TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier September 2009
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2009. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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September 2009 Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de TRADITION TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de ➜ Unsere Geschichte beginnt 1734 ➜ Betrunkene Der richtige Umgang mit diesen Fahrgästen ➜ Verlängerung P-Schein Checkliste ➜ Dauerproblem Olympiapark Neue Lösung für An- und Abfahrt
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2 TAXIKURIER Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 3 Die fünf Weisheiten des Monats | 3 Editorial | Weichenstellung 4 Witz des Monats | 5 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 5 Die Genossenschaft | Bericht über die Generalversammlung und Aktuelles 6 Der Aufsichtsrat berichtet | 11 Olympiagelände | Neue Taxi-Lösung 12 Taxlers Service | Nummern für alle Fälle 13 P-Schein-Verlängerung | Was zu tun ist 14 Rose des Monats | Alexander Stern 15 Zitrone des Monats | Herr Röbbelen, TAXI AD, Hamburg 15 Spruch des Monats | 15 Kundenportrait | Busreisen Ettenhuber 16 Boxenstopp | Schulden der Bundesländer 17 Essen auf Rädern | Hofbräuhaus 18 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 19 Kurze Frage – Klare Antwort | Verparkte Standplätze 19 Taxi-Check München | Fahrerausweise 20 Promitalk | Thomas Fritsch 21 Motiv des Monats | 21 Die versteckten Schätze Münchens | Die Hofpfisterei 22 Der Blick zurück | Der September vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 24 Betrunkene | Der richtige Umgang 25 München und seine Stadtbezirke | Trudering-Riem 26 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 28 Zum Titelbild | 29 München Splitter | 29 Schrottis Fiaker-ABC | „N“ 30 Taxameter des Monats | Konzerthallen 31 Tradition | 1734 beginnt unsere Geschichte 32 Recht um’s Taxi | Zu schnell gefahren 34 Top-Termine September 2009 | Hier glüht der Taxameter 36 Messe München | Das September-Programm 38 Drinktec | Kaffee und Brez’n für Taxler 38 Impressum | 39 Vorschau Oktober 2009 | 39 Inhalt Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München T e l .0 8 9/3 57 31 87 3 Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. T esten Sie uns! TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Taxifahrer-Ausbildung: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum. Samstag 10.00 –16.00 Uhr
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Weltmesse für Getränke- und Liquid Food Technologie wob München Information T el. (+49 89) 9 49-1 13 18 . Fax (+49 89) 9 49-1 13 19 info@drinktec.com drinktec Go with the fl ow. Ticket online buchen www.drinktec.com 14.–19.9.2009 Neue Messe München Gewinnen Sie ein Duft- und Pflegeset von Estée Lauder im Wert von über 100 Euro! Gewinnspiel Im Titelthema dieser Ausgabe ist beschrieben, wie man als Taxler mit Betrunkenen umgeht. Die kommende Wiesn wird uns wieder mit dieser Gruppe konfrontieren. Manfred Kraus hat schon mal eine klassische Wiesn-Situation gezeichnet. Lassen Sie sich doch dazu einen passenden Text einfallen. Schicken Sie diesen bitte bis spätestens 2. September 2009 an uns. (Adressen siehe Impressum). Vielleicht gewinnen Sie dann obigen Preis. Viel Spaß und Erfolg! (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen) Die fünf Weisheiten des Monats ➜ Kaffee ist nach Erdöl der meist gehandelte Rohstoff der Erde. ➜ Drei Prozent des Tomatensafts, der jährlich in Deutschland konsumiert wird, werden in Flugzeugen getrunken. Bei Orangensaft sind es nur 0,4 Prozent. ➜ Die Riechschleimhaut eines Hundes ist mit bis zu 220 Millionen Sinneszellen besetzt. In Menschen-Nasen stecken nur fünf Millionen solcher Zellen. ➜ Eine Kerze, die nicht in einen Halter passt, gibt man am Kerzenende in heißes Wasser. So wird sie weich genug, um sie in den Halter zu quetschen. ➜ Helle Schuhe und fleckige Ledermöbel befreit man von Flecken, indem man Zahncreme auf ein sauberes, trockenes Tuch gibt und einreibt. (PR)
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4 TAXIKURIER Der wichtigste Termin für die Mitglieder der Taxi-München eG, die Generalversammlung am 14. Juli, bescherte Beschlüsse und Ergebnisse, die trotz der wirtschaftlich schwierigen Situation sehr positiv zu bewerten sind. Der Besuch war mit mehr als 300 Mitgliedern gut. Die gravierendste Personalentscheidung war die Nachwahl für den aus Gesundheitsgründen zurückgetretenen Herrn Rudolf Rötzer. Der vom Aufsichtsrat vorgeschlagene Frank Kuhle bekam von einer breiten Mehrheit das Mandat als Vorstand für die nächsten drei Jahre. Die effiziente und sparsame Geschäftsführung führte auch wegen der außerordentlichen Erträge aus Vermietung und Beteiligungen zu einem Überschuss von 450 TEURO. Nachdem die Zahlungsmoral der Mitglieder insgesamt gut ist, konnte bereits jetzt eine Stabilität der Umlagen für Funk und Telefon angekündigt werden. Die Gebühren bleiben also das siebte Jahr unverändert. Die Einführung des Datenfunks war weder technisch, noch von der Akzeptanz durch Sie als Mitglied, problematisch. Einige Kollegen hörten auf Unkenrufe, dass das Ganze ja sowieso nie klappt, dass unser Softwarehaus und zuletzt auch noch Hewlett Packard pleite sei und warteten skeptisch ab. Sie sind nun die Verlierer und müssen auf Lieferung, Einbautermine und Schulungen längere Zeit warten. Wir haben im Januar ‘08 darauf hingewiesen, dass am 1. Juli 2009 umgestellt wird. Im ganzen Jahr 2008 wurden nur 500 Taxis umgestellt. Im ersten Halbjahr 2009, 1.500 Taxis. Unser Datenfunkteam, Herr Laermann, Herr Lehmair und Frau Irlinger haben ihr möglichstes getan und gute Arbeit geleistet. Durch Urlaubsmaßnahmen ist es völlig normal, dass im Juli und August nicht alle Nachfragen wunschgemäß sofort erledigt werden können. Als Zeichen, dass es wirtschaftlich wieder aufwärts gehen wird und muss, haben wir ein neues Telefonsystem entwickeln lassen und auf den Weg gebracht. Bereits im September werden die ersten 10 Säulen aufgestellt. Im Gegensatz zur früheren Praxis ersetzten wir das derzeitige, aus drei verschiedenen Baureihen bestehende System nicht nach und nach, sondern in einem Schritt. Auch diese Maßnahme wird zur weiteren Serviceverbesserung führen. Nachdem nun feststeht, dass nur Mitglieder an die Rufsäulen dürfen, ist dieser finanzielle Kraftakt in Ihrem Interesse zu vertreten. Die Verbesserung der Servicequalität ist das wichtigste Anliegen der Taxi-München eG und wird es auch bleiben. Die Sicherung des Erscheinungsbildes unserer Fahrzeuge wurde mit dem eindeutigen Votum gegen die hässliche Dachplattenwerbung ein wichtiger Schritt getan. Dieser Entscheid soll auch die Aktivitäten der Firma TAXI-AD in Bezug auf die Beleuchtung der Reklame und Liberalisierung der Taxifarbe, zumindest in Bayern, reduzieren. Auf die Zitrone des Monats sei hier verwiesen. Das Argument, dass durch diesen Entscheid die unternehmerische Freiheit eingeschränkt wird, stimmt keinesfalls. Die Taxi-München eG muss jeden Unternehmer an die Fahrgäste vermitteln, die unsere und damit Ihre Dienste in Anspruch nehmen wollen. Wir müssen deshalb zu unserem Nutzen bemüht sein einen Qualitätsstandard anzubieten, den die Mehrheit der Mitglieder bestimmt und nicht 5 oder 6 Prozent davon. Wir haben nichts gegen unter - nehmerische Freiheiten, solange sie nicht unserem gemeinsamen Geschäftszweck entgegenstehen. Ein großes Problem ist die Qualität des Fahrpersonals. Mangelnde Sprachkenntnisse, ungenügende Ortskenntnisse und unzureichende Fahrfertigkeiten, sind neben Unverständnis für mitteleuropäische Lebensnormen, die Hauptgründe. Die gesetzlichen Anforderungen nach § 48 Fahr - erlaubnisverordnung beschränken sich auf den Ortskundenachweis im Pflichtfahrgebiet, das ist zu wenig. Wir in München sind zwar in der glück - lichen Lagen, dass der TÜV-Süd die Ortskundeprüfung abnimmt und sich der Prüfungsleiter, Herr Alois Sagstetter, seit über 35 Jahren die größte Mühe gibt, die Prüfung so nah wie nur irgend möglich an der Praxis auszurichten, trotzdem sinkt die Qualität des Fahrpersonals ab. Angesichts dieser Zustände wundern Durchfallquoten von 80 und 90 % nicht. Der Gipfel ist allerdings eine Pedition an den Ausschuss des Bayerischen Landtages, gegen die Kriterien der Ortskundeprüfung durch den TÜV-Süd. Dabei liegt die Vermutung nahe, dass ein Unternehmer, der unter Fahrermangel leidet, dahinter steckt. Die Ursache der Fahrerknappheit liegt einzig und allein in den miserablen Verdienstmöglichkeiten, trotz der Tricks mit steuerfreien Zuschlägen, die schon einige hinter Gitter brachten. Das sinnlose Überangebot, trotz schleppenden Geschäfts, gefährdet die Betriebe, die Kosten nicht in den Griff zu bekommen. Durch verstärkten Fahrereinsatz werden die Erträge nicht besser, da die Fahrgäste deshalb auch nicht aus dem Boden sprießen. Mit der Hoffnung auf einen ertragreicheren Herbst verbleibt Ihr Hans Meißner Editorial Weichenstellung Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum Dr. Hingerle GBR (seit 1979) Alle Untersuchungen für Ersterwerb od. Verlängerung des Führerscheins für Taxi, Mietwagen und Omnibus zu besonders kostengünstigen, fairen u. freundl. Bedingungen. Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen. Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“ Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.) info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366 85551 Kirchheim Fax: 9030224
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Schnittlauchbrot und Taxi statt Hummer und Chauffeur Ohne Worte 3093 Die weltweite Rezession hat die Faustregel widerlegt, dass Luxus immer gehe, auch in Krisen. Die Französische Haute Couture – Marke Christian Lacroix ist insolvent, die Modehäuser Versace, Cavalli und Ferré Kämpfen in Italien, Escada in Deutschland ums Überleben. Auch die ganz Großen stöhnen. Der US-Juwelier Tiffany und der Schweizer Luxuskonzern Richmont verzeichnen enorme Gewinneinbrüche, der weltweit größte Luxusgüterkonzern LVMH ein starkes Umsatzminus und die Auktionshäuser Sotheby’s und Christies dramatische Verkaufsrückgänge. Luxusboot-Hersteller bleiben auf Ihren Yachten sitzen und die Villen an der Cote d’Azur verlieren an Wert. Es gibt natürlich immer noch genügend Reiche und Superreiche. Doch die Psychologie schlägt Ihnen ein Schnippchen. Alle zögern, Geschäfte, Boutiquen und Kaufhäuser leeren ihre Lager, statt neue Ware zu bestellen. Den Herstellern gehen so die Aufträge aus. Das allgemeine Zaudern zieht die gesamte Branche nach unten, ein Schneeball-Effekt entsteht. Alle sparen, aus Vorsicht und weil es „in“ ist, und verschärfen damit die Situation. Diese Edel-Zielgruppe findet es zum Leidwesen der Luxus-Labels chic, den Genuss eines Butterbrotes mit Schnittlauch zu argumentieren und im Smart statt der oberen Oberklasse durch die Stadt zu kurven. Hummer, Austern, Kaviar sind Luxuswaren, mit denen man auf einer Modewelle mitgeritten ist und vergänglichen Nutzen brachten. Luxus mit hoher Qualität, der sich den Bedürfnissen seine Kunden anpasst, hat zeitlosen Bestand. Und jetzt sind wir beim Taxi angelangt. Wir müssen mit unseren Fahrern und Fahrzeugen ein Gefühl von bezahlbarem Luxus vermitteln. Dann verschmerzt diese Klientel unbemerkt den Verlust des eigenen Chauffeurs. DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN CAR 2000 Auto-Service GmbH Frankfurter Ring 137-139 80807 München Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40 Telefax: +49 (0)89 52 03 30 50 E-Mail: ms@car-2000.com 3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS) Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fahrlicht-System Dieselpartikelfilter Regensensor, Tempomat Bordcomputer, Klimaautomatik ab 28.590 Euro zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung sowie Taxipaket. NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD. Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO 2 Emissionen: 215 g/km. Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren. Der Indianerstamm befragt seinen Medizinmann, wie denn der kommende Winter wird. „Er wird hart und kalt“, orakelt der Medizinmann. Die Indianer sind in Sorge. „Dann müssen wir sofort anfangen, Holz zu sammeln!“ Am nächsten Tag plagt den Medizinmann doch etwas sein schlechtes Gewissen, dass er seinem Stamm so viel Arbeit aufbürdet. Er reitet in die nächste Stadt und sucht einen Meteorologen auf. „Wie wird denn der nächste Winter?“ – „Oh“, sagt jener, „der wird hart und kalt!“ „Und woher wissen Sie das ?“, fragt der Medizinmann. „Nun, die Indianer sammeln schon Holz!“ Witz des Monats Folienversiegelung, Autoreinigung innen/außen, Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), Klima-Anlagen-Desinfektion (Geruchsentfernung) Frankfurter Ring 97 · 80807 München Mobil 0177/6 30 74 85 www.patecky.de
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6 TAXIKURIER Die Genossenschaft Bericht über die ordentliche Generalversammlung der Taxi- München eG vom 14. Juli 2009 Um 10.15 Uhr begrüßte die Aufsichtsratsvorsitzende, Frau Christine Reindl, die Gäste und Mitglieder. Vom Kreisverwaltungsreferat waren Herr Voß und Herr Schmid anwesend. Die IHK für München und Oberbayern war vertreten durch Frau Pöge und Herrn Wieland. Von den Ausstellern begrüßte Frau Reindl die Herren Wurm von der Firma Traumcar, Herrn Karlinger von der MAHAG, die beiden Geschäftsführer des Versicherungsbüro Crasselt, sowie Frau Zett und Herrn Bekel von Mercedes Benz AG NL München, bei denen sich Frau Reindl für die Bewirtung zum Mittagessen bedankte. Herr Hans Meißner trug den Bericht des Vorstandes vor: ➜ Allgemeine Geschäftsentwicklung Der Konjunktureinbruch traf die Münchner Wirtschaft härter als im bayerischen Durchschnitt. Besonders nachteilig für das Münchner Taxigewerbe ist der Rück - gang im Messewesen. Während der Woche kommt in den Abendstunden die Gastronomie und das Nachtleben fast gänzlich zum Erliegen. Das Überangebot an Taxidienstleistungen, verursacht durch die Konzentration zu Mehrwagenbetrieben, führt zu miserablen Erträgen und Flucht qualifizierter Mitarbeiter. Die Vermittlungszahlen stiegen 2008 leicht an (3,2 %). Die positive Entwicklung der Vermittlungsdaten wurde erst im April 2009 abrupt unterbrochen. Die Gesamt - situation im Münchner Taxigewerbe ist bedrohlich, sodass das gemeinsame Ziel der Genossenschaft und der Mitglieder Kosteneinsparungen sein müssen. ➜ Branchenentwicklung in München Die Modernisierung des Vermittlungssystems der Taxi-München eG konnte nach seiner fünfjährigen Findungs- und Entwikklungsphase zu Beginn des Jahres 2008 in die Praxis umgesetzt werden. Mit Kosten für die Fahrzeugausrüstung von rund 1.000 Euro konnte eine sehr preisgünstige Lösung angeboten werden. Obwohl die endgültige Umstellung zum 1. Juli 2009 feststand, war die Investitionsbereitschaft in den ersten Monaten relativ zögerlich. Erst mit dem dritten Quartal 2008 stieg die Nachfrage sprunghaft an. Von den circa 2.700 Funkteilnehmern sind bis zur Einführung der vollautomatischen Vermittlung rund 2.000 Taxis mit Datenfunk ausgerüstet. Neben der sicheren und blitzschnellen Vermittlung von Fahrtaufträgen bringt das System den weiteren Vorteil der Online-Kreditkarten - abrechnung. Bereits nach sechs Monaten ist mit einem Kreditkartenumsatz von rund 3 Mio. Euro pro Jahr zu rechnen. Ein obsiegendes Urteil des BGH, das uns ein kleiner Mitbewerber bescherte, ermunterte uns, das Rufsäulensystem in ähnlicher Weise zu erneuern wie die Funkvermittlung. Die Taxi-München eG wird bis zum Ende des Jahres 2010 etwas mehr als 1 Mio. in die Hand nehmen, um alle Rufsäulen mit drahtlosen Telefonanschlüssen auszurüsten. Dadurch können zukünftig alle Telefonanrufe, nicht nur die über Nebenstellen, in unsere Zentrale weitergeleitet werden. Diese in Zusammenarbeit mit einer sächsischen Elektronikfirma entwickelte Technik führt auch zu erheblichen Einsparungen bei der Installation und Verlegung von Rufsäulen in der Zukunft. Diese Investition wird die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit der Taxi-München eG weiter stärken. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, den Mut für die Zukunft aufzubringen und in diese zu investieren. Nachdem es uns gelungen ist, die Um - lagen für die Standplatzgebühren, Rufsäulen und Auftragsvermittlung über viele Jahre stabil zu halten, konnten wir die Abrechnungskosten für den bargeldlosen Zahlungsverkehr um 20 % redu - zieren. Es wird auch in Zukunft unser Bestreben sein, die Nutzungsgebühren so niedrig wie möglich zu halten. Im Jahr 2008 nahm angesichts der exorbitant hohen Treibstoffpreise die Diskussion um Tariferhöhungen einen breiten Raum ein. Der Vorstand der Taxi-München eG nahm eine abwartende Haltung ein, die sich zwischenzeitlich als richtig erwies. ➜ Auftrags- und Umsatzentwicklung siehe Tabelle 1 Die Zahl der vermittelten Fahrtaufträge erhöhte sich in 2008 um 3,2 % oder 51.821 Aufträge. Der Umsatz der Dienstleistungssparten entwickelte sich wie folgt: siehe Tabelle 2 Tabelle 1 2008 2007 2006 2005 1. Auftragsentwicklung der über die Zentrale vermittelten Aufträge (Anzahl der Aufträge) 1.658.347 1.606.526 1.671.818 1.559.424 2. Umsatzentwicklung (in TEUR) 5.084 4.344 4.831 5.307 Tabelle 2 Dienstleistungserlöse 2008 2007 2006 2005 Veränderung TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR % Taxi-Gebühren 3.471 3.531 3.405 3.377 -60 -1,7 Dialysefahrten 45 42 884 1.293 3 7,1 Telefonabrechungen 300 332 347 327 -32 -9,6 sonstige Umsatzerlöse 1.268 439 195 310 829 188,8 5.084 4.344 4.831 5.307 740 17,0 Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543
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Die Genossenschaft Die Reduzierung der Erlöse aus Gebühren ist auf die Reduzierung der Bearbeitungsgebühren zum 01.07.2008 zurückzuführen. Die Erhöhung der sonstigen Umsatzerlöse ist auf den Verkauf der Datenfunkaus - rüstung zurückzuführen. Die Gesamt - umsätze erhöhten sich im Vorjahres - vergleich um 740 TEUR oder 17,0 %. Miet- und Pachteinnahmen, die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten sind, erhöhten sich im Berichtsjahr um 59 TEUR (4,1 %) auf 1.505 TEUR. ➜ Investitionen Im Geschäftsjahr wurden 96 TEUR investiert. Die Investitionen betrafen im Wesentlichen Lizenzen (34 TEUR), sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung (62 TEUR). Die Telefonvermittlungsanlage wurde im Geschäftsjahr 2001 erneuert und das Betriebssystem umgestellt. Die Anlage ist geleast. Die vermieteten Wohn- und Geschäftshäuser werden bei Mieterwechsel laufend modernisiert. Für 2009 sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen bei zwei Objekten geplant. Diese werden ein Volumen von ca. 200 TEUR einnehmen. In 2009/2010 werden die Rufsäulen ausgetauscht. Damit sind Investitionen von ca. 1 Mio. Euro verbunden. Die vertraglichen Voraussetzungen wurden bereits geschaffen. ➜ Finanzierungsmaßnahmen Die durchgeführten Investitionen wurden wie in den letzten Geschäftsjahren durch Eigenmittel finanziert. Die in früheren Jahren angeschafften Gebäude und Grundstücke sind mit langfristigen Krediten finanziert. Die Rückführung entspricht dem Tilgungsplan. Darüber hinaus wurde in 2008 ein Darlehen in Höhe von 345 TEUR vorzeitig, vollständig abgelöst. Die Genossenschaft verfügt über ausreichende Liquiditätsreserven. Die Zahlungsbereitschaft war stets gegeben. Durch den Aufbau der Vorräte in 2008 ist ein Teil der Liquidität in diesem Bereich gebunden. ➜ Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Der Dienstleistungssektor „bargeldloser Zahlungsverkehr (Fahrtaufträge)“ erreichte in 2008 einen Umsatz in Höhe von 8,46 Mio. Euro; im Vorjahr 8,22 Mio. Euro. In 2009 entfallen die Behindertenfahrten mit einem Volumen von 1,51 Mio. Euro. Demgegenüber sind hohe Steigerungen bei den Kreditkartenabrechnungen zu verzeichnen. Dadurch wird der Wegfall der Behindertenfahrten voraussichtlich mehr als ausgeglichen. Seit Juni 2002 werden Dialyse-Sammelfahrtenabrechnungen mit diversen Sozialversicherungsträgern durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurde 2007 ein neuer Rahmenvertrag abgeschlossen. Demnach erhält die Genossenschaft eine pauschale Bearbeitungsgebühr für Sammelfahrten. Die Dialysefahrten selbst werden als Durchlaufposten behandelt. Neben den Personalfahrten für die MVG, konnte ab dem 1. Mai 2009 der SEV- Verkehr für uns gewonnen werden. Die Bemühungen die Führung der Taxi- München eG für die Zukunft zu sichern, bleibt weiterhin ein Hauptaufgabenbereich aller zuständigen Gremien. Sie sind noch nicht abgeschlossen. An dieser Stelle muss ich Sie bitten, mit uns bei den Wahlen die Weichen zu stellen. In 2008 fand eine steuerliche Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2002 bis 2006 statt. Sie ergab keine nennenswerten Nachzahlungen. ➜ Beurteilung der Entwicklung durch den Vorstand Alle Hauptgeschäftsbereiche konnten im Geschäftsjahr 2008 einen positiven Rohertrag erzielen, so dass sich ein Jahresüberschuss von 448 TEUR errechnet. Das Ergebnis aus den vermieteten Wohnund Geschäftshäusern blieb stabil und ist positiv. Lage der Genossenschaft 1. Vermögens- und Finanzlage Der Anteil des Sachanlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 56,4 %. Im Vergleich zu anderen Dienstleistungsunternehmen ist dieser Wert überdurchschnittlich hoch. Die Betriebsgrundstücke sind im Eigentum der Genossenschaft. Neben den notwendigen Betriebsgrundstücken sind weitere Geschäfts- und Wohnhäuser vorhanden, die vermietet sind. Am Kapital der Münchener-Stadtrundfahrten OHG ist die Genossenschaft eG mit 15,3 TEUR beteiligt (25%). Das gesamte Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich zum 31.12.2008 auf 569 TEUR. Im Geschäftsjahr 2008 konnte bei einem Umsatz von 2.557 TEUR ein Jahresüberschuss von 634 TEUR erzielt werden. Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital beträgt 2.741 TEUR oder 33,1 % und liegt damit um 459 TEUR über dem Vorjahr. Daneben sind versteuerte Wertberichtigungen gem. § 253 (4) HGB in Höhe von 150 TEUR gebildet (Vj.: 150 TEUR). Der Verlustvortrag aus Vorjahren konnte in 2008 vollständig abgebaut werden, sodass in 2008 ein Bilanzgewinn in Höhe von 3 TEUR ausgewiesen werden kann. Das Anlagevermögen ist zu 57,9 % durch eigene Mittel finanziert (Vj.: 46,5 %). Die Restfinanzierung erfolgt über lang- und mittelfristiges Fremdkapital. Die liquiden Mittel haben sich im Berichtsjahr um 119 TEUR auf 1.033 TEUR leicht reduziert. Der Rückgang ist auf die Bindung bedeutender Mittel im Vorratsvermögen und Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Die Tilgung der Bankdarlehen zur Finanzierung der Immobilien erfolgt vertragsgemäß. In 2008 reduzierten sich die Bankverbindlichkeiten um 624 TEUR auf 4.130 TEUR. 2. Besondere Darstellung zur Entwick lung und Lage des Unternehmens Die Haupterträge resultieren aus der Vermittlungszentrale. Darüber hinaus tragen die Wohn- und Geschäftshäuser zur positiven Ertragslage bei. In den nicht betriebsbedingten Grundstükken sind stille Reserven in bedeutendem Umfang enthalten. 7TAXIKURIER kostenlose Testsoftware 2 Fahrer + 2 Fahrzeuge HALE + CAB ASSISTANT Das günstige und einfache TAXI-Abrechnungssystem ... und Sie wissen was in Ihren Taxen läuft www.hale.de/cey
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8 TAXIKURIER Bemerkenswert ist die positive Entwick - lung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der letzten Jahre. Jeweils zum Bilanzstichtag erhöhte sich der Stand der liquiden Mittel zwischen 2003 und 2008 um 986 TEUR auf 1.033 TEUR. Dem gegenüber reduzierten sich die Bankverbindlichkeiten um 2.544 TEUR auf 4.130 TEUR. Der Verlustvortrag in Höhe von 1.819 konnte in dieser Zeit vollständig abgebaut, das Eigenkapital um 1.985 TEUR erhöht werden. Die in 2007 gebildeten versteuerten Wertberichtigungen in Höhe von 150 TEUR sind hierbei berück - sichtigt. Risikobericht und Chancenbericht Wir haben organisatorische Regelungen und Maßnahmen getroffen, damit den Fortbestand der Genossenschaft gefährdende und sonstige wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung früh erkannt werden. Zu diesem Zweck wurde in 2006 ein modernes Risikomanagementsystem eingeführt, das ständig erweitert und aktualisiert wird. Nach den vorliegenden Informationen aus diesem System haben sich keine Bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Wir gehen von der unveränderten Fortführung des Unternehmens aus. Prognosebericht Nach der Umsatzplanung für das Jahr 2009 wird auf Grund des Abverkaufs der digitalen Datenfunkausrüstung mit einem weiter erhöhten Gesamtumsatzvolumen und parallel hierzu erhöhten Wareneinsatz gerechnet. Die Absatzentwicklung bei allen anderen Betriebssparten wird stabil erwartet. Nach 2009 werden sich die Verkaufszahlen der Datenfunkaus - rüstung wieder deutlich reduzieren mit entsprechend reduzierenden Folgen für die Ertragslage. Insgesamt wird für 2009 ein Ergebnis leicht unter Vorjahreshöhe erwartet. Hierbei haben die geplanten Investitionen in das Rufsäulensystem und Sanierungsmaßnahmen im Immobilienbereich wesentlichen Einfluss. Aufgrund der stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist eine Gebührenerhöhung in 2010 nicht notwendig. Vorschlag für die Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor: Den Jahresüberschuss in Höhe von 448.068,94 Euro, mit dem Verlustvortrag aus den Vorjahren in Höhe von 444.689,21 Euro zu verrechnen. Der ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von 3.379,73 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen. Im Anschluss an den Lagebericht der Taxi-München eG wandte sich Herr Meißner mit einigen persönlichen Ausführungen an die Versammlung: „Obwohl die vorgetragenen Zahlen von Herrn Stern, unserem Prüfer des Genossenschaftsverband detailliert werden, stellte Herr Meißner fest, dass die Taxi- München eG gesund, wirtschaftlich stark und im selben Maße allen Unternehmern in München zum Nutzen gereicht. Das Ziel, dem Münchner Taxigewerbe eine Heimat zu bleiben und zu bewahren, konnte in den letzten 22 Jahren unter der Mitwirkung von Herrn Meißner erreicht werden. Die Einheit des Münchner Taxigewerbes ist trotz unterschiedlichster Interessenslagen der Mitglieder gefestigt. Auch der Versuch, eine Konkurrenzzentrale auf die Beine zu stellen, hat diese Situation nicht beeinflusst. Alle Unternehmer, die sich an dieser Zentrale beteiligten, blieben Mitglied der Genossenschaft und legen größten Wert auf diese Mitgliedschaft. Auseinandersetzungen innerhalb des Gewerbes sind Beweis, dass die Taxi-München eG ein lebendiger Unternehmerzusammenschluss ist. Die derzeitige Diskussion um die Dachwerbung hat tiefere Ursachen. So geht es hier nicht um das Münchner Schicksal der Taxiunternehmer, sondern um massive Interessen einer Werbefirma aus Hamburg, die nichts unversucht lässt, um den bestehenden und bewährten Ordnungsrahmen, sowie das Erscheinungsbild des Taxigewerbes für ihre Interessen zu nutzen. Meilensteine der letzten 25 Jahre der Genossenschaft waren: ➜ Schließung der völlig unrentablen Tankstellen ➜ Bau des Gebäudekomplexes in der Marktstraße. Mit rund 20 Mio. mussten wir den Bau voll finanzieren. Alle Mitglieder haben den Vorstand dabei unterstützt. Dafür steht allen Mitgliedern der entsprechende Dank zu. Herr Meißner hob besonders die Zusammenarbeit mit dem Kollegen Herzinger hervor, die flankiert vom Aufsichtsrat diese Erfolge möglich machte. Mit den Abschreibungen und Verlustvorträgen aus der Baumaßnahme Marktstraße konnten Steuerzahlungen von 1990 bis 2008 nahezu gänzlich vermieden werden. Mit der daraus erwachsenen Liquidität konnte die Genossenschaft weitere Baumaßnahmen wie den Neubau der Zentrale, Renovierungen der Anwesen Utzschneider-, und Corneliusstraße, sowie Arrondierung des Geländes in der Engelhardstraße finanzieren. Der Genossenschaft kommt besonders zu Gute, dass der ursprüngliche Körperschaftssteuersatz von über 50 % auf nunmehr 15 % reduziert wurde, so dass in erheblichem Maße legal Steuern gespart wurden. Auf Grund der Tatsache, dass die Mitgliederzahl und damit die Einheit der Genossenschaft konstant blieb, können wir nach wie vor mit dem bundesweit günstigsten Vermittlungsgebühren arbeiten. Auch hier gilt ➜ kleine Zentralen kosten großes Geld. Gewerbepolitisch konnte die Genossenschaft über die letzten zwei Jahrzehnte hinweg für stabile Verhältnisse sorgen. Durch die Zusammenarbeit mit der Stadtpolitik, der Stadtverwaltung, im besonderen dem KVR und dem MVG konnten hervorragende Ergebnisse erzielt werden. Die Frage der Konzessionsvergabe ist zufriedenstellend bis auf Weiteres gelöst. Für seine Person stellte Herr Meißner fest, dass trotz gewaltiger Nackenschläge ein erfolgreiches Vierteljahrhundert in der Arbeit für die Genossenschaft und damit in erster Linie für alle Mitglieder zurück-gelegt werden konnte. Dafür bedankte sich Herr Meißner bei den Kollegen des Aufsichtsrates, des Vorstandes und aller Mitarbeiter. Er bat um Verständnis dafür, dass Temperamentsausbrüche alle Wegbegleiter ertragen haben und trotzdem den steinigen Weg unbeirrt mitgingen. Herr Meißner dankte allen und wünschte allen Mitgliedern und der Genossenschaft auch nach seinem Ausscheiden im März 2010 wirtschaftliche Stabilität und Erfolg. Die Genossenschaft
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Die Genossenschaft 9TAXIKURIER Herr Rudolf Rötzer gab einen ausführlichen Rechenschaftsbericht über die Standplatzarbeit und das Beschwerde - wesen ab. Abschließend bat Herr Rötzer für den Fall der allgemeinen Entlastung für das Jahr 2008 um eine persönliche Entlastung bis zum 14. Juli, um ihm die Möglichkeit zu geben, für den Aufsichtsrat zu kandidieren. Den Bericht des Vorstandes komplettierte Herr Zielinski mit einer kurzen Abhandlung über den Stand der Immobilien und das Kostencontrolling. Etwas umfassender berichtete Herr Zielinski über die Anschaffung des kompletten neuen Rufsäulensystems mit neuer Technik. Entgegen der früheren Praxis beabsichtigt die Genossenschaft, das bisher aus drei verschiedenen Rufsäulentypen bestehende System total auszutauschen und eine einheitliche Technik zu installieren. Der Kostenpunkt liegt bei rund 1 Mio. zuzüglich Installationskosten. Die Finanzierung soll aus Eigenmitteln vorgenommen werden. Herr Zielinski bedankte sich für den Vorstand für die gute Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern. TOP 3 Die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Frau Reindl, trug den Bericht des Aufsichts - rates vor. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses unter Einbeziehung eines Verlustvortrages (Bilanzgewinn) geprüft, für in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung. TOP 4 Der Prüfer der Genossenschaft, Herr Stern, berichtete über die Prüfung der Geschäftsvorgänge vom 01.05.2008 bis 30.04.2009. Herr Stern demonstrierte an Hand von Diagrammen die absolut positive Ent - wicklung der Ertrags-, Finanz- und Geschäftssituation der Taxi-München eG. Herr Stern bescheinigte der Genossenschaft die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung. Die Zahl der Mitglieder blieb unverändert. Herr Stern hob hervor, dass die personelle Neustrukturierung der Genossenschaftsführung ein wichtiges Anliegen sei, dass noch nicht abgeschlossen ist. Das zusammengefasste Prüfungsergebnis des Genossenschaftsverbandes bescheinigt der Genossenschaft die Ordnungsmäßigkeit der Organisation und der Geschäftsführung. Herr Stern stellte fest, dass die wirtschaftliche Situation der Taxi-München eG derzeit so gut, wie in der jüngsten Vergangenheit noch nie, festzustellen ist. TOP 5 Alle Beschlussfassungen wurden per Akklamation gefasst: a Der Jahresabschluss 2008 wurde mit einer Gegenstimme genehmigt. b Der Vortrag des Bilanzgewinnes in Höhe von rund 3.000 Euro auf neue Rechnung wurde mit zwei Gegenstimmen beschlossen. c Der Vorstand wurde mit einer Gegenstimme entlastet. Das ausscheidende Vorstandsmitglied Rudolf Rötzer wurde für die Zeit vom 01.01. bis 14.07.2009 bei einer Enthaltung entlastet. d Der Aufsichtsrat wurde mit einer Enthaltung entlastet. Auf Grund der Entlastung der Aufsichtsratsvorsitzenden, Frau Christine Reindl, die mit dem Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat verbunden ist, übernahm mit Zustimmung der Versammlung Herr Stern vom Genossenschaftsverband Bayern die Versammlungsleitung. TOP 6 a Vorstand Für die Wahlen zum Vorstand richteten die Kandidaten Herr Reinhard Zielinski und Herr Frank Kuhle einige Worte an die Versammlung. Herr Reinhard Zielinski wurde per Akklamation mit zwei Gegenstimmen auf die Dauer von vier Jahren zum Vorstand bestellt. Herr Zielinski nahm die Wahl an. Herr Frank Kuhle wurde als Nachfolger für den ausscheidenden Herrn Rudolf Rötzer bis zur Generalversammlung 2012 mit 12 Gegenstimmen per Akklamation gewählt. Herr Kuhle nahm die Wahl an. b Aufsichtsrat Zum Aufsichtsrat stellten sich 7 Kandidaten zur Wahl. In geheimer Abstimmung nahmen 299 stimmberechtigte Mitglieder Teil. Gewählt wurden: ➜ Frau Christine Reindl, Taxi 582, 203 Stimmen ➜ Herr Alfred Lehmair, Taxi 1562, 157 Stimmen ➜ Herr Rudolf Rötzer, Taxi 793, 155 Stimmen Alle drei Kandidaten wurden bis 2012 gewählt und nahmen die Wahl an. TOP 7 Ergänzung der Betriebsordnung des § 49 der Satzung,
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10 TAXIKURIER VI. Soweit Taxis der Mitglieder mit Außenwerbung versehen sind, gelten ausschließlich die Vorschriften des § 26 Abs. 2 BOKraft in der Fassung vom 8. November 2007. Die Glasscheiben der Türen sind von Werbung frei zu halten. Diese Bestimmung tritt am 30. Juni 2010 in Kraft. Wortlaut des § 26, Abs. 2 BOKraft in der Fassung vom 8. November 2007: § 26 (2) Nach außen wirkende Werbung an Taxen und Mietwagen ist nur auf den seitlichen Fahrzeugtüren zulässig. Politische und religiöse Werbung an Taxen ist unzulässig. Im Vorfeld der Generalversammlung meldeten sich Befürworter und Gegner der Änderung der Betriebsordnung zu Wort. Die offensichtlich betroffene Firma Taxi- AD aus Hamburg schaltete Rundfunk - werbung und ließ massiv Flugblätter an den Taxistandplätzen verteilen. Auch die Tagespresse war involviert. In der Versammlung trug Herr Meißner die Beweggründe zur Änderung der Betriebsordnung vor. Es ging im Wesentlichen um die Beibehaltung des bestehenden Ordnungsrahmens. Einige Befürworter der Dachwerbung sprachen sich im Sinne der Argumentation der Firma Taxi-AD aus. Die sehr sachlich geführte Diskussion wurde mit acht Redebeiträgen beendet. Die schrift - liche Abstimmung ergab folgendes Ergebnis: ➜ von 303 abgegebenen Stimmen stimmten 219 für die vorgelegte Ergänzung der Betriebsordnung. Somit war mit 72,3 % die notwendige Zustimmung von mehr als 50 % erreicht. Gegen 14.00 Uhr schloss der Versammlungsleiter, Herr Stern, die Versammlung. (NL/HM) Vorabinfo Wiesn 2009 Nachfolgendes Schreiben des Kreisverwaltungsreferates, bitten wir allen Fahrern zur Kenntnis zu bringen und um Beachtung: Oktoberfest 2009 – Taxistandplatz an der Brausebadinsel Sehr geehrter Herr Meißner, während dem letzten Oktoberfest wurden erstmals Kollegen sowie Vertrauensleute am Nachrückplatz zum Taxistand am Brausebad eingesetzt, um auf die notwendige Freihaltung der „Anlieferstraße- West“ hinzuweisen. Zusätzlich wurden dort Flugblätter an die Taxifahrer verteilt. Sowohl auch unserer Sicht, als auch aus Sicht der Polizei haben sich diese Maßnahmen ausgezahlt, da die Zufahrt zur „Anlieferzone-West“ freigehalten wurde. Wir sehen auch in diesem Jahr wieder die Notwendigkeit, jeweils am Samstag und Sonntag in der Zeit von 18.00 Uhr bis 24.00 Uhr, durch den Einsatz von Personal auf die Freihaltung der „Anlieferzone-West“ hinzuwirken. Somit bitten wir Sie, während des Oktoberfestes 2009 wieder die vorbeugenden Maßnahmen zu ergreifen, um die Blockierung der „Anlieferzone-West“ zu verhindern. Mit freundlichen Grüßen Grabl, Verwaltungsamtmann Gebrauchte Funkgeräte Wir suchen Kollegen, die gebrauchte, aber funktionsfähige Sprechfunkgeräte im Keller liegen haben. Melden Sie bitte Typ, Preis und Adresse in der Zentrale bei Herrn Huber, Telefon: 2161-351. Mitglieder-Information Mit dem Datenfunksystem müssen alle Mitglieder bei Aufträgen über die Zentrale die Bezahlung mit Kreditkarten akzeptieren. Wir bitten zu beachten, dass Sie bestehende Verträge mit anderen Abrechnungsstellen (z.B. Concardis, Amex oder B+S) zu kündigen haben, soweit Sie auf die weitere Nutzung der Geräte verzichten wollen. (FK) Suchmeldungen Suchmeldung 1 Gesucht wird der liebenswürdige Taxifahrer, der Ausweispapiere, die er auf dem Gelände des städtischen Krankenhauses Harlaching fand und der Verliererin zustellte. Vorab ein herzliches Dankeschön der Verliererin. Suchmeldung 2 Am 2. Juli 2009 gegen 23.30 Uhr wollte ein Fahrer unseres Fahrdienstes beim Olympiastation einen Rollstuhl-Fahrgast von einer Veranstaltung abholen. An der Parkschranke am Spiridon-Louis- Ring, wurde der Fahrer vom Sicherheitsdienst abgewiesen. Gleichzeitig wurde ein Fahrzeug des Malteser-Hilfswerkes durchgelassen. Als sich unser Fahrer die Personalien des Sicherheitsmitarbeiters notieren wollte, ist ein Parkwächter ausgerastet und gegen unseren Fahrer tätlich geworden. Der Vorfall muss von vorbeifahrenden Taxifahrern beobachtet worden sein. Zeugen melden sich bitten bei der Taxi-München eG, Verwaltung, oder direkt unter 089/67 000 860. Suchmeldung 3 Zeugen gesucht! Am 11.6.2009 (Fronleichnam) gegen 3.30 Uhr brachte ich eine hübsche, junge Dame von der Blumenstraße in München nach Erding. Sie dirigierte mich zu einer Wohnsiedlung beim Stadtpark und statt zu bezahlen stieg sie aus und lief davon. Ich schaltete den Warnblinker ein, sprang aus dem Wagen und lief ihr nach. Da sie hohe Schuhe trug, hatte ich sie nach 50 bis 100 Metern eingeholt. Als ich sie zur Rede stellte, schlug sie mir ins Gesicht, fügte mir erhebliche Verletzungen zu und zerstörte meine Brille. Als ich aber ihre Handtasche zu fassen bekam und nicht wieder loslies, fing sie an zu weinen. Sie bat mich zu ihrer Mutter zu fahren, die würde alles bezahlen. Wir fuhren zu ihrer und ihrer Mutter Adresse auf der anderen Seite des Stadtparks. Die Mutter versicherte, die Taxirechnung und den mir entstandenen Schaden bezahlen zu wollen, habe aber kein Geld im Haus. Sie notierte ihre Adresse auf einen Zettel und nahm auch meine auf. Die Tochter hingegen, benahm sich ziemlich unverschämt und drohte, sie würde behaupten, dass ich versucht hätte sie zu vergewaltigen, wenn ich zur Polizei ginge. Ich behielt ihren Personalausweis, den ich im Wagen fand, ein, ließ mich zunächst verarzten, denn ich blutete stark und gab ihn dann bei der Polizei ab und erstattete Anzeige. Der Beamte rief den Stadtplan Erding im Internet auf, und wir konnten sehen, dass die Adresse, zu der sie mich zuerst dirigiert hatte, nicht weit von ihrer richtigen Adresse entfernt ist. Man kann daraus schließen, dass sie diese Aktion nicht zum ersten Mal machte, denn, Die Genossenschaft
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11TAXIKURIER wenn es ihr gelungen wäre, im Stadtpark zu verschwinden, hätte ich keine Chance gehabt, sie noch zu erwischen. Nachdem der Schaden vier Wochen später noch immer nicht bezahlt war, gab ich die Sache nun zum Rechtsanwalt. Und jetzt wäre es interessant zu wissen, ob andere Kollegen ähnliche Erfahrungen machen durften. Informationen erbitte ich an den TAXIKURIER oder an Joachim Lotsch, lotsch@lotsch.de. Vielen Dank im Voraus! Joachim Lotsch Berichtigung Im Taxikurier Juli 2009 wurde eine Auflistung der Taxis abgedruckt, deren Unternehmer nicht Mitglieder der Taxi-München eG sind. Diese Liste berichtigen wir wie folgt: Die Firma B + S Transferservice U.G., Taxi 1260, ist Mitglied der Genossenschaft. Laut Gerichtsurteil vom 30. April 2009 ist der Ausschluss des Taxiunternehmers Martin Heller, Taxi 930, vom 4. Juli 2007 unwirksam. Nachdem das Urteil vorläufig vollstreckbar ist, kann Herr Heller, soweit er seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt, an den Einrichtungen der Taxi-München eG (Rufsäulen), teilnehmen. Gegen das Urteil wurde Berufung eingelegt. (HM) Der Aufsichtsrat berichtet Liebe Kolleginnen und Kollegen, gestatten Sie mir zunächst ein persönliches Wort an Sie zu richten. Sie haben mir bei der Generalversammlung mit über zwei Drittel aller Stimmen das Vertrauen ausgesprochen und mich zum Mitglied des Aufsichtsrates gewählt. Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich. Dieses Wahlergebnis macht mich stolz und verpflichtet mich zugleich, auch in Zukunft meine Arbeit gewissenhaft fortzusetzen, um das in mich gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. Die konjunkturellen Probleme und den anstehenden Generationswechsel im Vorstand, gilt es im Aufsichtsrat mit Rat und Tat zu begleiten. Ich verspreche Ihnen, dass ich mich diesen Aufgaben nach Kräften widmen werde. An diese Stelle gratuliere ich Herrn Zielinski und Herrn Kuhle zur Wahl in den Vorstand der Taxi-München eG und wünsche ihnen viel Erfolg. Bei dem ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglied Michael Nowak bedanke ich mich für die jahrelange gute Zusammenarbeit. Im Anschluss an die Generalversammlung fand die konstituierende Sitzung statt, die zu folgender Zusammensetzung im Aufsichtsrat führte: ➜ Christine Reindl, Taxi 582, Aufsichtsratsvorsitzende ➜ Paul Rusch, Taxi 3093, stellv. Aufsichtsratvorsitzender ➜ Werner Hillermann, Taxi 2060, Schriftführer ➜ Sandor Borell, Taxi 66, stellv. Schriftführer ➜ Alfons Haller, Taxi 1953, Aufsichtsrat ➜ Max Herzinger, vorm. Taxi 41, Aufsichtsrat ➜ Alfred Lehmair, Taxi 1562, Aufsichtsrat ➜ Rudolf Rötzer, Taxi 793, Aufsichtsrat ➜ Max Weiland, Taxi 427, Aufsichtsrat Den Herren Lehmair und Rötzer gratuliere ich zur Wahl in den Aufsichtsrat. Alle Mitglieder des Aufsichtsrates stehen Ihnen selbstverständlich gerne als Ansprechpartner in genossenschaftlichen Belangen zur Verfügung. Ich wünsche Ihnen eine unfallfreie Fahrt und gute Geschäfte. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Aufsichtsratsvorsitzende /s0/s1/s2/s1/s3/s4/s2/s5/s6/s0/s7/s2/s8/s9/s10/s2 die größte Modellbahn-Schauanlage in Süddeutschland möchte sich Ihnen gerne vorstellen. Dazu bieten wir allen Taxifahrern in München d /s0/s1 /s1/s3 /s5 /s0/s7 /s9 das /s0/s1/s2/s1/s3/s4/s2/s5/s6/s0/s7/s2/s8/s9/s10/s2/s6am 10. September 2009 und 11. September 2009 Kostenfrei zu besuchen. Legen Sie einfach an der Kasse Ihren Taxifahrer- Ausweis vor und erleben Sie ein ganzes Land voller Freude und Fantasie. Weitere Infos unter: www.Miniland.de Miniland München Hürderstraße 4 85551 Kirchheim – Ortsteil Heimstetten Direkt am S-Bahnhof Heimstetten (Linie S2) Tel.: 089/54045027 Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Die Genossenschaft
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12 TAXIKURIER Titelthema Das Olympiagelände – der schönste Park der Stadt Bei der Olympiade 1972 wurde deshalb kurzerhand ein Ersatztaxistand nördlich des Georg-Brauchle-Rings in einer Wiese eingerichtet, um zumindest ansatzweise die Engpässe zu überbrücken. Erst später wurde dann der Block 20 in der Parkharfe zur Universallösung erklärt, die sich jedoch bis heute nie richtig durchsetzen konnte, obwohl es in der Praxis die beste An- und Abfahrtsmöglichkeit darstellt. Situation heute: Mittlerweile sind 37 Jahre seit den Spielen vergangen und die Diskussion für eine optimale Taxiversorgung beginnt vor jeder Großveranstaltung von neuem. Olympiahalle: Bei Konzerten in der Olympiahalle ist die einzig mögliche Taxianfahrt der Eingang Nord. Die Bereitstellung auf der dafür vorgesehen Fläche ist jedoch bei den meisten Veranstaltungen dort nicht möglich, weil sämtliche VIPs und Ehrengäste sowie vor allem die Tour-Lkws der Veranstalter hier den zahlenden Besucher vorgezogen werden. Hauptsache ist, der Besucher zahlt. Wie er hinkommt und wieder nachhause, interessiert dort niemanden. Zwar gibt es Lippenbekenntnisse bei den Verantwortlichen der OMG, dass man großen Wert auf einen gut funktionierendem und organisierten Taxiverkehr legt, die Fakten spiegeln jedoch etwas anderes wieder: Das Taxi wird im Olympiapark stets nur als Störgröße betrachtet, welche zwar die lästigen, aber doch zahlenden Besucher herankarrt und sich dann am besten in Luft auflöst. Aufgrund der Umbaumaßnahmen ist seit 2 Jahren eine Anfahrt zu den Eingängen Ost und West vom Taxistand am Eingang Nord nicht mehr möglich. Deshalb empfehlen wir allen Kollegen, die mit Fahrgast zur Olympiahalle unterwegs sind, diesen ausschließlich oben auf dem Parkdeck aussteigen zu lassen, denn hier ist der kürzeste Weg zum Eingang Ost. Die Bereitstellung nach Konzerten in der Olympiahalle erfolgt grundsätzlich im Spiridon-Louis-Ring vor der Schranke am Olympiaparkdeck. Der Security-Dienst holt Taxis vor bis zur Halle, wenn dort Platz und Bedarf ist. Solange aber Lkw und Abbaufahrzeuge vor der Halle am Wendeplatz beladen werden, können Taxis aus Sicherheitsgründen nicht bis zum Eingang Nord vorfahren. Dies gilt jedoch nur an Abbautagen. Die Bereitstellung vor der Schranke am Parkdeck geht in der rechten Spur zurück bis zur Lerchenauer Straße. Zu beachten Fast vier Jahrzehnte sind seit den Olympischen Sommerspielen 1972 vergangen. Keiner hätte damals vorauszusagen gewagt, dass aus diesen Sportstätten 40 Jahre später eine der schönsten Freizeitanlagen sowie die bedeutendste Eventlocation im süddeutschen Raum werden würde. 75.000 Besucher fasst das Olympiastadion, 14.000 finden in der Halle Platz. Bis zu fünf Großveranstaltungen dürfen jährlich im Stadion stattfinden, die Halle ist an über 200 Tagen im Jahr belegt, meistens davon ausverkauft. Doch auch in den übrigen Locations ist immer was geboten: Die Olympiaturm mit Drehrestaurant und Aussichtsplattform, das Eisstadion, der Olympiasee mit dem Theatron, die jährlichen Sommerfeste und Feuerwerkveranstaltungen, das SeaLife und die Eventarena, Leichtathletikhalle und Tennispark und natürlich die Schwimmhalle. Bereits während der Olympischen Sommerspiele 1972 musste man feststellen, dass es keine Taxistellplätze gibt. Das Phänomen, Sport- und Veranstaltungsstätten ohne Taxistandplätze zu errichten, machte in München derartig Schule, dass es bis heute mit großem Erfolg auch weiterhin umgesetzt und angewandt wird. Musterbeispiele sind hierfür das Messegelände und die Allianz Arena. Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München
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gilt, dass besetzte Taxis nicht auf der Straße wenden, sondern die Schleife ums Parkdeck fahren, um einen geordneten Abfahrtverkehr zu gewährleisten. Bei mehrtägigen Veranstaltungen (Sixdays etc.) ist die Bereitstellung nach wie vor am Eingang Nord möglich. Olympiastadion: Bei Konzerten ist hier aus Sicherheitsgründen das Befahren des Spiridon- Louis-Ring nicht mehr gestattet. Der Taxistand befindet sich im Block 20 der Parkharfe, und diese Variante wird seit zwei Jahren wieder intensiv genutzt und hat sich dabei sehr gut bewährt. Damit Fahrgäste bereits bei der Anfahrt wissen, wo sich nach dem Konzert der Taxistand befindet, ist auch die Zufahrt zum Konzert nur über den Block 20 angedacht. Diese Variante bringt entscheidende Vorteile sowohl für den Taxifahrer als auch für den Fahrgast. Der Block 20 ➜ kann von allen Seiten des mittleren Rings ohne Ampel an- und abgefahren werden, ➜ ist nur 3 Minuten zu Fuß vom Haupteingang Nordwest entfernt, ➜ bietet Platz für über 100 Taxis, ➜ umgeht den üblichen Stau in der Lerchenauer Straße, ➜ ist leider bei vielen Taxifahrern immer noch nicht bekannt, ➜ soll nicht über die Parkharfe von der Südseite angefahren werden! Die Erfahrungen im Olympiastadion zeigen, dass aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen bei jedem Event andere Voraussetzungen vorherrschen, weshalb hier große Flexibilität gefordert ist. Als Beispiel hierfür sei nur das Provisorium „Tollwood-Wiese“ beim AC/DC-Konzert am 15.05. angeführt. Diese Regelungen wurden in enger Kooperation der Organisatoren getroffen, seitens der Taxi-München eG waren Thomas Kroker und Paul Rusch vor Ort, der RKB war vertreten durch Johannes Koser, die Olympiapark von Peter Häberle und die Firma Showsec durch Bully. Als letztes bleibt die Bitte der Polizei und der Veranstalter, dass sich möglichst viele Taxifahrer rechtzeitig über den Ablauf der Veranstaltungen informieren und nicht partout den Einlass in der Lerchenauer Straße erzwingen wollen und dabei immer wieder Behinderungen verursachen. Die Fahrgäste werden es uns danken. (TK/PR) Autoelektrik/Funktechnik ER-TAX Frankfurter Ring 97 (089) 30 74 80 47 Funktechnik Metzker Kastenbauerstraße 5 (089) 93 30 73 Vepas Team GmbH Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 23 71 90 05 Autoglaserei Kraft Tegernseer Landstraße 228 (089) 690 87 82 Betriebsärzte Dr. Bake v. Bakin Tassilostraße 23 Aschheim (089) 37 06 56 90 Dr. Hingerle Am Brunnen 17 Kirchheim (089) 991 88 00 Essen nach Mitternacht Cafe Camus Albert-Roßhaupter-Straße 37 (089) 7 69 80 58 Lamm’s Sendlinger-Tor-Platz 11 (089) 59 19 63 Fahrzeugaufbereitung/Pflege Glas Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 99 62 Patecky Frankfurter Ring 97 Tel. (0177) 630 74 85 Feuerwehr München-Stadt: Tel. 112 München-Land: Tel. 66 20 23 Folienbeschichtung Atlantic Foliencenter München Theo-Prossel-Weg 11 (089) 22 38 58 07 Atlas Haager Straße 8 (089) 49 00 32 18 Stema Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 54 64 45 95 Gewerbliche Notdienste Erdgas (089) 15 30 16 Fernwärme (089) 23 03 03 Strom (089) 3 81 01 01 Umwelttelefon (089) 23 32 66 66 Wasserrohrbruch (089) 18 20 52 Gutachter/Sachverständiger Klotz Hans-Mielich-Straße 32 (089) 65 98 37 (0172) 890 18 07 Klotz Moosacher Straße 13 (089) 35 73 18 73 Obermaier Wilhelm-Hale-Straße 55 (089) 13 29 17 Kfz-Prüfstellen KÜS Nord Lindberghstraße 30 (089) 18 94 18 00 KÜS Ost Emeranstraße 36 Feldkirchen (089) 92 54 96 43 KÜS Ottobrunn Jägerweg 6 (089) 608 48 63 KÜS Süd Hofmannstraße 29 (089) 78 06 47 71 KÜS West Anton-Böck-Straße 36 (089) 89 73 63 60 Kfz-Reparatur Glas Engelhardstraße 6 (089) 77 99 62 KFZ-Klinik Gärtnerstraße 39 (089) 23 71 87 12 Stimmer Lindberghstraße 20 (089) 34 84 40 Kreditkartenabrechnung ICP Hofmannstraße 54 (089) 74 83 41 60 KVR Führerscheinstelle: (089) 23 33 62 01 Gewerblicher Kraftverkehr: (089) 23 32 75 43 (089) 23 32 75 44 Notrufe/Notdienste Ärztlicher- und Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst (0180) 5 19 12 12 Frauen-Notruf (089) 76 37 37 Gift-Notdruf (089) 1 92 40 Jugend-Notdienst (089) 82 99 03 14 Senioren-Notruf (089) 814 38 56 26 Tierklinik (089) 2 18 00 Zahnärztlicher Notdienst (089) 7 23 30 93 Pannenhilfe ADAC: (0180) 22 22 22 Polizei Notruf, Unfall, Überfall: 110 Rechtsanwälte Bauer Michael Schillerstraße 21 (089) 51 55 69 30 Dr. Cichon & Partner Johann-von-Werth-Straße 1 (089) 139 94 60 Dr. Stephan & Stahlberg Feichthofstraße 171 (089) 57 00 16 80 Thomas Vogl Herzogstraße 60 (089) 330 66 20 Rettung Rettung München: 112 Taxibedarf Glasi’s Taxishop Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 05 50 Taxihandel Auto Much Gewerbering 18 Bad Tölz (08041) 788 90 Taxihandel Günther (08703) 87 65 TSL Landsberger Straße 455 (0179) 141 52 80 Taxi-München eG Taxizentrale: (089) 21 61-0/194 10 Verwaltung: (089) 77 30 77 Kundenberatung: (089) 21 61-396/-372 Krankenfahrten: (089) 21 61-337/-362/-394 Taxiverleih Taxiverleih München Richelstraße 6 (089) 167 54 40 Taxi Rent Partner TRP Ehrwalder Straße 89 (0180) 222 12 22 Versicherungen Ballnath Brudermühlstraße 48a (089) 898 06 10 Crasselt Machtlfinger Straße 26 (089) 74 28 72-10 Taxlers Service – Adressen und Nummern für alle Fälle! ✃
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Wie schnell fünf Jahre vergehen, zeigt, wenn die Verlängerung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung ansteht. Eine Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung wird nach § 48 Abs. 5 FeV für eine Dauer von nicht mehr als fünf Jahre erteilt. Sie wird auf Antrag des Inhabers jeweils bis zu fünf Jahre verlängert, wenn die Voraussetzungen für körperliche und geistige Eignung gegeben sind und keine anderen Gründe dagegen sprechen. Die ausstellende Behörde für diese Verlängerung ist jeweils die Führerscheinstelle des Landsratsamtes oder Kreisverwaltungsreferates der Stadt bzw. in dem Landkreis, in der Antragsteller mit Hauptwohnsitz gemeldet ist. Auch wenn der Führerschein zur Fahrgastbeförderung von einer anderen Behörde ausgestellt wurde, ist zur Verlängerung immer die für den aktuellen Hauptwohnsitz zuständige Führerscheinstelle zuständig. Der Schein läuft ab – was ist zu tun? Vor dem Weg zur Führerscheinstelle ist die erforderliche betriebsmedizinische und augenärztliche Untersuchung zu absolvieren und sind die Bescheinigungen bzw. Gutachten einzuholen. Die ärztliche Untersuchung kann ein Arbeitsmediziner vornehmen, es empfiehlt sich aber, die komplette Untersuchung bei einem Betriebsarzt ausführen zu lassen, der auch die augenärztliche Untersuchung durchführt. Die Betriebsärzte für das Münchner Taxigewerbe: ➜ Dr. Manfred Hingerle Am Brunnen 17 85551 Kirchheim Tel. 089 903 33 66 ➜ Dr. Hans Bake v. Bakin Tassilostraße 23 85609 Aschheim Tel. 089 37 06 56 90 Sind die Untersuchungen erfolgreich durchgeführt, ist der nächste Schritt der zur Führerscheinstelle. Der Führerscheinstelle ist zur Verlängerung vorzulegen: ➜ Kartenführerschein ➜ Fahrerlaubnis zur Fahrgast - beförderung ➜ Zeugnis über betriebsärztliche oder Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) ➜ Augenärztliches Gutachten ➜ Führungszeugnis (wird in München gegen 13,00 Euro von der Führerscheinstelle angefordert). Liegt das Alter des Antragsteller zwischen 55 und 58 Jahren, reicht die „kleine“ betriebsärztliche Untersuchung aus. Allerdings wird hierbei die Fahrerlaubnis maximal bis zum 60. Geburtstag verlängert. Ab dem 58. Lebensjahr besteht die Möglichkeit, mit einer vorgezogenen MPU die volle Verlängerungsdauer von 5 Jahren zu erhalten. Wann muss die Fahrerlaubnis verlängert werden? Der Verlängerungsantrag sollte frühestens drei Monate vor Ablauf des Personen - beförderungsscheines gestellt werden. Die Verlängerung erfolgt jeweils in ganzen Jahren im Anschluss an das Ablaufdatum. Es ist nicht das Datum des Verlängerungsantrags maßgebend, deshalb sollte die Verlängerung nicht zu früh beantragt werden. Übrigens: Es gibt einen Unterschied zwischen Führerschein und Fahrerlaubnis. Die Zuteilung einer Fahrerlaubnis ist ein Verwaltungsakt, welcher durch die Ausstellung eines Führerscheines bescheinigt wird. Deshalb ist der Verlust eines Führerscheines (durch Diebstahl oder Verlieren) nicht dem Verlust einer Fahrerlaubnis gleichzusetzen. Es liegt im Ermessen der Behörde die Verlängerung für einen kürzeren Zeitraum zu gewähren. Gründe können Eintragungen im Verkehrszentralregister (Punkte) oder Eintragungen im Führungszeugnis sein. Einen Katalog über die Auswirkungen derartiger Vorbelastungen auf die Ver - längerung gibt es nicht, die Entscheidung liegt im Ermessen der Führerschein - behörde. Was geschieht, wenn der P-Schein schon abgelaufen ist? Ab dem Datum des Ablaufes darf nicht mehr gefahren werden! Taxifahren mit abgelaufenem Schein ist gleichzusetzen mit Fahren ohne P-Schein. Der Bußgeldkatalog sieht hier 3 Punkte sowie 75 Euro Bußgeld vor und zwar sowohl für den Fahrer als auch für den Unternehmer. Wird die Verlängerung erst nach Ablauf beantragt, ist der Antrag als Neu-Antrag zu stellen. Es sind die gleichen Unterlagen vorzulegen. Lediglich die Bearbeitungsgebühren sind etwas höher. Der Ortskundenachweis behält in solchen Fällen bis zu acht Jahren Gültigkeit, es sei denn, es liegen Anhaltspunkte, die dagegen sprechen, vor. (TK) 14 TAXIKURIER Titelthema P-Schein-Verlängerung Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM
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15TAXIKURIER Rose des Monats Zitrone des Monats Fotos: www.atelier-tacke.de Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Herr Röbbelen, TAXI-AD, Hamburg Der Geschäftsführer der Firma TAXI-AD hält Taxiunternehmer offensichtlich für unmündige Ja-Sager. Am Tag nach der Generalversammlung, in der drei von vier Mitgliedsunternehmen gegen die Dachwerbung stimmten, gab Röbbelen in der SZ zum Besten: „Die Dachwerbung wird bestehen bleiben. Unser größter Gegner hört im Februar auf. Wir haben eine Schlacht verloren, aber nicht den Krieg.“ Krieg fand nicht statt. In der Generalversammlung wurden von beiden Seiten Argumente vorgetragen, weiter nichts. Die Dachwerbung ist auch wirtschaftlich keine Erfolgsstory. Nur sechs Prozent der Münchner Taxis wurden damit verschandelt. Die Gelder der TAXI-AD sind wohl kaum in der angegebenen Höhe bei den Unternehmern gelandet. Glaubt Röbbelen im Ernst, dass 72% der Mitglieder nicht selbst urteilen können und einen Hans Meißner brauchen, um abzustimmen? Wohl kaum finden ab dem Frühjahr 2010, also nach dem Ausscheiden von Hans Meißner, alle Taxler die Dachwerbung toll und schön. Wir brauchen in München keine Segnungen aus Hamburg, auch keinen Krieg und lassen uns nicht für dumm verkaufen. Für diese undemokratische Aktion verleihen wir die Zitrone des Monats. Übrigens, im Internet beklagt TAXI-AD, dass es in einigen Bundesländern nicht möglich ist, wegen der einheitlichen Taxifarbe das ganze Taxi gewerblich zu nutzen. So soll es auch bleiben, TAXI-ADE. (HM) Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas Fachanwältin Verkehrsrecht Reiserecht S. Bergmann Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht S. v. Kummer Familienrecht / Sozialrecht Verwaltungsrecht J. Buchberger Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Alexander Stern, Genossenschaftsverband Bayern Wir bedanken uns bei Herrn Stern, Wirtschaftsprüfer des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., mit der „Rose des Monats“ für seine Tätigkeit als Prüfer der Taxi-München eG. Seit Jahren überprüft Herr Stern mit großer fachlicher Kompetenz die Bücher unserer Genossenschaft und erstellt für uns die testierte Bilanz. Wir schätzen die Genauigkeit und Zuverlässigkeit, mit der er unseren Jahresabschluss erstellt und die Schützenhilfe bei Planungen in den verschiedenen Geschäftsbereichen. Seine Fähigkeit, die Lage unserer Genossenschaft schnell, präzise und umfassend zu analysieren, gibt uns Sicherheit. Außerdem ist er uns eine große Hilfe durch seine Neutralität bei der Beurteilung von Problemstellungen. Zu guter Letzt möchten wir noch erwähnen, dass Herr Stern mit Kompetenz und seiner sympathischen Art prekäre Generalversammlungen geleitet und durch sein besonnenes und abgeklärtes Verhalten zum Erfolg geführt hat. Wir hoffen, dass die „Rose des Monats“ als kleine Anerkennung für große Leistungen unseren herzlichen Dank zum Ausdruck bringt. (RZ) Spruch des Monats „Wenn man im Mittelpunkt einer Party stehen will, darf man nicht hingehen.“ (aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
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Kundenporträt Busreisen Ettenhuber Wir wollen Ihnen in regelmäßigen Abständen unsere Kunden vorstellen, die in unserer Taxizentrale eine besondere Stellung genießen. In dieser Ausgabe präsentieren wir Ihnen die Firma Busreisen Ettenhuber. 16 TAXIKURIER Auf fast 65 Jahre erfolgreiche Busgeschichte blickt die Firma Ettenhuber in Glonn zurück. Was damals klein begann, ist heute ein mustergültiger Vorzeigebetrieb und zählt zu den best organisierten Busbetrieben in Bayern. Vom Großvater 1945 gegründet, ging die Firmenleitung jetzt in dritter Generation an Josef Ettenhuber jun. über. Heute fahren die rund 75 Busse des Familienbetriebs im Münchner Verkehrsverbund MVV und moderne Fernreisebusse bringen Urlauber an ihr Ziel. Neben dem 1999 neu errichteten großen Betriebshof in Schlacht bei Glonn betreibt die Firma ein Reisebüro in der Frauenstraße am Viktualienmarkt. Service: Service wird bei der Firma Ettenhuber groß geschrieben. Alle Unternehmens - abläufe unterliegen der Kontrolle nach ISO 9001:2000. Leistungsträger, wie zum Beispiel Hotels und Fähren, werden nach festgelegten Kriterien kontrolliert. Jede einzelne Reise, jeder Bewertungsbogen der Fahrgäste, jedes technische Gerät, alle gesetzlichen Vorschriften der Personenbeförderung ist im Qualitätsmanagement- Handbuch aufgenommen. Stillstand ist Rückschritt, deshalb wird alles ausgewertet damit so nicht nur der geistige Leistungsstand erhalten, sondern stetig verbessert wird. Service ist Dienst am Kunden, denn nur ein zufriedener Kunde wird zum Stammkunden. Damit der Reisegast zufrieden ist, muss rundum alles passen. Der erste und letzte Schritt ist bei vielen Busreisen das Taxi von und zum Bus. Taxiservice: Der Urlaub beginnt an der Haustüre, und hier greift die Zusammenarbeit zwischen Busreisen Ettenhuber und der Taxi- München eG: Seit mittlerweile neun Jahren führen Münchner Taxis den Haus-zu-Haus-Service durch. Reisegäste von Ettenhuber- Reisen werden komfortabel im Taxi von der Haustüre zum Reisebus und auch wieder nach Hause gebracht. Die Firma Ettenhuber mailt die Teil - nehmerliste an die Taxi-München eG. Hier werden die Fahrten erfasst und Sammeltouren für Hin- und Rückfahrt koordiniert. Die Firma Ettenhuber erhält die Liste mit den Abholzeiten und die Reisegäste können die Abholzeiten telefonisch bei der Firma Ettenhuber abrufen. Die Abholungen von zu Hause zum Bus werden 48 Stunden vor Fahrtbeginn bereits an unsere Taxifahrer vermittelt. So können sich der Fahrer (in) mit evtl. schwierigen Adressen frühzeitig vertraut machen, um frühmorgens böse Überraschungen oder gar Reklamationen zu vermeiden. Pünktlichkeit und Freundlichkeit stehen hierbei ganz im Sinne des Servicegedanken der Firma Ettenhuber an oberster Stelle. In den Reisebussen findet der Fahrgast eine bequeme Bestuhlung mit Schlaf - sesseln. Damit die Fahrt im Zubringertaxi auch entsprechend komfortabel abläuft, werden hier nur geräumige Taxibusse und Combifahrzeuge eingesetzt. In der Regel bleibt ein Sitzplatz frei, um Komfort zu gewährleisten. Fahrzeuge wie Opel-Zafira oder VW- Touran erhalten nur Aufträge bis maximal vier Fahrgäste, ab 5 Personen kommen ausschließlich geräumige Busse mit großem Gepäckraum zum Einsatz. Sicherheit: Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Sicherheit: Der Bus ist das sicherste Verkehrsmittel auf Deutschlands Straßen. Damit dies auch so bleibt, gibt es einige Faktoren, die diese Sicherheit gewähr - leisten: Sicherheitsfaktor Nr. 1: Erfahrung in der Bustouristik seit 1969 Unsere Erfahrung ist eine Garantie für Sie, Ihr Vertrauen eine Verpflichtung für uns. Busreisen Ettenhuber kann auf Erfahrung mit Omnibussen seit 1945 zurückgreifen. Seit 1969 sind wir Reiseveranstalter von nationalen und internationalen Busreisen. Sicherheitsfaktor Nr. 2: Die Reiseplanung Busfahrer sind Menschen, wie Sie und wir und darauf nehmen wir Rücksicht. Unsere Busfahrer schlafen nicht in der Fahrer - kabine des Busses, sondern im Hotel. Sicherheitsfaktor Nr. 3: Unsere Reisebusfahrer Profis, die ihr Handwerk verstehen und die ihren Bus kennen wie kein Anderer. Sicherheitsfaktor Nr. 4: Unser KFZ-Meisterbetrieb Wie auch Flug- und Schienenfahrzeuge benötigen selbst neue Reisebusse ständige, erstklassige Pflege und Wartung. Sicherheitsfaktor Nr. 5: Unsere modernen Reisebusse Mit modernster Bustechnik wird das Reisen immer bequemer und sicherer. Das beweist die hervorragende Sicherheits - bilanz des Busses. Sicherheitsfaktor Nr. 6: Qualitätskontrolle DIN EN ISO 9001:2000 Wir bieten unseren Gästen ein Höchstmaß an Sicherheit, Service und Qualität. Alle Unternehmensabläufe unterliegen einer unabhängigen Qualitätskontrolle, der DEKRA nach DIN EN ISO 9001:2000.
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T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. ✗Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochenende). ✗Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel - ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...) Sicherheitsfaktor Nr. 7: Unsere Mitarbeiter Gemeinsam haben wir hart gearbeitet, um uns Ihr Vertrauen zu verdienen. Unsere Mitarbeiter sind qualifiziert, damit Sie sicher nach Hause kommen. Die Entwicklung der Firma Ettenhuber: 1969 gründete Josef Ettenhuber einen Busbetrieb, die heutige Josef Ettenhuber Busbetrieb, Busreisen, Reisebüro GmbH. 1979 Eintritt mit dem Geschäftsbereich „öffentlicher Linienverkehr“ in den Münchner Verkehrsverbund (MVV). 1985 Übernahme von Busreisen Angerer. 1989 Übernahme Autobus Ettenhuber GmbH (gegründet 1945) 1991 Übernahme von Busreisen Kormann. 1992 Übernahme der Weiß-Blau-Reisen (gegründet 1939, als zweitältester Busbetrieb Münchens). 1995 Eröffnung des Reisebüros in München. 1999 Neubau eines modernen Omnibusbetriebes in Schlacht bei Glonn. 2003 Als eines der ersten Busunternehmen in Bayern in allen Geschäftsbereichen nach ISO 9001:2000 zertifiziert. Was vorher selbstverständlich war, wurde dadurch zeritifiziert. 2004 Zum dritten Generationswechsel treten Josef, Wolfgang und Michael Ettenhuber als weitere Gesellschafter in leitenden Positionen in die Josef Ettenhuber GmbH ein. (TK) Schulden der deutschen Bundesländer Angaben in Euro je Einwohner Bremen 23.100 Berlin 16.300 Hamburg 12.300 Saarland 11.500 Sachsen-Anhalt 9.900 Rheinland-Pfalz 8.900 Schleswig-Holstein 8.800 Nordrhein-Westfalen 8.500 Thüringen 7.900 Niedersachsen 7.700 Brandenburg 7.700 Mecklenburg-Vorpommern 7.000 Hessen 7.000 Baden-Württemberg 4.500 Sachsen 3.200 Bayern 2.900 Boxenstop
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Essen auf Rädern Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Foto: www.atelier-tacke.de Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, die nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen (netten) Fahrgast empfohlen zu werden. HOFBRÄUHAUS Platzl 9 Täglich 9.00 – 23.00 Uhr Tel. (089) 29 01 36-0 Noch vor wenigen Jahren wäre der Tester nicht freiwillig in’s Hofbräuhaus gegangen, weil er mit Preiß’n-Nepp und Volksverdummelei nix am Hut hat. Dann ergab es sich anlässlich eines Klassentreffens vor sieben Jahren eben doch einmal – und noch einmal und noch einmal … Na gut, dem Alois Hingerl mit seinem berühmten Sitzfleisch kann wohl niemand Konkurrenz machen, aber dem Tester wurde und wird es immer nachvollziehbarer, warum der zum himmlischen Boten aufgestiegene und mit wichtiger Post auf die Erde zurückgeschickte Dienstmann lieber die bayerische Staatsregierung auf die göttliche Erleuchtung warten lässt, als seinen Platz am Platzl zu verlassen. Aber jetzt mal der Reihe nach: das zweifellos berühmteste Wirtshaus der Welt wurde hier am 22. September 1897 eröffnet, nachdem man ab 1882 mit dem Umzug der Brauerei an das Isarufer (zwischenzeitlich in Riem) begonnen hatte. Die Grundfläche beträgt etwa 11.000 Quadratmeter und ist damit ebenso groß wie die des neuen Rathauses. Ebenerdig betritt man die Schwemme mit hohem Kreuzgewölbe, Steinboden und rohen Tischen und Bänken, von denen manche noch aus dem Eröffnungsjahre 1897 stammen. Hier spielt auch die Musik, bestehend aus vier Herren, natürlich gut bestückt mit Lederhosen und Gamsbart, und ihnen gegenüber klatschen und schunkeln selbst an einem Allerwelts- Montag gegen Mittag einige Damen und Herren, die ihre asiatische Herkunft auch unter den aufgesetzten „bayerischen“ Filzhüten nicht wegtarnen können. Anhänger der „reinen Lehre“ (s.o.) sollten jetzt stark sein und notfalls dreimal tief durchatmen – weil es rentiert sich. Etwa auf Höhe der Musi geht’s nach links in den Wirtsgarten, der von den Wirtsleuten (Fam. Sperger) übrigens als „Biergarten“ bezeichnet wird. Demnach dürfte man dort also seine Brotzeit selber mitbringen. Wir haben’s nicht ausprobiert. Ist auch gar nicht notwendig. Aber dazu gleich mehr. Der Garten bietet Platz für etwa 500 Leute, ist natürlich windgeschützt, bietet Schatten durch einige Kastanien, hat eine große Freitreppe zur Terrasse und damit zum ersten Stock, mittendrin einen schönen Brunnen mit einem Löwen auf der Säule – ja, und liegt halt einfach 200 Meter Luftlinie vom Marienplatz! In die oberen Stockwerke gelangt man aber auch dadurch, dass man sich gleich am Haupteingang für die linke Türe entscheidet. Im ersten Stock ist es weniger „krachert“, hier trifft man auch weniger Touristen an, dafür aber z.B. einen Fiaker-Stammtisch u.a. mit den Kollegen Lumper (langjähriger Ortskundekurs- Leiter) oder Koch (Funksprecher in der Utzschneiderstraße)oder auch eine Schafkopfrunde mit Schrotti und seinen Vereinsspezln. Im zweiten Stock schließlich ist der große Saal mit den Ausmaßen eines halben Fußballfeldes zu finden. Das überaus süffige Bier kostet 3,45 Euro die Halbe (Weißbier 3,65) und ist damit nicht gerade günstig; Limo und Wasser sind z.T. deutlich billiger. Die Speisekarte ist erfreulich übersichtlich – und die Essenspreise sind absolut zivil!! Das Bierkutschergulasch vom Schwein kostet z.B. nur 6,80 Euro und ist dabei keine Spar-Portion. Die meisten Preise liegen unter der 10-Euro-Schallmauer. Besonders zu beachten ist die Tageskarte, die stets ein unschlagbar günstiges Tagesmenü (Suppe und Hauptgericht) für 5,90 Euro anbietet. Der Schweinsbraten (9,50 mit zweierlei Knödeln und Speckkrautsalat) ist absolute Spitzenklasse! Hier wird in der Küche noch gewürzt und z.B. mit Kümmel und ein bisserl Knoblauch die wahrscheinliche beste Schweinebratensoße fabriziert, die der Tester jemals gegessen hat. Das Fleisch, ebenfalls mutig gewürzt und trotz der Dicke der Scheibe absolut zart und saftig, ist eine echte Freude. Besser geht’s einfach nicht mehr! Der Tester hat bei seinen Besuchen selbst oder im Umfeld noch nie einen kulinarischen Reinfall erlebt, das Preis-Leistungsverhältnis ist völlig in Ordnung und das Personal durch die Bank freundlich und flott. Wer also eventuelle Vorurteile auf den Prüfstand stellen will, sollte es hier getrost einmal probieren. Auch als Eingeborener kann man sich im Hofbräuhaus richtig wohlfühlen! (MS) GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr 18 TAXIKURIER
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19TAXIKURIER ® Mehr Sicherheit beim Abrechnen – alles aus einer Hand, alles in einem Vertrag, zu günstigen Konditionen! Finanzamtkonforme Quittungen. wellPay – Taxi-Terminal vom Marktführer, mit spezieller Software Die All-in-One-Lösung lässt keine Wünsche offen. Wir beraten Sie gern. ICP GmbH, Hofmannstraße 54, 81379 München T el.: 089 / 748 34-8000, Fax: 089 / 748 34-8090 contact@wellcom.de, www.cash-processing.de Wir beraten Sie gerne. Kurze Frage – Klare Antwort Arbeitsplatz Taxistand Kollege B. S. aus München fragt: Immer wieder sind unsere Standplätze zugeparkt. Auch Kollegen blockieren unsere Arbeitsplätze (Rindermarkt, Deutsches Theater, Dallmayr etc.). Was ist zu unternehmen? Verparkte Standplätze sind ein Albtraum. Vom Gipfel der Ignoranz zeugen am Standplatz parkende Taxis. Was ist zu tun? Soweit die Bereitstellung nicht behindert wird, sollte die Frontscheibe der Parksünder mit einem Flyer der Taxi- München eG verziert werden, der höflich auf die Ungezogenheit des Autofahrers aufmerksam macht. Verhindert der Parkverstoß die Nutzung des Standplatzes, besteht die Möglichkeit über die Zentrale das Freischleppen durch die Polizei zu veranlassen. Voraussetzung ist in jedem Fall die Anwesenheit des Betroffenen zum Nachweis der Behinderung bis zum Eintreffen der Polizei. Eine derartige Aktion ist am Kunstpark unbedingt sinnvoll, ebenso wie am Augustiner Keller, wo die Polizei schon öfters ordnend tätig wurde. Taxis könnten auch abgeschleppt werden. Genauso wirksam ist die Ahndung einer Ordnungswidrigkeit nach § 3 Abs. 3 der Taxiordnung der LH München. Danach müssen die Fahrer der abgestellten Taxis durch Anwesenheit stets fahrbereit sein. Diese Ordnungswidrigkeiten können mit Geldbußen bis zu 5.000 Euro belegt werden. In München kostet so eine Dummheit cirka 80 Euro, das ist etwas mehr als die STVO mit 25 Euro vorsieht. Ein Foto mit schriftlichem Bericht an das KVR III/14 ist dafür erforderlich. Es gibt auch andere probate Methoden, z. B. zum Autofahrer „ich würde mein wunderschönes Auto hier nicht abstellen, hier stehen oft böse Taxifahrer, die die Luft aus den Reifen lassen, ich würde wegfahren“, oder so ähnlich. Profis wissen natürlich, dass es sich beim Entlüften der Reifen um Sachbeschädigung handelt und das tut keiner. (HM) And the winner is… „Bräustibl? Ich nicht wissen, aber gut Döner-Stand kenne!“ Mit dieser Zeile hat H. Deutzer aus München 2 Tage in einem Opel GT von Wickenhäuser gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Bilderwitz aus der August-Ausgabe
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Taxi-Check München Fahrerausweise der Datenfunker! Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner CAR 2000 in München testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen erfüllt werden. Unser Aktionspartner, CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten des Jahres 2009“ aus. Der Datenfunk wurde kürzlich erfolgreich eingeführt und die Münchner Taxifahrer profitieren von den vielen Vorteilen dieser neuen Technik. Die Datenfunk-Fahrer haben sich vertraglich dazu verpflichtet, ihre Identität per Fahrerausweis zu er - kennen zu geben. Dieser soll für den Fahrgast deutlich sichtbar im Fahrzeug - innenraum platziert werden. Im hochsommerlichen München hat sich unser Taxi-Scout einen genauen Überblick über die Einhaltung dieses Vertragspunkts verschafft. Das Ergebnis unseres Tests zwingt den Vorstand, geeignete Maß - nahmen zu ergreifen. Taxi 1: – (Nr. 2450, 23. Juli, 10.30 Uhr, Feilitzsch) Knapp die Hälfte aller Taxis ist hier schon auf Datenfunk eingestellt. Unauffällig inspiziere ich die Konsolen der vielen Limousinen und sehe nur schwarz. Ganz hinten, beim letzten Taxi in der Warteschlange leuchtet ein silbernes Unter - nehmer-Schildchen, aber der gelbe Fahrerausweis liegt wohl versteckt im Handschuhfach? Taxi 2: – (Nr. 3613, 23. Juli, 11:20 Uhr, Feilitzsch) Rund 20 Fahrer warten in der schwülen Hitze auf ihr Mittagsgeschäft. Schon wieder enttäuscht jedoch der differenzierte Blick aufs Detail. Sauber poliert blinkt die komplette Gerätschaft für den Datenfunk, der Fahrerausweis glänzt dagegen durch Abwesenheit. Taxi 3: – (Nr. 1608, 23. Juli, 11.50 Uhr, Reitschule) Mit gesundem Optimismus warte ich hier in aller Ruhe auf den richtigen Hinweis. Dieser lässt aber auch in der Königinstraße auf sich warten. Außer einem gebastelten Papier-Aufkleber kann auch dieser Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste 20 TAXIKURIER Die Bewertung ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Fahrer keineswegs zur Identifikation als Daten-Funker beitragen. Taxi 4: – (Nr. 2595, 23. Juli, 12.45 Uhr, Elisabethplatz) Das Verharren in der Anonymität herrscht auch an diesem Taxistand vor. Nach gezieltem Forschen über den Verbleib des Fahrerausweises, werde ich sogar eines Besseren belehrt. „Man(n) hat zwar einen Fahrerausweis, der muss aber nicht sichtbar sein.“? Dieses Beispiel zeigt mal wieder, wie wichtig es ist, Verträge genau durch zu lesen, bevor man sie unterschreibt. Taxi 5: ✷ (Nr. 978, 26. Juli, 19.35 Uhr, Feilitzsch) Auf der Suche nach dem ultimativen Prototyp streife ich noch über viele Standplätze in der Münchner Innenstadt. Eine relativ opportune Fahrerin holt dann am Ende noch den gelben Ausweis hinter Ihrer Sonnenblende hervor, aber das macht sie noch lange nicht zur strahlenden Gewinnerin. Das traurige Fazit zu diesem Taxi-Check: Komplette Fehlanzeige in Punkto Fahrerausweis! Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/57 00 16 82 TAXI- FOLIERUNG 3 Jahre Garantie Theo-Prosel-Weg 11 · 80797 München T e l . 08 9/2 38 85 80 7 · F a x 08 9/2 38 85 56 3 Mobil: 0177 /624 95 39
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21TAXIKURIER Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi Der populäre Schauspieler ist ein leidenschaftlicher Taxi-Fahrgast. Er denkt zwar mit Wehmut an die Zeit zurück, als man im Raucher-Taxi noch gemütlich eine Zigarette genießen durfte. Gerade bei den vielen Flugreisen, die Thomas Fritsch berufsbedingt unternimmt, war die letzte vorm Flug sowie die erste Zigarette nach Ankunft ein Zeichen von Liberalität und Wohlgefühl. Thomas Fritsch hat an seinem Wohnort München-Bogenhausen nicht einmal ein Auto. Er lässt sich fahren. Um vor negativen Überraschungen gefeit zu sein, hat er in allen Städten, die seine Anwesenheit erfordern, einen Stamm-Taxler. Er schätzt besonders den Service seiner „guten Bekannten“, mit denen sich auch schon Freundschaften entwickelt haben! Man duzt sich, nennt sich beim Vornamen. So hat er natürlich in München seit ein paar Jahren seinen eigenen Chauffeur. Ob zum Viktualienmarkt oder Flughafen, es genügt ein Anruf und der Taxler erscheint pünktlich. Der Münchner Taxler kommt natürlich auch in’s Theater, wenn Thomas Fritsch auftritt. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich in der Komödie im Bayerischen Hof, wo er in der Komödie „Sextett“ vom 02. September bis 31. Oktober 2009 die Hauptrolle bekleidet. Nach seinen Auftritten sitzt Thomas Fritsch gerne noch mit Kollegen in entspannter Runde. Und wenn man dann etwas trinkt, ist das Taxi ja auch das idealste Verkehrsmittel. Wenn er dann unterwegs noch eine rauchen will, gibt’s eine Zigarette mit Wartetarif. Denn „seine“ Taxler stoppen dann gerne unterwegs auf eine Zigarettenlänge. (PR) Promitalk Thomas Fritsch Neue Variante der Taxi-Außenwerbung Motiv des Monats Foto: Taxi 794 nach „Auswärts-Stich“
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Die Hofpfisterei gehört zu den Münchner Institutionen schlechthin, und ihre Produkte genießen einen hervorragenden Ruf weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus. Aber die geschichtlichen Wurzeln und die heutigen Betriebsabläufe dieser traditionsreichen Firma gehören nicht zum Wissen einer breiten Öffentlichkeit. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde die heutige Hofpfisterei im Jahr 1331 als „Toratsmühle“ . Sie lag außerhalb der ersten Stadtbefestigung aus dem späten 12. Jahrhundert direkt an der Residenz des Kaisers Ludwig des Bayern (1282- 1347), dem heutigen Alten Hof. Dem Kaiser gehörte die Mühle, woher ihr jetziger Name stammt: Hof-Pfisterei, wobei „pistor“ im damals noch gebräuchlichen Latein „Bäcker“ heißt. Der Hof-Pfister hatte nämlich neben der Mühle auch das Recht gepachtet, als Bäcker sein eigenes Mehl zu verarbeiten und an den Hof zu verkaufen. Die alte Pfistermühle bezog ihre Antriebsenergie aus dem Pfisterbach, der im Jahr 1907 überwölbt und mit der Sparkassenstraße überbaut wurde. Erst 1968 wurde der Bach im Rahmen des S- Bahn-Baus aufgelassen, sein Bett aufgefüllt und die Straße neu angelegt. Das gotische Mühlengebäude selbst steht unter Denkmalschutz und trägt die Adresse Pfisterstraße 4, an der Ecke zur Sparkassenstraße. Ludwig Stocker kaufte die Mühle 1917 der Königlichen Krongutsverwaltung ab, und seitdem befindet sich der Betrieb im Familienbesitz. Aus jener Zeit stammt auch die exklusive Auszeichnung „Königlich Bayerischer Hoflieferant“, die bis heute nur von wenigen Firmen getragen werden darf. Die fast 700jährige, durchgehende Müller- und Bäckertradition ist für sich allein genommen schon erstaunlich genug. Genauso bemerkenswert ist aber auch die heutige Hofpfisterei mit ihren rund 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit 100 Filialen in München und 58 im süddeutschen Raum gehört sie zu den allgemein bekannten Firmen. Weniger bekannt dürfte allerdings sein, dass es auch in Berlin vier Filialen gibt, damit die dort lebenden, zahlreichen Exil-Münchner ein bisschen Heimatgefühl tanken können. Inzwischen hat sich aber auch bei vielen der restlichen Bewohner der Hauptstadt herumgesprochen, dass die Pfisterbrote aus München etwas ganz Besonderes sind. Da wollte das Luxuskaufhaus Kadewe nicht hintan stehen und nahm Pfisterbrote in sein Sortiment auf. Außerdem beziehen noch fast 1.000 Kunden in ganz Deutschland Pfisterbrote per Post. Seit 1964 befindet sich die Bäckerei der Hofpfisterei an der Kreittmayrstraße 5. Versteckt im hinteren Teil des Grund - stückes werden dort täglich rund 20.000 Laibe à 2 Kilogramm gebacken. Gebacken, nicht produziert – auf diesen Unterschied Die versteckten Schätze Münchens Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ . Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht die Wirklichkeit meistens doch anders aus. Gerade in der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet. Und dennoch haben sich trotz horrender Mieten kleine Läden und Handwerksbetriebe gehalten, die mit ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt solche versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit Stolz und Kenntnis die versteckten, manchmal kuriosen Schätze Münchens vermitteln möchten. legt der Marketingleiter Friedbert Förster großen Wert. Das Logistikzentrum, von dem die Auslieferungstouren zu den eigenen Filialen, aber auch zu den 400 Verkaufsstellen in Lebensmittelgeschäften ausgehen, liegt in der Hansastraße 17. Das Getreide für die Brote – 70 Prozent Roggen und 30 Prozent Weizen – stammt zum größten Teil aus Bayern, aber auch aus anderen Bundesländern. Der Grund dafür liegt in der Abhängigkeit der Ernten vom Wetter, so dass man sich nicht vollständig von einer einzigen Region abhängig machen kann. Aus Gründen des Umweltschutzes achtet man aber auf möglichst kurze Transportwege. Die Hofpfisterei besitzt seit 1988 mit der Meyermühle in Landshut wieder eine eigene Mühle, die die bedeutendste ökologische Mühle in Deutschland ist, denn alle 30 verschiedenen Brotsorten der Hofpfisterei werden aus ökologisch angebautem Getreide hergestellt. Auch hier steht der Gedanke des Umweltschutzes im Vordergrund, aber auch das Streben nach außergewöhnlicher Qualität und Schmackigkeit der Brote. Die Herstellung der Laibe geschieht mit so wenigen Maschinen als möglich. Verschiedene Ernten ergeben verschiedenes Getreide, auf das sich Maschinen nicht einstellen können. Man müsste also mittels Chemikalien das verschieden ausgefallene Getreide auf eine immer gleiche Durchschnittskonsistenz bringen, was sich natürlich auf die Qualität negativ auswirken würde. Außerdem ist der Natursauerteig, der eine wichtige Voraussetzung für die Backqualität darstellt, wie ein lebender Organismus, der auf klimatische Bedingungen reagiert. Beispielsweise wirkt sich Föhn ebenso beeinflussend auf Marketingleiter Friedbert Förster in der Filiale Kreittmayrstraße 5 22 TAXIKURIER Ludwig Stocker Hofpfisterei, Kreittmayrstraße 5 AUTO-ANKAUF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger Str. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten.
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ihn aus wie auf viele von uns. Dies alles macht es notwendig, dass die Herstellung der Pfisterbrote hauptsächlich in qualifizierter Handarbeit geschieht. Der reine Natursauerteig reift in 24 bis 36 Stunden, bevor er gebacken werden kann. Selbstverständlich könnte man das auch mit chemischer Hilfe schneller machen, aber dann würde das Produkt auch dementsprechend schmecken. In der Hofpfisterei sieht man die Zeit als Basis für Geschmack und Haltbarkeit; genügend Zeit gilt als der wichtigste Rohstoff. Dies gilt auch für das Backverfahren in Steinöfen, wo bei geringer Hitze, dafür aber doppelt so lange gebacken wird. Diese hohen Ansprüche an sich selbst machen es verständlich, dass die Pfisterbrote etwas mehr kosten als die als „Brot“ firmierenden Pappendeckel und Schwämme etwa im Großmarkt. Die kleinen Backwaren wie Semmeln, Brez’n und süße Stücke bezieht die Hofpfisterei von ausgewählten Bäckereien außerhalb der Firma. Die Nichtverwendung von Chemikalien erklärt auch das eingeschränkte Liefergebiet der Hofpfisterei. Weiter als 300 Kilometer kann das Brot nicht transportiert werden, ohne dass die Qualität leidet. Deshalb beschränken sich die 158 Filialen auf den süddeutschen Raum. Das Brot für Berlin allerdings wird in München vorgebacken und in Berlin täglich noch einmal nachgebacken. Wer es nicht weiß, wird nie vermuten, dass sich hinter dem Gebäude Kreittmayrstraße 5 eine große Bäckerei befindet. Man kann es allerdings an der Verkehrsführung erkennen: Die Kreittmayrstraße ist eine Einbahnstraße in Richtung Westen. Lediglich zwischen der Sandstraße und der Hausnummer 5 kann sie in beiden Richtungen befahren werden, damit die Lastwagen zur und von der Hofpfisterei nicht durch das ganze Viertel mit seinem Einbahnstraßensystem kurven müssen. Marketingleiter Friedbert Försters Erfahrungen mit dem Taxigewerbe liegen im positiven Bereich. Er hat die Münchner Kollegen und Kolleginnen als freundlich und charmant erlebt, angenehmer als in anderen Großstädten wie etwa Berlin. Außerdem erstaunt es ihn immer wieder, wie kompetent viele Kollegen ihre Fahrgäste mit Ziel Hofpfisterei über diese Firma informieren können. (BW) Kontakt: Ludwig Stocker Hofpfisterei GmbH Herr Friedbert Förster Kreittmayrstraße 5 80335 München Tel.: (0 89) 5 20 20 Fax: (0 89) 5 20 22 07 Email: info@hofpfisterei.de www.hofpfisterei.de
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24 TAXIKURIER AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Im September … Der Blick zurück … vor 100 Jahren (1909) 1. September: Friedrich A. Cook, Arzt aus New York, behauptet, Entdecker des Nordpols zu sein. … vor 75 Jahren (1934) 26. September: Stapellauf und Taufe des Riesen - dampfers „Queen Mary“ durch die britische Königin. 28. September: Geburt Brigitte Bardot. … vor 50 Jahren (1959) 4. September: Nur noch 196.000 Arbeitslose in der Bundesrepublik; 350.000 offene Stellen. 13. September: Eine sowjetische Rakete erreicht als erster Flugkörper den Mond. 21. September: Der Bund und die Länder einigen sich, für Mopeds einen speziellen Führerschein (Klasse V) einzuführen. … vor 25 Jahren (1984) 6. September: Das Arbeitsgericht Hamm erkennt zwei Frauen einen Schadenersatz zu, deren Bewerbungen um einen Arbeitsplatz allein wegen ihrer Geschlechtszugehörigkeit abgelehnt wurde. 12. September: Die erstmals von Franz Beckenbauer betreute deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert in Düsseldorf gegen Argentinien mit 1:3. … vor 1 Jahr (2008) 7. September: SPD-Chef Kurt Beck erklärt überraschend seinen Rücktritt. 15. September: Die US-Investmentbank „Lehman Brothers“ meldet Konkurs an. 15. September: Bei der Landtagswahl in Bayern verliert die CSU zum erstenmal seit 1966 die absolute Mehrheit. Sie stürzt von 60,7% auf 43,4% der Stimmen ab. (PR) September 2009 Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de TRADITION TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de § Unsere Geschichte beginnt 1734 § Betrunkene Der richtige Umgang mit diesen Fahrgästen § Verlängerung P-Schein Checkliste § Dauerproblem Olympiapark Neue Lösung für An- und Abfahrt Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf. Anzeigenschluss ist der 02.09.09! Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Meier (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatsende bei der Taxi-München eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Meier im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der Taxi-München eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteil nehmer bereits beim ange schlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. www.taxi-münchen.de www.taxischule-münchen.de www.taxikurs-münchen.de taxischein-münchen.de Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70
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Titelthema Der richtige Umgang mit Betrunkenen Im vergangen Jahr ging ein Thema wochenlang durch die Presse im oberbayerischen Raum: Der Tod eines 16-jährigen Burschen aus Lenggries, der in volltrunkenem Zustand aus dem Taxi ausstieg und dabei von einem anderen Auto überfahren wurde. Nicht nur dieser traurige Vorfall waren der Anlass, das Thema „Der richtige Umgang mit betrunkenen Fahrgästen“ einmal von verschiedenen Seiten zu beleuchten, insbesondere die Verquickung der Aspekte Beförderungspflicht, Fürsorgepflicht, Fahrtablehnung und Umgang und Handling mit Betrunkenen im Taxi sind wichtige Punkte unseres Geschäfts. Jeder Taxifahrer hat zu dieser Thematik im Laufe der Jahre seine eigenen Erfahrungen gesammelt, und jeder reagiert anders, wenn von der leicht angeheiterten Dame nach dem Sektempfang bis hin zum volltrunkenen Kampftrinker aus dem Bierzelt eine derartige Gestalt das Taxi anvisiert und den Versuch unternimmt, entgegen dem Willen des eigenen Körpers das Taxi zu betreten. Jeder Mensch reagiert anders auf den Genuss von Alkohol. Während der eine müde wird und relativ schnell einschläft, werden andere aggressiv und stellen ihre Kräfte zur Schau, wohingegen eine ganz andere Spezies schlagartige Schwierigkeiten mit innerkörperlichen Verarbeitungen der Flüssigkeiten erfährt und sich dieser Säfte (oder auch Breie) durch alle denkbaren Körperöffnungen wieder entledigt. Es gehört zugegebenermaßen schon eine gehörige Portion Augenmaß und Erfahrung dazu, um allein beim Anblick eines sich nähernden Fahrgastes die Taste der Zentralverriegelung zu drücken und den Kandidaten erstmal außerhalb des Taxis zu prüfen, vor allem, ob hinten und vorne im Hüftbereich noch alles trocken ist. Bei der guten alten Jeans erkennt man diese Verfehlung meist an der Verfärbung, bei schwarzen Beinkleidern ist dies nicht immer sofort erkennbar. Fakt ist: Ist beim Beförderungswilligen bereits eine offensichtliche Einnässung feststellbar, ist dies – auch rechtlich – ausreichend, um die Beförderung zu verweigern, weil dadurch eine Verschmutzung und Beschädigung des Taxis zu erwarten ist. Ist der Fahrgast jedoch noch transportfähig, stellt sich die Frage der Kommunikationsfähigkeit. Ergibt sich keine Möglichkeit, das Fahrziel zu erfahren, sei es, der Gast weiß es aufgrund des Rausches nicht mehr, oder aber er weiß sein Ziel, und kann es aber nicht mehr zum Ausdruck bringen, dann ist an dieser Stelle das Ende der Teerdecke. Kommt die Fahrt zustande, oder mit anderen Worten, der Kunde ist transportfähig, er kann sich artikulieren, wohin er will und kann die Fahrt dann auch noch bezahlen, trifft ab diesem Zeitpunkt den Taxifahrer eine Fürsorgepflicht. Fürsorgepflicht bedeutet mit anderen Worten, dass der Taxifahrer vor, während und nach der Beförderung den Fahrgast von Gefahren schützen muss, die dieser selbst aufgrund seines nicht mehr voll vorhandenen Wahrnehmungsbewusstseins als solche erkennen kann. Um auf die einleitenden Worte Bezug zu nehmen: Ist der Fahrgast derart betrunken, dass er nicht mehr weiß, wo er sich befindet und welche Gefahren in der Umgebung lauern, muss der Taxifahrer dafür Sorge tragen, dass der Kunde sicher das Taxi verlässt und auch ebenso sicher sein Haus oder zumindest das Gartentürchen erreicht, sodass nicht davon ausgegangen werden kann, dass der Fahrgast sich im Rausch zurückbewegt und auf die Straße läuft oder evtl. in eine Baugrube fällt. Es gibt aber auch noch andere Situationen zu bewältigen, die sich bei der Beförderung mit Betrunkenen ergeben. Ein häufig auftretenden Grund für Hilferufe in der Taxizentrale sind Betrunkene, die eingeschlafen und mit keinem Mittel mehr wach zu bekommen sind. Hier hilft in den meisten nur die Polizei, denn wer selbst Hand anlegt und versucht, mittels roher Gewalt das Bewusstsein wiederherzustellen, begeht eine Gratwanderung zwischen Misshandlung und Körperverletzung. Desweiteren kennt man Fälle, bei denen der Rausch im Verlauf der Taxifahrt etwas nachlässt und aufgrund eines Filmrisses am Fahrziel der Fahrgast nicht mehr weiß, wo er war, deshalb auch den Fahrpreis nicht bezahlen will und den Vorwurf in den Raum stellt, der Taxifahrer habe ihn beschissen. Auch hier hilft in den meisten Fällen nur das Hinzuziehen der Polizei. Ebenfalls die Ordnungshüter braucht man zur Feststellung der Personalien, wenn es sich um die Regulierung einer Sachbeschädigung in Folge unkontrollierter Aspiration dreht, mit anderen Worten, der Fahrgast hat soeben das teuer bezahlte Ethanolgemisch ins Taxi gekotzt. Eine detaillierte Einzelfallregelung kann man hier nicht festschreiben, denn gerade bei Verschmutzung durch Übergeben kommt es drauf an, was genau be- oder getroffen ist. So ist die Reinigung einer Fußmatte oder des Einstiegs wesentlich kostengünstiger als ein Volltreffer ins Lüftungsgitter. Hier sollte nicht voreilig eine Lösung gefunden werden, die im Nachhinein dann den wirklichen Schaden nicht abdeckt. Drum immer die Personalien des Schädigers feststellen, auch wenn der Schaden – vermeintlich – an Ort und Stelle beglichen wurde. (TK) 25TAXIKURIER
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26 TAXIKURIER München und seine Stadtbezirke Foto: www.atelier-tacke.de Trudering – Riem umbenannt wurde, um Verwechslungen mit der Perlacher Straße in Obergiesing zu vermeiden. Auch Riem ist älter als München; es erscheint erstmals um 960 in den Urkunden. Sein Name bedeutet im Mittelhochdeutschen „Rieme = schmaler Ackerstreifen“ . Der Ortskern lag um die Kirche Sankt Martin am Martin-Empl-Ring 9 gleich beim Landhotel. Bis zu seiner Eingemeindung am 1. Januar 1937 gehörte Riem zu Dornach, wurde dann aber aus der Gemeinde Dornach herausgetrennt. Der Grund dafür war der Bau des Flughafens Riem, der dadurch in das Münchner Stadtgebiet kam und am 1. September 1939 eröffnet wurde – exakt am ersten Tag des Zweiten Weltkrieges. Im Jahr 1992 zog der Flugverkehr ins Erdinger Moos um, und bis 1996 fanden in den leer stehenden Flughafengebäuden Konzerte und Flohmärkte statt; dann wurden sie abgerissen. Zurückgeblieben sind der denkmalgeschützte Kontrollturm und die Wappenhalle, die Empfangshalle, auf der immer noch der Schriftzug „FLUGHAFEN MÜNCHEN“ darauf hinweist, wo man gerade gelandet war. Der Name „Wappenhalle“ bezieht sich auf die Wappen zahlreicher deutscher Städte, die im Inneren angebracht sind. Grenzen Anfangend im Nordosten verläuft die Grenze des 15. Stadtbezirkes bei den Pferderennbahnen beginnend in unstetem Lauf und identisch mit der Stadtgrenze nach Süden bis zur Gerstäckerstraße, diese entlang nach Westen bis zur Friedrich- Creuzer-Straße, sodann südlich parallel zur Zehntfeldstraße. Von dort geht es entlang der Rofanstraße nordöstlich zum Schatzbogen. Die Bahnanlagen, die das Gewerbegebiet Am Moosfeld im Westen begrenzen, sind auch die Grenzen des Stadtbezirkes. Nördlich der Riemer Straße bildet dann das Wasser des Hüllgrabens die Grenze bis zurück zum Pferdesport. Innerhalb dieser Grenzen finden sich folgende Gegenden: die Gartenstadt Trudering, die seit 1917 entstand, und die Kolonie Waldfrieden, die sich seit 1909 entwickelte und deren Name auch heute noch – zumindest seit der Flughafen Riem im Jahr 1992 geschlossen wurde – diese Bezeichnung verdient. Manchen ist es aber dort ein bisschen zu ruhig, und sie assoziieren die Gegend zynisch mit dem Waldfriedhof. Dann gibt es noch Michaeliburg: Abgeleitet um 1900 vom Namen des ersten Siedlers, des Gastronomen Michael Obermeyer, dessen Wirtshaus mit Turm einen burgähnlichen Charakter aufwies und an der Michaeliburgstraße lag. Diese von den Bewohnern eigenmächtig eingeführte Bezeichnung rief die Behör- Der Name des 15. Stadtbezirkes – Trudering-Riem – setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Der Name „Trudering“ taucht zum ersten Mal urkundlich im Jahr 772 auf, also 386 Jahre vor der Gründung Münchens, und bedeutet „Sippe des Truchthari“ . Der Truchthari-Anger erinnert an diesen bajuwarischen Familienchef ebenso wie indirekt die Bajuwarenstraße. Dieser Volksstamm wanderte im 5. und 6. Jahrhundert von Böhmen kommend hierher und vermischte sich alsbald mit der einheimischen römisch-keltischen Bevölkerung. Die Herkunft der Bayern aus Böhmen zeigt sich nicht nur in den beiden verwandten Landschaftsnamen, sondern auch heute immer noch in den Ess-, Trink- sowie manchen anderen Gewohnheiten der beiden benachbarten Völker: Knödel, Kraut, Bier und Blasmusik gehören hüben wie drüben zu den unverzichtbaren Bestandteilen des Wohlgefühls einer breiten Bevölkerungsmehrheit. Trudering wurde am 1. April 1932 nach München eingemeindet. Das Dorf setzte sich aus zwei Ansiedlungen zusammen: Kirchtrudering (wie der Name schon sagt) um die Kirche Sankt Peter und Paul an der Kirchtruderinger Straße 2 und Straßtrudering ohne eigene Kirche (und ebenfalls wie der Name aussagt) an der Kreuzung der Landstraße nach Wasserburg und der Perlacher Straße, die nach der Eingemeindung in „Bajuwarenstraße“ München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt. Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer stellt im TAXIKURIER diese Stadtviertel in alphabetischer Reihenfolge vor: Wann wurden sie nach München eingemeindet? Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre Grenzen? Oft kann man die Grenzen und den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden heute noch gut erkennen und mit diesem Wissen ein interessantes Gespräch mit den Fahrgästen führen. Welche Stand plätze gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel aus? Was ist dort taxi-relevant? Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier Öffentlich bestellt und vereidigt Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS) Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 KFZ- Schadensgutachten KFZ- Bewertungen
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27TAXIKURIER biete ausdehnen. Umgekehrt verfügen die Bewohner und Bewohnerinnen über ein weit höheres Durchschnittseinkommen als die anderer Gegenden, und das ist ja gerade für uns von Relevanz. Dazu kommt noch die enorme Bauentwicklung im Stadtbezirk, die die Einwohnerzahl kontinuierlich steigen lässt. Die Zeiten, dass der 15. Stadtbezirk wegen seiner abgelegenen Lage, die sich in der Länge der Wasserburger Landstraße symbolisch zeigt, irgendwie nicht so richtig zu München zu gehören schien, sind lange vorbei. Die geringe Bevölkerungsdichte ergibt sich auch aus den Gewerbegebieten und insbesondere der Neuen Messe, wo bekanntlich kaum jemand privat wohnt. Die Messe wurde am 12. Februar 1998 von Bundespräsident Roman Herzog eröffnet, und der Andrang der Ehrengäste führte an jenem Tag zu einem kilometerlangen Rückstau in die Autobahn hinein und zu einer dementsprechenden Nervosität der Fahrgäste, sie könnten nicht rechtzeitig ankommen. Die Neue Messe ist ein Wirtschaftsfaktor erster Güte für die ganze Region, der auch in unserer Kalkulation keine geringe Rolle spielt. Dazu kommen die zahlreichen Hotels in der Umgebung, die sich mehrheitlich über die Messe definieren und hauptsächlich für deren Besucher erbaut wurden. Außerhalb der Messezeiten sorgen ihre Gäste für Umsätze auch zu anderen Zielen in der Stadt. Ebenfalls umsatzrelevant ist das Gewerbegebiet Am Moosfeld, in dem sich neben anderen auch das älteste Gewerbe massiert hat. Stände und Verkehrssituation Folgende Stände liegen im 15. Stadt - bezirk: Bahnhof Trudering, Messe-ICM, Messe-Nord, Messe-Ost, Messe-West, Schatzbogen, Trudering und Wasser - burger Land („Wabula“). Von den rund 7.000 Straßen in München finden circa 4.000 Eingang in das geübte und erfahrene Taxlergehirn, dessen Orientierungsteil wissenschaftlich erwiesen erheblich größer und besser organisiert ist als die vergleichbaren Hirnregionen der Restbevölkerung. Die übrigen 3.000 Verkehrswege müssen auf dem Stadtplan gesucht oder von den Fahrgästen erfragt werden; seit dem 1. Juli 2009 kann man auch das Navi zu Hilfe nehmen. Viele dieser kleinen und wenig angefahrenen Straßen und Sträßchen liegen im 15. Stadtbezirk, beispielsweise die Afrastraße, die Monikastraße, die Schusterbauerstraße oder gar das bayerische Am Lüßl. Bemerkenswert auch die Tangastraße, die sich nicht auf modische Spar- Tendenzen, sondern auf einen Hafen in der bis 1918 deutschen Kolonie Ostafrika, heute Tansania, bezieht. Fazit Der 15. Stadtbezirk – Trudering-Riem – gehört zu den umsatzmäßig zuverlässigen Gegenden Münchens mit breiter Fahrgastmischung, von Hotelgästen über Messebesucher und sonstige Geschäftsleute bis hin zu Privatkunden. Abgesehen vom Schmuckerweg und Am Mitterfeld sind die Straßen meist problemlos zu befahren. Tagsüber bieten sich – je nach Messegeschehen – alle Standplätze zum Anfahren an, während es nachts hier etwas ruhiger zugeht. (BW) Als letztes Viertel stellt der TAXIKURIER den 18. Stadtbezirk, Untergiesing-Harlaching, vor. Damit werden dann alle 25 Münchner Stadtbezirke in alphabetischer Reihenfolge besprochen worden sein. den auf den Plan. Am 22. Mai 1906 mussten sich die Anwohner schriftlich verpflichten, dass sie die Bezeichnung nicht mehr verwendeten, weil Ortsnamen der königlichen Genehmigung bedurften. Das Königreich verschwand jedoch im November 1918, der verbotene Name aber blieb bestehen – ähnlich dem Karlsplatz, der besser als Stachus bekannt ist. Der 1919 entstandene Name „Neutrudering“ erklärt sich von selbst ebenso wie Waldtrudring, das seit 1911 anfangs als Kolonie von Wochenendhäuschen entstand. Die Bezeichnung „Am Moosfeld“ ist eine alte Flurbezeichnung, und Neuriem mit dem Messegelände entstand seit Schließung des Flughafens auf dessen Gelände. Zum 15. Stadtbezirk gehört auch die Sudstätte des Hofbräus an der Hofbräuallee, die im Jahr 1988 vom Wiener Platz hierher in den äußersten Osten der Stadt verlegt wurde. Hier gab es noch Platz für moderne Anlagen, die Verkehrslage war günstig und – ganz wichtig – das HB- Bier blieb weiterhin Bier aus München und darf deshalb auf dem Oktoberfest ausgeschenkt werden. Nebenan befindet sich der Containerumschlagplatz der Deutschen Bahn. Beide Adressen sind für uns allerdings umsatzmäßig von keiner Bedeutung. Nebenbei bemerkt macht es Spaten-Löwenbräu auf der anderen Seite der Stadt bald ebenso wie der Hofbräu: Am Autobahnkreuz München-West ist auf Langwieder Flur der Bau der neuen Brauerei geplant. Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter Im 15. Stadtbezirk leben rund 51.000 Menschen auf 2.245 Hektar Fläche, das sind 23 pro Hektar (Münchner Durchschnitt 42). Diese geringe Besiedelungsdicht erklärt sich, weil der größere Teil des Bezirkes von kleinen Gebäuden mit wenigen Wohneinheiten geprägt ist, und sich gerade im Südosten große Waldge-
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28 TAXIKURIER Pinnwand Schwarzes Brett der Branche Atlantic Foliencenter 3 Jahre in München Nachdem Herr Serdar Polat zwei Jahre als Taxiunternehmer in München tätig war, die „Taxiluft“ also genossen und kennen gelernt hatte, entschloss er sich im Dunstkreis der Branche ein neues Bein zu schaffen. Nunmehr besteht das Atlantic Foliencenter seit 3 Jahren. Anfangs war man am Frankfurter Ring (neben ER-Tax) zu Hause, vor ein paar Monaten wurde eine Halle nähe Nordbad angemietet. Der 32 jährige Serdar Polat und der Inhaber Halimi Emer (25) sind mit der Geschäfts - entwicklung, gerade mit Taxlern, sehr zufrieden. Täglich von 8.00–17.00 Uhr, wenn Not am Mann ist, selbstverständlich am Abend, den Wochenenden und Feiertagen, ist man für die Taxiunternehmer da. Die Folierung eines Taxis benötigt ca. 1 Tag. Besonders stolz ist man auf die Folienqualität. Mit 110 µm Stärke sind diese Folien das Beste, was am Markt zu erhalten ist. Das Material ist besonders dick und reißfest. Auf die Folierung wird eine Garantie von 3 Jahren gewährt. 5–7 Jahre bei richtiger Behandlung hält eine Taxifolierung. In den Kosten von z.B. 700 Euro (netto) für eine E-Klasse ist ein umfangreiches Pflegeset enthalten. Herr Serdar Polat empfiehlt, in der Waschanlage stets die einfache Wäsche ohne Dampf und Heißwachs zu wählen. Dellen und Beulen, die im Leben eines Taxis immer wieder passieren, sind für Folien-Autos ebenfalls kein Problem. Beim Neukauf eines Taxis, so empfiehlt Serdar Polat, sollten die Taxiunternehmer die Lackfarbe weiß, silber oder schwarz wählen. Bei diesen Farben werden mit der Folie die besten Ergebnisse erzielt. Gute Arbeit erkennt man an den gewissen Stellen, wo Überlappungen sichtbar sind und an der nicht vorhandenen Blasenbildung.Voraussetzung für diesen Beruf ist eine gute Ausbildung, viel Geduld, Geschick und eine ständige Weiterentwicklung. Zum gesamten Folien- Geschäft bietet Atlantic–Folien auch noch Scheibenverdunkelungen an, die einerseits hitzeabweisend sind und andererseits den maximalen Wärmeschutz bieten. (PR) 2x2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen Die ersten beiden Anrufer, die uns unter der Telefon- Nummer (089) 46 50 21 sagen, ob Thomas Fritsch Raucher oder Nichtraucher ist, erhalten je 2 Karten für die Komödie „Sextett“ am 10.09.2009, 20 Uhr. „Sextett“ läuft vom 2. September bis 31. Oktober in der Komödie im Bayerischen Hof. „Sextett“ ist ein vergnüglicher, temporeicher Spaß, dessen strahlende Sommerlaune den grauen Herbst vergessen lässt: Wie jeden Sommer möchte Roger mit Freunden auf seiner Yacht vor der französischen Mittelmeerküste einen entspannten Urlaub verbringen. Mit von der Partie wird der erfolgreiche Schriftsteller Philipp Dawson sein und Anna, dessen Frau, die wie immer für die kulinarischen Höhepunkte in der Kombüse sorgen soll, außerdem das Ehepaar Valerie und Denys Lang. Denys ist ein Mitarbeiter aus Rogers Firma, der in diesem Urlaub seine Tauglichkeit für einen Job in Südafrika unter Beweis stellen soll. Völlig überraschend erscheint List, Rogers Noch-Ehefrau, die ihrem verdutzten Gatten mitteilt, dass sie in der gemeinsamen Kreuzfahrt die letzte Chance sieht, ihre zer - rüttete Ehe zu retten. Als nun Philipp statt mit Anna mit der blutjungen Mercy an Bord erscheint, ist für Roger das Chaos perfekt! – Seine Pläne für diese Kreuzfahrt geraten völlig durcheinander. So bunt gemischt beginnt das Sextett eine Seereise, nicht ahnend, auf welche Katastrophen es zusteuert. Hier prickelt es vor Erotik und Eifersucht, Liebe und List, Lug und Trug. Sechs Menschen, drei Pärchen, ein Reigen zwischen Oberdeck, Kombüse und Kabine. Einsteigen, ablegen, mitlachen … (PR) Wiesn-Outfit für Taxler Die Kolleginnen und Kollegen, die zur Wiesn die richtige Tracht suchen, sollten den Garagen-Verkauf von Loden- Frey in der Triebstraße nutzen!
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29TAXIKURIER
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aus dem Jahre 1734. Die Geschichte unserer Branche ist
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➜ Knapp zwei Monate nach der Schließung in der
Maximilianstraße hat das „8seasons“ ein neues Zuhause gefunden: in den imposanten Räumlichkeiten
der Isarpost bezieht der Club nun Quartier in der
Sonnenstraße 26. Direkt davor der Taxistand „Isarklinik“ . Die Afterwork-Party, jeweils Dienstag, findet
wie gewohnt statt.
➜ Der Flughafen München musste für das erste Halbjahr 9% weniger Fluggäste und ein Minus von 18%
bei dem Frachtgeschäft melden.
➜ Bald blitzt’s wieder im Mc Graw-Graben. Ab Ende
August müssen sich die Autofahrer auf „Staren -
kästen“ einstellen.
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Zeitschrift „Capital“ erhoben wurde, verdrängte
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§ Attraktive Ziele rund um München
§ Fahrzeugwechsel
Checkliste für Unternehmer
§ Body and Mind
Tipps für einen sicheren Arbeitsplatz
§ Fred Buchholz im Gespräch
Aussichten des BZP-Präsidenten
September 2009
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TRADITION
§ Unsere Geschichte beginnt 1734
§ Betrunkene
Der richtige Umgang mit diesen Fahrgästen
§ Verlängerung P-Schein
Checkliste
§ Dauerproblem Olympiapark
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30 TAXIKURIER Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC N Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „N“ . Navigationsgerät (kurz „Navi“) – Kürzlich hatte Schrotti, der alte Klugscheißer, eine Besetztfahrt zum „Telekom-Hotel“ in Ismaning, Seidl-Kreuz-Weg, wobei die Kundschaft anfangs sicher war, die Anfahrt zu kennen. Etwa in der Ortsmitte gingen die Meinungen der sechs Fahrgäste jedoch sehr auseinander, weshalb Herr Großkotz am Steuer meinte, für solche Fälle gebe es schließlich Stadtpläne. Bei natürlich vorübergehend angehaltenem Taxameter war die Straße im Plan schnell gefunden – nicht jedoch in der Praxis. In Ismaning scheint es nämlich heiterer Brauch zu sein, Straßennamenschilder nur sehr vereinzelt anzubringen und Sackgassen prinzipiell nicht als solche zu kennzeichnen, wobei dann auch der stets 55-Watt-Suchscheinwerfer nicht mehr helfen kann. Kurzum, nach einer zwanzigminütigen Odyssee, einem kräftigen Preisnachlass und etlichen hochrot gestammelten Entschuldigungen konnte der auf Normalmaß gestutzte Fiaker die gutmütigen Gäste endlich in ihr Hotel entlassen, welches übrigens fieserweise nachts über keinerlei Leuchtreklame verfügt. Wir waren schon zweimal knapp daran vorbeigefahren … Mit einem guten (!) Navi wäre das nicht passiert. Andererseits kann das Sich-Abhängig-Machen vom Navi auch dazu führen, das Hirn und damit den gesunden Fiakerverstand auszuschalten, wie der Fall eines (Bus-) Kollegen zeigt: er hatte nach dem Ruf „Balde für Baum ein Taxibus“ den Auftrag auf’s Display bekommen, ihn offensichtlich in sein privates Navi eingegeben und sich dabei ein bisserl vertippt. Nach mehreren Reklamationen der Kundschaft stellte sich schließlich heraus, dass er beim Schloß Nymphenburg die Bäumlstraße suchte und sich wohl nicht wunderte, dass der Stich vorher am Balde- Stand ausgerufen worden war. Fazit: die Entscheidung pro oder contra Navi stellt eine permanente Gratwanderung zwischen altmodischer Fiaker-Ehre und grenzenloser Technikgläubigkeit dar, wobei aber das Wohl des Fahrgastes (kürzester Weg bzw. schnellstmögliche Abholung) im Vordergrund stehen sollte. Allein wer sich dieser Gratwanderung stets bewusst ist, wird einen vernünftigen Mittelweg finden. Nichtraucher – sind alle Taxis seit September 2007, womit der frühere Glaubenskrieg innerhalb der Kundschaft, wie auch der Kollegenschaft ein Ende gefunden hat, oder hätte finden sollen. Denn nicht wenige Fiaker lassen sich, frecherdings auch an voll besetzten Ständen, beim Qualmen im (!) Auto beobachten, als sei das vorgenannte Verbot niemals in Kraft getreten, bzw. würde nur für die anderen gelten. Wie diese Herrschaften dem einsteigenden Kunden glaubhaft untersagen wollen, sich seinerseits ein frisches Lungenstäbchen anzustecken, darf wohl hinterfragt werden. Vermutlich wird das Taxi dann kurzfristig zum vierrädrigen Raucherclub ernannt. Und die Belästigung für die überzeugten Nichtraucher unter unseren Fahrgästen ist natürlich ohnehin immens, wenn kurz vorher im Wagen noch gedampft wurde. Eine Kundenverarschung ist jedoch nicht mehr Sache des Einzelnen („des geht di gar nix o“), sondern schlägt auf das ganze Gewerbe negativ durch. Schrotti, selbst Raucher, und die meisten anderen Süch - tigen in unserem Gewerbe wissen, dass auch bei eisigen Temperaturen oder Dauerregen entsprechende Hilfsmittel, wie z.B. passende Kleidung oder ein Regenschirm, das Rauchen außerhalb des Wagens durchaus erträglich machen. Wer dabei noch immer nicht auf seine erforderliche Dosis kommt, möge es halt mit Nikotinpflastern versuchen – obwohl die angeblich fürchterlich stinken, wenn man sie anzündet … Nordbad – Ein recht starker Taxistand, der durch die Neubaugebiete am Ackermannbogen und in der ehemaligen Kaserne an der Schwere-Reiter-Straße (Adams-Lehmann-Straße) noch an potenzieller Kundschaft hinzugewonnen hat. Das Nordbad selbst ist übrigens durchaus besuchenswert, und die längst nicht nur für überzeugte Leistungsschwimmer: ganzjährig nutzbar, weil im Winter beheizt, ist der Außenbereich mit Sprudelund Strömungsbecken; im Sommer lockt die kleine Liegewiese, im Winter die Sauna oder das Dampfbad. Die Zeiten, in denen öffentliche Schwimmbäder noch chlorgeschwängerte städtische Bade - anstalten ausschließlich für verbissene Bahnenzieher, abgehärtete Naturburschen oder Gert-Fröbe-Verschnitte mit figur - betonendem Ganzkörperkondom waren, sind auch hier schon lange vorbei. Dr. med. univ. Hans Bake v. Bakin 85609 Aschheim · T assilostraße 23 T axi, Mietwagen, Bus, Lkw. Verl. US 31,–€ Erst- u. gr. Verl. US (ü. 60 Jahre) 81,–€ Ersatztestverfahren möglich. T elefon 089/370 656 90 Mobil 0172/6 52 38 05 www.fuehrerscheinuntersuchung.de TAXIVERMIETUNG MÜNCHEN PKW und BUS, VW T 5, 9 Personen, Langer Radstand Tel: 0172/89 31 653 Tel: 0177/86 76 214 Taxameter-, Datenfunkund Navi- Einbau !
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Notdurft – Vor ein paar Monaten wurde ein „Kollege“ nachts von einem anderen Fiaker dabei beobachtet und zu Beweiszwecken sogar mit der Handy-Kamera abgelichtet, der am Pfanzelt-Stand die Rufsäule anpinkelte. Ob er dies aus Protest gegen eine zu lange Standzeit tat, mag hier zweitrangig sein. Noch mal zur Erinnerung: öffentliche Gaststätten und Hotels müssen auch Nicht-Kunden die Benutzung der Toiletten gestatten. Und im vorgenannten Falle hätte es z.B. im Niemandsland am Ende der Neubiberger Straße, fernab von Anwohnern, Passanten oder vorbeifahrenden Autos, die Gelegenheit zur diskreten Getränkerückgabe gegeben. Notruf – über Datenfunk: Obwohl dessen Aktivierung im DF-Kurs wie auch im mitgelieferten Handbuch klar beschrieben wird, kommt es immer wieder zu Fehlalarmen, weil manche Kollegen wohl während der Fahrt oder aus Langeweile am Stand munter auf ihrem Mäusekino herumstochern. Handelt es sich um ein fahrendes Taxi, kann die Suche nach dem Kollegen trotz GPS-Ortung zur lustigen Schnitzeljagd ausarten, zumal diese Helden dann üblicherweise auch noch den Sprechfunk ausgeschaltet und ihr Handy zu Hause vergessen haben. 31TAXIKURIER Taxameter des Monats Konzerthallen Circus Krone-Bau – ist die „alte Dame“ unter der Münchner Konzertstätten. Von den Beatles bis AC/DC haben sich hier alle Größen dieser Welt die Türklinke in die Hand gegeben. Diese Spielstätte ist Kult und ein Garant für Taxifahrgäste nach jeder Veranstaltung! Zenithhalle und Kesselhaus – Beide Locations kommen, rücken immer stärker in den Focus, die Zahl der Veranstaltungen steigt. Schon allein aufgrund der peripheren Lage ist hier jeder Stich interessant. Ausreichende Standplätze und gute An- und Abfahrmöglichkeiten nach allen Seiten tun ein Übriges für eine zügige Taxiversorgung. Olympiahalle – Klotzen statt kleckern gilt im Rahmen der Umbaumaßnahmen in der Olympiahalle. In der Tat entsteht hier eine Veranstaltungsstätte, die – fast – allen Anforderungen gerecht werden wird. Aber das Thema Taxistand wurde wieder einmal völlig außer acht gelassen. Dieses Unvermögen hat Tradition. Backstage – Nach dem erneuten Umzug ist der Taxistand wieder ins Hintertreffen geraten, das KVR ist fleißig am Arbeiten und platziert den Stand vor die neue Adresse. Auch hier gibt’s Fahrgäste bis in die frühen Morgenstunden, obgleich die Zustände auf der Wilhelm-Hale-Straße, was Scherben und Alkoholleichen angeht, größte Vorsicht erfordert. Muffathalle – Beängstigende Enge, Feuerwehranfahrtszonen und vor allem ein äußerst eigenwilliges Publikum prägen diese Adresse im Münchner Musik-Atlas. Der meist überbelegte Parkplatz am Volksbad macht das Wenden aufgrund der Platznot zu einer besonderen Herausforderung und abwandernde Konzertbesucher bevorzugen grundsätzlich die Fahrbahn als Gehweg. (TK) Kon. 1234 3nnamretsuM 11/3026695 ... auf die Partnerschaft mit ALLGUTH Für T axler konkurrenzlos günstige Preise ab dem ersten getankten Liter Kraftstoff sowie frischer Kaffee, leckere Snacks und ständig wechselnde Angebote für Inhaber der ALLGUTH T axikarte. Beantragen Sie noch heute Ihre ALLGUTH T axikarte bei der TAXI MÜNCHEN eG und genießen Sie die attraktiven Angebote!
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32 TAXIKURIER Titelthema Tradition gibt Selbstbewusstsein Wer die Vergangenheit nicht kennt, versteht die Gegenwart nicht und ist für die Zukunft nicht gerüstet. Die Geschichte des innerstädtischen Droschkenverkehrs beginnt mit dem Fall der Stadtmauern, die durch Feuerwaffen, im besonderen durch die Entwicklung von Kanonen, keinen Schutz mehr für die Bürger boten. In der Folge wurden die Städte entkernt und statt enger Gassen Straßen angelegt, so dass Fuhrwerke verkehren konnten. Die engen Gassen hatten viele Funktionen: Fußweg, Fäkalien- und Müllentsorgung – keine sehr appetitliche Angelegenheit. Für Kutschen waren sie zu eng, so dass gut betuchte Bürger in Sänften abgetragen wurden, um trockenen Fußes anzukommen. Anno domini 1734, also vor 275 Jahren wurde die Innung der Lohnrössler (einspannige Kutschen) gegründet. Das erste Protokollbuch in Schweinsleder gebunden ist im Besitz der Taxi-München eG. Das Bayerische Wirtschaftsarchiv der IHK erklärte sich bereit den Folianten zu übersetzen. Die Zusammenfassung von Frau Gabriele Köpke, die von Herrn Dr. Richard Winkler unterstützt wurde, drucken wir in den nächsten Ausgaben ab. Beiden Verfassern danken wir sehr herzlich. (HM) Einführung Das vorliegende Protokollbuch der „erbaren Zünfft der Lechenrössler“ beginnt im Jahr 1734 und endet 1893. Da die erste(n) Seite(n) des Buches fehlen, kann der genaue Beginn nicht ermittelt werden. Das erste vollständige Protokoll ist mit dem 8. August 1734 datiert. Eine Fahne der Lohnkutscher-Innung, die auf der Festschrift „75 Jahre Taxi München e.G.“ abgedruckt ist, trägt die Aufschrift „Lohnkutscher-Innung 1734 München 1909“ . Bei dem vorliegenden Buch dürfte es sich daher wohl um das erste Protokollbuch der Innung handeln. Hinweise auf die Gründungsversammlung und –mitglieder fehlen allerdings. Die ersten Protokolle beschäftigen sich in der Regel mit der Aufnahme neuer Zunftgenossen und der nachfolgenden Bezahlung der Aufnahmegebühren, die „zur Laad, beeden Herrn Commissarien und beeden Vierern“ zu entrichten waren und vom 17. Oktober 1738 bis zum 29. Januar 1767 zusammen 13 Gulden betrugen. Am 9. Januar 1769 findet sich ein Eintrag, dass auch für den „Laadtschreiber“ eine Gebühr zu bezahlen war. Die sog. Zunftsgerechtigkeit konnte man auch erben, von einem Lechenrössler kaufen, der sein Geschäft aufgab, oder – auch das ist protokolliert – durch Anheiratung erwerben. Mit den oben genannten „Vierern“ hatte es nun eine eigene Bewandtnis: „Besonders wichtig für die weitere Entwikklung der Stadt war der weitgehende Einfluß des Rats in der Gewerbeaufsicht. Im Gegensatz zu anderen Städten hatten hier die Gewerbe keine wesentliche Eigenverwaltung und –gesetzgebung entwickeln können. Die Pfleger (später Vierer) der Handwerke wurden vom Rat ausgewählt und waren ihm verantwortlich. Wer in seinem Handwerk Meister werden konnte, bestimmte der Rat, die Pfleger hatten nur ein Vorschlagsrecht. Gewerbeaufsicht und Marktpolizei, zuvor Kompetenzen des Stadtrichters, lagen ab circa 1363 ebenfalls in den Händen des Rats, um die Bürger vor überhöhten Forderungen der Tagwerker zu schützen. Er setzte Höchstlöhne fest und bestimmte außerdem die Zeitspanne, während derer sich die Tagwerker an der Vermittlungsstelle für Arbeiter aufhalten durften. Die Versuche einiger Handwerker, sich herzogliche Freibriefe zu verschaffen, waren nicht gerne gesehen. Dieses Ausweichen aus den städtisch überwachten Hand - werkerverbänden wurde deshalb auch verboten.“ (Zitat nach Richard Bauer, „Geschichte der Stadt München“ .) Weiter weisen die Protokolle Strafen für unentschuldigtes Fernbleiben von Zunftversammlungen, Prozessionen oder Gottesdiensten aus. So geht z. B. aus den Aufzeichnungen vom 12. September 1734 hervor, dass diese Strafe nicht nur in Geld, sondern auch in Naturalien, in diesem Falle in Wachs, geleistet werden konnte (1/2 Pfund Wachs oder 12 Kreuzer). Daneben gab es aber auch noch die sog. „Pferdgelter“ oder „Pferdanlaggelter“ zu bezahlen, die sich nach der Anzahl der <ABEE>KLMK:W>ÉyxÉ zz}ÉrG<A>G É :<A:GP:EMÉ>KD>AKLK><AM É É <AP>KINGDMÉMK:?K><AM >EÉ ×|x || }×zÉ :QÉ ×|x || }×|| G?:EE:;PB<DENG@ >KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM MK:?L:<A>G NW@>E=L:<A>G D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K=>ÉÉÉÉÉ P P P : G P: E M ×;:N>K=>
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33TAXIKURIER Pferde richtete; später erscheint dann eine Abrechnung nach Wagennummern. Und auch zur Reinigung der Warteplätze wurden die Zunftsmitglieder zur Kasse gebeten. Wie ein roter Faden ziehen sich die Jahres-Rechnungen und die Genehmigungen derselben durch das Protokollbuch und nicht immer war die Versammlung mit der Führung einverstanden; dies zeigen z. B. die Protokolle vom 22. Jenner 1761, in welchem Veit Hueber am Ende „um Entlassung seines Führer Ambts“ bittet, vom 16.01.1870, als von einem „Rechtsstreit gegen Lohnkutscher Kratzer, wegen dessen Geschäftsführung als früherer Vereins-Vorstand“ berichtet wird, oder von 20.08.1887, als 1. und 2. Vorstand, Obmann und Kassier zurücktreten. Genau nachvollziehen lassen sich aufgrund der Wahlaufzeichnungen die Namen der einzelnen Vereinsvorstände. Neben den immer wiederkehrenden Aufnahme- und Wahleinträgen finden sich aber auch eine Reihe weiterer, interessanter Hinweise, die hier anhand einiger Beispiele zusammengestellt sind: Der 17.10.1738 berichtet von einer Rhats Resolution: Um Schulden in Höhe von 664 Gulden abzubauen, wurde das Zunftgeld von 4 auf 10 Gulden erhöht. Statt der bisher festgesetzten 6 Kreuzer pro Quartal und Pferd sollten „hinfür wenigstens 12 bis 15 Kreuzer zur Zunfft“ entrichtet werden. Den Zunftgenossen war auch sehr daran gelegen, Geschäfte untereinander abzuwickeln. Brauchte ein Lechenrößler also mehr Pferde, als er selbst hatte, so sollte er diese von seinen Zunftskollegen ausleihen. Unter dem 13. Oktober (1741?) ist vermerkt, dass Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 – ca. 21.30 Uhr Jeden Samstag Tageskurs (10.00 – ca. 16.00 Uhr) Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier oder 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll, Info-Ansage: (089) 76 42 70 Sprechfunkkurs Termin: Donnerstag, 17. September 2009 13.00 – 17.00 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Datenfunkkurs Termin nur nach Vereinbarung (kostenpflichtig) Ausbildung im September 2009 Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Taxistiftung Deutschland Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 Kurs 5/2009 vom 08.09.09 bis 06.10.09 Kurs 6/2009 vom 13.10.09 bis 10.11.09 Kurs 7/2009 vom 17.11.09 bis 15.12.09 taucht erstmals der Hinweis auf, dass „auf dem Rhathaus“ Zunft gehalten wurde. Von Beginn des Buches bis zum 1. März 1776 erscheinen die Protokollaufzeichnungen in mehr oder weniger regelmäßiger Folge. Dann tritt ein zeitlicher Bruch ein; das nächste Protokoll trägt das Datum 5. Oktober 1797. Darauf folgt ein Mitgliederverzeichnis, das vom Vereinsvorsitzenden Michael Zechmeister 1845 datiert ist und 39 Mitglieder erfasst. Das am Ende des Protokollbuches eingetra - gene Mitgliederverzeichnis dürfte ebenfalls aus dessen Amtszeit stammen. Die Protokolleintragungen werden erst am 11. Februar 1856 fortgesetzt … Fortsetzung in der nächsten Ausgabe! „der Roßmeister Prüx 4 frembde Roß zur Aufwarth in seinem Stall stehen lasset“ . Bei „Straff des halben Lohns“ beschloss die Zunft, diesem Roßmeister kein Pferd zu leihen und auch von ihm keines auszuleihen. Ähnliches wird unter dem 19.09.1754 berichtet, als über eine Beschwerde verhandelt wurde, weil einige Lechenrössler, die „offtmallen auf daß Landt zuraisen bestelt“ wurden, auf Pferde von Bauern zurückgriffen. 30 Kreuzer Strafe kostete eine Übertretung. Ab 22.01.1753 erscheint in den Protokollen erstmals der Hinweis, dass die Versammlungen in Beisein der Herren Commissarien abgehalten wurden. Unter dem 18.04.1765 wird über einen Wechsel der Lokalitäten beraten. Am 13.01.1766
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Recht um’s Taxi Zu schnell gefahren Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt Rechtsauskunft über taxirelevante Themen. Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrs - ordnungswidrigkeiten spezialisiert. Es gibt das Gerücht und manch vereinzelte Internetseite, die den Eindruck erwecken, Bußgelder und Fahrverbote wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit bekomme man durch Einlegen eines Einspruchs spielend weg, weil die Geschwindigkeitsfeststellungen der Polizei unzuverlässig seien und von den Gerichten nicht anerkannt werden. Ein schöner, vielleicht auch frommer Wunsch, aber leider ein kapitaler Irrtum. Unser Einspruch wird nur in sehr wenigen Einzelfällen erfolgreich sein. Wenn wir also wissen, wir sind tatsächlich zu schnell gefahren, lohnt sich ein Einspruch nicht. Aber es gibt seltene Ausnahmen. Die schauen wir uns jetzt an. 1. Grundrecht auf ein ordnungsgemäßes Messverfahren Jeder hat ein Recht darauf, nur aufgrund „ordnungsgemäß gewonnener“ Messdaten bestraft zu werden - sagt der BGH. Für den betroffenen Bürger ist es allerdings sehr schwer festzustellen, ob die Messung korrekt verlief. Die Polizei besitzt ganz verschiedene Messgeräte zur Geschwindigkeitsfeststellung. zB ProVidDa, Traffipax Speedophot, Riegel, LAVEG, VAMA- System. Die Messung erfolgt meist durch Radar oder Laser. 2. Eichung Auf jeden Fall muss das jeweilige Messgerät geeicht sein. Dazu soll unser Verteidiger das Einsatzprotokoll sowie den Eichschein prüfen. Der Verteidiger kann darauf hinwirken, dass dieser ihm vorgelegt wird. Ist die Eichung nicht mehr gültig, muss freigesprochen werden. Der Betreffende muss sich nicht mit einem zusätzlichen Toleranzabzug zu - frieden geben. 3. standardisiertes Messverfahren Ein Messgerät muss standardgemäß verwendet werden, d.h. seiner Bauart entsprechend und gemäß der vom Hersteller mitgegebenen Bedienungsanweisung. Wenn das der Fall ist, kann der Richter davon ausgehen, dass die Messung korrekt ist. Und wenn umgekehrt ein Messoder Handhabungsfehler vorliegt, kann kein Bussgeld erfolgen. Der Beschuldigte (oder sein Verteidiger) muss einen konkreten Beweisantrag mit konkreten Anhaltspunkten stellen, wenn er meint, das Messgerät habe eine Fehlfunktion oder sei fehlerhaft verwendet worden. In diesem Fall wird der Richter einen Gutachter heranziehen. 4. Messort Wird die Geschwindigkeitsüberwachung in der Nähe eines geschwindigkeitsbeschränkenden Schildes durchgeführt, z.B. am Ortseingang, so darf nicht direkt an diesem Schild die Geschwindigkeit gemessen werden. Vielmehr sind Mindestabstände einzuhalten, in Bayern: 200 m, ausnahmsweise auch weniger, wenn eine nahe Gefahrensituation vorliegt (z.B. Kindergarten). 5. Toleranzabzug 3 % der gemessenen Geschwindigkeit sind abzuziehen, zumindest bei Geschwindigkeiten über 100 km/h. Denn auch bei modernen Geräten können Fehlerquellen nie ganz ausgeschlossen werden. 6. Nachfahren Manchmal heftet sich die Polizei an unsere Fersen, fährt uns hinterher, liest am eigenen Tacho die Geschwindigkeit des Polizeiautos ab, um von dieser auf die Geschwindigkeit unseres vorausfahrenden Fahrzeugs zu schließen. Diese Messmethode ist im Prinzip durchaus zulässig. Aber die Möglichkeit von Fehlern ist wesentlich größer als wenn die Geschwindigkeitsüberschreitung von speziellen Geräten gemessen worden wäre. Deshalb gelten Besonderheiten: a Die Messstrecke muss ausreichend sein, z.B. bei 90-120 km/h mindestens 500 m. b Die Verfolgungsabstand muss gleichbleibend und darf nicht zu groß sein. c Der nötige Toleranzabzug wird hier von den Gerichten sehr unterschiedlich gehandhabt. Bei nicht-geeichten Tachometern der Polizeiautos wird ein Abzug von 10 bis 19 % verlangt, bei geeichten Tachometern mindestens 10 % (vgl. OLG Köln 19.09.08). Wenn sich der Verfolgungsabstand vergrößert hat, sind geringere Toleranz - abzugswerte anerkannt. d Bei Nacht muss die Geschwindigkeitsfeststellung durch Nachfahren noch sorgfältiger durchgeführt werden, insbesondere muss die Polizei darlegen können, wie sie trotz schlechter Beleuchtung den Abstand konstant gehalten hat. 7. Fahrverbot Wenn die Überschreitung der höchstzulässigen Geschwindigkeit besonders hoch ist, schreibt der Bußgeldkatalog neben der Geldbuße ein Fahrverbot vor: a 1 Monat bei Überschreitung um mehr als 30 km/h (innerörtlichen Verkehr) bzw. 40 km/h (außerorts) b 3 Monate bei Überschreitung um mehr als 60 km/h (innerörtlich) bzw 70 km/h (außerörtlich) c Juristen nennen diese Fahrverbote „Regelfahrverbote“ . Will sagen: In der Regel bekommt man diese Fahr- 34 TAXIKURIER Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3 Taxiwerkstätte • „Unfallinstandsetzung“ • Kfz-Reparaturwerkstätte • spontane Hilfe auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten
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verbote nicht weg, es sei denn, es liegen außergewöhnliche und beweisbare Umstände vor, die darauf hindeuten, dass der Fahrer auch durch eine erhöhte Geldbuße zur Besinnung auf seine Pflichten gebracht werden kann, etwa beim „Mitzieh-Effekt“ (z.B. Taxifahrer befand sich in Schlange und alle fuhren so schnell) oder bei „Existenzgefährdung“ (z.B. wenn von unserem kargen Lohn als Taxifahrer auch unser Ehepartner und unsere Kinder leben müssen). d Umgekehrt kann es auch passieren, dass wir die erwähnten Zweit-Grenzen nicht überschritten, aber trotzdem ein Fahrverbot erhalten. Das ist zu „beharrlich“ gegen unsere Pflichten verstoßen haben, wir also „Mehrfachtäter“ sind (Faustformel: in den letzten 2 Jahren 2 mal mindestens 26 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung; OLG Bamberg 15.10.07) oder wir in anderer Weise als besonders rücksichtloser Fahrer aufgefallen sind (z.B. vorsätzliche Geschwindigkeitsüberschreitung um 50 %; vgl. OLG Brandenburg 18.09.07). 8. Fahrtenbuch Wenn die Geschwindigkeitsüberschreitung feststeht, nicht aber die Identität des Fahrers, kann die Polizei unter Umstanden den Halter des Fahrzeugs verpflichten, ein Fahrtenbuch zu führen. Das kann sehr lästig sein. Jede Fahrt muss aufgeschrieben werden. Das Fahrtenbuch dient dazu, den Behörden künftig die Feststellung der Fahreridentität zu erleichtern, wenn mit dem Fahrzeug erneut Verkehrsvorschriften verletzt wurden. a Beispiel: Taxifahrer X ist mit dem Taxi A innerorts 31 km/h zu schnell gefahren. X ist mit 15 anderen Taxifahrern beim Taxiunternehmer Z angestellt. Das Taxi A wird von X und Y gefahren (Doppelschicht). 4 Wochen später erhält Y als Halter des Taxis von der Bußgeldbehörde ein Anhörungsschreiben nebst Messfoto. Y schickt dieses Schreiben nicht zurück sondern schreibt der Behörde, er selbst sei nicht gefahren und wegen der Undeutlichkeit des Fotos könne er nicht sagen, wer sonst der Fahrer gewesen sei. Die Polizei erscheint im Taxiladen des Y und „guckt sich etwas um“ . Wenig später stellt sie das Ordnungswidrigkeitsverfahren ein, ordnet aber an, dass Y künftig 6 Monate lang ein Fahrtenbuch führen muss. Zulässig? Ja (vgl. OVG Münster 19.11.08, VG Braunschweig 21.07.07) b Nennung des möglichen Täterkreises. Die Behörde darf ein Fahrtenbuch nur anordnen, wenn sie trotz zumutbarer Maßnahmen nicht in der Lage ist, den Täter zu ermitteln. Das ist der Fall, wenn der Fahrzeug-Halter die Mitwirkung an der Aufklärung ablehnt. Ein Taxiunternehmer wird in der Regel die möglichen Fahrer des betreffenden Taxis nennen können. Aber selbst wenn dies im Einzelfall nicht ohne weiteres möglich ist, z.B. weil der Taxiladen chaotisch geführt wird, wäre Y verpflichtet, unter den Taxifahrern nachzufragen, um den Kreis der Nutzungsberechtigten enger zu ziehen. Das Anhörungsschreiben soll die Behörde 35TAXIKURIER möglichst innerhalb von 2 Wochen nach Tat dem Halter zusenden. Aber eine verzögerte Anhörung macht die spätere Fahrtenbuchauflage nicht automatisch unrechtmäßig. Ist also der Halter (hier: Taxiunternehmer) verpflichtet, Denunziat zu sein? In gewisser Weise ja. Sich selbst belasten muss natürlich niemand. Aber dieses Recht als Beschuldigter hat nichts mit unseren Bürgerpflichten als Zeuge zu tun, den möglichen Täterkreises einzugrenzen. c Erheblicher Verstoß. Bei einer winzigen Verkehrsübertretung darf keine Fahrtenbuch-Auflage verhängt werden (Übermaßverbot). Aber eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 20 km/h gilt nicht als marginal, sondern als erheblich. Öffnungs- Montag bis Freitag 9.30 Uhr - 18.00 Uhr zeiten: Samstag 9.30 Uhr - 16.00 Uhr GR OSSE WIEDERERÖFFNUNG AM 2 4. A UGUS T 2009! Freuen Sie sich auf viele neue Angebote aus hochwertigen Designer- und Marken-Kollektionen für Damen und Herren zu stark reduzierten Preisen, auch für Kinder bis Gr. 128. Zur Wiesn gibts natürlich besonders viele Trachten. Hier einige Beispiele: Da.-Pullover “LODEN-FREY”, 9 Farben 89,90 45,90 Stehkragen, Merinowollmischung Miederdirndl incl. Schürze, 70 cm lg. 169,00 119,00 He.-Trachtenhemd “KÜNZEL”, Pfoad 69,90 49,90 mit Stehkragen, Karos oder Streifen He.-Trachten-Cordstretchhose 95,90 69,90 “LODEN-FREY”, viele Farben He.-Wollflauschjacke “LODEN-FREY” 199,00 149,00 Strickkrageneinsatz, Steppinnenfutter He.-Lederbundhose, Wildbock 279,00 179,00 incl. Hosenträger, antik, braun, schwarz Nutzen Sie die Sonderöffnungszeit am Samstag, 29.8. bis um 18 Uhr !! Triebstraße 36-38, 80993 München-Moosach, Tel. 089/149008-10/ oder -28
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36 TAXIKURIER Dienstag, 1. September ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Gosch & Klimpa ➜ Tonhalle, The Offspring Donnerstag, 3. September ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Rick Kavanian ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Otti Fischer ➜ Orangehouse, Lower Class Brats ➜ Babalu, The Wave Pictures ➜ Backstage Halle, Bouncing Souls Freitag, 4. September ➜ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33-Party ➜ 59 : 1, Fake Problems ➜ Backstage, Hell on Earth Tour ➜ City, Lange Nacht des Shoppings Samstag, 5. September ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bernhard Ludwig ➜ Babalu, Dent May ➜ Backstage Club, Tenside ➜ Backstage Werk, Six Feet Under ➜ Orangehouse, Talking Pets ➜ Registratur, Optimal bei Nacht (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Top-Termine September 2009 Sonntag, 6. September ➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Schaumschläger-Show ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, String of Pearls ➜ 59 : 1, G. Rag Montag, 7. September ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dr. E. Noni Höfer ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann ➜ Rote Sonne, Bob Log ➜ 59 : 1, Hockey Dienstag, 8. September ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt Mittwoch, 9. September ➜ 12.00 Uhr, Prinzregententheater, ARD Musikwettbewerb ➜ 17.00 Uhr, Prinzregententheater, ARD Musikwettbewerb ➜ 59 : 1, Jay Brannan ➜ Backstage Werk, Lacrimosa Donnerstag, 10. September ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Rick Kavanian ➜ Metropolis, Kingdome ➜ Backstage Club, Autumm ➜ Babalu, Racoon ➜ Muffathalle, Nico and the Navigators Freitag, 11. September ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Volker Pispers ➜ 20.00 Uhr, Reithalle, Gitte Haenning ➜ 59 : 1, Keith Caputo ➜ Ampere, David Schumann ➜ Backstage, Paganfest 2009 ➜ Muffathalle, Nico and the Navigators ➜ Feierwerk, Frankenstyle ➜ Babalu, Nodzzz ➜ Olympiapark, Spinning Event Tour Samstag, 12. September ➜ 13.00 – 14.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – Fürth ➜ 19.30 Uhr, Hubertus-Saal, Rossini-Gourmet-Nacht ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Volker Pispers ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Die große Welt der Filmmusik ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Christian Springer ➜ Backstage Club, The Lucky Punch ➜ Glockenbachwerkstatt, Condom ➜ Theaterfabrik, Nouvelle Vague ➜ Vereinsheim, Sons of Jim Wayne ➜ Muffathalle, Ü-30-Party ➜ Feierwerk, Flowerstreet-Festival Sonntag, 13. September ➜ 11.00 – 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofsfest ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Gourmet-Klassik ➜ 13.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Kuh, die wollt’ ins Kino gehen ➜ 14.00 Uhr, Galopprennbahn Riem, Galopprenntag ➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, Vivaldi ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Mea Culpa ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Schaumschläger Show ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Rebers Montag, 14. September ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Mea Culpa ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Tori Amos ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➜ 59 : 1, Niels Frevert Dienstag, 15. September ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Christoph & Lollo ➜ Tonhalle, Razorlight ➜ Orangehouse, Misery Signals ➜ Atomic Cafe, The Low Anthem ➜ Muffathalle, Jenny – Mai Nuyen Mittwoch, 16. September ➜ 59 : 1, Chuck Ragon ➜ Ampere, Indigo Masala ➜ Backstage Halle, Aggro Berlin Crime Tour ➜ Backstage, Dead by April Donnerstag, 17. September ➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Musical-Förderpreis ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Rick Kavanian ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Michael Wendler ➜ Atomic-Cafe, Katzenjammer ➜ Babalu, Kat Frankie ➜ Feierwerk, Psychopunch ➜ Muffathalle, Asian Dub Foundation ➜ 59 : 1, Saint Lu Freitag, 18. September ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Claudia Koreck ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Spielbank 2009 ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Verena Richter ➜ 59 : 1, Hummel ➜ Orangehouse, The Accidents ➜ Metropolis, Dornenreich ➜ Muffathalle, Dinosaurier jr. ➜ Tonhalle, Porcupine Tree ➜ Sunny Red, Rise from Above Samstag, 19. September ➜ 12.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Theatervergnügen ➜ 18.00 Uhr, Gasteig, All that Jazz ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Ariadne auf Naxos ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Daddy ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Das Ende vom Anfang ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Herkuleskeule Dresden ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, George Zamfir ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Die PrimaTonnen ➜ Babalu, The Ettes ➜ Ampere, Oceana ➜ Muffathalle, Jet ➜ Backstage, The Tunix Sonntag, 20. September ➜ 11.00 – 12.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Giovanna d’Arco ➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Mary Poppins ➜ 11.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Kuh, die wollt ins Kino gehen ➜ 18.00 – 20.40 Uhr, Nationaltheater, Lucrezia Borgia ➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Gegen den Fortschritt ➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Liebestrank ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Diesseits ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Schaumschläger-Show ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Luise Kinseher ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Udo Wachtveitl ➜ Backstage, VNV Nation ➜ Ampere, Philipp Poisel ➜ LMU, Olaf Schubert ➜ Glockenbachwerkstatt, 1328 Montag, 21. September ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Die Unbeständigkeit der Liebe ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➜ Atomic Cafe, Future of the Left ➜ Ampere, Cinema Bizarre ➜ Theaterfabrik, Daniel Merriweather Dienstag, 22. September ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Ariadne auf Naxos ➜ 20.00 – 21.25 Uhr, Marstall, Gegen den Fortschritt ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Oliver Pocher ➜ 59 : 1, Sunset Rubdown ➜ Muffathalle, Berry Mehrtägige Termine ➜ 01.09.09 – 02.09.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bodo Wartke ➜ 01.09.09 – 03.09.09, 1. + 2., 9.00 – 18.30, 3., 9.00 – 16.00 Uhr, MOC, Munichfabricstart autumn ➜ 01.09.09 – 04.10.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Rockville ➜ 02., 03., 05., 06., 09.09.09, 19.00 Uhr, Hubertussaal, Untreue lohnt sich ➜ 02.09.09 – 03.09.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Murat Topal ➜ 02.09.09 – 31.10.09, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Sextett ➜ 03.09.09 – 04.09.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Monika Gruber ➜ 04.09.09 – 05.09.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Martin Puntigam ➜ 04.09.09 – 05.09.09, Muffathalle, Limited Blindner ➜ 04.09.09 – 05.09.09, 20.00 Uhr, Schlachthof, Georg Eggers ➜ 04.09.09 – 06.09.09, 18.30 Uhr, Kesselhaus, Jazz-Festival ➜ 04.09.09 – 09.09.09, 10.00+16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, ARD-Musikwettbewerb ➜ 06.09.09 – 07.09.09, 17.00 Uhr, Prinzregententheater, ARD-Musikwettbewerb ➜ 07.09.09 – 12.09.09, ICM, VDE World Congress ➜ 08.09.09 – 09.09.09, 20.00 Uhr, Schloss, Django Asül ➜ 08.09.09 – 12.09.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➜ 09.09.09 – 10.09.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Monika Gruber ➜ 09.09.09 – 12.09.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni ➜ 11.09.09 – 12.09.09, 20.00 Uhr, Schloss, Karsten Kaie ➜ 11.09.09 – 13.09.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Der Watzmann ➜ 11.09.09 – 13.09.09, Kunstwochenende der Münchner Galerien ➜ 13.09.09 – 14.09.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Marco Tschirpke ➜ 12.09.09 – 13.09.09, 20.00 Uhr, Leopold- u. Ludwigstraße, Streetlife-Festival ➜ 14.09.09 – 19.09.09, 14. – 18., 9.00 – 18.00 Uhr, 19.09. bis 17.00 Uhr, Messe West + Ost, ICM, Drinkktec ➜ 15.09.09 – 18.09.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jockel Tschiersch ➜ 15.09.09 – 19.09.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➜ 16.09.09 – 17.09.09, 20.30 Uhr, Schlachthof, Fatin Cevikkollu ➜ 16.09.09 – 17.09.09, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, ARD-Musikwettbewerb ➜ 16.09.09 – 18.09.09, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe West, oils + fats ➜ 19.09.09 – 20.09.09, 20.00 Uhr, Philharmonie, Paul Potts ➜ 19.09.09 – 04.10.09, Theresienwiese, Wiesn ➜ 21.09.09 – 23.09.09, 9.00 Uhr, Event-Arena, Rewe-Messe ➜ 22.09.09 – 23.09.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➜ 22.09.09 – 26.09.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Busse & Venske ➜ 24.09.09 – 26.09.09, 20.00 Uhr, Schauburg, aber, wenn Du mich fragst ➜ 24.09.09 – 26.09.09, Muffathalle, Inga Helfrich ➜ 25.09.09 – 26.09.09, 19.00 Uhr, Hubertussaal, Festival der ARD-Preisträger ➜ 25.09.09 – 26.09.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Massimo Rochi ➜ 25.09.09 – 04.10.09, Olympiapark, Erotik-Messe ➜ 26.09.09 – 27.09.09, ICM, Herbstforum ➜ 27.09.09 – 28.09.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Horst Evers ➜ 27.09.09 – 29.09.09, 27. + 28., 9.00 – 18.00 Uhr, 29., 9.00 – 17.00 Uhr, MOC, Golf Europe ➜ 28.09.09 – 30.09.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bülent Ceylan ➜ 29.09.09 – 01.10.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Busse & Venske ➜ 29.09.09 – 01.10.09, Muffathalle, Zarathustra ➜ 29.09.09 – 04.10.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Stomp
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37TAXIKURIER Wer Ende September über geringen Umsatz klagt, ist selber schuld. Er war entweder zu faul oder ist blind. Obwohl Theater und Bühnen meist bis zum Beginn der letzten September-Dekade ihre Theater-Ferien genießen, ist in der Stadt der Bär los. Logisch, die Wiesn ab 19.09., aber auch schon 6 Tage vorher die Drinktec in Riem. Während der Wiesn die Golf-Messe (27.-29.09.). Volles Programm in Fröttmaning. Die Bayern und Löwen im Dauereinsatz. Sämtliche Highlights natürlich besucht von Gästen in unserer Stadt, die sich alle über freundliche Fahrer und gepflegte Fahrzeuge freuen. (PR) Top of the Tops Taxameterdienst & Taxiausrüstung Zweigniederlassung: Utzschneiderstr. 8 80469 München Tel.: 089 – 268 510 Hauptniederlassung: Frankfurter Ring 97 80807 München Tel.: 089 – 307 480 47 - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! kontakt@er-tax.de Kundendienst Kundendienst Mittwoch, 23. September ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Raymonda ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Daddy ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater, Andromache ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Erwin Pelzig ➜ Backstage, Eric Fish ➜ Metropolis, Chris Farlowe ➜ Theaterfabrik, Star Sailor ➜ Bachstage Club, Jupiter Jones ➜ Ampere, Cortney Tidwell ➜ Muffathalle, Xinran Donnerstag, 24. September ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Ariadne auf Naxos ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Liebestrank ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Platonow ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Rattenjagd ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Die letzten Tage der Menschheit ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Rick Kavanian ➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Erwin Pelzig ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Josef Hader ➜ Atomic Cafe, The Cinematics ➜ Freiheiz, Cassandra Steen ➜ Ampere, Lura ➜ 59 : 1, Slightly Stupid ➜ Orangehouse, Ohbijou Freitag, 25. September ➜ ICM, Rhode & Schwarz HV ➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, Lucrezia Borgia ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance ➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Yes We Can’t ➜ 19.30 Uhr, Werkraum, Familienbande ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Ich Feuerbach ➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Ottis Schlachthof ➜ 20.30 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ Tonhalle, Mr. Big ➜ Atomic Cafe, Hello Saferide ➜ 59 : 1, Talibam ➜ Sunny Red, Nihiling Samstag, 26. September ➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Nationaltheater, Raymonda ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Turandot ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Kammerphilharmonie dacapo ➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Lange Nacht der Dramatik ➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Yes We Can’t ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Daddy ➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Opern auf Bayrisch ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Jacques Loussier Trio ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Mathias Richling ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Sebastian Schnor ➜ Tonhalle, Selig ➜ 59 : 1, Malcolm Middleton ➜ Orangehouse, J. Tillman ➜ Backstage Halle, Napalm Death ➜ Feierwerk, Famoudou Konate Sonntag, 27. September (Bundestags-Wahl) ➜ 10.00 Uhr, Lustspielhaus, Marischka ➜ 11.00 – 12.15 Uhr + 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, Robbi ➜ 11.00 – 13.35 Uhr, Nationaltheater, Raymonda ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Kammerkonzert ➜ 13.00 Uhr, Schlachthof, Kabarettbundesliga ➜ 19.00 – 21.20 Uhr, Nationaltheater, Die Piraten von Penzance ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, Mozart in Prag ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Die Unbeständigkeit der Liebe ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Ariadne auf Naxos ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Schaumschläger Show ➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Waldemar Hartmann ➜ Backstage Werk, The Get Up Kids ➜ 59 : 1, Blue October ➜ Backstage Halle, Zoot Woman Montag, 28. September ➜ 19.30 Uhr, Werkraum, Familienbande ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Platonow ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Stillleben in einem Garten ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Turandot ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Ariadne auf Naxos ➜ Tonhalle, 2raumwohnung ➜ 59 : 1, Revolver Dienstag, 29. September ➜ 17.30 Uhr, Skylounge, After Work Party ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Genannt Gospodin ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Rechnitz ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Ein Mond für die Beladenen ➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➜ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Bauer in Love ➜ Backstage Halle, Zoot Woman Mittwoch, 30. September ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Leichtes Spiel ➜ 19.00 Uhr, Jüdisches Zentrum, Jüdische Neujahrs-Feier ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Das Gute vom Anfang ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass ➜ Backstage, Maplewood ➜ Funkhaus, Titalayo ➜ Amper, William E. Whitmore ➜ Cord, Bobby Long ➜ Sunny Red, Wordsound Tour Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 0 8 9 ••••• 5 9 : 1 ••• 8seasons • • • • Americanos • • • • Atomic Café •••••• Babalu •• ••• Baby • • Backstage • • • Badeanstalt • Barysphär • • • Cafe am Hochhaus •••• • Cord • • • Crash • • • Crowns Club • •• Erste Liga • • • GOP Varieté ••••• Hansa 39 • • • K u l t f a b r i k ••••• • Lenbach • Loggia • M-Park • • Match •••••• Max + Moritz • • Milchbar ••••••• Muffathalle • • Nachtgalerie • • New York Club • Optimolwerke ••••••• P 1 ••••••• Palais • ••• Pacha • • Pappasitos • • • • Prinzip • •• Pure Club • •• Rote Sonne • • Schlachthof • Skyline •• ••• Spiegelzelt • Substanz •••••• Sugar • •• Titanic City •••• Volksgarten • • •
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38 TAXIKURIER Messe München Die Messe im SeptemberFoto: Messe München drinktec 2009 – Weltmesse für Getränke und Liquid Food Technologie Die drinktec vom 14. bis 19. September 2009 in der Neuen Messe München ist die wichtigste Veranstaltung der Branche. Hersteller aus aller Welt, darunter weltweit operierende Konzerne ebenso wie mittelständische Unternehmen, treffen auf alle großen Produzenten und Händler für Getränke und Liquid Food. In der Branche gilt die drinktec als Premierenplattform für Weltneuheiten. Die Hersteller präsentieren die neuesten Technologien für die Herstellung, Abfüllung und Verpackung von Getränken aller Art bis hin zu Liquid Food – Rohstoffe und logistische Lösungen inklusive. Ganze Anlagen, Systeme und Maschinen werden mit großem Aufwand komplett aufgebaut und in Funktion gezeigt – so etwas gibt es in dieser Form nur auf der drinktec. Zur drinktec 2009 werden rund 1.500 Aussteller aus etwa 70 Ländern sowie rund 70.000 Besucher aus mehr als 160 Ländern erwartet. oils+fats 2009 – Alle Marktführer der Öl- und Fettindustrie auf einer Messe Die oils+fats findet vom 16. bis 18. September 2009 auf dem Gelände der Neuen Messe München in Riem statt. Sie ist die einzige internationale B2B-Fachmesse für die Herstellung und Weiterverarbeitung von Ölen und Fetten aus nachwachsenden Rohstoffen mit Konzentration auf praxisnahe Lösungen. Als Europas zentrale Plattform bildet sie nicht nur Produkte und Dienstleistungen ab, sondern zeigt auch aktuelle Trends auf und informiert über die neuesten technologischen Entwicklungen. Dies macht die oils+fats zum wichtigsten Branchentreffpunkt für Entscheider und Experten aus der Öl- und Fettindustrie. GOLF EUROPE 2009 – One shot. All markets Die GOLF EUROPE 2009 findet vom 27. bis 29. September wieder im Münchner Ordercenter M,O,C, Veranstaltungs- und Ordercenter statt. Auf der führenden europäischen Golfsport-Fachmesse präsentieren wichtige Marken wie u.a. Adidas, Bridgestone, Callaway, Galvin Green, Golfino, Mizuno, Motocaddy, Nike und viele andere Marken ihre neuesten Kollektionen. Die hohe Akzeptanz des M,O,C, als Ordercenter und die zusätzlich zur Verfügung stehende Ausstellungsfläche machen es möglich, dass die GOLF EUROPE zukünftig als Informationsund Orderveranstaltung fungieren kann. Die für die Golf Community optimale Größe des M,O,C, sorgt zudem für eine besondere und exklusive Atmosphäre. Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de Information Kaffee und Brez’n für Taxifahrer zur drinktec Vom 14. bis 19. September 2009 findet die drinktec 2009, die Weltmesse für Getränke- und Liquid- Food-Technologie statt. Die Messe erstreckt sich über 12 Messehallen mit 132.000 m² Fläche. Es werden rund 70.000 Besucher aus über 160 Ländern erwartet. Für Taxifahrer ist die Fahrt zur drinktec auch noch aus einem anderen Grund lohnenswert: Jeder, der am Eingang Ost mit einem Fahrgast ankommt, erhält einen Gratis-Gutschein für Kaffee und Brez’n. Die Gutscheine für Kaffee und Brez’n werden am Vormittag von Hostessen an die ankommenden Taxifahrer verteilt. Eingelöst werden können die Coupons dann den ganzen Tag über im Restaurant/Cafe „Quartier Latin“ am Eingang Ost. Ein Tipp für Taxifahrer: Fragen Sie den Fahrgast, zu welcher Halle er muss. Die Hallen B4, B5, B6 sowie A4, A5 und A6 sind schneller über den Eingang Ost zu erreichen. Große drinktec-Aussteller wie KRONES (Halle B6) und KHS (B4), SIDEL (A6) und SACMI (B5) sind leichter über den Eingang Ost zu erreichen. Taxifahrer, die Bescheid wissen, können vor allem bei ausländischen Besuchern mit einem großzügigen Trinkgeld rechnen … Kleinanzeige Suche Taxifahrer/in für Datenfunktaxi Telefon: 0172 - 8 90 55 33
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39TAXIKURIER Liebe Taxler, für viele immer noch die wichtigsten Wochen des Jahres, die Wiesn. Die Attraktion unserer Stadt dauert aber in diesem Jahr nicht 16 Tage, sondern gefühlte 4 Wochen. Denn das Mega-Volksfest ist von zwei Messen eingerahmt, die dem Wiesn-Geschäft nicht nachstehen (Drinktec und Expo Real). In dieser Zeit kann man Eichhörnchen nachahmen, die im Herbst die Nüsse für den Winter bunkern. Hoffen wir, dass die richtigen Fahrer mit den richtigen Fahrzeugen unterwegs sind und es gemeinsam den Abstaubern und Fahrgast- Dieben schwer machen (Landkreis- und Umlandtaxis, Rikschas). Eine kollektive Wahrung der Moral ist hier nötig. Auf dass der Rubel rolle! Paul Rusch, Objektleiter Die Oktober-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint wie immer vor der Wiesn, heuer am 18. September 2009. ➜ Wiesn 2009 Tipps und Hinweise für Profis und Neulinge ➜ Wohin vor, nach und statt der Wiesn? Gastro- und Feiertipps ➜ Gemeinsamkeit macht stark Strategien gegen Wiesn-Abstauber und Fahrgast-Diebe Vorschau Oktober 2009 TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR) Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: michael.hack@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Reinhard Zielinski, Frank Kuhle Impressum
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