Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Dezember 2008

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2008. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Dezember 2008
TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
Weihnachten
➜ Einkäufe, Weihnachtsfeiern, Christkindlmärkte 
➜ Otto Normalbürger
Was der Durchschnittsdeutsche in seinem Leben verbraucht
➜ Geschichte und G’schichten
Musik und Tanzwahnsinn
➜ Der neue S-Bahn-Fahrplan 
Auswirkungen auf’s Taxigeschäft
Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:42 Uhr Seite 1

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Messe München 
International
Messe München GmbH
IMAG
Internationaler Messe- und 
Ausstellungsdienst GmbH
GHM
Gesellschaft für 
Handwerksmessen mbH
Service-Hotline 
(+49 89) 9 49-2 07 20
newsline@
messe-muenchen.de
h Nur für Fachbesucher
* ufi approved event
l FKM-geprüft
y Veranstalter: GHM
Änderungen vorbehalten! 
Stand 11.11. 2008
Messe München International
19.02.–21.02.2009
März 2009
17.03.–19.03.2009
17.03.–19.03.2009
15.04.–18.04.2009
Mai 2009
01.06.–05.06.2009
ISPO CHINA Winter 2009 *h Beijing, China
WETEX 2009 h Dubai, U.A.E.
ELECTRONICA & 
PRODUCTRONICA CHINA 2009 h
Shanghai, China
LASER. WORLD OF PHOTONICS CHINA 2009 h
Shanghai, China
TEXMAC INDIA 2009 Neu-Delhi, Indien
BAKERY CHINA 2009 y Shanghai, China
ELECTRONIC AMERICAS 2009 h
São Paulo, Brasilien
Juni 2009
08.09.–11.09.2009
08.09.–11.09.2009
29.09.–01.10.2009
13.10.–16.10.2009
Oktober 2009
CTT MOSCOW 2009 h Moskau, Russland
ELECTRONICA INDIA 2009 hl
Bangalore, Indien
PRODUCTRONICA INDIA 2009 hl
Bangalore, Indien
ANALYTICA ANACON INDIA 2009 
Hyderabad, Indien
ELECTRONIC ASIA 2009 *h
Hongkong, China
CONMEX MIDDLE EAST 2009 
Sharjah, U.A.E.
International
Januar 2009/
Juli 2009
03.02.–05.02.2009
Februar 2009/
August 2009
13.02.–15.02.2009
01.03.–02.03.2009/
19.07.–20.07.2009
05.03.–07.03.2009
07.03.–08.03.2009
26.03.–27.03.2009
03.04.–05.04.2009/
09.10.–11.10.2009
MUNICHFASHION.MEN
MUNICH FABRIC START 2009 h 
pre collections
MUNICHFASHION.WOMEN
IMOT Internationale Motorradausstellung
ABC-SALON h
Ordertage für Abend-, Braut- und Cocktailmode
INTERNATIONALE MÜNCHNER 
BRIEFMARKEN-BÖRSE 2009
NUMISMATA INTERNATIONAL
WEITERBILDUNG MÜNCHEN 
MODA MADE IN ITALY h
Internationale Fachmesse für Schuhe
07.05.–10.05.2009
18.06.–19.06.2009
25.08.–27.08.2009
27.09.–29.09.2009
13.10.–15.10.2009
24.10.–25.10.2009
13.11.–15.11.2009
17.11.–19.11.2009
24.11.–26.11.2009
AES CONVENTION h
Internationale Audio-Kongress und Fachmesse
COSMETIC BUSINESS 2009 h
TALENTS 2009 h Die Jobmesse
GOLF EUROPE 2009 *hl
17. Internationale Fachmesse für den Golfsport
MAINTAIN 2009 l Internationale Fachmesse 
für industrielle Instandhaltung
BEAUTY FORUM MÜNCHEN 2009 h
Internationale Herbstmesse für Kosmetik
FORUM VINI Internationale Weinmesse
OILS + FATS 2009 Internationale Fachmesse für
die Herstellung und Weiterverarbeitung von Ölen
und Fetten aus nachwachsenden Rohstoffen
ICE – INTERNATIONAL CONVERTING
EXHIBITION h 
Veredelung/Verarbeitung von Papier und Folien
Im M,O,C,
Termine 2009
Auszug
In der Neuen Messe München
02.01.–04.01.2009/
Sommer 2009
12.01.–17.01.2009
23.01.–25.01.2009
01.02.–04.02.2009
20.02.–23.02.2009
26.02.–02.03.2009
11.03.–14.03.2009
11.03.–15.03.2009
11.03.–17.03.2009
11.03.–17.03.2009
01.04.–05.04.2009
12.05.–15.05.2009
TRENDSET/MUSTERMARKT/
BIJOUTEX h
BAU 2009 *l
Architektur, Materialien, Systeme
OPTI ’09 hy Internationale Optik-Trendmesse
ISPO Winter *hl Internationale Fachmesse 
für Sportartikel und Sportmode
INHORGENTA EUROPE 2009 *hl
36. Internationale Fachmesse für Uhren, Schmuck,
Edelsteine, Perlen und Technologie
F.RE.E – DIE NEUE C-B-R *l
freizeit. reisen. erholung – Die Erlebnismesse
METALL MÜNCHEN yl
Europäische Fachmesse für Metallbearbeitung 
in Industrie und Handwerk
IHM PROFI 2009 *yl
Fachmesse für Technik, Werkstatt, Werkzeuge
IHM PRIVAT 2009 *yl
Messe für Lebensart und Lebensraum
GARTEN MÜNCHEN 2009 yl
Ausstellung für Gartenkultur und Pflanzen
JAGEN UND FISCHEN 2009 l
14. Internationale Ausstellung für Jäger, Fischer 
und Naturliebhaber
TRANSPORT LOGISTIC 2009 *l
12. Internationale Fachmesse für Logistik, 
Telematik, Verkehr
Sommer 2009
15.06.–18.06.2009
14.09.–19.09.2009
05.10.–07.10.2009
Herbst 2009
Herbst 2009
Herbst 2009
20.10.–23.10.2009
10.11.–13.11.2009
28.11.–06.12.2009
03.12.–06.12.2009
INTERSOLAR 2009 *h
Internationale Fachmesse für Solartechnik
LASER WORLD OF PHOTONICS 2009 *l
19. Weltleitmesse und Kongress 
für Komponenten, Systeme und Anwendungen 
der Optischen Technologien
DRINKTEC 2009 *hl Weltmesse für Getränke- und
Liquid Food Technologie
EXPO REAL 2009 *hl
12. Internationale Fachmesse für
Gewerbeimmobilien
FACHDENTAL Bayern 2009
MATERIALICA 2009 h
12. Internationale Fachmesse für Werkstoffanwendungen, Oberflächen und Product
Engineering
MINERALIENTAGE MÜNCHEN 2009 
46. Internationale Verkaufsausstellung (BÖRSE) 
und Deutsche Geo-Fachmesse (GEOFA) 
CERAMITEC 2009 *l
11. Internationale Fachmesse für Maschinen, 
Geräte, Anlagen, Verfahren und Rohstoffe für
Keramik und Pulvermetallurgie
PRODUCTRONICA *l
18. Weltleitmesse für innovative Elektronikfertigung
HEIM + HANDWERK 2009 yl
Macht den Traum vom Wohnen wahr
FOOD & LIFE 2009 y Treffpunkt für Genießer
Connecting Global Competence
www.messe-muenchen.de
Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:42 Uhr Seite 2

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3TAXIKURIER
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-münchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-münchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-münchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-münchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Taxifahrer-Ausbildung:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung 15 Minuten vor 
Kursbeginn im Schulungsraum. 
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
Inhalt
Editorial | Ruhe nach dem Sturm 4
Die Genossenschaft | Eine Fülle an Informationen 6
Taxameter des Monats | Taxlers Wunschzettel 9
Der neue S-Bahn-Rythmus | Auswirkungen auf’s Taxigeschäft 10
Taxlers Service | Adressen für alle Fälle 10
Bericht aus dem Aufsichtsrat | 11
Der Landesverband | News 12
Norberts Weltreise | Rom 14
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 15
Impressum | 15
Der Mensch hinter der Stimme | Sonja Weigl 16
Die fünf Weisheiten des Monats | 17
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 17
München und seine Stadtbezirke | Schwabing – Freimann 18
Taxi-Check München | Taxi-Quittung korrekt 20
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 21
Spruch des Monats | 21
Zum Titelbild | 21
Pausenfüller | Briefwechsel mit Versicherungen 22
Otto Normalbürger | Soviel braucht ein Deutscher in seinem Leben 23
Schrottis Fiaker ABC | Das „D“ wie Datenfunk 24
Essen auf Rädern | Bestenliste „West“ 25
Geschichte und G’schichten | Musik und Tanzwahnsinn 26
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 28
Der Blick zurück | Der Dezember vor 100, 75, 50, 25 Jahren 28
Rose des Monats | Lokman Bilgic, Taxi 595 29
München Splitter | 29
Zitrone des Monats | Markus Auerbach, BA 24 Feldmoching 29
Die versteckten Schätze Münchens | Fassfabrik Wilhelm Schmid 30
Leserbriefe /Forum | 31
Weihnachten | Ein gutes Geschäft für die Taxibranche 32
Messe München | Wohnambiente und Genuss 33
Top-Termine Dezember 2008 | Hier glüht der Taxameter 34
Hier spricht der Doc | Zeigt her Eure Füße 38
Vorschau Ausgabe Januar | 39
Witz des Monats | 39
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Albert Roßhaupter Str. 37
Geöffnet von 17 bis 04 Uhr.
Parkplätze vorhanden
Tel 089/7698058
Steaks und andere Spezialitäten!
Cafe Camus
Sonntag; Schnitzeltag 5,90 !
Dienstag Burgertag!Super Cocktails! Freitag; Pastatag 4,90 !
Donnerstag; Whisky-time!!
Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:42 Uhr Seite 3

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Oktoberfest, Expo-Real und Systems belebten das Taxigeschäft kräftig. Dabei
wurde auch offenbar, dass bei massiver
Nachfrage die Sitten verkommen, so wurde z. B. nach einer Vorkasse von 60 Euro
ein Fahrgast einfach an der Ecke Tübinger-/Westendstraße hinauskomplimentiert. 170 Euro von der Wiesn zum Augustinerkeller war die unrühmliche Spitze.
Zur Expo-Real bettelten unsere Kundenbetreuer an der Messe um Taxis. Wann
schaffen es Schichtbetriebe endlich, nicht
zum Messeschluss durch Schichtwechsel
den Betrieb lahm zu legen? Immerhin
stellen Mehrwagenbetriebe zwei Drittel
des Dienstleistungspotentials.
Das Thema Taxiversicherung wird zunehmend zu einer Existenzfrage. Obwohl der
Markt in München seit Jahren hart umkämpft ist, häufen sich die Fälle, in denen
Unternehmer auf Grund der Schadensverläufe keine Haftpflichtversicherung für
ihre Fahrzeuge finden und vor dem „Aus“
stehen. Auch wenn es gelingt, kurzfristig
einen Versicherer zu finden, der neu in
den Markt drängt, dauert es maximal ein
Jahr, bis das gleiche Dilemma wieder eintritt, es sei denn, die Schadenshäufigkeit
verbessert sich schlagartig.
Erheblichen Ärger verursacht im deutschen Taxigewerbe die sinnlose Aktion
„Smart 2go“ . Mit einem Riesenaufwand
will die Daimler AG zu 9,90 Euro pro
Stunde den Ladenhüter Smart verleihen.
Schon 1998 scheiterte der Versuch, mit
diesem Hühnerschreck dem Taxi Konkurrenz zu machen. Der Nachfrageeinbruch
bei Neufahrzeugen führt bereits zu Betriebsstilllegungen von fünf Wochen. Das
reicht den Schwaben wohl nicht, jetzt
will man auch noch die treuesten Kunden, uns Taxler, mit Gewalt vergraulen.
Einen Vergleich einer E-Klasse mit einem
Fahrzeug vom technischen Stand und
Komfort eines Logan halte ich für wenig
zielführend. Welcher Fahrgast zahlt Geld
für die Beförderung in einem „Seifenkistl“, wenn er selbst ein vernünftiges
Auto benützt. Die gleichen Fachleute, die
den Logan als Taxi diskutieren, träumen
von einer Tarifanhebung in der krassesten Wirtschaftsrezession der letzten
40 Jahre.
Das Münchner Taxigewerbe hat auf Dauer
nur eine Überlebenschance, wenn Service
auf hohem Niveau angeboten wird. 
Wir müssen uns ernsthaft überlegen, ob
wir uns als Mitglieder der Taxi-München
eG, also als Anbietergemeinschaft, einen
Mindeststandard an Qualität verordnen
und beschließen.
Die Nürnberger Genossenschaft hat durch
Beschluss der Generalversammlung bei
allen Taxis die hässliche Dachwerbung
untersagt. Das OLG München gab den
Kollegen recht. Der angerufene BGH
sprach den Mitgliedern das Recht zu,
 derartige Regelungen zu beschließen um
die Qualität des Gewerbes zu verbessern.
In der Praxis hilft es wenig, wenn sich
 eine Mehrheit der Bietergemeinschaft um
eine anbietbare Dienstleistung auf den
Markt zu bringen bemüht, während ein
weiterer Teil der Unternehmer und Fahrer
Fahrgäste verprellt. An uns allen liegt es,
Weichen zu stellen.
Ihr
Hans Meißner
Editorial
Ruhe nach dem Sturm
DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN
CAR 2000 Auto-Service GmbH
Frankfurter Ring 137-139
80807 München
Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40
Telefax: +49 (0)89 52 03 30 50
E-Mail: ms@car-2000.com
3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS)
Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fahrlicht-System
Dieselpartikelfilter
Regensensor, Tempomat
Bordcomputer, Klimaautomatik
ab 28.590 Euro
zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung 
sowie Taxipaket.
NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD.
Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 
10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. 
Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren.
Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:42 Uhr Seite 4

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TAXI - SONDERAKTION
der CITROËN Commerce GmbH
Jumpy Kombi Confort L 2 16 V Autogas
Taxi Aktionsangebot

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6 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Car2go
Mit diesem Projekt will Daimler dem
Nahverkehr Impulse geben und dem Flop
„Smart“ einen Absatzschub verpassen.
50 „Smarts“ stehen auf dem Campus des
Daimler Forschungszentrums in Ulm für
ein neues Carsharing-Projekt. Die Smarts
sind mit einem Lesegerät an der Windschutzscheibe ausgestattet, das einen
Chip auf dem Führerschein des Mieters
liest. Die Türen öffnen sich und nach
PIN-Eingabe auf einem Touchscreen kann
der Schlüssel aus dem Handschuhfach
entnommen werden und es geht los. Mit
dem Preis von 9,90 Euro pro Stunde oder
49,90 Euro pro Tag sind die Zielgruppen
unweigerlich unsere Fahrgäste, zumal
nach Aussage der Initiatoren die „Smarts
mit Navi“ deutlich billiger wie Taxis sein
sollen. Der Vorstand der Taxi-München
eG protestierte mit einer sehr deutlichen
Stellungnahme am 23. Oktober gegen
diesen Angriff auf das Taxigewerbe, der
letztendlich dem Image der Produkte vom
Stern abträglich ist. 
Es steht zu hoffen, dass die „Studie“ eine
Studie bleibt und in der Praxis nicht akzeptiert wird. Die vergammelten Bundesbahnfahrräder sind ein trauriges Beispiel
für Spinnereien, die viel Geld kosten,
hoch gelobt werden und nach einiger Zeit
klammheimlich eingestampft werden.
Im Geldvernichten hat man in Stuttgart
einen reichen Erfahrungsschatz. Wenn
„Car2go“ dem Taxigewerbe schadet, werden wir nicht nur verbal protestieren.
Auch beim Autokauf könnte die Erkenntnis gelten, dass „auch andere Mütter
schöne Töchter oder Autos haben“ . (HM)
Stabilität
Die Taxi-München eG nahm in den letzten Jahren erhebliche Investitionen vor.
Die Kosten sind auch für uns angestiegen.
Allerdings sind die Zeiten in denen Preissteigerungen vom Markt bedenkenlose
akzeptiert werden passé. Wer konkurrenzfähig bleiben will, muss seine Kosten in
den Griff bekommen. Gemeinsam mit
 Ihnen wird uns dies gelingen. Wie in 
den Vorjahren wird bei Bezahlung bis 
31. Januar ein Nachlass von 5 % gewährt.
Im Vergleich zum Vorjahr konnte die
 Bearbeitungsgebühr für Umsätze im
 bargeldlosen Zahlungsverkehr und bei
Kreditkarten von 4,2 % auf 3,3 % netto
gesenkt werden. Manche Funkteilnehmer
haben sich noch nicht für den Einbau des
Datenfunks entschieden. Es steht Ihnen
frei, die Jahresumlagen unter Nachlass
der 5 % zu entrichten. Sollten Sie an der
weiteren Teilnahme an der Funkvermittlung zu irgend einem Zeitpunkt in 2009
kein Interesse mehr haben, können Sie
Ihren Funk abmelden. Die entrichteten
Gebühren für die verbleibenden vollen
Monate bekommen Sie selbstverständlich
erstattet. Zusätzlich anfallende Gebühren
für GSM-Gebühren beim Datenfunk berechnen wir in 2009 nicht weiter. Es handelt sich hier um eine Größenordnung
von 6,00 Euro bis 8,00 Euro pro Monat.
Wir sind davon überzeugt, dass wir mit
unserer Gebührenpolitik einen wesentlichen Beitrag zur Kostenstabilität für alle
Mitglieder leisten. (HM)
Arbeitsplatz Taxistand
Manche Anlieger von Taxistandplätzen,
vornehmlich Hotels und Gaststätten, sind
der irrigen Ansicht, Taxistandplätze sind
in ihrer Verfügungsgewalt. Da werden Taxistandplätze aufgehoben, wie kürzlich in
der Otto-Straße, oder als Privatparkplätze
genutzt und blockiert, wie vor dem Hotel
Orbis. Kein Taxifahrer regt sich auf, wenn
Umlagen 2009
Gebühren für:
➜ Telefon 38 Euro
➜ Funk 40 Euro
➜ Werbungskosten 80 Euro
➜ Mehrwagenzuschlag 12 Euro
Bearbeitungsgebühr für den bargeldloser Zahlungsverkehr und Kreditkarten
3,3 %. Vorstehende Gebühren sind
Nettobeträge, denen die Mehrwert -
steuer zuzurechnen ist. Die gesamten
Gebühren sind zum 31. März 2009
 fällig. Bei Zahlungseingang bis 31. Januar 2009 werden 5 % Rabatt gewährt.
Bei nicht fristgerechter Bezahlung der
Gebühren werden die betreffenden
Autos von der Funkvermittlung 
ohne vorherige Ankündigung ausgeschlossen. Seit dem 01.01.1999 ist es
allen Mitgliedsunternehmen – ohne
zusätzliches Entgelt gestattet, ihre
 Taxis an den von der Bahn AG durch
die Taxi-München eG angemieteten
Standplätze bereitzustellen.
In den oben genannten Gebühren ist
der anteilige Landesverbandsbeitrag
enthalten, soweit Sie Mitglied sind.
Kompetente Mobilitäts -Lösungen
www.taxirent.de
TRP
TAXI-RENT-PARTNER
TAXI-ERSATZFAHRZEUGE
TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im
Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice.
bundesweit 
24 Std. Service -Telefon
0180 
222 1 222
STATION MÜNCHEN
bei
J.A.H.U.GMBH
Ehrwalder Str. 89 · 81377 München
Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:42 Uhr Seite 6

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Die Genossenschaft
einmal ein Hotelgast zum Ein- oder Aussteigen kurz anhält, solange der Taxistand nutzbar bleibt. Es kann nicht angehen, dass Fahrer die an Taxistandplätzen
ihr Taxi ohne Anwesenheit des Fahrers
abstellen zu Recht mit Bußgeldern belegt
werden, aber Hotelbedienstete über unsere Arbeitsplätze verfügen und Verkehrsanordnungen treffen. (HM)
Mercure Hotel Orbis
Karl-Marx-Ring 87 8. Oktober 2008
81735 München mei-ch
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie vor den meisten Hotels wurde auch
vor Ihrem Hause ein Taxistandplatz eingerichtet. Der Zweck dieses Taxistandes
ist die Versorgung Ihrer Gäste und damit
die Optimierung Ihres Serviceangebotes.
Am Donnerstag, den 9.10. gegen 17.30 Uhr,
wollte der Fahrer und Unternehmer des
Taxis 3093 den Stand vor Ihrem Haus anfahren. Der Platz war von einem Omnibus
blockiert. Der Fahrer des Busses berief
sich auf eine Anweisung Ihrer Rezeption.
Der Fahrer begab sich ins Hotel, wo ihm
Ihre Frau Scherer bestätigte, dass der Bus
auf Ihr Geheiß den Taxistand blockierte,
und dies sei so in Ordnung.
Sehr geehrte Damen und Herren, Taxistandplätze richtet das Kreisverwaltungsreferat auf öffentlichem Grund ein. Diese
Behörde hat das alleinige Recht der Verfügungsgewalt. Bei diesen Flächen handelt es sich um unsere Arbeitsplätze, die
keinesfalls nach Gutdünken von Anliegern zweckentfremdet werden dürfen.
Sollten Sie Ein- und Aussteigezonen
 benötigen, empfehlen wir beim KVR anzufragen.
Sehr geehrte Damen und Herren, wir
müssen darauf drängen, dass derartige
Fehlgriffe in Zukunft unterbleiben. Ihrer
geschätzten Rückantwort sehen wir mit
Interesse entgegen und verbleiben 
mit freundlichen Grüßen
Meißner Rötzer
Antwortschreiben des Mercure Hotel Orbis
München Perlach:
Sehr geehrte Vertreter/innen der 
Taxi-München eG,
ich beziehe mich auf Ihr Schreiben gezeichnet 28. Oktober 2008 / mei-ch und
nehme dazu gerne Stellung.
Selbstverständlich stimme ich mit Ihnen
überein, dass der Zweck eines Taxi -
standes vor einem Hotel die Versorgung 
der Kunden und Optimierung des Gästeservices darstellt.
In dem vorliegenden Falle hatte der Busfahrer für max. 10 Minuten einen Teil des
Taxistandes blockiert. Der betroffene Fahrer parkte hinter dem Bus. Sicherlich ist
dies nicht Sinn des Standes, sollte allerdings aufgrund der zu dem genannten
Zeitpunkt nicht existenten Nachfrage
aber doch zumindest kulanter- und ausnahmsweise zu gestatten sein.
Im Allgemeinen wird die übrigens bestehende Anweisung an die Busse, die Hotelvorfahrt zu benutzen, nachweislich
 befolgt. Just in diesem Fall – war dies
laut der mir vorliegenden Information –
wegen Überlänge nicht möglich.
Freundliche Grüße
Michael Kling
Direktor / General Manager
Anmerkung der Redaktion: Die 10 Minuten
sind nicht ganz richtig, zumindest macht
sich die Hotelleitung über ihr Verhältnis
zu unserem Gewerbe Gedanken.
Rudolf Dvorak GmbH
Schleißheimer Straße 38, 80333 München · Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52
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25 Jahren 
im Dienst 
der Münchner
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KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst
7TAXIKURIER
Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:42 Uhr Seite 7

Seite 8

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8 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Gute Lösung
Der Taxistand „Karl-Preis-Platz“ fällt
Umbaumaßnahmen zum Opfer. Der Bezirksausschuss lehnte unseren Vorschlag,
den Taxistand auf die gegenüberliegende
Seite der Melusinenstraße zu verlegen, ab.
Der Standplatz sollte in der südlichen
Fahrbahn der Claudius-Keller-Straße angelegt werden. Die An- und Abfahrt sowie die Breite des Standplatzes waren unzulänglich. Nach reiflicher Überlegung
teilten wir dem KVR und dem Bezirksausschuss mit, dass wir auf diesen Standplatz verzichten und das bisherige Fahrgastaufkommen vom Ramersdorfer-Stand
aus bedienen werden. Für das Einsteigerpublikum wäre keine Lösung angeboten.
Nach mehreren Beratungen teilte uns nun
der BA mit, dass er sich unserem Vorschlag anschließt. Wir bedanken uns und
sind fest davon überzeugt, dass dies die
beste Lösung für alle ist. (HM)
Kanal 5 abgeschaltet
Mit Schreiben vom 20.10.2008 bestätigte
die Bundesnetzagentur das Erlöschen 
der Frequenzzuteilung für den Kanal 5 
für den Bereich des Flughafens zum
31.12.2008. Nachdem die FMG erklärte,
dass für den Ablauf des Taxiverkehrs am
Flughafen der Betrieb des Senders auf
dem Dach der Frachthalle nicht mehr notwendig ist und die Verwaltung der Standplätze anderweitig vergeben wurde, kündigten wir die Frequenz am Flughafen
und die Fernmeldeleitung von der Zentrale zur Frachthalle. Durch diese Maßnahme
spart die Taxi-München eG rund 9.000
Euro per anno. In dem vorgenannten Bescheid heißt es: „die Nutzung der zugeteilten Frequenzen (K 5) ist ab 31.12.2008
nicht mehr zulässig. Eine Nutzung von
Frequenzen ohne die erforderliche Frequenzzuteilung ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit Bußgeld geahndet werden. Maßnahmen der Bundesnetzagentur
auf Grund von Verstößen sind gebührenpflichtig.“ Fahraufträge, Besorgungen und
Starthilfen werden mit dem Wegfall des K 5
am Flughafen per Datenfunk vermittelt.
Dies hat den Vorteil, dass Abstauben und
Funkstörungen vermieden werden. Den
Vermittlungen von Abholaufträgen am
Flughafen wird auch in der Zukunft eine
wachsende Bedeutung zukommen. (HM)
Polizei bittet um Hilfe
Gesucht wird ein cirka 40jähriger Mann,
179 cm groß und vermutlich Brillenträger.
Als Fahrziel wurde oder wird Hörgertshausen, Ortsteil Sielstätten (Grafendorfstr. 4) genannt. Wenn eine solche Fahrt von einem
Kollegen durchgeführt wurde oder wird, bitte dringend beim Kriminalfachdezernat 10
in München, Kommissariat 102, Herrn KHK
Jacob, Tel.: 089/54 43 00-222 melden. Für
Hinweise, die zur Ergreifung der Person führen, ist eine Belohnung ausgelobt.
Seit 1907 – Vom Gewerbe fürs Gewerbe!
Mehr als 100 Jahre mobil mit der VdK – Versicherungsschutz
speziell rund um das Taxigewerbe. Wir informieren Sie gerne!
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Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:42 Uhr Seite 8

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Die Genossenschaft
Unser Partner: Inline Kurier GmbH
Seit einem Jahr vermittelt die Taxi-München eG Besorgungen im Auftrag der
 Inline Kurier GmbH. Dieses Arrangement
kam zustande, da eine kleine Münchner
Taxizentrale mit den Ansprüchen dieses
Kurierdienstes offenbar überfordert war.
Nach nunmehr einem Jahr konnte eine
Zwischenbilanz gezogen werden, die sich
durchaus sehen lassen kann: In den besten Monaten wurden über 500 Fahrtaufträge für Inline vermittelt. Diese Aufträge
sind anspruchsvoll, da meist bei Abholund Zieladresse mehrere Hinweise zu beachten sind. 
Die Vermittlung der Inline-Aufträge am
Sprechfunk war ein langwieriger Vorgang, da neben den Adressen auch Rück -
meldungen von Auftragsnummern und
Fahrpreisen notwendig waren. Deshalb
wurde die Vermittlung dieser Fahrten ab
15.10. auf Datenfunk-Automatik umgestellt. Dadurch entfällt die aufwendige
Vermittlung am Sprechfunk, so können
andere Aufträge bearbeitet werden. Bei
eventuellen Rückfragen kann der Taxifahrer direkt Kontakt mit der Zentrale der
Firma Inline aufnehmen, wodurch der
Schritt über unsere Funkzentrale vermieden wird. Jeder Kollege, der an diesen
Aufträgen teilhaben will, muss sich bewusst sein, dass der Schwerpunkt bei diesen Fahrten bei der „Dienstleistung“ liegt.
Es ist nicht damit getan, die transportierte Sendung einfach auf die Treppe zu
knallen und kommentarlos abzuhauen.
Es gibt einige Regeln, die eingehalten
werden sollten:
1. Zur Abrechnung erhält der Taxifahrer
einen Fahrbeleg der bei der Abholung
oder am Ziel ausgehändigt wird. Wo
der Beleg zu holen ist, steht im Auftrag auf dem Display.
2. Auf den Fahrbelegen sind manchmal
Fahrpreise eingetragen, welche der
Kunde bei der Firma Inline für diese
Fahrt bezahlt. Diese Preise sind für
Taxifahrer ohne Bedeutung, weil wir
die Fahrten ausschließlich mit Taxameter berechnen. Sie sollten über den
Fahrpreis keine Diskussionen mit den
Kunden führen.
3. Sollten bei einem Inline-Auftrag Wartezeiten entstehen, sind diese unbedingt der Firma Inline mitzuteilen.
4. Der Fahrpreis wird am Ende durch
Datenfunk übertragen.
5. Die Nummer des Fahrbeleges muss
auch am Sprechfunk mitgeteilt
 werden!
6. Rückfragen erfolgen am besten direkt
über die im Auftrag angezeigte
 Telefonnummer bei der Zentrale der
Firma Inline.
7. Alle Inline-Fahrten werden bargeldlos
ausgeführt, d.h. es darf hier nicht kassiert werden! (TK)
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Taxameter des Monats
Taxlers Wunschzettel
Neue Datenfunk-Ausrüstung – Steht an oberster Stelle auf dem Wunschzettel. Mit der Einführung der vollautomatischen Auftragsvermittlung und den
durchwegs positiven Erfahrungen in 2008 hat ein wahrer Run auf die Datenfunk-Geräte eingesetzt. Umsichtige Unternehmer kaufen ihr Equipment
frühzeitig, denn je kürzer die Zeit bis zur Umstellung, desto länger werden
die Wartezeiten auf Einbautermine bei Fachwerkstätten. 
Neue Taxistandplätze – Auch hier meint es das Christkind wieder gut mit
uns: Nachdem die Altlasten an unbearbeiteten Taxistandplätzen nun bis auf
ganz wenige Ausnahmen abgearbeitet sind, gibt’s wieder neue, umsatzträchtige Standplätze: Mit der Inbetriebnahme des Standplatzes in der Neumarkter Straße kann nun Berg-am-Laim wieder schnell bedient werden.
Neuer Schnee – Erfordert die Vorbereitung des Taxis. Neben der Bereifung
sollten wieder Starthilfekabel, Eiskratzer und was sonst noch alles zur Winterausrüstung gehört in keinem Taxi fehlen. 
Neuer Stadtplan – Obwohl Stadtpläne jetzt drei Jahre alt werden dürfen,
müssen sie regelmäßig überprüft werden. Nicht nur aus Angst vor einer
Kontrolle durch Frau Hofmann vom KVR, sondern um vernünftiges Handwerkszeug zur Verfügung zu haben.
Neuer S-Bahnfahrplan – Sieht gefährlicher aus als er wirklich ist. Wer bisher
nach durchzechter Nacht nicht auf sein Taxi verzichtete, wird es auch künftig nicht tun. Anstatt mit zusätzlichen Fahrten zu werben, sollte der MVV
zuerst im regulären Fahrbetrieb Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit in den
Griff bekommen. (TK)
9TAXIKURIER
Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 20.11.2008 11:09 Uhr Seite 9

Seite 10

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10 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Autoelektrik/Funktechnik
ER-TAX
Frankfurter Ring 97
(089) 30 74 80 47
Funktechnik Metzker
Kastenbauerstraße 5
(089) 93 30 73
Autoglaserei
Kraft
Tegernseer Landstraße 228
(089) 690 87 82
Betriebsärzte
Dr. Bake v. Bakin
Tassilostraße 23
Aschheim
(089) 37 06 56 90
Dr. Hingerle
Am Brunnen 17 
Kirchheim
(089) 991 88 00
Dr. Hoppe, Dr. Hempfling, 
Dr. Oppel
Plinganserstraße 47
(089) 746 31 80 
Essen nach Mitternacht
Camus
Albert-Roßhaupter-Straße 37
(089) 769 80 58
Lamm’s
Sendlinger-Tor-Platz 11 
(089) 59 19 63
Fahrzeugaufbereitung/Pflege
Glas
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 99 62
Patecky
Frankfurter Ring 97
Tel. (0177) 630 74 85
Feuerwehr
München-Stadt: Tel. 112
München-Land: Tel. 66 20 23
Folienbeschichtung
Atlantic Foliencenter München
Frankfurter Ring 97
(0177) 624 95 39
Atlas
Haager Straße 8
(089) 49 00 32 18
Stema
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
Gutachter/Sachverständiger
Klotz
Hans-Mielich-Straße 30
(089) 65 98 37
(0172) 890 18 07
Klotz
Moosacher Straße 13
(089) 35 73 18 73
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
Kfz-Prüfstellen
KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS West
Anton-Böck-Straße 36
(089) 89 73 63 60
KÜS Süd
Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
TÜV-Süd
Ridlerstraße 57
(089) 51 90 31 45
Kfz-Reparatur
Dvorak
Schleißheimer Straße 38
(089) 52 80 40
Glas
Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
Stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
Kreditkartenabrechnung
Wellcom
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle: 
(089) 23 33 62 01
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
Rechtsanwälte
Bauer Michael
Schillerstraße 21
(089) 51 55 69 30
Dr. Cichon & Partner
Johann-von-Werth-Straße 1
(089) 139 94 60
Christian Roggermeier
Dorfstraße 39
(089) 83 92 80 62
Dr. Stephan & Stahlberg
Feichthofstraße 171
(089) 57 00 16 80
Thomas Vogl
Herzogstraße 60
(089) 330 66 20
Rettung
Rettung München: 112
Taxibedarf
Glasi’s Taxishop
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 05 50
Taxihandel
Auto Much
Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel Günther
(08703) 87 65
TSL
Landsberger Straße 455
(0179) 141 52 80
Taxi-München eG
Taxizentrale:
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
(089) 21 61-396/-372 
Krankenfahrten: 
(089) 21 61-337/-362/-394
Taxiverleih
Taxiverleih München
Richelstraße 6
(089) 167 54 40
Taxi Rent Partner TRP
Ehrwalder Straße 89
(0180) 222 12 22
Versicherungen
Ballnath
Brudermühlstraße 48a
(089) 898 06 10
Crasselt
Machtlfinger Straße 26
(089) 74 28 72-10
Junker FVO Finanz
Carl-Zeiss-Straße 49
Riemerling
(089) 58 90 96 70
Taxlers Service
✃
Die S-Bahn fährt jetzt rund um die Uhr
der Disco nicht mehr nach der Abfahrtszeit der letzten S-Bahn richten
müssen. Aber Angst und Bange machen gilt hier nicht: Denn wer unsere
Dienstleistung bisher genutzt hat und
damit zufrieden war, wird auch in Zukunft ins bequeme Taxi steigen und
kaum spätnachts zu Fuß zur S-Bahn
laufen, die unter Umständen gar nicht
oder verspätet kommt. (TK)
Bisher war zwischen 1.00
Uhr und 4.00 Uhr Betriebsruhe bei der S-Bahn, lediglich auf der Flughafenlinie
fuhren zwischen 3.00 Uhr und 4.00 Uhr
zwei Züge. 
Ab Dezember 2008 kommt mit der
Fahrplanumstellung ein neues Konzept
zum Tragen: Von Sonntag bis Donnerstag verkehrt der letzte Zug jeweils eine
Stunde später als bisher, und in den
 Freitag- und Samstagnächten fahren die
S-Bahnen durchgängig im Stundentakt. 
Ob diese Optimierung auch Auswirkungen auf den Taxiverkehr haben wird,
muss sich erst zeigen. Nutznießer dieses
zusätzlichen Angebotes sind überwiegend
Nachtschwärmer, die den letzten Tanz in
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen
Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:42 Uhr Seite 10

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11TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Bericht aus dem Aufsichtsrat
abgeschlossene Vertragsverhandlungen
zu veröffentlichen. Andere Tagesordnungspunkte wiederum wurden zwar im
Aufsichtsrat besprochen, letztendlich
werden aber die nötige Beschlüsse und
Handlungsanweisungen vom Vorstand
gefasst. Auch hier kann ich mich als
Aufsichtsratsvorsitzende nicht inhaltlich
äußern. Ich weiß liebe Kolleginnen und
Kollegen, dass Sie an dieser Stelle mehr
inhaltliche Informationen erwarten, aber
wie Sie sehen, sind mir häufig die Hände
gebunden. Unabhängig davon, werde ich
Ihnen auch zukünftig aus dem Aufsichtsrat berichten und zu Tagesordnungspunkten inhaltlich – soweit dies möglich
ist – Stellung nehmen, um so bestmögliche Transparenz zu gewähr leisten.
Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte und
eine unfallfreie Fahrt.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre
Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
Neuer Wahltarif sichert
 Krankengeldanspruch
Ab 01.01.2009 tritt eine Änderung für
die gesetzlichen Krankenkassen in Kraft.
Daraus folgen unter anderem eine einheitliche Beitragsbemessung und der
Wegfall des Anspruches auf Krankentagegeld. Um die wirtschaftliche Versorgung der betroffenen Mitglieder sicherzustellen, müssen die Krankenkassen
Tarife anbieten, die einen Anspruch auf
Krankentagegeld gewährleisten. Damit
können sich vor allem freiwillig versicherte Selbständige gegen das Risiko
von Einkommenseinbußen durch Erkrankungen absichern. Leider hatten die
meisten gesetzlichen Krankenkassen bei
Redaktionsschluss noch keine ausgearbeiteten Tarife. Wie mir von verschiedenen Krankenkassen versichert wurde,
erhalten Sie in den nächsten Tagen weitere Informationen zu diesem Thema.
Inwieweit es für Sie zu einer Mehrbelastung kommt, erfahren Sie bei den
Sachbearbeitern Ihrer Krankenkasse.
Insbesondere möchte ich darauf hinweisen, dass Sie das Krankentagegeld durch
einen speziellen Tarif bei Ihrer Krankenkasse wählen müssen. Um Nachteile zu
vermeiden, teilen Sie also Ihrer Krankenkasse schnellstmöglich, noch vor dem
01.01.2009 ausdrücklich mit, dass Sie einen Wahltarif inklusive Krankengeld abschließen möchten. Die letzte Sitzung des
Aufsichtsrates fand am 15. Oktober 2008
statt. Auch diesmal hatten wir wieder
 eine Menge Tagesordnungspunkte abzuarbeiten, von denen ich hier nur einige
aufzählen möchte. Geschäftsbericht;
 Datenfunkverkauf und Auftragsvergabe;
Analyse der Flughafenbewerbung und der
Ablehnung; diverse Vertragsverhandlungen; Revisionsberichte; Telefon- und
Funkgebühren; Bahnhofsgebühren für
Nichtmitglieder sowie anhängige Arbeitsgerichtsverfahren. Wie Sie sich vorstellen
können, kann ich zu den meisten der genannten Punkte keine Stellung nehmen.
So ist es z.B. nicht zielführend, über ein
anhängiges Gerichtsverfahren öffentlich
zu berichten oder Details über noch nicht
Die Aufgaben der Taxi-München eG auf drei Vorstandsschultern: Hans Meißner (Mitte) mit Rudolf Rötzer (links) und
Reinhard Zielinski (rechts)
Neun aktive und kritische Aufsichtsräte: Max Herzinger, 
Max Weiland, Frank Kuhle, Michael Nowak, Werner Hillermann,
Christine Reindl, Sandor Borell, Paul Rusch, Alfons Haller (v.l.n.r.)
Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:42 Uhr Seite 11

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Taxitag in Köln
Im zweijährigen Turnus findet in Köln die
größte Taxi-Messe Europas statt. Mit diesem Großereignis ist jeweils die Jahreshauptversammlung des Deutschen Taxiund Mietwagenverbandes – BZP – verbunden. Die Mitgliederversammlung am
6. November brachte einige wichtige Veränderungen im Verband. Eine gravierende Entscheidung ist mit der Auflösung
der beiden Fachgruppen im Verband
durch eine neue Satzung gelungen. Die
Reste der Fusion von BDP und BDT zum
BZP, aus dem Jahre 1984 sind beseitigt,
sicher ein wichtiger Einschnitt, der das
Gewerbe eint. An personellen Veränderung ist zu vermelden, dass mit Dieter
Zillmann (Dortmund) der letzte Mann des
alten Präsidiums ausgeschieden ist. Dem
Präsidenten Fred Buchholz (Bremen) stehen die Vizepräsidenten Michael Müller
(Göttingen) und der in Köln neu gewählte
Dietmar Schmidt (Berlin) zur Seite. 
Für Dietmar Schmidt, der im Vorstand
des BZP war, wurde Wolfgang Oertel
(Chemnitz) nachgewählt. Der Präsident
des BZP forderte im öffentlichen Teil der
Versammlung alle Unternehmer auf, die
Qualität des Fahrpersonals zu fördern
und eine striktere Auswahl zu treffen. 
Die mangelnde Qualität schließt auch miserables Fahrverhalten ein, das sich in
horrenden Unfallzahlen und steigenden
Versicherungsprämien ausdrückt. Der
Vorstand des BZP hat die Forderung nach
einem Berufsbild für Taxifahrer wieder
aufgegriffen. Die laufende Änderung des
PBefG betrifft ausschließlich den Busverkehr und den ÖPNV. Als politischen Erfolg wertete Buchholz die Beibehaltung
des Ortskundenachweises für Mietwagenfahrer und den Verzicht auf die Registrierkassenfunktion in Taxameter und
Wegstreckenzähler. Im Zusammenhang
mit den steigenden Versicherungskosten
forderte Buchholz die uneingeschränkte
Anschnallpflicht für Taxifahrer. Der Präsident des BZP wies auf die Erfolge des
BZP in Bezug auf Preisvorteile bei Lieferanten hin. So gewährt Mercedes-Benz
neben den Taxi-Editionen für individuell
zusammengestellte Taxi an Stelle von
12 % einen Rabatt von 15 %. Für Privatfahrzeuge von Taxiunternehmern wird
ein Inhaberrabatt von 10 % angeboten.
Die Firma Auto-Teile-Unger (ATU) bietet
für Mitglieder des BZP und damit der
Landesverbände Rabatte bis 30 %, demnächst auch bei Barzahlung. Die Aus -
führungen des Präsidenten wurden mit
Applaus quittiert. 
Termine der Fachkundekurse 
München zur Unternehmerprüfung bei der IHK
1. Halbjahr 2009:
FA-Kurs 1/2009 vom 13.01.09 bis 10.02.09
FA-Kurs 2/2009 vom 17.02.09 bis 20.03.09
FA-Kurs 3/2009 vom 21.04.09 bis 19.05.09
FA-Kurs 4/2009 vom 23.06.09 bis 21.07.09
2. Halbjahr 2009:
FA-Kurs 5/2009 vom 08.09.09 bis 06.10.09
FA-Kurs 6/2009 vom 13.10.09 bis 10.11.09
FA-Kurs 7/2009 vom 17.11.09 bis 15.12.09
Termine der Fachkundekurse 
Nürnberg
FA-Kurs 1/2009 vom 12.01.09 bis 04.02.09
FA-Kurs 2/2009 vom 06.04.09 bis 29.04.09
FA-Kurs 3/2009 vom 22.06.09 bis 15.07.09
FA-Kurs 4/2009 vom 05.10.09 bis 28.10.09
Haaranalyse bringt den „Schein“ 
zurück
Es ist schon eine dumme Sache, wenn der
Führerschein weg ist – bei 1,8 Promille
im Blut für mindestens ein halbes Jahr.
12 TAXIKURIER
Der Landesverband
Vizepräsident Michael Müller, Dieter Zillmann, Geschäftsführer
Thomas Grätz, Präsident Fred Buchholz
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www.hale.de · www.microtax.eu · www.hale.at
© we
M Automatische Helligkeitskontrolle für optimale Sichtbarkeit bei Tag und Nacht
M Modernes Design mit transparentem dunkelgrauen Gehäuse
M Gut sichtbare, beleuchtete Tasten
M Erweiterte Funktionalitäten, bekannte HALE-Qualität
M Flashbarer Programmspeicher für zukünftige Erweiterungen
Der neue Microtax®-06
Der Nachfolger des 100.000 mal verkauften 
Klassikers Microtax®-05
Der Microtax®-06 mit seinen vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten 
bietet die ideale Basis für Taxiflotten.
Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:42 Uhr Seite 12

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Der Landesverband
Außerdem bekommt man den Schein
nicht automatisch zurück, denn zuvor ist
eine medizinisch-psychologische Untersuchung fällig. Diese soll klären, ob sich
der Betroffene nachhaltig von seinem Alkoholproblem gelöst hat. „Hierbei spielen
Nachweise wie zum Beispiel die so genannten Leberwerte eine besondere Rolle.
Sie zeigen an, ob und wie sich das Verhältnis zum Alkohol seit der Strafe verändert hat“, erklärte Dr. Thomas Wagner,
Leiter der DEKRA Begutachtungsstelle für
Fahreignung in Dresden. Wer es bisher
versäumte, regelmäßig Laborwerte erheben zu lassen, hatte ebenso ein Nachweisproblem wie Personen mit schwankenden und gelegentlich erhöhten
Leberwerten.
Die DEKRA Begutachtungsstelle setzt
jetzt auf ein neues Testverfahren, das mit
der routinemäßigen Laboranalytik durchführbar ist: Mithilfe einer Haarprobe
kann der verkehrsmedizinische Sachverständige feststellen, ob und wie viel
 Alkohol jemand in den vergangenen
 Wochen getrunken hat. Dabei spielen
Stoffwechselprodukte eine Rolle, die nach
dem Trinken von Bier oder Wein im Körper gebildet werden. Denn sie werden im
Körper nicht so schnell abgebaut wie der
Alkohol selbst. Stoffwechselprodukte wie
Ethylglucuronid gelangen über das Blut
in die Haarwurzel der Kopfhaut. Dort lagern sie sich in das wachsende Haar ein.
Bei einem mittleren Haarwachstum von
etwa 1,1 cm pro Monat lassen sich so, je
nach Haarlänge, Zeitfenster von bis zu
mehreren Monaten untersuchen. „Je mehr
jemand trinkt, desto mehr findet sich von
diesen Nebenprodukten später in den
Haaren wieder“, erläutert Dr. Wagner.
Auf diese Weise lassen sich schwierige
MPU-Fälle klären. So zum Beispiel der
Fall einer 45-jährigen Frau, die vor zehn
Jahren bei einer Trunkenheitsfahrt ertappt wurde. Vier Jahre später absolvierte
sie eine Entwöhnungstherapie und ist
seither nach eigenen Angaben „trocken“ .
Diese Alkoholabstinenz konnte sich nicht
belegen. Mittels einer Haaranalyse, bei
der mehr als 10 Zentimeter vom Haupthaar untersucht wurden, konnte eine über
12 Monate liegende Abstinenzzeit belegt
werden. Nun kann sie in absehbarer Zeit
die Fahrerlaubnis zurückerhalten.
Für einen solchen Befund schneidet der
verkehrsmedizinische Sachverständige
 eine Haarsträhne in Bleistiftstärke vom
Haupthaar ab. Anschließend wird die
Haarsträhne im Labor zerkleinert und
mithilfe einer Substanz teilweise aufgelöst. So werden die Stoffwechselprodukt
von den Haaren abgesondert und auf ihre
Konzentration untersucht. Forschungen
führten mittlerweile zur Abgrenzung drei
unterschiedlicher Konsumtrinker: Abstinenzler, Normaltrinker und starke Trinker.
Mit diesen Ergebnissen kann entschieden
werden, ob jemand seinen Führerschein
zurückerlangen kann.
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Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:42 Uhr Seite 13

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reich an. 1871 wurde es Hauptstadt des
Königreichs Italien. Unter Mussolini wurden die Differenzen zwischen Staat und
Kirche durch die Lateranverträge mit dem
Heiligen Stuhl 1929 beendet und der unabhängige Staat der Vatikanstadt begründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg verließ
1946 der König das Land, und Italien wurde Republik. Wegen seiner zahlreichen
 historischen Bauten (Petersdom, Forum
Romanum (mit diversen Denkmälern),
 Kolosseum, Engelsburg, …) und dem geschichtlichen Hintergrund ist die Stadt
Rom bis heute eines der beliebtesten Reiseziele der Welt. Die Attraktivität der Stadt
– aus deutscher Sicht – wurde in jüngster
Vergangenheit noch durch die Wahl des
ehemaligen Kardinals Joseph Ratzinger
zum Papst (Benedikt XVI.) gesteigert. Rom
hat innerhalb Italiens auch eine zentrale
Bedeutung für Universitäten, Hochschulen,
Kunstsammlungen, Erdölraffinerie, chemische und elektronische Industrie, Textilien
und Film (Filmstadt ‚Cinecittà’). Verkehrstechnisch bedeutsam sind die beiden
 Flughäfen in Fiumicino und Ciampino,
 sowie der zentrale Bahnhof Termini. Der
Hauptflughafen „Leonardo da Vinci“ in
Rom-Fiumicino befindet sich an der der
Mittelmeerküste, ca. 34 km westlich der
Innenstadt. Der andere Flughafen in Rom-
Ciampino liegt ungefähr 15 km südöstlich
der Landeshauptstadt. Er ist zum einen
internationaler Passagierflughafen und
zum anderen wird er auch militärisch genutzt. Man nennt ihn auch päpstlicher
Flughafen, da der „Papa Razzi“ von hier
aus mit dem Flieger oder Helikopter in die
Rom, die „ewige Stadt“ ist die Hauptstadt
und der Regierungssitz Italiens und liegt
in der Provinz Lazio. Die Währung ist wie
in Deutschland der Euro. Die Stadt Rom
hat 2,7 Mio. Einwohner.
Der Sage nach wurde Rom 753 v. Chr. von
Romulus gegründet. Ab 500 v. Chr. breitete sich Rom beidseitig des Tibers auf 7 Hügeln aus. Unter den römischen Kaisern
 erhielt es als Residenz durch Tempel, Theater, Thermen, Foren, den Kaiserpalast und
Denkmäler den Glanz der Weltstadt. Auch
heute noch versorgen zahlreiche Aquädukte aus dieser Zeit die Stadt mit Wasser.
410, 455 und 546 eroberten die Germanen
Rom. Im Mittelalter bewahrte Rom als Sitz
der Päpste und Zentrum des Kirchenstaats
seine Bedeutung als „Haupt der Welt“ bei.
Die Päpste der Renaissance und des Barokks gaben mithilfe großer Baumeister
und Künstler Rom ein neues Antlitz. Das
historische Zentrum und die Vatikanstadt
gehören zum Weltkulturerbe. 1809-14 gehörte Rom dem napoleonischen Kaiser-
14 TAXIKURIER
Rom
Norberts Weltreise Ein Verkehrsmittel gibt es überall auf 
der Welt – nämlich das Taxi. Norbert
 Laermann recherchiert und berichtet, wie
und wo auf diesem Erdball die Taxibranche
funktioniert.
Welt startet. Die Stadt Rom verfügt derzeit
über ca. 5.800 lizensierte Taxis. Man erkennt diese daran, dass sie inzwischen alle
weiß sind, ein Taxischild am Dach haben
und die Genehmigungsnummer seitlich
am Fahrzeug angebracht ist. Es wird aber
in sämtlichen touristischen Publikationen
immer wieder vor den vielen illegalen
 Taxis gewarnt. Die Fahrer dieser illegalen
Taxis sprechen Kunden am Flughafen direkt an und verlangen im Anschluss auch
immer Fantasiepreise. Auch wird man
 dazu aufgefordert, sich Taxis am besten
selbst bei den namhaften Taxiorganisationen („Auto Radio Taxi Roma 3570“ 
(Tel. 06/3570), Samarcanda Radio Taxi"
(06/5551) und „La Capitale“ (06/4994) =
Empfehlungen des Corriere) zu bestellen,
da leider auch viele Hotelportiers gegen
Provision mit Privatchauffeuren zusammenarbeiten. Leider werden die lizensierten Taxifahrer nicht im erforderlichen
Maß von behördlicher Seite vor den Illegalen geschützt; wodurch innerhalb des
Gewerbes ein nicht zu unterschätzender
„Sprengstoff“ vorhanden ist. Der normale
Fahrpreis vom Flughafen Rom-Fiumicino
in die Innenstadt beläuft sich auf ca.
40,00 Euro. Darüber hinaus verfügt die
Stadt Rom auch über einen Taxitarif, der
ähnlich wie ein deutscher Taxitarif strukturiert ist. So gibt es hier definierte Grundgebühren für Normal, Sonn- und Feitagsund Nachttarife (2,33 Euro bis 4,91 Euro).
Der Kilometerpreis beläuft sich derzeit auf
0,78 Euro pro Kilometer und der Wartepreistarif pro Stunde beträgt derzeit
20,66 Euro. (NL)
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Familienrecht / Sozialrecht
Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 20.11.2008 11:10 Uhr Seite 14

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15TAXIKURIER
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Dr. Rüdiger Neitzel (RN), 
Christine Reindl (CR), Rudolf Rötzer (RR), 
Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW),
Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
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Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
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Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
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Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
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Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
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 besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Rudolf Rötzer, Reinhard Zielinski 
Impressum
Glückwunsch!
Die Kollegen Klaus Piko und Jürgen Zech haben gewonnen! Sie waren mit 
ihrer richtigen Antwort die Schnellsten und erhalten je zwei Karten für „Süßer
die Glocken“ in der Komödie im Bayerischen Hof. Das Stück läuft noch bis 
zum 3. Januar 2009.
Pinnwand
Schwarzes Brett der Branche
TAXAT Winterreifen sind wieder hochaktuell
Folgende Reifen sind bei den Mercedes-Benz Autohäusern exklusiv für die 
Taxi- und Mietwagenklientel erhältlich:
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052 91000 205/60 R 16 92 H Continental Taxat Winter 75,00 211
052 91428 215/55 R 16 93 H Continental Taxat Winter 98,00 210
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Das exklusive Produkt aus dem Hause der Continental AG erfreut sich weiterhin
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Q44011291003/4 195/65 R 15 91 T TAXAT 124,00 203/210/124
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Q44011291102/3 225/55 R 16 95 H TAXAT 174,00 211
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16 TAXIKURIER
Der Mensch hinter der Stimme
„Bei Ausländerfeindlichkeit
bin ich allergisch.“
Jeder Taxler, für den Funken zum täglichen
Broterwerb gehört, kennt ihre Stimmen.
Die Menschen dahinter sind allerdings nur
den wenigsten bekannt. Mit diesem Beitrag
will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen
zwischen Fahrern, Funkern und Telefo -
nistinnen. In regelmäßigen Abständen 
wird eine „Stimme“ vorgestellt, mit ihren
 Hobbies, Leidenschaften und Wünschen.
In dieser Ausgabe: Sonja Weigl
Ihr Lieblingsplatz ist der Kanal 4. Wer
 etwas zu melden hat, oder wer nix weiß
und sich hier die entsprechenden Informationen holt, kennt ihre angenehme
Stimme mit der leicht österreichischen
Färbung. Immer Montag bis Mittwoch,
immer in der Nachtschicht, manchmal
auf Kanal 2 und ab und zu auch auf
 Kanal 1. Sonja Weigl ist Wiederholungstäterin, „aus Überzeugung“, wie sie sagt.
Angefangen hat sie hier 1998, „von 2001
bis 2005 habe ich mein Kind großgezogen, so weit das überhaupt möglich war“,
schmunzelt sie. 
Die Sonja Weigl ist dem österreichischen
Schmäh natürlich eng verhaftet. Sie
nimmt das Leben zwar ernst, aber nicht
ohne eine gewisse Portion Humor. Frei
nach dem Motto des österreichischen Soziologen Paul Watzlawick „Die Situation
ist hoffnungslos, aber noch lange nicht
ernst.“ Und so überrascht auch die Antwort auf die Frage „Wie sie denn zur
 Taxizentrale gekommen ist?“ nicht wirklich, denn „von irgendetwas muss der
Mensch ja leben.“ Aber natürlich hat ihr
Zugang zur Taxizentrale auch einen
 realen Hintergrund: „Der Schrotti war der
eigentliche Auslöser“ . Und jetzt wird sie
ganz ernst: „Was mich am meisten hier
begeistert, sind meine Arbeitskollegen!
Bei dieser angenehmen Grundstimmung,
merkst nicht einmal Stress. Und selbst
wenn’s mal etwas rauer zugeht, san die
Kollegen net glei anzwickt (= nicht gleich
beleidigt). Da hab’ ich schon in ganz anderen Firmen gearbeitet.“ Ursprünglich ist
Sonja Weigl Steuerfachgehilfin, aber das
war nicht ihr Metier. Das sieht man schon
daran, dass sie heute nicht mal ihre
 eigene Steuererklärung macht. „In der
Zentrale ist es einfach nicht langweilig.
Was wahrscheinlich an den vielen unterschiedlichen ‚Karrieren‘ liegt. Vom Theologen bis zum Koch ist doch bei uns alles
vertreten.“
Was bei ihrer österreichischen Leichtigkeit etwas überrascht – „ich bin sehr gesetzestreu. Wenn irgendwo 30 km/h vorgeschrieben ist, dann fahr’ ich auch nicht
schneller. Und wenn eine Ampel rot ist,
ist sie eben rot. Und das gilt für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer.“ Überhaupt findet sie den Verkehr in München
abschreckend. „Ich hab’ großen Respekt
vor den Kollegen im Taxi, die viele Stunden herunterrattern müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Deshalb bin
ich auch sehr geduldig. Ich erkläre gerne
alles dreimal, aber dann ist Schluss. Ich
bin zwar allergisch bei Ausländerfeindlichkeit, aber trotzdem könnte sich mancher ein bisschen mehr bemühen, die
Sprache zu verstehen und zu sprechen.
Ich versuche ja auch deutsch zu sprechen.“ Ärgerlich findet sie nur solche
Kollegen, die einfach uneinsichtig sind
und dann meinen sie müssten in ungebührlicher Lautstärke ihren Frust am
Funker auslassen. Für die möchte Sonja
Weigl auch gerne ein Botschaft loswerden: „Liebe Kollegen auf der Straße,
nehmt einfach einmal zur Kenntnis, dass
wir keine Leerfahrten aus Boshaftigkeit
vermitteln, da hätten wir nämlich viel 
zu tun!“
Also Kollegen, bitte etwas mehr Verständnis, dann klappt’s auch mit dem
Funkern. Was sie noch besonders toll an
ihrem Job findet: „Ich muss zu den Leuten am Telefon nur 5 Minuten freundlich
sein, auch wenn sie schwierig sind.“ 
(PG)
Name: Weigl
Vorname: Sonja
Alter: 31
Sternzeichen: Widder
Familienstand: Verheiratet
Geburtsort: Linz/Österreich
Aufgewachsen: Linz
Wohnort: Mü-Harlaching
Hobbies: Musik, singen, Saxophon
spielen, kochen
Musik: Blues, Jazz, SDS, Ambross
Urlaub: Italien
Mini-Steckbrief:
„Ich erkläre gern alles dreimal. 
Aber dann ist auch Schluss!“
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
T elefone
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
T elefon (089) 93 30 73
T elefax (089) 93 73 19FTM
Allen Kunden ein frohes
Weihnachtsfest und ein
gesegnetes Neues Jahr.
Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:42 Uhr Seite 16

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Verzehrgutschein im Wert von 100 Euro
vom Hofbräukeller zu gewinnen!
Gewinnspiel
Sich auf besondere Ereignisse speziell einzustellen, ist eine positive Haltung pro -
fessioneller Taxler. Ob unser – wie immer von Manfred Kraus gezeichneter Kollege –
etwas übertreibt, müssen Sie entscheiden. Schicken Sie uns doch einen passenden
Text. Falls dieser dann prämiert wird, gewinnen Sie obigen Preis. Senden Sie 
uns Ihren Beitrag bis spätestens 8.12.08 per Post, Fax oder E-Mail (Adresse siehe
 Impressum). Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Die menschlichen Füße sind ein
komplexes Gebilde. Sie enthalten
gut ein Viertel der etwas über 
200 Knochen des Körpers.
➜ Neil Armstrong’s erster Schritt auf
dem Mond ist heute noch sichtbar.
Auf dem Mond weht kein Wind 
und seine Fußspuren im staubigen 
Boden sind noch erhalten.
➜ Die bisherige Höchsttemperatur 
in Deutschland wurde 2003 in 
Perl-Nenning (Saarland) mit 40,3° C 
gemessen.
➜ 33 Millionen Liter Benzin/Diesel
werden täglich durch Staus verschwendet. Dies entspricht einem
Fünftel des gesamten Verbrauchs.
➜ Nur fünf Wörter in der deutschen
Sprache enden mit „nf“: Senf, Hanf,
Genf, Fünf, Sernf (Schweizer Fluss).
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Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
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am W ochenende).
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✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
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Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:42 Uhr Seite 17

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München und seine Stadtbezirke
München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt.
Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer
stellt im TAXIKURIER diese Stad tviertel in
alphabetischer Reihenfolge vor: Wann
wurden sie nach München eingemeindet?
Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre
Grenzen? Oft kann man die Grenzen und
den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden
heute noch gut erkennen und mit diesem
Wissen ein interessantes Gespräch mit den
Fahrgästen führen. Welche Stand plätze
gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel
aus? Was ist dort taxi-relevant? 
Foto: www.atelier-tacke.de
Schwabing – Freimann
18 TAXIKURIER
bung Münchens fast kein Mensch kannte.
Sie waren nun zu Münchnern geworden. 
Freimann erscheint erstmals um das Jahr
950 in Urkunden und ist damit wie
Schwabing erheblich älter als die Neugründung des Jahres 1158, München. Sein
Name bedeutet „Zu den freien Männern“,
und der Ortskern lag um die Kirche Sankt
Nikolaus an der Heinrich-Groh-Straße 11.
Im Ersten Weltkrieg wurde 1917 auf dem
Gemeindegrund ein Geschützwerk der
 Firma Krupp errichtet, das ab 1927 zum
Reichsbahnausbesserungswerk an der
heutigen Lilienthalallee ausgebaut wurde.
Die Zenith-Halle mit ihrem Wandbild einer abgestürzten Lokomotive und anderen
Motiven aus dem Zeitalter der Dampfloks
gehörte zu dem Werk. Für die Arbeiter
und ihre Familien entstanden städtische
Siedlungen um den Frankplatz herum. Die
Gemeinde, die aus einem dörflichen Kern
und einem großindustriell geprägten Teil
bestand, wurde am 1. Oktober 1931 nach
München eingemeindet. 
Grenzen
Beginnen wir im Nordosten: Von der
Stadtgrenze ausgehend entlang der Isar
bis hinunter zur Tivolistraße, von dort
entlang der Straße durch den Englischen
Garten, die auch für uns gesperrt ist.
Dann die Königinstraße nach Süden bis
zur Höhe der Schackstraße, diese nach
Osten bis zum Siegestor-Stand, dann die
Georgenstraße bis zur Friedrichstraße und
diese und die Viktoriastraße entlang nach
Norden bis zur Rheinstraße. Dann leicht
versetzt weiter nach Norden entlang der
Simmern- und Isoldenstraße. Anschließend nach Norden auf der Ingolstädter
Straße bis zur Stadtgrenze. Die Siedlung
Kaltherberg um den Mettenleiterplatz
gleich östlich gegenüber dem Sudentendeutschen-Stand gehört allerdings zum
11. Stadtbezirk, Milbertshofen. 
Diese Grenzen umfassen eine Reihe von
Gegenden mit eigenem Namen. Der Tucherpark gehört dazu, obwohl er wegen
seiner Lage vom Gefühl her und natürlich
in der Praxis eigentlich zum Lehel zu
zählen ist. Außerdem liegen im 12. Stadtbezirk: Fröttmaning bei der Allianz-
 Arena, Biederstein zu beiden Seiten des
Isarrings, die Alte Heide gegenüber dem
Nordfriedhof, der Kieferngarten um den
Carl-Orff-Bogen herum, die neue Parkstadt Schwabing entlang der Lyonel-
 Feiniger-Straße, der östliche Teil des
 Euro-Industrieparks sowie die Studentenstadt gegenüber dem Freimann-Stand.
Die innere Grenze des Stadtbezirkes zwischen Freimann und Schwabing verläuft
ungefähr entlang der Domagk- und der
Crailsheimstraße. 
Der Name des 12. Stadtbezirkes – Schwabing-Freimann – setzt sich aus zwei geografischen Begriffen zusammen. Schwabing wurde erstmals um das Jahr 782 als
„Swapinga“ urkundlich erwähnt. Der
 Name bedeutet „Siedlung eines Swapo“,
also eines Einwanderers aus Schwaben.
Dessen Sippe ließ sich am Hochufer der
Isar nieder, wo man vor Hochwasser
 geschützt siedeln konnte. Diese Anhöhe
kann man heute noch gut erkennen,
wenn man von Westen zur Biedersteiner
Straße hinunterfährt. Der alte Dorfkern
lag um die Kirche Sankt Silvester an der
Biedersteiner Straße 1 a, die ursprünglich
der heiligen Ursula geweiht war. Ursulastraße und Marktstraße erinnern noch an
die alte Zeit ebenso wie einige kleine
Häuschen und ehemalige Bauernhöfe an
der Seestraße und der Gunezrainerstraße.
Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts
setzte auf der landwirtschaftlich genutzten Gemarkung östlich des Dorfes Schwabing ein gewaltiger Bauboom ein. Infolge
der rasant wachsenden Einwohnerzahl
wurde das Dorf am 1. Januar 1887 zur
Stadt erhoben. Aber schon am 20. November 1890 erfolgte die Eingemeindung
der Stadt in die Königliche Haupt- und
Residenzstadt München. Die großbürgerlichen Neubürger mussten sich jetzt nicht
mehr als Schwabinger bezeichnen – ein
Begriff, den damals außerhalb der Umge-
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 
15 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum
bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkausbildung
Termine: 16. und 18. Dezember 2008
14.30 – 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
Dezember 2008
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-münchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 1/2009 vom 13.01.09 bis 10.02.09
Kurs 2/2009 vom 17.02.09 bis 20.03.09
Kurs 3/2009 vom 21.04.09 bis 19.05.09
Kurs 4/2009 vom 23.06.09 bis 21.07.09
Kurs 5/2009 vom 08.09.09 bis 06.10.09
Kurs 6/2009 vom 13.10.09 bis 10.11.09
Kurs 7/2009 vom 17.11.09 bis 15.12.09
Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:42 Uhr Seite 18

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19TAXIKURIER
An drei Stellen wechseln durchgehende
Straßenzüge scheinbar unmotiviert ihren
Namen und zeigen dadurch die Grenzen
von Schwabing-Freimann auf. Von der
Leopoldstraße geht es in die Maxvorstadt,
und genau dort am Siegestor sind wir
plötzlich auf der Ludwigstraße – und natürlich auch umgekehrt. Ähnlich an der
Grenze zu Milbertshofen: Die Milbertshofener Straße wird zur Domagkstraße und
der Petuelring zur Schenkendorfstraße. 
Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter
Auf den rund 2.600 Hektar des 12. Stadtbezirkes leben 60.000 Bewohner und Bewohnerinnen, was einer Bevölkerungsdichte von nur 23 pro Hektar entspricht
(Münchner Durchschnitt: 42). Bekanntlich
wohnen aber sehr viele Menschen in
Schwabing und Freimann – mehr als in
der stolzen Stadt Passau beispielsweise.
Man darf aber nicht vergessen, dass weite
Gebiete des 12. Stadtbezirkes praktisch
unbesiedelt sind: Der Euro-Industriepark
ist keine Wohnadresse ebenso wie die
weiten Flächen um das Autobahnkreuz
München-Nord herum. Und falls Menschen im Englischen Garten leben, dann
meist ungemeldet im Freien und mit Sicherheit nicht als potentielle Fahrgäste. 
Schwabing-Freimann zeichnet sich
gleichzeitig durch eine sehr hohe Zahl
von Arbeitsplätzen im Dienstleistungsbereich aus, und dies in stark zunehmendem
Maß gerade in der neuen Parkstadt. Die
dort Arbeitenden kommen zum größten
Teil von außerhalb des Stadtteils, wenn
nicht sogar von außerhalb Münchens.
Ebenso verhält es sich mit den zahlreichen Hotels verschiedener Kategorien. Die
dort und in den Büros nur zeitweilig lebenden Menschen sind für uns ein enormer Umsatzfaktor, der zur Wohnbevölkerung als Kundschaft dazuzurechnen ist. In
der Praxis übertrifft dieser Kundenkreis
sogar die Wohnbevölkerung erheblich,
selbst die finanziell besser gestellte in
Schwabing. Außerdem lassen die starken
Bauaktivitäten in der Parkstadt und bald
auch auf dem Gelände der ehemaligen
Funkkaserne einen zunehmenden Bedarf
nach unseren Diensten erwarten. 
Noch ein Wort zum Schwabinger Nachtleben: Das Wort „Schwabing“ lässt so manches Herz in und außerhalb Münchens in
Erwartung besonderer und außergewöhnlicher Erlebnisse höher schlagen, weswegen sich gerade während der milden
Nächte jede Menge Vergnügungssüchtiger
dort aufhalten. Über Geschmäcker lässt
sich bekanntlich nicht streiten. Aber das
Preisgefüge und das dafür Angebotene
entsprechen häufig nicht den in sie gesetzten Erwartungen. Dieses Nachtleben
belebt unser Geschäft, besonders wenn 
die erlittenen Enttäuschungen nicht zu
Aggressionsabbau führen. 
Stände und Verkehrssituation
Folgende Stände liegen im 12. Stadtbezirk: Ainmiller, Arena-Stände, Artur-
 Kutscher, Domagk, Feilitzsch, Freimann,
Fröttmaning, Ibis, Innside, Kieferngarten,
Leopold, Lyonel-Feininger, Marriot, Parzival, Reitschule, Renaissance, Schlüter
und Siegestor. Für Außenstehende klingt
es seltsam, wenn wir „der Siegestor“ sagen, obwohl es doch grammatisch richtig
„das“ Siegestor heißen müsste. Aber „das
Siegestor“ ist eben nicht identisch mit
„der Siegestor“, auch wenn die beiden
Begriffe eng miteinander verknüpft sind. 
Der Englische Garten liegt wie ein Riegel
in der nördlichen Hälfte Münchens. Er ist
ein Verkehrshindernis erster Ordnung,
aber wer wird so borniert sein, sich über
die Existenz dieses größten innerstädtischen Parks der Welt aufzuregen? Bei der
automobilen Durchquerung des Englischen Gartens kommt es folglich oft zu
Behinderungen. Konkret sind dies der
Isarring und der Föhringer Ring, zu denen es keine Alternativen gibt, wenn man
auf die andere Seite der Isar muss. Und
genau deswegen entstehen ja die Staus. 
Im Allgemeinen aber ist der 12. Stadtbezirk problemlos zu befahren – mit einigen
leider nicht unwichtigen Ausnahmen. Die
Leopoldstraße in beiden Richtungen um
die Münchner Freiheit herum gehört dazu. Und dann die leidige Autobahn A 9.
Offenbar kann sie beliebig ausgebaut
werden – die Staus morgens einwärts und
abends auswärts scheinen zum Naturgesetz aufgestiegen zu sein. Auswärtige
Fahrgäste können sich dann wenigstens
in aller Ruhe die Allianz-Arena und den
Müllberg mit seinem Windrat zu Gemüte
führen. Außer man versucht sein Glück
auf der B 13 oder der B 471. 
Fazit
Allein schon die Vielzahl der Stände in
Schwabing-Freimann zeigt, dass dieser
Stadtbezirk für uns von höchster Relevanz
ist. Tags wie nachts freuen sich Kunden
aus Gastronomie, Nachtleben, Hotels,
Krankenhäusern, Büros und Privathaushalten, wenn das elfenbeinfarbene Fahrzeug exklusiv zu ihnen kommt. (BW)
Als nächstes Viertel stellt der TAXIKURIER
den 4. Stadtbezirk, Schwabing-West, vor.
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Promenadeplatz 2 - 6
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Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner 
CAR 2000 in München testet seit Anfang
2005 Münchens Taxifahrerinnen und
 Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen 
erfüllt werden. Unser Aktionspartner, 
CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger
mit einem Preis und lobt zudem einen
tollen Jahrespreis für den „Besten des
Jahres 2008“ aus.
Unser Monatsthema: 
Taxi-Quittung
 korrekt
Die Anforderungen an das richtige Ausfüllen von Taxi-Quittungen war bereits
ein häufig aufgeführtes Thema im Taxikurier. Laut Taxiordnung München ist auf
Verlangen des Fahrgastes eine Quittung
über den Fahrpreis auszustellen. Die
 Quittung muss außerdem mit Ort, Datum,
der Taxinummer, Anschrift des Unter -
nehmens sowie der Bezeichnung des
 Ausgangs- und Zielpunktes versehen
sein. Es sind ausschließlich Quittungsformulare mit der Ordnungsnummer und der
Anschrift oder Stempel des Unternehmers
oder des betreffenden Fahrzeuges zu
 verwenden. Nicht zu vergessen sind die
Unterschrift des Fahrers und der entsprechende Steuersatz.
Unser Taxi-Scout war während dem
Wiesn-Trubel zu diversen Tages- und
Nachtzeiten unterwegs und hat jeweils
um eine fiskalisch einwandfreie Quittung
gebeten.
Die Praxis zeigt, dass die Lesbarkeit der
schriftlichen Ausführungen selbst von
routinierten Graphologen nicht entziffert
werden können, sei es aus Faulheit oder
Unwissenheit über die gesetzlichen Vorschriften.
Taxi 1: ✷
(Nr. 1240, 26. September, 19.30 Uhr, 
Feilitzsch) 
Im ultimativen Wiesn-Outfit steige ich in
das bereitstehende Taxi ein und gebe das
Fahrziel, den Haupteingang des Oktoberfestes an. Zielsicher fährt der Taxler über
die Paulskirche auf den Bavariaring und
kommt vor der Straßensperre zu stehen.
Auf meine Bitte nach einer komplett ausgefüllten Quittung erhalte ich lediglich
die spärlichen Angaben des Fahrpreises
und eine schwungvolle Unterschrift. Die
Taxi-Nummer kann ich per Blick auf die
Heckscheibe verifizieren. 
Taxi 2: ✷✷✷
(Nr. 1651, 27. September, 2.30 Uhr,
 Sandstraße/Ecke Dachauer)
Zu fortgeschrittener Stunde und nach
 italienischer „After-Wiesn-Party“ peile
ich mein nächstes Opfer an. Anscheinend
entwickeln Fahrer nach Mitternacht mehr
Zeit und Muse für das Quittungs-Procedere? Fast perfekt, hat sich der geduldige
Fahrer außer der Bezeichnung des Ausgang- und Zielpunktes viel Mühe gemacht.
Taxi 3: ✷✷✷✷ Gewinner!
(Nr. 2608, 29. September, 4.05 Uhr, 
Haus der Kunst)
Wieder ist es sehr „früh“ und ich bin es
noch lange nicht müde, die Einhaltung
der Münchner Taxiordnung unter die
 Lupe zu nehmen. Mit viel Liebe zum
 Detail malt mein Kandidat seine Angaben
fiskalisch korrekt auf das Quittungs -
formular. Wenn auch die Zielstraße nicht
ganz einwandfrei geschrieben wurde, 
so hat der Fahrer doch das beste Ergebnis
erzielt und ein ordentliches Lob 
verdient. 
Taxi 4: ✷✷✷
(Nr. 1941, 1. Oktober, 16.45 Uhr, 
Marsstraße/Ecke Hopfenstraße
„ Zur Wiesn bitte, ich habe in 10 Minuten
einen geschäftlichen Termin“ Mit großer
Geschäftigkeit setze ich den Taxler gleich
mal unter Druck und dieser wühlt sich
zielstrebig durch das dichte Verkehrsaufkommen. Aufgrund meines Termindrucks
kombiniert das schlaue Kerlchen folgerichtig und bereitet bereits an einer roten
Ampel die Quittung vor. Leider nicht
100%ig, denn Start und Zielangaben fehlen mal wieder.
Taxi 5: ✷✷✷
(Nr. 1482, 3. Oktober, 19.30 Uhr, 
Feilitzsch)
Das verlängerte Wochenende hat am Tag
der Deutschen Einheit seinen Höhepunkt
und ich ergattere diese Limousine am
Schwabinger Verkehrsknotenpunkt. Es
soll heute mein finaler Wiesnbesuch und
auch die letzte Prüfung zum Thema
„Quittungskorrektheit“ werden. Wie
schon so oft, hakt es lediglich bei der Angabe zur Streckenführung und ich kann
auch hier die „nur“ zweitbeste Note, bzw.
3 Sterne vergeben.
Der Gewinner!
Daniel Muftic
Tegernseer Landstraße 11
81541 München
erhält für seine vorbildliche Berufs -
auffassung von unserem Chrysler
 Partner Car 2000 ein Präsent. 
Der TAXIKURIER gratuliert herzlich.
Auf gabenstellung auf Münchens Straßen
und Standplätzen unterwegs und berichtet
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
20 TAXIKURIER
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21TAXIKURIER
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durch geringere Materialbeanspruchung
Ohne Worte
Qualitäts-Verweigerung
3093
Sieger-Typen werden erst nach Niederlagen stark. 
Obwohl man die Flughafen-Entscheidung nicht als
Niederlage werten kann, gilt es auch medial, kein
schlechter Verlierer zu sein. Um den Sport – nehmen
wir einfacherweise den Fußball – zu benützen, muss
man sich die Elemente des Spiels vor Augen führen.
Zwei Mannschaften, zwei Trainer, ein Ball, drei
Schiedsrichter und die Zuschauer. Beim Flughafen 
haben zwei Mannschaften unter Leitung ihrer Trainer
Konzepte abgeliefert. Die Zuschauer, in unserem Fall
die Taxler Münchens, waren hoffnungsvoll und gespannt, welches Team den Ball, das Nutzungsrecht des
Flughafens, erkämpfen würde. Die Taxi-München eG
war super vorbereitet und taktisch gut eingestellt.
Denn die Schiedsrichter, die Entscheider der FMG, haben im Vorfeld die ersten Vorschläge, z. B. Einführung
der Ortskundepflicht für alle Flughafen-Fahrer sowie
Altersbegrenzung der Fahrzeuge, dankbar bejaht. 
Credo war die Qualitätssteigerung für Mensch und 
Maschine. Im letzten TAXIKURIER konnten Sie die 
Begründung für die Entscheidung lesen. Gerade die
Qualitätsmerkmale, auf die ein internationaler Flug -
hafen wert legen müsste, führten zu dem bekannten 
Resultat. Das Spiel konnte also nicht gewonnen werden, die Schiedsrichter waren sich einig. 
So werden wir Münchner Taxler weiterhin mit dem 
Lamento von unseren Fahrgästen leben müssen, die
sich über die Flughafen-Taxis echauffieren, es werden
die Abholungen vorbei an allen Schranken anwachsen
und die Millionen von Leerkilometern sich noch steigern. Das Flughafengeschäft wird abnehmen und die
Umland-Fahrer werden noch mehr in unserer Stadt 
wildern. Ein Rückspiel mit anderen Schiedsrichtern
irgendwann in unserem Taxileben wäre wünschenswert. 
Bisher ist noch kein Weihnachtsmotiv auf den Dezember-
 Titelseiten des TAXIKURIER erschienen. Wichtig ist immer die
Affinität zum Taxigewerbe. In diesem Monat ist dies unserem
Team aus Art Direktor und Fotograf wieder gut gelungen. 
Zum Titelbild
Foto: www.atelier-tacke.de
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Mensch auf Dauer nicht ertragen.“ 
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22 TAXIKURIER
„In einer Linkskurve geriet ich ins
Schleudern, wobei mein Wagen einen
Obststand streifte und ich – behindert
durch die wild durcheinander purzelnden
Bananen, Orangen und Kürbisse – nach
dem Umfahren eines Briefkastens auf die
andere Straßenseite geriet, dort gegen
 einen Baum prallte und schließlich – zusammen mit zwei parkenden Pkws den
Hang hinunter rutschte. Danach verlor
ich bedauerlicherweise die Herrschaft
über mein Auto.“
„In hohem Tempo näherte sich mir die
Telegrafenstange. Ich schlug einen Zick -
zackkurs ein, aber dennoch traf mich die
 Telegrafenstange am Kühler.“
„Ich wollte den Wagen abbremsen. Ich
habe gekämpft wie ich nur konnte, aber
es half nichts. Prallte gegen die Zaunmauer und wurde unbewusst. Aus war es
mit meiner Gesinnung.“
„Als ich an die Kreuzung kam, erhob 
sich ein Zaun, um meine freie Sicht zu
hindern.“
„Trotz Bremsens und Überschlag holte ich
das andere Fahrzeug noch ein und beschäfigte den linken Kotflügel des Wagens.“
„W. trug Ohrenschützer und konnte deshalb meinen sich nähernden Pkw weder
sehen noch hören.“
„Ich fand ein großes Schlagloch und blieb
in demselben.“
„Das andere Auto kollidierte mit dem
meinigen, ohne mir vorher seine Absicht
mitzu teilen.“
„Als mein Auto von der Straße abkam, wurde ich hinausgeschleudert. Später entdeck -
ten mich ein paar Kühe in meinem Loch.“
„Ich fuhr durch die Au. Plötzlich kamen
von links und rechts mehrere Fahrzeuge.
Ich wusste nicht mehr wohin und dann
krachte es vorne und hinten.“
„Es war die Zeit des Stoßverkehrs. Ich
stieß auf das vor mir zum stehen gekommende Fahrzeug.“
„Ich fuhr vorn auf, während es hinten
bumste.“
„Beim Heimkommen fuhr ich versehentlich in die falsche Grundstückseinfahrt
und rammte einen Baum, der bei mir dort
nicht steht.“
„Ich fuhr rückwärts eine steile Straße hinunter, durchbrach eine Grundstücksmauer
und rammte einen Bungalow. Ich konnte
mich einfach nicht mehr erinnern, wo das
Bremspedal angebracht ist.“
„Der Versicherungsnehmer verletzte die
Vorfahrt und kurz darauf den von rechts
kommenden Radfahrer.“
„Im gesetzlich zulässigen Höchsttempo
kollidierte ich mit einer unvorschrifts -
mäßigen Frau in der Gegenrichtung.“
„Die Unfallzeugen sind der Schadens -
meldung beigeheftet.“
„Der Fahrer des Wagens, der den Unfall
verursachte, wurde an Ort und Stelle
durch ein Strafgeld liquidiert.“
„Die Geburtsurkunde des Kfz ist beigefügt.“
„Ich fuhr auf der Speyerstraße, als die
Ampel von rot auf blau überging.“
„Nach Ansicht des Sachverständigen
dürfte der Verlust zwischen 250.000 und
einer Viertelmillion liegen.“
„Die Ehefrau des zertrümmerten Autos
wurde nur leicht, der Mann glücklicherweise nicht verletzt.“
„1989 entriss mir der Tod meinen Mann
und seitdem lebe ich zufrieden und zurükk gezogen.“
„Wer mir die Geldbörse gestohlen hat,
kann ich nicht sagen, weil aus meiner
Verwandtschaft niemand in der Nähe war.“
„Ich entfernte mich vom Straßenrand,
warf einen Blick auf meine Schwiegermutter und fuhr die Böschung hinunter.“
„Die attraktive, miniberockte Dame auf
dem Bürgersteig war schuld. Wenn Sie
ein Mann sind, erübrigen sich weitere
Ausführungen, wenn Sie eine Dame sind,
kann ich es Ihnen sowieso nicht erklären.“
„Infolge Ehe hat sich mein Name von Tod
auf Kummer geändert.“
„Hiermit möchte ich mir gestatten, meinen lieben Sohn als Unfall zu melden.“
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23TAXIKURIER
In einer ARD-Dokumentation vom September 2008 hatten sich die Filmemacher des NDR akribisch bemüht, Zahlen
zu Papier zu bringen, die den Konsum
während des irdischen Daseins widerspiegeln. 
Und so sieht der statistische deutsche
Durchschnittsmensch aus: In den
2.495.840.256 Sekunden seines Erden -
aufenthalts raucht er 88.287 Zigaretten
und trinkt fast 7.000 Liter Milch.
 Währenddessen er 461.782.349 Worte
spricht (bei unseren Funksprechern sind’s
wohl ein paar mehr) und 69,5 Liter
 Tränen vergießt (auch hier liegen unsere Funksprecher vorne), verbraucht er
201,4 Kondome (wenn man dies hochrechnet auf den Abschnitt zwischen
dem 16. und dem 56. Lebensjahr, bleiben gerade mal 5 Stück pro Jahr, also
jede 10. Woche eins …).
Interessant wird’s bei der Kilometer-Leistung: 819.214 km lang ist die Strecke,
die wir im Leben mit fahrbaren Untersätzen gleich welcher Art zurücklegen.
Dazwischen lesen wir 9.303 Zeitungen
und verzehren 3,2 Kühe, 45,5 ganze
Schweine und 926 Hühner. Natürlich
mit Brot. Um genau zu sein: 5.192 Laib
Brot. Und als Beilage 6.859 gelbe Rüben. Was dazu führt, dass in der Bilanz
3.651 Rollen Toilettenpapier zu Buche
stehen. All dieser Konsum hat auch Begleiterscheinungen: Allein 38.500 kg
Verpackungsmüll fallen an, wenn oben
genannte Dinge zum Gebrauch gelangen. Fast eine Million Liter Wasser zum
 Baden und Duschen sollten hier jedoch
auch zum Nachdenken anregen. 
Hier soll nur der personenbezogene
Energiebedarf zwischen einem West -
europäer und einem Bürger aus Zentralafrika gegenüber gestellt werden: Bei
uns hat ein Kind nach 2 Lebensjahren
mit durchschnittlich 5 Einweg-Windeln
täglich soviel Energie verbraucht und
CO
2 produziert, wie ein Mensch in Tansania in seinem ganzen Leben.
In Bayern kommt eine andere interessante Zahl hinzu: 26.838 Flaschen Bier
stehen 1.880 Liter Wein und 6.920 Liter
Milch gegenüber. Der Durst will gestillt
sein. Beim Durchschnitts-Taxler werden
es wohl 77.243 Tassen Kaffee sein, die
den Flüssigkeitsbedarf decken. Unter
dem Strich ergibt sich eine Summe von
1,1 Millionen Euro, die im Laufe eines
Lebens verbraucht werden. Knappe
40.000 hiervon werden ausgegeben für
Bekleidung und Schuhe. Wie oft der
Mensch im Leben ein Taxi benutzt,
hierüber gibt es leider keine genauen
Erhebungen, auf alle Fälle zu selten.
(TK)
Soviel braucht ein 
Deutscher in seinem Leben
Titelthema
75,6 Jahre ist die durchschnittliche Lebenserwartung eines in 2008 männlichen Neugeborenen, 81,3 Jahre beträgt
diese Zeitspanne beim weiblichen
 Nachwuchs. In dieser Zeit schlüpft der
Mensch in viele verschiedene Rollen, eine Hauptrolle begleitet ihn jedoch vom
ersten bis zum letzten Tag: Er ist Konsument. Damit sich nicht nur die Erde
dreht, sondern auch der Rubel rollt. 
„Mein verletzter Mann befindet sich in
größter Lebensgefahr, denn er steht bei
Dr. med. S. in ärztlicher Behandlung.“
„Beide Autos stießen mit dem Kühler
 zusammen. Es gab aber lediglich Blut -
ergüsse.“
„Ich will meinen Georg nicht impfen
 lassen. Meine Freundin Lotte hat ihr Kind
auf impfen lassen, dann fiel es kurz
 danach aus dem Fenster.“
„Ich habe mir den rechten Arm gebrochen, meine Frau hat sich den Fuß verstaucht – ich hoffe, Ihnen hiermit gedient
zu haben.“
„An der Kreuzung hatte ich einen unvorhergesehenen Anfall von Farbenblindheit.“
„Ich finde es anmaßend von Ihnen, dass
ich den Unfall bericht ausfüllen soll, wo Sie
doch genau wissen, dass ich das wegen
meines kaputten Daumens nicht kann.“
„Durch den Auffahrunfall wurde das
Hinterteil meines Vordermannes ver -
knittert.“
„Nachdem ich vierzig Jahre gefahren war,
schlief ich am Lenkrad ein.“
„Ich bin ferner mit meinen Nerven am
Ende und habe mit einer schweren
 Kastritis zu tun.“ 
„Ich habe Schmerzen bei jedem Fehltritt.“
„Zwischenzeitlich wurde der Gehgips am
rechten Arm entfernt.“
„Ich war zwei Tage im Tschad (Westafrika)
im Krankenhaus wegen Darmbeschwerden. Vielleicht war die Katze, die ich dort
gegessen hatte, schlecht.“
„Mein Motorrad sowie ich selbst, mussten
wegen starker Beschädigung abgeschleppt
werden.“ (FK)
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24 TAXIKURIER
Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
D
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „D“ .
Datenfunk (nachfolgend abgekürzt „DF“) –
das derzeit sicher am meisten diskutierte
Thema im Münchner Taxigewerbe!
Schrotti, der als einer der letzten Mohikaner noch nicht einmal über einen eigenen
Internetanschluss verfügt, steht neuen
Techniken grundsätzlich auch sehr skeptisch gegenüber. Zudem bedeutet, die für
den 01.07.2009 geplante Einführung der
DF-Vollautomatik ja den Wegfall der
Auftragsvergabe auf Kanal I und somit
der Arbeit der bisherigen „Hauptfunker“ .
Wer davon direkt betroffen ist, kann
nicht glücklich darüber sein. Aber trotzdem: Die Einführung des Datenfunks ist
nicht deshalb unumgänglich, weil durch
den bisherigen Stand schon Fakten geschaffen wurden (investiertes Geld und
ebensolcher „Hirnschmalz“), sondern deshalb, weil diese – für die Taxi-München eG
neue – Technik per Saldo echte Verbesserungen bringt. Wegen der schieren Größe
der Münchner Taxizentrale mit über
3.000 Funkteilnehmern konnte keines der
schon existierenden DF-Systeme gekauft
werden, da diese allenfalls für ein paar
wenige Hundert Autos ausgelegt waren
und bei uns in Sekundenschnelle zusammengebrochen wären. Das für München „handgeschnitzte“ System wird das
leistungsfähigste weit und breit sein, bedarf aber nachvollziehbarer Weise einiger
Zeit der Erprobung und Vervollkommnung. Wenn heute schon einige Auftragsgruppen (z.B. MVG-Fahrten) zeitweilig
direkt in die Vollautomatik gehen, ist dies
eben der unvermeidlichen Erprobungsphase geschuldet. Die von manchen Kollegen beklagte „Ungleichbehandlung“,
weil man für die gleichen Beiträge jetzt
weniger Aufträge bekomme als vorher,
trifft nicht zu. Ein Taxibus-Unternehmer
bekommt auch mehr Aufträge als ein
PKW-Fiaker fürs gleiche (Beitrags-)Geld,
ebenso ein Kreditkartenakzeptant gegenüber dem reinen Bargeld-Fahrer und so
weiter. Wer das Maximum für sich herausholen will, muss halt einmalig investieren und in den vermeintlich sauren
Apfel beißen. Da jedem diese Möglichkeit
offen steht, gibt es keine Ungleichbehandlung. Dann aber sind die Vorteile
unschlagbar! Dazu ein Beispiel: In der
letzten Samstag-Nachtschicht vor Erstellung dieser Zeilen (Sa., 2.11.) kam es im
Maximum zu einer Wartezeit von 14 Minuten von der Auftragsannahme am Telefon bis zur Vergabe am Funk. Ein Kollege, der z.B. am „Partnach“ steht, muss in
dieser Situation 14 Minuten lang den
ganzen Schamott anhören, wenn am
„Waisenhaus“ ein Blut oder am „Limes“
ein Taxibus (oder, oder, oder…) verbettelt
und etliche Male freigegeben wird, bis
endlich SEIN Auftrag am Partnach zur
Vergabe kommt. Und dann kann es passieren, dass wegen des in solchen Situationen brutalen Tempos am Funk, der
Auftrag auch noch flöten geht, weil der
Vordermann nicht schnell genug war
oder man selbst neben dem Wagen ein
Zigaretterl rauchte, statt der Funktaste
den Fensterheber traf oder der Standplatzruf wegen einer Funkstörung einfach
nicht zu verstehen war. Diese 14 Minuten
sind sowohl für den Fiaker, als auch für
den Kunden, den wir hier bitte nicht vergessen wollen, sinnlos vertane Zeit. Welchen Sinn hat es, wenn in der vorgenannten Situation der Kunde 14 Minuten
länger auf sein Taxi wartet, während der
Fiaker 500 Meter entfernt ebenso lang
vergeblich auf einen Auftrag hofft? Wenn
ein Großteil der Aufträge Sekunden nach
der Annahme schon beim Fiaker ankommt und sich nicht erst durch den
„Flaschenhals“ namens Kanal I durchwarten muss, ist definitiv allen Beteiligten
gedient. Nicht zuletzt wird die Zahl der
Leerfahrten dramatisch sinken, weil die
Wartezeit für den Kunden um die oben
genannte Zeit verkürzt wird und zudem
Hörfehler (falsche Straße und/oder Hausnummer) ausgeschlossen sind. In Extremsituationen (Silvester usw.) kann der DF
auch nicht mehr Taxis herzaubern als
unterwegs sind, aber der vergleichsweise
unendlich langsame Funksprecher schon
zweimal nicht. Und: Ein Überschuss an
Fahrgästen war für den Fiaker noch nie
schlecht…
Wer in einer langweiligen Nachtschicht
nach einer Stunde am „Kristall“ befürchtet, der dritte Weltkrieg sei ausgebrochen,
er habe es nicht mitbekommen und sei
vielleicht der letzte Mensch auf der Welt,
kann sich den Gegenbeweis immerhin
noch einem der Rückfragekanäle abholen.
Wenn dort auch nichts los ist, weil es ohne Aufträge auch keine Rückfragen gibt,
wäre es ohne DF zweifellos ebenso totenstill. 
Die Akzeptanz der Taxi-München eG als
DER Ansprechpartner der Kundschaft 
wird deutlich steigen, wenn die sinnlosen
Wartezeiten (s. o.) dramatisch verkürzt
werden können und das zuständige Taxi
nach der Auftragsannahme auch sofort
losgeschickt wird. Der technische Vorsprung der Kollegen aus der Rosenheimer
Straße wird durch unseren DF zunichte
gemacht, weshalb sich die jetzigen Teilnehmer am „Isarfunk“ bald fragen werden, weshalb sie dort für die gleichen
Aufträge ein Mehrfaches der Gebühren
der Taxi-München eG berappen müssen. 
In den fünfziger Jahren fuhren in England noch Heizer auf Elektroloks mit,
weil die dortigen und damals noch starken Gewerkschaften die Umstellung von
Dampf auf Elektrizität nicht hinnehmen
wollten. Mit dieser Einstellung gäbe es
bei uns heute noch gar keinen Funk, dafür Rösser vor der Kutsche und allenfalls
steigende Haferpreise, über die man sich
noch aufregen könnte. 
Liebe Mit-Skeptiker, lasst uns gemeinsam
in den sauren Apfel beißen – wir werden
feststellen: Obst ist gesund!
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Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Brotzeitstandl
FEINKOST SCHMEHL – Heideckstraße,
täglich 6.30–18.30 Uhr mit Mittagspause
Hier handelt es sich um ein Mini-Kaufhaus, in dem es hauptsächlich Lebensmittel, aber auch Haushaltswaren zu erwerben gibt. Trotz unmittelbarer Nähe zu
Tengelmann- und Vinzenz-Murr-Filialen
schafft es das liebenswürdige Betreiberpaar, die über viele Jahre gewachsene
Stammkundschaft zu halten. Der Fisch
wird freitags – gegen Vorbestellung – in
der Großmarkthalle selbst geholt, die
Wurstsemmeln werden noch vor Ort auf
individuellen Wunsch („bitte noch eine
Scheibe von der Salami“) zusammengestellt, wobei Butter und Essiggurkerl nicht
fehlen. Ein richtiges Juwel unweit der
hektischen Dachauer Straße. Ganz oben
auf der Sympathieskala!
Metzgerei
SOMMERKORN – Willibaldplatz 5 
(Eingang Reutterstraße), 7.30–18.00 Uhr,
Sa. bis 12.00 Uhr
Besonders gefallen hat uns bei diesem
Betrieb die große Zahl an namentlich begrüßten Stammkunden, was bekanntlich
immer ein wichtiges Qualitätskriterium
ist. Wenn eine gewünschte Ware ausverkauft ist, bietet der Chef schon mal – zum
gleichen Preis – z.B. das Kalbsfilet statt
des Rinderfilets an. Handwerker im
„Blaumann“ nützen den Imbiss ebenso
wie der Herr mit Anzug und Aktenkoffer
oder die Dame, die ihrem kleinen Enkel
erstmals die große, weite Welt zeigt.
Mündliche und schriftliche Stadtteilnachrichten („Pächterin für das Altenheim-
Cafe gesucht“) zeigen, dass dieser Laden
genau hierher gehört.
München hat vom kleinsten Brotzeitstandl
bis zum ambitionierten Fresstempel so 
viel zu bieten, dass jegliche Auswahl nur
höchst subjektiv sein kann – zumal dann,
wenn man auch noch eine Bestenliste aufstellen will. Wir entschuldigen uns schon
jetzt, bei den Vielen, die auch eine lobende
Hervorhebung verdient hätten, aber aus
Zeitgründen gar nicht getestet werden
konnten. Aber schließlich ging und geht 
es bei dieser Rubrik eben nur um eine
Orientierungshilfe und nicht etwa um den 
Versuch einer abschließenden Bewertung 
aller vorhandenen Angebote. Die Re -
daktion und der Vor-Ort-Tester haben 
sich nach 36 Monaten auf folgende
 Bestenliste geeinigt:
Bäckerei
GÜNTER UND SCHMID – Pappenheimstraße 10, 6.30–18.00 Uhr, samstags bis
Mittag
Ein wunderschön eingerichteter Laden,
der auch zum Dableiben im kleinen Sitzbereich einlädt. Zum Apfelstrudel mit Vanillesoße und vielen anderen verführerischen Leckereien werden verschiedene
Kaffees gereicht. Die Backwaren stammen
aus eigener Herstellung und können die
nächste Wartezeit am „Maillinger“ auf
angenehmste Weise überbrücken helfen.
Ein schöner Ort zur kurzen Kaffeepause
in der sonst von uns nur als Direttissima
zur Hackerbrücke empfundenen Pappenheimstraße.
Wirtshaus
JAGDSCHLÖSSL – Nymphenburger 
Straße 162, (genau gegenüber dem
 Taxitelefon am Rot-Kreuz-Platz) täglich
9.00–24.00 Uhr, So. 11.00–23.00 Uhr,
 ohne Ruhetag
Durch den kleinen Wirtsgarten und den
noch kleineren Wintergarten kommt man
in das eigentliche Wirtshaus, welches
nach dem äußeren und inneren Eindruck
so wirklich auch in den bayerischen Bergen stehen könnte. Ein paar Geweihe
hängen an den holzvertäfelten Wänden,
aber Angst vor überladenem Bayernkitsch
muss man hier beileibe nicht haben. Dieses Wirtshaus ist, kurz und klar gesagt,
saugemütlich!
Die Küche ist durchwegs bodenständig
und weist – als Besonderheit für ein solches Wirtshaus – eine recht große Zahl
an Fischgerichten auf. Man ist nämlich
mit der Fischer-Vroni verwandt.
Dass hier Augustiner-Biere zum Ausschank kommen, ist dem „Wirtschaftsprüfer“ beim Taxikurier bekanntlich nicht
unrecht, wobei der „Stoff“ zwischenzeitlich 3,40 Euro und das Helle 3,20 Euro
kostet. Spezi und Tafelwasser sind billiger. Zu den Essenspreisen gibt es seit dem
letzten Test zwei Nachrichten und davon
zuerst die schlechte: Auch diese Preise
wurden seither erhöht. Und jetzt die
 Gute: Sie sind immer noch unschlagbar
günstig! Der Schweinsbraten mit Knödel
kostet jetzt 6,90 Euro (auf Wunsch 
auch in „klein“ für 4,90 Euro), die halbe
Schweinshax’n mit Knödel auch 6,90 Euro, das Bierbratl mit Zubehör 5,90 Euro
und so weiter. 
Dieses Kleinod am „Roten“, schräg
gegenüber der Kaufhofschen Bausünde,
ruft echte Begeisterung hervor und ist
unanfechtbar der Gesamtsieger im
Münchner Westen! (MS)
Bestenliste – München West
25TAXIKURIER
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
 langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
 Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
Musik und Tanzwahnsinn –
anno dazumal
26 TAXIKURIER
Jazz zu spielen. Überlegen gewann nach
dem Urteil des Publikums und der Jury die
Kapelle Max Greger mit dem Harry-Lime-
Jazz. Mehr als 2.000 Zuhörer im voll besetzten Saal waren Zeugen der Konkurrenz. Jazzbegeisterte Halbwüchsige stellten
den Hauptanteil. Sie pfiffen und schrien
vor Begeisterung, warfen ekstatisch die
Hände in die Luft, sprangen von ihren Sitzen auf und wackelten mit dem Rücken.
Selbst seriöse junge Damen pfiffen auf den
Fingern. Aufflammende Streichhölzer und
brennende Zigaretten vervollständigten
das Bild.“ Man kann im Interesse des Seelenfriedens der Eltern nur hoffen, dass sie
nicht einmal ahnten, was sich dort abspielte. Die rasenden Jugendlichen werden
zwischen 15 und 25 Jahre alt gewesen
sein. Wenn sie jetzt überhaupt noch leben,
sind sie die Fahrgäste mit den Gehwägen
von der Bauernfeindstraße, Weitlstraße,
Stiftsbogen und ähnlichen Adressen, die
über die heutige Zeit klagen und uns zu
überzeugen suchen, früher sei die Welt
noch in Ordnung gewesen.
Verrenkungen
Die nächste Generation von Wahnsinnigen
wuchs nach und machte um das Jahr 1960
insbesondere Schwabing unsicher. Ein Reporter der „Süddeutschen Zeitung“ wagte
sich im Mai 1960 in dieses Milieu und
konnte mit seinen Erkenntnissen die gutbürgerliche Leserschaft erschrecken: „Horst
ist sein Name, fünfzehn Jahre alt, seit einer Woche Kofferradiobesitzer.“ In der Nähe eine junge Dame: „Sie heißt Caroline,
trägt knallenge, rostrote Hosen, Marina-
Vlady-Mähne [damals bekannte französische Schauspielerin, z.B. 1955 Hauptrolle
in ,Die blonde Hexe‘] und geht in die fünfte Klasse Wilhelmsoberrealschule, ihr Partner ist Unterprimaner mit Cäsarenschnitt.“
Ein Vierter im Bunde sah folgendermaßen
aus: „Entenschwanzfrisur, Streichholz im
Mundwinkel, blauer Pullover Marke drei
Nummern zu groß und Khakihose mit
messerscharfer Bügelfalte.“ Diese vier Bürgerschrecks frönten einem Modetanz namens Twist, und der ging so: „Da springen
die Leute auf, der Bandleader ruft ,Twist,
Twist‘, und schon beginnt ein seltsames
Rühren und Schlingern und Schlenkern
von Armen und Beinen. In der Dämmerung roter Lampen und grauer Rauchschwaden drehen sich sehr blonde und
sehr rothaarige Mädchen mit lässigem
Schwung um ihre bärtigen Partner.“ Ein
vom Reporter dazu befragter älterer Herr
gab zu Protokoll: „Ja mei, wenn der
Mensch spinnt, dann muss er eben ein
Zeichen geben.“ Horst und Caroline sind
heute 63 Jahre alt.
Musik und Gewalt
Am 5. Juni 1962 kam es zu einem durch
Musik ausgelösten Aufwallen der Gewalt.
Nach einem Jazzkonzert in der Universität
wollten erhitzte Zuhörer und Zuhörerinnen eine vorher nicht genehmigte Verlängerung erreichen. Der „Münchner Merkur“
beobachtete: „An die 300 Studenten rotteten sich zusammen und wollten die Kapelle veranlassen, noch einmal ihre Instrumente auszupacken. Der Hausverwalter
wußte sich nicht anders zu helfen, als die
Funkstreife zu rufen. Als die Beamten ausstiegen, begannen die Studenten zu randalieren und zu pfeifen.“ Mehrere Polizeiwagen wurden demoliert und Steine flogen.
Dies war der Auftakt zu den Schwabinger
Krawallen, die an fünf aufeinander folgenden Nächten zwischen dem 21. und 26.
Juni 1962 in ganz Deutschland und darüber hinaus für Aufsehen sorgten. 
Das große Schütteln
Die Entwicklungen im musikalischen und
tänzerischen Bereich machten weitere
Fortschritte. Wiederum die „Süddeutsche
Zeutung“ trat am 31. Dezember 1964 mit
der Analyse „Das große Schütteln“ an die
Öffentlichkeit: „Die neuesten Tänze der
Saison lassen alle bisherigen Verrenkun-
Während des Zweiten Weltkrieges 1939
bis 1945 wurde der millionenfache Tod
„für Führer, Volk und Vaterland“ im offiziellen Musikleben begleitet von schneidiger Marschmusik. Aber es gab auch genügend Dirigenten, die die Volksgenossen
mit klassischen Werken von Beethoven,
Mozart, natürlich Richard Wagner und anderen Größen zu erfreuen suchten, so als
würde gerade alles seinen normalen Gang
nehmen. Die 7. US-Armee besetzte München am 30. April 1945 kampflos und
machte dem Treiben des Dritten Reiches
ein Ende. Die Soldaten brachten Musik mit
sich, die bislang als entartet beschimpft
worden war und die den meisten damaligen Erwachsenen gewaltig auf die Nerven
ging: Jazz und Swing, die Botschafter der
Freiheit. 
Jugendprotest
Viele Kinder des Krieges, die ihren Eltern
und dem von deren Mehrheit getragenen
Nazi-System außer Not und Zerstörung
nicht viel zu verdanken hatten, wurden
nun langsam erwachsen und hatten die
Nase voll von den Vorstellungen der Erwachsenen. Zum Ärger ihrer Eltern fanden
sie Gefallen an den kulturellen Erscheinungen, die die US-Soldaten importierten.
Anstatt in Reih und Glied zu marschieren
und dabei ätzende Marschlieder zu brüllen
wie ihre Väter, wollten sie inmitten der
Ruinen der zerstörten Stadt frei sein und
Spaß haben. 
Jazz-Raserei
Am Freitag, dem 17. März 1950, beispielsweise entwickelte sich im unzerstörten
Festsaal des Deutschen Museums eine
„Jazz-Raserei“, wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete. Viele der Tobenden waren – nebenbei bemerkt – Halbwaisen, deren Väter den Kampf Deutschlands um die
Weltherrschaft nicht überlebt hatten. Folgendes spielte sich im Saal ab: „Fünf Jazzkapellen rangen um den Ruhm, den besten
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27TAXIKURIER
gen weit hinter sich.“ Die Leserschaft wurde mit einem Beispiel aus der nächtlichen
Praxis bekannt gemacht: „Von farbigen
Lampen angestrahlt, vibriert Roswitha im
Takt. Wellenförmig durchlaufen Zuckungen Arme und Beine, Ober- und Unter -
körper. Ziehharmonika-artig dehnt sie 
sich und sinkt wieder in sich zusammen,
in unregelmäßigen Intervallen pendelt sie
rhythmisch von einer Seite zur anderen.“
Weiter erfuhr man: „Die aktuellen Tänze
heißen: Shake, Monkey, Watussi, Slop und
Twist. Weiterhin lassen sie sich noch klassifizieren in Hully-Gully, Blue Beat (sieht
aus, als ob man Magenschmerzen hätte),
Surf (vom Wellenreiten abgeleitet) und
Lets Kiss – man gibt sich nach dem Tanzschritt einen Kuss. Diese Tänze bestehen
nur noch aus dauerndem Wackeln und
eventuell einer einzigen Schrittfolge.“ Bedenklich auch, dass hier im Gegensatz zu
den gepflegten, klassischen Tänzen eine
allgemeine Vereinzelung um sich griff:
„Von Paaren kann dabei nicht mehr die
Rede sein, denn jeder vibriert für sich allein. Daß dabei meist nur die Bewegungen
von Flügeln zustande kommen, tut der
 Begeisterung keinen Abbruch.“
Beatlemania 
Die berühmteste Musikgruppe der Welt,
die Beatles, gab am 24. Juni 1966 zwei
Konzerte im Circus Krone, bis zur Eröffnung der Olympiahalle 1972 der größte
Saal der Stadt. Die Vier aus Liverpool
landeten am 23. Juni auf dem Flughafen
Riem. Dort warteten bereits Hunderte von
kreischenden Verehrerinnen und schreienden Verehrern. Die „Süddeutsche Zeitung“
beobachtete: „Lustige Teenager zumeist:
Mädchen mit schenkelkurzen Op-Art-
Kleidchen, Burschen mit geblümten Hemden und hautengen Hosen. Dazwischen
auch einige wüstere Typen mit verfilztem,
schulterlangem Haar, im obligatorischen
Snow Coat mit aufgemaltem Atomwaffengegner-Abzeichen.“ Dabei gaben „die vier
Sängerknaben mit der Mädchenfrisur“,
dieser „Lärm-Export aus Liverpool“ mit
seinen „Stakkato-Schreien“ eigentlich gar
keinen Anlass zum Ausrasten: „Der kurzsichtige Rhythmusgitarrist John Lennon,
der Linkshänder Paul McCartney, Bassgitarrist, der Melodiegitarrist George Harrison mit den abstehenden Ohren und Ringo
Starr, der Schlagzeuger mit der übergroßen
Nase.“ Zur für heutige Verhältnisse lachhaften Kleidung der Beatles äußerte sich
der Reporter weniger kritisch: „Sie tragen
dunkelgrüne Cordsamtanzüge, fein tailliert, sauber anzusehen; sauberer, viel
 sauberer als die Staffage der meisten Fanatiker.“
Die beiden Konzerte – veranstaltet von der
Jugendzeitschrift „Bravo“ – waren sehr
schnell ausverkauft. In vier Sonderzügen
kamen „Fanatiker“ auch von außerhalb
nach München. Die Züge trugen die Namen „Der Eilige Ringo“, „Der Schnelle
 George“, „Der Fliegende Paul“ sowie „Der
Rasende John“ . Möglichen Krawallen
beugte die Polizei in München vor. Dazu
gehörten Kontrollen im Vorfeld der Konzerte und zivile, an ihrem unenthusiastischen Verhalten aber doch als Polizisten
wahrnehmbare Beamte im Publikum. Sollte die Stimmung dennoch umschlagen,
wollte die Polizei den Beatles den Strom
abdrehen und gleichzeitig den Saal in ernüchternd-gleißendes Flutlicht tauchen.
Die Konzerte wurden hauptsächlich von
deutschen und britischen Vorgruppen und
von Schallplattenkonserven bestritten. Die
Beatles selbst beliebten nur 25 Minuten
und ohne Zugaben zu spielen. Als ein
„Conférencier“ („Süddeutsche Zeitung“)
die Pilzköpfe ankündigte, entlud sich die
Stimmung: „… bricht die Hölle los. Der
Aufschrei ist so, dass man um die solide
Dachkonstruktion des Kronebaus fürchte.
Als die Gitarren ihren harten Rhythmus
beginnen, wird der Lärm so stark, dass es
vom ärztlichen Standpunkt aus ratsam erschiene, das Weite zu suchen. Das halbe
Dutzend schrankgroßer Verstärker würde
selbst das Laufgeräusch einer Ameise in
das Donnern einer aufgescheuchten Elefantenherde verwandeln: Sie haben zusammen 800 Watt.“ Die durch die Musik hervorgerufenen Emotionen der Zuhörerschaft nahmen zur Erleichterung der Polizei meist nur selbstzerstörerische Formen
an. Beim weiblichen Teil entdeckte der
„Münchner Merkur“ Folgendes: „Lack -
mantel, geblümte Leinenhose, schulterlanges Haar mit dichtem, weit in die Stirn fallendem Pony – das etwa ist der Steckbrief
eines weiblichen Beatles-Fans. Natürlich
gibt es auch differenziertere Typen darunter: etwa die Vorstadtbiene mit prallen
 Hosen und Pulli und mit aufgeblähtem
 Beatles-Kopf oder die höhere Tochter im
schicken Anzug aus Cordsamt. Durchschnittsalter des Publikums: 14 Jahre.“
Beim Auftritt der Beatles erging es jedoch
Allen ähnlich: „Der Schweiß der Erregung
rollt in Tropfen über zitternde Gesichter,
und eine kleine Vorstadtarbeiterin kratzt
sich hektisch die Wangen wund.“ Auch
viele männliche Zuhörer wurden durch die
Musik in ungewöhnliche Verhaltensweisen
und Veitstänze hineingerissen: „Ein konvulsivischer Dauerzucker neben mir brüllt
‚Zucker, Zucker, Klasseee!‘ und ‚Go on,
Schon Lennen!‘ Seine Stimme überschlägt
sich, noch einmal bricht er in exzessives
Geschrei aus und dann endgültig zusammen. Er reißt sich das Hemd auf, schlägt
sich auf die Brust und kratzt sich im pubertätspickeligen Gesicht, während er, nur
noch leise stöhnend, fleht: ‚Bietels, bleibt’s
doo, bleibt’s dooo!‘“
Fazit
Auch diese Bienen und Wahnsinnsknaben
haben inzwischen ein Alter von plusminus
58 Jahren erreicht. Wir sollten also daran
denken, wenn eine solche Person ins Fahrzeug steigt, und vielleicht bei passender
Gelegenheit das Gespräch in diese Richtung lenken. So mancher Kollege und
manche Kollegin werden dabei wohl auch
aus eigener Erfahrung schöpfen können.
Ob sie schon ihren Kindern und Enkeln
davon erzählt haben? (BW) 
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folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des
Kollegen Benedikt Weyerer:
München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 
München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X
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28 TAXIKURIER
Im Dezember …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren
1908, 10. Dezember: Bei der Nobelpreisverleihung in 
Stockholm erhalten zwei Deutsche die begehrte Auszeichnung. Rudolf Eucken für Literatur und Paul Ehrlich
für Medizin.
… vor 75 Jahren
1933, 5. Dezember: Aufhebung der Prohibition in 
den USA.
1933, 12. Dezember: Ein neuer, nur noch aus der
NSDAP-Fraktion bestehender Reichstag tritt zusammen.
… vor 50 Jahren
1958, 1. Dezember: In der Bundesrepublik sind eine
 Million Fernseher zugelassen.
1958, 12. Dezember: Der Bundestag beschließt eine
 Rentenerhöhung von 6,1 Prozent.
… vor 25 Jahren
1983, 15. Dezember: Das Bundesverfassungsgericht
 erklärt das Volkszählungsgesetz im Wesentlichen für
verfassungswidrig.
1983, 25. Dezember: Joan Miró, spanischer Maler, stirbt.
„Das Ende naht in Taxler’s Schicht, 
missachtet er die Anschnallpflicht.
Zu schnell in die Kurve, frontal an den Baum, 
verlässt er im Flug seinen Arbeitsraum.“
Karin Wolfmaier aus München hat mit diesem 
Vierzeiler zwei Karten für die großartige Dinner-Show, 
im „Palazzo“ gewonnen. 
Viel Spaß und herzlichen Glückwunsch!
And the winner is …
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29TAXIKURIER
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreund-liche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und
Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt
wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen
 Geschenk.
Lokman Bilgic, 
Taxiunternehmer, Taxi 595 
Fahren Taxler eigentlich Taxi? Ich jedenfalls habe am
letzten Wiesn-Sonntag spontan eines am Wabula-Stand
bestellt. Dienstleistungen werden ja immer im Ganzen –
also vom Anfang bis zum Ende – bewertet. So ist es im
Restaurant und auch im Taxi. Nach zweimaligem Klingeln
begrüßte mich eine freundliche Stimme, kein kommentarloses „Taxi …“, sondern eine sympathische Begrüßung. 
Eine äußerst gepflegte E-Klasse mit ebenso adrettem Fahrer war Minuten später vor meiner Haustür. Nachdem wir
uns über die Route zum Hypodrom einig waren, erlebte
ich eine souveräne Fahrt. 
Der angenehme „Small Talk“ ließ die Fahrt wie im Fluge
vergehen. Sauber und fiskalisch einwandfrei wurde die
Quittung mit einer netten Verabschiedung überreicht. Und
das Ganze habe ich nicht geträumt, es hat sich wirklich
zugetragen. Es gibt sie also doch noch – die perfekten
Taxler. 
Ich bin froh, in Lokman Bilgic einen getroffen zu haben.
Der 44-jährige Türke hat die Rose des Monats ganz besonders verdient. (PR)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
 Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben 
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Markus Auerbach, Vorsitzender des BA 24 Feldmoching 
und der SPD-Fraktion
Im Laufe des Jahres 2006 zeichnete sich ab, dass aufgrund
der mangelhaften MVV-Anbindung des Gebietes um 
den S-Bahnhof Fasanerie nahezu mit jeder S-Bahn eine
Bestellung in der Taxizentrale einging. Im Herbst 2006
beantragte daraufhin die Taxi-München eG beim KVR 
die Einrichtung eines Taxistandplatzes am S-Bahnhof vor
der Feldmochinger Straße 214.
Nach Ablauf der üblichen Formalitäten wurde der Taxistand vom zuständigen Bezirksausschuß unter Vorsitz 
von Herrn Dr. Großmann im Mai 2007 mehrheitlich beschlossen. Wie wir wissen, war zu dieser Zeit im KVR die
Position des Sachbearbeiters für Taxistandplätze vakant,
bis die Stelle Herr Galles übernahm.
Es wurde September, bis Herr Galles die Einrichtung des
Taxistandplatzes anordnete und das Baureferat den Auftrag erhielt, das Hochbord abzufräsen um im Anschluss
daran die Markierung und Beschilderung vorzunehmen.
Doch es kam der frühe Wintereinbruch, und die Arbeiten
konnten in 2007 nicht mehr ausgeführt werden.
Die Neuwahl des Bezirksausschusses brachte eine Mehrheit für die SPD-Fraktion mit dem Vorsitzenden Markus
Auerbach im BA 24. Dieser Wechsel bedeutete nicht nur
eine neue politische Couleur, sondern den Rückschritt von
Demokratie zur Anarchie.
Als im April 2008 das Baureferat die Arbeiten durchführen wollte, stoppte Herr Auerbach ohne Beschluss des 
BA die Arbeiten, um den Taxistand zu verhindern. Die
 Taxi-München eG beteiligte sich an zwei Ortsterminen,
um evtl. einen anderen Platz zu finden, dies war nicht
möglich. Auf Druck des KVR sollte das Baureferat im
Sommer 2008 die Anordnung umsetzen, was aber bis
 November 2008 nicht geschah, weil die Angelegenheit
vom BA blockiert wird.
Offensichtlich haben die Politiker nicht begriffen, wem sie
mit dieser Abwehrhaltung eigentlich schaden, nämlich
nicht dem Taxigewerbe, sondern den Bürgern, die nachts
an einem dunklen S-Bahnhof festsitzen.
Aufgrund dieses bürgerfeindlichen Verhaltens des BA-
Vorsitzenden Markus Auerbach und seiner Fraktion verleihen wir ihm und der SPD-Fraktion im Feldmochinger
Bezirksausschuss eine große saure Zitrone. (TK)
München Splitter
➜ Der Cosima-Stand wird noch attraktiver! Ab Juni 2009
zieht der gesamte ProSiebenSat1-Konzern von Berlin
nach Unterföhring.
➜ Wegen unsicheren konjunkturellen Aussichten wird der
Süddeutsche Verlag das Projekt einer „SZ-Sonntags -
zeitung“ nicht weiterverfolgen.
➜ Seit 17. Oktober ist an der Kreuzung Dachauer/Max-
Bern-Straße stadteinwärts eine besonders scharfe 
Radaranlage installiert. Dieses neue Wunderwerk blitzt
sowohl Rotlicht- als auch Temposünder gleichzeitig. 
Ein gleiches Gerät überwacht auch die Kreuzung Wasserburger Landstraße/Bajuwarenstraße (stadteinwärts).
➜ Das „Atzinger“, Münchens legendärer Studententreff,
hat nach einer monatelangen Renovierung wieder
 geöffnet. Neuer Pächter ist die „Egger-Gruppe“ .
➜ Im nächsten Jahr ist das Telefonieren mit Handy auch
in U-Bahnen erlaubt und möglich. Den Ausschlag
 gaben Sicherheitsgründe nach Gewalttaten.
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30 TAXIKURIER
Die für uns als Taxi-Adresse irrelevante
Schäfflerstraße in der Altstadt wurde
 bereits um 1350 nach den dort im Mittel -
alter ansässigen Schäffler – auch als
Böttcher oder Fassbauer bezeichnet –
 benannt. An diese Handwerker erinnert
bis heute der Schäfflertanz, der alle sieben Jahre zwischen dem Dreikönigstag
und Faschingsdienstag an vielen Orten in
München aufgeführt wird, das nächste
Mal im Januar und Februar 2012. Der
Tanz wurde erstmals 1463 erwähnt und
geht zurück auf die damalige Pestzeit.
Aus Angst vor Ansteckung verließ man
die Häuser nur noch im äußersten Notfall.
In dieser trostlosen Situation waren er die
Schäffler, die als Erste gemeinsam auf die
Straße gingen, um das Ende der Seuche
anzukündigen und ihren Mitbürgern Mut
zu machen. Das Glockenspiel im Neuen
Rathaus zeigt diesen Schäfflertanz.
Der Beruf der Schäffler gehört zu den
 ältesten noch bestehenden Gewerben der
Menschheit, hat allerdings im Gegensatz
zu einem anderen alten Gewerbe an Präsenz stark abgenommen. In Gegenden, 
in denen Wein, Kognak oder Whiskey
 (Irland und USA) beziehungsweise Whisky
(Schottland) hergestellt werden, steht die
Kunst des Fassbauens noch in Blüte.
Nicht so in den Ländern, deren Bewohner
und Bewohnerinnen Bier bevorzugen.
Dies liegt an der inzwischen fast ausschließlichen Verwendung von Bierbehältern aus Edelstahl und Aluminium, etwa
auf dem Oktoberfest, wo der Gerstensaft
aus schnöden Containern gesaugt wird,
die auf hinter den Zelten geparkten Lastkraftwagen versteckt montiert sind.
Nur noch die Augustiner-Brauerei hält
dem Holzfass die Treue, und diese Fässer
stammen aus der letzten in Oberbayern
und München produzierende Schäfflerei,
der Fassfabrik Wilhelm Schmid. Völlig
unerwartet, inmitten eines gesichtslosen
Wohngebietes in Laim und hinter den
 Betonblocks entlang der Hauzenberger
Straße, liegt an der Straubinger Straße 34
ein ausgedehntes Grundstück mit vielen
Holzfässer in allen Größen und Ausführungen sowie ehrwürdigen Produktionsgebäuden. 
Herr Wilhelm Schmid, Schäfflermeister
und Besitzer in dritter Generation dieses
1914 gegründeten Familienbetriebes,
stellt mit fünf Mitarbeitern jährlich rund
1.700 Fässer in handwerklicher Weise her,
führt aber auch Reparaturen aus. Seine
wichtigsten Kunden sind die Augustiner-
Brauerei in München, aber auch die
gleichnamige Brauerei in Salzburg.
Außerdem vertrauen die Altbier-Brauerei
Fassfabrik Wilhelm Schmid,
Straubinger Straße 34
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
 Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Der TAXIKURIER stellt
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgäste mit
Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
Schumacher aus Düsseldorf und das Hofbräuhaus Traunstein auf Herrn Schmids
Können. Trotz der Dominanz der Metallbehälter tun sich doch immer wieder
 Nischen für das traditionelle Holzfass 
auf, beispielsweise im Pschorr an der
Schrannenhalle mit seinem Holzfass -
anstich; auch dieses Fass stammt aus der
Straubinger Straße. 
Holzfässer werden in Größen von zehn
bis 200 Litern angeboten. Allerdings tragen nur die 200er einen eigenen Namen:
Sie werden „Hirschen“ genannt. Herr
Schmid erklärt zur Herkunft dieses Namens: König Ludwig I. (lebte 1786-1868
und regierte 1825-1848) ließ zum Abschluss seiner Jagdgesellschaften im
 Königlichen Hirschgarten ein gekühltes
Fass Bier bereitstellen, und daher stammt
die Bezeichnung. 
Infolge seines hervorragenden Rufes in
der Fachwelt erhielt Herr Schmid vor den
rund 30 anderen deutschen Mitbewerbern
den Auftrag für eine besondere Einzel -
anfertigung: Für das Kelten- und Römermuseum in Manching stellte er in antiker
Technik ein Weinfass aus Tannenholz her.
Die heutigen Fässer werden aus Eichenholz gefertigt, die Römer hingegen nutzten das Tannenharz als Konservierungsmittel. 
Wilhelm Schmid vor einigen seiner Fässer 
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31TAXIKURIER
Wie entsteht nun an der Straubinger
Straße 34 ein Fass aus handwerklicher
Herstellung? Die vier Zentimeter dicken
Holzstücke trocknen um einen Zentimeter pro Jahr, beidseitig also in zwei
Jahren. Dann wird das Holz rund eine
Stunde lang weich gekocht und anschließend – auf der Biegemaschine
eingespannt – in die benötigte Beugung gebracht. Sodann werden an den
Enden die Kimmen gefräst, um dort
später die Böden einsetzen zu können.
Das Holz wird dann zu einem Fass zusammengesetzt und durch das Aufziehen von metallenen Ringen in Form
gehalten. Anschließend wird das Fass
von innen gepicht, das heißt mit
mehrfach destilliertem Baumharz ausgespritzt. Die Dichtigkeit eines Fasses
kommt aber von dem extrem genauen
Zusammenpassen der einzelnen Holzstücke und deren Zusammengehaltenwerden durch die Ringe. Das Harz
sorgt für eine glatte Innenfläche und
damit für eine saubere Reinigung.
Dann werden noch das Zapfloch zur
Entlüftung, der Spundring zum Abfüllen und die Zapflochbuchse zum Anzapfen gebohrt. Zu guter Letzt kommt
ein Beamter vom Eichamt an der
Franz-Schrank-Straße und prüft
mittels Wasser, wie viel Flüssigkeit das
Fass aufnehmen kann. Danach werden
in einen der Fassböden die von den
Brauereien vorgegebenen Nummern
sowie der Brauereiname eingebrannt. 
Viele Arbeiten werden noch wie in
früheren Zeiten verrichtet. Sicher hat
man auch im Laufe der Jahre im Beruf
des Schäfflers maschinelle Unterstützung bekommen, jedoch muss immer
noch vieles von Hand getan werden,
da es für verschiedene Arbeitsgänge
einfach keine Maschinen gibt. 
Die Fassfabrik Wilhelm Schmid gehört
zu den versteckten Schätzen unserer
Stadt, deren auffälligen Produkten
man aber immer wieder begegnet.
(BW)
Kontakt: 
Fassfabrik Schmid 
Herr Wilhelm Schmid 
Straubinger Straße 34
80687 München
Telefon: (089) 57 16 46
Telefax: (089) 57 17 65
www.fass-schmid.de
E-mail: fass-schmid@t-online.de
Leserbrief zu Taxikurier 9+10/2008
Dass im Septemberkurier ausgerechnet
der Taxiunternehmer Heini Ugler empfiehlt, auch den fünften, mit einem
Fuffziger bezahlten Kurzstich noch
wechseln zu können, verwundert doch.
Besser lässt man die Fuffziger (und darüber) zu Hause und nimmt nur die kleinen Scheine mit. Wenn es dann knapp
wird, kann man sich mit Kollegen- und
Tankstellenhilfe retten. Woran man die
Nichtfunker mit eingebautem Funk -
gerät erkennt, muss vermutlich nicht
nur ich von Heini Ugler lernen … Hans
Meißners Analyse zur Tarifsituation im
Oktoberkurier ist dagegen mehr als zutreffend: Ich kann aus Fahrerperspektive nur feststellen, dass 400 Euro Tagesumsatz auch schon vor mehr als zehn
Jahren möglich waren und ich seitdem
kaum Mehrumsätze verspüre. Die Tarife
steigen und der Kunde spart die Steigerung kurzerhand ein, während die Kosten immer stärker steigen. Da hilft es
nicht, wenn die Einzelunternehmer verstärkt an Wochenenden nachts arbeiten
oder Mehrwagenunternehmer ihre
Fahrzeuge Doppelschicht besetzen, der
kaum wachsende Taxikuchen macht
halt weniger satt. Kein Wunder, sieht
man insbesondere an den Wochenenden
diese angestellten Spatzenhirne vor roten Ampeln volle Kanne beschleunigen,
um kurz davor wieder volle Kanne abzubremsen. Bremsen vor Bodenwellen?
Wer bremst verliert! Ob Fahrer auch
 jeden Cent abliefern? Die Beteiligungsreduzierung auf teilweise unter 40 Prozent mag manchen Fahrer zur Milchmädchen-Rechnung verleiten:
Tagtäglich zwei Stiche in die Joppe
Leserbriefe/Forum
macht auch 450 Euro – frisch und
fromm und steuerfrei. Solange es die
Doppelschichtunternehmer nicht einmal zustande bringen, zu den wenigen
herausragenden Messen die Schichtwechselzeiten wenigstens abends so zu
ändern, dass genügend Taxen für die
Messegäste bereitstehen, sollten sie das
Jammern einstellen. Gleiches gilt für
die „Hausmeister“, die ihren Standplatz
lieben und zu Messeschluss zu Taxistehern werden. So lange das Taxigewerbe
nicht lauthals protestiert, wenn gut verdienende Unternehmensberater satte
Nachlässe für Flughafenfahrten bekommen, darf es sich über die Abwanderung der Kunden nicht wundern. Wer
Bakschisch zahlen kann, hat entweder
Umsatz oder verhält sich als Betrüger.
Im ersten Fall hat er genauso wenig eine Tariferhöhung nötig wie er sie im
zweiten Fall verdient. Und wer zu speziellen Nachlässen Flughafenfahrten
machen kann, der braucht keine Tariferhöhung. Denken wir daran: Das Statistische Bundesamt rechnet uns vor,
dass wir inzwischen die Nettolöhne von
1986 haben. Die Zeche einer Tariferhöhung zahlt also nur das gehbehinderte
Muttchen mit Minirente, die allein erziehende Mutter und der ehrliche Taxler ohne Spezialkundschaft. Und welche
Umsätze wir angesichts der von der
Presse vornehm zurück haltend „Finanzkrise“ genannten künftigen Pleiten
im kommenden Jahr machen werden,
weiß auch nur der liebe Gott. Da ist
 eine Tariferhöhung das falsche Signal!
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Service
Alle Jahre wieder – wird auch 2008 
die „stade Zeit“ das November-Loch
 ausgleichen. 
Zahlreiche Weihnachtsfeiern beleben die
Donnerstag- und Freitag-Nachtschichten
Anfang Dezember. Wünschenswert ist ein
früher Wintereinbruch, denn es ist nicht
nur stimmungsvoll wenn die Stadt wie
 verzuckert aussieht, sondern auch ein -
träglich. Wo die Christkindlmärkte für 
uns was hergeben, sehen Sie hier:
Weihnachten – 
es schneit wieder Umsatz!
Christkindlmärkte
Christkindlmarkt am Marienplatz 
28. November - 24. Dezember 2008
Ort: Rund um den Marienplatz; 
S-/U-Bahn Marienplatz
Öffnungszeiten: Mo–Fr 10.00–20.30 Uhr,
Sa 9.00–20.30 Uhr, So 10.00–19.30 Uhr,
Heilig Abend (24.12.) 10.00–14.00 Uhr
Täglich musikalisches Rahmenprogramm
um 17.30 Uhr. Aktionsprogramm Himmelwerkstatt für Kinder von 6-12 Jahren vom
1.12.–17.12. tägl. von 14.30–18.00 Uhr
(Aktion I: 14.30–16.00/Aktion II: 16.30–
18.00 Uhr Ratstrinkstube im Neuen Rathaus)
Tollwood – Das Winterfestival
Markt der Ideen: 
26. November – 23. Dezember 2008
Veranstaltungen: 
26. November – 31. Dezember 2008
Ort: Theresienwiese
Öffnungszeiten: Mo–Fr 14.00–24.00 Uhr,
Sa/So 11.00–24.00 Uhr, Tief-im-Meer-Bar
tägl. geöffnet bis 1.00 Uhr
Weihnachtlicher Mittelaltermarkt mit
 Adventsspektakel
27. November – 23. Dezember 2008
Ort: Wittelsbacher Platz (Nähe Odeonsplatz)
Öffnungszeiten: täglich 11.00–20.00 Uhr
Weihnachtsmarkt am Sendlinger Tor 
29. November – 22. Dezember 2008
Ort: Sendlinger-Tor-Platz
Öffnungszeiten: tägl. 10.30–21.00 Uhr
Haidhausener Weihnachtsmarkt
29. November – 24. Dezember 2008
Ort: Weißenburger Platz
Öffnungszeiten (Änderungen vorbehalten):
tägl. 11.00–20.30 Uhr, Freitag und Samstag
11.00–21.00 Uhr, 24.12.: 10.00–14.00 Uhr
Weihnachtsmarkt Schwabing
29. November – 24. Dezember 2008
Ort: Forum Münchner Freiheit
Öffnungszeiten:werktags 12.00–20.30 Uhr,
Wochenende 11.00–21.00 Uhr, Am 29.
Nov. ab 18.00 Uhr Eröffnung mit großem
Festprogramm, 24. Dez. 11.00–14.00 Uhr
Weihnachtsmarkt am Chinesischen Turm
29. November – 23. Dezember 2008
Ort: Biergartenbereich vor dem Restaurant
am Chinesischen Turm
Öffnungszeiten: Mo–Fr 12.00–20.00 Uhr,
Sa/So 11.00–20.00 Uhr
Pink Christmas, der Schwule Christkindlmarkt
5.–21. Dezember 2008
Ort: Stephansplatz (Nähe Sendlinger Tor)
Öffnungszeiten: Mo–Do 17.00–22.00 Uhr, 
Fr 15.00–22.00 Uhr, Sa/So 12.00–22.00 Uhr
Pasinger Christkindlmarkt
29. November – 21. Dezember 2008
nur Sa/So
Ort: Schererplatz, vor Kirche Maria Schutz
Öffnungszeiten: Sa/So 13.00–19.30 Uhr
Weihnachtsmarkt Praterinsel 
Ort: Praterinsel (Nähe Maximiliansbrücke)
Blutenburger Weihnacht
4.–7. Dezember 2008
Ort: Schloss Blutenburg
Öffnungszeiten: Do 16.00–19.30 Uhr, Fr
14.00–19.30 Uhr, Sa/So 11.00–19.30 Uhr
Krippenausstellung im Zehentstadl
5.–7. Dezember 2008
Ort: Zehentstadelweg, Obermenzing,
gegenüber Schloss Blutenburg
Öffnungszeiten: Fr 16.00–19.30, 
Sa/So 11.00–19.30 Uhr
Haderner Weihnachtsmarkt
6./7. Dezember 2008
Ort: St. Canisius, Farnweg 5
Öffnungszeiten: Sa 14.00–20.00 Uhr, 
So 11.00–18.30 Uhr
Foto: www.atelier-tacke.de
32 TAXIKURIER
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Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:42 Uhr Seite 32

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33TAXIKURIER
Die HEIM+HANDWERK macht vom 29.11.2008 bis 7.12.2008 den Traum vom
Wohnen wahr. Die beliebte Publikumsmesse für Bauen, Einrichten und Wohnen
wird von der Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM) veranstaltet. Auf der
Verkaufsmesse werden unter anderem Wohneinrichtungen, Wohnaccessoires,
Kunsthandwerk und Antiquitäten präsentiert. 
Ein Highlight ist die neu gestaltete Halle A2. Unter dem Motto „SELEKTION –
Exklusives Wohnen“ werden hier Einrichtungen und Handwerkserzeugnisse aus
dem Premiumsegment gezeigt. In der Halle A1 „Wohnen Exotic“ hingegen geht
es um außergewöhnliche Wohnideen aus aller Welt. Passend zur Vorweihnachtszeit gibt es dort auch weihnachtliches Kunsthandwerk zu sehen. In der Halle B2
„Bauen + Energie“ geben Experten kostenlos Ratschläge zu Energieeinsparung
und Energieeffizienz. 
Die HEIM+HANDWERK dauert von Samstag, 29.11.2008, bis Sonntag, 7.12.2008,
jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr. Sie wird auf dem Gelände der Neuen Messe
München in den Hallen A1 – A3 und B1 – B3 veranstaltet, der Zugang erfolgt
über den Eingang West. 
Der kulinarischen Seite des Lebens widmet sich die parallel zur HEIM+HANDWERK
stattfindende FOOD & LIFE vom 4. bis 7. Dezember. Die Publikumsmesse wird
von der GHM veranstaltet und ist der Treffpunkt für Gourmets und Genießer. 
Die Feinschmecker finden hier hochqualitative Lebensmittel mit regionalem
Charakter aus Süddeutschland und angrenzenden Regionen. 
Besonderes Highlight ist die Aktionsbühne: Spitzenköche präsentieren hier ihre
Kunstfertigkeit und verraten den einen oder anderen Trick zur Zubereitung. In
Expertenrunden werden Themen rund um Ernährung und Gesundheit diskutiert
und Fragen des Publikums beantwortet. Geplante Themen sind unter anderem
die wohltuende Wirkung von Kräutern und Gewürzen, die Kulturgeschichte der
deutschen Küche und die Herstellung handgemachter Pralinen. 
Die FOOD & LIFE findet parallel zur HEIM+HANDWERK auf dem Gelände der
Neuen Messe München statt, der Zutritt erfolgt über den Eingang West. Sie ist
von Donnerstag bis Samstag von 11.00 bis 20.00 Uhr geöffnet und am Sonntag
von 11.00 bis 19.00 Uhr.
Messe München
Wohnambiente und Genuss bestimmen
das Messeprogramm im Dezember
Foto: Messe München
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Montag bis Freitag 9-16 Uhr
Winterdörfchen am Münchner Hauptbahnhof
Ort: Hauptbahnhof, Schalterhalle und
Ausgang zur Bayerstraße
Winterdörfchen am Bahnhof Pasing
Ort: Pasinger Bahnhofsvorplatz
Wintermarkt am Flughafen
Ort: Munich Airport Center, Forum; 
S-Bahnhof Flughafen Terminal
Öffnungszeiten: Mo–Fr 14.00–21.00 Uhr,
Sa/So 11.00–21.00 Uhr
Veranstalter: Flughafen München, 
Tel.: 089/97 53 40 32 (Frau Seidl)
Weihnachtsmarkt im Weichandhof
Ort: Betzenweg 81, 81247 München
Öffnungszeiten: 14.00–20.00 Uhr
Neuhausener Weihnachtsmarkt 
28. November – 23. Dezember 2008
Ort: Rotkreuzplatz
Öffnungszeiten: täglich 11.00–21.00 Uhr
Weihnachtsmarkt am Hohenzollernplatz
Ort: Hohenzollernplatz, 
U-Bahn Hohenzollernplatz
Ramersdorfer Weihnachtsmarkt
29. November – 23. Dezember 2008
Ort: Ramersdorfer Kirche, Aribonenstr. 6-12
Öffnungszeiten: Mo–Fr 15.00–20.00 Uhr,
Sa/So 12.00–20.00 Uhr
Truderinger Christkindlmarkt
29./30. November 2008
Ort: Kulturzentrum Trudering, 
Wasserburger Landstraße 32
Öffnungszeiten: Sa/So 10.00–18.00 Uhr
Christkindlmarkt Feldmoching
14./15. Dezember 2008
Ort: Mehrzweckhalle, Georg-Zech-Allee 17
Öffnungszeiten: Sa 13.00–19.00 Uhr, 
So 11.00–18.00 Uhr (TK)
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34 TAXIKURIER
Montag, 1. Dezember
➜ 9.00 – 9.50 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Salz
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Macbeth
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Rechnitz
➜ 19.30 Uhr, Künstlerhaus, 
David Gazarov Trio
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Country Music
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Molieres Misanthrop
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus 
Neues Haus, Peter Pan
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ingo Börchers
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Chippendales
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Boris Bereszovsky
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Giesinger BahnhofsBrettl
➜ Muffathalle, Tindersticks
➜ Backstage Werk, Funeral for A Friend
➜ 59 : 1, Girls & Boys
➜ Backstage Halle, Slapshots
Dienstag, 2. Dezember
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Werther
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario!
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Bocaccio
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine Dezember 2008
➜ 19.30 Uhr, Philharmonie, 
Montserrat Caballé
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Der Messias
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Klangaktionen
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Idomeneus
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Angela Brown
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Armes Ding
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Das Ballhaus
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ Muffathalle, Tindersticks
➜ Rote Sonne, ISO 68
➜ Ampere, Polarkreis 18
➜ Orangehouse, The Glam
Mittwoch, 3. Dezember
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario!
➜ 15.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Giesinger G’schichten
➜ 18.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Tamerlano
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario!
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Romeo und Julia
➜ 20.00 – 20.55 Uhr, Werkraum, 
Land ohne Worte
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Werner Schneyder
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Kid Rock
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Schorsch Kamerun
➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Berliner Geschichte
➜ Sunny Red, Dragons of Zynth
➜ Muffathalle, The Residents
➜ Rote Sonne, ISO 68
➜ 59 : 1, Witchcraft
➜ Backstage Werk, Oomph!
Donnerstag, 4. Dezember
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario!
➜ 11.00 – 12.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Mann im Mond
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Schauburg,
Heut’ Nacht
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Die Verschwörung des Fiesko zu
Genua
➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Der Stolz von der Au
➜ 19.30 – 21.55 Uhr, Gärtnerplatztheater, Fra Diavolo
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Werther
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Richard der III.
➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, 
Kaspar Häuser Meer
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus,
Glaube Liebe Hoffnung
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Das Bach-Projekt
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Herbie Hancock
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Klangaktionen
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Nikolai Tokarev
➜ Backstage, K.I.Z.
➜ Zenith, Krachgarten
➜ 59 :1, Deadbolts
➜ Feierwerk, Herman Dune
➜ Metropolis, The Roxx
Freitag, 5. Dezember
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Auf Olga Benario!
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Marstall, 
Junge Akademie
➜ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Pippi feiert Geburtstag
➜ 18.00 – 20.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Schauburg,
Heut’ Nacht
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Richard III.
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Klein Eyolf
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Los Paul!
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Rosenstolz
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Tim Fischer
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Rechnitz
➜ 20.30 – 22.05 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Hoffenheim
➜ Muffathalle, Mikolaj Lozinski
➜ Zenith, Pete Doherty
➜ Atomic Cafe, The Bishops
➜ Orangehouse, Makako Jump
➜ Alabamahalle, Vince Neil
➜ Backstage, Deliciouz
Samstag, 6. Dezember
➜ 9.00 – 13.00 Uhr, ICM, Meisterfeier
des Handwerks
➜ 10.00 + 14.00 Uhr, Nationaltheater,
Hänsel und Gretel
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 15.00 + 17.00 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Zimt und Sterne
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg,
Wintergeschichte
➜ 16.00 Uhr, Prinzregententheater,
Adventsingen
➜ 16.00 Uhr, Herkulessaal, Südtiroler
Weihnacht
➜ 19.00 – 20.30 Uhr Schauburg, 
Heut’ Nacht
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Adventsingen
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
Verbrennungen
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Mamma Medea
➜ 19.30 Uhr, Herkulessaal, 
Danielle de Niese
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Balletts Russes
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Ich, Feuerbach
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
BR-Symphonieorchester
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Sonny Rollins
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Stars in der Manege
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Neues Haus, Schorsch Kamerun
➜ Muffathalle, Peter Fox, 
➜ Babalu, Pardon Ms. Arden 
➜ Backstage Werk, Opeth
➜ Backstage Club, Pothead
➜ Metropolis, Soilwork
➜ Atomic Cafe, Eight Legs
Sonntag, 7. Dezember
➜ Metropolis, Metallbörse
➜ 11.00 – 12.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Märchen vom Zaren
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Schauburg,
Heut’ Nacht
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 11.00 + 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Adventsingen
➜ 14.00 + 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Der Nussknacker
➜ 15.00 – 16.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Mann im Mond
➜ 16.00 – 17.30 Uhr, Schauburg,
Heut’ Nacht 
➜ 16.00 – 18.00 Uhr, BMW-Welt, 
Salut Salon
➜ 17.00 Uhr, Herkulessaal, 
Festliche Adventmusik
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Mann im Mond
➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, 
Verdi-Puccini-Gala
➜ 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Feuerzangenbowle
➜ 18.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerorchester BR
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 – 20.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Nathan der Weise
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Ich Feuerbach
➜ 19.00 Uhr, Zenith, Motörhead
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Nussknacker
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Martin Stadtfeld
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35TAXIKURIER
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Lilly Link
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Insterburg
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Unsere Lieblinge
➜ 59 : 1, Pete Murray
➜ Ampere, Paula
➜ Cord, Import + Export
➜ Backstage, Olli Schulz
Montag, 8. Dezember
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Wintergeschichten
➜ 11.00 – 13.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 17.00 +19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Der Nussknacker
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Doktor Faust
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Fest
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Molieres Misanthrop
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Quadro Nuevo
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Dr. E. Noni Höfer
➜ Ampere, Luka Bloom
➜ Feierwerk, Bury Your Dead
➜ Backstage, Persistance Tour
Dienstag, 9. Dezember
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, 
Wintergeschichten
➜ 11.00 – 13.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Ballet Russes
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Rattenjagd
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Der Messias
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Hänsel und Gretel
➜ 20.00 Uhr, St. Michael, 
Adventsliederabend
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Fraunhofer Saitenmusik
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus 
Neues Haus, Peter Pan
➜ Ampere, Tiger Lou
➜ Schlachthof, Zinner liest
➜ Backstage, Public Enemy
Mittwoch, 10. Dezember
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Die Verschwörung des Fiesko zu 
Genua
➜ 10.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Kugeln vor Lachen
➜ 19.30 Uhr, Marstall, 
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Royal Philharmonic Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Hänsel und Gretel
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Peter Pan
➜ Ampere, Ofrin
➜ Rote Sonne, William Fitzsimmons
➜ Zenith, Wise Guys
➜ 59 : 1, Los Banditos
➜ Orangehouse, Ceremony
➜ Backstage, Lostalone
Donnerstag, 11. Dezember
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.00 – 22.10, Nationaltheater,
 Doktor Faust
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der kleine Prinz
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Richard III.
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus,
Furcht und Zittern
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Lust auf Musik
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Chorkonzert
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Benefizkonzert
➜ Backstage, Radiopilot
➜ Feierwerk, Giant Sand
➜ Muffathalle, Deichkind
➜ 59 : 1, Wintersleep
Mehrtägige Termine
➜ 09.10.08 – 22.02.09, Di. – Sa. 20.00 – 23.30 Uhr, So. 9.00 – 22.30 Uhr,
 Wilhelm-Hale–Straße, Do Brazil
➜ 20.10.08 – 31.03.09, Di. – Sa. 20.00 – 23.30 Uhr, So. 18.00 – 21.30 Uhr,
Messe West, Schuhbeck-Teatro
➜ 23.10.08 – 08.02.09, Di. – Sa. 20.00 – 23.30 Uhr, So. 18.00 – 21.30 Uhr,
Messe West/Wappensaal, Palazzo
➜ 05.11.08 – 03.01.09, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, 
Süßer die Glocken
➜ 18.11.08 – 05.12.08, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Django Asül
➜ 18.11.08 – 07.12.08, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, My Fair Lady
➜ 21.11.08 – 31.01.09, 10.30 – 22.00 Uhr,Stachus, Münchner Eiszauber
➜ 26.11.08 – 31.12.08, Mo. – Fr. 14.00 – 24.00 Uhr, Sa. + So. 11.00 – 24.00
Uhr, Theresienwiese, Tollwood
➜ 28.11.08 – 03.12.08, 19.30 Uhr,Prinzregententheater, Ballhaus
➜ 28.11.08 – 24.12.08, Marienplatz, Christkindlmarkt
➜ 29.11.08 – 07.12.08, 10.00 – 18.00 Uhr,Messe West, Heim und Handwerk
➜ 02.12.08 – 03.12.08, Cord, Götz Widmann
➜ 02.12.08 – 20.12.08, außer So./Mo., 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, 
Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 04.12.08 – 07.12.08, 11.00 – 20.00 Uhr, So. bis 19.00 Uhr,Messe West,
Food & Life
➜ 04.12.08 – 07.12.08, Olympiahalle, Munich Indoors
➜ 04.12.08 – 11.12.08, Tonhalle, Opera Theatrale
➜ 06.12.08 – 07.12.08, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Adventsingen
➜ 06. + 13. + 14. + 21.12.08, 9.00 – 11.00 Uhr,Hard-Rock-Cafe, Nikolausfeier
➜ 06. + 13. + 20. + 27.12.08, 16.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Die Bremer Stadtmusikanten
➜ 08. + 19. + 21. + 23. + 26.12.08, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof,
Die Feuerzangenbowle
➜ 09.12.08 – 21.12.08, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Fire of Anatolic
➜ 11.12.08 – 14.12.08, 20.00 Uhr,Allerheiligen Hofkirche, Heilige Nacht
➜ 11.12.08 – 14.12.08, 11. – 13.12. 20.00 Uhr, 14.12., 15.00 Uhr,
 Olympiahalle, Nokia Night of the Proms
➜ 18.12.08 – 19.12.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Martin Schmitt
➜ 19.12.08 – 21.12.08, Olympiahalle, Supercross-Over
➜ 21.12.08 – 28.12.08, 15.30 + 19.30 Uhr,Prinzregententheater, Winterträume
➜ 22.12.08 – 23.12.08, 20.15 Uhr, Theatinerkirche, Bauernmesse
➜ 23.12.08 – 04.01.09, außer 24.12., 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Swan Lake
➜ 25.12.08 – 26.12.08, 20.00 Uhr, Schloss, Surprise
➜ 25.12.08 – 29.03.09, Circus Krone, Circus Krone
➜ 28.12.08 – 31.12.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang
➜ 29.12.08 – 10.01.09, außer So./Mo., 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Lach und Schieß-Ensemble
➜ 30.12.08 – 04.01.09, 15.00 + 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Magic 
Freitag, 12. Dezember
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Wintergeschichten
➜ 16.00 Uhr, Funkhaus, 
Münchner Rundfunkorchester
➜ 19.30 – 21.55 Uhr, Nationaltheater,
Hänsel und Gretel
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Il Masnadieri
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Richard III.
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Alison Balsom
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Zubin Metha
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Maria Peschek
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus 
Neues Haus, Schorsch Kamerun
➜ 21.30 Uhr, Schauburg, Gmelch-Test
➜ LMU, Urban Priol
➜ Muffathalle, Deichkind
➜ Feierwerk, Giant Sand
➜ Backstage, Metalfest
➜ Atomic Cafe, Ben Kweller
➜ Sunny Red, Pyra Pony
Samstag, 13. Dezember
➜ 10.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Ilias Homer
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – 1. FC Nürnberg
➜ 14.00 + 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Hänsel und Gretel
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Sol Gabetta
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 
5 9 : 1 
8 Seasons    
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Babylon  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Cafe am Hochhaus  
City-Stadl  
Cord   
Crash   
Crowns Club  
Erste Liga   
GOP Varieté 
Hansa 39   
Kultfabrik  
Lenbach 
Loggia 
M-Park  
M a t c h 
Max + Moritz  
max Suite  
Milchbar 
Muffathalle  
Nachtgalerie  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Palais  
Pacha  
Pappasitos    
Prinzip  
Pure Club  
Reitschule   
Rote Sonne  
Schlachthof 
Schranne 
Skyline  
Spiegelzelt 
Substanz 
The Garden   
T i t a n i c C i t y 
Volksgarten   
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36 TAXIKURIER
➜ 15.30 Uhr, Hubertussaal, 
Toni Goth Ensemble
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Russische Weihnacht
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Wintergeschichte
➜ 16.00 – 19.10 Uhr, Nationaltheater,
Doktor Faust
➜ 16.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Zimt und Sterne
➜ 17.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Heilige Nacht
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Zubin Metha
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Südseekeller
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Romeo und Julia
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Klein Eyolf
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Richard III.
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Männerabend
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Rechnitz
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Weihnachten Russisch
➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, 
Die 3 BR-Tatort-Kommissare
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus 
Neues Haus, Schorsch Kamerun
➜ Ampere, Police in Dub
➜ LMU, Hagen Rether
➜ Babalu, Five Fast Hits
Sonntag, 14. Dezember
➜ 10.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Ilias Homer
➜ 11.00 – 13.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Fazil Say
➜ 11.00 Uhr, Komödie im Bayerischen
Hof, Heilige Nacht
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Heilige Nacht 
➜ 14.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Hänsel und Gretel
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater,
Swinging Christmas
➜ 15.00 Uhr, Schauspielhaus 
Neues Haus, Peter Pan
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Der Nussknacker
➜ 16.00 – 17.30 Uhr, Schauburg, 
Südseekeller
➜ 16.00 – 18.00 Uhr, BMW-Welt, 
Berliner Philharmoniker
➜ 16.00 Uhr, Komödie im Bayerischen
Hof, Meine liebsten Weihnachts -
geschichten
➜ 17.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Heilige Nacht
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang 
➜ 19.00 – 20.50 Uhr, Schauspielhaus,
Troilus und Cressida
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Liebe und Eifersucht
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Dornröschen
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Der Nussknacker
➜ 19.30 Uhr, Herkulessaal, 
Measka Brueggergosman
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Richard III.
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Nils Landgren
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Unsere Lieblinge
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Lilliy Link
➜ Ampere, Atlantic Pazific
➜ 59 : 1, Yoar
➜ Orangehouse, Mugison
Montag, 15. Dezember
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Südseekeller
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Die Verschwörung des Fiesko zu 
Genua
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Weihnachten, dort wo ich zuhause
bin
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Stillleben in einem Graben
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Schnee
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Quadro Nuevo
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Thomas Quasthoff
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Klaus-Peter Schreiner
➜ 20.00 Uhr, Werkraum Armes Ding
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert
➜ Muffathalle, Musikalische Lesung
Jim Morrison
Dienstag, 16. Dezember
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Südseekeller
➜ 11.00 Uhr, Komödie im Bayerischen
Hof, Heilige Nacht
➜ 16.00 Uhr, Komödie im Bayerischen
Hof, Meine liebsten Weihnachts -
geschichten
➜ 18.30 – 20.00 Uhr, Schauburg, 
Südseekeller
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
La Boheme
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Frühlingserwachen
➜ 19.30 Uhr Philharmonie, 
Original Salzburger Advent
➜ 20.00 – 20.30 Uhr, Marstall, 
Der Hässliche
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Medeia
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
German Brass
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus 
Neues Haus, Peter Pan
➜ Cord, The Jetnicks
➜ Orangehouse, Liza 23
Mittwoch, 17. Dezember
➜ 10.30 _ 12.00 Uhr, Schauburg, 
Südseekeller
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Romeo und Julia
➜ 19.30 – 21.55 Uhr, Nationaltheater,
Hänsel und Gretel
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Macbeth
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, 
Kaspar Häuser Meer
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Stillleben in einem Graben
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Beethoven-Abend
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Männerabend
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Kammerphilharmonie St. Petersburg
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus 
Neues Haus, Schorsch Kamerun
➜ Funkhaus, Dinru Schneeberger
➜ Ampere, Son of Dave
Donnerstag, 18. Dezember
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Südseekeller
➜ 12.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 19.00 Uhr, Tonhalle, Thomas Godoj
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Le Corsaire
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus 
Neues Haus, Peter Pan
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Herzzeit
➜ 20.05 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
➜ Metropolis, Satyricon
➜ 59 : 1, Die So Fluid
➜ Feierwerk, Deladap
➜ Orangehouse, Maxim
Freitag, 19 Dezember
➜ 10.00 + 12.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Rundfunkorchester
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Nussknacker
➜ 19.30 – 21.00 Uhr. Volkstheater, 
Das Fest
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
La Boheme
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Bocaccio
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus,
Ödipus auf Kolonos
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Im Dickicht der Städte
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Ich Feuerbach
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Nussknacker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Ludwig Güttler
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus 
Neues Haus, Hilfe Freiheit
➜ 20.05 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
➜ 20.15 Uhr, Werkraum, Richard III.
➜ Backstage, Filth Fest
➜ Tonhalle, Thomas D.
➜ Sunny Red, Pascal Briggs
➜ Atomic Cafe, Miss Li
Samstag, 20. Dezember
➜ 15.00 Uhr, Marstall, Die kleine Hexe
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Bayerische Weihnacht
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Weihnachtskonzert
➜ 16.00 Uhr, Volkstheater, 
Krippenspiel
➜ 16.30 Uhr, Schauspielhaus 
Neues Haus, Zimt und Sterne
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 19.00 Uhr, Volkstheater, 
Krippenspiel
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Märchen vom Zaren Saltan
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
Lilja 4 ever
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Riscant
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Wiener Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Rechnitz
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Männerabend
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus 
Neues Haus, Schorsch Kamerun
➜ Backstage, Everlast
➜ Feierwerk, Crossing Over X
Sonntag, 21. Dezember
➜ Olympiapark, Modellbahn-
 Automarkt
➜ Tonhalle, DVD- und CD-Markt
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Kammerorchester BR
➜ 11.00 + 14.00 Uhr, Marstall, 
Die kleine Hexe
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Regensburger Domspatzen
➜ 11.00 Uhr, Komödie im Bayerischen
Hof, Heilige Nacht
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der kleine Prinz
➜ 15.00 – 17.10 Uhr, Schauspielhaus,
Hiob
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Irsih Christmas
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Winterträume
➜ 16.00 – 18.00 Uhr, BMW-Welt,
Münchner Kammerorchester
➜ 16.00 Uhr, Volkstheater, 
Krippenspiel
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Weihnachtskonzert
➜ 18.30 Uhr, Philharmonie, 
Bachs Weihnachtsoratorium
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 19.00 Uhr, Herkulessaal, Gregorian
➜ 19.00 Uhr, Volkstheater, 
Krippenspiel
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg, 
Heilige Nacht
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Le Corsaire
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Winterträume
➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, 
Kaspar Häuser Meer
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Unsere Lieblinge
➜ Backstage Werk, Airbourne
➜ Zenith, In Extremo
➜ 59 : 1, The Moog
➜ Atomic Cafe, Iglu & Hartly
➜ Feierwerk, Have Heart
Montag, 22. Dezember
➜ 17.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Vocal Ensemble Singer Pur
➜ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal. Laura
sucht den Weihnachtsmann
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
La Traviata
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Das Leben ein Traum
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Märchen vom Zaren
Saltan
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Venezianische Weihnacht
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Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
Dezember 2008
TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-münchen.de
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
Weihnachten
§ Einkäufe, Weihnachtsfeiern, Christkindlmärkte 
§ Otto Normalbürger
Was der Durchschnittsdeutsche in seinem Leben verbraucht
§ Geschichte und G’schichten
Musik und Tanzwahnsinn
§ Der neue S-Bahn-Fahrplan 
Auswirkungen auf’s Taxigeschäft
Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:43 Uhr Seite 36

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37TAXIKURIER
Der Monat beginnt am 1.12. im Deutschen Theater mit Chippendales und
endet Silvester mit einem Paukenschlag. Weihnachtsfeiern – fast wie
 früher – den ganzen Monat. Viele davon im Palazzo, Teatro, Brazil, GOP.
Überall Heilige-Nacht-Oratorien. Auch Fußball in Fröttmaning. Der Norden
wird immer interessanter. Super Konzerte im Zenith (Doherty/5.12., 
Motörhead/7.12). Wahrscheinlich mit viel Ärger um Einfahrt und Aufstellung im Olympiapark bei der Nokia Night of the Proms zwischen 11. und
14.12. und die „Toten Hosen“ am 27.12. Christkindlmärkte toujours und
natürlich Tollwood bis Silvester. Weltstars in der Philharmonie (Montserrat
Caballé/2.12., Royal Philharmonic Orchestra/10.12.). (PR)
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Heilige Nacht
➜ Backstage, Negative
Dienstag, 23. Dezember
➜ 14.30 – 16.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 16.00 Uhr, Philharmonie, 
Blechschaden
➜ 18.00 – 20.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 18.00 – 21.15 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Richard III.
➜ 19.30 Uhr, Philharmonie, 
Bachs Oratorium
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater,
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Country Music
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Die Ehe der Maria Braun
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Molieres Misanthrop
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Bach-Trompeten-Solo
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Winter Wonderland
➜ Sunny Red, The Crowds
Mittwoch, 24. Dezember (Hl. Abend)
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Schauburg, 
Heilige Nacht
➜ 16.00 Uhr, Philharmonie, 
Festliche Musik
Donnerstag, 25. Dezember (Feiertag)
➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, 
Budapester Operettengala
➜ 16.00 Uhr, Komödie im Bayerischen
Hof, Die Feuerzangenbowle
➜ 18.00 – 20.20 Uhr, Nationaltheater,
Le Corsaire
➜ 19.00 – 21.10 Uhr, Schauspielhaus,
Hiob
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Der Verschwörung des Fiesko zu 
Genua
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Richard III.
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Wiener Blut
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Willy Michl
➜ 59 : 1, The Staggers
Freitag, 26. Dezember (Feiertag)
➜ 13.00 Uhr, Komödie im Bayerischen
Hof, Die Bremer Stadtmusikanten
➜ 15.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Peter Pan
➜ 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch
➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, 
Budapester Operettengala
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 19.00 – 21.10 Uhr, Schauspielhaus,
Der Messias
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, I Masnadieri
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
La Traviata
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
 Budapester Operettengala
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus 
Neues Haus, Peter Pan
➜ 19.00 Uhr, Marstall, 
Iphigenie auf Tauris
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Peer Gynt
➜ Backstage, Nightride
➜ Schloss, Topas & Roxanne
Samstag, 27. Dezember
➜ 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Pettersson kriegt Weihnachts -
besuch
➜ 16.00 Uhr, Herkulessaal, 
Gospel Christmas
➜ 18.00 – 21.15 Uhr, National -
theater, Die Zauberflöte
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenz -
theater, Brand
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Budapester Operettengala
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die lustige Witwe
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Peer Gynt
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvillies -
theater, Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Marstall, 
Sugardaddy
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
The Jackson Singers
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Die Toten Hosen
➜ Ampere, Bluekilla
➜ Schloss, Anajo
➜ Babalu, Sickcity
➜ Schlachthof, The Presley Family
Sonntag, 28. Dezember
➜ 11.00 + 15.00 Uhr, Philharmonie,
Budapester Operettengala
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Vier Jahreszeiten
➜ 15.00 - 16.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Mann im Mond
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Feuerwerk der Klassik
➜ 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Feuerzangenbowle
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, 
Endspiel
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater, Woyzeck
➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess
➜ 19.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Michael Kohlhaas
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Ballett Russes
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Eine musikalische Schlittenfahrt
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Shockheaded Peter
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
A Tribute to Glenn Miller
Montag, 29. Dezember
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, La Traviata
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Romeo und Julia
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Carmen
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
 Michael Kohlhaas
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Der Prozess
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Vier Jahreszeiten
➜ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, 
Kaspar Häuser Meer
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Unbeständigkeit der Liebe
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Chinesischer Nationalcircus
➜ Sunny Red, Grantig
➜ Atomic Cafe, Los Poppos
Dienstag, 30. Januar
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Schwanensee
➜ 18.00 –21.20 Uhr, Nationaltheater, 
Die Fledermaus
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Liebe und Eifersucht
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater, Idomeneo
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Heimarbeit
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus,
Furcht und Zittern
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, 
Tod eines Handlungsreisenden
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Schwanensee
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Armes Ding
➜ Orangehouse, Egotronic
➜ Sunny Red, Red Button
Top of the Top’s
Mittwoch, 31. Dezember (Silvester)
➜ 12.00 Uhr, Olympiapark, Silvesterlauf München
➜ 15.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Swan Lake
➜ 15.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Silvesterkonzert
➜ 16.00 Uhr, Herkulessaal, 
Philharmonie Orchester Prag
➜ 16.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Ensemble Clemente
➜ 16.00 Uhr, Musikhochschule, 
Singphoniker
➜ 17.00 – 18.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Silvesterkonzert
➜ 17.00 Uhr, Philharmonie, Silvesterkonzert Münchner Philharmoniker
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 18.00 – 20.20 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
➜ 18.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Bocaccio
➜ 18.00 Uhr, Marstall, Ich, Feuerbach
➜ 19.30 Uhr, Musikhochschule, 
Singphoniker
➜ 19.30 Uhr, Max-Joseph-Saal,
Münchner Streichquartett
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Blechschaden
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Silvesterkonzert Münchner Philharmoniker
➜ 20.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Klassik trifft HipHop
➜ 21.00 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
➜ 21.30 Uhr, Prinzregententheater,
Quadro Nuevo
➜ Muffathalle, La Brass Bands
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Zeigt her Eure Füße
Dr. Rüdiger Neitzel, 44, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen
mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center
die Orthopädische Praxisklinik. Er war über
Hier spricht der Doc
Kaum einem anderen Teil des Bewegungsapparates wird so wenig Beachtung
geschenkt wie dem Fuß. Dabei ist der Fuß
ein einzigartiges Gebilde, welches aus
 einer Vielzahl aus Gelenken, Knochen
und einer einzigartigen Verspannung von
Sehnen und Muskeln aufgebaut ist. Es
dient zur Stabilisierung, Fortbewegung,
zur Standfestigkeit und Bewegungsfreiheit des Menschen. 
Was sind die Hauptprobleme?
In erster Linie treten belastungsabhängige
Schmerzen, welche sich am Rückfuß und
am Vorfuß ereignen, auf. Am Rückfuß
handelt es sich meistens um eine Plantarfasziitis, eine Entzündung des Ansatzpunktes der bindegewebigen Fußsohlenplatte. Im Volksmund wird dieses auch
sehr häufig als Fersensporn bezeichnet. 
In Wahrheit handelt es sich um einen
schmerzhaften Knochensporn, der durch
den Dauerzug dieser Bindegewebeplatte
entstehen kann und dann zu schmerzhaften Entzündungen führt. Am Vorfuß handelt es sich häufig um eine Spreizfußdeformität, d. h. die Mittelfußköpfchen sind
durch das dauerbelastete und dadurch
überdehnte Bindegewebe durchgetreten
und die Gelenkköpfchen entzündet. Dies
nennt man Metatarsalgie. 
Spielt das Tragen von engen Schuhen 
auch eine Rolle?
Das Tragen von engen Schuhen und besonders von Absatzschuhen trägt sehr
häufig zu dem Entstehen einer Metatarsalgie und auch des Hallux valgus, dem
sog. Schiefzehen der Großzehe bei. Durch
den Absatzschuh wird mehr Druck auf
dem Vorfuß ausgeübt und durch sehr
 modische enge, spitz zulaufende Schuhe
werden die Zehen in eine ungünstige
Form hineingeführt. Zunächst entsteht
 eine Kontraktur der Gelenke, d. h. die
Sehnenmuskelfunktion kann nicht mehr
richtig arbeiten und zwingt die Gelenke
in eine falsche Stellung, die sich dann im
Lauf der Jahre manifestiert. Aber nicht
jeder Hallux valgus, also schiefstehende
Großzehe, ist durch enge Schuhe bedingt.
Auch eine erbliche Prädisposition spielt
hier eine Rolle. 
Fersenprobleme
Außer der schmerzhaften Plantarfasziitis
sehen wir sehr häufig Entzündungen des
Sehnenansatzes der Achillessehne, ausgelöst durch eine Überbelastungsreaktion
oder durch einen Knochensporn, der sog.
Haglundferse. Hier entzündet dann ein
überstehender Sporn des Fersenbeines die
Achillessehne und deren Gleitgewebe. Es
entsteht eine schmerzhafte Bursa. Hier
kann nur eine Operation helfen, d. h.
Ausräumen der entzündeten Bursa und
Abtragen des Knochensporns. Bei den
schmerzhaften Ansatzentzündungen der
Achillessehne hilft sehr häufig die Stoßwellentherapie, die äußerlich und ambulant angewendet werden kann. 
Welche Möglichkeiten bestehen zur
 Korrektur der schiefen Großzehe?
Es sind insgesamt über 100 verschiedene
Operationsmethoden zur Korrektur des
Hallux valgus bekannt. In den letzten
Jahren fokussieren sich eindeutig die
 Behandlungsmethoden auf die gelenk -
erhaltenden und korrigierenden Eingriffe.
 Sogenannte Resektionsarthroplastiken,
wo ein Falschgelenk angelegt wird, sind
absolut out. Gelenkerhaltend bedeutet,
man macht eine Knochenosteotomie, eine
Verschiebeosteotomie des Knochens, um
so eine günstigere und anatomische Stellung zu gewährleisten. Gehalten wird diese Osteotomie durch spezielle kleine Implantate, millimeterfeine Gewindedrähte
oder selbstresorbierbare Schrauben. Die
Eingriffe können meist ambulant oder
kurzstationär durchgeführt werden und
sind für den Patienten wenig schmerzhaft. Nach einer Entlastungsphase von
vier Wochen kann der Patient wieder die
Extremität und den Fuß voll belasten. 
Einen gesunden Umgang mit 
Ihren Füßen wünscht Ihnen Ihr
Dr. Rüdiger Neitzel
10 Jahre Bundesliga-Handballspieler,
mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger
und Europacup sieger, hat 124 Länderspiele
und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille
errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig
Tipps im TAXIKURIER zu b erufsrelevanten
Themen. Ratschläge zu Gesundheit, 
Ernährung und Bewegung.
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Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:43 Uhr Seite 38

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Liebe Leserinnen und Leser,
im Januar-Heft diesen Jahres hatten wir eine optimistische
Voraussage zu 2008 gewagt. Gott sei Dank ist sie eingetroffen. War doch ganz gut heuer, oder? Auch die Erwartungen für das nächste Jahr, obwohl uns derzeit die wirtschaftlichen Meldungen nur so um die Ohren schnalzen,
kann man durchaus positiv sehen. Immer mehr Menschen
geben ihr Auto auf, das Rauchverbot in der Gastronomie
wird vermenschlicht. Tendenzen pro Taxi.
Aber profitieren Sie erst mal vom Weihnachtsgeschäft!
Paul Rusch, Objektleiter
Die Januar-Ausgabe erscheint rechtzeitig am 19.12.2008.
Vorschau Januar 2009
➜ Highlights 2009
Das erwartet uns im nächsten Jahr
➜ Jahresbilanz
Rose, Zitrone, Taxameter, Taxi-Check-Gewinner 
des Jahres 
➜ Silvester
Hinweise für Profis und Neulinge
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die 
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 
120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können
selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rech nungs stellung
zum Monatssende bei der Taxi-München eG ausbilden lassen.
 Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung).
Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit
Lageplan auf der Rück seite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum 
Besuch der Taxischule München bei der Taxi-München eG mit -
bringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kurs teil -
nehmer bereits beim angeschlossenenen Mitglieds-unter neh men
 bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70
Ein Arzt steigt in ein Taxi und nennt das Fahrziel. 
Taxler: „Kasse oder Privat?“
Witz des Monats
Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 16:43 Uhr Seite 39

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Taxi_Ausgabe_mAnz1208:Taxi_1208 19.11.2008 17:00 Uhr Seite 40