Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier April 2009

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2009. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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April 2009
TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
➜ Optimismus in der Stadt 
➜ Dialyse-Patienten
Der richtige Umgang mit diesen Fahrgästen
➜ Dr. Josef Assal
Gespräch mit dem Vorsitzenden der Taxikommission
➜ Interview mit dem Vorstand 
Reinhard Zielinski
FRÜHLING!
Gestaltung: www.formenreich.de Fotos: www.atelier-tacke.de
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Es gibt viele Gründe, jetzt auf ein Volkswagen T axi umzusteigen. Zum Beispiel das einzigartige Design oder der komfortable Innenraum. Aber in erster Linie wird Sie wahrscheinlich etwas ganz anderes interessieren: das Geschäft. Ein T axi muss sich rechnen. 
Und was das angeht, sind Volkswagen dank geringer Anschaffungskosten, günstiger 
Finanzierungsmodelle, sparsamer Motoren, niedrigen Unterhalts und eines hohen 
Wiederverkaufswerts ganz weit vorne. Mehr Informationen: www.volkswagen-taxi.de 
Besondere Bedürfnisse. Besondere Volkswagen.
www.volkswagen-taxi.de
Schön, wenn man mit so etwas 
auch noch Geld verdient.
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3TAXIKURIER
Inhalt
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen
Editorial | Frühlingsgefühle 4
Impressum | 5
Zum Titelbild | 5
Kurze Frage – Klare Antwort | Fahrgastübernahme 5
Die Genossenschaft | Neuigkeiten 6
Taxlers Service | Adressen für alle Fälle 6
Der Aufsichtsrat berichtet | 8
Der Landesverband | IHK-Taxigespräch 10
Dialyse-Patienten | Der richtige Umgang mit diesen Fahrgästen 12
Taxameter des Monats | Die Isar 13
Geschichte und G’schichten | Ölkrise 1973 14
Schrottis Fiaker ABC | Der Buchstabe „H“ 16
Rose des Monats | Die Datenfunk-Werkstätten 17
Zitrone des Monats | Taxi 455 17
Anno dazumal | Das deutsche Kraftdroschkengewerbe 18
Taxlers Freunde | Helmuth Schlenker 19
Taxi-Check München | Kurzstrecke mit Handicap 20
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 21
Baustellenbericht | Frühjahr 2009 22
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 25
München Splitter | 25
Dr. Assal im Gespräch | Besuch beim Vorsitzenden der Taxikommission 26
Interview mit dem Vorstand | Reinhard Zielinski 28
Der Blick zurück | Der April vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 29
Sicherheit im Taxi | Regeln und Tipps für den Alltag 30
Boxenstopp | Kalorientabelle 31
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 31
Recht um’s Taxi | Trunkenheitsfahrt 32
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 33
Spruch des Monats | 33
Messe München | Messeprogramm April 33
Die fünf Weisheiten des Monats | 33
Witz des Monats | 33
Top-Termine April 2009 | Hier glüht der Taxameter 34
Veranstaltung | Taxi-Insider-Treff 2009 37
Die versteckten Schätze Münchens | Strumpf-Tante 38
Vorschau Mai 2009 | 39
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Der lange und harte Winter ist endlich
vorbei und auch sonst sind Lichtblicke zu
vermelden. Der Vorsitzende der Taxikommission und einige Stadträte befassen
sich lobenswerter Weise mit unseren Sorgen. Die Wirtschaftskrise zeigt sich zunehmend als Ergebnis von Fehleinschätzungen von Zockern und Raffgierigen.
Banken- und Versicherungskonzerne bekommen verdiente Quittungen und leiden
unter Verlust an Vertrauen und Ansehen.
Alle, die nur auf Pump bauen und die
 Regeln des ordentlichen Kaufmanns
 missachten, sitzen auf dem Schüttelrost
und jammern, durchzufallen.
Wir alle sind in einer Phase der Auslese.
Jede Krise ist eine Chance für die Tüchtigen
und Fleißigen. Vor diesem Hintergrund ist
die Forderung nach dem Fiskaltaxameter
und Überprüfung durch Behörden durch
einen Vertreter einer Mehrwagengruppe
schwer verständlich. Als Begründung
führte Herr Köhl vor der IHK an, dass
 dadurch der Wettbewerb zwischen den
Arbeitgebern bei der Fahrerbeschäftigung
hergestellt werden soll. Sollte an der
 Auffassung was dran sein, wäre das
fürchterlich.
Unter Wettbewerb verstehe ich erfolg -
reiches Werben um Kunden mit hervor -
ragender Dienstleistung mit dem Zweck,
möglichst gute Umsätze und Gewinne zu
erzielen – natürlich unter Berücksichtigung von Kosten, auch der Lohnkosten.
Herrn Köhl und seinen Freunden aus der
Rosenheimer Straße ist dringend zu raten,
nicht nach weiteren Auflagen und Kosten
zu schreien, sondern kostenbewusst und
effizient ihre Betriebe zu führen. Die
 Beachtung arbeitsrechtlicher und steuerrechtlicher Vorschriften obliegt den zuständigen Behörden, die einzelne Sünder
schon betreuen werden. Jeder Insider
weiß, dass mit dem Zukauf von Konzessionen und deren doppelschichtiger
 Fahrerbesetzung die entsprechende Fahrgastvermehrung nicht eintritt.
Insgesamt war das Taxigespräch am
11. Februar sinnvoll und informativ, auch
wenn trotz Großaufgebot der FMG, mit
Herrn Bayer und seinen Mannen, das
Thema „Flughafen“ keinen der Anwesenden interessierte.
Die Nachfrage nach der Datenfunkaus -
rüstung ist nach wie vor sehr positiv, zum
Ende Februar waren rund 1.200 Geräte
verkauft. Die Vermittlungszahlen nahmen
im Januar 2009 um fast 8 % gegenüber
dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zu.
Gründe sehen wir im harten Winter und
vor allem in der Tatsache, dass durch den
Datenfunk, gerade in Zeiten größerer
Nachfrage, kaum Engpässe wie bei der
Sprachvermittlung entstehen. Es wurden
rund 55 % der Aufträge über Datenfunk
vermittelt.
Bei der Erfassung der Fahrzeuge im Datenfunk wird eine Fahrzeugklassifizierung
vorgenommen. Soweit Oberklassefahrzeuge (A8, S-Klasse, Phaeton, 7er BMW)
nicht verfügbar sind, werden gehobene
Mittelklassefahrzeuge (E-Klasse, A6, 5er
BMW) mit einem Alter bis zu vier Jahren
geschickt. Sofern Sie ein entsprechendes
Fahrzeug einsetzen, das über vier Jahre
alt und sehr gepflegt ist, kann das Taxi in
der Klassifizierung nach Überprüfung
verbleiben. 
Der Datenfunk gibt uns die Chance, auf
Kundenanforderungen bezüglich Fahrer
wie Fahrzeug detailliert einzugehen. Der
Vollbetrieb mit Datenfunk wird definitiv
am 1. Juli aufgenommen, daran ändert
sich nichts. Uns ist bewusst, dass gerade
die Kollegen, die am Sprechfunk teilnehmen und nicht beabsichtigen Datenfunk
zu installieren, in der schrittweisen Übergangsphase gewisse Nachteile hinnehmen
müssen. Dies lässt sich aber nicht vermeiden. Wer am Datenfunk nicht teilnimmt,
kann zum 30.06.2009 den Sprechfunk
kündigen. Bei Nachweis des Funkausbaus
werden die bereits bezahlten Funkgebühren für den Rest des Jahres rückerstattet.
Einen schönen Frühling nach dem harten
Winter wünscht Ihnen
Ihr
Hans Meißner 
Editorial
Frühlingsgefühle
4 TAXIKURIER
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 
15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum
bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkausbildung
Termin: Donnerstag, 16. April 2009
14.30 – 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
April 2009
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-münchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 3/2009 vom 21.04.09 bis 19.05.09
Kurs 4/2009 vom 23.06.09 bis 21.07.09
Kurs 5/2009 vom 08.09.09 bis 06.10.09
Kurs 6/2009 vom 13.10.09 bis 10.11.09
Kurs 7/2009 vom 17.11.09 bis 15.12.09
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5TAXIKURIER
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Werner Hillermann (WH), Manfred Kraus (MK), 
Thomas Kroker (TK), Christine Reindl (CR), 
Rudolf Rötzer (RR), Michael Schrottenloher (MS), 
Dr. Jürgen Stahlberg (JS) Benedikt Weyerer (BW), 
Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: michael.hack@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
 besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Rudolf Rötzer, Reinhard Zielinski 
Impressum
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM
Kurze Frage – Klare Antwort
Häufig erreichen uns Fragen aus dem Taxi-Alltag, die schon mehrmals 
im TAXIKURIER behandelt wurden. Trotzdem beantworten wir diese
 selbstverständlich gerne.
B. R. aus München fragt:
„Wie verhält man sich als Taxler beim Thema „Fahrgastübernahme 
und was hat der Fahrgast zu bezahlen?“
Leichte Unfälle, Elektronikdefekte oder ganz einfach ein platter Reifen während
einer Besetztfahrt bringen Chauffeur und Fahrgast ins Schwitzen. Was ist zu
tun? Der Taxiunternehmer oder der Fahrer als Erfüllungsgehilfe beim Beförderungsvertrag schuldet die unverzügliche Beförderung. Im Stadtgebiet und bei
Verfügbarkeit eines Ersatzfahrzeuges hat der Fahrer ohne schuldhafte Verzögerung ein anderes Taxi zu rufen. Der aufgelaufene Fahrpreis darf abzüglich des
Mindestfahrpreises (2,90 Euro), der Bestellgebühr, ohne den Wartezeitpreis, der
durch die Verzögerung angefallen ist, erhoben werden. Bei einer schuldhaften
Fahrtunterbrechung könnte der Fahrgast Schadensersatz für längere Fahrtunterbrechung geltend machen. Der Abzug der oben genannten Preiskomponenten ist
deshalb vorzunehmen, da Mindestfahrpreis und Bestellgebühr bei dem gerufenen
Ersatzfahrzeug nochmals anfallen. Das Wichtigste in solchen Situationen ist
freundliches und kompetentes Auftreten, wie immer. (HM)
Sie sind es gewohnt, dass das Titelbild einen engen Bezug zu einem Titelthema
hat. Nach diesem langen, kalten Winter wollten wir mit einem buntem Frühlingsgruß einen Akzent setzen und das Graue der vergangenen Monate mit
 einem Schuss Optimismus auch optisch ablösen. Die Tage werden länger, die
Nächte lukrativer, die Stimmung wird besser. 
Zum Titelbild
Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 5

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6 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Die Zeilerin
In jedem Betrieb gibt es Spezialisten für
die einzelnen Sachgebiete, die sehr
schwer zu ersetzen sind. Das Zusammenwirken dieser Fachleute funktioniert aber
nur, wenn jemand das Räderwerk unterstützt und am Laufen hält. Dieser schwierigen Aufgabe kann nur jemand gerecht
werden, der alle Einzelheiten des Betriebes, Eigenheiten der Mitarbeiter und
 Bedürfnisse der Kunden kennt, äußert
 zuverlässig ist, aus eigenem Antrieb Probleme sofort angeht und sich mit offenen
Augen mit dem Betrieb identifiziert.
Die Taxi-München eG und damit wir alle,
hatten das Glück, fast ein halbes Jahrhundert lang von einer Frau beseelt zu
werden, die im Sinne des Wortes die
 Seele der Genossenschaft war, Frau Paula
Zeiler.
Frau Zeiler war in der Engelhardstraße, bevor die Verwaltung aus der Utzschneiderstraße oder ein Vorstand einzog. Die gelernte Friseurin musste mit ihrem Mann
und zwei Kleinkindern im Frühjahr 1965
den Rohbau beziehen, um allein durch
Präsenz die Baustellendiebstähle einzudämmen. Seitdem wacht Frau Zeiler über
unser Anwesen mit Argusaugen. Den
Spitznamen Miss Marple erwarb sie sich,
als wir gemeinsam mit dem KVR nach
 einem Taxiunternehmer suchten, der über
Monate ohne Konzession Fahrgäste beförderte und trotzdem nicht erwischt
 werden konnte. Frau Paula beobachtete,
wie das illegale Taxi bei der Firma Glas
auf der Hebebühne repariert wurde. Der
 Wagen blieb oben bis die Leute von KVR
eintrafen und dem Spuk ein Ende setzten.
Frau Zeiler ist zuständig für die Telefonvermittlung der Verwaltung, Postein und
-ausgang, Werbemittelausgabe, Pflege der
Mitgliederakten, Betreuung der auswärtigen Kollegen mit Betriebssitz Engelhardstraße, Büromaterialausgabe, Anmeldung
zum Ortskundekurs und Prüfung.
Frau Zeiler ist unserer Genossenschaft so
verbunden, dass sie auch bei Sturm und
Schnee gegen 20.00 Uhr bei einem Rundgang nachschaut, ob alles abgeschlossen
und in Ordnung ist.
Autoelektrik/Funktechnik
ER-TAX
Frankfurter Ring 97
(089) 30 74 80 47
Funktechnik Metzker
Kastenbauerstraße 5
(089) 93 30 73
Vepas Team GmbH
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 23 71 90 05
Autoglaserei
Kraft
Tegernseer Landstraße 228
(089) 690 87 82
Betriebsärzte
Dr. Bake v. Bakin
Tassilostraße 23
Aschheim
(089) 37 06 56 90
Dr. Hingerle
Am Brunnen 17 
Kirchheim
(089) 991 88 00
Essen nach Mitternacht
Lamm’s
Sendlinger-Tor-Platz 11 
(089) 59 19 63
Fahrzeugaufbereitung/Pflege
Glas
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 99 62
Patecky
Frankfurter Ring 97
Tel. (0177) 630 74 85
Feuerwehr
München-Stadt: Tel. 112
München-Land: Tel. 66 20 23
Folienbeschichtung
Atlas
Haager Straße 8
(089) 49 00 32 18
Stema
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
Gutachter/Sachverständiger
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
Kfz-Prüfstellen
KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS Ottobrunn
Jägerweg 6
(089) 608 48 63
KÜS Süd
Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
KÜS West
Anton-Böck-Straße 36
(089) 89 73 63 60
Kfz-Reparatur
Dvorak
Schleißheimer Straße 38
(089) 52 80 40
Glas
Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
KFZ-Klinik
Gärtnerstraße 39
(089) 23 71 87 12
Stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
Kreditkartenabrechnung
Wellcom
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle: 
(089) 23 33 62 01
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
Rechtsanwälte
Bauer Michael
Schillerstraße 21
(089) 51 55 69 30
Dr. Cichon & Partner
Johann-von-Werth-Straße 1
(089) 139 94 60
Christian Roggermeier
Dorfstraße 39
(089) 83 92 80 62
Dr. Stephan & Stahlberg
Feichthofstraße 171
(089) 57 00 16 80
Thomas Vogl
Herzogstraße 60
(089) 330 66 20
Rettung
Rettung München: 112
Taxibedarf
Glasi’s Taxishop
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 05 50
Taxihandel
Auto Much
Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel Günther
(08703) 87 65
TSL
Landsberger Straße 455
(0179) 141 52 80
Taxi-München eG
Taxizentrale:
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
(089) 21 61-396/-372 
Krankenfahrten: 
(089) 21 61-337/-362/-394
Taxiverleih
Taxiverleih München
Richelstraße 6
(089) 167 54 40
Taxi Rent Partner TRP
Ehrwalder Straße 89
(0180) 222 12 22
Versicherungen
Ballnath
Brudermühlstraße 48a
(089) 898 06 10
Crasselt
Machtlfinger Straße 26
(089) 74 28 72-10
Taxlers Service
✃
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
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Die Genossenschaft
Ende März tritt sie in den wohlverdienten
Ruhestand und kann sich um ihre Enkelkinder kümmern. Ihren beiden Söhnen
hat Frau Zeiler eine hervorragende Ausbildung angedeihen lassen, die erfüllt sie
zu Recht mit Stolz.
Frau Zeiler hat die letzten Monate ihre
Nachfolgerin, Frau Renate Meier ein -
gearbeitet, die bisher an der Hauptkasse
tätig war und Frau Zeiler regelmäßig
 vertreten hat.
Auf die Geradlinigkeit und vorbildliche
Hilfsbereitschaft der gebürtigen Niederbayerin brauchen wir allerdings nicht
ganz verzichten. Frau Zeiler hat uns versprochen, zumindest als Urlaubsaushilfe,
zur Verfügung zu stehen, soweit es die
Enkel zulassen.
Mit einem leisen Servus und einem
 kräftigen Dankeschön begleiten wir Frau
Paula in den Ruhestand. (HM)
Straßenbenennung
Zur Allacher Mühle
Stichstraße von der Eversbuschstraße,
zwischen den Anwesen Nr. 173 und
Nr. 181, cirka 60 m nach Westen.
Nordhaideplatz
Zentraler Quartiersplatz der Großsiedlung
östlich der Schleißheimer Straße und
nördlich der Neuherbergstrasse am 
U-Bahnhof Dülferstraße.
Admiralbogen
Vom nordöstlichen Ende des Carl-Orff-
Bogens, westlich der Straße Untere 
Hausbreite, zuerst nach Osten abknickend
und dann nach Süden zur Kieferngarten -
straße, Ecke Am Kiefernwald.
Braunaugenstraße
Vom westlichen Ast des Admiralbogen
zuerst nach Osten, knickt dann nach
 Norden ab und trifft wieder auf den
 Admiralbogen.
Kaisermantelstraße
Vom östlichen Ast des Admiralbogen
zuerst nach Westen, knickt dann nach
Norden ab und trifft wieder auf den
 Admiralbogen.
Imma-Mack-Weg
Wegeverbindung zwischen der Franz-
Prüller-Straße und der Quellenstraße.
Suchmeldung der Kripo
Welcher Taxifahrer hat am Samstag, den
31.01.2009, in den frühen Morgenstunden
zwischen 3.00 Uhr und 4.00 Uhr nach
 einem Streit mit Tätlichkeiten vier Männer aufgenommen. Vor der Abfahrt wurde eine der hinteren Türen geöffnet und
einer der Männer aus dem Taxi gezogen.
Der Taxifahrer stieg aus und schloss die
Türe und fuhr mit den übrigen drei Männern weg. Hinweise an: Kommissariat 43, 
Herrn Voraberger, Tel: (089) 29 10-4636.
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8 TAXIKURIER
Standplatz-News
Verlegung Taxistandplatz Domagkstraße
Wegen Bauarbeiten wird der Standplatz
von Mitte März bis Mitte Juni 2009 auf die
gegenüberliegende Straßenseite verlegt.
Verlegung Taxistandplatz Prälat-Zistl- Straße
Der Standplatz (22–6 Uhr) wurde unmittelbar vor die Hotelanfahrt „Blauer Bock“ in
der Prälat-Zistl-Straße zurückverlegt.
Neueinrichtung Taxistandplatz Wiener Platz
Am Wiener Platz gegenüber der Einmündung Steinstraße wurde für drei Taxis ein
beschilderter Standplatz (22–5 Uhr) eingerichtet.
Verlegung Taxistandplatz Barerstraße
Wegen Gleisbauarbeiten, die von Anfang
April bis Mitte Juni 2009 andauern, wird
der Taxistand in die Schellingstraße, unmittelbar westlich der Barerstraße verlegt.
Während dieser Zeit werden die eingehenden Anrufe in die Zentrale umgeleitet.
Am Funk wird der Stand weiterhin mit
„Barer-Schelling“ gerufen. (RR)
Wie neue Straßennamen 
entstehen …
Der gute Wille zählt:
Bei der Benennung von Straßen und Plätzen muss verfahrenstechnisch unterschieden werden zwischen einer personenbezogenen Benennung und der Benennung
nach anderen, nichtpersonenbezogenen
Kriterien (z.B. Flurnamen, Flora, Fauna,
Geographie usw.). Die Benennung nach
diesen nichtpersonenbezogenen Kriterien
obliegt den Bezirksausschüssen in eigener
Die Genossenschaft
Der Aufsichtsrat berichtet
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans
nimmermehr.“ Diese alte Weisheit noch
wörtlich zu nehmen, wäre eine glatte
Dummheit. In unserer heutigen Zeit stehen wir vor der Notwendigkeit lebenslangen Lernens. Nicht nur, weil ständig
Neues hinzukommt, sondern auch, weil
wir immer wieder umlernen müssen.
Weil wir immer wieder zur Kenntnis
nehmen müssen, dass Hänschen manches gelernt hat, was schlichtweg falsch
war. So falsch wie einst der Glaube, die
Erde sei eine Scheibe.
Darum möchte ich Ihnen heute eine
sehr wichtige Fortbildungsmaßnahme
ans Herz legen. Dr. Assal, Stadtrat und
Vorsitzender der Taxikommission, hat
uns Unternehmerinnen und Unternehmer eine interessante und notwendige
Fortbildungsmaßnahme vorgeschlagen:
Sofortmaßnahmen am Unfallort. 
Ich muss Dr. Assal völlig Recht geben,
gerade wir als Berufskraftfahrerinnen
und -kraftfahrer, sehen uns immer wieder mit Unfallopfern im Straßenverkehr
konfrontiert. Hier ist eine schnelle und
kompetente Hilfe von Nöten. Und –
seien Sie doch bitte ehrlich – wie lange
ist es denn her, dass Sie Ihren Führerschein gemacht und solch einen Kurs
belegt hatten? 
Nach einem Gespräch des Aufsichtsrates
mit dem Vorstand Hans Meißner griff
der Vorstand diesen Vorschlag umgehend auf. Aufsichtsrat und Vorstand
 bereiten in Zusammenarbeit mit „Erste
Hilfe-Organisationen“ einen entsprechenden Kurs für Sofortmaßnahmen am
Unfallort für die Genossenschaftsmitglieder und Ihre Mitarbeiter/innen vor.
Der Vorstand wird Sie in einer der
nächsten Ausgaben des TAXIKURIER
über Ort und Zeitpunkt der Schulungen
unterrichten.
Am 26. Februar 2009 trafen sich die
Aufsichtsratsmitglieder und Vorstände
zu ihrer monatlichen Sitzung. Ich
möchte an dieser Stelle über zwei Punkte der umfangreichen Tagesordnung
 berichten. 
Wie Sie dem letzten TAXIKURIER entnehmen konnten, plant der Vorstandnoch in diesem Jahr ca. 120 Rufsäulen
zu erneuern. Um die technischen Möglichkeiten der Rufsäule an die Anforderungen unseres Gewerbes anzupassen,
hat dieTaxi München eG in Zusammenarbeit mit dem Hersteller am Taxistandplatz Harras eine Rufsäule zu Test -
zwecken installiert. 
Selbstverständlich sind wir uns darüber
bewusst, dass es insbesondere am Anfang einer Test phase immer wieder zu
Problemen und Ausfällen kommt. Wir
nutzen die Gelegenheit, um technische
Probleme zu lösen und die Rufsäulen an
unsere Anforderungen anzupassen. Wir
sind sicher, dass die Testphase in einigen Monaten abgeschlossen sein wird
und der Vorstand seinen Plan, die Rufsäulen zu erneuern, noch in diesem
Jahr umsetzen kann. Für Ihr Verständnis für momentane Schwierigkeiten
danke ich Ihnen bereits im Voraus.
Des Weiteren wurde die vorläufige
 Bilanz des Jahres 2008 besprochen.
 Erfreulich ist hier anzumerken, dass es
wieder ein positives Ergebnis gab, über
das der Vorstand selbst berichten wird.
Die endgültige Bilanz wird Ihnen nach
einer Prüfung durch den Genossenschaftsverband in der Jahreshauptversammlung vorgelegt.
Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte und
 eine unfallfreie Fahrt.
Ihre 
Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
Dr. med. univ.
Hans Bake v. Bakin
85609 Aschheim · T assilostraße 23
T axi, Mietwagen, Bus, Lkw.
Verl. US 31,–€
Erst- u. gr. Verl. US (ü. 60 Jahre) 81,–€
Ersatztestverfahren möglich.
T elefon 089/370 656 90
Mobil 0172/6 52 38 05
www.fuehrerscheinuntersuchung.de
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Zuständigkeit, d.h. hier haben die Bezirksausschüsse das alleinige Entscheidungsrecht. Für die Benennung von
 öffentlichen Verkehrsflächen nach
 Persönlichkeiten, die auch immer eine
Ehrung der zu benennenden Person bedeutet, hat sich der Stadtrat das Entscheidungsrecht vorbehalten. 
Hier einige wichtige Grundsätze, die sich
in München bei der Benennung von
 Straßen herausgebildet haben: 
➜ Nach lebenden Personen werden
 keine Straßen benannt. 
➜ Namen, die zu Verwechslungen mit
bereits bestehenden Straßennamen
führen, zu Missdeutungen oder
 Verspottung Anlass geben oder die
Anwohner verächtlich machen,
 dürfen nicht verwendet werden. 
➜ Neue Straßennamen sollen zu bereits
bestehenden Namen der Umgebung
möglichst einen gemeinsamen sachlichen Bezug aufweisen (z.B. Dichter/innen, Komponisten/innen, Franzosenviertel usw.). Damit wird auch
die Auffindbarkeit von Straßen erleichtert. 
➜ Straßennamen dienen der Orientierung und sollen deshalb möglichst
kurz, einfach und auch für Einheimische leicht verständlich sein. Phonetisch schwer verständliche, bzw. lange
und in der Schreibweise fehleranfällige Namen sind im täglichen Gebrauch
bürgerunfreundlich und sollten deshalb vermieden werden.
Auf der Homepage der LH München erklären die Fachleute vom Kommunalreferat, wie neue Straßennamen entstehen. 
Eine interessante Sache, vor allem für
 Berufsgruppen, die tagtäglich mit diesen
kreativen Neuschöpfungen in Berührung
kommen. Den 4. Punkt in der Aufzählung
der Kriterien wissen wir besonders zu
schätzen. Um die Ansätze „kurz, einfach
und auch für Einheimische leicht verständlich“ dem Laien plausibel darzu -
legen, hier einige Beispiele von Straßenbenennungen in der jüngsten Zeit:
Carlamaria-Heim-Straße
Elisabeth-zu-Guttenberg-Straße 
An der Langwieder Haide
Christoph-Rapparini-Bogen
Elisabeth-Mann-Borgese-Straße
Rainer-Werner-Faßbinder-Platz
Philip-Löwenfeld-Straße
Centa-Hafenbrädl-Straße
Kurz, einfach und leicht verständlich:
Was spräche gegen einen Fassbinderplatz,
einen Rapparinibogen oder eine Löwenfeldstraße? Geht hier der Schuß nicht
nach hinten los, wenn jeder Fußweg
sämtliche Vornamen des Widmungs -
ergusses ertragen muss? Mit großem
Interesse warten wir auf eine Straßenwidmung zugunsten unseres momentanen
Bundeswirtschaftsministers, Herrn
Dr. Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann
 Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester
Freiherr von und zu Guttenberg … (TK)
Die Genossenschaft
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
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10 TAXIKURIER
IHK-Taxigespräch 
Am 11. Februar fand im IHK – Bildungszentrum in der Orleanstrasse das diesjährige Taxigespräch der IHK für München und
Oberbayern statt.
Die Veranstaltung wurde vom Leiter der
Verkehrsabteilung, Herrn Dr. Manfred
Rothkopf moderiert, der die cirka 50 Gäste
begrüßte.
Der Vorsitzende der Taxikommission des
Stadtrates der Landeshauptstadt München, Herr Dr. Assal, gab einen Bericht
über die Arbeit der Taxikommission ab.
Durch seine langjährige Praxis als Taxifahrer und Mitglied der Kommission seit
2002 vermittelte Herr Dr. Assal Fachkompetenz. Neben Herrn Dr. Assal nahmen
die Stadträtin Frau Nallinger (Grüne) und
Nadia Hirsch (FDP) an der Veranstaltung
teil.
Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen
Taxi und Mietwagenverbandes (BZP), Herr
RA Thomas Grätz, der auch Vizepräsident
der Gruppe Taxi und Mietwagen der IRU
(International-Road-Union) ist, gab einen
Abriss des aktuellen Standes der Deregulierungsmaßnahmen in einigen Staaten
wieder:
In manchen Bundesstaaten der USA wurden alle Regeln des Taxigewerbes (Tarife,
Zulassungen) abgeschafft. Die Folge waren
explodierende Preise, ungezügelte Zulassungen und Verschlechterung des Service.
Die längste Erfahrung mit der Deregulierung hat Schweden. Hier wurden zu Beginn der 90er Jahre die Konzessionierungsbeschränkung und die Taxitarife
abgeschafft. Nach anfänglichen chaotischen Zuständen regulierten Taxizentralen
das Taxigewerbe. Taxizentralen geben
Preise, Einsatzzeiten und Umfang der Flotten vor. In Schweden wurde die Regulierung durch private Institutionen übernommen. Eine Deregulierung fand praktisch
nicht statt. Eine derartige Entwicklung
 wäre nach deutschen Recht nicht möglich.
So sind bei uns Preisabsprachen zwischen
Unternehmern, auch wenn sie einer gemeinsamen Vermittlungszentrale angeschlossen sind, untersagt. Das Kartellrecht
lässt es ebenso nicht zu, dass eine marktstarke Zentrale beitrittswillige Unternehmer abweist. (Anmerkung: Siehe IsarFunker als Vermittlungsteilnehmer bei der
Taxi-München eG.)
Die Ausführungen von Herrn Grätz fanden
große Aufmerksamkeit.
Als weiterer Redner war der Taxiunternehmer Florian Bachmannn mit dem Thema
„Genehmigungspraxis der Hansestadt Hamburg“ angekündigt. Bachmann beklagte,
dass er einem Verein mit rund 70 Unternehmern vorstehe, die über 600 Taxis verfügen,
dennoch habe der Verein aber keinen hinreichenden Einfluss. Aus dem Publikum
wurde darauf hingewiesen, dass der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank eben
auch nur über eine Stimme bei Wahlen
 verfüge. Zum angekündigten Thema sagte
Herr Bachmann nichts und bat, an den Geschäftsführer der Firma Taxi Haidhausen
(50 Taxis) das Wort weitergeben zu dürfen. 
Herr Köhl lobte die Praxis der Hamburger
Genehmigungsbehörde. Nach jahrzehntelanger Konzessionsfreigabe versucht
Hamburg nun bei der Wiedererteilung von
Konzessionen die Buchführung daraufhin
zu überprüfen, ob sie „plausibel“ sind. Als
rechtliche Grundlage dient die Berufs -
zugangsverordnung in Bezug auf persönliche Zuverlässigkeit. Die Betriebe werden
auf Wirtschaftlichkeit sowie die Ordnungsmäßigkeit von Steuern- und Sozialabgaben überprüft. Diese Maßnahme sei
notwendig, um gleiche Voraussetzungen
bei der Beschäftigung von Fahrern und
damit einen fairen Wettbewerb zwischen
den Unternehmern herzustellen. Herr Köhl
verlangte vom KVR, auch in München mit
den Steuerbehörden zusammen zu arbeiten. Herr Bieling, der stellvertretende
Amtsleiter des KVR lehnte dies für München ab und wies darauf hin, dass die
Hansestadt Hamburg ein eigenständiges
Bundesland und damit Oberste Verkehrsund Steuerbehörde sei. Die Stadt München ist dazu rechtlich gar nicht befugt. 
Herr Köhl verwies auf die Hamburger
 Erfahrungen mit Taxametern, deren
 gespeicherte Daten von der Behörde in
Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „Linne und Krause“
ausgewertet werden. (Siehe Vergleich
Hamburg mit München im Anhang).
Anmerkung: Der Ruf eines Taxiunternehmers nach mehr Betriebsprüfungen und
einem Fiskaltaxameter ist ungewöhnlich
und merkwürdig. Herr Krause berichtete
am 10. Februar einem Ausschuss des BZP
in Hannover, dass der Anteil der nicht
plausiblen Betriebsergebnisse bei größeren Betrieben besonders hoch ist. 
Im Gegensatz zu den Erkenntnissen von
Linne und Krause meinte Herr Köhl, dass
im Gegensatz zu Mehrwagenunternehmern, Einzelunternehmer weniger plausibel in der Betriebsführung sind. 
Thema des Vortrages von Herrn Meißner
war die Konzeption des Datenfunks der
Taxi-München eG. Die Taxi-München eG
griff aus verschiedenen Gründen nicht
auf ein Komplettangebot für Hard- und
Software zurück:
1. War das Vermittlungssystem der Firma
GefoS in vielen Zentralen erprobt und
arbeitete mit Sprechfunk zuverlässig.
2. War ein Komplettsystem für die
Münchner Unternehmen zu teuer, hier
Historische Gastwirtschaft
mit idyllischem Wirtsgarten
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Der Landesverband
TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 10

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Der Landesverband
ist das 2- bis 3-fache an Kosten pro
Taxi anzusetzen.
3. Bei Komplettsystemen sind Zentralen
wie Unternehmer an den Anbieter gebunden und haben keine Alternativen
bei Nachbesserungen oder Änderungen zur Kostenfestsetzung.
4. Kann bei unserer Marktstärke bei der
Hardwarebeschaffung auf die jeweiligen günstigsten Anbieter zugegriffen
werden.
Derzeit ist die Nachfrage seitens der
Unternehmerschaft so massiv, dass Lieferund Programmierfristen von vier Wochen
an der Tagesordnung sind. 1.100 verbaute
Geräte in wenigen Monaten bestätigen
der Erfolg.
Die Darstellung der Vermittlungstechnik
übernahm Herr Norbert Laermann, der
technische Leiter der Zentrale bei der 
Taxi-München eG. Herr Laermann zeigte
in einer Powerpoint-Präsentation die
Funktion des Datenfunks der Taxi-München eG und beantwortete alle Fragen
umfassend.
Im Anschluss wandte sich der Vorsitzende
der Taxivereinigung, Herr Georg Hoffmann,
an die Tagungsteilnehmer und berichtete
über die Lage der Taxivereinigung, die derzeit über rund 200 Mitgliedsunternehmen
verfügt. Herr Hoffmann legte Wert auf die
Feststellung, dass die Taxivereinigung in
gewerbepolitischen Grundsatzfragen eine
Abstimmung mit dem Landesverband und
der Taxi-München eG anstrebt. 
Die Veranstaltung der IHK, die Frau Pöge
und Herr Wieland organisierten, war insgesamt informativ und sollte auch in Zukunft einen festen Platz bei den jährlichen
Taxiveranstaltungen einnehmen. (HM)
Anhang:
Vergleich Hamburg mit München
Nachdem sich in den Ballungsräumen
Deutschlands, die auf betriebswirtschaftlicher Basis erhobenen Ergenisse ähneln,
/s0/s1/s2/s3/s4/s5/s6/s7/s8/s9/s10/s5/s11/s3/s12/s11/s13/s2/s1/s14/s3/s5/s3/s15/s9/s10/s16/s1/s8/s10/s11
/s17/s2/s18/s16/s19/s1/s16/s2/s10/s10/s16/s15/s20/s11/s21/s22/s4/s23/s8/s24/s4/s25/s11/s3/s12/s11/s26/s27/s28/s11/s0/s1/s2/s3/s4/s5/s6/s29/s13/s16/s4/s1/s5/s4/s2/s11
/s0/s1/s2/s3/s4/s5/s6/s3/s7/s5/s8/s9/s10/s5/s11/s12/s13/s14/s15/s3/s16/s5/s17/s1/s18/s18/s2/s3/s4/s19/s20/s3/s21/s6/s22/s13/s23/s19/s13/s6/s3/s1/s24/s3/s25/s26/s27/s3/s28/s19/s6/s1/s5/s2/s29/s11/s30/s13/s5/s19/s2/s5/s6/s3/s0/s22/s18/s31/s13/s5/s18/s3
/s24/s1/s2/s3 /s5/s1/s18/s5/s24/s3 /s17/s6/s14/s32/s5/s18/s3 /s30/s9/s20/s31/s13/s33/s3 /s34/s9/s35/s20/s5/s13/s5/s18/s5/s6/s6/s5/s17/s5/s18/s4/s5/s3 /s7/s19/s6/s16/s1/s5/s2/s9/s18/s17/s5/s18/s36/s3 /s20/s31/s13/s1/s37/s37/s5/s6/s18/s4/s5/s3
/s27/s5/s6/s20/s38/s18/s37/s1/s31/s13/s39/s5/s1/s2/s5/s18/s3/s9/s18/s4/s3/s24/s14/s4/s5/s6/s18/s5/s3/s34/s6/s2/s1/s20/s2/s5/s18/s3/s40/s5/s1/s17/s5/s18/s3/s1/s13/s6/s3/s41/s38/s18/s18/s5/s18/s3/s9/s18/s4/s3/s16/s5/s15/s5/s1/s20/s5/s18/s36/s3/s4/s19/s20/s20/s3
/s4/s19/s20/s3 /s28/s19/s6/s1/s5/s2/s29/s3 /s42/s14/s18/s3 /s24/s14/s6/s17/s5/s18/s3 /s43/s19/s18/s4/s3 /s1/s18/s3 /s43/s19/s18/s4/s3 /s17/s5/s13/s2/s3 /s24/s1/s2/s3 /s4/s5/s6/s3 /s30/s6/s19/s4/s1/s2/s1/s14/s18/s3 /s4/s5/s6/s3 /s39/s37/s19/s20/s20/s1/s20/s31/s13/s5/s18/s3
/s41/s38/s6/s44/s5/s6/s39/s9/s18/s20/s2/s45/s3/s8/s19/s20/s20/s5/s18/s3/s12/s1/s5/s3/s20/s1/s31/s13/s3/s24/s1/s2/s6/s5/s1/s32/s5/s18/s3/s42/s14/s18/s3/s4/s5/s6/s3/s46/s1/s18/s24/s19/s37/s1/s17/s39/s5/s1/s2/s3/s4/s1/s5/s20/s5/s6/s3/s30/s19/s37/s5/s18/s2/s5/s3/s9/s18/s4/s3
/s41/s38/s18/s18/s5/s6/s36/s3 /s47/s1/s2/s40/s16/s14/s37/s4/s5/s3 /s9/s18/s4/s3 /s12/s44/s19/s32/s24/s19/s31/s13/s5/s6/s45/s3 /s25/s38/s18/s18/s5/s18/s3 /s12/s1/s5/s3 /s20/s1/s31/s13/s3 /s4/s1/s5/s20/s5/s20/s3 /s12/s2/s22/s31/s39/s3 /s8/s9/s10/s9/s20/s3 /s15/s1/s5/s3
/s5/s1/s18/s5/s3 /s16/s5/s20/s14/s18/s4/s5/s6/s5/s3 /s27/s6/s19/s37/s1/s18/s5/s3 /s14/s4/s5/s6/s3 /s5/s1/s18/s5/s18/s3 /s5/s10/s48/s9/s1/s20/s1/s2/s5/s18/s3 /s30/s6/s14/s44/s35/s5/s18/s3 /s19/s9/s20/s3 /s4/s5/s18/s3 /s16/s5/s20/s2/s5/s18/s3
/s34/s18/s16/s19/s9/s17/s5/s16/s1/s5/s2/s5/s18/s3/s4/s5/s6/s3/s47/s5/s37/s2/s49/s3
/s47/s5/s18/s18/s3 /s12/s1/s5/s3 /s20/s1/s31/s13/s3 /s4/s1/s5/s3 /s19/s39/s2/s9/s5/s37/s37/s5/s3 /s12/s13/s14/s15/s3 /s19/s18/s20/s5/s13/s5/s18/s3
/s24/s38/s31/s13/s2/s5/s18/s36/s3 /s6/s5/s20/s5/s6/s42/s1/s5/s6/s5/s18/s3 /s12/s1/s5/s3 /s50/s13/s6/s5/s3 /s41/s19/s6/s2/s5/s18/s3 /s9/s18/s2/s5/s6/s3 /s4/s5/s24/s3
/s12/s2/s1/s31/s13/s15/s14/s6/s2/s3/s51/s30/s19/s10/s1/s39/s9/s6/s1/s5/s6/s52/s45/s3/s7/s19/s20/s3/s25/s26/s27/s3/s28/s19/s6/s1/s5/s2/s29/s11/s30/s13/s5/s19/s2/s5/s6/s3
/s37/s53/s4/s2/s3/s12/s1/s5/s3/s24/s1/s2/s3/s5/s1/s18/s5/s6/s3/s54/s5/s17/s37/s5/s1/s2/s44/s5/s6/s20/s14/s18/s3/s5/s1/s18/s49/s3
/s30/s15/s5/s31/s3/s9/s4/s11/s32/s33/s34/s35/s36/s11/s37/s38/s33/s11/s37/s34/s34/s11/s39/s39/s39/s11
/s25/s26/s27/s3/s28/s19/s6/s1/s5/s2/s29/s11/s30/s13/s5/s19/s2/s5/s6/s3/s0/s22/s18/s31/s13/s5/s18/s3
/s0/s19/s10/s1/s24/s1/s37/s1/s19/s18/s20/s2/s6/s19/s32/s5/s3/s55/s56/s3
/s57/s58/s59/s60/s57/s3/s0/s22/s18/s31/s13/s5/s18
/s3
sind die Hamburger Zahlen durchaus mit
München vergleichbar:
➜ München hat mit rund 1,33 Mio. Einwohner ca. 24% weniger Einwohner
als Hamburg mit ca. 1,75 Mio.
➜ München hat jedoch die größte Taxidichte Deutschlands. Der Konkurrenzdruck ist hier demnach noch größer.
➜ Kürzt man also proportional die Hamburger Zahlen um knapp ein Viertel,
so werden in München vermutlich
mehr als 60 Mio. Euro Umsatz unterschlagen.
➜ Eigene Hochrechnungen liegen hier
noch deutlich darüber!
Die Summen, die den öffentlichen Kassen
in Form von Umsatzsteuer, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, Lohnsteuer,
Einkommensteuer und Sozialversicherungbeiträgen fehlen, betragen zweistellige Millionenbeträge allein in der Stadt
München. Hinzu kommen zu Unrecht
 ausgezahlte Sozialleistungen, wie AlG,
Wohngeld etc.
TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:56 Uhr Seite 11

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12 TAXIKURIER
Titelthema 
Geschäftsfeld Dialysefahrten
lichkeit, bei Komplikationen über Funk
oder Handy ärztliche Hilfe zu holen bzw.
schnellstens die nächste Notfallklinik anzusteuern.
Um den Dialysepatientenverkehr auch finanziell im Rahmen zu halten, bemühen
sich die Kostenträger zusammen mit den
Dialysestationen und auch mit den Transportunternehmen um die sinnvolle und
wirtschaftliche Organisation von Sammelfahrten. Allein im Großraum München gibt es ca. 1.000 Patienten, die im
Regelfall dreimal wöchentlich von und
zur Dialyse gefahren werden müssen. Es
gibt in München ca. 20 Dialysezentren.
Dort wird im Schichtdienst gearbeitet,
d.h. jeder Dialyseplatz wird mehrmals
täglich benutzt. Die hierbei entstehenden
Anforderungen an die Zubringer- und
Abholdienste erfordern auf der einen
 Seite einen straff organisierten Verwaltungsapparat sowie auf der anderen Seite
einen Fuhrpark, welcher sowohl qualitativ als auch quantitativ allerhöchsten
 Ansprüchen genügt. Diesen Anforderungen gerecht werden kann nur ein Dienstleister in der Größenordnung der Taxi-
München eG. 
Im Juni 2002 begann in der Taxigenossenschaft das Dialysezeitalter. Von Null
auf Hundert in wenigen Wochen. Seit
langen Jahren in der Zentrale als Funk-
Über 61.000 Menschen in Deutschland
leiden an einer chronischen Nieren -
erkrankung oder an Nierenversagen und
haben als einzige lebenserhaltende Behandlung die Dialyse zur Wahl. Würde
man keine Dialyse durchführen, wäre der
Körper in wenigen Tagen aufgrund der
nicht ausgeschiedenen Giftstoffe vergiftet
und zum Sterben verdammt. Diese Entgiftung erledigt das Dialysegerät. Dabei
wird die Maschine in den natürlichen
Blutkreislauf eingebunden und erledigt in
den vier Stunden Dialysebehandlung ein
Pensum an Reinigungsarbeit, welches die
echten Nieren in 48 Stunden erbringen.
Es gilt hier die Regel: Je länger der
 Körper an der Maschine hängt, umso gesünder wird der Körper. Durch die außergewöhnliche Blutzirkulation reagiert
 oftmals auch der Blutdruck auf die Behandlung. 
Durch diese unabsehbaren Veränderungen von Blutdruck und Kreislauf ist eine
Nutzung des eigenen Pkw oder die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
bei den meisten Patienten aus Sicherheitsgründen nicht ratsam bzw. zulässig.
Es verbleibt nur mehr die qualifizierte Beförderung in einem Taxi oder Mietwagen.
Für die Beförderung von Dialysepatienten
im Taxi spricht zum einen die zeitliche
Flexibilität auf die Endzeiten der Behandlung sowie zum anderen die stete Mögsprecher beschäftigt, übernahm Hansjörg
Roidl die organisatorische Leitung des
 Dialysefahrbetriebs.
Der eigentliche Fahrdienst setzt sich
 zusammen aus Daueraufträgen und individuellen Einzelfahrten. Von diesem
 Auftragsvolumen werden ca 80% von
Festfahrern erledigt, die restlichen 20%
vermittelt die Funkzentrale. Der hohe
 Anteil an Festfahrern ist nötig, weil bei
den meisten Fahrtaufträgen sehr viele Besonderheiten zu beachten sind. Es bilden
sich dabei auch viele persönliche Kontakte zwischen Festfahrer und Patient, der
Taxifahrer ist für viele Dialysepatienten
weitaus mehr als nur der Chauffeur. 
Ob nur ein Brief bei der Post eingeworfen
werden muss, oder ob am übernächsten
Tag bei der Anfahrt noch schnell ein
 Rezept in der Apotheke eingelöst werden
soll, der Taxifahrer weiß über die Befindlichkeiten seiner Stammgäste bescheid
und steht stets mit Rat und Tat zur Seite.
Alfons Haller, Aufsichtsrat in der Taxi-
München eG und Einzelunternehmer,
fährt seit über 10 Jahren überwiegend Dialysepatienten. Er ist ein echter Profi auf
diesem Gebiet. Herr Haller betrachtet das
Geschäftsfeld Dialysefahrten mit besonderer Aufmerksamkeit: „Dialysepatienten
sind in erste Linie schwer kranke Men-
Die Dialyse (griechisch dialysis „Auf -
lösung“) ist ein technisches Blutreinigungsverfahren und wird angewandt,
wenn es zu einem Nierenversagen
kommt. Die Dialyse ist neben der Nierentransplantation die wichtigste Nieren -
ersatztherapie bei chronischem Nierenversagen und eine der Behandlungsmöglichkeiten bei akutem Nierenversagen. 
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schen, deren Lebensqualität maßgeblich
durch die Dialysebehandlung verbessert
wird. Das Taxi von und zur Dialyse trägt
hierzu einen wesentlichen Teil Lebensqualität bei. Man sollte stets bedenken,
das der Patient mit seinen Befindlichkeiten nach 4 Stunden an der Maschine
nicht immer gleich reagiert. Deshalb sollte der Taxifahrer nicht nur Autofahrer
und Dienstleister, sondern auch ein bisschen Krankenpfleger und Psychologe
sein.“
Auch wenn der Auftrag über Funk vermittelt wird, ist es wünschenswert, wenn
der Taxifahrer ein paar Grundregeln beachtet. Hierzu unser Dialyseprofi Alfons
Haller: „Hier ist oftmals weniger mehr.
Während der Blutwäsche können Patienten über 4 Stunden den angeschlossenen
Arm nicht bewegen. So gut es auch gemeint sein mag, einen Patienten zum Taxi zu führen, empfiehlt es sich zu fragen,
ob man den Fahrgast an einem Arm anpacken darf oder doch lieber die Seite
wechseln sollte. 
Für viele Fahrgäste ist der Weg zum Taxi
eine körperliche Lockerung nach 4 Stunden liegen, deshalb ist hier auch Geduld
gefragt, wenn es mal nicht so schnell
geht.“
Der Festfahrer erfüllt aber auch noch eine
weitere wichtige Aufgabe: Er ist das informative Bindeglied zwischen Dialysestation und Fahrtenkoordination. Ein
Großteil der Informationen korrespondiert
auf diesem Weg zwischen Hansjörg Roidl
und seinen Festfahrern. Dieser Informationsfluss ist für beide Seiten wichtig, für
die Zentrale, damit zum einen die Abrechung und die Funkvermittlung passt,
und für den Festfahrer, damit keine unnötigen Leerfahrten entstehen, wenn
 Patienten mal stationär liegen. Ein ganz
wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist ein stetiger Austausch der Fahrdaten, damit am Monatsende die Abrechnung sowohl mit den Fahrern und als
auch mit den Krankenkassen korrekt sind.
Dies ist Aufgabe von Gertrud Fetzer-
Wenngatz, die Monat für Monat einmal
die Abrechnung der ca. 60 Festfahrer 
auf Herz und Nieren prüft, um dann mit
fast allen denkbaren Krankenkassen die
Monatsabrechnung vornimmt. 
Das Geschäftsfeld Dialysefahrten erreicht
ein Volumen, das man sich nicht mehr
wegdenken kann. Zusätzlich darf hier
nicht übersehen werden, dass sich aus
diesem Kundenpotential auch weitere
Umsatzvolumina rekrutieren, wie z.B.
Krankensonderfahrten, Fahrten zu Kuren
und Heilbehandlungen oder auch diverse
Fahrten in der Stadt zu Ärzten oder zum
Einkauf. (TK)
13TAXIKURIER
Taxameter des Monats
Die Isar
Die renaturierte Isar-Au –Lang hat´s gedauert, aber nun ist das Flussbett der Isar wieder so wie es früher war ... 
Das größte Biotop im Stadtgebiet, das tausenden Arten von Lebewesen Raum bietet. Die grüne Lunge unserer Stadt. 
Freizeitsportler, Spaziergänger und Grillfreunde finden ihren Spaß. Der römische Name „Isara rapidus“ bedeutet reißende
Isar. Und die hat schon so manchen gegen seinen Willen mitgerissen.
Die Isar am Funk – Verbindet man das Wort ISAR mit dem Wort FUNK, können auch positive Neologismen entstehen:
Denn „Isar“ lautet auch der Rufname der Münchner Funkstreifen. Seit Zeiten des Schwarzweiß-Fernsehens ist der
 Serientitel „Isar 12“ ein vornehmlich nostalgischer Begriff. Und die aktuellen „Isar 12“-Fahrzeuge sind immer da, wenn
wir sie brauchen. Ob Unfall, Zahlstreit oder Raub, egal welcher Notruf eingeht, in wenigen Minuten sind die Ordnungshüter vor Ort und helfen uns.
Isar-Fischer – Der Isar-Fischer e.V. ist der Fischerei-Verein, der die Fischerei-Rechte an der Isar im Stadtbereich besitzt
und für Hege und Pflege des Fischbestandes verantwortlich ist. Doch nur die Mitgliedschaft allein berechtigt noch lange
nicht zum Fischen im begehrtesten Wasser Bayerns: Jahrelange, fast jahrzehntelange Wartezeiten müssen in Kauf
 genommen werden, um in Besitz einer der begehrten Angel-Karten zu gelangen.
Isar-Amper-Klinik München Ost –heißt seit einigen Monaten das ehemalige Bezirkskrankenhaus in Haar. Das Wahr -
zeichen dieses Vororts hat es aber auch in sich: Es ist eine kleine Stadt, und wer zum ersten Mal dort einen Fahrgast
sucht, wird sich schwer tun, sich im zweigeteilten Gelände zurechtzufinden. Deshalb immer dran denken: Das gesamte
Gelände ist durch die Vockestraße in Haar 1 und Haar 2 getrennt. Sie sollten bereits bei der Bestellung die Hausnummer
erfragen und ab der Pforte die Wegweiser genau lesen. Wer da einmal drin ist, kommt nur schwer wieder raus … eine
 Parallele zum TaxigewerbeIsarfunk Taxizentrale
Isarfunk Taxizentrale –Die Isar hat seit der Römerzeit ihren Namen, der in jüngster Zeit von einer kleinen Gruppe von
Taxlern angenommen wurde. Es ist aber kaum davon auszugehen, dass die Einrichtung ähnlich lange existieren wird wie
die „Isara rapidus“ . (TK)
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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
 langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
 Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
Ölkrise 1973 – 
Vier autofreie Sonntage
ten war übrigens die Eröffnung der Gasleitung, die seit dem 1. Oktober 1973 den
begehrten Rohstoff aus der Sowjetunion
nach Bayern und damit auch nach München lieferte.
Erhofftes Taxlerparadies
Es begann mit dem Samstag, dem 24. November 1973, und sollte noch sechs
 Monate andauern: Um null Uhr trat auf
allen Landstraßen und Autobahnen der
Bundesrepublik Deutschland eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung von
100 Stundenkilometern in Kraft, womit
Sprit gespart werden sollte. Am 25. November begann dann um drei Uhr in der
Früh der erste autofreie Sonntag, die Ampeln wurden ausgeschaltet und alle benzingetriebenen Fahrzeuge mussten auf
 ihren Parkplätzen und in ihren Garagen
bleiben. Natürlich gab es Ausnahmen,
 etwa den öffentlichen Nahverkehr, Rettungsfahrzeuge und die Polizei, die die
Einhaltung des Verbotes kontrollierte.
Waren an normalen Sonntagen 60 Beamte auf Münchens Straßen im Einsatz,
 taten nun 200 von ihnen Dienst auf den
verwaisten Straßen, um eventuell doch
fahrende Autolenker nach ihrer Sonder -
erlaubnis zu befragen. Denn wer ohne
Alternative auf sein Fahrzeug angewiesen
war, hatte sich eine solche ausstellen
 lassen können. Die Polizisten erwischten
aber nur sehr selten einen Schwarzfahrer.
Weil der öffentliche Nahverkehr allein
nicht die Mobilität einer Großstadt aufrechterhalten konnte – nicht einmal an
einem Sonntag –, bevölkerte eine darauf
spezialisierte Berufsgruppe Münchens
Straßen und weit darüber hinaus: Die
Taxler!
Andere Welt
Das Geschäft wollte aber nicht so gut 
wie erhofft laufen, denn das nasskalte
Schnee- und Regenwetter hielt viele
Menschen in ihren Wohnungen zurück.
Einige unentwegte Radfahrer genossen
die ungewohnte Bewegungsfreiheit und
tummelten sich ohne nennenswerte Konkurrenz auf den Straßen. Woran man
 bislang noch nicht einmal im Traum zu
denken gewagt hatte, war nun Wirklichkeit geworden: Man konnte jetzt beispielsweise den Mittleren Ring mit dem
Radl, und das auch noch in die falsche
Richtung, befahren, desgleichen sogar die
Autobahnen. Die Anwohner der Haupt-
Die inzwischen legendäre, erste Ölkrise
näherte sich im November 1973 ihrem
Höhepunkt. Die arabischen Öllieferanten
des Weltmarktes drosselten ihre Fördermengen, um die infolge Überangebotes
sinkenden Ölpreise wieder in die Höhe zu
lenken. Ein zweites Motiv war, die westlichen Industrtieländer, die Israel unterstützten, unter Druck zu setzten. Denn
seit Oktober 1973 tobte der vierte
 arabisch-israelische Krieg. Die Bundes -
regierung unter Kanzler Willy Brandt
(1913–1992) begegnete dem spürbaren,
im Grunde aber nicht wirklich bedrohlichen Ölmangel mit der Verkündung von
vier autofreien Sonntagen. So konnte
Treibstoff gespart werden, ohne das Wirtschaftsleben nennenswert zu beeinträchtigen. Psychologisch gesehen haben sich
diese vier Sonntage aber im kollektiven
Gedächtnis festgesetzt, zeigten sie doch
erstmals deutlich die Abhängigkeit der
rohstoffarmen Industriestaaten von weit
entfernten Ländern und deren manchmal
problematischen Regierungen. Auch zeigte sich, dass Konflikte in anderen Erdteilen direkt auf Mitteleuropa einwirken
könneen. Eine der Folgen der großen
Konflikte um die Erdöl fördernden Staa-
14 TAXIKURIER
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2
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verkehrsstraßen erlebten 24 Stunden lang
eine geradezu unheimlicher Ruhe. Einige
schliefen sogar länger, als ihnen lieb 
war, angeblich wegen der Stille auf den
Straßen, wie die Zeitungen berichteten. 
Der öffentliche Nahverkehr, der sich auf
einen Riesenansturm vorbereitet hatte,
fuhr den ganzen Tag nur halbvoll, die
Züge der Bundesbahn gähnten vor Leere.
Wurde die Polizei an einem normalen
Sonntag zu 40 bis 60 Unfällen gerufen,
waren es am 25. November 1973 lediglich sechs. Dennoch eine erstaunliche
Tatsache, dass es immerhin sechs Fahrzeuglenker schafften, unter diesen Umständen überhaupt mit einem anderen
Auto zusammenzustoßen. Es geschah an
ausgeschalteten Ampeln, wo man sich
 sicher wähnte, beim unkontrollierten Abbiegen der Einzige weit und breit zu sein. 
Flexible Kriminelle
Die Autodiebe passten sich den besonderen Verhältnissen an, denn anstatt normalerweise zehn Pkw wurde an diesem
Sonntag nur einer gestohlen. Der Grund
lag in der hohen Wahrscheinlichkeit, von
der Polizei angehalten und zur Sonderfahrerlaubnis befragt zu werden. Der
 Polizei bereiteten aber an diesem und den
drei folgenden autofreien Sonntagen
 weniger die Schwarzfahrer, sondern die
schlagartig zunehmenden Diebstähle von
Benzin, Heiz- und Dieselöl Sorgen. Plötzlich gerieten die Verschlüsse von Auto-,
Heizöl- und Baustellentanks in die Gefahr, aufgebrochen zu werden. Dieses
 Delikt hatte seit Anfang der 50er-Jahre
immer mehr abgenommen und war 1973
fast unbekannt geworden. Nun erlebte es
mit den steigenden Spritpreisen wieder
eine Renaissance, denn in Folge der Krise
zahlte man nun für Normalbenzin umgerechnet 35,3 Cent, für Superbenzin 38,9
und für Dieselkraftstoff 35,8 Cent. 
Bilanz
Die nächsten drei Wochenenden am 1./2.,
8./9. und 15./16. Dezember 1973 waren
von extremen Gegensätzen geprägt: An
den wegen Weihnachten verkaufsoffenen
Samstagen versank die Innenstadt im
Verkehrschaos der Kauflustigen. Wie heute auch noch, versuchten Viele, mit dem
Privatwagen bis zu den Parkhäusern des
Zentrums vorzudringen. Natürlich erst
mit quälend langer Verzögerung, denn
nur für jedes ausfahrende Auto konnte
ein anderes den Parkhaus-Stau verlassen
und einfahren. Erschwert wurde diese
 Situation am 8. Dezember noch durch das
um 15.30 Uhr im Olympiastadion angepfiffene, vollständig ausverkaufte Spitzenspiel des FC Bayern gegen Mönchen -
gladbach mit dem Ergebnis 4 zu 3. Der
FCB kletterte dadurch vom zweiten auf
den ersten Platz der Tabelle, während
Mönchengladbach auf dem dritten Platz
verharren musste. Dementsprechend
 verhielten sich die Anhänger der beiden
Vereine nach dem Spiel in der Innenstadt.
In den frühen Morgenstunden des darauf
folgenden Sonntags begann dann mit 
der großen Leere auf den Straßen das
Kontrastprogramm.
Nach dem vierten autofreien Sonntag
wurde Bilanz gezogen: Während der
sonntäglichen Krise waren die Münchner
und Münchnerinnen eher daheim geblieben. Gastwirte, Museen, Kinos und Theater hatten mit vollen Häusern gerechnet
ebenso wie die Taxler mit glühenden
 Taxametern. Sie alle wurden in ihren
 hohen Erwartungen herb enttäuscht. Zu
den Nutznießern hingegen gehörten die
Kirchen, die einen ungewöhnlich starken
Besuch ihrer Gottesdienste verzeichnen
konnten. Die Krise ließ die Gotteshäuser
wieder voller werden, und sei es nur, weil
es vielen Menschen am autofreien Sonntag langweilig wurde – so die Diagnose
eines protestantischen Dekans.
Und es gab noch eine dezidiert gute
Nachricht zu vermelden: In Westdeutschland starben damals pro Jahr rund 19.000
Menschen bei Verkehrsunfällen, das
 waren 52 Verkehrstote pro Tag. Die Beschränkungen der vier Sonntage dürften
also rund 200 Menschen das Leben
 gerettet haben. Zum Vergleich: Im Jahr
2008 fielen rund 5.000 Menschen dem
Straßenverkehr zum Opfer.
Folgerungen
Die Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“
meinte, die Ölkrise erzwinge einen neuen
Lebensstil: „Mehr öffentliche Verkehrsmittel, kleinere Autos, dauerhaftere Häuser, weniger Verpackung und Wegwerfprodukte. Die Erwartungswerte im
individuellen wie im Leben der Gesellschaft sollten nicht künstlich hochgepeitscht werden. Wenn es jetzt Mode
würde, sich zu bescheiden, sich nicht imponieren zu lassen von leuten, die mehr
verbrauchen können und stärker auf die
Konsumpauke hauen, würden wir ein
Stück zusätzlicher Freiheit gewinnen.“
Recht hatte sie, die gute alte Tante „Zeit“,
auch wenn sie heutzutage unter dem kettenrauchenden und dennoch 90jährigen
Herausgeber Helmut Schmid etwas bieder
und besserwisserisch daherkommt und
kaum als Lektüre im Taxi vorgefunden
wird. (BW)
15TAXIKURIER
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Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich
folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des
Kollegen Benedikt Weyerer:
München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 
München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X
München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 
Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei!
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Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
H
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „H“ .
Harras – Dort befand sich bis Anfang des
letzten Jahrhunderts das Café des Herrn
Robert Harras. Mit der Einstellung der
Trambahnlinien nach Fürstenried-West
und zum Lorettoplatz konnten die Gleisanlagen am Harras wegfallen, was aber
Dank des unermüdlichen Einsatzes unserer städtischen Chaosplaner zu keiner
Entspannung der Verkehrssituation führte. Seit ca. zwei Jahren haben wir auf
Höhe der ehemaligen Praxis Dr. Krumpoch eine zusätzliche Ampelanlage, die
zwangsläufig den Verkehrs-„Fluss“ weiter
einschränkt. Wer nachmittags von der
Engelhardshöhe zum Harras fährt (bzw.
steht), weiß gar hübsche Liedlein davon
zu singen. Die Lösung für den Harras
 wäre ein Kreisverkehr, wie z.B. am Karo,
wo immerhin fünf Einmündungen und
Fußgängerverkehr zu verkraften sind –
und dies seit Jahrzehnten auch dann
funktioniert, wenn sich die Trambahn bei
Bedarf (und auch wirklich nur dann)
selbst grünes Licht schaltet.
Hausmeister – nannte man früher diejenigen, die sich nur an ihrem Lieblingsstand
aufstellen und dazu auch lange, sinnlose,
leere Rückfahrten zu ihrem Revier in
Kauf nehmen. Dafür kennen sie sich dort,
jedenfalls üblicherweise, aus und sind
auch der Stammkundschaft bekannt.
 Davon zeugen im Computer der Zentrale
eingegebene Sperren („für Lokal X nicht
Taxi Y“), welche zum Teil auf Betreiben
der Fiaker selbst, z. T. aber auch auf
Wunsch der Kundschaft eingegeben werden. Nachvollziehbar, denn wenn sich
Wirt und Fiaker seit Jahren in gegenseitiger Abneigung verbunden sind, sollte in
der Tat besser bei der Zentrale die Scheidung eingereicht werden. Dagegen überwiegt heute (jedenfalls im Nachtgeschäft)
die Zahl derjenigen, die sich überall aufstellen, aber nirgends auskennen. Und die
sich, natürlich vor der Freigabe laut
schreiend, mit Maschinengewehr-Schnellfeuer und einprogrammierter Dauerwiederholung melden „in der Landshuter
Allee“, weil sie irgendwas von wegen „Rot
Kreuz“ gehört haben, wobei nur ein Kollege in Daglfing einen Sanka bestellt hat. 
Hilton – Eines Abends verzweifelte der
noch junge und unschuldige Schrotti
schier an zwei Amis, die am Platzl-Stand
den Wagen enterten und mit schweren,
vom HB-Bier gelähmten Zungen immer
„Hidl Hodl“ lallten. Erst mit Hilfe eines
weiteren Herrn, dessen Gesichtslähmung
noch nicht so weit fortgeschritten war,
konnte das damals einzige „Hilton“ (Tucherpark) als Fahrziel erahnt werden, was
es dann auch war.
Hund – Ausgerechnet bei einer seiner wenigen Fahrten mit einem Schaltgetriebe-
Taxi hatte Schrotti einen Fahrgast mit
Hund dabei, wobei Letzterer vorschriftsmäßig im Fußraum von seinem Herrchen
saß. Alles kein Problem, hätte nicht der
Wauwau jeden Griff zum Schalthebel –
wohl als drohenden Angriff – mit einem
unüberhörbaren Knurren beantwortet.
Den üblichen Behauptungen des Besitzers
(„der meint’s net so“, „der will nur spielen“, u.s.w.) zum Trotz wurde die restliche
Fahrt, vom Anfahren bis zur langen Geraden auf der Landsberger, nur noch im
zweiten Gang absolviert. 
DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN
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Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 
10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. 
Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren.
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17TAXIKURIER
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und
Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. 
Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem
kleinen Geschenk.
Die Fachwerkstätten für den Datenfunk-Einbau:
Wie bei den Heinzelmännchen werden in diesen Wochen
Zusatzschichten eingelegt, um den großen Andrang in Griff
zu bekommen und die Wartezeiten überschaubar zu halten.
Die Rede ist von den Fachwerkstätten, die unsere neue 
Datenfunk-Technologie in die Münchner Taxis installieren.
Und nachdem der Zeitpunkt der Vollinbetriebnahme immer
näher rückt, wird auch täglich die Zahl derer größer, die
noch rechtzeitig ihr Equipment im Fahrzeug haben wollen.
Wir sind überzeugt, dass es diese Experten schaffen, alle
Kundenwünsche bis zum 01.07.2009 umzusetzen. 
Gerne beglücken wir mit der Rose des Monats: 
KFZ-Meisterbetrieb Glas, ER-Tax, HWT, 
Funktechnik Metzker, Vepas Team (TK)
17TAXIKURIER
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich 
 Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
 Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir
die saure Zitrone ausgewählt.
Michael Nowak, Taxi 455
Am Samstag, den 7. Februar um 03.15 Uhr, standen neben dem Taxistand Fröttmaning, der mit 5 Taxis besetzt
war, weitere 6 Taxis vor dem Eingang zum Deutschen
Theater-Zelt unerlaubt bereit. Das unerlaubte Bereithalten vor dem Theater ist dreist, da der reguläre Standplatz
nur 15 Meter entfernt ist. Ein Fahrer vom Stand sprach
den ersten Abstauber auf sein Fehlverhalten an, worauf
dieser meinte, er warte schon 10 Minuten, lud auf und
fuhr weg.
Makaber war aber, dass das 5. Taxi in der Abstauberschlange das Taxi 455 war, Herr Michael Nowak, Aufsichtsrat und ehemaliger Vorsitzender der Taxivereinigung. Er hatte eine durchschlagende Argumentation, er
sei nur hinter dem anderen hergefahren und bleibe jetzt
auch stehen. Zudem hatte er sich per Datenfunk auch
noch am regulären Standplatz eingeloggt, um ja nichts
zu versäumen. Von Vorbildfunktion des Kollegen Nowak
war in diesem Moment nichts zu vermelden.
Obwohl Herr Michael Nowak im Nachhinein sein Fehlverhalten bedröppelt einsah und auch bedauerte, verleihen wir ihm, schon der Gleichbehandlung wegen, die
 Zitrone des Monats, denn auch eine kluge Henne verlegt
ein Ei. (HM)
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber
in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30
Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs
bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum
Monatssende bei der Taxi-München eG ausbilden lassen.
Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock
(Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite
(mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der Taxi-München eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteil -
nehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
www.taxi-münchen.de www.taxischule-münchen.de
www.taxikurs-münchen.de taxischein-münchen.de
Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70
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Anno dazumal
Das deutsche
 Kraftdroschkengewerbe
Unter dem Titel „Das deutsche Kraftdroschkengewerbe“ legte der Diplom-
Kaufmann Josef Hüls, geboren zu Heilbronn am Neckar, zur Erlangung der
Würde eines Doktors der Technischen
Wissenschaften am 11. Juni 1931 an der
Technischen Hochschule München die
wohl einzige Dissertation vor, die sich
ausschließlich mit unserem Gewerbe
 befasste.
Obwohl das Werk fast 80 Jahre alt ist hat
es an Aktualität kaum eingebüßt. Wortgetreu geben wir nachstehend den ersten
Teil des 3. Abschnittes der Dissertation
über die Beschreibung der sozialen Struktur des Kraftdroschkengewerbes wider:
3a) Der Kraftdroschkenfuhrunternehmer
Die Zusammensetzung der Unternehmer
ist außerordentlich vielseitig. Während in
anderen Gewerbezweigen meist eine Vorbildung in Form einer mehrjährigen Lehrzeit oder eines längeren Besuches einer
Fachschule, Gesellen- und Meisterprüfung und dergleichen gefordert wird, sammeln sich im Droschkenberuf eine bunte
Menge Menschen, die aus allen möglichen
Berufen stammen, mit und ohne Vorkenntnis in der Kraftfahrzeugtechnik.
Während vor dem Kriege im allgemeinen
die alten Pferdefuhrunternehmer, die sich
auf Autobetrieb umstellten, den Kern des
Gewerbes ausmachten, sind nach dem
Krieg unter dem Druck der wirtschaftlichen Not, angelockt durch die zeitweilige Nummern- und Unternehmerfreiheit
und die guten Verdienstmöglichkeiten in
den Jahren 1925 und 1926, viele Droschkenbesitzer geworden, die weder von ihrem Fahrzeug noch von der Eigenart
 gerade dieses öffentlichen Fuhrgewerbes
eine Ahnung hatten, „alte Gelehrte, Geheimräte, Ärzte, Rechtsanwälte, Schauspieler, Kaufleute, Arbeiter, Hausdiener,
vornehme Damen der Gesellschaft, Krankenschwestern, Verkäuferinnen, Tänzerinnen, Kurfürstendamen und viele mehr,
vom einfachen Bürger bis zum adeligsten
Aristokraten“. Sogar Ausländer haben
sich in dieses ganz einheimische Gewerbe
hineingedrängt.
So setzt sich heute dieser Stand aus einem
Gemisch von ehemaligen Berufen zusammen, Schlosser, Automonteure, Werkmeister, Inhaber von Reparaturwerkstätten,
Garagen und Tankstellen, dann vor allem
die alten Pferdedroschkenkutscher, entlassenen Angehörige der Landespolizei und
der Reichswehr, die oft neben ihrer Geldabfindung noch außerdem mit einer Droschkenkonzession „belohnt“ wurden, abgebaute
Beamte und Kaufleute, verkrachte selbständige Gewerbetreibende, die zur Fortführung
ihres Betriebes kein Geld mehr hatten und
sich mit einer Kraftdroschke, die auf einen
anderen Namen lief, am Droschkengewerbe
beteiligten, dann die Droschkenchauffeure,
die sich selbständig machen konnten, eine
Reihe von Spekulanten, die hier ohne viel
Arbeit einheimsen wollten, und nicht zu
vergessen, die Automobilfabrikanten selbst,
die ihre auf Abzahlung verkauften, aber
noch nicht bezahlten Droschken notgedrungen wieder zurücknehmen mussten, da die
Käufer für die Raten nicht mehr aufkommen konnten.
Wie aus dieser Aufstellung, die keinen
Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, ersichtlich ist, kann von einem einheitlichen Gewerbestand nicht gesprochen
werden. Aus dieser Tatsache rührt auch
zum großen Teil die Zerrissenheit innerhalb des Gewerbes her, dieser Konkurrenzkampf, der mit seinen tollen Auswüchsen schon oft zum Gespött der
Tagespresse geworden ist.
3b) Der Kraftdroschkenführer
Mit Ausnahme der Großbetriebe und einer
verhältnismäßig geringen Zahl sonstiger
Unternehmungen sind fast alle Droschkenunternehmer gleichzeitig auch Droschkenführer. Die Droschke ist in der Großstadt
Tag und Nacht unterwegs, die eine Schicht
fährt meist der Unternehmer selbst, die
 andere ein angestellter Chauffeur.
Die Herkunft des Droschkenführers ist
 daher eine ähnliche wie die des Unternehmers. Die Ausbildung ist meist eine
doppelte, zunächst die als Kraftfahrer
selbst und dann in manchen Städten eine
spezielle zur Erlangung des Kraftdroschkenführerscheins. Voraussetzung für die
Erlangung des Kraftwagenführerscheins
ist, wie für jeden Kraftfahrer, dass der
Schüler körperlich und geistig (durch
amtsärztlichen Attest) und moralisch (polizeiliches Leumundszeugnis) einwandfrei
ist, einen Lehrgang in einer behördlich
zugelassenen Fahrschule mitmacht und
sich einer theoretischen und praktischen
Prüfung durch einen amtlich anerkannten
Sachverständigen unterzieht.
Voraussetzung für die Erlangung des
Droschkenfahrausweises ist das Bestehen
der polizeilichen Straßen- und Verkehrsprüfung, die jedoch nur in wenigen Städten eingeführt ist. In manchen Fällen
 genügt der Nachweis des Besuchs eines
entsprechenden Kurses, der von der Organisation des Kraftdroschkengewerbes abgehalten wird. In den meisten Fällen wird
auch davon Abstand genommen, und die
Erlaubnis nach Ermessen der Polizei
 erteilt, wenn der Bewerber nach Alter,
18 TAXIKURIER
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 Lebensführung (keine Vorstrafen) und der
Dauer seines Aufenthaltes am Ort selbst
die nötige persönliche Eignung und Ortskenntnis zu haben scheint.
Aber mit der Erlangung des Droschkenführerscheins ist noch lange nicht gesagt,
dass der Bewerber seinen Aufgaben gewachsen ist. Er muss nicht nur ein gutes
technisches Auffassungsvermögen haben,
um sein Fahrzeug zu schonen und gut
 instand halten zu können, sondern wenn
er nicht Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein,
Pünktlichkeit, sowie vor allem Geistesgegenwart, Entschlossenheit und Tatbereitschaft besitzt, so wird er bald in Gefahr kommen, seinen Droschkenausweis
oder gar seinen Führerschein und damit
überhaupt seine Stellung zu verlieren.
Die Tätigkeit des Droschkenführers ist
nicht leicht. Sie wird durch eine große
Zahl gesetzlicher Ge- und Verbote eingeengt, er untersteht einer ständigen Kontrolle durch die Polizei, die selbst seine
Kleidung vorschreiben, den Droschkenschein auf ein weiteres Jahr verlängern
und sich auch unter Umständen für das
Privatleben des Droschkenführers interessieren kann, in strafrechtlicher Hinsicht
steht er als Berufsfahrer schlechter da als
der Herrenfahrer. Und dazu kommen noch
die Gefahren, denen der Führer einer
 öffentlichen Kraftdroschke ausgesetzt ist,
man denke nur an die fortwährenden
Raubüberfälle, ja Raubmorde, die in letzter Zeit öfters vorkamen. Und wenn man
bedenkt, dass der Halter der Kraftdroschke seinem angestellten Fahrer nicht nur
oft sein ganzes Vermögen anvertraut, sondern auch noch die Haftung für ihn übernimmt so versteht man nicht, wie leichtsinnig oft Droschkenführer eingestellt
werden, über deren persönliche Eignung
nicht die geringste Nachforschung angestellt wird. Ein großer Fortschritt in dieser Hinsicht sind die Führernachweise,
die in fast allen Großstädten von gewerblichen Organisationen eingerichtet sind
und jedem Unternehmer kostenlos zur
Verfügung stehen.
Anmerkung der Redaktion:
Sehr intensiv befasste sich der Doktorand
Josef Hüls mit den Einzelheiten der Arbeitsverhältnisse und der Entlohnen von
Droschkenführern. Darüber werden wir in
der nächsten Ausgabe berichten.
Die exakte Bezeichnung des Fahrers eines
Kraftfahrzeuges ist nach wie vor nach
dem Verkehrsrecht „Führer“ . (HM)
Taxlers Freunde
Helmuth Schlenker
Mercedes-Benz Niederlassung München 
Trotz über 3.000 Taxis in der Millionenstadt München und dem täglichen Kampf
um Umsatz war und ist die Taxiwelt eine Familie. Erheblichen Anteil daran haben
Personen, die sich über das übliche Maß hinaus für unser Gewerbe einsetzen. 
Der TAXIKURIER stellt diese „guten Geister“ der Taxibranche vor und bedankt sich
damit gleichzeitig für das Engagement dieser Menschen.
Steckbrief:
Name: Schlenker
Vorname: Helmuth
Alter: 61 Jahre
Sternzeichen: Wassermann
Familienstand: verheiratet (seit 1976)
3 Kinder (alle erwachsen)
Geburtsort: Heidelberg
Wohnort: Puchheim (seit 1982)
Hobbys: Skilanglauf, Radfahren, Taximodelle
Musik: Bayrische Volksmusik 
(keine volksdümmliche Musik)
Urlaub: Kroatien
Seit 1981 lebt Helmuth Schlenker in München und bereits 1982 führte ihn sein
Berufsweg zu Mercedes-Benz. Seit nunmehr 28 Jahren ist er Taxi- und Mietwagenverkäufer. Ein Urgestein. Logisch, dass viele Taxiunternehmer seinen Kontakt
suchen. Aufgabe und Ziel für ihn ist es, sich zusammen mit einem Team von
drei weiteren Kollegen um alle Belange der Taxler zu kümmern und diesen mit
Rat und Tat zur Seite zu stehen.
In vier Jahren geht Helmuth Schlenker in Rente. Dann hat er viel erlebt. 
Höhen und Tiefen: „Da lebt man mit! Ich kann mich noch gut erinnern, als Lieferzeiten von einem Jahr und länger noch normal waren.“ Heute ist ein Taxi
kurzfristig lieferbar. „Das Tolle an meinem Arbeitgeber ist, dass sich Mercedes
immer sehr intensiv für das Taxigewerbe engagiert hat. Das hat mich bei meiner
Tätigkeit als Verkäufer stets motiviert, unterstützt und zu Erfolg verholfen.“
Helmuth Schlenker ist mit seinem Erfahrungsschatz natürlich ein absoluter Taxi-
Profi. Beratung ist für ihn eine ganz wichtige Komponente im Gespräch mit den
Taxi-Unternehmen und seine Kontakte zur Genossenschaft, KVR, BZP und zum
Eichamt erleichtern ihm dabei seine Arbeit enorm. Die Teilnahme an Verkaufs-
Schulungen ist für Helmuth Schlenker trotz seiner 28jährigen Verkaufserfahrung
selbstverständlich. Er möchte ja schließlich ein kompetenter Berater sein und
bleiben!
Ganz besonders freut er sich jetzt auf die neue E-Klasse, die preislich attraktiv
positioniert ist und – so wünscht er sich – von den Taxlern gut angenommen
wird. (PR)
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Taxi-Check München
Kurzstrecke mit Handicap
Foto: www.atelier-tacke.de
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner 
CAR 2000 in München testet seit Anfang
2005 Münchens Taxifahrerinnen und
 Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen 
erfüllt werden. Unser Aktionspartner, 
CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger
mit einem Preis und lobt zudem einen
tollen Jahrespreis für den „Besten des
Jahres 2009“ aus.
In diesem Winter haben Schnee, Eis und
gefrierende Nebelnässe die Straßen in gefährliche Rutschbahnen verwandelt. Am
Freitag, den 13. Februar ereigneten sich
mehr als 300 Unfälle in der Landeshauptstadt. Meist waren es Bagatellfälle und
Fußgänger besonders häufig betroffen.
Bis Mittag registrierten die Rettungsdienste der Stadt 225 Einsätze, meist wegen
Knochenbrüchen und Platzwunden. Die
Unfallchirurgie im Klinikum rechts der
Isar eröffnete zusätzliche Operationssäle.
Zeitweise wurden leichtverletzte Patienten sogar auf den Gängen der Notaufnahmen behandelt. Unser Taxi-Checker war
als hinkendes Glatteis-Opfer unterwegs
und hat sich für den Weg zu oder nach
der Kontroll-Behandlung im Krankenhaus
Schwabing ein Taxi geholt. Dabei wurden
immer sehr knappe Kurzstrecken gewählt
und Münchens Taxifahrer mussten mal
wieder die Einhaltung der Beförderungspflicht unter Beweis stellen. 
Taxi 1: ✷✷✷
(Nr. 118, 4. März, 8 Uhr, Anruf Feilitzsch)
Per Mobiltelefon bestelle ich ein Taxi in
die Leopoldstraße 108 und informiere
darüber, dass ich „nur“ ins Schwabinger
Krankenhaus möchte. Zwei Minuten später kommt das Taxi und ich humple zu
meinem Chauffeur. Ich steige ein, der
Fahrer schielt kurz auf mein Bein und
startet zügig den Krankentransport. Ohne
jeglichen Kommentar fährt mich der
 flotte Taxifahrer direkt vor den Haupt -
eingang und rauscht auch schon wieder
davon.
Taxi 2: ✷✷✷
(Nr. 1636, 4. März, 8.20 Uhr, Kölner Platz)
„Ich möchte um die Ecke, zum Bonner
Platz“ . Mit dieser „Provokation“ kann ich
auch diesen Fahrer nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Die kurze Fahrt wird
absolut stillschweigend erledigt und die
Quittung über 4 Euro, incl. 50 Cent
Trinkgeld, komplett mit allen Angaben
ausgefüllt. Anschließend wendet der
 Fahrer und fährt wohl mit der Hoffnung
auf wesentlich profitablere Fahrten an
den Kölner Platz zurück. 
Taxi 3: ✷✷✷✷ Gewinnerin!
(Nr. 1682, 5. März, 10.20 Uhr, 
Anruf Kölner Platz) 
Vom Bonner Platz rufe ich, nur ein paar
hundert Meter entfernt, die Säule am
Standplatz vor dem Schwabinger Krankenhaus an. Eine freundliche Frau analysiert daraufhin meinen exakten Standort
und ich gebe entschuldigend mein nahe
gelegenes Fahrziel an. „Das passt schon“,
meint sie pragmatisch und wenig später,
während der Fahrt, lässt sie sich auch
nicht aufs Glatteis führen. Ich äußere
meine Bedenken über die wenig lukrative
Kurzstrecke und frage, wie lange sie
 bereits auf einen Fahrgast wartete.
„1½ Stunden, aber so ist das halt, die
Leute sind sparsam geworden …“ Als ich
dies ausdrücklich bedauere, erörtert mir
die Dame die Beförderungspflicht und ich
erhalte den Tipp, telefonisch vorab kein
Ziel zu nennen. Bei manchen Kollegen
könne ich da lange warten … Als ich
mich schließlich als Taxi-Checker oute,
ist die service-orientierte Taxlerin rundherum glücklich und hat den ersten Platz
aufrichtig verdient.
Auf gabenstellung auf Münchens Straßen
und Standplätzen unterwegs und berichtet
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
20 TAXIKURIER
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
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21TAXIKURIER
Taxi 4: –
(Nr. 3120, 5. März, 10.45 Uhr, Kölner Platz)
Auffällig hinkend verlasse ich das Krankenhaus, nähere ich mich dem voll besetzten Taxistand und wieder ist eine
Frau an der Reihe. „Na, toll!“, resigniert
die Fahrerin, sobald ich die U-Bahn am
Bonner Platz als Ziel angebe. Sie startet
entnervt den Motor und ich frage ganz
naiv, was sie denn meine. „Das ist doch
gleich da vorne“, erwidert die ältere Dame grantig. Ich rechtfertige meine Gehfaulheit mit meiner Verletzung am Fuß,
aber da bekomme ich noch mal eine
Verwarnung: „Da muss man halt besser
zu Hause bleiben!“ Fassungslos wundere
ich mich über diese Art der Berufsauffassung. Ohne Dank fürs kleine Trinkgeld und ohne Gruß-Wort wartet sie,
dass ich endlich aussteige.
Taxi 5: –
(Nr. 320, 9. März, 8.05 Uhr, Kölner Platz)
Nach einem stürmischen Graupel -
schauer wage ich mich endlich aus dem
Schwabinger Krankenhaus und der
 Kölner Platz bietet dasselbe Szenario
wie gewohnt. Wieder eine Frau an der
Spitze der wartenden Taxi-Kolonne.
Einladend winkt diese, als ich hinkend
auf ihren Mini-Van zusteuere. Die Gastfreundschaft hat aber ein jähes Ende,
sobald ihre Gehirnzellen die Kurz -
strecken-Angabe verarbeitet haben.
„Das ist unfair, das macht nur 4 Euro,
nehmen Sie das letzte Taxi, ganz
 hinten“! 
Die Gewinnerin!
Barbara Euler, Taxi 1682
Schleißheimer Straße 519
80933 München
erhält für ihre vorbildliche Berufs -
auffassung von unserem Chrysler
 Partner CAR 2000 ein Präsent. Der
 TAXIKURIER gratuliert herzlichst.
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Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), 
Klima-Anlagen-Desinfektion (Geruchsentfernung)
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Kundendienst
Pinnwand
Schwarzes Brett der Branche
Kostenloses Wartungs-Paket für E-Klasse-Taxis der Baureihe W 211
Für viele Taxi- und Mietwagenunternehmer stellt sich in diesen Tagen die Frage,
ob sie auf die neue E-Klasse der Baureihe 212 warten oder aber nochmals auf
ein bewährtes Fahrzeug der Baureihe 211 zurückgreifen. Um die Entscheidung
etwas leichter zu machen, spendiert die Daimler AG jedem Taxi- oder Mietwagenunternehmer, der sich zwischen dem 18.02. und dem 30.04.2009 für eine
neue E-Klasse Limousine der Baureihe W 211 entscheidet und das Fahrzeug 
bis spätestens 31.12.2009 übernimmt, ein umfangreiches Wartungs-Paket für
24 Monate bzw. 100.000 km Laufleistung.
Dieses Wartungs-Paket deckt alle Wartungskosten gemäß Service-Heft ab, inklusive der Arbeiten, die mit dem Zusatz „gegen gesonderte Berechnung“ gekennzeichnet sind sowie der erforderlichen Teile und Betriebsstoffe. Ausgenommen
sind Arbeiten gegen gesonderte Beauftragung sowie Kraftstoffe. 
So braucht sich der Unternehmer während dieser Laufzeit keinerlei Gedanken
über Wartungskosten zu machen, viel besser noch, er spart sie gleich. Sein neuer
Mercedes wird ausschließlich in autorisierten Werkstätten in Mercedes-Benz
Qualität betreut und immer topgewartet. BZP AR.Nr.08/09
Taxi-Gebrauchtwagen-Tour von Auto Much
Im Rahmen einer Taxi-Gebrauchtwagen-Tour durch Deutschland macht das
Team von Auto Much mit seinen Fahrzeugen am 28.3. in München Station. 
Von 10 bis 15 Uhr sind Besichtigungstermine nach vorheriger Terminabsprache
(08041-78 99 99) bei Taxiunternehmern vor Ort oder den jeweiligen Daimler-
Niederlassungen möglich.
Glückwunsch!
Die Kollegen Hans-Dieter Hoppe und Dr. Gerhard Herdel waren mit ihrer richtigen Antwort die Schnellsten und haben gewonnen! Sie erhalten je 2 Karten für
die Komödie „Männerhort“ in der Komödie im Bayerischen Hof. Das Stück läuft
täglich um 20 Uhr bis zum 9. Mai 2009.
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Augustenstr. (Abschnitt Gabelsbergerstr./
Steinheilstr.): Dauer Mai – September 09.
Hier kommt eine neue FW und es gibt
mindestens schmalere Fahrspuren.
Barer Str. (zwischen Arcostr. und
Schellingstr.): Dauer April – Ende Juli 09.
In drei Abschnitten werden die Trambahnschienen erneuert sowie die Haltestellen Schellingstr. und Pinakotheken
umgebaut. Insbesondere letzteres wird
mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu sehr schmalen Fahrbahnen führen – auch nach Beendigung der
Bauarbeiten. Hoffentlich gibt es hinterher
auch noch einen funktionierenden
 „Barer/Schelling“-Stand.
Pestalozzistr. (zwischen Müllerstr. und
 Stephanstr./Sebastiansplatz): Dauer unbekannt. Private Baustelle beim früheren
„Schlafzimmer-Stephan“ . Wegen Neubau
des Hauses braucht man auch Platz auf
der Straße. Daher ist hier eine Einbahn -
regelung Richtung Süden getroffen
 worden.
Nördlicher Stadtbereich: 
Leopoldstr. ab „Freiheit“ nordwärts: Dauer
bis Ende 09. Das einzig angenehme an
der überflüssigsten Trambahnbaustelle
der Welt ist, dass sie bald vorbei ist und
wenigstens wieder ein einigermaßen normales Fahren in der einzigen wirklichen
Hauptausfallstraße nach Norden möglich
sein wird. 
Pelkovenstr. (Moosach U-Bahn): Dauer der
Gesamtmaßnahme noch bis Ende 2010.
Die Pelkovenstr. ist zwischen der Dachauer und der Feldmochinger Str. für den
Durchgangsverkehr gesperrt. Im Abschnitt Claudiusplatz – Ehrenbreitsteiner
Str. ist noch der fällige Straßenumbau in
Gang. Angenommen werden darf, dass
auch hier, wie an vielen anderen Stellen
der Stadt eine vormals leistungsfähige
Straße so verengt wird, dass vernünftiges
Fortkommen unmöglich wird. Macht 
aber nichts, drunter fährt ja dann eine 
U-Bahn. 
50 lautet die Zahl des Jahres. So viele
Baustellen werden uns heuer beglücken –
und dabei ist die Zahl noch abgerundet.
Das sind zwar weniger als im letzten
Jahr, andererseits sind viele dieser Baustellen sozusagen in Gruppen angeordnet,
die das Vorankommen erheblich erschweren werden. Berücksichtigt werden müssen auch „private“ Baustellen, die derzeit
noch unbekannt sind.
So wird der Osten der Stadt im Sommer
vom Zentrum nahezu völlig abgehängt,
da in der Ismaninger Straße auf ganzer
Länge die Trambahngleise erneuert werden. Auch Pasing wird im Zuge des Baus
der Nordumgehung (NUP) ziemlich unpassierbar werden. Ferner steht der Baubeginn des langen Tunnels Südwest an
und wird im Bereich des Luise-Kiesselbach-Platzes und der angrenzenden Straßen für erhebliches Ungemach sorgen.
Ein Lichtblick ist die Eröffnung des Richard-Strauss-Tunnels, die allerdings
noch von zahlreichen Wiederherstellungsmaßnahmen an der Oberfläche begleitet werden wird.
An dieser Stelle sei dem Baustellen-Ko -
ordinator der Landeshauptstadt, Richard
Bartl und seinem Team für ihre Bemühungen gedankt, die schlimmsten Auswüchse wenigstens abzumildern und natürlich auch für ihre Informationen, ohne
die weder diese Vorschau noch die all -
wöchentlichen Berichte auf unserer internetten Seite www.taxi-muenchen.de
 unter der Rubrik Taxigewerbe/Baustellenbericht möglich wären. 
Vorzumerken sind im Übrigen noch die
Blade Nights, die zwischen 4. Mai und
31.8. wieder jeweils an den Montagabenden zwischen 21 und ca. 23 Uhr sowie
am Pfingstmontag nachmittags (1.6.) für
Behinderungen sorgen werden. 
Bereich Innenstadt: 
Sternstr.: Dauer immer noch unbekannt.
Bereits seit über einem Jahr existiert diese „private“ Baustelle der Versicherungskammer. Offenbar hat die Weltfinanzkrise
hier noch einen großen Bogen gemacht –
anders lässt sich die umfangreiche Sanierungs-/Neubaudauer der Gebäude nicht
recht erklären. Auch jetzt noch wird immer wieder im Bereich Robert-Koch-Str.
die Fahrbahn zur Anlieferung von Baumaterial auf eine Spur eingeengt. So sehr
einzusehen ist, dass der vorhandene Platz
verdammt knapp ist: Muss denn das
grundsätzlich im dicksten Berufsverkehr
sein?
Erhardtstr.: Dauer eigentlich bis Ende
März 2009 und jetzt: VERLÄNGERUNG
bis 2010! Ja so eine Überraschung! Offenbar ist der Bau des Spartentunnels deutlich komplizierter als gedacht. Mal sehen,
wie lange die Fahrspurreduzierungen nötig sind.
Frauenstr. (Höhe Viktualienmarkt): Dauer
seit März und noch bis Mai 09. Zwischen
Reichenbach- und Zwingerstr. wird eine
Gasleitung erneuert. Öfter mal was
 Neues…
Sonnenstr./Stachus: Dauer seit März und
noch bis Dezember 09. Im „uralten“ Stachus-Bauwerk sind umfangreiche Modernisierungen fällig und es knarzen die
Dehnfugen der Bauwerksdecke. Schmalere Fahrspuren und ein verlegter bzw. verkürzter „KAUFHOF-Stand“ sind die Folge.
Auch die Zufahrt zur Schlosserstr. und
Adolf-Kolping-Str. ist eingeschränkt.
Marienhof (Residenzstr., Schrammerstr.,
Hofgraben): Dauer seit März und noch bis
Mitte September 09. Gott sei Dank sind
das keine Hauptdurchgangsstraßen. Wir
erfreuen uns an der Verlegung von Fernwärme- und Wasserleitungen und sicher
auch an einem geänderten Dallmayr-
Stand …
Färbergraben/Altheimer Eck: Dauer April –
Oktober 09. Zusätzlich zu den Abbrucharbeiten auf dem SZ-Areal sind umfangreiche Erneuerungen im FW-Netz angedroht. Die Verkehrsführung hier wird für
viel Vergnügen sorgen (neue Einbahn -
regelungen und dergleichen).
Wichtige Information
Baustellenbericht 
Frühjahr 2009
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Isarring: Dauer Ende Mai – Anfang Juli
09. Salamitaktik: Nachdem letztes Jahr
der Abschnitt Ifflandstr. – Biedersteiner-
Tunnel saniert wurde, geht es heuer mit
der Strecke zwischen Tunnel und Ungererstr. weiter. Wir hoffen, dass die Baustelle etwa ähnlich schnell abgearbeitet
werden wird, wie das in 2008 auch möglich war. 
OEZ-Viertel/Uptown-Hochhaus/Gärtner-
Stand: Dauer ab Mai 2009 – Ende 2010.
Betroffen sind hier die Dessauer Str.,
Messerschmittstr., Dürrstr., Gärtnerstr.
und Hans-Bunte-Str. Sie werden von
Feldwegen zu Straßen hochgerüstet. Zwei
Dinge sind daran positiv: Erstens sind
nur Erschließungsstraßen betroffen und
zweitens können wir dann endlich unsere
Kunden mit sauberen Fahrzeugen abholen.
Schleißheimer Str. (Schätzweg – Augustin-
Rösch-Str.): Dauer April 09 – Juni 2010!
Zwei Maßnahmen werden hier koordiniert. Zunächst muss eine Gashochdruck -
leitung verlegt werden. Dann kann die
 eigentliche Arbeit – hier: ein neuer Kanal
für die Stadtentwässerung – beginnen.
Einziger Vorteil für uns: Die zu erwartenden Behinderungen werden sich hauptsächlich auf die Rush-Hour konzentrieren. 
Lilienthalallee/MOC/Kieferngarten: Dauer
März – Dezember 2009. In der Lilienthalallee und dann weiter Richtung Kieferngartenstr., Burmesterstr., Werner-
Heisenberg-Allee und der Straße Am Kiefernwald muss wegen des neuen Baugebietes Nördliche Freimanner Heide eine
FW verlegt werden. Vernünftig wäre in
diesem Zusammenhang eine ausreichende
Verbreiterung der An- und Abfahrtsmöglichkeiten zum MOC. Wie gesagt, dass
wäre vernünftig …
Frankfurter Ring und Domagkstr.: Dauer
Mitte April – Anfang Oktober 09. Aufmerksame Kollegen merken es natürlich
gleicht: Diese Straßen gehören doch gar
nicht zusammen! Richtig, aber dazwischen befindet sich die ehemalige Funkkaserne und da wird, wie wir wissen, eine
wichtige Trambahnlinie gebaut. Und es
gibt da auch FW’en, die jeweils auf die
og. Straßen stoßen. Das bedeutet am
Frankfurter Ring im Bereich Nordring
und an der Domagkstr. vermutlich im
 Bereich der Zufahrt zur Funkkaserne
Bauarbeiten. 
Östlicher Stadtbereich:
Innsbrucker-Ring-Tunnel: Dauer noch bis
Anfang Juni 09. Mühsam ernährt sich
hier das Eichhörnchen. Erst kam die
Mittelwand, dann die Sicherheitseinrichtungen und es folgen noch neue Wandverkleidungen (hoffentlich selbstreinigend) sowie eine Fahrbahnsanierung.
Was will man mehr? Höchstens noch
6 Richtige mit Superzahl.
Leuchtenbergtunnel/Richard-Strauss-
Tunnel: Gesamtdauer bis Ende 2010. Ein
Lichtblick im Osten, denn voraussichtlich
im Juli diesen Jahres erfolgt die Verkehrsfreigabe für den Tunnel. Aber aufpassen: Im Tunnel selbst sollen diese
neumodischen unsichtbaren Radarfallen
installiert werden! Die Wiederherstellung
des oberen verschmälerten Fahrbahnbereiches dauert dann noch bis Ende 2010.
Prinzregentenstr. (Vogelweideplatz –
Leuchtenbergring): Dauer 10.–24. Juni 09.
Im Zuge der Tunnelfreigabe muss die
Prinzregentenstr. generalüberholt werden
– sie hat’s auch wirklich nötig und die
14 Tage machen bei den übrigen Großbaustellen das Kraut auch nicht mehr fett.
Max-Weber-Platz/Einsteinstr./Ismaninger
Str. (Trambahngleise): Dauer Anfang Juni
– Mitte September 09. In mehreren Bauabschnitten werden die Trambahngleise
erneuert. Der Max-Weber-Platz wird infolgedessen im August für etwa vier Wochen komplett gesperrt. Trotz Sommer -
ferien ist mit erheblichen Behinderungen
zu rechnen. Betroffen sind im Umfeld der
Baumaßnahme auch alle Straßen im
 Bereich der Trambahnwendschleife am
Johannisplatz. Prost Mahlzeit im nahe -
gelegenen Hofbräukeller!
Giesinger Bahnhofsplatz/Schwanseestr.:
Dauer von ? – Ende Juli 09. Nachdem wir
von unserem alten Standplatz auf die
gegenüberliegende Seite umgesetzt wurden, erfolgt nun die Verschönerung (?)
des Bahnhofsvorplatzes und der Zufahrt
von der Schwanseestr. Infolgedessen werden wohl noch weniger eventuell umsteigeinteressierte S- oder U-Bahn-Fahrgäste den Weg zu uns finden.
Johanneskirchner Str.: Dauer Frühjahr –
Ende Oktober 09. Endlich kommen wir in
die Außenbereiche, wo die Verkehrsbehinderungen zwar auch unangenehm
sind, aber hauptsächlich in den Berufsverkehrszeiten auftreten: Zwischen Effnerstr. und Freischützstr. muss eine FW
erneuert werden.
Südlicher Stadtbereich:
Garmischer Str./Luise-Kiesselbach-Platz/
Heckenstallerstr.-Tunnel Südwest: Dauer
Mitte 2009 – Mitte 2017. Münchens größte Tunnelbaustelle beginnt. Nachdem der
Mittlere Ring in diesem Bereich jetzt
schon an 12 von 24 Stunden eines Tages
überlastet ist, kann und wird es nun noch
schlimmer werden. Vorgesehen ist zwar
eine weitgehend dreispurige Verkehrsführung im gesamten Baustellenbereich aber
was heißt das schon? Ein LKW oder ein
Bus und schon ist die Herrlichkeit vorbei.
Es bleibt nur der obligatorische Hinweis,
diesen Bereich, wenn möglich, weiträumig zu umfahren. Ob uns am Ende der
Baumaßnahmen wirklich das Paradies
winkt, weiß der Himmel …
Plinganserstr. (Margaretenplatz): Dauer
April – September 09. Wer glaubte, dass
nach der Reparatur letztes Jahr an dieser
Stelle Ruhe einkehren würde, hat sich 
➜
23TAXIKURIER
AUTO-ANKAUF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
TSL GmbH München
Landsberger Str. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fa x: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
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24 TAXIKURIER
➜ geirrt: In Verlängerung der seinerzeitigen
Baumaßnahmen in der Lindenschmitstr.
wird jetzt hier eine neue FW verlegt. 
Kistlerhofstr.: Dauer Ende März – Ende
August 09. Endlich ist diese Straße mal
einigermaßen hergerichtet und für neuzeitlichen Autoverkehr geeignet, geht es
wieder los. Diesmal müssen – man kann
es kaum noch hören – FW’en verlegt
werden. Betroffen ist der Bereich Geisenhausener Str. – Aidenbachstr. 
Harlachinger Berg: Dauer April – Ende
 Juli 09. Immer wieder war diese Straße
im Gespräch, da hier ein Abrutschen des
Hanges in Richtung Tierparkgelände zu
befürchten war. Jetzt muss unbedingt gehandelt werden. Parallel zu den Baumaßnahmen wird sogar das Straßenprofil
 „erweitert“ . Das „Mehr“ an Straße gehört
dann aber zum sogenannten Äußeren
Radlring. Da können sich die Drahteselmasochisten mal so richtig schön die
Lungen mit Abgasen vollsaugen, denn
welcher normale Mensch befährt denn
den Berg mit einem Fahrrad?
Stadelheimer Str. – Emersonstr.: Dauer
noch bis Dezember 09. Hier wird entlang
des gardinenfreien Großhotels eine neue
Hauptwasserleitung zur Siedlung Perlacher Forst verlegt. Die Behinderungen für
uns dürften sich in erträglichen Grenzen
halten – hoffentlich.
Fasangartenstr. (Tegernseer Landstr. – 
S-Bahn-Gleise): Dauer Ende April – Mitte
Dezember 09. Nachdem in der Ami-Siedlung nunmehr die Straßen hergerichtet
sind, muss auch die Fasangartenstr. umgebaut werden. Wie das geschehen wird,
lässt sich denken (alles für die Radler).
Westlicher Stadtbereich:
Landsberger Str./Trappentreustr. (Tunnelrampe Trappentreutunnel): Dauer Mai –
Mitte September 09. Hier wird eine neue
FW verlegt. Betroffen ist auch die
 Guldeinstr. und besonders im Berufsverkehr wird man stadteinwärts viel Geduld
brauchen.
Nymphenburger Str. (Rotkreuzplatz –
 Romanstr.): Dauer 4. April – Ende Mai 09.
Im Einzugsbereich des Rotkreuz-Stands
werden die Trambahngleise erneuert.
Sollten bei dieser Gelegenheit die fahrbahnverschmälernden und reifenmordenden Randsteine verschwinden, küsst der
Autor dieser Zeilen OB Ude persönlich die
Füße. Liebe Kollegen, seid sicher: Er wird
es nicht müssen!
Nordumgehung Pasing (NUP): Varnhagenstr. – Bodenseestr.: Dauer der Gesamtmaßnahme noch bis 2011. Nach gefühlten
100 Jahren Planung wird die NUP tatsächlich gebaut. Im Zuge dessen werden
im laufenden Jahr auch in zahlreichen
anliegenden Straßen neue FW’en und
Entwässerungskanäle gebaut. Betroffen
sind vor allem Lortzingstr., Haberlandstr.
und Varnhagenstr. im Westen der Großbaustelle und im östlichen Bereich besonders der Abschnitt Am Knie bis zum
Westbad. 
Riesenburgstr./Pretzfelder Str./
Wiesentfelserstr. (Aubing): Dauer seit
 Ende März – November 09. Für die Neubaugebiete an der Colmdorfstr. und in
Freiham braucht es neue FW’en. Wenn
die vergraben sind, wird noch die Riesenburgstr. generalsaniert.
Bodenseestr. (nach der Mainaustr. auswärts): Dauer seit Anfang März – Ende
Juni 09. Für das Neubaugebiet „Gleisdreieck Pasing“ wird eine neue Straßeneinmündung – natürlich mit Ampelanlage – benötigt. Das dauert eigentlich nicht
vier Monate. Doch es kommen noch eine
FW und ein Entwässerungskanal dazu.
Somit bleiben uns an dieser Stelle in Zukunft zwei weitere Baustellen erspart.
Außerhalb Münchens:
A9 – Tatzelwurm: Dauer vorgesehen bis
April 2010 und jetzt neu bis Ende 2010!
Alles in Allem hielten sich die Behinderungen in einigermaßen erträglichen
Grenzen. Noch bis ins Frühjahr hinein
bleibt die Brücke plus Zufahrt vom Föhringer Ring zur A9 gesperrt. Nach deren
Freigabe geht es auf der einwärtigen Seite
los. Das wird die Sperrung der Abfahrt
zum Frankfurter Ring sowie zum Föhringer Ring bedeuten. Hier muss dann schon
in Freimann abgefahren werden und man
soll über die Heidemannstr., Freisinger
Landstr. und die Situlistr. einwärts
weiterfahren. Dieser Abschnitt wird noch
entsprechend hergerichtet, dürfte aber
 besonders zur morgendlichen Rush Hour
sehr stauanfällig sein. Die Lilienthalallee
wird keine Alternative werden (s.o.). 
A8 (München-Augsburg) – 6-spuriger
Ausbau von DAH/FFB bis Augsburg: Dauer
bis Ende 2010. Stark angefangen und
schwer nachgelassen: Nachdem sich die
Behinderungen zunächst fast gar nicht
auswirkten, ist seit etwa Mitte 2008 eine
spürbare Verschlechterung der Verkehrssituation festzustellen. Möglicherweise
liegt das aber auch an den Autofahrern,
die ja diese Baustelle jetzt „gut kennen“
und infolgedessen unaufmerksamer fahren. Es gibt immer wieder Fahrbahnverschwenkungen und Sperrungen von Anschlussstellen. Ganz wichtig: Die mobilen
Fotostudios finden ständig neue Möglichkeiten zum Abkassieren, also sollte man
hier besondere Vorsicht walten lassen. 
B338a Hallbergmoos – Fischerhäuser –
 Ismaning: Flughafenfahrer werden sich
freuen: Endlich wird es leichter werden,
den Flughafen von Osten her anzufahren
und die Stopselei beim Gut Erching zu
Ende sein. Baubeginn ist Mitte diesen
Jahres, die Fertigstellung dürfte etwa
Mitte 2010 erfolgen. Ergänzend sei bemerkt, dass die Flughafentangente Ost
(Erding – Anzing) erst in Teilen fertig ist.
Das Mittelstück bei Markt Schwaben
braucht noch mindestens drei Jahre.
B2, Ortsumgehung Puchheim: Die Umgehung entlang des westlichen Ortsrands ist
in Bau und wird 2011 fertig.
B 471, Garching – Hochbrück: Ebenfalls in
Bau und Ende diesen Jahres fertig ist der
vierspurige Ausbau der südlichen Ortsumfahrung der „Universitäts- und Großstadt“ Garching. 
Ottobrunn (Ortsdurchfahrt) und Höhen -
kirchen (Ortsumfahrung): Beide Projekte
sind in Bau und werden im Laufe dieses
Jahres fertiggestellt. (WH)
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25TAXIKURIER
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Dass man nicht von dem Taxifahrer sprechen kann, ist
allgemein bekannt. Ich will nicht über den Knackpunkt
Berufsauffassung lamentieren, der das Heer der 
„P-Schein-Inhaber“ in ehrwürdige Chauffeure und
 charakterlose Dummköpfe (siehe täglich Beck-Stand,
Brenner’s etc.) teilt, sondern spreche die zwei Berufe
Tag- und Nachtfahrer an. 
Während der Tagfahrer sämtliche Staufallen, Schleichwege, Friedhofseingänge, Konsulate, Krankenhäuser und
taghellen Adressen dieser Stadt kennt, sich aber noch als
Neunter am Ismaninger/Langer einreihen muss, riskiert
der Nachtfahrer leicht seine sozialen Kontakte. Den Verlust des Familienlebens kompensiert er oft mit höheren
Umsätzen, die aber durch jüngste Entwicklungen des
Münchner Nachtlebens in Gefahr sind. Die Erotik-Szene
ist schon längst am Boden. Die Konzentration der Discos
auf die Innenstadt und der Wegfall vieler Nachtadressen
erhöht die unerlaubte Bereitstellung enorm. Vor wenigen
Jahren bot sich dem Nachtfahrer aus jeder Himmels -
richtung kommend eine Möglichkeit, am Nachtleben zu
partizipieren. 
Heute ist der Nacht(Aushilfs)fahrer gezwungen, nach
 jedem Stich sofort wieder zur Friedenstraße oder ins
Zentrum zu rasen, besonders wenn er keinen Datenfunk
hat. Denn es gibt die Zwischenstationen Pulverturm,
Alabamagelände, Nachtgalerie, Garden, 8 Seasons,
Feierwerk nicht mehr. 
Die Qualität des Nachtlebens und der Nachtfahrer nimmt
ab. Die Tagfahrer werden es spüren. Mit noch mehr
Wettbewerb am Rechts der Isar … 
Dünne Nachtluft
Ohne Worte
3093
München Splitter
➜ Ende März wurde nun nach fast 20 Saisonen das 
„8 Seasons“ geschlossen.
➜ Nach derzeitigem Stand der Dinge beginnt der Bau
des Tunnels Südwest (Luise-Kieselbach Platz) im
 August 2009 und endet mit der Verkehrsfreigabe im
Jahr 2015. 
➜ Trotz Wirtschaftskrise hat der Immobilien-Dienstleister
„AtisReal“ für die bundesweit teuerste Einkaufsmeile,
die Kaufinger-/Neuhauserstraße für das vergangene
Jahr eine Mietsteigerung von 7% errechnet. Für einen
Quadratmeter Ladenfläche werden demzufolge bis zu
300 Euro monatliche Miete bezahlt.
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Titelthema
Besuch bei Dr. Assal
Gespräch mit dem Vorsitzenden der Taxikommission
26 TAXIKURIER
Dr. Josef Assal wurde in der Sitzung der
Taxikommission des Münchner Stadtrates
vom 16. Dezember 2008 zum Vorsitzenden gewählt. Herr Dr. Assal trat die Nachfolge der langjährigen Stadträtin Frau
Barbara Scheuble-Schäfer an.
Herr Dr. Assal gab Hans Meißner und
Paul Rusch am 6. Februar Gelegenheit 
zu einem Interview, das wir gerne wiedergeben.
TAXIKURIER: Herr Dr. Assal, als Vorsitzender der Taxikommission des Münchner
Stadtrates sind Sie Ansprechpartner des
Taxigewerbes mit 3.400 Taxis, 1.900
Unternehmern und 6.000 Beschäftigten.
Sind Sie als Arzt für die Sorgen und Nöte
des Gewerbes offen?
Dr. Assal: Es ist richtig, ich arbeite als
Notarzt bei der Feuerwehr und bin somit
Angestellter der Landeshauptstadt München. Dem Stadtrat gehöre ich seit 2002
an und bin, wie Sie wissen, seit diesem
Zeitpunkt Mitglied der Taxikommission.
Mit dem Taxigewerbe bin ich aber schon
länger sehr intensiv verbunden. Während
meiner Studentenzeit, ich studierte erst
Physik und wechselte nach einigen Semestern zur Humanmedizin, arbeitete ich
ziemlich genau neun Jahre, von 1980 bis
1989, als Taxifahrer.
TAXIKURIER: Nachdem Sie, Herr Dr. Assal,
gerade erst 50 wurden, haben Sie fast
dreißig Jahre Erfahrung mit unserem Gewerbe. Sie sind also absoluter Insider und
mit der direkten Art unserer Kollegen
vertraut. Erlauben Sie eine persönliche
Frage. Wie kommt ein gestandener Bayer
zum Familiennamen Assal?
Dr. Assal: Es ist richtig, dass ich gebürtiger Münchner bin. Der Name Assal ist
ägyptischen Ursprungs. Mein Großvater
schickte meinen Vater in den 50er Jahren
zum Studium nach München. Bei einem
Faschingsball in Pasing lernte Papa
 meine Mutter kennen, eine echte Niederbayerin. Übrigens, ein Grund für meine
Tätigkeit als Taxifahrer war die sehr frühe
Gründung einer Familie, mit allem was
dazu gehört. Jetzt wohne ich in Neu -
aubing.
TAXIKURIER: Der Presse war zu entnehmen, dass Sie dem Bezirksausschuss für
Pasing/Neuaubing vorstehen. Im letzten
Jahr delegierte Herr Oberbürgermeister
Ude die Einrichtung und Genehmigung
von Taxi-Standplätzen auf die Stadtteilparlamente. Einige BA’s sehen offenbar
hier eine interessante Spielwiese, allen
voran der Vorsitzende des BA-Zentrums/
Lehel, Herr Püschel, der Standplätze, wie
Vierjahreszeiten und Alexandrastraße
verkürzen und verändern will. Wie sehen
Sie diese Entwicklung?
Dr. Assal: Vom Grundsatz her ist es sicher
nicht abwegig, dass die Bezirksausschüsse, deren Mitglieder mit den Örtlichkeiten
bestens verraut sind, hier mitentscheiden.
Die Ausschussmitglieder sind andererseits
mit den Wünschen der Anwohner konfrontiert, trotzdem müssen die Versorgung der Bevölkerung und gleichermaßen
die wirtschaftlichen Notwendigkeiten des
Gewerbes berücksichtigt werden. Unwirtschaftlich lange Anfahrten mit unzumutbaren Zeitverzögerungen schaden Fahrgästen und dem Gewerbe gleichermaßen.
Leider will keiner einen Taxistand vor
dem Haus haben, aber bei Bedarf in wenigen Minuten ein Taxi vor der Türe.
 Soweit es zu Meinungsverschiedenheiten
kommt, muss eben miteinander gesprochen werden.
TAXIKURIER: Sie haben gemeinsam mit
dem Fraktionsvorsitzenden der SPD,
Herrn Reissl, einen Auftrag in Bezug auf
die Taxibereitstellung am Marienplatz
 gestellt. Sie wissen bestimmt, dass sich
gerade die Taxi-München eG seit Jahren
öffentlich im TAXIKURIER und auch 
mit Anzeigen bemüht, die überzähligen
Bereitstellungen am Fischbrunnen ab -
zustellen. Alle Bemühungen scheiterten
an den unzureichenden verkehrlichen
Anordnungen – es besteht nicht einmal
ein Halteverbot in diesem Bereich. Der
Polizei ergeht es ebenso.
Dr. Assal: Die momentane Situation ist,
wie Sie selbst sagen, unbefriedigend. Es
muss hier eine Lösung her. Allerdings
sind kreuz und quer auf dem Marienplatz
bereitstehende Rikschas auch kein positives Bild. Wir werden uns der Angelegenheit annehmen, schlechter kann es aber
kaum werden. Ich kann auch nicht verstehen, dass Taxifahrer selbst, in Kenntnis
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27TAXIKURIER
des Unrechts der unerlaubten Bereitstellung, den für alle Beteiligten wichtigen
Taxistand am Kaufhaus Beck aufs Spiel
setzen.
TAXIKURIER: Herr Dr. Assal, mit Ihrer
letzten Bemerkung haben Sie leider
Recht. Diese Dumpfbacken stellen sich
auf, weil der Stand gut frequentiert ist
und setzen den Platz gleichzeitig aus
 Ignoranz aufs Spiel. Ein einfaches Halteverbot, das sicher angesichts der Schrott -
halden von Fahrrädern das Erscheinungsbild unserer guten Stube nicht stört,
würde dem Spuk ein Ende setzen. Allerdings sind Rikschas nicht nur am Marienplatz, sondern im Besonderen beim Oktoberfest eine Plage. Für Taxifahrer und
Fahrgäste ist es eine Folter, in der einspurigen Landwehr-, oder der Schwanthalerstraße, stadtauswärts hinter einer Rikscha
mit 11 km/h hinterher und einem Verkehrsstau voraus zu fahren. Auch ist die
Versicherungsfrage für Rikschagäste nicht
geregelt.
Dr. Assal: Die Frage der Gefährdung von
Rikschafahrern und Fahrgästen bedarf
 offensichtlich einer Klärung, das interessiert mich auch in meiner Eigenschaft als
Notarzt. Knautschzonen oder vergleichbares gibt es hier sicher nicht.
TAXIKURIER: Als im letzten Sommer die
Treibstoffpreise um 1,50 Euro lagen, wurden von einigen wenigen Unternehmern
Tarifanhebungen gefordert. Zwischenzeitlich liegen die Dieselpreise unter dem
 Niveau vor Inkrafttreten der letzten
 Tarifangleichung. Gleichzeitig stürzt die
Wirtschaft und der Konsum ab. Wir von
der Taxi-München eG gehen die Frage
der Fahrpreise sehr vorsichtig an. Die
wirtschaftliche Schräglage des Gewerbes
in München liegt im Überangebot an Taxidienstleistung durch zu hohe Fahrerbesetzung, so dass weder für Fahrer noch für
Unternehmer dieser Betriebe notwendige
Erträge erzielt werden können, um in unserer teuren Stadt leben zu können.
Dr. Assal: Diese Entwicklung ist mir bekannt. Die Konzentration hin zu großen
Betriebseinheiten bringt Probleme, dass
war bereits Ende der 80iger Jahre erkennbar. Als Vorsitzender der Taxikommission
werde ich derartige Schritte nicht initi -
ieren. Eine verantwortungsvolle Preis -
politik muss vom Taxigewerbe ausgehen
und beurteilt werden.
Sehr geehrter Herr Dr. Assal, wir danken
Ihnen für das sehr offene Gespräch und
wünschen Ihnen bei der Fülle Ihrer Aufgaben eine glückliche Hand. Wir versichern Ihnen unsere Unterstützung, wann
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Titelthema
Seit Juli 2007 ist Reinhard Zielinski Mitglied
des Vorstandes der Taxi München eG. In den
Jahren 1989–1992 sowie von 2005–2007
war er jeweils im Aufsichtsrat tätig.
Der Teamworker
Als Aufsichtsratsvorsitzender war er federführend und maßgeblich daran beteiligt, den Putschversuch 2007 abzuwehren. Ohne sein Engagement würden sich
die Genossenschaft, der Vorstand und der
Aufsichtsrat heute völlig anders darstellen. Die Mitglieder dankten es ihm und
wählten ihn im Juli 2007 zum Vorstand.
In diesem Jahr ist seine Position wieder
vakant. Für den Taxikurier ein willkommener Anlass, aber nicht der alleinige
Grund, mit Reinhard Zielinski ein Gespräch zu führen.
Welche Motive waren für Sie entscheidend,
für den Vorstand zu kandidieren?
Das Konzept und die Dynamik unserer
Genossenschaft haben mich gereizt.
 Natürlich befand ich mich bereits auf der
beruflichen Zielgeraden, aber die demokratischen Strukturen und die sich dadurch ergebenden Möglichkeiten haben
mich fasziniert. Der wichtigste Grund war
für mich allerdings, der Genossenschaft
etwas von dem zurückzugeben, wovon
ich viele Jahre hinweg als Einzelunternehmer profitiert hatte.
Seit wann sind Sie im Taxigewerbe tätig?
Nach meiner Lehre zum Hotelkaufmann
und dem Abschluss meines Betriebswirtschafts-Studiums war ich mehrere Jahre
in den Bereichen Kostenrechnung/Buchhaltung und Marketing tätig. Bereits 1975
bin ich als Unternehmer ins Taxigewerbe
eingestiegen (Taxi 2955). Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass mir das
Taxifahren jetzt nicht fehlt. Trotz meines
Fulltimejobs fahre ich freitags ab und zu
ein paar Stunden. Der Ratsch mit den
Kollegen am Standplatz und die Gespräche mit den Fahrgästen sind nach wie vor
spannend und sehr angenehm, und die
Ortskenntnis verliert man dann auch
nicht so schnell.
Mit Rudolf Rötzer ist ja ein weiteres 
neues Mitglied im Vorstand. Wie ist die
Aufgabenteilung und was kommt nach
Hans Meißner?
Die Zusammenarbeit mit meinen Vorstandskollegen macht viel Freude, weil
sich hier ein Team gebildet hat, das den
Erfolg als Mannschaft erreichen will, aber
auch Niederlagen gemeinsam durchsteht.
Grundsätzlich haben wir die Aufgaben
aufgeteilt, informieren uns aber täglich
gegenseitig über wesentliche Vorgänge
und Entwicklungen. Meine Bereiche sind
Immobilienverwaltung, Beschwerdewesen
Kunden, Konzessionsübertragungen,
 Kostenmanagement, Werbung und
 Qualitätsmanagement. 
Hans Meißner wird nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand eine enorme
Erfahrungslücke hinterlassen. Um diese
abzufedern, machen wir uns schon seit
zwei Jahren Gedanken zur Übernahme
seiner Aufgaben. Da meine Amtszeit im
Juli 2009 endet, benötige ich erst einmal
das Vertrauen des Aufsichtsrates, der den
Kandidaten für die Vorstandswahl vorschlägt. Die Mitglieder in der Generalversammlung entscheiden dann, ob sie mich
für den geeigneten Mann halten, der zusammen mit dem Kollegen Rötzer diese
Lücke schließt.
Sie haben den Aufsichtsrat angesprochen,
wie ist die Zusammenarbeit mit diesem
Gremium?
Wir haben einen sehr kritischen Aufsichtsrat, der seine Aufgaben akribisch
und konsequent wahrnimmt und uns
Vorstände stark fordert. Aber trotz aller
manchmal bohrender Kritik bleibt sein
Handeln menschlich, fair und sachlich.
Und das schätze ich in hohem Maße. Vor
allem weil ich das aus persönlicher Erfahrung ganz anders in Erinnerung habe.
Nach fast zwei Jahren Vorstandstätigkeit
interessiert es unsere Leser, welche Erfolge
dort verbucht werden konnten.
Ganz entscheidend für mich ist, dass die
Genossenschaft aus den Wirren seit 2004
wieder in geordnete Bahnen gelenkt wurde. Die Einführung des Datenfunks ist ein
Quantensprung in der Geschichte der
 Taxi-München eG. Dazu kommt noch die
Unterstützung der Unternehmer im Wettbewerb durch stabile Beitragsgebühren,
die Senkung der Bearbeitungsgebühren
im bargeldlosen Zahlungsverkehr, und 
die Steigerung der von unserer Zentrale
vermittelten Aufträge. Trotz all dieser
 Investitionen konnte der Gewinn der
 Taxi-München eG in 2008 erheblich gesteigert werden. Dies wurde durch striktes
Kostenmanagement erreicht, ohne dabei
Abstriche bei der Qualität zu machen. Die
Kommunikation mit unseren Mitgliedern
und Kunden wurde verbessert und die
Betriebsabläufe optimiert.
Wo Licht ist, ist auch Schatten. Gab es
auch Misserfolge?
Ich bin zwar der festen Überzeugung,
dass wir bei unserer Bewerbung für den
Flughafen-München unfair bewertet
 wurden, die Entscheidung der FMG sehe
ich aber trotzdem als Niederlage.
Was könnte denn noch besser laufen?
Die Geschäfte draußen auf der Straße haben wir noch nicht im Griff. Zwar bessert
sich die Beschwerden-Situation kontinuierlich und dafür bedanke ich mich bei
den Taxiunternehmern, die mit unserer
Unterstützung erfolgreich auf Ihre Fahrer
eingewirkt haben. Aber das reicht noch
nicht aus, das Fahrpersonal ist nach wie
vor unser wunder Punkt. Wir müssen
 gemeinsam an der Verbesserung unserer
Dienstleistung arbeiten, um den Kampf
gegen jegliche Konkurrenz zu bestehen
und auch zu gewinnen.
Wie sehen Sie gerade in Zeiten wie diesen
die Zukunft unserer Branche?
Nachdem wir intern sämtliche Voraussetzungen geschaffen haben, den Datenfunk
bis 30.06.2009 auf Vollautomatik umzustellen und durch eine schlanke, schlagkräftige Verwaltung kurze Entscheidungswege haben, werden wir als Nächstes
mehr Kontakt zu unseren Kunden aufnehmen, um unsere Stärken deutlicher 
zu präsentieren. Unsere Zukunft und die
Zukunft des Taxigewerbes sehe ich positiv, sofern es uns gemeinsam gelingt, die
Attraktivität des Verkehrsmittels Taxi zu
steigern und Marktnischen für unser Gewerbe zu erschließen. Hier sind wir alle
gefordert: Vorstand, Aufsichtsrat, Mit -
arbeiter der Genossenschaft, Taxiunternehmer und deren Fahrer. 
Herr Zielinski, vielen Dank für das offene
Gespräch. (PR)
28 TAXIKURIER
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Urlaub: Italien
Laster: Rauchen, wenig, aber immer noch. 
29TAXIKURIER
Im April …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren
1909, 9. April: Die Widness Corporation in Großbritannien führt die ersten Autobusse mit geschlossenem Oberdeck ein.
… vor 75 Jahren
1934, 22. April: Die Deutsche Lufthansa erreicht auf
der Postflugstrecke nach Südamerika eine Flugzeit von
2 Tagen und 23 Stunden.
… vor 50 Jahren
1959, 25. April: Der St.-Lorenz-Seeweg zwischen 
den Großen Seen Nordamerikas und dem Atlantischen
 Ozean wird für den Verkehr freigegeben.
… vor 25 Jahren
1984, 1. April: In München startet ein Kabelfernseh-
 Pilotprojekt mit 16 Fernseh- und 23 Rundfunkkanälen.
1984, 12. April: Die Startbahn West des Frankfurter
Flughafens wird in Betrieb genommen.
… vor 1 Jahr
2008, 13. April: Kanzlerin Merkel überrascht in Oslo
mit tiefem Dekolleté.
2008, 19. April: Der FC Bayern holt durch ein 2:1
 gegen Borussia Dortmund den DFB-Pokal. (PR)
Steckbrief
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Service
Sicherheit im Taxi
 Situation des Taxifahrers gegenüber Angreifern automatisch. Menschen haben ein
sehr feines Gefühl für die Unsicherheiten
anderer. Am Pokertisch verlieren Sie nur
ihr Geld, wenn andere ihr schlechtes Blatt
in Ihren Augen lesen können, im Taxi
können Sie sehr viel mehr verlieren ...
Die allerwichtigste Regel:
Suchen Sie Augenkontakt zu 
Ihren Fahrgästen!
Man kann es nicht oft genug sagen,
schauen Sie ihre Fahrgäste an, schauen
Sie ihnen in die Augen. Lassen Sie den
Fahrgast spüren, dass Sie ihn wahrgenommen haben, ihn registriert haben, 
ihn ggf. beschreiben können. Scheu vor
einem Augenkontakt wird leicht als
unterwürfiges, defensives Verhalten gewertet, ein einfaches Opfer also!
Selbstbewusstes Auftreten und eine eindrucksvolle körperliche Präsenz können
schon viel bewirken. Obwohl der Taxifahrer „Diener“ seines Fahrgastes ist und zu
rücksichtsvollem und besonnenem Verhalten verpflichtet ist, sollte er nie einen
Zweifel aufkommen lassen, wer der eigentliche Kapitän an Bord des Taxis ist.
Schon mit der Kleidung (z.B. Lederjacke)
werden Signale gesetzt, die unbewusst
wirken. Kleingewachsene Fahrer sollten
die Sitzhöhenverstellung ganz nach oben
stellen, damit sie größer wirken. Selbstbewusstes Auftreten sollte nicht mit aggressivem Machogehabe verwechselt werden,
der Taxifahrer ist in erster Linie Dienstleister und kein Türsteher vor einer Disco. 
Selbstbewusstes Auftreten vermitteln 
Sie durch: 
➜ Ihre Kleidung
➜ Ihre Art sich zu bewegen
➜ Ihre Sprache
➜ und nonverbale Kommunikation.
Kleidung
Kleiden Sie sich im Dienst korrekt und
zweckdienlich. Trotzdem muss die Kleidung „wertig“ aussehen, denn um es mal
ganz krass zu sagen: Wer sich wie ein
Penner kleidet, läuft Gefahr, dass er auch
wie ein Penner behandelt wird! Auch hier
kommt es auf Details an. Auch protziger
Schmuck kann durchaus ein Tatanreiz
sein.
Todsünde
Leider täglich und nächtlich (!) auf
Deutschlands Taxiplätzen zu sehen: Ein
Taxifahrer schläft am Halteplatz. Ganz
abgesehen vom Eindruck, den Passanten
von diesem „Profi der Personenbeförderung“ bekommen, schwebt dieser Fahrer
in höchster Überfallgefahr! Tür aufgerissen – Faustschlag ins Gesicht und/oder
eine Ladung Pfefferspray – Geldtasche
aus der Türtasche gezogen – Tür zugeschlagen – Abgang! Dauer des Überfalls
maximal 3 Sekunden. Und der Kollege
kann den Täter garantiert noch nicht einmal beschreiben!
Wertvolle Tipps
Jeder kennt die immer gleichen Fragen
unserer Fahrgäste.
Zum Glück sind Überfälle auf Taxifahrer
heute eher die Ausnahme, im Gegensatz
zu den wilden 50er und 60er Jahren, als
sie an der Tagesordnung waren. Ganz
 besonders gilt das für unsere Stadt. Die
Aufklärungsquote des Raubkommissariats
in der Münchner Ettstraße beträgt fast
100 Prozent. Trotz dieser, für Taxler doch
beruhigenden Statistik kann man natürlich nie vorsichtig genug sein. In der
 letzten Ausgabe haben wir die Motive,
das Alter der Täter, Tatzeiten, Tatwaffen
und Trickdiebstähle behandelt.
In diesem Monat widmen wir uns dem
 Verhalten des Taxifahrers.
Persönliches Verhalten
In der Kriminologie wird von einem „Opfertypus“ gesprochen. Tatsächlich werden
bestimmte Menschen öfters Opfer der kriminellen Energie ihrer Mitmenschen als
andere. Dies liegt daran, dass der Täter
sich immer das Opfer aussucht, das er für
am wehrlosesten hält. Die unsäglichen
Handtaschenraubüberfälle auf alte Damen sprechen eine deutliche Sprache.
Deshalb sollte der Taxifahrer vermeiden,
als „Opfer“ eingestuft zu werden. 
Professionalität
Verhalten Sie sich im Dienst immer korrekt und professionell. Fahrpreisüberforderung, Umwege fahren, Unfreundlichkeit
und unprofessionelle Fahrweise können
leicht der Auslöser (oder der willkommene
Vorwand) für eine gefährliche Auseinandersetzung werden. Mangelnde Ortsund Sprachkenntnis verschlechtert die
Foto: www.atelier-tacke.de
30 TAXIKURIER
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TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 30

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31TAXIKURIER
Zwei Karten für das „GOP Varieté-
 Theater“ (inkl. Menü) im Wert von 
120 Euro zu gewinnen!
Gewinnspiel
Sicherheit im Taxi ist ein Dauerthema. Manfred Kraus, wohl Deutschlands
 emsigster Taxi-Zeichner und unser ängstlicher Kollege haben hier wohl etwas
übertrieben. Übertreiben Sie ruhig auch und schicken Sie uns zu dieser Situation
bis spätestens 8. April einen passenden Text. (Adressen siehe Impressum).
Wenn dieser prämiert wird, gewinnen Sie obigen tollen Preis für die Aufführung
am 25. April 2009 um 18.00 Uhr. Viel Spaß und Erfolg! 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
München ist die attraktivste Stadt Deutschlands. Tausende 
von Gästen und Besuchern haben Interesse an sachkundigen 
Führungen per Taxi durch unsere Stadt. Wir konnten den 
 Kollegen Benedikt Weyerer, einem breiten Publikum durch seine 
monatlichen Beiträge im TAXIKURIER bekannt, als Moderator 
für dieses spannende Thema gewinnen.
Wissen bedeutet Umsatz.
Vertiefen Sie Ihre München-Kompetenz zu Ihrem Nutzen.
Optimieren Sie Ihre Dienstleistung.
Termine der dritten Staffel:
Samstag, 20.06.09, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht
Samstag, 27.06.09, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht
Samstag, 04.07.09, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht inklusive Test
Ort: Schulungsraum TAXI-MÜNCHEN eG, Engelhardstraße 6
Kosten: 145 Euro inklusive (fiskalisch absetzbar):
➜ Schulungsunterlagen und Informationstexte für die Praxis
➜ Zertifikat
Die Absolventen werden im Datenfunk als „Guides“ registriert und vermittelt. 
Anmeldung: Bei Frau Choleva, TAXI-MÜNCHEN eG, Telefon (089) 21 61-367
Kapazität: Maximal 15 Teilnehmer
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Hamburger 273 kcal
Cheeseburger 324 kcal
Pommes frites 420 kcal
Milchshake 258 kcal
Apfeltasche 220 kcal
Amerikaner 302 kcal
Krapfen 310 kcal
Blätterteigtasche 420 kcal
Donuts mit Zucker 295 kcal
Brezn, Semmel 125 kcal
Rosinenschnecke 180 kcal
Croissant 356 kcal
Käsesemmel 169 kcal
Baguette mit Salami 179 kcal
Currywurst mit Ketchup 516 kcal
Leberkässemmel 445 kcal
2 Weißwürste 675 kcal
Döner Kebap 820 kcal
Fischpflanzerl 190 kcal
Fleischpflanzerl 109 kcal
Bratwurst 282 kcal
Hot dog 330 kcal
1 Paar Wiener 405 kcal
Gyros mit Pommes 840 kcal
250g Grillhendl 435 kcal
Die angegebenen Werte beziehen sich auf die
üblichen Portionsgrößen.
Was im kleinen
Imbiss steckt
Boxenstopp
Hier die Antworten für potentielle Täter:
➜ Wie läuft denn heute das Geschäft?
Kann ich noch nicht sagen, habe
 gerade angefangen … (Habe also
noch nichts im Geldbeutel)
➜ Wie lange müssen Sie denn noch
 fahren?
Schon noch einige Zeit, meine
Schicht hat gerade begonnen … 
(Noch kein Umsatz, ein Überfall lohnt
also nicht)
➜ Gerade nachts nie in Hinterhöfe oder
unwegsame Winkel leiten lassen, wo
keine Möglichkeit besteht, vorwärts
das Fahrzeug schnell fortzubewegen.
(PR)
Wesentliche Passagen dieses Themas
wurden dem Band 3 der BZP-Schriftenreihe entnommen.
Im Mai-Heft berichten wir über den 
Ernstfall, das richtige Verhalten bei einem
Überfall.
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Recht um’s Taxi
Anfangsverdacht auf
 Trunkenheitsfahrt
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt
Rechtsauskunft über taxirelevante Themen. 
Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt
Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer
ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrs -
ordnungswidrigkeiten spezialisiert.
Wir werden von der Polizei herausgewunken. Alkoholkontrolle. Ärgerlich, wir
verlieren Zeit, haben einen Fahrgast, er
murrt schon. Und jetzt machen wir einen
Fehler: Statt die Sache zügig hinter uns
zu bringen, legen wir uns mit der Polizei
an. „Muss das sein?!“ „Muss.“ „Wieso
denn!?“ „Darum.“ „Ich hab doch gar
nichts gemacht!“ „Hier reinblasen bitte!“
„Na, also das mach ich jetzt nicht.“ Es
gibt nun mal Hitzköpfe unter uns und
 zuweilen sind wir selbst einer oder wir
haben einfach miserable Laune. Deshalb
müssen wir über diesen Fall sprechen:
1. Anhalten. Zunächst: Sind solche Alkohol-Kontrollpunkte zulässig. Klares Ja. Es
muss nicht der geringste konkrete Verdacht gegen uns vorliegen.
2. Blasen. Sind wir verpflichtet, den
Atemalkoholtest (AAT) durchzuführen?
Nein. Es ist zwar empfehlenswert, kurz in
diese kleine Testmaschine zu blasen. Aber
wenn wir nicht wollen, dürfen wir uns
stur stellen. Juristen nennen das vornehm
den „nemo-tenetur-Grundsatz“ – niemand ist verpflichtet, sich selbst zu bezichtigen oder bei der Strafverfolgung
gegen sich selbst durch aktives Handeln
mitzuwirken. 
3. Blutalkoholtest. Wenn wir beim AAT
nicht mitmachen, wird der Polizist wahrscheinlich eine Blutentnahme anordnen
und uns bitten, mit in die Rechtsmedizin
zu kommen, wo ein Bereitschaftsarzt diese Angelegenheit durchführen wird (Blutalkoholtest, BAT). Und wenn wir uns erneut weigern? Jetzt können wir gezwungen werden. Allerdings nur, wenn die
Voraussetzungen für eine Blutentnahme
vorliegen. Und das wird selbst unter Polizisten kontrovers diskutiert. Es steht für
sie viel auf dem Spiel. Denn wenn sie uns
zu einem Bluttest zwingen, obwohl die
Voraussetzungen nicht vorliegen, ist das
strafbare Körperverletzung im Amt. Und
umgekehrt: Wenn die Polizei auf den
Bluttest verzichtet, obwohl er geboten
wäre, kann das strafbare Strafvereitelung
sein. Zudem: Solange solch ein Ermittlungsverfahren gegen einen Polizisten
läuft, stoppt bei ihm jede Beförderung. 
4. Anfangsverdacht. Wann also ist die
 Anordnung eines BAT zulässig? Antwort:
Es muss ein Anfangsverdacht vorliegen,
ein Trunkenheitsmerkmal mit Ausfalls -
erscheinungen, ein hinreichender Anhalt
für eine merkbare Alkoholbeeinflussung
bei einem Autofahrer. a) Begründet unsere vorherige Weigerung, einen AAT-Vortest durchzuführen, einen Anfangsverdacht? Realistisch gesehen: ja. Aber
Juristen wollen nicht nur realistisch sein.
Es geht ihnen auch um Prinzipien. Sie sagen, der „nemo-tenetur-Grundsatz“ würde ausgehölt werden, wenn die – unbedingt straflos zu bleibende – Weigerung
der Mitwirkung an der eigenen Strafverfolgung anderweitig negative Wirkungen
hätte. Weiteres Beispiel: b) Wir fuhren
Schlangenlinien. Eindeutig Trunkenheitsmerkmal, also Anfangsverdacht, also BAT
zulässig. c) Alkoholfahne. Hinreichender
Anfangsverdacht für Trunkenheitsfahrt?
Umstritten, aber wohl ja. Natürlich kann
es sein, dass der Autofahrer nur ein kleines Bier getrunken hat, was nicht strafbar. Aber die kriminalistische Erfahrung
lehrt doch, dass der riechbare Alkoholgeruch in der Atemluft häufig ein Indiz für
eine unzulässige Trunkenheitsfahrt ist.
Nebenbei: Der Polizist muss vor dem BAT
den Autofahrer über den Tatverdacht aufklären und ihm seine Rechte erklären.
5. Beweisverwertung. In dem späteren
Strafverfahren werden die Werte des BAT
herangezogen. a) Wenn solche Werte
nicht vorliegen, sondern lediglich die
Werte des AAT? Umstritten, ob diese verwertbar sind. b) Ebenfalls lange umstritten, nun aber vom Bundesverfassungs -
gericht (BVerfG) entschieden (2009), ist
die Frage, ob die Ergebnisse eines BAT
verwertbar sind, wenn bei der Durchführung dieses Tests ein Fehler passierte, etwa ein Polizist – und nicht ein Richter –
über die Anordnung entschieden hat;
nach dem Gesetz dürfen das Polizisten
nur bei Eilbedürftigkeit. Das BVerfG hält
solche Fehler für nicht gravierend.
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33TAXIKURIER
Messe München
Vom 1. bis 5. April 2009 findet in der Neuen Messe München die Jagen und Fischen
statt. Die 14. Internationale Ausstellung für Jäger, Fischer und Naturliebhaber öffnet von Mittwoch bis Samstag täglich von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr ihre Pforten am
Eingang Ost. In drei Hallen auf 33.000 Quadratmetern stellen über 350 Aussteller
aus 19 Ländern ihr Angebot rund um das Thema Jagen und Fischen aus. 40.000
Fachleute und interessierte Besucher erwartet ein Rahmenprogramm der Extra -
klasse: Von Böllerschießen über Fliegenfischen bis hin zur Kochshow mit Alfons
Schuhbeck ist alles dabei. Auch die zahlreichen Sonderschauen und Sonderausstellungen wie zum Beispiel die BAYERN LIFE vermitteln die ganze liebenswerte
 Vielfalt Bayerns und tragen zur einzigartigen Atmosphäre auf der Messe bei.
Vom 24. bis 26. April 2009 findet im M,O,C Veranstaltungscenter die Messe
DIE 66 statt. Die bundesweit größte Messe für die Generation 50plus wird 2009
zum fünften Mal durchgeführt. Knapp 350 Aussteller präsentieren ca. 31.000 Besuchern alles rund um die Themenwelten Gesundheit und Wellness, Wohnen und
Leben sowie Sport und Fitness. Ganz im Sinne des Mottos „Mitten im Leben“
werden neben einer Vielzahl von Podiumsdiskussionen auch Tanzworkshops und
Computerkurse angeboten. Egal wo die Schwerpunkte der Interessen liegen, es
ist für jeden etwas dabei.
Mitten im Leben
Foto: Messe München
Das Messeprogramm im April:
Bayrische Gemütlichkeit und einzigartige 
Atmosphäre auf der Jagen und Fischen
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Die Londoner U-Bahn ist nicht nur die älteste, sondern auch die längste der
Welt – mit insgesamt 408 Kilometer Strecke.
➜ Jeder Deutsche trinkt im Laufe seines Lebens durchschnittlich 26.838 Flaschen Bier. Das ist eine Flasche täglich – und zwar von der Geburt bis zum
73. Geburtstag - statistisch.
➜ Wenn deutsche Männer Ausländerinnen ehelichen, dann stammen diese meist
aus Polen. 4200 solcher Hochzeiten wurden 2007 registriert. Mit Abstand
 folgen Türkinnen (1900), Russinnen (1700) und Thailänderinnen (1500).
➜ Nicht nur viele US-Bürger sind zu dick, nein auch ihre besten Freunde. 
40 Prozent aller amerikanischen Hunde gelten als übergewichtig oder fett.
➜ Die moderne Astronomie kennt heute 88 Sternbilder. Superstar dürfte immer
noch der „Große Wagen“ sein, den wohl jeder am Firmament findet.
And the winner is
Bilderwitz aus der März-Ausgabe:
Kleinanzeigen geben Sie bitte 
direkt an der Hauptkasse in der 
Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei 
der Taxi-München eG auf. 
Anzeigenschluss ist der 08.04.09!
April 2009
TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Optimismus in der Stadt 
§ Dialyse-Patienten
Der richtige Umgang mit diesen Fahrgästen
§ Dr. Josef Assal
Gespräch mit dem Vorsitzenden der Taxikommission
§ Interview mit dem Vorstand 
Reinhard Zielinski
FRÜHLING!
Gestaltung: www.formenreich.de Fotos: www.atelier-tacke.de
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
Der kleine Max ist mit seinen Eltern im Circus Krone. Als nach der Aufführung
des Messerwerfers frenetischer Beifall ertönt, fragt er irritiert seinen Vater: „Papa,
warum klatschen die Leute denn alle, der hat doch kein einziges Mal getroffen?“
Witz des MonatsSpruch des Monats
„Sonntagsfahrer gibt’s auch von
 Montag bis Samstag.“
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
„Der Fasching ist doch vorbei. 
Und der schießt sich den Weg mit 
einer Mask’n frei“
Ivica Prekrat hat mit diesem Beitrag
einen Gutschein im Wert von 100
Euro für Leistungen (z.B. Einbau
 Datenfunk) der Firma Vepas Team
gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
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34 TAXIKURIER
Mittwoch, 1. April
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Die kleine Hexe
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Macbeth
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Streit
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Budapest Klezmer Band
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Copy Coppelia
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Rechnitz
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Save Me
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner
Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Jacques Loussier Trio
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Ralf Boysen liest Parzival
➜ Backstage, Letzte Instanz
➜ Cord, Dirk Darmstaedter
➜ 59 : 1, Five and the red one
➜ Nightclub, Little Axe
Donnerstag, 2. April
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
La Boheme
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Hochzeit des Figaro
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Neue Kammermusik
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Leichtes Spiel
➜ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Cosi fan tutte
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
 Benefizkonzert
➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum,
 Kaspar Häuser Meer
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Atze Bauer
➜ Orangehouse, This is Hell
➜ Freiheiz, Die Happy
➜ Tonhalle, Der W
➜ Cord, Peter Bandit
➜ Vereinsheim, John Sinclair
➜ Feierwerk, Huss und Hodn
Freitag, 3. April
➜ ICM, Hauptversammlung MAN
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 11.00 – 13.30 Uhr, BMW-Welt, 
Jazz-Award
➜ 14.00 + 17.30 Uhr, Circus Krone,
Zauberflöte
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 18.30 Uhr, Olympiahalle, Florian
Silbereisen
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine April 2009
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Liebestrank
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam
➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Musik und Wort zum Passionsspiel
➜ 19.30 Uhr, Marstall, Heimgesucht
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Räume räumen
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Mass für Mass
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Der zerbrochne Krug
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
 Andromache
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Die Paldauer
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Wiglaf Droste
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Los Paul
➜ 20.15 Uhr, Werkraum, Hilfe Freiheit
➜ Backstage, Jesus on Extasy
➜ 59 : 1, Celest
➜ Backstage Club, Narziss
➜ Vereinsheim, Georg „Grög“ Eggers
Samstag, 4. April
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Dr. Döblingers Kasperltheater
➜ 14.00 + 17.30 Uhr, Circus Krone,
Die Zauberflöte
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Has’ und Huhn
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux Folles
➜ 19.30 Uhr, Marstall, Heimgesucht
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit
➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum,
 Armes Ding
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Die Ehe der Maria Braun
➜ 20.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
La Boheme
➜ 20.00 Uhr, BMW-Welt, 
Jazz-Award-Finale
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Corelli a la mode
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Bob Dylan
➜ Babalu, Elias & The Wizzkids
➜ Backstage, 5 Bugs
➜ Muffathalle, The Whitest Boy Alive
➜ Orangehouse, Commander 
➜ Garage, Eric Sardines
➜ Vereinsheim, John Sinclair
➜ Theaterfabrik, Mor re ötesi
➜ Rote Sonne, Abu Duque
Sonntag, 5. April
➜ Tonhalle, DVD, Comic, CD-Markt
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Il Pianto Della Madonna
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – VFL Osnabrück
➜ 14.0 Uhr, Lustspielhaus, Mu(h)sical
➜ 15.30 Uhr, Olympiahalle, 
Militär- und Blasmusikparade
➜ 16.00 – 19.10 Uhr, Nationaltheater,
Macbeth
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux Folles
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Leichtes Spiel
➜ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Cosi fan tutte
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
 Richard III.
➜ 19.30 Uhr, Marstall, Heimgesucht
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Drei Farben
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Räume räumen
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nadja Maleh
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Utopia
➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Hagen Rether
➜ Muffathalle, The Whitest Boy Alive
➜ Backstage, Gazpacho
Montag, 6. April
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Leichtes Spiel
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
 Richard III.
➜ 19.30 Uhr, Herkulessaal, 
Johannes-Passion
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
 Andromache
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Lass mich dein Leben leben
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Chris Norman
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Klaus Peter Schreiner
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Giesinger Bahnhofsbrettl
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Weber & Beckmann 
➜ Sunny Red, Reign Supreme
➜ Atomic Cafe, The Virgins
➜ Feierwerk, Peyote for President
Dienstag, 7. April
➜ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Cosi fan tutte
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Le Corsaire
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Liebestrank
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus,
Furcht und Zittern
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum,
 Richard III.
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
 Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Eckart von Hirschhausen
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Wie Europa gelingt
➜ 59 : 1, Pure Reason Revolution
➜ Ampere, Ana Moura
➜ Feierwerk, Garden Gang
➜ Garage, Jeff Scott Soto
Mittwoch, 8. April
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Jenufa
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Verbrennungen
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Sweeney Todd
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Räume räumen
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall,
 Stillleben in einem Graben
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Molieres Misanthrop
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Eckard von Hirschhausen
➜ 59 : 1, Joey Cape
➜ Rote Sonne, Miss Kittin
➜ Backstage, Ektomorf
➜ Muffathalle, Abfall Bergland
➜ Feierwerk, Bene & the Patricks
Donnerstag, 9. April (Gründonnerstag)
➜ 17.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Parsifal
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Copy Coppelia
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
 Michael Kohlhaas 
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Drei Farben
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Räume räumen
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Klein Eyolf
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall,
 Stillleben in einem Graben
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Monika Gruber
➜ 59 : 1, Thomas Function
➜ Sunny Red, Subnotes
➜ Feierwerk, Mono
➜ Ampere, Kellner
➜ Muffathalle, Cäsar
Freitag, 10. April (Karfreitag)
➜ 14.00 Uhr, Philharmonie, 
Matthäus Passion
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Matthäus Passion
➜ Ampere, Oesterhelt
Samstag, 11. April
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Die kleine Hexe
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Clowns
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Jenufa
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Leichtes Spiel
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Eine Nacht in Venedig
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Russische Ostern
➜ Babalu, Root Bootleg
➜ Tonhalle, Valy
➜ Orangehouse, Casiotone
➜ Garage, Adam Bomb
Sonntag, 12. April (Ostersonntag)
➜ Olympiapark, Osterfest
➜ 9.00 – 11.00 Uhr, Hardrock Cafe,
Frühstück mit dem Osterhasen
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Clowns
➜ 16.00 – 21.25 Uhr, Nationaltheater,
Parsifal
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Hochzeit des Figaro
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Leichtes Spiel
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Gesäubert
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Patricia Kaas
➜ Backstage, Pablo Moses
➜ 59 : 1, Volcano
➜ Orangehouse, Monochrome
Montag, 13. April (Ostermontag) 
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Clowns
➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, 
Carnegie Hall Memories
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der kleine Prinz
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater,
Der zerbrochne Krug
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Gesäubert
➜ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Cosi fan tutte
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Le Corsaire
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
Ostern und seine Ferien zerschneiden den Monat. Im Zeichen der Krise (?)
wird sich die Stadt aber nicht so massiv leeren wie sonst. Gut für uns, wenn
die Münchner sich ihre Stadt gönnen. Weltstars geben sich wieder einmal
die Ehre (04.04. Dylan/Zenith – 06. + 07.04. Pink/Olyhalle – 12.04. Patricia
Kaas/Philharmonie und am 18.04. Lionel Richie/Olyhalle). Fröhliche Stimmung beim Publikum und Taxlern am Prinze (Clowns! / 11. – 17.04.). Viel
Taxipublikum bei Florian Silbereisen in der Olympiahalle am 03. April. Am
23. des Monats wird der Standplatz am Wiener Platz beim Maibock-Anstich
im Hofbräukeller wohl nicht ausreichen. Und wie fast jedes Jahr Regenwetter beim Frühlingsfest (17.04. bis 03.05.). (PR)
Top of the Tops
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35TAXIKURIER
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Andrej Hermlin
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Charly Braun
➜ Orangehouse, Earth
➜ 59 : 1, Fräulein Wunder
➜ Backstage Halle, The Rifles
Dienstag, 14. April 
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Die Verschwörung des Fiesko zu
Genua 
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Boccaccio
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Schilf
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
 Andromache
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Quattro Piano
➜ 59 : 1, A Place To Bury Strangers
➜ Cord, Amadeus
Mittwoch, 15. April
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Jenufa
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Das Leben ein Traum
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Troilus und Cressida
➜ 20.00 Uhr, Marstall, In der
 Einsamkeit der Baumwollfelder
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Quattro Piano
➜ Orangehouse, God is an Astronaut
➜ Sunny Red, The Vicars
Donnerstag, 16. April
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Scuderi
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Michael Kohlhaas
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Liebestrank
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, Ping Pong D’Amour
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
Shaolin
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof,
 Scherzinfarkt
➜ Feierwerk, Franziska 
➜ Cord, Juvenile Swing Bastards
➜ Vereinsheim, Christoph und Lollo
➜ Garage, Shameless
Freitag, 17. April
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Clowns
➜ 18.00 – 19.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Orchesterprobe La
 Traviata III. Akt
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Le Corsaire
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Tod eines Handlungsreisenden
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Hiob
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Marstall, Gut gegen
 Nordwind
➜ 21.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Orchesterprobe La
 Traviata III. Akt
➜ Atomic Cafe, Neimo
➜ Backstage Werk, Pestilence
➜ Backstage Halle, Jamaram
➜ Backstage Club, Callejon
➜ Orangehouse, A Storm of Light
Samstag, 18. April
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Die kleine Hexe
➜ 15.00 – 16.30 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Jenufa
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
 Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Winners & Masters
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater,
 Leichtes Spiel
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Schöne und das Biest
➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum,
Bulbus
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg,
Scuderi
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, La Fee
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Klangkathedrale
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Lionel Richie
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Alle sieben Wellen
➜ 20.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass
➜ 59 : 1, Handsome Furs
➜ Babalu, Sicksity
➜ Tonhalle, Hungrige Wölfe
➜ Rote Sonne, Kiki
Sonntag, 19. April
➜ 8.00 Uhr, Olympiapark, 
City Bike Marathon
➜ 10.30 Uhr, Nationaltheater,
 Akademiekonzert
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Mary Poppins
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Clowns
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie,
 Münchner Philharmoniker
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus,
Mu(h)sical
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Mary Poppins
➜ 15.00 – 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Masnadieri
➜ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Söhne seiner Geliebten
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Im Dickicht der Städte
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
 Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Werther
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Drei Farben
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gabriela Montero
➜ 20.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Shockheaded Peter
➜ 20.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Matthias Deutschmann
➜ Muffathalle, Claudia Koreck
➜ Ampere, Dear Reader
➜ Orangehouse, This is A Sandoff
Montag, 20. April
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Volkstheater,
Radikal Jung Festival
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Dschungeleien
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Hiob
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Bach-Collegium München
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
 Akademiekonzert
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Axel Hacke
➜ Backstage, Eläkeläiset
➜ Ampere, Martin Jondo
➜ Muffathalle, Francesco de Gregori
Dienstag, 21. April
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has’ und Huhn
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Die Wiwawuschels
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Scuderi
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Brand
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Dschungeleien
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
 Radikal Jung Festival
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Othello
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Konstantin Wecker
➜ Ampere, John Watts
➜ Backstage, A Camp
➜ Cord, Eric Penny
➜ Muffathalle, Xavier Le Roy
➜ Tonhalle, Hungrige Wölfe
➜ Rote Sonne, Kiki
Mittwoch, 22. April
➜ ICM, Münchner Rück Haupt -
versammlung
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Scuderi
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Die
Verschwörung des Fiesko zu Genua
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Jenufa
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
 Radikal Jung Festival
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Andromache
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner
Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Mauricio Kagel
➜ 20.00 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht 
➜ 21.00 – 23.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Serenada
➜ Freiheiz, Anna Ternheim
➜ Ampere, Ingrid Michaelson
➜ Backstage Club, Olli Schulz
➜ Backstage Halle, Pro Pain
➜ Nightclub, Hiromi’s Sonicbloom
➜ Cord, Shakavac
➜ Muffathalle, Olli Schulz
Donnerstag, 23. April, 
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Scuderi
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Scuderi
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
 Radikal Jung Festival
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
I Masnadieri
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Rattenjagd
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Woyzeck
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Brazil Connection
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Jackson Browne
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Russian State
Academie Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Haus der Kunst, Sonic Youth
➜ 20.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Science Busters
➜ Feierwerk, I-Fire
➜ Orangehouse, Legendary Pink Dots
➜ Metropolis, Chris Farlow
➜ Postpalast, Antony & The Johnsons
➜ Hofbräukeller, Maibock-Anstich
➜ Substanz, Ezio
➜ Vereinsheim, Griechischer Abend
➜ Rote Sonne, B. Fleischmann
Freitag, 24. April
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Scuderi
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Körpersprachen
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der zerbrochne Krug
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
 Richard III.
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Heimarbeit
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Andromache
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Siegfried Mauser
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 59 : 1, The Nightingales
➜ Backstage Halle, Delain
➜ Feierwerk, Distemper
➜ Freiheiz, John Kelly
➜ Muffathalle, Misia
➜ Ampere, Nils Petter Molvaer
➜ LMU, Willy Astor
➜ Backstage Club, Propagandhi
➜ Vereinsheim, Chris Boettcher
➜ Sunny Red, Seed of Pain
Samstag, 25. April
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Dr. Döblingers Kasperltheater
➜ 15.00 Uhr, Marstall, Robbi, Tobbi und
das Fliewatüüt
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Has’ und Huhn
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Hochzeit des Figaro
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Kleiner Mann was nun?
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
 Radikal Jung Festival
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Seite 36

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36 TAXIKURIER
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Werther
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg,
 Scuderi
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Molieres Misanthrop
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Iranische
Kunstmusik
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Tommy Emmanuel
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Rudi Kellerer
➜ Substanz, The Moonlighters
➜ LMU, Willy Astor
➜ Ampere, La Cherga
➜ Feierwerk, Origin
➜ 59 : 1, Loney
➜ Titanic, Motörblock
➜ Tonhalle, Lombard
Sonntag, 26. April
➜ 11.00 + 15.00 Uhr, Marstall, Robbi,
Tobbi und das Fliewatüüt 
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 14.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Hexe Lilli
➜ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Dschungeleien
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Körpersprachen 
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Nathan der Weise
➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Robbi, Tobbi
und das Fliewatüüt
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Carmen
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Die Ehe der Maria Braun
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hans Gerzlich
➜ Muffathalle, Subway to Sally
➜ Ampere, Kari Bremnes
➜ Backstage, Hatesphere
➜ LMU, Vince Ebert
➜ Freiheiz, Heinz Strunk
➜ 59 : 1, Hellsongs
➜ Orangehouse, Your Demise
Montag, 27. April
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Kleiner Mann was nun?
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Jenufa
➜ 19.15 Uhr, Giesinger Bahnhof, Nigolo
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
 Alice im Wunderland
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Sweeney Todd
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
 Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Susn
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Apollon Musagete Quartett
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Ottavio Dantone
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
➜ Ampere, Max Mutzke
➜ Muffathalle, Coralie Clement
➜ Backstage Werk, Papa Roach
➜ Orangehouse, Your Demise
Dienstag, 28. April
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has’ und Huhn
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Werther
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Carmen
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
 Alice im Wunderland
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der zerbrochne Krug
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Janine Jansen
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Tango Milonga
➜ Ampere, Holy Fuck
➜ Backstage, Agent Orange
➜ Cord, Ania Jools
Mittwoch, 29. April
➜ Olympiahalle, Hauptversammlung
Allianz
➜ 9.15 - 10.05 Uhr, Schauburg, 
Has’ und Huhn
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der zerbrochne Krug
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Märchen vom Zaren Saltan
➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Konzert
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Ping Pong D’Amour
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall,
 Stillleben in einem Graben
Mehrtägige Termine
➜ 03.03.09 – 09.04.09, 20.30 Uhr, Di. – Sa., Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
➜ 18.03.09 – 09.05.09, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Männerhort
➜ 31.03.09 – 13.04.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Moulin Rouge
➜ 01.04.09 – 04.04.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Luise Kinseher
➜ 01.04.09 – 04.04.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel
➜ 01.04.09 – 05.04.09, 9.30 – 18.00 Uhr, Messe Ost, Jagen und Fischen
➜ 03.04.09 – 05.04.09, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, Mode Made in Italy
➜ 03.04.09 – 06.04.09, 19.30 Uhr, Prinzregententheater, The Black Rider
➜ 04.04.09 – 05.04.09, 20.00 Uhr, LMU, Josef Hader
➜ 05.04.09 – 09.04.09, 20.00 Uhr, Schloss, Caveman
➜ 06.04.09 – 07.04.09, 20.00 Uhr, Olympiahalle, Pink
➜ 06.04.09 – 08.04.09, 19.30 Uhr, Philharmonie, Der Herr der Ringe
➜ 06.04.09 – 08.04.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Dr. Eckart von Hirschhausen
➜ 07.04.09 – 08.04.09, 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Jan Becker
➜ 07.04.09 – 09.04.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang
➜ 07.04.09 – 11.04.09, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Nepo Fitz 
➜ 09.04.09 – 10.04.09, 20.00 Uhr, Kesselhaus, Josef Hader
➜ 10.04.09 – 12.04.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Piet Klocke
➜ 11.04.09 – 12.04.09, 20.00 Uhr,LMU, Josef Hader
➜ 11.04.09 – 17.04.09, 19.30 Uhr,Prinzregententheater, Clowns
➜ 11.04.09 – 19.04.09, 20.00 Uhr,Schloss, Caveman
➜ 14.04.09 – 18.04.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Reiner Kröhnert
➜ 14.04.09 – 18.04.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rainald Grebe
➜ 17.04.09 – 03.05.09, Theresienwiese, Frühlingsfest
➜ 19.04.09 – 20.04.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Magdeburger Zwickmühle
➜ 21.04.09 – 22.04.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ 21.04.09 – 23.04.09, Di. + Mi., 9.30 – 17.00 Uhr, Do. 9.30 – 15.00 Uhr, 
Messe West, Aerospace 2009
➜ 21.04.09 – 23.04.09, Di. + Mi. 10.00 – 18.00 Uhr, Do. 10.00 – 17.00 Uhr, 
Messe West, In-Cosmetics
➜ 21.04.09 – 25.04.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Meier
➜ 23.04.09 – 25.04.09, Feierwerk, 26 Jahre Feierwerk
➜ 23.04.09 – 26.04.09, 21.00 Uhr, Nightclub, Japan im Nightclub
➜ 24.04.09 – 25.04.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, The Magic Mentalists
➜ 24.04.09 – 25.04.09, 20.00 Uhr, Circus Krone, Oliver Pocher
➜ 24.04.09 – 25.04.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ 24.04.09 – 26.04.09, 10.00 – 17.00 Uhr, MOC, Die 66
➜ 25.04.09 – 26.04.09, 9.00 – 17.00 Uhr, Olympiapark, Katzeninfoshow
➜ 25.04.09 – 03.05.09, Mariahilfplatz, Maidult
➜ 25.04.09 – 03.05.09, Paulaner am Nockherberg, Kunst- und 
Antiquitäten-Ausstellung
➜ 26.04.09 – 27.04.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bodo Warthe
➜ 28.04.09 – 30.04.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Michael Ehnert
➜ 28.04.09 – 01.05.09, ICM, Chirurgen-Treff
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 
5 9 : 1 
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Cafe am Hochhaus  
Cord   
Crash   
Crowns Club  
Erste Liga   
GOP Varieté 
Hansa 39   
Kultfabrik  
Lenbach 
Loggia 
M-Park  
M a t c h 
Max + Moritz  
max Suite  
Milchbar 
Muffathalle  
Nachtgalerie  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Palais  
Pacha  
Pappasitos    
Prinzip  
Pure Club  
Rote Sonne  
Schlachthof 
Schranne 
Skyline  
Spiegelzelt 
Substanz 
Sugar  
T i t a n i c C i t y 
Volksgarten   
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lass mich
dein Leben leben
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Adoro
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Zimmermann & Anderszewski
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Eure Mütter
➜ Backstage, Monsters of Liedermaching
➜ Muffathalle, Per Gessle
➜ Ampere, The Skatoons
Donnerstag, 30. April
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Leichtes Spiel
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, I Masnadieri
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Schwestern
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Ich Feuerbach
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Lust auf Musik
➜ 20.30 Uhr, Volkstheater, 
Tanz in den Mai
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Monaco Bagage
➜ 21.45 Uhr, Marstall Foyer, 
Kasimir und Karoline
➜ Theaterfabrik, Enter Shikari
➜ 59 : 1, Sia
➜ Vereinsheim, Jaromir Konecny
➜ Atomic Cafe, Bob Mould
➜ Rote Sonne, Telepathe
TAXIKURIER_0409_pressenter:TAXUKURIER_0409 19.03.2009 11:57 Uhr Seite 36

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37TAXIKURIER
Veranstaltung
Taxi-Insider-Treff 2009
Einige findige und emsige Taxi-Experten haben auf die derzeitige 
Weltwirtschaftslage und damit eng verbundene Taxi- Situation in München 
reagiert und einen wohl einmaligen Taxitag organisiert.
Mittwoch, 1. April
Kaisersaal der Residenz, Residenzstraße1
14.30 Uhr Begrüßung
15.00 Uhr Martin Heller Geldanlage in Zeiten der Finanzkrise „Ein Euro-Jongleur gibt todsichere Tipps“
15.30 Uhr Robert Fischer Nebeneinkünfte durch Glücksspiele „Der Mensch lebt nicht nur vom Taxameter“
16.00 Uhr Nazim Arikan Neue Techniken in der Selbstverteidigung „Manchmal gehen die Argumente aus“
16.30 Uhr Franz-Joseph Kuntz Erfolg ohne Datenfunk „Wie man in München als Taxler überleben kann“
17.00 Uhr Gerhard Kroiss Von der Raffinerie bis zur Tankstelle „Strategien gegen die Öl-Multis“
17.30 Uhr Johann Billmeier Eine Münchner Erfolgsstory „Vom Obststand zum Immobilien-Mogul“
18.00 Uhr Lorenz Weiss Richtig bewerben in Wort und Schrift „Ausstieg aus der Taxibranche“
18.30 Uhr Carmen Roithmeier Vom Phantom zum Phaeton „Hilfe durch Grenzwissenschaften“
20.00 Uhr Gala-Dinner mit Tanz (Wir bitten – soweit möglich – um angemessene und festliche Garderobe)
Ganz herzlich bedanken sich die Veranstalter bei der „Hypo Real Estate“, die durch großzügiges Sponsoring
 ermöglicht hat, dass der Eintrittspreis nur 9,99 Euro/Person beträgt. Telefonische Bestellung von Eintrittskarten
bitte unter Telefon: (0 89) 45 04 50
Bevor der Tag mit einem würdigen Gala-Abend ausklingt, steht der Nachmittag im Zeichen von Fachvorträgen ausgewiesener
Kenner und Spezialisten des Münchner Taxi-Markts.
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Zunächst einmal ein Rückblick in die
weite Vergangenheit: Die ersten aus
Baumwolle gestrickten Strümpfe wurden
um 1200 vor Christus im arabischen
Raum getragen. Sie galten als Schmuck -
stücke, denn sie erfüllten in den alten
Kulturländern des Mittelmeerraumes aufgrund des milden Klimas keine unbedingt
notwendige Rolle. Wie überliefert wird,
trugen etwa bei den Römern nur alte und
kränkliche Personen die so genannten
Socci, woher unser Wort „Socken“
stammt. Der Soccus der Römer war ein
niedriger Schlupfschuh und konnte aus
Leder, Wollzeug, Leinwand oder Filz
 gearbeitet sein. 
Bei den im kälteren Norden lebenden
Germanen waren gestrickte Strümpfe zu
Beginn der christlichen Zeitrechnung
noch unbekannt. Ihre Hosen und Wadenbinden wurden mit Riemen zusammen -
gehalten, doch übernahm man bald die
praktischeren römischen Socken aus
 einem Stück. Diese wurden an die Hosen
angenäht. Aus der Notwendigkeit wurde
im Laufe der Zeit auch ein Modestück, das
die männlichen Körperformen betonen
sollte. 
Beine und Füße der Frauen hingegen
zählten zum Intimbereich und waren ein
ängstlich verhülltes Geheimnis. Über die
spanische Prinzessin Johanna von Navarra
(1273–1305) wird erzählt, dass sie auf der
Durchreise nach der französischen Hauptstadt war, als ihr die Politiker einer Stadt
kostbar gewebte seidene Strümpfe als
Brautgeschenk anboten. Johanna warf sie
in den Straßendreck und rief empört:
„Wisst ihr nicht, dass die Königinnen von
Spanien keine Beine haben?" Die gut situierten Frauen trugen damals knielange
Strümpfe, die unter dem Knie gebunden
waren. Dennoch blieben die Damen -
strümpfe unsichtbar, und die Frauen auch
des 16. und 17. Jahrhunderts empfanden
es als die größte Schande, wenn ihre
 Füße gesehen wurden. Sie achteten streng
darauf, dass auch beim Gehen die Fußspitzen stets vom Saum des Kleides bedekkt waren. Selbst bei den Kutschen gab
Strumpf-Tante, 
Hohenzollernstraße 45
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
 Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit
Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
es Vorrichtungen, die beim Aussteigen
herabgelassen wurden, um die Füße der
Damen vor ungewollten Blicken zu
schützen. Die Herren hingegen trugen
sichtbare Beinlinge, die – farbig und ornamental aufgeprotzt – zwei der wichtigsten Körperteile des Mannes hervorhoben,
ähnlich den heutigen Wadlstrümpfen der
oberbayerischen Tracht. 
Und nun nach München: An der Hohenzollernstraße 45 liegt ein Geschäft namens Strumpf-Tante, das im Jahre 1937
eröffnet wurde, wenn auch an anderem
Ort. Es hat sich auf hochwertige Damenstrümpfe spezialisiert, die im Gegensatz zum 16. und 17. Jahrhundert auch
ganz offen präsentiert werden. Die Preise
bewegen sich in erschwinglichen Bereichen, auf alle Fälle entsprechen sie dem
tatsächlichen Wert der Waren. Glump gibt
es keines zu kaufen, weswegen man
 beziehungsweise frau etwas tiefer in die
Tasche greift als im Drogeriemarkt oder
Billig-Discounter. Eine weitere Stärke der
Strumpf-Tante liegt in der Beratung ohne
Frau Ingrid Staab in ihrem Laden
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Familienrecht / Sozialrecht
Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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Zeitdruck sowie im Reparaturdienst für
Laufmaschen – zwei Pluspunkte, die
die großen Ladenketten zu keiner echten Konkurrenz gemacht haben, und
das seit 72 Jahren. Inhaberin Ingrid
Staab stellt in diesem Zusammenhang
klar, dass eine schnell zerfallende Billigware langfristig gesehen teurer zu
stehen kommt als ein Qualitätsprodukt
mit hoher Lebensdauer. 
Zu Frau Staabs Kundschaft gehören
 Damen aller Bevölkerungsschichten, die
auf Qualität und Geschmack Wert legen.
Deswegen besuchen auch zahlreiche
Prominente ihr Geschäft, meist als
Stammkundinnen. Einige seien genannt:
Christine Kaufmann, Veronika Ferres,
Michaela May, Monika Lundi, Juliane
Werding und Arabella Kiesbauer. 
Frau Kiesbauer stand einmal sogar in
Zusammenhang mit einem Bankraub,
der mit Hilfe der Strumpf-Tante durchgeführt wurde. Ein jüngerer Mann betrat
das Geschäft und erstand – ungewöhnlicherweise – eine schwarze Damenstrumpfhose. Kurz darauf erschien die
Polizei, weil die Strumpfhose für einen
Bankraub in der Nachbarschaft verwendet worden war. Wie sich schließlich
herausstellte, wurden diese Vorgänge
mit versteckter Kamera aufgenommen,
weswegen man bald mit Arabella
 Kiesbauer im Fernsehen auftrat. 
Die Schwabinger Strumpf-Tante gehört
seit 72 Jahren zur Geschäftswelt der
Stadt und ist daher eine Münchner
 Institution. Weil man meist an ihr vorbeifährt, ohne auf sie zu achten und
wegen des Verkehrs auch achten zu
können, kann man sie mit Sicherheit
zu den versteckten Schätzen zählen.
(BW)
Kontakt:
Strumpf-Tante
Frau Ingrid Staab
Hohenzollernstraße 45
80801 München
Tel./Fax: (089) 39 85 59
E-mail: ingrid.staab@strumpftante.com
www.strumpftante.com
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Immer mehr Menschen verzichten auf die Urlaubsreise, um ihren Lebensstandard
zu halten. Cocooning und der Daheimurlaub liegen voll im Trend. Auch das
 eigene Auto wird trotz Verschrottungsprämie in Frage gestellt und gehört nicht
mehr zur Basis der Mobilität.
Dies sind hervorragende Argumente pro Taxi. Man fährt mit den „Öffentlichen“
ins Theater, Restaurant und leistet sich für die Rückfahrt ein Taxi. Wir müssen
dieses nutzen und fördern. Mit bestem Personal, sauberen Fahrzeugen und
 maximaler Dienstleistung. Die Zeit ist reif, die Chancen dafür sind bestens. 
Paul Rusch, Objektleiter
Die Mai-Ausgabe erscheint am 24. April 2009. 
Einige Themen sind schon vorbereitet:
➜ Wie erhält und verbessert man 
seine Ortskenntnis?
Drei Profis im Gespräch
➜ Das Phänomen des ersten
 Messetags
Regelmäßige Taxi-Unterversorgung zum Messebeginn
➜ Vorstands-Interview
Gespräch mit Rudolf Rötzer
Vorschau Mai 2009
 
Unfallregulierung
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