Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Januar 2010

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2010. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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TAXIKURIER | Ausgabe Januar 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
OPTIMISMUS
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ Was bringt das neue Jahr? 
➜ Unser Alter
Wie und wie lange wir leben werden
➜ Jahresbilanz
Rose, Zitrone, Taxameter, Gewinner Taxi-Check
➜ Silvester
Die beste Taxi-Nacht des Jahres
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Es gibt viele Gründe, jetzt auf ein Volkswagen T axi umzusteigen. Zum Beispiel die 
komfortablen Sitze, das großzügige Raumkonzept oder die dynamischen Fahreigenschaften. Also all das, was Ihren Arbeitstag angenehmer macht. Aber in erster Linie 
muss ein T axi sich natürlich rechnen. Und was das angeht, sind Volkswagen dank geringer 
Anschaffungskosten, sparsamer Motoren, niedrigen Unterhalts und eines hohen 
Wiederverkaufswerts ganz weit vorne. Mehr Informationen: www.volkswagen-taxi.de 
Besondere Bedürfnisse. Besondere Volkswagen.
www.volkswagen-taxi.de
Machen Sie Ihren Beruf zum Hobby.
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3TAXIKURIER
Inhalt
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
Editorial | Ausklang 4
In eigener Sache | Glückwunsch an unsere Anzeigenkunden 5
Die Genossenschaft | Diverse Infos 6
Streiflicht des Aufsichtsrates | Die Vorsitzende berichtet 8
Der Landesverband | Bericht der Jahreshauptversammlung 9
Silvester | Die längste Taxinacht des Jahres 14
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 15
2010 | Was erwartet uns im neuen Jahr 16
Hier spricht der Doc | Neues Wirbelsäulentherapiekonzept 17
Die Sehenswürdigkeiten Münchens | Der BMW-Komplex 18
Unser Alter | Wie und wie lange wir leben werden 20
Motiv des Jahres | 21
Schrottis Fiaker ABC | Der Buchstabe „S“ 22
Taxi-Check München | Renate Euler gewinnt den Jahrespreis 24
Taxlers Baustellenbericht | Winter 2010 26
Witz des Jahres | 27
Essen auf Rädern | Waldwirtschaft Großhesselohe 28
Spruch des Jahres | 29
Kurze Frage – Klare Antwort | Arbeitszeiten 29
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 30
Zum Titelbild | 31
Messe München | Januar-Programm 31
Taxameter des Jahres | Bilanz 2009 32
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 33
Der Blick zurück | Der Januar vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 33
München Splitter | Aktuelles aus unserer Stadt 33
Die fünf Weisheiten des Monats | 33
Anno dazumal | Die Geschichte unserer Branche 34
Rose des Jahres | Dr. Michael Haberland 35
Zitrone des Jahres | Theoretiker 35
Boxenstopp | Gefühlte Temperatur 35
Top-Termine Januar 2010 | Hier glüht der Taxameter 36
Impressum | 39
Vorschau Februar 2010 | 39
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen
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4 TAXIKURIER
Wenn Sie diesen TAXIKURIER in Händen
halten, klingt das Jahr 2009 aus. Wirtschaftlich war es nicht gar so miserabel
wie befürchtet. 2009 wurde nicht nur
schlecht, sonder tot geredet und geschrieben. Alle sprechen von „der Krise“ und
wissen nicht, was das Wort bedeutet.
Krisis: griechisch, Urteil, Entscheidung,
 rasche und vollständige Genesung, aus
Meyer Konversationslexikon von 1890,
ebenso Brockhaus 1922.
Presse, Funk, Fernsehen und Politik werden von Weicheiern und Jammerlappen
geprägt. Es sind in einer sozialen Marktwirtschaft normale Vorgänge, wenn:
➜ sich Anleger aus Raffgier nach Ren -
diten jenseits der 10 % Marke ver -
zocken und nur Banken beim Verkauf
von wertlosen Papieren verdienen.
➜ Banken pleite gehen, die ohnehin
nichts zum Produktivvermögen
 beitragen.
➜ Automobilfabriken am Markt vorbei
produzieren und dadurch insolvent
werden. Milliarden-Stützungen durch
den Steuerzahler sind zum Fenster
rausgeworfen. Der frei werdende
Markt und die Produktionsstätten
werden von Tüchtigeren übernommen.
Es gäbe weitere Beispiele:
Solange Kommunen jammern und mit
Millionen Junkies und Gewalttäter in
städtischen Betreuungseinrichtungen ohne
Arbeit unterstützen, kann Geld nicht
knapp sein. Solange der Finanzminister
und die Justiz großzügig darüber hinwegschauen wie BRK, ASB, MHD und Johanniter Steuern und Sozialabgaben hinterziehen, gibt es keine Krise, da eine rasche
und vollständige Genesung des kranken
Gemeinwohls nicht absehbar ist.
Die Schweinegrippe ist der nächste
Schwachsinn, durch die sich die Pharma -
industrie und Gesundheitsunternehmen
bereichern. Eine Grippe, wie jede andere,
wie seriöse Fachleute bestätigen. Vogelgrippe hatten wir schon, wir warten jetzt
auf die Goldhamster – oder vielleicht Pleitegeiergrippe. Man kann sich auch gegen
abstehende Ohren, Erdbeben oder Armut
impfen lassen, die Pharmazeuten finden
da sicher was Passendes.
Wir haben in 2009 getan, was zu erledigen war. Den Datenfunk zum Nutzen aller
eingeführt. Auch das neue Rufsäulensystem sichert das Auftragsaufkommen,
kein Gespräch geht verloren. Die Anrufmelder funktionieren durch eine kleine
Editorial
Ausklang
Änderung bei der Software auch. Wir sind
guter Dinge, dass im Sommer auf das
Läutwerk ganz verzichtet werden kann.
Sie und wir werden uns durch den Wegfall der Lärmbelästigung der Anwohner
an Standplätzen eine Menge Ärger ersparen. Leider müssen wir feststellen, dass einige Fahrer nicht gewillt sind, ordentlichen Fahrdienst zu leisten. Der eine
erklärt wortreich, dass er kein Gepäck,
keine Hunde, keine Schulkinder und keine
Patienten fahren kann. Fast wöchentlich
schlagen wir uns mit Fahrgastbeschwerden über immer die Gleichen herum. Wer
fortgesetzt Ihr Geschäft kaputt macht,
kann eben nicht mehr vermittelt werden.
Besonders dämlich sind Unternehmer, die
unseren Bestellern Quittungen von anderen Zentralen mit deren Rufnummern
ausreichen, obwohl sie dort gar nicht angeschlossen sind. Hier fehlt es nicht nur
am Hirn, sondern auch an der Selbstachtung.
Geneigte Leser des TAXIKURIER, wie Sie
diesem Heft entnehmen können, habe ich
am 19. November meinen Vorsitz im Landesverband, der wichtigsten Vertretung
unseres Gewerbes im Freistaat, an den
Kollegen Frank Kuhle übergeben, der gemeinsam mit dem Vorstand der Nürnber-
Kon. 1234
3nnamretsuM
11/3026695
Die Taxler-Wäsche*
Saisonwäsche mit Aktivschaum, Felgenspezialreinigung, Nanowachs oder Unterbodenwäsche für
Montag bis Donnerstag von 6 bis 12 Uhr. Nur gegen Vorlage der ALLGUTH Karte mit 
Konzessionsnummer. *Nicht mit anderen Angeboten kombinierbar.
50
3
EURO
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Wegen großer Nachfrage 
Wiederholungsaktion im Januar
Im ALLGUTH Taxler-Treff Bodenseestr. 231

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5TAXIKURIER
ger Taxizentrale, Wolfgang Ziegler und
Alfred Lehmair die Geschicke des bayerischen Taxigewerbes lenken muss. Allen
wünsche ich eine glückliche Hand bei dieser nicht einfachen Aufgabe und bitte Sie,
liebe Kollegen, um Unterstützung und
Anregungen dazu. Wie allseits bekannt,
erreiche ich in wenigen Wochen das Rentenalter und werde mich mit Ende des
Monats Februar 2010 zur Ruhe setzen.
Auf meine Anregung hin, hat der Vorstand der Taxi-München eG, die Kollegen
Zielinski, Kuhle und meine Wenigkeit beschlossen, ab Januar 2010 die Chefredaktion an Frank Kuhle zu über-tragen.
Mehr als 22 Jahre hatte ich die Ehre und
die Last, monatlich den TAXIKURIER zu
erstellen, Beiträge zu verfassen, auf
 Kosten zu achten und trotzdem eine aktuelle Zeitschrift auf die Beine zu stellen.
Der TAXIKURIER in der jetzigen Form,
brachte noch mehr Aufwand, trotzdem
war die Fortentwicklung unverzichtbar,
um aktuell und attraktiv am Markt auf -
zutreten. An dieser Stelle danke ich allen,
die an den Texten, der Gestaltung und 
am Druck unseres und damit auch Ihres
TAXIKURIER mitwirken. Unser Monatsmagazin wird gelesen und beachtet, nicht
nur im Taxigewerbe, sondern auch in unser aller Umfeld. Das stärkt den Marktauftritt des Münchner Taxigewerbes und ist
unseren Schweiß wert. Übrigens, 2010
geht der TAXIKURIER in das 50. Erscheinungsjahr.
Allen Inserenten und Lesern sage ich
 Servus und wünsche ein Weihnachtsfest
in Zufriedenheit und ein 2010, das nicht
schlechter wird als 2009. Lassen Sie sich
positiv überraschen, mit Jammern wurde
noch kein Erfolg erzielt.
Ihr Hans Meißner
In eigener Sache
Vielen Dank für Ihr Engagement im TAXIKURIER:
ALLGUTH
Anwaltskanzlei Michael Bauer
Arabella Sheraton Hotelgruppe
Art Concerts
Asam-Schlössl
ATLANTIC Foliencenter München
ATLAS VERTRIEBS GMBH
AUDI AG
Augustiner Keller
Autoglas-Kraft
AUTO MUCH
Dr. med. univ. Hans Bake v. Bakin
Ballnath GmbH Versicherungen
Cafe Camus
Car 2000 Autoservice GmbH
Citroen Commerce GmbH, 
Niederlassung München
Dr. Cichon & Partner 
Rechtsanwaltskanzlei
Club Belami
Der Pschorr
Dr. Hoppe – Dr. Hempfling – Dr. Oppel
ER-TAX
Flipper Autowaschstraße
Funktechnik Metzker
FVO FINANZ
GERMAN CAR LOGISTIC
GES-Consult
GLASI’S TAXISHOP
GOP Varieté
HÄUSLER Automobil GmbH & Co. KG
HALE-electronic
Herz As
Hippodrom
Hotel Aida
Hotel Amalienburg
Hotel Bayerischer Hof
ICP Gmbh
il Mulino
Irene Schmitt Rechtsanwältin
JAGDSCHLOSS
KFZ MEISTERBETRIEB HELMUT GLAS
KFZ-KLINIK München GmbH
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertgutachten Rainer Klotz
Kfz-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst 
Rudolf Dvorak GmbH
Kienzle Argo Taxi 
International GmbH
Kleines Brauhaus Dicker Mann
KÜS München Nord
KÜS München Ost
KÜS München Süd
KÜS München West
KÜS Ottobrunn
Lamm’s
LODEN-FREY-OUTLET
Louis Hotel
Mercedes-Benz 
Niederlassung München
Messe München 
Münchner Haupt
NEW YORK Tabledance
Palazzo der Sinne
Patecky Exclusive Autopflege
Rechtsanwälte Stephan und 
Dr. Stahlberg
Sachverständigenbüro 
Ing. Jakob Obermaier
Sport & Vital GmbH
STEMA Folientechnik GmbH
Stimmer & Sohn GmbH
Taxi- und Kfz-Bedarf GmbH
Taxihandel Günther
TAXIVERMIETUNG München
THE WESTIN GRAND MÜNCHEN
 ARABELLAPARK
Thomas Vogl Rechtsanwalt 
Traumcar-Autovermietung und
 Taxiverleih GmbH
TRP-TAXI-RENT-PARTNER
TSL GmbH München
VEPAS-TEAM
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle
Verkehrsmedizinische Untersuchungen 
Dr. Venczel 
Versicherungsbüro Crasselt GmbH
vinzenz murr
Volkswagen AG
Wachinger Mandel-Wiesn-Stand
Weichandhof Obermenzing
Wickenhäuser
Zum Franziskaner
Wir wünschen unseren 
Anzeigenkunden viel Erfolg 
im Neuen Jahr!
Verkehrsmedizinische
Untersuchungen
Dr.Josef Venczel
Dr.Marta Venczel
Betriebsärzte
Adelheidstr.23
80798 München
T el:2729460 Fax: 27294614
Handy: 0172 / 8916575
Alle med.Untersuchungen für Ersterwerb
oder Verlängerung des Führerscheins
für Berufsfahrer (T axi,LKW,Bus etc)
bei Bedarf auch am Wochenede.
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6 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Warnung vor Trick-Betrügern 
Kürzlich wurde einem Kollegen am Ismaninger/Langer-Stand seine Geldtasche
entwendet. Zwei Männer, einer davon mit
schwerem Gepäck, gingen auf das Taxi
zu. Der hilfsbereite Fahrer stieg aus, um
das Gepäck gemeinsam mit dem „Kofferträger“ zu verladen. In der Zwischenzeit
nahm der zweite Fahrgast auf dem Beifahrersitz Platz. Nach dem Einsteigen des
Taxifahrers stieg der vermeintliche Fahrgast am Vordersitz wieder aus. Die zweite
Person fuhr mit dem Taxi davon. Beim
Zahlvorgang musste unser Kollege feststellen, dass sich die Geldtasche nicht
mehr im Fahrzeug befand. Offensichtlich
hatte der Fahrgast, der kurz nach Fahrtbeginn wieder ausstieg, während des
 Ladevorgangs den Geldbeutel entwendet.
Dieser dreiste Vorfall soll alle Kollegen
warnen und erinnern, die Geldtasche
 unauffällig zu verwahren. (PR) 
Das Wo-Buch
Neues von der Taxivereinigung
Nach der Überarbeitung und der Neuauflage des Wo-Buches 2009, sind die Vorteile einer Nachschlagewerkes offensichtlich und ergänzen ein Navigationssystem.
Ähnlich dem vorgeschriebenen Kartenmaterial ist ein Handbuch eine sinnvolle
Ergänzung, stets griffbereit und schnell
verfügbar.
Der Fahrgast steigt z. B. abends am Kurfürstenplatz ein und gibt als Fahrziel die
„Trattoria Piazza“ in Schwabing an. Der
Nachtfahrer kennt vielleicht das Lokal,
während der Tagfahrer aufgeregt Sonderziele in seinem Navi sucht. Währenddessen denkt der Fahrgast nur noch, wann
geht es denn endlich los und schiebt
Kohldampf.
Der gewitzte Taxler blättert blitzschnell in
seinem Wo-Buch und stellt dort fest:
Aha, Kölner Platz! Zur Sicherheit schaut
er noch unter „Piazza“ nach und schließt
durch geschickte Befragung das „Piazza
Linda“ in der Elisabethstraße und das
 „Piazza Veneto“ in der Domagkstraße aus.
Klappt der Schnellschuss mit dem Wo-
Buch nicht, kann man immer noch mit
dem Navi oder Datenfunk das Fahrziel
 ermitteln.
Natürlich gibt es Experten, die erst zur
Domagkstraße, dann zur Elisabethstraße
fahren um endlich am Kölner Platz zu
landen, nur in der Gerüchteküche.
Natürlich gibt es bei dieser Datenflut von
Anfang an Fehler. Die Münchner Szene
ändert sich ständig im rasanten Tempo.
Doch einige Kollegen nutzen diese vermeintliche Schwäche zu ihrem Vorteil.
Unsere Kollegen mit 12 – 15 Semestern
Jura beherrschen diese bewährte Technik
noch immer meisterhaft. 
In meinem Wo-Buch korrigiere ich mit
farbigem Kugelschreiber, Bleistift oder
Textmarker nach Herzenslust und bin so
mein eigenes Update. Ich trage z. B. das
Leonardo City Center, Senefelderstraße,
neben das Leonardo München City West,
Brudermühlstraße, ein.
Und platzt mir nach einem dummen Fehler der Kragen, dann sage ich diesem
kleinen Taxiverein im Münchner Norden
bescheid, und siehe da, die sind auch
noch dankbar dafür (Update)!
Taxivereinigung München, Mo. – Fr. 
9.00 – 17.00 Uhr, Telefon 089/77 30 44.
Das Wo-Buch kostet 12,90 Euro inkl.
MwSt. und ist bei folgenden Adressen zu
erhalten:
➜ Taxivereinigung, Griegstraße 19
➜ Glasis Taxishop, Engelhardstraße 6
➜ TE Autoteile, St. Johannstraße 23 
(GH)
Aufblasbarer Kinderautositz
Die TAXI-MÜNCHEN eG bietet seit
 kurzem eine weitere Innovation für das
Gewerbe an.
Der aufblasbare Kinderautositz ermöglicht Ihnen die Kinder sicher zu befördern
und gleichzeitig den Innenraum Ihres
Wagens effizient zu nutzen. Der Kinderautositz kann einfach aufgeblasen werden und somit sehr schnell zum Einsatz
vorbereitet werden. Der Kinderautositz ist
in einer praktischen Transporthülle verpackt und so, wenn Sie ihn nicht gerade
verwenden, nimmt er im Auto fast keinen
Platz ein. Die Raumsparung vom Kinderautositz werden Sie dann schätzen, wenn
Sie z.B. mehrere Kinder in der Familie haben oder, wenn Sie Freunde Ihrer Kinder
befördern müssen, aber auch in anderen
Situationen. Unser aufblasbarer Kinderautositz hat alle notwendigen Zertifizierungen bestanden und ist zum Einsatz in
Fahrzeugen mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten genehmigt.
Vorteile
➜ Für Kinder von 15 bis 36 kg / 
Klasse 2 + 3
➜ Einfach aufblasbar – Kompressor 
oder einfach mit Mund (dauert ca.
30 Sekunden)
➜ Befestigung mit üblichem
 Sicherheitsgurt
➜ Abnehmbarer und waschbarer Bezug
Der aufblasbare Kindersitz ist ab sofort
an der Hauptkasse im 1. Stock der Genossenschaft erhältlich.
TAXI-
FOLIERUNG
3 Jahre Garantie
Theo-Prosel-Weg 11 · 80797 München
T e l . 08 9/2 38 85 80 7 · F a x 08 9/2 38 85 56 3
Mobil: 0177 /624 95 39
TAXIKURIER_0110_pressenter:TAXIKURIER_0110 10.12.2009 13:29 Uhr Seite 6

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Die Genossenschaft
7TAXIKURIER
SEV-Schild
oder
Wenig professionell sind die selbst gebastelten SEV-Schilder bei Taxieinsätzen
anlässlich von Straßenbahnstörungen.
Als Referent bei der IHK-Veranstaltung
unter dem Motto „Die Rolle des Taxis im
innerstädtischen Verkehr“ lobte Herr Fries
von der MVG die Zusammenarbeit im
SEV, dem Schienenersatzverkehr. Der
 Service der Taxis ist toll, aber nicht die
Darstellung, bzw. Kenntlichmachung. Nur
wenige Taxis führen die für Fahrgäste
auffälligen SEV-Schilder im Taxi mit. Die
selbstgemalten Fetzen haben den Charme
eines vernagelten Schaufensters.
Holen Sie sich bitte bei Frau Meier ihr
SEV-Schild. (HM)
Polizei sucht Zeugen
Welcher Kollege beobachtete am Montag,
den 16.11.2009 gegen 18.00 Uhr einen
Unfall in der Ludwigstraße, Höhe Pro -
fessor-Huber-Platz. Bei dem Verkehrs -
unfall wurde eine Fußgängerin schwer
verletzt. Sachdienliche Hinweise bitte an
J. Schreiner, Telefon: 089/6216-3379,
oder 6216-3322. Polizeipräsidium
 München, Tegernseer Landstraße 210.
Straßenbenennung
Emil-Neuburger-Straße:
Von der Kaflerstraße zur Josef-Felder-
Straße.
Nachwuchs
Simon Assal, 3-jähriger Sohn des Vor -
sitzenden der Taxikommission, übt früh.
Fahrpreise
… eine Hilfe für Ihre tägliche Arbeit
(zum Ausschneiden für den Taxi-
Geldbeutel).
Täglich werden Sie gefragt, wie viel es
denn ungefähr kostet, wenn der Fahrgast von A nach B will. Damit Ihre
Schätzungen realistisch sind, finden
Sie hier die Fahrpreise nach km inkl.
10% Wartezeit.
Kilo- Fahrpreis Kilo- Fahrpreis
meter in Euro meter in Euro
1 4,70 45 67,60
2 6,50 50 74,50
3 8,30 55 81,30
4 10,00 60 88,20
5 11,80 70 102,00
6 13,30 80 115,70
7 14,90 90 129,50
8 16,40 100 143,20
9 17,90 110 157,00
10 19,50 120 170,70
11 20,80 130 184,50
12 22,20 140 198,20
13 23,60 150 212,00
14 25,00 160 225,70
15 26,30 170 239,50
16 27,70 180 253,20
17 29,10 190 267,00
18 30,50 200 280,70
19 31,90 210 294,50
20 33,20 220 308,20
25 40,10 230 322,00
30 47,00 240 335,70
35 53,90 250 349,50
40 60,70
✂
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Familienrecht / Sozialrecht
Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
TAXIKURIER_0110_pressenter:TAXIKURIER_0110 10.12.2009 13:29 Uhr Seite 7

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8 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Streiflicht des Aufsichtsrates
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
alle Jahre wieder – kommt das
 Weihnachtsfest.
Was ist das eigentlich, Weihnachten?
Für Mütter eine Management-Herausforderung, für Väter und Kinder eine
Art familiäres Vollbad mit Tannennadelduft. Und für uns alle Stress bis zur
letzten Minute. Zum Beispiel, wenn das
Autoradio „Leise rieselt der Schnee“
spielt, während wir im Nieselregen an
der Ampel am Isarring im Stau stehen.
Ich erzähle Ihnen nichts Neues, wenn
ich sage, zu dieser Zeit finden sich
Staus aller Orten. Wie sagte erst letztens
eine Verkäuferin in einem Kaufhaus so
treffend zu mir, um das Gedränge zu
 erklären? „Weihnachten kommt immer
so plötzlich.“
Weinachten kommt immer so plötzlich
– seit zweitausend Jahren.
Einige ganz Schlaue versuchen, dem
heimatlichen Weihnachtsstress zu entfliehen; manche sinnigerweise auf die
Weihnachtsinseln. Was im Übrigen häufig
zu Protesten der Verwandtschaft führt,
schließlich ist Weihnachten auch das Fest
der Familie. Onkel und Tanten, die man
seit Monaten (manche werden denken,
„Gott sei Dank“) nicht gesehen hat, melden sich zur Freude aller zu Besuch. Da
liegt es am Betrachter, wie etwa bei Kindern, dass Tanten gut fürs Sparschein
sind oder wie bei manchen Ehemännern,
die sich freuen, wenn Verwandtschaft
kommt, sich aber noch mehr freuen,
wenn diese wieder geht.
Für die Daheimgebliebenen bleibt dann
nur das Fernsehen mit dem Feiertagsprogramm. Die Regensburger Domspatzen,
Sissi – „Das Leben einer Kaiserin“ und
„Kevin allein Zuhause“ Manch einer erkennt sich und seine Wohnung in dem
Chaos, das Kevin und seine Besucher
hinterlassen, wieder. Wenn nämlich das
Kaninchen oder der Hamster in den Käfig
flüchten, um sich über die liebevoll
 hergerichteten Äpfel und Nüsse her zu
machen – und über das Stromkabel der
neuen Spiel-Konsole des Juniors. Nehmen
Sie es locker, nehmen Sie es mit Humor
– es ist nur einmal Weihnachten im
Jahr.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen
 allen ein frohes Fest: Fröhliche Weihnachten! Und für all jene unter uns, die
das christliche Weihnachtsfest nicht
feiern, wünsche ich frohe und erhol -
same Ferientage.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ihnen
und Ihren Familien wünsche ich für das
neue Jahr Glück, Gesundheit und ein
gutes Gelingen bei all Ihren Vorhaben,
sowie gute Geschäfte und stets eine
 unfallfrei Fahrt.
Mit kollegialen
Grüßen
Ihre 
Christine Reindl
Aufsichtsrats -
vorsitzende
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier 
oder 15 Minuten vor Kursbeginn im 
Schulungsraum bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkausbildung (Basiskurs)
Termin: Donnerstag, 21. Januar 2010
13.00 – 17.00 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
Januar 2010
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 1/2010 vom 12.01.2010 bis 09.02.2010
Kurs 2/2010 vom 23.02.2010 bis 23.03.2010
Kurs 3/2010 vom 13.04.2010 bis 11.05.2010
Kurs 4/2010 vom 15.06.2010 bis 13.07.2010
Kurs 5/2010 vom 07.09.2010 bis 05.10.2010
Kurs 6/2010 vom 12.10.2010 bis 09.11.2010
Kurs 7/2010 vom 16.11.2010 bis 14.12.2010
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9TAXIKURIER
Der Landesverband
Bericht der 
63. Jahreshauptversammlung
des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und
Mietwagenunternehmen e.V.
am Donnerstag, den 19. November 2009
Um 10.45 Uhr eröffnete der Vorsitzende
Hans Meißner den öffentlichen Teil der
Versammlung. Er begrüßte Herrn Ministerialrat Carsten Fregin vom Bayerischen
Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, von
der Regierung von Oberbayern Herrn
Eduard Katzameyer und Frau Halmbacher.
Als Vertreter des Oberbürgermeisters
konnte der Vorsitzende der Taxikommission Herr Dr. Josef Assal begrüßt werden.
Stellvertretend für die zahlreich erschienen Vertreter von Genehmigungsbehörden begrüßte Herr Meißner, Herrn Eberhard Voß vom Kreisverwaltungsreferat
der Landeshauptstadt München und
Herrn Pabst vom Landratsamt Augsburg.
Des Weiteren waren Vertreter der Industrie und Handelskammern von München,
Nürnberg und Augsburg anwesend. 
Es konnten mehrere Aussteller aus der
 Industrie und von Versicherungsbüros in
die Begrüßung mit einbezogen werden.
 Besonderer Gruß und Dank wurde den
Vertretern der Daimler Benz AG München, Frau Alessandra Zett und Herrn
Christian Breje ausgesprochen, die die
Bewirtung zum Mittagessen übernahmen. 
Unter TOP 2 trug Herr Meißner den Tätigkeitsbericht des Vorstandes vor. Er beschränkte sich im Wesentlichen auf Themenbereiche die nicht zufrieden stellend
erledigt werden konnten. 
Die allgemeine wirtschaftliche Situation
Sehr geehrte Damen und Herren,
der wirtschaftliche Abschwung, von vielen auch Krise genannt, hat sicher auch
Auswirkungen auf das Taxigewerbe. In
erster Linie entfiel ein erheblicher Teil des
Geschäftsreiseverkehrs, wobei hier auch
moderne Kommunikationstechniken die
Ursache sind. Der Einbruch bei den Fahrgastzahlen hielt sich allerdings in Grenzen. Hier sind Parallelen zum allgemeinen
Konsumverhalten festzustellen. Wir müssen allerdings davon ausgehen, dass in
naher Zukunft eine völlige wirtschaftliche
Gesundung nicht eintreten wird, da sich
die Zahl der Arbeitslosen erhöhen wird
und die verfügbare Geldmenge in der Bevölkerung nicht ansteigt. Darüber hinaus
ist auch davon auszugehen, dass unsere
Mitbürger wesentlich weniger risikobereit
sind und der Sparwille ansteigt.
Das Hauptproblem des Taxigewerbes, im
Besonderen in den Großstädten, liegt
allerdings nach wie vor darin, dass die
Menge der angebotenen Dienstleistungen
durch vermehrten Einsatz von Fahrpersonal und der Aufstockung der Mietwagenflotte, im Besonderen durch Taxiunternehmer, die Preise kaputt machen und
gleichzeitig den Konkurrenzkampf verstärken.
Um es auf den Nenner zu bringen: die
Ausbildung und Vorbildung der meisten
Unternehmer ist so unzureichend, dass sie
nicht in der Lage sind, durch Kalkulation,
wie ordentliche Kaufleute, ihre Betriebe
zu führen. 
Mit einem Wort, viele versuchen durch
 Betriebserweiterungen und vermehrten
Personaleinsatz, ein möglichst großes
Stück vom Markt zu erheischen, ohne
Rücksicht auf Verluste. Ein Symptom dafür sind die Zulassungszahlen in Bayern
zum Ende 2008. Obwohl sich im Vergleich
zur letzten Erhebung 2004 die Zahl der
Taxis in Bayern mit 3,7 % nur leicht erhöhten, nahm die Zahl der Mietwagen von
3.452 auf 4.052, also um 17,1 %, zu. Diese
Mietwagengenehmigungen wurden überwiegend von Taxiunternehmern zusätzlich
in Betrieb genommen um sich selbst Konkurrenz zu machen. Die zweite Ursache für
das Ansteigen von Mietwagengenehmigungen ist die Ausschreibungspraxis der
AOK und Barmer Ersatzkasse. Beide Kassen schreiben jede Taxifahrt, auch um
10 Euro, im Internet aus. Man hat ja bei
Krankenkassen sonst nichts zu tun. Auf
Betreiben der Nürnberger Kollegen untersagte das Verwaltungsgericht Ansbach der
AOK Nürnberg Ausschreibungen im Taxigewerbe. Diese Ausschreibungen sind
rechtlich nicht zulässig und wirtschaftlich
sinnlos, wie so vieles in unserem Gesundheitswesen. Den Krankenkassen, vornehmlich der AOK und der Barmer, ist nur eines
wichtig, alles muss billig sein, egal was es
kostet. Auf Qualität legt man keinen Wert,
das ist wohl auch bei den Verwaltungswasserköpfen dieser Kassen gar nicht mehr
möglich. 
Unser Gesundheitswesen wurde so oft
und nachhaltig reformiert, dass es sozialistische Grundzüge aufweist. Die Beiträge wurden gleichgeschaltet, ein Wettbewerb zwischen den Kassen findet nicht
mehr statt und die Verwaltungen blähen
sich auf. Gleichzeitig werden unter dem
Schutz von Politik, Kirchen und Gewerkschaften Selbstbedienungsläden durch die
Hilfsorganisationen eingerichtet und geschützt, damit diese in aller Ruhe unter
der Scheinheiligkeit der Gemeinnützigkeit, Steuern hinterziehen, Zivildienst -
leistende vermarkten und ganzen Gewerbezweigen wie der Personenbeförderung
und der Gastronomie den Garaus machen. Ich verweise auf die ZDF-Sendung
Frontal 21 vom 17. November, in der dargestellt wurde, dass durch die Vermarktung von Zivis, durch den Entgang von
Steuern und Sozialabgaben, ein Schaden
von cirka 1,8 Millionen Euro entsteht.
Erst vorgestern erreichte mich ein Schreiben einer Unternehmerin aus Neu-Ulm,
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Der Landesverband
10 TAXIKURIER
die über mehr als 20 Jahre in der Schülerbeförderung tätig war. Nach einer Ausschreibung 2009 erhielt der Arbeiter-
 Samariter-Bund den alleinigen Zuschlag.
Vier Unternehmer mit größeren Fahrzeugflotten wurden brotlos und der
 Arbeiter-Samariter-Bund beschaffte sich
über Nacht 48 Kleintransporter von Mercedes um die Kinder zu befördern. Als
Fahrpersonal werden ausschließlich 400-
Euro-Kräfte eingesetzt, von denen nur
100 Euro pauschaliert werden und 300
Euro pro Monat als Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Hilfsleistungen
bezahlt werden. Das ist der Steuerbetrug,
wie er vom MHD, Johanniter und vor allen Dingen vom Roten Kreuz vorgenommen wird. Im Besonderen das BRK und
der Malteser Hilfsdienst haben in Bayern
in der privaten Wirtschaft größten Schaden angerichtet. So gibt es bereits Kreisstädte, wie Ebersberg und Pfarrkirchen,
wo ein Taxiverkehr nicht mehr stattfindet. Sämtliche Vorsprachen, bei Finanzministern, die ja am kräftigsten beschissen werden, waren bisher erfolglos.
Durch den Einsatz von Zivildienstleistenden umgehen die Hilfsorganisationen die
Kosten für die Sozialversicherung zum
Nachteil der Ortskrankenkassen, die sie
mit wachsender Begeisterung fett füttern,
mit Aufträgen die sie uns entziehen.
In welcher Bananenrepublik wir in Bayern
leben, zeigt die Struktur des Bayerischen
Roten Kreuzes. Es handelt sich hier als
einzige Landesorganisation des DRK um
eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Warum, weiß der liebe Gott und der
wahrscheinlich auch nicht, weil er nicht
mehr CSU-Mitglied ist. Das BRK-Präsidium ist pleite, wie der Presse, anlässlich
der Landesversammlung in Pfaffenhofen
vor wenigen Wochen, zu entnehmen war.
Die Bezirks- und Kreisverbände die rechtlich gar nicht existent sind, weil sie keine
eigene Rechtsperson sind, retten das Präsidium, das für die Lumpereien der Kreisverbände verantwortlich wäre, mit zig
Millionen Unterstützung. Diese Gelder
werden von selbsternannten, nicht
rechtsfähigen Kreisverbänden, auf Kosten
der Steuerzahler, eingesackt und dem
Präsidium des BRK bzw. der Landesgeschäftsstelle vorenthalten. 
Wie es zu solchen Strukturen kommt, ist
ganz einfach: die Kreisverbände werden
von lokalen CSU-Größen geführt, die ihre
schützende Hand über diese raffgierigen
Geschäftemacher halten und für sie auch
noch Geld eintreiben, wie der Vorsitzende
des BRK Kreisverbandes Garmisch, der
 einer blinden Dame einen Mahnbescheid
um cirka 1.000 Euro schickte. Wie der
Mahnbescheid zustande kam, kann ich
Ihnen kurz erklären: Die alte Frau, sehbehindert, wollte einen Arzt in Trier besuchen. Bereitwillig wurde sie vom BRK-
Garmisch mit einem Fahrzeug, das nicht
als Mietwagen genehmigt war, so etwas
spielt beim BRK normal keine Rolle, nach
Trier befördert. Eine ärztliche Verordnung
lag nicht vor. Der Arzt in Trier stellte
nachträglich eine Verordnung über die
Krankenbeförderung aus, die das BRK bei
der Barmer Ersatzkasse einreichte. Jeder,
der krankenversichert ist und mit den
Vorschriften des SGB, Sozialgesetzbuches,
halbwegs vertraut ist, weiß, dass derartige
Fahrten nicht bezahlt werden. Das wusste
sicher auch das BRK, denn so dumm
kann wohl keiner sein. Nachdem die Barmer Ersatzkasse lediglich die Fahrkosten
zum nächsten Facharzt nach Garmisch
vergütete, ging Herr Lidl, Bürgermeister
von Farchant und Kreisvorsitzender vom
BRK Garmisch, ganz einfach her und
schickte der Dame einen Mahnbescheid,
so dass sie rund 1.000 Euro bezahlen
musste, mehr als ein Taxi gekostete hätte.
Obwohl es sich um eine gewerbliche
Mietwagenfahrt handelte, war keine
Mehrwertsteuer ausgewiesen und keine
Steuernummer auf den Rechnungen. 
Es ist also nicht davon auszugehen, dass
dieser Umsatz versteuert wurde.
Wir haben eine Anzeige wegen des Verdachts der Steuerverkürzung bei der
Staatsanwaltschaft München II eingereicht. Ob der Fall auch bearbeitet wird
ist noch nicht abzusehen.
Ein Taxiunternehmer, der so verfährt,
 wäre hinter Gittern. 
Die Verflechtungen zwischen der CSU
und dem BRK haben Tradition. In früheren Jahren waren regelmäßig Ministerpräsidenten oder Staatsminister BRK-
 Präsidenten, warum wohl? 
Auch dem von mir sehr geschätzten
Dr. Günther Beckstein, wurde vor einigen
Wochen das Amt des BRK-Präsidenten
angedient. Er lehnte mit der Begründung
ab, die jetzige Amtsinhaberin, eine Prinzessin von Thurn u. Taxis mache das
doch sehr gut.
Herr Dr. Beckstein war Innenminister und
für den Rettungsdienst zuständig.
Dass gerade eine Prinzessin von Taxis
dem bayerischen Taxi- und Mietwagengewerbe die Arbeitsplätze mit illegalen
Mitteln kaputt macht ist makaber.
Meine Damen und Herren, Frau Haderthauer hat Recht, wenn sie feststellt, dass
der Einsatz von Zivis oft dazu dient,
Fachkräfte zu ersetzen und dafür satte
Rechnungen zu stellen.
Mit der Rückendeckung des von mir sehr
geschätzten Wirtschaftsministers, Dr. Otto
Wiesheu, wurden personenbeförderungsrechtliche Richtlinien für die Mietwagenunternehmen der Hilfsorganisationen
 erstellt. Dr. Wiesheu war einer der ganz
wenigen CSU-Politiker, die das allgemein
bekannte Problem anpackten.
In mehreren Gesprächen erklärte mir unser Ex-Ministerpräsident, Dr. Günther
Beckstein, zuletzt am 23. Juni diesen Jahres, dass die Rechtslage klar ist, es besteht
lediglich das Problem des Vollzuges.
Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben nicht nur ein Problem der Umsetzung
der Rechtslage, wir haben in Bayern ein
Problem der Glaubwürdigkeit der Politik,
die sich in den Wahlergebnissen der CSU
und auch der SPD sehr deutlich niederschlägt. Wenn Herr Seehofer an diesem
Montag meinte, der Wähler wäre Schuld
am Debakel der CSU, dann hat er Recht.
1993 erklärte der Gesundheitspolitiker
Seehofer, dass sich in Bayern im Sozialwesen eine „Pfründenpolitik“ breit macht.
Anfang 2001 bat ich ihn uns im Kampf
gegen das BRK zu unterstützen, dabei
meinte er wörtlich: „Herr Meißner, von
mir können Sie sehr viel verlangen, aber
nicht, dass ich mich mit dem Roten Kreuz
anlege“ . Das ist ehrlich, denn die Grundzüge unserer Bananenrepublik haben sich
in die Basis der Parteien verfestigt. 
Die Symptome einer Bananenrepublik liegen bei uns deutlich zu Tage. In Bayern
werden Richtlinien nicht vollzogen, Spezigeschäfte ermöglichen den schwarzen
Markt von BRK, MHD, Johanniter und
ASB, weil mächtige Gruppierungen dahinter stehen. Es sind nicht nur die politischen Parteien, sondern auch die Katholische Kirche durch ihr Fuhrunternehmen
MHD und die Evangelische Kirche durch
die elitären Johanniter. In soweit hatte
Herr Seehofer recht, wenn man sich als
Politiker mit den gesamten Parteien, Kir-
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chen und Wohlfahrtsverbänden anlegt,
dann führt das nicht zum Erfolg. Es
kommt ja nicht von ungefähr, dass Landräte in das BRK eingebunden sind. Ich
wünsche mir mehr mutige Leute, wie
Frau Haderthauer, die die Scheinheiligkeit
des BRK und der übrigen Wohlfahrtsverbände bei der Frage der Wehrpflicht und
damit des Zivildienstes beim Namen
 nennen. 
Zum Schluss meiner letzten Rede als Landesverbandsvorsitzender möchten ich allen Danken die unsere Arbeit unterstützt
haben, auch wenn sie nicht immer vom
erwarteten Erfolg gekrönt war. Aber wir
haben hier nicht „dicke Bretter“ gebohrt,
sondern „Balken gehobelt“ . Ich wünsche
meinen Nachfolgern, dass sie mit ihrer
Unterstützung weiter kämpfen, damit wir
in Bayern in 20 Jahren nicht mit dem Roten Kreuz zum Flughafen fahren, statt mit
dem Taxi und nicht in der BRK-Kantine
essen, statt beim Gasthof Neue Post auf
dem Lande. Übrigens der Kampf gegen
das BRK und die Übergriffe dieser Geschäftemacher auf das Personenbeförderungsgewerbe hat Tradition. Bereits Mitte
August 1948 spitzte sich die Auseinandersetzung zwischen dem Droschkengewerbe und dem Bayerischen Roten
Kreuz derart zu, dass mein Vorvorgänger,
Josef Ostermaier, in der juristischen Abteilung des Verkehrsministeriums vorstellig werden musste und das sind immerhin
61 Jahre. Nur 1948 hatte das BRK politisch wenig Rückhalt, aber das hat sich 
ja inzwischen kräftig entwickelt.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe
Kollegen, ich wünsche dem bayerischen
Taxigewerbe mehr Erfolg im Kampf gegen die Hilfsorganisationen und weiterhin eine gute Zukunft, denn unsere
Dienstleistung ist anerkannt und Grundlage für unsere Existenz.
Dankeschön.
Im Anschluss an Herrn Meißner gab Herr
Ministerialrat Carsten Fregin eine Standortbestimmung der Verkehrsabteilung 
des Bayerischen Staatsministeriums für
Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und
Technologie ab.
Herr Fregin bekannte sich und sein Haus
ausdrücklich zur Beibehaltung des Ordnungsrahmens, im Besonderen auf die
einheitliche Taxifarbe. Herr Fregin gab
darüber hinaus Einzelheiten der statistischen Erhebung über das Taxi- und
 Mietwagengewerbe in Bayern ab. Die
überproportionale Zunahme von Miet -
wagengenehmigungen führte Herr Fregin
auf die Expansion bei den Hilfsorganisationen zurück. Im Bezug auf die bestehende Richtlinie zu dieser Problematik
sagte Herr Fregin eine Überprüfung der
steuerlichen Behandlung dieser Gewerbebetriebe zu. Er betonte allerdings, dass
das Wirtschaftsministerium selbst nicht
tätig werden kann, aber durchaus bereit
sei bei den zuständigen Fachministerien
Einfluss zu nehmen. Im Besonderen
sprach er hier das Haus des Finanzministers, Herrn Georg Fahrenschon, an.
Einen besonderen Raum nahm die
 Problematik der Ausschreibungen von
Krankenfahrten für Taxis ein. Die Rechtsproblematik im Bezug auf die Pflichtfahrgebiete wurde klar angesprochen. Herr
Fregin bedauerte allerdings, dass die
 AOKen wenig Kooperationsbereitschaft
zeigen. Er forderte ein sauberes Ausschreibungsverfahren und versprach hier
auch nachzusetzen.
Des Weiteren sprach Herr Fregin die allgemeine Forderung an das Gewerbe nach
Verbesserung bzw. Beibehaltung eines
ausreichenden Dienstleistungsstandards
an. Herr Ministerialrat Fregin bedankte
sich zum Abschluss seiner Rede beim
 bisherigen Vorsitzenden Hans Meißner
für seine 32jährige Tätigkeit im Landesverbandsvorstand und wünschte alles
Gute für den Ruhestand.
Den Tätigkeitsbericht vervollkommnete
der stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Wolfgang Ziegler, Nürnberg, in dem er feststellte, dass es nicht
sein kann, dass Sondervereinbarungen
gemäß § 51 Abs. 2 PBefG von einzelnen
Unternehmern oder Minderheiten geschlossen werden. Er bat die Vertreter des
Ministeriums hier für Klarheit zu sorgen
und entsprechende Richtlinien zu ver -
öffentlichen.
Mit dem Hinweis, dass im internen Teil,
der nach der Mittagspause ansteht, ein
neuer Vorsitzender des Landesverbandes
gewählt wird, leitete Herr Ziegler, einen
Abriss über den beruflichen Werdegang
von Hans Meißner im Taxigewerbe ein. 
Er berichtete, dass der Vorsitzende bereits
1967 ein eigenes Taxiunternehmen mit
einem gebrauchten 220 SE Heckflosse eröffnete. Im Gegensatz zu seiner heutigen
politischen Einstellung war er damals
Verfechter der Stamokap-Linie der 68er.
Bereits 1972 trat Hans Meißner dem
 Landesverband als Mitglied bei und
 wurde 1977 stellvertretender und 1985
erster Vorsitzender des Verbandes. 
Herr Ziegler berichtete, dass es nicht zuletzt Verdienst von Hans Meißner ist, dass
der Landesverband Bayern als einziger in
der Bundesrepublik über einen gültigen
Tarifvertrag für die Arbeitnehmer verfügt. 
Eine große Aufgabe für Hans Meißner
war die Einführung der Sach- und Fachkundelehrgänge und Prüfungen. Der Landesverband Bayern führte als erster in
München, Nürnberg und auch Würzburg
Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung bei den IHKen durch. Herr
Ziegler hob hervor, dass Hans Meißner
gemeinsam mit Herrn Steuerberater Mattern ein Fachbuch für die Betriebsführung
11TAXIKURIER
Der Landesverband
Stimmer & Sohn GmbH
Lindberghstraße 20 · 80939 München
Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3
Taxiwerkstätte
• „Unfallinstandsetzung“
• Kfz-Reparaturwerkstätte
• spontane Hilfe auch 
außerhalb der üblichen 
Geschäftszeiten
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Der Landesverband
12 TAXIKURIER
und Vorbereitung zur Sachkundeprüfung
schrieb, das sich bereits der 18. Auflage
erfreut. 
Herr Meißner war ein Verfechter des Ordnungsrahmens und bekämpfte im Besonderen den Fortbestand von Gemischtgenehmigungen, die tatsächlich auf eine zu
vernachlässigende Größe, gemeint ist
Zahl, verringerte. Herr Ziegler gab allerdings zu, dass der Schwerpunkt im Betrieb von Gemischtgenehmigungen in
Mittelfranken, nämlich im Landkreis Ansbach, liegt. In diesem Zusammenhang bat
Herr Ziegler, Herrn Ministerialrat Fregin
um Unterstützung bei der Abschaffung
der Gemischtgenehmigungen.
Ein weiterer Angriff auf den Ordnungsrahmen des Taxigewerbes im Bezug auf
die Taxifarbe und die Ausweitung der
Außenwerbung konnte unter der Mitwirkung von Hans Meißner als Präsident des
BZP nur mit Mühe und nicht vollständig
in der ganzen Bundesrepublik abgewehrt
werden. Bayern blieb dabei auf Kurs.
Hierfür bedankte sich Herr Ziegler auch
noch ausdrücklich bei Herrn Fregin vom
Ministerium.
Der Landesverband sah sich gezwungen
sämtliche landesweite Vereinbarungen
mit der AOK zu kündigen. Trotz bestehender Verträge auf regionaler Ebene
schreibt die AOK und die Barmer Taxifahrten im Pflichtfahrgebiet aus. Entsprechende Verhandlungen mit der AOK sind
von der Verbandsseite aus als gescheitert
zu betrachten, mit den Ersatzkassen wird
demnächst verhandelt um die Barmer Ersatzkasse aus den bestehenden Vertragswerken hinauszukegeln. 
Herr Ziegler hob hervor, dass Herr Meißner und der Landesverband Bayern große
Aufbauarbeit im Land Sachsen, im Besonderen in Dresden und Leipzig, leisteten. Die Taxizentrale in Dresden wurde
mit Unterstützung der Taxi-München eG
1991 erstmals mit Funk ausgestattet.
Durch Seminare und Unterrichtung einer
Vielzahl von Gewerbevertretern aus der
ehemaligen DDR, gelang es, einen eigenen Verband der neuen Bundesländer zu
verhindern. 
Herr Ziegler nannte es als großen Verdienst des Vorsitzenden und des Bayerischen Landesverbandes, dass es in Bayern
gelang, eindeutige Richtlinien zur Behandlung von Mietwagenbetrieben der
Hilfsorganisationen festzulegen. Leider ist
zu beklagen, dass der Vollzug zu wünschen übrig lässt.
Als weiteren Verdienst bezeichnet Herr
Ziegler, dass es unter dem Vorsitz von
Hans Meißner gelang, Taxigenossenschaften in Regensburg, Landshut und
Passau zu gründen.
Zur Festigung des Rechtsrahmens erstellte
Hans Meißner seit Beginn der 90er Jahre
eine Mustertaxitarifordnung die vom
Bayerischen Staatsministerium übernommen wurde. 
Herr Ziegler verwies in seiner launigen
Einschätzung auf Charaktereigenschaften
des Vorsitzenden Meißner. Er bezeichnete
ihn als „zäh, stur und bauernschlau“ und
meinte, dass seine Mitmenschen erheblich
belastbar sein mussten. Das Bild rundete
Herr Ziegler mit dem Hinweis auf die
schauspielerischen Gehversuche von
Hans Meißner in der Fernsehserie „Die
schnelle Gerti“ ab.
Zum Gaudium aller, erwähnte Herr Ziegler die Antwort in der BZP-Versammlung
auf die Frage des Präsidenten Buchholz,
„was denn ein Salzneger“ sei? Mit diesem
Ausdruck hatte kurz vorher Hans Meißner
die Äußerung eines nichtbayerischen
 Tagungsteilnehmers belegt. Wie aus der
Pistole geschossen erklärte Hans Meißner,
dass es sich bei „Salznegern“ um Transporteure von Salzplatten auf Kamelen der
südlichen Sahel-Zone handelt, die das
Salz an Handelsplätzen in Mali zum
 Verkauf anlieferten. Einige Hundert Versammlungsteilnehmer waren ob der
prompten Darstellung von Hans Meißner
tief beeindruckt. Lediglich Ulrich Romeike
googelte einige Tage später den Begriff
„Salzneger“ und stellte erstaunt fest, dass
es nur eine Bedeutung im südbayerischen
Sprachraum gibt, die dem Träger diesen
Ausdrucks keine sehr große Intelligenz
zuschreibt.
Der Vorstand des Landesverbandes überreichte Hans Meißner eine tolle Aus -
rüstung zur Kaminholzgewinnung um
ihm im bevorstehenden Ruhestand
 Müßiggang zu ersparen. Die sehr launig
vorgetragene Rede von Herrn Ziegler
wurde mit großem Applaus bedacht. Herr
Meißner bedankte sich tief gerührt für die
Präsente. Er bedankte sich bei langjährigen Weggefährten wie Herrn Georg Lager,
Fürth, Herrn Griesbacher, Berchtesgaden.
Besonders hob Herr Meißner die große
Unterstützung der Mitarbeiter in der Geschäftsstelle, von Frau Jäger und Frau
Choleva hervor. Zum Dank überreicht
Hans Meißner den eben erhaltenen wunderschönen Blumenstrauß stellvertretend
Volles Haus im Augustiner Keller
 Abschiedsgeschenk
 Frank Kuhle, neu im Vorstand des Landesverbandes
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13TAXIKURIER
Der Landesverband
an die derzeitige Mitarbeiterin, Frau
 Choleva, weiter. Er bedankte sich bei der
Versammlung, die ihm lang anhaltenden
Applaus spendete und schloss den öffentlichen Teil der Veranstaltung. 
Interner Teil
Herr Wolfgang Ziegler eröffnet den internen Teil der Jahreshauptversammlung
und bat um Zustimmung für die Erweiterung der Tagesordnung unter Ziffer
4d. Ernennung des Vorsitzenden Hans
Meißner zum Ehrenvorsitzenden des
Landesverbandes
und weiter
c. Wahl der Revisoren, Frau Ramona
Deska und Horst Lager.
Beiden Anträgen stimmte die Versammlung ohne Gegenstimme zu.
Zu TOP 1 trug der Schatzmeister des
 Landesverbandes, Herr Heinrich Kantor,
Augsburg, das Ergebnis des Jahresabschluss für 2008 vor. Der Haushalt des
Verbandes schloss mit einem Überschuss
von 16.694,34 Euro.
Zu TOP 2 trug Herr Horst Lager, Fürth,
den Bericht der Revisoren vor. Der
 Prüfungszeitraum erstreckte sich vom
27.03.2008 bis 10.04.2009. Herr Lager
lobte die Buchführung und die Erstellung
der Bilanz durch Herrn Richard Jäger und
stellte fest, dass die Buchführung ordnungsgemäß ist und keine Beanstandung
vorliegt. 
Herr Lager schlug die Entlastung des
 Vorstandes per Akklamation vor. Die Entlastung erfolgte ohne Gegenstimme.
Zu TOP 4, satzungsgemäße Wahlen:
Der Versammlungsleiter, Herr Ziegler,
 erläuterte der Versammlung die Gründe,
warum er sich nicht selbst um die Nachfolge von Hans Meißner bemühe. Als
Hauptgründe führte er an, dass die Geschäftsstelle bei der Taxi-München eG in
guten Händen sei und sich der Vorstand
und Aufsichtsrat der Taxigenossenschaft
Nürnberg nicht ausdrücklich bereit erklärte, die Geschäftsstelle zu beherbergen.
Herr Ziegler versicherte der Versammlung, dass er sich der Verantwortung der
Verbandsführung keinesfalls entziehen
werde und den Kandidaten des Vorstandes, Herrn Frank Kuhle, unterstützen
werde.
Im Anschluss trug Frank Kuhle, Mitglied
des Vorstandes der Taxi-München eG,
 einen kurzen Abriss über seinen Werdegang und die Absicht die bisherige Verbandspolitik kontinuierlich fortzusetzen,
vor. 
Bei der anschließenden Wahl, die per
 Akklamation durchgeführt wurde, wurde
Herr Kuhle mit einer Gegenstimme zum
1. Vorsitzenden des Landesverbandes
 gewählt. Herr Kuhle nahm die Wahl an.
Zu TOP 4 b) wurden die ausscheidenden
Beiräte für
den Regierungsbezirk Oberbayern, 
Herr Josef Mayer, Rosenheim,
Oberfranken, Herr Robert Rümpelein,
Bamberg,
Unterfranken, Herr Georg Hiesch, 
Würzburg.
Oberpfalz, Herr Georg Stich, Regensburg,
gewählt.
Alle nahmen die Wahl an.
Zu TOP 4 c) Wahl der Revisoren, Frau
 Ramona Deska und Horst Lager, beide
Fürth, stellten sich zur Wiederwahl als
Revisoren, auf die Dauer von drei Jahren.
Beide Mitglieder wurden ohne Gegenstimme in ihrem Amt bestätigt. Sie nahmen die Wahl an.
Zu TOP 4 d) Gemäß § 5 der gültigen
 Satzung des Landesverbandes, schlug der
Vorstand den ausscheidenden Vorsitzenden Hans Meißner, zur Wahl zum Ehrenmitglied vor. Die Versammlung sprach
sich einstimmig für die Wahl aus.
Auf Beschluss des Vorstandes wurde Herr
Meißner zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Er nahm die Ernennung an. Abschließend
bedankte sich Herr Meißner für die
Unterstützung und die großzügigen
 Ehrungen anlässlich seines Abschiedes.
Nach mehreren Wortmeldungen unter
„Verschiedenes“ schloss der Versammlungsleiter, Herr Ziegler, um 15.00 Uhr
die Versammlung.
Anno dazumal
Unter dem diesjährigen Motto „Die Rolle
des Taxis im innerstädtischen Verkehr“,
der Bayerischen Handelskammer ver -
anstaltete die IHK für München und
Oberbayern gemeinsam mit dem Verkehrsmuseum auf dem alten Messegelände am Mittwoch, den 18. November, eine
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung.
Unter der Leitung von Dr. Manfred Rothkopf, dem Leiter der Abteilung Verkehr
der IHK, fanden sich knapp 100 am Taxiverkehr interessierte Zuhörer aus dem
 Gewerbe, Behörden und Industrie ein.
Die meisten Teilnehmer waren von der
Vielfalt sowie dem hohen Informationswert, der Anordnung und Qualität der Exponate völlig überrascht. Der Besuch des
Verkehrsmuseums ist für jeden Taxifahrer
ein Muss. Wer vom und mit dem Verkehr
lebt, sollte die technischen Entwicklungen
und die Geschichte des Automobils kennen. Also auf ins Verkehrsmuseum.
Der sehr umfangreiche Vortrag mit dem
Thema „Das Taxi im Wandel der Zeit“,
den Hans Meißner vorbereitet hatte, fesselte, trotz der Dauer von 45 Minuten die
Zuhörer. Auf Anregung mehrerer Kollegen drucken wir das Referat in mehreren
Folgen ab. (HM)
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Seite 14

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Titelthema
Silvester 2009
Fahren oder feiern – das ist hier die
 Frage. Vielen Taxifahrern stellt sich Jahr
für Jahr aufs Neue die Frage, ob der Jahreswechsel hinter dem Taxilenkrad gefeiert wird oder ob – nach 365 fleißigen
Tagen – an diesem Abend das Taxi in der
 Garage bleibt und man selbst die Korken
knallen lässt. Wie dem auch sei, sowohl
im Dienst als auch beim Feiern ergeben
sich jeweils Superlativen in allen Perspektiven: 
Die Silvester-Nacht im Taxi ist unbestritten die umsatz- und trinkgeldstärkste des
Jahres. Wer jedoch das Feiern bevorzugt,
darf an diesem Abend aus dem Vollen
schöpfen und hat mehr als tausend Möglichkeiten, ins neue Jahr hineinzufeiern. 
Wer sich fürs Fahren entscheidet, und das
werden die meisten sein, kann entweder
bereits in der ersten Welle zwischen
17.00 Uhr und 21.00 Uhr mitschwimmen,
wenn die Massen von zu Hause ausschwärmen. Sind dann alle gut am Ziel
angekommen, tut sich ein großes Loch
auf; in der Zeit zwischen 21.00 Uhr und
dem Jahreswechsel ist der Taxibedarf
gleich Null. Erfahrene Silvester-Taxler
nutzen diesen Leerlauf als Pause mit gutem Essen und starten dann erst wieder
um Mitternacht, dann beginnt das eigentlich Taxi-Geschäft: 
Nirgends gibt es Taxis - in dieser Schicht
kann man fast nichts falsch machen, wo
man auch hinkommt, findet man Fahr -
gäste. In solchen Zeiten kommen besonders die Vorteile der automatischen
Vermittlung zur Geltung, wenn durch
Zielmeldung und Anschlussfahrtvermittlung ein Optimum an Effizienz erreicht
wird. 
In der Zentrale der Taxi-München eG
heißt die Devise; mit maximaler Besetzung die zahlreichen Vorbestellungen zu
buchen und zugleich möglichst vielen
Kunden am Telefon in schonender Art zu
erklären, dass es etwas dauern kann, bis
das ersehnte Taxi kommt. Nicht vergessen
sollte man natürlich unsere Stammkunden. Unternehmen, die uns das ganze
Jahr gute Umsätze garantieren, sollten
auch in der turbulentesten Nacht des Jahres bedient werden. Man denke nur an
den Bayerischen Hof, wo in allen Räumen
die größte Party der Stadt läuft und
 Tausende nach Taxis flehen.
Neben allen bekannten Locations haben
wir für Sie eine Auswahl an besonderen
Silvester-Parties zusammengestellt:
➜ 11.00 Uhr: „MRRC-Silvesterlauf München“. 10 km Volkslauf, Kinder- und
Schülerlauf im Olympiapark, Start vor
der Werner von Linde-Halle. Über
2900 Läufer/-innen waren bisheriger
Teilnehmerrekord des zum 25 mal
stattfindenden Events. Bedenken Sie
die dadurch bedingten Umleitungen
und Sperrungen!
➜ 19.30 Uhr: Silvestervorstellung im
 Circus Krone (Ende gegen 22.15 Uhr)
➜ 19.00 Uhr: Metternich-Sylvester im
Asam Schlössl. Feiern Sie mit dem
Fürsten ins Jahr 2010. 
➜ 19.00 Uhr: Silvester im Restaurant
Davvero des The Charles Hotel,
 Munich. Ein Feuerwerk der Sinne
 erwartet die Gäste am letzten Abend
des Jahres im Restaurant Davvero.
➜ 20.00 Uhr: Silvesterparty der Heide
Volm, Planegg, mit den Cagey Strings. 
➜ 21.00 Uhr: Wenn es nicht gleich ein
ganzes Menü sein soll, bietet die
Silvesterparty im Barbereich des The
Charles Hotel, Munich eine schöne
 Alternative: ab 21 Uhr locken an der
Bar die „Tappas die Giovanni“ . 
➜ 19.00 Uhr: Silvester 2009 by lifestyle
im Cube.Restaurant im Lehel erleben
sie den leidenschaftlichen Wechsel
des Jahres in einmaliger Atmosphäre!
Im cube by lifestyle. Bruderstr. 6,
80538 München
➜ 19.00 Uhr: Ein festliches Silvester-
 Gala-Buffet erwartet Sie im Munich
Marriott Hotel ab 19.00 Uhr inklusive
Willkommensgetränk, Bier, Rot und
Weißwein, Getränken sowie Kaffee
und Tee im Ballsaal oder im „grill 93“
Restaurant. 
14 TAXIKURIER
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15TAXIKURIER
➜ Promenadeplatz im Bayerischen Hof – 
die größte Party der Stadt
➜ Löwenbräukeller – Silvester-Gala
➜ Kultfabrik – hier feiert der Nachwuchs
➜ M-Park und Nachtwerk – riesige All-Area-Party
➜ 19.30 Uhr: Große SILVESTER GALA im Kulturzentrum
Trudering, Wasserburger Landstraße 32, 81825 München
➜ ab 22.30 Uhr: Let's celebrate – gemeinsam feiern bei
spritziger Party-Musik bis in die frühen Morgen -
stunden mit DJ in der weitläufigen Lobby des Westin
Grand Hotels. 
➜ Tollwood Silvesterparty. Funk & Soul, Reggae & Ska,
NDW & Schlager, Rock & Walzer um Mitternacht.
 Willkommen bei der kleinen und feinen Silvesterparty
auf drei Areas, die es in sich hat: Wer mit Tollwood 
ins Neue Jahr feiert, erlebt einen fröhlichen und unbeschwerten Auftakt für 2010. 
➜ Große Caveman Show mit Tollwood Silvesterparty. Dass
Mann und Frau nicht zusammenpassen, ist hinlänglich
bekannt. Wer wissen will, warum das so ist, muss hier
rein. 
➜ Radio 2Day Silvesterparty im Hacker Pschorr Bräuhaus
Theresienhöhe am 31.12.209. 
➜ Fire & Ice - Ihre Silvesterfeier im Hilton Munich Park.
Verbringen Sie eine Nacht im faszinierenden Kontrast
der Elemente - spannende Unterhaltung und erlesene
Gaumenfreuden erwarten Sie! 20.00 Uhr Silvester Dinner im Restaurant des Ritter Hilprant Hof. Köglweg 5,
82024 Taufkirchen bei München
➜ Silvester 2009 feiert das Retters Weinschmecker & Feinschmecker am Viktualienmarkt wieder traditionell mit
 einem großen Menü. ➜ 20.00 Uhr: NRJ 93.3 Silvester
Royal im m-park und Rockstudio. Am 31. Dezember
feiert der M-Park zusammen mit dem Rockstudio die
dritte Silvester All Area Party. 
➜ 21.00 Uhr: Venus -
Die Einzige Frauenparty, Woman meets Woman. Ein
Stern der einen Namen trägt… Wenn Du auch der
 hellste Stern sein willst dann komm. Musik der 70‘, 80‘,
90‘, Rock’n Rolldisco und die Hits von Heute sorgen
für reinen Frauenpartyspaß. Eintritt,14 € . Theater im
 Isartal. Brudermühlstr. 2.
➜ 23.00 Uhr: Silvester Gala Party + Gastro Kickoff. Auch
in diesem Jahr feiert der NY Club in der Sonnenstraße
in einer glamourösen Deko. Nahtlos im Anschluss
 startet der fast schon legendären „Gastro Kickoff 2009“ .
Ab ca. 7 Uhr in der Früh am Neujahrstag heißt es:
„Feiern bis die Schwarte kracht“ . Neben den Barmädels,
Barjungs, Türstehern, Runnern, Servicekräften und
 allen anderen Nachtgestalten der Stadt sind natürlich
auch alle „regulären“ Gäste herzlich willkommen. 
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Viktualienmarkt.
Gewinnspiel
Der Jahreswechsel ist für viele Menschen ein Signal, gute
Vorsätze umzusetzen. Auch der wieder einmal von Manfred
Kraus typisch gezeichnete Kollege hat sich offensichtlich
viel vorgenommen. Schicken Sie uns bitte bis 9. Januar 2010
(Adressen siehe Impressum) zu dieser Situation einen passenden Text. Wenn dieser prämiert wird, gewinnen Sie den
 tollen Preis. Viel Spaß und Erfolg! 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
TAXIKURIER_0110_pressenter:TAXIKURIER_0110 10.12.2009 13:29 Uhr Seite 15

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16 TAXIKURIER
Dennoch gilt es, nicht in Zufriedenheit zu
verfallen, sondern die derzeitige Lage
ernst zu nehmen und gut gerüstet in das
nächste Jahr zu gehen.
Die Konjunktur
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft scheint besser als vor dem Zusammenbruch von Lehman Brothers zu
sein. Das Geschäftsklima ist so gut wie
seit Sommer 2008 nicht mehr. Der Index
des Münchner Ifo-Instituts liegt bei 93,3
Punkten. Die deutsche Wirtschaft ist im
dritten Quartal um 0,7% gegenüber dem
II. Quartal 2009 gewachsen. Grund hierfür sind die Konjunktur-Programme.
Trotz dieser Zahlen rechnet man aber für
das gesamte Jahr mit einem negativen
Wachstum von minus 4 Prozent. In 2010
soll laut Experten unsere Wirtschaft aber
wieder um rund 2 Prozent wachsen. Insgesamt werden wir uns an gemächlichere
Wachstumsraten gewöhnen müssen. Die
Krise wird sich noch jahrelang bemerkbar
machen.
Man kann also nur vor einer Euphorie
 warnen.
Gefahren für die Erholung der Wirtschaft
liegen in der weiteren Entwicklung des
Arbeitsmarkts, dem Ende der staatlichen
Konjunkturprogramme und der Kreditvergabe der Banken. Das neue Jahr wird uns
Erholung, aber noch keinen massiven
Aufschwung bringen.
München und seine Sonderstellung
Trotz der weltweiten Krise kamen 2009
mehr Touristen als jemals zuvor in die
Stadt. Von Januar bis September 2009
reisten 3,7 Millionen Menschen an, das
sind 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Obwohl der Auslands-Tourismus etwas zurück ging, haben dies Gäste aus Deutschland wett gemacht, 2010 rechnet man mit
über 10 Millionen Gästen in München, da
herausragende Veranstaltungen anstehen.
Man denke nur an die Bauma oder das
Wiesn-Jubiläum (200 Jahre).
Bayern ist das beliebteste Bundesland bei
Touristen. Viele Gäste besuchen auch die
Landeshauptstadt. München ist in allen
Rankings weit vorne dabei. In allen Prognosen schneiden wir bestens ab. Während eine Studie zeigt, dass in Deutschland bis 2040 sieben Prozent weniger
Menschen leben werden, prophezeit man
München einen Zuwachs von fünf Prozent. Die Münchner werden sich auch
2010 die Laune nicht vermiesen lassen.
Mit ihrer guten Stimmung, trotz etwas
weniger Geld, halten sie den privaten
Konsum stabil.
Rahmenbedingungen Taxibranche
Die Bürger in den Metropolen verzichten
immer mehr auf das einstige Statussymbol „Auto“ . Die hohen Kosten für Anschaffung, Unterhalt, Treibstoff, Parkgebühren, Strafzettel und die Parkplatz-Not
sind gute Argumente gegen das Auto. Da
Mobilität jedoch ein hohes Gut ist, nutzt
man die gut ausgebauten Nahverkehrs-
Möglichkeiten, sowie das Taxi. „Mit der
U-Bahn in’s Kino und zurück mit dem
Floß“ ist das Prinzip vieler Münchner.
Durch die Umsetzung des Datenfunks
konnten die Vermittlungszahlen gesteigert
werden. Dieser Trend wird weiter zunehmen. Das vollautomatische System ermöglicht die Abgabe von Aufträgen ohne
spürbaren Zeitverlust. Die freiwerdenden
Ressourcen kamen den Kunden zugute.
Wartezeiten bei der Auftragsannahme
entstehen nur noch in Spitzenzeiten. Aber
auch der Unternehmer profitiert von der
Umstellung. Die Zahl der Fehlfahrten ging
deutlich zurück, was sicher auf die Übertragung der Bestelladresse und auf ein
eingebautes Navigationssystem zurück -
zuführen ist. Das Arbeiten mit dem Datenfunk der TAXI-MÜNCHEN eG ist entspannter geworden. Weitere Investitionen
wurden in das neue Rufsäulensystem getätigt, um die Ausfall- und Wartungszeiten der Standplatztelefone zu verringern.
Der Jahresbeitrag der TAXI-MÜNCHEN
eG ist trotz der hohen Investitionen bei
Datenfunk und Rufsäulen für 2010 konstant und Deutschlandweit konkurrenzlos
günstig geblieben. Der rasante Anstieg
der Treibstoffpreise ist gestoppt. Es vermag jedoch niemand zu prophezeien, wie
sich der Markt weiter entwickelt.
Durch den Ruhestand von Hans Meißner
wird eine jahrzehntelange Gewohnheit
 verschwunden sein: 
„Es gibt einen, der alles weiß“ .
In der Zukunft müssen die unterschiedlichen Aufgaben von anderen übernommen werden. Die Vorbereitungen hierfür
wurden frühzeitig begonnen, sodass der
Vorstand, unterstützt von einem regen
Aufsichtsrat, diese Lücke schließen kann.
Veranstaltungen 2010
Das Highlight des Jahres wird die Bauma
werden. Die Messe mit ihrem enormen
Zulauf hat sich als die wichtigste „Taxi-
Messe“ entwickelt. 
Ob die Jubiläumswiesn (200 Jahre) mehr
Freude als Ärger für das Taxigewerbe
bringt, ist mit einem Fragezeichen versehen. Auch im Olympiapark finden nächstes Jahr bedeutende Veranstaltungen
statt. Kein Taxler kann sich beschweren,
dass in München nichts los sei. Beinahe
täglich locken Veranstaltungen Einheimische und Besucher an. (PR)
Titelthema
Was erwartet uns 2010?
Das vergangene Jahr ist für unsere Branche in München trotz der wirtschaftlichen
 Situation positiv verlaufen. Viele Messen und Kongresse, Besucher und Touristen aus
aller Welt, die Umsetzung des Datenfunks sowie fast täglich Veranstaltungen haben
dafür gesorgt, dass die Vermittlungszahlen gegenüber 2008 sogar ein leichtes Plus
ausweisen. Welche Branche kann dies von sich behaupten?
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Wir wünschen allen Fahrern und Unternehmern
ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010! 
TAXIKURIER_0110_pressenter:TAXIKURIER_0110 10.12.2009 13:30 Uhr Seite 16

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Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 
10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. 
Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren.
Neuestes Wirbelsäulentherapiekonzept – 
Behandlung mit Spine Med Decompression
Dr. Rüdiger Neitzel, 46, Facharzt für
Ortho pädie und Sportmedizin betreibt
 zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik.
Hier spricht der Doc
Liebe Leserinnen und Leser 
des TAXIKURIER,
Wirbelsäulenbeschwerden an der Halsund Lendenwirbelsäule gehören bei 90 %
der Gesamtbevölkerung zu den Hauptursachen für Arbeitsunfähigkeiten und für
chronische Schmerzsyndrome.
Mit über 80 % ist die Lendenwirbelsäule,
mit 10 bis 15 % die Halswirbelsäule betroffen. Dabei treten neben regionalen
Schmerzen der Nacken und der Lende
auch ausstrahlende Schmerzen in die Arme und die Beine mit Mißempfindungen
und teilweise Lähmungen und Schwächegefühl auf. 
Was ist neu am Behandlungskonzept?
Mit der Spine Med Decompressions-Behandlungmethode kann über einen ganz
speziellen Behandlungstisch eine Extension und Dekompression an einem gezielt
geschädigten Bandscheibensegment erfolgten. 
Welche Indikationen können damit
 behandelt werden?
Es können frische und alte Bandscheibenvorfälle, degenerative Osteochondrosen
(d. h. Bandscheibenverschleiß) und auch
Wirbelgelenksarthrosen mit beginnender
spinaler Enge behandelt werden. Nicht
geeignet sind Frakturen, schweres Wirbelgleiten oder Knochen-Metastasen. 
Wie wirkt das Spine Med 
Decompression-System?
Durch die Distraktion, eine sanfte Dehnung, die über einen speziellen computergesteuerten Tisch erreicht wird, findet
eine schmerzfreie Behandlung für den
Patienten statt. Hier werden Muskeln,
 Gelenke und Bandscheiben so gedehnt,
dass ein verbesserter Sauerstofftransport,
eine verbesserte Durchblutung erzielt
werden und so auf natürlichem Wege die
Heilung angeregt wird. Dieses Behandlungskonzept gibt es schon seit über
10 Jahren in den USA und wurde durch
unsere Praxis mit als erstes nach
Deutschland gebracht. 
Wo kann man sich informieren?
Es werden regelmäßig Informationsveranstaltungen am Flughafen München im
Pressezentrum durchgeführt. Termine
hierzu finden Sie unter den Internet -
seiten: www.schmerzfreierruecken.de oder
www.orthopaedie-flughafen.de. 
Eine allzeit schmerzfreie Zeit und einen
gesunden Rücken wünscht Ihnen Ihr
 Facharzt für Orthopädie,
Dr. Rüdiger Neitzel
Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister,
 Pokalsieger und Europacup sieger, hat 124
Länderspiele und 1984 in Los Angeles die
Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel
gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu
berufsrelevanten Themen. Ratschläge zu
Gesundheit, Ernährung und Bewegung.
TAXIKURIER_0110_pressenter:TAXIKURIER_0110 10.12.2009 13:30 Uhr Seite 17

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18 TAXIKURIER
Die Sehenswürdigkeiten Münchens
Der BMW-Komplex
Der gute Ruf Münchens in der Welt beruht auf seinem Bier, der Lebensart seiner
 Menschen, seiner Umgebung und auf seinen Bauwerken. Wir, die wir diese Gebäude täglich sehen, achten vielleicht nicht mehr auf sie. Aber unsere Fahrgäste sind oft eigens
wegen dieser Architektur von nah und fern hierher gereist und freuen sich über nähere
Informationen von unserer Seite zu den Sehenswürdigkeiten, an denen wir sie gerade
vorbeifahren. Benedikt Weyerer beschreibt in dieser Serie in alphabetischer Reihenfolge
einige besonders herausragende Baudenkmäler.
Wer kennt nicht den sicht- und hörbaren
Aha-Effekt bei Fahrgästen, die sich zum
ersten Mal auf dem Georg-Brauchle- oder
Petuelring oder der Lerchenauer Straße
dem BMW-Komplex mit seiner spektakulären Architektur nähern? Oder das freudige Erstaunen darüber, dass man dort
ist, wo die allseits geschätzten Autos zusammengebaut werden, auch wenn es in
München nur die 3er-Serie ist? In einer
solchen Situation bietet es sich an, mit
Hintergrundwissen die Neugier der Fahrgäste informativ zu unterfüttern. In der
Tat ist das Ensemble der drei auf den ersten Blick sichtbaren BMW-Bauten so
einzigartig, zeitlos und architektonisch
revolutionär, dass man auch beim
wiederholten Vorbeifahren nicht umhin
kann, hinzuschauen und sich faszinieren
zu lassen. Der BMW-Komplex gehört zur
modernen Architektur, für die München
neben seinen klassischen Bauten weltberühmt ist. 
Das BMW-Werk 
Das damalige militärische Exerziergelände und das Flugfeld auf dem Oberwiesenfeld bedingten im Jahr 1913 die Gründung der Karl-Rapp-Motorenwerke, die
Flugzeugmotoren für die damals noch
junge Lufttruppen herstellten. Seit 1917
firmierte die Firma als Bayerische Motorenwerke (BMW). An der Lerchenauer
Straße produzierte man Flugmotoren für
den Ersten Weltkrieg und nach dessen
Ende 1918 für zivile Zwecke, ab 1923
auch Motorräder. In den Automobilbau
stieg BMW 1928 mit dem legendären
 Dixie ein, der laut Werbeslogan „Innen
größer als außen" gewesen sein soll.
Mit Beginn des Dritten Reiches 1933
wurde die Produktion militärischer Flugmotoren wieder aufgenommen und bald
enorm ausgeweitet; bis 1945 verließen
rund 21.000 Flugmotoren das Werk.
Außerdem entstanden hier für die Wehrmacht geländegängige Motorräder mit
Beiwagen. Es verwundert nicht, dass ein
solches Werk ein bevorzugtes Angriffsziel
der US-amerikanischen und britischen
Luftflotten war und auf diese Weise auch
stark zerstört, aber immer wieder repariert wurde. Vom Luftkrieg künden heute
noch die überirdischen Bunker an der
Einfahrt zur Olympiahalle, an der Riesenfeldstraße/Ecke Petuelring, am Anhalter
Platz und an der Keferloher-/Ecke
Schleißheimer Straße. 
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden
 große Teile der Maschinen und Anlagen
demontiert und kamen in exakt 1.141
 Eisenbahnwaggons in 16 verschiedene
Länder, hauptsächlich in die Sowjetunion
und nach Jugoslawien. Im Nachhinein
gesehen eine für BMW vorteilhafte Maßnahme, denn anschließend begann ein
neuer Firmenabschnitt mit brandneuen,
damals den modernsten Maschinen auf
dem Markt. Seit 1949 liefen Motorräder
vom Band, seit 1952 dann Automobile,
beispielsweise die Asphaltblase namens
„Isetta”, aber auch das berühmte, mondäne BMW 507 Cabriolet mit seinen acht
Zylindern, das in nur 254 Exemplaren
gebaut wurde. 
Aber die Zeiten waren bei BMW nicht
immer so golden wie in den letzten Jahrzehnten. So stand das Unternehmen 1960
kurz vor dem Konkurs, und der ewige
Konkurrent Mercedes-Benz bot sich an,
den daniederliegenden Wettbewerber zu
kaufen. Nur der Protest der BMW-Aktionäre und die Aktivitäten der IG-Metall
verhinderten dies. Wenig später übernahm der Großindustrielle Herbert
Quandt ein Drittel der BMW-Anteile und
wandte dadurch die Pleite ab.
Der Vierzylinder 
Das Verwaltungsgebäude der Bayerischen
Motorenwerke am Petuelring 130 entstand in den Jahren 1970 bis 1972 nach
Plänen des Wiener Architekten Karl
Schwanzer. Schwanzer wurde am 21. Mai
1918 geboren und nahm sich am 20. August 1975 das Leben – mit nur 57 Jahren
und auf dem Höhepunkt seiner Tätigkeit,
ein tragischer Kontrast zu seinem weltweit erfolgreichen Schaffen. 
Drei Faktoren bestimmen die Lage und
auch die einmalige Architektur des Verwaltungsgebäudes. Da sind einmal die
Produktionsanlagen, an die sich das
Hochhaus direkt südlich anschließt. Dann
der Mittlere Ring, der die Zufahrt der Angestellten erleichtert, außer er ist wieder
einmal verstopft, wovon aber die Planer
natürlich nicht ausgegangen sind. Der
Fernverkehr, der sich in den damaligen
Zeiten ohne Autobahnring vollständig
über den Mittleren Ring ergoss, führte die
Reisenden am werbewirksamen und Aufsehen erregenden BMW-Turm vorbei, ob
sie es wollten oder nicht. Und schließlich
spielten die Olympischen Sommerspiele
von 1972 eine zentrale Rolle, denn während dieser konnte sich BMW mit seinem
Neubau aller Welt als zukunftsorientierter
Automobilbauer präsentieren. Unübersehbar dominierte das Gebäude neben der
spektakulären Konstruktion des olympischen Daches und dem Fernsehturm das
Olympiagelände. Sehr viele Postkartenmotive und private Aufnahmen transportierten die Existenz von BMW in aller
Herren Länder. 
Das 100 Meter hohe Hochhaus markiert
den städtebaulichen Schnittpunkt zwischen Werksgelände, Mittlerem Ring,
 Lerchenauer Straße und Olympiagelände.
Seine Architektur basiert auf einem kleeblattförmigen Grundriss, der einen Vierzylinder-Moror symbolisieren soll, so wie
es für BMW eben auch angemessen ist.
Auf jedem der 22 Stockwerk entstanden
so vier mal 25 Arbeitsplätze, insgesamt
arbeiten rund 2.500 Menschen im gesam-
B
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19TAXIKURIER
ten Komplex mit seinen niedrigeren Seitenflügeln. Die Fassade besteht aus gegossenen Aluminiumelementen, und die
Sonnenschutzverglasung ist jeweils oben
nach außen geneigt, um den Straßenlärm
vom Gebäude weg zu reflektieren. Die
vier senkrechten Gebäudekerben setzen
nicht nur den Grundriss nach oben fort,
sondern erweitern auch den Umfang der
Fassade, so dass eine wesentlich erhöhte
natürliche Beleuchtung gewährleistet
wird.
Bemerkenswert ist auch die Hängekonstruktion der Gebäudes: An den vier zentralen Armen des Trägerkreuzes, die die
Aufzüge und Versorgungseinrichtungen
enthalten, werden Zugkräfte aus den Geschossen in den Kern geleitet und abgeleitet. Beim Bau wurden die einzelnen
Geschosse am Boden gefertigt und dann
in ihre jetzige Position gehoben. Kurz
 gesagt: Die obersten Geschosse wurden
zuerst und die unteren zuletzt gebaut. Es
gibt sie also doch, die Bauarbeiter, die mit
dem Dach abfangen und sich dann zum
Keller hinabarbeiten. 
Und oben prangt das Firmenzeichen von
BMW: Aus den Anfängen der Firma als
Flugmotorenbauerin verständlich, zeigt es
den Bewegungsschatten eines sich drehenden Propellers, gehalten in den bayerischen Farben Weiß und Blau. 
Die Suppenschüssel
Das BMW-Museum, das der Darstellung
der Firmengeschichte und der Präsentation der Produkte aus der Vergangenheit
dient, wurde erst 1973 eröffnet und hat
die Adresse Am Olympiapark 2. Ebenso
spektakulär wie das Hochhaus und geplant von Karl Schwanzer zeigt seine
 Architektur eine Art Suppenschüssel, in
deren Innerem man sich spiralförmig an
den Ausstellungsstücken entlang bewegen kann. Die 19 Meter hohe Schüssel
erweitert sich von weniger als 20 Meter
Durchmesser auf 41 Meter im obersten
Bereich. Von der Straße nicht sichtbar,
zeigt das flache Dach ebenfalls das BMW-
Logo in Richtung Himmel. Erst von der
Aussichtsplattform des Fernsehturmes 
aus kann man das weiß-blauen Zeichens
sehen. Jährlich 250.000 Menschen besuchen das Museum. Das BMW-Museum ist
geöffnet dienstags bis freitags: 9.00 –
18.00 Uhr, samstags, sonntags und feiertags: 10.00-20.00 Uhr.
Geschlossen ist es am 24., 25., 26. Dezember, 31. Dezember und 1. Januar. Der
Eintrittspreis beträgt stolze, aber berechtigte 12,00 Euro und ermäßigt 6,00 Euro.
Das Parken im benachbarten BMW-Parkhaus ist dafür kostenlos.
Die BMW-Welt
Die Zukunft, die sich aus der Gegenwart
entwickelt – das zeigt die futuristische
Architektur der BMW-Welt. Wahrscheinlich soll das Bauwerk sogar auch zeigen,
dass nach der Selbsteinschätzung der Firma die Zukunft bei BMW schon längst in
der Gegenwart angekommen ist, beziehungsweise dass bei BMW die Gegenwart
das ist, worauf sich die Mitbewerber erst
noch zubewegen. Am 17. Oktober 2007
wurde das Bauwerk, bei dem sich die
 Geraden in Kurven aufgelöst zu haben
scheinen, eröffnet, geplant vom Architekturbüro Coop Himmelb(l)au aus Wien. Die
architektonisch auffälligen drei Bestandteile des BMW-Komplexes haben ihre
 Ursprünge also insgesamt in der österreichischen Hauptstadt. 
Die BMW-Welt ist eine kombinierte Ausstellungs-, Auslieferungs-, Erlebnis-,
 Museums- und Veranstaltungsstätte und
daher ein wichtiges Taxiziel. Gerade
Fahrgäste aus den USA holen dort ihren
Neuwagen ab, machen mit diesem eine
Rundreise durch Europa und lassen dann
das gute Stück nach Hause verschiffen.
Wenn sie per Flugzeug schon zu Hause
angekommen sind, müssen sie allerdings
noch einige Wochen auf das große Ereignis warten. 
Die BMW-Funktion für Südbayern, 
München und den Münchner Norden
Der Autobauer BMW produziert schwerpunktmäßig im südöstlichen Bayern, und
zwar in München, Landshut, Dingolfing,
Regensburg und Wackersdorf. Ohne 
diese Standorte würden dort viele, wenn
nicht sogar sehr viele Lichter ausgehen.
Die jüngste Entscheidung der Firma,
1.000.000.000 Euro in diese Standorte zu
investieren, ist ein Bekenntnis für die
Heimat von BMW und auch für die Attraktivität des hiesigen Wirtschaftsraumes
in Rahmen der globalen Konkurrenz.
Dass BMW im Münchner Norden gewaltig investiert, wissen wir alle und merken
es auch an den daraus resultierenden
Umsätzen. (BW) 
Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der
TAXIKURIER die Parteizentrale der
 Christlich-Sozialen Union (CSU) in der
Nymphenburger Straße 64 vor.
Der BMW-Komplex am Petuelring – ein Meilenstein
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20 TAXIKURIER
Vergreisung der Menschheit –Die Vereinten Nationen gaben Anfang
2009 bekannt, dass es im Jahr 2050 zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit auf der Welt mehr Menschen über 60 als
Kinder unter 15 Jahren geben wird.
Derzeitige Lebenserwartung –In Deutschland liegt die derzeitige
 Lebenserwartung für Männer bei 76 Jahren, für Frauen bei 82 Jahren. Viele Wissenschaftler sind sich sicher, dass durch medizinische
Errungenschaften wie z.B. Wirkstoffe gegen Krebs oder Alzheimer
noch bis zum Jahr 2050 die Lebenserwartung auf 100 Jahre hochgeschraubt werden kann.
Fakten über das Alter
Titelthema
Alzheimer ist Spitzenreiter – Nicht etwa Krebs, Herzinfarkt
oder Schlaganfall, nein Alzheimer ist die Volkskrankheit.
 Jeder dritte Mensch über 80 leidet an dem schleichenden
Vergessen.
Rekord-Alter – Der älteste per Geburtsurkunde dokumentierte
Mensch war die Französin Jeanne Calment (21.02.1875 –
04.08.1997). Sie wurde in Arles in der Provence geboren. 
Ihre über 122 Jahre bedeuten die maximale Länge eines
menschlichen Lebens.
Altersarmut – Die Altersarmut wächst weltweit! In Deutschland muss ein Rentner im Durchschnitt mit rund 900 Euro
auskommen. Laut UN-Zahlen leben 100 Millionen ältere
 Menschen auf der Welt mit weniger als einem Dollar am Tag. 
Senioren-Orte – Das Altern der Menschen hat auch städtebauliche Folgen. Experten sind sich einig, dass es in Zukunft in
den reicheren Ländern immer mehr Städte wie Sun City geben
wird. Die Alten-Metropole liegt in Florida und dort leben
13000 Menschen über 50 Jahre zusammen. Jeder Weg, jede
Straße, jedes Geschäft ist rollstuhlgerecht – und an Münz -
automaten kann jederzeit der Blutdruck gemessen werden. 
Alterungsprozess des Körpers –Der menschliche Körper beginnt etwa ab dem 30. Lebensjahr zu altern. Denn nach der
Evolution hat der Mensch bis zu diesem Alter die Aufgabe
 erfüllt, sich fortzupflanzen. Danach ist der Homo sapiens
 theoretisch zum Sterben „freigegeben“ .
Pflanzen und Tiere werden viel älter –Wenn es um hohes Alter
geht, ist uns Menschen die Natur um einiges voraus. In den
kanadischen White Mountains, stehen Grannenkiefern, die
4700 Jahre alt sind. Die Galapagos-Riesenschildkröte Harriet
galt mit ihren 176 Jahren als das älteste Tier der Welt.
Das Wichtigste im Leben – Eine weltweite Studie in über 80
Ländern zeigte, dass dem Mensch während seines Lebens die
Familie am allerwichtigsten ist. Die größte Angst im Leben
wird unterschiedlich wahrgenommen. So hat der Deutsche am
meisten Furcht davor, geistig nicht mehr leistungsfähig zu
sein, der Brasilianer hingegen sexuell.
Das Ewigkeits-Gen –Leben wir irgendwann ewig? Es gibt anscheinend ein Gen, das für unser Altern verantwortlich ist. Forscher fanden zumindest bei Würmern das am Alterungsprozess
beteiligte Gen „daf-2“ . Als sie es eliminierten, wurden die Würmer doppelt so alt. Später fanden Wissenschaftler auch bei der
Fruchtfliege ein entsprechendes Gen. Nach dem menschlichen
Äquivalent wird seit Jahrzehnten erfolglos gesucht.
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Wie und wie lange wir leben werden – und was uns im Leben wichtig
ist. Wie wird sich die Altersentwicklung in der Zukunft auswirken? Wie
werden wir im Jahr 2050 leben – und wie lange? Wird es die Medizin
schaffen, dass wir ewig leben? Und was ist uns im Leben am
wichtigsten? Alles spannende Fragen rund ums Alter. Fragen,
auf die Wissenschaftler schon Antworten gefunden haben.
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21TAXIKURIER
Organzucht für längeres Leben –Um den Menschen ein längeres
Leben zu schenken, arbeiten Mediziner schon seit Jahren in der
Organforschung. Besonders in den USA hat die Gewinnung
von neuem Gewebe aus körpereigenen Zellen riesige Fortschritte gemacht. In der Harvard Medical School ist es schon Alltag,
Kaninchen künstlich erzeugte Knochen und Knorpel einzupflanzen.
Das Leben in der Statistik –Leben wir, um zu arbeiten? Oder
 arbeiten wir nur, um zu leben? Einstellungssache! Jedenfalls
verwenden wir im Schnitt rund 9 Jahre unseres Lebens, um 
den Lebensunterhalt zu verdienen. Das zeigen die Zahlen des
Bundesamts für Statistik. Gut 24 Jahre verbringen wir mit
Schlafen. Fünf Jahre und sechs Monate sitzen wir vor dem
Fernseher. 
Wo die Alten leben – In jedem dritten Haushalt in Deutschland
lebt ein Mensch im Seniorenalter. Aber fast jeder Zweite der
über 90-Jährigen lebt in einem Pflegeheim.
Deutschland ist Nachwuchsschlusslicht –Unsere Zukunft sieht
sehr alt aus: Mit 1,3 Kindern durchschnittlich pro Frau gehören
wir zu den Nachwuchsschlusslichtern der Welt. Nur durch Zuwanderung lässt sich unsere Bevölkerungszahl auf Dauer stabil
halten.
Hobbies der Senioren – Bei allen Umfragen nicht nur in
Deutschland, sondern weltweit wird von Ruheständlern Lesen
als häufigste Freizeitgestaltung angeführt.
Rentenentwertung – Während wir leben, schrumpft der Wert
unseres Geldes! Wer heute 1.000 Euro Rente bekommt, hätte
bei einer Inflationsrate von durchschnittlich 1,5% in zehn
 Jahren nur noch 860 Euro im Geldbeutel, wenn die Rentenhöhe
gleich bleiben würde.
Fitness bei älteren Menschen –Nur jeder siebte Bundesbürger
im Seniorenalter pflegt einen aktiven Lebensstil. Trotz Aufklärung über die positive Wirkung leichter sportlicher Betätigung
auf die Gesundheit im Alter fühlten sich viele Senioren zu alt
oder krank, um Sport zu treiben und meinten dadurch ihre
 Fitness nicht verbessern zu können. Diese Schutzbehauptung
ist falsch und verkürzt das Leben.
Alkohol im Alter – Ältere Menschen vertragen Alkohol schlechter als jüngere. Die gleiche Menge Alkohol bei Älteren führt 
zu einer deutlich höheren Blutalkoholkonzentration als bei
Jüngeren und bewirkt eine stärkere Schädigung des Zentralen
Nervensystems, stellt das Deutsche Zentrum für Altersfragen
fest.
Senioren als Taxifahrgäste –Immer mehr Senioren geben ihren
Führerschein ab. Das Nachlassen beim Sehen und Hören ist für
viele ein Grund, auf das eigene Auto zu verzichten. Öffentliche
Verkehrsmittel sind für ältere Mitbürger zu beschwerlich oder
zu unsicher. Die Senioren bevorzugen die Dienste unseres
 Gewerbes. Diese wichtige Kundengruppe können wir nur auf
 Dauer gewinnen, wenn wir deren Erwartungen erfüllen. Dabei
sind Hilfsbereitschaft, angepasster Fahrstil und Konversation
wichtige Grundlagen. (PR) 
Motiv des Jahres
Dauerärgernis ’09 – Baustellen
Sie kann auch für dich sein – 
die Spende für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Taxistiftung Deutschland
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
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22 TAXIKURIER
Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
S
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstaben „S“ .
Sachsenstraße – Ein Kollege, der in der
Sachsenstraße – damals noch über
Sprechfunk – das „Amt für Abfallwirtschaft“ bekommen hatte, meldete auf
 Kanal IV enttäuscht: „Sie, Zentrale, in
 dera Straß’ find i ois, bloß koa Wirtschaft“ . Merke: nicht jede Wirtschaft 
lädt zur gemütlichen Einkehr ein. 
Und: nicht jede Wirtschaft, in der sich 
der Abfall türmt, ist in der Sachsenstraße!
Sonderfahrspuren und Sonderlichtzeichen –
An einigen Stellen im Stadtgebiet dürfen
Taxis die Sonderspuren der städtischen
Busse und Bahnen mitbenützen, wie z.B.
Kapuziner- oder Rosenheimer Straße.
Fahrende oder an der Haltestelle wartende Busse und Bahnen dürfen ausnahmslos nicht überholt werden! Das gilt auch
für in der Gegenspur an der Haltestelle
wartende Busse und Bahnen. Leuchtet ein
Querbalken, bedeutet dies „rot“ und es
darf nicht gefahren werden. Beim Aufleuchten eines Längsbalkens (geradeaus
oder schräg rechts bzw. links), darf in der
entsprechenden Richtung gefahren werden. Leuchtet ein Kreis oder ein auf dem
Spitz stehendes Dreieck, kann man sich
vorsichtig (!) in den laufenden Verkehr
einordnen, hat dabei aber kein Vorfahrtsrecht. Ein Anhalten in der Sonderspur
zum Aufnehmen oder Absetzen von
Fahrgästen ist nicht gestattet. Ein Hinund Herpendeln zwischen Sonderspur
und der normalen Autospur ist schon
wegen des Überfahrens der durchgezogenen Linie nicht erlaubt. Für die Praxis
 bedeutet dies, dass die Benützung einer
Sonderspur nur sinnvoll ist, wenn sie
wirklich frei ist und man nicht hinter
 einem Bus herzuckeln muss. Die Sondersignale zeigen meist nur so kurz „grün“
dass man hinter dem Bus oder der Bahn
schon nicht mehr legal über die Ampel
kommt.
Sonnenstraße – Der momentan jüngste
Tanzschuppen in unserer neuen Disco-
Meile ist das „8 seasons“, welches vom
Max-Joseph-Platz in’s ehemalige Postscheckamt umgezogen ist. Dieses Gebäude wurde 1853 – 1856 nach Plänen von
Friedrich Bürklein als „Gebärhaus“ (heute
würde man sagen: Geburtsklinik) erbaut
und 1929 für Postzwecke umgestaltet
(siehe „München zu Fuß“, Kollege B.
Weyerer). Zwischen dem Postscheckamt
und „Foto Sauter“ befindet sich der Eingang zur „Isarklinik“, nach der auch der
neu eingerichtete Taxistand benannt ist.
Nachts drängeln sich hier die Taxis auf
den hinteren Plätzen wie Kraut und
 Rüben, während die vorderen Plätze des
Standes verwaist bleiben. Schließlich 
sind die hinteren Plätze ein paar Meter
näher am Disco-Eingang. Und so weit
reicht die Kollegialität bei vielen leider
nicht mehr, die Einsteiger zum vordersten
Taxi am Stand zu schicken...
Sprechfunk – gibt es, wenn auch in geringen Umfang, immer noch, wenn z.B. bei
speziellen Anforderungen (Kindersitz
Klasse I, Bezahlung mit EC-Karte usw.)
der Datenfunk (DF) in zumutbarer Entfernung keinen geeigneten Wagen gefunden
hat. Und immer wieder mal muss am
Funk nachgefragt werden, ob ein DF-
Auftrag beim Kollegen wirklich angekommen ist, weil die Bestätigung der
Auftragsannahme nicht angekommen ist.
In allen diesen Fällen ist es aus zeitlichen
und finanziellen Gründen nicht Aufgabe
der Zentrale, hinter den Kollegen herzutelefonieren, die ihr Funkgerät ausgeschaltet haben. Da das große Bla-Bla am
Sprechfunk weggefallen ist, kann es keine
besondere Zumutung sein, das Gerät eingeschaltet zu lassen. Und es kann auch
von Vorteil sein, Hinweise auf „Langsam“
oder Veranstaltungen („Olympiahalle laufend“ oder „Messe West mehrmals“) zu
hören. 
Stachus – Auf Eustachius Föderl, der auf
dem Gelände des heutigen „Kaufhof“ sein
Wirtshaus „Zum Stacherl“ betrieb, geht
der bekannte Zweitname unseres Karlsplatzes zurück. Neben hausgemachten
Problemen durch die intelligente Münchner Ampelschaltung tragen die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an dem
bald 40 Jahre alten unterirdischen Bauwerk noch zusätzlich zum alltäglichen
Verkehrschaos bei. Besonders schlimm ist
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23TAXIKURIER
der seit Monaten andauernde Wegfall der
Linksabbiegemöglichkeit in die Bayerstraße. Und nicht zuletzt sind es wieder einmal einige der lieben ‚Kollegen’, die sich
am drastisch verkürzten „Stachusrondell“
– Stand so hinten anstellen, dass sie mit
dem Hinterteil auch noch die rechte Fahrspur unpassierbar machen. Aber nicht jeder denkt mit dem Kopf.
So kann selbst die Fahrt vom Karlsplatz
zum Stachus ein langwieriges Abenteuer
werden!
Standplatzlüge – Man möchte meinen,
dies sei am Datenfunk nicht mehr möglich, aber weit gefehlt! Besonders beliebt
ist die Methode, nachts am „Pacha“ (Maximiliansplatz) zu stehen, sich aber am
„Luitpold“-Stand einzuloggen, oder zwischen „Bahnhof Süd“ und „Hotel Meridian“ das gleiche Versteckspielchen zu treiben. Auch zwischen „Grafinger 6“ und
„Frieden“-Stand kann die GPS-Ortung
mal durcheinander kommen und dem Fiaker den falschen Stand zur Anmeldung
anbieten.
Besonders ‚findige’ Kollegen melden sich
auch am „Stiglmaier“ an, obwohl sie
noch auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der roten Ampel stehen. Diese
Methoden sind nicht weniger unkollegial
als die ‚gute’ alte Standplatzlüge zu
Sprechfunkzeiten – und werden von der
Zentrale, bzw. dem Vorstand auch als
 solche behandelt! Wer sich zwischen den
Standplatztafeln wegen Problemen mit
der GPS-Ortung vorübergehend nicht
einloggen konnte, wird dann, wenn die
Anmeldung erfolgt ist, selbstverständlich
von der Zentrale auf Wunsch an die
 richtige Position geschoben. Dazu muss
man noch nicht einmal den Gang herausnehmen …
Starthilfe – bringt pauschal 17,00 Euro
und zwar unabhängig vom Erfolg. Mit
anderen Worten: Sie haben auch dann
 einen Anspruch auf Bezahlung, wenn die
Starthilfe – ohne Ihr Verschulden – erfolglos bleibt, weil sich z.B. pelzbesetzte
Tierchen mit süßen Knopfäuglein an den
Kabeln gütlich getan haben, der Tank leer
oder der Anlasser kaputt ist.
Bei einer „Starthilfe ADAC“ wird der Pauschalbetrag wie bei anderen Rechnungsfahrten auf das Unternehmerkonto überwiesen. Bei „Start(hilfe) privat“ muss der
Kunde vor Ort löhnen und wird schon bei
der Bestellung von der Zentrale darauf
hingewiesen, dass der Spaß 17,00 Euro
kostet.
Früher war es bei „Start ADAC“ noch erforderlich, bestimmte Vordrucke im Auto
vorrätig zu haben, die der Kunden unterzeichnen musste – aber das ist längst
Vergangenheit. Nicht weggefallen ist dagegen die Notwendigkeit, Starterkabel mit
sich zu führen UND (!) auch noch zu wissen, wo zumindest beim eigenen Wagen
der Pluspol zu finden ist. Beides erleichtert den „Goldenen Anschluss“ ungemein!
Wenn der Kunde nicht weiß, etwa wo die
Batterie eingebaut wurde, kann in vielen
Fällen die Zentrale mit Tipps nachhelfen.
Von der Alternative, die Starterkabel in
Abschleppseile umzufunktionieren, muss
jedenfalls abgeraten werden.
Stich – Wie schon beim Kartenspielen ist
ein Stich grundsätzlich eine erfreuliche
Angelegenheit, wobei freilich die Zahl der
Augen (Punkte) weit hinter den Erwartungen zurückbleiben kann. Aber: lieber
schlecht gestochen als gut gewartet! (MS)
Die Münchner ArabellaStarwood Hotels
wünschen Ihnen 
und Ihren Familien 
ein gesegnetes 
Weihnachtsfest 
und ein gesundes 
neues Jahr!
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Taxi-Check München
Rückblick auf das Jahr 2009
Der TAXIKURIER testet mit freundlicher
Unterstützung des Chrysler-Partners 
CAR 2000 in München seit Anfang 2005
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer.
Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-
Scout mit einer besonderen 
erfüllt werden. Unser Aktionspartner, 
CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger
mit einem Preis und lobt zudem einen
tollen Jahrespreis für den „Besten des
Jahres 2009“ aus.
Auf gabenstellung auf Münchens Straßen
und Standplätzen unterwegs und berichtet
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
24 TAXIKURIER
60 Jahre Deutschland, 40 Jahre getrennt
und 20 Jahre wiedervereint – im Jahr der
deutschen Jubiläen haben die Auswirkungen von Finanz- und Wirtschaftskrise
auch das Taxi-Gewerbe beeinflusst.
Trends wie die Abwrackprämie und
 Obamania haben die Runde gemacht,
aber unser Taxi-Scout natürlich auch.
Vom Gehbehinderten, über die eifer -
süchtige Ehefrau, bis hin zum Tarif-
Schnäppchenjäger schlüpfte er wieder 
in diverse Rollen und waren stets um die
Ermittlung der Qualität und der Besten
unseres Gewerbes bemüht.
Monatlich 5 und insgesamt 55 Münchner
Taxifahrer hat es zwischen Februar und
Dezember willkürlich und ohne Vorbereitung „kalt erwischt“ . Im Focus standen
Pflichtaufgaben, freiwillige Leistungen,
Professionalität und Ortskunde. Je nach
Resultat erhielten die Fahrer folgende Bewertungen:
Die unerreichbaren 20 Sterne pro Taxi-
Check konnte auch in 2009 nicht erreicht
werden.
Platz 1 mit insgesamt 15 Sternchen teilen
sich die Taxi-Checks im Mai „Hunde im
Taxi“ und das August-Thema „Wie im
Film!“ Das Ergebnis zeigt, dass Münchens
Taxifahrer ein Herz für Vierbeiner sowie
weibliche Zweibeiner mit Verfolgungswahn haben. So wurde ein kleiner Pinscher trotz Schmuddelwetter nicht einmal
abgewiesen und die vermeintlich eifersüchtige Dame bei der Observation ihres
Ehemannes souverän unterstützt.
Platz 2 geht wiederum an zwei Taxi-
Chekks. Die Kreditkarten-Akzeptanz im
Juni und das Fahren ohne Uhr im Dezember-Heft brachten jeweils 11 Sterne. Mit
nur einem „fast-uhrlosen“ Fahrer und
 einem tatsächlichen Kreditkarten-Verweigerer können wir ein zunehmend positives Verständnis für Verträge realisieren.
Platz 3 mit 10 Sternen geht wie im
 Vorjahr an die Ortskundigen, siehe 
März-Ausgabe. „Kreuz und quer durchs
Hackenviertel“ haben unsere Fahrer im
Einbahnstraßen-Dschungel die Orientierung nie total verloren. Aber auch die
Einhaltung der Beförderungspflicht im
April-Heft - „Kurzstrecke mit Handicap“
und „Spätes Essen“, im Juli konnten
 diesen Rang erzielen. 
Platz 4 geht mit leicht unter dem Gesamt-
Durchschnitt liegenden 8 Sternen an die
„Brotzeit im Biergarten“ . Warum und wo
wir unsere mitgebrachte Brotzeit in der
Freiluft-Gastronomie genießen dürfen,
war den meisten Taxlern einfach
„wurscht“ .
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Ranking Monatsthemen hinsichtlich deren Gesamt-Bewertung und Monatsgewinner
Taxicheck Thema Anzahl 
2009 Sterne Gewinner(in)
Mai Hunde im Taxi 15 Otto Gregor
August Wie im Film 15 Dietmar Peter
Juni Kreditkarten-Akzeptanz bei Datenfunkern 11 Lajas Molnár
Dezember Fahren ohne Uhr 11 Reinhard Kurzan
März Ortskenntnisse – Kreuz und quer 10 anonym
durchs Hackenviertel
April Kurzstrecke mit Handicap 10 Renate Euler
Juli Spätes Essen 10 Claudio Offenwanger
Oktober Brotzeit im Biergarten 8 Gunnar Schulz
November Abzocke auf der Wiesn 4 Christian Bliedtner
September Fahrerausweise der Datenfunker 1 Kein Gewinner
Februar Wie hilfsbereit sind die Münchner Taxler? 0 Kein Gewinner
Gesamt 95
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Als Ärgernis für Fahrgäste und Imageschädigung unseres Gewerbes erwies sich
die irreführende Bereitstellung einiger
Wiesn-Parasiten, siehe „Abzocke an der
Wiesn“ . Ein einziger Fahrer hat diesen
 Taxi-Check davor bewahrt, nicht total
unterzugehen.
Traurig aber wahr! Wenn im Vorjahr ein
Taxi-Check ohne jeglichen Sieger auskommen musste, so haben wir dieses
 Resultat in 2009 verdoppelt: 
Die fehlende und sichtbare Platzierung
der Fahrerausweise der Datenfunker, siehe September-Heft und das phlegmatische Verhalten unserer Taxler in „Wie
hilfsbereit sind die Münchner Taxler?“
 erzielten jeweils kein einziges positives
Resultat und keinerlei Gewinner!!
Die höchste Bewertung „grandios“
 erhielten 9 Taxifahrer:
➜ Ein äußerst ortkundiger Fuchs, der
aber nicht beim Namen genannt
 werden möchte (03/09)
➜ Barbara Euler für ihr aufrichtiges
Pflichtbewusstsein (04/09)
➜ Otto Gregor für sein Herz für Tiere
(05/09)
➜ Lajos Molnár für seine fortschrittliche Dienstauffassung (06/09)
➜ Claudio Offenwanger für seine nächtlichen Gastro-Tipps (07/08)
➜ Dietmar Peter für seine detektivische
List ( 08/09)
➜ Gunnar Schulz für seine Hintergrundwissen zum Thema Biergarten (10/09)
➜ Christian Bliedtner für seine vorbildliche Tariftreue (11/09)
➜ Reinhard Kurzan für seine aufrichtige Ehrlichkeit (12/09)
Nach eingehender Prüfung und Abstimmung wurde aus allen „Grandiosen“ die
beste Leistung ermittelt. 
(2010 werden wir unseren anonymen 
Taxi-Scout wieder auf Münchens Straßen
schicken und freuen uns auf spannende
Ergebnisse.)
Die Jahres-Gewinnerin!
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erhält für ihre korrekte Berufsauffassung und ihr vorbildliches Verhalten
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TAXIKURIER_0110_pressenter:TAXIKURIER_0110 10.12.2009 13:30 Uhr Seite 25

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Östlicher Stadtbereich
Richard-Strauss-Tunnel: Dauer der
 Gesamtmaßnahme noch bis Mitte 2010 
Weiterhin laufen an der Oberfläche die
Wiederherstellungsarbeiten. In Anbetracht des vorwiegend einspurig geplanten Endausbaus ist nicht nur das
Schlimmste zu erwarten. Unsere Superlandeshaupt und Weltstadt ist auch da
noch steigerungsfähig. 
Der Tunnel selbst hat in südlicher Richtung zwei entscheidende „Webfehler“:
daß zwischen Denninger Str. und dem
Leuchtenbergring überhaupt keine Ausfahrmöglichkeit zur Stuntzstr., zur Prinzregentenstr. und zur südlichen Einsteinstr.
besteht, ist ein ganz erheblicher Mangel
dieses Wunderwerks. Die pygmäengroße
Ausfahrt beim Effnerplatz (die das alles
bewältigen soll) ist schlicht ein Witz. Auf
der anderen Seite, am Isarring und in der
Ifflandstr. waren die Stauungen seitens
der Stadt nicht wirklich „erwartet“
 worden. Für Fahrten von der Innenstadt
zum Flughafen ist es mittlerweile wieder
besser, durch Schwabing zu fahren. Wer
hätte das vor einem Jahr gedacht?
Johanneskirchner Str./Cosimastr.: 
Dauer noch bis Ende Februar 2010
Auch in den Außenbereichen werden
FW’en erneuert. Die Verkehrsbehinderungen sind zwar unangenehm, treten aber
hauptsächlich in den Berufsverkehrszeiten auf: In der Johanneskirchner Straße
ist pro Richtung nur eine Spur frei.
Südlicher Stadtbereich
Garmischer Straße/Luise-Kiesselbach-Platz/
Heckenstallerstraße – Tunnel Südwest: 
Dauer noch bis 2017
Wir wären nicht in München, wenn wir
nicht auch hier wieder auf dem ersten
Platz lägen: es ist diesmal wieder die
größte Straßenbaustelle Europas.
Ein Katastrophenjahr für den Münchner
Autoverkehr geht Gott sei Dank zu Ende.
In Spitzenzeiten behinderten bis zu 60
Baustellen den fließenden (sic!) Verkehr.
Die Lage wurde durch zahlreiche Großprojekte (Richard-Strauss-Tunnel, Stachus, NUP) und Wohltaten des Konjunkturförderpakets verschärft. Für den
bevorstehenden Winter kündigen sich daher fast paradiesische Zustände an. Immer ab Samstag für die folgende Woche –
ist én detail auf unserer Internet-Seite
www.taxi-muenchen.de unter der Rubrik
Taxigewerbe/Baustellenbericht der aktuelle Stand zu finden. Ein Dank geht an
dieser Stelle an die Baustellenkoordinatoren Bartl und Glatz im KVR, die auch
weiterhin das schlimmste Baustellenchaos
verhindern werden.
Bereich Innenstadt
Sonnenstraße/Stachus: 
Dauer mindestens bis März 2010.
Die Sanierung des Stachusbauwerks gestaltet sich wesentlich umfangreicher und
dauert noch länger – wen wundert’s. 
Nachdem glücklicherweise die „Kaufhof-
Seite“ weitgehend fertiggestellt werden
konnte, bleibt immer noch die „Obletter-
Seite“ . Die Sprungschanzen in Verbindung
mit sehr schmalen Spuren (Achtung:
Außenspiegelgefährdung) sorgen für lustige Fahrsituationen und die weiterhin
 fehlende Abbiegemöglichkeit in die
 Bayerstr. erschwert die Lage zusätzlich. 
Auenstraße (vor dem Baldeplatz): 
Dauer vsl. bis November 2010:
Aufgrund einer privaten Baustelle wurde
ein großer Baukran aufgestellt. Es steht
nur eine Fahrspur zur Verfügung. 
Erhardtstraße: 
Dauer „irgendwann in diesem Winter“
Bereits seit der Bausaison 2008 dürfen
wir hier das Stauen üben. In Richtung
Norden ist nur eine Fahrspur frei, nach
Süden immerhin zwei – aber schmale. Die
Stadtentwässerung baut einen sogenannten Spartentunnel. Und dieses Vorhaben
gestaltete sich wesentlich komplizierter
als erwartet.
Nördlicher Stadtbereich
Pelkovenstraße (Moosach U-Bahn): 
Dauer der Gesamtmaßnahme noch bis 
Ende 2010
Im Umfeld des Moosacher Bahnhofs findet nach den eigentlichen U-Bahn-Bau -
arbeiten die Wiederherstellung der Oberflächen statt. Daher kommt es im Bereich
Bunzlauer Str., Gröbenzeller Straße/
Memminger Platz und besonders im
 Bereich der Kreuzung Dachauer Straße/
Bau bergerstr. zu teilweise erheblichen
 Behinderungen. Die Arbeiten in der
 Pelkovenstr. sollten beendet sein.
Taxlers Baustellenbericht
Winter 2010
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Westlicher Stadtbereich
Nordumgehung Pasing (NUP): 
Lortzing-/Kafler-/Haberlandstr.: Dauer
der Gesamtmaßnahme noch bis 2011
Die NUP gewinnt Konturen. Im westlichen Bereich sind erste Kreuzungsvarianten erkennbar. Die Kaflerstraße ist
jetzt völlig von der Lortzingstraße abgehängt. Vom Pasinger Bahnhof fährt
man nun etwa in Höhe der vormaligen
Post über die neue Emil-Neuburger-
Str. Richtung Nordumgehung (die
heißt Josef-Felder-Straße) und weiter
zur Lortzingstr. Die hier befindliche
Kreuzung ist „halbschräg“ angeordnet,
sodaß die Definition für Geradeausfahren oder Abbiegen bei Gelegenheit
überarbeitet werden muss. 
Die Haberlandstraße ist etwas eng
 geworden. Da im Zuge der Baumaßnahmen der Pasinger Bahnhofsplatz
verkehrsberuhigt, die Landsberger
Straße am Pasinger Marienplatz unterbrochen werden soll und auch noch
die 19’er Tram zum Bahnhof verlängert werden soll, kann man sich hier
auf noch mehr stehenden Verkehr
 einstellen. 
Außerhalb Münchens
A 9 – Tatzelwurm: Dauer vorgesehen
nun statt bis April bis Ende 2010!
Die Sperrung der Abfahrt Frankfurter
Ring wirkt sich auf der A 9 vor allem
im morgendlichen Berufsverkehr aus
und verlagert den Stau auf den Mittleren Ring (besonders Richtung Biedersteiner Tunnel). Die Dauer der Maßnahme wurde sicherheitshalber schon
mal bis Ende 2010 verlängert. 
A 8 (München-Augsburg) – 6-spuriger
Ausbau von DAH/FFB bis Augsburg: 
Dauer bis Ende 2010
Nach Monaten größten Ärgers gibt es
nun erste Lichtblicke. Mittlerweile
konnten die Abschnitte Palsweis –
Sulzemoos und Dasing und Friedberg
freigegeben werden. Hier gibt es beim
Derchinger Berg auch eine komplett
neue Ausfahrt. 
B 338a Hallbergmoos – Fischerhäuser –
 Ismaning: Dauer bis Mitte 2010
Am 31.8. war endlich der Spatenstich
für diese wichtige Entlastungsstraße,
die uns künftig das Gestopsele über
Erching und Fischerhäuser zum Flughafen ersparen wird. Die Fertigstellung
dürfte etwa Mitte 2010 erfolgen. Im
Unterschied zu vielen anderen Baustellen dürften sich die Behinderungen
in Grenzen halten, weil die Trassenführung selbst komplett neu geführt
wird. (WH)
27TAXIKURIER
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an 
der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6
im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf. 
Anzeigenschluss ist der 13.01.2010!
TAXIKURIER | Ausgabe Januar 2010 | Das Monatsmagazin für die Taxibranche 
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
OPTIMISMUS
50. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Was bringt das neue Jahr? 
§ Unser Alter
Wie und wie lange wir leben werden
§ Jahresbilanz
Rose, Zitrone, Taxameter, Gewinner Taxi-Check
§ Silvester
Die beste Taxi-Nacht des Jahres
Witz des Jahres
„Früher sind mir die Frauen immer massenhaft nachgelaufen.“ – 
„Und warum heute nicht mehr?“ –
„Weil ich keine Handtaschen mehr klaue!“
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung,
1. Stock bei Frau Meier (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im
 Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den
 Taxikurs bezahlen. 
Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten
mit Rechnungsstellung zum Monats ende bei der Taxi-München eG
 ausbilden lassen. Vor drucke dafür erhältlich bei Frau Meier im 1. Stock
 (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den ab gestempelten
 Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel)
zum Besuch der Taxi schule München bei der Taxi-München eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteil nehmer bereits
beim ange schlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum
Kursbesuch berechtigt ist.
www.taxi-münchen.de 
www.taxischule-münchen.de 
www.taxikurs-münchen.de 
taxischein-münchen.de
Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70
Kleinanzeige
Taxiunternehmer sucht Alleinfahrer/in
Telefon: 0172 - 8 90 55 33
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Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, 
die teilweise populär sind oder nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, 
aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen 
(netten) Fahrgast empfohlen zu werden.
WALDWIRTSCHAFT GROSSHESSELOHE
Pullach, Georg-Kalb-Straße 3 
Tel: (089) 74 99 40 30 / Fax: 74 99 40 39
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Tägl. ohne Ruhetag ab 10.30 Uhr
Warme Küche 11.00 – 21.30 Uhr
Vorweg sei zur Historie der „Wawi“ auszugsweise aus einem Prospekt derselben
zitiert: „Schon im Jahre 776 wurde die
‚Schweiger Hesselohe’ als ein Landgut
Herzog Tassilos beurkundet und erhielt
im 15. Jahrhundert eine Bierschank-
 Genehmigung. (…) Um 1800 legte sich die
‚Waldwirtschaft Hesselohe’, wie sie jetzt
genannt wurde, einen Tanzpavillon zu.
1930 kaufte die 1397 gegründete Spaten-
Brauerei das Anwesen. (…) 1982 wurde
die Waldwirtschaft von Sepp Krätz als
Pächter übernommen.
Die heutige „Wawi“ ist insbesondere bekannt – und für uns Fiaker geschäftlich
bedeutsam – durch den Biergarten mit
2.000 Plätzen (11:00 – 23:00 Uhr, Ausschankschluss 22:30 Uhr), bietet aber
auch in der kalten und trüben Jahreszeit
im eigentlichen Wirtshaus die Gelegenheit zur gemütlichen Einkehr, neuerdings
auch im Winter ohne einen Ruhetag.
Herzstück ist das „Kachelofenstüberl“ 
mit ca. 50 Plätzen, welches aber durch
weitere Räume und beheizbare Zelte für
größere Veranstaltungen erweitert werden
kann. 
Als junger Bursche, im Jahre 1980, durfte
der Tester hier bei den Dreharbeiten für
einen „Tatort“ mit Gustl Bayrhammer
(„Usambaraveilchen“) zuschauen.
An beiden Testtagen (Ende November)
war eine unaufdringliche, in dezenten
Farben gehaltene Weihnachtsdekoration
angebracht, die erfreulicherweise auf den
oft anzutreffenden grellen „Weihnachtsmann“-Kitsch verzichtet. Die Tische sind
hübsch gedeckt und zum Besteck gibt es
Stoffservietten. Die Räume sind niedrig;
dunkles Holz dominiert, erdrückt den
Gast aber nicht.
Wer vor dem Eingang in den Schaukästen
die Getränkepreise sucht, tut dies vergeblich, um dann im Lokal festzustellen,
dass die Bierpreise (Spaten Helles 3,80 /
Weißbier 4,00) in der Tat unter Umständen abschreckend wirken könnten. Mineralwasser in gleicher Menge kostet umgerechnet auf die „Halbe“ 3,80 Euro, aber
Spezi und Zitronenlimo sind mit 3,50
dann doch etwas preiswerter als ein Bier.
Die Auswahl an Weinen (0,2 l bis 7,50
Euro) ist wesentlich umfangreicher als in
„normalen“ bayerischen Wirtschaften.
Generell ist festzuhalten, dass die Preise
nicht gerade im Dumping-Bereich angesiedelt sind, wie auch der Blick auf die
angenehm übersichtliche Speisekarte
zeigt: abgesehen von Weißwürsten (2,00
pro Stück) und vielleicht dem kalten
Schweinsbraten (8,50) sucht man die
klassischen Brotzeiten vergeblich. Kann
aber dafür als Vorspeise hausgemachtes
Rindertatar (13,50), Gänseleberparfait
(8,50), Blattsalate mit Balsamico und
 gerösteten Kernen (6,50) oder in der
 Variante mit gebratenen, marinierten
Garnelen (16,50) bestellen.
Die Hauptspeisen beginnen bei den
 kälbernen Fleischpflanzerln (9,50) und
reichen über Allgäuer Käsespätzle (11,50)
oder Wildgeschnetzeltes in Steinpilzrahm
Tageskarte (18,50) bis zum Hirschfilet
(26,00) und Rinderfilet in ähnlicher Preisklasse.
Zum Nachtisch gibt’s Dampfnudeln und
Apfelstrudel mit Vanillesoße (je 5,50)
oder den überaus üppigen Kaiserschmarrn zu 8,00 Euro. Der knusprige
Schweinsbraten vom Hofgut Schwaige
mit Speckkrautsalat, Semmel- und Kartoffelknödel (12,00) war erstklassig, bestach durch eine dezente Kümmelnote,
resche Knusperl und eine wunderbare
 Soße, die der Tester am liebsten noch
vom Teller geleckt hätte. Am Vorabend,
anlässlich einer größeren Feier im „Isarsaal“, durfte sich der Tester schon an
 einer halben Ente delektieren, welche saftig, aber mit rescher Haut dahergeflogen
kam und, soweit das Auge reichte, auch
bei den anderen Gästen mit großer Zustimmung auf- und eingenommen wurde.
An beiden Tagen war der Service schnell
aber unaufdringlich, und die Mannschaft
vermittelte dem Tester den erfreulichen
Eindruck, gerne hier zu arbeiten. Ob mit
Anzug und Krawatte oder, wie am näch-
28 TAXIKURIER
 
Unfallregulierung
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sten Tag, in Motorradlerkleidung man
wird gleichermaßen liebenswürdig aufgenommen. Sepp Krätz ist vor (geschätzten)
zehn Jahren mit dem „Hippodrom“ in die
Champions-League der Wiesnwirte auf -
gestiegen, aber dennoch auf dem Boden
geblieben und häufig selbst im Lokal
 anzutreffen. Die „Wawi“ ist kein Billig-
Lokal, aber abgesehen vom obigen
 „Meckerposten“ (Bierpreis), stimmt das
Preis-Leistungsverhältnis. Die Atmosphäre ist rundum angenehm. Wenn im Winter auch noch der Kachelofen angeworfen
wird, will man nicht wieder gehen.
 Gratulation! (MS)
Kurze Frage – Klare Antwort
Kollege Fritz B. fragt: 
Gibt es unterschiedliche Vorschriften für Taxiunternehmer und Taxifahrer 
hinsichtlich der Arbeitszeit?
Die Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes haben Unternehmer in Bezug auf den
Einsatz von Arbeitnehmern zu beachten. Das gilt für Arbeitszeit, Ruhezeiten und
Ruhepausen.
Alle diese Vorschriften gelten nur für Arbeitnehmer, um deren Sicherheit und
den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer bei der Arbeitsgestaltung zu gewährleisten und die Rahmenbedingungen für flexible Arbeitszeiten zu verbessern,
 sowie den Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung der Arbeitnehmer zu schützen.
Es handelt sich um eine Sozialvorschrift zum Schutze der Arbeitnehmer.
 Taxiunternehmer unterliegen also keinerlei Arbeitszeitvorschrift.
Genauso verhält es sich mit dem Mutterschutzgesetz. Nach § 9, ist schwangeren
Arbeitnehmerinnen ab Beginn des 4. Schwangerschaftsmonats die Beschäftigung
auf Fahrzeugen verboten. Schwangere Unternehmerinnen dürfen mit dem Taxi
sogar bis zur Entbindung fahren. (HM)
Spruch des Jahres
Pünktlichkeit ist die Kunst, 
richtig abzuschätzen, um wie viel sich
der andere verspäten wird.“
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
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30 TAXIKURIER
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Ja, aber …
3093
Wir Deutsche leben mit dem Vorwurf, die größten Bedenkenträger auf dem Globus zu sein. Während ein zur Hälfte gefülltes Glas anderen Nationen halbvoll erscheint, bezeichnen wir es als halbleer. Wir können nicht anders, als
bestenfalls 
„Ja, aber“ zu sagen. Ja, wir sind immer noch
eines der wohlhabendsten Länder, aber wir müssen um
unsere Zukunft kämpfen. Im Ausland werden wir darüber
belächelt, „The German Angst“ ist weltweit ein geflügeltes Wort. Ziemlich dreist, wie New York und London erst
die Welt mit abenteuerlicher Finanzakrobatik an den
Rand des Chaos gebracht haben, sich nun die Reparaturen von anderen Staaten kräftig mitbezahlen lassen.
Selbst aber schon wieder guter Dinge sind; war was? Die
Deutschen dagegen nehmen die Krise ernst, doch mehren
sich auch die Anzeichen, dass das Schlimmste überstanden sein könnte. Fast täglich hören wir positive Konjunkturindikatoren. Die Arbeitslosigkeit steigt nicht so stark
wie vorausgesagt, die Konsumlaune ist weiter gut, der
Export legt wieder zu, die Auftragslage vieler Unternehmen verbessert sich. 
Ja, das ist schön. Aber dies alles ist
eben nur ein Teil der Wahrheit.
Denn auf die Aussagen vieler Chefvolkswirtschaftler und
Analysten darf man nichts mehr geben. Die Branche hat
sich selbst demontiert. Wir erleben derzeit ein Hecheln
hinter den monatlichen Trends, denn keine Aussage hat
länger als ein paar Wochen Bestand. Wenn es jetzt überall einige Prozente aufwärts geht, geschieht dies doch
von sehr niedrigem Niveau aus. Es heißt nur, dass wir
vermutlich in der Talsohle der Krise angekommen sind.
Noch allerdings ist die Gefahr nicht gebannt, das uns
recht schnell wieder negative Nachrichten ereilen.
Die wichtigen Trends sind ohnehin längerfristig und
 gerade diese sind nach wie vor unerfreulich. Die Rekordverschuldung, der Anstieg der Arbeitslosigkeit, die
 Krankenversicherungsbeiträge, die Problematik der
Pflege versicherung sind die Themen der nahen Zukunft.
Dies alles wird vor allem die Mittelschicht bezahlen
 müssen. Mit jedem Jahr steigt deren Steuer- und
 Abgabenbelastung, auch wenn Beitragsenkungen das
Gegenteil suggerieren.
Wir sind noch lange nicht so weit, zu glauben, dass alles
gut wird, 
„Ja, aber“ hat deshalb weder etwas mit pessimistischer Weltsicht noch mit ideologischen Scheuklappen zu tun. Nur wer Positives und Negatives sieht, ist auf
dem besten Weg zur Lösung. In diesem Sinn ist derzeit
Entwarnung ziemlich das Dümmste, was zu empfehlen
wäre. Diese Entwarnung ist für die Taxibranche in München gar nicht notwendig, denn im Gegensatz zu vielen
anderen Märkten ist unser Dienstleistungssektor bisher
ohne große Schrammen durch die Krise gekommen.
Ohne Worte
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Messe München
Die Messe im Januar
Trendset mit Mustermarkt und Bijoutex
Vom 9. bis 11. Januar 2010 findet die „TrendSet – Fachmesse für Wohnambiente,
Tischkultur, Lebensart“ als Plattform für frühzeitige Information und Order statt.
Sie ist die erfolgreichste und größte Fachmesse ihrer Art im südlichen deutschsprachigen Raum. Rund 1.100 Aussteller präsentieren sich und ihre 2.300
 Kollektionen regelmäßig in der Neuen Messe München. Es sind überwiegend
 europäische Hersteller, Importeure und Handelsvertretungen internationaler
Unternehmen. Die TrendSet ist eine reine Fachmesse. Sie zählt regelmäßig rund
35.000 Fachbesuche aus dem Fachhandel, dem Versandhandel und aus anderen
Handelsformen, die sich für die Messethemen „Wohnambiente, Tischkultur,
 Lebensart“ interessieren. 
Hochzeitstage München – Informieren, Anprobieren, Kaufen
Zwei Menschen sagen JA zueinander: das ist ein Moment, den keiner der Beteiligten je vergessen wird. Die Monate der Vorbereitung, der Anspannung, der
Aufregung, der Freude finden in diesem JA ihren unvergleichlichen Höhepunkt.
Kein Wunder, dass Braut und Bräutigam, Mama und Schwiegermutter, die beste
Freundin und viele Freunde jede Menge Energie und Phantasie in die liebevolle
Vorbereitung der Hochzeitsfeier stecken. Tolle Anregungen, Tipps, Ideen, Informationen und vielfältige Angebote liefern dafür die bundesweiten Hochzeits -
tage-Messen. Die schönste Hochzeitsmesse Münchens bietet vom 16. bis 
17. Januar 2010 im M,O,C, zum Thema Heiraten alles, was das Herz begehrt.
 Informieren, Anprobieren, Kaufen: Ausgesuchte Aussteller präsentieren sich den
interessierten Besuchern ein Wochenende lang an attraktiven Messeständen. 
Ein weiteres Highlight setzen die unterschiedlichsten Live-Präsentationen, vom
individuellen Frisuren-Styling bis hin zur großen Modenschau.
komma – 6. Fachmesse für KOMmunikation und MArketing
Am 26. und 27. Januar 2010 öffnen die 7. komma - Fachmesse für Kommunikation und Marketing und die 12. werbemittelmesse münchen im M,O,C, Veranstaltungscenter München wieder ihre Tore. Die komma ist für alle, die im Marketing
aktiv sind, über die Jahre hinweg eine wichtige Kontaktbörse und Informations-
Plattform geworden. Für 2010 werden rund 4.000 Besucher erwartet, davon wie
gewohnt über 60% Marketing-Entscheider! Das Konzept der komma präsentiert
alle Bereiche rund ums Marketing und bietet die Gelegenheit, sich über aktuelle
Entwicklungen und neue Dienstleistungen umfassend zu informieren.
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de
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Kaum zu glauben, dass der Jahr -
tausend-Wechsel jetzt schon zehn
Jahre her ist. Der erste „Zehner“ der
zweiten tausend Jahre war ereignisreich und spannend. Aufgrund der
wirtschaftlichen Unsicherheit werden
Prognosen immer kurzfristiger. 
Ganz kurzfristig jedoch ist Silvester.
Die längste Taxinacht des Jahres hat
es auch diesmal wieder auf die
 Titelseite des Januar-Hefts geschafft. 
Wir danken dem Taxler Naziri S.
Mahmud für die tatkräftige Unterstützung. (PR)
31TAXIKURIER
Zum Titelbild
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32 TAXIKURIER
Taxameter des Jahres
Bilanz 2009
Datenfunk – Trotz des wirtschaftlich schwierigen Jahres 2009 kann die TAXI-MÜNCHEN eG einen leichten Zuwachs 
bei den Vermittlungszahlen verzeichnen. Grund dafür ist die Einführung des Datenfunks. Keine lange Wartezeiten bei
der Bestellung und prompte und zuverlässige Ausführung der Aufträge schaffen eine hohe Kundenzufriedenheit, die
nur mit einem quantitativen und qualitativen Angebot zu erreichen ist. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg genießen
Unternehmer und Fahrer – trotz manch kleiner Macken – den Bedienungskomfort und die Zuverlässigkeit des voll -
automatischen Systems.
Außenwerbung – 72% der Mitglieder votierten auf der ordentlichen Generalversammlung der Taxi-München eG am
14. Juli 2009 für die Änderung der Betriebsordnung. So ist ab dem 30. Juni 2010, die nach außen wirkende Werbung 
an Taxis und Mietwagen bei der Genossenschaft nur auf den seitlichen Fahrzeugtüren zulässig. Obwohl die Befürworter
der Dachwerbung im Vorfeld mit massivem und finanziellem Aufwand vergeblich Verbündete suchten, fördert das
 Abstimmungsergebnis eine Aufwertung der Türenwerbung und die Erhaltung eines positiven Erscheinungsbild der
Münchner Taxis.
Unsere Arbeitsplätze – Die Standplätze und Bedarfsstandplätze sind Basis unseres Geschäfts. Das Zuparken unserer
 Arbeitsplätze wird durch die Polizei kaum geahndet. Nur nach wiederholten Anrufen der Taxifahrer oder der Zentrale,
werden die Verursacher schließlich abgeschleppt (Augustiner Keller, Kultfabrik, Optimol). Aber auch viele Kollegen
meinen, die Standplätze für einen Stadtbummel als Parkflächen nutzen zu können. Man denke nur an Rindermarkt,
Sonnen – Rieger etc.. Nur wenn jeder Taxler energisch diese Unsitte bekämpft, und sich selbst auch an die Regeln hält,
können wir mittelfristig die Standplätze sichern.
Baustellen-Inflation – 2006 wurden sie mit der Fußball-WM, im Jahr darauf mit dem Papst-Besuch begründet. Die
 Baustellen und das damit verbundene Verkehrs-Chaos waren aber noch nie so arg wie 2009. Das Konjunktur-Programm
hat die Fördermittel auf München „geschultert“ und das Geld muss ausgegeben werden. Keine Gegend Münchens 
wurde verschont. Das Verständnis der Autofahrer ist aufgebraucht. Verkehrsplaner und Baureferat sind auf gutem Weg,
München zur verkehrsfeindlichsten Stadt Deutschlands zu machen. 
Hotelerie – Jeder Taxler kennt das Wehklagen der Fahrgäste über die gigantischen Zimmerpreise in unserer Stadt. Zu
Messen werden Aufschläge gefordert, die jenseits von Gut und Böse liegen. Die Gastronomie und Taxibranche kann
sich ein solches Zubrot nicht erlauben. Entschuldigt wird dieses System mit der erhöhten Nachfrage. Was uns jedoch
wirklich stört, ist die skrupellose Hotel-Schmiererei. Nur wenige Häuser distanzieren sich von dieser Art und Weise der
Auftragsvergabe und ahnden Verfehlungen des eigenen Personals auf diesem Gebiet. (PR)
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Die fünf Weisheiten des Monats
➜ 7/8 eines schwimmenden Eisbergs liegen unter Wasser.
➜ 690 Millionen Pizzen werden jährlich in Deutschland
verzehrt.
➜ Jeder vierte Mensch auf der Erde ist Muslim. Das sind
immerhin 1,57 Milliarden. Damit ist der Islam hinter
dem Christentum mit etwa 2,1 Milliarden Gläubigen die
zweitgrößte Religionsgemeinschaft.
➜ Eine Untersuchung ergab, wenn Männer Fotos schöner
Frauen betrachten, sind sie anschließend bereit, mehr
Geld für Geschenke auszugeben als zuvor.
➜ Roger Federer, der erfolgreichste Tennisspieler der Welt
hat bisher 35.393.007 Euro Preisgeld erspielt. (PR)
München Splitter
➜ In der Königinstraße haben auch Nachtfahrer wieder
Chancen auf Fahrgäste. Nach Umbau und Baustopp ist
das „Cafe Reitschule“ wieder eröffnet. Ebenso das
 griechische Lokal „Cavos“, als Nachfolger des „Kytaro“ .
➜ Da die Marktstände nicht mehr den hygienischen Anforderungen des Verbraucherschutzes entsprechen, 
steht die Umgestaltung des Viktualienmarkts mit einem
neuen Konzept zur Diskussion.
➜ Für das letzte Relikt des früheren Flughafens in Riem,
der Tower, konnte die Stadt jetzt einen Investor finden.
Dem Vernehmen nach ist auf dem Grundstück ein Hotel
geplant.
➜ Sechs Münchner Restaurants (Schweiger², Königshof,
 Acquarello, Mark’s, Terrine, Schuhbeck) wurden von der
Gourmet-Bibel „Michelin“ mit einem Stern geadelt.
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Im Januar …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren (1910)
12. Januar – Der amerikanische Kongress beschließt das
Gesetz zum Verbot des Mädchenhandels. 
… vor 75 Jahren (1935)
24. Januar – In Richmond (Virginia) kommt erstmals
 testweise Dosenbier auf den Markt.
… vor 50 Jahren (1960)
01. Januar: Die Währungsreform in Frankreich tritt in
Kraft: 100 alte Franc = 1 neuer Franc. 
11. Januar: Baubeginn des Assuan-Staudamms in Ägypten.
27. Januar – Nach dem Rücktritt von Hans Seidel (CSU)
wird Hans Ehard (CSU) Ministerpräsident in Bayern
… vor 25 Jahren (1985)
16. Januar – Auf ausgewählten Bundesdeutschen Autobahnstrecken läuft ein Großversuch über die Auswirkungen eines Tempolimits von 100 Stundenkilometern an.
17. Januar – Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik wird im östlichen Ruhrgebiet Smogalarm der Stufe 3
ausgerufen. (PR)
And the winner is…
„Die Rentiere ham die Schweinegrippe und am Krampus
ham’s an Führerschein g’nomma, jetzt brauch i a Taxi“
Heinz Neumann aus München (Taxi 354) hat mit dieser
Unterzeile 2 Gutscheine im Wert von je 50 Euro für die
 Westin Grand München-Bar und Arabella-Bar gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der Dezember-Ausgabe
33TAXIKURIER
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Anno dazumal
Geschichte der Taxi- und 
Mietwagenunternehmen (Teil 1)
Historie
Mancher Zeitgenosse unterstellt dem
 Taxigewerbe eine jahrhundertealte Tradition, schon des Mobilitätsbedürfnisses der
Menschen wegen. Mobilität wurde für
breite Bevölkerungsschichten erst mit der
Eisenbahn Mitte des 19. Jahrhunderts
 ermöglicht. Bis zu dieser Zeit war Ortsveränderung durch Reisen nur wenigen,
sehr betuchten Bürgern mittels des Postdienstes möglich. Weniger Vermögende
gingen selbst Strecken von hundert Kilometern und mehr zu Fuß oder ergatterten
eine Mitfahrgelegenheit auf dem Kutschbock eins Fuhrmanns.
Erst 1839 wurde die Bahnlinie nach
Augsburg eröffnet und ein Bahnhof beim
Augustiner Keller gebaut. Das aus militärischen Gründen gut ausgebaute Fernstraßennetz des Römischen Reiches wurde
nach der Völkerwanderung nicht beachtet
und verkam mangels Nutzung durch
Fahrzeuge. Das Taxi als innerörtliches
Nahverkehrsmittel spielte in Deutschland
bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts keine
Rolle. Die Städte waren durch Stadtmauern, hinter denen die Bürger Sicherheit
fanden, flächenmäßig beschränkt. In Berlin wohnten auf einer Fläche von 1.330
Hektar 133.520 Seelen. Historisch ältere
Städte wie Köln hatten rund 50.000 Einwohner, die sich um mächtige Dombauten drängten. München hatte um 1700,
24.000 Einwohner.
Innerstädtische Personenbeförderungen
wurden nur von der gehobenen Bürgerschicht nachgefragt, weniger der Entfernung wegen, diese waren sehr gering,
sondern weil zu Fuß Gehen nicht möglich
war. Die Straßen erfüllten den Zweck der
Abwasserbeseitigung. So wurden Abwässer aus den Türen oder Fenstern geschüttet, ebenfalls entledigte man sich dabei
sämtlicher Abfälle und Fäkalien. Die
Straßen waren nicht beleuchtet und die
Platznot innerhalb der Stadtmauern sehr
ausgeprägt, so dass Fuhrwerke nicht fahren konnten. Zu allem Überfluss waren
die engen Gassen noch von Tieren, wie
Rennsauen und Ratten bevölkert, die von
den Abfällen existierten. Lediglich Durchgangsstraßen, die Markt- und Stapel -
plätze querten, waren von Fuhrwerken
befahrbar. Vornehme Herrschaften oder
auch Kranke hatten die Möglichkeit,
Sänftenträger oder Rossbahren in Anspruch zu nehmen. Rossbahren waren
gängigere Sänften für meist zwei Personen, die an langen Trägerdeichseln von
zwei Pferden getragen wurden.
In München ist der Verlauf der Durchgangsstraßen heute noch erkennbar. 
Vom östlichen Isartor bis zum westlichen
Neuhauser- oder Karlstor und vom südlichen Sendlingertor bis zum Schwabinger Tor, waren mit Fuhrwerken befahr -
bare Straßen. Übrigens, bis zum Beginn
des U-Bahnbaus und der Errichtung der
Fußgängerzone 1967 gab es keine Um -
gehung. Von Salzburg nach Stuttgart
ging es übers Tal zum Marienplatz nach
Pasing.
Die Kutsche
Halbwegs komfortable, mittels Lederriemenaufhängung gefederte Kutschen wurden Mitte des 15. Jahrhunderts in Ungarn
gebaut. Der deutsche Begriff „Kutsche“ ist
auf das ungarische „Koc’se“, die Bezeichnung für diese Wagen, zurückzuführen.
Zünfte der Lohnrössler
In bedeutenden Großstädten wie Berlin,
Wien, Warschau, London und Paris, erschienen ab cirka dem Jahr 1600, Lohnfuhrwerke oder auch Lohnrössler für den
innerstädtischen Verkehr und die nähere
Umgebung. Es gab für die in Zünften
 zusammengeschlossenen Unternehmer
behördlich festgelegte Zeittarife und ein
Verbot für Fernfahrten. Für diese Ausflugsfahrten waren Unternehmer mit
 größeren Wagen, den Kremsern (Berlin),
zuständig. Die Fahrzeuge konnten am
Sitz des Unternehmens, die behördlich
vorgeschrieben gekennzeichnet sein
 mussten, bestellt werden. In Bayern
nannte man die Fahrzeuge Stellwagen.
Bereits 1642 wurde in München Klage
darüber geführt, dass unter den Lohn -
kutschern Unordnung eingerissen sei und
jeder nach seinem Belieben dem Gewerbe
nachgehe, ob er geeignet sei oder nicht.
Der Magistrat bestimmte, dass Lohn -
kutscher drei- bis vierspännig fahren
dürften, aber keine Pferde vermieten.
Lohnrössler durften nur zwei Pferde
 anspannen und leichtere Kaleschen einsetzen, sowie Pferde vermieten.
Es war bei Strafe verboten, einem Bürger
eine Fahrt abzulehnen oder einen anderen Reisenden abzuwerben. Als Strafe
wurden 2 Pfund Wachs zu 10 Kreuzer
festgelegt. Fahrziele waren umliegende
Dörfer die heute eingemeindet sind.
Bereits in einer Verfügung aus dem Jahr
1734 erlaubte der Magistrat der Kurfürstlichen Haupt- und Residenzstadt, dass
 jeder Lohnrössler so viele Pferde und
 Gefährte halten dürfe wie er wollte. Auswärtige Lohnrössler durften nur einen
Tag in München verbleiben und nicht
werben, es sei denn, die von ihnen in 
die Stadt gefahrene Herrschaft wollte sie
 weiter haben, dies musste aber dem
Stadtoberrichter gemeldet werden. Anderenfalls hatten die hiesigen Lohnrössler
das Recht, die fremden Kollegen aus der
Stadt zu vertreiben. Das Jahr 1734 war
für die Münchner Lohnrössler von großer
Bedeutung. Auf Grund der kurfürstlichen
Gewerbeordnung wurde die „Ehrbare
Zunft der Lechenrößler“ der Kurfürstlichen Haupt- und Residenzstadt München gegründet.
Das schweinslederne Protokollbuch ist
noch vorhanden und wurde dankeswerter
Weise vom Bayerischen Wirtschaftsarchiv
der IHK übersetzt. Die einzelnen Zünfte
achteten auf Ausbildung von Gesellen
und Meistern und hatten strenge Statuten.
So konnten einer Zunft nur angehören
wer katholischen Glaubens, ehelicher
 Abkunft und einen Meisterbrief besaß. 
Die Zahl der zünftigen Meister war beschränkt, so dass mancher junge Meister
den Ehestand mit einer verwitweten Meisterin eingehen musste um Mitglied einer
Zunft zu werden. Fortsetzung folgt! (HM)
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35TAXIKURIER
Rose des Jahres Zitrone des Jahres
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und
Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. 
Dr. Michael Haberland, 
1. Vorsitzender „Mobil in Deutschland e.V.“
Der Verein „Mobil in Deutschland e.V.“ ist nicht irgendein
Vereinsmeier-Club, sondern ein höchst aktiver Interessenverband, den Politiker und die öffentliche Hand sehr ernst
nehmen muss. Trotz Krise bleibt das Automobil das Fortbewegungsmittel Nr. 1 in Deutschland und der Verein
 vertritt die Interessen der Autofahrer. Besonders Vielfahrer, somit auch wir Taxifahrer, schätzen den Einfluss von
„Mobil in Deutschland e.V.“ . Der Vorsitzende Dr. Michael
Haberland deckt schonungslos die Barrieren in Münchens
Verkehr auf. Ob Staufallen, Blitzeratlas, oder sonstige
Schikanen. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, wird
das ausgesprochen, was wir als Kenner der Stadt täglich
erleben. Dr. Haberlands Fazit für Münchens Blitzer ist,
dass es überwiegend um das Geld der Autofahrer und
 weniger um die Sicherheit geht. Zweimal im Jahr erscheint eine Vereinszeitschrift, die natürlich auch in der
TAXI-MÜNCHEN eG ausliegt.
Dr. Haberland ist uns engstens verbunden. 
Die Genossenschaft und der TAXIKURIER verleihen ihm
für seine Arbeit die Rose des Jahres. (PR)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich 
 Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
 Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. 
Theoretiker in den Amtsstuben von Innenministerium, 
Polizei und Kreisverwaltungsreferat
Die Wiesn ist nun einige Wochen vorüber, um ohne Aufregung darüber nachzudenken. Die Errichtung des Sperrgürtels – zufällig einen Tag nach der Bundestagswahl –
wurde, wenn auch mit Zähneknirschen, von den Taxlern
hingenommen. Wenn, dann aber mit aller Konsequenz:
Taxis, da PKW’s, wurden als Gefahrenherd eingeschätzt,
Rikschas jedoch ließ man bis zum Festplatz vor und ermöglichte diesen Traum-Umsätze. Während die Taxis am
Sperr-Gürtel im Verkehrs-Chaos standen, fuhren die Pedalritter die Wiesn-Besucher zu horrenden Tarifen. Für eine Fahrt vom Esperanto Platz zum Bayerischen Hof waren
100 Euro (!) zu berappen. Wie leicht hätte ein Rikschanese
oder sein Fahrgast Sprengstoff in den teilweise abenteuerlich umgebauten Vehikeln befördern können.
Die Zitrone des Jahres verleihen wir nicht wegen der
 Aussperrung der Taxis, sondern aufgrund der Ignoranz
obiger Würdenträger, die es beim Erstellen des Sicherheits-Konzeptes vergessen haben oder es nicht für nötig
hielten, dieses Thema mit der TAXI-MÜNCHEN eG zu
 erörtern. Dann wäre bestimmt ein sinnvolleres Ergebnis
herausgekommen als der Ersatz-Standplatz zwischen
 Containern, der weder von den Besuchern, noch von den
Taxlern angenommen wurde.
Wie wichtig das Taxi für die Wiesn ist, hat der Besucherrückgang in der zweiten Woche gezeigt. Die Bürger
 blieben nämlich nicht nur aus Angst oder wegen der
Wirtschaftskrise fern, sondern auch wegen der Unannehmlichkeiten bei Zu- und Abfahrt. Denn das wichtigste
Fahrgeschäft auf der Wiesn ist und bleibt das Taxi. (PR)
Boxenstopp
Gefühlte Temperatur
Ein Thermometer misst die Temperatur. Warum wir bei starkem
Wind schneller frieren, zeigt diese Tabelle. (PR)
0 Grad zum Beispiel erscheinen bei 20 km/h Wind 
wie Minus 10 Grad Celsius.
Windgeschwindigkeit Außentemperatur 
in km/h in Grad Celsius
10 5 0 -5 -10 -15
10 5 2 -3 -9 -14 -20
20 -3 -3 -10 -16 -22 -29
30 1 -6 -13 -20 -27 -34
40 -1 -8 -16 -23 -31 -38
50 -2 -10 -18 -25 -33 -41
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36 TAXIKURIER
Freitag, 1. Januar (Neujahrstag)
➜ 11.30 – 13.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Allotria Jazz Band
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater,
Quadro Nuevo
➜ 16.00 Uhr. Philharmonie, Beethoven
Symphonie Nr. 9
➜ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Neujahrskonzert
➜ 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen
Hof, Die Feuerzangenbowle
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 19.15 – 20.30 Uhr, Nationaltheater,
Zugvögel
➜ 19.30 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Neujahrskonzert
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Lizzy Aumeier
Samstag, 2. Januar
➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Führung durch das Theater
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Magic
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Schwanensee
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Boccaccio
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
La Traviata
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Herkulessaal, 
Ulrich Tukur
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Schwanensee
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
 bananafishbones
Sonntag, 3. Januar
➜ 11.00 – 15.00 Uhr, Bayerischer Hof,
Sonntags-Jazz
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Nussknacker
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Magic
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Giovanna d’ Arco
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Farben
➜ 19.15 – 20.30 Uhr, Nationaltheater,
Zugvögel
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
 Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Esther Ofarim
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
 bananafishbones
➜ Backstage, Ektomorf
Montag, 4. Januar
➜ 15.30 Uhr, Prinzregentheater, Magic
➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, Ballett
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Vier Jahreszeiten
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Werkraum, 
Späte Nachbarn
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Eros
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Giesinger Bahnhofsbrettl,
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Werner Koczwara
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine Januar 2010
Dienstag, 5. Januar
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Neujahrkonzert
➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, Ballett
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Streit
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Das Märchen vom Zaren
Saltan
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Werkraum, 
Späte Nachbarn
➜ 19.30 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
La Traviata
➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Perlen der Klassik
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Die Nacht der 5 Tenöre
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Rebers
➜ Kongresshalle, 
Happy New Border Company
Mittwoch, 6. Januar (Feiertag)
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Neujahrskonzert
➜ 15.00 – 17.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Hänsel und Gretel
➜ 15.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Swan Lake
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
 Balagan
➜ 18.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Don Carlo
➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, Nabucco
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Orchesterprobe La Traviata
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Platonow
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
 Alice im Wunderland
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Der chinesische Nationalcircus
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Popolskis
➜ Muffathalle, Abenteuer Erde
Donnerstag, 7. Januar
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Death in Venice
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Hamlet
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Die ganze Wahrheit
➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Popolski
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
 Belagerungszustand
➜ Sunny Red, The Carrier
➜ Backstage, Freykeybitches
Freitag, 8. Januar
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, 
Der Bär sucht einen Freund
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Hochzeit des Figaro
➜ 19.00 Uhr, Valentin Musäum,
 Christian Springer
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Hamlet
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Das letzte Band
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Sicherheitskonferenz
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Auerbach
➜ Backstage, Texta & Blumentopf
Samstag, 9. Januar
➜ 15.00 Uhr, Olympiahalle, 
APassionata
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
 Balagan
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Der Bär sucht einen Freund
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Das Phantom der Oper
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
A Tribute to Johnny Cash
➜ Ampere, Rupa & The April Fishes
Mittwoch, 13. Januar
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 18.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
Tannhäuser
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Das letzte Band
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Sicherheitskonferenz
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Jacko
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Excalibur
Donnerstag, 14. Januar
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 18.00 – 20.30 Uhr, Nationaltheater,
Don Carlo
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Hansi Hinterseer
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Harald Rüschenbaum
➜ Ampere, Nick Woodland 
➜ Metropolis, Münchner 
Rock & Blues Festival
➜ Backstage, Kataklysm
➜ Postpalast, Deine Lakaien
Freitag, 15. Januar
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Verleihung Bayerischer Filmpreis
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Sweeney Todd
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
 Belagerungszustand
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Guitar Power
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Spielbank 009
➜ 20.30 – 22.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Hoffenheim
➜ 59 : 1, Frantic Flintstones
➜ Muffathalle, Soulmates
Samstag, 16. Januar
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Der Bär sucht einen Freund
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Hänsel und Gretel
➜ 17.00 – 21.35 Uhr, Nationaltheater,
Tannhäuser
➜ 18.00 Uhr, Olympiapark, 
Red Bull Crashed Ice
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Winterreise
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
 Endstation Sehnsucht
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, 10 Jahre Club2
➜ Löwenbräukeller, Gardetreffen
Sonntag, 17. Januar
➜ 11.00 – 15.00 Uhr, Bayerischer Hof,
Sonntags-Jazz
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Rudolf Buchbinder
➜ 13.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Hänsel und Gretel
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Kuh, die wollt ins Kino gehen
➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Sweeney Todd
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Schloss, Heike spricht
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
 Michael Kohlhaas
➜ 19.30 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
La Traviata
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Hiob
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
APassionata
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Türkische Folklore
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Heike spricht
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Auerbach
➜ 21.00 – 23.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Keine Macht für
 Niemand
➜ Kongresshalle, Blast of Silence
Sonntag, 10. Januar
➜ 11.00 – 15.00 Uhr, Bayerischer Hof,
Sonntags-Jazz
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie,
 Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Suchers Leidenschaft
➜ 11.30 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Winterreise
➜ 14.00 Uhr, Olympiahalle, 
APassionata
➜ 14.30 Uhr, Philharmonie, Zauberflöte
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
 Balagan
➜ 17.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 18.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann – was nun?
➜ 18.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Don Carlo
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
 Richard III.
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Geld stinkt arbeitet nicht!
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
 Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.00 Uhr, Schloss Heike spricht
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
➜ Babalu, Liechtenstein
➜ Atomic Cafe, Elektrik Kezy Mezy
Montag, 11. Januar
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Liebestrank
➜ 19.30 Uhr, Künstlerhaus, 
Klazz Brothers
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Troilus und Cressida
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Hagen Rether
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
Dienstag, 12. Januar
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Der Bär sucht einen
Freund
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Der weiße Dampfer
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Konzert zur Revolution
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, A Beautiful Loser
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Tokyo String Quartet
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Willy Astor
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37TAXIKURIER
➜ 15.00 – 18.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Giovanna D’Arco
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Russisches Staatsballett
➜ 17.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Don Carlo
➜ 19.00 – 20.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Hänsel und Gretel
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Russisches Staatsballett
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Reduce to the Max
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Wiener Johann Strauß-Gala
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Schwarze
➜ 20.00 Uhr, LMU, Georg Ringsgwandl
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
 Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
Montag, 18. Januar
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario
➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Farben
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Das Ende der Welt
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Rock meets Classic
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Schreckenberger
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Kino im Giesinger Bahnhof
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
Dienstag, 19. Januar
➜ 10.30 – 11.40 Uhr Schauburg, 
Auf Olga Benario
➜ 18.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
Tannhäuser
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Winterreise
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Sicherheitskonferenz
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Maß für Maß
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Musica Viva
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Justus Frantz
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Django Asül
➜ Orangehouse, Meine kleine Deutsche
Mittwoch, 20. Januar
➜ 12.00 – 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Giesinger Gesundheitsbörse
➜ 18.00 Uhr, Backstage Werk,
 Bonecrusher Festival
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Carmen
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Scuderi
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
 Endstation Sehnsucht
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Karsten Kaie
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Die Bibel
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Wiener Klassik
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Altinger und Liegl
➜ Freiheiz, Kieran Goss
➜ Backstage Werk, Bonecrusher Festival
➜ Atomic Cafe, Ian Brown
Donnerstag, 21. Januar
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Scuderi
➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viva la Mamma!
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Ping Pong d’Amour
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, In Effigie!
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Today’s Jazz
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Das Phantom der Oper
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Keller Steff
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester
➜ Backstage Werk, Enter Shikari
➜ Orangehouse, Municipal Waste
➜ BMW-Welt, Jazz-Award
➜ Atomic Cafe, Everything Everything
Freitag, 22. Januar
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Scuderi
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Hansa Rostock
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Madame Butterfly
➜ 19.30 – 21.00 Schauburg, Scuderi
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux Folles
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Sicherheiten verspielen
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, In Effigie!
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Janine Jansen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
The Harlem Gospel Singers
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Funkhaus, 
Münchner Rundfunkorchester
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Martin Großmann
➜ Babalu, Ezra Furman
➜ Deutsches Theater, Narhalla Soiree
➜ 59 : 1, Thao With The Get Down
➜ Atomic Cafe, Ja, Panik
➜ Muffathalle, Slammin
Samstag, 23. Januar
➜ Gasteig, Münchner Freiwilligen
Messe
➜ 10.00 – 19.00 Uhr, Prinzregenten -
theater, Berufsorientierungstag
➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, 
The Harlem Gospel Singers
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Has und Huhn
➜ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Familienkonzert
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Winterreise
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Onegin
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
 Endstation Sehnsucht
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg,
 Scuderi
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 
5 9 : 1 
8seasons    
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Bash Night 
Cafe am Hochhaus  
Cord   
Crash   
Crowns Club  
Erste Liga   
GOP Varieté 
Hansa 39   
Kultfabrik  
Lenbach 
Loggia 
M-Park  
M a t c h 
Max + Moritz  
Milchbar 
Muffathalle  
Nachtgalerie  
Neuraum  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Pacha  
Palais  
Pappasitos    
Paradiso   
Rote Sonne  
Schlachthof 
Skyline  
Spiegelzelt 
Substanz 
Sugar  
T i t a n i c C i t y 
Volksgarten   
Mehrtägige Termine
➜ 28.10.09 – 06.03.10, Mi. – Sa. 20.00 Uhr, So. 18.00 Uhr,Messe West,
 Schuhbeck Teatro
➜ 04.11.09 – 09.01.10, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Geisterkomödie
➜ 15.12.09 – 03.01.10, Di. – Sa., 20.00 Uhr, So. 19.00 Uhr,Deutsches Theater,
Mary Christmas
➜ 25.12.09 – 11.04.10, Di. – Sa., 20.00 Uhr, So. 18.00 Uhr, 
Mi., Fr., Sa. auch 15.00 Uhr und So. 14.30 Uhr, Circus Krone, Circus Krone
➜ 30.12.09 – 04.01.10, 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Magic
➜ 02.01.10 – 03.01.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Christian Springer
➜ 05.01.10 – 09.01.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Ecco Meineke
➜ 05.01.10 – 10.01.10, 10.30 Uhr,Prinzregententheater, Balagan
➜ 06.01.10 – 17.01.10, Di. – So. 20.00 Uhr, Sa. + So. auch 15.00 Uhr,Deutsches
Theater, Swan Lake
➜ 07.01.10 – 25.01.10,Künstlerhaus, Die lustigen Nibelungen
➜ 09.01.10 – 11.01.10, 9. + 10., 9.00 – 18.00 Uhr, 11.01., 9.00 – 17.00 Uhr,
Messe West + Ost, Trendset/Mustermarkt
➜ 10.01.10 – 11.01.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko
➜ 12.01.10 – 16.01.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied
➜ 13.01.10 – 13.03.10, 20.00 Uhr, So., 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof,
Lauf doch nicht immer weg
➜ 14.01.10 – 16.01.10, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Alf Poier
➜ 14.01.10 – 31.01.10,Gasteig, Mittelmeer-Filmtage
➜ 15.01.10 – 16.01.10,Backstage Werk, Pogorausch-Festival
➜ 15.01.10 – 17.01.10,Messe, Opti
➜ 16.01.10 – 17.01.10, 16., 11.00 – 19.00 Uhr, 17., 11.00 – 18.00 Uhr,MOC,
Hochzeitstage
➜ 18.01.10 – 19.01.10, ICM, Bauma-Infogespräche
➜ 20.01.10 – 21.01.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Stephan Zinner
➜ 21.01.10 – 22.01.10, 9.30 – 18.00 Uhr,MOC, Komma
➜ 21.01.10 – 23.01.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ 21.01.10 – 23.01.10, ICM, Makosch Media
➜ 22.01.10 – 23.01.10, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Henning Venske
➜ 22.01.10 – 23.01.10, Muffathalle, Slammin
➜ 24.01.10 – 26.01.10,MOC, Munich Fashion Men
➜ 24.01.10 – 28.01.10, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Chippendales
➜ 25.01.10 – 29.01.10, Messe, OOP
➜ 26.01.10 – 30.01.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Thomas Maurer
➜ 27.01.10 – 30.01.10, 20.00 Uhr, Schloss, Männerabend
➜ 27.01.10 – 31.01.10, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ 31.01.10 – 01.02.10, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Wilfried Schmickler
➜ 31.01.10 – 04.02.10, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Pagagnini 
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38 TAXIKURIER
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Sicherheiten verspielen
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, In Effigie!
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
The Harlem Gospel Singers
➜ 21.30 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Orchesterprobe Traviata
➜ Ampere, Stefanie Heinzmann
➜ Deutsches Theater, 
Grand Ballroom Night
➜ 59 : 1, We Were Promised Jetpacks
Sonntag, 24. Januar
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Kammerkonzert
➜ 11.00 – 15.00 Uhr, Bayerischer Hof,
Sonntags-Jazz
➜ 11.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Erde steht Kopf
➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater,
 Akademie-Konzert
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
10 Jahre Odeon Konzerte
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet-Klassik
➜ 14.00 Uhr. Lustspielhaus, 
Kasperltheater
➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Snoopy
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Shaolin
➜ 18.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann – was nun?
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, David Fray 
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Boccaccio
➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Werkraum,
 Familienbande
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Shaolin
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
David Garrett
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
 Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
➜ Ampere, Leaf
➜ Backstage Werk, Pennywise
➜ BMW-Welt, Jazz-Award
➜ Muffathalle, Fanfarlo
Montag, 25. Januar
➜ 19.00 Uhr Philharmonie, 
Carmina Burana
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Stimmen der Seele
 Lateinamerikas
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Rechnitz
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Sicherheitskonferenz
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
 Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal,
 Rudens Turku 
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
➜ Tonhalle, Element of Crime
➜ Zenith, Manowar
➜ Orangehouse, Baroness
Dienstag, 26. Januar
➜ Olympiahalle, HV Siemens
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has und Huhn
➜ 17.00 Uhr, Skylounge, 
After Work Party
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Carmina Burana
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Werkraum,
 Familienbande
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Menschlich, sterblich sucht
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
 Belagerungszustand
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
 Akademiekonzert
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Echoes of Swing 
➜ 59 : 1, The Big Pink 
Mittwoch, 27. Januar
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has und Huhn
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Werkraum,
 Theaterwerkstatt
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Gerettet
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Madame Butterfly
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Winterreise
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Platonow
➜ 20.00 Uhr, Funkhaus, Jazz Live
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Mozarts
Geburtstag
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Ekaterina Derzhavina
➜ Zenith, Dropkick Murphys
Donnerstag, 28. Januar
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Gerettet
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Gerettet
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Sweeney Todd
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 Uhr, Jüdisches Zentrum,
 Zykluskonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Erich Lutz Quintett
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, 20 Jahre Open Air Puch
➜ Ampere, Johannes Oerding
➜ 59 : 1, Expatriate
Freitag, 29. Januar
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Gerettet
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Carmen
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Onegin
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus,
 Endstation Sehnsucht
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Hilfe Freiheit
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Männerabend
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Chris Barber Band
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Abba The Show
➜ 21.30 Uhr, Schauburg, Gmelch-Test
➜ Backstage, Wolfmother
➜ 59 : 1, Grand Archives
➜ Ampere, Celest
➜ Muffathalle, Munich rocks
Samstag, 30. Januar
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – FSV Mainz
Am Neujahrstag denken viele Taxler an Erholung. Wer an Silvester nicht
 gefeiert hat, sollte auf die Straße. Bis weit in den Januar finden Neujahrs -
konzerte statt. Die Faschings-Saison beginnt ab Mitte des Monats mit Ver -
anstaltungen im Bayerischen Hof und im Deutschen Theater. Zwei Messen
(Trendset und Opti) sorgen für Umsatz ebenso wie „A Passionata“ und
 „Abba“ in der Olympiahalle. Vielleicht spielt auch das Wetter mit und der
Winter wird uns das Klagen über einen „schlechten“ Januar ersparen (PR)
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➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Has und Huhn
➜ 19.00 – 21.05 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Romeo und Julia
➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Madame Butterfly
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Werkraum, 
Späte Nachbarn
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Konzert zur Revolution
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg,
 Gerettet
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, Sol Gabetta
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Männerabend
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Nickelback
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Roger Cicero
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
The Frank Sinatra Show
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
 Schwabinger Schaumschläger Show
➜ 20.30 Uhr, Freiheiz, 
Fred Kellner-Band
➜ Backstage Halle, Stratovarius
➜ Ampere, Dr. Will & The Wizards
➜ Tonhalle, Air
➜ Deutsches Theater, Rosengala
➜ Löwenbräukeller, Schwarzweiß Ball
➜ Backstage Werk, Peter Heppner
➜ Backstage Club, Balls’n Boobs
Sonntag, 31. Januar
➜ Olympiahalle, Mineralientag
➜ 11.00 – 15.00 Uhr, Bayerischer Hof,
Sonntags-Jazz
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Suchers Leidenschaft
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Kuh, die wollt ins Kino gehen
➜ 15.00 – 17.35 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Zauberer von OZ
➜ 15.00 Uhr, Schloss, Turmschreiber
Faschingslesung
➜ 18.30 – 21.05 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Zauberer von OZ
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, 
Späte Nachbarn
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
 Endstation Sehnsucht
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Salome
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Boney M.
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
 Pagagnini
➜ Löwenbräukeller, Kinderfasching
➜ Backstage, Bobby Long
➜ Ampere, Heavy Trash
➜ Die Anfangs- und Endzeiten vom
Residenztheater, Marstall, Cuvilliestheater und Volkstheater waren bis
Redaktionsschluss nicht verfügbar.
Wir bitten Sie, diese der Tagespresse
zu entnehmen. 
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39TAXIKURIER
Liebe Leserinnen und Leser,
wenn es stimmt, dass der Fasching immer dann besonders intensiv gefeiert wird,
wenn es der Bevölkerung nicht so gut geht, dann werden wir in München eine
eher durchschnittliche Narrenzeit erleben. Denn München ist immer noch die
„Oase der Seligkeit“ und wurde von der Krise bisher nur gestreift.
Im Namen der Redaktion bedanke ich mich für Ihre Reaktionen und Impulse und
appelliere an Sie, weiterhin Ideen, Anregungen, Lob und Tadel zu äußern. 
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien schöne Feiertage und ein erfolgreiches
Jahr 2010. 
Paul Rusch, Objektleiter
Die Februar – Ausgabe des TAXIKURIER erscheint am 29. Januar 2010.
➜ Fasching
Wo und wann gefeiert wird
➜ Kunstpark Mitte
Immer mehr Clubs in der Innenstadt
➜ Weißwürste für alle Taxler
Gutschein-Aktion von vincenz murr 
Vorschau Februar 2010
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Georg Hoffmann (GH), Manfred Kraus (MK), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Christine Reindl (CR), 
Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), 
Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
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Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
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Druck: Peradruck GmbH
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dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
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Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
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