TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Mai 2009
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2009. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Mai 2009 Gestaltung: www.formenreich.de Fotos: www.atelier-tacke.de ORTSKENNTNIS TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de § Gestern und Heute – drei Profis geben Auskunft § Phänomen erster Messetag Taxi-Probleme zu Messebeginn § Taxi-Check München Hunde im Taxi § Vorstandsgespräch Interview mit Rudolf Rötzer ORTSKENNTNIS TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 1
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Fast jedes dritte T axi auf Deutschlands Straßen ist mittlerweile ein Volkswagen. Tendenz steigend. Zum Teil liegt das an der großen Zuverlässigkeit, den serienmäßigen Sicherheits-Features oder dem hohen Komfort. Doch in erster Linie ist es natürlich wichtig, dass ein T axi sich rechnet. Und was das angeht, sind Volkswagen dank geringer Anschaffungskosten, sparsamer Motoren, niedrigen Unterhalts und eines hohen Wiederverkaufswerts ganz weit vorne. Mehr Informationen: www.volkswagen-taxi.de Besondere Bedürfnisse. Besondere Volkswagen. www.volkswagen-taxi.de Denken Sie ans Geschäft. Und an sich selbst. TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 2
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3TAXI KURIER Inhalt Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo .– Fr. 7.30 –12.00 Uhr Mo .– Do. 12.3 0–1 5.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltun g/ Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulunge n/ Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61- 367 Taxifahrer-Ausbildung: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo .–Mi. 18.0 0– 21.30 Uhr Anmeldung 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum. Samstag 10.0 0– 16.00 Uhr Editorial | Einbruch oder Aufbruch 4 Impressum | 5 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 5 Witz des Monats | 5 Die Genossenschaft | Eine Menge an Infos 6 Taxlers Service | Adressen für alle Fälle 6 Der Aufsichtsrat berichtet | 10 Der Landesverband | Dachträgerwerbung 11 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 12 Essen auf Rädern | Verein Schlaraffia 14 Phänomen erster Messetag | Oft Unterversorgung mit Taxis 15 München und seine Stadtbezirke | Sendling 16 Taxlers Freunde | Georg und Anton Kraft 17 Taxameter des Monats | Taxi-Standplätze 18 Rose des Monats | Familienbetrieb Dogan Celik 19 Zitrone des Monats | Concierge Roberto vom Hilton Parkhotel 19 Anno dazumal | Das deutsche Kraftdroschkengewerbe 20 Taxi-Check München | Hunde im Taxi 22 Messe München | Messeprogramm Mai 23 Schrottis Fiaker ABC | „I /J“ 24 Zum Titelbild | 25 Die fünf Weisheiten des Monats | 25 München Splitter | 25 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 26 Kurze Frage – Klare Antwort | Fundsachen 27 Spruch des Monats | 27 Ortskenntnis | Gespräch mit drei Profis 28 Vorstandsinterview | Rudolf Rötzer – der Mann des Ausgleichs 30 Der Blick zurück | Der Mai vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 31 Sicherheit im Taxi | Folge 3 32 Top-Termine Mai 2009 | Hier glüht der Taxameter 34 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 37 Die versteckten Schätze Münchens | Kapuziner-Apotheke 38 Vorschau Juni 2009 | 39 TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 3
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Die Konjunkturdelle ist auch in unserem Gewerbe angekommen. Eine Weltwirt - schaftskrise, vergleichbar mit der Depres - sion Ende der 20er Jahre des letzten Jahr - hunderts, kann nicht, oder noch nicht festgestellt werden. Kein Europäer hun - gert und wir befassen uns mit Neben - sächlichkeiten wie Tanzverboten am Karfreitag. Erst wenn wir uns derartige Feiertage mit Lohnausgleich oder Zu - schlägen nicht mehr leisten können, wird es erst. Ernst ist die Situation im Taxigewerbe für Arbeitnehmer und Unternehmer. Abgese - hen von einigen Unternehmern, die sich mit Fug und Recht unternehmerisch ver - halten, sind viele nicht in der Lage, ihr Fahrpersonal so zu entlohnen, dass diese ihren Lebensunterhalt bestreiten können und gleichzeitig Sozialabgaben bezahlt werden, die dem Arbeitnehmer nutzen. Unternehmer werden erpressbar und leben in Angst. In Leipzig, anlässlich des Taxitages, wur - den seltsame Lösungen angeboten. Der Vorstand des Hansafunks (ca. 550 Taxis) aus Hamburg, dem fast nur Einzel- und Kleinbetriebe angehören, stellte ein Voll - zugsdefizit der Finanz- und Genehmi - gungsbehörde fest und forderte mehr Kontrollen. Dieses Heilmittel wird auch von Strategen aus der Rosenheimer Stra - ße lautstark verordnet, wie wir von Herrn Köhl im Taxigespräch bei der IHK, ver - bunden mit der Forderung nach einem Fiskaltaxameter, hörten. Also noch mehr Verwaltungswust, obwohl die meisten Taxiinhaber nicht einmal die vom BFH vorgeschriebenen Schichtaufzeichnungen schaffen und deshalb leichte Opfer jedes Finanzprüfers werden. Die Qualitätserfolge des Hansafunks mit Kleinunternehmern wollte man offen - sichtlich in München, mit überwiegend größeren Betrieben, kopieren. Nach mehr als 10 Jahren kann dieser Versuch als ge - scheitert angesehen werden. Anteilseigner ernten von ihren Einlagen Verlustzuwei - sungen. Einen besonderen Gag erlaubte sich Gregor Gysi, der Gastredner des TVD, der von Auflösungstendenzen gebeutelt wird. Gysi, der von Pleiten offensichtlich was versteht, forderte Mindestlöhne für Taxi - fahrer, die mit Subventionszahlungen ge - stützt werden. Eine tolle Lösung aus der Schatzkiste der DDR. Dabei sollen Nicht - arbeitende im Taxigewerbe geparkt und teilweise von der Agentur für (Nicht-)Ar - beit bezahlt werden. Das wäre der Unter - gang des Taxigewerbes und würde die Fehlentwicklung des Überangebots an der Dienstleistung Taxi so verstärken, dass auch die Tüchtigen kein Auskommen mehr hätten. Nach den Erkenntnissen des Marketingund Forschungsinstituts Linne und Krause liegen plausible Umsätze bei Mehrwagen - betrieben für das Jahr 2004 bei netto 53.700 Euro und 60.100 Kilometer Fahr - leistung. Dies sind die nackten Zahlen eines „weißen Mehrwagenbetriebes“ und die Meßlatte nach dem Hamburger Modell. Wir leben und arbeiten in München. Dank einer fachkundigen Verwaltungs - praxis haben wir keine jahrzehntelangen Konzessionsfreigaben, aber eine Kontroll - praxis durch das KVR mit Rückendeckung durch den Stadtrat. Hamburger Taxler wären froh, Münchner Verhältnisse zu genießen. Der Konjunktureinbruch wird eine Berei - nigung im Taxigewerbe bringen. Unwirt - schaftlich geführte Betriebe kommen in Bedrängnis und werden verschwinden. Dies kann dem Gewerbe gut tun, auch wenn es Einzelnen wehtun wird. Ihr Hans Meißner Editorial Einbruch oder Aufbruch 4 TAXI KURIER Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/57 00 16 82 TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 4
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5TAXI KURIER TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Tony Doll (TD), Werner Hillermann (WH), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Bruno Mayer (BM), Rudi Müller (RM), Christine Reindl (CR), Rudolf Rötzer (RR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich , Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: michael.hack@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustim - mung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Ver - vielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 10 0% Vorstand: Hans Meißner, Rudolf Rötzer, Reinhard Zielinski Impressum Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 München ist die attraktivste Stadt Deutschlands. Tausende von Gästen und Besuchern haben Interesse an sachkundigen Führungen per Taxi durch unsere Stadt. Wir konnten den Kollegen Benedikt Weyerer, einem breiten Publikum durch seine monatlichen Beiträge im TAXIKURIER bekannt, als Moderator für dieses spannende Thema gewinnen. Wissen bedeutet Umsatz. Vertiefen Sie Ihre München-Kompetenz zu Ihrem Nutzen. Optimieren Sie Ihre Dienstleistung. Termine der dritten Staffel: Samstag, 20.06.09, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht Samstag, 27.06.09, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht Samstag, 04 .07.09, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht inklusive Test Ort: Schulungsraum TAXI-MÜNCHEN eG, Engelhardstraße 6 Kosten: 145 Euro inklusive (fiskalisch absetzbar): § Schulungsunterlagen und Informationstexte für die Praxis § Zertifikat Die Absolventen werden im Datenfunk als „Guides“ registriert und vermittelt. Anmeldung: Bei Frau Choleva, TAXI-MÜNCHEN eG, Telefon (089) 21 61-367 Kapazität: Maximal 15 Teilnehmer TAXI-MÜNCHEN eG – DIE TUN WAS! MÜNCHEN ER-FAHREN Weiterbildung Jetzt anmelden! And the winner is Bilderwitz aus der April-Ausgabe: „Is des jetzt a Zeiserlwagen oder doch a Taxi? Dann fahr’ i mit!“ Eine Zeile – ein toller Gewinn. Hans-Dieter Hoppe (Taxi 3322) hat mit seinem Beitrag zwei Karten für das „GOP Varieté-Theater (inkl. Menü) im Wert von 120 Euro am 25. April gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Der Personalchef befragt den Be - werber nach seinem Familienstand. „Ich bin Junggeselle.“ – „Dann ist leider nichts zu machen“, wehrt der Personalchef ab. „Wie stellen nur Leute ein, die es gewohnt sind, sich unterzuordnen!“ Witz des Monats TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 5
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6 TAXI KURIER Die Genossenschaft SEV – Eine Bewährungsprobe Die Verhandlungen zwischen der Mün - chener Verkehrsgesellschaft (MVG) und der Taxi-München eG über den Einsatz von Taxis bei Störungen im Straßenbahn - verkehr sind abgeschlossen. Der Koopera - tionsvertrag ist unterzeichnet und tritt mit Wirkung zum 1. Mai 2009 in Kraft. Auszugsweise geben wir Ihnen den Ver - tragsinhalt bekannt: § 1 Vertragsgegenstand (1) Gegenstand dieses Vertrages ist die Erbringung von Ersatzverkehren durch Taxis (Betriebsleistung) in einem bestimmten, normalerweise mit Straßenbahnen bedienten Streckenab - schnitt, in welchem der Trambahnver - kehr zeitweise nicht betrieben werden kann. Einsatzzeit, Fahrtroute, Einsatz - dauer sowie die Anzahl der Taxis gibt SWM im Einzelfall jeweils vor. Die Erbringung des Ersatzverkehrs bezieht sich auf das gesamte Trambahnnetz in der Landeshauptstadt München, einschließlich der Strecke nach Grün - wald. § 2 Leistungsabruf (1) Die Bestellung des Ersatzverkehrs erfolgt im Bedarfsfall durch die Leit - stelle. Sie bestellt beim Auftragneh - mer die Anzahl der einzusetzenden Taxis und gibt die Einsatzzeit und die Fahrtroute vor. Der Auftragnehmer hat daraufhin die Fahrzeuge entspre - chend den Anforderungen und Festlegungen einzusetzen, eine direkte Beauftragung einzelner Taxi-Unter - nehmer durch SWM findet nicht statt. Der genaue Ablauf ergibt sich aus dem als Anlage 1 beigefügten Ablauf - plan. Dieser kann auf Basis der prak - tischen Erfahrungen einvernehmlich ergänzt bzw. geändert werden. Ände - rungen bzw. Ergänzungen bedürfen lediglich der Textform (z.B. E-Mail). Die geänderte bzw. ergänzte Fassung ist für die weitere Vertragsdurchfüh - rung verbindlich. (2) Der Einsatz der Taxis erfolgt mit glei - tender Kapazität, entsprechend der Abstimmung zwischen der Leitstelle und der Auftragnehmer. Der Auftrag - nehmer stellt die benötigten Kapazitä - ten vorrangig zur Verfügung. Der Auftragnehmer setzt die Fahrzeuge entsprechend den Anforderungen und Festlegungen der Leitstelle ein. Der Auftragnehmer stellt sicher, dass Taxifahrer, die vor Ort feststellen, dass die angeforderte Anzahl an Taxis nicht ausreichend ist, um die warten - den Fahrgäste zu befördern, den Auf - tragnehmer unverzüglich informieren. Entsprechendes gilt im Falle von Überkapazitäten. Der Auftragnehmer setzt sich unverzüglich mit der Leit - stelle in Verbindung und stimmt das weitere Vorgehen ab. Autoelektrik/Funktechnik ER-TAX Frankfurter Ring 97 (089) 30 74 80 47 Funktechnik Metzker Kastenbauerstraße 5 (089) 93 30 73 Vepas Team GmbH Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 23 71 90 05 Autoglaserei Kraft Tegernseer Landstraße 228 (089) 690 87 82 Betriebsärzte Dr. Bake v. Bakin Tassilostraße 23 Aschheim (089) 37 06 56 90 Dr. Hingerle Am Brunnen 17 Kirchheim (089) 991 88 00 Dr. Hoppe, Dr. Hempfling, Dr. Oppel Plinganserstraße 47 (089) 746 31 80 Essen nach Mitternacht Lamm’s Sendlinger-Tor-Platz 11 (089) 59 19 63 Fahrzeugaufbereitung/Pflege Glas Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 99 62 Patecky Frankfurter Ring 97 Tel. (0177) 630 74 85 Feuerwehr München-Stadt: Tel. 112 München-Land: Tel. 66 20 23 Folienbeschichtung Atlas Haager Straße 8 (089) 49 00 32 18 Stema Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 54 64 45 95 Gutachter/Sachverständiger Klotz Hans-Mielich-Straße 32 (089) 65 98 37 (0172) 890 18 07 Klotz Moosacher Straße 13 (089) 35 73 18 73 Obermaier Wilhelm-Hale-Straße 55 (089) 13 29 17 Kfz-Prüfstellen KÜS Nord Lindberghstraße 30 (089) 18 94 18 00 KÜS Ost Emeranstraße 36 Feldkirchen (089) 92 54 96 43 KÜS Ottobrunn Jägerweg 6 (089) 608 48 63 KÜS Süd Hofmannstraße 29 (089) 78 06 47 71 KÜS West Anton-Böck-Straße 36 (089) 89 73 63 60 Kfz-Reparatur Glas Engelhardstraße 6 (089) 77 99 62 KFZ-Klinik Gärtnerstraße 39 (089) 23 71 87 12 Stimmer Lindberghstraße 20 (089) 34 84 40 Kreditkartenabrechnung ICP Hofmannstraße 54 (089) 74 83 41 60 KVR Führerscheinstelle: (089) 23 33 62 01 Gewerblicher Kraftverkehr: (089) 23 32 75 43 (089) 23 32 75 44 Pannenhilfe ADAC: (0180) 22 22 22 Polizei Notruf, Unfall, Überfall: 110 Rechtsanwälte Bauer Michael Schillerstraße 21 (089) 51 55 69 30 Dr. Cichon & Partner Johann-von-Werth-Straße 1 (089) 139 94 60 Christian Roggermeier Dorfstraße 39 (089) 83 92 80 62 Dr. Stephan & Stahlberg Feichthofstraße 171 (089) 57 00 16 80 Thomas Vogl Herzogstraße 60 (089) 330 66 20 Rettung Rettung München: 112 Taxi - bedarf Glasi’s Taxishop Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 05 50 Taxihandel Auto Much Gewerbering 18 Bad Tölz (08041) 788 90 Taxihandel Günther (08703) 87 65 TSL Landsberger Straße 455 (0179) 141 52 80 Taxi-München eG Taxizentrale: (089) 21 61-0/194 10 Verwaltung: (089) 77 30 77 Kundenberatung: (089) 21 61-396/-372 Krankenfahrten: (089) 21 61-337/-362/-394 Taxiverleih Taxiverleih München Richelstraße 6 (089) 167 54 40 Taxi Rent Partner TRP Ehrwalder Straße 89 (0180) 222 12 22 Versicherungen Ballnath Brudermühlstraße 48a (089) 898 06 10 Crasselt Machtlfinger Straße 26 (089) 74 28 72-10 Taxlers Service Ê TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 6
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Die Genossenschaft § 3 Leistungsdurchführung (2) Sämtliche Haltestellen an der betrof - fenen Fahrstrecke sind zu bedienen. Sofern an einer Haltestelle kein Fahr - gast wartet oder das Taxi voll besetzt ist, fährt es an den Haltestellen durch. Der Auftragnehmer hat aber dafür Sorge zu tragen, dass Haltestellen, an denen sich noch wartende Fahrgäste befinden, von anderen Taxis angefah - ren werden. (3) Bei Bedarf und sofern der Halte - wunsch innerhalb der vorgegeben Fahrstrecke liegt, kann das Taxi auf Wunsch des Fahrgastes auch zwi - schen den Haltestellen halten. Aller - dings ist maximal ein Halt zwischen zwei Haltestellen möglich. Für diese Aufträge sind in erster Linie Großraumfahrzeuge vorgesehen. Zum Einsatz kommen nur Taxis mit Datenund Sprachfunk, die mit einem Hinweis - schild ausgestattet sind. Von interessier - ten Unternehmern ist eine Erklärung zu unterzeichnen, dass ihnen der Vertrag ausgehändigt wurde und der Inhalt anerkannt wird. Die Vergütung der Fahrten erfolgt selbstverständlich nach dem je - weils gültigen Taxitarif. Diese Auswei - tung der Kooperation mit dem MVG be - ruht auf der zuverlässigen Durchführung der Personalfahrten. Wir werden gemein - sam mit Ihnen auch diese Herausforde - rung meistern. In Frankfurt und Nürnberg wurden diese Verkehre bereits eingeführt. (HM) Jahresbericht der Taxizentrale München für das Jahr 2008 Im Jahr 2008 wurden durch die Taxizentrale 1.658.347 Aufträge vermittelt; dies ist eine Steigerung um 3,23%. In der Auftragsvermittlung war vor allem – wie auch schon in den Vorjahren – die Vermittlung von Dialyse- und Kranken - fahrten mit hohen Anforderungen ver - bunden. Durch die Komplexität von Sammelfahrten und die permanenten Veränderungen der Touren ist in Annah - me und Weiterverarbeitung nach wie vor ein hoher zeitlicher und personeller Aufwand erforderlich. Einzelerläuterungen: Aufzeichnungsanlage Die seit 23.11.05 installierte neue digitale Aufzeichnungsanlage (ASC) funktioniert bis auf einzelne Fehlerbilder problemlos. Dienststellenleitung Wird seit 1997 unverändert von den Herren Huber und Laermann wahrge - nommen. EDV Die Vermittlungs-EDV der Firma GefoS lief auch in diesem Jahr weitgehend störungsfrei. Im Zusammenhang mit dem Umbau der EDV im Hinblick auf die digi - tale Vermittlung mussten im abgelaufe - nen Jahr zwei Rechner und zwei Router angeschafft werden. Diese sorgen für die Verteilung der Last des Digitalfunks auf das gesamte System und für ein noch hö - heres Maß an Ausfallsicherheit. Abschlie - ßend wurde Im November 2008 ein neuer Hauptrechner in der Taxi-München eG installiert. Diese Anschaffungen waren, um eventuellen rechnerbasierenden Eng - pässen im Hinblick auf die Umstellung auf automatische Vermittlung zum 01.07.2009 vorzubeugen, aus Sicherheits - gründen notwendig. Zusätzlich wurde ein Terminalserver für die Kennungsübernah - me angeschafft, der im Falle des Ausfalls des Hauptrechners, eine problemlose Softwareumschaltung auf den Ersatzrech - ner (bisheriger Hauptrechner) zulässt. Der bisherige Hauptrechner wird in 2009 in erster Linie der Buchhaltung zur Verfü - gung gestellt werden. Das seit 2003 in Betrieb befindliche Programm „Optitax“, zur automatischen Buchung von Direkt - aufträgen für einen ausgewählten Kun - denkreis (Firmen u. Gaststätten), lief auch im abgelaufenen Jahr zuverlässig. Die seit 2006 andauernde Testphase für den Da - tenfunk wurde zum 14. Januar 2008 be - endet und der Datenfunk offiziell zum Verkauf freigegeben. Funkanlage Nachdem die T-Systems zum 30.09.2009 sämtliche analogen Standardfestverbin - dungen aufgekündigt hat und gleichzeitig die Antennenstandorte für Kanal 1 + 2 (Müllerstraße) vom Eigentümer gekündigt wurden, mussten neue Leitungswege zu den schon bestehenden Standorten (Fal - ken- und Hochstraße) eingerichtet wer - den. Die Taxi-München eG entschied sich für digitale S2M-Leitungen, die von der T-Systems am 21.08.2008 geschaltet wur - den. Da die digitalen Leitungen von den existierenden analogen Endgeräten an den Antennenstandorten und in der Zen - trale nicht entschlüsselt werden konnten, mussten in der Funkanlage der Zentrale und den Antennenstandorten zusätzliche Digitalumschaltboxen durch die Firma EADS installiert werden. Diese Boxen, wie auch die Leitungen, wurden so konzi - piert, dass auch die Kanäle 3 + 4 noch in 2009 entsprechend aufgeschaltet werden können. Die endgültige Inbetriebnahme der Kanäle 1 + 2 an den neuen Standorten erfolgte am 25.9.2008. Funkunterricht An 12 Terminen (jeweils 2 Termine Di + Do) nahmen insgesamt 239 (Vorjahr 227) Fahrerinnen und Fahrer am Funkunter - richt teil. Personalstand 1.1.2008 31.12.2008 Festangestellte (Vollzeit) 33 33 Festangestellte (Teilzeit) 23 21 Aushilfen (angemeldet) 21 Aushilfen (pauschaliert) 45 Mitarbeiter (gesamt): 62 60 Rufsäulen Das Rufsäulensystem wurde kaum verändert und funktioniert einwandfrei. Telefonanlage Im Berichtsjahr traten keine außerordent - lichen Störungen auf. Lediglich durch einen Stromausfall am 01.03.2008 war die Zentrale ca. 3 Stunden nicht erreich - bar. Als Konsequenz daraus wurde durch Herrn Laermann ein modernes Störungs - management konzipiert und umgesetzt. § 7TAXI KURIER TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 7
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8 TAXI KURIER Unfallmeldungen Von der Zentrale wurden 2.197 Notfall - meldungen (Vorjahr 2.423) abgesetzt. So - mit ist ein weiterer Rückgang um 9,3 % zu verzeichnen. Die Weitergabe von Un - fallmeldungen mit Verletzten erfolgte ausschließlich über die IRL (integrierte Rettungsleitstelle der LH München). Anmerkung für die ersten beiden Monate 2009 Im Januar konnten 136.827 (Vj. 126.758) Aufträge, also um 8% mehr vermittelt werden. Im Februar wurden 140.090 (Vj. 130.592) Aufträge über die Zentrale vermittelt (+ 7,3%). Trotz des allgemeinen Rückgangs von Fahraufträgen ist diese Steigerung auf die prompte Bedienung durch die vollautomatische Vermittlung über Datenfunk zurück zu führen. Wir gewinnen permanent neue Kunden durch prompte Bedienung durch Sie und Ihre Fahrer. (HM) Datenfunk – Kreditkartenakzeptanz Alle Fahrer und Unternehmer von Daten - funkfahrzeugen haben sich verpflichtet, Kreditkarten zu akzeptieren. Aus diesem Grund werden Aufträge, die mit Plastik - geld abgerechnet werden, nicht extra de - klariert. Diese Verfahrensweise ist ein wichtiger Bestandteil unserer Qualitätsoffensive. Der monatliche Kreditkarten - umsatz von rund 250.000 Euro rechtfer - tigt unsere gemeinsamen Anstrengungen. (HM) Wichtige Hinweise Zeugen gesucht 1. Am Donnerstag, den 12. März gegen 23.00 Uhr wurde Ruppert-/Ecke Lind - wurmstraße eine Fußgängerin von einem Pkw mit Starnberger Kennzei - chen angefahren. Das Tatfahrzeug hielt in einiger Entfernung an. Nach - dem die verletzte Fußgängerin aufste - hen konnte, setzte der Fahrzeugfüh - rer/in die Fahrt fort. Ein Taxifahrer hat dies wahrscheinlich beobachtet, weil er dem Unfallfahrzeug noch bis zur nächsten Ampel nachfuhr. Der Taxifahrer möchte sich bitte bei der Verkehrspolizei München, Tegernseer Landstr. 210, POK Thomas Süßmair, Telefon 089/6216-3366, melden. 2. Ein Taxifahrer, der am 17.02.2009 gegen 4.45 Uhr eine Frau von den Optimolwerken nach Haar in die Ringstraße 51 fuhr, wird ebenfalls als Zeuge gesucht. Bitte melden Sie sich beim Kriminalfachdezernat 6, Kom - missariat 61, HKH Schmaus, Telefon 089/2910-4871. Fahrereinstellung Bevor Sie den Fahrer Levent Tatli, gebo - ren am 03.12.1968 einstellen, empfehlen wir, mit einem der Vorstände der Taxi- München eG persönlich Kontakt aufzu - nehmen. Außenwerbung Die Firma 2m Marketing GmbH, aus Zug in der Schweiz, sucht Taxiunternehmer für Außenwerbungen. In den angebote - nen Verträgen wird keine Mehrwertsteuer ausgewiesen und behauptet die Vergü - tung sei nicht mehrwertsteuerpflichtig,da der Auftraggeber in der Schweiz ansässig ist. Dies ist falsch, da die Leistung von Ihnen im Inland erbracht wird, ist das Entgelt mehrwertsteuerpflichtig. Dringen Sie also auf die Vergütung der Mehrwert - steuer in Höhe von 19 %, ansonsten wird Ihnen die Mehrwertsteuer vom Nettobetrag abgezogen. Auffrischung in Erster Hilfe: 12.05.09 um 13 Uhr Ob Verkehrsunfall oder medizinischer Notfall: Durch die Präsenz von knapp 3.500 Taxis auf Münchens Straßen sind Taxifahrer mit Situationen konfrontiert, in denen eine schnelle und richtige Ent - scheidung und Hilfe notwendig ist. Zur Erteilung einer Fahrerlaubnis setzt der Gesetzgeber den Nachweis der Ausbil - dung in Erster Hilfe für Sofortmaßnah - men am Unfallort voraus. Leider liegt bei vielen von uns diese Ausbildung schon sehr lange zurück. Deshalb bietet die Taxi-München eG zur Auffrischung der Kenntnisse ein kompaktes Seminar an: Am Dienstag, 12.05.2009 um 13 Uhr wird in vier Unterrichtseinheiten á 45 Minuten eine Auffrischung der Kenntnisse für le - bensrettende Sofortmaßnahmen, maßge - schneidert auf die Bedürfnisse eines Taxi - fahrers, angeboten. Der Kurs findet im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6 im Rückgebäude statt und endet gegen 16 Uhr. Die Teil - nahme ist kostenlos, um Anmeldung wird bei Frau Meier, der Nachfolgerin von Frau Zeiler, gebeten. Wir bitten um bald - möglichste Anmeldung, da die Teilnehm - erzahl begrenzt ist. (TK) Standplatz-News Verkürzung Dallmayr-Stand Wegen Bauarbeiten ist bis August 2009 der Standplatz auf fünf Taxis verkürzt. Die Zu- und Abfahrt erfolgt weiterhin über den Hofgraben. Es ist besonders dar - auf zu achten, dass keine überzähligen Taxis bereit gestellt werden, da wir sonst auf Grund der räumlichen Enge während der Bauphase mit einer Komplettsperrung für Taxis rechnen müssen. (RR) Straßen-Info Einbahnregelung Hotterstraße Bezüglich der geänderten Einbahnrege - lung in der Hotterstraße wurden wir vom KVR angesprochen, dass die Straße sehr häufig von Taxis in die entgegengesetzte Fahrtrichtung befahren wird. Wir bitten Sie, die Hotterstraße und somit auch das sich dort befindende Hotel „Mercure München Altstadt“ nur noch von der Hackenstraße aus anzufahren. (RR) (Frühjahrs-?) Müde? Oder gar das ganze Jahr! Eigentlich wis - sen wir es ja warum! Wir sitzen viel, er - nähren uns falsch, saugen an Zigaretten, wuseln im Verkehrsstress, atmen Fein - staub, privater Ärger … Da wird man zu - mindest kurzatmig! Von sonstigen Zip - perlein-Möglichkeiten ganz abgesehen (Hoher Blutdruck, Gelenksteifigkeit, Über - gewicht, Diabetes, …) Hilfe naht! Kostenloses Einstiegsschmankerl in Nordic-Aktivitäten! Mit Gleichgesinnten lustig und fidel durch ruhige Botanik. Für die jeweilige kostenlose Schnupper - stunde gibt’s zusätzlich sogar die Nordic- Walking-Teleskopstöcke gratis. Die Orga - nisation und Durchführung der drei Probetreffs sind gesponsert von der Taxi- München eG! Je 1 x kostenlose Schnupperstunde Die Genossenschaft TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 8
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Wahlmöglichkeiten: § Montag, 04. Mai 2009, 18.00 Uhr § Mittwoch, 13. Mai 2009, 13.00 Uhr § Sonntag, 17. Mai 2009, 17.00 Uhr Wesentliche Fortsetzung als zielgerichteter Nordic-Walking-Spaß: In sechs ganz unterschiedlichen Gelände - formen des Münchner Südwestens. Als Grundkurs oder Fortsetzungskurs, je 3 x 2 Stunden, ca. 8 Teilnehmer, bei fast jedem Wetter, Ernährungstipps, Stadtteil- Infos, anschließend Vertiefungseinkehr. § Falls nötig: Stöcke, Leihgebühr 3 Euro § Kursgebühr 12 Euro für 3 Tage Grundkurs § Montags, 18.00 Uhr, 25.5./1.6./8.6. oder § Mittwochs, 13.00 Uhr, 27.5./3.6./10.6. oder § Sonntags, 17.00 Uhr, 7.6./14.6./28.6. Fortgeschrittene § Montags, 18.00 Uhr, 6.7./13.7./27.7. oder § Mittwochs, 13.00 Uhr, 1.7./8.7./15.7. oder § Sonntags, 17.00 Uhr, 2.8./16.8./23.8. Restinformation (z.B. Treffpunkt) nach der Anmeldung und Einzahlung jeweils bis spätestens 14 Tage vor Kursbeginn bei Frau Meier ( Tel. 089-77 30 77) Normale Sport- oder Wanderschuhe ge - nügen völlig für diese Wohlfühl-Welt. Organisation und Durchführung: Kollege Bruno Mayer (Taxi 2873), seit Jahrzehnten auch Skilehrer und Stadtteil - führer und leider auch Kämpfer gegen Heißhunger und Biergartengewicht. Blade Nights 2009 Es gefällt vielen zwar nicht, aber vom 11. Mai bis 14. September ist an 17 Monta - gen (außer dem 13. Juli) abends zwischen 21 und etwa 23 Uhr sowie am Pfingst - montag (1.6.) von 15 bis ca. 17 Uhr die Blader-Karawane mit bis zu 25.000 Teil - nehmern in den Straßen der Stadt unter - wegs. Es wird zu erheblichen Verkehrsbehinderungen durch Straßensperren und fehlende Querungsmöglichkeiten kom - men. Doch sollten wir unser Missfallen darüber nicht an den Fahrgästen auslas - sen, sondern profihaft mit der Situation umgehen. Denn die Blade Nights sind an - dere Veranstaltungen als die sogenannten Street Life Festivals, bei denen nur des Kommerzes wegen tagelang die Leopold - straße lahmgelegt wird. Wer da Umwelt - schutz oder Lebensqualitätsgründe an - führt, lügt schlicht! Straßen und hier vor allem die „FAHR“-Bahnen (!) sind zum Fahren da und nicht zum Wohnen. Wer in die Nähe der Blader-Routen gerät, kann sich bei den Blade-Guards Rat über mögliche Umleitungsstrecken einholen. Kommt man nicht mehr rechtzeitig aus der Karawane heraus, ist es bei vorsichti - ger (!) Fahrweise im Allgemeinen mög - lich, wenigstens bis zur nächsten Quer - straße mitzurollen (bitte die Anweisungen der Polizei/Blade Guards beachten). Freundlich reden miteinander ist die De - vise, dann kann man ggfs. auch mal die Straßen queren! Die heikelsten Situatio - nen ergeben sich im Übrigen nicht durch Autofahrer. Fußgänger und Radfahrer verhalten sich um ein Vielfaches schlim - mer und uneinsichtiger. Übrigens: Auch wenn Kollege Schrotti noch so wenig Verständnis für die Blader aufbringt, es skaten erstaunlich viele KollegInnen aus dem Gewerbe mit. Die Strecken: In diesem Jahr sind erst - mals fünf Routen vorgesehen. Aufgrund der neuen Route Mitte sowie aufgrund von Baustellen kehren die anderen Rou - ten weitgehend zu ihren alten Verläufen zurück. Die jeweils aktuelle Route kann im Internet eingesehen werden (www.muenchner-bladenight.de). An den Montagen fällt jeweils um 17 Uhr die sogenannte Wetter-Entscheidung und ab dann gibt es auch entsprechende Infor - mationen per Funk/Datenfunk sowie auf Radio Charivari. § Die Genossenschaft DER CH RYS LER -PARTN ER IN MÜ NCHE N CAR 2000 Auto-Service GmbH Frankfurter Ring 137-139 80807 München Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40 Telefax: +49 (0)89 52 03 30 50 E-Mail: ms@car-2000.com 3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS) Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fahrlicht-System Dieselpartikelfilter Regensensor, Tempomat Bordcomputer, Klimaautomatik ab 28.590 Euro zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung sowie Taxipaket. NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 30 0 C 3.0 CR D. Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO 2 Emissionen: 215 g/km. Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren. TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 9
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10 TAXI KURIER Route West (ca. 16 km), Termine: 25.5., 24.8., 7.9. Theresienhöhe Richtung Hackerbrücke, Wredestr., Marsstr., Arnulfstr., Menzinger Str., Schragenhofstr., Skagerakstr., Alla - cher Str., Nederlinger Str., Dall’Armi-Str. und ab hier wieder zurück über den Ro - manplatz Arnulfstr., Hackerbrücke und über Bayerstr. zur Theresienhöhe. In diesem Jahr entfällt die Schleife durch Moosach. Route Süd (ca. 18 km), Termine: 11.5., 22.6., 6.7., 20.7., 3.8. Theresienhöhe, Radlkoferstr., Pfeufer-/ Plinganser-/Wolfratshauser Str., Siemens - allee, Lochhamer Str., Drygalskiallee, Boschetsrieder-/Fürstenrieder Str., West - endstr., Siegenburger Str., Leonhard- Moll-Bogen, Hansastr., Baumgartnerstr., Radlkoferstr, Theresienhöhe. Die Schleife über Elsenheimer und Landsberger Str. entfällt. Route Nord (ca. 23,5 km), Termine: 18.5., 8.6., 17.8., 14.9. Theresienhöhe, Schwanthalerstr., Paul- Heyse-/Seidlstr., Dachauer Str., Schwere- Reiter-Str., Winzererstr., Ackermannstr., Schleißheimer Str., Milbertshofener Str., Ingolstädter Str. bis Euro-Industriepark, hier eine große Schleife und dann wieder auf der gleichen Strecke retour. „Nord“ kehrt wieder auf alte Pfade zurück und bleibt die längste Strecke. Route Ost – auch Family Blade Night (ca. 12,5 km), Termine: 1.6., 29.6., 27.7. Theresienhöhe, Bavariaring, Rückertstr., Kaiser-Ludwig-Platz zur Kapuzinerstr., Humboldstr., Pilgersheimer Str., Schönstr., Hellabrunn, Pogner-/Thalkirchner-/ Implerstr., Lindwurmstr., Herzog- Heinrich-Str., Kaiser-Ludwig-Platz, Rückertstr. zur Theresienhöhe. NEU: Route Mitte (ca. 13,5 km), Termine: 15.6., 10.8., 31.8. Bavariapark, Ganghoferstr., Ridlerstr., Westendstr., Elsenheimer Str., Friedenhei - mer Brücke, Arnulfstr., Romanplatz zur Nördl. Auffahrtsallee, Waisenhaus-/ Dantestr., Baldurstr., Dachauer Str., Sandstr., Karlstr., Pappenheim-/Wredestr., Hackerbrücke und über Bayerstr. zur Theresienhöhe. (WH) Die Genossenschaft Der Aufsichtsrat berichtet Liebe Kolleginnen und Kollegen, im Juli dieses Jahres steht die General - versammlung der Taxi München eG an. Neben der Entlastung des Vorstandes und der Neu- bzw. Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes wird auch über die Entlastung und der Neu- bzw. Wieder - wahl einiger Aufsichtsratsmitglieder entschieden. Daher möchte ich die Gelegenheit nutzen und Sie über die Aufgaben des Aufsichtsrates näher in - formieren. Dem ehrenamtlich tätigen genossenschaftlichen Aufsichtsrat sind die in den §§ 38 bis 41 Genossen - schaftsgesetz festgelegten Aufgaben zu - gewiesen. Demzufolge ist der Aufsichts - rat Kontrollorgan des Vorstandes und ihm obliegt dessen Überwachung. Wo - bei sich die Überwachung generell auf die Recht-, Ordnungs-, und Zweckmä - ßigkeit sowie die Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung bezieht. Dem Auf - sichtsrat obliegt es also, stellvertretend für die gesamte Trägerschaft und zur Wah-rung der Mitgliederinteressen den Vorstand zu überwachen, was nicht zuletzt dem Schutz der Mitglieder vor eventuell riskanter Geschäftsführungs - tätigkeit dient. Darüber hinaus sichert der Aufsichtsrat eine mitgliederbezogene Geschäftsfüh - rung, d.h. eine Geschäftsführung, die als oberstes Ziel den Vorteil und den Nutzen der Mitglieder verfolgt. Außerdem stellt der Aufsichtsrat das Ver - bindungsglied zwischen den Mitgliedern und dem Vorstand dar. Dazu dienen vor allen Dingen regelmäßige Gespräche mit Mitgliedern, um die Bedürfnisse und Wünsche sowie Kritik und Anregungen zu erfragen und an den Vorstand weiter - zuleiten. Umgekehrt kann der Aufsichts - rat durch Aufklärung von Missverständnissen zur Auflösungen etwaiger Spannungen zwischen Vorstand und Mitgliedern beitragen. Durch diese Kontroll- und Bindeglied - funktion wird der Aufsichtsrat zu einem wertvollen Gremium der Genossenschaft und ist mit Bedacht zu besetzen. Zur Er - füllung seiner Aufgaben erhält der Auf - sichtsrat der Taxi München eG monatli - che Berichte des Vorstandes, diskutiert in den Aufsichtsratssitzungen anstehende Entscheidungen mit dem Vorstand und überprüft durch regelmäßige Revisionen die Geschäftsunterlagen. Diese und alle anderen Aufgaben erfüllten die derzeiti - gen Aufsichtsratsmitglieder der Taxi München eG kompetent und engagiert. In der letzten Aufsichtsratssitzung be - fassten wir uns ausführlich mit der ge - planten Anschaffung neuer Rufsäulen. Wie bereits im letzten Heft berichtet, testen wir derzeit eine neue Rufsäulen - generation am Harras. Nach einer aus - führlichen Diskussion sind Aufsichtsrat und Vorstand übereingekommen, die Testphase zu verlängern, bis alle Anfor - derungen erfüllt sind. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine un - fallfreie Fahrt und gute Geschäfte. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Aufsichtsrats - vorsitzende TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 10
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Der Landesverband Dachträgerwerbung Nachdem der erste Versuch der Vertreiber von Werbedachträgern, eine Beleuchtung der sperrigen Platten durchzusetzen, ab - gelehnt wurde, steht uns nun ein weiterer Versuch bevor. Der hauptsächliche Grund der Ablehnung waren lichttechnische Zulassungsvorschriften. Einige Bundes - länder mit FDP-Regierungskoalitionen stimmten schon damals dafür. Aus der - selben Ecke soll nun ein erneuter Vorstoß kommen, der erfolgversprechender zu sein scheint, weil die Bundesländer mit FDP-Koalitionen eben mehr wurden. Ziel einer Anfrage des FDP-Politikers Döring soll ein Versuch in den Bundes - ländern sein, in denen die FDP mitregiert. Welchen Aktionismus die FDP an den Tag legt, ist am Beispiel des Umgangs mit der Feiertagsruhe abzulesen. Die Feiertage in Bayern sind mit Ausnahme der drei bis vier weltlichen Feiertage aus religiösen Gründen eingeführt. Der Vorschlag auch an diesen wenigen Tagen Discobetrieb zu genehmigen ist halbherzig. Warum schafft man diese Tage nicht ganz ab? Die Dachträger sind unbeleuchtet schon keine Zierde für ein seriöses Beförde - rungsmittel. Manche Fahrer klappen diese Windfänger verschämt um, das ist auch nicht schöner. Es mag sein, dass die Dachträger etwas mehr einbringen als die Kosten des erhöhten Spritverbrauches. Sollte der sinnlose FDP-Aktionismus durchdringen, wäre die Ordnung im Taxi - gewerbe total hinüber. Schon jetzt sind Taxis mit „Dachplatten“ mit zwei Taxi - dachleuchten ausgestattet. Bei auffälliger Beleuchtung von irgendwelchen mehr oder weniger geschmackvollen Reklame - flächen ginge eine ordnungsgemäße Er - kennbarkeit für Fahrgäste verloren. Wer könnte verhindern, dass Taxis nicht wie Christbäume leuchten? Die Nürnber - ger Kollegen haben dem Spuk bereits ein Ende gesetzt. Die Generalversammlung beschloss mit großer Mehrheit eine Untersagung der „Dachplatten“ .Gegner des Beschlusses zogen vor Gericht. Der Rechtsstreit endete mit einer BGH-Ent - scheidung, die den Mitgliederbeschluss als rechtmäßig befand. Auch die Mitglie - der der Taxi-München eG sollten in der nächsten Generalversammlung entschei - den, wohin die Reise gehen soll. Die Zeit der zügellosen Deregulierung muss vorbei sein. Die Bankenkrise hat ihre Ursachen auch im Wegfall von vernünftigen und notwendigen Regulierungen. (HM) Trau mca r-Autov erm ietu ng und Taxiverleih GmbH · Ri che lstraß e 6 (direkt an der Donnersberge r Brück e) 8063 4 München Tel. : (08 9) 1 67 54 40 · Fa x: (08 9) 1 67 96 02 W i r h e l fe n s o fo r t u n d u n b ü r o k r a t i s c h ! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekan nt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axikaput t - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbs t keine Schul d, trotzdem hat man jede Menge Ärge r und Unannehm lichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterb eschäftigt werden wollen , Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienst ausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. Wir si nd 24 Stu nden für Sie er reic hb ar (auch an So nn- u. Fe ie rtag en un d am Woche nen de) . Ihr Er satz tax i ste ht binne n kürz ester Zeit für S ie bereit bzw . wird bei Ihnen ange lie fert . Selb stver st änd l i ch sin d sowoh l Fun k als au ch T axameter entsprec hend Ih ren Erfor dern iss en programm ie rt. Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. Z a h l re i c h e Au to h ä u s e r w i c ke l n a u c h d i e Ta x i - M o b i l i t ä t s g a ra n t i e ü b e r u n s a b (Da iml erChr ysl er, BMW, Op el, VW, Cit roen) . I m B e d a r f s f a l l k ü m m e r n w i r u n s u m d i e erf order lic hen behör dli chen Fo rma lit äten . Be i un vers chulde te n Verkehrsu nfä ll e n rech nen wi r di e Mi ett axirechnun g direk t mit der ge gne ris che n Versic he rung ab (Ra hmena bkommen mi t vi ele n Vers ich erern ). Übe rb rüc kungsta rif e, wen n Sie Ihr altes Fahr zeug verka uft haben, da s neue noch nicht aus gelie fer t wurde. Un se r Ersat zta xen - un d Mietw ag en fuhrpa rk besteht aus den neuest en Limousinen, Kombis, V an s un d Taxi busse n fas t a lle r nam ha fte n H e r s te l - l e r ( D a i m l e r C h r ys l e r, B MW, O p e l , VW... ) TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 11
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12 TAXI KURIER Pinnwand Schwarzes Brett der Branche Das ArabellaSheraton Grand Hotel München wird ab Mai The Westin Grand München Arabellapark Das ArabellaSheraton Grand Hotel München erhält ab Mai 2009 eine neue Identität: The Westin Grand München Arabellapark. Die Betreibergesellschaft ArabellaStarwood Hotels & Resorts, ein Joint Venture der Arabella Hospitality Group (51%) und Starwood Hotels & Resorts (49%), reagiert mit der Zuordnung zur weltweit renommierten Hotelmarke Westin auf die wachsenden Reiseströme aus internationalen Märkten. „Eine neue Marke bedeutet für uns eine klarere Positionie - rung gegenüber unserem Schwesterhotel, dem Sheraton München Arabellapark Hotel, am Standort München-Bogen - hausen“, so Reinhold Weise, Generaldirektor und Area Mana - ger in München. „Als The Westin Grand München Arabella - park wird das Hotel nicht nur aus internationalen Märkten zusätzliche Impulse erfahren. Unsere exzellenten Mitarbeiter und die hochwertige Ausstattung unseres Münchner Flagg - schiffs werden dafür sorgen, dass die Marke Westin in Deutschland und insbesondere am Standort München ein hervorragendes zusätzliches Hotel erhält.“ Mit der neuen Markenzuordnung gehen umfassende Umbauund Modernisierungsarbeiten einher. In allen 627 Zimmern und 28 Suiten werden sämtliche Betten und Duschen ausge - tauscht. Ab Mai 2009 sorgen dann die eigens für die Marke Westin konzipierten „Heavenly Bed“ für ein himmlisches Schlafvergnügen und doppelköpfige Regenduschen mit extra großem Sprühradius für ein besonderes Duscherlebnis. Alle Gästezimmer werden auf 32 Zoll-Flachbild-Fernsehgeräte umgerüstet. Die öffentlichen Bereiche werden mit neuem Mobiliar und Teppichen im typischen Westin Stil ausgestattet. Um das Grand Hotel in der Arabellastraße für Mün - chen-Besucher und Anwohner noch attraktiver zu ge - stalten, lädt das neue pan-asisatische Restaurant „Zen“ im Atrium ab Mai mit einem kulinarischem Querschnitt durch die asiatische Küche ein und bietet somit allen Gästen eine internationale Alternative zum beliebten bayerischen „Paulaner’s Wirthaus mit Biergarten“ . Der Wellness-Bereich wird um 500 Quadtratmeter ver - größert und ab August als „Arabella Spa“ geführt. Es entstehen vier neue großzügige Massageräume und eine Kosmetikkabine für Wohlfühlbehandlungen mit den Produkten der hochwertigen Kosmetikfirmen Ligne St. Barth und Anne Sémonin. Zukünftig wählen Spa- Liebhaber zwischen einer Aroma-Sauna, der klassi - schen Sauna oder dem Dampfbad. Mit dem Westin Workout erhält das Arabella Spa eine rund um die Uhr und durch einen separaten Zugang zugänglichen Fit - ness-Bereich mit hochmodernen Geräten für optimales Kraft- und Cardiotraining. Die Highlights sind sicherlich ab Sommer 2009 die neue 160 Quadratmeter große Präsidenten-Suite im 21.Stock, die aus einer bisherigen Suite sowie der Towers Lounge entsteht, sowie die zweigeschossige Westin Executive Lounge im 23. Stock. Gäste der Executive Club-Zimmer arbeiten und entspannen in dieser Lounge auf 230 luxuriös ausgestatteten Qua - dratmeter. Die moderne Lounge garantiert einen ein - zigartigen Blick über München bis zu den Alpen durch die neun Meter hohe und ca. 25 Meter lange Fenster - front – zukünftig sicherlich der exklusivste Ort in München. Somit bekommen die Westin Hotels in Dresden, Leipzig, Berlin und Frankfurt Zuwachs in München und die Marke wird deutschlandweit weiter gestärkt. Weitere Informationen unter www.westin.com Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Dr. Hoppe – Dr. Hempfling – Dr. Oppel Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen, Mietwagen, Omnibus und LKW Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00 Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00 Termine nach Vereinbarung Plinganserstr. 47 · 81369 München Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18 WIR GESTALTEN MAGAZINE, BROSCHÜREN UND ANZEIGEN. WIR ENTWICKELN LOGOS, GESCHÄFTSAUSSTATTUNGEN SOWIE INDIVIDUELLE KONZEPTE UND WERBEMASSNAHMEN. Mai 2009 Gestaltung: www.formenreich.de Fotos: www.atelier-tacke.de ORTSKENNTNIS TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de § Gestern und Heute – drei Profis geben Auskunft § Phänomen erster Messetag Taxi-Probleme zu Messebeginn § Taxi-Check München Hunde im Taxi § Vorstandsgespräch Interview mit Rudolf Rötzer ORTSKENNTNIS FORMENREICH BÜRO FÜR GESTALTUNG Bernhard Andreas Probst Telefon (08 9 ) 44 49 97 88 probs t@ formenreich.de www.formenreich.de COR POR ATE DE SIGN COMMU NI CAT IO N DE SIG N PRO DUC T DESIGN TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 12
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13 TAXI KURIER ® Mehr Sicherheit beim Abrechnen – alles aus einer Hand, alles in einem Vertrag, zu günstigen Konditionen! Finanzamtkonforme Quittungen. wellPay – Taxi-Terminal vom Marktführer, mit spezieller Software Die All-in-One-Lösung lässt keine Wünsche offen. Wir beraten Sie gern. ICP GmbH, Hofmannstraße 54, 81379 München T el.: 089 / 748 34-8000, Fax: 089 / 748 34-8090 contact@wellcom.de, www.cash-processing.de Wir beraten Sie gerne. Bericht von der AMI Der alljährliche Taxitag anlässlich der AMI in Leipzig ist ein Fixpunkt des deutschen Taxigewerbes. Der BZP hält eine Versammlung und eine Vortrags- und Diskussions - veranstaltung ab, die sich seit Jahren einer großen Zuhö - rerschaft erfreut. Der diesjährige Taxitag war geprägt von der Vorstellung des neuen Mercedes-Taxi der Baureihe 212. Mercedes biete ein Taxisondermodell 220 CDI „Das Taxi“ mit 170 PS zum Preis von 29.900 Euro netto an. Das Angebot gilt bis der 200 CDI mit 136 PS im Septem - ber auf den Markt kommt. Mit der Kombiversion ist ab November zu rechnen. Taxifinanzierungen stehen mit 2,99 % zur Verfügung. (HM) A.T.U.-Rahmenvertrag BZP-Rabatte von bis zu 30 % auch bei Barzahlung Immer mehr Taxi- und Mietwagenunternehmer nutzen bereits die exklusiven Vergünstigungen, die der Marktführer herstellerunabhängiger Fachwerkstätten A.T.U BZP-Mitgliedern einräumt. Die hervorragenden Rabatte können neuerdings auch bei Barzahlung in Anspruch genommen werden! Neben der „klassischen“ A.T.U-Card, mit der alle Repara - turen und Einkäufe in den über 600 A.T.U-Filialbetrieben bargeldlos erfolgen, kann jetzt auch eine (gesonderte) Rabattkarte für Barzahlungen ausgestellt werden. A.T.U- Kunden können sich so individuell entscheiden, ob sie direkt bezahlen oder das Zahlungsziel von 30 Tagen bei Abrechnung zum Monatsende in Anspruch nehmen. Egal, ob man sich jetzt für eine oder beide Kartenarten entscheidet, die Rabattkonditionen sind gleich günstig: § Verschleißteile 30% (!!) § Motoröle 20% § Scheibenaustausch 15% (Rabatt auf Gesamtrechnung) § Zubehör 5% § Reifen oder Kompletträder 10% auf den jeweiligen Filialpreis (auch auf Sonderpreise!) Interessierte Unternehmer erhalten die Anträge für beide Kartenarten weiterhin über ihren Landesverband bzw. ihre regionale Mitgliedsorganisation, da diese die BZP- Mitgliedschaft bestätigen muss. BZP AR.Nr. 09/09 Taxibeauftragter Robert Wilhelm (links) und Direktor Michael Dietz am Mercedes-Stand TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 13
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14 TAXI KURIER Essen auf Rädern Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Foto: www.atelie r- tacke.de Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeit - standl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, die nicht den großen Bekanntheitsgrad ge - nießen, aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder ande - ren (netten) Fahrgast empfohlen zu werden. Verein SCHLARAFFIA Barerstraße 48, UG Telefon (0 89) 28 18 43 Im Jahre 1859 wurde in Prag von deutschsprachigen Künstlern der Verein „Schlaraffia“ gegründet, welcher mit Matratzen nichts zu tun hat, sondern ein durchaus satirisches Ritterspiel mit un - fehlbaren ‚Herrlichkeiten’ (Vorsitzenden), unbestrafbaren Hofnarren usw. darstellt. Heute hat der Gesamtverein weltweit ca. 11.000 Mitglieder auf allen Kontinenten. Das – nicht öffentlich zugängliche – Ver - einslokal der beiden Münchner Ableger „Monachia“ und „Ob der Isar“ befindet sich im Keller des o.g. Hauses in der Ba - rerstraße und heißt „Burg Montsalvatsch“ . Was hat es damit auf sich? – Zur Zeit der Vereinsgründung Mitte des 19. Jahrhun - derts waren Standesdünkel und soziale Abgrenzung so ausgeprägt, dass die „Er - finder“ der Schlaraffia das Gründungsdatum einfach 300 Jahre zurückverlegten (also 1559 statt 1859) und daraus eine Ritter-Persiflage machten. Mitglieder können nur Männer mit (u.a.) abge - schlossener Berufsausbildung werden, womit man sich damals sehr bewusst ge - gen die Studentenverbindungen abgrenz - te. Reich und / oder Akademiker zu sein ist definitiv nicht Voraussetzung für eine Mitgliedschaft. Interessenten kommen zu - nächst als Pilger und Prüflinge; nach der Kugelung (Abstimmung über die Aufnah - me) werden sie Knappe, Junker und dann in einer feierlichen Zeremonie Ritter. Dieser genannte Ablauf erstreckt sich durchschnittlich über drei Jahre. Die Vereinsabende bestehen im wesent - lichen darin, dass die Mitglieder sich unter Leitung einer turnusmäßig wech - selnden „fungierenden Herrlichkeit“ (Vor - sitzender) selbst unterhalten, wobei längst nicht nur die relativ stark vertretenen künstlerischen Profis im Vordergrund ste - hen. Ludwig Ganghofer, Peter Auzinger, Josef-Maria Lutz, Max Proebstl, Konrad Dreher und Ludwig Schmid-Wildy waren hier Schlaraffen, um nur einige derer zu nennen, deren Namen Münchner Stra - ßenschilder zieren, aber ebenso Gustl Bayrhammer und Willy Harlander, Wer - ner Schlierf und der Firmenpatriarch von Opel-Wickenhäuser. Letztgenannter woll - te z.B. eigentlich nicht Autohaus-Chef werden, sondern Musiker und Komponist und lebte diese Begabung dafür auf Burg Montsalvatsch aus. Aber auch ganz „normale“ Angestellte, Beamte, Rentner, Gewerbetreibende usw. sind dabei, ein Taxifahrer, ein Goldschmied und ein pen - sionierter Bankbeamter sind derzeit die drei Vereinsvorsitzenden. Die Themen Po - litik und Religion sind bei Strafe verboten (verpöhnt) und können bei Zuwiderhand - lung zu einem Aufenthalt im finsteren Burgverlies führen. Die Schlaraffen haben ihre eigene Spra - che, das „Schlaraffenlatein“: die Ehefrau ist die „Burgfrau“, die Schwiegermutter der „Burgschreck“ .Kranke sind „brest - haft“ und liegen im „Lotterbett“, ein Brief heißt „Sendwisch“, die Trambahn „Fun - kenkutsche“ und für’s leibliche Wohl wer - den Atzung und Labung angeboten, z.B. Helles, Bamberger Rauchbier oder auch der (echte, also 0,2 5l) Schoppen Wein zu 2,65 Euro. Die Flasche Mineralwasser (0,7 5l) kostet gerade 2,40 Euro. Je nach Tagesangebot gibt es mal ein „Zwiebelfleisch“ oder „Putencurry“, jeweils mit Reis, zu 4,80 Euro, oder Brotzeiten wie 2 Paar Wiener mit Brot (4,00 Euro), 2 Stück Weißwürste mit Händlmeier-Senf und Brez’nstangerl (3,80 Euro) oder das umfangreich gar - nierte Brotzeitbrettl zu 5,50 Euro. (MS) <ABEE>KLMK:W>yx zz}rG<A>G :<A:GP:EM>KD>AKLK><AM <AP>KINGDMMK:?K><AM >E×|x || }×z :Q×|x || }×|| G?:EE:;PB<DENG@ >KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM MK:?L:<A>G NW@>E=L:<A>G D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K=>PPP:GP:EM×;:N>K=> TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 14
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15 TAXI KURIER Titelthema Das Phänomen des ersten Messetages Grund lohnt es sich, den Funkdurchsagen zu folgen und die Messe durchaus ein zweites mal anzufahren, um die Ausstel - ler und Besucher zufrieden zu stellen. Die Messe im Wettbewerb Die Messe München ist äußerst erfolg - reich, steht aber auch im ständigen Wett - bewerb mit anderen Messestädten. Neben der Messe ist das Dienstleistungs-Dreieck für die Aussteller und Besucher der ent - scheidende Parameter. Hotellerie, Gastro - nomie und Transportwesen, also der Taxiverkehr, bilden dieses Dreieck. Tragen wir also unseren Teil dazu bei, den Mes - sestandort München weiterhin so hervor - ragend abzusichern und auszubauen. Fahrpreise Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass für Fahrten vom Flughafen zur Messe und umgekehrt auf dem kürzesten Zusammenarbeit Die Zusammenarbeit mit der Messe funk - tioniert bestens, da permanente Kontakte bestehen. Laufende Gespräche vor den anstehenden Messen sichern individuelle Lösungen. Im TAXIKURIER wird regelmäßig auf die jeweiligen Messen in Riem und im MOC hingewiesen. Großmessen Trotz Hinweisen im TAXIKURIER und Funkdurchsagen ist leider festzustellen, dass bei großen Messen am ersten Messe- Tag die Taxi-Versorgung nicht ausrei - chend ist. Viele Taxler rechnen am Eröff - nungstag nicht mit Flughafenfahrten und meiden so die Messe. Das Gegenteil ist am letzten Tag dann der Fall. Hier ist oft eine Überversorgung festzustellen. Wie eingangs erwähnt, ist die Messe München unser „bester Kunde“ und Umsatz-Garant über 12 Monate. Nicht nur aus diesem Weg ein Preis inklusive aller Zuschläge von 51 Euro gilt. Es wurden vermehrt Beschwerden laut, dass Fahrer Umwege nach dem Taxameter berechnen. Die Messe München wird an allen Messe- Ausgängen die Besucher in mehreren Sprachen auf den Messefestfahrpreis von 51 Euro hinweisen. Verkehrsaufkommen Der Silberstreif am Horizont, nämlich das Ende der Baustelle Effnertunnel naht. Im Sommer dieses Jahres wird die Eröffnung dieser Röhre für enorme Entlastung sor - gen und auch eine Leerfahrt von der Stadt zur Messe, zu unserem „Stammkun - den“ in wenigen Minuten ermöglichen. Zu testen ist dies dann einen Tag nach der Wiesn, dem Beginn der „Expo Real“ . (TK, RR, PR) Trotz Wiesn und Touristen-Magnet ist die Messe München nicht nur aus Taxi- Sicht der Wirtschaftsfaktor Nr. 1 unserer Stadt. Messen und Kongresse sichern uns gute Umsätze. Der Kontakt der Taxi- München eG und des TAXIKURIER zur Messe München ist sehr eng. Laufend finden Gespräche statt. So traf man sich im Februar, um über diverse Themen zu diskutieren. Vorstand Rudolf Rötzer, Kundenberater Thomas Kroker und TAXIKURIER-Objektleiter Paul Rusch waren bei Frau Slotty und den Herren Pastior und Tischer bei der Messe München zu Gast. Foto: Messe München Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 15
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München und seine Stadtbezirke München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt. Etliche von diesen Bezirken wiederum um - fassen mehrere Gebiete, die als eigenstän - dige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer stellt im TAXIKUR IER diese Stadtviertel in alphabetischer Reihenfolge vor: Wann wurden sie nach München eingemeindet? Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre Grenzen? Oft kann man die Grenzen und den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden heute noch gut erkennen und mit diesem Wissen ein interessantes Gespräch mit den Fahrgästen führen. Welche Standplätze gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel aus? Was ist dort taxi-relevant? Foto: www.atelie r- tacke.de Sendling an der Ampel steht, kann man es aus der Ferne betrachten. Auf der rechten Stra - ßenseite steht die Statue des Fahnen schwingenden Schmieds von Kochel, der die Aufständischen geführt haben soll. Es ist unklar, ob es ihn in Wirklichkeit tat - sächlich gegeben hat, aber spätestens für das heroisierende Denkmal hätte man ihn erfinden müssen. Die Schlacht von 1705 und ihre Teilnehmer haben den meisten Straßen der Gegend ihre Namen gegeben, und rührige Lokalpolitiker haben dafür gesorgt, dass zum 300. Jahrestag im Jahr 2003 erklärende Tafeln unter den Stra - ßenschildern angebracht wurden. In diesem Zusammenhang ein Wort zur Pas - sauerstraße im 7. Stadtbezirk, Sendling- Westpark: Wenn sie nach der Stadt Pas - sau benannt wäre, müsste sie „Passauer Straße“ geschrieben sein. Sie erinnert aber an einen Aufständischen mit dem Nachnamen Passauer. In Mittersendling bildete die Dorfkirche Sankt Achaz an der Fallstraße 9 b die Ortsmitte. Ebenso wie Sankt Margaret ist sie ein sehenswertes, aber wenig beachte - tes Überbleibsel aus fernen Zeiten inmit - ten der Großstadt. Etwas außerhalb des Dorfes entstand Ende des 17. Jahrhun - derts ein kleines Landschloss, das im Jahr 1698 als „Neuhofen“ urkundlich erschien. Am 1. Januar 1877 wurde die Gesamtgemeinde Sendling in die Königliche Haupt- und Residenzstadt München ein - gemeindet. Die Industrialisierung ließ In - dustrie, Gewerbe und Einwohner rapide anwachsen, und dafür brauchte man un - bebaute Flächen, wie sie auf den Land - wirtschaft genutzten Fluren Sendlings zu finden waren. Die gleichzeitige Regulie - rung der Isar machte nun auch die tiefer liegenden Gemeindegebiete hochwasser - sicher und bebaubar, und Sendling ent - wickelte sich rasch zum dicht besiedelten Arbeiterviertel und Wirtschaftsschwer - punkt der Stadt. Die Großmarkthallen – nach Paris und Mailand die drittgrößten in Europa – und das Kraftwerk an der Schäftlarnstraße künden heute noch da - von, verschwunden hingegen sind die Lokomotivfabrik Krauss, die Gießerei Sugg und die Krupp-Werke, alle an der 1932 aufgelassenen Kruppstraße bei der Bavariastraße, sowie der Südbahnhof an der Ruppertstraße. Geblieben aus jener Zeit ist noch das Lager- und Kontorhaus Lindwurmstraße 88 gegenüber dem Pocci-Stand. Sendling hat auch ein internationales Gesicht: An der Bleyerstraße 4 liegt die japanische Schule und an der Berlepsch - straße 3 die deutsch-französische, das „Lycee Francais Jean Renoir.“ Weit über die Grenzen Münchens hinaus wurde der Streit um die geplante Moschee am Gotzinger Platz gehört. Grenzen Die Grenzen des 6. Stadtbezirkes sind leicht definiert. Sie verlaufen im Nordosten an der Braunauer Eisenbahnbrücke beginnend isaraufwärts, dann auf Höhe des Pullacher Platzes nach Westen, den Isarhang hinauf und dann entlang der Steinerstraße zu den Bahnanlagen. Diesen folgt die Grenze nach Norden bis fast zum S-Bahnhof Heimeranplatz und von dort in südwestliche Richtung entlang der Gleise zurück zur Braunauer Brücke. Am Pullacher Platz zeigt sich die Grenze zwischen Sendling und Thalkirchen be - sonders deutlich: Die alte Landstraße nach Thalkirchen, die Thalkirchner Stra - ße, ändert auf Thalkirchner Gebiet ihren Namen in Pognerstraße. Aber auch im Verlauf des Mittleren Ringes deutet der Wechsel von Brudermühlstraße zur Heckenstallerstraße die Grenze ebenso an wie bei der Plinganserstraße/Wolfratshauser Straße. Hier wurde der Namens - wechsel allerdings aus verkehrstechni - schen Gründen, nämlich der Zufahrt zur wichtigen Boschetsrieder Straße, etwas nach Süden verschoben. Der 6. Stadtbezirk, Sendling, setzt sich aus drei, ehemals eigenständigen Besied - lungen zusammen: Im Süden Neuhofen, dann gleich anschließend Mittersendling und im Norden Untersendling. Alle drei Ortschaften lagen oben am eiszeitlichen Isarhang und waren damit vor den ge - fürchteten Hochwassern geschützt. Der Fließrichtung der Isar folgend, entstanden die Namen Mitter- und Untersendling. Obersendling gehört nicht zum Stadtbe - zirk, sondern seit der Verwaltungsreform von 1818 zu Thalkirchen. Der Name „Sendling“ taucht erstmals um 800 urkundlich auf, also 350 Jahre vor der Erhebung Münchens zur Stadt im Jahr 1158. Er bedeutet „Siedlung des Sentilo“, und die Sentilostraße in Ober - sendling erinnert heute an diesen Mann. Das Dorf Untersendling gruppierte sich um die Alte Kirche Sankt Margaret an der Plinganserstraße 1, und sein Baubestand ist noch gut entlang der Plinganserstraße zu erkennen. Berühmtheit – leider trauri - ge – erlangte dieser Ort am 25. Dezember 1705, als hier der Aufstand der Bauern aus dem bayerischen Oberland gegen die österreichische Besatzung brutal beendet wurde. Ein großes Gemälde an der Kirche stellt die Sendlinger Bauernschlacht dar. Wenn man am Ende der Lindwurmstraße 16 TAXI KURIER TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 16
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17 TAXI KURIER Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter Im 6. Stadtbezirk leben rund 38.000 Men - schen auf 393 Hektar, das bedeutet eine Einwohnerdichte von 97 pro Hektar (Münchner Durchschnitt 42), und diese recht hohe Dichte wiederum bringt eine lebhafte Nachfrage nach unseren Dienst - leistungen. Leider fiel 2008 ein guter Kunde weg: Die Zigarettenfabrik Philipp Morris an der Fallstraße 40 ist nach Ber - lin und Krakau verzogen. Selbst erklärte Nichtraucher unter den Kollegen erhielten dort an der Rezeption stets eine Packung Zigaretten plus ein Feuerzeug, mit deren Verschenkung man sich dann bei Rau - chern beliebt machen konnte. Und so lange es noch Rauchertaxis gab, bestellte Philipp Morris grundsätzlich nur solche, um Flagge zu zeigen. Die auffällige Häu - fung von Hotels um den Harras herum sichert dem dortigen Stand eine solide Auftragslage, ebenso wie das Kranken - haus an der Steinerstraße dem Boschets - rieder-Stand. Andererseits fehlen Dienst - leister und Bürokomplexe als Kundschaft. Ein sichtbares Nachtleben neben der Gastronomie vom Stüberl bis zum Re - staurant etablierte sich im ehemaligen „Crash“ und späteren „The Garden“ in der Lindwurmstraße 88, mit dessen Schlie - ßung Anfang 2009 damit aber Schluss war. Nicht vergessen werden soll hier natürlich die Engelhardstraße 6, das Herz und der Kopf unserer Aktivitäten. Stände und Verkehrssituation Während es früher mit dem Kochelsee noch zwei Standplätze waren, gibt es heute in Sendling selbst nur noch den Harras-Stand. Das schränkt aber der Ver - sorgung mit Taxis nicht ein, denn am Balde, Boschetsrieder, Brudermühl, Gang - hofer, Partnach, Pocci und eventuell auch Candid wird sich schon ein Kollege oder eine Kollegin finden, die den kurzen Weg in den 6. Stadtbezirk wagen. Über die unvorhersehbare, oft aber auch sicher vorhersehbare, schleppende bis ste - hende Verkehrssituation auf der über die Radioansagen bayernweit negativ be - kannte Brudermühlstraße mitsamt ihrem Tunnel braucht hier nicht näher einge - gangen werden. Problematisch gestaltet sich häufig auch der Verkehrsfluss ent - lang der Achse Lindwurmstraße-Plin - ganserstraße. Nebenbei bemerkt ist dies die Trasse der alten Fernstraße von Italien nach Nürnberg, an der – zusammen mit der Salzstraße in Ost-West-Richtung – München gegründet wurde. Ansonsten sind die meist verkehrsberuhigten Straßen Taxlers Freunde Georg und Anton Kraft Autoglas Kraft Trotz über 3.000 Taxis in der Millionen - stadt München und dem täglichen Kampf um Umsatz war und ist die Taxi - welt eine Familie. Erheblichen Anteil daran haben Personen, die sich über das übliche Maß hinaus für unser Gewerbe einsetzen. Der TAXIKURIER stellt diese „guten Geister“ der Taxibranche vor und bedankt sich damit gleichzeitig für das Engagement dieser Menschen. Viele Unternehmen behaupten es, hier an der Ecke Peter-Auzinger/Tegernseer Landstraße wird es umgesetzt. Die Taxler werden ganz besonders behandelt. „Denen pressiert es immer, die verdienen ja ihren Lebensunterhalt mit ihrem Auto“, so der 72 jährige Senior Georg Kraft. Während innerhalb kürzester Zeit die Scheibe gewechselt wird, hat der Schorsch Zeit für die Kunden, seine Kaffee- Mischungen anzupreisen. „Die Taxler ratschen auch mal gerne, manche schimp - fen auch mal auf Gott und die Welt“ .Jeden Tag steht der rüstige Senior auf der Matte, nur nicht am Donnerstag Nachmittag, da geht er in seinen Fitness-Club. Sein zweites Hobby ist das Kochen. Jeden Mittag kocht er für das 5-köpfige Kraft-Team. Wenn ein Taxler um die Mittagszeit kommt, ist bestimmt ein Plat - zerl am rustikalen Küchentisch frei. Die Hobbies seines 43-jährigen Sohnes Anton sind da schon etwas spektakulärer. Neben Gleitschirmfliegen gibt er Motorradfahren an. Seit 1989 betreibt er mittlerweile nun das Unternehmen gegenüber dem neuen Frauen-Gefängnis, das er übrigens nicht verglast hat. Die Entwicklung bei den Scheiben geht im gleichen Tempo wie bei den Fahrzeugen weiter. Sensoren für Licht, Navi, Antennen, Solar etc. stellen uns permanent vor neue Herausforderungen“ . Er lobt die Zusammenarbeit mit den Münchner Taxifahrern, die Zahlungsmoral ist gut. „Wir bieten natürlich besten Service, wickeln die Abrechnung mit den entsprechenden Versicherungen ab“ . Neben den Glasarbeiten bietet Autoglas-Kraft auch einen Rundum-Service an. Reparaturen, Karosserie-Arbeiten, KFZ-Aufbereitung und sogar – entsprechend der Passion von Anton Kraft - Motorrad-Reparaturen sind möglich. (PR) mit ihren 30-Kilometer-Zonen angenehm und ohne Überraschungen zu befahren. Auf der Plinganser und Schäftlarn fahren nur solche Kollegen schneller als 50, die ihr leicht verdientes Geld gerne mit der Polizei teilen. Fazit Der 6. Stadtbezirk, Sendling, gehört zu den unspektakulären Gegenden unserer Stadt, in die sich kaum ein Tourist verirren dürfte. Die zahlreichen Hotelgäste hat es nur durch Zufall hierher ver - schlagen. Sendling repräsentiert das nor - male München und das normale Leben, und dennoch ist es für uns ein lohnens - wertes Pflaster. (BW) Als nächstes Viertel stellt Ihnen der TAXIKURIER den 7. Stadtbezirk, Sendling- Westpark, vor. TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 17
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18 TAXI KURIER Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3 Taxiwerkstätte • „Unfallinstandsetzung“ • Kfz-Reparaturwerkstätte • spontane Hilfe auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten kostenlos e Testsoftware 2 Fahre r + 2 Fahrzeuge HAL E+ CA B ASSISTANT Da s günstig e un d einfache TAXI-Abrechnungssystem .. . un d Si e wissen wa si n Ihren Taxe n läuft www.hale.de/cey Taxameter des Monats Taxi-Standplätze Goetheplatz – Johann Wolfgang von Goethe. Bedeutendster deutscher Dichter. Seiner Feder entsprangen Werke wie Faust, Torquato Tasso oder der Götz von Berlichingen. Ihm zu Ehren benannt ist der Platz an der Kreuzung von Lindwurmstraße und Häberlstraße. Genau hier befindet sich heute einer der beliebtesten und bestfrequentiertesten Taxistandplätze in München. Dabei war dieser Stand nicht immer an dieser Stelle. Anno dazumal, als noch die Straßen - bahnlinie 8 vom Nordfriedhof zum Harras fuhr, befand sich exakt am heutigen Goetheplatz-Stand ein Wohnhaus, das später dem Bau des U-Bahnhofes zum Opfer fallen würde. In dieser Zeit war der Taxistand in der Mozartstraße. Kronstadter – Lang anhaltende Diskussionen und Planungen waren erforderlich, um aus einem der schlechtesten Taxistandplätze einen der besten werden zu lassen: Die Rede ist vom ehemaligen Schmalspur-Taxistand in der Eggen - feldener Straße 100, der für 5 Taxis beschildert war, an dem aber kaum 4 Fahrzeuge Platz fanden. Im Frühjahr 2008 konnte nach einem nicht ganz legalen Probebetrieb während der bauma 2007 – der neue Standplatz in der Kronstadter Straße in Betrieb genommen werden. Hier ist Platz für 9 Taxis und der Platz ist auch dringend nötig, denn neben dem NH-Hotel in der Eggenfeldener Straße bedient dieser Stand auch noch die drei neuen Hotels direkt in der Kronstadter Straße und die umliegenden Firmen. Harras – Auch wenn seit Schließung der Tankstelle und der Umstellung auf beleg- und bargeldlose Abrechnung die Mitgliederbesuche in der Engelhardstraße etwas zurückgegangen sind, ist der Harras die nächste Zieladresse nach einem Besuch in der Engelhardstraße. Nebenbei befindet sich hier der Prototyp der neuen Rufsäulen-Generation, der bisher sehr positiv angenommen wurde. Bahnhof Süd – Als uns unter dem Vorbehalt der Baumaßnahmen des Sofitel im Jahr 2003 ca. die Hälfte der Stellfläche als Bauplatz entzogen wurde, wurde uns der Rückbau versprochen. Seitdem herrschen hier Zustände wie im alten Rom: Eine korrekte Zufahrt ist nur noch über die Bayerstraße Richtung stadtauswärts möglich, die Zufahrt von der Goethe - straße und von der Bayerstraße stadteinwärts, erfolgt unter Missachtung von Abbiegeverboten. Der korrekte Weg wäre eine Wende in der Bayerstraße in Höhe der Schillerstr. Nachdem jedoch der größte Teil der Taxis aus südlicher und westlicher Richtung kommen, besteht hier Handlungsbedarf für eine bessere Zufahrt, sowie mehr Platz zum Aussteigen der Kunden. Daglfing – ist der Schandfleck unter Münchens Taxiständen. Bis zu 30 cm tiefe Schlaglöcher und Auswaschungen be - deuten nicht nur eine stete Gefahr, an Fahrwerken Schäden herbeizuführen. Unsere Fahrgäste werden beim Einsteigen zu Inselhüpfern, zwischen knietiefen Wasserlachen. Der schwarze Peter wird hier streng nach den Spielregeln im Kreis geschoben, denn keiner will die Kosten für eine billige Teerung dieser Verkehrsfläche tragen. Dafür bezahlen wir Miete an die Bahn. (TK) Foto: Katharina Zeitler TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 18
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19 TAXI KURIER Rose des Monats Zitrone des Monats Fotos: www.atelie r- tacke.de Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxi - freundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Familienbetrieb Dogan Celik Im Februar 2008 wurde für die Münchner Rück ein Fahrer - pool installiert, um den anspruchsvollen Bestellungen dieses Premium-Kunden entsprechen zu können. Dieser Fahrerpool setzt sich aus 15 Oberklasse-Fahrzeugen sowie zwei Taxibussen zusammen. Seit der Einführung die - ses Pools gab es keinerlei Beschwerden über mangelhafte Dienstleistungsbereitschaft oder ungenügenden Service – wie uns die Münchner Rück bestätigte. Aus diesem Kreis besonders hervorgetan hat sich der Taxi - betrieb der Familie Dogan Celik. Die Familie Celik betreibt drei Taxis, die vom Vater und seinen Söhnen gefahren wer - den. Die von der Familie Celik gebotene Dienstleistung ist in jeder Hinsicht vorbildlich. Sowohl in der Kooperation mit der Taxizentrale als auch im Kontakt mit Kunden und dem Service bleibt hier kein Wunsch offen. Die Fahrzeuge sind stets äusserst sauber und gepflegt, die Fahrgäste werden bestens bedient und die Freundlichkeit der Fahrer ist vorbildlich. Die Familie Celik setzt den Anspruch an die gebotene Dienstleistung selbst sehr hoch und ist vorbildlich. Deshalb verleihen wir die Rose des Monats Mai an die Familie Celik. (TK) Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Concierge Roberto vom Hilton Parkhotel In den frühen Morgenstunden des 18. März 2009 war der Taxistand am Hotel Park Hilton wie immer um diese Tageszeit gut besetzt. Aus dem Hotel kamen Fahrgäste auf das erste Taxi zu. Der Fahrer wollte gerade das Ge - päck einladen, als das Taxi 1189 vorfuhr und gemeinsam mit einem Empfangsmitarbeiter namens Roberto die Fahrgäste aufforderte, das Gepäck zurückzuholen und das Taxi 1189 zu nehmen. Es stellte sich heraus, dass die Fahrgäste kein Taxi be - stellt hatten, sondern der Concierge die Flughafenfahrt verkaufte. Der an erster Stelle wartende Kollege war mit diesem Schwindel nicht einverstanden, und es kam zu einer lautstarken Diskussion, während der sich der schlaue Concierge anmaßte, den Kollegen aufzufordern, sofort den Standplatz zu verlassen. Wohlgemerkt liegt dieser Taxistand auf öffentlichem Grund. Derlei Methoden sind nur aus Bananenrepubli - ken bekannt und von dort importiert. Der Fahrer ließ sich nicht von den Drohgebärden des Herrn Roberto be - eindrucken und blieb an seiner Position am Taxistand. Der Concierge provozierte den Taxler, sodass ein Streit entstand, den die Polizei schlichten musste. Für dieses selbstherrliche und korrupte Verhalten dieses Hotelange - stellten verleihen wir die Zitrone des Monats. (TK) Kon. 1234 Mustermann 3 59662 03/11 Spezielles Angebot im Mai Nur im ALLGUTH Taxler-Treff in Unterföhring: Das Taxler-Schnitzel* mit Pommes und Adelholzener Mineralwasser (0,5l) für 3,99 €€ Montag bis Freitag, von 11 bis 15 Uhr. Nur gegen Vorlage der ALLGUTH Karte mit Konzessionsnummer. *Wahlweise Pute oder Schwein TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 19
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Anno dazumal Das deutsche Kraftdroschkengewerbe Unter dem Titel „Das deutsche Kraft - droschkengewerbe“ legte der Diplom- Kaufmann Josef Hüls, geboren zu Heil - bronn am Neckar, zur Erlangung der Würde eines Doktors der Technischen Wissenschaften am 11. Juni 1931 an der Technischen Hochschule München die wohl einzige Dissertation vor, die sich ausschließlich mit unserem Gewerbe befasste. Diese Doktorarbeit ist die umfassendste und fachkundigste Beschreibung unseres Gewerbes aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nachdem wir im Taxikurier März 2009 über die soziale Struktur des Gewerbes aus der Sicht von Herrn Josef Hüls berichteten, geben wir in dieser Ausgabe Einzelheiten der Beschäfti - gungsverhältnisse zur Kenntnis. An der Authentizität der Darstellung kann nicht gezweifelt werden, zumal der Doktorand während seines Betriebswirtschaftsstudi - ums selbst 10 Jahre als Droschkenführer in München tätig war. Nachstehend lesen Sie über die Arbeitsund Lohnbestimmungen nach dem dama - ligen Tarifvertrag. Lohnbestimmungen für Kraftdroschkenfahrer Ein heikles Kapitel bietet die Entlohnung der angestellten Chauffeure. Sie ist in je - der Stadt wieder eine andere. Es wäre an der Zeit, wenigstens einheitliche Grund - sätze für die vielen Tarifverträge im Deut - schen Reich zu vereinbaren, wenn auch die besonderen lokalen Verhältnisse je - weils die Abschliessung eines besonderen Tarifvertrages erfordern. Die Dienstzeit des Fahrers schwankt zwischen 8 bezw. mit Einschluss des Vorbereitungs- und Abschlussdienstes, sowie der Dienstbe - reitschaft 10 Stunden und 12 Stunden. Der Lohn besteht meist aus einem festen Grundlohn und einem gewissen Prozent - satz der Bruttoeinnahme, die Zuschläge gehören bald dem Unternehmer, bald dem Fahrer. Es wird aber auch fester Wochen - lohn ausgezahlt und in einigen Städten eine gewisse Lohnhöhe garantiert, z.B. in Berlin nach dem Lohn- und Manteltarif vom 18.11.1930 4,50 Mk. pro Schicht, in Leipzig 8,— Mk. pro Schicht. Diese letzteren Entlohnungsarten dürften aber der Eigenart des Gewerbes nicht entspre - chen, der Droschkenführer erhält ja seine Arbeit nicht wie in anderen Berufen z.B. am laufenden Band zugeteilt, sondern es hängt wesentlich von seinem Fleiss, Pflichtgefühl und Aufmerksamkeit ab, ob und wie viel er einnimmt. Wenn ein fester Wochenlohn oder ein Garantielohn be - steht, so hat der Fahrer selbstverständlich nicht den Eifer wie wenn sein eigener Verdienst davon abhängt. Und wer die Psyche des durchschnittlichen Droschken - chauffeurs kennt, der oft mehr Interesse an einem ausgiebigen Schwatz auf seiner Leibstation, die womöglich noch recht ab - gelegen ist hat und dem eine kleine Spa - zierfahrt des Nachts mit seiner Freundin viel wichtiger ist als sein Geschäft, wird dem Verfasser recht geben müssen. Ein leidiges Problem in diesem Zu - sammenhang sind die gefahrenen Leerki - lometer, d.h. der unbesetzten und daher nicht bezahlten Kilometer. Die ganze Ren - tabilität der Unternehmung hängt davon ab. Eine genaue Kontrolle des Droschken - führers ist unmöglich, sie ist immer auf Stichproben oder auf Aussagen seiner Kollegen beschränkt. Daher verdient die Regelung in Paris Interesse, wo die Droschkenführer ihren Betriebsstoff selbst bezahlen müssen. Dass unter diesen Um - ständen an Leerkilometern gespart wird, ist leicht verständlich. Die Einführung dieses Systems hat freilich Haken, inso - ferne als die Nachmessung des Bezinstan - des bei Schichtwechsel nur ungenau mög - lich ist, auch könnte sich evtl. die Polizei auf den Standpunkt stellen, dass hier eine Verpachtung der Konzession an den Chauffeur bestünde, die nach allen Droschkenordnungen unzulässig ist. Immerhin könnte man sich darüber eini - gen und auch die Fahrer selbst würden nicht zu kurz kommen, wenn sich z.B. die beiden Schichtfahrer, die allein immer den gleichen Wagen fahren, zu einer Art Arbeitsgruppe zusammenschliessen (Gruppenakkord!), das Benzin gemeinsam kaufen und die Kosten entsprechend unter sich verteilen würden. Auch die Gewäh - rung von Prämien und Extravergütungen ähnlich dem System bei der Reichsbahn könnte sicher manches verbessern. Eine Übersicht über die Lohnverhältnisse in den einzelnen Städten, denen in meh - reren Fällen heftige Streiks der Chauffeu - re vorausgingen, hier zu geben, hat wenig Sinn. Die lokalen Besonderheiten sind zu groß, und vor allem sind in vielen Städten zur Zeit der Niederschrift dieser Zeilen neue Lohnverhandlungen im Gange. Nachstehen soll der Tarifvertrag in Mün - chen angeführt werden, nicht als Vorbild, sondern nur als Beispiel für die verschie - denen Punkte, die in einem Tarifvertrag behandelt werden sollen. (Nicht berührt sind in nachstehendem Vertrag Bestim - mungen über die Wechselschicht, Ruhe - 20 TAXI KURIER ER-TAX Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung Frankfurter Ring 97 / Ecke Ingolstädter Straße 80807 München – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. Telefon 089 / 30 74 80 47 Mobil 01 77 / 2 70 32 70 Kundendienst Folienversiegelung,Autoreinigung innen/außen, Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheibenwischer bleiben erhalten), Klima-Anlagen-Desinfektion (Geruchsentfernung) Frankfurter Ring 97 · 80807 München Mobil 0177/6 30 74 85 www.patecky.de TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 20
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21 TAXI KURIER zeit zwischen den einzelnen Schichten, Erstattung der besonderen Auslagen des Fahrers, Art der Abrechnung mittels der Kontrolluhr, etwaige Bezahlung des Chauffeurs, während der Wagen in Repa - ratur steht und der Chauffeur nicht daran mitarbeiten kann, Rechtslage bei Nicht - zahlung des Fahrgastes und dergl.). Nochmals sei hier wiederholt, dass alle Punkte dieses Tarifvertrages (Lohn, Kau - tion, dienstfreier Tag, Urlaub, Wagenwaschen usw.) in den Städten verschieden geregelt sind. Tarifvertrag für das Droschkengewerbe Münchens. Zwischen dem Bayerischen Arbeitgeber - verband des Transport-, Handels- und Verkehrsgewerbes e.V. in München, der Innung für das Kraftdroschkengewer - be München einerseits und dem Deut - schen Verkehrsbund (d. i. „Gesamtver - band der Arbeitnehmer der öffentlichen Betriebe und des Personen- und Waren - verkehrs“ D.Verf.), Ortsverwaltung München, dem Zentralverband christ - licher Fabrik- und Transportarbeiter (Berufsverband deutscher Kraftfahrer) München andererseits wird für die Kraftdroschkenführer nachstehender Tarifvertrag vereinbart: 1. Dienstzeit. Die regelmässige Dienstzeit beträgt 12 Stunden mit Einschluss einer einstündi - gen Pause. Die Einteilung der Dienstzeit obliegt dem Arbeitgeber. Die Pause muss in der Nähe eines Warteplatzes verbracht werden. Leerfahrten dürfen nicht gemacht werden. Sondervergütung für Überarbeit erfolgt nicht. Den Droschkenführern wird alle 14 Tage ein freier Tag mit mindestens 24 Stunden gewährt. 2. Lohn. Der Lohn beträgt im Fahrdienst 2,— Mk. pro Tag und 17 % der Einnahmen. An Tagen, an welchen Fahrdienst nicht gelei - stet werden kann und der Fahrer auf An - ordnung des Arbeitgebers bei Reparaturen und dergl. mitzuarbeiten hat, werden unter Ausschluss weiterer Vergütungen für den Tag 7,- Mk. bezahlt. 3. Lohnzahlung. Die Lohnzahlung erfolgt wöchentlich am Freitag. 4. Urlaub. Allen Fahrern die ununterbrochen ein Jahr in demselben Betriebe gearbeitet ha - ben, wird alljährlich ein bezahlter Urlaub von drei Tagen gewährt, steigend pro Jahr um je einen Tag bis zu sechs Tagen. Die Urlaubsvergütung bemisst sich nach dem Satz für Reparaturarbeiten. 5. Sonstiges. Kündigung findet nicht statt. Der Führer ist verpflichtet, seinen Wagen (Maschine und Aufbau) zu reinigen und vollständig instand zu setzen. Zum Wa - genwaschen ist er nur verpflichtet, wenn ihm zwei weitere Prozent der Einnahmen gewährt werden. Fällt durch Begünsti - gung der Witterung an einzelnen Tagen das Wagenwaschen aus, so tritt eine Kürzung obiger Zulage nicht ein. Die Kraftdroschkenführer leisten eine Sicherheit in Höhe von 150,— Mk. zur Deckung aller von Ihnen verursachten Schäden. Die näheren Bestimmungen über diese Sicherheit sind in der Anlage, welche einen wesentlichen Bestandteil dieses Tarifvertrages bildet, enthalten (die Anlage wird hier nicht besonders aufge - führt, d. Verf.). 6. Schlichtungswesen. Zur Regelung von Streitigkeiten aus die - sem Tarifvertrag wird ein „Tarifamt für das Münchener Droschkengewerbe“ gebil - det. Das Tarifamt befasst sich a) mit Streitigkeiten über den Abschluss neuer Arbeits- und Lohntarife (Schlich - tung) im Sinne des § 8 der Schlichtungs - verordnung vom 30. Oktober 1923, b) mit bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten aus dem Tarifvertrag (Auslegung der Vertragsstreitigkeiten) im Sinne des Ar - beitsgerichtsgesetzes vom 23. Dezember 1926, § 91, Abs. 2 Nr. 1 in Verbindung mit § 2, Abs. 1 Nr. 1 unter Ausschluss des Arbeitsgerichts. Das Tarifamt besteht aus je zwei Beisit - zern aus dem Kreise der am Vertrage be - teiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die jeweils von den Vertragsparteien zu ernennen sind, und einem unparteiischen Vorsitzenden. Den Letzteren bestellt auf Anruf der Landesschlichter für Bayern. Die Vertragsteile stellen übereinstimmend den Antrag auf Allgemeinverbindlichkeit gegenwärtigen Tarifvertrags. 7. Tarifdauer. Vorstehender Tarifvertrag tritt am 1. No - vember 1929 in Kraft und hat Gültigkeit bis 31. Oktober 1931. Der Tarifvertrag läuft jeweils ein Jahr weiter, wenn er nicht einen Monat und zwar am Monatsersten vor Ablauf gekündigt wird. München, den 16. Dezember 1929. (Unterschriften der eingangs aufgeführten Organisationen). (HM) TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 21
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Taxi-Check München Hunde im Taxi Foto: www.atelie r- tacke.de Der TAXIKURIER mit freundlicher Unter - stützung von dem Chrysler Partner CAR 2000 in München testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anony - mer Taxi-Scout mit einer besonderen erfüllt werden. Unser Aktionspartner, CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten des Jahres 2009“ aus. In München gibt es laut statistischen Amt mehr als 28 000 gemeldete Hunde. Zunehmend kommen Jahr für Jahr im - mer mehr Einwohner sprichwörtlich auf den Hund. Je nach Rasse und Tempera - ment brauchen diese Haustiere häufigen Auslauf und gerne begleiten sie ihre Herrchen und Frauchen bei diversen Unternehmungen. Per Taxi geht’s oft schneller, aber leider kommt es wohl im - mer wieder vor, dass sich Taxler sträuben, die haarigen Vierbeiner mitzunehmen. Laut Taxiverordnung sind jedoch Taxi - fahrer dazu verpflichtet, Haustiere zu be - fördern. Nur wer eine Tierhaarallergie per ärztlichem Attest nachweisen kann, hat das Recht, das Mitnehmen von Hunden zu verweigern. Unser Taxi-Checker hat einen kleinen Mischling ausgeliehen und sich auf die Fährte gemacht. Taxi 1: 2222 Gewinner! (Nr. 2595, 12. März, 12.15 Uhr, Kurfürstenplatz) Mit Hündin „Fanny“ an der Leine schlen - dere ich Richtung Taxistand und verge - wissere mich, dass der erste Taxler am Stand meine vierbeinige Begleiterin regi - striert. Ich öffne die Beifahrertür und nach einem dynamischen Sprung sitzt Fanny schon im vorderen Fußraum. Der Fahrer schiebt den Beifahrersitz bis zum Anschlag nach hinten, damit auch ich bequem Platz nehmen kann. Als der Tier - freund den Taxameter startet, wundere ich mich, dass er für den Tiertransport keine 50 Cent einstellt, Als ich nach den generellen Tier-Transportgebühren frage, erklärt er, dass diese bei ihm gratis sind. Taxi 2: 222 (Nr. 2317, 12. März, 12.35 Uhr, Nordbad) Hier spielt die Musik! Eine auf der mittle - ren Armlehne fixierte, schmale Gitarren- Version weist daraufhin, dass Wartezeiten hier mit dem Zupfen von Saiten verkürzt werden. Aber nicht minder, erweist sich der Mann auch als service-orientierter Tierfreund und akzeptiert sowohl die haarende Hündin als auch deren nerviges Gewinsel. Taxi 3: 222 (Nr. 346, 12. März, 13.15 Uhr, Elisabethplatz) Dieses sehr gepflegte Taxi wurde wahr - scheinlich nur sehr selten von feuchten oder gar schmutzigen Pfoten betreten. Ohne jeglichen Kommentar oder auch Blick in die treuen Hundeaugen geht die Fahrt für alle Beteiligten spurlos vorüber. Ich vermute, dass der Fahrer die Tierbe - förderung nur ertragen konnte, indem er den Hund und seine Halterin einfach ignorierte. Taxi 4: 22 (Nr. 734, 12. März, 13.30 Uhr, Leopoldstraße/Franz-Joseph-Str.) Das Münchner Schmuddelwetter über - rascht mal wieder mit einem Regenschauer und da macht es wirklich keinen Spaß, über die Leopoldstraße zu flanieren. Schwupps ins Taxi und erst mal ins näch - ste Cafe. Der Fahrer ignoriert das durch - nässte Fell meiner treuen Gefährtin und fährt mit Karacho zum Cafe Reitschule, das aber wegen Renovierung geschlossen hat. Taxi 5: 222 (Nr. 2955, 12. März, 14.20 Uhr, Leopoldstraße/Münchner Freiheit) Mein Zamperl kann auch diesen Fahrer nicht abschrecken. Wie auch bei den Kandidaten zuvor, hat Fanny ohne jeg - lichen Vorbehalt oder Kritik ihren Platz in diesem Taxi gefunden. Wenn auch keine Worte des Entzückens oder gar Streiche - leinheiten seitens der Fahrer zu verneh - men waren, so kann der Vorwurf oder Verdacht, dass Münchens Taxler nicht hundetauglich sind, mit diesem Taxi- Check eindeutig aufgehoben werden. Der Gewinner! Otto Gregor Mühlhauser Weg 8 85737 Ismaning erhält für seine vorbildliche Berufsauffassung von unserem Chrysler Partner CAR 2000 ein Präsent. Der TAXIKURIER gratuliert herzlichst. Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Lei - stungen und Wünsche unserer Fahrgäste 22 TAXI KURIER Die Bewertung 2222 grandios 222 sehr gut 22 gut 2 befriedigend – nicht überzeugend TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 22
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Messe München
transport logistic 2009 – Logistisches Highlight
Die transport logistic ist der Treffpunkt für Investi -
tionsentscheider und Fachexperten aus der ganzen
Welt. Im Zwei-Jahres-Rhythmus vereint sie in Mün -
chen das „Who-is-Who“ der Branche zu einer einzigartigen Leistungsschau – mit innovativen Lösungen
und Produkten für die komplette Wertschöpfungskette
des Transports sowie der Logistik und Telematik. 2009
werden über 1.600 Aussteller aus 53 Ländern auf
der transport logistic vertreten sein, um ihre Neuent -
wikklungen und Services den kompetenten Fachbesu -
chern zu präsentieren, Kontakte zu Entscheidern aus
allen Bereichen der Logistikbranche zu knüpfen und
sich einen wertvollen Wissensvorsprung zu sichern.
HIGH END 2009 – Das ganze High-Tech-Spektrum
unter einem Dach
Plattenspieler, High-Tech-Lautsprecher, Röhrenendstu -
fen und Hochbit-Tonträgerformate – das und mehr
gibt es auf der HIGH END 2009, Europas größter HiFi-
Messe, zu sehen. Ob sanft glimmende Röhren, kühl
kalkulierende Signalprozessoren, kunstvolle Vinyl-
Player oder lautlos rotierende Festplatten – die HIGH
END integriert alle Technologien, die das musikalische
Ereignis unverfälscht und mit höchster Präzision ins
Wohnzimmer transportieren. Auch diesmal besticht die
Messe neben den zahlreichen Exponaten mit einem fa -
cettenreichen musikalischen Unterhaltungsprogramm.
Intersolar 2009 – Im Zeichen der Sonne
Die Intersolar ist schon seit Jahren das Top-Event der
Solarbranche. Als internationale Drehscheibe und
Schaufenster für Solartechnik spiegelt die Fachmesse
die dynamische Entwicklung der Branche in den Berei -
chen Photovoltaik und Solarthermie und solares Bauen
wider. Die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik
hat sich seit ihrer Gründung bei Herstellern, Zuliefe -
rern, Großhändlern und Dienstleistern als internationa -
le Industrie-Leitmesse etabliert.
Foto: Messe München
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Mai 2009:
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24 TAXI KURIER Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC IJ Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat die Buchstaben „I“ und „J“ . Illegal – Die Bereitstellung in der ehema - ligen Busdurchfahrt zwischen Müller 56 (Pimpernel) und Thalkirchner 2 (Erste Liga) ist zwar illegal, aber – nach Schrot - tis persönlicher Meinung – auch scheiß - egal. Tut keinem weh, auch nicht dem Kollegen vom „Papa“-Stand, weil der einen Herauskommer von einem der bei - den vorgenannten Läden so oder so nicht mehr bekäme. Mit anderen Worten: da g’hörert ein offizieller Bedarfsstand hin, gegen den sich die Stadt aber leider sperrt. Kriminell wird’s aber vor dem „Paradiso“ (ehem. „Hendersen“, Müllerstr. 1), wo die illegale Bereitstellung alle anderen Auto - fahrer, ausgerechnet unmittelbar vor dem Rechtsknick zur Rumfordstraße, auf die Gegenspur zwingt. Extrem unkollegial ist und bleibt die illegale Bereitstellung vorm „Brenner“ in der Maximilianstraße und damit praktisch vor der Schnauze der – korrekt – am Vierjahreszeiten wartenden Fiaker. Ebenso Beck-Stand-„Reserve“ usw., usw. – Fortsetzung folgt. Irritation – Zugegeben, so ein erneuter MVG-Streik wäre uns nicht ungelegen gekommen, auch wenn angesichts ver - stopfter Straßen der Rubel längst nicht so rollt, wie sich manche das vorstellen. Mindestens irritiert muss man jedoch sein, wenn der MVG-Chef König, die seit Jahren erste, den Inflationsindex über - schreitende Gehaltserhöhung seiner Untertanen zum Anlass nimmt, ausdrücklich deshalb für den Herbst eine kräftige Erhöhung der Fahrpreis anzu - kündigen. Gut, der Mann ist in Erklä - rungsnot, schließlich halten die drastisch gesunkenen Spritpreise als traditionelle Begründung für das alljährliche MVG- Preiskarussell diesmal nicht her. Auch die immer länger werdenden Trambahn - züge bei immer kürzeren Umlaufzeiten machen’s Personal nicht gerade teuer. Die Schuldigen für dieses Jahr, nämlich die geldgierigen Bus-, U-Bahn- oder Tram - fahrer, wären also gefunden. Oder waren es nicht die gestiegenen Hopfenpreise? – Halt, nein – die gehören zu einer anderen herbstlichen Tradition, nämlich der Maß- Preis-Erhöhung zur Wiesn. Isar – Zwischen Sendlinger Berg und Giesinger Berg, oder zwischen Theresien - höhe und Maximilianeum usw. war unse - re „isara rapidus“, die „reißende Isar“, einst unterwegs. Heute ist es ein bisserl ruhiger geworden um unser Mädel, zumal der Sylvenstein-Speicher bei Hochwasser - gefahr noch für Ausgleich sorgt. Letzterer wurde in den 50er Jahren im Karwendel - gebirge, südlich von Bad Tölz gebaut, wobei das Dorf „Fall“ geopfert und ein paar Kilometer weiter unter gleichem Namen neu gebaut wurde. Für Wanderer, Bergsteiger, (Motor-)Radl- und sonstige Fahrer und einfach überhaupt eine der schönsten Gegenden der Welt. Oder, wie Papi immer sagte: „Schaug, Michi, jetzt woaßt, warum’d Preiß’n nimma hoamwoin.“ Isartor – Neben Sendlinger- und Karlstor steht das dritte noch erhaltene bzw. wie - der aufgebaute Stadttor aus der Erweite - rung Münchens in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. In dem der Frauenstra - ße zugewandten Turm ist das Valentin- Musäum untergebracht, wo ein Teil des Nachlasses von Valentin Ludwig Fey, genannt Karl Valentin, ausgestellt wird. Dazu gehört unter anderem eine Schüssel mit Wasser und der hilfreichen Erläute - rung: „Eisplastik – leider geschmolzen“ . Über dem Musäum befindet sich ein ge - mütliches Turmstüberl – aber dazu dem - nächst mehr unter „Essen auf Rädern“ . Weniger lustig und gemütlich geht es auf den Straßen zu: Ursache der Probleme ist die Ampelschaltung an der Einmündung Zweibrücken-/Baaderstraße, welche immerhin von zwei Tramlinien (17 und 18) befahren wird. Bei einem 10-Minu - ten-Rhythmus pro Linie ergibt dies also, dass durchschnittlich alle 2,5 Minuten in Hin- oder Gegenrichtung eine Trambahn die genannte Einmündung blockiert. Da sich unsere Heiligen Kühe, die Ampeln, mit großzügigem Vorlauf selbst „grün“ schalten, ist hier für den Hauptverkehr zur Isarbrücke tagsüber fast immer „rot“, was natürlich auf den Altstadtring rund ums Isartor voll durchschlägt – und dies wohl auch soll. Bis Anfang der 90er Jahre war der Taxistand übrigens auf der gegenüberliegenden Seite gelegen und damit für alle Adressen rund um Baaderund Thierschstraße viel günstiger ange - siedelt. Die jahrelangen Bauarbeiten um das Rieger-Pelze-Areal mit „Maxx“-Kino usw. machten damals die Verlegung nötig, aus der längst ein Dauerzustand geworden ist. Josephsplatz – Der Platz verdankt seinen Namen der imposanten Kirche St. Joseph. Der Taxistand, südlich des Platzes gele - gen, leidet unter drangvoller Enge. Hier ist besondere Rücksichtnahme auf die Anwohner angesagt: unnötiges Laufen lassen von Motoren, Hupen als Aufforde - rung zum Nachrücken und Funkgequake sind nicht nur verboten, sondern eine echte Zumutung für die Menschen, die hier leben oder arbeiten. Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum Dr. Hingerle GBR (seit 1979) Alle Untersuchungen für Ersterwerb od. Verlängerung des Führerscheins für Taxi, Mietwagen und Omnibus zu besonders kostengünstigen, fairen u. freundl. Bedingungen. Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen. 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Der Hauptteil des TAXIKURIER wird auf Grund der Aktualität sehr zeitnah produziert. Titelthemen jedoch verlangen nach einer mittelfristigen Planung. So auch Titelbilder. Diese entstehen manchmal spontan, meist aber in Diskussionen. Für das aktuelle Heft mit dem Ortskunde-Titelthema war die Abbildung eines Stadtplanes naheliegend. Den richtigen Charme und Pep hat die Seite 1 jedoch durch einen Griff in Hans Meißners Taxi-Schatztruhe erhalten, in der sich der Annodazumal-Stadtplan aus dem Jahr 1960 „München in der Tasche“ befand. (PR) Zum Titelbild Foto: www.atelier-tacke.de Entdecken Sie im W estin Grand München Arabellapark Ihren Ort des absoluten W ohlgefühls. Seien Sie unser Gast und lassen Sie sich in unseren Restaurants und Bars auf höchstem Niveau kulinarisch verwöhnen. T anken Sie im Arabella Spa neue Kraft für Körper und Geist und genießen Sie luxuriösen Komfort in unseren Zimmern und Suiten. The W estin Grand München Arabellapark – erfrischend neu. eine neue leidenschaft entdecken This is how it should feel.® Ab Mai wird aus dem ArabellaSheraton Grand Hotel München das Westin Grand München Arabellapark. The Westin Grand München Arabellapark — Arabellastraße 6 — 81925 München — Deutschland Tel. +49 89 9264 0 — Fax +49 89 9264 8699 — www.westin.com/munich westin.grand.muenchen@arabellastarwood.com Die fünf Weisheiten des Monats ➜ Rechnet man alle Menschen zusammen, die jemals auf der Erde gelebt haben, ergibt sich eine Summe von 106 Milliarden. ➜ Vom 12. – 15. Mai besteht zum letzten Mal vor dem Sommer die Gefahr, dass es zu einer Kälteperiode mit Nachtfrost kommt. Diese Tage sind den Eisheiligen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie („Kalte Sophie“) gewidmet ➜ Bäume können maximal 130 Meter hoch werden, denn sie sind nicht in der Lage, das lebensnotwendige Wasser in eine größere Höhe zu transportieren. Schuld daran hat die Schwerkraft. ➜ Schuhe sollte man immer am Nachmittag einkaufen, da morgens die Füße kleiner sind. ➜ Falls eine Fischgräte in der Speiseröhre steckt, hilft es, langsam einen Esslöffel Essig zu schlürfen. Essig macht die Gräte weich. Anschließend trockenes Brot essen. (PR) ➜ Im Jahr 2008 kamen in der Stadt und dem Landkreis München mit 27 Verkehrstoten sieben Menschen weniger ums Leben als 2007. Insgesamt zählte die Verkehrspolizei im Münchner Präsidium 42.586 Unfälle. Laut der vorgestellten Statistik ist es Mittwochs auf Münchens Straßen am gefährlichsten, hier passieren die meisten Unfälle. Insgesamt stellte Münchens Polizei über eine Million Strafzettel an Verkehrssünder aus. ➜ Buchner & Linse, einer der traditionsreichsten BMW- Händler muss Insolvenz anmelden. Das Autohaus, das im vergangenen Jahr noch 950 neue BMW verkaufte, macht den Automobilkonzern und dessen Rabattpolitik für den Niedergang mitverantwortlich. ➜ Vorerst bis Ende des Jahres übernimmt Jürgen Lochbihler, der auch das angrenzende Wirtshaus „Der Pschorr“ betreibt, als Pächter die Schrannenhalle. Zwischen 1. 6. und 14. 8. bleibt die Schranne wegen Umbauarbeiten geschlossen. ➜ Im Städtetest der Immobilienzeitschrift „Bellevue“ belegt München zum neunten Mal Platz eins. In keiner anderen deutschen Stadt ist die Lebensqualität größer als in der bayerischen Landeshauptstadt. ➜ Am 18. Juli ist ein wichtiger Tag für ganz München! An diesem Samstag wird nach acht Jahren Bauzeit der Richard-Strauß-Tunnel eröffnet. (PR) München Splitter TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 12:25 Uhr Seite 25
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26 TAXI KURIER Ein Hoch auf den Flughafen Ohne Worte 3093 Schlichte Taxler-Gemüter werden ob der jüngsten Flug - hafen-(Fehl?)-Entscheidung die dramatischen Minus - zahlen des Münchner Airports süffisant belächeln und kommentieren. Der Einbruch im Erdinger Moos schadet uns jedoch allen. Die Negativ-Entwicklung bei Starts und Landungen ist eine erste Auswirkung der Finanzkrise. Analog zu den Flugfrequenzen leidet natürlich auch das Taxiaufkommen unter der Einsparung bei Geschäfts- und Urlaubsreisen. Völlig fehl am Platz jedoch wäre Schadenfreude unse - rerseits in Richtung der Flughafen-Taxler. Hoffen wir, dass sich die Situation normalisiert und keinesfalls – was viele befürchten – verschlimmert. Denn dann wird der worst case eintreten. Manche der Freisinger, Erdin - ger und Landkreis-Taxler werden noch mehr in unserer Stadt wildern, noch mehr abstauben, uns noch mehr Fahrgäste rauben, wenn die Wartezeiten am Flughafen noch unerträglicher werden und die Umsätze die über - flüssigen Leerfahrten von und zu den Terminals nicht mehr tragen. Dann werden auch die Techniken dreister, sich Stücke vom Kuchen der Landeshauptstadt abzu - schneiden. Die Schmiergelder an die Portiers und Wa - genmeister der Hotels werden in die Höhe schnallen, da der Konkurrenzkampf steigt. Der Betreiber des Flughafens tut sich relativ leicht, in - dem er mittelfristig durch „Anpassung“ der Gebühren und Einführung neuer „Pflichtkurse“ das Minus aus - gleicht. Letztendlich werden gerade die Flughafen- Spezialisten, und hier sind auch die Münchner einge - schlossen, lautstark nach einer Tariferhöhung schreien, obwohl dies der Markt nicht hergibt. „Gott sei Dank“ wird eines nie eintreten, da das Gros dieser Spezies die Wissenschaft „Adam Riese“ nicht beherrscht: Sie werden nicht überreißen, dass zwei Fahrten aus dem Outback zum Bahnhof lukrativer sind als ein Stich zum Flughafen. Hoffen und bangen wir also, dass sich das Geschäft in Erding erholt, die Flughafen-Fiaker unter sich bleiben, nicht in unsere Stadt drängen. Schlecht für die Fahrgäste am Flughafen – gut für die Taxler in München! AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de A Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf. Anzeigenschluss ist der 13.05.09! Mai 2009 Gestaltung: www.formenreich.de Fotos: www.atelier-tacke.de ORTSKENNTNIS TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de § Gestern und Heute – drei Profis geben Auskunft § Phänomen erster Messetag Taxi-Probleme zu Messebeginn § Taxi-Check München Hunde im Taxi § Vorstandsgespräch Interview mit Rudolf Rötzer ORTSKENNTNIS Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 26
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27 TAXI KURIER Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mit - gliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatsende bei der Taxi-München eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunter - nehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der Taxi-München eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. www.taxi-münchen.de www.taxischule-münchen.de www.taxikurs-münchen.de taxischein-münchen.de Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70 Kurze Frage – Klare Antwort Häufig erreichen uns Fragen aus dem Taxi-Alltag, die schon mehrmals im TAXIKURIER behandelt wurden. Trotzdem beantworten wir diese selbstverständlich gerne. L. M. aus München fragt: „Ein Fahrgast vergisst seinen Koffer im Kofferraum und ver - langt die kostenfreie Anlieferung durch mich, da er ja 50 Cent für das Gepäckstück bezahlt hat. Ist das richtig? Für ein ver - gessenes Handy darf ich doch auch die Anfahrt berechnen!“ Fundsachen Nach Beendigung jeder Fahrt haben Taxifahrer unverzüg - lich festzustellen, ob Gegenstände zurückgeblieben sind. Fundsachen sind unverzüglich an die von der Genehmi - gungsbehörde benannte Stelle abzuliefern, wenn sie nicht sofort zurückgegeben werden können (§ 11 BOKraft). Im Taxi- und Mietwagenverkehr sind Fundsachen bei der Polizei oder dem Fundamt in der Betriebssitzgemeinde abzugeben. § 978 des BGB bleibt unberührt. Bei nicht sachgemäßer Behandlung von Fundsachen wird das Vertrauensverhältnis zwischen Taxifahrer respektive Unternehmen und Fahrgast empfindlich gestört. Bekommt ein Fahrgast einen im Taxi liegen gelassenen Gegenstand nicht zurück, so bedeutet es für diesen häufig einen höhe - ren Vertrauensbruch als eine Fahrpreisüberforderung durch einen Umweg. Durch die sorgfältige Behandlung von Fundsachen kann ein wesentlicher Beitrag zur Imagepflege des Gewerbes erreicht werden. Die bekannte Freigrenze zur Abgabepflicht von 10 Euro nach § 965 Abs. 2 BGB trifft hier nicht zu. Es muss also jeder Fundgegenstand außer Nahrungs- und Genussmittel sowie leichtverderbliche Ware abgegeben werden. Bei Gegenständen, die in einem Taxi oder einer anderen Ver - kehrsanstalt verloren werden, handelt es sich um so ge - nannte Verkehrsfundsachen. Entgegen der landläufigen Meinung gibt es auch für Verkehrsfunde Finderlohn. Die - ser Finderlohn fällt in keinem Falle Bediensteten sondern dem Unternehmen zu. Kommt es zu einer Versteigerung des Fundgegenstandes, so fließt der Erlös dem Verkehrsunternehmen zu (§ 981 BGB). Bei normalen Fundsachen beträgt der Finderlohn bis zu einem Wert von 500 Euro 5 %, bei einem Wert von über 500 Euro 3 % der Fundsache. Bei Verkehrsfunden ist der Finderlohn bei Gegenständen, die mehr als 50 Euro Wert sind, jeweils die Hälfte der o .g. Sätze. Fordert der Verlierer die sofortige Zustellung einer Sache, hat er für die Kosten aufzukommen, da lediglich eine Verpflichtung zur Abgabe beim Fundbüro oder der Polizei am Ort des Betriebssitzes des Unternehmers (Taxi) besteht. Zu beach - ten ist, dass auf Grund von § 11 BOKraft und § 978 BGB Verkehrsfundsachen unabhängig von ihrem Wert abgege - ben werden müssen. Quelle: Das Taxiunternehmen in der Praxis, Verlag Heinrich Vogel Spruch des Monats „Geizhälse sind miese Zeitgenossen, aber wunderbare Vorfahren.“ (aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 27
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Titelthema Ortskenntnis – die Basis unseres Geschäfts 28 TAXI KURIER Das unsere Fahrgäste uns am liebsten irgendwelche Negativ-Erinnerungen aus ihren Taxi-Erlebnissen erzählen, wissen wir. Oft ist es die mangelnde Ortskennt - nis, die beklagt wird. Es werden Strassen und Plätze genannt, die angeblich von Kollegen/innen nicht gekannt wurden, aber so prominent sind, dass wir uns das eigentlich nicht vorstellen konnten. In Zeiten der Navigations-Geräte schien uns dies ein Titelthema wert und haben mit drei Profis der Zunft ein Gespräch über dieses Thema geführt. Tony Doll Hat seit 29 Jahren Tausenden von Aspi - ranten erfolgreich den Lehrstoff nahegebracht. Der Ausbilder der Taxi-München eG hat (fast) den Wissenstands eines sehr guten Navigations-Gerätes. Rudi Müller (Taxi 1627) Seine perfekte Ortskenntnis hilft ihm und Kollegen nicht nur im operativen Taxi- Alltag, sondern er entdeckt auch Fehler in den aktuellen Stadtplänen. Aber der hilfsbereite Unternehmer ist nicht nur deswegen populär. Man kennt ihn auch wegen seiner „rollenden Werkstatt“ .Das Multitalent wechselt schon mal am Standplatz die Bremsklötze. Thomas Kroker Der Kundenberater und langjährige Fun - ker der Taxi-München eG wird immer dann befragt, wenn in der Zentrale kniff - lige Fragen zur Ortskunde auftauchen. Bei der Beantwortung helfen ihm dann natürlich die paar Schichten, die er ab und zu noch fährt. War die Prüfung früher einfacher? Münchens Ortskunde-Prüfung ist sehr schwierig und wird laufend angepasst. Ein Teil der Fragen wird mündlich ge - stellt, um sicher zu stellen, dass die Prüf - linge die deutsche Sprache verstehen. Auch müssen an Hand von Fotos Sehens - würdigkeiten und Bauwerke identifiziert werden. Diese Prüfungsinhalte gab es früher nicht. Somit wird heute mehr ver - langt als vor Jahren. Trotzdem hat natür - lich ein Taxler, der vor 10 oder 20 Jahren den Schein gemacht hat, mit seiner Fahr - praxis eine bessere Ortskunde als einer, der gerade die Prüfung absolviert hat. Was ist Ortskunde und wieviel Ortskunde ist nötig? In München gibt es gut über 7.000 Stra - ßen und Plätze. Im Laufe der Zeit prägt sich ein Taxler rund 4.000 Straßen ein. Aber Straßenkunde ist nur ein Teil, denn Gaststätten, Hotels, Firmen, Institutionen, Krankenhäuser, Altenheime, Konsulate und Friedhöfe gehören genauso zum er - forderlichen Wissen über die Stadt. Das Anforderungsprofil ist natürlich beim Tag- und Nachtfahrer verschieden. Ein Tagfahrer wird öfter mit den Adressen von Konsulaten und Friedhofs-Eingängen konfrontiert werden, ein Nachtfahrer muss selbstverständlich die Welt der Ero - tik und das Nachtleben im Griff haben. Infoquellen Ortskunde Eine Großstadt wie München ist ständig in Veränderung. Taxirelevante Neuerun - gen veröffentlicht der TAXIKURIER. Empfehlenswertes Zusatzmedium ist der Internetauftritt der Taxi-München eG. Die Lektüre einer Tageszeitung mit Lokalteil ist sinnvoll. Gespräche mit Kunden/Fahrgästen sind verlässliche Informations - quellen zu neuen Gaststätten etc. Dies kann dann sinnvoll für die künftige Bera - tung anderer Fahrgäste eingesetzt wer - den. Denn der Taxifahrer/in ist nicht nur Chauffeur, sondern auch Kundenberater und Botschafter der Stadt. Wie erhält und verbessert man seine Ortskunde? Man soll sich nicht auf einige wenige Standplätze fixieren, sondern grundsätz - lich alle Standplätze, also auch die in Ge - genden, die einem nicht so vertraut sind, anfahren. Durch die Praxis, dort Aufträge auszuführen, wird die Ortskenntnis immer umfassender, die Leerkilometer werden weniger und man erhält eine größere Si - cherheit für die Zusammenhänge. Neue Stadtviertel muss man lernen, von nichts kommt nichts. Auch wenn die Aufträge in den neuen Wohngebieten anfangs seltener sind, nach einiger Zeit – wenn die Möbel bezahlt sind – kommen sie. Ein ganz wichtiger Punkt für den Lernund Weiterbildungsprozess ist, bei Leerund Anfahrten die Augen aufzumachen. Wie oft hat man schon Straßen befahren oder gekreuzt, ohne sich die Namen ein - zuprägen. Auch die Wartezeit an Stand - plätzen ist durch das Studium der umlie - genden Strassen intelligenter genutzt als durch die Lektüre einer Zeitung. Fotos: www.atelie r- tacke.de Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 28
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29 TAXI KURIER Ortskunde Umland An den Stadtgrenzen unserer Stadt endet ja der Straßen-Prüfstoff, aber nicht unser Aktionsradius. Einen groben Raster des oberbayerischen Umlands sollte jeder Taxler in seinem Hirnkastl gespeichert haben. Es wäre einfach peinlich, wenn ein Münchner Taxifahrer das Navi ein - schalten würde, wenn ein Fahrgast z.B. von Hohenbrunn nach Neuried gefahren werden wollte. Navi im Taxi Über kurz oder lang ist durch Einführung des Datenfunks der Großteil der Münch - ner Taxis mit einem Navigationsgerät ausgestattet. In München gibt es eine Reihe von Taxi- Sonder-Regelungen (Ieider zu wenige). Logisch, dass diese aufgrund der zu ge - ringen Zielgruppe in keiner Navi-Soft - ware berücksichtigt sind. Ein Taxler, der sich grundsätzlich per Navi (ver-)leiten lässt, fährt also falsch. Es hinterlässt auch einen faden Eindruck beim Fahrgast, wenn ein Taxler das Fahr - ziel ins Navi eingibt. Welches Vertrauen würden wir einem Arzt entgegenbringen, der mit dem Lehrbuch in der Hand uns behandelt? Zudem verblödet man im Laufe der Zeit, wenn man sich grundsätz - lich des Navis bedient. Wobei der sinnvolle Umgang mit einem Navi durchaus Vorteile bietet: § Umland/umliegende Ortschaften § Querverbindungen § Hausnummern in langen Straßen § Kein Suchen im Stadtplan § Unübliche, seltene Verbindungen § Schnelligkeit § Fahrpreisschätzungen durch Kilometer-Angaben § Vertrauen erwecken durch Entfernungsangabe Die Kenntnisse der deutschen Sprache sind bei der Bedienung der Navigations - geräte durchaus erforderlich, da die Ein - gabe der richtigen Schreibweise (z.B. Tsingtauerstr ./ Zingtauerstr.) auch beim besten Navi Voraussetzung ist. Blackouts Auch der beste Taxler macht Fehler. Nach 10 Stunden oder 20 Stichen fällt Dir irgendwas nicht ein. Am besten ist im - mer, sofort den Fehler zuzugeben, damit fährt man am besten und vor allem, lie - ber beim Fahrziel dreimal nachzufragen (Barerstr., Bauerstr., Baaderstr.) Bevor man in die falsche Richtung fährt und hinterher Stress bekommt. Besonders ärgerlich könnte das werden am Beispiel „Am Brombeerschlag (Groß - hadern), Am Erdbeerschlag und Am Himbeerschlag (beide Lerchenau)“ .(PR) „Heute machen die Leute den Schein, damit sie ihn für den Notfall haben.“ „Früher saßen in der Prüfung 99% Einheimische.“ „Alle Straßen, die im Falk-Plan gelb sind, muss man kennen.“ „Neue Taxler machen besonders gute Umsätze, die sind ohne Vorurteile.“ „Wer nach Navi fährt, hat keinen Bezug zur Stadt, der ist Erfüllungsgehilfe.“ „Man darf sich nicht auf Kosten der Fahrgäste weiterbilden.“ „Wenn ich von Pasing in die Stadt will, stell ich mich an den Maria.“ „Wenn mir eine bekannte Straße partout nicht einfällt, frage ich einfach ,welche Höhe?’“ „Nach der bestandenen Taxi-Prüfung geht das Lernen erst richtig los.“ „Die kürzeste Straße Münchens ist die Emerson, die hat nur eine Hausnummer.“ Sachver ständi genbüro Ing. Jakob Obermaier Öffentlich bestellt und vereidigt Nach EN ISO/IEC 17024 zertifiz ierter Sachverständ iger für Kfz-Sc häden und Bewertung Mitg lied im Verband der unabhängigen Kraft fahr zeug-Sac hverständigen (VKS) Mit glied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellt er und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 KFZ- Schadensgutachten KFZ- Bewertungen Die besten Sprüche – trotz des ernsten Themas (R. Müller, T. Doll, T. Kroker (v.l.n.r.) TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 29
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Titelthema Seit Juli 2008 ist Rudolf Rötzer Mitglied des Vorstandes der Taxi-München eG, von 2007–2008 war er im Aufsichtsrat tätig. Der Mann des Ausgleichs Schon als Mitglied im Aufsichtsrat zeich - nete sich Rudolf Rötzer als Vermittler, Ruhepol und Mann des Ausgleichs aus. Für manchen mag es überraschend gewe - sen sein, dass er nach relativ kurzer Zeit „Funktionärs“-Tätigkeit vom Aufsichtsrat der Generalversammlung im Juli 2008 als Kandidat für den Vorstand vorgeschlagen wurde. Nachdem Rudolf Rötzer nunmehr 9 Monate im Vorstand der Taxi-München eG tätig ist, hat der Taxikurier ein aus - führliches Gespräch mit ihm geführt. Welche Motive und Gründe waren für Sie ausschlaggebend, sich für den Vorstand zur Verfügung zu stellen? Zum einen habe ich mir diese verantwor - tungsvolle Position aufgrund meiner Lebens- und Berufserfahrung zugetraut. Zum anderen war ich mir sicher, dass ich mit der Mischung aus kaufmännischer Kenntnis und langjähriger Taxiunter - nehmerpraxis der Branche etwas geben kann, wovon sie profitiert. Da ich nicht an irgendeinen Vorruhestand denke und noch einige Jahre Berufsleben eingeplant habe, passt diese Position sehr gut in meine persönliche Lebensplanung. Außerdem möchte ich noch einiges im Taxigewerbe bewegen. Dazu gehört unter anderem, dass unser Gewerbe wieder wirtschaftlich lukrativ und gesellschaft - lich besser angesehen wird. Wie ist Ihre berufliche Vita verlaufen? Nach meiner Ausbildung zum Fernmelde - techniker und der anschließenden 15-mo - natigen Wehrdienstzeit bin ich seit 1976 als Taxiunternehmer tätig (Taxi 793). In den Jahren 1982 bis 1998 habe ich paral - lel dazu einen Tabakwarengroßhandel betrieben. Dort konnte ich eine Menge kaufmännischer Erfahrungen sammeln, die mir heute sehr nutzen. Den Tabakwarengroßhandel vermisse ich nicht, aber das Taxifahren geht mir sehr ab. Die Unabhängigkeit, die freie Zeiteinteilung, das Gespräch mit den Kunden, das „Herumkommen“ in der Stadt, das alles fehlt mir sehr. Im Vorstands-Trio ist mit Reinhard Zielinski ja ein weiteres relativ neues Mitglied. Wie ist die Aufteilung und was kommt nach Hans Meißner? Hierzu möchte ich ganz klar sagen, dass die Zusammenarbeit mit meinen beiden Vorstandskollegen nicht besser sein könnte. Obwohl wir manchmal unter - schiedlicher Meinung sind, ziehen wir doch am gleichen Strang. Die Aufgaben sind gleichmäßig verteilt, wir informieren uns täglich gegenseitig über aktuelle Vor - kommnisse und wichtige Entscheidungen treffen wir gemeinsam. Mein Hauptauf - gabengebiet umfasst das Beschwerdewesen, die Standplatzangelegenheiten, die Zentrale und die Gewerbepolitik. Der Tag X nach Hans Meißner wird nicht einfach, weil er sich seit Jahrzehnten ein gigantisches gewerbepolitisches Wissen angeeignet hat und er diesen „Chip“ nicht einfach so weitergeben kann. Aber ich bin überzeugt, dass Reinhard Zielinski und ich in den Monaten bis zu seinem Ausscheiden noch ein Maximum an Informationen und Kontakten erhalten werden, um auch in Zukunft die Genos - senschaft erfolgreich weiterzuführen. Voraussetzung hierfür ist natürlich das Vertrauen von Aufsichtsrat und der Mit - gliederversammlung. Apropos Aufsichtsrat, wie konstruktiv ist die Zusammenarbeit mit diesem Organ? Sehr konstruktiv, wenn auch nicht immer problemlos. Mit seinen oft kritischen Ein - wendungen signalisiert dieser kompetente Aufsichtsrat sein großes Interesse an ei - ner gut funktionierenden Genossenschaft, weshalb ich ihn sehr schätze. Am 1. Juli wird die Auftragsvermittlung auf Vollautomatik umgestellt. Sehen Sie hier Probleme? Keinesfalls, wir könnten schon jetzt um - stellen. Der Datenfunk ist ein voller Er - folg und die Akzeptanz bei Unternehmern und Fahrern ist nach anfänglicher Skep - sis sehr groß. Ich persönlich nutze ihn seit 1½ Jahren und möchte ihn nicht mehr missen. Die Vorzüge sind neben dem entspannteren Arbeiten das informa - tive Serviceportal sowie die enorme Erhö - hung der Vermittlungskapazität. Nach der Umstellung auf Vollautomatik bin ich überzeugt, dass unsere Kunden eine deut - liche Verbesserung der Serviceleistungen verspüren und unsere Mitglieder und Mitarbeiter vom effizienteren Arbeiten profitieren werden. Man kann das Wort „Krise“ schon nicht mehr hören. Wie sehen Sie denn unsere Branche in Zeiten wie diesen? Der größte Feind der Branche ist oftmals der Taxifahrer selbst. Er ist in München zwar überwiegend freundlich und ordent - lich, doch leider haben wir einige wenige Kollegen, die noch nicht erkannt haben, dass das Taxigewerbe ein Dienstleistungs - 30 TAXI KURIER Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19 FTM TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 30
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31 TAXI KURIER Steckbrief Name: Rötzer Vorname: Rudolf Alter: 54 Jahre Sternzeichen: Waage Familienstand: Verheiratet, eine Tochter Geburtsort: München Wohnort: München Hobbies: Malerei, Radtouren, Cabrio fahren Musik: 60er Jahre Urlaub: muss nicht sein und wenn, dann Bayern, Italien und USA Laster: keine mehr, bis vor einem Jahr Marlboro gewerbe ist. Hier müssen wir unser Au - genmerk auf eine noch bessere Ausbil - dung legen. Deshalb bin ich ein Befür - worter der „kleinen Fachkunde“ für das Fahrpersonal. Hier gilt es, die Kommuni - kation mit den Unternehmern zu forcie - ren, um den Einfluss auf das Fahrperso - nal zu sichern. Was bei Immobilien die „3 L“ (Lage, Lage, Lage) sind, sind im Taxigewerbe die „3 Q“ (Qualität, Qualität, Qualität). Dann können wir auch wirt - schaftlich angespannte Phasen gut über - stehen. Denn besonders in einer Stadt wie München mit ihren internationalen Mes - sen, der Vielzahl von Veranstaltungen, der enormen Kaufkraft und den immer größer werdenden Parkplatzproblemen bleibt das Taxi ein nicht wegzudenkendes Verkehrsmittel. Aber wir müssen alle an einem Strang ziehen: Vorstand, Auf - sichtsrat, Mitarbeiter, Unternehmer und Fahrer. Herr Rötzer, vielen Dank für das offene Gespräch. (PR) Dr. Cichon & Partner Rechtsanwalts kanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas Fachanwältin Verkehrsrecht Reiserecht S. Bergmann Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht S. v. Kummer Familienrecht / Sozialrecht Verwaltungsrecht J. Buchberger Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0,Fax: 089 /16 59 51 Im Mai … Der Blick zurück … vor 100 Jahren 1909, 31. Mai: Ferdinand Graf Zeppelin beendet einen Dauerflug, bei dem sein Luftschiff 1.000 Kilometer zurücklegte und etwa 38 Stunden in der Luft war. … vor 75 Jahren 1934, 2. Mai: Einführung des Haushaltsjahres für schulentlassene Mädchen. … vor 50 Jahren 1959, 28. Mai: Den USA gelingt die Rückholung einer Raketenspitze mit zwei Affen an Bord. … vor 25 Jahren 1984, 20. Mai: Isabel Perón, die ehemalige Präsidentin von Argentinien, kehrt aus ihrem Exil in Spanien nach Argentinien zurück. 1984, 23. Mai: Richard von Weizsäcker (CDU) wird zum sechsten Bundespräsidenten der Bundesrepublik gewählt. … vor 1 Jahr 2008, 1. Mai: Der FC Bayern verliert im UEFA-Cup-Halbfinale in Petersburg 0:4 und scheidet aus. 2008, 8. Mai: Die große Koalition beschließt eine außerplanmäßige Rentenerhöhung von 1,1 Prozent zum 1. Juli. TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 31
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Service Sicherheit im Taxi Fahrzeug stattfinden kann. Die Aufklä - rungsquote von Taxiüberfällen ist er - staunlich hoch. Aber es gibt nicht nur Überfälle, sondern auch Situationen, in denen man sich wehren muss. Die aller - letzte Chance, einem noch größeren Übel entgegen zu treten, ist: Die Notwehr. Das Notwehrrecht Das Recht auf Notwehr ist im Strafgesetz - buch (StGB) gesetzlich verankert. § 32 StGB lautet: 1. Wer eine Tat begeht, die durch Not - wehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig. 2. Notwehr ist diejenige Verteidigung, welche erforderlich ist, um einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden. Grundsätzlich ist zu sagen: Der Angriff kann sich gegen Gesundheit, Leben, Besitz und Ehre von sich oder einem anderen richten. Einen Notwehrsituation besteht, wenn der Angriff gera - de beginnt oder sein Beginn unmittelbar bevorsteht. Der Beginn braucht also nicht erst abgewartet werden! Eine Notwehrhandlung muss der Schwere des Angriffs angemessen sein. Die Ver - hältnismäßigkeit der Mittel muss gewahrt sein. Die Abwehr darf nur zum Ziel haben, den Gegner von seinem Angriff abzubringen, ihn vor einem erneuten Angriff zu stoppen. Wenn der Angreifer bei der Abwehr durch den Verteidiger mehr verletzt wird als unbedingt nötig und handelt der Verteidiger dabei in Be - stürzung, Furcht oder Schrecken, ist dies eine „Notwehrüberschreitung“ und wird nicht bestraft. Notwehrüberschreitung § 33 StGB: Überschreitet der Täter die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht, Schrecken, so wird er nicht bestraft. Es ist von Vorteil, wenn Sie bei einer eventuellen Notwehrüberschreitung Zeu - gen benennen können. Wer einen Betrun - kenen, der einen „schräg anlabert“, mit dem Wagenheber einen Scheitel zieht, worauf dieser ablebt, der handelt sicher nicht in „Notwehrüberschreitung“ und muss mit einer drastischen Bestrafung rechnen. Machen Sie von Ihrem Notwehr - recht nur Gebrauch, wenn Ihr Leben und Ihre Gesundheit in Gefahr sind, verteidi - gen Sie sich dann allerdings mit aller Entschlossenheit und Härte. Im Ernstfall Allererstes Ziel für den Taxifahrer muss immer sein, unverletzt aus einer Gefähr - dungssituation heraus zu kommen. Kein Betrag der Welt rechtfertigt den „Helden - tod“ oder eine schwere Verletzung. Die im Taxi anwendbaren Selbstverteidi - gungstechniken müssen erlernt werden. Sie dienen einzig und allein dazu, sich in einer lebensbedrohlichen Situation so zu wehren, dass man fliehen kann. Keines - falls sollte man das Risiko eingehen, sie anzuwenden, wenn es der oder die Täter erkennbar nur auf die Einnahmen abge - sehen haben. Auch sollte nicht versucht werden, den Täter festzunehmen. Dazu ist die Polizei da. Viel wichtiger ist eine schnelle Alarmierung der Sicherheitskräf - te und eine möglichst genaue Beschrei - bung der Täter. Auch sollten Spuren und Fingerabdrücke, die der Täter möglicher - weise im Fahrzeug hinterlassen hat, nicht verwischt werden, weil sonst die Fahn - dung, Identifizierung und schnelle Fest - nahme des Täters erheblich erschwert werden kann. Zum Glück sind Überfälle auf Taxifahrer heute eher die Ausnahme, im Gegensatz zu den wilden 50er und 60er Jahren, als sie an der Tagesordnung waren. Ganz besonders gilt das für unsere Stadt. Die Aufklärungsquote des Raubkommissariats in der Münchner Ettstraße beträgt fast 100 Prozent. Trotz dieser, für Taxler doch beruhigenden Statistik kann man natür - lich nie vorsichtig genug sein. In den beiden letzten Ausgaben haben wir die Motive, das Profil der Täter, Tat - zeiten, Tatwaffen, Trickdiebstähle sowie das persönliche Verhalten behandelt. Der Ernstfall Trotz aller Aufmerksamkeit ist es Ihnen nicht gelungen, eine gefährliche Situation zu vermeiden. Plötzlich werden Sie be - droht, haben ein Messer am Hals. Der er - ste und wichtigste Ratschlag: Leisten Sie keinen Widerstand! Alles bisher gesagte gilt verschärft. Provozieren Sie nicht, kei - ne unbedachten Bewegungen, signalisie - ren Sie dem Täter „Du hast gewonnen!“ . Händigen Sie das Geld aus. Wenn Sie alle vorigen Ratschläge beherzigt haben, dann wird der materielle Verlust nicht sehr hoch sein. Gegen mehrere Täter haben Sie sowieso keine Chance, auch nicht als 13-facher Taek-Won-Do-Meister. Laufen Sie nicht dem (den) Täter(n) hinterher. Konzentrieren Sie sich auf eine gute Tä - terbeschreibung und sorgen Sie dafür, dass eine gute Spurensicherung in Ihrem Foto: www.atelie r- tacke.de 32 TAXI KURIER AUTO-ANKAUF - gebrau cht - Unfallfahrzeuge (auch Totalscha den) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH Münc hen Lan dsb erg er Str. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax : 089/5 7 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. Dr. me d. uni v. Hans Ba ke v . Bakin 85 609 Asc hhe im ·Tassilostr aße 23 Tax i, Mie twagen, Bus ,L kw. Ve rl. US 31, – € Erst- u. gr. Verl. US (ü. 60 Ja hre ) 81,– € Ersat zt est ve rfa hre n mögli ch. Tel efon 08 9/370 65 6 90 Mobil 0172 /6 52 38 05 www.fue hrerscheinu ntersuchung.d e TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 32
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33 TAXI KURIER Selbstverteidigung Erfahrene Polizeibeamte haben die nun folgenden Verhaltenstipps erarbeitet, die Sie bei Überfällen und Bedrohungen beachten sollten. Wenn Sie diese Regeln beachten, haben Sie gegenüber dem Angreifer schon einen gewissen Vorteil erlangt. § Atmen Sie tief durch, um die Angst zu dämpfen. § Behalten Sie den Angreifer immer im Auge. § Bieten Sie dem Gegner möglichst wenig Angriffsfläche. § Nehmen Sie keine Verteidigungsstel - lung ein, das kann ungewollt aggres - siv wirken, aber halten Sie die größt - mögliche Distanz zum Angreifer. § Erwidern Sie keine Beleidigungen – das reizt den Gegner meist noch mehr. § Konzentrieren Sie sich nur auf Vertei - digungstechniken, die Sie auch wirk - lich beherrschen und handeln Sie fest entschlossen und schnell. § Lassen Sie sich nicht umklammern oder festhalten. § Verteidigen Sie sich, wenn nötig, durch Tritte und Stöße. § Spielen Sie nach einer erfolgreich angewandten Verteidigung nicht den Helden, sondern bringen Sie sich so schnell wie möglich in Sicherheit. Die Schockwirkung Schocken ist ein wichtiger Faktor in der Selbstverteidigung. Eine Schocktechnik, richtig und gezielt angewandt, bewirkt beim Gegner eine Störung im Nervensystem. Dies hat zur Folge, dass seine Re - flexe und Körperfunktionen nicht mehr richtig arbeiten. Es gibt verschieden star - ke Schockwirkungen. Wir beschränken uns hier nur auf die leichteren Arten, mit der beim Gegner eine so genannte Schrecksekunde ausgelöst wird, er ist ver - wirrt oder abgelenkt. Jetzt haben wir die Möglichkeit, eine der erlernten Verteidi - gungstechniken anzuwenden oder uns sogar gleich in Sicherheit zu bringen. Man erreicht Schockwirkung durch: § plötzliches, lautes und kräftiges Anschreien, § ins Gesicht spucken, § werfen von Gegenständen – wie Geldtasche, Schlüssel, Zeitung oder Zigarettenschachtel – ins Gesicht, § einen energischen Fußtritt gegen das Schienbein oder gegen andere empfindliche Körperstellen. Die spezielle Situation im Taxi Der Taxifahrer befindet sich im Falle eines Überfalls in einer speziellen Situa - tion, da der Angriff meistens innerhalb des Taxis versucht wird. Die räumliche Enge des Fahrzeuges hat Vor- und Nach - teile. Der Hauptnachteil ist, dass der Fah - rer keine Distanz zwischen sich und den Angreifer legen kann. Ein Vorteil ist, dass der Taxifahrer, solange das Fahrzeug rollt, die Situation zu seinen Gunsten be - einflussen kann, und sei es durch einen absichtlichen Unfall. Da der Täter sicher nicht angeschnallt ist, kann schon sehr scharfes Bremsen einen wenige Sekunden währenden Vorteil bewirken, in dem sich der Taxifahrer aus dem Auto in Sicherheit bringt. Solange der Täter angeschnallt ist, kann er Sie nicht wirkungsvoll bedrohen – außer mit einer Schusswaffe. Löst der Fahrgast während der Fahrt den Gurt, so ist das ein Alarmsignal! Solange Sie am Steuer sitzen, haben Sie aber möglicherweise noch einen Vorteil: Sie können Gas geben und sich in Sicher - heit bringen. Die beiden letzten in Frank - furt getöteten Taxifahrer könnten höchst - wahrscheinlich noch leben, wenn sie nicht aus ihrem Auto gestiegen wären. Der Eine, weil er einen Fahrpreispreller verfolgen wollte und der Andere, weil er eine Gruppe Randalierer zur Rede stellen wollte. Gefahr lauert auch im Kofferraum! Ach - ten Sie darauf, dass Sie bei einer Betäti - gung am Kofferraum dem suspekten Fahrgast nicht den Rücken zuwenden. Ein kurzer Stoß und Sie liegen drin und bekommen den Kofferraumdeckel ins Kreuz geschlagen, keine gute Situation! Der Taxifahrer hat aber noch Sicherheits - faktoren auf seiner Seite, die die überfal - lene Oma auf der Straße nicht hat: Er hat die Kollegen – oft in der Nähe – und er hat den Funk und das Datenfunk-Alarm - system. Diese Faktoren wirken aber nur für ihn, wenn sowohl Kollegen wie auch die Taxi - zentrale im Falle eines Notrufs oder einer vermuteten brenzligen Situation auf die Meldungen des bedrängten Taxifahrers richtig reagieren. So kann die Zentrale z .B. dafür sorgen, dass das Taxis auf ei - nen unauffälligen Funkspruch des Fah - rers hin „zufällig“ in eine Verkehrskon - trolle der Polizei gerät, so sind schon Täter vor der Tat festgenommen worden! (PR) Wesentliche Passagen dieses Themas wur - den dem Band 3 der BZP-Schriftenreihe entnommen. In der Juni-Ausgabe berichten wir über Fahrtablehnung und passive Vorbeugung. Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 – ca. 21.30 Uhr Jeden Samstag Tageskurs 10.00 – ca. 16.00 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 Funkausbildung Termin: Donnerstag, 28. Mai 2009 13.00 – 17.00 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Ausbildung im Mai 2009 Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Taxistiftung Deutschland Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 Kurs 4/2009 vom 23.06.09 bis 21.07.09 Kurs 5/2009 vom 08.09.09 bis 06.10.09 Kurs 6/2009 vom 13.10.09 bis 10.11.09 Kurs 7/2009 vom 17.11.09 bis 15.12.09 TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 33
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34 TAXI KURIER Freitag, 1. Mai (Feiertag) § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Los Paul! § 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Ensemble Dialogos § 20.00 Uhr, Circus Krone, Angelo Branduardi § 20.00 Uhr, Reithalle, Kerstin Heiles § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Birgit Denk § Backstage, Funkdoobiest § Ampere, Kilians § Freiheiz, Bläck Fööss Samstag, 2. Mai § 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg, Salz § 19.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater, Cosi fan tutte § 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 19.00 Uhr, Reithalle, Kerstin Heiles § 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Vino Klassik § 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Körpersprache § 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit § 20.00 – 21.15 Uhr, Schauburg, John Mayard § 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater, Idomeneus § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Am Ziel § 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Männer § 20.00 Uhr, Marstall, „Comment dire…“ – Wie soll man sagen § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Deva Premal § 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Flamenco meets Klassik § 20.30 Uhr, Olympiahalle, Robin Gibb § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bernhard, Ludwig § Freiheiz, Chris Liebing § Atomic Cafe, Ane Brun § Backstage Club, Smoke Blow § Muffathalle, Jane Birkin § Substanz, Mama Rosin § Orangehouse, Bishop Allen § Babalu, Elektrik Kezy Mezy Sonntag, 3. Mai § Olympiapark, Halbmarathon München § 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Catweazle, der große Zauberer § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Suchers Leidenschaft § 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Dschungeleien § 19.00 – 21.00 Uhr, Cuvilliestheater, Andromache § 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Liebestrank § 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Floh m Ohr § 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 19.00 Uhr, Olympiahalle, Sezen Aksu § 19.00 – 21.00 Uhr, Cuvilliestheater, Andromache § 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess § 19.30 Uhr, Nationaltheater, Zugvögel (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Top-Termine Mai 2009 § 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Schilf § 20.00 Uhr, Marstall, „Comment dire…“ – Wie soll man sagen § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Rosinen mit Mandeln § 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Zarah Leander Revue § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hannes Ringlstetter § 20.00 Uhr, Zenith, Wiglaf Droste § 20.00 Uhr, Circus Krone, Herbert & Schnipsi § 21.00 Uhr, Nightclub, Earl Thomas § Ampere, Stoppok § Backstage Werk, The Trash and Burn Tour § Atomic Cafe, Holly Golightly § Babalu, Love ist All § Orangehouse, Bishop Allen Montag, 4. Mai § 9.00 – 21.00 Uhr, Gasteig – Alle Säle, Der Gasteig brummt! § 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, John Mayard § 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Kleiner Mann – was nun? § 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Das Fest § 19.30 Uhr, Nationaltheater, Zugvögel § 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Iphigenie auf Tauris § 20.00 Uhr, Philharmonie, Hillary Hahn § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofsbrettl § 20.00 Uhr, P1, BMW-Tennis- Players-Party § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Kabarett Kaktus § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Orchesterkonzert § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Verleihung Bayerischer Kabarettpreis § Backstage, Prime Circle § Ampere, Super 700 Dienstag, 5. Mai § 9.15 – 10.15 + 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg, Salz § 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum § 19.30 Uhr, Nationaltheater, Zugvögel § 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Denn alle Lust will Ewigkeit § 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Gesäubert § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Im Dickicht der Städte § 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Sofia Chamber Chor § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 20.00 Uhr, Schloss, Ken Bardowick § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Orchesterkonzert § Ampere, Madcon Mittwoch, 6. Mai § 18.30 – 19.35 Uhr, Schauburg, Du, Du und Ich § 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Orchesterkonzert § 19.00 Uhr, Olympiahalle, Metallica § 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Dokumentarfilmfestival § 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Körpersprache § 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust § 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der zerbrochne Krug § 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Le Corsaire § 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Das Ende vom Anfang § 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Hiob § 20.00 Uhr, Marstall, Deutsche Texte § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Verhört? § 20.00 Uhr, Schlachthof, Mike Krüger § 21.00 Uhr, Nightclub, The Cindy Blackman Group § Cord, Migration of Peoples § 59 :1, Senses Fail § Muffathalle, Andre Gingras § Atomic Cafe, Brakes § Metropolis, The Gathering Donnerstag, 7. Mai § 10.30 – 11.35 Uhr, Schauburg, Du, Du und Ich § 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Die Verschwörung des Fiesko zu Genua § 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust § 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Sweeney Todd § 19.30 Uhr, Nationaltheater, Terpsichore-Gala § 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, Ping Pong D’Amour § 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Gesäubert § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Jazzkonzert § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Concert Sauvage § 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Cosmos Wind Quartett § 20.05 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR § Backstage, The New Black § Orangehouse, Ghost of Tom Joad § Muffathalle, Mapple Leaf Mashup Freitag, 8. Mai § ICM, Hauptversammlung Wacker § 10.30 – 11.35 Uhr, Schauburg, Du, Du und Ich § 15.00 – 16.00 Uhr, Marstall, Romeo und Julia § 18.00 – 19.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – Hansa Rostock § 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Ballett § 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Liebestrank, § 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Richard III. § 19.30 Uhr, Schauburg, Lesung Franz Hohler § 20.00 – 21.45 Uhr Residenztheater, Klein Eyolf § 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Rechnitz § 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Ritter Unkenstein § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, George Zamfir § 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Paco Pena, § 20.00 Uhr, Werkraum, Hilfe, Freiheit! § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Naturally 7 § 20.00 Uhr, Circus Krone, Jürgen von der Lippe § Backstage, Ben Kweller § Ampere, Chapeau Claque § Registratur, Glasvegas § Glockenbachwerk, The Qualitons Samstag, 9. Mai § 15.00 Uhr, Schauburg, Lesung Franz Hohler § 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Konzert der Orchester § 19.30 – 20.35 Uhr, Schauburg, Du, Du und Ich § 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Richard III. § 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Die Kameliendame § 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Cage aux Folles § 19.30 Uhr, Hubertussaal, Verdinacht § 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall Rattenjagd § 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, Furcht und Zittern § 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels § 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester Prag § 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Impressionismus in Europa § 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Trallalero Genovese § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Fernher kam Gesang § Backstage Werk, Fiddlers Green § Backstage Halle, Les Babacools § Backstage Club, End of Green § Ampere, Orient Expressions § Forum der Technik, Bass Art Festival § Orangehouse, Toy Fight § Glockenbachwerk, Volxtanz Sonntag, 10. Mai (Muttertag) § 11.00 – 12.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance § 11.00 Uhr, Marstall, Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt § 11.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee Heinz-Bosl-Stiftung § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Sabine Meyer § 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Ein Muhsical § 14.00 + 17.15 Uhr, Circus Krone, Ritter Rost § 19.00 – 20.45 Uhr, Cuvilliestheater, Das Ende vom Anfang § 19.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater, Der zerbrochne Krug § 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Liebestrank § 19.00 Uhr, Hubertussaal, Der Barbier von Sevilla § 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Verbrennungen § 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, 100 Jahre Balletts Russes § 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Othello § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Vokal Genial § 20.00 Uhr, Werkraum, Susn § 20.00 Uhr, Philharmonie, Haydns Opernwelt § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Florian Schroeder § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Europamusical 2009 § 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Camerata Cypriana § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Zwingenberger § Atomic Cafe, James Hunter § Backstage, The Rakes § Ampere, Babylon Circus § LMU, Axel Hacke Montag, 11. Mai § 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Nathan der Weise § 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, Don Karlos § 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Genannt Gospodin § 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Denn alle Lust will Ewigkeit § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Yundi Li § 20.00 Uhr, Philharmonie, Beijing Symphony Orchestra § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Katharina Herb § 20.00 Uhr, Freiheiz, Ethno meets Jazz § 20.00 Uhr, Werkraum, Susn § 59 : 1, Bell X1 § Sunny Red, Boozed Der Monat beginnt und endet mit einem Feiertag (Tag der Arbeit, Pfingst - sonntag). Dazwischen auch noch Muttertag (10.5.) und Christi Himmelfahrt (21.5.). Trotzdem Höhepunkt des Monats AC/DC im Olympiastadion am 15.5. Ebenso knallhart in der Olympiahalle Metallica am 6. Mai. Frühlingsfest und Maidult enden beide am Dritten des Monats. Der Mai ist der traditionelle Monat der Hauptversammlungen. Im ICM und der Olympiahalle hoffentlich nicht nur lange Gesichter. Vom 2. – 10.5. die BMW-Open auf der Ihpitos- Anlage. Viel Landhaus-Mode am 15. und 16. Mai im Löwenbräukeller bei der „Nacht der Tracht“ .(PR) Top of the Tops TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 34
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➜ Muffathalle, Trail of Dead ➜ Ampere, Bat for Lashes ➜ Atomic Cafe, The Cinematics Dienstag, 12. Mai ➜ 9.15 – 10.15 + 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg, Salz ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Geschichten aus dem Wiener Wald ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Stillleben in einem Graben ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Arena, FC Bayern – Bayer Leverkusen ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Turquaz Songs ➜ Ampere, Mohammed Hanif ➜ Substanz, Reverend Dead Eyes Mittwoch, 13. Mai ➜ 9.15 – 10.15 Uhr, Schauburg, Salz ➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Die kleine Hexe ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Auf Olga Benario! ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der zerbrochne Krug ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Der Liebestrank ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Drei Farben ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, Lass mich Dein Leben leben ➜ 20.00 – 22.55 Uhr, Nationaltheater, Madame Butterfly ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Ein Sommernachtstraum ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Cindy aus Marzahn ➜ Sunny Red, Ampersand ➜ Zenith, Silbermond ➜ Registratur, Eleni Mandell Donnerstag, 14. Mai ➜ Olympiahalle, BMW-Hauptversammlung ➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Auf Olga Benario! ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Auf Olga Benario! ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Körpersprache ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Michael Kohlhaas ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Der fliegende Holländer ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, Ping Pong D’Amour ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater, Idomeneus ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Heimarbeit ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Am Ziel ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Sasha ➜ 20.00 Uhr, Schloss, MS Romantik ➜ 59 : 1, Atomic ➜ Ampere, Sophie Hunger ➜ Backstage Werk, Silvenstein ➜ Substanz, Green Pitch Freitag, 15. Mai ➜ ICM, Hauptversammlung Linde ➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Auf Olga Benario! ➜ 18.00 Uhr, Olympiastadion, ACDC ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Michael Kohlhaas ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Piraten von Penzance ➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Siemens Musikpreis ➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, Kaspar Häuser Meer ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Stillleben in einem Graben ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Woyzeck ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, St. Michael, Mendelssohn „Elias“ ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Troubadours en mediteranee ➜ Vereinsheim, Nordkvark ➜ Orangehouse, Themselves ➜ Sunny Red, Daniel Kahn ➜ 59 :1, Long Distance Calling ➜ Rote Sonne, Kink Samstag, 16. Mai ➜ Olympiapark, KKH-Allianz-Lauf 2009 ➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, Le nozze di Figaro ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Orpheus in der Unterwelt ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Schöne und das Biest ➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Alice im Wunderland ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, Ping Pong D’Amour ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Schauburg, Auf Olga Benario! ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Molieres Misanthrop ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Othello ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerchor Sarajevo ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Atze Schröder ➜ Tonhalle, Tonreihe ➜ 59 : 1, Meteors ➜ Freiheiz, Tina Dico ➜ Feierwerk, Karl Hlamkin ➜ Backstage, Disbelief ➜ Babalu, Sickcity ➜ Reithalle, Georgette Dee Sonntag, 17. Mai ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Gourmet-Klassik ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Zwischen München und Budapest ➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee Heinz-Bosl-Stiftung ➜ 11.00 Uhr, Lustspielhaus, Nicole Marischka ➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – Alemania Aachen ➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt ➜ 18.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, Leichtes Spiel ➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, Wise Guys ➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Cuvilliestheater, Das Ende vom Anfang ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Hochzeit des Figaro ➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Alice im Wunderland ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Der fliegende Holländer ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Rechnitz ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Europamusicale 2009 TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 16.04.2009 17:53 Uhr Seite 35
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36 TAXI KURIER § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Lizzy Aumeier § 21.00 Uhr, Nightclub, Holly Cole § Backstage, Forced Movement § 59 : 1, Peyton Band § Muffathalle, Jazz im Dritten Reich Montag, 18. Mai § 9.15 – 10.05 +10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Has’ und Huhn § 18.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Baki § 20.00 – 20.55 Uhr, Werkraum, Land ohne Worte § 20.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Sugardaddy § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Kommt ein Mann zur Welt § 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Europamusicale 2009 § 20.00 Uhr, Philharmonie, Wise Guys § 20.00 Uhr, Circus Krone, LaFee § 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jazz im Gärtnerplatz § 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Berliner Geschichte § Backstage, Art Brut § Muffathalle, Festival Son Cuba § Feierwerk, Sophia § Orangehouse, No Te Var Gustar § Sunny Red, Al & The Blackcats Dienstag, 19. Mai § 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Scuderi § 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance § 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Madela § 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert § 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Concertino München § 20.00 Uhr, Circus Krone, Bradford Marsalis Quartett § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Kommt ein Mann zur Welt § 20.00 Uhr, Volkstheater, Ich war zuerst da § 59 : 1, The Do § Atomic Cafe, Soul Jazz Orchestra § Muffathalle, Freshly Ground § Backstage, One Fine Day § Feierwerk, No Te Var Gustar Mittwoch, 20. Mai § 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Scuderi § 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Oper für Kinder § 19.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, Le nozze di Figaro § 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Scuderi § 19.30 – 21.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Schöne und das Biest § 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels § 20.00 Uhr, Marstall, Gegen den Fortschritt § 20.00 Uhr, Volkstheater, Tabu § 20.00 Uhr, Circus Krone, Rüdiger Hoffmann § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Hausdurchsuchung § 21.00 Uhr, Nightclub, Geri Allen Trio § 59 : 1, Mikroboy § Cord, Angela Aux § Tonhalle, Christian Stürmer § Muffathalle, John Mayall § Backstage, People Like You § Ampere, Shantel (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Donnerstag, 21. Mai (Feiertag) § Eröffnung Museum Brandhorst § 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Die Wawuschels § 16.00 – 18.30 Uhr, Nationaltheater, Der fliegende Holländer § 18.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, Leichtes Spiel § 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Ich, Feuerbach § 19.00 – 21.00 Uhr, Cuvilliestheater, Andromache § 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady § 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 19.30 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Scuderi § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Isadora-Abend § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Bruno Jonas § 20.30 Uhr, Ampere, Client § 20.30 Uhr, Theaterfabrik, Pino Danielle § Orangehouse, Dota § Backstage Club, Elli & Acht § Rote Sonne, Men § Muffathalle, Jake Sinclair § 59 : 1, Division of Laura Lee § Substanz, Old Age Revolution Freitag, 22. Mai § 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauspielhaus, Has’ und Huhn § 19.00 Uhr, Olympiahalle, The Dome 50 § 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Liebe und Eifersucht § 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels § 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Zur schönen Aussicht § 20.00 Uhr, Marstall, Gegen den Fortschritt § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Bavaria’s Next Topmodell § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Licensed to dance § 20.00 Uhr, Philharmonie, Swing Legenden § 20.00 Uhr, Werkraum, Susn § 59 : 1, Peter Pan Speedrock § Rote Sonne, Jake The Rapper Samstag, 23. Mai § 15.30 – 17.15 Uhr Arena, FC Bayern – VFB Stuttgart § 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Hochzeit des Figaro § 19.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, Le nozze di Figaro § 19.15 – 2.00 Uhr, Gasteig, Lange Nacht der Musik im Gasteig § 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Drei Farben § 19.30 Uhr, Hubertussaal, La Traviata § 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Scuderi § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Am Ziel § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Diesseits § 20.00 Uhr, Marstall, Die 60er Jahre § 20.00 Uhr, Werkraum, Susn § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 20.00 Uhr, Lach & Schieß, Schwarze Grütze § 23.00 – 3.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Mozartkugeln § Rote sonne, B. Fleischmann § Muffathalle, 13 Years Electric Delicate § Lange Nacht der Musik Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 089 ••••• 59:1 • • • Americanos •• •• Atomic Café •••••• Babalu •• ••• Baby •• Backstage ••• Badeanstalt • Barysphär •• • Cafe am Hochhaus •••• • Cord •• • Crash ••• Crowns Club • •• Erste Liga ••• GOP Varieté ••••• Hansa 39 ••• Kultfabrik ••••• • Lenbach • Loggia • M-Park •• Match •••••• Max + Moritz •• max Suite • •••• Milchbar ••••••• Muffathalle •• Nachtgalerie •• New York Club • Optimolwerke ••••••• P1 ••••••• Palais • ••• Pacha • • Pappasitos •• • • Prinzip • •• Pure Club • •• Rote Sonne •• Schlachthof • Skyline •• ••• Spiegelzelt • Substanz •••••• Sugar • •• Titanic City •••• Volksgarten •• • Mehrtägige Termine § 18.03.09 – 09.05.09, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Männerhort § 17.04.09 – 03.05.09, Theresienwiese, Frühlingsfest § 25.04.09 – 03.05.09, Mariahilfplatz, Maidult § 25.04.09 – 03.05.09, Paulaner am Nockherberg, Kunst- und Antiquitäten-Ausstellung § 28.04.09 – 01.05.09, ICM, Chirurgen-Treff § 30.04.09 – 04.05.09, Palais, 7 Jahre Palais § 01.05.09 – 02.05.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Martin Puntigau § 01.05.09 – 03.05.09, Tonhalle, Tattoo Convention § 02.05.09 – 10.05.09, Iphitos-Gelände, BMW-Open-Tennis § 05.05.09 – 09.05.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Gunkl § 05.05.09 – 09.05.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas § 06.05.09 – 10.05.09, Muffathalle, Access to Dance § 11.05.09 – 12.05.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Michael Mittermeier § 12.05.09 – 15.05.09, 12. – 14., 9.00 – 18.00 Uhr, 15., 9.00 – 17.00 Uhr, Messe West + Ost, Transport-Logistik § 12.05.09 – 16.05.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble § 12.05.09 – 16.05.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas § 13.05.09 – 24.05.09, Theresienwiese, Circus Carl Busch § 13.05.09 – 04.07.09, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Loriots dramatische Werke § 15.05.09 – 16.05.09, 20.00 Uhr, Löwenbräukeller, Nacht der Tracht § 15.05.09 – 16.05.09, 20.00 Uhr, Reithalle, Georgette Dee § 16.05.09 – 17.05.09, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Die Fertigen Finger § 17.05.09 – 18.05.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Die Buschtrommel § 19.05.09 – 20.05.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas § 19.05.09 – 23.05.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble § 21.05.09 – 22.05.09, 20.00 Uhr, Herkulessaal, Symphonieorchester BR § 21.05.09 – 23.05.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Urban Priol § 21.05.09 – 24.05.09, 10.00 – 18.00 Uhr, MOC, High End § 21.05.09 – 24.05.05, Olympiareitanlage Riem, Pferd International § 22.05.09 – 23.05.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Helge Schneider § 23.05.09 – 24.05.09, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Gib mir irgendwas, das bleibt § 26.05.09 – 28.05.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Afrika! Afrika! § 26.05.09 – 29.05.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble § 26.05.09 – 30.05.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas § 26.05.09 – 07.06.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Tango Passion § 27.05.09 – 29.05.09, 27. + 28., 9.00 – 18.00 Uhr, 29., 9.00 – 17.00 Uhr, Messe West und Ost, Inter Solar 2009 § 27.05.09 – 30.05.09, ICM, Tetra World Congress § 30.05.09 – 31.05.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Stephan Zinner TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 36
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37 TAXI KURIER Sonntag, 24. Mai § Olympiapark, Stadt-Triathlon § 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammerkonzert § 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert § 15.00 – 17.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Liebestrank § 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Kinderkonzert § 18.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, Leichtes Spiel § 18.00 Uhr, Volkstheater, Die Ruth-Drexel-Filmnacht § 19.00 – 21.00 Uhr, Cuvilliestheater, Andromache § 19.00 Uhr, Marstall, Gegenreise – Returning § 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Kleiner Mann – was nun? § 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, La Boheme § 20.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Shockheaded Peter § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Yes we dance § 20.00 Uhr, Zenith, Snow Patrol § 20.00 Uhr, Lach + Schieß, Dieter Hildebrandt § 20.00 Uhr, Freiheiz, Cassandra Steen § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Matthias Deutschmann § Ampere, Eisblume § Orangehouse, Malajube Montag, 25. Mai § 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Gärtnerplatz Sinfonisch § 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar § 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Gärtnerplatz Sinfonisch § 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Gesäubert § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Am Ziel § 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Männer § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Diesseits § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § Feierwerk, Maximilian Hecker § 59 : 1, Witchcraft § Ampere, Dan Reed Dienstag, 26. Mai § 11.00 – 12.35 Uhr, Schauburg, Eine Odyssee § 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 17.30 Uhr, Skylounge, After-Work-Party § 19.30 – 21.05 Uhr, Schauburg, Eine Odyssee § 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Eine Nacht in Venedig § 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Androklus und der Löwe § 20.00 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater, Andromache § 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Les DeSAXes § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Mendels - sohn „Reformationssymphonie“ Verzehrgutschein im Wert von 100 Euro für die Gastronomie im Westin Grand München Arabellapark zu gewinnen! Gewinnspiel Die Tierliebe der Münchner Taxler ist im Taxi-Check dieser Ausgabe nachzulesen. Dieser Taxler allerdings reagiert offensichtlich etwas ängstlich bei der von Manfred Kraus wieder einmal etwas übertriebenen Alltagssituation mit den Kampf-Zamperln. Übertreiben Sie ruhig auch und schicken Sie uns einen passenden Text bis spätestens 11. Mai 2009 zu dieser Zeich - nung (Adressen siehe Impressum). Der obige tolle Preis winkt dem Gewinner. Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. § Ampere, Roger Chapman § Muffathalle, Jarabe de Palo § Rote Sonne, The Miserable Rich § Backstage Halle, The Enemy Mittwoch, 27. Mai § 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, Eine Odyssee § 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Piraten von Penzance § 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Richard III. § 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, Ping Pong D’Amour § 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Ich, Feuerbach § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Molieres Misanthrop § 20.00 Uhr, Philharmonie, Jessye Norman § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Maitanz § 20.00 Uhr, Werkraum, Brautkleid bleibt Blaukraut § Backstage, Jennifer Rostock Donnerstag, 28. Mai § 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, Eine Odyssee § 19.00 Uhr, Residenztheater, Ein Mond für die Beladenen § 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Neue Kammermusik § 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, La Boheme § 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Troilus und Cressida § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Diesseits § 20.00 Uhr, Werkraum, Brautkleid bleibt Blaukraut § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Kammerorchester § 21.00 – 23.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jazz im Gärtnerplatz § Vereinsheim, Griechischer Abend § Feierwerk, Santeria § Atomic Cafe, La Brass Banda § Substanz, The Elephant Circus Freitag, 29. Mai § 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Has’ und Huhn § 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Körpersprache § 19.30 Uhr, Nationaltheater, Zugvögel § 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Denn alle Lust will Ewigkeit § 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Iphigenie auf Tauris § 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Mond für die Beladenen § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Die Unbeständigkeit der Liebe § 20.00 Uhr, Werkraum, Brautkleid bleibt Blaukraut § 20.00 Uhr, Schlachthof, Ottis Schlachthof § 20.00 Uhr, Volkstheater,Lars Rudolph § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Musikkabarett § 20.00 Uhr, Theatinerkirche, Vokale Harmonie § 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Zappa plays Zappa § Muffathalle, Madeira Limpia § Sunny Red, Holy Hydra § Backstage, Chakuza Samstag, 30. Mai § Olympiapark, Spring on Festival § 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Die Verschwörung des Fiesko zu Genua § 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady § 19.30 Uhr, Nationaltheater, Zugvögel § 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Stillleben in einem Graben Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ G Haftplicht- und Kaskogutachten G Aggregat- und Motorschaden-Analysen G Beweissicherungen G Wertermittlungen G unfallanalytische Gutachten G Brandgutachten G Kaufberatungen G auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 32, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. T esten Sie uns! § 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Rechnitz § 20.00 Uhr, Volkstheater, Magie, Comedy, Trash § 20.00 Uhr, Circus Krone, Ivan Hajek § 20.00 Uhr, Olympiahalle, Simply Red § Sunny Red, Syff § Ampere, Caravan Palace § Coubertin-Platz, 8Seasons-On Excursion-Event § Muffathalle, Joe Bonamassa § Backstage, Russkaja § 59 : 1, Love Boat Sonntag, 31. Mai (Pfingstsonntag) § 11.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee Aida § 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Mary Poppins § 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, Mary Poppins § 19.00 – 20.45 Uhr, Cuvilliestheater, Die Unbeständigkeit der Liebe § 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, La Boheme § 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Cage aux Folles § 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Romeo und Julia § 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus, Glaube, Liebe, Hoffnung § 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl § Muffathalle, Joe Bonamassa TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 37
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38 TAXI KURIER An der Ecke Häberlstraße/Tumblingerstraße liegt die Kapuziner-Apotheke, auf die man im Verkehrsgeschehen nicht weiter achtet und nicht achten kann. Von außen unterscheidet sie sich auch nicht von den rund 600 anderen Apotheken der Stadt. Und doch ist sie etwas Besonderes. Es ist dies Frau Meryem Altuntas’ dritte Apotheke. Geboren in der Nähe von Ankara, kam sie mit sieben Jahren nach Mühldorf am Inn, so dass sie nun drei Muttersprachen hat: Türkisch, Deutsch und Bayerisch. Außerdem spricht sie noch Englisch und Französisch. Sie stu - dierte Biochemie und arbeitete im Jahr 2002 gerade an ihrer Doktorarbeit, in der sie untersuchte, inwiefern Schizophrenie und Alzheimer genetisch bedingt sind. Zu diesem Zeitpunkt stand die Landwehr- Apotheke an der Landwehrstraße 22 zum Verkauf, und Frau Altuntas entschied sich zum Sprung in die Selbstständigkeit und ließ ihre Dissertation ruhen. Ihr Entschluss, gerade diese Apotheke zu übernehmen, ergab sich aus der Überle - gung, dass in dem türkisch geprägten Stadtviertel ein Bedarf nach türkischspra - chiger Beratung in den wichtigen Berei - chen Vorsorge und Gesundheit besteht. Weil dies tatsächlich eine bedeutende Marktlücke war, konnte Frau Altuntas kurz darauf auch die Goethe-Apotheke an der Goethestraße 20 übernehmen. Die Visitenkarten der drei Apotheken sind dreisprachig: „Apotheke – Pharmacy – Eczane”, wobei Letzteres auf Türkisch „Apotheke” heißt. Frau Altuntas’ Unter - nehmen ist aber noch weitaus vielspra - chiger, denn hier kann man sich auch auf Arabisch, Französisch, Italienisch, Kroa - tisch, Portugiesisch, Spanisch, Russisch und Ungarisch beraten lassen. Die 26 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen nicht nur pharmazeutisch qualifiziert sein, was für eine Apotheke ja nichts Außergewöhnliches wäre. Voraussetzung für die Einstellung sind darüber hinaus neben pefekten deutschen Sprachkennt - nissen auch gute Kenntnisse in Englisch sowie in mindestens einer weiteren Sprache. Eine wichtige Kundengruppe sind die arabischen Gesundheitstouristen, die zwi - schen Mai und August (nicht nur) die Münchner Spezialpraxen und Kranken - häuser aufsuchen und eigentlich haupt - sächlich deshalb bei uns weilen. Die Sau - dis müssen ihre diesbezüglichen Kosten privat aufbringen, was aber die hierher reisende Bevölkerungsschicht nicht allzu sehr belasten dürfte. Noch besser dran sind die Touristen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten: Wenn eine ärztli - che Überweisung vorliegt, zahlt der Staat das komplette Programm von der Anreise Kapuziner-Apotheke, Häberlstraße 23 Die versteckten Schätze Münchens Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ . Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht die Wirklichkeit meistens doch anders aus. Gerade in der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet. Und dennoch haben sich trotz horrender Mieten kleine Läden und Handwerksbetriebe gehalten, die mit ihrem spezialisierten Angebot Marktni - schen füllen und einen München-typischen Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt solche versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kollegin - nen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit Stolz und Kenntnis die versteckten, manchmal kuriosen Schätze Münchens vermitteln möchten. über das Hotel, die Lebenhaltungskosten und die medizinischen Behandlung bis hin zum Heimflug – und das für die gan - ze Familie nebst Angestellten. Das ist für Frau Altuntas’ drei Apotheken wie das Weihnachtsgeschäft in der Fußgängerzone oder für uns das Oktoberfest, und für ihre Belegschaft besteht dann eine Urlaubssperre. Die arabischen Touristen legen dabei neben der pharmazeutischen Beratung in ihrer Muttersprache großen Wert auf das Ritual des Handelns: Man beginnt die Verhandlungen bei einem unteren bezie - hungsweise oberen Phantasiepreis, um schlussendlich beim regulären Verkaufs - preis zu landen, der sodann den Eindruck eines „besonderen Preises“ erweckt. Es geht hier nicht um einen tatsächlich gün - stigen Extrapreis, den diese Kundengrup - pe ja auch gar nicht nötig hat, sondern um die Kommunikation als Selbstzweck und Unterhaltung. Im Rahmen dieser Käufe zeigen sich die Araber dem Perso - nal gegenüber als ausgesprochen großzügig, sei es in Form von Geld- oder Goldgeschenken. Vielleicht erklärt sich hieraus die auffal - lende Zurückhaltung vieler arabischer Touristen, wenn es um das Trinkgeld im Taxi geht. Der Taxameter zeigt schnöde einen konkreten Preis an, den wir unse - ren Fahrgästen genauso humor- wie kommentarlos abfordern. Verunsichert von diesen ihnen völlig fremden Ge - wohnheiten zahlen dann die Gäste das Geld wie abgezählt, weil sie nicht wissen können, dass die hiesige Tarifordnung keinen Raum für angeregte Preisdiskus - sionen lässt. Frau Altuntas in ihrer Kapuziner-Apotheke TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:46 Uhr Seite 38
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Frau Altuntas ist selbst Taxi-Vielfahrerin, und so kam auch der Kontakt für diesen Artikel zustande. Lediglich an einen einzigen Unkollegen kann sie sich erinnern, dem es angemessen erschien, seinem Ärger über eine Kurzfahrt unmissverständlichen Ausdruck zu verleihen. Vermutlich wollte er mit diesem Verhalten Werbung für unsere Branche machen, und so ein Erlebnis bleibt natürlich in Erinnerung, wie man sieht. Ansonsten hat Frau Altuntas nur positive Erfahrungen gemacht und steigt gerne in ein Taxi, weil sie die Taxler und Taxlerinnen als solche sympathisch und interessant findet. Frau Altuntas wird hier im TAXIKURIER nicht zum ersten Mal in den Medien vorgestellt. Der „Stern-TV“ brachte bereits einen Bericht über sie ebenso wie die „Süddeutsche Zeitung“, die „tz“, die „Abendzeitung“, der „Münchner Merkur“ und selbst „Die Zeit“ aus Hamburg; auch türkische Medien widmeten ihr Berichte. Frau Altuntas kommt sich daher manchmal als „Vorzeigetürkin“ vor. Die Öffentlichkeit nimmt sie als Paradebeispiel für unternehmerische Leistung und wirtschaftlichen Erfolg in Deutschland wahr, weshalb die Stadt München sie auch vor einiger Zeit bat, einen Vortrag vor ausländischen Exis - tenzgründern im repräsentativen Saal des Alten Rathauses zu halten. Für 26 internationale Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, darunter fünf Deutsche, sichert Frau Altuntas hoch qualifizierte Arbeitsplätze für Kundschaft aus aller Herren Länder. Ihr Unternehmen ist ein Spiegelbild unserer Weltstadt im Kleinen und ähnelt damit stark dem Münchner Taxigewerbe. Noch ein praktischer Tipp für den Alltag: Der Satz „Türkce konus¸an bir eczane tanıyorum.“ heißt auf Deutsch „Ich kenne eine türkischsprachige Apotheke.“ (BW) Kontakt: Kapuziner-Apotheke Frau Meryem Altuntas Häberlstraße 23 80336 München Tel.: (089) 53 51 65 Fax: (089) 5 38 98 33 www.landwehr-apotheke.com 39TAXIKURIER Liebe Leserinnen und Leser, auch in schwierigen Zeiten lässt sich der Mensch die kleinen Vergnügen nicht nehmen. Er spart am großen Urlaub, leistet sich aber eine Stadtreise. Er stellt große Anschaffungen zurück, seinen Biergartenbesuch aber lässt er sich nicht nehmen. Er verzichtet auf sein Auto, lässt sich nach der Hinfahrt mit den „Öffentlichen“ aber gemütlich nach Hause chauffieren. Dies alles sind Entwicklungen, die in einer Stadt wie München unserem Gewerbe nutzen. Wir müssen uns nur anbieten (erlaubt!) und eine perfekte Dienstleistung präsentieren. Nutzen Sie das Wetter! Paul Rusch, Objektleiter Die Juni-Ausgabe erscheint am 29. Mai 2009. Drei Kern-Themen sind schon im Entstehen: ➜ Spätes Essen in München Wo man nach 22.00 Uhr satt wird ➜ Best Ager – die Kaufkräftigen Die Zielgruppe „Ü 50“ ➜ Josef Schmid besucht die Taxi-München eG Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden des CSU Vorschau Juni 2009 TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 12:27 Uhr Seite 39
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komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes- Fahrzeugauswahl. Ob kompakte B-, Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Mercedes-Benz Niederlassung München der Daimler AG, Auto-Henne GmbH – Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Arnulfstr. 61, Kidlerstr. 36, Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münchner Str. 29, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2, Starnberg – Petersbrunner Str. 7 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 (von links nach rechts) Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. TAXIKURIER_0509_pressenter:TAXUKURIER_0509 17.04.2009 8:45 Uhr Seite 40