Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier September 2009

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2009. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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September 2009
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
TRADITION
TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ Unsere Geschichte beginnt 1734 
➜ Betrunkene
Der richtige Umgang mit diesen Fahrgästen
➜ Verlängerung P-Schein
Checkliste
➜ Dauerproblem Olympiapark
Neue Lösung für An- und Abfahrt

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2 TAXIKURIER
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 3
Die fünf Weisheiten des Monats | 3
Editorial | Weichenstellung 4
Witz des Monats | 5
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 5
Die Genossenschaft | Bericht über die Generalversammlung und Aktuelles 6
Der Aufsichtsrat berichtet | 11
Olympiagelände | Neue Taxi-Lösung 12
Taxlers Service | Nummern für alle Fälle 13
P-Schein-Verlängerung | Was zu tun ist 14
Rose des Monats | Alexander Stern 15
Zitrone des Monats | Herr Röbbelen, TAXI AD, Hamburg 15
Spruch des Monats | 15
Kundenportrait | Busreisen Ettenhuber 16
Boxenstopp | Schulden der Bundesländer 17
Essen auf Rädern | Hofbräuhaus 18
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 19
Kurze Frage – Klare Antwort | Verparkte Standplätze 19
Taxi-Check München | Fahrerausweise 20
Promitalk | Thomas Fritsch 21
Motiv des Monats | 21
Die versteckten Schätze Münchens | Die Hofpfisterei 22
Der Blick zurück | Der September vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 24
Betrunkene | Der richtige Umgang 25
München und seine Stadtbezirke | Trudering-Riem 26
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 28
Zum Titelbild | 29
München Splitter | 29
Schrottis Fiaker-ABC | „N“ 30
Taxameter des Monats | Konzerthallen 31
Tradition | 1734 beginnt unsere Geschichte 32
Recht um’s Taxi | Zu schnell gefahren 34
Top-Termine September 2009 | Hier glüht der Taxameter 36
Messe München | Das September-Programm 38
Drinktec | Kaffee und Brez’n für Taxler 38
Impressum | 39
Vorschau Oktober 2009 | 39
Inhalt
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
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G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen
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Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
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Gewinnspiel
Im Titelthema dieser Ausgabe ist beschrieben, wie man als
Taxler mit Betrunkenen umgeht. Die kommende Wiesn wird
uns wieder mit dieser Gruppe konfrontieren. Manfred Kraus
hat schon mal eine klassische Wiesn-Situation gezeichnet.
Lassen Sie sich doch dazu einen passenden Text einfallen.
Schicken Sie diesen bitte bis spätestens 2. September 2009
an uns. (Adressen siehe Impressum). Vielleicht gewinnen
Sie dann obigen Preis.
Viel Spaß und Erfolg! 
(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen) 
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Kaffee ist nach Erdöl der meist gehandelte Rohstoff 
der Erde.
➜ Drei Prozent des Tomatensafts, der jährlich in Deutschland konsumiert wird, werden in Flugzeugen getrunken.
Bei Orangensaft sind es nur 0,4 Prozent.
➜ Die Riechschleimhaut eines Hundes ist mit bis zu 220
Millionen Sinneszellen besetzt. In Menschen-Nasen
stecken nur fünf Millionen solcher Zellen.
➜ Eine Kerze, die nicht in einen Halter passt, gibt man am
Kerzenende in heißes Wasser. So wird sie weich genug,
um sie in den Halter zu quetschen. 
➜ Helle Schuhe und fleckige Ledermöbel befreit man 
von Flecken, indem man Zahncreme auf ein sauberes,
trockenes Tuch gibt und einreibt. (PR)

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4 TAXIKURIER
Der wichtigste Termin für die Mitglieder
der Taxi-München eG, die Generalversammlung am 14. Juli, bescherte Beschlüsse und Ergebnisse, die trotz der
wirtschaftlich schwierigen Situation sehr
positiv zu bewerten sind. Der Besuch war
mit mehr als 300 Mitgliedern gut. 
Die gravierendste Personalentscheidung
war die Nachwahl für den aus Gesundheitsgründen zurückgetretenen Herrn Rudolf Rötzer. Der vom Aufsichtsrat vorgeschlagene Frank Kuhle bekam von einer
breiten Mehrheit das Mandat als Vorstand
für die nächsten drei Jahre.
Die effiziente und sparsame Geschäftsführung führte auch wegen der außerordentlichen Erträge aus Vermietung und
Beteiligungen zu einem Überschuss von
450 TEURO. Nachdem die Zahlungsmoral
der Mitglieder insgesamt gut ist, konnte
bereits jetzt eine Stabilität der Umlagen
für Funk und Telefon angekündigt werden. Die Gebühren bleiben also das siebte
Jahr unverändert.
Die Einführung des Datenfunks war weder technisch, noch von der Akzeptanz
durch Sie als Mitglied, problematisch. Einige Kollegen hörten auf Unkenrufe, dass
das Ganze ja sowieso nie klappt, dass unser Softwarehaus und zuletzt auch noch
Hewlett Packard pleite sei und warteten
skeptisch ab. Sie sind nun die Verlierer
und müssen auf Lieferung, Einbautermine
und Schulungen längere Zeit warten. Wir
haben im Januar ‘08 darauf hingewiesen,
dass am 1. Juli 2009 umgestellt wird. Im
ganzen Jahr 2008 wurden nur 500 Taxis
umgestellt. Im ersten Halbjahr 2009,
1.500 Taxis. Unser Datenfunkteam, Herr
Laermann, Herr Lehmair und Frau Irlinger haben ihr möglichstes getan und gute
Arbeit geleistet. Durch Urlaubsmaßnahmen ist es völlig normal, dass im Juli und
August nicht alle Nachfragen wunschgemäß sofort erledigt werden können.
Als Zeichen, dass es wirtschaftlich wieder
aufwärts gehen wird und muss, haben wir
ein neues Telefonsystem entwickeln lassen und auf den Weg gebracht. Bereits im
September werden die ersten 10 Säulen
aufgestellt. Im Gegensatz zur früheren
Praxis ersetzten wir das derzeitige, aus
drei verschiedenen Baureihen bestehende
System nicht nach und nach, sondern in
einem Schritt. Auch diese Maßnahme
wird zur weiteren Serviceverbesserung
führen. Nachdem nun feststeht, dass nur
Mitglieder an die Rufsäulen dürfen, ist
dieser finanzielle Kraftakt in Ihrem Interesse zu vertreten.
Die Verbesserung der Servicequalität ist
das wichtigste Anliegen der Taxi-München eG und wird es auch bleiben.
Die Sicherung des Erscheinungsbildes unserer Fahrzeuge wurde mit dem eindeutigen Votum gegen die hässliche Dachplattenwerbung ein wichtiger Schritt getan.
Dieser Entscheid soll auch die Aktivitäten
der Firma TAXI-AD in Bezug auf die Beleuchtung der Reklame und Liberalisierung der Taxifarbe, zumindest in Bayern,
reduzieren. Auf die Zitrone des Monats
sei hier verwiesen. Das Argument, dass
durch diesen Entscheid die unternehmerische Freiheit eingeschränkt wird, stimmt
keinesfalls. Die Taxi-München eG muss
jeden Unternehmer an die Fahrgäste
vermitteln, die unsere und damit Ihre
Dienste in Anspruch nehmen wollen. Wir
müssen deshalb zu unserem Nutzen bemüht sein einen Qualitätsstandard anzubieten, den die Mehrheit der Mitglieder
bestimmt und nicht 5 oder 6 Prozent
davon. Wir haben nichts gegen unter -
nehmerische Freiheiten, solange sie nicht
unserem gemeinsamen Geschäftszweck
entgegenstehen.
Ein großes Problem ist die Qualität des
Fahrpersonals. Mangelnde Sprachkenntnisse, ungenügende Ortskenntnisse und
unzureichende Fahrfertigkeiten, sind neben Unverständnis für mitteleuropäische
Lebensnormen, die Hauptgründe. Die gesetzlichen Anforderungen nach § 48 Fahr -
erlaubnisverordnung beschränken sich
auf den Ortskundenachweis im Pflichtfahrgebiet, das ist zu wenig.
Wir in München sind zwar in der glück -
lichen Lagen, dass der TÜV-Süd die Ortskundeprüfung abnimmt und sich der
Prüfungsleiter, Herr Alois Sagstetter, seit
über 35 Jahren die größte Mühe gibt, die
Prüfung so nah wie nur irgend möglich
an der Praxis auszurichten, trotzdem
sinkt die Qualität des Fahrpersonals ab. 
Angesichts dieser Zustände wundern
Durchfallquoten von 80 und 90 % nicht.
Der Gipfel ist allerdings eine Pedition an
den Ausschuss des Bayerischen Landtages, gegen die Kriterien der Ortskundeprüfung durch den TÜV-Süd. Dabei liegt
die Vermutung nahe, dass ein Unternehmer, der unter Fahrermangel leidet, dahinter steckt. Die Ursache der Fahrerknappheit liegt einzig und allein in den
miserablen Verdienstmöglichkeiten, trotz
der Tricks mit steuerfreien Zuschlägen,
die schon einige hinter Gitter brachten.
Das sinnlose Überangebot, trotz schleppenden Geschäfts, gefährdet die Betriebe,
die Kosten nicht in den Griff zu bekommen. Durch verstärkten Fahrereinsatz
werden die Erträge nicht besser, da die
Fahrgäste deshalb auch nicht aus dem
Boden sprießen.
Mit der Hoffnung auf einen ertragreicheren Herbst verbleibt
Ihr
Hans Meißner
Editorial
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Schnittlauchbrot und
Taxi statt Hummer und
Chauffeur
Ohne Worte
3093
Die weltweite Rezession hat die Faustregel widerlegt, dass Luxus immer gehe,
auch in Krisen. Die Französische Haute Couture – Marke Christian Lacroix ist
insolvent, die Modehäuser Versace, Cavalli und Ferré Kämpfen in Italien, Escada
in Deutschland ums Überleben. Auch die ganz Großen stöhnen. Der US-Juwelier
Tiffany und der Schweizer Luxuskonzern Richmont verzeichnen enorme Gewinneinbrüche, der weltweit größte Luxusgüterkonzern LVMH ein starkes Umsatzminus und die Auktionshäuser Sotheby’s und Christies dramatische Verkaufsrückgänge. Luxusboot-Hersteller bleiben auf Ihren Yachten sitzen und die
Villen an der Cote d’Azur verlieren an Wert.
Es gibt natürlich immer noch genügend Reiche und Superreiche. Doch die
Psychologie schlägt Ihnen ein Schnippchen. Alle zögern, Geschäfte, Boutiquen
und Kaufhäuser leeren ihre Lager, statt neue Ware zu bestellen. Den Herstellern
gehen so die Aufträge aus. Das allgemeine Zaudern zieht die gesamte Branche
nach unten, ein Schneeball-Effekt entsteht. Alle sparen, aus Vorsicht und weil es
„in“ ist, und verschärfen damit die Situation.
Diese Edel-Zielgruppe findet es zum Leidwesen der Luxus-Labels chic, den Genuss eines Butterbrotes mit Schnittlauch zu argumentieren und im Smart statt
der oberen Oberklasse durch die Stadt zu kurven. Hummer, Austern, Kaviar sind
Luxuswaren, mit denen man auf einer Modewelle mitgeritten ist und vergänglichen Nutzen brachten. Luxus mit hoher Qualität, der sich den Bedürfnissen
seine Kunden anpasst, hat zeitlosen Bestand. Und jetzt sind wir beim Taxi angelangt. Wir müssen mit unseren Fahrern und Fahrzeugen ein Gefühl von bezahlbarem Luxus vermitteln. Dann verschmerzt diese Klientel unbemerkt den Verlust
des eigenen Chauffeurs.
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Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren.
Der Indianerstamm befragt seinen
Medizinmann, wie denn der kommende Winter wird. „Er wird hart
und kalt“, orakelt der Medizinmann.
Die Indianer sind in Sorge. „Dann
müssen wir sofort anfangen, Holz zu
sammeln!“
Am nächsten Tag plagt den Medizinmann doch etwas sein schlechtes
Gewissen, dass er seinem Stamm 
so viel Arbeit aufbürdet. Er reitet in
die nächste Stadt und sucht einen
Meteorologen auf. „Wie wird denn
der nächste Winter?“ – „Oh“, sagt jener, „der wird hart und kalt!“ „Und
woher wissen Sie das ?“, fragt der
Medizinmann. „Nun, die Indianer
sammeln schon Holz!“
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6 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Bericht über die ordentliche 
Generalversammlung der Taxi-
München eG vom 14. Juli 2009
Um 10.15 Uhr begrüßte die Aufsichtsratsvorsitzende, Frau Christine Reindl, die
Gäste und Mitglieder. Vom Kreisverwaltungsreferat waren Herr Voß und Herr
Schmid anwesend. Die IHK für München
und Oberbayern war vertreten durch Frau
Pöge und Herrn Wieland. Von den Ausstellern begrüßte Frau Reindl die Herren
Wurm von der Firma Traumcar, Herrn
Karlinger von der MAHAG, die beiden
Geschäftsführer des Versicherungsbüro
Crasselt, sowie Frau Zett und Herrn Bekel
von Mercedes Benz AG NL München, bei
denen sich Frau Reindl für die Bewirtung
zum Mittagessen bedankte.
Herr Hans Meißner trug den Bericht des
Vorstandes vor:
➜ Allgemeine Geschäftsentwicklung
Der Konjunktureinbruch traf die Münchner Wirtschaft härter als im bayerischen
Durchschnitt. Besonders nachteilig für
das Münchner Taxigewerbe ist der Rück -
gang im Messewesen. Während der
Woche kommt in den Abendstunden die
Gastronomie und das Nachtleben fast
gänzlich zum Erliegen. Das Überangebot
an Taxidienstleistungen, verursacht durch
die Konzentration zu Mehrwagenbetrieben, führt zu miserablen Erträgen und
Flucht qualifizierter Mitarbeiter. Die Vermittlungszahlen stiegen 2008 leicht an
(3,2 %). Die positive Entwicklung der
Vermittlungsdaten wurde erst im April
2009 abrupt unterbrochen. Die Gesamt -
situation im Münchner Taxigewerbe ist
bedrohlich, sodass das gemeinsame Ziel
der Genossenschaft und der Mitglieder
Kosteneinsparungen sein müssen.
➜ Branchenentwicklung in München
Die Modernisierung des Vermittlungssystems der Taxi-München eG konnte nach
seiner fünfjährigen Findungs- und Entwikklungsphase zu Beginn des Jahres
2008 in die Praxis umgesetzt werden. Mit
Kosten für die Fahrzeugausrüstung von
rund 1.000 Euro konnte eine sehr preisgünstige Lösung angeboten werden. Obwohl die endgültige Umstellung zum 1.
Juli 2009 feststand, war die Investitionsbereitschaft in den ersten Monaten relativ
zögerlich. Erst mit dem dritten Quartal
2008 stieg die Nachfrage sprunghaft an.
Von den circa 2.700 Funkteilnehmern
sind bis zur Einführung der vollautomatischen Vermittlung rund 2.000 Taxis mit
Datenfunk ausgerüstet. Neben der sicheren und blitzschnellen Vermittlung von
Fahrtaufträgen bringt das System den
weiteren Vorteil der Online-Kreditkarten -
abrechnung. Bereits nach sechs Monaten
ist mit einem Kreditkartenumsatz von
rund 3 Mio. Euro pro Jahr zu rechnen. 
Ein obsiegendes Urteil des BGH, das uns
ein kleiner Mitbewerber bescherte, ermunterte uns, das Rufsäulensystem in ähnlicher Weise zu erneuern wie die Funkvermittlung. Die Taxi-München eG wird bis
zum Ende des Jahres 2010 etwas mehr als
1 Mio. in die Hand nehmen, um alle Rufsäulen mit drahtlosen Telefonanschlüssen
auszurüsten. Dadurch können zukünftig
alle Telefonanrufe, nicht nur die über
Nebenstellen, in unsere Zentrale weitergeleitet werden. Diese in Zusammenarbeit
mit einer sächsischen Elektronikfirma entwickelte Technik führt auch zu erheblichen
Einsparungen bei der Installation und
Verlegung von Rufsäulen in der Zukunft.
Diese Investition wird die Leistungs- und
Konkurrenzfähigkeit der Taxi-München eG
weiter stärken. Gerade in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, den Mut für die Zukunft aufzubringen
und in diese zu investieren.
Nachdem es uns gelungen ist, die Um -
lagen für die Standplatzgebühren, Rufsäulen und Auftragsvermittlung über
viele Jahre stabil zu halten, konnten wir
die Abrechnungskosten für den bargeldlosen Zahlungsverkehr um 20 % redu -
zieren. Es wird auch in Zukunft unser
Bestreben sein, die Nutzungsgebühren so
niedrig wie möglich zu halten.
Im Jahr 2008 nahm angesichts der exorbitant hohen Treibstoffpreise die Diskussion um Tariferhöhungen einen breiten
Raum ein. Der Vorstand der Taxi-München eG nahm eine abwartende Haltung
ein, die sich zwischenzeitlich als richtig
erwies.
➜ Auftrags- und Umsatzentwicklung
siehe Tabelle 1
Die Zahl der vermittelten Fahrtaufträge
erhöhte sich in 2008 um 3,2 % oder
51.821 Aufträge.
Der Umsatz der Dienstleistungssparten
entwickelte sich wie folgt:
siehe Tabelle 2
Tabelle 1
2008 2007 2006 2005
1. Auftragsentwicklung der über die Zentrale 
vermittelten Aufträge (Anzahl der Aufträge) 1.658.347 1.606.526 1.671.818 1.559.424
2. Umsatzentwicklung (in TEUR) 5.084 4.344 4.831 5.307 
Tabelle 2
Dienstleistungserlöse 2008 2007 2006 2005 Veränderung
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR %
Taxi-Gebühren 3.471 3.531 3.405 3.377 -60 -1,7
Dialysefahrten 45 42 884 1.293 3 7,1
Telefonabrechungen 300 332 347 327 -32 -9,6
sonstige Umsatzerlöse 1.268 439 195 310 829 188,8
5.084 4.344 4.831 5.307 740 17,0
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543

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Die Genossenschaft
Die Reduzierung der Erlöse aus Gebühren
ist auf die Reduzierung der Bearbeitungsgebühren zum 01.07.2008 zurückzuführen.
Die Erhöhung der sonstigen Umsatzerlöse
ist auf den Verkauf der Datenfunkaus -
rüstung zurückzuführen. Die Gesamt -
umsätze erhöhten sich im Vorjahres -
vergleich um 740 TEUR oder 17,0 %.
Miet- und Pachteinnahmen, die in den
sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten sind, erhöhten sich im Berichtsjahr
um 59 TEUR (4,1 %) auf 1.505 TEUR.
➜ Investitionen
Im Geschäftsjahr wurden 96 TEUR investiert. Die Investitionen betrafen im Wesentlichen Lizenzen (34 TEUR), sowie die
Betriebs- und Geschäftsausstattung
(62 TEUR). Die Telefonvermittlungsanlage
wurde im Geschäftsjahr 2001 erneuert
und das Betriebssystem umgestellt. Die
Anlage ist geleast. 
Die vermieteten Wohn- und Geschäftshäuser werden bei Mieterwechsel laufend
modernisiert. Für 2009 sind umfangreiche
Sanierungsmaßnahmen bei zwei Objekten
geplant. Diese werden ein Volumen von
ca. 200 TEUR einnehmen. In 2009/2010
werden die Rufsäulen ausgetauscht. Damit sind Investitionen von ca. 1 Mio. Euro
verbunden. Die vertraglichen Voraussetzungen wurden bereits geschaffen.
➜ Finanzierungsmaßnahmen
Die durchgeführten Investitionen wurden
wie in den letzten Geschäftsjahren durch
Eigenmittel finanziert. Die in früheren
Jahren angeschafften Gebäude und
Grundstücke sind mit langfristigen Krediten finanziert. Die Rückführung entspricht dem Tilgungsplan. Darüber hinaus
wurde in 2008 ein Darlehen in Höhe von
345 TEUR vorzeitig, vollständig abgelöst. 
Die Genossenschaft verfügt über ausreichende Liquiditätsreserven. Die Zahlungsbereitschaft war stets gegeben.
Durch den Aufbau der Vorräte in 2008 ist
ein Teil der Liquidität in diesem Bereich
gebunden.
➜ Sonstige wichtige Vorgänge 
des Geschäftsjahres
Der Dienstleistungssektor „bargeldloser
Zahlungsverkehr (Fahrtaufträge)“ erreichte in 2008 einen Umsatz in Höhe von
8,46 Mio. Euro; im Vorjahr 8,22 Mio. Euro.
In 2009 entfallen die Behindertenfahrten
mit einem Volumen von 1,51 Mio. Euro.
Demgegenüber sind hohe Steigerungen
bei den Kreditkartenabrechnungen zu
verzeichnen. Dadurch wird der Wegfall
der Behindertenfahrten voraussichtlich
mehr als ausgeglichen.
Seit Juni 2002 werden Dialyse-Sammelfahrtenabrechnungen mit diversen Sozialversicherungsträgern durchgeführt. In
diesem Zusammenhang wurde 2007 ein
neuer Rahmenvertrag abgeschlossen.
Demnach erhält die Genossenschaft eine
pauschale Bearbeitungsgebühr für Sammelfahrten. Die Dialysefahrten selbst
werden als Durchlaufposten behandelt.
Neben den Personalfahrten für die MVG,
konnte ab dem 1. Mai 2009 der SEV-
Verkehr für uns gewonnen werden.
Die Bemühungen die Führung der Taxi-
München eG für die Zukunft zu sichern,
bleibt weiterhin ein Hauptaufgabenbereich aller zuständigen Gremien. Sie sind
noch nicht abgeschlossen. An dieser Stelle muss ich Sie bitten, mit uns bei den
Wahlen die Weichen zu stellen.
In 2008 fand eine steuerliche Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2002 bis
2006 statt. Sie ergab keine nennenswerten Nachzahlungen. 
➜ Beurteilung der Entwicklung 
durch den Vorstand
Alle Hauptgeschäftsbereiche konnten 
im Geschäftsjahr 2008 einen positiven
Rohertrag erzielen, so dass sich ein Jahresüberschuss von 448 TEUR errechnet.
Das Ergebnis aus den vermieteten Wohnund Geschäftshäusern blieb stabil und ist
positiv. 
Lage der Genossenschaft
1. Vermögens- und Finanzlage
Der Anteil des Sachanlagevermögens am
Gesamtvermögen beträgt 56,4 %. Im Vergleich zu anderen Dienstleistungsunternehmen ist dieser Wert überdurchschnittlich hoch.
Die Betriebsgrundstücke sind im Eigentum der Genossenschaft. Neben den
notwendigen Betriebsgrundstücken sind
weitere Geschäfts- und Wohnhäuser vorhanden, die vermietet sind. 
Am Kapital der Münchener-Stadtrundfahrten OHG ist die Genossenschaft eG
mit 15,3 TEUR beteiligt (25%). Das gesamte Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich zum 31.12.2008 auf 569 TEUR.
Im Geschäftsjahr 2008 konnte bei einem
Umsatz von 2.557 TEUR ein Jahresüberschuss von 634 TEUR erzielt werden.
Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital beträgt 2.741 TEUR oder 33,1 %
und liegt damit um 459 TEUR über dem
Vorjahr. Daneben sind versteuerte Wertberichtigungen gem. § 253 (4) HGB in
Höhe von 150 TEUR gebildet (Vj.: 150
TEUR).
Der Verlustvortrag aus Vorjahren konnte
in 2008 vollständig abgebaut werden, sodass in 2008 ein Bilanzgewinn in Höhe
von 3 TEUR ausgewiesen werden kann.
Das Anlagevermögen ist zu 57,9 % durch
eigene Mittel finanziert (Vj.: 46,5 %). Die
Restfinanzierung erfolgt über lang- und
mittelfristiges Fremdkapital.
Die liquiden Mittel haben sich im Berichtsjahr um 119 TEUR auf 1.033 TEUR
leicht reduziert. Der Rückgang ist auf die
Bindung bedeutender Mittel im Vorratsvermögen und Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.
Die Tilgung der Bankdarlehen zur Finanzierung der Immobilien erfolgt vertragsgemäß. In 2008 reduzierten sich die
Bankverbindlichkeiten um 624 TEUR auf
4.130 TEUR.
2. Besondere Darstellung zur Entwick lung
und Lage des Unternehmens
Die Haupterträge resultieren aus der Vermittlungszentrale. Darüber hinaus tragen
die Wohn- und Geschäftshäuser zur positiven Ertragslage bei.
In den nicht betriebsbedingten Grundstükken sind stille Reserven in bedeutendem Umfang enthalten.
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Seite 8

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8 TAXIKURIER
Bemerkenswert ist die positive Entwick -
lung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der letzten Jahre. Jeweils zum
Bilanzstichtag erhöhte sich der Stand der
liquiden Mittel zwischen 2003 und 2008
um 986 TEUR auf 1.033 TEUR. Dem
gegenüber reduzierten sich die Bankverbindlichkeiten um 2.544 TEUR auf 4.130
TEUR. Der Verlustvortrag in Höhe von
1.819 konnte in dieser Zeit vollständig
abgebaut, das Eigenkapital um 1.985
TEUR erhöht werden. Die in 2007 gebildeten versteuerten Wertberichtigungen in
Höhe von 150 TEUR sind hierbei berück -
sichtigt.
Risikobericht und Chancenbericht
Wir haben organisatorische Regelungen
und Maßnahmen getroffen, damit den
Fortbestand der Genossenschaft gefährdende und sonstige wesentliche Risiken
der künftigen Entwicklung früh erkannt
werden. Zu diesem Zweck wurde in 2006
ein modernes Risikomanagementsystem
eingeführt, das ständig erweitert und
aktualisiert wird.
Nach den vorliegenden Informationen
aus diesem System haben sich keine Bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. Bestandsgefährdende Risiken sind
derzeit nicht erkennbar. Wir gehen von
der unveränderten Fortführung des
Unternehmens aus.
Prognosebericht
Nach der Umsatzplanung für das Jahr
2009 wird auf Grund des Abverkaufs der
digitalen Datenfunkausrüstung mit einem
weiter erhöhten Gesamtumsatzvolumen
und parallel hierzu erhöhten Wareneinsatz gerechnet. Die Absatzentwicklung
bei allen anderen Betriebssparten wird
stabil erwartet. Nach 2009 werden sich
die Verkaufszahlen der Datenfunkaus -
rüstung wieder deutlich reduzieren mit
entsprechend reduzierenden Folgen für
die Ertragslage. 
Insgesamt wird für 2009 ein Ergebnis
leicht unter Vorjahreshöhe erwartet. Hierbei haben die geplanten Investitionen in
das Rufsäulensystem und Sanierungsmaßnahmen im Immobilienbereich wesentlichen Einfluss.
Aufgrund der stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist eine Gebührenerhöhung in 2010 nicht notwendig.
Vorschlag für die Ergebnisverwendung
Der Vorstand schlägt vor: Den Jahresüberschuss in Höhe von 448.068,94 Euro,
mit dem Verlustvortrag aus den Vorjahren in Höhe von 444.689,21 Euro zu verrechnen. Der ausgewiesene Bilanzgewinn
in Höhe von 3.379,73 Euro wird auf neue
Rechnung vorgetragen.
Im Anschluss an den Lagebericht der
Taxi-München eG wandte sich Herr
Meißner mit einigen persönlichen Ausführungen an die Versammlung:
„Obwohl die vorgetragenen Zahlen von
Herrn Stern, unserem Prüfer des Genossenschaftsverband detailliert werden,
stellte Herr Meißner fest, dass die Taxi-
München eG gesund, wirtschaftlich stark
und im selben Maße allen Unternehmern
in München zum Nutzen gereicht.
Das Ziel, dem Münchner Taxigewerbe
eine Heimat zu bleiben und zu bewahren,
konnte in den letzten 22 Jahren unter der
Mitwirkung von Herrn Meißner erreicht
werden. Die Einheit des Münchner Taxigewerbes ist trotz unterschiedlichster
Interessenslagen der Mitglieder gefestigt.
Auch der Versuch, eine Konkurrenzzentrale auf die Beine zu stellen, hat diese
Situation nicht beeinflusst. Alle Unternehmer, die sich an dieser Zentrale beteiligten, blieben Mitglied der Genossenschaft und legen größten Wert auf diese
Mitgliedschaft. Auseinandersetzungen
innerhalb des Gewerbes sind Beweis, dass
die Taxi-München eG ein lebendiger
Unternehmerzusammenschluss ist. Die
derzeitige Diskussion um die Dachwerbung hat tiefere Ursachen. So geht es 
hier nicht um das Münchner Schicksal
der Taxiunternehmer, sondern um massive Interessen einer Werbefirma aus Hamburg, die nichts unversucht lässt, um den
bestehenden und bewährten Ordnungsrahmen, sowie das Erscheinungsbild 
des Taxigewerbes für ihre Interessen zu
nutzen.
Meilensteine der letzten 25 Jahre der
Genossenschaft waren:
➜ Schließung der völlig unrentablen
Tankstellen
➜ Bau des Gebäudekomplexes in der
Marktstraße. Mit rund 20 Mio. mussten
wir den Bau voll finanzieren. Alle
Mitglieder haben den Vorstand dabei
unterstützt. Dafür steht allen Mitgliedern der entsprechende Dank zu.
Herr Meißner hob besonders die Zusammenarbeit mit dem Kollegen Herzinger hervor, die flankiert vom Aufsichtsrat
diese Erfolge möglich machte. Mit den
Abschreibungen und Verlustvorträgen
aus der Baumaßnahme Marktstraße
konnten Steuerzahlungen von 1990 bis
2008 nahezu gänzlich vermieden werden.
Mit der daraus erwachsenen Liquidität
konnte die Genossenschaft weitere Baumaßnahmen wie den Neubau der Zentrale, Renovierungen der Anwesen Utzschneider-, und Corneliusstraße, sowie
Arrondierung des Geländes in der Engelhardstraße finanzieren. Der Genossenschaft kommt besonders zu Gute, dass der
ursprüngliche Körperschaftssteuersatz
von über 50 % auf nunmehr 15 % reduziert wurde, so dass in erheblichem Maße
legal Steuern gespart wurden.
Auf Grund der Tatsache, dass die Mitgliederzahl und damit die Einheit der Genossenschaft konstant blieb, können wir
nach wie vor mit dem bundesweit günstigsten Vermittlungsgebühren arbeiten.
Auch hier gilt
➜ kleine Zentralen kosten großes Geld.
Gewerbepolitisch konnte die Genossenschaft über die letzten zwei Jahrzehnte hinweg für stabile Verhältnisse sorgen. Durch
die Zusammenarbeit mit der Stadtpolitik,
der Stadtverwaltung, im besonderen dem
KVR und dem MVG konnten hervorragende
Ergebnisse erzielt werden. Die Frage der
Konzessionsvergabe ist zufriedenstellend
bis auf Weiteres gelöst. Für seine Person
stellte Herr Meißner fest, dass trotz gewaltiger Nackenschläge ein erfolgreiches Vierteljahrhundert in der Arbeit für die Genossenschaft und damit in erster Linie für alle
Mitglieder zurück-gelegt werden konnte.
Dafür bedankte sich Herr Meißner bei den
Kollegen des Aufsichtsrates, des Vorstandes
und aller Mitarbeiter. Er bat um Verständnis
dafür, dass Temperamentsausbrüche alle
Wegbegleiter ertragen haben und trotzdem
den steinigen Weg unbeirrt mitgingen. Herr
Meißner dankte allen und wünschte allen
Mitgliedern und der Genossenschaft auch
nach seinem Ausscheiden im März 2010
wirtschaftliche Stabilität und Erfolg.
Die Genossenschaft

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Die Genossenschaft
9TAXIKURIER
Herr Rudolf Rötzer gab einen ausführlichen Rechenschaftsbericht über die
Standplatzarbeit und das Beschwerde -
wesen ab.
Abschließend bat Herr Rötzer für den Fall
der allgemeinen Entlastung für das Jahr
2008 um eine persönliche Entlastung bis
zum 14. Juli, um ihm die Möglichkeit zu
geben, für den Aufsichtsrat zu kandidieren.
Den Bericht des Vorstandes komplettierte
Herr Zielinski mit einer kurzen Abhandlung über den Stand der Immobilien und
das Kostencontrolling. 
Etwas umfassender berichtete Herr Zielinski über die Anschaffung des kompletten neuen Rufsäulensystems mit neuer
Technik. Entgegen der früheren Praxis
beabsichtigt die Genossenschaft, das bisher aus drei verschiedenen Rufsäulentypen bestehende System total auszutauschen und eine einheitliche Technik zu
installieren. Der Kostenpunkt liegt bei
rund 1 Mio. zuzüglich Installationskosten.
Die Finanzierung soll aus Eigenmitteln
vorgenommen werden. 
Herr Zielinski bedankte sich für den Vorstand für die gute Zusammenarbeit mit
allen Mitgliedern.
TOP 3
Die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Frau
Reindl, trug den Bericht des Aufsichts -
rates vor.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss,
den Lagebericht und den Vorschlag für
die Verwendung des Jahresüberschusses
unter Einbeziehung eines Verlustvortrages (Bilanzgewinn) geprüft, für in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes. Der Vorschlag
entspricht den Vorschriften der Satzung.
TOP 4
Der Prüfer der Genossenschaft, Herr Stern,
berichtete über die Prüfung der Geschäftsvorgänge vom 01.05.2008 bis 30.04.2009.
Herr Stern demonstrierte an Hand von
Diagrammen die absolut positive Ent -
wicklung der Ertrags-, Finanz- und Geschäftssituation der Taxi-München eG.
Herr Stern bescheinigte der Genossenschaft die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung.
Die Zahl der Mitglieder blieb unverändert.
Herr Stern hob hervor, dass die personelle
Neustrukturierung der Genossenschaftsführung ein wichtiges Anliegen sei, dass
noch nicht abgeschlossen ist. Das zusammengefasste Prüfungsergebnis des
Genossenschaftsverbandes bescheinigt
der Genossenschaft die Ordnungsmäßigkeit der Organisation und der Geschäftsführung. Herr Stern stellte fest, dass die
wirtschaftliche Situation der Taxi-München eG derzeit so gut, wie in der jüngsten Vergangenheit noch nie, festzustellen ist.
TOP 5
Alle Beschlussfassungen wurden per
Akklamation gefasst:
a Der Jahresabschluss 2008 wurde mit
einer Gegenstimme genehmigt.
b Der Vortrag des Bilanzgewinnes 
in Höhe von rund 3.000 Euro auf
neue Rechnung wurde mit zwei
Gegenstimmen beschlossen.
c Der Vorstand wurde mit einer
Gegenstimme entlastet.
Das ausscheidende Vorstandsmitglied
Rudolf Rötzer wurde für die Zeit 
vom 01.01. bis 14.07.2009 bei einer
Enthaltung entlastet.
d Der Aufsichtsrat wurde mit einer
Enthaltung entlastet.
Auf Grund der Entlastung der Aufsichtsratsvorsitzenden, Frau Christine Reindl,
die mit dem Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat verbunden ist, übernahm mit
Zustimmung der Versammlung Herr Stern
vom Genossenschaftsverband Bayern die
Versammlungsleitung.
TOP 6
a Vorstand
Für die Wahlen zum Vorstand richteten
die Kandidaten Herr Reinhard Zielinski
und Herr Frank Kuhle einige Worte an die
Versammlung.
Herr Reinhard Zielinski wurde per Akklamation mit zwei Gegenstimmen auf die
Dauer von vier Jahren zum Vorstand bestellt. Herr Zielinski nahm die Wahl an.
Herr Frank Kuhle wurde als Nachfolger
für den ausscheidenden Herrn Rudolf
Rötzer bis zur Generalversammlung 2012
mit 12 Gegenstimmen per Akklamation
gewählt. Herr Kuhle nahm die Wahl an.
b Aufsichtsrat
Zum Aufsichtsrat stellten sich 7 Kandidaten zur Wahl. In geheimer Abstimmung
nahmen 299 stimmberechtigte Mitglieder
Teil. Gewählt wurden:
➜ Frau Christine Reindl, Taxi 582,
203 Stimmen
➜ Herr Alfred Lehmair, Taxi 1562,
157 Stimmen
➜ Herr Rudolf Rötzer, Taxi 793, 
155 Stimmen
Alle drei Kandidaten wurden bis 2012
gewählt und nahmen die Wahl an.
TOP 7
Ergänzung der Betriebsordnung des § 49
der Satzung,

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10 TAXIKURIER
VI.
Soweit Taxis der Mitglieder mit Außenwerbung versehen sind, gelten ausschließlich die Vorschriften des § 26 Abs.
2 BOKraft in der Fassung vom 8. November 2007. Die Glasscheiben der Türen
sind von Werbung frei zu halten. Diese
Bestimmung tritt am 30. Juni 2010 in
Kraft.
Wortlaut des § 26, Abs. 2 BOKraft in der
Fassung vom 8. November 2007:
§ 26 (2) Nach außen wirkende Werbung
an Taxen und Mietwagen ist nur auf den
seitlichen Fahrzeugtüren zulässig. Politische und religiöse Werbung an Taxen ist
unzulässig.
Im Vorfeld der Generalversammlung meldeten sich Befürworter und Gegner der
Änderung der Betriebsordnung zu Wort.
Die offensichtlich betroffene Firma Taxi-
AD aus Hamburg schaltete Rundfunk -
werbung und ließ massiv Flugblätter an
den Taxistandplätzen verteilen. Auch die
Tagespresse war involviert. 
In der Versammlung trug Herr Meißner
die Beweggründe zur Änderung der Betriebsordnung vor. Es ging im Wesentlichen um die Beibehaltung des bestehenden Ordnungsrahmens.
Einige Befürworter der Dachwerbung
sprachen sich im Sinne der Argumentation der Firma Taxi-AD aus. Die sehr
sachlich geführte Diskussion wurde mit
acht Redebeiträgen beendet. Die schrift -
liche Abstimmung ergab folgendes
Ergebnis:
➜ von 303 abgegebenen Stimmen
stimmten 219 für die vorgelegte
Ergänzung der Betriebsordnung.
Somit war mit 72,3 % die notwendige
Zustimmung von mehr als 50 %
erreicht.
Gegen 14.00 Uhr schloss der Versammlungsleiter, Herr Stern, die Versammlung.
(NL/HM)
Vorabinfo Wiesn 2009
Nachfolgendes Schreiben des Kreisverwaltungsreferates, bitten wir allen Fahrern zur Kenntnis zu bringen und um
Beachtung:
Oktoberfest 2009 – Taxistandplatz an der
Brausebadinsel
Sehr geehrter Herr Meißner,
während dem letzten Oktoberfest wurden
erstmals Kollegen sowie Vertrauensleute
am Nachrückplatz zum Taxistand am
Brausebad eingesetzt, um auf die notwendige Freihaltung der „Anlieferstraße-
West“ hinzuweisen.
Zusätzlich wurden dort Flugblätter an die
Taxifahrer verteilt.
Sowohl auch unserer Sicht, als auch aus
Sicht der Polizei haben sich diese Maßnahmen ausgezahlt, da die Zufahrt zur
„Anlieferzone-West“ freigehalten wurde.
Wir sehen auch in diesem Jahr wieder die
Notwendigkeit, jeweils am Samstag und
Sonntag in der Zeit von 18.00 Uhr bis
24.00 Uhr, durch den Einsatz von Personal auf die Freihaltung der „Anlieferzone-West“ hinzuwirken. Somit bitten wir
Sie, während des Oktoberfestes 2009
wieder die vorbeugenden Maßnahmen 
zu ergreifen, um die Blockierung der
„Anlieferzone-West“ zu verhindern.
Mit freundlichen Grüßen
Grabl, Verwaltungsamtmann
Gebrauchte Funkgeräte
Wir suchen Kollegen, die gebrauchte,
aber funktionsfähige Sprechfunkgeräte
im Keller liegen haben. Melden Sie bitte
Typ, Preis und Adresse in der Zentrale bei
Herrn Huber, Telefon: 2161-351.
Mitglieder-Information
Mit dem Datenfunksystem müssen alle
Mitglieder bei Aufträgen über die Zentrale die Bezahlung mit Kreditkarten akzeptieren. Wir bitten zu beachten, dass Sie
bestehende Verträge mit anderen Abrechnungsstellen (z.B. Concardis, Amex oder
B+S) zu kündigen haben, soweit Sie auf
die weitere Nutzung der Geräte verzichten wollen. (FK)
Suchmeldungen
Suchmeldung 1
Gesucht wird der liebenswürdige Taxifahrer, der Ausweispapiere, die er auf dem
Gelände des städtischen Krankenhauses
Harlaching fand und der Verliererin zustellte. Vorab ein herzliches Dankeschön
der Verliererin.
Suchmeldung 2
Am 2. Juli 2009 gegen 23.30 Uhr wollte
ein Fahrer unseres Fahrdienstes beim
Olympiastation einen Rollstuhl-Fahrgast
von einer Veranstaltung abholen.
An der Parkschranke am Spiridon-Louis-
Ring, wurde der Fahrer vom Sicherheitsdienst abgewiesen. Gleichzeitig wurde 
ein Fahrzeug des Malteser-Hilfswerkes
durchgelassen. Als sich unser Fahrer die
Personalien des Sicherheitsmitarbeiters
notieren wollte, ist ein Parkwächter ausgerastet und gegen unseren Fahrer tätlich
geworden. Der Vorfall muss von vorbeifahrenden Taxifahrern beobachtet worden
sein. Zeugen melden sich bitten bei der
Taxi-München eG, Verwaltung, oder direkt unter 089/67 000 860.
Suchmeldung 3 
Zeugen gesucht! Am 11.6.2009 (Fronleichnam) gegen 3.30 Uhr brachte ich
eine hübsche, junge Dame von der Blumenstraße in München nach Erding. Sie
dirigierte mich zu einer Wohnsiedlung
beim Stadtpark und statt zu bezahlen
stieg sie aus und lief davon. Ich schaltete
den Warnblinker ein, sprang aus dem
Wagen und lief ihr nach. Da sie hohe
Schuhe trug, hatte ich sie nach 50 bis 100
Metern eingeholt. Als ich sie zur Rede
stellte, schlug sie mir ins Gesicht, fügte
mir erhebliche Verletzungen zu und zerstörte meine Brille. Als ich aber ihre
Handtasche zu fassen bekam und nicht
wieder loslies, fing sie an zu weinen. Sie
bat mich zu ihrer Mutter zu fahren, die
würde alles bezahlen. Wir fuhren zu ihrer
und ihrer Mutter Adresse auf der anderen
Seite des Stadtparks. Die Mutter versicherte, die Taxirechnung und den mir
entstandenen Schaden bezahlen zu wollen, habe aber kein Geld im Haus. Sie notierte ihre Adresse auf einen Zettel und
nahm auch meine auf. Die Tochter hingegen, benahm sich ziemlich unverschämt
und drohte, sie würde behaupten, dass
ich versucht hätte sie zu vergewaltigen,
wenn ich zur Polizei ginge. 
Ich behielt ihren Personalausweis, den ich
im Wagen fand, ein, ließ mich zunächst
verarzten, denn ich blutete stark und gab
ihn dann bei der Polizei ab und erstattete
Anzeige. Der Beamte rief den Stadtplan
Erding im Internet auf, und wir konnten
sehen, dass die Adresse, zu der sie mich
zuerst dirigiert hatte, nicht weit von ihrer
richtigen Adresse entfernt ist. Man kann
daraus schließen, dass sie diese Aktion
nicht zum ersten Mal machte, denn,
Die Genossenschaft

Seite 11

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11TAXIKURIER
wenn es ihr gelungen wäre, im Stadtpark
zu verschwinden, hätte ich keine Chance
gehabt, sie noch zu erwischen. 
Nachdem der Schaden vier Wochen später noch immer nicht bezahlt war, gab ich
die Sache nun zum Rechtsanwalt. Und
jetzt wäre es interessant zu wissen, ob
andere Kollegen ähnliche Erfahrungen
machen durften. Informationen erbitte
ich an den TAXIKURIER oder an Joachim
Lotsch, lotsch@lotsch.de. 
Vielen Dank im Voraus!
Joachim Lotsch
Berichtigung
Im Taxikurier Juli 2009 wurde eine Auflistung der Taxis abgedruckt, deren Unternehmer nicht Mitglieder der Taxi-München eG sind. Diese Liste berichtigen wir
wie folgt: Die Firma B + S Transferservice
U.G., Taxi 1260, ist Mitglied der Genossenschaft. Laut Gerichtsurteil vom 30.
April 2009 ist der Ausschluss des Taxiunternehmers Martin Heller, Taxi 930,
vom 4. Juli 2007 unwirksam. Nachdem
das Urteil vorläufig vollstreckbar ist,
kann Herr Heller, soweit er seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt, an den
Einrichtungen der Taxi-München eG
(Rufsäulen), teilnehmen. Gegen das Urteil
wurde Berufung eingelegt. (HM)
Der Aufsichtsrat berichtet
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
gestatten Sie mir zunächst ein persönliches Wort an Sie zu richten. Sie haben
mir bei der Generalversammlung mit
über zwei Drittel aller Stimmen das Vertrauen ausgesprochen und mich zum
Mitglied des Aufsichtsrates gewählt.
Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich.
Dieses Wahlergebnis macht mich stolz
und verpflichtet mich zugleich, auch 
in Zukunft meine Arbeit gewissenhaft
fortzusetzen, um das in mich gesetzte
Vertrauen zu rechtfertigen. 
Die konjunkturellen Probleme und den
anstehenden Generationswechsel im
Vorstand, gilt es im Aufsichtsrat mit 
Rat und Tat zu begleiten. Ich verspreche
Ihnen, dass ich mich diesen Aufgaben
nach Kräften widmen werde.
An diese Stelle gratuliere ich Herrn
Zielinski und Herrn Kuhle zur Wahl in
den Vorstand der Taxi-München eG und
wünsche ihnen viel Erfolg. Bei dem
ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglied
Michael Nowak bedanke ich mich für die
jahrelange gute Zusammenarbeit.
Im Anschluss an die Generalversammlung fand die konstituierende Sitzung
statt, die zu folgender Zusammensetzung
im Aufsichtsrat führte:
➜ Christine Reindl, Taxi 582, 
Aufsichtsratsvorsitzende
➜ Paul Rusch, Taxi 3093,
stellv. Aufsichtsratvorsitzender
➜ Werner Hillermann, Taxi 2060, 
Schriftführer
➜ Sandor Borell, Taxi 66, 
stellv. Schriftführer
➜ Alfons Haller, Taxi 1953, Aufsichtsrat
➜ Max Herzinger, vorm. Taxi 41, 
Aufsichtsrat
➜ Alfred Lehmair, Taxi 1562, Aufsichtsrat
➜ Rudolf Rötzer, Taxi 793, Aufsichtsrat
➜ Max Weiland, Taxi 427, Aufsichtsrat
Den Herren Lehmair und Rötzer gratuliere ich zur Wahl in den Aufsichtsrat.
Alle Mitglieder des Aufsichtsrates stehen Ihnen selbstverständlich gerne als
Ansprechpartner in genossenschaftlichen Belangen zur Verfügung.
Ich wünsche Ihnen eine unfallfreie
Fahrt und gute Geschäfte.
Mit kollegialen
Grüßen
Ihre
Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
/s0/s1/s2/s1/s3/s4/s2/s5/s6/s0/s7/s2/s8/s9/s10/s2
die größte Modellbahn-Schauanlage
in Süddeutschland
möchte sich Ihnen gerne vorstellen.
Dazu bieten wir allen 
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Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Die Genossenschaft

Seite 12

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12 TAXIKURIER
Titelthema
Das Olympiagelände –
der schönste Park der Stadt 
Bei der Olympiade 1972 wurde deshalb
kurzerhand ein Ersatztaxistand nördlich
des Georg-Brauchle-Rings in einer Wiese
eingerichtet, um zumindest ansatzweise
die Engpässe zu überbrücken. Erst später
wurde dann der Block 20 in der Parkharfe
zur Universallösung erklärt, die sich jedoch bis heute nie richtig durchsetzen
konnte, obwohl es in der Praxis die beste
An- und Abfahrtsmöglichkeit darstellt.
Situation heute:
Mittlerweile sind 37 Jahre seit den Spielen
vergangen und die Diskussion für eine
optimale Taxiversorgung beginnt vor
jeder Großveranstaltung von neuem. 
Olympiahalle:
Bei Konzerten in der Olympiahalle ist die
einzig mögliche Taxianfahrt der Eingang
Nord. Die Bereitstellung auf der dafür
vorgesehen Fläche ist jedoch bei den meisten Veranstaltungen dort nicht möglich,
weil sämtliche VIPs und Ehrengäste sowie
vor allem die Tour-Lkws der Veranstalter
hier den zahlenden Besucher vorgezogen
werden. Hauptsache ist, der Besucher
zahlt. Wie er hinkommt und wieder nachhause, interessiert dort niemanden. 
Zwar gibt es Lippenbekenntnisse bei den
Verantwortlichen der OMG, dass man
großen Wert auf einen gut funktionierendem und organisierten Taxiverkehr legt,
die Fakten spiegeln jedoch etwas anderes
wieder:
Das Taxi wird im Olympiapark stets nur
als Störgröße betrachtet, welche zwar die
lästigen, aber doch zahlenden Besucher
herankarrt und sich dann am besten in
Luft auflöst. 
Aufgrund der Umbaumaßnahmen ist seit
2 Jahren eine Anfahrt zu den Eingängen
Ost und West vom Taxistand am Eingang
Nord nicht mehr möglich. Deshalb empfehlen wir allen Kollegen, die mit Fahrgast zur Olympiahalle unterwegs sind,
diesen ausschließlich oben auf dem Parkdeck aussteigen zu lassen, denn hier ist der
kürzeste Weg zum Eingang Ost.
Die Bereitstellung nach Konzerten in der
Olympiahalle erfolgt grundsätzlich im
Spiridon-Louis-Ring vor der Schranke am
Olympiaparkdeck. Der Security-Dienst
holt Taxis vor bis zur Halle, wenn dort
Platz und Bedarf ist. Solange aber Lkw
und Abbaufahrzeuge vor der Halle am
Wendeplatz beladen werden, können Taxis aus Sicherheitsgründen nicht bis zum
Eingang Nord vorfahren. Dies gilt jedoch
nur an Abbautagen. 
Die Bereitstellung vor der Schranke am
Parkdeck geht in der rechten Spur zurück
bis zur Lerchenauer Straße. Zu beachten
Fast vier Jahrzehnte sind seit den Olympischen Sommerspielen 1972 vergangen.
Keiner hätte damals vorauszusagen
gewagt, dass aus diesen Sportstätten
40 Jahre später eine der schönsten Freizeitanlagen sowie die bedeutendste
Eventlocation im süddeutschen Raum
werden würde.
75.000 Besucher fasst das Olympiastadion, 14.000 finden in der Halle Platz. 
Bis zu fünf Großveranstaltungen dürfen
jährlich im Stadion stattfinden, die Halle
ist an über 200 Tagen im Jahr belegt,
meistens davon ausverkauft.
Doch auch in den übrigen Locations ist
immer was geboten: Die Olympiaturm mit
Drehrestaurant und Aussichtsplattform,
das Eisstadion, der Olympiasee mit dem
Theatron, die jährlichen Sommerfeste und
Feuerwerkveranstaltungen, das SeaLife
und die Eventarena, Leichtathletikhalle
und Tennispark und natürlich die
Schwimmhalle. Bereits während der
Olympischen Sommerspiele 1972 musste
man feststellen, dass es keine Taxistellplätze gibt. Das Phänomen, Sport- und
Veranstaltungsstätten ohne Taxistandplätze zu errichten, machte in München
derartig Schule, dass es bis heute mit
großem Erfolg auch weiterhin umgesetzt
und angewandt wird. Musterbeispiele
sind hierfür das Messegelände und die
Allianz Arena. 
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Seite 13

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gilt, dass besetzte Taxis nicht auf der
Straße wenden, sondern die Schleife ums
Parkdeck fahren, um einen geordneten
Abfahrtverkehr zu gewährleisten. Bei
mehrtägigen Veranstaltungen (Sixdays
etc.) ist die Bereitstellung nach wie vor
am Eingang Nord möglich. 
Olympiastadion:
Bei Konzerten ist hier aus Sicherheitsgründen das Befahren des Spiridon-
Louis-Ring nicht mehr gestattet. Der
Taxistand befindet sich im Block 20 der
Parkharfe, und diese Variante wird seit
zwei Jahren wieder intensiv genutzt und
hat sich dabei sehr gut bewährt. Damit
Fahrgäste bereits bei der Anfahrt wissen,
wo sich nach dem Konzert der Taxistand
befindet, ist auch die Zufahrt zum Konzert nur über den Block 20 angedacht.
Diese Variante bringt entscheidende Vorteile sowohl für den Taxifahrer als auch
für den Fahrgast.
Der Block 20
➜ kann von allen Seiten des mittleren
Rings ohne Ampel an- und abgefahren werden,
➜ ist nur 3 Minuten zu Fuß vom Haupteingang Nordwest entfernt,
➜ bietet Platz für über 100 Taxis,
➜ umgeht den üblichen Stau in der
Lerchenauer Straße,
➜ ist leider bei vielen Taxifahrern immer
noch nicht bekannt,
➜ soll nicht über die Parkharfe von der
Südseite angefahren werden!
Die Erfahrungen im Olympiastadion zeigen, dass aufgrund der unterschiedlichen
Anforderungen bei jedem Event andere
Voraussetzungen vorherrschen, weshalb
hier große Flexibilität gefordert ist. Als
Beispiel hierfür sei nur das Provisorium
„Tollwood-Wiese“ beim AC/DC-Konzert
am 15.05. angeführt. Diese Regelungen
wurden in enger Kooperation der Organisatoren getroffen, seitens der Taxi-München eG waren Thomas Kroker und Paul
Rusch vor Ort, der RKB war vertreten
durch Johannes Koser, die Olympiapark
von Peter Häberle und die Firma Showsec
durch Bully.
Als letztes bleibt die Bitte der Polizei und
der Veranstalter, dass sich möglichst viele
Taxifahrer rechtzeitig über den Ablauf
der Veranstaltungen informieren und
nicht partout den Einlass in der Lerchenauer Straße erzwingen wollen und dabei
immer wieder Behinderungen verursachen.
Die Fahrgäste werden es uns danken.
(TK/PR)
Autoelektrik/Funktechnik
ER-TAX
Frankfurter Ring 97
(089) 30 74 80 47
Funktechnik Metzker
Kastenbauerstraße 5
(089) 93 30 73
Vepas Team GmbH
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 23 71 90 05
Autoglaserei
Kraft
Tegernseer Landstraße 228
(089) 690 87 82
Betriebsärzte
Dr. Bake v. Bakin
Tassilostraße 23
Aschheim
(089) 37 06 56 90
Dr. Hingerle
Am Brunnen 17 
Kirchheim
(089) 991 88 00
Essen nach Mitternacht
Cafe Camus
Albert-Roßhaupter-Straße 37
(089) 7 69 80 58
Lamm’s
Sendlinger-Tor-Platz 11 
(089) 59 19 63
Fahrzeugaufbereitung/Pflege
Glas
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 99 62
Patecky
Frankfurter Ring 97
Tel. (0177) 630 74 85
Feuerwehr
München-Stadt: Tel. 112
München-Land: Tel. 66 20 23
Folienbeschichtung
Atlantic
Foliencenter München 
Theo-Prossel-Weg 11
(089) 22 38 58 07
Atlas
Haager Straße 8
(089) 49 00 32 18
Stema
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
Gewerbliche Notdienste
Erdgas
(089) 15 30 16
Fernwärme
(089) 23 03 03
Strom
(089) 3 81 01 01
Umwelttelefon
(089) 23 32 66 66
Wasserrohrbruch
(089) 18 20 52
Gutachter/Sachverständiger
Klotz
Hans-Mielich-Straße 32
(089) 65 98 37
(0172) 890 18 07
Klotz
Moosacher Straße 13
(089) 35 73 18 73
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
Kfz-Prüfstellen
KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS Ottobrunn
Jägerweg 6
(089) 608 48 63
KÜS Süd
Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
KÜS West
Anton-Böck-Straße 36
(089) 89 73 63 60
Kfz-Reparatur
Glas
Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
KFZ-Klinik
Gärtnerstraße 39
(089) 23 71 87 12
Stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
Kreditkartenabrechnung
ICP
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle:
(089) 23 33 62 01
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Notrufe/Notdienste
Ärztlicher- und 
Kinderärztlicher
Bereitschaftsdienst
(0180) 5 19 12 12
Frauen-Notruf
(089) 76 37 37
Gift-Notdruf
(089) 1 92 40
Jugend-Notdienst
(089) 82 99 03 14
Senioren-Notruf
(089) 814 38 56 26
Tierklinik
(089) 2 18 00
Zahnärztlicher Notdienst
(089) 7 23 30 93
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
Rechtsanwälte
Bauer Michael
Schillerstraße 21
(089) 51 55 69 30
Dr. Cichon & Partner
Johann-von-Werth-Straße 1
(089) 139 94 60
Dr. Stephan & Stahlberg
Feichthofstraße 171
(089) 57 00 16 80
Thomas Vogl
Herzogstraße 60
(089) 330 66 20
Rettung
Rettung München: 112
Taxibedarf
Glasi’s Taxishop
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 05 50
Taxihandel
Auto Much
Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel Günther
(08703) 87 65
TSL
Landsberger Straße 455
(0179) 141 52 80
Taxi-München eG
Taxizentrale:
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
(089) 21 61-396/-372 
Krankenfahrten:
(089) 21 61-337/-362/-394
Taxiverleih
Taxiverleih München
Richelstraße 6
(089) 167 54 40
Taxi Rent Partner TRP
Ehrwalder Straße 89
(0180) 222 12 22
Versicherungen
Ballnath
Brudermühlstraße 48a
(089) 898 06 10
Crasselt
Machtlfinger Straße 26
(089) 74 28 72-10
Taxlers Service – Adressen und Nummern für alle Fälle!
✃

Seite 14

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Wie schnell fünf Jahre vergehen, zeigt,
wenn die Verlängerung der Fahrerlaubnis
zur Fahrgastbeförderung ansteht. Eine
Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung
wird nach § 48 Abs. 5 FeV für eine Dauer
von nicht mehr als fünf Jahre erteilt. Sie
wird auf Antrag des Inhabers jeweils bis
zu fünf Jahre verlängert, wenn die Voraussetzungen für körperliche und geistige
Eignung gegeben sind und keine anderen Gründe dagegen sprechen.
Die ausstellende Behörde für diese Verlängerung ist jeweils die Führerscheinstelle des Landsratsamtes oder Kreisverwaltungsreferates der Stadt bzw. in dem
Landkreis, in der Antragsteller mit Hauptwohnsitz gemeldet ist. Auch wenn der
Führerschein zur Fahrgastbeförderung
von einer anderen Behörde ausgestellt
wurde, ist zur Verlängerung immer die
für den aktuellen Hauptwohnsitz zuständige Führerscheinstelle zuständig.
Der Schein läuft ab – was ist zu tun?
Vor dem Weg zur Führerscheinstelle ist
die erforderliche betriebsmedizinische
und augenärztliche Untersuchung zu absolvieren und sind die Bescheinigungen
bzw. Gutachten einzuholen. Die ärztliche
Untersuchung kann ein Arbeitsmediziner
vornehmen, es empfiehlt sich aber, die
komplette Untersuchung bei einem Betriebsarzt ausführen zu lassen, der auch
die augenärztliche Untersuchung durchführt.
Die Betriebsärzte für das Münchner
Taxigewerbe:
➜ Dr. Manfred Hingerle
Am Brunnen 17
85551 Kirchheim
Tel. 089 903 33 66 
➜ Dr. Hans Bake v. Bakin 
Tassilostraße 23
85609 Aschheim
Tel. 089 37 06 56 90
Sind die Untersuchungen erfolgreich
durchgeführt, ist der nächste Schritt der
zur Führerscheinstelle. 
Der Führerscheinstelle ist zur Verlängerung vorzulegen:
➜ Kartenführerschein
➜ Fahrerlaubnis zur Fahrgast -
beförderung
➜ Zeugnis über betriebsärztliche 
oder Medizinisch-Psychologische
Untersuchung (MPU)
➜ Augenärztliches Gutachten
➜ Führungszeugnis (wird in München
gegen 13,00 Euro von der Führerscheinstelle angefordert).
Liegt das Alter des Antragsteller zwischen
55 und 58 Jahren, reicht die „kleine“ betriebsärztliche Untersuchung aus. Allerdings wird hierbei die Fahrerlaubnis maximal bis zum 60. Geburtstag verlängert.
Ab dem 58. Lebensjahr besteht die Möglichkeit, mit einer vorgezogenen MPU die
volle Verlängerungsdauer von 5 Jahren
zu erhalten.
Wann muss die Fahrerlaubnis 
verlängert werden?
Der Verlängerungsantrag sollte frühestens
drei Monate vor Ablauf des Personen -
beförderungsscheines gestellt werden. Die
Verlängerung erfolgt jeweils in ganzen
Jahren im Anschluss an das Ablaufdatum. Es ist nicht das Datum des Verlängerungsantrags maßgebend, deshalb sollte
die Verlängerung nicht zu früh beantragt
werden.
Übrigens: Es gibt einen Unterschied zwischen Führerschein und Fahrerlaubnis.
Die Zuteilung einer Fahrerlaubnis ist ein
Verwaltungsakt, welcher durch die Ausstellung eines Führerscheines bescheinigt
wird. Deshalb ist der Verlust eines Führerscheines (durch Diebstahl oder Verlieren) nicht dem Verlust einer Fahrerlaubnis gleichzusetzen. 
Es liegt im Ermessen der Behörde die Verlängerung für einen kürzeren Zeitraum zu
gewähren. Gründe können Eintragungen
im Verkehrszentralregister (Punkte) oder
Eintragungen im Führungszeugnis sein.
Einen Katalog über die Auswirkungen
derartiger Vorbelastungen auf die Ver -
längerung gibt es nicht, die Entscheidung
liegt im Ermessen der Führerschein -
behörde.
Was geschieht, wenn der P-Schein 
schon abgelaufen ist?
Ab dem Datum des Ablaufes darf nicht
mehr gefahren werden! Taxifahren mit
abgelaufenem Schein ist gleichzusetzen
mit Fahren ohne P-Schein. Der Bußgeldkatalog sieht hier 3 Punkte sowie 75 Euro
Bußgeld vor und zwar sowohl für den
Fahrer als auch für den Unternehmer.
Wird die Verlängerung erst nach Ablauf
beantragt, ist der Antrag als Neu-Antrag
zu stellen. Es sind die gleichen Unterlagen vorzulegen. Lediglich die Bearbeitungsgebühren sind etwas höher.
Der Ortskundenachweis behält in solchen
Fällen bis zu acht Jahren Gültigkeit, es
sei denn, es liegen Anhaltspunkte, die
dagegen sprechen, vor. (TK)
14 TAXIKURIER
Titelthema
P-Schein-Verlängerung
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM

Seite 15

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15TAXIKURIER
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich 
Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir
die saure Zitrone ausgewählt.
Herr Röbbelen, TAXI-AD, Hamburg
Der Geschäftsführer der Firma TAXI-AD hält Taxiunternehmer offensichtlich für unmündige Ja-Sager. Am Tag
nach der Generalversammlung, in der drei von vier Mitgliedsunternehmen gegen die Dachwerbung stimmten,
gab Röbbelen in der SZ zum Besten:
„Die Dachwerbung wird bestehen bleiben. Unser größter
Gegner hört im Februar auf. Wir haben eine Schlacht
verloren, aber nicht den Krieg.“
Krieg fand nicht statt. In der Generalversammlung wurden von beiden Seiten Argumente vorgetragen, weiter
nichts. Die Dachwerbung ist auch wirtschaftlich keine
Erfolgsstory. Nur sechs Prozent der Münchner Taxis
wurden damit verschandelt. Die Gelder der TAXI-AD
sind wohl kaum in der angegebenen Höhe bei den
Unternehmern gelandet.
Glaubt Röbbelen im Ernst, dass 72% der Mitglieder
nicht selbst urteilen können und einen Hans Meißner
brauchen, um abzustimmen? Wohl kaum finden ab dem
Frühjahr 2010, also nach dem Ausscheiden von Hans
Meißner, alle Taxler die Dachwerbung toll und schön.
Wir brauchen in München keine Segnungen aus Hamburg, auch keinen Krieg und lassen uns nicht für dumm
verkaufen. Für diese undemokratische Aktion verleihen
wir die Zitrone des Monats.
Übrigens, im Internet beklagt TAXI-AD, dass es in
einigen Bundesländern nicht möglich ist, wegen der
einheitlichen Taxifarbe das ganze Taxi gewerblich zu
nutzen. So soll es auch bleiben, TAXI-ADE. (HM)
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
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Dr. J. Cichon
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Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und
Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. 
Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem
kleinen Geschenk.
Alexander Stern, Genossenschaftsverband Bayern
Wir bedanken uns bei Herrn Stern, Wirtschaftsprüfer des
Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., mit der „Rose des
Monats“ für seine Tätigkeit als Prüfer der Taxi-München eG.
Seit Jahren überprüft Herr Stern mit großer fachlicher
Kompetenz die Bücher unserer Genossenschaft und erstellt
für uns die testierte Bilanz. 
Wir schätzen die Genauigkeit und Zuverlässigkeit, mit der
er unseren Jahresabschluss erstellt und die Schützenhilfe
bei Planungen in den verschiedenen Geschäftsbereichen.
Seine Fähigkeit, die Lage unserer Genossenschaft schnell,
präzise und umfassend zu analysieren, gibt uns Sicherheit.
Außerdem ist er uns eine große Hilfe durch seine Neutralität bei der Beurteilung von Problemstellungen.
Zu guter Letzt möchten wir noch erwähnen, dass Herr Stern
mit Kompetenz und seiner sympathischen Art prekäre Generalversammlungen geleitet und durch sein besonnenes
und abgeklärtes Verhalten zum Erfolg geführt hat.
Wir hoffen, dass die „Rose des Monats“ als kleine Anerkennung für große Leistungen unseren herzlichen Dank zum
Ausdruck bringt. (RZ)
Spruch des Monats
„Wenn man im Mittelpunkt einer Party stehen will, 
darf man nicht hingehen.“
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)

Seite 16

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Kundenporträt
Busreisen Ettenhuber
Wir wollen Ihnen in regelmäßigen Abständen unsere Kunden vorstellen, 
die in unserer Taxizentrale eine besondere Stellung genießen. 
In dieser Ausgabe präsentieren wir Ihnen die Firma Busreisen Ettenhuber. 
16 TAXIKURIER
Auf fast 65 Jahre erfolgreiche Busgeschichte blickt die Firma Ettenhuber in
Glonn zurück. Was damals klein begann,
ist heute ein mustergültiger Vorzeigebetrieb und zählt zu den best organisierten
Busbetrieben in Bayern. Vom Großvater
1945 gegründet, ging die Firmenleitung
jetzt in dritter Generation an Josef Ettenhuber jun. über. Heute fahren die rund 75
Busse des Familienbetriebs im Münchner
Verkehrsverbund MVV und moderne
Fernreisebusse bringen Urlauber an ihr
Ziel. Neben dem 1999 neu errichteten
großen Betriebshof in Schlacht bei Glonn
betreibt die Firma ein Reisebüro in der
Frauenstraße am Viktualienmarkt. 
Service:
Service wird bei der Firma Ettenhuber
groß geschrieben. Alle Unternehmens -
abläufe unterliegen der Kontrolle nach 
ISO 9001:2000. Leistungsträger, wie zum
Beispiel Hotels und Fähren, werden nach
festgelegten Kriterien kontrolliert. Jede
einzelne Reise, jeder Bewertungsbogen
der Fahrgäste, jedes technische Gerät, alle
gesetzlichen Vorschriften der Personenbeförderung ist im Qualitätsmanagement-
Handbuch aufgenommen.
Stillstand ist Rückschritt, deshalb wird
alles ausgewertet damit so nicht nur der
geistige Leistungsstand erhalten, sondern
stetig verbessert wird.
Service ist Dienst am Kunden, denn nur
ein zufriedener Kunde wird zum Stammkunden. Damit der Reisegast zufrieden
ist, muss rundum alles passen. 
Der erste und letzte Schritt ist bei vielen
Busreisen das Taxi von und zum Bus. 
Taxiservice:
Der Urlaub beginnt an der Haustüre, und
hier greift die Zusammenarbeit zwischen
Busreisen Ettenhuber und der Taxi-
München eG: 
Seit mittlerweile neun Jahren führen
Münchner Taxis den Haus-zu-Haus-Service durch. Reisegäste von Ettenhuber-
Reisen werden komfortabel im Taxi von
der Haustüre zum Reisebus und auch
wieder nach Hause gebracht. 
Die Firma Ettenhuber mailt die Teil -
nehmerliste an die Taxi-München eG. 
Hier werden die Fahrten erfasst und
Sammeltouren für Hin- und Rückfahrt
koordiniert. 
Die Firma Ettenhuber erhält die Liste mit
den Abholzeiten und die Reisegäste
können die Abholzeiten telefonisch bei
der Firma Ettenhuber abrufen. 
Die Abholungen von zu Hause zum Bus
werden 48 Stunden vor Fahrtbeginn
bereits an unsere Taxifahrer vermittelt.
So können sich der Fahrer (in) mit evtl.
schwierigen Adressen frühzeitig vertraut
machen, um frühmorgens böse Überraschungen oder gar Reklamationen zu vermeiden. Pünktlichkeit und Freundlichkeit
stehen hierbei ganz im Sinne des Servicegedanken der Firma Ettenhuber an oberster Stelle. 
In den Reisebussen findet der Fahrgast
eine bequeme Bestuhlung mit Schlaf -
sesseln. Damit die Fahrt im Zubringertaxi
auch entsprechend komfortabel abläuft,
werden hier nur geräumige Taxibusse
und Combifahrzeuge eingesetzt. In der
Regel bleibt ein Sitzplatz frei, um Komfort zu gewährleisten. 
Fahrzeuge wie Opel-Zafira oder VW-
Touran erhalten nur Aufträge bis maximal vier Fahrgäste, ab 5 Personen kommen ausschließlich geräumige Busse mit
großem Gepäckraum zum Einsatz.
Sicherheit:
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die
Sicherheit: Der Bus ist das sicherste
Verkehrsmittel auf Deutschlands Straßen. 
Damit dies auch so bleibt, gibt es einige
Faktoren, die diese Sicherheit gewähr -
leisten:
Sicherheitsfaktor Nr. 1:
Erfahrung in der Bustouristik seit 1969
Unsere Erfahrung ist eine Garantie für
Sie, Ihr Vertrauen eine Verpflichtung 
für uns. Busreisen Ettenhuber kann auf
Erfahrung mit Omnibussen seit 1945
zurückgreifen. Seit 1969 sind wir Reiseveranstalter von nationalen und internationalen Busreisen.
Sicherheitsfaktor Nr. 2:
Die Reiseplanung
Busfahrer sind Menschen, wie Sie und wir
und darauf nehmen wir Rücksicht. Unsere
Busfahrer schlafen nicht in der Fahrer -
kabine des Busses, sondern im Hotel.
Sicherheitsfaktor Nr. 3:
Unsere Reisebusfahrer
Profis, die ihr Handwerk verstehen und
die ihren Bus kennen wie kein Anderer. 
Sicherheitsfaktor Nr. 4:
Unser KFZ-Meisterbetrieb
Wie auch Flug- und Schienenfahrzeuge
benötigen selbst neue Reisebusse ständige, erstklassige Pflege und Wartung. 
Sicherheitsfaktor Nr. 5:
Unsere modernen Reisebusse
Mit modernster Bustechnik wird das Reisen immer bequemer und sicherer. Das
beweist die hervorragende Sicherheits -
bilanz des Busses. 
Sicherheitsfaktor Nr. 6:
Qualitätskontrolle DIN EN ISO 9001:2000
Wir bieten unseren Gästen ein Höchstmaß an Sicherheit, Service und Qualität.
Alle Unternehmensabläufe unterliegen
einer unabhängigen Qualitätskontrolle,
der DEKRA nach DIN EN ISO 9001:2000.

Seite 17

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T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
✗Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
✗Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
Sicherheitsfaktor Nr. 7:
Unsere Mitarbeiter
Gemeinsam haben wir hart gearbeitet, 
um uns Ihr Vertrauen zu verdienen. 
Unsere Mitarbeiter sind qualifiziert, damit
Sie sicher nach Hause kommen. 
Die Entwicklung der Firma Ettenhuber: 
1969 gründete Josef Ettenhuber einen
Busbetrieb, die heutige Josef Ettenhuber Busbetrieb, Busreisen, Reisebüro GmbH. 
1979 Eintritt mit dem Geschäftsbereich
„öffentlicher Linienverkehr“ in den
Münchner Verkehrsverbund (MVV). 
1985 Übernahme von Busreisen Angerer. 
1989 Übernahme Autobus Ettenhuber
GmbH (gegründet 1945) 
1991 Übernahme von Busreisen Kormann.
1992 Übernahme der Weiß-Blau-Reisen
(gegründet 1939, als zweitältester
Busbetrieb Münchens). 
1995 Eröffnung des Reisebüros in 
München.
1999 Neubau eines modernen Omnibusbetriebes in Schlacht bei Glonn. 
2003 Als eines der ersten Busunternehmen in Bayern in allen Geschäftsbereichen nach ISO 9001:2000
zertifiziert. Was vorher selbstverständlich war, wurde dadurch
zeritifiziert.
2004 Zum dritten Generationswechsel
treten Josef, Wolfgang und Michael
Ettenhuber als weitere Gesellschafter in leitenden Positionen in die
Josef Ettenhuber GmbH ein. (TK)
Schulden der 
deutschen
Bundesländer
Angaben in Euro je Einwohner
Bremen 23.100
Berlin 16.300
Hamburg 12.300
Saarland 11.500
Sachsen-Anhalt 9.900
Rheinland-Pfalz 8.900
Schleswig-Holstein 8.800 
Nordrhein-Westfalen 8.500
Thüringen 7.900
Niedersachsen 7.700
Brandenburg 7.700
Mecklenburg-Vorpommern 7.000
Hessen 7.000
Baden-Württemberg 4.500
Sachsen 3.200
Bayern 2.900
Boxenstop

Seite 18

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Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, die
nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, aber den Taxler-Geschmack erfreuen
und es auch wert sind, dem ein oder anderen (netten) Fahrgast empfohlen zu werden.
HOFBRÄUHAUS
Platzl 9
Täglich 9.00 – 23.00 Uhr
Tel. (089) 29 01 36-0
Noch vor wenigen Jahren wäre der Tester
nicht freiwillig in’s Hofbräuhaus gegangen, weil er mit Preiß’n-Nepp und Volksverdummelei nix am Hut hat. Dann ergab
es sich anlässlich eines Klassentreffens
vor sieben Jahren eben doch einmal –
und noch einmal und noch einmal …
Na gut, dem Alois Hingerl mit seinem berühmten Sitzfleisch kann wohl niemand
Konkurrenz machen, aber dem Tester
wurde und wird es immer nachvollziehbarer, warum der zum himmlischen Boten
aufgestiegene und mit wichtiger Post auf
die Erde zurückgeschickte Dienstmann
lieber die bayerische Staatsregierung auf
die göttliche Erleuchtung warten lässt, als
seinen Platz am Platzl zu verlassen.
Aber jetzt mal der Reihe nach: das zweifellos berühmteste Wirtshaus der Welt
wurde hier am 22. September 1897
eröffnet, nachdem man ab 1882 mit dem
Umzug der Brauerei an das Isarufer
(zwischenzeitlich in Riem) begonnen hatte. Die Grundfläche beträgt etwa 11.000
Quadratmeter und ist damit ebenso groß
wie die des neuen Rathauses.
Ebenerdig betritt man die Schwemme mit
hohem Kreuzgewölbe, Steinboden und
rohen Tischen und Bänken, von denen
manche noch aus dem Eröffnungsjahre
1897 stammen. Hier spielt auch die Musik, bestehend aus vier Herren, natürlich
gut bestückt mit Lederhosen und Gamsbart, und ihnen gegenüber klatschen und
schunkeln selbst an einem Allerwelts-
Montag gegen Mittag einige Damen und
Herren, die ihre asiatische Herkunft auch
unter den aufgesetzten „bayerischen“
Filzhüten nicht wegtarnen können. Anhänger der „reinen Lehre“ (s.o.) sollten
jetzt stark sein und notfalls dreimal tief
durchatmen – weil es rentiert sich. Etwa
auf Höhe der Musi geht’s nach links in
den Wirtsgarten, der von den Wirtsleuten
(Fam. Sperger) übrigens als „Biergarten“
bezeichnet wird. Demnach dürfte man
dort also seine Brotzeit selber mitbringen.
Wir haben’s nicht ausprobiert. Ist auch
gar nicht notwendig. Aber dazu gleich
mehr. Der Garten bietet Platz für etwa
500 Leute, ist natürlich windgeschützt,
bietet Schatten durch einige Kastanien,
hat eine große Freitreppe zur Terrasse
und damit zum ersten Stock, mittendrin
einen schönen Brunnen mit einem Löwen
auf der Säule – ja, und liegt halt einfach
200 Meter Luftlinie vom Marienplatz! 
In die oberen Stockwerke gelangt man
aber auch dadurch, dass man sich gleich
am Haupteingang für die linke Türe entscheidet. Im ersten Stock ist es weniger
„krachert“, hier trifft man auch weniger
Touristen an, dafür aber z.B. einen Fiaker-Stammtisch u.a. mit den Kollegen
Lumper (langjähriger Ortskundekurs-
Leiter) oder Koch (Funksprecher in der
Utzschneiderstraße)oder auch eine Schafkopfrunde mit Schrotti und seinen Vereinsspezln. Im zweiten Stock schließlich
ist der große Saal mit den Ausmaßen eines halben Fußballfeldes zu finden. Das
überaus süffige Bier kostet 3,45 Euro die
Halbe (Weißbier 3,65) und ist damit nicht
gerade günstig; Limo und Wasser sind
z.T. deutlich billiger. Die Speisekarte ist
erfreulich übersichtlich – und die Essenspreise sind absolut zivil!! Das Bierkutschergulasch vom Schwein kostet z.B. nur
6,80 Euro und ist dabei keine Spar-Portion. Die meisten Preise liegen unter der
10-Euro-Schallmauer. Besonders zu beachten ist die Tageskarte, die stets ein unschlagbar günstiges Tagesmenü (Suppe
und Hauptgericht) für 5,90 Euro anbietet. 
Der Schweinsbraten (9,50 mit zweierlei
Knödeln und Speckkrautsalat) ist absolute
Spitzenklasse! Hier wird in der Küche
noch gewürzt und z.B. mit Kümmel und
ein bisserl Knoblauch die wahrscheinliche
beste Schweinebratensoße fabriziert, die
der Tester jemals gegessen hat. Das
Fleisch, ebenfalls mutig gewürzt und
trotz der Dicke der Scheibe absolut zart
und saftig, ist eine echte Freude. Besser
geht’s einfach nicht mehr! Der Tester hat
bei seinen Besuchen selbst oder im Umfeld noch nie einen kulinarischen Reinfall
erlebt, das Preis-Leistungsverhältnis ist
völlig in Ordnung und das Personal durch
die Bank freundlich und flott. Wer also
eventuelle Vorurteile auf den Prüfstand
stellen will, sollte es hier getrost einmal
probieren. Auch als Eingeborener kann
man sich im Hofbräuhaus richtig wohlfühlen! (MS)
GLASI´S TAXISHOP
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18 TAXIKURIER

Seite 19

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Kurze Frage – Klare Antwort
Arbeitsplatz Taxistand
Kollege B. S. aus München fragt: Immer wieder sind unsere
Standplätze zugeparkt. Auch Kollegen blockieren unsere
Arbeitsplätze (Rindermarkt, Deutsches Theater, Dallmayr
etc.). Was ist zu unternehmen?
Verparkte Standplätze sind ein Albtraum. Vom Gipfel der
Ignoranz zeugen am Standplatz parkende Taxis.
Was ist zu tun?
Soweit die Bereitstellung nicht behindert wird, sollte die
Frontscheibe der Parksünder mit einem Flyer der Taxi-
München eG verziert werden, der höflich auf die Ungezogenheit des Autofahrers aufmerksam macht. Verhindert
der Parkverstoß die Nutzung des Standplatzes, besteht die
Möglichkeit über die Zentrale das Freischleppen durch
die Polizei zu veranlassen. Voraussetzung ist in jedem
Fall die Anwesenheit des Betroffenen zum Nachweis der
Behinderung bis zum Eintreffen der Polizei. Eine derartige Aktion ist am Kunstpark unbedingt sinnvoll, ebenso
wie am Augustiner Keller, wo die Polizei schon öfters
ordnend tätig wurde. Taxis könnten auch abgeschleppt
werden. Genauso wirksam ist die Ahndung einer Ordnungswidrigkeit nach § 3 Abs. 3 der Taxiordnung der LH
München. Danach müssen die Fahrer der abgestellten
Taxis durch Anwesenheit stets fahrbereit sein. Diese Ordnungswidrigkeiten können mit Geldbußen bis zu 5.000
Euro belegt werden. In München kostet so eine Dummheit cirka 80 Euro, das ist etwas mehr als die STVO mit
25 Euro vorsieht. Ein Foto mit schriftlichem Bericht an
das KVR III/14 ist dafür erforderlich. Es gibt auch andere
probate Methoden, z. B. zum Autofahrer „ich würde mein
wunderschönes Auto hier nicht abstellen, hier stehen oft
böse Taxifahrer, die die Luft aus den Reifen lassen, ich
würde wegfahren“, oder so ähnlich. Profis wissen natürlich, dass es sich beim Entlüften der Reifen um Sachbeschädigung handelt und das tut keiner. (HM)
And the winner is…
„Bräustibl? Ich nicht wissen, aber gut Döner-Stand kenne!“
Mit dieser Zeile hat H. Deutzer aus München 
2 Tage in einem Opel GT von Wickenhäuser gewonnen. 
Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der August-Ausgabe

Seite 20

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Taxi-Check München
Fahrerausweise der Datenfunker! 
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner 
CAR 2000 in München testet seit Anfang
2005 Münchens Taxifahrerinnen und
Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen 
erfüllt werden. Unser Aktionspartner, 
CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger
mit einem Preis und lobt zudem einen
tollen Jahrespreis für den „Besten des
Jahres 2009“ aus.
Der Datenfunk wurde kürzlich erfolgreich
eingeführt und die Münchner Taxifahrer
profitieren von den vielen Vorteilen dieser neuen Technik. Die Datenfunk-Fahrer
haben sich vertraglich dazu verpflichtet,
ihre Identität per Fahrerausweis zu er -
kennen zu geben. Dieser soll für den
Fahrgast deutlich sichtbar im Fahrzeug -
innenraum platziert werden. Im hochsommerlichen München hat sich unser
Taxi-Scout einen genauen Überblick über
die Einhaltung dieses Vertragspunkts
verschafft. Das Ergebnis unseres Tests
zwingt den Vorstand, geeignete Maß -
nahmen zu ergreifen.
Taxi 1: –
(Nr. 2450, 23. Juli, 10.30 Uhr, Feilitzsch)
Knapp die Hälfte aller Taxis ist hier schon
auf Datenfunk eingestellt. Unauffällig
inspiziere ich die Konsolen der vielen
Limousinen und sehe nur schwarz. Ganz
hinten, beim letzten Taxi in der Warteschlange leuchtet ein silbernes Unter -
nehmer-Schildchen, aber der gelbe
Fahrerausweis liegt wohl versteckt im
Handschuhfach?
Taxi 2: –
(Nr. 3613, 23. Juli, 11:20 Uhr, Feilitzsch)
Rund 20 Fahrer warten in der schwülen
Hitze auf ihr Mittagsgeschäft. Schon wieder enttäuscht jedoch der differenzierte
Blick aufs Detail. Sauber poliert blinkt die
komplette Gerätschaft für den Datenfunk,
der Fahrerausweis glänzt dagegen durch
Abwesenheit.
Taxi 3: –
(Nr. 1608, 23. Juli, 11.50 Uhr, Reitschule)
Mit gesundem Optimismus warte ich hier
in aller Ruhe auf den richtigen Hinweis.
Dieser lässt aber auch in der Königinstraße auf sich warten. Außer einem gebastelten Papier-Aufkleber kann auch dieser
Aufgabenstellung auf Münchens Straßen
und Standplätzen unterwegs und berichtet
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
20 TAXIKURIER
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Fahrer keineswegs zur Identifikation als
Daten-Funker beitragen.
Taxi 4: –
(Nr. 2595, 23. Juli, 12.45 Uhr, Elisabethplatz)
Das Verharren in der Anonymität
herrscht auch an diesem Taxistand vor.
Nach gezieltem Forschen über den Verbleib des Fahrerausweises, werde ich sogar eines Besseren belehrt. „Man(n) hat
zwar einen Fahrerausweis, der muss aber
nicht sichtbar sein.“? Dieses Beispiel zeigt
mal wieder, wie wichtig es ist, Verträge
genau durch zu lesen, bevor man sie
unterschreibt.
Taxi 5: ✷
(Nr. 978, 26. Juli, 19.35 Uhr, Feilitzsch)
Auf der Suche nach dem ultimativen Prototyp streife ich noch über viele Standplätze in der Münchner Innenstadt. Eine
relativ opportune Fahrerin holt dann am
Ende noch den gelben Ausweis hinter
Ihrer Sonnenblende hervor, aber das
macht sie noch lange nicht zur strahlenden Gewinnerin. 
Das traurige Fazit zu diesem Taxi-Check: 
Komplette Fehlanzeige in Punkto
Fahrerausweis!
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Seite 21

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21TAXIKURIER
Ein Gespräch mit
bekannten Zeitgenossen über
ihre Erlebnisse im Taxi
Der populäre Schauspieler ist ein leidenschaftlicher 
Taxi-Fahrgast.
Er denkt zwar mit Wehmut an die Zeit zurück, als man
im Raucher-Taxi noch gemütlich eine Zigarette genießen
durfte. Gerade bei den vielen Flugreisen, die Thomas
Fritsch berufsbedingt unternimmt, war die letzte vorm
Flug sowie die erste Zigarette nach Ankunft ein Zeichen
von Liberalität und Wohlgefühl.
Thomas Fritsch hat an seinem Wohnort München-Bogenhausen nicht einmal ein Auto. Er lässt sich fahren. Um
vor negativen Überraschungen gefeit zu sein, hat er in
allen Städten, die seine Anwesenheit erfordern, einen
Stamm-Taxler. Er schätzt besonders den Service seiner
„guten Bekannten“, mit denen sich auch schon Freundschaften entwickelt haben!
Man duzt sich, nennt sich beim Vornamen.
So hat er natürlich in München seit ein paar Jahren seinen eigenen Chauffeur. Ob zum Viktualienmarkt oder
Flughafen, es genügt ein Anruf und der Taxler erscheint
pünktlich.
Der Münchner Taxler kommt natürlich auch in’s Theater,
wenn Thomas Fritsch auftritt. 
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich in der Komödie
im Bayerischen Hof, wo er in der Komödie „Sextett“ vom
02. September bis 31. Oktober 2009 die Hauptrolle bekleidet.
Nach seinen Auftritten sitzt Thomas Fritsch gerne noch
mit Kollegen in entspannter Runde. Und wenn man dann
etwas trinkt, ist das Taxi ja auch das idealste Verkehrsmittel. Wenn er dann unterwegs noch eine rauchen will,
gibt’s eine Zigarette mit Wartetarif. Denn „seine“ Taxler
stoppen dann gerne unterwegs auf eine Zigarettenlänge.
(PR)
Promitalk
Thomas Fritsch
Neue Variante der 
Taxi-Außenwerbung
Motiv des Monats
Foto: Taxi 794 nach „Auswärts-Stich“

Seite 22

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Die Hofpfisterei gehört zu den Münchner
Institutionen schlechthin, und ihre Produkte genießen einen hervorragenden Ruf
weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus. Aber die geschichtlichen Wurzeln
und die heutigen Betriebsabläufe dieser
traditionsreichen Firma gehören nicht
zum Wissen einer breiten Öffentlichkeit. 
Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde die heutige Hofpfisterei im Jahr 1331
als „Toratsmühle“ . Sie lag außerhalb der
ersten Stadtbefestigung aus dem späten
12. Jahrhundert direkt an der Residenz
des Kaisers Ludwig des Bayern (1282-
1347), dem heutigen Alten Hof. Dem Kaiser gehörte die Mühle, woher ihr jetziger
Name stammt: Hof-Pfisterei, wobei
„pistor“ im damals noch gebräuchlichen
Latein „Bäcker“ heißt. Der Hof-Pfister
hatte nämlich neben der Mühle auch das
Recht gepachtet, als Bäcker sein eigenes
Mehl zu verarbeiten und an den Hof zu
verkaufen. Die alte Pfistermühle bezog
ihre Antriebsenergie aus dem Pfisterbach,
der im Jahr 1907 überwölbt und mit der
Sparkassenstraße überbaut wurde. Erst
1968 wurde der Bach im Rahmen des S-
Bahn-Baus aufgelassen, sein Bett aufgefüllt und die Straße neu angelegt. Das gotische Mühlengebäude selbst steht unter
Denkmalschutz und trägt die Adresse Pfisterstraße 4, an der Ecke zur Sparkassenstraße. Ludwig Stocker kaufte die Mühle
1917 der Königlichen Krongutsverwaltung ab, und seitdem befindet sich der
Betrieb im Familienbesitz. Aus jener Zeit
stammt auch die exklusive Auszeichnung
„Königlich Bayerischer Hoflieferant“, die
bis heute nur von wenigen Firmen getragen werden darf.
Die fast 700jährige, durchgehende Müller- und Bäckertradition ist für sich allein
genommen schon erstaunlich genug. Genauso bemerkenswert ist aber auch die
heutige Hofpfisterei mit ihren rund 850
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit
100 Filialen in München und 58 im süddeutschen Raum gehört sie zu den allgemein bekannten Firmen. Weniger bekannt dürfte allerdings sein, dass es auch
in Berlin vier Filialen gibt, damit die dort
lebenden, zahlreichen Exil-Münchner ein
bisschen Heimatgefühl tanken können.
Inzwischen hat sich aber auch bei vielen
der restlichen Bewohner der Hauptstadt
herumgesprochen, dass die Pfisterbrote
aus München etwas ganz Besonderes
sind. Da wollte das Luxuskaufhaus Kadewe nicht hintan stehen und nahm Pfisterbrote in sein Sortiment auf. Außerdem
beziehen noch fast 1.000 Kunden in ganz
Deutschland Pfisterbrote per Post. 
Seit 1964 befindet sich die Bäckerei der
Hofpfisterei an der Kreittmayrstraße 5.
Versteckt im hinteren Teil des Grund -
stückes werden dort täglich rund 20.000
Laibe à 2 Kilogramm gebacken. Gebacken,
nicht produziert – auf diesen Unterschied
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit
Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
legt der Marketingleiter Friedbert Förster
großen Wert. Das Logistikzentrum, von
dem die Auslieferungstouren zu den eigenen Filialen, aber auch zu den 400 Verkaufsstellen in Lebensmittelgeschäften
ausgehen, liegt in der Hansastraße 17. 
Das Getreide für die Brote – 70 Prozent
Roggen und 30 Prozent Weizen – stammt
zum größten Teil aus Bayern, aber auch
aus anderen Bundesländern. Der Grund
dafür liegt in der Abhängigkeit der Ernten vom Wetter, so dass man sich nicht
vollständig von einer einzigen Region
abhängig machen kann. Aus Gründen des
Umweltschutzes achtet man aber auf
möglichst kurze Transportwege. Die Hofpfisterei besitzt seit 1988 mit der Meyermühle in Landshut wieder eine eigene
Mühle, die die bedeutendste ökologische
Mühle in Deutschland ist, denn alle 30
verschiedenen Brotsorten der Hofpfisterei
werden aus ökologisch angebautem Getreide hergestellt. Auch hier steht der
Gedanke des Umweltschutzes im Vordergrund, aber auch das Streben nach außergewöhnlicher Qualität und Schmackigkeit
der Brote.
Die Herstellung der Laibe geschieht mit
so wenigen Maschinen als möglich. Verschiedene Ernten ergeben verschiedenes
Getreide, auf das sich Maschinen nicht
einstellen können. Man müsste also
mittels Chemikalien das verschieden ausgefallene Getreide auf eine immer gleiche
Durchschnittskonsistenz bringen, was
sich natürlich auf die Qualität negativ
auswirken würde. Außerdem ist der Natursauerteig, der eine wichtige Voraussetzung für die Backqualität darstellt, wie
ein lebender Organismus, der auf klimatische Bedingungen reagiert. Beispielsweise
wirkt sich Föhn ebenso beeinflussend auf
Marketingleiter Friedbert Förster in der Filiale Kreittmayrstraße 5
22 TAXIKURIER
Ludwig Stocker Hofpfisterei,
Kreittmayrstraße 5
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Reklamationen zu befürchten.

Seite 23

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ihn aus wie auf viele von uns. Dies alles
macht es notwendig, dass die Herstellung
der Pfisterbrote hauptsächlich in qualifizierter Handarbeit geschieht.
Der reine Natursauerteig reift in 24 bis 36
Stunden, bevor er gebacken werden kann.
Selbstverständlich könnte man das auch
mit chemischer Hilfe schneller machen,
aber dann würde das Produkt auch dementsprechend schmecken. In der Hofpfisterei sieht man die Zeit als Basis für Geschmack und Haltbarkeit; genügend Zeit
gilt als der wichtigste Rohstoff. Dies gilt
auch für das Backverfahren in Steinöfen,
wo bei geringer Hitze, dafür aber doppelt
so lange gebacken wird. Diese hohen
Ansprüche an sich selbst machen es verständlich, dass die Pfisterbrote etwas
mehr kosten als die als „Brot“ firmierenden Pappendeckel und Schwämme etwa
im Großmarkt. Die kleinen Backwaren
wie Semmeln, Brez’n und süße Stücke bezieht die Hofpfisterei von ausgewählten
Bäckereien außerhalb der Firma. 
Die Nichtverwendung von Chemikalien
erklärt auch das eingeschränkte Liefergebiet der Hofpfisterei. Weiter als 300 Kilometer kann das Brot nicht transportiert
werden, ohne dass die Qualität leidet.
Deshalb beschränken sich die 158 Filialen
auf den süddeutschen Raum. Das Brot für
Berlin allerdings wird in München vorgebacken und in Berlin täglich noch einmal
nachgebacken. 
Wer es nicht weiß, wird nie vermuten,
dass sich hinter dem Gebäude Kreittmayrstraße 5 eine große Bäckerei befindet. Man kann es allerdings an der Verkehrsführung erkennen: 
Die Kreittmayrstraße ist eine Einbahnstraße in Richtung Westen. Lediglich zwischen der Sandstraße und der Hausnummer 5 kann sie in beiden Richtungen
befahren werden, damit die Lastwagen
zur und von der Hofpfisterei nicht durch
das ganze Viertel mit seinem Einbahnstraßensystem kurven müssen. 
Marketingleiter Friedbert Försters Erfahrungen mit dem Taxigewerbe liegen im
positiven Bereich. Er hat die Münchner
Kollegen und Kolleginnen als freundlich
und charmant erlebt, angenehmer als in
anderen Großstädten wie etwa Berlin.
Außerdem erstaunt es ihn immer wieder,
wie kompetent viele Kollegen ihre Fahrgäste mit Ziel Hofpfisterei über diese
Firma informieren können. (BW)
Kontakt: 
Ludwig Stocker Hofpfisterei GmbH
Herr Friedbert Förster
Kreittmayrstraße 5
80335 München
Tel.: (0 89) 5 20 20
Fax: (0 89) 5 20 22 07
Email: info@hofpfisterei.de
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Seite 24

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24 TAXIKURIER
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Der Blick zurück
… vor 100 Jahren (1909)
1. September: Friedrich A. Cook, Arzt aus New York,
behauptet, Entdecker des Nordpols zu sein.
… vor 75 Jahren (1934)
26. September: Stapellauf und Taufe des Riesen -
dampfers „Queen Mary“ durch die britische Königin.
28. September: Geburt Brigitte Bardot.
… vor 50 Jahren (1959)
4. September: Nur noch 196.000 Arbeitslose in der
Bundesrepublik; 350.000 offene Stellen.
13. September: Eine sowjetische Rakete erreicht als
erster Flugkörper den Mond.
21. September: Der Bund und die Länder einigen sich,
für Mopeds einen speziellen Führerschein (Klasse V)
einzuführen.
… vor 25 Jahren (1984)
6. September: Das Arbeitsgericht Hamm erkennt zwei
Frauen einen Schadenersatz zu, deren Bewerbungen
um einen Arbeitsplatz allein wegen ihrer Geschlechtszugehörigkeit abgelehnt wurde.
12. September: Die erstmals von Franz Beckenbauer
betreute deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert
in Düsseldorf gegen Argentinien mit 1:3.
… vor 1 Jahr (2008)
7. September: SPD-Chef Kurt Beck erklärt überraschend
seinen Rücktritt. 
15. September: Die US-Investmentbank „Lehman
Brothers“ meldet Konkurs an.
15. September: Bei der Landtagswahl in Bayern verliert
die CSU zum erstenmal seit 1966 die absolute Mehrheit. Sie stürzt von 60,7% auf 43,4% der Stimmen ab.
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TRADITION
TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Unsere Geschichte beginnt 1734 
§ Betrunkene
Der richtige Umgang mit diesen Fahrgästen
§ Verlängerung P-Schein
Checkliste
§ Dauerproblem Olympiapark
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vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den
Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. 
Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre
Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatsende bei
der Taxi-München eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür
erhältlich bei Frau Meier im 1. Stock (Verwaltung). 
Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei
der Taxi-München eG mitbringen. 
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteil nehmer
bereits beim ange schlossenenen Mitgliedsunternehmen
bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
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Seite 25

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Titelthema
Der richtige Umgang mit
Betrunkenen
Im vergangen Jahr ging ein Thema wochenlang durch die Presse im oberbayerischen Raum: Der Tod eines 16-jährigen
Burschen aus Lenggries, der in volltrunkenem Zustand aus dem Taxi ausstieg
und dabei von einem anderen Auto überfahren wurde.
Nicht nur dieser traurige Vorfall waren
der Anlass, das Thema „Der richtige
Umgang mit betrunkenen Fahrgästen“
einmal von verschiedenen Seiten zu beleuchten, insbesondere die Verquickung
der Aspekte Beförderungspflicht, Fürsorgepflicht, Fahrtablehnung und Umgang
und Handling mit Betrunkenen im Taxi
sind wichtige Punkte unseres Geschäfts. 
Jeder Taxifahrer hat zu dieser Thematik
im Laufe der Jahre seine eigenen Erfahrungen gesammelt, und jeder reagiert anders, wenn von der leicht angeheiterten
Dame nach dem Sektempfang bis hin
zum volltrunkenen Kampftrinker aus dem
Bierzelt eine derartige Gestalt das Taxi
anvisiert und den Versuch unternimmt,
entgegen dem Willen des eigenen Körpers
das Taxi zu betreten.
Jeder Mensch reagiert anders auf den
Genuss von Alkohol. Während der eine
müde wird und relativ schnell einschläft,
werden andere aggressiv und stellen ihre
Kräfte zur Schau, wohingegen eine ganz
andere Spezies schlagartige Schwierigkeiten mit innerkörperlichen Verarbeitungen
der Flüssigkeiten erfährt und sich dieser
Säfte (oder auch Breie) durch alle denkbaren Körperöffnungen wieder entledigt.
Es gehört zugegebenermaßen schon eine
gehörige Portion Augenmaß und Erfahrung dazu, um allein beim Anblick eines
sich nähernden Fahrgastes die Taste der
Zentralverriegelung zu drücken und den
Kandidaten erstmal außerhalb des Taxis
zu prüfen, vor allem, ob hinten und vorne im Hüftbereich noch alles trocken ist.
Bei der guten alten Jeans erkennt man
diese Verfehlung meist an der Verfärbung, bei schwarzen Beinkleidern ist dies
nicht immer sofort erkennbar. Fakt ist: Ist
beim Beförderungswilligen bereits eine
offensichtliche Einnässung feststellbar, ist
dies – auch rechtlich – ausreichend, um
die Beförderung zu verweigern, weil dadurch eine Verschmutzung und Beschädigung des Taxis zu erwarten ist. 
Ist der Fahrgast jedoch noch transportfähig, stellt sich die Frage der Kommunikationsfähigkeit. Ergibt sich keine Möglichkeit, das Fahrziel zu erfahren, sei es, der
Gast weiß es aufgrund des Rausches nicht
mehr, oder aber er weiß sein Ziel, und
kann es aber nicht mehr zum Ausdruck
bringen, dann ist an dieser Stelle das
Ende der Teerdecke.
Kommt die Fahrt zustande, oder mit anderen Worten, der Kunde ist transportfähig, er kann sich artikulieren, wohin er
will und kann die Fahrt dann auch noch
bezahlen, trifft ab diesem Zeitpunkt den
Taxifahrer eine Fürsorgepflicht.
Fürsorgepflicht bedeutet mit anderen
Worten, dass der Taxifahrer vor, während
und nach der Beförderung den Fahrgast
von Gefahren schützen muss, die dieser
selbst aufgrund seines nicht mehr voll
vorhandenen Wahrnehmungsbewusstseins als solche erkennen kann. Um auf
die einleitenden Worte Bezug zu nehmen:
Ist der Fahrgast derart betrunken, dass er
nicht mehr weiß, wo er sich befindet und
welche Gefahren in der Umgebung lauern, muss der Taxifahrer dafür Sorge
tragen, dass der Kunde sicher das Taxi
verlässt und auch ebenso sicher sein Haus
oder zumindest das Gartentürchen erreicht, sodass nicht davon ausgegangen
werden kann, dass der Fahrgast sich im
Rausch zurückbewegt und auf die Straße
läuft oder evtl. in eine Baugrube fällt.
Es gibt aber auch noch andere Situationen zu bewältigen, die sich bei der Beförderung mit Betrunkenen ergeben. Ein
häufig auftretenden Grund für Hilferufe
in der Taxizentrale sind Betrunkene, die
eingeschlafen und mit keinem Mittel
mehr wach zu bekommen sind. Hier hilft
in den meisten nur die Polizei, denn wer
selbst Hand anlegt und versucht, mittels
roher Gewalt das Bewusstsein wiederherzustellen, begeht eine Gratwanderung
zwischen Misshandlung und Körperverletzung. Desweiteren kennt man Fälle, bei
denen der Rausch im Verlauf der Taxifahrt etwas nachlässt und aufgrund eines
Filmrisses am Fahrziel der Fahrgast nicht
mehr weiß, wo er war, deshalb auch den
Fahrpreis nicht bezahlen will und den
Vorwurf in den Raum stellt, der Taxifahrer habe ihn beschissen. Auch hier hilft in
den meisten Fällen nur das Hinzuziehen
der Polizei.
Ebenfalls die Ordnungshüter braucht man
zur Feststellung der Personalien, wenn es
sich um die Regulierung einer Sachbeschädigung in Folge unkontrollierter
Aspiration dreht, mit anderen Worten, der
Fahrgast hat soeben das teuer bezahlte
Ethanolgemisch ins Taxi gekotzt.
Eine detaillierte Einzelfallregelung kann
man hier nicht festschreiben, denn gerade
bei Verschmutzung durch Übergeben
kommt es drauf an, was genau be- oder
getroffen ist. So ist die Reinigung einer
Fußmatte oder des Einstiegs wesentlich
kostengünstiger als ein Volltreffer ins
Lüftungsgitter. Hier sollte nicht voreilig
eine Lösung gefunden werden, die im
Nachhinein dann den wirklichen Schaden
nicht abdeckt. Drum immer die Personalien des Schädigers feststellen, auch wenn
der Schaden – vermeintlich – an Ort und
Stelle beglichen wurde. (TK)
25TAXIKURIER

Seite 26

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26 TAXIKURIER
München und seine Stadtbezirke
Foto: www.atelier-tacke.de
Trudering – Riem
umbenannt wurde, um Verwechslungen
mit der Perlacher Straße in Obergiesing
zu vermeiden.
Auch Riem ist älter als München; es
erscheint erstmals um 960 in den Urkunden. Sein Name bedeutet im Mittelhochdeutschen „Rieme = schmaler Ackerstreifen“ . Der Ortskern lag um die Kirche
Sankt Martin am Martin-Empl-Ring 9
gleich beim Landhotel. Bis zu seiner Eingemeindung am 1. Januar 1937 gehörte
Riem zu Dornach, wurde dann aber aus
der Gemeinde Dornach herausgetrennt.
Der Grund dafür war der Bau des Flughafens Riem, der dadurch in das Münchner
Stadtgebiet kam und am 1. September
1939 eröffnet wurde – exakt am ersten
Tag des Zweiten Weltkrieges. Im Jahr
1992 zog der Flugverkehr ins Erdinger
Moos um, und bis 1996 fanden in den
leer stehenden Flughafengebäuden Konzerte und Flohmärkte statt; dann wurden
sie abgerissen. Zurückgeblieben sind der
denkmalgeschützte Kontrollturm und die
Wappenhalle, die Empfangshalle, auf der
immer noch der Schriftzug „FLUGHAFEN
MÜNCHEN“ darauf hinweist, wo man gerade gelandet war. Der Name „Wappenhalle“ bezieht sich auf die Wappen zahlreicher deutscher Städte, die im Inneren
angebracht sind.
Grenzen
Anfangend im Nordosten verläuft die
Grenze des 15. Stadtbezirkes bei den
Pferderennbahnen beginnend in unstetem
Lauf und identisch mit der Stadtgrenze
nach Süden bis zur Gerstäckerstraße, diese entlang nach Westen bis zur Friedrich-
Creuzer-Straße, sodann südlich parallel
zur Zehntfeldstraße. Von dort geht es
entlang der Rofanstraße nordöstlich zum
Schatzbogen. Die Bahnanlagen, die das
Gewerbegebiet Am Moosfeld im Westen
begrenzen, sind auch die Grenzen des
Stadtbezirkes. Nördlich der Riemer Straße
bildet dann das Wasser des Hüllgrabens
die Grenze bis zurück zum Pferdesport.
Innerhalb dieser Grenzen finden sich
folgende Gegenden: die Gartenstadt Trudering, die seit 1917 entstand, und die
Kolonie Waldfrieden, die sich seit 1909
entwickelte und deren Name auch heute
noch – zumindest seit der Flughafen
Riem im Jahr 1992 geschlossen wurde –
diese Bezeichnung verdient. Manchen ist
es aber dort ein bisschen zu ruhig, und
sie assoziieren die Gegend zynisch mit
dem Waldfriedhof. Dann gibt es noch Michaeliburg: Abgeleitet um 1900 vom Namen des ersten Siedlers, des Gastronomen
Michael Obermeyer, dessen Wirtshaus mit
Turm einen burgähnlichen Charakter aufwies und an der Michaeliburgstraße lag.
Diese von den Bewohnern eigenmächtig
eingeführte Bezeichnung rief die Behör-
Der Name des 15. Stadtbezirkes – Trudering-Riem – setzt sich aus zwei Teilen
zusammen. Der Name „Trudering“ taucht
zum ersten Mal urkundlich im Jahr 772
auf, also 386 Jahre vor der Gründung
Münchens, und bedeutet „Sippe des
Truchthari“ . Der Truchthari-Anger erinnert an diesen bajuwarischen Familienchef ebenso wie indirekt die Bajuwarenstraße. Dieser Volksstamm wanderte im
5. und 6. Jahrhundert von Böhmen kommend hierher und vermischte sich alsbald
mit der einheimischen römisch-keltischen
Bevölkerung. Die Herkunft der Bayern
aus Böhmen zeigt sich nicht nur in den
beiden verwandten Landschaftsnamen,
sondern auch heute immer noch in den
Ess-, Trink- sowie manchen anderen
Gewohnheiten der beiden benachbarten
Völker: Knödel, Kraut, Bier und Blasmusik gehören hüben wie drüben zu den unverzichtbaren Bestandteilen des Wohlgefühls einer breiten Bevölkerungsmehrheit.
Trudering wurde am 1. April 1932 nach
München eingemeindet. Das Dorf setzte
sich aus zwei Ansiedlungen zusammen:
Kirchtrudering (wie der Name schon sagt)
um die Kirche Sankt Peter und Paul an
der Kirchtruderinger Straße 2 und Straßtrudering ohne eigene Kirche (und ebenfalls wie der Name aussagt) an der Kreuzung der Landstraße nach Wasserburg
und der Perlacher Straße, die nach der
Eingemeindung in „Bajuwarenstraße“
München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt.
Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer
stellt im TAXIKURIER diese Stadtviertel in
alphabetischer Reihenfolge vor: Wann
wurden sie nach München eingemeindet?
Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre
Grenzen? Oft kann man die Grenzen und
den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden
heute noch gut erkennen und mit diesem
Wissen ein interessantes Gespräch mit den
Fahrgästen führen. Welche Stand plätze
gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel
aus? Was ist dort taxi-relevant? 
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Seite 27

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27TAXIKURIER
biete ausdehnen. Umgekehrt verfügen die
Bewohner und Bewohnerinnen über ein
weit höheres Durchschnittseinkommen
als die anderer Gegenden, und das ist ja
gerade für uns von Relevanz. Dazu
kommt noch die enorme Bauentwicklung
im Stadtbezirk, die die Einwohnerzahl
kontinuierlich steigen lässt. Die Zeiten,
dass der 15. Stadtbezirk wegen seiner
abgelegenen Lage, die sich in der Länge
der Wasserburger Landstraße symbolisch
zeigt, irgendwie nicht so richtig zu
München zu gehören schien, sind lange
vorbei.
Die geringe Bevölkerungsdichte ergibt
sich auch aus den Gewerbegebieten und
insbesondere der Neuen Messe, wo bekanntlich kaum jemand privat wohnt. Die
Messe wurde am 12. Februar 1998 von
Bundespräsident Roman Herzog eröffnet,
und der Andrang der Ehrengäste führte
an jenem Tag zu einem kilometerlangen
Rückstau in die Autobahn hinein und zu
einer dementsprechenden Nervosität der
Fahrgäste, sie könnten nicht rechtzeitig
ankommen. Die Neue Messe ist ein Wirtschaftsfaktor erster Güte für die ganze
Region, der auch in unserer Kalkulation
keine geringe Rolle spielt. Dazu kommen
die zahlreichen Hotels in der Umgebung,
die sich mehrheitlich über die Messe
definieren und hauptsächlich für deren
Besucher erbaut wurden. Außerhalb der
Messezeiten sorgen ihre Gäste für Umsätze auch zu anderen Zielen in der Stadt.
Ebenfalls umsatzrelevant ist das Gewerbegebiet Am Moosfeld, in dem sich neben
anderen auch das älteste Gewerbe massiert hat.
Stände und Verkehrssituation
Folgende Stände liegen im 15. Stadt -
bezirk: Bahnhof Trudering, Messe-ICM,
Messe-Nord, Messe-Ost, Messe-West,
Schatzbogen, Trudering und Wasser -
burger Land („Wabula“). 
Von den rund 7.000 Straßen in München
finden circa 4.000 Eingang in das geübte
und erfahrene Taxlergehirn, dessen
Orientierungsteil wissenschaftlich erwiesen erheblich größer und besser organisiert ist als die vergleichbaren Hirnregionen der Restbevölkerung. Die übrigen
3.000 Verkehrswege müssen auf dem
Stadtplan gesucht oder von den Fahrgästen
erfragt werden; seit dem 1. Juli 2009
kann man auch das Navi zu Hilfe nehmen. Viele dieser kleinen und wenig angefahrenen Straßen und Sträßchen liegen
im 15. Stadtbezirk, beispielsweise die
Afrastraße, die Monikastraße, die Schusterbauerstraße oder gar das bayerische
Am Lüßl. Bemerkenswert auch die Tangastraße, die sich nicht auf modische Spar-
Tendenzen, sondern auf einen Hafen in
der bis 1918 deutschen Kolonie Ostafrika,
heute Tansania, bezieht.
Fazit
Der 15. Stadtbezirk – Trudering-Riem –
gehört zu den umsatzmäßig zuverlässigen
Gegenden Münchens mit breiter Fahrgastmischung, von Hotelgästen über
Messebesucher und sonstige Geschäftsleute bis hin zu Privatkunden. Abgesehen
vom Schmuckerweg und Am Mitterfeld
sind die Straßen meist problemlos zu befahren. Tagsüber bieten sich – je nach
Messegeschehen – alle Standplätze zum
Anfahren an, während es nachts hier
etwas ruhiger zugeht. (BW)
Als letztes Viertel stellt der TAXIKURIER
den 18. Stadtbezirk, Untergiesing-Harlaching, vor. Damit werden dann alle 25
Münchner Stadtbezirke in alphabetischer
Reihenfolge besprochen worden sein.
den auf den Plan. Am 22. Mai 1906
mussten sich die Anwohner schriftlich
verpflichten, dass sie die Bezeichnung
nicht mehr verwendeten, weil Ortsnamen
der königlichen Genehmigung bedurften.
Das Königreich verschwand jedoch im
November 1918, der verbotene Name aber
blieb bestehen – ähnlich dem Karlsplatz,
der besser als Stachus bekannt ist. Der
1919 entstandene Name „Neutrudering“
erklärt sich von selbst ebenso wie Waldtrudring, das seit 1911 anfangs als Kolonie von Wochenendhäuschen entstand.
Die Bezeichnung „Am Moosfeld“ ist eine
alte Flurbezeichnung, und Neuriem mit
dem Messegelände entstand seit Schließung des Flughafens auf dessen Gelände.
Zum 15. Stadtbezirk gehört auch die Sudstätte des Hofbräus an der Hofbräuallee,
die im Jahr 1988 vom Wiener Platz hierher in den äußersten Osten der Stadt
verlegt wurde. Hier gab es noch Platz für
moderne Anlagen, die Verkehrslage war
günstig und – ganz wichtig – das HB-
Bier blieb weiterhin Bier aus München
und darf deshalb auf dem Oktoberfest
ausgeschenkt werden. Nebenan befindet
sich der Containerumschlagplatz der
Deutschen Bahn. Beide Adressen sind für
uns allerdings umsatzmäßig von keiner
Bedeutung. Nebenbei bemerkt macht es
Spaten-Löwenbräu auf der anderen Seite
der Stadt bald ebenso wie der Hofbräu:
Am Autobahnkreuz München-West ist
auf Langwieder Flur der Bau der neuen
Brauerei geplant.
Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter
Im 15. Stadtbezirk leben rund 51.000
Menschen auf 2.245 Hektar Fläche, das
sind 23 pro Hektar (Münchner Durchschnitt 42). Diese geringe Besiedelungsdicht erklärt sich, weil der größere Teil
des Bezirkes von kleinen Gebäuden mit
wenigen Wohneinheiten geprägt ist, und
sich gerade im Südosten große Waldge-

Seite 28

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28 TAXIKURIER
Pinnwand
Schwarzes Brett der Branche
Atlantic Foliencenter 3 Jahre in München
Nachdem Herr Serdar Polat zwei Jahre als Taxiunternehmer in München tätig war, die „Taxiluft“ also genossen
und kennen gelernt hatte, entschloss er sich im Dunstkreis der Branche ein neues Bein zu schaffen. Nunmehr
besteht das Atlantic Foliencenter seit 3 Jahren.
Anfangs war man am Frankfurter Ring (neben ER-Tax)
zu Hause, vor ein paar Monaten wurde eine Halle nähe
Nordbad angemietet. Der 32 jährige Serdar Polat und
der Inhaber Halimi Emer (25) sind mit der Geschäfts -
entwicklung, gerade mit Taxlern, sehr zufrieden.
Täglich von 8.00–17.00 Uhr, wenn Not am Mann ist,
selbstverständlich am Abend, den Wochenenden und
Feiertagen, ist man für die Taxiunternehmer da. Die
Folierung eines Taxis benötigt ca. 1 Tag. 
Besonders stolz ist man auf die Folienqualität. Mit
110 µm Stärke sind diese Folien das Beste, was am
Markt zu erhalten ist. Das Material ist besonders dick
und reißfest. Auf die Folierung wird eine Garantie von
3 Jahren gewährt. 5–7 Jahre bei richtiger Behandlung
hält eine Taxifolierung. In den Kosten von z.B. 700 Euro
(netto) für eine E-Klasse ist ein umfangreiches Pflegeset
enthalten. Herr Serdar Polat empfiehlt, in der Waschanlage stets die einfache Wäsche ohne Dampf und Heißwachs zu wählen. Dellen und Beulen, die im Leben eines
Taxis immer wieder passieren, sind für Folien-Autos
ebenfalls kein Problem. Beim Neukauf eines Taxis, so
empfiehlt Serdar Polat, sollten die Taxiunternehmer die
Lackfarbe weiß, silber oder schwarz wählen. Bei diesen
Farben werden mit der Folie die besten Ergebnisse erzielt. Gute Arbeit erkennt man an den gewissen Stellen,
wo Überlappungen sichtbar sind und an der nicht vorhandenen Blasenbildung.Voraussetzung für diesen Beruf
ist eine gute Ausbildung, viel Geduld, Geschick und eine
ständige Weiterentwicklung. Zum gesamten Folien-
Geschäft bietet Atlantic–Folien auch noch Scheibenverdunkelungen an, die einerseits hitzeabweisend sind und
andererseits den maximalen Wärmeschutz bieten. (PR)
2x2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen
Die ersten beiden Anrufer, die uns unter der Telefon-
Nummer (089) 46 50 21 sagen, ob Thomas Fritsch Raucher oder Nichtraucher ist, erhalten je 2 Karten für die
Komödie „Sextett“ am 10.09.2009, 20 Uhr. „Sextett“ 
läuft vom 2. September bis 31. Oktober in der Komödie im
Bayerischen Hof.
„Sextett“ ist ein vergnüglicher, temporeicher Spaß, dessen
strahlende Sommerlaune den grauen Herbst vergessen
lässt:
Wie jeden Sommer möchte Roger mit Freunden auf seiner
Yacht vor der französischen Mittelmeerküste einen entspannten Urlaub verbringen. Mit von der Partie wird der
erfolgreiche Schriftsteller Philipp Dawson sein und Anna,
dessen Frau, die wie immer für die kulinarischen Höhepunkte in der Kombüse sorgen soll, außerdem das Ehepaar
Valerie und Denys Lang. Denys ist ein Mitarbeiter aus
Rogers Firma, der in diesem Urlaub seine Tauglichkeit für
einen Job in Südafrika unter Beweis stellen soll.
Völlig überraschend erscheint List, Rogers Noch-Ehefrau,
die ihrem verdutzten Gatten mitteilt, dass sie in der gemeinsamen Kreuzfahrt die letzte Chance sieht, ihre zer -
rüttete Ehe zu retten. Als nun Philipp statt mit Anna mit
der blutjungen Mercy an Bord erscheint, ist für Roger das
Chaos perfekt! – Seine Pläne für diese Kreuzfahrt geraten
völlig durcheinander. So bunt gemischt beginnt das Sextett eine Seereise, nicht ahnend, auf welche Katastrophen
es zusteuert.
Hier prickelt es vor Erotik und Eifersucht, Liebe und List,
Lug und Trug. Sechs Menschen, drei Pärchen, ein Reigen
zwischen Oberdeck, Kombüse und Kabine. Einsteigen,
ablegen, mitlachen … (PR)
Wiesn-Outfit für Taxler
Die Kolleginnen und Kollegen, die zur Wiesn die richtige
Tracht suchen, sollten den Garagen-Verkauf von Loden-
Frey in der Triebstraße nutzen!

Seite 29

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29TAXIKURIER
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aus dem Jahre 1734. Die Geschichte unserer Branche ist
also 275 Jahre alt. Dieses historische Meisterwerk von
Hans Meißner – selbst nur für ein Foto – war schwer abzuluchsen. In diesem und in den beiden nächsten Heften
drucken wir die interessantesten Passagen. (PR)
Zum Titelbild
➜ Knapp zwei Monate nach der Schließung in der 
Maximilianstraße hat das „8seasons“ ein neues Zuhause gefunden: in den imposanten Räumlichkeiten
der Isarpost bezieht der Club nun Quartier in der
Sonnenstraße 26. Direkt davor der Taxistand „Isarklinik“ . Die Afterwork-Party, jeweils Dienstag, findet
wie gewohnt statt.
➜ Der Flughafen München musste für das erste Halbjahr 9% weniger Fluggäste und ein Minus von 18%
bei dem Frachtgeschäft melden.
➜ Bald blitzt’s wieder im Mc Graw-Graben. Ab Ende
August müssen sich die Autofahrer auf „Staren -
kästen“ einstellen.
➜ Bei einem neuen Stadt-Ranking, das im Auftrag der
Zeitschrift „Capital“ erhoben wurde, verdrängte
Hamburg München vom Spitzenplatz. (PR)
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Tipps für einen sicheren Arbeitsplatz
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Aussichten des BZP-Präsidenten
September 2009
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Seite 30

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30 TAXIKURIER
Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
N
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „N“ .
Navigationsgerät (kurz „Navi“) – Kürzlich
hatte Schrotti, der alte Klugscheißer, eine
Besetztfahrt zum „Telekom-Hotel“ in
Ismaning, Seidl-Kreuz-Weg, wobei die
Kundschaft anfangs sicher war, die Anfahrt zu kennen. Etwa in der Ortsmitte
gingen die Meinungen der sechs Fahrgäste jedoch sehr auseinander, weshalb Herr
Großkotz am Steuer meinte, für solche
Fälle gebe es schließlich Stadtpläne. Bei
natürlich vorübergehend angehaltenem
Taxameter war die Straße im Plan schnell
gefunden – nicht jedoch in der Praxis. In
Ismaning scheint es nämlich heiterer
Brauch zu sein, Straßennamenschilder
nur sehr vereinzelt anzubringen und
Sackgassen prinzipiell nicht als solche zu
kennzeichnen, wobei dann auch der stets
55-Watt-Suchscheinwerfer nicht mehr
helfen kann. Kurzum, nach einer zwanzigminütigen Odyssee, einem kräftigen
Preisnachlass und etlichen hochrot gestammelten Entschuldigungen konnte der
auf Normalmaß gestutzte Fiaker die gutmütigen Gäste endlich in ihr Hotel entlassen, welches übrigens fieserweise
nachts über keinerlei Leuchtreklame verfügt. Wir waren schon zweimal knapp
daran vorbeigefahren … Mit einem guten
(!) Navi wäre das nicht passiert. Andererseits kann das Sich-Abhängig-Machen
vom Navi auch dazu führen, das Hirn
und damit den gesunden Fiakerverstand
auszuschalten, wie der Fall eines (Bus-)
Kollegen zeigt: er hatte nach dem Ruf
„Balde für Baum ein Taxibus“ den Auftrag auf’s Display bekommen, ihn offensichtlich in sein privates Navi eingegeben
und sich dabei ein bisserl vertippt. Nach
mehreren Reklamationen der Kundschaft
stellte sich schließlich heraus, dass er
beim Schloß Nymphenburg die Bäumlstraße suchte und sich wohl nicht wunderte, dass der Stich vorher am Balde-
Stand ausgerufen worden war. Fazit: die
Entscheidung pro oder contra Navi stellt
eine permanente Gratwanderung zwischen altmodischer Fiaker-Ehre und
grenzenloser Technikgläubigkeit dar, wobei aber das Wohl des Fahrgastes (kürzester Weg bzw. schnellstmögliche Abholung) im Vordergrund stehen sollte.
Allein wer sich dieser Gratwanderung
stets bewusst ist, wird einen vernünftigen
Mittelweg finden.
Nichtraucher – sind alle Taxis seit September 2007, womit der frühere Glaubenskrieg innerhalb der Kundschaft, wie
auch der Kollegenschaft ein Ende gefunden hat, oder hätte finden sollen. Denn
nicht wenige Fiaker lassen sich, frecherdings auch an voll besetzten Ständen,
beim Qualmen im (!) Auto beobachten,
als sei das vorgenannte Verbot niemals in
Kraft getreten, bzw. würde nur für die anderen gelten. Wie diese Herrschaften dem
einsteigenden Kunden glaubhaft untersagen wollen, sich seinerseits ein frisches
Lungenstäbchen anzustecken, darf wohl
hinterfragt werden. Vermutlich wird das
Taxi dann kurzfristig zum vierrädrigen
Raucherclub ernannt. Und die Belästigung für die überzeugten Nichtraucher
unter unseren Fahrgästen ist natürlich
ohnehin immens, wenn kurz vorher im
Wagen noch gedampft wurde.
Eine Kundenverarschung ist jedoch nicht
mehr Sache des Einzelnen („des geht di
gar nix o“), sondern schlägt auf das ganze Gewerbe negativ durch. Schrotti, selbst
Raucher, und die meisten anderen Süch -
tigen in unserem Gewerbe wissen, dass
auch bei eisigen Temperaturen oder
Dauerregen entsprechende Hilfsmittel,
wie z.B. passende Kleidung oder ein
Regenschirm, das Rauchen außerhalb des
Wagens durchaus erträglich machen. 
Wer dabei noch immer nicht auf seine
erforderliche Dosis kommt, möge es halt
mit Nikotinpflastern versuchen – obwohl
die angeblich fürchterlich stinken, wenn
man sie anzündet …
Nordbad – Ein recht starker Taxistand,
der durch die Neubaugebiete am Ackermannbogen und in der ehemaligen
Kaserne an der Schwere-Reiter-Straße
(Adams-Lehmann-Straße) noch an potenzieller Kundschaft hinzugewonnen hat.
Das Nordbad selbst ist übrigens durchaus
besuchenswert, und die längst nicht nur
für überzeugte Leistungsschwimmer:
ganzjährig nutzbar, weil im Winter beheizt, ist der Außenbereich mit Sprudelund Strömungsbecken; im Sommer lockt
die kleine Liegewiese, im Winter die
Sauna oder das Dampfbad. Die Zeiten, in
denen öffentliche Schwimmbäder noch
chlorgeschwängerte städtische Bade -
anstalten ausschließlich für verbissene
Bahnenzieher, abgehärtete Naturburschen
oder Gert-Fröbe-Verschnitte mit figur -
betonendem Ganzkörperkondom waren,
sind auch hier schon lange vorbei.
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Seite 31

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Notdurft – Vor ein paar Monaten wurde
ein „Kollege“ nachts von einem anderen
Fiaker dabei beobachtet und zu Beweiszwecken sogar mit der Handy-Kamera
abgelichtet, der am Pfanzelt-Stand die
Rufsäule anpinkelte. Ob er dies aus Protest gegen eine zu lange Standzeit tat,
mag hier zweitrangig sein. Noch mal zur
Erinnerung: öffentliche Gaststätten und
Hotels müssen auch Nicht-Kunden die
Benutzung der Toiletten gestatten. Und
im vorgenannten Falle hätte es z.B. im
Niemandsland am Ende der Neubiberger
Straße, fernab von Anwohnern, Passanten oder vorbeifahrenden Autos, die Gelegenheit zur diskreten Getränkerückgabe
gegeben.
Notruf – über Datenfunk: Obwohl dessen
Aktivierung im DF-Kurs wie auch im mitgelieferten Handbuch klar beschrieben
wird, kommt es immer wieder zu Fehlalarmen, weil manche Kollegen wohl
während der Fahrt oder aus Langeweile
am Stand munter auf ihrem Mäusekino
herumstochern. Handelt es sich um ein
fahrendes Taxi, kann die Suche nach dem
Kollegen trotz GPS-Ortung zur lustigen
Schnitzeljagd ausarten, zumal diese Helden dann üblicherweise auch noch den
Sprechfunk ausgeschaltet und ihr Handy
zu Hause vergessen haben.
31TAXIKURIER
Taxameter des Monats
Konzerthallen
Circus Krone-Bau – ist die „alte Dame“ unter der Münchner Konzertstätten.
Von den Beatles bis AC/DC haben sich hier alle Größen dieser Welt die
Türklinke in die Hand gegeben. Diese Spielstätte ist Kult und ein Garant
für Taxifahrgäste nach jeder Veranstaltung!
Zenithhalle und Kesselhaus – Beide Locations kommen, rücken immer
stärker in den Focus, die Zahl der Veranstaltungen steigt. Schon allein
aufgrund der peripheren Lage ist hier jeder Stich interessant. Ausreichende
Standplätze und gute An- und Abfahrmöglichkeiten nach allen Seiten 
tun ein Übriges für eine zügige Taxiversorgung.
Olympiahalle – Klotzen statt kleckern gilt im Rahmen der Umbaumaßnahmen in der Olympiahalle. In der Tat entsteht hier eine Veranstaltungsstätte,
die – fast – allen Anforderungen gerecht werden wird. Aber das Thema
Taxistand wurde wieder einmal völlig außer acht gelassen. Dieses Unvermögen hat Tradition.
Backstage – Nach dem erneuten Umzug ist der Taxistand wieder ins
Hintertreffen geraten, das KVR ist fleißig am Arbeiten und platziert den
Stand vor die neue Adresse. Auch hier gibt’s Fahrgäste bis in die frühen
Morgenstunden, obgleich die Zustände auf der Wilhelm-Hale-Straße, 
was Scherben und Alkoholleichen angeht, größte Vorsicht erfordert. 
Muffathalle – Beängstigende Enge, Feuerwehranfahrtszonen und vor allem
ein äußerst eigenwilliges Publikum prägen diese Adresse im Münchner
Musik-Atlas. Der meist überbelegte Parkplatz am Volksbad macht das
Wenden aufgrund der Platznot zu einer besonderen Herausforderung und
abwandernde Konzertbesucher bevorzugen grundsätzlich die Fahrbahn 
als Gehweg. (TK)
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Seite 32

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32 TAXIKURIER
Titelthema
Tradition gibt Selbstbewusstsein
Wer die Vergangenheit nicht kennt, versteht die Gegenwart nicht und ist für die
Zukunft nicht gerüstet.
Die Geschichte des innerstädtischen
Droschkenverkehrs beginnt mit dem Fall
der Stadtmauern, die durch Feuerwaffen,
im besonderen durch die Entwicklung
von Kanonen, keinen Schutz mehr für die
Bürger boten.
In der Folge wurden die Städte entkernt
und statt enger Gassen Straßen angelegt,
so dass Fuhrwerke verkehren konnten.
Die engen Gassen hatten viele Funktionen: Fußweg, Fäkalien- und Müllentsorgung – keine sehr appetitliche Angelegenheit. Für Kutschen waren sie zu eng,
so dass gut betuchte Bürger in Sänften
abgetragen wurden, um trockenen Fußes
anzukommen.
Anno domini 1734, also vor 275 Jahren
wurde die Innung der Lohnrössler (einspannige Kutschen) gegründet. Das erste
Protokollbuch in Schweinsleder gebunden
ist im Besitz der Taxi-München eG. Das
Bayerische Wirtschaftsarchiv der IHK erklärte sich bereit den Folianten zu übersetzen. Die Zusammenfassung von Frau
Gabriele Köpke, die von Herrn Dr. Richard Winkler unterstützt wurde, drucken
wir in den nächsten Ausgaben ab. Beiden
Verfassern danken wir sehr herzlich. (HM)
Einführung
Das vorliegende Protokollbuch der „erbaren Zünfft der Lechenrössler“ beginnt im
Jahr 1734 und endet 1893. Da die erste(n)
Seite(n) des Buches fehlen, kann der genaue Beginn nicht ermittelt werden. Das
erste vollständige Protokoll ist mit dem
8. August 1734 datiert. Eine Fahne der
Lohnkutscher-Innung, die auf der Festschrift „75 Jahre Taxi München e.G.“ abgedruckt ist, trägt die Aufschrift „Lohnkutscher-Innung 1734 München 1909“ .
Bei dem vorliegenden Buch dürfte es sich
daher wohl um das erste Protokollbuch
der Innung handeln. Hinweise auf die
Gründungsversammlung und –mitglieder
fehlen allerdings.
Die ersten Protokolle beschäftigen sich in
der Regel mit der Aufnahme neuer Zunftgenossen und der nachfolgenden Bezahlung der Aufnahmegebühren, die „zur
Laad, beeden Herrn Commissarien und
beeden Vierern“ zu entrichten waren und
vom 17. Oktober 1738 bis zum 29. Januar
1767 zusammen 13 Gulden betrugen. Am
9. Januar 1769 findet sich ein Eintrag,
dass auch für den „Laadtschreiber“ eine
Gebühr zu bezahlen war. Die sog. Zunftsgerechtigkeit konnte man auch erben,
von einem Lechenrössler kaufen, der sein
Geschäft aufgab, oder – auch das ist protokolliert – durch Anheiratung erwerben.
Mit den oben genannten „Vierern“ hatte
es nun eine eigene Bewandtnis:
„Besonders wichtig für die weitere Entwikklung der Stadt war der weitgehende
Einfluß des Rats in der Gewerbeaufsicht.
Im Gegensatz zu anderen Städten hatten
hier die Gewerbe keine wesentliche Eigenverwaltung und –gesetzgebung entwickeln können. Die Pfleger (später Vierer) der Handwerke wurden vom Rat
ausgewählt und waren ihm verantwortlich. Wer in seinem Handwerk Meister
werden konnte, bestimmte der Rat, die
Pfleger hatten nur ein Vorschlagsrecht.
Gewerbeaufsicht und Marktpolizei, zuvor
Kompetenzen des Stadtrichters, lagen ab
circa 1363 ebenfalls in den Händen des
Rats, um die Bürger vor überhöhten Forderungen der Tagwerker zu schützen. Er
setzte Höchstlöhne fest und bestimmte
außerdem die Zeitspanne, während derer
sich die Tagwerker an der Vermittlungsstelle für Arbeiter aufhalten durften. Die
Versuche einiger Handwerker, sich herzogliche Freibriefe zu verschaffen, waren
nicht gerne gesehen. Dieses Ausweichen
aus den städtisch überwachten Hand -
werkerverbänden wurde deshalb auch
verboten.“ (Zitat nach Richard Bauer,
„Geschichte der Stadt München“ .)
Weiter weisen die Protokolle Strafen für
unentschuldigtes Fernbleiben von Zunftversammlungen, Prozessionen oder Gottesdiensten aus. So geht z. B. aus den
Aufzeichnungen vom 12. September 1734
hervor, dass diese Strafe nicht nur in
Geld, sondern auch in Naturalien, in diesem Falle in Wachs, geleistet werden
konnte (1/2 Pfund Wachs oder 12 Kreuzer). Daneben gab es aber auch noch die
sog. „Pferdgelter“ oder „Pferdanlaggelter“
zu bezahlen, die sich nach der Anzahl der
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Seite 33

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33TAXIKURIER
Pferde richtete; später erscheint dann
eine Abrechnung nach Wagennummern.
Und auch zur Reinigung der Warteplätze
wurden die Zunftsmitglieder zur Kasse
gebeten.
Wie ein roter Faden ziehen sich die Jahres-Rechnungen und die Genehmigungen
derselben durch das Protokollbuch und
nicht immer war die Versammlung mit
der Führung einverstanden; dies zeigen
z. B. die Protokolle vom 22. Jenner 1761,
in welchem Veit Hueber am Ende „um
Entlassung seines Führer Ambts“ bittet,
vom 16.01.1870, als von einem „Rechtsstreit gegen Lohnkutscher Kratzer, wegen
dessen Geschäftsführung als früherer
Vereins-Vorstand“ berichtet wird, oder
von 20.08.1887, als 1. und 2. Vorstand,
Obmann und Kassier zurücktreten.
Genau nachvollziehen lassen sich aufgrund der Wahlaufzeichnungen die
Namen der einzelnen Vereinsvorstände.
Neben den immer wiederkehrenden Aufnahme- und Wahleinträgen finden sich
aber auch eine Reihe weiterer, interessanter Hinweise, die hier anhand einiger
Beispiele zusammengestellt sind:
Der 17.10.1738 berichtet von einer Rhats
Resolution: Um Schulden in Höhe von
664 Gulden abzubauen, wurde das Zunftgeld von 4 auf 10 Gulden erhöht. Statt
der bisher festgesetzten 6 Kreuzer pro
Quartal und Pferd sollten „hinfür wenigstens 12 bis 15 Kreuzer zur Zunfft“ entrichtet werden. Den Zunftgenossen war
auch sehr daran gelegen, Geschäfte
untereinander abzuwickeln. Brauchte ein
Lechenrößler also mehr Pferde, als er
selbst hatte, so sollte er diese von seinen
Zunftskollegen ausleihen. Unter dem 
13. Oktober (1741?) ist vermerkt, dass
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs (10.00 – ca. 16.00 Uhr)
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier oder 
15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum
bei Herrn Tony Doll, Info-Ansage: (089) 76 42 70
Sprechfunkkurs
Termin: Donnerstag, 17. September 2009
13.00 – 17.00 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Datenfunkkurs
Termin nur nach Vereinbarung (kostenpflichtig)
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September 2009
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
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Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 5/2009 vom 08.09.09 bis 06.10.09
Kurs 6/2009 vom 13.10.09 bis 10.11.09
Kurs 7/2009 vom 17.11.09 bis 15.12.09
taucht erstmals der Hinweis auf, dass „auf
dem Rhathaus“ Zunft gehalten wurde.
Von Beginn des Buches bis zum 1. März
1776 erscheinen die Protokollaufzeichnungen in mehr oder weniger regelmäßiger Folge. Dann tritt ein zeitlicher Bruch
ein; das nächste Protokoll trägt das Datum 5. Oktober 1797. Darauf folgt ein
Mitgliederverzeichnis, das vom Vereinsvorsitzenden Michael Zechmeister 1845
datiert ist und 39 Mitglieder erfasst. Das
am Ende des Protokollbuches eingetra -
gene Mitgliederverzeichnis dürfte ebenfalls aus dessen Amtszeit stammen. Die
Protokolleintragungen werden erst am 
11. Februar 1856 fortgesetzt …
Fortsetzung in der nächsten Ausgabe!
„der Roßmeister Prüx 4 frembde Roß zur 
Aufwarth in seinem Stall stehen lasset“ .
Bei „Straff des halben Lohns“ beschloss
die Zunft, diesem Roßmeister kein Pferd
zu leihen und auch von ihm keines auszuleihen. Ähnliches wird unter dem
19.09.1754 berichtet, als über eine Beschwerde verhandelt wurde, weil einige
Lechenrössler, die „offtmallen auf daß
Landt zuraisen bestelt“ wurden, auf Pferde von Bauern zurückgriffen. 30 Kreuzer
Strafe kostete eine Übertretung.
Ab 22.01.1753 erscheint in den Protokollen erstmals der Hinweis, dass die Versammlungen in Beisein der Herren Commissarien abgehalten wurden. Unter dem
18.04.1765 wird über einen Wechsel der
Lokalitäten beraten. Am 13.01.1766

Seite 34

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Recht um’s Taxi
Zu schnell gefahren
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt
Rechtsauskunft über taxirelevante Themen.
Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt
Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer
ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrs -
ordnungswidrigkeiten spezialisiert.
Es gibt das Gerücht und manch vereinzelte
Internetseite, die den Eindruck erwecken,
Bußgelder und Fahrverbote wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit bekomme man durch Einlegen eines Einspruchs spielend weg, weil
die Geschwindigkeitsfeststellungen der
Polizei unzuverlässig seien und von den
Gerichten nicht anerkannt werden. Ein
schöner, vielleicht auch frommer Wunsch,
aber leider ein kapitaler Irrtum. Unser
Einspruch wird nur in sehr wenigen Einzelfällen erfolgreich sein. Wenn wir also
wissen, wir sind tatsächlich zu schnell
gefahren, lohnt sich ein Einspruch nicht.
Aber es gibt seltene Ausnahmen. Die
schauen wir uns jetzt an.
1. Grundrecht auf ein ordnungsgemäßes 
Messverfahren
Jeder hat ein Recht darauf, nur aufgrund
„ordnungsgemäß gewonnener“ Messdaten
bestraft zu werden - sagt der BGH. Für
den betroffenen Bürger ist es allerdings
sehr schwer festzustellen, ob die Messung
korrekt verlief. Die Polizei besitzt ganz
verschiedene Messgeräte zur Geschwindigkeitsfeststellung. zB ProVidDa, Traffipax
Speedophot, Riegel, LAVEG, VAMA-
System. Die Messung erfolgt meist durch
Radar oder Laser. 
2. Eichung 
Auf jeden Fall muss das jeweilige Messgerät geeicht sein. Dazu soll unser Verteidiger das Einsatzprotokoll sowie den Eichschein prüfen. Der Verteidiger kann
darauf hinwirken, dass dieser ihm vorgelegt wird. Ist die Eichung nicht mehr
gültig, muss freigesprochen werden.
Der Betreffende muss sich nicht mit 
einem zusätzlichen Toleranzabzug zu -
frieden geben.
3. standardisiertes Messverfahren 
Ein Messgerät muss standardgemäß verwendet werden, d.h. seiner Bauart entsprechend und gemäß der vom Hersteller
mitgegebenen Bedienungsanweisung.
Wenn das der Fall ist, kann der Richter
davon ausgehen, dass die Messung korrekt ist. Und wenn umgekehrt ein Messoder Handhabungsfehler vorliegt, kann
kein Bussgeld erfolgen. Der Beschuldigte
(oder sein Verteidiger) muss einen konkreten Beweisantrag mit konkreten Anhaltspunkten stellen, wenn er meint, das
Messgerät habe eine Fehlfunktion oder
sei fehlerhaft verwendet worden. In diesem Fall wird der Richter einen Gutachter
heranziehen.
4. Messort
Wird die Geschwindigkeitsüberwachung
in der Nähe eines geschwindigkeitsbeschränkenden Schildes durchgeführt, z.B.
am Ortseingang, so darf nicht direkt an
diesem Schild die Geschwindigkeit gemessen werden. Vielmehr sind Mindestabstände einzuhalten, in Bayern: 200 m,
ausnahmsweise auch weniger, wenn eine
nahe Gefahrensituation vorliegt (z.B.
Kindergarten).
5. Toleranzabzug 
3 % der gemessenen Geschwindigkeit sind
abzuziehen, zumindest bei Geschwindigkeiten über 100 km/h. Denn auch bei
modernen Geräten können Fehlerquellen
nie ganz ausgeschlossen werden. 
6. Nachfahren
Manchmal heftet sich die Polizei an unsere Fersen, fährt uns hinterher, liest am
eigenen Tacho die Geschwindigkeit des
Polizeiautos ab, um von dieser auf die
Geschwindigkeit unseres vorausfahrenden
Fahrzeugs zu schließen. Diese Messmethode ist im Prinzip durchaus zulässig. Aber
die Möglichkeit von Fehlern ist wesentlich
größer als wenn die Geschwindigkeitsüberschreitung von speziellen Geräten
gemessen worden wäre. Deshalb gelten
Besonderheiten:
a Die Messstrecke muss ausreichend
sein, z.B. bei 90-120 km/h mindestens
500 m.
b Die Verfolgungsabstand muss gleichbleibend und darf nicht zu groß sein.
c Der nötige Toleranzabzug wird hier
von den Gerichten sehr unterschiedlich gehandhabt. Bei nicht-geeichten
Tachometern der Polizeiautos wird ein
Abzug von 10 bis 19 % verlangt, bei
geeichten Tachometern mindestens
10 % (vgl. OLG Köln 19.09.08). Wenn
sich der Verfolgungsabstand vergrößert hat, sind geringere Toleranz -
abzugswerte anerkannt.
d Bei Nacht muss die Geschwindigkeitsfeststellung durch Nachfahren noch
sorgfältiger durchgeführt werden,
insbesondere muss die Polizei darlegen können, wie sie trotz schlechter
Beleuchtung den Abstand konstant
gehalten hat.
7. Fahrverbot
Wenn die Überschreitung der höchstzulässigen Geschwindigkeit besonders hoch ist,
schreibt der Bußgeldkatalog neben der
Geldbuße ein Fahrverbot vor:
a 1 Monat bei Überschreitung um mehr
als 30 km/h (innerörtlichen Verkehr)
bzw. 40 km/h (außerorts)
b 3 Monate bei Überschreitung um mehr
als 60 km/h (innerörtlich) bzw 70 km/h
(außerörtlich)
c Juristen nennen diese Fahrverbote
„Regelfahrverbote“ . Will sagen: In 
der Regel bekommt man diese Fahr-
34 TAXIKURIER
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außerhalb der üblichen 
Geschäftszeiten

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verbote nicht weg, es sei denn, es liegen außergewöhnliche und beweisbare
Umstände vor, die darauf hindeuten,
dass der Fahrer auch durch eine erhöhte Geldbuße zur Besinnung auf
seine Pflichten gebracht werden kann,
etwa beim „Mitzieh-Effekt“ (z.B. Taxifahrer befand sich in Schlange und
alle fuhren so schnell) oder bei „Existenzgefährdung“ (z.B. wenn von
unserem kargen Lohn als Taxifahrer
auch unser Ehepartner und unsere
Kinder leben müssen). 
d Umgekehrt kann es auch passieren,
dass wir die erwähnten Zweit-Grenzen
nicht überschritten, aber trotzdem ein
Fahrverbot erhalten. Das ist zu „beharrlich“ gegen unsere Pflichten verstoßen haben, wir also „Mehrfachtäter“ sind (Faustformel: in den letzten
2 Jahren 2 mal mindestens 26 km/h
Geschwindigkeitsüberschreitung; OLG
Bamberg 15.10.07) oder wir in anderer
Weise als besonders rücksichtloser
Fahrer aufgefallen sind (z.B. vorsätzliche Geschwindigkeitsüberschreitung
um 50 %; vgl. OLG Brandenburg
18.09.07).
8. Fahrtenbuch 
Wenn die Geschwindigkeitsüberschreitung
feststeht, nicht aber die Identität des Fahrers, kann die Polizei unter Umstanden
den Halter des Fahrzeugs verpflichten, ein
Fahrtenbuch zu führen. Das kann sehr lästig sein. Jede Fahrt muss aufgeschrieben
werden. Das Fahrtenbuch dient dazu, den
Behörden künftig die Feststellung der
Fahreridentität zu erleichtern, wenn mit
dem Fahrzeug erneut Verkehrsvorschriften
verletzt wurden.
a Beispiel: Taxifahrer X ist mit dem Taxi
A innerorts 31 km/h zu schnell gefahren. X ist mit 15 anderen Taxifahrern
beim Taxiunternehmer Z angestellt.
Das Taxi A wird von X und Y gefahren (Doppelschicht). 4 Wochen später
erhält Y als Halter des Taxis von der
Bußgeldbehörde ein Anhörungsschreiben nebst Messfoto. Y schickt dieses
Schreiben nicht zurück sondern
schreibt der Behörde, er selbst sei
nicht gefahren und wegen der Undeutlichkeit des Fotos könne er nicht
sagen, wer sonst der Fahrer gewesen
sei. Die Polizei erscheint im Taxiladen
des Y und „guckt sich etwas um“ . Wenig später stellt sie das Ordnungswidrigkeitsverfahren ein, ordnet aber an,
dass Y künftig 6 Monate lang ein
Fahrtenbuch führen muss. Zulässig?
Ja (vgl. OVG Münster 19.11.08, VG
Braunschweig 21.07.07)
b Nennung des möglichen Täterkreises.
Die Behörde darf ein Fahrtenbuch nur
anordnen, wenn sie trotz zumutbarer
Maßnahmen nicht in der Lage ist, den
Täter zu ermitteln. Das ist der Fall,
wenn der Fahrzeug-Halter die Mitwirkung an der Aufklärung ablehnt. Ein
Taxiunternehmer wird in der Regel die
möglichen Fahrer des betreffenden Taxis nennen können. Aber selbst wenn
dies im Einzelfall nicht ohne weiteres
möglich ist, z.B. weil der Taxiladen
chaotisch geführt wird, wäre Y verpflichtet, unter den Taxifahrern nachzufragen, um den Kreis der Nutzungsberechtigten enger zu ziehen. Das
Anhörungsschreiben soll die Behörde
35TAXIKURIER
möglichst innerhalb von 2 Wochen
nach Tat dem Halter zusenden. Aber
eine verzögerte Anhörung macht die
spätere Fahrtenbuchauflage nicht
automatisch unrechtmäßig. Ist also
der Halter (hier: Taxiunternehmer)
verpflichtet, Denunziat zu sein? In gewisser Weise ja. Sich selbst belasten
muss natürlich niemand. Aber dieses
Recht als Beschuldigter hat nichts mit
unseren Bürgerpflichten als Zeuge zu
tun, den möglichen Täterkreises einzugrenzen.
c Erheblicher Verstoß. Bei einer winzigen Verkehrsübertretung darf keine
Fahrtenbuch-Auflage verhängt werden (Übermaßverbot). Aber eine Geschwindigkeitsüberschreitung von
mehr als 20 km/h gilt nicht als marginal, sondern als erheblich.
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36 TAXIKURIER
Dienstag, 1. September
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Gosch & Klimpa
➜ Tonhalle, The Offspring
Donnerstag, 3. September
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Rick Kavanian
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Otti Fischer
➜ Orangehouse, Lower Class Brats
➜ Babalu, The Wave Pictures
➜ Backstage Halle, Bouncing Souls
Freitag, 4. September
➜ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-33-Party
➜ 59 : 1, Fake Problems
➜ Backstage, Hell on Earth Tour
➜ City, Lange Nacht des Shoppings
Samstag, 5. September
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
➜ Babalu, Dent May
➜ Backstage Club, Tenside
➜ Backstage Werk, Six Feet Under
➜ Orangehouse, Talking Pets
➜ Registratur, Optimal bei Nacht
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine September 2009
Sonntag, 6. September
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schaumschläger-Show
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dieter Hildebrandt
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
String of Pearls
➜ 59 : 1, G. Rag
Montag, 7. September
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfer
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Martina Schwarzmann
➜ Rote Sonne, Bob Log
➜ 59 : 1, Hockey
Dienstag, 8. September
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dieter Hildebrandt 
Mittwoch, 9. September
➜ 12.00 Uhr, Prinzregententheater,
ARD Musikwettbewerb
➜ 17.00 Uhr, Prinzregententheater,
ARD Musikwettbewerb
➜ 59 : 1, Jay Brannan
➜ Backstage Werk, Lacrimosa
Donnerstag, 10. September
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Rick Kavanian
➜ Metropolis, Kingdome
➜ Backstage Club, Autumm
➜ Babalu, Racoon
➜ Muffathalle,
Nico and the Navigators
Freitag, 11. September
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Volker Pispers
➜ 20.00 Uhr, Reithalle, Gitte Haenning
➜ 59 : 1, Keith Caputo
➜ Ampere, David Schumann
➜ Backstage, Paganfest 2009
➜ Muffathalle,
Nico and the Navigators
➜ Feierwerk, Frankenstyle
➜ Babalu, Nodzzz
➜ Olympiapark, Spinning Event Tour
Samstag, 12. September
➜ 13.00 – 14.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Fürth
➜ 19.30 Uhr, Hubertus-Saal, 
Rossini-Gourmet-Nacht
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Volker Pispers
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Die große Welt der Filmmusik
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Christian Springer
➜ Backstage Club, The Lucky Punch
➜ Glockenbachwerkstatt, Condom
➜ Theaterfabrik, Nouvelle Vague
➜ Vereinsheim, Sons of Jim Wayne
➜ Muffathalle, Ü-30-Party
➜ Feierwerk, Flowerstreet-Festival
Sonntag, 13. September
➜ 11.00 – 19.00 Uhr, Giesinger 
Bahnhof, Giesinger Bahnhofsfest
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet-Klassik
➜ 13.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Kuh, die wollt’ ins Kino gehen
➜ 14.00 Uhr, Galopprennbahn Riem,
Galopprenntag
➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, Vivaldi
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Mea Culpa
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schaumschläger Show
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Rebers
Montag, 14. September
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Mea Culpa
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Tori Amos
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
➜ 59 : 1, Niels Frevert
Dienstag, 15. September
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Christoph & Lollo
➜ Tonhalle, Razorlight
➜ Orangehouse, Misery Signals
➜ Atomic Cafe, The Low Anthem
➜ Muffathalle, Jenny – Mai Nuyen
Mittwoch, 16. September
➜ 59 : 1, Chuck Ragon
➜ Ampere, Indigo Masala
➜ Backstage Halle, 
Aggro Berlin Crime Tour
➜ Backstage, Dead by April
Donnerstag, 17. September
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Musical-Förderpreis
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Rick Kavanian
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Michael Wendler
➜ Atomic-Cafe, Katzenjammer
➜ Babalu, Kat Frankie
➜ Feierwerk, Psychopunch
➜ Muffathalle, Asian Dub Foundation
➜ 59 : 1, Saint Lu
Freitag, 18. September
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Claudia Koreck
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Spielbank 2009
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Verena Richter
➜ 59 : 1, Hummel
➜ Orangehouse, The Accidents
➜ Metropolis, Dornenreich
➜ Muffathalle, Dinosaurier jr.
➜ Tonhalle, Porcupine Tree
➜ Sunny Red, Rise from Above
Samstag, 19. September
➜ 12.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Theatervergnügen
➜ 18.00 Uhr, Gasteig, All that Jazz
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Ariadne auf Naxos
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Daddy
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Herkuleskeule Dresden
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
George Zamfir
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Die PrimaTonnen
➜ Babalu, The Ettes
➜ Ampere, Oceana
➜ Muffathalle, Jet
➜ Backstage, The Tunix
Sonntag, 20. September
➜ 11.00 – 12.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Giovanna d’Arco
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Mary Poppins
➜ 11.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Kuh, die wollt ins Kino gehen
➜ 18.00 – 20.40 Uhr, Nationaltheater,
Lucrezia Borgia
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, 
Gegen den Fortschritt
➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Liebestrank
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Diesseits
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schaumschläger-Show
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Luise Kinseher
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Udo Wachtveitl
➜ Backstage, VNV Nation
➜ Ampere, Philipp Poisel
➜ LMU, Olaf Schubert
➜ Glockenbachwerkstatt, 1328
Montag, 21. September 
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Weber
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
➜ Atomic Cafe, Future of the Left
➜ Ampere, Cinema Bizarre
➜ Theaterfabrik, Daniel Merriweather
Dienstag, 22. September
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Ariadne auf Naxos
➜ 20.00 – 21.25 Uhr, Marstall, 
Gegen den Fortschritt
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Oliver Pocher
➜ 59 : 1, Sunset Rubdown
➜ Muffathalle, Berry
Mehrtägige Termine
➜ 01.09.09 – 02.09.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bodo Wartke
➜ 01.09.09 – 03.09.09, 1. + 2., 9.00 – 18.30, 3., 9.00 – 16.00 Uhr, 
MOC, Munichfabricstart autumn
➜ 01.09.09 – 04.10.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Rockville
➜ 02., 03., 05., 06., 09.09.09, 19.00 Uhr, Hubertussaal, Untreue lohnt sich
➜ 02.09.09 – 03.09.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Murat Topal
➜ 02.09.09 – 31.10.09, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Sextett
➜ 03.09.09 – 04.09.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Monika Gruber
➜ 04.09.09 – 05.09.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Martin Puntigam
➜ 04.09.09 – 05.09.09, Muffathalle, Limited Blindner
➜ 04.09.09 – 05.09.09, 20.00 Uhr, Schlachthof, Georg Eggers
➜ 04.09.09 – 06.09.09, 18.30 Uhr, Kesselhaus, Jazz-Festival
➜ 04.09.09 – 09.09.09, 10.00+16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, ARD-Musikwettbewerb
➜ 06.09.09 – 07.09.09, 17.00 Uhr, Prinzregententheater, ARD-Musikwettbewerb
➜ 07.09.09 – 12.09.09, ICM, VDE World Congress
➜ 08.09.09 – 09.09.09, 20.00 Uhr, Schloss, Django Asül
➜ 08.09.09 – 12.09.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 09.09.09 – 10.09.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Monika Gruber
➜ 09.09.09 – 12.09.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni
➜ 11.09.09 – 12.09.09, 20.00 Uhr, Schloss, Karsten Kaie
➜ 11.09.09 – 13.09.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Der Watzmann
➜ 11.09.09 – 13.09.09, Kunstwochenende der Münchner Galerien 
➜ 13.09.09 – 14.09.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Marco Tschirpke
➜ 12.09.09 – 13.09.09, 20.00 Uhr, Leopold- u. Ludwigstraße, Streetlife-Festival
➜ 14.09.09 – 19.09.09, 14. – 18., 9.00 – 18.00 Uhr, 19.09. bis 17.00 Uhr,
Messe West + Ost, ICM, Drinkktec
➜ 15.09.09 – 18.09.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jockel Tschiersch
➜ 15.09.09 – 19.09.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 16.09.09 – 17.09.09, 20.30 Uhr, Schlachthof, Fatin Cevikkollu
➜ 16.09.09 – 17.09.09, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, ARD-Musikwettbewerb
➜ 16.09.09 – 18.09.09, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe West, oils + fats
➜ 19.09.09 – 20.09.09, 20.00 Uhr, Philharmonie, Paul Potts
➜ 19.09.09 – 04.10.09, Theresienwiese, Wiesn
➜ 21.09.09 – 23.09.09, 9.00 Uhr, Event-Arena, Rewe-Messe
➜ 22.09.09 – 23.09.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 22.09.09 – 26.09.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Busse & Venske
➜ 24.09.09 – 26.09.09, 20.00 Uhr, Schauburg, aber, wenn Du mich fragst
➜ 24.09.09 – 26.09.09, Muffathalle, Inga Helfrich
➜ 25.09.09 – 26.09.09, 19.00 Uhr, Hubertussaal, Festival der ARD-Preisträger
➜ 25.09.09 – 26.09.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Massimo Rochi
➜ 25.09.09 – 04.10.09, Olympiapark, Erotik-Messe
➜ 26.09.09 – 27.09.09, ICM, Herbstforum
➜ 27.09.09 – 28.09.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Horst Evers
➜ 27.09.09 – 29.09.09, 27. + 28., 9.00 – 18.00 Uhr, 29., 9.00 – 17.00 Uhr, 
MOC, Golf Europe
➜ 28.09.09 – 30.09.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bülent Ceylan
➜ 29.09.09 – 01.10.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Busse & Venske
➜ 29.09.09 – 01.10.09, Muffathalle, Zarathustra
➜ 29.09.09 – 04.10.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Stomp

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37TAXIKURIER
Wer Ende September über geringen Umsatz klagt, ist selber schuld. Er war
entweder zu faul oder ist blind. Obwohl Theater und Bühnen meist bis zum
Beginn der letzten September-Dekade ihre Theater-Ferien genießen, ist in der
Stadt der Bär los. Logisch, die Wiesn ab 19.09., aber auch schon 6 Tage vorher
die Drinktec in Riem. Während der Wiesn die Golf-Messe (27.-29.09.). Volles
Programm in Fröttmaning. Die Bayern und Löwen im Dauereinsatz. Sämtliche
Highlights natürlich besucht von Gästen in unserer Stadt, die sich alle über
freundliche Fahrer und gepflegte Fahrzeuge freuen. (PR)
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Mittwoch, 23. September
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Raymonda
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Daddy
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Andromache
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Erwin Pelzig
➜ Backstage, Eric Fish
➜ Metropolis, Chris Farlowe
➜ Theaterfabrik, Star Sailor
➜ Bachstage Club, Jupiter Jones
➜ Ampere, Cortney Tidwell
➜ Muffathalle, Xinran
Donnerstag, 24. September
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Ariadne auf Naxos
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Liebestrank
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Platonow
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Rattenjagd
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Die letzten Tage der Menschheit
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Rick Kavanian
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Erwin Pelzig
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Josef Hader
➜ Atomic Cafe, The Cinematics
➜ Freiheiz, Cassandra Steen
➜ Ampere, Lura
➜ 59 : 1, Slightly Stupid
➜ Orangehouse, Ohbijou
Freitag, 25. September
➜ ICM, Rhode & Schwarz HV
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Lucrezia Borgia
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Yes We Can’t
➜ 19.30 Uhr, Werkraum, 
Familienbande
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Ich Feuerbach
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Ottis Schlachthof
➜ 20.30 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ Tonhalle, Mr. Big
➜ Atomic Cafe, Hello Saferide
➜ 59 : 1, Talibam
➜ Sunny Red, Nihiling
Samstag, 26. September
➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Nationaltheater,
Raymonda
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Turandot
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Kammerphilharmonie dacapo
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Lange Nacht der Dramatik
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Yes We Can’t
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Daddy
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Opern auf Bayrisch
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Jacques Loussier Trio
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Mathias Richling
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Sebastian Schnor
➜ Tonhalle, Selig
➜ 59 : 1, Malcolm Middleton
➜ Orangehouse, J. Tillman
➜ Backstage Halle, Napalm Death
➜ Feierwerk, Famoudou Konate
Sonntag, 27. September 
(Bundestags-Wahl)
➜ 10.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Marischka
➜ 11.00 – 12.15 Uhr + 
15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, Robbi
➜ 11.00 – 13.35 Uhr, Nationaltheater, Raymonda
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Kammerkonzert
➜ 13.00 Uhr, Schlachthof, 
Kabarettbundesliga
➜ 19.00 – 21.20 Uhr, Nationaltheater, Die Piraten von Penzance
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart
➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Mozart in Prag
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Die Unbeständigkeit 
der Liebe
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Ariadne auf Naxos
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schaumschläger Show
➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Waldemar Hartmann
➜ Backstage Werk, The Get Up Kids
➜ 59 : 1, Blue October
➜ Backstage Halle, Zoot Woman
Montag, 28. September
➜ 19.30 Uhr, Werkraum, 
Familienbande
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Platonow
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Stillleben in einem Garten
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Turandot
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Ariadne auf Naxos
➜ Tonhalle, 2raumwohnung
➜ 59 : 1, Revolver
Dienstag, 29. September
➜ 17.30 Uhr, Skylounge, 
After Work Party
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Genannt Gospodin
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Rechnitz
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Ein Mond für die 
Beladenen
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen
Hof, Bauer in Love
➜ Backstage Halle, Zoot Woman
Mittwoch, 30. September
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Leichtes Spiel
➜ 19.00 Uhr, Jüdisches Zentrum, 
Jüdische Neujahrs-Feier
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Das Gute vom Anfang
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass
➜ Backstage, Maplewood
➜ Funkhaus, Titalayo
➜ Amper, William E. Whitmore
➜ Cord, Bobby Long
➜ Sunny Red, Wordsound Tour
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 •••••
5 9 : 1 •••
8seasons • • • •
Americanos • • • •
Atomic Café ••••••
Babalu •• •••
Baby • •
Backstage • • •
Badeanstalt •
Barysphär • • •
Cafe am Hochhaus •••• •
Cord • • •
Crash • • •
Crowns Club • ••
Erste Liga • • •
GOP Varieté •••••
Hansa 39 • • •
K u l t f a b r i k ••••• •
Lenbach •
Loggia •
M-Park • •
Match ••••••
Max + Moritz • •
Milchbar •••••••
Muffathalle • •
Nachtgalerie • •
New York Club •
Optimolwerke •••••••
P 1 •••••••
Palais • •••
Pacha • •
Pappasitos • • • •
Prinzip • ••
Pure Club • ••
Rote Sonne • •
Schlachthof •
Skyline •• •••
Spiegelzelt •
Substanz ••••••
Sugar • ••
Titanic City ••••
Volksgarten • • •

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38 TAXIKURIER
Messe München
Die Messe im SeptemberFoto: Messe München
drinktec 2009 – Weltmesse für Getränke und Liquid Food Technologie
Die drinktec vom 14. bis 19. September 2009 in der Neuen Messe München ist
die wichtigste Veranstaltung der Branche. Hersteller aus aller Welt, darunter
weltweit operierende Konzerne ebenso wie mittelständische Unternehmen, treffen auf alle großen Produzenten und Händler für Getränke und Liquid Food. In
der Branche gilt die drinktec als Premierenplattform für Weltneuheiten. Die Hersteller präsentieren die neuesten Technologien für die Herstellung, Abfüllung
und Verpackung von Getränken aller Art bis hin zu Liquid Food – Rohstoffe und
logistische Lösungen inklusive. Ganze Anlagen, Systeme und Maschinen werden
mit großem Aufwand komplett aufgebaut und in Funktion gezeigt – so etwas
gibt es in dieser Form nur auf der drinktec. Zur drinktec 2009 werden rund
1.500 Aussteller aus etwa 70 Ländern sowie rund 70.000 Besucher aus mehr als
160 Ländern erwartet.
oils+fats 2009 – Alle Marktführer der Öl- und Fettindustrie auf einer Messe
Die oils+fats findet vom 16. bis 18. September 2009 auf dem Gelände der Neuen
Messe München in Riem statt. Sie ist die einzige internationale B2B-Fachmesse
für die Herstellung und Weiterverarbeitung von Ölen und Fetten aus nachwachsenden Rohstoffen mit Konzentration auf praxisnahe Lösungen. Als Europas
zentrale Plattform bildet sie nicht nur Produkte und Dienstleistungen ab, sondern zeigt auch aktuelle Trends auf und informiert über die neuesten technologischen Entwicklungen. Dies macht die oils+fats zum wichtigsten Branchentreffpunkt für Entscheider und Experten aus der Öl- und Fettindustrie.
GOLF EUROPE 2009 – One shot. All markets 
Die GOLF EUROPE 2009 findet vom 27. bis 29. September wieder im Münchner
Ordercenter M,O,C, Veranstaltungs- und Ordercenter statt. Auf der führenden
europäischen Golfsport-Fachmesse präsentieren wichtige Marken wie u.a.
Adidas, Bridgestone, Callaway, Galvin Green, Golfino, Mizuno, Motocaddy, Nike
und viele andere Marken ihre neuesten Kollektionen. Die hohe Akzeptanz des
M,O,C, als Ordercenter und die zusätzlich zur Verfügung stehende Ausstellungsfläche machen es möglich, dass die GOLF EUROPE zukünftig als Informationsund Orderveranstaltung fungieren kann. Die für die Golf Community optimale
Größe des M,O,C, sorgt zudem für eine besondere und exklusive Atmosphäre.
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de
Information
Kaffee und
Brez’n für
Taxifahrer
zur drinktec
Vom 14. bis 19. September 2009
findet die drinktec 2009, die Weltmesse für Getränke- und Liquid-
Food-Technologie statt. Die Messe
erstreckt sich über 12 Messehallen
mit 132.000 m² Fläche. Es werden
rund 70.000 Besucher aus über 160
Ländern erwartet. Für Taxifahrer ist
die Fahrt zur drinktec auch noch
aus einem anderen Grund lohnenswert: Jeder, der am Eingang Ost mit
einem Fahrgast ankommt, erhält
einen Gratis-Gutschein für Kaffee
und Brez’n.
Die Gutscheine für Kaffee und Brez’n
werden am Vormittag von Hostessen
an die ankommenden Taxifahrer
verteilt. Eingelöst werden können
die Coupons dann den ganzen Tag
über im Restaurant/Cafe „Quartier
Latin“ am Eingang Ost.
Ein Tipp für Taxifahrer: 
Fragen Sie den Fahrgast, zu welcher
Halle er muss. 
Die Hallen B4, B5, B6 sowie A4, A5
und A6 sind schneller über den Eingang Ost zu erreichen. Große drinktec-Aussteller wie KRONES (Halle
B6) und KHS (B4), SIDEL (A6) und
SACMI (B5) sind leichter über den
Eingang Ost zu erreichen. 
Taxifahrer, die Bescheid wissen,
können vor allem bei ausländischen
Besuchern mit einem großzügigen
Trinkgeld rechnen …
Kleinanzeige
Suche Taxifahrer/in für Datenfunktaxi
Telefon: 0172 - 8 90 55 33

Seite 39

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39TAXIKURIER
Liebe Taxler,
für viele immer noch die wichtigsten Wochen des Jahres, die Wiesn. 
Die Attraktion unserer Stadt dauert aber in diesem Jahr nicht 16 Tage, sondern
gefühlte 4 Wochen. Denn das Mega-Volksfest ist von zwei Messen eingerahmt,
die dem Wiesn-Geschäft nicht nachstehen (Drinktec und Expo Real). 
In dieser Zeit kann man Eichhörnchen nachahmen, die im Herbst die Nüsse für
den Winter bunkern. Hoffen wir, dass die richtigen Fahrer mit den richtigen
Fahrzeugen unterwegs sind und es gemeinsam den Abstaubern und Fahrgast-
Dieben schwer machen (Landkreis- und Umlandtaxis, Rikschas). Eine kollektive
Wahrung der Moral ist hier nötig.
Auf dass der Rubel rolle!
Paul Rusch, Objektleiter 
Die Oktober-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint wie immer vor der Wiesn, 
heuer am 18. September 2009.
➜ Wiesn 2009
Tipps und Hinweise für Profis und Neulinge
➜ Wohin vor, nach und statt der Wiesn?
Gastro- und Feiertipps
➜ Gemeinsamkeit macht stark
Strategien gegen Wiesn-Abstauber und Fahrgast-Diebe
Vorschau Oktober 2009
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Manfred Kraus (MK), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK),
Norbert Laermann (NL), Christine Reindl (CR), 
Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW),
Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
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Fotografie: Dirk Tacke
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Online-Auftritt: Norbert Laermann
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Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
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engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
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Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
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besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Reinhard Zielinski, Frank Kuhle 
Impressum

Seite 40

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Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de
Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Arnulfstr. 61, Kidlerstr. 36, 
Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münchner Str. 29, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2,
Starnberg – Petersbrunner Str. 7
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, 
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 (von links nach rechts)
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