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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier März 2009

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2009. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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März 2009
TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Achtung – hier lauern Gefahren! 
§ Kooperation Taxi-München eG/Allguth
Nutzen für Unternehmer und Fahrer
§ München und seine Stadtbezirke
Schwanthalerhöhe
§ Sicherheit im Taxi 
Das richtige Verhalten in brenzligen Situationen
BLITZERATLAS
Gestaltung: www.formenreich.de Fotos: www.atelier-tacke.de
Verwarnung, Bußgeld, Fahrverbot, Punkte, Führerscheinentzug, Verlust P-Schein, MPU, Arbeitslosigkeit …
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Eine Limousine muss sich an den Ansprüchen Ihrer Kunden messen lassen – und an 
Ihren eigenen. Dazu zählen höchster Komfort, ein exklusiver Auftritt und zuverlässige 
Sicherheit. Wirtschaftliche Effizienz inklusive. Gehen Sie deshalb keine Kompromisse 
ein: Mit der Audi A6 1) oder der Audi A8 2) Limousine entscheiden Sie sich für ein großzügiges Raumangebot und effiziente Motorentechnologie, für ausdrucksstarkes Design, 
hervorragende Fahrstabilität und -dynamik. Gute Gründe, weshalb der Audi A6 und der 
Audi A8 Deutschlands beliebteste Chefautos in den Kategorien obere Mittelklasse und 
Luxusklasse sind. 3) Überzeugen Sie sich persönlich – bei Ihrem Audi Partner.
1) Kraftstoff verbrauch in l/100 km: kombiniert 6,3–10,9; CO 2-Emission in g/km: kombiniert 166–259
2) Kraftstoff verbrauch in l/100 km: kombiniert 8,3–14,7; CO 2-Emission in g/km: kombiniert 199–350
3) Führungskräfte-Umfrage des Wirtschaftsmagazins Impulse
Gönnen Sie Ihren Fahrgästen
Deutschlands beliebteste Chefautos.
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3TAXIKURIER
Inhalt
Editorial | Wehret den Anfängen 4
Messe München | Messepower im Doppelpack 5
Die Genossenschaft | Infos von den drei Vorständen 6
Der Aufsichtsrat berichtet | 8
Der Landesverband | Rahmenvertrag mit der Deutschen Bahn 9
Starke Kooperation | Allguth und Taxi-München eG 10
Geschichte und G’schichten | McGraw-Graben und Kalter Krieg 12
Impressum | 13
Hier spricht der Doc | Minimalinvasive Schulteroperation 14
Rose des Monats | Messe BAU 2009 15
Die fünf Weisheiten des Monats | 15
Zitrone des Monats | Michael Wolff, Taxi 2319 15
Info zu Zitrone 2/09 | 15
München und seine Stadtbezirke | Schwanthalerhöhe 16
Leserbriefe/Forum | 18
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 19
Witz des Monats | 19
Boxenstopp | „Englisch-sprechender Fahrer“ 19
Taxi-Check München | Ortskenntnis Altstadt 20
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 22
Der Blick zurück | Der März vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 22
Spruch des Monats | 22
Essen auf Rädern | „Kaffee Giesing“ 23
Schrottis Fiaker ABC | Das „G“ 24
München Splitter | 25
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 25
Keurze Frage – Klare Antwort | Die Taxi-Quittung 25
Blitzeratlas | Hier lauern die Gefahren! 26
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 28
Sicherheit im Taxi | Start einer Serie 30
Taxameter des Monats | Polizeikontrollen 32
Promitalk | Torsten Münchow 33
Top-Termine März 2009 | Hier glüht der Taxameter 34
Zum Titelbild | 35
Die versteckten Schätze Münchens | Studio und Galerie Roucka 38
Vorschau April 2009 | 39
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
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Im letzten TAXIKURIER berichteten wir
über die Taxikommission des Stadtrates
und deren Zusammensetzung. Bei Redaktionsschluss war nicht abzusehen, wie
schnell wir die Hilfe dieses Fachgremiums, unter Vorsitz von Herrn Dr. Assal,
benötigen.
Vor Jahresfrist beschloss unser Herr
 Oberbürgermeister die Einrichtung und
Verlegung der Taxistandplätze in die
Kompetenz, oder treffender, Entscheidungsgewalt der Bezirksausschüsse zu
 legen.
Eine besonders wichtige politische Größe
scheint der Vorsitzende des Bezirksausschusses München Mitte, Herr Püschel, zu
sein. Nachdem er etwas verspätet festgestellt hat, dass ihm die Herrschaft über
unsere Arbeitsplätze und die Verkehrsinfrastruktur des Taxigewerbes zugefallen
ist, tobt er sich gewaltig aus. 
Einige Beispiele:
Nachdem wir den Standplatz vor dem
Nationalmuseum aufgeben mussten,
 fanden wir ein Plätzchen in der Alexandrastraße. Herr Püschel und sein Bürger-
Ausschuss stellten den Antrag, den
Standplatz zu verkleinern, da kaum Einsteiger zu verzeichnen sind. Über diesen
Standplatz werden aber mehr Aufträge
vermittelt wie z.B. über den Feilitzschoder Elisabethstand. 
Als nächste Aktion forderte der BA-Vorsitzende Püschel die Verlegung des Nachrückplatzes von der Wurzerstraße in die
Maximilianstraße bei gleichzeitiger Verkürzung. Wahrscheinlich benötigt ein
 armer Bewohner der Wurzerstraße einen
Parkplatz im Rahmen der Parkraumbewirtschaftung, die Herrn Püschel am
 Herzen liegt.
Ein weiterer verkehrspolitischer Kraftakt
des großen Vorsitzenden ist der Vorwurf
von Lärmentwicklung für die Bewohner
eines Altenheims, die vom Taxistand in
der Prälat-Zistl-Straße ausgeht.
Herrn Püschel ist dabei, als Fachmann für
die Schrannenhalle entgangen, dass die
Schranne gähnend leer ist, genauso wie
der Taxistand. Die von Herrn Püschel
vorgeschlagene Verlegung des Taxistandes haben wir seit Monaten beantragt.
Schreiben an Herrn Püschel werden nicht
beantwortet.
Wir bitten die Stadträte der Taxikommission die „Püschels“ in den Bezirksausschüssen zu veranlassen, den Dialog mit
dem Taxigewerbe aufzunehmen und näher zu bringen, dass Taxis ein Teil der
Daseinsfürsorge für alle Bürger sind.
Verkehrspolitik ist nicht einfach. Angesichts der Milliarden Euro, die bei der
Landesbank versemmelt und der HRE in
die Feuerstelle geschaufelt werden, sind
die paar Millionen die für den Transrapid
nicht aufgetrieben wurden, ein Trinkgeld.
Ist ja auch in Ordnung, die Transrapid-
Technik wurde ohnehin nach China verkauft. Dazu passt die Abwrackprämie, die
mit der deutschen Automobilindustrie
nun wirklich nichts zu tun hat.
Eine Nahverkehrskonferenz über die zukünftige Anbindung des Flughafens war
sehr erfolgreich. Nach einer fruchtbaren
Diskussion vermehrten sich die Varianten
einer Schienenanbindung auf rund dreißig. Oder wird es noch rund dreißig Jahre
dauern bis es eine Lösung gibt? Es könnte auch sein, dass der Rückgang der Fluggastzahlen das Problem löst. Für das
 Taxigewerbe wäre es von Vorteil, wenn
der Privat-Pkw-Verkehr zum Flughafen
reduziert werden könnte.
Aus unserer Genossenschaft können wir
vermelden, dass die Entwicklung eines
völlig neuen Rufsäulensystems erfolgversprechend erscheint, wie Sie am Harras
sehen können.
Von der Nachfrage bei der Ausrüstung
der Genossenschaftstaxis mit Datenfunk
werden wir überrollt. Inzwischen sind alle
überzeugt, dass diese preiswerte und
maßgeschneiderte Konzeption zur Erfolgsstory wird. Wir sind in der Lage, jeden Auftrag zu vermitteln. Der Engpass
der Auftragsvergabe per Sprache spielt
keine Rolle mehr. Etwas überrascht sind
wir vom explosionsartig ansteigenden
Kreditkartenumsatz von cirka 200.000
Euro pro Monat. Wenn Sie diese Ausgabe
des TAXIKURIER in Händen halten, sind
bereits mehr als 1.000 Genossenschafts -
taxis mit Datenfunk ausgerüstet.
Im Hinblick auf die Qualitätsverbesserung
unserer Dienstleistung müssen wir darauf
dringen, dass die Fahrerausweise wie im
Fahrervertrag verpflichtend vorgeschrieben an gut sichtbarer Stelle im Bereich
des Armaturenbrettes angebracht werden.
Nur wer sich seiner Leistung schämt,
flüchtet in die Anonymität.
Apropos Qualitätsverbesserung; hier müssen wir berichten, dass die Nürnberger
Taxigenossenschaft durch Beschluss der
Mitglieder, im Rahmen der Betriebsordnung, die Ausrüstung mit Dachträgerwerbung abgeschafft hat. Einige Mitglieder
die Dachträgerwerbung mitführten, haben
gegen den Beschluss den Klageweg ausgeschöpft und sind letztinstanzlich vor
dem BGH unterlegen.
Es mag dem einzelnen Unternehmer nicht
von großer Bedeutung erscheinen, ob
 Taxis in München mit Dachträgern umherfahren, beim Erscheinungsbild des
 gesamten Taxigewerbes kann aber eine
andere Betrachtungsweise gelten.
Bis zur nächsten Generalversammlung
bei der eine derartige Entscheidung frühestens möglich wäre, haben wir ausreichend Zeit, eine diesbezügliche Entscheidung zu diskutieren und zu finden.
Übrigens ein dickes Dankeschön an alle
Mitglieder, der Eingang der Beiträge zum
31. Januar war trotz der schwierigen
wirtschaftlichen Lage hervorragend
Ihr
Hans Meißner 
Editorial
Wehret den Anfängen
4 TAXIKURIER
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5TAXIKURIER
Wenn die Frühlingssonne die ersten
Krokusse hervorlockt, die Gärten wieder auf Vordermann gebracht werden,
und der Frühjahrsputz beginnt, dann
stehen alle Zeichen günstig für eines
der wichtigsten Messeereignisse des
Jahres: Die Internationale Handwerksmesse und die Garten München, beide
vom 11. bis 17. März 2009, locken alljährlich ein internationales Publikum
auf das Gelände der Neuen Messe
München.
Die Internationale Handwerksmesse
gilt als wichtigste Drehscheibe für das
Handwerk: Das Münchner Spitzengespräch mit der Bundeskanzlerin sowie
viele Treffen mit prominenten Gästen
aus Politik und Wirtschaft machen sie
zu einer der bedeutendsten politischen
Plattformen des Handwerks. Die Internationale Handwerksmesse ist in IHM PROFI
(11. bis 15. März 2009), Fachmesse für
Technik, Werkstatt, Werkzeuge und IHM
PRIVAT (zwei Tage länger, bis zum 
17. März 2009), Messe für Lebensart und
Lebensraum, aufgeteilt. So finden sich
beispielsweise auf der IHM PRIVAT
 individuell gefertigte Möbel und Wohn -
accessoires, Küchen und -zubehör sowie
Kunsthandwerk aus aller Herren Länder.
Ein Schwerpunkt liegt zudem in diesem
Jahr auf dem Musikinstrumentenbau. So
kann der Besucher z. B. live beim Bau
 einer Violine, Gitarre oder eines Klaviers
dabei sein. Auch für das leibliche Wohl ist
gesorgt: Konditoren und Metzger geben 
in Schaubackstuben eine Kostprobe ihres
Könnens. Einen wichtigen Bereich stellt
der Umweltschutz dar: Eine ganze Halle
widmet sich dem Thema „Energetisches
Sanieren, Renovieren und Modernisieren“ . Kostenfreie Energieberatungen für
die eigenen vier Wände runden das
Serviceangebot ab. Der Zugang zur
IHM erfolgt über den Eingang West.
Auch Pflanzenliebhaber, Hobbygärtner
und Outdoor-Fans finden auf der parallel stattfindenden Garten München
alles rund um Gartengestaltung,
Pflanzen, Floristik und Wellness. Hier
findet man alles, um die eigenen Balkone, Terrassen und Gärten in kleine
Wohlfühloasen zu verwandeln. Die Besucher können sich hier Inspirationen
für ihr Zuhause holen und Blumenzwiebeln, Pflanzen und Werkzeug direkt mitnehmen. Die Garten München
erreicht man über den Eingang Ost.
Messe München
Geballte Messepower im Doppelpack: 
Internationale Handwerksmesse 
und Garten München 2009
Foto: Messe München
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 
15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum
bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkausbildung
Termin: Donnerstag, 19. März 2009
14.30 – 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
März 2009
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-münchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 3/2009 vom 21.04.09 bis 19.05.09
Kurs 4/2009 vom 23.06.09 bis 21.07.09
Kurs 5/2009 vom 08.09.09 bis 06.10.09
Kurs 6/2009 vom 13.10.09 bis 10.11.09
Kurs 7/2009 vom 17.11.09 bis 15.12.09
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6 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Neue Rufsäule
Die Einrichtung des Telefonrufes war
nach der Heuverteilung für die Droschkengäule zum Ende des 1. Weltkrieges der
wichtigste Zweck zur Gründung der Einund Verkaufsgenossenschaft der Münchner Droschkenbesitzer. Der damalige Vorstand, unter der Führung von Josef Obermaier, entschied sich für den Autoruf
ohne Vermittlung durch eine Zentrale, die
mit Telefondamen besetzt war. Den Vorzug erhielt aus Kostengründen der Direktruf über Standplatztelefone. Dabei sprach
der Kunde direkt mit dem ersten Fahrer,
der auch die Fahrt durchführte. Diese
Weise der Taxibestellung setzte sich
durch und wurde erst zum Ende der 50er
Jahre durch die Funkvermittlung ersetzt,
oder wie in München, ergänzt.
Die Pflege und Weiterentwicklung des
Rufsäulensystems wurde von anderen
Zentralen als rückständig belächelt, völlig
zu Unrecht wie der Vergleich der Vermittlungsgebühren eindeutig beweist. Die
 Taxi-München eG erhebt die geringsten
Umlagen in Deutschland und bietet den
größten Leistungsumfang. Obwohl wir
mit dem neu eingeführten, sehr kostengünstigen Datenfunk der Konkurrenz
meilenweit voraus sind, müssen wir unser
Rufsäulensystem weiter modernisieren
und pflegen. Die Auftragsvermittlung
über die Rufsäulen ist äußerst wirtschaftlich und sicher. 
Nachdem die Telekom Nebenstellenleitungen abschaltet, haben wir ein Kommunikationsunternehmen aus Meißen mit der
Entwicklung einer neuen Solarrufsäule
mit GSM-Technik beauftragt. Die erste
Säule mit zwei Anschlüssen wurde am
4. Februar am Harras aufgestellt. Die
Säule benötigt keinen Strom und Telefonanschluss und leitet jedes Gespräch nach
einer einstellbaren Anläutzeit in die Zentrale weiter, so dass kein Auftrag verloren
geht. Hierbei kommt die sehr effiziente
und schnelle Datenfunkvermittlung zur
Geltung. Die sehr robuste Rufsäule kann
per GSM überwacht und gesteuert werden. Sie erfüllt die derzeit höchsten technischen Anforderungen.
Eine Schwachstelle der bisherigen Rufsäulen waren die Taster zur Gesprächs -
annahme, die durch brachiales Drücken
regelmäßig zerstört wurden. Die neuen
Taster sind Sensoren, die nur kurz leicht
berührt werden müssen, um das Gespräch
mit dem Besteller zu ermöglichen.
Mit der neuen Rufsäule, die sehr stabil
ist, hoffen wir Vandalismusschäden auszuschließen oder diese zumindest zu
 verringern. Sobald die Testphase abgeschlossen ist, also in cirka drei bis vier
Monaten, ist beabsichtigt, die cirka 120
Rufsäulen zügig auf die neue Technik
umzustellen. Wie bei der Entwicklung des
Datenfunks haben wir auch bei den Rufsäulen auf vorhandene Fertigprodukte
verzichtet und auf der Basis modernster
Technikkomponenten einen eigenen Weg
beschritten und eine maßgeschneiderte
Lösung gesucht und hoffentlich bereits
gefunden. (HM)
Datenfunk ohne Kienzle
Ende Januar fiel die endgültige Entscheidung des Vorstandes der Taxi-München eG,
die Versuche den Taxameter Kienzle 1150
in unserem Datenfunksystem einzustellen. Obwohl bereits mehrere Hardware -
varianten getestet wurden, konnte eine
gleichwertige Vermittlungsleistung wie
mit den bereits in Betrieb befindlichen
Geräten nicht erreicht werden.
Alle getesteten Lösungen waren relativ
kostspielig, so dass die Anschaffung eines
modernen Taxameters nur geringfügig
mehr kostet. Für die betroffenen Unternehmer, wie für uns als Betreiber des
 Systems, macht es auch wenig Sinn, mit
großem Aufwand ein Taxametermodell
für das bereits ein Nachfolgeprodukt angeboten wird, für begrenzte Zeit einzusetzen. Wie wir bereits berichteten, sind wir
in der Lage im Austausch gegen einen
gebrauchten Taxameter den hochmodernen, eben auf dem Markt erschienenen,
Hale MCT 06 zum Preis von 365 Euro anzubieten. 80 Euro werden bei Rückgabe
des alten Taxameters vergütet.
In der Hoffnung, ausufernden Unsinn aus
der Gerüchteküche einzudämmen, geben
wir Ihnen nachstehend unsere Absage an
die Kienzle Argo Taxi International
GmbH vom 29. Januar 2009 zur Kenntnis. Mit dieser endgültigen Entscheidung
ist Klarheit geschaffen. (HM)
Kienzle Argo Taxi International GmbH
Herr Jean-Marie Weiss
Albinostraße 56
12103 Berlin 2009-01-29
Einbindung Kienzle1150-Taxameter in
 Datenfunksystem der Taxi-München eG
Sehr geehrter Herr Weiss,
nach einer inzwischen sehr langen und
mit unterschiedlichen Konfigurationen
und Hardwarevarianten durchgeführten
Versuchsreihe, sowohl in unserem Hause
als auch bei der Firma GefoS mbH, stellte
sich diese Woche abschließend heraus,
dass die neueste Lösungsvariante leider
auch nicht den erwünschten Erfolg
brachte. Daher ist zu befürchten, dass ein
weiterer massiver Programmieraufwand
vonnöten sein wird, um die Datenfunk -
lösung der Taxi-München eG unter Einbindung des Kienzle-1150-Taxameters
darzustellen. Darüber hinaus würde
wegen zweier programmatisch doch sehr
unterschiedlichen Systemen die Gefahr
der Instabilität des Gesamtsystems dro-
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Die Genossenschaft
hen. Weiter ist festzustellen, dass ein unverhältnismäßig hoher Aufwand für die
Inbetriebnahme und Erhaltung des Gesamtsystems nötig sein wird, d.h. iPAQs
müssen anders programmiert werden und
die DevBoxen brauchen eine differente
andere Konfiguration. Des Weiteren müsste das in Betrieb befindliche automatische Softwareupdate neu programmiert
werden. In der Gesamtschau stehen als
Alternative weniger aufwändige Lösungen mit modernster Taxametertechnik mit
geringen Mehrkosten zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Meißner, Reinhard Zielinski
Vorstand Taxi-München eG 
Notiz zum Datenfunk: 
Fahrpreispflichtige Aufträge
Ab und an muss nach Beendigung einer
Fahrt der Fahrpreis manuell eingegeben
werden damit eine automatische Verbuchung für den Kunden und Sie als Unternehmer erfolgen kann. In der Regel können Fahrpreise aus dem Taxi automatisch
durch den Fahrer an die Buchhaltung gesendet werden. Bei manuellen Übermittlungen kommt es leider immer wieder zu
Eingabefehlern. So werden an Stelle von
32,70 Euro, 3,27 Euro eingegeben und
verbucht. Leider ist bei zigtausend Buchungen eine Nachprüfung nicht möglich, so dass diese Fehlbuchungen an die
Kunden als Rechnungsbezieher weitergeleitet werden. Kaum ein Kunde wird reklamieren, dass ihm ein zu geringer Betrag in Rechnung gestellt wurde. Ihnen
als Unternehmer wird deshalb auch nur
der eingegebene Fahrpreis, auch wenn er
falsch ist, überwiesen. Nach jeder fahrpreispflichtigen Fahrt kann über das Menü der im Auftrag hinterlegte Preis überprüft werden. Näheres können Sie Ihrem
Handbuch entnehmen. (HM)
Polizei sucht Zeugen
Bei einem Unfall am 20.01.2009 um
21.45 Uhr in der Barerstraße 40 sind zwei
Personen verletzt worden. In den Unfall
waren ein Mercedes und eine Straßenbahn verwickelt. Zu dieser Zeit sollen
sich zwei Taxis in der Nähe befunden
 haben, die Angaben zum Unfallhergang
und zur Klärung des Falles beitragen
können. Bitte setzen Sie sich mit der Verkehrsinspektion München, Herrn PHM
 Sedelmaier, Telefon 089/6216-3355 in Verbindung.
Weniger Beschwerden 
seit Einführung des Datenfunks
Auch im vierten Quartal 2008 hielt diese
positive Entwicklung an. Die Beschwerdeneingänge über Fahrer von Münchner
Taxis sind weiter rückläufig. Dieses Mehr
an Qualität führen wir vor allem auf die
inzwischen sehr gute Zusammenarbeit
mit den meisten der Mitgliedsunternehmer zurück. Für diese erfolgreiche Kooperation bedanken wir uns sehr herzlich.
Immer mehr Taxiunternehmer erkennen
die Notwendigkeit, dass ihre Serviceleistungen verbessert werden müssen, um
im Wettbewerb bestehen zu können. Die
enge Zusammenarbeit bei der Bearbeitung von Problemen wird uns helfen,
fehlerhaftes Verhalten der Fahrer in Zukunft zu vermeiden. Das gemeinsame
Vorgehen in jedem Einzelfall ist der direkte und deshalb schnellste Weg, hin zu
einer besseren Dienstleistung. Die enormen Fortschritte der letzten Monate bezüglich der gesteigerten Leistungsfähigkeit bei den Münchner Taxiunternehmen
wird auch bestätigt durch die vom ADAC
durchgeführten Tests. Einen großen
Schritt hin zu mehr Kundenservice gehen
wir alle auch mit der Einführung des Datenfunks, mit dem wir eine schnellere
Verfügbarkeit der Taxis erzielen und zudem höhere Einnahmen bei gleichbleibenden Kosten erreichen. Bei einem Investitions-aufwand von netto1005 bis 1290
Euro plus Einbaukosten pro Taxi, wird
sich diese Verbesserung bereits nach wenigen Monaten amortisieren. Die Vorteile
für die Fahrgäste durch kürzere Wartezeiten stellen eine wesentliche Verbesserung
der Leistung dar. Durch kürzere Anfahrtswege und Wartezeiten verringern sich
außerdem die variablen Fuhrparkkosten
der Taxiunternehmer. Natürlich bringen
neue Technologien auch neue Probleme.
Die werden wir aber keinesfalls mit dem
Schwert bekämpfen, sondern zusammen
mit Ihnen aufarbeiten. Wir sind der Überzeugung, dass mit der Zeit und mehr
Routine im Umgang mit dieser Kommunikationstechnik viele Fehler sich von
selbst erledigen.
Dass alle Technik bestimmte Typen nicht
aufhalten kann, zeigt der Anruf einer 
96-jährigen Dame im Dezember 2008.
Gehbehindert und fast erblindet bat sie
den Taxifahrer (bekannt), nachdem er sie
von der Arztpraxis abgeholt hatte, ihr auf
dem Weg zur Haustüre – nicht zur Wohnungstüre – behilflich zu sein und gab
diesem dafür extra zwei Euro (Fahrpreis:
9,80 Euro). Der Fahrer quittierte das mit
lautem Geschimpfe und fühlte sich keinesfalls zuständig für den „sozialen
Dienst“ . Aus Angst vor ihm und seinem
aggressiven Fahrstil traute sich die geistig
sehr rege Frau nicht zu widersprechen.
Nachdem er über den Bordstein geschossen war, stellte er eine Quittung aus, zerrte die Dame sehr grob aus seinem Taxi,
knallte die Türe zu und verschwand mit
Vollgas. Vollkommen hilflos und mit
schmerzenden Armen stand sie nun da
und konnte nicht weiter. Erst ein vorbeikommender Passant löste ihr Problem
und brachte sie zu ihrer Haustüre.
Tochter, Schwiegersohn, Passant, Verwandte, Freunde und Hausbewohner sind
nun bestimmt mit den besten Empfehlungen ausgestattet, die Dienste eines Taxis
nicht in Anspruch zu nehmen. Aber in
diesem Fall hatten wir noch Glück: Die
alte Dame, die so schlecht behandelt
 worden war, lastete das indiskutable Verhalten des Fahrers nicht dem gesamten
Gewerbe an. Während unseres Telefongesprächs betonte sie immer wieder, dass
sie sonst sehr nette und hilfsbereite Taxifahrer habe und dass sie deswegen auch
weiter mit dem Taxi fahren werde. 
Nur mit dem Taxler, der so grob mit ihr
umgegangen war, wollte sie auf keinen
Fall mehr fahren. – Wer kann ihr das verdenken!
7TAXIKURIER
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8 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Der Aufsichtsrat berichtet
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
es ist mir schon zur lieben Gewohnheit
geworden, Sie an dieser Stelle über Verfahrens- oder Vorgehensweisen bei formalen Vorgängen zu informieren.
Das KVR weist zum wiederholten Mal
darauf hin, dass es immer wieder
Schwierigkeiten bei der Wiedererteilung
der Taxikonzession gibt, weil formale
Anforderungen nicht erfüllt werden. 
Ich stelle Ihnen hier noch einmal die
Anforderungen zusammen und bitte Sie
diese zu beachten.
Folgende Unterlagen müssen dem KVR
vorgelegt werden:
§ Ein Antragsformular, das von der
Person, die zur Führung der Geschäfte bestellt ist (wie Geschäftsführer, Inhaber etc.), vollständig
ausgefüllt und unterschrieben wurde 
§ Die bisherige Genehmigungsurkunde
und der dazugehörige Auszug
 (Original)
§ Unbedenklichkeitsbescheinigungen
von Kassen- u. Steueramt der Stadt
München, AOK Bayern, Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltung
und dem zuständigen Finanzamt,
für den Antragsteller sowie für die
Person, die für die Führung der Geschäfte bestellt wurde. Entsprechende Antragsformulare erhalten Sie
bei der Taxi-München eG
§ Original TÜV-Prüfberichte seit der
letzten Erteilung (Ergänzend weise
ich Sie darauf hin, dass jährlich eine
Kopie vom aktuellen TÜV-Bericht
an das KVR gesendet werden muss)
§ Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit (Formblatt erhalten
Sie beim KVR und bei der Taxi-
München eG)
Der Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit kann nicht durch die
Vorlage eines aktuellen Kontoauszuges
erbracht werden. Das KVR fordert vielmehr eine schriftliche Bestätigung von
der Hausbank oder dem Steuerberater
über die finanzielle Leistungsfähigkeit.
Diese Leistungsfähigkeit zeichnet sich
durch ein Eigenkapital von mindestens
2250 Euro für das erste Taxi und 1250
Euro für jedes weitere Taxi aus. Das
KVR stellt ein entsprechendes Formblatt
zur Verfügung. Dabei beachten Sie bitte,
dass nur der erste Wert zum Eigen -
kapital eingetragen werden muss, alle
anderen Fragen können unbeantwortet
bleiben. 
Über diese Formalitäten hinaus ist unbedingt darauf zu achten, dass die
Wiedererteilung der Konzession termingerecht beantragt wird. Dazu steht nur
ein beschränkter Zeitraum zur Verfügung. Um auf der sicheren Seite zu sein,
sollten Sie Ihren Antrag auf Wiedererteilung der Taxikonzession, mindestens
4 Wochen vor Ablauf der Genehmigung
beim KVR einreichen. Abgelaufene Genehmigungen erlöschen und müssen
neu beantragt werden. Bei Taxigenehmigungen ist nur eine Neuvergabe über
Wartelisten möglich. 
Mein Tipp: Gehen Sie nicht am letzten
Tag zum KVR, denn wenn irgendetwas
mit den Unterlagen nicht stimmt, wird
Ihre Konzession solange nicht wieder -
erteilt, bis alle Unterlagen vollständig
sind. Dies bedeutet für Sie, dass Sie Ihr
Taxi bis zur Erteilung nicht einsetzen
dürfen.
Nun aber zu meinem Bericht aus dem
Aufsichtsrat. Die letzte Sitzung fand am
27. Januar 2009 statt. Dabei unterrichtete uns der Vorstand vor allem über:
§ Die wirtschaftliche Situation der
Taxi-München eG
§ Vermittlungszahlen der Zentrale 
§ Datenfunkentwicklung
§ Datenfunkstörung durch E-plus in
der Neujahrsnacht
§ Standplatzveränderungen
§ Aufgabenbereiche der Vorstands -
mitglieder
Zum Schluss noch eine überaus erfreuliche Nachricht: Mittlerweile werden über
1000 Datenfunkgeräte in München eingesetzt. Ich wünsche ich Ihnen eine unfallfreie Fahrt und gute Geschäft.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre 
Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
Liebe Kolleginnen und Kollegen, abgesehen von den disziplinarischen Maßnahmen, die wir natürlich in einem solchen
Fall ergreifen, fällt mir dazu nur noch der
Spruch eines weisen Menschen ein: „Alles
im Leben hat seine Grenzen, nur die
Dummheit nicht, denn die ist grenzenlos.“ (RZ)
Neue Staffel 
„München ER-FAHREN“
Im Juni startet eine neue Reihe der
Weiterbildung „München ER-FAHREN“ .
An 3 Samstagen (20.06., 27.06., 04.07.)
schult Benedikt Weyerer jeweils von 
9–14 Uhr interessierte Kollegen zum Thema München-Kompetenz. Im Preis von
145,00 Euro sind sämtliche Schulungsunterlagen, sowie das Zertifikat zum registrierten „Guide“ enthalten. Anmeldung
zum auf 15 Personen limitierten Kurs
sind ab sofort bei Frau Choleva in der
 Taxi-München eG möglich.
Standplatz-News
Taxistandplatz Kaufhof
Wegen Bauarbeiten wird der Standplatz
Kaufhof zunächst ab Mitte März 2009 auf
ca. fünf Fahrzeuge verkürzt und dann ab
Anfang April 2009 für ca. zehn Wochen
in die Parkbucht an der Westseite der
Sonnenstraße, unmittelbar südlich der
Schwanthalerstraße (Milchbar) verlegt.
Dieser Taxistand wird für fünf Taxis eingerichtet und auch weiterhin am Funk
mit „Kaufhof“ gerufen. (RR)
Wir trauern um den Kollegen
Walter Schaller
Taxi 3053
Er verstarb am 29. Januar 2009 im
Alter von 62 Jahren.
TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 8

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Der Landesverband
Rahmenvertrag des BZP mit der 
Deutschen Bahn
Deutlich verbesserte Konditionen 
ab 01.02.2009
Bekanntlich ist der BZP seit 2007 Rahmenvertragspartner der Deutschen Bahn
AG. Damit wurden die vorher auf einer
Vielzahl von Einzelverträgen beruhenden
Leistungen des Taxigewerbes vor allem
im Rahmen des Störungsmanagements
des Eisenbahnunternehmens auf eine einheitliche Rahmenvertragsebene gestellt. 
Der Bundesverband hatte zuvor die europaweite Ausschreibung für sich entscheiden können. 
Die Abwicklung läuft über ein mittlerweile sehr gut eingespieltes bargeldloses
Gutscheinverfahren. Die Dienstleistungen
des Taxigewerbes werden seit der im
Sommer 2008 erfolgten Umstellung auf
diese neuen Gutscheine über autorisierte
Zentralen abgerechnet, die auf der BZP-
Internetseite (www.bzp.org/rundumstaxi/
bahnpartner.htm) aufgelistet werden. 
Im Rahmen der anstehenden Verlängerung des Rahmenvertrages wurden jetzt
die Konditionen neu verhandelt, die ab
01.02.2009 gelten und für die Unter -
nehmen eine Verbesserung um fast 
9 % bedeuten! Im Überblick (Werte bis
31.01.2009 in Klammern): 
1. Fahrten in Pflichtfahrgebieten werden
(unverändert) nach den jeweils gültigen Beförderungstarifen abgerechnet.
Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Pflichtfahr -
gebietes.
2. Fahrten außerhalb der Pflicht -
fahrgebiete:
§ der Fahrpreis beträgt 0,63 Euro je
 gefahrenen Kilometer (bisher 0,58)
zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer
§ mit Großraumfahrzeugen (nur bei
Fahrzeugen mit mehr als 5 Sitzplätzen, in denen auch bei Beförderung
von mehr als 4 Fahrgästen für jeden
Fahrgast ein Gepäckstück untergebracht werden kann) bei mehr als
4 Fahrgästen beträgt der Fahrpreis
0,74 Euro pro gefahrenen Kilometer
(bisher 0,68) zzgl. der gesetzlichen
Mehrwertsteuer. 
§ Ausnahme: Wird eine Fahrt durch -
geführt, deren Ziel außerhalb des
Pflichtfahrgebietes liegt, die Fahrstrekke (besetzt) jedoch weniger als 
15 Kilometer beträgt, gilt der Taxitarif
§ Zuschläge (Gepäck, Nachtzeit, Grundgebühr etc.) werden nicht berechnet.
Dies entspricht auf der besetzt gefahrenen
Strecke einem Nettopreis von 1,26 Euro,
bei Großraumfahrzeugen sogar von 1,48
Euro. Die Preise gelten bis zum Ablauf
des Rahmenvertrages am 28.02.2010. 
Mit diesem Verhandlungsergebnis konnte
der BZP entgegen dem wirtschaftlichen
Trend einen ansehnlichen Erfolg erzielen.
BZP AR.Nr. 03/09
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 13:42 Uhr Seite 9

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10 TAXIKURIER
Titelthema 
Starke Kooperation: Allguth 
und Taxi-München eG sind Partner
Filialsystem
Insbesondere in München ist man in
 allen Himmelsrichtungen flächendeckend
vertreten. Dies ist gerade für uns Taxler
Voraussetzung, um eine sinnvolle Ko -
operation umzusetzen.
Tankstelle des Jahres
Die Allguth-Station in Unterföhring, Dieselstraße 100 hat gerade einen Doppelsieg
errungen. Sie wurde von einer namen -
haften Jury nicht nur mit obigem Titel,
sondern dazu noch als „Beste Wasch -
anlage des Jahres“ ausgezeichnet.
Preispolitik
Laut Christian Amberger bietet Allguth
die günstigsten Preise Münchens für
Treibstoff und Öle an. „Wir erhöhen als
letzte und senken als erste.“ Und einen
Tipp gibt er noch allen Taxlern: „Der
Montag ist immer der günstigste Tanktag,
da purzeln die Preise.“
Konzept Tanken – Waschen – F & B
Neben dem günstigen Sprit ist man besonders auf die Waschstraßen stolz. „Jede
Waschstraße hat ihre Vor- und Nachteile.
Wir stellen die Komponenten selbst
 zusammen und lassen sie patentieren.
Entscheidend ist immer die Länge einer
Waschstraße. „Eine Weltneuheit sind unsere Karussells“, so Christian Amberger.
Ganz besonders günstig sind die Geträn-
Das Münchner Unternehmen Allguth
GmbH und die Taxi-München eG sind
 eine Kooperation eingegangen, die in
Zeiten explodierender Treibstoffpreise
 Taxiunternehmern und Taxifahrern
 enorme Vorteile bringt.
Die Allguth GmbH
Im September 1958 wurde in der Schillerstraße 6 die erste Allguth-Tankstelle
 eröffnet. 1 Liter Benzin kostete damals
übrigens 55 Pfennig und für 4 Mark gab
es für den Viertakter eine komplette Innen- und Außenreinigung. Heute betreibt
Allguth Bayernweit 35 hochmoderne
Tankstellen mit umfangreichem Serviceangebot wie Getränkemärkten und
Waschstraßen. Das Familienunternehmen
ist eines der ganz wenigen Mineralölunternehmen, das sich die großen Konzerne noch nicht einverleibt haben.
Durch die Auffächerung der Geschäfts -
felder auf Waschstraßen und Getränkemärkte kann Allguth aber gut bestehen.
Christian Amberger 
Der 47-jährige geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens hatte selbst
den Taxischein, eine Konzession (2060)
und kennt so die Bedürfnisse der Taxi -
fahrer bestens.
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
kepreise bei Allguth, was bestimmt schon
jeder Taxler festgestellt hat. An anderen
Tankstellen kosten Getränke teilweise das
Doppelte. Das Speisenangebot ist erstklassig. Stündlich wird frisch gebacken,
Frische ist oberstes Gebot, die Preise sind
fair.
Die Partnerschaft
Ab sofort sind in der Taxi-München eG
bei Frau Zeiler Anträge für die Allguth-
Kreditkarten erhältlich, die für die Mitglieder der eG Vorteile und Nutzen bieten. Nach dem Ausfüllen des Antrags
erhalten Sie Ihre Karte direkt von der
 Allguth GmbH.
Die Kreditkarte
§ Allguth gewährt dem Inhaber der
Kreditkarte einen Nachlass pro Liter
von 1 Cent.
§ Der Nachlass wird nur auf Treibstoff
gewährt.
§ Die Kreditkarte kann zur Bezahlung
des gesamten Angebots der Allguth-
Tankstellen eingesetzt werden.
§ Die Kreditkarte ist an allen Allguth-
Filialen gültig.
§ Es ist kein Mindestumsatz erforderlich.
§ Der Inhaber der Kreditkarte erhält eine
Monatsrechnung, die abgebucht wird.
§ Partner-Karten für Ehefrau etc. sind
möglich.
§ Es fallen keinererlei Spesen und
 Kosten an.
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Nutzen der Karte
Für den Unternehmer ist bei Einsatz der
Karte gewährleistet, dass stets preiswert
betankt wird, sowie eine fiskalisch einwandfreie Rechnung monatlich erhoben
wird. Der Fahrer profitiert durch das
 flächendeckende Filialnetz. Er benötigt
keine Bargeld-Bevorratung. Das preis -
werte Getränke- und Speiseangebot wir
ihn überzeugen. (RR, PR)
Taxler-Treffs
Vorerst werden fünf Allguth-Stationen zu Taxler-Treffs ernannt, die bei Bedarf 
erweitert werden. Als besonderes Extra liegt in allen ausgewählten Stationen 
der aktuelle TAXIKURIER zur Mitnahme bereit. 
Allguth-Station: Kreillerstraße 220
Allguth-Station: Georg-Brauchle-Ring 30
Allguth-Station: Fürstenrieder Straße 210
Allguth-Station: Bodenseestraße 231
Allguth-Station: Unterföhring/Dieselstraße 100
11TAXIKURIER
Zum Waschen der Taxifahrzeuge steht in
München ein umfangreiches, über das
ganze Stadtgebiet verteiltes ALLGUTH
Stationsnetz mit Hochleistungswaschstraßen zu Verfügung. Diese Anlagen
verfügen über fünf Programme und
werden jedem Wunsch nach Autopflege
gerecht. Neben der Standardwäsche, die
einen vollständigen Waschvorgang mit
Schaumwäsche, Konservierung und
Trocknung enthält, werden auch zusätzliche Optionen angeboten, wie Unter -
bodenwäsche mit Frischwasserspülung,
Felgenspezielreinigung, Glanzpolitur
 sowie Konservierung mit hochwertigen
Nanoprodukten.
ALLGUTH Autowaschstraßen der neuen
Generation sind für ein Expresssystem
konzipiert, das mittels ausgeklügelter
von ALLGUTH entwickelter Hochdruck -
roboter die manuelle Vorwäsche überflüssig macht und somit eine enorme
Durchsatzgeschwindigkeit (ca. 100 Fahrzeuge pro Stunde) gewährleistet. Damit
minimieren sich auch die Wartezeiten an
stark frequentierten Tagen. Die Hochdruckroboter arbeiten mit hoher Wasserleistung und mit etwa 70 Bar Druck, so
dass auch stark verschmutzte Fahrzeuge
nahezu feststofffrei in den eigentlichen
mechanischen Waschvorgang gelangen.
Dabei legt ALLGUTH bereits seit langem
den allergrößten Wert auf extrem schonend arbeitendes Waschmaterial, welches
keinerlei Lackkratzer bzw. Schlieren auf den
Oberflächen hinterlässt. Durch ein von
ALLGUTH patentiertes Waschbesatzsystem
ist es möglich, die waschaktiven Segmente
in Sekundenschnelle zu wechseln und in
Großwäschereien reinigen zu lassen. Das 
ist Waschstraßenhygiene auf höchstem
 Niveau und wird bisher in München nur
von ALLGUTH praktiziert. Bemerkenswert
ist auch in den Anlagen der neuesten Generation der gänzliche Verzicht auf sogenannte Dachwalzen zugunsten von frei aufgehängten schwingenden leicht beweglichen
Textil- oder Streifen aus synthetischem
Lammfell, die die horizontalen Oberflächen
der Fahrzeuge schadensfrei reinigen, ohne
dass beispielsweise ein Abbau von Dachaufbauten bzw. festen Antennensystemen
notwendig wird.
Die regelmäßige Reinigung von Taxifahrzeugen ist selbstverständlich und entspricht
auch den üblichen Verhaltensmustern. Wer
Wert auf ein gepflegtes Fahrzeug legt, sollte
allerdings auch einige Pflegetipps beherzigen. Eine regelmäßig gründliche Reinigung
der Felgen verhindert die thermisch bedingte Bildung von Belägen aus Bremsabrieben
und sonstigem Schmutz, die nach einer gewissen Zeit nur noch mittels hochaggressiver Reiniger (sauere Substanzen) zu beseitigen sind. Das sollte unbedingt vermieden
werden, da der Einsatz dieser Chemikalien
stets einen Angriff auf die Oberflächen
darstellt. Auch bei den modernen, teilweise sogar vollverzinkten Karosserien
bekam das Thema Korrosionsschutz und
Prophylaxe vor Salzangriffen neue Bedeutung. Erst seit kurzer Zeit verfügen
die Autobahnmeistereien bzw. Straßenmeistereien über vier bis fünf Salz -
qualitäten, die mit unterschiedlichen
 Additiven versetzt sein können. Dies geschieht insbesondere dann, wenn Salz
auf trockenen Straßen ausgebracht wird,
um das Verwehen durch Luftbewegungen zu unterbinden. Diese Salzqualitäten
haften außerordentlich stark an allen
zugänglichen wie weniger zugänglichen
Karosserieteilen, so dass aus dieser Sicht
schon eine regelmäßige Reinigung mit
Hochdruck zur Pflege und zum Werterhalt der Fahrzeuge unabdingbar wichtig
sind. Aber auch Substanzen, wie sie die
Natur insbesondere im Frühjahr generiert, wie Absonderungen von Insekten
(Reinigungsflug der Bienen im Frühjahr)
sowie Abscheidungen von Bäumen und
Blütenstaub können bei längerer Einwirkzeit irreparable Schäden an Fahrzeuglacken auslösen.
Also – regelmäßige Wäsche ist kein
 Luxus, sondern dient der Werterhaltung
der Fahrzeuge.
Autowäsche bei ALLGUTH
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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
 langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
 Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
McGraw-Graben und 
Kalter Krieg: Verkehrsführung
gegen Spionage
bäude Tegernseer Landstraße 210 Über -
reste eines Reichsadlers mit Hakenkreuz
erhalten. Die Eingänge der Wohnhäuser
zeigen immer noch Reliefs mit Szenen
aus einem als deutsch empfundenen
 Leben mit kernigen Bauern, fleißigen
 Arbeitern und unbesiegbaren Soldaten.
US-Militärregierung und Hauptquartier
Europa-Süd
Die US-Armee beendete das Tausend -
jährige Reich bereits zwölf Jahre nach
seinem Beginn mit ihrem kampflosen
Einmarsch in München am 30. April
1945 und beschlagnahmte die unzerstörten, weitläufigen Anlagen der Reichszeugmeisterei, die ideal geeignet waren,
um die US-Militärregierung für Bayern
unterzubringen. Das Areal erhielt den
 Namen „McGraw-Barracks“ nach dem
hoch dekorierten Kriegshelden Francis
McGraw (1918–1944), der am 19. November 1944 bei Aachen im Kampf gegen 
die Wehrmacht gefallen war. 
Die US-Militärregierung für Bayern war
das eigentliche Machtzentrum des Landes, das der Bayerischen Staatsregierung
auf die Finger schaute, damit diese eine
demokratische Politik im Sinne der
Kriegssieger durchführte. Nachdem dies
sieben Jahre nach Ende des Dritten Reiches gewährleistet schien, schränkte die
Militärregierung ihre Aktivitäten ein, und
die Mc Graw-Kaserne diente seit 1952
hauptsächlich militärischen Zwecken. 
In ihr residierte bis zum Juni 1992 das
Hauptquartier des Südlichen Befehls -
bereichs der US-Streitkräfte in Europa.
Außerdem befanden sich hier der PX-
 Laden für Armeeangehörige am Mangfallplatz, ein Ableger der University of
Maryland, deren Schriftzug noch am
 Gebäude an der Peter-Auzinger-Straße zu
sehen ist, eine Tankstelle, ein Gästehaus,
eine Zahnklink, ein Theater usw. Nach
außen schirmten mit Videokameras bestückte Mauern und Zäune sowie grimmig dreinblickende Militärpolizisten das
Gelände ab.
Die Tegernseer Landstraße war seit 1945
zwischen Chiemgaustraße und Stadelheimer Straße für den Autoverkehr gesperrt.
Dadurch sollte der militärische Bereich
der US-Armee gegenüber der zivilen,
deutschen Umgebung abgesperrt werden.
Außerdem sollte verhindert werden, dass
scheinbare Privatfahrzeuge das Gelände
durchquerte, von denen aus in Wirklichkeit Spionage durch Geheimdienste des
sowjetisch beherrschten Ostblocks betrieben wurde. 
Seit 1956 bemühte sich die Stadtverwaltung, bei der US-Armee die Durchfahrt zu
erwirken. Die „Süddeutsche Zeitung“
stellte am 4. September 1959 die diesbezügliche Diskussion auch in einen größeren politischen Rahmen: „… erinnern sich
noch viele, dass es in jenen Tagen nicht
ratsam war, gegen die Maßnahmen der
allmächtigen Militärregierung zu opponieren. Die Amerikaner waren gewohnt,
ihren Willen durchzusetzen. Den harten
Zeiten in den Beziehungen zwischen den
Amerikanern und uns folgte das Tauwetter. Allerlei Schranken wurden nieder -
gelegt. Die an der Tegernseer Landstraße
indes erwies sich als dauerhaft.“
Mittlerer Ring und Autobahnen
Auf dem Weg von und nach Süden mussten die Autofahrer also Umwege in Kauf
nehmen. Allerdings existierte die heutige
Autobahn A 995 damals noch nicht, und
der Fern- und Ausflugsverkehr fand
hauptsächlich auf der Autobahn A 8 nach
Die NSDAP kaufte im August 1934 ein
großes, unbebautes Grundstück entlang
der Tegernseer Landstraße zwischen
Chiemgaustraße, Soyerhofstraße, Peter-
Auzinger-Straße und Stadelheimer Straße. Bis 1937 entstand dort die „Reichszeugmeisterei“, deren Aufgabe im
Vertrieb parteiamtlicher Ausrüstungsgegenstände, also etwa von Uniformen,
Fahnen und Parteiabzeichen, lag. Da die
Deutschen damals ein Volk in Uniformen
waren und allerorten Fahnen in großer
Zahl benötigt wurden, war die Reichszeugmeisterei die größte Dienststelle der
NSDAP. Dementsprechend ausgedehnt
fielen die Gebäude aus: 300 Büroräume,
418 Dienstwohnungen und umfangreiche
Lagerhallen dienten den Zwecken der
Partei. Hinzu kamen noch die Garagen
und Werkstätten des „Reichsautozuges
Deutschland“ und des „Hilfszuges
 Bayern“ . Mit rund 100 Lastkraftwagen
transportierten diese Organisationen die
technische Ausrüstung für die Massenveranstaltungen der Partei durch das
Land. Aus jener Zeit haben sich am Ge-
12 TAXIKURIER
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum
Dr. Hingerle GBR
(seit 1979)
Alle Untersuchungen für
Ersterwerb od. Verlängerung
des Führerscheins für Taxi,
Mietwagen und Omnibus zu
besonders kostengünstigen,
fairen u. freundl. Bedingungen.
Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche
Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen.
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Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.)
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TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 12

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Salzburg statt. Parallel dazu konnte man
auch die Tegernseer Landstraße benutzten, die – wie ihr Name schon zeigt – 
in die Ferne nach Süden führt. Bis zur
Stadtgrenze heißt sie heute noch so, und
auf dem Gemeindegebiet von Unterhaching ist ihr Name „Münchner Straße“,
weil sie von dort gesehen nach München
führt.
Das ständig wachsende Verkehrsaufkommen in und durch München machte den
Ausbau des Mittleren Ringes notwendig,
insbesondere auch weil 1968 die Olympischen Sommerspiele 1972 nach München
vergeben worden waren. Zur Entlastung
der Autobahn Salzburg und um den Verkehr zu entzerren, musste das Autobahnkreuz Brunnthal (heute Kreuz München-
Süd) für den Autobahnring A 99 gebaut
und mit einer parallel zur A 8 verlaufenden Autobahn verbunden werden. Diese
A 995 sollte sich an der Chiemgaustraße
mit dem Mittleren Ring, der heute für ein
kurzes Stück den Namen „Tegernseer
Landstraße“ trägt, verbinden.
McGraw-Graben
Diese notwendig gewordenen Baumaßnahmen machten eine Öffnung der
 Tegernseer Landstraße im Bereich des 
US-Hauptquartiers notwenig. Das Militär
allerdings sah sich weiterhin als Ziel sowjetischer oder anderer kommunistischer
Spionage – der Kalte Krieg endete bekanntlich erst im Jahr 1991. Deshalb
musste ein Kompromiss gefunden werden, und das war der McGraw-Graben,
dessen Bau von 1971 bis 1972 dauerte
und der am 2. August 1972 dem Verkehr
übergeben wurde.
Auf einer Länge von 770 Metern und einer Breite von 22 Metern wurde das Militärgelände in zwei Teile zerschnitten und
ein Trog ausgehoben. Damit auf beiden
Seiten an der Oberfläche noch genügend
Verkehrsraum übrig blieb, kragten die
beiden Grabenwände um je 3,50 Meter
über, so dass in der Grabenmitte eine
lichte Öffnung von lediglich 15 Metern
Breite blieb. Je eine Überführung im Norden und Süden diente dem öffentlichen
Verkehr. Innerhalb des Kasernengeländes
verbanden vier Brücken die östliche mit
der westlichen Hälfte, so dass das militärische Areal zusammenhängend und
gleichzeitig weiterhin für die Außenwelt
abgeriegelt blieb.
Seit 1972 passierten nun also Privatfahrzeuge das hoch sensible Hauptquartier
Europa-Süd der US-Streitkräfte, allerdings so weit nach unten abgesenkt, dass
eventuelle, gegnerische Horch- und Peilversuche zur Erfolglosigkeit verurteilt
waren. 
Die US-Armee zog sich 1992 – nach Ende
des Kalten Krieges – komplett aus München zurück, und ihre Gebäude gingen in
zivile Nutzungen über und sind seitdem
frei befahrbar, so auch der Komplex an
der Tegernseer Landstraße. Geblieben 
ist die auffällige Verkehrsführung des
McGraw-Grabens als Hinterlassenschaft
des Wettrüstens zwischen den beiden
Supermächten USA und Sowjetunion.
Aus jener Zeit ist auch die praktische
Schleife unter der A 995 geblieben, die
über die Emersonstraße direkt in die ehemalige US-Wohnsiedlung im Perlacher
Forst führt. (BW)
13TAXIKURIER
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Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK),
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Rudolf Rötzer (RR), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
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Impressum
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Minimalinvasive
 Schulteroperation 
Dr. Rüdiger Neitzel, 46, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen
mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center
die Orthopädische Praxisklinik. Er war über
Hier spricht der Doc
Warum steht die Schulter so stark im
Schmerzfokus?
Die Schulter ist das Gelenk, welches den
größten Bewegungsausmaß im menschlichen Körper hat, jedoch nur die kleinste
Artikulationsfläche zwischen den beiden
Gelenkpartnern, Schulterpfanne und
Oberarmkopf. Die Schulter wird im wesentlichen durch das Zusammenspiel der
Muskeln und der Sehnen und der weniger
zur Stabilität der Schulter beitragenden
Gelenkkapsel sowie der Gelenkpfannenlippe bestimmt. Hinzu kommt, dass die
Schulter ein sehr empfindliches Gelenk
ist, da es mit sehr schnell leitenden 
C-Fasern behaftet ist und so der Schulterschmerz als besonders intensiv empfunden wird. 
Welches sind die häufigsten Erkrankungen
an der Schulter?
Die häufigste Erkrankung im nichttraumatischen Bereich stellt das Impingement-Syndrom oder auch die Einklemmung der Supraspinatussehne dar. Dabei
kommt es zu einer schmerzhaften Entzündung des Sehnenansatzes und des dazugehörigen Schleimbeutels. Sehr häufig
finden sich auch Verkalkungen im Ansatz
der Sehne. Im traumatischen Bereich finden sich sehr häufig Schulterluxationen,
die mittels Computertomographie und
Kernspintomographie diagnostiziert werden müssen, da sich hier erhebliche Verletzungsmuster bilden. Meistens muss eine Schulterluxation operativ versorgt
werden. Ferner finden sich sehr häufig
Risse der Supra- und Infraspinatussehne
oder der Subscapularissehne, das sind die
Sehnen der Rotatorenmanschette. Arthrosen des Schultergelenkes spielen beim
Rheumatiker eine wichtige Rolle, da das
Schultergelenk hier auch sehr schmerzhaft einsteifen kann. 
Welches sind die gängigen operativen
 Verfahren?
Nahezu alle Schädigungen lassen sich
heutzutage endoskopisch, d.h. minimalinvasiv operieren. Für den Patienten bedeutet das einen schonenden Eingriff, der
 geringere Operationstrauma hinterlässt,
weniger postoperativen Wundschmerz
und eine schnellere Behandlung ermöglicht. Diese hängt jedoch ab von dem
Ausmaß der Verletzung oder dem Ausmaß der Rekonstruktion bei Sehnen -
nähten. Offen hingegen muss immer die
Schulterprothese operiert werden, d.h. der
Ersatz des Schultergelenkes. Dieser ist
heutzutage sehr erfolgreich und kann mit
verschiedenen Schultersystemen zu einer
frei beweglichen und schmerzunempfindlichen Schulter führen. 
Welche Sportler sind hauptsächlich von
Schulterbeschwerden betroffen?
Es sind dies hauptsächlich die Überkopf-
Sportler, wie Tennisspieler, Handballer
oder Volleyball-Spieler, aber auch
Schwimmathleten haben sehr häufig mit
Schulterproblemen zu kämpfen. Eine genaue klinische Untersuchung sowie bildgebende Verfahren wie Computertomographie oder MRT-Untersuchung können
hier die entsprechende Therapie einleiten,
die nicht immer operativ sein muss. Konservative Maßnahmen wie Stoßwellen -
therapie oder Injektionsbehandlung sowie
Physiotherapie oder manuelle Therapie
können hier für Abhilfe der Beschwerden
sorgen. 
Eine beschwerdefreie Zeit wünscht Ihnen
Ihre Orthopädische Praxisklinik vom
Flughafen München!
10 Jahre Bundesliga-Handballspieler,
mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger
und Europacup sieger, hat 124 Länderspiele
und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille
errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig
Tipps im TAXIKURIER zu b erufsrelevanten
Themen. Ratschläge zu Gesundheit, 
Ernährung und Bewegung.
14 TAXIKURIER
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Familienrecht / Sozialrecht
Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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15TAXIKURIER
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und
Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe.
 Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem
kleinen Geschenk.
Messe BAU 2009
Während der größten Messe in diesem Jahr, der BAU
2009, zeigte sich die Messe München GmbH großzügig
und verteilte an alle Kolleginnen und Kollegen, die Fahrgäste zum Haupteingang Nord brachten, Gutscheine für
heißen Kaffee und frische Brezen. Gerade an den kalten
Messetagen im Januar war diese Aktion willkommen. 
Für diese außergewöhnliche Aufmerksamkeit verleihen
wir die Rose des Monats an die Messe München GmbH,
insbesondere danken wir Herrn Pastior, der diese Aktion
veranlasste. (TK)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
 Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben 
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Michael Wolff, Taxi 2319
„§8 Abs. 1 BOKraft: 
Das im Fahrdienst eingesetzte Personal hat sich stets 
besonnen und rücksichtsvoll zu verhalten.“
Wer diese Bestimmung beherzigt, dürfte in seinem Taxlerleben niemals Anlass für Beschwerden liefern. In der Tat
gibt es sehr viele Kolleginnen und Kollegen, die jahrzehntelang als Taxifahrer nicht ein einziges Mal negativ auffallen. Aber es gibt auch das krasse Gegenteil: Kollegen,
die nahezu täglich negativ in Erscheinung treten. 
Während der Modemesse ‚munich fabric start’ in der
 Lilienthalallee im MOC vom 03. bis 05. Februar 2009, 
fiel dem Einsatzleiter der Polizei an allen drei Messetagen
eine Taxinummer besonders auf: Taxi 2319.
Am ersten Tag behinderte er die Zufahrt zur Schranke und
missachtete mehrmals die Anweisungen des Ordnungsdienstes. Am zweiten Tag stellte er sich auf den Geh- und
Radweg, um Fahrgäste aufzunehmen. Ein Gespräch des
Polizeibeamten mit dem Taxifahrer führte zu keinerlei
Einsicht. Am letzten Tag fuhr der Fahrer dann an der Reihe der wartenden Taxis vorbei und wollte an der Wartereihe vorbei zuerst in den Standplatz einfahren. 
Auch im Kontakt mit der Taxizentrale trat der Kollege
2319 während dieser Messe in Erscheinung: Er verlangte
auf Kanal 4 eine Funkdurchsage, dass die Kollegen vom
Taxistand an der Halle 4 zur Halle 1 vorfahren sollten,
weil da angeblich Fahrgäste warten würden. Tatsächlich
war dort aber eine Haltestelle für den Shuttle-Bus, und die
Menschenmenge wartete nicht auf Taxis, sondern auf den
Bus. Einige Kollegen fuhren daraufhin vor, und mussten
sich leer wieder hinten anstellen.
Das Gegenteil von „gut“ ist „gut gemeint“ . 
Diese Weisheit trifft hier wieder einmal den Nagel auf den
Kopf. Als Denkzettel gibt’s dafür die saure Zitrone. (TK)
Information
Klarstellung zu Zitrone des Monats (Ausgabe 2/2009)
Dem Text zur Zitrone des Monats zufolge könnte der
Schluss gezogen werden, dass der Unternehmer Haraped
das Fehlverhalten seines Fahrers gedeckt hat. 
Dies ist nicht der Fall. Der Fahrer kam der Vorladung in
die Engelhardstraße nach. (HM)
15TAXIKURIER
Kleinanzeigen geben Sie bitte 
direkt an der Hauptkasse in der 
Engelhardstraße 6 im 1. Stock, 
bei der Taxi-München eG auf. 
Anzeigenschluss ist der 11.03.09!
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
März 2009
TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
§ Achtung – hier lauern Gefahren! 
§ Kooperation Taxi-München eG/Allguth
Nutzen für Unternehmer und Fahrer
§ München und seine Stadtbezirke
Schwanthalerhöhe
§ Sicherheit im Taxi 
Das richtige Verhalten in brenzligen Situationen
BLITZERATLAS
Gestaltung: www.formenreich.de Fotos: www.atelier-tacke.de
Verwarnung, Bußgeld, Fahrverbot, Punkte, Führerscheinentzug, Verlust P-Schein, MPU, Arbeitslosigkeit …
Die fünf Weisheiten des Monats
§ Eisbären können Menschen aus 
30 Kilometer Entfernung riechen.
§ Beim Rückrundenstart der Bundesliga sind 255
Bundesligakicker (51%) Legionäre (Ausländer). Gut für
das Niveau der Liga, schlecht für die Nationalelf.
§ Der erste Werbespot im Deutschen Fernsehen dauerte
drei Minuten, lief am 03.11.1956, wurde von Persil
 geschaltet und Beppo Brehm war die Hauptfigur.
§ Das türkische Bad ist nicht türkischen, sondern
 römischen Ursprungs.
§ Bleistifte enthalten kein Blei, sondern Graphit.
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München und seine Stadtbezirke
München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt.
Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer
stellt im TAXIKURIER diese Stad tviertel in
alphabetischer Reihenfolge vor: Wann
wurden sie nach München eingemeindet?
Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre
Grenzen? Oft kann man die Grenzen und
den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden
heute noch gut erkennen und mit diesem
Wissen ein interessantes Gespräch mit den
Fahrgästen führen. Welche Stand plätze
gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel
aus? Was ist dort taxi-relevant? 
Foto: www.atelier-tacke.de
Schwanthalerhöhe
auf die Silhouette Münchens genießen zu
können. Hervorgehoben sei hier das 1878
bis 1885 erbaute Wohnhaus des Architekten Georg von Hauberrisser (1841-1922),
der das Neue Rathaus und die nahe
Sankt-Pauls-Kirche entwarf. Wir können
das repräsentative Gebäude beim Warten
am Theresienhöhe-Stand in Ruhe auf uns
wirken lassen. 
Westlich dahinter entwickelte sich die
Schwanthalerhöhe aber zum klassischen,
dicht besiedelten Arbeiterviertel, auch als
„Glasscherbenviertel“ bezeichnet, weil es
hier zwischen den verarmten und vom
Alltag zermürbten Bewohnerinnen und
Bewohnern häufiger als in besser situierten Gegenden zu Handgreiflichkeiten kam
– zumindest in der Öffentlichkeit und für
die eng auf eng hausende Nachbarschaft
leichter mitzubekommen. 
Drei verschiedene Bebauungsarten erkennt
man im 8. Stadtbezirk. Bei der ersten
wurden zwischen den Elendsquartieren
keine Baulücken für die Durchfahrten zu
den finsteren Hinterhöfen freigelassen. 
Es galt, jeden Quadratmeter Grund zu
Wohnraum und damit zu Geld zu machen. Die Durchfahrten in den Gebäuden
mussten lediglich so breit sein, dass die
Feuerwehr im Notfall mit ihren einachsigen Löschwägen in die engen Hinterhöfe
kam. Und die Hinterhöfe wiederum waren
gerade so breit, dass man einen solchen
Wagen darin drehen konnte. Bei der
zweiten, etwas großzügigeren Bebauungsart wurden Mietshäuser im Doppelpack
errichtet, so dass nach jedem zweiten
Gebäude ein Zwischenraum vorhanden
war, durch den Licht und Luft in die Höfe
gelangen konnten. 
Das Viertel war durch die 1845 eröffnete
Bahnlinie nach Holzkirchen begrenzt, die
1874 in einem Bogen nach Westen auf
ihre heutige Trasse verlegt wurde. Die alte
Trasse wurde 1878 zur Ganghoferstraße,
wie man heute noch gut auf dem Stadtplan erkennen kann: Sie führt direkt 
auf die Bahnlinie zum Harras zu. Die
Schwanthalerhöhe dehnte sich nun nach
Westen aus, wo seit 1905 viele der für
damalige Verhältnisse komfortablen Genossenschaftsblocks mit ihren großen
Innenhöfen entstanden, die dritte Art 
der Bebauung. Diese Erweiterung erhielt
den Namen „Westend“, der heute für den
gesamten Stadtbezirk steht. 
An der Schwanthalerhöhe fällt außerdem
das Fehlen eines Zentrums auf, wie es
Der 8. Stadtbezirk, Schwanthalerhöhe ist
mit seinen 207 Hektar Fläche der mit Abstand kleinste Stadtbezirk. Ursprünglich
als „Sendlinger Höhe“ bezeichnet, erhielt
die Gegend im Jahr 1873 gemäß Entschließung des Königlichen Innenministeriums den Namen „Schwanthaler -
höhe“, weil dort 1850 die Bavaria nach
den Entwürfen des Bildhauers Ludwig
Schwanthaler (1802-1848) entstanden
war. Dies war bereits 1850 der Anlass für
die Umbenennung der Lerchenstraße in
Schwanthalerstraße gewesen. 
Baugeschichte
Die Bebauung begann bereits um 1840
und hing mit der Industrialisierung zusammen. Etliche Brauereien zogen aus
der beengenden Altstadt auf die grüne
Wiese, wo man am alten Hochufer der
Isar auch Bierkeller zur kühlen Lagerung
des Gerstensaftes in den Untergrund graben konnte, und prägten das auch als
„Westend“ bezeichnete Viertel. Dieser damals berechtigte Name hat sich erhalten,
obwohl die Gegend inzwischen zur
Innenstadt-Randlage geworden ist.
Entlang der Theresienhöhe ließen einige
Betuchte ihre Villen errichten, um vom
Wohnzimmer aus einen exklusiven Blick
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beispielsweise der Rotkreuzplatz für Neuhausen ist. Bemerkenswert dürfte auch
das Betongebirge aus dem Olympiajahr
1972 am Stand Theresienhöhe sein, das
sich auf dem Gelände zweier eingeebneter Biergärten erhebt und Zeugnis ablegt
von einer Zeit, die einer städtebaulichen
Ästhetik der besonderen Art frönte. 
Grenzen
Die Grenzen des 8. Stadtbezirkes sind
leicht zu definieren: An drei Seiten – im
Norden, Westen und Süden – wird er von
Bahnanlagen umgeben, während im
Osten das Hochufer des eiszeitlichen Urstromtales der Isar die Schwanthalerhöhe
abschließt. Der Straßenname spricht hier
für sich: Bei der Theresien-Höhe geht es
hinab in das ehemals wilde Flussbett der
Isar, dessen anderes Hochufer sich östlich
der Isar hinzieht. Beide Anhöhen sind
heute noch sehr deutlich im Stadtbild erhalten und werden von uns tagtäglich
befahren. 
Am Rand, aber doch innerhalb der
Schwanthalerhöhe steht die weltbekannte Statue der Bavaria, der weiblichen
Symbolfigur Bayerns. Gestaltet von
 Ludwig Schwanthaler und gegossen von
Ferdinand von Miller, wurde sie von der
Gießerei in der heutigen Erzgießereistraße in Einzelteilen hierher transportiert,
zusammengebaut und 1850 enthüllt.
Hinter ihr steht die 1853 eröffnete Ruhmeshalle, in der uns die Büsten verdienter Bayern, seit 1997 auch Bayerinnen an
die geistigen Großtaten unseres eigentlichen Mutterlandes erinnern. Weniger
bekannt selbst bei Münchnern ist der
schöne Bavariapark mit seinem alten
Baumbestand dahinter, dessen überdimensionierte Steinfiguren bei Kleinkindern oft ängstliches Erstaunen hervor -
rufen. Am nördlichen Rand des Parks
wiederum liegt die taxirelevante, denkmalgeschützte Alte Kongresshalle aus
den 1950er Jahren, die 2007 wiedereröffnet wurde.
Das Oktoberfest findet zwar außerhalb
des 8. Stadtbezirkes statt, betrifft die
Schwanthalerhöhe aber intensiv, gerade
den Bavariapark. Die Alkoholleichen
allerdings, die am Abhang der Theresienhöhe ihre Räusche ausschlafen, tun dies
gerade noch im 2. Stadtbezirk, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. 
Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter
Im 8. Stadtbezirk wohnen 26.000 Menschen auf 207 Hektar Fläche, das sind
125 pro Hektar. Damit gehört die
Schwanthalerhöhe zu den am dichtesten
besiedelten Gegenden Münchens (Durchschnitt 42 pro Hektar), was man auch sogleich an der intensiven Bebauung erkennt. Es dürfte das einzige Stadtviertel
sein, in dem sich keine Einfamilienhäuser
befinden, sondern ausschließlich mehrstöckige Wohnhäuser. 
Noch vor 20 Jahren präsentierte sich die
Schwanthalerhöhe als grauer, unbegrünter, aber deshalb dennoch lebenswerter
Stadtteil. Die Sanierung der vergangenen
Jahre hat die teilweise Umwandlung in
ein „In-Viertel“ gebracht, was bei aller
Problematik wie ein Ansteigen der Mieten
zumindest für den Taxibereich ein erweitertes Kundenpotential bedeutet. 
§
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18 TAXIKURIER
§ Außer der Augustiner-Brauerei ist die
Industrie aus der Schwanthalerhöhe verschwunden; erinnert sich noch jemand 
an die Fassfabrik Drexler zwischen der
Tulbeck- Ganghofer- und Westendstraße
oder die Gummiwerke Metzeler, den
 heutigen Gewerbehof an der Trappentreustraße? Ihre Nachfolge hat das Dienstleistungsgewerbe übernommen, insbesondere das Europäische Patentamt, das heute
die Grundstücke der ehemaligen Hackerund Pschorrbrauereien sowie von Möbel-
Krügel und darüber hinaus belegt. Außerdem benötigt eine Reihe von Hotels
 verschiedener Kategorien unser Transportangebot ebenso wie übermäßig bepakkte Kunden von Saturn und XXXLutz. 
Das Messegelände bescherte uns traditionell kräftige Umsatzschübe. Seit seiner
Verlegung nach Riem im Jahr 1998 entstand auf seinem Areal nicht nur eine
ausgedehnte Wohnanlage, sondern es siedelten sich auch gewerbliche Kunden mit
überdurchschnittlich dicken Brieftaschen
an, nicht zu vergessen das aus der Möhlstraße umgezogene französische Generalkonsulat an der Heimeranstraße 31 und
die Verkehrsabteilung des Deutschen Museums in zwei ehemaligen Ausstellungshallen. 
Ein nennenswertes Nachtleben, das Gäste
auch von außerhalb anzieht wie in anderen Stadtvierteln, findet im 8. Stadtbezirk
nicht statt. Man lässt es eher konservativ
angehen in den zahlreichen Stüberln,
Kneipen und sonstigen Lokalen. 
Stände und Verkehrssituation
Folgende drei Stände liegen im eng begrenzten 8. Stadtbezirk: Ganghofer,
 Ridler und Theresienhöhe, wobei die beiden letzten auch das Umfeld bedienen.
Donnersbergerbrücke sowie Nachtwerk
zeichnen von jenseits der Grenzen für 
die Schwanthalerhöhe zuständig. In verkehrstechnischer Hinsicht ist lediglich die
Landsberger Straße tagsüber in beiden
Richtungen staubehaftet. Ansonsten besteht der Bezirk hauptsächlich aus 30-Kilometer-Zonen, Einbahnregelungen und
Verkehrsberuhigungen, die die Nerven der
Anwohner schonen. Diese als Schikane
zu sehen, lässt allerdings eher auf mangelnde Ortskenntnisse schließen. Denn
wer sich auskennt, der wird sich kaum
beispielsweise an der unterbrochenen
Ganghoferstraße verhakeln. Aber irgendwie kommt man immer zur gewünschten
Adresse, wenn auch nicht immer auf dem
direktesten Weg. Als Ausgleich gibt es
dafür die praktische Taxi-Durchfahrt an
der Trappentreustraße, während sich darunter im Tunnel der Verkehr staut. 
Fazit
Der 8. Stadtbezirk hält eine lukrative Mischung aus Privat-, Büro-, Gewerbe- und
Hoteladressen bereit. Seine Stände zeichnen sich durch eine solide Auftragslage
aus und bieten sich daher tags wie nachts
zum Anfahren an, auch wenn schon der
eine Kollege oder die andere Kollegin
dasselbe vorher getan haben. (BW)
Als nächstes Viertel stellt der TAXIKURIER
den 6. Stadtbezirk, Sendling, vor.
Leserbriefe/Forum
Einbindung in Datenfunksystem der 
Taxi-München eG
Ihr Schreiben vom 29. Januar
Sehr geehrter Herr Meißner,
sehr geehrter Herr Zielinski,
Ihr Schreiben vom 29.01.2009 haben
wir erhalten. Wir stimmen mit Ihnen
insofern überein, dass alle beteiligten
Parteien auf der Suche nach einer gemeinsamen Lösungsfindung für die
Datenfunkanbindung an unser Taxametersystem erheblichen Aufwand
hatten.
Nach Ihrer Aussage in diesem Schreiben stellte sich nach einer weiteren
Versuchsreihe auch mit dem neuen Lösungsansatz für das Kartenleseproblem
nicht der erwünschte Erfolg ein. In der
Email vom 31. Januar 2009 von Herrn
Naumann von der Fa. GefoS, also
2 Tage nach Ihrem Schreiben vom
29. Januar, beschreibt Herr Neumann
die Lösung zu den erfolglosen Tests
vom 13. Januar in Ihrem Haus. 
Wir gehen davon aus, dass Ihnen diese
Informationen bekannt sind. Es ist uns
nicht bekannt, ob daraufhin weitere Tests
in Ihrem Haus durchgeführt wurden.
Sicherlich hatten Sie berücksichtigt, dass
jegliche PDA-Systeme prinzipbedingt
durch deren ständigen Generationswechsel langfristig immer wieder Softwareund Hardwareanpassungen unterworfen
sind. Insofern können wir Ihre Bedenken
bezüglich des Handlings unterschiedlicher Systemvarianten nicht verstehen.
Die Problematik der Störstrahlung von
GPRS-PDA’s und deren schädliche Auswirkungen auf die Kartenlesefunktion
entsteht, weil diese Systeme nicht für den
automativen Einsatz konstruiert sind.
Zeitweise Beeinträchtigungen der Kartenlesefunktion sind uns auch von dem anderen, bereits eingesetzten System bekannt. Diese Tatsache kann somit aus
unserer Sicht kein objektives Ausschlusskriterium für Kienzle sein.
Es mag sein, dass ein Erfolg der Einbindung im Datenfunksystem Ihrerseits erwünscht ist, aber der Gedanke unsererseits, dass die Kienzle Produkte bei
der Taxi-München eG unerwünscht
sind, lässt uns nicht los. Wir stehen
weiterhin zur Verfügung, falls Sie gemeinsam mit uns eine Lösung für das
Beibehalten der Kienzle-Taxameter 
in den vielen Fahrzeugen, die an Ihre
Genossenschaft angebunden sind,
 finden wollen.
Mit freundlichen Grüßen
Kienzle Argo Taxi International GmbH
VS-Villingen – Leipzig – Berlin
Jean-Marie Weiss
(Leiter Vertrieb)
Joachim Schmidt
(Produktmanagement)
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Seite 19

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19TAXIKURIER
Immer häufiger werden Fahrer mit Grundkenntnissen in
der englischen Sprache gewünscht und verlangt. 
Dass diese Weltsprache auch ihre Tücken hat, zeigen 
folgende Beispiele:
§ Actually heißt nicht „aktuell“, sondern „tatsächlich“
§ Become heißt nicht „bekommen“, sondern „werden“
§ Genie heißt nicht „Genie“ sondern „Flaschengeist“
§ Gift heißt nicht „Gift“, sondern „Geschenk“
§ Gymnasium heißt nicht „Gymnasium“, sondern
„Sporthalle“
§ Physician heißt nicht „Physiker“, sondern Arzt
§ Sin heißt nicht „Sinn“, sondern „Sünde“
§ Still heißt nicht „still“, sondern „immer noch“
§ Warehouse heißt nicht „Warenhaus“, sondern 
„Lager(halle)“, „Großmarkt“
§ Brave heißt nicht „brav“, sondern „mutig“
§ Eventually heißt nicht „eventuell“, sondern 
„letztendlich“
§ Sympathetic heißt nicht „sympathisch“, sondern
„mitfühlend“, „verständnisvoll“
§ Overhear heißt nicht „Überhören“, sondern „zufällig
mithören“
„Englisch-sprechender 
Fahrer“
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„I bin a Kollege, kennst mi ned?“
Kurz und bündig, aber treffend. Kollege Ronne Rauscher hat damit zwei Karten für das Palazzo im Wert
von 200 Euro gewonnen. Noch bis 28. März läuft die
Dinner-Show in Riem. Herzlichen Glückwunsch!
And the winner is …
Bilderwitz aus der Februar-Ausgabe:
Sie kann auch für dich sein – 
die Spende für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxistiftung Deutschland
An der Ampel steht ein Polizist. Eine alte Dame spricht
ihn an: „Helfen Sie mir bitte über die Straße!“ 
Darauf der Polizist: „Gern, sobald die Ampel grün ist!“ 
Dame: „Bei Grün kann ich auch alleine!“
Witz des Monats
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Taxi-Check München
Ortskenntnis – Kreuz und quer 
durchs Hackenviertel
Foto: www.atelier-tacke.de
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner 
CAR 2000 in München testet seit Anfang
2005 Münchens Taxifahrerinnen und
 Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen 
erfüllt werden. Unser Aktionspartner, 
CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger
mit einem Preis und lobt zudem einen
tollen Jahrespreis für den „Besten des
Jahres 2009“ aus.
„Das deutsche Taxigewerbe ist besser als
sein Ruf“, lautet das Fazit des ADAC
 Taxi-Tests im vergangenen Jahr. Der Test
wurde in zehn deutschen Städten durchgeführt und München erreichte Platz 4
und wurde außerdem beste Großstadt.
Unter diversen Strecken wurde auch die
Fahrt vom Hauptbahnhof zum Asamhotel, Josephspitalstraße 3 geprüft. Wir
wiederholten diese knifflige Aufgabe insbesondere hinsichtlich der Ortskenntnis.
Wie gut kennen sich unsere Taxler im
Einbahnstraßen-Dschungel der Altstadt,
im Münchner Hackenviertel aus.
Die Grenzen des Hackenviertels werden
in etwa durch Kaufingerstraße/Neuhauser
Straße im Norden und die Sendlinger
Straße im Süden beschrieben. Anno dazumal waren hier vorwiegend handeltreibende Bürger ansässig. Der Name wurde
erstmals am 29. Dezember 1458 urkundlich erwähnt. Im Hackenviertel am Altheimer Eck lag der Ort Altheim, der um
1285 durch Einbezug in die Stadtbefestigung eingemeindet wurde. Der Name leitet sich vom Hacken ab, das soviel wie
eingefriedetes, eingezäuntes Gelände bedeutet (vgl. Hecke).
Taxi 1: 222
(Nr. 3681, 27. Januar, 16.45 Uhr,
 Hauptbahnhof)
„Bitte so schnell wie möglich ins Asamhotel, Josephspitalstraße 3!“ Der Fahrer
legt los und ich spüre, wie er bereits gedanklich hochkonzentriert seinen Fahrplan vorbereitet. Wir fahren über die
Schiller-, Schwanthaler-, Sonnen-, Herzogspitalstraße, dann, ganz richtig – die
zweite rechts, in die Herzog-Wilhelm-
Straße. Meine Zuversicht löst sich auf, als
er die Kreuzstraße links liegen lässt und
erst in die Sendlinger Straße abbiegt. Als
er später in die Hacken- und dann weiter
in die Brunnenstraße fährt, bemerkt er
seinen Routenfehler. „Da hob i jetzt an
Fehler gmacht.“ Denn die Josephspitalstraße beginnt erst ab Ecke Kreuzstraße
und den großen Bogen über die Sendlinger Straße hätten wir uns sparen können.
Statt 7, 10 Euro möchte er deshalb nur
5 Euro kassieren und das zeichnet ihn als
selbstkritischen und sehr serviceorientierten Taxler aus.
Taxi 2: 2
(Nr. 2734, 28. Januar, 12.50 Uhr,
 Hauptbahnhof)
Gesundheitlich angeschlagen fährt mich
der durch Hustenanfälle gepeinigte Mann
hinüber ins Hackenviertel. Als er in der
Herzogspitalstraße keinen Blinker setzt,
Auf gabenstellung auf Münchens Straßen
und Standplätzen unterwegs und berichtet
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
20 TAXIKURIER
Die Bewertung
2222 grandios
222 sehr gut
22 gut
2 befriedigend
– nicht überzeugend
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM
TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 13:08 Uhr Seite 20

Seite 21

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21TAXIKURIER
sondern stattdessen aufs Gas drückt, werde ich etwas unruhig. Er verlangsamt ab
dem Altheimer Eck um dann in die Hotterstraße abzubiegen. Stopp, sein Plan
geht nicht auf. Diese Einbahnstraße geht
jetzt andersrum! Als einziger Ausweg
bleibt ihm der Umweg über den Oberanger, aber da steig ich lieber aus und geh
zu Fuß ins Hotel. 
Taxi 3: 2222 Gewinner!
(Nr. 1952, 2. Februar, 12.45 Uhr,
 Hauptbahnhof) 
Wie ein Flugzeugpilot wiederholt dieser
korrekte Fahrer meine Fahrziel-Angabe
und wir starten ohne Verzögerungen in
die Münchner Altstadt. Als wir die Sonnenstraße hinter uns gelassen haben und
uns bereits auf der Herzog-Wilhelm-Straße befinden, macht mein Taxi-Checker-
Herz einen großen Freudensprung. Ganz
lässig und zielgenau biegt er links in die
Kreuzstraße ein. Der Rest erklärt sich von
selbst, wenige Meter weiter biegen wir
links ab und erreichen das Asamhotel auf
dem kürzesten und schnellsten Weg. 
Leider darf ich kein Foto von unserem
Gewinner machen, denn er scheut jegliche Publicity.
Taxi 4: 2
(Nr. 1648, 4. Februar, 16.30 Uhr,
 Hauptbahnhof)
Auf der Schillerstraße geht es wie immer
nur sehr stockend voran und als wir dann
schnell die grüne Ampel passieren und
links in die Schwanthalerstraße abbiegen
wollen, stehen ein paar junge Mädchen
im Weg. Mein Fahrer echauffiert sich
über deren verkehrswidriges Verhalten
und kommt erst wieder ab Sonnenstraße
ins seelische Gleichgewicht. Aber leider
nicht auf die richtige Spur. Die kürzeste
Route führt über die Kreuzstraße und
nicht über die Hotterstraße! Ungeachtet
der Tatsache, dass die nun sowieso eine
umgekehrte Verkehrsführung hat.
Taxi 5: 2
(Nr. 2262, 5. Februar, 19.30 Uhr,
 Hauptbahnhof)
Die Hotterstraße wird auch diesem Fahrer
zum Verhängnis und ich kapituliere, indem ich mich ab Färbergraben zu Fuß auf
den Weg mache. Abschließend empfehle
ich Münchens Taxlern das komplizierte
Einbahn-Straßennetz des Hackenviertels
und dessen viele Straßennamen für nur
einen Straßenzug erneut unter die Lupe
zu nehmen. Am Beispiel der Josephspitalstraße gilt zu berücksichtigen, dass diese
das Ende eines Straßenzugs darstellt, 
Beginnend am Oberanger, mündet die
Hermann-Sack-Straße ab Ecke Sendlingerstraße in die Hackenstraße. Kurz nach
Ecke Hotterstraße wird sie zur sehr kurzen Brunnstraße und erst ab Ecke Kreuzstraße/Damenstiftstraße heißt sie dann
Josephspitalstraße.
Der Gewinner!
Taxi 1952
erhält für seine perfekte Routenwahl
von unserem Chrysler Partner CAR 2000 
ein Präsent. Selbstverständlich berück -
sichtigen wir seinen Wunsch nach
 Anonymität. Der TAXIKURIER gratuliert
herzlichst.
DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN
CAR 2000 Auto-Service GmbH
Frankfurter Ring 137-139
80807 München
Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40
Telefax: +49 (0)89 52 03 30 50
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3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS)
Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fahrlicht-System
Dieselpartikelfilter
Regensensor, Tempomat
Bordcomputer, Klimaautomatik
ab 28.590 Euro
zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung 
sowie Taxipaket.
NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD.
Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 
10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. 
Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren.
TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 21

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22 TAXIKURIER
Im März …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren
1909, 16. März: Deutschland verliert ein Fußball-
Länderspiel gegen England in Oxford mit 0:9
… vor 75 Jahren
1934, 6. März: Hans Stuck stellt mit einem neuen Auto-
Union-Rennwagen auf der Avus drei Weltrekorde auf.
1934, 24. März: Die Gesamtstrecke der zum Bau
 freigegebenen Autobahnen erreicht die Länge von
1.500 Kilometern.
… vor 50 Jahren
1959, 18. März: Die pazifische Insel Hawaii wird
 fünfzigster Staat der USA.
24. März: In der Bundesrepublik werden erste
 Volksaktien angeboten. Die Aktien der Preussag sind
innerhalb von zwei Tagen ausverkauft.
1959, 16. März: Fidel Castro wird Ministerpräsident
Kubas.
… vor 25 Jahren
1984, 12. März: Karl-Heinz Rummenigge gibt seinen
Wechsel für eine Ablösesumme von 10 Mio. DM vom
FC Bayern München zu Inter Mailand bekannt.
1984, 29. März: Der Bundestag verabschiedet ein Vorruhestandsgesetz, das Arbeitnehmern das freiwillige
Ausscheiden aus dem Arbeitsleben mit 58 Jahren
 ermöglicht.
… vor 1 Jahr
2008, 2. März: Bei den Kommunalwahlen in Bayern
 erzielt die CSU mit durchschnittlich 40 Prozent ihr
schlechtestes Ergebnis seit 42 Jahren.
2008, 27. März: Bundesregierung, Deutsche Bahn und
Bayerische Landesregierung erklären das Projekt
Transrapid für beendet.
Spruch des Monats
„Mancher kann den Wert seines Autos beim Tanken 
verdoppeln“
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
Ohne Worte
Abschiedsschmerz
3093
Nun ist es auch mit „Heppel & Ettlich“ vorbei, eine der 
legendärsten Kneipen Münchens. Der Laden an der Kaiserstraße hat sozusagen sein natürliches Rentenalter erreicht,
obwohl er super läuft. Heppel & Ettlich war das, was man
eine typische 68er Kneipe nennt. Eine Adresse zum Biertrinken im Geiste des guten Rocks. Es ist ein Abschied von
der Generation jener Wirtschaften, in denen noch der Geist
der 60er und 70er Jahre wohnt. Einige sind schon verschwunden, bei der „Schwabinger 7“ weiß man nicht genau, was passiert, der „Simpl“ und der „Atzinger“ wurden
schon geschönt. Ein Überbleibsel ist noch die „Rheinpfalz“
und die „Clemensburg“, wo das großteils verrentete Schwabinger Bürgertum und auch die „intellektuellen Alkoholiker“ noch ein Zuhause finden. 
Erstaunlicherweise findet man ergraute Repräsentanten 
dieser Zeiten auch noch Freitags im Titanic oder nach 
Mitternacht im Crash. Dies sind Lokale, in denen man sich
noch traut, Led Zeppelin 18 Minuten bis zum Ende durchzuspielen und nicht auf der kühl – eleganten Cocktail –
Welle reitet. Dass dieses Publikum Montags die Röhren jeans
wieder mit dem Seiden-Business-Anzug tauscht, ehrt sie
und stärkt sie in ihrer Authentizität.
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23TAXIKURIER 23TAXIKURIER
Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor,
die nicht den großen Bekanntheitsgrad genießen, aber den Taxler-Geschmack erfreuen
und es auch wert sind, dem ein oder anderen (netten) Fahrgast empfohlen zu werden.
KAFFEE GIESING
Bergstraße 5, 
Mo. – Sa. 16.00 – mind. 1.00 Uhr, 
So. 10.00 – mind. 1.00 Uhr
Telefon (0 89) 6 92 05 79
www.kaffee-giesing.de
Um das Jahr 790 wurde das Dorf Kyesinga erstmals urkundlich erwähnt, etwa
gleichzeitig auch ein Priester namens
Icho. Ichostraße Ecke Giesinger Berg hier
steht die überaus imposante Hl.-Kreuz-
Kirche (1886, Architekt Dollmann);
schräg gegenüber (Martin-Luther-Str. 4)
die evangelische und deutlich weniger
protzige Lutherkirche (1927, Architekt
Hans Grässel). 
Wir bewegen uns weiter auf historischem
Grund und finden (Martin-Luther-26) ein
Restaurant, welches am 04.12.1971 hier
eröffnet wurde: den ersten McDonald’s
Deutschlands.
Etwas versteckt, Berg- Ecke Weinbauernstraße, direkt über’m Isarhang, finden wir
das „Kaffee Giesing“, welches schon einen Konstantin Wecker als Wirt, sowie
berühmte Schauspieler als Gäste gesehen
hat und nicht zuletzt als „Tatort“-Kulisse
deutschlandweit über die Bildschirme
flimmerte. Der Kabarettist Thomas Freitag
produzierte hier für „Pro 7“ geraume Zeit
eine Satiresendung, welche dann allerdings der wesentlich flacheren, aber
quotenträchtigeren „Comedy“-Schiene
zum Opfer fiel.
Fritz Otto, der schon zu Weckers Zeiten
hier als Barmann arbeitete, und seine
Partnerin Iris schwingen seit bestimmt
zehn Jahren das Zepter, bzw. den Kochlöffel in den ca. vier Meter hohen Räumen des über 100 Jahre alten Hauses und
bieten allabendlich – bei freiem Eintritt –
bis ca. 22.30 Uhr Live-Musik mit Schwerpunkten Jazz, Soul und Ethno. Dabei
steht meist der große Flügel auf der Bühne gleich links vom Eingang im Mittelpunkt.
Die Gasträume sind im 90-Grad-Winkel
um die Ecke Weinbauern- und Bergstraße
angeordnet und bieten entlang der Letzteren eine Terrasse mit einem herrlichen
Ausblick nach Westen über die steil darunter verlaufende Lohstraße, bis weit
nach Sendling. Kitschige Sonnenuntergänge (wenn sie überhaupt aufgegangen
ist) inbegriffen.
Der dominierende Bartresen, der Boden
und die Tische (teils Stehtische mit Barhockern) sind allesamt hölzern-dunkel,
die Backsteinwände und Säulen rötlich,
die Decke ist hell. Im hinteren Teil des
Lokales findet man zwei große Pool-
 Billards, wobei jeder Tisch sein eigenes
großzügiges Refugium hat. Wer schon
mal Billard gespielt hat, kennt das Problem, dass man beim „Ausholen“ mit der
Rückseite des Queues schon mal ein Glas
umstößt, einen Mitspieler entmannt oder
eine Kellnerin mitsamt beladenem Tablett
zum Straucheln bringt. Hier nicht. Die
Räume sind offen, aber befreit vom gastronomischen Durchgangsverkehr, wie
Laufpublikum, Klo-Gänger oder Servicepersonal.
Passend zur Musik und den Billards gibt
es eine Auswahl an ca. 150 verschiedenen Cocktails, ebenso vielen Whisk(e)ys,
unendlich vielen Spirituosen, Kaffees und
so weiter.
Zur Einführung des Rauchverbotes Anfang letzten Jahres ging der Umsatz um
40 Prozent zurück, was zwischenzeitlich
durch die berühmt-berüchtigte „Raucherclub“-Regelung wenigstens teilweise abgefangen werden konnte. Mit anderen
Worten: man darf – als (beitragsfreies)
Mitglied – rauchen, muss aber nicht. Natürlich hatten zwischenzeitlich einige
selbsternannte Blockwarte Anzeige
wegen Verstoßes gegen das Rauchverbot
erstattet, das Verfahren wurde aber letztendlich eingestellt.
Das Speisenangebot ist vernünftigerweise
überschaubar und bietet den hier durchaus berühmten üppigen Burger, sowie
Sandwiches, Salate, Pasta und wechselnde Tagesgerichte, wie Risotto mit Sepia
oder Entrecote mit Folienkartoffel (5,50 –
12,50). Bier und AfG ab 3,00 Euro,
 Cocktails 6,50 – 9,00 Euro. Stunde Billard
8,00 Euro.
Das Publikum ist angenehm gemischt
und bietet alles außer Schickimickis,
Streithanseln und Sonderangebotssäufern. Ist auch kein Wunder: wer Soul oder
Jazz hört, vielleicht noch gerne Billard
spielt und mal ein Cocktailchen schlürfen
will, sich aber auch ‚nur’ bei einem Bier
nicht blöd anschauen lassen will, ist hier
richtig, egal ob in Jeans oder im Anzug.
Auch der Teil der jungen Leute, deren
 Leben sich nicht nur zwischen Friedenstraße 10 und Grafinger 6 abspielt, fühlt
sich hier offensichtlich wohl. Sehr angenehm! (MS)
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24 TAXIKURIER
Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
G
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „G“ .
Gabriel-Max-Straße – Nach Gabriel von
Max (1840-1915), Maler, Mitglied der
Akademie der bildenden Künste. Herr von
Max verdankt seine Erwähnung hier der
Tatsache, dass er häufig mit den Herren
Gabriel von Seidl und Dr. Max verwechselt wird, genauer gesagt, mit deren Straßen in Grünwald. Die Gabriel-Max-Straße
aber ist in München (!) die Verlängerung
der Seyboth- über die Geiselgasteigstraße
hinaus, eine Parallele zur Harthauser Straße. Eine Gabriel-Max-Straße gibt es in
Grünwald gar nicht. Dennoch besagen leidige Erfahrungen aus der Engelhardshöhe,
dass sich ca. 50% aller Fiaker nach Erhalt
dieser Straße am Funk später auf Kanal 4
melden mit dem Sprücherl: „Sie Zentrale,
in der Gabriel von Seidl“ (alternativ: „in
der Dr. Max“) „gibt’s die Adreß’ net“ . Auf
die Frage, was sie denn in Grünwald zu
suchen hätten, behaupten einige Hartnäkkige dann steif und fest, die Zentrale habe
sie doch eben dorthin geschickt … Ähnliche Freude bereitet am Solln-Stand die
Vermittlung der Heilmannstraße. Die gibt’s,
völlig namensgleich, in München UND in
Pullach. Aber merke: nur wenn die Zentrale „Pullach“ oder „Großhesselohe“ dazusagt, ist die Straße auch wirklich dort
und nicht etwa nebendrann in München/Prinz-Ludwigshöhe! Großhesselohe
ist übrigens ein Ortsteil von Pullach (!)
und deshalb nicht eigens im Straßenverzeichnis der Stadt (Umgebungs-)Pläne zu
finden. So wie auch z. B. Geiselgasteig
(mit den Bavaria-Filmstudios usw.) ein
Ortsteil von Grünwald ist und dementsprechend dort im Verzeichnis gesucht
werden muss.
Gärtnerplatz – Hier findet seit wenigen
Jahren allsommerlich in den Abend- und
Nachtstunden ein open-air-happening (zu
deutsch: massenhaftes Herumgammeln)
statt, in dessen Folge der eigentlich wunderschöne Platz am nächsten Morgen als
Müllhalde in den neuen Tag startet. Einschlägige Szene-Zeitschriften wie „Prinz“
und dergleichen haben für ihre abendlichen Weggeh-Tipps das „Vorglühen“
(Warmsaufen) am Gärtnerplatz bereits fest
eingeplant – natürlich sehr zur Freude der
Anwohner. Waren es früher tagsüber nur
ein paar sogenannte „Penner“, die bei
schönem Wetter auf den Parkbänken die
Plus’schen Bierdosen leerten und manchmal sogar noch ihren Müll einsammelten,
so sind es heute längst ein paar hundert
Asoziale, die die Grünanlagen zerstören,
Bierflaschen zerdeppern und nach Belieben gerade da hinbrunzen, wo sie in ihrem Rausch endlich das Hosentürl aufgebracht haben. Wer sich als Fiaker nicht
daran stört, dass jeder Fahrgast mindestens ein offenes Bierflaschl in der Hand
hält, muss zu diesen Zeiten am Gärtnerplatz nicht oft „kreisen“, um alsbald abgewunken zu werden. Wer’s mag …
Gaststätte – (oder in der Funksprache kurz
„Gast“). Die Bandbreite in München ist
riesig, wie es in der reichsten Single-
Hauptstadt Deutschlands nicht überraschen kann. Für jeden Geschmack und
Geldbeutel ist etwas dabei, wenngleich es
unter der Woche nachts schon sehr, sehr
ruhig werden kann. Da werden selbst bei
uns schnell die Gehsteige hochgeklappt.
Für die Nacht-Fiaker hat sich im letzten
Jahr insofern eine Änderung ergeben, als
jetzt die Gegend um die Müllerstraße, 
die früher nicht nur wegen des Heizkraftwerkes zweifellos das „wärmste“ Viertel
Münchens war, weitgehend „cool“ geworden ist. Im „Pimpernel“ (Müller 56), sowie
im „Paradiso“ (früher „Hendersen“ Müllerstr. 1), ehemals langjährige Schwulen-
Discos, suchen jetzt Jungs und Mädchen
gegenseitig und in großer Zahl nach Partnern für eine Lehrstunde im Fach „Vergleichende Anatomie“, was prompt und
regelmäßig dazu führt, dass die Trambahn
die davor illegal aufgemachten „Standplätze“ leerräumen muss. Nochmal zur
Klarstellung, auch für die letzten Mohikaner, die’s immer noch nicht kapiert haben
oder denen’s einfach wurscht ist: „Paradiso“, „Pimpernel“, die leidige „Schrannenhalle“ (Ausgang Blumenstraße), „Brenner“
in der Maximilianstraße, „Erste Liga“
(Thalkirchner 2) usw. sind alles keine
 Bedarfsstandplätze. Die Aufstellung dort
erfolgt illegal und zum Schaden der
 Kollegen, die sich an die Bestimmungen
halten!
Glockenbach – Das gar reißende Gewässer,
welches zwischen Pestalozzi- und Holzstraße teilweise offen zu Tage treten darf,
ist: nein, nicht der Glockenbach, sondern
der Westermühlbach! Allerdings ist, bzw.
war der Glockenbach, bevor er noch unter
Hausfundamenten eingemauert wurde,
nur ein paar Meter davon entfernt. Die
heutige Münchner Innenstadt ist von
hunderten alten Stadtbächen durchzogen,
welche nach und nach unter den Häusern
verschwanden und seither nicht mehr
 gesehen wurden. Unter den Fußgängerbrücken, welche die Holz- und Pestalozzistraße über den „Glockenbach“ (s.o.) verbinden, stehen nachts gerne Forellen von
durchaus beachtlicher Größe!
Grammstraße – Diese Straße (bei der
Mannlich) dürfte zu den Kürzesten in
München gehören und ist nur wenige
Zentimeter länger als Ihr Namensschild.
Mit der Zentnerstraße und dem Hundertpfundweg hat sie aber gar nichts gemein,
noch nicht mal eine Benennung aus der
Abteilung „Maße und Gewichte“ . Karl
Gramm (1805–1900) war königl. Appellationsgerichtsrat, Georg Friedrich Freiherr
von Zentner (1752–1835) u.a. Bay. Justizminister, und die gleich schweren Hundertpfund waren eine Münchner Ratsherrenfamilie im 15. und 16. Jahrhundert.
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Gutschein im Wert von 100
Euro für Leistungen* der Firma
Vepas Team zu gewinnen!
Gewinnspiel
Hier hat Manfred Kraus drastisch skizziert, wie die 
„Pistoleros“ uns und unsere Fahrgäste erschrecken. 
Wenn Ihnen dazu ein passender Text einfällt und dieser 
prämiert wird, gewinnen Sie obigen Preis (* zum Beispiel 
Einbau Datenfunk). Schicken Sie Ihren Beitrag bitte bis 
spätestens 11. März 2009 an uns (Adressen siehe Impressum). 
Viel Spaß und Erfolg! 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber
in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30
Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs
bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum
Monatssende bei der Taxi-München eG ausbilden lassen.
Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock
(Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite
(mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der Taxi-München eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteil -
nehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
www.taxi-münchen.de www.taxischule-münchen.de
www.taxikurs-münchen.de taxischein-münchen.de
Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70
25TAXIKURIER
München Splitter
§ Am 7. Februar hat der „Garden Club“ endgültig 
seine Pforten geschlossen.
§ Die BMW Niederlassung Innenstadt an der Dachauer
Straße schließt Ende März. 
§ Der Münchner Triathlon im Münchner Osten ist
nach massiven Protesten der Anwohner für 2009
abgesagt worden.
§ Auch in diesem Jahr wieder Störungen für Bürger
und Taxler durch die „Blade Night“ . An 18 Montagen vom 4. Mai bis 31. August rollen die Inline-
 Skater wieder durch München. Im letzten Jahr fielen
acht Veranstaltungen wegen schlechten Wetters aus.
Hoffen wir auf Regen am Wochenanfang.
§ Das Endspiel der Champions League 2012 steigt in
München. Die Stadt München wird davon enorm
profitieren. Man rechnet mit rund 40.000 Besuchern
aus dem Ausland. Hotellerie, Gastronomie, sowie
 Taxigewerbe hoffen natürlich, dass in diesem Fall
der FC Baern nicht Finalteilnehmer ist …
§ Laut einer Marktanalyse des Wirtschaftsprüfinstituts
„Pricewaterhouse“ ist München der begehrteste Immobilienstandort Europas, vor Hamburg, Istanbul,
Zürich, London und Moskau.
§ Die Rezession ist auch am Flughafen gelandet. Die
Zahl der Passagiere, Starts und Landungen ist im 
Januar im Vergleich zum Vorjahr um 10% gesunken.
§ Vom 12. bis 16. Mai 2010 findet in München 
der ökonomische Kirchentag statt. Mehr als 
100.000 Christen werden erwartet.
Kurze Frage – Klare Antwort
Häufig erreichen uns Fragen aus dem Taxi-Alltag, die schon
mehrmals im TAXIKURIER behandelt wurden. 
Trotzdem beantworten wir diese selbstverständlich gerne.
L. M. aus München fragt:
„Muss ich von jeder Taxi-Quittung eine Kopie erstellen? 
Und wie lange muss ich diese aufheben?“
Für alle Rechnungen – also auch Kleinbetragsrechnungen –
gilt nach dem Recht ab 2004 für den leistenden Unternehmer,
dass er ein Doppel (also eine Kopie) aller Rechnungen, die er
selbst oder ein Dritter ausgestellt hat, zehn Jahre lang aufzubewahren hat! (PR)
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München GmbHMEISTERBETRIEB
www.kfz-klinik-muenchen.de
TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 25

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Titelthema
Blitzeratlas München
§ Elisenstraße, Ecke Karlsplatz
§ Luise-Kiesselbach-Platz am Ende 
der A 95
§ Fürstenrieder Straße, südlich Ecke A 96
Wegen Baustellen sind folgende Blitzer 
zur Zeit nicht in Betrieb:
§ Garmischer Straße/Waldfriedhofstraße
§ Landsberger Straße/Wotanstraße
§ Leuchtenbergring/Einsteinstraße
§ Menzinger Straße/Wintrichring
Geschwindigkeitskontrollen:
Hier überwiegen die mobilen Kontrollen.
Seit der Erfindung des Lasermessgerätes
auch an Stellen, an denen früher kein
(Taxi-)Fahrer mit einer Kamera gerechnet
hätte. In letzter Zeit werden immer mehr
stationäre Geschwindigkeitsmessstellen
eingerichtet. Möglich wurde dies durch
die kombinierte Technik von Radar- und
Rotlichtkameras. 
Folgende Rotlichtkameras messen auch 
die Geschwindigkeit:
§ Dachauer Straße/Max-Born-Straße
§ Kreillerstraße/Bajuwarenstraße
Wird zeitgleich zum Rotlichtverstoß eine
Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt, wird der schwerere Verstoß voll
und der geringere Fehltritt nur zur Hälfte
angerechnet.
Stationäre Geschwindigkeitsmessstellen
findet man an folgenden Stellen im
 Stadtgebiet:
§ Tegernsee Landstraße/McGraw-Graben
einwärts
§ Autobahntunnel Aubing (A99) in
 beiden Richtungen
§ A99 und A9 aus einigen Verkehrs -
leitsystemen
Die Installation von stationären Blitzern
im Petueltunnel sowie im neuen Richard-
Strauß-Tunnel wird diskutiert, das letzte
Wort ist hier aber noch nicht gesprochen.
Mobile Kontrollstellen:
Mobile Geschwindigkeitskontrollen führen im Stadtgebiet München sowohl die
Polizei als auch die kommunale Verkehrsüberwachung durch. 
Dabei kann von einer gewissen Arbeitsteilung gesprochen werde: Während die
kommunalen Radarfahrzeuge ausschließlich tagsüber von 6 bis 22 Uhr auf Straßen mit max. erlaubten 30 km/h blitzen,
kontrolliert die Verkehrspolizei echte
 Unfallschwerpunkte. 
Die folgenden Blitzstandorte resultieren
aus den Meldungen von Fahrern an die
 Taxi-Zentrale:
1. Landshuter Allee
2. Autobahnende Stuttgart in
 Obermenzing
Hier schnappt die Falle am häufigsten zu
Während andere Großstädte unter dem
Aspekt der Verkehrssicherheit eindeutig
den Rotlichtsündern den höheren Stellenwert beimessen, geht München hier einen
anderen Weg und setzt das Hauptaugenmerk der Kontrollen auf die Temposünder. 
Böse Zungen unterstellen das Ausnutzen
einer sprudelnden Einnahmequelle, was
in mancherlei Situation durchaus stimmen kann. Grundsätzlich handelt es sich
bei den Kontrollpunkten um Örtlichkeiten
von Unfallschwerpunkten. 
Rotlicht-Überwachung:
An insgesamt 11 Ampelanlagen im Stadtgebiet sind zur Zeit Überwachungsgeräte
installiert. Diese befinden sich an folgenden Stellen:
§ Dachauer Straße, einwärts vor der
Max-Born-Straße
§ Kreillerstraße, einwärts vor der
 Bajuwarenstraße
§ Berg-am-Laim-Straße, auswärts vor
der Baumkirchner Straße
§ Zweibrückenstraße, einwärts Ecke
Steinsdorfstraße
§ Steinsdorfstraße, Höhe Mariannenbrücke in beiden Richtungen
§ Boschetsrieder Straße, vor der Schule
in beiden Richtungen
§ Ständlerstraße, auswärts Ecke
 Balanstraße
§ Belgradstraße, auswärts Ecke
 Herzogstraße
Foto: www.atelier-tacke.de
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3. Menzinger Straße gegenüber
 Botanischer Garten
4. Ingolstädter- und Leopoldstraße
5. Wasserburger Landstraße und
 Kreillerstraße
6. Frankfurter Ring
7. Grünwalder Straße
8. Allacher Straße
9. Fürstenrieder Straße 
10. Boschetsrieder Straße
Die absolute Nummer eins ist seit Jahren
die Kontrollstelle der Landshuter Allee in
nördliche Richtung, nach dem Georg-
Brauchle-Ring. 
Die neuen Bußgeldsätze:
Zum 01.02.2009 wurden die Regelsätze
im Verwarnungs- und Bußgeldkatalog
deutlich erhöht. Die folgende Tabelle
zeigt die neuen Regelsätze für Pkw.
Wichtig ist, dass Überschreitungen bis zu
20 km/h ohne Punkte geahndet werden.
Ab 21 km/h wird es dann richtig teuer,
denn zu den Punkten und dem Bußgeld
kommen auch noch Bearbeitungsgebühren.
Geschwindigkeitstabelle
Überschreitung i.g.O. a.g.O.
um km/h Bußgeld/ Bußgeld/
Punkte/FV Punkte/FV
bis 10 15 / 0 10 / 0
11 mit 15 25 / 0 20 / 0
16 mit 20 35 / 0 30 / 0
21 mit 25 80 / 1 70 / 1
26 mit 30 100 / 3 80 / 3
31 mit 40 160 / 3 / 1 120 / 3
41 mit 50 200 / 4 / 1 160 / 3 / 1
51 mit 60 280 / 4 / 2 240 / 4 / 1
61 mit 70 480 / 4 / 3 440 / 4 / 2
ab 71 680 / 4 / 3 600 / 4 / 3
(TK)
27TAXIKURIER
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Am Anfang war …
… ein schlauer Italiener. Sein Name
war Gugliemo Marconi, sein Interesse
galt der Forschung und der Anwendung elektromagnetischer Wellen. Er
machte sich als erster die Reflexion
von Wellen an metallischen Gegenständen zunutze. Später führten die
Amerikaner Taylor und Young sowie
Breit und Tuve seine Entwicklungen
weiter und nutzten die Erkenntnisse
über Breitbandimpulse im Frequenzbereich zwischen 3 und 30 MHz: Das Radarprinzip war erfunden und fand ersten Einsatz in der Luftwaffentechnik
während des 2.Weltkrieges. In den
50er Jahren wurde die Technik weiterentwickelt. 1959 kam das erste Radargerät in Düsseldorf zur Messung der
Geschwindigkeit von Kraftfahrzeugen
zum Einsatz. Diese Technik war 30
Jahre Standard bei der Geschwindigkeitsmessung. 
In den 80er Jahren kam die Lichtschrankenmessung und die Luftschlauchmessung hinzu, die sich aber
nie durchsetzten. Anfang der 90er
Jahre werden handliche Laser-Mess -
geräte verwendet. (TK)
15. Februar 1959: Erstmals wurde 
ein Radargerät zur Geschwindigkeitsmessung genutzt.
1972
1975
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28 TAXIKURIER
Neuer Taxameter Microtax 06
Die Firma Hale, Salzburg, entwickelte den neuen, sehr
formschönen Taxameter MC 06 der den Microtax 05 ablöst. Die Taxi-München eG kann diesen Taxameter zum
Superpreis von 365 Euro zzgl. 19% MwSt. anbieten. Bei
Rückgabe eines alten Taxameter werden 80 Euro zzgl. 19%
MwSt. vergütet. (HM)
§ HALE-Produkte erfüllen neue EU-Kraftfahrzeugauflagen
für 2009.
Zunehmend verschärft wurden in den letzten Jahren die
Kraftfahrzeugrichtlinien der EU. So dürfen ab diesem Jahr
nur mehr Geräte in den Handel gebracht werden, die den
Auflagen der EG-Richtlinie über die elektromagnetische
Verträglichkeit von Kraftfahrzeugen in der aktuellen Fassung 2006/28/EG entsprechen.
HALE electronic – der Marktführer in Österreich und
Deutschland – hat auch hier rechtzeitig reagiert. Die gesamte Produktpalette entspricht den strengeren Richtlinien
zur Gänze. 
„Im Grunde genommen war dies kein Problem“, so Geschäftsführer Martin Leitner, „denn HALE-Geräte haben
auch schon vorher diesen erweiterten KFZ-Bestimmungen
entsprochen!“
Im Einzelnen sind die Produkte Microtax®-06, Microtax®-
05, Wegstreckenzähler WSZ-05, Spiegeltaxameter SPT-01,
Spiegelwegstreckenzähler SPW-01, Thermopapierdrucker
TPD-01, Taxialarmanlage TAA-002 daher durch die erfolgreiche „Typgenehmigungsprüfung nach Richtlinie
2006/28/EG“ bedenkenlos einzubauen. Hier kommt HALE
natürlich auch die langjährige Erfahrung als Automobil-
Erstausrüster zugute. „Die Tests der Automobilhersteller
sind um ein Vielfaches strenger“, so Produktmanagerin
Barbara Stering. 
Aber Achtung – beim Einbau von nicht den aktuellen
Richtlinien entsprechenden Geräten kann die Hersteller -
garantie des KFZ erlöschen! Alle KFZ-Hersteller schließen
in diesem Fall eine Gewährleistung oder Haftung dezidiert
aus. Daher sollten sich Taxiunternehmer in jedem Fall
 davon vergewissern, dass Neugeräte alle entsprechenden
Bestimmungen erfüllen.
Erkennbar sind die Produkte, welche die neuen Kraftfahrzeugrichtlinien erfüllen, durch ein e1-Zeichen am Gerät,
z.B. für HALE Microtax®-06: 
Pinnwand
Schwarzes Brett der Branche
„Willkommen zu Hause. Die neue E-Klasse“
Die neue E-Klasse von Mercedes-Benz heißt Sie herzlich
Willkommen. Mit neuen zukunfts-weisenden Innovationen, die weltweit keine andere Automarke bietet, setzt die
E-Klasse von Mercedes-Benz Ihre Erfolgsgeschichte fort.
Erleben Sie die neue E-Klasse am Samstag, den 28. März
2009 bei Mercedes-Benz München. Wir freuen uns auf Ihr
Kommen.
Das Sondermodell „Das Taxi“ der neuen E-Klasse wurde
komplett auf ihre Bedürfnisse im Taxieinsatz abgestimmt.
Die umfangreiche Serienausstattung beinhaltet weiterhin
das 5-Gang Automatikgetriebe sowie eine neu entwickelte
Sitzanlage, die Ihren hohen Ansprüchen hinsichtlich Sitzkomfort mehr als gerecht wird.
Der neue 4-Zylinder-Dieselmotor leistet 170 PS, hat ein
Drehmoment von 400 Nm, verbraucht durchschnittlich
6,2 l/100 km und erfüllt die Abgasnorm EU 5.
Das Sondermodell „Das Taxi“ ist ab sofort als E 220 CDI*
bestellbar, der Nettopreis beträgt 29.900,00 EUR und kann
mit einem effektiven Jahreszins von 2,99% über die Mercedes-Benz Bank finanziert werden. Die ersten Auslieferungen der neuen E-Klasse sind für Mitte des Jahres geplant.
Sollten Sie noch mehr Fragen zur neuen E-Klasse haben,
beraten Sie gerne unsere Taxi-Beauftragten:
Nilüfer Bicen Tel. (089) 12 06-14 36
Michele J. Cocco Tel. (089) 12 06-14 48
Helmuth Schlenker Tel. (089) 12 06-13 24
Massimiliano Stagnitta Tel. (089) 12 06-1708
Mehr Informationen unter: www.taxi-mit-stern.de
HALE Microtax®-06 mit e1-Zeichen
* Kraftstoffverbrauch innerstädtisch-außerstädtisch-kombiniert und 
CO2-Emmissionen kombiniert (Klammerwerte beziehen sich auf 
Fahrzeuge mit Getriebe-Automatik)
E 220 CDI: 6,9-7,0 l/100 km (8,1-8,3); 4,4-4,6 l/100 km (4,7-5,0);
5,3-5,5 l/100 km (6,0-6,2); 139 g/km (159)
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29TAXIKURIER
Erich Oswald – ein ehrlicher 50er
Am 31. Januar konnte Erich Oswald von der Rudolf
 Dvorak GmbH, der in der Münchner Taxiwelt bestens
 bekannte Mechaniker aus Leidenschaft, seinen 50. Geburtstag feiern. Er und sein 8-köpfiges Team haben immer
ein offenes Ohr für die Probleme der Taxler. Die Taxi-
München eG und der TAXIKURIER wünschen dem Harley-
Fan- und -Sammler Glück und Gesundheit und natürlich
viele Taxis auf dem Hof. (PR)
Neue Taxiprämien bei VW
§ VW-Taxiprämien von 1.200 Euro für Touran und Passat 
§ 3.300 Euro für den Sharan 
§ Die 3,9%-Finanzierung mit einer Laufzeit bis 60 Monate
wird verlängert
Volkswagen Pkw bedankt sich für das Vertrauen seiner
Kunden und den großen Erfolg seiner Modelle im Taxiund Mietwagengewerbe und verbessert die Beschaffungs-
Konditionen erneut. 
Neben dem Nachlass von 20% auf alle Taxis und Mietwagen erhalten VW-Kunden bei einer Neuwagenbestellung
bei einem Volkswagen-Händler ab dem 01.01.2009 bis
zum Ende des Aktionszeitraumes 30.04.2009 (Zulassung
bis 14.09.2009) zusätzlich eine Taxi-Prämie für die Modelle:
§ Touran, Passat Limousine und Variant (mit Taxi/
Mietwagenpaket) von 1.200 Euro zzgl. USt. 
§ Sharan (mit Taxi/Mietwagenpaket) von 3.300 Euro
zzgl. USt. 
Die Prämien werden dem Kunden über den Verwerternachlass hinaus gewährt und automatisch bei Berechnung
vergütet. Bestehen bleibt die Taxifinanzierungsaktion für
Taxi- und Mietwagenmodelle von Touran, Passat und
Sharan mit einem Zinssatz von 3,9% bei einer Laufzeit
von bis zu 60 Monaten. Auch die kostenlosen Fahrzeugselbstabholungen in den Werken Emden (Passat und Sharan)
und Wolfsburg (Touran) sind weiter möglich. Die bekannten Inhaberregelungen mit 15% Nachlass gelten ebenfalls
unverändert weiter. 
BZP AR.Nr. 01/09
Attraktive Angebote bei Wickenhäuser
Bis 15. März bietet Wickenhäuser seinen Filialen neben 
der Taxi-Basisausstattung zum Nulltarif für den „Insignia
Sports Tourer“ sowie „Zafira“ die kleine und große Inspektion kostenfrei. Der Taxi-Ansprechpartner Oliver Otter
freut sich auf individuelle Beratungsgespräche. (PR) 
AMI – Leipzig
Am Dienstag, den 31.03.09 findet auf dem Messegelände
in Leipzig der Taxitag der AMI in der Zeit von 9-18 Uhr
statt. Dem wird auch besondere Rechnung getragen am
Gemeinschaftsstand des BZP und des Landesverbandes
Sächsischer Taxi- und Mietwagenunternehmer (LVS) in
der Glashalle. Vorgesehen ist unter Anderem eine Tombola mit wertvollen Preisen. Darüber hinaus finden die
 Besucher der Messe an diesem Tage wie gewohnt eine
reichhaltige Ausstellung von Hard- und Software sowie
Zubehör für Taxiunternehmen und Zentralen in der Glashalle und den anderen Messehallen. In der Glashalle finden Sie alle relevanten Taximodelle, zu Fragen stehen die
Fachleute der Hersteller bereit. Darüber hinaus werden Sie
eine spektakuläre E-Klasse-Ahnenreihe vorfinden. 
Am Dienstag wird im CCL in der Zeit von 10.30–13 Uhr
auch wieder eine Podiumsveranstaltung stattfinden, die
vom LVS und dem BZP organisiert und von der Volks -
wagen AG mit einem Imbiss inklusive Tagungsgetränken
gefördert wird. BZP.AR.06/09
2x2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof
zu gewinnen
Die ersten beiden Anrufer, die uns unter der Telefon-
Nummer (089) 46 50 21 sagen, in welchem Ort Torsten
Münchow wohnt, erhalten je zwei Karten für die Komödie
„Männerhort“ am 23.03.09.
Männerhort von Kristof Magnusson läuft vom 18. März bis
9. Mai 2009, täglich 20.00 Uhr, 5. April 18.00 Uhr.
Auf der Flucht vor ihren einkaufswütigen Ehefrauen tauchen der Pilot Helmut, der Softwareentwickler Eroll und
der Manager Lars jeden Samstag kurz vor Ende des Einkaufsbummels im Heizungskeller eines Einkaufszentrums
ab, wo sie sich eine letzte Enklave der Männlichkeit eingerichtet haben. Es ist der Ort, an dem sie sich den Frust
über den Einkaufstick ihrer Frauen von der Seele reden
und bei Dosenbier, Fachsimpeln über technisches Gerät
und Fernsehen „Mann“ sein dürfen. Die Idylle droht aufzufliegen, als der Sicherheitsbeauftragte des Centers, Mario, die drei Freunde entdeckt. Irgendwann wird der Keller
zum Notquartier, weil die Frauen auf die Shopping-Verweigerung ihrer Männer mit Rausschmiss reagieren.
Die packende, pointenreiche Komödie von Kristof
 Magnusson strotzt vor komischen und tragikomischen
Momenten und viel Situationskomik.
Gewinner Crasselt-Gewinnspiel
Das Jubiläums-Gewinnspiel des Versicherungsbüros 
Crasselt, das während des gesamten Jahres 2008 lief und
durch hochwertige Preise eine attraktive Aktion darstellte,
ist nun abgeschlossen. Die Gewinner der Monate August,
Oktober und November, die je einen Reisegutschein in
Höhe von 1.000,00 Euro, sowie einen Gutschein der 
Jochen Schweizer GmbH im Wert von 200 Euro erhielten,
sind: Frau und Herr Baierle, Herr Mustafa Dönmez und
Herr Alfred Stocchi.
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Titelthema
Sicherheit im Taxi
Die Tatzeiten
Taxiüberfälle finden zu 85% in der
Nachtschicht, in der Zeit zwischen 6 Uhr
abends und 6 Uhr morgens statt. Dies
sollte aber die Tagfahrer keinesfalls in
trügerischer Sicherheit wiegen: Zwei
 Taxifahrer, eine Kollegin und ein Kollege,
die z.B. in den letzten 10 Jahren in
Frankfurt zu Tode kamen, wurden am
hellen Tag ermordet!
Die Tatwaffen
In 95% aller Fälle benutzen der oder die
Täter eine Waffe, um den Taxifahrer zu
bedrohen. In einem Drittel aller Fälle ist
es eine Schusswaffe, wobei offen bleibt,
wie oft es eine scharfe Waffe war. In etwas mehr als einem Drittel aller Fälle
wird eine Stichwaffe eingesetzt. Der Rest
der Tatwaffen verteilt sich auf Tränengasspray, Schlagwaffen, Elektroschockgeräte
und Würgewaffen.
Tatmittel bei Taxiüberfällen
§ Schusswaffen: 35,0%
scharfe Waffen, Schreckschusswaffen,
Gaspistolen
§ Stichwaffen: 33,0%
Jagdmesser, Springmesser,
 Butterflymesser
§ Körpereinsatz: 13,7%
massive Bedrohung, Schläge, Würgen
§ Elektroschocker: 2,3%
verschiedene Modelle
§ Spray: 4,6%
Tränengasspray, Pfefferspray
§ Schlagwaffe: 5,0%
Totschläger, Schlagringe, Knüppel,
Flaschen
§ Würgewaffe: 5,1%
Würgehölzer (mit Kette), Seile
§ Keine Waffe: 1,7%
Alter der Täter
Über 80% der Täter sind zwischen 18 und
30 Jahre alt. Jünger als 18 Jahre waren
4,5% der gefassten Täter. Etwas mehr als
die Hälfte der Überfälle (57%) wird von
Einzeltätern begangen. 43% der Überfälle
von mehreren Tätern. Speziell bei den
Letzteren kommt es zu weiteren Taxiüberfällen, wenn der erste Überfall „reibungslos“ ablief. Frauen sind nur zu 8%
als Täterinnen an Taxiüberfällen beteiligt.
Es lässt sich aufgrund der geringen Fallzahlen kein eindeutiges „Täter-Psychogramm“ (wie z.B. Drogenmilieu) erstellen.
Alter der Täter zur Tatzeit
§ jünger als 18 Jahre: 4,5% 
§ 18–21 Jahre: 25,0%
§ 22–25 Jahre: 41,6%
§ 26–30 Jahre: 15,7%
§ älter als 30 Jahre: 12,4%
Zum Glück sind Überfälle auf Taxifahrer
heute eher die Ausnahme, im Gegensatz
zu den wilden 50er und 60er Jahren, als
sie an der Tagesordnung waren. Ganz
 besonders gilt das für unsere Stadt. Die
Aufklärungsquote des Raubkommissariats
in der Münchner Ettstraße beträgt fast
100 Prozent. Trotz dieser, für Taxler doch
beruhigenden Statistik kann man natürlich nie vorsichtig genug sein. Daher
 behandelt der TAXIKURIER das Thema
„Sicherheit“ in dieser und den nächsten
Ausgaben:
Warum werden Taxis überfallen?
Die Tatmotive für Taxiüberfälle 
Erwartungsgemäß liegt der Raub des Bargeldbestandes des Taxifahrers an erster
Stelle der Tatmotive für Taxiüberfälle. Die
Auswertung von 160 Überfällen durch
die Universität Bremen nach den Angaben der Landeskriminalämter ergab, dass
bei 140 Überfällen (87,5%) der Raub von
Bargeld das Tatmotiv war, bei 40 Überfällen (25%) wurde zusätzlich (zur Flucht)
das Fahrzeug geraubt, bei 18 Übefällen
(11%) war kein eindeutiges Motiv zu erkennen und nur bei 2 Überfällen (1,2%)
spielten sexuelle Motive eine Rolle.
Foto: www.atelier-tacke.de
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Die „typische“ Tat
Durch die Auswertung der vorstehenden
Statistiken kann man in etwa einen typischen Ablauf konstruieren:
Der oder die zwischen 18 und 30 Jahre
alten männlichen Täter steigen nachts
unmaskiert als Fahrgast in das Taxi, lotsen es in eine abgelegene Gegend und
bedrohen den Fahrer mit einer Schusswaffe oder einem Messer. Das Tatmotiv
ist das Geld des Taxifahrers. 
Auf geradezu gespenstische Weise enthielt
der 3. Taximord im Jahr 2005 genau die
oben geschilderten „Zutaten“: Ein 20-jähriger Wehrpflichtiger lotste eine 62-jährige Flensburger Kollegin nachts auf einen
Feldweg, erstach sie dort und entkam
(kurzzeitig) mit weniger als 100 Euro.
Da weder der Raub des Fahrzeuges, noch
sexuelle oder andere Motive eine bedeutende Rolle bei den ausgewerteten Überfällen auf Taxifahrer und Taxifahrerinnen
spielen, sollte eine Prävention (Vorbeugung) von Taxiüberfällen in die Richtung
zielen, den Bargeldbestand in Taxis drastisch zu reduzieren und auch durch geeignete Maßnahmen bekannt zu machen,
dass „hier nichts zu holen ist“!
Der häufigste Grund für Bedrohungen
von Taxifahrern ist, dass man sich ihrer
Einnahmen bemächtigen will. Die Wegnahme des Fahrzeuges spielt eine untergeordnete Rolle, ein geraubtes Taxi ist
einfach zu auffällig, auch ein Vorteil von
„hellelfenbein“ . Für die Fahrerinnen besteht auch noch die Gefahr der sexuellen
Belästigung bis hin zur Vergewaltigung,
dies sollte nicht verschwiegen werden.
Die allerbeste Strategie gegen Taxiüberfälle ist, zu erreichen, dass niemand auf
die Idee kommt, einen Taxifahrer zu
überfallen. Das Stichwort heißt Anreizverminderung.
Fangen wir beim Geld an, 
hier die wichtigsten Tipps:
§ Zeigen Sie nie dem Fahrgast (z.B. beim
Zahlen) Ihr wohlgefülltes Portemonnaie.
§ Nehmen Sie alle größeren Geldscheine
im Laufe der Schicht heraus und
 verwahren Sie dieses Geld getrennt
(am Körper, im Kofferraum etc.)
§ Es sollte immer nur das Mindest -
wechselgeld (ca. 50 Euro) im
 Portemonnaie sein, eher weniger.
§ Auch sollte im Portemonnaie ausschließlich das Wechselgeld sein, es ist
keine Brieftasche! Führerschein, Personalausweis, Scheckkarte, Wohnungsschlüssel und alle persönlichen Unterlagen gehören nicht in die Geldtasche!
So können Sie einen eventuellen Verlust Ihrer Geldtasche eher verschmerzen und Anschlussstraftaten (Ausräumen Ihrer Wohnung) vermeiden. Auch
der Aufwand, die entwendeten Papiere
neu zu beschaffen, ist sehr ärgerlich
und kostet Sie Tage ihres Lebens.
§ Geben Sie nie einen überhöhten
 Schaden an. Es darf niemals in einer
Zeitung stehen: Taxifahrer überfallen,
Tageskasse von 1000 Euro geraubt!
Die Tage, an denen ein Taxifahrer tatsächlich mal 1000 Euro einnimmt, dies
kann ja nur eine sog. „Fernfahrt“ sein,
gehört zu den absoluten Sternstunden
seines Berufslebens, von denen er sicher
noch seinen Enkeln erzählt. Solche unsinnigen Schlagzeilen wecken nur Begehrlichkeiten bei potentiellen Tätern, die
jetzt glauben müssen, ein Taxi ist eine
rollende Bank. Es darf in solchen Artikeln
nur stehen: „Es wurde die Tageskasse
 geraubt.“
Aber Geld ist nicht alles, Handy, Schmuck,
Armbanduhren, Laptop-Computer und
auch MDAs und PDAs, alles Dinge, die
bei Taxi-Überfällen schon geraubt wurden. Deshalb: Anreizverminderung! Die
Rolex und die Brillis bleiben zu Hause.
Alles, was ein Räuber als Hehlerware verwerten kann, gehört nicht ins Taxi!
Trickdiebstahl
Eine häufige Variante, den Taxifahrer um
sein Geld zu erleichtern, ist der Trickdiebstahl, es ist ein Überfall mit „sanften“
Mitteln. Der Fahrer wird abgelenkt oder
von seinem Fahrzeug weggelockt, das
währenddessen ausgeraubt oder gestohlen wird. Manche Fahrerinnen sind wirklich naiv. Wer seine Geldtasche in der
Mittelablage zwischen den Sitzen deponiert, der darf sich nicht wundern, wenn
diese eines Tages zusammen mit einem
Fahrgast verschwunden ist. Deshalb ein
weiterer Grundsatz: Geld und Fahrzeugschlüssel immer „am Mann“ bzw. „an der
Frau“ außerhalb der Reichweite der Fahrgäste führen. Wenn Sie das Fahrzeug verlassen, um z.B. an einem 50 Meter entfernten Häuserblock zu klingen, nehmen
Sie ihre Geldtasche und den Autoschlüssel mit. Es kann Ihnen zwar trotzdem
passieren, dass bei Ihrer Rückkehr eine
Scheibe eingeschlagen ist, aber wäre Ihre
Geldtasche im Taxi gewesen, wäre die
auch noch weg. Ihre Wertsachen haben
Sie natürlich im abgeschlossenen Kofferraum. Dieser lässt sich ja bekanntlich,
auch bei Fahrzeugen mit Zentralverriegelung, getrennt abschließen.
Fahrer aufgepasst – Trickdiebstahl
Es häufen sich Trickdiebstähle bei Taxifahrern, die hierbei um Ihre Tages- bzw.
Nachteinnahmen gebracht werden. Die
Trickdiebe bestellen (bisher nur nachts)
ein Taxi zu einer Privatadresse. Dort wartet meist schon ein Pärchen auf das Taxi.
Der weibliche Fahrgast ist auf den ersten
Blick stockbetrunken. Der Begleiter erwekkt den Eindruck, dass er die Hilfe des
Taxifahrers benötigt, um die weibliche,
betrunkene Begleitung ins Auto zu setzen. Während der hilfsbereite Fahrer 
hilft, die betrunkene Dame ins Taxi zu
setzen, erscheint plötzlich ein zweiter 
§
31TAXIKURIER
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen
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32 TAXIKURIER
Taxameter des Monats
Polizeikontrollen
Alkohol-Schwerpunkt-Kontrollen – Ob eine Totalsperre auf der Salzburger Autobahn in der Neubiberger Unterführung
mit einer Hundertschaft Polizei oder auch nur einzelne Stichpunktkontrollen rund um den Kunstpark Ost – die 
Regelmäßigkeit bei den Alkohol- und Drogenkontrollen sichert bei unserem täglichen Dienst am Lenkrad für die nötige 
Sicherheit vor Trunkenheitsfahrern. Zudem ist die sinnvolle Maßnahme auch umsatzfördernd für unser Gewerbe.
Linksabbieger zum P1 – Auch wenn es der eine oder andere nicht verstehen mag oder kann: Taxifahrer sind Profis im
Verkehr und haben Vorbildfunktion. Diese Funktion wird auch bei der Beförderung von oberwichtigen P1-Besuchern
nicht außer Kraft gesetzt, selbst wenn diese Klientel des öfter der Meinung ist, dass für sie andere Regeln gelten. 
Und das Linksabbiegen aus dem Altstadttunnel zum P1-Parkplatz ist nicht nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern auch
eine rücksichtslose Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs aus dem Tunnel. Wer hier erwischt wird und dafür brennt,
dem gehört’s nicht anders.
Geschwindigkeits-Kontrollen – Das unabdingbare Übel. Aber im großen und ganzen sollten wir Taxler das Problem doch
ganz gut im Griff haben, die wichtigen Blitzer meldet die Zentrale, und wer nicht gleich in die Punkte-Ränge hineinrauscht, hat mit den Frontfotoprofis kein Problem. Punkte in Flensburg gibt’s erst ab 21 km/h zu schnell … d.h. 71 bei
50 oder 81 bei erlaubten 60. Und mehr muss ja nun wirklich nicht sein …
Verparkte Taxistandplätze – „Wir setzen uns auch nicht auf Ihren Schreibtisch“ lautete die Devise einer Flugblatt-Aktion
gegen Falschparker am Taxistand. Ob es was gebracht hat, steht in den Sternen. Wirkliche Abhilfe schafft nur die 
Polizei. Diese am besten über die Taxizentrale anfordern. Erstaunlich ist übrigens in diesem Zusammenhang, dass die
„Blauen“ von der kommunalen Verkehrsüberwachung Parkverstöße am Taxistandplatz grundsätzlich ignorieren und
nicht ahnden.
Unerlaubte Bereitstellung – Hier ist akuter Handlungsbedarf. Wenn auch mangels Personalstärke keine gezielte 
regelmäßige Überwachung möglich ist, so wäre doch eine gelegentliche Überprüfung im Rahmen der Streifen durchaus
wünschenswert, und wenn es nur der erhobene Zeigefinger am Fenster ist, der dem schwarzen Schaf signalisiert: 
Zisch ab Freund, sonst wird’s teuer! (TK)
§ männlicher Begleiter und stiehlt das
Portemonnaie aus der Fahrertüre, bzw.
der Ablage. Mit dieser Masche wurden
schon mehrere Taxifahrer beraubt. Werden Sie nicht das nächste Opfer – behalten Sie Ihr Portemonnaie immer bei sich
und passen Sie auch dabei gut auf!
In Berlin entwickelte der Drogenabhängige Ziad Y. eine Masche, mit der er eine
ganze Reihe Taxifahrer bestiehlt. Er ließ
die hilfsbereiten Taxifahrer jeweils
irgendwelches Gerümpel im Kofferraum
verstauen, erst Kleinmöbel, Computer,
später noch Kleidersäcke. Während die
Kollegen das Zeug verstauten, setzte er
sich ins Taxi und fand natürlich sofort
die Geldtasche, in der Fahrertüre, auf der
Mittelkonsole. 
28 mal klappte der Trickdiebstahl, erst
der 29ste Kollege war aufmerksam genug.
Als Ziad Y. unter dem Fahrersitz fingerte,
wo er die Geldtasche vermutete, stand der
Kollege neben ihm und beendete die steile Karriere des „Fahrgastes“ . Das Landgericht Berlin verurteilte Ziad Y. wegen
Diebstahl und räuberischem Diebstahl zu
2,5 Jahren Haft (ohne Bewährung). 
Tipp
Ankunftsmeldung
Vereinbaren sie mit dem Fahrgast bei Bestelladressen in unübersichtlichen Siedlungen, dass Sie ihn bei Ihrer Ankunft an
der Bestelladresse mit Ihrem Handy anrufen. Er weiß dann Bescheid und Sie müssen nicht das Taxi allein lassen und möglicherweise bis außerhalb der Sichtweite
Ihres Taxis nach dem Fahrgast suchen.
Wird Ihnen ein Fahrzeug entwendet, in
dem Sie den Schlüssel stecken ließen,
zahlt die Versicherung keinen Cent für
 alle entstehenden Schäden (z.B. Unfälle),
die mit Ihrem Fahrzeug verursacht werden! Sie haben dann nämlich grob fahrlässig gehandelt! Taxiunternehmer können ihre Fahrer in diesem Fall in Regress
nehmen. 
Wesentliche Teile dieses Themas wurden
dem Band 3 der BZP-Schriftenreihe entnommen. (PR)
In der nächsten Ausgabe befassen wir uns
mit dem persönlichem Verhalten.
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33TAXIKURIER
Der sympathische Schauspieler ist ein Segen für die 
Taxibranche. Er verbringt viel Zeit im Taxi und schätzt,
so ca. 5.000 Euro jährlich für Taxifahrten auszugeben.
Dass man dann als Intensiv-Nutzer auch so einige kuriose Erlebnisse hinter sich hat, versteht sich von selbst.
Das seltsamste ist Torsten Münchow vor ein paar Jahren
in Berlin widerfahren. Er war bei einer Benefiz-Gala als
Zirkus-Direktor engagiert. Mit 2.600 Gästen warteten
unter anderem Bonnie Tylor, El Martino, Ben Becker,
Martin Semmelrogge auf den Front-Man des Abends,
der bei plötzlichem Wintereinbruch die Hilflosigkeit des
Berliner Straßenverkehrs erleben musste. Insgesamt drei
Taxis hintereinander wurden in Unfälle verwickelt. 
Das erste war selbst schuld, die beiden nächsten wurden
Opfer von eisbedingten Auffahrunfällen. Torsten Münchow schielte schon nach einer „versteckten Kamera“,
aber es war alles bittere Realität. Er stieg laufend in ein
nächstes Taxi, wurde immer getröstet, auch erkannt,
musste auch nichts bezahlen und erreichte mit leichter
Verspätung das Zirkuszelt. 
Torsten Münchow wohnt mittlerweile in Tittmoning,
spielt vom 18. März bis 9. Mai 2009 eine Hauptrolle in
„Männerhort“ in der Komödie im Bayerischen Hof. Sein
letzter Zug nach Traunstein geht ab Hauptbahnhof um
22.35 Uhr. Wenn um viertel nach Zehn ein eiliger Herr
am Promenadeplatz in ein Taxi springt, dann ist es 
Torsten Münchow, der dringend zum Bahnhof muss. (PR)
Promitalk
Ein Gespräch mit 
bekannten Zeitgenossen über 
ihre Erlebnisse im Taxi
Torsten Münchow
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TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 33

Seite 34

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34 TAXIKURIER
Sonntag, 1. März
§ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Die Wawuschels
§ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Sabine Meyer & Fazil Say
§ 14.00 – 21.00 Uhr, Olympiahalle,
Schlager-Starparade
§ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – FC St. Pauli
§ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Die Wawuschels
§ 15.00 Uhr, Prinzregententheater,
Wiener Melange
§ 15.30 Uhr, Deutsches Theater,
 Shaolin
§ 18.00 – 21.05 Uhr, Nationaltheater,
Falstaff
§ 18.30 Uhr, Olympia-Eishalle,
 Eishockey
§ 19.00 – 20.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe
§ 19.00 – 20.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
§ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, I Masnadieri
§ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Faust
§ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
 Pasadena Roof Orchestra
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum,
 Richard III.
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Otello
§ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
 Shaolin
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Flames of Classic
§ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Teodora Enache & Jazzband
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
§ Feierwerk, Sworn Enemy
§ Metropolis, Eisenfunk
§ Ampere, Sky Larkin
§ 59 : 1, Blackmarket
Montag, 2. März
§ 11.00 – 12.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der kleine Prinz
§ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Öffentliches Vorspiel
§ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Öffentliches Vorspiel
§ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
 Richard III.
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall,
 Stillleben in einem Graben
§ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Mass für Mass
§ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der zerbrochne Krug
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Pierre Laurent Aimard
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Räume räumen
§ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
 Akademiekonzert
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Rondo Veneziano
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine März 2009
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hennes
Bender
§ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Giesinger Bahnhofsbrettl
§ 59 : 1, Five Finger Death Punch
§ Sunny Red, Uzi & Ari
§ Ampere, Rosanne Cash
§ Backstage Werk, The Sisters of
 Mercy
Dienstag, 3. März
§ 18.30 – 20.00 Uhr, Schauburg,
 Südseekeller
§ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Falstaff
§ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Sweeney Todd
§ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
 Richard III.
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Tod eines Handlungsreisenden
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Räume räumen
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Ping Pong D’Amour
§ Orangehouse, Emily Jane White
§ Muffathalle, 17 Hippies
Mittwoch, 4. März
§ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Südseekeller
§ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Jiddische Lieder
§ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
 Michael Kohlhaas
§ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Eine Nacht in Venedig
§ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum,
 Bulbus
§ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Idomeneus 
§ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool
§ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Mass für Mass
§ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
 Akademiekonzert
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Northern Sinfonia Orchestra
§ 20.00 Uhr, Zenith, Sarah Connor
§ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Verhört?
§ Feierwerk, The Ocean
§ Orangehouse, The War on Drugs
§ Funkhaus, Guido May’s G-Strain
§ Ampere, Robyn
§ Theaterfabrik, Katy Perry
§ 59 : 1, Pilot
Donnerstag, 5. März
§ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Südseekeller
§ 18.30 – 20.00 Uhr, Schauburg,
 Südseekeller
§ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Lucrezia Borgia
§ 19.00 Uhr, Funkhaus, Münchner
Rundfunkorchester
§ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Das Märchen vom Zaren
Saltan
§ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
§ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Don Karlos
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
 Iphigenie auf Tauris
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
§ 20.00 Uhr, Schloss, Erotisches 
vom Oskar
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Festival vom unsichtbaren
Menschen
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester
§ Feierwerk, Francoiz Breut
§ Backstage, Chaos over Europe
§ 59 : 1, Phil Vetter
§ Backstage Club, Paulsrekorder
Freitag, 6. März
§ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Südseekeller
§ 19.00 – 23.00 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Festival vom unsichtbaren Menschen
§ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
 Alice im Wunderland
§ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Schwanensee
§ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die lustige Witwe
§ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Rechnitz
§ 20.00 Uhr, Werkraum, Hilfe,
 Freiheit!
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
§ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Musica Viva
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
§ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der zerbrochne Krug
§ Orangehouse, O’Death
§ Muffathalle, 9 Jahre Tour de France
§ Tonhalle, The Prodigy
§ Atomic Cafe, Friendly Fires
Samstag, 7. März
§ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Felix – Das Musical
§ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
§ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Falstaff
§ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Hochzeit des Figaro
§ 19.30 – 20.20 Uhr, Schauburg, 
Has’ und Huhn
§ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
 Alice im Wunderland
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Ich,
Feuerbach
§ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus,
Glaube Liebe Hoffnung
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Festival vom unsichtbaren
Mond
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Franz Liszt Orchester Budapest
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Missa Solemnis
§ 20.15 – 21.25 Uhr, Werkraum,
 Kaspar Häuser Meer
§ Backstage Club, Paulsrekorder
§ Feierwerk, Rastaknast
§ Muffathalle, De Phazz
§ Babalu, Liquid Rockz
Sonntag, 8. März
§ 11.00 – 13.30 Uhr, BMW-Welt, 
Jazz-Award
§ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
§ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Tennesse Williams
§ 11.00 + 15.00 Uhr, Marstall, 
Mary Poppins
§ 15.00 – 17.45 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Sweeney Todd
§ 17.00 – 19.35 Uhr, Nationaltheater,
Schwanensee
§ 18.30 Uhr, Olympia-Eishalle,
 Eishockey
§ 19.00 – 20.45 Uhr, Cuvilliestheater,
Die Unbeständigkeit der Liebe
§ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
§ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Rundfunkorchester
§ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
§ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Akademisches Blasorchester München
§ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Verbrennungen
§ 20.00 – 21,10 Uhr, Werkraum,
 Armes Ding
§ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus,
Furcht und Zittern
§ 20.00 Uhr, Olympiaturm, 
Smoke on the Tower
§ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Opern auf Bayerisch
Montag, 9. März
§ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Lucrezia Borgia
§ 19.30 – 20.20 Uhr, Schauburg, 
Has’ und Huhn
§ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Sweeney Todd
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Emerson String Quartett
§ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
 Dahlia Lavi
§ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, Netherlands Philharmonisch Orkest
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hannes
Ringlstetter
§ 20.00 Uhr, Volkstheater, Flash over
§ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Das Ende vom Anfang
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernd Begemann
Dienstag, 10. März
§ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has’ und Huhn
§ 18.00 Uhr, Volkstheater, Flash over,
§ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Schöne und das Biest
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
§ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Die Ehe der Maria Braun
§ 20.45 – 22.30 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Sporting Lissabon
§ 22.00 – 23.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Orchesterprobe Traviata III. Akt
§ Backstage, Marc Almond
§ Zenith, Peter Fox
Mittwoch, 11. März
§ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has’ und Huhn
§ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
So far so close
§ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Märchen vom Zaren Saltan
§ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Die Kameliendame
Der Münchner fastet nach dem Fasching. Um nicht ganz vom Fleisch zu
fallen, stärkt er seinen Astral-Körper mit Starkbier. Nicht nur am Nockherberg, Insider frequentieren verstärkt die Forschungsbrauerei, den Augustiner
und den frisch herausgeputzten Löwenbräukeller. ‚Auch bei den Dinner-
Shows, die bis Ende März laufen, kann man der Fastenzeit ausweichen.
Endlich wieder Champions League am 10.03.2009 in der Arena. Laut wird’s
im Olympiapark bei der Hunde-Ausstellung und AC/DC. Circus Krone auch
noch den ganzen März (Ende jeweils gegen 22.30 Uhr von Dienstag bis
Sonntag). Immer mehr los übrigens im MOC. (PR)
Top of the Tops
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Seite 35

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35TAXIKURIER
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Ich Feuerbach
§ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Zur schönen Aussicht
§ 20.00 Uhr, Residenztheater,
 Kinderdämmerung
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Münchner Philharmoniker
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Die Prinzen
§ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Fabula Erotics
§ 20.30 Uhr, Volkstheater, Konzert
Stimmungsbüro Kreitmeier
§ Backstage Halle, Hammerfall
§ Backstage Club, ETHS
§ Ampere, Heroes & Zeros
§ 59 : 1, Earthbeng
Donnerstag, 12. März
§ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has’ und Huhn
§ 19.30 – 20.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Copy Coppelia
§ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
So far so close
§ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Hiob
§ 20.00 Uhr, Volkstheater, Szenische
Lesungen
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Onkel Wanja
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Münchner Philharmoniker
§ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Brazilian Jazz
§ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Circus Maximus,
§ 20.00 Uhr, Marstall, Rattenjagd
§ 59 : 1, Earthband
§ Orangehouse, Ghost of Tom Joad
§ Metropolis, Bob Catley
§ Ampere, Stefan Gwildis
§ Backstage, Tonic Syndiacate
Freitag, 13. März
§ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
So far so close
§ 19.30 – 22.15 Uhr, National -
theater, Die Kameliendame
§ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess
§ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, I Masnadieri
§ 20.00 Uhr, Marstall, Genannt
 Gospodin
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Aids-Konzert
§ 20.00 Uhr, Residenztheater,
 Molieres Misanthrop
§ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Reich und Dünn
§ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Münchner Symphoniker
§ 20.30 Uhr, Volkstheater, 
Zur schönen Aussicht
§ Orangehouse, Rainer von Vielen
§ Atomic Cafe, School of Seven
Bells
§ Zenith, Mia
§ 59 : 1, The Bishops
§ Ampere, Blek Le Roc
Samstag, 14. März
§ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Otello
§ 19.00 Uhr, Philharmonie,
 Münchner Philharmoniker
§ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
Richard III. 
§ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Cage aux Folles
§ 20.00 – 21.20 Uhr, Schauburg, 
So far so close
§ 20.00 Uhr, Residenztheater,
 Molieres Misanthrop
§ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Leo Garda
§ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Wilde Weiber und Walküren
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Martin Fröst
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Ping Pong D’Amour
§ Tonhalle, Full of hate Festival 
§ Atomic Cafe, Poni Hoax
§ Muffathalle, Living Large
Sonntag, 15. März
§ 11.00 – 13.30 Uhr, BMW-Welt,
Jazz Award
§ 11.00 Uhr, Philharmonie,
 Münchner Philharmoniker
§ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Kammerkonzert
§ 11.00 Uhr, Marstall, Die kleine Hexe
§ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet-Klassik
§ 15.00 – 17.15 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass 
§ 16.00 – 18.30 Uhr, Nationaltheater,
Lucrezia Borgia
§ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Night of the Dance
§ 19.00 – 20.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Idomeneus
§ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Cage aux Folles
§ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
David Garrett
§ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Am Ziel
§ 19.00 Uhr, Marstall, Der Hässliche
§ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg,
Auf Olga Benario!
§ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
Richard III.
§ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass
§ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Night of the Dance
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
HG. Butzko
§ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Wenzel
§ Backstage Werk, Philip Boa
§ Ampere, Frederika Stahl
Montag, 16. März
§ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario!
§ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Tamerlano
§ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Hochzeit des Figaro
§ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg,
Auf Olga Benario!
§ 20.00 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
Wohnen unter Glas
§ 20.00 Uhr, Marstall, Heimarbeit
§ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Krimifestival
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Shaolin & Kalari
§ Zenith, The Killers
§ 59 : 1, Moke
§ Garage, Mick Taylor
Dienstag, 17. März
§ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario!
§ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Otello
§ 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Cellikatessen
§ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Rent
§ 20.00 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
Wohnen unter Glas
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Denn alle Lust will Ewigkeit
§ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Schwedische Kriminacht
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Wiener Klassik
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Die Nacht der Musicals
§ 20.00 Uhr, Marstall, Country Musik
§ Tonhalle, John Legend
§ Muffathalle, Orchestra Baobab
Im Sport sind Punkte ja etwas Tolles. Im Straßenverkehr –
gerade für uns Taxler – können sie existenzgefährdend sein. 
Daher ist das Titelthema dieser Ausgabe für jeden Fahrer und
Unternehmer von hohem Nutzen. Auch wir werden ja trotz
höchster Kilometerleistung mit strengstem Maßstab gemessen, da wir als Berufsfahrer eine Vorbildfunktion zu erfüllen
haben. Deshalb haben wir einen Blitzer geblitzt.
Zum Titelbild
Foto: www.atelier-tacke.de
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*12 Cent / Min. aus dem Festnetz der DTAG
Wir sind die 
 Taxiausrüster!
 
 
 
 
 
 
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TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 35

Seite 36

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36 TAXIKURIER
§ Atomic Cafe, Kokolo Afrobeat
§ Schlachthof, Bill Haley’s Original
Comets
§ Titanic, Mitch Ryder
Mittwoch, 18. März
§ 10.30 – 11.35 Uhr, Schauburg, Du,
Du und Ich
§ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Sweeney Todd
§ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Die Kameliendame
§ 19.30 Uhr, Herkulessaal, 
Händels „Saul“
§ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Rechnitz
§ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
 Andromache
§ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Rolf Boysen liest Parzival
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, Al Jarreau
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Lyambiko
§ 20.30 Uhr, Volkstheater, 
Hallo Nachbar
§ 59 : 1, Bosse
§ Tonhalle, Fall Out Boy
§ Backstage Club, The Answer
Donnerstag, 19. März
§ 10.30 – 11.35 Uhr, Schauburg, Du,
Du und Ich
§ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Tamerlano
§ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Neue Kammermusik
§ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Bocaccio
§ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit
§ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Hiob
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Roger Willemsen
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Roger Hodgson
§ 20.00 Uhr, Residenztheater,
 Sugardaddy
§ Backstage Werk, Danko Jones
§ Muffathalle, Helen Schneider
§ Rote Sonne, Blurt
§ Ampere, Rawi Hage
§ 59 : 1, Jay Reatard
§ Schlachthof, Christoph Weiherer
Freitag, 20, März
§ 10.30 – 11.35 Uhr, Schauburg, Du,
Du und Ich
§ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Otello
§ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Bläsergala
§ 19.30 – 20.35 Uhr, Schauburg, Du,
Du und Ich
§ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
§ 19.30 Uhr, Philharmonie, Roncalli
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Footloose
§ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Rent
§ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus,
Glaube Liebe Hoffnung
§ 20.00 Uhr, Marstall, Iphigenie auf
Tauris
§ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Rolf Boysen liest Parzival
§ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Des Wahnsinns fette Beute
§ 20.00 Uhr, Werkraum, Lass mich
Dein Leben leben
§ Freiheizhalle, Kieran Goss
§ Ampere, G. Ray
§ Tonhalle, Intel Friday Night Game
§ Muffathalle, Esperanza Spalding
§ Schlachthof, The Stimulators
Samstag, 21. März
§ 15.00 Uhr, Philharmonie, Roncalli
§ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Has’ und Huhn
§ 19.30 – 20.35 Uhr, Schauburg, Du,
Du und Ich
§ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Märchen vom Zaren Saltan
§ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Die Kameliendame
§ 19.30 Uhr, Philharmonie, Roncalli
§ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit
§ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
§ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Wetten,
dass …
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Diknu Schneeberger Trio
§ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Hannes Wader
§ 20.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
§ Backstage Werk, 36 Crazyfists
§ LMU, Johann König
§ Feierwerk, Chaos Blast Meeting
§ Babalu, McGraw
Sonntag, 22. März
§ 11.00 Uhr, Philharmonie,
 Kammerkonzert
§ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Helene Grimaud
§ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Footloose
§ 15.00 Uhr, Residenztheater, 
Der zerbrochne Krug
§ 15.00 Uhr, Philharmonie, Roncalli
§ 17.00 – 20.45 Uhr, Nationaltheater,
Tamerlano
§ 19.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
§ 19.00 Uhr, Marstall, Gesäubert
§ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Rent
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
§ 20.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Shockheaded Peter
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
HG. Butzko
§ 20.30 Uhr, Amerikahaus, 
Festival Jazz Lines
§ Muffathalle, An Cafe
§ Backstage, Vorzeigekinder
§ Ampere, Selig
§ 59 :1, Stonewell Noise Orchestra
§ Schwabinger 7, Wilde 13
Montag, 23, März
§ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Otello
§ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
 Michael Kohlhaas
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die
Geschichte von Gilbert & Sullivan
§ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
§ 20.00 Uhr, Marstall, Gesäubert
§ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Omar Faruk Tekbilek
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Manfred Kempinger
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Helene Grimaud
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Elina Garanca
§ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Lass mich dein Leben leben
§ Orangehouse, Protest the Hero
Dienstag, 24. März
§ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Has’ und Huhn
§ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
§ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
 Alice im Wunderland
§ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Der Sturm 
§ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Rent
§ 20.00 Uhr, Marstall, Endspiel
§ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Rolf Boysen liest Parzival
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Orquestra Valencia
§ Backstage, Kaki King
§ Muffathalle, Kim Wilde
§ Ampere, Rupa & The April Fishes
§ 59 : 1, Joshua Radin
§ Backstage Werk, Jägermeister Rock
Liga 
Mittwoch, 25. März
§ 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
§ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
 Alice im Wunderland
§ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Rent
§ 20.00 – 20.55 Uhr, Werkraum, 
Land ohne Worte
§ 20.00 Uhr, Marstall, Gesäubert
§ 20.00 Uhr, Residenztheater,
 Sugardaddy
§ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Traviata erobert den Gärtnerplatz
§ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Ballets Russes
§ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Generation Doof
§ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Christoph Maria Herbst
§ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Berliner Geschichte
§ Funkhaus, Max. Bab
§ Ampere, Junior Kelly
§ Feierwerk, Mike Daughty
Donnerstag, 26. März
§ 10.30 – 12.05, Schauburg, 
Eine Odyssee
§ 14.30 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Rundfunkorchester
§ 18.00 + 20.30 Uhr, Marstall, 
Festival Jazz Lines
§ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Münchner BücherFrauen
§ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Faust
§ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Footloose
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum,
 Richard III.
§ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Rolf Boysen liest Parzival 
§ 20.00 Uhr, Tonhalle, Franz Ferdinand
§ 20.05 Uhr, Philharmonie,
 Symphonieorchester BR
§ 20.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
§ Feierwerk, Off beat Amassador
§ Sunny Red, Panther
§ Zenith, Nightwish
Freitag, 27. März
§ 10.00 + 12.00 Uhr, Prinzregenten -
theater, Münchner Rundfunkorchester
§ 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
§ 11.00 – 12.35 Uhr, Volkstheater,
Faust
§ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Tamerlano
§ 18.00 Uhr, Marstall, Festival 
Jazz Lines
§ 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater,
Faust
§ 19.30 – 21.05 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
§ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Eine Nacht in Venedig
§ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Rent
§ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, Bulbus
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37TAXIKURIER
Mehrtägige Termine
§ 20.10.08 – 31.03.09, Di. – Sa. 20.00 – 23.30 Uhr, So. 19.00 – 22.30 Uhr,
 Messe West, Schuhbeck-Teatro
§ 23.10.08 – 28.03.09, Di. – Sa. 20.00 – 23.30 Uhr, So. 18.00 – 21.30 Uhr,
 Messe West/Wappensaal, Palazzo
§ 25.12.08 – 29.03.09, Di. + Do. 20.00 – 22.30 Uhr, Mi. + Fr.+ Sa. 
15.00 – 17.30 + 20.00 – 22.30 Uhr, So. 14.30 – 17.30 + So. 14.30 – 17.00 +
18.30 – 21.00 Uhr, Circus Krone, Circus Krone
§ 21.01.09 – 14.03.09, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Die Reifeprüfung
§ 26.02.09 – 02.03.09, Do., Fr. + Mo. 10.00 – 18.00 Uhr, Sa. + So. 
9.00 –18.00 Uhr, Messe Ost, F.R.E.E.
§ 26.02.09 – 29.03.09, Löwenbräukeller, Starkbierfest
§ 01.03.09 – 02.03.09, Sa. 9.00 – 18.00 Uhr, So. 9.00 – 17.00 Uhr,
MOC, ABC-Salon
§ 03.03.09 – 06.03.09, 8.00 – 18.00 Uhr, ICM, Photovoltaik-Show
§ 03.03.09 – 07.03.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Heinrich Pacher
§ 03.03.09 – 29.03.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Rocky Horror-Show
§ 05.03.09 – 07.03.09, Do. + Fr. 9.00 – 18.00 Uhr, Sa. 9.00 – 16.00 Uhr,
MOC, Internationale Briefmarken-Börse
§ 05.03.09 – 08.03.09, Ampere, Francophone Film-Festival
§ 07.03.09 – 08.03.09, Sa. 9.30 – 17.00 Uhr, So. 9.30 – 16.00 Uhr,
MOC, Numismata International
§ 07.03.09 – 08.03.09, 9.00 Uhr, Olympiapark, Hundeausstellung
§ 07.03.09 – 08.03.09, Olympiapark, Werner-von-Linde-Sportfest
§ 10.03.09 – 28.03.09, außer So./Mo. 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Claus von Wagner
§ 11.03.09 – 14.03.09, Mi. – Fr. 9.30 – 18.00 Uhr, Sa. 9.30 – 17.00 Uhr,
Messe Nord, Metall München
§ 11.03.09 – 15.03.09, 9.30 – 18.00 Uhr,Messe West, IHM Profi
§ 11.03.09 – 17.03.09, 9.30 – 18.00 Uhr,Messe West, IHM Privat
§ 11.03.09 – 17.03.09, 9.30 Uhr – 18.00 Uhr,Messe Ost, Garten München
§ 12.03.09 – 13.03.09, Muffathalle, O Vertigo
§ 12.03.09 – 27.03.09, Paulaner am Nockherberg, Starkbierfest
§ 17.03.09 – 19.03.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Wolfgang Ambros
§ 18.03.09 – 09.05.09, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Männerhort
§ 20.03.09 – 23.03.09, 10.00 – 19.00 Uhr,Olympiapark, Eigentum und Wohnen
§ 24.03.09 – 25.03.09, Di. 9.30 – 21.30 Uhr, Mi. 10.00 – 18.00 Uhr,
MOC, Küchentrends 09
§ 25.03.09 – 26.03.09, 9.00 – 17.30 Uhr, MOC, Personal 2009
§ 26.03.09 – 27.03.09, Do. 9.00 – 21.00 Uhr, Fr. 9.00 – 20.00 Uhr,
MOC, Weiterbildung München
§ 26.03.09 – 28.03.09, Ampere, Wortspiel
§ 28.03.09 – 29.03.09, Tonhalle, Gedanken-Doping-Seminar
§ 31.03.09 – 13.04.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Moulin Rouge
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 
5 9 : 1 
8 Seasons    
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Cafe am Hochhaus  
Cord   
Crash   
Crowns Club  
Erste Liga   
GOP Varieté 
Hansa 39   
Kultfabrik  
Lenbach 
Loggia 
M-Park  
M a t c h 
Max + Moritz  
max Suite  
Milchbar 
Muffathalle  
Nachtgalerie  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Palais  
Pacha  
Pappasitos    
Prinzip  
Pure Club  
Rote Sonne  
Schlachthof 
Schranne 
Skyline  
Spiegelzelt 
Substanz 
Sugar  
T i t a n i c C i t y 
Volksgarten   
§ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Rechnitz
§ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Molieres Misanthrop
§ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Gruselett 
§ 20.00 Uhr, Olympiahalle, AC/DC
§ 20.05 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR
§ 20.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Festival Jazz Lines
§ Zenith, Mando Diao
§ Theaterfabrik, Paul Carrack
§ Freiheiz, Moonbootica
Samstag, 28. März
§ 12.00 + 14.30 Uhr, Prinzregenten -
theater, Münchner Rundfunkorchester
§ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz
§ 18.00 Uhr, Marstall, Festival Jazz
Lines
§ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, My Fair
Lady
§ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
§ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Der Sturm
§ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
§ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Sweeney Todd
§ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Drei Farben: Blau – Weiß – Rot
§ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
§ 20.00 Uhr, Werkraum, Lass mich
dein Leben leben
§ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Corvus Corax
§ 20.30 Uhr, Residenztheater, Festival
Jazz Lines
§ 23.00 Uhr, Marstall, Festival Jazz
Lines
§ Sunny Red, Kollateralschaden
§ Backstage, Lee Scratch Perry
§ Babalu, Stanley Brinks
Sonntag, 29. März (Zeitumstellung)
§ 11.00 – 12.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Liebestrank
§ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Beethovens „Flaute“
§ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Jean Genet
§ 11.00 Uhr, Nationaltheater, 
Matinee „Jenufa“
§ 11.00 Uhr, Marstall, Festival Jazz
 Lines, 
§ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Kiri Te Kanawe
§ 18.00 Uhr, Herkulessaal,
 Regensburger Domspatzen
§ 18.00 Uhr, Marstall, Festival 
Jazz Lines
§ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Macbeth
§ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
§ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die
 Verschwörung des Fiesko zu Genua
§ 19.30 – 20.45 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Copy Coppelia
§ 19.30 Uhr, Künstlerhaus,
 Nostalphoniker
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum,
 Richard III.
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Piano meets Percussion
§ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Groebner
§ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Ping Pong D’Amour
§ 20.30 Uhr, Marstall, Festival Jazz
Lines
§ Feierwerk, Wire
§ 59: 1, Eskimo Joe
Montag, 30. März
§ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Drei Farben: Blau – Weiß – Rot
§ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit
§ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum,
 Richard III.
§ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Il Divo
§ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Giuliano Carmiguola
§ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Weber
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
§ 20.00 Uhr, Marstall, Gesäubert
§ Künstlerhaus, Nostalphoniker
Dienstag, 31. März
§ 9.00 – 9.50 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Salz
§ 12.30 Uhr, Studio 1, Münchner
Rundfunkorchester
§ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
§ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Der Sturm
§ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit
§ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum,
 Armes Ding
§ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Mass für Mass
§ 20.00 Uhr, Marstall, Gesäubert
§ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
§ 20.00 Uhr, Philharmoniker, 
Brockes Passion
§ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Hannes Jaenicke
§ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Rolf Boysen liest Parzival
§ Ampere, Sven van Thom
§ Tonhalle, Asia
§ Backstage, One Fine Day
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38 TAXIKURIER
Der Bayerische Rundfunk berichtete am
7. April 2008 in seiner Reihe „Lebenslinien“
über den „Posterkönig von Schwabing“,
Herrn Wolfgang Roucka, der manchmal
sogar als „Posterpapst“ bezeichnet wurde
und wird. Herr Roucka ist gelernter Fotograf und hat sich auf diesem Gebiet einen
Namen gemacht. Eines seiner berühmtesten Bilder stammt aus dem Olympiajahr
1972 und zeigt den notorisch unsportlichen Politclown Fritz Teufel als Olympioniken verkleidet auf einem Sockel sitzend.
Als das Neue Rathaus von 2005 bis 2007
eingerüstet war und die Touristen es deshalb nicht bestaunen konnten, diente ein
3 mal 8 Meter großes Münchenpanorama
im Querformat an der Fassade als Foto -
hintergrund und Blickfang. Auch dieses
Foto entsprang einer von Herrn Rouckas
Spezialkameras. Wolfgang Roucka ist gut
mit Oberbürgermeister Christian Ude bekannt. Als er sich und seine Kamera auf
einem gegenüber liegenden Dach postiert
hatte, sollte Ude auf ein Signal hin ans
Fenster seines Büros treten und beim Auslösen winken. Daraus wurde aber nichts,
weil ein plötzlicher, sehr dringender Termin den OB daran hinderte. Das Motiv
 ohne Ude trägt den Titel „München – die
schärfste Stadt Deutschlands“ und ist in
verschiedenen Größen in Herrn Rouckas
Studio und Galerie an der Feilitzschstraße
14 / Ecke Werneckstraße erhältlich.
Wolfgang Roucka kam 1940 in Passau auf
die Welt. Mit sieben Jahren erwarb er seine
erste Kamera – im Tausch für einen selbstgefangenen Fisch, denn im Notjahr 1947
standen Lebensmittel hoch im Kurs. Als
junger Erwachsener wurde er zum Münchner und arbeitete zunächst bei Foto-Sauter.
Dass er ein fundiertes Urteil zu bilden in
der Lage ist, zeigt seine oben genannte
Einschätzung unserer Stadt. 
Am 1. April 1966 machte sich Herr Roucka
als Fotograf und Ein-Mann-Betrieb im
Herzen des damals politisch und musikalisch unruhig werdenden Schwabing an
der heutigen Adresse selbstständig und eröffnete kurz darauf dort auch seine Fotogalerie. Mit einer zündenden Idee wurde 
er schlagartig bekannt und traf den Nerv
der Zeit: Er erfand das Großfoto, das dem
Zeitgeist folgend den englischen Namen
„Poster“ trägt. Das war neu und erfüllte
 einen bis dahin erst noch schlummernden
Wunsch, Zimmerwände, Schaufenster und
ganze Häuserfassaden mit Großfotos zu
verschönern. Das erste Großfoto in München, wenn nicht sogar in ganz Deutschland, ließ Roucka 1968 von der Feuerwehr
über seiner Galerie aufhängen. Mit seinen
Maßen im Hochformat von 2 mal 9 Metern
war es damals eine Sensation. Das Poster
wurde daraufhin im öffentlichen wie auch
privaten Raum allgegenwärtig. Heute sind
mit Großfotos und Großbildern verdeckte
Hausfassaden und Wände nicht mehr aus
Studio und Galerie Roucka,
Feilitzschstraße 14
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
 Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit
Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
dem Stadtbild wegzudenken – abgesehen
davon dass sie den Hausbesitzern auch
 einen schönen Nebengewinn einbringen. 
Im Herzen Schwabings eröffnete damit
 eine „Boutique“ – auch eines der neuen,
wenn auch französischen Worte der damaligen Zeit –, die nichts Anderes als Poster
und auf Leinen gezogene Großfotos anbot;
rund zehntausend verschiedene Motive
waren auf Lager. Es seien hier nur einige
der bekanntesten genannt: Die revolutionären, kommunistischen Führer Ho Tschi
Minh, Che Guevara, Lenin und Mao Tse
Tung, deren Hauptmerkmal nicht etwa ihr
Einsatz für die Menschenrechte, sondern
ihre teilweise berechtigte Feindschaft gegen den Kapitalismus und insbesondere die
USA war. Ansonsten taten sie sich hauptsächlich durch Rücksichtslosigkeit und
Menschenverachtung im Namen einer
 Goldenen Zukunft hervor, konnten sich
damals aber einer breiten Anhängerschaft
erfreuen. 
Aber auch positive Persönlichkeiten zierten
die Poster bei Herrn Roucka: Musiker wie
Frank Zappa, der mit herunter gelassenen
Hosen auf dem Klo sitzend die spießbürgerliche Welt bekämpfte, oder Keith Richards von den Rolling Stones, der damals
noch nicht als lebende Mumie herumlief
und den seichten Schlagerfuzzis zeigte, wo
es langging. Und dann der Gitarrist Jimmy
Hendrix, der in psychedelischen Rauschfarben aus dem Poster schaute, sowie die
barbusige Uschi Obermeier, die kokettkesse Nonne mit dem Strumpfband oder
Brigitte Bardot auf dem Motorrad.
Der Glanz der Posterzeit ist verblichen,
aber in Rouckas Fotogalerie kann man
noch etwas von der Aufbruchstimmung
Herr Roucka mit einem Zeitgenossen vor seinem
 München-Panorama
Stimmer & Sohn GmbH
Lindberghstraße 20 · 80939 München
Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3
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außerhalb der üblichen 
Geschäftszeiten
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der späten 60er-Jahre spüren. Heute
bietet er neben den inzwischen schon
historischen Motiven Originale und
dank neuester Technik perfekte Reproduktionen zeitgenössischer Maler an.
Außerdem erhält man bei ihm „alles
rund ums Bild“, seien es Rahmen, Digitaldrucke und alles, was zur künstlerischen Verschönerung von Wänden notwendig ist.
Wolfgang Roucka kann sich sein Geschäftsleben ohne Taxi nur schwer vorstellen. Viele seiner Kunden kommen
schon allein wegen der chronischen
Parkplatznot mit dem Taxi zu ihm. Nach
dem Kauf eines Bildes steht seine Kundschaft oft vor dem Problem, wie das
großformatige Objekt nach Hause zu
bringen sei. Auch hier bietet sich ein
entsprechendes Großraumfahrzeug aus
unserer Flotte als ideales Transportmittel
an, abgesehen davon dass der Kollege
oder die Kollegin beim Tragen behilflich, wenn nicht sogar unentbehrlich ist.
Herr Roucka ist gleichzeitig davon überzeugt, dass eine Taxifahrt viel preis -
günstiger sei, als manche Menschen
subjektiv meinen. Der Service von Tür
zu Tür, die Hilfsbereitschaft der Taxler,
der Komfort, die Schnelligkeit… Er stellt
sich dabei einen seiner Kunden vor, 
der mit einem Bild unterm Arm zu den
Öffentlichen geht, für 2,40 Euro mit ihnen fährt, womöglich umsteigen und
dann auch noch nach Hause laufen
muss. Oder in Schwabing alternativ dazu ein Knöllchen für 20 Euro kassiert.
Ihm ist aber auch aufgefallen, dass nicht
alle Kollegen etwas mit der Ortsangabe
„Wedekindplatz“ anfangen können,
denn dort liegt ja seine Galerie.
Seit nunmehr 43 Jahren bestehen Studio und Galerie Roucka an derselben
Adresse. Auf künstlerischem Gebiet für
München und Deutschland richtungweisend, gehören das Geschäft und sein
Besitzer Wolfgang Roucka zu den alteingesessenen Münchner Institutionen,
auch wenn die Feilitzschstraße 14 etwas
versteckt liegt. Ein versteckter Schatz
eben. (BW)
Kontakt: 
Studio und Galerie Roucka
Feilitzschstraße 14
80802 München
Tel.: 089-348030
Fax: 089-396721
Email: info@roucka.de
www.roucka.de
39TAXIKURIER
Liebe Leserinnen und Leser,
das Jahr 2009 – trotz aller Unkenrufe – hat doch einen ganz guten Start hingelegt. Ein paar gute Messen, die optimistischen Bürger unserer Stadt, der Datenfunk, der uns viele Fahrgäste bringt, der kalte Winter. Alles Faktoren, die für uns
Dienstleister sprechen. Und jetzt kommt der Frühling. Wir müssen den Optimismus und die Lebensfreude vorleben. Mit sauberen Fahrzeugen und maximaler Dienstleistung. Dann sind wir unschlagbar.
Gute Geschäfte, gute Stimmung!
Paul Rusch, Objektleiter
Die April-Ausgabe erscheint am 27. März 2009 mit 
folgenden Kernthemen:
§ Interview mit dem neuen 
Vorsitzenden der Taxikommission
Dr. Assal im Gespräch mit dem TAXIKURIER
§ Dialyse-Fahrten
Der richtige Umgang mit diesen Patienten
§ Gespräch mit 
Reinhard Zielinski
Der TAXIKURIER interviewt den Vorstand
Vorschau April 2009
Folienversiegelung, Autoreinigung innen/außen, 
Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), 
Klima-Anlagen-Desinfektion (Geruchsentfernung)
Frankfurter Ring 97 · 80807 München
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– Funk, Funkantennen
– Spiegeltaxameter
– Alarmanlagen
– Quittungsdrucker und Programmierung
– Navigationssysteme
– Taxameter Tarif-Programmierung
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– u.v. m.
T e l e f o n 0 8 9/3 07 48 04 7
Mobil 01 77 / 2 70 32 70
Kundendienst
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