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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juni 2009

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2009. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Juni 2009
Gestaltung: www.formenreich.de
BEST AGER
TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ „Ü-50“ – die gespaltene Zielgruppe 
➜ Spätes Essen
Wo nach 22 Uhr die Küche in Betrieb ist
➜ Geschichte und G’schichten
Die Verkehrsachse Stachus-Isartor
➜ Recht um’s Taxi 
Die Unfallabrechnung
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Eine Limousine muss sich an den Ansprüchen Ihrer Kunden messen lassen – und an 
Ihren eigenen. Dazu zählen höchster Komfort, ein exklusiver Auftritt und zuverlässige 
Sicherheit. Wirtschaftliche Effizienz inklusive. Gehen Sie deshalb keine Kompromisse 
ein: Mit der Audi A6 1) oder der Audi A8 2) Limousine entscheiden Sie sich für ein großzügiges Raumangebot und effiziente Motorentechnologie, für ausdrucksstarkes Design, 
hervorragende Fahrstabilität und -dynamik. Gute Gründe, weshalb der Audi A6 und der 
Audi A8 Deutschlands beliebteste Chefautos in den Kategorien obere Mittelklasse und 
Luxusklasse sind. 3) Überzeugen Sie sich persönlich – bei Ihrem Audi Partner.
1) Kraftstoff verbrauch in l/100 km: kombiniert 6,3–10,9; CO 2-Emission in g/km: kombiniert 166–259
2) Kraftstoff verbrauch in l/100 km: kombiniert 8,3–14,7; CO 2-Emission in g/km: kombiniert 199–350
3) Führungskräfte-Umfrage des Wirtschaftsmagazins Impulse
Gönnen Sie Ihren Fahrgästen
Deutschlands beliebteste Chefautos.
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3TAXIKURIER
Inhalt
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
Albert Roßhaupter Str. 37
Geöffnet von 17 bis 04 Uhr.
Parkplätze vorhanden
Tel 089/7698058
Steaks und andere Spezialitäten!
Cafe Camus
Sonntag; Schnitzeltag 5,90 !
Dienstag Burgertag!Super Cocktails! Freitag; Pastatag 4,90 !
Donnerstag; Whisky-time!!
Editorial | Zwänge des Abschwunges 4
Impressum | 5
Wichtige Information | Taxitag Mercedes-Benz Center München am 27. Juni 5
Die Genossenschaft | Eine Fülle an Neuigkeiten 6
Der Aufsichtsrat berichtet | 9
Der Landesverband | Steuerliche Behandlung von Trinkgeld 10
Taxlers Service | Adressen für alle Fälle 10
Die versteckten Schätze Münchens | Hofbräuhaus-Kunstmühle 12
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 13
Essen auf Rädern | Gaststätte Großmarkthalle 14
Zum Titelbild | 15
Taxlers Freunde | Oliver Otter 15
Geschichte und G’schichten | Verkehrsachse Stachus-Isartor 16
Hier spricht der Doc | Die Gesundheitsreform – ein Desaster 18
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 18
Rose des Monats | Kurt Berkmüller, Taxi 545 19
Zitrone des Monats | Zwei Herren von der MVG 19
Best Ager | Die gespaltene Zielgruppe 20
München Splitter | 21
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 22
Taxi-Check München | Kreditkarten-Akzeptanz bei Datenfunkern 24
Der Blick zurück | Der Juni vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 25
Spruch des Monats | 25
Witz des Monats | 26
Kurze Frage – Klare Antwort | Fahrrad-Transport 26
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 27
Die fünf Weisheiten des Monats | 27
Kundenportrait | Münchener Rück 28
Taxameter des Monats | Lichtzeichenanlagen 29
Spätes Essen | Warme Küche nach 22 Uhr 30
Recht um’s Taxi | Unfallabrechnung 32
Messe München | Programm Juni 33
Top-Termine Juni 2009 | Hier glüht der Taxameter 34
In eigener Sache | 37
Boxenstopp | München in Zahlen 37
Schrottis Fiaker ABC | „K“ 38
Vorschau Juli 2009 | 39
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Der Abschwung hat auch das Münchner
Taxigewerbe voll erwischt. Seit Ende
 Februar ist die Kundenachfrage merklich
eingebrochen. Von Krise zu sprechen ist
noch übertrieben. Krisen liegen vor, wenn
Existenznot herrscht. Krisen sind Not -
zeiten, die unabwendbar sind, die können
noch kommen. Hysterische Hiobsbotschaften von geschäftstüchtigen Journalisten beeinträchtigen das Wirtschaftsklima
fahrlässig.
Nachlassenden Fahrgastzahlen kann nur
durch kostenbewusste Betriebsführung
und Reduzierung der Angebotsmenge
gegengesteuert werden.
Leider ist eher das Gegenteil feststellbar.
Einige Taxiunternehmer, die schon
„klamm“ sind, schaffen Mietwagen an
und/oder unterbieten die ohnehin nicht
zu üppigen Taxitarife. So versorgt eine
Unternehmerin (Ladies first) mit den
 Aufträgen ihres Taxis drei weitere Mietwagen. Ein anderer Pleitier bedient mit
einem Taxi und einem Mietwagen die
namhafte Consultinggruppe Roland
 Berger mit einer Pauschale von 40 Euro
für alle Flughafenfahrten. Über die Rechenkünstler, die über fehlende Betriebsgewinne jammern, sich aber vom Defizit
zwei Vermittlungszentralen leisten,
 wollen wir hier nicht schreiben.
Wir als Taxigenossenschaft können das
Überangebot an Taxis und Mietwagen
nicht reduzieren. Das müssen die Unternehmer rechtzeitig vornehmen oder zahlreichen Pleiten werden das erledigen.
Entgegen dem Abschwung haben die Vermittlungszahlen unserer Zentrale in den
ersten Monaten des Jahres zugenommen.
Der Grund liegt in der optimalen Ausschöpfung aller Möglichkeiten durch
 unser Datenfunksystem, das jedem Unternehmer massiv Geld spart. Von den Vorteilen der Kreditkartenabrechnung bis
zum Navi werden Kosten minimiert – von
unseren Gebühren, die allseits anerkannt
gering sind, ganz zu schweigen.
Ab Mai startete der SEV, eine weitere Kooperation mit der MVG. Der Einsatz von
Taxis bei Störfällen bei den Straßenbahnen wurde bereits in Frankfurt und Nürnberg erfolgreich eingerichtet. Teilnehmen
können alle Unternehmer, deren Taxis
mit Datenfunk ausgerüstet sind. Fahrer
von Großraumtaxis können den Zuschlag
von 5 Euro pro Einsatz natürlich nur einmal berechnen. Die SEV-Schilder bitten
wir pfleglich zu behandeln. Der Vertragstext wird jedem Unternehmer gegen
Empfangsbestätigung ausgehändigt. Die
umfangreichen Anlagen der Linien -
führung können über unsere Internetseite
www.taxi-muenchen.com/taxigewerbe/
aktuelles eingesehen oder runtergeladen
werden.
Ein Versuch unsere Erkennbarkeit unserer
Taxis zu verbessern ist das Angebot des
„FREI“-Schildes an alle Unternehmer.
 Eine simple Möglichkeit auf freie Taxis
aufmerksam zu machen. 
Am 1. Juni beendet nach mehr als
55 Jahren die Ära der Familie „Fuchs
 Taxameter“ ihren Service. Der Name
Fuchs stand für sprichwörtliche Zuverlässigkeit und Fachkompetenz über zwei
volle Generationen hinweg. Der Vater
Stephan war ein schweigsamer Partner
unseres Gewerbes. Die Söhne Max und
Stephan verbinden handwerkliche Vielseitigkeit mit Hightech. Geht nicht, gab es
nicht. Erst wenn die Fuchsbrüder etwas
nicht hinbrachten, war es wirklich nicht
möglich. Im Namen aller Mitglieder bedanken wir uns bei beiden Fuchsens auf
das Allerherzlichste.
Glücklicherweise kommt ein nahtloser
Übergang zu Stande. Der Inhaber der Firma ER-TAX, Herr Ersan Taysi, übernimmt
neben seiner Werkstätte am Frankfurter
Ring auch die ehrwürdige Einrichtung.
Herr Taysi genießt bei vielen Unternehmern bereits einen hervorragenden Ruf.
Darüber hinaus steht der jüngere der
 beiden Brüder, Stephan Fuchs, noch einen längeren Zeitraum zur Verfügung.
Wir wünschen Herrn Taysi und uns eine
erfolgreiche Fortführung des Traditions -
betriebes.
Angesichts der angespannten Geschäftslage bitte ich alle Kollegen höflich und
besonnen miteinander und mit Fahr -
gästen umzugehen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Blanke Nerven
sind kein guter Ratgeber und schaden 
uns allen. In der Hoffnung auf Besserung
verbleibt
Ihr
Hans Meißner
Editorial
Zwänge des Abschwunges
4 TAXIKURIER
ER- TAX
Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung
Frankfurter Ring 97 / 
Ecke Ingolstädter Straße
80807 München
– Taxameter Hale und Kienzle
– Funk, Funkantennen
– Spiegeltaxameter
– Alarmanlagen
– Quittungsdrucker und Programmierung
– Navigationssysteme
– Taxameter Tarif-Programmierung
– Freisprechanlagen
– Taxi-Dachzeichen
– u.v. m.
T e l e f o n 0 8 9/3 07 48 04 7
Mobil 01 77 / 2 70 32 70
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Folienversiegelung, Autoreinigung innen/außen, 
Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), 
Klima-Anlagen-Desinfektion (Geruchsentfernung)
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Mobil 0177/6 30 74 85
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5TAXIKURIER
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Annett aus Ramersdorf (AaR), Peter Gabler (PG), 
Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK),
Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Christine Reindl (CR), 
Rudolf Rötzer (RR), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: michael.hack@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
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Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
 besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Rudolf Rötzer, Reinhard Zielinski 
Impressum
Wichtige Information
Der nun schon seit Jahren etablierte Taxitag von Mercedes-Benz-Center München
in der Arnulfstraße ist zu einer festen Größe in der Branche geworden und 
erfreute sich auch im letzten Jahr regen Zulaufs. 
Am Samstag, den 27. Juni 2009 von 10.00 bis 14.00 Uhr erwartet Sie neben verschiedenen Gesprächspartnern aus Pkw-Verkauf, Service, Produktmanagement
und –entwicklung, sowie vielen Kooperationspartnern rund um das Taxi-Gewerbe vor allem auch die neue E-Klasse: das Sondermodell E220 CDI „Das Taxi“ .
Von der einzigartigen Kombination aus Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Komfort dieses Fahrzeugs können Sie sich direkt vor Ort bei einer großen Probefahrtsaktion überzeugen.
Zudem wartet auf alle Taxi-Liebhaber eine einzigartige Taxi-Ahnengalerie, die
einige E-Klasse-Taxilegenden der letzten Jahrzehnte zeigt.
Ein interessantes Rahmenprogramm, unter anderem ein Gewinnspiel und ein
großes Grillbuffet, sorgen für gute Unterhaltung und geben Ihnen die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre gegenseitig auszutauschen und über Neuheiten zu informieren.
Taxitag im Mercedes-Benz
Center München
München ist die attraktivste Stadt Deutschlands. Tausende 
von Gästen und Besuchern haben Interesse an sachkundigen 
Führungen per Taxi durch unsere Stadt. Wir konnten den 
 Kollegen Benedikt Weyerer, einem breiten Publikum durch seine 
monatlichen Beiträge im TAXIKURIER bekannt, als Moderator 
für dieses spannende Thema gewinnen.
Wissen bedeutet Umsatz.
Vertiefen Sie Ihre München-Kompetenz zu Ihrem Nutzen.
Optimieren Sie Ihre Dienstleistung.
Termine der dritten Staffel:
Samstag, 20.06.09, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht
Samstag, 27.06.09, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht
Samstag, 04.07.09, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht inklusive Test
Ort: Schulungsraum TAXI-MÜNCHEN eG, Engelhardstraße 6
Kosten: 145 Euro inklusive (fiskalisch absetzbar):
➜ Schulungsunterlagen und Informationstexte für die Praxis
➜ Zertifikat
Die Absolventen werden im Datenfunk als „Guides“ registriert und vermittelt. 
Anmeldung: Bei Frau Choleva, TAXI-MÜNCHEN eG, Telefon (089) 21 61-367
Kapazität: Maximal 15 Teilnehmer
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6 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
„TAXI-FREI“-Schild
Mit einer BOKraft-Änderung 1975 fiel
das beleuchtbare „FREI-Zeichen“ im Bereich der Frontscheibe von Taxis weg. Ersatzweise wurde die Beleuchtungsvorschrift für das Dachzeichen gemäß § 39
BOKraft eingeführt. Trotz der Vereinfachung wurde von vielen Unternehmern,
Fahrern und Fahrgästen beklagt, dass, im
Besonderen bei Sonnenschein, freie Taxis
schlecht erkennbar sind. Dies nahm der
Kollege Johann Wagner zum Anlass ein
einfaches Klemmschild, das über die Sonnenblende gestülpt werden kann, zu entwickeln. Der gut lesbare Schriftzug
„FREI“ reflektiert leicht und verbessert die
Erkennbarkeit wirksam. Die Taxi-München eG beantragte gemeinsam mit mehreren Unternehmern die Genehmigung
durch das KVR. Um Einzelgenehmigungen zu vermeiden, erließ das Kreisverwaltungsreferat eine Allgemeinverfügung,
deren Inhalt wir Ihnen nachstehend zur
Kenntnis bringen. Die ersten 50 Exemplare geben wir an interessierte Mitglieder
gratis aus, die uns über die Erfahrungen
des Versuchs berichten sollen.
Die Klemmschilder können leicht abgezogen werden, wenn z. B. ein Fahrgast die
Sonnenblende benutzen will und das
„FREI“-Schild nicht gezeigt werden darf.
Der Vertrieb des „FREI“-Schildes erfolgt
über die Taxi-München eG. Der Preis beträgt 25 Euro netto.
Vollzug der Verordnung über den Betrieb
von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft) Ausnahmegenehmigung
von den Vorschriften des § 26 Abs. 1 Satz
2 BOKraft
Die Landeshauptstadt München, Kreisverwaltungsreferat, erlässt folgende
Allgemeinverfügung:
1. Abweichend von der Bestimmung des
§ 26 Abs. 1 Satz 2 BOKraft wird den
im Zuständigkeitsbereich der Landeshauptstadt München ansässigen Taxiunternehmen gestattet, ein 30 cm x
10 cm großes, gelbes Schild mit der
Aufschrift „FREI“, in schwarzer Farbe,
an der Sonnenblende der Beifahrerseite anzubringen.
2. Die Ausnahmegenehmigung wird mit
folgenden Nebenbestimmungen erteilt:
Für den Fall, dass ein Fahrgast vorne
auf der Beifahrerseite einsteigt, hat
der Fahrer Sorge zu tragen, dass das
„FREI“-Schild entfernt wird, sobald
der Fahrgast die Sonnenblende herunter klappt.
3. Die Ausnahmegenehmigung wird unter dem Vorbehalt eines jederzeitigen
Widerrufs erklärt.
4. Diese Ausnahmegenehmigung gilt ab
dem Tag der öffentlichen Bekanntgabe im Amtsblatt der Landeshauptstadt
München.
Gründe:
Sachverhalt
Bei einer persönlichen Vorsprache des
Geschäftsführers der Firma Apollon Media & Services im Kreisverwaltungsreferat
der Landeshauptstadt München, erklärte
dieser, dass er „Frei“-Schilder an Taxiunternehmen in ganz Bayern verkaufen
möchte. Ihm wurde erklärt, dass hierbei
eine Ausnahmegenehmigung gem. § 43
Abs.1 BOKraft von den Vorschriften des
§ 26 Abs.1 Satz 2 BOKraft für das Anbringen von „Frei“-Schildern erforderlich
ist. Da der Geschäftsführer einen bayernweiten Vertrieb zum Ziel hatte, wurde
ihm mitgeteilt, dass er sich diesbezüglich
an das Bayerische Staatsministerium für
Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und
Technologie wenden müsse, da eine bayernweite Regelung den Zuständigkeitsbereich der Landeshauptstadt München
übersteige.
Das Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie und
die Regierung von Oberbayern begegneten bezüglich der Erteilung einer Ausnahmegenehmigung durch die Landeshauptstadt München grundsätzlich keinen
Bedenken.
Infolge der persönlichen Vorsprache des
Geschäftsführer der Firma Apollon Media
& Services, erhielt die Landeshauptstadt
München, Kreisverwaltungsreferat, ein
Antragsschreiben auf Ausnahmegeneh -
migung gem. § 43 Abs.1 BOKraft von 
den Vorschriften des § 26 Abs.1 Satz 2
BOKraft der Taxi-München eG, der
 Genossenschaft der Münchner Taxi-
Unternehmen.
Nachfolgend erhielt die Landeshauptstadt
München, Kreisverwaltungsreferat, 10
weitere Anträge von Münchner Taxiunternehmern auf Ausnahmegenehmigung gem. § 43 Abs.1 BOKraft von den
Vorschriften des § 26 Abs.1 Satz 2
 BOKraft.
Im Anhörverfahren wurde festgestellt,
dass die Ausnahmegenehmigung von den
Vorschriften des § 26 Abs. 1 Satz 2 BO-
Kraft sowohl von der der Industrie- und
Handelskammer für München und Oberbayern (IHK), als auch vom Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. befürwortet wird. (HM)
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Die Genossenschaft
Schienenersatzverkehr
Am Mittwoch, den 29. April, wurde die
Einführung des Schienenersatzverkehr für
Straßenbahnen der Presse vorgestellt. Die
Tagespresse berichtete darüber.
Zur Einführung wurde anliegendes Foto
geschossen. Wir wünschen Ihnen und uns
eine fruchtbare Kooperation mit der
MVG. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg
sehen wir eine gute Chance, das Image
unseres Gewerbes weiter zu steigern. (HM)
Alter Hof – Verkehrshinweis
Die Fahrbahn durch den Alten Hof müssen sich Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer teilen. Um Gefährdungen auszuschließen wurde die Fahrgeschwindigkeit
auf 5 km/h begrenzt. Wir fordern alle
Kollegen auf, Schrittgeschwindigkeit einzuhalten. Bei Unfällen wird kaum ein
Kraftfahrer ohne Schuldzurechnung wegkommen. Bedenken Sie, dass der „Alte
Hof“ eines der wertvollsten Baudenkmäler unserer Stadt ist und sich hervorragen
für trinkgeldträchtige Informationen eignet. (HM)
Luxus und Dekadenz der Römer
Die Archäologische Staatssammlung in
der Lerchenfeldstraße 2 wird nach der
Ortskundeprüfung aus dem Gedächtnis
verbannt. Ein Besuch der Ausgrabungen
von Pompei ist für jeden Italienreisenden
aber Pflicht. Die Archäologische Staatssammlung zeigt zur Zeit die Ausstellung
„Luxus und Dekadenz“ Römisches Leben
am Golf von Neapel, die bereits über
350.000 Besucher in ihren Bann zog. 
Gezeigt werden Skulpturen, Geschirr und
anderes Interieur. Die lebendigen Darstellungen und Rekonstruktionen lassen den
Anspruch des Literaten Seneca erfühlen:
„Luxus braucht Bewunderer und
 Mitwisser“ .
Am Mittwoch, den 3. Juni erhalten Taxifahrerinnen und -fahrer gegen Vorlage
des Taxiführerscheins zwei Freikarten an
der Kasse, um diese Sonderausstellung
miterleben zu können. (HM)
20%ige Hoffnung
Herr Dr. Ludwig S. aus Frankfurt schildert
in nachstehenden Schreiben seine Eindrücke bei Fahrten, die nicht vom Bayerischen Hof zum Flughafen führen. So bedauerlich das Verhalten der Fahrer ist,
bleibt ein Funken Hoffnung, in dem nur
80 % der Fahrten zum Hauptbahnhof als
persönliche Angriffe auf den Fahrer gewertet werden, die zur Fastleichenstarre
führen. Immerhin 20 % der Fahrer behalten ihre Contenance. Vielleicht können
wir diese Quote mit gemeinsamen Anstrengungen verbessern. (HM)
Taxizentrale München
Engelhardstraße 6
813690 München 26. April 2009
Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,
seit über 20 Jahren kommen wir mehrmals im Jahr in ihre wunderschöne
Stadt München und logieren im Bayrischen Hof. Wir genießen das Flair, die
freundlichen Menschen in den Geschäften und Biergärten und die ganze bayuwarische Atmosphäre. Gutgelaunt verlassen wir immer München, wenn nicht
die Taxifahrt vom Bay.-Hof zum Bahnhof wäre. Wenn wir als Fahrtziel Hauptbahnhof angeben, geht in 80 % der Fälle (achtzig – nicht verschrieben) in den
Gesichtszügen der Taxichauffeure eine
seltsame Verwandlung vor. Sie versteinern zu einer Maske, und eine eisige
Atmosphäre macht sich in dem Taxi
breit. Man hat den Eindruck, dass man
Sie mit dem Fahrtziel Hauptbahnhof
persönlich beleidigt hätte …
So war es auch das letzte Mal wieder,
obwohl ich für meinen Koffer noch 50
Cent extra zahlen musste und mit einem
großzügigen Trinkgeld die Lage zu
 entspannen versuchte. Ein „Auf Wiedersehen“ war dem Fahrer nicht zu ent -
locken. Vielleicht können Sie einmal
 ihren Kollegen sagen, dass nicht jeder
Gast im Bay.-Hof zum Flughafen muss.
Auch Gäste, die mit der Bahn ankommen, logieren im Bay.-Hof.
Trotzdem freue ich mich wieder auf
 München.
Mit freundlichen Grüßen
P.S. Wir fahren jetzt öfters mit der 
S-Bahn zum Hauptbahnhof, um den
 guten Eindruck von München voll mit
nach Frankfurt/M zu nehmen.
7TAXIKURIER
TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 7

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8 TAXIKURIER
Achtung – Taxiaufbrüche
Die Kripo bat uns, alle Kollegen zu warnen. Seit Anfang März werden vornehmlich in den Nachmittagsstunden von
12.00 Uhr bis 18.00 Uhr in den Stadtvierteln Isarvorstadt, Au, Ober- und Untergiesing die Seitenfenster von Taxis
 eingeschlagen und Geldtaschen und
Wertsachen entwendet. Wir empfehlen,
keine Wertsachen oder sonstiges in Taxis
zu hinterlassen und besonders wachsam
zu sein. Hinweise oder Erkenntnisse bitte
an Kommissariat 55, Herr KOK Schneider,
Telefon 089/18952-398. (HM)
Warnung vor Fahrgast
Ein besonders raffinierter Betrüger prellte
einen Taxler. Während der Fahrt vom
Frankfurter Ring nach Eching, nahe der
Aral-Tankstelle, telefonierte dieser mehrfach mit seinem Handy. Am Ziel angekommen, gab er das Handy als Pfand, um
Geld zu holen – er verschwand auf Nimmerwiedersehen. Das Handy hatte weder
eine Batterie noch eine SIM-Karte. Der
Fahrgast war cirka 25 Jahre alt, Einheimischer, 175 cm groß, blond und trug
 einen 3-Tage-Bart. (HM)
Warnung vor Fahrereinstellung
Majid Joschan-Behzadi, geboren 1.9.1973.
Xheledin Roth, gibt folgende Wohnadresse
an: Livry-Gargan-Str. 31 in 82256 Fürstenfeldbruck.
Wir warnen vor Einstellung der oben benannten Herren als Taxifahrer. Näheres
nur persönlich beim Vorstand. (HM)
Suchmeldung
Am Ostersonntag, den 12. April gegen
2.00 Uhr, wurden in einem Taxi am Bräuhausstand zwei männliche Fahrgäste von
vier Männern verprügelt. Die beiden
Männer flüchteten in Richtung „Hardrock
Cafe“ . Gesucht wird der Fahrer, der sich
bitte bei Herrn KHK Steitz, Telefon
089/55 172-119 melden soll.
Die Kripo bittet um Mithilfe
Am Samstag, den 25.04.2009, zwischen
6.40 Uhr und 6.55 Uhr, wurde der 24-jährige Geschädigte im Bereich des Karls -
platz/Stachus seines Handys und 15 Euro
Bargeld beraubt. Der Geschädigte fuhr
zunächst mit den späteren Tätern, ein
Mann und zwei Frauen, alle ca. 20 Jahre
alt, zwischen 6.00 Uhr und 6.30 Uhr von
der Kultfabrik zum Stachus/Sonnenstraße.
Nach dem Aussteigen aus dem Taxi
 wurde der Geschädigte von den Tätern
verfolgt und beraubt. Gegen 7.00 Uhr bestiegen die Täter ein anderes Taxi an der
Sonnenstraße und fuhren in unbekannte
Richtung davon.
Die Täter können wie folgt beschrieben
werden:
1. weiblich, ca. 20 Jahre alt, lange
 blonde Haare, ca. 165-170 cm groß,
braungebrannt, trug dunkelblaue
 Jeans und weißes T-Shirt
2. weiblich, ca. 20 Jahre alt, lange
schwarze Haare, ca. 165-170 cm groß,
türkisches Aussehen, trug weiße Hose
und blaues T-Shirt
3. männlich, ca. 21 Jahre alt, kurze
schwarze Haare (Art „Stiftenkopf“),
ca. 180 cm groß, türkisches Aussehen,
trug eine schwarze Jacke.
Der entsprechende Taxifahrer wird dringend als Zeuge benötigt und möge sich
bitte
n beim Kommissariat 21, Frau KOK’in
Krüger, Telefon 089/55172-297 melden.
Taxistandplatz Seehaus
Gute Nachricht zur Situation am Seehaus.
Nach einem Gespräch mit Herrn Johannes
Koser, dem Einsatzleiter der Rot-Kreuz-Betriebe, der unter anderem für die Parkraumbewirtschaftung (Olympiapark, Seehaus etc.) verantwortlich zeichnet, können
Taxis auch nach der 20-Minuten-Frist problemlos ausfahren, sofern sie sich an der
Ausfahrtsschranke als „Taxi“ zu erkennen
geben. Es gibt keine Zeitbeschränkung
mehr. Herzlichen Dank! (PR)
Standplatz-News
Neue Rufnummer St.-Veit-Stand und
 Neumarkter-Stand
Die Rufnummer 43 40 91 vom St.-Veit-
Standplatz wurde zum Neumarkter-Stand
verlegt. Der St.-Veit-Stand hat die neue
Telefonnummer 43 51 99 75 erhalten. 
Verlegung Vier Jahreszeiten-Stand
Wegen Bauarbeiten am Haupteingang des
Hotels steht den Hotelgästen in der Zeit
vom 8. Mai 2009 bis Mitte Juni 2009 nur
der Seiteneingang in der Wurzerstraße zur
Verfügung. Der Taxinachrückplatz in der
Wurzerstraße dient während dieser Zeit als
Hotelanfahrt, allerdings wird für die ersten
drei Taxis hier ein beschilderter Standplatz
eingerichtet. Die Anfahrt erfolgt wegen der
Einbahnstraßenregelung über die Marstallstraße. Der Taxinachrückplatz wird in die
Maximilianstraße verlegt. 
Verlegung Karl-Preis-Stand
Wegen Umgestaltung des Karl-Preis-Platzes wurde der Taxistand Mitte Mai 2009
gegenüber in die Melusinenstraße verlegt.
Der neue Taxistand wird auch weiterhin
mit „Karl-Preis“ am Funk gerufen. Die
Rufsäule wird mit der gleichen Telefonnummer noch verlegt.
Verlegung Standplatz Deutsches Theater
(Schwanthalerstraße)
Wegen Bauarbeiten wurde der Standplatz
Deutsches Theater zu den Hausnummern
Schwanthalerstraße 5 und 7 vorverlegt.
Bedarfsstandplatz Maximiliansplatz
In letzter Zeit wurden einige Kollegen, die
sich in zweiter Reihe zwischen der Max-
Joseph-Straße und dem Platz der Opfer
des Nationalsozialismus aufgestellt haben, von der Polizei aufgeschrieben und
mit 25 Euro verwarnt. Dazu ist anzumerken, dass für diesen Bedarfsstandplatz bis
zur endgültigen Genehmigung durch das
KVR nur eine mündliche Vereinbarung
zwischen dem KVR, der Polizei und der
Taxi-München eG besteht. Anscheinend
waren einige Streifenbeamte über diese
Vereinbarung nicht informiert. Sollte jemand noch offene Forderungen wegen
dieser Ordnungswidrigkeit haben, bitten
Die Genossenschaft
TAXIVERMIETUNG
MÜNCHEN
z.B. VW T5 
9 Personen, 
Langer Radstand
M. 0172/89 31 653
 0 1 7 7 / 8 67 62 1 4
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wir Sie, sich bei uns in der Verwaltung zu
melden. Zwischenzeitlich wurde die zuständige Polizei nochmals von uns auf
die Vereinbarung hingewiesen. Das Aufstellen in zweiter Reihe ist nur erlaubt,
wenn dadurch keine Behinderungen oder
Gefährdungen des allgemeinen Verkehrs
eintreten. (RR)
Alltagsfrust
Am Samstag, 2. Mai, fand in einer Gaststätte in der Ehrengutstraße eine große
Hochzeitsfeier statt. Bereits für die Hinfahrt waren 8 Taxibusse für eine 64-köpfige Besuchergruppe vom Motel-One in
der Orleansstraße zur Ehrengutstraße bestellt. Obwohl diese Aufträge am Datenfunk vermittelt wurden, waren einige
Fahrer nicht in der Lage, das Fahrziel abzulesen und am Ende den Fahrpreis einzutragen. Nach der Hochzeitsfeier wurden
wieder Taxis für die Rückfahrten bestellt,
doch auch hier hagelte es wieder Beschwerden: Die Fahrer waren teilweise
nicht in der Lage, ihre Displays zu lesen
und fast alle waren zu faul, um auszusteigen und sich im Lokal zu melden…
Aber lesen Sie selbst:
Sehr geehrter Herr Kroker, 
der Ablauf mit den Taxibestellungen war
ein einziges Chaos. 
Nicht einmal beim Abholen vom Hotel
um 18.15 Uhr wussten alle Taxifahrer,
dass die Gesellschaftsfahrt auf Rechnung
geht.
In der Nacht war es schwer, der Dame am
Funk zu erklären, dass man eine gesonderte Nummer hat, da Sie sich kaum
Zeit nahm, Ihr den Umstand zu erklären
und die Taxifahrer per Funk nochmals
darauf hinzuweisen. 
Bestellte Taxifahrer waren weitgehend
unfähig, den Anzeigentext Ihres Displays
Die Genossenschaft
zu lesen (wenn er überhaupt der deutschen Schrift mächtig ist), dass diese
Fahrt auf Rechnung geht. 
Hiermit fordere ich Sie auf mir eine exakte Abrechnung mit einzelnen Fahrten zu
übermitteln, da ich mir nicht sicher bin,
ob so mancher Taxifahrer die italienischen Gäste auch noch abkassiert hat. 
Des weiteren werde ich in der Gesellschaft nachfragen, ob Sie zahlen mussten. Ich bat auch darum, dass der Taxifahrer ins Lokal reinkommt und meine
Gäste abholt, an diesem Abend waren
 alle zu bequem.
Ich war den Abend mehr vor meinem
 Lokal als drinnen, um Taxifahrer aufzuklären, auf Ihr Display zu zeigen und andere Trittbrettfahrer die Gäste abgreifen
wollten weiter zu schicken.
Ihr Service war gut gemeint, ist aber
 vollkommen gescheitert.
Bin enttäuscht,
der Wirt
Der Aufsichtsrat berichtet
Allgemeines
Seit Februar 2009 gilt der neue Bußgeldkatalog, der erheblich härtere Geldbußen vorsieht. An dieser Stelle gehe
ich auf die Problematik des Verkehrszeichens „Grüner Pfeil“ näher ein. Das Verkehrszeichen „Grüner Pfeil“ ist ein praktisches Überbleibsel aus DDR-Zeiten.
Dieses Verkehrszeichen erlaubt an Kreuzungen auch dann das Abbiegen nach
rechts, wenn die Ampel auf Rot steht.
Leider wissen einige Kollegen nicht, wie
sie sich dabei verhalten sollen. Die einen reagieren nicht, die anderen denken, sie hätten als Rechtsabbieger freie
Fahrt. Beides ist falsch, das sorglose
 Abbiegen nach rechts kostet im günstigsten Fall 70 Euro und drei Punkte. 
Wenn die Ampel auf Grün steht, hat der
grüne Pfeil keine Bedeutung. Anders
sieht es aus, wenn die Ampel auf Rot
steht. Hier hat der grüne Pfeil für
Rechtsabbieger die gleiche Bedeutung
wie ein herkömmliches Stoppschild, das
heißt, man kann bis zur Haltelinie der
Ampel vorfahren und muss dann stehen
bleiben. Entscheidend dabei ist, dass die
Räder wie bei einem Stoppschild zum
Stillstand kommen. Anschließend kann
man langsam bis zur Sichtgrenze vor -
rücken, kontrolliert noch einmal, ob kein
Fußgänger, Radfahrer oder ein anderes
Fahrzeug gefährdet wird, um dann abzubiegen. Hier lauert die zweite Gefahr,
denn beachtet man den Querverkehr
nicht und gefährdet jemand, so kostet
dies 100 Euro und drei Punkte.
Aus der gemeinsamen Sitzung von
 Vorstand und Aufsichtsrat
Die Testphase der neuen Rufsäule am
Harras ist abgeschlossen. Der Vorstand
beriet sich mit dem Aufsichtsrat über den
Vertragsinhalt der Herstellerfirma. In den
nächsten Monaten werden alle Rufsäulen
Schritt für Schritt erneuert. Bei der neuen
Technik sind Strom- und Fernmeldeanschlüsse nicht mehr erforderlich. Auf
 lange Sicht werden erhebliche Mittel eingespart. 
Der geplanten Umstellung auf Vollautomatik des Datenfunks zum 1.Juli steht
nichts mehr im Wege. Die Taxi München
eG hat bis jetzt fast 3000 Fahrerausweise
ausgestellt und über 1500 Datenfunkgeräte ausgeliefert.
Seit 1. Mai können Mitglieder der Taxi
München eG am Schienenersatzverkehr
(SEV) in München teilnehmen. Der
Schienenersatzverkehr ersetzt bei unvorhergesehenen Störungen den Trambahnverkehr. Um am SEV teilnehmen
zu können muss das Mitglied eine Erklärung in der Genossenschaft unterzeichnen, mit der es versichert, Mitglied
der Genossenschaft zu sein und Kenntnis über den Einsatz im SEV hat.
Ich wünsche ich Ihnen eine unfallfreie
Fahrt und gute Geschäfte.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre 
Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
PS: Bitte merken Sie sich den
14. Juli 2009 als
Termin für die
Generalversammlung vor.
9TAXIKURIER
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10 TAXIKURIER
Danke! Stimmt so!
Bereits im 14. Jahrhundert taucht das
Wort „Trinkgeld“ gedruckt auf. Im „Großen Wörterbuch der Gebrüder Grimm“
wird es definiert als „Kleinere Geldsumme
für außer der Regel geleistete Dienstverrichtung, ursprünglich zum Vertrinken
(bibale), auch Biergeld genannt.“
Der Begriff des „Trinkgeldes“ ist also
schon sehr alt und stammt aus Zeiten, in
denen wohlhabende Herrschaften Dienern
herablassend Münzen hingeworfen haben, um sich nach Dienstschluss betrinken zu können. Mit dem Aufkommen des
Massentourismus in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts jedoch entstanden
ganz neue Berufsfelder, für die Trinkgelder eine bedeutende Rolle spielten. Häufig erhielt das Personal wenig oder kaum
festen Lohn und der Trinkgeld Gebende
empfand dies of als Zwang. Diese Situation entfachte eine juristische und moralische Debatte über das Trinkgeld und erreichte um 1900 einen ersten Höhepunkt
und führte sogar zur Gründung einer
bürgerlichen „Anti-Trinkgeld-Liga“ . Bis
hinein in die Weimarer Zeit gab es eine
Reihe von Gesetzesinitiativen zur Eindämmung des Trinkgeldes, die sich jedoch allesamt als unwirksam erwiesen.
Heutzutage kennt kaum mehr jemand
diesen „diskriminierenden“ Ursprung und
Trinkgeld gilt heute im Dienstleistungsbereich als Lob/Dank für eine gute Leistung.
Dennoch wird auch heute noch bei bestimmten Berufen, wie z. B. Kellner, vom
Arbeitgeber bei der Festsetzung des
Grundlohns das Trinkgeld einfach mit
einkalkuliert, obwohl es damals wie heute
darauf keine Rechtsansprüche gibt. Auch
in anderen Dienstleistungsbereichen, wie
der Personenbeförderung, ist auf Grund
der schlechten Einkommenssituation
Trinkgeld ein wichtiger Bestandteil des
Einkommens. Es hat somit bis heute seinen diskriminierenden Zwangscharakter
nicht ganz verloren.
In der Gewerbeordnung § 107 in der Fassung vom Juli 2005 wird das Trinkgeld
definiert als „Geldbetrag, den ein Dritter
ohne rechtliche Verpflichtung dem Arbeitnehmer zusätzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahlt.“
Das heißt natürlich nicht, dass das Trinkgeld als selbstfahrende/r Unternehmer/in
abgelehnt werden muss, sondern es ist
steuerrechtlich unterschiedlich zu behandeln.
Für Arbeitnehmer, also hier das Fahrpersonal, sind Trinkgelder, die zusätzlich zu
dem Betrag gegeben werden, der für diese
Arbeitsleistung zu zahlen ist, gemäß § 3
Nr. 51 Einkommenssteuerpflicht steuerfrei. Dagegen sind „Trinkgelder“, die ein
selbständiger Unternehmer von seinen
Kunden erhält, Teil des Entgelts für die
erbrachte Leistung und sowohl umsatzwie auch einkommensteuerpflichtig! 
(TAXI-Journal FaM)
Der Landesverband
Autoelektrik/Funktechnik
ER-TAX
Frankfurter Ring 97
(089) 30 74 80 47
Funktechnik Metzker
Kastenbauerstraße 5
(089) 93 30 73
Vepas Team GmbH
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 23 71 90 05
Autoglaserei
Kraft
Tegernseer Landstraße 228
(089) 690 87 82
Betriebsärzte
Dr. Bake v. Bakin
Tassilostraße 23
Aschheim
(089) 37 06 56 90
Dr. Hingerle
Am Brunnen 17 
Kirchheim
(089) 991 88 00
Dr. Hoppe, Dr. Hempfling, 
Dr. Oppel
Plinganserstraße 47
(089) 7 46 31 80 
Essen nach Mitternacht
Cafe Camus
Albert-Roßhaupter-Straße 37
(089) 7 69 80 58
Lamm’s
Sendlinger-Tor-Platz 11 
(089) 59 19 63
Fahrzeugaufbereitung/Pflege
Glas
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 99 62
Patecky
Frankfurter Ring 97
Tel. (0177) 630 74 85
Feuerwehr
München-Stadt: Tel. 112
München-Land: Tel. 66 20 23
Folienbeschichtung
Atlas
Haager Straße 8
(089) 49 00 32 18
Stema
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
Gutachter/Sachverständiger
Klotz
Hans-Mielich-Straße 32
(089) 65 98 37
(0172) 890 18 07
Klotz
Moosacher Straße 13
(089) 35 73 18 73
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
Kfz-Prüfstellen
KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS Ottobrunn
Jägerweg 6
(089) 608 48 63
KÜS Süd
Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
KÜS West
Anton-Böck-Straße 36
(089) 89 73 63 60
Kfz-Reparatur
Glas
Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
KFZ-Klinik
Gärtnerstraße 39
(089) 23 71 87 12
Stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
Kreditkartenabrechnung
ICP
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle: 
(089) 23 33 62 01
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
Rechtsanwälte
Bauer Michael
Schillerstraße 21
(089) 51 55 69 30
Dr. Cichon & Partner
Johann-von-Werth-Straße 1
(089) 139 94 60
Dr. Stephan & Stahlberg
Feichthofstraße 171
(089) 57 00 16 80
Thomas Vogl
Herzogstraße 60
(089) 330 66 20
Rettung
Rettung München: 112
Taxibedarf
Glasi’s Taxishop
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 05 50
Taxihandel
Auto Much
Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel Günther
(08703) 87 65
TSL
Landsberger Straße 455
(0179) 141 52 80
Taxi-München eG
Taxizentrale:
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
(089) 21 61-396/-372 
Krankenfahrten: 
(089) 21 61-337/-362/-394
Taxiverleih
Taxiverleih München
Richelstraße 6
(089) 167 54 40
Taxi Rent Partner TRP
Ehrwalder Straße 89
(0180) 222 12 22
Versicherungen
Ballnath
Brudermühlstraße 48a
(089) 898 06 10
Crasselt
Machtlfinger Straße 26
(089) 74 28 72-10
Taxlers Service
✃
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Der Landesverband
„Taxi-Sicherheit 2009“ 
Fahrsicherheitstraining für Taxifahrer 
und Taxifahrerinnen
Auch 2009 – und damit zum neunten
Mal – wird in gemeinsamer und bewährter Kooperation von der Versicherung der
Kraftfahrt (VDK), der Mercedes-Benz Vertriebsorganisation Deutschland (MBVD),
der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (BGF) und dem Deutschen
 Taxi- und Mietwagenverband e.V. (BZP)
das Fahrsicherheitstraining für Taxifahrer/-innen angeboten. 
Hier der Überblick über die Trainingsorte
und -termine:
➜ Samstag, 30.05.09 Groß Dölln
➜ Freitag, 10.07.09 Augsburg
➜ Freitag, 24.07.09 Groß Dölln 
➜ Sonntag, 27.09.09 Ahlhorn
➜ Freitag, 02.10.09 Weilerswist
➜ Sonntag, 04.10.09 Weilerswist
➜ Sonntag, 18.10.09 Sachsenring
➜ Samstag, 24.10.09 Baden-Airpark
➜ Samstag, 07.11.09 Nürburgring
➜ Freitag, 13.11.09 Hannover
➜ Samstag, 14.11.09 Hannover
➜ Sonntag, 22.11.09 Augsburg
Es handelt sich jeweils um einen 1-Tages-
Kurs mit Beginn um 8:30 Uhr und einem
geplanten Veranstaltungsende gegen
17:30 Uhr.
Der Preis pro Basis-Training beträgt eigentlich 399 Euro. Aufgrund der Beteiligung der Sponsoren VDK, der MBVD sowie der BGF zahlt jeder Taxi-Teilnehmer
der „Taxi-Sicherheit 2009“ jedoch lediglich eine Teilnahmegebühr in Höhe von
299 Euro (incl. MwSt.). VDK-Kunden
 erhalten zudem 10 % des Jahresbeitrags
2009 einmalig zurück erstattet (pro Teilnehmer ein Fahrzeug). Ein weiterer Hinweis: Die BGF zahlt bei zweimalig aufeinander folgender, also direkt im
nachfolgenden Jahr wiederholter, Teilnahme derselben Person die Subvention
nur einmal!
Die Anmeldung erfolgt über ein Formular, das bei den BZP-Mitgliedsorganisationen oder bei VDK-Vertriebspartnern
erhältlich ist. Die Anmeldung erfolgt direkt bei dem Veranstalter, der 
Mercedes-Benz Driving Events
Münchener Str. 24, 85774 Unterföhring,
postalisch oder per Fax (089) 9 50 60 79.
Von den Mitarbeitern der Mercedes-Benz
Fahrprogramme erhält der interessierte
Taxifahrer direkt die Rückmeldung, ob
die von ihm gewünschte Teilnahme
 realisiert werden kann. Für weitere Informationen oder bei eventuellen Rückfragen steht das Team der Mercedes-Benz
Driving Events zudem unter der Telefonnummer (089) 950903-26 zur Ver fügung. 
BZP AR.Nr. 12/09
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Gleich hinter dem Standplatz Mandarin
Oriental bietet ein kleiner Laden ungewöhnliche Kochbücher, Honig und Mehle
an; außerdem gibt es eine Lastwageneinfahrt und eine Getreideschütte. Das Gebäude Neuturmstraße 3 und 3a mit seiner
sehenswerten Fassade ist ein Wohnhaus.
Wer wird hier im Hinterhaus eine Mühle
vermuten, noch dazu im Herzen der
Stadt, wo es ansonsten kein produzierendes Gewerbe mehr gibt? 
Es ist die Hofbräuhaus-Kunstmühle.
Schon auf dem hölzernen Stadtmodell
aus dem Jahr 1570 von Jakob Sandtner,
nach dem die Sandtnerstraße benannt ist,
steht an dieser Stelle eine Malzmühle. 
Sie lag direkt an der Stadtmauer, worauf
sich die heutige Adresse Neuturmstraße
bezieht, und versorgte die benachbarte
Brauerei des Hofbräuhauses. Angetrieben
wurden die Mahlwerke durch ein Mühlrad, das die Kraft des Katzenbaches nutzte. Nach der Verlegung der Brauerei an
den Wiener Platz 1897 verkaufte der
 bayerische Staat die Mühle an privat. Im
Jahr 1921 schließlich kam die Mühle an
den Müller Jakob Blum, dessen Urenkel
gleichen Namens heute den Betrieb in
vierter Generation führt. 
Warum hat Herr Blum den ungewähnlichen Standort mitten in der Stadt bei -
behalten, hat seine Mühle nicht an den
Stadtrand oder noch weiter heraus verlegt
und wird das auch in Zukunft nicht tun?
Dies hat mehrere Gründe, die zeigen, dass
sich Tradition und modernes, kaufmännisches Denken bestens vereinen lassen. 
Im Großraum München ist lediglich noch
eine einzige weitere Mühle übrig geblieben, nämlich die Kunstmühle Josef
Scheierl an der Schleißheimer Straße 12
in Dachau. Herr Blum bezieht seinen
Weizen (anderes Getreide verarbeitet er
nicht) von Bauern aus der Umgebung
Münchens und aus München selber, beispielsweise aus Feldmoching, denn wir
leben in einem ausgesprochenen Getreideanbaugebiet. Gleichzeitig beliefert er
Bäckereien und andere Kunden in einem
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
 Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit
Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
Umkreis von höchstens 50 Kilometern.
Und in diesem Gebiet steht er praktisch
ohne Konkurrenz da. Mit der Dachauer
Mühle ist man partnerschaftlich verbunden, denn der Absatzmarkt München und
Umgebung mit seinen über 2.000.000 Bewohnern ist riesig. 
Das geografisch beschränkte Geschäftsgebiet erspart den Bauern lange Anfahrtswege und der Mühle lange Lieferwege, so
dass sich die Benzinkosten in Genzen
halten und auch keine Autobahngebühren anfallen – ein ökologischer und ökonomischer Vorteil für alle Beteiligten und
ein Vorsprung vor der Konkurrenz der
Großmühlen. 
Herr Blum gedenkt nicht, denselben Fehler wie viele andere Unternehmer zu machen, nämlich eine Expansion über die
Kapazitäten seiner Firma hinaus mit der
einhergehenden Verschuldung für Investitionen, die sich aus einer solchen Expansion ergeben. Als Familienunternehmer weiß er sich da beispielsweise mit der
Herr Blum vor einigen seiner historischen Mühlwerke
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Hofbräuhaus-Kunstmühle 
Jakob Blum, Neuturmstr. 3
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Augustiner-Brauerei eins, die als Familienbetrieb ebenfalls stabil dasteht. Auch
macht er nicht den Fehler, sich mit seiner
Produktion an einen Großabnehmer zu
binden, der diese Abhängigkeit dann zum
Preisdrücken missbraucht und die Firma
damit womöglich in den Ruin treibt.
 Hätte Herr Blum sein konservatives Geschäftsdenken aufgegeben, hätten wahrscheinliche irgendwelche Investoren seine
Mühle schon lange übernommen, abgewickelt und das äußerst lukrative Grundstück vermarktet, so wie es an allen
 Ecken und Enden in München geschieht. 
Und nun vom Kaufmännischen zum
Technischen: Der Katzenbach verlief unter der Mühle, beziehungsweise die Mühle
wurde über dem Bach errichtet. Auf der
Höhe der heutigen Braunauer Eisenbahnbrücke wurde im 14. Jahrhundert das
Wasser der Isar angezapft und in die
Stadtbäche geleitet. Unter dem Namen
„Katzenbach” trieb das Wasser mit einem
Gefälle von 0,21 Prozent (= 2,10 Meter
auf 1.000 Meter Fließstrecke) und einer
Wassermenge von 6,9 Kubikmetern pro
Sekunde ein Mühlrad an, dessen Bewegung auf die Mühlwerke übertagen wurde. Im Jahr 1903 installierte man anstatt
dessen eine sehr effektive Wasserturbine,
deren Strom nun einen Elektromotor
speiste, der wiederum seine Drehkraft
über Treibriemen weitergab und außerdem noch die Altstadt mit Strom versorgte. Im Jahr 1921 ersetzte der neue Besitzer Jakob Blum den Maschinenpark
komplett, und diese Maschinen laufen bis
heute zur vollsten Zufriedenheit, auch
weil das Gebäude im Zweiten Weltkrieg
nicht zerstört wurde. Seit 1967 allerdings
bezieht man den Strom aus dem Netz der
Stadtwerke, denn damals wurde der Katzenbach aufgelassen. Der Bau der U- und
S-Bahn machte diesen Schritt notwendig,
außerdem stellte das schnell fließende
Wasser eine Gefahr für Leib und Leben
dar: Wer hineinfiel, verschwand sofort im
kanalisierten Bachlauf und war unrettbar
verloren. 
Wie sieht Herr Blum die Zukunft seiner
Mühle? Glänzend, denn der Bedarf des
Großraumes München, in dessen absoluten Mitte sein Betrieb ja liegt, bleibt ein
zuverlässiger Absatzmarkt. Dasselbe gilt
analog für die Weizenproduktion unserer
Gegend. Die Stadt München, die die Absiedlung des produzierenden Gewerbes
aus dicht bebauten Gebieten forciert,
sieht bei dieser Mühle keinen Handlungsbedarf: Erstens ist auch sie am Erhalt dieses historischen Betriebes am angestammten Platz interessiert, und zweitens
erzeugt die Mühle bei einer täglichen
Produktion von 45 Tonnen Mehl keine
Abgase und keinen nach außen dringenden Lärm. Herr Blum, der mit seiner Familie im Hause wohnt, glaubt außerdem,
dass eines seiner sechs Kinder einmal
Interesse am Müllerberuf entwickeln
wird. 
Ein Problem bleibt, nämlich der Transport
zur und von der Mühle in den engen
Straßen der Altstadt. Jeder von uns hat
schon einmal gesehen, wie ein Bauer sein
Traktor-Anhänger-Gefährt rückwärts an
die Getreideschütte heranmanövriert hat,
und jeder kennt auch den Lastkraftwagen
der Mühle, wie er in der Einfahrt mit
Weizenmehl beladen wird. Und hier nun
beginnen auch Herrn Blums Berührungspunkte mit dem Taxigewerbe. Für einige
Hundert Euro pro Jahr hat er die Parkplätze vor seinem Anwesen bei der Stadt
abgelöst, damit die gewerblichen Fahrzeuge dort rangieren können. Außerdem
gehören auch die ersten zehn Meter des
Mandarin-Standes vom hinteren Taxischild aus gerechnet dazu. Wenn sich
einmal wartende Kollegen und liefernde
Bauern in die Quere kommen, bittet Herr
Blum die Kollegen, doch kurzfristig woanders zu parken. Er hat nur die besten
Erfahrungen mit uns gemacht, und deshalb mag er die Münchner Taxler auch.
Er wäre der letzte, der die Verkehrsüberwachung ruft, wenn ein oder zwei Kollegen vor seinem Haus parken, auch wenn
das eine unzulässige Bereitstellung ist –
aber das sieht er nicht als sein Problem
an.
Zu guter Letzt noch: Der Begriff „Kunst“-
Mühle hat mit Kunst nichts zu tun wie
etwa beim Kunst-Bunker an der Prinz -
regenten-/Ecke Brucknerstraße. Er zeigt
nur an, dass die Mühle voll mechanisiert
ist. (BW)
Kontakt: 
Hofbräuhaus-Kunstmühle
Herr Jakob Blum
Neuturmstraße 3
80331 München 
Tel.: (089) 29 42 22
Fax: (089) 2 90 48 28 
Email: blum.muehle@t-online.de
www.hb-kunstmuehle.de
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Gutschein im Wert von 100 Euro für
 Leistungen der Firma AUTOGLAS-KRAFT 
zu gewinnen!
Gewinnspiel
Mancher Taxler tut sich mit der Akzeptanz von Kreditkarten noch schwer. 
Unser Manfred Kraus hat auch dieses Thema wunderbar auf’s Papier gebracht.
Wenn Sie jetzt dazu einen passenden Text bis spätestens 10. Juli 2009 an uns
schicken (Adresse siehe Impressum), können Sie obigen Preis gewinnen. 
Viel Spaß und Erfolg! 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 13

Seite 14

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14 TAXIKURIER
Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, die
nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, aber den Taxler-Geschmack erfreuen
und es auch wert sind, dem ein oder anderen (netten) Fahrgast empfohlen zu werden.
Gaststätte GROSSMARKTHALLE
Kochelseestraße 13
Mo. – Fr. 7.00 Uhr – 17.00 Uhr, 
Sa. 7.00 Uhr – 13.00 Uhr. 
Sonntag und Feiertag geschlossen. 
Telefon: (089) 76 45 31
Gegenüber unseres ehemaligen Taxistandes „Kochelsee“ ist ein echtes Stück
Münchner Gastronomie angesiedelt, das
wir vor einem Jahr schon einmal zu Testzwecken aufgesucht hatten. Damals stand
allerdings eine umfangreiche Sanierung
des Hauses an, was zu einem mehrwöchigen Zwangs- und Betriebsurlaub führte.
Der Test kam deshalb auch nicht zum
 Abdruck im TAXIKURIER, hat aber den
Vorteil, dass ein klarer Vergleich „vorher/nachher“ angestellt werden kann.
Das Wirtepaar (Ludwig Wallner und Gabi
Walter) blieb das gleiche, und, um es
gleich vorweg zu nehmen: das Lokal
auch! Die umfangreichen Arbeiten betrafen fast nur die Bereiche „hinter den
 Kulissen“, wie z. B. die Elektrik und die
Küche. Dem Gast fällt gottlob nur auf,
dass die Toiletten ebenfalls revoviert wurden und der greislige PVC-Boden durch
wesentlich gemütlicheres Holz ersetzt
wurde. Auch die Preise blieben größtenteils gleich oder wurden allenfalls maßvoll angehoben.
Das Paulaner Hell vom Fass kostet 3,30
Euro, das Weißbier 3,45, Limo und Wasser sind in gleicher Menge mit 2,30 bzw.
2,35 deutlich billiger. Suppen kosten zwischen 2,50 und 3,90 Euro. Alle Wurstwaren stammen aus der hauseigenen Metzgerei und die Auswahl ist riesig: das
Angebot reicht (auszugsweise) von 2 Paar
Wiener (3,70) über durchaus berühmte
„2 kälberne Münchner Weißwürste“ 
zu 4,40 Euro bis zur Briesmilzwurst gebakken, gebraten oder gesotten, mit Zubehör jeweils um ca. 12 Euro. Kalbsbeuscherl mit Semmelknödel 5,25 Euro,
Tellerfleisch, Biergulasch oder Ochsenschwanzragout kosten alle um 8,50 Euro
und das Tagesmenü mit Tomatensuppe
sowie Rahmhackbraten und Röstkartoffeln war am Testtag ein echtes Schnäppchen. Wer etwas mehr investieren will,
kann dies mit einem Wiener Rostbraten
(13,55) sowie Kalbsgeschnetzeltem oder
Kalbsschnitzel (je 15,70 Euro, natürlich
mit Zubehör) tun. Der Schweinsbraten
mit Kartoffelknödel und Speckkrautsalat
(8,80) war eine schöne Portion mit recht
fettarmen und dennoch zartem Fleisch.
Im Inneren des Kartoffelknödels fand sich
ein geröstetes Brot stückerl, die Sauce war
reichlich bemessen und der Speckkraut -
salat würzig und offensichtlich haus -
gemacht. Eine kleine Portion wird für
6,80 Euro feil geboten.
Die cirka viereinhalb Meter hohen Räume
mit Kreuzgewölbe sind beeindruckend,
die halbhohe Rundumvertäfelung mit
Garderobenhaken hinter jedem Tisch ist
sehr typisch für bayerische Wirtshäuser
dieser Epoche. Das Fehlen jeglichen
Schnickschnacks an den Wänden, die in
manch anderen Lokalen mit Staubfängern aus den letzten Jahrhunderten
 bepackt sind, wurde als sehr angenehm
empfunden. Wir stellen mit großer
 Erleichterung fest, dass hier keine „Gastronomie-Heuschrecke“ den zehntausendsten
Tex-Mex-Laden mit Caipi-happy-hour und
discomäßiger Musikbeschallung eingerichtet hat, sondern dass hier wirklich
noch die gute, alte Zeit erhalten geblieben ist. Ein zutiefst bodenständiges Lokal
mit ebensolchem Publikum, hervorragender Küche und absolut reellen Preisen.
Höchstes Lob! (MS)
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM
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15TAXIKURIER
Taxlers Freunde
Oliver Otter
Autohaus Wickenhäuser
Trotz über 3.000 Taxis in der Millionenstadt München und dem täglichen
Kampf um Umsatz war und ist die Taxiwelt eine Familie. Erheblichen Anteil
daran haben Personen, die sich über das
übliche Maß hinaus für unser Gewerbe
einsetzen. Der TAXIKURIER stellt diese
„guten Geister“ der Taxibranche vor und
bedankt sich damit gleichzeitig für das
Engagement dieser Menschen.
Der 37 Jahre junge Oliver Otter ist zwar erst seit zwei Jahren im Taxigeschäft,
„Automobil-Luft“ hat er aber schon zur Genüge geschnuppert (BMW, VW, Deutsche Autoleasing). Seit einem halben Jahr ist er Taxi-Ansprechpartner für die
drei Wickenhäuser-Autohäuser (Georg-Brauchle-Ring/Eching/Wolfratshausen).
„Ich behandle jeden Taxiunternehmer wie einen Großkunden, auch wenn er nur
ein Auto kauft“, betonte der in Harlaching geborene Oliver Otter. „Ob Kauf,
 Leasing oder Finanzierung, entscheidend ist die maßgeschneiderte individuelle
Lösung“ . Derzeit bietet Opel zwei Modelle als Taxis an. Neben dem Zafira ist
man besonders auf den Insigna stolz, der zum Auto des Jahres 2009 erklärt wurde. Ein hervorragendes Kosten-Nutzen-Verhältnis sowie der Komfort, die Optik
und Geräumigkeit des „Insigna“ qualifizieren dieses Fahrzeug als geeignet für
den Taxiunternehmer. Bis zu einer Laufleistung von 300.000 km sind Garantie-
Varianten möglich.
Neben der Kaufberatung ist Oliver Otter auch bei jeglicher Abwicklung mit
 Behörden und Einbauten behilflich. „Ich bin 24 Stunden (fast), auch am
 Wochenende, erreichbar. Beim Kundendienst, Reparaturen genießen die Taxler
natürlich eine Sonderbehandlung, hier zählt jede Stunde“ . Bei Pannen und
 Unfällen stehen eigene Schleppfahrzeuge zur Verfügung. Bei Ersatzfahrzeugen
kooperiert man mit dem Taxi-Verleih Traumcar München. Die Arbeit mit den
Taxlern macht Oliver Otter Spaß, obwohl er betont, dass auch während der
„Aufbauarbeit“ die Zahlen stimmen müssen. Aber das ist aus dem Taxigeschäft
bekannt. (PR) 
HOTEL - WIRTSHAUS - BIERGARTEN
Michael Weber e.K.
täglich geöffnet von 07:00–01:00 Uhr
warme Küche bis 23.30 Uhr
Alte Allee 21
81245 München / Obermenzing
Tel. 089/820 820 · Fax 820 82-100
www.weber-gastronomie.de
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier oder 
15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum
bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkausbildung
Termin: Donnerstag, 18. Juni 2009
13.00 – 17.00 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
Juni 2009
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 4/2009 vom 23.06.09 bis 21.07.09
Kurs 5/2009 vom 08.09.09 bis 06.10.09
Kurs 6/2009 vom 13.10.09 bis 10.11.09
Kurs 7/2009 vom 17.11.09 bis 15.12.09
Keine andere Zielgruppe ist so gespalten wie die „Best Ager“ . Für uns
Taxler eine eminent wichtige Fahrgast-Gruppe, auf die wir uns einstellen müssen. Deshalb die fundierte
 Titelgeschichte in diesem Heft. Um
die verschiedenen Interessen und
Anliegen der „Älteren“ auf Seite 1
umzusetzen, haben wir den Kontrast
„Gehstock und Golfschläger“ gewählt. Exakt in diesem Spektrum
 bewegen sich die kaufkräftigen und
taxi-affinen „Best Ager“ . (PR)
Zum Titelbild
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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
 langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
 Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
Verkehrsachse 
Stachus – Isartor 
16 TAXIKURIER
München wurde 1158 an der mittelalterlichen Salzstraße gegründet, und die
Trasse dieses Fernhandelsweges war und
blieb die Hauptverkehrsachse der Stadt.
Seit der Stadterweiterung im 14. Jahrhundert führte sie vom Isartor bis zum
Neuhauser Tor (1792 in Karlstor umbenannt, nicht am 1. Mai 1791, wie die zum
Stachus gerichtete Inschrift fälschlich behauptet), also über das Tal, den Schrannenplatz (seit 1854 Marienplatz), die
Kaufingerstraße und Neuhauser Straße. 
Straßenverkehr und mittelalterliche 
Innenstadt
Mit dem Siegeszug des Automobils seit
Anfang des 20. Jahrhunderts begannen
auch Überlegungen zur Verkehrsplanung.
Man entschied sich für die so genannte
Sternlösung, nach der die Verkehrsströme
ins Stadtzentrum geführt, dort miteinander verknotet und wieder herausgeführt
werden sollten. Diese Ideen fanden ihren
Ausdruck beispielsweise am Alten Rathaus, das mit seinem einzigen Torbogen
als Verkehrshindernis wirkte. Im Jahr
1934 wurde daher ein zweiter Bogen, 
der heutige nördliche Durchgang für die
Fußgänger, Radfahrer und Straßenmusikanten, geschaffen. 
Nach dem Krieg beschloss der Stadtrat
den Wiederaufbau der Innenstadt nach
altem Muster, wodurch auch die mittelalterlichen Straßenzüge beibehalten blieben. Gerade die Trasse der ehemaligen
Salzstraße konnte aber mit dem schnell
anwachsenden Verkehrsaufkommen bald
nicht mehr mithalten. Im April 1954
meinte der zuständige Wiederaufbaureferent, Helmut Fischer, zu dem Problem:
„Wenn die Innenstadt am Leben erhalten
werden soll, muss der Verkehr durch sie
hindurch führen; sonst wird sie in zehn
bis fünfzehn Jahren nicht mehr existenzfähig sein. Wenn es uns nicht gelingt,
ausreichende Parkmöglichkeiten zu
schaffen, so laufen wir Gefahr, dass sich
das Geschäftsleben in die Außenbezirke
verlagert, was ein Absterben des Stadtkernes bedeuten würde.“ Diese Befürchtungen teilten die anliegenden Geschäfte
und Kaufhäuser. 
Verkehrschaos
Es dauerte nicht lange, und jeden Tag
durchquerten 75.000 Kraftfahrzeuge und
1.400 Straßenbahnzüge der Linien 1, 9,
19, 21 und 29 die Neuhauser Straße und
Kaufingerstraße zwischen Stachus und
Marienplatz und von dort bis zum Isartor.
Die Fußgänger mussten mit den engen
Gehwegen vorlieb nehmen. An den Samstagen im Dezember 1961 etwa ging es
laut „Süddeutscher Zeitung“ folgendermaßen zu: „Ein riesiger Käufersturm wälzte
sich am Samstag von früh bis spät durch
die Innenstadt – zeitweise in einem geradezu beängstigenden Ausmaß. Zwischen
Stachus und Marienplatz kam man nur im
gemäßigten Schritttempo vorwärts, und
an gewissen Brennpunkten, wie etwa
 unter den Karlstor-Arkaden, gab es oft
Stockungen. Da und dort musste die Polizei mit Seilen die Gehwege nach der
 Straße hin verbreitern, um den Verkehr in
Fluss zu halten. Freilich konnte von dieser
Möglichkeit nur selten Gebrauch gemacht
werden, weil auch der motorisierte Verkehr einen zuweilen beängstigenden Umfang annahm. Wie die Kennzeichen an
den Fahrzeugen zeigten, waren unter den
Autofahrern viele aus der Umgebung.“
Daran hat sich bis heute wenig geändert,
und das wider besseren Wissens der im
Stau stehenden Betroffenen, die mit ihrem
vernunftfernen Verhalten auch uns zu
Umwegen und Stillstand zwingen. 
Fußgängerzone
Das Konzept der autogerechten Innenstadt hatte sich selbst widerlegt, und seit
1960 wandten sich die Überlegungen einer fußgängerfreundlichen Innenstadt zu.
Nach langen Diskussionen und Vorplanungen beschloss der Stadtrat daher am
16. Februar 1966, die Kaufingerstraße
und Neuhauser Straße in eine Fußgängerzone zu verwandeln. Der Individualverkehr sollte ebenso verdrängt werden wie
der straßengebundene öffentliche Verkehr. Da die Innenstadt aber gleichzeitig
verkehrsgünstig zu erreichen sein musste,
konnte das Konzept der Verkehrsberuhigung nur zusammen mit unterirdischen
Transportmitteln verwirklicht werden.
Unter Leitung des Verkehrsexperten Herbert Jensen (1900-1968) konkretisierten
sich die Planungen. Diese erfuhren eine
Beschleunigung, nachdem das Internationale Olympische Komitee am 26. April
1966 in Rom die XX. Olympischen Sommerspiele nach München vergeben hatte.
Die Geschäftswelt wehrte sich vehement
dagegen, befürchtete sie doch ihren Ruin,
wenn die Kundschaft nicht mehr direkt
mit dem Auto vorfahren konnte. Eine
völlig falsche Einschätzung, die die Erkenntnis zu bestätigen scheint: „Jammer
ist des Kaufmanns Gruß.“ 
Am 17. April 1968 wurde der Straßenzug
gesperrt und der Bau der S-Bahn begonnen. Rechtzeitig zur Olympiade, die am
26. August 1972 begann, eröffnete Ober-
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
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bürgermeister Hans-Jochen Vogel als seine letzte Amtshandlung am 31. Juni 1972
offiziell die Fußgängerzone. Vogel lobte:
„München hat die richtige Rangordnung
der Nutzungen wieder hergestellt und die
Menschlichkeit und die Urbanität, die in
Blechschlangen, Motorenlärm und Abgaswolken zu ersticken drohten, in das
Herz der Stadt zurückgeholt.“ Bevor das
Freibier floss, erklang die Bayernhymne,
und Vogel enthüllte im Karlstor eine Gedenktafel für den bereits verstorbenen
Herbert Jensen. Das Tal blieb für den
Autoverkehr weiterhin offen, auch wenn
es seine Funktion als Durchgangstraße
verloren hatte.
U- und S-Bahn
Im Rahmen des S-Bahn-Baus entstanden
die Bahnhöfe Isartorplatz und das U- und
S-Bahnkreuz Marienplatz, das sich mit
vier Geschossen bis 26 Meter unter der
Oberfläche erstreckt. Die U-Bahn nahm
am 19. Oktober 1971, die S-Bahn am
28. April 1972 ihren Betrieb auf. Der
Bahnhof Karlsplatz/Stachus ragt 25 Meter
tief in die Erde und umfasst fünf Geschosse. Das am 26. November 1970 eröffnete Stachus-Untergeschoss verbindet
die erst zwei Jahre später fertig gestellten
Fußgängerzonen zwischen Hauptbahnhof
und Marienplatz. Oberbürgermeister
Hans-Jochen Vogel übergab das damals
umfangreichste unterirdische Bauwerk
Europas seiner Bestimmung. Die Millionendorf mit Herz war stolz darauf, dass
sich ein vergleichbares Bauwerk weltweit
nur noch in Tokio finden ließ. In den
ganzen 812 Jahren der Münchner Geschichte war kein größeres Gebäude errichtet worden. Vogel musste in seiner
von Superlativen durchsetzten Rede lange
suchen, bis er ein seiner Meinung nach
vergleichbares Menschenwerk finden
konnte: die Cheops-Pyramide in Ägypten
aus dem 3. Jahrtausend vor Christus.
Verkehrssituation heute
Infolge der Einbahnregelungen und der
inzwischen noch ausgeweiteten Fußgängerzonen ist die Innenstadt für den Straßenverkehr nicht mehr direkt zu durchqueren. Privatfahrzeuge können zwar in
die Innenstadt einfahren, müssen aber
früher oder später nach links oder rechts
abbiegen. Lediglich die Busse des Öffentlichen Nahverkehrs und Fahrzeuge mit
Sondererlaubnis dürfen auf halbwegs direkten Wegen das Zentrum durchqueren.
Und dazu gehören auch wir, ausgewiesen
durch das Markenzeichen Hell-Elfenbein,
offiziell „Farbe RAL Nummer 1015“ . Das
Kürzel „RAL“ steht dabei für „Reichs-
Ausschuss für Lieferbedingungen“ . Diese
Behörde legte im Jahr 1927 eine normierte Farbreihe mit vierstelligen Nummern
fest. Dies aber nur nebenbei, weil es sich
hier gerade so ergeben hat. 
Trotz beziehungsweise gerade wegen der
großflächigen Verkehrsberuhigung der
Innenstadt hat sich hier die Nachfrage
nach Taxis auf hohem Niveau stabilisiert.
Die Zurückdrängung des Straßenverkehrs
schaffte Platz für mehr Fußgänger, die
entweder die Öffentlichen benutzen oder
aber an folgenden Standplätzen bei uns
einsteigen: Isartor, Tal, Beck, Dallmayr,
Viktualienmarkt, Rosental, Rindermarkt,
Ett, Färbergraben und Stachus-Rondell.
(BW)
Der Unfallschutz für Sie und/oder Ihre Familie, aber auch für Ihre Fahrer.
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Fahrgastbeförderung durch einen Unfall! Wir informieren Sie gerne!
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17TAXIKURIER
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Die Gesundheitsreform – 
ein Desaster 
Dr. Rüdiger Neitzel, 46, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen
mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center
die Orthopädische Praxisklinik. Er war über
Hier spricht der Doc
Liebe Leserinnen und Leser,
heute müssen wir, auch wenn es schwer
fällt, einmal politisch werden und uns
Gesundheitsaspekten der Gesundheitsreform widmen, wie sie unsere derzeitige
Bundesregierung unter der Ministerin Ulla Schmidt gestaltet. 
Es geht insbesondere uns Ärzten nicht
ums Geld, weil die Bezahlung durch die
gesetzlichen Krankenkassen immer
schlecht war (zwischen 40 Euro und
45 Euro pro Patient pro Vierteljahr vor
der Reform und nun zwischen 18 Euro
und 30 Euro pro Patient und Vierteljahr
nach der Gesundheitsreform). Dies hat für
viele Praxen, welche ein mittelständiges
Unternehmen darstellen, verheerende
Konsequenzen, d. h. durch die Aquirierung von Leistungen aus der gesetzlichen
Krankenkassenform werden nicht einmal
Mieten für Praxisräume, Abzahlung von
Gerätschaften und Löhne der Arzthelferinnen gedeckt. Es ist erklärtes Ziel der
Bundesgesundheitsministerin, die Fachärzte im niedergelassenen Bereich ganz
abzuschaffen und in den Kliniken sog.
medizinische Versorgungszentren zu errichten, wo dann angestellte Ärzte, die
nicht von den Kliniken angestellt, sondern von den Krankenkassen angestellt
werden, als feste Vertragspartner und
 Betreiber der MVZ fungieren. Dies bedeutet ein Ende des freien niedergelassenen
Arztberufes, aber auch ein Ende der
freien Arztwahl des Patienten. 
In Zukunft bestimmt Ihre Krankenkasse,
welche Versorgung für Sie zulässig ist,
welche Medikamente Sie verordnet bekommen und welche Heilbehandlung
oder Hilfsmittel Sie überhaupt noch erstattet bekommen und ob und welche
Operation Ihnen überhaupt noch zusteht.
Die Politik unserer Gesundheitsministerin
hat zur Demontage des besten Gesundheitssystems der Welt geführt und darf
sich nicht weiter fortsetzen. 
Beleuchten wir einmal die Krankenkassen. Allein die AOK hat im Jahr 2008
 einen Überschuß von 811 Mio. Euro erwirtschaftet. Ein Überschuß, dem feste
Verwaltungskosten von 9 Mrd. Euro vorausgehen. Die Frage ist, was macht die
AOK mit dem Geld, welche Leistungen an
die Leistungserbringer Ärzte oder an die
zu versorgenden Patienten zahlt sie eigentlich aus? Dem gegenüber steht im
krassen Widerstand der höchste Beitrag
aller Gesetzlich krankenkassen-versicherten von 15,5 %, wie er im Augenblick
herrscht. Wir alle haben dafür Sorge zu
tragen, dass ein brillantes Gesundheits -
system wie das unsrige, nämlich die Verzahnung von freien niedergelassenen
Ärzten mit stationärer Behandlung in
Krankenhäusern, nicht geopfert werden
darf aus den ideologischen und parteipolitischen Gesichtspunkten.
Liebe Patienten, bitte informieren Sie
sich, wem Sie bei der Bundestagswahl
 Ihre Stimmen geben, um unser bewährtes
Gesundheitssystem erhalten zu können. 
Mit freundlichen Grüßen, 
Ihr Facharzt und Orthopäde
Dr. Rüdiger Neitzel
10 Jahre Bundesliga-Handballspieler,
mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger
und Europacup sieger, hat 124 Länderspiele
und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille
errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig
Tipps im TAXIKURIER zu b erufsrelevanten
Themen. Ratschläge zu Gesundheit, 
Ernährung und Bewegung.
18 TAXIKURIER
And the winner is …
Bilderwitz aus der Mai-Ausgabe
„Wau – i’ bin ganz brav, solang’st mi net zum Tierarzt fahrst!“
Doppelschlag für Hans-Dieter Hoppe (Taxi 3322). Auch in diesem Monat hat 
er unsere Aufgabe wieder am originellsten gelöst und einen Gutschein für die
Gastronomie im Westin Grand München Arabellapark gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!
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19TAXIKURIER
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und
Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. 
Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem
kleinen Geschenk.
Kurt Berkmüller, Taxi 545
Ein bislang unbekannter Täter rief am 31.03.2009 bei einer
67-jährigen Frau aus Neuhausen an, gab sich als ihr Enkel
aus und bat sie um 10.000 Euro für den Kauf einer Wohnung. Die Dame begab sich zu ihrer Bank, hob dort das
Geld ab und fuhr anschließend mit dem Taxi wieder nach
Hause. Auf der Fahrt erzählte sie dem Kollegen Kurt Berkmüller von dem Vorfall, der diesen Sachverhalt sofort der
Polizei mitteilte. Der Vorfall fand breite Beachtung in der
Münchner Tagespresse. Eine Streife der Polizeiinspektion 42
klärte die 67-jährige Rentnerin über die Betrugsmasche des
angeblichen „Enkeltricks“ auf. Obwohl der angebliche Neffe
noch am selben Tag mehrmals anrief, erschien er aber nicht
vor der Wohnung seines ausgewählten Opfers. 
Deshalb ist es dem Taxifahrer zu verdanken, dass die Rentnerin nicht Opfer der Enkeltrickbetrüger wurde und noch
im Besitz ihrer Ersparnisse ist. Der Vizepräsident des Polizeipräsidiums München, Herr Robert Kopp, überreichte Kurt
Berkmüller zur Anerkennung eine Urkunde sowie eine Belohnung in Höhe von 200 Euro. Voll Stolz schließt sich der
TAXIKURIER den Glückwünschen an und dankt dem Kollegen mit der Rose des Monats Juni 09. (TK)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich 
 Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
 Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir
die saure Zitrone ausgewählt.
Karlheinz Gruber und Ludwig Hohenadel, MVG
Vom 18. Juni bis 12. Juli findet im Olympiapark das
Sommertollwood statt. Auch in diesem Jahr werden Taxifahrer und auch unsere Fahrgäste grob benachteiligt.
Vor zwei Jahren wurde der Taxistandplatz aus dem
 Spiridon-Louis-Ring in die Ackermannstraße gelegt. 
Der Grund für diesen Rauswurf waren angeblich
 Rettungswege. Anstelle des Taxistandes wurden für
Shuttle-Busse Haltestellenpodeste betoniert. Gleichzeitig
tummelten sich die von der Stadtspitze innig geliebten
Rikschas vor der Nase der Taxikollegen und schnappten
die Fahrgäste weg. 
Nun setzt die MVG und das KVR noch eins drauf: Bei
Überfüllung darf der Spiridon-Louis-Ring auch von Linienbussen nicht mehr befahren werden. Dies kommt in
den 4 Wochen 2- bis 3-mal vor, wurde aber zum Anlass
genommen, den Taxistand noch weiter entfernt vom
Eingang zu platzieren. Während einer solchen Sperre
wird der Shuttle-Bus umgeleitet und braucht eine Ersatzhaltestelle. Diese war bisher in der Ackermannstraße
südlich der Einmündung des Spiridon-Louis-Rings, also
auf der gegenüberliegenden Seite des Taxistandes. Nun
wird aufgrund des beharrlichen Drucks der MVG diese
Ersatz-Haltestelle auf unseren Taxistand gesetzt, und –
jetzt kommt’s – nicht nur an den 2 Abenden des Buseinsatzes, sondern während der gesamten 4 Wochen. Wir
müssen um 20 Meter nach hinten wandern, um eine fiktive Ersatzhaltestelle freizuhalten! Den Platz zwischen
dem Eingang und dem Taxistand werden schwarzarbeitende Radlzappler besetzen, damit uns gar kein Fahrgast
mehr findet.Hoffentlich schüttet es jeden Abend im
Olympiapark Süd. Oder die MVG kooperiert mit den asiatischen Transportgiganten, den Rikschas.
Für diese völlig unsinnige Ersatzhaltestelle verleihen wir
der MVG, namentlich den ausführenden Mitarbeitern
Karlheinz Gruber und Ludwig Hohenadl, die Zitrone des
Monats. (TK)
Kleinanzeigen geben Sie bitte
 direkt an der Hauptkasse in der
Engelhardstraße 6 im 1. Stock, 
bei der Taxi-München eG auf. 
Anzeigenschluss ist der 11.06.09!
Juni 2009
Gestaltung: www.formenreich.de
BEST AGER
TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ „Ü-50“ – die gespaltene Zielgruppe 
§ Spätes Essen
Wo nach 22 Uhr die Küche in Betrieb ist
§ Geschichte und G’schichten
Die Verkehrsachse Stachus-Isartor
§ Recht um’s Taxi 
Die Unfallabrechnung
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 19

Seite 20

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Titelthema
Best Ager „Ü-50“ –
die gespaltene Zielgruppe
Keine andere Kundengeneration ist so gespalten wie die der über 50jährigen. Auf
der einen Seite stehen wohlhabende Senioren mit viel Geld auf der hohen Kante.
Auf der anderen sind Rentner, die oft mit
kargen Altersbezügen leben müssen. Nicht
zu vergessen sind die Hilfebedürftigen, 
die aus ganz anderen Motiven ein Taxi
nutzen als die mobilen Repräsentanten der
„Silver-Generation“ . Die Zielgruppe variiert zwischen älteren Arbeitnehmern, jung
gebliebenen Ruheständlern und greisen
Senioren. 
Jeder will alt werden, 
aber keiner will alt sein
Genau das macht es so schwer, bei der
Anrede den richtigen Ton zu treffen. Die
Wichtigkeit der Kommunikation mit dieser
Generation wird jedoch durch den demographischen Wandel sichtbar. Die Deutschen
werden älter, der Nachwuchs weniger. Wer
Konsumgüter oder Dienstleistungen verkaufen will, muss exakt wissen, an wen
und mit welcher Kommunikation die Umsetzung erfolgt. Der Markt ist vorhanden
und wächst auch für uns. Unternehmer
und Fahrer müssen nur akzeptieren, dass
ihre Zielgruppe ein paar Jahre älter ist.
Viele Produkte sind gescheitert, die ihre
Waren „alt“ angeboten haben. Kein „Best
Ager“ wird etwas mit dem Label „Für
50jährige und älter“ kaufen. So ist auch
über den Begriff „Senioren-Taxi“ nachzudenken. So hätte auch ein Handy mit der
„Senioren-Etikette“ schlechte Chancen im
Markt. Sie erwarten ein zeitloses Produkt
mit für Ältere hilfreichen Extras, z. B. einfache Bedienung, erhöhte Lautstärke, Notfall-Knopf, Taschenlampe, große Tasten.
Die alles andere als homogenen „Best
Ager“ wollen keine Senioren-Spezialanfertigung, sondern Produkte und Dienstleistungen, die sie benutzen können.
Die Kaufkraft der Älteren
Die Werbung will uns weismachen, dass
für diese Generation alles möglich erscheint. „Senioren sind fit und reich“ –
dies wollen Statistiken beweisen. Je nachdem, welchem Marktforschungsinstitut
man Glauben schenkt, stehen den „Best
Agern“ insgesamt zwischen 300 und 400
Milliarden Euro an Kaufkraft zur Verfügung.
Die gespaltene Kundengeneration
Die Rolling Stones sind über 60, Robert
Redford ist 67 und Jane Fonda 68 Jahre
alt. Es gibt viele Menschen, bei denen man
gar nicht mehr fragt, wie alt sie eigentlich
sind. Sie sind im Kopf und Habitus deutlich jünger als mancher 20jährige. Manche, die jetzt ins Seniorenalter gehen, sind
die, die 1968 Steine geworfen haben, die
früh gelernt haben, dass Veränderungen
möglich sind. Sie machen sich ihre Welt
so, wie sie’s gerne hätten – auch als
 Senioren.
Es liegt auf der Hand, dass wir diese
 „Typen“ anders behandeln müssen als die
Greise oder Gebrechlichen, die des Taxlers
Hilfe auf ganz anderer Ebene benötigen.
Aber auch der hilfsbedürftige Fahrgast will
von uns nicht an Gebrechlichkeit oder
Krankheit erinnert werden.
Um diese breite Generation zwischen
Hardrock und Treppenlift besser einschätzen zu können, geben wir nachfolgende
Typologie zur Hand:
Der ältere Arbeitnehmer
Der Jugendwahn ist passé, die Unternehmer beschäftigen wieder ältere Mitarbeiter,
mit Führungskompetenz, Fachwissen,
Stress- und Sozialkompetenz, Weitblick
und Verantwortungsbewusstsein. Es gibt
weniger Kündigungen von „Best Agern“,
da die Firmen ihr Langzeitgedächtnis nicht
verlieren wollen. Der demographische
Wandel in Deutschland wird schon bald
einen grundlegenden Beschäftigungswandel der Arbeitswelt, nämlich den „Restart
mit 50“ zur Folge haben. Arbeit im Alter
ist Lust – nicht Last. Aktiv sein, eine
 Aufgabe haben und hinzuverdienen. Im
Internet gibt es sogar schon eine Job-
 Börse für „Best Ager“ (AgeBroker.de). Für
20 TAXIKURIER
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2
Kaufkraft in der BRD nach Altersklassen
Durchschnittliche Kaufkraft je Einwohner in Euro
Quelle: GfK-Bevölkerungsstrukturdaten 2007. Angaben für 2008.
15–19 Jahre
20–29 Jahre
30–39 Jahre
40–49 Jahre
50–59 Jahre
60–64 Jahre
ab 65 Jahre
3.803
20.819
24.903
25.187
26.798
25.823
15.175
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21TAXIKURIER
das Taxigewerbe sind diese aktiven Fahrgäste besonders wertvoll. Selbstverständlich legen diese Business-Personen besonderen Wert auf Komfort und angenehme
Fahrweise.
Der Genießer
Gute Weine, Bücher, Musik – Dinge die die
Lebensqualität erhöhen, werden von den
„Genießern“ besonders geschätzt. Er legt
Wert auf Qualität und hat meist keine materiellen Sorgen. Er liebt es nicht, irgendwo lange anzustehen und vermisst persönliche Ansprachen, z. B. im Einzelhandel.
Wenn man diesen Genussmenschen im Taxi ortet, ist eine sinnvolle Kommunikation
mit entsprechender Beratungskompetenz
gefragt.
Der Informierte
Der oder die „Informierte“ weiß Preis und
Wert zu unterscheiden. Man muss nicht
auf jeden Euro achten, gibt diesen jedoch
meist nach einem ähnlichen Raster aus.
Sie sind treue Käufer und leben die Vorteile eines Stammkunden-Daseins – wenn
Leistung und Nutzen stimmen. Wenn sie
mit der Dienstleistung „Taxi“ zufrieden
sind, werden sie es immer wieder wählen.
Aber auch im umgekehrten Fall ihm den
Rücken zuwenden. Diese Fahrgäste können am besten gewonnen und gebunden
werden, wenn man die Vorteile im Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln positiv
herausstellt.
Der Vitale
Alle älteren, die mit Stolz ihr Alter preisgeben und gleichzeitig einen kraftvollen
Eindruck hinterlassen, gehören diesem
 Typus an. Diese Menschen, oft jenseits der
70, stehen mitten im Leben, schmeißen
auch in hohem Alter noch ihren Haushalt
und leisten sich aufgrund ihrer Lebensfreude hochwertige Produkte. Sie sind oft
sehr modebewusst, auch körperliche Anstrengungen bereiten kaum Mühen. Für
diese Personen gehört das Taxi zum Alltag. Sie wollen sich was gönnen. Hier ist
es als Taxler ratsam, diesen „Vitalen“ gut
zuzuhören und sie zu bestätigen.
Der Sportliche
Radfahren, Tennis, Segeln, Skifahren und
natürlich Golf sind die Freizeitbeschäftigungen dieser Jungegebliebenen. Manchmal waren sie schon immer sportlich, teilweise haben sie Sport, bedingt durch mehr
Freizeit, erst im Alter entdeckt. Sie sind in
diesem Segment gut informiert und auch
im übrigen Leben kritische Konsumenten.
Sport kostet Geld, das zu diesem Zweck
gerne ausgegeben wird. Es bestehen auch
keine Vorbehalten gegen das Taxi. Man
muss sich nur bewusst sein, dass es sich
hier um eine agile, juvenile, kritische
 Zielgruppe handelt, die höchsten Service
beansprucht.
Der Flaneur
Diese Menschen haben es nicht eilig. Sie
lieben die Innenstädte, haben Zeit und
stellen Preisvergleiche an. Sie bewegen
sich gerne in der Innenstadt, besuchen
 Cafes und Restaurants. Was früher in
Fern- und Urlaubsreisen investiert wurde,
geben sie jetzt gerne für Wohlbefinden
➜ Zum sechsten Mal in Folge erreicht der Münchner Tourismus ein Rekordergebnis: 9,8 Millionen Übernachtungen in 2008 entsprechen einem Zuwachs
von 3,3%.
➜ Laut einer Umfrage der Partneragentur „Partnership“ ist München die Singlehauptstadt Deutschlands. 243.000 der 18- bis 50-jährigen Bewohner 
Münchens sind allein stehend und somit zu einem extrovertiertem Lebensstil
gezwungen. Gut für das Taxigeschäft.
➜ 2008 hat die Münchner Polizei mit ihren Radargeräten 124.237 Temposünder
(plus 4,1 % gegenüber dem Vorjahr) geahndet. 5,58 Mio. Euro wurden damit
kassiert. Ab Mitte des Jahres kommt noch eine zusätzliche Einnahmequelle
hinzu. Dann wird der neue Richard-Strauß-Tunnel eröffnet. In ihm sind
sechs „Geister-Blitzer“ montiert – Anlagen, die ohne Blitz funktionieren.
➜ Wenn man die Schulden 2008 der Stadt München auf die Köpfe seiner 
Bürger aufteilt, steht jeder Einwohner mit 3.284 Euro in der Kreide.
➜ Das Restaurant Tantris, langjähriger „Autobooking-Kunde“, wurde zum
zweiten Mal hintereinander unter die besten Restaurants der Welt gewählt.
Man nimmt nun weltweit „Platz 44“ ein. Die Liste „S. Pellegrino’s World 50
best“ wird alljährlich mit Spannung erwartet. 
➜ Am 13. Mai wurde die „maxSuite“ vom KVR geschlossen. Mehrere Verstöße
gegen das Jugendschutzgesetz waren der Grund für diese in München eher
ungewöhnlichen Maßnahme. (PR)
München Splitter
aus. Ein Personenkreis, der als Taxikundschaft nicht zu unterschätzen ist. Fahr -
gäste dieser Typologie erfahren gerne
 Neuigkeiten und Ratschläge über alles
Mögliche und sind häufig Spontan-Einsteiger. 
Der Greis
Ob auf Grund des Alters, von Krankheit
oder Gebrechlichkeit – egal – diese
 Personen sind derzeit unsere wichtigsten
Fahrgäste, da sie auf unsere Dienstleistung
angewiesen sind. Quer durch die Bevölkerungsschichten sind diese Menschen quantitativ die größte Gruppe der „Älteren“ .
Schade, dass sie teilweise so stiefmütterlich behandelt werden. Sie wollen nicht
mehr jung sein und möglichst in Achtung
über die Runden kommen. Sie haben das
Leben mit dem Auto hinter sich und lieben
das Taxi. Ganz entscheidend hier ist maximale Hilfsbereitschaft sowie die Akzeptanz
jeglicher Kurzfahrten. In keinem anderen
Bereich wird dies durch Treue und Großzügigkeit mehr belohnt. Und zudem tun
wir, die Taxler, auch noch Gutes.
Die Generation „Best Ager“ wird allgemein
als vermögend gepriesen. Doch nicht alle
„Senioren“ sind bereit, viel Geld auszugeben. Wer sie als Kunde erobern und behalten will, muss differenziert vorgehen und
auf sie eingehen, mit Kompetenz und Einfühlungsvermögen. (PR)
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22 TAXIKURIER
Pinnwand
Schwarzes Brett der Branche
Neuer „Taxi-Mann“ bei Häusler
Neue Struktur im Großkundenbereich von Opel Häusler.
 Bayerns größtem Opel-Händler. Ein Team von drei Flottenspezialisten kümmert sich um alle Belange der Taxikunden
im Hause Häusler und garantieren einen optimalen Service.
Persönlicher Ansprechpartner ab sofort ist:
Herr Wolfgang Trübenbacher
Vepas für Datenfunk-Endspurt gerüstet
Die Vepas GmbH, Spezialfirma für den Einbau von
 Taxametern und allen elektronischen Accessoires für den
Taxler hat sogar noch Kapazitäten für den Datenfunk-Einbau. Gerade jetzt auf der „Zielgeraden“ ist man sehr flexibel und legt auch Sonderschichten ein, um den Taxifahrern
und Taxifahrerinnen Münchens die Arbeit mit dem Datenfunk zu ermöglichen. Üblicherweise steht man von 8–17
Uhr (Mo.-Fr.) zur Verfügung, jetzt in diesen Spitzenzeiten
jedoch auch darüber hinaus. (PR)
Poetenhochburg Ramersdorf
Auch wenn in Ramersdorf manche Uhren etwas anders gehen, so hat der Wirtschaftsabschwung keinen Bogen um
diesen Stadtteil gemacht und räumt den dortigen Taxlern
nun mehr und mehr Zeit ein, sich schriftstellerisch zu
 betätigen.
Ich stehe hier am Bahnhof Nord,
ich wünschte mir, ich wär schon fort!
Der Umsatz ist schlecht, der Beutel leer,
im Büro sitzt der Chef (Kurt S.) und weint so sehr!
Bringt seinen Jaguar zurück in den Zoo,
ab jetzt heißt es sparen, du oida Mo!
Bergab solln wir den Motor ausschalten,
nicht mehr an roten Ampeln halten.
Statt Waschanlage heißt es selber lecken
Das Motoröl mit Wasser strecken!
Beim Chef (Kurt) das Trinkgeld noch abgeben ...
Mei, lustig is des Taxlerleben!
Annett aus Ramersdorf
Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen
oder Taxiunternehmern sind rein zufällig und nicht
 beabsichtigt.
Taxifahrer und Priester gleichauf
In einer Umfrage sollten rund 7.000 Befragte aus einer
Auswahl von 20 Berufen bestimmen, welchen sie am
meisten vertrauen. Feuerwehrleute, Piloten und Krankenschwestern bekamen den größten Zuspruch, Politiker
den geringsten.
Berufe, denen die Deutschen am wenigsten vertrauen: 
01 Politiker
02 Autoverkäufer
03 Fußballspieler
04 Gewerkschaftsführer
05 Finanzberater
06 Journalisten, Reiseveranstalter
07 Anwälte
08 Meteorologen
09 Taxifahrer, Priester/Pfarrer
10 Richter
Quelle: Reader’s Digest
Tort(o)ur im Taxi
Den wöchentlichen Großeinkauf erledige ich oft zusammen mit meinem Mann, doch manchmal auch alleine.
Dann muss ich mir für den Transport der erbeuteten Lebensmittel ein Kombi-Taxi rufen – ich hab keinen Führerschein. Neulich war der Taxifahrer ein kleiner, rundlicher Mann, der auf meine Bitte, die Ladeklappe zu
öffnen, irgendwas Unverständliches vor sich hin murmelt. Vielleicht ist es ihm unangenehm, seinen bequemen Platz hinterm Steuer zu verlassen. Er räumt die Ladefläche frei, und ich fange schon mal an, 60 Liter Milch
zu stapeln. „Hast Du keine Mann“, fragt da der Mensch.
„Das ist nix Arbeit für Frau!“ Spricht’s und zündet sich
eine Zigarette an, um mich dann seelenruhig weiter
beim Einladen zu beobachten. „Du bist scheene Frau –
warum Du keine Mann haben?“ Hätte ich nicht schon
die Hälfte der Ware auf die Ladefläche gewuchtet, würde
ich ihn zum Teufel schicken. Doch ich mache auf Klein-
Blödi – vielleicht wird ja noch eine tolle Kolumne draus!
– und sage, dass mein Mann letzte Woche leider das
Zeitliche gesegnet hat. „Tut mir leid“, meint da der Taxler. „Du solltest trotzdem nicht so schwere Arbeit machen – is nix gut für Frau!“ Und weiter: „Warum Deine
Mann gestorben?“ „Er hat immer zu viele blöde Fragen
gestellt, so dass ich ihn …“, denk ich bei mir, sage aber
nur „Fahren Sie mich bitte zum Isartor.“ Während der
ganzen Tour muss ich mir dann anhören, wie gut es seine Frau mit ihm hat, und überhaupt, woraufhin ich mir
fest vornehme, jetzt wirklich ganz bald mal den Führerschein zu machen – und ausnahmsweise kein Trinkgeld
zu geben.
Petra Perle 
(Kolumne aus „Hallo München“)
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23TAXIKURIER
Blitzer-Tonnen auf Münchens Straßen
Ein hüfthoher unscheinbarer grauer Kosten im Wert von
40.000 Euro ergänzt das Equipment der Polizei, um Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen. Auf den ersten Blick wirkt er wie eine am Straßenrand versehentlich stehen gelassene Restmülltonne. Tatsächlich ist die
Blitzer tonne eine der effektivsten Geräte bei der Jagd
auf Temposünder, weil sie erst im letzten Moment vom
Auto aus zu erkennen ist. (PR)
VW – Neue Angebote
VW erhöhte Taxiprämien von 1.500 Euro für Touran und
Passat, 3.300 Euro für den Sharan. Neue 2,9%-Finanzierung mit einer Laufzeit bis zu 60 Monaten.
Volkswagen Pkw legt noch einmal kräftig nach, um die
wirtschaftliche Lage der Taxi- und Mietwagenunternehmen nachhaltig zu stützen und verbessert ab dem 1.5.09
seine Beschaffungskonditionen für das Gewerbe deutlich: Neben dem Nachlass von 20% auf alle Taxis und
Mietwagen erhalten VW-Kunden bei der Neuwagenbestellung bei einem Volkswagen-Händler ab dem 1.5.09
bis zum Ende des Aktionszeitraumes 31.8.09 (Zulassung
bis 31.12.09) zusätzlich folgende Taxi-Prämien:
➜ Touran (1T2*), Passat Limousine (3C2*) und Variant
(3C5*) (mit Taxi/Mietwagenpaket PT1, PT2, PTA,
PTB, PMA, PMB, PTM, PTX) und dem Verwendungszweck Taxi/Mietwagen von 1.500 Euro zzgl. USt. 
➜ Sharan (7M6*) (mit Taxi/Mietwagenpaket PTA, PMA)
und dem Verwendungszweck Taxi/Mietwagen von
3.300 Euro zzgl. USt. 
Neu ist auch die Taxifinanzierungsaktion für die oben
genannten Taxi- und Mietwagenmodelle von Touran,
Passat und Sharan mit einem Zinssatz von 2,9% bei
 einer Laufzeit von bis zu 60 Monaten: 
➜ Mögliche Laufzeiten: 12, 24, 36, 48 und 60 Monate
➜ Zinssatz: 2,9% (eff. Jahreszins)
➜ Mindestanzahlung: 19%
➜ ClassicCredit mit 12, 24, 36, 48 und 60 gleichen
Raten
➜ Aktionszeitraum: Bestellung des Kunden 1.5.09 bis
31.9.09, Zulassung Neufahrzeug bis 31.12.09 
Unverändert sind die kostenlosen Fahrzeugselbstabholungen in den Werken Emden (Passat und Sharan) und
Wolfsburg (Touran) weiter möglich. Gleiches gilt für die
bekannten Inhaberregelungen mit 15% Nachlass. 
Für sämtliche Fragen zu diesen hervorragenden Konditionen stehen Ihnen alle Volkswagen-Händler zur Verfügung. AR.Nr. 16/09
 
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Taxi-Check München
Kreditkarten-Akzeptanz bei Datenfunkern 
Foto: www.atelier-tacke.de
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner 
CAR 2000 in München testet seit Anfang
2005 Münchens Taxifahrerinnen und
 Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen 
erfüllt werden. Unser Aktionspartner, 
CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger
mit einem Preis und lobt zudem einen
tollen Jahrespreis für den „Besten des
Jahres 2009“ aus.
Mit der Einführung des Datenfunks haben
sich Taxi-Unternehmer und -Fahrer auch
zur Akzeptanz von Kreditkarten (VISA,
Mastercard, Amex, Diners) verpflichtet.
Mancher Zeitgenosse jedoch, hat zu diesem modernen und sicheren Zahlungsmittel immer noch ein gespaltenes Verhältnis. Unser Taxi-Scout begab sich in
die Sphäre der Münchner Datenfunker
und hat schon mal deren „Zahlungsmoral“ überprüft. 
Taxi 1: ✷✷
(Nr. 2344, 4.Mai, 9.00 Uhr, 
Hauptbahnhof Nord)
Die Armaturen dieses Taxis sind mit datenfunk-typischen Elementen dekoriert
und somit eignet sich dieser Fahrer zum
idealen Kreditkarten-Kandidat. Nach einer komplett stummen Fahrt durch das
graue und verregnete München wird meine golden glänzende Kreditkarte ebenso
einsilbig zurückgewiesen. „Kann ich
nicht!“, teilt mir mein Chauffeur mit. Da
sein Datenfunk-Set angeblich noch gar
nicht angeschlossen ist, akzeptiert er nur
Bargeld. 
Taxi 2: ✷✷
(Nr. 2054, 4.Mai, 9.30 Uhr, Tal)
Hier wird rege geplaudert und geschickt
lenke ich das Gespräch gleich mal auf das
bereits installierte Datenfunkgerät. Der
vermutlich türkische Fahrer schwärmt
von den Vorteilen des eingebauten GPS
(Globales Positionsbestimmungssystem),
durch das er stets mit der Taxi-Zentrale
verbunden ist. Insbesondere schätzt er
dabei die Sicherheit, die durch die Ortung
des Taxis, gegeben ist. Leider wird aber
auch eines sicher, dass dieser Datenfunk-
Fan nämlich das Kapitel Kartenzahlung
noch nicht gelernt hat. „Isch weis nischt
wie das geht“, kapituliert er, und ich
muss wieder in den Geldbeutel greifen.
Taxi 3: ✷✷✷✷ Gewinner!
(Nr. 2623, 4.Mai, 11.00 Uhr, Isartorplatz)
Etwas in die Jahre gekommen, besticht
dieses Taxi durch seine elektronischen
Extras. Nicht nur Datenfunk, Kartenleser
und Drucker haben hier einen praktisch
bedienbaren Platz gefunden. Optisch stechen auch noch ein Handy und ein kleines TV-Gerät an der Konsole hervor. Und
zusätzlich ist auch der service-orientierte
Fahrer ganz „up to date.“ Ohne Zögern
zieht er meine Kreditkarte durch das Lesegerät und nach dem zweiten Versuch
rattert schon der intelligente Drucker. 
Auf gabenstellung auf Münchens Straßen
und Standplätzen unterwegs und berichtet
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
24 TAXIKURIER
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Familienrecht / Sozialrecht
Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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25TAXIKURIER
Der Gewinner!
Lajos Molnár
Hedwig-Dransfeld-Allee 36
80637 München
erhält für seine perfekte Dienst -
auffassung von unserem Chrysler
 Partner CAR 2000 ein Präsent. Der
 TAXIKURIER gratuliert herzlichst.
Taxi 4: ✷✷✷
(Nr. 1784, 4. Mai, 11.35 Uhr,
 Stiglmaierplatz)
„Taxi neu und dann auch gleich Datenfunk neu“ . Hier wurde investiert
und das hat sich gelohnt. Im gepflegten Taxi fühle ich mich sehr wohl,
 sicher und freue mich schon auf den
bevorstehend unkomplizierten Zahlungsverkehr. Die Rechnung geht aber
nicht so schnell auf. Meine Kreditkarte
stößt erst auf Ablehnung – „Haben
Sie’s nicht bar?“ Als ich dies strikt
verneine, funktioniert es dann doch…
Taxi 5: –
(Nr. 3255 4. Mai, 13.00 Uhr, Tal)
Frechheit siegt? Eisern behauptet dieser Fahrer, dass er keine Kreditkarten
nimmt. „Nein“ und „Geht nicht“ sind
die Antworten auf meine wiederholte
Bitte, mit Kreditkarte zu zahlen. 
Ich zahle dann mal wieder bar und
frage mich abschließend, inwieweit
 eine vertragliche Pflicht und Unterschrift zählt. Wie will das Image des
Münchner Taxigewerbes durch fortschrittlichen Service punkten, wenn
einzelne Fahrer ihr eigenes Geschäft
boykottieren?
Im Juni …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren
1909, 10. Juni: Zum erstenmal wird das neue SOS-Notsignal ausgesendet. Der
Dampfer „Slavonia“ der britischen Cunard-Linie erlitt vor den Azoren Schiffbruch.
… vor 75 Jahren
1934, 7. Juni: Deutschland gewinnt das Spiel um Platz 3 bei der Fußball -
weltmeisterschaft gegen Österreich mit 3:2.
1934, 7. Juni: Deutschland stellt die Zahlung der Auslandsschulden ein.
… vor 50 Jahren
1959, 15. Juni: CDU/CSU nominieren als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten den Landwirtschaftsminister Heinrich Lübke.
1959, 22. Juni: Nach langer Dürre in Norddeutschland lodern riesige Waldbrände
in der Lüneburger Heide. 50 Quadratkilometer Wald werden vernichtet.
… vor 25 Jahren
1984, 26. Juni: Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff (FDP) tritt zurück, da ein Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Flick-Spendenaffäre
gegen ihn bevorsteht.
1984, 27. Juni: Mit einem 2:0 Sieg über Spanien wird Frankreich Fußball -
europameister
… vor 1 Jahr
2008, 3. Juni: Barack Obama wird zum US-Präsidentschaftskandidaten der
 Demokraten gewählt.
2008, 29. Juni: Deutschland verliert das EM-Finale gegen Spanien 0:1. (PR)
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„Wer nur in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine bleibenden Eindrücke.“ 
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
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26 TAXIKURIER
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in
die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Meier (bis 15.30 Uhr) oder
vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den
 Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre
Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatsende bei
der Taxi-München eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür
 erhältlich bei Frau Meier im 1. Stock (Verwaltung). 
Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
 Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei
der Taxi-München eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt 
als Gewähr, dass der Kursteil nehmer bereits beim ange -
schlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum
Kursbesuch berechtigt ist.
www.taxi-münchen.de www.taxischule-münchen.de
www.taxikurs-münchen.de taxischein-münchen.de
Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70 Kurze Frage – Klare Antwort
Häufig erreichen uns Fragen aus dem Taxi-Alltag, die schon
mehrmals im TAXIKURIER behandelt wurden. Trotzdem
 beantworten wir diese selbstverständlich gerne.
A. S. aus München fragt:
„Jetzt beginnt ja wieder die Biergartenzeit und somit die Frage
des Fahrrad-Transports. Was darf ich denn für einen Drahtesel
verlangen?“
Die meisten Taxifahrer fürchten Radler. Radfahrer haben
in München einen Freibrief im Verkehr. Verkehrsverstöße
von Radlern werden kaum geahndet. Bei Unfällen gehen
Schadenersatzansprüche meist ins Leere, soweit der Autofahrer überhaupt in der Lage ist des Radlers habhaft zu
werden. Die Stadtpolitik überschüttet alle Räder mit Sympathie und Nachsicht, Autofahrer dagegen und dazu gehören Taxis, sind Umweltferkel und werden systematisch
abgezockt und ausgenommen.
Mit diesen Zeilen habe ich mir den Radlfrust von der
 Seele geschrieben und die vielen braven und ordentlichen
Radler zu Unrecht auch gleich in die Pfanne gehauen.
Alle Radler, die nach einem Biergartenbesuch, bei einem
Gewitter oder Dank eines Plattfusses nicht mehr in der
Lage sind, in die Pedale zu treten, sind potentielle Fahr -
gäste, auf die wir selbstverständlich gut zu sprechen sind.
Der Transport eines normalen Fahrrades ist aber nicht
ganz so einfach.
Nach § 15 BOKraft besteht keine Pflicht, Fahrräder zu befördern wenn das Rad über die Wagenumgrenzung hinausragt oder die Kofferraumklappe nicht schließbar ist.
Fahrer von Limousinen können Fahrräder befördern,
 müssen dies aber nicht.
Für Radltransporte werden regelmäßig Kombi-Taxis angefordert. Mit Kombis können Fahrräder ordnungsgemäß
befördert werden, wenn die Sitzbank umgeklappt wird.
Was kann für den Radltransport als Zuschlag verlangt
werden? Die Unsitte mancher Kombifahrer für das Umklappen der Rückenlehnen 10 DM zu verlangen ist mit 
der DM gestorben.
Als Zuschlag für das Fahrrad sind 5 Euro angemessen und
fair. Wir wollen verhinderte Radler ja öfters als Fahrgäste
und keine Schocktherapie anwenden. Übrigens, ein Zuschlag von 5 Euro ist nicht im Taxitarif festgelegt. Es
handelt sich vielmehr um eine Nebenbesorgung, gemäß
§ 3 Absatz 4 der Taxitarifordnung der LH München. Dort
heißt es wörtlich: § 3 Abs. 4 Nebenbesorgungen „Entgelte
für Sonderleistungen, die vom Fahrgast zusätzlich zur
Personenbeförderung gewünscht werden, sind vor Antritt
der Fahrt zu vereinbaren.“
Fazit: Was nicht vorher vereinbart wurde, kann nicht verlangt werden. Basta. (HM)
Quelle: Das Taxiunternehmen in der Praxis, Verlag Heinrich Vogel
Frau Schulze schimpft mit ihrer Tochter. 
„Das ist also die Jugend von heute. Mit 16 jeden Abend mit
einem anderen in die Disco, aber Mutters 30. Geburtstag 
vergessen.“
Witz des Monats
TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 26

Seite 27

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Erdrutsch
Ohne Worte
3093
Für alle notorisch leidgeprüften Löwen-Anhänger war
es ein Erlebnis, das zerbröselnde Rückgrat der Roten zu
beobachten. Den FC-Bayern-Fan kennt man ja meist
polternd, siegessicher und ebenso breitbeinig wie breitbrüstig. Erst in jüngster Vergangenheit lernte er die
kontinuierlichen Niederlagen kennen. Bei den epochalen Schlappen gegen Wolfsburg und Barcelona fielen
die Treffer so hart und unerbittlich, dass die Fans nach
Luft schnappten.
Runtergeklappte Unterkiefer und Stille waren in der
ganzen Stadt zu beobachten. Obwohl sich die echten
Münchner schon ein Leben lang mit dem „Triumph-
 Publikum“ rumschlagen müssen, taten sie „uns“ fast ein
bisschen leid, die armen Hascherln.
Der 60er-Fan an sich lässt ja schon seit Jahrzehnten
und auch mit gutem Grund den Kopf hängen. Psychiater würden ihn als Masochisten bezeichnen.
Die Schläge ins Genick der Bayern-Fans waren jedoch
hart. Mit tränennassen Wangen umklammerten selbst
gestandene Männer schockstarr ihre Biergläser.
Doch die Roten wären nicht die Bayern, hätten sie nicht
die Power, das Spiel zu drehen. Ganz einfach, ein
Schuldiger war mit Jürgen Klinsmann schnell gefunden.
Es ist durchaus denkbar, dass der Renommierclub zum
Erscheinen dieser Tirade wieder mit „Osram“ auf dem
Rathausbalkon die Meisterschaft feiert. Doch die Narben
bleiben. Aber auch die blauen Taxler hoffen auf die
nächste Taxi-Champions-League-Saison.
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nach der Bibel – die auflagenstärkste Drucksache der Welt.
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Kundenportrait
Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft
28 TAXIKURIER
Wir wollen Ihnen regelmäßig Kunden
 vorstellen, die in unserer Taxizentrale eine
besondere Stellung genießen. Wir beginnen
mit einer Adresse im Herzen von Schwabing. 
Mit weltweit rund 44.000 Mitarbeitern an
über 50 Standorten hat sich die Münchener-Rück-Gruppe zu einem der weltweit
führenden Rückversicherer und Finanzdienstleister entwickelt. Sie gehört damit
zu den größten Rückversicherern und ist
in Deutschland der zweitgrößte Erstversicherer; ihre Geschäftstätigkeit erstreckt
sich über die gesamte Bandbreite der
 Assekuranz. 
Gegründet wurde die Münchener Rück im
Jahre 1880 von Carl Thieme. 1922 wechselte Thieme in den Aufsichtsrat, sein
Nachfolger war Wilhelm Kisskalt. Diese
Namen sind deshalb erwähnt, weil eine
Straße und ein Platz an der nördlichen
Seite des Firmensitzes noch heute deren
Namen tragen. Die Konzernzentrale sitzt
in der Königinstraße 107; dieser Trakt ist
durch Passagen mit den umliegenden Geschäftsgebäuden der Münchener Rück
verbunden. Die Münchener Rückversicherung nimmt alle Dienstleistungen der
 Taxi-München eG in Anspruch. 
Viele Geschäftsbereiche und Abteilungen
der Munich Re, so die internationale Bezeichnung, nutzen unsere Taxischecks
und möchten die damit verbundene Flexibilität nicht mehr missen. Über 3.100
Münchner Taxis unserer Mitglieder akzeptieren diese Taxischecks, ganz egal, ob
das Taxi bestellt oder an der Straße angehalten wird. Das ist unsere große Stärke:
Flexible und bargeldlose Mobilität rund
um die Uhr in der schönsten Stadt
Deutschlands.
Rund um die Konzernzentrale in der
 Königinstraße 107 gibt es weitere Geschäftsgebäude mit eigenen Eingängen:
Am Münchner Tor 1 (vormals Schlüterstr.),
Berliner Straße 95, Leopoldstraße 36
Die jeweiligen Pforten und Empfänge
verfügen über Autobooking-Anschlüsse
zu unserer Taxizentrale. Hinter der perfekten Koordination und Organisation der
Pfortendienste und Empfänge steht Frau
Marion Greger. Als Leiterin des Referates
Se1.2.2 Visitor Services (Besucherdienste)
zeichnet Marion Greger verantwortlich
für diesen Service an den Empfängen und
Pforten. Außerdem gehören zu ihrem
Aufgabenbereich die Organisation der
Fahrbereitschaft und der Telefonzentrale.
Mit ihrer Mitwirkung wurden die Taxibestellungen im Dezember 2004 auf Autobooking umgestellt. Trotz einer anfänglichen Skepsis gegenüber dem neuen
System hat es sich inzwischen zum Nonplus-Ultra entwickelt. An die 10.000 Taxis
wurden seit 2004 über diesen Bestell -
modus angefordert. Marion Greger:
„Wünscht ein Gast ein Taxi, so drücken
wir noch während des Gesprächs die
Autobooking-Taste und sehen bereits 50
bis 60 Sekunden später das Taxi auf unserem Monitor in den Hof einfahren. Dabei erscheint der Taxifahrer oftmals noch
bevor sich der Gast verabschiedet hat.
Unsere Gäste sind fasziniert von diesem
Service und denken manchmal, wir könnten zaubern“ . 
Diese vollautomatische Vermittlung hat
sehr Positives bewirkt. Durch die Erfassung der qualitativen Anspruchsparameter der eingesetzten Fahrzeuge in der EDV
gibt es keine sinnlosen Diskussionen
mehr am Funk darüber, ob ein Taxi den
Anforderungen des Kunden entspricht
oder nicht, außerdem wurde damit auch
jenes selektive Verhalten abgestellt, das
sich am Taxistand vor der Königinstraße
107 entwickelte. Die Decker-Klinik und
die Tierkliniken wurden kaum mehr bedient.
Eine weitere Einrichtung ist der im
 Februar 2008 installierte Fahrerpool mit
gehobenen Mittelklassefahrzeugen. Der
Fahrerpool besteht aus einer Gruppe ausgewählter Taxifahrer mit einwandfreien
Fahrzeugen. Diese ca. 20 Taxis sind mit
den besonderen Anforderungen bestens
vertraut und die Fahrer im Haus der
Münchener Rück auch persönlich bekannt. Großen Wert legt die Taxi-München eG darauf, dass diese Fahrer alle
Aufträge des Fahrerpools übernehmen,
also auch Fahrten vom Bayerischen Hof
zum Hauptbahnhof, und nicht nur Fahrten zum und vom Flughafen. Ein Spruch
lautet: Nur wenn die Chemie stimmt,
klappt es auch mit der Physik. Genau
 diese Weisheit trifft hier den Nagel auf
den Kopf. Der gesamte Fahrdienst ist nur
so gut wie dessen organisatorische Vorleistung. 
Ins Leben gerufen wurde dieser Fahrerpool in einer Kooperation mit Marion
Greger und dem Kundenberater der Taxi-
München eG, Herrn Thomas Kroker. Dabei wurde ein Konzept erarbeitet, wie das
Projekt ablaufen kann, das dann im Februar 2008 in die Praxis umgesetzt wurde. Die Bildung des Fahrerpools erfolgte
durch öffentliche Ausschreibung nach
strengen Kriterien im TAXIKURIER.
 Anfang März 2008 wurde dann der Fahrbetrieb aufgenommen, später wurden
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
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TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 28

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29TAXIKURIER
noch einige Spezialfahrzeuge (Taxibusse,
große Combis) hinzugenommen. 
Nicht unerwähnt bleiben soll aber hier
auch die Tatsache, dass bereits drei Poolfahrer aufgrund mangelhafter Qualität ihrer Dienstleistung wieder aus dem Pool
gestrichen und ersetzt wurden. Die praktische Abwicklung der Fahrtaufträge des
Pools erfolgt in enger Kommunikation
mit dem Referat Besucherdienste, neben
Marion Greger auch durch Frau Gertrud
Engels und Herrn Lutz Böhmer mit der
Taxizentrale der Taxi-München eG.
Selbstverständlich werden Reklamationen, falls solche einmal vorkommen sollten, prompt aufgeklärt.
Ein Punkt, der Marion Greger am Herzen
liegt, ist eine Information an alle Münchner Taxifahrer: Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft hat, wie oben bereits erwähnt, mehrere Geschäftsgebäude
an unterschiedlichen Adressen. Für viele
Taxifahrer geht jedoch beim Begriff
 Münchener Rück sofort das Register
 „Königinstraße 107“ auf, und der Gast
wird dorthin gebracht. Vor allem wenn
das Fahrziel „Am Münchner Tor“ lautet,
und der Gast wird vom Flughafen fälschlich zuerst in die Königinstraße befördert, 
der dann ein zweites Taxi zurück in die
Schlüterstraße braucht, dabei eine halbe
Stunde Zeit verliert und auch noch
20 Euro Mehrkosten zu tragen hat, ist
dies ein sehr unangenehmer Beginn des
Besuches bei diesem Konzern. Klären 
Sie deshalb bei Fahrgästen mit Fahrziel
Münchener Rück immer ab, zu welchem
Geschäftsgebäude der Fahrgast wirklich
will. (TK)
Taxameter des Monats
Lichtzeichenanlagen
Ampelschaltungen rund um die neue Messe –Hier waren echte Profis am Werk: Es ist ein Gesamtkunstwerk entstanden, das
in alle Richtungen ein Optimum bietet: Beinahe wäre hier die Quadratur des Kreises gelungen, sprich die Grüne Welle in
alle Richtungen. Es ist schier unglaublich, mit welcher Feinabstimmung hier die Lichtzeichenanlagen die Fahrzeugmengen
von und zur Autobahn bzw. den Parkplätzen leiten. Wenn nun noch die Handschaltung an der Zufahrt zur Messe-West
funktioniert, um bei Großmessen die Taxianfahrt weiter zu verbessern, wird die Rose des Jahres fällig
Müllerstraße/Pestalozzistraße –Obwohl hier drei Straßenbahnlinien unterwegs sind (17, 18, 27), findet man an dieser
Kreuzung die ideale und mustergültige Ampelschaltung. Ganz egal, ob sich ein Pkw oder eine Tram nähert, die Reaktionszeiten der Anlage auf den nahenden Verkehr sind extrem kurz, sodass hier allen Belangen Rechnung getragen wird und
fast keine Stand- und Wartezeiten anfallen. Warum funktioniert es eigentlich nicht überall so gut, wo eine Weißblaue
kreuzt?
Reichenbachplatz/Rumfordstraße – Hier treffen zwei Trambahnlinien aus verschiedenen Richtungen auf Haltestellen. Dabei
bewirkt die Beschleunigungsschaltung, dass jeder Zug sofort das Fahrsignal erhält. Allerdings erfolgt vor der Weiterfahrt
an der Kreuzung noch der Fahrgastwechsel, bis dieser beendet ist und der Zug abfährt, ist meist die Phase des Fahrsignals
wieder abgelaufen. Der Zug fordert eine neue Grünphase an. In der Praxis sieht das Ergebnis so aus, dass die Kreuzung in
Richtung der Gleise 75% Grünphase hat, wovon aber ein Großteil nicht genutzt wird, weil ein Trambahnzug an der Haltestelle bei Grün seinen Fahrgastwechsel abwickelt. Der Hauptverkehrsstrom an dieser Kreuzung bewegt sich in der Reichenbachstraße zwischen Gärtnerplatz und Frauenstraße, sodass hier regelmäßig bei zwei oder mehr Trambahnen ein Rückstau
von der Rumfordstraße bis zur Frauenstraße entsteht. Dort kommt es folglich zum nächsten Stau. 
Seidlstraße/Dachauerstraße – Eine der Katastrophen-Ampel-Schaltungen schlechthin. Der ÖPNV! Er hat immer Vorrang
und beschleunigte grüne Welle. So soll es auch sein. Aber, war da nicht was? Rechnet man den Taxiverkehr nicht auch
zum ÖPNV? Gibt es nicht auch hunderttausende brave Steuerzahler, die diese Straße benutzen (und finanzieren), um dann
nachts und am Wochenende von leeren Straßenbahnen ausgebremst zu werden? Der vielmals erwähnte Umweltschutzgedanke wird konterkariert, wenn im 3- bis 5-Minutentakt künstliche Staus aufgebaut und kolonnenweise Fahrzeuge ihren
Dreck an der roten Ampel in der Seidlstraße in die Luft blasen, weil grad an der Sandstraße oder Karlstraße eine Trambahn
startet und diese drei Minuten später hier Grün braucht. Wo bleibt hier die Intervention von Umweltjüngern? 
Plinganserstraße/Am Harras – Für die einen (Fußgänger) ist es die nobelpreisverdächtige Errungenschaft in den letzten
zehn Jahren schlechthin, für die anderen (Autofahrer, die mit ihren Steuern diesen Blödsinn bezahlen) ist es der abermalige Beweis des Unsinns: Obwohl der Harras seit 30 Jahren unterirdisch ausgebaut ist und alle Seiten und Straßen durch
Aufgänge und Rolltreppen erreichbar sind, wurde in 2008 eine Fußgängerampel in der Plinganserstraße, Höhe der Hausnummer 49-51, installiert. Die aufwändige Unterführung wird dadurch überflüssig.
Von den Auswirkungen dieser Ampel auf den sich stadteinwärts bewegenden Verkehr können Autofahrer in Tränen
 ausbrechen. Der Rückstau in die Plinganserstraße erreicht Rekordlängen und endet an guten Tagen in der Ausfahrtspur
vom Brudermühltunnel. Es ist gelungen, mit einer perfekten Mausefallenschaltung auch bei mäßigem Verkehrsaufkommen
einen Stau von 600 Metern zu garantieren. (TK/PR) 
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Titelthema
Spätes Essen. Wo man nach 
22 Uhr nicht hungern muss
Ein Problem, das nicht nur jeder Nachtfahrer kennt, sondern jeder Münchner,
dessen Motor erst richtig auf Touren
kommt, wenn andere schon im Halbschlaf sind, ist die gepflegte nächtliche
Nahrungsaufnahme. Wen um 22.00 Uhr
der Hunger plagt, hat es in dieser Stadt
nicht einfach. Wo gibt es zu dieser Uhrzeit noch etwas vernünftiges zu essen,
wenn man nicht bei McDonalds oder Ali
Döner landen möchte? Nicht nur der
Fahrgast wird es Ihnen danken, wenn Sie
noch mit Tipps aufwarten können, die
nicht zu den üblichen Verdächtigen zählen. Natürlich wird man niemals an Klassikern der beliebten nächtlichen Raststationen wie „Lamms“ oder „Fischerstüberl“
vorbei kommen. Und das soll man auch
nicht. An 365 Tagen im Jahr und das
rund um die Uhr, ist das „Lamms“ immer
eine letzte Zuflucht für all die Durstigen
und Hungrigen, die nachts unterwegs
sind. Wirt Joschi Lamm wollte sich
 eigentlich schon längst zur Ruhe setzen,
konnte zum Glück aber immer wieder
überredet werden. Was wäre das Lokal
ohne ihn, der jeden 1. Mittwoch im Monat am Heurigen Abend auch noch zur
Gitarre greift. Sein dynamisches Servicepersonal tischt Hits wie Schweinshaxn
und frisches Augustiner Bier mit gepflegter Gelassenheit auf. In den frühen Morgenstunden die richtige Mischung für
Prolos und Professoren, Püppis und
 Puppen.
Längst eine Institution ist das „Fischerstüberl“ in der Lindwurmstrasse. Die urigskurrile Kneipe, die ein wenig an eine
Hamburger Hafenspelunke erinnert, ist
auch für Taxikunden immer ein Erlebnis.
Wirt Heribert Kandler serviert Gerichte
auf erstaunlich hohem Niveau zu erstaunlich vernünftigen Preisen. Die Gäste schar
reicht vom Vorstadt-Desperado bis zu
Mädels mit Fernwehromantik in den
 Augen. Immer einen Besuch wert.
Genauso wie das „Café Camus“ in der
 Albert-Roßhaupter-Strasse. Das ist ein
echt cooler Laden mit nettem Personal,
einem freundlichen Wirt und sehr gutem
Essen. Zu den Highlights zählen die Steakkreationen wie Rinderlende „Café de
Paris“, Spezialburger oder Tex-Mex-Gerichte und beliebte Pasta-Spezialitäten.
Für internationale Gäste gibt es seine
englische Speisekarte. Den Namen hat
das Café von Albert Camus, dem französischen Philosophen, Dramatiker und
Schriftsteller, dem man hier ein Andenken schaffen will. Eine schöne Idee! Das
Publikum besteht allerdings nicht nur aus
Intellektuellen, sondern auch aus streitsüchtigen Nichtraucherfans. Denn erfreulicherweise darf hier geraucht werden.
Das kann man auch in einer der ältesten
Schwabinger Kneipeninstitutionen, der
„Rheinpfalz“ . Seit über 40 Jahren trifft
man hier noch die echten Schwabinger,
Künstler, Professoren, Lebenskünstler.
Hier geht’s recht urig zu. Die feinen Gerichte von Köchin Barbara sind nicht nur
köstlich, sondern auch zivil kalkuliert.
Seit 38 Jahren steht Wirt Hans Karp am
Zapfhahn, zapft Hacker-Pschorr und
kennt alle persönlich. Wenn heftig diskutiert wird, kann darüber schon mal die
Sonne aufgehen.
Das Gleiche kann auch in der „Fraunhofer Schoppenstube“ passieren. Hier geht
die Säufersonne niemals unter. Und vom
Fleischpflanzerl bis zu den Weinbergschnecken zaubert die Wirtin kleine, feine
Köstlichkeiten. Weinfreunde finden hier
überraschende Raritäten, zu unglaublich
günstigen Preisen.
Eine Location der ganz besonderen Art,
ein echtes Erlebnis für die Sinne ist der
neue „Sugar Club“ . In den Räumlichkeiten
des legendären Sugar Shack der 80er
Jahre knüpft das Sugar als Kultadresse im
Münchner Nachtleben an. Der Club-Bereich erstreckt sich über zwei Etagen. Im
Sugar Restaurant geniesst man nicht nur
die chillige Atmosphäre – zu später Stunde werden hier auch erlesene Speisen
 serviert. Küchenchef ist Frank Heppner
(Momo-Restaurant), ein Meister der leichten euro-asiatischen Küche, der mit abwechslungsreichen Gerichten verzaubert.
Ein prima Anlaufpunkt für Feinschmecker
und Nachtschwärmer zu äußerst moderaten Preisen.
Wem es eher nach italienischem „Nachtessen“ mundet, der ist im Il Mulino gut
aufgehoben. Bis 24 Uhr bietet Carlo 
Rieder, der 10 italienische Restaurants
(u.a. Roman’s, La Piazza, Speisemeisterei, 
Corretto, Menzingers, alle Lokale warme
Küche bis 23 Uhr) führt, im Il Mulino
Speisen an. Wer sich und seine Fahrgäste
gen Westen befördert, sollte das Jagdschloss in der Alten Allee ansteuern, wo
es bis 23.30 Uhr in der Küche dampft.
Zu den unverzichtbaren Anlaufstellen
nächtlicher Kalorienzufuhr, gehören drei
Locations, die Münchens Nachtleben
 entscheidend mitgeprägt haben. Deutschlands attraktivster Barmann, Charles
Schumann, im Nebenberuf Model von
Baldessarini, hat mit dem „Schumann’s“
nicht nur die spektakulärste Bar, die meisten Cocktails und angeblich auch die besten Bratkartoffeln – er hat grundsätzlich
zwar wenige, aber hervorragende Gerichte. Egal ob er selbst am Herd steht (sein
Lieblingsplatz) oder nicht. Neben vielen
Wichtigtuern auch sehr gutes Publikum.
Den besten Mai Tai und alle Köstlichkeiten der polynesischen Küche findet man
im zauberhaften „Trader Vic’s“ . Hierher
kommen schon Stammgäste in der dritten
Generation.
Das Gleiche kann man auch von der
„Pusser’s“ Bar von Bill und David Deck
sagen. Die erste American Bar Münchnes
(nur der Name hat sich geändert) hat
schon vielen Nachtschwärmern mit einem
köstlichen Pastrami-Sandwich, einem
Original-Club-Sandwich oder einem
scharfen Chili-con-Carne das Überleben
bis zum nächsten Tag gesichert. (PG)
30 TAXIKURIER
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Lindwurmstraße 111, Ludwigsvorstadt, Tel. 76 35 77
Öffnungszeiten: Mo – Sa 19.00 Uhr – 7.00 Uhr, 
So 22.00 Uhr – 7.00 Uhr, Küche durchgehend
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Fraunhoferstraße 4, Gärtnerplatzviertel, Tel. 2 01 49 02
Öffnungszeiten: Tgl. 21.00 Uhr – 3.00 Uhr und länger
IL MULINO
Görresstraße 1, Maxvorstadt, Tel. 5 23 33 35
Öffnungszeiten: Bis 24.00 Uhr
JAGDSCHLOSS
Alte Allee 21, Obermenzing, Tel. 82 08 20
Öffnungszeiten: Mo – Sa bis 23.30 Uhr, So bis 22.30 Uhr
LAMM’S
Sendlinger-Tor-Platz 11, Zentrum, Tel. 59 19 63
Öffnungszeiten: durchgehend
PUSSER’S
Falkenturmstraße 9, Zentrum, Tel. 22 05 00
Öffnungszeiten: Tgl. 18.00 Uhr – 3.00 Uhr
RHEINPFALZ
Kurfürstenstraße 35, Schwabing, Tel. 2 71 06 98
Öffnungszeiten: Tgl. 18.00 Uhr – 1.30 Uhr
SCHUMANN’S
Odeonsplatz 6-7, Zentrum, Tel. 22 90 60
Öffnungszeiten: Mo – Fr 17.00 Uhr – 3.00 Uhr, 
Sa und So 18.00 Uhr – 3.00 Uhr 
SUGAR CLUB
Herzogspitalstrasse 6, Zentrum, Tel. 2 16 68 99-19
Öffnungszeiten: Do – Sa 20.00 Uhr – 3.00 Uhr
TRADER VIC’S
Promenadeplatz 2– 6, im Bayerischen Hof, Zentrum, 
Tel. 2 12 09 95
Öffnungszeiten: Tgl. 17.00 Uhr – 3.00 Uhr, 
Küche bis 1.00 Uhr, kleine Karte bis 3.00 Uhr
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Recht um’s Taxi
Unfallabrechnung –
4-Stufen-Modell
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt
Rechtsauskunft über taxirelevante Themen. 
Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt
Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer
ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrs -
ordnungswidrigkeiten spezialisiert.
Wieviel muss uns die gegnerische Versicherung zahlen, wenn der Unfallgegner
einräumt, 100 prozentig schuld zu sein?
Ist doch klar, werden wir sagen, so viel
wie die Reparatur kostet! Richtig. Und
zwar entweder gemäß Rechnung der
Werkstatt, die unser Auto repariert hat,
oder – wir haben ein Wahlrecht – gemäß
Gutachten eines (meist von uns beauftragten) Sachverständigen. Aber das ist
nur der Rahmen. Die Einzelheiten sind
schwieriger. Selbst Profis kommen da oft
ins Schleudern, so dass wir Gefahr laufen,
den einen oder anderen Tausender zu
verlieren oder unsinnige Prozesse zu
 führen. 
Ich werde jetzt ein System der Schadenregulierung vorstellen, das als derzeit
„gültig“ bezeichnet werden kann, weil es
vom obersten Zivilgericht Deutschlands,
dem Bundesgerichtshof (BGH), in Dutzenden von Urteilen entwickelt worden ist.
Der BGH unterscheidet 4 verschiedene
Regulierungsweisen bzw. Stufen, je nach
der Höhe des Reparaturschadens im Vergleich zum Wert des beschädigten Autos.
Üblicherweise werden hierbei Bruttowerte
(= incl. MwSt) zugrundegelegt, auch
dann, wenn später mit Netto-Werten
 (ohne MwSt) abgerechnet wird. 
Vorweg noch ein paar begriffliche
 Präzisierungen:
a) Wiederbeschaffungswert (WB-Wert) =
Wert unseres Fahrzeugs vor dem
 Unfall
b) Wiederbeschaffungsaufwand 
(WB-Aufwand) = WB-Wert minus
 geschätzter Restwert (REST-Wert)
oder – wenn wir das Unfallauto
 verkauften – minus Verkaufspreis
(VK-Preis)
c) Reparatur-Kosten (REP-Kosten) =
vom Gutachter geschätzte Kosten der
Reparatur 
d) Reparaturaufwand (REP-Aufwand) =
REP-Kosten plus durch Unfall ver -
ursachte Wertminderung (MIND-Wert)
des Autos, die auch nach einer
 Reparatur bleiben wird.
1. Schaden: 
REP-Aufwand über 130 % WB-Wert →
Ersatz: WB-Aufwand
a) REP-Kosten: 14.000
b) Wert-MIND: 1.000 
c) REP-Aufwand: a) + b) = 15.000
d) WB-Wert: 10.000
e) REST-Wert: 2.000
f) WB-Aufw: d) - e) 8.000
REP-Aufwand (14.000) liegt über 130 %
(13.000) des WB-Wertes. Eine Reparatur,
sagt der BGH (10.07.2007, VI ZR 258/06)
in solchen Fällen über der 130-Prozentgrenze, möge zwar technisch noch möglich sein, sei wirtschaftlich gesehen aber
unvernünftig; unser Interesse als Geschädigte, unser Auto weiterzubenutzen, müsse zurückstehen zugunsten des Interesses
des Schädigers an möglichst geringer Ersatzpflicht. Deswegen erhalten wir statt
des (hohen) REP-Aufwandes (15.000) nur
den(geringen) WB-Aufwand (WB-Wert
minus REST-Wert), und zwar netto (ohne
MwSt) gerechnet, das wären hier
6.722,33. 
Können wir dieses für uns ungünstige Ergebnis verbessern, indem wir das Auto
reparieren lassen und einfach nur 130 %
von der gegnerischen Versicherung fordern? Nein. Und wenn wir eine Teilreparatur dergestalt vornehmen lassen, dass
dessen Kosten unter die 130 %-Grenze
fallen? Dieser Fall ist umstritten; der BGH
neigt dazu, auch hier dem Geschädigten
nur den WB-Aufwand zuzusprechen
2. Schaden: 
REP-Aufwand zwi. 100 und 130 % 
WB-Wert →Ersatz: REP-Aufwand
a) REP-Kosten 12.000
b) MIND-Wert 950 
c) REP-Aufwand: a) + b) = 12.500
d) WB-Wert 10.000
e) REST-Wert 2.000
f) WB-Aufwand: d) - e) 8.000
In die Vergleichberechnung ist nicht der
REST-Wert einzubeziehen, wohl aber der
MIND-Wert. Im Beispiel liegt der REP-
Aufwand (knapp) unter der 130 %-Grenze. In solchen Fällen innerhalb der 130-
Prozentgrenze sagt der BGH, sei es für
den Schädiger bzw. die gegnerische Versicherung zumutbar, uns den REP-Aufwand zu zahlen (bei Taxiunternehmern
netto: hier 10.084 + 950), obwohl dieser
Wert den WB-Wert übersteigt; hier aber
habe unser Interesse an einer Reparatur
unseres Autos größeres Gewicht. Der BGH
(22.04.2008, VI ZR 237/07) fügt jedoch
zwei Voraussetzungen hinzu, die erfüllt
sein müssen: 
a) Das Auto muss fachgerecht (entsprechend dem Gutachten) repariert worden sein, möglich auch in Eigenregie.
Wenn das nicht gelingt (wie sehr oft)
oder wenn wir nur eine Teilreparatur
machen, erhalten wir lediglich die
REP-Kosten bis maximal 100 % der
WB-Werts und wenn wir gar keine
Rechnung vorlegen können den WB-
Aufwand.
32 TAXIKURIER
TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 32

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b) Wir müssen das Auto nach dem
 Unfall noch mindestens 6 Monate
weiterbenutzen (also nicht verkaufen!). Noch nicht ganz geklärt ist, ob
wir erst nach 6 Monaten Anspruch
auf die REP-Kosten haben oder –
 wofür mehr spricht – sofort (aber
 teilweise zurückzahlen müssen, wenn
wir doch vorzeitig verkaufen).
3. Schaden: 
REP-Aufwand zwi. WB-Aufwand und 
WB-Wert →Ersatz: REP-Aufwand
a) REP-Kosten 7.250
b) MIND-Wert 800
c) REP-Aufwand 8.050
d) WB-Wert 10.000 
e) REST-Wert 5.000
f) WB-Aufwand 5.000
Wer hier fachgerecht reparieren lässt, bekommt selbstverständlich die REP-Kosten
ersetzt (ohne MwSt bei Taxiunternehmern: 6.092,44 + 800), nach BGH auch
dann, wenn das Auto nach der Reparatur
sogleich verkauft wird. Das gilt auch für
den Fall, dass nach Gutachten abgerechnet wird und das Fahrzeug lediglich verkehrssicher (nicht nötig fachgerecht!)
 repariert wurde - in diesem Fall fordert
der BGH (29.04.2008, VI ZR 220/07) aber
wieder, dass das Auto noch mindestens
6 Monate von uns weiterbenutzt wird. Ist
diese Frist nicht erfüllt, erhält man nur
den WB-Aufwand (Taxiunternehmer ohne
MwSt: 4.202).
4. Schaden: 
REP-Aufwand kleiner WB-Aufwand →
Ersatz: REP-Aufwand
a) REP-Kosten 2.000
b) MIND-Wert 800
c) REP-Aufwand 2.800
d) WB-Wert 10.000 
e) REST-Wert 2.000
f) WB-Aufwand 8.000
Das ist der häufigste Fall. Wir erhalten
die REP-Kosten, entweder – wie schon
eingangs erwähnt – gemäß Rechnung der
Werkstatt oder gemäß den Feststellungen
des Gutachters, bei Taxiunternehmern
wieder ohne MwSt: 1.681 + 800.
Viel Spaß bei der nächsten Unfall -
regulierung!
33TAXIKURIER
Messe München
Das Messeprogramm 
im Juni 2009
LASER World of PHOTONICS 2009 – Licht im Dienste des Lebens
Vom 15. bis 18. Juni 2009 kommen internationale Industrieunternehmen und
Wissenschaftler wieder zum Laser- und Photonik-Treffpunkt Nr. 1 zusammen.
Zu den Highlights der Veranstaltung 2009 gehören unter anderem: Biophotonik
und Life Sciences, Laser in der Fertigung von Photovoltaik und Beleuchtung. 
Die Zusammenführung von Theorie und Praxis, ein umfassendes Konferenz- und
Rahmenprogramm sowie die Präsenz aller Marktführer, Entscheider und An -
wender machen die LASER World of PHOTONICS einzigartig und gleichzeitig 
zur wichtigsten internationalen Informations- und Networkingplattform für
 Industrie, Forschung und Entwicklung. 
Cosmetic Business 2009 – Der größte Kosmetikmarkt in Europa
Am 18. und 19. Juni 2009 öffnet die Fachmesse „CosmeticBusiness international
trade fair“ im M,O,C, in München wieder ihre Tore für die internationale Kosmetikzulieferindustrie. In diesem Jahr präsentieren rund 300 Unternehmen wieder
 unzählige Neuheiten und Innovationen aus den Bereichen Verpackung, Herstellung, Rohstoffe und Dienstleistungen und bieten den Fachbesuchern somit einen
ganz besonderen Marktplatz für ihre Einkaufsentscheidungen in Deutschland.
Internet World – Fachmesse & Kongress 2009
Die Internet World Fachmesse & Kongress 2009 findet am 23. und 24. Juni 2009
im ICM in München statt. Über 150 Aussteller, Sponsoren und Partner präsentieren im Foyer des ICM auf 3.000 qm ihre neuesten Produkte, Lösungen und
Dienstleistungen rund um Online Marketing, E-Commerce, Shop- und Site-
 Optimierung. Mehr als 120 Referenten im Kongress zeigen erfolgreiche Praxisbeispiele und diskutieren über zukünftige Entwicklungen im Internet-Business.
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
Foto: Messe München
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34 TAXIKURIER
Montag, 1. Juni (Pfingstmontag)
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Die kleine Hexe
➜ 14.00 Uhr, Galopprennbahn, 
Galopprenntag
➜ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater,
Der zerbrochne Krug
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Piraten von Penzance
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Mass für Mass
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Eros
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Giesinger Bahnhofsbrettl
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl
➜ Backstage Club, Azad
➜ Atomic Cafe, Wintersleep 
➜ Garage, Prong
Dienstag, 2. Juni
➜ 19.00 – 23.15 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann – was nun?
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Orchesterprobe Traviata
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Jeder Engel ist
schrecklich
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Eros
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Born to be
Waldi
➜ Feierwerk, Angelic Upstarts
➜ 59 : 1, The Veils
Mittwoch, 3. Juni
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater Der Liebestrank
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, Bulbus
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Mass für Mass
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Ein Mond für die Beladenen
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Gegen den
Fortschritt
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Kunstbahnsteig
➜ 59 : 1, The Pains Of Being Pure 
At Heart
Donnerstag, 4. Juni 
➜ ICM, Hauptversammlung Baywa
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Zugvögel
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, die Piraten von Penzance
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum,
 Armes Ding
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Die Ehe der Maria Braun
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Ein Mond für die Beladenen
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine Juni 2009
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Diesseits
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Gegen den
Fortschritt
➜ Ampere, Alela Diane
➜ Backstage, The Astro Zombies
➜ Atomic Cafe, Cats on fire
Freitag, 5. Juni
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
 Michael Kohlhaas
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Woyzeck
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Orchesterakademie
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Los, Paul!
➜ Rote Sonne, Pan Sonic
Samstag, 6. Juni
➜ 9.00 – 16.00 Uhr, Nationaltheater,
Probentag mit dem Staatsballett
➜ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier
➜ 19.00 – 23.15 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann – was nun?
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Das Mädchen vom Zaren
Saltan
➜ 20.00 – 21.10 Werkraum, Kaspar
Häuser Meer
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Country Music
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Molieres Misanthrop
➜ 20.00 Uhr, Backstage, Collapse
 Festival
➜ 20.00 Uhr, Feierwerk, Sprungbrett-
Festival
➜ Rote Sonne, Minilogue 
Sonntag, 7. Juni
➜ Europawahl
➜ Olympiapark, AOK Familientag
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 11.00 Uhr, Marstall, Robbi, Tobbi
und das Fliewatüüt
➜ 18.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Neun Personen einer Frau
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall,
 Rattenjagd
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall,
 Rattenjagd
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Cuvilliés theater,
Andromache
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, 
Das Fest
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Ballett
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Weber
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bernhard
Ludwig
➜ Backstage, Terror
➜ Atomic Cafe, Eight legs
➜ Babalu, Wavves
➜ 59 : 1, Fink
Montag, 8. Juni
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Aida
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Streit
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus,
Furcht und Zittern
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Alexa Rodrian
➜ Sunny Red, I not dance
➜ Substanz, Mobile Ethnic Minority
Dienstag, 9. Juni
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
La Traviata
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Streit
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Farben
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, 
Lass mich Dein Leben leben
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, Klaus
 Peter Schreiner
➜ Zenith, ZZ Top
➜ Feierwerk, Macabre
Mittwoch, 10. Juni
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
Verbrennungen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Körpersprachen
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Rechnitz
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, 
Lass mich Dein Leben leben
➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, Netrebko
➜ Feierwerk, Loonataraxis
➜ Orangehouse, Stimpack
➜ 59 :1, Jessica 6
Donnerstag, 11. Juni (Fronleichnam)
➜ 14.00 Uhr, Galopprennbahn,
 Galopprenntag
➜ 18.00 – 21.10 Uhr, Nationaltheater,
Aida
➜ 19.00 – 20.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Copy Coppelia
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Gerettet
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Don Karlos
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Mass für Mass
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
➜ Feierwerk, Aborted
➜ Ampere, Bul Bul
Freitag, 12. Juni
➜ 19.00 – 22.05, Nationaltheater, 
La Traviata
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux Folles
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Symphonieorchester BR
Samstag, 13. Juni
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, der Liebestrank
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
 Richard III.
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Onkel Wanja
➜ 19.30 Uhr, Olympiastadion, 
Depeche Mode
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Zugvögel
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Mozart-
Nacht
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg,
 Gerettet
➜ Backstage, Warship
➜ Muffathalle, Emergenza
➜ Freiheiz, Depeche Mode 
Aftershow-Party
➜ Babalu, Beathotel
Sonntag, 14. Juni
➜ 11.00 – 12.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Tod in Venedig
➜ 11.00 – 13.30 Uhr, Nationaltheater,
Zugvögel
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Piraten von Penzance
➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Vivaldi-Nacht
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
 Richard III.
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Onkel Wanja
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Aida
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Lioba Albus
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Liza Minelli
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Mötley Crüe
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Da Huawa,
Da Meier und I
➜ Muffathalle, Morr Music Night
➜ Freiheiz, Peter Green
Montag, 15. Juni
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
La Traviata
➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Münchner Bücher-Frauen
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Othello
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Musica Viva
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Personenkreis 3.1
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Eagles
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, Erstes
Deutsches Zwangsensemble
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
➜ Zenith, Social Distortion
➜ Metropolis, Queensrÿche
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen
TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 34

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Dienstag, 16. Juni
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Salz
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Körpersprachen
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Gerettet
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Rechnitz
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Personenkreis 3.1
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Jessy Norman
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Los Poppos
➜ Backstage Werk, Dir En Grey
➜ Backstage Halle, Black Dahlia Murder
Mittwoch, 17. Juni
➜ 10.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Gerettet
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Aida
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
La Boheme
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum,
 Richard III.
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Helene Grimaud
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Los Poppos
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Günter Grünwald
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Kunstbahnsteig
➜ 20.30 Uhr, Olympiahalle, Neil Young
➜ Cord, Strom und Wasser
➜ Garage, Mad Max
➜ Paulaner am Nockherberg, 
Lampionfest 
(bei schlechtem Wetter am 24.6.)
Donnerstag, 18. Juni
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Gerettet
➜ 18.00 Uhr, Neue Pinakothek, 
Musik im Kunstareal
➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Romeo und Julia
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Gerettet
➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, Bulbus
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Helene Grimaud
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Der Himmel über Bavaria
➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, Musica Viva
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Die Luftmentschn
➜ Feierwerk, The Capones
➜ Ampere, San Glaser
➜ Backstage Halle, John Oliva’s Pain
➜ Muffathalle, Musica Viva
Freitag, 19. Juni
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Gerettet
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Farben
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
La Boheme
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Kodo
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Spielbank 009
➜ 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Zur schönen Aussicht
➜ Muffathalle, Maria Joao
➜ Backstage Club, All that Remains
Samstag, 20. Juni
➜ Tonhalle, Junge Märkte
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Vino Klassik
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Helene Grimaud
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Faust
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Tod in Venedig
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Ping Pong D’Amour
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg,
 Gerettet
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Sport meets ART
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal,
 Kammerkonzert Symphonie -
orchester BR
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Zurück zum Happy End
➜ LMU, Bodo Wartke
➜ Babalu, Pardon Ms. Arden
Sonntag, 21. Juni
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie,
 Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 15.00 – 18.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Hochzeit des Figaro
➜ 15.00 Uhr, Schloss, Münchner
Turmschreiber
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Aida
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Sinfonisches Blasorchester
➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal,
 Trompetengala
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Die vier Jahreszeiten
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Faust
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Troilus und Cressida
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Heissmann & Rassau 
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
David Leukert
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, String of
Pearls
➜ Ampere, Uwe Ochsenknecht
➜ Atomic Cafe, Söhne des Lichts
Montag, 22. Juni
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
La Boheme
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Rechnitz
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Helmut Schleich
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Anastacia
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Eros
➜ Orangehouse, Kylesa
➜ Substanz, Jasper
Dienstag, 23. Juni
➜ 10.00 + 12.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario!
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
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den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
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und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
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TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 35

Seite 36

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36 TAXIKURIER
➜ 18.00 Uhr, ICM, After-Conference-
Party Internet-World
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario!
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Tod in Venedig
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Eros
➜ Backstage Halle, Ladyhawke
➜ Tonhalle, Ben Harper
➜ 59 : 1, Static X
Mittwoch, 24. Juni
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.00 – 23.15 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann – was nun?
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage des Folles
➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum,
 Armes Ding
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Volker Klüpfel
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Der Himmel
über Bavaria
➜ Sunny Red, B Dolan
➜ Ampere, Jacek Dehnel
Donnerstag, 25. Juni
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Piraten von Penzance
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 20.00 – 20.55 Uhr, Werkraum, 
Land ohne Worte
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Eröffnungskonzert zum Filmfest
München
➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Berliner Geschichte
➜ Feierwerk, Have Heart
➜ Olympiapark, Sommernachtstraum
➜ Giesinger Bahnhof, Lust auf Musik-
Festival
Freitag, 26. Juni
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Klassik zum Staunen
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Körpersprache
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Besuch
der alten Dame
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, 
Lass mich Dein Leben leben
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Hiob
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Georg Schramm
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Ottis Schlachthof
➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Berliner Geschichte
➜ LMU, Georg Schramm
➜ Ampere, Electrik Kezy
➜ Muffathalle, Munich Rocks
Samstag, 27. Juni
➜ Arabellapark, 40 Jahre Arabellapark
➜ 10.00 – 14.00 Uhr, Mercedes-Benz-
Center München, Taxitag
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Hommage
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Arcadi Volodos
➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Wiener Kammerensemble
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Madame Butterfly
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus,
Furcht und Zittern
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Mit Pauken
und Trompeten
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff
➜ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Nachtmusik der Moderne
➜ Orangehouse, Coalesce
➜ Backstage, Sacred Reich
➜ 5 Höfe, HVB-Festspielnacht
Sonntag, 28. Juni
➜ 10.00 Uhr, St. Michael, Festspiel -
gottesdienst
➜ 11.00 – 12.00 Uhr, Nationaltheater,
Matinee „Lohengrin“
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Hommage
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Scherben des Glücks
➜ 14.00 Uhr, Galopprennbahn Riem,
Galopprenntag
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux Folles
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Schwestern
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
La Boheme
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Katzelmacher
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Tango Lyrico
➜ 20.00 Uhr, Marstallplatz, Oper für alle
➜ Freiheiz, Coco Rosie
Montag, 29. Juni
➜ ICM, Sportpreis
➜ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater,
 Eröffnungsvortrag Opernfestspiele
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
 Alice im Wunderland
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Farben
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
 Teufelsgeiger Gilles Apap
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Arcadi Volodos
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Katzelmacher
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Martina
Schwarzmann
➜ Orangehouse, Parkway Drive
Dienstag, 30. Juni
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 –11.20 Uhr,
Schauburg, Has’ und Huhn
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Klassik zum Staunen
➜ 17.30 Uhr, Skylounge, 
After-Work-Party
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Aida
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
 Richard III.
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Eine Nacht in Venedig
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Mass für Mass
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Katzelmacher
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Klassik trifft Hiphop
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Gebrüder Capuçon
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günter
Grünwald
➜ Muffathalle, Russ Ballard
➜ Die Spielpläne vom Residenztheater, 
Cuvilliéstheater und Marstall lagen 
bis zum Redaktionsschluss nicht vor.
Ausnahmsweise bitten wir Sie, diese
der Tagespresse zu entnehmen.
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 
5 9 : 1 
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Cafe am Hochhaus  
Cord   
Crash   
Crowns Club  
Erste Liga   
GOP Varieté 
Hansa 39   
Kultfabrik  
Lenbach 
Loggia 
M-Park  
M a t c h 
Max + Moritz  
Milchbar 
Muffathalle  
Nachtgalerie  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Palais  
Pacha  
Pappasitos    
Prinzip  
Pure Club  
Rote Sonne  
Schlachthof 
Skyline  
Spiegelzelt 
Substanz 
Sugar  
T i t a n i c C i t y 
Volksgarten   
Mehrtägige Termine
➜ 13.05.09 – 04.07.09, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Loriots dramatische Werke
➜ ab 14.05.09, täglich bis 23,30 Uhr, Corneliusbrücke, Kulturstrand
➜ 26.05.09 – 07.06.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Tango Passion
➜ 30.05.09 – 14.06.09, Maximilianeum, Königlich Essen im Maximilianeum
➜ 31.05.09 – 01.06.09, Olympiapark Theatron, Pfingstfestival
➜ 02.06.09 – 06.06.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Fatih Cevikollu
➜ 03.06.09 – 06.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bülent Ceylan
➜ 09.06.09 – 10.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald
➜ 10.06.09 – 13.06.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Marc-Uwe Kling
➜ 11.06.09 – 13.06.09, 20.00 Uhr,Schloss, Enrico Marchetto
➜ 11.06.09 – 21.06.09, Wittelsbacher Platz, Hamburger Fischmarkt
➜ 12.06.09 – 13.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald
➜ 12.06.09 – 27.06.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Best of Momix
➜ 13.06.09 – 14.06.09, Innenstadt, Stadtgeburtstag
➜ 15.06.09 – 18.06.09, 15. – 17.06., 9.00 – 17.00 Uhr, 18.06., 9.00 – 16.00 Uhr,
Messe West und Parkhaus West, Laser
➜ 16.06.09 – 17.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rene Marik
➜ 16.06.09 – 04.07.09, 20.00 Uhr, außer So./Mo., Lach und Schieß, 
Lach und Schieß-Ensemble
➜ 18.06.09 – 19.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bodo Wartke
➜ 18.06.09 – 19.06.09, 18.06., 9.30 – 18.00 Uhr, 19.06., 9.30 – 17.00 Uhr,
MOC, Cosmetic Business 2009
➜ 18.06.09 – 21.06.09, 9.00 Uhr, Regattastrecke Oberschleißheim, Ruderweltcup
➜ 18.06.09 – 12.07.09, bis jeweils 1.00 Uhr, Olympiapark Süd, Tollwood
➜ 20.06.09 – 21.06.09, 20.00 Uhr, Schloss, Karsten Kaie
➜ 20.06.09 – 21.06.09, Olympiapark, 24-hours-Race 2009
➜ 22.06.09 – 23.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Jürgen Becker
➜ 23.06.09 – 24.06.09, 23.06., 9.00 – 20.00 Uhr, 24.06.09, 9.00 – 18.00 Uhr,
ICM, Internet World
➜ 23.06.09 – 24.06.09, Muffathalle, Access to Dance
➜ 24.06.09 – 25.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Georg Schramm
➜ 26.06.09 – 27.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Annamateur
➜ 26.06.09 – 04.07.09, Gasteig, Filmfest München
➜ 28.06.09 – 29.06.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt
➜ 29.06.09 – 04.07.09, 20.00 Uhr, Schloss, Caveman
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37TAXIKURIER
Die Pfingstferien (bis 13. Juni) werden von den Münchnern gerne für den
Zweit- oder Dritturlaub genutzt. Schau’n mer mal, ob auch in harten Zeiten
die Einheimischen unsere Stadt nicht dem Gardasee oder der Toskana vorziehen. Angebote gibt es genug. Die Biergarten-Saison ist in vollem Gange.
Trockenes Wetter wäre schön bei Netrebko (Königsplatz, 10.06.), Oper für
 Alle (Marstallplatz, 28.06.), Depeche Mode (Olympiastadion, 13.06.) und
Sommernachtraum (Olympiapark, 25.06.). Am 15. und 17. des Monats noch
Oldiekonzerte in der Olyhalle (Eagles + Neil Young). Der Wettbewerb
 Rikschas–Taxi wieder beim Sommer-Tollwood (19.06 – 12.07.). Die Opern-
Festspiele beginnen (HVB-Festspielnacht am 27.06. in den 5 Höfen). Auch
München feiert wieder Geburtstag (13. + 14. 06.). Hardware von Mötley Crüe
im Zenith am 14.06., 4 Tage Helene Grimaud im Gasteig (17. bis 20.06.).
Zum Monatsende startet das Filmfest München (26.06. – 04.07.). Und nicht
zu vergessen – am 27. Juni der Taxitag in der Arnulfstraße bei der Mercedes-
Niederlassung. Welcher Urlaubsort bietet so ein Programm? (PR)
Top of the Tops
• Münchens schönster Biergarten 
mit dem berühmten Holzfassaus -
schank, 5000 Plätze
• Gemütlicher alter Lagerkeller
• Festsaal und Tagungsräume
• Bayerische Feinschmecker-Küche
• Gemütlichkeit und 
bayerisches Brauchtum
• Kein Ruhetag
• Öffnungszeiten 10 00 – 1 00 Uhr
• Durchgehend warme Küche
Augustiner-Keller München
Arnulfstr. 52 • 80335 München
buero@augustinerkeller.de
Tel.: (0 89) 59 43 93
Unsere Stadt in Zahlen
Boxenstopp
Sämtliche Zahlen und Daten beziehen 
sich auf das Jahr 2007
Durchschnittliche Höhe 519 m über NN
Größte Länge des Stadtgebietes (N-S Richtung) 20,7 km
Größte Breite des Stadtgebietes (O-W Richtung) 26,9 km
Gesamtfläche des Stadtgebietes 31.040 ha
Städtepartnerschaften Edinburgh, Verona,
Bordeaux, Sapporo,
Cincinatti, Kiew, Harare
Einwohner (zum Jahresende 2007) 1.351.445 
Frauen 51,4%
Männer 48,6%
Deutsche 77,0%
Ausländer 23,0%
Beliebtester Mädchen-Vorname Anna
Beliebtester Buben-Vorname Maximilian
Geburten 13.652
Sterbefälle 10.372
Eheschließungen 8.904
Scheidungen 4.416
Zugezogene 96.491
Weggezogene 77.188
Krankenhäuser/Betten 46/11.739
Kassenärzte/ärztinnen 3.300
Apotheken 455
Altenheime 53
Schüler/Schülerinnen 116.047
Schulen insgesamt 511
Hochschulen 12
Theater 56
Öffentliche Orchester 7
Kinos 82
Museen 43
Öffentliche Bibliotheken 124
Sportvereine 626
Aktive Mitglieder 310.659
Beherbungsbetriebe 355
Gäste 4.701.717
Übernachtungen 9.533.035
Durchschnittliche Verweildauer 2,0 Nächte
Sozialversicherungspflichtigbeschäftigte
Arbeitnehmer/innen 673.398
S-Bahn-Linien 10
Streckenlinie in km 442
U-Bahn-Linien 6
Steckenlinie in km 93
Straßenbahn-Linien 10
Streckenlinie in km 71
Omnibus-Linien 67
Steckenlinie in km 458
Kraftfahrzeuge 683.000
Straßenverkehrsunfälle 42.226
Gesamtlänge Fahrbahnen für Kraftfahrzeuge 2.309 km
Straftaten insgesamt 110.677
Der geplante Besuch des CSU-
 Fraktionsvorsitzenden Josef
Schmid bei der Taxi-München eG
wurde wegen Krankheit des 
OB-Kandidaten verschoben. Das
Thema „Sicherheit im Taxi“ und
auch die „Kreditkarten-Story“
werden aus Platzgründen später
erscheinen.
In eigener Sache
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Seite 38

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Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
K
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „K“ .
Kanal 1 – Hier wurde Münchner (Taxi-)
Geschichte geschrieben – oder vielmehr
gesprochen. Und so mancher, der als
Funksprecher der Nervenbelastung nicht
gewachsen war, ist in diesem Kanal auch
baden gegangen. Doch sei hier die Rede
von berühmten Stimmen, z. B. einer gewissen Paula, Frau Matthes oder der Piserin, eines Dietl Rudi, Otto, Sigi, Lopatka
Michi oder Braun Rudi, und wie sie alle
heißen und hießen. Rund 50 Oktoberfeste,
Weihnachten und Silvester hat unser Kanal 1 begleitet, den Flugzeugabsturz in
der Martin-Greif-Straße (1960), die Olympiade nebst Terroranschlag, das Wies’n-
Attentat 1980, Hagelkatastrophen, Orkane - und Geschäftsflauten – überlebt und
trotz mancher Hektik noch Zeit zum
Schmunzeln gegeben, wenn die Zentrale
ein Taxi „für’n Kollegen mit Abschleck -
stange“ suchte, eine „Tüte mit Videoraketen“ besorgen ließ, „Quedde für Plitt“
oder „Anhalten“ (statt „Anhalter“) rief,
 einen Herrn „Kistlfinger Ecke Machtlhof“
und ein andermal „Terofal Ecke Silberdastel“ sah oder den Fiaker fragte, ob er zufällig Nichtfunker sei.
Gut einen Monat nach Erscheinen dieses
Heftes, zum 01.07.2009, hat Kanal 1 als
Haupt-Arbeitskanal ausgedient. Er geht
aber nicht ganz in den Ruhestand, sondern wird für Durchsagen, Rückfragen
usw. genutzt werden. Wie die zukünftige
Zuordnung der Funkkanäle genau aussehen wird, erfahren Sie im nächsten
 TAXIKURIER.
Kindersitz (KS) – Immer wieder überraschend, wie manche Eltern das Thema
„Sicherheit“ auf die leichte Schulter nehmen, wenn’s um unsere zukünftigen Rentenbeitragszahler im Alter zwischen Pampers und Pubertät geht. „Die schläft jetzt
gerade, die behalt ich auf dem Schoß“,
„mir fahr’n eh’ net weit“, oder schlicht
und begründungslos „des braucht’s net“
bekommt man zu hören, wenn man die
gesetzlich geforderte Sitzerhöhung (entspricht Klassen 2 und 3) oder gar den eigenen Kindersitz der Klasse 1 aus dem
Kofferraum kramen will. Bleiben Sie aber
hart, denn die Strafe und die Punkte bekommen im Falle einer Zuwiderhandlung
Sie und nicht die Eltern!
Zur Auffrischung: KS Klasse 1 ist für
Kinder von 9–18 kg – ca. 8 Monate bis
4 Jahre. KS Klassen 2 und 3 (Sitzerhöhung bzw. integrierter KS) für Kinder ca.
15–36 kg bzw. 3½-12 Jahre. Zwei Kinder
der oben genannten „Klassen“ sind zu sichern. Sollten Sie drei oder mehr kindersitzpflichtige Kinder befördern, entfällt ab
dem dritten Kind die KS-Pflicht und es
darf ausnahmsweise auch ohne KS befördert werden. Haben Sie gar keinen passenden KS dabei, müssen Sie, trotz
grundsätzlich weiter bestehender Beförderungspflicht die Fahrt ablehnen, aber
per Funk oder Handy bei der Zentrale ein
passendes Taxi nachordern.
Säuglinge (also unterhalb der oben genannten Klassen) dürfen Sie auch ohne
passenden Kindersitz, das wäre hier die
Babyschale, befördern. Widerspenstigen
Schraazn, die z. B. mit zehn Jahren nicht
mehr „wie ein Kind“ behandelt werden
wollen, kann man die Sitzerhöhung damit schmackhaft machen, dass sie dadurch nach außen größer wirken und zudem mehr sehen.
Kollege/Kollegin – ist nicht, wer sich unerlaubt bereitstellt, andere freie Taxis vor
dem nächsten Stand noch schnell überholt, mit „Pauschalfahrten“ (ohne Uhr)
die Preise versaut und den Unternehmer
bescheißt, Hotelportiers für Flughafenfahrten schmiert, oder mit dummen Sprüchen über zu kurze Fahrten die Kundschaft vergrault. Bei aller Meckerei soll
hier aber nicht der Eindruck entstehen,
dass wir nur ekelhaftes oder unkollegiales
Pack auf der Straße hätten. Ungerechterweise fallen die halt nur mehr auf als die
Anständigen, die ordentlich – und eben
unauffällig – ihren Dienst machen.
Die regelmäßige Rubrik „Taxi-Check“
zeigt, dass viele Fiaker ihre Dienstleistung
am Kunden nicht nur auf die Fahrt von A
nach B und das anschließende Handaufhalten beschränken, sondern z. B. auch
für unentgeltliche Hilfen, Auskünfte usw.
gerne zur Verfügung stehen und generell
ein freundliches und serviceorientiertes
Verhalten an den Tag legen. Auch die
Hilfe bei Zahlungsschwierigkeiten, der
Reifenpanne oder dem zu spät gesehenen
Schneehaufen zeigt, dass es immer wieder
Kollegen gibt, die diese Bezeichnung
auch verdienen.
Konkurrenz – belebt das Geschäft, heißt
es, was aber im anonymen Taxigewerbe
leider zwangsläufig nur eingeschränkt
zum Tragen kommt. Die Kunden nehmen
das Taxigewerbe als Einheit wahr, so dass
38 TAXIKURIER
Stimmer & Sohn GmbH
Lindberghstraße 20 · 80939 München
Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3
Taxiwerkstätte
• „Unfallinstandsetzung“
• Kfz-Reparaturwerkstätte
• spontane Hilfe auch 
außerhalb der üblichen 
Geschäftszeiten
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TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 38

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EINE schlechte Taxifahrt oftmals ALLEN
Fiakern zum Nachteil gereicht. Wird ein
Gast in einem Wirtshaus schlecht bedient,
wird er dieses Lokal zukünftig meiden,
aber wohl kaum sämtliche Kneipen der
Stadt. Erlebt ein Fahrgast eine Horrorfahrt mit einem unfreundlichen, unkundigen, miefigen und muffigen Taxilenker,
kann’s das schon für alle Zeiten gewesen
sein. Die Situation im Taxi ist viel intensiver, da man zu einem völlig fremden
Menschen mehr oder weniger eng nebenoder hintereinander sitzt und als Kunde
diesem Fremdling zudem noch seine Gesundheit und gar das Leben anvertrauen
muss. Erweist sich der Lenker als aggressiver Dummschwätzer, trantütige Heulsuse oder wasserscheuer Übelriecher, kann
der Kunde – im Gegensatz zum Wirtshaus
oder Ladengeschäft – nicht jederzeit aufstehen und gehen. Sollte bei 60 am Ring
oder morgens um vier zwischen Hinterund Vordertupfing jedenfalls noch mal
überlegt werden. Dafür aber wirkt ein
solches Negativerlebnis so lange nach,
dass viele Kunden für lange oder gar alle
Zeit verloren gehen. Der Aufbau einer
 eigenen Stammkundschaft kann die
 Sünden solcher Anti-Fiaker leider nur
teilweise ausgleichen.
Krach – Alle Nachtfahrer kennen die Situation, mit voll besetztem Wagen Richtung
Kunstpark, Nachtgalerie oder ähnlichem
zu fahren und dabei eine kreischende
Teenie-Gang der Zahnspangenfraktion
„genießen“ zu dürfen. Mit einem Taxibus,
wie Schrotti in gelegentlich über die Straßen wuchtet, wird’s bei „vollem Haus“
noch ein bisserl lauter. Mit Erlaubnis des
Fahrers wird der Beifahrer von den anderen zum DJ erklärt und fummelt am Radio herum, wobei je nach Sender mal die
eine Hälfte des Publikums jubelt, mal die
anderen und die jeweiligen Gegner noch
lautstärker protestieren („dua den Scheiß’
weg“). Üblicherweise ist nach zwei Minuten Schluss mit dem Spuk, weil man sich
einig wird, nicht einig zu werden.
Außerdem müssen immer ein oder zwei
telefonieren, was bei steigender Radiolautstärke zu einem solchen Geplärre ausartet, dass es selbst dem Hartgesottenen
irgendwann zu laut wird. Und so bringen
wir die lieben Kinderlein sicher von einer
Disco zur anderen. Und wenn alle Stricke
reißen: Hast Du Ohropax im Ohr, kommt
Dir alles leiser vor!
39TAXIKURIER
Umsichtige Unternehmer haben ihren Datenfunk schon lange im Fahrzeug. 
Diese „Pioniere“ schätzen das System und können sich den Taxi- Alltag ohne
 dieses moderne Vermittlungssystem nicht mehr vorstellen. Manch anderer Unternehmer und Fahrer lernt die Vorzüge unserer Neuerung erst in diesen Tagen und
Wochen kennen. Sozusagen um „5 vor 12“ . Denn ab 1. Juli – wie jeder weiß –
wird die gesamte Vermittlung auf Vollautomatik umgestellt. Ein Taxler ohne
 Datenfunk wird sich dann wie ein „Maurer ohne Kelle“ fühlen. Der Datenfunk
 sichert uns auch künftig unsere Marktführerschaft und generiert neue Kunden.
Paul Rusch, Objektleiter
Die Juli-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint – wie immer pünktlich –
am 26. Juni 2009. Seien Sie gespannt auf diese Themen:
➜ 1. Juli 2009
Umstellung des Datenfunks auf Vollautomatik
➜ Kreditkarten-Kunden
Kaufkräftige Fahrgäste – Gespräch mit Mike Weller von ICP
➜ Münchner-Sommer
Attraktionen unserer Stadt – Sommertipps für Taxler
Vorschau Juli 2009
AUTO-ANKAUF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
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komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse
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