Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Oktober 2009

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2009. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.

44 von 44 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.

Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →

Seite 1

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Oktober 2009
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
WIESN
TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ Alle Taxler-Infos 
➜ Gemeinsamkeit macht stark
Strategien gegen Wiesn-Abstauber und Fahrgast-Diebe
➜ Wohin vor, nach und statt der Wiesn
Gastro- und Feiertipps
➜ Taxameter des Monats
Taxlers Lieblings-Wiesngäste

Seite 2

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Eine Limousine muss sich an den Ansprüchen Ihrer Kunden messen lassen – und an Ihren eigenen. 
Dazu zählen höchster Komfort, ein exklusiver Auftritt und zuverlässige Sicherheit. Wirtschaftliche 
Effi zienz inklusive. Gehen Sie deshalb keine Kompromisse ein: Mit der Audi A6
1) oder der Audi A8 2) 
Limousine entscheiden Sie sich für ein großzügiges Raumangebot und effi ziente Motorentechnologie, 
für ausdrucksstarkes Design, hervorragende Fahrstabilität und -dynamik. Gute Gründe, weshalb 
der Audi A6 und der Audi A8 Deutschlands beliebteste Chefautos in den Kategorien obere Mittelklasse und Luxusklasse sind. 3) Überzeugen Sie sich persönlich – bei Ihrem Audi Partner.
1) Kraftstoff verbrauch in l/100 km: kombiniert 6,3–10,9; CO 2-Emission in g/km: kombiniert 166–259
2) Kraftstoff verbrauch in l/100 km: kombiniert 8,3–14,7; CO 2-Emission in g/km: kombiniert 199–350
3) Führungskräfte-Umfrage des Wirtschaftsmagazins Impulse
Gönnen Sie Ihren Fahrgästen
Deutschlands beliebteste Chefautos.

Seite 3

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

3TAXIKURIER
Inhalt
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
NACH DEM ROMAN ”BEN HUR – A TALE OF THE CHRIST“ VON LEW WALLACE
WORLD TOUR
TICKETS UND VIDEO
www.BENHURLIVE.de
EINE FRANZ ABRAHAM PRODUK TION
GESCHICHTE HAUTNAH ERLEBEN
DAS LEGENDÄRE WAGENRENNEN
GLADIATORENKÄMPFE UND GALEERENSCHLACHTEN
EINE DRAMATISCHE LIEBE UND DIE FRIEDENSBOTSCHAFT JESU
MUSIK STEWART COPELAND
BEN BECKER
ERZÄHLT
01805 570 200
FR. 15.30 / 20.30 · SA. 15.00 / 20.00
FR 30./SA 31. OKT
OLYMPIAHALLE
14C/Min. a. d. dt. Festnetz., Mobilfunkpr. k. abweichen
Editorial | Basisdemokratie 4
Wichtige Information | Taxi-Treff bei Auto Much in Tölz 5
Zum Titelbild | 5
Spruch des Monats | 5
Die Genossenschaft | Eine Fülle von Informationen 6
Der Aufsichtsrat berichtet | 9
Der Landesverband | 10
Wiesn 2009 | Alle Infos 11
Vor, nach und statt der Wiesn | Gastro- und Feiertipps 13
Wiesn-ABC | Von Augustiner bis Zuverlässigkeit 14
Gemeinsamkeit macht stark | Taxlers Feinde auf der Wiesn 16
Boxenstopp | Bairisch ist Spitze 17
Bayerische Gastlichkeit | Gespräch mit Sepp Krätz 18
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 19
Baustellenbericht Herbst | Leichte Entspannung 20
München Splitter | 22
Messe München | Das Oktober-Programm 22
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 23
Leserbriefe/Forum | 23
Essen auf Rädern | Bratwurstherzl 24
Rose des Monats | Die Abendzeitung 25
Zitrone des Monats | Thomas Jürgensen, Taxi 2036 25
Taxlers Service | Nummern für alle Fälle 25
Anno dazumal | Teil 2 der Taxler-Historie 26
Taxi-Check München | Brotzeit im Biergarten 28
Die fünf Weisheiten des Monats | 29
Witz des Monats | 29
Motiv des Monats | 29
Die versteckten Schätze Münchens | Imker Fritz Stehlik 30
Geschichte und G’schichten | Taxi-Rüpel und Verkehrs-Lümmel 32
Der Blick zurück | Der Oktober vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 34
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 34
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 35
Kurze Frage – Klare Antwort | Bus-Spuren 35
Schrottis Fiaker ABC | Das „O“ wie Oktoberfest 36
Taxameter des Monats | Wiesn-Fahrgäste 37
Top-Termine Oktober 2009 | Hier glüht der Taxameter 38
Vorschau November 2009 | 42
Impressum | 42

Seite 4

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

4 TAXIKURIER
Eine Verlegung des Taxistandplatzes von
der Wurzer- in die Maximilianstraße
kommt nicht in Frage: Der Bezirksausschuss Altstadt-Lehel, der dies angeregt
hatte, bekam vom Kreisverwaltungsreferat eine ablehnende Antwort. Man müsse
sonst mit Behinderungen der Tram in der
Maximilianstraße und obendrein mit Beschwerden von Ladeninhabern rechnen,
begründete die Behörde die Absage. 
Süddeutsche Zeitung, 11. August 2009
Diese kleine Notiz aus der Süddeutschen
Zeitung vom 11. August fand kaum Beachtung, zeigt aber eine Entwicklung auf,
die nicht zu unterschätzen ist. Es geht um
den Einfluss und die Folgen von Gremien, denen Macht zugewachsen ist, gemeint sind manche Bezirksausschüsse
oder auch Stadtteilparlamente.
Auswüchse dieser Basisdemokratie, deren
Ursache in der 68er-Bewegung zu suchen
ist, sind wirklichkeitsfremde Beschlüsse
und Bocksprünge mit gravierenden Auswirkungen des „Sankt Florian Prinzips“ .
Häufig genügt der Wechsel in der politischen Zusammensetzung nach Kommunalwahlen, wie wir im BA-Feldmoching
erleben mussten. Der am S-Bahnhof Fasanerie bereits von allen Fachgremien wie
KVR und Polizei beschlossene Taxistand
wurde nach der Kommunalwahl, die neue
Mehrheitsverhältnisse und daraus folgend
einen neuen BA-Vorsitzenden brachte,
bekämpft. Auf Grund des politischen
Wechsels war eine Taxiversorgung der 
S-Bahnstation plötzlich nicht mehr nötig.
Ähnlich erschien die Situation am Karl-
Preis-Platz. Dort wurde anstatt der Bushaltestelle und des Taxistandplatzes eine
Grünfläche von der Größe einer Blumenkiste unter erheblichen Kosten eingerichtet. Der Taxistand sollte in die Claudius-
Keller, weit ab vom Schuss verlegt
werden – nach dem Willen des BA-
Ramersdorf. Erst als wir auf den Taxistand verzichteten, wurde uns ein etwas
besserer Standort in der Melusinenstraße
angeboten.
Den Vogel schoss der Vorsitzende des BA-
Stadtmitte ab. Er kümmerte sich intensiv
um die Standplätze im Zentrum und forderte die Verlegung des Nachrückplatzes
beim Hotel Vierjahreszeiten aus der Wurzer- in die Maximilianstraße um Anliegerparkplätze zu schaffen. Dieser Unsinn
kann nicht begründet werden. Zum Glück
zeigte das KVR als Fachbehörde Rück -
grat, bremste den SPD-Mann aus und
lehnte den Antrag ab.
Wir wissen, keiner will einen Taxistand,
aber fast jeder braucht ein Taxi.
Bezirksausschüsse werden parteipolitisch
besetzt und werden häufig verleitet, in
Fragen des täglichen Lebens parteipolitisch zu entscheiden. Bei der lausigen
Wahlbeteiligung kümmert sich kaum ein
Wähler um die Besetzung dieser 4. politischen Liga der Parteipolitik, somit liegt
die Ursache von Fehlentscheidungen bei
uns als Wähler oder noch schlimmer als
Nichtwähler, und zwar in allen Bereichen
die politischen Entscheidungen unter -
liegen.
Ich muss Sie auffordern, am 27. September zur Wahl zu gehen. Wer nicht handelt, wird behandelt und zwar nach dem
Willen der Bürger die zur Wahl gehen.
Gerade wir als Selbständige müssen uns
genau überlegen unter welcher politischen Konstellation wir eine Chance zum
Überleben haben.
Zur Bundestagswahl stehen drei Kandidaten, die sich während ihrer Laufbahn in
München um das Taxigewerbe bemühten:
➜ Dr. Hans-Peter Uhl, war Chef des
KVR.
➜ Herbert Frankenhauser, war als Vorsitzender der Taxikommission lange
Jahre Ansprechpartner für uns.
➜ Dr. Peter Gauweiler, setzte mit großem Erfolg das derzeitige PBefG um
und stärkte die Position des Münchner Taxigewerbes.
Schaugn mer moi, dann segn mer’s scho.
Einfach wird’s sicher nicht.
Ihr
Hans Meißner
Editorial
Basisdemokratie
Kompetente Mobilitäts -Lösungen
www.taxirent.de
TRP
TAXI-RENT-PARTNER
TAXI-ERSATZFAHRZEUGE
TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im
Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice.
bundesweit 
24 Std. Service -Telefon
0180 
222 1 222
STATION MÜNCHEN
bei
J.A.H.U.GMBH
Ehrwalder Str. 89 · 81377 München

Seite 5

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

5TAXIKURIER 5TAXIKURIER
Taxi-Treff 
bei Auto-Much
Wichtige Information
Schon zum vierten Mal lädt Michael Much zum Taxi-Treff
nach Bad Tölz ein. Der Termin am Samstag nach der Wiesn
hat sich in den ungeraden Jahren als Pflichttermin für die
Taxibranche etabliert.
Samstag, 10. Oktober 2009, ab 10 Uhr
Gewerbering 18, Bad Tölz
Es werden Kunden und Gäste aus ganz Deutschland
erwartet. Viele Aussteller (u.a. Hale, Signal Iduna, Skoda,
TRP, Toyota, Volkswagen, Mercedes Benz) garantieren
neben den Überraschungen des Michael Much einen
informativen Tag. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung ist die Premiere des Mercedes 212er Kombi.
Wie immer ist die Verpflegung für alle Taxler frei!
®
Mehr Sicherheit beim Abrechnen – 
alles aus einer Hand, alles in einem 
Vertrag, zu günstigen Konditionen! 
Finanzamtkonforme Quittungen.
 wellPay – 
Taxi-Terminal vom Marktführer, 
mit spezieller Software
Die All-in-One-Lösung lässt keine 
Wünsche offen. Wir beraten Sie gern.
ICP GmbH, Hofmannstraße 54, 81379 München 
T el.: 089 / 748 34-8000, Fax: 089 / 748 34-8090 
contact@wellcom.de, www.cash-processing.de
Wir beraten Sie gerne.
Zum Titelbild
Die Wiesn ist nach wie vor – egal wie man zu ihr steht –
ein Highlight im Taxi-Jahr. So beschäftigt sich die
Oktober-Ausgabe jedes Jahr intensiv mit dem größten
Volksfest der Welt. Natürlich soll das Wiesn-Titelbild
immer eine besondere Einstimmung mit Taxi-Affinität
auslösen. Der entscheidende Kick für diese Ausgabe war
das „Hosenträger-X“ . Die richtige Wirkung erhält das 
Motiv natürlich nur mit einem gestandenen Mannsbild im
richtigen G’wand. Hierfür danken wir Max Herzinger und
unserem langjährigen Wiesn-Partner „Loden Frey“ . (PR)
Spruch des Monats
„Prioritäten setzen heißt auswählen, was liegen bleiben soll.“
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)

Seite 6

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

6 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Das Geschäft läuft super …
… über Datenfunk. Die Auftragszahlen für
Juli, den ersten Monat der vollautomatischen Vermittlung, brachte ein Plus von
7.150 Aufträgen, oder 5,2 %. Mit 144.673
Fahrten war der Juli der stärkste Monat
des Jahres 2009.
Für die ersten sieben Monate erreichten
wir einen Zuwachs von 1,6 % gegenüber
dem Jahr 2008, das bereits 3,2 % mehr
Fahraufträge als 2007 brachte.
Viele werden ungläubig den Kopf schütteln und im Vergleich mit ihren Umsätzen
zu einem weniger erfreulichen Schluss
kommen, was natürlich richtig ist. 
Ursache für die äußerst positive Entwick -
lung unserer Vermittlungszentrale ist der
Fortschritt durch den Datenfunk. Das
Vermittlungsergebnis übertrifft alle Erwartungen. 98 % der Aufträge wurden
über die Vollautomatik vergeben.
Trotz insgesamt rückläufiger Auftragszahlen steigert die Taxi-München eG ihre
Marktstellung. Es zeigte sich, dass
➜ Wartezeiten bei der Auftragsannahme
kaum mehr auftraten, da alle Mitarbeiter Kundengespräche annehmen.
➜ Engpässe der Auftragsvergabe durch
langwierige, teilweise mangelhafte
Sprechkommunikation ganz entfallen.
➜ Eine Begrenzung der Vorbestellungen
entfällt. Wir können unbegrenzt Aufträge in Sekundenschnelle vermitteln.
➜ Rückfragen bei Übermittlungsmängel
durch exakte Displayeingaben entfallen und dadurch die Auftragsannahme gestärkt wird.
Die Akzeptanz zum Einbau des Datenfunks ist weit größer als erwartet. Anfang
September waren bereits 2.200 Geräte
verbaut und weitere 200 bestellt. Neben
der optimalen Funktion sind sicher der
attraktive Preis und die sehr geringen
Vermittlungskosten Grund für diesen
Erfolg.
Seit Juni stehen häufig Kollegen auf der
Matte, die ungehalten sind, weil es auf
Grund der starken Nachfrage zu Wartezeiten bei der Auslieferung der Geräte
und den Schulungsterminen kommt. Besonders bösartig sind diejenigen, die noch
vor kurzer Zeit süffisant und überheblich
erklärten, dass unser Zeug sowieso nie
funktionieren wird und wir kräftig auf
den Bauch fallen werden. Im Märchenwald der Isarstadt wurde erzählt, unser
Softwarehaus wäre pleite, oder auch der
Lieferant Hewlett-Packard sei in Insolvenz.
Fakt ist, dass wir allen Interessenten fast
eineinhalb Jahre Zeit gaben, sich der
neuen Technik zu bedienen.
Fakt ist, dass wir durch Eigeninitiative
und Mut, ohne auf fette Gewinne zu
schielen, preiswertestes Equipment anbieten, das den Markt revolutioniert.
Fakt ist, dass wir durch eine sehr mitgliederfreundliche Finanzierung den wirtschaftlichen Gegebenheiten aller Kollegen
entgegenkommen.
Besonders freut uns, dass in großem Umfang Teilnehmer einer kleinen und nicht
sehr preiswerten Auftragsvermittlung
auch auf unsere Technik setzen.
Wer will schon zu spät kommen, so dass
ihn das Leben bestraft. (HM)
Schwarzfahren …
… und Schwarzfahren ist nicht dasselbe.
Sollten Sie zukünftig in der Eisenbahn
ohne gültigen Fahrausweis angetroffen
werden, müssen Sie mit einem Gefängnis -
aufenthalt rechnen, so berichteten in der
30. KW 2009 Presse und Fernsehen.
Etwas ganz anderes ist es, wenn ein Fahrgast einen Taxifahrer prellt und abhaut. 
Nachstehenden Bescheid erhielt der Kollege Yusuf U. auf eine Anzeige wegen Betruges. Lassen Sie sich aber nicht demoralisieren. Verlangen Sie Vorkasse oder
lassen Sie sich zumindest Geld zeigen.
Schreiben der Staatsanwaltschaft II in
München an o.g. Kollegen:
Ermittlungsverfahren wegen Betruges
Sehr geehrter Herr U.,
in dem o. g. Verfahren habe ich mit Verfügung vom 14.07.2009 folgende Entscheidung getroffen:
Das Ermittlungsverfahren wird gemäß
§ 170 Abs. 2 StPO eingestellt.
Gründe: Dem Beschuldigten lag zur Last,
am 17.01.2009 gegen 03.30 Uhr mit dem
Taxi des Yusuf U. von der Friedenstraße 10
in München nach Vaterstetten/Baldham
gefahren zu sein, wobei er dem Taxifahrer Yusuf U. seine Zahlungsfähigkeit und
Willigkeit vorspiegelte, damit dieser sich
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier oder 
15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum
bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkausbildung
Termin: Donnerstag, 15. Oktober 2009
13.00 – 17.00 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
Oktober 2009
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 6/2009 vom 13.10.09 bis 10.11.09
Kurs 7/2009 vom 17.11.09 bis 15.12.09

Seite 7

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Die Genossenschaft
bereit erklärte, die Fahrt zu unternehmen,
wobei der Angeschuldigte jedoch von
Anfang an beabsichtigt hatte, das entsprechende Entgelt nicht zu entrichten.
Ein Tatnachweis kann nicht geführt 
werden.
Der Beschuldigte hat angegeben, dass er
irrigerweise davon ausgegangen sei, noch
genug Geld für den Fahrpreis zu haben.
Erst während der Fahrt sei ihm aufgefallen, dass er nicht genügend Geld bei sich
hatte. Aufgrund einer Kurzschlusshandlung habe er daraufhin den Fahrer gebeten anzuhalten und sei davongelaufen.
Die Einlassung des Beschuldigten kann
nicht widerlegt werden.
Das Verhalten des Angeschuldigten erfüllt
nicht den Tatbestand des Betrugs. Für
einen Betrug ist erforderlich, dass die
Leistungsfähigkeit vorgespiegelt wird. Bei
Fahrtantritt ging der Angeschuldigte jedoch davon aus, über das nötige Bargeld
zu verfügen. Als der Angeschuldigte jedoch merkte, dass sein Geld nicht reichen
würde, bat er den Fahrer anzuhalten. Damit hat der Angeschuldigte in dem Zeitpunkt, in dem er Kenntnis von seinen
fehlenden Barmitteln hatte, sein Leistungsfähigkeit nicht weiter vorgespiegelt, sondern die Fahrt abgebrochen.
Das Wegrennen, um der entstandenen
zivilrechtlichen Forderung zu entgehen,
erfüllt für sich keinen Straftatbestand.
Da dem Beschuldigten also nach seiner
nicht widerlegbaren Einlassung die Täuschungsabsicht bei Fahrtantritt nicht
nachgewiesen werden kann, war das
Verfahren einzustellen. 
Etwaige zivilrechtliche Ansprüche werden
durch diese Entscheidung nicht berührt.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Staatsanwältin
Wissen bringt Geld
Am Mittwoch, den 26. August bestellt der
Bayerische Rundfunk ein Taxi zum Eingang Marsstraße mit dem Zusatz „Reinkommen“ .
Der Auftrag wurde über Datenfunk an
einen alleinfahrenden Neuunternehmer
vermittelt, der sofort anfuhr und sich
meldete.
Man bat ihn im ersten Stock einen Fahrtauftragschein abzuholen. Bei dieser Gelegenheit wurde der Fahrer informiert, dass
der Fahrgast am Eingang in der Arnulfstraße abzuholen ist. Der Kollege fuhr in
die Arnulfstraße und meldete sich am
Empfang. Nachdem der Fahrgast nicht da
war, wurde der Fahrer nach dem Namen
gefragt, den er nicht wusste, obwohl er
den Auftragsschein mit dem Namen in
Händen hielt.
Nun war der Neuunternehmer mit seinen
Nerven am Ende und wurde unhöflich. Er
verließ das Rundfunkgebäude, trug 3,90
Euro in den Fahrtauftragschein ein und
steigerte seine Wut soweit, dass er das
Ticket zerriss.
Als er gerade wegfahren wollte, kam der
Fahrgast, entschuldigte sich für die Verspätung und wollte zum Rotkreuzplatz.
Der Mann bekam den Rest des Unmutes
übergebraten.
Die Dame von der Rezeption des BR bat
uns den Fahrer zu ermahnen etwas höflicher zu sein. Nachdem der Auftrag nicht
älter als 6 Tage war, konnten wir bei
Überprüfung des Fahrprofils feststellen,
dass der Fahrer während der Fahrt den
Taxameter nicht angeschaltet hatte.
Per Datenfunk luden wir den Kollegen
vor, der auch umgehend erschien. Er
schildert uns den Vorgang wie vorstehend
beschrieben und entschuldigte sein Ausrasten mit dem Zeit- und Einnahme -
verlust.
Der Verfasser klärte den vom Schicksal
gebeutelten Fahrer auf, dass er am Elend,
das im widerfuhr, selbst Schuld war und
Geld verschenkte. Der Fahrer war berechtigt, nachdem er sich an der Bestelladresse gemeldet hatte, den Taxameter einzuschalten. Die Fahrt zur Arnulfstraße und
die anschließende Wartezeit wären damit
bezahlt worden.
Nachdem der Kollege in seinem Wutanfall den Auftragsschein zerrissen hatte
konnte er den Fahrpreis nicht mehr in
Rechnung stellen, so dass er voller Wut
den Fahrgast ohne Taxameter nach Neuhausen fuhr.
Fazit: Mangels Durchblick hatten wir die
Beschwerde zu bearbeiten, der BR als guter Kunde wurde verärgert und der Ruf
aller Münchner Taxler erlitt Schaden. Die
Tatsache, dass sich der Rundfunk die
Fahrtkosten sparte hilft keinem, am wenigsten dem jungen Unternehmer, der
dem gesamten Gewerbe und sich schadete. (HM)
TAXI-MÜNCHEN eG – Schriftzug
Im Zuge von Reparaturmaßnahmen am
Schriftzug der TAXI-MÜNCHEN eG wurden die 54 herkömmlichen Leuchtstoffröhren gegen moderne LED-Leuchtmittel
ersetzt. Dadurch werden 80% der Stromkosten eingespart und 4 Tonnen CO
2-
Ausstoß im Jahr vermieden. Mit erheblich
geringeren Wartungskosten und einer
dreimal längeren Lebensdauer wird sich
die neue Leuchttechnik schnell amortisieren. Die teure Leuchtreklame ist kein
Selbstzweck. Wir müssen jede Gelegenheit wahrnehmen, um für das Münchner
Taxigewerbe und damit auch für Sie zu
werben. (FK)
7TAXIKURIER
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
Telefon: 0 81 41-5 09 24 08-0
Dienstleister rund ums Fahrzeug
• Zulassungsservice
(An- Um- und Abmeldungen)
• KFZ Kennzeichen
• Schadensmanagement
• Flottenmanagement
info@german-car-logistic.de

Seite 8

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

8 TAXIKURIER
Verordnung einer Krankenfahrt 
(VEK)
Es ist uns gelungen, neben Dialyse- und
Bestrahlungsfahrten auch Krankenfahrten
in größerem Umfang zu vermitteln. Dabei
wird häufig durch den ausstellenden Arzt
die Hin- und Rückfahrt auf dem gleichen
Auftragsschein verordnet. Diesen VEK-
Schein erhält der Fahrer, der die Rück -
fahrt des Patienten durchführt. Damit
nun beide Fahrten mit der Krankenkasse
abgerechnet werden können, benötigen
wir trotz Meldung des Fahrpreises unbedingt den Original-Auftragsschein der
Rückfahrt.
Aus unerfindlichen Gründen werden
VEK-Scheine ab und an bei uns nicht abgegeben. Leidtragend ist dabei nicht nur
der Schlamper, der den Schein behält
oder selbst abrechnet, sondern auch der
Kollege, der die Hinfahrt durchführte und
bei uns den Fahrpreis meldete, da wir der
Krankenkasse so keine Rechnung stellen
können.
Wir sehen uns gezwungen, diese Kollegen
im Wiederholungsfall von fahrpreispflichtigen Aufträgen auszuschließen, da
diese offenbar nicht in der Lage sind, eine
ordnungsgemäße Abrechung zu gewähren. Wir bitten dies zu beachten. Eine
weitere Warnung erfolgt nicht. (HM)
Straßenbenennung
Sigi-Sommer-Platz
Platz an der Einmündung der Dietramszeller Straße/Bruderhofstraße in die
Schäftlarnstraße.
Standplatz-News
Verlegung Parzivalplatz:
Wegen Fertigstellung der Randbebauungen
in der Parzivalstraße, wird der Taxistand
Parzivalplatz zwischen dem 27. August
und dem 30. September 2009 für 5 Wochen auf die südliche Straßenseite verlegt.
Verlegung Schloss Nymphenburg:
Da der ursprüngliche Taxistand zukünftig
als Haltestelle für Busse der Stadtrundfahrten genutzt wird, muss der Taxistand
um 30m nach Osten verschoben werden.
Die Beschilderung soll zeitnah folgen.
Verlängerung Carl-Wery:
Auf Antrag der TAXI-MÜNCHEN eG
wurde der Carl-Wery-Stand an seinem
nördlichen Ende um 10 m bis zum Beleuchtungsmast Nr. 42 verlängert. Die
Parkstreifenmarkierung wird entsprechend verkürzt.
Verlegung Deutsches Theater:
Zwischen dem 01. September und dem
30. November 2009 wird der Standplatz
Deutsches Theater in der Schwanthalerstrasse wegen Baumaßnahmen von der
Hausnummer 15 zu den Hausnummern 5
und 7 auf der gleichen Straßenseite in
Richtung Sonnenstraße vorverlegt.
Verlegung Reitschule:
Wegen Baumaßnahmen wird der Taxistand
Reitschule für die nächsten 2 Monate um
50 Meter vorverlegt. Der Standplatz beginnt damit an der Kreuzung Königin/
Thieme und endet bei der Einfahrt vor der
Rufsäule auf der östlichen Straßenseite der
Königinstraße in Fahrtrichtung Norden. (FK)
Wir trauern um Petra Schüller 
26.09.1963 bis 17.08.2009
Frau Petra Schüller, die am 17. August
1981 als Angestellte in die Dienste der
damaligen „AUTORUF eG“ eintrat, ist am
17. August 2009 im Alter von nur 45
Jahren nach schwerer Krankheit, aber
dennoch unerwartet verstorben.
Frau Schüller war auf den Tag genau 28
Jahre in unserer Zentrale äußerst zuverlässig tätig und zeichnete sich durch ihr
überaus freundliches und kompetentes
Auftreten aus. Sie wurde zu einer Stütze
unserer Zentrale.
Trotz der seit Jahren andauernden schweren Krankheit arbeitete Frau Schüller bis
Juni letzten Jahres tapfer und zuverlässig.
Sie kämpfte bis zuletzt und erduldete die
Leiden ihrer Behandlung in der Hoffnung
auf Besserung beziehungsweise Heilung –
was ihr leider nicht vergönnt war!
Wir trauern aus tiefstem Herzen und werden ihr dankbar ein ehrendes Gedenken
bewahren! (AH)
Warnung und Bitte zur 
Mitfahndung „Taxi 1464“
Mit dem Taxi 1464, M-YH 8061,
Mercedes 124 Kombi, befördert der frühere Unternehmer vorwiegend nachts Fahrgäste. Die Taxigenehmigung ist seit März
2006 ungültig. Das Taxi ist nach wie vor
vollständig ausgerüstet.
Sollten Sie beobachten, dass das Taxi bereitgehalten wird oder Fahrgäste aufnimmt, rufen Sie die Zentrale auf K4, um
die Streife zu verständigen.
Sollten Sie selbst die Polizei verständigen,
weisen Sie darauf hin, dass keine Genehmigung vorliegt. (HM)
Die Genossenschaft
8/1,$/01/ 00$  7  9,"'$, 7 $*
  
 
 7  5
  
 
 
 "',$** $/3("$
$. / 12/ **$/
 !/() 1$
$1/($!$$. / 12/
,0.$)1(-, **$/
 !/() 1$
*$)1/()
( &,-0$
$'*$/ 20*$0$,
  
/$+0$,$/3("$
20.2%%$/3("$
*(+ $/3("$
,* 00$/$01
 11$/($$01
$,$/ 1-/$01
"'$(!$,$/,$2$/2,&
"'$(!$,/$. / 12/
,% ** ,01 ,#0$162,&
.$,&*$/$(
 ")($/$/$(
-*($,$0"'("'12,&
-*($,$0"'/(%12,&
$*&$,  $(%$,
$/3("$
.2/3$/+$00$,
$(%$,$(,* &$/2,&
2%!$/$(12,&
%*$&$
-1-/480"'$
-1-/.%*$&$
21 "'1$,
-01$,3-/ ,0"'* &
-* 2,# /(,&0$/3("$
!0"'*$..#($,01
München GmbHMEISTERBETRIEB
www.kfz-klinik-muenchen.de

Seite 9

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Die Genossenschaft
9TAXIKURIER
Der Aufsichtsrat berichtet
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Seltene Tugend: Fasse Dich kurz
Oscar Wilde (berühmter englischsprachiger Schriftsteller) war ein amüsanter, geistreicher Plauderer. Er hatte nur
einen Fehler, er fand nie ein Ende. Als
er zum ersten Mal nach Paris fuhr, um
im dortigen „Club der Humoristen“ (so
was gab’s) einen Vortrag zu halten,
kündigte ihn der Vorsitzende – wie
anders als humorvoll! – mit folgenden
Worten an: „Mesdames et Messieurs,
isch àbe das große Vergnügen, Ihnen
Monsieur Oscar Wilde vorzustellen,
unseren Redner für heute Abend –
und, wie isch annehme, für die ganze
Nacht …“
Ich möchte es heute nicht wie Oscar
Wilde halten und Ihnen eine lange -
Geschichte um „Nichts“ erzählen. Im
Gegenteil, da es nichts aus dem Aufsichtsrat zu berichten gibt – denn urlaubsbedingt gab es keine Sitzung –
fass’ ich mich heute kurz.
Einzig das Wiesen-Thema möchte ich
unter einem Aspekt aufgreifen. Wie jedes Jahr, hat uns das KVR auch dieses
Mal auf die problematische Situation
am Standplatz Brausebad hingewiesen.
Immer wieder kommt es vor, dass Kollegen die dortige Lieferanten- und
Krankenwageneinfahrt versperren. Bitte beachten Sie beim Nachrücken diese
Einfahrt und halten Sie diese frei.
Ich wünsche Ihnen eine unfallfreie
Fahrt und gute Geschäfte.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre
Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
Fahrgast-Warnungen
Fahrgast-Warnung (1)
Wir bitten alle Kollegen, denen als Fahrziel die Johann-Clanze-Straße 41 beim
Getränkemarkt oder Schleißheimerstr. in
Höhe der Bertholdstrasse angegeben wird,
um erhöhte Vorsicht. Wiederholt sind
dort Fahrgäste aus dem Fahrzeug gesprungen, ohne den Fahrpreis zu entrichten. Wir empfehlen bei begründetem Verdacht auf Vorkasse zu bestehen.
Fahrgast-Warnung (2)
Ebenfalls Vorsicht geboten ist bei einer
Frau Weißhäupl aus Karlsfeld,
Fritz-Scholl-Straße 2. Die sehr korpulente, etwa 30-jährige Dame bestellt Taxis
auch unter anderen Namen, wie z.B.
„Brunner“ und gibt falsche Rückrufnummern an. Bei oben genannten Start- oder
Zieladresse mit oben beschriebener Dame
ist dringend Vorkasse zu empfehlen. (FK)
Warnung –
Planegger Straße 129
Diese Adresse müssen Sie sich unbedingt
einprägen. Zu diesem Haus werden unter
den Namen „Petermann, Mettbach oder
Weiß“ Taxis bestellt, deren Fahrer dann
mit EC-Karte bezahlt werden. In allen
Fällen erfolgt keine Zahlung durch die
Bank. Die Bestellerin ist eine äußerst
korpulente Südländerin mit kleinen Kindern. Bestehen Sie, wenn sich die Fahrt
nicht vermeiden lässt, falls die Frau
schon im Auto sitzt, auf Vorkasse. Über
die Zentrale werden Aufträge der Dame
gesperrt. (HM)
Warnung vor einem 
Trickbetrüger
In der Waldmeisterstraße in der Lerchenau treibt ein Trickbetrüger sein Unwesen: Seit mehreren Jahren fährt ein ca.
25-jähriger korpulenter Fahrgast mit 3-
Tage-Bart, meist nach Discotheken-Besuchen aus dem Bereich Kunstpark Ost oder
Maximiliansplatz, in die Waldmeisterstraße 57. Dort angekommen, stellt er fest,
dass er zuwenig Geld und das fehlende
Geld aus dem Haus holt. Neben der
Haustüre gibt es eine Durchgangstüre
zum Garten durch die der Fahrgast verschwindet. Die in der Waldmeisterstraße
57 wohnende Familie kennt diese Vorfälle, jedes Mal wird sie aus dem Bett geholt. Aufgrund der guten Ortskenntnisse
ist daraus zu schließen, dass der Täter in
der näheren Umgebung wohnt.
Nach einjähriger Pause kam es am 
16. August wieder zu einem Trickbetrug.
Die Polizei hat die Ermittlungen wieder
aufgenommen.
Wir bitten alle Kolleginnen oder Kollegen, die an dieser Adresse bereits ähnliche Erfahrungen machten sich unter
2161-396 bei Herrn Kroker, Taxi-München eG, zu melden. Sollten Sie einen
verdächtigen Fahrgast mit passender Beschreibung und Fahrziel Waldmeisterstr.
57 befördern, veranlassen Sie bitte auf
Funkkanal Funkbetreuung / Funkzentrale, dass die Polizei frühzeitig hinzugezogen werden kann. Die Mitarbeiter der
Zentrale sind informiert. (TK)
Suchmeldung
Welcher Taxifahrer beförderte am
Samstag, den 22. August 2009 gegen
18.00 Uhr eine Dame in den Fußgängerbereich am Platzl und wurde für diese
Gefälligkeit von der Polizei mit einem
Bußgeld belegt. Die Dame möchte für die
Kosten aufkommen. Bitte beim Vorstand
melden. (FK)
Wir trauern um den Kollegen
Manfred Fakler
Taxi 94
Er verstarb am 8. August 2009 
im Alter von 71 Jahren.

Seite 10

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Rechtsprechung
Beschluss des Hamburgisches Oberverwaltungsgerichts vom 23.06.2009 – 
Az.: 3 Bf 62/06.Z– zu §§ 51 Abs. 1 Satz 1,
Abs. 3, 39 Abs. 2 PBefG: 
Der Tarifverordnungsgeber ist nicht
gehalten, zum Zwecke der Taxitariffestsetzung die Einkommenssituation der Taxenunternehmer durch die Einholung eines
Sachverständigengutachtens zu ermitteln!
Ein Hamburger Taxi-Unternehmer begehrte die gerichtliche Feststellung, dass
er nicht verpflichtet sei, die von ihm mit
seinen Taxen durchgeführten Personenbeförderungen nach dem Taxitarif abzurechnen. Hintergrund des Rechtsstreits
ist, dass nach der hamburgischen Taxitarifordnung vom 18. Januar 2000 für den
Verkehr mit Taxen von Unternehmern mit
Betriebssitz in Hamburg, die in § 2 Abs. 2
bis 5 TaxO bestimmten Beförderungs -
entgelte gelten. Alsbald nach dem Inkrafttreten der Taxitarifordnung gab es
Forderungen von Taxenverbänden, die
Beförderungsentgelte zu erhöhen. Andere
Taxi-Unternehmen, die Funkzentralen
angeschlossen waren, lehnten eine Erhöhung dagegen ab. Die Beförderungsentgelte wurden sodann ab 1. November
2004 im Durchschnitt um 3,96 % erhöht. 
Das Verwaltungsgericht Hamburg hat die
Klage, die damit begründet wurde, dass
der Taxitarif nicht den Anforderungen
des § 39 Abs. 2 PBefG genüge, mit Urteil
vom 14. Dezember 2005 abgewiesen: Die
Tariffestsetzung erfordere eine aktuelle
und eine prognostische Gesamtwirtschaftlichkeitsbetrachtung aller betroffenen Unternehmer durch die Behörde. Die
Wirtschaftlichkeit der Tarife sei dabei
nach ihrer Gesamtheit und nicht isoliert
für die einzelnen Tarifkomponenten zu
beurteilen. Gerichtlich sei nur zu überprüfen, ob die Genehmigungsbehörde den
für die Festsetzung des konkreten Tarifs
maßgeblichen Sachverhalt zutreffend und
vollständig ermittelt habe und ob die
Prognose über den möglichen Verlauf 
der weiteren Entwicklung der wirtschaftlichen Lage der Taxenunternehmer
erkennbar fehlerhaft sei. Gesetzliche Vorgaben für die Ermittlung der Wirtschaftlichkeit der Tarife gebe es nicht; insbesondere sei die Beklagte nicht verpflichtet
gewesen, ein Sachverständigengutachten
über die Wirtschaftlichkeit der Tarife einzuholen. Nicht entscheidend sei, ob die
festgesetzten Tarife auch für den Kläger
wirtschaftlich seien. 
In dem nun veröffentlichten Beschluss
des OVG Hamburg wurde die Berufung
gegen dieses Urteil nicht zugelassen, weil
das klägerische Begehren jedenfalls nicht
begründet ist. 
BZP AR.Nr. 24/09
Sonderaktion der
Deutschen Telekom
Die Kooperation zwischen dem BZP und
der Deutschen Telekom AG zahlt sich für
das Gewerbe immer stärker aus. Jüngster
Spross ist ein spezielles Angebot für BZP-
Mitglieder, bei der durch die Bündelung
einer Telefon- und Internet-Flatrate mit
einer „Quasi-IT-Versicherung“ z.B. am
Mehrgeräteanschluss 10 Euro monatlich
gespart werden können.
Mit dem Aktionspaket sichern sich die
Unternehmen nicht nur einen Telefonund Breitband-Anschluss inkl. Festnetzund Internet-Flatrate, sondern auch erstklassigen Entstörservice für IT-Hardware
und Netzleistungen.
Business Complete ist die Doppelflatrate
für Festnetz und Internet zu günstigen
Fixpreisen. Die „Quasi-IT-Versicherung“
nennt sich „Desktop Services Plus“ . Mit
diesem günstigen Angebot wird Ihre IT
im Schadensfall innerhalb 24 Stunden
wieder zum Laufen gebracht inkl. eines
ggf. erforderlichen Hardwaretausches –
und das ohne weitere Zusatzkosten. Sie
haben die Wahl, ob Sie „Desktop Services
Plus“ für Ihre eigene Hardware nutzen
oder zu einem kostengünstigen monatlichen Festpreis neue Geräte leasen
möchten.
Viele Konstellationen sind hier möglich.
Die Taxi-Spezialisten der Deutschen Telekom AG beraten Sie gerne, um das für Sie
individuell beste Aktionspaket zu finden.
Nutzen Sie die kostenlose und unverbindliche Beratungsmöglichkeit, um von diesem Angebot bestmöglich zu profitieren. 
Weitere Informationen und die Kontaktdaten entnehmen Sie der speziell für diese Aktion für BZP-Mitglieder erstellten
Internetseite, von der Sie auch direkt per
E-Mail anfragen können: 
www.telekom.de/gk/taxiverband
Einen direkten Link dorthin finden Sie
auch auf der BZP-Webseite. 
BZP AR.Nr. 25/09
Der Landesverband
10 TAXIKURIER
GUTSCHEIN
1 Tüte gebr. Mandeln
100 g zum Vorzugspreis
von € 2,–
Ê
Einlösbar am
1. Mandelstand rechts,
Eingang Esperanto-Platz

Seite 11

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

11TAXIKURIER
Titelthema
Wiesn 2009 – Alle Infos!
Wirtschaftsfaktor Wiesn
Nach Berechnungen des Tourismusamtes
beträgt der Wirtschaftswert des Oktoberfestes 830 Millionen Euro, hiervon geben
die Besucher 324 Millionen Euro direkt
auf dem Oktoberfest aus. 
205 Millionen Euro Umsatz setzen sich
zusammen aus Einkäufen, Verpflegung
und Taxifahrten. Weitere 301 Millionen
betragen die Übernachtungskosten auswärtiger Festbesucher, von denen 65%
kommerzielle Unterkünfte wählen und
nur 35% privat nächtigen.
Einmal Wiesn – immer Wiesn
Nur etwa ein Fünftel der Besucher sind
zum ersten Mal auf der Wiesn, knappe
80% sind Stammgäste, die jedes Jahr
wiederkommen. Unter den 6 Millionen
Besuchern sind 3,6 Millionen (60%!)
Münchner, die meisten hiervon sind
Stammgäste. Weitere 12 % der Gäste
kommen aus dem übrigen Bayern, und
nochmal 9% aus dem Rest der Bundes -
republik.
Aus dem Ausland kommen nur 19% der
Festbesucher, wobei hier Italien mit 17 %
und die USA mit 14% die Nase vorne haben. Erstaunlich ist jedoch, dass mehr
Australier als Österreicher auf der Wiesn
anzutreffen sind.
Verkehrsmittel zur Wiesn
Erfahrungsgemäß stellt der öffentliche
Nahverkehr mit U- und S-Bahn, Tram
und Stadtbus die bevorzugten Verkehrsmittel um auf den Festplatz zu kommen,
70% aller Besucher aus München und
Umgebung nehmen sie in Anspruch. 
Erstaunlicherweise kommen trotz der 
großen Parkplatznot immer noch 16%
der Festgäste mit dem privaten Pkw zum
Oktoberfest, obwohl dies schon allein
wegen der 0,5-Promille-Grenze nicht zu
empfehlen ist.
Arbeitsplatz Wiesn
Während des Festes finden auf der Wiesn
12.000 Menschen Arbeit, 8.000 davon in
einem festen Arbeitsverhältnis und 4.000
als wechselnde Beschäftigte. 
Auch im Taxigewerbe hinterlässt das
Oktoberfest seine Spuren: Jeder, der
irgendwo noch einen gültigen Personenbeförderungsschein besitzt, klemmt sich
zur Wiesn wiedermal mit blinkenden Dollarzeichen in den Augenwinkeln hinters
Steuer und will kräftig absahnen. Die
Spuren und Schäden baden dann alle ordentlichen Taxifahrer in den darauffolgenden 50 Wochen wieder aus. ➜
München und Oktoberfest – diese beiden
Begriffe sind weltweit fest miteinander
verbunden. Auf die Frage, was fällt Ihnen
zu München ein, antworten 91% mit 
Oktoberfest. Die Wiesn ist mit durchschnittlich 6 Millionen Besuchern das größte
Volksfest der Welt und hat naturgemäß 
immense Auswirkungen auf die kommunale
Wirtschaft und auf das Image der Stadt.
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum
Dr. Hingerle GBR
(seit 1979)
Alle Untersuchungen für
Ersterwerb od. Verlängerung
des Führerscheins für Taxi,
Mietwagen und Omnibus zu
besonders kostengünstigen,
fairen u. freundl. Bedingungen.
Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche
Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen.
Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“
Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.)
info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de
Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366
85551 Kirchheim Fax: 9030224
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM

Seite 12

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Die Wiesn in Zahlen
Theresienwiese: 42 Hektar
Festgelände: 31 Hektar
Bewerber 2009: 1.415 Bewerber
(davon zugelassen: 607 Bewerber)
das sind:
➜ 305 Marktkaufleute
➜ 268 Schausteller
➜ 92 gastronomischer Betriebe 
(davon 34 mit Sitzplätzen)
➜ 14 Großzelte
➜ 20 gastronomische Mittelbetriebe
Arbeitsplätze: 12.000
Gastronomie: 100.000 Sitzplätze
Größtes Zelt: Hofbräu-Zelt (10.000 Plätze)
Kleinster Betrieb: Cafe Schiebl (60 Plätze)
Bierpreis: von 8,10 Euro bis 8,60 Euro 
Besucher: ca. 6 Millionen
Verzehr:
➜ 450.000 Hendl
➜ 55.000 Schweinshaxen
➜ 104 Ochsen
➜ 6,5 Millionen Maß Bier
Höhepunkte der Wiesn 2009
Samstag, 19.09., 10.50 Uhr bis 12.00 Uhr:
➜ Einzug der Festwirte
Sonntag, 20.09. ab 10.00 Uhr:
➜ Trachten- und Schützenzug
Donnerstag, 24.09.,10.00 Uhr, Hippodrom:
➜ Oktoberfest-Gedenkgottesdienst
Sonntag, 27.09., 11.00 Uhr:
➜ Standkonzert der Blaskapellen
Sonntag, 04.10.,12.00 Uhr :
➜ Böllerschießen
Neu auf der Wiesn
Wie jedes Jahr gibt es auch in 2009 wieder jede Menge neue Fahrgeschäfte und
Schausteller auf dem Oktoberfest. Bei den
Fahrgeschäften ist „The Tower“ die große
Attraktion: In 35 Meter Höhe werden 
die Elemente Erde, Feuer und Wasser in
einem Doppelturm mit Gastronomie
spektakulär in Szene gesetzt. Auch die
fliegenden Schaukeln „Flip Fly“ und
„Parkour“ sowie „Techno Power“ und der
„Silberturm“ steigern abermals den
Unterhaltungswert dieses Festes. 
Gastronomisch gibt’s auch was Neues:
In den „Wildstuben“ heißt es täglich 
„Heit gibt’s a Rehragout!“
Wiesn online
Unter der Adresse www.wiesn-tickets.net
kann man ab diesem Jahr Tickets für die
Fahrgeschäfte im Vorverkauf erwerben.
Der Besucher erspart sich dabei lange
Warteschlange an den Kassen der Fahrgeschäfte und steigt entspannt ins Karussell
und los geht die Fahrt.
Taxis rund um die Wiesn
Die Taxistandplätze bleiben rund um das
Festgelände unverändert erhalten. 
Besonderes Augenmerk liegt wieder auf
der Freihaltung der Zufahrt zum Sanitätszentrum im Behördenhof am Brausebadstand.
Die Theresienhöhe ist wieder für den
Individualverkehr gesperrt und nur für
Taxis, Linienbusse und Radfahrer frei.
Das Wenden am alten Messeplatz ist auch
2009 wieder verboten!
Wichtig ist das Freihalten der 
„Anlieferstraße-West“ beim Nachrücken
zum „Brausebad“ , so heißt das ehemalige
„Wannen- und Brausebad“ seit eh und je.
Schließlich gab es dort nicht nur eine,
sondern mehrere Brausen. (TK)
DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN
CAR 2000 Auto-Service GmbH
Frankfurter Ring 137-139
80807 München
Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40
Telefax: +49 (0)89 52 03 30 50
E-Mail: ms@car-2000.com
3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS)
Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fahrlicht-System
Dieselpartikelfilter
Regensensor, Tempomat
Bordcomputer, Klimaautomatik
ab 28.590 Euro
zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung 
sowie Taxipaket.
NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD.
Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 
10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO 2 Emissionen: 215 g/km. 
Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren.
Patecky hilft bei „Wiesn-Unglück“!
Daniel Patecky, der „Auto-Aufbe reiter“ vom Frankfurter Ring, hat während der Wiesn einen 24-Stunden-Notdienst organisiert.
Falls ein Fahrgast in einem Taxi seinen Mageninhalt verliert, reinigt Patecky dies blitzschnell innerhalb kürzester Zeit. 
Unter Telefon: 0177-6 30 74 85 findet man für den unangenehmsten Fall der Fälle Unterstützung.

Seite 13

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Es ist jedes Jahr das gleiche Phänomen:
Vor der Wiesn sagt der Münchner, da geht
er nicht mehr hin. Zu viel Trubel, zu teuer,
zu viele Fremde. Außerdem hat es der Einheimische schon dick, wenn er im Januar
einen Platz reservieren muss, um im September ein Bier zu trinken. Das ändert sich
schlagartig, wenn der Oberbürgermeister
verkündet „Ozapft is“ . Da wird das
Wiesngwand rausgeholt und der Weg
führt schnurstracks auf die Festwiese. Und
wenn er erst in seinem Lieblingszelt sitzt,
dann ist er auch wieder glücklich, wie
Aloisius, der Münchner im Himmel.
Tradition ohne Tralala
Jetzt gibt es natürlich auch welche, die
lieben zwar das bayerische Ambiente, aber
nicht das Wiesn-Tralala. Für solche Gäste
das Richtige zu finden, ist nicht immer
ganz einfach, sollte in einer Stadt wie
München aber kein Problem sein. 
Da ist zum einen die Weißwurscht- und
Leberkäs’-Hochburg „Zum Franziskaner“
(Perusastraße 5). Seit 1966 regiert hier die
Familie Reinbold. Chef und Filser Edi
Reinbold sorgt mit 120 Mitarbeitern und
einer 20 köpfigen Küchenbrigade für das
leibliche Wohl seiner Gäste. Die gutbürgerliche bayerische Küche ist ein Aushängeschild, das auch internationale Gäste anzieht. Hier trifft sich Jung und Alt und
jeder fühlt sich wohl, denn die Atmosphäre ist absolut einmalig. Tipp für Touris:
Kälberne Briesmilzwurst. Saugut und einmalig.
Der Mann fürs Außergewöhnliche ist Sepp
Krätz. Wer nicht in sein Wiesnzelt Hippodrom mag oder auch nicht reinkommt, der
macht sich am besten gleich auf den den
Weg in die „WaWi“ (Waldwirtschaft) nach
Großhesselohe (Georg-Kalb-Straße 3), jedem Taxler ein Begriff – zumindest den
guten. Ein traditionsreicher, aber trotzdem
moderner bayerischer Biergarten mit vielen schattenspendenden Kastanien, einem
reichhaltigen kulinarischem Angebot von
bayerischzünftig bis international und
leicht – immer in bester Qualität. Bei gutem Wetter täglich Live-Jazz-Musik, von
Swing und Blues über Dixieland bis modern. Bei saftigen Spareribs lässt sich die
Wiesn leicht verschmerzen. 
Eine Spur kleiner und bescheidener geht 
es im „Kleinen Brauhaus Dicker Mann“
(Heinrich-Wieland-Straße 11) zu. Wie
schon der Name sagt, sind die Schmankerl
besonders dick. Ob Agnussteak, Burgermeister oder Filet, die Fleischportionen
sind riesig und lecker. Natürlich gibt es
auch feine Salate, aber wenn’s Fleisch gibt
… Das Ambiente ist bayerisch und die Bedienungen angenehm rustikal. Der Biergarten klein, aber gemütlich.
Wen es jetzt so gar nicht nach rustikalem
bayerischen Ambiente gelüstet, der hat
immer noch die große Auswahl bei Szene-
Gastronom Carlo Rieder. Seine Lokale sind
durchwegs italienisch ausgerichtet
(Il Mulino, Görresstraße 1; Menzinger’s,
Menzinger Straße 123; Speisemeisterei,
Westerholzstraße 1; Lindengarten, Agnes-
Bernauer-Straße 115, Corretto, Haldenbergerstraße 28, Romans, Romanplatz 1, La
Piazza, Kölner Platz 7).
Nach der Wiesn ist vor dem Club
War früher ein Wiesnbesuch noch ein
abendfüllendes Ereignis, das seinem Höhepunkt zusteuerte, wenn man seine Eroberung, ein dirndlgewandetes Dotscherl,
überzeugen konnte, dass eine gemeinsame
Nächtigung jetzt wirklich der beste Abschluss eines erfolgreichen Wiesntages sei
– reicht das heute längst nicht mehr. Nach
der Wiesn ist vor dem Club, heißt das
Motto, und der Ausnahmezustand beginnt.
Da werden die Schampusflaschen geköpft,
als sei Morgen schon Weltuntergang und
getanzt bis der Haferlschuh qualmt. In den
einschlägigen Locations, in denen eigentlich das ganze Jahr über Wiesn und Fasching in einem ist. Aber auch völlig unverdächtige Lokale wie das „Andechser am
Dom“ haben jetzt länger geöffnet. Schließlich will Sepp Krätz seine Hippodrom-Gäste am liebsten rund-um-die-Uhr betreuen.
Dass bloß nicht einer fremdtrinkt.
Ein echt cooler Laden mit nettem Personal,
einem freundlichen Wirt und sehr gutem
Essen ist das „Café Camus“ in der Albert-
Roßhaupter-Straße 37. Zu den Highlights
zählen die Steakkreationen wie Rinderlende „Café de Paris“, Spezialburger oder Tex
Mex Gerichte und beliebte Pasta-Spezialitäten. Für internationale Gäste gibt es
seine englische Speisekarte. Den Namen
hat das Café von Albert Camus, dem französischen Philosophen, Dramatiker und
Schriftsteller, dem man hier ein Andenken
schaffen will. Eine schöne Idee!
Wer jetzt von allem immer noch nicht genug hat, dessen zuhause ist das „Lamm’s“
(Sendlinger-Tor-Platz 11). Hier gibt es 24
Stunden bayerische und österreichische
Gerichte und gepflegte Biere. Bei schönem
Wetter kann man im kleinen Biergarten
schön wieder den Sonnenaufgang erleben.
(PG)
Vor, nach und statt der Wiesn
Titelthema
Folienversiegelung, Autoreinigung innen/außen, 
Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), 
Klima-Anlagen-Desinfektion (Geruchsentfernung)
Frankfurter Ring 97 · 80807 München
Mobil 0177/6 30 74 85
www.patecky.de
13TAXIKURIER

Seite 14

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

14 TAXIKURIER
A wie Augustiner – Da ist der Münchner
dahoam. Im Augustiner-Festzelt wird der
Bierqualität alleroberste Priorität eingeräumt. Hier kommt das Bier noch aus
dem „Hirschen“ und nicht aus dem Stahl-
Container. Es ist die einzige Brauerei, die
noch in Münchner Hand ist. Ob die Musik
spielt oder nicht, ist eigentlich wurscht.
Dem Münchner ist es eh lieber, wenn’s
nicht so laut ist.
B wie Brausebad – Keins von den üblichen Spaßbädern, trotzdem hat manch
Spaßvogel für Erheiterung gesorgt, wenn
er über Funk gemeldet hat „Brausebad
Telefon“, wenn sich eh schon 100 Fahrgäste um ein Taxi gerauft haben. Das
Brausebad ist immer noch der Nabel der
Taxi-Wiesn-Welt, bloß lustige Durchsagen sind passé. Leider.
C wie Café Camus – Wen nach der Wiesn
spät, nachts der Hunger quält, der ist mit
dem Taxi in wenigen Minuten in der
Albert-Roßhaupter-Straße 37 im Café
Camus, wo bis 3 Uhr das volle Programm
an Speisen angeboten wird.
D wie Datenfunk – Er hat Wiesnpremiere.
Kunden können jetzt punktgenau ihr Taxi
rund um die Festwiese bestellen, ohne
dass Kollegen abstauben?
E wie Event – Speziell an den Samstagen
ist das Oktoberfest zum Event geworden.
Wenn um 7.30 Uhr schon 150 Leute vor
dem Zelt stehen und warten, dass sie rein
dürfen wie früher zum Winterschlussverkauf, und um 9.30 das Zelt wegen Überfüllung schon wieder geschlossen werden
muss, hat das nix mit Oktoberfestromantik zu tun. Wer g’scheit ist, bleibt am
Samstag daheim.
F wie Fischer-Vroni – Allein die Parade
der 15 Meter langen Leckerbissen wie,
Makrele, Renke, Zander etc. ist immer
wieder ein optisches und duftendes Vergnügen. Das Zelt ist intimer als die großen Festzelte und hat deshalb seinen eigenen Charme mit viel Nostalgie.
G wie Glücksgefühl – Wiggerl Hagn, Festwirt vom Löwenbräuzelt, beschreibt es so:
„Jedes Jahr, wenn beim Einzug der
Wiesnwirte, meine Kutsche durch den
Torbogen am Haupteingang fährt, vorbei
an der Fischer-Vroni, den winkenden
Leuten, die Musik spielt und die Sonne
scheint, dann überkommt mich ein absolutes Glücksgefühl.“
H wie Hippodrom – Von den großen das
kleinste, aber dafür die größte Stimmung.
Beim Sepp Krätz kehrt gern der „Promi“
ein. Auch wenn nicht jeder einer ist, so
darf er sich zumndest als einer fühlen.
Nicht umsonst flitzen Autogrammjäger
und aufgebrezelte Has’n durch die Gänge.
Es ist das Zelt mit dem höchsten Flirt -
faktor und stets dicht belagerter Champagner-Bar.
I wie Italiener – Für die Italiener ist das
zweite Wochenende ein Pflichttermin im
Jahreskalender. Das einzige Problem: Sie
vertragen nix und halten sich für die Unwiderstehlichsten. Das führt oft zu körperlichen Auseinandersetzungen mit der
einheimischen Bevölkerung, wenn der
italienische Strizzi den falschen Mädels
unters Dirndl will. Auch für die professionellen Rosis ist er selten bereit mehr als
5 Euro zu bezahlen. Und dafür geht wirklich nix …
Wiesn-ABC
Albert Roßhaupter Str. 37
Geöffnet von 17 bis 04 Uhr.
Parkplätze vorhanden
Tel 089/7698058
Steaks und andere Spezialitäten!
Cafe Camus
Sonntag; Schnitzeltag 5,90 !
Dienstag Burgertag!Super Cocktails! Freitag; Pastatag 4,90 !
Donnerstag; Whisky-time!!
Titelthema

Seite 15

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

15TAXIKURIER
J wie Jovialität – Wer glaubt, der Bedienung, die ihm schon 5 Maß Bier gebracht, kann man jetzt mal auf den wohlgeformten Hintern klopfen, hat schon
verschissen. Das ist unangebrachte Jovialität. Der Wiesnbedienung nähert man
sich stets ehrfürchtig in devoter Haltung.
K wie Kampftrinken – Dieser Unsitte pubertiernder Jugendlicher soll diesmal mit
besondern Kontrollen Einhalt geboten
werden. Ob’s was nützt?
L wie Lederhosen – Das absolute Must-
Beinkleid. Die Hirschlederne des OB’s
sieht jedes Jahr so frisch aus, dass man
meinen möchte, der kauft sich jedes 
Jahr eine neue. Dabei sind es gerade die
Speckigen, die den gestanden Bayern vom
rausgeputzten Japaner unterscheiden.
Auf eins sollte man immer achten: Das
Oktoberfest ist kein Faschingsfest!
M wie Mannsbild – Ein wiesnerprobtes
Mannsbild sauft seine 6 Maß, ohne dass
man ihm groß etwas anmerken würde.
Wer das nicht packt, ist wahrscheinlich
untrainiert oder Koreaner oder beides.
N wie Nubier-Karawane – Als es noch keinen TUI-Reiseveranstalter gab und der
Ausflug von Pasing nach Obermenzing
noch ein Abenteuer war, gab es jahrzehntelang auf dem Oktoberfest Völkerschauen. Da war ein Neger noch ein Neger, trat
mit Speer und Lendenschurz auf und kein
Diskriminierungsbeauftagter wäre auf die
Idee gekommen, einzugreifen. Schausteller-König Carl Gabriel erfüllte entsprechende Sehnsüchte erstmals 1879 mit
Hagenbecks „Nubier-Karawane“ .
O wie O’zapft is – Diese spezielle Amtseignungsprüfung für Münchens Oberbürgermeister findet einmal pro Jahr im Schottenhamelzelt statt. Sie dauert nur wenige
Sekunden, wird aber weltweit übertragen.
Der Rekord steht bei zwei Schägen.
P wie Personal – Damit es in den einschlägigen Clubs und Etablissements
während der Stosszeiten zu keinen Engpässen kommt, wird während der Wiesn
das Personal verdreifacht.
Q wie Qualifikation – Gerade in Ausnahmezuständen wie während der Wiesn
sind Taxler mit Qualifikation gefragt.
Wiesnerfahren, trachtenerprobt, blasmusikgestärkt lässt er sich so schnell durch
nix aus der Ruhe bringen, sondern freut
sich aufs Geschäft.
R wie Rikscha-Fahrer – Der größte Feind
des Taxlers. Straßenblockierer, Fahrgastübers- Ohr-Hauer, Schwarzgeld-König,
Narrenfreiheit vom KVR – mehr braucht
man nicht zu sagen.
S wie schönste Zeit – Die „Mittagswiesn“ .
Für Insider die schönste Zeit. Unter der
Woche gibt es von 10 bis 15 Uhr bis zu
30 Prozent Rabatt bei allen teilnehmenden Betrieben und Festzelten.
T wie Taxi – Eine Wiesn ohne Taxi ist unvorstellbar, sagt Wiesnwirt Wiggerl Hagn.
Dem ist nix hinzuzufügen. 
U wie Umsatz – Der Umsatz lässt sich
kaum noch steigern. Pro Tag wird pro
Zelt so viel Bier umgesetzt, wie es selbst
gutgehende Wirtshäuser im ganzen Jahr
nicht haben.
V wie Vorglühen – Nur Amateure glauben,
sie müssten schon mal für das Wirkungstrinken sorgen. Das ist aber nur der halbe
Spaß, denn nur der Pegel, der langsam
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/57 00 16 82
steigt, bekommt einem auch. Im übrigen
siehe Kampftrinken!
W wie Weinzelt – Ebenso wie bei Käfer
nebenan treten hier die Möchtegerns
massiv auf und spritzen hier mit den
Champagner-Großflaschen pubertierend
in der Gegend herum, um polnische oder
ukrainische Tussis zu beeindrucken.
X wie Xanthippe – Zänkische Weiber, wie
es die Ehefrau von Sokrates war, lässt
man am besten zuhause. Die Tischnachbarin wird es Ihnen danken.
Y wie Yorkshireterrier – Die Gefahr, dass
er im Masskrug ertrinkt, ist groß. Deshalb
siehe X!
Z wie Zuverlässigkeit – Jedes Jahr sagt
der Münchner: „Na, da geh’ I nimmer
naus. Der Krach, die vielen Leit und der
Dreck …“ Und dann sitzt er 16 Tage 
ununterbrochen an seinem Stammplatz. 
Zuverlässig wie jedes Jahr! (PG)

Seite 16

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

16 TAXIKURIER
Das Taxigeschäft in einer Großstadt ist
Indikator der Wirtschaftslage. Wenn in
einer Ellbogen-Gesellschaft die Ecken
spitzer und härter werden, zeichnet sich
solch ein Trend auch im täglichen Streben nach Fahrgästen, ergo Umsatz, ab. 
Nicht nur die Sitten innerhalb unserer
Zunft sind rauer geworden. Feinde lauern
außerhalb des Gewerbes an allen Ecken,
die mit legalen oder auch illegalen Mitteln versuchen, unsere Kundschaft abspenstig zu machen, sprich Umsatz zu
klauen, oder uns im Kampf ums tägliche
Brot zu behindern.
Der Einzelne steht gegen diese Entwick -
lungen meist auf verlorenem Posten;
gemeinsam können wir unsere Position
durchsetzen.
Was ist möglich?
Natürlich gibt es die drei Klassiker während der Wiesn: Landtaxis, Rikschas und
Privattaxis.
Es ist unbestritten, dass während jeder
Wiesn die Landtaxis wahre Raubzüge
durch München veranstalten und rund
um die Schwanthalerhöhe alles abklappern, was nicht niet- und nagelfest ist.
Tatsache ist aber auch, dass dies vor allem dann stattfindet, wenn rund um die
Theresienwiese stundenlang kein freies
Taxi verfügbar und jeder Fahrgast froh
ist, überhaupt ein Taxi zu ergattern, also
in Zeiten, in denen Münchner Taxis nicht
verfügbar sind.
Auch die Rikscha-Problematik wird oftmals aus einem völlig falschen Winkel
betrachtet und dargestellt. Denn der Rikscha-Fahrgast ist sicher nicht der typische Taxifahrgast. Es kann kaum die Rede
sein, dass ein Rikscha tatsächlich dem Taxi einen Fahrgast klaut. Rikschas fahren
zu über 90 % entfernungsmäßig genau
die Fahrstrecken, die im Taxi nicht beliebt
sind, sprich die keiner fahren will.
Über die Transparenz der Fahrpreise oder
die Reaktion eines Fahrers, wenn nach
einer Quittung verlangt wird, soll hier
erst gar nicht diskutiert werden.
Was jedoch massiven Einsatz erfordert,
sind Fälle, in denen Rikschafahrer Kunden gezielt am Taxistand mit falschen
und negativen Aussagen über das Taxi -
gewerbe abwerben.
Viel schwieriger wird es jedoch im Kampf
gegen Privattaxis. Es wimmelt an den
starken Wiesn-Abenden nur so von privaten Pkw, die gegen Bezahlung „Taxifahrten“ mit privatem Pkw’s anbieten und
durchführen.
Leider ist den meisten Wiesn-Besuchern
im Zustand der Glückseligkeit nach mehreren Maßen alles total egal und es zählt
nur noch: das Heimkommen. 
Dass es bei diesen privaten Pkw regelmäßig zu tätlichen Übergriffen, räuberischen
Attacken oder auch sexuellen Übergriffen
kommt, wissen die meisten Benutzer vorher nicht. Völlig überzogene Fahrpreise
runden diese Lumperei ab. 
Schädlinge in den eigenen Reihen
Den größten Schaden für unser Gewerbe
verursachen jedoch Abzocker aus den eigenen Reihen, die im Wiesn-Geschäft nur
den großen Reibach vor Augen haben:
„für 25 Euro pro Person zum P1.“
Insbesondere rund um die Brausebadinsel
und entlang der Bavaria stehen reihenweise freie Taxis, die angeblich vorbestellt sind, jedoch nur auf den passenden
Fahrgast warten.
Passende Fahrgäste – das sind in diesem
Fall volltrunkene Norddeutsche, denen
die 100-Euro-Scheine bereits beim Einsteigen aus der Hose fallen oder es ist die
Gruppe mit vier Junggebliebenen, die
zum Super-Sonder-Preis was erleben
wollen. Der Kutscher bekommt dann vom
Türsteher des Münchner Dorfpuffs pro
Kopf einen Hunni Trinkgeld.
Eine Familie mit Kindern oder alleinstehende Frauen bekommen nur sehr schwer
ein Taxi, welche Frau will schon in einen
Club.
Es ist nicht nachvollziehbar, was in den
Köpfen dieser Kurzzeit-Denker abläuft. 
Liebe Kolleginnen und Kollegen, zeigen
Sie Flagge und Herz, helfen Sie bitte mit,
diese schwarzen Schafe zu outen. Jede
Anzeige wegen Fahrtverweigerung und
Tarifbetrug muss geahndet werden. Die
Anzeige und die Formalitäten erledigt
Ihre Genossenschaft für Sie, aber wir
brauchen Sie als Zeugen. 
Das gilt aber nicht nur während der
Wiesn: Jeden Morgen rauscht eine Armada von Landtaxis in die Stadt und zockt
– basierend auf Schmiergeld, die Flughafenfahrten der Münchner Hotels ab. Die
abgedrückte Provision bezahlt am Ende
wieder der Fahrgast in Form von krassen
Umwegen oder aber überhöhten Festpreisen, die das Hotel vorgibt. 
Nur durch konsequentes Verfolgen dieser
Parasiten wird es uns gelingen, verlorenen
Boden wieder gut zu machen. (TK/HM)
Gemeinsamkeit macht stark –
Taxlers Feinde auf der Wiesn
Titelthema

Seite 17

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

17TAXIKURIER
12 Uhr mittags!
- Kommen und Genießen -
Von Montag bis Freitag (12-15 Uhr) das weltbeste Hendl im Hippodrom, zubereitet mit 
Alfons Schuhbecks „Bayerischem Brathähnchengewürz“ zum Freundschaftspreis von € 9,50.
www.hippodrom-oktoberfest.de
Bairisch ist der beliebteste Dialekt
Das Meinungsforschungsinstitut Emnid hat eine Umfrage zu den Dialekten in unserem Land durchgeführt.
Boxenstopp
Hier die Rangliste der beliebtesten Dialekte 
(Mehrfachnennungen waren möglich):
1. Bairisch 44%
2. Nieder-/Plattdeutsch 32%
3. Berlinerisch 29%
4. Schwäbisch 25%
5. Sächsisch 20%
6. Rheinländisch 19%
7. Hessisch 16%
8. Ruhrpott-Dialekt 13%
9. Fränkisch 12%
10. Westfälisch 9%
11. Badisch 9%
12. Pfälzisch 7%
13. keinen davon 4%

Seite 18

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

18 TAXIKURIER
Mittlerweile hat das Hippodrom den Ruf,
erstklassiges Essen bei fetziger Musik im
Kreise eines fröhlichen Publikums zu bieten. Wer dann zum Zeltschluss noch keine Lust zum Heimgehen hat, für den ist
der Andechser bis 2.00 Uhr morgens geöffnet: So kann die bayrische Gastlichkeit
unter illustren Gästen nahtlos weiter genossen werden.
Den Andechser am Dom führt Sepp Krätz
nunmehr seit 12 Jahren. Das bayrische
Wirtshaus ist immer rappelvoll. Sogar im
Winter ist das hervorragende Bier und die
Schmankerl im Freien unter den beheizten Arkaden zu genießen.
Dort haben auch Raucher eine Heimat gefunden. Sepp Krätz ist froh, das zum Thema „Rauchverbot“ jetzt endlich eine tragfähige Lösung gefunden wurde.
Die Waldwirtschaft, liebevoll „Wawi“ genannt, bewirtschaftet Sepp Krätz seit
1982. Bundesweite Popularität erlangte
der Vorzeige-Biergarten Mitte der 80er –
Jahre durch die von Sepp Krätz initiierte
„Biergarten-Revolution“ . Seiner Mitwirkung sind auch die 550 Löwen zu verdanken, die vor 2 Jahren Münchens
Straßen und Plätze säumten. Auch die 
TAXI-MÜNCHEN eG hat ein Exemplar erworben und von Manfred Kraus bemalen
lassen.
Der aktuellste Coup vom „Sepp“ ist das
Hippodrom in Berlin. Er hat zusammen
mit dem Löwenbräu die Konzession erworben, um den Berlinern ein Stück
Wiesn zu präsentieren.
Wenn die Berliner wegen der Wiesn nicht
mehr bis nach München reisen müssen,
bleibt den Einheimischen vielleicht der
eine oder andere Platz mehr.
Die Münchner Taxler jedoch freuen sich
auf die Besucher zur Wiesn, denn jeder
ist potentieller Fahrgast. Eine gute Meinung von den Münchner Taxifahrern hat
Sepp Krätz auch. Kürzlich erhielt er umgehend sein verlorenes Handy zurück.
Kleine Probleme hat er nur, wenn manche
Taxifahrer/innen sich weigern, am Dom
vorbei den Andechser anzufahren, um
Gäste abzuholen. (PR) 
Bayerische Gastlichkeit
Titelthema
„Wawi, Andechser und Hippodrom“ sind in
der Münchner Gastro-Welt Namen und
Adressen mit Klang. Dahinter steht ein innovativer Wirt: Sepp Krätz, 52 , geboren in
Augsburg. Seine Handschrift erkennt man besonders an der Entwicklung des Hippodrom.
Seit 1995 hat er das Zepter in diesem –
viele werden sich noch erinnern – Bierzelt
mit Aggressionspotential übernommen.
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen

Seite 19

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in
die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Meier (bis 15.30 Uhr)
oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den
Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. 
Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre
Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monats ende bei
der Taxi-München eG ausbilden lassen. 
Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Meier im 1. Stock 
(Verwaltung). 
Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei
der Taxi-München eG mitbringen. 
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteil nehmer
bereits beim ange schlossenenen Mitgliedsunternehmen
bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
www.taxi-münchen.de www.taxischule-münchen.de
www.taxikurs-münchen.de taxischein-münchen.de
Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70
And the winner is…
„Jetzt geh rei, i fahr di jetzt ins Belami“
Mit diesem Satz zu unserer Wiesn-Zeichnung hat Thomas
Moitz die Praxis mancher Taxler exakt getroffen und ein
Duft- und Pflegeset von Estée Lauder im Wert von über
100 Euro gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der September-Ausgabe

Seite 20

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

vielen anderen Stellen der Stadt dürfte eine
vormals leistungsfähige Straße hinterher
derart verengt sein, dass vernünftiges Fortkommen unmöglich ist. Macht aber nichts,
drunter fährt ja dann eine U-Bahn. 
Kieferngarten/Freimanner Heide: 
Bis Jahresende ‘09.In diesem Viertel werden neue Fernwärmeleitungen verlegt. Es
kommt immer wieder zu Straßensperrungen, Fahrbahnverschwenkungen und -verschmälerungen. Einziger Vorteil: hier sind
ausnahmsweise mal keine Hauptdurchgangsstraßen betroffen.
Lassallestr.:Im Oktober 2009
Zwischen Franz-Fackler- und Himmelschlüssselstr. ist eine Fahrbahnsanierung
fällig. Das dürfte Auswirkungen auf die
Fahrbahnbreite haben (Bäume, Radwege
und so) …
Östlicher Stadtbereich:
Leuchtenbergring/Richard-Strauss-Str.:
Gesamtdauer bis Ende 2010.
Es läuft noch die „Wiederherstellung des
verschmälerten Fahrbahnbereiches an der
Oberfläche der ehemaligen Tunnelbaustelle“ . Auf Deutsch: trotz des geringeren
Autoverkehrs wird man danach Schwierigkeiten beim Fahren haben. Denn die Anwohner dieses Areals haben ja weiterhin
ihre Autos – und wollen sich damit auch
bewegen dürfen. Im Übrigen wäre höchst
wünschenswert, wenn die Verbindungen
von der Innenstadt zur Messe endlich mal
auf einen neuzeitlichen Stand gebracht
würden. Aber das sind Wunschträume …
Johanneskirchner Str.: Noch bis Ende 
Oktober ‘09.
Endlich kommen wir in die Außenbereiche,
wo die Verkehrsbehinderungen zwar auch
unangenehm sind, aber hauptsächlich nur
in den Berufsverkehrszeiten auftreten: zwischen Effnerstr. und Freischützstr. muss
eine FW erneuert werden.
Bajuwarenstr.: August 2009 bis Juli 2010.
Nachdem hier kräftig gebaut worden ist,
kommen nun die Verkehrswege an die Reihe. Zwischen St.-Augustinus-Str. und Wa-
Ein kleiner Rückblick in die Geschichte:
vor den Olympischen Spielen 1972 war die
halbe Stadt aufgerissen und mit Baustellen
übersät. Wenn man nun den aktuellen
Sommer als Vergleichsmaßstab nimmt, haben wir die Winterspiele 2018 schon locker
in der Tasche. Glücklicherweise ist es tatsächlich gelungen, sehr viele der fast 60
(!!!) Sommer-Löcher zu schließen und die
Stadt wieder halbwegs befahrbar zu machen. Wirkliche Entspannung ist erst im
Winter zu erwarten. Es beglücken uns einige wohlbekannte „Dauerbrenner“, wie das
Stachusbauwerk, die Trambahnbaustelle
Leopoldstr., die U-Bahn-Baustelle in Moosach, der Tunnel „Südwest“ in der Garmischer Str., die Pasinger Nordumgehung und
natürlich die A9 am Tatzelwurm. Ferner
sind noch die Wiederherstellungsarbeiten
an den Oberflächen des Richard-Strauß-
Tunnels in Gang. Spontane „Baustellen-
Einfälle“ werden uns auch noch bevorstehen: nachdem das Fernwärmenetz weiter
wächst, steigt hier die Gefahr von unverhofften und natürlich gar nicht vorgesehenen Rohrschäden. Auch die wunderbaren
uneffizienten Gummipuffer bei den Trambahnschienen werden weiter zuverlässig
ihren Geist aufgeben. Unverständlich, das
für diesen Unsinn immer noch Geld locker
gemacht werden darf. Kleiner Nebeneffekt:
auf der inoffiziellen Baustellen-Weltrang -
liste belegt München so immer den ersten
Platz (noch vor Shanghai und Buxtehude).
Darauf würde nicht nur das Taxigewerbe
mit Freuden verzichten wollen.
Im Folgenden die wichtigsten Wirkungsstätten der Straßenaufgräber im Herbst ’09.
Die tagesaktuelle Gesamtschau findet sich
wie immer auf unserer inter-netten Seite
www.taxi-muenchen.de unter der bekannten Rubrik Taxigewerbe/Baustellenbericht.
Bereich Innenstadt: 
Altheimer Eck/Färbergraben: Noch bis
mindestens Ende Oktober ‘09.
Meiden, meiden, meiden! Das ist die
Hauptdevise für dieses Viertel. Es wird eine
Fernwärmeleitung erneuert und eine Fernkälteleitung (ja, so was gibt’s wirklich!) gelegt. Das Altheimer Eck ist gesperrt. Daher
kann von der Herzogspitalstr. aus nur über
Damenstiftstr./ Brunnstr./Hackenstr./
Hotterstr. Richtung Färbergraben gefahren
werden. Das bedeutet im Umkehrschluß,
dass von der Sendlinger Str. aus die Sonnenstr. nicht mehr erreichbar ist. Zwei
wichtige Schleichwege durch die Innenstadt entfallen somit. Dazu kommen noch
die Behinderungen wegen des Neubaus des
früheren SZ-Areals. Wieso gerade jetzt am
Eck Färbergraben/Sendlinger Str. eine Fußgängerampel aufgestellt werden musste, ist
ein großes Rätsel. Vor allem, weil der Sensor, der das Ding für Autos auf Grün schalten soll, häufig nicht funktioniert.
Bergmannstr.: Dauer 5.10. – Dezember ‘09.
Nachdem bereits im letzten Jahr in diesem
Bereich eine FW versenkt wurde, wird heuer der Abschnitt zwischen Westendstr. und
Kazmairstr. grundlegend saniert und auch
umgebaut. Also freuen wir uns vor allem
in Kreuzungsbereichen auf hübsche Gehwegnasen. Im aktuellen zweiten Bauabschnitt ist die Strecke Gollierstr. – Tulbeck -
str. an der Reihe. Der Rest bis zur
Westendstr. folgt im nächsten Jahr.
Pestalozzistr. (zwischen Müllerstr. und
Stephanstr./Sebastiansplatz): Dauer unbekannt. Private Baustelle beim früheren
„Schlafzimmer-Stephan“ . Wegen Neubau
des Hauses braucht man auch Platz auf der
Straße. Daher wurde hier eine Einbahn -
regelung Richtung Süden getroffen.
Erhardtstr.: Bis „Herbst“ 2009.Bereits seit
der letzten Bausaison dürfen wir hier das
Stauen üben. In Richtung Norden ist nur
eine Fahrspur frei, nach Süden immerhin
zwei – aber schmale. Die Stadtentwässerung baut einen sogenannten Sparten -
tunnel.
Nördlicher Stadtbereich: 
Pelkovenstr. (Moosach U-Bahn): Dauer der
Gesamtmaßnahme noch bis Ende 2010.
In der Pelkovenstr. ist noch bis Mitte Dezember ’09 vom Claudiusplatz zur Ehrenbreitsteiner Str. eine Einbahnregelung zur
Hanauer Str. eingerichtet. Hier ist noch der
fällige Straßenumbau in Gang. Wie an so
Wichtige Information
Baustellenbericht
Herbst 2009
20 TAXIKURIER

Seite 21

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

BuLa wird in mehreren Abschnitten ein
kompletter Straßenumbau durchgeführt.
Wir wünschen uns: eine ausreichend breite
Fahrbahn, die erforderlichenfalls auch Abbiegespuren bekommt und ein vernünftiges
Miteinander mit MVG und Radlverkehr
möglich macht. Es werden eine schmale
Fahrbahn, breite Radwege und weitere Verengungen bei Bushaltestellen kommen.
Südlicher Stadtbereich:
Fasangartenstr. (Tegernseer Landstr. –
S-Bahn-Gleise): Bis Mitte Dezember ‘09.
Nachdem in der Ami-Siedlung die Straßen
hergerichtet wurden, muss (?) auch die Fasangartenstr. umgebaut werden. Wie das
geschehen wird, lässt sich denken (alles für
die Radler).
Candidstr. (Auffahrt zum Stadion Grünwalder
Str.): Mitte August – Mitte Dezember ‘09.
Na so ein Glück: man hat noch eine breite
Straße gefunden, in die man eine Busspur
einbauen kann. Die Auswirkungen auf den
Autoverkehr werden schon deswegen nicht
ins Gewicht fallen, weil ja dann alle auf die
Omnibusse umsteigen werden. Gespannt
sind wir, an welchen Haltestellen man die
entsprechend benötigten Großparkplätze
einrichtet …
Schönstr./Alemannenstr.:
Noch bis Mitte November 09
Nachdem man hoffentlich rechtzeitig die
noch fehlende „endgültige“ Straßendecke
zwischen dem Candidplatz und der Ale -
mannenstr. aufgetragen hat, wird noch im
Bereich der Buswendeschleife ein Straßenumbau durchgeführt (inkl. „Anpassungen“
für den Äußeren Radlring).
Emersonstr. und Siedlung Perlacher Forst:
Noch bis Ende September ‘09.
Hier wird eine Hauptwasserleitung verlegt.
Im Fortschritt der Bauarbeiten ist nunmehr
die Emersonstr. dran und daher zwischen
TeLa und Cincinnatistr. komplett gesperrt.
Die Umleitungsstrecke dürfte über die
Lincolnstr. geführt werden. Die weitere
Fortsetzung in Richtung Ami-Siedlung ist
schon angekündigt.
Westlicher Stadtbereich:
Nordumgehung Pasing (NUP), Varnhagenstr.
– Bodenseestr.: Dauer der Gesamtmaßnahme
noch bis 2011.
Gott sei Dank sieht man hier die Fortschritte der umfangreichen Bauarbeiten. Im Zuge
der NUP werden in zahlreichen anliegenden Straßen gleich noch neue FW’en und
Entwässerungskanäle gebaut. Betroffen ist
im westlichen Bereich der Großbaustelle
weiterhin Lortzingstr., Haberlandstr. und
Varnhagenstr. sowie im östlichen Bereich
der Abschnitt Am Knie bis zum Westbad.
Hoffentlich kann die Nordumgehung auch
die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen.
Es stehen des Weiteren noch ergänzende
Umbaumaßnahmen an. So wird die Bodenseestr. im Bereich des Pasinger Marienplatzes umgestaltet und die Kaflerstr. von der
Lortzingstr. „abgehängt“ . Auch die 19’er -
Tram bekommt eine neue Endhaltestelle
am Pasinger Bahnhof. Fragt sich nur, wo in
Zukunft die Pasinger Taxler unterkommen
werden?
Riesenburgstr./Pretzfelder Str. /Wiesentfelserstr. (Aubing): Noch bis November ‘09.
Für die Neubaugebiete an der Colmdorfstr.
und in Freiham braucht es neue FW’en.
Wenn die vergraben sind, wird noch die
Riesenburgstr. generalsaniert.
Wintrichring: Bis Ende September ‘09.
Zwischen Nederlinger Str. und Dachauer
Str. muss die Fahrbahn saniert werden. Da
drei Fahrspuren pro Richtung vorhanden
sind – auch ein Radweg ist schon da –
kann das Ergebnis nicht ganz so schlimm
werden. Hauptsache, die vorgesehene Bauzeit wird eingehalten.
Außerhalb Münchens:
A8 (München-Augsburg) – 6-spuriger
Ausbau von DAH/FFB bis Augsburg: 
bis Ende 2010
Nach Monaten größten Ärgers gibt es nun
erste Lichtblicke. Die Abschnitte Palsweis –
Sulzemoos und Dasing – Friedberg konnten mittlerweile freigegeben werden und
die Baumaßnahmen schreiten weiter zügig
voran. Dennoch ist Vorsicht geboten, da
die zweibahnige Spurführung unverändert
schmal ist. 
A96, Lindauer Autobahn Höhe Tunnel
Gräfelfing: Noch bis Mitte November ’09
Wie viele andere soll auch der Gräfelfinger
Autobahntunnel technisch nachrüstungsbedürftig sein. Es bleibt während der
Bauphase zwar bei drei Fahrspuren pro
Richtung, allerdings sind die so schmal
und/oder verschwenkt, dass jeweils zur
Rush Hour der Stau programmiert ist. Auch
darf die Frage gestellt werden, ob wir
Autofahrer auf einer dreispurigen Autobahn mit Tempobeschränkung auf „80“
nach über 30 Jahren auf einmal so völlig
unfähig sind, diesen Tunnel weiterhin unfallfrei zu passieren. Denn Notausgänge
gibt es schon und eine Kamerakontrolle ist
auch vorhanden. 
A99 zwischen Aschheim und Kirchheim:
Nach derzeitigem Stand bis mindestens
Ende September ’09. 
Zwischen den beiden Anschlussstellen gibt
es eine Überführung, deren Zustand unter
aller Würde ist und die deshalb schon seit
April gesperrt ist (das ist die Verbindung
am Schreiberhof in Aschheim vorbei in
Richtung Kirchheim). Im Zuge der fälligen
Reparaturarbeiten hat man festgestellt,
dass die Brücke im Prinzip besser neu
gebaut werden sollte. Das dauert bis mindestens Ende September und erklärt u.a.
die häufigen Staus auf dem Autobahnring
– trotz teilweise vierspuriger Verkehrsführung. Nachdem jedoch der Autobahnring
noch nicht ganz so uralt ist und seit seiner
ersten Errichtung auch noch verbreitert
wurde (dazu gehören zwangsläufig auch
die Brücken), fragt es sich schon, welche
Nullinger seinerzeit mit der Bauausführung
beauftragt worden sind. Da muss doch geschlampt worden sein, dass die Schwarte
kracht. Und wer bezahlt das Ganze? Der
liebe Steuerzahler, also wir. 
Abgesehen von dieser Baustelle: In welchem Zustand sind wohl die anderen
Brücken am „erweiterten Autobahnring“?
(WH)
21TAXIKURIER
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen
G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Moosacher Str. 13, 80809 München
T e l .0 8 9/3 57 31 87 3
Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing
Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807
Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. T esten Sie uns!

Seite 22

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

22 TAXIKURIER
Messe München
Die Messe im Oktober
inter airport Europe 2009 – The world’s premier airport exhibition
Die 17. inter airport Europe wird vom 06. bis 09. Oktober 2009 erstmalig auf
dem Gelände der Neuen Messe München stattfinden. Sie ist der wichtigste
Marktplatz für die internationale Flughafenbranche - hier treffen sich Einkäufer,
Händler, Berater, Entwickler und Architekten aus dem gesamten Flughafenumfeld. Die Messe umfasst dabei das gesamte Spektrum an Flughafen-Ausstattung,
Technologie, Design und Service. Nähere Informationen unter
www.interairport.com.
EXPO REAL 2009 – 12. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien
Die EXPO REAL hat sich seit ihrer Premiere 1998 zur zentralen Plattform für
Investment, Business und Projekte in Europa entwickelt. Sie wird vom 05. bis 
07. Oktober 2009 auf dem Gelände der Neuen Messe München stattfinden. 
Alle wichtigen Immobilienmärkte und -standorte sowie die internationalen Key
Player der Immobilienwirtschaft sind präsent. Das umfangreiche Konferenz -
programm bietet einen Überblick über aktuelle Trends und Innovationen des
Immobilienmarktes.
discuss & discover 2009 – beyond bits and bytes
Die discuss & discover ist Messe, Konferenz, öffentliches Forum und Plattform
für Corporate Events, Social Events und Online-Foren. Sie findet vom 20. bis 
22. Oktober 2009 auf dem Gelände der Neuen Messe München sowie im ICM
statt und ist der internationale Meeting Point für alle, die professionell mit IT zu
tun haben. Unter dem Motto „beyond bits and bytes“ diskutieren Technologieund Geschäftsentscheider, Entwickler aus Unternehmen, Forschung und Wissenschaft sowie Experten aus Politik und Gesellschaft die künftigen IT-Trends, die
die Zukunft unserer Arbeit und unseres Lebens entscheidend prägen werden.
CERAMITEC 2009 – the expertise
Die CERAMITEC, 11. Internationale Fachmesse für Maschinen, Geräte, Anlagen,
Verfahren und Rohstoffe für KERAMIK und PULVERMETALLURGIE findet von
20. bis 23. Oktober 2009 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Seit
ihrer Premiere 1979 hat sich die CERAMITEC zur Weltleitmesse der keramischen
Industrie entwickelt. Das umfangreiche Rahmenprogramm bietet einen Überblick
über aktuelle Trends und Innovationen des Keramikmarktes.
MAINTAIN 2009 – Internationale Fachmesse für industrielle Instandhaltung
Die MAINTAIN ist der Marktplatz für Impulse, Strategien, Konzepte und spezi -
fische Lösungen in der industriellen Instandhaltung. Sie findet vom 13. bis
15. Oktober im M,O,C, Veranstaltungs- und Ordercenter statt. Hochkonzentriert
präsentiert sich dem Besucher ein umfassendes Spektrum von thematisch fokussierten Dienstleistern und Herstellern. Als wichtigster Treffpunkt der Branche
bringt die MAINTAIN alle Entscheidungsträger der Fertigungs- und Prozessindustrie zusammen, die die internationale Fachmesse als Business- und Kommunikationsplattform nutzen.
Weitere Informationen unter: 
www.messe-muenchen.de
Foto: Messe München
➜ Die Pfingstrosenstraße wird ins
„Blitzprogramm“ der Landeshauptstadt aufgenommen, da
der Verkehr dort stark zugenommen hat.
➜ Die Partymeile „Sonnenstraße“
erfährt Zuwachs. Seit Anfang
September rockt die Elektro-
Szene im Chaca Chaca – Club
in der Landwehrstraße 16.
➜ Neue Riesendisco in der Stadt!
Seit 4. September hat das
„neuraum“ in der Arnulfstraße
17 (ZOB) geöffnet. Jeweils am
Freitag und Samstag ab 22 Uhr
werden auf 1.200 m
2 und vier
Dancefloors verschiedene Musikrichtungen angeboten. Platz
ist für 2.400 Personen.
➜ Der Zigarettenkonzern Philip
Morris zieht nun endgültig von
München nach Gräfelfing.
Schlecht für das Gewerbesteueraufkommen und Münchens
Taxler.
➜ „Men’s Health“ hat die 50 größten Städte Deutschlands unter
dem Gesichtspunkt „Die beste
Stadt für Kerle“ benannt. München ist die Nummer 1! 
➜ Am 15.9.2009 hat die „Accor
Hotellerie“ ein weiteres IBIS-
Hotel eröffnet. Das „IBIS
München City West“ befindet
sich in der Westendstraße 181.
(PR)
München Splitter
Stimmer & Sohn GmbH
Lindberghstraße 20 · 80939 München
Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3
Taxiwerkstätte
• „Unfallinstandsetzung“
• Kfz-Reparaturwerkstätte
• spontane Hilfe auch 
außerhalb der üblichen 
Geschäftszeiten

Seite 23

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

23TAXIKURIER
Wiesn-Rausch
Ohne Worte
3093
Die letztjährige Wiesn war eine besondere, weil sichtbar
wurde, wie sehr sich die Innenwelt des Oktoberfests von der
Welt draußen unterscheidet. 
Draußen verlor die CSU ihre Mehrheit, die Börse crashte,
die Menschen holten ihr Erspartes von der Bank und vieles
geriet ins Wanken, während die Welt drinnen, im Bauch der
Bierzelte so blieb, wie immer.
Der Mensch mag Konstanten lieber als bedrohliche Veränderungen, deshalb war die Wiesn für ihn ein Schutzraum. 
Ein Rausch kann vor der Wahrheit schützen, man konnte
dies am ersten Wiesn Tag 2008 erkennen. Die Menschen
saßen an den Tischen, vor sich eine Maß und ein Handy.
Auf dem Handy empfingen sie die SMS-Botschaften derjenigen, die in der Außenwelt verloren waren. Die Außenwelt
war Fröttmaning, wo die Bayern gegen Werder Bremen
spielten: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4, 0:5. Die Welt da draußen geriet
aus den Fugen, aber drinnen gab es trotzdem Gestalten, die
nach der Bedienung winkten.
Kann man sich ein Ergebnis schöntrinken? Der Rausch
schlug die Realität an diesem Tag. Als am Abend die Bremer Fans auf die Wiesn strömten, wurden sie fast liebevoll
empfangen. Der Rausch des Triumphes traf auf den Rausch
des Bieres. Der gemeinsam erlebte Rausch verwischte alle
Differenzen. Da der bayrische Mensch von klein auf an gutes Bier gewöhnt ist, berauscht er sich nicht fahrlässig. Er
gleitet allmählich in einen Zustand über, der weniger mit
Aggressivität als mit Entspannung zu tun hat. Spät abends,
wenn es dunkel wird, verlässt der Urbayer berauscht die
Wiesn. In der Hand einen Luftballon. Im Gesicht ein zufriedenes Lächeln. Wer könnte ihm also böse sein? 
Der kultivierte bayrische Rausch, nicht das auf Wettbewerb
angelegte Komasaufen der Jugendlichen, stellt unser bayrisches Kulturgut dar.
Friedlich steigt unser Freund in das Taxi ein, bereitet keine
Probleme und ist bis zum nächsten Morgen glücklich. (PR)
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Familienrecht / Sozialrecht
Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
Nur noch 
schriftlich!
Als Einzelunternehmer will ich kleinere Betriebe unterstützen. Daher kaufte ich mein neues Taxi beim Autohaus
Morigl in Germering. Nachdem mir vom Verkäufer zugesagt wurde, dass ich für den Schriftzug „Morigl“ bei den
Inspektionen keine Arbeitszeit zahlen muss, ließ ich mein
Auto am unteren Rand der hinteren Türen bekleben.
Trotzdem erhielt ich nach der ersten Inspektion die Rechnung mit Arbeitszeit.
Nach Rücksprache mit meinem Verkäufer und meinem
mich betreuenden Service-Berater sollte ich eine korrigierte Rechnung erhalten. Stattdessen schickte mir das
Autohaus eine Mahnung. Zum engültig klärenden Gespräch mit dem Verkaufsleiter kam der Geschäftsführer
hinzu- Patzig zweifelte er meine Aussage an, und selbst
nach Rücksprache mit seinem Verkäufer, der die Zusage
bestätigte, war er nicht bereit, das gegebene Wort einzuhalten, sondern bestand auf die 90 Euro Arbeitszeit.
Beim letzten Gespräch versicherte mir der Verkäufer, sich
für die gegebene Absprache einzusetzen. Eine Woche
später erfuhr ich, dass der Verkäufer nicht mehr im
Autohaus arbeitet. Somit ist auch die Übernahme der Verlängerungsgarantie, die mir als Dank für den Autokauf
versprochen wurde, weg.
Unverständlich ist mir die Art und Weise, wie der Geschäftsführer mit Kunden und Personal, das freundlich
und hilfsbereit war, umgeht. Ich habe gegenüber meiner
Kundschaft noch nie ein derartiges Verhalten an den Tag
gelegt und das nicht nur, weil ich auf sie angewiesen bin.
Christian Wellnhofer
Taxiunternehmer
Leserbriefe/Forum

Seite 24

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, die
nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, aber den Taxler-Geschmack erfreuen
und es auch wert sind, dem ein oder anderen (netten) Fahrgast empfohlen zu werden.
BRATWURSTHERZL
Dreifaltigkeitsplatz 1
Täglich 10.00 – 23.00 Uhr
(außer Sonn- und Feiertage)
Tel. (089) 29 51 13
Fax (089) 29 16 37 51
Im Schatten der Heiliggeistkirche, gelegen
am gleichnamigen, schmalen Gasserl, finden wir das heutige Testobjekt. Das „Bratwurstherzl“ besteht aus zwei relativ niedrigen Räumen, jeweils mit Holzboden,
ebensolchen Tischen und Stühlen bzw.
teilweise Bänken. Der eine Gastraum weist
mannshohe hölzerne Wandvertäfelungen
mit Garderobenhaken und darüber eine
‚normale’ Zimmerdecke auf. Im anderen
Teil, dem Grillstüberl, fallen das rote Ziegelgewölbe und der große mittig befindliche gemauerte Ofen ins Auge. An schönen
Tagen kann man auch im Freien sitzen
und sich das Treiben am Viktualienmarkt
anschauen, was eine herrliche Beschäftigung sein kann!
Die Halbe Hacker-Pschorr vom Holzfass ist
mit 3,40 Euro nicht ganz billig; Cola, Limo
und Spezi, bzw. Tafelwasser in gleicher
Menge sind mit 3,20, bzw. 3,00 Euro zwar
auch nicht gerade geschenkt, aber etwas
günstiger.
Die Speisekarte ist auf ein vernünftiges
Maß reduziert und bietet ausnahmslos Bodenständiges zu zivilen Preisen. Auch die
Liebhaber von Innereien wie Kalbslüngerl
(5,90) oder saurer Leber (8,90) kommen
nicht zu kurz. Mit Ausnahme des (echten)
Wiener Schnitzels zu 12,50 Euro, bewegen
sich alle sonstigen Preise unter der 10-Euro-Schallmauer. Das gepökelte Züngerl
vom Schwein oder die Schweinskopfsülze
(je 5,80), das schweinerne Gulasch (8,90),
Sauerbraten und Tellerfleisch (9,70) oder
der Schweinsbraten mit Kartoffelknödel
und Speckkrautsalat (8,90), letzterer wurde
wie immer zu Vergleichszwecken bestellt.
Hier muss leider die einzige Kritik ansetzen; die bayerische Nationalspeise kam zu
defensiv gewürzt daher, die Soße etwas zu
dünn, der Krautsalat etwas zu sauer –
kurzum, einfach „gradaus“, wie der gemeine homo bavaricus so sagen würde. Auch
des Testers langjähriger Saufkumpan
Franz, welcher dort einen Stammtisch besucht, bestätigte obige Eindrücke als nicht
einmaliges Schwächeln an der Schweinsbraten-Front. Aber nicht umsonst heißt
das Lokal so, wie es heißt, hat also seinen
kulinarischen Schwerpunkt bei den Original Nürnberger Rostbratwürsten, welche
vom Bratwürsthäusle in Nürnberg bezogen
werden. Sie können mit Kartoffelsalat,
Weinkraut oder Sahnemeerrettich bestellt
werden. Rostbratwürste, geräucherte Bratwürste im Sud oder „Saure Zipfel“, also
gekocht im Zwiebel-Weinsud und dies jeweils in Portionen zu 6 („für Anfänger“)
bis 12 Stück („für Profis“), wobei die Preise
von 5,80 bis zu 9,65 Euro gestaffelt sind.
Aber auch die Nürnberger Stadtwurst vom
Rost (5,80) oder das „Nürnberger Grillfleisch“ (Kotelett ohne Knochen) zu 7,80
gelten unter Stammgästen als echte Tipps.
Immer Samstags gibt es als echte fränkische Spezialität das „Schäufele“, die
Schweineschulter aus dem Ofen zu 9,10
Euro. Als Tagesangebot unter der Woche
gibt’s zu je 6,00 Euro Tiroler G’röstl,
Schinkennudeln oder z. B. immer Freitags
Seelachs. Zur Abrundung des Besuches
(und des eigenen Körpers) hat man die
Wahl zwischen Apfelstrudel (2,90) und
Kaiserschmarrn (6,80) und zur Bekämpfung eines eventuellen Völlegefühles stehen verschiedene Schnapserl zu je 1,80
zur Wahl.
Trotz der absoluten Innenstadtlage sind
die Touristen hier eher in der Minderheit;
das Publikum passt zum Lokal: boden -
ständig, gemütlich wie übrigens auch 
das angenehme Personal, welches schnell,
aber ohne preußische Hektik seine Arbeit
macht und, wie unser Kellner Andi, sogar
der bayerischen Sprache mächtig ist.
Zusammenfassend unser Prädikat: 
höchst empfehlenswert! (MS)
24 TAXIKURIER
Dr. med. univ.
Hans Bake v. Bakin
85609 Aschheim ·Tassilostraße 23
Taxi, Mietwagen, Bus, Lkw.
Erst- u. gr. Verl. US (ü. 60 Jahre)
Ersatztestverfahren möglich.
Telefon 089/370 656 90
Mobil 0172/6 52 38 05
www.fuehrerscheinuntersuchung.de
<ABEE>KLMK:W>ÉyxÉ
zz}ÉrG<A>G
É
:<A:GP:EMÉ>KD>AKLK><AM




É
É

<AP>KINGDMÉMK:?K><AM
>EˆÉ €×|x || }€×zÉ
:QˆÉ €×|x || }€×||
G?:EE:;PB<DENG@
>KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM
MK:?L:<A>G
NW@>E=L:<A>G
D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K‡=>ÉÉÉÉÉ P P P‡ : G P: E M ×;:N>K‡=>

Seite 25

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich 
Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir
die saure Zitrone ausgewählt.
Thomas Jürgensen, Taxi 2036
Am Donnerstag, 20.08.09 bestellte eine Kundin ein Taxi
mit Kindersitz an die Ecke Allgäuer Straße/Kemptener
Straße. Den Auftrag erhielt das Taxi 2036 vom Sauerbruch-Stand. Als das Taxi 2036 an dieser Ecke eintraf,
war leider die Kundin nicht mehr da. Das Taxi 2036
meldete daraufhin auf Kanal 4 eine Leerfahrt und wurde
zum Ausgleich vorgemerkt. 
Um seinem Ärger über diese Leerfahrt Luft zu machen,
schickte Thomas Jürgensen eine SMS an das Handy der
Kundin mit den Worten: „Wegen Ihrem Bastard habe ich
nun eine Leerfahrt kassiert …“
Wir haben uns in aller Form bei der Mutter entschuldigt
und hoffen, dass Herr Jürgensen wenig Gelegenheit hat,
Fahrgäste zu vergraulen. (TK)
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für
die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die
jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk.
Die Abendzeitung
Die AZ aus München ist nach wie vor eine beliebte Boulevard-
Zeitung. Dass in Medien dieser Couleur die Themen immer
etwas reisserischer präsentiert werden, liegt an den Bedürfnissen der Leserschaft. Die AZ hat sich in den vergangenen
Jahren regelmäßig mit dem Thema Taxi befasst. Schade, dass
die Berichterstattung über unsere Branche überwiegend negativ ausfiel. Ob es Zufall ist oder gewollt, können wir nicht
werten. Fakt ist, dass kürzlich eine für unser Gewerbe positive
Meldung erschien. 
In einem Wiesn-Vorbericht, der sich speziell mit der Sicherheit
von Frauen zur Wiesn befasste, wurde den Leserinnen empfohlen, „immer genügend Geld für eine Taxifahrt dabei zu haben“ . Für diese positive Trendwende des redaktionellen Stils
verleihen wir der Abendzeitung die (kleine) Rose des Monats.
Auch im Vorgriff der Hoffnung auf weitere neutrale bis
positive Meldungen zum Thema Taxi. (PR)
Autoelektrik/Funktechnik
ER-TAX
Frankfurter Ring 97
(089) 30 74 80 47
Funktechnik Metzker
Kastenbauerstraße 5
(089) 93 30 73
Vepas Team GmbH
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 23 71 90 05
Autoglaserei
Kraft
Tegernseer Landstraße 228
(089) 690 87 82
Betriebsärzte
Dr. Bake v. Bakin
Tassilostraße 23
Aschheim
(089) 37 06 56 90
Dr. Hingerle
Am Brunnen 17 
Kirchheim
(089) 991 88 00
Essen nach Mitternacht
Cafe Camus
Albert-Roßhaupter-Straße 37
(089) 7 69 80 58
Lamm’s
Sendlinger-Tor-Platz 11 
(089) 59 19 63
Fahrzeugaufbereitung/Pflege
Glas
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 99 62
Patecky
Frankfurter Ring 97
Tel. (0177) 630 74 85
Feuerwehr
München-Stadt: Tel. 112
München-Land: Tel. 66 20 23
Folienbeschichtung
Atlantic
Foliencenter München 
Theo-Prossel-Weg 11
(089) 23 88 58 07
Atlas
Haager Straße 8
(089) 49 00 32 18
Stema
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
Gewerbliche Notdienste
Erdgas
(089) 15 30 16
Fernwärme
(089) 23 03 03
Strom
(089) 3 81 01 01
Umwelttelefon
(089) 23 32 66 66
Wasserrohrbruch
(089) 18 20 52
Gutachter/Sachverständiger
Klotz
Hans-Mielich-Straße 32
(089) 65 98 37
(0172) 890 18 07
Klotz
Moosacher Straße 13
(089) 35 73 18 73
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
Kfz-Prüfstellen
KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS Ottobrunn
Jägerweg 6
(089) 608 48 63
KÜS Süd
Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
KÜS West
Anton-Böck-Straße 36
(089) 89 73 63 60
Kfz-Reparatur
Glas
Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
KFZ-Klinik
Gärtnerstraße 39
(089) 23 71 87 12
Stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
Kreditkartenabrechnung
ICP
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle:
(089) 23 33 62 01
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Notrufe/Notdienste
Ärztlicher- und 
Kinderärztlicher
Bereitschaftsdienst
(0180) 5 19 12 12
Frauen-Notruf
(089) 76 37 37
Gift-Notdruf
(089) 1 92 40
Jugend-Notdienst
(089) 82 99 03 14
Senioren-Notruf
(089) 814 38 56 26
Tierklinik
(089) 2 18 00
Zahnärztlicher Notdienst
(089) 7 23 30 93
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
Rechtsanwälte
Bauer Michael
Schillerstraße 21
(089) 51 55 69 30
Dr. Cichon & Partner
Johann-von-Werth-Straße 1
(089) 139 94 60
Dr. Stephan & Stahlberg
Feichthofstraße 171
(089) 57 00 16 80
Thomas Vogl
Herzogstraße 60
(089) 330 66 20
Rettung
Rettung München: 112
Taxibedarf
Glasi’s Taxishop
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 05 50
Taxihandel
Auto Much
Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel Günther
(08703) 87 65
TSL
Landsberger Straße 455
(0179) 141 52 80
Taxi-München eG
Taxizentrale:
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
(089) 21 61-396/-372 
Krankenfahrten:
(089) 21 61-337/-362/-394
Taxiverleih
Taxiverleih München
Richelstraße 6
(089) 167 54 40
Taxi Rent Partner TRP
Ehrwalder Straße 89
(0180) 222 12 22
Versicherungen
Ballnath
Brudermühlstraße 48a
(089) 898 06 10
Crasselt
Machtlfinger Straße 26
(089) 74 28 72-10
FVO Finanz
Carl-Zeiss-Straße 49
Riemerling/Ottobrunn
(089) 58 90 96-70
Taxlers Service – Adressen und Nummern für alle Fälle!
✃

Seite 26

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Anno dazumal
Tradition gibt Selbstbewusstsein
Fortsetzung aus Ausgabe 09/2009
Das historische Protokoll der „erbaren
Zünfft der Lechenrössler“ beginnt im Jahr
1734. Die ersten Jahrzehnte waren Inhalt
im letzten TAXIKURIER. Wir setzen den
Bericht mit dem Jahr 1856 fort.
Die folgenden Einträge befassen sich mit
den Haupt- und Generalversammlungen
der Zunft. Es geht in erster Linie um die
Genehmigung der Jahresrechnung und
die Wahl der Vorstandsmitglieder. Ab
24.01.1861 werden auch Ausschussmitglieder berufen. Über die Sitzungen dieser
Ausschüsse dürften eigene Aufzeichnungen gemacht worden sein.
Das Protokoll vom 11.02.1856 berichtet
von der Unterstützung der Lohnkutscherswitwe Kunz aus der Kasse der Giesinger Lohnkutscher mit monatlich 1
Gulden. Diesen hätte sie jeden Monat bei
dem Herrn Vereins-Vorsteher in Empfang
zu nehmen. Noch viermal begegnet uns
diese Lohnkutscherswitwe: am
29.01.1857, als die Unterstützung auf 1
Gulden 12 Kreuzer erhöht wird, am
04.02.1858, als „auf das mündliche Bittgesuch“ der Beitrag auf 1 Gulden 30
Kreuzer festgesetzt wurde, am 25.01.1860,
als ihre Eingabe um Erhöhung der Unterstützung abgelehnt wird, sowie am
26.02.1871, als ein Unterstützungsgesuch
abschlägig beschieden wurde.
29.01.1857: Noch immer gilt es eine Strafe zu entrichten, wenn man unentschuldigt fehlt; in zwischen 1 Gulden. Der Vereinsvorstand wird „zur Einhebung“ dieser
Strafgulden aufgefordert, die zum Besten
der Vereins-Casse Verwendung finden
sollen. In gleicher Sitzung stellt man fest,
dass sich zu den einzelnen Prozessionen
zu wenig Teilnehmer eingefunden hätten.
Ein genau festgelegter Turnus sollte Abhilfe schaffen. Fernbleiben kostete auch
hier 1 Gulden. Dem I. Vereinsvorstand
oblag es, jedes Mitglied nach diesem Turnus zu den treffenden Kirchenfeierlichkeiten besonders schriftlich einzuladen.
Hinsichtlich der Gottesdienstbesuche appellierte man allerdings auch an das Traditionsbewusstsein der Mitglieder. Unter
Punkt III. dieses Protokolls heißt es: „Da
bei dem Neujahrsamte und den 4 Quatember-Gottesdiensten ebenfalls sich weniger Herrn Vereinsmitglieder mehr betheiligen, und dieser aus der Vorzeit
herstammende religiöse Gebrauch besonders in der gegenwärtigen Zeit nicht
verabsäumt werden sollte, so erwartet
man von dem angestammten religiösen
Sinne der Herrn Mitglieder, dass sie in
der Zukunft unaufgefordert diesen Gottesdiensten mehr Aufmerksamkeit schenken, und gleich ihren Vorfahren sich wieder wie früher zahlreich bei denselben
einfinden möchten.“
Am 4.02.1858 geht es um einen Antrag
an die Königliche Polizeidirektion, den
Zwangs-Turnus bei den ankommenden
Eisenbahnzügen aufzuheben. Ein zweiter
Antrag beschäftigt sich mit Mißbräuchen
Giesinger Gastwirte „durch ihre Omnibuse auf dem Giesinger Eisenbahnhofe.“
Weiter sei ein Bittgesuch an die Polizeidirektion zu stellen, den Fiaker- und
Droschkentarif zu erhöhen. Welchen Erfolg diese Anträge und Bitten an hoher
Stelle hatten, darüber berichtet das Protokoll vom 9. September 1858.
03.02.1859: Wegen hohen Alters lehnt
der bisherige I. Vorstand eine Wiederwahl
ab. Das Protokoll berichtet in diesem Zusammenhang von der Übergabe der Vereinsunterlagen. Neben den Vereins- und
Kassenbüchern wurden eine „Obligation
der Bayer. Ostbahnen Nr. 57239 mit Zins
Chablons vom 1. Juli 1859/70 ein Nennwerth von 200 Gulden : 4 ½ %“ sowie
ein Vereinssiegel übergeben. Daß die
Übergabe von Vereinsgeldern- und unterlagen nach Vorstandwechsel eine sehr
ernst genommene Angelegenheit waren,
das zeigt auch bereits ein früheres Protokoll vom 11.02.1856, in dem es heißt:
„der sich entziffernde Casse-Rest von 48
Gulden“ mit „der eisernen Kasse und
sämtlich werthvollen Papieren wurde von
dem neuen Herren Vereins-Vorstand Lotter übernommen, wofür derselbe dem abtrettenden Herren Vorstand Michel Zechmeister in beßter Rechtsform quittiert.“
25.01.1860: Bei der Berechnung der
„Pferdeanlage“ sind für jedes Pferd 12
Kreuzer zu entrichten. Erstmals erscheint
hier auch die Zahl der Pferde: 276 PS
standen im Dienst; ein Jahr später, am
24.01.1861, waren es nur noch 228.
24.01.1861: Der I. Vereinsvorstand Lotter
stellte den Antrag: „es wolle gegen jeden
Herren, welcher einen wegen Unredlichkeit, Trunksucht, Rohheit entlassenen u.
auf ein Jahr vom Fuhrwerke ausgeschlossenen Knecht in seine Dienst nimmt, um
10 Gulden zum Nutzen der Vereinskasse
gestraft werden“ . Der Antrag wurde mit
Einschränkungen genehmigt. 
15.01.1862: Der wohlbekannte Strafgulden
erfährt eine „Erweiterung“ . Nicht nur unentschuldigt Fernbleibende werden zu
Kasse gebeten, auch nicht rechtzeitiges Erscheinen sollte künftig geahndet werden.
22.06.1864: Die Herrn Vereinsvorstehen
rechtfertigen sich gegenüber den Verein-
26 TAXIKURIER

Seite 27

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

smitgliedern darüber, dass der von ihnen
bereits vor 7 Monaten zu Genehmigung
bei der Kgl. Regierung eingereichte Fiaker- u. Droschkentarif noch nicht in Vollzug gesetzt worden, aus dem Grund: daß
ihnen von Seiten der B. Polizeydirektion
stete Vertröstrungen gemacht u. sie lediglich mit leeren Versprechungen hingehalten wurden. Die Versammlung beschloß
die Erhebung der Beschwerde zur K. Regierung u. betraut die Herrn Vereins Vorstände zur Verwirklichung derselben.“
Unter Punkt 3. wird über „die derzeit so
ungünstig gelagerten Verhältnisse der
hiesigen Lohnkutscher“ berichtet, die
„ohnehin kaum ein Auskommen, geschweige denn das ordentliche Fortkommen von 85 Familien“ gewährleisteten.
20.01.1865: Jeder Meister wird verpflichtet, dem Knecht bei dessen Eintritt ein
Dienstbuch zu übergeben, „welches derselbe stets zum Nachweis der Fahrberechtigung bei sich zu führen hat“ .
15.07.1865: Es geht um die Bewilligung,
daß nur 18jährige Burschen zur Droschkenfahrt verwandt werden dürfen. Diese
solle auf 15-16jährige ausgeweitet werden, wenn diese körperlich geeignet erscheinen.
11.01.1866: Die Anstellung eines Vereinsschreibens mit mtl. 12 Gulden aus Vereinsmitteln wurde genehmigt.
09.01.1867: „Die Bezahlung von 4 Gulden, quasi Neujahrsgeschenk, an den
Hochzeitslader Mauerer aus Vereinsmitteln sey sofort zu unterbleiben“ .
Weiter geht es in diesem Protokoll um die
Anklage des Fiaker-Inspektors Seuffert
wegen Bestechung. „Hirnach glaubt die
Innung in der Majorität der Heute Versammelten mit Recht erklären zu müssen,
daß alle gesetzlichen Schritte gethan werden mögen, damit genannte Persönlichkeit von seinem bisherigen Posten als Fiaker-Inspektor entfernt werde.
Einstimmig!!!“
16.01.1870: Erste Generalversammlung
der Genossenschaft der hiesigen b. Lohnkutscher und öffentlichen Fuhrwerksbesitzer.
21.01.1872: Die Generalversammlung beschließt die Errichtung eines Institutes der
Liniendroschken, da „durch die Einführung der Stadtomnibusse der Verkehr der
Fiaker & Droschken erheblich geschädigt
wurde“ .
25.01.1874: Man macht sich Gedanken
über die Währungsumstellung. 
Unter Punkt IV geht es um den „Nummern-Verkauf“, durch welchen „Zustände
herbeigeführt, welche ungesund u. den
öffentlichen Dienst ernstlich zu gefährden
drohten.“ Die Mitgliederzahl wird mit 144
angegeben.
Es scheint eine nicht ganz einfache Sitzung und keine leichte Zeit gewesen zu
sein; der Protokollführer schließt seinen
Eintrag jedenfalls mit den Worten:
„Schließlich sei noch erwähnt, daß die
Versammlung einen sehr gereizten Charakter getragen, zunächst eine Folge der
seit ½ Jahre hier herrschenden Cholera,
resp. der hirdurch bedingten Geschäfts- &
Verdienstlostigkeit ... Und nun in Gottes
Namen wieder an die Arbeit!“
16.05.1874: Man traf sich zu einer außerordentlichen General-Versammlung im
Englischen Caféhause, um über die abgeänderten Vereins-Statuten zu beraten und
über die Abhaltung einer entsprechenden
Feier zum 100jährigen Bestehen der Genossenschaft. „Bezüglich der Abhaltung
einer entsprechenden Feier des 100jährigen Bestehens der Genossenschaft wurde
mit Stimmeinheit der Beschluß gefaßt,
dieses Fest würdig des Vereines zu begehen durch Vormittags-Gottesdienst,
Nachmittag Auffahrt sämtlicher Mitglieder durch einzelne Straßen der Stadt
nach Neuhofen oder Föhring, Abends gesellschaftliche Unterhaltung. ... Das Fest
selbst soll thunlichst an einem Donnerstag bald nach Frohnleichnam 1874 stattfinden. Die hiesigen Behörden, zunächst
die Kgl. Regierung, Kgl. Polizei-Direktion
& der Stadt Magistrat, sowie auswärtige
Genossen und Gäste sind hierzu geziemend einzuladen.“
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
Die amtliche Untersuchung der „Pferde &
Wagen nebst Geschirr“ durch den Kgl.
Herrn Polizei Thierarzt wurde scharfer
Kritik unterzogen und auf Abhilfe gesonnen. Der Protokollant dieser Zeit, Obmann Perlinger, schildert das sehr blumenreich: „Die Kgl. Polizei Direktion ist
bittweise darum anzugehen, diese unsere
Wünsche wohlwollend zu berücksichtigen
und wird ausdrücklich ausgesprochen in
welch hohem Maße die Genoßenschaft
der Kgl. Polizei Direktion zu Dank verpflichtet ist, für den uns bewiesenen
Schutz hoffen wir, daß dies auch künftig
immer so bleiben möge, zum glücklichen
Gedeihen der Genoßenschaft.“
Der Rechenschaftsbereicht in diesem Protokoll gibt Aufschluß über Einnahmen
und Ausgaben anläßlich des 100jährigen
Jubiläums.
22.08.1874: Punkt 2 der Tagesordnung
behandelt die „Bekanntgabe der gelegentlich des Festes eingelaufenen Glükkwunschschreiben von Sr. Majestät dem
König, der Königin Mutter und der Kgl.
Prinzen p.p. Nach Verlesung derselben erhebt sich die ganze Versammlung von ihren Sitzen als Beweis des Dankes und ist
erfreut, ob solcher vielfachen Zeichen des
Allerhöchsten und höchsten Wohlwollens.“
Unter Punkt 3 findet sich der Beschluß,
den bisherigen Namen Genossenschaft
aufzugeben und statt dessen die Bezeichnung „Innung der Lohnkutscher in München“ zu führen. „... und wird ausdrükklich constatirt, daß hirdurch nur der
Name, keineswegs aber die Sache oder
die Intereßen geändert werden sollen.“
Fortsetzung in der nächsten Ausgabe!
27TAXIKURIER

Seite 28

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Taxi-Check München
Brotzeit im Biergarten
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner 
CAR 2000 in München testet seit Anfang
2005 Münchens Taxifahrerinnen und
Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen 
erfüllt werden. Unser Aktionspartner, 
CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger
mit einem Preis und lobt zudem einen
tollen Jahrespreis für den „Besten des
Jahres 2009“ aus.
Ob Jung oder Alt, Reich oder Arm, im
Biergarten treffen sich viele Menschen,
um unsere weltberühmte Gemütlichkeit
bei einer frischen Maß Bier zu genießen.
Anno dazumal kamen die Münchner
noch mit Krügen zu den Lagerkellern, um
dann das Bier mit nach Hause zu nehmen. An heißen Sommertagen wurde es
aber auch gerne vor Ort getrunken – dies
war die Geburtsstunde des Biergartens. 
Bald wurden einfache Holzbänke und 
-tische unter die Kastanien gestellt, um
die Bierkeller nicht nur zur Lagerung,
sondern auch zum Ausschank des Bieres
zu nutzen. Das trieb die Münchner in
Scharen zu den Bierkellern und die Wirte
auf die Barrikaden, denn sie fürchteten
um ihre Kundschaft. König Ludwig I. hatte schließlich ein Einsehen mit den Wirten, verbot den Verkauf von Essen in den
Biergärten und die Münchner brachten
als dann ihre Brotzeit selbst mit. Traditionell ist es bis heute das Recht des
Gastes, in einem Biergarten selbst mitgebrachte Speisen verzehren zu dürfen. Dies
trifft nicht auf Gaststätten zu, die eine
Biergarten-ähnliche Bewirtschaftung im
Freien anbieten.
Unser Taxi-Scout war mit Brotzeitkorb
unterwegs und hat sich bei Münchens
Taxlern erkundigt, wo er seine eigenen
Schmankerl verspeisen darf.
Taxi 1: ✷
(Nr. 53, 21. August, 12 Uhr, Bahnhof Süd)
Frischer Radi, Radieserl und Obatzda –
mit meiner zünftigen Brotzeit stelle ich
mich an das Fahrerfenster dieses Taxi -
fahrers und prüfe sein Wissen um das
Münchner Biergarten-Gesetz. „Normaler
Weise geht das nicht“, lautet die desillusionierende Antwort, aber dann hat er
wohl eine ein Déjà-vu und erinnert sich
an die diversen kulinarischen Mitbringsel
am Chinesischen Turm im Englischen
Garten.
Taxi 2: ✷✷
(Nr. 1194, 21. August, 12.15 Uhr, 
Bahnhof Mitte)
Dieser Fahrer versteht erst nur Bier und
möchte mich gleich um die Ecke ins
Schiller-Café schicken. Erneut demonstriere ich meine selbstversorgenden Ambitionen und dann fällt bei ihm der Groschen. Nur ein paar hundert Meter weiter,
im Augustiner in der Arnulfstraße darf
ich meine Tischdecke und Köstlichkeiten
auspacken.
Taxi 3: - 
(Nr. 409, 21. August, 14 Uhr,
Elisabethplatz)
Meine Zweifel hinsichtlich der Möglichkeiten, mein Essen in einer Biergarten-
Wirtschaft selbst mitzubringen, räumt
auch dieser Fahrer lapidar und ganz konkret aus. „In den großen Biergärten funktioniert das schon – gehen Sie einfach
zum Chinesischen Turm im Englischen
Garten.“
Taxi 4: ✷
(Nr. 2506, 23. August, 12.30 Uhr, 
Feilitzsch)
Üppig gerüstet für den Sonntags-Brunch
unter sonnigem Himmel, kläre ich bei
diesem geduldigen Fahrer meine Optio-
Aufgabenstellung auf Münchens Straßen
und Standplätzen unterwegs und berichtet
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
28 TAXIKURIER
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
nen rund um Schwabing. Und auch er
verspricht, dass diesem Vorhaben gar
nichts im Wege steht. Seine Empfehlung
führt zum Rande des Englischen Gartens
nach Freimann zum Aumeister.
Taxi 5: ✷✷✷✷ (Gewinner)
(Nr. 1526, 21. August, 13.40 Uhr, 
Karolinenplatz)
München und seine Biergartentradition
sind diesem Fahrer auf den Leib geschrieben. „In jedem größeren Biergarten packen
die Leute im Selbstbedienungsbereich ihre
eigene Brotzeit aus – das Bier muss aber
vor Ort bestellt werden“, erfahre ich. Das
ist in München so, und das wird auch so
bleiben. Ausführlich erklärt er mir den
Weg zum nahegelegenen Park cafe und
ich bin schon unterwegs.
Der Gewinner!
Gunnar Schulz
Zum Künstlerhof 14
80634 München
Tel.: 0179-6 66 45 63
erhält für sein Biergarten-Wissen von
unserem Chrysler Partner Car 2000 ein
Präsent. Der TAXIKURIER gratuliert
herzlichst.

Seite 29

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

29TAXIKURIER
Motiv des Monats
Schon in den 60er Jahren sehr belebt –
Erkennen Sie die Straße?
ilmulino
CUCINA BAR CAFF `E
GÖRRESSTRASSE 1 • 80798 MÜNCHEN • TEL. 089-523 33 35
ÖFFNUNGSZEIT: TÄGL. VON 10.00-1.00 UHR, WARME KÜCHE VON 11.30-0.00 UHR
www.ristorante-ilmulino.de
Ein Mann kommt spätnachts von
der Wiesn nach Hause … 
… durch den Lärm wacht seine Frau
auf und fragt ihn, was er denn für
einen Krach mache. 
Er: „Die Schuhe sind umgefallen.“ 
Sie: „Das macht doch nicht so
 einen Krach!“ 
Er: „Ich stand noch drin.“
Witz des Monats
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ In Großbritannien ist es verboten, Briefmarken kopfüber auf
Briefe zu kleben, weil die Queen
darauf abgebildet ist.
➜ In Thailand dürfen Geldscheine
keinesfalls mit den Füßen berührt werden, weil sie das Bild
des Königs zeigen. Darauf steht
eine Prügelstrafe.
➜ Im statistischen Mittel geht ein
Mitteleuropäer während seines
Lebens etwa 56.000 Kilometer 
zu Fuß.
➜ Der Mensch „produziert“ täglich 
1 bis 2 Liter „Spucke“ . Zu 99%
besteht der menschliche Speichel
aus Wasser.
➜ Der schnellste Vogel ist der
Wanderfalke, der 350 km/h im
Sturzflug erreicht. (PR)
TAXIVERMIETUNG
MÜNCHEN
PKW und BUS, VW T 5, 
9 Personen, Langer Radstand
Tel: 0172/89 31 653
Tel: 0177/86 76 214
Taxameter-, Datenfunkund Navi- Einbau !
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
Kleinanzeigen geben Sie bitte 
 direkt an der Hauptkasse in der 
Engelhardstraße 6 im 1. Stock, 
bei der Taxi-München eG auf. 
Anzeigenschluss ist der 14.10.2009!

Seite 30

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Bienenstöcke, Bienenvölker und Imker
verbindet man eher mit idyllischer Waldund Wiesenlandschaft als mit einer Stadt
von der Größe Münchens. Und doch halten 20 Imker im Stadtgebiet rund 360
Bienenvölker, ohne die viel weniger Bäume und Blumen blühen könnten und ohne die das Stadtbild ein klägliches Bild
bieten würde – ganz abgesehen von den
ausgedehnten landwirtschaftlich genutzten Flächen am Stadtrand, auf denen die
Ernten erheblich dürftiger ausfallen würden ohne die Bestäubung durch die Bienen. Diese Bestäubung wird auch von anderen Insekten und dem Wind geleistet,
aber der Hauptanteil geschieht durch Bienen. Beispielsweise hängen 90 Prozent
der Obsternte von den Aktivitäten der
Bienen ab, die auf der Suche nach Nektar
und Pollen in den Blüten den Samen der
Pflanzen sozusagen als Nebeneffekt mitnehmen und auf andere Blüten abstreifen. Oder bei Raps steigt der Ernteertrag
um 60 Prozent, wenn sich Bienen ins
Spiel bringen.
Ein Bienenvolk ist bekanntlich ein hochkomplexes, wohl geordnetes soziales System, in dem trotz der wimmelnden Enge
im Bienenstock mit seinen unzähligen,
aber exakt identischen Waben alles perfekt nach Plan und in Arbeitsteilung
läuft. Im Frühsommer leben in einem
Volk eine einzige Königin, die mit dem
Legen von bis zu 2.000 Eiern pro Tag allein für den Nachwuchs sorgt und dementsprechend von den Arbeitsbienen aufgepäppelt werden muss. Bis zu 60.000
Arbeitsbienen sorgen für das Funktionieren des Staates, die Nahrungssuche sowie
die Aufzucht der rund 50.000 Larven.
Und dann sind da noch die männlichen
Drohnen, die in maximal 3.000 Exemplaren eine für menschliche Verhältnisse
trostlose Existenz fristen. Sie sind nicht
einmal in der Lage, Nektar aus Blüten
aufzunehmen, sondern sind zu ihrer eigenen Ernährung auf den sozialen Futteraustausch im Bienenvolk angewiesen.
Nach der Geschlechtsreife fliegen sie aus,
um nach begattungsfähigen Bienenköni-
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit
Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
ginnen zu suchen – und das kommt ihnen teuer zu stehen, denn unmittelbar
nach der Paarung sterben die Drohnen
und fallen von der Königin ab. Und dann
folgt im Hochsommer noch die so genannte Drohnenschlacht, bei der es den
überlebenden, nicht gepaarten Drohnen
an den Kragen geht: Die Weibchen verweigern ihnen den Futteraustausch, und
sie werden bereits am Flugloch abgedrängt, also nicht mehr nach ihren Ausflügen in das Bienenvolk gelassen. Es
kann auch vorkommen, dass jüngere
Drohnen von Bienen aus dem Bienenstock herausgezerrt werden. Die Folge davon ist, dass sie aufgrund von Nahrungsmangel schließlich nicht mehr flugfähig
sind und verhungern. Ihre Lebensspanne
beträgt demnach nur eine kurze Zeit,
während die Königin bis zu fünf Jahre leben kann. Die Arbeitsbienen sterben nach
60 Tagen an Hunger, weil ihre Flügel
dann vom intensiven Fliegen zerfleddert
sind und das Sammeln von Nektar unmöglich machen. Bienen kennen keinen
Winterschlaf, sondern befinden sich
ganzjährig in ständiger Bewegung, weswegen ein Bienenstock auch bei tiefen
Außentemperaturen im Inneren immer
15 Grad plus hat.
In Deutschland werden jährlich 25.000
Tonnen Honig erzeugt, von denen 8.500
Tonnen aus Bayern stammen. Die Selbstversorgungsrate liegt bei 25 Prozent und
der Pro-Kopf-Verbrauch bei 1,2 Kilogramm, wofür eine Biene rein theoretisch
sieben Mal um die Erde fliegen müsste,
also ungefähr 280.000 Kilometer. Herr
Fritz Stehlik gehört zu den knapp 20
Münchner Imkern; in seinem üppigen
Heimgarten in der Anlage Nordwest 88
an der Grohmannstraße hält er vier produktive Wirtschaftsvölker und drei Able-
Herr Stehlik vor einem seiner Bienenstöcke
Imker Fritz Stehlik,
Rainfarnstraße 25
30 TAXIKURIER
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
Brotzeiten/Getränke...
...alles, was der
Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr

Seite 31

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

gervölker, aus denen im nächsten Jahr
neue Wirtschaftsvölker entstehen. Nachdem einem Bienenstock pro Jahr rund 25
Kilogramm Honig entnommen werden
können, kann Herr Stehlik also etwa 100
Kilogramm plus das entsprechende Naturwachs vermarkten. Wie die meisten
Imker in Deutschland betreibt er die Imkerei als Nebenerwerb und als sinnvolle
Freizeitbeschäftigung und verkauft seinen
Honig und sein rein natürliches Bienenwachs direkt an die Endverbraucher.
Herr Stehlik arbeitete 40 Jahre lang bei
BMW als Fertigungsfachmann im
Elektromaschinenbau sowie als Integrationsbeauftragter, der ausländische Arbeitnehmer zur Erlangung des Facharbeiterbriefes führte. Nach seinem Ruhestand
kam er durch Zufall zur Imkerei, als ein
Bekannter infolge Krankheit seine Bienen
nicht mehr selber betreuen konnte, und er
die Bienenstöcke in seinem Heimgarten
aufstellte. Inzwischen ist Herr Stehlik ein
viel gefragter Fachmann und Ausbilder
für den Nachwuchs. Er bedauert allerdings, dass sich zu wenige junge Leute
für die vielseitige Tätigkeit eines Imkers
interessieren.Die Qualitätsansprüche an
Honig sollten hoch liegen, und nur ein
Produkt mit der Kennzeichnung „Echter
deutscher Honig“ sollte vom hiesigen
Käufer gewählt werden. Herr Stehlik
nennt den Grund hierfür: Viele Menschen
leiden unter Allergien, die von den Pollen
heimischer Pflanzen herrühren. Da die
Bienen gerade diese Pollen zu Honig verarbeiten, wirkt der regelmäßige Genuss
von heimischem Honig Allergie hemmend, aber auch Wund heilend. Zum
Backen und Kochen bieten sich auch Honigmischungen „aus EU- und Nicht-EU-
Ländern“ an, weil die Inhaltsstoffe und
Enzyme durch die Erhitzung sowieso zerstört werden und nur der Zucker übrigbleibt. Wichtig ist außerdem, dass der
Honig kalt geschleudert wird, so wie es
Herr Stehlik selber in seiner Zentrifuge
macht, damit die Vollwertigkeit des Honigs erhalten bleibt. In diesem Zusammenhang erklärt sich, dass Imker wie
Herr Stehlik dem Anbau von genmanipulierten Pflanzen sehr skeptisch gegenüberstehen.
In München gibt es allerdings einen tropischen Honig, der ebenfalls als „echt
deutsch“ verkauft werden darf: Ein Imker
hat seine Stöcke beim Botanischen Garten stehen, so dass die Bienen die dortigen exotischen Pflanzen bestäuben und
ihren Nektar sammeln. Herr Stehliks Produkte hingegen stammen aus dem hohen
Münchner Norden mit seinen Nadel -
wäldern und ausgedehnten naturnahen
Flächen. Die Haltbarkeit von Honig ist
praktisch unbegrenzt, wie die 4.000 Jahre
alten, zwar steinharten, aber noch genießbaren Funde aus den altägyptischen
Pyramiden zeigen. Nach EU-Vorschrift
sind die heutigen Honige aber nur noch
zwei Jahre lang haltbar. Und als solche
verkauft Herr Stehlik seine Produkte
auch. (BW)
Kontakt:
Herr Fritz Stehlik
Rainfarnstraße 25
80935 München
Tel.: (0 89) 3 13 46 94
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
✗Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
✗Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)

Seite 32

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
Vor 100 Jahren: Taxi-Rüpel
und Verkehrs-Lümmel
Prozent der Straßen waren 1909 ungepflastert oder nicht asphaltiert. Das vorwiegend von Pferden bewerkstelligte
Transportaufkommen sorgte dafür, dass
die Verkehrswege von Pferdeäpfeln übersät waren. Wenn diese nicht rechtzeitig
vor Regengüssen von Gartlern, die damit
ihre Gemüsebeete düngten, aufgeklaubt
worden waren, verwandelten sich die
Straßen in glitschige Oberflächen. Es war
nur der vegetarischen Ernährungsweise
der Pferde zu verdanken, dass diese Bescherung nicht bestialisch stank, sondern
lediglich herzhaft duftete. In diesem Zusammenhang wird auch die Herkunft der
Bezeichnung „Kotflügel“ verständlich.
Auf alle Fälle mussten Fußgänger bei Regen und auch Trockenheit darauf achten,
wohin sie traten, ähnlich unseren Fahr -
gästen am Daglfing-Stand. Zur guten,
alten Prinzregentenzeit gehörte offenbar
auch die allgemein anzutreffende Bewaffnung von Privatpersonen, wie sich gleich
zeigen wird. 
Der Unfall
Die „Münchener Vorort-Zeitung“ – vermutlich froh, ihrer Leserschaft etwas Empörendes und damit Umsatzsteigerndes
präsentieren zu können – schrieb am
13. Februar 1909: „Nymphenburg: Ein
schwerer Verkehrsunfall ereignete sich
am Dienstag nachmittags gegen 5 Uhr an
der Südlichen Auffahrtsallee in Nymphenburg. Die Kraftdroschke Nummer 52
überholte beim Passieren der Gerner
Brücke [Notburgastraße / Menzinger Straße, d.V.] die Kraftdroschke Nummer 161,
die dem Metzgermeister Berchtenbreiter
gehört und vom Chauffeur Josef Balleis
gefahren wurde. Im gleichen Moment, als
Georg Förg mit dem 52er Wagen in den
Volksgarten [Deutschlands größten Vergnügungspark der Jahre 1890 bis 1914,
an den die Volksgartenstraße erinnert,
d.V.] einfahren wollte, wurde er von dem
in schnellem Tempo nachfahrenden 161er
Wagen im Vorderteil erfaßt und stark demoliert. Der Wagen Nummer 161, der
durch den Zusammenstoß und das starke
Bremsen gegen einen Baum geschleudert
wurde, erlitt hiebei derartige Schäden,
daß er größtenteils demoliert wurde. Ein
achtjähriger Knabe, der einzige Sohn des
Kunstmalers Hans Kratzer in Nymphenburg, wurde mit aller Wucht an den
Baum gedrückt und getötet. Auch die
Fahrgäste der beiden Automobile erlitten
durch die zertrümmerten Glasscheiben
und den starken Zusammenstoß Schnittwunden und Prellungen. Einem Lehrer
wurde die Nase zerschnitten. Nach An -
gaben von Augenzeugen sollen beide
Droschken bis zum Moment des Zusammenstoßes eine sehr starke Geschwindigkeit innegehabt haben.“ Also wohl
mehr als die erlaubten zehn Stunden -
kilometer.
Die „Münchener Vorort-Zeitung“ brachte
in ihrer Ausgabe vom Samstag, dem
13. Februar 1909, eine Meldung über
einen folgenschweren Verkehrsunfall, den
zwei Taxifahrer verursacht hatten, und
zwar nicht aus Übermüdung oder Unaufmerksamkeit, sondern einzig aus Rück -
sichtslosigkeit und Freude am Auftrumpfen. Dieser Bericht wirft ein erhellendes
Licht auf die angeblich gute, alte Zeit unter der Herrschaft des Prinzregenten Luitpold, die oft und meist zu Unrecht verherrlichte Prinzregentenzeit, in der für 
die Mehrheitsbevölkerung Massenarmut,
katastrophale Umweltverschmutzung und
bedrückende Arbeitsbedingungen
herrschten.
Die gute, alte Prinzregentenzeit
Die Königliche Haupt- und Residenzstadt
München hatte im Jahr 1909 rund
585.000 Einwohner, von denen circa 490
Motorräder und 1.400 Kraftfahrzeuge bewegt wurden, die wiederum nicht schneller als zehn Stundenkilometer fahren
durften, aber natürlich fuhren. Verglichen
mit den heutigen Zahlen wundert man
sich, wie man es damals eigentlich schaffen konnte, überhaupt einen Verkehrs -
unfall zu verursachen. Aber die Unfälle
geschahen doch, denn es gibt nichts Neues unter der Sonne: Der Mensch ist das
Problem, nicht die von ihm gesteuerte
Technik – damals wie heute. Noch 57
32 TAXIKURIER

Seite 33

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Rücksichtslosigkeit, Empörung und
Lynchjustiz
Die „Münchener Vorort-Zeitung“ weiter:
„Die Erbitterung der sich rasch ansammelnden Menschenmenge gegen die beiden rücksichtslosen Führer war eine so
große, daß Förg, dessen Wagen noch
fahrfähig war, alsbald mit diesem weiterfahren mußte, um Mißhandlungen zu
entgehen, während der Chauffeur Balleis
zu seinem Glück sich noch rechtzeitig der
Lynchjustiz der Menge entziehen konnte.
Balleis wäre von einigen erregten Männern zweifellos erschossen oder erstochen
worden, denn man sah eine Anzahl von
Leuten mit solchen Waffen in der Hand
in der Menge. Die Hauptschuld an dem
Unfall trägt zweifellos der Fahrer des Wagens 161, der von dem 52er Wagen kurz
vor der Gerner Brücke überholt worden
war und wohl aus verletzter Eitelkeit der
52er Wagen wieder überholen wollte. Zur
Gewinnung der Kurve mußte der 52er
Wagen auf der linken Straßenseite vorfahren und die Straße überqueren. In dem
Moment fuhr ihm der 161er Wagen in die
Vorderseite. Der Chauffeur des Wagens
161 scheint die Absicht der Einfahrt erst
im letzten Moment erkannt zu haben, obwohl er durch das Hupen und durch das
Linksfahren des 52er Wagens hätte erkennen müssen, daß dieser in die Einfahrt
des Volksgartens einlenken wollte. Dann
wurde mit aller Wucht gebremst. Nicht
bloß durch den Anprall an den anderen
Wagen, sondern auch durch das übermäßig starke und plötzliche Bremsen des in
voller Fahrt befindlichen Wagens wurde
dieser mit aller Wucht zur Seite geschleudert und so das ganze Unglück, das ein
junges Menschenleben forderte, herbeigeführt.“
Übermotorisierung
Weiter erfahren wir: „Die beiden Wagen,
von denen der eine (der 52er) ein Opel,
der andere ein Dionwagen [französisches
Fabrikat De Dion, d.V.] ist, sind vierzylindrige, 18-24 pferdekräftige Fahrzeuge, die
für den Verkehr in der Stadt eine viel zu
große Geschwindigkeit erreichen können.
Nach Ansicht einer Reihe von Automobilsachverständigen sind für Münchner
Autodroschken zweizylindrige Wagen mit
10-14 Pferdekräften, die eine Geschwindigkeit von 30 bis 35 Kilometern erreichen können, vollständig genügend. Der
Unfall ist innerhalb kurzer Zeit schon der
zweite Fall, in dem ahnungslose Straßenpassanten, die sich auf dem Bürgersteig
dahinbewegten, von solchen Mordkutschen angefahren und getötet werden.
Der letzte Unfall war bekanntlich an der
Ecke der Karl- und der Hasenstraße [seit
4. November 1909 Seidlstraße, d.V.], wo
ein Brauereibuchhalter durch das Automobil des Hotelbesitzers Weidmann angefahren und getötet wurde. Auch der überfahrene Knabe hat sich nicht auf der
Straße, sondern auf dem Fußweg befunden. Wenn das Publikum aber auf dem
Trottoir und den Fußwegen nicht mehr
sicher ist, dann ist für unsere Verkehrs -
polizei höchste Zeit, gegen solche Auswüchse energisch einzuschreiten und
durch strenge Vorschriften dafür Sorge zu
tragen, daß derartige Fälle ein für alle
Mal hintangehalten werden. Eine indirekte Schuld an diesem neuerlichen Unfall
trägt zweifellos auch die Polizei, die derartig starke Kraftwagen zuläßt.“ 
Der Taxler als Problem
Die „Münchener Vorort-Zeitung analysierte: „Aber auch in Bezug auf unsere
Chauffeure wäre hier noch ein ernstes
Wort zu sagen. Viele von ihnen rekrutieren sich aus früheren Handwerkern,
Schustern, Schneidern usw., die als letzten Rettungsanker ihre Sparpfennige
noch zur Erlernung des Automobilfahrens
benutzen. Welche Verkehrslümmel aus
diesem Material heranwachsen, beweist
ein Ausdruck, den ein Chauffeur vor einiger Zeit bei einem Unfall, bei dem gleichfalls eine Person verunglückte, gebrauchte, indem er zynisch meinte: ‚Das macht
nichts, das zahlt ja die Versicherung. ’“ 
Die juristische Konsequenz
Die „Münchener Vorort-Zeitung“ unterrichtete ihre Leserschaft am 26. April
1909 über die gerichtliche Würdigung des
Unfalls, der die negative Meinung der
Öffentlichkeit über den Berufsstand der
damaligen Taxler nur bestätigen konnte,
und das in diesem Fall zu Recht: „Der
Chauffeur Georg Förg, der damals mit
dem Chauffeur Balleis das verhängnis -
volle Automobilwettrennen hierselbst
veranstaltete, wobei der Kunstmalerssohn
Kratzer zum Opfer fiel, wurde wegen
groben Unfugs zu sechs Wochen Haft
verurteilt. Gegen dieses Urteil hatte Förg
Berufung zum Landgericht eingelegt,
diese aber vor der Verhandlung zurück -
gezogen.“ (BW) 
TAXIKURIER 33

Seite 34

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

34 TAXIKURIER
 
G Spart Einbauplatz
G Elektronischer Abblendspiegel
G Im OFF-Modus unsichtbar
G Entspricht den hohen Anforderungen der Automobilindustrie
G Vorausprogrammierbarer zweiter Tarifspeicher
Spiegeltaxameter SPT-02
Die vollkommene Integration
Die elegante Innovation – verbessert den Wiederverkaufswert Ihres Taxis!
HALE - die Zukunft im TAXI
HALE electronic GmbH · A-5020 Salzburg · Fax: +43-662/439011-9
www.hale.de · www.spiegeltaxameter.de · www.hale.at

S
©
 w e
w
w
0205-A·HbmGcinortceleELAH

9
-110934/266-34+:xaF·grubzlaS

WIR GESTALTEN MAGAZINE, BROSCHÜREN UND ANZEIGEN.
WIR ENTWICKELN LOGOS, GESCHÄFTSAUSSTATTUNGEN SOWIE 
INDIVIDUELLE KONZEPTE UND WERBEMASSNAHMEN.
FORMENREICH BÜRO FÜR GESTALTUNG
Bernhard Andreas Probst 
Telefon (089) 44 49 97 88 
probst@formenreich.de www.formenreich.de
Im Oktober …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren (1909)
22. Oktober: Erster Alleinflug eines weiblichen Piloten.
… vor 75 Jahren (1934)
1. Oktober: Deutschland zählt 5,5 Millionen Rundfunkteilnehmer.
20. Oktober: Hans Stuck stellt auf der Avus fünf 
Weltrekorde auf.
… vor 50 Jahren (1959)
7. Oktober: SED-Parteischef Walter Ulbricht schlägt
vatikanähnlichen Status für West-Berlin vor.
15. Oktober: In der Bundesrepublik meldet sich der
dreimillionste Fernsehteilnehmer an.
21. Oktober: Die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft
besiegt Holland in Köln mit 7:0.
… vor 25 Jahren (1984)
16. Oktober: Aus einer Waldschadens-Erhebung geht
hervor, dass 50% der Waldfläche Deutschlands von
sichtbaren Schäden betroffen ist.
25. Oktober: Bundestagspräsident Rainer Barzel tritt
zurück, da er Geld vom Flick-Konzern erhalten hat.
… vor 1 Jahr (2008)
11. Oktober: Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki
lehnt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk ab.
17. Oktober: Bundestag und Bundesrat beschließen
einen Rettungsplan in Höhe von 500 Milliarden Euro
für angeschlagene Deutsche Banken.
27. Oktober: Horst Seehofer wird vom Landtag zum
Ministerpräsidenten des Freistaates gewählt. (PR)
AUTOGLAS-KRAFT
Sonderkonditionen für Taxis
Versicherungsabwicklung
Während einer Kaffeepause bei uns 
wechseln wir Ihre Scheibe
Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur
T elefon 089/6 90 87 82
Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str.
www.autoglaskraft.de
Pinnwand
Schwarzes Brett der Branche
Glückwunsch!
Die Kollegen Safet Vilec und Hans-Dieter Hoppe waren
schnell und haben gewonnen. 
Sie erhalten je zwei Karten für die Komödie „Sextett“
in der Komödie im Bayerischen Hof. Das Stück läuft
täglich um 20 Uhr bis zum 31. Oktober 2009. (PR)
September 2009
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TRADITION
hd
§ Unsere Geschichte beginnt 1734 
§ Betrunkene
Der richtige Umgang mit diesen Fahrgästen
§ Verlängerung P-Schein
Checkliste
§ Dauerproblem Olympiapark
Neue Lösung für An- und Abfahrt
Oktober 2009
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
WIESN
§ Alle Taxler-Infos 
§ Gemeinsamkeit macht stark
Strategien gegen Wiesn-Abstauber und Fahrgast-Diebe
§ Wohin vor, nach und statt der Wiesn
Gastro- und Feiertipps
§ Taxameter des Monats

Seite 35

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

35TAXIKURIER
Gewinnen Sie 2 Karten für
das „Harald Wohlfahrt 
PALAZZO“ im November ‘09
im Wert von 220 Euro.
Gewinnspiel
Dass zur Wiesn-Zeit die Abstauber ausserhalb Münchens
unterwegs sind, ist bekannt. Der Kollege mit der Münchner Stadt-Nummer setzt sich hier offensichtlich zur Wehr.
Schicken Sie uns doch einen passenden Text zu dieser
Zeichnung von Manfred Kraus bis spätestens 14. Oktober
(Adresse siehe Impressum). Wenn dieser gekürt wird,
gewinnen Sie obigen, tollen Preis (Show plus Vier-Gang-
Gourmet-Menü). Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
Zweigniederlassung:
Utzschneiderstr. 8
80469 München
Tel.: 089 – 268 510
Hauptniederlassung:
Frankfurter Ring 97
80807 München
Tel.: 089 – 307 480 47
- Dachzeichen Kienzle 
- Magnet Dachzeichen 
- Sprechfunkgeräte
- Datenfunk 
- Spiegeltaxameter
- MCT-05 und MCT-06 (Neu)
- Cey-System
- Quittungsdrucker 
Alles aus einer Hand !
kontakt@er-tax.de
Kundendienst Kundendienst
Kurze Frage – Klare Antwort
L. Bernrieder fragt: „Darf ich die wenigen Bus-Spuren 
Münchens, die für Taxis frei sind, auch leer oder nur mit 
Fahrgast nutzen?“
Wer darf Busspuren benutzen?
§ 41 Absatz 2 regelt unter anderem die Einrichtung und
Benutzung von Bussonderspuren für Linienbusse (Zeichen
245). Diese Sonderfahrstreifen sind Linienbussen vor -
behalten. Dazu zählen auch Schüler- und Behinderten -
verkehre nach der Freistellungsverordnung, § 1 Ziffer 4,
Buchstaben „d“ und „g“, da es sich auch bei diesen
Verkehren um Linienverkehr handelt. 
Auf diesen Sonderfahrstreifen können Radfahrer und
Taxis zugelassen werden. Soweit die Beschilderung „TAXI
– frei“ neben dem Zeichen 245 (Bus) oder eine entsprechende Bodenmarkierung angebracht ist, dürfen Taxis
diese Spuren benutzen. Der Gesetzgeber legte fest, dass
Taxis auf den Sonderspuren zugelassen werden sollen,
soweit keine Störung des Linienverkehrs eintritt.
Bei der Benutzung von Sonderspuren haben Taxifahrer
die für den Linienverkehr geltenden Lichtzeichen zu
beachten. Ein Anhalten zur Bedienung von Fahrgästen ist
nicht zulässig. Alle nach der BOKraft ordnungsgemäß
ausgerüsteten Taxis, ob besetzt oder frei, ob ortsansässig
oder nicht, dürfen Bussonderspuren benutzen. Also auch
Dachauer oder Rosenheimer Taxis sind berechtigt, die
wenigen Münchner Busspuren zu befahren. (HM)
Sie kann auch für dich sein – 
die Spende für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Taxistiftung Deutschland
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00

Seite 36

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

36 TAXIKURIER
Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
O
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „O“ .
Odeon – Bis vor kurzem der Geheimtipp
für Funk-Fahrer, die sich getrost auch als
Fünfter, Siebter oder Letzter melden
konnten, weil üblicherweise sonst ohnehin keiner der anwesenden Kollegen
funkbereit war. Der Stand lebte nachts
von den Einsteigern, die oftmals von der
nahegelegenen Pfälzer Weinstube (im
Stammgästejargon „Rentnerstrich“ genannt) kommen.
Oktoberfest – Vorweg die kleine Auffrischung, damit Sie evtl. vor interessierten
Fahrgästen glänzen können:
Im Oktober 1810 heiratete Prinz Ludwig,
der spätere Ludwig I., Therese von Sachsen-Hildburghausen. Die öffentliche
Hochzeitsfeier mit Volksbelustigungen
aller Art auf der später so benannten
Theresienwiese war die Keimzelle der
heutigen Wiesn. (Des war’s scho). Bis zum
19. September werden uns AZ, tz und
Bild wieder mit der unglaublichen Neuigkeit überraschen „Wiesn—Maß so teuer
wie noch nie!“ (wer hätt’ des denkt), um
dann aber mit Extrabeilagen, ‚Sonderberichten’ und der unvermeidlichen Hofberichterstattung aus dem Käferzelt dafür
zu sorgen, dass sich daran auch in den
nächsten 100 Jahren nichts ändern wird.
Zum aktuellen Vergleich: am Dachauer
Volksfest, Anfang August, kostete die
Maß 4,70 Euro, in Worten: vier, siebzig!
Aber, samma doch ehrlich: wenn die
Wiesn-Maß heute schon 15,00 Euro kosten würde, wären die Zelte am Wochenende halt erst 30 und nicht schon 10
Minuten nach Öffnung überfüllt. Nach
Schrottis Eindruck werden die Tische und
Bänke seit Jahren immer schmaler und
haben heute gerade noch die Breite eines
Schwebebalkens, damit man wieder mehr
Leute in ein Zelt baatzen kann. Zugegeben, vielleicht ist auch nur der Hintern
breiter geworden … Aber, bei aller Meckerei, unter der Woche und tagsüber ist die
Wiesn trotzdem schön und sogar noch
ansatzweise gemütlich; die Landhaus -
mode-Kasperln stehen noch daheim vorm
Spiegel und überlegen, aus welchen vermeintlichen Trachtenutensilien sie ihre
diesjährige Phantasieuniform zusammenstopseln sollen, und die Musik zieht einem noch nicht mit phonstarkem Disco-
Inferno das Trommelfell über die Ohren.
Ortskunde – ist neben Dienstleistungs -
bereitschaft und einem vernünftigen
Fahrstil eine der drei tragenden Säulen
unseres Gewerbes. Natürlich bekommt
Schrotti den gesammelten Frust der Bekanntschaft und Verwandtschaft auf’s
Butterbrot geschmiert, wenn es heißt
„neulich hab’ i wieder oan g’habt, hat si
net auskennt, war unfreundlich und is 
g’fahrn wia a Henker“ . Natürlich ist das
nicht die Regel, aber schwarze Schafe
fallen halt einfach mehr auf als Weiße.
Übrigens mag der Liebe Gott die Fiaker,
denn im Taxi haben schon hartgesottene
Atheisten das Beten gelernt …
Aber im Ernst: bei aller Härte der Ortskundeprüfung kann man sich die praxis -
taugliche Kenntnis der Stadt buchstäblich
nur er-fahren. Auch alten Hasen stehen
immer wieder neue Aufgaben bevor, wie
z. B. aktuell das Neubaugebiet westlich
der Friedenheimer Brücke, erreichbar über
den Birketweg. Der Wegfall des Sprechfunks ist hier leider einer der wenigen
Nachteile des Datenfunks: bekam man
früher schon durch die Ruffolge am Funk
mit, wo eine Gunta-Stölzel, Carlamaria-
Heim-Straße oder ein Christoph-Rapparini-Bogen zumindest ungefähr liegen
muss, ist heute umso mehr Eigeninitiative
gefragt. Bei den vielen verpulverten Leerkilometern, die man üblicherweise pro
Schicht ansammelt, kommt es auf den
kleinen Abstecher auch nicht mehr an,
um sich mal eine bisherige ‚terra incognito’ anzuschauen. Wir erinnern uns des
alten Liedes von Fredl Fesl „Vom MUH
in’d Ottobrunner Straß’“ als der Fiaker
nach der dritten Umrundung des Olym -
piageländes meinte „mei, ham die baut!“
Oskar Maria Graf – der Namensgeber unseres Taxistandes am Neuperlacher Krankenhaus, wurde 1894 in Berg am Starnberger See geboren und entfloh der Enge
des bäuerlichen Lebens nach München,
wo er bald zu Ruhm als Schriftsteller
AUTO-ANKAUF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
TSL GmbH München
Landsberger Str. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
TAXI-
FOLIERUNG
3 Jahre Garantie
Theo-Prosel-Weg 11 · 80797 München
T e l . 08 9/2 38 85 80 7 · F a x 08 9/2 38 85 56 3
Mobil: 0177 /624 95 39
 G esundheit 
 E rgonomie 
 S icherheit 
 - Consult GbR Neu 
 
VERKEHRSMEDIZINISCHE 
UNTERSUCHUNGEN 
 
nach FeV für Verlängerung oder Erwerb 
der Fahrerlaubnis von Bus, Taxi, Lkw etc. 
Anmeldung erforderlich 
Demmelstraße 19, 82110 Germering 
/s0/s0/s0/s0 089/80 90 98 34 /s0/s0/s0/s0 089/89 42 73 34 
http:\\www.ges-consult.de

Seite 37

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

kam. In seinem Roman „Das Leben meiner Mutter“ ist übrigens eindrücklich die
bittere Armut und Not der dortigen Bauern des 19. Jahrhunderts beschrieben – in
einer Gegend, die heute zu den reichsten
Deutschlands gehört und in der sich eine
Millionenvilla an die andere reiht. In
München trieb es unser OMG recht bunt
und war an den berüchtigten ‚Atelierfesten’ im Hinterhof des Anwesens Barerstraße 37 beteiligt, wobei schon mal die
„Sexualdemokratie“ ausgerufen wurde.
1938 ausgebürgert, gelangte OMG nach
New York, wo er 1967 starb. (vergl. Kollege B. Weyerer: „München zu Fuß“)
Als es die Taxistände „Waldheimplatz“
und „Carl Wery“ noch nicht gab, wurde
der OMG am Funk noch häufig gerufen,
gerade auch für Neubiberg und Ottobrunn. Viel Freude bereiten uns Zentralisten oftmals die Landesverteidiger von
der Bundeswehr-Uni, die insbesondere
nachts bei der Taxibestellung Ost- und
Westtor, Bamer- und Zwergerstraße nicht
auseinanderhalten können und auch diesbezüglich der Artikulationsfähigkeit
manchmal die Orientierung verlieren. Der
Dienst an der Heimatfront macht halt
auch Durst. – Einem dreifach staatlich
geprüften Kriegsdienstverweigerer sei
diese Beobachtung gestattet.
Ottostraße – eine durch Einbahnregelung
zerstückelte Straße, die als „Highlight“
eine der sinnlosesten Ampeln Münchens
(Ecke Max-Joseph-Straße) vorweisen
kann. Damit wir – passenderweise – täglich des in geistiger Umnachtung gestorbenen Bruders von König Ludwig II. gedenken dürfen, werden selbst wir Taxis
zum Befahren der Ottostraße (Höhe Gaststätte „Lenbach’s“) gezwungen, anstatt
die Diretissima durch die Barerstraße
Richtung Schwabing nehmen zu dürfen.
Wenn dann noch die überdimensionierten
Schlampenschlepper vorm „Lenbach’s“
ihre Promi-Fracht verladen, geht wieder
einmal minutenlang nichts mehr. (MS)
37TAXIKURIER
Taxameter des Monats
Wiesn-Fahrgäste
Echte Trachtler – Unser liebster Fahrgast: Der echte Bayer im Trachten -
gwand. Nicht nur, weil das Fahrziel dieser Zielgruppe meist im bayerischen
Oberland liegt und der Durchschnitts-Oberlandler auch keine herausfordernden Preisverhandlungen veranstaltet: Diese Fahrten machen dem echten Münchner Taxler einfach Spaß, man spricht die Sprache des Gastes.
Ehepaare – Zu den angenehmsten Fahrgästen zählen seit jeher Ehepaare.
Die Frau sorgt für den angeschlagenen Gatten, es gibt nur sehr selten
Zahlungsschwierigkeiten, man diskutiert nicht über das Fahrziel (zu Dir
oder zu mir?) und auch der Alkoholpegel hält sich in Grenzen, weil ER
aufgrund IHRER Anwesenheit nicht ganz abgefüllt ist.
Pärchen – Schwieriger als beim lang erprobten Ehepaar gestaltet sich die
Beförderung von Pärchen, die erst seit wenigen Stunden zueinander gefunden haben. Den Weg zu diesem Status säumten viele Liter Bier, die
Spätfolgen verstärken sich bei frischer kalter Luft nach Verlassen des Bierzeltes auf dem Weg zum Taxi. Die Frage‚ zu Dir oder zu mir?’ steht zwar
im Mittelpunkt, dürfte aber folgenlos sein. 
Wiesn und Birra – Zur anstrengenden Klientel zählt zweifelsohne der 
Gast in der Billigtracht aus Italien, der selbstverständlich inklusive seines
gestohlenen Maßkrug-Souvenirs, auf dem kürzesten Weg zu seinem 
5-Sterne-Wohnmobil chauffiert werden will. Regelmäßig kippt der lustige
Südeuropäer das Noagerl aus seinem Maßkrug ins Taxi, so dass die
kommenden zwei Wochen jeder Fahrgast den Restbiergeruch genießt,
soweit der Fahrer das Taxi nicht reinigt.
Preißn mit Filzhut – Stellt man ihm 10 Doornkaat oder Bommerlunder auf
den Tisch, kippt er die weg und bleibt stehen wie ein Brückenpfeiler. Gießt er
sich aber mehr als eine Maß Wiesnbier hinter die Binde, avanciert das Nordlicht zu Taxlers Alptraum: Beim Einstieg gibt der Preiß seine Bayrischkenntnisse zum besten, und wer diesen Angriff unbeschadet überstanden hat, erlebt die Diskussion über den kürzesten Fahrweg, denn dieser Typ Fahrgast
kennt sich aus, schließlich kommt er ja jedes Jahr zum Fest, und wenn er sich
– meist nur wenige hundert Meter vor dem Fahrziel – seines Mageninhaltes
entledigt, ist dies ursächlich auf verdorbene Hendl, Haxen und Radi zurück -
zuführen, keinesfalls auf körperliche Gebrechen des Nichtbayern. (TK/HM)
Lamm’sz 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche
Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte
Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher
Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de

Seite 38

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

38 TAXIKURIER
Mittwoch, 30. September
➜ 20.45 – 22.30 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Juventus Turin
Donnerstag, 1. Oktober
➜ 18.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Leichtes Spiel
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Lucrezia Borgia
➜ 19.00 – 23.15 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann – was nun?
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Giovanna d’ Arco
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Ich, Feuerbach
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, Hagen Rether
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Busse & Venske
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Muffathalle, Biermösl Blasn
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Rick Kavanian
➜ Backstage Halle, Marduk
➜ Glockenbachwerkstatt, Toys Get Lost
Freitag, 2. Oktober
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Piraten von Penzance
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Ballets Russes
➜ 19.30 Uhr, Werkraum, Familienbande
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Platonow
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Leonce & Lena
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Gegen den Fortschritt
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Jeder Engel ist schrecklich
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Voices in Time
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Ludwig Müller
➜ 20.00 Uhr, Theatinerkirche, Kassian
➜ Muffathalle, Tarja Turunen
➜ 59 : 1, Ben Jammin
➜ Backstage Club, Commander
➜ Backstage Halle, 
October Death Festival
Samstag, 3. Oktober 
(Tag der Deutschen Einheit)
➜ 11.00 – 12.15 + 15.00 – 16.15 Uhr,
Marstall, Die kleine Hexe
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Kuh, die wollt ins Kino gehen
➜ 14.00 Uhr, Galopprennbahn Riem,
Galopprenntag
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – 1. FC Köln
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Table für Two
➜ 19.00 Uhr, Trabrennbahn Daglfing,
Pyro-Festival
➜ 19.30 – 20.20 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Ariadne auf Naxos
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Volkstheater,
Eros
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, 
Schauspielhaus, Männer
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine Oktober 2009
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, 
Prinzregententheater, Vineta
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Ottmar Liebert
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Harry Spleiss
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Münchner Hofkanterei
➜ Muffathalle, Miyavi
➜ Backstage Halle, Chimaira
➜ Babalu, The Masonics
Sonntag, 4. Oktober
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Suchers Leidenschaften
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 13.30 – 16.50 Uhr, Volkstheater,
Brandner Kaspar,
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der kleine Prinz
➜ 15.00 + 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Der Nussknacker
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater,
Chorkonzert
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Turandot
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Marstall, 
Iphigenie auf Tauris
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Carmen
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Troilus und Cressida
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, Chorkonzert
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schaumschläger
➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, 
Emiliana Torrini
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Lizzy Aumeier
➜ Tonhalle, Aleksandr Rozenbaum
➜ Ampere, Patrick Wolf
➜ Backstage, Mediengruppe Telekom
➜ Eissporthalle, Eishockey
Montag, 5. Oktober
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Stillleben in einem Grab
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Mass für Mass
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Günter Grünwald
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
➜ 59 : 1, Masters of Reality
➜ Backstage, Halle, Noisettes
Dienstag, 6. Oktober
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Lucrezia Borgia
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Die Verschwörung des Fiesko 
zu Genua
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Liebestrank
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Giovanna d’ Arco
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, Kit Armstrong
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Guido Cantz
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Klüpfel & Kobr
➜ 20.00 Uhr, GOP, Dieter Baumann
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Liederabend
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Maschek
➜ Tonhalle, Culcha Candela
➜ 59 : 1, Siva
Mittwoch, 7. Oktober
➜ 11.00 Uhr, Volkstheater, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 18.00 Uhr, Werkraum, Reloaded
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Carmen
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Musikförderpreis Gasteig 2009
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der kleine Prinz
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Volkstheater,
Eros
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Diesseits
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Andreas Föhr
➜ Freiheiz, Bernd Stelter
➜ Ampere, Silvester
➜ Backstage Werk, 
Leningrad Cowboys
➜ Cord, Alex Amsterdam
➜ Muffathalle, Peaches
Donnerstag, 8. Oktober
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Faust
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Das Leben ein Traum
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Platonow
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Giovanna d’ Arco
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligenhofkirche,
Hornisten-Konzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Alpenrock
➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, 
Funny van Dannen
➜ 20.45 Uhr, Nationaltheater, 
Zugvögel
➜ Backstage, Secrets of the Moon
➜ Feierwerk, Pere Ubu
➜ Ampere, Hellsongs
➜ Atomic Cafe, The Vortex
➜ Sunny Red, Sights and Sounds
Freitag, 9. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Schauburg, Salz
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux Folles, 
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Leonce & Lena
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Hiob
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Kasimir und Karoline
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Nepo Fitz
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Balthasar-Neumann-Ensemble
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 •••••
5 9 : 1 •••
8seasons • • • •
Americanos • • • •
Atomic Café ••••••
Babalu •• •••
Baby • •
Backstage • • •
Badeanstalt •
Barysphär • • •
Cafe am Hochhaus •••• •
Cord • • •
Crash • • •
Crowns Club • ••
Erste Liga • • •
GOP Varieté •••••
Hansa 39 • • •
K u l t f a b r i k ••••• •
Lenbach •
Loggia •
M-Park • •
Match ••••••
Max + Moritz • •
Milchbar •••••••
Muffathalle • •
Nachtgalerie • •
Neuraum • •
New York Club •
Optimolwerke •••••••
P 1 •••••••
Paradiso • • •
Palais • •••
Pacha • •
Pappasitos • • • •
Prinzip • ••
Pure Club • ••
Rote Sonne • •
Schlachthof •
Skyline •• •••
Spiegelzelt •
Substanz ••••••
Sugar • ••
Titanic City ••••
Volksgarten • • •

Seite 39

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

39TAXIKURIER
Auch dieses Jahr bleibt nach dem Bierfest-Finale kaum Zeit zum Verschnaufen. Die Expo-Real läutet am 05. Oktober den Messe-Herbst ein und
verlängert damit des Taxlers Wiesn-Stimmung. Fußball in der Allianz-
Arena, sowie das Ende der Sommer- und Wiesn-Pause in Theatern und auf
Bühnen, versprechen einen „goldenen“ Oktober. Am 10. Oktober findet der
Taxitag von Auto Much statt, am 17. Oktober die lange Nacht der Museen,
und ab Monatsende werden in Riem wieder die Kochlöffel geschwungen
(Palazzo und Teatro). (PR)
Top of the Tops
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Horst Lichter
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Netzkultur
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Wildbach-Toni
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Yoodoo Live Show
➜ 20.45 Uhr, Nationaltheater, 
Zugvögel
➜ Metropolis, Ohrenfeindt
➜ Muffathalle, Shantel
➜ Tonhalle, Polska Party
➜ Ampere, Irie Revoltes
➜ Backstage Werk, Okean Elzy
➜ 59 : 1, Brass Knuckle Boogie
➜ Eissporthalle, Eishockey
Samstag, 10. Oktober
➜ Messe, Fachdental
➜ 10.00 Uhr, Bad Tölz, 
Much Taxitreff
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, Kantatenchor München
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux Folles
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Carmen
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Leichtes Spiel
➜ 19.30 – 20.20 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Farben
➜ 19.30 Uhr, Werkraum, 
Familienbande
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Leonce & Lena
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Andromache
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Edson Cordeiro
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
KKISS-Quintett
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Ostrock Klassik
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Comment dire
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Klassik Radio
➜ Backstage, The Black Sheep
➜ Muffathalle, 15 Jahre Compost
➜ Theaterfabrik, The Fray
➜ Glockenbachwerkstatt, Kofelgschroa
➜ Freiheiz, Jobarteh Kunda
Sonntag, 11. Oktober 
➜ Olympiapark, München Marathon
➜ Tonhalle, Reptilienbörse München
➜ 10.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Sternschnuppe
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Jenufa
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Blue Moon Orchestra
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Max Greger
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Paganini
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Ping Pong D’ Amour
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schaumschläger
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Lyriklesung
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Luise Kinseher
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Laith Al Deen
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Dietrich Piano Paul
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Comment dire
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
➜ Ampere, Milow
➜ Atomic Cafe, The Drones
Montag, 12. Oktober
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Vino Klassik
➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Schilf
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dieter Hildebrandt
➜ 20.00 Uhr, Alte Pinakothek, 
Barock-Konzert
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
➜ Garage, Tracy Gang Pussy
➜ 59 : 1, Camera Obscura
➜ Backstage Club, The Eden House
➜ Sunny Red, Yeah, what the 
Captain said
➜ Backstage Halle, Gus Gus
Dienstag, 13. Oktober
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Richard III
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, National theater,
Ballett Russes
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenz theater,
Klein Eyolf
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, 
Schauspielhaus, Hiob
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Wiener Kammerorchester
➜ Backstage Halle, Magnum
➜ Backstage Club, The Sorrow
➜ Feierwerk, Tele
➜ Titanic, Graeme Lockhart
➜ Rote Sonne, Aavikko
Mittwoch, 14. Oktober
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, National theater,
Jenufa
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Prinzregenten -
theater, Haydn und die Esterházys
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Werkraum, 
Familienbande
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenz theater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Country Music
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, 
Schauspielhaus, Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Cecilia Bartoli
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Die Lästerschwestern
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Wiener Klassik
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Gustav Peter Wöhler
➜ Orangehouse, Everlaunch
➜ Freiheiz, Anna Katharina
➜ Rote Sonne, Aavikko
➜ Muffathalle, Ammer
➜ Feierwerk, Magnolia Electric
➜ Ampere, Little Dragon
➜ 59 : 1, Die Sterne
Donnerstag, 15. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Schauburg, 
Has’ und Huhn
➜ 18.00 – 23.00 Uhr, National theater,
Lohengrin
➜ 19.00 – 23.15 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann – was nun?
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der kleine Prinz
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Don Quijote
Mehrtägige Termine
➜ 01.09.09 – 04.10.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Rockville
➜ 02.09.09 – 31.10.09, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Sextett
➜ 19.09.09 – 04.10.09, Theresienwiese, Wiesn
➜ 24.09.09 – 05.10.09, 10.00 – 21.00 Uhr, Orleansplatz, Irish-Bayrisch Kulturfest
➜ 25.09.09 – 05.10.09, Event-Arena, Erotik-Messe
➜ 29.09.09 – 01.10.09, Muffathalle, Zarathustra
➜ 29.09.09 – 04.10.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Stomp
➜ 01.10.09 – 02.10.09, 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl
➜ 01.10.09 – 03.10.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ 02.10.09 – 03.10.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Joesi Prokopetz
➜ 04.10.09 – 05.10.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tobias Mann
➜ 04.10.09 – 06.10.09, Messe, Golf Europe
➜ 05.10.09 – 07.10.09, Messe West + Nord, Expo Real, 
5.10. + 6.10., 9.00 – 18.00 Uhr, 7.10., 9.00 – 17.00 Uhr
➜ 05.10.09 – 07.10.09, 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, Nero Corleone
➜ 06.10.09 – 09.10.09, Messe Ost, Inter-Airport, 
6.10 – 8.10., 9.00 – 17.00 Uhr, 9.10., 9.00 – 15.00 Uhr
➜ 06.10.09 – 10.10.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Egersdörfer & Filsner
➜ 06.10.09 – 17.10.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, The Rat Pack
➜ 07.10.09 – 08.10.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Dieter Nuhr
➜ 07.10.09 – 08.10.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Erwin Pelzig
➜ 07.10.09 – 14.10.09, Cinemaxx am Isartor, Europäisches Filmfest
➜ 09.10.09 – 10.10.09, 20.00 Uhr, Schlachthof, Florian Kopp
➜ 09.10.09 – 10.10.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Michael Altinger
➜ 12.10.09 – 13.10.09, 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 12.10.09 – 01.11.09, Messe, Kunstmesse
➜ 13.10.09 – 14.10.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann
➜ 13.10.09 – 15.10.09, MOC, Maintain 2009, 
13. – 14.10., 9.00 – 18.00 Uhr, 15.10., 9.00 – 17.00 Uhr
➜ 13.10.09 – 15.10.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Michael Mittermeier
➜ 13.10.09 – 15.10.09, Messe, Materialica
➜ 13.10.09 – 16.10.09, ICM, SAP
➜ 13.10.09 – 17.10.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner
➜ 15.10.09 – 17.10.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Stermann & Grissemann
➜ 15.10.09 – 17.10.09, Freiheiz, Jazzfest München
➜ 16.10.09 – 18.10.09, Event-Arena, Eigentum und Wohnen
➜ 16.10.09 – 25.10.09, Postpalast, Fine Art & Antiques
➜ 17.10.09 – 18.10.09, LMU, Josef Hader
➜ 17.10.09 – 25.10.09, Paulaner am Nockherberg, Kunst-und Antiquitätenmesse
➜ 17.10.09 – 25.10.09, Mariahilfplatz, Kirchweihdult
➜ 19.10.09 – 20.10.09, 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, Has’ und Huhn
➜ 19.10.09 – 20.10.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Peter Kraus
➜ 19.10.09 – 20.10.09, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker
➜ 20.10.09 – 22.10.09, ICM, Discuss & Discover
➜ 20.10.09 – 25.10.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
➜ 20.10.09 – 23.10.09, Messe Ost, Ceramitec,
20.10. – 22.10., 9.00 – 18.00 Uhr, 23.10., 9.00 – 17.00 Uhr
➜ 20.10.09 – 24.10.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner
➜ 21.10.09 – 12.12.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Elisabeth
➜ 22.10.09 – 23.10.09, 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Die Regentrude
➜ 22.10.09 – 23.10.09, 20.00 Uhr, Philharmonie, Mariss Jansons
➜ 23.10.09 – 25.10.09, Schloss, Männerabend
➜ 23.10.09 – 25.10.09, Eventarena, Babywelt
➜ 23.10.09 – 25.10.09, Eventarena, eat’n STYLE
➜ 24.10.09 – 25.10.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
➜ 24.10.09 – 25.10.09, MOC, Beauty Forum München
➜ 25.10.09 – 26.10.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andrea Badey
➜ 28.10.09 – 29.10.09, 20.30 Uhr, Schlachthof, Erwin Pelzig
➜ 28.10.09 – 30.10.09, ICM, Medientage
➜ 28.10.09 – 31.01.10, 20.00 Uhr, Messe West, Harald Wohlfahrt Palazzo
➜ 29.10.09 – 31.10.09, 20.00 Uhr, Volkstheater, Die Geschwister Pfister
➜ 30.10.09 – März, Messe West, Schuhbeck Teatro
Okt., Nov., Jan., Febr., März, Mi. – Sa., Dez., Mo. – Sa. 20 Uhr, So. 18 Uhr, 
➜ 30.10.09 – 31.10.09, Lustspielhaus, Helmut Schleich
➜ 30.10.09 – 01.11.09, Messe, Mineralien

Seite 40

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

40 TAXIKURIER
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Genannt Gospodin
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenz theater,
Am Ziel
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, 
Prinzregententheater, 
Münchner Kammerorchester
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Xavier Naidoo
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Zack! Glück
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Stefan Erz
➜ Feierwerk, Bluekilla
➜ Atomic Cafe, The Felice Brothers
➜ Metropolis, Vincent Rocks
➜ Rote Sonne, Julie Doiren
➜ Nightclub, Bob James
Freitag, 16. Oktober
➜ 9.15 - 10.05 + 14.30 – 15.20 Uhr,
Schauburg, Has’ und Huhn
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Marstall, 
Junge Akademie
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux Folles
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, National theater,
Ballett Russes
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Ein Mond für die Beladenen
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Lesung Nikolaus Paryla
➜ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle,
Münchner Frauenchor
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Söhne Mannheims
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Michael Krebs
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Nachtigall des Zaren
➜ Backstage, Into Darkness
Samstag, 17. Oktober
➜ 13.00 – 14.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – MSV Duisburg
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, St. Petersburger Ballett
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Jenufa
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 19.00 – 2.00 Uhr, Lange Nacht 
der Münchner Museen
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
My Fair Lady
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Traviata
➜ 19.00 Uhr, Herkulessaal, 
Die Schöpfung
➜ 19.30 – 20.20 Uhr, Schauburg, 
Has’ und Huhn
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Michael Kohlhaas
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Mozart-Nacht
➜ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Don Quijote
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Platonow
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Lucia Alberti
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Daniela Lukas
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Mando Diao
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Watten
➜ Backstage Club, Downfades
➜ Garage, Michael Bormann
➜ Riem-Arkaden, Oldie Night
Sonntag, 18. Oktober
➜ 11.00 – 12.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Zauberer von Oz
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet-Klassik
➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, 
Matinee, Don Giovanni
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Kuh, die wollt ins Kino gehen
➜ 14.00 Uhr, Galopprennbahn Riem,
Galopprenntag
➜ 17.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Lohengrin
➜ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
My Fair Lady
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, 
Gegen den Fortschritt
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der kleine Prinz
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, St. Petersburger Ballett
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Das Leben ein Traum
➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Puccini-Nacht
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schaumschläger
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Monika Gruber
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Nachtigall des Zaren
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Die Schöpfung
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Florian Schröder
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Annette Postel
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Der Himmel über Bavaria
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Matthias Deutschmann
➜ Olympiahalle, Weltmusik-Show
➜ 59 : 1, Stakeout
➜ Ampere, Cougar
➜ Eissporthalle, Eishockey
➜ Muffathalle, Eagles of Death Metal
Montag, 19. Oktober
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Liebestrank
➜ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Don Quijote
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Mathias Tretter
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
➜ Theaterfabrik, Saxon
➜ Metropolis, Melanie
Dienstag, 20. Oktober
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Streit
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux Folles
➜ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Don Quijote
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Klein Eyolf
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
So schön wie hier kann’s 
im Himmel gar nicht sein
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ Backstage Halle, Archive
➜ 59 : 1, Millions
➜ Cord, Tom Liwa
➜ Backstage, Peter Murphy
Mittwoch, 21. Oktober
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Death in Venice
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Farben
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Rattenjagd
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Lesung Katja Riemann
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Willemsen & Hildebrandt
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Ernst Mantel
➜ Ampere, San Glaser
➜ Backstage Halle, Archive
➜ Backstage, Ensiferum
➜ Feierwerk, The Thermals
Donnerstag, 22. Oktober
➜ 18.30 – 19.50 Uhr, Schauburg, 
Die Regentrude
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Jenufa
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der zerbrochene Krug
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Prima la musica
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Operettenkonzert
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Heimarbeit
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Sicherheitskonferenz
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Evgeni Koroliov
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
James Morrison
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Lieder von Gustav Mahler
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Tobias Oeller
➜ 20.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Ehe der Maria Braun
➜ Metropolis, Steve Harley
➜ Backstage Halle, Epica
➜ 59 : 1, Dune
➜ Vereinsheim, Die Strottern
Freitag, 23. Oktober
➜ 11.00 Uhr, Hubertussaal, 
Prima la musica
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Prinzregenten -
theater, Suchers Leidenschaften-
Gala
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Liebestrank
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Leonce & Lena
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Münkler geht ins Theater
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Platonow
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
La Brass Banda
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Toni Lauerer
➜ 20.45 Uhr, Nationaltheater, 
Zugvögel
➜ Backstage, Saltatio Mortis
➜ Babalu, Neils Children
➜ Metropolis, Steve Harley
➜ Ampere, Moriarity
➜ Eissporthalle, Eishockey
➜ Tonhalle, Kevin Costner & 
Modern West
Samstag, 24. Oktober
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Kasperltheater
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)

Seite 41

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

41TAXIKURIER
Residenzstraße 9
80333 München
Telefon 0 89 / 23 18 12 - 0
www.zum-franziskaner.de
e-mail: zum.franziskaner@t-online.de
Tradition seit 1363
Genießen Sie auch während der Wiesn die legendäre
„Taxi-Leberkäs-Semmel“
und empfehlen Sie den Franziskaner Ihren Fahrgästen.
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Eintracht Frankfurt
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Has’ und Huhn
➜ 18.00 – 18.50 Uhr, Schauburg, 
Ivis Abenteuer
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Jenufa
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Death in Venice
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Leonce & Lena
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Prima la musica
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Daddy
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Turandot
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, S’ Münchner Herz
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Nathan der Weise
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Konzert zur Revolution
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Münchner Oratorienchor
➜ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
The All American Rejects
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
La Brass Banda
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Fonsi
➜ Tonhalle, K1, Kickboxen
➜ Backstage, Helion Festival
➜ Muffathalle, FM4 Fest
➜ Sunny Red, The Nikoteens
➜ Bayerischer Hof, Schwarz-Weiß-Ball
➜ LMU, Gerhard Polt
Sonntag, 25. Oktober
(Zeitumstellung)
➜ Tonhalle, Münchner Computertag
➜ 9.00 – 11.00 Uhr, Hard Rock Cafe,
Kinder Halloween Frühstück
➜ 11.00 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Ivis Abenteuer
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ivo Pogorelich
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 11.00 Uhr, Komödie im Bayerischen
Hof, Die Poetin Mascha Kaleko
➜ 11.00 Uhr, LMU, Gerhard Polt
➜ 13.00 Uhr, Schlachthof, 
Kabarettbundesliga
➜ 14.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die verlorenen Gedanken
➜ 15.00 + 17.30 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Kindermusical
➜ 15.00 Uhr, Marstall, Ich hab den
Verstand nicht verloren
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Has’ und Huhn
➜ 17.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Lohengrin
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Die Verschwörung des Fiesko 
zu Genua
➜ 19.00 – 23.15 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann – was nun?
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, Roberto Fonseca
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
The Irish Folk Festival
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schaumschläger
➜ LMU, Erwin Pelzig
➜ Ampere, Martin Kilger
➜ 59 : 1, Eskimo Joe
➜ Muffathalle, Oliver Kalkofe
➜ Feierwerk, Raised Fist
➜ Orangehouse, Some Tree
Montag, 26. Oktober
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Cuniculus
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der zerbrochene Krug
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Sicherheitskonferenz
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, Götz Alsmann
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker, 
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
➜ 20.15 – 21.10 Uhr, Werkraum, 
Land ohne Worte
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
➜ 21.45 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Berliner Geschichte
➜ 59 : 1, Mikroboy
➜ Ampere, China Moses
Dienstag, 27. Oktober
➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Cuniculus
➜ 17.30 Uhr, Skylounge, 
After Work Party
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Ballett Russes
➜ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Don Quijote
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Giovanna D’ Arco
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Russisches Nationalorchester
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Ich hab den
Verstand nicht verloren
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Sicherheitskonferenz
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Pur
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Klaus Peter Schreiner
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Dahuabadameierundi
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Dellnhaun
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Hans Klaffl
➜ Zenith, Maximo Park
➜ Backstage Club, The Showcase
➜ Backstage, The Devil wears Prada
➜ Feierwerk, Do Make Say Think
➜ Vereinsheim, Philipp Sonntag
Mittwoch, 28. Oktober
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Peer Gynt
➜ 19.30 Uhr, Werkraum, Familienbande
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Idomeneus
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Parzival
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Ich hab den
Verstand nicht verloren
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Konzert zur Revolution
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Helene Grimaud
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Eckart von Hirschhausen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Chilli con Cello
➜ 59 : 1, Hardcore Superstar
➜ Ampere, Phil Vetter
➜ Backstage, Boban
➜ Feierwerk, Absu
➜ Nightclub, Marc Ribot
Donnerstag, 29. Oktober
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 18.00 – 23.00 Uhr, Nationaltheater,
Lohengrin
➜ 19.20 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.30 Uhr, Marstall, 
Das Tagebuch der Anne Frank
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Ein Mond für die Beladenen
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Urban Priol
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Sol Gabetta
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Joo Kraus
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard, Hoecker
➜ 21.00 Theaterfabrik, Lily Allen
➜ Backstage Werk, 
Eastpark Antidote Tour
➜ Backstage, Planlos
➜ Muffathalle, Baaba Maal
➜ Vereinsheim, Jaromir Konecny
Freitag, 30. Oktober
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 15.30 Uhr, Olympiahalle, Ben Hur
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der kleine Prinz
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario
➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Die Kameliendame
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Ich, Feuerbach
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Parzival
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Das letzte Band
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Ralf Schmitz
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Ü-40-Party
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Ottis Schlachthof
➜ 20.30 Uhr, Olympiahalle, Ben Hur
➜ Backstage, ASP
➜ Babalu, Morton Valence
➜ Sunny Red, V.U.N.
Samstag, 31. Oktober
➜ 15.00 Uhr, Olympiahalle, Ben Hur
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Dornröschen
➜ 18.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Don Giovanni
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Death in Venice
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Schwanensee
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Händel
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Rechnitz
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Prinzregenten -
theater, Blechschaden
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Flamenco
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Pe Werner
➜ 20.00 Uhr, Schloss, 
Titanic Boygroup
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Ben Hur
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Irmgard von Oesen
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Sicherheitsrisiko
➜ LMU, Rene Marik
➜ Theaterfabrik, Kasabian
➜ Muffathalle, CeU
➜ Sunny Red, Soft Target

Seite 42

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

42 TAXIKURIER
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
das Wiesn-Finale und die Expo Real sorgen dafür, dass wir noch nicht zur Ruhe
kommen. Nach dem verregneten Sommer ist auch damit zu rechnen, dass der
Oktober golden wird. Auf „goldene Geldbeutel“ hoffen natürlich auch wir. Nachdem die Wirtschaft schon wieder im Aufschwung ist und die Krise die Münchner
Taxler nur leicht geschrammt hat, sehen wir einem lukrativen Herbst entgegen.
Paul Rusch, Objektleiter
Die November-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint am 30. Oktober 2009.
Einige Themen stehen heute schon fest:
➜ Die Bars in unserer Stadt
Diese Adressen muss jeder Taxler kennen
➜ Taxi-Check München
Unser Scout hat die Taxler an der Wiesn getestet
➜ Sicherheit im Taxi
Was Taxifahrerinnen wissen müssen
Vorschau November 2009
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Peter Gabler (PG), Werner Hillermann (WH),
Alfred Huber (AH), Manfred Kraus (MK), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK),
Christine Reindl (CR), Heinz Schmidt (HS),
Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW),
Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: michael.hack@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Reinhard Zielinski, Frank Kuhle 
Impressum
statt der Wiesn
vor der Wiesn...
nach der Wiesn...
auf ins

Seite 43

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Fast jedes dritte T axi auf Deutschlands Straßen ist mittlerweile ein Volkswagen. Tendenz steigend. Zum Teil liegt das an der großen Zuverlässigkeit, den serienmäßigen 
Sicherheits-Features oder dem hohen Komfort. Doch in erster Linie ist es natürlich 
wichtig, dass ein T axi sich rechnet. Und was das angeht, sind Volkswagen dank geringer Anschaffungskosten, sparsamer Motoren, niedrigen Unterhalts und eines hohen 
Wiederverkaufswerts ganz weit vorne. Mehr Informationen: www.volkswagen-taxi.de 
Besondere Bedürfnisse. Besondere Volkswagen.
www.volkswagen-taxi.de
Denken Sie ans Geschäft. 
Und an sich selbst.

Seite 44

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

riöse S-Klasse – bei uns finden
Sie genau das Taxi, das Ihren
Vorstellungen entspricht. 
So kommen Ihre Gäste immer
sicher und bequem an. Darüber
hinaus bieten wir Ihnen
perfekten Rundum-Service: 
vom Unfall- bis zum Werkstatt-
Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen
und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich
von unserer großen Mercedes-
Fahrzeugauswahl. Ob kompakte
B-, komfortable E- oder luxu-
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.
Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung München, Auto-Henne GmbH – Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de
Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Arnulfstr. 61, Kidlerstr. 36, 
Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münchner Str. 29, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2,
Starnberg – Petersbrunner Str. 7
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, 
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 (von links nach rechts)
service, von verlängerten
Öffnungszeiten bis zu guter
Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und
zuverlässig. Das verstehen 
wir unter Service mit Stern.