Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier August 2009

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2009. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.

36 von 36 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.

Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →

Seite 1

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

August 2009
Gestaltung: www.formenreich.de Composing: www.atelier-tacke.de
UMLAND
TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ Attraktive Ziele rund um München 
➜ Fahrzeugwechsel
Checkliste für Unternehmer
➜ Body and Mind
Tipps für einen sicheren Arbeitsplatz
➜ Fred Buchholz im Gespräch 
Ansichten des BZP-Präsidenten
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:58 Uhr Seite 1

Seite 2

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Es gibt viele Gründe, jetzt auf ein Volkswagen T axi umzusteigen. Zum Beispiel das einzigartige Design oder der komfortable Innenraum. Aber in erster Linie wird Sie wahrscheinlich etwas ganz anderes interessieren: das Geschäft. Ein T axi muss sich rechnen. 
Und was das angeht, sind Volkswagen dank geringer Anschaffungskosten, günstiger 
Finanzierungsmodelle, sparsamer Motoren, niedrigen Unterhalts und eines hohen 
Wiederverkaufswerts ganz weit vorne. Mehr Informationen: www.volkswagen-taxi.de 
Besondere Bedürfnisse. Besondere Volkswagen.
*Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH. **Gilt für Bestellungen vom 01.05.2009 bis 31.08.2009, Zulassung bis 31.12.2009.
www.volkswagen-taxi.de
Schön, wenn man mit so etwas 
auch noch Geld verdient.
2,9 % Finanzierung 
* plus 1.500 € 
Prämie ** für Passat und Touran. 
3.300 € Prämie 
** für den Sharan.
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:58 Uhr Seite 2

Seite 3

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

3TAXIKURIER
Inhalt
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
Editorial | Planung und Praxis 4
Impressum | 5
Messe München | Der August 5
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 5
Die Genossenschaft | Infos, Infos, Infos … 6
Der Aufsichtsrat berichtet | 9
München Splitter | Neues aus unserer Stadt 10
Leserbriefe/Forum | 10
Kundenportrait | Estée Lauder 11
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 12
Anno dazumal | Nachtleben Sechziger-Jahre 13
Der BZP-Präsident | Fred Buchholz im Gespräch 14
Fahrzeugwechsel | Eine umfassende Checkliste 16
Hier spricht der Doc | Legionellen 18
Taxameter des Monats | Steakhäuser 18
Witz des Monats | 18
Rose des Monats | Andreas Kock, Taxi 2923 19
Zitrone des Monats | Mehdi Taghvai, Taxi 1023 19
Zum Titelbild | 19
Umland | Attraktive Ziele 20
Essen auf Rädern | Turmstüberl Valentin-Musäum 22
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 23
Taxi-Check München | „Verfolgen Sie unauffällig dieses Auto“ 24
Kurze Frage – Klare Antwort | Bestellgebühr 25
Geschichte und G’schichten | Münchens Geografie 26
Die versteckten Schätze Münchens | „Münchner Blech“ 28
Motiv des Monats | 29
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 29
Der Blick zurück | Der August vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 29
München und seine Stadtbezirke |
Thalkirchen – Obersendling – Forstenried – Fürstenried – Solln 30
Schrottis Fiaker ABC | „M“ wie Märchen 32
Body and Mind | So wird man unersetzlich 33
Top-Termine Juli 2009 | Hier glüht der Taxameter 34
Die fünf Weisheiten des Monats | 34
Vorschau September 2009 | 35
Spruch des Monats | 35
Letzte Meldung | 35
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 3

Seite 4

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

4 TAXIKURIER
… klaffen häufig soweit auseinander, dass
die Funktionalität und damit der Mensch
auf der Strecke bleibt. In München haben
wir beispielhafte Auswüchse.
Bei der Planung des Olympiageländes
wurden Taxistandplätze vergessen. Die
Begeisterung über die heutige Bauruine
war so groß, dass eine Marginalie nicht
ins Gewicht fiel, zumal die Entscheidungsträger eine Flotte von Gratisfahrdiensten zur Verfügung hatten. In letzter
Minute wurde nördlich des Georg-
Brauchle-Rings in einer neu angelegten
Grünfläche ein provisorischer Taxistand
ausgewiesen. Sobald es regnete, standen
die Taxis bis an die Achsen im Morast
und Fahrgäste wateten im Dreck.
Die tolle Fußgängerzone wurde ohne
 Taxiversorgung geschaffen. Nachträglich
wurde gegen die ästhetischen Einwände
der Taxistand vom Obletter nach vorne
gezogen, wo er heute noch steht.
Der Taxistand am Marienplatz beim
„Beck“ wurde erst auf wütenden Protest
einiger Stadträte, die auch bei Regen kein
Taxi fanden, eingerichtet. Jetzt soll der
Stand wieder weg, weil im Tal Taxis stehen. Vielleicht hat in absehbarer Zeit der
Vorsitzende vom BA 1, Herr Püschel
(SPD) eine bessere Verwendung für den
Taxiplatz im Tal, weil ja am Isartor, also
ganz in der Nähe des Marienplatzes
schon wieder ein Taxistand liegt. Nach
Herrn Püschel sollte auch der Nachrückplatz am Vierjahreszeiten aus der Wurzerstraße in die Maximilianstraße verlegt
werden. Mit dem tollen Effekt, dass in der
Wurzerstraße Anwohnerparkplätze eingerichtet werden könnten. Für wen wohl?
Die weitere Wohltat im Bereich des BA 1
ist die Verlegung des Taxistandplatzes 
vor dem Feinkosthaus Dallmayr in die
Schrammerstraße. Vor dem Dallmayr
könnten ja Radlrikschas auf Kundenfang
gehen und preiswert in die Liebig fahren,
zwischen 10 und 50 Euro.
Der frühere Kreisverwaltungsreferent,
Dr. Uhl, war sicher kein Weichei, von ihm
stammt aber die Aussage: „Wer verbietet,
muss auch anbieten.“
Es muss aber irgendwann von der lokalen
Verkehrspolitik anerkannt werden, dass
der Taxiverkehr ein Teil der Daseinsvorsorge für viele Bürger und Besucher unserer Stadt ist. Vor allem für diejenigen,
die kein Auto mehr fahren wollen oder
können. Das sind genau die Mitmenschen, die das Ziel einer autofreien und
verkehrsarmen City leben.
Die autofreie Siedlung in Riem ist ein
weiterer Beleg der Diskrepanz zwischen
Planung und Realität.
Im Gegensatz zur Wirtschaft, wo Fehler
hart bestraft werden und wir alle geschädigt werden, werden Fehlplanungen erst
bemerkt, wenn die Verantwortlichen
längst ausgetauscht wurden. Erinnern Sie
sich noch, mit welcher Vehemenz sich
unser Oberbürgermeister gegen das Bürgerbegehren „pro 3-Tunnels am Mittleren
Ring“ wehrte. Das Bürgerbegehren wurde
von der IHK, der Münchner CSU und der
Taxi-München eG durchgesetzt.
Zur Feier, 10 Jahre Baubeginn des Petueltunnels, hielt unser geliebter OB die
 Festrede über seine Tunnel. Es wird
weitergebaut, das freut auch uns von der
Taxi-München eG. Vielleicht wendet sich
die Stadtpolitik auch bei der Verödungspolitik der Innenstadt auf die gleiche
Weise.
Ihr
Hans Meißner
Editorial
Planung und Praxis …
Kompetente Mobilitäts -Lösungen
www.taxirent.de
TRP
TAXI-RENT-PARTNER
TAXI-ERSATZFAHRZEUGE
TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im
Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice.
bundesweit 
24 Std. Service -Telefon
0180 
222 1 222
STATION MÜNCHEN
bei
J.A.H.U.GMBH
Ehrwalder Str. 89 · 81377 München
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 4

Seite 5

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

5TAXIKURIER
Messe München
Das Messeprogramm 
im August 2009
MUNICHFASHION.WOMEN - Die Ordermesse der Modebranche: Die munichfashion.women zeigt die aktuellen Trends der Damenmode und präsentiert ein breites Spektrum an Sportlichem, Elegantem und Klassischem. Dabei werden erneut
zahlreiche Kollektionen bekannter Marken vertreten sein. Die Ordermesse hat
sich schnell zur Schnittstelle der Modebranche und einer entscheidenden Orderplattform für Aussteller aus der Industrie und Entscheider aus dem Handel
 entwickelt. Dabei endet der Service nicht bei der perfekten Inszenierung der
 Kollektionen. Die munichfashion.women bietet maßgeschneiderten Lösungen –
von Messebau über Kommunikation bis zu effizientem Besuchermarketing. Der
Messeabend hat sich zum Insider-Event der Branche für erfolgreiches Networking entwickelt.
Talents 2009 – Die Jobmesse: Talents – Die Jobmesse zeigt persönliches Profil,
denn hier ist alles „live“ . Unternehmen und Kandidaten lernen sich von Angesicht zu Angesicht kennen. Die persönlichen Eindrücke sind Teil der direkten
Kommunikation und entscheiden maßgeblich darüber, ob man zueinander passt.
So sind die Gespräche besonders effizient, da sie oftmals schon das erste Vor -
stellungsgespräch im Unternehmen ersetzen können.
Foto: Messe München
And the winner is …
„Friern’s? Wartn’s, ich mach Ihnen die Sitzheizung an!“
Kollege A. B. Haschemi aus München hat mit diesem passenden Text 2 Karten
für „BEN HUR LIVE©“ am 30.10.09 gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der Juli-Ausgabe
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), 
Frank Kuhle (FK), Dr. Rüdiger Neitzel (RN), 
Christine Reindl (CR), Rudolf Rötzer (RR), 
Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: michael.hack@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
 besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Reinhard Zielinski, Frank Kuhle 
Impressum
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 5

Seite 6

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

6 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Beschwerdenbericht
II. Quartal 2009
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
im Berichtszeitraum gingen pro Monat etwa 300 Beschwerden ein, die alle zeitnah
von uns bearbeitet wurden. Nahezu 80
Prozent dieser Reklamationen waren gerechtfertigt und bei wiederum 40 Prozent
davon hätten bereits vor Beginn der Fahrt
die dann folgenden Missverständnisse ausgeschaltet werden können.
Paradebeispiel für derartige Missdeutungen sind Fahrten über die Autobahn zur
Messe München, für die der Fahrgast dann
nur nach der Festpreisregelung bezahlen
will. Beides zusammen kann der Kunde
aber nicht fordern. Würden die Flughafenfahrer diese Fahrgäste vor der Fahrt auf
diesen Umstand aufmerksam machen, wozu sie verpflichtet sind, käme es später erst
gar nicht zu dem Verdacht der Fahrpreisüberforderung.
Schlimm daran ist, dass derart schlecht beratene Fahrgäste aus Ihrer Verärgerung
heraus in Zukunft das Taxi meiden. Denn
die Geschäftsreisenden erwarten zu Recht
von uns Profis, dass wir Entscheidungshilfe leisten und entsprechend korrekt, Vorab-Auskünfte erteilen.
Die Unzulänglichkeiten mancher Taxifahrer verursachen nicht nur Ärger bei den
Fahrgästen und anderen Verkehrsteilnehmern, sondern kosten auch uns viel Mühe.
Knapp die Hälfte der Reklamationen erfordert weitgehende Recherchen und bindet
deshalb viel Arbeitszeit.
Die Hitliste der Verfehlungen hier 
im Überblick:
➜ Überhöhte Fahrpreismeldungen im
bargeldlosen Zahlungsverkehr
➜ Nicht korrekt und/oder unvollständig
ausgefüllte Quittungen
➜ Fahrpreisüberforderungen
➜ Schwarzfahrpraktiken (z.B. Mütze über
Taxameter legen, Taxameter im Handschuhfach montieren und abdecken)
➜ Aggressives Verhalten im Straßenverkehr und gegenüber Fahrgästen
Vielleicht helfen die folgenden Tipps, Informationslücken zu schließen und damit
nachfolgenden Ärger zu vermeiden: Empfehlen Sie Ihren Fahrern die Taxitarifordnung und die Taxiordnung als Lektüre für
die Wartezeiten. Fahrern und Unternehmern, die mehr wissen wollen, legen wir
zudem die auch bei der Taxi-München eG
erhältliche einschlägige Lektüre „BOKraft
Kommentar“ oder das Unternehmerhandbuch „Das Taxiunternehmen in der Praxis“
nahe.
Da das Ausfüllen von Quittungen immer
wieder zu Fehlern führt, hier nochmals zur
Erinnerung die gesetzlich vorgeschriebenen Bestandteile (lt. § 33 UStDV und § 14
➜ Name und Anschrift des Unternehmers
➜ Taxinummer
➜ Fahrpreis
➜ Angabe des zutreffenden Mehrwertsteuersatzes (bis 50 Kilometer Fahrstrecke 7%, über 50 Kilometer und bei
Besorgungsfahrten 19%)
➜ Fahrstrecke
➜ Datum der erbrachten Leistung 
➜ Unterschrift des Ausstellers
➜ Steuernummer oder Umsatzsteuer-
Identifikationsnummer und fortlaufende Quittungsnummer; die Mehrwertsteuer ist als Betrag gesondert
auszuweisen, wenn der Fahrpreis über
150 Euro beträgt
➜ Bei Rechnungen: Hinweis auf die
 Aufbewahrungspflicht des Leistungsempfängers
Jeder von uns sollte das Ziel haben, eine
negative Außenwirkung durch unkorrektes
Verhalten zu vermeiden, womit ich den
letzten Punkt der Verfehlungsliste ansprechen möchte. Wir schaden unserem Image
auch durch aggressives Fahrverhalten oder
wenn an einer Kreuzung andere Verkehrsteilnehmer während der Rotlichtphase auf
übelste Weise beschimpft oder gar beleidigt werden. Wer dabei noch aus dem
Auto springt, lässt sich häufig zu Beleidigungen und Tätlichkeiten hinreißen, in deren Folge der Taxler sogar seine Existenzgrundlage verlieren kann. 
Wir ringen alle Tag für Tag um das Vertrauen der Kunden und können schon
durch bloßes Vermeiden inadäquater Verhaltensweisen diesen Zielen näherkommen. Durch professionelles und beherrschtes Auftreten im Dienst, dazu freundlicher
und korrekter Leistungserbringung werden
wir unser Image nachhaltig verbessern.
Um unsere wirtschaftliche Zukunft erfolgreich gestalten zu können, müssen wir vor
allem einen hohen Grad an Kundenzufriedenheit erreichen. Dieser Aufgabe müssen
sich alle Unternehmer aktiv stellen. Denn
die einfache Formel „wenn der Umsatz
stimmt, stimmt auch die Leistung“, geht
schon lange nicht mehr auf.
Dauerhaft werden wir unsere Kunden nur
gewinnen, wenn die Leistung im richtigen
Verhältnis zum Preis steht. Das bedeutet
für das Premium-Produkt Taxi, dass der
Fahrgast auch von uns eine Premium-
 Leistung erwarten darf.
Wir sollten deshalb unsere Ansprüche an
unsere eigene Leistung den veränderten
Bedingungen anpassen.
Mit kollegialen Grüßen
Reinhard Zielinski
TAXIVERMIETUNG
MÜNCHEN
PKW und BUS
VW T 5, 9 Personen, 
Langer Radstand
Tel: 0172/89 31 653
Tel: 0177/86 76 214
Wir rufen auch zurück 
Stimmer & Sohn GmbH
Lindberghstraße 20 · 80939 München
Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3
Taxiwerkstätte
• „Unfallinstandsetzung“
• Kfz-Reparaturwerkstätte
• spontane Hilfe auch 
außerhalb der üblichen 
Geschäftszeiten
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 6

Seite 7

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Die Genossenschaft
Testnote „Gut“
Am 1. Juli um 9.00 Uhr war es soweit, die
gesamte Auftragsvermittlung wurde vollautomatisch abgewickelt. Die Umstellung
ging reibungslos vonstatten. Die Geschwindigkeit der Vermittlung ist sagenhaft. Innerhalb von 10 Sekunden werden
15 und mehr Aufträge von Fahrern quittiert. Dem Sprechfunk weist die Anlage
nur Aufträge und Durchsagen zu, deren
Vermittlung nicht sinnvoll ist. So werden
z. B. Besteller, die am Taxistand stehen,
nicht über die Automatik vermittelt, da
mit einer Leerfahrt zu rechnen ist, bis das
vermittelte Taxi eintrifft. Derartige Aufträge liegen bei cirka 1 – 2 % aller vermittelten Fahrten.
Auf Grund der optimalen Technik konnte
die Gesamtzahl der vermittelten Fahrten
von Januar inklusive Mai um 2,5 % gesteigert werden, obwohl hinreichend bekannt ist, dass das Gesamtgeschäft um
rund 20 – 25 % gegenüber dem Vorjahr
eingebrochen ist. Der Vorteil der Vollautomatik kommt nur deshalb voll zur Geltung, weil eine Vielzahl von Taxis flächendeckend die Aufträge abnimmt.
Zum Zeitpunkt der Umstellung waren
rund 1.950 Datenfunkausrüstungen verkauft. Die Nachfrage ist ungebrochen. Wir
müssen aber um Verständnis bitten, dass
wegen der Umstellung und der Urlaubszeit
in den Monaten Juli/August Verzögerungen bei der Auslieferung und der Datenfunkschulung eintreten werden .
Wir wollen in der Migrationsphase auf
eventuelle Schwierigkeiten unverzüglich
reagieren können und vor allen Dingen erkennbare Verbesserungen sofort umsetzen.
So konnten wir die Netzstabilität im Bereich des Hauptbahnhofes gemeinsam mit
dem Netzbetreiber erheblich verbessern.
Des Weiteren wird die Auftragsvermittlung
am und um den Flughafen nicht mehr
über die Standplatzvergabe, sondern als
Angebot abgewickelt. Jeder freie Datenfunker kann sich bewerben. Unlukrative
Kurzfahrten mit Fahrpreisen unter 
„40 Euro“ können dadurch stressfreier
 abgewickelt werden, ohne dass Fahrgäste
in Angst und Panik versetzt werden.
Die heillose Kurzfahrtenregelung gilt für
Aufträge der Taxi-München eG nicht, wie
uns die Bewachungsfirma der Standplätze
mitteilte.
Beschämend waren in den letzten Monaten die Meldungen aus der Gerüchteküche.
Erst machten Parolen von der Pleite unseres Softwarehauses die Runde, als dies
nicht verfing, machte das Hirngespinst
von der Insolvenz des Weltkonzerns HP,
Hewlet Packard, die Rally durch die Latrinen. Ein derartiger Käse wirft kein positives Licht auf unser Gewerbe.
Es bleibt die Frage, wer hat wohl ein
 Interesse an solchen Kinkerlitzchen?
Fakt ist, dass wir mit dieser Lösung ein
Vermittlungs- und Serviceangebot auf 
die Beine brachten, das von der Effizienz
und dem Preis-/Leistungsverhältnis ohne
Beispiel ist.
Den Mitarbeitern von GefoS, unter der
Leitung von Frank Naumann, gebührt die
Rose des Monats, vielleicht sogar, ohne
voreilig zu sein, des Jahres 2009. Hausintern waren die Herren Laermann, Lehmair
und Kroker maßgeblich an der effizienten
Umsetzung des Projekts beteiligt, dafür 
sei an dieser Stelle Anerkennung ausgesprochen. (HM)
Richtigstellung „Cafe Astron“
Im letzten Taxi-Check empfahl ein Taxler
das „Cafe Astron“ als Speiselokal zu
nächtlicher Stunde.
Der Tester war natürlich enttäuscht, als er
sich in einem Billardsalon, umgeben von
Rauchern befand. Die Verärgerung über
die mangelhafte Beratung durch den Taxifahrer verleitete den Taxichecker zur
 Formulierung „stickige Luft und Mikrowellenpizza“ . In einem Lokal mit Rauchern
herrscht sicher keine Waldluft, aber den
steinernen Pizzaofen als Mikrowelle zu
 beschreiben, stieß dem Wirt sauer auf.
 Zumal das „Cafe Astron“ ausschließlich
bei uns fleißig Taxis bestellt.
Übrigens, die Pizzen des „Cafe Astron“
finden auch den Zuspruch der Nachtschicht unserer Zentrale, so lecker sind die.
(HM)
Die Haager Straße hat’s in sich!
Der Mazda-Händler Eder ist offensichtlich
mit Vorsicht zu genießen. Während die
Mechaniker und die Meister kompetent
und sehr höflich sind, soll der Seniorchef,
Herr Eder, durch handfeste, sogar beleidigende Ausfälle, auffallen. 
Einem Kollegen, dem in der Nähe der
Werkstätte ein Teil der Elektrik ausfiel,
wurde durch zuvorkommende Mechaniker
sofort geholfen, ohne Kasse zu machen, es
lag nur an einer Sicherung. Währenddessen brüllte der über 70jährige Seniorchef:
„Schau, dass Du verschwindest, geh dahin
wo Du Dein Auto gekauft hast, euch Taxler, ihr Gesindel, euch mag ich sowieso
nicht“ und weiter, „der Taxler soll verschwinden“ .
Es ist natürlich von Vorteil, dass der Kollege nicht empfindlich ist, trotzdem würden
die höflichen Japaner, die Eders Autos
herstellen, wahrscheinlich tot umfallen,
hätten sie die wenig asiatische Höflichkeit
mit erleben dürfen. (HM)
Polizei sucht Zeugen
Am 12.06.2009 zwischen 21.00 Uhr und
22.30 Uhr wurde ein Taxi vom Standplatz
Ratzinger Platz in die Meglinger Straße 45
zum Bordell „La Bella Vita“ bestellt. Dort
stieg eine Frau ein, die von zwei weiteren
Damen verfolgt wurde ein. 
Die zwei Frauen schlugen auf die im Taxi
sitzende Frau auch weiterhin ein, bis der
Taxifahrer eingriff. Dann ließ sich der
Fahrgast zu einer Tankstelle fahren und
bat den Taxifahrer, ihr zwei Flaschen Wein
zu holen. Danach ließ sich die Frau wieder
zum Bordell zurückfahren.
Der Taxifahrer wird als Zeuge benötigt
und soll sich bitte mit dem Kommissariat
35, Telefon 089/54652-435 (Kommissa -
riatsleiter), oder 089/54652-323 KOKin
Glaeser in Verbindung setzen.
Suchmeldung
Ein Verkehrsteilnehmer beobachtete am
Montag, den 29.06. gegen 8.00 Uhr, einen
Ford PKW mit Fürstenfeldbrucker Kennzeichen, dessen Fahrer ein in der Landsberger Straße, Höhe Bergmannstraße
7TAXIKURIER
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 7

Seite 8

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

8 TAXIKURIER
stadteinwärts geparktes Taxi am Spiegel
beschädigte. Der Zeuge ist uns bekannt
und wird auf persönliche Vorsprache dem
Geschädigten bekannt gegeben.
Nachlese
Im letzten TAXIKURIER und der Tagespresse wurde über den Vandalismus der
Krähen am Taxistand Ostbahnhof berichtet. Mehrere Taxis wurden durch Steinwürfe der Vögel beschädigt.
Eine Haftung des Hauseigentümers der
Firma GVG, Orleansplatz 9, konnte nicht
erwogen werden, da kein Verschulden
 vorlag. Die Geschäftsführerin, Frau Karin
Schmid, versprach sich der leidigen An -
gelegenheit anzunehmen.
Bereits Ende Juni teilte uns Frau Schmid
mit, dass unter nicht zu vernachlässigenden Kosten rund 65 Meter Stachelleisten
an der Dachkante angebracht wurden. Wir
hoffen, dass sich die findigen Krähen nun
anderen Hobbys widmen.
Bei Frau Karin Schmid bedanken wir uns
sehr herzlich für die schnelle Abhilfe. (HM)
Berichtigung:
Der Liste von Nichtmitgliedern im
TAXIKURIER Juli 2009, war die Taxi -
konzession 1260, B+S Transferservice zu
entnehmen. Wir stellen richtig, dass die
Firma B+S Transferservice UG Mitglied 
der Taxi-München eG ist. (HM)
Standplatz-News
Neueinrichtung Fasanerie-Stand
Am Bahnübergang Fasanerie wurde in der
Himmelschlüsselstraße im Einmündungsbereich zur Feldmochinger Straße ein
 neuer Taxistand für zwei Taxis eingerichtet. Er wird am Datenfunk mit „Fasanerie“
geführt.
Verlegung Dülfer-Stand 
Der Dülfer-Stand wurde nun endlich in die
Schleißheimer Straße 502 vor das MIRA
Einkaufszentrum verlegt. Er wird die beiden Rufnummern vom Blodig-Stand, die
zuvor schon am alten Dülfer-Stand eingeführt waren, erhalten. Am Datenfunk wird
er als „Dülfer-Stand“ geführt. (RR)
Stadtkundekurs 
„München er-fahren“
Die dritte Staffel des Fortbildungs-Kurses
„München er-fahren“ fand heuer am 20.
Juni, 27. Juni und am 4. Juli 2009 statt
und war mit dreizehn Teilnehmerinnen
und Teilnehmern praktisch ausgebucht.
Diese Kollegen und Kolleginnen hatten es
sich zum Ziel gesetzt, neben ihrer ortskundlichen Qualifikation auch historische
und Hintergrundkenntnisse zu erwerben,
um ihre Fahrgäste auf diesem wichtigen,
immer wieder nachgefragten Gebiet umfassend informieren zu können. Dass die
einzelnen Anwesenden hier bereits über
breite Vorkenntnisse verfügten, versteht
sich bei diesem Personenkreis von selbst.
Während der ersten beiden Kurstage wurden die Schulungsunterlagen theoretisch
erarbeitet, wobei sich ein Diskussionsschwerpunkt bei der mittelalterlichen Geschichte Münchens herauskristallisierte.
Aber auch die repräsentativen städtebaulichen Erweiterungen des 19. Jahrhunderts
wurden in ihrer politischen Funktion und
herrschaftlichen Architektur ausführlich
besprochen. Der dritte Kurstag brachte
dann eine praxisorientierte Fahrt zu einigen ausgewählten Örtlichkeiten. Folgende
Kollegen und Kolleginnen nahmen am Ende ihr Zertifikat entgegen, das ihnen die
erfolgreiche Teilnahme an dem Kurs bescheinigt: Frau Karin Gensrich, Herr Ulrich
Rupprecht, Herr Alfred Hutsteiner, Herr
Gerhard Willhalm, Herr Christian Hummel,
Herr Dalibor Scetko, Herr Michael Mosner,
Frau Helen Forberger, Herr Aldo Conteddu,
Herr Ayhan Polat, Herr Robert Wirthensohn, Herr Alexis-Marie Djoumessi sowie
Herr Rudolf Volf. Die Betreuung unserer
Fahrgäste über das Übliche hinaus kann
nun auch in einer Reihe von Fremdsprachen erfolgen: Englisch, Französisch,
 Italienisch, Norwegisch, Serbokroatisch,
Slowenisch, Spanisch und Türkisch. (BW)
Die Genossenschaft
Kursleiter Benedikt Weyerer (ganz links) mit seinen erfolgreichen Absolventen
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 8

Seite 9

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Die Genossenschaft
9TAXIKURIER
Rücktritt von Rudolf Rötzer als Vorstandsmitglied
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
vor einem Jahr haben Sie mir in der Generalversammlung der Taxi-München
eG Ihr Vertrauen ausgesprochen und
wählten mich zum Vorstand. Es war mir
eine große Ehre, mich mit neuen Ideen
einzubringen, mit meinen Vorstandskollegen etwas zu bewegen und die Geschäfte der Genossenschaft zu führen.
Wie bereits im letzten TAXIKURIER angekündigt, habe ich in der Jahreshauptversammlung mein Mandat als Vorstand
der Taxi-München eG aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Auf Grund
mehrerer Augenoperationen, zuletzt im
Februar dieses Jahres, habe ich mich
wegen der häufigen Bildschirmarbeit
auf ärztlichen Rat nach nur einjähriger
Amtszeit zu diesem Schritt entschlossen.
Seien Sie versichert, dass ich mir diese
Entscheidung nicht leicht gemacht habe, aber zum Wohle unserer Genossenschaft hielt ich es für notwendig, als
Vorstand zurückzutreten und somit den
Weg für einen Nachfolger freizumachen.
Ich persönlich bedauere diesen Schritt
besonders, weil mir die Aufgaben sehr
Preisfischen für Taxifahrer 
Am Sonntag, den 13. September 2009,
findet ein Preisfischen für Taxifahrer
statt. 
Ort: Fischgut Oppelt, 
Helfenbrunn bei
 Allershausen
Beginn: 8.00 Uhr 
Ende: 13.00 Uhr
Startgeld: 20,00 Euro
Brotzeit und Getränke gibt’s in der
Hütte am See. 
Es warten lukrative Preise!
Anmeldung: Taxi München eG
Thomas Kroker
(0 89) 21 61-396
bis spätestens Freitag, 04.09.2009
(Die genaue Anfahrt gibt’s dann bei
der Anmeldung).
viel Freude gemacht haben und ich
mich mit Ihrer Unterstützung schnell in
meine neue Rolle als Vorstandsmitglied
eingefunden habe. Deshalb möchte ich
mich nochmals auf diesem Weg bei Ihnen, liebe Mitglieder, bei meinen beiden
Vorstandskollegen, dem Aufsichtsrat
und den Mitarbeitern der Taxi-München
eG für das entgegengebrachte Vertrauen
und die wirklich sehr gute, angenehme
und vor allem auch konstruktive Zusammenarbeit recht herzlich bedanken.
Mein Dank gilt auch den Vertretern der
Behörden und unseren Geschäftspartnern für die stets gute Kooperation. 
Ich hoffe auf Ihr Verständnis für meine
Entscheidung und wünsche Ihnen sowie
auch unserer Genossenschaft für die
Zukunft weiterhin alles Gute! 
Ihr 
Rudolf Rötzer
Der Aufsichtsrat berichtet
Liebe Kolleginnen und Kollegen
die Welt erlebt gerade eine Finanz- und
Wirtschaftskrise, die schärfer ist als jede
zuvor. Die Fachleute rechnen mit einem
Wachstumsrückgang von sechs Prozent.
Das ist der größte konjunkturelle Einbruch in der Geschichte der Bundesrepublik. Keiner weiß, wann diese Krise
überwunden ist und wie schwer die Folgen sein werden. Aber eines ist sicher:
Die Krise wird auch starke Auswirkungen auf unser Gewerbe haben. Das
heißt: Vor uns liegen harte Zeiten und
wir müssen uns den Problemen stellen.
Wir werden nicht wie das berühmte
 Kaninchen auf die Schlange starren,
sondern gegen die Krise ankämpfen.
Ich mache Ihnen keine haltlosen Versprechungen, aber ich bin überzeugt,
dass unser Ansatz, die Qualitätsmerkmale unseres Gewerbes zu stärken, eine der
wenigen Möglichkeiten ist, der Krise zu
trotzen. Zu unserem Qualitätsstandard gehört neben einem sauberen Fahrzeug natürlich auch ein sauber gekleideter Fahrer,
Höflichkeit, Toleranz und Menschlichkeit,
Fahrsicherheit und Ortskenntnis sowie
Zuverlässigkeit und Flexibilität. Dazu gehört aber auch Fairness und Kollegialität.
So kann es zum Beispiel nicht angehen,
dass sich Kollegen in Anwesenheit eines
Fahrgastes streiten und sich gegenseitig
beschimpfen. 
In der letzten Aufsichtsratssitzung beschäftigten wir uns vorwiegen mit der
Vorbereitung zur Generalversammlung.
Dabei waren Themen wie der Jahres -
abschluss 2008, Bericht der Wirtschaftsprüfer vom Genossenschaftsverband 
und formale Vorbereitungen zur Generalversammlung die Schwerpunkte.
Da Sie diese Ausgabe des Taxikuriers
erst nach der Generalversammlung in
Händen halten werden, ich aber diesen
Artikel bereits drei Wochen vorher geschrieben habe, kann ich nur meiner
Hoffnung Ausdruck verleihen, dass
 unsere intensive Vorbereitung zu einer
erfolgreichen Generalversammlung
 geführt hat.
Ich wünsche Ihnen liebe Kolleginnen
und Kollegen gute Geschäfte und stets
eine unfallfreie
Fahrt.
Mit kollegialen
Grüßen
Ihre 
Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 9

Seite 10

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

10 TAXIKURIER
HALE - die Zukunft im TAXI
HALE electronic GmbH · A-5020 Salzburg · Fax: +43-662/439011-9
www.hale.de · www.microtax.eu · www.hale.at
 
G Automatische Helligkeitskontrolle für optimale Sichtbarkeit bei Tag und Nacht
G Modernes Design mit transparentem dunkelgrauen Gehäuse
G Gut sichtbare, beleuchtete Tasten
G Erweiterte Funktionalitäten, bekannte HALE-Qualität
G Flashbarer Programmspeicher für zukünftige Erweiterungen
Die neue Microtax®-06
Der Nachfolger des 100.000 mal verkauften 
Klassikers Microtax®-05
Die Microtax®-06 mit ihren vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten 
bietet die ideale Basis für Taxiflotten.

w
S
w
©
0205-A·HbmGcinortceleELAH
w e

9-110934/266-34+:xaF·grubzlaS

AUTOGLAS-KRAFT
Sonderkonditionen für Taxis
Versicherungsabwicklung
Während einer Kaffeepause bei uns 
wechseln wir Ihre Scheibe
Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur
T elefon 089/6 90 87 82
Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str.
www.autoglaskraft.de
Nachtrag zum Thema Krankenversicherung, 
TAXIKURIER Ausgabe Juli 2009
Gesetzlich versicherte Selbstständige haben künftig
wieder von der siebten Krankheitswoche an einen Anspruch auf Krankengeld. Als ein entsprechendes Gesetz
in der Nacht zum 19.06.2009 vom Bundestag verabschiedet wurde, war der Taxi-Kurier 07/2009 bereits im
Druck und ich konnte darauf nicht mehr reagieren. Voraussetzung ist, dass die gesetzlich versicherte Selbständigen den normalen Kassenbeitrag von 15,5 Prozent
zahlen, oder aber die Leistung aber über einen Wahltarif
absichern. Selbstständige hatten mit der Einführung des
Gesundheitsfonds zum 1. Januar ihren Anspruch auf
Krankengeld verloren. Sie mussten sich dafür durch eine private Zusatzpolice oder einen speziellen Wahltarif
ihrer Kasse versichern oder auf diese Leistung verzichten. Allerdings hatte sich herausgestellt, dass viele gesetzliche Kassen keinen passenden Wahltarif anbieten.
Stefan Ballnath
Leserbriefe/Forum
➜ Im neu eröffneten Richard-Strauss-Tunnel sind sechs
„Schattenblitzer“ angebracht. Von diesen Digital -
kameras werden sehr gute Bilder der Temposünder
elektronisch an das Polizeipräsidium geschickt.
➜ Der Pasinger Bahnhof ist mit täglich 120.000 Fahr -
gästen der am drittstärksten frequentierte in ganz
Bayern.
➜ München bleibt die sicherste Großstadt Deutschlands. Die Zahl der Straftaten im Jahr 2008 sank um
3,3% auf 107.000 Delikte. Die Aufklärungsquote
 beträgt 60,2%. Sorge bereite die Zahl der Tatverdächtigen mit Migrationshintergrund. 
➜ Das Internationale Congress Centrum (ICM) München hat beim diesjährigen „Conga-Award“ den ersten Platz belegt. Die Auszeichnung wird jährlich 
für Dienstleister der Eventbranche vergeben und
 beurteilt Service, Qualität und Zuverlässigkeit. (PR)
München Splitter
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 10

Seite 11

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Kundenportrait
Estée Lauder
Eine Mitarbeiterin des Unternehmens im
heutigen Kundenporträt beschreibt ihren
täglichen Weg zur Arbeit etwa so: 
„Besonders erfreulich ist immer das letzte
Stück zu Fuß von der Bushaltestelle bis
zum Büro, denn hier sehe ich saubere
 Taxis am Standplatz stehen!“
Es gibt auch einen Grund für diese Tat -
sache: In der Leopoldstraße 256 befindet
sich die Firmenzentrale der Estée Lauder
Companies Inc. Dieser Premium-Kunde
der Taxi-München eG legt großen Wert
auf saubere gepflegte Taxis ohne Außenwerbung und vor allem auf entsprechendes Fahrpersonal. 
Das Unternehmen Estée Lauder wurde im
Jahre 1946 von Joseph und Estée Lauder
gegründet. Heute ist es auf dem Prestigemarkt weltweit einer der führenden
 Hersteller von Hautpflege, Make up und
 Düften. 
Die Produkte werden in 135 Ländern
 unter den jeweiligen Markennamen vertrieben. Die bekanntesten dieser Marken 
sind Estée Lauder, Clinique, Aramis, 
Prescriptives, Origins, MAC, Bobbi
Brown, Aveda, Jo Malone, La Mer oder
auch Lizenz marken wie Tommy Hilfiger,
Tom Ford, Mustang oder Missoni. 
Das an der New Yorker Börse notierte
Unternehmen erzielte einen Jahresumsatz
von 5,6 Milliarden US-Dollar.
Aufgrund der international zentralen
Stellung in der Branche herrscht in der
Konzernzentrale mit 160 Mitarbeitern reger Besucherverkehr. Ein Großteil kommt
auf dem Luftweg nach München und
nimmt ein Taxi. 
Vor etwa zwei Jahren wurde die gute Zusammenarbeit nochmals verbessert und
der Empfang mit einem Autobooking-
Anschluss ausgestattet. 
Den Empfang am Firmensitz betreuen im
Jobsharing-System die Damen Waltraud
Benz und Mojca Fröba. Beide waren
 bereits am früheren Firmensitz in der
Briennerstraße tätig und organisieren seit
fast zwei Jahrzehnten den Empfang.
Von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr (Freitag bis
15.00 Uhr) ist der Platz hinter der Empfangstheke durchgehend besetzt. Hier
laufen alle Fäden des Hauses zusammen
und die beiden Profis haben stets alles
fest und zuverlässig im Griff. Die Umstellung der Taxibestellung auf Autobooking
empfinden beide als große Verbesserung.
Längere Wartezeiten am Telefon der Taxizentrale sind Geschichte. Die Damen können sich ihren Gästen widmen, während
die Taxiorder automatisch per Knopfdruck erfolgt. 
Mojca Fröba ist seit der Bestellung bei
der Taxi-München eG den Ärger mit
Stammfahrern los. Die Spezialisten
 kassierten bei Leerfahrten nicht nur die
Anfahrtskosten, sondern den für die Fahrt
entgangenen Fahrpreis. 
Selbstverständlich beobachten die Empfangssekretärinnen auch die bestellten
Taxis und das Verhalten der Fahrer. Sollte
dabei ein Fahrzeug oder Fahrer negativ
auffallen, hat man keine Scheu, dies zu
melden und die entsprechende Taxinummer künftig auszuschließen. Das war
 jedoch in den vergangenen zwei Jahren
erst dreimal der Fall.
Die Damen Benz und Fröba haben noch
zwei Wünsche an die Münchner Taxifahrer: Zum einen wäre oft etwas mehr Geduld angezeigt, gerade bei Vorbestellungen, wenn der Fahrgast nicht sofort parat
steht und zum anderen der Hinweis, dass
es auch einen Seitenausgang an der Leopoldstraße gibt, den die Gäste benutzen,
wenn die Hauptpforte in der Domagkstraße geschlossen ist.
Die erfreuliche Zusammenarbeit mit Estée
Lauder bestätigt unsere Dienstleistung,
dafür danken wir an dieser Stelle allen
Kollegen. (TK, PR)
Wir wollen Ihnen regelmäßig Kunden vorstellen, die in 
unserer Taxizentrale eine besondere Stellung genießen.
11TAXIKURIER
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Familienrecht / Sozialrecht
Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
Die „Taxi-Engel“ Waltraud Benz und Mojca Fröba
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 11

Seite 12

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

12 TAXIKURIER
Pinnwand
Schwarzes Brett der Branche
Taxi-Rundumservice mit Wohlfühl-Faktor
Die Fahrt auf den Hof der KFZ-
Klinik erzeugt Vertrauen. Die
Farbe Hellelfenbein überwiegt
deutlich und auch in den Hallen erblickt man vorwiegend
Taxis. Die KFZ-Klinik besteht
seit über 5 Jahren, im Januar
diesen Jahres wurde in der
Moosacher Gärtnerstraße ein
großzügiges Gelände gemietet.
Taxiblut fließt schon seit Ende
der 80er Jahre in den Venen
des Brüderpaars Ahmet und Ferdag Karadeniz. Seit
1989 besitzen sie ein Taxiunternehmen mit mehreren
Fahrzeugen. Anfangs haben die „bayrischen Türken“
alle kleineren Arbeiten an den Taxis selbst durchgeführt, später einen Mechaniker eingestellt, bis dann
letztlich die KFZ- Klinik gegründet wurde. 
Das Unternehmen ist schnell gewachsen, mittlerweile
sind insgesamt neun Personen beschäftigt. Verschiedene Hallen mit verschiedenen Hebebühnen stehen zur
Verfügung, eine davon ist besonders hoch und ermöglicht die Arbeit unter Taxi-Bussen. Genauso großzügig
wie die Einrichtungen ist die Behandlung der Taxler.
Nur für größere Arbeiten ist eine Anmeldung nötig.
 Jeder Taxi-Kunde kann spontan erscheinen und wird,
sobald eine Hebebühne frei ist, sofort bedient. Der spezielle Taxi-Schnellservice garantiert kurze Aufenthalte.
Für die gängigen Taxi-Modelle sind die entsprechenden Teile auf Lager. Preisgünstige Pauschal-Angebote
für das gesamte Leistungsspektrum erfreuen das Unternehmer-Herz. Es werden sämtliche, wirklich alle Arbeiten am Taxi durchgeführt. Sogar ein Abschleppdienst
ist in die KFZ-Klinik integriert. Regelmäßig kommt
auch die Firma KÜS in’s Haus, um den TÜV und die
BoKraft abzunehmen. Sollten Wartezeiten entstehen,
lädt eine gastfreundliche Lounge zu Tee, Billard und
der Lektüre verschiedener Zeitschriften (natürlich auch
dem TAXIKURIER) ein. Gegenüber gibt es sogar einen
Imbiss-Stand. (PR)
Taxitag Mercedes Benz
Mercedes-Benz München bedankte sich am 27. Juni 
mit dem 5. Taxitag traditionell bei den Münchner Taxiunternehmern und -fahrern für die jahrzehntelange
Partnerschaft und Treue.
Wie es schien, haben die Taxler einen guten Draht zum
 Wetterhimmel, denn passgenau für die Zeit der Ver -
anstaltung legte der Dauerregen eine kurze Pause ein. So erfreute sich der im Freien aufgebaute Grillstand mit leckerem
Döner, saftigen Nackensteaks und weiteren Grillspezialitäten
bei den rund 800 Besuchern großen Andrangs. Auch die
zahlreichen Kooperationspartner rund ums Taxigewerbe
 erhielten regen Zulauf und konnten wie die Verkaufs- und
Servicemitarbeiter von Mercedes-Benz München interessante
Gespräche führen. Als „Highlight“ wurde die neue E-Klasse-
„das Taxi“ vorgestellt und zahlreiche Taxler überzeugten 
sich bei Probefahrten auch direkt vor Ort noch von deren
Qualitäten. Aber neben den Neuheiten kamen natürlich auch
die Fahrzeuge, die sich bereits viele Jahre als Taxi bewährt
haben, nicht zu kurz: eine eigens zusammengestellte Taxi-
Ahnengalerie zeigte alle E-Klasse Vorgänger-Taxi-Modelle;
angefangen beim „Ponton“ (W121), über die „Heckflosse“
(W110), den „Strich 8“ (W123) bis zum W124 und W210.
Ein Besucher wird noch eine weitere Erinnerung an den
 diesjährigen Taxitag haben: beim Gewinnspiel gab es als
Hauptpreis ein Fahrsicherheitstraining „Taxi-Sicherheit
2009“ am 10. Juli in Augsburg zu gewinnen.
GOP
Unter diesen drei Buchstaben hat dich das Synonym für
 Varieté etabliert. Das sechste Programm seit der Eröffnung
vor einem Jahr bringt Unterhaltung auf die Bühne die Furore
macht. Rasantes Tanztheater, Velo-Akrobatik, argentinisches
Tangoflair und Spitzenmusik subsumiert unter dem Titel
 „sonido“ . „sonido“ steht für Klang, Resonanz, ganz einfach
für die Musik dieser Welt aus 5 Erdteilen. Musik und Varieté,
das hat München bisher gefehlt. Kabarett ist nicht Cabarét,
Hier wird nicht Ottis Schlachthof mit beißendem Sarkasmus
runtergespult. Im GOP wird leichtere Kost geboten, die amüsieren soll, bei der Sie sich vom antiken Kanal-fatal erholen
können. Leisten Sie sich eine beschwingten Abend oder empfehlen Sie ihren Fahrgästen kurzweilige, leicht verdauliche
Unterhaltung. Leichtes Varieté muss nicht seicht sein, das
 beweist das GOP – im früheren kleinen Haus der Kleinen
 Komödie – Am Max II Denkmal. (HM)
Sie kann auch für dich sein – 
die Spende für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Taxistiftung Deutschland
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Linientreue Besucher beim Taxitag
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 12

Seite 13

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

13TAXIKURIER
Anno dazumal
Nachtleben in den 
Sechziger-Jahren
Als der Verfasser 1966 erstmals ein
schwarzes Taxi chauffierte, gab es keinen
Kunstpark oder ähnliches.
Das Zentrum der Szene war die Leopold
und Alt-Schwabing. Das Rotlichtmilieu
war um den Bahnhof. In der Goethestraße
standen einige windschiefe Behelfsbauten, in denen Rockmusikidole wie Paul
Würges in der „Dolly-Bar“ residierten.
Wenn Paul rockte, waren Fenster und
 Türen auf, dass auch den Stehbiertrinkern
am Trottoir die Ohren flatterten. Zu dieser
Zeit waren noch 15.000 GI’s mit Familien
in München, die an den Paydays um den
1. und 15. eines jeden Monats die Sau
rausließen und an diesen Tagen die Taxifahrer beschäftigten und auch schikanierten. Eine der berüchtigsten Genickschussbars war die „Crackerbox“ an der
Leopoldstraße, Höhe Parsivalplatz. Die
zum Bersten überfüllte Holzbude wurde
häufig von der M.P. mittels Holzknüppel
geräumt. Das Eintreffen der M.P. wurde
regelmäßig zum Erntefest für Taxler. Die
GI’s flohen aus der Kneipe unter Mitnahme von Kleidungsstücken, die nicht passten und suchten mit Taxis das Weite, um
ja nicht in den Wirkungskreis der sehr
schlag kräftigen M.P. zu kommen.
Als Folge der Rassentrennung in den
Staaten trafen sich in manchen Lokalen
nur Farbige, in anderen nur weiße Soldaten. Berüchtigte Kneipen der farbigen
Soldaten waren die „Tabarisbar“ in der
Thierschstraße und das „Birdland“, Seerieder/Ecke Kirchenstraße. Die Beleuchtung dieser Etablissements war so spärlich, dass Taxler beim Abholen der
Kundschaft keinerlei Orientierung hatten.
In pekuniär angespannten Zyklen zwischen den Zahltagen waren diese Bars
gähnend leer. Dafür erfreuten sich die
Nahkampfdielen in den Baracken in der
äußeren Ingolstädter Straße großer Beliebtheit. Die Holzverschläge hatten
klangvolle Namen, wie „Shangri-La“,
„Seventh Heaven“ oder „Lucky-Tom“, um
zumindest Illusionen zu nähren.
Die Hautfarbe spielte allerdings im „One-
One-Two“ keine Rolle. Das heute als gehobene Wohnanlage bekannte Jugendstilhaus, Hohenzollernstr. 112, beherbergte
in den 60er und 70er Jahren den größten
Puff der Stadt, das „Imex-Haus“ . In dem
Etablissement und den umliegenden Straßen war am Wochenende der Bär los. In
den Nachtstunden musste die Trambahn
der Linie 22 oft etwas warten, bis Fahr -
gäste aus den Taxis entfernt wurden, oder
Polizei und Krankenwagen ihre Missionen
erfüllt hatten. Auch stürzte schon mal ein
Gast nicht ganz ohne fremde Hilfe über
das großzügige Treppenhaus in die Tiefe.
Zwischen amerikanischen Soldaten und
Droschkenkutschern kam es oft zu massiven Auseinandersetzungen. Die Soldaten
waren häufig vor oder zwischen Kampfeinsätzen in München und deshalb nicht
zimperlich. Vor allen Dingen wurden
 gerade Neuankömmlinge z. B. aus den
„Henry-Barracks“ einer Panzerkaserne
(später Bayernkaserne) auch schon mal
übers Ohr gehauen und die 7,80 Mark auf
dem Taxameter in Dollar kassiert (Kurs
4,20 DM). Irgend wann merkten das auch
die schlichtesten Südstaatler aus Alabama
und wurden böse. Zu allem Überfluss
 waren auch noch einige Taxler legal
 bewaffnet, dies wurde durch den Verwaltungsgerichtshof 1980 glücklicherweise
unterbunden. 
Massiven Ärger gab es, wenn sich 6 Soldaten in ein Taxi quetschten – „Warnerbarracks-, bedcheck mak schnell“ brüllten. Die Kerle waren nicht mehr aus dem
Taxi zu bringen, so fuhr der arme Taxler
mit breitbeiniger Achse zur früheren SS-
Kaserne und heutigen Sanitätsakademie.
Vorsichtigerweise wurde der Taxiinhalt
möglichst nahe dem Wachposten abgesetzt, um zu vermeiden, dass sich die lieben Fahrgäste dem Bezahlen durch Flucht
entzogen. Die krasseste Flucht erlebte der
Chronist, als sich bei ca. 40 km/h ein
 junger Ami durch einen Sprung mit Rolle
seitwärts dem Begleichen des Fahrpreises
von 6,20 DM entzog. Eine Verfolgung
war zwecklos, es musste wohl ein Angehöriger der Luftlandetruppe gewesen sein.
Nahezu alle Amerikaner trugen ihr Geld
lose in den Hosentaschen. Es war sehr ertragreich und vor Werkstattaufenthalten
Pflicht, die Rückbank auszubauen und
das Kleingeld aufzusammeln. Häufig
 kamen durch Nickels (5 Cent) Dimes
(10 Cent) oder auch Quarters einige Dollars zusammen. (HM)
Fortsetzung folgt!
TAXI-
FOLIERUNG
3 Jahre Garantie
Theo-Prosel-Weg 11 · 80797 München
T e l . 08 9/2 38 85 80 7 · F a x 08 9/2 38 85 56 3
Mobil: 0177 /624 95 39
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum
Dr. Hingerle GBR
(seit 1979)
Alle Untersuchungen für
Ersterwerb od. Verlängerung
des Führerscheins für Taxi,
Mietwagen und Omnibus zu
besonders kostengünstigen,
fairen u. freundl. Bedingungen.
Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche
Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen.
Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“
Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.)
info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de
Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366
85551 Kirchheim Fax: 9030224
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 13

Seite 14

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

14 TAXIKURIER
Einen Münchenaufenthalt des BZP-Präsidenten haben wir zum Anlass für ein Treffen
 genommen, um für den TAXIKURIER seine Ansichten zu unseren immer wieder aktuellen
 Taxi- Themen zu erfragen. 
Titelthema
Fred Buchholz im Gespräch
Richtig hart eingebrochen sind vor allen
Dingen die Geschäftsreisen, der Rest des
Geschäftes hat sich einigermaßen gehalten. Das bestärkt mich in der Auffassung,
dass das Taxi schon heute häufig für
 viele Menschen gewollt oder gezwungenermaßen für viele Belange des Lebens
das einzige Verkehrsmittel ist. Die Entwikklung der Alterspyramide kommt 
dem Gewerbe zu Gute. Es wird zunehmend mehr alte Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geben. Das ist der
Hintergrund für das Stichwort „Taxiangewiesenheit als Zukunftschance“, die Menschen werden älter, wollen aber ihre
 Mobilität behalten und haben häufig
auch die finanziellen Möglichkeiten. Aber
selbst wenn sie finanziell nicht gut gestellt sind, benötigen sie wegen Fehlen
des eigenen Autos und vor allem auch
dem auf dem Lande fehlenden Verkehrsangebot das Taxi zwingend, um beispielsweise zum Arzt zu kommen.
Auf diese Perspektive muss sich das Gewerbe einrichten, beispielsweise durch die
Anschaffung von behindertengerechten
Fahrzeugen, aber auch die Schulung des
Fahrpersonals über den richtigen Umgang
mit Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen.
Sicherheit im Taxi aus Ihrer Sicht?
Die Sicherheit im Taxi wird bei der immer
weiter sinkenden Hemmschwelle zur Kriminalität und steigender Brutalität ein
wichtiges Thema für uns sein. Nachdem
der Notruf auf Betriebsfunkebene, mit all
seinen Problemen, bald der Vergangenheit angehören wird, ist die GPRS-Vermittlung mit ihrem möglichen bundesweiten Notruf klar im Vorteil. In Bremen
hatten wir in den letzten Jahren sehr
schwere und zahlreiche Übergriffe auf
Kolleginnen und Kollegen. Auf Anregung
des Vorstandes beschloss daraufhin die
Generalversammlung, mit der Einführung
der neuen GPRS-Vermittlung, zusätzlich
zu all den anderen Komponenten eine
 Videokamera in jedes Taxi (Speicherdauer
24 Stunden) einzuführen.
Diese Investition war mit Unterstützung
der BGF in Form eines Pilotprojektes zu
realisieren. Nach Absprache mit dem Landesdatenschützer und der gezielten Information an die Presse, ist es zu keinen
nennenswerten Übergriffen mehr gekommen. Zufall, oder doch die Präventiv -
wirkung – wir werden es beobachten!
Unsere Kolleginnen und Kollegen fühlen
sich auf jedem Fall während ihrer Schicht
sicherer und das hat Vorrang.
Kommt der Fiskaltaxameter?
Zur Fiskaltaxameterdiskussion ist festzuhalten, dass diese derzeit glücklicherweise
politisch nicht weiterbetrieben wird.
Technisch wurde aber der Registrierchip
mit erheblichem Einsatz weiterentwickelt.
Ein schlüssiges Konzept für Taxameter
und Wegstreckenzähler gibt es aber nicht.
Angst habe ich davor, dass niemand außer uns, sich bisher ernsthafte Gedanken
zu den Auswirkungen eines Registrierchips auf das Verhältnis Taxi/Mietwagen
gemacht hat. Technisch wird im Hintergrund offenbar weitergearbeitet, die Finanzverwaltung und Geräteindustrie verschließt die Augen vor den Folgen. Diese
sind für mich ganz klar: die Einführung
eines kostenintensiven Fiskaltaxameters
würde dazu führen, dass entweder bei
vielen Fahrten der Taxameter nicht angestellt wird, oder aber die Unternehmen
den Zusatzaufwand dadurch umgehen,
dass sie ganz einfach zukünftig Mietwagenverkehr betreiben werden, weil hier
freie Preisvereinbarung möglich ist, ohne
Wegstreckenzähler. Solange das nicht
 erfolgversprechend gelöst ist, bleibt es 
bei unserem strikten „Nein“ zu einem
 Registrierchip. Die Folgen wären unübersehbar!
Noch ein Wort: mir ist natürlich bekannt,
dass auch seriöse Stimmen aus dem Gewerbe aus Gründen der Abwehr unlauteren Wettbewerbs gar nicht so ablehnend
zu einem Registrierkassentaxameter stehen. Ohne die Lösung der Mietwagenfrage können wir uns aber keinesfalls für
Zur Person: Fred Buchholz
Ausbildung zum Bankkaufmann, 
seit 25 Jahren Taxiunternehmer in
vierter Generation.
Seit 1988 im Vorstand Taxi-Ruf Bremen (ca. 470 Taxis), seit 1998 Vorsitzender Taxi-Ruf Bremen, seit 1997
Vorsitzender Landesverband Bremen,
Mitglied in Ausschüssen in der Handelskammer Bremen, Mitglied im
VDK-Beirat, seit 1999 Mitglied im
BZP-Vorstand, seit 2007 Präsident, 
seit 2007 Vorsitzender Taxistiftung
Deutschland, Mitglied in der BGF-
Vertreterversammlung etc.
Hobbys: Harley, Golf, Werder Bremen.
Wie sehen Sie die wirtschaftliche Situation?
Die von unfähigen und raffgierigen Bankern ausgelöste Wirtschaftskrise, für deren Folgen wir, unsere Kinder und Enkel
als Opfer der Betrügereien über viele Jahre aufkommen müssen, hat glücklicherweise das Taxigewerbe nicht in der
Wucht getroffen, wie manch andere
Branchen, vor allen Dingen die export -
abhängigen.
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 14

Seite 15

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

15TAXIKURIER
 eine ernsthafte Diskussion darüber aussprechen, denn so ist dieser Gedanke
nicht zielführend, nicht zuletzt wegen des
öffentlichen Interesses am Angebot der
Taxidienstleistung und des Verbraucherschutzes.
Was ist unter der Qualitätsoffensive
 (kleine Fachkunde) des BZP zu verstehen?
Lassen Sie mich das nicht auf die Kleine
Fachkunde beschränken, sie ist sicherlich
der wichtigste, aber nicht der einzige Bestandteil unserer Qualitätsoffensive. Wir
verfolgen vier Ansätze, die zusammen
zum Tragen kommen müssen, um dem
gravierenden Qualitätsproblem, insbesondere in Großstädten, Herr zu werden.
Unsere Unternehmer und unsere Fahrgäste
benötigen Taxi- und Mietwagenfahrer,
die ihrer besonderen Verantwortung bei
der Personenbeförderung und auch
gleichzeitig ihrem im öffentlichen Interesse liegenden Dienstleistungsauftrag
besser gerecht werden können. Deshalb
fordern wir an erster Stelle die Einführung einer „Kleinen Fachkunde“ für Taxiund Mietwagenfahrer. Zudem wollen wir
eine bundeseinheitliche Vorschrift über
einen im Taxi auszulegenden Fahrer -
ausweis. Ganz wichtig, die generelle Anschnallpflicht im Taxi und Mietwagen. Zu
guter Letzt halten wir es für notwendig,
dass die Ortskenntnisprüfung bundeseinheitlich sowohl mündlich wie schriftlich
in deutscher Sprache zu erfolgen hat.
Die besondere Dringlichkeit für die
Durchsetzung unserer Forderungen ergibt
sich sehr eindeutig aus den Schadensverläufen der Kfz-Haftpflichtversicherer, die
in den letzten vier Jahren dramatisch gestiegen sind. Insbesondere das Ansteigen
der Großschäden zeigt dies auf. Derart
unverständliches und unverantwortliches
Fahrverhalten wie Fahren ohne Licht,
Wenden auf viel befahrenen Landstraßen,
Vorfahrtsverletzungen haben zu Riesenschäden mit Schwerstverletzten und
 Toten geführt. Erklärbar ist das nur mit
einer außergewöhnlichen Nachlässigkeit
bei einer gewissen Zahl von Fahrern, einer Nachlässigkeit, die – das möchte ich
ganz deutlich unterstreichen – mit dem
Beruf eines Taxifahrers und dessen besonderer Verantwortung nicht vereinbar ist.
Solche Fahrer darf und kann sich das
 Gewerbe nicht weiter leisten.
Steht im BZP der Ordnungsrahmen in der
Diskussion?
Unser Ordnungsrahmen, das Personenbeförderungsgesetz hat zugegeben kleinere
Unebenheiten, funktioniert aber grundsätzlich gut. Deshalb stehen wir weiter
voll hinter unserem Ordnungsrahmen, der
sich in der Vergangenheit bewährt hat
und mit Sicherheit auch in der Zukunft
für unser Gewerbe unverzichtbar ist.
Wie sehen Sie als Nordlicht unsere Stadt?
Ich bin immer wieder sehr gerne in München, da ich häufig in Bayern einige Urlaubstag verbringe. Bayern München-Fan
würde ich allerdings nie werden, sondern
eher 1860-München-Freund. Auch bin
ich ein bekennender Leberkaas-Genießer,
aber jetzt zu dem ernsten Hintergrund
 Ihrer Frage: Ich schätze das Münchner
Taxigewerbe aus den unterschiedlichsten
Beweggründen. Auch weil Sie gerade
jetzt, in der Neuzeit der Tourenvermittlung, auf GPRS umgestellt haben. Selbstverständlich gibt es auch bei Ihnen einen
Rückgang der Umsätze, der auf den
 Rückgang des Geschäftsreiseverkehrs in
der Wirtschaftskrise zurückzuführen ist.
Doch, wenn man den vermeintlichen Experten Glauben schenken darf, ist die Talsohle der Wirtschaftskrise bald erreicht.
Schauen wir mal, was da noch an Auswirkungen für unser Gewerbe nachkommen wird. Aber aus meiner Sicht kann
das Münchner Taxigewerbe im Vergleich
zu beispielsweise Bremen, noch durchaus
Umsatzreserven mit einer Vielzahl von
branchenfremden Dienstleistungen in der
Zukunft erzielen, die zur Zeit in München
nicht genutzt werden müssen.
Einen großen Verlust, geschätzte Münchner Kolleginnen und Kollegen, werden
Sie aus meiner Sicht im kommenden
Frühjahr hinnehmen müssen. Hans Meißner geht in den Ruhestand, keiner hätte
das noch vor einiger Zeit für möglich
 gehalten. Mein größter Respekt gebührt
einem Mann, der fast drei Jahrzehnte die
größte deutsche Taxizentrale führte und
diese zweifelsfrei zu einer der finanzstärksten Genossenschaften in Deutschland ausgebaut hat. Weiterhin mehr als
zwei Jahrzehnte ehrenamtlich im Bundesverband tätig war und diesen seit 1995
führte. Diesen, auch menschlichen Verlust
werden Sie nur schwerlich in der Zukunft
kompensieren können.
Haben Verbände Zukunft?
Es war und wird nie mein Stil sein, sich
über andere, so genannte Bundesverbände, zu äußern.
Tatsache ist: von den organisierten Taxiunternehmen in Deutschland sind ca.
98 % im BZP direkt über ihre Landesverbände oder ihre Zentralen bei uns Mitglied. Unser Bundesverband ist in den
letzten 15 Monaten, mit der Rückkehr
 einiger Taxizentralen und auch neuen
außerordentlichen Mitgliedern, so stark
wir selten zuvor aufgestellt. Unsere geradlinige und beharrliche Gewerbepolitik
wird zum Wohle unserer Taxiunternehmer gerade in den derzeitigen bewegten
Zeiten mit allem Nachdruck in der Politik,
der Verwaltung und der Industrie unbeirrt
fortgesetzt.
Ehrlicherweise muss man allerdings auch
feststellen, dass die Anstrengungen unserer Arbeit in Berlin und Bonn nur sehr
langsam Früchte tragen, da die politischen Mühlen eben bekanntlich sehr
langsam mahlen. Wir danken Herrn
Buchholz für das offene Gespräch recht
herzlich. (HM, PR)
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen
G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Moosacher Str. 13, 80809 München
T e l .0 8 9/3 57 31 87 3
Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing
Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807
Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. T esten Sie uns!
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 15

Seite 16

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Checkliste zum 
Fahrzeugwechsel
Die meisten Unternehmer sind mit der Problematik „Fahrzeugwechsel“ nur alle paar 
Jahre konfrontiert. Das Procedere gerät logischerweise in Vergessenheit, deshalb schildern
wir den Ablauf nachstehend:
Aus der Praxis
16 TAXIKURIER
Erstinbetriebnahme eines Fahrzeugs
Der erste Schritt ist die Zulassung des
Fahrzeugs. Unter „Zulassung“ versteht
man die Anmeldung eines Fahrzeuges bei
der Zulassungsstelle. Dabei wird dem
Fahrzeug ein amtliches Kennzeichen zugeteilt. Benötigt werden hierfür der Prüfbericht über die Hauptuntersuchung und
Abgasuntersuchung sowie bei gebrauchten Fahrzeugen, die nicht stillgelegt sind,
die Kennzeichen sowie die letzten Zulassungsbescheinigungen.
Die Zulassung eines neuen Taxis kann an
verschiedenen Stellen erfolgen:
➜ Zulassungsstelle in der 
Eichstätter Straße 2
➜ Bürgerbüro im KVR
➜ Taxibüro im KVR 
3. Stock, Zimmer 3068
Am einfachsten und bequemsten ist die
Zulassung im Taxibüro des KVR (Zimmer
3068, 3. Stock). Hier sitzen die Spezia -
listen, es geht deutlich schneller ohne
lange Wartezeiten. Wunschkennzeichen
gibt es natürlich auch. 
Zu beachten ist, dass eine Zulassung im
Taxibüro im KVR nur dann möglich ist,
wenn der Fahrzeugbrief vorliegt.
Sollte der Fahrzeugbrief nicht in Händen
des Antragstellers sein, ist eine Zulassung
nur in der Eichstätterstraße möglich!
Wichtig ist, dass Sie bereits bei der Zulassung darauf hinweisen, bei der Erstellung
der Zulassungsbescheinigung Teil 1 den
Verwendungszweck als Taxi bzw. Mietwagen einzutragen. Gleiches gilt auch
Fahrzeuge für den Schüler- und Behindertenverkehr.
Dadurch ersparen Sie sich eine erneute
Ausfertigung dieses Dokumentes.
Der Fahrzeughalter erhält dann von der
Zulassungsstelle die Zulassungsbescheinigungen Teil 1 und Teil 2. 
Parteiverkehr im Taxibüro des KVR findet
jeweils Montag mit Donnerstag von 8 Uhr
bis 12 Uhr, am Freitag von 7 Uhr bis
12 Uhr sowie Dienstag zusätzlich nachmittags von 14 Uhr bis 18.30 Uhr statt.
Wenn das Fahrzeug zugelassen ist, kann
damit gefahren werden, es darf aber keinesfalls zur Personenbeförderung eingesetzt werden! 
Jetzt kann die Ausrüstung nach der 
BOKraft vorgenommen werden:
Für Taxis gilt:
➜ Wagenfarbe hellelfenbein RAL 1015
➜ Alarmanlage
➜ Unternehmerschild
➜ Ordnungsnummer
➜ geeichter Taxameter
➜ beleuchtbares Dachzeichen
➜ rechter Außenspiegel
Für Mietwagen gilt:
➜ Alarmanlage
➜ geeichter Wegstreckenzähler
➜ rechter Außenspiegel
Nachdem das Fahrzeug vollständig ausgestattet ist und der aktuelle Taxitarif
programmiert wurde, führt der nächste
Weg zum Eichamt.
Eichung des Taxameters
Die nächste Anlaufstelle ist das Eichamt
in der Franz-Schrank-Straße 11. 
Die Öffnungszeiten sind Montag bis
 Freitag von 7.30 Uhr bis 12 Uhr sowie
Montag bis Donnerstag von 13 Uhr bis
15 Uhr. Wer ohne Termin zum Eichen
fährt, muss mit Wartezeiten rechnen,
 deshalb empfiehlt sich eine Terminver -
einbarung.
Für die Eichung gibt es keine schriftliche
Bestätigung, die korrekte Funktion des
Taxameters wird durch die Eichplakette
dokumentiert.
Abnahme nach BOKraft 
Nach der Eichung steht die Fahrzeug -
abnahme gemäß der BOKraft bei einer
technischen Kfz-Prüfstelle (TÜV, DEKRA,
KÜS, etc.) an.
Bei dieser Überprüfung wird festgestellt,
ob die Ausrüstung und Ausstattung des
Fahrzeugs den Vorschriften der BOKraft
entspricht. 
AUTO-ANKAUF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
TSL GmbH München
Landsberger Str. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
Folienversiegelung, Autoreinigung innen/außen, 
Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), 
Klima-Anlagen-Desinfektion (Geruchsentfernung)
Frankfurter Ring 97 · 80807 München
Mobil 0177/6 30 74 85
www.patecky.de
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 16

Seite 17

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Eintragung in die Genehmigungsurkunde
Mit dem Prüfbericht führt der Weg zurück ins Taxibüro im KVR in der Ruppertstraße.
Nun wird das neue Fahrzeug in die Genehmigungsurkunde und einen neuen
Auszug aus der Genehmigungsurkunde
eingetragen. 
Sie müssen dabei folgende Unterlagen
 vorlegen:
➜ die Zulassungsbescheinigung Teil 1
➜ die Genehmigungsurkunde
➜ den alten Auszug aus der
 Genehmigungsurkunde 
➜ den Prüfbericht über die
 Hauptuntersuchung und 
➜ den Prüfbericht nach BOKraft
Während Sie an der Kasse die Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25 Euro für den
Fahrzeugwechsel bezahlen, werden im
Taxibüro die Papiere fertig gestellt. 
Vor Aushändigung der Genehmigungen
und des Auszuges wird das Taxi einer
Endabnahme in der Tiefgarage in der 
Ruppertstraße 11 (Standesamt und
 Trauungen) unterzogen.
In der Tiefgarage in der Ruppertstraße 11
unter dem Standesamt sind einige Stellplätze für die Abnahme von Taxis reserviert. Es empfiehlt sich, bereits bei Ankunft am KVR das Fahrzeug auf diesen
Plätzen abzustellen. Die Plätze sind sehr
gut beschildert. Taxibusse, die aufgrund
der Fahrzeughöhe nicht in die Tiefgarage
fahren können, haben die Möglichkeit, im
Vorhof der Tiefgaragenausfahrt (!) bei
den Stellplätzen für Dienstfahrzeuge zu
parken. Bei der Endabnahme wird abschließend die Ausrüstung überprüft, in
erster Linie die Fahrzeugfarbe sowie das
Dachzeichen. 
Bei der Fahrzeugfarbe gilt insbesondere
für folienbeschichtete Taxis, dass alle
Bauteile hellelfenbeinfarbig sind. Ausnahmen sind nur möglich für Außenspiegel, Stoßstangen und Schürzen sowie
seitliche Beplankungen. Maßgebend ist
dabei, in welcher Farbe diese Bauteile
werkseitig ausgeliefert werden. 
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
Schwarz, weiß und Chrom sind so genannte Nicht-Farben, das bedeutet, diese
Bauteile, die werksseitig nicht in Wagenfarbe ausgeliefert werden, auch nicht
 foliert werden müssen. Werden jedoch
solche Bauteile werksseitig in Wagenfarbe
geliefert, so müssen diese auch mit Taxifolie beklebt werden. 
Die nächste Kontrolle betrifft Unfallschäden, die nicht repariert oder lackiert bzw.
foliert sind.
Wichtig bei der Endabnahme ist auch,
dass die Ausrüstung ordnungsgemäß
 angebracht ist, es ist nicht damit getan,
einen Stadtplan, Dachzeichen und die
Ordnungsnummer auf den Rücksitz zu
 legen. Das Taxi muss einsatzbereit dastehen, so dass unmittelbar nach Verlassen
der Tiefgarage der erste Fahrgast aufgenommen werden könnte.
Bereits im Taxibüro erhält der Taxiunternehmer einen kostenlosen Ausfahrtsschein für die Tiefgarage, allerdings 
nur für den Fahrzeugwechsel, nicht für
andere Gelegenheiten! (TK)
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 17

Seite 18

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Legionellen – unsichtbarer 
Erreger aus der Wasserleitung 
Dr. Rüdiger Neitzel, 46, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen
mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center
die Orthopädische Praxisklinik. Er war über
Hier spricht der Doc
Die Legionärskrankheit, welche durch den
Erreger Legionella Pneumophila verursacht wird, trat zum ersten Mal 1976 in
Amerika bei einem Treffen amerikanischer Kriegsveteranen auf und wird deswegen auch die Legionärskrankheit genannt. Bei dem Erreger, der nahezu in
allen Trinkwassern und natürlichen Gewässern vorkommt, handelt es sich um
einen Keim, welcher besonders gerne im
warmen Wasser bei ca. 40 Grad ideale
Nahrungsbedingungen hat. Dieser Erreger
trifft dann vorwiegend in alten Dusch -
anlagen, Schwimmbädern oder Klima -
anlagen und Luftbefeuchtern an, wo
Wasser nicht stark erhitzt wird, sondern
zwischen 30° und 40° eine längere Zeit
steht. Hier sind vor allen Dingen größere,
ältere Anlagen und Gebäude mit 200 Liter Inhalt gefährdet. Über 60° ist der Keim
nicht lebensfähig und stirbt deshalb ab. 
Deshalb sind moderne Heizungs- und
Warmwasseranlagen entsprechend darauf
eingestellt. Leitungen, in denen längere
Zeit kein Wasser geflossen ist, sollten
deshalb erst einmal abfließen, alte Duschschläuche und Brauseköpfe sollte ebenfalls regelmäßig gewartet und ausgetauscht werden. Warmwasserbereiter
sollten deshalb kleiner und nicht so groß
gewählt werden.
Typische klinische Symptome sind durch
die Tröpfcheninfektion ausgelöste Lungenentzündungen mit heftigem Schüttelfrost, Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Mit dem richtigen Antibiotikum
 (Erythromycin) kann die Erkrankung gut
behandelt werden. Nach Schätzungen des
Gesundheitsinstitutes liegt die Todesrate
bei der Legionärskrankheit bei ca. 10%, 
in Deutschland erkranken jährlich 6.000
bis 10.000 Menschen an der Legionärskrankheit. Besonders gefährdet sind immunsuprimierte Patienten, Diabetiker,
Raucher und chronisch Lungenerkrankte. 
Immer gesundes Trinkwasser 
wünscht Ihnen Ihr Airport-Doc, 
Dr. Rüdiger Neitzel
10 Jahre Bundesliga-Handballspieler,
mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger
und Europacup sieger, hat 124 Länderspiele
und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille
errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig
Tipps im TAXIKURIER zu b erufsrelevanten
Themen. Ratschläge zu Gesundheit, 
Ernährung und Bewegung.
Taxameter des Monats
Steak und Spareribs in München
Rusticana – Der Geheimtipp im Münchner Osten. Das Rusticana in der
Grillparzerstraße 5 bietet seit fast 40 Jahren die besten Steaks. Es sind
nicht nur die zarten Steaks, die den Ruf dieses Lokals begründen, sondern
die vermutlich besten Spareribs weit und breit.
Asado-Steakhouse – Obwohl es sich um eine Restaurantkette handelt, hat
jede Filiale eine eigene Note. Bei fast allen Asado-Steakhäusern stehen
Preise und Leistung im Einklang.
Maredo – Mitten im Zentrum und direkt am Rindermarktstand ist ein
ebenso bekanntes Steakbergwerk. Ein voller Magen hat schon so manchen
Fahrgast ins bequeme Taxi fallen lassen, das vor der Tür steht.
Block-House – Die Adresse Leopoldstraße 32 anzufahren ist schon
schlimm, rennt der Fahrer dann noch in den ersten Stock um zu erfahren,
dass der Gast schon runter ging, ist die Leerfahrt perfekt. Die Höchststrafe
ist erreicht, wenn ein Schutzmann Schreibübungen anstellt.
Brenners – Bekannt ist der Laden in Taxlerkreisen vor allem durch die dort
übliche unerlaubte Bereitstellung. Obwohl die Steaks absolut in Ordnung
sind, gibt’s nur den Abwärtspfeil, da die Abzocker des Gewerbes jeden
Abend eine Reihe bilden. (TK)
Mitternacht im Landkreis München.
Lautes Klopfen an der Haustür weckt
den Landarzt. Schlaftrunken fragt er:
„Was gibt’s?“ – „Was verlangen Sie
für einen Krankenbesuch auf einem
Bauernhof, ungefähr sieben Kilometer von hier?“
„20 Euro.“ – „Okay, dann kommen
Sie schnell.“ 
Der Arzt zieht sich an, greift seine
Tasche, holt das Auto aus der Garage
und lässt sich von seinem nächtlichen Besucher zu dem abgelegenen
Hof lotsen. 
„Hier sind die 20 Euro.“ – „Und wo
ist der Patient?“ „Es gibt gar keinen.
Aber ich konnte beim besten Willen
um diese Zeit kein Taxi auftreiben.“
(PR)
Witz des Monats
Suche Alleinfahrer Tel: 0172-8905533
Kleinanzeige
18 TAXIKURIER
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 18

Seite 19

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

19TAXIKURIER
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und
Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. 
Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem
kleinen Geschenk.
Andreas Kock, Taxi 2923
Gemäß § 11 BOKraft sind Taxifahrer verpflichtet, nach
 Beendigung der Fahrt zu überprüfen, ob Gegenstände im
Fahrzeug zurückgeblieben sind. Die Fundsachen sind,
 soweit noch möglich, den Fahrgästen zurück zu geben, 
oder beim Fundbüro bzw. der Polizei abzugeben.
Der Kollege Andreas Kock,
Taxi 2923, bemerkte am
25. Juni, dass ein Fahrgast
sein Handy verloren hatte.
Herr Kock rannte dem
Mann hinterher, fand ihn
aber nicht mehr. Nachdem
das Handy angeschaltet
war, rief er einen der letzten Gesprächspartner an
und ermittelte als Verlierer den Pressesprecher des ZDK in
Bonn, dem er das Handy unverzüglich zusandte. 
Herr Blümer, so heißt der Verlierer, brachte uns den vorbildlichen Service zur Kenntnis, den wir mit der Rose des
Monats belohnen. Gerade durch die Aufmerksamkeit bei
Fundsachen können wir Vertrauen bei Fahrgästen schaffen.
Vertrauen ist die Grundlage jeder Geschäftsbeziehung. (HM)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich 
 Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
 Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir
die saure Zitrone ausgewählt.
Mehdi Taghvai, Taxi 1023
Am Samstag, 6. Juni 2009, bestellte ein Kunde zum
 Gartencenter Kölle in Unterhaching ein Taxi. Es waren
20 Säcke Blumenerde zu befördern. Nachdem sich am
Sprechfunk kein entsprechendes Taxi in der näheren
Umgebung fand, meldete sich das Taxi 1023 vom Hauptbahnhof Süd für den Auftrag in Unterhaching. 
Bereits auf der Anfahrt zum Kunden, exakt am Kapuzi -
nerplatz, schaltete der Fahrer und Unternehmer, Mehdi
Taghvai, das Taxameter an und kam mit 21 Euro auf der
Uhr beim Kunden an. Nachdem die Adresse in der Tarifzone 1 liegt, hätte das Taxameter erst beim Kunden eingeschaltet werden dürfen. 
So löblich die Bereitschaft des Herrn Taghvai, die nicht
lukrative Fahrt anzunehmen scheint, so verwerflich ist
der unverschämte Betrug durch den Tarifverstoß.
Für soviel Unverfrorenheit einem Kunden gegenüber
gibt es die Zitrone des Monats. (TK)
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in
die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Meier (bis 15.30 Uhr) oder
vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den
 Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. 
Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre
Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatsende bei
der Taxi-München eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür
 erhältlich bei Frau Meier im 1. Stock (Verwaltung). 
Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
 Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei
der Taxi-München eG mitbringen. 
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteil nehmer
bereits beim ange schlossenenen Mitgliedsunternehmen
 bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
www.taxi-münchen.de www.taxischule-münchen.de
www.taxikurs-münchen.de taxischein-münchen.de
Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70
Städtereisen sind sehr beliebt und München profitiert in
besonderem Maße von diesem Trend. Das ist aber nicht
nur durch die Schönheit unserer Stadt begründet, sondern hängt auch mit den attraktiven Zielen im Umland
zusammen. Münchens Taxler sollten auch Kenntnisse
rund um München besitzen. Es war naheliegend, gerade
in der Urlaubszeit eine ausführliche Geschichte zu diesem Thema zu produzieren. Dass wir für die Umsetzung
auf dem Titel die bayrischen Klischees strapazieren, ist
fast logisch. (PR)
Zum Titelbild
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 19

Seite 20

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Titelthema
Umland – attraktive Ziele 
rund um München
Sommerzeit ist Urlaubszeit. Neben dem
Badeurlaub im Süden erfreut sich der
Städtetourismus Jahr für Jahr zunehmender Beliebtheit. Städte-Pauschaltouristen
aus Übersee, insbesondere Japan und
Amerika, absolvieren meist ein straffes
Programm, während Individualisten nicht
den Trampelpfaden folgen und persönliche Interessen verfolgen.
Experten für die Nahziele im Umland sollen Taxifahrer aufgrund exzellenter Ortskunde sein. Diese erstreckt sich nicht nur
auf das Stadtgebiet, sondern umspannt
das gesamte Pflichtfahrgebiet, bei einigen
sogar noch viel mehr. 
Es sind aber nicht nur Touristen, die es
für einen Tagesausflug ins Münchner
Umland zieht, es gibt auch viele Einheimische, denen aus zeitlichen Gründen ein
ausgiebiger Erholungsurlaub nicht möglich ist und deshalb mit Tagesausflügen
den Trip in die Südsee ersetzen.
Auf König Ludwigs Spuren …
Die großen Favoriten der Ausflugsziele
sind die Königsschlösser Neuschwanstein
und Hohenschwangau. Mehr als 1 Million
Besucher pilgern jährlich zum 200 Meter
hoch auf einem Felsen gelegenen Märchenschloss von König Ludwig II, das bereits einen Monat nach Ludwigs Tod anno 1892 zur Besichtigung zur Verfügung
stand. Unmittelbar nebenan befindet sich
Hohenschwangau, ein bewohntes Schloss
mit Geschichte.
Auf der Weiterfahrt von Füssen in Richtung Garmisch-Partenkirchen bietet sich
ein Abstecher zur Wieskirche in Steingaden an, wo das berühmte Gnadenbild
vom „gegeisselten Heiland“ zu sehen ist. 
Zurück geht’s über Oberammergau zum
Kloster Ettal und weiter zum nächsten
Königsschloss Linderhof. Wenn die Zeit
es zulässt, bietet sich noch ein Besuch
von Garmisch-Partenkirchen mit der
Zugspitze an. Heimwärts geht die Tour
über die A95, mit einer Einkehr im Urthalerhof in Sindelsdorf. Voraussetzung für
diese Tour ist, dass weder Taxifahrer noch
Fahrgäste unter einer japanischen Blitzlichtgewitterallergie leiden, denn gerade
die Schlösser in Füssen sind fest in der
Hand Japans.
Wer die Natur im bayerischen Oberland
lieber etwas stressfrei genießen will, sollte
sein Ziel im Großraum Murnau – Kochelsee – Walchensee suchen. Ein Besuch im
dortigen Kraftwerk und eine anschließende Wanderung um den Kochelsee nach
Schlehdorf oder ein Besuch am Walchensee über die Kesselbergstraße bieten sich
zu jeder Jahreszeit an. Sehenswert ist hier
auch das Bauernhofmuseum auf der
Glentleiten bei Großweil.
In westlicher Richtung liegen die Städte
Landsberg und Bad Wörishofen als begehrte Ausflugsziele direkt an der Autobahn. Die Kneippstadt Bad Wörishofen
mit der Thermenlandschaft und dem
 Badeparadies lockt nicht nur die jungen
Besucher an, auch ältere Semester ziehts
hier hin zum relaxen und kuren. Auch die
Kreisstadt Landsberg am Lech mit der
 historischen Altstadt wartet mit ihrer
jahrhundertealten Geschichte auf.
Für große und für kleine Kinder ist das
Legoland bei Günzburg ein Highlight, das
jeder einmal gesehen haben muss: Über
50 Millionen Legosteine lassen hier auch
gestandene Männer wieder zu Kindern
werden.
20 TAXIKURIER
Dr. med. univ.
Hans Bake v. Bakin
85609 Aschheim · T assilostraße 23
T axi, Mietwagen, Bus, Lkw.
Verl. US 31,–€
Erst- u. gr. Verl. US (ü. 60 Jahre) 81,–€
Ersatztestverfahren möglich.
T elefon 089/370 656 90
Mobil 0172/6 52 38 05
www.fuehrerscheinuntersuchung.de
<ABEE>KLMK:W>ÉyxÉ
zz}ÉrG<A>G
É
:<A:GP:EMÉ>KD>AKLK><AM




É
É

<AP>KINGDMÉMK:?K><AM
>EˆÉ €×|x || }€×zÉ
:QˆÉ €×|x || }€×||
G?:EE:;PB<DENG@
>KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM
MK:?L:<A>G
NW@>E=L:<A>G
D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K‡=>ÉÉÉÉÉ P P P‡ : G P: E M ×;:N>K‡=>
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 18:05 Uhr Seite 20

Seite 21

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

21TAXIKURIER
Der Münchner Norden bietet im Nahbereich die Schlösser Dachau und Schleißheim sowie die Luftfahrtabteilung des
Deutschen Museums.
Wer gerne weiter weg will, fährt nach
 Ingolstadt in die historische Altstadt und
besucht das Bayerische Armeemuseum,
das sich ursprünglich auf dem Gelände
der heutigen Staatskanzlei befand. 
Schnäppchenjäger zieht es in das bekannte Outletcenter Ingolstadt Village –
interessanter ist jedoch der Fabrikverkauf
der Modefirma Rosner auf der anderen
Seite der A9.
Geschichtsträchtig zeigt sich ein Besuch
Freisings mit seinen drei Bergen:
Der Wehrberg hat seinen Namen von
zwei historischen Kasernen. In der Vimykaserne war das bayerische Leibregiment
stationiert und später eine Radar- und
Raketeneinheit der US-Airforce.
Der Lehrberg beherbergt den Bischofssitz,
den Dom und das Diözesanmuseum.
Der Nährberg mit dem Kloster Weihenstephan, Biergarten, Bräustüberl und Hochschule für Landwirtschaft und das Brauwesen. Bei der Brauerei handelt es sich um
die älteste noch bestehende Braustätte.
Ein besonderes Schmankerl ist die frühere
Universitätsstadt Landshut. Die Altstadt
und die Burg Trausnitz spiegeln den
Reichtum Landshuts wieder, zu einer Zeit
als München nur eine schnell wachsende
Stadt war.
Betrachtet man die Ausflugsziele im Uhrzeigersinn noch weiter östlich, ist die
nächste große Region mit dem Chiemsee
und den Chiemgauer Alpen. Eine Dampferfahrt zur Insel Frauenchiemsee und
zum Schloss Herrenchiemsee ist immer
wieder eine willkommene Abwechslung.
Ebenfalls im Chiemgau liegt das Bauernhausmuseum in Amerang, unweit vom
dortigen Automobilmuseum, dem größten
Pkw-Museum Deutschlands.
Nun aber zu den Favoriten:
Dazu zählen der Tegernsee mit dem weltberühmten Bräustüberl, Bad Tölz mit dem
Alpamare und Lenggries mit der Braunekkbahn sowie der Schlier- und Spitzingsee. 
Sollte es sich ergeben, dass ein Fahrgast
einen Ausflug mit dem Taxi unternehmen
will, haben wir für Sie die wichtigsten
Ausflugsziele mit Entfernungsangabe und
cirka-Fahrpreis aufgelistet. Noch sinnvoller ist eine Einladung für Ihre Frau als
Ausgleich für die vielen Stunden des
 Alleinseins. (TK)
DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN
CAR 2000 Auto-Service GmbH
Frankfurter Ring 137-139
80807 München
Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40
Telefax: +49 (0)89 52 03 30 50
E-Mail: ms@car-2000.com
3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS)
Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fahrlicht-System
Dieselpartikelfilter
Regensensor, Tempomat
Bordcomputer, Klimaautomatik
ab 28.590 Euro
zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung 
sowie Taxipaket.
NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD.
Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 
10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. 
Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren.
Ziel km Preis
Amerang 73 102
Andechs 44 65
Augsburg 73 100
Bad Tölz 53 76
Bad Wörishofen 84 116
Chiemsee / Prien 88 120
Dachau 21 35
Eichstätt 106 143
Füssen 108 146
Garmisch 90 122
Glentleiten 65 92
Herrsching 41 61
Ingolstadt 80 110
Kochel 71 99
Landsberg 59 85
Landshut 71 100
Lenggries 63 90
Linderhof 97 131
Murnau 69 97
Schleißheim 17 29
Schliersee 54 77
Schwangau 104 140
Spitzingsee 65 92
Starnberg 27 42
Steingaden 85 117
Tegernsee 53 76
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 21

Seite 22

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, die
nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, aber den Taxler-Geschmack erfreuen
und es auch wert sind, dem ein oder anderen (netten) Fahrgast empfohlen zu werden.
TURMSTÜBERL IM VALENTIN-MUSÄUM
Isartor
Mo., Di. und Do. 11.01 – 17.29 Uhr
Fr. und Sa. 11.01 – 17.59 Uhr
So. 11.01 – 17.59 Uhr, Mittwoch Ruhetag
Tel. (089) 29 37 62
Diesmal wollen wir uns einer „Location“
widmen, bei der das kulinarische Erlebnis
nicht im Vordergrund steht, die aber für
Sie und/oder Ihre Fahrgäste zum Reper -
toire der möglichen Hingeh-Adressen gehören sollte.
Im Südlichen, also der Frauenstraße zugewandten Turm des Isartores finden wir
das Valentin-Musäum, unter dessen Dach
(79 Stufen) das Turmstüberl zu finden ist.
Der Eintritt kostet 2,99 Euro; 99-jährige
in Begleitung ihrer Eltern haben freien
Eintritt. Über einen internen Laubengang
gelangt man übriges auch in den Nordturm, in dem z. Zt. eine Gulbransson-
Ausstellung zu sehen ist.
Das Musäum ist Valentin Ludwig Fey gewidmet, der 1882 in der Zeppelinstr. 41
(damals noch Entenbachstr. 64) geboren
und 1948 in Planegg begraben wurde. Bei
seiner Geburt waren die ältere Schwester
Elise, sowie die Brüder Max und Karl
schon verstorben, so dass er als Einzelkind aufwuchs. Den väterlichen Beruf des
Schreiners gab er bald auf, im Musäum
ist der große Nagel zu sehen, an welchen
er eben diesen Beruf hängte. Zusammen
mit Elisabeth Wellano (Liesl Karlstadt) erlangte er tatsächlich Weltruhm, da er als
Filmpionier etliche seiner Geschichten auf
Zelluloid bannte und so auch jenseits des
großen Teichs bekannt wurde. Eine Tournee durch die USA scheiterte lediglich an
seiner übergroßen Angst selbst schon vor
kürzerer Reisen. Während des Krieges
und auch danach war sein skurriler Humor nicht mehr gefragt; kurz vor seinem
Tod beklagte er noch, dass sich wohl nur
die Eskimos und die Indianer noch weniger für ihn interessierten als die Münchner. Er galt als schwieriger Mensch, war
bekennender Hypochonder und echter
Asthmatiker; lediglich Liesl Karlstadt hielt
es über Jahrzehnte hinweg mit ihm aus
und überlebte ihn bis 1964.
Soviel also zu den gar nicht so lustigen
Hintergründen.
Das Musäum bietet ein Sammelsurium an
Theater- und Filmrequisiten; hier kann
man den pelzbesetzten Winter-Zahnstocher bewundern oder die geschmolzene
Eisplastik, sieht etliche Filmplakate und
noch mehr Photos; und schließlich hat
man sich unmerklich zum Turmstüberl
hinaufgeschraubt. Es bietet ca. 45 Sitzplätze und einen schönen Blick – na ja,
nicht gerade über die Dächer Münchens,
aber über die nähere Umgebung und hinein ins Tal. Das kreisrunde Stüberl ist
überaus gemütlich, und als Gast ist man
zum Glück nicht verantwortlich für’s
Sauberhalten der millionsiebzehn Staubfänger an den Wänden und der Decke,
wie z.B. der Spaghettigabel, die mit einer
Hand-Drehkurbel zum Aufwickeln der
Teigwaren ausgestattet ist.
Das Speisenangebot ist sehr überschaubar
und beschränkt sich auf Gemüsesuppe
(4,00; mit Wiener 5,20), 2 Weißwürste
von „Münchner Metzgerei“ (3,60), 2 Paar
Wiener (4,00) und Obazdn mit Zwiebeln
(5,90). Ferner wurden noch griechischer
Salat und Käsebrote gesichtet. Bemerkenswert sind die selbstgemachten Kuchen (Stück je 3 Euro), wie z.B. Käse -
kuchen (u.a. „mit freilaufenden Eiern“)
der „Mutterkuchen“ („Googlehupf“) oder
die Schokoladen-Nuss-Mischung („Hüftgold“). Bei einem Blick in die kleine
 Küche war übrigens zu sehen, dass die
Kuchen wirklich vor Ort gebacken werden. Alle Biere (Augustiner Hell, Dunkel,
WB, Radler) kosten 3,10 Euro; Wasser
oder Kracherl (Zitronenlimo) 2,90 Euro;
ein Viertel Wein ab 3,50 Euro und das
große Haferl Kaffee (versch. Arten) je
3,50 Euro.
Dem Tester kamen als Frühstück zwei
Weißwürste gerade recht, und es sei hier
vorweggenommen, sie waren wirklich
von bester Qualität. Könnten vom Bauch,
Gaßner oder einem Metzger ähnlichen
Kalibers gewesen sein. Der Senf – wie
 sich’s gehört, im Haferl und nicht etwa
als Plastikportion – war genau der Richtige, die Würste kamen, wie sich’s auch
 gehört, im Wasserbad daher: einfach gut.
Erfreulich war auch, dass trotz der Uhrzeit (ca. 14.00 Uhr) keine Belehrungen
kamen von wegen „Zwölfeleitn“, was
 einem bei anderen Wirtshäusern in München schon noch passieren kann. Weil 
die Brez’n aus waren, machte sich die
 liebenswürdige Kellnerin extrig auf den
Weg (wie schon erwähnt: 79 Stufen einfach), um frische zu besorgen. Auch die
Chefin, Petra Perle, die einigen noch aus
den 90er Jahren als Münchner Schlager-
Revival-Königin bekannt sein wird, erwies sich als mütterlich-besorgte, aber
völlig unaufdringliche Wirtin, die zwischen Teiganrühren für den Kuchen und
dem Ausräumen der Geschirrspülmaschine noch Zeit für einen Blick in den 
Gast raum und ein ehrlich interessiertes
„Schmeckt’s?“ hatte. Ja, es hat ge -
schmeckt! (MS)
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
Brotzeiten/Getränke...
...alles, was der
Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr
22 TAXIKURIER
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 22

Seite 23

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

23TAXIKURIER
Wei Ji
Ohne Worte
3093
Wei Ji – so lautet das chinesische Wort für Krise. Es besteht aus zwei Schriftzeichen: dem für Gefahr und dem
für Chancen. Die Botschaft der Chinesen ist deutlich und
passt in die jetzige Zeit. Auch wenn vielen Märkten
Rückgänge vorhergesagt werden – jede Krise birgt auch
ihre Chance. Auch die Taxizunft muss nicht zu den Verlierern gehören, wenn, ja wenn wir die Möglichkeiten
nutzen, die strukturellen Veränderungen mit sich bringen. Das operative Taxigeschäft ist nicht in Stein gemeißelt. Jeder Unternehmer und Fahrer muss Strategien
 entschlossen anpassen. Dieser Anpassungsprozess kann
schmerzlich sein, denn Neues in Angriff nehmen erfordert neben Leidensfähigkeit vor allem Kreativität und
Mut zur Veränderung.
Wir müssen unser „Taxi“ mit der gleichen Intensität und
Liebe führen wie einen Markenartikel. Denn wie die
 Produkte der Konsumgüterindustrie lebt auch das Taxi
von der Emotionalität der Marke. Wir selbst entscheiden
über den Erfolg nach dem Wirtschaftscrash.
Auf dem Weg dorthin ist Querdenken angesagt. Das
 kollektive Jammern baut kein Vertrauen auf. Es geht
 darum, unser Produkt, die „Dienstleistung Taxi“
 aufzupolieren und von der Konkurrenz abzuheben.
Wir benötigen Mut zum Konventionsbruch und zu guten
Ideen, wir haben die Konkurrenz zu analysieren und
herauszufinden, was alle machen. Wir müssen unser
Produkt entwickeln, wo kein Markt ist und einen kreieren. Wie es weiter – und wann es wieder aufwärts geht –
kann niemand mit Zuverlässigkeit prophezeien. 
Auch gibt es keinen Maßnahmenkatalog für Unternehmer und Fahrer, was zu tun ist. Gefragt ist jeder einzelne. Vor allem Optimisten werden gestärkt aus der
 momentanen Situation hervorgehen. Denn nicht die
 anderen sind die Krise, sondern wir. Die Zukunft wird
bestimmt aufregend.
®
Mehr Sicherheit beim Abrechnen – 
alles aus einer Hand, alles in einem 
Vertrag, zu günstigen Konditionen! 
Finanzamtkonforme Quittungen.
 wellPay – 
Taxi-Terminal vom Marktführer, 
mit spezieller Software
Die All-in-One-Lösung lässt keine 
Wünsche offen. Wir beraten Sie gern.
ICP GmbH, Hofmannstraße 54, 81379 München 
T el.: 089 / 748 34-8000, Fax: 089 / 748 34-8090 
contact@wellcom.de, www.cash-processing.de
Wir beraten Sie gerne.
August 2009
Gestaltung: www.formenreich.de Composing: www.atelier-tacke.de
UMLAND
TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Attraktive Ziele rund um München 
§ Fahrzeugwechsel
Checkliste für Unternehmer
§ Body and Mind
Tipps für einen sicheren Arbeitsplatz
§ Fred Buchholz im Gespräch 
Aussichten des BZP-Präsidenten
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
Kleinanzeigen geben Sie bitte
 direkt an der Hauptkasse in der
Engelhardstraße 6 im 1. Stock, 
bei der Taxi-München eG auf. 
Anzeigenschluss ist der 12.08.09!
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 23

Seite 24

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Taxi-Check München
Wie im Film!
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner 
CAR 2000 in München testet seit Anfang
2005 Münchens Taxifahrerinnen und
 Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen 
erfüllt werden. Unser Aktionspartner, 
CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger
mit einem Preis und lobt zudem einen
tollen Jahrespreis für den „Besten des
Jahres 2009“ aus.
Spannende Action-Filme, Krimis und
Filmromanzen zeigen immer wieder, wie
das Taxigewerbe nicht nur den Straßenverkehr , sondern auch die Filmbranche
inspiriert. Egal ob farblich gelb in New
York oder hellelfenbein, wie hier zu
 Lande – in vielen Verfilmungen sind die
 Taxis und deren Fahrer Teil, oder sogar
Aufhänger der Story. Eine klassische
Filmszene ist dabei oft die Observation
oder Verfolgung per Taxi. Ein Filmheld
steigt ins Taxi und es ist meist ungewiss,
aber umso spannender, wohin die Reise
geht. „Verfolgen Sie dieses Auto, aber
 unauffällig!“
Der TAXIKURIER wollte auch mal Filmgeschichte schreiben und beauftragte
 dafür einen weiblichen Taxi-Scout. Dieser
schlüpfte in die Rolle der eifersüchtigen
oder betrogenen Ehefrau und hat den
praktischen Spürsinn der Münchner
 Taxler ausgekundschaftet.
Taxi 1: ✷✷
(Nr. 2745, 7. Juli, 11.40 Uhr, 
 Stachus-Rondell)
„Fahren Sie bitte dem Taxi da vorne
nach!“ Vollkommen unbewegt nimmt
dieser Fahrer meinen Auftrag eher defensiv an und scheint sich nicht im Geringsten für meine Absichten zu interessieren.
Entweder ist er ein Mann für besondere
Fälle oder die Spannung hat ihm die
Sprache verschlagen. Im Großstadtgewühl
drängeln sich immer wieder andere Autos
dazwischen und unser Objekt hat uns
wohl abgehängt. Unbestimmt rollen wir
aus dem Altstadttunnel und der nun
plötzlich zielstrebige Fahrer nimmt die
Spur wieder auf, indem er bei fast rotem
Apellicht in die Eisen steigt.
Taxi 2: ✷✷✷
(Nr. 623, 7. Juli, 12.20 Uhr, Max-Joseph)
Brummend rollt ein schwarzer Porsche
aus dem gegenüber liegenden Parkhaus
und wird zum idealen Objekt meiner Begierde. Schnell hüpfe ich in ein Taxi und
mein Fahrer beweist das erforderliche
 Talent für eine diskrete Verfolgung. Unter
Berücksichtigung aller Geschwindigkeitsbegrenzungen beschatten wir den vermeintlich Untreuen in dezentem Abstand.
Fast wird uns der offensive Fahrstil des
Porsche-Besitzers zum Verhängnis, aber
die träge Münchner Ampelschaltung
kann dies dann am Baldeplatz wieder
wettmachen.
Taxi 3: ✷✷✷
(Nr. 300, 7. Juli, 12.50 Uhr, Deisenhofener)
„Weiß der da vorn, dass wir ihm hinterherfahren und was passiert, wenn wir in
den Straßen von San Francisco landen?“
In den Gehirnwindungen dieses phantasievollen Taxlers läuft wahrscheinlich ein
aktionsgeladener Film ab und potentielle
Gefahren und Risiken werden exakt
durchgespielt. „Hoffentlich hält er nicht
bei rot und was passiert, wenn der bis
Dachau fährt!“ Bereits in der Kapuzinerstraße, kurz nach dem Arbeitsamt, erfahren wir des Rätsels Lösung. Der Verfolgte
hält plötzlich an und geht ins Solarium.
Wir ziehen strahlend vorbei und der Fall
hat sich.
Taxi 4: ✷✷✷
(Nr. 2896, 7. Juli, 14.30 Uhr, Ainmiller)
Von dieser Vertreterin des weiblichen
 Geschlechts erhalte ich Solidarität und
pures Mitgefühl. Ohne meine Absichten
auch nur im Geringsten zu hinterfragen,
erweist sie sich als geeignete Gefährtin.
Auf gabenstellung auf Münchens Straßen
und Standplätzen unterwegs und berichtet
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
24 TAXIKURIER
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Gerissen kurvt sie dem beschriebenen
BMW hinterher und wundert sich, warum
dieser kreuz und quer durch Schwabing
fährt. Tatsächlich erscheint es so, als ob
der Fahrer unsere Verfolgung bemerkt,
obwohl ich ihn ja nur spontan und zufällig anvisiert habe. Vielleicht hat er ja
wirklich etwas Schlimmes zu verbergen
und ich breche die Jagd lieber ab. 
Taxi 5: ✷✷✷✷ Gewinner!
(Nr. 748, 7. Juli, 15.10 Uhr, Kurfürstenplatz)
Starbesetzung im Taxi. Falls mal irgendjemand den Machenschaften seines
 Ehepartners auf die Schliche kommen
möchte, dann sitzt er hier richtig. Mit detektivischer List und herrlichem Humor
erfasst der Fahrer alle möglichen Motive
und Indizien für die observierende, aber
leider nur sehr kurze Fahrt. Nach nur
3 Kreuzungen stoppt unser Verfolgter die
Fahrt, wir fahren unbemerkt weiter und
ich komme mit der Sprache raus. Schon
lange habe ich mich nicht mehr so gefreut, meine wahre Identität preiszugeben
und dem Gewinner, sowie an dieser Stelle
auch allen anderen Kandidaten, für ihren
Spürsinn zu gratulieren!
Der Gewinner!
Dietmar Peter
Bruderhofstr. 16
81371 München
erhält für seine detektivische Ader von
unserem Chrysler Partner Car 2000 ein
Präsent. Der TAXIKURIER gratuliert
 herzlichst.
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 24

Seite 25

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Kurze Frage – Klare Antwort
Bestellgebühr
Der Kollege Bernhard Krzmarsch, Taxi
2671, wandte sich mit der Frage an 
den TAXIKURIER, ob die Bestellgebühr
erhoben werden darf, wenn z. B. der
Pförtner am Sauerbruchstand das erste
Taxi zu einer Abholadresse auf dem
 Klinikum-Gelände schickt. Die Situation
ist alltäglich und kann nicht nur am
 Sauerbruchstand eintreten.
Die Erhebung der Bestellgebühr ist in
§ 3, Ziffer 3, der Taxitarifordnung
 geregelt:
Entgegennahme eines Fahrtauftrages
über Fernmeldeeinrichtungen 1,– Euro
Dieser Formulierung ist nicht zu entnehmen, dass ausschließlich der beauftragte Fahrer die Fernmeldeeinrichtung bedienen muss. Es kommt darauf
an, ob der mittels einer Fernmelde -
einrichtung zum Abholort beordert wird
und die Fahrt nicht durch Zustieg am
 Taxistand zustande kommt. Ausschlag -
gebend ist natürlich, dass, unabhängig
von der Person die den fernmündlichen
Auftrag annimmt, eine Anfahrt zur Abholung des Kunden verursacht wird.
Anders ist der Fall zu entscheiden, in dem
ein Fahrgast in der Agnes-Bernauer-Straße stadtauswärts, gegenüber dem Taxistand, den ersten Fahrer herbei winkt. Der
Fahrer hat Beförderungspflicht nach § 3
Absatz 4 Taxiordnung der Landeshauptstadt München, da es sich um einen Beförderungsauftrag handelt der am Standplatz erteilt wird. Die Bestellgebühr von
1,00 Euro darf nicht erhoben werden, da
der Auftrag nicht über eine Fernmeldeeinrichtung entgegen genommen wurde.
Der Taxameter darf selbstverständlich erst
beim Eintreffen beim Fahrgast eingeschaltet werden, da eine Anfahrtsberechnung in der Tarifzone I nicht zulässig ist. 
Ähnlich ist die Situation, wenn am
 Taxistand an der Mauerkircherstraße
der Hausdiener vom Konsul Rempremarding auftaucht und einen Taxi -
fahrer ins Grüntal beordert um seine
Herrschaft abzuholen. Steigt der Bedienstete in das Taxi, muss der Taxameter vor der Abfahrt eingeschaltet
werden, eine Bestellgebühr darf nicht
berechnet werden, da der Auftrag nicht
über eine Fernmeldeeinrichtung zustande kam. Zum Glück kommen derartige Fälle kaum mehr vor.
Bei allen Bestellung innerhalb der Tarifzone 1 darf der Taxameter erst eingestellt werden, wenn sich der Fahrer
beim Fahrgast bemerkbar gemacht hat.
Bei Vorbestellungen ist in jedem Falle
die Bestellzeit zu beachten. (HM)
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 25

Seite 26

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
 langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
 Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
Münchens Geografie
 Kasachstan sowie die mongolische
Hauptstadt Ulan Bator und im Westen
Paris, das kanadische Quebec und Seattle
in den USA. Auf ungefähr derselben
 Länge finden sich die norwegische Inselgruppe Spitzbergen im Nordpolarmeer,
Rom und Namibia in Südwestafrika 
Am Boden beginnt der Nordturm der
Frauenkirche in 519 Meter Höhe über
dem Meeresspiegel, so dass dieses Maß
auch als durchschnittliche Höhe Münchens gilt. Die Stadtgrenze hat eine Länge von 118,900 Kilometern, die größte
Länge des Stadtgebietes in Nord-Süd-
Richtung beträgt 20,700 Kilometer, die
größte Breite in Ost-West-Richtung
26,900 Kilometer. München dehnt sich
über eine Fläche von 31.043 Hektar aus,
das sind 310,43 Quadratkilometer. Davon
wiederum sind 44 Prozent (13.700 Hektar)
Gebäude und Freiflächen, 16 Prozent Erholungsflächen (4.826 Hektar), 17 Prozent
Verkehrsflächen (5.308 Hektar), 16 Prozent
Landwirtschaftsflächen (4.853 Hektar) und
4 Prozent Waldflächen (1.270 Hektar). 
Die restlichen 3 Prozent (1.086 Hektar)
werden von Wasser bedeckt.
Eiszeit und Stadtbild
Die Würm-Eiszeit, benannt nach Münchens zweitem Fluss, endete vor ungefähr
12.000 Jahren. Die Gletscher zogen sich
in Richtung Alpen zurück und hinterließen neben den oberbayerischen Seen und
dem hügeligen Voralpenland auch eine
ausgedehnte Kiesebene aus Geröll, das
aus den Bergen hierher transportiert worden war. Durch das Hügelland floss das
Schmelzwasser aus den Alpen in einem
Fluss, dessen hohe Fließgeschwindigkeit
ihm später den Namen „Isar“ (= entwickelte sich aus dem Indogermanischen für
„fließendes Wasser“) einbrachte. Die Wassermassen gruben sich mit der Zeit tief in
den Untergrund ein und schufen einen
Flusslauf, der auch heute noch teilweise
einer Schlucht gleicht. Beim heutigen
Grünwald trat das Wasser in die Ebene,
die ein sanftes Süd-Nord- und Ost-West-
Gefälle hat.
Innerhalb des heutigen Stadtgebietes hat
das Wasser der Isar auf 13.700 Metern
Länge ein Gefälle von sage und schreibe
35,50 Metern und grub sich so ein Bett in
die schiefe Ebene. Zum Vergleich: Der
Rheinfall bei Schaffhausen hat 20 Meter
und die Niagarafälle in Nordamerika
50 Meter Gefälle. Infolge der Neigung der
Schotterebene flachen sich die eiszeitlichen Ufer der Isar von Süden nach Norden ab, und gleichzeitig verbreitert sich
das Flussbett ständig. Aus demselben
Grund ist auch das östliche, rechte Ufer
um Einiges höher und steiler als das
westliche, linke. Das Gefälle nach Norden
hin hat – nebenbei bemerkt – für die
Geldbeutel der Stadtwerke und der Bürger
den praktischen Nebeneffekt, dass die
Abwässer praktisch von alleine in die
Klärwerke im Norden Münchens fließen
und nicht mit teuren Pumpen dorthin
 befördert werden müssen.
Die abfallenden Ufer sind noch heute im
Stadtbild bestens zu erkennen. Bis ins
19. Jahrhundert war die Isar ein wilder
Gebirgsfluss, der sich im heutigen Stadtgebiet ein breites, ebenes Tal geschaffen
hatte, in dem das Wasser je nach Menge
einmal hier und einmal dort floss. Lediglich vier Erhebungen ermöglichten den
Bau der mittelalterlichen Stadt und boten
Schutz vor Hochwasser. Erst die Bändigung der Isar durch aufwändige Wasserbauwerke erlaubte die Ausdehnung der
Stadt über den heutigen Altstadtring
 hinaus, wodurch die so genannten Vor-
Städte entstanden.
Die Frauenkirche hat bekanntlich zwei
Türme, die auf den ersten wie auch jeden
weiteren Blick gleich hoch zu sein scheinen. In Wirklichkeit erhebt sich der 
süd liche 97,70 Meter über den Boden,
 während der nördliche 98,50 Meter
 emporragt. Dies war im Jahr 1801 der
Grund, den nördlichen Turm zum Achsennullpunkt für alle Landvermessungen
Bayerns zu erklären, denn es war das
höchste Gebäude der Residenz- und
Hauptstadt des damaligen Kurfürstentums. Der Turm der Stadtpfarrkirche
Sankt Martin in Landshut ist mit seinen
130,60 Metern zwar erheblich höher, aber
Landshut als Hauptstadt Niederbayerns
erschien offenbar nicht der Würde des
Nullpunktes wert. 
Geografische Lage und Stadtgebiet
Die Spitze des nördlichen Turmes stellt
also den geodätischen und geografischen
Mittelpunkt auch Münchens dar mit folgenden Daten: nördliche Breite 48 Grad
8 Minuten 23 Sekunden sowie östliche
Länge 11 Grad 34 Minuten 28 Sekunden.
Auf ungefähr derselben Breite liegen
 östlich das ukrainische Donezk, der russische Weltraumbahnhof Baikonur in
26 TAXIKURIER
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 26

Seite 27

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Eiszeitliches Ufer im Straßenbild 
links der Isar
Die eiszeitlichen Ufer der Isar kommen
uns als Berufskraftfahrern ständig in die
Quere. Fangen wir mit dem westliche
Ufer im Norden an, dort wo es sich langsam nach Süden zu erhebt. So merkt 
man die leichte Auffahrt, wenn man von
der Biedersteiner Straße in die Feilitzschstraße einbiegt. 
Weiter südlich erkennt man das Ufer
noch am Anstieg von Maßmannstraße,
Nymphenburger Straße, Karl-, Mars- und
Arnulfstraße. Südlich der Bahnanlagen
geht die Bayerstraße an der Erhöhung in
die Landsberger Straße über. Dort beginnt
auch die Theresienhöhe, deren Name und
Lage an der Hangkante für sich sprechen.
Die sich anschließende Hans-Fischer-
Straße zeigt bereits mit ihrer doch beträchtlichen Steigung, dass sich die Isar
hier tiefer eingeschnitten hat. 
Auf Sendlinger Gebiet gab es seit alters
eine Bergstraße, die im Jahr 1911 in Lipowskystraße umbenannt werden musste,
um Verwechslungen mit der Giesinger
Bergstraße zu vermeiden. Und dann die
Lindwurmstraße, die zur Plinganserstraße
hinaufführt. Entlang der Plinganserstraße
und der Wolfratshauser Straße zieht sich
das Hochufer weiter nach Süden dahin,
weswegen die Adresse Engelhardstraße 6
auch den Beinamen „Engelhardhöhe“
führt. Die für sich sprechende Ludwigs -
höher Straße sowie die Heilmannstraße,
von der die beeindruckend steile Gerblstraße zur Zentralländstraße führt, bilden
sodann die Grenze zwischen Tal und
 Anhöhe. 
Außer der Gerblstraße verbinden drei
Einbahnstraßen Ebene und Tal miteinander: Greinerberg, Schmiedberg und Kreppeberg. Hier ist das Ufer bereits so steil,
dass die Straßen schräg zum Gefälle angelegt werden mussten, und wenn man
von der Wolfratshauser Straße kommend
den Kreppeberg mit mehr als den erlaubten 30 Stundenkilometern hinabstürzt,
hebt es die verängstigten Fahrgäste aus
ihren Sitzen.
Eiszeitliches Ufer im Straßenbild 
rechts der Isar
Wegen des Ost-West-Gefälles der Schotterebene steigt das rechte eiszeitliche Ufer
der Isar von Norden bis Süden höher hinauf als sein linkes Gegenstück. Die Oberföhringer Straße markiert den Absturz der
Ebene ins Tal eindrucksvoll und bietet einen Blick von oben auf den Herzogpark,
von dem aus die Mauerkircherstraße nahe
dem Grün-„Tal“ nach oben steigt. 
Auch die Montgelas- und Törringstraße
führen von unten hinauf beziehungsweise
von oben nach unten. Weiter südlich sind
dann die Auffahrt zum Friedensengel und
die Umkreisung des Maximilianeums zu
nennen. Anschließend erklimmen wir Am
Gasteig und an der Rosenheimer Straße
das Hochufer, das sich schließlich entlang
der sprichwörtlichen Hochstraße über 
die steile Gebsattelstraße hinweg zum
Nockherberg zieht. Von dort stellt die
Bergstraße die Verbindung zum Giesinger
Berg da, auch wenn sie nicht durchgehend mit dem Auto durchfahren werden
kann. Die zwei Hauptverkehrsadern
 mussten – ebenso wie am linken Ufer –
wegen der zu überwindenden Steigung
schräg in den Hang hinein gebaut werden. Dasselbe gilt für den fast schon
abenteuerlich zu befahrenden Harlachinger Berg über dem Tierpark, der bei
 eisigem Wetter manchmal sogar für den
Verkehr gesperrt werden muss. 
Schnittstelle zwischen Hügelland 
und Ebene
Die Ansiedlung Munichen, die im Jahr
1158 zur Stadt erhoben wurde, lag an einer geografischen Situation, die für eine
Besiedelung hervorragend geeignet war.
Zum einen trat der unbändige Gebirgsfluss in die Ebene, wo sich seine Wasser
langsam beruhigten und eine Besiedlung
erleichterten. Dies ermöglichte gleichzeitig die Überquerung des Flusses durch
 eine Furt beziehungsweise den Bau einer
Brücke, auch wenn dies im Mittelalter
nicht so unproblematisch war wie mit
den heutigen technischen Möglichkeiten.
Es ergab sich also eine Schnittstelle zwischen dem Floßverkehr zu Wasser und
dem Landverkehr auf der Straße, und diese wirtschaftlichen und verkehrstechnischen Vorteile begünstigten die Anlage
der Stadt. Woanders finden sich ähnliche
Bedingungen, beispielsweise in Dresden,
wo die Elbe die Sächsische Schweiz verlässt, oder bei Bonn und Köln, wo der
Rhein aus dem Schiefergebirge in die
Ebene tritt. 
Eingemeindungen auf der Ebene
Die Eingemeindungen der umliegenden
Dörfer seit 1854 ließen das Stadtgebiet
aus dem eiszeitlichen Tal der Isar über die
Uferhänge auf die flache Schotterebene
hinauswachsen. Das heutige München
weist deshalb keinerlei natürliche Erhebungen auf und wird lediglich in seiner
Mitte von dem Einschnitt der Isar durchzogen. Manch ein Fremder, der sich zum
ersten Mal München vom Flughafen
kommend nähert, muss von seiner Vorstellung Abschied nehmen, die Stadt liege
ähnlich Innsbruck inmitten hoher Berge.
Folkloristische Bildbände über Bayern
 erwecken häufig diesen Eindruck ebenso
wie, dass hier kaum gearbeitet, dafür 
aber umso mehr gefeiert wird. Wenn der
Neuling dann doch einiger Erhöhungen
angesichtig wird, so sind das künstliche
Hügel wie der neue und der alte Müllberg
in Fröttmaning oder die beiden Bombenschutthügel im Luitpoldpark und im
Olympiagelände. Hier kann dann die
 serviceorientierte Kompetenz des Taxlers
für angemessene Aufklärung sorgen.
(BW)
Jetzt bestellen!
Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich
folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des
Kollegen Benedikt Weyerer:
München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 
München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X
München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 
Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei!
27TAXIKURIER
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 27

Seite 28

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Seit es den Homo Sapiens gibt, gibt es
Musikinstrumente, denn die Musik steht
dem Mitteilungsbedürfnis der Krone der
Schöpfung in nichts dem Sprechen und
Singen nach. Die Menschen nahmen zur
Tonerzeugung anfangs das, was sie in der
Natur vorfanden, wie leere Muscheln,
Hörner und Knochen von Tieren oder
ausgehöhlte Hölzer. Durch Zufall und
 Erfahrung merkten sie, dass man Töne
 erzeugen konnte, wenn man hinein blies.
Durch verschiedene Stärke des Luftstromes und verschiedene Lippenstellungen
ließen sich auch verschiedenen Töne erzeugen. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass je länger das Rohr war, desto
tiefer der Ton ausfiel. So konnte man
über größere Entfernungen Kontakt zu
seinesgleichen aufnehmen oder sich einfach nur die Zeit vertreiben, wenn man
beispielsweise eine Herde Schafe bewachte. Ein beeindruckendes Instrument aus
unserer näheren Umgebung ist das Alphorn, dem je nach Länge des hölzernen
Rohrs, der Lungenkraft und Lippenfertigkeit seines Benutzers tiefe Töne entsteigen,
die weit über Berg und Tal schallen.
Die „Münchner Blech- und Holzblasinstrumente GmbH“ an der Gebsattelstraße 11
führt allerdings aus Platzgründen keine
Alphörner im Sortiment ebenso wenig
wie Dudelsäcke, die ja ursprünglich aus
Tierblasen und später aus Leder- oder
Textilbalgen bestanden beziehungsweise
bestehen. Geschäftsführer seit der Gründung im Jahr 1993 ist Herr Thomas
Hahn. Er spielt selber seit früher Jugend
das Waldhorn und ist seit 2009 Mitglied
der Stadtkapelle Dachau. Privates Interesse und der Beruf bilden bei ihm eine Einheit, denn er ist Metallblasinstrumentenmachermeister, mit elf Silben wohl eine
der längsten Berufsbezeichnungen.
Außerdem amtiert er als Obermeister 
der Landesinnung Süd des Bayerischen
Musikinstrumenten-Handwerks.
Herr Hahn berichtet, dass die frühen
Blasinstrumente ursprünglich lediglich
aus durchgehenden Windkanälen bestanden, bis man dann darauf kam, dass
 Löcher an bestimmten Stellen die Erzeugung einer breiteren Palette von Tönen
als nur durch Lippenstellungen ermöglichten. Und dann kam man im Bronzezeitalter (1700 bis 800 vor Christus) darauf, dass diese Kupfer-Zinn-Legierung
weitaus haltbarer als Holz und Knochen
ist, gerade im Gebrauch bei Wind und
Wetter. Findige Köpfe bei den alten Römern schließlich entdeckten, dass man
die langen Windkanäle besser transportfähig machen konnte, indem man sie in
Windungen verlaufen ließ, was wiederum
nur bei der Verwendung von Metall möglich war. Nun ließen sich die Instrumente
leichter transportieren und beispielsweise
von den römischen Armeen in weit entfernte Länder tragen. Noch bis vor rund
130 Jahren entstammten die differenzierten Töne aus den Blasinstrumenten dem
Luftdruck und den Lippenspannungen der
Musikanten, sowie ihrer Bedienung der
Luftlöcher. Erst ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Ventile entwickelt, die
das Musizieren vereinfachten und perfektionierten. Und in diese Zeit fällt die Erfindung des Saxophons, entstanden nach
den Überlegungen des belgischen Instrumentenbauers Antoine-Joseph Sax (1814-
1894), dessen Namen es auch trägt. Und all
diese Produkte einer jahrtausendelangen
Entwicklung stehen in beeindruckender
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
 Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit
Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
Vielfalt und Auswahl in Herrn Hahns
 Geschäft.
Das „Münchner Blech“, wie es kurz und
bündig heißt, beschäftigt sieben hoch
qualifizierte Mitarbeiter und ist ein Fachgeschäft für eine Vielzahl verschiedener
Holz- und Blechblasinstrumente. Gleichzeitig ist es aber auch Meisterwerkstatt
für Reparaturen und Umbauten, und man
baut dort auch neue Instrumente in kleiner Stückzahl. Eine weitere Dienstleistung
besteht in der Vermietung von Instrumenten. Die nach außen hin unscheinbare Adresse gleich beim Regerplatz ist für
Musikliebhaber ein versteckter Schatz im
wahrsten Sinn des Wortes. Und wie steht
es um Herrn Hahns Taxi-Affinität? Obwohl er eigentlich nie Taxi fährt, hat er
positive Erinnerungen an unser Gewerbe,
uns das kam so: Zur Finanzierung seiner
Ausbildung arbeitete er in den Jahren
1980 bis 1986 nachts an der Tankstelle
am Petuelring. Diese Tätigkeit ist bekanntlich nicht ungefährlich, und deshalb
freute er sich immer, wenn ein Taxler
zum Tanken oder zur Pause vorbeikam,
denn dieses unerwartete, jederzeit eintretbare Auftauchen bedeutete für ihn als
Tankwart Sicherheit, insbesondere wegen
des Taxifunkes. Außerdem kam er mit
den Taxlern gut aus und kann sich noch
an einen erinnern, der den prägnanten
Beinamen „Dicker Toni“ trug. (BW)
Kontakt: Herr Thomas Hahn
Münchner Blech- und Holzblasinstrumente 
Gebsattelstraße 11
81541 München
Tel.: (089) 55 05 68 80
Email: info@muenchner-blech.de
www.muenchner-blech.de
Herr Hahn vor funkelndem Blech
28 TAXIKURIER
Münchner Blech- und 
Holzblasinstrumente GmbH
Gebsattelstraße 11
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 28

Seite 29

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Im August …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren
1909, 29. August: Der Zeppelin „L Z 3“ landet in Berlin
auf dem Tegeler Schießplatz.
… vor 75 Jahren
1934, 2. August: Reichspräsident Paul von Hindenburg
stirbt im Alter von 86 Jahren.
… vor 50 Jahren
1959, 26. August: Ein Taifun über der japanischen Stadt
Nagoya fordert über 5.000 Menschenleben.
… vor 25 Jahren
1984, 12. August: In Los Angeles gehen die Olympischen
Sommerspiele zu Ende. Die Bundesrepublik erlangte
59 Medaillen.
1984, 22. August: Das Bundesgesundheitsamt dementiert
Berichte über die krebserkrankende Wirkung der
 Chemikalie „Formaldehyd“ . 
… vor 1 Jahr
2008, 8. August: Olympia-Start in Peking 
2008, 31. August: Übernahme der Dresdner Bank durch
die Commerzbank.
29TAXIKURIER
Motiv des Monats
Friday night fever 
vorm Brenner
Gewinnen Sie 2 Tage in einem
Opel GT von Wickenhäuser!
Gewinnspiel
Wie wichtig die Kenntnisse der bayrischen Ausflugsziele
sind, lesen Sie im Titelthema dieser Ausgabe. Unser Taxi-
Zeichner, Manfred Kraus, hat hier aber wohl einen unkundigen Taxler zu Papier gebracht., der seinem Fahrgast das
 Erkunden der Sehenswürdigkeiten überlässt. Schicken Sie
uns bitte bis spätestens 12. August 2009 einen passenden
Text. Wenn dieser prämiert wird, gewinnen Sie obigen
 Super-Preis (2 Tage Opel GT Cabrio, inkl. 200 km, 264 PS)
Viel Spaß und Erfolg! 
(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen) 
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 29

Seite 30

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

30 TAXIKURIER
München und seine Stadtbezirke
Foto: www.atelier-tacke.de
Thalkirchen – Obersendling – 
Forstenried – Fürstenried – Solln
mehr, so dass diese bleiben konnte, ohne
zu Verwechslungen zu führen.
Obersendling gehört seit der Gebietsreform des Jahres 1818 zu Thalkirchen und
wurde mit ihm zusammen eingemeindet.
Sein dörflicher Kern lag zwischen
 Heißstraße und Steinerstraße. Seit dem
19. Jahrhundert entwickelte sich die
 Gemeindeflur zu einem der industriellen
Schwerpunkte Münchens.
Forstenried erschien erstmals 1166 auf
 einer Urkunde; sein Name bedeutet „gerodeter Forst“ . Der alte Dorfkern befand
sich um die Kirche Heilig Kreuz an der
Forstenrieder Allee 180 a. Daran hat sich
seit der Eingemeindung am 1. Januar
1912 baulich nur wenig geändert: Friedhof, Maibaum, Alter Wirt und das staatliche Forsthaus erinnern an die ländliche
Zeit, die entgegen der Erinnerungen mancher älterer Fahrgäste auch nicht besser
war als die heutige. Damals floss zum
Beispiel der ständig zunehmende Autoverkehr in Richtung Starnberg und Garmisch mitten durch das ehemalige Dorf
über die Forstenrieder Straße, die seit
1936 auch als „Olympiastraße“ bekannt
war. Erst die Eröffnung der Autobahn 95
im Jahr 1967 ließ wieder mehr Ruhe einkehren.
Fürstenried gehört seit der Gebietsreform
1818 zu Forstenried und beide wurden
zusammen eingemeindet. Sein Name bezieht sich auf das von 1715 bis 1717 erbaute Schloss, das auf einem gerodeten
Teil des Forstenrieder Parks entstand. Hier
spielte sich eine traurige Episode der bayerischen Geschichte ab. Nachdem König
Ludwig II. 1886 im Starnberger See ertrunken war, bestieg sein Bruder Otto I.
den Thron. Aber nur in staatsrechtlicher
Hinsicht, denn seine schwere seelische
Erkrankung machte die Ausübung der
Geschäfte unmöglich. Also musste sein
Onkel, Prinzregent Luitpold, die Regierungsgeschäfte führen, während sein
 Neffe bis zu seinem Tod 1916 in Schloss
Forstenried von der Außenwelt abgeschirmt dahinvegetierte.
Solln schließlich wurde erstmals um 1080
erwähnt. Sein Name bezieht sich ebenfalls auf den Forstenrieder Park, wenn
auch nur indirekt: Er hat sich sprachlich
aus einer sumpfigen Lacke entwickelt, in
der sich das Wild aus dem Wald „suhlte“ .
Der alte Dorfkern gruppierte sich um die
alte Kirche Johann Baptist an der Herterichstraße/Ecke Bleibtreustraße. Zahlreiche bäuerliche Gebäude haben dort die
Zeit überdauert. Im Jahr 1857 begann der
Eisenbahnverkehr zwischen München
und Holzkirchen mit dem Bahnhof Solln.
Im Jahr 1891 nahm die Isartalbahn zwischen dem inzwischen abgerissenen
 Südbahnhof an der Ruppertstraße und
Wolfratshausen ihren Betrieb auf; in
Solln hielten die Züge am Bahnhof Großhesselohe/Isartalbahnhof. Wegen dieser
günstigen Verbindungen zur Residenzund Hauptstadt München nahm die
 Bevölkerung Sollns rapide zu, so dass
1905 die neue Kirche Johannes Baptist
am Fellererplatz eingeweiht wurde. 
Die Isartalbahn stellte 1964 ihren Verkehr ein.
Grenzen
Die nördliche Grenze des 19. Stadtbezirkes verläuft – im Westen beginnend –
entlang der Forst-Kasten-Allee und der
Autobahn Garmisch, dann das kurze
Stück der Boschetsrieder Straße bis zur
Höglwörther Straße und von dort nördlich parallel der Zielstattstraße. Dann
geht es entlang der Steinerstraße und den
Greinerberg hinunter zum Pullacher Platz
und von dort zur Isar. Die Isar bildet die
östliche Grenze des Bezirkes, der im Süden und Westen durch die Stadtgrenze
abgeschlossen wird.
Der Name des 19. Stadtbezirks, Thalkirchen – Obersendling – Forstenried – Fürstenried – Solln, ist nicht nur der mit Abstand längste in München, sondern führt
auch die fünf Hauptbestandteile des Bezirkes auf. Thalkirchen wurde erstmals im
Jahr 1268 urkundlich erwähnt und gehört
damit zu den wenigen Vororten, die erst
nach München (1158) gegründet wurden.
Wie uns der sprechende Name schon sagt
und wir auch heute noch unschwer erkennen können, lag und liegt Thalkirchen
um die Kirche Mariä Himmelfahrt am
Fraunbergplatz 1 unten im Tal der Isar.
Die leichte Steigung der Fraunbergstraße
aber zeigt, dass diese Kirche auf einem
Hügel vor dem Hochwasser der oftmals
gefährlichen Isar geschützt lag. Zur Kirche gehören natürlich – wie es sich gehört – ein Friedhof, ein Maibaum plus der
Alte Wirt. Eine Besonderheit ist der Name
der Münchner Straße inmitten des Stadtgebietes. In sicherer Erhebung über dem
gefürchtete Hochwasser der Isar führte sie
von der Kirche aus nach München. Bei
der Eingemeindung Thalkirchens am
1. Januar 1900 gab es im damaligen
München keine weitere Münchner Straße
München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt.
Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer
stellt im TAXIKURIER diese Stad tviertel in
alphabetischer Reihenfolge vor: Wann
wurden sie nach München eingemeindet?
Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre
Grenzen? Oft kann man die Grenzen und
den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden
heute noch gut erkennen und mit diesem
Wissen ein interessantes Gespräch mit den
Fahrgästen führen. Welche Stand plätze
gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel
aus? Was ist dort taxi-relevant? 
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 30

Seite 31

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

31TAXIKURIER
 Maria Einsiedel ist während des Oktoberfestes nicht nur häufiger nächtlicher
Zielort, sondern am Vormittag auch die
Abholadresse für oft bereits vorgeglühte,
meist englischsprachige Fahrgäste, denen
die Zeit bis zum Ausschankende gegen
23.00 Uhr offenbar nicht reicht, um den
gewünschten Pegelstand zu erreichen, der
teilweise schon gar nicht mehr im Promille-, sondern im Prozentbereich zu liegen scheint. 
Weitere wichtige Kunden sind beispielsweise die McDonald’s-Hauptverwaltung
und BMW, aber auch renommierte und
bekannte Gaststätten wie die Waldwirtschaft in Pullach oder das auch architektonisch herausragende Asam-Schlössl.
Auch gehören etliche Hotels zu unseren
Stammkunden – um nur einige taxirelevante Adressen zu nennen.
Der 19. Stadtbezirk ist mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln – gerade der
U-Bahn – sehr gut zu erreichen. Für uns
bedeutet das Zweierlei: Auf der einen
Seite ergeben sich daraus Kurzfahrten mit
Fahrgästen, die den Bahnhöfen entsteigen
und den letzten Rest ihrer Strecke mit
dem Taxi zurücklegen und auch zurükklegen müssen, weil sie mit Gepäck beladen sind oder eine eingeschränkte Mobilität haben. Auf der anderen Seite bedingt
die U-Bahn-Nähe eine erhöhte Bevölkerungsdichte, woraus sich auch vermehrt
längere Fahrten ergeben, weil unser
Transportangebot hinsichtlich Flexibilität,
Kundennähe und Service oft einfach unschlagbar ist. 
Wer ein vitales Nachtleben sucht, wird
sich kaum in den Südwesten Münchens
verirren. Das heißt für uns weniger Aufträge als beispielsweise beim Kunstpark
Ost oder dem so genannten Kunstpark
Mitte, dafür aber erheblich angenehmere
Fahrgäste. 
Stände und Verkehrssituation
Folgende Stände liegen im 19. Stadtbezirk: Baierbrunner, Boschetsrieder, Brudermühl, Fürstenried I, Fürstenried II,
Kistlerhof, Ratzinger, Solln, Thalkirchen.
Der Ratzingerplatz wurde im Jahr 1931
nach dem um den Krankentransport verdienten Moritz Ratzinger (1849-1930)
 benannt. Die Benennung hat also nichts
mit dem 1927 geborenen Joseph Ratzinger zu tun, der 1977 zum Münchner
 Kardinal ernannt und 2005 zum Papst
gewählt wurde und den Namen Benedikt
XVI. annahm. 
Die Verkehrssituation im Stadtbezirk gehört zu den wohl entspanntesten in ganz
München. In der Früh sieht man am
Autobahnende Garmisch Rückstaus, auch
an der Kreuzung Liesl-Karlstadt-Straße/
Forstenrieder Allee bilden sich dann oft
Schlangen. Falls die Stäblistraße zur
Autobahn wie geplant verlängert wird,
wird sich auch dieses Problem lösen. 
Angeblich gibt es Kollegen, die immer
noch derartig große Umsätze machen,
dass sie die 30-Kilometer-Zone bei der
Schule an der Herterichstraße mit weitaus
höherer Geschwindigkeit durchmessen
und gerne der Stadt die Radargeräte
 finanzieren.
Fazit
Der 19. Stadtbezirk bietet hinsichtlich 
der Kaufkraft seiner Bewohner und Bewohnerinnen ein breites Spektrum über
alle Bevölkerungsschichten. Er beherbergt
Wohngegenden aller architektonischen
Spielarten ebenso wie Gewerbe, Hotels,
Gastronomie sowie Kliniken und ist damit
für uns ein angenehmes Pflaster. (BW)
Als nächstes Viertel stellt der TAXIKURIER
den 15. Stadtbezirk, Trudering – Riem, vor.
Der 19. Stadtbezirk umfasst folgende weitere Gebiete: Hinterbrühl, dessen Name
„mit Buschwerk bewachsene Wiese ganz
hinten“ bedeutet. Dann Maria Einsiedel
mit dem Sommerhaus des Barockkünstlers Cosmas Damian Asam (1686-1739),
der heutigen Gaststätte „Asam-Schlössl“ .
Außerdem die Prinz-Ludwig-Höhe mit
 ihren Häusern im belgischen und englischen Landhausstil vom Ende des 19.
Jahrhunderts, benannt nach dem Prinzen,
der als Ludwig III. im Jahr 1913 den bayerischen Thron bestieg. Dann noch das
abgelegene Warnberg in Solln sowie
Maxhof in Forstenried. Der Parkmeister
Max Jägerhuber kaufte anno 1797 das
Gebiet und benannte es nach sich selbst. 
Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter
Im 19. Stadtbezirk wohnen rund 80.000
Einwohner auf 1.775 Hektar, das sind 45
pro Hektar (Münchner Durchschnitt 42
pro Hektar). Der Stadtbezirk weist eine
sehr unterschiedliche Bebauung und Bebauungsdichte auf. Geldige Großgrundstücke, teure Wohnlagen und Wohnanlagen, dann wieder Großsiedlungen aus den
1960er Jahren, aber auch gutbürgerliche
Gebiete finden sich hier. Dazu kommen
ausgedehnte landwirtschaftlich genutzte
oder der Erholung dienende Freiflächen,
die die Besiedlungsdichte senken und für
unseren Umsatz irrelevant sind. Noch eine Bemerkung zur Bezeichnung „Parkstadt Solln“: Hier scheint der Name
„Park“ ebenso leichtfertig gewählt worden zu sein wie für den Euro-Industrie-
„Park“, bei dem von einem Park im Wortsinn nun wirklich nichts zu erkennen ist. 
Infolge seiner Heterogenität bietet der
19. Stadtbezirk eine Fülle verschiedener
Umsatzfaktoren. Eine Reihe von Krankenhäusern ist auf unsere Dienstleistungen
angewiesen, auch das vielseitige Gewerbegebiet in Obersendling sorgt für Aufträge hin oder her. Der Campingplatz in
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 31

Seite 32

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

32 TAXIKURIER
Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
M
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „M“ .
Märchen – finden wir fast nur mehr in
Form von Straßennamen in Waldperlach,
während der Datenfunk die ‚kreativen
Meldungen’ nach der Freigabe überflüssig
gemacht hat. Lediglich bei speziellen Anforderungen, wie z.B. „Taxibus-Fahrerin
mit acht Babyschalen und Anhängerkupplung“ gibt Kollege Computer üblicherweise
die Suche nach der geeigneten Kombination bei Erreichen der deutschen Landesgrenzen auf und wirft den Auftrag zur
 alten Sprechfunkvermittlung auf Kanal I.
Aber auch bei brisanten Reklamationen,
Eckenstehern zwischen Schachach West
und Semmelhub oder Nachbestellungen
(„Zentrale, beim Seehaus brauchat ma 
no oan“) wird das große Schweigen auf
Kanal I ab und an unterbrochen.
Marienplatz –auf dem vormaligen
„Schrannenplatz“ wurde bis zur Einrichtung des Viktualienmarktes vor gut 200
Jahren Handel getrieben, aber auch Volksbelustigungen wie der Pranger oder öffentliche Hinrichtungen fanden hier ihre
Bühne. Aus unserer Sicht ist der „Beck“-
Stand von Bedeutung, wobei die ständige
überzählige (illegale!) Aufstellung manchmal dazu führt, dass der Letzte am „Beck“-
Stand zugleich der Erste am „Rindermarkt“
ist. Wer sich hier über die von der Stadt
geduldete Aufstellung der Fahrrad-Rickschas
am Marienplatz (und wo sonst auch immer) aufregt, möge erst einmal das eigene
Verhalten in legale Bahnen lenken. Wer
hindert uns daran, das zu tun, was wir 
von anderen erwarten? Sicherlich ist es
manchmal schwierig, in der Innenstadt
noch einen legalen „Landeplatz“ zu finden, weil die Stände überfüllt sind. Aber
Plätze sind auch deshalb überfüllt, weil die
illegalen Bereitsteher sämtliche Aufhalter
fünfzig Meter vorm legalen Stand ab -
fangen, wie man allnächtlich zwischen
„Brenner“ (illegal) und „Vierjahreszeiten“
(legal) beobachten kann, oder zwischen
Schrannenhalle und „Paradiso“ (Müller 1)
einerseits und „Reichenbach“ (legal) andererseits.
Max Zwo – das gleichnamige Denkmal an
unserem Taxistand im Lehel ist im Volksmund auch als „Max denk zweimal“ bekannt, wird aber von Ortsfremden wegen
der römischen geschriebenen Zahl „II“
auch schon mal in „Max elf“ umgedeutet,
wie wir von vielen Taxibestellungen zum
gerade unbesetzten Stand wissen. König
Max II war übrigens der Sohn von
Ludwig I und der Vater von Ludwig II,
dem Erbauer des als „Neuschwanstein“
 bekannten Vorgängers der „Neverland-
Ranch“ . Die eben genannten bescheidenen
Wohnsitze haben ihren jeweiligen Erbauern nicht viel Glück gebracht, beide kamen
finanziell ins Schwimmen, beide lebten
einsam in ihrem Prunk, beide liebten die
Musik, wobei der zuletzt Verblichene eindeutig besser tanzen konnte. Freilich: eine
„moonwalk“-Einlage zur Wagner-Oper
hätte auch blöd ausgesehen. Doch bevor
sich Schrotti durch weitere Vergleiche der
beiden Kings der Gefahr eines Femegerichts der Gugelmänner, einem Haberfeldtreiben königstreuer Oberlandler oder
schlicht der allfälligen Zensur aussetzt,
noch mal zurück zum Max-II-Stand: hier
kann man sich in den krummen, engen
Einbahnsträßchen ganz prächtig verfahren
oder auch mal minutenlang hinter einem
hoffnungslos verkeilten Lieferwagen auf
bessere Zeiten warten. Zahlungskräftige
Anwohner, ein paar Hotels und viele Kneipen machen den Stand für uns jedenfalls
rund um die Uhr interessant.
Musik – wird oft als Lärm empfunden, da
sie mit Geräusch verbunden, wusste schon
Wilhelm Busch. Im Taxi ist hier größte
 Zurückhaltung zu empfehlen, da ein Fahrgast, der eigentlich auf Heino oder das
 Napalm-Duo steht, bei Schwermetall oder
Schweine-Punk einen Kabelbrand im
Herzschrittmacher riskiert. Ebenso wird
der Freund von Disco- oder „house“-Musik
den Fiaker verfluchen, der sich während
der Fahrt via „Bayern 4 Klassik“ ein Ge -
flügelkonzert von Chopin reinzieht. Nicht
zuletzt kann man den Fahrgast einfach
fragen, was er gerne hätte. Die riesige
Auswahl an öffentlichen und privaten
 Radiosendern bietet für jeden etwas.
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier oder 
15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum
bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkausbildung
Termin: Donnerstag, 20. August 2009
13.00 – 17.00 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
August 2009
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 5/2009 vom 08.09.09 bis 06.10.09
Kurs 6/2009 vom 13.10.09 bis 10.11.09
Kurs 7/2009 vom 17.11.09 bis 15.12.09
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 32

Seite 33

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

33TAXIKURIER
MVG – diese Fahrten sind für uns ein
wichtiger Bestandteil des Nachtgeschäftes,
weshalb es umso ärgerlicher ist, dass hier
immer wieder Mist gebaut wird. Pro Nacht
kommt es zwei-, dreimal vor, dass irgendwelche Kunden stehen gelassen werden,
weil man – mit Verlaub – zu dumm ist, einen Datenfunkauftrag richtig zu lesen. Zugegeben, komplizierte Fahrten mit mehreren Abhol- und Ablieferadressen kommen
auf dem kleinen Display optisch „nicht gut
rüber“ – aber dieses Problem ist sehr einfach lösbar: da man den Auftrag üblicherweise mit einer Vorlaufzeit bekommt, gibt
es Gelegenheit genug, die Fahrt vorher auf
einen großen Zettel abzuschreiben, um einen guten Überblick zu erhalten. Schrotti,
der alte Klugscheißer, macht es jedenfalls
so und hat dadurch schon manchen peinlichen Fehler vermieden! Wer erst während
der Fahrt anfängt, hektisch am Fensterl
herumzustochern, hat vorher schon die
entscheidende Unterlassung begangen.
Wenn man z.B. in der Einsteinstraße vier
Personen abliefern soll, vorher aber nur
zwei aufgenommen hat, kann wohl was
nicht stimmen. Dann müssen nach ostfriesischer Mengenlehre ja noch zwei Leute
einsteigen, damit niemand mehr im Auto
ist … Viele Fehler entstehen daraus, dass
der Auftrag am DF-Display nicht bis zu
Ende geblättert wird. Sie sind am Ende des
Auftrages ausnahmslos (!) nur dann angekommen, wenn am Schluss des Textes Ihre
Taxinummer in Klammern zu sehen ist,
 also z.B. (4711). Und wenn Sie trotzdem
unsicher sind, fragen Sie lieber dreimal zu
viel als einmal zu wenig bei der Zentrale
nach – und zwar nicht erst, wenn das Kind
schon im Brunnen ist! Die liebenswürdigen Kolleginnen und Kollegen der Zentrale sind stets zur Unterstützung bereit, 
nach dem bayrischen Motto „dem wer ma
scho heifa“ .
Nett sein – „Jeder gegen jeden“ ist derzeit eine verführerische Taktik, aber
 letztendlich die schlechteste. „Bestimmt, aber nett“ kommt weiter. Seien Sie
hilfsbereit, kommunikativ, loben Sie andere vor Publikum. Je besser es ihrem
Netzwerk geht, desto mehr Chancen haben Sie. 
Schärfung der Marke – Wofür stehen Sie eigentlich? Die Vermarktung der eigenen Person wird für jeden von uns zur Notwendigkeit. Wer immer nur funktioniert, still und lautlos seinen Job erledigt, wird untergehen, wir müssen „als
Marke“ von den Kundenn wahrgenommen werden. 
Entspannung – Wir leben im Augenblick, alles andere ist Illusion. Wer immer
nur übereifrig und gehetzt ist, wirkt unprofessionell, verzettelt sich und ist
„burn-out“-gefährdet. Gönnen Sie sich ein Wochenende auf dem Land, einen
Abend mit Freunden. 
Fitness – Werden und bleiben Sie vital. Ihre Gesundheit ist Ihr Kapital – gerade
als Selbständiger. 
Delegation – Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und delegieren Sie
 Arbeiten, die Ihnen nicht weiterhelfen. 
Verantwortung – Nicht die anderen oder Sachzwänge sind schuld an Miseren.
Statt jammern gilt es, Verantwortung zu übernehmen. Mitarbeiter mit einem
breiten Kreuz sind besonders geschätzt und haben Führungskompetenz. 
Präsenz – Problemen aus dem Weg zu gehen, ist der größte Fehler. Suchen Sie
das Gespräch, ohne zu nerven. Bieten Sie Lösungen an. 
Weiterbildung – Lesen Sie Fachzeitschriften, und bleiben Sie auf dem Laufenden.
Neuland – Ändern Sie Ihre Gewohnheiten. Gehen Sie mit anderen Leuten essen
und suchen Sie sich neue Hobbys, Restaurants und Bars. Bestimmt bietet sich so
eine überraschende Chance, eine neue Perspektive. 
Eigensinn – Schwimmen Sie nicht immer mit dem Strom, sondern machen Sie
Ihren Mund auf. Besetzen Sie Standpunkte und Meinungen. Niemand vermisst
Mitläufer, Anpasser und Langweiler. 
Alltag – Seien Sie kein Opfer der Umstände, ändern Sie den Alltag. Ob morgens
früher aufstehen und Sport vor dem Job, oder nicht mehr den ganzen Tag Kaffee
trinken und abends dann Bier zum Runterkommen. Nicht mehr nörgeln, stattdessen Lösungen finden. In der sogenannten Krise steck eine enorme Chance,
sich neu zu erfinden. (PR)
Titelthema
Body and Mind
So macht man seinen Job krisensicher! Auch als Taxler muss man kein Opfer 
des ökonomischen Trends sein, sondern aktiv dagegen vorgehen. Setzen Sie ein
paar der Strategien um, dann wird man auch in diesen Zeiten unersetzlich.
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 18:00 Uhr Seite 33

Seite 34

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

34 TAXIKURIER
Samstag, 1. August
➜ 14.00 Uhr, Hofbräukeller, Sommerfest
➜ 15.30 Uhr, Sportpark 
Unterhaching – Arminia Bielefeld
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Les Haricots Rouges
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Auerbach
➜ 20.30 Uhr, Prinzregententheater,
Wie es Euch gefällt
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Banda Xongo
➜ Rennbahn Riem, Energy in The Park
➜ Backstage, Adamsäpfel
Sonntag, 2. August
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Christian Überschall
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
 Schaumschläger
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl
Montag, 3. August
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig W. Müller
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Nigel Kennedy
➜ 59 : 1, The Strange Boys
Donnerstag, 6. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Fanfare Ciocarlia
Freitag, 7. August
➜ Ampere, Soha
➜ Zoozies, Sommerfest
Samstag, 8. August
➜ 12.00 Uhr, GOP, Tag der offenen Tür
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Wiener Operetten-Nacht
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Barry White Show
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Martin Schmitt
➜ Ampere, Subhira
➜ 59 : 1, The Used
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine August 2009
Sonntag, 9. August
➜ 13.30 – 15.15 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Koblenz
➜ 19.00 Uhr, Brunnenhof, Nabucco
➜ 19.30 Uhr, Hubertus-Saal, Verdi-Nacht
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Christian Überschall
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
 Schaumschläger
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Altinger und Liegl
➜ Ampere, Bill Callahan
Montag, 10. August
➜ 10.00 Uhr, Brunnenhof, Klazz Brothers
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig W. Müller
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Albrecht von Weech
➜ Backstage, Fear Factory
Dienstag, 11. August
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
Mittwoch, 12. August
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Jethro Tull
➜ Backstage Halle, Brujeria
Donnerstag, 13. August
➜ Atomic Cafe, Mumford
➜ Babalu, The Nightingales
Freitag, 14. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Vivaldi
➜ 59 : 1, Black Lips
➜ Atomic Cafe, The Duloks
➜ Ampere, Devotchka
Samstag, 15. August (Feiertag)
➜ 14.00 Uhr, Galopprennbahn Riem,
Galopprenntag
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC-Bayern – Werder Bremen
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Carmina Burana
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Lizzy Aumeier
➜ Backstage, Misery Index
Sonntag, 16. August
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schaumschläger
Montag, 17. August
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig W. Müller
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
The Mamaku Project
Dienstag, 18. August
➜ 19.30 Uhr, Olympiastadion,
 Madonna
➜ 59 :1, Birthday Bash
Mittwoch, 19. August
➜ 59 : 1, The Airborne Toxic Event
Donnerstag, 20. August
➜ 20.00 Uhr, Seebühne Westpark,
 Abba-Night
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Waldemar Hartmann
➜ Muffathalle, Tortoise
➜ 59 : 1, Chrystal Antlers
Freitag, 21. August
➜ 19.30 Uhr, Zenith, Rise Against
➜ 20.00 Uhr, Seebühne Westpark,
 Italienische Nacht
➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Willy Michl
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Kubanische Nacht
➜ Registratur, LTJ
➜ 59 : 1, The Briggs
Samstag, 22. August
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Sigi Zimmerschied
➜ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-30-Party 
➜ Freiheiz, Paul von Dyk
➜ Muffathalle, Ü-30-Party
Sonntag, 23. August
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, 
Schaumschläger
Montag, 24. August
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig W. Müller
➜ 20.15 – 22.00 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Karlsruher SC
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
The Hi-Fly Orchestra
Dienstag, 25. August
➜ 11.00 Uhr, Seebühne Westpark,
Aschenputtel
➜ 17.30 Uhr, SkyLounge, 
After Work-Party
Donnerstag, 27. August
➜ Backstage Werk, The Get Up Kids
Samstag, 29. August
➜ 15.30 –17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – VFL Wolfsburg
➜ Reitstadion Riem, Coldplay
Sonntag, 30. August
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim,
 Schaumschläger
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
➜ Backstage, The Armada
Montag, 31. August
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Marischka
➜ 59 : 1, Spinnerette
Der August ist der Monat der Bühnen-Ferien. Dem „Kultur-Taxler“ fehlen dann
2–3 Stiche pro Schicht. Das müssen dann die Besucher unserer Stadt kompensieren. Die Daheimgebliebenen freuen sich über angenehmen Straßen-Verkehr. Die
Biergärten, die zwei „Strände“ der Stadt an der Corneliusbrücke und Praterinsel
sind förderlich für’s Geschäft. Viel Betrieb wird der Olympiapark mit Sommer -
festival, Theatron, Lilalu und dem Höhepunk des August’s am 18., Madonna
 bringen (Olympiastadion). Auch die Fußball- Saison beginnt wieder mit hohem
Taxibedarf in Fröttmaning. (PR)
Top of the Tops
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
Zweigniederlassung:
Utzschneiderstr. 8
80469 München
Tel.: 089 – 268 510
Hauptniederlassung:
Frankfurter Ring 97
80807 München
Tel.: 089 – 307 480 47
- Dachzeichen Kienzle 
- Magnet Dachzeichen 
- Sprechfunkgeräte
- Datenfunk 
- Spiegeltaxameter
- MCT-05 und MCT-06 (Neu)
- Cey-System 
- Quittungsdrucker 
Alles aus einer Hand !
kontakt@er-tax.de
Kundendienst Kundendienst
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Die Deutschen haben im vergangenen Jahr insgesamt
29,1 Milliarden SMS verschickt. Dies bedeutet, dass
jeder Bundesbürger vom Säugling bis zum Greis 352
SMS versendet hat, nahezu jeden Tag eine.
➜ Die deutsche Hauptstadt des Verbrechens ist Schwerin.
Mit 17.489 Straftaten je 100.000 Einwohner lieg sie
deutlich an der Spitze.
➜ Europas längstes Hochhaus steht in Rom. Der mittlerweile heruntergekommene „Corviale“ ist 958 Meter
lang, hat zehn Stockwerke und beherbergt 8.000
Menschen.
➜ Werbefotografen haben allerlei Tricks, um Lebensmittel
appetitlich darzustellen. Schöne Schaumblasen in einer
Tasse Kaffee etwa gelingen durch menschliche Spucke.
➜ Der Vesuv stößt täglich 300 Tonnen CO2 aus, obwohl
er derzeit nicht aktiv ist. (PR)
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 18:00 Uhr Seite 34

Seite 35

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 
5 9 : 1 
8 Seasons    
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Cafe am Hochhaus  
Cord   
Crash   
Crowns Club  
Erste Liga   
GOP Varieté 
Hansa 39   
Kultfabrik  
Lenbach 
Loggia 
M-Park  
M a t c h 
Max + Moritz  
Milchbar 
Muffathalle  
Nachtgalerie  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Palais  
Pacha  
Pappasitos    
Prinzip  
Pure Club  
Rote Sonne  
Schlachthof 
Skyline  
Spiegelzelt 
Substanz 
Sugar  
T i t a n i c C i t y 
Volksgarten   
35TAXIKURIER
Mehrtägige Termine
➜ 15.05.09 – 16.08.09, bis 23,30 Uhr, Corneliusbrücke, Kulturstrand
➜ ab 01.06.09, Praterinsel, Nektar-Beach
➜ 04.06.09 – 30.08.09, 20.00 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee
➜ 07.07.09 – 22.08.09, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Honigmond
➜ 17.07.09 – 01.08.09, Backstage, Free & Easy
➜ 21.07.09 – 02.08.09, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Thriller
➜ 25.07.09 – 02.08.09, Mariahilfplatz, Jakobidult
➜ 30.07.09 – 02.08.09, Kaiserhof der Residenz, Pfälzer Weinfest
➜ 30.07.09 – 16.08.09, Olympiapark, Sommerfestival
➜ 30.07.09 – 20.08.09, Olympiapark, Theatron
➜ 31.07.09 – 01.08.09, Lach- und Schieß, Sigi Zimmerschied
➜ 01.08.09 – 02.08.09, 20.00 Uhr, Schloss, Bad Girl
➜ 01.08.09 – 16.08.09, Olympiapark, Kunst und Krempel
➜ 03.08.09 – 04.08.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel
➜ 04.08.09 – 05.08.09, 20.00 Uhr, Brunnenhof, Der Brandner Kaspar
➜ 04.08.09 – 08.08.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara
➜ 04.08.09 – 08.08.09, 20.30 Uhr, Prinzregententheater, Wie es Euch gefällt
➜ 05.08.09 – 07.08.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, String of Pearls
➜ 05.08.09 – 09.08.09, ICM, Adventjugend
➜ 05.08.09 – 15.08.09, Muffathalle, Tanzwerkstatt Europa
➜ 12.08.09 – 15.08.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Maria Peschek
➜ 13.08.09 – 14.08.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Der Popolsky-Show
➜ 13.08.09 – 14.08.09, ICM, Hypo Real Estate
➜ 14.08.09 – 30.08.09, Olympiapark, Lilalu
➜ 15.08.09 – 18.08.09, 15. – 17., 9.00 – 19.00 Uhr, 18., 9.00 – 17.00 Uhr,
MOC, Munichfashion Women
➜ 18.08.09 – 19.08.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Jochen Malmsheimer
➜ 18.08.09 – 22.08.09, Lach und Schieß, Die Buschtrommel
➜ 19.08.09 + 22. + 23. + 26. + 27. + 29. + 30.08.09, 19.00 Uhr,
Hubertussaal, Untreue lohnt sich
➜ 25.08.09 – 26.08.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald
➜ 25.08.09 – 27.08.09, 20.00 Uhr, 9.00 – 19.00 Uhr, MOC, Talents 2000
➜ 25.08.09 – 29.08.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner
➜ 27.08.09 – 29.08.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Jango Edwards
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Tage werden kürzer, der Sommer neigt sich seinem
 Ende zu. Die Münchner kommen aus dem Urlaub zurück,
die Touristenströme werden etwas dünner. Es gilt, Stammkunden optimal zu pflegen. Die Einheimischen, die unser
Verkehrsmittel, das Taxi, immer wieder nutzen. 
Es gilt aber auch, verlorenes Terrain zurück zu gewinnen.
Verunsicherte Fahrgäste, die von der Dienstleistung im Taxi
enttäuscht wurden, weil die Bereitschaft zur Kurzfahrt, zur
Hilfsbereitschaft von irgendeinem Branchen-Schädling
nicht geboten wurde. Die unkomplizierten Stiche kommen
schon bald wieder, am 19ten beginnt die Wiesn.
Seien Sie nett zu Ihren Kunden!
Paul Rusch, Objektleiter 
Die September-Ausgabe des TAXIKURIER 
erscheint am 28. August 2009.
➜ Umgang mit Betrunkenen
Wie sich der Taxifahrer richtig verhält
➜ Taxi-Check München
Halten sich die Datenfunker an die 
Fahrerausweis-Pflicht?
➜ Verlängerung P-Schein
Checkliste
Vorschau September 2009
Spruch des Monats
„Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.“ 
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
Bei der ordentlichen Generalversammlung der Taxi-München eG am 14. Juli im Augustiner-Keller wurde von den
314 anwesenden Mitgliedern Reinhard Zielinski wieder als
Vorstand bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde
Frank Kuhle. Christine Reindl, Alfred Lehmair und Rudolf
Rötzer erhielten bei den Wahlen zum Aufsichtsrat die
 meisten Stimmen. Für die Ergänzung zur Betriebsordnung
(Außenwerbung) stimmte eine eindeutige Mehrheit von
72,28 Prozent.
Letzte Meldung!
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 18:00 Uhr Seite 35

Seite 36

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse
– bei uns finden Sie genau das Taxi,
das Ihren Vorstellungen entspricht. So
kommen Ihre Gäste immer sicher und
bequem an. Darüber hinaus bieten wir
Ihnen perfekten Rundum-Service: vom
Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen
wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden
Serviceleistungen. Überzeugen Sie
sich von unserer großen Mercedes-
Fahrzeugauswahl. Ob kompakte B-,
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.
Mercedes-Benz Niederlassung München der Daimler AG, Auto-Henne GmbH – Autorisiert er Mercedes-Benz Verkauf und Service
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de
Service – Unser e Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Arnulfstr. 61, Kidlerstr. 36, 
Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münc hner Str. 29, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2,
Starnberg – Petersbrunner Str. 7
Verkauf – U nsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, 
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 (von links nach rechts)
Unfall- bis zum Werkstattservice, 
von verlängerten Öffnungszeiten bis
zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig.
Das verstehen wir unter Service 
mit Stern. 
TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:58 Uhr Seite 36