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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier März 2010

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2010. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Seite 1

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Gestaltung: www.formenreich.de Foto-Composing: www.atelier-tacke.de
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ Die Ära Hans Meißner geht zu Ende
➜ Die Taxi-Chronik des Hans Meißner
Über 40 Jahre im Dienst des Gewerbes
➜ Rose, Zitrone, Taxameter, Sprüche, Taxi-Check
Alles dreht sich um eine Person 
➜ Immer im Bild
Fotos vom „Mister Taxi“
DANKE
TAXIKURIER | Ausgabe März 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche

Seite 2

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Bildgeprüfter Textauszug aus der Originalabbildung; keine vollständige Abschrift.

Mercedes-Benz
Was gut ist setzt sich durch!
Meißner und Mercedes - ein gutes Team.
So wie sich die Mercedes-Taxis über die Jahre weiter entwickelt haben, so ist auch die langjährige Beziehung zu Hans Meißner stetig gewachsen und hat zu einer vertrauensvollen und erfolgreichen Zusammenarbeit geführt.

Seite 3

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Inhalt
München Splitter | Neues aus unserer Stadt 4
Editorial | Kleiner Vorsprung 4
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 4
Taxlers Freunde | Helmut Glas 5
Zum Titelbild | 5
Die Genossenschaft | Abschiedszeilen Hans Meißner und Gewerbeinfos 6
Streiflicht des Aufsichtsrates | „Liaba Hanse“ 9
Der Landesverband | Grußwort Wolfgang Ziegler sowie News 10
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 12
Witz des Monats | 12
Die versteckten Schätze Münchens | Die Auer Dult 14
Taxlers Service | Für alle Fälle 15
Kurze Frage – Klare Antwort | Was macht Hans Meißner im Ruhestand? 16
Messe München | März-Programm 16
Unterhaltung | Das Alter 17
Rose des Monats | Hans Meißner 17
Zitrone des Monats | Hans Meißner 17
Leserbriefe/Forum | Stimmen zum Abschied 18
Collage | Hans Meißner – immer im Bilde 24
Schrottis Fiaker ABC | Das „T“ 26
Taxameter des Monats | Meißners’s Marotten 27
Taxi-Check München | Der „Meißner“ geht 28
Außergewöhnliche Kollegen | Der Meisterdetektiv 29
Recht ums Taxi | Ein Taxler geht in Rente 30
Der Blick zurück | Die Entwicklung des Taxigewerbes in der Zeit vom Chef 31
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 32
Die fünf Weisheiten des Hans Meißner | Zusammengetragen von Max Herzinger 32
Impressum | 33
Die guten Geister der Genossenschaft | Natürlich Hans Meißner 33
Geschichte und G’schichten | Der Februar 1945 in München 34
Essen auf Rädern | Gasthof Hinterbrühl 38
Boxenstopp | Szenedeutsch für Rentner 39
Die Taxichronik von Hans Meißner | Der Gewerbemotor hat viel bewegt 40
Motiv des Monats | Alles erledigt … 41
Sprüche Hans Meißner | Eine kleine Auswahl 41
Top-Termine März 2010 | Hier glüht der Taxameter 42
Unterhaltung | Noch ein Gedicht 46
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 46
Taxlers Erlebnisse | Mercedes-Stern auf Abwegen 47
Vorschau April 2010 | 47
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de 
Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen
G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Moosacher Str. 13, 80809 München
T e l .0 8 9/3 57 31 87 3
Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing
Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807
Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kom petent und anerkannt. T esten Sie uns!
TAXIKURIER 3

Seite 4

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Editorial
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
gerne bin ich dem Wunsch nachgekommen, für diese Ausgabe das Editorial zu
verfassen. Dieses Heft ist ein besonderes, denn es skizziert den Menschen Hans
Meißner und sein Lebenswerk. Nach jahrzehntelangen Aktivitäten mit allen
möglichen Funktionen verlässt Hans Meißner nun die Taxiwelt und beginnt
einen – da bin ich mir sicher – vitalen Ruhestand.
Nachdem ich fast 40 Jahre mit Hans Meißner als Duo zusammengearbeitet habe,
kenne ich seine Taxi-Historie sehr genau. Deshalb habe ich mich natürlich für
diese Ausgabe ganz massiv engagiert. Wir haben versucht, die gewohnten
Rubriken des TAXIKURIER auf Hans Meißner zu münzen. Somit habe ich auf
meine „alten Tage“ noch eine neue Aufgabe, nämlich die des 1x-Chefredakteurs
übernehmen können.
Da ich ein paar Jahre älter bin als Hans und daher einen Ruhestand-Vorsprung
habe, biete ich auf diesem Weg an, ihm für das letzte Lebens-Drittel den ein oder
anderen „heißen Tipp“ zu geben.
Viel Freude beim Lesen wünscht
Max Herzinger
4 TAXIKURIER
Einmal Bayer, immer Löwe
Ohne Worte
Exakt vor fünf Jahren habe ich im TAXIKURIER zu Hans Meißners 60. Geburtstag eine Eloge mit der Überschrift „Ein Leben im Indikativ“ verfasst. Diese
Headline hat bis heute Gültigkeit. Er verachtet den Konjunktiv und unterbricht
jeden, der ein Gespräch mit „man müsste“ beginnt. Er ist ein Mensch der Taten.
Wer viel tut, macht auch mal einen Fehler. Er ist authentisch bis in die Bartspitzen. In München geboren, aufgewachsen und gelebt. Ein echter Bayer mit jedem
seiner Kilos, ohne im Trachtenanzug durch seine geliebte Stadt zu wandeln.
Sämtliche weiß-blauen Klischees passen nicht zu ihm. Bei ihm spürt und hört
man, wo seine Wurzeln sind. Bayrische Tümelei ist ihm fremd, auch auf nationalem und internationalem Parkett ist er tritt- und wortsicher. Er hat sich nie
verstellt, nie nötig gehabt, opportun zu denken oder zu handeln. Wie leicht wäre
es für ihn gewesen, Anhänger des erfolgreichen FC Bayern zu werden. Hans
Meißner war und ist ein Sechziger, obwohl ein Münchner sich von der ganzen
Welt auslachen lassen muss, kein Roter zu sein. Er hat den Löwen-Leidensweg
genauso wie das Taxigeschäft auf sich genommen. So ist er halt. Ein Bayer ohne
Laptop, ohne Lederhose, mit Kraft, Herz und Willen.
Kleiner Vorsprung
3093Dr. med. univ.
Hans Bake v. Bakin
85609 Aschheim · T assilostraße 23
T axi, Mietwagen, Bus, Lkw.
Erst- u. gr. Verl. US (ü. 60 Jahre)
Ersatztestverfahren möglich.
T elefon 089/370 656 90
Mobil 0172/6 52 38 05
www.fuehrerscheinuntersuchung.de
Für die jahrelange Unterstützung
und erfolgreiche Zusammenarbeit
danke ich Hr. Meißner sehr herzlich
und wünsche für die neue
Lebensphase beste Gesundheit.
Dr. Hans Bake v. Bakin
München Splitter
➜ Seit Anfang Dezember hat das
„Prinzip“ in der Maximilianstraße geschlossen. Die Wirte hatten
versäumt, die Verlängerung des
Mietvertrags zu erklären.
➜ München hat mit 6,2 Prozent
den niedrigsten Anteil aller
deutschen Großstädte an Hartz
IV-Empfängern.
➜ Das „Seven Fish“, Spezialitätenrestaurant für Fisch und Meeresfrüchte am Gärtnerplatz hat
mit dem Jahresanfang 2010
geschlossen.
➜ Zwei Nachtadressen gibt es
ebenfalls seit kurzem nicht
mehr. Das Barfly sowie das Cafe
King haben dichtgemacht.
➜ Nachdem ein letzter Investor
abgesagt hat, verkündete die
Olympiapark GmbH, dass in
München keine Sechstage-
Rennen mehr stattfinden.
➜ Der M-Park hat derzeit geschlossen. Ein Umbau soll das
Areal für das nächste Jahrzehnt
fit machen. (PR)

Seite 5

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5TAXIKURIER
Taxlers Freunde
Ganz bewusst wurde diese Ausgabe
für Helmut Glas gewählt. Denn mit
Hans Meißner hat der Helmut ein ganz
besonderes Verhältnis gepflegt. Über
viele Jahre war die Partnerschaft
immer eng, ehrlich und kooperativ. 
Seit mittlerweile über 30 Jahren
werkelt er in der Engelhardstraße.
Anfangs zu zweit in einer Halle. Heute
zählt sein Team 15 Personen, die in
fünf Hallen für jedes Fabrikat jegliche
Dienstleistung anbieten. Die Taxifahrer
Münchens wissen das zu schätzen.
Ganz spontan kann man zum „Glasi“
kommen und gemütlich im Stüberl 
auf das Auto warten. Meist dauert das
nicht lange, denn Helmut Glas weiß,
dass Zeit für den Taxifahrer Geld
bedeutet. Rund 70% seiner Kunden
haben Autos in Hellelfenbein, der Rest
sind Privatkunden, die auch schon
wissen, dass hier perfekt, schnell und
günstig gearbeitet wird.
Schon früh, als kleiner Bub ist Helmut
Glas mit der Taxibranche familiär
geworden. Sein Onkel fuhr das Taxi
mit der Konzessionsnummer 8 und
nahm ihn immer in die Genossenschaft mit. Aus dieser frühen Erfahrung stammt wohl das gute Verhältnis zu den Taxiunternehmern und 
-fahrern. Das Verhältnis ist immer gut
– nur ein einziges Mal in 30 Jahren
musste ein Gericht bemüht werden. 
Das Stüberl „Glasi’s Taxishop“ hat
sich neben dem Verkauf von Taxi-
Utensilien zum Taxler-Treffpunkt entwickelt. Es gibt sogar Stammtische, die
sich regelmäßig zum Schimpfen und
Fachsimpeln treffen. Helmut Glas ist
immer für Alle da, außer Mittwochs, da
baut er seinen Bauernhof um. (PR) 
KFZ-Meisterbetrieb
Helmut Glas
Name: Glas
Vorname: Helmut
Alter: 54
Sternzeichen: Stier
Familienstand: In festen Händen
Geburtsort: München
Aufgewachsen: Neuhausen
Wohnort: Anzing
Hobbies: Oldtimer, Garten, Uhren, 
Modellautos
Musik: Alles
Urlaub: Amerika
Mini-Steckbrief:
 Eine außergewöhnliche Ausgabe
erfordert auch ein besonderes Titelbild. So haben wir unser graphisches Grundmuster verlassen und
für Hans Meißner – so wie er leibt
und lebt – die komplette Seite 1
genutzt. (PR)
Zum Titelbild
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Seite 6

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Die Genossenschaft
Vorsicht Falle
Seit einigen Wochen fordert die Führerscheinstelle des KVR bei der Verlängerung des P-Scheins von jedem Antragsteller, der wegen Diabetes in Behandlung
ist, die Begutachtung durch eine amtlich
anerkannte Begutachtungsstelle. Mit
einem Schreiben über vier DIN A4 Seiten
wird eine Liste mit fünf Instituten überreicht. Mit etwas Pech kann ein völlig
gesunder Taxifahrer nach einem Parcours
von bis zu acht Begutachtungen und
Untersuchungen zwischen 900 Euro und
1.500 Euro los sein, von den dabei erfahrenen Demütigungen ganz zu schweigen.
Aber der Reihe nach: Ende November
2009 erklärte der heute 56-jährige Karl-
Heinz K. im Rahmen der betriebsärztlichen Untersuchung bei Herrn Dr. H.,
dass er seit einem Jahr täglich eine Tablette Metformin einnehme, um seinen
Blutzucker einzustellen. Ein keinesfalls
abnormer Vorgang in diesem Alter. Nun
stellte die Führerscheinstelle ein Horrorszenario über volle vier Seiten in den
Raum, obwohl der Langzeitwert des ansonsten völlig gesunden Kollegen bei 7,1
liegt.
Im Tenor sollten „Zweifel an der Fahreignung“ ausgeräumt werden. Der Fachmann am Schalter stellte fest, dass eine
fachärztliche Begutachtung nach pflichtgemäßem Ermessen angeordnet wird und
man höre und staune, die Verhältnismäßigkeit gewahrt ist, zumal in diesem Fall
nicht die Fahrerlaubnis entzogen wird.
Über volle drei Seiten wird krampfhaft
versucht, diese völlig überzogene Maßnahme zu rechtfertigen, ein Drohszenario
aufgebaut und der Entzug der Fahrerlaubnis wiederholt in den Raum gestellt.
Unser Kollege suchte die Begutachtungsstelle „pima-mpu-GmbH“ am Candidplatz
13 auf, bezahlte 390 Euro und wurde von
einer – vermutlich – Rad fahrenden Frau
Doktor untersucht. Sie klärte auf, dass es
Zeit sei, im Straßenverkehr den Sumpf
von ungeeigneten 80-jährigen auszu -
trocknen. Das Informationsblatt der
„pima-mpu“ scheint im Stil einer Vorladung zum Haftantritt verfasst.
Verlangt wurde unter anderem:
➜ der Bericht vom behandelten Arzt
➜ Diabetes-Typ und Therapiebeschreibung
➜ Ultraschall durch einen Kardiologen
➜ aktuelle Leberwerte
➜ EKG und Belastungs-EKG
➜ Gutachten eines Augenarztes
➜ Gutachten eines Neurologen, aus dem
hervorgeht, dass Nervenschäden nicht
vorliegen.
Was sonst noch alles angestellt wurde, ist
einem medizinischen Laien, der der Verfasser ist, nicht bekannt. Einige Fachärzte, die zu oben genannten Untersuchungen bemüht wurden, fühlten sich genauso
vera….t wie unser Kollege. Es wurden Kosten von weit über 1.000 Euro verpulvert.
Obwohl Karl-Heinz K. einen Haufen Geld
ausgab, Anfang Januar bei „pima-mpu“
war und am 20. Januar alle Unterlagen
nachgeliefert hatte, wurde bis 26. Januar,
TAXIKURIER6
Pfiat Eich
Nach fast 40-jährigem Engagement für
das Taxigewerbe verabschiede ich mich
zum Ende Februar von Ihnen, verehrte
Kollegen und Leser des TAXIKURIER mit
einem herzlichen Dank an alle, die mich
auf diesem langen Weg unterstützten.
Eine solange Wegstrecke ist gepflastert
von Ärger und Verdruss, aber auch mit
Freude, die mir durch Erfolge und An -
erkennung durch Sie zu Teil wurde. 
Wut und Existenzangst packte mich als
jungen Unternehmer über die Schwemme von Taxikonzessionen für die zwei
Wochen Olympische Spiele. Ich trat in
die Taxivereinigung ein und wurde
1972 in den Vorstand gewählt. Den
weiteren Weg kennen Sie. 
Übrigens: in München sind heute weniger Taxis auf den Straßen als damals,
vor 40 Jahren. 
Entscheidend für das Münchner Taxi -
gewerbe, das knapp 200 Mio. Euro p.a.
umsetzt, und rund 10.000 Personen,
Unternehmern, Fahrern und deren Angehörigen Unterhalt bietet, ist der starke
Rückhalt durch die Taxi-München eG.
Die Genossenschaft verkörpert die Einheit unserer facettenreichen Unternehmerschaft. In kaum einer anderen Großstadt Europas gelang es eine
vergleichbare Geschlossenheit und
Rückhalt zu sichern. Der Strukturwandel, weg vom Gemischtwarenladen mit
Tankstellen, Kfz-Wartung und Reifendienst, hin zum ausschließlichen Dienstleister für das Taxigewerbe gelang
vorsichtig, aber effizient.
Der wirtschaftliche Befreiungsschlag
war die Schließung der Tankstellen, die
hoch defizitär waren und der Bau an
der Marktstraße. Durch Abschreibungen
konnten liquide Mittel beschafft werden, ohne der hohen Steuerlast von ca.
50 % ausgesetzt zu sein. Über fast
20 Jahre hinweg konnten so Investitionen, wie der Neubau der Zentrale, Kauf
Karwendelstraße zur Arrondierung des
Anwesens Engelhardstraße, Einrichtung
des Datenfunks und zuletzt die Erneuerung des Rufsäulensystems geschultert
werden. Trotz dieser massiven Investitionen gelang es, allen Mitgliedsbetrieben durch sehr günstige Nutzungsgebühren wirtschaftlich zu dienen.
In der Vergangenheit war es eine wichtige Aufgabe des Vorstands, liquide
Mittel zu schaffen, ohne Körperschaftssteuer zu bezahlen. Mit der Senkung
dieser Steuer durch die Regierung
Schröder auf nunmehr 15 %, muss der
Vorstand sparen, um bei diesen geringen Steuersätzen für die Zukunft gewappnet zu sein. Bei der chronischen
Geldbeutelschwindsucht des Staates ist
mittelfristig mit Steuererhöhungen zu
rechnen. Von vielen Kollegen wurde ich
aufgefordert, über das 65ste Lebensjahr
hinaus zu arbeiten. Ich bitte um Verständnis für meine Entscheidung, in 
den Ruhestand zu gehen. Bei allen, die
meine Arbeit unterstützten, bedanke 
ich mich sehr herzlich. Anerkennung,
gebührt auch allen Mitarbeitern der
Genossenschaft, die sich für unsere gemeinsamen Aufgaben über das normale
Maß hinaus einsetzen. Ich wünsche
allen Mitgliedern auch in Zukunft den
Rückhalt durch eine starke Heimat, wie
sie die Taxi-München eG seit 1917
bietet. Die Stärke einer Genossenschaft
liegt in der Mitwirkung aller Mitglieder,
in den Rechten und auch den Pflichten.
Dass wir auf dem richtigen Weg sind,
hat uns der Bundesgerichtshof im Urteil
über die Nutzung der Standplatztelefone
bestätigt.
Die Taxi-München eG hat über fast ein
Jahrhundert bewiesen, dass es möglich
ist, mit Weitsicht kostenbewusst allen
Mitgliedern zu dienen. Das ist mein
Wunsch für Ihre Zukunft.
Mit freundlichen Grüßen, 
Ihr Hans Meißner

Seite 7

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Die Genossenschaft
dem Tag an dem der P-Schein ablief und
er arbeitslos wurde, das Gutachten nicht
fertig gestellt – weil die Frau Doktor so
selten bei der „pima-mpu“ anwesend ist.
Nach Überprüfung der seit 1999 geltenden Führerscheinverordnung § 11 Absatz
2 gibt es keine Rechtsgrundlage für diese
Schikane. In München sind rund 60 Ärzte
mit verkehrsmedizinischer Qualifikation
zugelassen, davon 20 für Innere Krankheiten, die praxisnäher und kompetenter
begutachten als eine Firma mit gelegentlich anwesenden Mitarbeitern.
Für die betriebsärztlichen Gutachten gibt
es genaue Vorschriften in der FEV. Genau
genommen sollen TÜV, pima, DEKRA und
ähnliche Vereine solche Gutachten gar
nicht erstellen oder sind primär dazu gar
nicht aufgerufen. Die Verfahrensweise ist
sinnlos, unangemessen und bar jeglicher
Vernunft. Es ist kein Einzelfall – dem
TAXIKURIER liegt bereits ein weiterer
Fall vor.
Diabetes ist ernst zu nehmen, darf aber
nicht zum Anwerfen einer Gelddruckmaschine benutzt werden. Die 10 Jahre seit
Inkrafttreten der FEV im Jahr 1999 haben
bewiesen, dass die gesetzeskonforme
Untersuchung ausreicht.
Allen Kollegen, die unter leichter Diabetes Mellitus leiden und sie im Griff haben, sollten versuchen, durch gesunde
Ernährung zur Führerscheinverlängerung
ihren Blutzucker zu regulieren und wenn
möglich sinnlose und unwürdige Geldschneiderei der Medizinindustrie zu vermeiden. (HM)
Taxi-Check
Ein Leser unseres TAXIKURIER findet den
Taxi-Check besonders wegen der großen
Bandbreite der Reaktionen einzelner Fahrer interessant. Am 12. Januar schrieb er
einen Leserbrief und ließ uns an seiner
Geschichte teilhaben, die er am 5. Januar
2010 erlebte:
Herr Peter B. ist hin und wieder, besonders in der Innenstadt mit dem Fahrrad unterwegs. Am Abend des 5. Januars
fuhr er einen Platten und kam nicht weiter. Der nächstgelegene Taxistand war
beim Hofbräuhaus. Ihm war klar, dass er
ein Problemfahrgast sein würde. Aus
diesem Grund hat er nur Großraumtaxis
oder größere Kombis angesprochen.
Die Taxischlange an diesem Abend war
lang. Der erste Fahrer reagierte völlig
schroff und meinte sinngemäß, was er für
Einfälle hätte und überdies störe er ihn
Lieber Hans Meißner, 
wir danken für die vertrauensvolle Zusammenarbeit 
der letzten Jahrzehnte und 
wünschen in Zukunft einen 
angenehmen Ruhestand.
Es danken das Team von: 
BV Service GmbH Taxiunternehmen 
Brigitte Ballnath Taxiunternehmen 
Ballnath GmbH Versicherungen

Seite 8

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Die Genossenschaft
beim Telefonieren. Der zweite und dritte
Fahrer erklärten, sie wären nicht in der
Lage, das Rad mitzunehmen. Der Fahrer
eines großen Taxis meinte, dass er die
Sitzreihen nicht umklappen könne – Platz
wäre da genug gewesen. Er gab nicht auf
und fragte sich weiter durch die Schlange, bis er am Ende zu einem Fahrer kam,
dessen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ihn verblüffte. Er sagte gleich, das
sei kein Problem, er habe nur eine Zuzahlung von 50 Cent zu akzeptieren – er hatte mit viel mehr gerechnet. Sie verluden
das Fahrrad vorsichtig und alles ging gut.
Er sagte dem Fahrer, dass er nicht der
Tester aus dem TAXIKURIER sei – was
den Taxifahrer erheiterte. Herr Peter B.
war froh, mit dem platten Rad gut nach
Hause gekommen zu sein und dachte an
die Kommentierungen vom Herrn Meißner, dass einigen Fahrern nicht bewusst
sei, wie sehr einzelne dem ganzen Berufsstand Schaden zufügen können. Das Taxi,
das Herrn Peter B. beförderte, war aus der
Central-Garage in München und trug die
Taxinummer 1660. Herr B. bedankt sich
herzlich für die hervorragende Dienstleistung und schloss seinen Brief mit den
Worten: „Es war am frühen Abend des
5. Januar 2010 – somit ging das neue
Jahr gut für mich los.“
Anm. d. Redaktion: Text gekürzt. (HM)
Außenwerbung
In der ordentlichen Generalversammlung
am 14. Juli 2009 wurde von den Mitgliedern der Taxi-München eG mit einer
deutlichen Willenserklärung von über
72 % der Stimmen eine Ergänzung der
Betriebsordnung nach § 49 der Satzung
beschlossen. Nach einer einjährigen
Übergangsfrist gelten ab dem 30. Juni
2010 für alle Taxis der Mitgliederbetriebe
ausschließlich die Vorschriften des § 26
Abs. 2 BOKraft in der Fassung vom
8. November 2007. Danach ist eine nach
außen wirkende Werbung an Taxis nur
auf den seitlichen Fahrzeugtüren zulässig.
Zusätzlich sind die Glasscheiben der
Türen von Werbung frei zu halten. Wir
bitten alle Mitglieder, den Beschluss der
Generalversammlung zu beachten. (FK)
Bahnhofsplaketten
In der letzten Ausgabe ist eine falsche
Meldung erschienen. Selbstverständlich
können sich alle Nichtmitglieder auch
ohne Bahnhofs plakette am Standplatz
„Englschalkinger“ neben dem Bogen -
hausener Krankenhaus bereitstellen. Am
S-Bahnhof Englschalking befindet sich
übrigens kein Taxistandplatz, aber das
wissen alle Kollegen.
Hier die korrekte Liste:
➜ Ostbahnhof
➜ Pasinger Bahnhof
➜ Daglfing Bahnhof
➜ Johanneskirchen Bahnhof
➜ Hauptbahnhof Nord
➜ Hauptbahnhof Süd
➜ Allacher Bahnhof
(FK)
Taxibestellung von
Hotelbetrieben
In enger Kooperation mit der Hoteldirektion eines renommierten Hauses wurde
Mitte Dezember eine Lösung gefunden,
um Unregelmäßigkeiten bei Taxibestellungen, insbesondere zum Flughafen
München abzustellen. Im Januar sorgte
eine weitere Aktion bei einem anderen
Hotel für erhebliche Aufregung. Wir
möchten uns auf diesem Weg bei den Geschäftsleitungen beider Häuser auch im
TAXIKURIER für die tatkräftige Unterstützung bedanken und stehen selbstverständlich auch anderen Hotels für eine
offene Diskussion zur Verfügung. (FK)
Zentraler Omnibusbahnhof
Am 11. September 2009 wurde der ZOB
eröffnet. Die Einrichtung ist für die
Abfertigung von 30.000 Reisebussen pro
Jahr ausgelegt. Zwischenzeitlich wurde auf
dem Gelände ein Taxistand eingerichtet.
Der beschilderte Standplatz befindet sich
südlich des Zentralgebäudes entlang der
Bahnanlagen in östlicher Richtung und
bietet Platz für 5 Fahrzeuge. Die Zufahrt
für Taxis befindet sich in der Arnulfstrasse
gegenüber der Herbststraße. (FK) 
Schlosscafé im Palmenhaus
Die Betreiber des Schlosscafés im Gelände
des Nymphenburger Schlosses bitten alle
Kollegen folgenden Hinweis zu beachten.
Die Zufahrt zum Café erfolgt ausschließlich über das nördliche Schlossrondell.
Neben dem Hauptgebäude befindet sich
ein Zufahrtsweg, der in östlicher Richtung
in den Schlosspark führt. Das dort befindliche Durchfahrtsverbot gilt nicht für anfahrende Taxis, wie uns die Betreiber versicherten. Am Ende des Versorgungsweges
befindet sich das „Schloss café im Palmenhaus“ (siehe Grafik rechte Seite). (FK)
Gebrauchte Sprechfunkgeräte
Wir suchen noch funktionsfähige, aber
ungenutzte Sprechfunkgeräte. Melden Sie
sich bitte in der Zentrale bei Herrn Huber,
Telefon: 2161-351, wenn Sie an einem
Verkauf der Geräte interessiert sind. (FK)
TAXIKURIER8
Wir trauern um unseren Kollegen
Hans Blank 
Er verstarb am 15. November 
im Alter von 72 Jahren.

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9TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Streiflicht des Aufsichtsrates
„Taxler-Briefwexel“ (frei nach dem humorvoll satirischem Buch von Ludwig
Thomas „Jozef Filsers Briefwexel“). 
Thoma beschreibt darin die Erfahrungen
des fiktiven bayrischen Landtagsangeordneten Josef Filser, der seine Erlebnisse und politischen Kommentare von
München aus in Briefform an seine Frau
Marie und verschiedene Kollegen verschickt. Die Briefe waren in einem etwas
unbeholfenem Bayrisch geschrieben.
Heute steht ein Filserbrief sprichwörtlich
für Schriftstücke mit groben Schreibfehlern und Stilblüten sowie den damit verbundenen Missverständnissen. Die Filserbriefe wurden ursprünglich in der
Münchner Wochenzeitung Simplicissimus veröffentlicht. In den 1970er und
1980er Jahren veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung Kommentare zu kommunal- und landespolitischen Themen
im Jozef-Filser-Stil. 
Der Aufsichtsrat erlaubt sich hier einen an
diesen Stil angelehnten Abschiedsbrief. 
Liaba Hanse,
schad, dasd gehst, grod jetzt wo mir uns
so guat zamm grafft ham – Du und
unser Aufsichtrat. Teilweis warns scho
harte Kämpf, aber letztendlich warn mir
uns dann doch wieder einig.
Wir wern de scho vermissen, dei Schlagfertigeit und dei Durchsetzungsvermögen
haben scho Ansprüch an uns gstellt. Und
Deine lockern Sprüch, de macht da so
schnei koana nach. Und immer, wenn ma
gmoind ham, jetzt ham ma de, dann bis
mit Deine Paragraphen kumma. Da ham
ma nur so gschaut, aber mia hams a
glernt de Paragraphen, und da hast da na
scho wida wos neis eifalln lassen miassn.
Demokratie war net grad dei Stärkn und
dei krantigs Gschau hat den oan oder
andern scho vorzeitig in die Flucht
gschlagn, bevor überhaupts a Ärger aufkemma is. Aber so bist hoit. Dafür hat
aber a jeda mit seine Problem zur dir
kemma kenna und wenns ganz hart kemma is, da hast den oan oder andern scho
rauszogn ausm Dreck, a wennst damit bei
uns an Ärger kriagt hast. Da hast du dir
glei gar nix denkt.
Traut hast da scho was, hast Häuser baut
und Tankstelln zuagmacht. Die Umstellung aufn Datenfunk war a so a Sach,
aber Du hast as durchgsetzt, genauso wia
de neuen Telefonsäulen um an Haufn
Geld. Und ganga is a ois. A Hund bist
scho!
Und überhaupt moanst dass des Gschäft
koana so guat kennt wia Du. Drum hast a
scho vorplant. Den Umbau vom Büro und
a scho den nächsten Betriebsausflug,
des hat da sowieso immer am meisten
Spaß gmacht und da hast immer
gschaut dass de Mischung zwischen
Kultur und Spaß ausglicha war. Für a
paar wars zu ausglicha – in Richtung
Kultur.
Dass dir jetzt in da Rente langweilig
wird, de Angst ham mir net, schließlich
hast ja jetzt den Dackel - an Batzi - und
der houift da schon auf dFüaß. Und
dein Nachfolger dem werst scho den
oana oder andern Rat gebn, damit mir
im Aufsichtsrat beschäftigt san.
Oiso Hanse, oida Spezi, pfiat di und
servus und wenn ma uns seng, dann
moan i gehts Gespräch boid zum: 
„Mei woas das no wia…!“
Deine
Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende

WIE SIE UNS ERREICHEN. 
 
DAS SCHLOSSCAFÉ IM PALMENHAUS 
im Nymphenburger Schlosspark liegt 
verkehrsgünstig im Münchner Westen, 
ca. 15 Autominuten vom Stadtzentrum entfernt 
und ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln 
bequem zu erreichen. 
 
Vom Hauptbahnhof kommend, fahren Sie die 
Arnulfstrasse stadtauswärts bis zum Romanplatz, 
dann rechts der Strasse folgen bis zur Kanalbrücke. 
Nach dieser links in die nördliche Auffahrtsallee 
abbiegen. 
 
Über den mittleren Ring kommend, halten Sie sich 
grob Richtung AB Stuttgart und nehmen den 
Wintrichring bis Sie die Menzinger Strasse 
erreichen. 
Hier links abbiegen bis zur nördlichen 
Auffahrtsallee, dann rechts. 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln – MVG: 
 
Alle S-Bahnlinien bis Haltestelle „Laim“, dann MetroBus 
51 bis „Schloss Nymphenburg“ 
oder 
 
U-Bahnlinie U1 bis Haltestelle „ Rotkreuzplatz“, dann 
Tramlinie 12 bis Haltestelle 
„Schloss Nymphenburg“. 
oder 
 
vom Hauptbahnhof mit der Linie 17 bis 
 „Schloss Nymphenburg“ 
 
Von den Haltestellen „Schloss Nymphenburg“ 10 Min. 
Fußweg über die nördliche Auffahrtsallee durch den 
Haupteingang am Schloss, dem rechten Parkweg folgend 
bis zum 28. Kastanienbaum, dann liegt unser 
SCHLOSSCAFÈ IM PALMENHAUS 
zu Ihrer rechten Seite 
 
Parkmöglichkeiten für PKW und Busse sind 
ausreichend vor dem Schloß vorhanden 
 
Auf Anfrage organisieren wir gerne für Sie und 
Ihre Gäste einen Shuttle-Service 
 ANFAHRTSSKIZZE.PALMENHAUS 
 
SCHLOSSCAFÉ IM PALMENHAUS 
NYMPHENBURGER SCHLOSSPARK .MÜNCHEN

Seite 10

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„A Hund is er scho“
1967 wurde Hans Meißner Taxiunternehmer, mit einer 220 SE Heckflosse. Wissen
Sie wie lange das her ist? Rudi Dutschke
erzählte an der FU-Berlin Sachen, die
schon damals niemand verstand. Der
Schah von Persien heiratete mit viel Prunk
seine Farah, in Südafrika wurde die erste
Herztransplantation durchgeführt und in
Deutschland startete das Farbfernsehen.
43 Jahre Taxiunternehmer, 33 Jahre im
Vorstand des Landesverbandes Bayerischer
Taxi- und Mietwagenunternehmer, 35
Jahre im Aufsichtsrat und Vorstand der
Taxi München eG, wer solche Haifischbekken, zwar nicht unangefochten, aber letztendlich immer erfolgreich, besteht, der is
scho a Hund. Was macht ihn aus, den
Hund? Zähigkeit, Bauernschläue, Mut und
Witz. Zähigkeit: Es gibt nicht wenige Politiker und Ministeriumsbeamte, die sich davor fürchten, dass der Meissner schon wieder von den Hilfsorganisationen und deren
unlauteren Wettbewerb anfängt. Oh weh,
oh weh! Seit Jahrzehnten liegt er jedem
damit in den Ohren und gibt keine Ruh –
und gibt keine Ruh. Vor 10 Jahren haben
auf sein Drängen hin vier Bayerische Ministerien gemeinsam (können Sie sich so
eine Sensation vorstellen) einen klärenden
Erlass zum Schutz der Taxi- und Mietwagenunternehmer erlassen. Das hat auch für
einige Jahre geholfen, aber die Betrüger
im Samaritergewand wurden bald wieder
frech. Aufgeben? Nein, jetzt wird die
Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Was, die
haben die Anzeige immer noch nicht bearbeitet? Denen werd` ich Beine machen.
Gewonnen hat er ihn nicht, den Kampf
gegen die kreativen Steuergestalter mit der
Spendenbüchse, aber ein mehr als
ehrenhaftes Unentschieden gegen einen
übermächtig erscheinenden Gegner gereicht dem zähen Hund allemal zur Ehre!
Bauernschläue: Um der Wahrheit zum
Licht zu verhelfen, nennt er das BRK Banditen und Verbrecher und kassiert dafür
eine Beleidigungsklage. Aber er weiß – die
werden die Klage zurückziehen, haben sie
doch kein Interesse an Meissners „blumigem Sachvortrag“ in einer Gerichtsverhandlung. Und wenn nicht? Was besseres,
als vor Gericht die Untaten des BRK berichten zu können, kann sich der Hans gar
nicht vorstellen. Das BRK schloss einen
Vergleich – Meissner musste erklären, dass
nicht alle beim BRK Banditen und Verbrecher seien … – A Hund is er scho. 
Mut: Die Einführung einer vollautomatischen Datenvermittlung hat landauf,
landab bei anderen Zentralen Vorstände
gekippt, eine oder mehrere außerordentliche Generalversammlungen und diverse
Palastrevolutionen zur Folge gehabt.
Ausgerechnet Hans, der anerkannte EDV-
Verachter, der Rufsäulenpapst des Südens,
einer, der bis heute verhindern konnte,
dass ein Computer in sein Büro Einzug
hält und dessen E-Mails immer noch brav
von Frau Choleva ausgedruckt werden,
also so einer, ausgerechnet so einer führt
in der größten deutschen Taxi-Zentrale 
die vollautomatische, computergesteuerte
Fahrtenvermittlung ein. Ein Hund mit
Mut. Witz: Auf der Mitgliederversammlung des BZP in Leipzig wollen einige
Reichsbedenkenträger die Ausbildungsoffensive des BZP zerpflücken. Hans Meissner bezeichnet sie als ignorante „Salzneger“ . Gerade als die so Bezeichneten sich
beleidigt fühlen wollten, erklärt er in aller
Seelenruhe, es handle sich in keine Weise
um ein Schimpfwort. Salzneger sei die
ehrenwerte Bezeichnung für Salzhändler
in Nordafrika, die mit Karawanen über
hunderte von Kilometern das weiße Gold
transportieren. Fast hätte er auch noch
den Namen des Anführers und die bevorzugte Karawanenroute zum Besten gegeben – Ruhe im Versammlungsraum. Alles
sofortige Googeln und Recherchieren half
nichts, niemandem fiel eine sinnvolle Erwiderung ein. Wahr war natürlich kein
Wort – Salzneger ist und bleibt ein bayrisches Schimpfwort und sonst nichts. Wer
den größten Unsinn glaubhaft vortragen
kann, des is scho a Hund.
Wolfgang Ziegler, Nürnberg
Stellvertretender Vorsitzender des
Landesverbandes Bayerischer Taxi- und
Mietwagenunternehmen e.V.
Finanzielle Leistungsfähigkeit
Nach § 13 PBefG Abs.1 darf die Genehmigung nur (wieder-)erteilt werden, wenn
die finanzielle Leistungsfähigkeit des Antragsstellers gewährleistet ist. Dazu muss
die Zahlungsfähigkeit gegeben sein und
das Unternehmen muss über genügend
Mittel verfügen, die zur einer ordnungsgemäßen Betriebsführung erforderlich
sind.
Die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens beschreibt die Fähigkeit, aufgenommenen Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß nachzukommen. Dafür sollte
ein regelmäßiger Geldeingang vorhanden
sein, dem nicht höhere Zahlungsverpflichtungen gegenüberstehen. 
Das Zahlungsziel gibt an, bis wann eine
Rechnung spätestens bezahlt sein muss.
Wird in einem Vertrag oder einer Rechnung eine Zahlungsfrist festgelegt, ist
diese bindend. Verstreicht diese Frist ohne Rechnungsbegleichung befindet sich
der Schuldner nach dieser Frist in Verzug.
Sobald der Zahlungsverzug eingetreten
ist, können vom Gläubiger zur Eintreibung der Forderung Verzugsschäden geltend gemacht werden. Darunter fallen
Verzugszinsen, Portokosten, Kosten für
Mahnschreiben und Mahnbescheid. 
Für die Erteilung der Genehmigung ist es
wichtig, die Zahlungsziele zu bedienen.
Ein eingetretener Zahlungsverzug wirkt
sich negativ auf die Beurteilung des Betriebes aus. Eine gute Zahlungsfähigkeit
wird unter anderem durch die Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Finanzamt,
Stadtkasse, Berufsgenossenschaft und
AOK nachgewiesen, die Sie der Behörde
beibringen müssen.
Für die Aufrechterhaltung einer ordnungsgemäßen Betriebsführung müssen
dem Unternehmen ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Beim Verkehr mit Taxis und Mietwagen werden
2250 EUR für das erste Fahrzeug sowie
1250 EUR für jedes weitere Fahrzeug als
notwendig angesehen. Die in § 2 Abs.1
PBZugV festgelegten Beträge müssen
durch eine Bescheinigung des Eigenkapitals zuzüglich der Reserven des Unternehmens nachgewiesen werden.
Bei mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften nach § 267 HGB bedarf es
der Bescheinigung des Abschlussprüfers,
der den Jahresabschluss geprüft hat. 
Bei Unternehmen des Taxen- und Mietwagenverkehrs, die keinen Jahresabschluss vorlegen können, ist eine bestä-
Der Landesverband
TAXIKURIER10
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM

Seite 11

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tigte Vermögensübersicht vorzulegen.
Diese Bescheinigung muss durch einen
➜ Wirtschaftsprüfer, 
➜ vereidigten Buchprüfer, 
➜ Steuerberater, 
➜ Steuerbevollmächtigten,
➜ Fachanwalt für Steuerrecht 
oder von 
➜ Wirtschaftsprüfungs-, Buchprüfungsund Steuerberatungsgesellschaften 
➜ sowie Kreditinstituten nach dem 
Muster der Anlage 1 (zu § 2 Abs.2 
Nr. 2 PBZugV) ausgestellt werden. 
Dem Eigenkapital können nach § 2 Abs.3
PBZugV folgende Reserven hinzugerechnet werden:
➜ die nicht realisierten Reserven in Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen
ihrem Buch- und ihrem Verkehrswert,
➜ Darlehen sowie Bürgschaften, soweit
sie in einer Krise des Unternehmens
nach der Überschuldungsbilanz wie
Eigenkapital zur Befriedigung der
Unternehmensgläubiger zur Verfügung stehen, insbesondere Darlehen
oder Bürgschaften, soweit für sie ein
Rangrücktritt erklärt worden ist,
➜ der Verkehrswert der im Privatvermögen eines persönlich haftenden Unternehmers vorhandenen Vermögensgegenstände, soweit sie unbelastet
sind, und
➜ die zu Gunsten des Unternehmens
beliehenen Gegenstände des Privatvermögens der Gesellschafter von
Personengesellschaften in Höhe der
Beleihung.
Diese Reserven müssen zusätzlich nach
dem Muster der Anlage 2 (zu § 2 Abs.3
PBZugV) durch einer der oben genannten
Stellen nachgewiesen werden. Der Stichtag der Eigenkapitalbescheinigung oder
der Vermögensübersicht soll zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als
3 Monate zurückliegen. Die zuständige
Behörde kann im Zweifelsfall die Unterlagen verlangen, auf Grund derer die Eigenkapitalbescheinigung oder die Vermögensübersicht im Sinne des Absatzes 2
Nr. 2 und die Zusatzbescheinigung im
Sinne des Absatzes 3 Satz 2 PBZugV erstellt wurden. Falls die Bankinstitute keine der Bescheinigung ausstellen wollen,
sollten Sie sich mit einer der oben genannten Stellen in Verbindung setzen.
Die Steuerberatungskanzlei Albrecht in
der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, in
81369 München, stellt bei Vorlage geeigneter Unterlagen die Bescheinung ab
30 Euro aus. (FK)
Taxiunternehmer in Hamburg
erschossen aufgefunden
Kripo geht von Raubmord aus!
Tief betroffen müssen wir Sie schon am
Anfang des Jahres von einem Mord an
einem Kollegen unterrichten. In Hamburg
wurde vergangenen Freitag der 58-jährige Taxiunternehmer Peter Lüchow erschossen aufgefunden. 
Auf dem Weg zur Schule hatten Kinder
sein Taxi im noblen Hamburger Elbvorort
Nienstedten mit laufendem Motor und
eingeschalteter Warnblinkanlage am Freitag morgens gegen 8.00 Uhr entdeckt
und die Polizei wegen des vermeintlichen
Unfalls alarmiert, der Wagen hatte vor einer Schule ein geparktes Auto gerammt.
Als eine Passantin die Fahrzeugtür öffnete, sah sie den leblosen Mann auf dem
Fahrersitz. Ein Notarzt konnte nur noch
den Tod des Kollegen feststellen. Der
Unternehmer aus Wedel (Kreis Pinneberg)
hatte nach ersten Feststellungen eine Einschusswunde im Kopf. Das Geschoss hatte die Windschutzscheibe durchschlagen.
Da die Geldbörse mit den Tageseinnahmen unberührt in einer Ablage der Fahrertür lag, wurde zunächst an einem
Raubmord gezweifelt. Nachdem aber festgestellt wurde, dass die Brieftasche des
Opfers mit persönlichen Papieren sowie
Bargeld in unbekannter Höhe fehlt, gilt
ein solcher wieder als wahrscheinlichstes
Motiv. 
Es sind mittlerweile über 30 Hinweise bei
der Polizei eingegangen. Die Ermittler
haben rekonstruiert, dass Peter Lüchows
letzte Fahrt am Donnerstag um 22.07 Uhr
vom Taxistand am S-Bahnhof in Blankenese ausging. Nach einer 3,6 Kilometer
langen Strecke müsste er gegen 22.15
Uhr am Tatort eingetroffen sein, wo er
wohl unmittelbar ermordet wurde. Erst
am nächsten Morgen wurde das Verbrechen durch die Schüler entdeckt. 
Die Polizei weiß mittlerweile, dass der Täter mehrmals geschossen hat. „Es konnten
mehrere Hülsen sichergestellt werden, die
zurzeit auf DNA-Spuren untersucht werden“, so eine Polizeisprecherin. „Aus polizeitaktischen Gründen machen wir keine
Angaben, wie viele Schüsse abgegeben
worden sind. Weiterhin konnten in dem
Taxi und an der Bekleidung des Opfers
umfangreiche Spuren gesichert werden,
die gegenwärtig ausgewertet werden.“
Der ledige Peter Lüchow lebte unauffällig
und eher zurückgezogen, er hinterlässt
keine nahen Angehörigen. Der Unter -
nehmer war keiner Funkzentrale angeschlossen und überwiegend im Westen
Hamburgs tätig. Sobald wir nähere Informationen haben, werden wir Sie unterrichten.
BZP AR.NR. 02/10
Adressänderung BGF
Mit Wirkung zum 1. Januar 2010 vereinigen sich die BGF und die See-BG zur
neuen Berufsgenossenschaft für Transport- und Verkehrswirtschaft – kurz BG
Verkehr. Die BG Verkehr hat ihren Sitz in
Hamburg mit folgender Anschrift:
Berufsgenossenschaft für Transport- und
Verkehrswirtschaft
Ottenser Hauptstraße 54 
22765 Hamburg
Telefon: (040) 39 80-0 
Fax: (040) 39 80-16 66
E-Mail: info@bg-verkehr.de
Spenden an das BRK, MHD oder die
Johanniter Unfallhilfe stärken die
Konkurrenz zum Taxigewerbe und
zerstören unsere Arbeitsplätze. (HM)
Information
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
Der Landesverband
11TAXIKURIER

Seite 12

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12 TAXIKURIER
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Mercedes-Benz Taxikonditionen 2010
Mercedes-Benz als traditioneller Taxi-Fahrzeughersteller
bietet dem Taxigewerbe auch 2010 wieder sehr attraktive
taxispezifische Verkaufskonditionen. Besonders ins Auge
fällt dabei die extrem günstige 0,99 %-Finanzierung für
die B-Klasse.
Die speziell auf die Bedürfnisse des Taxiunternehmers
zugeschnittenen Sondermodelle Das Taxi werden bis auf
weiteres zu folgenden Taxi-Kaufpreisen angeboten:
B 180 CDI Das Taxi 21.200 Euro zzgl. MwSt.
B 180 NGT Das Taxi 22.200 Euro zzgl. MwSt.
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E 200 CDI T-Modell Das Taxi 30.500 Euro zzgl. MwSt.
Alle Sondermodelle sind serienmäßig mit einer umfang -
reichen Taxiausstattung, Automatikgetriebe, Sitzheizung
für die Vordersitze, integrierten Kindersitzen, Klimatisierungsautomatik „THERMATIC“ und vielen weiteren
Ausstattungsmerkmalen ausgestattet und können mit
weiteren Sonderausstattungen, für die kein technischer
Ausschluss besteht, individuell ergänzt werden. Der taxispezifische Preisvorteil ist dabei bereits in das Sondermodell eingerechnet, sodass diese zusätzliche Sonderausstattung nicht mehr rabattfähig ist. Das serienmäßige
Automatikgetriebe kann bei den „Das Taxi-Editionen“
auf Wunsch durch ein Sechsgang-Schaltgetriebe ersetzt
werden.
Taxi-Sondernachlass auf ein Taxi oder einen Mietwagen
mit Individualausstattung:
Auf alle Fahrzeuge der B-, C-, E- und S-Klasse mit
elektrischer Taxi- und Mietwagenvorrüstung gewährt
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Sie kann auch für dich sein –
die Spende für die Taxistiftung!
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BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxistiftung Deutschland
Witz des Monats
Hans Meißner steigt in ein Taxi. 
Der Fahrer fragt: „Wohin darf ich Sie fahren?“ . 
„Mir egal, ich werde überall gebraucht!“

Seite 13

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13TAXIKURIER
Mercedes-Benz alternativ zu den Sondermodellen Das
Taxi einen Taxi-Sondernachlass in Höhe von 15 %, auf
den Vito 20 %, den Viano 14 % und auf den Sprinter
jetzt 25 %.
Inhaberrabatt von 10% für alle Pkw-Baureihen:
Jeder Taxi- und Mietwagenunternehmer, der innerhalb
der letzten vier Jahre mindestens ein Mercedes-Benz
Neufahrzeug als Taxi oder Mietwagen übernommen
hat, kann einen Mercedes-Benz Pkw ohne Taxi-/Mietwagenausstattung mit einem Sondernachlass von 10 %
auf den Listenpreis erwerben. 
Taxi-/Mietwagen-Sonderfinanzierung:
Sowohl die Sondermodelle Das Taxi als auch die Taxis
und Mietwagen mit Individualausstattung können
weiterhin zu günstigen Konditionen über eine Laufzeit
von bis zu 60 Monaten über die Mercedes-Benz Bank
finanziert werden (gültig für Fahrzeugbestellungen ab
01.01.2010):
B-Klasse Effektivzins 0,99 %
C-, E-, S-Klasse, Vito und Viano Effektivzins 2,99 % 
Alternativ kann das neue Fahrzeug auch zu Sonderkonditionen geleast werden.
6-monatige Taxikulanz ohne Laufleistungsbegrenzung:
Nach Ablauf der 2-jährigen Garantie gewährt die
Daimler AG eine kostenlose 6-monatige Taxikulanz
ohne Laufleistungsbegrenzung für alle Mercedes-Benz
Pkw und Transporter mit werksseitiger Taxi- oder
Mietwagenvorrüstung. Ohne Anerkennung einer
Rechtspflicht werden im Rahmen dieser Taxikulanz
sämtliche Mängel durch die Daimler AG kostenlos beseitigt, ausgenommen sind die Umfänge, die auch im
Rahmen der gesetzlichen Sachmängelhaftung ausgeschlossen sind. Hierzu gehören beispielsweise Schäden, die
auf Verschleiß oder äußere Einwirkungen zurückzuführen
sind.
Preisvorteile mit den „Taxi-Spezialpaketen“ für Vito und
Viano: Bei den Großraumlimousinen Vito und Viano sind
„Taxi-Spezialpakete“ bestellbar. Diese Pakete enthalten neben
der Ausstattung „Taxi-International“ viele weitere für den
Taxieinsatz sinnvolle Ausstattungsmerkmale, wie beispielsweise ein Automatikgetriebe, eine Klimaanlage im Fond und
eine Sitzheizung für den Fahrersitz. Der Preis vorteil für den
Unternehmer bei der Wahl dieses Paketes beträgt für den
Vito satte 1.864 Euro und für den Viano sogar 1.990 Euro,
jeweils zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Mit diesen weit gefächerten und hochattraktiven Angeboten
zeigen die Stuttgarter, wie sehr ihnen das Gewerbe am Herz
liegt und bieten für die Taxi- und Mietwagenunternehmen
beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Jahr 2010. 
BZP AR.NR. 01/10
Connecting 
Global 
Competence
Die Messe München International gratuliert Herrn Hans Meißner 
sehr herzlich zum 65. Geburtstag. Wir danken ihm für die vielen 
Jahre, die er uns mit Rat und Tat als engagierter Partner in 
Taxifragen zur Seite stand. Für die weitere Zukunft wünschen wir 
ihm alles erdenklich Gute, Gesundheit und insbesondere 
persönliches Wohlergehen.
Messe München GmbH, Messegelände
81823 München, Deutschland
Tel. (+49 89) 9 49-2 07 20
Fax (+49 89) 9 49-2 07 29
newsline@messe-muenchen.de
www.messe-muenchen.de
AUTOGLAS-KRAFT
T elefon 089/6 90 87 82
Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str.
www.autoglaskraft.de
Für die jahrelange, erfolgreiche Zusammenarbeit 
mit Hans Meißner danken wir besonders
herzlich und wünschen einen wohlverdienten
Ruhestand bei bester Gesundheit.
Familie Kraft

Seite 14

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Die drei Auer Dulten pro Jahr gehören zu
den Ereignissen, die nicht nur in München, sondern als München-typisch weit
über die Grenzen unserer Stadt bekannt
sind. Sie haben sich sogar zu einem Touristenziel entwickelt, ohne dadurch ihre
einmalige Atmosphäre einzubüßen. Aber
warum erscheinen die Dulten jetzt in der
Rubrik „Die versteckten Schätze Münchens“, obwohl sie alles andere als versteckt und unbekannt sind? Erstens weil
ihre Vergangenheit und Herkunft nicht
allgemein bekannt sind, und zweitens
weil Hans Meißner sich dort gerne aufhält.
Die Ursprünge
Die erste Münchner Dult, die Jakobi-Dult,
wurde im Jahr 1310 auf dem Weiten
Anger – 1886 in Sankt-Jakobs-Platz umbenannt – veranstaltet. Der Weite Anger
war ein freies Grundstück unmittelbar
außerhalb des ersten Mauerringes der
Stadt aus dem 12. Jahrhundert. Dort
konnte das Großvieh gehandelt werden,
wofür in der engen, übervölkerten Stadt
kein Platz war. Auf der nach Sendling
führenden Landstraße, der heutigen
Sendlinger Straße, trieben die Bauern ihre
Tiere auf den Markt. 
Am Rande dieses Messegeländes des
Mittelalters entstand im Jahr 1221 eine
Kapelle, die dem heiligen Jakob geweiht
wurde, dessen Tag im Kirchenkalender
der 25. Juli war und immer noch ist. Immer beginnend mit diesem Tag entwickelte sich seit 1310 die alljährliche Jakobi-
Dult, wobei das Wort „Dult“ für den
Begriff „Markt bei einer Kirche“ steht. Um
die Kirche herum wurden Verkaufsstände
aufgebaut, an denen Waren feilgeboten
wurden – daran hat sich bis heute nichts
Grundlegendes geändert. Der feststehende
Tag hatte in jenem Zeitalter der schleppenden Kommunikation den Vorteil, dass
sich alle Interessierten so rechtzeitig auf
die mühevolle Reise nach München machen konnten, dass sie mit ihren Produkten auch pünktlich ankamen. Das Wort
„Jahrmarkt“ erinnert an diese mittelalterliche Praxis nicht nur in München. Ebenso erinnern einige alte Straßennamen an
die ursprüngliche Dult: natürlich die
Dultstraße aus der Zeit vor 1490, aber
auch der Oberanger (1582) sowie der Rindermarkt seit bereits vor 1242. Neuerer
Herkunft sind die Benennung des Unteren
Angers (um 1820) und des Rossmarktes
(1957). Seit der Erweiterung der Befestigungen im 14. Jahrhundert gehörte der
Weite Anger zum Stadtgebiet und erhielt
ein eigenes Zugangstor, das Angertor.
Nach ihm wurde im Jahr 1873 die Angertorstraße benannt. 
Das Marktgeschehen nahm ständig zu
und dehnte sich immer weiter aus, so
dass der Jahrmarkt im Jahr 1792 in die
Kaufinger- und Neuhauser Straße verlegt
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit
Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
wurde. Diese breite Ost-West-Durchgangsstraße erwies sich aber sehr schnell
als ungeeignet und ebenfalls zu klein.
Kurfürst Karl Theodor verlieh daher 1796
der nicht zu München gehörigen Gemeinde Au rechts der Isar das Recht, zweimal
jährlich eine Dult abzuhalten, weil sich
dort ein geeignetes, großes Grundstück
befand. Seitdem trägt die Dult ihren heutigen Namen. Im Jahr 1808 wurde die Au
entsprechend ihrer zunehmenden wirtschaftlichen Bedeutung zur Stadt erhoben
mit der aussagekräftigen Bezeichnung
„Vorstadt Au“ und im Jahr 1854 schließlich zusammen mit Haidhausen und
Giesing in München eingemeindet. 
Die damalige Entwicklung des Messe -
standortes verlief ganz ähnlich den heutigen Tendenzen: Ein zunehmend einengender Standort musste aufgegeben und
ins Umland ausgesiedelt werden. Um die
Überlastung weiterhin zu verringern,
vermehrte man die Messetermine. 
Die Auer Dult
Die Gebäude der Au gruppierten sich um
einen 22.000 Quadratmeter großen,
quadratischen Platz, der als Waren- und
Viehmarkt der Gebiete östlich der Isar
diente. Wie es sich für einen solchen
Platz gehörte, stand in der Mitte die
Mariahilf-Kapelle aus dem Jahr 1629,
weshalb er Mariahilfplatz hieß. Die heutige, neugotische Mariahilf-Kirche entstand
Die Auer Dult
14 TAXIKURIER
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
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Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen
Foto: www.atelier-tacke.de

Seite 15

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zwischen 1831 und 1839 nach Plänen des
Architekten Joseph Ohlmüller; nach der
Einweihung wurde die alte Kapelle im
Jahr 1840 abgerissen. 
Bis 1904 fand die Auer Dult zweimal pro
Jahr statt: als Jakobi-Dult Ende Juli bis
Anfang August und als Kirchweih-Dult in
der zweiten Oktoberhälfte. Seit 1905 gibt
es noch eine dritte Dult, die Mai-Dult 
von Ende April bis Anfang Mai. Seitdem
sind die Dulten alljährlich außer während
der Kriegs- und Nachkriegsjahre 1943 
bis 1946 abgehalten worden. Jede Dult
dauert neun Tage.
Die heutige Auer Dult in ihrer Gesamtheit
gilt als der größte Geschirrmarkt Europas.
Ob dies nun zutrifft oder nicht, soll hier
nicht Gegenstand der Spekulation sein.
Auf alle Fälle besuchen jedes Jahr fast
300.000 Menschen den Mariahilfplatz,
um an den rund 270 Ständen das fast
unübersehbare Angebot an fabrikneuen
wie auch gebrauchten, oft sogar antiquarischen Haushaltswaren zu begutachten
und zu kaufen. Außerdem werden Naturheilmittel, Gebrauchsgegenstände aller
Art, alte Bücher, Landkarten, Bilder und
Möbel angeboten. Auch Kleidung gehört
zum Sortiment wie beispielsweise bei
Herrn Herbert Lipah, der historische
Lederhosen an- und verkauft und im
TAXIKURIER 10-2008 vorgestellt wurde,
ein versteckter Schatz im versteckten
Schatz sozusagen. Ähnlich einem orientalischen Bazar, sind die Stände mit ähnlichem Angebot in eigenen Straßen an -
geordnet, etwa in der Antiquitätenstraße.
Im Jahr 2009 besuchten die Mai-Dult
rund 95.000 Menschen, die Jakobi-Dult
circa 100.000 und die Kirchweih-Dult
noch einmal 80.000 Menschen. 
Neben dem Markttreiben gehört natürlich
auch eine vielfältige Gastronomie zum
abgerundeten Gesamtbild der Auer Dult.
Außerdem finden sich kleine, familienfreundliche Fahrgeschäfte wie ein Kinderkarussell und ein kleines Riesenrad, das
besser „Zwergenrad“ heißen sollte, eine
Schiffsschaukel usw. auf dem Mariahilfplatz. Zusammen mit dem Bierzelt und
dessen Biergarten ist die Auer Dult als
typisch Münchner Traditionsveranstaltung eine ruhige und überschaubare
Alternative zum Oktober- und Frühlingsfest auf der Theresienwiese. Heuer findet
die Dult vom 24. April bis zum 2. Mai,
vom 24. Juli bis zum 1. August sowie
vom 16. bis zum 24. Oktober, jeweils von
9.00 bis 20.00 Uhr statt. (BW)
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(089) 59 19 63
Fahrzeugaufbereitung/Pflege
Glas
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 99 62
Patecky
Frankfurter Ring 97
Tel. (0177) 630 74 85
Feuerwehr
München-Stadt: Tel. 112
München-Land: Tel. 66 20 23
Folienbeschichtung
Atlantic
Foliencenter München 
Theo-Prossel-Weg 11
(089) 23 88 58 07
Atlas
Haager Straße 8
(089) 49 00 32 18
Stema
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
Gewerbliche Notdienste
Erdgas
(089) 15 30 16
Fernwärme
(089) 23 03 03
Strom
(089) 3 81 01 01
Umwelttelefon
(089) 23 32 66 66
Wasserrohrbruch
(089) 18 20 52
Gutachter/Sachverständiger
Klotz
Hans-Mielich-Straße 32
(089) 65 98 37
(0172) 890 18 07
Klotz
Moosacher Straße 13
(089) 35 73 18 73
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
Kfz-Prüfstellen
KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS Ottobrunn
Jägerweg 6
(089) 608 48 63
KÜS Süd
Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
KÜS West
Anton-Böck-Straße 36
(089) 89 73 63 60
Kfz-Reparatur
Dvorak GmbH
Schleißheimer Straße 38(RG)
(089) 52 80 40
Glas
Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
KFZ-Klinik
Gärtnerstraße 39
(089) 23 71 87 12
Stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
TE-Autoteile München
St. Johann-Straße 23-25
(089) 5 02 05 71
Kreditkartenabrechnung
ICP
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle:
(089) 23 33 62 01
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Notrufe/Notdienste
Ärztlicher- und 
Kinderärztlicher
Bereitschaftsdienst
(0180) 5 19 12 12
Frauen-Notruf
(089) 76 37 37
Gift-Notdruf
(089) 1 92 40
Jugend-Notdienst
(089) 82 99 03 14
Senioren-Notruf
(089) 814 38 56 26
Tierklinik
(089) 2 18 00
Zahnärztlicher Notdienst
(089) 7 23 30 93
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
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(089) 57 00 16 80
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Herzogstraße 60
(089) 330 66 20
Rettung
Rettung München: 112
Taxibedarf
Glasi’s Taxishop
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 05 50
TE-Autoteile München
St. Johann-Straße 23-25
(089) 5 02 05 71
Taxihandel
Auto Much
Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel Günther
(08703) 87 65
TSL
Landsberger Straße 455
(0179) 141 52 80
Taxi-München eG
Taxizentrale:
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
(089) 21 61-396/-372 
Krankenfahrten:
(089) 21 61-337/-362/-394
Taxiverleih
Taxiverleih München
Richelstraße 6
(089) 167 54 40
Taxi Rent Partner TRP
Ehrwalder Straße 89
(0180) 222 12 22
Versicherungen
Ballnath
Brudermühlstraße 48a
(089) 898 06 10
Crasselt
Machtlfinger Straße 26
(089) 74 28 72-10
FVO Finanz Junker
Carl-Zeiss-Straße 49
Riemerling/Ottobrunn
(089) 58 90 96-70
Taxlers Service – Adressen und Nummern für alle Fälle!
✃

Seite 16

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16 TAXIKURIER
Fotos: Messe München
Messe München
Die Messe im März
IHM – Internationale Handwerksmesse – Auf der IHM, der Messe für Lebensart und Lebensraum, präsentieren Aussteller aus
aller Welt seit mehr als 60 Jahren die ganze Vielfalt des Handwerks. In vier Hallen können Besucher vom 3. bis 9. März 2010
auf dem Gelände der Neuen Messe München alles rund um die Bereiche Handwerk & Design, Wohnen & Einrichten, Kultur,
Küchen & Kunst sowie Sanieren, Renovieren & Modernisieren entdecken. Ein stets aktuelles Highlight für Haus- und
Wohnungsbesitzer ist das Thema: energieeffizientes Bauen und Wohnen.
Garten München – Ausstellung für Gartengestaltung und Gartenkultur – Die Garten München ist Münchens größte Messe
für Gartengestaltung und Gartenkultur sowie für Bade- und Wasserwelten – ein Paradies für Gartenfreunde, das in jedem
Frühjahr zahlreiche Besucher anzieht. Vom 3. bis 9. März 2010 verwandeln sich zeitgleich zum Beginn der Internationalen
Handwerksmesse die Hallen der Neuen Messe München in ein wahres Gartenparadies.
analytica 2010 - 22. Internationale Fachmesse für Instrumentelle Analytik, Labortechnik und Biotechnologie mit analytica
Conference – Von 23. bis 26. März findet die analytica 2010 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Die 22. Internationale Leitmesse für Instrumentelle Analytik, Labortechnik und Biotechnologie mit analytica Conference wird als attraktive Plattform von zahlreichen Anbietern genutzt, um innovative Neuheiten einem interessierten Publikum zu präsentieren.
Dabei wird die komplette Wertschöpfungskette für Labortechnik abgebildet und das hohe Leistungsniveau der Messe unterstrichen.
Farbe – Ausbau & Fassade – Die internationale Leitmesse Farbe - Ausbau & Fassade öffnet vom 24. bis 27. März 2010 in der
Neuen Messe München ihre Tore. Als weltweit bedeutendste Messe der Maler und Lackierer, Stuckateure, Putzer und Trockenbauer, Raumausstatter und Bodenleger präsentieren rund 500 Anbieter aus mehr als 20 Ländern den internationalen Fachbesuchern ihre Produktinnovationen und Lösungsangebote. 
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
Kurze Frage – Klare Antwort
Alle fragen sich: Was macht Hans Meißner im Ruhestand?
„Ich werde all das aufarbeiten, was in den letzten zehn Jahren liegen
geblieben ist. Da brauche ich bestimmt zwei Jahre. Dann freue ich mich
darauf, Versteigerungen aller Art zu besuchen. Das Garteln werde ich
nicht übertreiben, weil ich nicht weiß, wer das alles essen soll, was ich
anbaue. Ganz besonders werde ich das Reisen „genießen“, ohne dabei
an die Taxibranche zu denken.“ (PR)
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Während einer Kaffeepause bei uns 
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Wir gratulieren Hr. Meißner zu seinem 
65. Geburtstag sehr herzlich und wünschen 
für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit, 
Wohlergehen und Muße!
Fam. Erich Oswald

Seite 17

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17TAXIKURIER
Rose und Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Seit Jahren küren, belohnen und „bestrafen“ wir Personen und Institutionen für
besonders taxifreundliche Aktionen oder Handlungen und Aktionen, die unserem
Gewerbe schaden, mit der „Rose“ und „Zitrone“ des Monats. Selbstverständlich
verleihen wir in dieser Ausgabe unserem Hans Meißner beide Auszeichnungen.
Rose an Hans Meißner für seine „offene Tür“ 
Menschen in Führungspositionen dokumentieren ihren Status und ihre Macht
auf vielfältige Weise. Ein durchgängiges Merkmal dieser Insignien ist, möglichst
viele Filter für diejenigen einzubauen, die einen persönlich sprechen wollen.
Man nimmt den Telefonhörer nicht selbst ab, die „Vorzimmerdamen“ bilden eine
menschgewordene Schranke, man wimmelt ab. Hans Meißner war immer erreichbar. Seine Durchwahl-Nummer war nie ein Geheimnis und seine Tür stets
offen. Egal, ob Fahrer oder Unternehmer, Neuling oder Profi, ob aus Ismaning
oder Istanbul, jederman und jederfrau war willkommen. Diese Freundlichkeit,
aber auch Neugier, verschafften Hans Meißner sein Wissen über alles, was
„draussen“ lief. Ob Probleme mit dem Führerschein, der Frau oder den Winterreifen, Hans Meißner hatte für alle Probleme Gehör und Lösungen. Denn er hat
nicht nur zugehört, sondern hingehört. Für diese Charakter-Eigenschaft erhält 
er aus Dank und Achtung die Rose. (PR)
Zitrone an Hans Meißner für seine „offene Tür“
Dass Hans Meißner für jeden zu sprechen war, seine Tür stets „offen“ war und
die „2161365“ kein Geheimnis war, ist ein Grund für die „Rose“ . Für diese offene
Art, die heutzutage unüblich ist, gibt es zu Recht diese Auszeichnung. Aber es
gab natürlich auch „Opfer“ dieser Wesensart. Wer jemals hinten links in Hans
Meißners Zimmer auf der Couch saß, könnte Mit-Autor dieser Zeilen sein. Dieses
Büro war Zentrum der Macht, Mittelpunkt der Taxiwelt, hier lief alles zusammen. Der oder die Besucher saßen versunken im Leder, in einiger Entfernung
thronte Hans Meißner hinter seinem Schreibtisch. In Griffweite das Telefon. Ob
Mitarbeiter, Mitglieder, Kunden oder Amtspersonen, alle wurden in die Sitzgarnitur platziert, diskutierten, analysierten, tauschten Neuigkeiten aus, wurden gelobt oder beschimpft – bis entweder das Telefon klingelte und von Hans Meißner
innerhalb einer Zehntel-Sekunde abgehoben wurde
oder es an der Tür klopfte. Ein markerschütterndes
„Ja“ ließ die Runde zusammenfahren. In aller Seelenruhe telefonierte Hans Meißner oder widmete sich
dem neuen Gast – ob wichtig oder unwichtig. Egal,
welchen Status seine wartenden Gäste hatten, es war
Warten und Zuhören angesagt. So hat sich Hans
Meißner viele Rückrufe erspart, jedes Thema gleich
angepackt und Zeit gewonnen. Zeit verloren haben
aber seine Gäste. Dafür die Zitrone. (PR)
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt
an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der Taxi-
München eG auf.
Anzeigenschluss ist der 10.03.2010
TAXIKURIER | Ausgabe März 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
Gestaltung: www.formenreich.de Foto-Composing: www.atelier-tacke.de
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Die Ära Hans Meißner geht zu Ende
§ Die Taxi-Chronik des Hans Meißner
Über 40 Jahre im Dienst des Gewerbes
§ Rose, Zitrone, Taxameter, Sprüche, Taxi-Check
Alles dreht sich um eine Person 
§ Immer im Bild
Fotos vom „Mister Taxi“
DANKE
Es ist seltsam mit dem Alter,
Wenn man dreizehn, und noch Kind,
weiß man, glasklar, dass das Alter
so um zwanzig rum beginnt.
Ist man aber selber zwanzig,
denkt man nicht mehr ganz so steif,
glaubt jedoch, genau mit dreißig,
sei man für den Sperrmüll reif.
Dreißiger, schon etwas weiser,
und vom Lebenskampf geprägt,
haben den Beginn des Alters,
auf Punkt vierzig festgelegt.
Vierziger mit Hang zum Grübeln,
sagen dumpf wie ein Fagott,
fünfzig sei die Altersgrenze,
und von da an sei man Schrott.
Doch die Fünfziger, die Klugen,
denken überhaupt nicht dran!
Jung sind alle, die noch lachen,
leben, lieben, weitermachen,
Alter … fängt erst mit hundert an!
(TK)
Unterhaltung
Das Alter
Lieber Hans, für die freundschaftliche, jahrelange Zusammenarbeit danke ich sehr herzlich.
Besonders geschätzt habe ich, dass Du nie „vielleicht“, sondern immer „ja“ oder „nein“ gesagt hast.
Helmut Glas und Team

Seite 18

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„Hans im Glück“ oder „Es war einmal …“ 
ein wunderschöner Herbsttag.
Die VdK - Deutschlands Taxiversicherer Nr.1 – hatte zur
Beiratstagung nach Aachen geladen. 
Der Verantwortliche – Herr Aschmann – muss entweder
einen besonderen Draht zu Petrus haben oder gar ein Hexer sein. In all`den Jahren schien zu den Beiratstagungen
die Sonne. Hans hatte – wie immer – mit den Versicherungsfuzzis und mit sich selbst gekämpft. Sichtbar die
Wirkung. Geist und Auge waren nach innen gerichtet.
Lautes Grunzen – Beifall oder Protest !!?? – (Bösartige
legten das als Schnarchen aus) zeugte noch von seiner
Anwesenheit. Dermaßen geschafft freute sich Hans auf
den weiteren Verlauf der Tagung, den Kulturteil. Die Kaiserstadt Aachen. Fachkundig und engagiert die Führung.
Hans, sehr interessiert und geschichtlich bewandert, folgte
zunächst aufmerksam den Ausführungen der Fremdenführerin. Ihn plagte jedoch ein gewaltiger Durst. Vollkommen trocken die Kehle. „Sie, Frau,“ konnte er nur noch
krächzen, als sie einem neuen sehenswerten Ziel zusteuerte, „machen’s Halt, ich hab ‘nen bärigen Durst!“ Sie zeigte
Einsicht. Unter dem beifälligen Gemurmel der übrigen
Teilnehmer nahm man in einem Cafe auf der Terrasse
Platz.
Der Ober dienstbeflissen: „Was darf es sein?“
Hans: „Bier, aber groß!“ .
Ober: „Wir haben nur 0,2“ .
Hans: „Ah, geh, kein Reagenzglas, ‘ne Maß“ .
Ober: „Tut mir mir leid, mein Herr, wir haben nur 0,2“ .
Hans: „Gehn’s zu, dann bringen’s mir Fünfe“ .
Ober ganz konsterniert: „Wie bitte?“
Hans voller Ungeduld: „Jetzt gehn’s doch, ich hab Durst!“
Kopfschüttelnd mit sich und der Welt im Zweifel kam der
Ober dieser nachdrücklichen Bestellung nach. Behutsam
baute er die fünf Gläser vor Hans auf und traute dann seinen Augen nicht. 
Zack, zack, zack, es zischte nur so. Glücklich und zufrieden setzte Hans das letzte Glas ab, wischte sich kurz über
den Mund und sagte: „So, jetzt nochmal Viere!“ Die Gesichtszüge des Obers entgleisten, ungläubig sein Blick.
Mühsam wandte er sich ab und murmelte vor sich hin:
„25 Jahre bin ich im Beruf, aber sowas habe ich noch nie
erlebt!“ … Ich auch nicht. 
Lothar Aschmann
Leserbrief zum Abschied des Hans Meißner
„Als Leiter des Kreisverwaltungsreferats hatte ich über
viele Jahre hinweg Gelegenheit, Sie als stets sachlich und
kompetent auftretenden Verhandlungspartner kennenzulernen. Durch Ihr effektives Wirken ist es gelungen, das
Münchner Taxigewerbe zu seiner bundesweit anerkannten
hohen Qualität zu führen. Ich danke Ihnen für Ihr tatkräftiges Engagement, welches gemeinsam mit Ihrer unverwechselbaren münchnerischen Art unvergessen bleiben
wird, und wünsche Ihnen Gesundheit und noch viele
schöne Jahre im wohlverdienten Ruhestand.“
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Blume-Beyerle, Leiter KVR
Lieber Hans Meißner!
Ein neuer Abschnitt steht vor deiner Tür – und das nach
vielen Jahren Spitzenkür! Es hat mich immer beeindruckt,
mit welcher Professionalität und Entscheidungskraft, Du
die Geschicke des Taxigewerbes geprägt hast.
Vielen Dank an dieser Stelle, für die Unterstützung und
vertrauensvolle Zusammenarbeit. Bleib gesund und stets
vergnügt, alles Gute und Schöne für dich weiterhin.
Tony Doll, Taxischule
Der Meißner Hanse – eine echte Marke
Man sagt „Tempo“ – und meint ein Papiertaschentuch.
Man sagt „Tesa“ – und meint einen Klebestreifen. Man
sagt „Meißner“ – und meint Taxi! Untrennbar ist beides
miteinander verbunden und als „Mister Taxi“ bist Du
dementsprechend wirklich eine „Marke“, im modernen
Wortsinn ebenso wie nach bayerischem Verständnis. 
TAXIKURIER18
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier 
oder 15 Minuten vor Kursbeginn im 
Schulungsraum bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkunterricht (Basiskurs)
Termin: Donnerstag, 18. März 2010
13.00 – 17.00 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
März 2010
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 3/2010 vom 13.04.2010 bis 11.05.2010
Kurs 4/2010 vom 15.06.2010 bis 13.07.2010
Kurs 5/2010 vom 07.09.2010 bis 05.10.2010
Kurs 6/2010 vom 12.10.2010 bis 09.11.2010
Kurs 7/2010 vom 16.11.2010 bis 14.12.2010
Leserbriefe/Forum

Seite 19

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Als langjährige Weggefährten, insbesondere durch meine
Funktion als Vorsitzender der Münchner Taxikommission,
verbinden uns viele gemeinsame Erinnerungen und Erfahrungen. Daher: aus dem aktiven Berufsleben zurückziehen? Das kann ich mir beim Meißner Hanse nun wirklich
nicht vorstellen. 
Ich wünsche Dir daher viel Zeit für alle Vorhaben und
Aktivitäten, welche Du – so wie ich Dich kenne – bereits
jetzt in Planung hast. 
Herbert Frankenhauser,
Mitglied des Deutschen Bundestages
Hans Meißner zum 65. Geburtstag
Der letzten Januar-Ausgabe des „TAXIKURIER“ ist leider
zu entnehmen, dass zum Ende des Monats Februar sich
Hans Meißner mit Erreichen des Rentenalters zur Ruhe
setzen wird. Damit endet für das Taxigewerbe in München, Bayern und Deutschland eine große Ära, die mit
seinem Namen und seinen Erfolgen verbunden ist. Natürlich sei ihm sein höchst verdienter Ruhestand von Herzen
gegönnt, aber wie viele andere seiner Freunde werde auch
ich diesen erfolgreichen Unternehmer und Organisator,
dieses g’standene bayerische Mannsbild an der Spitze des
Taxi-Gewerbes sehr vermissen. 
Es war vor zwanzig, dreißig Jahren in meiner Zeit als
Kreisverwaltungsreferent der Landeshauptstadt München
und dann als Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium, dass ich Hans Meißner kennen und schätzen gelernt
habe. Ich habe erlebt und dann nach Kräften unterstützt,
wie sich Hans Meißner als der neue Vorsitzende des
Münchner und bayerischen Taxigewerbes intensiv um die
Einführung von Sach- und Fachkundelehrgängen und
Prüfungen bemüht und die Ausbildung in der Betriebsführung vorangetrieben hat. Ihm ist zu danken, dass der
Landesverband Bayern als erster in München, Nürnberg
und Würzburg bei den IHK Fachkundeprüfungen durch -
geführt hat. Ortskenntnisse, Sprachkenntnisse, Erreichbarkeit, Verlässlichkeit, gute Betriebsführung, Ordnung und
Sauberkeit – das waren von Anfang an seine Ziele für
sein Taxigewerbe in der heutigen Zeit. Nach rund einem
Vierteljahrhundert seines Wirkens als Vorsitzender in
München und Bayern, einem kaum glaublichen Jubiläum,
verwirklichen die vorbildlichen Taxiunternehmer und 
-fahrer seiner Taxi-München eG als größte Taxigenossenschaft Europas eindrucksvoll seine Vorstellungen von
einem modernen, erfolgreichen Taxigewerbe. 
Hans Meißner erinnert mich immer ein wenig an Xaver
Krenkl, diesen wohlbestallten Pferdehändler und Lohn -
kutscherei-Inhaber, selbstbewusst, bodenverbunden und
geradeheraus, Respektperson mit nicht übermäßigem
Respekt vor der Obrigkeit, dessen Pferde vierzehn mal den
ersten Preis auf den Oktoberfest-Pferderennen gewonnen
haben. Der hat mit seinen prachtvollen englischen Rössern vor der Kutsche verbotenerweise die Equipage des
bayerischen Kronprinzen Ludwig überholt und auf dessen
milde Zurechtweisung - „aber Krenkl, das geht doch
nicht“ – mit dem unsterblichen, stolzen Satz geantwortet:
„Majestät, wer ko, der ko!“ 
Hans Meißner als Xaver Krenkl unserer Tage, mit den
Zügen eines „Herrn Hirnbeiß“, wie ihn Franziska Bilek so
liebevoll und hinreißend münchnerisch-bayerisch gezeichnet hat: Wenn das individuelle Personenbeförderungsgewerbe bei uns ein Gesicht hat, dann ist es das seine.
Dr. Peter Gauweiler, 
MdB, Staatsminister a.D.
Lieber Hans,
als vermutlich der älteste Weggefährte möchte Ich Dir
auch ein paar Zeilen zukommen lassen.
In den 60iger Jahren hast Du bei mir den Taxikurs absolviert. Dein Streben nach Verbesserungen war vorprogrammiert und die logische Schlußfolgerung war eine Gründung einer Interessengemeinschaft/IG). Nach einiger Zeit
wurdest Du mit demokratischen Mitteln der Vorsitzende
der Taxivereinigung München und etwas später der geschäftsführende Vorstand der AUTORUF eG. Nach der
Umbenennung in Taxi-München eG ging es weiter steil
aufwärts. Erst Landesverbandsvorsitzender und zum
TAXIKURIER 19
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Familienrecht / Sozialrecht
Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

Seite 20

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Schluss Präsident des Bundesverbandes. Du hast alle
Widerlichkeiten durchlaufen und bestanden. Bei den
Kollegen war Deine Merkfähigkeit resepekteinflössend. Du
hast immer versucht, die Taxi-München eG in ruhiges
Fahrwasser zu steuern, auch wenn einige Möchtegern-
Revoluzzer das Aufgebaute vernichten wollten.
Meine Frau und ich wünschen Dir zu Deinem 65. Geburtstag – und dem nachfolgenden (Un)Ruhestand – viel Gesundheit und alles Gute.
Kurt Hetzel, 
ehem. Leiter der Taxizentrale
Die Mitarbeiter sagen danke
Nach fast 25 Jahren tritt unser Vorstand Hans Meißner am
1. März 2010 seinen wohlverdienten Ruhestand an. Mit
dem Ende dieser Ära tut sich nicht nur in der Geschäftsführung eine nur schwer zu schließende Lücke auf, sondern es
geht ein Chef in den Ruhestand, der in erster Linie immer
versuchte, Mensch zu sein und zu bleiben, und anstehende
Probleme möglichst praxisnah zu lösen.
Derzeit über 80 Mitarbeiter und auch viele ehemalige Angestellte der Taxi München eG lernten Hans Meißner als einen Chef kennen, der für jeden einzelnen immer ein offenes
Ohr hatte, wenn irgendwo der Schuh gedrückt hat. Er war
für viele Angestellte der Psychologe, der Steuer- und
Rechtsberater, ein Fachmann für Immobilienfragen oder
oft auch nur der gute Vater, dem man sein Herz ausschütten durfte, wenn man nicht mehr weiter wusste.
Hans Meißner war und ist ein Mann, der nie ein Blatt
vor den Mund genommen hat, sondern stets das gesagt
hat, was er dachte, auch wenn dies nicht immer jeder
hören wollte. Sein Ziel war das Wohl der Taxi München
eG und auch deren Mitarbeiter. 
Die Angestellten der Taxizentrale sagen auf diesem
Wege ein herzliches Vergelt`s Gott für die vergangenen
24 Jahre und wünschen Hans Meißner für den bevor -
stehenden Lebensabschnitt alles erdenklich Gute.
Die Mitarbeiter der Taxizentrale
Ein großartiger Stratege und ein geschickter 
Verhandlungsführer
So wird mir Hans Meißner in Erinnerung bleiben. Es
ging um eine für die Stadt München entscheidende
Veranstaltung und – wie immer – ums Geld. Der GTM
(Germany Travel Mart) 1993 mit Teilnehmern aus der
ganzen Welt, war in trockenen Tüchern, nur der Transport vom Olympiapark zu den Hotels mit dem Bus noch
offen. Das Referat für Wirtschaft und Arbeit des Herrn
Dr. Wieczorek hatte keine 5.000,00 DM dafür, obwohl
das der einzige Beitrag war, den die Stadt zu leisten hatte.
Was nun? BMW als Nachbar war naheliegend, jedoch
BMW-Taxis zu nutzen ging nicht, da für ca. 800 Gäste
nur ca. 85 BMW-Taxis zur Verfügung gestanden hätten.
Also auf zu Mercedes-Benz und hier trat nun Hans
Meißner in Aktion. Er verhandelte mit Harald Wenzel,
dem damaligen Mercedes-Statthalter und schaffte es,
10.00,00 DM flüssig zu machen, mit der Auflage, dass
ausschließlich Mercedes-Taxis die Gäste zu den Hotels
zurück fuhren.
Vielen Dank Hans Meißner, Sie haben für den Münchner
Hotel Verbund immer ein offenes Ohr gehabt und waren
stets ein fairer Partner.
Ihr Karl F.E. Niggemann,
Geschäftsführender Gesellschafter
Münchner Hotel Verbund GmbH
So is er hoid (aus der Sicht vom Hienreiner Rudi)
Herrschaft, wia schnell vergeht die Zeit
nach 22 Johr is jetzt soweit:
Unser Hanse ramt sein’ Disch, 
weil eam as Rentnerdasein liaba is.
Verdient hod er se’s ja scho,
denn er hat narrisch vui für uns do.
Für jeden hod er g’habt a offn’s Ohr
und koana war mit seine Sorg’n alloa.
TAXIKURIER20
Leserbriefe/Forum (Fortsetzung)

Seite 21

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TAXIKURIER 21
Für Deinen weiteren Lebensweg, der mit Sicherheit
noch viele interessante Aufgaben für Dich bereithält,
wünsche ich Dir von ganzem Herzen nur das Allerbeste,
Gesundheit, Glück und eine gehörige Portion Spaß.
Dein Rudi Rötzer
Sehr geehrter Herr Meißner,
zu Ihrem 65. Geburtstag gratulieren wir Ihnen im Namen der
Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern
und wünschen Ihnen auf diesem Wege alles Gute, Gesundheit
und persönliches Wohlergehen. Dieser Tag ist aber auch
zugleich ein großer Meilenstein in Ihrem Leben, denn Sie
verabschieden sich offiziell aus der Taxiwelt. Einerseits
unvorstellbar nach so vielen Jahren der emsigen Betriebsamkeit und des übergroßen Engagements für die Taxibranche
bayern- als auch deutschlandweit, andererseits wohlverdient
mit etwas mehr Ruhe und Muße die kommenden Jahre genießen zu können.
Seit den 70er Jahren haben Sie sich größte Verdienste im
Taxigewerbe erworben und als Ur-Bayer maßgeblich für
Ordnung und Struktur für die Taxler gesorgt. Ihre boden -
ständige wie temperamentvolle Art, die Interessen des Taxiund Mietwagengewerbes zu vertreten, hat Ihnen Respekt und
Anerkennung eingebracht. 
In der IHK-Arbeit haben Sie sich über Jahrzehnte aktiv
eingesetzt, angefangen 1983 als Mitglied im Verkehrsausschuss, seit 1987 Mitglied der Vollversammlung und Mitglied
im Arbeitskreis Wirtschaftsregion München. 1998 wurden
Sie für Ihren hervorragenden ehrenamtlichen Einsatz mit der
Ehrenmedaille in Silber geehrt. Wir haben Ihre Erfahrung
und ihr Durchsetzungsvermögen in allen Facetten Ihres Wirkens zu schätzen gewusst. Ohne Leidenschaft und Hingabe
war das nicht zu erreichen. 
Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir Ihnen nochmals alles Gute, verbunden mit viel Lebensfreude und Ihrer
gewohnten Power.
Dr. Rothkopf,
Geschäftsführer IHK München 
Die Genossenschaft, die hod er g’lenkt
oft schneller, wia a Anderer denkt.
Drum steht’s jetzt do so wunderbar
technisch und aa finanziell sogar.
Da Hanse war immer d’rauf bedacht
wia ma’s Taxig’schäft rentabel macht.
Ned nur in München, aa im ganzen Land
war sei Sachverstand g’frogt und anerkannt.
S’gibt ned leicht an Paragraph,
den da Hans ned wissen dad.
Und des Oane is ganz g’wieß,
dass er a wandlnd’s Lexikon is.
Diskussionen mit de Behörden hod er nia ned g’scheit,
solang’s nur guad war für de Taxileit.
Sei Neigierd’ hod’n immer informiert
wos bei de Fiaker so ois passiert.
Ois Chef da war da Hans grandios.
Aa seine Angestellten fanden ihn famos.
Ned umasunst san vui scho glei
zwanz’g Johr und länger no dabei.
Da Computer war für’n Hanse wia a Gift.
Do nahm er scho liaba sein’ bleiern Stift,
schrieb damit seine historischen Reden nieder
und gab’s auf de Versammlungen wieder.
Sei boarische Rhetorik is von allerfeinstem Adel
vui besser wia jeda Komödienstadl.
Sei Schlagfertigkeit is sensationell:
Wia war des glei mit’m Soiztransport im Sahel?
An Hans, den regt so schnell nix auf,
er is stets g’spaßig und guad drauf.
So Mancher kam zu eam so gern,
der nur woit saubläd o’gredt werd’n.
A narrische Freid hod’s mit Dir g’macht!
Nebam Arwan hamma aa vui g’lacht.
De Zeit, de war scho schee mit Dir.
Hans, recht sakrisch dank i Dir dafür!
Lieber Hans, 
für Dein herausragendes Engagement für die Taxi-
München eG und das gesamte Taxigewerbe danke ich
Dir recht herzlich. Es war mir eine große Ehre, als
Vorstandskollege ein Jahr mit Dir zusammenarbeiten
zu dürfen. Diese Zeit war für mich sehr spannend,
interessant und lehrreich, oft war es auch lustig, kurzum: Ich möchte diese Zeit nicht missen.

Seite 22

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TAXIKURIER22
Kennzeichen eines echten Münchner Originals
H wie Heimatverbunden und Hosenträger
A wie absolut, ambitioniert und authentisch
N wie nachhaltig und natürlich
S wie schwergewichtig und schwer wichtig
M wie Meißner – machtvoll und polarisierend –
E wie effektiv und erfolgreich
I wie intensiv und interessiert
S wie sparsam, sozial und solidarisch
S wie scharfsinnig, schlagfertig und stur
N wie nachdenklich, nachtragend und nachdrücklich
vorausschauend
E wie eisenbeschlagen und einfühlsam
R wie raue Schale – weicher Kern
Dem Großhirn und Gedächtnisakrobaten des Münchner, des
Bayerischen und des Deutschen Taxigewerbes alles Gute zum
65. Geburtstag!
Alexander von Vèver
Urs Michael Kalschegg
Lieber Hans,
Jahrzehnte gingen wir gemeinsam für das Deutsche
Taxigewerbe und bewegten sehr viel. Wir waren nicht
immer einer Meinung – „kann man auch nicht“, weil
Bayern und Preußen doch des Öfteren anderer Meinung sind. Fur Dich, lieber Hans, gab es das bayrische
PBefG, für die Preußen die BOKraft.
Das war gut so, weil wir uns aneinander gerieben und
gerauft haben. Einer gab immer nach – „wer, weiß ich
leider nicht mehr.“ – Eines weiß ich: Wir waren immer
fair und aufrecht zueinander.
Rucken an Rucken haben wir fur das Deutsche Taxigewerbe manchen Kampf ausgetragen und oft gewonnen.
Die schönste Seite an Dir war, dass wir viel Spaß hatten und viel gelacht haben. Dies werde ich vermissen.
Erinnern kann ich mich an zwei Begebenheiten: Wir
waren nach der Wende in den neuen Bundesländern
unterwegs und folgendes passierte:
Einmal bist Du im Hotel mit der gesamten Umrandung
der Dusche ins Zimmer gefallen, weil Du aufgrund
Deiner Körpermasse nicht mehr herausgekommen bist
und ein anderes Mal warst Du in Deinem Ausgehanzug
auf der Toilette und mit der Zugkette hast Du den Wasserkasten heruntergerissen – Bayer war nass und Preuße lachte. Ich hätte gern noch mehr von Dir geschrieben, aber der Platz wurde nicht ausreichen. Lieber
Hans, auf ein Wiedersehen freue ich mich schon heute.
Dein Freund Dieter Zillmann
Lieber Herr Meißner,
wenn man von wahrer Treue zu Mercedes sprechen
kann, dann kann man getrost von Hans Meißner
sprechen.
1966 in das Taxigewerbe und bald darauf (1967) in
einen Mercedes 220 SE eingestiegen. Im Laufe seiner
Karriere als Unternehmer für kurze Zeit auf ein
Fremdfabrikat umgestiegen, dann wieder zum „Stern“
zurückgekehrt und bis heute ein begeisterter „Stern-
Fahrer“ geblieben. Das ist Hans Meißner!
… und als echter Münchner hat er mir bei meinem
Start in München auch gleich auf seine Art Starthilfe
geleistet, wie man eine Weißwurst richtig isst. Er hat
er mich kurzer Hand in den Schlachthof entführt und
zu Weißwurst mit Brez’n und Weißbier eingeladen und
zwar so lange, bis ich es konnte. Danach war ich nicht
mehr weit vom sprichwörtlichen bayerischen Himmel
entfernt.
Lieber Herr Meißner, ich möchte Ihnen zu Ihrem
Geburtstag am 24. Februar gratulieren und wünsche
Ihnen von ganzem Herzen alles Gute, Gesundheit und
dass Sie Ihren Ruhestand noch lange genießen können.
Ihr Ulrich Kowalewski,
Direktor Mercedes-Benz München
nnn%bXk`%[\sHOTLINE'(/',B8K@'''(/'$,,)/+'' !
Das Deutsche Taxigewerbe 
verabschiedet eine 
markante und eigenwillige 
Persönlichkeit.
Alles Gute für Ihre Zukunft wünschen Ihnen,
sehr geehrter Herr Meißner,
die Kienzle Argo Taxi International GmbH
und ihre Mitarbeiter.
Leserbriefe/Forum (Fortsetzung)

Seite 23

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23TAXIKURIER
Gruß aus Starnberg
Auch im Namen der gesamten Taxiunternehmer im Landkreis Starnberg möchte ich mich für die immer währende
und tatkräftige Unterstützung in allen Belangen recht
herzlich bedanken und wünsche noch einen sehr langen
und vor allem Gesunden Ruhestand. 
Reinhold Kopf (eh. Kreisobmann)
A Hund is er scho…
Es gibt wenige Menschen, auf die diese bayerische Ehrenbezeichnung so gut passt wie zum Hans Meißner. 
Deshalb erlaube ich mir nach jahrzehntelanger Erfahrung
diese in unserem Land ja respektvolle Anmerkung zum
Abschied des Obertaxlers aus dem Verbands- und Genossenschaftsleben. Er war und ist ein würdiger Nachfahre
des berühmten Lohnkutschers Xaver Krenkl, der König
Ludwig I mit seinen Pferdestärken überholte und ihm
zurief „Majestät, wer ko der ko!“ . Kennen gelernt habe ich
den Meißner Hans in meiner Berufstätigkeit als Zeitungsredakteurin als einen unerschrockenen Verfolger der
schwarzen Schafe in der Branche und damit auch als
einen Hütehund der Taxlerherde und ihres guten Rufes.
Schätzen gelernt habe ich ihn in meiner über ein Jahrzehnt ausgeübten Funktion als Vorsitzende der Taxikommission, die mir als Stadträtin der Landeshauptstadt übertragen wurde. Vor allem seine unerschöpfliche Sachkunde
und seine Eigenschaft als erfolgreicher Pfandfinder im
immer dichter werdenden Paragrafenwald und Verordnungsdickicht im Bund und in den Ländern. Mit seiner
untrüglichen Spürnase hat er immer die drohenden Gefahren, die ja auch des Öfteren von inkompetenten oder
ignoranten Persönlichkeiten auf allen Ebenen in Gang
gesetzt wurden, erschnüffelt und oft genug verbellt, beziehungsweise zum Nutzen der Branche sein Wissen und
seine Erfahrung zu einer positiven Wende eingesetzt. Seine oft bei Jahreshauptversammlungen gnadelosen Formulierungen über ungerechtfertigte Privilegien von Konkurrenten jeglicher Art haben den Hund auch manchmal zum
Kampfhund mutieren lassen. Und im Kampf um Wohl und
Wehe der Branche haben so manche Gegner ordentliche
Blessuren abbekommen. Er selbst trug ebenfalls einige
Narben davon, hie und da vielleicht auch gerechtfertigt,
wenn der Regierungsstil als Vorsitzender und Präsident
gar zu dominant wurde. Eine Würdigung zum Abschied
aus dem „Berufsleben“, so möchte ich das nennen, ist keine Grabrede nach dem Motto „hihil nisi bene…“, deshalb
bitt ich um Nachsicht auch für diese letztere kritische
Anmerkung. Schließlich ist der Hans Meißner ja auch
quicklebendig. Dass das so bleibt, das wünsche ich mir für
den Mann, der noch viele Möglichkeiten hat, sein große
Kompetenz, auch sein Hobby als Historiker, weiterhin zum
Nutzen des Taxiwesens einzusetzen. Wer ko der ko!
Barbara Scheuble-Schaefer
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TAXIKURIER24
Hans Meißner – immer im Bilde!

Seite 26

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26 TAXIKURIER
Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
T
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstaben „T“ .
TARIF – (s. auch Fiaker-ABC 1/2006). Viele
Fahrgäste empfinden es als störend, dass
sie schon beim Losfahren 2,90 Euro schuldig sind, obwohl in diesem Moment noch
gar keine Leistung stattgefunden hat. Für
manchen Kunden ist das eine Hemmschwelle, als würde im Wirtshaus schon
beim Hinsetzen eine ‚Platzgebühr’ von
2,90 verlangt, obwohl er vielleicht nur
schnell ein Bier trinken will. Wie wäre es,
die Einschaltgebühr von derzeit 2,90 Euro
auf 20 Cent zu reduzieren, und statt dessen ab der zweiten Person jeweils 1,00 Euro Zuschlag zu verlangen?
Wie wäre es ferner, die ersten beiden
Kilometer auf je 2,50 Euro zu verteuern,
um dann (bei steigender Kilometerzahl)
stufenweise wieder auf den heutigen Tarif
zurückzukommen. Also letztlich wieder 
ab zehn Kilometer Beförderungsstrecke je
1,25 Euro.
„Gelackmeiert“ wäre natürlich derjenige,
der mit einem Einsteiger vom Siegestor
zum Odeon fährt und dann, nach obigem
Beispiel 2,50 Euro statt 4,30 Euro auf dem
Wecker hat (gerechnet: ein Kilometer Beförderungsstrecke ohne Wartezeit). Bei drei
Fahrgästen auf gleicher Strecke wären es
dann übrigens bereits 4,50 Euro (2 x Personenzuschlag zu je 1,00) und somit schon
kein Verlust mehr gegenüber heute. Entscheidend dabei ist, dass sich die Taxis
mehr besetzt (!) bewegen, denn unser Problem sind nicht die Benzinpreise, sondern
die überlangen, sinnlosen Wartezeiten an
überfüllten Standplätzen, während ein Teil
der potentiellen Kunden Strecken von ein
oder zwei Kilometern lieber zu Fuß geht.
Die berühmt – berüchtigte Kurzstrecke tut
uns bekanntlich nur dann weh, wenn wir
zuvor ewig lange gewartet haben und 
uns hernach schon wieder viereckige Radl
holen – wenn wir überhaupt noch einen
freien Stand finden. Zur Klarstellung: dies
soll nur mal eine Denkvariante sein, wie
man – zusätzlich zur schon existierenden
Kundschaft – evtl. weitere Fahrgäste gewinnen könnte. „Kleinvieh macht auch
Mist“, wie ein altes Sprichwort sagt, und
viel Kleinvieh macht dann schon einen
ganzen Haufen davon!
Taxi – Der schönste Arbeitsplatz der Welt,
wenn neben den Rädern auch der Rubel
rollt. Weniger toll freilich, wenn man wie
eine verblühte Schönheit in der Hansa -
straße auf Kundschaft wartet, die dummerweise gerade keine Lust hat. Aber da muss
man durch!
Motorisierte Disco, mobiler Beichtstuhl,
rollende Meckerbude, fahrender Kindergarten, rasende Leidenschaft oder gleitende Bewegung – was wir unseren Fahrgästen bieten, liegt nicht nur an den äußeren
Umständen, sondern ganz besonders auch
an uns selbst. Und es liegt an jedem Einzelnen von uns, ob ein Fahrgast ein anderes Mal wieder ein Taxi nimmt, oder selbst
beim größten Sauwetter lieber zu Fuß zur
nächsten Haltestelle geht. Leider ist die
konsequente Kunden-Abschreckung durch
Unfreundlichkeit und saumäßigen Fahrstil
in unserem Gewerbe das einzig Professionelle, was ein nicht geringer Teil unserer
‚Kollegen’ anzubieten hat. Frisch verliebt
oder gerade getrennt, Vorfreude auf den
Urlaub oder Ärger mit dem Chef, gestern
zu viel gesoffen und heute verschlafen –
unsere Kunden bringen alles mit, was das
Leben so im Petto hat. Ein guter Fiaker
federt solche Dinge ab und lässt vor allem
seine eigenen Launen vor Dienstantritt
zuhause. Schließlich will auch keiner von
uns von einem missmutigen Kellner bedient oder von einem grantigen Chirurgen
operiert werden.
Theresienhöhe – Durch die Einbahnstückelungen in Gollier- und Kazmairstraße hat
dieser Taxistand etwas an Bedeutung verloren, während der „Ganghofer“ dadurch
aufgewertet wurde. Auch „alte“ Hasen in
unseren Reihen können hier nervös werden, wenn der Fahrgast nur die Zieladresse
nennen kann, jedoch selbst nicht genau
weiß, in welchem Einbahnstück die Hausnummer liegen könnte. Als Hans Meißner
hier seine Kinder- und Jugendjahre ver -
lebte, war es da noch ein bisserl übersichtlicher – und der Weg zur nächsten Brauerei war auch nicht weit. Was ihn freilich
nicht daran hinderte, bei Spaten seine
Brauer-Lehre zu absolvieren.
Total sinnlos – Wie wär’s denn für heute
mit der Ampel Klenze-/Auenstraße (30 m
weiter, Klenze-/Wittelsbacher Str. geht’s
doch auch ohne!), oder Maximilianeum
abwärts, oder vielleicht mit Westend-/Ammerseestraße? Auf der nach oben offenen
Nonsens-Skala wären auch Tivoli-/Theodorparkstraße oder Rumford-/Zwingerstraße zu erwähnen – wohl gemerkt: allesamt
Ampeln, die meist oder sogar immer 24
Stunden am Tag in Betrieb sind, also auch
Sonntagmorgens um vier, wenn besonders
viele Fußgänger, Trambahnen und Schulkinder unterwegs sind. Das Ampelchaos
von der Sonnenstraße zum Rechtsabbiegen in die Lindwurmstraße – mit entsprechender Abgasproduktion – wäre auf dem
einfachsten Wege zu minimieren, wenn
man nach „Foto Sauter“ rechts abbiegen
dürfte (darf man heute auch), aber dann
durch eine einspurige Trasse zwischen
Trambahnrondell und Matthäuskirche zur
Lindwurmstraße fahren könnte. Dann
müssten die Rechtsabbieger nicht auf einer
Strecke von 100 Metern gleich zwei mal
die Trambahngleise queren, auf den
immerhin vier (!) Linien unterwegs sind.
Bei der so neu gewonnenen Einmündung
in die Lindwurmstraße würden ein Stoppschild und ein fetter Zebrastreifen völlig
genügen, um die Sicherheit der querenden
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum
Dr. Hingerle GBR
(seit 1979)
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Seite 27

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Fußgänger und Radfahrer zu garantieren.
Nicht zuletzt könnte dann die hässliche
vierspurige Stadtautobahn (bzw. Steh-
Bahn) auf lediglich zwei Fahrspuren zur
Blumenstraße reduziert werden. Aber warum einfach, wenn’s kompliziert auch
geht. Hauptsache, das Feindbild vom
asozialen Luftverpester bleibt bestehen.
Anfang Januar glänzte die „verkehrspolitische Sprecherin“ (!) der Rathaus-Grünen
mit der Superidee, beim Überschreiten der
Feinstaubobergrenzen sogenannte „Pförtnerschaltungen“ einzuführen, bei denen
eine Ampel dann halt auch mal eine halbe
Stunde oder länger die Einfahrt in bestimmte Viertel verbietet. Wie dann aber
Not- und Rettungsdienst, städtische Busse,
Handwerker, Lieferanten und eben auch
Taxis zum Kunden kommen, oder anders
gesagt, wie ihr biologisch-dynamisches
Müsli dann ins Supermarktregal kommt
(per Hubschrauber?), verriet Frau Verkehrsexpertin leider nicht. Über so viel
Sachverstand kann man nur mehr die
Füße zur Faust ballen
Totales Rauchverbot – Nach dem vom
famosen Schüttel-Schorsch ausgelösten
Kasperltheater der letzten zwei Jahre,
droht uns jetzt mit großer Wahrscheinlichkeit das totale Rauchverbot selbst in Stehkneipen und bisherigen „Raucherclubs“ .
Interessant war es, die Leute anzuschauen,
die sich in lange Schlangen einreihten, um
das Volksbegehren zu unterstützen: Typinnen und Typen, die in ihrem Leben noch
nie in einer Eckkneipe waren und garantiert auch nach dem totalen Rauchverbot
nie jemals „Bei Harry“ oder das „Excess“
besuchen werden. Es scheint sich das Motto durchzusetzen: was ich nicht will, dass
einer tu, verbiete ich ihm jetzt im Nu! Der
an Höhenangst leidende Winter-Hasser
Schrotti plädiert in diesem Sinne für ein
totales Verbot von Fallschirm- und Bungeespringen, von Bergsteigen und allen
Arten von Wintersport, ferner von Haustieren (natürlich außer Katzen, da hat er
nämlich selber welche), von Porsche und
Ferrari (kann er sich eh’ nie leisten) und
überhaupt von allen Dingen, die er sowieso nicht mag oder nicht kann. Mal im
Ernst: wenn der Bedarf nach völlig rauchfreien Stehkneipen so groß wäre – warum
gibt es sie dann nicht längst? Wirte, die
mit allen möglichen Verrenkungen um
Gäste kämpfen, hätten doch längst diese
Marktlücke erkannt – wenn es sie gäbe.
Die Betreiber dieser kleinen Genickschuss-
Stüberl fürchten zu Recht das absolute
Qualmverbot, denn irgendwann ist es für
den langerprobten Turnierraucher lustiger
und zudem billiger, zuhause einen Sixpack
Plastik-Bier vom Lidl-Bräu zu schlürfen,
als sich in der „Gruam“, dem „Marktstadl“
und wie sie alle heißen, von alten Betschwestern und militanten Ex-Rauchern
das Lungenstäbchen knicken zu lassen.
Mit den Stüberl-Wirten werden insbesondere die Nachtfahrer diese gesundheitliche
Zwangsbeglückung durch zurückgehende
Umsätze deutlich zu spüren bekommen.
Ach ja: schlechte Umsätze gehören übrigens auch verboten. Und zwar sofort!
Taxameter des Monats
Kaum fällt in einem noch so wichtigen Gespräch eine Taxi-Nummer, so
weiß Hans Meißner sofort eine Geschichte oder Anekdote zu Fahrzeug
oder Fahrer zum Besten zu geben. Egal ob sich die Geschichte letzte
Woche oder vor über dreißig Jahren ereignete, Hans Meißner hat sie nicht
vergessen.
Sparsamkeit zeigt sich auch bei kleinen Dingen. Wer glaubt, dass man
einen nur noch zwei Zentimeter langen Bleistift weder anspitzen und noch
verwenden kann, der irrt. Hans Meißner hat immer eine Verlängerung
parat, um so auch noch das letzte Grafitkorn eines Bleistiftes zu nutzen.
Und wehe dem, der glaubt, so fitzelkleine Beistifte entsorgen zu müssen,
den ereilt Meißners Zorn. Denn gespart wird, wo es geht.
Traditionen müssen bewahrt werden, nichts anderes heißt konservativ.
Menschen, die sich der Verwendung von Computern verweigern, nennt
man in der heutigen Zeit auch konservativ. Und wie bei allem ist es immer
eine Frage des Betrachters, ob man Tradition bewahrt oder sich dem Fortschritt verweigert. Hans Meißner hat für sich entschieden, dass er Traditionen bewahrt, und so verwendet er auch heute noch statt eines digitalen
Kontakt-Managements lieber Stift und Adressbüchlein.
Sparsamkeit kann zur Lärmbelästigung führen. Jeder kennt das metallische
Klirren, dass Hans Meißner auf seinem Weg durch die Gänge der Taxi-
Genossenschaft produziert? Die Ursachen für das Klirren sind kleine Eiserl,
die sich Hans Meißner aus Sparsamkeit an die Absätze seiner Schuhe
montieren lässt. Die Absätze sind damit zwar vor zu schneller Abnutzung
geschont, aber den durch die Eiserl entstehenden Lärm würde das Referat
für Umweltschutz als gesundheitsschädliche Lärmbelästigung einstufen. 
Ein klingelndes Telefon ist Hans Meißner ein Graus. Egal wie wichtig die
gerade laufende Besprechung ist, egal wie wichtig konzentriertes Durch -
arbeiten der Akten ist, egal wie wichtig sein Besucher im Büro ist, Hans
Meißner greift sofort zwanghaft zum Hörer. Abgesehen davon, dass
dadurch Besprechungen mit Hans Meißer immer mindestens doppelt 
soviel Zeit benötigen als nötig, fühlt sich sein Gegenüber zurückgesetzt
und nicht ernst genommen. (CR)
Wenn im Kreuzworträtsel nach Marotte gefragt wird, so ist meist das Wort
„Eigenheit“ die Lösung. Manche Eigenheiten rufen eher ein Schmunzeln und
andereeher ein Kopfschütteln hervor. Hans Meißner zeichnet sich durch so manche
Eigenheit aus.
Die Marotten des 
Hans Meißner
TAXIKURIER 27

Seite 28

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Taxi-Check München
Der „Meißner“ geht …
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer.
Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-
Scout mit einer besonderen Aufgaben -
Pflichtaufgaben als auch freiwillige
Leistungen und Wünsche unserer Fahr -
gäste erfüllt werden. 
stellung auf Münchens Straßen und
Standplätzen unterwegs und berichtet 
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
28 TAXIKURIER
Der Vorstand der Taxi-München eG geht
in den wohlverdienten Ruhestand. Wie
kein anderer hat Hans Meißner über Jahrzehnte das Taxi-Gewerbe mit seiner
überzeugenden Persönlichkeit und vielen
Innovationen entscheidend geprägt. 
„Ich habe gehört, der Meißner geht“, mit
dieser Aussage hat sich unser Taxi-Scout
unter die Taxler Münchens gemischt und
die Stimmen zum Abschied unseres Bosses gehört.
Taxi 1: ✷✷
(Nr. 2281, 16. Dezember, 15.40 Uhr,
Marienplatz)
Zwischen Currywurstbuden und Rauschgoldengel kämpfe ich mich durch den
Christkindlmarkt und lande im Taxi dieses
wahrscheinlich persischen Fahrers. Nach
reizendem Smalltalk komme ich auf den
Punkt und sobald der Name Meißner gefallen ist, wird der Mann einsilbig. „Ja,
der geht in einem Monat.“ Inwiefern er
dies beurteilt, bleibt mir leider verborgen.
Taxi 2: –
(Nr. 1525, 16. Dezember, 16.00 Uhr,
Sonnen/Waldbarth)
Dieser Fahrer konzentriert sich nur auf
sein Geschäft und Fahrtziel. In punkto
„Meißner“ keine Reaktion, den kennt er
nicht. Als ich Funktion und bevorstehende Pensionierung des gewichtigen
Mannes beschreibe, hilft das auch nicht
weiter.
Taxi 3: ✷✷
(Nr. 2689, 16. Dezember, 16.20 Uhr, 
Max-Joseph)
Die eisige Kälte treibt mich in dieses
wohltemperierte Taxi. Nachdem ich mich
etwas warm geredet habe, spreche ich das
Thema an. „Ja, der Meißner, war jahrelanger Vorstand der Taxigenossenschaft
und geht in Rente.“ Zu weiteren Äußerungen kann ich neugieriger Fahrgast
den eher verschlossenen jungen Mann
nicht bewegen.
Taxi 4: ✷✷✷✷ (Gewinner)
(Nr. 3041, 17. Dezember, 13.15 Uhr,
Kurfürstenplatz)
„Der könnte locker noch 10 Jahre weitermachen, so wie der beinander ist.“ Nach
Ansicht dieses gut gelaunten Fahrers geht
mit dem Ausscheiden Hans Meißners eine
bedeutende Ära seinem Ende zu. Aber
nicht nur über die Erfolge des Vorstandes,
sondern auch über dessen Hobbys scheint
er Bescheid zu wissen. „Die Landwirtschaft, da komm ich her, und dem geht er
wahrscheinlich ab Februar nach“, meint
der Mann zu wissen. 
Taxi 5: ✷✷✷
(Nr. 291, 17. Dezember, 13.30 Uhr,
Kurfürstenplatz)
„Mit dem Herrn Meißner habe ich zweimal sehr gute Erfahrungen gemacht“ . 
Der junge Ausländer steht klar zu dieser
Aussage und beschreibt den Weggang als
bedauerlich. „Er war mir gegenüber sehr
hilfsbereit“ . Ausführliche Details bleiben
offen, da die Rufsäule blinkt und der
nächste Fahrgast wartet.
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Der Gewinner – Taxi 4!
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81377 München
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Seite 29

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den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
✗Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
✗Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
Außergewöhnliche Kollegen
Der Meisterdetektiv
Vor Jahren wurden älteren Damen bei Arzt- oder Krankenfahrten nach dem
Zahlungsvorgang die Geldbörsen entwendet.
Die Geschädigten gaben zwar Personenbeschreibungen ab, die jedoch auf viele
Taxler passten. Anzeige „gegen Unbekannt“ wollten viele nicht stellen.
Nach einigen Wochen ging erneut der Anruf einer geschädigten Dame in der
Zentrale ein. In diesem Falle jedoch mit einer exakten Personenbeschreibung. 
Nach kurzer Beratung, wer denn der ältere, gepflegte, höfliche und hilfsbereite
Fahrer sein könnte, unterbrach Hans Meißner lautstark die Runde: 
„Das kann nur der … sein.“ 
Sein Elefantengedächtnis bestätige den Anfangsverdacht. Der Dieb war geständig
und ab diesem Zeitpunkt ohne Genehmigung und P-Schein. (MH)
Dass sich im Taxigewerbe Menschen
aller Nationen und Rassen befinden,
wissen wir. Auch finden wir von Ungelernten bis zu Akademikern eine unglaubliche Bandbreite, wie es sie sonst in
kaum einer Branche gibt. Und dann gibt es
Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen, besonderen Hobbies
frönen oder spezielle Kenntnisse haben.
Der TAXI KURIER will Ihnen diese außer -
gewöhnlichen Kollegen vorstellen.
In dieser Ausgabe: Hans Meißner

Seite 30

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TAXIKURIER30
Recht um’s Taxi
Ein Taxler geht in Rente
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt
Rechtsauskunft über taxirelevante Themen.
Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt
Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer
ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrs -
ordnungswidrigkeiten spezialisiert.
Ein Taxikönig geht in Rente. So wollen
wir ihm und anderen renteäugelnden
Taxifahrern ein paar Hinweise mit auf
den Weg geben.
1. Keine Altersgrenze 
Viele Taxifahrer hören mit dem Taxifahren auch im hohen Alter nicht auf. Sie
sind süchtig, taxisüchtig, sie brauchen
den wechselnden Sozialkontakt, lieben
die Stille der Nacht, empfinden das enge
Taxi als ein Hort der Geborgenheit, eine
brummende Gebärmutter. Oder sie müssen weiter fahren, weil die Rente zu gering ist und der Hinzuverdienst für sie
überlebenswichtig ist. Auf jeden Fall: All
das ist erlaubt, es gibt keine gesetzliche
Altersgrenze für das aktive Taxifahren.
Und falls dem Staat oder der Kommune
künftig doch noch einfallen sollte, eine
derartige Altersgrenze einzuführen, so
werden die Taxifahrer dagegen höherrangiges Europäisches Recht halten können,
das die Altersdiskriminierung unmissverständlich verbietet. Zulässig ist allerdings,
weil zum Schutze der Fahrgäste, die gesundheitlichen Anforderungen etwas
strenger zu handhaben:
2. Seh- und Gesundheitstest 
Bisher reichte für die Verlängerung des
Taxischeins ein einfaches Gesundheitszeugnis von einem Arzt der eigenen
Wahl. Ab 60 Jahren muss man ein wesentlich detaillierteres Gesundheitszeugnis vorlegen. Es muss von einer amtlichen anerkannten Stelle verfasst sein,
die Belastbarkeit, Reaktionsfähigkeit,
Orientierungsfähigkeit und Aufmerksamkeit testet. Das schafft ein älterer Taxifahrer in der Regel nur, wenn er sich gezielt
fit hält. Außerdem benötigt der Taxifahrer für die Verlängerung des Personen-
Beförderungsscheins einen Nachweis über
ausreichendes Sehvermögen. Solch einen
Sehtest müssen zwar auch jüngere Taxifahrer leisten, bei älteren ist das aber oft
eine große Hürde. Da sie die Straßen inund auswendig kennen, merken sie nicht,
dass ihr Sehvermögen nachgelassen hat.
Ein Taxifahrer hat eine Wette bei der
Sendung „Wetten dass“ eingereicht:
Irgendwo in München ausgesetzt, mit
verbundenen Augen, 5 Minuten durch die
Stadt mit 30 km/h fahren. Bei dem Betreffenden ist offenbar nicht nur das Sehvermögen geschwächt. 
3. Hinzuverdienst 
Ein Taxifahrer, der mit 65 Jahren (bei
Frauen teilweise immer noch 63 J.) in
Rente geht, kann so viel hinzuverdienen,
wie er will. Es wird ihm von der Rente
nichts abgezogen. Wer aber vorzeitig in
Rente geht (zB. wegen langer Arbeitslosigkeit, mehr als 35 Versicherungsjahre
oder Schwerbehinderung), bekommt Abzüge (Faustfornel: 0,3 % pro Monat), darüber hinaus wird ihm einiges vom Hinzuverdienst abgezogen, wenn dieser mehr
als 400 Euro im Monat beträgt, zweimal
im Jahr darf der Verdienst dass Doppelte
betragen, also jährlich insgesamt 5.600
Euro.
4. Grundsicherung 
Eine Alternative zum Hinzuverdienst als
älterer Taxifahrer kann die Inanspruch -
nahmne der staatlichen Sozialleistung
„Grundsicherung“ sein. Sie steht als Aufstockungsbetrag auch einem Rentner zu,
wenn mit der Rente die notwendigen Kosten des täglichen Lebens nicht abge deckt
sind. Dieser Bedarf wird vom Gesetzgeber
ziemlich niedrig angesetzt, im Falle eines
Alleinstehenden mit 341 Euro plus Miete
zuzüglich Krankenversicherungsbeiträge.
5. Fahrverhalten. 
Manche Taxifahrer behaupten, die Polizei
habe bei ihnen schon mal ein Auge zugedrückt. Wenn das stimmt (ich habe auch
schon das Gegenteil gehört), wird sich der
Taxi-Rentner gehörig umstellen müssen.
Keine Raserei mehr in den Tunnels, kein
wildes Parken, keine laute Rechthaberei.
Für manche Taxifahrer ist das ein Verlust.
Aber es gibt auch eine kleine Belohnung.
Galt als Personenbeförderer bisher ein
striktes Alkoholverbot mit 0,0 Promille,
kann man als normaler Verkehrsteilnehmer wieder, nun ja, nicht saufen, aber
wenigstens nippen. Jetzt gilt die 0,5 Promille-Grenze, zumindest, solange kein
Unfall geschieht. 
König der Taxi-Löwen
wünschen zum Abschied
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
alles erdenklich Gute.
Großer Dank für die tolle Zusammenarbeit!
Große Bewunderung für sein Engagement!
Großer Kniefall vor seiner Kompetenz und Menschlichkeit!
Großer Salut wegen seines prächtigen Humors!
Dem
Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München
Tel.: 089 / 57 00 16 80· F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2

Seite 31

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Die Entwicklung des Taxigewerbes 
während der Zeit mit Hans Meißner
Der Blick zurück
1966 Start ins Taxigewerbe als Fahrer.
1967 Hans Meißner wird Taxiunternehmer. Sein Fahrzeug ist ein 
Mercedes 220 SE. Die Umsatzsteuer für Taxibeförderung wird auf 
den ermäßigten Steuersatz gesenkt.
1968 Pflichteinbau einer Trennwand.
1969 Pflichteinbau der Trennwand wird in eine Kann-Vorschrift geändert.
1970 Mietwagen-Fahrer müssen einen Personenbeförderungsschein nachweisen. Der erste Linienersatzverkehr mit Taxis wird eingeführt.
1971 Das Halten von Taxis in zweiter Reihe wird ermöglicht.
1972 Hans Meißner wird zum zweiten Vorstand der Taxivereinigung gewählt.
1974 Neufassung der BOKraft. Einführung der Taxifarbe RAL 1015 
(hellelfenbein). Einführung einer Ordnungsnummer sowie Vorschrift 
von mindestens zwei Türen an der rechten Fahrzeugseite. 
Benutzung der Busspuren durch Taxis. Ölkrise.
1975 Wahl von Hans Meißner in den Aufsichtsrat der „AUTORUF-Genossenschaft“ (später Taxi-München eG). Rauchverbot in Nichtraucher-Taxis.
1977 Wahl von Hans Meißner in den Vorstand des Landesverbandes.
1978 Einführung der Fachkundeprüfung.
1979 Hans Meißner wird zum Aufsichtsratsvorsitzenden der 
Taxi-München eG gewählt.
1982 Hans Meißner wird zum ersten Vorstand der Taxivereinigung gewählt.
1985 Hans Meißner avanciert zum ersten Landesverbandsvorsitzenden.
1987 Hans Meißner wird Vorstandsvorsitzender der Taxi-München eG. 
Im gleichen Jahr wird er in den Vorstand des Bundeszentralverbandes
gewählt.
1991 Hans Meißner wird Vizepräsident des BZP.
1992 Die Deregulierungsbestrebungen werden abgewehrt. 
1993 Die Straßenverkehrsordnung wurde geändert. 
An Taxiständen gilt absolutes Haltesverbot.
1995 Hans Meißner nun auch Präsident des BZP. 
BZP kämpft für Verbesserung des Notruf-Systems.
2004 Relaunch des TAXIKURIER
2009 Datenfunk für Münchens Taxler.
2010 Neues Rufsäulen-System (MH)

Seite 32

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32 TAXIKURIER
And the winner is…
„Im Fasching san alle verkleidet –
da ham Sie a amoi die Hos’n o …“
Kollege Reinhard Neumann hat mit diesem passenden
Text 4 Eintrittskarten für „Fiesta Latina“ im Bayerischen 
Hof gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der Februar-Ausgabe
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Die fünf Weisheiten des Hans Meißner
➜ Traue keiner Hilfsorganisation über den Weg, 
sonst fällst du vom Glauben.
➜ Gerechtigkeit ist, was den sogenannten Gerechten
passt.
➜ Paragraphen sind nur für’s Fußvolk.
➜ Die Symptome einer Bananen-Republik sind in
Bayern deutlich sichtbar.
➜ Ich bin der Meister, und was ich mache, 
ist richtig – und sei es noch so falsch. 
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33TAXIKURIER
Hans Meißner –
Ein Kapitän geht von Bord
In der Vergangenheit haben wir in loser Folge die „Guten Geister der Genossenschaft“ vorgestellt. Den wohl „besten Geist“ würdigen wir in dieser Ausgabe. 
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Max Herzinger (MH)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Alfred Huber (AH), Manfred Kraus (MK), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Hans Meißner (HM), Christine Reindl (CR), 
Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
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Online-Auftritt: Norbert Laermann
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Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
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Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
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Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Reinhard Zielinski, Frank Kuhle 
Impressum
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
TAXI-
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3 Jahre Garantie
Theo-Prosel-Weg 11 · 80797 München
T e l . 08 9/2 38 85 80 7 · F a x 08 9/2 38 85 56 3
Mobil: 0177 /624 95 39
Die Ära Meißner bei der Genossenschaft geht – leider – zu Ende! 
1987 übernahm Kapitän Meißner die zwar stolze, aber doch schon in die Jahre
gekommene „MS AUTORUF“ . 
Der „Neue“ gab ihr gleich ein moderneres Outfit und einen neuen Namen: 
„MS TAXI-MÜNCHEN“ . Im Laufe der Jahrzehnte seiner erfolgreichen Tätigkeit
am Steuer des Genossenschaftsschiffes musste er so manche Klippe umsegeln
und Untiefen vermeiden; denn Scylla und Charybdis lauerten überall. Ich selbst
– als Steuermann der Zentrale – konnte immer auf seine große Erfahrung vertrauen und durfte auch in stürmischen Zeiten jederzeit mit seiner Unterstützung
rechnen. Selbst die Meuterei im Jahre 2007 hat unser Schiff durch die Unter -
stützung einer seetüchtigen Mannschaft (verantwortungsvolle Genossenschaftsmitglieder) schadlos überstanden. 
Heute ist die „MS TAXI-MÜNCHEN“ in einem hervorragenden technischen
Zustand und für die Stürme der nächsten Jahre gut gerüstet. Alter Seebär, ich
wünsche Dir für die Zukunft alles Gute und allzeit „Mast-und Schotbruch“!
Herzlichst, Dein 1. Offizier der Zentrale
Alfred Huber
Die guten Geister der Genossenschaft

Seite 34

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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
Der Februar 1945 
in München
Neiße und Oder sowie in Ostpreußen, und
die Rote Armee der Sowjetunion bereitete
ihren entscheidenden Angriff auf Berlin
vor. Der Wehrmachtsbericht vom 24. Februar 1945 konnte diese militärische Lage
natürlich nicht verschweigen, formulierte
den Untergang des Dritten Reiches allerdings in absurden Erfolgsmeldungen wie
beispielsweise: „Im Raum von Saarburg
wurden die Brückenköpfe der Amerikaner
auf dem rechten Ufer der Saar durch
schwungvoll geführte Gegenangriffe eingeengt.”
Es ging dahin mit der braunen Herrlichkeit, und dafür wurden noch Hundert -
tausende Soldaten in den „Heldentod für
Führer, Volk und Reich“ getrieben, wie es
in den zahlreichen Todesanzeigen in jeder
einzelnen Ausgabe des „Völkischen Beobachters“, dem „Kampfblatt der nationalsozialistischen Bewegung Großdeutschlands”, hieß. Am 24. Februar 1945 waren
es allein aus München 21 Soldaten, deren
früher, elender Tod in der grauen Uniform
auf dem angeblichen „Feld der Ehre” zur
Kenntnis gegeben wurde. Auf der Gürtelschnalle der Wehrmachtsuniform standen
übrigens die Worte „Gott mit uns” . 
Am Samstag, dem 24. Februar 1945,
erblickte Hans Meißner das Licht des
Chaos’, das die erwachsenen Vertreter der
Krone der Schöpfung angerichtet hatten.
Der Neugeborene wurde gleich einmal um
14.17 Uhr vom Heulen der Luftschutz -
sirenen begrüßt, die allerdings um
14.38 Uhr wieder Entwarnung gaben. Der
„Völkische Beobachter” jenes Tages vermittelte ein Bild vom damaligen Alltag:
Ein Leser gab Hinweise zum Besten, wie
er es geschafft hatte, eine einzige Rasierklinge bei täglichem Gebrauch seit
nunmehr neun Monaten scharf zu erhalten. Wäre ihm dies nicht gelungen, hätte
er sich beim damaligen Mangel an allem
vermutlich mit Glasscherben rasieren
müssen. Zahlreich auch die Aufrufe, sparsam zu essen, ohne hungern zu müssen
mit den Lebensmittelmarken des 72. Versorgungszeitraumes, beispielsweise ein
Artikel mit der Überschrift „Zwischen unserem und dem Tiermagen”, aus dem man
erfuhr, dass sich viele starke Tiere wie
Pferde und Kühe allein von heimischen
Gewächsen und Kräutern ernähren. Oder
das Rezept für eine angeblich schmack -
hafte und gleichzeitig nahrhafte Suppe
aus roh geriebenen Kartoffeln: „Bei dieser
Kartoffelsuppe kommt man mit einer sehr
geringen Kartoffelmenge aus.” Oder dann
eine glatte Lüge, die die Bevölkerung
beruhigen sollte und die unseren Neugeborenen betroffen haben könnte: „Die
Milcherzeugungsschlacht in Bayern. Der
Leiter des Landesernährungsamtes Bayern
hat in Anlehnung an die Anordnung des
Reichsbauernführers zur Durchführung
der Milcherzeugungsschlacht verschiedene Richtlinien erteilt, die die Milch- und
Fettversorgung Bayerns weitgehend
sichern.” Dazu gehörte auch folgende
trostlose und Ekel erregende Maßnahme:
„Außerdem werden Rahm- und Milchsammelstellen entstehen, die die Rückgabe brauchbarer Magermilch zum Zwecke
der Einsparung von Vollmilch in Haus
und Stall ermöglichen.” 
Zu jener Zeit strömten bereits Tausende
von Flüchtlingen aus den verlorenen 
Ostgebieten des „Großdeutschen 
Reiches” nach München, wo sie mit der
Reichsbahn ankamen und in der halb
zerstörten Stadt strandeten, zusammen
mit den heimischen, ausgebombten Obdachlosen. Auch für diese Schicksale 
bot der „Völkische Beobachter” vom
24. Februar Hilfe an: „Wo sind jetzt
meine Angehörigen?” Hinweise erhielt
man, wenn man Glück hatte, in der
„Zentralauskunftsstelle für Rückgeführte
Am Tag vor Hans Meißners Geburt, am
Freitag, dem 23. Februar 1945, warnten
in München zwischen 11.12 Uhr und
15.06 Uhr die Luftschutzsirenen vor sechs
Luftangriffen, zu denen es allerdings
nicht kam, weil die bei Tag anfliegenden
US-amerikanischen Bomberverbände auf
andere Ziele angesetzt waren und München nicht ansteuerten. Für die Bevölkerung bedeutete dies aber ein nervöses
Hinunterhetzen in die Keller, das bange
Warten auf einen Angriff und damit den
möglichen Verlust von Wohnung, Gesundheit oder sogar des Lebens. Schließlich nach der Entwarnung das erleichterte
Hinaufsteigen in die Wohnungen. Innerhalb von nur vier Stunden mussten die
entnervten Menschen dies am 23. Februar
sechs Mal über sich ergehen lassen:
Kaum war man wieder oben in der Wohnung angelangt, heulten die Sirenen erneut. Allein im Februar 1945 hatte es bis
dahin in München bereits 
54 solcher Fliegeralarme gegeben, aber
lediglich einen einzigen Bombenangriff
auf die Dornier-Werke in Neuaubing, 
wo allerdings nur geringe Dach- und
Fensterschäden entstanden. Hans Meißner
hatte also bereits einen entsprechenden
Eindruck von der Welt gewonnen, noch
bevor er dort richtig angekommen war. 
Der 24. Februar 1945
Die Bomberverbände erreichten München
von Westen und über die Alpen von Süden. Die Westfront verlief damals bereits
auf deutschem Gebiet und die Südfront in
Mittelitalien, so dass die Flugzeuge nicht
wie vor der alliierten Invasion in der Normandie am 6. Juni 1944 in Großbritannien, sondern in Frankreich und Italien
starten und wieder landen konnten. Dies
ermöglichte eine schnellere Abfolge der
Angriffe und eine höhere Bombenlast, da
weniger Benzin mitzuführen war. Die
Ostfront verlief bereits entlang der Flüsse
34 TAXIKURIER

Seite 35

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

und Umquartierte” – wie die Betroffenen
im Nazi-Amtsdeutsch hießen – im zerbombten Hauptbahnhof. 
Dem Lokalteil des „Völkischen Beobachters” konnte man außerdem entnehmen:
„Meldepflicht unbenutzter Kraftfahrzeug -
reifen” sowie wahrlich lebensrettende
Empfehlungen zum Thema „Halt! Zeitzünder! Wo Du nicht weitergehen darfst.”
Ebenso relevant im damaligen Alltag war
die Hilfereichung „Wenn in den Keller
Rauch eindringt”: Wenn dies während
eines Bombenangriffes geschah, galt es,
den Keller möglichst schnell zu verlassen,
um keine Rauchvergiftung oder noch
Schlimmeres zu erleiden. Aber dann
stand man auf der Straße: „Beim Rückzug
durch brennende Straßen sind zum
Schutz gegen strahlende Hitze durch -
näßte Kleidungsstücke, Decken usw. umzuhängen. Besonders sind Gesicht und
Hände zu schützen.” Außerdem erfuhr
man noch, dass Luftkriegs-„Gefallene”
nur in den speziell dafür angelegten
„Ehrenhainen” im Nordfriedhof und im
Friedhof am Perlacher Forst bestattet
würden. „Eine nachträgliche Umbettung
kann vorläufig nicht erfolgen”, sondern
erst nach dem Endsieg. 
Um diesen hatten sich viele Soldaten
verdient gemacht, zwar nicht mit ihrem
Leben, aber doch mit anderen einschneidenden Konsequenzen. Auch in München
musste dieses Problem bewältigt und die
Geschädigten in das tägliche Leben eingegliedert werden: „Amputierte im Arbeitsleben. Der mühsame Weg vom Operationstisch bis zum Arbeitsplatz. Hilfe
bei den seelischen Problemen.” Selbst das
an sich zukunftsorientierte Liebesleben
erfuhr Einschränkungen, wie man aus
einer halbseitigen „Erzählung aus unseren Tagen” erfuhr. Die süßlich-verlogene
Schmalzette verbreitete sich über „Das
Liebespaar und der Alarm” . Wie nicht anders zu erwarten, ging die Angelegenheit
für die beiden Schmachtenden nach einigem künstlich konstruiertem Hin und Her
schließlich doch noch gut aus, aber es
dürfte sich der Leserschaft die Frage aufgedrängt haben, warum denn der junge
Mann nicht an der Front den Endsieg zu
erringen mithalf, sondern sich statt dessen an der Heimatfront dem schwachen
Geschlecht widmete. Dafür hätte er doch
den Endsieg, der sich schon am Horizont
zeigte, abwarten können!
Kurz vor dem deutschen Endsieg
Um den deutschen Endsieg ging es an
jenem 24. Februar 1945 auch im Hofbräukeller am Wiener Platz in einer Veranstaltung der NSDAP. Am 24. Februar
1920 hatte der spätere „größte Führer
aller Zeiten”, Adolf Hitler, im Festsaal des
Hofbräuhauses das Parteiprogramm der
NSDAP verkündet. Nachdem Hitler am
30. Januar 1933 vom Reichspräsidenten
Paul von Beneckendorff und Hindenburg
zum Reichskanzler ernannt worden war,
trafen sich er und seine „Alten Kämpfer”
aus der Zeit von 1920 bis 1923 alljährlich
am 24. Februar im Hofbräuhaus zu einem
nostalgischen Stelldichein, beginnend
1933 und endend 1944. War schon im
Jahr 1944 das „Großdeutsche Reich”
rettungslos verloren, so umso mehr am
24. Februar 1945. Da außerdem der
Festsaal inzwischen durch Bomben zerstört war, wich man in den Hofbräukeller
aus; die Brauerei als Vermieterin blieb
dieselbe.
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Zum Abschied von 
Hans Meißner bedanken wir uns für die lange, 
vertrauensvolle 
Zusammenarbeit
und wünschen Ihm 
für seinen 
Ruhestand alles Gute!
Das MAHAG - T
eam

Seite 36

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36 TAXIKURIER
Man kann sich lebhaft vorstellen, wie den
braunen Bonzen angesichts der misslichen Lage ihres Nazi-Reiches die Muffen sausten. Denn dass es für sie nun
richtig eng werden würde, zeigte sich
auch darin, dass ihr „Führer” erstmals
nicht persönlich erschien, sondern aus
Berlin eine Botschaft geschickt hatte, die
sein Getreuer Hermann Esser (1900-1981)
vorlas. In ihr hieß es einleitend: „Pflichtbewußtsein und Arbeit verbieten es mir,
in einem Augenblick des Hauptquartier
zu verlassen, in dem sich zum 25. Male
der Tag jährt, da in München das grundlegende Programm unserer Bewegung
verkündet und angenommen wurde. Allein es besteht ein gewaltiger Unterschied
zwischen dem Deutschland von 1920 und
dem von 1945. Damals eine überlebte,
der Auflösung verfallene Gesellschaft,
heute eine im Aufbau begriffene unerschütterliche Volksgemeinschaft.” Weiter
phantasierte die Lichtgestalt: „Wie schwer
dieser Kampf heute ist, das wissen wir
alle. Was immer wir aber auch dabei verlieren, es steht in keinem Verhältnis zu
dem, was wir verlieren würden, wenn er
nicht erfolgreich seinem Ende entgegenginge.” Hitler sah die „Vernichtung des
Bolschewismus” kurz vor ihrer Vollendung und erkannte einen „Wendepunkt
der Menschheitsentwicklung” infolge des
baldigen Endsieges des Deutschen Reiches. Zum Schluss seiner Auslassungen
ließ er seine „Alten Kämpfer” wissen:
„Vor 25 Jahren verkündete ich den Sieg
der Bewegung, heute prophezeie ich –
wie immer durchdrungen vom Glauben
an unser Volk – am Ende den Sieg des
Deutschen Reiches!”
Genau das wollten die verängstigten,
aber priviligiert in Saus und Braus in der
Heimat lebenden „Alten Kämpfer” hören,
und sie schickten ihrem „Führer” ein
„Treuetelegramm”, in dem sie ihrem
Halbgott verlogen versprachen: „Je härter
der Kampf und je größer die Not, desto
härter der Wille und desto fester unsere
Treue und unserer Glaube an den Sieg!”
Denn sie wussten, dass mit der Niederlage
ihres Reiches auch ihr Wohlleben vorbei
sein würde. Der „Völkische Beobachter”
berichtete am 26. Februar 1945 über die
abstruse Veranstaltung: „Mit dem Gruß
an den Führer und Gesang der nationalen
Lieder war dieser historische Appell be -
endet, auf dem sich des deutschen Volkes
Wille erneuerte, daß es nicht eher ruhen
und rasten werde, bis ihm der Sieg und
damit der ihm zukommende Platz an der
Sonne gesichert ist.”
Einheiten der „Rainbow Division” der
7. US-Armee marschierten am 30. April
1945 kampflos in München, der „Hauptstadt der Bewegung”, ein. Zeitgleich
machte sich Hitler in seinem Bunker tief
unter Berlin aus dem Staub und entzog
sich – offenbar nach dem Motto „Sicher
ist sicher!” – mittels Gift plus Kugel
seiner Verantwortung. Doch davor ereigneten sich noch am 25. Februar 1945 in
München katastrophale, wenn auch nicht
unerwartete oder ungewohnte Dinge.
Der 25. Februar 1945
Hans Meißner war gerade einmal ein -
einhalb Tage alt, als am Sonntag, dem 
25. Februar 1945, um 10.49 Uhr die Luftschutzsirenen zu heulen begannen. Es
folgte der 46. Bombenangriff auf die
Stadt, dieses Mal tagsüber ausgeführt von
der US Air Force und fast unbehelligt von
der praktisch nicht mehr existierenden
deutschen Luftwaffe, aber immer noch
gefährdet durch die Flugabwehrkanonen,
kurz „Flak” genannt. Ungefähr 1.100
Bomber und Jagdflieger näherten sich
aus westlicher Richtung, weitere 450 Maschinen schienen aus südlicher Richtung
anzugreifen. Der Angriff wurde von den
aus Westen einfliegenden Maschinen in
vier Verbänden mit ungefähr 50 Wellen
durchgeführt. Der Südanflug berührte den
Ostrand der Stadt ohne Bombenabwurf,
weil diese Verbände andere Ziele anflogen. Insgesamt wurden 5.000 bis 6.000
Sprengbomben zu 500 und 1.000 Pfund
Gewicht, 250.000 Stabbrandbomben, 
300 Brandstiftungsmittel-Packungen, 
125 Tages-Zielmarkierungen und ungefähr 20.000 Flugblätter mit den Titeln
„Nachrichten für die Truppe Nr. 313 vom
21., 23. und 24.2.45” und „Erst im Westen
– jetzt im Osten” abgeworfen. 101
Sprengbomben waren Blindgänger. Der
Angriff galt hauptsächlich den Bahnanlagen des Haupt- und Ostbahnhofes mit
den anliegenden Wohngebieten und der
Innenstadt und damit auch der Schwanthalerhöhe, wo Hans Meißners Familie
lebte. Zwei feindliche Flugzeuge wurden
von der Flak getroffen und stürzten im
Bereich Schwabing-Bogenhausen ab;
zwei verwundete Flieger wurden an den
Rettungsstellen eingeliefert, die anderen
sechs waren beim Absturz gestorben.
Der Angriff forderte 259 Todesopfer, darunter fünf ausländische Kriegsgefangene,
225 Personen erlitten Verletzungen, die
Zahl der Obdachlosen wurde auf 20.000
bis 25.000 geschätzt. Die Gebäudeschäden wurden mit insgesamt 269 totalen,
241 schweren, 385 mittleren und 315
leichten beziffert. Der Hauptanteil entfiel
auf Wohngebäude mit 209 totalen, 173
schweren, 353 mittleren und 296 leichten
Schäden, aber auch zahlreiche Industriebetriebe wurden getroffen.
Von den fünf Hauptdruckrohrsträngen
der Münchner Wasserversorgung wurden
drei zerstört, zusätzlich beeinträchtigten
70 weitere Rohrbrüche die Wasserversorgung. Feldmoching, Pasing, Ludwigsfeld
und die Betriebe der Reichsbahn zwischen Pasing und Laim waren vorüber -
gehend ohne Stromversorgung, weil 
zwei 25.000-Volt- und zwei 5.000-Volt-
Leitungen unterbrochen worden waren.
Praktisch der gesamte Eisenbahnverkehr
in München musste eingestellt werden,
ungefähr 230 Lokomotiven und Waggons
wurden zerstört oder beschädigt. Bombentreffer durchschlugen die Paul-
Heyse-Unterführung und die in Laim und
machten sie unpassierbar. Die Straßenüberführung der Hackerbrücke stürzte
ein, und die Friedenheimer Brücke wurde
schwer beschädigt.
Um 13.13 Uhr gaben die Sirenen Entwarnung. Der „Völkische Beobachter” forderte die „Volksgenossen” am 26. Februar
1945 auf: „Wie wird auf den Gehbahnen
am schnellsten Ordnung? Stellenweise
liegen noch Tage nach dem Angriff Glassplitter und Bauschutt auf den Fahr- und
Gehbahnen. Die Fahr- und Gehbahnen
müssen sofort gesäubert werden. Jeder
kann zu einem bescheidenen Teil hierzu
beitragen, indem er auf seinem Wege
kleinere Gesteinsbrocken, Bretter usw. auf
die Seite schiebt.” 
Der „Völkische Beobachter” hatte am 24.
Februar 1945 in seinen Sportnachrichten
noch die Austragung der oberbayerischen
Jugend-Fußballmeisterschaft für den folgenden Tag angekündigt. Da in den späteren Ausgaben aber nicht über die erzielten Ergebnisse berichtet wird, kann
man davon ausgehen, dass sich Spieler
und Zuschauer nicht auf dem Sportplatz
ertüchtigten und ereiferten, sondern im
Luftschutzkeller um ihr Leben bangten. 
Fazit
Unser Hans Meißner musste sein frühkindliches Leben in einer extremen Ausnahmesituation beginnen. Vielleicht hat
ihn dies für seine späteren Lebensstationen und beruflichen Herausforderungen
gestärkt, wenn nicht sogar gestählt, aber
auch persönlich geprägt? (BW)

Seite 37

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Herzlichen
Glückwunsch
Herr Meißner!
Alles Gute zum 65. Geburtstag!
Für die kommenden Jahre wünschen wir Ihnen Glück 
und Gesundheit und bedanken uns für die vertrauensvolle
Zusammenarbeit. Ihre VDK
Ein Unternehmen der SIGNAL IDUNA Gruppe.

Seite 38

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Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, 
die teilweise populär sind oder nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, 
aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen 
(netten) Fahrgast empfohlen zu werden.
GASTHOF HINTERBRÜHL
Hinterbrühl 2
Tel. (089) 79 44 94, Fax (089) 79 87 
Täglich 10 – 24 Uhr, kein Ruhetag
Am Ende der Zentralländ- bzw. dem Beginn der Conwentzstraße finden wir den
Gasthof Hinterbrühl, der dort seit dem
18. Jahrhundert auf dem Areal einer vormaligen Kalkbrennerei steht, und seit
1991 von Karl-Heinz Wildmoser betrieben wird. Zu Füßen des Lokals – wenn
ein Lokal denn Füße haben sollte – liegen
die Isarauen und der Hinterbrühler See,
auf welchem im Winter die Eisstock -
schützen zugange sind, während man im
Sommer vom Biergarten aus den Spaziergängern und Ruderbootfahrern zuschauen kann. In der Hochsaison kommen
auch alle paar Minuten die Flöße von
Wolfratshausen auf dem Weg zur nahegelegenen Floßlände auf dem Isarkanal vorbei, womit die Blasmusik bei dieser Gelegenheit auch gleich gesichert ist. Da man
vom Biergarten aus das Wasser des Isar -
kanals nicht sieht, wohl aber die Köpfe
der Floß-Musiker und derjenigen Mitfahrer, die noch stehen können, meinte bei
einem früheren Besuch im Hinterbrühler
Biergarten der Chef der Taxizentrale,
Alfred Huber, zum heutigen Tester: „Jetzt
san die scho wieda da, gengan die da im
Kreis?“ – Jeder darf mal auf der Leitung
sitzen, und im Biergarten erst recht! Im
Wirtshaus ist es so gemütlich und im positiven Sinne behäbig, wie es von außen
schon wirkt: verschiedene Stüberl von 
25 bis 60 Plätzen mit niedrigen Decken,
hölzernem Fußboden und ebensolchen
Wandverkleidungen, teils mit aufwendig
gedeckten Tischen, teils leger, sowie ein
Saal für Veranstaltungen wie Hochzeiten,
Scheidungen usw. (120 Plätze) stehen zur
Verfügung, und bei unserem letzten Besuch, Mitte Januar, empfing uns der Kachelofen im Eingangsstüberl mit wohliger
Wärme.
Die Halbe Hacker-Pschorr kostet 3,50
und das Weißbier 3,70 Euro, dafür ist die
gleiche Menge Zitronenlimo für 2,60
deutlich billiger und das Tafelwasser
(0,5l) mit 1,90 Euro ein wirklich sehr
faires Angebot! Für die Speisen gilt dies
ganz besonders: die Brotzeiten kosten
zwischen 5,25 und 7,95 Euro (z.B. Wurstsalat mit Brot 5,80), Suppen generell 3,80
Euro, und die teuersten aller Speisen fanden wir auf der Tageskarte in Gestalt einer Hähnchenbrust im Sesammantel mit
Wok-Gemüse bzw. eines Rotbarschfilets
mit Zubehör für je 8,80 Euro. Wie gesagt:
das waren die teuersten Gerichte! Bei der
Standardkarte ist das Ende der Fahnenstange bereits bei 7,95 erreicht, was also
z.B. auf für die viertel Freilandente mit
zwei Kartoffelknödeln, das Münchner
Tellerfleisch, den „Schwabenteller“, das
ungarische Rindergulasch oder die halbe
hintere Schweinshaxe gilt. Viele der
Speisen gibt es auch zu 6,25 Euro als
„Seniorenteller“ (alter Witz: Kellner fragt
„wolln’s an Seniorenteller?“ – Gast antwortet: „naa, die oidn Hund’ san mir zu
zaach“), und schließlich gibt es noch eine
extrige „Kinderkarte“, die der bevölkerungspolitische Blindgänger allerdings
nicht orderte, um sich nicht den seltsamen Blicken des Personals auszusetzen.
Letztendlich stehen für den Abschluss
oder für nachmittägliche Kaffe-Runden
noch ein durchaus umfangreiches Kuchen- und Tortenangebot (2,50) und Desserts zur Wahl, z.B. warmer Apfelstrudel
mit Vanillesoße (4,55) oder Kaiserschmarrn mit Apfelmus (7,25). Der Tester
ließ sich einen „Krustenschweinebraten,
aus der Schweinshaxe geschnitten, mit
Kümmelsoße und zwei rohgeriebenen
Kartoffelknödeln (7,95) servieren – und
war beglückt! Bei dieser Variante handelt
es sich praktisch um eine ausgelöste
Schweinshaxe, dementsprechend mit sehr
viel Kruste, und hervorragenden, lockeren
Knödeln. Einzige Kritik: von der wunderbaren Kümmelsoße hätte es gerne noch
38 TAXIKURIER
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Seite 39

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39TAXIKURIER
ein bisserl mehr geben dürfen! Wer
(noch) auf die ‚schlanke Linie’ achten
und das fortschreitende Spiegeleier -
syndrom wenigstens ansatzweise
eindämmen will, kann auch die etwas
kalorienärmere Version als „Jungschweinebraten“ ordern.
Hier ist es noch üblich – wie früher in
Dorfwirtschaften – dass man als hereinkommender Gast ein allgemeines „Grüß
Gott“ sagt und von den anderen Gästen
mindestens ein freundliches Nicken als
Antwort bekommt, ebenso, dass man
sich von Tisch zu Tisch „an Guadn“
wünscht und mal kurz über’s Wetter (zu
kalt, alternativ zu warm) ratscht. Auch
ein gewisser Hans Meißner soll hier
gelegentlich zu sehen sein, was der
freundlichen Grundstimmung des Lokales dennoch keinen Abbruch tut…
(ähem, kleiner Scherz, Chef). Der Wirt,
Karl-Heinz Wildmoser, selbst häufig in
Hinterbrühl anzutreffen, hat sich jahrelang als 60er-Präsident im Haifisch -
becken der Bundesliga aufgerieben und
kann wohl nur dazu beglückwünscht
werden, dass er das und einiges andere
hinter sich hat. Wer, wie der Tester, am
letzten Wiesnsonntag 2009 in Wildmosers kleinem Bierzelt hinter seiner Hühner- und Entenbraterei miterlebt hat,
wie er sich bei jedem einzelnen Mitarbeiter am Podium per Handschlag für
die aufreibenden 16 Tage persönlich
bedankte, kann erahnen, dass hier ein
Gemütsmensch am Werke ist, dem
andere Leute nicht einfach am A… vorbeigehen.
Ein sehr schönes, gut geführtes Lokal
mit überaus fairen Preisen bei bester
Qualität legt beredtes Zeugnis davon ab.
Für uns gilt hier der alte 60er-Spruch:
wir kommen wieder! (MS)
Boxenstopp
Kürzlich ist das „Neue Wörterbuch der Szenesprachen“ erschienen. 
Auch für Erwachsene und Rentner kann es sinnvoll und interessant sein,
die Terminologie der Jugendlichen richtig zu deuten.
Szenedeutsch Übersetzung
Chickmangnet Typ, der auf einer Party Frauen beeindrucken will
Patienten schräge Typen
Pärchenterror Party mit lauter Pärchen
Discoschorle Wodka mit Red Bull
Pageturner spannendes Buch
Geeks Experten
pwen Besiegen eines Gegners im PC-Spiel
Noobs Neueinsteiger
abspacken wildes Tanzen
Bionadenbourgeosie Einwohner von Szenevierteln
Latte-Macchiato-Mama modebewusste junge Mütter
Dadster männliches Pendant zur Latte-Macchiato-Mama
aufbitchen übertriebenes Styling
dönieren Döner essen
Spacko Idiot, Volltrottel
Sicko krankhafter Typ
Twitteratur literarische Texte, die über Twitter verbreitet werden
Ömmel komischer Mensch
Öffis öffentliche Verkehrsmittel
umärmeln jemanden drücken oder knuddeln
hupe egal
knülle müde
hartzen gehen Hartz 4 empfangen, arbeitslos sein
frackig sauer oder böse sein
verzickt wenn etwas cool ist
Klammeraffe Sozius auf dem Motorrad
ökkorekt jemand, der sich ökologisch korrekt verhält
Hausfrauenpanzer Geländewagen bzw. SUV
B-Day Abkürzung für Geburtstag
Tangaschuhe Synonym für Flip-Flops (PR) 
Verkehrsmedizinische
Untersuchungen
Dr.Josef Venczel
Dr.Marta Venczel
Betriebsärzte
Adelheidstr.23
80798 München
T el:2729460 Fax: 27294614
Handy: 0172 / 8916575
Alle med.Untersuchungen für Ersterwerb
oder Verlängerung des Führerscheins
für Berufsfahrer (T axi,LKW,Bus etc)
bei Bedarf auch am Wochenede.

Seite 40

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40 TAXIKURIER
Im zarten Alter von 21 Jahren startete er
1966 als Fahrer – aber nur für kurze Zeit.
Schuld war die unsinnige Trennwandverordnung, die dem Gewerbe mit Gewalt
per Gesetz verordnet wurde. Da seine
Unternehmerin einen Opel-Rekord zur
Verfügung stellte, war das Problem für
ihn gleich gelöst, denn der Opel durfte
aus Gewichtsgründen im Fond nur noch
zwei Personen befördern. Hans wurde für
eine kurze Zeit Pächter, und 1967 stolzer
Taxiunternehmer mit einem gebrauchten
Mercedes 220 SE - nach seiner Devise
„der Kas is bissn“ .
Er schnupperte intensiv in das Gewerbe,
um es noch besser kennen zu lernen. Dabei blieb ihm nicht verborgen, dass eine
große Unzufriedenheit unter den Kollegen – Kolleginnen waren zu dieser Zeit
fast kaum existent – festzustellen war. Er
wurde sehr schnell bei den Kollegen als
Revoluzzer bekannt, nämlich in der Fachgruppe Taxivereinigung, die vom damaligen Vorstand Josef Kuffer mit großem
Geschick geführt wurde. Diesen Posten
machten drei federführende Personen –
Wilhelm Pfeiffer, Walter Funk und Hans
Meißner – Herrn Kuffer strittig. Natürlich
waren noch weitere Kollegen bei der sogenannten Revolution dabei. Sie alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.
Es waren Personen, die sich mit dem Umbruch des Gewerbes intensiv beschäftigten und durchsetzten. Einer der Hauptgründe waren die uferlosen Zulassungen,
nicht genügend Standplätze sowie die
durch große Baumaßnahmen verursachten erheblichen Verkehrsprobleme.
Die Stadt München bekam den Zuschlag
für die Olympischen Spiele, federführende
Personen waren der Oberbürgermeister
Dr. Hans-Jochen Vogel, Bundesfinanz -
minister Franz-Josef Strauß und Herr 
Dr. Konrad Pöhner. Die große Mehrheit
der Bevölkerung war begeistert, auch
zunächst das Taxigewerbe. Sehr schnell
kippte die Begeisterung im Gewerbe um.
Der größte Hammer war, dass zu den
bereits genehmigten Taxigenehmigungen
– Stand Dezember 1966 ca. 3.000 – noch
weitere 520 Genehmigungen bis 1972
erteilt wurden. Das Chaos war perfekt!
Während der Olympischen Spiele kein
Geschäft! Vor den Hotels wurden die
Standplätze aufgehoben, die Taxis durften dort keine Aufstellung mehr nehmen.
VIP-Fahrzeuge wurden eingesetzt, standen jetzt auf den Taxistandplätzen, die
Fahrer wurden größtenteils von der
Bundeswehr gestellt. Die Katastrophe war
vollkommen. Dass es dabei zu vielen
Reibereien kam, verstand sich von selbst.
Hans bemühte sich und setzte sich durch,
wurde als zweiter Vereinigungsvorstand
von 1972 bis 1979 und als erster Vorstand von 1982 – 1988 gewählt. Er war
der erste und einzige Vereinigungsvorstand in der Geschichte, der die Mitgliederzahl auf über eintausend steigerte. Die
Solidarität, das Gefühl der Zusammengehörigkeit wurde in dieser Zeit groß geschrieben. Das Motto von Hans war: 
„Wer die Führung der Vereinigung tätigt,
habe auch Anspruch im Landesverband
mitzuwirken“ . Er wurde als zweites Vorstandsmitglied von 1977 bis 1985 tätig.
Josef Kuffer kandidierte 1985 nicht mehr,
Hans Meißner wurde erster Landesverbandsvorstand bis November 2009. Er
arbeitete 32 Jahre intensiv und mit Erfolg
für das Bayerische Taxi- und Mietwagengewerbe. Er bewegte in den abgelaufenen
Jahrzehnten enorm viel für das Gewerbe,
wie kein Zweiter.
Es wäre nicht Hans Meißner, wenn er
nicht auch bei der AUTORUF-Genossenschaft – später Taxi-München eG –
mitgemischt hätte, so wurde er 1975 
in den Aufsichtsrat gewählt. Das war
dem Hans zu wenig, so wurde er in der
Zeit von 1979 bis 1987 Aufsichtsrats -
vorsitzender und von 1987 bis zum
heutigen Tag Vorstandsvorsitzender der
Taxi-München eG. 
Ebenfalls 1987 wurde Hans Meißner in
den Vorstand des Bundeszentralverbandes
gewählt und im Jahr 1991 Vizepräsident
sowie von 1995 bis 2007 zum Präsident
des BZP.
Mit der bundesweit eingeführten Fachkundeprüfung für das Taxi- und Miet -
wagengewerbe hat Hans Meißner an vorderster Front intensiv und federführend
dafür gesorgt, dass in Bayern in kürzester
Zeit die Fachkundeprüfung installiert
wurde. Es war seine Idee und sein Verdienst, als Mitautor das Fachbuch „Das
Taxiunternehmen in der Praxis“ (Meißner/Mattern) sowie das Fach/Handbuch
„Recht und Betriebspraxis Taxi- und
Mietwagen“ (Thomas Grätz/Hans Meißner) zu erstellen. Der Kreis hat sich geschlossen, alles war schon einmal in
München, nämlich bei seinen Vorgängern
Titelthema
Der Gewerbemotor Hans Meißner feiert am
24. Februar seinen 65. Geburtstag und
geht zugleich in den Ruhestand. 
Der Mensch Hans oder Hansi, wie ihn viele
aus dem Taxigewerbe nennen, ob aus der
Stadt, aus Bayern, dem Bundesland oder
Ausland, ist der Inbegriff für das Taxigewerbe. Ein Mann, der über vierzig Jahre
seines Lebens total dem Taxigewerbe
verschrieben war, hinterlässt sichtbare
Spuren, wenn nicht gar Furchen. 
Wann tauchte die nicht übersehbare
Gestalt Hans Meißner im Münchner
Taxigewerbe auf?
Die Taxichronik 
von Hans Meißner
Foto-Composing: www.atelier-tacke.de

Seite 41

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41TAXIKURIER
Josef Ostermeier und Josef Kuffer. Beide
Herren waren ebenfalls große Gewerbepolitiker und alle füllten Vorstand- sowie
Präsidentenposten aus und alle stammten
aus der Holledau, Landkreis Pfaffenhofen
an der Ilm. Es gab Höhen und Tiefen im
Gewerbe sowie im privaten Bereich für
Hans Meißner in den abgelaufenen Jahrzehnten. Um seine Vorstellungen in die
Tat umzusetzen, war stets seine oberste
Prämisse: „Fleissig sein alleine reicht
nicht. Kreativität und Einfallsreichtum
sind wichtige Bestandteile, um zum Erfolg zu kommen“ . Es begleiteten ihn auch
Schwächen, die man positiv sehen kann,
nach dem Motto: Wissen ist Macht, mehr
Wissen ist Neugierde, oder nach dem
Credo „Glaube und Hoffnung stärkt den
Menschen“ . Sein Informationsdrang war
und ist stark ausgeprägt. Es waren ihm
keine Sitzungen oder Tagungen zu viel,
nach dem bekannten Spruch: „Laufen bis
die Schuhsohlen glühen, nichts auslassen,
dabei sein ist alles.“
Der Schreiber dieser Zeilen hat mit Hans
jahrzehntelang zusammengearbeitet, es
gab schwierige, erfolgreiche Jahre zu verzeichnen. Jedoch war immer das oberste
Gebot das Wohl der Mitglieder, der Genossenschaft und der Mitarbeiter. Natürlich gelingt das nur unter bestimmten
Vorgaben. Kollegialität, Vertrauen und
Charakter sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine optimale Geschäftsführung. Konstruktive Arbeit und absoluter
Verlass auf die Mitarbeiter ist der wichtigste Bestandteil, um im Geschäftsleben
bestehen zu können – ohne Fleiss kein
Preis.
Hans Meißner, der alte Haudegen, feiert
seinen 65. Geburtstag, zu dem ich ihm
recht herzlich gratuliere. Er geht aber
auch in den wohlverdienten Ruhestand
und verlässt die Chefetage. Sein Spruch
und seine Überzeugung war: „Die Mitglieder und Mitarbeiter stehen im Vordergrund.“ Die Mehrheit der Mitglieder
wussten das zu würdigen und bestätigten
ihn bei jeder Wahl mit einem großen
Vertrauensbeweis.
Ich wünsche dem Hans ein großes Paket
Gesundheit für alle seine Träume und
Wünsche, für die in der Vergangenheit
keine Zeit waren, diese auch zu verwirklichen, verknüpft mit einem harmonischen Ruhestand.
Dein
Max Herzinger 
Motiv des Monats
Sprüche Hans Meißner
➜ Man muss eine Party verlassen, wenn es am lustigsten ist.
➜ Für den Ruhestand benötigt man Kraft. Mit 65 habe ich diese noch.
➜ Bedenke bei Allem, was Du beginnst, das Ende.
➜ Wenn Du weiterhin soviel isst, kriegst Du einen Buckel. 
Einen Bauch hast Du nämlich schon.
➜ Nur die Starken kommen in den Garten.
➜ Der Dreier ist der Zweier des kleinen Mannes.
➜ Qualität kommt von Quälen.
➜ Das heißt „Stich“ und nicht „Fahrt“, wir sind ein Fachgremium.
➜ Wenn man sich mit jedem Schwachsinnigen auseinandersetzt, 
wird man selbst zum Schwachsinnigen. (PR) 
Alles erledigt …
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außerhalb der üblichen 
Geschäftszeiten

Seite 42

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Montag. 1. März
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Öffentliches Vorspiel
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Künstlergespräch
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Volkstheater, Eros
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Zwei arme
polnisch sprechende Rumänen
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Bonnie und Clyde
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dieter Hildebrandt
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
➜ 59 : 1, The Intersphere
➜ Ampere, Le Peuple
➜ Muffathalle, Sister Fa
Dienstag, 2. März
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.40 Uhr,
Schauburg, Has und Huhn
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Öffentliches Vorspiel
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Carmen
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Streit
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg,
Gouthier Dance
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine März 2010
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Zwei arme
polnisch sprechende Rumänen
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Roberto Alagna
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Willy Astor
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Marcus H. Rosenmüller
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
➜ Atomic Cafe, The Temper Trap
➜ Backstage, Madball
➜ 59 : 1, Shearwater
Mittwoch, 3. März
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has und Huhn
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg,
Gouthier Dance
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote von der Mancha
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Orpheus in der Unterwelt
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Das letzte Band
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Leere Stadt
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Alkestis
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Übermorgen ist zweifelhaft
➜ 20.45 – 22.30 Uhr, Arena,
Deutschland – Argentinien
➜ Zenith, Wise Guys 
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Claudia Jung
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Übermorgen ist zweifelhaft
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Kammerphilharmonie München
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Nikolai Tokarev
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Bonnie und Clyde
➜ 59 : 1, Seabear
➜ Schlachthof, Barock
Sonntag, 7. März
➜ 11.00 – 12.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Sache Makropulos
➜ 11.00 – 13.30 Uhr, BMW-Welt, 
Jazz-Award
➜ 11.00 – 15.00 Uhr, Bayerischer Hof,
Sonntags-Jazz
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Musik für Saiteninstrumente
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 13.30 – 15.15 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – FC St. Pauli
➜ 14.00 – 15.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Kinderoper
➜ 15.00 – 16.00 + 18.00 – 19.00 Uhr,
Marstall, Emil und die Detektive
➜ 15.00 – 18.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Im Dickicht der Städte
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux Folles
➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Le Nozze Di Figaro
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Akademisches Blasorchester München
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Familienbande
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
Richard III.
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Emil on a trip
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Mariza
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, I Muvrini
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Andreas Spider Krenzke
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Creme de la Creme
➜ Feierwerk, The Album, Leaf
➜ 59 : 1, Bombay
➜ Atomic Cafe, McGraw
➜ Muffathalle, Abenteuer Erde
Montag, 8. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 11.00 – 12.00 Uhr, Marstall, Emil
und die Detektive
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Endstation Sehnsucht
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Über meine Verhältnisse
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Leere Stadt
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Werkraum, 
In Effigie!
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Ein Mond für die Beladenen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Tonkünstler-Orchester
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Groebner
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Konzert
➜ Tonhalle, Airbourne
➜ Muffathalle, Marc Almond
➜ Ampere, Boyce Avenues
➜ Backstage, Livingstone
➜ 59 : 1, Skindred
➜ Ampere, Imogen Heap
➜ Backstage, Rage
Donnerstag, 4. März
➜ 11.00 Uhr, Volkstheater,
Schulvorstellung
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Familienbande
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Bocaccio
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Platonow
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
All that Chopin
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Dylan on the Rocks
➜ Atomic Cafe, Rumble Strips
➜ Backstage, Pro Pain
➜ Cord, Dirk Darmstaedter
➜ Schlachthof, D’ Raith’s
Freitag, 5. März
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has und Huhn
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Hochzeit des Figaro
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Bläsergala
➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum,
Hannes Ringlstetter
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
Alice im Wunderland
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Farben
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Daddy
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Andromache
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Ein Mond für die Beladenen
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Olli Mustonen
➜ 20.00 Uhr, Herz-Jesu-Kirche,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Spandau Ballett
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Salewski und Bauer
➜ Backstage, Hassliebe
➜ Orangehouse, Beach House
➜ Atomic Cafe, Der Englische Garten
➜ Schlachthof, Michael Fitz
➜ Olympiaturm, Smoke on the Tower
Samstag, 6. März
➜ Tonhalle, Schulranzen-Verkaufs -
ausstellung
➜ 11.00 Uhr, Marstall, Tom Sawyer
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Has und Huhn
➜ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Führung durch das Theater
➜ 18.30 Uhr, Maritim, Peru kocht auf
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Die Tragödie des Teufels
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, 
Die Orestie
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Country Music
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenz-Theater,
Von morgens bis mitternachtsTAXIKURIER42
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 •••••
5 9 : 1 •••
8seasons • • • •
Americanos • • • •
Atomic Café ••••••
Babalu •• •••
Baby • •
Backstage • • •
Badeanstalt •
Barysphär • • •
B a s h N i g h t •••••••
Cafe am Hochhaus •••• •
Cord • • •
Crash • • •
Crowns Club • ••
Erste Liga • • •
GOP Varieté •••••
Hansa 39 • • •
K u l t f a b r i k ••••• •
Lenbach •
Loggia •
M-Park • •
Match ••••••
Max + Moritz • •
Milchbar •••••••
Muffathalle • •
Nachtgalerie • •
Neuraum • •
New York Club •
Optimolwerke •••••••
P 1 •••••••
Pacha • •
Palais • •••
Pappasitos • • • •
Paradiso • • •
Rote Sonne • •
Schlachthof •
Skyline •• •••
Spiegelzelt •
Substanz ••••••
Sugar • ••
Titanic City ••••
Volksgarten • • •

Seite 43

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Dienstag, 9. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Die Tragödie des Teufels
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote von der Mancha
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, 
Land ohne Worte
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Kommödchen Düsseldorf
➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Berliner Geschichte
➜ Backstage, Fear Factory
➜ 59 : 1, Karnivool
➜ Orangehouse, Kevin Devine
Mittwoch, 10. März
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Salz
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Il Barbiere Di Siviglia
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Klassik alla Turca
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 3 Ringe
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Übermorgen ist zweifelhaft
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.30 Uhr. Lustspielhaus, Rolf Miller
➜ 59 : 1, Paloma Faith
➜ Orangehouse, Der Tante Renate
Donnerstag, 11. März
➜ ICM, Münchner Juristische
Gesellschaft
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Le Nozze Di Figaro
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Werkraum, 
Späte Nachbarn
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Winterreise
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Belagerungszustand
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Turandot
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Toni Mahoni
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater,
Alpensinfonie
➜ 59 : 1, Yesayer
➜ Zenith, Ruhrig
➜ Tonhalle, Shining Sarkom
Freitag, 12. März
➜ ICM, Rohde & Schwarz
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Die kleine Hexe
➜ 11.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werther
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Liliom
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Ballets Russes
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Chopin-Konzert
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Orpheus in der Unterwelt
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Troilus und Cressida
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werther
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Harlem Globetrotters
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Daniel Hope
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Übermorgen ist zweifelhaft
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Karsten Kaie
➜ Backstage, Wolf Maahn
➜ Muffathalle, Dieter Thomas Kuhn
➜ Ampere, Jose Jomes
➜ Sunny Red, Spring 2010
➜ 59 : 1, Horror Combo
➜ Schlachthof, Kreitmeier
Samstag, 13. März
➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Künstlergespräch
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 18.30 – 20.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – SC Freiburg
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Eine Nacht in Venedig
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Il Barbiere die Siviglia
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Krieg
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Ich, Feuerbach
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Eros
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Andromache
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Liliom
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal,
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
ABBA – a dream
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Das musikalische Opfer
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Jean Michel Jarre
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Motherlamp
➜ Backstage Halle, Boppin B
➜ Feierwerk, Chaos Blast Meeting
Sonntag, 14. März
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Mary Poppins
➜ 11.00 – 13.30 Uhr, BMW-Welt, 
Jazz-Award
➜ 11.00 – 15.00 Uhr, Bayerischer Hof,
Sonntags-Jazz
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Kammerorchester BR
➜ 11.00 Uhr, Künstlerhaus,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Symphoniker
➜ 18.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Le Nozze Di Figaro
➜ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Jan Becker
➜ 18.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, 
Leere Stadt
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Werkraum, 
Späte Nachbarn
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Hochzeit des Figaro
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Leichtes Spiel
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Michael Kohlhaas
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Ping Pong D’Amour
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Maxi Schafroth
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Frank Schätzing
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Matthias Tretter
➜ Theaterfabrik, Saxon
Montag, 15. März
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Liliom
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Krieg
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Till Fellner
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Der Glöckner von Notre Dame
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Grög
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.30 Uhr. Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
➜ 59 : 1, Les Claypool
Dienstag, 16. März
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Salz
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Endstation Sehnsucht
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Gegen den Forschritt
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Werkraum, 
In Effigie
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Mozart „Requiem“
➜ 20.30 Uhr, Volkstheater, 
Zur schönen Aussicht
➜ 59 : 1, Wallis Bird
➜ Atomic Cafe, Kakkmaddafakka
➜ Hard Rock Cafe, March on Stage
Mittwoch, 17. März
➜ 9.15 - 10.05 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Gerettet
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Ballets Russes
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Winterreise
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Klein Eyolf
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Werkraum, 
In Effigie
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Mass für Mass
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Paco De Lucia
➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, Musica Viva
➜ Backstage Club, Lapko
TAXIKURIER 43
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Richelstraße 6 · 80634 München
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Pfüad Di Hans

Seite 44

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44 TAXIKURIER
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Donnerstag, 18. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Gerettet
➜ 18.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Moskauer Katzentheater
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Il Barbiere Di Siviglia
➜ 19.00 Uhr, Funkhaus, 
Münchner Rundfunkorchester
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Gerettet
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Märchen vom Zaren Saltan
➜ 19.30 Uhr, Musikhochschule, 
Pepe Romero
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Daddy
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Turandot
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Fine
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Bonnie und Clyde
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Nacht der Musicals
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Thilo Kreitmeier
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Linard Bardill
➜ Zenith, Scooter
Freitag, 19. März
➜ 10.00 + 12.00 Uhr, Funkhaus,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Gerettet
➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Le Nozze Di Figaro
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Sekretärinnen
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Sache Makropulos
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
I Hired a Contract Killer
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Münkler geht ins Theater
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Fine
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Krieg
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Measha Brueggergosman
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Kaira Club
➜ 21.30 Uhr, Schauburg, Gmelch Test
➜ Backstage, Hilfe, die Atzen kommen
➜ Schlachthof, Lyneste
➜ Tonhalle, Indie Pop Rock
Samstag, 20. März
➜ 15.00 Uhr, Marstall, 
Die rote Zora und ihre Bande
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Has und Huhn
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Ballets Russes
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Hamlet
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg,
Gerettet
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Platonow
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Alkestis 
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Fine
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Songs of Spices
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Woody Allen & Band
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Manfred Krug
➜ 20.00 Uhr Schloss, Melodiva
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Richard Rogler
➜ Tonhalle, Nachtflohmarkt
➜ 59 : 1, The Satellites
➜ Babalu, 1984
➜ Muffathalle, Fanfare Ciocarlia
➜ Ampere, Richard Reynolds
➜ Schlachthof, Voki Vomit
Sonntag, 21. März
➜ Tonhalle, Reptilienbörse
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Peter und der Wolf
➜ 11.00 – 15.00 Uhr, Bayerischer Hof,
Sonntags-Jazz
➜ 11.00 + 15.00 Uhr, Marstall, 
Die rote Zora und ihre Bande
➜ 11.00 Uhr, Lustspielhaus, Marischka
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Rudolf Buchbinder
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Klaviermatinee
➜ 11.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Erde steht Kopf
➜ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Preisträger-Konzert
➜ 13.30 – 15.15 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – FSV Frankfurt
➜ 14.30 – 15.20 + 16.00 – 16.50 Uhr,
Schauburg, Has und Huhn
➜ 15.00 – 18.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Bocaccio
➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, 
Hans Liberg
➜ 16.00 Uhr, Olympiahalle, 
Militär-Musik-Show
➜ 18.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann was nun?
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Im Dickicht der Städte
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Il Barbiere Di Siviglia
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Orchesterprobe Traviata
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Hamlet
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Übermorgen ist zweifelhaft
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hannes Ringlstetter
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Schwabinger Schaumschläger Show
➜ Ampere, Kaki King
➜ Zenith, 30 Seconds to Mars
➜ Muffathalle, Fanfare Ciocarlia
Montag, 22. März
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has und Huhn
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Le Nozze Di Figaro
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Endstation Sehnsucht
➜ 19.30 Uhr, Künstlerhaus, 
David Gazarov
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Sache Makropulos
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
I Hired A Contract Killer
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
Sascha Grammel
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Anne-Sophie Mutter
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Szenen einer Ehe
➜ 20.00 Uhr, Lukaskirche, Gregorianika
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Familie Stachelbär
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Australian Pink Floyd Show
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Angela Hewitt
➜ Ampere, Nils Wülker
➜ Rote Sonne, Bob Log III
➜ 59 : 1, The Blue Van
Dienstag, 23. März
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, 
Has und Huhn
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Scuderi
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Sweeney Todd
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Das Leben ein Traum
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
I Hired a Contract Killer
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Belagerungszustand
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
Iphigenie auf Tauris 
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Orchestra die Padova
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Manche mögen’s Heiles
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Never Forget
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Science Busters
➜ Muffathalle, TKKG
➜ Atomic Cafe, Phil Vetter
➜ Backstage, The Skatoons
➜ 59 : 1, I Am Kloot
➜ Titanic City, Henrik Fleischlader
Mittwoch, 24. März
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Scuderi
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Der Sturm
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viva la Mamma!
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Kaktus
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Ein Mond für die Beladenen
➜ 20.00 Uhr, Funkhaus, Jazz Live
➜ 20.00 Uhr, Jüdisches Zentrum,
Zyklus-Konzert
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Mozart in der Residenz
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Arcadi Volodos
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Night of the Dance
➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Eure Mütter
➜ Zenith, Jan Delay
➜ Ampere, Ana Moura
➜ Backstage Halle, Blood Red Shoes
➜ Feierwerk, Legacy of Blood
European Tour
➜ Schlachthof, Lalelu
Donnerstag, 25. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Scuderi
➜ 18.30 – 19.45 Uhr, Volkstheater,
Kaktus
➜ 18.30 Uhr, Maritim, Whiskey Tasting
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Familienbande
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Scuderi
Mehrtägige Termine
➜ 28.10.09 – 06.03.10, Mi. – Sa. 20.00 Uhr, So. 18.00 Uhr, Messe West,
Schuhbeck Teatro
➜ 13.01.10 – 13.03.10, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Lauf doch nicht immer weg
➜ 25.02.10 – 27.03.10, Löwenbräukeller, Starkbierzeit
➜ 26.02.10 – 01.03.10, MOC, Munich Fashion Women
➜ 26.02.10 – 20.03.10, Augustiner Keller, Starkbierzeit
➜ 27.02.10 – 02.03.10, ICM, EPA Kongress
➜ 02.03.10 – 06.03.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Martin Puntigam
➜ 02.03.10 – 09.03.10, 20.00 Uhr, 6. + 7. auch 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Lollipop
➜ 03.03.10 – 06.03.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Malediva
➜ 03.03.10 – 07.03.10, Messe, IHM-Profi
➜ 03.03.10 – 09.03.10, 9.30 – 18.00 Uhr, Messe, IHM-Privat/Garten München
➜ 03.03.10 – 21.03.10, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Mamma Mia
➜ 04.03.10 – 21.03.10, Paulaner am Nockherberg, Starkbierzeit
➜ 06.03.10 – 07.03.10, Olympiapark, Hundeausstellung
➜ 08.03.10 – 09.03.10, 11.00 + 19.30 Uhr, Amerikahaus, Don Quixote
➜ 09.03.10 – 13.03.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß. Martin Puntigam
➜ 11.03.10 – 13.03.10, 11.00 + 19.30 Uhr, Amerikahaus, Edgar Allen Poe
➜ 11.03.10 – 13.03.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer
➜ 12.03.10 – 14.03.10, Event Arena, Erotik-Messe
➜ 15.03.10 – 16.03.10, 11.00 + 19.30 Uhr, Amerikahaus, Monsieur Ibrahim
➜ 16.03.10 – 19.03.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Wolfgang Ambros
➜ 16.03.10 – 20.03.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jess Jochimsen
➜ 17.03.10 – 20.03.10, Olympiahalle, Dinosaurier
➜ 17.03.10 – 08.05.10, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Achterbahn
➜ 18.03.10 – 19.03.10, 19.30 Uhr, Amerikahaus, Romeo and Juliett
➜ 19.03.10 – 20.03.10, 9.00 – 16.00 Uhr, MOC, Azubi und Studientag
➜ 19.03.10 – 21.03.10, Event-Arena, Eigentum und Wohnen
➜ 20.03.10 – 28.03.10, Carl-Orff-Saal, Türkische Filmtage
➜ 21.03.10 – 22.03.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Blattrand
➜ 23.03.10 – 26.03.10, 23. – 25., 9.00 - 18.00 Uhr, 26., 9.00 – 17.00 Uhr,
Messe, Analytica
➜ 23.03.10 – 27.03.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Helmut Schleich
➜ 23.03.10 – 05.04.10, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Blues Brothers
➜ 24.03.10 – 25.03.10, ICM, Solarpromotion
➜ 24.03.10 – 27.03.10, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe, FARBE – Ausbau & Fassade 
➜ 24.03.10 – 27.03.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Helmut Schleich 
➜ 25.03.10 – 28.03.10, 25. + 26., 19.00 Uhr, 27. + 28., 17.30 Uhr, Olympiahalle,
Eros Ramazotti
➜ 25.03.10 – 28.03.10, 19.00 Uhr, Philharmonie, Der Herr der Ringe
➜ 26.03.10 – 27.03.10, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Peter Shub
➜ 26.03.10 – 27.03.10, 19.00 Uhr, Maritim, Essen im Dunkeln
➜ 26.03.10 – 27.03.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Annamateur
➜ 26.03.10 – 28.03.10, Carl-Orff-Saal, Zither-Tage
➜ 27.03.10 – 28.03.10, 17.00 Uhr, Philharmonie, Der Herr der Ringe
➜ 28.03.10 – 30.03.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nadja Malen
➜ 29.03.10 – 01.04.10, 20.00 Uhr, Schloss, Caveman
➜ 29.03.10 – 05.04.10, 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Schwanensee
➜ 31.03.10 – 03.04.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Helmut Ruge

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45TAXIKURIER
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Sweeney Todd
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Leipzig liest
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Zyprischer Frühling
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Alice Sara Ott
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Fast Food Improvisationstheater
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Monaco Bagage
➜ 59 : 1, State Radio
Freitag, 26. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Scuderi
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Carmen
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, National -
theater, Der Sturm
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Männerabend
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Bach „Johannes Passion“
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Liliom
➜ Tonhalle, Tocotronic
➜ Backstage Halle, Prinz Pi
➜ Backstage Werk, Jägermeister 
Rock Liga
Samstag, 27. März
➜ 19.00 – 22.45 Uhr, National -
theater, Don Giovanni
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Leonce & Lena
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viva la Mamma!
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, Konzert zur Revolution
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenz -
theater, Am Ziel
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Ronan Keating
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Melodiva
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Übermorgen ist zweifelhaft
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen
Hofkirche, VE Singer Pur
➜ 21.00 Uhr, Marstall, Nachtaktiv
➜ Tonhalle, Sunrise Avenue
➜ Freiheiz, Heaven 17
➜ 59 : 1, Turbonegra
➜ Backstage Werk, Shout out Louds
➜ Zenith, Mika
➜ Orangehouse, Not Available
Sonntag, 28. März
➜ 11.00 – 15.00 Uhr, Bayerischer
Hof, Sonntags-Jazz
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Suchers Leidenschaften
➜ 11.00 Uhr, Marstall, Tom Sawyer
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Kuh,
die wollt ins Kino geh’n
➜ 18.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Motetten-Chor
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, 
Leere Stadt
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater, Von morgens bis mitternachts
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Cuvillies -
theater, Ritter, Dene, Voss
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, National -
theater, Dialoges Des Carmelites
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Winterreise
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Familienbande
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Leonce & Lena
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Männer
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Semino Rossi
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, EAV
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
Schwabinger Schaumschläger
Show
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Melodiva
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Hans Klaffl
Montag, 29. März
➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen
Hofkirche, Passionskonzert
➜ 19.30 – 21.00 Werkraum,
Familienbande
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, 
Die Orestie
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, National -
theater, Der Sturm
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater, Don Quijote von der Mancha
➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, I Masnadieri
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Platonow
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, EAV
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Global Kryner
➜ 59 : 1, Theory of a Deadman
➜ Backstage Halle, Warrior Soul
Dienstag, 30. März
➜ 17.00 Uhr, Skylounge, 
After Work Party
➜ 19.00 – 22.45 Uhr, National -
theater, Don Giovanni
➜ 19.00 Uhr, Herkulessaal, 
Matthäus-Passion
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenz -
theater, Der zerbrochne Krug
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Peer Gynt
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Orpheus in der Unterwelt
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Werkraum, 
In Effigie
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Belagerungszustand
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Willy Michl
➜ Backstage, Fehlfarben
➜ Atomic Cafe, Archie Bronson
Mittwoch, 31. März
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, National -
theater, Ballett
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall,
Stillleben in einem Graben
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Werkraum, 
In Effigie
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater,
Nachdenken über Theater
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Krieg
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Johann Sebastian Bach-Messe
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Mike Krüger
➜ 59 : 1, My Children My Bride
➜ Metropolis, Van Canto
➜ Kranhalle, Eagle Seagull
Die Fastenzeit wird in München durch die Existenz des Starkbiers erträglich
gestaltet. Starkbier-Zeit an den üblichen Stellen (Nockherberg, Löwenbräukeller, Augustiner Keller, Forschungsbrauerei). Vier große Veranstaltungen in
der Arena, beginnend am 03. März mit dem Fußball-Klassiker „Deutschland-
Argentinien“ . In der zweiten Monatshälfte fast tägliche Action in der Olympiahalle. Am 22.03. wird der Keller-Stand bei Anne-Sophie Mutter viel zu
klein sein. Zwei Messen in Riem (IHM, Analytica). Und am 1. März der erste
Tag ohne HM. (PR)
Top of the Tops
Kfz.-Reparaturwerkstätte
Stimmer & Sohn GmbH
Sehr geehrter Herr Meißner!
Zu Ihrem 65. Geburtstag möchten wir Ihnen unsere
herzlichsten Grüße übermitteln, vor allem aber wünschen wir, 
dass Sie Ihren Ruhestand bei bester Gesundheit im Kreise
Ihrer Familie genießen können.
Für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in den letzten
Jahrzehnten bedanken wir uns auf das Herzlichste.
Ralf und Katrin Stimmer 
sowie die Belegschaft der Firma Stimmer & Sohn GmbH
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
Hauptniederlassung:
Frankfurter Ring 97 s 80807 München
Tel.: 089 - 307 480 47 
kontakt@er-tax.de
Alles aus einer Hand !
Kundendienst Kundendienst
Für die ernorme Hife und beste Zusammenarbeit
danken wir Hans Meißner sehr herzlich und wünschen 
einen (un)ruhigen Ruhestand bei bester Gesundheit.
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Seit 10 Jahren werden unsere Kunden von den 
Münchner Taxlern zum Bus und nach Hause 
gebracht. Diese Kooperation hat Hans Meißner 
entscheidend mitgepägt. Dafür unseren besonderen Dank. Für die 3. Lebensphase wünschen wir 
Hans Meißner nur das Beste. Herzlich
Busreisen 
Ettenhuber GmbH
Frauenstraße 36
80469 München
 089-2163360
www.ettenhuber.de

Seite 46

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46 TAXIKURIER
Gewinnspiel
Offensichtlich kann sich unser langjähriger Vorstand von der Taxibranche
nicht ganz trennen. Manfred Kraus, unser „Taxizeichner“ hat wieder
einmal ein treffendes Bild für diese Situation geliefert. Schicken Sie uns
bitte bis spätestens 10. März 2010 einen passenden Text (Adressen siehe
Impressum). Wenn Ihr Beitrag prämiert wird, gewinnen Sie obigen Preis
(inklusive Speis und Trank). Erleben Sie „Surprise“, eine Show voll guter
Laune und Überraschungen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Gewinnen Sie einen Abend im GOP
Varieté für 2 Personen zusammen
mit Hans Meißner. 
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung,
1. Stock bei Frau Meier (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im
Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den
Taxikurs bezahlen. 
Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten
mit Rechnungsstellung zum Monats ende bei der Taxi-München eG
ausbilden lassen. Vor drucke dafür erhältlich bei Frau Meier im 1. Stock
(Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den ab gestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel)
zum Besuch der Taxi schule München bei der Taxi-München eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteil nehmer bereits
beim ange schlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum
Kursbesuch berechtigt ist.
www.taxi-münchen.de 
www.taxischule-münchen.de 
www.taxikurs-münchen.de 
taxischein-münchen.de
Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70
Kummst amoi in Ruhestand
erwart Dich, Freunderl, allerhand!
Wennst glaubst, Du hättest jetzt die Ruah,
s´kommt jeden Tag no mehr dazu!
Kaum fühlst Du Dich als freier Mann,
dann fangts scho mit dem Tatst´ma an!
Denn jede Frau hat schnell kapiert,
daß da Vata gern in d´Stadt marschiert.
Tatst´ma net .. was wird die woll´n?
irgendwas vom Kaufhof hol´n?
Anstelle von am Ruheständler
werst jetzt amoi a Einkaufspendler,
Gehst du gemächlich durch die Gassen,
na siegstas scho mit Netz und Taschn.
Da fallt erst s´Zehnerl, so werds sei,
des müassn Leidsgenossen sei.
Gehst jetzt auf den Wochenmarkt,
wo so mancher Einkaufswagen parkt,
entdeckst du bald mit Kennerblick,
den sogenannten Tatst´ma – Typ.
Du schleichst ihm nach und findst dann raus:
Der schnüffelt erst den Marktstand aus,
wie er, auf raffinierte Weise,
noch Drucka konn de Handelspreise!
Is er in Ruah dahoam, dann geht´s scho o
s´Weiberl sogt: „Mei liaba Mo:
Tatst´ma net den dreck ausleern,
Tatst´ma net den Hausgang kehrn,
Tatst´ma net mei Kreiz einreibn,
Tatst´ma net den Weps vertreibn,
Tatst´ma net zum Metzga laffa,
und de bestelltn Weißwiascht kaffa,
Tatst´ma net a Bier raufholn,
Tatst´ma net die Schuah zum sohln,
Tatst´ma net de Fensta putzen,
Tatst´ma net de Heckn stutzn,
Tatst´ma net den Toag schnell rührn,
und an Batzi gassi führn,
Tatst´ma net des Obst entkerna
und am Enkerl s´Rechtschreibn lerna
Tatst´ma net an Gartn spritzn,
denn der braucht Wasser, bei dera Hitzn!
Freunderl, s´Zeitunglesn konnst vagessn,
spurst ned, gibt’s ko Mittagessen!
Am Samstag kriagstas dann zum Hörn:
Tatst´ma net a bisseln moppen,
und dann glei de Teppich klopfn,
Verfall nur ned in Müßiggang,
denn dann lebst gar nimma lang!
Tatst´ma net .. hoasst 20-moi täglich
manchmoi werds fast unerträglich,
Jaaa, da kon ma hoid nix macha
a „ Tatst´ma net“ hat nix zum lacha!
Denn so is die Wirklichkeit:
A Ruheständler hod koa Zeit! 
(TK)
Unterhaltung
Der Tatst’ma net

Seite 47

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47TAXIKURIER
Liebe Leserinnen und Leser,
der kalte und schneereiche Winter hat dafür gesorgt, dass in den ersten 
Wochen des Jahres das Taxigeschäft gar nicht so schlecht – wie von manchen
prognostiziert – gelaufen ist. Und das Highlight des Jahres – die Bauma – wird
viele Fahrgäste bringen. Seien Sie optimistisch – abgerechnet wird erst am 31.12.
Paul Rusch, Objektleiter
Die April-Ausgabe des TAXIKURIER vom 26. März steht ganz im Zeichen 
der Mega-Messe:
➜ BAUMA
Alle Infos zum Taxi-Highlight des Jahres
➜ Hotels und Pensionen rund um Riem
Diese Adressen sollte jeder Taxifahrer kennen
➜ Taxi-Check-München
Wer schmiert die Hotellerie? 
Vorschau April 2010
Mercedes-
Stern auf
Abwegen
Taxlers Erlebnisse
Wir schrieben das Jahr 1969, das
Geschäft lief äußerst schleppend.
Große Diskussionen unter den auf
Fahrgäste wartenden Kollegen am
Sollner-Stand. Wie es der Zufall so
wollte, wurde die Wade von Hans
M. von einer Mercedes-Stoßstange
DC 190 D zart geküsst, was den
Hans in seiner Wut veranlasste,
geblendet von dem Mercedesstern,
diesen im Inneren des Wagens landen zu lassen. Der zweckentfremdete Stern hinterließ ein demoliertes
Ausstellfenster, die Diskussion war
beendet.
Der ägyptische Student – er war der
erste ägyptische Taxifahrer Münchens – war von diesem bayerischen Brauchtum so schockiert,
dass er sich eine Ruhepause gönnen
musste.
Der Fahrzeughalter hatte den noch
guterhaltenen Stern jahrzehnte lang
als Souvenir aufbewahrt. (MH)
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/57 00 16 82

Seite 48

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