TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier April 2009
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2009. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.
40 von 40 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.
Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →
Seite 1
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
April 2009 TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de ➜ Optimismus in der Stadt ➜ Dialyse-Patienten Der richtige Umgang mit diesen Fahrgästen ➜ Dr. Josef Assal Gespräch mit dem Vorsitzenden der Taxikommission ➜ Interview mit dem Vorstand Reinhard Zielinski FRÜHLING! Gestaltung: www.formenreich.de Fotos: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:55 Uhr Seite 1
Seite 2
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Es gibt viele Gründe, jetzt auf ein Volkswagen T axi umzusteigen. Zum Beispiel das einzigartige Design oder der komfortable Innenraum. Aber in erster Linie wird Sie wahrscheinlich etwas ganz anderes interessieren: das Geschäft. Ein T axi muss sich rechnen. Und was das angeht, sind Volkswagen dank geringer Anschaffungskosten, günstiger Finanzierungsmodelle, sparsamer Motoren, niedrigen Unterhalts und eines hohen Wiederverkaufswerts ganz weit vorne. Mehr Informationen: www.volkswagen-taxi.de Besondere Bedürfnisse. Besondere Volkswagen. www.volkswagen-taxi.de Schön, wenn man mit so etwas auch noch Geld verdient. TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 2
Seite 3
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
3TAXIKURIER Inhalt Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Taxifahrer-Ausbildung: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum. Samstag 10.00 –16.00 Uhr Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier Öffentlich bestellt und vereidigt Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS) Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 KFZ- Schadensgutachten KFZ- Bewertungen Editorial | Frühlingsgefühle 4 Impressum | 5 Zum Titelbild | 5 Kurze Frage – Klare Antwort | Fahrgastübernahme 5 Die Genossenschaft | Neuigkeiten 6 Taxlers Service | Adressen für alle Fälle 6 Der Aufsichtsrat berichtet | 8 Der Landesverband | IHK-Taxigespräch 10 Dialyse-Patienten | Der richtige Umgang mit diesen Fahrgästen 12 Taxameter des Monats | Die Isar 13 Geschichte und G’schichten | Ölkrise 1973 14 Schrottis Fiaker ABC | Der Buchstabe „H“ 16 Rose des Monats | Die Datenfunk-Werkstätten 17 Zitrone des Monats | Taxi 455 17 Anno dazumal | Das deutsche Kraftdroschkengewerbe 18 Taxlers Freunde | Helmuth Schlenker 19 Taxi-Check München | Kurzstrecke mit Handicap 20 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 21 Baustellenbericht | Frühjahr 2009 22 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 25 München Splitter | 25 Dr. Assal im Gespräch | Besuch beim Vorsitzenden der Taxikommission 26 Interview mit dem Vorstand | Reinhard Zielinski 28 Der Blick zurück | Der April vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 29 Sicherheit im Taxi | Regeln und Tipps für den Alltag 30 Boxenstopp | Kalorientabelle 31 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 31 Recht um’s Taxi | Trunkenheitsfahrt 32 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 33 Spruch des Monats | 33 Messe München | Messeprogramm April 33 Die fünf Weisheiten des Monats | 33 Witz des Monats | 33 Top-Termine April 2009 | Hier glüht der Taxameter 34 Veranstaltung | Taxi-Insider-Treff 2009 37 Die versteckten Schätze Münchens | Strumpf-Tante 38 Vorschau Mai 2009 | 39 TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 3
Seite 4
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Der lange und harte Winter ist endlich vorbei und auch sonst sind Lichtblicke zu vermelden. Der Vorsitzende der Taxikommission und einige Stadträte befassen sich lobenswerter Weise mit unseren Sorgen. Die Wirtschaftskrise zeigt sich zunehmend als Ergebnis von Fehleinschätzungen von Zockern und Raffgierigen. Banken- und Versicherungskonzerne bekommen verdiente Quittungen und leiden unter Verlust an Vertrauen und Ansehen. Alle, die nur auf Pump bauen und die Regeln des ordentlichen Kaufmanns missachten, sitzen auf dem Schüttelrost und jammern, durchzufallen. Wir alle sind in einer Phase der Auslese. Jede Krise ist eine Chance für die Tüchtigen und Fleißigen. Vor diesem Hintergrund ist die Forderung nach dem Fiskaltaxameter und Überprüfung durch Behörden durch einen Vertreter einer Mehrwagengruppe schwer verständlich. Als Begründung führte Herr Köhl vor der IHK an, dass dadurch der Wettbewerb zwischen den Arbeitgebern bei der Fahrerbeschäftigung hergestellt werden soll. Sollte an der Auffassung was dran sein, wäre das fürchterlich. Unter Wettbewerb verstehe ich erfolg - reiches Werben um Kunden mit hervor - ragender Dienstleistung mit dem Zweck, möglichst gute Umsätze und Gewinne zu erzielen – natürlich unter Berücksichtigung von Kosten, auch der Lohnkosten. Herrn Köhl und seinen Freunden aus der Rosenheimer Straße ist dringend zu raten, nicht nach weiteren Auflagen und Kosten zu schreien, sondern kostenbewusst und effizient ihre Betriebe zu führen. Die Beachtung arbeitsrechtlicher und steuerrechtlicher Vorschriften obliegt den zuständigen Behörden, die einzelne Sünder schon betreuen werden. Jeder Insider weiß, dass mit dem Zukauf von Konzessionen und deren doppelschichtiger Fahrerbesetzung die entsprechende Fahrgastvermehrung nicht eintritt. Insgesamt war das Taxigespräch am 11. Februar sinnvoll und informativ, auch wenn trotz Großaufgebot der FMG, mit Herrn Bayer und seinen Mannen, das Thema „Flughafen“ keinen der Anwesenden interessierte. Die Nachfrage nach der Datenfunkaus - rüstung ist nach wie vor sehr positiv, zum Ende Februar waren rund 1.200 Geräte verkauft. Die Vermittlungszahlen nahmen im Januar 2009 um fast 8 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zu. Gründe sehen wir im harten Winter und vor allem in der Tatsache, dass durch den Datenfunk, gerade in Zeiten größerer Nachfrage, kaum Engpässe wie bei der Sprachvermittlung entstehen. Es wurden rund 55 % der Aufträge über Datenfunk vermittelt. Bei der Erfassung der Fahrzeuge im Datenfunk wird eine Fahrzeugklassifizierung vorgenommen. Soweit Oberklassefahrzeuge (A8, S-Klasse, Phaeton, 7er BMW) nicht verfügbar sind, werden gehobene Mittelklassefahrzeuge (E-Klasse, A6, 5er BMW) mit einem Alter bis zu vier Jahren geschickt. Sofern Sie ein entsprechendes Fahrzeug einsetzen, das über vier Jahre alt und sehr gepflegt ist, kann das Taxi in der Klassifizierung nach Überprüfung verbleiben. Der Datenfunk gibt uns die Chance, auf Kundenanforderungen bezüglich Fahrer wie Fahrzeug detailliert einzugehen. Der Vollbetrieb mit Datenfunk wird definitiv am 1. Juli aufgenommen, daran ändert sich nichts. Uns ist bewusst, dass gerade die Kollegen, die am Sprechfunk teilnehmen und nicht beabsichtigen Datenfunk zu installieren, in der schrittweisen Übergangsphase gewisse Nachteile hinnehmen müssen. Dies lässt sich aber nicht vermeiden. Wer am Datenfunk nicht teilnimmt, kann zum 30.06.2009 den Sprechfunk kündigen. Bei Nachweis des Funkausbaus werden die bereits bezahlten Funkgebühren für den Rest des Jahres rückerstattet. Einen schönen Frühling nach dem harten Winter wünscht Ihnen Ihr Hans Meißner Editorial Frühlingsgefühle 4 TAXIKURIER Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 – ca. 21.30 Uhr Jeden Samstag Tageskurs 10.00 – ca. 16.00 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 Funkausbildung Termin: Donnerstag, 16. April 2009 14.30 – 17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Ausbildung im April 2009 Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-münchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Taxistiftung Deutschland Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 Kurs 3/2009 vom 21.04.09 bis 19.05.09 Kurs 4/2009 vom 23.06.09 bis 21.07.09 Kurs 5/2009 vom 08.09.09 bis 06.10.09 Kurs 6/2009 vom 13.10.09 bis 10.11.09 Kurs 7/2009 vom 17.11.09 bis 15.12.09 TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 4
Seite 5
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
5TAXIKURIER TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Werner Hillermann (WH), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Christine Reindl (CR), Rudolf Rötzer (RR), Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS) Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: michael.hack@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Rudolf Rötzer, Reinhard Zielinski Impressum Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM Kurze Frage – Klare Antwort Häufig erreichen uns Fragen aus dem Taxi-Alltag, die schon mehrmals im TAXIKURIER behandelt wurden. Trotzdem beantworten wir diese selbstverständlich gerne. B. R. aus München fragt: „Wie verhält man sich als Taxler beim Thema „Fahrgastübernahme und was hat der Fahrgast zu bezahlen?“ Leichte Unfälle, Elektronikdefekte oder ganz einfach ein platter Reifen während einer Besetztfahrt bringen Chauffeur und Fahrgast ins Schwitzen. Was ist zu tun? Der Taxiunternehmer oder der Fahrer als Erfüllungsgehilfe beim Beförderungsvertrag schuldet die unverzügliche Beförderung. Im Stadtgebiet und bei Verfügbarkeit eines Ersatzfahrzeuges hat der Fahrer ohne schuldhafte Verzögerung ein anderes Taxi zu rufen. Der aufgelaufene Fahrpreis darf abzüglich des Mindestfahrpreises (2,90 Euro), der Bestellgebühr, ohne den Wartezeitpreis, der durch die Verzögerung angefallen ist, erhoben werden. Bei einer schuldhaften Fahrtunterbrechung könnte der Fahrgast Schadensersatz für längere Fahrtunterbrechung geltend machen. Der Abzug der oben genannten Preiskomponenten ist deshalb vorzunehmen, da Mindestfahrpreis und Bestellgebühr bei dem gerufenen Ersatzfahrzeug nochmals anfallen. Das Wichtigste in solchen Situationen ist freundliches und kompetentes Auftreten, wie immer. (HM) Sie sind es gewohnt, dass das Titelbild einen engen Bezug zu einem Titelthema hat. Nach diesem langen, kalten Winter wollten wir mit einem buntem Frühlingsgruß einen Akzent setzen und das Graue der vergangenen Monate mit einem Schuss Optimismus auch optisch ablösen. Die Tage werden länger, die Nächte lukrativer, die Stimmung wird besser. Zum Titelbild Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 5
Seite 6
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
6 TAXIKURIER Die Genossenschaft Die Zeilerin In jedem Betrieb gibt es Spezialisten für die einzelnen Sachgebiete, die sehr schwer zu ersetzen sind. Das Zusammenwirken dieser Fachleute funktioniert aber nur, wenn jemand das Räderwerk unterstützt und am Laufen hält. Dieser schwierigen Aufgabe kann nur jemand gerecht werden, der alle Einzelheiten des Betriebes, Eigenheiten der Mitarbeiter und Bedürfnisse der Kunden kennt, äußert zuverlässig ist, aus eigenem Antrieb Probleme sofort angeht und sich mit offenen Augen mit dem Betrieb identifiziert. Die Taxi-München eG und damit wir alle, hatten das Glück, fast ein halbes Jahrhundert lang von einer Frau beseelt zu werden, die im Sinne des Wortes die Seele der Genossenschaft war, Frau Paula Zeiler. Frau Zeiler war in der Engelhardstraße, bevor die Verwaltung aus der Utzschneiderstraße oder ein Vorstand einzog. Die gelernte Friseurin musste mit ihrem Mann und zwei Kleinkindern im Frühjahr 1965 den Rohbau beziehen, um allein durch Präsenz die Baustellendiebstähle einzudämmen. Seitdem wacht Frau Zeiler über unser Anwesen mit Argusaugen. Den Spitznamen Miss Marple erwarb sie sich, als wir gemeinsam mit dem KVR nach einem Taxiunternehmer suchten, der über Monate ohne Konzession Fahrgäste beförderte und trotzdem nicht erwischt werden konnte. Frau Paula beobachtete, wie das illegale Taxi bei der Firma Glas auf der Hebebühne repariert wurde. Der Wagen blieb oben bis die Leute von KVR eintrafen und dem Spuk ein Ende setzten. Frau Zeiler ist zuständig für die Telefonvermittlung der Verwaltung, Postein und -ausgang, Werbemittelausgabe, Pflege der Mitgliederakten, Betreuung der auswärtigen Kollegen mit Betriebssitz Engelhardstraße, Büromaterialausgabe, Anmeldung zum Ortskundekurs und Prüfung. Frau Zeiler ist unserer Genossenschaft so verbunden, dass sie auch bei Sturm und Schnee gegen 20.00 Uhr bei einem Rundgang nachschaut, ob alles abgeschlossen und in Ordnung ist. Autoelektrik/Funktechnik ER-TAX Frankfurter Ring 97 (089) 30 74 80 47 Funktechnik Metzker Kastenbauerstraße 5 (089) 93 30 73 Vepas Team GmbH Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 23 71 90 05 Autoglaserei Kraft Tegernseer Landstraße 228 (089) 690 87 82 Betriebsärzte Dr. Bake v. Bakin Tassilostraße 23 Aschheim (089) 37 06 56 90 Dr. Hingerle Am Brunnen 17 Kirchheim (089) 991 88 00 Essen nach Mitternacht Lamm’s Sendlinger-Tor-Platz 11 (089) 59 19 63 Fahrzeugaufbereitung/Pflege Glas Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 99 62 Patecky Frankfurter Ring 97 Tel. (0177) 630 74 85 Feuerwehr München-Stadt: Tel. 112 München-Land: Tel. 66 20 23 Folienbeschichtung Atlas Haager Straße 8 (089) 49 00 32 18 Stema Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 54 64 45 95 Gutachter/Sachverständiger Obermaier Wilhelm-Hale-Straße 55 (089) 13 29 17 Kfz-Prüfstellen KÜS Nord Lindberghstraße 30 (089) 18 94 18 00 KÜS Ost Emeranstraße 36 Feldkirchen (089) 92 54 96 43 KÜS Ottobrunn Jägerweg 6 (089) 608 48 63 KÜS Süd Hofmannstraße 29 (089) 78 06 47 71 KÜS West Anton-Böck-Straße 36 (089) 89 73 63 60 Kfz-Reparatur Dvorak Schleißheimer Straße 38 (089) 52 80 40 Glas Engelhardstraße 6 (089) 77 99 62 KFZ-Klinik Gärtnerstraße 39 (089) 23 71 87 12 Stimmer Lindberghstraße 20 (089) 34 84 40 Kreditkartenabrechnung Wellcom Hofmannstraße 54 (089) 74 83 41 60 KVR Führerscheinstelle: (089) 23 33 62 01 Gewerblicher Kraftverkehr: (089) 23 32 75 43 (089) 23 32 75 44 Pannenhilfe ADAC: (0180) 22 22 22 Polizei Notruf, Unfall, Überfall: 110 Rechtsanwälte Bauer Michael Schillerstraße 21 (089) 51 55 69 30 Dr. Cichon & Partner Johann-von-Werth-Straße 1 (089) 139 94 60 Christian Roggermeier Dorfstraße 39 (089) 83 92 80 62 Dr. Stephan & Stahlberg Feichthofstraße 171 (089) 57 00 16 80 Thomas Vogl Herzogstraße 60 (089) 330 66 20 Rettung Rettung München: 112 Taxibedarf Glasi’s Taxishop Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 05 50 Taxihandel Auto Much Gewerbering 18 Bad Tölz (08041) 788 90 Taxihandel Günther (08703) 87 65 TSL Landsberger Straße 455 (0179) 141 52 80 Taxi-München eG Taxizentrale: (089) 21 61-0/194 10 Verwaltung: (089) 77 30 77 Kundenberatung: (089) 21 61-396/-372 Krankenfahrten: (089) 21 61-337/-362/-394 Taxiverleih Taxiverleih München Richelstraße 6 (089) 167 54 40 Taxi Rent Partner TRP Ehrwalder Straße 89 (0180) 222 12 22 Versicherungen Ballnath Brudermühlstraße 48a (089) 898 06 10 Crasselt Machtlfinger Straße 26 (089) 74 28 72-10 Taxlers Service ✃ Ein Bild sagt mehr als tausend Worte TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 6
Seite 7
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Die Genossenschaft Ende März tritt sie in den wohlverdienten Ruhestand und kann sich um ihre Enkelkinder kümmern. Ihren beiden Söhnen hat Frau Zeiler eine hervorragende Ausbildung angedeihen lassen, die erfüllt sie zu Recht mit Stolz. Frau Zeiler hat die letzten Monate ihre Nachfolgerin, Frau Renate Meier ein - gearbeitet, die bisher an der Hauptkasse tätig war und Frau Zeiler regelmäßig vertreten hat. Auf die Geradlinigkeit und vorbildliche Hilfsbereitschaft der gebürtigen Niederbayerin brauchen wir allerdings nicht ganz verzichten. Frau Zeiler hat uns versprochen, zumindest als Urlaubsaushilfe, zur Verfügung zu stehen, soweit es die Enkel zulassen. Mit einem leisen Servus und einem kräftigen Dankeschön begleiten wir Frau Paula in den Ruhestand. (HM) Straßenbenennung Zur Allacher Mühle Stichstraße von der Eversbuschstraße, zwischen den Anwesen Nr. 173 und Nr. 181, cirka 60 m nach Westen. Nordhaideplatz Zentraler Quartiersplatz der Großsiedlung östlich der Schleißheimer Straße und nördlich der Neuherbergstrasse am U-Bahnhof Dülferstraße. Admiralbogen Vom nordöstlichen Ende des Carl-Orff- Bogens, westlich der Straße Untere Hausbreite, zuerst nach Osten abknickend und dann nach Süden zur Kieferngarten - straße, Ecke Am Kiefernwald. Braunaugenstraße Vom westlichen Ast des Admiralbogen zuerst nach Osten, knickt dann nach Norden ab und trifft wieder auf den Admiralbogen. Kaisermantelstraße Vom östlichen Ast des Admiralbogen zuerst nach Westen, knickt dann nach Norden ab und trifft wieder auf den Admiralbogen. Imma-Mack-Weg Wegeverbindung zwischen der Franz- Prüller-Straße und der Quellenstraße. Suchmeldung der Kripo Welcher Taxifahrer hat am Samstag, den 31.01.2009, in den frühen Morgenstunden zwischen 3.00 Uhr und 4.00 Uhr nach einem Streit mit Tätlichkeiten vier Männer aufgenommen. Vor der Abfahrt wurde eine der hinteren Türen geöffnet und einer der Männer aus dem Taxi gezogen. Der Taxifahrer stieg aus und schloss die Türe und fuhr mit den übrigen drei Männern weg. Hinweise an: Kommissariat 43, Herrn Voraberger, Tel: (089) 29 10-4636. TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 7
Seite 8
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
8 TAXIKURIER Standplatz-News Verlegung Taxistandplatz Domagkstraße Wegen Bauarbeiten wird der Standplatz von Mitte März bis Mitte Juni 2009 auf die gegenüberliegende Straßenseite verlegt. Verlegung Taxistandplatz Prälat-Zistl- Straße Der Standplatz (22–6 Uhr) wurde unmittelbar vor die Hotelanfahrt „Blauer Bock“ in der Prälat-Zistl-Straße zurückverlegt. Neueinrichtung Taxistandplatz Wiener Platz Am Wiener Platz gegenüber der Einmündung Steinstraße wurde für drei Taxis ein beschilderter Standplatz (22–5 Uhr) eingerichtet. Verlegung Taxistandplatz Barerstraße Wegen Gleisbauarbeiten, die von Anfang April bis Mitte Juni 2009 andauern, wird der Taxistand in die Schellingstraße, unmittelbar westlich der Barerstraße verlegt. Während dieser Zeit werden die eingehenden Anrufe in die Zentrale umgeleitet. Am Funk wird der Stand weiterhin mit „Barer-Schelling“ gerufen. (RR) Wie neue Straßennamen entstehen … Der gute Wille zählt: Bei der Benennung von Straßen und Plätzen muss verfahrenstechnisch unterschieden werden zwischen einer personenbezogenen Benennung und der Benennung nach anderen, nichtpersonenbezogenen Kriterien (z.B. Flurnamen, Flora, Fauna, Geographie usw.). Die Benennung nach diesen nichtpersonenbezogenen Kriterien obliegt den Bezirksausschüssen in eigener Die Genossenschaft Der Aufsichtsrat berichtet Liebe Kolleginnen und Kollegen, „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Diese alte Weisheit noch wörtlich zu nehmen, wäre eine glatte Dummheit. In unserer heutigen Zeit stehen wir vor der Notwendigkeit lebenslangen Lernens. Nicht nur, weil ständig Neues hinzukommt, sondern auch, weil wir immer wieder umlernen müssen. Weil wir immer wieder zur Kenntnis nehmen müssen, dass Hänschen manches gelernt hat, was schlichtweg falsch war. So falsch wie einst der Glaube, die Erde sei eine Scheibe. Darum möchte ich Ihnen heute eine sehr wichtige Fortbildungsmaßnahme ans Herz legen. Dr. Assal, Stadtrat und Vorsitzender der Taxikommission, hat uns Unternehmerinnen und Unternehmer eine interessante und notwendige Fortbildungsmaßnahme vorgeschlagen: Sofortmaßnahmen am Unfallort. Ich muss Dr. Assal völlig Recht geben, gerade wir als Berufskraftfahrerinnen und -kraftfahrer, sehen uns immer wieder mit Unfallopfern im Straßenverkehr konfrontiert. Hier ist eine schnelle und kompetente Hilfe von Nöten. Und – seien Sie doch bitte ehrlich – wie lange ist es denn her, dass Sie Ihren Führerschein gemacht und solch einen Kurs belegt hatten? Nach einem Gespräch des Aufsichtsrates mit dem Vorstand Hans Meißner griff der Vorstand diesen Vorschlag umgehend auf. Aufsichtsrat und Vorstand bereiten in Zusammenarbeit mit „Erste Hilfe-Organisationen“ einen entsprechenden Kurs für Sofortmaßnahmen am Unfallort für die Genossenschaftsmitglieder und Ihre Mitarbeiter/innen vor. Der Vorstand wird Sie in einer der nächsten Ausgaben des TAXIKURIER über Ort und Zeitpunkt der Schulungen unterrichten. Am 26. Februar 2009 trafen sich die Aufsichtsratsmitglieder und Vorstände zu ihrer monatlichen Sitzung. Ich möchte an dieser Stelle über zwei Punkte der umfangreichen Tagesordnung berichten. Wie Sie dem letzten TAXIKURIER entnehmen konnten, plant der Vorstandnoch in diesem Jahr ca. 120 Rufsäulen zu erneuern. Um die technischen Möglichkeiten der Rufsäule an die Anforderungen unseres Gewerbes anzupassen, hat dieTaxi München eG in Zusammenarbeit mit dem Hersteller am Taxistandplatz Harras eine Rufsäule zu Test - zwecken installiert. Selbstverständlich sind wir uns darüber bewusst, dass es insbesondere am Anfang einer Test phase immer wieder zu Problemen und Ausfällen kommt. Wir nutzen die Gelegenheit, um technische Probleme zu lösen und die Rufsäulen an unsere Anforderungen anzupassen. Wir sind sicher, dass die Testphase in einigen Monaten abgeschlossen sein wird und der Vorstand seinen Plan, die Rufsäulen zu erneuern, noch in diesem Jahr umsetzen kann. Für Ihr Verständnis für momentane Schwierigkeiten danke ich Ihnen bereits im Voraus. Des Weiteren wurde die vorläufige Bilanz des Jahres 2008 besprochen. Erfreulich ist hier anzumerken, dass es wieder ein positives Ergebnis gab, über das der Vorstand selbst berichten wird. Die endgültige Bilanz wird Ihnen nach einer Prüfung durch den Genossenschaftsverband in der Jahreshauptversammlung vorgelegt. Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte und eine unfallfreie Fahrt. Ihre Christine Reindl Aufsichtsratsvorsitzende Dr. med. univ. Hans Bake v. Bakin 85609 Aschheim · T assilostraße 23 T axi, Mietwagen, Bus, Lkw. Verl. US 31,–€ Erst- u. gr. Verl. US (ü. 60 Jahre) 81,–€ Ersatztestverfahren möglich. T elefon 089/370 656 90 Mobil 0172/6 52 38 05 www.fuehrerscheinuntersuchung.de TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 8
Seite 9
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Zuständigkeit, d.h. hier haben die Bezirksausschüsse das alleinige Entscheidungsrecht. Für die Benennung von öffentlichen Verkehrsflächen nach Persönlichkeiten, die auch immer eine Ehrung der zu benennenden Person bedeutet, hat sich der Stadtrat das Entscheidungsrecht vorbehalten. Hier einige wichtige Grundsätze, die sich in München bei der Benennung von Straßen herausgebildet haben: ➜ Nach lebenden Personen werden keine Straßen benannt. ➜ Namen, die zu Verwechslungen mit bereits bestehenden Straßennamen führen, zu Missdeutungen oder Verspottung Anlass geben oder die Anwohner verächtlich machen, dürfen nicht verwendet werden. ➜ Neue Straßennamen sollen zu bereits bestehenden Namen der Umgebung möglichst einen gemeinsamen sachlichen Bezug aufweisen (z.B. Dichter/innen, Komponisten/innen, Franzosenviertel usw.). Damit wird auch die Auffindbarkeit von Straßen erleichtert. ➜ Straßennamen dienen der Orientierung und sollen deshalb möglichst kurz, einfach und auch für Einheimische leicht verständlich sein. Phonetisch schwer verständliche, bzw. lange und in der Schreibweise fehleranfällige Namen sind im täglichen Gebrauch bürgerunfreundlich und sollten deshalb vermieden werden. Auf der Homepage der LH München erklären die Fachleute vom Kommunalreferat, wie neue Straßennamen entstehen. Eine interessante Sache, vor allem für Berufsgruppen, die tagtäglich mit diesen kreativen Neuschöpfungen in Berührung kommen. Den 4. Punkt in der Aufzählung der Kriterien wissen wir besonders zu schätzen. Um die Ansätze „kurz, einfach und auch für Einheimische leicht verständlich“ dem Laien plausibel darzu - legen, hier einige Beispiele von Straßenbenennungen in der jüngsten Zeit: Carlamaria-Heim-Straße Elisabeth-zu-Guttenberg-Straße An der Langwieder Haide Christoph-Rapparini-Bogen Elisabeth-Mann-Borgese-Straße Rainer-Werner-Faßbinder-Platz Philip-Löwenfeld-Straße Centa-Hafenbrädl-Straße Kurz, einfach und leicht verständlich: Was spräche gegen einen Fassbinderplatz, einen Rapparinibogen oder eine Löwenfeldstraße? Geht hier der Schuß nicht nach hinten los, wenn jeder Fußweg sämtliche Vornamen des Widmungs - ergusses ertragen muss? Mit großem Interesse warten wir auf eine Straßenwidmung zugunsten unseres momentanen Bundeswirtschaftsministers, Herrn Dr. Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg … (TK) Die Genossenschaft T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochenende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel - ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...) TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 9
Seite 10
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
10 TAXIKURIER IHK-Taxigespräch Am 11. Februar fand im IHK – Bildungszentrum in der Orleanstrasse das diesjährige Taxigespräch der IHK für München und Oberbayern statt. Die Veranstaltung wurde vom Leiter der Verkehrsabteilung, Herrn Dr. Manfred Rothkopf moderiert, der die cirka 50 Gäste begrüßte. Der Vorsitzende der Taxikommission des Stadtrates der Landeshauptstadt München, Herr Dr. Assal, gab einen Bericht über die Arbeit der Taxikommission ab. Durch seine langjährige Praxis als Taxifahrer und Mitglied der Kommission seit 2002 vermittelte Herr Dr. Assal Fachkompetenz. Neben Herrn Dr. Assal nahmen die Stadträtin Frau Nallinger (Grüne) und Nadia Hirsch (FDP) an der Veranstaltung teil. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Taxi und Mietwagenverbandes (BZP), Herr RA Thomas Grätz, der auch Vizepräsident der Gruppe Taxi und Mietwagen der IRU (International-Road-Union) ist, gab einen Abriss des aktuellen Standes der Deregulierungsmaßnahmen in einigen Staaten wieder: In manchen Bundesstaaten der USA wurden alle Regeln des Taxigewerbes (Tarife, Zulassungen) abgeschafft. Die Folge waren explodierende Preise, ungezügelte Zulassungen und Verschlechterung des Service. Die längste Erfahrung mit der Deregulierung hat Schweden. Hier wurden zu Beginn der 90er Jahre die Konzessionierungsbeschränkung und die Taxitarife abgeschafft. Nach anfänglichen chaotischen Zuständen regulierten Taxizentralen das Taxigewerbe. Taxizentralen geben Preise, Einsatzzeiten und Umfang der Flotten vor. In Schweden wurde die Regulierung durch private Institutionen übernommen. Eine Deregulierung fand praktisch nicht statt. Eine derartige Entwicklung wäre nach deutschen Recht nicht möglich. So sind bei uns Preisabsprachen zwischen Unternehmern, auch wenn sie einer gemeinsamen Vermittlungszentrale angeschlossen sind, untersagt. Das Kartellrecht lässt es ebenso nicht zu, dass eine marktstarke Zentrale beitrittswillige Unternehmer abweist. (Anmerkung: Siehe IsarFunker als Vermittlungsteilnehmer bei der Taxi-München eG.) Die Ausführungen von Herrn Grätz fanden große Aufmerksamkeit. Als weiterer Redner war der Taxiunternehmer Florian Bachmannn mit dem Thema „Genehmigungspraxis der Hansestadt Hamburg“ angekündigt. Bachmann beklagte, dass er einem Verein mit rund 70 Unternehmern vorstehe, die über 600 Taxis verfügen, dennoch habe der Verein aber keinen hinreichenden Einfluss. Aus dem Publikum wurde darauf hingewiesen, dass der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank eben auch nur über eine Stimme bei Wahlen verfüge. Zum angekündigten Thema sagte Herr Bachmann nichts und bat, an den Geschäftsführer der Firma Taxi Haidhausen (50 Taxis) das Wort weitergeben zu dürfen. Herr Köhl lobte die Praxis der Hamburger Genehmigungsbehörde. Nach jahrzehntelanger Konzessionsfreigabe versucht Hamburg nun bei der Wiedererteilung von Konzessionen die Buchführung daraufhin zu überprüfen, ob sie „plausibel“ sind. Als rechtliche Grundlage dient die Berufs - zugangsverordnung in Bezug auf persönliche Zuverlässigkeit. Die Betriebe werden auf Wirtschaftlichkeit sowie die Ordnungsmäßigkeit von Steuern- und Sozialabgaben überprüft. Diese Maßnahme sei notwendig, um gleiche Voraussetzungen bei der Beschäftigung von Fahrern und damit einen fairen Wettbewerb zwischen den Unternehmern herzustellen. Herr Köhl verlangte vom KVR, auch in München mit den Steuerbehörden zusammen zu arbeiten. Herr Bieling, der stellvertretende Amtsleiter des KVR lehnte dies für München ab und wies darauf hin, dass die Hansestadt Hamburg ein eigenständiges Bundesland und damit Oberste Verkehrsund Steuerbehörde sei. Die Stadt München ist dazu rechtlich gar nicht befugt. Herr Köhl verwies auf die Hamburger Erfahrungen mit Taxametern, deren gespeicherte Daten von der Behörde in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „Linne und Krause“ ausgewertet werden. (Siehe Vergleich Hamburg mit München im Anhang). Anmerkung: Der Ruf eines Taxiunternehmers nach mehr Betriebsprüfungen und einem Fiskaltaxameter ist ungewöhnlich und merkwürdig. Herr Krause berichtete am 10. Februar einem Ausschuss des BZP in Hannover, dass der Anteil der nicht plausiblen Betriebsergebnisse bei größeren Betrieben besonders hoch ist. Im Gegensatz zu den Erkenntnissen von Linne und Krause meinte Herr Köhl, dass im Gegensatz zu Mehrwagenunternehmern, Einzelunternehmer weniger plausibel in der Betriebsführung sind. Thema des Vortrages von Herrn Meißner war die Konzeption des Datenfunks der Taxi-München eG. Die Taxi-München eG griff aus verschiedenen Gründen nicht auf ein Komplettangebot für Hard- und Software zurück: 1. War das Vermittlungssystem der Firma GefoS in vielen Zentralen erprobt und arbeitete mit Sprechfunk zuverlässig. 2. War ein Komplettsystem für die Münchner Unternehmen zu teuer, hier Historische Gastwirtschaft mit idyllischem Wirtsgarten BAYERISCHE SPEZIALITÄTEN Zauberhafte Nebenräume für Veranstaltungen Maria-Einsiedel-Straße 45 · 81379 München Tel. 089/7 23 63 73 · Fax 089/7 23 32 70 email: bn@asamschloessl.de · www.asamschloessl.de Täglich wechselndes 3-Gang- MITTAGSMENÜ für € 8, 5 0 Der Landesverband TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 10
Seite 11
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Der Landesverband ist das 2- bis 3-fache an Kosten pro Taxi anzusetzen. 3. Bei Komplettsystemen sind Zentralen wie Unternehmer an den Anbieter gebunden und haben keine Alternativen bei Nachbesserungen oder Änderungen zur Kostenfestsetzung. 4. Kann bei unserer Marktstärke bei der Hardwarebeschaffung auf die jeweiligen günstigsten Anbieter zugegriffen werden. Derzeit ist die Nachfrage seitens der Unternehmerschaft so massiv, dass Lieferund Programmierfristen von vier Wochen an der Tagesordnung sind. 1.100 verbaute Geräte in wenigen Monaten bestätigen der Erfolg. Die Darstellung der Vermittlungstechnik übernahm Herr Norbert Laermann, der technische Leiter der Zentrale bei der Taxi-München eG. Herr Laermann zeigte in einer Powerpoint-Präsentation die Funktion des Datenfunks der Taxi-München eG und beantwortete alle Fragen umfassend. Im Anschluss wandte sich der Vorsitzende der Taxivereinigung, Herr Georg Hoffmann, an die Tagungsteilnehmer und berichtete über die Lage der Taxivereinigung, die derzeit über rund 200 Mitgliedsunternehmen verfügt. Herr Hoffmann legte Wert auf die Feststellung, dass die Taxivereinigung in gewerbepolitischen Grundsatzfragen eine Abstimmung mit dem Landesverband und der Taxi-München eG anstrebt. Die Veranstaltung der IHK, die Frau Pöge und Herr Wieland organisierten, war insgesamt informativ und sollte auch in Zukunft einen festen Platz bei den jährlichen Taxiveranstaltungen einnehmen. (HM) Anhang: Vergleich Hamburg mit München Nachdem sich in den Ballungsräumen Deutschlands, die auf betriebswirtschaftlicher Basis erhobenen Ergenisse ähneln, /s0/s1/s2/s3/s4/s5/s6/s7/s8/s9/s10/s5/s11/s3/s12/s11/s13/s2/s1/s14/s3/s5/s3/s15/s9/s10/s16/s1/s8/s10/s11 /s17/s2/s18/s16/s19/s1/s16/s2/s10/s10/s16/s15/s20/s11/s21/s22/s4/s23/s8/s24/s4/s25/s11/s3/s12/s11/s26/s27/s28/s11/s0/s1/s2/s3/s4/s5/s6/s29/s13/s16/s4/s1/s5/s4/s2/s11 /s0/s1/s2/s3/s4/s5/s6/s3/s7/s5/s8/s9/s10/s5/s11/s12/s13/s14/s15/s3/s16/s5/s17/s1/s18/s18/s2/s3/s4/s19/s20/s3/s21/s6/s22/s13/s23/s19/s13/s6/s3/s1/s24/s3/s25/s26/s27/s3/s28/s19/s6/s1/s5/s2/s29/s11/s30/s13/s5/s19/s2/s5/s6/s3/s0/s22/s18/s31/s13/s5/s18/s3 /s24/s1/s2/s3 /s5/s1/s18/s5/s24/s3 /s17/s6/s14/s32/s5/s18/s3 /s30/s9/s20/s31/s13/s33/s3 /s34/s9/s35/s20/s5/s13/s5/s18/s5/s6/s6/s5/s17/s5/s18/s4/s5/s3 /s7/s19/s6/s16/s1/s5/s2/s9/s18/s17/s5/s18/s36/s3 /s20/s31/s13/s1/s37/s37/s5/s6/s18/s4/s5/s3 /s27/s5/s6/s20/s38/s18/s37/s1/s31/s13/s39/s5/s1/s2/s5/s18/s3/s9/s18/s4/s3/s24/s14/s4/s5/s6/s18/s5/s3/s34/s6/s2/s1/s20/s2/s5/s18/s3/s40/s5/s1/s17/s5/s18/s3/s1/s13/s6/s3/s41/s38/s18/s18/s5/s18/s3/s9/s18/s4/s3/s16/s5/s15/s5/s1/s20/s5/s18/s36/s3/s4/s19/s20/s20/s3 /s4/s19/s20/s3 /s28/s19/s6/s1/s5/s2/s29/s3 /s42/s14/s18/s3 /s24/s14/s6/s17/s5/s18/s3 /s43/s19/s18/s4/s3 /s1/s18/s3 /s43/s19/s18/s4/s3 /s17/s5/s13/s2/s3 /s24/s1/s2/s3 /s4/s5/s6/s3 /s30/s6/s19/s4/s1/s2/s1/s14/s18/s3 /s4/s5/s6/s3 /s39/s37/s19/s20/s20/s1/s20/s31/s13/s5/s18/s3 /s41/s38/s6/s44/s5/s6/s39/s9/s18/s20/s2/s45/s3/s8/s19/s20/s20/s5/s18/s3/s12/s1/s5/s3/s20/s1/s31/s13/s3/s24/s1/s2/s6/s5/s1/s32/s5/s18/s3/s42/s14/s18/s3/s4/s5/s6/s3/s46/s1/s18/s24/s19/s37/s1/s17/s39/s5/s1/s2/s3/s4/s1/s5/s20/s5/s6/s3/s30/s19/s37/s5/s18/s2/s5/s3/s9/s18/s4/s3 /s41/s38/s18/s18/s5/s6/s36/s3 /s47/s1/s2/s40/s16/s14/s37/s4/s5/s3 /s9/s18/s4/s3 /s12/s44/s19/s32/s24/s19/s31/s13/s5/s6/s45/s3 /s25/s38/s18/s18/s5/s18/s3 /s12/s1/s5/s3 /s20/s1/s31/s13/s3 /s4/s1/s5/s20/s5/s20/s3 /s12/s2/s22/s31/s39/s3 /s8/s9/s10/s9/s20/s3 /s15/s1/s5/s3 /s5/s1/s18/s5/s3 /s16/s5/s20/s14/s18/s4/s5/s6/s5/s3 /s27/s6/s19/s37/s1/s18/s5/s3 /s14/s4/s5/s6/s3 /s5/s1/s18/s5/s18/s3 /s5/s10/s48/s9/s1/s20/s1/s2/s5/s18/s3 /s30/s6/s14/s44/s35/s5/s18/s3 /s19/s9/s20/s3 /s4/s5/s18/s3 /s16/s5/s20/s2/s5/s18/s3 /s34/s18/s16/s19/s9/s17/s5/s16/s1/s5/s2/s5/s18/s3/s4/s5/s6/s3/s47/s5/s37/s2/s49/s3 /s47/s5/s18/s18/s3 /s12/s1/s5/s3 /s20/s1/s31/s13/s3 /s4/s1/s5/s3 /s19/s39/s2/s9/s5/s37/s37/s5/s3 /s12/s13/s14/s15/s3 /s19/s18/s20/s5/s13/s5/s18/s3 /s24/s38/s31/s13/s2/s5/s18/s36/s3 /s6/s5/s20/s5/s6/s42/s1/s5/s6/s5/s18/s3 /s12/s1/s5/s3 /s50/s13/s6/s5/s3 /s41/s19/s6/s2/s5/s18/s3 /s9/s18/s2/s5/s6/s3 /s4/s5/s24/s3 /s12/s2/s1/s31/s13/s15/s14/s6/s2/s3/s51/s30/s19/s10/s1/s39/s9/s6/s1/s5/s6/s52/s45/s3/s7/s19/s20/s3/s25/s26/s27/s3/s28/s19/s6/s1/s5/s2/s29/s11/s30/s13/s5/s19/s2/s5/s6/s3 /s37/s53/s4/s2/s3/s12/s1/s5/s3/s24/s1/s2/s3/s5/s1/s18/s5/s6/s3/s54/s5/s17/s37/s5/s1/s2/s44/s5/s6/s20/s14/s18/s3/s5/s1/s18/s49/s3 /s30/s15/s5/s31/s3/s9/s4/s11/s32/s33/s34/s35/s36/s11/s37/s38/s33/s11/s37/s34/s34/s11/s39/s39/s39/s11 /s25/s26/s27/s3/s28/s19/s6/s1/s5/s2/s29/s11/s30/s13/s5/s19/s2/s5/s6/s3/s0/s22/s18/s31/s13/s5/s18/s3 /s0/s19/s10/s1/s24/s1/s37/s1/s19/s18/s20/s2/s6/s19/s32/s5/s3/s55/s56/s3 /s57/s58/s59/s60/s57/s3/s0/s22/s18/s31/s13/s5/s18 /s3 sind die Hamburger Zahlen durchaus mit München vergleichbar: ➜ München hat mit rund 1,33 Mio. Einwohner ca. 24% weniger Einwohner als Hamburg mit ca. 1,75 Mio. ➜ München hat jedoch die größte Taxidichte Deutschlands. Der Konkurrenzdruck ist hier demnach noch größer. ➜ Kürzt man also proportional die Hamburger Zahlen um knapp ein Viertel, so werden in München vermutlich mehr als 60 Mio. Euro Umsatz unterschlagen. ➜ Eigene Hochrechnungen liegen hier noch deutlich darüber! Die Summen, die den öffentlichen Kassen in Form von Umsatzsteuer, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, Lohnsteuer, Einkommensteuer und Sozialversicherungbeiträgen fehlen, betragen zweistellige Millionenbeträge allein in der Stadt München. Hinzu kommen zu Unrecht ausgezahlte Sozialleistungen, wie AlG, Wohngeld etc. TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 11
Seite 12
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
12 TAXIKURIER Titelthema Geschäftsfeld Dialysefahrten lichkeit, bei Komplikationen über Funk oder Handy ärztliche Hilfe zu holen bzw. schnellstens die nächste Notfallklinik anzusteuern. Um den Dialysepatientenverkehr auch finanziell im Rahmen zu halten, bemühen sich die Kostenträger zusammen mit den Dialysestationen und auch mit den Transportunternehmen um die sinnvolle und wirtschaftliche Organisation von Sammelfahrten. Allein im Großraum München gibt es ca. 1.000 Patienten, die im Regelfall dreimal wöchentlich von und zur Dialyse gefahren werden müssen. Es gibt in München ca. 20 Dialysezentren. Dort wird im Schichtdienst gearbeitet, d.h. jeder Dialyseplatz wird mehrmals täglich benutzt. Die hierbei entstehenden Anforderungen an die Zubringer- und Abholdienste erfordern auf der einen Seite einen straff organisierten Verwaltungsapparat sowie auf der anderen Seite einen Fuhrpark, welcher sowohl qualitativ als auch quantitativ allerhöchsten Ansprüchen genügt. Diesen Anforderungen gerecht werden kann nur ein Dienstleister in der Größenordnung der Taxi- München eG. Im Juni 2002 begann in der Taxigenossenschaft das Dialysezeitalter. Von Null auf Hundert in wenigen Wochen. Seit langen Jahren in der Zentrale als Funk- Über 61.000 Menschen in Deutschland leiden an einer chronischen Nieren - erkrankung oder an Nierenversagen und haben als einzige lebenserhaltende Behandlung die Dialyse zur Wahl. Würde man keine Dialyse durchführen, wäre der Körper in wenigen Tagen aufgrund der nicht ausgeschiedenen Giftstoffe vergiftet und zum Sterben verdammt. Diese Entgiftung erledigt das Dialysegerät. Dabei wird die Maschine in den natürlichen Blutkreislauf eingebunden und erledigt in den vier Stunden Dialysebehandlung ein Pensum an Reinigungsarbeit, welches die echten Nieren in 48 Stunden erbringen. Es gilt hier die Regel: Je länger der Körper an der Maschine hängt, umso gesünder wird der Körper. Durch die außergewöhnliche Blutzirkulation reagiert oftmals auch der Blutdruck auf die Behandlung. Durch diese unabsehbaren Veränderungen von Blutdruck und Kreislauf ist eine Nutzung des eigenen Pkw oder die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln bei den meisten Patienten aus Sicherheitsgründen nicht ratsam bzw. zulässig. Es verbleibt nur mehr die qualifizierte Beförderung in einem Taxi oder Mietwagen. Für die Beförderung von Dialysepatienten im Taxi spricht zum einen die zeitliche Flexibilität auf die Endzeiten der Behandlung sowie zum anderen die stete Mögsprecher beschäftigt, übernahm Hansjörg Roidl die organisatorische Leitung des Dialysefahrbetriebs. Der eigentliche Fahrdienst setzt sich zusammen aus Daueraufträgen und individuellen Einzelfahrten. Von diesem Auftragsvolumen werden ca 80% von Festfahrern erledigt, die restlichen 20% vermittelt die Funkzentrale. Der hohe Anteil an Festfahrern ist nötig, weil bei den meisten Fahrtaufträgen sehr viele Besonderheiten zu beachten sind. Es bilden sich dabei auch viele persönliche Kontakte zwischen Festfahrer und Patient, der Taxifahrer ist für viele Dialysepatienten weitaus mehr als nur der Chauffeur. Ob nur ein Brief bei der Post eingeworfen werden muss, oder ob am übernächsten Tag bei der Anfahrt noch schnell ein Rezept in der Apotheke eingelöst werden soll, der Taxifahrer weiß über die Befindlichkeiten seiner Stammgäste bescheid und steht stets mit Rat und Tat zur Seite. Alfons Haller, Aufsichtsrat in der Taxi- München eG und Einzelunternehmer, fährt seit über 10 Jahren überwiegend Dialysepatienten. Er ist ein echter Profi auf diesem Gebiet. Herr Haller betrachtet das Geschäftsfeld Dialysefahrten mit besonderer Aufmerksamkeit: „Dialysepatienten sind in erste Linie schwer kranke Men- Die Dialyse (griechisch dialysis „Auf - lösung“) ist ein technisches Blutreinigungsverfahren und wird angewandt, wenn es zu einem Nierenversagen kommt. Die Dialyse ist neben der Nierentransplantation die wichtigste Nieren - ersatztherapie bei chronischem Nierenversagen und eine der Behandlungsmöglichkeiten bei akutem Nierenversagen. <ABEE>KLMK:W>ÉyxÉ zz}ÉrG<A>G É :<A:GP:EMÉ>KD>AKLK><AM É É <AP>KINGDMÉMK:?K><AM >EÉ ×|x || }×zÉ :QÉ ×|x || }×|| G?:EE:;PB<DENG@ >KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM MK:?L:<A>G NW@>E=L:<A>G D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K=>ÉÉÉÉÉ P P P : G P: E M ×;:N>K=> TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 12
Seite 13
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
schen, deren Lebensqualität maßgeblich durch die Dialysebehandlung verbessert wird. Das Taxi von und zur Dialyse trägt hierzu einen wesentlichen Teil Lebensqualität bei. Man sollte stets bedenken, das der Patient mit seinen Befindlichkeiten nach 4 Stunden an der Maschine nicht immer gleich reagiert. Deshalb sollte der Taxifahrer nicht nur Autofahrer und Dienstleister, sondern auch ein bisschen Krankenpfleger und Psychologe sein.“ Auch wenn der Auftrag über Funk vermittelt wird, ist es wünschenswert, wenn der Taxifahrer ein paar Grundregeln beachtet. Hierzu unser Dialyseprofi Alfons Haller: „Hier ist oftmals weniger mehr. Während der Blutwäsche können Patienten über 4 Stunden den angeschlossenen Arm nicht bewegen. So gut es auch gemeint sein mag, einen Patienten zum Taxi zu führen, empfiehlt es sich zu fragen, ob man den Fahrgast an einem Arm anpacken darf oder doch lieber die Seite wechseln sollte. Für viele Fahrgäste ist der Weg zum Taxi eine körperliche Lockerung nach 4 Stunden liegen, deshalb ist hier auch Geduld gefragt, wenn es mal nicht so schnell geht.“ Der Festfahrer erfüllt aber auch noch eine weitere wichtige Aufgabe: Er ist das informative Bindeglied zwischen Dialysestation und Fahrtenkoordination. Ein Großteil der Informationen korrespondiert auf diesem Weg zwischen Hansjörg Roidl und seinen Festfahrern. Dieser Informationsfluss ist für beide Seiten wichtig, für die Zentrale, damit zum einen die Abrechung und die Funkvermittlung passt, und für den Festfahrer, damit keine unnötigen Leerfahrten entstehen, wenn Patienten mal stationär liegen. Ein ganz wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist ein stetiger Austausch der Fahrdaten, damit am Monatsende die Abrechnung sowohl mit den Fahrern und als auch mit den Krankenkassen korrekt sind. Dies ist Aufgabe von Gertrud Fetzer- Wenngatz, die Monat für Monat einmal die Abrechnung der ca. 60 Festfahrer auf Herz und Nieren prüft, um dann mit fast allen denkbaren Krankenkassen die Monatsabrechnung vornimmt. Das Geschäftsfeld Dialysefahrten erreicht ein Volumen, das man sich nicht mehr wegdenken kann. Zusätzlich darf hier nicht übersehen werden, dass sich aus diesem Kundenpotential auch weitere Umsatzvolumina rekrutieren, wie z.B. Krankensonderfahrten, Fahrten zu Kuren und Heilbehandlungen oder auch diverse Fahrten in der Stadt zu Ärzten oder zum Einkauf. (TK) 13TAXIKURIER Taxameter des Monats Die Isar Die renaturierte Isar-Au –Lang hat´s gedauert, aber nun ist das Flussbett der Isar wieder so wie es früher war ... Das größte Biotop im Stadtgebiet, das tausenden Arten von Lebewesen Raum bietet. Die grüne Lunge unserer Stadt. Freizeitsportler, Spaziergänger und Grillfreunde finden ihren Spaß. Der römische Name „Isara rapidus“ bedeutet reißende Isar. Und die hat schon so manchen gegen seinen Willen mitgerissen. Die Isar am Funk – Verbindet man das Wort ISAR mit dem Wort FUNK, können auch positive Neologismen entstehen: Denn „Isar“ lautet auch der Rufname der Münchner Funkstreifen. Seit Zeiten des Schwarzweiß-Fernsehens ist der Serientitel „Isar 12“ ein vornehmlich nostalgischer Begriff. Und die aktuellen „Isar 12“-Fahrzeuge sind immer da, wenn wir sie brauchen. Ob Unfall, Zahlstreit oder Raub, egal welcher Notruf eingeht, in wenigen Minuten sind die Ordnungshüter vor Ort und helfen uns. Isar-Fischer – Der Isar-Fischer e.V. ist der Fischerei-Verein, der die Fischerei-Rechte an der Isar im Stadtbereich besitzt und für Hege und Pflege des Fischbestandes verantwortlich ist. Doch nur die Mitgliedschaft allein berechtigt noch lange nicht zum Fischen im begehrtesten Wasser Bayerns: Jahrelange, fast jahrzehntelange Wartezeiten müssen in Kauf genommen werden, um in Besitz einer der begehrten Angel-Karten zu gelangen. Isar-Amper-Klinik München Ost –heißt seit einigen Monaten das ehemalige Bezirkskrankenhaus in Haar. Das Wahr - zeichen dieses Vororts hat es aber auch in sich: Es ist eine kleine Stadt, und wer zum ersten Mal dort einen Fahrgast sucht, wird sich schwer tun, sich im zweigeteilten Gelände zurechtzufinden. Deshalb immer dran denken: Das gesamte Gelände ist durch die Vockestraße in Haar 1 und Haar 2 getrennt. Sie sollten bereits bei der Bestellung die Hausnummer erfragen und ab der Pforte die Wegweiser genau lesen. Wer da einmal drin ist, kommt nur schwer wieder raus … eine Parallele zum TaxigewerbeIsarfunk Taxizentrale Isarfunk Taxizentrale –Die Isar hat seit der Römerzeit ihren Namen, der in jüngster Zeit von einer kleinen Gruppe von Taxlern angenommen wurde. Es ist aber kaum davon auszugehen, dass die Einrichtung ähnlich lange existieren wird wie die „Isara rapidus“ . (TK) TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 13
Seite 14
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Bei trägen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. Geschichte und G’schichten Ölkrise 1973 – Vier autofreie Sonntage ten war übrigens die Eröffnung der Gasleitung, die seit dem 1. Oktober 1973 den begehrten Rohstoff aus der Sowjetunion nach Bayern und damit auch nach München lieferte. Erhofftes Taxlerparadies Es begann mit dem Samstag, dem 24. November 1973, und sollte noch sechs Monate andauern: Um null Uhr trat auf allen Landstraßen und Autobahnen der Bundesrepublik Deutschland eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 Stundenkilometern in Kraft, womit Sprit gespart werden sollte. Am 25. November begann dann um drei Uhr in der Früh der erste autofreie Sonntag, die Ampeln wurden ausgeschaltet und alle benzingetriebenen Fahrzeuge mussten auf ihren Parkplätzen und in ihren Garagen bleiben. Natürlich gab es Ausnahmen, etwa den öffentlichen Nahverkehr, Rettungsfahrzeuge und die Polizei, die die Einhaltung des Verbotes kontrollierte. Waren an normalen Sonntagen 60 Beamte auf Münchens Straßen im Einsatz, taten nun 200 von ihnen Dienst auf den verwaisten Straßen, um eventuell doch fahrende Autolenker nach ihrer Sonder - erlaubnis zu befragen. Denn wer ohne Alternative auf sein Fahrzeug angewiesen war, hatte sich eine solche ausstellen lassen können. Die Polizisten erwischten aber nur sehr selten einen Schwarzfahrer. Weil der öffentliche Nahverkehr allein nicht die Mobilität einer Großstadt aufrechterhalten konnte – nicht einmal an einem Sonntag –, bevölkerte eine darauf spezialisierte Berufsgruppe Münchens Straßen und weit darüber hinaus: Die Taxler! Andere Welt Das Geschäft wollte aber nicht so gut wie erhofft laufen, denn das nasskalte Schnee- und Regenwetter hielt viele Menschen in ihren Wohnungen zurück. Einige unentwegte Radfahrer genossen die ungewohnte Bewegungsfreiheit und tummelten sich ohne nennenswerte Konkurrenz auf den Straßen. Woran man bislang noch nicht einmal im Traum zu denken gewagt hatte, war nun Wirklichkeit geworden: Man konnte jetzt beispielsweise den Mittleren Ring mit dem Radl, und das auch noch in die falsche Richtung, befahren, desgleichen sogar die Autobahnen. Die Anwohner der Haupt- Die inzwischen legendäre, erste Ölkrise näherte sich im November 1973 ihrem Höhepunkt. Die arabischen Öllieferanten des Weltmarktes drosselten ihre Fördermengen, um die infolge Überangebotes sinkenden Ölpreise wieder in die Höhe zu lenken. Ein zweites Motiv war, die westlichen Industrtieländer, die Israel unterstützten, unter Druck zu setzten. Denn seit Oktober 1973 tobte der vierte arabisch-israelische Krieg. Die Bundes - regierung unter Kanzler Willy Brandt (1913–1992) begegnete dem spürbaren, im Grunde aber nicht wirklich bedrohlichen Ölmangel mit der Verkündung von vier autofreien Sonntagen. So konnte Treibstoff gespart werden, ohne das Wirtschaftsleben nennenswert zu beeinträchtigen. Psychologisch gesehen haben sich diese vier Sonntage aber im kollektiven Gedächtnis festgesetzt, zeigten sie doch erstmals deutlich die Abhängigkeit der rohstoffarmen Industriestaaten von weit entfernten Ländern und deren manchmal problematischen Regierungen. Auch zeigte sich, dass Konflikte in anderen Erdteilen direkt auf Mitteleuropa einwirken könneen. Eine der Folgen der großen Konflikte um die Erdöl fördernden Staa- 14 TAXIKURIER Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2 TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 14
Seite 15
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
verkehrsstraßen erlebten 24 Stunden lang eine geradezu unheimlicher Ruhe. Einige schliefen sogar länger, als ihnen lieb war, angeblich wegen der Stille auf den Straßen, wie die Zeitungen berichteten. Der öffentliche Nahverkehr, der sich auf einen Riesenansturm vorbereitet hatte, fuhr den ganzen Tag nur halbvoll, die Züge der Bundesbahn gähnten vor Leere. Wurde die Polizei an einem normalen Sonntag zu 40 bis 60 Unfällen gerufen, waren es am 25. November 1973 lediglich sechs. Dennoch eine erstaunliche Tatsache, dass es immerhin sechs Fahrzeuglenker schafften, unter diesen Umständen überhaupt mit einem anderen Auto zusammenzustoßen. Es geschah an ausgeschalteten Ampeln, wo man sich sicher wähnte, beim unkontrollierten Abbiegen der Einzige weit und breit zu sein. Flexible Kriminelle Die Autodiebe passten sich den besonderen Verhältnissen an, denn anstatt normalerweise zehn Pkw wurde an diesem Sonntag nur einer gestohlen. Der Grund lag in der hohen Wahrscheinlichkeit, von der Polizei angehalten und zur Sonderfahrerlaubnis befragt zu werden. Der Polizei bereiteten aber an diesem und den drei folgenden autofreien Sonntagen weniger die Schwarzfahrer, sondern die schlagartig zunehmenden Diebstähle von Benzin, Heiz- und Dieselöl Sorgen. Plötzlich gerieten die Verschlüsse von Auto-, Heizöl- und Baustellentanks in die Gefahr, aufgebrochen zu werden. Dieses Delikt hatte seit Anfang der 50er-Jahre immer mehr abgenommen und war 1973 fast unbekannt geworden. Nun erlebte es mit den steigenden Spritpreisen wieder eine Renaissance, denn in Folge der Krise zahlte man nun für Normalbenzin umgerechnet 35,3 Cent, für Superbenzin 38,9 und für Dieselkraftstoff 35,8 Cent. Bilanz Die nächsten drei Wochenenden am 1./2., 8./9. und 15./16. Dezember 1973 waren von extremen Gegensätzen geprägt: An den wegen Weihnachten verkaufsoffenen Samstagen versank die Innenstadt im Verkehrschaos der Kauflustigen. Wie heute auch noch, versuchten Viele, mit dem Privatwagen bis zu den Parkhäusern des Zentrums vorzudringen. Natürlich erst mit quälend langer Verzögerung, denn nur für jedes ausfahrende Auto konnte ein anderes den Parkhaus-Stau verlassen und einfahren. Erschwert wurde diese Situation am 8. Dezember noch durch das um 15.30 Uhr im Olympiastadion angepfiffene, vollständig ausverkaufte Spitzenspiel des FC Bayern gegen Mönchen - gladbach mit dem Ergebnis 4 zu 3. Der FCB kletterte dadurch vom zweiten auf den ersten Platz der Tabelle, während Mönchengladbach auf dem dritten Platz verharren musste. Dementsprechend verhielten sich die Anhänger der beiden Vereine nach dem Spiel in der Innenstadt. In den frühen Morgenstunden des darauf folgenden Sonntags begann dann mit der großen Leere auf den Straßen das Kontrastprogramm. Nach dem vierten autofreien Sonntag wurde Bilanz gezogen: Während der sonntäglichen Krise waren die Münchner und Münchnerinnen eher daheim geblieben. Gastwirte, Museen, Kinos und Theater hatten mit vollen Häusern gerechnet ebenso wie die Taxler mit glühenden Taxametern. Sie alle wurden in ihren hohen Erwartungen herb enttäuscht. Zu den Nutznießern hingegen gehörten die Kirchen, die einen ungewöhnlich starken Besuch ihrer Gottesdienste verzeichnen konnten. Die Krise ließ die Gotteshäuser wieder voller werden, und sei es nur, weil es vielen Menschen am autofreien Sonntag langweilig wurde – so die Diagnose eines protestantischen Dekans. Und es gab noch eine dezidiert gute Nachricht zu vermelden: In Westdeutschland starben damals pro Jahr rund 19.000 Menschen bei Verkehrsunfällen, das waren 52 Verkehrstote pro Tag. Die Beschränkungen der vier Sonntage dürften also rund 200 Menschen das Leben gerettet haben. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 fielen rund 5.000 Menschen dem Straßenverkehr zum Opfer. Folgerungen Die Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ meinte, die Ölkrise erzwinge einen neuen Lebensstil: „Mehr öffentliche Verkehrsmittel, kleinere Autos, dauerhaftere Häuser, weniger Verpackung und Wegwerfprodukte. Die Erwartungswerte im individuellen wie im Leben der Gesellschaft sollten nicht künstlich hochgepeitscht werden. Wenn es jetzt Mode würde, sich zu bescheiden, sich nicht imponieren zu lassen von leuten, die mehr verbrauchen können und stärker auf die Konsumpauke hauen, würden wir ein Stück zusätzlicher Freiheit gewinnen.“ Recht hatte sie, die gute alte Tante „Zeit“, auch wenn sie heutzutage unter dem kettenrauchenden und dennoch 90jährigen Herausgeber Helmut Schmid etwas bieder und besserwisserisch daherkommt und kaum als Lektüre im Taxi vorgefunden wird. (BW) 15TAXIKURIER Jetzt bestellen! Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des Kollegen Benedikt Weyerer: München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei! TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 15
Seite 16
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC H Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „H“ . Harras – Dort befand sich bis Anfang des letzten Jahrhunderts das Café des Herrn Robert Harras. Mit der Einstellung der Trambahnlinien nach Fürstenried-West und zum Lorettoplatz konnten die Gleisanlagen am Harras wegfallen, was aber Dank des unermüdlichen Einsatzes unserer städtischen Chaosplaner zu keiner Entspannung der Verkehrssituation führte. Seit ca. zwei Jahren haben wir auf Höhe der ehemaligen Praxis Dr. Krumpoch eine zusätzliche Ampelanlage, die zwangsläufig den Verkehrs-„Fluss“ weiter einschränkt. Wer nachmittags von der Engelhardshöhe zum Harras fährt (bzw. steht), weiß gar hübsche Liedlein davon zu singen. Die Lösung für den Harras wäre ein Kreisverkehr, wie z.B. am Karo, wo immerhin fünf Einmündungen und Fußgängerverkehr zu verkraften sind – und dies seit Jahrzehnten auch dann funktioniert, wenn sich die Trambahn bei Bedarf (und auch wirklich nur dann) selbst grünes Licht schaltet. Hausmeister – nannte man früher diejenigen, die sich nur an ihrem Lieblingsstand aufstellen und dazu auch lange, sinnlose, leere Rückfahrten zu ihrem Revier in Kauf nehmen. Dafür kennen sie sich dort, jedenfalls üblicherweise, aus und sind auch der Stammkundschaft bekannt. Davon zeugen im Computer der Zentrale eingegebene Sperren („für Lokal X nicht Taxi Y“), welche zum Teil auf Betreiben der Fiaker selbst, z. T. aber auch auf Wunsch der Kundschaft eingegeben werden. Nachvollziehbar, denn wenn sich Wirt und Fiaker seit Jahren in gegenseitiger Abneigung verbunden sind, sollte in der Tat besser bei der Zentrale die Scheidung eingereicht werden. Dagegen überwiegt heute (jedenfalls im Nachtgeschäft) die Zahl derjenigen, die sich überall aufstellen, aber nirgends auskennen. Und die sich, natürlich vor der Freigabe laut schreiend, mit Maschinengewehr-Schnellfeuer und einprogrammierter Dauerwiederholung melden „in der Landshuter Allee“, weil sie irgendwas von wegen „Rot Kreuz“ gehört haben, wobei nur ein Kollege in Daglfing einen Sanka bestellt hat. Hilton – Eines Abends verzweifelte der noch junge und unschuldige Schrotti schier an zwei Amis, die am Platzl-Stand den Wagen enterten und mit schweren, vom HB-Bier gelähmten Zungen immer „Hidl Hodl“ lallten. Erst mit Hilfe eines weiteren Herrn, dessen Gesichtslähmung noch nicht so weit fortgeschritten war, konnte das damals einzige „Hilton“ (Tucherpark) als Fahrziel erahnt werden, was es dann auch war. Hund – Ausgerechnet bei einer seiner wenigen Fahrten mit einem Schaltgetriebe- Taxi hatte Schrotti einen Fahrgast mit Hund dabei, wobei Letzterer vorschriftsmäßig im Fußraum von seinem Herrchen saß. Alles kein Problem, hätte nicht der Wauwau jeden Griff zum Schalthebel – wohl als drohenden Angriff – mit einem unüberhörbaren Knurren beantwortet. Den üblichen Behauptungen des Besitzers („der meint’s net so“, „der will nur spielen“, u.s.w.) zum Trotz wurde die restliche Fahrt, vom Anfahren bis zur langen Geraden auf der Landsberger, nur noch im zweiten Gang absolviert. DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN CAR 2000 Auto-Service GmbH Frankfurter Ring 137-139 80807 München Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40 Telefax: +49 (0)89 52 03 30 50 E-Mail: ms@car-2000.com 3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS) Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fahrlicht-System Dieselpartikelfilter Regensensor, Tempomat Bordcomputer, Klimaautomatik ab 28.590 Euro zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung sowie Taxipaket. NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD. Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren. TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 16
Seite 17
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
17TAXIKURIER Rose des Monats Zitrone des Monats Fotos: www.atelier-tacke.de Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Die Fachwerkstätten für den Datenfunk-Einbau: Wie bei den Heinzelmännchen werden in diesen Wochen Zusatzschichten eingelegt, um den großen Andrang in Griff zu bekommen und die Wartezeiten überschaubar zu halten. Die Rede ist von den Fachwerkstätten, die unsere neue Datenfunk-Technologie in die Münchner Taxis installieren. Und nachdem der Zeitpunkt der Vollinbetriebnahme immer näher rückt, wird auch täglich die Zahl derer größer, die noch rechtzeitig ihr Equipment im Fahrzeug haben wollen. Wir sind überzeugt, dass es diese Experten schaffen, alle Kundenwünsche bis zum 01.07.2009 umzusetzen. Gerne beglücken wir mit der Rose des Monats: KFZ-Meisterbetrieb Glas, ER-Tax, HWT, Funktechnik Metzker, Vepas Team (TK) 17TAXIKURIER Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Michael Nowak, Taxi 455 Am Samstag, den 7. Februar um 03.15 Uhr, standen neben dem Taxistand Fröttmaning, der mit 5 Taxis besetzt war, weitere 6 Taxis vor dem Eingang zum Deutschen Theater-Zelt unerlaubt bereit. Das unerlaubte Bereithalten vor dem Theater ist dreist, da der reguläre Standplatz nur 15 Meter entfernt ist. Ein Fahrer vom Stand sprach den ersten Abstauber auf sein Fehlverhalten an, worauf dieser meinte, er warte schon 10 Minuten, lud auf und fuhr weg. Makaber war aber, dass das 5. Taxi in der Abstauberschlange das Taxi 455 war, Herr Michael Nowak, Aufsichtsrat und ehemaliger Vorsitzender der Taxivereinigung. Er hatte eine durchschlagende Argumentation, er sei nur hinter dem anderen hergefahren und bleibe jetzt auch stehen. Zudem hatte er sich per Datenfunk auch noch am regulären Standplatz eingeloggt, um ja nichts zu versäumen. Von Vorbildfunktion des Kollegen Nowak war in diesem Moment nichts zu vermelden. Obwohl Herr Michael Nowak im Nachhinein sein Fehlverhalten bedröppelt einsah und auch bedauerte, verleihen wir ihm, schon der Gleichbehandlung wegen, die Zitrone des Monats, denn auch eine kluge Henne verlegt ein Ei. (HM) Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der Taxi-München eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der Taxi-München eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteil - nehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. www.taxi-münchen.de www.taxischule-münchen.de www.taxikurs-münchen.de taxischein-münchen.de Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70 TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 17
Seite 18
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Anno dazumal Das deutsche Kraftdroschkengewerbe Unter dem Titel „Das deutsche Kraftdroschkengewerbe“ legte der Diplom- Kaufmann Josef Hüls, geboren zu Heilbronn am Neckar, zur Erlangung der Würde eines Doktors der Technischen Wissenschaften am 11. Juni 1931 an der Technischen Hochschule München die wohl einzige Dissertation vor, die sich ausschließlich mit unserem Gewerbe befasste. Obwohl das Werk fast 80 Jahre alt ist hat es an Aktualität kaum eingebüßt. Wortgetreu geben wir nachstehend den ersten Teil des 3. Abschnittes der Dissertation über die Beschreibung der sozialen Struktur des Kraftdroschkengewerbes wider: 3a) Der Kraftdroschkenfuhrunternehmer Die Zusammensetzung der Unternehmer ist außerordentlich vielseitig. Während in anderen Gewerbezweigen meist eine Vorbildung in Form einer mehrjährigen Lehrzeit oder eines längeren Besuches einer Fachschule, Gesellen- und Meisterprüfung und dergleichen gefordert wird, sammeln sich im Droschkenberuf eine bunte Menge Menschen, die aus allen möglichen Berufen stammen, mit und ohne Vorkenntnis in der Kraftfahrzeugtechnik. Während vor dem Kriege im allgemeinen die alten Pferdefuhrunternehmer, die sich auf Autobetrieb umstellten, den Kern des Gewerbes ausmachten, sind nach dem Krieg unter dem Druck der wirtschaftlichen Not, angelockt durch die zeitweilige Nummern- und Unternehmerfreiheit und die guten Verdienstmöglichkeiten in den Jahren 1925 und 1926, viele Droschkenbesitzer geworden, die weder von ihrem Fahrzeug noch von der Eigenart gerade dieses öffentlichen Fuhrgewerbes eine Ahnung hatten, „alte Gelehrte, Geheimräte, Ärzte, Rechtsanwälte, Schauspieler, Kaufleute, Arbeiter, Hausdiener, vornehme Damen der Gesellschaft, Krankenschwestern, Verkäuferinnen, Tänzerinnen, Kurfürstendamen und viele mehr, vom einfachen Bürger bis zum adeligsten Aristokraten“. Sogar Ausländer haben sich in dieses ganz einheimische Gewerbe hineingedrängt. So setzt sich heute dieser Stand aus einem Gemisch von ehemaligen Berufen zusammen, Schlosser, Automonteure, Werkmeister, Inhaber von Reparaturwerkstätten, Garagen und Tankstellen, dann vor allem die alten Pferdedroschkenkutscher, entlassenen Angehörige der Landespolizei und der Reichswehr, die oft neben ihrer Geldabfindung noch außerdem mit einer Droschkenkonzession „belohnt“ wurden, abgebaute Beamte und Kaufleute, verkrachte selbständige Gewerbetreibende, die zur Fortführung ihres Betriebes kein Geld mehr hatten und sich mit einer Kraftdroschke, die auf einen anderen Namen lief, am Droschkengewerbe beteiligten, dann die Droschkenchauffeure, die sich selbständig machen konnten, eine Reihe von Spekulanten, die hier ohne viel Arbeit einheimsen wollten, und nicht zu vergessen, die Automobilfabrikanten selbst, die ihre auf Abzahlung verkauften, aber noch nicht bezahlten Droschken notgedrungen wieder zurücknehmen mussten, da die Käufer für die Raten nicht mehr aufkommen konnten. Wie aus dieser Aufstellung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, ersichtlich ist, kann von einem einheitlichen Gewerbestand nicht gesprochen werden. Aus dieser Tatsache rührt auch zum großen Teil die Zerrissenheit innerhalb des Gewerbes her, dieser Konkurrenzkampf, der mit seinen tollen Auswüchsen schon oft zum Gespött der Tagespresse geworden ist. 3b) Der Kraftdroschkenführer Mit Ausnahme der Großbetriebe und einer verhältnismäßig geringen Zahl sonstiger Unternehmungen sind fast alle Droschkenunternehmer gleichzeitig auch Droschkenführer. Die Droschke ist in der Großstadt Tag und Nacht unterwegs, die eine Schicht fährt meist der Unternehmer selbst, die andere ein angestellter Chauffeur. Die Herkunft des Droschkenführers ist daher eine ähnliche wie die des Unternehmers. Die Ausbildung ist meist eine doppelte, zunächst die als Kraftfahrer selbst und dann in manchen Städten eine spezielle zur Erlangung des Kraftdroschkenführerscheins. Voraussetzung für die Erlangung des Kraftwagenführerscheins ist, wie für jeden Kraftfahrer, dass der Schüler körperlich und geistig (durch amtsärztlichen Attest) und moralisch (polizeiliches Leumundszeugnis) einwandfrei ist, einen Lehrgang in einer behördlich zugelassenen Fahrschule mitmacht und sich einer theoretischen und praktischen Prüfung durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen unterzieht. Voraussetzung für die Erlangung des Droschkenfahrausweises ist das Bestehen der polizeilichen Straßen- und Verkehrsprüfung, die jedoch nur in wenigen Städten eingeführt ist. In manchen Fällen genügt der Nachweis des Besuchs eines entsprechenden Kurses, der von der Organisation des Kraftdroschkengewerbes abgehalten wird. In den meisten Fällen wird auch davon Abstand genommen, und die Erlaubnis nach Ermessen der Polizei erteilt, wenn der Bewerber nach Alter, 18 TAXIKURIER TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 18
Seite 19
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
19TAXIKURIER Lebensführung (keine Vorstrafen) und der Dauer seines Aufenthaltes am Ort selbst die nötige persönliche Eignung und Ortskenntnis zu haben scheint. Aber mit der Erlangung des Droschkenführerscheins ist noch lange nicht gesagt, dass der Bewerber seinen Aufgaben gewachsen ist. Er muss nicht nur ein gutes technisches Auffassungsvermögen haben, um sein Fahrzeug zu schonen und gut instand halten zu können, sondern wenn er nicht Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein, Pünktlichkeit, sowie vor allem Geistesgegenwart, Entschlossenheit und Tatbereitschaft besitzt, so wird er bald in Gefahr kommen, seinen Droschkenausweis oder gar seinen Führerschein und damit überhaupt seine Stellung zu verlieren. Die Tätigkeit des Droschkenführers ist nicht leicht. Sie wird durch eine große Zahl gesetzlicher Ge- und Verbote eingeengt, er untersteht einer ständigen Kontrolle durch die Polizei, die selbst seine Kleidung vorschreiben, den Droschkenschein auf ein weiteres Jahr verlängern und sich auch unter Umständen für das Privatleben des Droschkenführers interessieren kann, in strafrechtlicher Hinsicht steht er als Berufsfahrer schlechter da als der Herrenfahrer. Und dazu kommen noch die Gefahren, denen der Führer einer öffentlichen Kraftdroschke ausgesetzt ist, man denke nur an die fortwährenden Raubüberfälle, ja Raubmorde, die in letzter Zeit öfters vorkamen. Und wenn man bedenkt, dass der Halter der Kraftdroschke seinem angestellten Fahrer nicht nur oft sein ganzes Vermögen anvertraut, sondern auch noch die Haftung für ihn übernimmt so versteht man nicht, wie leichtsinnig oft Droschkenführer eingestellt werden, über deren persönliche Eignung nicht die geringste Nachforschung angestellt wird. Ein großer Fortschritt in dieser Hinsicht sind die Führernachweise, die in fast allen Großstädten von gewerblichen Organisationen eingerichtet sind und jedem Unternehmer kostenlos zur Verfügung stehen. Anmerkung der Redaktion: Sehr intensiv befasste sich der Doktorand Josef Hüls mit den Einzelheiten der Arbeitsverhältnisse und der Entlohnen von Droschkenführern. Darüber werden wir in der nächsten Ausgabe berichten. Die exakte Bezeichnung des Fahrers eines Kraftfahrzeuges ist nach wie vor nach dem Verkehrsrecht „Führer“ . (HM) Taxlers Freunde Helmuth Schlenker Mercedes-Benz Niederlassung München Trotz über 3.000 Taxis in der Millionenstadt München und dem täglichen Kampf um Umsatz war und ist die Taxiwelt eine Familie. Erheblichen Anteil daran haben Personen, die sich über das übliche Maß hinaus für unser Gewerbe einsetzen. Der TAXIKURIER stellt diese „guten Geister“ der Taxibranche vor und bedankt sich damit gleichzeitig für das Engagement dieser Menschen. Steckbrief: Name: Schlenker Vorname: Helmuth Alter: 61 Jahre Sternzeichen: Wassermann Familienstand: verheiratet (seit 1976) 3 Kinder (alle erwachsen) Geburtsort: Heidelberg Wohnort: Puchheim (seit 1982) Hobbys: Skilanglauf, Radfahren, Taximodelle Musik: Bayrische Volksmusik (keine volksdümmliche Musik) Urlaub: Kroatien Seit 1981 lebt Helmuth Schlenker in München und bereits 1982 führte ihn sein Berufsweg zu Mercedes-Benz. Seit nunmehr 28 Jahren ist er Taxi- und Mietwagenverkäufer. Ein Urgestein. Logisch, dass viele Taxiunternehmer seinen Kontakt suchen. Aufgabe und Ziel für ihn ist es, sich zusammen mit einem Team von drei weiteren Kollegen um alle Belange der Taxler zu kümmern und diesen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. In vier Jahren geht Helmuth Schlenker in Rente. Dann hat er viel erlebt. Höhen und Tiefen: „Da lebt man mit! Ich kann mich noch gut erinnern, als Lieferzeiten von einem Jahr und länger noch normal waren.“ Heute ist ein Taxi kurzfristig lieferbar. „Das Tolle an meinem Arbeitgeber ist, dass sich Mercedes immer sehr intensiv für das Taxigewerbe engagiert hat. Das hat mich bei meiner Tätigkeit als Verkäufer stets motiviert, unterstützt und zu Erfolg verholfen.“ Helmuth Schlenker ist mit seinem Erfahrungsschatz natürlich ein absoluter Taxi- Profi. Beratung ist für ihn eine ganz wichtige Komponente im Gespräch mit den Taxi-Unternehmen und seine Kontakte zur Genossenschaft, KVR, BZP und zum Eichamt erleichtern ihm dabei seine Arbeit enorm. Die Teilnahme an Verkaufs- Schulungen ist für Helmuth Schlenker trotz seiner 28jährigen Verkaufserfahrung selbstverständlich. Er möchte ja schließlich ein kompetenter Berater sein und bleiben! Ganz besonders freut er sich jetzt auf die neue E-Klasse, die preislich attraktiv positioniert ist und – so wünscht er sich – von den Taxlern gut angenommen wird. (PR) TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 19
Seite 20
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Taxi-Check München Kurzstrecke mit Handicap Foto: www.atelier-tacke.de Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner CAR 2000 in München testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen erfüllt werden. Unser Aktionspartner, CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten des Jahres 2009“ aus. In diesem Winter haben Schnee, Eis und gefrierende Nebelnässe die Straßen in gefährliche Rutschbahnen verwandelt. Am Freitag, den 13. Februar ereigneten sich mehr als 300 Unfälle in der Landeshauptstadt. Meist waren es Bagatellfälle und Fußgänger besonders häufig betroffen. Bis Mittag registrierten die Rettungsdienste der Stadt 225 Einsätze, meist wegen Knochenbrüchen und Platzwunden. Die Unfallchirurgie im Klinikum rechts der Isar eröffnete zusätzliche Operationssäle. Zeitweise wurden leichtverletzte Patienten sogar auf den Gängen der Notaufnahmen behandelt. Unser Taxi-Checker war als hinkendes Glatteis-Opfer unterwegs und hat sich für den Weg zu oder nach der Kontroll-Behandlung im Krankenhaus Schwabing ein Taxi geholt. Dabei wurden immer sehr knappe Kurzstrecken gewählt und Münchens Taxifahrer mussten mal wieder die Einhaltung der Beförderungspflicht unter Beweis stellen. Taxi 1: ✷✷✷ (Nr. 118, 4. März, 8 Uhr, Anruf Feilitzsch) Per Mobiltelefon bestelle ich ein Taxi in die Leopoldstraße 108 und informiere darüber, dass ich „nur“ ins Schwabinger Krankenhaus möchte. Zwei Minuten später kommt das Taxi und ich humple zu meinem Chauffeur. Ich steige ein, der Fahrer schielt kurz auf mein Bein und startet zügig den Krankentransport. Ohne jeglichen Kommentar fährt mich der flotte Taxifahrer direkt vor den Haupt - eingang und rauscht auch schon wieder davon. Taxi 2: ✷✷✷ (Nr. 1636, 4. März, 8.20 Uhr, Kölner Platz) „Ich möchte um die Ecke, zum Bonner Platz“ . Mit dieser „Provokation“ kann ich auch diesen Fahrer nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Die kurze Fahrt wird absolut stillschweigend erledigt und die Quittung über 4 Euro, incl. 50 Cent Trinkgeld, komplett mit allen Angaben ausgefüllt. Anschließend wendet der Fahrer und fährt wohl mit der Hoffnung auf wesentlich profitablere Fahrten an den Kölner Platz zurück. Taxi 3: ✷✷✷✷ Gewinnerin! (Nr. 1682, 5. März, 10.20 Uhr, Anruf Kölner Platz) Vom Bonner Platz rufe ich, nur ein paar hundert Meter entfernt, die Säule am Standplatz vor dem Schwabinger Krankenhaus an. Eine freundliche Frau analysiert daraufhin meinen exakten Standort und ich gebe entschuldigend mein nahe gelegenes Fahrziel an. „Das passt schon“, meint sie pragmatisch und wenig später, während der Fahrt, lässt sie sich auch nicht aufs Glatteis führen. Ich äußere meine Bedenken über die wenig lukrative Kurzstrecke und frage, wie lange sie bereits auf einen Fahrgast wartete. „1½ Stunden, aber so ist das halt, die Leute sind sparsam geworden …“ Als ich dies ausdrücklich bedauere, erörtert mir die Dame die Beförderungspflicht und ich erhalte den Tipp, telefonisch vorab kein Ziel zu nennen. Bei manchen Kollegen könne ich da lange warten … Als ich mich schließlich als Taxi-Checker oute, ist die service-orientierte Taxlerin rundherum glücklich und hat den ersten Platz aufrichtig verdient. Auf gabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste 20 TAXIKURIER Die Bewertung ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 20
Seite 21
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
21TAXIKURIER Taxi 4: – (Nr. 3120, 5. März, 10.45 Uhr, Kölner Platz) Auffällig hinkend verlasse ich das Krankenhaus, nähere ich mich dem voll besetzten Taxistand und wieder ist eine Frau an der Reihe. „Na, toll!“, resigniert die Fahrerin, sobald ich die U-Bahn am Bonner Platz als Ziel angebe. Sie startet entnervt den Motor und ich frage ganz naiv, was sie denn meine. „Das ist doch gleich da vorne“, erwidert die ältere Dame grantig. Ich rechtfertige meine Gehfaulheit mit meiner Verletzung am Fuß, aber da bekomme ich noch mal eine Verwarnung: „Da muss man halt besser zu Hause bleiben!“ Fassungslos wundere ich mich über diese Art der Berufsauffassung. Ohne Dank fürs kleine Trinkgeld und ohne Gruß-Wort wartet sie, dass ich endlich aussteige. Taxi 5: – (Nr. 320, 9. März, 8.05 Uhr, Kölner Platz) Nach einem stürmischen Graupel - schauer wage ich mich endlich aus dem Schwabinger Krankenhaus und der Kölner Platz bietet dasselbe Szenario wie gewohnt. Wieder eine Frau an der Spitze der wartenden Taxi-Kolonne. Einladend winkt diese, als ich hinkend auf ihren Mini-Van zusteuere. Die Gastfreundschaft hat aber ein jähes Ende, sobald ihre Gehirnzellen die Kurz - strecken-Angabe verarbeitet haben. „Das ist unfair, das macht nur 4 Euro, nehmen Sie das letzte Taxi, ganz hinten“! Die Gewinnerin! Barbara Euler, Taxi 1682 Schleißheimer Straße 519 80933 München erhält für ihre vorbildliche Berufs - auffassung von unserem Chrysler Partner CAR 2000 ein Präsent. Der TAXIKURIER gratuliert herzlichst. Folienversiegelung, Autoreinigung innen/außen, Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), Klima-Anlagen-Desinfektion (Geruchsentfernung) Frankfurter Ring 97 · 80807 München Mobil 0177/6 30 74 85 www.patecky.de ER- TAX Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung Frankfurter Ring 97 / Ecke Ingolstädter Straße 80807 München – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. T e l e f o n 0 8 9/3 07 48 04 7 Mobil 01 77 / 2 70 32 70 Kundendienst Pinnwand Schwarzes Brett der Branche Kostenloses Wartungs-Paket für E-Klasse-Taxis der Baureihe W 211 Für viele Taxi- und Mietwagenunternehmer stellt sich in diesen Tagen die Frage, ob sie auf die neue E-Klasse der Baureihe 212 warten oder aber nochmals auf ein bewährtes Fahrzeug der Baureihe 211 zurückgreifen. Um die Entscheidung etwas leichter zu machen, spendiert die Daimler AG jedem Taxi- oder Mietwagenunternehmer, der sich zwischen dem 18.02. und dem 30.04.2009 für eine neue E-Klasse Limousine der Baureihe W 211 entscheidet und das Fahrzeug bis spätestens 31.12.2009 übernimmt, ein umfangreiches Wartungs-Paket für 24 Monate bzw. 100.000 km Laufleistung. Dieses Wartungs-Paket deckt alle Wartungskosten gemäß Service-Heft ab, inklusive der Arbeiten, die mit dem Zusatz „gegen gesonderte Berechnung“ gekennzeichnet sind sowie der erforderlichen Teile und Betriebsstoffe. Ausgenommen sind Arbeiten gegen gesonderte Beauftragung sowie Kraftstoffe. So braucht sich der Unternehmer während dieser Laufzeit keinerlei Gedanken über Wartungskosten zu machen, viel besser noch, er spart sie gleich. Sein neuer Mercedes wird ausschließlich in autorisierten Werkstätten in Mercedes-Benz Qualität betreut und immer topgewartet. BZP AR.Nr.08/09 Taxi-Gebrauchtwagen-Tour von Auto Much Im Rahmen einer Taxi-Gebrauchtwagen-Tour durch Deutschland macht das Team von Auto Much mit seinen Fahrzeugen am 28.3. in München Station. Von 10 bis 15 Uhr sind Besichtigungstermine nach vorheriger Terminabsprache (08041-78 99 99) bei Taxiunternehmern vor Ort oder den jeweiligen Daimler- Niederlassungen möglich. Glückwunsch! Die Kollegen Hans-Dieter Hoppe und Dr. Gerhard Herdel waren mit ihrer richtigen Antwort die Schnellsten und haben gewonnen! Sie erhalten je 2 Karten für die Komödie „Männerhort“ in der Komödie im Bayerischen Hof. Das Stück läuft täglich um 20 Uhr bis zum 9. Mai 2009. TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 21
Seite 22
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Augustenstr. (Abschnitt Gabelsbergerstr./ Steinheilstr.): Dauer Mai – September 09. Hier kommt eine neue FW und es gibt mindestens schmalere Fahrspuren. Barer Str. (zwischen Arcostr. und Schellingstr.): Dauer April – Ende Juli 09. In drei Abschnitten werden die Trambahnschienen erneuert sowie die Haltestellen Schellingstr. und Pinakotheken umgebaut. Insbesondere letzteres wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu sehr schmalen Fahrbahnen führen – auch nach Beendigung der Bauarbeiten. Hoffentlich gibt es hinterher auch noch einen funktionierenden „Barer/Schelling“-Stand. Pestalozzistr. (zwischen Müllerstr. und Stephanstr./Sebastiansplatz): Dauer unbekannt. Private Baustelle beim früheren „Schlafzimmer-Stephan“ . Wegen Neubau des Hauses braucht man auch Platz auf der Straße. Daher ist hier eine Einbahn - regelung Richtung Süden getroffen worden. Nördlicher Stadtbereich: Leopoldstr. ab „Freiheit“ nordwärts: Dauer bis Ende 09. Das einzig angenehme an der überflüssigsten Trambahnbaustelle der Welt ist, dass sie bald vorbei ist und wenigstens wieder ein einigermaßen normales Fahren in der einzigen wirklichen Hauptausfallstraße nach Norden möglich sein wird. Pelkovenstr. (Moosach U-Bahn): Dauer der Gesamtmaßnahme noch bis Ende 2010. Die Pelkovenstr. ist zwischen der Dachauer und der Feldmochinger Str. für den Durchgangsverkehr gesperrt. Im Abschnitt Claudiusplatz – Ehrenbreitsteiner Str. ist noch der fällige Straßenumbau in Gang. Angenommen werden darf, dass auch hier, wie an vielen anderen Stellen der Stadt eine vormals leistungsfähige Straße so verengt wird, dass vernünftiges Fortkommen unmöglich wird. Macht aber nichts, drunter fährt ja dann eine U-Bahn. 50 lautet die Zahl des Jahres. So viele Baustellen werden uns heuer beglücken – und dabei ist die Zahl noch abgerundet. Das sind zwar weniger als im letzten Jahr, andererseits sind viele dieser Baustellen sozusagen in Gruppen angeordnet, die das Vorankommen erheblich erschweren werden. Berücksichtigt werden müssen auch „private“ Baustellen, die derzeit noch unbekannt sind. So wird der Osten der Stadt im Sommer vom Zentrum nahezu völlig abgehängt, da in der Ismaninger Straße auf ganzer Länge die Trambahngleise erneuert werden. Auch Pasing wird im Zuge des Baus der Nordumgehung (NUP) ziemlich unpassierbar werden. Ferner steht der Baubeginn des langen Tunnels Südwest an und wird im Bereich des Luise-Kiesselbach-Platzes und der angrenzenden Straßen für erhebliches Ungemach sorgen. Ein Lichtblick ist die Eröffnung des Richard-Strauss-Tunnels, die allerdings noch von zahlreichen Wiederherstellungsmaßnahmen an der Oberfläche begleitet werden wird. An dieser Stelle sei dem Baustellen-Ko - ordinator der Landeshauptstadt, Richard Bartl und seinem Team für ihre Bemühungen gedankt, die schlimmsten Auswüchse wenigstens abzumildern und natürlich auch für ihre Informationen, ohne die weder diese Vorschau noch die all - wöchentlichen Berichte auf unserer internetten Seite www.taxi-muenchen.de unter der Rubrik Taxigewerbe/Baustellenbericht möglich wären. Vorzumerken sind im Übrigen noch die Blade Nights, die zwischen 4. Mai und 31.8. wieder jeweils an den Montagabenden zwischen 21 und ca. 23 Uhr sowie am Pfingstmontag nachmittags (1.6.) für Behinderungen sorgen werden. Bereich Innenstadt: Sternstr.: Dauer immer noch unbekannt. Bereits seit über einem Jahr existiert diese „private“ Baustelle der Versicherungskammer. Offenbar hat die Weltfinanzkrise hier noch einen großen Bogen gemacht – anders lässt sich die umfangreiche Sanierungs-/Neubaudauer der Gebäude nicht recht erklären. Auch jetzt noch wird immer wieder im Bereich Robert-Koch-Str. die Fahrbahn zur Anlieferung von Baumaterial auf eine Spur eingeengt. So sehr einzusehen ist, dass der vorhandene Platz verdammt knapp ist: Muss denn das grundsätzlich im dicksten Berufsverkehr sein? Erhardtstr.: Dauer eigentlich bis Ende März 2009 und jetzt: VERLÄNGERUNG bis 2010! Ja so eine Überraschung! Offenbar ist der Bau des Spartentunnels deutlich komplizierter als gedacht. Mal sehen, wie lange die Fahrspurreduzierungen nötig sind. Frauenstr. (Höhe Viktualienmarkt): Dauer seit März und noch bis Mai 09. Zwischen Reichenbach- und Zwingerstr. wird eine Gasleitung erneuert. Öfter mal was Neues… Sonnenstr./Stachus: Dauer seit März und noch bis Dezember 09. Im „uralten“ Stachus-Bauwerk sind umfangreiche Modernisierungen fällig und es knarzen die Dehnfugen der Bauwerksdecke. Schmalere Fahrspuren und ein verlegter bzw. verkürzter „KAUFHOF-Stand“ sind die Folge. Auch die Zufahrt zur Schlosserstr. und Adolf-Kolping-Str. ist eingeschränkt. Marienhof (Residenzstr., Schrammerstr., Hofgraben): Dauer seit März und noch bis Mitte September 09. Gott sei Dank sind das keine Hauptdurchgangsstraßen. Wir erfreuen uns an der Verlegung von Fernwärme- und Wasserleitungen und sicher auch an einem geänderten Dallmayr- Stand … Färbergraben/Altheimer Eck: Dauer April – Oktober 09. Zusätzlich zu den Abbrucharbeiten auf dem SZ-Areal sind umfangreiche Erneuerungen im FW-Netz angedroht. Die Verkehrsführung hier wird für viel Vergnügen sorgen (neue Einbahn - regelungen und dergleichen). Wichtige Information Baustellenbericht Frühjahr 2009 22 TAXIKURIER TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 22
Seite 23
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Isarring: Dauer Ende Mai – Anfang Juli 09. Salamitaktik: Nachdem letztes Jahr der Abschnitt Ifflandstr. – Biedersteiner- Tunnel saniert wurde, geht es heuer mit der Strecke zwischen Tunnel und Ungererstr. weiter. Wir hoffen, dass die Baustelle etwa ähnlich schnell abgearbeitet werden wird, wie das in 2008 auch möglich war. OEZ-Viertel/Uptown-Hochhaus/Gärtner- Stand: Dauer ab Mai 2009 – Ende 2010. Betroffen sind hier die Dessauer Str., Messerschmittstr., Dürrstr., Gärtnerstr. und Hans-Bunte-Str. Sie werden von Feldwegen zu Straßen hochgerüstet. Zwei Dinge sind daran positiv: Erstens sind nur Erschließungsstraßen betroffen und zweitens können wir dann endlich unsere Kunden mit sauberen Fahrzeugen abholen. Schleißheimer Str. (Schätzweg – Augustin- Rösch-Str.): Dauer April 09 – Juni 2010! Zwei Maßnahmen werden hier koordiniert. Zunächst muss eine Gashochdruck - leitung verlegt werden. Dann kann die eigentliche Arbeit – hier: ein neuer Kanal für die Stadtentwässerung – beginnen. Einziger Vorteil für uns: Die zu erwartenden Behinderungen werden sich hauptsächlich auf die Rush-Hour konzentrieren. Lilienthalallee/MOC/Kieferngarten: Dauer März – Dezember 2009. In der Lilienthalallee und dann weiter Richtung Kieferngartenstr., Burmesterstr., Werner- Heisenberg-Allee und der Straße Am Kiefernwald muss wegen des neuen Baugebietes Nördliche Freimanner Heide eine FW verlegt werden. Vernünftig wäre in diesem Zusammenhang eine ausreichende Verbreiterung der An- und Abfahrtsmöglichkeiten zum MOC. Wie gesagt, dass wäre vernünftig … Frankfurter Ring und Domagkstr.: Dauer Mitte April – Anfang Oktober 09. Aufmerksame Kollegen merken es natürlich gleicht: Diese Straßen gehören doch gar nicht zusammen! Richtig, aber dazwischen befindet sich die ehemalige Funkkaserne und da wird, wie wir wissen, eine wichtige Trambahnlinie gebaut. Und es gibt da auch FW’en, die jeweils auf die og. Straßen stoßen. Das bedeutet am Frankfurter Ring im Bereich Nordring und an der Domagkstr. vermutlich im Bereich der Zufahrt zur Funkkaserne Bauarbeiten. Östlicher Stadtbereich: Innsbrucker-Ring-Tunnel: Dauer noch bis Anfang Juni 09. Mühsam ernährt sich hier das Eichhörnchen. Erst kam die Mittelwand, dann die Sicherheitseinrichtungen und es folgen noch neue Wandverkleidungen (hoffentlich selbstreinigend) sowie eine Fahrbahnsanierung. Was will man mehr? Höchstens noch 6 Richtige mit Superzahl. Leuchtenbergtunnel/Richard-Strauss- Tunnel: Gesamtdauer bis Ende 2010. Ein Lichtblick im Osten, denn voraussichtlich im Juli diesen Jahres erfolgt die Verkehrsfreigabe für den Tunnel. Aber aufpassen: Im Tunnel selbst sollen diese neumodischen unsichtbaren Radarfallen installiert werden! Die Wiederherstellung des oberen verschmälerten Fahrbahnbereiches dauert dann noch bis Ende 2010. Prinzregentenstr. (Vogelweideplatz – Leuchtenbergring): Dauer 10.–24. Juni 09. Im Zuge der Tunnelfreigabe muss die Prinzregentenstr. generalüberholt werden – sie hat’s auch wirklich nötig und die 14 Tage machen bei den übrigen Großbaustellen das Kraut auch nicht mehr fett. Max-Weber-Platz/Einsteinstr./Ismaninger Str. (Trambahngleise): Dauer Anfang Juni – Mitte September 09. In mehreren Bauabschnitten werden die Trambahngleise erneuert. Der Max-Weber-Platz wird infolgedessen im August für etwa vier Wochen komplett gesperrt. Trotz Sommer - ferien ist mit erheblichen Behinderungen zu rechnen. Betroffen sind im Umfeld der Baumaßnahme auch alle Straßen im Bereich der Trambahnwendschleife am Johannisplatz. Prost Mahlzeit im nahe - gelegenen Hofbräukeller! Giesinger Bahnhofsplatz/Schwanseestr.: Dauer von ? – Ende Juli 09. Nachdem wir von unserem alten Standplatz auf die gegenüberliegende Seite umgesetzt wurden, erfolgt nun die Verschönerung (?) des Bahnhofsvorplatzes und der Zufahrt von der Schwanseestr. Infolgedessen werden wohl noch weniger eventuell umsteigeinteressierte S- oder U-Bahn-Fahrgäste den Weg zu uns finden. Johanneskirchner Str.: Dauer Frühjahr – Ende Oktober 09. Endlich kommen wir in die Außenbereiche, wo die Verkehrsbehinderungen zwar auch unangenehm sind, aber hauptsächlich in den Berufsverkehrszeiten auftreten: Zwischen Effnerstr. und Freischützstr. muss eine FW erneuert werden. Südlicher Stadtbereich: Garmischer Str./Luise-Kiesselbach-Platz/ Heckenstallerstr.-Tunnel Südwest: Dauer Mitte 2009 – Mitte 2017. Münchens größte Tunnelbaustelle beginnt. Nachdem der Mittlere Ring in diesem Bereich jetzt schon an 12 von 24 Stunden eines Tages überlastet ist, kann und wird es nun noch schlimmer werden. Vorgesehen ist zwar eine weitgehend dreispurige Verkehrsführung im gesamten Baustellenbereich aber was heißt das schon? Ein LKW oder ein Bus und schon ist die Herrlichkeit vorbei. Es bleibt nur der obligatorische Hinweis, diesen Bereich, wenn möglich, weiträumig zu umfahren. Ob uns am Ende der Baumaßnahmen wirklich das Paradies winkt, weiß der Himmel … Plinganserstr. (Margaretenplatz): Dauer April – September 09. Wer glaubte, dass nach der Reparatur letztes Jahr an dieser Stelle Ruhe einkehren würde, hat sich ➜ 23TAXIKURIER AUTO-ANKAUF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger Str. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fa x: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 23
Seite 24
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
24 TAXIKURIER ➜ geirrt: In Verlängerung der seinerzeitigen Baumaßnahmen in der Lindenschmitstr. wird jetzt hier eine neue FW verlegt. Kistlerhofstr.: Dauer Ende März – Ende August 09. Endlich ist diese Straße mal einigermaßen hergerichtet und für neuzeitlichen Autoverkehr geeignet, geht es wieder los. Diesmal müssen – man kann es kaum noch hören – FW’en verlegt werden. Betroffen ist der Bereich Geisenhausener Str. – Aidenbachstr. Harlachinger Berg: Dauer April – Ende Juli 09. Immer wieder war diese Straße im Gespräch, da hier ein Abrutschen des Hanges in Richtung Tierparkgelände zu befürchten war. Jetzt muss unbedingt gehandelt werden. Parallel zu den Baumaßnahmen wird sogar das Straßenprofil „erweitert“ . Das „Mehr“ an Straße gehört dann aber zum sogenannten Äußeren Radlring. Da können sich die Drahteselmasochisten mal so richtig schön die Lungen mit Abgasen vollsaugen, denn welcher normale Mensch befährt denn den Berg mit einem Fahrrad? Stadelheimer Str. – Emersonstr.: Dauer noch bis Dezember 09. Hier wird entlang des gardinenfreien Großhotels eine neue Hauptwasserleitung zur Siedlung Perlacher Forst verlegt. Die Behinderungen für uns dürften sich in erträglichen Grenzen halten – hoffentlich. Fasangartenstr. (Tegernseer Landstr. – S-Bahn-Gleise): Dauer Ende April – Mitte Dezember 09. Nachdem in der Ami-Siedlung nunmehr die Straßen hergerichtet sind, muss auch die Fasangartenstr. umgebaut werden. Wie das geschehen wird, lässt sich denken (alles für die Radler). Westlicher Stadtbereich: Landsberger Str./Trappentreustr. (Tunnelrampe Trappentreutunnel): Dauer Mai – Mitte September 09. Hier wird eine neue FW verlegt. Betroffen ist auch die Guldeinstr. und besonders im Berufsverkehr wird man stadteinwärts viel Geduld brauchen. Nymphenburger Str. (Rotkreuzplatz – Romanstr.): Dauer 4. April – Ende Mai 09. Im Einzugsbereich des Rotkreuz-Stands werden die Trambahngleise erneuert. Sollten bei dieser Gelegenheit die fahrbahnverschmälernden und reifenmordenden Randsteine verschwinden, küsst der Autor dieser Zeilen OB Ude persönlich die Füße. Liebe Kollegen, seid sicher: Er wird es nicht müssen! Nordumgehung Pasing (NUP): Varnhagenstr. – Bodenseestr.: Dauer der Gesamtmaßnahme noch bis 2011. Nach gefühlten 100 Jahren Planung wird die NUP tatsächlich gebaut. Im Zuge dessen werden im laufenden Jahr auch in zahlreichen anliegenden Straßen neue FW’en und Entwässerungskanäle gebaut. Betroffen sind vor allem Lortzingstr., Haberlandstr. und Varnhagenstr. im Westen der Großbaustelle und im östlichen Bereich besonders der Abschnitt Am Knie bis zum Westbad. Riesenburgstr./Pretzfelder Str./ Wiesentfelserstr. (Aubing): Dauer seit Ende März – November 09. Für die Neubaugebiete an der Colmdorfstr. und in Freiham braucht es neue FW’en. Wenn die vergraben sind, wird noch die Riesenburgstr. generalsaniert. Bodenseestr. (nach der Mainaustr. auswärts): Dauer seit Anfang März – Ende Juni 09. Für das Neubaugebiet „Gleisdreieck Pasing“ wird eine neue Straßeneinmündung – natürlich mit Ampelanlage – benötigt. Das dauert eigentlich nicht vier Monate. Doch es kommen noch eine FW und ein Entwässerungskanal dazu. Somit bleiben uns an dieser Stelle in Zukunft zwei weitere Baustellen erspart. Außerhalb Münchens: A9 – Tatzelwurm: Dauer vorgesehen bis April 2010 und jetzt neu bis Ende 2010! Alles in Allem hielten sich die Behinderungen in einigermaßen erträglichen Grenzen. Noch bis ins Frühjahr hinein bleibt die Brücke plus Zufahrt vom Föhringer Ring zur A9 gesperrt. Nach deren Freigabe geht es auf der einwärtigen Seite los. Das wird die Sperrung der Abfahrt zum Frankfurter Ring sowie zum Föhringer Ring bedeuten. Hier muss dann schon in Freimann abgefahren werden und man soll über die Heidemannstr., Freisinger Landstr. und die Situlistr. einwärts weiterfahren. Dieser Abschnitt wird noch entsprechend hergerichtet, dürfte aber besonders zur morgendlichen Rush Hour sehr stauanfällig sein. Die Lilienthalallee wird keine Alternative werden (s.o.). A8 (München-Augsburg) – 6-spuriger Ausbau von DAH/FFB bis Augsburg: Dauer bis Ende 2010. Stark angefangen und schwer nachgelassen: Nachdem sich die Behinderungen zunächst fast gar nicht auswirkten, ist seit etwa Mitte 2008 eine spürbare Verschlechterung der Verkehrssituation festzustellen. Möglicherweise liegt das aber auch an den Autofahrern, die ja diese Baustelle jetzt „gut kennen“ und infolgedessen unaufmerksamer fahren. Es gibt immer wieder Fahrbahnverschwenkungen und Sperrungen von Anschlussstellen. Ganz wichtig: Die mobilen Fotostudios finden ständig neue Möglichkeiten zum Abkassieren, also sollte man hier besondere Vorsicht walten lassen. B338a Hallbergmoos – Fischerhäuser – Ismaning: Flughafenfahrer werden sich freuen: Endlich wird es leichter werden, den Flughafen von Osten her anzufahren und die Stopselei beim Gut Erching zu Ende sein. Baubeginn ist Mitte diesen Jahres, die Fertigstellung dürfte etwa Mitte 2010 erfolgen. Ergänzend sei bemerkt, dass die Flughafentangente Ost (Erding – Anzing) erst in Teilen fertig ist. Das Mittelstück bei Markt Schwaben braucht noch mindestens drei Jahre. B2, Ortsumgehung Puchheim: Die Umgehung entlang des westlichen Ortsrands ist in Bau und wird 2011 fertig. B 471, Garching – Hochbrück: Ebenfalls in Bau und Ende diesen Jahres fertig ist der vierspurige Ausbau der südlichen Ortsumfahrung der „Universitäts- und Großstadt“ Garching. Ottobrunn (Ortsdurchfahrt) und Höhen - kirchen (Ortsumfahrung): Beide Projekte sind in Bau und werden im Laufe dieses Jahres fertiggestellt. (WH) Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3 Taxiwerkstätte • „Unfallinstandsetzung“ • Kfz-Reparaturwerkstätte • spontane Hilfe auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 24
Seite 25
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
25TAXIKURIER “Cash oder Cards - bei mir entscheidet der Kunde wie er zahlt.” Wellcom GmbH elektronische Zahlungssysteme, Tel.: 0 89 / 748 34 160 Fax: 0 89 / 748 34 260, e-Mail: contact@wellcom.de • spezielle Taxi-Software • mehr Umsatz • höhere Flexibilität • mehr Sicherheit Nutzen Sie die Vorteile eines bargeldlosen international üblichen Zahlungsverkehrs mit innovativen, mobilen Terminals. Tausende von Taxiunternehmen und fast alle großen Mietwagenverleiher vertrauen bereits auf uns – den Marktführer. Dass man nicht von dem Taxifahrer sprechen kann, ist allgemein bekannt. Ich will nicht über den Knackpunkt Berufsauffassung lamentieren, der das Heer der „P-Schein-Inhaber“ in ehrwürdige Chauffeure und charakterlose Dummköpfe (siehe täglich Beck-Stand, Brenner’s etc.) teilt, sondern spreche die zwei Berufe Tag- und Nachtfahrer an. Während der Tagfahrer sämtliche Staufallen, Schleichwege, Friedhofseingänge, Konsulate, Krankenhäuser und taghellen Adressen dieser Stadt kennt, sich aber noch als Neunter am Ismaninger/Langer einreihen muss, riskiert der Nachtfahrer leicht seine sozialen Kontakte. Den Verlust des Familienlebens kompensiert er oft mit höheren Umsätzen, die aber durch jüngste Entwicklungen des Münchner Nachtlebens in Gefahr sind. Die Erotik-Szene ist schon längst am Boden. Die Konzentration der Discos auf die Innenstadt und der Wegfall vieler Nachtadressen erhöht die unerlaubte Bereitstellung enorm. Vor wenigen Jahren bot sich dem Nachtfahrer aus jeder Himmels - richtung kommend eine Möglichkeit, am Nachtleben zu partizipieren. Heute ist der Nacht(Aushilfs)fahrer gezwungen, nach jedem Stich sofort wieder zur Friedenstraße oder ins Zentrum zu rasen, besonders wenn er keinen Datenfunk hat. Denn es gibt die Zwischenstationen Pulverturm, Alabamagelände, Nachtgalerie, Garden, 8 Seasons, Feierwerk nicht mehr. Die Qualität des Nachtlebens und der Nachtfahrer nimmt ab. Die Tagfahrer werden es spüren. Mit noch mehr Wettbewerb am Rechts der Isar … Dünne Nachtluft Ohne Worte 3093 München Splitter ➜ Ende März wurde nun nach fast 20 Saisonen das „8 Seasons“ geschlossen. ➜ Nach derzeitigem Stand der Dinge beginnt der Bau des Tunnels Südwest (Luise-Kieselbach Platz) im August 2009 und endet mit der Verkehrsfreigabe im Jahr 2015. ➜ Trotz Wirtschaftskrise hat der Immobilien-Dienstleister „AtisReal“ für die bundesweit teuerste Einkaufsmeile, die Kaufinger-/Neuhauserstraße für das vergangene Jahr eine Mietsteigerung von 7% errechnet. Für einen Quadratmeter Ladenfläche werden demzufolge bis zu 300 Euro monatliche Miete bezahlt. TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 25
Seite 26
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Titelthema Besuch bei Dr. Assal Gespräch mit dem Vorsitzenden der Taxikommission 26 TAXIKURIER Dr. Josef Assal wurde in der Sitzung der Taxikommission des Münchner Stadtrates vom 16. Dezember 2008 zum Vorsitzenden gewählt. Herr Dr. Assal trat die Nachfolge der langjährigen Stadträtin Frau Barbara Scheuble-Schäfer an. Herr Dr. Assal gab Hans Meißner und Paul Rusch am 6. Februar Gelegenheit zu einem Interview, das wir gerne wiedergeben. TAXIKURIER: Herr Dr. Assal, als Vorsitzender der Taxikommission des Münchner Stadtrates sind Sie Ansprechpartner des Taxigewerbes mit 3.400 Taxis, 1.900 Unternehmern und 6.000 Beschäftigten. Sind Sie als Arzt für die Sorgen und Nöte des Gewerbes offen? Dr. Assal: Es ist richtig, ich arbeite als Notarzt bei der Feuerwehr und bin somit Angestellter der Landeshauptstadt München. Dem Stadtrat gehöre ich seit 2002 an und bin, wie Sie wissen, seit diesem Zeitpunkt Mitglied der Taxikommission. Mit dem Taxigewerbe bin ich aber schon länger sehr intensiv verbunden. Während meiner Studentenzeit, ich studierte erst Physik und wechselte nach einigen Semestern zur Humanmedizin, arbeitete ich ziemlich genau neun Jahre, von 1980 bis 1989, als Taxifahrer. TAXIKURIER: Nachdem Sie, Herr Dr. Assal, gerade erst 50 wurden, haben Sie fast dreißig Jahre Erfahrung mit unserem Gewerbe. Sie sind also absoluter Insider und mit der direkten Art unserer Kollegen vertraut. Erlauben Sie eine persönliche Frage. Wie kommt ein gestandener Bayer zum Familiennamen Assal? Dr. Assal: Es ist richtig, dass ich gebürtiger Münchner bin. Der Name Assal ist ägyptischen Ursprungs. Mein Großvater schickte meinen Vater in den 50er Jahren zum Studium nach München. Bei einem Faschingsball in Pasing lernte Papa meine Mutter kennen, eine echte Niederbayerin. Übrigens, ein Grund für meine Tätigkeit als Taxifahrer war die sehr frühe Gründung einer Familie, mit allem was dazu gehört. Jetzt wohne ich in Neu - aubing. TAXIKURIER: Der Presse war zu entnehmen, dass Sie dem Bezirksausschuss für Pasing/Neuaubing vorstehen. Im letzten Jahr delegierte Herr Oberbürgermeister Ude die Einrichtung und Genehmigung von Taxi-Standplätzen auf die Stadtteilparlamente. Einige BA’s sehen offenbar hier eine interessante Spielwiese, allen voran der Vorsitzende des BA-Zentrums/ Lehel, Herr Püschel, der Standplätze, wie Vierjahreszeiten und Alexandrastraße verkürzen und verändern will. Wie sehen Sie diese Entwicklung? Dr. Assal: Vom Grundsatz her ist es sicher nicht abwegig, dass die Bezirksausschüsse, deren Mitglieder mit den Örtlichkeiten bestens verraut sind, hier mitentscheiden. Die Ausschussmitglieder sind andererseits mit den Wünschen der Anwohner konfrontiert, trotzdem müssen die Versorgung der Bevölkerung und gleichermaßen die wirtschaftlichen Notwendigkeiten des Gewerbes berücksichtigt werden. Unwirtschaftlich lange Anfahrten mit unzumutbaren Zeitverzögerungen schaden Fahrgästen und dem Gewerbe gleichermaßen. Leider will keiner einen Taxistand vor dem Haus haben, aber bei Bedarf in wenigen Minuten ein Taxi vor der Türe. Soweit es zu Meinungsverschiedenheiten kommt, muss eben miteinander gesprochen werden. TAXIKURIER: Sie haben gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD, Herrn Reissl, einen Auftrag in Bezug auf die Taxibereitstellung am Marienplatz gestellt. Sie wissen bestimmt, dass sich gerade die Taxi-München eG seit Jahren öffentlich im TAXIKURIER und auch mit Anzeigen bemüht, die überzähligen Bereitstellungen am Fischbrunnen ab - zustellen. Alle Bemühungen scheiterten an den unzureichenden verkehrlichen Anordnungen – es besteht nicht einmal ein Halteverbot in diesem Bereich. Der Polizei ergeht es ebenso. Dr. Assal: Die momentane Situation ist, wie Sie selbst sagen, unbefriedigend. Es muss hier eine Lösung her. Allerdings sind kreuz und quer auf dem Marienplatz bereitstehende Rikschas auch kein positives Bild. Wir werden uns der Angelegenheit annehmen, schlechter kann es aber kaum werden. Ich kann auch nicht verstehen, dass Taxifahrer selbst, in Kenntnis Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 16:21 Uhr Seite 26
Seite 27
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
27TAXIKURIER des Unrechts der unerlaubten Bereitstellung, den für alle Beteiligten wichtigen Taxistand am Kaufhaus Beck aufs Spiel setzen. TAXIKURIER: Herr Dr. Assal, mit Ihrer letzten Bemerkung haben Sie leider Recht. Diese Dumpfbacken stellen sich auf, weil der Stand gut frequentiert ist und setzen den Platz gleichzeitig aus Ignoranz aufs Spiel. Ein einfaches Halteverbot, das sicher angesichts der Schrott - halden von Fahrrädern das Erscheinungsbild unserer guten Stube nicht stört, würde dem Spuk ein Ende setzen. Allerdings sind Rikschas nicht nur am Marienplatz, sondern im Besonderen beim Oktoberfest eine Plage. Für Taxifahrer und Fahrgäste ist es eine Folter, in der einspurigen Landwehr-, oder der Schwanthalerstraße, stadtauswärts hinter einer Rikscha mit 11 km/h hinterher und einem Verkehrsstau voraus zu fahren. Auch ist die Versicherungsfrage für Rikschagäste nicht geregelt. Dr. Assal: Die Frage der Gefährdung von Rikschafahrern und Fahrgästen bedarf offensichtlich einer Klärung, das interessiert mich auch in meiner Eigenschaft als Notarzt. Knautschzonen oder vergleichbares gibt es hier sicher nicht. TAXIKURIER: Als im letzten Sommer die Treibstoffpreise um 1,50 Euro lagen, wurden von einigen wenigen Unternehmern Tarifanhebungen gefordert. Zwischenzeitlich liegen die Dieselpreise unter dem Niveau vor Inkrafttreten der letzten Tarifangleichung. Gleichzeitig stürzt die Wirtschaft und der Konsum ab. Wir von der Taxi-München eG gehen die Frage der Fahrpreise sehr vorsichtig an. Die wirtschaftliche Schräglage des Gewerbes in München liegt im Überangebot an Taxidienstleistung durch zu hohe Fahrerbesetzung, so dass weder für Fahrer noch für Unternehmer dieser Betriebe notwendige Erträge erzielt werden können, um in unserer teuren Stadt leben zu können. Dr. Assal: Diese Entwicklung ist mir bekannt. Die Konzentration hin zu großen Betriebseinheiten bringt Probleme, dass war bereits Ende der 80iger Jahre erkennbar. Als Vorsitzender der Taxikommission werde ich derartige Schritte nicht initi - ieren. Eine verantwortungsvolle Preis - politik muss vom Taxigewerbe ausgehen und beurteilt werden. Sehr geehrter Herr Dr. Assal, wir danken Ihnen für das sehr offene Gespräch und wünschen Ihnen bei der Fülle Ihrer Aufgaben eine glückliche Hand. Wir versichern Ihnen unsere Unterstützung, wann immer Sie wünschen. (HM, PR) Der Unfallschutz für Sie und/oder Ihre Familie, aber auch für Ihre Fahrer. Entschädigungsleistungen bei Beraubung, Überfall und als besonderes neues Leistungsangebot: Entschädigung bei Verlust der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung durch einen Unfall! Wir informieren Sie gerne! Ein Unternehmen der SIGNAL IDUNA Gruppe. Die Spezial- Unfall-Versicherung für Taxi- und Mietwagenfahrer. Versicherungsbüro CRASSELT GmbH G Machtlfinger Straße 26 G 81379 München Telefon (0 89) 74 28 72-10 G Telefax (0 89) 74 28 72-20 G a.crasselt@vb-crasselt.de G www.vb-crasselt.de Einigkeit auf breiter Ebene. Dr. Assal und Hans Meißner … TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 12:17 Uhr Seite 27
Seite 28
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Titelthema Seit Juli 2007 ist Reinhard Zielinski Mitglied des Vorstandes der Taxi München eG. In den Jahren 1989–1992 sowie von 2005–2007 war er jeweils im Aufsichtsrat tätig. Der Teamworker Als Aufsichtsratsvorsitzender war er federführend und maßgeblich daran beteiligt, den Putschversuch 2007 abzuwehren. Ohne sein Engagement würden sich die Genossenschaft, der Vorstand und der Aufsichtsrat heute völlig anders darstellen. Die Mitglieder dankten es ihm und wählten ihn im Juli 2007 zum Vorstand. In diesem Jahr ist seine Position wieder vakant. Für den Taxikurier ein willkommener Anlass, aber nicht der alleinige Grund, mit Reinhard Zielinski ein Gespräch zu führen. Welche Motive waren für Sie entscheidend, für den Vorstand zu kandidieren? Das Konzept und die Dynamik unserer Genossenschaft haben mich gereizt. Natürlich befand ich mich bereits auf der beruflichen Zielgeraden, aber die demokratischen Strukturen und die sich dadurch ergebenden Möglichkeiten haben mich fasziniert. Der wichtigste Grund war für mich allerdings, der Genossenschaft etwas von dem zurückzugeben, wovon ich viele Jahre hinweg als Einzelunternehmer profitiert hatte. Seit wann sind Sie im Taxigewerbe tätig? Nach meiner Lehre zum Hotelkaufmann und dem Abschluss meines Betriebswirtschafts-Studiums war ich mehrere Jahre in den Bereichen Kostenrechnung/Buchhaltung und Marketing tätig. Bereits 1975 bin ich als Unternehmer ins Taxigewerbe eingestiegen (Taxi 2955). Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass mir das Taxifahren jetzt nicht fehlt. Trotz meines Fulltimejobs fahre ich freitags ab und zu ein paar Stunden. Der Ratsch mit den Kollegen am Standplatz und die Gespräche mit den Fahrgästen sind nach wie vor spannend und sehr angenehm, und die Ortskenntnis verliert man dann auch nicht so schnell. Mit Rudolf Rötzer ist ja ein weiteres neues Mitglied im Vorstand. Wie ist die Aufgabenteilung und was kommt nach Hans Meißner? Die Zusammenarbeit mit meinen Vorstandskollegen macht viel Freude, weil sich hier ein Team gebildet hat, das den Erfolg als Mannschaft erreichen will, aber auch Niederlagen gemeinsam durchsteht. Grundsätzlich haben wir die Aufgaben aufgeteilt, informieren uns aber täglich gegenseitig über wesentliche Vorgänge und Entwicklungen. Meine Bereiche sind Immobilienverwaltung, Beschwerdewesen Kunden, Konzessionsübertragungen, Kostenmanagement, Werbung und Qualitätsmanagement. Hans Meißner wird nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand eine enorme Erfahrungslücke hinterlassen. Um diese abzufedern, machen wir uns schon seit zwei Jahren Gedanken zur Übernahme seiner Aufgaben. Da meine Amtszeit im Juli 2009 endet, benötige ich erst einmal das Vertrauen des Aufsichtsrates, der den Kandidaten für die Vorstandswahl vorschlägt. Die Mitglieder in der Generalversammlung entscheiden dann, ob sie mich für den geeigneten Mann halten, der zusammen mit dem Kollegen Rötzer diese Lücke schließt. Sie haben den Aufsichtsrat angesprochen, wie ist die Zusammenarbeit mit diesem Gremium? Wir haben einen sehr kritischen Aufsichtsrat, der seine Aufgaben akribisch und konsequent wahrnimmt und uns Vorstände stark fordert. Aber trotz aller manchmal bohrender Kritik bleibt sein Handeln menschlich, fair und sachlich. Und das schätze ich in hohem Maße. Vor allem weil ich das aus persönlicher Erfahrung ganz anders in Erinnerung habe. Nach fast zwei Jahren Vorstandstätigkeit interessiert es unsere Leser, welche Erfolge dort verbucht werden konnten. Ganz entscheidend für mich ist, dass die Genossenschaft aus den Wirren seit 2004 wieder in geordnete Bahnen gelenkt wurde. Die Einführung des Datenfunks ist ein Quantensprung in der Geschichte der Taxi-München eG. Dazu kommt noch die Unterstützung der Unternehmer im Wettbewerb durch stabile Beitragsgebühren, die Senkung der Bearbeitungsgebühren im bargeldlosen Zahlungsverkehr, und die Steigerung der von unserer Zentrale vermittelten Aufträge. Trotz all dieser Investitionen konnte der Gewinn der Taxi-München eG in 2008 erheblich gesteigert werden. Dies wurde durch striktes Kostenmanagement erreicht, ohne dabei Abstriche bei der Qualität zu machen. Die Kommunikation mit unseren Mitgliedern und Kunden wurde verbessert und die Betriebsabläufe optimiert. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Gab es auch Misserfolge? Ich bin zwar der festen Überzeugung, dass wir bei unserer Bewerbung für den Flughafen-München unfair bewertet wurden, die Entscheidung der FMG sehe ich aber trotzdem als Niederlage. Was könnte denn noch besser laufen? Die Geschäfte draußen auf der Straße haben wir noch nicht im Griff. Zwar bessert sich die Beschwerden-Situation kontinuierlich und dafür bedanke ich mich bei den Taxiunternehmern, die mit unserer Unterstützung erfolgreich auf Ihre Fahrer eingewirkt haben. Aber das reicht noch nicht aus, das Fahrpersonal ist nach wie vor unser wunder Punkt. Wir müssen gemeinsam an der Verbesserung unserer Dienstleistung arbeiten, um den Kampf gegen jegliche Konkurrenz zu bestehen und auch zu gewinnen. Wie sehen Sie gerade in Zeiten wie diesen die Zukunft unserer Branche? Nachdem wir intern sämtliche Voraussetzungen geschaffen haben, den Datenfunk bis 30.06.2009 auf Vollautomatik umzustellen und durch eine schlanke, schlagkräftige Verwaltung kurze Entscheidungswege haben, werden wir als Nächstes mehr Kontakt zu unseren Kunden aufnehmen, um unsere Stärken deutlicher zu präsentieren. Unsere Zukunft und die Zukunft des Taxigewerbes sehe ich positiv, sofern es uns gemeinsam gelingt, die Attraktivität des Verkehrsmittels Taxi zu steigern und Marktnischen für unser Gewerbe zu erschließen. Hier sind wir alle gefordert: Vorstand, Aufsichtsrat, Mit - arbeiter der Genossenschaft, Taxiunternehmer und deren Fahrer. Herr Zielinski, vielen Dank für das offene Gespräch. (PR) 28 TAXIKURIER TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 28
Seite 29
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxistiftung Deutschland Der Trend: Spiegeltaxameter ab Werk gleich beim Taxenkauf mitbestellen! © werbeKÄFER 200 Kundendienste in D Marktführer in 10 Ländern www.spiegeltaxameter.de SPT-01 O perfekt ins Fahrzeug integriert O automatisch abblendend O brillante Taxameteranzeige O für fast alle Fahrzeuge erhältlich O auch als Wegstreckenzähler verwendbar im Originalgehäuse Name: Zielinski Vorname: Reinhard Alter: 58 Jahre Sternzeichen: Waage Familienstand: Verheiratet, 2 Söhne Geburtsort: Geboren und aufgewachsen in München Wohnort: Seit kurzer Zeit in Kolbermoor Hobbies: Sport, Wirtschaftsliteratur, gutes Essen Musik: Reggae- und Soulmusik Urlaub: Italien Laster: Rauchen, wenig, aber immer noch. 29TAXIKURIER Im April … Der Blick zurück … vor 100 Jahren 1909, 9. April: Die Widness Corporation in Großbritannien führt die ersten Autobusse mit geschlossenem Oberdeck ein. … vor 75 Jahren 1934, 22. April: Die Deutsche Lufthansa erreicht auf der Postflugstrecke nach Südamerika eine Flugzeit von 2 Tagen und 23 Stunden. … vor 50 Jahren 1959, 25. April: Der St.-Lorenz-Seeweg zwischen den Großen Seen Nordamerikas und dem Atlantischen Ozean wird für den Verkehr freigegeben. … vor 25 Jahren 1984, 1. April: In München startet ein Kabelfernseh- Pilotprojekt mit 16 Fernseh- und 23 Rundfunkkanälen. 1984, 12. April: Die Startbahn West des Frankfurter Flughafens wird in Betrieb genommen. … vor 1 Jahr 2008, 13. April: Kanzlerin Merkel überrascht in Oslo mit tiefem Dekolleté. 2008, 19. April: Der FC Bayern holt durch ein 2:1 gegen Borussia Dortmund den DFB-Pokal. (PR) Steckbrief TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 29
Seite 30
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Service Sicherheit im Taxi Situation des Taxifahrers gegenüber Angreifern automatisch. Menschen haben ein sehr feines Gefühl für die Unsicherheiten anderer. Am Pokertisch verlieren Sie nur ihr Geld, wenn andere ihr schlechtes Blatt in Ihren Augen lesen können, im Taxi können Sie sehr viel mehr verlieren ... Die allerwichtigste Regel: Suchen Sie Augenkontakt zu Ihren Fahrgästen! Man kann es nicht oft genug sagen, schauen Sie ihre Fahrgäste an, schauen Sie ihnen in die Augen. Lassen Sie den Fahrgast spüren, dass Sie ihn wahrgenommen haben, ihn registriert haben, ihn ggf. beschreiben können. Scheu vor einem Augenkontakt wird leicht als unterwürfiges, defensives Verhalten gewertet, ein einfaches Opfer also! Selbstbewusstes Auftreten und eine eindrucksvolle körperliche Präsenz können schon viel bewirken. Obwohl der Taxifahrer „Diener“ seines Fahrgastes ist und zu rücksichtsvollem und besonnenem Verhalten verpflichtet ist, sollte er nie einen Zweifel aufkommen lassen, wer der eigentliche Kapitän an Bord des Taxis ist. Schon mit der Kleidung (z.B. Lederjacke) werden Signale gesetzt, die unbewusst wirken. Kleingewachsene Fahrer sollten die Sitzhöhenverstellung ganz nach oben stellen, damit sie größer wirken. Selbstbewusstes Auftreten sollte nicht mit aggressivem Machogehabe verwechselt werden, der Taxifahrer ist in erster Linie Dienstleister und kein Türsteher vor einer Disco. Selbstbewusstes Auftreten vermitteln Sie durch: ➜ Ihre Kleidung ➜ Ihre Art sich zu bewegen ➜ Ihre Sprache ➜ und nonverbale Kommunikation. Kleidung Kleiden Sie sich im Dienst korrekt und zweckdienlich. Trotzdem muss die Kleidung „wertig“ aussehen, denn um es mal ganz krass zu sagen: Wer sich wie ein Penner kleidet, läuft Gefahr, dass er auch wie ein Penner behandelt wird! Auch hier kommt es auf Details an. Auch protziger Schmuck kann durchaus ein Tatanreiz sein. Todsünde Leider täglich und nächtlich (!) auf Deutschlands Taxiplätzen zu sehen: Ein Taxifahrer schläft am Halteplatz. Ganz abgesehen vom Eindruck, den Passanten von diesem „Profi der Personenbeförderung“ bekommen, schwebt dieser Fahrer in höchster Überfallgefahr! Tür aufgerissen – Faustschlag ins Gesicht und/oder eine Ladung Pfefferspray – Geldtasche aus der Türtasche gezogen – Tür zugeschlagen – Abgang! Dauer des Überfalls maximal 3 Sekunden. Und der Kollege kann den Täter garantiert noch nicht einmal beschreiben! Wertvolle Tipps Jeder kennt die immer gleichen Fragen unserer Fahrgäste. Zum Glück sind Überfälle auf Taxifahrer heute eher die Ausnahme, im Gegensatz zu den wilden 50er und 60er Jahren, als sie an der Tagesordnung waren. Ganz besonders gilt das für unsere Stadt. Die Aufklärungsquote des Raubkommissariats in der Münchner Ettstraße beträgt fast 100 Prozent. Trotz dieser, für Taxler doch beruhigenden Statistik kann man natürlich nie vorsichtig genug sein. In der letzten Ausgabe haben wir die Motive, das Alter der Täter, Tatzeiten, Tatwaffen und Trickdiebstähle behandelt. In diesem Monat widmen wir uns dem Verhalten des Taxifahrers. Persönliches Verhalten In der Kriminologie wird von einem „Opfertypus“ gesprochen. Tatsächlich werden bestimmte Menschen öfters Opfer der kriminellen Energie ihrer Mitmenschen als andere. Dies liegt daran, dass der Täter sich immer das Opfer aussucht, das er für am wehrlosesten hält. Die unsäglichen Handtaschenraubüberfälle auf alte Damen sprechen eine deutliche Sprache. Deshalb sollte der Taxifahrer vermeiden, als „Opfer“ eingestuft zu werden. Professionalität Verhalten Sie sich im Dienst immer korrekt und professionell. Fahrpreisüberforderung, Umwege fahren, Unfreundlichkeit und unprofessionelle Fahrweise können leicht der Auslöser (oder der willkommene Vorwand) für eine gefährliche Auseinandersetzung werden. Mangelnde Ortsund Sprachkenntnis verschlechtert die Foto: www.atelier-tacke.de 30 TAXIKURIER Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum Dr. Hingerle GBR (seit 1979) Alle Untersuchungen für Ersterwerb od. Verlängerung des Führerscheins für Taxi, Mietwagen und Omnibus zu besonders kostengünstigen, fairen u. freundl. Bedingungen. Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen. Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“ Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.) info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366 85551 Kirchheim Fax: 9030224 TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 30
Seite 31
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
31TAXIKURIER Zwei Karten für das „GOP Varieté- Theater“ (inkl. Menü) im Wert von 120 Euro zu gewinnen! Gewinnspiel Sicherheit im Taxi ist ein Dauerthema. Manfred Kraus, wohl Deutschlands emsigster Taxi-Zeichner und unser ängstlicher Kollege haben hier wohl etwas übertrieben. Übertreiben Sie ruhig auch und schicken Sie uns zu dieser Situation bis spätestens 8. April einen passenden Text. (Adressen siehe Impressum). Wenn dieser prämiert wird, gewinnen Sie obigen tollen Preis für die Aufführung am 25. April 2009 um 18.00 Uhr. Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. München ist die attraktivste Stadt Deutschlands. Tausende von Gästen und Besuchern haben Interesse an sachkundigen Führungen per Taxi durch unsere Stadt. Wir konnten den Kollegen Benedikt Weyerer, einem breiten Publikum durch seine monatlichen Beiträge im TAXIKURIER bekannt, als Moderator für dieses spannende Thema gewinnen. Wissen bedeutet Umsatz. Vertiefen Sie Ihre München-Kompetenz zu Ihrem Nutzen. Optimieren Sie Ihre Dienstleistung. Termine der dritten Staffel: Samstag, 20.06.09, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht Samstag, 27.06.09, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht Samstag, 04.07.09, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht inklusive Test Ort: Schulungsraum TAXI-MÜNCHEN eG, Engelhardstraße 6 Kosten: 145 Euro inklusive (fiskalisch absetzbar): ➜ Schulungsunterlagen und Informationstexte für die Praxis ➜ Zertifikat Die Absolventen werden im Datenfunk als „Guides“ registriert und vermittelt. Anmeldung: Bei Frau Choleva, TAXI-MÜNCHEN eG, Telefon (089) 21 61-367 Kapazität: Maximal 15 Teilnehmer TAXI-MÜNCHEN eG – DIE TUN WAS! MÜNCHEN ER-FAHREN Weiterbildung Jetzt anmelden! Hamburger 273 kcal Cheeseburger 324 kcal Pommes frites 420 kcal Milchshake 258 kcal Apfeltasche 220 kcal Amerikaner 302 kcal Krapfen 310 kcal Blätterteigtasche 420 kcal Donuts mit Zucker 295 kcal Brezn, Semmel 125 kcal Rosinenschnecke 180 kcal Croissant 356 kcal Käsesemmel 169 kcal Baguette mit Salami 179 kcal Currywurst mit Ketchup 516 kcal Leberkässemmel 445 kcal 2 Weißwürste 675 kcal Döner Kebap 820 kcal Fischpflanzerl 190 kcal Fleischpflanzerl 109 kcal Bratwurst 282 kcal Hot dog 330 kcal 1 Paar Wiener 405 kcal Gyros mit Pommes 840 kcal 250g Grillhendl 435 kcal Die angegebenen Werte beziehen sich auf die üblichen Portionsgrößen. Was im kleinen Imbiss steckt Boxenstopp Hier die Antworten für potentielle Täter: ➜ Wie läuft denn heute das Geschäft? Kann ich noch nicht sagen, habe gerade angefangen … (Habe also noch nichts im Geldbeutel) ➜ Wie lange müssen Sie denn noch fahren? Schon noch einige Zeit, meine Schicht hat gerade begonnen … (Noch kein Umsatz, ein Überfall lohnt also nicht) ➜ Gerade nachts nie in Hinterhöfe oder unwegsame Winkel leiten lassen, wo keine Möglichkeit besteht, vorwärts das Fahrzeug schnell fortzubewegen. (PR) Wesentliche Passagen dieses Themas wurden dem Band 3 der BZP-Schriftenreihe entnommen. Im Mai-Heft berichten wir über den Ernstfall, das richtige Verhalten bei einem Überfall. TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 31
Seite 32
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Recht um’s Taxi Anfangsverdacht auf Trunkenheitsfahrt Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt Rechtsauskunft über taxirelevante Themen. Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrs - ordnungswidrigkeiten spezialisiert. Wir werden von der Polizei herausgewunken. Alkoholkontrolle. Ärgerlich, wir verlieren Zeit, haben einen Fahrgast, er murrt schon. Und jetzt machen wir einen Fehler: Statt die Sache zügig hinter uns zu bringen, legen wir uns mit der Polizei an. „Muss das sein?!“ „Muss.“ „Wieso denn!?“ „Darum.“ „Ich hab doch gar nichts gemacht!“ „Hier reinblasen bitte!“ „Na, also das mach ich jetzt nicht.“ Es gibt nun mal Hitzköpfe unter uns und zuweilen sind wir selbst einer oder wir haben einfach miserable Laune. Deshalb müssen wir über diesen Fall sprechen: 1. Anhalten. Zunächst: Sind solche Alkohol-Kontrollpunkte zulässig. Klares Ja. Es muss nicht der geringste konkrete Verdacht gegen uns vorliegen. 2. Blasen. Sind wir verpflichtet, den Atemalkoholtest (AAT) durchzuführen? Nein. Es ist zwar empfehlenswert, kurz in diese kleine Testmaschine zu blasen. Aber wenn wir nicht wollen, dürfen wir uns stur stellen. Juristen nennen das vornehm den „nemo-tenetur-Grundsatz“ – niemand ist verpflichtet, sich selbst zu bezichtigen oder bei der Strafverfolgung gegen sich selbst durch aktives Handeln mitzuwirken. 3. Blutalkoholtest. Wenn wir beim AAT nicht mitmachen, wird der Polizist wahrscheinlich eine Blutentnahme anordnen und uns bitten, mit in die Rechtsmedizin zu kommen, wo ein Bereitschaftsarzt diese Angelegenheit durchführen wird (Blutalkoholtest, BAT). Und wenn wir uns erneut weigern? Jetzt können wir gezwungen werden. Allerdings nur, wenn die Voraussetzungen für eine Blutentnahme vorliegen. Und das wird selbst unter Polizisten kontrovers diskutiert. Es steht für sie viel auf dem Spiel. Denn wenn sie uns zu einem Bluttest zwingen, obwohl die Voraussetzungen nicht vorliegen, ist das strafbare Körperverletzung im Amt. Und umgekehrt: Wenn die Polizei auf den Bluttest verzichtet, obwohl er geboten wäre, kann das strafbare Strafvereitelung sein. Zudem: Solange solch ein Ermittlungsverfahren gegen einen Polizisten läuft, stoppt bei ihm jede Beförderung. 4. Anfangsverdacht. Wann also ist die Anordnung eines BAT zulässig? Antwort: Es muss ein Anfangsverdacht vorliegen, ein Trunkenheitsmerkmal mit Ausfalls - erscheinungen, ein hinreichender Anhalt für eine merkbare Alkoholbeeinflussung bei einem Autofahrer. a) Begründet unsere vorherige Weigerung, einen AAT-Vortest durchzuführen, einen Anfangsverdacht? Realistisch gesehen: ja. Aber Juristen wollen nicht nur realistisch sein. Es geht ihnen auch um Prinzipien. Sie sagen, der „nemo-tenetur-Grundsatz“ würde ausgehölt werden, wenn die – unbedingt straflos zu bleibende – Weigerung der Mitwirkung an der eigenen Strafverfolgung anderweitig negative Wirkungen hätte. Weiteres Beispiel: b) Wir fuhren Schlangenlinien. Eindeutig Trunkenheitsmerkmal, also Anfangsverdacht, also BAT zulässig. c) Alkoholfahne. Hinreichender Anfangsverdacht für Trunkenheitsfahrt? Umstritten, aber wohl ja. Natürlich kann es sein, dass der Autofahrer nur ein kleines Bier getrunken hat, was nicht strafbar. Aber die kriminalistische Erfahrung lehrt doch, dass der riechbare Alkoholgeruch in der Atemluft häufig ein Indiz für eine unzulässige Trunkenheitsfahrt ist. Nebenbei: Der Polizist muss vor dem BAT den Autofahrer über den Tatverdacht aufklären und ihm seine Rechte erklären. 5. Beweisverwertung. In dem späteren Strafverfahren werden die Werte des BAT herangezogen. a) Wenn solche Werte nicht vorliegen, sondern lediglich die Werte des AAT? Umstritten, ob diese verwertbar sind. b) Ebenfalls lange umstritten, nun aber vom Bundesverfassungs - gericht (BVerfG) entschieden (2009), ist die Frage, ob die Ergebnisse eines BAT verwertbar sind, wenn bei der Durchführung dieses Tests ein Fehler passierte, etwa ein Polizist – und nicht ein Richter – über die Anordnung entschieden hat; nach dem Gesetz dürfen das Polizisten nur bei Eilbedürftigkeit. Das BVerfG hält solche Fehler für nicht gravierend. 32 TAXIKURIER TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 32
Seite 33
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
33TAXIKURIER Messe München Vom 1. bis 5. April 2009 findet in der Neuen Messe München die Jagen und Fischen statt. Die 14. Internationale Ausstellung für Jäger, Fischer und Naturliebhaber öffnet von Mittwoch bis Samstag täglich von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr ihre Pforten am Eingang Ost. In drei Hallen auf 33.000 Quadratmetern stellen über 350 Aussteller aus 19 Ländern ihr Angebot rund um das Thema Jagen und Fischen aus. 40.000 Fachleute und interessierte Besucher erwartet ein Rahmenprogramm der Extra - klasse: Von Böllerschießen über Fliegenfischen bis hin zur Kochshow mit Alfons Schuhbeck ist alles dabei. Auch die zahlreichen Sonderschauen und Sonderausstellungen wie zum Beispiel die BAYERN LIFE vermitteln die ganze liebenswerte Vielfalt Bayerns und tragen zur einzigartigen Atmosphäre auf der Messe bei. Vom 24. bis 26. April 2009 findet im M,O,C Veranstaltungscenter die Messe DIE 66 statt. Die bundesweit größte Messe für die Generation 50plus wird 2009 zum fünften Mal durchgeführt. Knapp 350 Aussteller präsentieren ca. 31.000 Besuchern alles rund um die Themenwelten Gesundheit und Wellness, Wohnen und Leben sowie Sport und Fitness. Ganz im Sinne des Mottos „Mitten im Leben“ werden neben einer Vielzahl von Podiumsdiskussionen auch Tanzworkshops und Computerkurse angeboten. Egal wo die Schwerpunkte der Interessen liegen, es ist für jeden etwas dabei. Mitten im Leben Foto: Messe München Das Messeprogramm im April: Bayrische Gemütlichkeit und einzigartige Atmosphäre auf der Jagen und Fischen Die fünf Weisheiten des Monats ➜ Die Londoner U-Bahn ist nicht nur die älteste, sondern auch die längste der Welt – mit insgesamt 408 Kilometer Strecke. ➜ Jeder Deutsche trinkt im Laufe seines Lebens durchschnittlich 26.838 Flaschen Bier. Das ist eine Flasche täglich – und zwar von der Geburt bis zum 73. Geburtstag - statistisch. ➜ Wenn deutsche Männer Ausländerinnen ehelichen, dann stammen diese meist aus Polen. 4200 solcher Hochzeiten wurden 2007 registriert. Mit Abstand folgen Türkinnen (1900), Russinnen (1700) und Thailänderinnen (1500). ➜ Nicht nur viele US-Bürger sind zu dick, nein auch ihre besten Freunde. 40 Prozent aller amerikanischen Hunde gelten als übergewichtig oder fett. ➜ Die moderne Astronomie kennt heute 88 Sternbilder. Superstar dürfte immer noch der „Große Wagen“ sein, den wohl jeder am Firmament findet. And the winner is Bilderwitz aus der März-Ausgabe: Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf. Anzeigenschluss ist der 08.04.09! April 2009 TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de § Optimismus in der Stadt § Dialyse-Patienten Der richtige Umgang mit diesen Fahrgästen § Dr. Josef Assal Gespräch mit dem Vorsitzenden der Taxikommission § Interview mit dem Vorstand Reinhard Zielinski FRÜHLING! Gestaltung: www.formenreich.de Fotos: www.atelier-tacke.de Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER Der kleine Max ist mit seinen Eltern im Circus Krone. Als nach der Aufführung des Messerwerfers frenetischer Beifall ertönt, fragt er irritiert seinen Vater: „Papa, warum klatschen die Leute denn alle, der hat doch kein einziges Mal getroffen?“ Witz des MonatsSpruch des Monats „Sonntagsfahrer gibt’s auch von Montag bis Samstag.“ (aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) „Der Fasching ist doch vorbei. Und der schießt sich den Weg mit einer Mask’n frei“ Ivica Prekrat hat mit diesem Beitrag einen Gutschein im Wert von 100 Euro für Leistungen (z.B. Einbau Datenfunk) der Firma Vepas Team gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 33
Seite 34
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
34 TAXIKURIER Mittwoch, 1. April ➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Der Schimmelreiter ➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Die kleine Hexe ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Macbeth ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit ➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Budapest Klezmer Band ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Copy Coppelia ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Rechnitz ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Save Me ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner Symphoniker ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Jacques Loussier Trio ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Ralf Boysen liest Parzival ➜ Backstage, Letzte Instanz ➜ Cord, Dirk Darmstaedter ➜ 59 : 1, Five and the red one ➜ Nightclub, Little Axe Donnerstag, 2. April ➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Der Schimmelreiter ➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, La Boheme ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Hochzeit des Figaro ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Neue Kammermusik ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Leichtes Spiel ➜ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, Cosi fan tutte ➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, Der Schimmelreiter ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess ➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Benefizkonzert ➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, Kaspar Häuser Meer ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Atze Bauer ➜ Orangehouse, This is Hell ➜ Freiheiz, Die Happy ➜ Tonhalle, Der W ➜ Cord, Peter Bandit ➜ Vereinsheim, John Sinclair ➜ Feierwerk, Huss und Hodn Freitag, 3. April ➜ ICM, Hauptversammlung MAN ➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Der Schimmelreiter ➜ 11.00 – 13.30 Uhr, BMW-Welt, Jazz-Award ➜ 14.00 + 17.30 Uhr, Circus Krone, Zauberflöte ➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz ➜ 18.30 Uhr, Olympiahalle, Florian Silbereisen (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Top-Termine April 2009 ➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Der Liebestrank ➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam ➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Musik und Wort zum Passionsspiel ➜ 19.30 Uhr, Marstall, Heimgesucht ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Räume räumen ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Der zerbrochne Krug ➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Andromache ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Die Paldauer ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Zenith, Wiglaf Droste ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Los Paul ➜ 20.15 Uhr, Werkraum, Hilfe Freiheit ➜ Backstage, Jesus on Extasy ➜ 59 : 1, Celest ➜ Backstage Club, Narziss ➜ Vereinsheim, Georg „Grög“ Eggers Samstag, 4. April ➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Dr. Döblingers Kasperltheater ➜ 14.00 + 17.30 Uhr, Circus Krone, Die Zauberflöte ➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Has’ und Huhn ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Romeo und Julia ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, La Cage aux Folles ➜ 19.30 Uhr, Marstall, Heimgesucht ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit ➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, Armes Ding ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Die Ehe der Maria Braun ➜ 20.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, La Boheme ➜ 20.00 Uhr, BMW-Welt, Jazz-Award-Finale ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Corelli a la mode ➜ 20.00 Uhr, Zenith, Bob Dylan ➜ Babalu, Elias & The Wizzkids ➜ Backstage, 5 Bugs ➜ Muffathalle, The Whitest Boy Alive ➜ Orangehouse, Commander ➜ Garage, Eric Sardines ➜ Vereinsheim, John Sinclair ➜ Theaterfabrik, Mor re ötesi ➜ Rote Sonne, Abu Duque Sonntag, 5. April ➜ Tonhalle, DVD, Comic, CD-Markt ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Il Pianto Della Madonna ➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – VFL Osnabrück ➜ 14.0 Uhr, Lustspielhaus, Mu(h)sical ➜ 15.30 Uhr, Olympiahalle, Militär- und Blasmusikparade ➜ 16.00 – 19.10 Uhr, Nationaltheater, Macbeth ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, La Cage aux Folles ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Leichtes Spiel ➜ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, Cosi fan tutte ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Richard III. ➜ 19.30 Uhr, Marstall, Heimgesucht ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Drei Farben ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Räume räumen ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nadja Maleh ➜ 20.00 Uhr, Zenith, Utopia ➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Hagen Rether ➜ Muffathalle, The Whitest Boy Alive ➜ Backstage, Gazpacho Montag, 6. April ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Leichtes Spiel ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Richard III. ➜ 19.30 Uhr, Herkulessaal, Johannes-Passion ➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Andromache ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lass mich dein Leben leben ➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Chris Norman ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Klaus Peter Schreiner ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofsbrettl ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Weber & Beckmann ➜ Sunny Red, Reign Supreme ➜ Atomic Cafe, The Virgins ➜ Feierwerk, Peyote for President Dienstag, 7. April ➜ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, Cosi fan tutte ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Le Corsaire ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Der Liebestrank ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, Furcht und Zittern ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, Richard III. ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Am Ziel ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Iphigenie auf Tauris ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Eckart von Hirschhausen ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Wie Europa gelingt ➜ 59 : 1, Pure Reason Revolution ➜ Ampere, Ana Moura ➜ Feierwerk, Garden Gang ➜ Garage, Jeff Scott Soto Mittwoch, 8. April ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Jenufa ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Verbrennungen ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Sweeney Todd ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Räume räumen ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Das Ende vom Anfang ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Stillleben in einem Graben ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Molieres Misanthrop ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Eckard von Hirschhausen ➜ 59 : 1, Joey Cape ➜ Rote Sonne, Miss Kittin ➜ Backstage, Ektomorf ➜ Muffathalle, Abfall Bergland ➜ Feierwerk, Bene & the Patricks Donnerstag, 9. April (Gründonnerstag) ➜ 17.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Parsifal ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Copy Coppelia ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Michael Kohlhaas ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Drei Farben ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Räume räumen ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Klein Eyolf ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Das Ende vom Anfang ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Stillleben in einem Graben ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Monika Gruber ➜ 59 : 1, Thomas Function ➜ Sunny Red, Subnotes ➜ Feierwerk, Mono ➜ Ampere, Kellner ➜ Muffathalle, Cäsar Freitag, 10. April (Karfreitag) ➜ 14.00 Uhr, Philharmonie, Matthäus Passion ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Matthäus Passion ➜ Ampere, Oesterhelt Samstag, 11. April ➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, Die kleine Hexe ➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Clowns ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Jenufa ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Leichtes Spiel ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Eine Nacht in Venedig ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Russische Ostern ➜ Babalu, Root Bootleg ➜ Tonhalle, Valy ➜ Orangehouse, Casiotone ➜ Garage, Adam Bomb Sonntag, 12. April (Ostersonntag) ➜ Olympiapark, Osterfest ➜ 9.00 – 11.00 Uhr, Hardrock Cafe, Frühstück mit dem Osterhasen ➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Clowns ➜ 16.00 – 21.25 Uhr, Nationaltheater, Parsifal ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Hochzeit des Figaro ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Leichtes Spiel ➜ 19.00 Uhr, Marstall, Gesäubert ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Denn alle Lust will Ewigkeit ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Patricia Kaas ➜ Backstage, Pablo Moses ➜ 59 : 1, Volcano ➜ Orangehouse, Monochrome Montag, 13. April (Ostermontag) ➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Clowns ➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, Carnegie Hall Memories ➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Der kleine Prinz ➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater, Der zerbrochne Krug ➜ 19.00 Uhr, Marstall, Gesäubert ➜ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, Cosi fan tutte ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Le Corsaire ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess ➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar Ostern und seine Ferien zerschneiden den Monat. Im Zeichen der Krise (?) wird sich die Stadt aber nicht so massiv leeren wie sonst. Gut für uns, wenn die Münchner sich ihre Stadt gönnen. Weltstars geben sich wieder einmal die Ehre (04.04. Dylan/Zenith – 06. + 07.04. Pink/Olyhalle – 12.04. Patricia Kaas/Philharmonie und am 18.04. Lionel Richie/Olyhalle). Fröhliche Stimmung beim Publikum und Taxlern am Prinze (Clowns! / 11. – 17.04.). Viel Taxipublikum bei Florian Silbereisen in der Olympiahalle am 03. April. Am 23. des Monats wird der Standplatz am Wiener Platz beim Maibock-Anstich im Hofbräukeller wohl nicht ausreichen. Und wie fast jedes Jahr Regenwetter beim Frühlingsfest (17.04. bis 03.05.). (PR) Top of the Tops TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 34
Seite 35
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
35TAXIKURIER
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Andrej Hermlin
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Charly Braun
➜ Orangehouse, Earth
➜ 59 : 1, Fräulein Wunder
➜ Backstage Halle, The Rifles
Dienstag, 14. April
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Die Verschwörung des Fiesko zu
Genua
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Boccaccio
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Schilf
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
Andromache
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Quattro Piano
➜ 59 : 1, A Place To Bury Strangers
➜ Cord, Amadeus
Mittwoch, 15. April
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Jenufa
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Das Leben ein Traum
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Troilus und Cressida
➜ 20.00 Uhr, Marstall, In der
Einsamkeit der Baumwollfelder
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Quattro Piano
➜ Orangehouse, God is an Astronaut
➜ Sunny Red, The Vicars
Donnerstag, 16. April
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Scuderi
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Michael Kohlhaas
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Liebestrank
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, Ping Pong D’Amour
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
Shaolin
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof,
Scherzinfarkt
➜ Feierwerk, Franziska
➜ Cord, Juvenile Swing Bastards
➜ Vereinsheim, Christoph und Lollo
➜ Garage, Shameless
Freitag, 17. April
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Clowns
➜ 18.00 – 19.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Orchesterprobe La
Traviata III. Akt
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Le Corsaire
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Tod eines Handlungsreisenden
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Hiob
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Marstall, Gut gegen
Nordwind
➜ 21.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Orchesterprobe La
Traviata III. Akt
➜ Atomic Cafe, Neimo
➜ Backstage Werk, Pestilence
➜ Backstage Halle, Jamaram
➜ Backstage Club, Callejon
➜ Orangehouse, A Storm of Light
Samstag, 18. April
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall,
Die kleine Hexe
➜ 15.00 – 16.30 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Jenufa
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Winners & Masters
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater,
Leichtes Spiel
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Schöne und das Biest
➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum,
Bulbus
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg,
Scuderi
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, La Fee
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Klangkathedrale
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle,
Lionel Richie
➜ 20.00 Uhr, Marstall,
Alle sieben Wellen
➜ 20.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass
➜ 59 : 1, Handsome Furs
➜ Babalu, Sicksity
➜ Tonhalle, Hungrige Wölfe
➜ Rote Sonne, Kiki
Sonntag, 19. April
➜ 8.00 Uhr, Olympiapark,
City Bike Marathon
➜ 10.30 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall,
Mary Poppins
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Clowns
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus,
Mu(h)sical
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall,
Mary Poppins
➜ 15.00 – 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Masnadieri
➜ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Söhne seiner Geliebten
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Im Dickicht der Städte
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Werther
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Farben
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gabriela Montero
➜ 20.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Shockheaded Peter
➜ 20.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Matthias Deutschmann
➜ Muffathalle, Claudia Koreck
➜ Ampere, Dear Reader
➜ Orangehouse, This is A Sandoff
Montag, 20. April
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Dschungeleien
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Hiob
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Bach-Collegium München
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Axel Hacke
➜ Backstage, Eläkeläiset
➜ Ampere, Martin Jondo
➜ Muffathalle, Francesco de Gregori
Dienstag, 21. April
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has’ und Huhn
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall,
Die Wiwawuschels
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Scuderi
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Brand
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Dschungeleien
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Othello
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Konstantin Wecker
➜ Ampere, John Watts
➜ Backstage, A Camp
➜ Cord, Eric Penny
➜ Muffathalle, Xavier Le Roy
➜ Tonhalle, Hungrige Wölfe
➜ Rote Sonne, Kiki
Mittwoch, 22. April
➜ ICM, Münchner Rück Haupt -
versammlung
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Scuderi
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Die
Verschwörung des Fiesko zu Genua
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Jenufa
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Andromache
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner
Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Mauricio Kagel
➜ 20.00 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 21.00 – 23.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Serenada
➜ Freiheiz, Anna Ternheim
➜ Ampere, Ingrid Michaelson
➜ Backstage Club, Olli Schulz
➜ Backstage Halle, Pro Pain
➜ Nightclub, Hiromi’s Sonicbloom
➜ Cord, Shakavac
➜ Muffathalle, Olli Schulz
Donnerstag, 23. April,
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Scuderi
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Scuderi
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
I Masnadieri
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Rattenjagd
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Woyzeck
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Brazil Connection
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Jackson Browne
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Russian State
Academie Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Haus der Kunst, Sonic Youth
➜ 20.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Science Busters
➜ Feierwerk, I-Fire
➜ Orangehouse, Legendary Pink Dots
➜ Metropolis, Chris Farlow
➜ Postpalast, Antony & The Johnsons
➜ Hofbräukeller, Maibock-Anstich
➜ Substanz, Ezio
➜ Vereinsheim, Griechischer Abend
➜ Rote Sonne, B. Fleischmann
Freitag, 24. April
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Scuderi
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Körpersprachen
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der zerbrochne Krug
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
Richard III.
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Heimarbeit
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Andromache
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Siegfried Mauser
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 59 : 1, The Nightingales
➜ Backstage Halle, Delain
➜ Feierwerk, Distemper
➜ Freiheiz, John Kelly
➜ Muffathalle, Misia
➜ Ampere, Nils Petter Molvaer
➜ LMU, Willy Astor
➜ Backstage Club, Propagandhi
➜ Vereinsheim, Chris Boettcher
➜ Sunny Red, Seed of Pain
Samstag, 25. April
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus,
Dr. Döblingers Kasperltheater
➜ 15.00 Uhr, Marstall, Robbi, Tobbi und
das Fliewatüüt
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg,
Has’ und Huhn
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Hochzeit des Figaro
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kleiner Mann was nun?
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
8/1,$/01/ 00$ 7 9,"'$, 7 $*
7 5
"',$** $/3("$
$. / 12/ **$/
!/() 1$
$1/($!$$. / 12/
,0.$)1(-, **$/
!/() 1$
*$)1/()
( &,-0$
$'*$/ 20*$0$,
/$+0$,$/3("$
20.2%%$/3("$
*(+ $/3("$
,* 00$/$01
11$/($$01
$,$/ 1-/$01
"'$(!$,$/,$2$/2,&
"'$(!$,/$. / 12/
,% ** ,01 ,#0$162,&
.$,&*$/$(
")($/$/$(
-*($,$0"'("'12,&
-*($,$0"'/(%12,&
$*&$, $(%$,
$/3("$
.2/3$/+$00$,
$(%$,$(,* &$/2,&
2%!$/$(12,&
%*$&$
-1-/480"'$
-1-/.%*$&$
21 "'1$,
-01$,3-/ ,0"'* &
-* 2,# /(,&0$/3("$
!0"'*$..#($,01
München GmbHMEISTERBETRIEB
www.kfz-klinik-muenchen.de
TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 12:14 Uhr Seite 35Seite 36
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
36 TAXIKURIER ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Werther ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, Scuderi ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Molieres Misanthrop ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Iranische Kunstmusik ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Tommy Emmanuel ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Rudi Kellerer ➜ Substanz, The Moonlighters ➜ LMU, Willy Astor ➜ Ampere, La Cherga ➜ Feierwerk, Origin ➜ 59 : 1, Loney ➜ Titanic, Motörblock ➜ Tonhalle, Lombard Sonntag, 26. April ➜ 11.00 + 15.00 Uhr, Marstall, Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammerkonzert ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Gourmet Klassik ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 14.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Hexe Lilli ➜ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Dschungeleien ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Körpersprachen ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Nathan der Weise ➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater, Cosi fan tutte ➜ 19.00 Uhr, Marstall, Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt ➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Carmen ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Die Ehe der Maria Braun ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hans Gerzlich ➜ Muffathalle, Subway to Sally ➜ Ampere, Kari Bremnes ➜ Backstage, Hatesphere ➜ LMU, Vince Ebert ➜ Freiheiz, Heinz Strunk ➜ 59 : 1, Hellsongs ➜ Orangehouse, Your Demise Montag, 27. April ➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Kleiner Mann was nun? ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Jenufa ➜ 19.15 Uhr, Giesinger Bahnhof, Nigolo ➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Alice im Wunderland ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Sweeney Todd ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Iphigenie auf Tauris ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Susn ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Apollon Musagete Quartett ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Ottavio Dantone ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dr. E. Noni Höfner ➜ Ampere, Max Mutzke ➜ Muffathalle, Coralie Clement ➜ Backstage Werk, Papa Roach ➜ Orangehouse, Your Demise Dienstag, 28. April ➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Has’ und Huhn (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Werther ➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Carmen ➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Alice im Wunderland ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der zerbrochne Krug ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Janine Jansen ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Tango Milonga ➜ Ampere, Holy Fuck ➜ Backstage, Agent Orange ➜ Cord, Ania Jools Mittwoch, 29. April ➜ Olympiahalle, Hauptversammlung Allianz ➜ 9.15 - 10.05 Uhr, Schauburg, Has’ und Huhn ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, John Maynard ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der zerbrochne Krug ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Märchen vom Zaren Saltan ➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Konzert ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, Ping Pong D’Amour ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Das Ende vom Anfang ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Stillleben in einem Graben Mehrtägige Termine ➜ 03.03.09 – 09.04.09, 20.30 Uhr, Di. – Sa., Fraunhofer, Sigi Zimmerschied ➜ 18.03.09 – 09.05.09, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Männerhort ➜ 31.03.09 – 13.04.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Moulin Rouge ➜ 01.04.09 – 04.04.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Luise Kinseher ➜ 01.04.09 – 04.04.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➜ 01.04.09 – 05.04.09, 9.30 – 18.00 Uhr, Messe Ost, Jagen und Fischen ➜ 03.04.09 – 05.04.09, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, Mode Made in Italy ➜ 03.04.09 – 06.04.09, 19.30 Uhr, Prinzregententheater, The Black Rider ➜ 04.04.09 – 05.04.09, 20.00 Uhr, LMU, Josef Hader ➜ 05.04.09 – 09.04.09, 20.00 Uhr, Schloss, Caveman ➜ 06.04.09 – 07.04.09, 20.00 Uhr, Olympiahalle, Pink ➜ 06.04.09 – 08.04.09, 19.30 Uhr, Philharmonie, Der Herr der Ringe ➜ 06.04.09 – 08.04.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Dr. Eckart von Hirschhausen ➜ 07.04.09 – 08.04.09, 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Jan Becker ➜ 07.04.09 – 09.04.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang ➜ 07.04.09 – 11.04.09, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Nepo Fitz ➜ 09.04.09 – 10.04.09, 20.00 Uhr, Kesselhaus, Josef Hader ➜ 10.04.09 – 12.04.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Piet Klocke ➜ 11.04.09 – 12.04.09, 20.00 Uhr,LMU, Josef Hader ➜ 11.04.09 – 17.04.09, 19.30 Uhr,Prinzregententheater, Clowns ➜ 11.04.09 – 19.04.09, 20.00 Uhr,Schloss, Caveman ➜ 14.04.09 – 18.04.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Reiner Kröhnert ➜ 14.04.09 – 18.04.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rainald Grebe ➜ 17.04.09 – 03.05.09, Theresienwiese, Frühlingsfest ➜ 19.04.09 – 20.04.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Magdeburger Zwickmühle ➜ 21.04.09 – 22.04.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül ➜ 21.04.09 – 23.04.09, Di. + Mi., 9.30 – 17.00 Uhr, Do. 9.30 – 15.00 Uhr, Messe West, Aerospace 2009 ➜ 21.04.09 – 23.04.09, Di. + Mi. 10.00 – 18.00 Uhr, Do. 10.00 – 17.00 Uhr, Messe West, In-Cosmetics ➜ 21.04.09 – 25.04.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Meier ➜ 23.04.09 – 25.04.09, Feierwerk, 26 Jahre Feierwerk ➜ 23.04.09 – 26.04.09, 21.00 Uhr, Nightclub, Japan im Nightclub ➜ 24.04.09 – 25.04.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, The Magic Mentalists ➜ 24.04.09 – 25.04.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Oliver Pocher ➜ 24.04.09 – 25.04.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül ➜ 24.04.09 – 26.04.09, 10.00 – 17.00 Uhr, MOC, Die 66 ➜ 25.04.09 – 26.04.09, 9.00 – 17.00 Uhr, Olympiapark, Katzeninfoshow ➜ 25.04.09 – 03.05.09, Mariahilfplatz, Maidult ➜ 25.04.09 – 03.05.09, Paulaner am Nockherberg, Kunst- und Antiquitäten-Ausstellung ➜ 26.04.09 – 27.04.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bodo Warthe ➜ 28.04.09 – 30.04.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Michael Ehnert ➜ 28.04.09 – 01.05.09, ICM, Chirurgen-Treff Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 0 8 9 5 9 : 1 Americanos A t o m i c C a f é Babalu Baby Backstage Badeanstalt Barysphär Cafe am Hochhaus Cord Crash Crowns Club Erste Liga GOP Varieté Hansa 39 Kultfabrik Lenbach Loggia M-Park M a t c h Max + Moritz max Suite Milchbar Muffathalle Nachtgalerie New York Club O p t i m o l w e r k e P 1 Palais Pacha Pappasitos Prinzip Pure Club Rote Sonne Schlachthof Schranne Skyline Spiegelzelt Substanz Sugar T i t a n i c C i t y Volksgarten ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lass mich dein Leben leben ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Adoro ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Zimmermann & Anderszewski ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Eure Mütter ➜ Backstage, Monsters of Liedermaching ➜ Muffathalle, Per Gessle ➜ Ampere, The Skatoons Donnerstag, 30. April ➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, John Maynard ➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater, Cosi fan tutte ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Leichtes Spiel ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, John Maynard ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, I Masnadieri ➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Schauspielhaus, Drei Schwestern ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Ich Feuerbach ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Kammerorchester ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Lust auf Musik ➜ 20.30 Uhr, Volkstheater, Tanz in den Mai ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Monaco Bagage ➜ 21.45 Uhr, Marstall Foyer, Kasimir und Karoline ➜ Theaterfabrik, Enter Shikari ➜ 59 : 1, Sia ➜ Vereinsheim, Jaromir Konecny ➜ Atomic Cafe, Bob Mould ➜ Rote Sonne, Telepathe TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 36
Seite 37
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Keep on rockin’! AC/DC-Karten zu gewinnen! … auf die neue Partnerschaft mit ALLGUTH. Die Taxler-Treffs sind eingerichtet, frischer Kaffee und leckere Snacks warten auf Sie. Neben dem aktuellen TAXIKURIER liegt auch unsere kostenlose Kundenzeitung „ALLGUTH aktuell“ für Sie bereit. Gewinnen Sie mit ihr Karten für das Konzert von AC/DC im Olympiastadion im Mai. Also nichts wie hin zu Ihrer ALLGUTH! 37TAXIKURIER Veranstaltung Taxi-Insider-Treff 2009 Einige findige und emsige Taxi-Experten haben auf die derzeitige Weltwirtschaftslage und damit eng verbundene Taxi- Situation in München reagiert und einen wohl einmaligen Taxitag organisiert. Mittwoch, 1. April Kaisersaal der Residenz, Residenzstraße1 14.30 Uhr Begrüßung 15.00 Uhr Martin Heller Geldanlage in Zeiten der Finanzkrise „Ein Euro-Jongleur gibt todsichere Tipps“ 15.30 Uhr Robert Fischer Nebeneinkünfte durch Glücksspiele „Der Mensch lebt nicht nur vom Taxameter“ 16.00 Uhr Nazim Arikan Neue Techniken in der Selbstverteidigung „Manchmal gehen die Argumente aus“ 16.30 Uhr Franz-Joseph Kuntz Erfolg ohne Datenfunk „Wie man in München als Taxler überleben kann“ 17.00 Uhr Gerhard Kroiss Von der Raffinerie bis zur Tankstelle „Strategien gegen die Öl-Multis“ 17.30 Uhr Johann Billmeier Eine Münchner Erfolgsstory „Vom Obststand zum Immobilien-Mogul“ 18.00 Uhr Lorenz Weiss Richtig bewerben in Wort und Schrift „Ausstieg aus der Taxibranche“ 18.30 Uhr Carmen Roithmeier Vom Phantom zum Phaeton „Hilfe durch Grenzwissenschaften“ 20.00 Uhr Gala-Dinner mit Tanz (Wir bitten – soweit möglich – um angemessene und festliche Garderobe) Ganz herzlich bedanken sich die Veranstalter bei der „Hypo Real Estate“, die durch großzügiges Sponsoring ermöglicht hat, dass der Eintrittspreis nur 9,99 Euro/Person beträgt. Telefonische Bestellung von Eintrittskarten bitte unter Telefon: (0 89) 45 04 50 Bevor der Tag mit einem würdigen Gala-Abend ausklingt, steht der Nachmittag im Zeichen von Fachvorträgen ausgewiesener Kenner und Spezialisten des Münchner Taxi-Markts. Foto: iStockphoto TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 37
Seite 38
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
38 TAXIKURIER Zunächst einmal ein Rückblick in die weite Vergangenheit: Die ersten aus Baumwolle gestrickten Strümpfe wurden um 1200 vor Christus im arabischen Raum getragen. Sie galten als Schmuck - stücke, denn sie erfüllten in den alten Kulturländern des Mittelmeerraumes aufgrund des milden Klimas keine unbedingt notwendige Rolle. Wie überliefert wird, trugen etwa bei den Römern nur alte und kränkliche Personen die so genannten Socci, woher unser Wort „Socken“ stammt. Der Soccus der Römer war ein niedriger Schlupfschuh und konnte aus Leder, Wollzeug, Leinwand oder Filz gearbeitet sein. Bei den im kälteren Norden lebenden Germanen waren gestrickte Strümpfe zu Beginn der christlichen Zeitrechnung noch unbekannt. Ihre Hosen und Wadenbinden wurden mit Riemen zusammen - gehalten, doch übernahm man bald die praktischeren römischen Socken aus einem Stück. Diese wurden an die Hosen angenäht. Aus der Notwendigkeit wurde im Laufe der Zeit auch ein Modestück, das die männlichen Körperformen betonen sollte. Beine und Füße der Frauen hingegen zählten zum Intimbereich und waren ein ängstlich verhülltes Geheimnis. Über die spanische Prinzessin Johanna von Navarra (1273–1305) wird erzählt, dass sie auf der Durchreise nach der französischen Hauptstadt war, als ihr die Politiker einer Stadt kostbar gewebte seidene Strümpfe als Brautgeschenk anboten. Johanna warf sie in den Straßendreck und rief empört: „Wisst ihr nicht, dass die Königinnen von Spanien keine Beine haben?" Die gut situierten Frauen trugen damals knielange Strümpfe, die unter dem Knie gebunden waren. Dennoch blieben die Damen - strümpfe unsichtbar, und die Frauen auch des 16. und 17. Jahrhunderts empfanden es als die größte Schande, wenn ihre Füße gesehen wurden. Sie achteten streng darauf, dass auch beim Gehen die Fußspitzen stets vom Saum des Kleides bedekkt waren. Selbst bei den Kutschen gab Strumpf-Tante, Hohenzollernstraße 45 Die versteckten Schätze Münchens Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ . Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht die Wirklichkeit meistens doch anders aus. Gerade in der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet. Und dennoch haben sich trotz horrender Mieten kleine Läden und Handwerksbetriebe gehalten, die mit ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt solche versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit Stolz und Kenntnis die versteckten, manchmal kuriosen Schätze Münchens vermitteln möchten. es Vorrichtungen, die beim Aussteigen herabgelassen wurden, um die Füße der Damen vor ungewollten Blicken zu schützen. Die Herren hingegen trugen sichtbare Beinlinge, die – farbig und ornamental aufgeprotzt – zwei der wichtigsten Körperteile des Mannes hervorhoben, ähnlich den heutigen Wadlstrümpfen der oberbayerischen Tracht. Und nun nach München: An der Hohenzollernstraße 45 liegt ein Geschäft namens Strumpf-Tante, das im Jahre 1937 eröffnet wurde, wenn auch an anderem Ort. Es hat sich auf hochwertige Damenstrümpfe spezialisiert, die im Gegensatz zum 16. und 17. Jahrhundert auch ganz offen präsentiert werden. Die Preise bewegen sich in erschwinglichen Bereichen, auf alle Fälle entsprechen sie dem tatsächlichen Wert der Waren. Glump gibt es keines zu kaufen, weswegen man beziehungsweise frau etwas tiefer in die Tasche greift als im Drogeriemarkt oder Billig-Discounter. Eine weitere Stärke der Strumpf-Tante liegt in der Beratung ohne Frau Ingrid Staab in ihrem Laden Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas Fachanwältin Verkehrsrecht Reiserecht S. Bergmann Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht S. v. Kummer Familienrecht / Sozialrecht Verwaltungsrecht J. Buchberger Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 38
Seite 39
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Zeitdruck sowie im Reparaturdienst für Laufmaschen – zwei Pluspunkte, die die großen Ladenketten zu keiner echten Konkurrenz gemacht haben, und das seit 72 Jahren. Inhaberin Ingrid Staab stellt in diesem Zusammenhang klar, dass eine schnell zerfallende Billigware langfristig gesehen teurer zu stehen kommt als ein Qualitätsprodukt mit hoher Lebensdauer. Zu Frau Staabs Kundschaft gehören Damen aller Bevölkerungsschichten, die auf Qualität und Geschmack Wert legen. Deswegen besuchen auch zahlreiche Prominente ihr Geschäft, meist als Stammkundinnen. Einige seien genannt: Christine Kaufmann, Veronika Ferres, Michaela May, Monika Lundi, Juliane Werding und Arabella Kiesbauer. Frau Kiesbauer stand einmal sogar in Zusammenhang mit einem Bankraub, der mit Hilfe der Strumpf-Tante durchgeführt wurde. Ein jüngerer Mann betrat das Geschäft und erstand – ungewöhnlicherweise – eine schwarze Damenstrumpfhose. Kurz darauf erschien die Polizei, weil die Strumpfhose für einen Bankraub in der Nachbarschaft verwendet worden war. Wie sich schließlich herausstellte, wurden diese Vorgänge mit versteckter Kamera aufgenommen, weswegen man bald mit Arabella Kiesbauer im Fernsehen auftrat. Die Schwabinger Strumpf-Tante gehört seit 72 Jahren zur Geschäftswelt der Stadt und ist daher eine Münchner Institution. Weil man meist an ihr vorbeifährt, ohne auf sie zu achten und wegen des Verkehrs auch achten zu können, kann man sie mit Sicherheit zu den versteckten Schätzen zählen. (BW) Kontakt: Strumpf-Tante Frau Ingrid Staab Hohenzollernstraße 45 80801 München Tel./Fax: (089) 39 85 59 E-mail: ingrid.staab@strumpftante.com www.strumpftante.com 39TAXIKURIER Immer mehr Menschen verzichten auf die Urlaubsreise, um ihren Lebensstandard zu halten. Cocooning und der Daheimurlaub liegen voll im Trend. Auch das eigene Auto wird trotz Verschrottungsprämie in Frage gestellt und gehört nicht mehr zur Basis der Mobilität. Dies sind hervorragende Argumente pro Taxi. Man fährt mit den „Öffentlichen“ ins Theater, Restaurant und leistet sich für die Rückfahrt ein Taxi. Wir müssen dieses nutzen und fördern. Mit bestem Personal, sauberen Fahrzeugen und maximaler Dienstleistung. Die Zeit ist reif, die Chancen dafür sind bestens. Paul Rusch, Objektleiter Die Mai-Ausgabe erscheint am 24. April 2009. Einige Themen sind schon vorbereitet: ➜ Wie erhält und verbessert man seine Ortskenntnis? Drei Profis im Gespräch ➜ Das Phänomen des ersten Messetags Regelmäßige Taxi-Unterversorgung zum Messebeginn ➜ Vorstands-Interview Gespräch mit Rudolf Rötzer Vorschau Mai 2009 Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 39
Seite 40
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes- Fahrzeugauswahl. Ob kompakte B-, Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Mercedes-Benz Niederlassung München der Daimler AG, Auto-Henne GmbH – Autorisiert er Mercedes-Benz Verkauf und Service Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de Service – Unser e Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Arnulfstr. 61, Kidlerstr. 36, Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münc hner Str. 29, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2, Starnberg – Petersbrunner Str. 7 Verkauf – U nsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 (von links nach rechts) Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:55 Uhr Seite 40