TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Juni 2009
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2009. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Juni 2009 Gestaltung: www.formenreich.de BEST AGER TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de ➜ „Ü-50“ – die gespaltene Zielgruppe ➜ Spätes Essen Wo nach 22 Uhr die Küche in Betrieb ist ➜ Geschichte und G’schichten Die Verkehrsachse Stachus-Isartor ➜ Recht um’s Taxi Die Unfallabrechnung TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:33 Uhr Seite 1
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Eine Limousine muss sich an den Ansprüchen Ihrer Kunden messen lassen – und an Ihren eigenen. Dazu zählen höchster Komfort, ein exklusiver Auftritt und zuverlässige Sicherheit. Wirtschaftliche Effizienz inklusive. Gehen Sie deshalb keine Kompromisse ein: Mit der Audi A6 1) oder der Audi A8 2) Limousine entscheiden Sie sich für ein großzügiges Raumangebot und effiziente Motorentechnologie, für ausdrucksstarkes Design, hervorragende Fahrstabilität und -dynamik. Gute Gründe, weshalb der Audi A6 und der Audi A8 Deutschlands beliebteste Chefautos in den Kategorien obere Mittelklasse und Luxusklasse sind. 3) Überzeugen Sie sich persönlich – bei Ihrem Audi Partner. 1) Kraftstoff verbrauch in l/100 km: kombiniert 6,3–10,9; CO 2-Emission in g/km: kombiniert 166–259 2) Kraftstoff verbrauch in l/100 km: kombiniert 8,3–14,7; CO 2-Emission in g/km: kombiniert 199–350 3) Führungskräfte-Umfrage des Wirtschaftsmagazins Impulse Gönnen Sie Ihren Fahrgästen Deutschlands beliebteste Chefautos. TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:33 Uhr Seite 2
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3TAXIKURIER Inhalt Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Taxifahrer-Ausbildung: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum. Samstag 10.00 –16.00 Uhr Albert Roßhaupter Str. 37 Geöffnet von 17 bis 04 Uhr. Parkplätze vorhanden Tel 089/7698058 Steaks und andere Spezialitäten! Cafe Camus Sonntag; Schnitzeltag 5,90 ! Dienstag Burgertag!Super Cocktails! Freitag; Pastatag 4,90 ! Donnerstag; Whisky-time!! Editorial | Zwänge des Abschwunges 4 Impressum | 5 Wichtige Information | Taxitag Mercedes-Benz Center München am 27. Juni 5 Die Genossenschaft | Eine Fülle an Neuigkeiten 6 Der Aufsichtsrat berichtet | 9 Der Landesverband | Steuerliche Behandlung von Trinkgeld 10 Taxlers Service | Adressen für alle Fälle 10 Die versteckten Schätze Münchens | Hofbräuhaus-Kunstmühle 12 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 13 Essen auf Rädern | Gaststätte Großmarkthalle 14 Zum Titelbild | 15 Taxlers Freunde | Oliver Otter 15 Geschichte und G’schichten | Verkehrsachse Stachus-Isartor 16 Hier spricht der Doc | Die Gesundheitsreform – ein Desaster 18 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 18 Rose des Monats | Kurt Berkmüller, Taxi 545 19 Zitrone des Monats | Zwei Herren von der MVG 19 Best Ager | Die gespaltene Zielgruppe 20 München Splitter | 21 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 22 Taxi-Check München | Kreditkarten-Akzeptanz bei Datenfunkern 24 Der Blick zurück | Der Juni vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 25 Spruch des Monats | 25 Witz des Monats | 26 Kurze Frage – Klare Antwort | Fahrrad-Transport 26 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 27 Die fünf Weisheiten des Monats | 27 Kundenportrait | Münchener Rück 28 Taxameter des Monats | Lichtzeichenanlagen 29 Spätes Essen | Warme Küche nach 22 Uhr 30 Recht um’s Taxi | Unfallabrechnung 32 Messe München | Programm Juni 33 Top-Termine Juni 2009 | Hier glüht der Taxameter 34 In eigener Sache | 37 Boxenstopp | München in Zahlen 37 Schrottis Fiaker ABC | „K“ 38 Vorschau Juli 2009 | 39 TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 3
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Der Abschwung hat auch das Münchner Taxigewerbe voll erwischt. Seit Ende Februar ist die Kundenachfrage merklich eingebrochen. Von Krise zu sprechen ist noch übertrieben. Krisen liegen vor, wenn Existenznot herrscht. Krisen sind Not - zeiten, die unabwendbar sind, die können noch kommen. Hysterische Hiobsbotschaften von geschäftstüchtigen Journalisten beeinträchtigen das Wirtschaftsklima fahrlässig. Nachlassenden Fahrgastzahlen kann nur durch kostenbewusste Betriebsführung und Reduzierung der Angebotsmenge gegengesteuert werden. Leider ist eher das Gegenteil feststellbar. Einige Taxiunternehmer, die schon „klamm“ sind, schaffen Mietwagen an und/oder unterbieten die ohnehin nicht zu üppigen Taxitarife. So versorgt eine Unternehmerin (Ladies first) mit den Aufträgen ihres Taxis drei weitere Mietwagen. Ein anderer Pleitier bedient mit einem Taxi und einem Mietwagen die namhafte Consultinggruppe Roland Berger mit einer Pauschale von 40 Euro für alle Flughafenfahrten. Über die Rechenkünstler, die über fehlende Betriebsgewinne jammern, sich aber vom Defizit zwei Vermittlungszentralen leisten, wollen wir hier nicht schreiben. Wir als Taxigenossenschaft können das Überangebot an Taxis und Mietwagen nicht reduzieren. Das müssen die Unternehmer rechtzeitig vornehmen oder zahlreichen Pleiten werden das erledigen. Entgegen dem Abschwung haben die Vermittlungszahlen unserer Zentrale in den ersten Monaten des Jahres zugenommen. Der Grund liegt in der optimalen Ausschöpfung aller Möglichkeiten durch unser Datenfunksystem, das jedem Unternehmer massiv Geld spart. Von den Vorteilen der Kreditkartenabrechnung bis zum Navi werden Kosten minimiert – von unseren Gebühren, die allseits anerkannt gering sind, ganz zu schweigen. Ab Mai startete der SEV, eine weitere Kooperation mit der MVG. Der Einsatz von Taxis bei Störfällen bei den Straßenbahnen wurde bereits in Frankfurt und Nürnberg erfolgreich eingerichtet. Teilnehmen können alle Unternehmer, deren Taxis mit Datenfunk ausgerüstet sind. Fahrer von Großraumtaxis können den Zuschlag von 5 Euro pro Einsatz natürlich nur einmal berechnen. Die SEV-Schilder bitten wir pfleglich zu behandeln. Der Vertragstext wird jedem Unternehmer gegen Empfangsbestätigung ausgehändigt. Die umfangreichen Anlagen der Linien - führung können über unsere Internetseite www.taxi-muenchen.com/taxigewerbe/ aktuelles eingesehen oder runtergeladen werden. Ein Versuch unsere Erkennbarkeit unserer Taxis zu verbessern ist das Angebot des „FREI“-Schildes an alle Unternehmer. Eine simple Möglichkeit auf freie Taxis aufmerksam zu machen. Am 1. Juni beendet nach mehr als 55 Jahren die Ära der Familie „Fuchs Taxameter“ ihren Service. Der Name Fuchs stand für sprichwörtliche Zuverlässigkeit und Fachkompetenz über zwei volle Generationen hinweg. Der Vater Stephan war ein schweigsamer Partner unseres Gewerbes. Die Söhne Max und Stephan verbinden handwerkliche Vielseitigkeit mit Hightech. Geht nicht, gab es nicht. Erst wenn die Fuchsbrüder etwas nicht hinbrachten, war es wirklich nicht möglich. Im Namen aller Mitglieder bedanken wir uns bei beiden Fuchsens auf das Allerherzlichste. Glücklicherweise kommt ein nahtloser Übergang zu Stande. Der Inhaber der Firma ER-TAX, Herr Ersan Taysi, übernimmt neben seiner Werkstätte am Frankfurter Ring auch die ehrwürdige Einrichtung. Herr Taysi genießt bei vielen Unternehmern bereits einen hervorragenden Ruf. Darüber hinaus steht der jüngere der beiden Brüder, Stephan Fuchs, noch einen längeren Zeitraum zur Verfügung. Wir wünschen Herrn Taysi und uns eine erfolgreiche Fortführung des Traditions - betriebes. Angesichts der angespannten Geschäftslage bitte ich alle Kollegen höflich und besonnen miteinander und mit Fahr - gästen umzugehen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Blanke Nerven sind kein guter Ratgeber und schaden uns allen. In der Hoffnung auf Besserung verbleibt Ihr Hans Meißner Editorial Zwänge des Abschwunges 4 TAXIKURIER ER- TAX Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung Frankfurter Ring 97 / Ecke Ingolstädter Straße 80807 München – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. T e l e f o n 0 8 9/3 07 48 04 7 Mobil 01 77 / 2 70 32 70 Kundendienst Folienversiegelung, Autoreinigung innen/außen, Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), Klima-Anlagen-Desinfektion (Geruchsentfernung) Frankfurter Ring 97 · 80807 München Mobil 0177/6 30 74 85 www.patecky.de TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 4
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5TAXIKURIER TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Annett aus Ramersdorf (AaR), Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Christine Reindl (CR), Rudolf Rötzer (RR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: michael.hack@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Rudolf Rötzer, Reinhard Zielinski Impressum Wichtige Information Der nun schon seit Jahren etablierte Taxitag von Mercedes-Benz-Center München in der Arnulfstraße ist zu einer festen Größe in der Branche geworden und erfreute sich auch im letzten Jahr regen Zulaufs. Am Samstag, den 27. Juni 2009 von 10.00 bis 14.00 Uhr erwartet Sie neben verschiedenen Gesprächspartnern aus Pkw-Verkauf, Service, Produktmanagement und –entwicklung, sowie vielen Kooperationspartnern rund um das Taxi-Gewerbe vor allem auch die neue E-Klasse: das Sondermodell E220 CDI „Das Taxi“ . Von der einzigartigen Kombination aus Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Komfort dieses Fahrzeugs können Sie sich direkt vor Ort bei einer großen Probefahrtsaktion überzeugen. Zudem wartet auf alle Taxi-Liebhaber eine einzigartige Taxi-Ahnengalerie, die einige E-Klasse-Taxilegenden der letzten Jahrzehnte zeigt. Ein interessantes Rahmenprogramm, unter anderem ein Gewinnspiel und ein großes Grillbuffet, sorgen für gute Unterhaltung und geben Ihnen die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre gegenseitig auszutauschen und über Neuheiten zu informieren. Taxitag im Mercedes-Benz Center München München ist die attraktivste Stadt Deutschlands. Tausende von Gästen und Besuchern haben Interesse an sachkundigen Führungen per Taxi durch unsere Stadt. Wir konnten den Kollegen Benedikt Weyerer, einem breiten Publikum durch seine monatlichen Beiträge im TAXIKURIER bekannt, als Moderator für dieses spannende Thema gewinnen. Wissen bedeutet Umsatz. Vertiefen Sie Ihre München-Kompetenz zu Ihrem Nutzen. Optimieren Sie Ihre Dienstleistung. Termine der dritten Staffel: Samstag, 20.06.09, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht Samstag, 27.06.09, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht Samstag, 04.07.09, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht inklusive Test Ort: Schulungsraum TAXI-MÜNCHEN eG, Engelhardstraße 6 Kosten: 145 Euro inklusive (fiskalisch absetzbar): ➜ Schulungsunterlagen und Informationstexte für die Praxis ➜ Zertifikat Die Absolventen werden im Datenfunk als „Guides“ registriert und vermittelt. Anmeldung: Bei Frau Choleva, TAXI-MÜNCHEN eG, Telefon (089) 21 61-367 Kapazität: Maximal 15 Teilnehmer TAXI-MÜNCHEN eG – DIE TUN WAS! MÜNCHEN ER-FAHREN Weiterbildung Jetzt anmelden! TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 5
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6 TAXIKURIER Die Genossenschaft „TAXI-FREI“-Schild Mit einer BOKraft-Änderung 1975 fiel das beleuchtbare „FREI-Zeichen“ im Bereich der Frontscheibe von Taxis weg. Ersatzweise wurde die Beleuchtungsvorschrift für das Dachzeichen gemäß § 39 BOKraft eingeführt. Trotz der Vereinfachung wurde von vielen Unternehmern, Fahrern und Fahrgästen beklagt, dass, im Besonderen bei Sonnenschein, freie Taxis schlecht erkennbar sind. Dies nahm der Kollege Johann Wagner zum Anlass ein einfaches Klemmschild, das über die Sonnenblende gestülpt werden kann, zu entwickeln. Der gut lesbare Schriftzug „FREI“ reflektiert leicht und verbessert die Erkennbarkeit wirksam. Die Taxi-München eG beantragte gemeinsam mit mehreren Unternehmern die Genehmigung durch das KVR. Um Einzelgenehmigungen zu vermeiden, erließ das Kreisverwaltungsreferat eine Allgemeinverfügung, deren Inhalt wir Ihnen nachstehend zur Kenntnis bringen. Die ersten 50 Exemplare geben wir an interessierte Mitglieder gratis aus, die uns über die Erfahrungen des Versuchs berichten sollen. Die Klemmschilder können leicht abgezogen werden, wenn z. B. ein Fahrgast die Sonnenblende benutzen will und das „FREI“-Schild nicht gezeigt werden darf. Der Vertrieb des „FREI“-Schildes erfolgt über die Taxi-München eG. Der Preis beträgt 25 Euro netto. Vollzug der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft) Ausnahmegenehmigung von den Vorschriften des § 26 Abs. 1 Satz 2 BOKraft Die Landeshauptstadt München, Kreisverwaltungsreferat, erlässt folgende Allgemeinverfügung: 1. Abweichend von der Bestimmung des § 26 Abs. 1 Satz 2 BOKraft wird den im Zuständigkeitsbereich der Landeshauptstadt München ansässigen Taxiunternehmen gestattet, ein 30 cm x 10 cm großes, gelbes Schild mit der Aufschrift „FREI“, in schwarzer Farbe, an der Sonnenblende der Beifahrerseite anzubringen. 2. Die Ausnahmegenehmigung wird mit folgenden Nebenbestimmungen erteilt: Für den Fall, dass ein Fahrgast vorne auf der Beifahrerseite einsteigt, hat der Fahrer Sorge zu tragen, dass das „FREI“-Schild entfernt wird, sobald der Fahrgast die Sonnenblende herunter klappt. 3. Die Ausnahmegenehmigung wird unter dem Vorbehalt eines jederzeitigen Widerrufs erklärt. 4. Diese Ausnahmegenehmigung gilt ab dem Tag der öffentlichen Bekanntgabe im Amtsblatt der Landeshauptstadt München. Gründe: Sachverhalt Bei einer persönlichen Vorsprache des Geschäftsführers der Firma Apollon Media & Services im Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München, erklärte dieser, dass er „Frei“-Schilder an Taxiunternehmen in ganz Bayern verkaufen möchte. Ihm wurde erklärt, dass hierbei eine Ausnahmegenehmigung gem. § 43 Abs.1 BOKraft von den Vorschriften des § 26 Abs.1 Satz 2 BOKraft für das Anbringen von „Frei“-Schildern erforderlich ist. Da der Geschäftsführer einen bayernweiten Vertrieb zum Ziel hatte, wurde ihm mitgeteilt, dass er sich diesbezüglich an das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie wenden müsse, da eine bayernweite Regelung den Zuständigkeitsbereich der Landeshauptstadt München übersteige. Das Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie und die Regierung von Oberbayern begegneten bezüglich der Erteilung einer Ausnahmegenehmigung durch die Landeshauptstadt München grundsätzlich keinen Bedenken. Infolge der persönlichen Vorsprache des Geschäftsführer der Firma Apollon Media & Services, erhielt die Landeshauptstadt München, Kreisverwaltungsreferat, ein Antragsschreiben auf Ausnahmegeneh - migung gem. § 43 Abs.1 BOKraft von den Vorschriften des § 26 Abs.1 Satz 2 BOKraft der Taxi-München eG, der Genossenschaft der Münchner Taxi- Unternehmen. Nachfolgend erhielt die Landeshauptstadt München, Kreisverwaltungsreferat, 10 weitere Anträge von Münchner Taxiunternehmern auf Ausnahmegenehmigung gem. § 43 Abs.1 BOKraft von den Vorschriften des § 26 Abs.1 Satz 2 BOKraft. Im Anhörverfahren wurde festgestellt, dass die Ausnahmegenehmigung von den Vorschriften des § 26 Abs. 1 Satz 2 BO- Kraft sowohl von der der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern (IHK), als auch vom Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. befürwortet wird. (HM) TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 6
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Die Genossenschaft Schienenersatzverkehr Am Mittwoch, den 29. April, wurde die Einführung des Schienenersatzverkehr für Straßenbahnen der Presse vorgestellt. Die Tagespresse berichtete darüber. Zur Einführung wurde anliegendes Foto geschossen. Wir wünschen Ihnen und uns eine fruchtbare Kooperation mit der MVG. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg sehen wir eine gute Chance, das Image unseres Gewerbes weiter zu steigern. (HM) Alter Hof – Verkehrshinweis Die Fahrbahn durch den Alten Hof müssen sich Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer teilen. Um Gefährdungen auszuschließen wurde die Fahrgeschwindigkeit auf 5 km/h begrenzt. Wir fordern alle Kollegen auf, Schrittgeschwindigkeit einzuhalten. Bei Unfällen wird kaum ein Kraftfahrer ohne Schuldzurechnung wegkommen. Bedenken Sie, dass der „Alte Hof“ eines der wertvollsten Baudenkmäler unserer Stadt ist und sich hervorragen für trinkgeldträchtige Informationen eignet. (HM) Luxus und Dekadenz der Römer Die Archäologische Staatssammlung in der Lerchenfeldstraße 2 wird nach der Ortskundeprüfung aus dem Gedächtnis verbannt. Ein Besuch der Ausgrabungen von Pompei ist für jeden Italienreisenden aber Pflicht. Die Archäologische Staatssammlung zeigt zur Zeit die Ausstellung „Luxus und Dekadenz“ Römisches Leben am Golf von Neapel, die bereits über 350.000 Besucher in ihren Bann zog. Gezeigt werden Skulpturen, Geschirr und anderes Interieur. Die lebendigen Darstellungen und Rekonstruktionen lassen den Anspruch des Literaten Seneca erfühlen: „Luxus braucht Bewunderer und Mitwisser“ . Am Mittwoch, den 3. Juni erhalten Taxifahrerinnen und -fahrer gegen Vorlage des Taxiführerscheins zwei Freikarten an der Kasse, um diese Sonderausstellung miterleben zu können. (HM) 20%ige Hoffnung Herr Dr. Ludwig S. aus Frankfurt schildert in nachstehenden Schreiben seine Eindrücke bei Fahrten, die nicht vom Bayerischen Hof zum Flughafen führen. So bedauerlich das Verhalten der Fahrer ist, bleibt ein Funken Hoffnung, in dem nur 80 % der Fahrten zum Hauptbahnhof als persönliche Angriffe auf den Fahrer gewertet werden, die zur Fastleichenstarre führen. Immerhin 20 % der Fahrer behalten ihre Contenance. Vielleicht können wir diese Quote mit gemeinsamen Anstrengungen verbessern. (HM) Taxizentrale München Engelhardstraße 6 813690 München 26. April 2009 Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, seit über 20 Jahren kommen wir mehrmals im Jahr in ihre wunderschöne Stadt München und logieren im Bayrischen Hof. Wir genießen das Flair, die freundlichen Menschen in den Geschäften und Biergärten und die ganze bayuwarische Atmosphäre. Gutgelaunt verlassen wir immer München, wenn nicht die Taxifahrt vom Bay.-Hof zum Bahnhof wäre. Wenn wir als Fahrtziel Hauptbahnhof angeben, geht in 80 % der Fälle (achtzig – nicht verschrieben) in den Gesichtszügen der Taxichauffeure eine seltsame Verwandlung vor. Sie versteinern zu einer Maske, und eine eisige Atmosphäre macht sich in dem Taxi breit. Man hat den Eindruck, dass man Sie mit dem Fahrtziel Hauptbahnhof persönlich beleidigt hätte … So war es auch das letzte Mal wieder, obwohl ich für meinen Koffer noch 50 Cent extra zahlen musste und mit einem großzügigen Trinkgeld die Lage zu entspannen versuchte. Ein „Auf Wiedersehen“ war dem Fahrer nicht zu ent - locken. Vielleicht können Sie einmal ihren Kollegen sagen, dass nicht jeder Gast im Bay.-Hof zum Flughafen muss. Auch Gäste, die mit der Bahn ankommen, logieren im Bay.-Hof. Trotzdem freue ich mich wieder auf München. Mit freundlichen Grüßen P.S. Wir fahren jetzt öfters mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof, um den guten Eindruck von München voll mit nach Frankfurt/M zu nehmen. 7TAXIKURIER TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 7
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8 TAXIKURIER Achtung – Taxiaufbrüche Die Kripo bat uns, alle Kollegen zu warnen. Seit Anfang März werden vornehmlich in den Nachmittagsstunden von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr in den Stadtvierteln Isarvorstadt, Au, Ober- und Untergiesing die Seitenfenster von Taxis eingeschlagen und Geldtaschen und Wertsachen entwendet. Wir empfehlen, keine Wertsachen oder sonstiges in Taxis zu hinterlassen und besonders wachsam zu sein. Hinweise oder Erkenntnisse bitte an Kommissariat 55, Herr KOK Schneider, Telefon 089/18952-398. (HM) Warnung vor Fahrgast Ein besonders raffinierter Betrüger prellte einen Taxler. Während der Fahrt vom Frankfurter Ring nach Eching, nahe der Aral-Tankstelle, telefonierte dieser mehrfach mit seinem Handy. Am Ziel angekommen, gab er das Handy als Pfand, um Geld zu holen – er verschwand auf Nimmerwiedersehen. Das Handy hatte weder eine Batterie noch eine SIM-Karte. Der Fahrgast war cirka 25 Jahre alt, Einheimischer, 175 cm groß, blond und trug einen 3-Tage-Bart. (HM) Warnung vor Fahrereinstellung Majid Joschan-Behzadi, geboren 1.9.1973. Xheledin Roth, gibt folgende Wohnadresse an: Livry-Gargan-Str. 31 in 82256 Fürstenfeldbruck. Wir warnen vor Einstellung der oben benannten Herren als Taxifahrer. Näheres nur persönlich beim Vorstand. (HM) Suchmeldung Am Ostersonntag, den 12. April gegen 2.00 Uhr, wurden in einem Taxi am Bräuhausstand zwei männliche Fahrgäste von vier Männern verprügelt. Die beiden Männer flüchteten in Richtung „Hardrock Cafe“ . Gesucht wird der Fahrer, der sich bitte bei Herrn KHK Steitz, Telefon 089/55 172-119 melden soll. Die Kripo bittet um Mithilfe Am Samstag, den 25.04.2009, zwischen 6.40 Uhr und 6.55 Uhr, wurde der 24-jährige Geschädigte im Bereich des Karls - platz/Stachus seines Handys und 15 Euro Bargeld beraubt. Der Geschädigte fuhr zunächst mit den späteren Tätern, ein Mann und zwei Frauen, alle ca. 20 Jahre alt, zwischen 6.00 Uhr und 6.30 Uhr von der Kultfabrik zum Stachus/Sonnenstraße. Nach dem Aussteigen aus dem Taxi wurde der Geschädigte von den Tätern verfolgt und beraubt. Gegen 7.00 Uhr bestiegen die Täter ein anderes Taxi an der Sonnenstraße und fuhren in unbekannte Richtung davon. Die Täter können wie folgt beschrieben werden: 1. weiblich, ca. 20 Jahre alt, lange blonde Haare, ca. 165-170 cm groß, braungebrannt, trug dunkelblaue Jeans und weißes T-Shirt 2. weiblich, ca. 20 Jahre alt, lange schwarze Haare, ca. 165-170 cm groß, türkisches Aussehen, trug weiße Hose und blaues T-Shirt 3. männlich, ca. 21 Jahre alt, kurze schwarze Haare (Art „Stiftenkopf“), ca. 180 cm groß, türkisches Aussehen, trug eine schwarze Jacke. Der entsprechende Taxifahrer wird dringend als Zeuge benötigt und möge sich bitte n beim Kommissariat 21, Frau KOK’in Krüger, Telefon 089/55172-297 melden. Taxistandplatz Seehaus Gute Nachricht zur Situation am Seehaus. Nach einem Gespräch mit Herrn Johannes Koser, dem Einsatzleiter der Rot-Kreuz-Betriebe, der unter anderem für die Parkraumbewirtschaftung (Olympiapark, Seehaus etc.) verantwortlich zeichnet, können Taxis auch nach der 20-Minuten-Frist problemlos ausfahren, sofern sie sich an der Ausfahrtsschranke als „Taxi“ zu erkennen geben. Es gibt keine Zeitbeschränkung mehr. Herzlichen Dank! (PR) Standplatz-News Neue Rufnummer St.-Veit-Stand und Neumarkter-Stand Die Rufnummer 43 40 91 vom St.-Veit- Standplatz wurde zum Neumarkter-Stand verlegt. Der St.-Veit-Stand hat die neue Telefonnummer 43 51 99 75 erhalten. Verlegung Vier Jahreszeiten-Stand Wegen Bauarbeiten am Haupteingang des Hotels steht den Hotelgästen in der Zeit vom 8. Mai 2009 bis Mitte Juni 2009 nur der Seiteneingang in der Wurzerstraße zur Verfügung. Der Taxinachrückplatz in der Wurzerstraße dient während dieser Zeit als Hotelanfahrt, allerdings wird für die ersten drei Taxis hier ein beschilderter Standplatz eingerichtet. Die Anfahrt erfolgt wegen der Einbahnstraßenregelung über die Marstallstraße. Der Taxinachrückplatz wird in die Maximilianstraße verlegt. Verlegung Karl-Preis-Stand Wegen Umgestaltung des Karl-Preis-Platzes wurde der Taxistand Mitte Mai 2009 gegenüber in die Melusinenstraße verlegt. Der neue Taxistand wird auch weiterhin mit „Karl-Preis“ am Funk gerufen. Die Rufsäule wird mit der gleichen Telefonnummer noch verlegt. Verlegung Standplatz Deutsches Theater (Schwanthalerstraße) Wegen Bauarbeiten wurde der Standplatz Deutsches Theater zu den Hausnummern Schwanthalerstraße 5 und 7 vorverlegt. Bedarfsstandplatz Maximiliansplatz In letzter Zeit wurden einige Kollegen, die sich in zweiter Reihe zwischen der Max- Joseph-Straße und dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus aufgestellt haben, von der Polizei aufgeschrieben und mit 25 Euro verwarnt. Dazu ist anzumerken, dass für diesen Bedarfsstandplatz bis zur endgültigen Genehmigung durch das KVR nur eine mündliche Vereinbarung zwischen dem KVR, der Polizei und der Taxi-München eG besteht. Anscheinend waren einige Streifenbeamte über diese Vereinbarung nicht informiert. Sollte jemand noch offene Forderungen wegen dieser Ordnungswidrigkeit haben, bitten Die Genossenschaft TAXIVERMIETUNG MÜNCHEN z.B. VW T5 9 Personen, Langer Radstand M. 0172/89 31 653 0 1 7 7 / 8 67 62 1 4 TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 8
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wir Sie, sich bei uns in der Verwaltung zu melden. Zwischenzeitlich wurde die zuständige Polizei nochmals von uns auf die Vereinbarung hingewiesen. Das Aufstellen in zweiter Reihe ist nur erlaubt, wenn dadurch keine Behinderungen oder Gefährdungen des allgemeinen Verkehrs eintreten. (RR) Alltagsfrust Am Samstag, 2. Mai, fand in einer Gaststätte in der Ehrengutstraße eine große Hochzeitsfeier statt. Bereits für die Hinfahrt waren 8 Taxibusse für eine 64-köpfige Besuchergruppe vom Motel-One in der Orleansstraße zur Ehrengutstraße bestellt. Obwohl diese Aufträge am Datenfunk vermittelt wurden, waren einige Fahrer nicht in der Lage, das Fahrziel abzulesen und am Ende den Fahrpreis einzutragen. Nach der Hochzeitsfeier wurden wieder Taxis für die Rückfahrten bestellt, doch auch hier hagelte es wieder Beschwerden: Die Fahrer waren teilweise nicht in der Lage, ihre Displays zu lesen und fast alle waren zu faul, um auszusteigen und sich im Lokal zu melden… Aber lesen Sie selbst: Sehr geehrter Herr Kroker, der Ablauf mit den Taxibestellungen war ein einziges Chaos. Nicht einmal beim Abholen vom Hotel um 18.15 Uhr wussten alle Taxifahrer, dass die Gesellschaftsfahrt auf Rechnung geht. In der Nacht war es schwer, der Dame am Funk zu erklären, dass man eine gesonderte Nummer hat, da Sie sich kaum Zeit nahm, Ihr den Umstand zu erklären und die Taxifahrer per Funk nochmals darauf hinzuweisen. Bestellte Taxifahrer waren weitgehend unfähig, den Anzeigentext Ihres Displays Die Genossenschaft zu lesen (wenn er überhaupt der deutschen Schrift mächtig ist), dass diese Fahrt auf Rechnung geht. Hiermit fordere ich Sie auf mir eine exakte Abrechnung mit einzelnen Fahrten zu übermitteln, da ich mir nicht sicher bin, ob so mancher Taxifahrer die italienischen Gäste auch noch abkassiert hat. Des weiteren werde ich in der Gesellschaft nachfragen, ob Sie zahlen mussten. Ich bat auch darum, dass der Taxifahrer ins Lokal reinkommt und meine Gäste abholt, an diesem Abend waren alle zu bequem. Ich war den Abend mehr vor meinem Lokal als drinnen, um Taxifahrer aufzuklären, auf Ihr Display zu zeigen und andere Trittbrettfahrer die Gäste abgreifen wollten weiter zu schicken. Ihr Service war gut gemeint, ist aber vollkommen gescheitert. Bin enttäuscht, der Wirt Der Aufsichtsrat berichtet Allgemeines Seit Februar 2009 gilt der neue Bußgeldkatalog, der erheblich härtere Geldbußen vorsieht. An dieser Stelle gehe ich auf die Problematik des Verkehrszeichens „Grüner Pfeil“ näher ein. Das Verkehrszeichen „Grüner Pfeil“ ist ein praktisches Überbleibsel aus DDR-Zeiten. Dieses Verkehrszeichen erlaubt an Kreuzungen auch dann das Abbiegen nach rechts, wenn die Ampel auf Rot steht. Leider wissen einige Kollegen nicht, wie sie sich dabei verhalten sollen. Die einen reagieren nicht, die anderen denken, sie hätten als Rechtsabbieger freie Fahrt. Beides ist falsch, das sorglose Abbiegen nach rechts kostet im günstigsten Fall 70 Euro und drei Punkte. Wenn die Ampel auf Grün steht, hat der grüne Pfeil keine Bedeutung. Anders sieht es aus, wenn die Ampel auf Rot steht. Hier hat der grüne Pfeil für Rechtsabbieger die gleiche Bedeutung wie ein herkömmliches Stoppschild, das heißt, man kann bis zur Haltelinie der Ampel vorfahren und muss dann stehen bleiben. Entscheidend dabei ist, dass die Räder wie bei einem Stoppschild zum Stillstand kommen. Anschließend kann man langsam bis zur Sichtgrenze vor - rücken, kontrolliert noch einmal, ob kein Fußgänger, Radfahrer oder ein anderes Fahrzeug gefährdet wird, um dann abzubiegen. Hier lauert die zweite Gefahr, denn beachtet man den Querverkehr nicht und gefährdet jemand, so kostet dies 100 Euro und drei Punkte. Aus der gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat Die Testphase der neuen Rufsäule am Harras ist abgeschlossen. Der Vorstand beriet sich mit dem Aufsichtsrat über den Vertragsinhalt der Herstellerfirma. In den nächsten Monaten werden alle Rufsäulen Schritt für Schritt erneuert. Bei der neuen Technik sind Strom- und Fernmeldeanschlüsse nicht mehr erforderlich. Auf lange Sicht werden erhebliche Mittel eingespart. Der geplanten Umstellung auf Vollautomatik des Datenfunks zum 1.Juli steht nichts mehr im Wege. Die Taxi München eG hat bis jetzt fast 3000 Fahrerausweise ausgestellt und über 1500 Datenfunkgeräte ausgeliefert. Seit 1. Mai können Mitglieder der Taxi München eG am Schienenersatzverkehr (SEV) in München teilnehmen. Der Schienenersatzverkehr ersetzt bei unvorhergesehenen Störungen den Trambahnverkehr. Um am SEV teilnehmen zu können muss das Mitglied eine Erklärung in der Genossenschaft unterzeichnen, mit der es versichert, Mitglied der Genossenschaft zu sein und Kenntnis über den Einsatz im SEV hat. Ich wünsche ich Ihnen eine unfallfreie Fahrt und gute Geschäfte. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Aufsichtsratsvorsitzende PS: Bitte merken Sie sich den 14. Juli 2009 als Termin für die Generalversammlung vor. 9TAXIKURIER TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 9
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10 TAXIKURIER Danke! Stimmt so! Bereits im 14. Jahrhundert taucht das Wort „Trinkgeld“ gedruckt auf. Im „Großen Wörterbuch der Gebrüder Grimm“ wird es definiert als „Kleinere Geldsumme für außer der Regel geleistete Dienstverrichtung, ursprünglich zum Vertrinken (bibale), auch Biergeld genannt.“ Der Begriff des „Trinkgeldes“ ist also schon sehr alt und stammt aus Zeiten, in denen wohlhabende Herrschaften Dienern herablassend Münzen hingeworfen haben, um sich nach Dienstschluss betrinken zu können. Mit dem Aufkommen des Massentourismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts jedoch entstanden ganz neue Berufsfelder, für die Trinkgelder eine bedeutende Rolle spielten. Häufig erhielt das Personal wenig oder kaum festen Lohn und der Trinkgeld Gebende empfand dies of als Zwang. Diese Situation entfachte eine juristische und moralische Debatte über das Trinkgeld und erreichte um 1900 einen ersten Höhepunkt und führte sogar zur Gründung einer bürgerlichen „Anti-Trinkgeld-Liga“ . Bis hinein in die Weimarer Zeit gab es eine Reihe von Gesetzesinitiativen zur Eindämmung des Trinkgeldes, die sich jedoch allesamt als unwirksam erwiesen. Heutzutage kennt kaum mehr jemand diesen „diskriminierenden“ Ursprung und Trinkgeld gilt heute im Dienstleistungsbereich als Lob/Dank für eine gute Leistung. Dennoch wird auch heute noch bei bestimmten Berufen, wie z. B. Kellner, vom Arbeitgeber bei der Festsetzung des Grundlohns das Trinkgeld einfach mit einkalkuliert, obwohl es damals wie heute darauf keine Rechtsansprüche gibt. Auch in anderen Dienstleistungsbereichen, wie der Personenbeförderung, ist auf Grund der schlechten Einkommenssituation Trinkgeld ein wichtiger Bestandteil des Einkommens. Es hat somit bis heute seinen diskriminierenden Zwangscharakter nicht ganz verloren. In der Gewerbeordnung § 107 in der Fassung vom Juli 2005 wird das Trinkgeld definiert als „Geldbetrag, den ein Dritter ohne rechtliche Verpflichtung dem Arbeitnehmer zusätzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahlt.“ Das heißt natürlich nicht, dass das Trinkgeld als selbstfahrende/r Unternehmer/in abgelehnt werden muss, sondern es ist steuerrechtlich unterschiedlich zu behandeln. Für Arbeitnehmer, also hier das Fahrpersonal, sind Trinkgelder, die zusätzlich zu dem Betrag gegeben werden, der für diese Arbeitsleistung zu zahlen ist, gemäß § 3 Nr. 51 Einkommenssteuerpflicht steuerfrei. Dagegen sind „Trinkgelder“, die ein selbständiger Unternehmer von seinen Kunden erhält, Teil des Entgelts für die erbrachte Leistung und sowohl umsatzwie auch einkommensteuerpflichtig! (TAXI-Journal FaM) Der Landesverband Autoelektrik/Funktechnik ER-TAX Frankfurter Ring 97 (089) 30 74 80 47 Funktechnik Metzker Kastenbauerstraße 5 (089) 93 30 73 Vepas Team GmbH Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 23 71 90 05 Autoglaserei Kraft Tegernseer Landstraße 228 (089) 690 87 82 Betriebsärzte Dr. Bake v. Bakin Tassilostraße 23 Aschheim (089) 37 06 56 90 Dr. Hingerle Am Brunnen 17 Kirchheim (089) 991 88 00 Dr. Hoppe, Dr. Hempfling, Dr. Oppel Plinganserstraße 47 (089) 7 46 31 80 Essen nach Mitternacht Cafe Camus Albert-Roßhaupter-Straße 37 (089) 7 69 80 58 Lamm’s Sendlinger-Tor-Platz 11 (089) 59 19 63 Fahrzeugaufbereitung/Pflege Glas Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 99 62 Patecky Frankfurter Ring 97 Tel. (0177) 630 74 85 Feuerwehr München-Stadt: Tel. 112 München-Land: Tel. 66 20 23 Folienbeschichtung Atlas Haager Straße 8 (089) 49 00 32 18 Stema Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 54 64 45 95 Gutachter/Sachverständiger Klotz Hans-Mielich-Straße 32 (089) 65 98 37 (0172) 890 18 07 Klotz Moosacher Straße 13 (089) 35 73 18 73 Obermaier Wilhelm-Hale-Straße 55 (089) 13 29 17 Kfz-Prüfstellen KÜS Nord Lindberghstraße 30 (089) 18 94 18 00 KÜS Ost Emeranstraße 36 Feldkirchen (089) 92 54 96 43 KÜS Ottobrunn Jägerweg 6 (089) 608 48 63 KÜS Süd Hofmannstraße 29 (089) 78 06 47 71 KÜS West Anton-Böck-Straße 36 (089) 89 73 63 60 Kfz-Reparatur Glas Engelhardstraße 6 (089) 77 99 62 KFZ-Klinik Gärtnerstraße 39 (089) 23 71 87 12 Stimmer Lindberghstraße 20 (089) 34 84 40 Kreditkartenabrechnung ICP Hofmannstraße 54 (089) 74 83 41 60 KVR Führerscheinstelle: (089) 23 33 62 01 Gewerblicher Kraftverkehr: (089) 23 32 75 43 (089) 23 32 75 44 Pannenhilfe ADAC: (0180) 22 22 22 Polizei Notruf, Unfall, Überfall: 110 Rechtsanwälte Bauer Michael Schillerstraße 21 (089) 51 55 69 30 Dr. Cichon & Partner Johann-von-Werth-Straße 1 (089) 139 94 60 Dr. Stephan & Stahlberg Feichthofstraße 171 (089) 57 00 16 80 Thomas Vogl Herzogstraße 60 (089) 330 66 20 Rettung Rettung München: 112 Taxibedarf Glasi’s Taxishop Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 05 50 Taxihandel Auto Much Gewerbering 18 Bad Tölz (08041) 788 90 Taxihandel Günther (08703) 87 65 TSL Landsberger Straße 455 (0179) 141 52 80 Taxi-München eG Taxizentrale: (089) 21 61-0/194 10 Verwaltung: (089) 77 30 77 Kundenberatung: (089) 21 61-396/-372 Krankenfahrten: (089) 21 61-337/-362/-394 Taxiverleih Taxiverleih München Richelstraße 6 (089) 167 54 40 Taxi Rent Partner TRP Ehrwalder Straße 89 (0180) 222 12 22 Versicherungen Ballnath Brudermühlstraße 48a (089) 898 06 10 Crasselt Machtlfinger Straße 26 (089) 74 28 72-10 Taxlers Service ✃ TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 10
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Der Landesverband „Taxi-Sicherheit 2009“ Fahrsicherheitstraining für Taxifahrer und Taxifahrerinnen Auch 2009 – und damit zum neunten Mal – wird in gemeinsamer und bewährter Kooperation von der Versicherung der Kraftfahrt (VDK), der Mercedes-Benz Vertriebsorganisation Deutschland (MBVD), der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (BGF) und dem Deutschen Taxi- und Mietwagenverband e.V. (BZP) das Fahrsicherheitstraining für Taxifahrer/-innen angeboten. Hier der Überblick über die Trainingsorte und -termine: ➜ Samstag, 30.05.09 Groß Dölln ➜ Freitag, 10.07.09 Augsburg ➜ Freitag, 24.07.09 Groß Dölln ➜ Sonntag, 27.09.09 Ahlhorn ➜ Freitag, 02.10.09 Weilerswist ➜ Sonntag, 04.10.09 Weilerswist ➜ Sonntag, 18.10.09 Sachsenring ➜ Samstag, 24.10.09 Baden-Airpark ➜ Samstag, 07.11.09 Nürburgring ➜ Freitag, 13.11.09 Hannover ➜ Samstag, 14.11.09 Hannover ➜ Sonntag, 22.11.09 Augsburg Es handelt sich jeweils um einen 1-Tages- Kurs mit Beginn um 8:30 Uhr und einem geplanten Veranstaltungsende gegen 17:30 Uhr. Der Preis pro Basis-Training beträgt eigentlich 399 Euro. Aufgrund der Beteiligung der Sponsoren VDK, der MBVD sowie der BGF zahlt jeder Taxi-Teilnehmer der „Taxi-Sicherheit 2009“ jedoch lediglich eine Teilnahmegebühr in Höhe von 299 Euro (incl. MwSt.). VDK-Kunden erhalten zudem 10 % des Jahresbeitrags 2009 einmalig zurück erstattet (pro Teilnehmer ein Fahrzeug). Ein weiterer Hinweis: Die BGF zahlt bei zweimalig aufeinander folgender, also direkt im nachfolgenden Jahr wiederholter, Teilnahme derselben Person die Subvention nur einmal! Die Anmeldung erfolgt über ein Formular, das bei den BZP-Mitgliedsorganisationen oder bei VDK-Vertriebspartnern erhältlich ist. Die Anmeldung erfolgt direkt bei dem Veranstalter, der Mercedes-Benz Driving Events Münchener Str. 24, 85774 Unterföhring, postalisch oder per Fax (089) 9 50 60 79. Von den Mitarbeitern der Mercedes-Benz Fahrprogramme erhält der interessierte Taxifahrer direkt die Rückmeldung, ob die von ihm gewünschte Teilnahme realisiert werden kann. Für weitere Informationen oder bei eventuellen Rückfragen steht das Team der Mercedes-Benz Driving Events zudem unter der Telefonnummer (089) 950903-26 zur Ver fügung. BZP AR.Nr. 12/09 TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 11
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Gleich hinter dem Standplatz Mandarin Oriental bietet ein kleiner Laden ungewöhnliche Kochbücher, Honig und Mehle an; außerdem gibt es eine Lastwageneinfahrt und eine Getreideschütte. Das Gebäude Neuturmstraße 3 und 3a mit seiner sehenswerten Fassade ist ein Wohnhaus. Wer wird hier im Hinterhaus eine Mühle vermuten, noch dazu im Herzen der Stadt, wo es ansonsten kein produzierendes Gewerbe mehr gibt? Es ist die Hofbräuhaus-Kunstmühle. Schon auf dem hölzernen Stadtmodell aus dem Jahr 1570 von Jakob Sandtner, nach dem die Sandtnerstraße benannt ist, steht an dieser Stelle eine Malzmühle. Sie lag direkt an der Stadtmauer, worauf sich die heutige Adresse Neuturmstraße bezieht, und versorgte die benachbarte Brauerei des Hofbräuhauses. Angetrieben wurden die Mahlwerke durch ein Mühlrad, das die Kraft des Katzenbaches nutzte. Nach der Verlegung der Brauerei an den Wiener Platz 1897 verkaufte der bayerische Staat die Mühle an privat. Im Jahr 1921 schließlich kam die Mühle an den Müller Jakob Blum, dessen Urenkel gleichen Namens heute den Betrieb in vierter Generation führt. Warum hat Herr Blum den ungewähnlichen Standort mitten in der Stadt bei - behalten, hat seine Mühle nicht an den Stadtrand oder noch weiter heraus verlegt und wird das auch in Zukunft nicht tun? Dies hat mehrere Gründe, die zeigen, dass sich Tradition und modernes, kaufmännisches Denken bestens vereinen lassen. Im Großraum München ist lediglich noch eine einzige weitere Mühle übrig geblieben, nämlich die Kunstmühle Josef Scheierl an der Schleißheimer Straße 12 in Dachau. Herr Blum bezieht seinen Weizen (anderes Getreide verarbeitet er nicht) von Bauern aus der Umgebung Münchens und aus München selber, beispielsweise aus Feldmoching, denn wir leben in einem ausgesprochenen Getreideanbaugebiet. Gleichzeitig beliefert er Bäckereien und andere Kunden in einem Die versteckten Schätze Münchens Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ . Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht die Wirklichkeit meistens doch anders aus. Gerade in der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet. Und dennoch haben sich trotz horrender Mieten kleine Läden und Handwerksbetriebe gehalten, die mit ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt solche versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit Stolz und Kenntnis die versteckten, manchmal kuriosen Schätze Münchens vermitteln möchten. Umkreis von höchstens 50 Kilometern. Und in diesem Gebiet steht er praktisch ohne Konkurrenz da. Mit der Dachauer Mühle ist man partnerschaftlich verbunden, denn der Absatzmarkt München und Umgebung mit seinen über 2.000.000 Bewohnern ist riesig. Das geografisch beschränkte Geschäftsgebiet erspart den Bauern lange Anfahrtswege und der Mühle lange Lieferwege, so dass sich die Benzinkosten in Genzen halten und auch keine Autobahngebühren anfallen – ein ökologischer und ökonomischer Vorteil für alle Beteiligten und ein Vorsprung vor der Konkurrenz der Großmühlen. Herr Blum gedenkt nicht, denselben Fehler wie viele andere Unternehmer zu machen, nämlich eine Expansion über die Kapazitäten seiner Firma hinaus mit der einhergehenden Verschuldung für Investitionen, die sich aus einer solchen Expansion ergeben. Als Familienunternehmer weiß er sich da beispielsweise mit der Herr Blum vor einigen seiner historischen Mühlwerke 12 TAXIKURIER Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München Hofbräuhaus-Kunstmühle Jakob Blum, Neuturmstr. 3 TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 12
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Augustiner-Brauerei eins, die als Familienbetrieb ebenfalls stabil dasteht. Auch macht er nicht den Fehler, sich mit seiner Produktion an einen Großabnehmer zu binden, der diese Abhängigkeit dann zum Preisdrücken missbraucht und die Firma damit womöglich in den Ruin treibt. Hätte Herr Blum sein konservatives Geschäftsdenken aufgegeben, hätten wahrscheinliche irgendwelche Investoren seine Mühle schon lange übernommen, abgewickelt und das äußerst lukrative Grundstück vermarktet, so wie es an allen Ecken und Enden in München geschieht. Und nun vom Kaufmännischen zum Technischen: Der Katzenbach verlief unter der Mühle, beziehungsweise die Mühle wurde über dem Bach errichtet. Auf der Höhe der heutigen Braunauer Eisenbahnbrücke wurde im 14. Jahrhundert das Wasser der Isar angezapft und in die Stadtbäche geleitet. Unter dem Namen „Katzenbach” trieb das Wasser mit einem Gefälle von 0,21 Prozent (= 2,10 Meter auf 1.000 Meter Fließstrecke) und einer Wassermenge von 6,9 Kubikmetern pro Sekunde ein Mühlrad an, dessen Bewegung auf die Mühlwerke übertagen wurde. Im Jahr 1903 installierte man anstatt dessen eine sehr effektive Wasserturbine, deren Strom nun einen Elektromotor speiste, der wiederum seine Drehkraft über Treibriemen weitergab und außerdem noch die Altstadt mit Strom versorgte. Im Jahr 1921 ersetzte der neue Besitzer Jakob Blum den Maschinenpark komplett, und diese Maschinen laufen bis heute zur vollsten Zufriedenheit, auch weil das Gebäude im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde. Seit 1967 allerdings bezieht man den Strom aus dem Netz der Stadtwerke, denn damals wurde der Katzenbach aufgelassen. Der Bau der U- und S-Bahn machte diesen Schritt notwendig, außerdem stellte das schnell fließende Wasser eine Gefahr für Leib und Leben dar: Wer hineinfiel, verschwand sofort im kanalisierten Bachlauf und war unrettbar verloren. Wie sieht Herr Blum die Zukunft seiner Mühle? Glänzend, denn der Bedarf des Großraumes München, in dessen absoluten Mitte sein Betrieb ja liegt, bleibt ein zuverlässiger Absatzmarkt. Dasselbe gilt analog für die Weizenproduktion unserer Gegend. Die Stadt München, die die Absiedlung des produzierenden Gewerbes aus dicht bebauten Gebieten forciert, sieht bei dieser Mühle keinen Handlungsbedarf: Erstens ist auch sie am Erhalt dieses historischen Betriebes am angestammten Platz interessiert, und zweitens erzeugt die Mühle bei einer täglichen Produktion von 45 Tonnen Mehl keine Abgase und keinen nach außen dringenden Lärm. Herr Blum, der mit seiner Familie im Hause wohnt, glaubt außerdem, dass eines seiner sechs Kinder einmal Interesse am Müllerberuf entwickeln wird. Ein Problem bleibt, nämlich der Transport zur und von der Mühle in den engen Straßen der Altstadt. Jeder von uns hat schon einmal gesehen, wie ein Bauer sein Traktor-Anhänger-Gefährt rückwärts an die Getreideschütte heranmanövriert hat, und jeder kennt auch den Lastkraftwagen der Mühle, wie er in der Einfahrt mit Weizenmehl beladen wird. Und hier nun beginnen auch Herrn Blums Berührungspunkte mit dem Taxigewerbe. Für einige Hundert Euro pro Jahr hat er die Parkplätze vor seinem Anwesen bei der Stadt abgelöst, damit die gewerblichen Fahrzeuge dort rangieren können. Außerdem gehören auch die ersten zehn Meter des Mandarin-Standes vom hinteren Taxischild aus gerechnet dazu. Wenn sich einmal wartende Kollegen und liefernde Bauern in die Quere kommen, bittet Herr Blum die Kollegen, doch kurzfristig woanders zu parken. Er hat nur die besten Erfahrungen mit uns gemacht, und deshalb mag er die Münchner Taxler auch. Er wäre der letzte, der die Verkehrsüberwachung ruft, wenn ein oder zwei Kollegen vor seinem Haus parken, auch wenn das eine unzulässige Bereitstellung ist – aber das sieht er nicht als sein Problem an. Zu guter Letzt noch: Der Begriff „Kunst“- Mühle hat mit Kunst nichts zu tun wie etwa beim Kunst-Bunker an der Prinz - regenten-/Ecke Brucknerstraße. Er zeigt nur an, dass die Mühle voll mechanisiert ist. (BW) Kontakt: Hofbräuhaus-Kunstmühle Herr Jakob Blum Neuturmstraße 3 80331 München Tel.: (089) 29 42 22 Fax: (089) 2 90 48 28 Email: blum.muehle@t-online.de www.hb-kunstmuehle.de 13TAXIKURIER Gutschein im Wert von 100 Euro für Leistungen der Firma AUTOGLAS-KRAFT zu gewinnen! Gewinnspiel Mancher Taxler tut sich mit der Akzeptanz von Kreditkarten noch schwer. Unser Manfred Kraus hat auch dieses Thema wunderbar auf’s Papier gebracht. Wenn Sie jetzt dazu einen passenden Text bis spätestens 10. Juli 2009 an uns schicken (Adresse siehe Impressum), können Sie obigen Preis gewinnen. Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 13
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14 TAXIKURIER Essen auf Rädern Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Foto: www.atelier-tacke.de Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, die nicht immer den großen Bekanntheitsgrad genießen, aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen (netten) Fahrgast empfohlen zu werden. Gaststätte GROSSMARKTHALLE Kochelseestraße 13 Mo. – Fr. 7.00 Uhr – 17.00 Uhr, Sa. 7.00 Uhr – 13.00 Uhr. Sonntag und Feiertag geschlossen. Telefon: (089) 76 45 31 Gegenüber unseres ehemaligen Taxistandes „Kochelsee“ ist ein echtes Stück Münchner Gastronomie angesiedelt, das wir vor einem Jahr schon einmal zu Testzwecken aufgesucht hatten. Damals stand allerdings eine umfangreiche Sanierung des Hauses an, was zu einem mehrwöchigen Zwangs- und Betriebsurlaub führte. Der Test kam deshalb auch nicht zum Abdruck im TAXIKURIER, hat aber den Vorteil, dass ein klarer Vergleich „vorher/nachher“ angestellt werden kann. Das Wirtepaar (Ludwig Wallner und Gabi Walter) blieb das gleiche, und, um es gleich vorweg zu nehmen: das Lokal auch! Die umfangreichen Arbeiten betrafen fast nur die Bereiche „hinter den Kulissen“, wie z. B. die Elektrik und die Küche. Dem Gast fällt gottlob nur auf, dass die Toiletten ebenfalls revoviert wurden und der greislige PVC-Boden durch wesentlich gemütlicheres Holz ersetzt wurde. Auch die Preise blieben größtenteils gleich oder wurden allenfalls maßvoll angehoben. Das Paulaner Hell vom Fass kostet 3,30 Euro, das Weißbier 3,45, Limo und Wasser sind in gleicher Menge mit 2,30 bzw. 2,35 deutlich billiger. Suppen kosten zwischen 2,50 und 3,90 Euro. Alle Wurstwaren stammen aus der hauseigenen Metzgerei und die Auswahl ist riesig: das Angebot reicht (auszugsweise) von 2 Paar Wiener (3,70) über durchaus berühmte „2 kälberne Münchner Weißwürste“ zu 4,40 Euro bis zur Briesmilzwurst gebakken, gebraten oder gesotten, mit Zubehör jeweils um ca. 12 Euro. Kalbsbeuscherl mit Semmelknödel 5,25 Euro, Tellerfleisch, Biergulasch oder Ochsenschwanzragout kosten alle um 8,50 Euro und das Tagesmenü mit Tomatensuppe sowie Rahmhackbraten und Röstkartoffeln war am Testtag ein echtes Schnäppchen. Wer etwas mehr investieren will, kann dies mit einem Wiener Rostbraten (13,55) sowie Kalbsgeschnetzeltem oder Kalbsschnitzel (je 15,70 Euro, natürlich mit Zubehör) tun. Der Schweinsbraten mit Kartoffelknödel und Speckkrautsalat (8,80) war eine schöne Portion mit recht fettarmen und dennoch zartem Fleisch. Im Inneren des Kartoffelknödels fand sich ein geröstetes Brot stückerl, die Sauce war reichlich bemessen und der Speckkraut - salat würzig und offensichtlich haus - gemacht. Eine kleine Portion wird für 6,80 Euro feil geboten. Die cirka viereinhalb Meter hohen Räume mit Kreuzgewölbe sind beeindruckend, die halbhohe Rundumvertäfelung mit Garderobenhaken hinter jedem Tisch ist sehr typisch für bayerische Wirtshäuser dieser Epoche. Das Fehlen jeglichen Schnickschnacks an den Wänden, die in manch anderen Lokalen mit Staubfängern aus den letzten Jahrhunderten bepackt sind, wurde als sehr angenehm empfunden. Wir stellen mit großer Erleichterung fest, dass hier keine „Gastronomie-Heuschrecke“ den zehntausendsten Tex-Mex-Laden mit Caipi-happy-hour und discomäßiger Musikbeschallung eingerichtet hat, sondern dass hier wirklich noch die gute, alte Zeit erhalten geblieben ist. Ein zutiefst bodenständiges Lokal mit ebensolchem Publikum, hervorragender Küche und absolut reellen Preisen. Höchstes Lob! (MS) Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 14
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15TAXIKURIER Taxlers Freunde Oliver Otter Autohaus Wickenhäuser Trotz über 3.000 Taxis in der Millionenstadt München und dem täglichen Kampf um Umsatz war und ist die Taxiwelt eine Familie. Erheblichen Anteil daran haben Personen, die sich über das übliche Maß hinaus für unser Gewerbe einsetzen. Der TAXIKURIER stellt diese „guten Geister“ der Taxibranche vor und bedankt sich damit gleichzeitig für das Engagement dieser Menschen. Der 37 Jahre junge Oliver Otter ist zwar erst seit zwei Jahren im Taxigeschäft, „Automobil-Luft“ hat er aber schon zur Genüge geschnuppert (BMW, VW, Deutsche Autoleasing). Seit einem halben Jahr ist er Taxi-Ansprechpartner für die drei Wickenhäuser-Autohäuser (Georg-Brauchle-Ring/Eching/Wolfratshausen). „Ich behandle jeden Taxiunternehmer wie einen Großkunden, auch wenn er nur ein Auto kauft“, betonte der in Harlaching geborene Oliver Otter. „Ob Kauf, Leasing oder Finanzierung, entscheidend ist die maßgeschneiderte individuelle Lösung“ . Derzeit bietet Opel zwei Modelle als Taxis an. Neben dem Zafira ist man besonders auf den Insigna stolz, der zum Auto des Jahres 2009 erklärt wurde. Ein hervorragendes Kosten-Nutzen-Verhältnis sowie der Komfort, die Optik und Geräumigkeit des „Insigna“ qualifizieren dieses Fahrzeug als geeignet für den Taxiunternehmer. Bis zu einer Laufleistung von 300.000 km sind Garantie- Varianten möglich. Neben der Kaufberatung ist Oliver Otter auch bei jeglicher Abwicklung mit Behörden und Einbauten behilflich. „Ich bin 24 Stunden (fast), auch am Wochenende, erreichbar. Beim Kundendienst, Reparaturen genießen die Taxler natürlich eine Sonderbehandlung, hier zählt jede Stunde“ . Bei Pannen und Unfällen stehen eigene Schleppfahrzeuge zur Verfügung. Bei Ersatzfahrzeugen kooperiert man mit dem Taxi-Verleih Traumcar München. Die Arbeit mit den Taxlern macht Oliver Otter Spaß, obwohl er betont, dass auch während der „Aufbauarbeit“ die Zahlen stimmen müssen. Aber das ist aus dem Taxigeschäft bekannt. (PR) HOTEL - WIRTSHAUS - BIERGARTEN Michael Weber e.K. täglich geöffnet von 07:00–01:00 Uhr warme Küche bis 23.30 Uhr Alte Allee 21 81245 München / Obermenzing Tel. 089/820 820 · Fax 820 82-100 www.weber-gastronomie.de Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 – ca. 21.30 Uhr Jeden Samstag Tageskurs 10.00 – ca. 16.00 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Meier oder 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 Funkausbildung Termin: Donnerstag, 18. Juni 2009 13.00 – 17.00 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Ausbildung im Juni 2009 Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Taxistiftung Deutschland Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 Kurs 4/2009 vom 23.06.09 bis 21.07.09 Kurs 5/2009 vom 08.09.09 bis 06.10.09 Kurs 6/2009 vom 13.10.09 bis 10.11.09 Kurs 7/2009 vom 17.11.09 bis 15.12.09 Keine andere Zielgruppe ist so gespalten wie die „Best Ager“ . Für uns Taxler eine eminent wichtige Fahrgast-Gruppe, auf die wir uns einstellen müssen. Deshalb die fundierte Titelgeschichte in diesem Heft. Um die verschiedenen Interessen und Anliegen der „Älteren“ auf Seite 1 umzusetzen, haben wir den Kontrast „Gehstock und Golfschläger“ gewählt. Exakt in diesem Spektrum bewegen sich die kaufkräftigen und taxi-affinen „Best Ager“ . (PR) Zum Titelbild TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 15
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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Bei trägen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. Geschichte und G’schichten Verkehrsachse Stachus – Isartor 16 TAXIKURIER München wurde 1158 an der mittelalterlichen Salzstraße gegründet, und die Trasse dieses Fernhandelsweges war und blieb die Hauptverkehrsachse der Stadt. Seit der Stadterweiterung im 14. Jahrhundert führte sie vom Isartor bis zum Neuhauser Tor (1792 in Karlstor umbenannt, nicht am 1. Mai 1791, wie die zum Stachus gerichtete Inschrift fälschlich behauptet), also über das Tal, den Schrannenplatz (seit 1854 Marienplatz), die Kaufingerstraße und Neuhauser Straße. Straßenverkehr und mittelalterliche Innenstadt Mit dem Siegeszug des Automobils seit Anfang des 20. Jahrhunderts begannen auch Überlegungen zur Verkehrsplanung. Man entschied sich für die so genannte Sternlösung, nach der die Verkehrsströme ins Stadtzentrum geführt, dort miteinander verknotet und wieder herausgeführt werden sollten. Diese Ideen fanden ihren Ausdruck beispielsweise am Alten Rathaus, das mit seinem einzigen Torbogen als Verkehrshindernis wirkte. Im Jahr 1934 wurde daher ein zweiter Bogen, der heutige nördliche Durchgang für die Fußgänger, Radfahrer und Straßenmusikanten, geschaffen. Nach dem Krieg beschloss der Stadtrat den Wiederaufbau der Innenstadt nach altem Muster, wodurch auch die mittelalterlichen Straßenzüge beibehalten blieben. Gerade die Trasse der ehemaligen Salzstraße konnte aber mit dem schnell anwachsenden Verkehrsaufkommen bald nicht mehr mithalten. Im April 1954 meinte der zuständige Wiederaufbaureferent, Helmut Fischer, zu dem Problem: „Wenn die Innenstadt am Leben erhalten werden soll, muss der Verkehr durch sie hindurch führen; sonst wird sie in zehn bis fünfzehn Jahren nicht mehr existenzfähig sein. Wenn es uns nicht gelingt, ausreichende Parkmöglichkeiten zu schaffen, so laufen wir Gefahr, dass sich das Geschäftsleben in die Außenbezirke verlagert, was ein Absterben des Stadtkernes bedeuten würde.“ Diese Befürchtungen teilten die anliegenden Geschäfte und Kaufhäuser. Verkehrschaos Es dauerte nicht lange, und jeden Tag durchquerten 75.000 Kraftfahrzeuge und 1.400 Straßenbahnzüge der Linien 1, 9, 19, 21 und 29 die Neuhauser Straße und Kaufingerstraße zwischen Stachus und Marienplatz und von dort bis zum Isartor. Die Fußgänger mussten mit den engen Gehwegen vorlieb nehmen. An den Samstagen im Dezember 1961 etwa ging es laut „Süddeutscher Zeitung“ folgendermaßen zu: „Ein riesiger Käufersturm wälzte sich am Samstag von früh bis spät durch die Innenstadt – zeitweise in einem geradezu beängstigenden Ausmaß. Zwischen Stachus und Marienplatz kam man nur im gemäßigten Schritttempo vorwärts, und an gewissen Brennpunkten, wie etwa unter den Karlstor-Arkaden, gab es oft Stockungen. Da und dort musste die Polizei mit Seilen die Gehwege nach der Straße hin verbreitern, um den Verkehr in Fluss zu halten. Freilich konnte von dieser Möglichkeit nur selten Gebrauch gemacht werden, weil auch der motorisierte Verkehr einen zuweilen beängstigenden Umfang annahm. Wie die Kennzeichen an den Fahrzeugen zeigten, waren unter den Autofahrern viele aus der Umgebung.“ Daran hat sich bis heute wenig geändert, und das wider besseren Wissens der im Stau stehenden Betroffenen, die mit ihrem vernunftfernen Verhalten auch uns zu Umwegen und Stillstand zwingen. Fußgängerzone Das Konzept der autogerechten Innenstadt hatte sich selbst widerlegt, und seit 1960 wandten sich die Überlegungen einer fußgängerfreundlichen Innenstadt zu. Nach langen Diskussionen und Vorplanungen beschloss der Stadtrat daher am 16. Februar 1966, die Kaufingerstraße und Neuhauser Straße in eine Fußgängerzone zu verwandeln. Der Individualverkehr sollte ebenso verdrängt werden wie der straßengebundene öffentliche Verkehr. Da die Innenstadt aber gleichzeitig verkehrsgünstig zu erreichen sein musste, konnte das Konzept der Verkehrsberuhigung nur zusammen mit unterirdischen Transportmitteln verwirklicht werden. Unter Leitung des Verkehrsexperten Herbert Jensen (1900-1968) konkretisierten sich die Planungen. Diese erfuhren eine Beschleunigung, nachdem das Internationale Olympische Komitee am 26. April 1966 in Rom die XX. Olympischen Sommerspiele nach München vergeben hatte. Die Geschäftswelt wehrte sich vehement dagegen, befürchtete sie doch ihren Ruin, wenn die Kundschaft nicht mehr direkt mit dem Auto vorfahren konnte. Eine völlig falsche Einschätzung, die die Erkenntnis zu bestätigen scheint: „Jammer ist des Kaufmanns Gruß.“ Am 17. April 1968 wurde der Straßenzug gesperrt und der Bau der S-Bahn begonnen. Rechtzeitig zur Olympiade, die am 26. August 1972 begann, eröffnete Ober- Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 16
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bürgermeister Hans-Jochen Vogel als seine letzte Amtshandlung am 31. Juni 1972 offiziell die Fußgängerzone. Vogel lobte: „München hat die richtige Rangordnung der Nutzungen wieder hergestellt und die Menschlichkeit und die Urbanität, die in Blechschlangen, Motorenlärm und Abgaswolken zu ersticken drohten, in das Herz der Stadt zurückgeholt.“ Bevor das Freibier floss, erklang die Bayernhymne, und Vogel enthüllte im Karlstor eine Gedenktafel für den bereits verstorbenen Herbert Jensen. Das Tal blieb für den Autoverkehr weiterhin offen, auch wenn es seine Funktion als Durchgangstraße verloren hatte. U- und S-Bahn Im Rahmen des S-Bahn-Baus entstanden die Bahnhöfe Isartorplatz und das U- und S-Bahnkreuz Marienplatz, das sich mit vier Geschossen bis 26 Meter unter der Oberfläche erstreckt. Die U-Bahn nahm am 19. Oktober 1971, die S-Bahn am 28. April 1972 ihren Betrieb auf. Der Bahnhof Karlsplatz/Stachus ragt 25 Meter tief in die Erde und umfasst fünf Geschosse. Das am 26. November 1970 eröffnete Stachus-Untergeschoss verbindet die erst zwei Jahre später fertig gestellten Fußgängerzonen zwischen Hauptbahnhof und Marienplatz. Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel übergab das damals umfangreichste unterirdische Bauwerk Europas seiner Bestimmung. Die Millionendorf mit Herz war stolz darauf, dass sich ein vergleichbares Bauwerk weltweit nur noch in Tokio finden ließ. In den ganzen 812 Jahren der Münchner Geschichte war kein größeres Gebäude errichtet worden. Vogel musste in seiner von Superlativen durchsetzten Rede lange suchen, bis er ein seiner Meinung nach vergleichbares Menschenwerk finden konnte: die Cheops-Pyramide in Ägypten aus dem 3. Jahrtausend vor Christus. Verkehrssituation heute Infolge der Einbahnregelungen und der inzwischen noch ausgeweiteten Fußgängerzonen ist die Innenstadt für den Straßenverkehr nicht mehr direkt zu durchqueren. Privatfahrzeuge können zwar in die Innenstadt einfahren, müssen aber früher oder später nach links oder rechts abbiegen. Lediglich die Busse des Öffentlichen Nahverkehrs und Fahrzeuge mit Sondererlaubnis dürfen auf halbwegs direkten Wegen das Zentrum durchqueren. Und dazu gehören auch wir, ausgewiesen durch das Markenzeichen Hell-Elfenbein, offiziell „Farbe RAL Nummer 1015“ . Das Kürzel „RAL“ steht dabei für „Reichs- Ausschuss für Lieferbedingungen“ . Diese Behörde legte im Jahr 1927 eine normierte Farbreihe mit vierstelligen Nummern fest. Dies aber nur nebenbei, weil es sich hier gerade so ergeben hat. Trotz beziehungsweise gerade wegen der großflächigen Verkehrsberuhigung der Innenstadt hat sich hier die Nachfrage nach Taxis auf hohem Niveau stabilisiert. Die Zurückdrängung des Straßenverkehrs schaffte Platz für mehr Fußgänger, die entweder die Öffentlichen benutzen oder aber an folgenden Standplätzen bei uns einsteigen: Isartor, Tal, Beck, Dallmayr, Viktualienmarkt, Rosental, Rindermarkt, Ett, Färbergraben und Stachus-Rondell. (BW) Der Unfallschutz für Sie und/oder Ihre Familie, aber auch für Ihre Fahrer. Entschädigungsleistungen bei Beraubung, Überfall und als besonderes neues Leistungsangebot: Entschädigung bei Verlust der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung durch einen Unfall! Wir informieren Sie gerne! Ein Unternehmen der SIGNAL IDUNA Gruppe. Die Spezial- Unfall-Versicherung für Taxi- und Mietwagenfahrer. Versicherungsbüro CRASSELT GmbH G Machtlfinger Straße 26 G 81379 München Telefon (0 89) 74 28 72-10 G Telefax (0 89) 74 28 72-20 G a.crasselt@vb-crasselt.de G www.vb-crasselt.de 17TAXIKURIER TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 17
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Die Gesundheitsreform – ein Desaster Dr. Rüdiger Neitzel, 46, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über Hier spricht der Doc Liebe Leserinnen und Leser, heute müssen wir, auch wenn es schwer fällt, einmal politisch werden und uns Gesundheitsaspekten der Gesundheitsreform widmen, wie sie unsere derzeitige Bundesregierung unter der Ministerin Ulla Schmidt gestaltet. Es geht insbesondere uns Ärzten nicht ums Geld, weil die Bezahlung durch die gesetzlichen Krankenkassen immer schlecht war (zwischen 40 Euro und 45 Euro pro Patient pro Vierteljahr vor der Reform und nun zwischen 18 Euro und 30 Euro pro Patient und Vierteljahr nach der Gesundheitsreform). Dies hat für viele Praxen, welche ein mittelständiges Unternehmen darstellen, verheerende Konsequenzen, d. h. durch die Aquirierung von Leistungen aus der gesetzlichen Krankenkassenform werden nicht einmal Mieten für Praxisräume, Abzahlung von Gerätschaften und Löhne der Arzthelferinnen gedeckt. Es ist erklärtes Ziel der Bundesgesundheitsministerin, die Fachärzte im niedergelassenen Bereich ganz abzuschaffen und in den Kliniken sog. medizinische Versorgungszentren zu errichten, wo dann angestellte Ärzte, die nicht von den Kliniken angestellt, sondern von den Krankenkassen angestellt werden, als feste Vertragspartner und Betreiber der MVZ fungieren. Dies bedeutet ein Ende des freien niedergelassenen Arztberufes, aber auch ein Ende der freien Arztwahl des Patienten. In Zukunft bestimmt Ihre Krankenkasse, welche Versorgung für Sie zulässig ist, welche Medikamente Sie verordnet bekommen und welche Heilbehandlung oder Hilfsmittel Sie überhaupt noch erstattet bekommen und ob und welche Operation Ihnen überhaupt noch zusteht. Die Politik unserer Gesundheitsministerin hat zur Demontage des besten Gesundheitssystems der Welt geführt und darf sich nicht weiter fortsetzen. Beleuchten wir einmal die Krankenkassen. Allein die AOK hat im Jahr 2008 einen Überschuß von 811 Mio. Euro erwirtschaftet. Ein Überschuß, dem feste Verwaltungskosten von 9 Mrd. Euro vorausgehen. Die Frage ist, was macht die AOK mit dem Geld, welche Leistungen an die Leistungserbringer Ärzte oder an die zu versorgenden Patienten zahlt sie eigentlich aus? Dem gegenüber steht im krassen Widerstand der höchste Beitrag aller Gesetzlich krankenkassen-versicherten von 15,5 %, wie er im Augenblick herrscht. Wir alle haben dafür Sorge zu tragen, dass ein brillantes Gesundheits - system wie das unsrige, nämlich die Verzahnung von freien niedergelassenen Ärzten mit stationärer Behandlung in Krankenhäusern, nicht geopfert werden darf aus den ideologischen und parteipolitischen Gesichtspunkten. Liebe Patienten, bitte informieren Sie sich, wem Sie bei der Bundestagswahl Ihre Stimmen geben, um unser bewährtes Gesundheitssystem erhalten zu können. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Facharzt und Orthopäde Dr. Rüdiger Neitzel 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacup sieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu b erufsrelevanten Themen. Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung. 18 TAXIKURIER And the winner is … Bilderwitz aus der Mai-Ausgabe „Wau – i’ bin ganz brav, solang’st mi net zum Tierarzt fahrst!“ Doppelschlag für Hans-Dieter Hoppe (Taxi 3322). Auch in diesem Monat hat er unsere Aufgabe wieder am originellsten gelöst und einen Gutschein für die Gastronomie im Westin Grand München Arabellapark gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 18
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19TAXIKURIER Rose des Monats Zitrone des Monats Fotos: www.atelier-tacke.de Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Kurt Berkmüller, Taxi 545 Ein bislang unbekannter Täter rief am 31.03.2009 bei einer 67-jährigen Frau aus Neuhausen an, gab sich als ihr Enkel aus und bat sie um 10.000 Euro für den Kauf einer Wohnung. Die Dame begab sich zu ihrer Bank, hob dort das Geld ab und fuhr anschließend mit dem Taxi wieder nach Hause. Auf der Fahrt erzählte sie dem Kollegen Kurt Berkmüller von dem Vorfall, der diesen Sachverhalt sofort der Polizei mitteilte. Der Vorfall fand breite Beachtung in der Münchner Tagespresse. Eine Streife der Polizeiinspektion 42 klärte die 67-jährige Rentnerin über die Betrugsmasche des angeblichen „Enkeltricks“ auf. Obwohl der angebliche Neffe noch am selben Tag mehrmals anrief, erschien er aber nicht vor der Wohnung seines ausgewählten Opfers. Deshalb ist es dem Taxifahrer zu verdanken, dass die Rentnerin nicht Opfer der Enkeltrickbetrüger wurde und noch im Besitz ihrer Ersparnisse ist. Der Vizepräsident des Polizeipräsidiums München, Herr Robert Kopp, überreichte Kurt Berkmüller zur Anerkennung eine Urkunde sowie eine Belohnung in Höhe von 200 Euro. Voll Stolz schließt sich der TAXIKURIER den Glückwünschen an und dankt dem Kollegen mit der Rose des Monats Juni 09. (TK) Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Karlheinz Gruber und Ludwig Hohenadel, MVG Vom 18. Juni bis 12. Juli findet im Olympiapark das Sommertollwood statt. Auch in diesem Jahr werden Taxifahrer und auch unsere Fahrgäste grob benachteiligt. Vor zwei Jahren wurde der Taxistandplatz aus dem Spiridon-Louis-Ring in die Ackermannstraße gelegt. Der Grund für diesen Rauswurf waren angeblich Rettungswege. Anstelle des Taxistandes wurden für Shuttle-Busse Haltestellenpodeste betoniert. Gleichzeitig tummelten sich die von der Stadtspitze innig geliebten Rikschas vor der Nase der Taxikollegen und schnappten die Fahrgäste weg. Nun setzt die MVG und das KVR noch eins drauf: Bei Überfüllung darf der Spiridon-Louis-Ring auch von Linienbussen nicht mehr befahren werden. Dies kommt in den 4 Wochen 2- bis 3-mal vor, wurde aber zum Anlass genommen, den Taxistand noch weiter entfernt vom Eingang zu platzieren. Während einer solchen Sperre wird der Shuttle-Bus umgeleitet und braucht eine Ersatzhaltestelle. Diese war bisher in der Ackermannstraße südlich der Einmündung des Spiridon-Louis-Rings, also auf der gegenüberliegenden Seite des Taxistandes. Nun wird aufgrund des beharrlichen Drucks der MVG diese Ersatz-Haltestelle auf unseren Taxistand gesetzt, und – jetzt kommt’s – nicht nur an den 2 Abenden des Buseinsatzes, sondern während der gesamten 4 Wochen. Wir müssen um 20 Meter nach hinten wandern, um eine fiktive Ersatzhaltestelle freizuhalten! Den Platz zwischen dem Eingang und dem Taxistand werden schwarzarbeitende Radlzappler besetzen, damit uns gar kein Fahrgast mehr findet.Hoffentlich schüttet es jeden Abend im Olympiapark Süd. Oder die MVG kooperiert mit den asiatischen Transportgiganten, den Rikschas. Für diese völlig unsinnige Ersatzhaltestelle verleihen wir der MVG, namentlich den ausführenden Mitarbeitern Karlheinz Gruber und Ludwig Hohenadl, die Zitrone des Monats. (TK) Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf. Anzeigenschluss ist der 11.06.09! Juni 2009 Gestaltung: www.formenreich.de BEST AGER TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de § „Ü-50“ – die gespaltene Zielgruppe § Spätes Essen Wo nach 22 Uhr die Küche in Betrieb ist § Geschichte und G’schichten Die Verkehrsachse Stachus-Isartor § Recht um’s Taxi Die Unfallabrechnung Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 19
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Titelthema Best Ager „Ü-50“ – die gespaltene Zielgruppe Keine andere Kundengeneration ist so gespalten wie die der über 50jährigen. Auf der einen Seite stehen wohlhabende Senioren mit viel Geld auf der hohen Kante. Auf der anderen sind Rentner, die oft mit kargen Altersbezügen leben müssen. Nicht zu vergessen sind die Hilfebedürftigen, die aus ganz anderen Motiven ein Taxi nutzen als die mobilen Repräsentanten der „Silver-Generation“ . Die Zielgruppe variiert zwischen älteren Arbeitnehmern, jung gebliebenen Ruheständlern und greisen Senioren. Jeder will alt werden, aber keiner will alt sein Genau das macht es so schwer, bei der Anrede den richtigen Ton zu treffen. Die Wichtigkeit der Kommunikation mit dieser Generation wird jedoch durch den demographischen Wandel sichtbar. Die Deutschen werden älter, der Nachwuchs weniger. Wer Konsumgüter oder Dienstleistungen verkaufen will, muss exakt wissen, an wen und mit welcher Kommunikation die Umsetzung erfolgt. Der Markt ist vorhanden und wächst auch für uns. Unternehmer und Fahrer müssen nur akzeptieren, dass ihre Zielgruppe ein paar Jahre älter ist. Viele Produkte sind gescheitert, die ihre Waren „alt“ angeboten haben. Kein „Best Ager“ wird etwas mit dem Label „Für 50jährige und älter“ kaufen. So ist auch über den Begriff „Senioren-Taxi“ nachzudenken. So hätte auch ein Handy mit der „Senioren-Etikette“ schlechte Chancen im Markt. Sie erwarten ein zeitloses Produkt mit für Ältere hilfreichen Extras, z. B. einfache Bedienung, erhöhte Lautstärke, Notfall-Knopf, Taschenlampe, große Tasten. Die alles andere als homogenen „Best Ager“ wollen keine Senioren-Spezialanfertigung, sondern Produkte und Dienstleistungen, die sie benutzen können. Die Kaufkraft der Älteren Die Werbung will uns weismachen, dass für diese Generation alles möglich erscheint. „Senioren sind fit und reich“ – dies wollen Statistiken beweisen. Je nachdem, welchem Marktforschungsinstitut man Glauben schenkt, stehen den „Best Agern“ insgesamt zwischen 300 und 400 Milliarden Euro an Kaufkraft zur Verfügung. Die gespaltene Kundengeneration Die Rolling Stones sind über 60, Robert Redford ist 67 und Jane Fonda 68 Jahre alt. Es gibt viele Menschen, bei denen man gar nicht mehr fragt, wie alt sie eigentlich sind. Sie sind im Kopf und Habitus deutlich jünger als mancher 20jährige. Manche, die jetzt ins Seniorenalter gehen, sind die, die 1968 Steine geworfen haben, die früh gelernt haben, dass Veränderungen möglich sind. Sie machen sich ihre Welt so, wie sie’s gerne hätten – auch als Senioren. Es liegt auf der Hand, dass wir diese „Typen“ anders behandeln müssen als die Greise oder Gebrechlichen, die des Taxlers Hilfe auf ganz anderer Ebene benötigen. Aber auch der hilfsbedürftige Fahrgast will von uns nicht an Gebrechlichkeit oder Krankheit erinnert werden. Um diese breite Generation zwischen Hardrock und Treppenlift besser einschätzen zu können, geben wir nachfolgende Typologie zur Hand: Der ältere Arbeitnehmer Der Jugendwahn ist passé, die Unternehmer beschäftigen wieder ältere Mitarbeiter, mit Führungskompetenz, Fachwissen, Stress- und Sozialkompetenz, Weitblick und Verantwortungsbewusstsein. Es gibt weniger Kündigungen von „Best Agern“, da die Firmen ihr Langzeitgedächtnis nicht verlieren wollen. Der demographische Wandel in Deutschland wird schon bald einen grundlegenden Beschäftigungswandel der Arbeitswelt, nämlich den „Restart mit 50“ zur Folge haben. Arbeit im Alter ist Lust – nicht Last. Aktiv sein, eine Aufgabe haben und hinzuverdienen. Im Internet gibt es sogar schon eine Job- Börse für „Best Ager“ (AgeBroker.de). Für 20 TAXIKURIER Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2 Kaufkraft in der BRD nach Altersklassen Durchschnittliche Kaufkraft je Einwohner in Euro Quelle: GfK-Bevölkerungsstrukturdaten 2007. Angaben für 2008. 15–19 Jahre 20–29 Jahre 30–39 Jahre 40–49 Jahre 50–59 Jahre 60–64 Jahre ab 65 Jahre 3.803 20.819 24.903 25.187 26.798 25.823 15.175 TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 20
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21TAXIKURIER das Taxigewerbe sind diese aktiven Fahrgäste besonders wertvoll. Selbstverständlich legen diese Business-Personen besonderen Wert auf Komfort und angenehme Fahrweise. Der Genießer Gute Weine, Bücher, Musik – Dinge die die Lebensqualität erhöhen, werden von den „Genießern“ besonders geschätzt. Er legt Wert auf Qualität und hat meist keine materiellen Sorgen. Er liebt es nicht, irgendwo lange anzustehen und vermisst persönliche Ansprachen, z. B. im Einzelhandel. Wenn man diesen Genussmenschen im Taxi ortet, ist eine sinnvolle Kommunikation mit entsprechender Beratungskompetenz gefragt. Der Informierte Der oder die „Informierte“ weiß Preis und Wert zu unterscheiden. Man muss nicht auf jeden Euro achten, gibt diesen jedoch meist nach einem ähnlichen Raster aus. Sie sind treue Käufer und leben die Vorteile eines Stammkunden-Daseins – wenn Leistung und Nutzen stimmen. Wenn sie mit der Dienstleistung „Taxi“ zufrieden sind, werden sie es immer wieder wählen. Aber auch im umgekehrten Fall ihm den Rücken zuwenden. Diese Fahrgäste können am besten gewonnen und gebunden werden, wenn man die Vorteile im Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln positiv herausstellt. Der Vitale Alle älteren, die mit Stolz ihr Alter preisgeben und gleichzeitig einen kraftvollen Eindruck hinterlassen, gehören diesem Typus an. Diese Menschen, oft jenseits der 70, stehen mitten im Leben, schmeißen auch in hohem Alter noch ihren Haushalt und leisten sich aufgrund ihrer Lebensfreude hochwertige Produkte. Sie sind oft sehr modebewusst, auch körperliche Anstrengungen bereiten kaum Mühen. Für diese Personen gehört das Taxi zum Alltag. Sie wollen sich was gönnen. Hier ist es als Taxler ratsam, diesen „Vitalen“ gut zuzuhören und sie zu bestätigen. Der Sportliche Radfahren, Tennis, Segeln, Skifahren und natürlich Golf sind die Freizeitbeschäftigungen dieser Jungegebliebenen. Manchmal waren sie schon immer sportlich, teilweise haben sie Sport, bedingt durch mehr Freizeit, erst im Alter entdeckt. Sie sind in diesem Segment gut informiert und auch im übrigen Leben kritische Konsumenten. Sport kostet Geld, das zu diesem Zweck gerne ausgegeben wird. Es bestehen auch keine Vorbehalten gegen das Taxi. Man muss sich nur bewusst sein, dass es sich hier um eine agile, juvenile, kritische Zielgruppe handelt, die höchsten Service beansprucht. Der Flaneur Diese Menschen haben es nicht eilig. Sie lieben die Innenstädte, haben Zeit und stellen Preisvergleiche an. Sie bewegen sich gerne in der Innenstadt, besuchen Cafes und Restaurants. Was früher in Fern- und Urlaubsreisen investiert wurde, geben sie jetzt gerne für Wohlbefinden ➜ Zum sechsten Mal in Folge erreicht der Münchner Tourismus ein Rekordergebnis: 9,8 Millionen Übernachtungen in 2008 entsprechen einem Zuwachs von 3,3%. ➜ Laut einer Umfrage der Partneragentur „Partnership“ ist München die Singlehauptstadt Deutschlands. 243.000 der 18- bis 50-jährigen Bewohner Münchens sind allein stehend und somit zu einem extrovertiertem Lebensstil gezwungen. Gut für das Taxigeschäft. ➜ 2008 hat die Münchner Polizei mit ihren Radargeräten 124.237 Temposünder (plus 4,1 % gegenüber dem Vorjahr) geahndet. 5,58 Mio. Euro wurden damit kassiert. Ab Mitte des Jahres kommt noch eine zusätzliche Einnahmequelle hinzu. Dann wird der neue Richard-Strauß-Tunnel eröffnet. In ihm sind sechs „Geister-Blitzer“ montiert – Anlagen, die ohne Blitz funktionieren. ➜ Wenn man die Schulden 2008 der Stadt München auf die Köpfe seiner Bürger aufteilt, steht jeder Einwohner mit 3.284 Euro in der Kreide. ➜ Das Restaurant Tantris, langjähriger „Autobooking-Kunde“, wurde zum zweiten Mal hintereinander unter die besten Restaurants der Welt gewählt. Man nimmt nun weltweit „Platz 44“ ein. Die Liste „S. Pellegrino’s World 50 best“ wird alljährlich mit Spannung erwartet. ➜ Am 13. Mai wurde die „maxSuite“ vom KVR geschlossen. Mehrere Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz waren der Grund für diese in München eher ungewöhnlichen Maßnahme. (PR) München Splitter aus. Ein Personenkreis, der als Taxikundschaft nicht zu unterschätzen ist. Fahr - gäste dieser Typologie erfahren gerne Neuigkeiten und Ratschläge über alles Mögliche und sind häufig Spontan-Einsteiger. Der Greis Ob auf Grund des Alters, von Krankheit oder Gebrechlichkeit – egal – diese Personen sind derzeit unsere wichtigsten Fahrgäste, da sie auf unsere Dienstleistung angewiesen sind. Quer durch die Bevölkerungsschichten sind diese Menschen quantitativ die größte Gruppe der „Älteren“ . Schade, dass sie teilweise so stiefmütterlich behandelt werden. Sie wollen nicht mehr jung sein und möglichst in Achtung über die Runden kommen. Sie haben das Leben mit dem Auto hinter sich und lieben das Taxi. Ganz entscheidend hier ist maximale Hilfsbereitschaft sowie die Akzeptanz jeglicher Kurzfahrten. In keinem anderen Bereich wird dies durch Treue und Großzügigkeit mehr belohnt. Und zudem tun wir, die Taxler, auch noch Gutes. Die Generation „Best Ager“ wird allgemein als vermögend gepriesen. Doch nicht alle „Senioren“ sind bereit, viel Geld auszugeben. Wer sie als Kunde erobern und behalten will, muss differenziert vorgehen und auf sie eingehen, mit Kompetenz und Einfühlungsvermögen. (PR) TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 21
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22 TAXIKURIER Pinnwand Schwarzes Brett der Branche Neuer „Taxi-Mann“ bei Häusler Neue Struktur im Großkundenbereich von Opel Häusler. Bayerns größtem Opel-Händler. Ein Team von drei Flottenspezialisten kümmert sich um alle Belange der Taxikunden im Hause Häusler und garantieren einen optimalen Service. Persönlicher Ansprechpartner ab sofort ist: Herr Wolfgang Trübenbacher Vepas für Datenfunk-Endspurt gerüstet Die Vepas GmbH, Spezialfirma für den Einbau von Taxametern und allen elektronischen Accessoires für den Taxler hat sogar noch Kapazitäten für den Datenfunk-Einbau. Gerade jetzt auf der „Zielgeraden“ ist man sehr flexibel und legt auch Sonderschichten ein, um den Taxifahrern und Taxifahrerinnen Münchens die Arbeit mit dem Datenfunk zu ermöglichen. Üblicherweise steht man von 8–17 Uhr (Mo.-Fr.) zur Verfügung, jetzt in diesen Spitzenzeiten jedoch auch darüber hinaus. (PR) Poetenhochburg Ramersdorf Auch wenn in Ramersdorf manche Uhren etwas anders gehen, so hat der Wirtschaftsabschwung keinen Bogen um diesen Stadtteil gemacht und räumt den dortigen Taxlern nun mehr und mehr Zeit ein, sich schriftstellerisch zu betätigen. Ich stehe hier am Bahnhof Nord, ich wünschte mir, ich wär schon fort! Der Umsatz ist schlecht, der Beutel leer, im Büro sitzt der Chef (Kurt S.) und weint so sehr! Bringt seinen Jaguar zurück in den Zoo, ab jetzt heißt es sparen, du oida Mo! Bergab solln wir den Motor ausschalten, nicht mehr an roten Ampeln halten. Statt Waschanlage heißt es selber lecken Das Motoröl mit Wasser strecken! Beim Chef (Kurt) das Trinkgeld noch abgeben ... Mei, lustig is des Taxlerleben! Annett aus Ramersdorf Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen oder Taxiunternehmern sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Taxifahrer und Priester gleichauf In einer Umfrage sollten rund 7.000 Befragte aus einer Auswahl von 20 Berufen bestimmen, welchen sie am meisten vertrauen. Feuerwehrleute, Piloten und Krankenschwestern bekamen den größten Zuspruch, Politiker den geringsten. Berufe, denen die Deutschen am wenigsten vertrauen: 01 Politiker 02 Autoverkäufer 03 Fußballspieler 04 Gewerkschaftsführer 05 Finanzberater 06 Journalisten, Reiseveranstalter 07 Anwälte 08 Meteorologen 09 Taxifahrer, Priester/Pfarrer 10 Richter Quelle: Reader’s Digest Tort(o)ur im Taxi Den wöchentlichen Großeinkauf erledige ich oft zusammen mit meinem Mann, doch manchmal auch alleine. Dann muss ich mir für den Transport der erbeuteten Lebensmittel ein Kombi-Taxi rufen – ich hab keinen Führerschein. Neulich war der Taxifahrer ein kleiner, rundlicher Mann, der auf meine Bitte, die Ladeklappe zu öffnen, irgendwas Unverständliches vor sich hin murmelt. Vielleicht ist es ihm unangenehm, seinen bequemen Platz hinterm Steuer zu verlassen. Er räumt die Ladefläche frei, und ich fange schon mal an, 60 Liter Milch zu stapeln. „Hast Du keine Mann“, fragt da der Mensch. „Das ist nix Arbeit für Frau!“ Spricht’s und zündet sich eine Zigarette an, um mich dann seelenruhig weiter beim Einladen zu beobachten. „Du bist scheene Frau – warum Du keine Mann haben?“ Hätte ich nicht schon die Hälfte der Ware auf die Ladefläche gewuchtet, würde ich ihn zum Teufel schicken. Doch ich mache auf Klein- Blödi – vielleicht wird ja noch eine tolle Kolumne draus! – und sage, dass mein Mann letzte Woche leider das Zeitliche gesegnet hat. „Tut mir leid“, meint da der Taxler. „Du solltest trotzdem nicht so schwere Arbeit machen – is nix gut für Frau!“ Und weiter: „Warum Deine Mann gestorben?“ „Er hat immer zu viele blöde Fragen gestellt, so dass ich ihn …“, denk ich bei mir, sage aber nur „Fahren Sie mich bitte zum Isartor.“ Während der ganzen Tour muss ich mir dann anhören, wie gut es seine Frau mit ihm hat, und überhaupt, woraufhin ich mir fest vornehme, jetzt wirklich ganz bald mal den Führerschein zu machen – und ausnahmsweise kein Trinkgeld zu geben. Petra Perle (Kolumne aus „Hallo München“) TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 22
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23TAXIKURIER
Blitzer-Tonnen auf Münchens Straßen
Ein hüfthoher unscheinbarer grauer Kosten im Wert von
40.000 Euro ergänzt das Equipment der Polizei, um Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen. Auf den ersten Blick wirkt er wie eine am Straßenrand versehentlich stehen gelassene Restmülltonne. Tatsächlich ist die
Blitzer tonne eine der effektivsten Geräte bei der Jagd
auf Temposünder, weil sie erst im letzten Moment vom
Auto aus zu erkennen ist. (PR)
VW – Neue Angebote
VW erhöhte Taxiprämien von 1.500 Euro für Touran und
Passat, 3.300 Euro für den Sharan. Neue 2,9%-Finanzierung mit einer Laufzeit bis zu 60 Monaten.
Volkswagen Pkw legt noch einmal kräftig nach, um die
wirtschaftliche Lage der Taxi- und Mietwagenunternehmen nachhaltig zu stützen und verbessert ab dem 1.5.09
seine Beschaffungskonditionen für das Gewerbe deutlich: Neben dem Nachlass von 20% auf alle Taxis und
Mietwagen erhalten VW-Kunden bei der Neuwagenbestellung bei einem Volkswagen-Händler ab dem 1.5.09
bis zum Ende des Aktionszeitraumes 31.8.09 (Zulassung
bis 31.12.09) zusätzlich folgende Taxi-Prämien:
➜ Touran (1T2*), Passat Limousine (3C2*) und Variant
(3C5*) (mit Taxi/Mietwagenpaket PT1, PT2, PTA,
PTB, PMA, PMB, PTM, PTX) und dem Verwendungszweck Taxi/Mietwagen von 1.500 Euro zzgl. USt.
➜ Sharan (7M6*) (mit Taxi/Mietwagenpaket PTA, PMA)
und dem Verwendungszweck Taxi/Mietwagen von
3.300 Euro zzgl. USt.
Neu ist auch die Taxifinanzierungsaktion für die oben
genannten Taxi- und Mietwagenmodelle von Touran,
Passat und Sharan mit einem Zinssatz von 2,9% bei
einer Laufzeit von bis zu 60 Monaten:
➜ Mögliche Laufzeiten: 12, 24, 36, 48 und 60 Monate
➜ Zinssatz: 2,9% (eff. Jahreszins)
➜ Mindestanzahlung: 19%
➜ ClassicCredit mit 12, 24, 36, 48 und 60 gleichen
Raten
➜ Aktionszeitraum: Bestellung des Kunden 1.5.09 bis
31.9.09, Zulassung Neufahrzeug bis 31.12.09
Unverändert sind die kostenlosen Fahrzeugselbstabholungen in den Werken Emden (Passat und Sharan) und
Wolfsburg (Touran) weiter möglich. Gleiches gilt für die
bekannten Inhaberregelungen mit 15% Nachlass.
Für sämtliche Fragen zu diesen hervorragenden Konditionen stehen Ihnen alle Volkswagen-Händler zur Verfügung. AR.Nr. 16/09
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BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxistiftung Deutschland
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Taxi-Check München Kreditkarten-Akzeptanz bei Datenfunkern Foto: www.atelier-tacke.de Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner CAR 2000 in München testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen erfüllt werden. Unser Aktionspartner, CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten des Jahres 2009“ aus. Mit der Einführung des Datenfunks haben sich Taxi-Unternehmer und -Fahrer auch zur Akzeptanz von Kreditkarten (VISA, Mastercard, Amex, Diners) verpflichtet. Mancher Zeitgenosse jedoch, hat zu diesem modernen und sicheren Zahlungsmittel immer noch ein gespaltenes Verhältnis. Unser Taxi-Scout begab sich in die Sphäre der Münchner Datenfunker und hat schon mal deren „Zahlungsmoral“ überprüft. Taxi 1: ✷✷ (Nr. 2344, 4.Mai, 9.00 Uhr, Hauptbahnhof Nord) Die Armaturen dieses Taxis sind mit datenfunk-typischen Elementen dekoriert und somit eignet sich dieser Fahrer zum idealen Kreditkarten-Kandidat. Nach einer komplett stummen Fahrt durch das graue und verregnete München wird meine golden glänzende Kreditkarte ebenso einsilbig zurückgewiesen. „Kann ich nicht!“, teilt mir mein Chauffeur mit. Da sein Datenfunk-Set angeblich noch gar nicht angeschlossen ist, akzeptiert er nur Bargeld. Taxi 2: ✷✷ (Nr. 2054, 4.Mai, 9.30 Uhr, Tal) Hier wird rege geplaudert und geschickt lenke ich das Gespräch gleich mal auf das bereits installierte Datenfunkgerät. Der vermutlich türkische Fahrer schwärmt von den Vorteilen des eingebauten GPS (Globales Positionsbestimmungssystem), durch das er stets mit der Taxi-Zentrale verbunden ist. Insbesondere schätzt er dabei die Sicherheit, die durch die Ortung des Taxis, gegeben ist. Leider wird aber auch eines sicher, dass dieser Datenfunk- Fan nämlich das Kapitel Kartenzahlung noch nicht gelernt hat. „Isch weis nischt wie das geht“, kapituliert er, und ich muss wieder in den Geldbeutel greifen. Taxi 3: ✷✷✷✷ Gewinner! (Nr. 2623, 4.Mai, 11.00 Uhr, Isartorplatz) Etwas in die Jahre gekommen, besticht dieses Taxi durch seine elektronischen Extras. Nicht nur Datenfunk, Kartenleser und Drucker haben hier einen praktisch bedienbaren Platz gefunden. Optisch stechen auch noch ein Handy und ein kleines TV-Gerät an der Konsole hervor. Und zusätzlich ist auch der service-orientierte Fahrer ganz „up to date.“ Ohne Zögern zieht er meine Kreditkarte durch das Lesegerät und nach dem zweiten Versuch rattert schon der intelligente Drucker. Auf gabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste 24 TAXIKURIER Die Bewertung ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas Fachanwältin Verkehrsrecht Reiserecht S. Bergmann Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht S. v. Kummer Familienrecht / Sozialrecht Verwaltungsrecht J. Buchberger Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 24
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25TAXIKURIER Der Gewinner! Lajos Molnár Hedwig-Dransfeld-Allee 36 80637 München erhält für seine perfekte Dienst - auffassung von unserem Chrysler Partner CAR 2000 ein Präsent. Der TAXIKURIER gratuliert herzlichst. Taxi 4: ✷✷✷ (Nr. 1784, 4. Mai, 11.35 Uhr, Stiglmaierplatz) „Taxi neu und dann auch gleich Datenfunk neu“ . Hier wurde investiert und das hat sich gelohnt. Im gepflegten Taxi fühle ich mich sehr wohl, sicher und freue mich schon auf den bevorstehend unkomplizierten Zahlungsverkehr. Die Rechnung geht aber nicht so schnell auf. Meine Kreditkarte stößt erst auf Ablehnung – „Haben Sie’s nicht bar?“ Als ich dies strikt verneine, funktioniert es dann doch… Taxi 5: – (Nr. 3255 4. Mai, 13.00 Uhr, Tal) Frechheit siegt? Eisern behauptet dieser Fahrer, dass er keine Kreditkarten nimmt. „Nein“ und „Geht nicht“ sind die Antworten auf meine wiederholte Bitte, mit Kreditkarte zu zahlen. Ich zahle dann mal wieder bar und frage mich abschließend, inwieweit eine vertragliche Pflicht und Unterschrift zählt. Wie will das Image des Münchner Taxigewerbes durch fortschrittlichen Service punkten, wenn einzelne Fahrer ihr eigenes Geschäft boykottieren? Im Juni … Der Blick zurück … vor 100 Jahren 1909, 10. Juni: Zum erstenmal wird das neue SOS-Notsignal ausgesendet. Der Dampfer „Slavonia“ der britischen Cunard-Linie erlitt vor den Azoren Schiffbruch. … vor 75 Jahren 1934, 7. Juni: Deutschland gewinnt das Spiel um Platz 3 bei der Fußball - weltmeisterschaft gegen Österreich mit 3:2. 1934, 7. Juni: Deutschland stellt die Zahlung der Auslandsschulden ein. … vor 50 Jahren 1959, 15. Juni: CDU/CSU nominieren als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten den Landwirtschaftsminister Heinrich Lübke. 1959, 22. Juni: Nach langer Dürre in Norddeutschland lodern riesige Waldbrände in der Lüneburger Heide. 50 Quadratkilometer Wald werden vernichtet. … vor 25 Jahren 1984, 26. Juni: Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff (FDP) tritt zurück, da ein Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Flick-Spendenaffäre gegen ihn bevorsteht. 1984, 27. Juni: Mit einem 2:0 Sieg über Spanien wird Frankreich Fußball - europameister … vor 1 Jahr 2008, 3. Juni: Barack Obama wird zum US-Präsidentschaftskandidaten der Demokraten gewählt. 2008, 29. Juni: Deutschland verliert das EM-Finale gegen Spanien 0:1. (PR) Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum Dr. Hingerle GBR (seit 1979) Alle Untersuchungen für Ersterwerb od. Verlängerung des Führerscheins für Taxi, Mietwagen und Omnibus zu besonders kostengünstigen, fairen u. freundl. Bedingungen. Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen. Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“ Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.) info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366 85551 Kirchheim Fax: 9030224 GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Spruch des Monats „Wer nur in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine bleibenden Eindrücke.“ (aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 25
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26 TAXIKURIER Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Meier (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatsende bei der Taxi-München eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Meier im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der Taxi-München eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteil nehmer bereits beim ange - schlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. www.taxi-münchen.de www.taxischule-münchen.de www.taxikurs-münchen.de taxischein-münchen.de Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70 Kurze Frage – Klare Antwort Häufig erreichen uns Fragen aus dem Taxi-Alltag, die schon mehrmals im TAXIKURIER behandelt wurden. Trotzdem beantworten wir diese selbstverständlich gerne. A. S. aus München fragt: „Jetzt beginnt ja wieder die Biergartenzeit und somit die Frage des Fahrrad-Transports. Was darf ich denn für einen Drahtesel verlangen?“ Die meisten Taxifahrer fürchten Radler. Radfahrer haben in München einen Freibrief im Verkehr. Verkehrsverstöße von Radlern werden kaum geahndet. Bei Unfällen gehen Schadenersatzansprüche meist ins Leere, soweit der Autofahrer überhaupt in der Lage ist des Radlers habhaft zu werden. Die Stadtpolitik überschüttet alle Räder mit Sympathie und Nachsicht, Autofahrer dagegen und dazu gehören Taxis, sind Umweltferkel und werden systematisch abgezockt und ausgenommen. Mit diesen Zeilen habe ich mir den Radlfrust von der Seele geschrieben und die vielen braven und ordentlichen Radler zu Unrecht auch gleich in die Pfanne gehauen. Alle Radler, die nach einem Biergartenbesuch, bei einem Gewitter oder Dank eines Plattfusses nicht mehr in der Lage sind, in die Pedale zu treten, sind potentielle Fahr - gäste, auf die wir selbstverständlich gut zu sprechen sind. Der Transport eines normalen Fahrrades ist aber nicht ganz so einfach. Nach § 15 BOKraft besteht keine Pflicht, Fahrräder zu befördern wenn das Rad über die Wagenumgrenzung hinausragt oder die Kofferraumklappe nicht schließbar ist. Fahrer von Limousinen können Fahrräder befördern, müssen dies aber nicht. Für Radltransporte werden regelmäßig Kombi-Taxis angefordert. Mit Kombis können Fahrräder ordnungsgemäß befördert werden, wenn die Sitzbank umgeklappt wird. Was kann für den Radltransport als Zuschlag verlangt werden? Die Unsitte mancher Kombifahrer für das Umklappen der Rückenlehnen 10 DM zu verlangen ist mit der DM gestorben. Als Zuschlag für das Fahrrad sind 5 Euro angemessen und fair. Wir wollen verhinderte Radler ja öfters als Fahrgäste und keine Schocktherapie anwenden. Übrigens, ein Zuschlag von 5 Euro ist nicht im Taxitarif festgelegt. Es handelt sich vielmehr um eine Nebenbesorgung, gemäß § 3 Absatz 4 der Taxitarifordnung der LH München. Dort heißt es wörtlich: § 3 Abs. 4 Nebenbesorgungen „Entgelte für Sonderleistungen, die vom Fahrgast zusätzlich zur Personenbeförderung gewünscht werden, sind vor Antritt der Fahrt zu vereinbaren.“ Fazit: Was nicht vorher vereinbart wurde, kann nicht verlangt werden. Basta. (HM) Quelle: Das Taxiunternehmen in der Praxis, Verlag Heinrich Vogel Frau Schulze schimpft mit ihrer Tochter. „Das ist also die Jugend von heute. Mit 16 jeden Abend mit einem anderen in die Disco, aber Mutters 30. Geburtstag vergessen.“ Witz des Monats TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 26
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Erdrutsch Ohne Worte 3093 Für alle notorisch leidgeprüften Löwen-Anhänger war es ein Erlebnis, das zerbröselnde Rückgrat der Roten zu beobachten. Den FC-Bayern-Fan kennt man ja meist polternd, siegessicher und ebenso breitbeinig wie breitbrüstig. Erst in jüngster Vergangenheit lernte er die kontinuierlichen Niederlagen kennen. Bei den epochalen Schlappen gegen Wolfsburg und Barcelona fielen die Treffer so hart und unerbittlich, dass die Fans nach Luft schnappten. Runtergeklappte Unterkiefer und Stille waren in der ganzen Stadt zu beobachten. Obwohl sich die echten Münchner schon ein Leben lang mit dem „Triumph- Publikum“ rumschlagen müssen, taten sie „uns“ fast ein bisschen leid, die armen Hascherln. Der 60er-Fan an sich lässt ja schon seit Jahrzehnten und auch mit gutem Grund den Kopf hängen. Psychiater würden ihn als Masochisten bezeichnen. Die Schläge ins Genick der Bayern-Fans waren jedoch hart. Mit tränennassen Wangen umklammerten selbst gestandene Männer schockstarr ihre Biergläser. Doch die Roten wären nicht die Bayern, hätten sie nicht die Power, das Spiel zu drehen. Ganz einfach, ein Schuldiger war mit Jürgen Klinsmann schnell gefunden. Es ist durchaus denkbar, dass der Renommierclub zum Erscheinen dieser Tirade wieder mit „Osram“ auf dem Rathausbalkon die Meisterschaft feiert. Doch die Narben bleiben. Aber auch die blauen Taxler hoffen auf die nächste Taxi-Champions-League-Saison. AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Die fünf Weisheiten des Monats ➜ Kleine Hunde haben eine höhere Lebenserwartung als große Vierbeiner. ➜ Ein Barrel Öl entspricht 158,98 Liter. Ursprünglich wurden Fässer dieser Größen in Europa genutzt, um darin Heringe einzusalzen. ➜ Milch brennt beim Kochen nicht an, wenn man eine große Murmel in den Topf gibt. Der Schusser rührt automatisch die Milch um, so kann sie nicht anbrennen. ➜ Der IKEA-Katalog ist mit 198 Millionen Exemplaren – nach der Bibel – die auflagenstärkste Drucksache der Welt. ➜ In Deutschland gibt es knapp 350.000 Jagdscheininhaber - Tendenz steigend. Die Interessenten müssen 120 Theorie- und Praxisstunden absolvieren, um sich auf die Jägerprüfung vorzubereiten. (PR) DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN CAR 2000 Auto-Service GmbH Frankfurter Ring 137-139 80807 München Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40 Telefax: +49 (0)89 52 03 30 50 E-Mail: ms@car-2000.com 3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS) Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fahrlicht-System Dieselpartikelfilter Regensensor, Tempomat Bordcomputer, Klimaautomatik ab 28.590 Euro zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung sowie Taxipaket. NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD. Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren. TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 27
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Kundenportrait Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft 28 TAXIKURIER Wir wollen Ihnen regelmäßig Kunden vorstellen, die in unserer Taxizentrale eine besondere Stellung genießen. Wir beginnen mit einer Adresse im Herzen von Schwabing. Mit weltweit rund 44.000 Mitarbeitern an über 50 Standorten hat sich die Münchener-Rück-Gruppe zu einem der weltweit führenden Rückversicherer und Finanzdienstleister entwickelt. Sie gehört damit zu den größten Rückversicherern und ist in Deutschland der zweitgrößte Erstversicherer; ihre Geschäftstätigkeit erstreckt sich über die gesamte Bandbreite der Assekuranz. Gegründet wurde die Münchener Rück im Jahre 1880 von Carl Thieme. 1922 wechselte Thieme in den Aufsichtsrat, sein Nachfolger war Wilhelm Kisskalt. Diese Namen sind deshalb erwähnt, weil eine Straße und ein Platz an der nördlichen Seite des Firmensitzes noch heute deren Namen tragen. Die Konzernzentrale sitzt in der Königinstraße 107; dieser Trakt ist durch Passagen mit den umliegenden Geschäftsgebäuden der Münchener Rück verbunden. Die Münchener Rückversicherung nimmt alle Dienstleistungen der Taxi-München eG in Anspruch. Viele Geschäftsbereiche und Abteilungen der Munich Re, so die internationale Bezeichnung, nutzen unsere Taxischecks und möchten die damit verbundene Flexibilität nicht mehr missen. Über 3.100 Münchner Taxis unserer Mitglieder akzeptieren diese Taxischecks, ganz egal, ob das Taxi bestellt oder an der Straße angehalten wird. Das ist unsere große Stärke: Flexible und bargeldlose Mobilität rund um die Uhr in der schönsten Stadt Deutschlands. Rund um die Konzernzentrale in der Königinstraße 107 gibt es weitere Geschäftsgebäude mit eigenen Eingängen: Am Münchner Tor 1 (vormals Schlüterstr.), Berliner Straße 95, Leopoldstraße 36 Die jeweiligen Pforten und Empfänge verfügen über Autobooking-Anschlüsse zu unserer Taxizentrale. Hinter der perfekten Koordination und Organisation der Pfortendienste und Empfänge steht Frau Marion Greger. Als Leiterin des Referates Se1.2.2 Visitor Services (Besucherdienste) zeichnet Marion Greger verantwortlich für diesen Service an den Empfängen und Pforten. Außerdem gehören zu ihrem Aufgabenbereich die Organisation der Fahrbereitschaft und der Telefonzentrale. Mit ihrer Mitwirkung wurden die Taxibestellungen im Dezember 2004 auf Autobooking umgestellt. Trotz einer anfänglichen Skepsis gegenüber dem neuen System hat es sich inzwischen zum Nonplus-Ultra entwickelt. An die 10.000 Taxis wurden seit 2004 über diesen Bestell - modus angefordert. Marion Greger: „Wünscht ein Gast ein Taxi, so drücken wir noch während des Gesprächs die Autobooking-Taste und sehen bereits 50 bis 60 Sekunden später das Taxi auf unserem Monitor in den Hof einfahren. Dabei erscheint der Taxifahrer oftmals noch bevor sich der Gast verabschiedet hat. Unsere Gäste sind fasziniert von diesem Service und denken manchmal, wir könnten zaubern“ . Diese vollautomatische Vermittlung hat sehr Positives bewirkt. Durch die Erfassung der qualitativen Anspruchsparameter der eingesetzten Fahrzeuge in der EDV gibt es keine sinnlosen Diskussionen mehr am Funk darüber, ob ein Taxi den Anforderungen des Kunden entspricht oder nicht, außerdem wurde damit auch jenes selektive Verhalten abgestellt, das sich am Taxistand vor der Königinstraße 107 entwickelte. Die Decker-Klinik und die Tierkliniken wurden kaum mehr bedient. Eine weitere Einrichtung ist der im Februar 2008 installierte Fahrerpool mit gehobenen Mittelklassefahrzeugen. Der Fahrerpool besteht aus einer Gruppe ausgewählter Taxifahrer mit einwandfreien Fahrzeugen. Diese ca. 20 Taxis sind mit den besonderen Anforderungen bestens vertraut und die Fahrer im Haus der Münchener Rück auch persönlich bekannt. Großen Wert legt die Taxi-München eG darauf, dass diese Fahrer alle Aufträge des Fahrerpools übernehmen, also auch Fahrten vom Bayerischen Hof zum Hauptbahnhof, und nicht nur Fahrten zum und vom Flughafen. Ein Spruch lautet: Nur wenn die Chemie stimmt, klappt es auch mit der Physik. Genau diese Weisheit trifft hier den Nagel auf den Kopf. Der gesamte Fahrdienst ist nur so gut wie dessen organisatorische Vorleistung. Ins Leben gerufen wurde dieser Fahrerpool in einer Kooperation mit Marion Greger und dem Kundenberater der Taxi- München eG, Herrn Thomas Kroker. Dabei wurde ein Konzept erarbeitet, wie das Projekt ablaufen kann, das dann im Februar 2008 in die Praxis umgesetzt wurde. Die Bildung des Fahrerpools erfolgte durch öffentliche Ausschreibung nach strengen Kriterien im TAXIKURIER. Anfang März 2008 wurde dann der Fahrbetrieb aufgenommen, später wurden Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München T e l .0 8 9/3 57 31 87 3 Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. T esten Sie uns! Marion Greger zu Besuch in der Genossenschaft TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 28
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29TAXIKURIER noch einige Spezialfahrzeuge (Taxibusse, große Combis) hinzugenommen. Nicht unerwähnt bleiben soll aber hier auch die Tatsache, dass bereits drei Poolfahrer aufgrund mangelhafter Qualität ihrer Dienstleistung wieder aus dem Pool gestrichen und ersetzt wurden. Die praktische Abwicklung der Fahrtaufträge des Pools erfolgt in enger Kommunikation mit dem Referat Besucherdienste, neben Marion Greger auch durch Frau Gertrud Engels und Herrn Lutz Böhmer mit der Taxizentrale der Taxi-München eG. Selbstverständlich werden Reklamationen, falls solche einmal vorkommen sollten, prompt aufgeklärt. Ein Punkt, der Marion Greger am Herzen liegt, ist eine Information an alle Münchner Taxifahrer: Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft hat, wie oben bereits erwähnt, mehrere Geschäftsgebäude an unterschiedlichen Adressen. Für viele Taxifahrer geht jedoch beim Begriff Münchener Rück sofort das Register „Königinstraße 107“ auf, und der Gast wird dorthin gebracht. Vor allem wenn das Fahrziel „Am Münchner Tor“ lautet, und der Gast wird vom Flughafen fälschlich zuerst in die Königinstraße befördert, der dann ein zweites Taxi zurück in die Schlüterstraße braucht, dabei eine halbe Stunde Zeit verliert und auch noch 20 Euro Mehrkosten zu tragen hat, ist dies ein sehr unangenehmer Beginn des Besuches bei diesem Konzern. Klären Sie deshalb bei Fahrgästen mit Fahrziel Münchener Rück immer ab, zu welchem Geschäftsgebäude der Fahrgast wirklich will. (TK) Taxameter des Monats Lichtzeichenanlagen Ampelschaltungen rund um die neue Messe –Hier waren echte Profis am Werk: Es ist ein Gesamtkunstwerk entstanden, das in alle Richtungen ein Optimum bietet: Beinahe wäre hier die Quadratur des Kreises gelungen, sprich die Grüne Welle in alle Richtungen. Es ist schier unglaublich, mit welcher Feinabstimmung hier die Lichtzeichenanlagen die Fahrzeugmengen von und zur Autobahn bzw. den Parkplätzen leiten. Wenn nun noch die Handschaltung an der Zufahrt zur Messe-West funktioniert, um bei Großmessen die Taxianfahrt weiter zu verbessern, wird die Rose des Jahres fällig Müllerstraße/Pestalozzistraße –Obwohl hier drei Straßenbahnlinien unterwegs sind (17, 18, 27), findet man an dieser Kreuzung die ideale und mustergültige Ampelschaltung. Ganz egal, ob sich ein Pkw oder eine Tram nähert, die Reaktionszeiten der Anlage auf den nahenden Verkehr sind extrem kurz, sodass hier allen Belangen Rechnung getragen wird und fast keine Stand- und Wartezeiten anfallen. Warum funktioniert es eigentlich nicht überall so gut, wo eine Weißblaue kreuzt? Reichenbachplatz/Rumfordstraße – Hier treffen zwei Trambahnlinien aus verschiedenen Richtungen auf Haltestellen. Dabei bewirkt die Beschleunigungsschaltung, dass jeder Zug sofort das Fahrsignal erhält. Allerdings erfolgt vor der Weiterfahrt an der Kreuzung noch der Fahrgastwechsel, bis dieser beendet ist und der Zug abfährt, ist meist die Phase des Fahrsignals wieder abgelaufen. Der Zug fordert eine neue Grünphase an. In der Praxis sieht das Ergebnis so aus, dass die Kreuzung in Richtung der Gleise 75% Grünphase hat, wovon aber ein Großteil nicht genutzt wird, weil ein Trambahnzug an der Haltestelle bei Grün seinen Fahrgastwechsel abwickelt. Der Hauptverkehrsstrom an dieser Kreuzung bewegt sich in der Reichenbachstraße zwischen Gärtnerplatz und Frauenstraße, sodass hier regelmäßig bei zwei oder mehr Trambahnen ein Rückstau von der Rumfordstraße bis zur Frauenstraße entsteht. Dort kommt es folglich zum nächsten Stau. Seidlstraße/Dachauerstraße – Eine der Katastrophen-Ampel-Schaltungen schlechthin. Der ÖPNV! Er hat immer Vorrang und beschleunigte grüne Welle. So soll es auch sein. Aber, war da nicht was? Rechnet man den Taxiverkehr nicht auch zum ÖPNV? Gibt es nicht auch hunderttausende brave Steuerzahler, die diese Straße benutzen (und finanzieren), um dann nachts und am Wochenende von leeren Straßenbahnen ausgebremst zu werden? Der vielmals erwähnte Umweltschutzgedanke wird konterkariert, wenn im 3- bis 5-Minutentakt künstliche Staus aufgebaut und kolonnenweise Fahrzeuge ihren Dreck an der roten Ampel in der Seidlstraße in die Luft blasen, weil grad an der Sandstraße oder Karlstraße eine Trambahn startet und diese drei Minuten später hier Grün braucht. Wo bleibt hier die Intervention von Umweltjüngern? Plinganserstraße/Am Harras – Für die einen (Fußgänger) ist es die nobelpreisverdächtige Errungenschaft in den letzten zehn Jahren schlechthin, für die anderen (Autofahrer, die mit ihren Steuern diesen Blödsinn bezahlen) ist es der abermalige Beweis des Unsinns: Obwohl der Harras seit 30 Jahren unterirdisch ausgebaut ist und alle Seiten und Straßen durch Aufgänge und Rolltreppen erreichbar sind, wurde in 2008 eine Fußgängerampel in der Plinganserstraße, Höhe der Hausnummer 49-51, installiert. Die aufwändige Unterführung wird dadurch überflüssig. Von den Auswirkungen dieser Ampel auf den sich stadteinwärts bewegenden Verkehr können Autofahrer in Tränen ausbrechen. Der Rückstau in die Plinganserstraße erreicht Rekordlängen und endet an guten Tagen in der Ausfahrtspur vom Brudermühltunnel. Es ist gelungen, mit einer perfekten Mausefallenschaltung auch bei mäßigem Verkehrsaufkommen einen Stau von 600 Metern zu garantieren. 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Titelthema Spätes Essen. Wo man nach 22 Uhr nicht hungern muss Ein Problem, das nicht nur jeder Nachtfahrer kennt, sondern jeder Münchner, dessen Motor erst richtig auf Touren kommt, wenn andere schon im Halbschlaf sind, ist die gepflegte nächtliche Nahrungsaufnahme. Wen um 22.00 Uhr der Hunger plagt, hat es in dieser Stadt nicht einfach. Wo gibt es zu dieser Uhrzeit noch etwas vernünftiges zu essen, wenn man nicht bei McDonalds oder Ali Döner landen möchte? Nicht nur der Fahrgast wird es Ihnen danken, wenn Sie noch mit Tipps aufwarten können, die nicht zu den üblichen Verdächtigen zählen. Natürlich wird man niemals an Klassikern der beliebten nächtlichen Raststationen wie „Lamms“ oder „Fischerstüberl“ vorbei kommen. Und das soll man auch nicht. An 365 Tagen im Jahr und das rund um die Uhr, ist das „Lamms“ immer eine letzte Zuflucht für all die Durstigen und Hungrigen, die nachts unterwegs sind. Wirt Joschi Lamm wollte sich eigentlich schon längst zur Ruhe setzen, konnte zum Glück aber immer wieder überredet werden. Was wäre das Lokal ohne ihn, der jeden 1. Mittwoch im Monat am Heurigen Abend auch noch zur Gitarre greift. Sein dynamisches Servicepersonal tischt Hits wie Schweinshaxn und frisches Augustiner Bier mit gepflegter Gelassenheit auf. In den frühen Morgenstunden die richtige Mischung für Prolos und Professoren, Püppis und Puppen. Längst eine Institution ist das „Fischerstüberl“ in der Lindwurmstrasse. Die urigskurrile Kneipe, die ein wenig an eine Hamburger Hafenspelunke erinnert, ist auch für Taxikunden immer ein Erlebnis. Wirt Heribert Kandler serviert Gerichte auf erstaunlich hohem Niveau zu erstaunlich vernünftigen Preisen. Die Gäste schar reicht vom Vorstadt-Desperado bis zu Mädels mit Fernwehromantik in den Augen. Immer einen Besuch wert. Genauso wie das „Café Camus“ in der Albert-Roßhaupter-Strasse. Das ist ein echt cooler Laden mit nettem Personal, einem freundlichen Wirt und sehr gutem Essen. Zu den Highlights zählen die Steakkreationen wie Rinderlende „Café de Paris“, Spezialburger oder Tex-Mex-Gerichte und beliebte Pasta-Spezialitäten. Für internationale Gäste gibt es seine englische Speisekarte. Den Namen hat das Café von Albert Camus, dem französischen Philosophen, Dramatiker und Schriftsteller, dem man hier ein Andenken schaffen will. Eine schöne Idee! Das Publikum besteht allerdings nicht nur aus Intellektuellen, sondern auch aus streitsüchtigen Nichtraucherfans. Denn erfreulicherweise darf hier geraucht werden. Das kann man auch in einer der ältesten Schwabinger Kneipeninstitutionen, der „Rheinpfalz“ . Seit über 40 Jahren trifft man hier noch die echten Schwabinger, Künstler, Professoren, Lebenskünstler. Hier geht’s recht urig zu. Die feinen Gerichte von Köchin Barbara sind nicht nur köstlich, sondern auch zivil kalkuliert. Seit 38 Jahren steht Wirt Hans Karp am Zapfhahn, zapft Hacker-Pschorr und kennt alle persönlich. Wenn heftig diskutiert wird, kann darüber schon mal die Sonne aufgehen. Das Gleiche kann auch in der „Fraunhofer Schoppenstube“ passieren. Hier geht die Säufersonne niemals unter. Und vom Fleischpflanzerl bis zu den Weinbergschnecken zaubert die Wirtin kleine, feine Köstlichkeiten. Weinfreunde finden hier überraschende Raritäten, zu unglaublich günstigen Preisen. Eine Location der ganz besonderen Art, ein echtes Erlebnis für die Sinne ist der neue „Sugar Club“ . In den Räumlichkeiten des legendären Sugar Shack der 80er Jahre knüpft das Sugar als Kultadresse im Münchner Nachtleben an. Der Club-Bereich erstreckt sich über zwei Etagen. Im Sugar Restaurant geniesst man nicht nur die chillige Atmosphäre – zu später Stunde werden hier auch erlesene Speisen serviert. Küchenchef ist Frank Heppner (Momo-Restaurant), ein Meister der leichten euro-asiatischen Küche, der mit abwechslungsreichen Gerichten verzaubert. Ein prima Anlaufpunkt für Feinschmecker und Nachtschwärmer zu äußerst moderaten Preisen. Wem es eher nach italienischem „Nachtessen“ mundet, der ist im Il Mulino gut aufgehoben. Bis 24 Uhr bietet Carlo Rieder, der 10 italienische Restaurants (u.a. Roman’s, La Piazza, Speisemeisterei, Corretto, Menzingers, alle Lokale warme Küche bis 23 Uhr) führt, im Il Mulino Speisen an. Wer sich und seine Fahrgäste gen Westen befördert, sollte das Jagdschloss in der Alten Allee ansteuern, wo es bis 23.30 Uhr in der Küche dampft. Zu den unverzichtbaren Anlaufstellen nächtlicher Kalorienzufuhr, gehören drei Locations, die Münchens Nachtleben entscheidend mitgeprägt haben. Deutschlands attraktivster Barmann, Charles Schumann, im Nebenberuf Model von Baldessarini, hat mit dem „Schumann’s“ nicht nur die spektakulärste Bar, die meisten Cocktails und angeblich auch die besten Bratkartoffeln – er hat grundsätzlich zwar wenige, aber hervorragende Gerichte. Egal ob er selbst am Herd steht (sein Lieblingsplatz) oder nicht. Neben vielen Wichtigtuern auch sehr gutes Publikum. Den besten Mai Tai und alle Köstlichkeiten der polynesischen Küche findet man im zauberhaften „Trader Vic’s“ . Hierher kommen schon Stammgäste in der dritten Generation. Das Gleiche kann man auch von der „Pusser’s“ Bar von Bill und David Deck sagen. Die erste American Bar Münchnes (nur der Name hat sich geändert) hat schon vielen Nachtschwärmern mit einem köstlichen Pastrami-Sandwich, einem Original-Club-Sandwich oder einem scharfen Chili-con-Carne das Überleben bis zum nächsten Tag gesichert. (PG) 30 TAXIKURIER TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 30
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31TAXIKURIER ® Mehr Sicherheit beim Abrechnen – alles aus einer Hand, alles in einem Vertrag, zu günstigen Konditionen! Finanzamtkonforme Quittungen. wellPay – Taxi-Terminal vom Marktführer, mit spezieller Software Die All-in-One-Lösung lässt keine Wünsche offen. Wir beraten Sie gern. ICP GmbH, Hofmannstraße 54, 81379 München T el.: 089 / 748 34-8000, Fax: 089 / 748 34-8090 contact@wellcom.de, www.cash-processing.de Wir beraten Sie gerne. CAFÉ CAMUS Albert-Roßhaupter-Straße 37, Sendling, Tel. 7 69 80 58 Öffnungszeiten: Mo 17.00 Uhr – 3.00 Uhr, Di – Fr 17.00 Uhr – 4.00 Uhr, Sa und So 15.00 Uhr – 4.00 Uhr Biergarten bis 24 Uhr geöffnet FISCHERSTÜBERL Lindwurmstraße 111, Ludwigsvorstadt, Tel. 76 35 77 Öffnungszeiten: Mo – Sa 19.00 Uhr – 7.00 Uhr, So 22.00 Uhr – 7.00 Uhr, Küche durchgehend FRAUNHOFER SCHOPPENSTUBE Fraunhoferstraße 4, Gärtnerplatzviertel, Tel. 2 01 49 02 Öffnungszeiten: Tgl. 21.00 Uhr – 3.00 Uhr und länger IL MULINO Görresstraße 1, Maxvorstadt, Tel. 5 23 33 35 Öffnungszeiten: Bis 24.00 Uhr JAGDSCHLOSS Alte Allee 21, Obermenzing, Tel. 82 08 20 Öffnungszeiten: Mo – Sa bis 23.30 Uhr, So bis 22.30 Uhr LAMM’S Sendlinger-Tor-Platz 11, Zentrum, Tel. 59 19 63 Öffnungszeiten: durchgehend PUSSER’S Falkenturmstraße 9, Zentrum, Tel. 22 05 00 Öffnungszeiten: Tgl. 18.00 Uhr – 3.00 Uhr RHEINPFALZ Kurfürstenstraße 35, Schwabing, Tel. 2 71 06 98 Öffnungszeiten: Tgl. 18.00 Uhr – 1.30 Uhr SCHUMANN’S Odeonsplatz 6-7, Zentrum, Tel. 22 90 60 Öffnungszeiten: Mo – Fr 17.00 Uhr – 3.00 Uhr, Sa und So 18.00 Uhr – 3.00 Uhr SUGAR CLUB Herzogspitalstrasse 6, Zentrum, Tel. 2 16 68 99-19 Öffnungszeiten: Do – Sa 20.00 Uhr – 3.00 Uhr TRADER VIC’S Promenadeplatz 2– 6, im Bayerischen Hof, Zentrum, Tel. 2 12 09 95 Öffnungszeiten: Tgl. 17.00 Uhr – 3.00 Uhr, Küche bis 1.00 Uhr, kleine Karte bis 3.00 Uhr TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 31
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Recht um’s Taxi Unfallabrechnung – 4-Stufen-Modell Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt Rechtsauskunft über taxirelevante Themen. Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrs - ordnungswidrigkeiten spezialisiert. Wieviel muss uns die gegnerische Versicherung zahlen, wenn der Unfallgegner einräumt, 100 prozentig schuld zu sein? Ist doch klar, werden wir sagen, so viel wie die Reparatur kostet! Richtig. Und zwar entweder gemäß Rechnung der Werkstatt, die unser Auto repariert hat, oder – wir haben ein Wahlrecht – gemäß Gutachten eines (meist von uns beauftragten) Sachverständigen. Aber das ist nur der Rahmen. Die Einzelheiten sind schwieriger. Selbst Profis kommen da oft ins Schleudern, so dass wir Gefahr laufen, den einen oder anderen Tausender zu verlieren oder unsinnige Prozesse zu führen. Ich werde jetzt ein System der Schadenregulierung vorstellen, das als derzeit „gültig“ bezeichnet werden kann, weil es vom obersten Zivilgericht Deutschlands, dem Bundesgerichtshof (BGH), in Dutzenden von Urteilen entwickelt worden ist. Der BGH unterscheidet 4 verschiedene Regulierungsweisen bzw. Stufen, je nach der Höhe des Reparaturschadens im Vergleich zum Wert des beschädigten Autos. Üblicherweise werden hierbei Bruttowerte (= incl. MwSt) zugrundegelegt, auch dann, wenn später mit Netto-Werten (ohne MwSt) abgerechnet wird. Vorweg noch ein paar begriffliche Präzisierungen: a) Wiederbeschaffungswert (WB-Wert) = Wert unseres Fahrzeugs vor dem Unfall b) Wiederbeschaffungsaufwand (WB-Aufwand) = WB-Wert minus geschätzter Restwert (REST-Wert) oder – wenn wir das Unfallauto verkauften – minus Verkaufspreis (VK-Preis) c) Reparatur-Kosten (REP-Kosten) = vom Gutachter geschätzte Kosten der Reparatur d) Reparaturaufwand (REP-Aufwand) = REP-Kosten plus durch Unfall ver - ursachte Wertminderung (MIND-Wert) des Autos, die auch nach einer Reparatur bleiben wird. 1. Schaden: REP-Aufwand über 130 % WB-Wert → Ersatz: WB-Aufwand a) REP-Kosten: 14.000 b) Wert-MIND: 1.000 c) REP-Aufwand: a) + b) = 15.000 d) WB-Wert: 10.000 e) REST-Wert: 2.000 f) WB-Aufw: d) - e) 8.000 REP-Aufwand (14.000) liegt über 130 % (13.000) des WB-Wertes. Eine Reparatur, sagt der BGH (10.07.2007, VI ZR 258/06) in solchen Fällen über der 130-Prozentgrenze, möge zwar technisch noch möglich sein, sei wirtschaftlich gesehen aber unvernünftig; unser Interesse als Geschädigte, unser Auto weiterzubenutzen, müsse zurückstehen zugunsten des Interesses des Schädigers an möglichst geringer Ersatzpflicht. Deswegen erhalten wir statt des (hohen) REP-Aufwandes (15.000) nur den(geringen) WB-Aufwand (WB-Wert minus REST-Wert), und zwar netto (ohne MwSt) gerechnet, das wären hier 6.722,33. Können wir dieses für uns ungünstige Ergebnis verbessern, indem wir das Auto reparieren lassen und einfach nur 130 % von der gegnerischen Versicherung fordern? Nein. Und wenn wir eine Teilreparatur dergestalt vornehmen lassen, dass dessen Kosten unter die 130 %-Grenze fallen? Dieser Fall ist umstritten; der BGH neigt dazu, auch hier dem Geschädigten nur den WB-Aufwand zuzusprechen 2. Schaden: REP-Aufwand zwi. 100 und 130 % WB-Wert →Ersatz: REP-Aufwand a) REP-Kosten 12.000 b) MIND-Wert 950 c) REP-Aufwand: a) + b) = 12.500 d) WB-Wert 10.000 e) REST-Wert 2.000 f) WB-Aufwand: d) - e) 8.000 In die Vergleichberechnung ist nicht der REST-Wert einzubeziehen, wohl aber der MIND-Wert. Im Beispiel liegt der REP- Aufwand (knapp) unter der 130 %-Grenze. In solchen Fällen innerhalb der 130- Prozentgrenze sagt der BGH, sei es für den Schädiger bzw. die gegnerische Versicherung zumutbar, uns den REP-Aufwand zu zahlen (bei Taxiunternehmern netto: hier 10.084 + 950), obwohl dieser Wert den WB-Wert übersteigt; hier aber habe unser Interesse an einer Reparatur unseres Autos größeres Gewicht. Der BGH (22.04.2008, VI ZR 237/07) fügt jedoch zwei Voraussetzungen hinzu, die erfüllt sein müssen: a) Das Auto muss fachgerecht (entsprechend dem Gutachten) repariert worden sein, möglich auch in Eigenregie. Wenn das nicht gelingt (wie sehr oft) oder wenn wir nur eine Teilreparatur machen, erhalten wir lediglich die REP-Kosten bis maximal 100 % der WB-Werts und wenn wir gar keine Rechnung vorlegen können den WB- Aufwand. 32 TAXIKURIER TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 32
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b) Wir müssen das Auto nach dem Unfall noch mindestens 6 Monate weiterbenutzen (also nicht verkaufen!). Noch nicht ganz geklärt ist, ob wir erst nach 6 Monaten Anspruch auf die REP-Kosten haben oder – wofür mehr spricht – sofort (aber teilweise zurückzahlen müssen, wenn wir doch vorzeitig verkaufen). 3. Schaden: REP-Aufwand zwi. WB-Aufwand und WB-Wert →Ersatz: REP-Aufwand a) REP-Kosten 7.250 b) MIND-Wert 800 c) REP-Aufwand 8.050 d) WB-Wert 10.000 e) REST-Wert 5.000 f) WB-Aufwand 5.000 Wer hier fachgerecht reparieren lässt, bekommt selbstverständlich die REP-Kosten ersetzt (ohne MwSt bei Taxiunternehmern: 6.092,44 + 800), nach BGH auch dann, wenn das Auto nach der Reparatur sogleich verkauft wird. Das gilt auch für den Fall, dass nach Gutachten abgerechnet wird und das Fahrzeug lediglich verkehrssicher (nicht nötig fachgerecht!) repariert wurde - in diesem Fall fordert der BGH (29.04.2008, VI ZR 220/07) aber wieder, dass das Auto noch mindestens 6 Monate von uns weiterbenutzt wird. Ist diese Frist nicht erfüllt, erhält man nur den WB-Aufwand (Taxiunternehmer ohne MwSt: 4.202). 4. Schaden: REP-Aufwand kleiner WB-Aufwand → Ersatz: REP-Aufwand a) REP-Kosten 2.000 b) MIND-Wert 800 c) REP-Aufwand 2.800 d) WB-Wert 10.000 e) REST-Wert 2.000 f) WB-Aufwand 8.000 Das ist der häufigste Fall. Wir erhalten die REP-Kosten, entweder – wie schon eingangs erwähnt – gemäß Rechnung der Werkstatt oder gemäß den Feststellungen des Gutachters, bei Taxiunternehmern wieder ohne MwSt: 1.681 + 800. Viel Spaß bei der nächsten Unfall - regulierung! 33TAXIKURIER Messe München Das Messeprogramm im Juni 2009 LASER World of PHOTONICS 2009 – Licht im Dienste des Lebens Vom 15. bis 18. Juni 2009 kommen internationale Industrieunternehmen und Wissenschaftler wieder zum Laser- und Photonik-Treffpunkt Nr. 1 zusammen. Zu den Highlights der Veranstaltung 2009 gehören unter anderem: Biophotonik und Life Sciences, Laser in der Fertigung von Photovoltaik und Beleuchtung. Die Zusammenführung von Theorie und Praxis, ein umfassendes Konferenz- und Rahmenprogramm sowie die Präsenz aller Marktführer, Entscheider und An - wender machen die LASER World of PHOTONICS einzigartig und gleichzeitig zur wichtigsten internationalen Informations- und Networkingplattform für Industrie, Forschung und Entwicklung. Cosmetic Business 2009 – Der größte Kosmetikmarkt in Europa Am 18. und 19. Juni 2009 öffnet die Fachmesse „CosmeticBusiness international trade fair“ im M,O,C, in München wieder ihre Tore für die internationale Kosmetikzulieferindustrie. In diesem Jahr präsentieren rund 300 Unternehmen wieder unzählige Neuheiten und Innovationen aus den Bereichen Verpackung, Herstellung, Rohstoffe und Dienstleistungen und bieten den Fachbesuchern somit einen ganz besonderen Marktplatz für ihre Einkaufsentscheidungen in Deutschland. Internet World – Fachmesse & Kongress 2009 Die Internet World Fachmesse & Kongress 2009 findet am 23. und 24. Juni 2009 im ICM in München statt. Über 150 Aussteller, Sponsoren und Partner präsentieren im Foyer des ICM auf 3.000 qm ihre neuesten Produkte, Lösungen und Dienstleistungen rund um Online Marketing, E-Commerce, Shop- und Site- Optimierung. Mehr als 120 Referenten im Kongress zeigen erfolgreiche Praxisbeispiele und diskutieren über zukünftige Entwicklungen im Internet-Business. Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de Foto: Messe München TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 33
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34 TAXIKURIER Montag, 1. Juni (Pfingstmontag) ➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Die kleine Hexe ➜ 14.00 Uhr, Galopprennbahn, Galopprenntag ➜ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Der Rosenkavalier ➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Cuvilliestheater, Die Unbeständigkeit der Liebe ➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater, Der zerbrochne Krug ➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Piraten von Penzance ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Eros ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofsbrettl ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl ➜ Backstage Club, Azad ➜ Atomic Cafe, Wintersleep ➜ Garage, Prong Dienstag, 2. Juni ➜ 19.00 – 23.15 Uhr, Schauspielhaus, Kleiner Mann – was nun? ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Orchesterprobe Traviata ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Die Unbeständigkeit der Liebe ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Jeder Engel ist schrecklich ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Eros ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Born to be Waldi ➜ Feierwerk, Angelic Upstarts ➜ 59 : 1, The Veils Mittwoch, 3. Juni ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater Der Liebestrank ➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, Bulbus ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Mond für die Beladenen ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Gegen den Fortschritt ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Kunstbahnsteig ➜ 59 : 1, The Pains Of Being Pure At Heart Donnerstag, 4. Juni ➜ ICM, Hauptversammlung Baywa ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Zugvögel ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz - theater, die Piraten von Penzance ➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, Armes Ding ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Die Ehe der Maria Braun ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Mond für die Beladenen (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Top-Termine Juni 2009 ➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Diesseits ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Gegen den Fortschritt ➜ Ampere, Alela Diane ➜ Backstage, The Astro Zombies ➜ Atomic Cafe, Cats on fire Freitag, 5. Juni ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Michael Kohlhaas ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz - theater, My Fair Lady ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Der Sturm ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Woyzeck ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Orchesterakademie ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Los, Paul! ➜ Rote Sonne, Pan Sonic Samstag, 6. Juni ➜ 9.00 – 16.00 Uhr, Nationaltheater, Probentag mit dem Staatsballett ➜ 18.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Der Rosenkavalier ➜ 19.00 – 23.15 Uhr, Schauspielhaus, Kleiner Mann – was nun? ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Das Mädchen vom Zaren Saltan ➜ 20.00 – 21.10 Werkraum, Kaspar Häuser Meer ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Der Kontrabass ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Country Music ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Molieres Misanthrop ➜ 20.00 Uhr, Backstage, Collapse Festival ➜ 20.00 Uhr, Feierwerk, Sprungbrett- Festival ➜ Rote Sonne, Minilogue Sonntag, 7. Juni ➜ Europawahl ➜ Olympiapark, AOK Familientag ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 11.00 Uhr, Marstall, Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt ➜ 18.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, Neun Personen einer Frau ➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Rattenjagd ➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Rattenjagd ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Cuvilliés theater, Andromache ➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Das Fest ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Ballett ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bernhard Ludwig ➜ Backstage, Terror ➜ Atomic Cafe, Eight legs ➜ Babalu, Wavves ➜ 59 : 1, Fink Montag, 8. Juni ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Aida ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, Der Streit ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, Furcht und Zittern ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dr. E. Noni Höfner ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Alexa Rodrian ➜ Sunny Red, I not dance ➜ Substanz, Mobile Ethnic Minority Dienstag, 9. Juni ➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, La Traviata ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, Der Streit ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Drei Farben ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, Lass mich Dein Leben leben ➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, Klaus Peter Schreiner ➜ Zenith, ZZ Top ➜ Feierwerk, Macabre Mittwoch, 10. Juni ➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Verbrennungen ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Körpersprachen ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Rechnitz ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, Lass mich Dein Leben leben ➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, Netrebko ➜ Feierwerk, Loonataraxis ➜ Orangehouse, Stimpack ➜ 59 :1, Jessica 6 Donnerstag, 11. Juni (Fronleichnam) ➜ 14.00 Uhr, Galopprennbahn, Galopprenntag ➜ 18.00 – 21.10 Uhr, Nationaltheater, Aida ➜ 19.00 – 20.10 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Copy Coppelia ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Gerettet ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, Don Karlos ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➜ Feierwerk, Aborted ➜ Ampere, Bul Bul Freitag, 12. Juni ➜ 19.00 – 22.05, Nationaltheater, La Traviata ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, La Cage aux Folles ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR Samstag, 13. Juni ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, der Liebestrank ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Richard III. ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Onkel Wanja ➜ 19.30 Uhr, Olympiastadion, Depeche Mode ➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Zugvögel ➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Mozart- Nacht ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, Gerettet ➜ Backstage, Warship ➜ Muffathalle, Emergenza ➜ Freiheiz, Depeche Mode Aftershow-Party ➜ Babalu, Beathotel Sonntag, 14. Juni ➜ 11.00 – 12.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Tod in Venedig ➜ 11.00 – 13.30 Uhr, Nationaltheater, Zugvögel ➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Piraten von Penzance ➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, Vivaldi-Nacht ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Richard III. ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Onkel Wanja ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, Aida ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lioba Albus ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Liza Minelli ➜ 20.00 Uhr, Zenith, Mötley Crüe ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Da Huawa, Da Meier und I ➜ Muffathalle, Morr Music Night ➜ Freiheiz, Peter Green Montag, 15. Juni ➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, La Traviata ➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Münchner Bücher-Frauen ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Othello ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Musica Viva ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Personenkreis 3.1 ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Eagles ➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, Erstes Deutsches Zwangsensemble ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➜ Zenith, Social Distortion ➜ Metropolis, Queensrÿche Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier Öffentlich bestellt und vereidigt Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS) Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 KFZ- Schadensgutachten KFZ- Bewertungen TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 34
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Dienstag, 16. Juni ➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Salz ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Körpersprachen ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Gerettet ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Rechnitz ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Personenkreis 3.1 ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Jessy Norman ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Los Poppos ➜ Backstage Werk, Dir En Grey ➜ Backstage Halle, Black Dahlia Murder Mittwoch, 17. Juni ➜ 10.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Gerettet ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, Aida ➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, La Boheme ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, Richard III. ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Helene Grimaud ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Los Poppos ➜ 20.00 Uhr, Schloss, Günter Grünwald ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Kunstbahnsteig ➜ 20.30 Uhr, Olympiahalle, Neil Young ➜ Cord, Strom und Wasser ➜ Garage, Mad Max ➜ Paulaner am Nockherberg, Lampionfest (bei schlechtem Wetter am 24.6.) Donnerstag, 18. Juni ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Gerettet ➜ 18.00 Uhr, Neue Pinakothek, Musik im Kunstareal ➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Romeo und Julia ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Gerettet ➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, Bulbus ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Der Sturm ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Kammerorchester ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Helene Grimaud ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Symphonieorchester BR ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Der Himmel über Bavaria ➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, Musica Viva ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Die Luftmentschn ➜ Feierwerk, The Capones ➜ Ampere, San Glaser ➜ Backstage Halle, John Oliva’s Pain ➜ Muffathalle, Musica Viva Freitag, 19. Juni ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Gerettet ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Drei Farben ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz - theater, My Fair Lady ➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, La Boheme ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Kodo ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Symphonieorchester BR ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Spielbank 009 ➜ 21.00 Uhr, Volkstheater, Zur schönen Aussicht ➜ Muffathalle, Maria Joao ➜ Backstage Club, All that Remains Samstag, 20. Juni ➜ Tonhalle, Junge Märkte ➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Vino Klassik ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Helene Grimaud ➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Tod in Venedig ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, Ping Pong D’Amour ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, Gerettet ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Sport meets ART ➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Kammerkonzert Symphonie - orchester BR ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Zurück zum Happy End ➜ LMU, Bodo Wartke ➜ Babalu, Pardon Ms. Arden Sonntag, 21. Juni ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Kammerkonzert ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Gourmet Klassik ➜ 15.00 – 18.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Hochzeit des Figaro ➜ 15.00 Uhr, Schloss, Münchner Turmschreiber ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Aida ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Sinfonisches Blasorchester ➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, Trompetengala ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Die vier Jahreszeiten ➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Troilus und Cressida ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Heissmann & Rassau ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, David Leukert ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, String of Pearls ➜ Ampere, Uwe Ochsenknecht ➜ Atomic Cafe, Söhne des Lichts Montag, 22. Juni ➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, La Boheme ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Susn ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Rechnitz ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Helmut Schleich ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Anastacia ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Eros ➜ Orangehouse, Kylesa ➜ Substanz, Jasper Dienstag, 23. Juni ➜ 10.00 + 12.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, Auf Olga Benario! T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochenende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel - ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...) TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 35
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36 TAXIKURIER ➜ 18.00 Uhr, ICM, After-Conference- Party Internet-World ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, Auf Olga Benario! ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Tod in Venedig ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Eros ➜ Backstage Halle, Ladyhawke ➜ Tonhalle, Ben Harper ➜ 59 : 1, Static X Mittwoch, 24. Juni ➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, John Maynard ➜ 19.00 – 23.15 Uhr, Schauspielhaus, Kleiner Mann – was nun? ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, La Cage des Folles ➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, Armes Ding ➜ 20.00 Uhr, Schloss, Volker Klüpfel ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Der Himmel über Bavaria ➜ Sunny Red, B Dolan ➜ Ampere, Jacek Dehnel Donnerstag, 25. Juni ➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, John Maynard ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Piraten von Penzance ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Besuch der alten Dame ➜ 20.00 – 20.55 Uhr, Werkraum, Land ohne Worte ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Eröffnungskonzert zum Filmfest München ➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Berliner Geschichte ➜ Feierwerk, Have Heart ➜ Olympiapark, Sommernachtstraum ➜ Giesinger Bahnhof, Lust auf Musik- Festival Freitag, 26. Juni ➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, John Maynard ➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Klassik zum Staunen ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Körpersprache ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Besuch der alten Dame ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, Lass mich Dein Leben leben ➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Hiob ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Georg Schramm ➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, Ottis Schlachthof ➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Berliner Geschichte ➜ LMU, Georg Schramm ➜ Ampere, Electrik Kezy ➜ Muffathalle, Munich Rocks Samstag, 27. Juni ➜ Arabellapark, 40 Jahre Arabellapark ➜ 10.00 – 14.00 Uhr, Mercedes-Benz- Center München, Taxitag ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Hommage ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Arcadi Volodos ➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, Wiener Kammerensemble ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Madame Butterfly ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauburg, John Maynard (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, Furcht und Zittern ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Mit Pauken und Trompeten ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff ➜ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Nachtmusik der Moderne ➜ Orangehouse, Coalesce ➜ Backstage, Sacred Reich ➜ 5 Höfe, HVB-Festspielnacht Sonntag, 28. Juni ➜ 10.00 Uhr, St. Michael, Festspiel - gottesdienst ➜ 11.00 – 12.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee „Lohengrin“ ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Hommage ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Scherben des Glücks ➜ 14.00 Uhr, Galopprennbahn Riem, Galopprenntag ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, La Cage aux Folles ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Schauspielhaus, Drei Schwestern ➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, La Boheme ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Katzelmacher ➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Tango Lyrico ➜ 20.00 Uhr, Marstallplatz, Oper für alle ➜ Freiheiz, Coco Rosie Montag, 29. Juni ➜ ICM, Sportpreis ➜ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, Eröffnungsvortrag Opernfestspiele ➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Alice im Wunderland ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Drei Farben ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Teufelsgeiger Gilles Apap ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Arcadi Volodos ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Katzelmacher ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann ➜ Orangehouse, Parkway Drive Dienstag, 30. Juni ➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 –11.20 Uhr, Schauburg, Has’ und Huhn ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Klassik zum Staunen ➜ 17.30 Uhr, Skylounge, After-Work-Party ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Aida ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Richard III. ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Eine Nacht in Venedig ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Katzelmacher ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Klassik trifft Hiphop ➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Gebrüder Capuçon ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald ➜ Muffathalle, Russ Ballard ➜ Die Spielpläne vom Residenztheater, Cuvilliéstheater und Marstall lagen bis zum Redaktionsschluss nicht vor. Ausnahmsweise bitten wir Sie, diese der Tagespresse zu entnehmen. Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 0 8 9 5 9 : 1 Americanos A t o m i c C a f é Babalu Baby Backstage Badeanstalt Barysphär Cafe am Hochhaus Cord Crash Crowns Club Erste Liga GOP Varieté Hansa 39 Kultfabrik Lenbach Loggia M-Park M a t c h Max + Moritz Milchbar Muffathalle Nachtgalerie New York Club O p t i m o l w e r k e P 1 Palais Pacha Pappasitos Prinzip Pure Club Rote Sonne Schlachthof Skyline Spiegelzelt Substanz Sugar T i t a n i c C i t y Volksgarten Mehrtägige Termine ➜ 13.05.09 – 04.07.09, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Loriots dramatische Werke ➜ ab 14.05.09, täglich bis 23,30 Uhr, Corneliusbrücke, Kulturstrand ➜ 26.05.09 – 07.06.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Tango Passion ➜ 30.05.09 – 14.06.09, Maximilianeum, Königlich Essen im Maximilianeum ➜ 31.05.09 – 01.06.09, Olympiapark Theatron, Pfingstfestival ➜ 02.06.09 – 06.06.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Fatih Cevikollu ➜ 03.06.09 – 06.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bülent Ceylan ➜ 09.06.09 – 10.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald ➜ 10.06.09 – 13.06.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Marc-Uwe Kling ➜ 11.06.09 – 13.06.09, 20.00 Uhr,Schloss, Enrico Marchetto ➜ 11.06.09 – 21.06.09, Wittelsbacher Platz, Hamburger Fischmarkt ➜ 12.06.09 – 13.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald ➜ 12.06.09 – 27.06.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Best of Momix ➜ 13.06.09 – 14.06.09, Innenstadt, Stadtgeburtstag ➜ 15.06.09 – 18.06.09, 15. – 17.06., 9.00 – 17.00 Uhr, 18.06., 9.00 – 16.00 Uhr, Messe West und Parkhaus West, Laser ➜ 16.06.09 – 17.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rene Marik ➜ 16.06.09 – 04.07.09, 20.00 Uhr, außer So./Mo., Lach und Schieß, Lach und Schieß-Ensemble ➜ 18.06.09 – 19.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bodo Wartke ➜ 18.06.09 – 19.06.09, 18.06., 9.30 – 18.00 Uhr, 19.06., 9.30 – 17.00 Uhr, MOC, Cosmetic Business 2009 ➜ 18.06.09 – 21.06.09, 9.00 Uhr, Regattastrecke Oberschleißheim, Ruderweltcup ➜ 18.06.09 – 12.07.09, bis jeweils 1.00 Uhr, Olympiapark Süd, Tollwood ➜ 20.06.09 – 21.06.09, 20.00 Uhr, Schloss, Karsten Kaie ➜ 20.06.09 – 21.06.09, Olympiapark, 24-hours-Race 2009 ➜ 22.06.09 – 23.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Jürgen Becker ➜ 23.06.09 – 24.06.09, 23.06., 9.00 – 20.00 Uhr, 24.06.09, 9.00 – 18.00 Uhr, ICM, Internet World ➜ 23.06.09 – 24.06.09, Muffathalle, Access to Dance ➜ 24.06.09 – 25.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Georg Schramm ➜ 26.06.09 – 27.06.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Annamateur ➜ 26.06.09 – 04.07.09, Gasteig, Filmfest München ➜ 28.06.09 – 29.06.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt ➜ 29.06.09 – 04.07.09, 20.00 Uhr, Schloss, Caveman TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 36
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37TAXIKURIER Die Pfingstferien (bis 13. Juni) werden von den Münchnern gerne für den Zweit- oder Dritturlaub genutzt. Schau’n mer mal, ob auch in harten Zeiten die Einheimischen unsere Stadt nicht dem Gardasee oder der Toskana vorziehen. Angebote gibt es genug. Die Biergarten-Saison ist in vollem Gange. Trockenes Wetter wäre schön bei Netrebko (Königsplatz, 10.06.), Oper für Alle (Marstallplatz, 28.06.), Depeche Mode (Olympiastadion, 13.06.) und Sommernachtraum (Olympiapark, 25.06.). Am 15. und 17. des Monats noch Oldiekonzerte in der Olyhalle (Eagles + Neil Young). Der Wettbewerb Rikschas–Taxi wieder beim Sommer-Tollwood (19.06 – 12.07.). Die Opern- Festspiele beginnen (HVB-Festspielnacht am 27.06. in den 5 Höfen). Auch München feiert wieder Geburtstag (13. + 14. 06.). Hardware von Mötley Crüe im Zenith am 14.06., 4 Tage Helene Grimaud im Gasteig (17. bis 20.06.). Zum Monatsende startet das Filmfest München (26.06. – 04.07.). Und nicht zu vergessen – am 27. Juni der Taxitag in der Arnulfstraße bei der Mercedes- Niederlassung. Welcher Urlaubsort bietet so ein Programm? (PR) Top of the Tops • Münchens schönster Biergarten mit dem berühmten Holzfassaus - schank, 5000 Plätze • Gemütlicher alter Lagerkeller • Festsaal und Tagungsräume • Bayerische Feinschmecker-Küche • Gemütlichkeit und bayerisches Brauchtum • Kein Ruhetag • Öffnungszeiten 10 00 – 1 00 Uhr • Durchgehend warme Küche Augustiner-Keller München Arnulfstr. 52 • 80335 München buero@augustinerkeller.de Tel.: (0 89) 59 43 93 Unsere Stadt in Zahlen Boxenstopp Sämtliche Zahlen und Daten beziehen sich auf das Jahr 2007 Durchschnittliche Höhe 519 m über NN Größte Länge des Stadtgebietes (N-S Richtung) 20,7 km Größte Breite des Stadtgebietes (O-W Richtung) 26,9 km Gesamtfläche des Stadtgebietes 31.040 ha Städtepartnerschaften Edinburgh, Verona, Bordeaux, Sapporo, Cincinatti, Kiew, Harare Einwohner (zum Jahresende 2007) 1.351.445 Frauen 51,4% Männer 48,6% Deutsche 77,0% Ausländer 23,0% Beliebtester Mädchen-Vorname Anna Beliebtester Buben-Vorname Maximilian Geburten 13.652 Sterbefälle 10.372 Eheschließungen 8.904 Scheidungen 4.416 Zugezogene 96.491 Weggezogene 77.188 Krankenhäuser/Betten 46/11.739 Kassenärzte/ärztinnen 3.300 Apotheken 455 Altenheime 53 Schüler/Schülerinnen 116.047 Schulen insgesamt 511 Hochschulen 12 Theater 56 Öffentliche Orchester 7 Kinos 82 Museen 43 Öffentliche Bibliotheken 124 Sportvereine 626 Aktive Mitglieder 310.659 Beherbungsbetriebe 355 Gäste 4.701.717 Übernachtungen 9.533.035 Durchschnittliche Verweildauer 2,0 Nächte Sozialversicherungspflichtigbeschäftigte Arbeitnehmer/innen 673.398 S-Bahn-Linien 10 Streckenlinie in km 442 U-Bahn-Linien 6 Steckenlinie in km 93 Straßenbahn-Linien 10 Streckenlinie in km 71 Omnibus-Linien 67 Steckenlinie in km 458 Kraftfahrzeuge 683.000 Straßenverkehrsunfälle 42.226 Gesamtlänge Fahrbahnen für Kraftfahrzeuge 2.309 km Straftaten insgesamt 110.677 Der geplante Besuch des CSU- Fraktionsvorsitzenden Josef Schmid bei der Taxi-München eG wurde wegen Krankheit des OB-Kandidaten verschoben. Das Thema „Sicherheit im Taxi“ und auch die „Kreditkarten-Story“ werden aus Platzgründen später erscheinen. In eigener Sache TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 37
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Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC K Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „K“ . Kanal 1 – Hier wurde Münchner (Taxi-) Geschichte geschrieben – oder vielmehr gesprochen. Und so mancher, der als Funksprecher der Nervenbelastung nicht gewachsen war, ist in diesem Kanal auch baden gegangen. Doch sei hier die Rede von berühmten Stimmen, z. B. einer gewissen Paula, Frau Matthes oder der Piserin, eines Dietl Rudi, Otto, Sigi, Lopatka Michi oder Braun Rudi, und wie sie alle heißen und hießen. Rund 50 Oktoberfeste, Weihnachten und Silvester hat unser Kanal 1 begleitet, den Flugzeugabsturz in der Martin-Greif-Straße (1960), die Olympiade nebst Terroranschlag, das Wies’n- Attentat 1980, Hagelkatastrophen, Orkane - und Geschäftsflauten – überlebt und trotz mancher Hektik noch Zeit zum Schmunzeln gegeben, wenn die Zentrale ein Taxi „für’n Kollegen mit Abschleck - stange“ suchte, eine „Tüte mit Videoraketen“ besorgen ließ, „Quedde für Plitt“ oder „Anhalten“ (statt „Anhalter“) rief, einen Herrn „Kistlfinger Ecke Machtlhof“ und ein andermal „Terofal Ecke Silberdastel“ sah oder den Fiaker fragte, ob er zufällig Nichtfunker sei. Gut einen Monat nach Erscheinen dieses Heftes, zum 01.07.2009, hat Kanal 1 als Haupt-Arbeitskanal ausgedient. Er geht aber nicht ganz in den Ruhestand, sondern wird für Durchsagen, Rückfragen usw. genutzt werden. Wie die zukünftige Zuordnung der Funkkanäle genau aussehen wird, erfahren Sie im nächsten TAXIKURIER. Kindersitz (KS) – Immer wieder überraschend, wie manche Eltern das Thema „Sicherheit“ auf die leichte Schulter nehmen, wenn’s um unsere zukünftigen Rentenbeitragszahler im Alter zwischen Pampers und Pubertät geht. „Die schläft jetzt gerade, die behalt ich auf dem Schoß“, „mir fahr’n eh’ net weit“, oder schlicht und begründungslos „des braucht’s net“ bekommt man zu hören, wenn man die gesetzlich geforderte Sitzerhöhung (entspricht Klassen 2 und 3) oder gar den eigenen Kindersitz der Klasse 1 aus dem Kofferraum kramen will. Bleiben Sie aber hart, denn die Strafe und die Punkte bekommen im Falle einer Zuwiderhandlung Sie und nicht die Eltern! Zur Auffrischung: KS Klasse 1 ist für Kinder von 9–18 kg – ca. 8 Monate bis 4 Jahre. KS Klassen 2 und 3 (Sitzerhöhung bzw. integrierter KS) für Kinder ca. 15–36 kg bzw. 3½-12 Jahre. Zwei Kinder der oben genannten „Klassen“ sind zu sichern. Sollten Sie drei oder mehr kindersitzpflichtige Kinder befördern, entfällt ab dem dritten Kind die KS-Pflicht und es darf ausnahmsweise auch ohne KS befördert werden. Haben Sie gar keinen passenden KS dabei, müssen Sie, trotz grundsätzlich weiter bestehender Beförderungspflicht die Fahrt ablehnen, aber per Funk oder Handy bei der Zentrale ein passendes Taxi nachordern. Säuglinge (also unterhalb der oben genannten Klassen) dürfen Sie auch ohne passenden Kindersitz, das wäre hier die Babyschale, befördern. Widerspenstigen Schraazn, die z. B. mit zehn Jahren nicht mehr „wie ein Kind“ behandelt werden wollen, kann man die Sitzerhöhung damit schmackhaft machen, dass sie dadurch nach außen größer wirken und zudem mehr sehen. Kollege/Kollegin – ist nicht, wer sich unerlaubt bereitstellt, andere freie Taxis vor dem nächsten Stand noch schnell überholt, mit „Pauschalfahrten“ (ohne Uhr) die Preise versaut und den Unternehmer bescheißt, Hotelportiers für Flughafenfahrten schmiert, oder mit dummen Sprüchen über zu kurze Fahrten die Kundschaft vergrault. Bei aller Meckerei soll hier aber nicht der Eindruck entstehen, dass wir nur ekelhaftes oder unkollegiales Pack auf der Straße hätten. Ungerechterweise fallen die halt nur mehr auf als die Anständigen, die ordentlich – und eben unauffällig – ihren Dienst machen. Die regelmäßige Rubrik „Taxi-Check“ zeigt, dass viele Fiaker ihre Dienstleistung am Kunden nicht nur auf die Fahrt von A nach B und das anschließende Handaufhalten beschränken, sondern z. B. auch für unentgeltliche Hilfen, Auskünfte usw. gerne zur Verfügung stehen und generell ein freundliches und serviceorientiertes Verhalten an den Tag legen. Auch die Hilfe bei Zahlungsschwierigkeiten, der Reifenpanne oder dem zu spät gesehenen Schneehaufen zeigt, dass es immer wieder Kollegen gibt, die diese Bezeichnung auch verdienen. Konkurrenz – belebt das Geschäft, heißt es, was aber im anonymen Taxigewerbe leider zwangsläufig nur eingeschränkt zum Tragen kommt. Die Kunden nehmen das Taxigewerbe als Einheit wahr, so dass 38 TAXIKURIER Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3 Taxiwerkstätte • „Unfallinstandsetzung“ • Kfz-Reparaturwerkstätte • spontane Hilfe auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten <ABEE>KLMK:W>ÉyxÉ zz}ÉrG<A>G É :<A:GP:EMÉ>KD>AKLK><AM É É <AP>KINGDMÉMK:?K><AM >EÉ ×|x || }×zÉ :QÉ ×|x || }×|| G?:EE:;PB<DENG@ >KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM MK:?L:<A>G NW@>E=L:<A>G D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K=>ÉÉÉÉÉ P P P : G P: E M ×;:N>K=> TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 38
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EINE schlechte Taxifahrt oftmals ALLEN Fiakern zum Nachteil gereicht. Wird ein Gast in einem Wirtshaus schlecht bedient, wird er dieses Lokal zukünftig meiden, aber wohl kaum sämtliche Kneipen der Stadt. Erlebt ein Fahrgast eine Horrorfahrt mit einem unfreundlichen, unkundigen, miefigen und muffigen Taxilenker, kann’s das schon für alle Zeiten gewesen sein. Die Situation im Taxi ist viel intensiver, da man zu einem völlig fremden Menschen mehr oder weniger eng nebenoder hintereinander sitzt und als Kunde diesem Fremdling zudem noch seine Gesundheit und gar das Leben anvertrauen muss. Erweist sich der Lenker als aggressiver Dummschwätzer, trantütige Heulsuse oder wasserscheuer Übelriecher, kann der Kunde – im Gegensatz zum Wirtshaus oder Ladengeschäft – nicht jederzeit aufstehen und gehen. Sollte bei 60 am Ring oder morgens um vier zwischen Hinterund Vordertupfing jedenfalls noch mal überlegt werden. Dafür aber wirkt ein solches Negativerlebnis so lange nach, dass viele Kunden für lange oder gar alle Zeit verloren gehen. Der Aufbau einer eigenen Stammkundschaft kann die Sünden solcher Anti-Fiaker leider nur teilweise ausgleichen. Krach – Alle Nachtfahrer kennen die Situation, mit voll besetztem Wagen Richtung Kunstpark, Nachtgalerie oder ähnlichem zu fahren und dabei eine kreischende Teenie-Gang der Zahnspangenfraktion „genießen“ zu dürfen. Mit einem Taxibus, wie Schrotti in gelegentlich über die Straßen wuchtet, wird’s bei „vollem Haus“ noch ein bisserl lauter. Mit Erlaubnis des Fahrers wird der Beifahrer von den anderen zum DJ erklärt und fummelt am Radio herum, wobei je nach Sender mal die eine Hälfte des Publikums jubelt, mal die anderen und die jeweiligen Gegner noch lautstärker protestieren („dua den Scheiß’ weg“). Üblicherweise ist nach zwei Minuten Schluss mit dem Spuk, weil man sich einig wird, nicht einig zu werden. Außerdem müssen immer ein oder zwei telefonieren, was bei steigender Radiolautstärke zu einem solchen Geplärre ausartet, dass es selbst dem Hartgesottenen irgendwann zu laut wird. Und so bringen wir die lieben Kinderlein sicher von einer Disco zur anderen. Und wenn alle Stricke reißen: Hast Du Ohropax im Ohr, kommt Dir alles leiser vor! 39TAXIKURIER Umsichtige Unternehmer haben ihren Datenfunk schon lange im Fahrzeug. Diese „Pioniere“ schätzen das System und können sich den Taxi- Alltag ohne dieses moderne Vermittlungssystem nicht mehr vorstellen. Manch anderer Unternehmer und Fahrer lernt die Vorzüge unserer Neuerung erst in diesen Tagen und Wochen kennen. Sozusagen um „5 vor 12“ . Denn ab 1. Juli – wie jeder weiß – wird die gesamte Vermittlung auf Vollautomatik umgestellt. Ein Taxler ohne Datenfunk wird sich dann wie ein „Maurer ohne Kelle“ fühlen. Der Datenfunk sichert uns auch künftig unsere Marktführerschaft und generiert neue Kunden. Paul Rusch, Objektleiter Die Juli-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint – wie immer pünktlich – am 26. Juni 2009. Seien Sie gespannt auf diese Themen: ➜ 1. Juli 2009 Umstellung des Datenfunks auf Vollautomatik ➜ Kreditkarten-Kunden Kaufkräftige Fahrgäste – Gespräch mit Mike Weller von ICP ➜ Münchner-Sommer Attraktionen unserer Stadt – Sommertipps für Taxler Vorschau Juli 2009 AUTO-ANKAUF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger Str. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. Dr. med. univ. Hans Bake v. Bakin 85609 Aschheim · T assilostraße 23 T axi, Mietwagen, Bus, Lkw. Verl. US 31,–€ Erst- u. gr. Verl. US (ü. 60 Jahre) 81,–€ Ersatztestverfahren möglich. T elefon 089/370 656 90 Mobil 0172/6 52 38 05 www.fuehrerscheinuntersuchung.de TAXIKURIER_0609_Pressenter:TAXUKURIER_0609 19.05.2009 8:34 Uhr Seite 39
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