TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier März 2009
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2009. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.
40 von 40 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.
Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →
Seite 1
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
März 2009 TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de § Achtung – hier lauern Gefahren! § Kooperation Taxi-München eG/Allguth Nutzen für Unternehmer und Fahrer § München und seine Stadtbezirke Schwanthalerhöhe § Sicherheit im Taxi Das richtige Verhalten in brenzligen Situationen BLITZERATLAS Gestaltung: www.formenreich.de Fotos: www.atelier-tacke.de Verwarnung, Bußgeld, Fahrverbot, Punkte, Führerscheinentzug, Verlust P-Schein, MPU, Arbeitslosigkeit … TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:07 Uhr Seite 1
Seite 2
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Eine Limousine muss sich an den Ansprüchen Ihrer Kunden messen lassen – und an Ihren eigenen. Dazu zählen höchster Komfort, ein exklusiver Auftritt und zuverlässige Sicherheit. Wirtschaftliche Effizienz inklusive. Gehen Sie deshalb keine Kompromisse ein: Mit der Audi A6 1) oder der Audi A8 2) Limousine entscheiden Sie sich für ein großzügiges Raumangebot und effiziente Motorentechnologie, für ausdrucksstarkes Design, hervorragende Fahrstabilität und -dynamik. Gute Gründe, weshalb der Audi A6 und der Audi A8 Deutschlands beliebteste Chefautos in den Kategorien obere Mittelklasse und Luxusklasse sind. 3) Überzeugen Sie sich persönlich – bei Ihrem Audi Partner. 1) Kraftstoff verbrauch in l/100 km: kombiniert 6,3–10,9; CO 2-Emission in g/km: kombiniert 166–259 2) Kraftstoff verbrauch in l/100 km: kombiniert 8,3–14,7; CO 2-Emission in g/km: kombiniert 199–350 3) Führungskräfte-Umfrage des Wirtschaftsmagazins Impulse Gönnen Sie Ihren Fahrgästen Deutschlands beliebteste Chefautos. TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 2
Seite 3
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
3TAXIKURIER Inhalt Editorial | Wehret den Anfängen 4 Messe München | Messepower im Doppelpack 5 Die Genossenschaft | Infos von den drei Vorständen 6 Der Aufsichtsrat berichtet | 8 Der Landesverband | Rahmenvertrag mit der Deutschen Bahn 9 Starke Kooperation | Allguth und Taxi-München eG 10 Geschichte und G’schichten | McGraw-Graben und Kalter Krieg 12 Impressum | 13 Hier spricht der Doc | Minimalinvasive Schulteroperation 14 Rose des Monats | Messe BAU 2009 15 Die fünf Weisheiten des Monats | 15 Zitrone des Monats | Michael Wolff, Taxi 2319 15 Info zu Zitrone 2/09 | 15 München und seine Stadtbezirke | Schwanthalerhöhe 16 Leserbriefe/Forum | 18 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner des letzten Gewinnspiels 19 Witz des Monats | 19 Boxenstopp | „Englisch-sprechender Fahrer“ 19 Taxi-Check München | Ortskenntnis Altstadt 20 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 22 Der Blick zurück | Der März vor 100, 75, 50, 25, 1 Jahr(en) 22 Spruch des Monats | 22 Essen auf Rädern | „Kaffee Giesing“ 23 Schrottis Fiaker ABC | Das „G“ 24 München Splitter | 25 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 25 Keurze Frage – Klare Antwort | Die Taxi-Quittung 25 Blitzeratlas | Hier lauern die Gefahren! 26 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 28 Sicherheit im Taxi | Start einer Serie 30 Taxameter des Monats | Polizeikontrollen 32 Promitalk | Torsten Münchow 33 Top-Termine März 2009 | Hier glüht der Taxameter 34 Zum Titelbild | 35 Die versteckten Schätze Münchens | Studio und Galerie Roucka 38 Vorschau April 2009 | 39 Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 –12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Taxifahrer-Ausbildung: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum. Samstag 10.00 –16.00 Uhr TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 3
Seite 4
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Im letzten TAXIKURIER berichteten wir über die Taxikommission des Stadtrates und deren Zusammensetzung. Bei Redaktionsschluss war nicht abzusehen, wie schnell wir die Hilfe dieses Fachgremiums, unter Vorsitz von Herrn Dr. Assal, benötigen. Vor Jahresfrist beschloss unser Herr Oberbürgermeister die Einrichtung und Verlegung der Taxistandplätze in die Kompetenz, oder treffender, Entscheidungsgewalt der Bezirksausschüsse zu legen. Eine besonders wichtige politische Größe scheint der Vorsitzende des Bezirksausschusses München Mitte, Herr Püschel, zu sein. Nachdem er etwas verspätet festgestellt hat, dass ihm die Herrschaft über unsere Arbeitsplätze und die Verkehrsinfrastruktur des Taxigewerbes zugefallen ist, tobt er sich gewaltig aus. Einige Beispiele: Nachdem wir den Standplatz vor dem Nationalmuseum aufgeben mussten, fanden wir ein Plätzchen in der Alexandrastraße. Herr Püschel und sein Bürger- Ausschuss stellten den Antrag, den Standplatz zu verkleinern, da kaum Einsteiger zu verzeichnen sind. Über diesen Standplatz werden aber mehr Aufträge vermittelt wie z.B. über den Feilitzschoder Elisabethstand. Als nächste Aktion forderte der BA-Vorsitzende Püschel die Verlegung des Nachrückplatzes von der Wurzerstraße in die Maximilianstraße bei gleichzeitiger Verkürzung. Wahrscheinlich benötigt ein armer Bewohner der Wurzerstraße einen Parkplatz im Rahmen der Parkraumbewirtschaftung, die Herrn Püschel am Herzen liegt. Ein weiterer verkehrspolitischer Kraftakt des großen Vorsitzenden ist der Vorwurf von Lärmentwicklung für die Bewohner eines Altenheims, die vom Taxistand in der Prälat-Zistl-Straße ausgeht. Herrn Püschel ist dabei, als Fachmann für die Schrannenhalle entgangen, dass die Schranne gähnend leer ist, genauso wie der Taxistand. Die von Herrn Püschel vorgeschlagene Verlegung des Taxistandes haben wir seit Monaten beantragt. Schreiben an Herrn Püschel werden nicht beantwortet. Wir bitten die Stadträte der Taxikommission die „Püschels“ in den Bezirksausschüssen zu veranlassen, den Dialog mit dem Taxigewerbe aufzunehmen und näher zu bringen, dass Taxis ein Teil der Daseinsfürsorge für alle Bürger sind. Verkehrspolitik ist nicht einfach. Angesichts der Milliarden Euro, die bei der Landesbank versemmelt und der HRE in die Feuerstelle geschaufelt werden, sind die paar Millionen die für den Transrapid nicht aufgetrieben wurden, ein Trinkgeld. Ist ja auch in Ordnung, die Transrapid- Technik wurde ohnehin nach China verkauft. Dazu passt die Abwrackprämie, die mit der deutschen Automobilindustrie nun wirklich nichts zu tun hat. Eine Nahverkehrskonferenz über die zukünftige Anbindung des Flughafens war sehr erfolgreich. Nach einer fruchtbaren Diskussion vermehrten sich die Varianten einer Schienenanbindung auf rund dreißig. Oder wird es noch rund dreißig Jahre dauern bis es eine Lösung gibt? Es könnte auch sein, dass der Rückgang der Fluggastzahlen das Problem löst. Für das Taxigewerbe wäre es von Vorteil, wenn der Privat-Pkw-Verkehr zum Flughafen reduziert werden könnte. Aus unserer Genossenschaft können wir vermelden, dass die Entwicklung eines völlig neuen Rufsäulensystems erfolgversprechend erscheint, wie Sie am Harras sehen können. Von der Nachfrage bei der Ausrüstung der Genossenschaftstaxis mit Datenfunk werden wir überrollt. Inzwischen sind alle überzeugt, dass diese preiswerte und maßgeschneiderte Konzeption zur Erfolgsstory wird. Wir sind in der Lage, jeden Auftrag zu vermitteln. Der Engpass der Auftragsvergabe per Sprache spielt keine Rolle mehr. Etwas überrascht sind wir vom explosionsartig ansteigenden Kreditkartenumsatz von cirka 200.000 Euro pro Monat. Wenn Sie diese Ausgabe des TAXIKURIER in Händen halten, sind bereits mehr als 1.000 Genossenschafts - taxis mit Datenfunk ausgerüstet. Im Hinblick auf die Qualitätsverbesserung unserer Dienstleistung müssen wir darauf dringen, dass die Fahrerausweise wie im Fahrervertrag verpflichtend vorgeschrieben an gut sichtbarer Stelle im Bereich des Armaturenbrettes angebracht werden. Nur wer sich seiner Leistung schämt, flüchtet in die Anonymität. Apropos Qualitätsverbesserung; hier müssen wir berichten, dass die Nürnberger Taxigenossenschaft durch Beschluss der Mitglieder, im Rahmen der Betriebsordnung, die Ausrüstung mit Dachträgerwerbung abgeschafft hat. Einige Mitglieder die Dachträgerwerbung mitführten, haben gegen den Beschluss den Klageweg ausgeschöpft und sind letztinstanzlich vor dem BGH unterlegen. Es mag dem einzelnen Unternehmer nicht von großer Bedeutung erscheinen, ob Taxis in München mit Dachträgern umherfahren, beim Erscheinungsbild des gesamten Taxigewerbes kann aber eine andere Betrachtungsweise gelten. Bis zur nächsten Generalversammlung bei der eine derartige Entscheidung frühestens möglich wäre, haben wir ausreichend Zeit, eine diesbezügliche Entscheidung zu diskutieren und zu finden. Übrigens ein dickes Dankeschön an alle Mitglieder, der Eingang der Beiträge zum 31. Januar war trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage hervorragend Ihr Hans Meißner Editorial Wehret den Anfängen 4 TAXIKURIER TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 4
Seite 5
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
5TAXIKURIER Wenn die Frühlingssonne die ersten Krokusse hervorlockt, die Gärten wieder auf Vordermann gebracht werden, und der Frühjahrsputz beginnt, dann stehen alle Zeichen günstig für eines der wichtigsten Messeereignisse des Jahres: Die Internationale Handwerksmesse und die Garten München, beide vom 11. bis 17. März 2009, locken alljährlich ein internationales Publikum auf das Gelände der Neuen Messe München. Die Internationale Handwerksmesse gilt als wichtigste Drehscheibe für das Handwerk: Das Münchner Spitzengespräch mit der Bundeskanzlerin sowie viele Treffen mit prominenten Gästen aus Politik und Wirtschaft machen sie zu einer der bedeutendsten politischen Plattformen des Handwerks. Die Internationale Handwerksmesse ist in IHM PROFI (11. bis 15. März 2009), Fachmesse für Technik, Werkstatt, Werkzeuge und IHM PRIVAT (zwei Tage länger, bis zum 17. März 2009), Messe für Lebensart und Lebensraum, aufgeteilt. So finden sich beispielsweise auf der IHM PRIVAT individuell gefertigte Möbel und Wohn - accessoires, Küchen und -zubehör sowie Kunsthandwerk aus aller Herren Länder. Ein Schwerpunkt liegt zudem in diesem Jahr auf dem Musikinstrumentenbau. So kann der Besucher z. B. live beim Bau einer Violine, Gitarre oder eines Klaviers dabei sein. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Konditoren und Metzger geben in Schaubackstuben eine Kostprobe ihres Könnens. Einen wichtigen Bereich stellt der Umweltschutz dar: Eine ganze Halle widmet sich dem Thema „Energetisches Sanieren, Renovieren und Modernisieren“ . Kostenfreie Energieberatungen für die eigenen vier Wände runden das Serviceangebot ab. Der Zugang zur IHM erfolgt über den Eingang West. Auch Pflanzenliebhaber, Hobbygärtner und Outdoor-Fans finden auf der parallel stattfindenden Garten München alles rund um Gartengestaltung, Pflanzen, Floristik und Wellness. Hier findet man alles, um die eigenen Balkone, Terrassen und Gärten in kleine Wohlfühloasen zu verwandeln. Die Besucher können sich hier Inspirationen für ihr Zuhause holen und Blumenzwiebeln, Pflanzen und Werkzeug direkt mitnehmen. Die Garten München erreicht man über den Eingang Ost. Messe München Geballte Messepower im Doppelpack: Internationale Handwerksmesse und Garten München 2009 Foto: Messe München Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 – ca. 21.30 Uhr Jeden Samstag Tageskurs 10.00 – ca. 16.00 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 Funkausbildung Termin: Donnerstag, 19. März 2009 14.30 – 17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Ausbildung im März 2009 Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-münchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Taxistiftung Deutschland Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 Kurs 3/2009 vom 21.04.09 bis 19.05.09 Kurs 4/2009 vom 23.06.09 bis 21.07.09 Kurs 5/2009 vom 08.09.09 bis 06.10.09 Kurs 6/2009 vom 13.10.09 bis 10.11.09 Kurs 7/2009 vom 17.11.09 bis 15.12.09 TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 5
Seite 6
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
6 TAXIKURIER Die Genossenschaft Neue Rufsäule Die Einrichtung des Telefonrufes war nach der Heuverteilung für die Droschkengäule zum Ende des 1. Weltkrieges der wichtigste Zweck zur Gründung der Einund Verkaufsgenossenschaft der Münchner Droschkenbesitzer. Der damalige Vorstand, unter der Führung von Josef Obermaier, entschied sich für den Autoruf ohne Vermittlung durch eine Zentrale, die mit Telefondamen besetzt war. Den Vorzug erhielt aus Kostengründen der Direktruf über Standplatztelefone. Dabei sprach der Kunde direkt mit dem ersten Fahrer, der auch die Fahrt durchführte. Diese Weise der Taxibestellung setzte sich durch und wurde erst zum Ende der 50er Jahre durch die Funkvermittlung ersetzt, oder wie in München, ergänzt. Die Pflege und Weiterentwicklung des Rufsäulensystems wurde von anderen Zentralen als rückständig belächelt, völlig zu Unrecht wie der Vergleich der Vermittlungsgebühren eindeutig beweist. Die Taxi-München eG erhebt die geringsten Umlagen in Deutschland und bietet den größten Leistungsumfang. Obwohl wir mit dem neu eingeführten, sehr kostengünstigen Datenfunk der Konkurrenz meilenweit voraus sind, müssen wir unser Rufsäulensystem weiter modernisieren und pflegen. Die Auftragsvermittlung über die Rufsäulen ist äußerst wirtschaftlich und sicher. Nachdem die Telekom Nebenstellenleitungen abschaltet, haben wir ein Kommunikationsunternehmen aus Meißen mit der Entwicklung einer neuen Solarrufsäule mit GSM-Technik beauftragt. Die erste Säule mit zwei Anschlüssen wurde am 4. Februar am Harras aufgestellt. Die Säule benötigt keinen Strom und Telefonanschluss und leitet jedes Gespräch nach einer einstellbaren Anläutzeit in die Zentrale weiter, so dass kein Auftrag verloren geht. Hierbei kommt die sehr effiziente und schnelle Datenfunkvermittlung zur Geltung. Die sehr robuste Rufsäule kann per GSM überwacht und gesteuert werden. Sie erfüllt die derzeit höchsten technischen Anforderungen. Eine Schwachstelle der bisherigen Rufsäulen waren die Taster zur Gesprächs - annahme, die durch brachiales Drücken regelmäßig zerstört wurden. Die neuen Taster sind Sensoren, die nur kurz leicht berührt werden müssen, um das Gespräch mit dem Besteller zu ermöglichen. Mit der neuen Rufsäule, die sehr stabil ist, hoffen wir Vandalismusschäden auszuschließen oder diese zumindest zu verringern. Sobald die Testphase abgeschlossen ist, also in cirka drei bis vier Monaten, ist beabsichtigt, die cirka 120 Rufsäulen zügig auf die neue Technik umzustellen. Wie bei der Entwicklung des Datenfunks haben wir auch bei den Rufsäulen auf vorhandene Fertigprodukte verzichtet und auf der Basis modernster Technikkomponenten einen eigenen Weg beschritten und eine maßgeschneiderte Lösung gesucht und hoffentlich bereits gefunden. (HM) Datenfunk ohne Kienzle Ende Januar fiel die endgültige Entscheidung des Vorstandes der Taxi-München eG, die Versuche den Taxameter Kienzle 1150 in unserem Datenfunksystem einzustellen. Obwohl bereits mehrere Hardware - varianten getestet wurden, konnte eine gleichwertige Vermittlungsleistung wie mit den bereits in Betrieb befindlichen Geräten nicht erreicht werden. Alle getesteten Lösungen waren relativ kostspielig, so dass die Anschaffung eines modernen Taxameters nur geringfügig mehr kostet. Für die betroffenen Unternehmer, wie für uns als Betreiber des Systems, macht es auch wenig Sinn, mit großem Aufwand ein Taxametermodell für das bereits ein Nachfolgeprodukt angeboten wird, für begrenzte Zeit einzusetzen. Wie wir bereits berichteten, sind wir in der Lage im Austausch gegen einen gebrauchten Taxameter den hochmodernen, eben auf dem Markt erschienenen, Hale MCT 06 zum Preis von 365 Euro anzubieten. 80 Euro werden bei Rückgabe des alten Taxameters vergütet. In der Hoffnung, ausufernden Unsinn aus der Gerüchteküche einzudämmen, geben wir Ihnen nachstehend unsere Absage an die Kienzle Argo Taxi International GmbH vom 29. Januar 2009 zur Kenntnis. Mit dieser endgültigen Entscheidung ist Klarheit geschaffen. (HM) Kienzle Argo Taxi International GmbH Herr Jean-Marie Weiss Albinostraße 56 12103 Berlin 2009-01-29 Einbindung Kienzle1150-Taxameter in Datenfunksystem der Taxi-München eG Sehr geehrter Herr Weiss, nach einer inzwischen sehr langen und mit unterschiedlichen Konfigurationen und Hardwarevarianten durchgeführten Versuchsreihe, sowohl in unserem Hause als auch bei der Firma GefoS mbH, stellte sich diese Woche abschließend heraus, dass die neueste Lösungsvariante leider auch nicht den erwünschten Erfolg brachte. Daher ist zu befürchten, dass ein weiterer massiver Programmieraufwand vonnöten sein wird, um die Datenfunk - lösung der Taxi-München eG unter Einbindung des Kienzle-1150-Taxameters darzustellen. Darüber hinaus würde wegen zweier programmatisch doch sehr unterschiedlichen Systemen die Gefahr der Instabilität des Gesamtsystems dro- TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 6
Seite 7
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Die Genossenschaft hen. Weiter ist festzustellen, dass ein unverhältnismäßig hoher Aufwand für die Inbetriebnahme und Erhaltung des Gesamtsystems nötig sein wird, d.h. iPAQs müssen anders programmiert werden und die DevBoxen brauchen eine differente andere Konfiguration. Des Weiteren müsste das in Betrieb befindliche automatische Softwareupdate neu programmiert werden. In der Gesamtschau stehen als Alternative weniger aufwändige Lösungen mit modernster Taxametertechnik mit geringen Mehrkosten zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Hans Meißner, Reinhard Zielinski Vorstand Taxi-München eG Notiz zum Datenfunk: Fahrpreispflichtige Aufträge Ab und an muss nach Beendigung einer Fahrt der Fahrpreis manuell eingegeben werden damit eine automatische Verbuchung für den Kunden und Sie als Unternehmer erfolgen kann. In der Regel können Fahrpreise aus dem Taxi automatisch durch den Fahrer an die Buchhaltung gesendet werden. Bei manuellen Übermittlungen kommt es leider immer wieder zu Eingabefehlern. So werden an Stelle von 32,70 Euro, 3,27 Euro eingegeben und verbucht. Leider ist bei zigtausend Buchungen eine Nachprüfung nicht möglich, so dass diese Fehlbuchungen an die Kunden als Rechnungsbezieher weitergeleitet werden. Kaum ein Kunde wird reklamieren, dass ihm ein zu geringer Betrag in Rechnung gestellt wurde. Ihnen als Unternehmer wird deshalb auch nur der eingegebene Fahrpreis, auch wenn er falsch ist, überwiesen. Nach jeder fahrpreispflichtigen Fahrt kann über das Menü der im Auftrag hinterlegte Preis überprüft werden. Näheres können Sie Ihrem Handbuch entnehmen. (HM) Polizei sucht Zeugen Bei einem Unfall am 20.01.2009 um 21.45 Uhr in der Barerstraße 40 sind zwei Personen verletzt worden. In den Unfall waren ein Mercedes und eine Straßenbahn verwickelt. Zu dieser Zeit sollen sich zwei Taxis in der Nähe befunden haben, die Angaben zum Unfallhergang und zur Klärung des Falles beitragen können. Bitte setzen Sie sich mit der Verkehrsinspektion München, Herrn PHM Sedelmaier, Telefon 089/6216-3355 in Verbindung. Weniger Beschwerden seit Einführung des Datenfunks Auch im vierten Quartal 2008 hielt diese positive Entwicklung an. Die Beschwerdeneingänge über Fahrer von Münchner Taxis sind weiter rückläufig. Dieses Mehr an Qualität führen wir vor allem auf die inzwischen sehr gute Zusammenarbeit mit den meisten der Mitgliedsunternehmer zurück. Für diese erfolgreiche Kooperation bedanken wir uns sehr herzlich. Immer mehr Taxiunternehmer erkennen die Notwendigkeit, dass ihre Serviceleistungen verbessert werden müssen, um im Wettbewerb bestehen zu können. Die enge Zusammenarbeit bei der Bearbeitung von Problemen wird uns helfen, fehlerhaftes Verhalten der Fahrer in Zukunft zu vermeiden. Das gemeinsame Vorgehen in jedem Einzelfall ist der direkte und deshalb schnellste Weg, hin zu einer besseren Dienstleistung. Die enormen Fortschritte der letzten Monate bezüglich der gesteigerten Leistungsfähigkeit bei den Münchner Taxiunternehmen wird auch bestätigt durch die vom ADAC durchgeführten Tests. Einen großen Schritt hin zu mehr Kundenservice gehen wir alle auch mit der Einführung des Datenfunks, mit dem wir eine schnellere Verfügbarkeit der Taxis erzielen und zudem höhere Einnahmen bei gleichbleibenden Kosten erreichen. Bei einem Investitions-aufwand von netto1005 bis 1290 Euro plus Einbaukosten pro Taxi, wird sich diese Verbesserung bereits nach wenigen Monaten amortisieren. Die Vorteile für die Fahrgäste durch kürzere Wartezeiten stellen eine wesentliche Verbesserung der Leistung dar. Durch kürzere Anfahrtswege und Wartezeiten verringern sich außerdem die variablen Fuhrparkkosten der Taxiunternehmer. Natürlich bringen neue Technologien auch neue Probleme. Die werden wir aber keinesfalls mit dem Schwert bekämpfen, sondern zusammen mit Ihnen aufarbeiten. Wir sind der Überzeugung, dass mit der Zeit und mehr Routine im Umgang mit dieser Kommunikationstechnik viele Fehler sich von selbst erledigen. Dass alle Technik bestimmte Typen nicht aufhalten kann, zeigt der Anruf einer 96-jährigen Dame im Dezember 2008. Gehbehindert und fast erblindet bat sie den Taxifahrer (bekannt), nachdem er sie von der Arztpraxis abgeholt hatte, ihr auf dem Weg zur Haustüre – nicht zur Wohnungstüre – behilflich zu sein und gab diesem dafür extra zwei Euro (Fahrpreis: 9,80 Euro). Der Fahrer quittierte das mit lautem Geschimpfe und fühlte sich keinesfalls zuständig für den „sozialen Dienst“ . Aus Angst vor ihm und seinem aggressiven Fahrstil traute sich die geistig sehr rege Frau nicht zu widersprechen. Nachdem er über den Bordstein geschossen war, stellte er eine Quittung aus, zerrte die Dame sehr grob aus seinem Taxi, knallte die Türe zu und verschwand mit Vollgas. Vollkommen hilflos und mit schmerzenden Armen stand sie nun da und konnte nicht weiter. Erst ein vorbeikommender Passant löste ihr Problem und brachte sie zu ihrer Haustüre. Tochter, Schwiegersohn, Passant, Verwandte, Freunde und Hausbewohner sind nun bestimmt mit den besten Empfehlungen ausgestattet, die Dienste eines Taxis nicht in Anspruch zu nehmen. Aber in diesem Fall hatten wir noch Glück: Die alte Dame, die so schlecht behandelt worden war, lastete das indiskutable Verhalten des Fahrers nicht dem gesamten Gewerbe an. Während unseres Telefongesprächs betonte sie immer wieder, dass sie sonst sehr nette und hilfsbereite Taxifahrer habe und dass sie deswegen auch weiter mit dem Taxi fahren werde. Nur mit dem Taxler, der so grob mit ihr umgegangen war, wollte sie auf keinen Fall mehr fahren. – Wer kann ihr das verdenken! 7TAXIKURIER <ABEE>KLMK:W>ÉyxÉ zz}ÉrG<A>G É :<A:GP:EMÉ>KD>AKLK><AM É É <AP>KINGDMÉMK:?K><AM >EÉ ×|x || }×zÉ :QÉ ×|x || }×|| G?:EE:;PB<DENG@ >KLHG>G;>?lK=>KNG@LK><AM MK:?L:<A>G NW@>E=L:<A>G D:GSE>B§:GP:EM×;:N>K=>ÉÉÉÉÉ P P P : G P: E M ×;:N>K=> TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 7
Seite 8
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
8 TAXIKURIER Die Genossenschaft Der Aufsichtsrat berichtet Liebe Kolleginnen und Kollegen, es ist mir schon zur lieben Gewohnheit geworden, Sie an dieser Stelle über Verfahrens- oder Vorgehensweisen bei formalen Vorgängen zu informieren. Das KVR weist zum wiederholten Mal darauf hin, dass es immer wieder Schwierigkeiten bei der Wiedererteilung der Taxikonzession gibt, weil formale Anforderungen nicht erfüllt werden. Ich stelle Ihnen hier noch einmal die Anforderungen zusammen und bitte Sie diese zu beachten. Folgende Unterlagen müssen dem KVR vorgelegt werden: § Ein Antragsformular, das von der Person, die zur Führung der Geschäfte bestellt ist (wie Geschäftsführer, Inhaber etc.), vollständig ausgefüllt und unterschrieben wurde § Die bisherige Genehmigungsurkunde und der dazugehörige Auszug (Original) § Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Kassen- u. Steueramt der Stadt München, AOK Bayern, Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltung und dem zuständigen Finanzamt, für den Antragsteller sowie für die Person, die für die Führung der Geschäfte bestellt wurde. Entsprechende Antragsformulare erhalten Sie bei der Taxi-München eG § Original TÜV-Prüfberichte seit der letzten Erteilung (Ergänzend weise ich Sie darauf hin, dass jährlich eine Kopie vom aktuellen TÜV-Bericht an das KVR gesendet werden muss) § Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit (Formblatt erhalten Sie beim KVR und bei der Taxi- München eG) Der Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit kann nicht durch die Vorlage eines aktuellen Kontoauszuges erbracht werden. Das KVR fordert vielmehr eine schriftliche Bestätigung von der Hausbank oder dem Steuerberater über die finanzielle Leistungsfähigkeit. Diese Leistungsfähigkeit zeichnet sich durch ein Eigenkapital von mindestens 2250 Euro für das erste Taxi und 1250 Euro für jedes weitere Taxi aus. Das KVR stellt ein entsprechendes Formblatt zur Verfügung. Dabei beachten Sie bitte, dass nur der erste Wert zum Eigen - kapital eingetragen werden muss, alle anderen Fragen können unbeantwortet bleiben. Über diese Formalitäten hinaus ist unbedingt darauf zu achten, dass die Wiedererteilung der Konzession termingerecht beantragt wird. Dazu steht nur ein beschränkter Zeitraum zur Verfügung. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie Ihren Antrag auf Wiedererteilung der Taxikonzession, mindestens 4 Wochen vor Ablauf der Genehmigung beim KVR einreichen. Abgelaufene Genehmigungen erlöschen und müssen neu beantragt werden. Bei Taxigenehmigungen ist nur eine Neuvergabe über Wartelisten möglich. Mein Tipp: Gehen Sie nicht am letzten Tag zum KVR, denn wenn irgendetwas mit den Unterlagen nicht stimmt, wird Ihre Konzession solange nicht wieder - erteilt, bis alle Unterlagen vollständig sind. Dies bedeutet für Sie, dass Sie Ihr Taxi bis zur Erteilung nicht einsetzen dürfen. Nun aber zu meinem Bericht aus dem Aufsichtsrat. Die letzte Sitzung fand am 27. Januar 2009 statt. Dabei unterrichtete uns der Vorstand vor allem über: § Die wirtschaftliche Situation der Taxi-München eG § Vermittlungszahlen der Zentrale § Datenfunkentwicklung § Datenfunkstörung durch E-plus in der Neujahrsnacht § Standplatzveränderungen § Aufgabenbereiche der Vorstands - mitglieder Zum Schluss noch eine überaus erfreuliche Nachricht: Mittlerweile werden über 1000 Datenfunkgeräte in München eingesetzt. Ich wünsche ich Ihnen eine unfallfreie Fahrt und gute Geschäft. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Aufsichtsratsvorsitzende Liebe Kolleginnen und Kollegen, abgesehen von den disziplinarischen Maßnahmen, die wir natürlich in einem solchen Fall ergreifen, fällt mir dazu nur noch der Spruch eines weisen Menschen ein: „Alles im Leben hat seine Grenzen, nur die Dummheit nicht, denn die ist grenzenlos.“ (RZ) Neue Staffel „München ER-FAHREN“ Im Juni startet eine neue Reihe der Weiterbildung „München ER-FAHREN“ . An 3 Samstagen (20.06., 27.06., 04.07.) schult Benedikt Weyerer jeweils von 9–14 Uhr interessierte Kollegen zum Thema München-Kompetenz. Im Preis von 145,00 Euro sind sämtliche Schulungsunterlagen, sowie das Zertifikat zum registrierten „Guide“ enthalten. Anmeldung zum auf 15 Personen limitierten Kurs sind ab sofort bei Frau Choleva in der Taxi-München eG möglich. Standplatz-News Taxistandplatz Kaufhof Wegen Bauarbeiten wird der Standplatz Kaufhof zunächst ab Mitte März 2009 auf ca. fünf Fahrzeuge verkürzt und dann ab Anfang April 2009 für ca. zehn Wochen in die Parkbucht an der Westseite der Sonnenstraße, unmittelbar südlich der Schwanthalerstraße (Milchbar) verlegt. Dieser Taxistand wird für fünf Taxis eingerichtet und auch weiterhin am Funk mit „Kaufhof“ gerufen. (RR) Wir trauern um den Kollegen Walter Schaller Taxi 3053 Er verstarb am 29. Januar 2009 im Alter von 62 Jahren. TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 8
Seite 9
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Der Landesverband Rahmenvertrag des BZP mit der Deutschen Bahn Deutlich verbesserte Konditionen ab 01.02.2009 Bekanntlich ist der BZP seit 2007 Rahmenvertragspartner der Deutschen Bahn AG. Damit wurden die vorher auf einer Vielzahl von Einzelverträgen beruhenden Leistungen des Taxigewerbes vor allem im Rahmen des Störungsmanagements des Eisenbahnunternehmens auf eine einheitliche Rahmenvertragsebene gestellt. Der Bundesverband hatte zuvor die europaweite Ausschreibung für sich entscheiden können. Die Abwicklung läuft über ein mittlerweile sehr gut eingespieltes bargeldloses Gutscheinverfahren. Die Dienstleistungen des Taxigewerbes werden seit der im Sommer 2008 erfolgten Umstellung auf diese neuen Gutscheine über autorisierte Zentralen abgerechnet, die auf der BZP- Internetseite (www.bzp.org/rundumstaxi/ bahnpartner.htm) aufgelistet werden. Im Rahmen der anstehenden Verlängerung des Rahmenvertrages wurden jetzt die Konditionen neu verhandelt, die ab 01.02.2009 gelten und für die Unter - nehmen eine Verbesserung um fast 9 % bedeuten! Im Überblick (Werte bis 31.01.2009 in Klammern): 1. Fahrten in Pflichtfahrgebieten werden (unverändert) nach den jeweils gültigen Beförderungstarifen abgerechnet. Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Pflichtfahr - gebietes. 2. Fahrten außerhalb der Pflicht - fahrgebiete: § der Fahrpreis beträgt 0,63 Euro je gefahrenen Kilometer (bisher 0,58) zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer § mit Großraumfahrzeugen (nur bei Fahrzeugen mit mehr als 5 Sitzplätzen, in denen auch bei Beförderung von mehr als 4 Fahrgästen für jeden Fahrgast ein Gepäckstück untergebracht werden kann) bei mehr als 4 Fahrgästen beträgt der Fahrpreis 0,74 Euro pro gefahrenen Kilometer (bisher 0,68) zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. § Ausnahme: Wird eine Fahrt durch - geführt, deren Ziel außerhalb des Pflichtfahrgebietes liegt, die Fahrstrekke (besetzt) jedoch weniger als 15 Kilometer beträgt, gilt der Taxitarif § Zuschläge (Gepäck, Nachtzeit, Grundgebühr etc.) werden nicht berechnet. Dies entspricht auf der besetzt gefahrenen Strecke einem Nettopreis von 1,26 Euro, bei Großraumfahrzeugen sogar von 1,48 Euro. Die Preise gelten bis zum Ablauf des Rahmenvertrages am 28.02.2010. Mit diesem Verhandlungsergebnis konnte der BZP entgegen dem wirtschaftlichen Trend einen ansehnlichen Erfolg erzielen. BZP AR.Nr. 03/09 T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochenende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel - ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...) TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 13:42 Uhr Seite 9
Seite 10
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
10 TAXIKURIER Titelthema Starke Kooperation: Allguth und Taxi-München eG sind Partner Filialsystem Insbesondere in München ist man in allen Himmelsrichtungen flächendeckend vertreten. Dies ist gerade für uns Taxler Voraussetzung, um eine sinnvolle Ko - operation umzusetzen. Tankstelle des Jahres Die Allguth-Station in Unterföhring, Dieselstraße 100 hat gerade einen Doppelsieg errungen. Sie wurde von einer namen - haften Jury nicht nur mit obigem Titel, sondern dazu noch als „Beste Wasch - anlage des Jahres“ ausgezeichnet. Preispolitik Laut Christian Amberger bietet Allguth die günstigsten Preise Münchens für Treibstoff und Öle an. „Wir erhöhen als letzte und senken als erste.“ Und einen Tipp gibt er noch allen Taxlern: „Der Montag ist immer der günstigste Tanktag, da purzeln die Preise.“ Konzept Tanken – Waschen – F & B Neben dem günstigen Sprit ist man besonders auf die Waschstraßen stolz. „Jede Waschstraße hat ihre Vor- und Nachteile. Wir stellen die Komponenten selbst zusammen und lassen sie patentieren. Entscheidend ist immer die Länge einer Waschstraße. „Eine Weltneuheit sind unsere Karussells“, so Christian Amberger. Ganz besonders günstig sind die Geträn- Das Münchner Unternehmen Allguth GmbH und die Taxi-München eG sind eine Kooperation eingegangen, die in Zeiten explodierender Treibstoffpreise Taxiunternehmern und Taxifahrern enorme Vorteile bringt. Die Allguth GmbH Im September 1958 wurde in der Schillerstraße 6 die erste Allguth-Tankstelle eröffnet. 1 Liter Benzin kostete damals übrigens 55 Pfennig und für 4 Mark gab es für den Viertakter eine komplette Innen- und Außenreinigung. Heute betreibt Allguth Bayernweit 35 hochmoderne Tankstellen mit umfangreichem Serviceangebot wie Getränkemärkten und Waschstraßen. Das Familienunternehmen ist eines der ganz wenigen Mineralölunternehmen, das sich die großen Konzerne noch nicht einverleibt haben. Durch die Auffächerung der Geschäfts - felder auf Waschstraßen und Getränkemärkte kann Allguth aber gut bestehen. Christian Amberger Der 47-jährige geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens hatte selbst den Taxischein, eine Konzession (2060) und kennt so die Bedürfnisse der Taxi - fahrer bestens. Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf kepreise bei Allguth, was bestimmt schon jeder Taxler festgestellt hat. An anderen Tankstellen kosten Getränke teilweise das Doppelte. Das Speisenangebot ist erstklassig. Stündlich wird frisch gebacken, Frische ist oberstes Gebot, die Preise sind fair. Die Partnerschaft Ab sofort sind in der Taxi-München eG bei Frau Zeiler Anträge für die Allguth- Kreditkarten erhältlich, die für die Mitglieder der eG Vorteile und Nutzen bieten. Nach dem Ausfüllen des Antrags erhalten Sie Ihre Karte direkt von der Allguth GmbH. Die Kreditkarte § Allguth gewährt dem Inhaber der Kreditkarte einen Nachlass pro Liter von 1 Cent. § Der Nachlass wird nur auf Treibstoff gewährt. § Die Kreditkarte kann zur Bezahlung des gesamten Angebots der Allguth- Tankstellen eingesetzt werden. § Die Kreditkarte ist an allen Allguth- Filialen gültig. § Es ist kein Mindestumsatz erforderlich. § Der Inhaber der Kreditkarte erhält eine Monatsrechnung, die abgebucht wird. § Partner-Karten für Ehefrau etc. sind möglich. § Es fallen keinererlei Spesen und Kosten an. TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 10
Seite 11
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Nutzen der Karte Für den Unternehmer ist bei Einsatz der Karte gewährleistet, dass stets preiswert betankt wird, sowie eine fiskalisch einwandfreie Rechnung monatlich erhoben wird. Der Fahrer profitiert durch das flächendeckende Filialnetz. Er benötigt keine Bargeld-Bevorratung. Das preis - werte Getränke- und Speiseangebot wir ihn überzeugen. (RR, PR) Taxler-Treffs Vorerst werden fünf Allguth-Stationen zu Taxler-Treffs ernannt, die bei Bedarf erweitert werden. Als besonderes Extra liegt in allen ausgewählten Stationen der aktuelle TAXIKURIER zur Mitnahme bereit. Allguth-Station: Kreillerstraße 220 Allguth-Station: Georg-Brauchle-Ring 30 Allguth-Station: Fürstenrieder Straße 210 Allguth-Station: Bodenseestraße 231 Allguth-Station: Unterföhring/Dieselstraße 100 11TAXIKURIER Zum Waschen der Taxifahrzeuge steht in München ein umfangreiches, über das ganze Stadtgebiet verteiltes ALLGUTH Stationsnetz mit Hochleistungswaschstraßen zu Verfügung. Diese Anlagen verfügen über fünf Programme und werden jedem Wunsch nach Autopflege gerecht. Neben der Standardwäsche, die einen vollständigen Waschvorgang mit Schaumwäsche, Konservierung und Trocknung enthält, werden auch zusätzliche Optionen angeboten, wie Unter - bodenwäsche mit Frischwasserspülung, Felgenspezielreinigung, Glanzpolitur sowie Konservierung mit hochwertigen Nanoprodukten. ALLGUTH Autowaschstraßen der neuen Generation sind für ein Expresssystem konzipiert, das mittels ausgeklügelter von ALLGUTH entwickelter Hochdruck - roboter die manuelle Vorwäsche überflüssig macht und somit eine enorme Durchsatzgeschwindigkeit (ca. 100 Fahrzeuge pro Stunde) gewährleistet. Damit minimieren sich auch die Wartezeiten an stark frequentierten Tagen. Die Hochdruckroboter arbeiten mit hoher Wasserleistung und mit etwa 70 Bar Druck, so dass auch stark verschmutzte Fahrzeuge nahezu feststofffrei in den eigentlichen mechanischen Waschvorgang gelangen. Dabei legt ALLGUTH bereits seit langem den allergrößten Wert auf extrem schonend arbeitendes Waschmaterial, welches keinerlei Lackkratzer bzw. Schlieren auf den Oberflächen hinterlässt. Durch ein von ALLGUTH patentiertes Waschbesatzsystem ist es möglich, die waschaktiven Segmente in Sekundenschnelle zu wechseln und in Großwäschereien reinigen zu lassen. Das ist Waschstraßenhygiene auf höchstem Niveau und wird bisher in München nur von ALLGUTH praktiziert. Bemerkenswert ist auch in den Anlagen der neuesten Generation der gänzliche Verzicht auf sogenannte Dachwalzen zugunsten von frei aufgehängten schwingenden leicht beweglichen Textil- oder Streifen aus synthetischem Lammfell, die die horizontalen Oberflächen der Fahrzeuge schadensfrei reinigen, ohne dass beispielsweise ein Abbau von Dachaufbauten bzw. festen Antennensystemen notwendig wird. Die regelmäßige Reinigung von Taxifahrzeugen ist selbstverständlich und entspricht auch den üblichen Verhaltensmustern. Wer Wert auf ein gepflegtes Fahrzeug legt, sollte allerdings auch einige Pflegetipps beherzigen. Eine regelmäßig gründliche Reinigung der Felgen verhindert die thermisch bedingte Bildung von Belägen aus Bremsabrieben und sonstigem Schmutz, die nach einer gewissen Zeit nur noch mittels hochaggressiver Reiniger (sauere Substanzen) zu beseitigen sind. Das sollte unbedingt vermieden werden, da der Einsatz dieser Chemikalien stets einen Angriff auf die Oberflächen darstellt. Auch bei den modernen, teilweise sogar vollverzinkten Karosserien bekam das Thema Korrosionsschutz und Prophylaxe vor Salzangriffen neue Bedeutung. Erst seit kurzer Zeit verfügen die Autobahnmeistereien bzw. Straßenmeistereien über vier bis fünf Salz - qualitäten, die mit unterschiedlichen Additiven versetzt sein können. Dies geschieht insbesondere dann, wenn Salz auf trockenen Straßen ausgebracht wird, um das Verwehen durch Luftbewegungen zu unterbinden. Diese Salzqualitäten haften außerordentlich stark an allen zugänglichen wie weniger zugänglichen Karosserieteilen, so dass aus dieser Sicht schon eine regelmäßige Reinigung mit Hochdruck zur Pflege und zum Werterhalt der Fahrzeuge unabdingbar wichtig sind. Aber auch Substanzen, wie sie die Natur insbesondere im Frühjahr generiert, wie Absonderungen von Insekten (Reinigungsflug der Bienen im Frühjahr) sowie Abscheidungen von Bäumen und Blütenstaub können bei längerer Einwirkzeit irreparable Schäden an Fahrzeuglacken auslösen. Also – regelmäßige Wäsche ist kein Luxus, sondern dient der Werterhaltung der Fahrzeuge. Autowäsche bei ALLGUTH TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 11
Seite 12
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Bei trägen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. Geschichte und G’schichten McGraw-Graben und Kalter Krieg: Verkehrsführung gegen Spionage bäude Tegernseer Landstraße 210 Über - reste eines Reichsadlers mit Hakenkreuz erhalten. Die Eingänge der Wohnhäuser zeigen immer noch Reliefs mit Szenen aus einem als deutsch empfundenen Leben mit kernigen Bauern, fleißigen Arbeitern und unbesiegbaren Soldaten. US-Militärregierung und Hauptquartier Europa-Süd Die US-Armee beendete das Tausend - jährige Reich bereits zwölf Jahre nach seinem Beginn mit ihrem kampflosen Einmarsch in München am 30. April 1945 und beschlagnahmte die unzerstörten, weitläufigen Anlagen der Reichszeugmeisterei, die ideal geeignet waren, um die US-Militärregierung für Bayern unterzubringen. Das Areal erhielt den Namen „McGraw-Barracks“ nach dem hoch dekorierten Kriegshelden Francis McGraw (1918–1944), der am 19. November 1944 bei Aachen im Kampf gegen die Wehrmacht gefallen war. Die US-Militärregierung für Bayern war das eigentliche Machtzentrum des Landes, das der Bayerischen Staatsregierung auf die Finger schaute, damit diese eine demokratische Politik im Sinne der Kriegssieger durchführte. Nachdem dies sieben Jahre nach Ende des Dritten Reiches gewährleistet schien, schränkte die Militärregierung ihre Aktivitäten ein, und die Mc Graw-Kaserne diente seit 1952 hauptsächlich militärischen Zwecken. In ihr residierte bis zum Juni 1992 das Hauptquartier des Südlichen Befehls - bereichs der US-Streitkräfte in Europa. Außerdem befanden sich hier der PX- Laden für Armeeangehörige am Mangfallplatz, ein Ableger der University of Maryland, deren Schriftzug noch am Gebäude an der Peter-Auzinger-Straße zu sehen ist, eine Tankstelle, ein Gästehaus, eine Zahnklink, ein Theater usw. Nach außen schirmten mit Videokameras bestückte Mauern und Zäune sowie grimmig dreinblickende Militärpolizisten das Gelände ab. Die Tegernseer Landstraße war seit 1945 zwischen Chiemgaustraße und Stadelheimer Straße für den Autoverkehr gesperrt. Dadurch sollte der militärische Bereich der US-Armee gegenüber der zivilen, deutschen Umgebung abgesperrt werden. Außerdem sollte verhindert werden, dass scheinbare Privatfahrzeuge das Gelände durchquerte, von denen aus in Wirklichkeit Spionage durch Geheimdienste des sowjetisch beherrschten Ostblocks betrieben wurde. Seit 1956 bemühte sich die Stadtverwaltung, bei der US-Armee die Durchfahrt zu erwirken. Die „Süddeutsche Zeitung“ stellte am 4. September 1959 die diesbezügliche Diskussion auch in einen größeren politischen Rahmen: „… erinnern sich noch viele, dass es in jenen Tagen nicht ratsam war, gegen die Maßnahmen der allmächtigen Militärregierung zu opponieren. Die Amerikaner waren gewohnt, ihren Willen durchzusetzen. Den harten Zeiten in den Beziehungen zwischen den Amerikanern und uns folgte das Tauwetter. Allerlei Schranken wurden nieder - gelegt. Die an der Tegernseer Landstraße indes erwies sich als dauerhaft.“ Mittlerer Ring und Autobahnen Auf dem Weg von und nach Süden mussten die Autofahrer also Umwege in Kauf nehmen. Allerdings existierte die heutige Autobahn A 995 damals noch nicht, und der Fern- und Ausflugsverkehr fand hauptsächlich auf der Autobahn A 8 nach Die NSDAP kaufte im August 1934 ein großes, unbebautes Grundstück entlang der Tegernseer Landstraße zwischen Chiemgaustraße, Soyerhofstraße, Peter- Auzinger-Straße und Stadelheimer Straße. Bis 1937 entstand dort die „Reichszeugmeisterei“, deren Aufgabe im Vertrieb parteiamtlicher Ausrüstungsgegenstände, also etwa von Uniformen, Fahnen und Parteiabzeichen, lag. Da die Deutschen damals ein Volk in Uniformen waren und allerorten Fahnen in großer Zahl benötigt wurden, war die Reichszeugmeisterei die größte Dienststelle der NSDAP. Dementsprechend ausgedehnt fielen die Gebäude aus: 300 Büroräume, 418 Dienstwohnungen und umfangreiche Lagerhallen dienten den Zwecken der Partei. Hinzu kamen noch die Garagen und Werkstätten des „Reichsautozuges Deutschland“ und des „Hilfszuges Bayern“ . Mit rund 100 Lastkraftwagen transportierten diese Organisationen die technische Ausrüstung für die Massenveranstaltungen der Partei durch das Land. Aus jener Zeit haben sich am Ge- 12 TAXIKURIER Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum Dr. Hingerle GBR (seit 1979) Alle Untersuchungen für Ersterwerb od. Verlängerung des Führerscheins für Taxi, Mietwagen und Omnibus zu besonders kostengünstigen, fairen u. freundl. Bedingungen. Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen. Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“ Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.) info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366 85551 Kirchheim Fax: 9030224 TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 12
Seite 13
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Salzburg statt. Parallel dazu konnte man auch die Tegernseer Landstraße benutzten, die – wie ihr Name schon zeigt – in die Ferne nach Süden führt. Bis zur Stadtgrenze heißt sie heute noch so, und auf dem Gemeindegebiet von Unterhaching ist ihr Name „Münchner Straße“, weil sie von dort gesehen nach München führt. Das ständig wachsende Verkehrsaufkommen in und durch München machte den Ausbau des Mittleren Ringes notwendig, insbesondere auch weil 1968 die Olympischen Sommerspiele 1972 nach München vergeben worden waren. Zur Entlastung der Autobahn Salzburg und um den Verkehr zu entzerren, musste das Autobahnkreuz Brunnthal (heute Kreuz München- Süd) für den Autobahnring A 99 gebaut und mit einer parallel zur A 8 verlaufenden Autobahn verbunden werden. Diese A 995 sollte sich an der Chiemgaustraße mit dem Mittleren Ring, der heute für ein kurzes Stück den Namen „Tegernseer Landstraße“ trägt, verbinden. McGraw-Graben Diese notwendig gewordenen Baumaßnahmen machten eine Öffnung der Tegernseer Landstraße im Bereich des US-Hauptquartiers notwenig. Das Militär allerdings sah sich weiterhin als Ziel sowjetischer oder anderer kommunistischer Spionage – der Kalte Krieg endete bekanntlich erst im Jahr 1991. Deshalb musste ein Kompromiss gefunden werden, und das war der McGraw-Graben, dessen Bau von 1971 bis 1972 dauerte und der am 2. August 1972 dem Verkehr übergeben wurde. Auf einer Länge von 770 Metern und einer Breite von 22 Metern wurde das Militärgelände in zwei Teile zerschnitten und ein Trog ausgehoben. Damit auf beiden Seiten an der Oberfläche noch genügend Verkehrsraum übrig blieb, kragten die beiden Grabenwände um je 3,50 Meter über, so dass in der Grabenmitte eine lichte Öffnung von lediglich 15 Metern Breite blieb. Je eine Überführung im Norden und Süden diente dem öffentlichen Verkehr. Innerhalb des Kasernengeländes verbanden vier Brücken die östliche mit der westlichen Hälfte, so dass das militärische Areal zusammenhängend und gleichzeitig weiterhin für die Außenwelt abgeriegelt blieb. Seit 1972 passierten nun also Privatfahrzeuge das hoch sensible Hauptquartier Europa-Süd der US-Streitkräfte, allerdings so weit nach unten abgesenkt, dass eventuelle, gegnerische Horch- und Peilversuche zur Erfolglosigkeit verurteilt waren. Die US-Armee zog sich 1992 – nach Ende des Kalten Krieges – komplett aus München zurück, und ihre Gebäude gingen in zivile Nutzungen über und sind seitdem frei befahrbar, so auch der Komplex an der Tegernseer Landstraße. Geblieben ist die auffällige Verkehrsführung des McGraw-Grabens als Hinterlassenschaft des Wettrüstens zwischen den beiden Supermächten USA und Sowjetunion. Aus jener Zeit ist auch die praktische Schleife unter der A 995 geblieben, die über die Emersonstraße direkt in die ehemalige US-Wohnsiedlung im Perlacher Forst führt. (BW) 13TAXIKURIER kostenlose Testsoftware 2 Fahrer + 2 Fahrzeuge HALE + CAB ASSISTANT Das günstige und einfache TAXI-Abrechnungssystem ... und Sie wissen was in Ihren Taxen läuft www.hale.de/cey TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Christine Reindl (CR), Rudolf Rötzer (RR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: michael.hack@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 38, gültig ab 21.12.2007 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Rudolf Rötzer, Reinhard Zielinski Impressum TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 13
Seite 14
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Minimalinvasive Schulteroperation Dr. Rüdiger Neitzel, 46, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über Hier spricht der Doc Warum steht die Schulter so stark im Schmerzfokus? Die Schulter ist das Gelenk, welches den größten Bewegungsausmaß im menschlichen Körper hat, jedoch nur die kleinste Artikulationsfläche zwischen den beiden Gelenkpartnern, Schulterpfanne und Oberarmkopf. Die Schulter wird im wesentlichen durch das Zusammenspiel der Muskeln und der Sehnen und der weniger zur Stabilität der Schulter beitragenden Gelenkkapsel sowie der Gelenkpfannenlippe bestimmt. Hinzu kommt, dass die Schulter ein sehr empfindliches Gelenk ist, da es mit sehr schnell leitenden C-Fasern behaftet ist und so der Schulterschmerz als besonders intensiv empfunden wird. Welches sind die häufigsten Erkrankungen an der Schulter? Die häufigste Erkrankung im nichttraumatischen Bereich stellt das Impingement-Syndrom oder auch die Einklemmung der Supraspinatussehne dar. Dabei kommt es zu einer schmerzhaften Entzündung des Sehnenansatzes und des dazugehörigen Schleimbeutels. Sehr häufig finden sich auch Verkalkungen im Ansatz der Sehne. Im traumatischen Bereich finden sich sehr häufig Schulterluxationen, die mittels Computertomographie und Kernspintomographie diagnostiziert werden müssen, da sich hier erhebliche Verletzungsmuster bilden. Meistens muss eine Schulterluxation operativ versorgt werden. Ferner finden sich sehr häufig Risse der Supra- und Infraspinatussehne oder der Subscapularissehne, das sind die Sehnen der Rotatorenmanschette. Arthrosen des Schultergelenkes spielen beim Rheumatiker eine wichtige Rolle, da das Schultergelenk hier auch sehr schmerzhaft einsteifen kann. Welches sind die gängigen operativen Verfahren? Nahezu alle Schädigungen lassen sich heutzutage endoskopisch, d.h. minimalinvasiv operieren. Für den Patienten bedeutet das einen schonenden Eingriff, der geringere Operationstrauma hinterlässt, weniger postoperativen Wundschmerz und eine schnellere Behandlung ermöglicht. Diese hängt jedoch ab von dem Ausmaß der Verletzung oder dem Ausmaß der Rekonstruktion bei Sehnen - nähten. Offen hingegen muss immer die Schulterprothese operiert werden, d.h. der Ersatz des Schultergelenkes. Dieser ist heutzutage sehr erfolgreich und kann mit verschiedenen Schultersystemen zu einer frei beweglichen und schmerzunempfindlichen Schulter führen. Welche Sportler sind hauptsächlich von Schulterbeschwerden betroffen? Es sind dies hauptsächlich die Überkopf- Sportler, wie Tennisspieler, Handballer oder Volleyball-Spieler, aber auch Schwimmathleten haben sehr häufig mit Schulterproblemen zu kämpfen. Eine genaue klinische Untersuchung sowie bildgebende Verfahren wie Computertomographie oder MRT-Untersuchung können hier die entsprechende Therapie einleiten, die nicht immer operativ sein muss. Konservative Maßnahmen wie Stoßwellen - therapie oder Injektionsbehandlung sowie Physiotherapie oder manuelle Therapie können hier für Abhilfe der Beschwerden sorgen. Eine beschwerdefreie Zeit wünscht Ihnen Ihre Orthopädische Praxisklinik vom Flughafen München! 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacup sieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu b erufsrelevanten Themen. Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung. 14 TAXIKURIER Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas Fachanwältin Verkehrsrecht Reiserecht S. Bergmann Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht S. v. Kummer Familienrecht / Sozialrecht Verwaltungsrecht J. Buchberger Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 14
Seite 15
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
15TAXIKURIER Rose des Monats Zitrone des Monats Fotos: www.atelier-tacke.de Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Messe BAU 2009 Während der größten Messe in diesem Jahr, der BAU 2009, zeigte sich die Messe München GmbH großzügig und verteilte an alle Kolleginnen und Kollegen, die Fahrgäste zum Haupteingang Nord brachten, Gutscheine für heißen Kaffee und frische Brezen. Gerade an den kalten Messetagen im Januar war diese Aktion willkommen. Für diese außergewöhnliche Aufmerksamkeit verleihen wir die Rose des Monats an die Messe München GmbH, insbesondere danken wir Herrn Pastior, der diese Aktion veranlasste. (TK) Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Michael Wolff, Taxi 2319 „§8 Abs. 1 BOKraft: Das im Fahrdienst eingesetzte Personal hat sich stets besonnen und rücksichtsvoll zu verhalten.“ Wer diese Bestimmung beherzigt, dürfte in seinem Taxlerleben niemals Anlass für Beschwerden liefern. In der Tat gibt es sehr viele Kolleginnen und Kollegen, die jahrzehntelang als Taxifahrer nicht ein einziges Mal negativ auffallen. Aber es gibt auch das krasse Gegenteil: Kollegen, die nahezu täglich negativ in Erscheinung treten. Während der Modemesse ‚munich fabric start’ in der Lilienthalallee im MOC vom 03. bis 05. Februar 2009, fiel dem Einsatzleiter der Polizei an allen drei Messetagen eine Taxinummer besonders auf: Taxi 2319. Am ersten Tag behinderte er die Zufahrt zur Schranke und missachtete mehrmals die Anweisungen des Ordnungsdienstes. Am zweiten Tag stellte er sich auf den Geh- und Radweg, um Fahrgäste aufzunehmen. Ein Gespräch des Polizeibeamten mit dem Taxifahrer führte zu keinerlei Einsicht. Am letzten Tag fuhr der Fahrer dann an der Reihe der wartenden Taxis vorbei und wollte an der Wartereihe vorbei zuerst in den Standplatz einfahren. Auch im Kontakt mit der Taxizentrale trat der Kollege 2319 während dieser Messe in Erscheinung: Er verlangte auf Kanal 4 eine Funkdurchsage, dass die Kollegen vom Taxistand an der Halle 4 zur Halle 1 vorfahren sollten, weil da angeblich Fahrgäste warten würden. Tatsächlich war dort aber eine Haltestelle für den Shuttle-Bus, und die Menschenmenge wartete nicht auf Taxis, sondern auf den Bus. Einige Kollegen fuhren daraufhin vor, und mussten sich leer wieder hinten anstellen. Das Gegenteil von „gut“ ist „gut gemeint“ . Diese Weisheit trifft hier wieder einmal den Nagel auf den Kopf. Als Denkzettel gibt’s dafür die saure Zitrone. (TK) Information Klarstellung zu Zitrone des Monats (Ausgabe 2/2009) Dem Text zur Zitrone des Monats zufolge könnte der Schluss gezogen werden, dass der Unternehmer Haraped das Fehlverhalten seines Fahrers gedeckt hat. Dies ist nicht der Fall. Der Fahrer kam der Vorladung in die Engelhardstraße nach. (HM) 15TAXIKURIER Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf. Anzeigenschluss ist der 11.03.09! Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER März 2009 TAXIKURIER | 49. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de § Achtung – hier lauern Gefahren! § Kooperation Taxi-München eG/Allguth Nutzen für Unternehmer und Fahrer § München und seine Stadtbezirke Schwanthalerhöhe § Sicherheit im Taxi Das richtige Verhalten in brenzligen Situationen BLITZERATLAS Gestaltung: www.formenreich.de Fotos: www.atelier-tacke.de Verwarnung, Bußgeld, Fahrverbot, Punkte, Führerscheinentzug, Verlust P-Schein, MPU, Arbeitslosigkeit … Die fünf Weisheiten des Monats § Eisbären können Menschen aus 30 Kilometer Entfernung riechen. § Beim Rückrundenstart der Bundesliga sind 255 Bundesligakicker (51%) Legionäre (Ausländer). Gut für das Niveau der Liga, schlecht für die Nationalelf. § Der erste Werbespot im Deutschen Fernsehen dauerte drei Minuten, lief am 03.11.1956, wurde von Persil geschaltet und Beppo Brehm war die Hauptfigur. § Das türkische Bad ist nicht türkischen, sondern römischen Ursprungs. § Bleistifte enthalten kein Blei, sondern Graphit. TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 15
Seite 16
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
München und seine Stadtbezirke München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt. Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer stellt im TAXIKURIER diese Stad tviertel in alphabetischer Reihenfolge vor: Wann wurden sie nach München eingemeindet? Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre Grenzen? Oft kann man die Grenzen und den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden heute noch gut erkennen und mit diesem Wissen ein interessantes Gespräch mit den Fahrgästen führen. Welche Stand plätze gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel aus? Was ist dort taxi-relevant? Foto: www.atelier-tacke.de Schwanthalerhöhe auf die Silhouette Münchens genießen zu können. Hervorgehoben sei hier das 1878 bis 1885 erbaute Wohnhaus des Architekten Georg von Hauberrisser (1841-1922), der das Neue Rathaus und die nahe Sankt-Pauls-Kirche entwarf. Wir können das repräsentative Gebäude beim Warten am Theresienhöhe-Stand in Ruhe auf uns wirken lassen. Westlich dahinter entwickelte sich die Schwanthalerhöhe aber zum klassischen, dicht besiedelten Arbeiterviertel, auch als „Glasscherbenviertel“ bezeichnet, weil es hier zwischen den verarmten und vom Alltag zermürbten Bewohnerinnen und Bewohnern häufiger als in besser situierten Gegenden zu Handgreiflichkeiten kam – zumindest in der Öffentlichkeit und für die eng auf eng hausende Nachbarschaft leichter mitzubekommen. Drei verschiedene Bebauungsarten erkennt man im 8. Stadtbezirk. Bei der ersten wurden zwischen den Elendsquartieren keine Baulücken für die Durchfahrten zu den finsteren Hinterhöfen freigelassen. Es galt, jeden Quadratmeter Grund zu Wohnraum und damit zu Geld zu machen. Die Durchfahrten in den Gebäuden mussten lediglich so breit sein, dass die Feuerwehr im Notfall mit ihren einachsigen Löschwägen in die engen Hinterhöfe kam. Und die Hinterhöfe wiederum waren gerade so breit, dass man einen solchen Wagen darin drehen konnte. Bei der zweiten, etwas großzügigeren Bebauungsart wurden Mietshäuser im Doppelpack errichtet, so dass nach jedem zweiten Gebäude ein Zwischenraum vorhanden war, durch den Licht und Luft in die Höfe gelangen konnten. Das Viertel war durch die 1845 eröffnete Bahnlinie nach Holzkirchen begrenzt, die 1874 in einem Bogen nach Westen auf ihre heutige Trasse verlegt wurde. Die alte Trasse wurde 1878 zur Ganghoferstraße, wie man heute noch gut auf dem Stadtplan erkennen kann: Sie führt direkt auf die Bahnlinie zum Harras zu. Die Schwanthalerhöhe dehnte sich nun nach Westen aus, wo seit 1905 viele der für damalige Verhältnisse komfortablen Genossenschaftsblocks mit ihren großen Innenhöfen entstanden, die dritte Art der Bebauung. Diese Erweiterung erhielt den Namen „Westend“, der heute für den gesamten Stadtbezirk steht. An der Schwanthalerhöhe fällt außerdem das Fehlen eines Zentrums auf, wie es Der 8. Stadtbezirk, Schwanthalerhöhe ist mit seinen 207 Hektar Fläche der mit Abstand kleinste Stadtbezirk. Ursprünglich als „Sendlinger Höhe“ bezeichnet, erhielt die Gegend im Jahr 1873 gemäß Entschließung des Königlichen Innenministeriums den Namen „Schwanthaler - höhe“, weil dort 1850 die Bavaria nach den Entwürfen des Bildhauers Ludwig Schwanthaler (1802-1848) entstanden war. Dies war bereits 1850 der Anlass für die Umbenennung der Lerchenstraße in Schwanthalerstraße gewesen. Baugeschichte Die Bebauung begann bereits um 1840 und hing mit der Industrialisierung zusammen. Etliche Brauereien zogen aus der beengenden Altstadt auf die grüne Wiese, wo man am alten Hochufer der Isar auch Bierkeller zur kühlen Lagerung des Gerstensaftes in den Untergrund graben konnte, und prägten das auch als „Westend“ bezeichnete Viertel. Dieser damals berechtigte Name hat sich erhalten, obwohl die Gegend inzwischen zur Innenstadt-Randlage geworden ist. Entlang der Theresienhöhe ließen einige Betuchte ihre Villen errichten, um vom Wohnzimmer aus einen exklusiven Blick 16 TAXIKURIER AUTO-ANKAUF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger Str. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. Dr. med. univ. Hans Bake v. Bakin 85609 Aschheim · T assilostraße 23 T axi, Mietwagen, Bus, Lkw. Verl. US 31,–€ Erst- u. gr. Verl. US (ü. 60 Jahre) 81,–€ Ersatztestverfahren möglich. T elefon 089/370 656 90 Mobil 0172/6 52 38 05 www.fuehrerscheinuntersuchung.de Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 13:06 Uhr Seite 16
Seite 17
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
beispielsweise der Rotkreuzplatz für Neuhausen ist. Bemerkenswert dürfte auch das Betongebirge aus dem Olympiajahr 1972 am Stand Theresienhöhe sein, das sich auf dem Gelände zweier eingeebneter Biergärten erhebt und Zeugnis ablegt von einer Zeit, die einer städtebaulichen Ästhetik der besonderen Art frönte. Grenzen Die Grenzen des 8. Stadtbezirkes sind leicht zu definieren: An drei Seiten – im Norden, Westen und Süden – wird er von Bahnanlagen umgeben, während im Osten das Hochufer des eiszeitlichen Urstromtales der Isar die Schwanthalerhöhe abschließt. Der Straßenname spricht hier für sich: Bei der Theresien-Höhe geht es hinab in das ehemals wilde Flussbett der Isar, dessen anderes Hochufer sich östlich der Isar hinzieht. Beide Anhöhen sind heute noch sehr deutlich im Stadtbild erhalten und werden von uns tagtäglich befahren. Am Rand, aber doch innerhalb der Schwanthalerhöhe steht die weltbekannte Statue der Bavaria, der weiblichen Symbolfigur Bayerns. Gestaltet von Ludwig Schwanthaler und gegossen von Ferdinand von Miller, wurde sie von der Gießerei in der heutigen Erzgießereistraße in Einzelteilen hierher transportiert, zusammengebaut und 1850 enthüllt. Hinter ihr steht die 1853 eröffnete Ruhmeshalle, in der uns die Büsten verdienter Bayern, seit 1997 auch Bayerinnen an die geistigen Großtaten unseres eigentlichen Mutterlandes erinnern. Weniger bekannt selbst bei Münchnern ist der schöne Bavariapark mit seinem alten Baumbestand dahinter, dessen überdimensionierte Steinfiguren bei Kleinkindern oft ängstliches Erstaunen hervor - rufen. Am nördlichen Rand des Parks wiederum liegt die taxirelevante, denkmalgeschützte Alte Kongresshalle aus den 1950er Jahren, die 2007 wiedereröffnet wurde. Das Oktoberfest findet zwar außerhalb des 8. Stadtbezirkes statt, betrifft die Schwanthalerhöhe aber intensiv, gerade den Bavariapark. Die Alkoholleichen allerdings, die am Abhang der Theresienhöhe ihre Räusche ausschlafen, tun dies gerade noch im 2. Stadtbezirk, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter Im 8. Stadtbezirk wohnen 26.000 Menschen auf 207 Hektar Fläche, das sind 125 pro Hektar. Damit gehört die Schwanthalerhöhe zu den am dichtesten besiedelten Gegenden Münchens (Durchschnitt 42 pro Hektar), was man auch sogleich an der intensiven Bebauung erkennt. Es dürfte das einzige Stadtviertel sein, in dem sich keine Einfamilienhäuser befinden, sondern ausschließlich mehrstöckige Wohnhäuser. Noch vor 20 Jahren präsentierte sich die Schwanthalerhöhe als grauer, unbegrünter, aber deshalb dennoch lebenswerter Stadtteil. Die Sanierung der vergangenen Jahre hat die teilweise Umwandlung in ein „In-Viertel“ gebracht, was bei aller Problematik wie ein Ansteigen der Mieten zumindest für den Taxibereich ein erweitertes Kundenpotential bedeutet. § TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 14:40 Uhr Seite 17
Seite 18
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
18 TAXIKURIER § Außer der Augustiner-Brauerei ist die Industrie aus der Schwanthalerhöhe verschwunden; erinnert sich noch jemand an die Fassfabrik Drexler zwischen der Tulbeck- Ganghofer- und Westendstraße oder die Gummiwerke Metzeler, den heutigen Gewerbehof an der Trappentreustraße? Ihre Nachfolge hat das Dienstleistungsgewerbe übernommen, insbesondere das Europäische Patentamt, das heute die Grundstücke der ehemaligen Hackerund Pschorrbrauereien sowie von Möbel- Krügel und darüber hinaus belegt. Außerdem benötigt eine Reihe von Hotels verschiedener Kategorien unser Transportangebot ebenso wie übermäßig bepakkte Kunden von Saturn und XXXLutz. Das Messegelände bescherte uns traditionell kräftige Umsatzschübe. Seit seiner Verlegung nach Riem im Jahr 1998 entstand auf seinem Areal nicht nur eine ausgedehnte Wohnanlage, sondern es siedelten sich auch gewerbliche Kunden mit überdurchschnittlich dicken Brieftaschen an, nicht zu vergessen das aus der Möhlstraße umgezogene französische Generalkonsulat an der Heimeranstraße 31 und die Verkehrsabteilung des Deutschen Museums in zwei ehemaligen Ausstellungshallen. Ein nennenswertes Nachtleben, das Gäste auch von außerhalb anzieht wie in anderen Stadtvierteln, findet im 8. Stadtbezirk nicht statt. Man lässt es eher konservativ angehen in den zahlreichen Stüberln, Kneipen und sonstigen Lokalen. Stände und Verkehrssituation Folgende drei Stände liegen im eng begrenzten 8. Stadtbezirk: Ganghofer, Ridler und Theresienhöhe, wobei die beiden letzten auch das Umfeld bedienen. Donnersbergerbrücke sowie Nachtwerk zeichnen von jenseits der Grenzen für die Schwanthalerhöhe zuständig. In verkehrstechnischer Hinsicht ist lediglich die Landsberger Straße tagsüber in beiden Richtungen staubehaftet. Ansonsten besteht der Bezirk hauptsächlich aus 30-Kilometer-Zonen, Einbahnregelungen und Verkehrsberuhigungen, die die Nerven der Anwohner schonen. Diese als Schikane zu sehen, lässt allerdings eher auf mangelnde Ortskenntnisse schließen. Denn wer sich auskennt, der wird sich kaum beispielsweise an der unterbrochenen Ganghoferstraße verhakeln. Aber irgendwie kommt man immer zur gewünschten Adresse, wenn auch nicht immer auf dem direktesten Weg. Als Ausgleich gibt es dafür die praktische Taxi-Durchfahrt an der Trappentreustraße, während sich darunter im Tunnel der Verkehr staut. Fazit Der 8. Stadtbezirk hält eine lukrative Mischung aus Privat-, Büro-, Gewerbe- und Hoteladressen bereit. Seine Stände zeichnen sich durch eine solide Auftragslage aus und bieten sich daher tags wie nachts zum Anfahren an, auch wenn schon der eine Kollege oder die andere Kollegin dasselbe vorher getan haben. (BW) Als nächstes Viertel stellt der TAXIKURIER den 6. Stadtbezirk, Sendling, vor. Leserbriefe/Forum Einbindung in Datenfunksystem der Taxi-München eG Ihr Schreiben vom 29. Januar Sehr geehrter Herr Meißner, sehr geehrter Herr Zielinski, Ihr Schreiben vom 29.01.2009 haben wir erhalten. Wir stimmen mit Ihnen insofern überein, dass alle beteiligten Parteien auf der Suche nach einer gemeinsamen Lösungsfindung für die Datenfunkanbindung an unser Taxametersystem erheblichen Aufwand hatten. Nach Ihrer Aussage in diesem Schreiben stellte sich nach einer weiteren Versuchsreihe auch mit dem neuen Lösungsansatz für das Kartenleseproblem nicht der erwünschte Erfolg ein. In der Email vom 31. Januar 2009 von Herrn Naumann von der Fa. GefoS, also 2 Tage nach Ihrem Schreiben vom 29. Januar, beschreibt Herr Neumann die Lösung zu den erfolglosen Tests vom 13. Januar in Ihrem Haus. Wir gehen davon aus, dass Ihnen diese Informationen bekannt sind. Es ist uns nicht bekannt, ob daraufhin weitere Tests in Ihrem Haus durchgeführt wurden. Sicherlich hatten Sie berücksichtigt, dass jegliche PDA-Systeme prinzipbedingt durch deren ständigen Generationswechsel langfristig immer wieder Softwareund Hardwareanpassungen unterworfen sind. Insofern können wir Ihre Bedenken bezüglich des Handlings unterschiedlicher Systemvarianten nicht verstehen. Die Problematik der Störstrahlung von GPRS-PDA’s und deren schädliche Auswirkungen auf die Kartenlesefunktion entsteht, weil diese Systeme nicht für den automativen Einsatz konstruiert sind. Zeitweise Beeinträchtigungen der Kartenlesefunktion sind uns auch von dem anderen, bereits eingesetzten System bekannt. Diese Tatsache kann somit aus unserer Sicht kein objektives Ausschlusskriterium für Kienzle sein. Es mag sein, dass ein Erfolg der Einbindung im Datenfunksystem Ihrerseits erwünscht ist, aber der Gedanke unsererseits, dass die Kienzle Produkte bei der Taxi-München eG unerwünscht sind, lässt uns nicht los. Wir stehen weiterhin zur Verfügung, falls Sie gemeinsam mit uns eine Lösung für das Beibehalten der Kienzle-Taxameter in den vielen Fahrzeugen, die an Ihre Genossenschaft angebunden sind, finden wollen. Mit freundlichen Grüßen Kienzle Argo Taxi International GmbH VS-Villingen – Leipzig – Berlin Jean-Marie Weiss (Leiter Vertrieb) Joachim Schmidt (Produktmanagement) TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 18
Seite 19
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
19TAXIKURIER Immer häufiger werden Fahrer mit Grundkenntnissen in der englischen Sprache gewünscht und verlangt. Dass diese Weltsprache auch ihre Tücken hat, zeigen folgende Beispiele: § Actually heißt nicht „aktuell“, sondern „tatsächlich“ § Become heißt nicht „bekommen“, sondern „werden“ § Genie heißt nicht „Genie“ sondern „Flaschengeist“ § Gift heißt nicht „Gift“, sondern „Geschenk“ § Gymnasium heißt nicht „Gymnasium“, sondern „Sporthalle“ § Physician heißt nicht „Physiker“, sondern Arzt § Sin heißt nicht „Sinn“, sondern „Sünde“ § Still heißt nicht „still“, sondern „immer noch“ § Warehouse heißt nicht „Warenhaus“, sondern „Lager(halle)“, „Großmarkt“ § Brave heißt nicht „brav“, sondern „mutig“ § Eventually heißt nicht „eventuell“, sondern „letztendlich“ § Sympathetic heißt nicht „sympathisch“, sondern „mitfühlend“, „verständnisvoll“ § Overhear heißt nicht „Überhören“, sondern „zufällig mithören“ „Englisch-sprechender Fahrer“ Boxenstopp HALE - die Zukunft im TAXI HALE electronic GmbH · A-5020 Salzburg · Fax: +43-662/439011-9 www.hale.de · www.microtax.eu · www.hale.at © we M Automatische Helligkeitskontrolle für optimale Sichtbarkeit bei Tag und Nacht M Modernes Design mit transparentem dunkelgrauen Gehäuse M Gut sichtbare, beleuchtete Tasten M Erweiterte Funktionalitäten, bekannte HALE-Qualität M Flashbarer Programmspeicher für zukünftige Erweiterungen Der neue Microtax®-06 Der Nachfolger des 100.000 mal verkauften Klassikers Microtax®-05 Der Microtax®-06 mit seinen vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten bietet die ideale Basis für Taxiflotten. AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de „I bin a Kollege, kennst mi ned?“ Kurz und bündig, aber treffend. Kollege Ronne Rauscher hat damit zwei Karten für das Palazzo im Wert von 200 Euro gewonnen. Noch bis 28. März läuft die Dinner-Show in Riem. Herzlichen Glückwunsch! And the winner is … Bilderwitz aus der Februar-Ausgabe: Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxistiftung Deutschland An der Ampel steht ein Polizist. Eine alte Dame spricht ihn an: „Helfen Sie mir bitte über die Straße!“ Darauf der Polizist: „Gern, sobald die Ampel grün ist!“ Dame: „Bei Grün kann ich auch alleine!“ Witz des Monats TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 19
Seite 20
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Taxi-Check München Ortskenntnis – Kreuz und quer durchs Hackenviertel Foto: www.atelier-tacke.de Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner CAR 2000 in München testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen erfüllt werden. Unser Aktionspartner, CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten des Jahres 2009“ aus. „Das deutsche Taxigewerbe ist besser als sein Ruf“, lautet das Fazit des ADAC Taxi-Tests im vergangenen Jahr. Der Test wurde in zehn deutschen Städten durchgeführt und München erreichte Platz 4 und wurde außerdem beste Großstadt. Unter diversen Strecken wurde auch die Fahrt vom Hauptbahnhof zum Asamhotel, Josephspitalstraße 3 geprüft. Wir wiederholten diese knifflige Aufgabe insbesondere hinsichtlich der Ortskenntnis. Wie gut kennen sich unsere Taxler im Einbahnstraßen-Dschungel der Altstadt, im Münchner Hackenviertel aus. Die Grenzen des Hackenviertels werden in etwa durch Kaufingerstraße/Neuhauser Straße im Norden und die Sendlinger Straße im Süden beschrieben. Anno dazumal waren hier vorwiegend handeltreibende Bürger ansässig. Der Name wurde erstmals am 29. Dezember 1458 urkundlich erwähnt. Im Hackenviertel am Altheimer Eck lag der Ort Altheim, der um 1285 durch Einbezug in die Stadtbefestigung eingemeindet wurde. Der Name leitet sich vom Hacken ab, das soviel wie eingefriedetes, eingezäuntes Gelände bedeutet (vgl. Hecke). Taxi 1: 222 (Nr. 3681, 27. Januar, 16.45 Uhr, Hauptbahnhof) „Bitte so schnell wie möglich ins Asamhotel, Josephspitalstraße 3!“ Der Fahrer legt los und ich spüre, wie er bereits gedanklich hochkonzentriert seinen Fahrplan vorbereitet. Wir fahren über die Schiller-, Schwanthaler-, Sonnen-, Herzogspitalstraße, dann, ganz richtig – die zweite rechts, in die Herzog-Wilhelm- Straße. Meine Zuversicht löst sich auf, als er die Kreuzstraße links liegen lässt und erst in die Sendlinger Straße abbiegt. Als er später in die Hacken- und dann weiter in die Brunnenstraße fährt, bemerkt er seinen Routenfehler. „Da hob i jetzt an Fehler gmacht.“ Denn die Josephspitalstraße beginnt erst ab Ecke Kreuzstraße und den großen Bogen über die Sendlinger Straße hätten wir uns sparen können. Statt 7, 10 Euro möchte er deshalb nur 5 Euro kassieren und das zeichnet ihn als selbstkritischen und sehr serviceorientierten Taxler aus. Taxi 2: 2 (Nr. 2734, 28. Januar, 12.50 Uhr, Hauptbahnhof) Gesundheitlich angeschlagen fährt mich der durch Hustenanfälle gepeinigte Mann hinüber ins Hackenviertel. Als er in der Herzogspitalstraße keinen Blinker setzt, Auf gabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste 20 TAXIKURIER Die Bewertung 2222 grandios 222 sehr gut 22 gut 2 befriedigend – nicht überzeugend Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 13:08 Uhr Seite 20
Seite 21
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
21TAXIKURIER sondern stattdessen aufs Gas drückt, werde ich etwas unruhig. Er verlangsamt ab dem Altheimer Eck um dann in die Hotterstraße abzubiegen. Stopp, sein Plan geht nicht auf. Diese Einbahnstraße geht jetzt andersrum! Als einziger Ausweg bleibt ihm der Umweg über den Oberanger, aber da steig ich lieber aus und geh zu Fuß ins Hotel. Taxi 3: 2222 Gewinner! (Nr. 1952, 2. Februar, 12.45 Uhr, Hauptbahnhof) Wie ein Flugzeugpilot wiederholt dieser korrekte Fahrer meine Fahrziel-Angabe und wir starten ohne Verzögerungen in die Münchner Altstadt. Als wir die Sonnenstraße hinter uns gelassen haben und uns bereits auf der Herzog-Wilhelm-Straße befinden, macht mein Taxi-Checker- Herz einen großen Freudensprung. Ganz lässig und zielgenau biegt er links in die Kreuzstraße ein. Der Rest erklärt sich von selbst, wenige Meter weiter biegen wir links ab und erreichen das Asamhotel auf dem kürzesten und schnellsten Weg. Leider darf ich kein Foto von unserem Gewinner machen, denn er scheut jegliche Publicity. Taxi 4: 2 (Nr. 1648, 4. Februar, 16.30 Uhr, Hauptbahnhof) Auf der Schillerstraße geht es wie immer nur sehr stockend voran und als wir dann schnell die grüne Ampel passieren und links in die Schwanthalerstraße abbiegen wollen, stehen ein paar junge Mädchen im Weg. Mein Fahrer echauffiert sich über deren verkehrswidriges Verhalten und kommt erst wieder ab Sonnenstraße ins seelische Gleichgewicht. Aber leider nicht auf die richtige Spur. Die kürzeste Route führt über die Kreuzstraße und nicht über die Hotterstraße! Ungeachtet der Tatsache, dass die nun sowieso eine umgekehrte Verkehrsführung hat. Taxi 5: 2 (Nr. 2262, 5. Februar, 19.30 Uhr, Hauptbahnhof) Die Hotterstraße wird auch diesem Fahrer zum Verhängnis und ich kapituliere, indem ich mich ab Färbergraben zu Fuß auf den Weg mache. Abschließend empfehle ich Münchens Taxlern das komplizierte Einbahn-Straßennetz des Hackenviertels und dessen viele Straßennamen für nur einen Straßenzug erneut unter die Lupe zu nehmen. Am Beispiel der Josephspitalstraße gilt zu berücksichtigen, dass diese das Ende eines Straßenzugs darstellt, Beginnend am Oberanger, mündet die Hermann-Sack-Straße ab Ecke Sendlingerstraße in die Hackenstraße. Kurz nach Ecke Hotterstraße wird sie zur sehr kurzen Brunnstraße und erst ab Ecke Kreuzstraße/Damenstiftstraße heißt sie dann Josephspitalstraße. Der Gewinner! Taxi 1952 erhält für seine perfekte Routenwahl von unserem Chrysler Partner CAR 2000 ein Präsent. Selbstverständlich berück - sichtigen wir seinen Wunsch nach Anonymität. Der TAXIKURIER gratuliert herzlichst. DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN CAR 2000 Auto-Service GmbH Frankfurter Ring 137-139 80807 München Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40 Telefax: +49 (0)89 52 03 30 50 E-Mail: ms@car-2000.com 3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS) Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fahrlicht-System Dieselpartikelfilter Regensensor, Tempomat Bordcomputer, Klimaautomatik ab 28.590 Euro zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung sowie Taxipaket. NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD. Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren. TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 21
Seite 22
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
22 TAXIKURIER Im März … Der Blick zurück … vor 100 Jahren 1909, 16. März: Deutschland verliert ein Fußball- Länderspiel gegen England in Oxford mit 0:9 … vor 75 Jahren 1934, 6. März: Hans Stuck stellt mit einem neuen Auto- Union-Rennwagen auf der Avus drei Weltrekorde auf. 1934, 24. März: Die Gesamtstrecke der zum Bau freigegebenen Autobahnen erreicht die Länge von 1.500 Kilometern. … vor 50 Jahren 1959, 18. März: Die pazifische Insel Hawaii wird fünfzigster Staat der USA. 24. März: In der Bundesrepublik werden erste Volksaktien angeboten. Die Aktien der Preussag sind innerhalb von zwei Tagen ausverkauft. 1959, 16. März: Fidel Castro wird Ministerpräsident Kubas. … vor 25 Jahren 1984, 12. März: Karl-Heinz Rummenigge gibt seinen Wechsel für eine Ablösesumme von 10 Mio. DM vom FC Bayern München zu Inter Mailand bekannt. 1984, 29. März: Der Bundestag verabschiedet ein Vorruhestandsgesetz, das Arbeitnehmern das freiwillige Ausscheiden aus dem Arbeitsleben mit 58 Jahren ermöglicht. … vor 1 Jahr 2008, 2. März: Bei den Kommunalwahlen in Bayern erzielt die CSU mit durchschnittlich 40 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis seit 42 Jahren. 2008, 27. März: Bundesregierung, Deutsche Bahn und Bayerische Landesregierung erklären das Projekt Transrapid für beendet. Spruch des Monats „Mancher kann den Wert seines Autos beim Tanken verdoppeln“ (aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) Ohne Worte Abschiedsschmerz 3093 Nun ist es auch mit „Heppel & Ettlich“ vorbei, eine der legendärsten Kneipen Münchens. Der Laden an der Kaiserstraße hat sozusagen sein natürliches Rentenalter erreicht, obwohl er super läuft. Heppel & Ettlich war das, was man eine typische 68er Kneipe nennt. Eine Adresse zum Biertrinken im Geiste des guten Rocks. Es ist ein Abschied von der Generation jener Wirtschaften, in denen noch der Geist der 60er und 70er Jahre wohnt. Einige sind schon verschwunden, bei der „Schwabinger 7“ weiß man nicht genau, was passiert, der „Simpl“ und der „Atzinger“ wurden schon geschönt. Ein Überbleibsel ist noch die „Rheinpfalz“ und die „Clemensburg“, wo das großteils verrentete Schwabinger Bürgertum und auch die „intellektuellen Alkoholiker“ noch ein Zuhause finden. Erstaunlicherweise findet man ergraute Repräsentanten dieser Zeiten auch noch Freitags im Titanic oder nach Mitternacht im Crash. Dies sind Lokale, in denen man sich noch traut, Led Zeppelin 18 Minuten bis zum Ende durchzuspielen und nicht auf der kühl – eleganten Cocktail – Welle reitet. Dass dieses Publikum Montags die Röhren jeans wieder mit dem Seiden-Business-Anzug tauscht, ehrt sie und stärkt sie in ihrer Authentizität. TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 22
Seite 23
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
23TAXIKURIER 23TAXIKURIER Essen auf Rädern Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Foto: www.atelier-tacke.de Wir stellen Ihnen Wirtshäuser, Brotzeitstandl, Metzgereien, kurzum Lokalitäten vor, die nicht den großen Bekanntheitsgrad genießen, aber den Taxler-Geschmack erfreuen und es auch wert sind, dem ein oder anderen (netten) Fahrgast empfohlen zu werden. KAFFEE GIESING Bergstraße 5, Mo. – Sa. 16.00 – mind. 1.00 Uhr, So. 10.00 – mind. 1.00 Uhr Telefon (0 89) 6 92 05 79 www.kaffee-giesing.de Um das Jahr 790 wurde das Dorf Kyesinga erstmals urkundlich erwähnt, etwa gleichzeitig auch ein Priester namens Icho. Ichostraße Ecke Giesinger Berg hier steht die überaus imposante Hl.-Kreuz- Kirche (1886, Architekt Dollmann); schräg gegenüber (Martin-Luther-Str. 4) die evangelische und deutlich weniger protzige Lutherkirche (1927, Architekt Hans Grässel). Wir bewegen uns weiter auf historischem Grund und finden (Martin-Luther-26) ein Restaurant, welches am 04.12.1971 hier eröffnet wurde: den ersten McDonald’s Deutschlands. Etwas versteckt, Berg- Ecke Weinbauernstraße, direkt über’m Isarhang, finden wir das „Kaffee Giesing“, welches schon einen Konstantin Wecker als Wirt, sowie berühmte Schauspieler als Gäste gesehen hat und nicht zuletzt als „Tatort“-Kulisse deutschlandweit über die Bildschirme flimmerte. Der Kabarettist Thomas Freitag produzierte hier für „Pro 7“ geraume Zeit eine Satiresendung, welche dann allerdings der wesentlich flacheren, aber quotenträchtigeren „Comedy“-Schiene zum Opfer fiel. Fritz Otto, der schon zu Weckers Zeiten hier als Barmann arbeitete, und seine Partnerin Iris schwingen seit bestimmt zehn Jahren das Zepter, bzw. den Kochlöffel in den ca. vier Meter hohen Räumen des über 100 Jahre alten Hauses und bieten allabendlich – bei freiem Eintritt – bis ca. 22.30 Uhr Live-Musik mit Schwerpunkten Jazz, Soul und Ethno. Dabei steht meist der große Flügel auf der Bühne gleich links vom Eingang im Mittelpunkt. Die Gasträume sind im 90-Grad-Winkel um die Ecke Weinbauern- und Bergstraße angeordnet und bieten entlang der Letzteren eine Terrasse mit einem herrlichen Ausblick nach Westen über die steil darunter verlaufende Lohstraße, bis weit nach Sendling. Kitschige Sonnenuntergänge (wenn sie überhaupt aufgegangen ist) inbegriffen. Der dominierende Bartresen, der Boden und die Tische (teils Stehtische mit Barhockern) sind allesamt hölzern-dunkel, die Backsteinwände und Säulen rötlich, die Decke ist hell. Im hinteren Teil des Lokales findet man zwei große Pool- Billards, wobei jeder Tisch sein eigenes großzügiges Refugium hat. Wer schon mal Billard gespielt hat, kennt das Problem, dass man beim „Ausholen“ mit der Rückseite des Queues schon mal ein Glas umstößt, einen Mitspieler entmannt oder eine Kellnerin mitsamt beladenem Tablett zum Straucheln bringt. Hier nicht. Die Räume sind offen, aber befreit vom gastronomischen Durchgangsverkehr, wie Laufpublikum, Klo-Gänger oder Servicepersonal. Passend zur Musik und den Billards gibt es eine Auswahl an ca. 150 verschiedenen Cocktails, ebenso vielen Whisk(e)ys, unendlich vielen Spirituosen, Kaffees und so weiter. Zur Einführung des Rauchverbotes Anfang letzten Jahres ging der Umsatz um 40 Prozent zurück, was zwischenzeitlich durch die berühmt-berüchtigte „Raucherclub“-Regelung wenigstens teilweise abgefangen werden konnte. Mit anderen Worten: man darf – als (beitragsfreies) Mitglied – rauchen, muss aber nicht. Natürlich hatten zwischenzeitlich einige selbsternannte Blockwarte Anzeige wegen Verstoßes gegen das Rauchverbot erstattet, das Verfahren wurde aber letztendlich eingestellt. Das Speisenangebot ist vernünftigerweise überschaubar und bietet den hier durchaus berühmten üppigen Burger, sowie Sandwiches, Salate, Pasta und wechselnde Tagesgerichte, wie Risotto mit Sepia oder Entrecote mit Folienkartoffel (5,50 – 12,50). Bier und AfG ab 3,00 Euro, Cocktails 6,50 – 9,00 Euro. Stunde Billard 8,00 Euro. Das Publikum ist angenehm gemischt und bietet alles außer Schickimickis, Streithanseln und Sonderangebotssäufern. Ist auch kein Wunder: wer Soul oder Jazz hört, vielleicht noch gerne Billard spielt und mal ein Cocktailchen schlürfen will, sich aber auch ‚nur’ bei einem Bier nicht blöd anschauen lassen will, ist hier richtig, egal ob in Jeans oder im Anzug. Auch der Teil der jungen Leute, deren Leben sich nicht nur zwischen Friedenstraße 10 und Grafinger 6 abspielt, fühlt sich hier offensichtlich wohl. Sehr angenehm! (MS) TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 23
Seite 24
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
24 TAXIKURIER Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC G Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „G“ . Gabriel-Max-Straße – Nach Gabriel von Max (1840-1915), Maler, Mitglied der Akademie der bildenden Künste. Herr von Max verdankt seine Erwähnung hier der Tatsache, dass er häufig mit den Herren Gabriel von Seidl und Dr. Max verwechselt wird, genauer gesagt, mit deren Straßen in Grünwald. Die Gabriel-Max-Straße aber ist in München (!) die Verlängerung der Seyboth- über die Geiselgasteigstraße hinaus, eine Parallele zur Harthauser Straße. Eine Gabriel-Max-Straße gibt es in Grünwald gar nicht. Dennoch besagen leidige Erfahrungen aus der Engelhardshöhe, dass sich ca. 50% aller Fiaker nach Erhalt dieser Straße am Funk später auf Kanal 4 melden mit dem Sprücherl: „Sie Zentrale, in der Gabriel von Seidl“ (alternativ: „in der Dr. Max“) „gibt’s die Adreß’ net“ . Auf die Frage, was sie denn in Grünwald zu suchen hätten, behaupten einige Hartnäkkige dann steif und fest, die Zentrale habe sie doch eben dorthin geschickt … Ähnliche Freude bereitet am Solln-Stand die Vermittlung der Heilmannstraße. Die gibt’s, völlig namensgleich, in München UND in Pullach. Aber merke: nur wenn die Zentrale „Pullach“ oder „Großhesselohe“ dazusagt, ist die Straße auch wirklich dort und nicht etwa nebendrann in München/Prinz-Ludwigshöhe! Großhesselohe ist übrigens ein Ortsteil von Pullach (!) und deshalb nicht eigens im Straßenverzeichnis der Stadt (Umgebungs-)Pläne zu finden. So wie auch z. B. Geiselgasteig (mit den Bavaria-Filmstudios usw.) ein Ortsteil von Grünwald ist und dementsprechend dort im Verzeichnis gesucht werden muss. Gärtnerplatz – Hier findet seit wenigen Jahren allsommerlich in den Abend- und Nachtstunden ein open-air-happening (zu deutsch: massenhaftes Herumgammeln) statt, in dessen Folge der eigentlich wunderschöne Platz am nächsten Morgen als Müllhalde in den neuen Tag startet. Einschlägige Szene-Zeitschriften wie „Prinz“ und dergleichen haben für ihre abendlichen Weggeh-Tipps das „Vorglühen“ (Warmsaufen) am Gärtnerplatz bereits fest eingeplant – natürlich sehr zur Freude der Anwohner. Waren es früher tagsüber nur ein paar sogenannte „Penner“, die bei schönem Wetter auf den Parkbänken die Plus’schen Bierdosen leerten und manchmal sogar noch ihren Müll einsammelten, so sind es heute längst ein paar hundert Asoziale, die die Grünanlagen zerstören, Bierflaschen zerdeppern und nach Belieben gerade da hinbrunzen, wo sie in ihrem Rausch endlich das Hosentürl aufgebracht haben. Wer sich als Fiaker nicht daran stört, dass jeder Fahrgast mindestens ein offenes Bierflaschl in der Hand hält, muss zu diesen Zeiten am Gärtnerplatz nicht oft „kreisen“, um alsbald abgewunken zu werden. Wer’s mag … Gaststätte – (oder in der Funksprache kurz „Gast“). Die Bandbreite in München ist riesig, wie es in der reichsten Single- Hauptstadt Deutschlands nicht überraschen kann. Für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas dabei, wenngleich es unter der Woche nachts schon sehr, sehr ruhig werden kann. Da werden selbst bei uns schnell die Gehsteige hochgeklappt. Für die Nacht-Fiaker hat sich im letzten Jahr insofern eine Änderung ergeben, als jetzt die Gegend um die Müllerstraße, die früher nicht nur wegen des Heizkraftwerkes zweifellos das „wärmste“ Viertel Münchens war, weitgehend „cool“ geworden ist. Im „Pimpernel“ (Müller 56), sowie im „Paradiso“ (früher „Hendersen“ Müllerstr. 1), ehemals langjährige Schwulen- Discos, suchen jetzt Jungs und Mädchen gegenseitig und in großer Zahl nach Partnern für eine Lehrstunde im Fach „Vergleichende Anatomie“, was prompt und regelmäßig dazu führt, dass die Trambahn die davor illegal aufgemachten „Standplätze“ leerräumen muss. Nochmal zur Klarstellung, auch für die letzten Mohikaner, die’s immer noch nicht kapiert haben oder denen’s einfach wurscht ist: „Paradiso“, „Pimpernel“, die leidige „Schrannenhalle“ (Ausgang Blumenstraße), „Brenner“ in der Maximilianstraße, „Erste Liga“ (Thalkirchner 2) usw. sind alles keine Bedarfsstandplätze. Die Aufstellung dort erfolgt illegal und zum Schaden der Kollegen, die sich an die Bestimmungen halten! Glockenbach – Das gar reißende Gewässer, welches zwischen Pestalozzi- und Holzstraße teilweise offen zu Tage treten darf, ist: nein, nicht der Glockenbach, sondern der Westermühlbach! Allerdings ist, bzw. war der Glockenbach, bevor er noch unter Hausfundamenten eingemauert wurde, nur ein paar Meter davon entfernt. Die heutige Münchner Innenstadt ist von hunderten alten Stadtbächen durchzogen, welche nach und nach unter den Häusern verschwanden und seither nicht mehr gesehen wurden. Unter den Fußgängerbrücken, welche die Holz- und Pestalozzistraße über den „Glockenbach“ (s.o.) verbinden, stehen nachts gerne Forellen von durchaus beachtlicher Größe! Grammstraße – Diese Straße (bei der Mannlich) dürfte zu den Kürzesten in München gehören und ist nur wenige Zentimeter länger als Ihr Namensschild. Mit der Zentnerstraße und dem Hundertpfundweg hat sie aber gar nichts gemein, noch nicht mal eine Benennung aus der Abteilung „Maße und Gewichte“ . Karl Gramm (1805–1900) war königl. Appellationsgerichtsrat, Georg Friedrich Freiherr von Zentner (1752–1835) u.a. Bay. Justizminister, und die gleich schweren Hundertpfund waren eine Münchner Ratsherrenfamilie im 15. und 16. Jahrhundert. TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 24
Seite 25
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Gutschein im Wert von 100
Euro für Leistungen* der Firma
Vepas Team zu gewinnen!
Gewinnspiel
Hier hat Manfred Kraus drastisch skizziert, wie die
„Pistoleros“ uns und unsere Fahrgäste erschrecken.
Wenn Ihnen dazu ein passender Text einfällt und dieser
prämiert wird, gewinnen Sie obigen Preis (* zum Beispiel
Einbau Datenfunk). Schicken Sie Ihren Beitrag bitte bis
spätestens 11. März 2009 an uns (Adressen siehe Impressum).
Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber
in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30
Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs
bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum
Monatssende bei der Taxi-München eG ausbilden lassen.
Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock
(Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite
(mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der Taxi-München eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteil -
nehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
www.taxi-münchen.de www.taxischule-münchen.de
www.taxikurs-münchen.de taxischein-münchen.de
Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70
25TAXIKURIER
München Splitter
§ Am 7. Februar hat der „Garden Club“ endgültig
seine Pforten geschlossen.
§ Die BMW Niederlassung Innenstadt an der Dachauer
Straße schließt Ende März.
§ Der Münchner Triathlon im Münchner Osten ist
nach massiven Protesten der Anwohner für 2009
abgesagt worden.
§ Auch in diesem Jahr wieder Störungen für Bürger
und Taxler durch die „Blade Night“ . An 18 Montagen vom 4. Mai bis 31. August rollen die Inline-
Skater wieder durch München. Im letzten Jahr fielen
acht Veranstaltungen wegen schlechten Wetters aus.
Hoffen wir auf Regen am Wochenanfang.
§ Das Endspiel der Champions League 2012 steigt in
München. Die Stadt München wird davon enorm
profitieren. Man rechnet mit rund 40.000 Besuchern
aus dem Ausland. Hotellerie, Gastronomie, sowie
Taxigewerbe hoffen natürlich, dass in diesem Fall
der FC Baern nicht Finalteilnehmer ist …
§ Laut einer Marktanalyse des Wirtschaftsprüfinstituts
„Pricewaterhouse“ ist München der begehrteste Immobilienstandort Europas, vor Hamburg, Istanbul,
Zürich, London und Moskau.
§ Die Rezession ist auch am Flughafen gelandet. Die
Zahl der Passagiere, Starts und Landungen ist im
Januar im Vergleich zum Vorjahr um 10% gesunken.
§ Vom 12. bis 16. Mai 2010 findet in München
der ökonomische Kirchentag statt. Mehr als
100.000 Christen werden erwartet.
Kurze Frage – Klare Antwort
Häufig erreichen uns Fragen aus dem Taxi-Alltag, die schon
mehrmals im TAXIKURIER behandelt wurden.
Trotzdem beantworten wir diese selbstverständlich gerne.
L. M. aus München fragt:
„Muss ich von jeder Taxi-Quittung eine Kopie erstellen?
Und wie lange muss ich diese aufheben?“
Für alle Rechnungen – also auch Kleinbetragsrechnungen –
gilt nach dem Recht ab 2004 für den leistenden Unternehmer,
dass er ein Doppel (also eine Kopie) aller Rechnungen, die er
selbst oder ein Dritter ausgestellt hat, zehn Jahre lang aufzubewahren hat! (PR)
8/1,$/01/ 00$ 7 9,"'$, 7 $*
7 5
"',$** $/3("$
$. / 12/ **$/
!/() 1$
$1/($!$$. / 12/
,0.$)1(-, **$/
!/() 1$
*$)1/()
( &,-0$
$'*$/ 20*$0$,
/$+0$,$/3("$
20.2%%$/3("$
*(+ $/3("$
,* 00$/$01
11$/($$01
$,$/ 1-/$01
"'$(!$,$/,$2$/2,&
"'$(!$,/$. / 12/
,% ** ,01 ,#0$162,&
.$,&*$/$(
")($/$/$(
-*($,$0"'("'12,&
-*($,$0"'/(%12,&
$*&$, $(%$,
$/3("$
.2/3$/+$00$,
$(%$,$(,* &$/2,&
2%!$/$(12,&
%*$&$
-1-/480"'$
-1-/.%*$&$
21 "'1$,
-01$,3-/ ,0"'* &
-* 2,# /(,&0$/3("$
!0"'*$..#($,01
München GmbHMEISTERBETRIEB
www.kfz-klinik-muenchen.de
TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 25Seite 26
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Titelthema Blitzeratlas München § Elisenstraße, Ecke Karlsplatz § Luise-Kiesselbach-Platz am Ende der A 95 § Fürstenrieder Straße, südlich Ecke A 96 Wegen Baustellen sind folgende Blitzer zur Zeit nicht in Betrieb: § Garmischer Straße/Waldfriedhofstraße § Landsberger Straße/Wotanstraße § Leuchtenbergring/Einsteinstraße § Menzinger Straße/Wintrichring Geschwindigkeitskontrollen: Hier überwiegen die mobilen Kontrollen. Seit der Erfindung des Lasermessgerätes auch an Stellen, an denen früher kein (Taxi-)Fahrer mit einer Kamera gerechnet hätte. In letzter Zeit werden immer mehr stationäre Geschwindigkeitsmessstellen eingerichtet. Möglich wurde dies durch die kombinierte Technik von Radar- und Rotlichtkameras. Folgende Rotlichtkameras messen auch die Geschwindigkeit: § Dachauer Straße/Max-Born-Straße § Kreillerstraße/Bajuwarenstraße Wird zeitgleich zum Rotlichtverstoß eine Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt, wird der schwerere Verstoß voll und der geringere Fehltritt nur zur Hälfte angerechnet. Stationäre Geschwindigkeitsmessstellen findet man an folgenden Stellen im Stadtgebiet: § Tegernsee Landstraße/McGraw-Graben einwärts § Autobahntunnel Aubing (A99) in beiden Richtungen § A99 und A9 aus einigen Verkehrs - leitsystemen Die Installation von stationären Blitzern im Petueltunnel sowie im neuen Richard- Strauß-Tunnel wird diskutiert, das letzte Wort ist hier aber noch nicht gesprochen. Mobile Kontrollstellen: Mobile Geschwindigkeitskontrollen führen im Stadtgebiet München sowohl die Polizei als auch die kommunale Verkehrsüberwachung durch. Dabei kann von einer gewissen Arbeitsteilung gesprochen werde: Während die kommunalen Radarfahrzeuge ausschließlich tagsüber von 6 bis 22 Uhr auf Straßen mit max. erlaubten 30 km/h blitzen, kontrolliert die Verkehrspolizei echte Unfallschwerpunkte. Die folgenden Blitzstandorte resultieren aus den Meldungen von Fahrern an die Taxi-Zentrale: 1. Landshuter Allee 2. Autobahnende Stuttgart in Obermenzing Hier schnappt die Falle am häufigsten zu Während andere Großstädte unter dem Aspekt der Verkehrssicherheit eindeutig den Rotlichtsündern den höheren Stellenwert beimessen, geht München hier einen anderen Weg und setzt das Hauptaugenmerk der Kontrollen auf die Temposünder. Böse Zungen unterstellen das Ausnutzen einer sprudelnden Einnahmequelle, was in mancherlei Situation durchaus stimmen kann. Grundsätzlich handelt es sich bei den Kontrollpunkten um Örtlichkeiten von Unfallschwerpunkten. Rotlicht-Überwachung: An insgesamt 11 Ampelanlagen im Stadtgebiet sind zur Zeit Überwachungsgeräte installiert. Diese befinden sich an folgenden Stellen: § Dachauer Straße, einwärts vor der Max-Born-Straße § Kreillerstraße, einwärts vor der Bajuwarenstraße § Berg-am-Laim-Straße, auswärts vor der Baumkirchner Straße § Zweibrückenstraße, einwärts Ecke Steinsdorfstraße § Steinsdorfstraße, Höhe Mariannenbrücke in beiden Richtungen § Boschetsrieder Straße, vor der Schule in beiden Richtungen § Ständlerstraße, auswärts Ecke Balanstraße § Belgradstraße, auswärts Ecke Herzogstraße Foto: www.atelier-tacke.de 26 TAXIKURIER GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 26
Seite 27
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
3. Menzinger Straße gegenüber Botanischer Garten 4. Ingolstädter- und Leopoldstraße 5. Wasserburger Landstraße und Kreillerstraße 6. Frankfurter Ring 7. Grünwalder Straße 8. Allacher Straße 9. Fürstenrieder Straße 10. Boschetsrieder Straße Die absolute Nummer eins ist seit Jahren die Kontrollstelle der Landshuter Allee in nördliche Richtung, nach dem Georg- Brauchle-Ring. Die neuen Bußgeldsätze: Zum 01.02.2009 wurden die Regelsätze im Verwarnungs- und Bußgeldkatalog deutlich erhöht. Die folgende Tabelle zeigt die neuen Regelsätze für Pkw. Wichtig ist, dass Überschreitungen bis zu 20 km/h ohne Punkte geahndet werden. Ab 21 km/h wird es dann richtig teuer, denn zu den Punkten und dem Bußgeld kommen auch noch Bearbeitungsgebühren. Geschwindigkeitstabelle Überschreitung i.g.O. a.g.O. um km/h Bußgeld/ Bußgeld/ Punkte/FV Punkte/FV bis 10 15 / 0 10 / 0 11 mit 15 25 / 0 20 / 0 16 mit 20 35 / 0 30 / 0 21 mit 25 80 / 1 70 / 1 26 mit 30 100 / 3 80 / 3 31 mit 40 160 / 3 / 1 120 / 3 41 mit 50 200 / 4 / 1 160 / 3 / 1 51 mit 60 280 / 4 / 2 240 / 4 / 1 61 mit 70 480 / 4 / 3 440 / 4 / 2 ab 71 680 / 4 / 3 600 / 4 / 3 (TK) 27TAXIKURIER Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München Am Anfang war … … ein schlauer Italiener. Sein Name war Gugliemo Marconi, sein Interesse galt der Forschung und der Anwendung elektromagnetischer Wellen. Er machte sich als erster die Reflexion von Wellen an metallischen Gegenständen zunutze. Später führten die Amerikaner Taylor und Young sowie Breit und Tuve seine Entwicklungen weiter und nutzten die Erkenntnisse über Breitbandimpulse im Frequenzbereich zwischen 3 und 30 MHz: Das Radarprinzip war erfunden und fand ersten Einsatz in der Luftwaffentechnik während des 2.Weltkrieges. In den 50er Jahren wurde die Technik weiterentwickelt. 1959 kam das erste Radargerät in Düsseldorf zur Messung der Geschwindigkeit von Kraftfahrzeugen zum Einsatz. Diese Technik war 30 Jahre Standard bei der Geschwindigkeitsmessung. In den 80er Jahren kam die Lichtschrankenmessung und die Luftschlauchmessung hinzu, die sich aber nie durchsetzten. Anfang der 90er Jahre werden handliche Laser-Mess - geräte verwendet. (TK) 15. Februar 1959: Erstmals wurde ein Radargerät zur Geschwindigkeitsmessung genutzt. 1972 1975 TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 27
Seite 28
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
28 TAXIKURIER Neuer Taxameter Microtax 06 Die Firma Hale, Salzburg, entwickelte den neuen, sehr formschönen Taxameter MC 06 der den Microtax 05 ablöst. Die Taxi-München eG kann diesen Taxameter zum Superpreis von 365 Euro zzgl. 19% MwSt. anbieten. Bei Rückgabe eines alten Taxameter werden 80 Euro zzgl. 19% MwSt. vergütet. (HM) § HALE-Produkte erfüllen neue EU-Kraftfahrzeugauflagen für 2009. Zunehmend verschärft wurden in den letzten Jahren die Kraftfahrzeugrichtlinien der EU. So dürfen ab diesem Jahr nur mehr Geräte in den Handel gebracht werden, die den Auflagen der EG-Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit von Kraftfahrzeugen in der aktuellen Fassung 2006/28/EG entsprechen. HALE electronic – der Marktführer in Österreich und Deutschland – hat auch hier rechtzeitig reagiert. Die gesamte Produktpalette entspricht den strengeren Richtlinien zur Gänze. „Im Grunde genommen war dies kein Problem“, so Geschäftsführer Martin Leitner, „denn HALE-Geräte haben auch schon vorher diesen erweiterten KFZ-Bestimmungen entsprochen!“ Im Einzelnen sind die Produkte Microtax®-06, Microtax®- 05, Wegstreckenzähler WSZ-05, Spiegeltaxameter SPT-01, Spiegelwegstreckenzähler SPW-01, Thermopapierdrucker TPD-01, Taxialarmanlage TAA-002 daher durch die erfolgreiche „Typgenehmigungsprüfung nach Richtlinie 2006/28/EG“ bedenkenlos einzubauen. Hier kommt HALE natürlich auch die langjährige Erfahrung als Automobil- Erstausrüster zugute. „Die Tests der Automobilhersteller sind um ein Vielfaches strenger“, so Produktmanagerin Barbara Stering. Aber Achtung – beim Einbau von nicht den aktuellen Richtlinien entsprechenden Geräten kann die Hersteller - garantie des KFZ erlöschen! Alle KFZ-Hersteller schließen in diesem Fall eine Gewährleistung oder Haftung dezidiert aus. Daher sollten sich Taxiunternehmer in jedem Fall davon vergewissern, dass Neugeräte alle entsprechenden Bestimmungen erfüllen. Erkennbar sind die Produkte, welche die neuen Kraftfahrzeugrichtlinien erfüllen, durch ein e1-Zeichen am Gerät, z.B. für HALE Microtax®-06: Pinnwand Schwarzes Brett der Branche „Willkommen zu Hause. Die neue E-Klasse“ Die neue E-Klasse von Mercedes-Benz heißt Sie herzlich Willkommen. Mit neuen zukunfts-weisenden Innovationen, die weltweit keine andere Automarke bietet, setzt die E-Klasse von Mercedes-Benz Ihre Erfolgsgeschichte fort. Erleben Sie die neue E-Klasse am Samstag, den 28. März 2009 bei Mercedes-Benz München. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Das Sondermodell „Das Taxi“ der neuen E-Klasse wurde komplett auf ihre Bedürfnisse im Taxieinsatz abgestimmt. Die umfangreiche Serienausstattung beinhaltet weiterhin das 5-Gang Automatikgetriebe sowie eine neu entwickelte Sitzanlage, die Ihren hohen Ansprüchen hinsichtlich Sitzkomfort mehr als gerecht wird. Der neue 4-Zylinder-Dieselmotor leistet 170 PS, hat ein Drehmoment von 400 Nm, verbraucht durchschnittlich 6,2 l/100 km und erfüllt die Abgasnorm EU 5. Das Sondermodell „Das Taxi“ ist ab sofort als E 220 CDI* bestellbar, der Nettopreis beträgt 29.900,00 EUR und kann mit einem effektiven Jahreszins von 2,99% über die Mercedes-Benz Bank finanziert werden. Die ersten Auslieferungen der neuen E-Klasse sind für Mitte des Jahres geplant. Sollten Sie noch mehr Fragen zur neuen E-Klasse haben, beraten Sie gerne unsere Taxi-Beauftragten: Nilüfer Bicen Tel. (089) 12 06-14 36 Michele J. Cocco Tel. (089) 12 06-14 48 Helmuth Schlenker Tel. (089) 12 06-13 24 Massimiliano Stagnitta Tel. (089) 12 06-1708 Mehr Informationen unter: www.taxi-mit-stern.de HALE Microtax®-06 mit e1-Zeichen * Kraftstoffverbrauch innerstädtisch-außerstädtisch-kombiniert und CO2-Emmissionen kombiniert (Klammerwerte beziehen sich auf Fahrzeuge mit Getriebe-Automatik) E 220 CDI: 6,9-7,0 l/100 km (8,1-8,3); 4,4-4,6 l/100 km (4,7-5,0); 5,3-5,5 l/100 km (6,0-6,2); 139 g/km (159) TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 28
Seite 29
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
29TAXIKURIER Erich Oswald – ein ehrlicher 50er Am 31. Januar konnte Erich Oswald von der Rudolf Dvorak GmbH, der in der Münchner Taxiwelt bestens bekannte Mechaniker aus Leidenschaft, seinen 50. Geburtstag feiern. Er und sein 8-köpfiges Team haben immer ein offenes Ohr für die Probleme der Taxler. Die Taxi- München eG und der TAXIKURIER wünschen dem Harley- Fan- und -Sammler Glück und Gesundheit und natürlich viele Taxis auf dem Hof. (PR) Neue Taxiprämien bei VW § VW-Taxiprämien von 1.200 Euro für Touran und Passat § 3.300 Euro für den Sharan § Die 3,9%-Finanzierung mit einer Laufzeit bis 60 Monate wird verlängert Volkswagen Pkw bedankt sich für das Vertrauen seiner Kunden und den großen Erfolg seiner Modelle im Taxiund Mietwagengewerbe und verbessert die Beschaffungs- Konditionen erneut. Neben dem Nachlass von 20% auf alle Taxis und Mietwagen erhalten VW-Kunden bei einer Neuwagenbestellung bei einem Volkswagen-Händler ab dem 01.01.2009 bis zum Ende des Aktionszeitraumes 30.04.2009 (Zulassung bis 14.09.2009) zusätzlich eine Taxi-Prämie für die Modelle: § Touran, Passat Limousine und Variant (mit Taxi/ Mietwagenpaket) von 1.200 Euro zzgl. USt. § Sharan (mit Taxi/Mietwagenpaket) von 3.300 Euro zzgl. USt. Die Prämien werden dem Kunden über den Verwerternachlass hinaus gewährt und automatisch bei Berechnung vergütet. Bestehen bleibt die Taxifinanzierungsaktion für Taxi- und Mietwagenmodelle von Touran, Passat und Sharan mit einem Zinssatz von 3,9% bei einer Laufzeit von bis zu 60 Monaten. Auch die kostenlosen Fahrzeugselbstabholungen in den Werken Emden (Passat und Sharan) und Wolfsburg (Touran) sind weiter möglich. Die bekannten Inhaberregelungen mit 15% Nachlass gelten ebenfalls unverändert weiter. BZP AR.Nr. 01/09 Attraktive Angebote bei Wickenhäuser Bis 15. März bietet Wickenhäuser seinen Filialen neben der Taxi-Basisausstattung zum Nulltarif für den „Insignia Sports Tourer“ sowie „Zafira“ die kleine und große Inspektion kostenfrei. Der Taxi-Ansprechpartner Oliver Otter freut sich auf individuelle Beratungsgespräche. (PR) AMI – Leipzig Am Dienstag, den 31.03.09 findet auf dem Messegelände in Leipzig der Taxitag der AMI in der Zeit von 9-18 Uhr statt. Dem wird auch besondere Rechnung getragen am Gemeinschaftsstand des BZP und des Landesverbandes Sächsischer Taxi- und Mietwagenunternehmer (LVS) in der Glashalle. Vorgesehen ist unter Anderem eine Tombola mit wertvollen Preisen. Darüber hinaus finden die Besucher der Messe an diesem Tage wie gewohnt eine reichhaltige Ausstellung von Hard- und Software sowie Zubehör für Taxiunternehmen und Zentralen in der Glashalle und den anderen Messehallen. In der Glashalle finden Sie alle relevanten Taximodelle, zu Fragen stehen die Fachleute der Hersteller bereit. Darüber hinaus werden Sie eine spektakuläre E-Klasse-Ahnenreihe vorfinden. Am Dienstag wird im CCL in der Zeit von 10.30–13 Uhr auch wieder eine Podiumsveranstaltung stattfinden, die vom LVS und dem BZP organisiert und von der Volks - wagen AG mit einem Imbiss inklusive Tagungsgetränken gefördert wird. BZP.AR.06/09 2x2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen Die ersten beiden Anrufer, die uns unter der Telefon- Nummer (089) 46 50 21 sagen, in welchem Ort Torsten Münchow wohnt, erhalten je zwei Karten für die Komödie „Männerhort“ am 23.03.09. Männerhort von Kristof Magnusson läuft vom 18. März bis 9. Mai 2009, täglich 20.00 Uhr, 5. April 18.00 Uhr. Auf der Flucht vor ihren einkaufswütigen Ehefrauen tauchen der Pilot Helmut, der Softwareentwickler Eroll und der Manager Lars jeden Samstag kurz vor Ende des Einkaufsbummels im Heizungskeller eines Einkaufszentrums ab, wo sie sich eine letzte Enklave der Männlichkeit eingerichtet haben. Es ist der Ort, an dem sie sich den Frust über den Einkaufstick ihrer Frauen von der Seele reden und bei Dosenbier, Fachsimpeln über technisches Gerät und Fernsehen „Mann“ sein dürfen. Die Idylle droht aufzufliegen, als der Sicherheitsbeauftragte des Centers, Mario, die drei Freunde entdeckt. Irgendwann wird der Keller zum Notquartier, weil die Frauen auf die Shopping-Verweigerung ihrer Männer mit Rausschmiss reagieren. Die packende, pointenreiche Komödie von Kristof Magnusson strotzt vor komischen und tragikomischen Momenten und viel Situationskomik. Gewinner Crasselt-Gewinnspiel Das Jubiläums-Gewinnspiel des Versicherungsbüros Crasselt, das während des gesamten Jahres 2008 lief und durch hochwertige Preise eine attraktive Aktion darstellte, ist nun abgeschlossen. Die Gewinner der Monate August, Oktober und November, die je einen Reisegutschein in Höhe von 1.000,00 Euro, sowie einen Gutschein der Jochen Schweizer GmbH im Wert von 200 Euro erhielten, sind: Frau und Herr Baierle, Herr Mustafa Dönmez und Herr Alfred Stocchi. TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 29
Seite 30
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Titelthema Sicherheit im Taxi Die Tatzeiten Taxiüberfälle finden zu 85% in der Nachtschicht, in der Zeit zwischen 6 Uhr abends und 6 Uhr morgens statt. Dies sollte aber die Tagfahrer keinesfalls in trügerischer Sicherheit wiegen: Zwei Taxifahrer, eine Kollegin und ein Kollege, die z.B. in den letzten 10 Jahren in Frankfurt zu Tode kamen, wurden am hellen Tag ermordet! Die Tatwaffen In 95% aller Fälle benutzen der oder die Täter eine Waffe, um den Taxifahrer zu bedrohen. In einem Drittel aller Fälle ist es eine Schusswaffe, wobei offen bleibt, wie oft es eine scharfe Waffe war. In etwas mehr als einem Drittel aller Fälle wird eine Stichwaffe eingesetzt. Der Rest der Tatwaffen verteilt sich auf Tränengasspray, Schlagwaffen, Elektroschockgeräte und Würgewaffen. Tatmittel bei Taxiüberfällen § Schusswaffen: 35,0% scharfe Waffen, Schreckschusswaffen, Gaspistolen § Stichwaffen: 33,0% Jagdmesser, Springmesser, Butterflymesser § Körpereinsatz: 13,7% massive Bedrohung, Schläge, Würgen § Elektroschocker: 2,3% verschiedene Modelle § Spray: 4,6% Tränengasspray, Pfefferspray § Schlagwaffe: 5,0% Totschläger, Schlagringe, Knüppel, Flaschen § Würgewaffe: 5,1% Würgehölzer (mit Kette), Seile § Keine Waffe: 1,7% Alter der Täter Über 80% der Täter sind zwischen 18 und 30 Jahre alt. Jünger als 18 Jahre waren 4,5% der gefassten Täter. Etwas mehr als die Hälfte der Überfälle (57%) wird von Einzeltätern begangen. 43% der Überfälle von mehreren Tätern. Speziell bei den Letzteren kommt es zu weiteren Taxiüberfällen, wenn der erste Überfall „reibungslos“ ablief. Frauen sind nur zu 8% als Täterinnen an Taxiüberfällen beteiligt. Es lässt sich aufgrund der geringen Fallzahlen kein eindeutiges „Täter-Psychogramm“ (wie z.B. Drogenmilieu) erstellen. Alter der Täter zur Tatzeit § jünger als 18 Jahre: 4,5% § 18–21 Jahre: 25,0% § 22–25 Jahre: 41,6% § 26–30 Jahre: 15,7% § älter als 30 Jahre: 12,4% Zum Glück sind Überfälle auf Taxifahrer heute eher die Ausnahme, im Gegensatz zu den wilden 50er und 60er Jahren, als sie an der Tagesordnung waren. Ganz besonders gilt das für unsere Stadt. Die Aufklärungsquote des Raubkommissariats in der Münchner Ettstraße beträgt fast 100 Prozent. Trotz dieser, für Taxler doch beruhigenden Statistik kann man natürlich nie vorsichtig genug sein. Daher behandelt der TAXIKURIER das Thema „Sicherheit“ in dieser und den nächsten Ausgaben: Warum werden Taxis überfallen? Die Tatmotive für Taxiüberfälle Erwartungsgemäß liegt der Raub des Bargeldbestandes des Taxifahrers an erster Stelle der Tatmotive für Taxiüberfälle. Die Auswertung von 160 Überfällen durch die Universität Bremen nach den Angaben der Landeskriminalämter ergab, dass bei 140 Überfällen (87,5%) der Raub von Bargeld das Tatmotiv war, bei 40 Überfällen (25%) wurde zusätzlich (zur Flucht) das Fahrzeug geraubt, bei 18 Übefällen (11%) war kein eindeutiges Motiv zu erkennen und nur bei 2 Überfällen (1,2%) spielten sexuelle Motive eine Rolle. Foto: www.atelier-tacke.de 30 TAXIKURIER Rudolf Dvorak GmbH Schleißheimer Straße 38, 80333 München · Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52 ® Lackierte Ersatzteile neu und gebraucht ständig auf Lager! Ansprechpartner: Erich Oswald ® Unfallinstandsetzung ® Klimaanlagen-Service ® Fahrzeugdiagnose ® Lackiererei ® Kundendienst Sonderkonditionen für Taxiunternehmer auf alle Arbeiten! ® Motor-, Getriebeund Differentialinstandsetzung ® Automatiküberholung ® Autoglas Seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxler! KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 30
Seite 31
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Die „typische“ Tat Durch die Auswertung der vorstehenden Statistiken kann man in etwa einen typischen Ablauf konstruieren: Der oder die zwischen 18 und 30 Jahre alten männlichen Täter steigen nachts unmaskiert als Fahrgast in das Taxi, lotsen es in eine abgelegene Gegend und bedrohen den Fahrer mit einer Schusswaffe oder einem Messer. Das Tatmotiv ist das Geld des Taxifahrers. Auf geradezu gespenstische Weise enthielt der 3. Taximord im Jahr 2005 genau die oben geschilderten „Zutaten“: Ein 20-jähriger Wehrpflichtiger lotste eine 62-jährige Flensburger Kollegin nachts auf einen Feldweg, erstach sie dort und entkam (kurzzeitig) mit weniger als 100 Euro. Da weder der Raub des Fahrzeuges, noch sexuelle oder andere Motive eine bedeutende Rolle bei den ausgewerteten Überfällen auf Taxifahrer und Taxifahrerinnen spielen, sollte eine Prävention (Vorbeugung) von Taxiüberfällen in die Richtung zielen, den Bargeldbestand in Taxis drastisch zu reduzieren und auch durch geeignete Maßnahmen bekannt zu machen, dass „hier nichts zu holen ist“! Der häufigste Grund für Bedrohungen von Taxifahrern ist, dass man sich ihrer Einnahmen bemächtigen will. Die Wegnahme des Fahrzeuges spielt eine untergeordnete Rolle, ein geraubtes Taxi ist einfach zu auffällig, auch ein Vorteil von „hellelfenbein“ . Für die Fahrerinnen besteht auch noch die Gefahr der sexuellen Belästigung bis hin zur Vergewaltigung, dies sollte nicht verschwiegen werden. Die allerbeste Strategie gegen Taxiüberfälle ist, zu erreichen, dass niemand auf die Idee kommt, einen Taxifahrer zu überfallen. Das Stichwort heißt Anreizverminderung. Fangen wir beim Geld an, hier die wichtigsten Tipps: § Zeigen Sie nie dem Fahrgast (z.B. beim Zahlen) Ihr wohlgefülltes Portemonnaie. § Nehmen Sie alle größeren Geldscheine im Laufe der Schicht heraus und verwahren Sie dieses Geld getrennt (am Körper, im Kofferraum etc.) § Es sollte immer nur das Mindest - wechselgeld (ca. 50 Euro) im Portemonnaie sein, eher weniger. § Auch sollte im Portemonnaie ausschließlich das Wechselgeld sein, es ist keine Brieftasche! Führerschein, Personalausweis, Scheckkarte, Wohnungsschlüssel und alle persönlichen Unterlagen gehören nicht in die Geldtasche! So können Sie einen eventuellen Verlust Ihrer Geldtasche eher verschmerzen und Anschlussstraftaten (Ausräumen Ihrer Wohnung) vermeiden. Auch der Aufwand, die entwendeten Papiere neu zu beschaffen, ist sehr ärgerlich und kostet Sie Tage ihres Lebens. § Geben Sie nie einen überhöhten Schaden an. Es darf niemals in einer Zeitung stehen: Taxifahrer überfallen, Tageskasse von 1000 Euro geraubt! Die Tage, an denen ein Taxifahrer tatsächlich mal 1000 Euro einnimmt, dies kann ja nur eine sog. „Fernfahrt“ sein, gehört zu den absoluten Sternstunden seines Berufslebens, von denen er sicher noch seinen Enkeln erzählt. Solche unsinnigen Schlagzeilen wecken nur Begehrlichkeiten bei potentiellen Tätern, die jetzt glauben müssen, ein Taxi ist eine rollende Bank. Es darf in solchen Artikeln nur stehen: „Es wurde die Tageskasse geraubt.“ Aber Geld ist nicht alles, Handy, Schmuck, Armbanduhren, Laptop-Computer und auch MDAs und PDAs, alles Dinge, die bei Taxi-Überfällen schon geraubt wurden. Deshalb: Anreizverminderung! Die Rolex und die Brillis bleiben zu Hause. Alles, was ein Räuber als Hehlerware verwerten kann, gehört nicht ins Taxi! Trickdiebstahl Eine häufige Variante, den Taxifahrer um sein Geld zu erleichtern, ist der Trickdiebstahl, es ist ein Überfall mit „sanften“ Mitteln. Der Fahrer wird abgelenkt oder von seinem Fahrzeug weggelockt, das währenddessen ausgeraubt oder gestohlen wird. Manche Fahrerinnen sind wirklich naiv. Wer seine Geldtasche in der Mittelablage zwischen den Sitzen deponiert, der darf sich nicht wundern, wenn diese eines Tages zusammen mit einem Fahrgast verschwunden ist. Deshalb ein weiterer Grundsatz: Geld und Fahrzeugschlüssel immer „am Mann“ bzw. „an der Frau“ außerhalb der Reichweite der Fahrgäste führen. Wenn Sie das Fahrzeug verlassen, um z.B. an einem 50 Meter entfernten Häuserblock zu klingen, nehmen Sie ihre Geldtasche und den Autoschlüssel mit. Es kann Ihnen zwar trotzdem passieren, dass bei Ihrer Rückkehr eine Scheibe eingeschlagen ist, aber wäre Ihre Geldtasche im Taxi gewesen, wäre die auch noch weg. Ihre Wertsachen haben Sie natürlich im abgeschlossenen Kofferraum. Dieser lässt sich ja bekanntlich, auch bei Fahrzeugen mit Zentralverriegelung, getrennt abschließen. Fahrer aufgepasst – Trickdiebstahl Es häufen sich Trickdiebstähle bei Taxifahrern, die hierbei um Ihre Tages- bzw. Nachteinnahmen gebracht werden. Die Trickdiebe bestellen (bisher nur nachts) ein Taxi zu einer Privatadresse. Dort wartet meist schon ein Pärchen auf das Taxi. Der weibliche Fahrgast ist auf den ersten Blick stockbetrunken. Der Begleiter erwekkt den Eindruck, dass er die Hilfe des Taxifahrers benötigt, um die weibliche, betrunkene Begleitung ins Auto zu setzen. Während der hilfsbereite Fahrer hilft, die betrunkene Dame ins Taxi zu setzen, erscheint plötzlich ein zweiter § 31TAXIKURIER Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier Öffentlich bestellt und vereidigt Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS) Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 KFZ- Schadensgutachten KFZ- Bewertungen TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 31
Seite 32
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
32 TAXIKURIER Taxameter des Monats Polizeikontrollen Alkohol-Schwerpunkt-Kontrollen – Ob eine Totalsperre auf der Salzburger Autobahn in der Neubiberger Unterführung mit einer Hundertschaft Polizei oder auch nur einzelne Stichpunktkontrollen rund um den Kunstpark Ost – die Regelmäßigkeit bei den Alkohol- und Drogenkontrollen sichert bei unserem täglichen Dienst am Lenkrad für die nötige Sicherheit vor Trunkenheitsfahrern. Zudem ist die sinnvolle Maßnahme auch umsatzfördernd für unser Gewerbe. Linksabbieger zum P1 – Auch wenn es der eine oder andere nicht verstehen mag oder kann: Taxifahrer sind Profis im Verkehr und haben Vorbildfunktion. Diese Funktion wird auch bei der Beförderung von oberwichtigen P1-Besuchern nicht außer Kraft gesetzt, selbst wenn diese Klientel des öfter der Meinung ist, dass für sie andere Regeln gelten. Und das Linksabbiegen aus dem Altstadttunnel zum P1-Parkplatz ist nicht nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern auch eine rücksichtslose Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs aus dem Tunnel. Wer hier erwischt wird und dafür brennt, dem gehört’s nicht anders. Geschwindigkeits-Kontrollen – Das unabdingbare Übel. Aber im großen und ganzen sollten wir Taxler das Problem doch ganz gut im Griff haben, die wichtigen Blitzer meldet die Zentrale, und wer nicht gleich in die Punkte-Ränge hineinrauscht, hat mit den Frontfotoprofis kein Problem. Punkte in Flensburg gibt’s erst ab 21 km/h zu schnell … d.h. 71 bei 50 oder 81 bei erlaubten 60. Und mehr muss ja nun wirklich nicht sein … Verparkte Taxistandplätze – „Wir setzen uns auch nicht auf Ihren Schreibtisch“ lautete die Devise einer Flugblatt-Aktion gegen Falschparker am Taxistand. Ob es was gebracht hat, steht in den Sternen. Wirkliche Abhilfe schafft nur die Polizei. Diese am besten über die Taxizentrale anfordern. Erstaunlich ist übrigens in diesem Zusammenhang, dass die „Blauen“ von der kommunalen Verkehrsüberwachung Parkverstöße am Taxistandplatz grundsätzlich ignorieren und nicht ahnden. Unerlaubte Bereitstellung – Hier ist akuter Handlungsbedarf. Wenn auch mangels Personalstärke keine gezielte regelmäßige Überwachung möglich ist, so wäre doch eine gelegentliche Überprüfung im Rahmen der Streifen durchaus wünschenswert, und wenn es nur der erhobene Zeigefinger am Fenster ist, der dem schwarzen Schaf signalisiert: Zisch ab Freund, sonst wird’s teuer! (TK) § männlicher Begleiter und stiehlt das Portemonnaie aus der Fahrertüre, bzw. der Ablage. Mit dieser Masche wurden schon mehrere Taxifahrer beraubt. Werden Sie nicht das nächste Opfer – behalten Sie Ihr Portemonnaie immer bei sich und passen Sie auch dabei gut auf! In Berlin entwickelte der Drogenabhängige Ziad Y. eine Masche, mit der er eine ganze Reihe Taxifahrer bestiehlt. Er ließ die hilfsbereiten Taxifahrer jeweils irgendwelches Gerümpel im Kofferraum verstauen, erst Kleinmöbel, Computer, später noch Kleidersäcke. Während die Kollegen das Zeug verstauten, setzte er sich ins Taxi und fand natürlich sofort die Geldtasche, in der Fahrertüre, auf der Mittelkonsole. 28 mal klappte der Trickdiebstahl, erst der 29ste Kollege war aufmerksam genug. Als Ziad Y. unter dem Fahrersitz fingerte, wo er die Geldtasche vermutete, stand der Kollege neben ihm und beendete die steile Karriere des „Fahrgastes“ . Das Landgericht Berlin verurteilte Ziad Y. wegen Diebstahl und räuberischem Diebstahl zu 2,5 Jahren Haft (ohne Bewährung). Tipp Ankunftsmeldung Vereinbaren sie mit dem Fahrgast bei Bestelladressen in unübersichtlichen Siedlungen, dass Sie ihn bei Ihrer Ankunft an der Bestelladresse mit Ihrem Handy anrufen. Er weiß dann Bescheid und Sie müssen nicht das Taxi allein lassen und möglicherweise bis außerhalb der Sichtweite Ihres Taxis nach dem Fahrgast suchen. Wird Ihnen ein Fahrzeug entwendet, in dem Sie den Schlüssel stecken ließen, zahlt die Versicherung keinen Cent für alle entstehenden Schäden (z.B. Unfälle), die mit Ihrem Fahrzeug verursacht werden! Sie haben dann nämlich grob fahrlässig gehandelt! Taxiunternehmer können ihre Fahrer in diesem Fall in Regress nehmen. Wesentliche Teile dieses Themas wurden dem Band 3 der BZP-Schriftenreihe entnommen. (PR) In der nächsten Ausgabe befassen wir uns mit dem persönlichem Verhalten. TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 14:59 Uhr Seite 32
Seite 33
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
33TAXIKURIER Der sympathische Schauspieler ist ein Segen für die Taxibranche. Er verbringt viel Zeit im Taxi und schätzt, so ca. 5.000 Euro jährlich für Taxifahrten auszugeben. Dass man dann als Intensiv-Nutzer auch so einige kuriose Erlebnisse hinter sich hat, versteht sich von selbst. Das seltsamste ist Torsten Münchow vor ein paar Jahren in Berlin widerfahren. Er war bei einer Benefiz-Gala als Zirkus-Direktor engagiert. Mit 2.600 Gästen warteten unter anderem Bonnie Tylor, El Martino, Ben Becker, Martin Semmelrogge auf den Front-Man des Abends, der bei plötzlichem Wintereinbruch die Hilflosigkeit des Berliner Straßenverkehrs erleben musste. Insgesamt drei Taxis hintereinander wurden in Unfälle verwickelt. Das erste war selbst schuld, die beiden nächsten wurden Opfer von eisbedingten Auffahrunfällen. Torsten Münchow schielte schon nach einer „versteckten Kamera“, aber es war alles bittere Realität. Er stieg laufend in ein nächstes Taxi, wurde immer getröstet, auch erkannt, musste auch nichts bezahlen und erreichte mit leichter Verspätung das Zirkuszelt. Torsten Münchow wohnt mittlerweile in Tittmoning, spielt vom 18. März bis 9. Mai 2009 eine Hauptrolle in „Männerhort“ in der Komödie im Bayerischen Hof. Sein letzter Zug nach Traunstein geht ab Hauptbahnhof um 22.35 Uhr. Wenn um viertel nach Zehn ein eiliger Herr am Promenadeplatz in ein Taxi springt, dann ist es Torsten Münchow, der dringend zum Bahnhof muss. (PR) Promitalk Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi Torsten Münchow Steigern Sie Ihren Erfolg durch zielgerichtete Werbeaktionen! Wir gestalten Magazine, Broschüren, Anzeigen … Wir entwickeln Logos, Geschäftsausstattungen, individuelle Konzepte … FORMENREICH BÜRO FÜR GESTALTUNG Bernhard Andreas Probst Ringseisstraße 4 (Rgb) 80337 München Telefon (089) 44 49 97 88 probst@formenreich.de www.formenreich.de “Cash oder Cards - bei mir entscheidet der Kunde wie er zahlt.” Wellcom GmbH elektronische Zahlungssysteme, Tel.: 0 89 / 748 34 160 Fax: 0 89 / 748 34 260, e-Mail: contact@wellcom.de • spezielle Taxi-Software • mehr Umsatz • höhere Flexibilität • mehr Sicherheit Nutzen Sie die Vorteile eines bargeldlosen international üblichen Zahlungsverkehrs mit innovativen, mobilen Terminals. Tausende von Taxiunternehmen und fast alle großen Mietwagenverleiher vertrauen bereits auf uns – den Marktführer. TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 33
Seite 34
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
34 TAXIKURIER Sonntag, 1. März § 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Die Wawuschels § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Sabine Meyer & Fazil Say § 14.00 – 21.00 Uhr, Olympiahalle, Schlager-Starparade § 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – FC St. Pauli § 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, Die Wawuschels § 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Wiener Melange § 15.30 Uhr, Deutsches Theater, Shaolin § 18.00 – 21.05 Uhr, Nationaltheater, Falstaff § 18.30 Uhr, Olympia-Eishalle, Eishockey § 19.00 – 20.45 Uhr, Cuvilliestheater, Die Unbeständigkeit der Liebe § 19.00 – 20.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels § 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, I Masnadieri § 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust § 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Pasadena Roof Orchestra § 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, Richard III. § 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Otello § 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Shaolin § 20.00 Uhr, Philharmonie, Flames of Classic § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Teodora Enache & Jazzband § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler § Feierwerk, Sworn Enemy § Metropolis, Eisenfunk § Ampere, Sky Larkin § 59 : 1, Blackmarket Montag, 2. März § 11.00 – 12.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Der kleine Prinz § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Öffentliches Vorspiel § 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Öffentliches Vorspiel § 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Richard III. § 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Stillleben in einem Graben § 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass § 20.00 Uhr, Residenztheater, Der zerbrochne Krug § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Pierre Laurent Aimard § 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Räume räumen § 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert § 20.00 Uhr, Philharmonie, Rondo Veneziano (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Top-Termine März 2009 § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hennes Bender § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofsbrettl § 59 : 1, Five Finger Death Punch § Sunny Red, Uzi & Ari § Ampere, Rosanne Cash § Backstage Werk, The Sisters of Mercy Dienstag, 3. März § 18.30 – 20.00 Uhr, Schauburg, Südseekeller § 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Falstaff § 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Sweeney Todd § 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Richard III. § 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Tod eines Handlungsreisenden § 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Räume räumen § 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Ping Pong D’Amour § Orangehouse, Emily Jane White § Muffathalle, 17 Hippies Mittwoch, 4. März § 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Südseekeller § 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Jiddische Lieder § 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Michael Kohlhaas § 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Eine Nacht in Venedig § 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, Bulbus § 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater, Idomeneus § 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool § 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass § 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert § 20.00 Uhr, Philharmonie, Northern Sinfonia Orchestra § 20.00 Uhr, Zenith, Sarah Connor § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Verhört? § Feierwerk, The Ocean § Orangehouse, The War on Drugs § Funkhaus, Guido May’s G-Strain § Ampere, Robyn § Theaterfabrik, Katy Perry § 59 : 1, Pilot Donnerstag, 5. März § 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Südseekeller § 18.30 – 20.00 Uhr, Schauburg, Südseekeller § 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Lucrezia Borgia § 19.00 Uhr, Funkhaus, Münchner Rundfunkorchester § 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Das Märchen vom Zaren Saltan § 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess § 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, Don Karlos § 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels § 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Iphigenie auf Tauris § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Symphonieorchester BR § 20.00 Uhr, Schloss, Erotisches vom Oskar § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Festival vom unsichtbaren Menschen § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Kammerorchester § Feierwerk, Francoiz Breut § Backstage, Chaos over Europe § 59 : 1, Phil Vetter § Backstage Club, Paulsrekorder Freitag, 6. März § 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Südseekeller § 19.00 – 23.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Festival vom unsichtbaren Menschen § 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Alice im Wunderland § 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Schwanensee § 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die lustige Witwe § 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Rechnitz § 20.00 Uhr, Werkraum, Hilfe, Freiheit! § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Symphonieorchester BR § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Musica Viva § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 20.00 Uhr, Residenztheater, Der zerbrochne Krug § Orangehouse, O’Death § Muffathalle, 9 Jahre Tour de France § Tonhalle, The Prodigy § Atomic Cafe, Friendly Fires Samstag, 7. März § 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Felix – Das Musical § 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart § 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Falstaff § 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Hochzeit des Figaro § 19.30 – 20.20 Uhr, Schauburg, Has’ und Huhn § 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Alice im Wunderland § 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Ich, Feuerbach § 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus, Glaube Liebe Hoffnung § 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Festival vom unsichtbaren Mond § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Franz Liszt Orchester Budapest § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Missa Solemnis § 20.15 – 21.25 Uhr, Werkraum, Kaspar Häuser Meer § Backstage Club, Paulsrekorder § Feierwerk, Rastaknast § Muffathalle, De Phazz § Babalu, Liquid Rockz Sonntag, 8. März § 11.00 – 13.30 Uhr, BMW-Welt, Jazz-Award § 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Tennesse Williams § 11.00 + 15.00 Uhr, Marstall, Mary Poppins § 15.00 – 17.45 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Sweeney Todd § 17.00 – 19.35 Uhr, Nationaltheater, Schwanensee § 18.30 Uhr, Olympia-Eishalle, Eishockey § 19.00 – 20.45 Uhr, Cuvilliestheater, Die Unbeständigkeit der Liebe § 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Romeo und Julia § 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Rundfunkorchester § 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Akademisches Blasorchester München § 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Verbrennungen § 20.00 – 21,10 Uhr, Werkraum, Armes Ding § 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, Furcht und Zittern § 20.00 Uhr, Olympiaturm, Smoke on the Tower § 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Opern auf Bayerisch Montag, 9. März § 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Lucrezia Borgia § 19.30 – 20.20 Uhr, Schauburg, Has’ und Huhn § 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Sweeney Todd § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Emerson String Quartett § 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Dahlia Lavi § 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert § 20.00 Uhr, Philharmonie, Netherlands Philharmonisch Orkest § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hannes Ringlstetter § 20.00 Uhr, Volkstheater, Flash over § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Das Ende vom Anfang § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bernd Begemann Dienstag, 10. März § 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Has’ und Huhn § 18.00 Uhr, Volkstheater, Flash over, § 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Schöne und das Biest § 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels § 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Die Ehe der Maria Braun § 20.45 – 22.30 Uhr, Arena, FC Bayern – Sporting Lissabon § 22.00 – 23.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Orchesterprobe Traviata III. Akt § Backstage, Marc Almond § Zenith, Peter Fox Mittwoch, 11. März § 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Has’ und Huhn § 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, So far so close § 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Märchen vom Zaren Saltan § 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Die Kameliendame Der Münchner fastet nach dem Fasching. Um nicht ganz vom Fleisch zu fallen, stärkt er seinen Astral-Körper mit Starkbier. Nicht nur am Nockherberg, Insider frequentieren verstärkt die Forschungsbrauerei, den Augustiner und den frisch herausgeputzten Löwenbräukeller. ‚Auch bei den Dinner- Shows, die bis Ende März laufen, kann man der Fastenzeit ausweichen. Endlich wieder Champions League am 10.03.2009 in der Arena. Laut wird’s im Olympiapark bei der Hunde-Ausstellung und AC/DC. Circus Krone auch noch den ganzen März (Ende jeweils gegen 22.30 Uhr von Dienstag bis Sonntag). Immer mehr los übrigens im MOC. (PR) Top of the Tops TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 34
Seite 35
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
35TAXIKURIER § 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Ich Feuerbach § 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Zur schönen Aussicht § 20.00 Uhr, Residenztheater, Kinderdämmerung § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Die Prinzen § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Fabula Erotics § 20.30 Uhr, Volkstheater, Konzert Stimmungsbüro Kreitmeier § Backstage Halle, Hammerfall § Backstage Club, ETHS § Ampere, Heroes & Zeros § 59 : 1, Earthbeng Donnerstag, 12. März § 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Has’ und Huhn § 19.30 – 20.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Copy Coppelia § 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, So far so close § 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Hiob § 20.00 Uhr, Volkstheater, Szenische Lesungen § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Onkel Wanja § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Brazilian Jazz § 20.00 Uhr, Residenztheater, Circus Maximus, § 20.00 Uhr, Marstall, Rattenjagd § 59 : 1, Earthband § Orangehouse, Ghost of Tom Joad § Metropolis, Bob Catley § Ampere, Stefan Gwildis § Backstage, Tonic Syndiacate Freitag, 13. März § 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, So far so close § 19.30 – 22.15 Uhr, National - theater, Die Kameliendame § 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess § 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, I Masnadieri § 20.00 Uhr, Marstall, Genannt Gospodin § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Aids-Konzert § 20.00 Uhr, Residenztheater, Molieres Misanthrop § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Reich und Dünn § 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Symphoniker § 20.30 Uhr, Volkstheater, Zur schönen Aussicht § Orangehouse, Rainer von Vielen § Atomic Cafe, School of Seven Bells § Zenith, Mia § 59 : 1, The Bishops § Ampere, Blek Le Roc Samstag, 14. März § 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Otello § 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Richard III. § 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Cage aux Folles § 20.00 – 21.20 Uhr, Schauburg, So far so close § 20.00 Uhr, Residenztheater, Molieres Misanthrop § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Leo Garda § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Wilde Weiber und Walküren § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Martin Fröst § 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Ping Pong D’Amour § Tonhalle, Full of hate Festival § Atomic Cafe, Poni Hoax § Muffathalle, Living Large Sonntag, 15. März § 11.00 – 13.30 Uhr, BMW-Welt, Jazz Award § 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammerkonzert § 11.00 Uhr, Marstall, Die kleine Hexe § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Gourmet-Klassik § 15.00 – 17.15 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass § 16.00 – 18.30 Uhr, Nationaltheater, Lucrezia Borgia § 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Night of the Dance § 19.00 – 20.15 Uhr, Cuvilliestheater, Idomeneus § 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Cage aux Folles § 19.00 Uhr, Philharmonie, David Garrett § 19.00 Uhr, Residenztheater, Am Ziel § 19.00 Uhr, Marstall, Der Hässliche § 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Auf Olga Benario! § 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Richard III. § 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Night of the Dance § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, HG. Butzko § 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Wenzel § Backstage Werk, Philip Boa § Ampere, Frederika Stahl Montag, 16. März § 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Auf Olga Benario! § 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Tamerlano § 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Hochzeit des Figaro § 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Auf Olga Benario! § 20.00 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Wohnen unter Glas § 20.00 Uhr, Marstall, Heimarbeit § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Krimifestival § 20.00 Uhr, Philharmonie, Shaolin & Kalari § Zenith, The Killers § 59 : 1, Moke § Garage, Mick Taylor Dienstag, 17. März § 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Auf Olga Benario! § 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Otello § 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Cellikatessen § 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Rent § 20.00 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Wohnen unter Glas § 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Denn alle Lust will Ewigkeit § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Schwedische Kriminacht § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Wiener Klassik § 20.00 Uhr, Philharmonie, Die Nacht der Musicals § 20.00 Uhr, Marstall, Country Musik § Tonhalle, John Legend § Muffathalle, Orchestra Baobab Im Sport sind Punkte ja etwas Tolles. Im Straßenverkehr – gerade für uns Taxler – können sie existenzgefährdend sein. Daher ist das Titelthema dieser Ausgabe für jeden Fahrer und Unternehmer von hohem Nutzen. Auch wir werden ja trotz höchster Kilometerleistung mit strengstem Maßstab gemessen, da wir als Berufsfahrer eine Vorbildfunktion zu erfüllen haben. Deshalb haben wir einen Blitzer geblitzt. Zum Titelbild Foto: www.atelier-tacke.de nnn%bXk`%[\sHOTLINE'(/',B8K@'''(/'$,,)/+'' ! *12 Cent / Min. aus dem Festnetz der DTAG Wir sind die Taxiausrüster! nnn%bXk`%[\s HOTLINE '(/' , , B8K@ '' '(/'$,,)/+'' ! TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 35
Seite 36
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
36 TAXIKURIER § Atomic Cafe, Kokolo Afrobeat § Schlachthof, Bill Haley’s Original Comets § Titanic, Mitch Ryder Mittwoch, 18. März § 10.30 – 11.35 Uhr, Schauburg, Du, Du und Ich § 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Sweeney Todd § 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Die Kameliendame § 19.30 Uhr, Herkulessaal, Händels „Saul“ § 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Rechnitz § 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Andromache § 20.00 Uhr, Residenztheater, Rolf Boysen liest Parzival § 20.00 Uhr, Philharmonie, Al Jarreau § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Lyambiko § 20.30 Uhr, Volkstheater, Hallo Nachbar § 59 : 1, Bosse § Tonhalle, Fall Out Boy § Backstage Club, The Answer Donnerstag, 19. März § 10.30 – 11.35 Uhr, Schauburg, Du, Du und Ich § 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Tamerlano § 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Neue Kammermusik § 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Bocaccio § 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit § 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Hiob § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Roger Willemsen § 20.00 Uhr, Philharmonie, Roger Hodgson § 20.00 Uhr, Residenztheater, Sugardaddy § Backstage Werk, Danko Jones § Muffathalle, Helen Schneider § Rote Sonne, Blurt § Ampere, Rawi Hage § 59 : 1, Jay Reatard § Schlachthof, Christoph Weiherer Freitag, 20, März § 10.30 – 11.35 Uhr, Schauburg, Du, Du und Ich § 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Otello § 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Bläsergala § 19.30 – 20.35 Uhr, Schauburg, Du, Du und Ich § 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar § 19.30 Uhr, Philharmonie, Roncalli § 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Footloose § 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Rent § 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus, Glaube Liebe Hoffnung § 20.00 Uhr, Marstall, Iphigenie auf Tauris § 20.00 Uhr, Residenztheater, Rolf Boysen liest Parzival § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Des Wahnsinns fette Beute § 20.00 Uhr, Werkraum, Lass mich Dein Leben leben § Freiheizhalle, Kieran Goss § Ampere, G. Ray § Tonhalle, Intel Friday Night Game § Muffathalle, Esperanza Spalding § Schlachthof, The Stimulators Samstag, 21. März § 15.00 Uhr, Philharmonie, Roncalli § 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Has’ und Huhn § 19.30 – 20.35 Uhr, Schauburg, Du, Du und Ich § 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Märchen vom Zaren Saltan § 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Die Kameliendame § 19.30 Uhr, Philharmonie, Roncalli § 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit § 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels § 20.00 Uhr, Olympiahalle, Wetten, dass … § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Diknu Schneeberger Trio § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Hannes Wader § 20.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Sturm § Backstage Werk, 36 Crazyfists § LMU, Johann König § Feierwerk, Chaos Blast Meeting § Babalu, McGraw Sonntag, 22. März § 11.00 Uhr, Philharmonie, Kammerkonzert § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Helene Grimaud § 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Footloose § 15.00 Uhr, Residenztheater, Der zerbrochne Krug § 15.00 Uhr, Philharmonie, Roncalli § 17.00 – 20.45 Uhr, Nationaltheater, Tamerlano § 19.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess § 19.00 Uhr, Marstall, Gesäubert § 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Rent (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) § 20.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Shockheaded Peter § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, HG. Butzko § 20.30 Uhr, Amerikahaus, Festival Jazz Lines § Muffathalle, An Cafe § Backstage, Vorzeigekinder § Ampere, Selig § 59 :1, Stonewell Noise Orchestra § Schwabinger 7, Wilde 13 Montag, 23, März § 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Otello § 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Michael Kohlhaas § 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Geschichte von Gilbert & Sullivan § 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Zur schönen Aussicht § 20.00 Uhr, Marstall, Gesäubert § 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Omar Faruk Tekbilek § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Manfred Kempinger § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Helene Grimaud § 20.00 Uhr, Philharmonie, Elina Garanca § 20.00 Uhr, Werkraum, Lass mich dein Leben leben § Orangehouse, Protest the Hero Dienstag, 24. März § 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Has’ und Huhn § 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, Eine Odyssee § 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Alice im Wunderland § 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Der Sturm § 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Rent § 20.00 Uhr, Marstall, Endspiel § 20.00 Uhr, Residenztheater, Rolf Boysen liest Parzival § 20.00 Uhr, Philharmonie, Orquestra Valencia § Backstage, Kaki King § Muffathalle, Kim Wilde § Ampere, Rupa & The April Fishes § 59 : 1, Joshua Radin § Backstage Werk, Jägermeister Rock Liga Mittwoch, 25. März § 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, Eine Odyssee § 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Alice im Wunderland § 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Rent § 20.00 – 20.55 Uhr, Werkraum, Land ohne Worte § 20.00 Uhr, Marstall, Gesäubert § 20.00 Uhr, Residenztheater, Sugardaddy § 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata erobert den Gärtnerplatz § 20.00 Uhr, Nationaltheater, Ballets Russes § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Generation Doof § 20.00 Uhr, Herkulessaal, Christoph Maria Herbst § 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Berliner Geschichte § Funkhaus, Max. Bab § Ampere, Junior Kelly § Feierwerk, Mike Daughty Donnerstag, 26. März § 10.30 – 12.05, Schauburg, Eine Odyssee § 14.30 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Rundfunkorchester § 18.00 + 20.30 Uhr, Marstall, Festival Jazz Lines § 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Münchner BücherFrauen § 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust § 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Footloose § 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, Richard III. § 20.00 Uhr, Residenztheater, Rolf Boysen liest Parzival § 20.00 Uhr, Tonhalle, Franz Ferdinand § 20.05 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR § 20.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Denn alle Lust will Ewigkeit § Feierwerk, Off beat Amassador § Sunny Red, Panther § Zenith, Nightwish Freitag, 27. März § 10.00 + 12.00 Uhr, Prinzregenten - theater, Münchner Rundfunkorchester § 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, Eine Odyssee § 11.00 – 12.35 Uhr, Volkstheater, Faust § 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Tamerlano § 18.00 Uhr, Marstall, Festival Jazz Lines § 19.30 – 21.05 Uhr, Volkstheater, Faust § 19.30 – 21.05 Uhr, Schauburg, Eine Odyssee § 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Eine Nacht in Venedig § 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Rent § 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, Bulbus Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2 TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 36
Seite 37
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
37TAXIKURIER Mehrtägige Termine § 20.10.08 – 31.03.09, Di. – Sa. 20.00 – 23.30 Uhr, So. 19.00 – 22.30 Uhr, Messe West, Schuhbeck-Teatro § 23.10.08 – 28.03.09, Di. – Sa. 20.00 – 23.30 Uhr, So. 18.00 – 21.30 Uhr, Messe West/Wappensaal, Palazzo § 25.12.08 – 29.03.09, Di. + Do. 20.00 – 22.30 Uhr, Mi. + Fr.+ Sa. 15.00 – 17.30 + 20.00 – 22.30 Uhr, So. 14.30 – 17.30 + So. 14.30 – 17.00 + 18.30 – 21.00 Uhr, Circus Krone, Circus Krone § 21.01.09 – 14.03.09, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Reifeprüfung § 26.02.09 – 02.03.09, Do., Fr. + Mo. 10.00 – 18.00 Uhr, Sa. + So. 9.00 –18.00 Uhr, Messe Ost, F.R.E.E. § 26.02.09 – 29.03.09, Löwenbräukeller, Starkbierfest § 01.03.09 – 02.03.09, Sa. 9.00 – 18.00 Uhr, So. 9.00 – 17.00 Uhr, MOC, ABC-Salon § 03.03.09 – 06.03.09, 8.00 – 18.00 Uhr, ICM, Photovoltaik-Show § 03.03.09 – 07.03.09, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Heinrich Pacher § 03.03.09 – 29.03.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Rocky Horror-Show § 05.03.09 – 07.03.09, Do. + Fr. 9.00 – 18.00 Uhr, Sa. 9.00 – 16.00 Uhr, MOC, Internationale Briefmarken-Börse § 05.03.09 – 08.03.09, Ampere, Francophone Film-Festival § 07.03.09 – 08.03.09, Sa. 9.30 – 17.00 Uhr, So. 9.30 – 16.00 Uhr, MOC, Numismata International § 07.03.09 – 08.03.09, 9.00 Uhr, Olympiapark, Hundeausstellung § 07.03.09 – 08.03.09, Olympiapark, Werner-von-Linde-Sportfest § 10.03.09 – 28.03.09, außer So./Mo. 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner § 11.03.09 – 14.03.09, Mi. – Fr. 9.30 – 18.00 Uhr, Sa. 9.30 – 17.00 Uhr, Messe Nord, Metall München § 11.03.09 – 15.03.09, 9.30 – 18.00 Uhr,Messe West, IHM Profi § 11.03.09 – 17.03.09, 9.30 – 18.00 Uhr,Messe West, IHM Privat § 11.03.09 – 17.03.09, 9.30 Uhr – 18.00 Uhr,Messe Ost, Garten München § 12.03.09 – 13.03.09, Muffathalle, O Vertigo § 12.03.09 – 27.03.09, Paulaner am Nockherberg, Starkbierfest § 17.03.09 – 19.03.09, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Wolfgang Ambros § 18.03.09 – 09.05.09, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Männerhort § 20.03.09 – 23.03.09, 10.00 – 19.00 Uhr,Olympiapark, Eigentum und Wohnen § 24.03.09 – 25.03.09, Di. 9.30 – 21.30 Uhr, Mi. 10.00 – 18.00 Uhr, MOC, Küchentrends 09 § 25.03.09 – 26.03.09, 9.00 – 17.30 Uhr, MOC, Personal 2009 § 26.03.09 – 27.03.09, Do. 9.00 – 21.00 Uhr, Fr. 9.00 – 20.00 Uhr, MOC, Weiterbildung München § 26.03.09 – 28.03.09, Ampere, Wortspiel § 28.03.09 – 29.03.09, Tonhalle, Gedanken-Doping-Seminar § 31.03.09 – 13.04.09, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Moulin Rouge Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 0 8 9 5 9 : 1 8 Seasons Americanos A t o m i c C a f é Babalu Baby Backstage Badeanstalt Barysphär Cafe am Hochhaus Cord Crash Crowns Club Erste Liga GOP Varieté Hansa 39 Kultfabrik Lenbach Loggia M-Park M a t c h Max + Moritz max Suite Milchbar Muffathalle Nachtgalerie New York Club O p t i m o l w e r k e P 1 Palais Pacha Pappasitos Prinzip Pure Club Rote Sonne Schlachthof Schranne Skyline Spiegelzelt Substanz Sugar T i t a n i c C i t y Volksgarten § 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Rechnitz § 20.00 Uhr, Residenztheater, Molieres Misanthrop § 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Gruselett § 20.00 Uhr, Olympiahalle, AC/DC § 20.05 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR § 20.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Festival Jazz Lines § Zenith, Mando Diao § Theaterfabrik, Paul Carrack § Freiheiz, Moonbootica Samstag, 28. März § 12.00 + 14.30 Uhr, Prinzregenten - theater, Münchner Rundfunkorchester § 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz § 18.00 Uhr, Marstall, Festival Jazz Lines § 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, My Fair Lady § 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Der Sturm § 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum § 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Sweeney Todd § 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Drei Farben: Blau – Weiß – Rot § 20.00 – 21.35 Uhr, Schauburg, Eine Odyssee § 20.00 Uhr, Werkraum, Lass mich dein Leben leben § 20.00 Uhr, Olympiahalle, Corvus Corax § 20.30 Uhr, Residenztheater, Festival Jazz Lines § 23.00 Uhr, Marstall, Festival Jazz Lines § Sunny Red, Kollateralschaden § Backstage, Lee Scratch Perry § Babalu, Stanley Brinks Sonntag, 29. März (Zeitumstellung) § 11.00 – 12.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Der Liebestrank § 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Beethovens „Flaute“ § 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Jean Genet § 11.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee „Jenufa“ § 11.00 Uhr, Marstall, Festival Jazz Lines, § 15.00 Uhr, Philharmonie, Kiri Te Kanawe § 18.00 Uhr, Herkulessaal, Regensburger Domspatzen § 18.00 Uhr, Marstall, Festival Jazz Lines § 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Macbeth § 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker § 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Verschwörung des Fiesko zu Genua § 19.30 – 20.45 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Copy Coppelia § 19.30 Uhr, Künstlerhaus, Nostalphoniker § 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, Richard III. § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Piano meets Percussion § 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner § 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Ping Pong D’Amour § 20.30 Uhr, Marstall, Festival Jazz Lines § Feierwerk, Wire § 59: 1, Eskimo Joe Montag, 30. März § 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Drei Farben: Blau – Weiß – Rot § 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit § 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, Richard III. § 20.00 Uhr, Olympiahalle, Il Divo § 20.00 Uhr, Philharmonie, Giuliano Carmiguola § 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker § 20.00 Uhr, Marstall, Gesäubert § Künstlerhaus, Nostalphoniker Dienstag, 31. März § 9.00 – 9.50 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Salz § 12.30 Uhr, Studio 1, Münchner Rundfunkorchester § 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, Der Schimmelreiter § 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Der Sturm § 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Streit § 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, Armes Ding § 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Mass für Mass § 20.00 Uhr, Marstall, Gesäubert § 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker § 20.00 Uhr, Philharmoniker, Brockes Passion § 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Hannes Jaenicke § 20.00 Uhr, Residenztheater, Rolf Boysen liest Parzival § Ampere, Sven van Thom § Tonhalle, Asia § Backstage, One Fine Day TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:08 Uhr Seite 37
Seite 38
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
38 TAXIKURIER Der Bayerische Rundfunk berichtete am 7. April 2008 in seiner Reihe „Lebenslinien“ über den „Posterkönig von Schwabing“, Herrn Wolfgang Roucka, der manchmal sogar als „Posterpapst“ bezeichnet wurde und wird. Herr Roucka ist gelernter Fotograf und hat sich auf diesem Gebiet einen Namen gemacht. Eines seiner berühmtesten Bilder stammt aus dem Olympiajahr 1972 und zeigt den notorisch unsportlichen Politclown Fritz Teufel als Olympioniken verkleidet auf einem Sockel sitzend. Als das Neue Rathaus von 2005 bis 2007 eingerüstet war und die Touristen es deshalb nicht bestaunen konnten, diente ein 3 mal 8 Meter großes Münchenpanorama im Querformat an der Fassade als Foto - hintergrund und Blickfang. Auch dieses Foto entsprang einer von Herrn Rouckas Spezialkameras. Wolfgang Roucka ist gut mit Oberbürgermeister Christian Ude bekannt. Als er sich und seine Kamera auf einem gegenüber liegenden Dach postiert hatte, sollte Ude auf ein Signal hin ans Fenster seines Büros treten und beim Auslösen winken. Daraus wurde aber nichts, weil ein plötzlicher, sehr dringender Termin den OB daran hinderte. Das Motiv ohne Ude trägt den Titel „München – die schärfste Stadt Deutschlands“ und ist in verschiedenen Größen in Herrn Rouckas Studio und Galerie an der Feilitzschstraße 14 / Ecke Werneckstraße erhältlich. Wolfgang Roucka kam 1940 in Passau auf die Welt. Mit sieben Jahren erwarb er seine erste Kamera – im Tausch für einen selbstgefangenen Fisch, denn im Notjahr 1947 standen Lebensmittel hoch im Kurs. Als junger Erwachsener wurde er zum Münchner und arbeitete zunächst bei Foto-Sauter. Dass er ein fundiertes Urteil zu bilden in der Lage ist, zeigt seine oben genannte Einschätzung unserer Stadt. Am 1. April 1966 machte sich Herr Roucka als Fotograf und Ein-Mann-Betrieb im Herzen des damals politisch und musikalisch unruhig werdenden Schwabing an der heutigen Adresse selbstständig und eröffnete kurz darauf dort auch seine Fotogalerie. Mit einer zündenden Idee wurde er schlagartig bekannt und traf den Nerv der Zeit: Er erfand das Großfoto, das dem Zeitgeist folgend den englischen Namen „Poster“ trägt. Das war neu und erfüllte einen bis dahin erst noch schlummernden Wunsch, Zimmerwände, Schaufenster und ganze Häuserfassaden mit Großfotos zu verschönern. Das erste Großfoto in München, wenn nicht sogar in ganz Deutschland, ließ Roucka 1968 von der Feuerwehr über seiner Galerie aufhängen. Mit seinen Maßen im Hochformat von 2 mal 9 Metern war es damals eine Sensation. Das Poster wurde daraufhin im öffentlichen wie auch privaten Raum allgegenwärtig. Heute sind mit Großfotos und Großbildern verdeckte Hausfassaden und Wände nicht mehr aus Studio und Galerie Roucka, Feilitzschstraße 14 Die versteckten Schätze Münchens Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ . Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht die Wirklichkeit meistens doch anders aus. Gerade in der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet. Und dennoch haben sich trotz horrender Mieten kleine Läden und Handwerksbetriebe gehalten, die mit ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt solche versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit Stolz und Kenntnis die versteckten, manchmal kuriosen Schätze Münchens vermitteln möchten. dem Stadtbild wegzudenken – abgesehen davon dass sie den Hausbesitzern auch einen schönen Nebengewinn einbringen. Im Herzen Schwabings eröffnete damit eine „Boutique“ – auch eines der neuen, wenn auch französischen Worte der damaligen Zeit –, die nichts Anderes als Poster und auf Leinen gezogene Großfotos anbot; rund zehntausend verschiedene Motive waren auf Lager. Es seien hier nur einige der bekanntesten genannt: Die revolutionären, kommunistischen Führer Ho Tschi Minh, Che Guevara, Lenin und Mao Tse Tung, deren Hauptmerkmal nicht etwa ihr Einsatz für die Menschenrechte, sondern ihre teilweise berechtigte Feindschaft gegen den Kapitalismus und insbesondere die USA war. Ansonsten taten sie sich hauptsächlich durch Rücksichtslosigkeit und Menschenverachtung im Namen einer Goldenen Zukunft hervor, konnten sich damals aber einer breiten Anhängerschaft erfreuen. Aber auch positive Persönlichkeiten zierten die Poster bei Herrn Roucka: Musiker wie Frank Zappa, der mit herunter gelassenen Hosen auf dem Klo sitzend die spießbürgerliche Welt bekämpfte, oder Keith Richards von den Rolling Stones, der damals noch nicht als lebende Mumie herumlief und den seichten Schlagerfuzzis zeigte, wo es langging. Und dann der Gitarrist Jimmy Hendrix, der in psychedelischen Rauschfarben aus dem Poster schaute, sowie die barbusige Uschi Obermeier, die kokettkesse Nonne mit dem Strumpfband oder Brigitte Bardot auf dem Motorrad. Der Glanz der Posterzeit ist verblichen, aber in Rouckas Fotogalerie kann man noch etwas von der Aufbruchstimmung Herr Roucka mit einem Zeitgenossen vor seinem München-Panorama Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3 Taxiwerkstätte • „Unfallinstandsetzung“ • Kfz-Reparaturwerkstätte • spontane Hilfe auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:09 Uhr Seite 38
Seite 39
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
der späten 60er-Jahre spüren. Heute bietet er neben den inzwischen schon historischen Motiven Originale und dank neuester Technik perfekte Reproduktionen zeitgenössischer Maler an. Außerdem erhält man bei ihm „alles rund ums Bild“, seien es Rahmen, Digitaldrucke und alles, was zur künstlerischen Verschönerung von Wänden notwendig ist. Wolfgang Roucka kann sich sein Geschäftsleben ohne Taxi nur schwer vorstellen. Viele seiner Kunden kommen schon allein wegen der chronischen Parkplatznot mit dem Taxi zu ihm. Nach dem Kauf eines Bildes steht seine Kundschaft oft vor dem Problem, wie das großformatige Objekt nach Hause zu bringen sei. Auch hier bietet sich ein entsprechendes Großraumfahrzeug aus unserer Flotte als ideales Transportmittel an, abgesehen davon dass der Kollege oder die Kollegin beim Tragen behilflich, wenn nicht sogar unentbehrlich ist. Herr Roucka ist gleichzeitig davon überzeugt, dass eine Taxifahrt viel preis - günstiger sei, als manche Menschen subjektiv meinen. Der Service von Tür zu Tür, die Hilfsbereitschaft der Taxler, der Komfort, die Schnelligkeit… Er stellt sich dabei einen seiner Kunden vor, der mit einem Bild unterm Arm zu den Öffentlichen geht, für 2,40 Euro mit ihnen fährt, womöglich umsteigen und dann auch noch nach Hause laufen muss. Oder in Schwabing alternativ dazu ein Knöllchen für 20 Euro kassiert. Ihm ist aber auch aufgefallen, dass nicht alle Kollegen etwas mit der Ortsangabe „Wedekindplatz“ anfangen können, denn dort liegt ja seine Galerie. Seit nunmehr 43 Jahren bestehen Studio und Galerie Roucka an derselben Adresse. Auf künstlerischem Gebiet für München und Deutschland richtungweisend, gehören das Geschäft und sein Besitzer Wolfgang Roucka zu den alteingesessenen Münchner Institutionen, auch wenn die Feilitzschstraße 14 etwas versteckt liegt. Ein versteckter Schatz eben. (BW) Kontakt: Studio und Galerie Roucka Feilitzschstraße 14 80802 München Tel.: 089-348030 Fax: 089-396721 Email: info@roucka.de www.roucka.de 39TAXIKURIER Liebe Leserinnen und Leser, das Jahr 2009 – trotz aller Unkenrufe – hat doch einen ganz guten Start hingelegt. Ein paar gute Messen, die optimistischen Bürger unserer Stadt, der Datenfunk, der uns viele Fahrgäste bringt, der kalte Winter. Alles Faktoren, die für uns Dienstleister sprechen. Und jetzt kommt der Frühling. Wir müssen den Optimismus und die Lebensfreude vorleben. Mit sauberen Fahrzeugen und maximaler Dienstleistung. Dann sind wir unschlagbar. Gute Geschäfte, gute Stimmung! Paul Rusch, Objektleiter Die April-Ausgabe erscheint am 27. März 2009 mit folgenden Kernthemen: § Interview mit dem neuen Vorsitzenden der Taxikommission Dr. Assal im Gespräch mit dem TAXIKURIER § Dialyse-Fahrten Der richtige Umgang mit diesen Patienten § Gespräch mit Reinhard Zielinski Der TAXIKURIER interviewt den Vorstand Vorschau April 2009 Folienversiegelung, Autoreinigung innen/außen, Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), Klima-Anlagen-Desinfektion (Geruchsentfernung) Frankfurter Ring 97 · 80807 München Mobil 0177/6 30 74 85 www.patecky.de ER- TAX Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung Frankfurter Ring 97 / Ecke Ingolstädter Straße 80807 München – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. T e l e f o n 0 8 9/3 07 48 04 7 Mobil 01 77 / 2 70 32 70 Kundendienst TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:09 Uhr Seite 39
Seite 40
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes- Fahrzeugauswahl. Ob kompakte B-, Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Mercedes-Benz Niederlassung München der Daimler AG, Auto-Henne GmbH – Autorisiert er Mercedes-Benz Verkauf und Service Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de Service – Unser e Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Arnulfstr. 61, Kidlerstr. 36, Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münc hner Str. 29, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2, Starnberg – Petersbrunner Str. 7 Verkauf – U nsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 (von links nach rechts) Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. TAXIKURIER_0309:TAXUKURIER_0309 19.02.2009 12:07 Uhr Seite 40