Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Februar 2010

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2010. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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TAXIKURIER | Ausgabe Februar 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
FASCHING
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ Hinweise und Tipps bis Faschingsdienstag 
➜ „Kunstpark-Mitte“
Immer mehr Nachtleben in der Innenstadt
➜ München und seine Sehenswürdigkeiten
Die CSU-Kommandozentrale in der Nymphenburger Straße 
➜ Weißwürste für alle Taxler
Zum Fasching – Gutschein-Aktion von Vinzenz-Murr
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2 TAXIKURIER
Editorial | Der Lotse geht von Bord 3
Zum Titelbild | 4
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 4
Der Blick zurück | Der Februar vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 5
Die Genossenschaft | Geballte Informationen auf fünf Seiten 6
Aufstellung Nichtmitglieder | Zum Ausschneiden 10
Streiflicht des Aufsichtsrats | Die Vorsitzende berichtet 11
Taxlers Service | Adressen und Nummern für alle Fälle 11
Der Landesverband | Neuigkeiten 12
Anno dazumal | Die Geschichte unserer Branche, Teil 2 13
Szene | Das waren die Nuller 15
Die Sehenswürdigkeiten Münchens | Die CSU-Zentrale 16
Rose des Monats | Dragan Miloranovic 19
Zitrone des Monats | POK Trapp 19
Schrottis Fiaker-ABC | „SCH“ wie Schwachsinn 20
Kurze Frage – Klare Antwort | Beförderung Skiausrüstung 21
Fasching | Tipps und Hinweise 22
Spruch des Monats | 23
1.700 Weißwürste für Münchens Taxler | Gutschein-Aktion von Vinzenz-Murr 23
Unterhaltung | Wortspielereien zur Faschingszeit 24
Wissen | Die Erfindung der Weißwurst 24
Kunstpark Mitte | Das Zentrum des Nachtlebens 25
Service | Auflistung After-Work- und Ü-30-Partys 27
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 27
Taxi-Check München | Taxi-Not in der Silvesternacht 28
Taxameter des Monats | Highlights 2010 29
Witz des Monats | 30
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 30
Hier spricht der Doc | Gesundheitsvorsätze 31
Essen auf Rädern | Paulaner Bräuhaus 32
Messe München | Das Februar-Programm 33
Die fünf Weisheiten des Monats | 33
Letzte Meldung | 33
Geschichte und G’schichten | Sorgen um die Jugend 34
Top-Termine Februar 2010 | Hier glüht der Taxameter 36
Impressum | 39
Vorschau März 2010 | 39
Allerletzte Meldung | Super Job zu vergeben! 39
Inhalt
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-münchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
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3TAXIKURIER
Editorial
Der Lotse geht von Bord
Lange Zeit war Hans Meißner die einflussreichste Person im deutschen Taxi -
ewerbe. Nicht ohne Grund wurde der
bayerische Obertaxler von einem lokalen
Mitbewerber als „historische Größe“
 bezeichnet. Anfang 2007 zog er sich als
Präsident des Bundesverbandes BZP
 zurück. Im November 2009 schied er als
Vorsitzender des Landesverbandes
 Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmer e.V. aus. Jetzt ist die Zeit für den
langjährigen Vorstandsvorsitzenden der
Taxi-München eG gekommen, seinen
Schreibtisch in der Engelhardstraße zu
räumen. Hans Meißner war 22 Jahre in
der Münchner Genossenschaft tätig.
Der Wechsel in der Geschäftsleitung wird
zu Veränderungen führen. Wissen und
Erfahrung kann nicht wie ein Stab beim
Staffellauf übergeben werden. Der verbleibende Vorstand kann aber auf eine
solide Grundlage – in wirtschaftlicher
und personeller Sicht – zurückgreifen.
Die Taxi-München eG steht auf einer
 gesunden wirtschaftlichen Basis. 
Seit 2004 gab es keine Beitragserhöhung.
Die Bearbeitungsgebühr für den bargeldlosen Zahlungsverkehr wurde vor zwei
Jahren sogar gesenkt. Projekte wie die
Einführung des Datenfunks oder die Neuinstallation des Rufsäulensystems stehen
kurz vor dem Abschluss. Investitionen in
den Immobilienbestand sorgten für den
Werterhalt, bei stabilen Ergebnissen.
Auch beim TAXIKURIER wird es Ver -
änderungen geben. Das beliebte Format
bleibt bestehen. Die gelungene Mischung
zwischen Information und Unterhaltung
ist besonders dem Wirken des Objekt -
leiters Paul Rusch zu verdanken, der uns
auch weiterhin die Treue halten wird. 
Wir wollen in Zukunft, neben der eigentlichen Aufgabe als offizielles Mitteilungsorgan der Genossenschaft, den TAXI -
KURIER verstärkt nutzen, um den Dialog
mit den Mitgliedern auf eine breite Basis
zu stellen. Dazu benötigen wir Ihre Hilfe.
Leserbriefe, Meinungen aber auch konstruktive Kritik sollen die richtungsweisenden Impulse dieser Fachzeitschrift
werden. 
Aber Hans Meißner hat sich nicht nur um
das wirtschaftliche Wohl der Genossenschaft gesorgt, sondern auch auf der politischen Bühne seine Standhaftigkeit
 beweisen. Eine Aufweichung des Ordnungsrahmens konnte verhindert, die
Eingliederung des Taxigewerbes in den
öffentlichen Nahverkehr erreicht und
Rahmenverträge zum Schutz des Gewerbes geschlossen werden. Hans Meißner
war auf allen Ebenen aktiv. Nun geht der
Lotse geht von Bord. Der Wachwechsel
wird vollzogen. Und die Mannschaft wird
weiterhin für eine stabile Fahrt sorgen. 
Lassen Sie uns Kurs auf ein neues Jahrzehnt nehmen. Die Reise zu bekannten,
aber auch neuen, vielleicht sogar außergewöhnlichen Zielen beginnen. Vorstand
und Aufsichtrat sind zuversichtlich, dass
die Taxi-München eG auch in Zukunft
erfolgreich arbeiten wird. Wir wünschen
unserem Hans viel Erfolg für den neuen
Lebensabschnitt und alles Gute für seinen
wohlverdienten Ruhestand.
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle, Reinhard Zielinski
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4 TAXIKURIER
Schlechte Vorsätze
3093
Ohne Worte
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
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Schon wieder Ende Januar. Höchste Zeit uns hinzusetzten und die Liste mit den guten Vorsätzen für 2010 zu
prüfen. Was haben wir uns an Silvester für dieses Jahr
vorgenommen. Mit dem Rauchen aufhören, ein paar
 Kilos abnehmen, mehr Sport treiben, ein besserer
Mensch werden, netter zu den Fahrgästen sein, sich
nicht mehr unerlaubt bereithalten. Doch stellen wir in
diesen Tagen fest, dass wir mit unserem persönlichen
Wunschzettel bereits am 3. Januar gescheitert sind. 
Worin liegt der wahre Grund des alljährlichen Scheiterns? Weniger, weil wir willensschwach und inkonsequent sind, sondern, weil wir die guten Vorsätze in
Form hochfliegender Pläne und radikaler Beschlüsse
fassen. Keine Schokolade mehr, jeden zweiten Tag
 joggen, am 31.12. um 24 Uhr die Allerletzte qualmen,
täglich unser Taxi reinigen! Versprochen! Ehrenwort!
Und keine Ausnahmen!
Doch weil wir so streng mit uns sind, erreichen wir bloß
eines. Wir scheitern – müssen scheitern! Denn radikale
Vorsätze werden durch geringste Abweichung vom
 Ideal zum Einsturz gebracht. Dafür reicht ein einziges
Stück Schokolade. Eine einzelne Zigarette. „Oh nein“
denken wir, das Ziel ist verfehlt und folgern daraus,
dass jetzt schon alles egal ist und aus Trost die ganze
Tafel Schokolade essen, weiter rauchen oder unser Verhalten beibehalten. Um einiges klüger wäre es, wenn
wir unsere Vorsätze flexibler und überschaubar fassen
würden. Abnehmen und Sporttreiben sinnvoll zu planen, anstatt an der Karotte zu knabbern auf ein Dessert
zu verzichten, nicht den Aufzug benutzen, lieber die
Treppen nehmen. Vor allem die Ausnahme von der
 Regel zur Kenntnis zu nehmen, und am nächsten Tag
mit den guten Vorsätzen weitermachen.
Man wird mit dieser Methode keine schnelle Bewunderung ernten. Aber nach einem Jahr nicht drei Kilo
 zunehmen, sondern zwei Kilo abgenommen haben.
 Einhundert nicht gegessene Nachspeisen und 13.555
Treppenstufen sind nicht spurlos an einem vorüberg egangen. Und viele Fahrgäste waren durch einen 
zu friedenen Fahrer mit einem sauberen Auto ebenfalls
 zufrieden.
Die Faschings-Saison hat nicht mehr die Bedeutung aus
 früheren Zeiten. Trotzdem gibt es genügend Veranstaltungen
vom Schwarz-Weiß-Ball bis zu „München-Narrisch“ in der
Innenstadt. In jedem Fall belebt der Fasching unser Geschäft.
Man muss nur wissen, wo etwas stattfindet. 
Es lag also nahe, unser Cover für den Fasching zu reservieren.
Es passt auch besonders gut zur Weisswurst-Gutschein-
Aktion von Vinzenz-Murr. (PR)
Zum Titelbild
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Im Februar …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren (1910)
21. Februar – Wegen des Vorrückens der chinesischen
 Armee nach Tibet flüchtet der Dalai Lama, das geistliche
Oberhaupt der tibetanischen Buddhisten, nach Indien. 
… vor 75 Jahren (1935)
17. Februar – Neue Arbeitszeitordnung führt in Deutschland den 8-Stunden-Arbeitstag als verbindliche Arbeitszeit ein.
… vor 50 Jahren (1960)
10. Februar – Walter Ulbricht wird zum militärischen
Oberbefehlshaber der DDR ernannt. 
28. Februar – Für die gesamtdeutsche Mannschaft
 erringen bei den Olympischen Winterspielen in der 
Sierra Nevada Georg Thoma, Helmut Recknagel, Helga
Haase und Heidi Biebl Goldmedaillen.
… vor 25 Jahren (1985)
5. Februar – Die Grenze zwischen Gibraltar und Spanien,
die seit 1969 geschlossen ist, wird wieder geöffnet.
13. Februar – Am 40. Jahrestag der Bombardierung
 Dresdens wird die Dresdner Semper-Oper feierlich
wiedereröffnet.
… vor 1 Jahr (2009)
3. Februar – Münchens U-Bahn, Bus und Tram streiken.
7. Februar – Bundeswirtschaftsminister Michael Glos tritt
zurück. Nachfolger wird Karl-Theodor zu Guttenberg.
14. Februar – Maria Riesch wird in Val d’Isere 
Slalom-Weltmeisterin. (PR)
Sie kann auch für dich sein –
die Spende für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Taxistiftung Deutschland
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
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6 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Eberhard Voss geht in Ruhestand
Zusammen mit Hans Meißner geht auch
Eberhard Voss in den Ruhestand. Somit
fehlen ab 01. März 2010 gleich zwei
wichtige Eckpfeiler des Münchner Taxigewerbes. Der in Thüringen geborene
Eberhard Voss ist mit seinen 110 kg etwas
leichter als Hans Meißner, dafür mit
189 cm Länge um einiges größer. Bis
1980 war er als Hauptfeldwebel bei der
Bundeswehr. Anschließend 30 Jahre lang
im Münchner Kreisverwaltungsreferat.
Seit 1990 ist Eberhard Voss Abteilungsleiter für den gewerblichen Kraftverkehr.
In seinem Spezialgebiet gilt er weit über
die Grenzen Bayerns hinaus als anerkannter Fachmann des PBefG’s und der
BOKraft.
Stets hilfsbereit, jedoch Konsequent bei
der Durchsetzung des Ordnungsrahmens
und in der Ahndung von Verfehlungen ist
Eberhard Voss, ein Mensch mit harter
Schale und weichem Kern. Besondere
Verdienste hat er sich durch die Begrenzung der Taxikonzessionen in München
erworben, die regelmäßige Überprüfung
der Funktionsfähigkeit nutzen jedem
Unternehmer.
Er hatte immer ein Herz für Münchens
Taxler und stets den Standpunkt vertreten, dass Taxifahrer einer der schwersten
Berufe überhaupt sei.
Wer Herrn Eberhard Voss zu seinem 65.
Geburtstag gratulieren will, sollte dies am
04. Februar tun. Herr Voss war und ist für
jeden Taxler zu sprechen. (HM, PR)
Dr. Ramsauer bei der IHK
Am 8. Dezember fand die letzte Sitzung
der Vollversammlung der IHK für München und Oberbayern statt. Unter TOP 9
stand der Bundesminister für Verkehr,
Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter
Ramsauer, zu einem Meinungsaustausch
zur Verfügung. 
Dr. Ramsauer war selbst fast 20 Jahre
Mitglied der Vollversammlung. In seinem
Statement bekräftigte Dr. Ramsauer, dass
er erheblichen Nachholbedarf in Bezug
auf Infrastrukturmaßnahmen in den alten
Bundesländern sehe. Dies sei verständlich, da die katastrophalen Zustände in
der früheren DDR in den letzten 20 Jahren Vorrang hatten.
Dr. Ramsauer sieht den angekündigten
Gang an die Börse der Bahn AG erst dann
als sinnvoll an, wenn sich die Aktienmärkte erholt haben, um einen adäquaten
Börsenkurs zu erreichen.
Bezogen auf Bayern sah Dr. Ramsauer
den Zustand der A8 München-Salzburg
als völlig unzureichend, ja sogar bedrohlich, hier ist ein 6-spuriger Ausbau unabdingbar, um die exportorientierte bayerische Wirtschaft nicht zu beschädigen.
Als Betreiber eines Wasserkraftwerkes im
Landkreis Traunstein erläuterte der Verkehrsminister, dass die für die Donau -
schifffahrt notwendigen Baumaßnahmen
zwischen Straubing und Deggendorf keineswegs einen gravierenden Eingriff in
die Natur darstellen. Er mahnte etwas
mehr Sachlichkeit an.
Im anschließenden Meinungsaustausch
trugen Prof. Dr. Kathrein, ein Spediteur,
und andere Wünsche und Anregungen
vor. Der Vorsitzende des Landesverbandes
der Fahrlehrer Herr Dr. Walter Weißmann
mahnte das Ausufern von Zugeständnissen an freiwillige Feuerwehren und
 Krankentransportunternehmen im Führerscheinrecht an. Herr Weißmann berichtete, dass in diesem Jahr bereits über
200 Unfälle mit Personenschäden durch
Rettungs- und Sanitätsfahrzeuge registriert wurden.
Als nächster beklagte Hans Meißner die
Tatsache, dass 19-jährige mit nahezu keinerlei Fahrpraxis als Fahrer von KTW’s
und Notarztfahrzeugen zugelassen sind.
Dies Kniebeuge der CSU vor den Hilfsorganisationen ist ein Zeichen der Beliebigkeit der Politik gegenüber dem BRK und
weiteren. Ein Lichtblick ist die couragierte Abwehr des scheinheiligen Jammerns
der Samariterkonzerne über die Verkürzung der Wehr- und Zivildienstzeit. 
Meißner wies darauf hin, dass durch den
profitablen Einsatz von Zivis mindestens
40.000 Arbeitsplätze entfallen. Dabei
werden Pflegepersonal, KTW-Fahrer,
Mietwagen- und Schülerbeförderer vom
Staat bezahlt, von BRK und anderen ausgenutzt und deren Leistung voll in Rechnung gestellt. Dem Staat entstehen Einnahmeausfälle und damit Schaden von
mindestens 1,8 Mrd. Euro pro Jahr. Durch
diese pappigen Spezlgeschäfte geht die
Glaubwürdigkeit der Politik in Bayern,
vornehmlich der CSU, den Bach runter.
Das schadet Bayern, denn für eine starke
CSU ist weit und breit kein Ersatz in
Sicht.
Abschließend mahnte Hans Meißner den
Erhalt des Ordnungsrahmens des Taxi -
gewerbes an. Es kann nicht angehen, dass
Politiker leichtfertig mit der Ordnung der
Taxibranche einen wichtigen Teil der Daseinsfürsorge für ältere, kranke und behinderte Mitbürger sowie für Touristen
aufs Spiel setzen. Negative Beispiele sind
Baden-Württemberg, das Saarland und
Niedersachsen.
Herr Dr. Ramsauer nahm die Anregungen
mit und bat um etwas Geduld, da er gerade mal sechs Wochen im Amt sei und die
Neuordnung seines Hauses noch nicht
ganz abgeschlossen sei.
Der Auftritt des Bundesverkehrsministers
war erfrischend. Er selbst sprach von der
Heimkehr zu Freunden in der IHK für
München und Oberbayern.
P.S.: Am Rande muss für das Taxigewerbe
bedauerlicher Weise vermerkt werden,
dass das weitere Mitglied der Vollversammlung aus dem Taxigewerbe, Herr
Florian Bachmann, zu spät zur Sitzung
kam und vor dem Auftritt des Herrn
Bundesverkehrsministers vor 17.00 Uhr
den Saal wieder verlassen hatte.
Vielleicht hatte er Wichtigeres zu tun.
Schade um den Sitz in der Vollversammlung, dem Parlament der Oberbayerischen
Wirtschaft. (HM)
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Die Genossenschaft
7TAXIKURIER
Wirtschaftliche Situation
Trotz heftiger Turbulenzen an den Finanzmärkten und den damit verbundenen Problemen auf dem Immobiliensektor
kann die Taxi-München eG auf eine
 stabile Lage bauen. 
Die Vermittlungszahlen sind erfreulich.
Im Kalenderjahr 2009 wurden mit der
Einführung des Datenfunks mehr Auf -
träge als im Vorjahr vermittelt. Insgesamt
können wir einen Zuwachs verzeichnen.
Einzelne Auftragsgruppen wie Starthilfen
oder die Vermittlung von Taxibussen sind
etwas rückläufig, konnten aber durch
 zusätzliche Geschäftsfelder, wie zum Beispiel dem Schienenersatzverkehr (SEV),
ausgeglichen werden. Bei einer Funkgebühr von 40 Euro netto im Monat dürfte
sich die Frage der Zweckmäßigkeit, selbst
bei den größten Zweiflern, nicht stellen.
Auch bei den Mitgliederzahlen setzt sich
der positive Trend fort. Die Taxi-München eG konnte 60 neue Mitgliedsunternehmen im vergangenen Jahr aufnehmen. Dagegen verließen 72 Unternehmer
die Genossenschaft – meist Mitglieder
ohne aktiven Geschäftsbetrieb. Zum
Stichtag 1. Januar 2010 hatte die Genossenschaft damit 1.895 Mitglieder.
Der Personalbestand ist 2009 nahezu
gleich geblieben. Derzeit beschäftigt die
Genossenschaft 69 fest angestellte Arbeitnehmer und 8 Minijobber. Freigewordene Ressourcen an den Funkplätzen
wurden für eine verstärkte Auftrags -
annahme eingesetzt. Die verringerten
Wartezeiten kamen nicht nur unseren
Kunden, sondern auch den Mitgliedsunternehmen zugute. Die Vermeidung
von Leerfahrten sorgt für eine verbesserte
wirtschaftliche Auslastung der einge -
setzten Fahrzeuge.
Die Lage auf dem Immobiliensektor ist
weiterhin gespalten. Die Vermietung von
Wohnraum stellt sich als unproblematisch
dar. Durch Renovierungen konnten
 Mehreinnahmen verbucht werden. Die
Nachfrage nach Büroflächen ist dagegen
weiter schleppend. Hier ist wohl etwas
Geduld gefragt.
Die Umstrukturierung des TAXIKURIER
gilt als abgeschlossen. Durch Verlagerung
einzelner Positionen konnte ein erhebliches Einsparpotential erzielt werden. Das
neue Rufsäulensystem wird in diesem
Jahr vollständig installiert. Die Investition wird sich durch Wegfall von Stromund Leitungskosten rekapitalisieren. Aber
auch im Kleinen hat die Genossenschaft
im vergangenen Jahr verschiedene
 Möglichkeiten wahrgenommen, um die
Kosten, zum Beispiel beim Stromverbrauch, zu senken. 
Für Sie als Mitglieder wirken sich die
durchgeführten Maßnahmen insbesondere
auf den erneuten Verzicht einer Beitragserhöhung aus. Wir sind auf dem richtigen
Weg und zuversichtlich, dass wir auch im
nächsten Jahr die Gebühren im Wesentlichen stabil halten können. (FK)
Shuttle-Service 
Münchner Stoff Frühling
Von Freitag, den 19. März bis Montag,
den 22. März 2010 findet die Messe
„Münchner Stoff Frühling“ statt. Die
 Taxi-München eG hat auch in diesem
Jahr wieder den Zuschlag für die Organisation und Ausrichtung des Shuttle-
 Service erhalten. Für die Teilnahme an
diesem Shuttle- Service werden folgende
Kriterien vorausgesetzt:
➜ Taxibus für 8 Fahrgäste
➜ keine Außenwerbung
➜ Datenfunk
➜ Sprechfunk mit betriebsbereitem
 Kanal 7
➜ optisch einwandfreie und gepflegte
Fahrzeuge
Die Bezahlung erfolgt entsprechend der
vertraglichen Sondervereinbarung nach
einer Stundenpauschale. Die Anmeldung
für den Shuttle-Service ist ab 
Dienstag, 9. Februar 2010, 9.00 Uhr 
nur persönlich in der Engelhardstraße 6,
Vordergebäude, bei Herrn Kroker möglich. 
Eine Teilnahme in 2009 garantiert nicht
die Teilnahme für 2010. Es entscheidet die
Reihenfolge der Anmeldung! Wir weisen
darauf hin, dass die eingesetzten Fahrzeuge während der gesamten Laufzeit 
die oben genannten Kriterien erfüllen
müssen. (TK)
Neuerungen beim Datenfunk
Seit Anfang Januar können Sie weitere
wichtige Informationen im Datenfunk-
 Informationsportal der Taxi-München eG
abrufen. 
Unter den Portalnummern 11, 12 und 13
finden Sie zukünftig Verkehrshinweise,
alle aktuellen Veranstaltungen der Neuen
Messe (Messe-Riem) und des M.O.C. Die
Einträge beinhalten die Laufzeit, die Öffnungszeiten und die Eingänge der jeweiligen Messen und werden etwa eine Woche vor Eröffnung eingestellt. Dies dient
zur Ihrer Information und soll auch Verwechslungen bei unklaren Angaben des
Fahrgastes über einen Veranstaltungsort
verhindern.
Um die neuen Portale zu installieren,
drücken Sie im Informationsfenster auf
das Tastensymbol und geben eine 0 ein.
Nach einer Bestätigung mit dem Feld OK
stehen Ihnen alle vorhandenen Informationsportale zur Verfügung. (NL)
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen
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8 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Anfahrt Klinikum Bogenhausen 
In den letzten Monaten kam es bei der
Abholung von Patienten am Klinikum
Bogenhausen wiederholt zu Problemen
mit der Polizei, die ein Halten bzw. Parken innerhalb der Anfahrtszone für
 Feuerwehr- und Rettungswagen nicht gestatten können. Wir haben aus diesem
Grund das Gespräch mit der zuständigen
Dienststelle gesucht. 
Dabei wurde uns bestätigt, dass die Beamten das Halten von Taxis im Park -
verbot vor der Umkehrschleife tolerieren,
wenn dies zur Kontaktaufnahme mit dem
zu befördernden Patienten dient. Das
 bedeutet, erst wenn sich der Fahrgast im
Einstiegsbereich befindet, in die Anfahrtszone für Feuerwehr- und Rettungswagen eingefahren werden kann. 
Wir bitten alle Kollegen, sich an diesen
Kompromiss zu halten, um unnötigen
 Ärger zu vermeiden. Die Verwaltung des
Klinikums hat uns bestätigt, dass hier seit
langer Zeit ein Problem besteht und mit
Nachdruck eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden soll, die allen
 Taxifahrern in Zukunft eine problemfreie
Anfahrt und die Abholung von Fahr -
gästen ermöglicht. (RZ)
Schienenersatzverkehr (SEV)
Die Münchner Verkehrsgesellschaft
(MVG) ist einer der größten Auftragsgeber für die angeschlossenen Mitgliedsunternehmen der Taxi-München eG.
Durchschnittlich werden im Monat 1900
Personalsammelfahrten für die MVG
durchgeführt. Seit 2009 stellen wir auch
Fahrzeuge für den Schienenersatzverkehr
(SEV) zur Verfügung. Pro Monat werden
hier ungefähr 125 Taxifahrten bestellt.
Für den Regionalverkehr Oberbayern
(RVO), Mitglied im Münchner Verkehrsverbund (MVV), führen wir zusätzlich
den S-Bahn-Ersatzverkehr durch. 
Diese Aufträge sind lukrative Fahrten 
für Sie. Daher ist es nicht verständlich,
warum durch das Verhalten einzelner
 Taxifahrer diese wichtigen Kunden ver -
ärgert werden.
Der Besteller der oben genannten Fahrten
sind MVG und RVO. Nur der Auftraggeber kann die Fahrtstrecke bestimmen. Ein
Abweichen vom vorgeschriebenen Weg
stellt ein Vertragsbruch gegenüber dem
Kunden dar und ist Betrug. Wir bitten Sie
daher zu beachten, dass die beförderten
Personen keinen Einfluss auf den Strecke
nehmen können. Ebenso gilt auch ein
freiwilliges oder nicht angekündigtes Verlassen des Streckenverlaufs als Verstoß
gegen den geschlossenen Beförderungsvertrag.
Für das Einschalten des Taxameters gelten die Bestimmungen der Taxitarifordnung der Landeshauptstadt München.
Das bedeutet, innerhalb der Tarifzone 1
ist die Anfahrt zum Einsatzort frei. Bei
außerhalb liegenden Startpunkten darf
der Taxameter erst beim Verlassen der
 Tarifzone 1 eingeschaltet werden.
Die Taxi-München eG wird in Zukunft
diese Auftragsgruppen verstärkt auf korrekte Verhaltensweise kontrollieren, damit
uns diese wichtigen Fahrten nicht verloren gehen. Es handelt sich um einen kleinen Teil der Fahrer, die allen Mitgliedern
der Taxi-München eG schaden. (FK)
Hotelgewerbe
Die Münchner Hotelbetriebe zählen zu
den wichtigsten Kunden der Taxi-München eG. Mit mehreren Millionen Übernachtungen pro Jahr ist das Auftrags -
volumen für das Münchner Taxigewerbe
ein bedeutsamer Faktor. Beide Seiten
 profitieren von zufriedenen Gästen und
professioneller Zusammenarbeit. 
Leider beachten einige Taxifahrer die
Spielregeln nicht und fallen durch ungebührliches, penetrantes oder auch illegales Verhalten auf. Auf Wunsch der Kunden musste die Taxi-München eG in den
letzten Monaten zahlreiche Fahrer für
einzelne Häuser sperren. Dies kann weder
in Ihrem, noch in unserem Interesse sein.
Bitte verhalten Sie sich an den Hotelstandplätzen angemessen und beachten
Sie ebenfalls die Interessen der Beherbergungsbetriebe.
Hotel Apollo, Mittererstraße 
Regelmäßige Beschwerden über die zu -
geparkte Einfahrt. Die Reserve für den
Halteplatz Meridien endet an der letzten
Standplatztafel. Eine weitergehende Aufstellung stellt unerlaubte Bereithaltung
dar. Die Hotelleitung ist nicht mehr gewillt, die teilweise chaotischen Zustände
hinzunehmen. 
Hotel Vier Jahreszeiten, Wurzerstraße
Das Hotel hat die Außenfassade auf -
wendig reinigen lassen und bittet alle
 Taxifahrer, die Fußmatten zu Reinigungszwecken nicht mehr gegen die Haus -
mauer zu schlagen.
Hotel Vitalis, Kathi-Kobus-Straße 
Der Vorplatz des Hotels ist Privatgelände.
Bitte halten Sie diese Fläche sowie die
Zufahrt für an- und abreisende Hotel -
gäste frei.
Hotel Innside, Mies-van-der-Rohe-Straße 
Hinter dem Standplatz befindet sich eine
Feuerwehranfahrtszone. Wir bitten alle
Kollegen, diese Fläche unbedingt freizuhalten und den Anweisungen des Sicherheitspersonals Folge zu leisten. (FK)
Straßenbenennung
Sentastraße
Von der Cosimastraße, gegenüber der
Einmündung der Wesendonkstraße, ca.
300 m nach Osten.
Warnung vor Trickdieben
Im Dezember ereigneten sich in den
Stadtteilen Giesing und Ramersdorf
 mehrere Trickdiebstähle. Die Vorgehensweise der Täter war dabei stets ähnlich:
Am Taxistandplatz wurde ein Fahrzeug
zu einer Adresse bestellt, bei der die Eingangstür außerhalb der Sichtweite lag.
Unvorsichtige Fahrer ließen beim Verlassen des Taxis das Fahrzeug offen. 
Während die vermeintliche Kundschaft
über das Eintreffen informiert wurde,
schlichen sich die Täter an das Fahrzeug
heran und entwendeten die Geldbörsen
aus dem offenen Auto. Oft bemerkten die
Fahrer den Diebstahl erst später, ohne den
richtigen Zusammenhang zu erkennen. 
Wir bitten alle Kollegen, die einen ähnlichen Vorfall hatten, sich mit uns in
 Verbindung zu setzen, auch wenn es zu
keinem Diebstahl kam. Die Tatorte waren
stets in Giesing und Ramersdorf insbesondere in der Gegend um den Walchenseeplatz, der Rottacher Straße sowie der
Budapester Straße. (TK)
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9TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Beschwerdenbericht 
4. Quartal 2009
Auch das letzte Quartal des Jahres hat
gezeigt, dass trotz modernster Kommunikationstechnologie die Qualität der zu
 erbringenden Dienstleistung nicht immer
den Wünschen unserer Kunden entspricht. Durch Schludrigkeit und zu laxe
Berufsauffassung erhält der Fehlerteufel
häufig eine Chance zuzuschlagen.
Wir bitten deshalb die Unternehmer, ihr
Fahrpersonal darauf hinzuweisen, dass
bei der Annahme von Datenfunkaufträgen grundsätzlich die Akzeptanz von
Kreditkarten Pflicht ist. Die Verstöße dagegen führen in letzter Zeit sehr oft zu
berechtigten Reklamationen enttäuschter
Fahrgäste, denn die Kunden verlassen
sich darauf, dass sie diesen angebotenen
Service in Anspruch nehmen können. 
Das Zurückweisen von Kreditkarten zur
Bezahlung des Fahrpreises in diesen Fällen verprellt die Fahrgäste und treibt sie
in die Hände der Konkurrenz. Dies gilt es
mit Nachdruck zu verhindern. Wir, der
Vorstand der Taxi-München eG, und Sie,
die Mitgliedsunternehmer, müssen mit
vereinten Kräften auf das Fahrpersonal
einwirken, um diese Verweigerungshaltung zu unterbinden.
Bei der Durchführung von MVG- und
Buszubringerfahrten werden durch
schlampige Handhabung häufig Fahrgäste
vergessen. Die Nachbearbeitung dieser
Aufträge verursacht hohe Kosten für die
Genossenschaft. Diese Fehler führen
schlimmstenfalls dazu, dass die Straßenbahn im Depot bleibt oder Kreuzfahrt -
touristen ihren Zubringer verpassen. Auf
keinen Fall sollten wir uns diese Kunden
vergraulen.
Wir bitten deshalb all diejenigen Fahrer,
die sich um diese Fahrten bemühen, mehr
Sorgfalt bei der Auftragsannahme und 
-abwicklung walten zu lassen. Bitte lesen
Sie den Auftrag sorgfältig bis zum Auftragsende durch. Das heißt, Sie müssen
nach unten scrollen, bis Ihre Taxinummer
erscheint. Nur so setzen Sie diese lukrativen Fahrten nicht in den Sand.
Auch zum Thema Hilfeleistung erreichen
uns immer wieder Beschwerden von
Fahrgästen, aber auch Anfragen von
 Kollegen. Die Münchner Taxiordnung 
§ 5 Abs. 4, 5 und 6 gibt dazu eindeutig
Auskunft:
Abs. 4
Der Taxifahrer hat tarifpflichtiges Gepäck
ein- und auszuladen. Der Fahrgastraum
sowie der Gepäckraum des Taxis muss
uneingeschränkt nutzbar sein.
Abs. 5
Hilfsbedürftigen Personen ist beim Einund Aussteigen Hilfe zu leisten.
Abs. 6
Behinderte sowie hilfsbedürftige Fahrgäste
einschließlich deren Gepäck sind auf
 deren Verlangen von der Wohnungstüre/
vom Ausgangsort abzuholen und/oder 
an die Wohnungstüre/an den Zielort zu
bringen. Die Wohnung des Fahrgastes
darf nur mit dessen ausdrücklicher Zustimmung betreten werden.
Im Übrigen wird in der BOKraft, §§ 7, 8
auf die Verpflichtung des Fahrpersonals
zu Sorgfalt, Rücksichtnahme und Besonnenheit hingewiesen.
Wir sind der Ansicht, dass jeder Taxifahrer nicht nur während der Erbringung
 einer Dienstleistung, sondern auch darüber hinaus hilfsbereit sein sollte. Er repräsentiert das Gewerbe als Ganzes und die
Stadt, in der er seine Dienste anbietet. Er
ist die Visitenkarte der Region und seines
Berufsstandes.
Natürlich muss Dienstleistung angemessen bezahlt werden. Deshalb erachten wir
bei Gepäckdiensten, die nicht unter § 5
fallen, einen Preis von 2,50 Euro für die
ersten zwei tarifpflichtigen Gepäckstücke
für angemessen, für jedes weitere Gepäck -
stück 1,25 Euro. Die Berechnung von
Wartezeit während dieses Gepäckdienstes
ist auf keinen Fall zulässig. Zudem ist zu
beachten, dass der Preis eines Gepäck -
dienstes für die gesamte Fahrt gültig ist.
Das bedeutet, dass bei Gepäckabholung
von der Wohnung und Verbringen bis
zum Bahnsteig die angegebenen Beträge
nur einmal gefordert werden können.
In eher seltenen Fällen werden kleinere
Umzüge von Bustaxis durchgeführt. Hier
sind die Preise für Pack- und Schleppdienste frei verhandelbar, sollten sich
aber im Rahmen soliden kaufmännischen
Handelns bewegen. (RZ)
Nichtmitglieder
Gemeinsam sind Ziele besser zu erreichen
als im Alleingang. Die Genossenschaft
hat den Zweck, den Erwerb und die Wirtschaftlichkeit durch gemeinschaftlichen
Geschäftsbetrieb zu fördern. Investitionen
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
Brotzeiten/Getränke...
...alles, was der
Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr
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10 TAXIKURIER
und Unterhaltskosten werden durch Beiträge bezahlt. Daher ist es nur allzu verständlich, dass die Taxi-München eG ihre
Einrichtungen ausschließlich ihren Mitgliedern zur Verfügung stellt.
Die angemieteten Stellflächen auf Privatgelände dürfen seit dem 1. Januar 2009
nur noch von den Mitgliedern der Genossenschaft kostenlos genutzt werden. Von
Nichtmitglieder wird nach Unterzeichnung des Nutzungsvertrages eine Gebühr
von 120 Euro im Jahr erhoben. Die
Standplatzplakette ist gut sichtbar in 
der rechten unteren Ecke der Heckscheibe
anzubringen und berechtigt zur Bereithaltung auf folgenden Taxistellflächen
auf Privatgrund:
➜ Ostbahnhof
➜ Pasinger Bahnhof
➜ Daglfing Bahnhof
➜ Englschalking
➜ Hauptbahnhof Nord
➜ Hauptbahnhof Süd
➜ Allacher Bahnhof
Selbstverständlich ist es Nichtmitgliedern
untersagt, die Vermittlungseinrichtungen
der Genossenschaft zu bedienen. Das
neue Telefonrufsäulensystem wurde
durch Ihre Beiträge ermöglicht. Daher
sollten Sie als Mitglied auf Missbräuche
achten, um Ihre Investitionen zu schützen. Wir bitten alle Kollegen, das Zeichen
der Taxi-München eG gut sichtbar an der
Heckscheibe des Fahrzeugs anzubringen,
um Missverständnisse zu vermeiden. Zur
Ihrer Unterstützung listen wir zweimal im
Jahr die Fahrzeuge der Nichtmitglieder
auf, deren Fahrer nicht berechtigt sind,
Aufträge an den genossenschaftseigenen
Rufsäulen entgegenzunehmen. (FK)
Die Genossenschaft
10 402 610 945 1273 1619 2030 2254 2571 2976 3392
23 413 632 955 1276 1641 2031 2266 2594 2986 3405
42 418 638 975 1298 1671 2038 2284 2602 3041 3431
48 437 671 987 1323 1731 2044 2287 2607 3045 3511
87 447 673 1004 1374 1739 2057 2293 2667 3076 3522
144 461 683 1033 1393 1773 2061 2298 2678 3087 3543
157 473 688 1038 1427 1783 2063 2324 2703 3092 3561
174 487 716 1041 1437 1793 2085 2351 2709 3112 3572
198 489 720 1051 1439 1800 2107 2374 2743 3121 3593
216 507 734 1052 1478 1856 2114 2383 2749 3147 3599
236 508 756 1053 1480 1874 2116 2385 2766 3163 3610
245 513 758 1061 1518 1885 2130 2405 2801 3213 3622
249 520 767 1078 1527 1900 2148 2416 2805 3243 3631
309 522 846 1079 1532 1935 2161 2480 2823 3265 3632
313 533 847 1083 1557 1951 2163 2485 2824 3284 3645
336 547 865 1148 1567 1978 2180 2500 2875 3289 3646
348 548 886 1149 1573 1991 2186 2510 2897 3312 3677
351 551 889 1168 1579 2004 2201 2511 2899 3329
361 567 890 1222 1581 2012 2210 2544 2902 3347
395 587 893 1233 1590 2018 2213 2548 2908 3359
396 609 938 1244 1612 2024 2230 2550 2932 3377
Nichtmitglieder
✃
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier 
oder 15 Minuten vor Kursbeginn im 
Schulungsraum bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkunterricht (Basiskurs)
Termin: Donnerstag, 18. Februar 2010
13.00 – 17.00 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
Februar 2010
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 2/2010 vom 23.02.2010 bis 23.03.2010
Kurs 3/2010 vom 13.04.2010 bis 11.05.2010
Kurs 4/2010 vom 15.06.2010 bis 13.07.2010
Kurs 5/2010 vom 07.09.2010 bis 05.10.2010
Kurs 6/2010 vom 12.10.2010 bis 09.11.2010
Kurs 7/2010 vom 16.11.2010 bis 14.12.2010
Wir trauern 
um unsere Kollegen
Christoph Wohlfart 
Taxi 1546
der am 2. Januar 2010 im Alter von 
52 Jahren verstorben ist
Franz Estelberger
Taxi 1606
der unerwartet im Alter von 
62 Jahren verstarb
Hartmut Kraft
Taxi 141
der am 22. Dezember im Alter von 
73 Jahren verstarb
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Streiflicht des Aufsichtsrates
Achtung! Pappnasen sind unterwegs!
Die fünfte J ahreszeit – so wird die Faschingszeit genannt – nähert sich dem
Ende und damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, wieder Pappnasen zu begegnen. An sich ist dagegen nichts einzuwenden, solang die Pappnasen nicht
hinter dem Steuer sitzen. Gar nicht geht
es mit der Augenklappe eines Piraten
oder mit einer Vollmaske. Maskierte
dürfen nämlich nur in wenigen Aus -
nahmefällen hinters Steuer. Nicht etwa
wegen des Vermummungsverbotes – das
wegen der Faschingzeit aufgehoben ist
– sondern weil Faschingsmasken die
Fahrtaug-lichkeit beeinträchtigen. Wer
diese Regel missachtet, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem
Bußgeld rechnen. Kommt es zu einem
Unfall, droht wegen grober Fahrlässigkeit auch noch der Verlust des Kaskoschutzes. Mir ist wohl bewusst, dass die
Faschingszeit auch einiges an bösen
Überraschungen für Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen bereithält, aber auch
ein vermehrtes Fahrgastaufkommen, das
somit mehr Umsatz bietet. Viele Faschingsfreunde lassen heute nach Alkoholkonsum ihr eigenes Auto stehen und
steigen in ein Taxi, Vor allem, wenn sie
sich darauf verlassen können, dass sie
trotz ihres alkoholisierten Zustandes
freundlich aufgenommen und ohne Umwege sicher an ihr Ziel befördert werden. 
Jetzt aber noch zu einem anderen Thema.
Vor einem Jahr habe ich Sie an dieser
Stelle auf die neuen Tarife für freiwillig
Versicherte bei der AOK hingewiesen. Seit
kurzem gibt es dazu eine wichtige Ergänzung. Nun haben Selbständige die Möglichkeit mit dem AOK-Krankengeld-Wahltarif KG 22 einen Krankengeldanspruch
vom Beginn der vierten Woche bis zum
Ende der sechsten Woche der Arbeits -
unfähigkeit zu erhalten. Ab Beginn der
siebten Arbeitsunfähigkeitswoche wird
das gesetzliche Krankengeld gezahlt.
Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer
 Krankenkasse über die genauen Bestimmungen.
Ich wünsche Ihnen gute Geschäft und
stets eine unfallfreie Fahrt.
Mit kollegialen
Grüßen
Ihre 
Christine Reindl
Aufsichtsrats -
vorsitzende
Die Genossenschaft
Autoelektrik/Funktechnik
ER-TAX
Frankfurter Ring 97
(089) 30 74 80 47
Funktechnik Metzker
Kastenbauerstraße 5
(089) 93 30 73
Vepas Team GmbH
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 23 71 90 05
Autoglaserei
Kraft
Tegernseer Landstraße 228
(089) 690 87 82
Betriebsärzte
Dr. Bake v. Bakin
Tassilostraße 23
Aschheim
(089) 37 06 56 90
Dr. Hingerle
Am Brunnen 17 
Kirchheim
(089) 991 88 00
Essen nach Mitternacht
Cafe Camus
Albert-Roßhaupter-Straße 37
(089) 7 69 80 58
Lamm’s
Sendlinger-Tor-Platz 11 
(089) 59 19 63
Fahrzeugaufbereitung/Pflege
Glas
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 99 62
Patecky
Frankfurter Ring 97
Tel. (0177) 630 74 85
Feuerwehr
München-Stadt: Tel. 112
München-Land: Tel. 66 20 23
Folienbeschichtung
Atlantic 
Foliencenter München 
Theo-Prossel-Weg 11
(089) 23 88 58 07
Atlas
Haager Straße 8
(089) 49 00 32 18
Stema
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
Gewerbliche Notdienste
Erdgas
(089) 15 30 16
Fernwärme
(089) 23 03 03
Strom
(089) 3 81 01 01
Umwelttelefon
(089) 23 32 66 66
Wasserrohrbruch
(089) 18 20 52
Gutachter/Sachverständiger
Klotz
Hans-Mielich-Straße 32
(089) 65 98 37
(0172) 890 18 07
Klotz
Moosacher Straße 13
(089) 35 73 18 73
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
Kfz-Prüfstellen
KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS Ottobrunn
Jägerweg 6
(089) 608 48 63
KÜS Süd
Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
KÜS West
Anton-Böck-Straße 36
(089) 89 73 63 60
Kfz-Reparatur
Dvorak GmbH
Schleißheimer Straße 38(RG)
(089) 52 80 40
Glas
Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
KFZ-Klinik
Gärtnerstraße 39
(089) 23 71 87 12
Stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
TE-Autoteile München
St. Johann-Straße 23-25
(089) 5 02 05 71
Kreditkartenabrechnung
ICP
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle: 
(089) 23 33 62 01
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Notrufe/Notdienste
Ärztlicher- und 
Kinderärztlicher 
Bereitschaftsdienst
(0180) 5 19 12 12
Frauen-Notruf
(089) 76 37 37
Gift-Notdruf
(089) 1 92 40
Jugend-Notdienst
(089) 82 99 03 14
Senioren-Notruf
(089) 814 38 56 26
Tierklinik
(089) 2 18 00
Zahnärztlicher Notdienst
(089) 7 23 30 93
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
Rechtsanwälte
Bauer Michael
Schillerstraße 21
(089) 51 55 69 30
Dr. Cichon & Partner
Johann-von-Werth-Straße 1
(089) 139 94 60
Dr. Stephan & Stahlberg
Feichthofstraße 171
(089) 57 00 16 80
Thomas Vogl
Herzogstraße 60
(089) 330 66 20
Rettung
Rettung München: 112
Taxibedarf
Glasi’s Taxishop
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 05 50
TE-Autoteile München
St. Johann-Straße 23-25
(089) 5 02 05 71
Taxihandel
Auto Much
Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel Günther
(08703) 87 65
TSL
Landsberger Straße 455
(0179) 141 52 80
Taxi-München eG
Taxizentrale:
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
(089) 21 61-396/-372 
Krankenfahrten: 
(089) 21 61-337/-362/-394
Taxiverleih
Taxiverleih München
Richelstraße 6
(089) 167 54 40
Taxi Rent Partner TRP
Ehrwalder Straße 89
(0180) 222 12 22
Versicherungen
Ballnath
Brudermühlstraße 48a
(089) 898 06 10
Crasselt
Machtlfinger Straße 26
(089) 74 28 72-10
FVO Finanz Junker
Carl-Zeiss-Straße 49
Riemerling/Ottobrunn
(089) 58 90 96-70
Taxlers Service – Adressen und Nummern für alle Fälle!
✃
PressenterTAXIKURIER_0210:TAXIKURIER_0210 21.01.2010 8:58 Uhr Seite 11

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Servus Abgas-Plakette
Abgastest künftig frühestens einen Monat
vor der HU
Vom 1. Januar 2010 an ist an Autos die
sechseckige Plakette für die Abgasuntersuchung (AU) auf dem vorderen Kennzeichen entfallen. Künftig dient die runde
Plakette für die Hauptuntersuchung (HU)
am hinteren Kennzeichen als Nachweis
auch einer erfolgreichen Abgasuntersuchung, teilen die Sachverständigen von
DEKRA mit. An der Pflicht zur Abgasuntersuchung ändert die4 neue Plakettenregelung nichts. Die AU ist aber ab 2010
direkter Bestandteil der Hauptuntersuchung. Es wird künftig also keine unterschiedlichen Fristen für AU und HU mehr
geben. Autofahrer haben wie bisher die
Möglichkeit, die Abgasuntersuchung bei
einer Prüforganisation wie DEKRA oder
in einer Werkstatt, zum Beispiel bei einer
Inspektion, durchführen zu lassen. Dann
aber frühestens in dem Monat, der vor
der Fälligkeit der HU liegt. Ist zum Beispiel die nächste HU im März fällig, so
darf die AU nicht vor dem 1. Februar
durchgeführt worden sein. Andernfalls
muss die AU wiederholt werden. Der
Nachweis über die durchgeführte AU ist
dem Prüfingenieur bei der HU vorzulegen
und bis zu deren Abschluss aufzubewahren, auch für eine eventuell erforderliche
Nachuntersuchung. Anschließend gilt der
HU-Prüfbericht als Nachweis. Er ist wie
bisher vom Autofahrer aufzubewahren
und berechtigten Personen auf Verlangen
vorzuzeigen.
DEKRA Info 12/09
Taxischein trotz hochgradiger
Schwerhörigkeit
Eine Berliner Taxifahrerin kann ihre Tätigkeit trotz ihrer Hörbehinderung weiter
ausüben: das Oberverwaltungsgericht hat
entschieden, dass die akustische Behinderung durch den Einsatz eines modernen
Hörgerätes genügend kompensiert werden
kann. Der allgemeine Ausschluss bei einem Hörverlust von mehr als 60 Prozent,
wie ihn die Fahrerlaubnisverordnung
vorsieht, ist somit anfechtbar. Jeder Einzelfall muss zukünftig geprüft werden. 
Spenden an das BRK, MHD oder die
Johanniter Unfallhilfe stärken die
Konkurrenz zum Taxigewerbe und
 zerstören unsere Arbeitsplätze. (HM)
Information
Der Landesverband
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
PressenterTAXIKURIER_0210:TAXIKURIER_0210 21.01.2010 8:58 Uhr Seite 12

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Anno dazumal
Geschichte der Taxi- und 
Mietwagenunternehmen (Teil 2)
Fiakre- und Droschken-Ordnung
Der Dessauer Pferdehändler Mortier beschaffte sich Pferde in Polen und brachte
aus Warschau die Idee von leichten Kutschen zur Beförderung von drei Personen
mit. Mit der Einführung dieser Warschauer Leicht-Kutsche soll die aus dem russischen stammende Verkleinerungsform
von „droki“ (Fuhrwagen) „droski“ herrühren, aus der im Deutschen „Droschke“
wurde. 
Im süddeutschen Sprachraum setzte sich
bis heute der Begriff „Fiaker“ durch. So
kupferte der Münchner Magistrat in 1804
die sehr zweckmäßige Fiakre-Ordnung
der Stadt Salzburg ab.
Der langlebige Begriff „Fiaker“ rührt daher, dass der Erfinder der Mietkutsche
Sauvage an seinem Haus in der Rue Saint
Martin in Paris ein Bild des heiligen Fiakrius anbrachte. In dem Haus befand sich
eine Kneipe, in der die Kutscher ihre Wartezeiten überbrückten, bei einer Kutscherbestellung schickte man nach dem Fiaker.
Die erste „Fiakre-Ordnung“ für München
aus 1804 erinnert bereits an aktuelle Vorschriften für das Taxigewerbe.
Fiakre-Ordnung München, 1804
1. Der Fiakre-Wagen soll mit nicht mehr als
2 Pferden bespannt sein, von innen und außen wohl gereinigt und nebst dem Geschirre
in gutem brauchbaren Zustand seyn. Die Gläser daran sollen ganz zum Aufziehen und
Niederlassen hergerichtet, dann der Antritt so
hergestellt seyn, dass man sich mit dem
Schienbein nicht an dem Wagen stößt. Der 
Einsitzende wird sich überzeugen, ob die Gläser ganz sind, damit sie ihm beym Aussteigen
nicht als verbrochen aufgebürdet werden
können.
2. Jeder Wagen erhält seine eigene Ziffer,
welche auf dem in zwey Sprachen gedruckten
Bogen dieser Fiakre-Ordnung bemerkt, der
Bogen selbst aber auf dem Pappendeckel aufgezogen, in der Kutschen-Tasche verwahrt
werden soll, damit der Fahrende und der Fiakre sich jedes Mal auf der Stelle gegeneinander berichtigen können.
3. Derjenige, der den Fiakre führt, soll des
Fahrens wohl kundig, nüchtern, mannbar und
anständigen Betragens seyn.
4. Beym Ausfahren aus den Häusern, beym
Einlenken und Einfahren in enge Gassen und
auf Brücken soll der Fiakre nur Schritt fahren.
Er soll sich des Vorfahrens enthalten, und die
vor dem Wagen befindlichen Fußgänger frühzeitig anrufen. Im Winter sollen die Pferde
mit Schellen behängt seyn.
5. Für jede Beschädigung, die durch den Fiakre geschieht, ist der Eigentümer desselben
verantwortlich.
6. Die Firakres sollen in der Anzahl, die die
Polizey nach Umständen bestimmen wird,
Sommer ½ 7 Uhr und Winters ½ 8 Uhr Morgens auf der Polizey anfahren, von wo aus sie
an den bestimmten Sammelplatz geführt
werden, und bis Nachts 10 Uhr – auch nach
Umständen noch länger im Dienste und auf
der Wart zu verbleiben haben. Wollte man einen Fiakre noch vor der gewöhnlichen Stunde
haben, so beliebe man Tags vorher dieses auf
der Polizey wissen zu lassen.
7. Sie stellen sich auf dem Sammelplatz in
der Reihe auf. Bis auf Weiteres bleibt es dabey, dass man sich, wenn man fahren will, an
denjenigen wendet, der in der Reihe der erste
ist. Wegen der Fütterung der Pferde haben
sich die Fiakres untereinander zu verstehen,
damit das Publikum immer bedient bleibt.
8. Der Fiakre, der auf dem Sammelplatz auf
Wart steht, darf nie sagen: Dass er bestellt
sey, sondern er muß mit dem ersten fahren,
der ihn dingt, wenn es auch nur eine Persone
wäre. Man kann den Fahrenden nicht zwingen, gegen seinen Willen Jemanden in den
Wagen einzunehmen.
9. Der Fiakre soll keine durch ihr Gewerbe
weiß oder schwarz eingestaubte Menschen,
oder solche, welche offenbar unreinlich sind,
oder mit Schmiere sich befassen, aufnehmen,
eben sowenig schnell erkrankte, oder betrunkene Menschen alleine führen.
10. Bei entstehendem Feuer müssen alsogleich drey Fiakres nach dem Polizeyhause
 eilen.
1 1. Bei der Nacht darf kein Fiakre über die
Isarbrücke fahren, außer er führt ganz bekannte Leute. Ebenso soll keiner derselben
Nachts über den Burgfrieden fahren. Beim
Tage ist es dem Fiakre erlaubt, bis Nymphenburg (1879), Mosach (1913), Schleißheim,
Schwabing (1890), durch den ganzen englischen Garten bis Bogenhausen (1892), Haidhausen (1854), Au (1854), Giesing (1854),
Sendling (1877), Thalkirchen (1900) und
 Hesselohe (1890) zu fahren.
12. Die Bezahlung für den Fiakre ist nach Anzahl der fahrenden Personen, mit Einschluß
der Kinder und der Viertelstunden, als lange
man denselben gebraucht, bestimmt, und in
damals bey gelegter Tabelle enthalten, welche für das Fahren in der Stadt, vor der Stadt
und für das Warten gleich gilt. Außer dieser
Taxe gebührt dem Fiakre weder Trinkgeld
noch Futtergeld.
13. Die Bezahlung wird beim Aussteigen geleistet, wo die laufende Viertelstunde auch
für eine ganze gilt. Die Viertelstunde fängt an
von der Zeit, wo der Fiakre vor dem Haus hält,
wo man einsteigt. Der Fiakre wird selbst wissen, von unbekannten Menschen, die an
Durch-Häusern absteigen, sich nicht hintergehen zu lassen.
14. Läßt man einen Fiakre vor der Schwabinger-Barriere, dem Sendlinger-, Isar-, Kost-
Thor, Einlaß und Karlsthor, exklusive der
Karlsthorgebäude holen, so bezahlt man ihm
für das Hinfahren 12 Kr.. Ist man eine Viertelstunde oder weiter außer der Stadt, und
schickt man ihn nach gemachten Gebrauch
zurück, so bezahlt man ihm so viele Zwölfer,
als man Viertelstunden im Fahren gerechnet
von der Stadt entfernt ist.
15. Bey dem Aussteigen aus dem Wagen soll
der Fiakre genau untersuchen, ob nichts darin
zurückgelassen worden ist. Was man darin
vorfindet, soll alsogleich auf die Polizey gebracht werden.
München den 9. 2. 1804
Fahrpreise
Obwohl immer wieder behauptet wird,
dass es in der Antike bereits Wegmessgeräte gab, mit denen Fahrpreise ermittelt
werden konnten, sind Belege dafür nicht
vorhanden. Maximale Fahrtlängen wurden für Fiakre oder Droschken allerorts
festgelegt. Nach der Münchner Ordnung
vom 19. Januar 1824 durften nur Fahrten
im Umkreis von drei Poststunden durchgeführt werden. Diese Beschränkung auf
den Nahverkehr war noch bis 1960 üb-
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14 TAXIKURIER
lich, indem nur Fahrten bis zu 150 km
vorgenommen werden durften. Üblicherweise wurde bis zur Einführung von Taxametern um 1890 der Fahrpreis nach
Zeit berechnet.
1864 war der Münchner Fiakre Tarif:
a) für jede Viertelstunde der 1. Stunde
der Fahr- und Wartezeit 
bei 1 + 2 Personen 18 Kreuzer
bei 3 + 4 Personen 24 Kreuzer
b) für jede Viertelstunde nach Ablauf
der 1. Stunde
bei 1 + 2 Personen 9 Kreuzer
bei 3 + 4 Personen 15 Kreuzer
c) bei Beleuchtung für jede Viertel -
stunde 3 Kreuzer mehr
60 Kreuzer ergaben 1 Gulden, 
der ca. 1 Euro wert war. 
Diese Beträge müssen im Zusammenhang
mit der damaligen Kaufkraft gesehen
werden:
1 kg Kalbfleisch 18 Kreuzer 
1 kg Schweinefleisch 33 Kreuzer
1 kg Kochsalz 8 Kreuzer
1 kg Ochsenfleisch 28 Kreuzer
1 Maß (1 Liter) Winterbier 6 Kreuzer
50 kg Steinkohle 1 Gulden
Die Fahrpreise für Einspänner, also
Droschken, die nur bis drei Personen befördern konnten, waren gleich strukturiert, nur etwas niedriger. 
Taxi – Taxameter
Irrtümlicherweise wird das Wort „Taxi“
auf den griechischen Begriff TAXA für
Ordnung zurückgeführt, dies ist schlichtweg falsch.
Nach dem etymologischen Wörterbuch ist
„Taxi“ eine Wortschöpfung aus dem 20.
Jahrhundert aus dem Französischen, gekürzt aus taximetre (Taxameter), also ein
Fahrzeug mit Preisanzeiger. Das Verbum
taxieren bedeutet den Wert ermitteln und
hat seinen Ursprung im Lateinischen tangere (berühren) und stellt das Intensivum
zu berühren, also „häufig berühren“, dar.
Diese Bedeutung entspricht der Funktion
aller Taxameter, die die Fahrpreisermittlung durch Abtasten von Radnaben oder
Wellen vornahmen.
Als Erfinder des Taxameters gilt der in
Petersburg lebende deutsche Musikprofessor Neder. Das erste Patent eines Taxameters ließ Neder in Berlin unter dem Namen Taxonom eintragen. Von diesem
Namen rührt der heute noch im hessischen Sprachraum gebräuchliche Begriffe
für das Taxi oder auch den Fahrer „Taxometer“ her. Der Taxonom war mit Freizeichen, damals Fahne genannt, und verschiedenen Tarifstufen ausgestattet,
allerdings nicht sehr robust. In der Praxis
bewährte sich in Deutschland das Gerät
von Westendorp und Pieper, das 1890 auf
den Markt kam. Wie alles und jedes, war
im Droschkengewerbe auch der mechanische Fahrpreisanzeiger mit Zählwerk für
Fahrpreis, Einschaltgebühr, Wartezeit und
Zuschläge umstritten. 
Mit einer Polizeiverordnung vom 8. November 1892 wurde der freiwillige Einbau von Taxametern in Berlin gestattet.
Die erste Daimler-Kraftdroschke war 1897
mit einem Taxameter ausgerüstet. Die
fortschrittlichen Taxameterdroschken
mussten besonders gekennzeichnet sein.
So mussten Chauffeure dieser Taxis in
Bremen weiße Hüte oder Mützen tragen.
Geschichte der Taxi- und
 Mietwagenunternehmen
Ab 1905 konnten Droschken in allen
Großstädten mit Taxametern ausgerüstet
werden. Die Geräte mussten verplombt
werden. Eine große finanzielle Belastung
war die Einführung von Taximetern
nicht, denn sie konnten auch für einen
Betrag von RM 5,-- pro Monat gemietet
werden, ein gutes Geschäft für die Taxameterlieferanten. Das Zentrum der deutschen Feinmechanik und Uhrenindustrie
war damals wie heute der Schwarzwald.
So nimmt es nicht Wunder, dass 1905 der
Uhrenfabrikant Carl Werner die Taxameterherstellung aufnahm, die Jakob Kienzle 1913 übernommen hat und bis heute
zur Taxametermarke machte.
Bereits 1930 belieferte Kienzle das Berliner Taxiunternehmen Kraftag mit einem
Taxameter mit Quittungsdrucker. Leider
lehnten ausgerechnet Einzelunternehmer
den Quittungsdrucker ab, so dass der
nachfolgende T 6, 1933 ohne Drucker
vermarktet wurde. Ein wichtiger Schritt
für eine vertrauensbildende Chance wurde vertan. An dieser Fehlentscheidung
 laboriert das deutsche Taxigewerbe heute
noch. Die mechanischen Taxameter wurden von den kleineren und weniger anfälligen elektronischen Geräten abgelöst
– heute sind Taxameter im Rückspiegel
integriert. Die Funktonen eines Taxameters sind im Vergleich zu modernen Instrumenten so gering, dass sie von einem
Chip übernommen werden können. Einen
Taxameter als separates Gerät wird es in
naher Zukunft nicht mehr geben. Der
Fahrpreisanzeiger wird wohl in die Instrumententafel integriert werden.
Droschkenaufkommen
Die Taxi-, oder besser gesagt Droschkenhauptstadt des Deutschen Reiches um
1900 war Berlin mit 8.114 Pferdedroschken. 1906 waren in Paris rund 16.000
unterwegs und in München 482. Mit der
Verkehrserschließung durch das Eisenbahnnetz tauchten nach und nach auch
in Klein- und Mittelstädten Droschken
auf, die häufig vom Besitzer der Bahnhofsrestauration als Zubrot unterhalten
wurden.
Die Autodroschke
Mit der Wende zum letzten Jahrhundert
wurden Pferdedroschken, trotz erheblicher technischer Schwierigkeiten, von
„Autodroschken“ verdrängt. Die Umwandlung wurde anfangs von den Pferdekutschern wie von der Bevölkerung abgelehnt. 1899 versuchten gewerbefremde
Investoren zusätzliche Genehmigungen
für den Einsatz von Motor- und Elektrodroschken zu bekommen. Die Verbände
konnten hier einige Zeit erfolgreich dagegen halten. Der Schriftsetzer Immer stellte in München Antrag auf eine Motor-
Droschkengenehmigung mit der
Begründung, dass er als langjähriger
Radfahrer mit den hiesigen Verkehrsverhältnissen aufs Beste vertraut sei.
Die Stadt München verwies anfangs alle
Antragsteller von Motordroschkengenehmigungen auf die Möglichkeit des Kaufs
von Genehmigungen eines ausscheidenden Pferdehalters. Der Preis für eine
Droschkenkonzession betrug um das Jahr
1900, 1.000 Reichsmark. Eine Benzin-
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15TAXIKURIER
droschke kostete 8.000 bis 10.000 und
 eine Elektrodroschke 10.000 bis 12.000
Reichsmark.
Der Münchner Magistrat startete eine
Umfrage bei mehreren Großstädten über
die Entwicklung der Motordroschken. Der
Polizeipräsident von Berlin berichtete am
20. Januar 1904, dass von den rund
8.000 Droschken, 30 mit Motor im Einsatz sind, davon sieben Elektrotaxis.
Schwierigkeiten bei gemeinsamer Aufstellung mit Pferdefuhrwerken sind nicht
bekannt. Obwohl der „Vorwärts“, das Parteiblatt der SPD, am 24. September 1904
von der guten Akzeptanz der Automobildroschken und von der Notwendigkeit der
Errichtung eigener Halteplätze berichtete,
bunkerte der Magistrat Münchens weiter,
lehnte alle Anträge ab und erließ zuerst
entsprechende Vorschriften für den Betrieb für Motor- und Elektrotaxis, die am
30. Juni 1905 veröffentlicht wurden. Die
Inbetriebnahme von Automobildroschken
erfolgte in München endlich am 18. Januar 1906. Bereits im Juni 1906 musste
die Lohnkutscherinnung die Lenker von
Motordroschken ermahnen, die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von
15 km/h nicht zu überschreiten und beim
Abbiegen die Kurven nicht abzuschneiden. Der zunächst kometenhafte Aufstieg
der Autodroschken in Berlin führte bald
zu einem jähen Absturz, von den 700 Anfang 1906 in Betrieb befindlichen Kraftdroschken waren 400 gefährdet. Lächerlich geringe Anzahlungen von 500 RM
und Monatsraten von 100 RM erleichterten die Anschaffung der 8.000 bis 10.000
RM teuren Autos.
Die äußerst hohen Ersatzteil- und Unterhaltskosten brachen aber vielen das Genick. Allein der Reifenverbrauch lag bei 
8 bis 10 RM täglich. Die Pleitewellen
 verschonten die Städte, die bei der Neuzulassung von Droschken sehr restriktiv
waren, obwohl gerade ab Beginn des
1. Weltkrieges und im Besonderen nach
dem Zusammenbruch die gesamten 20er
Jahre für das Gewerbe ein wirtschaftliches Fiasko waren. In München mussten
Einsteiger in das Unternehmertum 2/3
des notwendigen Kapitals als Eigenkapital nachweisen. Auch Modetrends, die
 geeignet waren das Gewerbe zu dezimieren, wie Motorradtaxis, Kleinsttaxis oder
Kommissbrottaxis, wurden in München
wie in anderen Städten, im Gegensatz zu
Berlin, nie zugelassen und konnten also
keinen Schaden anrichten. Fortsetzung
folgt! (HM)
Szene
Ein neues Jahrzehnt ist angebrochen. Ging rasant. Man denke nur an die
 Silvesternacht 1999, jeder hat den Jahrtausendwechsel noch in Erinnerung. 
Was waren die Moden und Macken der 2000er Jahre?
iPOD – Wie der Zauberwürfel in den Achtzigern wurde er zum Erkennungs -
zeichen einer ganzen Generation. Der iPod hat den Discman abgelöst. Jogger
und Nordic Walker haben über 100 Gramm eingespart.
Energiesparlampen – Das ökologische Gewissen verlangte nach einer Lösung.
Weil Deutschland übergrün ist, fand man sie in den Energiesparlampen.
Alcopops – Die Mischgetränke brachten jugendliche Partygänger in Fahrt und
Eltern und Taxler in Rage. Denn eine Flasche enthielt so viel Alkohol wie ein
doppelter Schnaps. Nachdem die Suchtbeauftragten Alarm schlugen, wurde 2004
eine Sondersteuer auf Schnapslimonaden und Biermixe eingeführt, was daraufhin zu einem Umsatzeinbruch führte.
Autofähnchen – Seit der WM 2006 demonstrieren Wimpel am Autofenster
 Zusammengehörigkeitsgefühl und Teamgeist.
Navigationssysteme – Jeder kommt überall an. Aber meist nicht auf dem besten
Weg. Das lästige Kartenlesen gehört der Vergangenheit an. Auch mancher Taxler
ist ohne diese Orientierungshilfe aufgeschmissen.
Flachbildschirme – Die Röhre ist tot, es lebe der Flatscreen. Die alten Röhrenfernseher landeten auf dem Sondermüll und es zog LCD- und Plasmatechnik ein.
Geländewagen – Was früher der Hummer auf dem Teller war, ist jetzt der
 Hummer in der Garage. Auf der Fahrt im heimischen Gelände bewältigen die
stylischen Spritfresser mühelos die Pfützen vor dem Getränkemarkt und die
 Tiefgaragenausfahrten der Städte.
Simsen – Die Kommunikation ohne Augenkontakt war eine der beliebtesten
 Freizeitbeschäftigungen der Jugendlichen. Mit einer SMS konnte man fast alles
mitteilen – bis die Handyrechnung kam.
Wärmepilze –Die Heizstrahler ermöglichten es, auch bei Glühweinwetter in Bier -
gärten und Straßencafes zu sitzen. Als dann publik wurde, dass die Energiefresser
erheblich zum Treibhauseffekt beitrugen, gab es in einzelnen Städten erste Verbote.
Coffee to go – Der Beweis dafür, dass wir schon längst zu einer Unterwegskultur
geworden sind. Die Qualität aus den Pappbechern ist jedoch teilweise mangelhaft.
Kochshows – Seit (fast) alle Köche im TV werkeln, reichen fürs erste Date die
Spaghetti Napoli nicht mehr aus.
Strandbars – Immer nach Sonnenuntergang werden Sonnenschirme aufgestellt
und Cocktails gemixt.
Flatrate – Zwar nicht neu, aber „pauschal“ ist in.
Billig-Airlines – Die Discount-Airlines haben auch die etablierten Linien zu
Schnäppchen-Angeboten gezwungen.
Sudoko – Der Kampfsport der Senioren kam und ist schon wieder gegangen. (PR)
Das waren die Nuller
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16 TAXIKURIER
Die Sehenswürdigkeiten Münchens
Der gute Ruf Münchens in der Welt beruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner
 Menschen, seiner Umgebung und auf seinen Bauwerken. Wir, die wir diese Gebäude täglich sehen, achten vielleicht nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste sind oft eigens
wegen dieser Architektur von nah und fern hierher gereist und freuen sich über nähere
Informationen von unserer Seite zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir sie gerade
vorbeifahren. Benedikt Weyerer beschreibt in dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge
einige besonders herausragende Baudenkmäler.
Der eine oder die andere mögen sich fragen, warum in dieser Reihe über die Sehenswürdigkeiten Münchens eine politische Partei beschrieben wird. Der Grund
liegt darin, dass die Christlich-Soziale
Union (CSU) eine typische Münchner und
bayerische Besonderheit ist, die von vielen Bayern als Ausdruck bayerischer Eigenständigkeit und Kraft, von manchen
anderen Bayern allerdings als schwarzer
Fleck auf der Weste des weiß-blauen Freistaates empfunden wird – abhängig vom
jeweiligen politischen Standpunkt. Auf
alle Fälle kommt niemand in Bayern an
der CSU vorbei, im Gegensatz beispielsweise zur Bayern-SPD. So ist es auf Landesebene, im kommunalen Bereich allerdings kann es oft genau umgekehrt sein –
siehe die politischen Verhältnisse in der
Landeshauptstadt München. Bei vielen
Nicht-Bayern kann der Begriff „CSU” ein
ganzes Bündel von Emotionen hervorrufen. Diese erstrecken sich von Bewunderung über abschätzige Herablassung bis
hin zu direkten Hassausbrüchen, aber
auch Belächeln der bayerischen Eigenart,
wohinter oft genug der uneingestandene
Neid auf unser Land und hier insbesondere auf den südlichen Teil von Oberbayern
steckt. Ähnlich den zahlreichen Fußballfeinden, die dem FC Bayern die Leder -
hosen ausziehen wollen. Auf alle Fälle
düften sich viele Fahrgäste dafür interessieren, was der Löwe und die Raute an
der Nymphenburger Straße 64 bedeuten,
noch dazu wenn dort Polizeipräsenz und
schwarze Limousinen plus Übertragungswagen des Fernsehens für Aufsehen und
Verkehrsstau sorgen. Ein Hinweis auf das
benachbarte Wirtshaus namens „Löwe
und Raute” könnte das Bild abrunden.
Dass sich die CSU Löwe und Raute, Teile
des vom Landtag im Jahr 1950 beschlossenen Großen Bayerischen Staatswappens, als Parteizeichen gegeben hat, weist
auf ihren Anspruch hin, die bayerische
Partei schlechthin zu sein, wenn nicht sogar Bayern als Ganzes zu repräsentieren.
Die Parteizentrale der CSU ist mit Sicherheit kein herausragendes Baudenkmal,
sondern eher das unscheinbare Gegenteil.
Aber die CSU ist typisch bayerisch und
insbesondere münchnerisch. Und deshalb
wird die Nymphenburger Straße 64 hier
besprochen. 
Von der Deutschen Zentrumspartei zur
Bayerischen Volkspartei
Woher nun hat sich die CSU historisch
entwickelt? Im Jahr 1871 gründete sich
das Deutsche Kaiserreich, das unter der
Vorherrschaft Preußens stand, und dessen
Kaiser gleichzeitig der preußische König
war, der wiederum dem Protestantismus
angehörte. Reichshauptstadt war Berlin,
wo sich auch die hauptsächlichen politischen und wirtschaftlichen Kompetenzen
bündelten. Das Königreich Bayern mit
seiner Haupt- und Residenzstadt München verfügte zwar über einige eigene
Kompetenzen wie das Schul-, Eisenbahnund Postwesen, auch war München trotz
aller Massenarmut sicherlich eine schönere Stadt als der Moloch Berlin, aber dennoch lag die eigentliche Macht nicht hier,
sondern bei den „Preußen” im protestantisch gefärbten Berlin. 
Im Deutschen Reich bekannten sich rund
20 Millionen Menschen zum Katholizismus, was eine Minderheit von 33 Prozent ausmachte. Um deren Interessen und
die der katholischen Kirche zu vertreten,
entstand 1870 die Deutsche Zentrumspartei, der bald rund 80 Prozent der katholischen Stimmen zuflossen. Ihre Parteizentrale befand sich natürlich in Berlin.
Der Erste Weltkrieg tobte von 1914 bis
1918, und die deutsche Niederlage ließ
bei vielen Bayern die Überzeugung reifen,
„die Preußen“ seien für den Krieg und
seine katastrophalen Konsequenzen verantwortlich, obwohl zum Beispiel der
bayerische Kronprinz Rupprecht (1869-
1955) als Generalfeldmarschall die 6.
deutsche Armee in Lothringen kommandiert hatte. Von einer eigenen Mitverantwortung wollte man nichts mehr wissen
und stellte sich damit indirekt und natürlich ungewollt das Zeugnis aus, Deppen
ohne eigenen Willen zu sein.
Nach Kriegsende spaltete sich vor in diesem Hintergrund der bayerische Zweig
der Zentrumspartei von ihrer deutschen
Organisation ab, weil das konservativkatholische Bayern einen eigenen Weg
innerhalb Deutschlands gehen wollte.
Man tat sich mit der neu eingerichteten
Demokratie schwer, in der insbesondere
die SPD dem religiösen Einfluss auf das
öffentliche Leben ablehnend gegenüberstand. Am 12. November 1918 kam es in
Regensburg zur Gründung der Bayerischen Volkspartei mit der deutlichen
 Abgrenzung: „Wir haben es satt, für die
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Seite 17

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17TAXIKURIER
Zukunft von Berlin aus bis ins Kleinste
regiert zu werden. Berlin darf nicht
Deutschland werden und Deutschland
nicht Berlin. In diesem Sinne fordern wir:
Bayern den Bayern!” Einer der Gründerväter war Fritz Schäffer (1888-1967), an
den seit 1973 in Neuperlach die Fritz-
Schäffer-Straße erinnert.
Die Bayerische Volkspartei (BVP)
Der Kernsatz des Parteiprogrammes war
die „Zusammenfassung aller nichtsozialistischen Kräfte in einer wahren Volkspartei unter Ausschluss jedes Standes- und
Klassencharakters.” Die Hauptziele lagen
in einem Kampf gegen „Materialismus
und Sozialismus”, gegen eine von Berlin
ausgehende Vorherrschaft über Bayern,
für ein föderatives Deutsches Reich mit
bedeutenden Sonderrechten für seine einzelnen Länder und für eine „christlichabendländische” Ausrichtung von Politik
und Staat. Anlässlich der Parteigründung
hieß es kämpferisch: „Auf den Kampfruf:
,Hier sozialistischer Staat! Religion ist
Privatsache!’ertönt der Gegenruf: ,Hier
christlicher Staat!’ Mehr denn je brauchen wir in Zeiten unseres moralischen
und nationalen Tiefstandes christliche
Gedanken im öffentlichen wie im privaten Leben.” Offensichtlich wähnte man
sich damals an einem allgemein sittlichenTiefpunkt, zu einer Zeit, die reaktionäre Nostalgiker später zur „guten, alten
Zeit” verklären sollten. 
Die BVP war eine konservativ-katholische
Partei mit demokratischer Ausrichtung.
Ihr großes Problem lag in der Tatsache,
dass außerhalb der altbairischen Regierungsbezirke Niederbayern, Oberbayern
und Oberpfalz die Mehrheit der bayerischen Bürger und Bürgerinnen keine Katholiken, sondern meistens Protestanten
waren, die sich von der katholischen BVP
nicht angezogen fühlten. Dennoch führte
der Bevölkerungsschwerpunkt im Süden
Bayerns dazu, dass die BVP durchgehend
von 1920 bis 1933 den bayerischen Ministerpräsidenten stellte.
Seit 1920 erstarkten die Nationalsozialisten immer mehr, ausgehend von ihrem
Zentrum München. Die BVP hatte im
Grunde nicht allzu viel gegen die Braunen, die sich ja – neben anderen Bevölkerungsgruppen – die Sozialisten und Kommunisten als Opfer ausgesucht hatten.
Was die BVP allerdings störte, war der
ungebremste Drang der NSDAP zur
Macht, und hauptsächlich deswegen trat
man der ungebetenen Konkurrenz der
Nationalsozialisten entgegen, wenn es
opportun und notwendig erschien.
Nach der Reichstagswahl vom 5. März
1933 übernahm die NSDAP die Macht
auch in Bayern. Der bayerische Landtag –
damals noch in der Prannerstraße 8 tagend – beschloss am 29. April 1933 mit
einer Zweidrittelmehrheit das bayerischen
Ermächtigungsgesetz und schaffte damit
im Rahmen der demokratischen Verfassung die Demokratie legal ab. Ohne die
37 Stimmen der BVP-Abgeordneten wäre
dieses bemerkenswerte Kunststück nicht
möglich gewesen. Am 4. Juli 1933 löste
sich die Bayerische Volkspartei selber auf.
In jener Zeit verlor Bayern auch seine
traditionelle Eigenständigkeit und sank
zu einer bloßen Provinz der Berliner Zentralregierung herab.
Die Christlich-Soziale Union (CSU)
Das Dritte Reich gedachte, in Anlehnung
an das antike Römische Reich für 1.000
Jahre und noch viel länger zu existieren.
Diese eintausend Jahre endeten allerdings
unplanmäßig schnell und verdient bereits
nach zwölf Jahren mit dem Einmarsch
der US-Armee in Bayern im April 1945.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges
ernannte die US-Militärverwaltung am
28. Mai 1945 den nunmehr Parteilosen
Fritz Schäffer zum vorläufigen Ministerpräsidenten und stellte am 19. September
1945 den Freistaat Bayern wieder her.
Bereits am 14. August 1945 wurde in
München unter Teilnahme Fritz Schäffers
und anderer ehemaliger BVP-Führer die
Christlich-Soziale Union gegründet und
von der US-Verwaltung am 5. Dezember
1945 für München und am 8. Januar
1946 für ganz Bayern erlaubt. In ihrem
ersten Parteiprogramm hieß es: „Eingedenk der unheilvollen parteipolitischen
Zersplitterung der Vergangenheit haben
sich Männer und Frauen aller Berufsstände aus einst getrennten politischen Lagern zu einer machtvollen Sammelbewegung zusammengeschlossen, deren Ziel
es ist, die aus tausend Wunden blutende
Heimat im Geiste des Christentums und
einer wahren sozialen Gesinnung wieder
aufzurichten.” 
Es soll dahingestellt bleiben, ob die CSU
damals „machtvoll” war und überhaupt
als veritable „Bewegung” ins politische
Geschehen eingriff. Auf alle Fälle war damit das Rezept für ihre späteren Erfolge
gelegt, nämlich die Öffnung auch für die
nichtkatholische Wählerschaft sowie für
die Arbeiterschaft, die vor 1933 mehrheitlich links gewählt hatte. 
Schwieriger Beginn
Dem Konzept war Erfolg beschieden: Bei
der ersten Kommunalwahl nach dem
Krieg am 26. Mai 1946 wurde die CSU
stärkst Partei in München, wo sie mit
Karl Scharnagl (1881-1963) bis 1948
auch den Oberbürgermeister stellte.
Scharnagl war bereits von 1925 bis 1933
Oberbürgermeister von der BVP gewesen.
Bei den Landtagswahlen vom 1. Dezember 1946 erhielt die CSU in ganz Bayern
die meisten Stimmen.
Mit dem großen Erfolg sollte es aber noch
etwas dauern, denn der traditionell katholische Flügel der CSU und die sich den
neuen Zeiten öffnenden Kräfte lieferten
sich zunächst erbitterte parteiinterne
Kämpfe. Im Ergebnis spaltete sich am 28.
Oktober 1946 die Bayernpartei (BP) ab.
Sie vermeinte, dass ebenso wie für den
Ersten Weltkrieg auch für den Zweiten
Weltkrieg „die Preußen” die Schuld trügen, und forderte daher unter anderem,
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18 TAXIKURIER
dass Eheschließungen zwischen bayerischen und „preußischen” Menschen als
„Blutschande” verboten gehörten. BP-
Chef Max Ludwig Lallinger (1908-1992)
rief sogar zu einem „Kreuzzug” auf und
nannte auch gleich die Gründe für seine
tiefsinnigen Aktivitäten: „Wir wollen
 Rebellen sein gegen den zentralistischen
Zwangsstaat und den nationalsozialistischen Sozialismus!” Er meinte damit die
entstehende Bundesrepublik Deutschland
mit ihrer provisorischen Hauptstadt
Bonn, das nach den geografischen Erkenntnissen der BP in „Preußen” lag, also
wahrscheinlich gar nicht weit weg von
Berlin. 
Diese Spaltung führte zu einer gefährlichen Schwächung der CSU, ablesbar
 etwa an den Kommunalwahlen vom
30. Mai 1948, wo in München – abgesehen von den kleinen Parteien – die SPD
satte 15 Sitze im Stadtrat erhielt, die BP
stolze 13, die CSU lediglich 10 und die
KPD immerhin 6 Sitze. Folglich löste der
Sozialdemokrat Thomas Wimmer (1887-
1964) seinen Vorgänger Scharnagl als
Oberbürgermeister ab. Vor diesem Hintergrund ist es parteitaktisch zu verstehen,
warum sich am 8. Mai 1949 sechs von
acht CSU-Vertretern im Parlamentarischen Rat in Bonn gegen die Annahme
des Grundgesetzes und damit gegen die
Gründung der Bundesrepublik Deutschland entschieden. 
In dieser existenzgefährdenden Situation
der CSU nahm 1949 der junge und dynamische Franz Josef Strauß (1915-1988)
als Generalsekretär das Ruder der Partei
in die Hand. Er schweißte die verschiedenen Fraktionen mit allen Mitteln zusammen und machte sich daran, die Konkurrenz der BP juristich und politisch
gnadenlos zu vernichten. Mittel zum
Zweck war insbesondere der berühmtberüchtigte Spielbankenprozess, aus dessen Gewirr aus Meineiden und finanziell
lukrativen Querverbindungen die BP im
Jahr 1959 als Verliererin hervorging. 
Wie gefährlich die BP der CSU geworden
war, hatte sich zwischen 1954 und 1957
gezeigt, als die BP bei der CSU einen
Tiefschlag landete, indem sie mittels einer
Koalition mit der SPD deren Wilhelm
Hoegner zum bayerischen Ministerpräsidenten werden ließ, und die CSU im
Landtag auf den harten Oppostionsbänken sitzen musste – heutzutage ein schier
unvorstellbarer Zustand in unserem Bayern und jenseits seiner Grenzen. Nach
dem Spielbankenprozess versank die BP
immer mehr in der Bedeutungslosigkeit,
und fortan stellte nur noch die CSU allein
sämtliche Ministerpräsidenten, unter ihnen Strauß selbst von 1978 bis zu seinem
Tod im Jahr 1988. Niemals mehr wollte
die CSU die Schmach eines bayerischen
Ministerpräsidenten von der SPD ertragen
müssen! Und dies wird ihr angesichts der
Verhältnisse in der bayerischen SPD wohl
auch noch über lange Jahre hinweg erspart bleiben.
Demokratur
Neben seiner Tätigkeit als Bundesminister
der Verteidigung und der Finanzen sowie
als selbst ernannter Außenpolitiker in eigener Sache und hier insbesondere in Sachen Waffengeschäfte, gestaltete Strauß
die CSU zur dominierenden Kraft im Freistaat Bayern und somit zu einem wichtigen bundespolitischen Faktor um. Erfolge
reihten sich an Erfolge, wobei keiner der
zahlreichen Skandale auf finanziellem,
politischem und auch privatem Gebiet
diese Aufwärtsentwicklung in der Wählergunst zu stoppen vermochte. Von 1950
bis 1986 stieg der Stimmenanteil der CSU
bei den Landtagswahlen von 27,4 auf
55,8 Prozent – ein bemerkenswertes
Selbstzeugnis der Wählerschaft. Von
außerhalb Bayerns schaute man mit negativer wie positiver Verwunderung,
 Verachtung, meist aber mit verheimlichter Bewunderung auf den weiß-blauen
Freistaat und seinen wirtschaftlichen
Aufschwung. Die Begriffe „CSU” und
„Bayern” galten als die beiden Seiten derselben Medaille. Man konnte sich nicht
des Eindruckes erwehren, dass die CSU
eine Ein-Mann-Partei geworden war, und
dass jeder parteiinterne Widerspruch,
ganz zu schweigen von Widerstand, gegen Strauß im wahrsten Sinne des Wortes
gefährlich werden konnte. Der in Anlehnung an seinen politischen Partner, den
Führer des kommunistischen Chinas, Mao
Tse Tung, „Großer Vorsitzender” geheißene Franz Josef Strauß hatte eine so genannte Demokratur errichtet, auf die von
außen viel Spott einprasselte. So pflegte
beispielsweise der Satitiker Ottfried Fischer nicht vom CSU-Partei-„Programm”,
sondern vom Partei-„Pogrom” zu ätzen.
Strauß selber besorgte sich den Jubel
 seines Bierzelt-Publikums, wenn er etwa
während des Kalten Krieges zwischen Ost
und West mehrheitskonform versicherte,
er sei lieber ein kalter Krieger als ein
warmer Bruder. Die Fokussierung auf 
eine einzige Person sollte sich langfristig
allerdings als ein Risiko für die CSU
 erweisen.
Normalisierung
Nachdem Strauß am 3. Oktober 1988 in
Regensburg an den Folgen übertriebener
Jagdaktivitäten gestorben war, geriet die
CSU zuerst ins Schwimmen, um sich
dann jedoch im Laufe der Zeit zu einer
breit angelegten demokratischen Partei zu
normalisieren. Einen herben Schlag für
die Partei bedeuteten der Fall der innerdeutschen Grenze am 9. November 1989
und die Vereinigung von BRD und DDR
am 3. Oktober 1990. Mit einem Mal stieg
die Bevölkerung der erweiterten BRD um
17 Millionen Menschen, wovon die politischen Parteien des Westens profitieren
konnten. Nur die CSU nicht, hatten sich
doch sie und ihre Vorgängerin BVP auf
den Freistaat Bayern selbstbeschränkt.
Der hektischen Gründung einer Deutschen Sozialen Union (DSU) für Restdeutschland war kein Erfolg beschieden. 
Im Jahr 1979 zog die Parteizentrale der
CSU von der Lazarettstraße 33 in die
Nymphenburger Straße 64 um. Zu Zeiten
des „Großen Vorsitzenden” flog dieser
gerne mit dem Hubschrauber an und
landete unter erheblicher Lärmentwikklung mitten im Wohngebiet auf dem
 Gelände des Deutschen Herzzentrums.
Seit 1988 bescheiden sich seine Nachfolger auf die Anfahrt über die Nymphenburger Straße – auch dies ein Zeichen der
Normalisierung. (BW)
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19TAXIKURIER
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Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und
Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. 
Dragan Milovanovic
120 Taxistandplatztelefone müssen in diesen Monaten
durch die neuen Rufsäulen ersetzt werden. Diese Aufgabe
hat hauptsächlich eine Person übernommen: Dragan
 Milovanovic, der Hausmeister der Taxi-München eG.
Seit dem 1. Juli 1995 ist Dragan Milovanovic bei der Taxigenossenschaft beschäftigt und bekannt als der Mann für
alle Fälle. Der gelernte Elektriker ist in allen Immobilien der
Taxi-München eG aktiv.
Insbesondere sein Einsatz beim Aufbau der neuen Rufsäulen verdient eine besondere Würdigung. Sogar an den
 Wochenenden ist Dragan auch bei Temperaturen von minus
20 Grad Celsius unterwegs, um die neuen Telefone zügig
aufzubauen.
Für diesen selbstlosen Einsatz belohnen wir diesmal
 unseren Dragan mit der Rose des Monats. (TK)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich 
 Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
 Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. 
POK Trapp
Am 10.11.2009 von 17.35 Uhr bis 17.36 Uhr, also innerhalb einer Minute, gelang es dem Taxiunternehmer Cengiz
K. in der Terminalstraße-Nord, Ebene 04, einen Fahrgast
abzukassieren, eine Quittung auszustellen und aus dem
Kofferraum Gepäck zu nehmen und dem Fahrgast aus -
zuhändigen und das in zweiter Reihe, behindert wurde
niemand.
Diese prompte Erfüllung der Vorschriften der BOKraft und
Taxiordnung ist durch einen Bußgeldbescheid aktenkundig und führte zu einem Bescheid vom 24.11.2009 über
insgesamt 43,50 Euro. Anzeigenerstatter und Zeugen sind
POK Trapp und Trapp POK. Nachdem es sich bei einem
POK (Polizeioberkommissar) nicht um einen AZUBI handelt, muss ein wichtiger Hintergrund für diese Geldschneiderei vorliegen. Denn auch Parkplatzdienste verfolgen
laut „dem Vertrag über die Nutzung der Taxistandplätze
am Flughafen“ Park- und Halteverstöße nach der StVO
und müssen diese zur Anzeige bei der Polizei bringen.
Der Gummiparagraph § 1 Abs. 2 StVO, den auch der Empfänger der Zitrone des Monats, Herr POK Trapp, als Begründung für seinen 1-Minuten-Bußgeldbescheid anführte, hilft in jedem Fall, auch unberechtigt.
Nachdem Taxifahrer offensichtlich von den einfachsten
Verkehrsvorschriften keine oder zu wenig Ahnung haben,
wird am Taxi-Service-Point (TSP) Terminal 2, Ebene 3,
Fortbildung durch die Info: „Parken am Flughafen, wie
geht das?“ angeboten. Übrigens das Erdinger Moos war
auch schon vor dem Flughafen eine eigenartige fast
rechtsfreie Gegend. (HM)
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20 TAXIKURIER
Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
SCH
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstaben „SCH“ .
Ein ums andere Mal überrascht uns der
Winter mit Schnee, wobei die Menge immer weniger vorhersagbar wird. Im Winter
2005 auf 2006 gab’s soviel Schnee, wie
schon lange nicht mehr (und Anfang
 Januar 2006 brach die Decke der Reichenhaller Eislaufhalle ein mit etlichen Todesopfern); im Winter darauf hatte es praktisch gar keinen Schnee. Ebenso im
nächsten Jahr, während 2008 auf 2009
(also der letzte Winter) recht schneereich
war. Nach wie vor sieht es absolut „bescheiden“ aus, wenn ein Taxifahrer mit
Handschuhen (!) hinter dem Steuer sitzt,
als säße er in einem alten Brezl-Käfer, bei
dem die Heizung dummerweise nur im
Sommer funktioniert. Heizung und Lüftung sind keine Geheimwissenschaften.
Die Funktionsweise erklärt die Gebrauchsanweisung oder auch der Unternehmer
im Schnellkurs. Oder man probiert’s einfach aus, bei welcher Einstellung die warme Luft an die Scheiben geblasen wird. Im
Jahre 2010 hinter dem Steuer eines modernen Autos zu sitzen, wie ein Eskimo auf
dem Rentierschlitten, ist wohl mehr als albern. Da auch die Innenspiegel angelaufen sind, sehen diese Helden ihr eigenes
optisches Elend nicht. Aber leider die
Fahrgäste.
Schrannenhalle –Es war einmal eines
 Tages in den 1980er Jahren, als dummerweise irgendwer ein paar angerostete
 Eisenträger fand, die zur Schrannenhalle
zugehörig identifiziert werden konnten.
Und da es um Blumenstraße und Viktualienmarkt noch nicht genug Gastronomie
gab, entschlossen sich kluge Männer und
Frauen, diese Eisenträger an historischer
Stelle wieder aufzubauen – freilich nicht
etwa gewidmet dem schnöden Kommerz,
sondern dem Kunsthandwerk und anderen
schönen Dingen. Dass allerdings nur mit
schnödem Kommerz ein solch zentrales
 Filet-Stückerl nicht zu finanzieren sein
würde, entging unseren famosen Planern,
und so fiel man unsanft aus Wolke 7 auf
die Erde zurück. Und dass die neue mit der
alten Schrannenhalle außer dem Standort
und einigen geschickt verspiegelten, angeblich originalen Eisenträgern schon gar
nichts gemein hatte, war zwischenzeitlich
auch egal. Not amused war man ferner, als
ein Investor nach dem anderen die Flügel
spreizte und man schließlich diese moderne Version des Turmbaus zu Babel wieder
am Wadl hängen hatte. Die gleichen Fachmänner und -frauen waren am Werke, als
es galt, den Straßenverkehr zu lenken: für
Taxis gab es keinen Platz. Dafür wurde auf
Höhe der Utzschneiderstraße zwar das
Linksabbiegeverbot aufgehoben, andererseits aber eine Fußgängerinsel eingebaut,
um den Fahrspaß nicht in’s Uferlose wachsen zu lassen. Selbst der Fiaker, der ohn’
jeden Arg zufällig hier vorbeifuhr und
 abgewinkt wurde, mutierte während des
Zustieges der Gäste zum massiven Verkehrshindernis, gab es doch schlicht keine
Möglichkeit zum Verstecken. Der nachträglich eingerichtete Taxistand in der Prälat-Zistl-Straße wurde von der Kundschaft
ebenso wenig angenommen wie der Rat
an eine Kuh, sie möge im Winter statt
Milch lieber Wolle produzieren. Und wenn
Fiaker, Kuh und die Esel von der Stadt
noch nicht gestorben sind, so warten sie
noch heute darauf, dass endlich irgendwer
diesen ganzen Mist abreißt, um wenigstens
wieder einen Parkplatz daraus zu machen.
Schwachsinn –Heute im Angebot und
jüngst erst wieder getestet: die Ampel
 Ludwigsfelder Str./Ecke Am Neubruch –
Samstag, 12.12.2009, gegen 4.00 Uhr morgens fleißig in Betrieb. Oder wie wär’s mit
Tivoli-/Ecke Theodorparkstraße, am gleichen Morgen gegen 3.00 Uhr heftig am
Leuchten? Völlig unverzichtbar für unsere
Verkehrssicherheit sind natürlich auch
Ampeln wie Schwansee-/Wallbergstraße
(Sonntag, 13.12.2009, gegen 6.00 Uhr
morgens in Betrieb) oder Balan-/Hoch -
äckerstraße (Fußgängerampel, Zeit wie
oben).
Schwul – sind homosexuelle Männer, „lesbisch“ sind homosexuelle Frauen. Entgegen anderslautender Meldungen hat sich
die Zahl der Schwulen und Lesben nicht
erhöht, lediglich das früher notwendige
Versteckspiel (wegen der Bedrohung
männlicher Homosexueller durch § 175
StGB, der ihnen auch die Bezeichnung als
„Hundertfünfundsiebziger“ einbrachte) ist
weggefallen. Keine Angst: auch wenn
Schwulsein früher verboten war und jetzt
erlaubt ist – zur Pflicht wird’s bestimmt
nie werden! Der prozentuale Anteil von
Schwulen und Lesben ist in Großstädten
höher als auf dem Lande, und da es seltener Kinderlein finanziell zu unterhalten
gilt, ist auch die verfügbare Geldmenge
dieser Klientel durchschnittlich höher als
bei den reproduktionswütigen „Heteros“ .
Und: wer Geld hat, ist für uns im Taxigewerbe immer interessant!
Die einschlägige Szene in München hat
sich in den letzten Jahren stark gewandelt:
mit dem „Fortuna“ (Maximiliansplatz 5,
jetzt „Rote Sonne“) ist schon vor ca. fünf
Jahren die letzte Lesben-Disco weggefallen; mit „Erste Liga“ (Thalkirchner 2),
„Max und Moritz“ und „Paradiso“ wurden
relativ kurz hintereinander drei ehemalige
Schwulen-Discos durch „Hetero“-Läden
ersetzt. Nur „New York“ (Sonnen 25) und
„Carmen’s“ (Thekla 1) halten derzeit als die
letzten Mohikaner noch mühsam die Stellung. Aufgrund der zunehmenden gesellschaftlichen Offenheit in Deutschland
muss es nicht mehr so viele „einschlägige“
Lokale geben!
Leider kommen Schrotti, und vermutlich
nicht nur ihm, immer wieder Klagen von
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Kurze Frage – Klare Antwort
Kollegin Monika L. aus München fragt:
„Jetzt im Winter befördern wir ja öfter Skier, Skistiefel und die riesigen 
Snow- Boards. Was darf ich hierfür an Zuschlägen erheben?“
Die Taxitarifordnung der Landeshauptstadt München verlangt einen Zuschlag für
üblicherweise im Kofferraum unterzubringendes Gepäck ab den Mindestmaßen
von 55 x 40 x 20 cm. Weiter ist bei Tieren im § 3 Abs. 2 der TTO ein Zuschlag für
jeden Transportbehälter oder Käfig vorgesehen.
Daran ist zu erkennen, dass transportierte Güter immer als zusammenhängende
Einheiten betrachtet werden sollten. Man kauft im Spielzeugladen auch nur ein
Puzzle - nicht 10.000 einzelne Teile. Im genannten Fall müssen also ein Paar Ski
mit Skistiefeln als gemeinsames Gepäckstück berechnet werden, da die Stiefel oftmals an den Skier angebracht sind. Das riesige Snow-Board stellt zweifelsfrei eine
eigene Einheit dar, für die ebenfalls der gültige Zuschlag erhoben werden darf.
Grundsätzlich besteht Beförderungspflicht für die von Fahrgästen mitgeführten
Tiere und Gepäckstücke. Die Ausnahme von der Regel stellt nur Tatsache dar,
wenn die Sachen oder Tiere nicht ordnungsgemäß im Fahrzeug untergebracht
werden können. Auch gefährliche Güter, wie explosive, leicht entzündliche oder
besonders übelriechende Stoffe können von der Beförderung ausgeschlossen werden. Ob hierzu allerdings die Skistiefel nach einem glücklichen Tag des Fahrgastes
in den winterlichen Alpen zählen, sei stark in Zweifel gezogen. (FK)
schwulen und lesbischen Fahrgästen zu
Ohren, wonach manche Taxifahrer mit
„Migrationshintergrund’“ (die „Political
correctness“ verbietet zwischenzeitlich Begriffe wie „Ausländer“, da sie die Gefühle
unserer fremdgeborenen Mitbürgerinnen
und Mitbürger verletzten könnten) und
hier insbesondere solche aus muslimischen
Ländern, häufiger mit, sagen wir mal, erkennbar ablehnender Haltung bestimmte
Lokale und deren Gäste bedienen sollen.
Wäre interessant, mal zu erfahren, ob diese Herren auch dann Fluchorgien starten
und den Gästen vor die Füße spucken,
wenn die Fahrt in einen spendablen Club
oder nach Bad Wiessee zum Casino geht –
was wohl auch nach Kenntnis eines
 Atheisten wie Schrotti weder in der Bibel,
noch im Koran gerne gesehen wird. Toleranz und „political correctness“ sind keine
Einbahnstraße, meine Herrschaften!
Übrigens sind Schrottis Brüder beide
 lesbisch: sie stehen auf Frauen! (MS)
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Titelthema
Fasching
Traditionell beginnt die fünfte Jahreszeit
mit dem Dreikönigstag (6. Januar) und
endet am Aschermittwoch (heuer am
17.02.2010). Ob es in München wirklich
die fünfte Jahreszeit ist, darf wegen bauma, Wiesn und Starkbierzeit durchaus in
Frage gestellt werden. Jedenfalls ist für
Taxifahrer der Fasching kein Grund mehr,
um in Euphorie zu verfallen. Das Hauptgeschäft wird nur noch von Faschingssonntag bis Faschingsdienstag gemacht. 
Zahlreiche Faschingsbälle geben den
Nachtschichten Impulse. Die permanente
Gefahr jedoch, über diesen Zeitraum maskierte Narren auch tagsüber, wie in Köln
oder Düsseldorf anzutreffen, scheint in
der Isarmetropole nicht gegeben. Nur von
Faschingssonntag, dem 14. Februar, bis
zum Faschingsdienstag am 16. Februar
2010 bestimmen bei „München Narrisch“
Musik, Tanz und närrischer Frohsinn die
Münchner Innenstadt. Höhepunkt ist wie
jedes Jahr, der zum Kult gewordene Tanz
der Marktweiber auf dem Viktualienmarkt am Faschingsdienstag. Die Narren
übernehmen am Faschingssonntag auch
die Fußgängerzone und machen aus der
Einkaufsmeile eine Open-Air-Partyzone. 
Seit 2009 ist das Programm auf dem Viktualienmarkt neu: das bunte Treiben verteilt sich über die ganze Marktfläche und
es wird an den einzelnen Ständen musikalische Unterhaltung geboten. Um dem
dichten Gedränge der vergangenen Jahre
vorzubeugen, und damit die Faschingsfeier auch für Familien mit Kindern wieder zu einem Vergnügen zu machen, gibt
es keine Bühnen mit Live-Bands mehr.
Nach dem Faschingstreiben in der Innenstadt ist natürlich noch lange nicht
Schluss: weiter geht die Party bis Mitternacht in vielen Lokalen. Sämtliche zum
Redaktionsschluss bekannten Faschings-
Veranstaltungen ersehen Sie bitte unter
„Top Termine“ .
Ohne Fasten keine Fastnacht
Viele Menschen nehmen auch dieses Jahr
an den Faschingsveranstaltungen teil,
 ohne genau zu wissen, was hinter dem
Brauchtum eigentlich steckt. 
Die „fünfte Jahreszeit“ (des kirchlichen
Kalenderjahres) ist fester Bestandteil aller
Länder mit überwiegend katholischer Bevölkerung. Das hängt mit der am Aschermittwoch beginnenden Fastenzeit zusammen, die in der evangelischen Kirche
nicht begangen wird - und wo nicht gefastet wird, da wird auch keine Fastnacht
gefeiert. 
Jedenfalls ursprünglich nicht. Dass es
mittlerweile auch im Norden und Osten
der Bundesrepublik viele Faschingsfeste
und Rosenmontagsumzüge gibt, beweist
nur, wie weit die Fastnacht von ihrem
 ursprünglichen Sinn abgerückt ist. Und
mal ehrlich: Wer fastet denn bei uns noch
zur Fastenzeit?
Im Mittelalter war dies noch anders: Zur
Fastenzeit war es strengstens verboten,
Fleisch und andere tierische Produkte wie
Milch, Butter, Käse, Schmalz oder Fett zu
essen. Und viel schlimmer noch: Es war
absolute sexuelle Enthaltsamkeit geboten!
Das war ein entscheidender Einschnitt im
Jahresverlauf. Die lange Durststrecke –
immerhin von Aschermittwoch bis Ostern
– veranlasste die Menschen dazu, die Zeit
davor dementsprechend ausgiebig zu begehen. 
Der Bezeichnung Fasching begegnet man
vor allem im süddeutschen Raum und 
in Österreich. Sie leitet sich von der
mittelhochdeutschen Zusammensetzung
„vast-schanc“ ab, die den Ausschank 
vor der Fastenzeit bezeichnet und damit
ebenfalls auf die bevorstehende vorösterliche Bußzeit verweist.
Die Aschermittwochs-Zeremonie gegen 
Ebbe in der Kasse
Nach der Faschingsgaudi herrscht naturgemäß Ebbe im Portemonnaie. Um zu
zeigen, dass eine Gehaltserhöhung von
Nöten ist, versammeln sich traditionell
am Aschermittwoch die Münchner am
Fischbrunnen, um ihr Geldsäckel demonstrativ zu waschen.
Zum feucht-fröhlichen Spektakel um 
den Fischbrunnen erscheint traditionsgemäß der Münchner Oberbürgermeister
Christian Ude. Vor zahlreichen Zuschauern wird das Stadtsäckel symbolisch
 ausgewaschen, auf dass es wieder positiv
um die finanziellen Mittel der Stadt
 stehen möge.
Wie lange die Tradition des Geldbeutelwaschens bereits existiert ist nicht eindeutig zu beantworten. Doch bereits
 Anfang des 15. Jahrhunderts sollen Münchens Bürger am Aschermittwoch Münzen in den Fischbrunnen geworfen haben
– nachdem ihnen zuvor Asche auf ihre
Häupter gestreut worden war und sie im
„Ewigen Licht“ die einzige Mahlzeit des
Tages eingenommen hatten.
Ob der alte Brauch tatsächlich einen reichen Geldsegen zur Folge hat? Auch auf
diese Frage gibt es noch keine profunde
Antwort. Aber Probieren geht ja bekanntermaßen über Studieren!
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Foto: www.atelier-tacke.de
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23TAXIKURIER
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Tolle Aktion von Vinzenz-Murr
17.000 Weißwürste für
 Münchens Taxler!
Umblättern, Ausschneiden,
Guten Appetit!
Gib dem Kater keine Chance!
Wissen Sie, warum es heißt, einen Kater zu haben? Wenn Sie
meinen, der Verkaterte würde so jammern wie eine Mieze -
katze in der Brunft, dann liegen Sie aber kräftig daneben. 
Tatsächlich stammt der „alkoholische“ Kater von lat. Katarrh
(= „Herabfließen“). Wer einen Katarrh hat, dem läuft die Nase
und dem geht's meist hunde- bzw. katzenelend. Die Auswirkungen sind also ähnlich. Der Schnupfenzustand wurde auf
die Folgen von Alkoholkonsum übertragen, und wie der
Volksmund so spricht, wandelte sich der Katarrh in einen
 Kater. So, nun wissen Sie woher der Kater sprachlich kommt
… Ihr gefühlter Kater kommt aber nur von der Faschings -
party gestern Abend!
Unsere Top-Ten der Katertipps verraten Ihnen, wie Sie
 diesen vermeiden oder wieder loswerden können: 
1. Immer wieder Wasser trinken. Am besten ein Glas pro
Stunde - ohne Kohlensäure. Alkohol entwässert und
dadurch entstehen Kopfschmerzen!
2. Diese Regel kennen Sie: Wein auf Bier, das rat' ich ...
und so weiter. Unsinn! Die Reihenfolge ist völlig egal.
Aber trinken Sie nicht alles durcheinander.
3. Wer auf nüchternen Magen säuft, hält nicht lange
durch. Also ordentlich reinhauen: Schweinshaxe,
 Weißwürste und alles andere, was viel Fett und Kohlenhydrate hat. So kann der Alkohol weniger schnell
ins Blut übergehen.
4. Und wenn am nächsten Morgen alles nichts geholfen
hat oder Sie alles wieder vergessen haben: Sie brauchen viel Wasser und Salz. Eine Gemüsebrühe wirkt
wahre Wunder – und das jede Stunde.
5. Obst und Gemüse bringen Sie wieder auf Trab. Vielleicht kaufen Sie vorher schon einen Gemüsesaft (nur
nicht zu säurehaltig).
6. Tabletten haben Sie sicherlich im Haus. Und wenn
nicht: Vorher kaufen!
7. Im Bett rumlungern, telefonieren, fernsehen und dem
Partner vorjammern, wie schlecht es einem geht.
 Schokolade essen (je mehr Kakao-Anteil desto besser)!
8. Abends eine Pizza bestellen.
9. Schlafen Sie nachts in einem kühlen Raum mit viel
Sauerstoff (z.B. bei offenem Fenster) und legen Sie 
ein zweites Kissen unter den Kopf, das erleichtert die
Zirkulation.
10. Am besten ist natürlich, Sie beugen vor und übertreiben es erst gar nicht mit dem Biergenuss. Die Erfahrung lehrt allerdings, dass dies einfacher gesagt ist, als
getan. (TK)
Spruch des Monats
„Behörden sind Hürden, die alles Mögliche behintern.“ 
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
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24 TAXIKURIER
Wortspielereien zur Faschingszeit!
Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet, 
ist dann „befriedigend“ besser als „gut“?
Wenn ein Schäfer seine Schafe verhaut, 
ist er dann ein Mähdrescher?
Wer hatte bloß die Idee, ein „S“ in das Wort „lispeln“ zu stecken?
Könnte man sich nicht das Verbandszeug sparen, wenn man sich das
Knie gleich an einem Pflasterstein aufschlägt?
Wieso muss man bei Windows auf Start klicken um es zu beenden?
Wieso muss man bei Wenn ein Schizophrener mit Selbstmord droht –
ist das dann eine Geiselnahme? auf Start klicken um es zu beenden?
Wie kommen die „Rasen betreten verboten“ - 
Schilder in die Mitte des Rasens?
Kann einem überhaupt was passieren, wenn am Auto die Bremsen 
versagen, man aber eine Anhalter im Wagen hat?
Wäre es nicht konsequent, im Zuge des Rauchverbots auch den 
Aschermittwoch abzuschaffen? (TD)
Kommen kleine Leute nach einer Steuererhöhung 
eigentlich noch an ihr Lenkrad?
Darf man im Weinkeller auch mal lachen?
Gibt es in einer Teefabrik Kaffeepausen? Aus welchem Material ist eine Holz-Eisenbahn?
Gäbe es die Erde, wenn es keine Erde gäbe?
Dürfen Zwerge auf einem Riesenrad mitfahren?
Wie würden Stühle aussehen, wenn wir die Kniescheiben hinten hätten?
Warum ist nie besetzt, wenn man eine falsche Nummer wählt?
Was machen die Fahrer von Automatikwagen in einem Schaltjahr?
Warum ist einsilbig dreisilbig?
Warum trägt ein Kamikazepilot einen Helm?
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Die Erfindung 
der Weißwurst
Wie immer wurden auch in der Faschingszeit im Jahr
1857 viele Bratwürste gegessen. Im Lokal „Zum ewigen
Licht“ am Marienplatz war das nicht anders. Doch in
diesem Jahr hatte sich der Wirt verkalkuliert –
die Würste gingen bereits beim Frühschoppen aus.
Wurstbrät war noch da, aber keine Därme. In der Eile
fanden sich allerdings keine Schafsdärme für die Bratwurst, sondern nur Därme vom Schwein. Und so
machte der Wirt, der Moser-Sepp, aus der Not eine
 Tugend und nutzte die dünneren Schweinsdärme.
Allerdings hatte er Angst, sie könnten beim Braten
platzen und so wurden sie nur gebrüht. Die Weißwurst
war geboren. Zusammen mit süßem Senf und einer
Brezn serviert, war die neue Spezialität von der ersten
Stunde an bei den Münchnern beliebt. (PR)
Wissen
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Selten zuvor gab es im Münchner Nightlife so viel Dynamik, neue Clubs und abgefahrene Konzepte wie im vergangenen
Jahr. Zum Münchner Nachtleben gehört
aber auch eine bisher nie dagewesene
Konzentration von Discos in der Innenstadt. Was gut für das Taxigeschäft ist,
muss noch lange nicht jeden Anwohner
erfreuen. Denn im Gegensatz zum Kunstpark Ost wohnen in der Stadt noch einige
Bürger. War früher hier lange Zeit „Tote
Hose“, besonders in der Zeit nach dem
Regina Palast Hotel und nach dem Hotspot „Adams City“, haben hier in erster
Linie die quietschenden Geräusche der
Straßenbahn die Anwohner um den
Schlaf gebracht. Wenn es heute hier
irgendwo quietscht, sind es nicht nur die
Lustschreie hysterischer Tussies, sondern
auch die Reifen bremsender Pkw’s, weil
wieder ein Volltrunkener in Selbstmordlaune die Straße überquert hat. Wenn
 Hugo aus seiner Pizzeria am Promenadepaltz die letzten Reichen, Schönen und
Wichtigen rausgeschmissen hat, ist es für
die höchste Zeit, bei Pacha & Co einzulaufen. So ist es eh ein Wunder, dass
Kultfabrik und Optimol auch noch Gäste
haben. Das sind wahrscheinlich alle die,
die im Kunstpark Mitte vor den Türstehern keine Gnade finden.
Die Klassiker
➜ Pacha
In den Räumen des ehemaligen Nachtcafé
ist das Lokal mit den zwei roten Kirschen
beheimatet. Hier legen die besten DJs der
Welt wie z.B. DJ Gregory auf.
Maximiliansplatz 5, Zentrum, Do ab
18.30 Uhr (After work), 
Fr und Sa ab 22 Uhr und vor Feiertagen,
www.pascha-muenchen.de
➜ 089-Bar
Unter den Blicken von Monaco Franze
und Baby Schimmerlos wird gefeiert bis
zum Morgengrauen. Der Laden wird auch
gerne als „Hin & Mit“ bezeichnet. Wer
morgens nicht allein nach Hause will und
nicht gerade aussieht wie Quasimodo,
sollte sich um die Belegung seines Kopfkissens keine Sorgen machen. 
Maximiliansplatz 5, Zentrum, Di-Sa ab
21 Uhr, Do ab 18 Uhr, Ausweis mitbringen zwecks Geburtsdatum, www.089bar.de
➜ Rote Sonne
Der kleine, aber feine Underground-Club
bedient musikalisch so ziemlich alle
Spielarten der elektronischen Tanzmusik
mit zum Teil populären DJs. Das Publikum ist nicht ganz so jung wie in den
Nachbarclubs und weniger gestylt.
Maximiliansplatz 5, Zentrum, Do-Sa ab
22 Uhr, www.rote-sonne.com
➜ Max und Moritz
Hier feiert die junge „Münchner Spaß und
Trink Gesellschaft“ wie sich der Club
auch gerne nennt. Die aggressive Preispolitik mag mit dafür verantwortlich sein,
dass viele deutlich mehr konsumieren als
sie vertragen können. Zwei verschiedene
Dancefloors mit House und Techno im
Max und Partymusik im Moritz.
Maximiliansplatz 5, Zentrum, Do ab 21
Uhr, Fr und Sa ab 22 Uhr,
www.maxundmoritz.tv
➜ baby!
Wo einst der Herd von Jahrhundertkoch
Eckart Witzigmannn stand, ist nun die
Lounge des kleinen, exklusiven Clubs
untergebracht. Das meist überkandidelte
Publikum ist wahrscheinlich froh, dass
der strenge Türsteher nicht jeden reinlässt, frei nach dem Schimmerlos-Motto
„In ist, wer drin ist“ .
Maximiliansplatz 5,Eingang Max Joseph
Str., Zentrum, Do-Sa ab 22 Uhr,
www.babymunich.com
➜ Retro Maximilians
Aufwendig aufgemotzter Laden, der an
die glorreichen Zeiten erinnern soll, als
die Promis hier noch ein- und ausgingen
und man wirkliche Klasseweiber aufreißen konnte. Aber das Image vom Kindergarten „Max-Suite“ ist er noch nicht
 losgeworden, auch wenn der Eintritt erst
ab 21 Jahren möglich ist.
Maximiliansplatz 16, Zentrum, Do-Sa ab
22 Uhr, www.retro-maximilians.com
➜ P1
Ein knappes Milliönchen haben die Betreiber investiert, um es den Stammgästen im 600 qm großen Ausweichquartier
während des Umbaus ihres „Stüberl“ ein
bißchen nett zu machen. Und das hier geklotzt und nicht gekleckert wird, erwartet
das Publikum auch. Trotzdem sind die
Reaktionen unterschiedlich ausgefallen,
von „ziemlich unpersönlich“ bis „endlich
mal was vernünftiges“ . Abgerechnet wird
am Schluss – und deshalb wird jetzt erstmal Eintritt verlangt.
Prinzregentenstraße 1, Lehel, Fr und Sa
ab 22 Uhr, www.p1-club.de
➜ 8seasons
Das 8seasons hat seine Türen wieder für
alle Fans der feinen House-Musik geöffnet. Ein wunderschönes Foyer und ein
Raum mit 210 Quadratmeter und über
6 Meter Deckenhöhe bietet etwas Besonderes in Münchens Clublandschaft mit
internationalem Flair. 
25TAXIKURIER
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Titelthema
Das Zentrum bebt!
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Seite 26

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26 TAXIKURIER
Sonnenstraße 26, Zentrum, Di ab 19 Uhr
After work, Fr und Sa ab 22 Uhr, 
www.8-seasons.de
Szenetreffs
➜ Milchbar
Der in leidenschaftlichem Rot gehaltene
Laden verwöhnt seine Gäste beinahe täglich. Warum soll man sich nicht auch am
Montag amüsieren? Eben!
Sonnenstraße 12, Zentrum, Mo-Sa ab 21
Uhr, www.milchundbar.de
➜ Cord Club
Was den Erfolg ausmacht? Neben schönen Frauen, die nicht nur auf Männer
stehen oder mit Papis Kreditkarte bezahlen, ist es mit Sicherheit die Musikmischung. Von Swing über Salsa bis zu
Electro-Pop.
Sonnenstraße 18, Zentrum, Di-Sa ab 22
Uhr, www.cord-muenchen.de
➜ Café am Hochhaus
Lässiges, ehemaliges Oma-Café mit
Nightlife-Appeal. Das tanzende Völkchen
erfreut sich am abwechslungsreichen
 Musikcocktail, und statt Schwarzwälder
Kirschtorte wird Wodka Kirsch konsumiert.
Blumenstraße 29, Gärtnerplatzviertel,
tägl. ab 20 Uhr, www.cafeamhochhaus.de
➜ Pimpernel
Früher hatten hier offiziell nur Männer
Zutritt, die Fenster waren abgeklebt, das
Flair des Verbotenen und Verruchten umwaberte schon den Gehsteig. Mehrere
Jahre Knast unter den Gästen waren keine Seltenheit. Aber alle sind gerne mit
dem Taxi gefahren. Dagegen sind die Gäste heute zwar illuster, aber eher harmlos.
Und von draußen kann man jetzt reinschauen. Wie langweilig …
Müllerstraße 56, Gärtnerplatzviertel, tägl.
ab 22 Uhr, www.pimpernel-muenchen.de
➜ Mylord
Wer die Kneipe kennt, weiß, dass es sowas in München kein zweites Mal gibt!
Eine Institution aus den 60er Jahren, als
Franz-Josef Strauß zu den Stammgästen
zählte und Freddy Mercury sich mit R.W.
Fassbinder vollaufen ließ. Einmal zumindest sollte man dringewesen sein.
Ickstattstraße 2a, Gärtnerplatzviertel, tägl.
ab 18.30 Uhr
➜ Valentin Stüberl
Der „Vale“ war natürlich nie hier, das
Skurile an der Kneipe hätte ihm aber gefallen. Erfrischend fröhliches, normales
Publikum. Raucherclub mit eigenem
Schlüssel.
Dreimühlenstraße 28, Glockenbachviertel,
tägl. ab 18 Uhr, Sa ab 15.30 Uhr (Bundesliga!), www.valentinstueberl.com
➜ Paradiso
Die Tanzbar für Paradiesvögel. Im ehemaligen schwulen Mrs. Henderson haben
schon David Bowie und Mick Jagger gefeiert. Die Musik ist wie die Gästeschar,
erfreulich gemixt: Von Electro über Country bis zu Hardrock. Strenger Türsteher.
Rumfordstraße 2, Gärtnerplatzviertel, Do-
Sa ab 22 Uhr, www.paradiso-tanzbar.de
Die Newcomer
➜ neuraum
Unter dem neuen Omnibusbahnhof (ZOB)
gelegen gilt das neuraum als spektakulärste Neueröffnung. Vier Party-Aereas,
größte Video-Animation der Stadt
Arnulfstraße 17 im ZOB, Fr und Sa ab
22.30 Uhr, www.neuraum.net
➜ Chaca Chaca
Kleiner Elektro-Club nahe dem Deutschen
Theater. Nur gut 100 qm hat der
 Souterrain-Club mit freistehender Bar.
Landwehrstraße 16, Zentrum, Fr und Sa
ab 23 Uhr, www.chaca-chaca.de
➜ Elli Disco
Sehr intimer Club auf zwei Ebenen in einem ehemaligen italienischen Restaurant
im Elisenhof. Gemütliche Terrasse im
Sommer. Für Freunde der elektronischen
Musik.
Elisenstraße 3, Zentrum, Mi, Fr und Sa ab
23 Uhr, www.ellidisco.de
➜ Lola & Ludwig
Feiern im Zeichen von Lola Montez, die
laut Wirtin Anita Baumgartner die Mutter
aller Dita von Teeses ist, und Ludwig I im
ehemaligen Souterrain der Tanzschule
Steuer.
Schützenstraße 8, Zentrum, Fr und Sa ab
22 Uhr
➜ Feinkost Electronica
„Wir sind einfach davon ausgegangen,
was für uns ein perfekter Abend wäre“,
sagen die Geschäftsführer Gustavo Smith
und Boris Reitenbach. „Dazu gehört ein
schönes Essen in familiärer Atmosphäre
und entspanntes Ausgehen – am besten
beides unter einem Dach.“ Sehr stylisch
und übersichtlich, mit 12 qm großer Liegewiese.
Sternstaße 20, Lehel, Restaurant Di-Sa
18.30-22 Uhr, Lounge Mi und Do ab 20
Uhr, Fr und Sa ab 22 Uhr (PG)
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
Hauptniederlassung:
Frankfurter Ring 97 U 80807 München
Tel.: 089 - 307 480 47 
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27TAXIKURIER
And the winner is…
„Ob jung, ob alt, ob arm, ob reich … 
unser Service ist für alle gleich.“
Dieter Muck aus München hat mit diesen Zeilen Verzehrgutscheine im Wert von 100 Euro vom „Bratwurstherzl“ am
 Viktualienmarkt gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der Januar-Ausgabe
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HALE - die Zukunft im TAXI
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Die neue Microtax®-06
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Klassikers Microtax®-05
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bietet die ideale Basis für Taxiflotten.

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After-Work-Partys
Die „Ur“-After-Work-Party gibt es in München seit dem
Jahr 2000. Die Kleidung unterscheidet die Menschen
hier ein wenig vom üblichen Nachtleben. Kein Wunder,
die ganzen Banker, Verkäufer, Büromenschen beiderlei
Geschlechts kommen so, wie sie sich für's Büro gekleidet
haben. Das Publikum, im Kern End-Zwanziger oder Mit-
Dreißiger, hat seinen Spaß. Stundenlang abfeiern und
trotzdem um Mitternacht schon zu Hause sein. Das ist
nicht nur für Flirtversuche ganz interessant.
Eine ganze Reihe von Discotheken ist auf den Zug
 gesprungen. An fast jedem Werktag herrscht seither 
in München Frühabend-Partystimmung für die ganze
Belegschaft.
Die wichtigsten und trendigsten After-Work-Partys!
Montag: 
Zoozies, ab 17 Uhr, Wittelsbacherstr. 15
Pappasitos, ab 18 Uhr, Landsberger Str. 110
Dienstag
8seasons, ab 19 Uhr, Sonnenstr. 26
Americanos City, ab 20 Uhr, Hochbrückenstr. 3
Mittwoch:
Lenbach, ab 18.30 Uhr, Ottostr.3
BMW Museum Cafeé Bar M1, ab 18.30 Uhr
Donnerstag:
Pacha & 089-Bar, ab 18 Uhr, Maximiliansplatz 5
Täglich:
Coyote Nights, Cohibar, ab 19 Uhr, Grafinger Str. 6
Ü30-Partys
Die beliebtesten Veranstaltungen der Alterselite:
Jeden Montag ab 21 Uhr im Schlachthof, Zenettistr. 9
Jeden Freitag ab 22 Uhr im Schrannenclub,
 Viktualienmarkt 15, www.muenchenueber30.de
Einmal im Monat in der Muffathalle, Zellstr. 4,
www.partyueber30.com
Service
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Seite 28

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Taxi-Check München
Taxi-Not zum Jahreswechsel
Der TAXIKURIER testet seit Anfang 2005
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer.
Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-
Scout mit einer besonderen Aufgabenstelauch freiwillige Leistungen und Wünsche
unserer Fahrgäste erfüllt werden. 
lung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine
Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse
zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als
28 TAXIKURIER
Der Jahreswechsel ist für Taxi-Suchende
eine echte Herausforderung. Telefon- und
Mobilfunk-Netze sind massiv überbelastet
und das Durchkommen zu den Rufsäulen
oder Taxizentralen an Silvester erfordert
Fingerspitzengefühl sowie starke Nerven.
Wer schlau ist, baut vor und bestellt
 bereits in der Vorweihnachtszeit seine
Silvester-Droschke. Das bedarf der
 konkreten Planung, entbehrt jeglicher
Spontanität, aber zumindest ist der kalkulierbare Start ins neue Jahr gesichert.
Unser Taxi-Scout hat die Buchungs-
 Situation in den Taxi-Zentralen geprüft.
So waren bereits Mitte Dezember nur
noch Silvester-Bestellungen bis 0.25 Uhr
und ab 3.35 Uhr möglich! Was raten
 unsere Taxler für diese bewegte Nacht?
Taxi 1: ✷✷✷
(Nr. 1814, 16. Dezember, 11.20 Uhr,
 Nordbad)
Dieser junge Fahrer sieht in der Vorbestellung eines Taxis keine reellen Chancen.
Auf den Straßen braucht man Glück und
muss schnell sein. Wenn zum Beispiel ein
freies Taxi an einer Ampel hält, hopp und
rein ins Fahrvergnügen. Immer weg von
den großen Plätzen oder Hauptverkehrsstraßen und lieber in die Wohnviertel –
da geht meistens was.
Taxi 2: ✷✷
(Nr. 1405, 16. Dezember, 11.40 Uhr,
 Nordbad)
„Ich fahr Silvester nicht, das mag ich
nicht“ . Von diesem „Silvester-Muffel“
kann ich keine weiteren Ratschläge erhalten, als die Taxizentrale anzurufen. Ser -
viceorientiert zückt er dann noch die
 Visitenkarte der Funk-Zentrale, damit ich
wenigstens erfahre, wo ich anrufen soll.
Taxi 3: ✷✷
(Nr. 2706, 16. Dezember, 12.25 Uhr,
 Romanplatz)
Folgerichtig und branchenkundig unterrichtet mich auch dieser Fahrer über den
Service der Taxizentrale. Hier nun über
die Nummer 19410, aber ohne jegliche
Einschätzung der fast ausgebuchten
 Bestellungs-Kontingente. „Rufen’s da ein
paar Tage vorher an, das klappt dann
schon.“ 
Taxi 4: ✷✷✷✷ (Gewinner)
(Nr. 612, 16. Dezember, 13.00 Uhr,
 Rotkreuzplatz)
Freundlich lächelnd überreicht mir dieser
berufserfahrene Taxler sofort die Standplatz-Liste und Hotline zur Zentrale der
Taxi-München eG. „Rufen Sie da möglichst schnell an, die Taxis sind rar in der
Silvester-Nacht“ . Mit diesem Insider-Tipp
landet er einen wahren Treffer und erweist sich als Kenner der bevorstehenden
Taxi-Not. 
Taxi 5: ✷✷✷
(Nr. 253, 16. Dezember, 13.35 Uhr,
 Maillinger)
„Zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens sind Silvester keine Taxi-Bestellungen möglich“ . Diese Schilderung ist im
Hinblick zum aktuellen Buchungs-Status
ein wenig übertrieben, könnte aber in ein
paar Tagen oder bereits Stunden durchaus realistisch sein … 
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Der Gewinner – Taxi 4!
Bernd Braune
Kunreuthstraße
81249 München
PressenterTAXIKURIER_0210:TAXIKURIER_0210 21.01.2010 8:58 Uhr Seite 28

Seite 29

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29TAXIKURIER
Taxameter des Monats
bauma 2010 – Der Höhepunkt des Taxifahrerjahres ist
die bauma. Diese Messe stellt nicht nur für das Taxigewerbe, sondern auch für München einen wichtigen
Wirtschaftsfaktor dar: Die größte Baumaschinenmesse
der Welt. Die meisten Besucher, die meisten Aussteller, die größte Fläche und der höchste Umsatz. Es boomt, nicht nur
im Taxi. Der Puls der Stadt steigt. Bauma bedeutet sieben Tage volles Programm rund um die Uhr plus Auf- und Abbau
sowie An- und Abreiseverkehr. Der Rest der Welt beneidet München um dieses Event.
Olympiapark – Auch 2010 erwartet uns im Olympiapark wieder ein wahres Feuerwerk an Spitzenveranstaltungen. Diese
Veranstaltungsstätte ist ein während des gesamten Jahres ein Garant für jede Menge Fahrgäste. Und aufgrund der
wiederbelebten Kontakte zu den Verantwortlichen sind auch die Bedingungen für den Taxiverkehr auf dem Oberwiesenfeld nun deutlich besser.
Wiesn – Oktoberfest bedeutet immer Ausnahmezustand. Im vergangenen Jahr wurde dieser Begriff für das Münchner
Taxigewerbe zur traurigen Realität. Notfallpläne von anno dazumal und ein nicht abgestimmtes Sicherheitskonzept
wurden am Tag nach der Bundestagswahl laienhaft umgesetzt. Dem Bürger sollte ein Sicherheitsgefühl aufgezwungen
werden und dem bedingungslosen Streben der Verantwortlichen, spontane Aktivität zu beweisen, wurden alle anderen
Belange untergeordnet. Vielleicht setzte man aber auch auf Abschreckung. Denn wo keine Menschen sind … 
Die Erkenntnis des Bezirksausschusses, das Sicherheitskonzept war so gut, dass man es von nun an beibehalten sollte,
grenzt an realitätsfremder Verbalinkontinenz. Liebe Anwohner, das Oktoberfest hat es bereits vor Euch gegeben. Bei der
diesjährigen Jubiläumswiesn sollen wohl noch mehr Besucher abschreckt werden, so dass wir die Wiesn in den nächsten 200 Jahren in einer Telefonzelle veranstalten können.
Fußball WM in Südafrika – Auch wenn zum Jahreswechsel die Stadien noch Baustellen sind und die Kriminalität in
Südafrika nur von Rio de Janeiro übertroffen wird, ist man allseits guter Dinge, mit der FIFA WM 2010 ein sportliches
Großereignis erleben zu dürfen. Für unser Gewerbe bedeutet diese Veranstaltung ruhige Zeiten, denn das Volk sitzt vor
der Glotze. Aber die Spiele finden zu annehmbaren Zeiten statt. Die mitteleuropäische Sommerzeit ist die Normalzeit in
Südafrika. Es darf also bestenfalls auf schönes Wetter und damit volle Biergärten mit Public Viewing gehofft werden. 
Ökumenischer Kirchentag – Außer Spesen nichts gewesen. So oder ähnlich könnte das Motto einer Großveranstaltung
auf dem Gelände der Messe Riem aus Taxifahrer-Sicht werden. 100.000 Besucher. Da denkt jeder sofort an die bauma,
doch es findet der Ökumenische Kirchentag statt. In der Praxis heißt das: Invasion der Fahrrad- und U-Bahn-Touristen,
wie bereits der Papst-Besuch 2006 gezeigt hat. Ein vorprogrammierter Verkehrsinfarkt, der nicht nur der MVG ihre
Grenzen aufzeigen wird. Am Freitag, den 14. Mai 2010, wird im Großraum München an öffentlichen Schulen kein
Unterricht abgehalten, denn die Besucher des Kirchentags übernachten in den Klassenzimmer. Mit anderen Worten,
auch Münchens Hotellerie blickt mit Freude auf dieses Ereignis. (TK)
Highlights 2010
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Familienrecht / Sozialrecht
Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
PressenterTAXIKURIER_0210:TAXIKURIER_0210 21.01.2010 8:58 Uhr Seite 29

Seite 30

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30 TAXIKURIER
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an 
der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 
im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf. 
Anzeigenschluss ist der 10. Februar 2010.
TAXIKURIER | Ausgabe Februar 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
FASCHING
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Hinweise und Tipps bis Faschingsdienstag 
§ „Kunstpark-Mitte“
Immer mehr Nachtleben in der Innenstadt
§ München und seine Sehenswürdigkeiten
Die CSU-Kommandozentrale in der Nymphenburger Straße 
§ Weißwürste für alle Taxler
Zum Fasching – Gutschein-Aktion von Vinzenz-Murr
Gewinnspiel
Gute Taxler sind für alle Situationen und saisonalen Höhepunkte gerüstet.
Ob aber unser „Taxizeichner“ Manfred Kraus nicht irgendwas verwechselt
hat? Schicken Sie uns bitte bis 10. Februar 2010 Ihren passenden Textvorschlag (Adresse siehe Impressum). Wenn dieser prämiert wird, gewinnen
Sie die 4 Karten für den Super-Ball! Viel Spaß und Erfolg! 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
4 Eintrittskarten für „Fiesta Latina“
am 14. Februar 2010 im Bayerischen
Hof zu gewinnen. 
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung,
1. Stock bei Frau Meier (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im
 Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den
 Taxikurs bezahlen. 
Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten
mit Rechnungsstellung zum Monats ende bei der Taxi-München eG
 ausbilden lassen. Vor drucke dafür erhältlich bei Frau Meier im 1. Stock
 (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den ab gestempelten
 Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel)
zum Besuch der Taxi schule München bei der Taxi-München eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteil nehmer bereits
beim ange schlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum
Kursbesuch berechtigt ist.
www.taxi-münchen.de 
www.taxischule-münchen.de 
www.taxikurs-münchen.de 
taxischein-münchen.de
Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70
Witz des Monats
Bei Detlev klingelt’s an der Tür. Er öffnet,
und ein ausnehmend hübscher Mann steht
draußen und sagt: „Guten Tag, ich bin vom
Finanzamt und komme wegen Ihrer Veranlagung.“ – „Ah, ist das reizend, mein Lieber“, sagt Detlev mit aufgeregter Stimme.
„Kommen Sie rein, Sie toller Bube, ich mach
uns gleich ’ne Flasche Sekt auf!“ 
PressenterTAXIKURIER_0210:TAXIKURIER_0210 21.01.2010 8:58 Uhr Seite 30

Seite 31

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31TAXIKURIER
Gesundheitsvorsätze 
für das Jahr 2010
Dr. Rüdiger Neitzel, 47, Facharzt für
Ortho pädie und Sportmedizin betreibt
 zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik.
Hier spricht der Doc
Liebe Leserinnen und Leser 
des TAXIKURIER,
auch an dieser Stelle darf ich Ihnen ein
gesundes und erfolgreiches neues Jahr
2010 wünschen und habe mir erlaubt, mir
an dieser Stelle einige Gesundheitstipps
und Anregungen für Sie zu geben.
Essen
Studien haben gezeigt, dass eine Nahrungsaufnahme, die sich auf mehreren
kleineren Mahlzeiten verteilt, zu keiner
Verbesserung der Stoffwechselleistung
und auch zu keiner verbesserten Fettverbrennung führt. Das heißt, wer sein
 Gewicht halten und reduzieren möchte,
sollte in Maßen nur dreimal täglich eine
Nahrung zu sich nehmen. Diese sollte in
jedem Fall eiweiß- und kohlehydratreich
sowie fettarm sein. Bei den Kohlehydraten ist darauf zu achten, dass man weniger weiße Mehl- und Zuckerprodukte zu
sich nimmt, sondern eher hochwertige,
hochverkettete Zuckermoleküle, wie sie in
Vollkornprodukten vorkommen. Das heißt
auf die Weißsemmel sollte man getrost
verzichten können. Damit kommt es zu
einer gleichmäßigen Insulinausschüttung,
der Körper bleibt länger satt und das
Hungergefühl stellt sich nicht so oft ein. 
Rauchen
Wenn es denn zur bayerischen Gemütlichkeit gehört, dem anderen Nichtraucher mit seinen Nikotindämpfen ebenfalls
Schaden zuzufügen, so soll es denn so
sein. Fest steht, dass in jedem Fall das
Rauchen eine Vielzahl von Erkrankungen
der Blutgefäße, des Bindegewebes und
der Lunge erzeugt. Bedenken Sie also,
welche schädliche Noxe Sie sich zuführen. Gegen die Genusszigarette und Genusszigarre ist nichts einzuwenden.
Gelenke
Zur vollständigen Beweglichkeit und regelmäßigen Gebrauch unserer Gelenke
und unseres Bewegungsapparates gehört
es, dass wir den Gelenken und auch unserer Wirbelsäule keine Zwangshaltungen
über längere Zeiträume zumuten. Diese
fördern den degenerativen Verschleiß der
Bandscheiben, dem degenerativen Verschleiß des Gelenkknorpels. Diese Verschleißerkrankungen sind unwiederbringlich und führen zu lang anhaltenden,
chronischen Beschwerden. Hier sollte
darauf geachtet werden, dass Gelenke
gleichmäßig regelmäßig belastet werden
und die Wirbelsäule entsprechend durch
Gymnastikprogramme und Dehnungsübungen entlastet wird. 
Vorsorge
Viele Tumorerkrankungen können in einem Frühstadium geheilt werden. Durch
regelmäßige Entwicklung und Forschung
sind Diagnose und Therapiemöglichkeiten
bei den meisten Krebserkrankungen dahingehend entwickelt, dass eine Früherkennung und auch eine Heilung in vielen
Fällen möglich ist. Dies gilt für die weit
breitesten Tumor sowie Dickdarmkrebs,
Prostatakrebs und Brustkrebs. Hier lassen
sich durch Früherkennung, das heißt regelmäßige Untersuchung durch den Facharzt, bereits geringgradige Veränderungen
feststellen, die dann frühzeitig und bis
zur Ausheilung therapiert werden können. Nutzen Sie die Angebote zur Früherkennung. 
Ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010
wünscht Ihnen 
Ihr
Dr. Rüdiger Neitzel
Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister,
 Pokalsieger und Europacup sieger, hat 124
Länderspiele und 1984 in Los Angeles die
Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel
gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu
berufsrelevanten Themen. Ratschläge zu
Gesundheit, Ernährung und Bewegung.
PressenterTAXIKURIER_0210:TAXIKURIER_0210 21.01.2010 8:58 Uhr Seite 31

Seite 32

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Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, 
die teilweise populär sind oder nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, 
aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen 
(netten) Fahrgast empfohlen zu werden.
PAULANER BRÄUHAUS
Kapuzinerplatz 5 
Tel: (089) 54 56 11-0 
Der Eingang zum gemütlichen Biergarten
ist gegenüber dem Arbeitsamt schnell
 gefunden; wer jedoch zur Winterzeit das
Lokal besuchen will, kann schon eine
Zeitlang suchen, bis er schließlich um’s
Eck in der Tumblingerstraße (!) endlich
den einzigen und richtigen Weg in’s
Wirtshaus findet. Und da setzt auch
schon einer der wenigen Kritikpunkte an:
statt an den verschiedenen Pseudo-Eingängen irgendwelche Pfeile anzupappen,
welche in’s Nichts führen, würde der Hinweis „Eingang Tumblingerstraße“ im
wahrsten Sinne des Wortes zielführender
sein. Also gut, endlich hinein in die gute
Stube: hier brauten früher schon die Gebrüder Thomaß ihr Bier und erfanden an
selbiger Stätte im Jahre 1889 das erste
helle Vollbier. Aber auch heute wird hier
noch gebraut, z.B. „Schwarzer Zwickel“,
ein dunkles, nein, eben schon schwarzes
Bier zu 3,70 die Halbe oder ein ungefiltertes Helles (3,60) und nicht zuletzt ein
naturtrübes Weißbier (3,70). Wasser oder
Limo sind mit je 3,10 Euro billiger. Am
letzten Donnerstag vor Weihnachten war
das Lokal abends (ca. 20.00 Uhr) so voll,
dass der aufmerksame Kellner für den
 Tester gerade noch mit Mühe einen Platz
fand. Die Räume sind hoch und weisen
ein schönes Kreuzgewölbe auf, der Boden
ist teils hölzern, besteht aber auch aus
 offensichtlich recht alten und originalen
steinernen Bodenfliesen. Tischdecken
 hat’s keine; das hölzerne Mobiliar weist
an einigen stellen eine beachtliche, aber
nicht etwa unhygienisch wirkende Patina
auf.
Die Speisekarte ist recht übersichtlich und
bietet zum Einstieg schon für 2,60 Euro
das Griebenschmalzbrot oder (von der
Mittagskarte) die Portion Leberkäs
(ca.180 g) aus dem Ofen zu 2,65 Euro.
Zwei Paar Wiener mit Kartoffel-Gurkensalat zu 5,70 Euro, ein saures Lüngerl mit
zwei Semmelknödeln (7,10) oder die
Fleischpfanzerl mit Käsespätzle, Schwammerlsoße und Röstzwiebeln (8,90) zeigen,
dass man hier kulinarisch auch preislich
auf heimischem Boden geblieben ist.
Gleiches gilt für die halbe hintere
Schweinshaxe (9,80) oder das Biergulasch
vom Rind (10,90). Erst mit Lammbraten
(13,90), Zwiebelrostbraten (16,50), einer
halben Ente (16,90) oder dem Filetsteak
vom niederbayerischen Weideochsen
(20,50) kann man sich in höhere Preisregionen begeben. Zum Abschluss frisch
gebackene Apfelkücherl (4,00) oder ein
Apfelstrudel (4,90), jeweils mit Eis? Der
Kaiserschmarrn mit Apfel- oder Zwetschgenkompott (7,10) wird auf Wunsch mit
oder ohne Rosinen serviert. A propos „auf
Wunsch“: die Weißwurst (1,80 das Stück,
auf der Mittagskarte nur 1,15 Euro) wird
hier ausdrücklich auch abends serviert,
was der Tester sehr begrüßt. Die Tradition, wonach die Weißwurst nur „vorm
Zwölfeleitn“ gegessen werden sollte,
rührt schließlich daher, dass früher die
Würste roh vom Metzger kamen und
mangels entsprechender Technik auch
nicht vernünftig gekühlt werden konnten.
Heute sind die Würste vorgebrüht, und
der Kühlschrank wurde bekanntlich auch
schon erfunden. Die Wirtshäuser, in denen heute noch hartnäckig auf die 12-
Uhr-Tradition gepocht wird, sollten konsequenterweise dann bitte auch Pommes
frites und Cola aus den Speise- und Getränkekarten verbannen und Sonntags
generell keine Weißwürste verkaufen –
schließlich haben die Metzger früher am
Sonntag nicht gearbeitet. Wenn schon,
denn schon! Schnäppchenjäger kommen
bei der Wochenkarte (z.B. Zanderfilet mit
Zubehör: 5,25 Euro) oder an jedem
Dienstag ab 18.00 Uhr (Schweinshaxe
und eine Halbe Bier: 9,99 Euro) noch mal
besonders auf ihre Kosten. Für Gruppenveranstaltungen, also z.B. Familienfeste
oder Betriebsausflüge, gibt es Pauschalangebote, ferner (auf rechtzeitige Anmeldung) Führungen durch die hauseigene
Brauerei und so weiter – hier wird etwas
getan und der Laden am Laufen gehalten!
Natürlich hat der Tester, wie immer, bei
der bayerischen Nationalspeise zugeschlagen. Hier also beim „Jungschweinebraten mit Krusterl, Bier-Kümmeljus und
Kartoffelknödel“ (8,50) und dazu extrig
noch einen Krautsalat (2,30) bestellt.
 Hervorragend! Das Fleisch sehr zart, die
Krusterl ohne Hammer und Sichel zu
 bewältigen, die zwei Knödel locker, die
wunderbare Soße mit feiner Kümmelnote,
und ein nicht zu schwacher Hauch von
Knoblauch über dem Ganzen – herrlich!
Auch der schön „bissige“ Krautsalat war
sein Geld mehr als wert.
Die Kellner sind aufmerksam und liebenswürdig, das Publikum ist bodenständig,
aber nicht ‚grattlig’, die Essenspreise sind
absolut zivil, lediglich das Bier ist nicht
schnäppchenverdächtig. Da es sich hier
aber nicht um Bier „von der Stange“,
sondern um hausgebraute Kreationen
handelt, geht auch das in Ordnung. Der
Tester, zu Fuß da und den Feierabend vor
Augen, ließ sich gleich zwei von den
„schwarzen Zwickeln“ (siehe eingangs)
schmecken und hat dies, wie den ganzen
Besuch im „Paulaner Bräuhaus“, nicht bereut. Ein rundum sympathisches Lokal.
Sehr empfehlenswert! (MS)
32 TAXIKURIER
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
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33TAXIKURIER
Messe München
Die Messe im Februar
ispo 2010 - Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode
Ihr Jubiläum feiert die ispo 2010 vom 7. bis 10. Februar 2010 auf dem Gelände der Neuen Messe München. Bereits zum 40. Mal
zeigt die ispo dabei das gesamte Angebot an Sportartikeln, Sportschuhen und Sportmode sowie die neuesten Trends in diesen
Segmenten. Zusätzlich hat sich die ispo zur Aufgabe gemacht, den Nachwuchs zu fördern und branchenspezifische Themen in
den öffentlichen Mittelpunkt zu rücken und medienwirksam aufzubereiten. Das maßgeschneiderte Messekonzept mit speziellen
Communities und authentischen Side-Events garantiert dabei Jahr für Jahr eine eigene, ganz individuelle Atmosphäre. 
f.re.e. - Die Freizeitmesse
Vom 18. bis 22. Februar 2009 findet auf dem Gelände der Neuen Messe München die Freizeitmesse f.re.e., die neue C-B-R, statt.
Sie ist die bedeutendste Erlebnis- und Verkaufsausstellung in Süddeutschland mit interessanten Angeboten rund um das Thema
Freizeit und Reisen. Ein attraktives Rahmenprogramm mit Showbühne und Erlebniswelten liefert Ideen und Anregungen für das
besondere Freizeit- und Reisevergnügen.
inhorgenta europe - 37. Internationale Fachmesse für Uhren, Schmuck, Edelsteine, Perlen und Technologie
Sie ist der bedeutendste Branchentreffpunkt innerhalb der EU und weltweit eine der größten Schmuckmessen: die inhorgenta
 europe. Sie findet vom 19. bis 22. Februar 2009 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Das Angebot - Uhren,
Schmuck, Edelsteine, Perlen, Silberwaren, Fertigungs- und Betriebseinrichtungen, deckt die gesamte Nachfrage in höchster
 Qualität und in allen Facetten ab. Der stetige Anstieg der Ausstellerzahlen auf internationaler Ebene und die durch konsequente
 Registrierung erzielte hervorragende Fachbesucherqualität erheben die inhorgenta europe zu einer Branchenleitmesse erster Güte.
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Thomas Dold aus Baden Württemberg hat kürzlich
den Weltrekord im 1.500-Meter-Rückwärtslauf mit
5:01 Minuten aufgestellt.
➜ Jedes Jahr gibt es (nur) 60 Hai-Attacken auf
 Menschen. Im gleichen Zeitraum sterben geschätzte
50 Millionen Haie durch den Menschen.
➜ 15 Prozent aller Menschen wohnen in Slums.
➜ Nur 1 Prozent der Weltbevölkerung spricht Deutsch.
➜ 46 Prozent aller Menschen in Entwicklungsländern
 leben von 2,50 Dollar täglich. (PR) 
Letzte Meldung!
Am 5. und 6. Februar findet wieder die alljährliche 
„Sicherheits-Konferenz“ statt. Rund um den Tagungsort 
im „Bayerischer Hof“ ist deshalb mit enormen Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
 langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
 Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
Nichts Neues unter der Sonne: Sorgen
um das seelische Wohl der Jugend
 katastrophalste Krieg der Weltgeschichte
 getobt hatte, Verbrechen ohne Beispiel
verübt und Zerstörungen wie seit dem
Dreißigjährigen Krieg der Jahre 1618 bis
1648 nicht mehr angerichtet worden
 waren. Dies alles waren die Werke von
Erwachsenen gewesen, deren Verhalten
eigentlich der Jugend zum Vorbild gereichen sollte. 
Gefährdete Jugend
Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete am
17. Mai 1952 über die öffentliche Diskussion, ob und in welchem Ausmaß die
 Jugend durch gewisse Filme und Film -
reklamen gefährdet werde. So wollte der
Reporter folgende Szene beobachtet
 haben: „Vor den Standphotos, mit denen
das kleine Vorstadtkino seine Besucher
anzulocken weiß, stehen zwei Buben,
vielleicht elf, zwölf Jahre alt. Während
der eine fachmännisch den Lassowurf
 eines Prärie-Reiters kommentiert, vertieft
sich der andere in das Starphoto der
weiblichen Hauptdarstellerin, die ihre
körperlichen Reize mit raffinierter Berechnung zur Schau stellt. Der Bub
schweigt. Er hört kaum auf das begeisterte Wildwest-Geschwätz des Spezls. Was
in ihm vorgeht, kann auch der Psychologe nur ahnen. Drei Wochen später, als in
der Schule Sittlichkeitsdelikte, von Kindern begangen, bekannt werden, gehört
jener Bub zu denen, die das Opfer eines
frühreifen Bürschchens wurden.“
Auch eine Szenerie vor dem Sendlinger-
Tor-Filmtheater erschien der Zeitung bedenklich, zumal sich gleich gegenüber die
Volksschule an der Wallstraße befand:
„(...) ein biederer Passant, der vor dem
 Kino nach den weiblichen Reizen einer
Pappfigur spähte, die sich in Lebensgröße
hinter einer durchsichtigen spanischen
Wand über dem Kinoportal umzog.“
Am 10. Januar 1950 beklagte der Bischof
von Eichstätt, Joseph Schröffer (1903-
1983), auf einer Konferenz im Münchner
Schloss Fürstenried, dass das Schwinden
der religiösen und sittlichen Substanz in
der Familie und bei der Jugend zu einer
Verweltlichung des Lebens geführt habe,
das keine Ehrfurcht mehr vor Gott kenne.
Die Gefahr der Explosion der Atombombe
habe einen Vergnügungstaumel und eine
moralische Haltlosigkeit in Deutschland
ausgelöst, die mit den Zuständen in der
biblischen Stadt Ninive vor ihrer Zerstörung im Jahr 612 vor Christus zu vergleichen seien. Die sexuelle Frühreife der
 Jugend, das Anwachsen der Sittlichkeitsverbrechen und Blutschandefälle unter
dem Einfluss des Alkohols sowie die
 Zunahme der Jugendkriminalität seien
Ergebnisse dieser Verwilderung.
Der Bischof schien vergessen zu haben,
dass bis nur fünf Jahre vorher der
34 TAXIKURIER
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
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Die „Süddeutsche Zeitung“ schrieb, jeder
Pädagoge und Jugendrichter wisse, dass
sich die Fälle häuften, in denen der letzte
Anstoß zu einem Delikt von einem Film -
erlebnis gekommen sei. Gleichzeitig war
auch schon damals klar, dass es eben nur
Anstöße waren. Ein zehnjähriger Volksschüler wurde diesbezüglich zitiert. „Ich
habe einmal in einem Film gesehen, wie
man stiehlt, und dachte mir, das muss ich
auch einmal probieren. Ich hatte schon
einige Tage vor der Tat im Sinn, bei
 meiner Kusine Geld zu stehlen, weil ich
wusste, dass bei ihr leicht zu stehlen ist.“
Ebenso relativ harmlos der Anstoß, der
sich nach dem vielfachen Konsum des
Filmes „Badende Venus“ auf drei minderjährige Buben übertrug: Sie stahlen
 Saxophone und andere Instrumente und
erklärten bei ihrer Verhaftung, dass sie
besagten Film, in dem eine berühmte
amerikanische Jazz-Kapelle mitspielte,
dreizehn Mal gesehen hätten und dann
selbst eine solche Musikgruppe aufstellen
wollten.
Ernster stellte sich hier der Fall eines jungen Mannes dar, der seine sechzehnjährige Freundin brutal ermordet und die Leiche auf den Schultern zum nahen Fluss
getragen hatte, um sie dort zu versenken.
Vor der Polizei gab er an, sich genau an
das Vorbild des französischen Films „Für
eine Liebesnacht“ gehalten zu haben.
Kontroverse Diskussionen
Trotz solcher Aussagen wiesen Fachleute
darauf hin, dass zwischen Tat und Vorbild nicht immer direkte Zusammenhänge
bestehen müssten. Meistens löse ein solcher Film nur vorzeitig aus, was früher
oder später in besonders labilen Jugendlichen doch zum Ausbruch gekommen
wäre. Man dürfe nicht übersehen, dass
tagtäglich Hunderttausende von Jugendlichen im Kino Kriminalgeschichten,
Wildweststorys und erotische Szenen erlebten, ohne deshalb sogleich zur Nachahmung zu schreiten. Es wurde dabei
nicht bestritten, dass manche Kinobesitzer die Grenzen des Geschmacks in ihrer
Werbung weit überschritten. So lockte
man etwa das Publikum in den Film
 „Bitterer Reis“, indem man versprach:
„Junge Mädchen, ohne Hemmungen,
ganz echt, ohne Scham!“
Der Direktor des Stadtjugendamtes, Kurt
Seelmann (1900-1987), sah die Jugend in
ihrer seelischen Entwicklung durch solche
Einflüsse gefährdet. In seiner Studie „Das
Halbstarkenproblem in München“ schrieb
er 1957: „Verstärkt wird das durch all
das, was Kinoreklame, sexuell gefärbte
Filme, Schund- und Schmutzliteratur und
das übrige Leben in einer modernen
Großstadt schon verfrüht an sie heranbringt.“
Ingmar Bergmans Film „Das Schweigen“
aus dem Jahr 1962 provozierte den vorläufigen Höhepunkt in der Diskussion um
die so genannten schmutzigen Filme.
„Das Schweigen“ behandelt ein ernstes
und weit verbreitetes Problem, nämlich
die destruktiven Spannungen, die sich
zwischen Frau und Mann entwickeln
können. Dabei verzichtete Bergman nicht
auf einige sexuelle Szenen, die in ihrer
Offenheit für damalige Verhältnisse
schockierend wirkten. Allein 1964 sahen
deshalb elf Millionen Menschen in Westdeutschland den Film, dessen Inhalt oft
nur am Rande interessierte.
Während einer Aussprache am 13. Oktober
1964 im Bayerischen Landtag ging es um
das Verbot des Streifens. Es wurde eine
eigene bayerische Filmselbstkontrolle
vorgeschlagen, nachdem ihr bundesweites Pendant den Film nach anfänglichem
Zögern doch in die Kinos gelassen hatte.
Auch wurde befürchtet, die Filmwirtschaft werde in ihrer Konkurrenz zum
Fernsehen versuchen, die Besucherzahlen
mit zweifelhaften Produkten zu steigern.
Obwohl nur ein einziger Abgeordneter
zugab, den Film gesehen zu haben, entwickelte sich eine heftige Debatte. Es
wurde auch argumentiert, durch den
 vielen Lärm sei erst recht auf diesen Film
aufmerksam gemacht und der Massen -
besuch gefördert worden. Es gebe im
Übrigen eine Vielzahl von Filmreißern,
die nicht im Mittelpunkt der Diskussion
stünden, für die Jugend aber viel verderblicher seien.
Tatsächlich priesen Münchner Kinos im
Oktober 1964 folgende Filme an: „Mondo
Nudo – Nackte Welt. Nicht umsonst erlebt
dieser Farbfilm täglich aufs Neue größten
Andrang. Alle wollen diese ungeschminkte Welt sehen – verbirgt nichts – er 
zeigt eine Welt voller Gewinnsucht und
Heuchelei – Sichern Sie sich Karten im
Vorverkauf 2 Tage im Voraus.“ Oder:
„Striptease. Die Weltsensation – Ist besser
als viele andere Filme mit trügerisch hohem Anspruch. Raffiniert, aber kultiviert
– ungeniert, aber pointiert!“ In einem anderen Kino schlugen „Männer, hart wie
Eisen“ zu, in „Piccadilly Null Uhr Zwölf“
wütete ein Halstuchmörder.
Im Mai 1965 trat die private „Aktion
Saubere Leinwand“ an die Öffentlichkeit.
Sie forderte: „Wir bejahen den Film, aber
was etwa seit den letzten zweieinhalb
Jahren geboten wird, ist überwiegend nur
noch Sexgeschäft und eine Welle des
Mordens und Tötens. Als verantwortungsbewusste Bürger, als Väter und
Mütter, müssen wie an unsere Jugend
denken.“ Die Aktion appellierte an jeden
Einzelnen, im privaten wie öffentlichen
Bereich dem „Schmutz und Schund auf
der Leinwand“ entgegenzutreten. 
Die damaligen Jugendlichen gehören zur
Generation der heutigen Großeltern und
Eltern. (BW)
35TAXIKURIER
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36 TAXIKURIER
Montag. 1. Februar
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Leichtes Spiel
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Onegin
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
 Richard III.
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viva la Mamma!
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Rattenjagd
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Troilus und Cressida
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ein Deutsches Requiem
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Wilfried Schmickler
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Giesinger Bahnhofsbrettl
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
➜ Backstage, Halle, The 69 Eyes
➜ Backstage Club, Evile
Dienstag, 2. Februar
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg,
 Satemin Seidenfuß
➜ 14.00 Uhr, Löwenbräukeller,
 Seniorenfasching
➜ 18.30 – 19.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust
➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Madame Butterfly
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Gegen den Fortschritt
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Alkestis
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Belagerungszustand
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Sicherheitskonferenz
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
➜ Ampere, Depredo
➜ Löwenbräukeller, 
VDK-Seniorenfasching
➜ Atomic Cafe, Brett Anderson
Mittwoch, 3. Februar
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 11.00 Uhr, Volkstheater,
 Schulvorstellung
➜ 18.30 – 19.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Macbeth
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Werkraum,
 Familienbande
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Winterreise
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Ich, Feuerbach
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Von morgens bis mitternachts
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Hiob
➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof,
 Magnolienball
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Bach und seine Zeitgenossen
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Alles außer Krimis
➜ Tonhalle Milow
➜ 59 : 1, Bigelf
Donnerstag. 4. Februar
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Leichtes Spiel
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viva la Mamma!
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Orestie
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Salome
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Rechnitz
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, In Effigie!
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, London
Symphony Orchestra
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine Februar 2010
➜ Theaterfabrik, Henry Rollins
➜ 59 : 1, The Dillinger Escape Plan
➜ Ampere, Wally Warning
Freitag, 5. Februar
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg,
 Satemin Seidenfuß
➜ 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg,
 Satemin Seidenfuß 
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Carmen
➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum,
 Albrecht von Weech
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Onegin
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Orestie
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, 
Land ohne Worte
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Turandot
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Living Memories
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Bonfire
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Dejan Lazic
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Banafsheh Sayyad
➜ 20.00 Uhr, Künstlerhaus, Gauklerball
➜ 20.00 Uhr, Nationalmuseum,
 Prinzregentenball
➜ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei,
Weißes Fest
➜ 20.00 Uhr, Olympiaturm, 
Hippie-Fasching
➜ 20.00 Uhr, ICM, Kaiserball
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
 Gaudeamus Ball
➜ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller,
 Filserball
➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Berliner Geschichte
➜ 23.00 Uhr, Kongresshalle, Big Panda
➜ Backstage Halle, The Busters
Samstag, 6. Februar
➜ 9.00 – 16.00 Uhr, Event-Arena,
 Stuzubi
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Kuh,
die wollt ins Kino gehen
➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Führung durch das Theater
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Satemin Seidenfuß
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Eine Nacht in Venedig
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Macbeth
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
 Alice im Wunderland
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Sicherheitskonferenz
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Ein Mond für die Beladenen
➜ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei,
Weißes Fest
➜ 20.00 Uhr, Olympiaturm, 
Hippie-Fasching
➜ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller,
 Schabernackt
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Living Memories
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Hin und Her
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Soul of Motown
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Sabine Meyer
➜ 20.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 
Finale Super Bowl
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
 Ballnacht mit Hugo Strasser
➜ Freiheiz, Onkel Rock’n Roll
➜ Backstage Werk, Sonata Artica
➜ Backstage, Misery Speaks
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
 Endstation Sehnsucht
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, In Effigie!
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Ballett
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Opern auf Bayerisch
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Wiener Klassik
➜ Arena, FC Bayern – Greuther Fürth
➜ Orangehouse, Cannabis Corps
➜ Muffathalle, Beppe Grillo
➜ Ampere, Olli Schulz
➜ 59 : 1, Delphic
➜ Tonhalle, Element of Crime
Donnerstag, 11. Feb. (Weiberfastnacht)
➜ ICM, Hauptversammlung Infineon
➜ 11.00 Uhr, Volkstheater,
 Schulvorstellung
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Tri Sestri
➜ 18.00 Uhr, Schrannenhalle, 
Kölner Karnevalsparty
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Macbeth
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux Folles
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Bonnie und Clyde
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Harald Rüschenbaum
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Die Zwerge
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof, Rosenball
➜ 20.00 Uhr, Olydisco, Weiberfasching
➜ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei,
Weißes Fest
➜ 20.00 Uhr, Hirschgarten,
 Weiberfasching
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Barock-Trio
➜ 59 : 1, Japandroids
➜ Backstage, Sternblut
Freitag, 12. Februar
➜ 10.00 + 12.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 18.00 Uhr, Schrannenhalle, 
Kölner Karnevalsparty
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Scuderi
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Die Kameliendame
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Werkraum, 
Späte Nachbarn
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Orpheus in der Unterwelt
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe 
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Ein Mond für die Beladenen
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Mass für Mass
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Helmut Ruge
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Las Sombras
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Funkhaus, Funkball
➜ 20.00 Uhr, Olydisco, Studentenfasching
➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof,
 Chrysanthemenball
➜ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei,
Weißes Fest
➜ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
Ritterball
➜ Zenith, Machine Head
➜ Deutsches Theater, 
Rock That Swing Jamboree
➜ Orangehouse, Static Thought
➜ Backstage, Wolf Maahn
➜ Muffathalle, Rebekka Bakken
➜ Feierwerk, UK Subs
Sonntag, 7. Februar
➜ Innenstadt, Faschingszug
➜ 11.00 – 12.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Orpheus in der Unterwelt
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Rudolf Buchbinder
➜ 15.00 Uhr, Schloss, Turmschreiber-
Faschingslesung
➜ 15.00 Uhr, Residenztheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 17.00 – 18.40 Uhr, Nationaltheater,
Salome
➜ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Familienkonzert
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Platonow
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Das Märchen vom Zaren Saltan
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, Ian Bastridge
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Sicherheitskonferenz
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Faschingslesung
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
 Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Karneval wie Dazumal
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Living Memories
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
➜ Löwenbräukeller, Turmfalken-Ball
➜ Muffathalle, Abenteuer Erde
➜ BMW-Welt, Jazz-Award
➜ Tonhalle, Super Bowl Party
Montag, 8. Februar
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote von der Mancha
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Tri Sestri
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Michael Volle
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Kammerorchester Basel
➜ 20.15 – 22.00 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Rotweiß Ahlen
➜ Muffathalle, Reel Big Fish
➜ Zenith, Arctic Monkeys
➜ 59 : 1, Good Shoes
Dienstag, 9. Februar
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 18.30 – 20.00 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Streit
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Suchers musikalische Leidenschaften
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Zur Schönen Aussicht
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Rock that Swing
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Hilary Hahn
➜ 20.00 Lach und Schieß, Simone Solga
➜ Orangehouse, Cannabis Corps
➜ Muffathalle, Beppe Grillo
➜ Garage, Jimmy Bowskill
➜ Backstage Halle, Unsraw
➜ 59 : 1, Aura Dione
Mittwoch, 10. Februar
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Tri Sestri
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Besuch der alten Dame
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37TAXIKURIER
Samstag, 13. Februar
➜ 13.00 – 18.00 Uhr, Parkcafe,
 Kinderdisco
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Borussia Dortmund
➜ 16.00 Uhr, Prinzregententheater,
Emil Steinberg
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Carmen
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Die Fledermaus
➜ 19.00 – 23.15 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann was nun
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
My Fair Lady
➜ 19.00 Uhr, Hirschgarten, Maskenball
➜ 19.00 Uhr, Schrannenhalle, 
Kölner Karneval
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
 Leonce & Lena
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Scuderi
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Magic of the Dance
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Klaviertrios
➜ 20.00 Uhr, Funkhaus, BR-Funkball
➜ 20.00 Uhr, Olydisco, Studentenfasching
➜ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei,
Weißes Fest
➜ 20.00 Uhr, Funkhaus, Funkball
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Ball der Nationen
➜ 20.30 Uhr, Bayerischer Hof,
 Carneval in Rio
➜ 21.00 Uhr, Marstall, Nachtaktiv
➜ Backstage, Luxuslärm
➜ Backstage Halle, Backyard Babies
➜ Tonhalle, Millow
➜ Backstage Werk, Mastodon
Sonntag, 14. Feb. (Faschingssonntag)
➜ Innenstadt, München Narrisch
➜ 10.30 Uhr, Prinzregententheater,
 Orchesterkonzert
➜ 11.00 – 12.00 Uhr, Nationaltheater,
Matinee
➜ 11.00 – 15.00 Uhr, Bayerischer Hof,
Sonntags-Jazz
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Florestan und Eusebius
➜ 11.00 Uhr, Volkstheater, 
Verleihung Valentinpreis
➜ 12.00 Uhr, Schrannenhalle, 
Kölner Karneval
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Klinik Clowns
➜ 14.30 Uhr, Feierwerk, Dschungelparade
➜ 15.00 Uhr, Schloss, Faschingslesung
Turmschreiber
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Faschingskonzert
➜ 18.00 – 20.55 Uhr, Nationaltheater,
Die Kameliendame
➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, 
Carneval in Rio
➜ 18.30 – 20.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Dortmund
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, 
Gegen den Fortschritt
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Schauspielhaus,
Das letzte Band
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Diesseits
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Turandot
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Orpheus in der Unterwelt
➜ 19.00 Uhr, Hochschule für Musik
Faschingskonzert
➜ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Bal Classique
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Volkstheater, Eros
➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof, 
Fiesta Latina
➜ 20.00 Uhr, Funkhaus, Funkball
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
 Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.30 Uhr, Künstlerhaus, Wellküren
➜ Backstage, Hypocrisy
➜ 59 : 1, Hockey 
Montag, 15. Februar (Rosenmontag)
➜ Innenstadt, München Narrisch
➜ 11.00 Uhr, Schrannenhalle, 
Kölner Karneval
➜ 14.00 Uhr, Bayerischer Hof,
 Brasilianischer Kinderfasching
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Macbeth
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Giora Feidman
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote von der Mancha
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Werkraum, 
Späte Nachbarn
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Hamlet
➜ 19.30 Uhr, Philharmonie, 
Bolero & Carmina Burana
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Faschingskonzert
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Los Poppos
➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof,
 Medizinerball
➜ 20.00 Uhr, Funkhaus, Funkball
➜ 20.00 Uhr, Olydisco, Studentenfasching
➜ 20.00 Uhr, Parkcafe, Flowerpower
➜ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei,
Weißes Fest
➜ Ampere, Rotfront
➜ Glockenbachwerkstatt, Majmoon
Dienstag, 16. Feb. (Faschingsdienstag)
➜ Innenstadt, Faschingstreiben
➜ 11.00 Uhr, Schrannenhalle, 
Kölner Karneval
➜ 11.00 Uhr, Heide Volm, Kehraus
➜ 14.00 – 17.00 Uhr, P1, Kinderfasching
➜ 17.00 Uhr, Muffathalle
➜ 17.00 Uhr, Gut Nederling, Kehraus
➜ 18.00 – 21.20 Uhr, Nationaltheater,
Die Fledermaus
➜ 18.00 Uhr, P1, Faschings-Party
➜ 18.00 Uhr, Hirschgarten, Kehraus
➜ 19.30 Uhr, Philharmonie, 
Fasching mit Blechschaden
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall,
 Stillleben in einem Graben
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Turandot
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Bonnie und Clyde
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, United Balls
➜ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei,
Weißes Fest
➜ 20.07 Uhr, Prinzregententheater, 
Der groteske Theaterbesuch
➜ Metropolis, Saint Vitus
Mittwoch 17. Feb. (Aschermittwoch)
➜ 11.00 Uhr, Marienplatz, 
Geldbeutel-Waschen
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Sweeney Todd
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Hamlet
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Tri Sestri
➜ 19.30 Uhr, Olympiahalle,
 Musikantenstadl
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall,
 Stillleben in einem Graben
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Alkestis
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Platonow
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Aschermittwoch der Kabarettisten
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Die Zwerge
➜ 20.45 – 22.30 Uhr, Arena, 
FC Bayern – AC Florenz
➜ Ampere, Cobra Starship
➜ Muffathalle, Emilie Autumn
Donnerstag, 18. Februar
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Die Verschwörung des Fiesko zu
 Genua
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 
5 9 : 1 
8seasons    
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Bash Night 
Cafe am Hochhaus  
Cord   
Crash   
Crowns Club  
Erste Liga   
GOP Varieté 
Hansa 39   
Kultfabrik  
Lenbach 
Loggia 
M-Park  
M a t c h 
Max + Moritz  
Milchbar 
Muffathalle  
Nachtgalerie  
Neuraum  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Pacha  
Palais  
Pappasitos    
Paradiso   
Rote Sonne  
Schlachthof 
Skyline  
Spiegelzelt 
Substanz 
Sugar  
T i t a n i c C i t y 
Volksgarten   
Mehrtägige Termine
➜ 28.10.09 – 06.03.10, Mi. – Sa. 20.00 Uhr, So. 18.00 Uhr, Messe West,
 Schuhbeck Teatro
➜ 13.01.10 – 13.03.10, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, 
Lauf doch nicht immer weg
➜ 31.01.10 – 01.02.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Wilfried Schmickler
➜ 31.01.10 – 04.02.10, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Pagagnini 
➜ 02.02.10 – 04.02.10, MOC, Munich Fabric Start
➜ 02.02.10 – 06.02.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Manfred Kempinger
➜ 03.02.10 – 06.02.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Horst Schroth
➜ 03.02.10 – 14.02.10, Di. – Fr. 20.00, Sa. 19.00, So. 18.00 Uhr, Olympiahalle,
Holiday on Ice 
➜ 05.02.10 – 06.02.10, 20.00 – 2.00 Uhr,Olympiaturm, Hippie-Fasching
➜ 07.02.10 – 08.02.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Helmut Ruge
➜ 07.02.10 – 10.02.10, 7. - 9.02. 9.00 – 18.00 Uhr, 10.02. 9.00 – 17.00 Uhr,
 Messe, ISPO
➜ 08.02.10 – 09.02.10, 11.00 + 19.30 Uhr,Amerikahaus, Gullivers Travel
➜ 08.02.10 – 11.02.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Rick Kavanian
➜ 09.02.10 – 14.02.10, 20.00 Uhr,Schloss, Die Zwerge
➜ 10.02.10 – 13.02.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Manfred Kempinger
➜ 12.02.10 – 14.02.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Rebecca Carrington
➜ 13.02.10 – 14.02.10, 20.00 Uhr,Prinzregententheater, Emil Steinberger
➜ 14.02.10 – 15.02.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Simone Solga
➜ 15.02.10 – 17.02.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Jango Edwards
➜ 16.02.10 – 20.02.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Dietrich Piano Paul
➜ 17.02.10 – 21.02.10, 20.00 Uhr,Schloss, Die Zwerge
➜ 18.02.10 – 19.02.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Monika Gruber
➜ 18.02.10 – 22.02.10, 10.00 – 18.00 Uhr Messe, F.R.E.E.
➜ 19.02.10 – 21.02.10, 9.00 – 18.00 Uhr,MOC, MOT
➜ 19.02.10 – 22.02.10, 19. – 21.02. 9.00 – 18.00 Uhr, 22.02. 9.00 – 17.00 Uhr,
 Messe, Inhorgenta Europa
➜ 21.02.10 – 22.02.10, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Shaolin
➜ 23.02.10 – 24.02.10, ICM, Henssler
➜ 23.02.10 – 24.02.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Thomas Reis
➜ 23.02.10 – 27.02.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Günter Grünwald
➜ 24.02.10 – 28.02.10, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Herman van Veen 
➜ 25.02.10 – 26.02.10, 20.00 Uhr,Olympiahalle, Mario Barth
➜ 25.02.10 – 27.02.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Katharina Herb
➜ 25.02.10 – 27.03.10, Löwenbräukeller, Starkbierzeit
➜ 26.02.10 – 28.02.10, 9.00 – 18.00 Uhr,MOC, Golftage München
➜ 26.02.10 – 28.02.10, Fr. 20.00, Sa.+ So. 9.00 Uhr, Olympiapark,
 Wintersportfestival 
➜ 26.02.10 – 01.03.10, MOC, Munich Fashion Women
➜ 27.02.10 – 02.03.10, ICM, EPA Kongress
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38 TAXIKURIER
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
 Leonce & Lena
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Raymonda
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Winterreise
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Andromache
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
 Endstation Sehnsucht
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Basta
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Daniel Barenboim
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
München swingt
➜ Metropolis, John Waite
Freitag, 19. Februar
➜ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Best of Musical
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
 Leonce & Lena,
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der zerbrochne Krug
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Giovanna d’ Arco
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Tri Sestri
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Konzert zur Revolution
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Diesseits
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Münkler geht ins Theater
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Eckhard von Hirschhausen
➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Spielbank 009
➜ 20.45 Uhr, Schlachthof, 
Soul Kitchen Band
➜ Tonhalle, Nachtflohmarkt
Samstag, 20. Februar
➜ 13.00 – 14.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Alemania Aachen
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Froschkönig
➜ 14.30 – 17.10 Uhr, Nationaltheater,
Onegin
➜ 15.00 Uhr, Marstall, Tom Sawyer
➜ 15.30 Uhr, Olympiahalle, 
Best of Musical
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Orpheus in der Unterwelt
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Onegin
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Schauspielhaus,
Holzschlachten
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Alkestis 
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Lang Lang
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Enoch zu Guttenberg
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Pasadena Roof Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Best of Musical
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
 Alexander Göbel
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Il Barbiere di Siviglia
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Michael
Altinger
➜ Muffathalle, Marshall & Alexander
➜ Zenith, Dave Matthews Band
➜ Backstage Halle, Pothead
Sonntag, 21. Februar
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Kammerkonzert
➜ 11.00 – 15.00 Uhr, Bayerischer Hof,
Sonntags-Jazz
➜ 11.00 + 15.00 Uhr, Marstall, 
Tom Sawyer
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Suchers Leidenschaften
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 14.00 + 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Mein Freund Wickie
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Kasperl und die wahre Liebe
➜ 14.30 Uhr, Olympiahalle, 
Best of Musical
➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Kinderoper
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Von morgens bis mitternachts
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote von der Mancha
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Hochzeit des Figaro
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Werkraum,
 Familienbande
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
 Michael Kohlhaas
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Tri Sestri
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Das Phantom der Oper
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ingo Börchers
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
 Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
➜ Ampere, The Woodentops
➜ BMW-Welt, Jazz-Award
➜ Backstage Werk, White Lies
➜ Atomic Cafe, Jamie T.
Montag, 22. Februar
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Die Tragödie des Teufels
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall,
 Stillleben in einem Graben
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, André Rieu
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl
➜ Tonhalle, Joss Stone
Dienstag, 23. Februar
➜ 17.00 Uhr, Skylounge, 
After Work Party
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Raymonda
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Peer Gynt
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Orpheus in der Unterwelt
➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, 
For Love
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall,
 Stillleben in einem Graben
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Bonnie und Clyde
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Chris Rea
➜ 20.00 Uhr. Deutsches Theater, 
Pat Metheny
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
David Daniels
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ Freiheiz, Adam Green
➜ Orangehouse, War form A Harlots
➜ Backstage, Lacuna Coil
➜ Ampere, Get Well Soon
Mittwoch, 24. Februar
➜ 9.00 – 21.00 Uhr, Gasteig, 
Der Gasteig brummt
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 11.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Bonnie und Clyde
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Raymonde
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Orestie
➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, 
For Love
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Gegen den Fortschritt
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Belagerungszustand
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Festliche Flötengala
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Harald Rüschenbaum
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ Ampere, Minor Majority
➜ Orangehouse, Bernd Begemann
➜ 59 : 1, King Khan
➜ Tonhalle, Dead Sunrise
Donnerstag, 25. Februar
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 16.00 Uhr, Brandhorst, Sehend hören
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Die Tragödie des Teufels
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Das Leben ein Traum
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Ritter, Dene, Voss
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viva la Mamma!
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Orestie
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Genannt Gospodin
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Rechnitz
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Matthias Bublath
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ Backstage Werk, The XX
➜ Substanz, Das weiße Buch
➜ Babalu, The Ruling Class
➜ 59 : 1, Wayne Jackson
Freitag, 26. Februar
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 15.00 – 18.00 Uhr, Marstall, 
Junge Akademie
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die Fledermaus
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Don Quijote von der Mancha
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Aids-Benefizkonzert
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Ping Pong D’Amour 
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
Das Thema Fasching wird im Titelthema ausführlich besprochen. Fast durchgehend Action in der Olympiahalle. Zwar gesetztes Publikum, aber Besucher
mit hoher Taxi-Affinität. (Holiday on Ice, Musikantenstadel, Best of Musical,
Andre Rieu, Chris Rea, Arabella-Schlagerparade, Mario Barth). Am 25. Februar wird die Starkbier-Zeit im Löwenbräukeller eingeläutet. Volles Programm in der Arena und drei Messen in Riem (ISPO, F.R.E.E., Inhorgenta).
Fast tägliche Vorstellungen auf Münchens Bühnen. Irgendwas ist in unserer
Stadt immer los – Gott sei Dank. (PR)
Top of the Tops
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Hilfe Freiheit!
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ Backstage Halle, Lacuna Coil
➜ Backstage, Paganfest 2010
Samstag, 27. Februar
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Der kleine Nick
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Kuh,
die wollt ins Kino gehen
➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Kinderoper
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Has und Huhn
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Märchen des Zaren Saltan
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der kleine Prinz
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Raymonda
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Hamlet
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauburg, 
John Mayard
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Ich, Feuerbach
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Klein Eyolf
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Zwei arme
polnisch sprechende Rumänen
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Du bist böse, eine Bestie
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Johannes-Passion
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bhf., Crissy Cee
➜ Backstage Werk, Lamb of God
➜ Postpalast, Kelly Clarkson
➜ Ampere, Katzenjammer
Sonntag, 28. Februar
➜ 11.00 – 15.00 Uhr, Bayerischer Hof,
Sonntags-Jazz
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Fazil Say
➜ 11.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Erde steht Kopf
➜ 11.00 Uhr, Marstall, Tom Sawyer
➜ 14.00 + 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Der kleine Prinz
➜ 15.00 – 17.35 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Zauberer von Oz
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Annette Dasch
➜ 16.00 – 21.00 Uhr, Olympiahalle,
Schlager-Star-Parade
➜ 17.30 – 19.15 Uhr, Arena, 
Bayern München – Hamburger SV
➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater, 
Die Tragödie des Teufels
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, 
Leere Stadt
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Orchesterprobe La Traviata
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Von morgens bis mitternachts
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus,
 Endstation Sehnsucht
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Hamlet
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Zwei arme
polnisch sprechende Rumänen
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
 Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Helmut Lotti
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Mein Vaterland
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andrea Händler
➜ 20.30 Uhr Lustspielhaus, 
1. Deutsches Zwangsensemble
➜ Ampere, Marit Larsen
➜ 59 : 1, Owl City
➜ Backstage, Mono Inc.
➜ Backstage Halle, Blue October
➜ Zenith, Wise Guys
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39TAXIKURIER
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wenn es stimmt, dass die Wirtschaft in hohem Maße von einem psychologischen
und somit optimistischen Faktor abhängig ist, dann sollten wir Taxler dies 
auch beherzigen. Tragen Sie mit einer positiven Stimmung, verbunden mit
 entsprechender Dienstleistung zum Aufschwung bei. Unsere Stadt bietet hierfür
die besten Voraussetzungen.
Paul Rusch, Objektleiter
Die März-Ausgabe des TAXIKURIER 
erscheint am 26. Februar 2010. 
Die nächste Ausgabe wird ein besonderes
Heft, da zu diesem Zeitpunkt Hans
 Meißner aus dem Berufsleben ausscheidet. Mit dieser Ausgabe soll die Person
und die Lebensleistung des langjährigen
Vorstands gewürdigt werden.
Sofern Sie, liebe Leser, Hans Meißner
über den TAXIKURIER etwas mitteilen
wollen, bitten wir Sie um Ihren
 entsprechenden Text bis spätestens 
7. Februar 2010 an den Objektleiter,
Herrn Paul Rusch. 
(Adresse siehe Impressum)
Vorschau März 2010
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Tony Doll (TD), Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK),
Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), 
Hans Meißner (HM), Dr. Rüdiger Neitzel (RN), 
Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS),
 Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
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Handy: 0172 / 8916575
Alle med.Untersuchungen für Ersterwerb
oder Verlängerung des Führerscheins
für Berufsfahrer (T axi,LKW,Bus etc)
bei Bedarf auch am Wochenede.
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum
Dr. Hingerle GBR
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