27 Meter lange Panorama-
AUTOGLAS-KRAFT
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17TAXIKURIER JUNI 2010
Glasfront garantiert einen einzigartigen Blick über die
bayerische Landeshauptstadt. Die Lounge ist jeden Tag
von 06.30 bis 22.00 Uhr geöffnet und perfekt auf die
Bedürfnisse der Hotelgäste abgestimmt, zukünftig
 sicherlich der exklusivste Ort in München. Die zwei
Etagen der Lounge sind mit einer eleganten Steintreppe
verbunden, beiden Etagen bieten komfortable Sitz -
möglichkeiten und die Gelegenheit bei ein paar Snacks,
 Getränken und einer Auswahl internationaler Tages -
zeitungen sowie verschiedener Magazine entspannen
zu können. Mehrere große Flatscreen-Fernseher, eine
Bose-Soundanlage und ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept sorgen für heimelige Effekte. Tageszeitabhängige Licht-Stimmungen runden den perfekten
Komfort ab. Zudem ist die Lounge mit zwei Computerarbeitsplätzen und kostenlosem WLAN ausgestattet.
Egal ob sich Gäste auf ihren Tag einstimmen oder einfach nur abschalten wollen, die Westin Executive Club
Lounge bietet eine ausgewogene Kombination an aus
Arbeit und Entspannung in modernem Ambiente hoch
über den Dächern Münchens.
Ein weiteres Highlight ist die neue Westin Sky Suite.
Schon beim Betreten der 160 Quadratmeter großen
 Suite im 21. Stock beeindruckt diese mit anspruchsvollem und hochmodernem Design. Die Westin Sky Suite
bietet zwei Schlafzimmer, zwei Badezimmer, einen begehbaren Kleiderschrank sowie einen Ess- und Wohnbereich mit eigener Küche. Der großzügige Wohnraum
ist mit exklusiven Möbeln und Accessoires, Sofas und
einem Flatscreen-TV ausgestattet. Die mit edlen Parketthölzern und stilvollen Teppichen ausgestattete Suite
bietet mit dem extra großen Heavenly Bed (2,40 m x
2,20 m) im Hauptschlafzimmer himmlisches Schlafvergnügen. Das angrenzende, aufwändig gestaltete Badezimmer lässt mit freistehender Badewanne, Dusche mit
kombiniertem Aroma-Dampfbad und luxuriösen sowie
praktischen Details, wie einem im Spiegel integrierten
Fernseher, keine Wünsche mehr offen.
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Der Nachfolger des 100.000 mal verkauften 
Klassikers Microtax®-05
Die Microtax®-06 mit ihren vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten 
bietet die ideale Basis für Taxifl otten.
Seit nun einem Jahr leuchtet der Schriftzug des Westin Grand
über den Dächern Münchens. Zum ersten Geburtstag feiert
das Hotel die Fertigstellung der neuen Westin Sky Suite und
der neuen Executive Club Lounge. Die mit der Markenzuordnung einhergehenden umfassenden Umbau- und Modernisierungsarbeiten sind nun abgeschlossenen und das Westin
Grand München Arabellapark erstrahlt in neuem Glanz. 
Alle 627 Zimmer inklusive 28 Suiten erhielten neue Betten
und Duschen. Die eigens für die Marke Westin konzipierten
„Heavenly Beds“ sorgen für ein himmlisches Schlafvergnügen
und doppelköpfige Regenduschen mit extra großem Sprüh -
radius für ein besonderes Duscherlebnis. Alle Gästezimmer
sind auf 32 Zoll-Flachbild-Fernsehgeräte umgerüstet worden.
Die öffentlichen Bereiche wurden mit neuem Mobiliar und
Teppichen im typischen Westin Stil ausgestattet. Für das
 besondere Geschmackserlebnis sorgt das Restaurant „ZEN –
the best of pan-Asian Cuisine“, das am 5. Juni 2009 mit
 einem neuen Konzept eröffnete und nun unter der Leitung
des ambitionierten Küchenchefs Simon Wankerl mit der
 vollen Bandbreite asiatischer Kochkunst lockt. 
Seit Dezember 2009 finden Hotelgäste und Münchener im
neuen 1.500 m
² großen ARABELLA SPA, einer der größten
Hotel Day Spa in München, Entspannung und Regeneration.
Blicke ins Westin Grand
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Taxi-Check München
Heimatkunde: 
Was kostet’s bis zum Brandhorst?
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer.
Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-
Scout mit einer besonderen Aufgaben -
Pflichtaufgaben als auch freiwillige
 Leistungen und Wünsche unserer Fahr -
gäste erfüllt werden. 
stellung auf Münchens Straßen und
Standplätzen unterwegs und berichtet 
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
Das im Mai 2009 eröffnete Museum
Brandhorst hat sich bereits zu einem kulturellen Anziehungspunkt unserer Landeshauptstadt entwickelt. Als Erweiterung
des Kunstareals in der Maxvorstadt, in
unmittelbarer Nähe zur Pinakothek der
Moderne, präsentiert das architektonisch
eindrucksvolle Museum auf einer Ausstellungsfläche von 3200 qm über 700
zeitgenössische Werke der Brandhorst-
Stiftung. Die Sammlung wurde seit den
1970er Jahren von der 1999 verstorbenen
Henkel-Erbin Anette Brandhorst und ihrem Mann Udo Brandhorst zusammengestellt und zeigt Werke, die die Kunst seit
1945 entscheidend beeinflusst haben.
Darunter sind wertvolle Arbeiten von
 Andy Warhol, Damien Hirst, Pablo Picasso,
Sigmar Polke und Cy Twombly. Auffällig
ist auch die mit insgesamt 23 verschiedenen Farben gestaltete Fassade. 36.000
bunte und vertikal angebrachte Keramikstäbe bieten je nach Betrachtungswinkel
und Entfernung unterschiedlich optische
Eindrücke. Kennen unsere Taxler diesen
neuen Kultur-Tempel? Unser Taxi-Scout
hat sich auch davon einen Eindruck gemacht und war über deren „Kunst-Verständnis“ angenehm überrascht.
Taxi 1: ✷✷✷
(Nr. 1603, 27. April, 13:40 Uhr, 
Feilitzsch)
Endlich setzt sich der Frühling durch und
Münchens Taxler genießen die wärmende
Frischluft durchs heruntergekurbelte
 Fenster. Durch eben dieses strecke ich auf
der Beifahrerseite mein Haupt hindurch
und frage nach den Beförderungskosten
zum Brandhorst. Dieser Name scheint
hier längst Begriff zu sein und die Antwort lautet kurz und bündig „Je nach
Verkehr bis zu 8 Euro“ .
Taxi 2: ✷✷
(Nr. 2948, 27. April, 16.00 Uhr, 
Kölner Platz)
„Brandhorst, das kommt mir irgendwie
bekannt vor, wo ist denn das?“ Gute Frage, aber leider an falscher Stelle. Dank
der angeborenen Komplexität von Frauen
fällt hinter angestrengter Stirn doch noch
der Groschen und die Taxlerin visualisiert
dann das bunte Anwesen als neues Museum, gleich bei der Pinakothek.
Taxi 3: ✷✷✷✷ (Gewinner)
(Nr. 14, 27. April, 16.20 Uhr, Parzivalplatz)
Ein paar hundert Meter weiter praktiziert
dieser bewegliche Fahrer gerade seine
Dehnungs- und Entspannungsübungen.
Mal sehen, wie lange noch! 
Aber da schau her – ebenso gelassen wie
präzise kann den gebürtigen Hannoveraner so gar nichts aus der Ruhe bringen.
„Ecke Türkenstraße/Theresienstraße, mit 
8 bis 10 Euro müssen Sie rechnen“ . Ambitioniert hat dieser „Anfänger“ erst vor 
4 Monaten seinen Taxi-Schein und wohl
auch seine Hausaufgaben tadellos 
gemacht. 
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Taxi 4: ✷✷✷
(Nr. 442, 27. April, 18.00 Uhr, 
Elisabethplatz)
Auf der Suche nach den Kultur-Banausen
der Taxi-Zunft werde ich auch am hoch
frequentierten Elisabethplatz nicht fündig.
Mit zwar üppigen 10 Euro Fahrtkosten-
Schätzung und der sehr vagen Angabe
„Ist nicht weit.“ hat der Fahrer zwar nicht
wirklich genial aber immerhin korrekt
reagiert. 
Taxi 5: ✷✷
(Nr. 2106, 28. April, 10.50 Uhr, Kölner Platz)
Gegenüber dem Krankenhaus Schwabing
scheinen kurzfristig demente Phasen an
der Tagesordnung zu sein. „Brandhorst –
des is doch am Starnberger See ?“ (Gemeint ist hier wohl das Buchheim Museum in Bernried.) Meine verbale Exkursion zum Münchner Kunstareal aktiviert
wohl eine versteckte Gedächtnis-Lücke
und das neue Museum Brandhorst mit
den bunten Streifen wird dann ganz
spontan lokalisiert.
Gewinner- Taxi 3:
Ulf Sander
Hilblestraße 8
80636 München
TAXIKURIER JUNI 
201018
TAXIKURIER_0610_pressenter:TAXIKURIER_0610 12.05.2010 13:20 Uhr Seite 18

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19TAXIKURIER JUNI 2010
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institu -
tionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. 
Die Mitglieder der Taxi-München eG
Eine Genossenschaft ist der Zusammenschluss von
Unternehmern, die den Erwerb und die Wirtschaftlichkeit der Mitglieder durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb fördern. Die Satzung verlangt ein Verhalten,
 welches sich mit den Belangen der Genossenschaft
 vereinbaren lässt. 
Die Machenschaften eines Mitbewerbes haben die angeschlossenen Unternehmer erheblich verärgert. Besonders
die langjährigen Wegbegleiter der Taxi-München eG
wollen sich nicht mehr alles gefallen lassen. Eine Gemeinschaft hat das Recht, nein sogar die Verpflichtung,
sich gegen Belästigungen von außen zu schützen. Der
Vorstand registriert ungewohnt hohen Zuspruch für die
eingeleiteten Maßnahmen, die allen in Zukunft angeschlossenen Unternehmern, nicht nur einem geringen
Teil, zugute kommen werden. 
Die treuen Mitglieder der knapp 100-jährigen Genossenschaft rücken zusammen. Die Taxi-München eG soll
nicht weiter als Hafen für Seelenverkäufer unter falscher
Flagge dienen, und fordern ein klares Bekenntnis zur
Gemeinschaft. Diese Unternehmer haben sich die Rose
des Monats mehr als verdient. Wir bedanken uns für
diese Unterstützung und versprechen, nicht vom eingeschlagenen Kurs abzuweichen. (FK)
Boxenstopp
Alte Menschen im jungen München
2009 lebten in München viele Hochbetagte mit
 nachstehendem Alter:
Alter Männer Frauen
90 373 1173
91 272 924
92 218 762
93 235 755
94 207 828
95 184 592
96 112 457
97 61 314
98 39 199
99 21 136
100 12 80
101 10 38
102 5 37
103 und älter 9 33
Quelle: Stat. Amt der Landeshauptstadt München
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich 
 Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
 Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. 
„Club and Line“-Partybus
Laut Fahrplan hält jeden Freitag und Samstag um 
23:27 Uhr, 1:01 Uhr, 2:29 Uhr und 3:58 Uhr der „Club and
Line“-Partybus in der Arnulfstraße direkt am Haupt -
bahnhof. Dieser Halt ist für die Mitfahrenden zwingend
notwendig, denn an der „schicken Bar“ mit „günstigen
Getränken“ wird während der Fahrt Alkohol verkauft.
Schlechter Plan, wenn man keine Dixi-Sanitärkabine an
Bord hat.
So bringt der Stop am Münchner Hauptbahnhof für die
Fahrgäste die notwendige Erleichterung – für alle anderen
Betroffenen massiven Ärger. Ein Großteil der noch jugendlichen Kids investiert die letzten 80 Cent lieber in ein
alkoholisches Getränk, als in der naheliegenden Toilettenanlage. Die hinterlassene Notdurft stinkt nach dem unerfreulichen Besuch aus allen Ecken und Winkeln. 
Beschwerden der Gewerbetreibenden im Bahnhof, deren
Lastenaufzug ebenso wie der Taxistand bevorzugtes Ziel
der Wildbiesler ist, verliefen genauso erfolglos wie die der
umliegenden Hotels. 
Das Partygefährt steht nachts mit offenen Türen in der
Arnulfstraße und zwingt den schlafenden Gästen der
 umliegenden Herbergen die lautschallende Musik auf,
während die Umgebung eifrig im Takt gedüngt wird. Die
Betroffenen, also auch die Taxifahrer am Bahnhof Nord,
werden von den Behörden – zwar nicht im Regen – dafür
aber in anderen Flüssigkeiten stehengelassen.
Wir vergeben die Zitrone des Monats diesmal besonders
gerne an den „Club and Line“-Partybus. (FK)
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Hauptniederlassung:
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20 TAXIKURIER JUNI 2010
Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
W
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „W“ .
Wechselgeld – Nach § 2 Nr. 9 der Tarifordnung muss ein Taxifahrer jederzeit
50 Euro wechseln können. Der Betrag 
ist aus Sicherheitsgründen so niedrig angesetzt, damit wir nämlich nicht verpflichtet sind, ständig größere Summen
mitzuführen und dadurch zu einem interessanten Opfer von Überfällen werden.
Dennoch wäre es natürlich lebensfremd,
mit gerade nur der genannten Mindestsumme auf die Piste zu gehen, da
schließlich auch der zweite Fahrgast nur
einen „Fuchzga“ (und nichts Kleineres) in
der Tasche haben kann. Verstecken Sie
nicht benötigte Scheine an einem „geheimen“ Ort, z.B. Ihrer Taxi-Tasche im Kofferraum, in der Hosentasche oder in
 einem Brustbeutel unter der Kleidung.
Überfälle laufen zu 99 % immer so ab,
dass der Täter die Geldbörse verlangt und
dann sofort das Weite sucht. Uns ist jedenfalls nicht bekannt, dass ein Räuber
den Taxifahrer auch noch zum Striptease
oder zur Besichtigung des Kofferraumes
aufgefordert hätte. Wer sein komplettes
Monatsbudget in der Fiakerbörse mit sich
führt (und beim Bezahlvorgang auch
herzeigt), trägt ein wenig Mitschuld an
der Höhe des finanziellen Schadens.
Einige Banken, wie z.B. die Stadtsparkasse am Tal-Stand (Reserve), bieten ihren
eigenen Kunden 24 Stunden am Tag den
gebührenfreien Bezug von Münzrollen
an, wenn sich's während des Fahrdienstes
beim Kleingeld ausgeklimpert hat.
Wiederholung – Auch zu Zeiten des Datenfunks (DF) werden vereinzelt noch
Aufträge mündlich vergeben, wobei es
ziemlich nervtötend ist, wenn vom Fiaker
nur ein „okay“ oder „richtig“ statt einer
ordentlichen Wiederholung als Antwort
kommt. Die alte Funkdienstordnung,
 welche sich über gut fünf Jahrzehnte der
Sprechfunk-Vergabe wahrlich bewährt
hat, gilt weiterhin! Natürlich gibt es nach
bald einem Jahr der DF-Vollautomatik
schon einige junge Kolleginnen und
 Kollegen, die den „alten“ Sprechfunk gar
nicht mehr kennengelernt haben – umso
mehr sind die Betreffenden aufgefordert,
für den Fall der Fälle (s. o.) durch den
 Besuch des Funkunterrichtes (jetzt:
 „Basiskurs“) und Nachlesen der entsprechenden Unterlagen die nötigen Kenntnisse zu erwerben.
Wenn's dann in der Praxis – mangels
Übung – ein bisserl holprig geht, ist das
nur verständlich und wird nicht zur vorläufigen Erschießung führen. Grantig
werden wir Zentralisten nur, wenn Leute
am Mikrophon herumfummeln, die erkennbar nicht die geringste Ahnung von
den Spielregeln haben.
Auf eine andere Art von Wiederholungen
können wir jedoch alle gerne verzichten,
wenn nämlich nach der Durchsage eines
Kollegen (z.B. „Max-Weber-Platz ein
Herr“) ein dutzendfach gebrülltes „wo?“
ertönt. Meist sind es immer wieder die
gleichen Krakeeler, die prinzipiell ihr
„wo?“ ins Mikro schreien, egal, ob ein
Herr in Perlach oder zehn Sekunden später eine Dame in Allach durchgesagt
wird. Auch wenn wegen der DF-Vollautomatik auf Kanal I meist Schweigen
herrscht, ist der Kanal frei zu halten für
sinnvolle (!) Durchsagen, wie z.B. „Aufhalter“ oder „Dringend“- Rufe, „Funk -
zentrale“ oder eben die gelegentlichen
Wortmeldungen der „Engelhardshöhe“ .
Dabei noch eine Bitte: bestimmte Durchsagen, wie z.B. „ein Herr Ecke Leopold/
Georgen“ sind entbehrlich, da hier vermutlich auch ohne diese Wortmeldung
bald ein freies Taxi vorbeikommen wird.
Und: wer etwas durchsagt, sollte dabei so
deutlich sprechen, dass ein normal begabter Mensch das auch verstehen kann.
Manche Kollegen nuscheln wohl aus
Angst vor einem Kieferbruch oder davor,
dass es ihnen die „Dritten“ aus der
 Gosch'n hauen könnte, so ins Mikro, als
würden sie gerade darauf herumkauen.
Andere wiederum schreien dermaßen
 hysterisch in das Gerät, dass man sie
auch ohne Funk schon quer durch München hören würde. Beliebt ist auch die
Übung, schon loszuquasseln, bevor man
überhaupt auf der Taste ist. In all diesen
Fällen mutiert die – vielleicht gut gemeinte – Durchsage leider nur mehr zur
akustischen Umweltverschmutzung und
verleitet noch mehr Kollegen dazu, den
Funk ganz auszuschalten, weil sie sich
und ggf. ihren Fahrgästen diesen Krach
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nicht mehr zumuten wollen. Auch deshalb wird die Zentrale künftig noch mehr
darauf erpicht sein, insbesondere den
mutwilligen (!) Dauerkommentatoren und
Dummschwätzern auf Kanal I – sozusagen – das Mundwerk zu legen.
Winter – Zwar nähern wir uns bei Erscheinen dieses Heftes schön langsam der
Jahresmitte, dennoch sei kurz an den letzten, schier endlosen Winter erinnert. Insbesondere das Missgeschick des Kollegen
265 in einer schneereichen Nacht bleibt
den damaligen Zentralisten in Erinnerung,
da sich der Kollege in der Goteboldstraße
dermaßen festgefahren hatte, dass über
mehrere Stunden keine Hilfe möglich
schien. Weiter kompliziert wurde das
Ganze noch dadurch, dass zum Schneeloch auch ein Funkloch hinzu kam, welches die Kommunikation eindeutig erschwerte. Der Rat des Funksprechers an
seinen Rückfrage-Kollegen „sog eam hoit,
er soi amoi an Standort wechseln“ blieb
verständlicherweise ein interner Witz des
zweiten Stocks der Engelhardstraße, da
unser Fest-Fahrer schon verzweifelt genug
war. Zwischenzeitlich hatte sich auch ein
Streifenwagen der Polizei in einer Schneewehe selbst außer Gefecht gesetzt, bis es
schließlich einem Kollegen gelang, den
265 aus seiner misslichen Lage zu befreien. Dass der dann freilich ohne ein
Wort des Dankes an den Helfer davon
fuhr, welcher etliche Leerkilometer und
geraume Zeit seiner Fahrschicht für diese
Hilfeleistung geopfert hatte, empörte den
„beigen Engel“ dann doch ein wenig.
 Dafür sei dem hilfreichen Kollegen an
 dieser Stelle unsererseits ein aufrichtiger
Dank ausgesprochen!
Wunder – geschehen immer wieder
(wenngleich leider zu selten), wie man
am Abbau der Ampelanlage unterhalb
des Stephansbergerls sieht. Zum Ausgleich dafür wurden wir mit einer neuen
Ampel Ecke TELA-/Raintaler Straße beglückt, welche sehr gut zum Gesamtchaos
rund um das 60er- Stadion passt. Wer liebt
sie nicht, die Rotlichtzone TELA-/Wirtstraße (vom Giesinger Berg kommend),
während vorne, an der eigentlichen Kreuzung, ein Rechtsabbieger-Grün (Richtung
Candid abwärts) bzw. Linksabbieger-Grün
(Richtung Mc-Graw-Graben) leuchten
würde? Gleiches gilt in der umgekehrten
Richtung für die Vor-Ampeln am Wetterstein-Stand.
Richtig lustig wird's auch werden, wenn
die ernsthaft erwogene Trambahnlinie
durch die Fürstenrieder Straße tatsächlich
gebaut wird. Dass dort dadurch jeweils
eine Fahrspur wegfallen wird, fällt kaum
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ins Gewicht, schließlich stehen die Autos
in der Fürstenrieder Straße tagsüber jetzt
auch schon hartnäckig im Stau. Zugegeben, Schrotti war in Mathematik nie der
Beste, was er übrigens auch ausgerechnet
im mathematisch-naturwissenschaftlichen Erasmus-Grasser-Gymnasium an –
eben – der Fürstenrieder Straße neun
Jahre lang beweisen durfte. Dennoch
stellt er hier nassforsch die Behauptung
auf, dass sich die Investition von etlichen
Millionen Euro alleine für den Bau einer
solchen Tramlinie selbst in hundert
 Jahren nicht amortisieren kann. Zumal,
wenn man an den laufenden Unterhalt
der Trasse denkt, wie uns die regelmäßig
nötigen Gleissanierungen auf den anderen Linien zeigen. 
Zum Abschluss dazu noch was zum
 Lachen (wörtlich zitiert aus dem Artikel
„Blech an Blech“ in der SZ vom
23.04.2010): „Dass es trotzdem Stau gibt,
räumen die Behörden ein. Dem begegne
man vor allem durch eine Optimierung
der Grünen Welle,“ (!!!) „den Ausbau des
MVV-Netzes sowie Aktionen wie die am
Wochenende startende Radlerkampagne.“ 
Letztere führte übrigens am Abend des
zweiten BAUMA-Samstages zu einer
mehrstündigen Totalsperre großer Teile
des Altstadtringes. Jetz’ wiss' ma oiso
endlich, wia's geht! (MS)
21TAXIKURIER JUNI 2010
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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
 langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
 Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
Meiserstraße
in Avenariusplatz, Diefenbachstraße,
Eversbuschstraße, Limesstraße, Schussenrieder Straße, Verdistraße und Vesaliusstraße umbenannt wurden. In diesen
 Zusammenhang gehört auch die Meiserstraße, auch wenn es sich mit ihrer
 Benennung und Umbenennung etwas
komplizierter und langwieriger verhielt. 
Arcisstraße
Im damaligen repräsentativen Neubauviertel der Maxvorstadt um dem Königsplatz herum befahl König Ludwig I. am
2. März 1826 die Benennung der Barer
Straße mit der Erklärung: „Treffen bei Bar
sur Aube in Frankreich am 26. und 27.
Februar 1814“ sowie die Brienner Straße:
„Schlacht bei Brienne in Frankreich am
1. Februar 1814“ . Dazu kam noch die inhaltlich passende Arcisstraße: „Schlacht
bei Arcis sur Aube in Frankreich am 20.
und 21. März.1814.“ Diese Straßennamen
sollten an die Kämpfe erinnern, die von
bayerischen Truppen unter Feldmarschall
Karl Philipp von Wrede siegreich gegen
die Armee des französischen Kaisers Napoleon I. geschlagen worden waren, und
sie sollten den bayerischen Untertanen
die Glorie ihres Herrscherhauses der Wittelsbacher nahebringen. Am Verlauf der
Barer und Brienner Straße hat sich bis
heute nichts geändert, bei der Arcisstraße
aber schon, denn sie verlief 131 Jahre
lang von der Sophienstraße bis zum
 Elisabethplatz. Heute ist sie etwas kürzer,
und das hatte folgenden Grund:
Bischof-Meiser-Straße
Am 7. Februar 1957 stand eine Bischof-
Meiser-Straße auf der Vorschlagsliste des
Stadtrates für Benennungen am Harthof
im Norden der Stadt. Dort gab es schon
etliche Straßen, die an Opfer des Dritten
Reiches erinnerten, etwa die Caracciola-,
Brücklmeier- oder Leuschnerstraße. Der
Stadtrat schob seine Entscheidung aber
auf. Den Grund erklärte Stadtrat Walter
Hopf (CSU): „Wir bitten, die Benennung
eines Platzes oder einer Straße am Harthof nach dem verstorbenen Landesbischof Meiser zunächst zurückzustellen.
Vom Herrn Oberbürgermeister [Thomas
Wimmer, d.V.] wurde kurz nach dem Tode
des Landesbischofs erklärt, dass nach
Meiser eine repräsentative Straße oder 
ein repräsentativer Platz benannt werden
soll. Ich habe hier ein Schreiben des
Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenrates.“ In diesem Schreiben hieß es: „Wir
sind der Stadt München dankbar, wenn
sie durch einen solchen Akt das Gedächtnis an unseren Herrn Landesbischof, der
ihr als Bürger seit den ersten Tagen seines
Aufenthalts in München mannigfach
 verbunden war, zu ehren gedenkt. Wir
können allerdings nicht verhehlen, dass
unsere Gemeinden es nicht ganz ver -
stehen werden, wenn eine Bischof-
 Meiser-Straße in einer doch ziemlich
 abgelegenen Siedlung Münchens geschaffen wird.“
Baureferent Helmut Fischer brachte sein
Hintergrundwissen ein: Er habe erfahren,
dass die Landeskirche darüber hinaus erwarte, eine bereits benannte, repräsentative Straße nach Meiser umzubenennen.
Hierauf entspann sich eine angeregte
 Diskussion, weil man Umbenennungen
nur in den allerseltensten Fällen zulassen
wollte. Stadtrat Josef Lutz (CSU) wies
darauf hin, dass die Promenadestraße am
17. Juni 1952 in Kardinal-Faulhaber-
Straße umbenannt worden sei. Erzbischof
Michael Kardinal von Faulhaber war am
12. Juni 1952 gestorben, und eine Woche
später hatte sich der Stadtrat für die Umbenennung entschieden. Ein Grund war
auch, dass sich das Erzbischöfliche Palais
mit der Hausnummer 7 an der Straße befand und immer noch befindet. Seit 1952
konnte die katholische Kirche damit auf
eine inhaltlich sehr gut zu ihr passende
Adresse verweisen.
Aus aktuellem Anlass: Umbenennung von
Straßen: Von der Arcisstraße zur Meiserstraße zur Katharina-von-Bora-Straße
Es kommt nicht oft vor, dass Straßen unbenannt werden. Und wenn, dann liegen
schwerwiegende Gründe vor. Das Anbringen einiger neuer Straßenschilder ist da
nur das geringste Problem. Eine jede Umbenennung zieht einen Rattenschwanz
von bürokratischen Aktionen nach sich,
die nicht nur langwierig, sondern auch
kostspielig sind. Es müssen nicht nur die
Briefköpfe von Anwohner und Firmen
neu gedruckt werden. Die Stadtverwaltung muss auch eine Vielzahl von Einrichtungen informieren, die ihrerseits
wiederum den neuen Namen bei sich ändern müssen. Eine kleine Auswahl:
Grundbuchamt, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, Postdienstleister, Telefon -
gesellschaften, Telefonbuchverlage, die
diversen Gerichte, Banken, religiösen
 Gemeinschaften, Finanzämter, städtische
Behörden, Landes- sowie Bundesbehörden, Bundeswehrverwaltung, Versicherungen, Kaminkehrer, Industrie- und
Handelskammer, Krankenkassen usw.
usw. – insgesamt mindestens einhundert
Institutionen. Und nicht zu vergessen
 natürlich die Taxi-München eG, die aus
Bescheidenheit hier an letzter Stelle
 genannt wird.
Wenn also eine Straße umbenannt wird,
dann besteht dringender, meist politisch
motivierter Handlungsbedarf. Dabei geht
es praktisch immer um Personen, nach
denen eine Straße benannt ist, wobei diese Person als negativ und nicht würdig
empfunden wird, einer Straße ihren Namen zu leihen. Und das geschieht oft
nach dem Wechsel von einem zu einem
anderen politischen System. Ein Beispiel
sind die sieben Adolf-Hitler-Straßen und
-Plätze auf Münchner Stadtgebiet, die
gleich nach dem Krieg, am 26. Juli 1945,
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An einem solchen Privileg war nun auch
die Evangelisch-Lutherische Landeskirche
mit ihrer damaligen Adresse Arcisstraße
11 interessiert, zumal sie sich der in München traditionell mächtigen katholischen
Kirche gegenüber benachteiligt fühlte. 
Meiserstraße
Stadtrat Ludwig Lallinger von der Bayernpartei beantragte am 9. Februar 1957
die Umbenennung der Brienner Straße
zwischen Luisenstraße und Stiglmaierplatz in „Bischof-Hans-Meiser-Straße“,
und am 19. Februar 1957 lag der gemeinsame Antrag von SPD, CSU, Münchener
Block und FDP vor, die Arcisstraße südlich des Königsplatzes in Meiserstraße
umzutaufen. Diesem Antrag stimmte der
Stadtrat einstimmig zu, so dass die Zentrale der Landeskirche jetzt die passende
Adresse Meiserstraße 11 und 13 tragen
konnte. Die Erklärung des neuen Straßennamens lautete: „Hans Meiser, Landes -
bischof der Evangelisch-Lutherischen
 Kirche in Bayern vom 4. Mai 1933 bis
1. Mai 1955, geboren am 16. Februar
1881 in Nürnberg, gestorben 8. Juni 1956
in München“ . Zur Begründung der Ehrung des Bischofs heißt es im Protokoll
der Sitzung: „Hans Meiser war ein furchtloser Gegner des Nationalsozialismus.
Sein Lebenswerk war die Vereinigung
von zehn lutherischen Kirchen zur Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche
Deutschlands (3. Juli 1948 Eisenach). Am
25. Januar 1949 wurde Meiser ihr stellvertretender Bischof. Der Bundespräsident
ehrte ihn 1952 mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern.“ Um die mit einer
Umbenennung zusammenhängenden
Probleme möglichst gering zu halten,
 behielten die Anwesen an der nunmehr
verkürzten Arcisstraße ihre Hausnummern bei: Sie beginnen daher auf der
 geraden Seite mit der Nummer 12 und
auf der ungeraden Seite mit der 17. Die
Meiserstraße umfasste lediglich die
 Nummern 2 bis 10 und 1 bis 13 der ehemaligen Arcisstraße.
Hans Meiser und das Dritte Reich
Der angebliche Gegner des Dritten Reiches war in Wirklichkeit als glühender
Anhänger des Nationalsozialismus. Bereits in den 1920er Jahren hatte er sich
mit antisemitischen und demokratiefeindlichen Äußerungen hervorgetan. Nachdem am 20. März 1933 das Konzentrationslager Dachau eingerichtet worden
war, ließ Meiser – damals noch Landeskirchenrat – am 13. April 1933 sein Urteil
über die neue Regierung unter Adolf
schenwürde seines Großvaters. Der Richter hatte jedoch bereits in der mündlichen
Verhandlung entgegnet, dies treffe nach
einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts nur zu, wenn der Betroffene erniedrigt, verächtlich gemacht oder verspottet
werde. Das Gericht konnte eine post -
mortale Verletzung der Menschenwürde
Hans Meisers nicht erkennen, worauf 
sein Enkel in die Revision ging.
Katharina-von-Bora-Straße 
Der Münchner Stadtrat entschied sich am
20. Februar 2008 mehrheitlich für den
zuvor vom Evangelischen Dekanat München vorgeschlagenen Namen „Katharinavon-Bora-Straße“ . Zur Begründung der
neuen Benennung heißt er in den Unterlagen des Stadtarchivs: „Katharina von
Bora, geboren am 29. Januar 1499 in
 Lippendorf, gestorben am 20. Dezember
1552 in Torgau. Die Zeit von 1510 bis
1523 verbrachte sie im Kloster Marienthron in Nimbschen. Seit 1525 war sie
mit Martin Luther verheiratet. Sie wagte
die Flucht aus dem Kloster und wurde als
Ehefrau Martin Luthers Mittelpunkt evangelischen Lebens.“ Die Stadtverwaltung
wartete mit der Anbringung der neuen
Straßenschilder bis zur Verkündung des
Urteils des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes vom 2. März 2010, der die
Entscheidung des Stadtrates bestätigte
und keine weitere Revision zuließ. Somit
hat die Evangelisch-Lutherische Landeskirche nun die Adresse Katharina-von-
Bora-Straße 11 und 13, die inhaltlich
ganz gut zu den Anliegen der Kirche
passt und mit der sie eigentlich zufrieden
sein kann. Weil aber ein Straßenschild
nicht ewig lang sein kann, findet dieser
neue Name mit seinen neun Silben natürlich nicht in seiner vollen Länge darauf
Platz. Wir kennen dieses Phänomen ja
bereits von der Doktor-Carl-von-Linde-
Straße in Solln oder der Doktor-Walthervon-Miller-Straße in Neuperlach, ebenfalls Ungetüme mit acht beziehungsweise
neun Silben. Früher beim Sprechfunk
sperrig, gleiten sie nun allerdings im
 Datenfunk unproblematisch auf den
 Bildschirm. Nach der Umbenennung der
 Meiserstraßen in Nürnberg und München
gibt es jetzt nur noch die Bischof-Meiser-
Straße in Ansbach, die laut dortigem
Stadtratsbeschluss vom 20. November
2006 ihren Namen behält.
Ein Jahr lang bleiben die Schilder mit
dem alten, nun rot überklebten Straßennamen hängen, damit man sich an die
neue Bezeichnung gewöhnen kann. (BW)
 Hitler verlauten: „Ein Staat, der wieder
anfängt, nach Gottes Gebot zu regieren,
darf in seinem Tun nicht nur des Beifalls,
sondern auch der freudigen und tätigen
Mitarbeit der Kirche sicher sein. Mit Dank
und Freude nimmt die Kirche wahr, wie
der neue Staat der Gotteslästerung wehrt,
der Unsittlichkeit zu Leibe geht, Zucht
und Ordnung mit starker Hand aufrichtet,
wie er zur Gottesfurcht ruft, die Ehe heilig gehalten und die Jugend geistlich erzogen wissen will, wie er der Väter Tat
wieder zu Ehren bringt und heiße Liebe
zu Volk und Vaterland nicht mehr verfemt, sondern in tausend Herzen entzündet. Wir können unsere Gemeinden nur
bitten, sich ernstlich und willig dafür einzusetzen, dass die starken, aufbauenden
Kräfte, welche die neue Bewegung in sich
trägt, zum vollen, ungehinderten Siege
kommen.“ Bei seinem Rücktritt 1955
wurde Meiser mit Lobreden und Orden
überhäuft. Erst Jahrzehnte später setzte
sich ein kritisches Bild durch. Meiser
 werden heute vor allem seine antisemitische Grundhaltung und sein bewusstes
Schweigen zur Verfolgung und systematischen Ermordung von Juden, Homosexuellen, Behinderten, Zeugen Jehovas,
sowjetischen Kriegsgefangenen und anderen Personengruppen vorgeworfen.
Diskussionen und Entscheidungen
Meisers Geburtsstadt Nürnberg, wo er
auch begraben liegt, benannte ebenfalls
im Jahr 1957 den im historischen Zentrum liegenden Straßenabschnitt zwischen Obstmarkt und Spitalgasse in Bischof-Meiser-Straße um. Am 24. Januar
2007 machte der Stadtrat seine Entscheidung rückgängig und bezog die Straße
mit ihren Hausnummern 1, 2 und 3 in die
Spitalgasse ein. Am 18. Juli 2007 zog der
Münchner Stadtrat nach. Er „entnannte“
die Meiserstraße, das heißt, er entschied
sich für ihre Umbenennung, ohne sich
vorerst für eine neue Benennung zu entscheiden. Für die Umbenennung sprachen
sich SPD und Grüne aus, CSU, FDP, ÖDP
und Freie Wähler stimmten dagegen. Eine
heftige Debatte entbrannt bezüglich dieser Entscheidung, gerade von Seiten der
Landeskirche und auch, weil weiterhin
Straßen nach Antidemokraten und Antisemiten benannt bleiben, wie etwa die
Treitschkestraße, Richard-Wagner-Straße,
Weiß-Ferdl-Straße oder Ludwig-Thoma-
Straße. Die Meiserstraße traf es wegen
 ihrer prominenten Lage. Meisers Enkel
machte in einer Klage geltend, die Entnennung der Straße im Münchner Stadtzentrum verletze postmortal die Men-
23TAXIKURIER JUNI 2010
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24 TAXIKURIER JUNI 2010
Kurze Frage – Klare Antwort
Heinz Z. fragt:
„Warum führt die Taxi-München eG nicht auch ein Rating System 
wie andere Zentralen ein?“
Viele Zentralen arbeiten mit einem Punktesystem. Dabei werden die –
aus Sicht des Betreibers – besonderen Leistungen mit sogenannten Credits
belohnt, aber auch Debits vergeben, wenn das Verhalten eines Teilnehmers
nicht dem Lehrbuch entspricht. Dies kann dazu führen, dass sich einige 
vor Aufträgen nicht mehr retten können, während andere gar nicht die
Möglichkeit bekommen sich zu beweisen – bei gleichen Gebühren. 
Als potentielle Schwierigkeitsquelle sehen wir ebenso die Vergabe der
Punkte an. Auch wenn ein streng hierarchisches System das gewünschte
Verhalten festlegen sollte, würden stets Vorwürfe der Manipulation 
erhoben werden. Denn niemand könnte von außen kontrollieren, ob 
nicht Unternehmen oder Fahrer bevorzugt werden.
Daher setzt die Taxi-München eG lieber auf ein funktionierendes und faires
Beschwerdewesen. Das gibt jedem Mitglied und Fahrer die Gelegenheit,
 seine unternehmerische Tätigkeit ohne starres Korsett auszuüben, 
zugleich kann die Genossenschaft aber im Einzelfall entsprechend
 reagieren. (FK)
Zum Titelbild
Schon seit langem standen die Titelthemen
für das Juni-Heft fest. Das Titelbild soll
die Themen „Biergarten“ und „Fußball-
Weltmeisterschaft“ optisch umsetzen. Entscheiden Sie selbst, ob uns dies gelungen
ist. Denn die Optik auf Seite 1 ist uns
 immer ganz besonders wichtig. (PR)
Im Juni …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren (1910)
04. Juni – Das preußische Abgeordnetenhaus spricht sich für die
 Erlaubnis von Feuerbestattungen aus.
16. Juni –Die Territorien Arizona und New Mexico werden Staaten der USA.
… vor 75 Jahren (1935)
26. Juni – Per Reichsgesetz wird der bisher freiwillige Arbeitsdienst in
 eine halb-jährliche Arbeitsdienstpflicht für junge Deutsche umgewandelt.
… vor 50 Jahren (1960)
21. Juni – Der deutsche Sprinter Armin Hary läuft in Zürich mit 
10,0 Sekunden über 100 m Weltrekord.
… vor 25 Jahren (1985)
12. Juni – In Lissabon und Madrid werden die Beitrittsverträge Spaniens
und Portugals zur EU unterzeichnet.
28. Juni – Der Bundestag beschließt ein sogenanntes „Vermummungs -
verbot“ bei Demonstrationen.
… vor 1 Jahr (2009)
09. Juni –Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor meldet Insolvenz an.
18. Juni – Einweihung des Museums „Brandhorst“ .
25. Juni – Pop-Legende Michael Jackson stirbt im Alter von 50 Jahren. (PR)
Witz des Monats
Ein Liebespaar ist mit dem Auto im Wald.
Plötzlich sagt sie: „Du, ich muss dir was
beichten, ich bin Call-Girl und eine halbe
Stunde kostet 50 Euro.“ „Oh, das macht
nichts“, sagt der Mann und gibt ihr das
Geld. 
Auf der Rückfahrt sagt er: „Ich muss dir
auch was beichten: Ich bin Taxifahrer,
und die Rückfahrt kostet 200 Euro.“
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Seite 25

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Kollegin Astrid L. aus München hat mit diesem Spruch
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Bilderwitz aus der Mai-Ausgabe
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Titelthema
Neuer Polizeichef
26 TAXIKURIER JUNI 2010
Im Polizeipräsidium München gibt es in
der Abteilung Einsatz ein neues Gesicht: 
Der Polizeidirektor Johann Gschoßmann
ist neuer Leiter der Abteilung E22/polizeiliche Verkehrsaufgaben und somit als
„oberster Verkehrspolizist“ in München
auch der erste Ansprechpartner für das
Taxigewerbe in allen Fragen des Straßenverkehrs. Um das hervorragende Verhältnis zwischen der Münchner Polizei und
der Taxi-München eG im gleichen Stile
fortzuführen, führte der TAXIKURER in
der Ettstraße ein Gespräch mit Herrn
 Polizeidirektor Johann Gschoßmann und
seinem Mitarbeiter, Herrn Erster Polizeihauptkommissar Rainer Männicke.
Wir dürfen vorwegnehmen, dass unser
90-minütiges Gespräch genauso harmonisch und positiv verlief wie das Verhältnis und die Zusammenarbeit zwischen
Münchens Polizei und den Taxifahrern
seit Jahren ist. 
Die Zusammenarbeit zwischen 
Polizei und Taxi
Der Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München umfasst die Gebiete der
Landeshauptstadt sowie des Landkreises
München und einen kleinen Teil des
Landkreises Starnberg. Hier sind allein in
München (Stadt und Landkreis) 979.167
Fahrzeuge zugelassen, mit den Fahrzeugen aus dem Teil des Kreises Starnberg
dürften es ca. eine Million Fahrzeuge
sein. Unter den 698.765 in München-
Stadt zugelassenen Fahrzeugen befinden
sich 3.380 Taxis. Das sind gerademal
0,49% aller Kraftfahrzeuge, oder mit anderen Worten, nur jedes 200.te Fahrzeug
ist ein Taxi. Trotzdem erweckt ein Blick
auf Münchens Straßen den Eindruck, 
dass es viel mehr Taxis gibt, vor allem
nachts machen im City-Bereich die Taxis
manchmal mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge aus. Durch diese Präsenz entstehen
Kontakte und Reibungspunkte mit der
Polizei. Wir brauchen die Polizei, und die
Polizei benötigt uns. Ob es sich um einen
Zahlstreit handelt oder nur um einen verparkten Taxistand, meist dauert es nur
wenige Minuten, bis die Streife vor Ort 
ist und den Fall löst. Im Gegenzug sind
3.400 Taxifahrer mit 6.800 Augen für die
Polizei aufmerksame Beobachter, wenn es
gilt, flüchtige Täter, vermisste Personen
oder entwendete Fahrzeuge zu suchen. 
Um die 400 bis 500-mal jährlich erreicht
die Taxizentrale ein Gesuch um Mitfahndung nach Personen, Fahrzeugen oder
Tieren. Vor allem dann, wenn’s pressiert,
weil z.B. ein Kleinkind im Innenstadt -
bereich ausgebüchst ist, kommt unsere
Hilfe sehr gelegen, denn wir sind bereits
vor Ort, fast überall, und müssen nicht
erst irgendwo hinfahren, um zu schauen
und zu suchen.
Man weiß aber hier durchaus nicht nur
unsere zahlenmäßige Präsenz im gesamten Stadtgebiet zu schätzen, nein, es ist
auch die Tatsache, dass Taxifahrer nicht
nur teilnahmslos in der Masse mitschwimmen, sondern das Geschehen am
Straßenrand intensiver beobachten als
ein normaler Verkehrsteilnehmer, weil
auch natürlich die permanente Suche
nach Fahrgästen hier mitspielt.
Die Abteilung E22 im Polizeipräsidium
München
Im Polizeipräsidium München gibt es die
Abteilung Einsatz E22 und hat den Bereich polizeiliche Verkehrsaufgaben inne.
Die Delegation der Aufgaben und Weitergabe von Informationen an die Kräfte 
auf der Straße erfolgt in erster Linie in
 Besprechungen mit den einzelnen Verkehrssachbearbeitern der einzelnen
 Polizeiinspektionen, die praktisch als
Multiplikatoren dafür sorgen, dass die
Interessen von E22 auf der Straße um -
gesetzt werden. Diese Koordination hat
 unter anderem auch den Vorteil, dass 
im gesamten Zuständigkeitsbereich des
Präsidiums gleichermaßen verfahren
wird, z.B. auch beim Abschleppen an
 verparkten Taxiständen. 
Verparkte Taxistandplätze
Ist ein Taxistand durch ein privates Fahrzeug verparkt, kann dieses nur dann abgeschleppt werden, wenn tatsächlich eine
Behinderung vorliegt. Dies ist dann der
Fall, wenn mindestens ein Taxi nicht
mehr in den Stand einfahren kann und
deshalb auf der Fahrbahn steht und selbst
zur Behinderung wird. Gleiches gilt,
Gespräch mit Johann Gschoßmann – dem neuen Mann an der Spitze der Verkehrspolizei
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wenn ein Taxistand komplett verparkt ist,
sodass gar kein Taxi mehr anfahren kann. 
Hier wird dann auch sofort geschleppt,
mit der Prämisse „gleiches Recht für alle“,
was bedeutet, dass nicht nur ein oder
zwei Falschparker geschleppt werden, um
für ein oder zwei Taxis Platz zu machen,
sondern es werden dann alle Arbeitsplatz-Blockierer entfernt. 
Bestes Beispiel hierfür sind die Standplätze Optimolwerke und Grafinger Straße,
wo Freitag und Samstag nachts bereits
Daueraufträge installiert sind. Bei allen
verparkten Taxistandplätzen bittet die
Polizei, die Meldung nur koordiniert über
die Taxizentrale (Kanal 2 oder 4) abzu -
setzen, denn dadurch werden unnötige
Doppel- und Mehrfachanrufe vermieden.
Unerlaubte und überzählige Bereitstellung
Ein weiterer Punkt der Diskussion war
das immerwährende Fehlverhalten durch
unerlaubte Bereitstellung außerhalb von
Taxistandplätzen. Auch wenn es sich
hierbei um einen Rechtsverstoß in Form
einer Ordnungswidrigkeit handelt, ist die
für die Überwachung dieser Ordnung zuständige Behörde der Taxikontrolldienst
des Kreisverwaltungsreferates und nicht
primär die Polizei. 
Hier ist vor allem das Gewerbe selbst gefragt, gegen schwarze Schafe, die vorsätzlich Diebstahl am Kollegen betreiben,
mit geeigneten Maßnahmen, z.B. Sanktionen bei der Funkvermittlung, wirksam
vorzugehen. 
Gefahren durch und für Fahrradfahrer
Zu guter Letzt führte das Gespräch auf
die Zielgruppe Fahrradfahrer, denen auch
solche Fahrräder zugerechnet werden, die
gewerblich Personen befördern. Auch
wenn es im fließenden Verkehr sehr wenig
Reibungspunkte zwischen dem Taxi -
gewerbe und den Radfahrern gibt, so
 existiert doch durchaus eine Angriffs -
fläche was das Verhalten der sog.
 Rikschas betrifft, die verkehrsrechtlich
auch nur als Fahrräder betrachtet werden. 
Um ein Rikscha zu betreiben, bedarf es
lediglich zweier Voraussetzungen: Die
Straßenverkehrsbehörde muss eine Ausnahmegenehmigung vom Verbot der Mitnahme von Personen über 7 Jahren auf
Fahrrädern erteilen, und der Rikscha-
 Betreiber muss das Bestehen eine betrieblichen Haftpflichtversicherung nachweisen. Gesetzliche Vorgaben bezüglich der
Fahrpreise im Sinne des Verbraucherschutzes gibt es leider nicht. (TK/PR)
Taxameter des Monats
Die neuen Taxistandplätze
der letzten zwei Jahre
Donnersberger Brücke – Dieser neue Halteplatz hat eine große Lücke im
 Versorgungsnetz geschlossen: Aufgrund der guten Wendemöglichkeiten
unter beiden Brückenköpfen ist dieser Stand nicht nur von allen Seiten gut
erreichbar, sondern auch die Anfahrt zum Kunden in alle Richtungen in
kurzer Zeit möglich. Neben vielen Einsteigern von der S-Bahn, gibt es 
hier auch jede Menge Funkaufträge, sowohl südlich im Westend als auch
nördlich in Neuhausen. 
Arnulfpark – Ein neues Stadtviertel ist hier in den letzten 5 Jahren entstanden und hat endlich seinen eigenen Taxistand bekommen. Genau an der
Stelle, wo eines der größten Hotels dieser Gegend aus dem Boden gestampft
wurde: Das Eurostars Grand Zentral Hotel. Außer diesem großem Hotel
gibt es hier die Funkaufträge für das gesamte Neubaugebiet Arnulfpark
 sowie für die Straßenzüge Marsplatz, Deroy- und Wredestraße.
Fasanerie – An jeder Haltestelle der Flughafen-S-Bahn sollte auch ein Taxistand sein. Nach diesem Motto wurden bereits die Standplätze Donners -
berger Brücke und Johanneskirchen eingerichtet. Nachdem im Münchner
Nordwesten der gesamte Bereich westlich der S-Bahn-Station Fasanerie aus
Taxi-Sicht völlig unterversorgt war, wurde mit diesem Standplatz ein weiterer Schritt zur flächendeckende Taxiversorgung der Großstadt unternommen. Auch wenn hier durch fatale Fehlentscheidungen des Bezirksausschusses Unsummen an Steuergeldern verbraten wurden, und das Ergebnis
nach dem Umbau der Kreuzung einer einzigen Katastrophe gleicht, so
 haben wir doch wenigstens den lang ersehnten Taxistand bekommen. 
Isarklinik – Nachdem aus der Rieflerklinik in der Prinz-Ludwig-Straße und
der Olympiaparkklinik in der Riesstraße die neue Isar-Klinik in der Sonnenstraße wurde, gibt es tagsüber an dieser Stelle großen Taxibedarf. Aber
auch nachts kommen Fahrgäste aus dem Eight Seasons und die über Funk
vermittelten Aufträge steigen ebenfalls an. Wenn erst das Telefon aus der
Mathildenstraße in die Sonnenstraße verlegt worden ist, und der verstaubte
Mathilden mit dem neuen Halteplatz zu einem wichtigen Standplatz verschmilzt, dann wird der Isarklinik-Stand auch rund um die Uhr verstärkt
angefahren. Damit sollte das Falschparkerproblem gelöst sein, das bis jetzt
häufig durch einen unbesetzten Taxistand auftritt.
Oberwiesenfeld – Plötzlich war er da, obwohl ihn keiner brauchte und auch
nicht haben wollte. Der Taxistand am U-Bahnhof Oberwiesenfeld. Aber
nach Abschluss der Straßenbauarbeiten in der Moosacher Straße galt es ein
Problem zu lösen: Westlich vom Taxistand ist eine Park&Ride-Anlage, für
die der Benutzer zahlen muss. Also macht es sich nicht gut, wenn man
 direkt daneben kostenfreies Parken anbietet. Deshalb wurde diese Fläche
kurzerhand neu gestaltet und in einen Taxistand sowie zahlreiche Behindertenparkplätze umgewandelt, auch wenn beide Verwendungszwecke an
dieser Stelle völlig verfehlt sind. 
Einziger Lichtblick: Gegenüber von diesem Stand entsteht in Kürze ein großes Hotel, was diesem Halteplatz evtl. doch noch Leben einhauchen könnte.
(TK)
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28 TAXIKURIER JUNI 2010
Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, 
die teilweise populär sind oder nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, 
aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen 
(netten) Fahrgast empfohlen zu werden.
FRAUNHOFER
Fraunhoferstraße 9, 
80469 München 
Wirtshaus: Tel. (089) 26 64 60 
Theater/Reservierungen: 
Tel. (089) 28 78 50
Tägl. ohne Ruhetag 16.30 - 1.00 Uhr 
(Küche bis 24 Uhr)
Im Jahre 1774 beantragte ein gewisser
Andreas Rankl beim „wohllöblichen
 Magistrat der churfürstlichen Haupt- und
Residenzstadt München“ die Erlaubnis,
im zu diesem Zeitpunkt schon seit Jahrhunderten existierenden „Beck- oder
Brodhäusl“ (Bäckerei) Bier ausschenken
zu dürfen.
Eine vorläufige Genehmigung erhielt er
ein Jahr später; die endgültige Erlaubnis
zum Betrieb einer Schank- und Speisewirtschaft bekamen seine Nachfolger
 freilich erst im Jahre 1797! Wer sich also
heute über zu lange Verfahrensdauern
unserer städtischen Verwaltung aufregt…
1841 wurde das Anwesen mitsamt
Schankrecht an den Bierbrauer Matthias
Pschorr, genannt „zum Hacker“, für
10.000 Gulden verkauft. 1905 wurde
schließlich die Spaten-Brauerei Eigen -
tümer des Anwesens. Seit 1974 ist Josef
Bachmaier (anfangs noch mit zwei Partnern) Wirt des Lokales, ein Jahr darauf
wurde das durchaus über die Grenzen
Münchens hinaus bekannte „Theater im
Fraunhofer“ gegründet. Der noch heute
existierende Bau entstand – damals lediglich mit anderer Fassade – schon 1874,
mithin vor 136 Jahren, und wurde im
Krieg gottlob kaum beschädigt. (In Auszügen aus „Eine kleine Geschichte des
Fraunhofer“ auf der Rückseite der Speisekarte). Der Gastraum ist ca. 3,50 Meter
hoch, mannshoch holzvertäfelt, mit hölzernem Boden und ebensolchen „rohen“
Tischen; darüber eine wunderbare Stuck -
decke und an den Wänden ein paar (gipserne?) Hirschköpfe mit Geweih – sonst
keinerlei Staubfänger aus den letzten
Jahrhunderten. Die Schänke und der Bereich um den „Pass“ (also die Speisenausgabe zwischen Küche und Gastraum) sind
in Holz gearbeitet und sehen aus wie ein
barocker Wohnzimmerschrank – einfach
nur herrlich anzusehen! Überhaupt ist es
Bachmaiers (und seiner anfänglichen
Wirte-Partner) Verdienst, dass sie 1974
nicht dem Zeitgeist folgten und etwa den
vermeintlich „alten Trödel“ herausrissen
oder herunterräuberten, sondern bestehen
ließen und offensichtlich auch pflegten.
War es doch damals, in der ersten „Nach-
68er-Zeit“, üblich, solche Überreste bürgerlicher Wirtshauskultur gnadenlos zu
übermalen oder gleich Stück für Stück zu
schreddern. Summa cum laude!
Die Halbe Spaten Hell vom Fass kostet
3.40 Euro, das Franziskaner Weißbier
3.60; Spezi und Limo (je 3.20 die Halbe)
und Tafelwasser (2.80) sind zum Teil erfreulich billiger. Bei früheren Besuchen
hatten der Tester und seine Begleiter teils
zu beklagen, dass das Bier bereits nach
wenigen Minuten im Glas lag wie ein
 toter Hund und man schon suchte, ob der
Schaum vielleicht jetzt unten drin war –
was deshalb auch zu einer deutlich verringerten Besuchsfrequenz der Genannten
führte. Scheinbar hat man das Problem
erkannt; das Bier darf jetzt getrost (wieder) als „gepflegt“ bezeichnet werden!
Speisen: ein Teil des Rind- und Schweinefleisches stammt (Zitat aus der Karte)
„… von Chiemgauer Naturfleisch von garantiert kerngesunden Tieren bayerischer
Biobauern, ökologisch erzeugt und ganz
natürlich verarbeitet“ und ist auf der
 Karte mit einem * gekennzeichnet.
Saisonbedingt gab es am Testtag einige
Spargelgerichte (12.80 – 18.50) und ansonsten die mehr oder weniger standardmäßige Karte mit drei verschiedenen
Suppen (z.B. „hausgemachte Leberknödelsuppe“ zu 3.70), dreierlei Fischgerichten
(z.B. Zander mit Zubehör zu 12.50),
 Würsteln aller Art (z.B. drei Pfälzer mit
Kraut und Püree zu 6.50), Brotzeiten (z.B.
Wurstsalat mit Brot 5.50) und „echten“
Salaten („großer Salat mit gebratenen
Austernpilzen“ zu 9.50) sowie nicht weniger als zehn vegetarischen Gerichten
zwischen 6.50 (Spaghetti mit Tomatensauce, Parmesan und grünem Salat) und
9.70 Euro (Gebratene Aubergine mit
Schafskäse, Reis und Tomatensauce).
Auch unter den Hauptgerichten finden
wir hauptsächlich Bodenständiges, vom
„Lüngerl mit Semmelknödel“ (5.-) bis zur
„Entenbrust“ mit Zubehör (13.80), von
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den „Zwei Stück Fleischpflanzerl mit Kartoffel-Gurkensalat“(7.50) bis zum „Rumpsteak mit Ofenkartoffel und Schafskäse-
Paprikacreme, dazu gemischter Salat“ zu
17.90 Euro, womit übrigens die finanzielle Obergrenze erreicht wäre. Natürlich
machte sich der Tester über den „Schweinebraten mit Kartoffelknödel und hausgemachtem Krautsalat“ (9.80) her und
war sehr, sehr angetan: mürbes Fleisch
ohne Flachsen und Knorpel, ein paar
schöne Knusperl, ein wirklich exzellenter
Knödel – und darüber eine feine Paprika-
Note, die sich auch durch die (leider zu
knapp bemessene) Soße zog. Der Kraut -
salat hatte „Biss“ und rundete den er -
freulichen Gesamteindruck perfekt ab.
Sehr gut!
Des Testers alter Spezi aus der Karate-
Abteilung des MTV (leider sieht man beiden bierbäuchigen Herren ihre sportliche
Vergangenheit nicht mehr an) entschied
sich für „Geräuchertes, gekochtes Wammerl mit Kraut und Semmelknödel“ (7.80)
– und war ebenfalls mit den zwei Scheiben des Schweinebauchs und dem Semmelknödel sehr zufrieden; lediglich das
Sauerkraut, welches fast dunkelbraun
(aber nicht etwa angebrannt) daher kam,
war ihm etwas zu ausgekocht. Aber, 
wie er trocken feststellte, „des hoit 
G'schmackssach'. Witwe Bolte (aus
 Wilhelm Buschs „Max und Moritz“)
meinte bekanntlich zum Thema „Sauerkraut“ schon „(...) wovon sie besonders
schwärmt, wenn es mehrmals aufgewärmt“ . Aber auch hier: eindeutiges Lob!
Das Personal ist freundlich, wenngleich
nicht überschwänglich. Wer als Gast da
ist, ist da; wer nicht da ist, ist entbehrlich, weil das Wirtshaus selbst an einem
Allerwelts-Montag mit ca. 50 % Auslastung als gut besucht gelten darf. Unser
Kellner, der mit seiner Körperfülle und
den hinter beide Ohren geklemmten Kugelschreibern ein bisserl wie der junge
Peter Ustinov als „Kaiser Nero“ mit Lorbeerkranz erschien, dazu meist freundlich
lächelte, aber statt der Frage „was darf's
sein“ allenfalls auffordernd schaute, taute
erst auf, als er im Tester und seinem
Kumpan echte Münchner Kindl erkannte,
die auf die Frage „megt's no wos?“ mit
„ja, zwoa Hoibe“ antworteten. Auch die
weibliche Bediener-Crew (der Begriff
„Kellnerinnen“ fällt uns schwer) kommt
mit lila Strickjacke und braunem Schal,
schwarzem Westerl und grünem Umstandskleid oder einfach nur mit superknappem Top und Jeans daher – was (zumindest optisch) – alles irgendwie nicht
so wahnsinnig professionell erscheint.
Aber – kann es unprofessionell sein, seit
dreieinhalb Jahrzehnten ein Lokal zu
 führen, welches seither ununterbrochen
ein Dauerbrenner ist? 
Kurzum, im „Fraunhofer“ sind „Bussi–
Bussi“-Gäste verkehrt, denn der Wirt
hockt lieber im Eck rechts vom Eingang
(von dort her gesehen) und liest seine
Zeitung. Taxi-Kunden, die nach der 
Oper noch einen Cocktail trinken wollen,
sollten hier ebenfalls nicht her. 
Wer aber als Besucher der Stadt gutes
 Essen, solide Preise und nicht wenig
 authentische Wirtshausluft schnuppern
will, ist hier absolut richtig. Ein schönes
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30 TAXIKURIER JUNI 2010
Hallo Herr Rusch,
vielen, vielen Dank für die Erwähnung
im „Taxi-Check München“ und die
Aufgabenstellung „Jazz in München"!!
Hat mich sehr gefreut! – Wenn Sie
möchten, kann ich Sie auch gerne in
meinen Programm-Verteiler aufnehmen.
P.S.: Und beste Grüße an Herrn Moonesi! Wenn er möchte, kann er gerne
auf ein „Dankes-Bier“ vorbeikommen
… :-)
Mit besten Grüßen,
Ihr Thomas Vogler
Vorfall Taxi Nr. 904
Am Mittwoch, dem 7.04.2010 wurde
vom Empfang der Praxisgemeinschaft
Dres. Heptner, Kaltwasser und Wellenberger, Friedrich-Eckart-Str. 50/I, in
81929 München um ca.18 Uhr über
Zentrale ein Taxi für eine Patientenfahrt angefordert. 
Nach 10 bis 12 Minuten Wartezeit
wurde meine Frau *) vom Fahrer des
schräg über Fahrradweg und Gehsteig
am dortigen Straßenrand stehenden
Taxis gleich mit einer unwilligen
 Bemerkung über die „unmöglichen“
Anfahrbedingungen empfangen. Etwa
40 m weiter vorne liegt, vom Anfahrplatz aus gut einsehbar, eine Tief -
garageneinfahrt mit Vorplatz für mehrere kurzparkende Fahrzeuge.
Dieser Bemerkung folgte eine Serie
von Anwürfen, die meine Frau in ihrer
schlechten Verfassung nicht nur sehr
erregt, sondern ihr naturgemäß ein
Gefühl von äußerst würdeloser Behandlung gegeben hat:
Unmittelbar nach Nennung ihres Fahrziels „Grellstraße 6, beim Bahnhof Englschalking“ erfuhr meine Frau vom Fahrer,
dass sich „des für mi aber ganz g’wiß ned
g’lohnt hat, desweng vom Prinzregentenplatz her zum Fahr’n!“ Ihre Antwort:
„Das nächste Mal werde ich nicht krank,
dann braucht die Praxis Sie auch nicht zu
rufen.“
Auf der Weiterfahrt wies der Fahrer
nochmals energisch darauf hin, dass sich
„diese Fahrt“ wahrhaft nicht lohne. Meine
Frau gab ihm daraufhin den Rat, sich am
besten bei seiner Zentrale zu beschweren.
Am Fahrziel betrug der Fahrpreis 8,70
Euro. Dieser Betrag und die Tatsache,
dass ihm meine Frau ein Trinkgeld von
0,80 Euro gab, löste beim Fahrer die
 dritte Missfallenskundgebung über diese
völlig unrentable Fahrt aus.
Der Fahrer schien sich des Zustands seines Fahrgastes und der Wirkung seiner
Worte voll bewusst.
Kommentierung
Jeder wird Ihnen bestätigen, dass der
Mann auf dieser Fahrt etwas angerichtet
hat, was dem gesamten Taxigewerbe bei
bekannt werden Rufschaden und Kundenausfall zufügen kann, denn:
Jeder Fahrgast ist zu aller erst ein geschäftsentscheidender Kunde, der mit
dem Taxifahrer eine Beförderungsvereinbarung trifft, die dieser unter (den hier
zweifelsfrei gegebenen) Regelbedingungen nur aus wichtigem Grund ablehnen
kann. 
Schließt er aber durch Annahme der Bestellung den Beförderungsvertrag und
löst ihn vor Ende der Fahrt nicht einseitig auf – was wiederum nur aus
wichtigem, hier nicht gegebenem
Grund ginge – dann wird das Kundenverhältnis empfindlich gestört, wenn
sich der Fahrgast vom Fahrer wiederholt und aggressiv vorhalten lassen
muss, exakt diese Fahrt lohne sich
nicht. (Der Fahrauftrag war ja auch
keineswegs unseriös kurz oder inhaltlich aufwendig.)
Ist der Gast dazu noch eine ältere, offensichtlich kranke, Frau (abgeholt aus
einer Arztpraxis!), deren Erkrankung
das Rufen eines öffentlichen Taxis
durchaus erlaubt, dann hat jede vernünftige Aufmerksamkeit des Fahrers,
außer dem Straßenverkehr und dem
Fahrtziel, seinem kranken Fahrgast
und dessen Wohlbefinden zu gelten.
Ganz sicher nicht einer taktlosen
 Dauerklage, dass sich die Fahrt „ja
überhaupt nicht lohnt“ .
Helmut S. 
(Name der Redaktion bekannt)
*) Meine Frau ist fast 70 Jahre alt und
war am 7. April nach einer extrem
schweren Operation – erlaubt unbegleitet – zu einem Gesprächstermin in
ihrer Hausarztpraxis. Sie ist – deutlich
sichtbar - in physisch sehr schwacher
Körperverfassung, mit schmalem, blassem Gesicht, und sie kann – ebenfalls
weithin zu sehen – nur sehr vorsichtig
gehen und sich bewegen.
Leserbriefe/Forum
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Leserbriefe/Forum
„Rettung für Botte“
Liebe Taxifahrer,
wir suchen seit Monaten nach dem Rucksack, den
mein 7-jähriger Sohn im Dezember im Taxi hat
 liegen lassen. Es geht hier nicht um materielle
 Werte, sondern um einen Gefährten, der vielleicht
noch irgendwo auf seine „Rettung“ wartet. Wäre
mir bewusst gewesen, mit welcher Inbrunst mein
Sohn an seinem Botte hängt, hätte ich sicher selbst
ein wachsameres Auge auf seine Tasche gehabt.
Seien Sie versichert, dass wir alle Fundbüros in
München und Umgebung mehrfach kontaktiert
 haben. Mein letzter Gedanke war, über eine Ver -
öffentlichung im TAXIKURIER noch etwas zu
 erreichen. Ich übersende Ihnen im Anhang einen
Brief, den ich zusammen mit meinem Sohn verfasst
habe, wir würden uns über Ihre Hilfe sehr freuen.
Katja Franz
Telefon: 0151-59 11 44 10
TAXIKURIER_0610_pressenter:TAXIKURIER_0610 12.05.2010 13:21 Uhr Seite 31

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Am 1. Januar 2002 ersetzte der Euro die
Deutsche Mark als Zahlungsmittel. Sieben
Jahre später befinden sich immer noch
rund DM 13.800.000.000 in privatem Besitz, die Hälfte davon als Münzen. Allein
auf der Wies’n 2009 wurden DM 52.000
in Umlauf gebracht, davon 400 Kilogramm in Münzform, aber nicht illegal
oder in arglistiger Täuschungsabsicht.
Die Firma SecuriCoin kümmert sich alljährlich auf der Wies’n um alle Belange
rund um das Hartgeld. Ihr weiß-blauer
Bank-Container steht hinter dem Postamt
gleich rechts vom Haupteingang, und
über seine Schalter bewegen sich während der 16 Tage rund 1.500 Kilogramm
Münzen. Ohne SecuriCoin würden die
Wirte, Schausteller, Bedienungen und
Toilettenbetreiber der Wies’n aufgeschmissen sein, denn nur hier wird man
die unglaublichen Hartgeldmengen der
Tageseinnahmen los beziehungsweise
kann sich mit notwendigem Nachschub
eindecken. Und so kommen auch die 
DM-Bestände, die auf der Wies’n als
 Zahlungsmittel akzeptiert werden, zu
 SecuriCoin. Besitzer Gerd Riedl kann nur
spekulieren, aus welchen Quellen sich
dieses Geld speist. Vielleicht haben Oma
und Opa unerwartet noch etliche DM gefunden und diese nun den Enkelinnen
und Enkeln für die Wies’n mitgegeben?
Oder sind jemandem die heimischen DM-
Schwarzgeldbestände zu heiß geworden?
Viele Fragen, wenige Antworten.
Der Container gelangt vor Wies’n-Beginn
mit einer Polizei-Eskorte zu seinem
Standort, und auch während des Festes
ist für Sicherheit gesorgt: Viele Polizisten
und Polizistinnen, denen es vor den öffentliche Toiletten graust und die auch
nicht die Zeit haben, sich während ihrer
Dienstzeit in lange Schlangen einzureihen, besuchen bei Bedarf die sauberen
Örtlichkeiten von SecuriCoin. Sicherheitsdenken spielt auch beim Transport von
und zu den Geschäften eine große Rolle:
Auf Sackkarren und als Backwaren in
Brotkisten getarnt, gelangen die schweren
Hartgeldbestände zu ihrem Bestimmungsort. Eine andere Besonderheit: Nachdem
viele Kunden ihre Geldrollen an den
Holzkanten der Schalter aufschlugen und
diese damit beschädigten, schaffte man
sich einen „Roinaufhauara“ an, auf dem
neben dieser häufig unverstandenen
 Bezeichnung auch eine Übersetzung ins
Deutsche zu finden ist: „Gerät zum ordnungsgemäßen Öffnen einer Münzgeldrolle mittels Gewaltanwendung“ . Diese
Eigenerfindung ist ein 20 Zentimeter langes Stück Trambahnschiene, an der man
die Geldrolle zum Platzen bringen kann. 
Die Geschäftsidee für SecuriCoin entstand
im Postamt 12 an der Bergmannstraße,
wo die Telekom das Hartgeld aus ihren
Münztelefonen sortierte, bis sie diese
 Tätigkeit nach Nürnberg verlagerte. Herr
Gustav Dittrich war der Dienststellenleiter
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
 Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit
Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
und Herr Gerd Riedl einer seiner Mit -
arbeiter. Nach ihrer beiden Pensionierung
kam Herr Riedl auf den Gedanken, eine
eigene Münzzählung aufzuziehen, und er
gewann Herrn Dittrich für die Mitarbeit.
Im Jahr 1998 begann der Betrieb, und
nun wurden der ehemalige Mitarbeiter
zum Chef und sein ehemaliger Chef zum
Mitarbeiter. Inzwischen arbeiten bei
 SecuriCoin vier Mitarbeiter in Vollzeit
und zehn in Teilzeit. 
Auf der Suche nach Kunden kamen der
jungen Firma mehrere Entwicklungen
 zugute: Zum einen hat die zunehmende
Parkraum-Bewirtschaftung der Stadt für
einen immer umfangreicheren Zustrom
von Münzen gesorgt, und zum anderen
begann die Bundesbank mit einem
 System der Norm-Container für Hartgeld.
Sie wollte nur noch beispielsweise Zwei-
Euro-Münzen zu jeweils 15.000 Stück
von einem Gewicht über 700 Kilogramm
oder Ein-Euro-Münzen zu jeweils 75.000
Stück von einem Gewicht über 625 Kilogramm annehmen, und das auch nur
noch in gerolltem Zustand und hier zusätzlich im eingeschweißten Zehner-Verbund. Seit dem 1. November 2009 gilt
dieses System ausnahmslos, aber wer und
welche Firma hat schon auf einen Schlag
so viele Euro-Münzen oder 40.000 Stück
50-Cent-, 20.000 Stück 20-Cent-, 15.000
Stück 10-Cent-, 7.500 Stück 2-Cent- oder
2.500 Stück 1-Cent-Münzen plus den
entsprechenden Maschinenpark zum Sortieren, Rollen und Einschweißen? Man
müsste diese riesigen und unglaublich
schweren Berge von Metall über lange
Zeit horten und dabei eventuell die Statik
seines Hauses gefährden, bis die Container von der Bundesbank akzeptiert werden, einmal abgesehen vom Maschinenund Transportproblem. Darüber hinaus
SecuriCoin Münzzählung,
Landsberger Straße 148
32 TAXIKURIER JUNI 2010
Verkehrsmedizinische
Untersuchungen
Dr.Josef Venczel
Dr.Marta Venczel
Betriebsärzte
Adelheidstr.23
80798 München
T el:2729460 Fax: 27294614
Handy: 0172 / 8916575
Alle med.Untersuchungen für Ersterwerb
oder Verlängerung des Führerscheins
für Berufsfahrer (T axi,LKW,Bus etc)
bei Bedarf auch am Wochenede.
Gerd Riedl und Gustav Dittrich beim Geldschaufeln von 700 kg 
Münzen; im Hintergrund mit von der Partie Herr Dagobert Duck
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haben sich auch immer mehr Privatbanken sowie öffentliche und private Betriebe von der Münzzählung zurückgezogen. 
Hier nun hat die Firma SecuriCoin eine
Marktlücke gefunden und gefüllt. Ihre
Kunden kommen aus vielen Bereichen
des Wirtschaftslebens, etwa Zeitschriften-
Großhändler mit ihren Einnahmen aus
den Zeitungskästen. Die eigenartigsten
Metallstücke wandern in die dortigen
Geldbehälter. Mit der Verwunderung des
Fachmannes erzählt Herr Riedl zum Beispiel die Geschichte einer Zwei-Euro-
Münze aus dem Vatikan, die gar nicht im
normalen Geldumlauf ist, sondern nur als
Sammlerstück existiert, und das zu einem
sehr hohen Preis. Ein Laie – um nicht zu
sagen: ein Depp – warf dieses wertvolle
Stück in den Zeitungskasten in der eingebildeten Befriedigung, den Händler geschickt betrogen zu haben. Psychologisch
interessant auch die Verwendung von
Beilegscheiben in Münzgröße, durch deren metallisches Aufprall-Geräusch der
Betrüger sich selbst ein Gefühl der Redlichkeit wie auch erhoffte Absicherung
bei Erwischtwerden mit entsprechender
Ausrede verschaffen möchte. Bei Securi-
Coin fallen solche Beilegscheiben gleich
kiloweise an. Eigenartigerweise sammeln
sich in den Zeitungskästen auch massenhaft Wertmarken aus Bordellen an, mit
denen man dort Nebenleistungen wie Getränke und Essen zu erheblich höherem
Wert als der läppischen Tageszeitung hätte einlösen können. Ebenfalls über den
Umweg des stummen Zeitungsverkäufers
erreichen Massen ausländischer Münzen
die Firma SecuriCoin; sie werden sackerlweise auf den Schulfesten der Pater-
 Rupert-Mayer-Schule in Pullach zugunsten sozialer Zwecke verkauft.
Zur Kundschaft von SecuriCoin gehören
außerdem Waschmaschinen-Aufsteller
und Banken, die ihr Hartgeld nicht mehr
selber zählen, aber auch Betreiber öffentlicher Toiletten wie die Schweizer Firma
McClean mit ihren Anlagen in Bahnhöfen. Für McClean besorgt man außer im
Münchner Haupt- und Ostbahnhof auch
in den Hauptbahnhöfen von Hannover,
Köln, Leipzig und Nürnberg das Geschäft
mit den Münzen, von 2004 bis 2006 sogar im Gare du Nord, dem Nordbahnhof
von Paris, wohin man alle zwei Wochen
mit einem Kleintransporter vom Westend
aus reiste. Eine regelmäßige Kundschaft
sind auch Spendensammler wie der Bund
Naturschutz, der seine gefüllten Sammelbüchsen von SecuriCoin leeren und verrechnen lässt. 
Die Münzen gehen folgende Wege: Sie
werden beim Kunden abgeholt oder selber gebracht wie etwa von den Stadtwerken, die ihre Parkuhren-Kassen täglich
lastwagenweise anliefern. Das Hartgeld
wird sodann sortiert, gezählt, gerollt,
 eingeschweißt und in den Bundesbank-
Norm-Containern gestapelt, bis diese ihr
vorgeschriebenes Gewicht erreicht haben.
Anschließend transportiert ein Fahrzeug,
das wie ein 7,5-Tonner aussieht, aber eine
spezielle Konstruktion für die großen
 Gewichte mit relativ kleinem Volumen
hat, die Behälter zur Bundesbank-Filiale
an der Leopoldstraße 234. Raubüberfälle
erscheinen hier als sinn- und zwecklos,
weil man mit den schweren Behältern
und ihrem verhältnismäßig geringem
Wert wenig anfangen kann, abgesehen
von den Problemen einer erfolgreichen
Flucht. Es herrscht auf diesem Gebiet
 sozusagen ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis.
Eine Besonderheit im Dienstleistungs-
 Angebot von SecuriCoin ist die Annahme
und Abgabe von Münzen in handels -
üblichen und sogar geringen Mengen.
Betreiber von Wechselautomaten erhalten
Geldrollen in allen benötigten Stückzahlen, aber auch Laufkundschaft kann ihre
Hartgeldbestände selber vorbeibringen,
zählen und verrechnen lassen. Herr Riedl
und Herr Dittrich weisen zu Recht stolz
darauf hin, dass bei ihnen auch Schulkinder ihre Sparschweine ausleeren oder sogar Bettler mit ihren metallenen Erlösen
vorbeischauen können. Man steht auch
bei besonderen Anforderungen gerne 
zur Verfügung, etwa wenn größere DM-
Mengen bearbeitet werden sollen, die für
Hochzeitsschuhe gesammelt wurden.
 Entweder wird dieser Kauf nun im Euro-
 Zeitalter aktuell, oder die Zeitläufte haben den Kauf unaktuell werden lassen.
33TAXIKURIER JUNI 2010
Dann gibt es noch Menschen mit der Angewohnheit, beim Einkaufen immer mit
Scheinen zu zahlen und das Wechselgeld
zu Hause zu deponieren. Auch solche Zeitgenossen – mehrheitlich Zeitgenossinnen
– finden bei SecuriCoin den richtigen
Ansprechpartner und Hilfe. Die Firma ist
für eine gewisse Bearbeitungsgebühr für
alle Menschen mit Münz-Problemen da –
und das ist das Einmalige an ihr. 
Zwar stehen zur Bearbeitung des Hartgeldes zahlreiche Spezialmaschinen zur Verfügung, aber dennoch ist das Bearbeiten
und Verpacken zugleich auch harte körperliche Arbeit. Insbesondere allerdings
ist es eine Sache des Vertrauens, wenn
die Kunden ungezählte Münzbeträge zählen und bargeldlos verrechnen lassen.
Tagtäglich werden rund 600.000 Euro mit
einem Gewicht von sage und schreibe
zehn Tonnen bearbeitet. 
Hat die Firma SecuriCoin Affinitäten zum
Taxigewerbe? Nicht auf geschäftlichem
Gebiet, denn die zu befördernden Lasten
wären zu schwer für unsere Gefährte;
außerdem gehört die Taxi-München eG
nicht zur Kundschaft. Sehr wohl aber 
gibt es enge Verbindungen auf familiärem Gebiet, denn Herrn Riedls Schwägerin heißt Eva Irlinger und arbeitet in der
Taxizentrale! Und deren Tochter Daniela
wiederum, von Beruf Bankkauffrau, arbeitete heuer während der turbulenten
Wies’n-Wochenenden im weiß-blauen
Bank-Container mit. (BW)
Kontakt: 
SecuriCoin Münzzählung
Herr Gerd Riedl
Landsberger Straße 148
80339 München
Tel.: 089 – 500 29 801
Fax: 089 – 500 29 810
Email: securicoin@securicoin.com
DR. JÜRGEN STAHLBERG
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Dienstag, 1. Juni
➜ 14.30 – 15.20 Uhr, Schauburg, 
Spatz Fritz
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
I Hired a Contract Killer
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Sweeney Todd
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Rechnitz
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Ulan & Bator
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Alfred Dorfer
➜ Nightclub, Lenny White
➜ Ampere, Hazmat Modine
➜ Atomic Cafe, Band of Skulls
➜ Feierwerk, 
Blessed By a Broken Heart
Mittwoch, 2. Juni
➜ 14.30 – 15.20 Uhr, Schauburg, 
Spatz Fritz
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
I Hired a Contract Killer
➜ 19.30 + 22.00 Uhr, Prinzregententheater, Rundfunkorchester BR
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Gräfin Mariza
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Das letzte Band
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Sonst alles ist drinnen
➜ 20.00 Uhr, Feierwerk, Show Eighty
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Preisverleihung Prix Jeunesse
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Ulan & Bator
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Lizzy Aumeier
➜ 59 : 1, Tokyo Police Club
➜ Tonhalle, Ton-Reihe
➜ Garage, Wasteland
Donnerstag, 3. Juni (Fronleichnam)
➜ 18.00 – 21.15 Uhr, Nationaltheater,
Carmen
➜ 18.30 Uhr, Trabrennbahn Daglfing,
Pyro Festival
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Sold Out
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine Juni 2010
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Nordkvark
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ulan & Bator
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Cindy aus Marzahn
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Offene Bühne
➜ 59 : 1, Gary
Freitag, 4. Juni
➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum, 
Maria Peschek
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Martha
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Jungfrau von Orleans
➜ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus,
Bonnie und Clyde
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Hagen Rether
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ Backstage, Gwar
Samstag, 5. Juni
➜ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Führung durch das Theater
➜ 18.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann – was nun?
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Boccaccio
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Artifact
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Jungfrau von Orleans
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Sold Out
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Frühlingserwachen
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ein deutsches Requiem
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Schumanns 200. Geburtstag
➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, 
Clapton & Winwood
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Henning
Venske und Jochen Busse
➜ 59 : 1, Peter Pan Speedrock
➜ Feierwerk, Garcia
➜ Tonhalle, Alexander Marcus
➜ Muffathalle, B. von Stuckrad-Barre
➜ Backstage, Garcia plays Kyuss
Sonntag, 6. Juni
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Minus Odysseus
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, La Revolte
➜ Kesselhaus, Chris Isaak
Donnerstag, 10. Juni
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlingserwachen
➜ 18.30 Uhr, Maritim, 
Whiskey Tasting
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Medea in Corinto
➜ 19.30 – 23.00 Uhr, Schauspielhaus,
Diebe
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Gräfin Mariza
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Sonst alles ist drinnen
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Harald Rüschenbaum
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester
➜ 20.00 Uhr, Jüdisches Zentrum, 
Zykluskonzert
➜ 59 : 1, RX Bandits
➜ Kranhalle, Ro Cola Bacalao
Freitag, 11. Juni
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlingserwachen
➜ 16.00 – 17.30 Uhr, Neue Pinakothek,
Media in Corinto
➜ 16.30 Uhr, Rennbahn Riem, 
Green Day
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Le Corsaire
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Sommergäste
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Minus Odysseus
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Werkraum, 
In Effigie!
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Hans Klaffl
➜ Atomic Cafe, Roman Fischer
➜ Feierwerk, Inzestival
Samstag, 12. Juni
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Carmen
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Minus Odysseus
➜ 20.00 – 21.25 Uhr, Schauburg, 
Kinder des Holocaust
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Werkraum, 
In Effigie!
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Krieg
➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zauberflöte
➜ 15.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Science Busters
➜ 16.00 Uhr, Rennbahn Riem, Pink
➜ 18.00 – 21.15 Uhr, Nationaltheater,
Carmen
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Orchesterprobe Traviata
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Platonow
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Lesung Max Goldt
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Klaus Peter Schreiner
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Science Busters
➜ Kranhalle, Maximilian Hecker
Montag, 7. Juni
➜ ICM, HV Baywa
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Künstlergespräch
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Medea in Corinto
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Endstation Sehnsucht
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Giesinger BahnhofsBrettl
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Schumanns 200. Geburtstag
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
➜ Muffathalle, Puppini Sisters
➜ Atomic Cafe, Sian Alice Group
➜ Backstage, Marina & The Diamonds
➜ Ampere, Scouting for Girls
➜ 59 : 1, Marina
Dienstag, 8. Juni
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlingserwachen
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Le Corsaire
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Minus Odysseus
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Sonst alles ist drinnen
➜ Feierwerk, The Ocean
Mittwoch, 9. Juni
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Carmen
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlingserwachen
➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Masnadieri
➜ 19.30 – 23.00 Uhr, Schauspielhaus,
Diebe
34 TAXIKURIER JUNI 2010
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24 Std. Service -Telefon
0180 
222 1 222
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ER -TAX Ersan Taysi
Frankfurter Ring 97 · 80807 München
MB AUTO REITER GmbH
Triebstraße 54 · 80993 München
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➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Altinger und Liegl
➜ Backstage, Altbewährtes
Sonntag, 13. Juni
➜ Tonhalle, DVD-, 
CD- und Plattenbörse
➜ 11.00 – 12.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Mahagonny
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 11.00 + 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Kinderkonzert
➜ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem,
Renntag
➜ 19.00 – 20.25 Uhr, Schauburg, 
Kinder des Holocaust
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Sache Makropulos
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Medea in Corinto
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Ping Pong D’Amour
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Beethoven-Abend
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Table for Two
➜ Zenith, Slayer
Montag, 14. Juni
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Spatz Fritz
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Sommergäste
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Werkraum, 
In Effigie!
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.30 Uhr. Lustspielhaus, 
Axel Hacke
Dienstag, 15. Juni
➜ 10.00 + 12.00 Uhr, Philharmonie,
Kinderkonzert
➜ 14.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Puppentheater
➜ 18.30 – 19.40 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Das letzte Band
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Sonst alles ist drinnen
➜ Kranhalle, Carnifes
Mittwoch, 16. Juni
➜ 9.15 + 10.45 Uhr, Giesinger
 Bahnhof, Puppentheater
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Medea in Corinto
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Belagerungszustand
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Sterne der Bühne
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ Backstage, 36 Crazyfists
Donnerstag, 17. Juni
➜ 9.15 + 10.45 Uhr, Giesinger
 Bahnhof, Puppentheater
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Sonst alles ist drinnen
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Das Abenteuer Frau
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Chick Corea
➜ 21.00 Uhr, Herkulessaal, 
Marc-André Hamelin
➜ 59 : 1, The Hold Steady
Freitag, 18. Juni
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Mahagonny
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Konzert zur Revolution
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Sold Cut
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
Samstag, 19. Juni
➜ Mercedes-Benz Niederlassung 
München, Taxitag
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Konzert der Orchester
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Gräfin Mariza
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Prinzregententheater, Giselle
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Endstation Sehnsucht
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Double Drums
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
➜ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Nachtmusik der Moderne
Sonntag, 20. Juni
➜ Tonhalle, Reptilienbörse München
➜ 11.00 – 12.20 Uhr, Nationaltheater,
Matinee
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Trio Esterhazy
➜ 16.00 Uhr, Olympiapark, 
Bavarian Run
➜ 18.00 – 20.30 Uhr, Prinzregententheater, Giselle
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Mahagonny
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Medea in Corinto
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
dacapo München
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Hiob
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Stephan Zinner
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Katze im Sack
Montag, 21. Juni
➜ 10.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, 
Land ohne Worte
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Willie Nelson
➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Berliner Geschichte
Dienstag, 22. Juni
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 18.30 – 19.40 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Serie noire
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
35TAXIKURIER JUNI 2010
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 
5 9 : 1 
8seasons    
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Backstage   
Badeanstalt 
Barfly   
Barysphär   
Bash Night 
Cafe am Hochhaus    
Chaca Chaca  
Cord    
Crash   
Crowns Club  
Discovery 
Elli Disco   
Erste Liga   
Feinkost Electronica 
GOP Varieté 
Hansa 39   
Jimmy’s   
Kantine 
Kultfabrik  
Lenbach  
Loggia 
Lola & Ludwig  
M-Park  
Max + Moritz  
Milchbar 
Muffathalle  
Mylord 
Nachtgalerie  
Neuraum  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Pacha   
Palais  
Pappasitos    
Paradiso   
Pimpernel 
Rote Sonne  
Schlachthof 
Skyline  
Substanz 
Sugar  
T i t a n i c C i t y 
Valentin Stüberl 
Zoozies 
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36 TAXIKURIER JUNI 2010
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Mittwoch, 23. Juni
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Opening Night
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Serie noire
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Musica Viva
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus. 
Helmut Schleich
Donnerstag, 24 Juni
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Spatz Fritz 
➜ 10.30 – 13.00 Uhr, Prinzregententheater, Giselle
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Gerettet
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Prinzregententheater, Giselle
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Opening Night
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Werkraum, 
Späte Nachbarn
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Mahagonny
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Cinema in Concert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Harald Rüschenbaum
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
➜ Backstage Werk, 
Broken Social Scene
Freitag, 25. Juni
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Gerettet
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Death in Venice
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Werkraum, 
Späte Nachbarn
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Serie noire
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Platonow
➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, 
Mark Knopfler
➜ 20.00 Uhr, Fünf Höfe, 
Festspiel-Nacht
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Spielbank 009
Samstag, 26. Juni
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Prinzregententheater, Giselle
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Gerettet
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Krieg
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Pomp and Circumstance
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Klangwelten
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Oper für alle
Sonntag, 27. Juni
➜ 10.00 Uhr, St. Michael Kirche, 
Festspiel-Gottesdienst
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Lieder eines fahrenden Gesellen
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Poncho Ponys
➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Familienkonzert
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Orchesterprobe Traviata
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Werkraum, 
Familienbande
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Belagerungszustand 
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Marla Glen
Montag, 28. Juni
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Tosca
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Werkraum, 
Familienbande
Mehrtägige Termine
➜ 12.05.10 – 03.07.10, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Im Himmel ist kein Zimmer frei.
➜ Ab 15.05., ab 12.00 Uhr, Praterinsel, Nektar Beach
➜ 27.05.10 – 20.06.10, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Mama Africa
➜ 31.05.10 – 04.06.10, Olympiapark, Lilalu
➜ 02.06.10 – 04.06.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Urban Priol
➜ 03.06.10 – 06.06.10, 10.00 – 22.00 Uhr,Kultfabrik, Latino-Festival
➜ 04.06.10 – 05.06.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nepo Fitz
➜ 04.06.10 – 16.06.10, Drygalski-Allee/Züricher Straße, 
Fürstenrieder Frühlingsfest
➜ 05.06.10 – 06.06.10, Olympiapark, 24-Stunden-Lauf
➜ 07.06.10 – 09.06.10, ICM, ISR, Robotnik
➜ 07.06.10 – 10.06.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Günter Grünwald
➜ 08.06.10 – 11.06.10, 9.00 – 17.00 Uhr, Messe, Automatica
➜ 08.06.10 – 12.06.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jockel Tschiersch
➜ 09.06.10 – 11.06.10, 9. – 10.6., 9 – 18 Uhr, 11.6., 9 – 17 Uhr, Messe, Intersolar
➜ 11.06.10 – 11.07.10,Südafrika, Fußball-WM
➜ 12.06.10 – 13.06.10, Innenstadt, Stadtgründungsfest
➜ 13.06.10 – 14.06.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt
➜ 13.06.10 – 11.07.10,Olympiastadion, Public Viewing
➜ 15.06.10 – 17.06.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bodo Wartke
➜ 15.06.10 – 19.06.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Mathias Tretter
➜ 17.06.10 – 18.06.10, 9.30 – 18.00 Uhr, MOC, Cosmetic Business
➜ 17.06.10 – 20.06.10, 9.30 – 17.00 Uhr, Messe, Bio Messe München
➜ 18.06.10 – 20.06.10, 9.00 Uhr, Olympia Regattastrecke, Ruder-Weltcup
➜ 21.06.10 – 22.06.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Werner Schmidbauer
➜ 22.06.10 – 26.06.10, Messe, Fespa
➜ 22.06.10 – 26.06.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Max Schafroth
➜ 23.06.10 – 29.06.10, Messe, ERA – EDTA
➜ 24.06.10 – 25.06.10, 20.00 Uhr, Herkulessaal, Symphonieorchester BR
➜ 24.06.10 – 27.06.10, Eichenried, BMW International Golf
➜ 25.06.10 – 26.06.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, String of Pearls
➜ 25.06.10 – 03.07.10, Gasteig, Filmfest München
➜ 26.06.10 – 27.06.10, Olympiapark, 24-hours-race
➜ 27.06.10 – 30.06.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Liegl & Altinger
➜ 28.06.10 – 29.06.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann
➜ 29.06.10 – 23.08.10, Deutsches Theater, Dino
Top of the Tops
Das Juni-Wetter entscheidet über den Erfolg vieler Veranstaltungen. Natürlich die Fußball-WM (11.06 – 11.07.) und Public Viewing in den Biergärten. 
6 x große open-air-events (03.06. Daglfing/Pyro-Festival, 05. + 25.06. Edel-
Rock am Königsplatz (Clapton/Winwood + Mark Knopfler), Rennbahn Riem
Pink + Green Day (06.06. + 11.06.) sowie Oper für Alle am Max-Joseph-Platz
(26.06.). Viel Trubel am Wochenende 12./13. Juni in der Innenstadt beim
Stadtgründungsfest. Auch zwei Messen, Automatica (08. – 11.06.) und Bio-
Messe (17. – 20.06), sorgen wieder für eine Belebung unseres Geschäfts. (PR)
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Fachanwalt Familienrecht
Sozialrecht / Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Sommerkonzert
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Minus Odysseus
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Krieg
➜ Sunny Red, Wisdom in Chains
Dienstag, 29. Juni
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario
➜ 17.00 Uhr, Skylounge, 
After Work Party
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Medea in Corinto
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Sommergäste
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Minus Odysseus
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Susn
➜ Backstage, Bullet for my Valentine
Mittwoch, 30 Juni
➜ ICM, GVB
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlingserwachen
➜ 16.00 – 17.30 Uhr, Neue Pinakothek,
Sehend hören
➜ 18.45 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Narrenschiffe
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Mahagonny
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Minus Odysseus
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
The Philharmonics
➜ 20.00 Uhr, Funkhaus, Jazz live
➜ Sunny Red, Magrudergrind
➜ Kranhalle, Air Formation
Die Monatstermine des Residenztheaters,
 Marstall, Cuvilliestheater und Volkstheater sind erst nach Redaktionsschluss
 eingetroffen. Entnehmen Sie die Daten
bitte der Tagespresse.
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37TAXIKURIER JUNI 2010
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
Kleinanzeigen geben Sie bitte 
direkt an der Hauptkasse in der
 Engelhardstr. 6 im 1. Stock, bei 
der Taxi-München eG auf.
Anzeigenschluss ist der 09.06.2010
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | Ausgabe Juni 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Darum beneidet uns die Welt 
§ Public Viewing
Die Fußball-Weltmeisterschaft
§ Taxi-Check München
Wie steht es um das Museumswissen?
§ Neuer Chef
Interview mit dem neuen Polizeidirektor Johann Gschoßmann
BIERGÄRTEN
Trotz über 3.000 Taxis in der Millionenstadt München und dem täglichen Kampf 
um Umsatz war und ist die Taxiwelt eine Familie. Erheblichen Anteil daran haben
Personen, die sich über das übliche Maß hinaus für unser Gewerbe einsetzen. 
Der TAXIKURIER stellt diese „guten Geister“ der Taxibranche vor und bedankt sich
damit gleichzeitig für das Engagement dieser Menschen.
Wie ein hoch offizieller Sachverständiger sieht er nicht aus. Wer Rainer Klotz
zum erstenmal begegnet, denkt eher, er steht einem Musik-Manager oder
 Vertreter eines künstlerischen Berufs gegenüber. Die geballte Kompetenz 
jedoch sorgt sofort für Vertrauen. Man fühlt sich von der ersten Sekunde an 
in besten Händen. 
„Taxler sind bei uns VIP-Kunden“ . Denn für den Taxiunternehmer ist Zeit
 wirklich Geld. Tag und Nacht löst Rainer Klotz mit seinem 6-köpfigen Team
 jeden Problemfall. Die aktuellste Rechtssprechung wird umgesetzt, bei Besichtigungen, die die gegnerische Versicherung veranlasst, ist immer ein Mitarbeiter
des Klotz-Teams dabei. Neben dem Taxi-Rundum-Sorglos-Paket hat Rainer 
Klotz immer Tipps für uns Taxiunternehmer parat.
So warnt er die Fahrer von neuen Autos vor der Starthilfe. Wenn unsachgemäß
mit den Kabeln hantiert wird, können erhebliche Schäden an Elektronik und
Batterie entstehen. „Am sichersten ist die Benutzung einer Startbox.“ Ein legendäres Taxler-Thema, das Gott-sei-Dank nur selten eintritt, ist die Sachbeschädigung durch Fahrgäste mittels der Entleerung diverser Körperinhalte. Rainer Klotz
rät dringend zur Beweissicherung, Feststellung des kausalen Schadensanspruchs
sowie Festsetzung der Schadenshöhe und des Verdienstausfalls. Auch in solchen
„üblen“ Fällen ist das Klotz-Team für Münchens Taxler mit Rat und Tat dabei.
Ob Unfälle, Motorschäden oder Sachbeschädigung, das Herz für Taxifahrer ist
hier in der Hans-Mielich-Straße spür- und sichtbar. (PR)
Steckbrief
Name: Klotz
Vorname: Rainer
Alter: 44
Sternzeichen: Fisch
Familienstand: Verheiratet
Geburtsort: Gräfelfing
Wohnort: Oberbiberg
Hobbies: Alles was sich bewegt, 
Strom frisst und nach Sprit stinkt.
Schlagzeug
Musik: Hardrock
Urlaub: Kratien, Sonne, Strand, Boot
Rainer Klotz
KFZ-Unfallgutachten und 
Zeitwertschätzungen
Taxlers Freunde
ENTDECKE DIE VIELFALT
München // direkt am Ostbahnhof
FUSSBALL
Alle Fußballspiele live auf 
Großleinwand 
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Ribs bis 5 Uhr früh außer Sonntags
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Im Herzen der Kultfabrik

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38 TAXIKURIER JUNI 2010
Sie kann auch für dich sein –
die Spende für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxistiftung Deutschland
Residenzstraße 9
80333 München
Telefon 0 89 / 23 18 12 - 0
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legendäre „Taxi-Leberkäs-Semmel“
und empfehlen Sie den Franziskaner Ihren Fahrgästen.
Ab sofort frischer Spargel
SUV-Ladies
Ohne Worte
War es nicht mal eine reine Männerdomäne, mit großen
Autos durchs Gelände zu heizen? Diese „Sport Utility
 Vehicles“ waren das maskuline Nonplusultra. In den
Staaten hatten diese Bullen ja irgendwie ihre Berechtigung, wenn die Baumwoll-Hemden-Träger einmal im
Monat aus der Steppe in die Stadt zum Munitions-Kauf
fuhren. Vor ein paar Jahren schwappte die Bewegung zu
uns. Klar und naheliegend, dass München wieder einmal
der Vorreiter war. Was ein gescheiter Produktmanager ist,
der braucht schon so ein Gefährt mit Rammschutz auf
dem Heimweg nach Solln oder Vaterstetten, falls die
 Bison-Herden die Spielstraßen kreuzen. 
Doch plötzlich dürfen auch die Lebensabschnittsgefährtinnen dieser Zeitgeister die Gefährte bewegen. Denn
Mann hat begriffen, dass der Weg zur Arbeit mit dem
Zweitwagen doch kommoder ist. Was bleibt den Damen
mit den Gucci- und Prada-Accessoires anderes übrig, als
das XXL-Auto zu benutzen. Eine Stadtplage. Auf dem
Weg zum Viktualienmarkt, um dort eine Mango zu
 erwerben, gelingt es den Lenkerinnen unfallfrei, einen
Randstein zu überwinden und vier Parkplätze auf einmal
zu belegen, ohne dass ihnen die Designer-Sonnenbrille
aus dem Haar fällt. Schöne neue Autowelt. 
Wie schön war der Damen-Auto-Kosmos der Vergangenheit. Die Taxler sehnen sich nach der Mini-, Panda-,
Twingo-, Ka- und Smart-Fraktion, jenen Untersätzen, 
die eher Accessoires als Fortbewegungsmittel sind. 
Als Frauen noch Frauen waren. 
3093
„Nicht jeder, der einen Kater hat, ist tierlieb.“ 
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
Spruch des Monats
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39TAXIKURIER JUNI 2010
Vorschau Juli 2010
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK), 
Thomas Kroker (TK), Christine Reindl (CR), 
Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), 
Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: michael.hack@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
 besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100 %
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski 
Impressum
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die erste Hälfte des Jahres ist fast vergangen und man kann mit einem Aufatmen
feststellen, dass sich die Auguren wieder einmal getäuscht haben. Die Hoffnung,
dass 2010 kein Katastrophen-Jahr wird, ist berechtigt. In unserem Gewerbe ist die
Welt in Ordnung und die Voraussetzungen für uns Taxifahrer sind optimistisch 
zu bewerten. Zum einen führt unsere Qualitätsverbesserung durch Datenfunk und
neue Rufsäulen zu mehr Kunden und Umsätzen und dann unsere Stadt! 
Paul Rusch, Objektleiter
Der Juli-TAXIKURIER erscheint, wie immer pünktlich, am 25. Juni 2010.
Unsere Themen:
➜ Kunstpark
Historie, Gegenwart und Zukunft von Kultfabrik und Optimol
➜ Vom Fahrer zum Unternehmer
Pflichten, Rechte, Voraussetzungen
➜ Sommer
Ratschläge und Tipps
Verdistraße 9 • 81247 München
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(auch Totalschaden)
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Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
TAXIKURIER_0610_pressenter:TAXIKURIER_0610 12.05.2010 13:21 Uhr Seite 39

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orientiert, freundlich und
zuverlässig. Das ver stehen 
wir unter Service mit Stern. 
Taxitag
am Samstag, 19.06.10 von 10 - 14 Uhr,
im Mercedes-Benz Center Arnulfstraße. 
Wir freue
n uns auf Ihren Besuch.
TAXIKURIER_0610_pressenter:TAXIKURIER_0610 12.05.2010 13:20 Uhr Seite 40