TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier August 2009
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2009. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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August 2009 Gestaltung: www.formenreich.de Composing: www.atelier-tacke.de UMLAND TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de ➜ Attraktive Ziele rund um München ➜ Fahrzeugwechsel Checkliste für Unternehmer ➜ Body and Mind Tipps für einen sicheren Arbeitsplatz ➜ Fred Buchholz im Gespräch Ansichten des BZP-Präsidenten TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:58 Uhr Seite 1
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Es gibt viele Gründe, jetzt auf ein Volkswagen T axi umzusteigen. Zum Beispiel das einzigartige Design oder der komfortable Innenraum. Aber in erster Linie wird Sie wahrscheinlich etwas ganz anderes interessieren: das Geschäft. Ein T axi muss sich rechnen. Und was das angeht, sind Volkswagen dank geringer Anschaffungskosten, günstiger Finanzierungsmodelle, sparsamer Motoren, niedrigen Unterhalts und eines hohen Wiederverkaufswerts ganz weit vorne. Mehr Informationen: www.volkswagen-taxi.de Besondere Bedürfnisse. Besondere Volkswagen. *Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH. **Gilt für Bestellungen vom 01.05.2009 bis 31.08.2009, Zulassung bis 31.12.2009. www.volkswagen-taxi.de Schön, wenn man mit so etwas auch noch Geld verdient. 2,9 % Finanzierung * plus 1.500 € Prämie ** für Passat und Touran. 3.300 € Prämie ** für den Sharan. TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:58 Uhr Seite 2
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3TAXIKURIER Inhalt TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Taxifahrer-Ausbildung: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum. Samstag 10.00 –16.00 Uhr Editorial | Planung und Praxis 4 Impressum | 5 Messe München | Der August 5 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 5 Die Genossenschaft | Infos, Infos, Infos … 6 Der Aufsichtsrat berichtet | 9 München Splitter | Neues aus unserer Stadt 10 Leserbriefe/Forum | 10 Kundenportrait | Estée Lauder 11 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 12 Anno dazumal | Nachtleben Sechziger-Jahre 13 Der BZP-Präsident | Fred Buchholz im Gespräch 14 Fahrzeugwechsel | Eine umfassende Checkliste 16 Hier spricht der Doc | Legionellen 18 Taxameter des Monats | Steakhäuser 18 Witz des Monats | 18 Rose des Monats | Andreas Kock, Taxi 2923 19 Zitrone des Monats | Mehdi Taghvai, Taxi 1023 19 Zum Titelbild | 19 Umland | Attraktive Ziele 20 Essen auf Rädern | Turmstüberl Valentin-Musäum 22 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 23 Taxi-Check München | „Verfolgen Sie unauffällig dieses Auto“ 24 Kurze Frage – Klare Antwort | Bestellgebühr 25 Geschichte und G’schichten | Münchens Geografie 26 Die versteckten Schätze Münchens | „Münchner Blech“ 28 Motiv des Monats | 29 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 29 Der Blick zurück | Der August vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 29 München und seine Stadtbezirke | Thalkirchen – Obersendling – Forstenried – Fürstenried – Solln 30 Schrottis Fiaker ABC | „M“ wie Märchen 32 Body and Mind | So wird man unersetzlich 33 Top-Termine Juli 2009 | Hier glüht der Taxameter 34 Die fünf Weisheiten des Monats | 34 Vorschau September 2009 | 35 Spruch des Monats | 35 Letzte Meldung | 35 Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier Öffentlich bestellt und vereidigt Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS) Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 KFZ- Schadensgutachten KFZ- Bewertungen Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 3
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4 TAXIKURIER … klaffen häufig soweit auseinander, dass die Funktionalität und damit der Mensch auf der Strecke bleibt. In München haben wir beispielhafte Auswüchse. Bei der Planung des Olympiageländes wurden Taxistandplätze vergessen. Die Begeisterung über die heutige Bauruine war so groß, dass eine Marginalie nicht ins Gewicht fiel, zumal die Entscheidungsträger eine Flotte von Gratisfahrdiensten zur Verfügung hatten. In letzter Minute wurde nördlich des Georg- Brauchle-Rings in einer neu angelegten Grünfläche ein provisorischer Taxistand ausgewiesen. Sobald es regnete, standen die Taxis bis an die Achsen im Morast und Fahrgäste wateten im Dreck. Die tolle Fußgängerzone wurde ohne Taxiversorgung geschaffen. Nachträglich wurde gegen die ästhetischen Einwände der Taxistand vom Obletter nach vorne gezogen, wo er heute noch steht. Der Taxistand am Marienplatz beim „Beck“ wurde erst auf wütenden Protest einiger Stadträte, die auch bei Regen kein Taxi fanden, eingerichtet. Jetzt soll der Stand wieder weg, weil im Tal Taxis stehen. Vielleicht hat in absehbarer Zeit der Vorsitzende vom BA 1, Herr Püschel (SPD) eine bessere Verwendung für den Taxiplatz im Tal, weil ja am Isartor, also ganz in der Nähe des Marienplatzes schon wieder ein Taxistand liegt. Nach Herrn Püschel sollte auch der Nachrückplatz am Vierjahreszeiten aus der Wurzerstraße in die Maximilianstraße verlegt werden. Mit dem tollen Effekt, dass in der Wurzerstraße Anwohnerparkplätze eingerichtet werden könnten. Für wen wohl? Die weitere Wohltat im Bereich des BA 1 ist die Verlegung des Taxistandplatzes vor dem Feinkosthaus Dallmayr in die Schrammerstraße. Vor dem Dallmayr könnten ja Radlrikschas auf Kundenfang gehen und preiswert in die Liebig fahren, zwischen 10 und 50 Euro. Der frühere Kreisverwaltungsreferent, Dr. Uhl, war sicher kein Weichei, von ihm stammt aber die Aussage: „Wer verbietet, muss auch anbieten.“ Es muss aber irgendwann von der lokalen Verkehrspolitik anerkannt werden, dass der Taxiverkehr ein Teil der Daseinsvorsorge für viele Bürger und Besucher unserer Stadt ist. Vor allem für diejenigen, die kein Auto mehr fahren wollen oder können. Das sind genau die Mitmenschen, die das Ziel einer autofreien und verkehrsarmen City leben. Die autofreie Siedlung in Riem ist ein weiterer Beleg der Diskrepanz zwischen Planung und Realität. Im Gegensatz zur Wirtschaft, wo Fehler hart bestraft werden und wir alle geschädigt werden, werden Fehlplanungen erst bemerkt, wenn die Verantwortlichen längst ausgetauscht wurden. Erinnern Sie sich noch, mit welcher Vehemenz sich unser Oberbürgermeister gegen das Bürgerbegehren „pro 3-Tunnels am Mittleren Ring“ wehrte. Das Bürgerbegehren wurde von der IHK, der Münchner CSU und der Taxi-München eG durchgesetzt. Zur Feier, 10 Jahre Baubeginn des Petueltunnels, hielt unser geliebter OB die Festrede über seine Tunnel. Es wird weitergebaut, das freut auch uns von der Taxi-München eG. Vielleicht wendet sich die Stadtpolitik auch bei der Verödungspolitik der Innenstadt auf die gleiche Weise. Ihr Hans Meißner Editorial Planung und Praxis … Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 4
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5TAXIKURIER Messe München Das Messeprogramm im August 2009 MUNICHFASHION.WOMEN - Die Ordermesse der Modebranche: Die munichfashion.women zeigt die aktuellen Trends der Damenmode und präsentiert ein breites Spektrum an Sportlichem, Elegantem und Klassischem. Dabei werden erneut zahlreiche Kollektionen bekannter Marken vertreten sein. Die Ordermesse hat sich schnell zur Schnittstelle der Modebranche und einer entscheidenden Orderplattform für Aussteller aus der Industrie und Entscheider aus dem Handel entwickelt. Dabei endet der Service nicht bei der perfekten Inszenierung der Kollektionen. Die munichfashion.women bietet maßgeschneiderten Lösungen – von Messebau über Kommunikation bis zu effizientem Besuchermarketing. Der Messeabend hat sich zum Insider-Event der Branche für erfolgreiches Networking entwickelt. Talents 2009 – Die Jobmesse: Talents – Die Jobmesse zeigt persönliches Profil, denn hier ist alles „live“ . Unternehmen und Kandidaten lernen sich von Angesicht zu Angesicht kennen. Die persönlichen Eindrücke sind Teil der direkten Kommunikation und entscheiden maßgeblich darüber, ob man zueinander passt. So sind die Gespräche besonders effizient, da sie oftmals schon das erste Vor - stellungsgespräch im Unternehmen ersetzen können. Foto: Messe München And the winner is … „Friern’s? Wartn’s, ich mach Ihnen die Sitzheizung an!“ Kollege A. B. Haschemi aus München hat mit diesem passenden Text 2 Karten für „BEN HUR LIVE©“ am 30.10.09 gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Bilderwitz aus der Juli-Ausgabe TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR) Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Christine Reindl (CR), Rudolf Rötzer (RR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: michael.hack@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Reinhard Zielinski, Frank Kuhle Impressum TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 5
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6 TAXIKURIER Die Genossenschaft Beschwerdenbericht II. Quartal 2009 Liebe Kolleginnen und Kollegen, im Berichtszeitraum gingen pro Monat etwa 300 Beschwerden ein, die alle zeitnah von uns bearbeitet wurden. Nahezu 80 Prozent dieser Reklamationen waren gerechtfertigt und bei wiederum 40 Prozent davon hätten bereits vor Beginn der Fahrt die dann folgenden Missverständnisse ausgeschaltet werden können. Paradebeispiel für derartige Missdeutungen sind Fahrten über die Autobahn zur Messe München, für die der Fahrgast dann nur nach der Festpreisregelung bezahlen will. Beides zusammen kann der Kunde aber nicht fordern. Würden die Flughafenfahrer diese Fahrgäste vor der Fahrt auf diesen Umstand aufmerksam machen, wozu sie verpflichtet sind, käme es später erst gar nicht zu dem Verdacht der Fahrpreisüberforderung. Schlimm daran ist, dass derart schlecht beratene Fahrgäste aus Ihrer Verärgerung heraus in Zukunft das Taxi meiden. Denn die Geschäftsreisenden erwarten zu Recht von uns Profis, dass wir Entscheidungshilfe leisten und entsprechend korrekt, Vorab-Auskünfte erteilen. Die Unzulänglichkeiten mancher Taxifahrer verursachen nicht nur Ärger bei den Fahrgästen und anderen Verkehrsteilnehmern, sondern kosten auch uns viel Mühe. Knapp die Hälfte der Reklamationen erfordert weitgehende Recherchen und bindet deshalb viel Arbeitszeit. Die Hitliste der Verfehlungen hier im Überblick: ➜ Überhöhte Fahrpreismeldungen im bargeldlosen Zahlungsverkehr ➜ Nicht korrekt und/oder unvollständig ausgefüllte Quittungen ➜ Fahrpreisüberforderungen ➜ Schwarzfahrpraktiken (z.B. Mütze über Taxameter legen, Taxameter im Handschuhfach montieren und abdecken) ➜ Aggressives Verhalten im Straßenverkehr und gegenüber Fahrgästen Vielleicht helfen die folgenden Tipps, Informationslücken zu schließen und damit nachfolgenden Ärger zu vermeiden: Empfehlen Sie Ihren Fahrern die Taxitarifordnung und die Taxiordnung als Lektüre für die Wartezeiten. Fahrern und Unternehmern, die mehr wissen wollen, legen wir zudem die auch bei der Taxi-München eG erhältliche einschlägige Lektüre „BOKraft Kommentar“ oder das Unternehmerhandbuch „Das Taxiunternehmen in der Praxis“ nahe. Da das Ausfüllen von Quittungen immer wieder zu Fehlern führt, hier nochmals zur Erinnerung die gesetzlich vorgeschriebenen Bestandteile (lt. § 33 UStDV und § 14 ➜ Name und Anschrift des Unternehmers ➜ Taxinummer ➜ Fahrpreis ➜ Angabe des zutreffenden Mehrwertsteuersatzes (bis 50 Kilometer Fahrstrecke 7%, über 50 Kilometer und bei Besorgungsfahrten 19%) ➜ Fahrstrecke ➜ Datum der erbrachten Leistung ➜ Unterschrift des Ausstellers ➜ Steuernummer oder Umsatzsteuer- Identifikationsnummer und fortlaufende Quittungsnummer; die Mehrwertsteuer ist als Betrag gesondert auszuweisen, wenn der Fahrpreis über 150 Euro beträgt ➜ Bei Rechnungen: Hinweis auf die Aufbewahrungspflicht des Leistungsempfängers Jeder von uns sollte das Ziel haben, eine negative Außenwirkung durch unkorrektes Verhalten zu vermeiden, womit ich den letzten Punkt der Verfehlungsliste ansprechen möchte. Wir schaden unserem Image auch durch aggressives Fahrverhalten oder wenn an einer Kreuzung andere Verkehrsteilnehmer während der Rotlichtphase auf übelste Weise beschimpft oder gar beleidigt werden. Wer dabei noch aus dem Auto springt, lässt sich häufig zu Beleidigungen und Tätlichkeiten hinreißen, in deren Folge der Taxler sogar seine Existenzgrundlage verlieren kann. Wir ringen alle Tag für Tag um das Vertrauen der Kunden und können schon durch bloßes Vermeiden inadäquater Verhaltensweisen diesen Zielen näherkommen. Durch professionelles und beherrschtes Auftreten im Dienst, dazu freundlicher und korrekter Leistungserbringung werden wir unser Image nachhaltig verbessern. Um unsere wirtschaftliche Zukunft erfolgreich gestalten zu können, müssen wir vor allem einen hohen Grad an Kundenzufriedenheit erreichen. Dieser Aufgabe müssen sich alle Unternehmer aktiv stellen. Denn die einfache Formel „wenn der Umsatz stimmt, stimmt auch die Leistung“, geht schon lange nicht mehr auf. Dauerhaft werden wir unsere Kunden nur gewinnen, wenn die Leistung im richtigen Verhältnis zum Preis steht. Das bedeutet für das Premium-Produkt Taxi, dass der Fahrgast auch von uns eine Premium- Leistung erwarten darf. Wir sollten deshalb unsere Ansprüche an unsere eigene Leistung den veränderten Bedingungen anpassen. Mit kollegialen Grüßen Reinhard Zielinski TAXIVERMIETUNG MÜNCHEN PKW und BUS VW T 5, 9 Personen, Langer Radstand Tel: 0172/89 31 653 Tel: 0177/86 76 214 Wir rufen auch zurück Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3 Taxiwerkstätte • „Unfallinstandsetzung“ • Kfz-Reparaturwerkstätte • spontane Hilfe auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 6
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Die Genossenschaft Testnote „Gut“ Am 1. Juli um 9.00 Uhr war es soweit, die gesamte Auftragsvermittlung wurde vollautomatisch abgewickelt. Die Umstellung ging reibungslos vonstatten. Die Geschwindigkeit der Vermittlung ist sagenhaft. Innerhalb von 10 Sekunden werden 15 und mehr Aufträge von Fahrern quittiert. Dem Sprechfunk weist die Anlage nur Aufträge und Durchsagen zu, deren Vermittlung nicht sinnvoll ist. So werden z. B. Besteller, die am Taxistand stehen, nicht über die Automatik vermittelt, da mit einer Leerfahrt zu rechnen ist, bis das vermittelte Taxi eintrifft. Derartige Aufträge liegen bei cirka 1 – 2 % aller vermittelten Fahrten. Auf Grund der optimalen Technik konnte die Gesamtzahl der vermittelten Fahrten von Januar inklusive Mai um 2,5 % gesteigert werden, obwohl hinreichend bekannt ist, dass das Gesamtgeschäft um rund 20 – 25 % gegenüber dem Vorjahr eingebrochen ist. Der Vorteil der Vollautomatik kommt nur deshalb voll zur Geltung, weil eine Vielzahl von Taxis flächendeckend die Aufträge abnimmt. Zum Zeitpunkt der Umstellung waren rund 1.950 Datenfunkausrüstungen verkauft. Die Nachfrage ist ungebrochen. Wir müssen aber um Verständnis bitten, dass wegen der Umstellung und der Urlaubszeit in den Monaten Juli/August Verzögerungen bei der Auslieferung und der Datenfunkschulung eintreten werden . Wir wollen in der Migrationsphase auf eventuelle Schwierigkeiten unverzüglich reagieren können und vor allen Dingen erkennbare Verbesserungen sofort umsetzen. So konnten wir die Netzstabilität im Bereich des Hauptbahnhofes gemeinsam mit dem Netzbetreiber erheblich verbessern. Des Weiteren wird die Auftragsvermittlung am und um den Flughafen nicht mehr über die Standplatzvergabe, sondern als Angebot abgewickelt. Jeder freie Datenfunker kann sich bewerben. Unlukrative Kurzfahrten mit Fahrpreisen unter „40 Euro“ können dadurch stressfreier abgewickelt werden, ohne dass Fahrgäste in Angst und Panik versetzt werden. Die heillose Kurzfahrtenregelung gilt für Aufträge der Taxi-München eG nicht, wie uns die Bewachungsfirma der Standplätze mitteilte. Beschämend waren in den letzten Monaten die Meldungen aus der Gerüchteküche. Erst machten Parolen von der Pleite unseres Softwarehauses die Runde, als dies nicht verfing, machte das Hirngespinst von der Insolvenz des Weltkonzerns HP, Hewlet Packard, die Rally durch die Latrinen. Ein derartiger Käse wirft kein positives Licht auf unser Gewerbe. Es bleibt die Frage, wer hat wohl ein Interesse an solchen Kinkerlitzchen? Fakt ist, dass wir mit dieser Lösung ein Vermittlungs- und Serviceangebot auf die Beine brachten, das von der Effizienz und dem Preis-/Leistungsverhältnis ohne Beispiel ist. Den Mitarbeitern von GefoS, unter der Leitung von Frank Naumann, gebührt die Rose des Monats, vielleicht sogar, ohne voreilig zu sein, des Jahres 2009. Hausintern waren die Herren Laermann, Lehmair und Kroker maßgeblich an der effizienten Umsetzung des Projekts beteiligt, dafür sei an dieser Stelle Anerkennung ausgesprochen. (HM) Richtigstellung „Cafe Astron“ Im letzten Taxi-Check empfahl ein Taxler das „Cafe Astron“ als Speiselokal zu nächtlicher Stunde. Der Tester war natürlich enttäuscht, als er sich in einem Billardsalon, umgeben von Rauchern befand. Die Verärgerung über die mangelhafte Beratung durch den Taxifahrer verleitete den Taxichecker zur Formulierung „stickige Luft und Mikrowellenpizza“ . In einem Lokal mit Rauchern herrscht sicher keine Waldluft, aber den steinernen Pizzaofen als Mikrowelle zu beschreiben, stieß dem Wirt sauer auf. Zumal das „Cafe Astron“ ausschließlich bei uns fleißig Taxis bestellt. Übrigens, die Pizzen des „Cafe Astron“ finden auch den Zuspruch der Nachtschicht unserer Zentrale, so lecker sind die. (HM) Die Haager Straße hat’s in sich! Der Mazda-Händler Eder ist offensichtlich mit Vorsicht zu genießen. Während die Mechaniker und die Meister kompetent und sehr höflich sind, soll der Seniorchef, Herr Eder, durch handfeste, sogar beleidigende Ausfälle, auffallen. Einem Kollegen, dem in der Nähe der Werkstätte ein Teil der Elektrik ausfiel, wurde durch zuvorkommende Mechaniker sofort geholfen, ohne Kasse zu machen, es lag nur an einer Sicherung. Währenddessen brüllte der über 70jährige Seniorchef: „Schau, dass Du verschwindest, geh dahin wo Du Dein Auto gekauft hast, euch Taxler, ihr Gesindel, euch mag ich sowieso nicht“ und weiter, „der Taxler soll verschwinden“ . Es ist natürlich von Vorteil, dass der Kollege nicht empfindlich ist, trotzdem würden die höflichen Japaner, die Eders Autos herstellen, wahrscheinlich tot umfallen, hätten sie die wenig asiatische Höflichkeit mit erleben dürfen. (HM) Polizei sucht Zeugen Am 12.06.2009 zwischen 21.00 Uhr und 22.30 Uhr wurde ein Taxi vom Standplatz Ratzinger Platz in die Meglinger Straße 45 zum Bordell „La Bella Vita“ bestellt. Dort stieg eine Frau ein, die von zwei weiteren Damen verfolgt wurde ein. Die zwei Frauen schlugen auf die im Taxi sitzende Frau auch weiterhin ein, bis der Taxifahrer eingriff. Dann ließ sich der Fahrgast zu einer Tankstelle fahren und bat den Taxifahrer, ihr zwei Flaschen Wein zu holen. Danach ließ sich die Frau wieder zum Bordell zurückfahren. Der Taxifahrer wird als Zeuge benötigt und soll sich bitte mit dem Kommissariat 35, Telefon 089/54652-435 (Kommissa - riatsleiter), oder 089/54652-323 KOKin Glaeser in Verbindung setzen. Suchmeldung Ein Verkehrsteilnehmer beobachtete am Montag, den 29.06. gegen 8.00 Uhr, einen Ford PKW mit Fürstenfeldbrucker Kennzeichen, dessen Fahrer ein in der Landsberger Straße, Höhe Bergmannstraße 7TAXIKURIER TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 7
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8 TAXIKURIER stadteinwärts geparktes Taxi am Spiegel beschädigte. Der Zeuge ist uns bekannt und wird auf persönliche Vorsprache dem Geschädigten bekannt gegeben. Nachlese Im letzten TAXIKURIER und der Tagespresse wurde über den Vandalismus der Krähen am Taxistand Ostbahnhof berichtet. Mehrere Taxis wurden durch Steinwürfe der Vögel beschädigt. Eine Haftung des Hauseigentümers der Firma GVG, Orleansplatz 9, konnte nicht erwogen werden, da kein Verschulden vorlag. Die Geschäftsführerin, Frau Karin Schmid, versprach sich der leidigen An - gelegenheit anzunehmen. Bereits Ende Juni teilte uns Frau Schmid mit, dass unter nicht zu vernachlässigenden Kosten rund 65 Meter Stachelleisten an der Dachkante angebracht wurden. Wir hoffen, dass sich die findigen Krähen nun anderen Hobbys widmen. Bei Frau Karin Schmid bedanken wir uns sehr herzlich für die schnelle Abhilfe. (HM) Berichtigung: Der Liste von Nichtmitgliedern im TAXIKURIER Juli 2009, war die Taxi - konzession 1260, B+S Transferservice zu entnehmen. Wir stellen richtig, dass die Firma B+S Transferservice UG Mitglied der Taxi-München eG ist. (HM) Standplatz-News Neueinrichtung Fasanerie-Stand Am Bahnübergang Fasanerie wurde in der Himmelschlüsselstraße im Einmündungsbereich zur Feldmochinger Straße ein neuer Taxistand für zwei Taxis eingerichtet. Er wird am Datenfunk mit „Fasanerie“ geführt. Verlegung Dülfer-Stand Der Dülfer-Stand wurde nun endlich in die Schleißheimer Straße 502 vor das MIRA Einkaufszentrum verlegt. Er wird die beiden Rufnummern vom Blodig-Stand, die zuvor schon am alten Dülfer-Stand eingeführt waren, erhalten. Am Datenfunk wird er als „Dülfer-Stand“ geführt. (RR) Stadtkundekurs „München er-fahren“ Die dritte Staffel des Fortbildungs-Kurses „München er-fahren“ fand heuer am 20. Juni, 27. Juni und am 4. Juli 2009 statt und war mit dreizehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern praktisch ausgebucht. Diese Kollegen und Kolleginnen hatten es sich zum Ziel gesetzt, neben ihrer ortskundlichen Qualifikation auch historische und Hintergrundkenntnisse zu erwerben, um ihre Fahrgäste auf diesem wichtigen, immer wieder nachgefragten Gebiet umfassend informieren zu können. Dass die einzelnen Anwesenden hier bereits über breite Vorkenntnisse verfügten, versteht sich bei diesem Personenkreis von selbst. Während der ersten beiden Kurstage wurden die Schulungsunterlagen theoretisch erarbeitet, wobei sich ein Diskussionsschwerpunkt bei der mittelalterlichen Geschichte Münchens herauskristallisierte. Aber auch die repräsentativen städtebaulichen Erweiterungen des 19. Jahrhunderts wurden in ihrer politischen Funktion und herrschaftlichen Architektur ausführlich besprochen. Der dritte Kurstag brachte dann eine praxisorientierte Fahrt zu einigen ausgewählten Örtlichkeiten. Folgende Kollegen und Kolleginnen nahmen am Ende ihr Zertifikat entgegen, das ihnen die erfolgreiche Teilnahme an dem Kurs bescheinigt: Frau Karin Gensrich, Herr Ulrich Rupprecht, Herr Alfred Hutsteiner, Herr Gerhard Willhalm, Herr Christian Hummel, Herr Dalibor Scetko, Herr Michael Mosner, Frau Helen Forberger, Herr Aldo Conteddu, Herr Ayhan Polat, Herr Robert Wirthensohn, Herr Alexis-Marie Djoumessi sowie Herr Rudolf Volf. Die Betreuung unserer Fahrgäste über das Übliche hinaus kann nun auch in einer Reihe von Fremdsprachen erfolgen: Englisch, Französisch, Italienisch, Norwegisch, Serbokroatisch, Slowenisch, Spanisch und Türkisch. (BW) Die Genossenschaft Kursleiter Benedikt Weyerer (ganz links) mit seinen erfolgreichen Absolventen TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 8
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Die Genossenschaft 9TAXIKURIER Rücktritt von Rudolf Rötzer als Vorstandsmitglied Liebe Kolleginnen und Kollegen, vor einem Jahr haben Sie mir in der Generalversammlung der Taxi-München eG Ihr Vertrauen ausgesprochen und wählten mich zum Vorstand. Es war mir eine große Ehre, mich mit neuen Ideen einzubringen, mit meinen Vorstandskollegen etwas zu bewegen und die Geschäfte der Genossenschaft zu führen. Wie bereits im letzten TAXIKURIER angekündigt, habe ich in der Jahreshauptversammlung mein Mandat als Vorstand der Taxi-München eG aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Auf Grund mehrerer Augenoperationen, zuletzt im Februar dieses Jahres, habe ich mich wegen der häufigen Bildschirmarbeit auf ärztlichen Rat nach nur einjähriger Amtszeit zu diesem Schritt entschlossen. Seien Sie versichert, dass ich mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht habe, aber zum Wohle unserer Genossenschaft hielt ich es für notwendig, als Vorstand zurückzutreten und somit den Weg für einen Nachfolger freizumachen. Ich persönlich bedauere diesen Schritt besonders, weil mir die Aufgaben sehr Preisfischen für Taxifahrer Am Sonntag, den 13. September 2009, findet ein Preisfischen für Taxifahrer statt. Ort: Fischgut Oppelt, Helfenbrunn bei Allershausen Beginn: 8.00 Uhr Ende: 13.00 Uhr Startgeld: 20,00 Euro Brotzeit und Getränke gibt’s in der Hütte am See. Es warten lukrative Preise! Anmeldung: Taxi München eG Thomas Kroker (0 89) 21 61-396 bis spätestens Freitag, 04.09.2009 (Die genaue Anfahrt gibt’s dann bei der Anmeldung). viel Freude gemacht haben und ich mich mit Ihrer Unterstützung schnell in meine neue Rolle als Vorstandsmitglied eingefunden habe. Deshalb möchte ich mich nochmals auf diesem Weg bei Ihnen, liebe Mitglieder, bei meinen beiden Vorstandskollegen, dem Aufsichtsrat und den Mitarbeitern der Taxi-München eG für das entgegengebrachte Vertrauen und die wirklich sehr gute, angenehme und vor allem auch konstruktive Zusammenarbeit recht herzlich bedanken. Mein Dank gilt auch den Vertretern der Behörden und unseren Geschäftspartnern für die stets gute Kooperation. Ich hoffe auf Ihr Verständnis für meine Entscheidung und wünsche Ihnen sowie auch unserer Genossenschaft für die Zukunft weiterhin alles Gute! Ihr Rudolf Rötzer Der Aufsichtsrat berichtet Liebe Kolleginnen und Kollegen die Welt erlebt gerade eine Finanz- und Wirtschaftskrise, die schärfer ist als jede zuvor. Die Fachleute rechnen mit einem Wachstumsrückgang von sechs Prozent. Das ist der größte konjunkturelle Einbruch in der Geschichte der Bundesrepublik. Keiner weiß, wann diese Krise überwunden ist und wie schwer die Folgen sein werden. Aber eines ist sicher: Die Krise wird auch starke Auswirkungen auf unser Gewerbe haben. Das heißt: Vor uns liegen harte Zeiten und wir müssen uns den Problemen stellen. Wir werden nicht wie das berühmte Kaninchen auf die Schlange starren, sondern gegen die Krise ankämpfen. Ich mache Ihnen keine haltlosen Versprechungen, aber ich bin überzeugt, dass unser Ansatz, die Qualitätsmerkmale unseres Gewerbes zu stärken, eine der wenigen Möglichkeiten ist, der Krise zu trotzen. Zu unserem Qualitätsstandard gehört neben einem sauberen Fahrzeug natürlich auch ein sauber gekleideter Fahrer, Höflichkeit, Toleranz und Menschlichkeit, Fahrsicherheit und Ortskenntnis sowie Zuverlässigkeit und Flexibilität. Dazu gehört aber auch Fairness und Kollegialität. So kann es zum Beispiel nicht angehen, dass sich Kollegen in Anwesenheit eines Fahrgastes streiten und sich gegenseitig beschimpfen. In der letzten Aufsichtsratssitzung beschäftigten wir uns vorwiegen mit der Vorbereitung zur Generalversammlung. Dabei waren Themen wie der Jahres - abschluss 2008, Bericht der Wirtschaftsprüfer vom Genossenschaftsverband und formale Vorbereitungen zur Generalversammlung die Schwerpunkte. Da Sie diese Ausgabe des Taxikuriers erst nach der Generalversammlung in Händen halten werden, ich aber diesen Artikel bereits drei Wochen vorher geschrieben habe, kann ich nur meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass unsere intensive Vorbereitung zu einer erfolgreichen Generalversammlung geführt hat. Ich wünsche Ihnen liebe Kolleginnen und Kollegen gute Geschäfte und stets eine unfallfreie Fahrt. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Aufsichtsratsvorsitzende TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 9
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10 TAXIKURIER HALE - die Zukunft im TAXI HALE electronic GmbH · A-5020 Salzburg · Fax: +43-662/439011-9 www.hale.de · www.microtax.eu · www.hale.at G Automatische Helligkeitskontrolle für optimale Sichtbarkeit bei Tag und Nacht G Modernes Design mit transparentem dunkelgrauen Gehäuse G Gut sichtbare, beleuchtete Tasten G Erweiterte Funktionalitäten, bekannte HALE-Qualität G Flashbarer Programmspeicher für zukünftige Erweiterungen Die neue Microtax®-06 Der Nachfolger des 100.000 mal verkauften Klassikers Microtax®-05 Die Microtax®-06 mit ihren vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten bietet die ideale Basis für Taxiflotten. w S w © 0205-A·HbmGcinortceleELAH w e 9-110934/266-34+:xaF·grubzlaS AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Nachtrag zum Thema Krankenversicherung, TAXIKURIER Ausgabe Juli 2009 Gesetzlich versicherte Selbstständige haben künftig wieder von der siebten Krankheitswoche an einen Anspruch auf Krankengeld. Als ein entsprechendes Gesetz in der Nacht zum 19.06.2009 vom Bundestag verabschiedet wurde, war der Taxi-Kurier 07/2009 bereits im Druck und ich konnte darauf nicht mehr reagieren. Voraussetzung ist, dass die gesetzlich versicherte Selbständigen den normalen Kassenbeitrag von 15,5 Prozent zahlen, oder aber die Leistung aber über einen Wahltarif absichern. Selbstständige hatten mit der Einführung des Gesundheitsfonds zum 1. Januar ihren Anspruch auf Krankengeld verloren. Sie mussten sich dafür durch eine private Zusatzpolice oder einen speziellen Wahltarif ihrer Kasse versichern oder auf diese Leistung verzichten. Allerdings hatte sich herausgestellt, dass viele gesetzliche Kassen keinen passenden Wahltarif anbieten. Stefan Ballnath Leserbriefe/Forum ➜ Im neu eröffneten Richard-Strauss-Tunnel sind sechs „Schattenblitzer“ angebracht. Von diesen Digital - kameras werden sehr gute Bilder der Temposünder elektronisch an das Polizeipräsidium geschickt. ➜ Der Pasinger Bahnhof ist mit täglich 120.000 Fahr - gästen der am drittstärksten frequentierte in ganz Bayern. ➜ München bleibt die sicherste Großstadt Deutschlands. Die Zahl der Straftaten im Jahr 2008 sank um 3,3% auf 107.000 Delikte. Die Aufklärungsquote beträgt 60,2%. Sorge bereite die Zahl der Tatverdächtigen mit Migrationshintergrund. ➜ Das Internationale Congress Centrum (ICM) München hat beim diesjährigen „Conga-Award“ den ersten Platz belegt. Die Auszeichnung wird jährlich für Dienstleister der Eventbranche vergeben und beurteilt Service, Qualität und Zuverlässigkeit. (PR) München Splitter TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 10
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Kundenportrait Estée Lauder Eine Mitarbeiterin des Unternehmens im heutigen Kundenporträt beschreibt ihren täglichen Weg zur Arbeit etwa so: „Besonders erfreulich ist immer das letzte Stück zu Fuß von der Bushaltestelle bis zum Büro, denn hier sehe ich saubere Taxis am Standplatz stehen!“ Es gibt auch einen Grund für diese Tat - sache: In der Leopoldstraße 256 befindet sich die Firmenzentrale der Estée Lauder Companies Inc. Dieser Premium-Kunde der Taxi-München eG legt großen Wert auf saubere gepflegte Taxis ohne Außenwerbung und vor allem auf entsprechendes Fahrpersonal. Das Unternehmen Estée Lauder wurde im Jahre 1946 von Joseph und Estée Lauder gegründet. Heute ist es auf dem Prestigemarkt weltweit einer der führenden Hersteller von Hautpflege, Make up und Düften. Die Produkte werden in 135 Ländern unter den jeweiligen Markennamen vertrieben. Die bekanntesten dieser Marken sind Estée Lauder, Clinique, Aramis, Prescriptives, Origins, MAC, Bobbi Brown, Aveda, Jo Malone, La Mer oder auch Lizenz marken wie Tommy Hilfiger, Tom Ford, Mustang oder Missoni. Das an der New Yorker Börse notierte Unternehmen erzielte einen Jahresumsatz von 5,6 Milliarden US-Dollar. Aufgrund der international zentralen Stellung in der Branche herrscht in der Konzernzentrale mit 160 Mitarbeitern reger Besucherverkehr. Ein Großteil kommt auf dem Luftweg nach München und nimmt ein Taxi. Vor etwa zwei Jahren wurde die gute Zusammenarbeit nochmals verbessert und der Empfang mit einem Autobooking- Anschluss ausgestattet. Den Empfang am Firmensitz betreuen im Jobsharing-System die Damen Waltraud Benz und Mojca Fröba. Beide waren bereits am früheren Firmensitz in der Briennerstraße tätig und organisieren seit fast zwei Jahrzehnten den Empfang. Von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr (Freitag bis 15.00 Uhr) ist der Platz hinter der Empfangstheke durchgehend besetzt. Hier laufen alle Fäden des Hauses zusammen und die beiden Profis haben stets alles fest und zuverlässig im Griff. Die Umstellung der Taxibestellung auf Autobooking empfinden beide als große Verbesserung. Längere Wartezeiten am Telefon der Taxizentrale sind Geschichte. Die Damen können sich ihren Gästen widmen, während die Taxiorder automatisch per Knopfdruck erfolgt. Mojca Fröba ist seit der Bestellung bei der Taxi-München eG den Ärger mit Stammfahrern los. Die Spezialisten kassierten bei Leerfahrten nicht nur die Anfahrtskosten, sondern den für die Fahrt entgangenen Fahrpreis. Selbstverständlich beobachten die Empfangssekretärinnen auch die bestellten Taxis und das Verhalten der Fahrer. Sollte dabei ein Fahrzeug oder Fahrer negativ auffallen, hat man keine Scheu, dies zu melden und die entsprechende Taxinummer künftig auszuschließen. Das war jedoch in den vergangenen zwei Jahren erst dreimal der Fall. Die Damen Benz und Fröba haben noch zwei Wünsche an die Münchner Taxifahrer: Zum einen wäre oft etwas mehr Geduld angezeigt, gerade bei Vorbestellungen, wenn der Fahrgast nicht sofort parat steht und zum anderen der Hinweis, dass es auch einen Seitenausgang an der Leopoldstraße gibt, den die Gäste benutzen, wenn die Hauptpforte in der Domagkstraße geschlossen ist. Die erfreuliche Zusammenarbeit mit Estée Lauder bestätigt unsere Dienstleistung, dafür danken wir an dieser Stelle allen Kollegen. (TK, PR) Wir wollen Ihnen regelmäßig Kunden vorstellen, die in unserer Taxizentrale eine besondere Stellung genießen. 11TAXIKURIER Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas Fachanwältin Verkehrsrecht Reiserecht S. Bergmann Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht S. v. Kummer Familienrecht / Sozialrecht Verwaltungsrecht J. Buchberger Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 Die „Taxi-Engel“ Waltraud Benz und Mojca Fröba TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 11
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12 TAXIKURIER Pinnwand Schwarzes Brett der Branche Taxi-Rundumservice mit Wohlfühl-Faktor Die Fahrt auf den Hof der KFZ- Klinik erzeugt Vertrauen. Die Farbe Hellelfenbein überwiegt deutlich und auch in den Hallen erblickt man vorwiegend Taxis. Die KFZ-Klinik besteht seit über 5 Jahren, im Januar diesen Jahres wurde in der Moosacher Gärtnerstraße ein großzügiges Gelände gemietet. Taxiblut fließt schon seit Ende der 80er Jahre in den Venen des Brüderpaars Ahmet und Ferdag Karadeniz. Seit 1989 besitzen sie ein Taxiunternehmen mit mehreren Fahrzeugen. Anfangs haben die „bayrischen Türken“ alle kleineren Arbeiten an den Taxis selbst durchgeführt, später einen Mechaniker eingestellt, bis dann letztlich die KFZ- Klinik gegründet wurde. Das Unternehmen ist schnell gewachsen, mittlerweile sind insgesamt neun Personen beschäftigt. Verschiedene Hallen mit verschiedenen Hebebühnen stehen zur Verfügung, eine davon ist besonders hoch und ermöglicht die Arbeit unter Taxi-Bussen. Genauso großzügig wie die Einrichtungen ist die Behandlung der Taxler. Nur für größere Arbeiten ist eine Anmeldung nötig. Jeder Taxi-Kunde kann spontan erscheinen und wird, sobald eine Hebebühne frei ist, sofort bedient. Der spezielle Taxi-Schnellservice garantiert kurze Aufenthalte. Für die gängigen Taxi-Modelle sind die entsprechenden Teile auf Lager. Preisgünstige Pauschal-Angebote für das gesamte Leistungsspektrum erfreuen das Unternehmer-Herz. Es werden sämtliche, wirklich alle Arbeiten am Taxi durchgeführt. Sogar ein Abschleppdienst ist in die KFZ-Klinik integriert. Regelmäßig kommt auch die Firma KÜS in’s Haus, um den TÜV und die BoKraft abzunehmen. Sollten Wartezeiten entstehen, lädt eine gastfreundliche Lounge zu Tee, Billard und der Lektüre verschiedener Zeitschriften (natürlich auch dem TAXIKURIER) ein. Gegenüber gibt es sogar einen Imbiss-Stand. (PR) Taxitag Mercedes Benz Mercedes-Benz München bedankte sich am 27. Juni mit dem 5. Taxitag traditionell bei den Münchner Taxiunternehmern und -fahrern für die jahrzehntelange Partnerschaft und Treue. Wie es schien, haben die Taxler einen guten Draht zum Wetterhimmel, denn passgenau für die Zeit der Ver - anstaltung legte der Dauerregen eine kurze Pause ein. So erfreute sich der im Freien aufgebaute Grillstand mit leckerem Döner, saftigen Nackensteaks und weiteren Grillspezialitäten bei den rund 800 Besuchern großen Andrangs. Auch die zahlreichen Kooperationspartner rund ums Taxigewerbe erhielten regen Zulauf und konnten wie die Verkaufs- und Servicemitarbeiter von Mercedes-Benz München interessante Gespräche führen. Als „Highlight“ wurde die neue E-Klasse- „das Taxi“ vorgestellt und zahlreiche Taxler überzeugten sich bei Probefahrten auch direkt vor Ort noch von deren Qualitäten. Aber neben den Neuheiten kamen natürlich auch die Fahrzeuge, die sich bereits viele Jahre als Taxi bewährt haben, nicht zu kurz: eine eigens zusammengestellte Taxi- Ahnengalerie zeigte alle E-Klasse Vorgänger-Taxi-Modelle; angefangen beim „Ponton“ (W121), über die „Heckflosse“ (W110), den „Strich 8“ (W123) bis zum W124 und W210. Ein Besucher wird noch eine weitere Erinnerung an den diesjährigen Taxitag haben: beim Gewinnspiel gab es als Hauptpreis ein Fahrsicherheitstraining „Taxi-Sicherheit 2009“ am 10. Juli in Augsburg zu gewinnen. GOP Unter diesen drei Buchstaben hat dich das Synonym für Varieté etabliert. Das sechste Programm seit der Eröffnung vor einem Jahr bringt Unterhaltung auf die Bühne die Furore macht. Rasantes Tanztheater, Velo-Akrobatik, argentinisches Tangoflair und Spitzenmusik subsumiert unter dem Titel „sonido“ . „sonido“ steht für Klang, Resonanz, ganz einfach für die Musik dieser Welt aus 5 Erdteilen. Musik und Varieté, das hat München bisher gefehlt. Kabarett ist nicht Cabarét, Hier wird nicht Ottis Schlachthof mit beißendem Sarkasmus runtergespult. Im GOP wird leichtere Kost geboten, die amüsieren soll, bei der Sie sich vom antiken Kanal-fatal erholen können. Leisten Sie sich eine beschwingten Abend oder empfehlen Sie ihren Fahrgästen kurzweilige, leicht verdauliche Unterhaltung. Leichtes Varieté muss nicht seicht sein, das beweist das GOP – im früheren kleinen Haus der Kleinen Komödie – Am Max II Denkmal. (HM) Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Taxistiftung Deutschland Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Linientreue Besucher beim Taxitag TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 12
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13TAXIKURIER Anno dazumal Nachtleben in den Sechziger-Jahren Als der Verfasser 1966 erstmals ein schwarzes Taxi chauffierte, gab es keinen Kunstpark oder ähnliches. Das Zentrum der Szene war die Leopold und Alt-Schwabing. Das Rotlichtmilieu war um den Bahnhof. In der Goethestraße standen einige windschiefe Behelfsbauten, in denen Rockmusikidole wie Paul Würges in der „Dolly-Bar“ residierten. Wenn Paul rockte, waren Fenster und Türen auf, dass auch den Stehbiertrinkern am Trottoir die Ohren flatterten. Zu dieser Zeit waren noch 15.000 GI’s mit Familien in München, die an den Paydays um den 1. und 15. eines jeden Monats die Sau rausließen und an diesen Tagen die Taxifahrer beschäftigten und auch schikanierten. Eine der berüchtigsten Genickschussbars war die „Crackerbox“ an der Leopoldstraße, Höhe Parsivalplatz. Die zum Bersten überfüllte Holzbude wurde häufig von der M.P. mittels Holzknüppel geräumt. Das Eintreffen der M.P. wurde regelmäßig zum Erntefest für Taxler. Die GI’s flohen aus der Kneipe unter Mitnahme von Kleidungsstücken, die nicht passten und suchten mit Taxis das Weite, um ja nicht in den Wirkungskreis der sehr schlag kräftigen M.P. zu kommen. Als Folge der Rassentrennung in den Staaten trafen sich in manchen Lokalen nur Farbige, in anderen nur weiße Soldaten. Berüchtigte Kneipen der farbigen Soldaten waren die „Tabarisbar“ in der Thierschstraße und das „Birdland“, Seerieder/Ecke Kirchenstraße. Die Beleuchtung dieser Etablissements war so spärlich, dass Taxler beim Abholen der Kundschaft keinerlei Orientierung hatten. In pekuniär angespannten Zyklen zwischen den Zahltagen waren diese Bars gähnend leer. Dafür erfreuten sich die Nahkampfdielen in den Baracken in der äußeren Ingolstädter Straße großer Beliebtheit. Die Holzverschläge hatten klangvolle Namen, wie „Shangri-La“, „Seventh Heaven“ oder „Lucky-Tom“, um zumindest Illusionen zu nähren. Die Hautfarbe spielte allerdings im „One- One-Two“ keine Rolle. Das heute als gehobene Wohnanlage bekannte Jugendstilhaus, Hohenzollernstr. 112, beherbergte in den 60er und 70er Jahren den größten Puff der Stadt, das „Imex-Haus“ . In dem Etablissement und den umliegenden Straßen war am Wochenende der Bär los. In den Nachtstunden musste die Trambahn der Linie 22 oft etwas warten, bis Fahr - gäste aus den Taxis entfernt wurden, oder Polizei und Krankenwagen ihre Missionen erfüllt hatten. Auch stürzte schon mal ein Gast nicht ganz ohne fremde Hilfe über das großzügige Treppenhaus in die Tiefe. Zwischen amerikanischen Soldaten und Droschkenkutschern kam es oft zu massiven Auseinandersetzungen. Die Soldaten waren häufig vor oder zwischen Kampfeinsätzen in München und deshalb nicht zimperlich. Vor allen Dingen wurden gerade Neuankömmlinge z. B. aus den „Henry-Barracks“ einer Panzerkaserne (später Bayernkaserne) auch schon mal übers Ohr gehauen und die 7,80 Mark auf dem Taxameter in Dollar kassiert (Kurs 4,20 DM). Irgend wann merkten das auch die schlichtesten Südstaatler aus Alabama und wurden böse. Zu allem Überfluss waren auch noch einige Taxler legal bewaffnet, dies wurde durch den Verwaltungsgerichtshof 1980 glücklicherweise unterbunden. Massiven Ärger gab es, wenn sich 6 Soldaten in ein Taxi quetschten – „Warnerbarracks-, bedcheck mak schnell“ brüllten. Die Kerle waren nicht mehr aus dem Taxi zu bringen, so fuhr der arme Taxler mit breitbeiniger Achse zur früheren SS- Kaserne und heutigen Sanitätsakademie. Vorsichtigerweise wurde der Taxiinhalt möglichst nahe dem Wachposten abgesetzt, um zu vermeiden, dass sich die lieben Fahrgäste dem Bezahlen durch Flucht entzogen. Die krasseste Flucht erlebte der Chronist, als sich bei ca. 40 km/h ein junger Ami durch einen Sprung mit Rolle seitwärts dem Begleichen des Fahrpreises von 6,20 DM entzog. Eine Verfolgung war zwecklos, es musste wohl ein Angehöriger der Luftlandetruppe gewesen sein. Nahezu alle Amerikaner trugen ihr Geld lose in den Hosentaschen. Es war sehr ertragreich und vor Werkstattaufenthalten Pflicht, die Rückbank auszubauen und das Kleingeld aufzusammeln. Häufig kamen durch Nickels (5 Cent) Dimes (10 Cent) oder auch Quarters einige Dollars zusammen. (HM) Fortsetzung folgt! TAXI- FOLIERUNG 3 Jahre Garantie Theo-Prosel-Weg 11 · 80797 München T e l . 08 9/2 38 85 80 7 · F a x 08 9/2 38 85 56 3 Mobil: 0177 /624 95 39 Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum Dr. Hingerle GBR (seit 1979) Alle Untersuchungen für Ersterwerb od. Verlängerung des Führerscheins für Taxi, Mietwagen und Omnibus zu besonders kostengünstigen, fairen u. freundl. Bedingungen. Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen. Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“ Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.) info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366 85551 Kirchheim Fax: 9030224 TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 13
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14 TAXIKURIER Einen Münchenaufenthalt des BZP-Präsidenten haben wir zum Anlass für ein Treffen genommen, um für den TAXIKURIER seine Ansichten zu unseren immer wieder aktuellen Taxi- Themen zu erfragen. Titelthema Fred Buchholz im Gespräch Richtig hart eingebrochen sind vor allen Dingen die Geschäftsreisen, der Rest des Geschäftes hat sich einigermaßen gehalten. Das bestärkt mich in der Auffassung, dass das Taxi schon heute häufig für viele Menschen gewollt oder gezwungenermaßen für viele Belange des Lebens das einzige Verkehrsmittel ist. Die Entwikklung der Alterspyramide kommt dem Gewerbe zu Gute. Es wird zunehmend mehr alte Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geben. Das ist der Hintergrund für das Stichwort „Taxiangewiesenheit als Zukunftschance“, die Menschen werden älter, wollen aber ihre Mobilität behalten und haben häufig auch die finanziellen Möglichkeiten. Aber selbst wenn sie finanziell nicht gut gestellt sind, benötigen sie wegen Fehlen des eigenen Autos und vor allem auch dem auf dem Lande fehlenden Verkehrsangebot das Taxi zwingend, um beispielsweise zum Arzt zu kommen. Auf diese Perspektive muss sich das Gewerbe einrichten, beispielsweise durch die Anschaffung von behindertengerechten Fahrzeugen, aber auch die Schulung des Fahrpersonals über den richtigen Umgang mit Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen. Sicherheit im Taxi aus Ihrer Sicht? Die Sicherheit im Taxi wird bei der immer weiter sinkenden Hemmschwelle zur Kriminalität und steigender Brutalität ein wichtiges Thema für uns sein. Nachdem der Notruf auf Betriebsfunkebene, mit all seinen Problemen, bald der Vergangenheit angehören wird, ist die GPRS-Vermittlung mit ihrem möglichen bundesweiten Notruf klar im Vorteil. In Bremen hatten wir in den letzten Jahren sehr schwere und zahlreiche Übergriffe auf Kolleginnen und Kollegen. Auf Anregung des Vorstandes beschloss daraufhin die Generalversammlung, mit der Einführung der neuen GPRS-Vermittlung, zusätzlich zu all den anderen Komponenten eine Videokamera in jedes Taxi (Speicherdauer 24 Stunden) einzuführen. Diese Investition war mit Unterstützung der BGF in Form eines Pilotprojektes zu realisieren. Nach Absprache mit dem Landesdatenschützer und der gezielten Information an die Presse, ist es zu keinen nennenswerten Übergriffen mehr gekommen. Zufall, oder doch die Präventiv - wirkung – wir werden es beobachten! Unsere Kolleginnen und Kollegen fühlen sich auf jedem Fall während ihrer Schicht sicherer und das hat Vorrang. Kommt der Fiskaltaxameter? Zur Fiskaltaxameterdiskussion ist festzuhalten, dass diese derzeit glücklicherweise politisch nicht weiterbetrieben wird. Technisch wurde aber der Registrierchip mit erheblichem Einsatz weiterentwickelt. Ein schlüssiges Konzept für Taxameter und Wegstreckenzähler gibt es aber nicht. Angst habe ich davor, dass niemand außer uns, sich bisher ernsthafte Gedanken zu den Auswirkungen eines Registrierchips auf das Verhältnis Taxi/Mietwagen gemacht hat. Technisch wird im Hintergrund offenbar weitergearbeitet, die Finanzverwaltung und Geräteindustrie verschließt die Augen vor den Folgen. Diese sind für mich ganz klar: die Einführung eines kostenintensiven Fiskaltaxameters würde dazu führen, dass entweder bei vielen Fahrten der Taxameter nicht angestellt wird, oder aber die Unternehmen den Zusatzaufwand dadurch umgehen, dass sie ganz einfach zukünftig Mietwagenverkehr betreiben werden, weil hier freie Preisvereinbarung möglich ist, ohne Wegstreckenzähler. Solange das nicht erfolgversprechend gelöst ist, bleibt es bei unserem strikten „Nein“ zu einem Registrierchip. Die Folgen wären unübersehbar! Noch ein Wort: mir ist natürlich bekannt, dass auch seriöse Stimmen aus dem Gewerbe aus Gründen der Abwehr unlauteren Wettbewerbs gar nicht so ablehnend zu einem Registrierkassentaxameter stehen. Ohne die Lösung der Mietwagenfrage können wir uns aber keinesfalls für Zur Person: Fred Buchholz Ausbildung zum Bankkaufmann, seit 25 Jahren Taxiunternehmer in vierter Generation. Seit 1988 im Vorstand Taxi-Ruf Bremen (ca. 470 Taxis), seit 1998 Vorsitzender Taxi-Ruf Bremen, seit 1997 Vorsitzender Landesverband Bremen, Mitglied in Ausschüssen in der Handelskammer Bremen, Mitglied im VDK-Beirat, seit 1999 Mitglied im BZP-Vorstand, seit 2007 Präsident, seit 2007 Vorsitzender Taxistiftung Deutschland, Mitglied in der BGF- Vertreterversammlung etc. Hobbys: Harley, Golf, Werder Bremen. Wie sehen Sie die wirtschaftliche Situation? Die von unfähigen und raffgierigen Bankern ausgelöste Wirtschaftskrise, für deren Folgen wir, unsere Kinder und Enkel als Opfer der Betrügereien über viele Jahre aufkommen müssen, hat glücklicherweise das Taxigewerbe nicht in der Wucht getroffen, wie manch andere Branchen, vor allen Dingen die export - abhängigen. TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 14
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15TAXIKURIER eine ernsthafte Diskussion darüber aussprechen, denn so ist dieser Gedanke nicht zielführend, nicht zuletzt wegen des öffentlichen Interesses am Angebot der Taxidienstleistung und des Verbraucherschutzes. Was ist unter der Qualitätsoffensive (kleine Fachkunde) des BZP zu verstehen? Lassen Sie mich das nicht auf die Kleine Fachkunde beschränken, sie ist sicherlich der wichtigste, aber nicht der einzige Bestandteil unserer Qualitätsoffensive. Wir verfolgen vier Ansätze, die zusammen zum Tragen kommen müssen, um dem gravierenden Qualitätsproblem, insbesondere in Großstädten, Herr zu werden. Unsere Unternehmer und unsere Fahrgäste benötigen Taxi- und Mietwagenfahrer, die ihrer besonderen Verantwortung bei der Personenbeförderung und auch gleichzeitig ihrem im öffentlichen Interesse liegenden Dienstleistungsauftrag besser gerecht werden können. Deshalb fordern wir an erster Stelle die Einführung einer „Kleinen Fachkunde“ für Taxiund Mietwagenfahrer. Zudem wollen wir eine bundeseinheitliche Vorschrift über einen im Taxi auszulegenden Fahrer - ausweis. Ganz wichtig, die generelle Anschnallpflicht im Taxi und Mietwagen. Zu guter Letzt halten wir es für notwendig, dass die Ortskenntnisprüfung bundeseinheitlich sowohl mündlich wie schriftlich in deutscher Sprache zu erfolgen hat. Die besondere Dringlichkeit für die Durchsetzung unserer Forderungen ergibt sich sehr eindeutig aus den Schadensverläufen der Kfz-Haftpflichtversicherer, die in den letzten vier Jahren dramatisch gestiegen sind. Insbesondere das Ansteigen der Großschäden zeigt dies auf. Derart unverständliches und unverantwortliches Fahrverhalten wie Fahren ohne Licht, Wenden auf viel befahrenen Landstraßen, Vorfahrtsverletzungen haben zu Riesenschäden mit Schwerstverletzten und Toten geführt. Erklärbar ist das nur mit einer außergewöhnlichen Nachlässigkeit bei einer gewissen Zahl von Fahrern, einer Nachlässigkeit, die – das möchte ich ganz deutlich unterstreichen – mit dem Beruf eines Taxifahrers und dessen besonderer Verantwortung nicht vereinbar ist. Solche Fahrer darf und kann sich das Gewerbe nicht weiter leisten. Steht im BZP der Ordnungsrahmen in der Diskussion? Unser Ordnungsrahmen, das Personenbeförderungsgesetz hat zugegeben kleinere Unebenheiten, funktioniert aber grundsätzlich gut. Deshalb stehen wir weiter voll hinter unserem Ordnungsrahmen, der sich in der Vergangenheit bewährt hat und mit Sicherheit auch in der Zukunft für unser Gewerbe unverzichtbar ist. Wie sehen Sie als Nordlicht unsere Stadt? Ich bin immer wieder sehr gerne in München, da ich häufig in Bayern einige Urlaubstag verbringe. Bayern München-Fan würde ich allerdings nie werden, sondern eher 1860-München-Freund. Auch bin ich ein bekennender Leberkaas-Genießer, aber jetzt zu dem ernsten Hintergrund Ihrer Frage: Ich schätze das Münchner Taxigewerbe aus den unterschiedlichsten Beweggründen. Auch weil Sie gerade jetzt, in der Neuzeit der Tourenvermittlung, auf GPRS umgestellt haben. Selbstverständlich gibt es auch bei Ihnen einen Rückgang der Umsätze, der auf den Rückgang des Geschäftsreiseverkehrs in der Wirtschaftskrise zurückzuführen ist. Doch, wenn man den vermeintlichen Experten Glauben schenken darf, ist die Talsohle der Wirtschaftskrise bald erreicht. Schauen wir mal, was da noch an Auswirkungen für unser Gewerbe nachkommen wird. Aber aus meiner Sicht kann das Münchner Taxigewerbe im Vergleich zu beispielsweise Bremen, noch durchaus Umsatzreserven mit einer Vielzahl von branchenfremden Dienstleistungen in der Zukunft erzielen, die zur Zeit in München nicht genutzt werden müssen. Einen großen Verlust, geschätzte Münchner Kolleginnen und Kollegen, werden Sie aus meiner Sicht im kommenden Frühjahr hinnehmen müssen. Hans Meißner geht in den Ruhestand, keiner hätte das noch vor einiger Zeit für möglich gehalten. Mein größter Respekt gebührt einem Mann, der fast drei Jahrzehnte die größte deutsche Taxizentrale führte und diese zweifelsfrei zu einer der finanzstärksten Genossenschaften in Deutschland ausgebaut hat. Weiterhin mehr als zwei Jahrzehnte ehrenamtlich im Bundesverband tätig war und diesen seit 1995 führte. Diesen, auch menschlichen Verlust werden Sie nur schwerlich in der Zukunft kompensieren können. Haben Verbände Zukunft? Es war und wird nie mein Stil sein, sich über andere, so genannte Bundesverbände, zu äußern. Tatsache ist: von den organisierten Taxiunternehmen in Deutschland sind ca. 98 % im BZP direkt über ihre Landesverbände oder ihre Zentralen bei uns Mitglied. Unser Bundesverband ist in den letzten 15 Monaten, mit der Rückkehr einiger Taxizentralen und auch neuen außerordentlichen Mitgliedern, so stark wir selten zuvor aufgestellt. Unsere geradlinige und beharrliche Gewerbepolitik wird zum Wohle unserer Taxiunternehmer gerade in den derzeitigen bewegten Zeiten mit allem Nachdruck in der Politik, der Verwaltung und der Industrie unbeirrt fortgesetzt. Ehrlicherweise muss man allerdings auch feststellen, dass die Anstrengungen unserer Arbeit in Berlin und Bonn nur sehr langsam Früchte tragen, da die politischen Mühlen eben bekanntlich sehr langsam mahlen. Wir danken Herrn Buchholz für das offene Gespräch recht herzlich. (HM, PR) Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München T e l .0 8 9/3 57 31 87 3 Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. T esten Sie uns! TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 15
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Checkliste zum Fahrzeugwechsel Die meisten Unternehmer sind mit der Problematik „Fahrzeugwechsel“ nur alle paar Jahre konfrontiert. Das Procedere gerät logischerweise in Vergessenheit, deshalb schildern wir den Ablauf nachstehend: Aus der Praxis 16 TAXIKURIER Erstinbetriebnahme eines Fahrzeugs Der erste Schritt ist die Zulassung des Fahrzeugs. Unter „Zulassung“ versteht man die Anmeldung eines Fahrzeuges bei der Zulassungsstelle. Dabei wird dem Fahrzeug ein amtliches Kennzeichen zugeteilt. Benötigt werden hierfür der Prüfbericht über die Hauptuntersuchung und Abgasuntersuchung sowie bei gebrauchten Fahrzeugen, die nicht stillgelegt sind, die Kennzeichen sowie die letzten Zulassungsbescheinigungen. Die Zulassung eines neuen Taxis kann an verschiedenen Stellen erfolgen: ➜ Zulassungsstelle in der Eichstätter Straße 2 ➜ Bürgerbüro im KVR ➜ Taxibüro im KVR 3. Stock, Zimmer 3068 Am einfachsten und bequemsten ist die Zulassung im Taxibüro des KVR (Zimmer 3068, 3. Stock). Hier sitzen die Spezia - listen, es geht deutlich schneller ohne lange Wartezeiten. Wunschkennzeichen gibt es natürlich auch. Zu beachten ist, dass eine Zulassung im Taxibüro im KVR nur dann möglich ist, wenn der Fahrzeugbrief vorliegt. Sollte der Fahrzeugbrief nicht in Händen des Antragstellers sein, ist eine Zulassung nur in der Eichstätterstraße möglich! Wichtig ist, dass Sie bereits bei der Zulassung darauf hinweisen, bei der Erstellung der Zulassungsbescheinigung Teil 1 den Verwendungszweck als Taxi bzw. Mietwagen einzutragen. Gleiches gilt auch Fahrzeuge für den Schüler- und Behindertenverkehr. Dadurch ersparen Sie sich eine erneute Ausfertigung dieses Dokumentes. Der Fahrzeughalter erhält dann von der Zulassungsstelle die Zulassungsbescheinigungen Teil 1 und Teil 2. Parteiverkehr im Taxibüro des KVR findet jeweils Montag mit Donnerstag von 8 Uhr bis 12 Uhr, am Freitag von 7 Uhr bis 12 Uhr sowie Dienstag zusätzlich nachmittags von 14 Uhr bis 18.30 Uhr statt. Wenn das Fahrzeug zugelassen ist, kann damit gefahren werden, es darf aber keinesfalls zur Personenbeförderung eingesetzt werden! Jetzt kann die Ausrüstung nach der BOKraft vorgenommen werden: Für Taxis gilt: ➜ Wagenfarbe hellelfenbein RAL 1015 ➜ Alarmanlage ➜ Unternehmerschild ➜ Ordnungsnummer ➜ geeichter Taxameter ➜ beleuchtbares Dachzeichen ➜ rechter Außenspiegel Für Mietwagen gilt: ➜ Alarmanlage ➜ geeichter Wegstreckenzähler ➜ rechter Außenspiegel Nachdem das Fahrzeug vollständig ausgestattet ist und der aktuelle Taxitarif programmiert wurde, führt der nächste Weg zum Eichamt. Eichung des Taxameters Die nächste Anlaufstelle ist das Eichamt in der Franz-Schrank-Straße 11. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12 Uhr sowie Montag bis Donnerstag von 13 Uhr bis 15 Uhr. Wer ohne Termin zum Eichen fährt, muss mit Wartezeiten rechnen, deshalb empfiehlt sich eine Terminver - einbarung. Für die Eichung gibt es keine schriftliche Bestätigung, die korrekte Funktion des Taxameters wird durch die Eichplakette dokumentiert. Abnahme nach BOKraft Nach der Eichung steht die Fahrzeug - abnahme gemäß der BOKraft bei einer technischen Kfz-Prüfstelle (TÜV, DEKRA, KÜS, etc.) an. Bei dieser Überprüfung wird festgestellt, ob die Ausrüstung und Ausstattung des Fahrzeugs den Vorschriften der BOKraft entspricht. AUTO-ANKAUF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger Str. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. Folienversiegelung, Autoreinigung innen/außen, Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), Klima-Anlagen-Desinfektion (Geruchsentfernung) Frankfurter Ring 97 · 80807 München Mobil 0177/6 30 74 85 www.patecky.de TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 16
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Eintragung in die Genehmigungsurkunde Mit dem Prüfbericht führt der Weg zurück ins Taxibüro im KVR in der Ruppertstraße. Nun wird das neue Fahrzeug in die Genehmigungsurkunde und einen neuen Auszug aus der Genehmigungsurkunde eingetragen. Sie müssen dabei folgende Unterlagen vorlegen: ➜ die Zulassungsbescheinigung Teil 1 ➜ die Genehmigungsurkunde ➜ den alten Auszug aus der Genehmigungsurkunde ➜ den Prüfbericht über die Hauptuntersuchung und ➜ den Prüfbericht nach BOKraft Während Sie an der Kasse die Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25 Euro für den Fahrzeugwechsel bezahlen, werden im Taxibüro die Papiere fertig gestellt. Vor Aushändigung der Genehmigungen und des Auszuges wird das Taxi einer Endabnahme in der Tiefgarage in der Ruppertstraße 11 (Standesamt und Trauungen) unterzogen. In der Tiefgarage in der Ruppertstraße 11 unter dem Standesamt sind einige Stellplätze für die Abnahme von Taxis reserviert. Es empfiehlt sich, bereits bei Ankunft am KVR das Fahrzeug auf diesen Plätzen abzustellen. Die Plätze sind sehr gut beschildert. Taxibusse, die aufgrund der Fahrzeughöhe nicht in die Tiefgarage fahren können, haben die Möglichkeit, im Vorhof der Tiefgaragenausfahrt (!) bei den Stellplätzen für Dienstfahrzeuge zu parken. Bei der Endabnahme wird abschließend die Ausrüstung überprüft, in erster Linie die Fahrzeugfarbe sowie das Dachzeichen. Bei der Fahrzeugfarbe gilt insbesondere für folienbeschichtete Taxis, dass alle Bauteile hellelfenbeinfarbig sind. Ausnahmen sind nur möglich für Außenspiegel, Stoßstangen und Schürzen sowie seitliche Beplankungen. Maßgebend ist dabei, in welcher Farbe diese Bauteile werkseitig ausgeliefert werden. T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochenende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel - ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...) Schwarz, weiß und Chrom sind so genannte Nicht-Farben, das bedeutet, diese Bauteile, die werksseitig nicht in Wagenfarbe ausgeliefert werden, auch nicht foliert werden müssen. Werden jedoch solche Bauteile werksseitig in Wagenfarbe geliefert, so müssen diese auch mit Taxifolie beklebt werden. Die nächste Kontrolle betrifft Unfallschäden, die nicht repariert oder lackiert bzw. foliert sind. Wichtig bei der Endabnahme ist auch, dass die Ausrüstung ordnungsgemäß angebracht ist, es ist nicht damit getan, einen Stadtplan, Dachzeichen und die Ordnungsnummer auf den Rücksitz zu legen. Das Taxi muss einsatzbereit dastehen, so dass unmittelbar nach Verlassen der Tiefgarage der erste Fahrgast aufgenommen werden könnte. Bereits im Taxibüro erhält der Taxiunternehmer einen kostenlosen Ausfahrtsschein für die Tiefgarage, allerdings nur für den Fahrzeugwechsel, nicht für andere Gelegenheiten! (TK) TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 17
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Legionellen – unsichtbarer Erreger aus der Wasserleitung Dr. Rüdiger Neitzel, 46, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über Hier spricht der Doc Die Legionärskrankheit, welche durch den Erreger Legionella Pneumophila verursacht wird, trat zum ersten Mal 1976 in Amerika bei einem Treffen amerikanischer Kriegsveteranen auf und wird deswegen auch die Legionärskrankheit genannt. Bei dem Erreger, der nahezu in allen Trinkwassern und natürlichen Gewässern vorkommt, handelt es sich um einen Keim, welcher besonders gerne im warmen Wasser bei ca. 40 Grad ideale Nahrungsbedingungen hat. Dieser Erreger trifft dann vorwiegend in alten Dusch - anlagen, Schwimmbädern oder Klima - anlagen und Luftbefeuchtern an, wo Wasser nicht stark erhitzt wird, sondern zwischen 30° und 40° eine längere Zeit steht. Hier sind vor allen Dingen größere, ältere Anlagen und Gebäude mit 200 Liter Inhalt gefährdet. Über 60° ist der Keim nicht lebensfähig und stirbt deshalb ab. Deshalb sind moderne Heizungs- und Warmwasseranlagen entsprechend darauf eingestellt. Leitungen, in denen längere Zeit kein Wasser geflossen ist, sollten deshalb erst einmal abfließen, alte Duschschläuche und Brauseköpfe sollte ebenfalls regelmäßig gewartet und ausgetauscht werden. Warmwasserbereiter sollten deshalb kleiner und nicht so groß gewählt werden. Typische klinische Symptome sind durch die Tröpfcheninfektion ausgelöste Lungenentzündungen mit heftigem Schüttelfrost, Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Mit dem richtigen Antibiotikum (Erythromycin) kann die Erkrankung gut behandelt werden. Nach Schätzungen des Gesundheitsinstitutes liegt die Todesrate bei der Legionärskrankheit bei ca. 10%, in Deutschland erkranken jährlich 6.000 bis 10.000 Menschen an der Legionärskrankheit. Besonders gefährdet sind immunsuprimierte Patienten, Diabetiker, Raucher und chronisch Lungenerkrankte. Immer gesundes Trinkwasser wünscht Ihnen Ihr Airport-Doc, Dr. Rüdiger Neitzel 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacup sieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu b erufsrelevanten Themen. Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Taxameter des Monats Steak und Spareribs in München Rusticana – Der Geheimtipp im Münchner Osten. Das Rusticana in der Grillparzerstraße 5 bietet seit fast 40 Jahren die besten Steaks. Es sind nicht nur die zarten Steaks, die den Ruf dieses Lokals begründen, sondern die vermutlich besten Spareribs weit und breit. Asado-Steakhouse – Obwohl es sich um eine Restaurantkette handelt, hat jede Filiale eine eigene Note. Bei fast allen Asado-Steakhäusern stehen Preise und Leistung im Einklang. Maredo – Mitten im Zentrum und direkt am Rindermarktstand ist ein ebenso bekanntes Steakbergwerk. Ein voller Magen hat schon so manchen Fahrgast ins bequeme Taxi fallen lassen, das vor der Tür steht. Block-House – Die Adresse Leopoldstraße 32 anzufahren ist schon schlimm, rennt der Fahrer dann noch in den ersten Stock um zu erfahren, dass der Gast schon runter ging, ist die Leerfahrt perfekt. Die Höchststrafe ist erreicht, wenn ein Schutzmann Schreibübungen anstellt. Brenners – Bekannt ist der Laden in Taxlerkreisen vor allem durch die dort übliche unerlaubte Bereitstellung. Obwohl die Steaks absolut in Ordnung sind, gibt’s nur den Abwärtspfeil, da die Abzocker des Gewerbes jeden Abend eine Reihe bilden. (TK) Mitternacht im Landkreis München. Lautes Klopfen an der Haustür weckt den Landarzt. Schlaftrunken fragt er: „Was gibt’s?“ – „Was verlangen Sie für einen Krankenbesuch auf einem Bauernhof, ungefähr sieben Kilometer von hier?“ „20 Euro.“ – „Okay, dann kommen Sie schnell.“ Der Arzt zieht sich an, greift seine Tasche, holt das Auto aus der Garage und lässt sich von seinem nächtlichen Besucher zu dem abgelegenen Hof lotsen. „Hier sind die 20 Euro.“ – „Und wo ist der Patient?“ „Es gibt gar keinen. Aber ich konnte beim besten Willen um diese Zeit kein Taxi auftreiben.“ (PR) Witz des Monats Suche Alleinfahrer Tel: 0172-8905533 Kleinanzeige 18 TAXIKURIER TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 18
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19TAXIKURIER Rose des Monats Zitrone des Monats Fotos: www.atelier-tacke.de Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Andreas Kock, Taxi 2923 Gemäß § 11 BOKraft sind Taxifahrer verpflichtet, nach Beendigung der Fahrt zu überprüfen, ob Gegenstände im Fahrzeug zurückgeblieben sind. Die Fundsachen sind, soweit noch möglich, den Fahrgästen zurück zu geben, oder beim Fundbüro bzw. der Polizei abzugeben. Der Kollege Andreas Kock, Taxi 2923, bemerkte am 25. Juni, dass ein Fahrgast sein Handy verloren hatte. Herr Kock rannte dem Mann hinterher, fand ihn aber nicht mehr. Nachdem das Handy angeschaltet war, rief er einen der letzten Gesprächspartner an und ermittelte als Verlierer den Pressesprecher des ZDK in Bonn, dem er das Handy unverzüglich zusandte. Herr Blümer, so heißt der Verlierer, brachte uns den vorbildlichen Service zur Kenntnis, den wir mit der Rose des Monats belohnen. Gerade durch die Aufmerksamkeit bei Fundsachen können wir Vertrauen bei Fahrgästen schaffen. Vertrauen ist die Grundlage jeder Geschäftsbeziehung. (HM) Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Mehdi Taghvai, Taxi 1023 Am Samstag, 6. Juni 2009, bestellte ein Kunde zum Gartencenter Kölle in Unterhaching ein Taxi. Es waren 20 Säcke Blumenerde zu befördern. Nachdem sich am Sprechfunk kein entsprechendes Taxi in der näheren Umgebung fand, meldete sich das Taxi 1023 vom Hauptbahnhof Süd für den Auftrag in Unterhaching. Bereits auf der Anfahrt zum Kunden, exakt am Kapuzi - nerplatz, schaltete der Fahrer und Unternehmer, Mehdi Taghvai, das Taxameter an und kam mit 21 Euro auf der Uhr beim Kunden an. Nachdem die Adresse in der Tarifzone 1 liegt, hätte das Taxameter erst beim Kunden eingeschaltet werden dürfen. So löblich die Bereitschaft des Herrn Taghvai, die nicht lukrative Fahrt anzunehmen scheint, so verwerflich ist der unverschämte Betrug durch den Tarifverstoß. Für soviel Unverfrorenheit einem Kunden gegenüber gibt es die Zitrone des Monats. (TK) Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Meier (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatsende bei der Taxi-München eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Meier im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der Taxi-München eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteil nehmer bereits beim ange schlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. www.taxi-münchen.de www.taxischule-münchen.de www.taxikurs-münchen.de taxischein-münchen.de Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70 Städtereisen sind sehr beliebt und München profitiert in besonderem Maße von diesem Trend. Das ist aber nicht nur durch die Schönheit unserer Stadt begründet, sondern hängt auch mit den attraktiven Zielen im Umland zusammen. Münchens Taxler sollten auch Kenntnisse rund um München besitzen. Es war naheliegend, gerade in der Urlaubszeit eine ausführliche Geschichte zu diesem Thema zu produzieren. Dass wir für die Umsetzung auf dem Titel die bayrischen Klischees strapazieren, ist fast logisch. (PR) Zum Titelbild TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 19
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Titelthema Umland – attraktive Ziele rund um München Sommerzeit ist Urlaubszeit. Neben dem Badeurlaub im Süden erfreut sich der Städtetourismus Jahr für Jahr zunehmender Beliebtheit. Städte-Pauschaltouristen aus Übersee, insbesondere Japan und Amerika, absolvieren meist ein straffes Programm, während Individualisten nicht den Trampelpfaden folgen und persönliche Interessen verfolgen. Experten für die Nahziele im Umland sollen Taxifahrer aufgrund exzellenter Ortskunde sein. Diese erstreckt sich nicht nur auf das Stadtgebiet, sondern umspannt das gesamte Pflichtfahrgebiet, bei einigen sogar noch viel mehr. Es sind aber nicht nur Touristen, die es für einen Tagesausflug ins Münchner Umland zieht, es gibt auch viele Einheimische, denen aus zeitlichen Gründen ein ausgiebiger Erholungsurlaub nicht möglich ist und deshalb mit Tagesausflügen den Trip in die Südsee ersetzen. Auf König Ludwigs Spuren … Die großen Favoriten der Ausflugsziele sind die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Mehr als 1 Million Besucher pilgern jährlich zum 200 Meter hoch auf einem Felsen gelegenen Märchenschloss von König Ludwig II, das bereits einen Monat nach Ludwigs Tod anno 1892 zur Besichtigung zur Verfügung stand. Unmittelbar nebenan befindet sich Hohenschwangau, ein bewohntes Schloss mit Geschichte. Auf der Weiterfahrt von Füssen in Richtung Garmisch-Partenkirchen bietet sich ein Abstecher zur Wieskirche in Steingaden an, wo das berühmte Gnadenbild vom „gegeisselten Heiland“ zu sehen ist. Zurück geht’s über Oberammergau zum Kloster Ettal und weiter zum nächsten Königsschloss Linderhof. Wenn die Zeit es zulässt, bietet sich noch ein Besuch von Garmisch-Partenkirchen mit der Zugspitze an. Heimwärts geht die Tour über die A95, mit einer Einkehr im Urthalerhof in Sindelsdorf. Voraussetzung für diese Tour ist, dass weder Taxifahrer noch Fahrgäste unter einer japanischen Blitzlichtgewitterallergie leiden, denn gerade die Schlösser in Füssen sind fest in der Hand Japans. Wer die Natur im bayerischen Oberland lieber etwas stressfrei genießen will, sollte sein Ziel im Großraum Murnau – Kochelsee – Walchensee suchen. Ein Besuch im dortigen Kraftwerk und eine anschließende Wanderung um den Kochelsee nach Schlehdorf oder ein Besuch am Walchensee über die Kesselbergstraße bieten sich zu jeder Jahreszeit an. Sehenswert ist hier auch das Bauernhofmuseum auf der Glentleiten bei Großweil. In westlicher Richtung liegen die Städte Landsberg und Bad Wörishofen als begehrte Ausflugsziele direkt an der Autobahn. Die Kneippstadt Bad Wörishofen mit der Thermenlandschaft und dem Badeparadies lockt nicht nur die jungen Besucher an, auch ältere Semester ziehts hier hin zum relaxen und kuren. Auch die Kreisstadt Landsberg am Lech mit der historischen Altstadt wartet mit ihrer jahrhundertealten Geschichte auf. Für große und für kleine Kinder ist das Legoland bei Günzburg ein Highlight, das jeder einmal gesehen haben muss: Über 50 Millionen Legosteine lassen hier auch gestandene Männer wieder zu Kindern werden. 20 TAXIKURIER Dr. med. univ. Hans Bake v. Bakin 85609 Aschheim · T assilostraße 23 T axi, Mietwagen, Bus, Lkw. Verl. US 31,–€ Erst- u. gr. Verl. US (ü. 60 Jahre) 81,–€ Ersatztestverfahren möglich. T elefon 089/370 656 90 Mobil 0172/6 52 38 05 www.fuehrerscheinuntersuchung.de <ABEE>KLMK:W>ÉyxÉ zz}ÉrG<A>G É :<A:GP:EMÉ>KD>AKLK><AM É É <AP>KINGDMÉMK:?K><AM >EÉ ×|x || }×zÉ :QÉ ×|x || }×|| G?:EE:;PB<DENG@ >KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM MK:?L:<A>G NW@>E=L:<A>G D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K=>ÉÉÉÉÉ P P P : G P: E M ×;:N>K=> TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 18:05 Uhr Seite 20
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21TAXIKURIER Der Münchner Norden bietet im Nahbereich die Schlösser Dachau und Schleißheim sowie die Luftfahrtabteilung des Deutschen Museums. Wer gerne weiter weg will, fährt nach Ingolstadt in die historische Altstadt und besucht das Bayerische Armeemuseum, das sich ursprünglich auf dem Gelände der heutigen Staatskanzlei befand. Schnäppchenjäger zieht es in das bekannte Outletcenter Ingolstadt Village – interessanter ist jedoch der Fabrikverkauf der Modefirma Rosner auf der anderen Seite der A9. Geschichtsträchtig zeigt sich ein Besuch Freisings mit seinen drei Bergen: Der Wehrberg hat seinen Namen von zwei historischen Kasernen. In der Vimykaserne war das bayerische Leibregiment stationiert und später eine Radar- und Raketeneinheit der US-Airforce. Der Lehrberg beherbergt den Bischofssitz, den Dom und das Diözesanmuseum. Der Nährberg mit dem Kloster Weihenstephan, Biergarten, Bräustüberl und Hochschule für Landwirtschaft und das Brauwesen. Bei der Brauerei handelt es sich um die älteste noch bestehende Braustätte. Ein besonderes Schmankerl ist die frühere Universitätsstadt Landshut. Die Altstadt und die Burg Trausnitz spiegeln den Reichtum Landshuts wieder, zu einer Zeit als München nur eine schnell wachsende Stadt war. Betrachtet man die Ausflugsziele im Uhrzeigersinn noch weiter östlich, ist die nächste große Region mit dem Chiemsee und den Chiemgauer Alpen. Eine Dampferfahrt zur Insel Frauenchiemsee und zum Schloss Herrenchiemsee ist immer wieder eine willkommene Abwechslung. Ebenfalls im Chiemgau liegt das Bauernhausmuseum in Amerang, unweit vom dortigen Automobilmuseum, dem größten Pkw-Museum Deutschlands. Nun aber zu den Favoriten: Dazu zählen der Tegernsee mit dem weltberühmten Bräustüberl, Bad Tölz mit dem Alpamare und Lenggries mit der Braunekkbahn sowie der Schlier- und Spitzingsee. Sollte es sich ergeben, dass ein Fahrgast einen Ausflug mit dem Taxi unternehmen will, haben wir für Sie die wichtigsten Ausflugsziele mit Entfernungsangabe und cirka-Fahrpreis aufgelistet. Noch sinnvoller ist eine Einladung für Ihre Frau als Ausgleich für die vielen Stunden des Alleinseins. (TK) DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN CAR 2000 Auto-Service GmbH Frankfurter Ring 137-139 80807 München Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40 Telefax: +49 (0)89 52 03 30 50 E-Mail: ms@car-2000.com 3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS) Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fahrlicht-System Dieselpartikelfilter Regensensor, Tempomat Bordcomputer, Klimaautomatik ab 28.590 Euro zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung sowie Taxipaket. NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD. Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren. Ziel km Preis Amerang 73 102 Andechs 44 65 Augsburg 73 100 Bad Tölz 53 76 Bad Wörishofen 84 116 Chiemsee / Prien 88 120 Dachau 21 35 Eichstätt 106 143 Füssen 108 146 Garmisch 90 122 Glentleiten 65 92 Herrsching 41 61 Ingolstadt 80 110 Kochel 71 99 Landsberg 59 85 Landshut 71 100 Lenggries 63 90 Linderhof 97 131 Murnau 69 97 Schleißheim 17 29 Schliersee 54 77 Schwangau 104 140 Spitzingsee 65 92 Starnberg 27 42 Steingaden 85 117 Tegernsee 53 76 TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 21
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Essen auf Rädern Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Foto: www.atelier-tacke.de Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, die nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen (netten) Fahrgast empfohlen zu werden. TURMSTÜBERL IM VALENTIN-MUSÄUM Isartor Mo., Di. und Do. 11.01 – 17.29 Uhr Fr. und Sa. 11.01 – 17.59 Uhr So. 11.01 – 17.59 Uhr, Mittwoch Ruhetag Tel. (089) 29 37 62 Diesmal wollen wir uns einer „Location“ widmen, bei der das kulinarische Erlebnis nicht im Vordergrund steht, die aber für Sie und/oder Ihre Fahrgäste zum Reper - toire der möglichen Hingeh-Adressen gehören sollte. Im Südlichen, also der Frauenstraße zugewandten Turm des Isartores finden wir das Valentin-Musäum, unter dessen Dach (79 Stufen) das Turmstüberl zu finden ist. Der Eintritt kostet 2,99 Euro; 99-jährige in Begleitung ihrer Eltern haben freien Eintritt. Über einen internen Laubengang gelangt man übriges auch in den Nordturm, in dem z. Zt. eine Gulbransson- Ausstellung zu sehen ist. Das Musäum ist Valentin Ludwig Fey gewidmet, der 1882 in der Zeppelinstr. 41 (damals noch Entenbachstr. 64) geboren und 1948 in Planegg begraben wurde. Bei seiner Geburt waren die ältere Schwester Elise, sowie die Brüder Max und Karl schon verstorben, so dass er als Einzelkind aufwuchs. Den väterlichen Beruf des Schreiners gab er bald auf, im Musäum ist der große Nagel zu sehen, an welchen er eben diesen Beruf hängte. Zusammen mit Elisabeth Wellano (Liesl Karlstadt) erlangte er tatsächlich Weltruhm, da er als Filmpionier etliche seiner Geschichten auf Zelluloid bannte und so auch jenseits des großen Teichs bekannt wurde. Eine Tournee durch die USA scheiterte lediglich an seiner übergroßen Angst selbst schon vor kürzerer Reisen. Während des Krieges und auch danach war sein skurriler Humor nicht mehr gefragt; kurz vor seinem Tod beklagte er noch, dass sich wohl nur die Eskimos und die Indianer noch weniger für ihn interessierten als die Münchner. Er galt als schwieriger Mensch, war bekennender Hypochonder und echter Asthmatiker; lediglich Liesl Karlstadt hielt es über Jahrzehnte hinweg mit ihm aus und überlebte ihn bis 1964. Soviel also zu den gar nicht so lustigen Hintergründen. Das Musäum bietet ein Sammelsurium an Theater- und Filmrequisiten; hier kann man den pelzbesetzten Winter-Zahnstocher bewundern oder die geschmolzene Eisplastik, sieht etliche Filmplakate und noch mehr Photos; und schließlich hat man sich unmerklich zum Turmstüberl hinaufgeschraubt. Es bietet ca. 45 Sitzplätze und einen schönen Blick – na ja, nicht gerade über die Dächer Münchens, aber über die nähere Umgebung und hinein ins Tal. Das kreisrunde Stüberl ist überaus gemütlich, und als Gast ist man zum Glück nicht verantwortlich für’s Sauberhalten der millionsiebzehn Staubfänger an den Wänden und der Decke, wie z.B. der Spaghettigabel, die mit einer Hand-Drehkurbel zum Aufwickeln der Teigwaren ausgestattet ist. Das Speisenangebot ist sehr überschaubar und beschränkt sich auf Gemüsesuppe (4,00; mit Wiener 5,20), 2 Weißwürste von „Münchner Metzgerei“ (3,60), 2 Paar Wiener (4,00) und Obazdn mit Zwiebeln (5,90). Ferner wurden noch griechischer Salat und Käsebrote gesichtet. Bemerkenswert sind die selbstgemachten Kuchen (Stück je 3 Euro), wie z.B. Käse - kuchen (u.a. „mit freilaufenden Eiern“) der „Mutterkuchen“ („Googlehupf“) oder die Schokoladen-Nuss-Mischung („Hüftgold“). Bei einem Blick in die kleine Küche war übrigens zu sehen, dass die Kuchen wirklich vor Ort gebacken werden. Alle Biere (Augustiner Hell, Dunkel, WB, Radler) kosten 3,10 Euro; Wasser oder Kracherl (Zitronenlimo) 2,90 Euro; ein Viertel Wein ab 3,50 Euro und das große Haferl Kaffee (versch. Arten) je 3,50 Euro. Dem Tester kamen als Frühstück zwei Weißwürste gerade recht, und es sei hier vorweggenommen, sie waren wirklich von bester Qualität. Könnten vom Bauch, Gaßner oder einem Metzger ähnlichen Kalibers gewesen sein. Der Senf – wie sich’s gehört, im Haferl und nicht etwa als Plastikportion – war genau der Richtige, die Würste kamen, wie sich’s auch gehört, im Wasserbad daher: einfach gut. Erfreulich war auch, dass trotz der Uhrzeit (ca. 14.00 Uhr) keine Belehrungen kamen von wegen „Zwölfeleitn“, was einem bei anderen Wirtshäusern in München schon noch passieren kann. Weil die Brez’n aus waren, machte sich die liebenswürdige Kellnerin extrig auf den Weg (wie schon erwähnt: 79 Stufen einfach), um frische zu besorgen. Auch die Chefin, Petra Perle, die einigen noch aus den 90er Jahren als Münchner Schlager- Revival-Königin bekannt sein wird, erwies sich als mütterlich-besorgte, aber völlig unaufdringliche Wirtin, die zwischen Teiganrühren für den Kuchen und dem Ausräumen der Geschirrspülmaschine noch Zeit für einen Blick in den Gast raum und ein ehrlich interessiertes „Schmeckt’s?“ hatte. Ja, es hat ge - schmeckt! (MS) GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr 22 TAXIKURIER TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 22
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23TAXIKURIER Wei Ji Ohne Worte 3093 Wei Ji – so lautet das chinesische Wort für Krise. Es besteht aus zwei Schriftzeichen: dem für Gefahr und dem für Chancen. Die Botschaft der Chinesen ist deutlich und passt in die jetzige Zeit. Auch wenn vielen Märkten Rückgänge vorhergesagt werden – jede Krise birgt auch ihre Chance. Auch die Taxizunft muss nicht zu den Verlierern gehören, wenn, ja wenn wir die Möglichkeiten nutzen, die strukturellen Veränderungen mit sich bringen. Das operative Taxigeschäft ist nicht in Stein gemeißelt. Jeder Unternehmer und Fahrer muss Strategien entschlossen anpassen. Dieser Anpassungsprozess kann schmerzlich sein, denn Neues in Angriff nehmen erfordert neben Leidensfähigkeit vor allem Kreativität und Mut zur Veränderung. Wir müssen unser „Taxi“ mit der gleichen Intensität und Liebe führen wie einen Markenartikel. Denn wie die Produkte der Konsumgüterindustrie lebt auch das Taxi von der Emotionalität der Marke. Wir selbst entscheiden über den Erfolg nach dem Wirtschaftscrash. Auf dem Weg dorthin ist Querdenken angesagt. Das kollektive Jammern baut kein Vertrauen auf. Es geht darum, unser Produkt, die „Dienstleistung Taxi“ aufzupolieren und von der Konkurrenz abzuheben. Wir benötigen Mut zum Konventionsbruch und zu guten Ideen, wir haben die Konkurrenz zu analysieren und herauszufinden, was alle machen. Wir müssen unser Produkt entwickeln, wo kein Markt ist und einen kreieren. Wie es weiter – und wann es wieder aufwärts geht – kann niemand mit Zuverlässigkeit prophezeien. Auch gibt es keinen Maßnahmenkatalog für Unternehmer und Fahrer, was zu tun ist. Gefragt ist jeder einzelne. Vor allem Optimisten werden gestärkt aus der momentanen Situation hervorgehen. Denn nicht die anderen sind die Krise, sondern wir. Die Zukunft wird bestimmt aufregend. ® Mehr Sicherheit beim Abrechnen – alles aus einer Hand, alles in einem Vertrag, zu günstigen Konditionen! Finanzamtkonforme Quittungen. wellPay – Taxi-Terminal vom Marktführer, mit spezieller Software Die All-in-One-Lösung lässt keine Wünsche offen. Wir beraten Sie gern. ICP GmbH, Hofmannstraße 54, 81379 München T el.: 089 / 748 34-8000, Fax: 089 / 748 34-8090 contact@wellcom.de, www.cash-processing.de Wir beraten Sie gerne. August 2009 Gestaltung: www.formenreich.de Composing: www.atelier-tacke.de UMLAND TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de § Attraktive Ziele rund um München § Fahrzeugwechsel Checkliste für Unternehmer § Body and Mind Tipps für einen sicheren Arbeitsplatz § Fred Buchholz im Gespräch Aussichten des BZP-Präsidenten Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf. Anzeigenschluss ist der 12.08.09! TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 23
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Taxi-Check München Wie im Film! Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner CAR 2000 in München testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen erfüllt werden. Unser Aktionspartner, CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten des Jahres 2009“ aus. Spannende Action-Filme, Krimis und Filmromanzen zeigen immer wieder, wie das Taxigewerbe nicht nur den Straßenverkehr , sondern auch die Filmbranche inspiriert. Egal ob farblich gelb in New York oder hellelfenbein, wie hier zu Lande – in vielen Verfilmungen sind die Taxis und deren Fahrer Teil, oder sogar Aufhänger der Story. Eine klassische Filmszene ist dabei oft die Observation oder Verfolgung per Taxi. Ein Filmheld steigt ins Taxi und es ist meist ungewiss, aber umso spannender, wohin die Reise geht. „Verfolgen Sie dieses Auto, aber unauffällig!“ Der TAXIKURIER wollte auch mal Filmgeschichte schreiben und beauftragte dafür einen weiblichen Taxi-Scout. Dieser schlüpfte in die Rolle der eifersüchtigen oder betrogenen Ehefrau und hat den praktischen Spürsinn der Münchner Taxler ausgekundschaftet. Taxi 1: ✷✷ (Nr. 2745, 7. Juli, 11.40 Uhr, Stachus-Rondell) „Fahren Sie bitte dem Taxi da vorne nach!“ Vollkommen unbewegt nimmt dieser Fahrer meinen Auftrag eher defensiv an und scheint sich nicht im Geringsten für meine Absichten zu interessieren. Entweder ist er ein Mann für besondere Fälle oder die Spannung hat ihm die Sprache verschlagen. Im Großstadtgewühl drängeln sich immer wieder andere Autos dazwischen und unser Objekt hat uns wohl abgehängt. Unbestimmt rollen wir aus dem Altstadttunnel und der nun plötzlich zielstrebige Fahrer nimmt die Spur wieder auf, indem er bei fast rotem Apellicht in die Eisen steigt. Taxi 2: ✷✷✷ (Nr. 623, 7. Juli, 12.20 Uhr, Max-Joseph) Brummend rollt ein schwarzer Porsche aus dem gegenüber liegenden Parkhaus und wird zum idealen Objekt meiner Begierde. Schnell hüpfe ich in ein Taxi und mein Fahrer beweist das erforderliche Talent für eine diskrete Verfolgung. Unter Berücksichtigung aller Geschwindigkeitsbegrenzungen beschatten wir den vermeintlich Untreuen in dezentem Abstand. Fast wird uns der offensive Fahrstil des Porsche-Besitzers zum Verhängnis, aber die träge Münchner Ampelschaltung kann dies dann am Baldeplatz wieder wettmachen. Taxi 3: ✷✷✷ (Nr. 300, 7. Juli, 12.50 Uhr, Deisenhofener) „Weiß der da vorn, dass wir ihm hinterherfahren und was passiert, wenn wir in den Straßen von San Francisco landen?“ In den Gehirnwindungen dieses phantasievollen Taxlers läuft wahrscheinlich ein aktionsgeladener Film ab und potentielle Gefahren und Risiken werden exakt durchgespielt. „Hoffentlich hält er nicht bei rot und was passiert, wenn der bis Dachau fährt!“ Bereits in der Kapuzinerstraße, kurz nach dem Arbeitsamt, erfahren wir des Rätsels Lösung. Der Verfolgte hält plötzlich an und geht ins Solarium. Wir ziehen strahlend vorbei und der Fall hat sich. Taxi 4: ✷✷✷ (Nr. 2896, 7. Juli, 14.30 Uhr, Ainmiller) Von dieser Vertreterin des weiblichen Geschlechts erhalte ich Solidarität und pures Mitgefühl. Ohne meine Absichten auch nur im Geringsten zu hinterfragen, erweist sie sich als geeignete Gefährtin. Auf gabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste 24 TAXIKURIER Die Bewertung ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Gerissen kurvt sie dem beschriebenen BMW hinterher und wundert sich, warum dieser kreuz und quer durch Schwabing fährt. Tatsächlich erscheint es so, als ob der Fahrer unsere Verfolgung bemerkt, obwohl ich ihn ja nur spontan und zufällig anvisiert habe. Vielleicht hat er ja wirklich etwas Schlimmes zu verbergen und ich breche die Jagd lieber ab. Taxi 5: ✷✷✷✷ Gewinner! (Nr. 748, 7. Juli, 15.10 Uhr, Kurfürstenplatz) Starbesetzung im Taxi. Falls mal irgendjemand den Machenschaften seines Ehepartners auf die Schliche kommen möchte, dann sitzt er hier richtig. Mit detektivischer List und herrlichem Humor erfasst der Fahrer alle möglichen Motive und Indizien für die observierende, aber leider nur sehr kurze Fahrt. Nach nur 3 Kreuzungen stoppt unser Verfolgter die Fahrt, wir fahren unbemerkt weiter und ich komme mit der Sprache raus. Schon lange habe ich mich nicht mehr so gefreut, meine wahre Identität preiszugeben und dem Gewinner, sowie an dieser Stelle auch allen anderen Kandidaten, für ihren Spürsinn zu gratulieren! Der Gewinner! Dietmar Peter Bruderhofstr. 16 81371 München erhält für seine detektivische Ader von unserem Chrysler Partner Car 2000 ein Präsent. Der TAXIKURIER gratuliert herzlichst. TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 24
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Kurze Frage – Klare Antwort Bestellgebühr Der Kollege Bernhard Krzmarsch, Taxi 2671, wandte sich mit der Frage an den TAXIKURIER, ob die Bestellgebühr erhoben werden darf, wenn z. B. der Pförtner am Sauerbruchstand das erste Taxi zu einer Abholadresse auf dem Klinikum-Gelände schickt. Die Situation ist alltäglich und kann nicht nur am Sauerbruchstand eintreten. Die Erhebung der Bestellgebühr ist in § 3, Ziffer 3, der Taxitarifordnung geregelt: Entgegennahme eines Fahrtauftrages über Fernmeldeeinrichtungen 1,– Euro Dieser Formulierung ist nicht zu entnehmen, dass ausschließlich der beauftragte Fahrer die Fernmeldeeinrichtung bedienen muss. Es kommt darauf an, ob der mittels einer Fernmelde - einrichtung zum Abholort beordert wird und die Fahrt nicht durch Zustieg am Taxistand zustande kommt. Ausschlag - gebend ist natürlich, dass, unabhängig von der Person die den fernmündlichen Auftrag annimmt, eine Anfahrt zur Abholung des Kunden verursacht wird. Anders ist der Fall zu entscheiden, in dem ein Fahrgast in der Agnes-Bernauer-Straße stadtauswärts, gegenüber dem Taxistand, den ersten Fahrer herbei winkt. Der Fahrer hat Beförderungspflicht nach § 3 Absatz 4 Taxiordnung der Landeshauptstadt München, da es sich um einen Beförderungsauftrag handelt der am Standplatz erteilt wird. Die Bestellgebühr von 1,00 Euro darf nicht erhoben werden, da der Auftrag nicht über eine Fernmeldeeinrichtung entgegen genommen wurde. Der Taxameter darf selbstverständlich erst beim Eintreffen beim Fahrgast eingeschaltet werden, da eine Anfahrtsberechnung in der Tarifzone I nicht zulässig ist. Ähnlich ist die Situation, wenn am Taxistand an der Mauerkircherstraße der Hausdiener vom Konsul Rempremarding auftaucht und einen Taxi - fahrer ins Grüntal beordert um seine Herrschaft abzuholen. Steigt der Bedienstete in das Taxi, muss der Taxameter vor der Abfahrt eingeschaltet werden, eine Bestellgebühr darf nicht berechnet werden, da der Auftrag nicht über eine Fernmeldeeinrichtung zustande kam. Zum Glück kommen derartige Fälle kaum mehr vor. Bei allen Bestellung innerhalb der Tarifzone 1 darf der Taxameter erst eingestellt werden, wenn sich der Fahrer beim Fahrgast bemerkbar gemacht hat. Bei Vorbestellungen ist in jedem Falle die Bestellzeit zu beachten. (HM) TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 25
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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Bei trägen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. Geschichte und G’schichten Münchens Geografie Kasachstan sowie die mongolische Hauptstadt Ulan Bator und im Westen Paris, das kanadische Quebec und Seattle in den USA. Auf ungefähr derselben Länge finden sich die norwegische Inselgruppe Spitzbergen im Nordpolarmeer, Rom und Namibia in Südwestafrika Am Boden beginnt der Nordturm der Frauenkirche in 519 Meter Höhe über dem Meeresspiegel, so dass dieses Maß auch als durchschnittliche Höhe Münchens gilt. Die Stadtgrenze hat eine Länge von 118,900 Kilometern, die größte Länge des Stadtgebietes in Nord-Süd- Richtung beträgt 20,700 Kilometer, die größte Breite in Ost-West-Richtung 26,900 Kilometer. München dehnt sich über eine Fläche von 31.043 Hektar aus, das sind 310,43 Quadratkilometer. Davon wiederum sind 44 Prozent (13.700 Hektar) Gebäude und Freiflächen, 16 Prozent Erholungsflächen (4.826 Hektar), 17 Prozent Verkehrsflächen (5.308 Hektar), 16 Prozent Landwirtschaftsflächen (4.853 Hektar) und 4 Prozent Waldflächen (1.270 Hektar). Die restlichen 3 Prozent (1.086 Hektar) werden von Wasser bedeckt. Eiszeit und Stadtbild Die Würm-Eiszeit, benannt nach Münchens zweitem Fluss, endete vor ungefähr 12.000 Jahren. Die Gletscher zogen sich in Richtung Alpen zurück und hinterließen neben den oberbayerischen Seen und dem hügeligen Voralpenland auch eine ausgedehnte Kiesebene aus Geröll, das aus den Bergen hierher transportiert worden war. Durch das Hügelland floss das Schmelzwasser aus den Alpen in einem Fluss, dessen hohe Fließgeschwindigkeit ihm später den Namen „Isar“ (= entwickelte sich aus dem Indogermanischen für „fließendes Wasser“) einbrachte. Die Wassermassen gruben sich mit der Zeit tief in den Untergrund ein und schufen einen Flusslauf, der auch heute noch teilweise einer Schlucht gleicht. Beim heutigen Grünwald trat das Wasser in die Ebene, die ein sanftes Süd-Nord- und Ost-West- Gefälle hat. Innerhalb des heutigen Stadtgebietes hat das Wasser der Isar auf 13.700 Metern Länge ein Gefälle von sage und schreibe 35,50 Metern und grub sich so ein Bett in die schiefe Ebene. Zum Vergleich: Der Rheinfall bei Schaffhausen hat 20 Meter und die Niagarafälle in Nordamerika 50 Meter Gefälle. Infolge der Neigung der Schotterebene flachen sich die eiszeitlichen Ufer der Isar von Süden nach Norden ab, und gleichzeitig verbreitert sich das Flussbett ständig. Aus demselben Grund ist auch das östliche, rechte Ufer um Einiges höher und steiler als das westliche, linke. Das Gefälle nach Norden hin hat – nebenbei bemerkt – für die Geldbeutel der Stadtwerke und der Bürger den praktischen Nebeneffekt, dass die Abwässer praktisch von alleine in die Klärwerke im Norden Münchens fließen und nicht mit teuren Pumpen dorthin befördert werden müssen. Die abfallenden Ufer sind noch heute im Stadtbild bestens zu erkennen. Bis ins 19. Jahrhundert war die Isar ein wilder Gebirgsfluss, der sich im heutigen Stadtgebiet ein breites, ebenes Tal geschaffen hatte, in dem das Wasser je nach Menge einmal hier und einmal dort floss. Lediglich vier Erhebungen ermöglichten den Bau der mittelalterlichen Stadt und boten Schutz vor Hochwasser. Erst die Bändigung der Isar durch aufwändige Wasserbauwerke erlaubte die Ausdehnung der Stadt über den heutigen Altstadtring hinaus, wodurch die so genannten Vor- Städte entstanden. Die Frauenkirche hat bekanntlich zwei Türme, die auf den ersten wie auch jeden weiteren Blick gleich hoch zu sein scheinen. In Wirklichkeit erhebt sich der süd liche 97,70 Meter über den Boden, während der nördliche 98,50 Meter emporragt. Dies war im Jahr 1801 der Grund, den nördlichen Turm zum Achsennullpunkt für alle Landvermessungen Bayerns zu erklären, denn es war das höchste Gebäude der Residenz- und Hauptstadt des damaligen Kurfürstentums. Der Turm der Stadtpfarrkirche Sankt Martin in Landshut ist mit seinen 130,60 Metern zwar erheblich höher, aber Landshut als Hauptstadt Niederbayerns erschien offenbar nicht der Würde des Nullpunktes wert. Geografische Lage und Stadtgebiet Die Spitze des nördlichen Turmes stellt also den geodätischen und geografischen Mittelpunkt auch Münchens dar mit folgenden Daten: nördliche Breite 48 Grad 8 Minuten 23 Sekunden sowie östliche Länge 11 Grad 34 Minuten 28 Sekunden. Auf ungefähr derselben Breite liegen östlich das ukrainische Donezk, der russische Weltraumbahnhof Baikonur in 26 TAXIKURIER Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 26
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Eiszeitliches Ufer im Straßenbild links der Isar Die eiszeitlichen Ufer der Isar kommen uns als Berufskraftfahrern ständig in die Quere. Fangen wir mit dem westliche Ufer im Norden an, dort wo es sich langsam nach Süden zu erhebt. So merkt man die leichte Auffahrt, wenn man von der Biedersteiner Straße in die Feilitzschstraße einbiegt. Weiter südlich erkennt man das Ufer noch am Anstieg von Maßmannstraße, Nymphenburger Straße, Karl-, Mars- und Arnulfstraße. Südlich der Bahnanlagen geht die Bayerstraße an der Erhöhung in die Landsberger Straße über. Dort beginnt auch die Theresienhöhe, deren Name und Lage an der Hangkante für sich sprechen. Die sich anschließende Hans-Fischer- Straße zeigt bereits mit ihrer doch beträchtlichen Steigung, dass sich die Isar hier tiefer eingeschnitten hat. Auf Sendlinger Gebiet gab es seit alters eine Bergstraße, die im Jahr 1911 in Lipowskystraße umbenannt werden musste, um Verwechslungen mit der Giesinger Bergstraße zu vermeiden. Und dann die Lindwurmstraße, die zur Plinganserstraße hinaufführt. Entlang der Plinganserstraße und der Wolfratshauser Straße zieht sich das Hochufer weiter nach Süden dahin, weswegen die Adresse Engelhardstraße 6 auch den Beinamen „Engelhardhöhe“ führt. Die für sich sprechende Ludwigs - höher Straße sowie die Heilmannstraße, von der die beeindruckend steile Gerblstraße zur Zentralländstraße führt, bilden sodann die Grenze zwischen Tal und Anhöhe. Außer der Gerblstraße verbinden drei Einbahnstraßen Ebene und Tal miteinander: Greinerberg, Schmiedberg und Kreppeberg. Hier ist das Ufer bereits so steil, dass die Straßen schräg zum Gefälle angelegt werden mussten, und wenn man von der Wolfratshauser Straße kommend den Kreppeberg mit mehr als den erlaubten 30 Stundenkilometern hinabstürzt, hebt es die verängstigten Fahrgäste aus ihren Sitzen. Eiszeitliches Ufer im Straßenbild rechts der Isar Wegen des Ost-West-Gefälles der Schotterebene steigt das rechte eiszeitliche Ufer der Isar von Norden bis Süden höher hinauf als sein linkes Gegenstück. Die Oberföhringer Straße markiert den Absturz der Ebene ins Tal eindrucksvoll und bietet einen Blick von oben auf den Herzogpark, von dem aus die Mauerkircherstraße nahe dem Grün-„Tal“ nach oben steigt. Auch die Montgelas- und Törringstraße führen von unten hinauf beziehungsweise von oben nach unten. Weiter südlich sind dann die Auffahrt zum Friedensengel und die Umkreisung des Maximilianeums zu nennen. Anschließend erklimmen wir Am Gasteig und an der Rosenheimer Straße das Hochufer, das sich schließlich entlang der sprichwörtlichen Hochstraße über die steile Gebsattelstraße hinweg zum Nockherberg zieht. Von dort stellt die Bergstraße die Verbindung zum Giesinger Berg da, auch wenn sie nicht durchgehend mit dem Auto durchfahren werden kann. Die zwei Hauptverkehrsadern mussten – ebenso wie am linken Ufer – wegen der zu überwindenden Steigung schräg in den Hang hinein gebaut werden. Dasselbe gilt für den fast schon abenteuerlich zu befahrenden Harlachinger Berg über dem Tierpark, der bei eisigem Wetter manchmal sogar für den Verkehr gesperrt werden muss. Schnittstelle zwischen Hügelland und Ebene Die Ansiedlung Munichen, die im Jahr 1158 zur Stadt erhoben wurde, lag an einer geografischen Situation, die für eine Besiedelung hervorragend geeignet war. Zum einen trat der unbändige Gebirgsfluss in die Ebene, wo sich seine Wasser langsam beruhigten und eine Besiedlung erleichterten. Dies ermöglichte gleichzeitig die Überquerung des Flusses durch eine Furt beziehungsweise den Bau einer Brücke, auch wenn dies im Mittelalter nicht so unproblematisch war wie mit den heutigen technischen Möglichkeiten. Es ergab sich also eine Schnittstelle zwischen dem Floßverkehr zu Wasser und dem Landverkehr auf der Straße, und diese wirtschaftlichen und verkehrstechnischen Vorteile begünstigten die Anlage der Stadt. Woanders finden sich ähnliche Bedingungen, beispielsweise in Dresden, wo die Elbe die Sächsische Schweiz verlässt, oder bei Bonn und Köln, wo der Rhein aus dem Schiefergebirge in die Ebene tritt. Eingemeindungen auf der Ebene Die Eingemeindungen der umliegenden Dörfer seit 1854 ließen das Stadtgebiet aus dem eiszeitlichen Tal der Isar über die Uferhänge auf die flache Schotterebene hinauswachsen. Das heutige München weist deshalb keinerlei natürliche Erhebungen auf und wird lediglich in seiner Mitte von dem Einschnitt der Isar durchzogen. Manch ein Fremder, der sich zum ersten Mal München vom Flughafen kommend nähert, muss von seiner Vorstellung Abschied nehmen, die Stadt liege ähnlich Innsbruck inmitten hoher Berge. Folkloristische Bildbände über Bayern erwecken häufig diesen Eindruck ebenso wie, dass hier kaum gearbeitet, dafür aber umso mehr gefeiert wird. Wenn der Neuling dann doch einiger Erhöhungen angesichtig wird, so sind das künstliche Hügel wie der neue und der alte Müllberg in Fröttmaning oder die beiden Bombenschutthügel im Luitpoldpark und im Olympiagelände. Hier kann dann die serviceorientierte Kompetenz des Taxlers für angemessene Aufklärung sorgen. (BW) Jetzt bestellen! Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des Kollegen Benedikt Weyerer: München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei! 27TAXIKURIER TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 27
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Seit es den Homo Sapiens gibt, gibt es Musikinstrumente, denn die Musik steht dem Mitteilungsbedürfnis der Krone der Schöpfung in nichts dem Sprechen und Singen nach. Die Menschen nahmen zur Tonerzeugung anfangs das, was sie in der Natur vorfanden, wie leere Muscheln, Hörner und Knochen von Tieren oder ausgehöhlte Hölzer. Durch Zufall und Erfahrung merkten sie, dass man Töne erzeugen konnte, wenn man hinein blies. Durch verschiedene Stärke des Luftstromes und verschiedene Lippenstellungen ließen sich auch verschiedenen Töne erzeugen. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass je länger das Rohr war, desto tiefer der Ton ausfiel. So konnte man über größere Entfernungen Kontakt zu seinesgleichen aufnehmen oder sich einfach nur die Zeit vertreiben, wenn man beispielsweise eine Herde Schafe bewachte. Ein beeindruckendes Instrument aus unserer näheren Umgebung ist das Alphorn, dem je nach Länge des hölzernen Rohrs, der Lungenkraft und Lippenfertigkeit seines Benutzers tiefe Töne entsteigen, die weit über Berg und Tal schallen. Die „Münchner Blech- und Holzblasinstrumente GmbH“ an der Gebsattelstraße 11 führt allerdings aus Platzgründen keine Alphörner im Sortiment ebenso wenig wie Dudelsäcke, die ja ursprünglich aus Tierblasen und später aus Leder- oder Textilbalgen bestanden beziehungsweise bestehen. Geschäftsführer seit der Gründung im Jahr 1993 ist Herr Thomas Hahn. Er spielt selber seit früher Jugend das Waldhorn und ist seit 2009 Mitglied der Stadtkapelle Dachau. Privates Interesse und der Beruf bilden bei ihm eine Einheit, denn er ist Metallblasinstrumentenmachermeister, mit elf Silben wohl eine der längsten Berufsbezeichnungen. Außerdem amtiert er als Obermeister der Landesinnung Süd des Bayerischen Musikinstrumenten-Handwerks. Herr Hahn berichtet, dass die frühen Blasinstrumente ursprünglich lediglich aus durchgehenden Windkanälen bestanden, bis man dann darauf kam, dass Löcher an bestimmten Stellen die Erzeugung einer breiteren Palette von Tönen als nur durch Lippenstellungen ermöglichten. Und dann kam man im Bronzezeitalter (1700 bis 800 vor Christus) darauf, dass diese Kupfer-Zinn-Legierung weitaus haltbarer als Holz und Knochen ist, gerade im Gebrauch bei Wind und Wetter. Findige Köpfe bei den alten Römern schließlich entdeckten, dass man die langen Windkanäle besser transportfähig machen konnte, indem man sie in Windungen verlaufen ließ, was wiederum nur bei der Verwendung von Metall möglich war. Nun ließen sich die Instrumente leichter transportieren und beispielsweise von den römischen Armeen in weit entfernte Länder tragen. Noch bis vor rund 130 Jahren entstammten die differenzierten Töne aus den Blasinstrumenten dem Luftdruck und den Lippenspannungen der Musikanten, sowie ihrer Bedienung der Luftlöcher. Erst ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Ventile entwickelt, die das Musizieren vereinfachten und perfektionierten. Und in diese Zeit fällt die Erfindung des Saxophons, entstanden nach den Überlegungen des belgischen Instrumentenbauers Antoine-Joseph Sax (1814- 1894), dessen Namen es auch trägt. Und all diese Produkte einer jahrtausendelangen Entwicklung stehen in beeindruckender Die versteckten Schätze Münchens Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ . Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht die Wirklichkeit meistens doch anders aus. Gerade in der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet. Und dennoch haben sich trotz horrender Mieten kleine Läden und Handwerksbetriebe gehalten, die mit ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt solche versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit Stolz und Kenntnis die versteckten, manchmal kuriosen Schätze Münchens vermitteln möchten. Vielfalt und Auswahl in Herrn Hahns Geschäft. Das „Münchner Blech“, wie es kurz und bündig heißt, beschäftigt sieben hoch qualifizierte Mitarbeiter und ist ein Fachgeschäft für eine Vielzahl verschiedener Holz- und Blechblasinstrumente. Gleichzeitig ist es aber auch Meisterwerkstatt für Reparaturen und Umbauten, und man baut dort auch neue Instrumente in kleiner Stückzahl. Eine weitere Dienstleistung besteht in der Vermietung von Instrumenten. Die nach außen hin unscheinbare Adresse gleich beim Regerplatz ist für Musikliebhaber ein versteckter Schatz im wahrsten Sinn des Wortes. Und wie steht es um Herrn Hahns Taxi-Affinität? Obwohl er eigentlich nie Taxi fährt, hat er positive Erinnerungen an unser Gewerbe, uns das kam so: Zur Finanzierung seiner Ausbildung arbeitete er in den Jahren 1980 bis 1986 nachts an der Tankstelle am Petuelring. Diese Tätigkeit ist bekanntlich nicht ungefährlich, und deshalb freute er sich immer, wenn ein Taxler zum Tanken oder zur Pause vorbeikam, denn dieses unerwartete, jederzeit eintretbare Auftauchen bedeutete für ihn als Tankwart Sicherheit, insbesondere wegen des Taxifunkes. Außerdem kam er mit den Taxlern gut aus und kann sich noch an einen erinnern, der den prägnanten Beinamen „Dicker Toni“ trug. (BW) Kontakt: Herr Thomas Hahn Münchner Blech- und Holzblasinstrumente Gebsattelstraße 11 81541 München Tel.: (089) 55 05 68 80 Email: info@muenchner-blech.de www.muenchner-blech.de Herr Hahn vor funkelndem Blech 28 TAXIKURIER Münchner Blech- und Holzblasinstrumente GmbH Gebsattelstraße 11 TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 28
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Im August … Der Blick zurück … vor 100 Jahren 1909, 29. August: Der Zeppelin „L Z 3“ landet in Berlin auf dem Tegeler Schießplatz. … vor 75 Jahren 1934, 2. August: Reichspräsident Paul von Hindenburg stirbt im Alter von 86 Jahren. … vor 50 Jahren 1959, 26. August: Ein Taifun über der japanischen Stadt Nagoya fordert über 5.000 Menschenleben. … vor 25 Jahren 1984, 12. August: In Los Angeles gehen die Olympischen Sommerspiele zu Ende. Die Bundesrepublik erlangte 59 Medaillen. 1984, 22. August: Das Bundesgesundheitsamt dementiert Berichte über die krebserkrankende Wirkung der Chemikalie „Formaldehyd“ . … vor 1 Jahr 2008, 8. August: Olympia-Start in Peking 2008, 31. August: Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank. 29TAXIKURIER Motiv des Monats Friday night fever vorm Brenner Gewinnen Sie 2 Tage in einem Opel GT von Wickenhäuser! Gewinnspiel Wie wichtig die Kenntnisse der bayrischen Ausflugsziele sind, lesen Sie im Titelthema dieser Ausgabe. Unser Taxi- Zeichner, Manfred Kraus, hat hier aber wohl einen unkundigen Taxler zu Papier gebracht., der seinem Fahrgast das Erkunden der Sehenswürdigkeiten überlässt. Schicken Sie uns bitte bis spätestens 12. August 2009 einen passenden Text. Wenn dieser prämiert wird, gewinnen Sie obigen Super-Preis (2 Tage Opel GT Cabrio, inkl. 200 km, 264 PS) Viel Spaß und Erfolg! (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen) TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 29
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30 TAXIKURIER München und seine Stadtbezirke Foto: www.atelier-tacke.de Thalkirchen – Obersendling – Forstenried – Fürstenried – Solln mehr, so dass diese bleiben konnte, ohne zu Verwechslungen zu führen. Obersendling gehört seit der Gebietsreform des Jahres 1818 zu Thalkirchen und wurde mit ihm zusammen eingemeindet. Sein dörflicher Kern lag zwischen Heißstraße und Steinerstraße. Seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich die Gemeindeflur zu einem der industriellen Schwerpunkte Münchens. Forstenried erschien erstmals 1166 auf einer Urkunde; sein Name bedeutet „gerodeter Forst“ . Der alte Dorfkern befand sich um die Kirche Heilig Kreuz an der Forstenrieder Allee 180 a. Daran hat sich seit der Eingemeindung am 1. Januar 1912 baulich nur wenig geändert: Friedhof, Maibaum, Alter Wirt und das staatliche Forsthaus erinnern an die ländliche Zeit, die entgegen der Erinnerungen mancher älterer Fahrgäste auch nicht besser war als die heutige. Damals floss zum Beispiel der ständig zunehmende Autoverkehr in Richtung Starnberg und Garmisch mitten durch das ehemalige Dorf über die Forstenrieder Straße, die seit 1936 auch als „Olympiastraße“ bekannt war. Erst die Eröffnung der Autobahn 95 im Jahr 1967 ließ wieder mehr Ruhe einkehren. Fürstenried gehört seit der Gebietsreform 1818 zu Forstenried und beide wurden zusammen eingemeindet. Sein Name bezieht sich auf das von 1715 bis 1717 erbaute Schloss, das auf einem gerodeten Teil des Forstenrieder Parks entstand. Hier spielte sich eine traurige Episode der bayerischen Geschichte ab. Nachdem König Ludwig II. 1886 im Starnberger See ertrunken war, bestieg sein Bruder Otto I. den Thron. Aber nur in staatsrechtlicher Hinsicht, denn seine schwere seelische Erkrankung machte die Ausübung der Geschäfte unmöglich. Also musste sein Onkel, Prinzregent Luitpold, die Regierungsgeschäfte führen, während sein Neffe bis zu seinem Tod 1916 in Schloss Forstenried von der Außenwelt abgeschirmt dahinvegetierte. Solln schließlich wurde erstmals um 1080 erwähnt. Sein Name bezieht sich ebenfalls auf den Forstenrieder Park, wenn auch nur indirekt: Er hat sich sprachlich aus einer sumpfigen Lacke entwickelt, in der sich das Wild aus dem Wald „suhlte“ . Der alte Dorfkern gruppierte sich um die alte Kirche Johann Baptist an der Herterichstraße/Ecke Bleibtreustraße. Zahlreiche bäuerliche Gebäude haben dort die Zeit überdauert. Im Jahr 1857 begann der Eisenbahnverkehr zwischen München und Holzkirchen mit dem Bahnhof Solln. Im Jahr 1891 nahm die Isartalbahn zwischen dem inzwischen abgerissenen Südbahnhof an der Ruppertstraße und Wolfratshausen ihren Betrieb auf; in Solln hielten die Züge am Bahnhof Großhesselohe/Isartalbahnhof. Wegen dieser günstigen Verbindungen zur Residenzund Hauptstadt München nahm die Bevölkerung Sollns rapide zu, so dass 1905 die neue Kirche Johannes Baptist am Fellererplatz eingeweiht wurde. Die Isartalbahn stellte 1964 ihren Verkehr ein. Grenzen Die nördliche Grenze des 19. Stadtbezirkes verläuft – im Westen beginnend – entlang der Forst-Kasten-Allee und der Autobahn Garmisch, dann das kurze Stück der Boschetsrieder Straße bis zur Höglwörther Straße und von dort nördlich parallel der Zielstattstraße. Dann geht es entlang der Steinerstraße und den Greinerberg hinunter zum Pullacher Platz und von dort zur Isar. Die Isar bildet die östliche Grenze des Bezirkes, der im Süden und Westen durch die Stadtgrenze abgeschlossen wird. Der Name des 19. Stadtbezirks, Thalkirchen – Obersendling – Forstenried – Fürstenried – Solln, ist nicht nur der mit Abstand längste in München, sondern führt auch die fünf Hauptbestandteile des Bezirkes auf. Thalkirchen wurde erstmals im Jahr 1268 urkundlich erwähnt und gehört damit zu den wenigen Vororten, die erst nach München (1158) gegründet wurden. Wie uns der sprechende Name schon sagt und wir auch heute noch unschwer erkennen können, lag und liegt Thalkirchen um die Kirche Mariä Himmelfahrt am Fraunbergplatz 1 unten im Tal der Isar. Die leichte Steigung der Fraunbergstraße aber zeigt, dass diese Kirche auf einem Hügel vor dem Hochwasser der oftmals gefährlichen Isar geschützt lag. Zur Kirche gehören natürlich – wie es sich gehört – ein Friedhof, ein Maibaum plus der Alte Wirt. Eine Besonderheit ist der Name der Münchner Straße inmitten des Stadtgebietes. In sicherer Erhebung über dem gefürchtete Hochwasser der Isar führte sie von der Kirche aus nach München. Bei der Eingemeindung Thalkirchens am 1. Januar 1900 gab es im damaligen München keine weitere Münchner Straße München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt. Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer stellt im TAXIKURIER diese Stad tviertel in alphabetischer Reihenfolge vor: Wann wurden sie nach München eingemeindet? Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre Grenzen? Oft kann man die Grenzen und den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden heute noch gut erkennen und mit diesem Wissen ein interessantes Gespräch mit den Fahrgästen führen. Welche Stand plätze gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel aus? Was ist dort taxi-relevant? TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 30
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31TAXIKURIER Maria Einsiedel ist während des Oktoberfestes nicht nur häufiger nächtlicher Zielort, sondern am Vormittag auch die Abholadresse für oft bereits vorgeglühte, meist englischsprachige Fahrgäste, denen die Zeit bis zum Ausschankende gegen 23.00 Uhr offenbar nicht reicht, um den gewünschten Pegelstand zu erreichen, der teilweise schon gar nicht mehr im Promille-, sondern im Prozentbereich zu liegen scheint. Weitere wichtige Kunden sind beispielsweise die McDonald’s-Hauptverwaltung und BMW, aber auch renommierte und bekannte Gaststätten wie die Waldwirtschaft in Pullach oder das auch architektonisch herausragende Asam-Schlössl. Auch gehören etliche Hotels zu unseren Stammkunden – um nur einige taxirelevante Adressen zu nennen. Der 19. Stadtbezirk ist mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln – gerade der U-Bahn – sehr gut zu erreichen. Für uns bedeutet das Zweierlei: Auf der einen Seite ergeben sich daraus Kurzfahrten mit Fahrgästen, die den Bahnhöfen entsteigen und den letzten Rest ihrer Strecke mit dem Taxi zurücklegen und auch zurükklegen müssen, weil sie mit Gepäck beladen sind oder eine eingeschränkte Mobilität haben. Auf der anderen Seite bedingt die U-Bahn-Nähe eine erhöhte Bevölkerungsdichte, woraus sich auch vermehrt längere Fahrten ergeben, weil unser Transportangebot hinsichtlich Flexibilität, Kundennähe und Service oft einfach unschlagbar ist. Wer ein vitales Nachtleben sucht, wird sich kaum in den Südwesten Münchens verirren. Das heißt für uns weniger Aufträge als beispielsweise beim Kunstpark Ost oder dem so genannten Kunstpark Mitte, dafür aber erheblich angenehmere Fahrgäste. Stände und Verkehrssituation Folgende Stände liegen im 19. Stadtbezirk: Baierbrunner, Boschetsrieder, Brudermühl, Fürstenried I, Fürstenried II, Kistlerhof, Ratzinger, Solln, Thalkirchen. Der Ratzingerplatz wurde im Jahr 1931 nach dem um den Krankentransport verdienten Moritz Ratzinger (1849-1930) benannt. Die Benennung hat also nichts mit dem 1927 geborenen Joseph Ratzinger zu tun, der 1977 zum Münchner Kardinal ernannt und 2005 zum Papst gewählt wurde und den Namen Benedikt XVI. annahm. Die Verkehrssituation im Stadtbezirk gehört zu den wohl entspanntesten in ganz München. In der Früh sieht man am Autobahnende Garmisch Rückstaus, auch an der Kreuzung Liesl-Karlstadt-Straße/ Forstenrieder Allee bilden sich dann oft Schlangen. Falls die Stäblistraße zur Autobahn wie geplant verlängert wird, wird sich auch dieses Problem lösen. Angeblich gibt es Kollegen, die immer noch derartig große Umsätze machen, dass sie die 30-Kilometer-Zone bei der Schule an der Herterichstraße mit weitaus höherer Geschwindigkeit durchmessen und gerne der Stadt die Radargeräte finanzieren. Fazit Der 19. Stadtbezirk bietet hinsichtlich der Kaufkraft seiner Bewohner und Bewohnerinnen ein breites Spektrum über alle Bevölkerungsschichten. Er beherbergt Wohngegenden aller architektonischen Spielarten ebenso wie Gewerbe, Hotels, Gastronomie sowie Kliniken und ist damit für uns ein angenehmes Pflaster. (BW) Als nächstes Viertel stellt der TAXIKURIER den 15. Stadtbezirk, Trudering – Riem, vor. Der 19. Stadtbezirk umfasst folgende weitere Gebiete: Hinterbrühl, dessen Name „mit Buschwerk bewachsene Wiese ganz hinten“ bedeutet. Dann Maria Einsiedel mit dem Sommerhaus des Barockkünstlers Cosmas Damian Asam (1686-1739), der heutigen Gaststätte „Asam-Schlössl“ . Außerdem die Prinz-Ludwig-Höhe mit ihren Häusern im belgischen und englischen Landhausstil vom Ende des 19. Jahrhunderts, benannt nach dem Prinzen, der als Ludwig III. im Jahr 1913 den bayerischen Thron bestieg. Dann noch das abgelegene Warnberg in Solln sowie Maxhof in Forstenried. Der Parkmeister Max Jägerhuber kaufte anno 1797 das Gebiet und benannte es nach sich selbst. Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter Im 19. Stadtbezirk wohnen rund 80.000 Einwohner auf 1.775 Hektar, das sind 45 pro Hektar (Münchner Durchschnitt 42 pro Hektar). Der Stadtbezirk weist eine sehr unterschiedliche Bebauung und Bebauungsdichte auf. Geldige Großgrundstücke, teure Wohnlagen und Wohnanlagen, dann wieder Großsiedlungen aus den 1960er Jahren, aber auch gutbürgerliche Gebiete finden sich hier. Dazu kommen ausgedehnte landwirtschaftlich genutzte oder der Erholung dienende Freiflächen, die die Besiedlungsdichte senken und für unseren Umsatz irrelevant sind. Noch eine Bemerkung zur Bezeichnung „Parkstadt Solln“: Hier scheint der Name „Park“ ebenso leichtfertig gewählt worden zu sein wie für den Euro-Industrie- „Park“, bei dem von einem Park im Wortsinn nun wirklich nichts zu erkennen ist. Infolge seiner Heterogenität bietet der 19. Stadtbezirk eine Fülle verschiedener Umsatzfaktoren. Eine Reihe von Krankenhäusern ist auf unsere Dienstleistungen angewiesen, auch das vielseitige Gewerbegebiet in Obersendling sorgt für Aufträge hin oder her. Der Campingplatz in TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 31
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32 TAXIKURIER Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC M Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „M“ . Märchen – finden wir fast nur mehr in Form von Straßennamen in Waldperlach, während der Datenfunk die ‚kreativen Meldungen’ nach der Freigabe überflüssig gemacht hat. Lediglich bei speziellen Anforderungen, wie z.B. „Taxibus-Fahrerin mit acht Babyschalen und Anhängerkupplung“ gibt Kollege Computer üblicherweise die Suche nach der geeigneten Kombination bei Erreichen der deutschen Landesgrenzen auf und wirft den Auftrag zur alten Sprechfunkvermittlung auf Kanal I. Aber auch bei brisanten Reklamationen, Eckenstehern zwischen Schachach West und Semmelhub oder Nachbestellungen („Zentrale, beim Seehaus brauchat ma no oan“) wird das große Schweigen auf Kanal I ab und an unterbrochen. Marienplatz –auf dem vormaligen „Schrannenplatz“ wurde bis zur Einrichtung des Viktualienmarktes vor gut 200 Jahren Handel getrieben, aber auch Volksbelustigungen wie der Pranger oder öffentliche Hinrichtungen fanden hier ihre Bühne. Aus unserer Sicht ist der „Beck“- Stand von Bedeutung, wobei die ständige überzählige (illegale!) Aufstellung manchmal dazu führt, dass der Letzte am „Beck“- Stand zugleich der Erste am „Rindermarkt“ ist. Wer sich hier über die von der Stadt geduldete Aufstellung der Fahrrad-Rickschas am Marienplatz (und wo sonst auch immer) aufregt, möge erst einmal das eigene Verhalten in legale Bahnen lenken. Wer hindert uns daran, das zu tun, was wir von anderen erwarten? Sicherlich ist es manchmal schwierig, in der Innenstadt noch einen legalen „Landeplatz“ zu finden, weil die Stände überfüllt sind. Aber Plätze sind auch deshalb überfüllt, weil die illegalen Bereitsteher sämtliche Aufhalter fünfzig Meter vorm legalen Stand ab - fangen, wie man allnächtlich zwischen „Brenner“ (illegal) und „Vierjahreszeiten“ (legal) beobachten kann, oder zwischen Schrannenhalle und „Paradiso“ (Müller 1) einerseits und „Reichenbach“ (legal) andererseits. Max Zwo – das gleichnamige Denkmal an unserem Taxistand im Lehel ist im Volksmund auch als „Max denk zweimal“ bekannt, wird aber von Ortsfremden wegen der römischen geschriebenen Zahl „II“ auch schon mal in „Max elf“ umgedeutet, wie wir von vielen Taxibestellungen zum gerade unbesetzten Stand wissen. König Max II war übrigens der Sohn von Ludwig I und der Vater von Ludwig II, dem Erbauer des als „Neuschwanstein“ bekannten Vorgängers der „Neverland- Ranch“ . Die eben genannten bescheidenen Wohnsitze haben ihren jeweiligen Erbauern nicht viel Glück gebracht, beide kamen finanziell ins Schwimmen, beide lebten einsam in ihrem Prunk, beide liebten die Musik, wobei der zuletzt Verblichene eindeutig besser tanzen konnte. Freilich: eine „moonwalk“-Einlage zur Wagner-Oper hätte auch blöd ausgesehen. Doch bevor sich Schrotti durch weitere Vergleiche der beiden Kings der Gefahr eines Femegerichts der Gugelmänner, einem Haberfeldtreiben königstreuer Oberlandler oder schlicht der allfälligen Zensur aussetzt, noch mal zurück zum Max-II-Stand: hier kann man sich in den krummen, engen Einbahnsträßchen ganz prächtig verfahren oder auch mal minutenlang hinter einem hoffnungslos verkeilten Lieferwagen auf bessere Zeiten warten. Zahlungskräftige Anwohner, ein paar Hotels und viele Kneipen machen den Stand für uns jedenfalls rund um die Uhr interessant. Musik – wird oft als Lärm empfunden, da sie mit Geräusch verbunden, wusste schon Wilhelm Busch. Im Taxi ist hier größte Zurückhaltung zu empfehlen, da ein Fahrgast, der eigentlich auf Heino oder das Napalm-Duo steht, bei Schwermetall oder Schweine-Punk einen Kabelbrand im Herzschrittmacher riskiert. Ebenso wird der Freund von Disco- oder „house“-Musik den Fiaker verfluchen, der sich während der Fahrt via „Bayern 4 Klassik“ ein Ge - flügelkonzert von Chopin reinzieht. Nicht zuletzt kann man den Fahrgast einfach fragen, was er gerne hätte. Die riesige Auswahl an öffentlichen und privaten Radiosendern bietet für jeden etwas. Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 – ca. 21.30 Uhr Jeden Samstag Tageskurs 10.00 – ca. 16.00 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier oder 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 Funkausbildung Termin: Donnerstag, 20. August 2009 13.00 – 17.00 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Ausbildung im August 2009 Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Taxistiftung Deutschland Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 Kurs 5/2009 vom 08.09.09 bis 06.10.09 Kurs 6/2009 vom 13.10.09 bis 10.11.09 Kurs 7/2009 vom 17.11.09 bis 15.12.09 TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:59 Uhr Seite 32
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33TAXIKURIER MVG – diese Fahrten sind für uns ein wichtiger Bestandteil des Nachtgeschäftes, weshalb es umso ärgerlicher ist, dass hier immer wieder Mist gebaut wird. Pro Nacht kommt es zwei-, dreimal vor, dass irgendwelche Kunden stehen gelassen werden, weil man – mit Verlaub – zu dumm ist, einen Datenfunkauftrag richtig zu lesen. Zugegeben, komplizierte Fahrten mit mehreren Abhol- und Ablieferadressen kommen auf dem kleinen Display optisch „nicht gut rüber“ – aber dieses Problem ist sehr einfach lösbar: da man den Auftrag üblicherweise mit einer Vorlaufzeit bekommt, gibt es Gelegenheit genug, die Fahrt vorher auf einen großen Zettel abzuschreiben, um einen guten Überblick zu erhalten. Schrotti, der alte Klugscheißer, macht es jedenfalls so und hat dadurch schon manchen peinlichen Fehler vermieden! Wer erst während der Fahrt anfängt, hektisch am Fensterl herumzustochern, hat vorher schon die entscheidende Unterlassung begangen. Wenn man z.B. in der Einsteinstraße vier Personen abliefern soll, vorher aber nur zwei aufgenommen hat, kann wohl was nicht stimmen. Dann müssen nach ostfriesischer Mengenlehre ja noch zwei Leute einsteigen, damit niemand mehr im Auto ist … Viele Fehler entstehen daraus, dass der Auftrag am DF-Display nicht bis zu Ende geblättert wird. Sie sind am Ende des Auftrages ausnahmslos (!) nur dann angekommen, wenn am Schluss des Textes Ihre Taxinummer in Klammern zu sehen ist, also z.B. (4711). Und wenn Sie trotzdem unsicher sind, fragen Sie lieber dreimal zu viel als einmal zu wenig bei der Zentrale nach – und zwar nicht erst, wenn das Kind schon im Brunnen ist! Die liebenswürdigen Kolleginnen und Kollegen der Zentrale sind stets zur Unterstützung bereit, nach dem bayrischen Motto „dem wer ma scho heifa“ . Nett sein – „Jeder gegen jeden“ ist derzeit eine verführerische Taktik, aber letztendlich die schlechteste. „Bestimmt, aber nett“ kommt weiter. Seien Sie hilfsbereit, kommunikativ, loben Sie andere vor Publikum. Je besser es ihrem Netzwerk geht, desto mehr Chancen haben Sie. Schärfung der Marke – Wofür stehen Sie eigentlich? Die Vermarktung der eigenen Person wird für jeden von uns zur Notwendigkeit. Wer immer nur funktioniert, still und lautlos seinen Job erledigt, wird untergehen, wir müssen „als Marke“ von den Kundenn wahrgenommen werden. Entspannung – Wir leben im Augenblick, alles andere ist Illusion. Wer immer nur übereifrig und gehetzt ist, wirkt unprofessionell, verzettelt sich und ist „burn-out“-gefährdet. Gönnen Sie sich ein Wochenende auf dem Land, einen Abend mit Freunden. Fitness – Werden und bleiben Sie vital. Ihre Gesundheit ist Ihr Kapital – gerade als Selbständiger. Delegation – Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und delegieren Sie Arbeiten, die Ihnen nicht weiterhelfen. Verantwortung – Nicht die anderen oder Sachzwänge sind schuld an Miseren. Statt jammern gilt es, Verantwortung zu übernehmen. Mitarbeiter mit einem breiten Kreuz sind besonders geschätzt und haben Führungskompetenz. Präsenz – Problemen aus dem Weg zu gehen, ist der größte Fehler. Suchen Sie das Gespräch, ohne zu nerven. Bieten Sie Lösungen an. Weiterbildung – Lesen Sie Fachzeitschriften, und bleiben Sie auf dem Laufenden. Neuland – Ändern Sie Ihre Gewohnheiten. Gehen Sie mit anderen Leuten essen und suchen Sie sich neue Hobbys, Restaurants und Bars. Bestimmt bietet sich so eine überraschende Chance, eine neue Perspektive. Eigensinn – Schwimmen Sie nicht immer mit dem Strom, sondern machen Sie Ihren Mund auf. Besetzen Sie Standpunkte und Meinungen. Niemand vermisst Mitläufer, Anpasser und Langweiler. Alltag – Seien Sie kein Opfer der Umstände, ändern Sie den Alltag. Ob morgens früher aufstehen und Sport vor dem Job, oder nicht mehr den ganzen Tag Kaffee trinken und abends dann Bier zum Runterkommen. Nicht mehr nörgeln, stattdessen Lösungen finden. In der sogenannten Krise steck eine enorme Chance, sich neu zu erfinden. (PR) Titelthema Body and Mind So macht man seinen Job krisensicher! Auch als Taxler muss man kein Opfer des ökonomischen Trends sein, sondern aktiv dagegen vorgehen. Setzen Sie ein paar der Strategien um, dann wird man auch in diesen Zeiten unersetzlich. Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2 TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 18:00 Uhr Seite 33
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34 TAXIKURIER Samstag, 1. August ➜ 14.00 Uhr, Hofbräukeller, Sommerfest ➜ 15.30 Uhr, Sportpark Unterhaching – Arminia Bielefeld ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Les Haricots Rouges ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Auerbach ➜ 20.30 Uhr, Prinzregententheater, Wie es Euch gefällt ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Banda Xongo ➜ Rennbahn Riem, Energy in The Park ➜ Backstage, Adamsäpfel Sonntag, 2. August ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Schaumschläger ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl Montag, 3. August ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig W. Müller ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Nigel Kennedy ➜ 59 : 1, The Strange Boys Donnerstag, 6. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Fanfare Ciocarlia Freitag, 7. August ➜ Ampere, Soha ➜ Zoozies, Sommerfest Samstag, 8. August ➜ 12.00 Uhr, GOP, Tag der offenen Tür ➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Wiener Operetten-Nacht ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Barry White Show ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Martin Schmitt ➜ Ampere, Subhira ➜ 59 : 1, The Used (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Top-Termine August 2009 Sonntag, 9. August ➜ 13.30 – 15.15 Uhr, Arena, TSV 1860 – Koblenz ➜ 19.00 Uhr, Brunnenhof, Nabucco ➜ 19.30 Uhr, Hubertus-Saal, Verdi-Nacht ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Schaumschläger ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Altinger und Liegl ➜ Ampere, Bill Callahan Montag, 10. August ➜ 10.00 Uhr, Brunnenhof, Klazz Brothers ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig W. Müller ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Albrecht von Weech ➜ Backstage, Fear Factory Dienstag, 11. August ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler Mittwoch, 12. August ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Jethro Tull ➜ Backstage Halle, Brujeria Donnerstag, 13. August ➜ Atomic Cafe, Mumford ➜ Babalu, The Nightingales Freitag, 14. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Vivaldi ➜ 59 : 1, Black Lips ➜ Atomic Cafe, The Duloks ➜ Ampere, Devotchka Samstag, 15. August (Feiertag) ➜ 14.00 Uhr, Galopprennbahn Riem, Galopprenntag ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC-Bayern – Werder Bremen ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Carmina Burana ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Lizzy Aumeier ➜ Backstage, Misery Index Sonntag, 16. August ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Schaumschläger Montag, 17. August ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig W. Müller ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, The Mamaku Project Dienstag, 18. August ➜ 19.30 Uhr, Olympiastadion, Madonna ➜ 59 :1, Birthday Bash Mittwoch, 19. August ➜ 59 : 1, The Airborne Toxic Event Donnerstag, 20. August ➜ 20.00 Uhr, Seebühne Westpark, Abba-Night ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Waldemar Hartmann ➜ Muffathalle, Tortoise ➜ 59 : 1, Chrystal Antlers Freitag, 21. August ➜ 19.30 Uhr, Zenith, Rise Against ➜ 20.00 Uhr, Seebühne Westpark, Italienische Nacht ➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Willy Michl ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Kubanische Nacht ➜ Registratur, LTJ ➜ 59 : 1, The Briggs Samstag, 22. August ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Sigi Zimmerschied ➜ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü-30-Party ➜ Freiheiz, Paul von Dyk ➜ Muffathalle, Ü-30-Party Sonntag, 23. August ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Schaumschläger Montag, 24. August ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig W. Müller ➜ 20.15 – 22.00 Uhr, Arena, TSV 1860 – Karlsruher SC ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, The Hi-Fly Orchestra Dienstag, 25. August ➜ 11.00 Uhr, Seebühne Westpark, Aschenputtel ➜ 17.30 Uhr, SkyLounge, After Work-Party Donnerstag, 27. August ➜ Backstage Werk, The Get Up Kids Samstag, 29. August ➜ 15.30 –17.15 Uhr, Arena, FC Bayern – VFL Wolfsburg ➜ Reitstadion Riem, Coldplay Sonntag, 30. August ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➜ 20.00 Uhr, Vereinsheim, Schaumschläger ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bernhard Ludwig ➜ Backstage, The Armada Montag, 31. August ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Marischka ➜ 59 : 1, Spinnerette Der August ist der Monat der Bühnen-Ferien. Dem „Kultur-Taxler“ fehlen dann 2–3 Stiche pro Schicht. Das müssen dann die Besucher unserer Stadt kompensieren. Die Daheimgebliebenen freuen sich über angenehmen Straßen-Verkehr. Die Biergärten, die zwei „Strände“ der Stadt an der Corneliusbrücke und Praterinsel sind förderlich für’s Geschäft. Viel Betrieb wird der Olympiapark mit Sommer - festival, Theatron, Lilalu und dem Höhepunk des August’s am 18., Madonna bringen (Olympiastadion). Auch die Fußball- Saison beginnt wieder mit hohem Taxibedarf in Fröttmaning. (PR) Top of the Tops Taxameterdienst & Taxiausrüstung Zweigniederlassung: Utzschneiderstr. 8 80469 München Tel.: 089 – 268 510 Hauptniederlassung: Frankfurter Ring 97 80807 München Tel.: 089 – 307 480 47 - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! kontakt@er-tax.de Kundendienst Kundendienst Die fünf Weisheiten des Monats ➜ Die Deutschen haben im vergangenen Jahr insgesamt 29,1 Milliarden SMS verschickt. Dies bedeutet, dass jeder Bundesbürger vom Säugling bis zum Greis 352 SMS versendet hat, nahezu jeden Tag eine. ➜ Die deutsche Hauptstadt des Verbrechens ist Schwerin. Mit 17.489 Straftaten je 100.000 Einwohner lieg sie deutlich an der Spitze. ➜ Europas längstes Hochhaus steht in Rom. Der mittlerweile heruntergekommene „Corviale“ ist 958 Meter lang, hat zehn Stockwerke und beherbergt 8.000 Menschen. ➜ Werbefotografen haben allerlei Tricks, um Lebensmittel appetitlich darzustellen. Schöne Schaumblasen in einer Tasse Kaffee etwa gelingen durch menschliche Spucke. ➜ Der Vesuv stößt täglich 300 Tonnen CO2 aus, obwohl er derzeit nicht aktiv ist. (PR) TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 18:00 Uhr Seite 34
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Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 0 8 9 5 9 : 1 8 Seasons Americanos A t o m i c C a f é Babalu Baby Backstage Badeanstalt Barysphär Cafe am Hochhaus Cord Crash Crowns Club Erste Liga GOP Varieté Hansa 39 Kultfabrik Lenbach Loggia M-Park M a t c h Max + Moritz Milchbar Muffathalle Nachtgalerie New York Club O p t i m o l w e r k e P 1 Palais Pacha Pappasitos Prinzip Pure Club Rote Sonne Schlachthof Skyline Spiegelzelt Substanz Sugar T i t a n i c C i t y Volksgarten 35TAXIKURIER Mehrtägige Termine ➜ 15.05.09 – 16.08.09, bis 23,30 Uhr, Corneliusbrücke, Kulturstrand ➜ ab 01.06.09, Praterinsel, Nektar-Beach ➜ 04.06.09 – 30.08.09, 20.00 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee ➜ 07.07.09 – 22.08.09, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Honigmond ➜ 17.07.09 – 01.08.09, Backstage, Free & Easy ➜ 21.07.09 – 02.08.09, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Thriller ➜ 25.07.09 – 02.08.09, Mariahilfplatz, Jakobidult ➜ 30.07.09 – 02.08.09, Kaiserhof der Residenz, Pfälzer Weinfest ➜ 30.07.09 – 16.08.09, Olympiapark, Sommerfestival ➜ 30.07.09 – 20.08.09, Olympiapark, Theatron ➜ 31.07.09 – 01.08.09, Lach- und Schieß, Sigi Zimmerschied ➜ 01.08.09 – 02.08.09, 20.00 Uhr, Schloss, Bad Girl ➜ 01.08.09 – 16.08.09, Olympiapark, Kunst und Krempel ➜ 03.08.09 – 04.08.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➜ 04.08.09 – 05.08.09, 20.00 Uhr, Brunnenhof, Der Brandner Kaspar ➜ 04.08.09 – 08.08.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➜ 04.08.09 – 08.08.09, 20.30 Uhr, Prinzregententheater, Wie es Euch gefällt ➜ 05.08.09 – 07.08.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, String of Pearls ➜ 05.08.09 – 09.08.09, ICM, Adventjugend ➜ 05.08.09 – 15.08.09, Muffathalle, Tanzwerkstatt Europa ➜ 12.08.09 – 15.08.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Maria Peschek ➜ 13.08.09 – 14.08.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Der Popolsky-Show ➜ 13.08.09 – 14.08.09, ICM, Hypo Real Estate ➜ 14.08.09 – 30.08.09, Olympiapark, Lilalu ➜ 15.08.09 – 18.08.09, 15. – 17., 9.00 – 19.00 Uhr, 18., 9.00 – 17.00 Uhr, MOC, Munichfashion Women ➜ 18.08.09 – 19.08.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Jochen Malmsheimer ➜ 18.08.09 – 22.08.09, Lach und Schieß, Die Buschtrommel ➜ 19.08.09 + 22. + 23. + 26. + 27. + 29. + 30.08.09, 19.00 Uhr, Hubertussaal, Untreue lohnt sich ➜ 25.08.09 – 26.08.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald ➜ 25.08.09 – 27.08.09, 20.00 Uhr, 9.00 – 19.00 Uhr, MOC, Talents 2000 ➜ 25.08.09 – 29.08.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner ➜ 27.08.09 – 29.08.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Jango Edwards Liebe Leserinnen, liebe Leser, die Tage werden kürzer, der Sommer neigt sich seinem Ende zu. Die Münchner kommen aus dem Urlaub zurück, die Touristenströme werden etwas dünner. Es gilt, Stammkunden optimal zu pflegen. Die Einheimischen, die unser Verkehrsmittel, das Taxi, immer wieder nutzen. Es gilt aber auch, verlorenes Terrain zurück zu gewinnen. Verunsicherte Fahrgäste, die von der Dienstleistung im Taxi enttäuscht wurden, weil die Bereitschaft zur Kurzfahrt, zur Hilfsbereitschaft von irgendeinem Branchen-Schädling nicht geboten wurde. Die unkomplizierten Stiche kommen schon bald wieder, am 19ten beginnt die Wiesn. Seien Sie nett zu Ihren Kunden! Paul Rusch, Objektleiter Die September-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint am 28. August 2009. ➜ Umgang mit Betrunkenen Wie sich der Taxifahrer richtig verhält ➜ Taxi-Check München Halten sich die Datenfunker an die Fahrerausweis-Pflicht? ➜ Verlängerung P-Schein Checkliste Vorschau September 2009 Spruch des Monats „Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.“ (aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) Bei der ordentlichen Generalversammlung der Taxi-München eG am 14. Juli im Augustiner-Keller wurde von den 314 anwesenden Mitgliedern Reinhard Zielinski wieder als Vorstand bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Frank Kuhle. Christine Reindl, Alfred Lehmair und Rudolf Rötzer erhielten bei den Wahlen zum Aufsichtsrat die meisten Stimmen. Für die Ergänzung zur Betriebsordnung (Außenwerbung) stimmte eine eindeutige Mehrheit von 72,28 Prozent. Letzte Meldung! TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 18:00 Uhr Seite 35
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komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes- Fahrzeugauswahl. Ob kompakte B-, Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Mercedes-Benz Niederlassung München der Daimler AG, Auto-Henne GmbH – Autorisiert er Mercedes-Benz Verkauf und Service Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de Service – Unser e Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Arnulfstr. 61, Kidlerstr. 36, Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münc hner Str. 29, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2, Starnberg – Petersbrunner Str. 7 Verkauf – U nsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 (von links nach rechts) Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. TAXIKURIER_0809_pressenter:TAXUKURIER_0809 22.07.2009 17:58 Uhr Seite 36