Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Mai 2008

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2008. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Mai 2008
TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Attraktionen für Einheimische und Besucher
➜ Die Rikscha-Plage
Mit dem schönen Wetter beginnt auch wieder diese Abzocke
➜ Hotel-Check
Zwischenbilanz dieses traurigen Themas
➜ Drei Monate Rauchverbot im „Dicken Mann“
Bilanz eines gesetzestreuen Wirtes
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
Kunststadt München

Seite 2

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Vorsprung durch Technik www.audi.de
Wie kein anderer seiner Klasse vereint der Audi A4 Avant* ausdrucksstarkes Design, Funktionalität und fortschrittliche Motorentechnologie. Sein intelligentes Laderaumkonzept, innovative Funktionslösungen sowie die umfangreiche Serienausstattung machen ihn zu einem 
zuverlässigen Begleiter in vielen Situationen – und zu einem idealen Dienstwagen. Auch in 
puncto Effi zienz: Die leistungsstarken TDI- und FSI-Motoren überzeugen durch geringeren 
Verbrauch bei höherer Kraftentfaltung und niedrigen Emissionen. Entdecken Sie den Audi A4 
Avant mit all seinen Qualitäten – für Ihr Unternehmen. Am besten bei Ihrem Audi Partner.
* Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 5,7–9,2;
CO2-Emission in g/km: kombiniert 149 – 219
Der Auftritt stimmt –
die Werte auch. Der neue Audi A4 Avant.

Seite 3

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Inhalt
3TAXIKURIER
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Samstag 10.00–16.00 Uhr
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Editorial | Wonnemonat 4
Dauerbrenner | Weitere Informationen zum Datenfunk 5
Die fünf Weisheiten des Monats | 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Die Genossenschaft | Diese Lektüre lohnt 10
Bericht aus dem Aufsichtsrat | 12
Der Landesverband | Aktuelle Informationen 14
Taxlers Service | Adressen für alle Fälle 15
Drei Monate Rauchverbot | Bilanz eines gesetzestreuen Wirtes 16
Taxler Baustellenbericht | Mai 2008 17
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 18
Nach(t)gedanken von M-AM 3086 | Schindelar’s Liste 19
München und seine Stadtbezirke | Neuhausen-Nymphenburg 20
Witz des Monats | 20
Der Blick zurück | Der Mai vor 100, 75, 50, 25 Jahren 21
Schrottis Fiaker ABC | Das „W“ 22
Hotellerie | Zwischenbilanz „Hotel-Check“ 24
Rund um’s Taxi| Die Taxiquittung 26
Auflösung Bilderwitz | 28
Taxlers Erlebnisse | „Guten Abend, Herr Alzheimer“ 29
München Splitter | 30
Kurioses aus der Zentrale | Ein Taxi zu bestellen, ist einfacher … 30
Die versteckten Schätze Münchens | GenussHandel 31
Taxi-Check München | Münchens neue Straßen 32
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 33
Taxameter des Monats | Der Wonnemonat 34
Messe des Monats | Umwelt immer ein großes Thema 34
Rose des Monats | Theodor Strasser, Taxi 1280 35
Zitrone des Monats | Streifenbesatzung der PI 41 35
Essen auf Rädern | Agnes-Bernauer und Umgebung 36
Kunststadt München | Attraktionen für Einheimische und Besucher 38
Rikscha-Plage | Jetzt beginnt auch wieder diese Abzocke 44
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 45
Impressum | 46
Vorschau Ausgabe Juni | 46
Letzte Meldung | 46

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Editorial
Wonnemonat
Die Diskussion um unsere preiswerte
 Datenfunklösung ist in vollem Gange.
Von interessierter Seite wird das Gerücht
gestreut, dass mit der neuen Technik 
jede bezahlte Fahrt nachvollziehbar sein
wird und der „gläserne Taxifahrer und
Unternehmer“ geschaffen wird.
Ein derartiger Unsinn entbehrt jeder
 technischen Logik und wird gerade von
Leuten verzapft, die noch vor wenigen
Monaten den technischen Rückstand der
Taxi-München eG belächelten.
Fakt ist, dass Fahrpreise nur aufgezeichnet werden können, wenn sie der Fahrer
zum Zwecke der Abrechnung mit dem
Kunden der Zentrale übermittelt. Fahrprofile werden lediglich eine Woche abgespeichert um etwaige Reklamationen
bearbeiten zu können. Über drei Monate
werden nur Zeit und Taxinummer von
vermittelten Aufträgen aufgezeichnet.
Die Angstmache und das Jammern über
eine Zwei-Klassen-Genossenschaft wird
ausgerechnet von Gründern des IsarFunks
betrieben. Genau diese lieben Kollegen
hauten auf die Pauke und erklärten in
Pressekampagnen, dass sie die besseren
Dienstleister seien und nicht die Genossenschaftstaxler. Das Konzept des Isar-
Funks ist so toll, dass nicht einmal die
Protagonisten alle ihre Taxis dort anschließen. Das Gejammere lässt darauf
schließen, dass das Experiment mit der
Minizentrale scheitert. Zu teuer und nicht
ausreichend verfügbar – dieses Fazit nach
fast 10 Jahren ist ernüchternd, beweist
aber, dass im Taxigewerbe Münchens
 jeder jeden braucht, um unsere Dienst -
leistung an die Frau oder den Mann zu
bringen und zu bestehen.
Unser Ziel, durch Marktstärke und Vorsicht Kosten zu sparen, haben wir mit
 unserem Datenfunkkonzept erfolgreich
fortgesetzt. Natürlich treten Neider auf
den Plan. Neid muss man sich hart er -
arbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt.
Um den Vorteil des Datenfunks zu nutzen, werden ab 1. Juli 2008 alle Serienfahrten, wie Buszubringer, MVG und
ähnliches, ausschließlich an Taxis mit
Datenfunk vergeben.
Der vollautomatische Betrieb wird zum
1. Juli 2009 aufgenommen.
Das schöne Bild unseres Teilmitbewerbers
wird durch die seltsamen Abläufe am
Flughafen empfindlich getrübt oder gar
zerstört, wie sie unter der Überschrift
„Sachen gibt’s …“ nachlesen können.
Weiterhin ein Geschwür unserer Stadt ist
die Bakschischmentalität von Schmiermaxen und geschmierten Hotels. Selbst
Verbandsvorsitzende des Beherbergungsgewerbes reagieren auf Vorhaltungen mit
der „Haltet den Dieb“-Methode. Auf der
Strecke bleiben schlecht bediente Fahr -
gäste und der Ruf Münchens. Der gute
Ruf unserer Stadt ist unser Kapital, wer 
es verspielt, schadet allen.
Der Taximarkt München ist keine wundersame Brotvermehrung. Jeder der 
unsere Fahrgäste auf seinen Mietwagen
umleitet, zusätzliche Kosten für Schmiergelder aufwendet und Fahrgäste von der
Rufsäule abwirbt, begeht wirtschaftlichen
Selbstmord. Hinzu kommen Schwärme
von Rikschas, die ähnliche Geschäftspraktiken vermuten lassen wie auch die
Firma Sanktionsausschuss am Terminal 2.
Hoffentlich vergeht Ihnen beim Lesen der
Spaß nicht gänzlich – wir müssen leider
auch unangenehme Entwicklungen ansprechen.
Ihr
Hans Meißner
4 TAXIKURIER
Kompetente Mobilitäts -Lösungen
www.taxirent.de
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TAXI-RENT-PARTNER
TAXI-ERSATZFAHRZEUGE
TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im
Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice.
bundesweit 
24 Std. Service -Telefon
0180 
222 1 222
STATION MÜNCHEN
bei
J.A.H.U.GMBH
Ehrwalder Str. 89 · 81377 München

Seite 5

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5TAXIKURIER
Dauerbrenner
Weitere Informationen
zum Datenfunk
Seit Freigabe des Datenfunks für alle im Januar 2008 kommen immer wieder
 Kollegen mit zahlreichen Fragen zum Datenfunk zu uns in die Taxi-München eG.
 Einige Sachverhalte haben sich offensichtlich noch nicht „herumgesprochen“,
 andere wurden von Kollegen am Standplatz falsch oder irreführend kommuniziert.
Keinesfalls wird durch den Datenfunk der Taxi-München eG der „gläserne Taxifahrer“ geschaffen! Auch stimmt es nicht, dass die Taxi-München eG an die 
Daten des Taxameters im Taxi herankommt und somit „ausspionieren“ könnte,
welche Umsätze auf den Taxis gefahren werden.
Bevor wir den Datenfunk freigeben konnten, mussten wir – richtigerweise – 
diesen vom Eichamt überprüfen lassen. Wie wir bereits in einem früheren TAXI-
KURIER mitteilten, wurde der Datenfunk mit allen seinen Funktionen intensiv
von den Beamten des Eichamtes überprüft. Ein besonderes Augenmerk legten die
Eichbeamten dabei auf die einmalige Fahrdatensatzweitergabe des Taxameters an
den iPAQ. Hier stellten sie fest, dass der Weg nur in eine Richtung (vom Taxameter zum iPAQ) funktioniert und das Datenfunksystem keine Möglichkeit bietet an
die Daten des Taxameters zu kommen. Wäre es nicht so, hätten wir keine Freigabe vom Eichamt erhalten! Wir speichern – wie bisher auch – Auftragsdaten aus
datenschutzrechtlichen Gründen lediglich drei Monate. Eine längere Speicherung
gibt es nur bei Fahrten, die über die Taxi-München eG abgerechnet werden; also
fahrpreispflichtige Aufträge. Ebenso speichern wir Fahrereinloggzeiten nur drei
Monate. Das Bewegungsprofil eines Fahrzeugs speichern wir sechs Tage. Dieses
Bewegungsprofil eines Fahrzeugs ist für die vollautomatische Datenvermittlung
absolut notwendig! Wie sonst sollte unser Server in der Zentrale in der Vollautomatik Aufträge vermitteln können, wenn er nicht weiß, wo sich die Fahrzeuge
befinden. Eine Speicherung der aufgeführten Daten über die genannten Fristen
hinaus ist aus rechtlichen Gründen nicht zulässig. 
Ein weiterer Klärungsbedarf besteht bei Kreditkartenfahrten. Hier können Sie
über unser System sämtliche Kreditkarten entgegennehmen (Onlineprüfung!). 
Die Abrechnung mit den Unternehmen erfolgt – wie bei allen anderen Abrechnungsfahrten auch – im Rhythmus von zwei Wochen durch die Buchhaltung der
Taxi-München eG. Als Bearbeitungsgebühr berechnet die Taxi-München eG bei
Kreditkartenfahrten 3,5 % + MWSt. Weiter ist zu beachten, dass Sie bei Kredit -
kartenfahrten den ersten Beleg vom Kunden (Karteninhaber) unterschreiben
 lassen, behalten und den zweiten Beleg an den Kunden aushändigen. Bei der
 normalen Taxiquittung ist es genau umgekehrt: hier behalten Sie die Kopie und
geben den Originalbeleg dem Fahrgast. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen
 gerne zur Verfügung! (NL)
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Viele Zugvögel schlafen im Fliegen. Um nicht die Orientierung 
zu verlieren, ruht sich jedoch nur 
eine Gehirnhälfte aus, was zur
Folge hat, dass die Tiere nur ein
Auge schließen, während das 
andere offen bleibt.
➜ Der explosivste Geysir der 
Welt steht im amerikanischen 
Yellowstone Nationalpark. 
Der Steamboat Geysir schießt 
sein Wasser bis zu 120 Meter 
hoch in die Luft. 
➜ Der Volvo P-1800 S des Amerikaners Irv Gordon hat 4,18 Millionen Kilometer auf dem Tacho.
Gordon fährt immer noch mit dem
ersten Motor und Getriebe.
➜ Alle Babies haben bei der Geburt
blaue Augen. Nach dem Tod ist
die Augenfarbe aller Menschen
grünbraun.
➜ Den kürzesten Krieg aller Zeiten
fochten Großbritannien und 
Sansibar am 27. August 1896
zwischen 9.00 Uhr und 9.38 Uhr
aus. In 38 Minuten kamen 100
britische und 500 sansibarische
Soldaten ums Leben.
Albert Roßhaupter Str. 37
Geöffnet von 17 bis 04 Uhr.
Parkplätze vorhanden
Tel 089/7698058
Steaks Spezialitäten!und andere
Im Cafe Camus
Wo gibt´s denn sowas?
bis drei Uhr früh!!!

Seite 6

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6 TAXIKURIER
Top-Termine Mai 2008
Donnerstag, 1. Mai (Feiertag)
➜ 14.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Räuber Hotzenplotz
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Antigone
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Christina Stürmer
➜ Backstage Halle, Letzte Instanz
➜ Backstage Werk, Yellowcard
➜ Orangehouse, Get Well Soon
➜ Ampere, Stanfour
➜ 59 : 1, Guz
Freitag, 2. Mai
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Spatz Fritz
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – SC Freiburg
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Maß für Maß
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
 Robinson Crusoe
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg,
 Buddenbrooks
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Mamma Medea
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Csardasfürstin
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Barbara Schöneberger
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Theater-Tanz-Projekt
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Los, Paul!
➜ Neuland, Unit 21
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ Backstage Werk, The Bones
➜ Backstage Halle, Donots
➜ Backstage Club, Kollegah
➜ Orangehouse, Timesbold
➜ Glockenbachwerkstatt, Helicobacter
Samstag, 3. Mai
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus,
 Rotkäppchen
➜ 15.00 Uhr, Marstall, Die Wawuschels
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Spatz Fritz
➜ 16.00 – 17.30 Uhr, Volkstheater,
 Roberto Zucco
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
ChristO
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Don Quijote
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Mamma Medea
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg,
 Buddenbrooks
➜ 20.00 Uhr, Gasteig Kleiner Konzertsaal, Klavierkonzert Haiou Zhang
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Martin
Schneider
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal,
 Symphonieorchester des BR
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Klangrausch
➜ Atomic Cafe, The Horror The Horror
➜ Orangehouse, APSE
➜ Babalu, Turner Cody
Sonntag, 4. Mai
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Fra Diavolo
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Suchers Leidenschaften
➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater,
 Matinee
➜ 11.00 Uhr, Marstall, 
Die Wawuschels
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, 
Jörg Hube & die Biermösl Blos’n
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Kuh, die wollt ins Kino gehen
➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, 
Klassik zum Staunen
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, 
Stoning Mary
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Residenztheater,
Klein Eyolf
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Ravels Bolero
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
 Alice
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Prinz Friedrich von Homburg
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Aids-Konzert
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Mathias Tretter
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Uwe Steimle
➜ Metropolis, Danish Dynamite Tour
➜ Ampere, Looptroop Rackers
➜ 59 : 1, Minus
➜ Orangehouse, Norten
Montag, 5. Mai
➜ 19.00 Uhr, Hard Rock Cafe,
 Mexikanische Party
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Kuriosa der Musik -
geschichte
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Philotas
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenz -
theater, Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Elementarteilchen
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, 
Club Voltaire
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lilja 4 ever
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Graebner
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Lang Lang
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Benefizkonzert Yehudi Menuhin
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Giesinger Bahnhofsbrettl
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
➜ Muffathalle, Christopher Moore
➜ Backstage Halle, Blackmail
➜ Titanic, Miller Anderson
➜ 59 : 1, Stompin Souls
➜ Backstage Club, This is Hell
Dienstag, 6. Mai
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Spatz Fritz
➜ 19.15 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Nigolo
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Macbeth
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux folles
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Hass
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Arminia Bielefeld
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Woyzeck
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Franz Schubert – Das musikalische
 Testament
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Claus von Wagner
➜ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe,
 Polkahontas
➜ Ampere, Balkan Beat Box
➜ 59 : 1, Sarah Bettens
➜ Titanic, Miller Andersons Bluesheart
➜ Elserhallen, The Hoosiers
➜ Backstage Werk, Ladytron
➜ Substanz, Parsons
Mittwoch, 7. Mai
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Der kleine Nick
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, War das was mit der 
Heimat? Los.
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Macbeth
➜ 20.00 – 20.50 Uhr, Werkraum, 
Land ohne Worte
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Arminia Bielefeld
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
A sharp Red
➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Berliner Geschichte
➜ Zenith, Mars
➜ Sunny Red, Rumpeln
➜ 59 : 1, Navel
➜ Glockenbachwerkstatt, Rotfront
➜ Atomic Cafe, The Lang Blondes
➜ Elserhallen, dEUS
➜ Rote Sonne, Bernadette La Hengst
➜ Cord, Niki Fischer
➜ Backstage, Ruben Cassani
Donnerstag, 8. Mai
➜ Olympiahalle, BMW AG, 
Hauptversammlung
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Konzert der Orchester
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Le Corsaire
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Hiob
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Rattenjagd
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, DENK
➜ 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Jazz im Gärtnerplatz
➜ Schlachthof, Dan Markx Orchestra
➜ Tonhalle, Kettcar
➜ Backstage Club, Michael Katon
➜ Sunny Red, Digital Leather
➜ Feierwerk, Che Sudaka
➜ 59 : 1, Wallis Bird
➜ Elserhallen, White Robbits
➜ Muffathalle, Digitalism
➜ Glockenbachwerkstatt, Neuser
Freitag, 9. Mai
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Körpersprachen
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Le Corsaire

Seite 7

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7TAXIKURIER
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Don Karlos
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Molieres Misanthrop
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Heimarbeit
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus,
Dunkel lockende Welt
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Verleihung Bayerischer Fernsehpreis
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Rudi Kellerer
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus 
Neues Haus, Philosophische
 Nachtakademie
➜ Cord, Gisbert zu Knyphausen
➜ Hansa 39, Sustain Damage
➜ Glockenbachwerkstatt, Portmonteau
➜ Schlachthof, Michael Fitz
➜ Sunny Red, Chaosblast Zone
➜ Metropolis, Schleudertrauma
Samstag, 10. Mai
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Werther
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Frau Diavolo 
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Don Karlos
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
 Vino Klassik
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Molieres Misanthrop
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Hass
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Das Rad des Glücks
➜ 20.00 Uhr, Gasteig kleiner Konzertsaal, Klavierabend Charlotte Krämer
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Kuttner erklärt die Welt
➜ Registratur, Lesbians On Extasy
➜ Orangehouse, Heartbreak Motel
➜ Babalu, These New Puritanes
➜ Backstage Club, Montreal
➜ Glockenbachwerkstatt, Splatterday
Sonntag, 11. Mai (Pfingstsonntag)
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – VFL Osnabrück
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wiener Wald
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die lustigen Weiber von
Windsor
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Vivaldis Vier Jahreszeiten
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Der fliegende Holländer
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Zwei Stimmen
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Kiss
➜ Backstage, Paula
➜ Glockenbachwerkstatt, 
Cosmic Groove Orchester
Montag, 12. Mai (Pfingstmontag)
➜ 17.00 – 19.45 Uhr, Nationaltheater,
Schwanensee
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Der Gwissenswurm
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Sugardaddy
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Csardasfürstin
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus,
Dunkel lockende Welt
➜ Ampere, Keith Caputo
➜ 59 : 1, Black Halos
➜ Orangehouse, Carla Bozulich
➜ Sunny Reed, The Drift
Dienstag, 13. Mai
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Werther
➜ 19.30 – 22.35 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Peer Gynt
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Hiob
➜ 20.00 – 21.30 Uhr. Marstall, 
Heimarbeit
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Peter Kraus
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Tristan und Isolde
➜ 59 : 1, The Hex Dispenser
➜ Atomic Cafe, Mystery Jets
➜ Orangehouse, Dota
➜ Backstage, Psychic TV
Mittwoch, 14. Mai
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Boheme
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Der fliegende Holländer
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Peer Gynt
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Tanger
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Ulrike Maria Stuart
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Tristan und Isolde
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Rattenjagd
➜ 20.30 Uhr, Olympiahalle, 
Mark Knopfler
➜ Muffathalle, Flogging Molly
➜ Registratur, Scout Niblett
➜ 59 : 1, Tokyo Sex Destruction
➜ Backstage, Delerium
➜ Hard Rock Cafe, 
37 Jahre Hard Rock Cafe
Donnerstag, 15. Mai
➜ 15.00 – 16.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, 1931 ff
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Körpersprachen
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 20.50 Uhr, Werkraum, 
Land ohne Werte
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Genannt Gospodin
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Berliner Geschichten
➜ Elserhallen, Give it a Name Festival
➜ Tonhalle, Garry Moore
➜ Registratur, Jamie Lidell
➜ Ampere, Solar Fake
➜ Substanz, Ezio
➜ Glockenbachwerkstatt, Russian Red
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 ••••
2 Rooms ••••••
5 9 : 1 •••
8 Seasons • • • •
Americanos • • • •
A t o m i c C a f é ••••••
Babalu •• •••
Baby • •
Babylon • •
Backstage • • •
Badeanstalt •
Barysphär • • •
Cafe am Hochhaus •••• •
City-Stadl • •
Cord • • •
Crash • • •
Crowns Club • ••
Elser-Hallen • •
Erste Liga • • •
Hansa 39 • • •
Kultfabrik ••••• •
Lenbach •
Loggia •
M-Park • •
Max + Moritz • •
max Suite • ••••
Milchbar • • • •
Muffathalle • •
Nachtgalerie • •
New York Club •
O p t i m o l w e r k e •••••••
P 1 •••••••
Palais • •••
Pacha • •
Pappasitos • • • •
Prinzip • ••
Pure Club • ••
Reitschule • • •
Rote Sonne • •
Schlachthof •
Schranne •••••••
Skyline •• •••
Spiegelzelt •
Substanz ••••••
The Garden • • ••
T i t a n i c C i t y ••••
Volksgarten • • •
Top of the Top’s
Barbara Schönberger, Atze
 Schröder, Lang Lang, Peter Kraus,
Mark Knopfler, Garry Moore, Kiss,
 Einstürzende Neubauten, Bon
 Jovi, Götz Alsmann, DJ Bobo,
 Roger Hodgson, Neil Diamond,
Nigel Kennedy, Kylie Minoque,
Volker Pispers, Mario Barth! Lesen
Sie diese Auflistung nationaler
und weltberühmter Stars ruhig
noch einmal durch. Diese Damen
und Herren geben sich im Laufe
des Mai in München die Ehre. 
Sage noch einmal jemand, bei uns
wäre nichts los. Man muss nur
wissen, wo und wann! (PR)

Seite 8

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8 TAXIKURIER
Freitag, 16. Mai
➜ 18.00 – 21.15 Uhr, Nationaltheater,
Werther
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Schilf
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Fra Diavolo
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Stoning Mary
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Tod eines Handlungsreisenden
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Benno-Ohnesorg-Theater
➜ Haus der Kunst, Ball der Künste 08
➜ Tonhalle, Intel Friday
➜ Titanic, Stan Webb
➜ Muffathalle, The Notwist
➜ Ampere, Jamaram
➜ Feierwerk, Hate Eternal
➜ Atomic Cafe, Atomic
➜ Backstage, 
My Baby wants to eat your Pussy
➜ Glockenbachwerkstatt, 
Matthew J. White
Samstag, 17. Mai
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Hertha BSC
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
ChristO
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater,
Frühlingserwachen
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Maria Stuart
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Schwanensee
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Tristan und Isolde
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Rattenjagd
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lilja 4 ever
➜ Elserhallen, Tarja
➜ Muffathalle, 
Einstürzende Neubauten
➜ Ampere, Nneka
➜ Backstage, Emil Bulls
➜ Atomic Cafe, Sonic Boom
➜ Glockenbachwerkstatt, Majmoom
➜ Neuland, Broken Bottles
Sonntag, 18. Mai
➜ Olympiapark, 
City Triathlon München
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall,
 Catweazle
➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 15.00 – 16.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, 1931 ff
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Lustige Witwe
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Der fliegende Holländer
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Peer Gynt
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Maria Stuart
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
David Garrett
Montag, 19. Mai
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Die Bassariden
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Barbier von Sevilla
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Die Familie Schroffenstein
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Peer Gynt
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Marstall,
 Sugardaddy
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Tristan und Isolde
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, 
Club Voltaire
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Katze im Sack
➜ Freiheiz, Scott Matthew
➜ 59 : 1, The Loved ones
➜ Sunny Red, No Turning Back
Dienstag, 20. Mai
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, National -
theater, Werther
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Körpersprachen
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Baal
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
 Invasion
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Hass
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Tristan und Isolde
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Mary J. Blige
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ Backstage Werk, Motorpsycho
➜ Muffathalle, Puppetmastaz
➜ Atomic Cafe, Kate Mosh
Mittwoch, 21. Mai
➜ Olympiahalle, Allianz Hauptversammlung
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenz -
theater, Eines langen Tages Reise
in die Nacht
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Schöne und das Biest
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Schilf
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, National -
theater, Schwanensee
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Männer
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Rattenjagd
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Gesprächskonzert
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Konzert
➜ Elserhallen, Magnum
➜ Orangehouse, Genghis Tron
➜ Backstage, Radio Pilot
➜ Muffathalle, Muffat-Open
Donnerstag, 22. Mai (Feiertag)
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, 
Tristan und Isolde
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Kuh, die wollt ins Kino gehen
➜ 18.00 – 20.30 Uhr, National -
theater, Die Bassariden
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Schöne und das Biest
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenz -
theater, Brand
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Die Ostindienfahrer
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Schnee
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lilja 4 ever
➜ Metropolis, Crematory
➜ Ampere, Senor Coconut
➜ Elserhallen, Yael Naim
➜ Rote Sonne, Gustav
Freitag, 23. Mai
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Fest
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Musik aus Europa zwischen 1920
und 1945
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
I matrimonio segreto
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Konzert
➜ Muffathalle, Dinosaur Jr.
➜ Freiheiz, Robyn
➜ 59 : 1, Melt Banana
➜ Hansa 39, Explosions in the sky
➜ Glockenbachwerkstatt, Marcel Sticht
Samstag, 24. Mai
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Frau Diavolo
➜ 19.00 Uhr, Schlachthof, Guido Cantz
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Verbrennungen
➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Madame Butterfly
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Die Ostindienfahrer
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Hass
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Endspiel
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Tod eines Handlungsreisenden
➜ 20.00 Uhr, Olympiastadion, 
Bon Jovi
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Götz Alsmann
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Party
➜ Kranhalle, Why
➜ Muffathalle, Mia San Dageng
Sonntag, 25. Mai
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Rotkäppchen
➜ 18.00 Uhr, Olympiahalle, DJ Bobo
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall,
 Heimarbeit
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Das Leben ein Traum
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Die Bassariden
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux folles
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Verbrennungen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Im Dickicht der Städte
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Endspiel
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
I matrimonio segreto
➜ 20.00 Uhr. Lach und Schieß, 
Philipp Weber
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut
Schleich
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, 
Improvisationstheater
➜ Muffathalle, Mia San Degeng
➜ Nightclub Bayerischer Hof, 
The Cookers
➜ Backstage, Patrice
➜ Orangehouse, The New Christs
Montag, 26. Mai
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum,
 Kebab
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)

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9TAXIKURIER
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Roger Hodgson
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Angela Buddecke
➜ 20.03 Uhr, Fraunhofer, 
Poetenstammtisch
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Axel Hacke
➜ 21.00 Uhr, 59 : 1, MGMT
➜ Orangehouse, The Flatliners
➜ Sunny Red, Pissed Jeans
Dienstag, 27. Mai
➜ 18.30 – 20.00 Uhr, Schauburg, 
Die Ostindienfahrer
➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Madame Butterfly
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Fra Diavolo
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum,
 Italienische Nacht
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Schnee
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
I matrimonio segreto
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Murray Perahia
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Neil Diamond
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Tango Milonga
➜ Bayerischer Hof Nightclub, 
Luisito Quintero
➜ Orangehouse, New Amsterdams
➜ Freiheiz, Marlango
Mittwoch, 28. Mai
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Die Ostindienfahrer
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, National -
theater, Die Bassariden
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Mamma Medea
➜ 19.30 – 22.40 Uhr. Gärtnerplatz -
theater, Die Csardasfürstin
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum,
 Italienische Nacht
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenz -
theater, Medeia
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Nigel Kennedy
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Gertrud Kolmar
➜ 20.30 Uhr, Tonhalle, Schiller
Donnerstag, 29. Mai
➜ 10.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Die Ostindienfahrer
➜ 11.00 Uhr, Marstall, 
Musik-Theater
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Romeo und Julia
➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der 
Moderne, Himmel und Hölle
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Volkstheater,
Dingos
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
I Masnadieri
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
 Invasion
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus, Ödipus auf Kolonas
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Kylie Minogue
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
concert sauvage
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Jazz
➜ 21.30 Uhr, Atomic Cafe, 
The Duke Spirit
➜ 59 : 1, Eagle Seagull
➜ Bayerischer Hof Nightclub, 
Ray Anderson
➜ Sunny Red, Kevin Devine
➜ Schlachthof, Cello Mafia
Freitag, 30. Mai
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Die Ostindienfahrer
➜ 11.00 Uhr, Marstall, 
Musik-Theater
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Die Ostindienfahrer
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Don Karlos
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Ballett
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Troilus und Cressida
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Romeo und Julia
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Volker Pispers
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Musik-Theater
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Flamenco & Co.
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Lilja 4 ever
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Frühreif
➜ Ampere, Shantel
➜ Elserhallen, Panik
➜ Feierwerk, Ma Valise
➜ 59 : 1, Black Mountain
➜ Orangehouse, Garden Gang
Samstag, 31. Mai
➜ 10.00 – 14.00 Uhr, Mercedes-
Niederlassung, Taxi-Fest
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, National -
theater, Die Bassariden
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Die Ostindienfahrer
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Don Karlos
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenz -
theater, Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 – 3.00 Uhr, 
Die lange Nacht der Musik
➜ 20.00 Uhr, Kongresshalle Alte
 Messe, Klaus Hoffmann
➜ 20.00 Uhr, LMU, 
Kabarett an der LMU
➜ 20.00 Uhr, Marstall, 
Musik-Theater
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Rudolf Buchbinder
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
FrühreifMehrtägige Termine
➜ 26.04.08 – 04.05.08, Olympiapark-Süd, Ritter in München
➜ 26.04.08 – 04.05.08, Iphitos-Gelände, BMW-Open-Tennisturnier
➜ 26.04.08 – 04.05.08, Mariahilfplatz, Maidult
➜ 29.04.08 – 03.05.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hannes Ringelstetter
➜ 29.04.08 – 28.06.08, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ladies Night
➜ 30.04.08 – 03.05.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Helmut Schleich
➜ 30.04.08 – 03.05.08, 8.00 – 20.00 Uhr, ICM, Tagung der Deutschen
 Diabetesgesellschaft
➜ 01.05.08 – 02.05.08, 20.00 Uhr, Circus Krone, Atze Schröder
➜ 01.05.08 – 0305.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rainald Grebe
➜ 01.05.08 – 04.05.08, Olympiareitanlage Riem, Pferd International
➜ 01.05.08 – 18.05.08, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Soap
➜ 02.05.08 – 04.05.08, Tonhalle, Tatoo & Piercing Show
➜ 05.05.08 – 09.05.08, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe West, Ost, Nord, IFAT
➜ 06.05.08 – 11.05.08, außer 08.05., 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Ursus und
 Nadeschki
➜ 07.05.08 – 10.05.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Robert Kreis
➜ 07.05.08 – 10.05.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Helmut Schleich
➜ 08.05.08 – 10.05.08, Muffathalle, Emergenza Semifinals
➜ 08.05.08 – 11.05.08, Ruder-Anlage, Ruder-World-Cup
➜ 08.05.08 – 15.05.08, 20.00 Uhr, Circus Krone, Piraten-Circus
➜ 10.05.08 – 12.05.08, Freiheiz, Pfingstfestival
➜ 10.05.08 – 12.05.08, Olympiapark, Pfingstfestival
➜ 11.05.08 – 12.05.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Erstes Deutsches
 Zwangsensemble
➜ 12.05.08 – 18.05.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Der Watzmann ruft
➜ 13.05.08 – 17.05.07, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Reiner Kröhnert
➜ 15.05.08 – 17.05.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Die Kellnerin Ann
➜ 18.05.08 – 19.05.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Die Buschtrommel
➜ 20.05.08 – 24.05.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Reiner Kröhnert
➜ 20.05.08 – 24.05.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 20.05.08 – 01.06.08, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Maske in Blau
➜ 21.05.08 – 08.06.08, Theresienwiese, Circus Flic Flac
➜ 23.05.08 – 24.05.08, ab 9.00 Uhr, Gasteig, DPG Jahrestagung
➜ 27.05.08 – 28.05.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Andreas Pancur
➜ 27.05.08 – 31.05.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Luise Kinseher
➜ 27.05.08 – 31.05.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 29.05.08 – 30.05.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Georg Koenig
➜ 30.05.08 – 31.05.08, 20.00 Uhr, Olympiahalle, Mario Barth
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Alle genannten Preise verstehen sich zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

Seite 10

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Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht
Dieses geflügelte Wort ist auf eine „Firma“
anzuwenden, die im regionalen Taxi -
gewerbe schon für großen Unmut sorgte
und manchem fast die Existenz gekostet
hätte. Lange Zeit gelang es dieser seltsamen „Firma“ sogar vom guten Ruf der
ehrsamen Industrie- und Handelskammer
für München und Oberbayern zu profi -
tieren.
Der Sitz dieser „Firma“ ist am Flughafen
München, Terminal 2, R.03.3640 Nord,
85356 München. Diese „Firma“ hat einen
Fax- und Telefonanschluss am Flughafen
und einen 1. Vorsitzenden namens Florian Bachmann und führt den Sanktionsausschuss. Dieser Sanktionsausschuss übt
rege Geschäftstätigkeit aus und kann gute
Umsätze verzeichnen.
Die Umsätze, die dieser Ausschuss unter
der Führung von Herrn Bachmann erzielt,
werden vom Ausschuss selbst festgelegt.
Die Betroffenen haben kaum eine Chance
sich gegen die Vertragsstrafen zu wehren.
Die durch einen geschwollenen, fast
 amtlich abgefassten Bescheid ausgesprochenen Vertragsstrafen, weisen als Einspruchsinstanz einen Verein namens
„Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V.“ (DIS) aus. Dass dieser
Rechtsweg mit erheblichen Kosten verbunden ist, liegt auf der Hand, denn eine
Kostenstelle und ein Gebührenrechner für
das schiedsgerichtliche Verfahren sind
unter www.dis-arb.de, dem Internet zu
entnehmen.
Es ist also umständlich, teuer und fast
witzlos, bei dem Verein sein Recht zu suchen. Aber damit nicht genug. Der Sanktionsausschuss, beziehungsweise Herr
Florian Bachmann, fordert die Empfänger
von Strafen auf, die Beträge in einer
Summe in bar am Taxi-Service-Point einzubezahlen. Die Firma verfügt offensichtlich nicht über eine Bankverbindung, wie
es für Rechnungssteller üblich ist. Auch
fehlt dem Bescheid eine Steuernummer,
wie es für jede Taxiquittung und Geschäftsbrief vorgeschrieben ist.
Das schräge Auftreten dieses Ausschusses
wird nach unten abgerundet, da bei der
Barzahlung von 50-Euro-Strafen keine
brauchbare Quittung ausgestellt wurde
(ohne Empfänger, Stempel, Steuernummer und Adresse). Die Quittung wurde
erst auf nachdrückliches Fordern ausgestellt.
Es bleiben dringende Fragen:
➜ Wer kassiert die Gelder?
➜ Wie werden sie ohne Steuernummer
versteuert?
➜ Gibt es die rechnungsstellende „Firma
Sanktionsausschuss“ überhaupt?
➜ Wo ist sie registriert?
➜ Wer nimmt letztendlich die Bußgelder
ein, das ist die Frage? Sicher nicht der
1. Vorsitzende.
Fragen über Fragen, die auch die FMG als
Vermieter der Standplätze und des Büros
des fragwürdigen Sanktionsausschusses
berühren werden. (HM)
TÜV-Berichte an das KVR
Jeder Unternehmer ist verpflichtet nach
jeder Hauptuntersuchung (TÜV) eine Ausfertigung des Untersuchungsberichtes an
die Genehmigungsbehörde zu senden.
Nach Auskunft des KVR in München genügt es, wenn Sie den Bericht unter der
Nummer 089/233-27507 faxen (§ 41 Abs.
2 BOKraft).
Diese Vorschrift ist bußgeldbewehrt und
kann nach § 45 BOKraft in Verbindung
mit § 61 Abs. 2 PBefG mit einer Geldbuße
bis zu 10.000 Euro geahndet werden.
Natürlich werden Verstöße gegen diese
Vorschriften höchstens mit Geldbußen im
unteren Bereich geahndet. Trotzdem müssen Kreisverwaltungsbehörden den § 41
Abs. 2 vollziehen.
Der Sinn dieser Vorschrift ist, den Genehmigungsbehörden die Einhaltung der
Untersuchungspflicht und damit der Verkehrssicherheit zu ermöglichen und den
Zustand der genehmigten Betriebe hinsichtlich des Alters der Fahrzeuge die auf
die wirtschaftliche Situation des Gewerbes schließen lässt. 
Unregelmäßigkeiten in der Betriebsführung können Rückschlüsse auf die Zuverlässigkeit des Unternehmens zulassen.
Diese Vorschrift gilt auch für die freigestellten Verkehre bei der Beförderung von
Schülern, Behinderten und Kindergartenkindern nach § 1 Ziffer 4, Buchstaben d,
g und i, soweit Fahrzeuge zum Einsatz
kommen, die bauartbedingt für mehr als
sechs Personen einschließlich Fahrer, geeignet und bestimmt sind.
Als zuständige Genehmigungsbehörde
gilt hierbei die Behörde, die im Falle einer
Nichtfreistellung vom PBefG zuständig
wäre.
In der Praxis bedeutet dies, dass die für
den Betriebssitz zuständige Kreisverwaltungsbehörde gemeint ist.
Die oben aufgeführten freigestellten
 Verkehre unterliegen hinsichtlich der
 Betriebsdurchführung großen Teilen der
BOKraft, so auch § 41 und § 42. Hauptuntersuchungen sind bei Taxis und
 Mietwagen bei Erstinbetriebnahme und
alle 12 Monte vorgeschrieben.
Soweit Sie die Möglichkeit haben, sollten
Sie bei Konkurrenten die freigestellte
 Verkehre für Schulen, Kindergärten oder
Behinderteneinrichtungen fahren, überprüfen, ob die TÜV-Plaketten länger als
12 Monate gültig sind. (HM)
Suchmeldung der Polizei
Am Samstag, dem 08. März gegen 19.15
Uhr, wurde eine junge Frau in der Nähe
des S-Bahnhofes Karlsfeld von einem
Mann angegriffen. Ein Passant kam der
Frau zu Hilfe, die flüchten konnte.
Täterbeschreibung: 180 – 185 cm groß, 
40 – 50 Jahre, korpulent mit dickem
Bauch, schwarzer Vollbart. Er trug ein
graues T-Shirt, Jeans und ein dunkles
Käppi.
Sachdienliche Hinweise bitte an Herrn
POM Bergmeier, Telefon 089/55172-262.
Bericht: Schwerer Raub zum 
Nachteil eines Taxifahrers
Tatort: Dachauer Str. 110, 80636 München
Tatzeit: Samstag, 08.03.2008, 07:15 Uhr
Ein Taxifahrer nahm einen Fahrgast in
der Landsberger Straße in München auf.
Das angegebene Fahrziel war die Volkartstraße in München. Von dort dirigierte
der Täter den Taxifahrer zum Tatort, ein
Die Genossenschaft
10 TAXIKURIER

Seite 11

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11TAXIKURIER
abgelegenes Firmengelände an der
 Dachauer Straße.
Auf dem Firmengelände bedrohte der
 Täter den Fahrer mit einer Schusswaffen -
attrappe und forderte die Herausgabe des
Geldes. Nachdem der Täter die Geldbörse
hatte, flüchtete er und konnte trotz sofort
eingeleiteter Fahndung nicht festgenommen werden.
Am Tatort wurde Tatkleidung und Tatmittel gefunden und durch Einsatz moderner
Analysenmethoden konnte letztendlich
die Identität des Täters festgestellt werden. Der Täter, ein 27 Jahre alter Deutscher, wurde in der Woche vor Ostern in
seiner Wohnung festgenommen und befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.
In diesem Falle waren folgende Verdachtsmomente auffällig:
➜ Fahrgast stellte Fragen bezüglich
Schichtbeginn und –ende.
➜ Frage des Fahrgastes, ob ein größerer
Geldschein gewechselt werden kann.
➜ Achten Sie auf die Bekleidung des
Fahrgastes – Mütze ins Gesicht gezogen, Handschuhe angezogen, obwohl
dazu kein Anlass bestand.
➜ Fahrgast setzte sich im Fahrzeug so,
dass es dem Fahrer kaum möglich
war, den Fahrgast zu beschreiben, in
der Regel direkt hinter dem Fahrer.
➜ Fahrgast ändert während der Fahrt
das Fahrtziel.
➜ Fahrtziel ist eine abgelegene Örtlichkeit (Betriebsgelände, Hinterhöfe
usw.).
Anmerkung der Redaktion:
Seit Jahren ist KHK Klaus Schrödel der
Fachmann im Polizeipräsidium München
für Straftaten an Taxikolleginnen und –
kollegen. Herr Schrödel klärte mit seinen
Mitarbeitern alle gravierenden Fälle auf.
Wir danken allen Beamten vom Kommissariat 21 sehr herzlich für ihren Einsatz,
der uns, so schwer es auch fällt, manche
blödsinnige Fahrzeugkontrolle oder Zettel
wegen Bedienens von Fahrgästen mit
Halten in zweiter Reihe leichter ertragen
lässt. (HM)
Beschwerden 1. Quartal 2008
Seit September 2007 ist die intensive 
Bearbeitung von Beschwerden Bestandteil
unseres Qualitätsmanagements.
Wir werden Sie nicht erneut mit Zahlen
traktieren, denn wir halten das nicht
 immer für ein adäquates Mittel etwas
darzustellen. Vielmehr wollen wir mit den
Unternehmern einen Dialog führen, mit
dem Ziel die Qualität unseres Dienstleistungsangebotes weiter zu verbessern.
Hierzu waren auch schon in der Vergangenheit nahezu alle Unternehmer bereit.
Die Bitte um Mitarbeit ging fast nie ins
Leere, sondern wurde meist sofort aktiv
unterstützt. 
Die Zahl der bearbeiteten Beschwerden
ging auch aus diesem Grund von etwa
4,5 auf 2,8 pro Kalendertag zurück. 
Das geringere Fahrgastaufkommen im
Frühjahr hat sicher ebenfalls zu dieser
Entwicklung beigetragen.
Sehr zu denken gab uns allerdings, dass
die Beschwerden über Fahrtverweigerungen auf über 30 Prozent und aggressives
Verhalten gegenüber Fahrgästen und anderen Verkehrteilnehmern auf 20 Prozent
Anteil, gemessen an den allen bearbeiteten Vorgängen angestiegen sind. 
Dieses Verhalten schadet unserem Gewerbe, da uns hierdurch die meisten unserer
potentiellen Fahrgäste als Kunden verloren gehen. Fundierte Umfrageergebnisse
bestätigen, dass Pünktlichkeit und
freundlicher Service die wichtigsten Argumente für den Großteil der möglichen
Taxibenutzer sind.
Die Genossenschaft
Wir sind deshalb der Ansicht, dass hier in
Zukunft noch viel von uns allen verbessert werden muss, bis auch die Unverbesserlichen zu der Einsicht gelangen, dass
der zukünftige Geschäftserfolg keinesfalls
dann eintreten wird, wenn wir heute so
tun als gäbe es kein Morgen.
Das Taxigewerbe braucht dringend eine
Identität sowie ein positives Erscheinungsbild. Diese müssen auf mehreren
Säulen aufgebaut sein.
Diese sind:
1. pünktlich erbrachte Leistung
2. solide und korrekte Leistung
3. freundliche und höfliche Leistung
4. zuvorkommender Service, der die 
individuellen Wünsche der Fahrgäste
berücksichtigt.
Das bedeutet nichts anderes als
Leistung – zum rechten Preis.
Diesen Preis haben wir mit unserem Tarif
im Voraus festgelegt, wohingegen die
Leistung nicht einheitlich von uns erbracht wird. Das ist für viele Kunden ein
Risikofaktor, der sie von der Nutzung des
Taxis als Verkehrsmittel abhält. 
Wenn wir uns aber im ersten Schritt auf
die vier Säulen konzentrieren und hier
unser erstes Ziel erreichen, werden wir
sehr schnell erkennen, dass unser Gewerbe wieder positiver in der Öffentlichkeit
wahrgenommen wird. In der Folge wird
unser positiv verändertes Erscheinungsbild auch die Entscheidungen der potentiellen Fahrgäste zu Gunsten des Taxis als
Verkehrsmittel beeinflussen. Davon könnten wir dann alle profitieren. 
Mit kollegialen Grüßen
Reinhard Zielinski
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
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12 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Blade-Night-Vorschau 2008
Auch wenn es vielen KollegInnen nicht
gefällt: Seit dem 28. April rollen sie in
der 10. Saison, die Inlineskater. Immerhin
die größte Veranstaltung dieser Art in
 Europa. Immer an den Montagen (trockenes Wetter vorausgesetzt) ist auf vier verschiedenen Routen mit entsprechenden
Einschränkungen zu rechnen. Abfahrt ist
um 21 Uhr, Dauer jeweils ca. 2 Std. 
Neuer Start-/Zielort ist das Gasthaus
 „Alte Messe“ an der Theresienhöhe 15
(abseits der Fahrbahn – also sind im
 Vorfeld keine Sperrungen nötig. Bis zum
8. September gibt es 18 Termine. Die
Strecken wurden teilweise deutlich ver -
ändert und sind nunmehr alle etwa gleich
lang. Besonderheiten: 
1. Family-Blade-Night auf gesonderter
Route am 12.5. nachmittags 
(Start 15 Uhr). 
2. Am 19. Mai ist eine besondere Rundfahrt anlässlich des 850. Stadtgeburtstags vorgesehen (wenn Regen
 eine Woche später). 
3. Am 9. und 16. Juni ist Pause wegen
Fußball-EM. 
Was ist zu beachten? 
Wenn der Lindwurm rollt, haben die
 Skater immer Vorfahrt. Querungen der
Route sind nicht möglich. Polizei und
Blade Guards begleiten die Veranstaltung
und nehmen die erforderlichen Sperrungen vor. Bitte auch auf die Funkdurchsagen achten. Die unten genannten Termine
stehen noch nicht mit letzter Sicherheit
fest und auch die Strecken können noch
leicht geändert werden. Vorabinfos über
die jeweilige Route findet man unter 
www.muenchnerbladenight.de sowie in der
Tagespresse. 
Bericht aus dem Aufsichtsrat
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wie gewohnt, berichte ich zunächst an
dieser Stelle aus unserer letzten Aufsichtsratssitzung vom 19. März 2008.
Nach den üblichen Formalia, die ich
hier nicht zum wiederholten Male dar -
legen möchte, wurden unter anderem
der Datenfunk und diverse Berichte des
Vorstandes abgehandelt.
Ein weiter Tagesordnungspunkt der Sitzung war das vermehrte Aufkommen
von Beschwerden durch Fahrgäste. Ich
möchte dabei heute auf eine besondere
Gruppe von Fahrgästen, den Dialysepatienten eingehen. Die Genossenschaft
vermittelt im Monat eine nicht unerhebliche Anzahl von Fahrten für Dialysepatienten. Wie viele von Ihnen wissen, ist
so eine Dialysebehandlung körperlich
sehr anstrengend. Die Patientinnen und
Patienten sind nach einer Behandlung
stark geschwächt und können aufgrund
dessen nur sehr langsam zum Taxi
 gehen. Leider häufen sich in diesem
 Zusammenhang die Beschwerden über
Kollegen, die Patienten zur Eile treiben
und nicht einmal davor zurückschrekken, handgreiflich zu werden, um die
Patienten an der Kleidung hinter sich
herzuziehen. So geht es nicht, liebe
 Kolleginnen und Kollegen, bei allem
Verständnis für die ökonomischen Sach -
zwänge, wir haben es mit Menschen zu
tun. Ein verständnisvolles Verhalten
gegenüber kranken Menschen muss eine
Selbstverständlichkeit sein und darf sich
nicht wirtschaftlichen Zwängen unterwerfen. 
In meinen Beiträgen im TAXIKURIER
betone ich immer wieder, wie wichtig
das Image für unsere Zunft ist. Ein wie
oben geschildertes Verhalten trägt nicht
Die Retter und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass bei Straßenunfällen die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben.
Bei den Einsätzen weiß man aber nicht, wer aus diesen langen Kontaktlisten zu kontaktieren ist. 
Ambulanzfahrer haben also vorgeschlagen, dass jeder in seine Kontaktlisten die im Notfall zu kontaktierende Person unter dem
selben Pseudonym einträgt. Das international anerkannte Pseudo ist: ICE (= in Case of Emergency). 
Unter diesem Namen sollte man die Person eintragen, welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist.
Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3, usw. „Leicht, kostet nichts, kann aber viel bringen.“ (TD) 
zu einem guten Image bei. Dass unser
Bild in der Öffentlichkeit immer noch
nicht positiv ist, zeigt sich auch in einer
neuen Fernsehserie „Hallo Taxi“, die
samstags auf RTL läuft. In dieser Serie
stellt sich Hape Kerkeling, – ich hoffe,
stark übertrieben –, den Kollegen als
ungepflegten, unhöflichen, saufenden
und rülpsenden Zeitgenossen dar.
Ein Beweis mehr, dass wir weiterhin an
unserem Image arbeiten müssen. Sauberkeit, Höflichkeit und Menschlichkeit
müssen genauso selbstverständlich unser Ziel sein, wie eine volle Geldbörse.
Menschlichkeit kann man nicht lernen,
Fahrsicherheit sehr wohl. In diesem
 Zusammenhang möchte ich Sie auf ein
spezielles für Berufskraftfahrer konzipiertes Fahrsicherheitstraining aus dem
Mercedes-Benz-Fahrprogramm hinweisen. Zu erheblich reduzierten Kosten
können Sie einen Grundkurs absolvieren, um dadurch Ihre Fahrsicherheit zu
verbessern und Reaktionen und Situationen im täglichen Straßenverkehr zu
trainieren. Nähere Informationen über
Anmeldung, Teilnahmevoraussetzungen
und Termine erhalten Sie bei dem Veranstalter Mercedes-Benz-Fahrprogramme unter Telefon (089) 950 60 51 oder
VDK (Versicherung der Kraftfahrt) Telefon (069) 959 11 30.
Wie immer, wünsche ich Ihnen liebe
Kolleginnen und Kollegen, gute Geschäfte und stets eine
unfallfreie Fahrt.
Ihre Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
Wichtige Mitteilung für den Notfall!

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Die Genossenschaft
Folgende Strecken/Termine sind vorgesehen:
Strecke Süd:
Von der Theresienhöhe Richtung Harras,
weiter stadtauswärts bis Siemensallee.
Von hier Richtung Drygalskiallee, vor zur
Boschetsrieder Str. und über Fürstenrieder
Str. bis Ammerseestr. Dann Westendstr.,
Elsenheimerstr. und wieder stadteinwärts
über Landsberger Str. und Martin-Greif-
Str. zur Theresienhöhe. 
Länge etwa 19 km, Termine: 28.4., 30.6.,
28.7., 11.8., 1.9. 
Strecke Nord: 
Theresienhöhe zur Schwanthalerstr.,
Paul-Heyse-Unterführung, Seidlstr.,
Brienner Str., Augustenstr., Theresienstr.,
Schleißheimer Str., Milbertshofener Str.,
Ingolstädter Str. bis Euro-Industrie-Park,
dort eine große Schleife von reichlich 3 km
und dann wieder ab der Ingolstädter Str.
auf den genannten Straßen zurück. 
Länge etwa 22 km, Termine: 19.5., 2.6.,
21.7., 18.8.,
Strecke Ost:
Von der Theresienhöhe zunächst nach
Westen über Hansastr./Leonhard-Moll-
Bogen, Siegenburger Str. zur Westendstr.,
Elsenheimer Str., stadteinwärts über
Landsberger Str., an der Wiesn vorbei
zum Kaiser-Ludwig-Platz, ab hier die
 eigentliche Oststrecke über Kapuzinerstr.
zur Wittelsbacherbrücke, Humboldtstr.,
Pilgersheimer Str., Schönstr. Richtung
Tierpark, dann wieder einwärts über
 Pogner-, Thalkirchner-, Implerstr., unter
der Lindwurmbrücke durch, links in die
Poccistr. und über Hans-Fischer-Str.
 zurück zur Theresienhöhe. 
Länge etwa 18 km, Termine: 5.5., 26.5.,
23.6.
Strecke West:
Theresienhöhe zur Bayer-/Landsberger
Str., Hackerbrücke, Wrede-/Mars-/Arnulf -
str. zum Romanplatz, weiter stadtauswärts bis Schragenhofstr., Baubergerstr.,
Dachauer Str., Wintrichring, Nederlinger
Str., Baldurstr., Waisenhausstr., Nördliche
Auffahrtsallee, Richtung Romanplatz,
stadteinwärts über Arnulfstr. zur Hackerbrücke, Landsberger Str. zur Theresien -
höhe.
Länge etwa 20 km, Termine: 7.7., 14.7.,
4.8., 25.8., 8.9.
Familienstrecke (nur Pfingstmontag, 
12.5., ab 15 Uhr):
Theresienhöhe rund um die Wiesn zur
Rückertstr. und Kaiser-Ludwig-Platz, ab
hier weiter wie Strecke Ost. Länge etwa
11 km. (WH)
Wir trauern um unsere Kollegin
Zahra Nasiri-Sharifi
ehemals Taxi 1103
verstarb im Alter von 50 Jahren.
399 ,00`
499 ,00`
373770,00 €,
4695,00 6,25%
6,25%, letzte Rate: 5128,00 €Klimaautomatik
Bordcomputer Navigationssystem
München-Zentrum · Landsberger Str. 83-87
Oliver Otter · Tel. 089/51 01-254

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Der Landesverband
Buntes Allerlei
Normalerweise reagieren wir auf tendenziöse Veröffentlichungen nicht. Im vor -
liegenden Falle wurden von der Firma,
die die Parkplätze am Flughafen verwaltet in einem Heft einige Beiträge ver -
öffentlicht, die geeignet sind uns als Genossenschaftsmitglieder zu schädigen.
Der frühere Flughafenaufseher und
 Vorsitzende einer Mini-Vereinigung versuchte sich mit dem Sinn und Zweck 
der Mitgliedschaft im Landesverband
auseinanderzusetzen.
Sein Fazit, dass viele Münchner Taxiunternehmer die kostenlose „Mitgliedschaft im Landesverband gekündigt haben“ ist falsch. Es waren von rund 1.900
Mitgliedern ganze 32 – fast ausnahmslos
IsarFunker. Aus Angst vor dem keinesfalls „versteckten Festlohn“, wie „fb“
schreibt. Das kann ja nicht sein, wenn
man ein paar Seiten weiter aus dem
Munde eines sehr wichtigen IsarFunk-
Unternehmers liest: „Die Mehrzahl unserer Fahrer verdienen zwischen Euro 1.800
Euro und 3.000 Euro brutto im Monat
und müssen nicht mal diese 240 Stunden
im Monat arbeiten.“
Es sind übrigens nach dem Tarifvertrag
244 Stunden monatlich. Warum dann die
Aufregung? Der Tarifvertrag zwischen
dem Landesverband und der Gewerkschaft ver.di ist gerade für Unternehmer,
die Fahrer beschäftigen außerordentlich
wichtig. Nach dem Arbeitszeitrechtsgesetz
sind nur maximal 48 Arbeitsstunden pro
Woche zulässig. Mit dieser Arbeitszeit
würden wir in Bayern keinen einzigen
fest angestellten Fahrer halbwegs vernünftig entlohnen können.
§ 7 des Arbeitszeitrechtsgesetzes lässt
 eine Ausweitung der Wochenarbeitszeit
bis zu einer Schichtzeit von 12 Stunden,
inklusive Pausen zu, wenn
1. erhebliche Teile der Arbeitszeit in
Form von Arbeitsbereitschaft geleistet
werden und
2. ein Tarifvertrag vorliegt, in dem eine
längere Arbeitszeit als 48 Wochenstunden vereinbart ist.
Die Alternative wäre eine 48-Stunden-
Woche und bei Überschreitung saftige
Bußgelder – ob das im Sinne der bayerischen Taxi- und Mietwagenunternehmer
wäre, glauben wohl nicht einmal die
handvoll IsarFunker, die nicht im Landesverband bleiben wollen.
Der Tarifvertrag Nr. 10 ist nicht allgemeinverbindlich, das heißt, in Arbeits -
verträgen die nach EU-Recht zwingend
schriftlich abgefasst werden, können Teile
oder der gesamte Tarifvertrag aufgenommen werden.
Hinsichtlich der Probezeit, der Verjährung
von Ansprüchen, der Arbeitnehmerhaftung und einigem mehr, ist der Tarifvertrag auf die Gegebenheiten des Taxigewerbes zugeschnitten.
Auseinandersetzungen mit Arbeitnehmern haben ihre Ursache regelmäßig im
Fehlen von schriftlichen Arbeitsverträgen
und mangelnden Aufzeichnungen von
Arbeitszeiten und Umsätzen.
Wir weisen ausdrücklich an dieser Stelle
darauf hin, dass nach einer BFH-Entscheidung vom 26.02.2004 das Führen
von Schichtzettel bei Personalbeschäftigung zwingend vorgeschrieben ist.
Die Vorteile der Mitgliedschaft im Landesverband liegen nicht nur in Superkonditionen beim Datenfunk von jährlich
 cirka 85 Euro pro Taxi, sondern in vielen
Rahmenvereinbarungen mit Geschäftspartnern. 
Aber das können oder wollen Leute, die
selbst nichts zustande bringen, nicht
 wissen. (HM)
Hintergrund Umweltschutzgesetz
Wenige Tage vor Ostern ging allen Versicherungsnehmern der VDK ein Angebot
über eine Umweltschadenversicherung
zu. Für Privat-PKW ist diese Versicherung
beitragsfrei, für gewerblich genutzte PKW
wurde die Versicherung für eine Jahres -
prämie von 9 Euro, in Worten „neun“
 Euro, angeboten. Bis 01.04.2008 wird der
Versicherungsschutz für alle Fahrzeuge
gratis angehoben.
Das Anschreiben war rechtlich in Ordnung und für Versicherungsfachleute verständlich. Der interessierte Laie konnte
mit dem klein gedruckten Anhang nichts
bis wenig anfangen und die Jahresprämie
von 9 Euro war auch nicht gerade geeignet, Ernsthaftigkeit zu fördern.
Eine Vielzahl von telefonischen und
schriftlichen Anfragen veranlasste uns
der Angelegenheit auf den Grund zu
 gehen.
Die VDK-Versicherung landete keinen
Aprilscherz, der gelang der Bundesregierung bereits am 14. November 2007 als
das „Umweltschadengesetz“ mit der leicht
blödsinnigen Abkürzung „USchadG“ rück -
wirkend zum 1. April 2007 beschlossen
wurde. Dieser Gesetzgebungsakt war so
bedeutend, dass er unbemerkt von der
Presse und frecherweise auch noch rück -
wirkend von unseren Spitzenpolitikern
vollzogen wurde. Die Versicherungen
wurden verpflichtet, Vorsorge zu treffen.
Für was eigentlich?
Nach dem „USchadG“ können auf Halter
von Kfz „öffentlich-rechtliche-Ansprüche“ aus der Sanierung von Umweltschäden geltend gemacht werden, wenn diese
durch Unfälle oder Pannen verursacht
wurden. Die Deckung hierfür liegt nach
dem Versicherungsangebot bei 5 Millionen Euro pro Schadensfall und maximal
10 Millionen Euro pro Jahr.
„Öffentlich-rechtliche-Ansprüche“ sind
nicht die Beseitigung von Verunreinigungen, Austausch von Erdreich oder Abpumpen von kontaminierten Gewässern,
gemeint ist die Wiederherstellung des
ökologischen Zustandes vor dem Schadensereignis.
Ein Beispiel auf bayerisch: Beim Befahren
eines Wirtschaftsweges in einem Moorge-
14 TAXIKURIER
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum
Dr. Hingerle GBR
(seit 1979)
Alle Untersuchungen für
Ersterwerb od. Verlängerung
des Führerscheins für Taxi,
Mietwagen und Omnibus zu
besonders kostengünstigen,
fairen u. freundl. Bedingungen.
Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche
Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen.
Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“
Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.)
info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de
Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366
85551 Kirchheim Fax: 9030224

Seite 15

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Der Landesverband
biet, wird die Ölwanne Ihres Motors undicht. Motoröl ergießt sich in den Moorgraben. Das Öl wird aufgefangen und 
das Erdreich ausgebaggert und erneuert.
Diese Kosten deckt Ihre Haftpflichtversicherung.
Nach dem „USchadG“ tritt nun ein Gutachter der „Unteren Naturschutzbehörde
vom Landratsamt“ auf den Plan. Dieser
Spezialist weiß von seinem Papa, dass in
diesem Moorgraben in der Verrohrung
unter den Einfahrten der einäugige Rotschwanzmolch lebte, der nun nicht mehr
auffindbar ist. Die Wiederansiedlung dieses Tieres ist mit Kosten verbunden und
stellt den „öffentlich-rechtlichen-Schaden“ dar, der erheblich zu Buche schlagen
kann.
Das nächste nennenswerte Vorkommen
der einäugigen Rotschwanzmolche liegt
in der Nähe von Tomsk in Sibirien. Von
dort holt eine Umweltschutzfachkraft vier
dieser Exemplare setzt sie im Moorgraben
wieder ein und beobachtet und füttert
diese wichtige Population auf die Dauer
von 4 Jahren. Das Ganze kostet ein paar
Euros und sichert Beschäftigung für Politiker, Beamte, Umweltschützer, Versicherungen, Anwälte, Zoologen, und, und, und. 
Hoffentlich wird unsere Republik nicht
auch noch zu einem Biotop mit gefährdeten Bewohnern, oder einäugigen Rotschwanzmolchen. (HM)
Sozialversicherungsausweis
Seit 01.01.2008 droht Arbeitnehmern ein
Bußgeld bis 1.000 Euro, wenn sie den
 Sozialversicherungsausweis bei der Arbeit
nicht mitführen. Bislang konnten die Beschäftigten ein Bußgeld vermeiden, wenn
sie bei einer Kontrolle durch die Zollverwaltung den Personalausweis statt des
Sozialversicherungsausweises vorlegten.
Dies Ausweichmöglichkeit hat der Gesetzgeber gestrichen.
An der Mitführungspflicht hat sich für
Beschäftigte des Baugewerbes, des Gaststätten- und Beherbergungsgewerbes, des
Personen- und Güterverkehrsgewerbes,
des Schaustellergewerbes, des Gebäude -
reinigungsgewerbes, der Unternehmen
der Forstwirtschaft sowie der Unternehmen die sich am Auf- und Abbau von
Messen und Ausstellungen beteiligen
nichts geändert. Beschäftigte in diesen
Bereichen müssen ihren Sozialversicherungsausweis bei der Arbeit dabei haben,
um ihn bei einer Zollkontrolle vorlegen
zu können. Das eigene Lichtbild muss
man selber in den Ausweis einkleben,
sonst ist er nicht gültig.
Arbeitnehmer ausländischer Firmen
 müssen anstelle des Sozialversicherungsausweises ihre Aufenthaltstitel oder die
Bescheinigung E 101 (Nachweis der
 Sozialversicherung im Heimatland) bei
der Arbeit mit sich führen.
DRV, Bayern-Süd
Autoelektrik/Funktechnik
ER-TAX
Frankfurter Ring 97
(089) 30 74 80 47
Funktechnik Metzker
Kastenbauerstraße 5
(089) 93 30 73
Autoglaserei
Kraft
Tegernseer Landstraße 228
(089) 690 87 82
Betriebsärzte
Dr. Bake v. Bakin
Tassilostraße 23
Aschheim
(089) 37 06 56 90
Dr. Hingerle
Am Brunnen 17 
Kirchheim
(089) 991 88 00
Dr. Krumpoch
Plinganser Straße 47
(089) 746 31 80
Essen nach Mitternacht
Camus
Albert-Roßhaupter-Straße 37
(089) 769 80 58
Lamm’s
Sendlinger-Tor-Platz 11 
(089) 59 19 63
Fahrzeugaufbereitung/Pflege
Glas
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 99 62
Patecky
Frankfurter Ring 97
Tel. (0177) 630 74 85
Feuerwehr
München-Stadt: Tel. 112
München-Land: Tel. 66 20 23
Folienbeschichtung
Atlas
Haager Straße 8
(089) 49 00 32 18
Stema
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
E&S Autofolierung
Frankfurter Ring 97
(0177) 624 95 39
Gutachter/Sachverständiger
Klotz
Hans-Mielich-Straße 30
(089) 65 98 37
(0172) 890 18 07
Klotz
Moosacher Straße 13
(089) 35 73 18 73
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
Kfz-Prüfstellen
KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS West
Anton-Böckler-Straße 3
(089) 89 73 63 60
KÜS Süd
Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
TÜV-Süd
Ridlerstraße 57
(089) 51 90 31 45
Kfz-Reparatur
Dvorak
Schleißheimer Straße 38
(089) 52 80 40
Glas
Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
Stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
Kreditkartenabrechnung
Wellcom
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle: 
(089) 23 33 62 01
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
Rechtsanwalt
Bauer Michael
Schillerstraße 21
(089) 51 55 69 30
Dr. Cichon & Partner
Johann-von-Werth-Straße 1
(089) 139 94 60
Dr. Stephan & Stahlberg
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(08041) 788 90
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(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
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(089) 21 61-337/-362/-394
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✃
15TAXIKURIER

Seite 16

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16 TAXIKURIER
Nach 100 Tagen Rauchverbot in der Gastronomie hat sich das Thema keineswegs beruhigt. Täglich lesen wir in der Presse neue
Standpunkte und nach wie vor ist „Rauchen
in der Kneipe“ Mittelpunkt leidenschaftlicher Diskussionen. Die Zahl sogenannter
„Raucher-Clubs“ oder „geschlossener Gesellschaft“ geht in die Hunderte und wird täglich mehr. Mittlerweile sind alle verärgert.
Der Raucher sowieso, auch die in den Raucher-Clubs, die über den Abend verteilt 3–4
Zigaretten konsumieren wollen, sich aber in
den Clubs unter Kettenrauchern aufhalten
müssen. Und die Nichtraucher werden gezwungen, Mitglieder in Raucher-Clubs zu
werden, um ihre sozialen Kontakte zu erhalten. Nachtfahrer werden bestätigen, dass 
gerade unter der Woche das Geschäft
schwieriger geworden ist. Nach über einem
Viertel Jahr Rauchverbot wollten wir mit 
einem gesetzestreuen Gastronomen ein Gespräch führen und haben dafür ein klassisches Wirtshaus, den „Dicken Mann“ in der
Heinrich-Wieland-Straße ausgewählt. 
Robert Schögler, seit zehn Jahren Wirt
dieses immer gut besuchten bayrischen
Treffpunkts, beantwortete offen unsere
Fragen. 
TAXIKURIER: Wie empfanden Sie die Einführung des Rauchverbots und haben Sie
es in Ihrem Lokal umgesetzt?
Robert Schögler: Dass in dieser Richtung
etwas passieren würde, war klar. Ich habe
nur gehofft, dass man es jedem Wirt
selbst überlassen würde, wie er sein Lokal
deklariert. Als dann die harte, bayerische
Linie gefahren wurde, fand ich es gerecht,
dass es, um niemanden zu benachteiligen,
keine Ausnahmen gab. Der „Dicke Mann“
ist ein klassisches „Ein-Raum-Lokal“, wo
keine Umbauten möglich gewesen wären.
Am 1. Januar habe ich die Aschenbecher
weggeräumt und vor dem Lokal zwei
Stehtische, einen Heizstrahler und einen
großen Regenschirm aufgestellt, da ca.
50% unserer Gäste Raucher sind. Ich habe
mich strikt an die Verordnung gehalten.
TAXIKURIER: Wurden Sie bisher vom KVR
schon einmal kontrolliert?
Robert Schögler: Während der Karenzphase erhielten wir einmal einen Infobesuch
einer netten Dame.
TAXIKURIER: Nachdem täglich neue
 Raucher-Clubs gegründet werden, Mehr-
Raum-Gaststätten Raucherzimmer schaffen (sogar die Käfer- Schänke, in der
 Politiker ein- und ausgehen, hat ein Raucher-Stüberl), um dem Gäste-Schwund zu
entgehen, interessieren uns Ihre Erfahrungen mit dem Gesetz.
Robert Schögler: Ich möchte zunächst mit
dem Mittagsgeschäft beginnen. Seit Januar habe ich pro Mittag ca. 15 Kaffee-Einheiten weniger verkauft, also rund 1.500
bisher, ein klares Indiz, dass der Raucher
isst, bezahlt und seinen Kaffee im Büro
trinkt. Auch am Abend, an dem das
Wirtshaus immer voll ist, ist die Verweildauer der Gäste kürzer geworden. Das
zweite und dritte Getränk fehlt einfach.
Der rauchende Kunde isst, geht vielleicht
einmal vor die Türe zum Rauchen und
zahlt. Besonders bei Schlechtwetter ist
diese Situation extrem. Früher waren wir
bis Mitternacht voll, jetzt leert sich das
Lokal gegen 22.30 Uhr.
TAXIKURIER: Gibt es denn nicht neue Zielgruppen durch dieses Gesetz?
Robert Schögler: Darauf habe ich auch
 gehofft, aber vergebens. Wir haben und
hatten ja schon viele Nichtraucher als
 Gäste im Lokal, die sich aber nur selten
am Qualm der Raucher gestört haben. Der
einzige Unterschied ist jetzt, dass die Gemütlichkeit beim Teufel ist. Es ist ein
 einziges Kommen und Gehen. An jedem
Tisch sitzen ja Raucher und Nichtraucher.
Dauernd ist einer unterwegs beim Rauchen und stört das gemütliche Beisammensitzen. Gott sei Dank hatten wir noch
keine Zechpreller, da wir einen sehr hohen
Anteil an Stammgästen haben, die unserem Personal bekannt sind.
TAXIKURIER: Welche Konsequenzen ziehen
Sie, wenn dieser Negativ-Trend anhält?
Robert Schögler: Die große Hoffnung ist
die Biergarten-Saison. Die Raucher werden heuer bei den ersten Sonnenstrahlen
die Biergärten stürmen. Mir tun alle Gastronomen leid, die in diesem Jahr keine
 
Freiplätze haben. Dann kann ich das Rendite-Problem lösen, denn 5 Euro Getränke-Umsatz sind ja anders zu werten als
5 Euro Speisen-Umsatz. Sofern sich die
Verweildauer der Gäste im Lokal nicht
zum Positiven ändert, werde ich wohl 1–2
Arbeitsplätze abbauen müssen. Ob das die
Verursacher des Gesetzes bedacht haben,
daran zweifle ich. Übrigens hatte ich noch
nie so einen hohen Krankenstand bei meinem Personal wie in den vergangenen
Monaten. Auch meine Angestellten mussten vor die Tür zum Rauchen und haben
sich dabei erkältet. Wie bekannt, ist der
Raucheranteil bei Mitarbeitern in der
 Gastronomie ja nicht gerade niedrig.
TAXIKURIER: Wie sind Ihre Hoffnungen
und haben Sie einenLösungvorschlag?
Bilanz eines 
gesetzestreuen Wirtes
Titelthema

Seite 17

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17TAXIKURIER
Robert Schögler: Derzeit macht jeder Wirt,
was er will. Der Gesetzestreue ist der
Depp. Vor den Landtagsahlen wird nichts
mehr passieren. Die Lösung mit der Wiesn
ist ein Zugeständnis. Ich erwarte eine gerechte Lösung. Sinnvoll wäre das sogenannte „spanische Modell“ . Mehr-Raum-
Gaststätten mit abgetrennten Bereichen.
Bei Ein-Raum-Gaststätten muss sich der
Wirt für Raucher oder Nichtraucher entscheiden. So entgeht man allen Kollissionen.
TAXIKURIER: Spürt man die neue Situation
auch bei den Taxibestellungen?
Robert Schögler: Durchaus, wir hatten vor
dem Rauchverbot weitaus mehr Nachfragen nach Taxis. Es fehlt einfach die Laune
bei den Leuten.
TAXIKURIER: Wir danken für das Gespräch. (PR) 
Die meisten aktuellen oder bevor -
stehenden Baustellen wurden in den
 letzten beiden Heften schon ausgiebig
angesprochen. Daher beschränke ich
mich diesmal auf die wichtigsten 
neuen Frustpunkte in München und
Umgebung. 
Bereich Innenstadt bis Mittlerer Ring
Blumenstr.: Endlich ist die Straße
 umgebaut und wir haben uns an die
unvermeidlichen neuen Radlwege gewöhnt. Schon geht es mit Fernwärmearbeiten weiter. Zwischen Pestalozziund Corneliusstr. befindet sich noch
bis Anfang Juli eine Inselbaustelle. Es
bleibt von der eh schon schmaleren
Fahrbahn nur noch eine Spur pro
Richtung übrig. 
Leopoldstr. zwischen Freiheit und 
Parzivalstr.: Wegen der neuen Trambahn Baustelle. Kein weiterer Kommentar.
Nördlicher Stadtbereich: 
Tatzelwurm, Heidemannstr. und
 Moosach U-Bahn: Bekannte und beliebte Frustorte.
Östlicher Stadtbereich:
Bogenhausen.: Ins ganze Viertel kommen neue Fernwärmeleitungen. Einzelheiten wieder im nächsten Heft.
Innsbrucker Ring/Leuchtenbergring-
Tunnel: Bis März 2009 wird eine
Mittelwand eingebaut sowie die
 Sicherheitseinrichtungen auf Vordermann gebracht.
Südlicher Stadtbereich:
Tegernseer Landstr. (McGraw-Graben):
Die Stützwände im McGraw-Graben
müssen instandgesetzt werden. Beginn
war Mitte März. Endtermin soll Ende
November sein. Hoffentlich findet sich
nichts Unerwünschtes, was die Bauzeit
verlängert (z.B. eine zu reparierende
Fernwärmeleitung).
Westlicher Stadtbereich:
Friedenheimer Brücke: Bereits seit 
März und noch bis Oktober wird das
Brückenbauwerk umfangreich instandgesetzt. Das kann quasi als Fortsetzung der Bauarbeiten in der Wilhelm-
Hale-Str. betrachtet werden, deren
Ende für Mai geplant ist.
Außerhalb Münchens:
Autobahn-Ostring A99: Zwischen
 Hohenbrunn und Kreuz München-Süd
Fahrbahnerneuerung. Richtung Salzburg nur zwei Fahrspuren frei, Richtung München Nord drei eingeengte.
Anschlussstelle Ottobrunn Richtung
Salzburg ist gesperrt. Dauer bis Ende
Mai. (WH)
Wichtige Information
In der Kürze liegt die 
Würze: Baustellenbericht 
Mai 2008
Name: Schögler
Vorname: Robert
Alter: 57
Sternzeichen: Krebs
Familienstand: geschieden, 4 Kinder 
(3 Söhne, 1 Tochter)
Geburtsort: Wien
Aufgewachsen: Wien
Wohnviertel: Altstadt
Hobbies: Fernsehsport
Musik: Hard Rock
Urlaub: Spanien
Mini-Steckbrief:

Seite 18

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18 TAXIKURIER
➜ die zwischen dem 01.04. und 30.09.2008 erfolgen
und bei denen die Fahrzeuge bis spätestens März
2009 übernommen werden.
Für die übrigen Taxis und Mietwagen der B- und 
S-Klasse gilt weiterhin im Rahmen der Taxi-Sonder -
finanzierung ein effektiver Jahreszins von 1,99%.
Für detaillierte Fragen zu den Taxikonditionen stehen
den Taxi- und Mietwagenunternehmern die Taxispezialisten der Mercedes-Benz Partner jederzeit und gerne
zur Verfügung. (BZP-AR.Nr. 14/08)
Wiederholung wegen der großen Nachfrage
29. April bis 28. Juni 2008, täglich 20 Uhr in der
 Komödie im Bayerischen Hof.
Ladies Night – Komödie von Stephen Sinclair und 
Anthony McCarten mit Pascal Breuer, Sebastian Goder,
Torsten Münchow, Rudolf Otahal, Eduard Burza,
 Dominik Meurer, Martin Böhnlein.
Nackte Tatsachen gegen den grauen Alltag
Sechs Freunde in einer englischen Industriestadt. Kein
Talent, kein Antrieb, keine Arbeit. Und auch im privaten Leben ohne Glück und Hoffnung. Sie sind weder
schön noch blutjung. Im Gegenteil: Ihre Körper zieren
Rettungsringe und Hühnerbrüste. Da fassen sie, inmitten ihrer Misere aus Schuldenbergen und ehelichen
Scherbenhaufen, eines Tages den mutigen Entschluss,
eine ganz neue Existenz zu gründen: als „Die Wilden
Stiere“ bieten sie Männer-Striptease. Dabei stellt sich
die alles entscheidende Frage in dieser turbulenten
 Komödie: Ganz oder gar nicht?!
Pinnwand
Schwarzes Brett der Branche
Taxi-Sonderfinanzierung mit einem effektiven Jahreszins von
0,99 % für die Mercedes-Benz E-Klasse
Die Mercedes-Benz Vertriebsorganisation Deutschland
(MBVD) hat für die E-Klasse, das mit Abstand meistverkaufte
Taximodell in Deutschland, eine Sonderfinanzierungsaktion
beschlossen. Die Mercedes-Benz Bank bietet den E-Klasse-
 Taxi- und Mietwagenkunden ab sofort nun noch attraktivere
Finanzierungskonditionen an: 
0,99 % effektiver Jahreszins bei einer Laufzeit von 
maximal 60 Monaten.
Dieser Zinssatz gilt für alle Bestellungen einer E-Klasse der
Baureihe W/S 211 als Taxi oder Mietwagen 
➜ entweder als Sondermodell „Das Taxi“ (Code P10) oder
mit der elektrischen Taxi- und Mietwagenvorrüstung 
(Code 965),
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in 
der Engelhardstr. 6 im 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG
auf. Anzeigenschluss ist der 14. Mai 2008!
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER

Seite 19

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19TAXIKURIER
„An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft,
sondern seinen Charakter“ sagte Konfuzius und würde
sich wohl ein sauberes Fahrzeug der gehobenen Mittelklasse bestellen. Charakter ist das Erkennungsmerkmal
einer Person oder eines Gegenstandes. Sozusagen die 
Visitenkarte, die man sich ja auch nicht aus der benutzten Serviette der letzten Schweinshaxenmahlzeit zusammenbastelt. 
Da hilft auch das schönste Origami nichts mehr!
Wenn sich Fahrgäste weigern, den edlen Zwirn auf das
Popart-Unikat „Kaugummi verfolgt Speisereste in Brandloch-Hindernis-Parcour“ zu platzieren, wenn die dunkle
Färbung der Karosserie nicht genetisch bedingt von Melanin, sondern einfach nur von Dreck erzeugt wird und
wenn das Rumpeln der Hinterachse zusammen mit geschwindigkeitsabhängigen Fehlschaltungen des ausgelutschten Automatikgetriebes als neues Event-Surround-
System von Mercedes-Benz vermarktet werden muss,
dann ist es wohl Zeit für einen höflichen Besuch bei dem
bekannten Münchener Resteverwerter, der das geliebte
Fahrzeug vor den bösen Schergen in Uniform retten
wird. Als Andenken erhält man einen handlichen Würfel
mit etwa einem Meter Kantenlänge, den man noch jahrelang Gassi führen kann.
Natürlich ist der Ärger eines Kollegen verständlich, der
sich mit seinem treuen Lebensabschnittgefährten zu -
versichtlich an noblen Hotels bereithält und dann mit
schmerzverzerrtem Gesicht zusehen muss, wie sich eine
sauber geputzte und gestriegelte S-Klasse die lukrative
Flughafenfahrt genüsslich einverleibt. 
Der große Kofferraum kann hier nicht ausschlaggebend
sein, da man ja locker weitere Gepäckstücke an die Karosserie hätte kleben können, und es wäre sogar ein kleiner Snack gereicht worden. Von den Fußmatten. Warum
sollte man sich also Gedanken über den Zustand und die
damit erschreckende Wirkung seiner mobilen Beförderungseinheit auf den potenziellen Fahrgast machen? 
Dunkel getönte Scheiben im hinteren Fahrzeugbereich
werden mit Einführung des Rauchverbotes wohl bald
verschwinden. Unverträglichkeiten gegenüber Reinigungsmitteln könnten im Allergikerpass eingetragen
werden, und warum manche Leute eine ausgeprägte
Angst vor großen Hunden, Taxifahrer dagegen immer
vor den riesigen Staubsaugern an Tankstellen entwickelt
haben, kann inzwischen sogar durch die Freud-the-next-
Generation der Serie Star Dreck geklärt werden. Wir
blicken also zuversichtlich in die Zukunft. Und damit:
Auch Konfuzius wusste, wann er mal putzen musste!
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Seite 20

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München und seine Stadtbezirke
München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt.
Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer
stellt im TAXIKURIER diese Stadtviertel in
alphabetischer Reihenfolge vor: Wann
wurden sie nach München eingemeindet?
Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre
Grenzen? Oft kann man die Grenzen und
den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden
heute noch gut erkennen und mit diesem
Wissen ein interessantes Gespräch mit den
Fahrgästen führen. Welche Stand plätze
gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel
aus? Was ist dort taxi-relevant? 
Foto: www.atelier-tacke.de
Neuhausen-Nymphenburg
der Großstadt. Auch Oskar von Miller
und Johann Stiglmaier ruhen hier.
Neuhausen wurde am 1. Januar 1890
nach München eingemeindet. Von 
den Bauernhöfen ist nichts mehr über -
geblieben. 
Auf dem Weg von ihrer Residenz zum
Schloss Nymphenburg und zurück wollten die Herrscher Bayerns aus dem Hause
Wittelsbach nicht vom Anblick ihrer
Neuhauser Untertanen belästigt werden.
Ihnen reichte es, von den Steuern dieser
Untertanen ein Leben in Saus und Braus
führen zu können, ohne selber arbeiten
zu müssen. Deshalb ließ man die Nymphenburger Straße um das Dorf herum
bauen, eine Umgehungsstraße sozusagen
aus Standesdünkel herrührend. Der Blick
auf den Stadtplan zeigt dies heute noch
eindrücklich. 
Der Name „Nymphenburg“ erscheint erstmals im Jahr 1675 und ist ein Fantasieprodukt. Er soll auf einen Ort der Schönheit und des Müßiggangs verweisen, und
das wurde das damals gebaute Schloss
und sein Park ja auch. Nymphenburg
 gehört seit dem 1. Januar 1899 zu
 München. 
Grenzen
Die Grenzen des 9. Stadtbezirkes verlaufen im Südosten beginnend und dann
 gegen den Uhrzeigersinn: Helmholtz,
Maillinger, Loth, Heß, Schwere-Reiter,
Ackermann, Spiridon-Louis-Ring bis zum
Olympiasee. Dann in Richtung Westen
entlang dem Biedersteiner Kanal, sodann
Postillon, Homer, Baldur, Nederlinger, In
den Kirschen und anschließend um den
gesamten Schlosspark herum bis zu den
Bahnanlagen und in deren Mitte nach
Osten zurück zur Helmholtz.
Zum Stadtbezirk gehören also der Arnulfpark, aber nur westlich der Helmholtz, die
Ebenau, der südwestliche Teil des Olympiaparks mit dem Sommer-Tollwood,
Gern („Wir leben gern in Gern!“), Dantepark, Dantestadion und Dantebad, der
 Taxisgarten, die Touristenattraktionen
Schloss und Park Nymphenburg sowie
der Hirschgarten. 
Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter
Mit derzeit rund 83.000 Bewohnern auf
1.292 Hektar, das sind 64 Menschen pro
Hektar (Münchner Durchschnitt 42), gehört Neuhausen-Nymphenburg zu den
am stärksten bevölkerten Gebieten in
München. Es ist fast schon eine Großstadt
Der 9. Stadtbezirk setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Das Dorf Neuhausen wurde erstmals um 1163 als „Niwenhusen“,
das heißt „Neue Behausungen“, urkundlich erwähnt. Angeblich soll hier im
8. Jahrhundert ein Wanderprediger das
Christentum verbreitet haben. Es war dies
der sagenhafte Winthir, dessen Name an
eine Straße und einen Platz vergeben
wurde, außerdem trägt auch eine Apo -
theke seinen Namen. Direkt am Rotkreuzstand wurde 1955 der Winthirbrunnen
mit entsprechendem Standbild aufgestellt,
für das die Weisheit gilt: „Über Geschmack kann man nicht streiten.“
Der alte Ortskern gruppierte sich um die
kleine Winthirkirche, die versteckt an der
Winthirstraße 15 liegt. Der Neuhauser
Friedhof hat wie der Bogenhausener
Friedhof die Besonderheit, dass nur noch
Menschen bestattet werden, die bereits
von früher her ein Familiengrab besitzen.
Ist das nicht der Fall, kann nur der Oberbürgermeister entscheiden, wer hier begraben wird. Dies war beispielsweise
1996 der Fall, als der Schriftsteller Sigi
Sommer in Neuhausen begraben und dadurch von der Stadt geehrt wurde. Der
kleine Friedhof ist unbedingt einen Besuch wert – eine dörfliche Oase inmitten
20 TAXIKURIER
Zum Kinderarzt kommt eine junge
Frau mit einem Baby. Er untersucht
das Kind und fragt: „Wird das Kind
mit Muttermilch oder aus der Flasche
ernährt?“ „Mit Muttermilch.“ Daraufhin betastet der Arzt ihre Brüste.
 „Also, dann ist es ja kein Wunder,
dass das Kind unterernährt ist. Sie
 haben ja gar keine Milch.“ „Natürlich
nicht, Herr Doktor. Ich bin doch nur
das Au-pair-Mädchen!“ 
Witz des Monats
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Seite 21

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in der Großstadt, und die Zahlen weisen
nach oben, denn entlang der Bahnanlagen wachsen Wohnungen und Büros aus
dem Boden. Für uns heißt das auch, einige neue Straßennamen dazuzulernen (siehe TAXIKURIER 12/2007, Seiten 12–13).
An der Ecke Wotan-/Margarete-Danzi
(früher die westliche Winfried) werden
auf einer Bautafel „Königliche 2-Zimmer-
Wohnungen“ angeboten. Diese lachhaftunvereinbare Schöpfung der Makler -
sprache soll zeigen, dass das Schloss die
ganze Gegend veredelt. 
Tatsächlich ist Neuhausen-Nymphenburg
ein Stadtteil, in dem Geld zu Hause ist.
Der klassische Reichtum in den noblen
Gegenden und das Geld derer, die von
Nah und Fern in das In-Viertel gezogen
sind. Hinzu kommen Krankenhäuser und
Generalkonsulate (Bulgarien, Türkei und
Volksrepublik China) als wichtige Taxi -
adressen, wobei allerdings das Honorar-
Generalkonsulat von Thailand in der
Prinzen 13 nicht allzu häufig angefahren
wird. 
Und nicht zu vergessen die Schülerfahrten von und zum Städtischen Waisenhaus
sowie einige wichtige Firmen wie Mercedes-Benz am Arnulf. Sehr taxirelevant
sind auch die zahlreichen Lokale verschiedenster kulinarischer Ausrichtung,
die beiden großen Biergärten im Hirschgarten und Taxisgarten sowie die im
 Oktober 2007 eröffnete Freiheiz-Halle.
Auffällig ist andererseits, dass es im 
9. Stadtbezirk fast keine für uns inter -
essanten Hotels gibt, einmal abgesehen vom Laimer Hof und dem Karl-
Theodor. 
Stände und Verkehrssituation
Folgende Stände liegen im 9. Stadtbezirk:
Arnulf, Maillinger, Leonrod, Roman,
 Rotkreuz (auch kurz als „Roter“ bekannt),
Schragenhof und Waisenhaus. Dazu kommen noch die beiden zeitlich beschränkten Stände beim Hirschgarten und am
publikums-bedingt etwas problematischen Backstage. Als der Landsberger/
Trappentreu auf die Donnersbergerbrücke
verlegt wurde, lag er anfangs noch auf
der Schwanthalerhöhe. Seit seiner Verschiebung nach Norden gehört er hingegen jetzt zu Neuhausen. Entgegen jeder
gefühlten Geografie befindet sich der
Westfriedhof-Stand nicht in Neuhausen-
Nymphenburg, sondern er liegt ganz
knapp auf Moosacher Gebiet. Aber ob
dieses Wissen etwas am Alltag ändert?
Der Bahnhof Laim und der Nachtwerk
zeichnen ebenfalls oft für den 9. Stadt -
bezirk zuständig. 
Die Donnersbergerbrücke gehört mit rund
100.000 Fahrzeugen zu den am stärksten
befahrenen Brücken in Europa. Entsprechend problematisch gestaltet sich auch
die morgendliche und abendliche Verkehrssituation, die sich in beide Richtungen in der Landshuter Allee fortsetzt.
 Bevor die heutige Donnersbergerbrücke
1972 dem Verkehr übergeben wurde,
wälzte und quälte sich der gesamte Verkehr durch die Leonrodstraße, über den
Rotkreuzplatz und dann durch die Donnersbergerstraße hin zur alten Brücke –
zusammen mit der Trambahnlinie 22!
Ein Blick auf den Stadtplan zeigt, dass
die schnurgerade Landshuter Allee planerisch dazu ausgelegt ist, das Autobahndreieck Feldmoching zu einem Autobahnkreuz zu erweitern. Aber es dazu
einmal kommt wird, bleibt abzuwarten.
Schnurgerade ist die Landshuter Allee,
weil sie auf der ehemaligen Trasse der
Bahnlinie nach Landshut verläuft.
Die großen Straßen im Stadtteil sind
tagsüber oft infolge Überfüllung unangenehm zu befahren: Nymphenburger,
Dachauer sowie Arnulf. Ansonsten
 gestaltet sich der Straßenverkehr im 
All gemeinen nervenschonend. 
Noch ein Wort zur Taxisstraße. Ihre
Schreibweise zeigt, dass sie nichts mit
uns zu tun hat, denn dann müsste sie
 Taxistraße mit einem „s“ heißen. Ein kleiner, aber feiner Unterschied, ähnlich den
Begriffen „Generalstreik“ und „Generalsstreik“ . Von letzterem hat man leider noch
nie etwas gehört oder gelesen. Der Name
Taxisstraße erinnert an das Fürstengeschlecht Thurn und Taxis, das seit dem
16. Jahrhundert das europäische Postnetz
organisierte. Manche der heutigen Nachkommen hören angeblich eher auf den
Namen „Tut und taugt nix.“ 
Fazit:
Der 9. Stadtbezirk, Neuhausen-Nymphenburg, ist wegen der Vielfalt seiner taxirelevanten privaten, gewerblichen und
öffentlichen Adressen von großer Wichtigkeit für unser Gewerbe. Das Viertel
zeigt sich – meistens – tags wie nachts
von seiner profitablen Seite. (BW)
Als nächstes Viertel stellt der TAXIKURIER
den 17. Stadtbezirk, Obergiesing, vor.
21TAXIKURIER
Im Mai …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren
1908, 7. Mai: Max Grundig, deutscher Unternehmer, wird geboren.
… vor 75 Jahren
1933, 8. Mai: Mahatma Gandhi 
beginnt einen dreiwöchigen Hungerstreik wegen der Unterdrückung
der Parias durch die britische 
Regierung.
1933, 10. Mai: In zahlreichen 
Städten Deutschlands beginnen die
„Bücherverbrennungen“ . 
… vor 50 Jahren
1958, 1. Mai: Das amerikanische
Verteidigungsministerium meldet den
Beginn einer neuen Testserie von
Atomexplosionen.
1958, 21. Mai: Das Bundeskabinett
verabschiedet einen Gesetzentwurf
über den verstärkten Ehrenschutz
ausländischer Staatsoberhäupter (Lex
Soraya) wegen der Indiskretionen in
der deutschen Presse über die Trennung des Schahs von Persien von
seiner Gattin.
… vor 25 Jahren
1983, 19. Mai: Auf Antrag der SPD
wird ein Untersuchungsausschuss
zur Flick-Spendenaffäre eingesetzt.
1983, 25. Mai: Durch ein 1:0 im 
Finale gegen Juventus Turin in
Athen wird der Hamburger SV 
Gewinner des Fußball-Europapokals
der Landesmeister.
2 Konzessionen gesucht! 
Telefon: 0177-5363521
Kleinanzeige

Seite 22

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Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
W
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „W“ .
Wahlrecht – „Nach der Wahl ist vor der
Wahl“ könnte man in Abwandlung eines
bekannten Spruches von Sepp Herberger
sagen. Auch wenn dies im bayerischen
Super-Wahljahr 2008 mit Kommunalund Landtagswahlen besonders gilt, soll
hier nur das Wahlrecht des Fahrgastes gemeint sein, sich am Taxistand einen beliebigen Wagen auszusuchen. Natürlich
ist es üblich, dass der „Einsteiger“ das
 erste Taxi am Stand nimmt, dennoch ist
er dazu nicht verpflichtet! Der Kunde
kann, ohne eine Begründung abgeben zu
müssen, auch den dritten oder zehnten
Wagen am Stand nehmen. Früher kam
das öfters mal vor, als es noch die Unterscheidung zwischen Raucher und Nichtrauchertaxis gab. Ohne besondere Absicht
des Kunden kann es passieren, wenn dieser z.B. am Tal- oder Promenadestand
versehentlich beim Ersten der Reserve
einsteigt, ohne zu realisieren, dass es
auch noch einen „Haupt“-Stand gibt. In
all diesen Fällen ist es eine Sache der
Kollegialität, den Fahrgast höflich (!) darauf aufmerksam zu machen, dass man
selbst nicht der Erste ist und die anderen
Kollegen schon länger warten. Ein besonderer Service ist es dann noch, einem mit
Taschen und Koffern bepackten Kunden
beim Weg zum ersten Taxi des Standes
behilflich zu sein. Ein bisserl Bewegung
hat noch nie geschadet! Wenn der Fahrgast jedoch darauf besteht, mit dem einmal ausgesuchten Nicht-Ersten zu fahren,
ist das Ende der Fahnenstange schon erreicht: keine Diskussionen, keine Belehrungen! Dies gilt natürlich auch für die -
jenigen, die zuerst dran wären und – im
vorigen Beispiel – am „Haupt“-Stand
schon länger gewartet haben. Besonders
unmöglich ist das Verhalten mancher
„Kollegen“, die ihre Nicht-Zuständigkeit
(z.B. als Erster in der Reserve) dem Kunden dadurch signalisieren, dass sie wortlos und natürlich ohne auszusteigen,
mürrisch mit dem Daumen über die linke
Schulter zeigen. Wenn einer dieser „Helden“ im Wirtshaus versehentlich bei der
falschen Bedienung ein Bier bestellen will
und von dieser ähnlich „zuvorkommend“
behandelt wird, ruft er wahrscheinlich
 erbost nach der Geschäftsleitung!
Missverständnisse sind insbesondere bei
Dunkelheit schon dadurch zu vermeiden,
dass alle Nicht-Ersten ihre Reklame ausschalten, was jedoch manchem „Kollegen“ alleine deshalb einfällt, weil sie gar
nicht wissen, wo der entsprechende
Schalter zu finden ist. Wer hat es nicht
schon erlebt, wenn am „Papa Schmid“
wieder mal fünf Taxis mit eingeschalteter
Reklame nebeneinander stehen und ein
Einsteiger von Pontius zu Pilatus geschickt wird, bis er endlich in „seinem“
Wagen zu sitzen kommt. Etliche Knallköpfe haben es auch bis heute noch nicht
kapiert, dass bei der Fahrt zur Abholung
eines Kunden, nach Entgegennahme eines
Telefon- oder Funkauftrags, die Reklame
abzuschalten ist. Nichts ist für einen,
eventuell schon länger wartenden
„Ecken steher“ ärgerlicher, als ein vermeintlich freies Taxi, das trotz aller am
Straßenrand aufgeführten Veitstänze 
und Schuhplattler nicht anhält, sondern
ungerührt weiter fährt!
Warten – gehört nun mal zu unserem Geschäft, wie übrigens auch bei Einzelhändlern, Wirten und anderen Gewerbetreibenden, die auch nicht immer nur von
zahlender Kundschaft überrollt werden.
Manchen Kollegen scheint’s, jedoch richtig Spaß zu machen, wie die Tatsache
zeigt, dass üblicherweise höchstens in
10 Prozent aller Funkrufe des „Odeon“,
„Promenade“, oder, oder, oder (…), überhaupt nur mal ein Fahrer antwortet. Für
viele Fiaker ist es doch wohl schöner, am
Stand Zeitung zu lesen und sich beim anschließenden Ratsch mit Kollegen über
das schlechte Geschäft und die unfähige
Zentrale auszulassen. 
Wechselgeld – Auf einen Fünfziger muss
der Fiaker jederzeit herausgeben können,
andernfalls gehen Fahrten zum Geldwechseln zu Lasten des Fahrers. Natürlich
wäre es eine Milchmädchenrechnung, nur
mit einem entsprechenden Minimalbetrag
auszureiten, denn schließlich könnte
nicht nur der erste Fahrgast mit einem
„Fuffi“ zahlen, sondern auch noch der
zweite, dritte und weitere Kunden. Große
Scheine kann man meist problemlos an
einer Tankstelle „verkleinern“ und notfalls kauft man sich halt ein Packerl Kaugummi oder sonst was und hat dummerweise auch nur einen großen Schein zum
Bezahlen …
Bei einem Mangel an Münzen wird’s
schon schwieriger: Wenn nachts und an
Wochenenden die Banken geschlossen
haben, ist man auf die Hilfsbereitschaft
von Kollegen, Gastwirten oder Tankwarten angewiesen, welche allesamt meist
„not amused“ sind, wenn sie ihre eigenen
Münzvorräte angreifen sollen. Kurzum,
an einer rechtzeitigen und ausreichenden
Bevorratung mit Wechselgeld erkennt
man den Profi! Dabei ist es höchst ratsam, die entsprechenden Vorräte nicht
 etwa in der Geldbörse mit sich zu tragen,
sondern sie dezent irgendwo zu verstecken
– üblicherweise halt in der eigenen Fiakertasche im Kofferraum, in der man auch
sonst nützliche Dinge bereithält, wie z.B.
eine Taschenlampe, weitere Straßenkarten, Muttis Pausenbrot, evtl. die privaten
Starthilfekabel (wenn’s nicht das eigene
Auto ist) und so weiter. Wer unbedingt
den Fahrgästen seine prall gefüllte Geldbörse vorführen muss, ist im Fall eines
Überfalls in doppelter Hinsicht ein bisserl
mit schuld: Erstens passieren die meisten
Überfälle beim Bezahlvorgang, wenn also
22 TAXIKURIER

Seite 23

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23TAXIKURIER
der Fiaker praktischerweise (aus der Sicht
des Täters) die Börse schon in Griffweite
hält. Eine etwas traurig daherkommende,
mit wenigen, kleinen Scheinen ausgestattete Geldtasche mag den einen oder anderen Bösewicht im letzten Moment doch
noch zur Aktivierung der letzten Gehirnzellen und damit zur Erkenntnis führen,
dass sich – zumindest in einem solchen
Fall – Verbrechen im wahrsten Sinne des
Wortes nicht lohnt. Und zweitens ist halt
im Falle eines „erfolgreichen“ Raubzuges
schlicht und einfach mehr Geld weg, als
wenn man die großen Scheine im Kofferraum, der Hosentasche oder sonst wo
ausgelagert hätte. Dass ein Taxiräuber
schon mal einen Fiaker zum Umdrehen
der Hosentaschen oder zur Besichtigung
des Kofferraums eingeladen hätte ist
nicht überliefert.
Weiteres – Aufträge mit dem Zusatz
„weiter“ bzw. „weiteres“ (ist hier dasselbe)
werden insbesondere zum Schutz vor
„Abstaubern“ so vergeben. Es kann aber
auch der zeitlichen Entlastung des Funkers von Kanal 1 dienen, wenn z.B. vor
Ort noch Detailangaben zu machen sind
(„bitte Stempen herausziehen, vorfahren
und an der Klingeltafel die Codenummer
xyz eingeben“ oder ähnliches). Bei Sammeltouren, wie z.B. Schülerfahrten, Buszubringer und MVG bedeutet der Hinweis
„und dann auf der XY-Straße weiter“,
dass hier unbedingt das „Weitere“ auch
explizit auf einem der Rückfragekanäle
abgeholt werden muss! Immer und immer
wieder geschieht es, dass zufällig herumstehende Passanten, denen ein Taxi auch
nicht gerade ungelegen kommt, eingeladen und mitgenommen werden, während
die echten Fahrgäste bis zum Sankt-
 Nimmerleins-Tag auf ihre Abholung warten. Üblicherweise schalten gerade diese
Spezialisten dann noch den Funk aus
(„stimmt ned Zentrale, hab’n nur leise
draht“), damit eine Reparatur des Fehlers
innerhalb der üblichen Zeittoleranzen
auch nicht mehr möglich ist. Direkt dazu
passt auch das nächste Stichwort, nämlich die 
Wiederholung – Am Funk erhaltene Aufträge sind zu wiederholen – wobei es in
der Praxis schon einige Unterschiede
gibt: Bei einer „Westenrieder 13, Marktstadl“ wird ein „…adl“ als Wiederholung
üblicherweise akzeptiert, oder ein „…insä“
als Antwort auf die „Sophien 26, 
McKinsey-Empfang“ . Ein „Ex“ als Kurzform des Hotels Excelsior ist kein Problem, und auch ein „Nagel und Schraube“
als Wiederholung für das Lokal in der
Mariannenstraße 2 („Nage und Sauge“)
löst allenfalls erheiterte Schnappatmung
in Zentrale und Kollegenschaft aus.
Ebenso die Rückfrage, eines Kollegen auf
Kanal 4, in der Hans-Sachs-Straße 8 gebe
es mehr als drei Glöcklein, bei welchem
er denn läuten solle. Und nicht zuletzt die
Rückfrage einer Kollegin, in der Pariser
Straße 24 (damals noch Gaststätte „Achterdeck“, jetzt „Ankertreff“) gebe es weder
einen achten Stock, noch einen „Deck“ . 
Weniger lustig ist es, wenn bei Hotels die
Zimmernummer oder bei Firmen der
Fahrgastname dazu gesagt wird – damit
der Fiaker dann letztlich ohne weitere
Rückfrage doch einfach den nächst besten Menschen mitnimmt, der zufällig gerade ein Taxi brauchen kann. Die Frage:
„Haben Sie ein Taxi bestellt?“ oder „Sind
Sie Herr Müller?“ ist in solchen Fällen
übrigens vollkommen sinnlos, denn derjenige, der ein Taxi brauchen kann, würde auch auf die Frage, „sind Sie Jesus
Christus?“ mit ja antworten – Hauptsache
er kommt weiter. Die einzig richtige Frage
in den vorgenannten Fällen kann also
nur lauten: „Auf welchen Namen (oder
auf welche Zimmernummer) haben Sie
bestellt?“
Manche Kollegen (die Männer sind hier
überproportional vertreten) sind am Funk
derart maulfaul, dass hier offensichtlich
die Angst im Vordergrund steht, es würde
ihnen die „Dritten“ aus der Gosch’n hauen, wenn sie selbige zum Zweck der Auftragswiederholung mehr als einen Zehntelmillimeter aufmachen. Oder sie würden
sich den Kiefer brechen. Manche Wiederholungen kommen in einer Art, als hätte
der Fiaker gerade ein „Bäuerchen“ gemacht oder bei akuter Flatulenz das
Mikro schnell unter den Fahrersitz gehalten… Völlig verblüffend und durch nichts
mehr zu erklären sind Wiederholungen,
wie „Utzschneider 5, Müller“, wenn der
Auftrag lautete „Utzschneider 8, Colibri“
oder statt Hausnummer „83“ die „112“,
wobei es auch hier zweifelsfrei keinerlei
phonetische Verwandtschaft mehr gibt.
Ein absoluter „Klassiker“, der pro Stunde
mindestens zehnmal vorkommt, ist die
Rückfrage: „Zentrale, Fahrgast kommt
nicht, habe mehrmals geläutet“ . Zentrale:
„Wo haben Sie denn geläutet?“– Fahrer:
„Richtig“ – Zentrale: „Woo Sie geläutet
haben? – Fahrer: „Äh, Zentrale, wie heißt
Fahrgast noch mal?“ Oder auch (nach
ewigem Hin und Her) „Habe geläutet bei
Hausnummer 12, Müller“ – Zentrale: „Ihr
Auftrag lautete aber Nummer 5, Kucinski“… Die nochmalige Steigerung besteht
letztlich in der Behauptung des Fiakers:
„Aber ich habe wiederholt: 12, Müller.
Und Sie haben gesagt: Richtig.“
In der alten Zentrale (Utzschneiderstraße
6, heute Gaststätte „Yum“) hing über dem
Eingang zum Funkraum noch der Spruch:
„ Die Welt ist ein Irrenhaus und hier ist
die Zentrale“ . Aber wenn man nichts zum
Aufregen hätte, wär’s auch nicht schön!
Die letzte Tiefgarage steht uns allen
 bevor, doch der heilige Fiacrius möge
vorher noch ein paar „Aufreger“ bereithalten!

Seite 24

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24 TAXIKURIER
Warum hatten wir dieses Thema 
aufgegriffen?
1. Viele Unternehmer und Taxifahrer traten mit dem Hinweis an uns heran,
dass Hotels, die ansonsten eng mit der
Zentrale der Taxi-München eG kooperieren, die Fahrten zum Flughafen
München gegen Schmiergeldzahlungen
an einige wenige Taxiunternehmer
„verkaufen“ .
2. In einer Nachtschicht im Frühsommer
2007 ging in unserer Taxizentrale eine
Taxibestellung eines Hotels aus Dornach ein. Diese Bestellung war in eine
Liste eingetragen, die eigentlich dafür
erstellt wurde um festzuhalten, wie viel
Schmiergeld welcher Taxler für welche
Flughafenfahrt abgedrückt hat.
3. Es gingen immer mehr Hinweise in der
Zentrale ein, dass zahllose Taxis mit
Land-Konzessionen, teils ohne Dachzeichen, bereits früh am Morgen vor
den großen Münchner Hotels unerlaubt
bereitstehen und Fahrgäste gezielt vom
Hotelpersonal gezielt zu diesen Taxis
gewiesen werden.
Umsetzung der Aktion
In einer Redaktionssitzung wurde die
Vorgehensweise für den Nachweis dieser
Zustände festgelegt. Dabei kamen wir
zum Ergebnis, dass monatlich 1 bis 2 Hotels von einem anonymen Testschläfer
besucht werden. Dieser Testschläfer, der
übrigens mehrmals ausgetauscht wurde,
hatte den Auftrag, früh am Abend im
 Hotel einzuchecken und dabei sofort
beim Check-In ein Taxi für eine Fahrt
zum Flughafen am nächsten Morgen zu
bestellen, das mit Kreditkarte bezahlt
wird. Wenn das Taxi dann am nächsten
Morgen vorfährt, nennt der Tester als
Fahrziel dann eine andere, in der Umgebung des Hotels liegende Adresse.
Unsere Erwartung lag bei ca. 70% 
korrekten Hotels und 30% manipulierter
Aufträge. 
Bilanz nach 10 Monaten
Nach 10 Monaten und insgesamt 10 ge -
testeten Hotels stellte sich heraus, dass
 unsere Prognose völlig falsch war. 
Nur drei Häuser hatten das Taxi in unserer Zentrale bestellt, sieben Hotels orderten das Flughafentaxi auf einem anderen
Weg. Sogar das Haus des Kreisvorsitzenden des BHG (Bayerischer Hotel- und
Hotellerie
Der Hotel-Check – Eine Zwischenbilanz
Gaststätten-Verband), der in gewisser
Weise auch für Moral und Ethik im Hotelgewerbe verantwortlich zeichnet, bestellte die Fahrt bei einem stadtbekanntem Hotel-Fiaker (2574), der sein
Fahrzeug täglich in den Morgenstunden
nahe dem Elisenhof bereithält.
Resümee
Wie der Kreisvorsitzende des BHG richtig
feststellte, leben wir in einer freien
Marktwirtschaft. In dieser ist es jedem
unbenommen, dort zu bestellen, wo er es
für richtig findet und zufrieden ist. Offensichtlich hat der Kreisvorsitzende des
BHG jedoch eine anderslautende Interpretation des Begriffes Marktwirtschaft.
Nach dessen Interpretation wird die Kurzfahrt dort bestellt, wo man 365 Tage im
Jahr perfekten Service und Erreichbarkeit
bietet, leider aber keine Schmiergelder für
lukrative Fahrten abdrückt, deshalb bestellt man eben diese Fahrten dort, wo
auch das Hotel-Empfangspersonal am
überhöhten Taxifahrpreis in angemessener Höhe partizipiert. Dies ist keine Form
der Marktwirtschaft, dies ist mieser Ser -
vice, Herr Mayer! 
Foto: www.atelier-tacke.de
Wohl kaum eine Rubrik im TAXIKURIER 
hat für mehr Furore gesorgt als der Check
von Münchner Hotels. Selbst die Münchner
Abendzeitung hatte kürzlich dieses Thema
breit behandelt und aus dem TAXIKURIER
zitiert.
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Familienrecht / Sozialrecht
Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

Seite 25

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Wer zahlt hier die Zeche? 
Offensichtlich hat der werte Herr Kreisvorsitzende des BHG nicht nur Verständnisprobleme bei der Definition des Begriffes Marktwirtschaft, nein, sein Defizit
erstreckt sich auch auf den Fakt, dass es
mitunter und in erster Linie auch seine
eigenen Hotelgäste sind, die hier übers
Ohr gehauen werden, denn die gut gemeinte Gratifikation für den Hotelportier
zahlt sicher nicht der Taxler aus seinem
Geldbeutel, sondern der Fahrgast mittels
eines geschickt kaschierten, durch Um -
wege kumulierten überhöhten Fahrpreis.
Auch die langen Wartezeiten auf die
Flughafentaxis gehen zu Lasten der Gäste
unserer Stadt. 
Die Dienstleistungen in Hotellerie, Gastronomie und Personenbeförderung stehen gerade in einer Großstadt in einer
Dreiecksbeziehung. Der eine kann ohne
den anderen nicht, wenn eine Seite zusammenklappt, brechen auch die anderen
beiden Schenkel weg. 
Wenn ein Partner glaubt, den anderen
vor- bzw. hinters Licht führen zu müssen,
wird dieses Spiel nicht lange gut gehen.
Konsequenz:
Wir setzen vorübergehend die Aktion mit
den „Testschläfern“ aus, weil keine Wende im Trend zu erwarten ist. Trotzdem
achten wir weiterhin auf Hinweise und
Meldungen aus Fahrer- und Unternehmerkreisen über derartige Vorfälle von
Fahrtverschiebungen. Vor allem bei Premium-Kunden mit Direktleitung und
Autobooking werden wir dann entsprechende Maßnahmen ergreifen und dem
Haus die Vorteile entziehen. 
Taxifahrer sind Meinungsmultiplikatoren.
In München gibt es a. 17.000 Menschen
mit gültigem Taxiführerschein, die auf
 einem der 3.400 Taxis Ihren Teil dazu
beitragen, das Image eines Hotels angemessen beim Fahrgast darzustellen. 
Dies ist ein Fakt. Keine Drohung. 
Eine Drohung jedoch war der Satz des
Kreisvorsitzenden Mayer, all „seine“
Münchner Hotels aufzufordern, keine
 Taxis mehr zu bestellen, falls wir uns
weiterhin engagieren, Licht hinter diese
Machenschaften zu bringen. 
(Übrigens kam die Reaktion bzw. E-Mail
mit dieser Drohung des Herrn Mayer 
akkurat 41 Minuten nach Erscheinen der
Frühausgabe der Abendzeitung um 18
Uhr; beinahe 3 Wochen hatte Herr Mayer
verstreichen lassen, ohne auf unsere Einladung zum Gespräch zu reagieren und
die Problematik Ernst zu nehmen. Wie
nah die Berichterstattung dem Herrn
Kreisvorsitzenden tatsächlich gegangen
ist, zeigt die Tatsache, dass der Bericht in
der Abendzeitung nach Erscheinen der
Erstausgabe nochmals geändert wurde)
(TK)
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)

Seite 26

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An dieser Stelle soll erörtert werden: 
➜ Was kann der Fahrgast verlangen?
➜ Welche Angaben muss eine Quittung
 enthalten?
Die Quittung in Personen- und 
Umsatzsteuerrecht
Die Taxiordnung der Landeshauptstadt
München (TO) verlangt in § 4.4: „Auf
Verlangen des Fahrgastes ist eine Quittung über den Fahrpreis auszustellen. Die
Quittung muss mit dem Datum, der Ordnungsnummer, Anschrift des Unternehmens sowie der Bezeichnung des Ausgangs- und Zielpunktes versehen sein. 
Es sind ausschließlich Quittungsformulare
mit der Ordnungsnummer und der
 Anschrift des Unternehmens ... zu verwenden.“ 
Von dieser Vorschrift sind keine Ausnahmen vorgesehen. Jede Quittung, die einen
der hier aufgeführten Punkte nicht enthält, fällt unter die Bußgeldandrohung
(bis zu 10.000 Euro) nach TO § 6.7 und
PBefG § 61.2.
Für jede Art von gewerblichen Umsätzen
im Inland gilt außerdem das Umsatz -
steuergesetz (UstG). Es fordert in § 14.4
folgende Angaben:
1. den vollständigen Namen und die
vollständige Anschrift des leistenden
Unternehmers und des Leistungs -
empfängers,
2. die dem leistenden Unternehmer vom
Finanzamt erteilte Steuernummer
oder die ihm vom Bundeszentralamt
für Steuern (1) erteilte Umsatzsteuer-
Identifikationsnummer,
3. das Ausstellungsdatum,
4. eine fortlaufende Nummer mit einer
oder mehreren Zahlenreihen, die zur
Identifizierung der Rechnung vom
Rechnungsaussteller einmalig vergeben wird (Rechnungsnummer),
5. die Menge und die Art (handelsübliche Bezeichnung) der gelieferten
Gegenstände oder den Umfang und
die Art der sonstigen Leistung
6. den anzuwendenden Steuersatz sowie
den auf das Entgelt entfallenden
Steuerbetrag oder im Fall einer Steuer -
befreiung einen Hinweis darauf, dass
für die Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt.
Nach UstG § 14b muss ein Doppel jeder
Rechnung mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden. Ein Verstoß gegen die Vorschriften des Umsatzsteuergesetzes kann
mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden.
Kleinbetragsregelung bis 150 Euro
Eine Vereinfachung dieser Vorschriften
wird in der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UstDV) in § 33 geregelt:
Eine Rechnung, deren Gesamtbetrag 150
Euro nicht übersteigt, muss mindestens
folgende Angaben enthalten:
1. den vollständigen Namen und die
vollständige Anschrift des leistenden
Unternehmers,
2. das Ausstellungsdatum,
3. den Umfang und die Art der Leistung
und
4. das Entgelt und den darauf entfallenden Steuerbetrag in einer Summe sowie den anzuwendenden Steuersatz.
Für Fahrpreisbeträge unter 150 Euro werden also nicht benötigt: Name und Anschrift des Leistungsempfängers (Kunde),
Steuernummer, fortlaufende Nummerierung und Herausrechnung des Mehrwertsteuerbetrages. Auch Kleinbetragsquittungen müssen 10 Jahre lang aufbewahrt
werden.
Bezahlung mit Kreditkarten und Auftragsscheinen
TO § 4.4 verlangt klar und eindeutig: es
ist „… eine Quittung über den Fahrpreis
auszustellen.“ Es wird nichts darüber ausgesagt, wie die Zahlung erfolgt. Der Kunde hat auch bei „unbar“ bezahlten Fahrten, also bei Zahlung mit Auftragsschein,
Behindertenticket, EC- oder Kreditkarte
ein Recht auf eine ordentliche Quittung
für die Taxifahrt. Hier kann zusätzlich
noch ein Vermerk über die Zahlungsweise
(„bezahlt mit Visa“ o.ä.) angebracht
 werden. 
Das häufig angebrachte Argument, damit
könne ein Kunde eine Fahrt zweimal abrechnen (einmal mit Eigenbeleg oder
Auftragsschein, einmal mit Quittung), ist
in der Taxiordnung nicht vorgesehen.
Unsere Aufgabe ist die Personenbeförderung, nicht die Steuerfahndung.
Fahrten mit Abrechnung oder 
Rechnungsstellung
Bei Abrechnungsfahrten gilt ebenfalls:
Die Taxiordnung sagt nichts darüber aus,
wann und wie die Fahrt bezahlt wird.
Auch hier hat der Taxifahrer „… eine
Quittung über den Fahrpreis auszustellen.“ Allerdings wird mit der Quittung
noch kein Zahlungseingang bestätigt.
Deshalb sollte hier zusätzlich vermerkt
werden: „Nicht bezahlt. Rechnungsstellung folgt“ . Wahlweise kann auch das
Wort „Quittung“ durchgestrichen und
durch das Wort „Lieferschein“ ersetzt
werden.
Die Taxiquittung
Rund um’s Taxi
Häufig verlangen Fahrgäste ihre Taxiquittung mit dem Zusatz: „Schreiben's einfach
,Stadtfahrt‘, das reicht“ . In manchen Fällen
wird die Quittung überhaupt ohne Angaben,
also „blanko“ verlangt mit den Worten: 
„… die Buchhaltung macht das dann schon
…“ . Und in manchen problematischen
 Situationen (Umwege, Fahrpreisüberforderungen, Auseinandersetzungen) geben
manche „Kollegen“ gerne „faule“ 
Quittungen ohne Taxinummer und 
Unternehmeradresse. 
26 TAXIKURIER

Seite 27

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Ein Sonderfall sind Sammelfahrten wie
MVG-Fahrten und Buszubringerdienste.
Auch hier hat der Fahrgast das Recht auf
eine Quittung. Allerdings gibt es in diesen Fällen häufig noch keinen endgültigen Fahrpreis, wenn zum Beispiel die
Tour nach dem Ausstieg eines Fahrgastes
weitergeht. Hier bestätigt der Fahrer auf
der Quittung den Taxameterstand beim
Ausstieg des jeweiligen Fahrgastes mit
dem Zusatz: „Nicht bezahlt, Sammelfahrt.
Stand Taxameter bei Ausstieg“ . Die vorgeschriebenen Angaben Datum, Ausgangs- und Zielpunkt (in diesem Fall Einund Ausstiegspunkt), Taxinummer und
Unternehmeradresse müssen ebenfalls
aufgeführt werden.
Fahrpreisaufteilung unter den Fahrgästen
Fahren mehrere Kunden zusammen mit
dem Taxi und wollen den Fahrpreis unter
sich aufteilen, so gilt: Jeder einzelne
Fahrgast hat das Recht auf eine ordnungsgemäße Quittung mit allen erforderlichen Angaben über den Teil des
Fahrpreises, den er entrichtet hat.
Bei Postpersonaltouren müssen die Fahrgäste gemeinsam einen Eigenbeitrag pro
Fahrt (meist 3 Euro) entrichten. Hier hat
ebenfalls jeder Fahrgast das Recht auf
 eine vollständige Quittung über den von
ihm bezahlten Anteil dieses Eigenbeitrages. Dass es sich hier nur um Beträge
zwischen 75 Cent und 3 Euro handelt, ist
auch in diesem Fall unerheblich.
Was Fahrgäste auf keinen Fall verlangen
können: für jeden Fahrgast eine Quittung
über den jeweils vollen Gesamtbetrag.
 Alle Quittungen aus einer Taxifahrt dürfen zusammen höchstens den gezahlten
Gesamtpreis ergeben.
Fahrten auf Gutscheine der 
Deutschen Bahn
Die Bahn AG wünscht hier als Auftrag -
geber ausdrücklich, dass den Fahrgästen,
deren Fahrt mit dem Gutschein bezahlt
wird, keine Quittung ausgestellt wird. Es
soll dadurch vermieden werden, dass Ansprüche an die Bahn AG doppelt gestellt
werden. Die Fahrgäste haben allerdings
auf einen Beleg Anspruch, aus dem hervorgeht, dass sie befördert wurden. Eine
durchgestrichene Quittung mit Taxinummer und Unternehmeradresse reicht hierzu aus.
Der Mehrwertsteuersatz
Personenbeförderungen unterliegen nach
UstG § 12.2.10 dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7%, wenn die Beförderungsstrecke
entweder nicht länger als 50 km ist
oder nicht aus dem Gebiet der Betriebssitzgemeinde hinausführt.
Das Umsatzsteuerrecht kennt keine Tarifgrenzen. Der Mehrwertsteuersatz hat
nichts damit zu tun, ob eine Fahrt im
Pflichtfahrgebiet stattfindet oder nicht.
Alle Personenbeförderungen, die die angeführten Bedingungen nicht erfüllen
 sowie alle Dienstleistungen, die keine
Personenbeförderung sind, unterliegen
dem vollen Steuersatz von 19%. 
Für eine Personenbeförderung vom
Münchner Flughafen nach Tutzing ist also die Mehrwertsteuer in Höhe von 19%
auszuweisen. Genauso beträgt die Mehrwertsteuer für eine Besorgungsfahrt immer 19%. Besorgungen unterliegen nach
Taxitarifordnung § 2.7 der Tarifpflicht.
Daher ist der Taxameterpreis auch hier
der Bruttopreis, in dem die Mehrwert -
steuer bereits enthalten ist.
Für die Anteile einer Beförderungsstrecke,
die durch ausländisches Gebiet führen,
darf keine deutsche Umsatzsteuer aus -
gewiesen werden (0%). Allerdings kann
hier dem jeweiligen Staat gegenüber eine
eigene Steuerpflicht entstehen.
Sogenannte „Kleinunternehmer“ nach
§ 19 UstG (2) dürfen keine Mehrwert -
steuer ausweisen.
Die Berechnung der Mehrwertsteuer
Immer wieder kommt es zu Problemen
bei der richtigen Berechnung des Steuerbetrages. Der Taxameterpreis ist ein
 Bruttopreis inklusive Mehrwertsteuer. 
Bei Beträgen bis 150 Euro reicht der Zusatz „Mehrwertsteuer in Höhe von …%
enthalten“ . 
Bei Beträgen über 150 Euro muss der
Zahlbetrag aufgeteilt werden in Netto -
betrag und Mehrwertsteuerbetrag. Wer
keine Steuertabelle mit sich führt, wird 
in diesem Fall den Taschenrechner be -
mühen. 
Zuerst wird der Bruttobetrag (Taxameterpreis) eingegeben. Bei einem Steuersatz
von 7% teilt man durch 107, bei einem
Satz von 19 % teilt man durch 119. Das
Ergebnis mulipliziert man mit 100. Das
Ergebnis ist der Nettobetrag (ohne Steuer).
Die Differenz zwischen Bruttobetrag und
Nettobetrag ist der Steuerbetrag. 
Zwei Beispiele:
Fahrt innerhalb des Stadtgebietes 
München:
Taxameterpreis: 
161,50 Euro inkl. Steuersatz 7%. 
Berechnung: 
➜ 161,50 : 107 x 100 = 150,93 Euro
Nettobetrag (auf 2 Stellen gerundet) 
➜ 161,50 (Bruttobetrag) – 150,93 (Nettobetrag) = 10,57 Euro Steuerbetrag
Fahrt außerhalb des Stadtgebietes 
München:
Taxameterpreis: 
161,50 Euro inkl. Steuersatz 19%.
Berechnung: 
➜ 161,50 : 119 x 100 = 135,71 Euro 
Nettobetrag (auf 2 Stellen gerundet) 
➜ 161,50 (Bruttobetrag) – 135,71 (Nettobetrag) = 25,79 Euro Steuerbetrag
➜ Fortsetzung siehe nächste Seite
27TAXIKURIER
Stimmer & Sohn GmbH
Lindberghstraße 20 · 80939 München
Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3
Taxiwerkstätte
• „ Unfallinstandsetzung“
• Kfz-Reparaturwerkstätte
• spontane Hilfe auch 
außerhalb der üblichen 
Geschäftszeiten

Seite 28

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28 TAXIKURIER
And the winner is …
„Tach, mein Name is Hape Kerkeling, könnten Sie und Ihr Hündchen mir bei der
Suche nach meiner Perücke behilflich sein, sonst nimmt mir niemand den 
Taxifahrer ab.“
Kollege Hofberger aus München hat offensichtlich die ersten Staffeln von „Hallo
Taxi“ gesehen und mit diesem Spruch den tollen Preis vom Kollegen Peter Hörl
gewonnen, der aus seiner Sammlung 5 Taximodelle aus den Jahren ab 1947 bis
heute zur Verfügung gestellt hat. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der April-Ausgabe:Quittung für Beträge bis 150 Euro 
(Kleinbeträge)
➜ Fahrt- und Ausstellungsdatum 
(meist identisch)
➜ Ordnungsnummer des Taxis
➜ Vollständiger Name und vollständige
Anschrift des Unternehmens
➜ Umfang und Art der Leistung 
(Personenfahrt, Besorgung, Lotsenfahrt, Starthilfe ...)
➜ Ausgangs- und Zielpunkt der Fahrt
➜ Zahlbetrag inklusive Mehrwertsteuer
➜ enthaltener Mehrwertsteuersatz 
(0%, 7% oder 19%)
Von allen Quittungen ist eine Kopie
(Durchschrift) mindestens 10 Jahre lang
aufzubewahren.
Quittung für Beträge über 150 Euro
zusätzlich zu Kleinbetragsquittung:
➜ vom Finanzamt erteilte Steuernummer oder vom Bundeszentralamt
für Steuern erteilte Umsatzsteuer-
Identifikationsnummer
➜ Name und Anschrift des Leistungsempfängers (Kunden)
➜ einmalig vergebene fortlaufende
Nummer
➜ Zahlbetrag netto ohne Mehrwertsteuer 
➜ Mehrwertsteuerbetrag
Auch von diesen Quittungen ist eine
 Kopie (Durchschrift) mindestens 10 Jahre
lang aufzubewahren.
Quellen: (1) Bundesamt für Finanzen,
Außenstelle Saarlouis, 66738 Saarlouis
(2) UstG § 19: Besteuerung der Kleinunternehmer 
1. Die für Umsätze im Sinne des § 1 Abs. 1
Nr. 1 geschuldete Umsatzsteuer wird von
Unternehmern, die im Inland ... ansässig
sind, nicht erhoben, wenn der in Satz 2
bezeichnete Umsatz zuzüglich der darauf
entfallenden Steuer im vorangegangenen
Kalenderjahr 17.500 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr
50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird. ...
Wir würden uns über Vorschläge 
freuen, welche Probleme in den 
nächsten Heften behandelt werden
sollen. Bitte senden Sie Ihre Anregungen an den Taxikurier oder an: 
Kai-Georg.Frey@gmx.de
AUTO-ANKAUF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
TSL GmbH München
Landsberger Str. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
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29TAXIKURIER
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 
30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum
bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkausbildung
Termine: 27. und 29. Mai 2008
14.30–17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
AUSBILDUNG IM
MAI 2008
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00–20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 4/2008: 27.05. – 24.06.2008
Kurs 5/2008: 01.07. – 29.07.2008
Kurs 6/2008: 09.09. – 07.10.2008
Kurs 7/2008: 14.10. – 11.11.2008
Kurs 8/2008: 18.11. – 16.12.2008
„Guten Abend, Herr Alzheimer“ 
Taxlers Erlebnisse
… Nur wenige Minuten später traf der gepflegte 123er dort ein und der sauber und
adrett wirkende Fahrgast nahm neben
dem Kollegen im Wagen Platz. 
Herr Mannheimer nannte als Fahrziel die
Zielstattstraße in Obersendling, was für
den Taxilenker Wagenstetter keine außergewöhnliche Herausforderung war. Über
die B304 bis zur Schlüsselbergstraße,
dann den Mittleren Ring bis zur Passauer
und runter bis zur Zielstattstraße. 
20 Minuten später. Das Taxi nähert sich
der Zieladresse. An der Ecke Zielstatt -
straße/Passauerstraße angekommen, fragt
der Taxifahrer seinen Fahrgast nach der
Hausnummer. 
Dieser überlegt kurz, und sagt darauf:
„Bringen sie mich bitte in die Zielstattstraße“ worauf Kollege Wagenstetter
 erwidert: „Hier sind wir bereits, welche
Hausnummer soll es denn sein?“ 
Der Fahrgast schaut kurz nach allen Seiten aus dem Fenster und sagt darauf wieder zum Fahrer: „Jetzt fahren Sie mich
bitte doch in die Zielstattstraße!“ worauf
der Taxler stutzt, ihm aber trotzdem
nochmals die gleiche Antwort gibt:
„Hier sind wir bereits, welche Hausnummer soll es denn sein?“
Diese Zeremonie an dieser zum jetzigen
Zeitpunkt schon dunklen Straßenecke
wiederholt sich ca. 5 mal, als sich der
 Taxifahrer an die Abholadresse erinnert
und dabei richtig in der Annahme geht,
dass sein Fahrgast wohl nicht nur den
schlechten Zähnen wegen im Klinikum
Haar war.
Nun war Diplomatie gefordert. Er versucht, dem Herrn Mannheimer ein persönliches Dokument zu entlocken, worauf
sich evtl. seine Wohnadresse ablesen
lässt. Nach mehrere Versuchen schafft es
der Fahrer, dem Gast eine MVV-Monatskarte abzunehmen, worauf sein Name
stand und die Adresse „Schwanthaler -
straße 113“ (das große Apartmenthaus).
Nächster Schritt: Nichts wie dorthin … 
In der Schwanthaler angekommen, erwartet Herbert Wagenstetter die nächste
schwierige Aufgabe: Herr Mannheimer
weiß nicht die Nummer seines Apartments und kommt nicht ins Haus rein.
Zwischendurch möchte er wieder gerne
nach Hause in die Zielstattstraße …
Eigentlich wäre seine Schicht seit über
 einer Stunde zu Ende, ein letzter Stich
sollte es noch schnell werden … und jetzt
irrt Kollege Wagenstetter seit fast 90 Minuten mit einem verwirrten alten Mann
durch München, der nicht mehr weiß, wo
er hin gehört. Aber es ist Winter, ziemlich
kalt, und den guten Mann einfach der Tür
stehen zu lassen, kommt nicht in Frage.
Also nächste Möglichkeit: Beethovenstraße, Polizei-Inspektion 31. 
Wenige Minuten später: Taxifahrer
 Wagenstetter führt den lieben Herrn
Mannheimer durch die Tür in den Wachraum der PI 31. Drinnen lautes Lachen –
und die Frage vom Wachleiter: „Na Herr
Mannheimer, waren Sie wieder mit dem
Taxi unterwegs? Ihre Gattin sucht Sie
schon seit mehreren Stunden“
Die Beamten rufen die Gattin des Fahr -
gastes, welche ihn kurz darauf auf der
 Inspektion in Empfang nimmt und auch
die Taxirechnung bezahlt. 
So hatte er sich die letzte Fahrt an diesem
Tag sicher nicht vorgestellt. aber trotzdem dachte er sich „Ende gut, alles gut“
(TK)
Es sollte die letzte Fahrt in dieser Schicht
werden, als Kollege Wagenstetter nach
mehr als zwei Stunden Brand-Zeit als
 erster vom Wasserburger Land mit dem
verheißungsvollen Funkauftrag „in Haar
weiter“ sein Floß in Bewegung setzte, kurz
nach der Stadtgrenze – damals war Haar
noch nicht anfahrtsfrei – seinen Wecker
anschaltete und sich auf Kanal 4 die 
Details zum Auftrag geben ließ. Dieser
lautete „Bezirkskrankenhaus Hauptpforte,
Herr Mannheimer“ …

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30 TAXIKURIER
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 
1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum
(Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rech nungs -
stellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. 
Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rück -
seite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der
TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der
Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat
und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Taxischule Info-Ansage (089) 764270
München Splitter
➜ Gute Nachricht für Nachtschwärmer – schlechte Nachricht für
Nachttaxler. Münchens S-Bahnen
sollen ab Dezember am Wochen -
ende eine Stunde länger bis 
3.30 Uhr zu allen Endhaltestellen
fahren.
➜ Ab 28. April bis September findet
auch in diesem Jahr wieder der
Montags-Wahnsinn statt. Nur
während der Europameisterschaft
am 9. und 16. Juni keine Bladenights.
➜ Die Residenzstraße könnte von
der Stadt bald zur Radl-freien Zone erklärt werden. Im Planungsreferat wird derzeit geprüft, die
Nord-Süd-Querung für Radler zu
sperren.
➜ Bayerns größter Raucher-Club
steht an der Landsberger Straße.
Aufgrund des massiven Besucher-
Rückgangs mutierte die Nacht -
galerie jetzt zum Raucher-Club
und verkürzt somit die Taxischlange am Nachtwerk-Stand.
➜ Vielleicht löst sich ein Problem
bald von selbst. Das Restaurant
Brenner soll aufgrund der Pachtkosten nach diesem Jahr schließen. Ein Nachmieter, natürlich
aus dem Bereich Mode, ist bereits
gefunden. Die Outlaws, die sich
seit 2003 allabendlich unerlaubt
bereitstellen, sind gezwungen,
sich eine neue Heimat zu suchen.
➜ Bis spätestens Ende Juni müssen
die Elser-Hallen geräumt sein.
Dann Abriss und Errichtung eines
Bürokomplexes. Somit wieder die
Löschung eines unerlaubten
Standplatzes.
➜ Das Pappasitos ist umgezogen!
Seit 18. April im Munich City 
Tower an der Donnersberger
Brücke.
➜ Weltrekord in den Museum-Lichtspielen. Im 30. Jahr läuft jeden
Freitag und Samstag um 23 Uhr
die „Rocky Horror Picture Show“ .
(PR)
Kurioses aus der Zentrale
Ein Taxi zu bestellen 
ist einfacher 
als man denkt!
Taxizentrale: „Taxi-München – Meier – Grüß Gott!“
Kundin: „Grüß Gott, mein Name ist Schmidt. Ich bräuchte in München-
Riem ein Taxi“
Taxizentrale: „Könnten Sie mir sagen wo genau Sie in Riem stehen?“
Kundin: „Moment. Das kann ich Ihnen gleich sagen.“
Pause
Kundin: „So, jetzt bin ich wieder da! Ich frage mal schnell den Taxifahrer
neben mir.“
Daraufhin beendete die Kundin das Gespräch kommentarlos. Es ist davon
 auszugehen, dass die Dame vor lauter Freude, dass sie schon ein Taxi gefunden
hat, nur noch schnell in dieses einstieg. (NL)
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Seite 31

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31TAXIKURIER
Als Taxler sitzt man nicht nur hinter dem
Steuer, sondern dient den Fahrgästen oft
genug auch als Auskunftsstelle. Beispielsweise bei der Frage, wo man noch schnell
ein kleines, exklusives Mitbringsel oder
Geschenk kaufen könne. Im Zentrum
 bietet sich hier der „GenussHandel“ an,
gleich beim Gärtnerplatz und schräg
gegenüber dem Hotel „Deutsche Eiche“ .
Der kleine Laden fällt nicht sofort ins
 Auge, insbesondere weil man sich in der
engen Reichenbachstraße auf den Verkehr
konzentrieren muss. 
Der „GenussHandel“ ist aber zu schade,
um achtlos an ihm vorbeizufahren. Seine
Besitzerin Edith Mösbauer und ihre Mitarbeiterin Maria Fellnhofer führen ein
Sortiment, das in München einmalig sein
dürfte. Die angebotenen Delikatessen
stammen hauptsächlich aus Österreich,
Frau Mösbauers Heimat, und hier wie -
derum schwerpunktmäßig aus dem Waldviertel und der Wachau – und sie sind
wohl kaum sonst in dieser Reichhaltigkeit
zu finden. 
Das Beste, das Österreich an Weinen,
 Likören und Edelbränden zu bieten hat,
steht hier zum Verkauf, ebenso wie exklusive Öle und Essige. Aus der großen
Auswahl seien hier ausgefallene Spezialitäten wie Blaumohn-, Graumohn- sowie
Weißmohnöle aus dem Waldviertel genannt oder Spargel- und Tomatenessige.
Zum süßen Bereich gehören selbstgemachte Marmeladen, exklusive Sirupe
zum Mischen mit anderen Getränken,
Schokoladen und Pralinées von normaler
bis winziger Größe. Ein Schwerpunkt des
Angebotes liegt auf Produkten aus der
Wachauer Marille – vom Hochprozentigen bis zum Marillenkernöl oder schokolierten Marillenkernen. Frau Mösbauer
legt größten Wert auf die Herkunft ihrer
Waren. Sie stammen von kleinen Produzenten, zu denen persönliche Kontakte
bestehen, und der Kenner beziehungsweise die Kennerin kann am Geschmack
die regionalen Anbaugebiete erkennen.
Von zentraler Wichtigkeit ist natürlich die
Qualität, denn nur das Beste ist gut genug, und die Ansprüche an sich selbst
liegen sehr hoch. Die zahlreiche Kundschaft legt davon Zeugnis ab. Zum Ser -
vice des „GenussHandels“ gehört die
 Beratung beim Zusammenstellen von
 Geschenkkörben und auch kleineren
 Geschenkideen. So erhält man etwa Hinweise, zu welcher Schokolade welcher
kraftvolle, feine, elegante Rotwein, gereifte Süßwein oder Portwein am besten
passt. Portwein wird zwar bekanntlich
nicht in Österreich hergestellt, gehört
aber dennoch zum Angebot. Auf Wunsch
werden auch Zustellung und Versand
 organisiert. Der „GenussHandel“ ist eine
erste Adresse für hochwertige, exklusive
Delikatessen und sicherlich einen Gedanken wert, wenn Fahrgäste auf der Suche
nach Entsprechendem sind. (BW) 
Kontakt: GenussHandel
Frau Edith Mösbauer
Reichenbachstraße 16, 80469 München, 
Telefon: (089) 60 01 93 16
www.genusshandel.com 
Öffnungszeiten Montag bis Samstag 
10.00 – 19.00 Uhr
GenussHandel, Reichenbachstraße 16
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
 Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen
füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Ab sofort stellen wir
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgästen
mit Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
Edith Mösbauer und ihr „Schatz“ 
in der Reichenbachstraße 16

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32 TAXIKURIER
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Fotos: www.atelier-tacke.de
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner 
CAR 2000 in München testet seit Anfang
2005 Münchens Taifahrerinnen und
 axifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer
Taxi-Scout mit einer besonderen Auf -
werden. Unser Aktionspartner, CAR 2000,
prämiert jeden Monats-Sieger mit 
einem Preis und lobt zudem einen tollen
Jahrespreis für den „Besten des Jahres
2008“ aus.
Unser Monatsthema: 
Münchens neue
Straßen
SIn München entstehen permanent neue
Wohnviertel mit neuen Straßen und Plätzen. Stadtpläne und Navigationssysteme
können da oft nicht mithalten. Kollegen,
die den TAXIKURIER regelmäßig lesen,
haben hier einen informativen Vorsprung.
Taxler, wenn nicht diese, wer sonst, sollten diese neuen Adressen kennen. Wer
trotzdem ratlos ist … Wir haben ja immer
noch die Taxizentrale, die stets auf dem
Laufenden ist. Zwischen Arnulfstrasse
und den Gleisen rechts vom Hauptbahnhof entwickelt sich gerade der Arnulfpark, ein neues Wohnviertel. Berühmte
deutsche Schauspieler-Namen wie „Lilli
Palmer“-, „Marlene Dietrich“-, „Bernhard-
Wicki“-Straße etc. zieren dort die Straßenschilder und versuchen von der eher
unspektakulären Wohngegend abzulenken. Auf der Suche nach dem Klaus-
Mann-Platz, benannt nach dem Schriftsteller und Sohn des weltbekannten
Thomas Mann, wendet sich unser Taxi-
Checker hoffnungsvoll an die Taxi-Profis
von München …
Taxi 1: ✷✷✷✷ Gewinner!
(Nr. 3123, 26. März, 18.00 Uhr,
 Wettersteinplatz)
Dieser Mann kommt herum und weiß
auch wo’s lang geht. Nach 2-Zehntel-
 Sekunden Bedenkzeit schnackelt es im
Gehirn und er ortet mein Ziel. Er war da
schon und kennt den neuen Platz. Im
Stadtplan möchte er mir noch die genauen Koordinaten zeigen, aber das Nachschlagewerk zeigt dort nur ein graues
Feld. Ein flinker Anruf in der Zentrale
 bestätigt seine Ortskenntnis und er freut
sich über den Treffer. Jahrzehntelange
Berufserfahrung und aufrichtiges Engagement zeichnen diesen Fahrer aus. Weil
auch sehr fotogen, ziert er als uriger
 Bayer und „Fingerhackler“ schon bald im
Sommer viele Löwenbräu-Werbe-Plakate
in München und Oberbayern. 
Der Gewinner!
Sepp Oberrainer
Mauthäuslstraße 23
81379 München
erhält für seine vorbildliche Orts -
kenntnis von unserem Chrysler 
Partner CAR 2000 ein Präsent. 
Der TAXIKURIER gratuliert herzlichst.
Taxi 2: ✷✷
(Nr. 784, 26. März, 19.10 Uhr, Isartorplatz)
In der Ruhe liegt die Kraft. Für was gibt
es das Navigationssystem? Hilfsbereit
gibt dieser Taxler „Klaus-Mann-Platz“in
sein System ein und nach wenigen Sekunden erhalten wir die „Erika-Mann-
Straße“ als potentielles Ziel. Durch weitere Selektion erfahren wir, dass sich dort
in der Nähe auch der „Klaus-Mann-Platz“
befindet und mein Ziel strategisch in der
Nähe der Marstrasse oder Arnulfstraße
liegt.
Taxi 3: ✷✷
(Nr. 3432, 4. April, 16.30 Uhr,
 Elisabethplatz)
Diesen Fahrer spreche ich außerhalb seines Taxis an, als er gerade die Wartezeit
nützen möchte, um nebenan am Kiosk
einzukaufen. Ohne sich durch meine
 Suche irritieren zu lassen, drückt er mir
seinen Stadtplan in die Hand, damit ich
derweil den besagten Platz eigenständig
erkunde. Als er wieder zurückkommt, habe ich zwar die Seitenzahl und Koordinaten erkundet, bin aber immer noch nicht
schlauer. Kurzerhand übernimmt dieser
Mann wieder die Führung, blättert auf
das richtige Planquadrat und erläutert
mir das neue Wohnviertel. 
Taxi 4: –
(Nr. 3130, 5. April, 16.30 Uhr,
 Kurfürstenplatz)
„Klaus-Mann-Platz – Kenn ich nicht, hab
ich nie gehört, da fällt mir nichts ein.“
Ohne jegliche weitere Reaktion, also ohne
jegliches Hinterfragen, Stirnrunzeln, in
die Leere starren, Wühlen nach Stadtplan,
Anrufen der Zentrale, Verweisen auf andere Kollegen, lässt mich dieses Service-
Genie einfach stehen. Auch mir fällt da
nichts mehr ein!
gabenstellung auf Münchens Straßen und
Standplätzen unterwegs und berichtet über
seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die
 Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen
und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend

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33TAXIKURIER
Taxi 5: ✷✷✷✷
(Nr. 2504, 5. April, 17 Uhr, Nordbad)
Dieser Taxler ist ortskundiger Stratege
und formuliert ganz klar: „Gleich links
neben der Arnulfstraße zwischen
 Hackerbrücke und Donnersberger Brücke
stadtauswärts“ . Unser Taxi-Scout hatte
nun erstmals die Qual der Wahl. Noch nie
zuvor gab es gleich zwei hervorragende
Leistungen mit Bestnote. Da im Taxi 1
das Fahrziel noch zusätzlich mit dem
Stadtplan veranschaulicht wurde, erhält
Herr Oberrainer, Taxi 1 (Nr. 3123), die
Auszeichnung für den Taxi-Check Mai. 
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25 Jahren 
im Dienst 
der Münchner
Taxler!
KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst
Wie ein Großteil der Münchner Hotelerie lukrative Fahrten an Münchens Taxler 
vergibt, wissen wir. Logisch, dass Manfred Kraus sich dieses Thema unter den 
Pinsel gerissen hat. Lassen Sie sich doch einen passenden Text dazu einfallen. 
Wenn dieser dann auch noch prämiert wird, gewinnen Sie obigen tollen Preis für
die Aufführung am 25. Mai, den uns die Komödie im Bayerischen Hof zur Verfügung gestellt hat. Schicken Sie uns Ihren Text bitte bis spätestens 13. Mai 2008 
per Post, Fax oder E-Mail (Adressen siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Vier Karten für „Ladies Night“ 
zu gewinnen!
Gewinnspiel
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf

Seite 34

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34 TAXIKURIER
Messe München
Messe München – Umwelt
immer ein großes Thema
Umwelt- und Klimaschutz war der Messe München schon
immer ein großes Anliegen. Bereits beim Bau der Neuen
Messe München vor zehn Jahren wurde in allen Belangen
darauf geachtet. 
Das Umwelt-Engagement der Messe München ist vielfältig: So hat die Messe München beispielsweise ein eigenes
Blockheizkraftwerk, 70.000 Sträucher und 2.000 Bäume
im Gelände sorgen für einen Grünanteil von 17%, das
Regenwasser auf den Hallendächern wird aufgefangen,
um den Messesee damit zu speisen und in allen Hallen
werden Energiesparleuchtkörper verwendet. Eine der
größten Photovoltaik-Aufdachanlagen der Welt auf zwölf
Hallendächern und dem Parkhaus West verfügt über eine
installierte Gesamtleistung von 2,6 Megawatt (MW)
Strom. Die Messe München unterstreicht damit ihr Engagement beim Einsatz innovativer Umwelt-Technologien.
Durch vielfältige Maßnahmen für Umwelt- und Klimaschutz werden bereits heute jährlich zirka 7.000 Tonnen
Kohlenstoffdioxid (CO2) bei der Messe München 
eingespart. 
Auch in Zukunft plant die Messe München neue Technologien zu integrieren und so eine führende Position in
den Bereichen Energie, CO2-Ausstoß und Wasserbewirtschaftung einzunehmen.
Im Bereich Umwelttechnologie hat die Messe München
eine eigene Fachmesse: Von 5. bis 9. Mai 2008 findet die
IFAT – Internationale Fachmesse für Wasser – Abwasser –
Abfall – Recycling statt. Sie gilt als wichtigster Treffpunkt
der Branche und ist immer wieder Präsentationsplattform
für neue Technologien und Trends in diesem Zukunftsmarkt. Die Messe München erwartet zur IFAT 2008 mehr
als 2.000 Aussteller und rund 110.000 Besucher. Der
 Zugang erfolgt über die Eingänge West, Ost und Nord.
Foto: Messe München
Taxameter des Monats
Der Wonnemonat
Maidult (26.04. – 04.05.) – Den Duft von gebrannten
Mandeln und Steckerlfisch in der Nase, durch die
Gassen auf der Dult schlendernd, geniesst der
Münchner die Strahlen der Frühlingssonne. Aber
auch in den engen Wegen zwischen den Antiqui -
täten- und Kurzwarenhändlern finden sich für jeden
zahllose Schmankerl.
Maikäfer – Melolontha melolontha – so heisst der uns
am weitest verbreitete Feldmaikäfer. Gab es früher
ganze Plagen mit diesen Insekten, so freut sich heute
wieder jedes Kind, wenn es einen Maikäfer findet.
Maibowle – Eine aromaintensive Waldmeisterbowle,
traditionsgemäß am 1. Mai zubereitet und ausgeschenkt. Erstmals gebraut im Jahre 854 im Kloster
Prüm von einem Benediktinermönch zur Stärkung
von Herz und Leber.
Maibock – Über 16% Stammwürze und mehr als 6%
Alkohol sind die Kennzeichen eines Bockbieres. Grad
zu einem frischen Steckerlfisch gibt’s nix besseres als
eine kühle Halbe Maibock. Doch wie so oft ist das
Beste nix für den Taxifahrer im Dienst. 
Maistraße – Seit dem Umzug der AOK gibt’s in dieser
Straße keine bemerkenswerten Taxi-Kunden mehr.
Die vormals zahlreichen Bluttransporte in der Mai-11
fahren inzwischen größtenteils billige Zivi’s, für’s 
Taxi bleibt nur was übrig, wenn’s wirklich schnell 
gehen muss. (TK)
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Seite 35

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35TAXIKURIER
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für
die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die
jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk.
Theodor Strasser, Taxi 1280
Kürzlich wurde der Kollege 171 von zwei männlichen Fahrgästen im Verlauf eines Zahlstreits an der Theresienwiese
tätlich angegriffen, wobei die beiden Täter flüchten konnten. Der geschädigte Kollege setzte am Taxifunk seinen Notruf ab, sodass mehrere Kollegen in der näheren Umgebung
die Suche nach den Tätern aufnahmen. Ein Täter flüchtete
in Richtung Wiesn, der andere Richtung Westen zur Gollierstraße. 
An der Suche beteiligt hatte sich auch der Kollege 1280,
Theo Strasser. Dieser konnte nach einiger Zeit einen der beiden Täter in der Schwanthaler Straße als Fahrgast aufnehmen, wobei der Täter wieder kein Geld hatte und eine Fahrt
auf Rechnung machen wollte. Der Kollege versuchte sodann, den Fahrgast zu überreden, sein Glück am Geldautomaten zu versuchen und die Fahrt bar zu bezahlen. Dies
 gelang ihm dann auch, und als der Täter in der Bank am
Kurfürstenplatz am Geldautomaten stand, verständigte Kollege Strasser über Funk die Polizei hinzu, die den Täter noch
in den Räumlichkeiten der Bank am Geldautomaten festnehmen konnte. Der ebenfalls hinzugeholte geschädigte Fahrer
konnte die Person noch vor Ort identifizieren.
Für dieses clevere, kollegiale Engagement erhält der Kollege
Strasser die Rose des Monats Mai 2008. (TK)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit -
genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben 
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Streifenbesatzung der PI 41
In den frühen Morgenstunden des Freitag, 07.03.2008 rief
der Kollege XXXX „dringend“ in der Friedenheimer Straße,
weil er von zwei jungen ausländischen Mitbürgerinnen angegriffen wurde und diese den Fahrpreis nicht entrichten
wollten. Innerhalb weniger Minuten waren drei Taxis zur
Stelle, die dem angegriffenen Kollegen Hilfe leisteten und
die Situation beruhigten. Während dessen brüllten die beiden im Taxi beförderten jungen ausländischen Mitbürgerinnen unentwegt herum, beleidigten dabei mehrfach den
Taxifahrer; die zur Hilfe hinzugekommenen Kollegen konnten dies als Zeugen wahrnehmen. Etwa zehn Minuten später kam die hinzugerufene Polizeistreife von der Polizei -
inspektion 41, der Funkwagen „Isar 41/12“, besetzt mit
einem jungen Polizeibeamten und dessen ebenfalls junger
blonden Kollegin. 
Als die Streife eintraf, brüllte eine der beförderten Damen
immer noch lautstark herum und behauptete, dass der Fahrer einen Umweg gefahren sei und sie deshalb nicht bezahlen werde. Die junge Polizistin übernahm sodann das Wort,
und anstatt die Beteiligten zum Hergang der Situation zu
befragen bzw. nach evtl. Tatbeständen einer Straftat oder
nach Zeugen zu suchen, kam als erste die Frage: „Wer sind
die Fahrer der anderen Taxis?“ Diese gaben sich sodann zu
erkennen und bekamen von der reizenden Polizistin die unverschämte arrogante Anweisung: „Und tschüß!“ was offenbar dieselbe Bedeutung hatte wie ein Platzverweis, nur
eben in vermutlich neuem, wortgekürztem Polizeideutsch.
Die parallel dazu festzustellende abwinkende Handbewegung tat ein Übriges. Also fuhren die zur Hilfe geholten 
Taxifahrer wieder und überließen den Kollegen der Polizeibeamtin und den zwei Fahrgästen. 
Solche Methoden und Umgangsformen hätte man unter
Umständen in einer zentralafrikanischen Bananenrepublik
erwartet, nicht aber in einem Rechtsstaat. Leider müssen
wir nach vielen Monaten wieder einmal einer „Freundin
und Helferin“ die Zitrone des Monats verleihen. (TK)
Sie kann auch für dich sein –
die Spende für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxistiftung Deutschland

Seite 36

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Essen auf Rädern – Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Auch heute haben wir ein riesiges Testgebiet, welches nahezu alles zeigt, was eine
große Stadt zu bieten hat: Gewerbegebiete (auch horizontale), Bahngleise, Genossenschaftsbauten, Behörden, Kleingärten,
Multikulti, Sechziger-Jahre-Wohnblocks,
Neubaugebiete (ehemalige Messe) sowie
betuliche Einfamilien- und Reihenhaussiedlungen, wie z.B. rund um die Säulingoder Willibaldstraße. Auf der Schwanthalerhöhe beglückt uns eine Verkehrsführung, die das zielgerichtete Ansteuern
bestimmter Adressen zum reinen Roulettespiel macht, da bei den meisten Straßen
etwa alle hundert Meter die Einbahnrichtung wechselt. Man denke hier an die
Westend-, Gollier- oder Holzapfelstraße,
an die berühmten Abweisblenden an der
– ehemaligen Kreuzung Kazmair- und
Ganghoferstraße und an die wahrscheinlich brutalsten Stolperschwellen der ganzen Stadt, die einem selbst bei Schritttempo noch das Gefühl vermitteln, man
sei soeben mit 80 Sachen über einen
Randstein gebrettert (z.B. Tulbeck-Trappentreu). Man stelle sich vor, einer der
Miterfinder dieser Sprungschanzen läge
gerade mit Bandscheibenvorfall in einem
Krankenwagen… Nein, wir sind nicht
bösartig, nur ehrlich.
Agnes-Bernauer, Eichstätter, Ganghofer, Laimer Bahnhof, Nachtwerk, 
Donnersberger Brücke, Ridler, Willibald
Brotzeitstandl
ANSCHYS IMBISS, Landsberger Str. 288,
Mo. – Fr. 8.30 Uhr und 17.30 Uhr.
Ein echtes Imbiss-Standl haben wir ca.
100 m vor der Laimer Unterführung gefunden. Es ist ein geschlossenes Holzhäuserl und bietet somit auch bei Mistwetter
ausreichenden Schutz. Die liebenswürdige
Chefin verkauft nicht nur die Imbiss-
Klassiker zu sehr moderaten Preisen, wie
z.B. Bratwurst oder Rindsbratwurst mit
Semmel zu 2,50 Euro, die Currywurst mit
Semmel zu 3 Euro oder den Fleischspieß
mit Semmel zu 3,50 Euro, sondern auch
panierten Seelachs (3 Euro) oder Schnitzel (3 Euro) und Cordon Bleu von Pute
oder Schwein (3,50 Euro), Kartoffelsalat
oder Bratkartoffeln (2 Euro) sowie Pommes (1,80 Euro). Cola, Wasser, Limo,
Schorle usw. schlagen mit 1,70 Euro zu
Buche. Und auch die Feierabend-Halbe
(Augustiner) ist mit 2 Euro bezahlbar. Die
Currywurst war übrigens hervorragend,
was nicht zuletzt daran lag, dass sie sozusagen neben der üblichen Grundausstattung noch mit der überaus pikanten
Fleischspieß-Soße veredelt wurde. 
Metzgerei
SOMMERKORN, Willibaldplatz 5, 
Eingang Reutterstraße, 7.30 – 18.00 Uhr,
Sa. 6.30 – 12.00 Uhr. 
Die Kundin vor dem Tester wurde vom
jungen Chef mit Namen begrüßt und
wollte eigentlich ein Rinderfilet kaufen,
welches jedoch schon „Ausgang“ hatte.
Dafür bekam sie zum gleichen Preis das
eigentlich teurere Kalbsfilet angeboten.
So geht das in Familienbetrieben! Als der
Tester nach seinen Wünschen gefragt
wurde, musste er zwangsläufig die Antwort „Rinderfilet“ geben und konnte damit bei den Umstehenden einen Heiterkeitserfolg erzielen, der beim Chef noch
größer wurde, als dieses offiziell als kleiner Scherz erklärt wurde. Ein liebenswürdiger Familienbetrieb, der durchaus auch
Sonderangebote zu machen weiß, wie z.B.
Kotelette vom Schwein oder Hochrippe zu
je 0,75 Euro/100 g. Ein kleiner Stehimbiss
mit Mittagsangeboten um die 5 Euro (z.B.
Schweinsbraten oder ¼ Ente mit Zubehör) ist dabei. 
Auffallend bei der sonst oft mühsamen
Suche nach den letzten Familien-Metzgereien Münchens ist, dass man auf der
Schwanthalerhöhe damit keine Probleme
hat. Man stolpert quasi von einer Tante-
Emma-Metzgerei in die andere, wie folgende (bestimmt noch unvollständige)
Kurzübersicht zeigen soll:
Metzgerei Sesto, Ligsalz-/Ecke Kazmairstraße; Metzgerei Weidinger, Ganghofer-/
Ecke Gollierstraße. 
Die Mieten scheinen also (noch) bezahlbar zu sein, was man diesem bunten und
quirligen, zugleich aber herrlich altmodischen und (noch) gar nicht „schicki“-
 mäßigem Stück München für alle Zukunft
wünschen möchte.
Bäckerei/Konditorei
HOFFMANN (Bäckerei, Konditorei, 
Konfiserie, Steh-Café), Willibaldplatz 5, 
6.30 – 18.00 Uhr, Sa. 6.30 – 12.00 Uhr,
So. 8.00 – 10.30 Uhr.
Ein sehenswerter Laden mit geschmack -
voller Schaufenster- und Innendekoration, sehr freundlichem Personal und zusätzlich einem exklusiven Angebot an
hausgemachten Pralinen, welche mit 4,80
Euro pro 100 g nun mal ihren Preis haben. Die dafür zuständige Dame (Chefin?)
ist nach Aussehen und Ausstrahlung
selbst eine Attraktion und würde jederzeit
als Zeremonienmeisterin der Lisbeth von
England sämtliche Staatsgäste blass aussehen lassen. Massenware möge dem
Supermarkt vorbehalten bleiben! Der zu
2,85 Euro erstandene Laib „Blütenkruste“
war ein guter Kauf und darf, wie überhaupt der Besuch in diesem schönen
 Geschäft, guten Gewissens empfohlen
werden.
36 TAXIKURIER
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM

Seite 37

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37TAXIKURIER
Wirtshaus
Die Auswahl ist natürlich so riesig wie
das vorgegebene Testgebiet. Auch bis in
die Nachtstunden ist etwas geboten, wie
z.B. im HUIRAS, Camerloher/Fürstenrieder,
dem BISTRO NO. 2, Fürstenrieder/Labe
oder im LAIMERS, Acricolastraße 16, wo
täglich ohne Ruhetag bis 1.00 Uhr (warme Küche bis 23.00 Uhr) geöffnet ist. Auf
Anraten unseres Kollegen Heinz Schmidt
(1472) haben wir uns jedoch ein vermeintliches Mauerblümchen angeschaut:
LAND IN SONNE 1, Siegenburger Str. 58,
täglich 10.00 – 1.00 Uhr geöffnet, warme
Küche 11.30 – 15.00 Uhr und 17.30 –
21.00 Uhr. Montag Ruhetag. Während der
Wiesn immer Betriebsurlaub, 
Telefon 089-57 15 87.
Entlang der Siegenburger Straße ist das
größte Kleingartenareal Münchens angesiedelt und im Anbau des „Land in Sonne
1“ hat der Kleingartenverband (zuständig
für alle Münchner Anlagen) seinen Sitz.
Das unscheinbare Häuschen mit seinem
Biergarten für gut 200 Gäste ist von der
Straße aus kaum zu sehen, weil es hier
schon in die Unterführung unter der Garmischer Straße abwärts geht. Oder aufwärts, wenn man Richtung Westen fährt.
Die erste Überraschung bietet die Speiseund Getränkekarte: Wer meint, es handle
sich hier um eine Kleingartenkantine, in
der es stundenweise und nur bei schönem
Wetter mal einen Leberkäs mit Ei oder
zur Feier des Tages sogar ein paar Wiener
gebe, hat sich gründlich getäuscht. Das
Angebot ist hier sehr groß und reicht von
den gerösteten Kartoffelknödeln mit
Zwiebeln, Ei und kleinem Salat (4 Euro)
über die „argentinische Rinderlende (medium) mit Kräuterbutter und bunten Salaten“ (12,50 Euro) bis zum Kalbsschnitzel
natur, mit Stangenspargel und Petersilienkartoffeln zu 14,80 Euro. Die Mehrzahl der Speisen jedoch bewegt sich finanziell deutlich unter der 10 Euro-Grenze. Die Suppen kosten zwischen 3 Euro
und 3,50 Euro, als Vorspeisen wurden am
Testtag „Camembert gebacken, auf Reiberdatschi und Preiselbeeren mit Meer -
rettichsahne“ (6,80 Euro) und die „Salatplatte mit Schinken und Ei“ zu 6,20 Euro.
Aus den Hauptspeisen noch ein paar Beispiele: Kassler Ripperl (alles jeweils mit
Zubehör) 6 Euro, Tellerfleisch 7,40 Euro,
Holzfällerstraße 7,60 Euro, Wellfleisch
6,80 Euro, Kalbsrahmgulasch 9,80 Euro,
Lachsfiletsteak 9,40 Euro usw. 
Als Nachtisch gab es noch Bio-Joghurt
mit frischen Früchten (2,80 Euro) oder
Pfannkuchen mit Preiselbeeren und Kompott zu 6,20 Euro. Einige der Speisen gibt
es auf Wunsch als „Seniorenportionen“,
was – wie sich herausstellen sollte –
durchaus überlegenswert ist. 
Kollege Schmidt bestellte sich ein
„Schweineschnitzel Wiener Art mit Bratkartoffeln und Salatteller“ (7,90 Euro),
und der Tester einen „Krustenrollbraten
mit Kartoffelknödel und Salatteller“ (6,60
Euro) und zuvor noch eine Nudelsuppe
mit Rindfleisch in der Terrine“ (3 Euro)
was angesichts der Portionen sehr gewagt
war. Das DIN A4-Schnitzel des Kollegen
wies eine herrlich wellige Panade auf, wie
es das „echte“ (also aus Kalbfleisch bestehende) Wiener Schnitzel nicht besser haben könnte. Und der Krustenrollbraten
verdiente ebenfalls in Qualität und Quantität die Note 1. Bemerkenswert ist, dass
auch die Beilagen, wie also hier die Bratkartoffeln bzw. der Knödel, von der Küche jedenfalls nicht beiläufig behandelt
werden, sondern von bester Güte waren.
Nicht zuletzt gilt das auch für den bunten
Salatteller oder den hausgemachten Kartoffelsalat. Nach der Nudelsuppe gelangte
der Esser schnell an seine Kapazitätsgrenzen und bekam – wie der Kollege, der
auch vorzeitig den Löffel (bzw. die Gabel)
abgeben musste – den Rest des Mahles
entsprechend verpackt mit nach Hause.
Eine hier – angesichts der Portionen –
übrigens durchaus nicht ungewöhnliche
Übung. 
Die Halbe Hacker Pschorr kostet 2,40 Euro, das Weißbier 2,60 Euro und die gleiche Menge Wasser oder Limo nur 2,20
Euro. Auch die Getränkekarte ist umfangreich und bietet daneben diverse Saftschorlen und z.B. auch Schweppes-
 Produkte. Auch hier gilt: „Von wegen
Kleingarten“ .
Das Lokal ist gemütlich eingerichtet, hell
und an den gedeckten Tischen finden bei
Familien- und Vereinsfeiern schon mal
bis zu 100 Leute Platz. Parkplätze gibt es
an der Straße und jedenfalls auf dem
Wiesn-Wohnmobil-Parkplatz gegenüber,
so dass man im ungünstigsten Fall 100
Meter gehen muss. Das Schafkopfen ist
erlaubt und eine Kegelbahn gibt’s hier
auch noch. Die Stunde kostet gerade mal
7 Euro! (MS) 
In den nächsten Ausgaben testen 
wir für Sie:
➜ Baldeplatz, Kochelsee, Goetheplatz,
Lindwurm/Pocci
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Bäckereien, Wirtshäuser nach 36 Test-
Monaten gegliedert nach Süd, Ost,
West, Nord, Mitte.
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Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter:
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Seite 38

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38 TAXIKURIER
Titelthema
Kunststadt München
Die positiven Eigenschaften Münchens liegen auf der Hand: Eingebettet in eine vielfältige und schöne Landschaft, ist es eine
Weltstadt, ohne Moloch zu sein. Die lockere und multikulturelle Lebensart fällt uns
vielleicht gar nicht mehr so auf, Fremde
hingegen bemerken sie sogleich. Die Stadt
ist Sitz weltbekannter Firmen, und die
Wirtschaft blüht. Und München trägt den
Ruf, eines der bedeutenden Zentren der
Kunst zu sein – zu Recht, wie wir Lokal -
patrioten meinen. 
Ein großer Teil der Touristen aus aller Welt
kommt hauptsächlich hierher, um sich
München als Kunststadt anzusehen. Oft
genug ist der Taxler der erste Ansprechpartner, wenn Gäste ein bestimmtes Museum oder herausragendes Gebäude suchen
oder ihm einen Fremdenführer unter die
Nase halten, in dem sie auf eine bestimmte
Adresse zeigen. Je nach deutschen
Sprachkenntnissen einerseits und Fremdsprachenkenntnissen taxlerseits kann sich
daraus ein Informationsaustausch ergeben, der den Gästen wichtige Hinweise
vermittelt. Bei solchen Gelegenheiten
kann sich eine von uns ausgehende, aktive Gesprächsführung als für beide Seiten
vorteilhaft erweisen. Hier sind wir als
Botschafter unserer Stadt gefragt.
König Ludwig I. und 
München als Kunststadt
Als Hauptstadt des Herzogtums und Kurfürstentums Bayern war München schon
seit dem späten Mittelalter eine Stadt der
Kunst und Kultur, beispielsweise mit der
im Jahr 1494 eingeweihten Frauenkirche.
Aber erst im 19. Jahrhundert erhielt die
Stadt ihr monumentales architektonisches
Bild, für das sie bis heute bekannt ist. 
Den Anschub dafür gab König Ludwig I.,
der von 1786 bis 1868 lebte, aber nur
von 1825 bis 1848 regierte. Ludwig ließ
sich seine Prachtbauten derart viel kosten, dass er die Staatskasse ruinierte und
1848 abdanken musste. Sein Enkel Ludwig II. übrigens tat es ihm gleich und
wurde 1886 für regierungsunfähig erklärt. Uns Heutigen kann diese Art von
Staatspleite allerdings nur recht sein,
denn das Geld wurde langfristig gesehen
sinnvoll investiert und nicht in Form von
Geschossen und Sprengstoff zusammen
mit gegnerischen Soldaten „verpulvert“,
wie es so passend heißt.
Noch ein Wort zu Ludwig I.: Vordergründiger Anlass seiner Abdankung war seine
Liaison mit der 30-jährigen irischen Tänzerin Maria Dolores Gilbert (1818–1861),
die sich Lola Montez nannte und den liebestollen 61-jährigen Monarchen um den
Finger wickelte, um sich anschließend
anderen Männern zu widmen. Es steht zu
hoffen, dass es dem französischen Staatspräsidenten zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Zeilen nicht auch schon 
so ergangen sein wird. Doch das nur
nebenbei. 
Ludwig I. trat seine Regierungszeit mit
 einem hohen Anspruch an. Er war entschlossen, seine Residenzstadt in den
Olymp der Kultur-Hauptstädte zu katapultieren. Dies wurde in seiner Ankündigung deutlich: „Ich will aus München
 eine Stadt machen, die Teutschland so
zur Ehre gereichen soll, dass keiner
Teutschland kennt, wenn er nicht München gesehen hat.“ 
Und dies war keine leere Ankündigung.
Mit dem Steuergeld seiner Untertanen
ließ der Monarch in den damaligen Neubaugebieten vor der mittelalterlichen
Stadt Prachtbauten errichten. Man sagt
leicht vor sich hin, Ludwig habe diese
Gebäude erbaut. Hätte er das tatsächlich
persönlich getan, wären sie heute noch
nicht vollendet. Deshalb muss es korrekt
heißen: Er ließ erbauen.
Auf alle Fälle bewirkten die umfangreichen Baumaßnahmen unter Ludwigs
Kommando, dass bis zum heutigen Tag
sehr viele ausländische Touristen München (und Oberbayern) mit ganz Deutschland gleichsetzen. König Ludwig I. hat
sich also um München verdient gemacht. 
Die Ludwigstraße lässt München leuchten
Die Ludwigstraße gehört ohne Zweifel zu
den imposantesten, aber auch harmonischsten Prachtstraßen der Welt und
steht für den Begriff „München als
Kunststadt“ . Schnurgerade auf die damals
grüne Wiese gebaut, symbolisiert sie den
hohen Anspruch Ludwigs an sein Königreich und seine Hauptstadt. Beim Ausbau
seiner Residenzstadt galt für ihn das Motto „Klotzen, nicht kleckern“ . Und auch
persönlich lag ihm das Wort „Bescheidenheit“ fern. Noch als Kronprinz machte er
sich selbst ein fürstliches Geschenk: An
seinem 36sten Geburtstag, dem 25. August 1822, benannte er die Prachtstraße
nach sich selbst.
Ludwig machte München für ein knappes
Jahrhundert zu einer europäischen Hochburg der Künste und Kultur, die wichtige
Künstler aus ganz Europa anzog. Der
Schriftsteller Thomas Mann (1875–1955),
selbst aus Lübeck zugezogen und Nobelpreisträger für Literatur des Jahres 1929,
fasste den Charakter dieser Zeit 1902 in
seinem bekannten Wort „München
 leuchtet“ zusammen. 
Kunstmuseen: Königsplatz 
König Max I. Joseph (1756–1825), der
Vater Ludwigs I., befahl am 25. November
1808 zum Ruhme seines eigenen Königtums die Benennung des Königsplatzes.
Rund um diesen repräsentativen Platz
finden sich sehenswerte Museen mit
 Werken von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. 
Foto: www.atelier-tacke.de

Seite 39

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Glyptothek (altgriechisch für „Sammlung
geschnittener Steine“), Königsplatz 3
(nördliche Platzseite) 
Die Glyptothek wurde nach Plänen von
Leo von Klenze als erstes Museum während Ludwigs Regierungszeit im Jahr
1830 eröffnet. Sie zeigt antike ägyptische,
griechische und römische Skulpturen.
Diese hatte der von der Antike begeisterte
Ludwig auf seinen Reisen ans Mittelmeer
dort selber gekauft, aber auch über
 Kunstagenten beschaffen lassen. 
Antikensammlung, Königsplatz 1 
(südliche Platzseite)
Ursprünglich für wechselnde Ausstellungen gedacht und 1845 eröffnet, beherbergt das Gebäude heute eine Sammlung
antiker griechischer, etruskischer und
 römischer Vasen, Goldschmiedearbeiten
und Kleinkunst. 
Städtische Galerie im Lenbachhaus, 
Luisenstraße 33
Der Künstler Franz von Lenbach
(1836–1904) stand zu seiner Zeit im
Mittelpunkt des Kulturbetriebes Münchens, eines der Zentren des deutschen
und europäischen Kunstlebens. Lenbachs
beruflicher Erfolg war so enorm, dass er
sich in den Jahren 1887 bis 1891 das
 Gebäude als private Residenz erbauen
lassen konnte. Diese großzügige Wohnumgebung entsprach auch seiner persönlichen Selbsteinschätzung. Dennoch
 musste er 1904 das gefürchtete Hemd
 ohne Taschen überstreifen und seinen
 Besitz zurücklassen. 
Die Stadt München erwarb das Gebäude
1929 und ließ es als Galerie aus- und
umbauen. In ihr werden Werke von
Künstlern ausgestellt, die im München
des 18. und 19. Jahrhunderts arbeiteten,
beispielsweise Carl Spitzweg, Franz von
Stuck, August von Kaulbach und Franz
von Lenbach selber. 
Ihren internationalen Ruf genießt die
 Galerie allerdings wegen der zahlreichen
Werke der Künstlergruppe „Der Blaue
Reiter“, die 1911 von Franz Marc und
Wassily Kandinsky gegründet wurde und
der August Macke, Paul Klee, Gabriele
Münter und andere angehörten. Während
ihre Bilder damals von Vielen als Ge -
kleckse verachtet wurden, gelten sie heute als Meilensteine der Kunstgeschichte. 
Kunstmuseen: Kunstareal zwischen 
Gabelsberger-, Türken-, Heß- und 
Arcisstraße
Auf diesem Areal befindet sich eine geballte Ansammlung von Kunstmuseen,
die weltweit bekannt sind und dementsprechend intensiv besucht werden. Zeit
und geistige Aufnahmefähigkeit werden
kaum ausreichen, alle Exponate in einem
einzigen Aufwasch anzuschauen. Die
Kunstwerke stammen aus der Zeit vom
13. Jahrhundert bis in die Jetztzeit, das
21. Jahrhundert, wobei die einzelnen
 Museen die Epochen nahtlosen abdecken 
Zwei allgemeine Phänomene lassen sich
hier beobachten: Erstens sind die einheimischen Besucher und Besucherinnen in
der Minderzahl, obwohl es bei diesem
Angebot doch heißen müsste: „Warum in
die Ferne schweifen, wenn das Gute so
nah ist?“ Und zweitens greift hier die Erkenntnis, dass ein Kunstwerk umso anerkannter ist, je älter es ist. Denn niemand
wird in der Alten Pinakothek einem Peter
Paul Rubens (1577–1640) die Fähigkeit zu
malen absprechen, während man in der
Pinakothek der Modernen vor manchen
Werk harren und sich denken mag: „Über
Geschmack lässt sich nicht streiten.“
Auf den Grünflächen stehen zwischen
den Gebäuden Kunstwerke ebenfalls weltbekannter Künstler wie Henry Moore
(1898–1986) gegenüber dem Eingang der
Alten Pinakothek und Eduardo Chillida
(1924–2002) direkt an der Barer Straße.
Sie allein sind schon einen Besuch wert.
Alte Pinakothek (altgriechisch für
 „Gemäldesammlung“), Barer Straße 27 
Als zweites Museum unter Ludwig I. zwischen 1826 und 1836 nach Plänen von
Leo von Klenze erbaut, leitet die Alte
 Pinakothek ihren Namen von den Gemälden der Alten Meister ab, die hier hängen
(nicht die Meister). Die rund 1.300 Kunstwerke stammen aus der Zeit vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert. Gemessen
an der Anzahl und der Qualität der Meisterwerke gehört die Alte Pinakothek zu
den weltweit wichtigsten Museen ihrer
Art und ist damit ein Besuchermagnet der
allerersten Kategorie. 
Das Gebäude erlitt im Zweiten Weltkrieg
genau in der Mitte einen Bombenvolltreffer. Zur Erinnerung an diese unseligen
Zeiten ließ der Architekt des Wiederauf-
DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN
CAR 2000 Auto-Service GmbH
Frankfurter Ring 137-139
80807 München
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sowie Taxipaket.
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Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 
10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO 2 Emissionen: 215 g/km. 
Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren.

Seite 40

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40 TAXIKURIER
baus, Hans Döllgast, die zerstörte Partie
so vermauern, dass man noch heute die
Beschädigung erkennen kann, und zwar
zur Gabelsbergerstraße hin. Ein Hinweis
darauf dürfte manche Fahrgäste sicherlich interessieren.
Neue Pinakothek, Barer Straße 29
Erbaut 1846 bis 1853, beherbergte das
dritte Museum Ludwigs I. Gemälde und
Grafiken des 18. und 19. Jahrhunderts,
also die damals „neue“ Kunst – daher der
Name. Das im Krieg stark zerstörte Gebäude wurde 1949 abgerissen und von
1975 bis 1981 durch einen Neubau nach
Plänen von Alexander von Branca ersetzt.
Auf seinem Gebiet ebenso einmalig wie
die Alte Pinakothek, zieht die Neue Pinakothek Besucher aus aller Herren Länder
an und hat sogar einen kleinen Taxistand
an der Theresienstraße. 
Eine weitere, wichtige Besonderheit sind
die Öffnungszeiten: Während die anderen
öffentlichen Museen montags geschlossen
sind, kann man die Neue Pinakothek am
Montag zwischen 10 und 20 Uhr besuchen. Zur Schonung des Personals ist dafür allerdings dienstags geschlossen. Ein
wichtiger Insider-Tipp für Fremde und
wahrscheinlich auch viele Einheimische!
Pinakothek der Moderne, Barer Straße 40
Der Architekt Stefan Braunfels entwarf
die Pinakothek der Modern, die unter
weltweiter Beachtung als größter Museumsneubau Europas im Jahr 2002 ihre
Pforten öffnete. Das Museum zeigt Kunst
und Grafik des 20. und des noch jungen
21. Jahrhunderts. Vermutlich die meisten
der Werke wurden zu ihrer Entstehungszeit als dilettantisch belächelt, wenn
nicht sogar beschimpft, während sie jetzt
astronomisch wertvoll sind. 
Das Architekturmuseum der Technischen
Universität belegt hier Räume, hinzu
kommt eine der umfangreichsten Sammlungen in Design und Fotografie mit rund
60.000 Objekten, von denen natürlich nur
die allerbesten ausgestellt sind. Sehenswert ist beispielsweise die Sammlung von
Computer-Gehäusen. Was vor ein paar
Jahren in einem klobigen, voluminösen
Kasten zusammengerechnet wurde,
schafft heute ein Taschenrechner für
10 Euro im Bruchteil derselben Zeit und
dazu ohne Hitzeentwicklung.
Der Ansturm der Gäste aus dem In- uns
Ausland entspricht den gezeigten Schätzen. Dem Taxistand an der Barer Straße
würde man denselben Zulauf wünschen,
aber immerhin kann man hier die Fahrgäste bequem aussteigen lassen. 
Museum Sammlung Brandhorst, 
Türkenstraße 19
Die auffällige, bunte Fassade des Museums Brandhorst an der Ecke Türken-/
Theresienstraße umhüllt den vierten
Kunsttempel von Weltgeltung auf diesem
begrenzten Areal. Entworfen von den
 Architekten Sauerbruch Hutton, wird es
im Herbst 2008 seine Tore öffnen und
mehr als 700 Werke von Pablo Picasso 
bis Andy Warhol der Öffentlichkeit präsentieren. Das Ehepaar Anette und Udo
Brandhorst investierte sein offenbar großes Vermögen sinnvollerweise in diese
Sammlung von Objekten internationales
Ranges aus dem 20. Jahrhundert und
macht sie der Allgemeinheit zugänglich. 
Weitere wichtige Kunstmuseen
Haus der Kunst, Prinzregentenstraße 1
Als „Haus der Deutschen Kunst“ vom 
Architekten Paul Ludwig Troost
(1878–1934) entworfen und finanziert
von der deutschen Industrie, wurde das
Haus 1937 von Hitler eröffnet. In dem
Museum konnten sich die Volksgenossen
den aggressiven Nazi-Kitsch zu Gemüte
führen, und genauso schaut die Fassade
auch heute noch aus: Nazi-Architektur
pur. 
Heute heißt das Gebäude nur noch 
„Haus der Kunst“ – eine Verkürzung des
Namens, aber eine Erweiterung des Anspruchs. Mit wechselnde Ausstellungen
hochkarätiger, meist moderner Künstler
hat sich das Haus einen internationalen
Ruf erworben. 
Als private Einrichtung („Stiftung Haus
der Kunst GmbH“) war das Museum nicht
an die Öffnungszeiten der öffentlichen
Museen gebunden und hat als erstes in
München lange Öffnungszeiten am
Abend eingeführt, was inzwischen von
vielen öffentlichen nachgemacht wurde.
An Donnerstagen hat das Haus bis 22.00
Uhr offen, so dass man Fahrgästen bei
entsprechenden Wetter beispielsweise einen anschließenden Spaziergang durch
den Englischen Garten zum Biergarten
am Chinesischen Turm empfehlen kann. 
Bayerisches Nationalmuseum, 
Prinzregentenstraße 3
Viele Fremde haben bereits von den
 diversen Eigenarten der Bayern gehört,
aber der Name dieses Museums scheint
den untrüglichen Beweis zu liefern: Der
Freistaat Bayern versteht sich als eigene
Nation! Als das Nationalmuseum im Jahr
1900 eröffnet wurde, entsprach der Name
allerdings noch den Tatsachen, denn das
Königreich Bayern besaß eine eigene
Staatsangehörigkeit, eigene diplomatische
Vertretungen (siehe Schackgalerie) und
bezeichnete sich als „Reich“ . Außerdem
gab es noch einen eigenen König aus
dem Hause der Wittelsbacher, die seit
immerhin 1180 das Land regierten. Ob
das gut oder schlecht war, sei dahin -
gestellt. 
Das Nationalmuseum zeigt europäisches,
deutsches und bayerisches Kunsthandwerk vom frühen Mittelalter bis zum
20. Jahrhundert und gehört zu den bedeutendsten Einrichtungen seiner Art in
Europa. Besonders sehenswert ist die
Foto: www.atelier-tacke.de
THOMAS VOGL
RECHTSANWÄLTE
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543

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41TAXIKURIER
internationale Krippensammlung. Ebenso
einmalig sind die Stadtmodelle aus Holz,
die Jakob Sandtner (lebte im 16. Jahrhundert) von den bayerischen Städten
Burghausen, Ingolstadt, Landshut, Straubing und München anfertigte. 
Schackgalerie, Prinzregentenstraße 9
Im Jahr 1900 erbaut, beherbergte das
 Gebäude von 1909 bis 1932 die Gesandtschaft des Staates Preußen. Die Galerie
zeigt bedeutende Werke der deutschen
Malerei des 19. Jahrhunderts: Arnold
Böcklin, Johann Georg von Dillis, Leo
von Klenze, Franz von Lenbach, Karl von
Piloty, Karl Spitzweg – um nur einige 
zu nennen. Die Werke stammen aus der
Privatsammlung des Literaturhistorikers
Adolf von Schack (1815–1894).
Museum Villa Stuck, 
Prinzregentenstraße 60 
Ähnlich dem Künstlerfürsten Franz von
Stuck, ließ sich sein ebenso erfolgreicher
Fürsten- und Künstlerkollege Franz von
Stuck (1863–1928) ein Einfamilienhaus
bauen, die heutige Villa Stuck. Sie ist
 sehenswert wegen ihrer Jugendstileinrichtung und ihrer Innenarchitektur, aber
auch wegen der wechselnden Ausstellungen aus den Bereichen Jugendstil, klassische Moderne und Kunst der Gegenwart.
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, 
Theatinerstraße 8 
Diese private Kunsthalle bietet wechselnde Ausstellungen an, die höchsten
 Ansprüchen gerecht werden und ein entsprechend zahlreiches Publikum anziehen.
Oft kommt es zu folgender Situation: 
Im Erdgeschoss zahlt man an der Kasse
10 Euro Eintritt und steigt auf der Treppe
zum Obergeschoss hinauf. Dort wird 
man dann unerwartet von einer langen
Schlange Bildungshungriger empfangen,
der man sich ganz hinten anschließt. 
Nun gilt es häufig, nicht weniger als eine
Stunde zu warten, bis man eingelassen
wird. 
Wenn man in dieser Lage die Räumlichkeiten lieber wieder verlassen möchte, ist
das kein Problem: Die Dame an der Kasse
hat volles Verständnis und nimmt die
Eintrittskarten zu je 10 Euro anstandslos
zurück. Unsere Fahrgäste sind sicherlich
dankbar, wenn ihnen diese Information
im Vorfeld kommuniziert wird. 
Anzufahren ist die Kunsthalle über die
Schrammerstraße oder die Salvatorstraße. 
Residenzmuseum, Max-Joseph-Platz 3
Die Residenz entstand im 14. Jahrhundert
für das in Bayern herrschende Haus der
Wittelsbacher. Diese regierten ununterbrochen von 1180 bis ins Jahr 1918 und
erweiterten die Residenz von Jahrhundert
zu Jahrhundert. Dementsprechend zeigt
das Museum Prunkräume, Ahnengalerien,
wertvolle Porzellansammlungen und andere Erscheinungen der Prachtentfaltung,
mit denen der Adel sich selbst zelebrierte. 
Die Buslinie 100
Die Berliner Verkehrsbetriebe erfanden
vor Jahren die Buslinie 100, mit der
 Touristen vom Kurfürstendamm zum Alexanderplatz fahren und einige Sehenswürdigkeiten der neuen Bundeshauptstadt erreichen konnten. Da wollte der
Münchner Verkehrsgesellschaft nicht zurückstehen und richtete ebenfalls eine
Buslinie 100, die Museumslinie, ein. Sie
verbindet den Hauptbahnhof Nord mit
dem Ostbahnhof und führt an 24 Museen
vorbei, auch an den meisten der hier
 beschriebenen. Selbst wenn wir von der
Existenz der Linie 100 wissen und im
Grunde nichts gegen die MVG haben,
wird es nichts schaden, dieses Wissen für
uns zu behalten. 
Galerien und Kunsthandel
Wo sich Museen befinden, gibt es auch
Galerien und Kunsthandel. Während die
Kunstwerke in den Museen einen festen
Platz haben, wollen Galerien und Kunsthandlungen kaufen und verkaufen. Die
Kunstwerke machen bei ihnen sozusagen
Zwischenstation. Das nötige Kleingeld
vorausgesetzt, kann man Arbeiten etablierter Künstler erstehen, deren Namen
man bereits in den Museen findet, oder
sich für Werke von noch Unbekannten
begeistern. Bekanntlich waren viele,
 heute millionenschwere Gemälde zu ihrer
Entstehungszeit für ein Butterbrot zu
 haben – Pech für den Künstler, Glück für
den Käufer mit dem guten Riecher. 
Das Telefonbuch führt mindestens 100
Galerien und Kunsthandlungen auf, von
denen hier nur einige wenige genannt
werden, und zwar die im Taxialltag nachgefragten: 
➜ Neumeister, Kunstauktionshaus, 
Barer Straße 37
➜ Xaver Scheidwimmer
Kunsthandel, Barer Straße 3
➜ Hugo Ruef, Kunstauktionen
Gabelsbergerstraße 28
➜ Sotheby’s, Kunstauktionen
Odeonsplatz 16.
Valentin-Karlstadt-Musäum, Tal 50
Wie die Schreibweise des Wortes „Musäum“ bereits im Vorfeld zeigt, geht es an
diesem Ort um etwas typisch Münchnerisches beziehungsweise das, was viele
 dafür halten und auch unbedingt sehen
wollen. Das Museum ist den Volkssängern gewidmet, die bis in die 1950er
 Jahre hinein auf derbe, aber auch hintergründige Weise die herrschenden Zustände kritisierten und sich auch über sie lustig machten – Stoff gab es wie heute ja
zur Genüge. Der weit über München hinaus bekannteste Volkssänger war Karl
Valentin (1882–1948). Seine dürre Gestalt
passte wie der Henkel zum Masskrug zu
den trostlos-absurden Situationen, in die
er sich auf der Bühne verstrickte. Ohne
seine Bühnen- und Lebenspartnerin Liesl
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
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Seite 42

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42 TAXIKURIER
Karlstadt (1892–1960) allerdings wäre er
im richtigen Leben vermutlich ebenso
 gescheitert wie die Personen, die er darstellte. 
Das „Musäum“ und seine Kuriositäten-
Schau befinden sich im Südturm des Isartores. Die Öffnungszeiten wurden dem
hoffnungslosen Durcheinander angepasst,
das Karlstadt und Valentin dem Publikum
präsentierten: täglich außer mittwochs
und donnerstags von 11.01 bis 17.59 Uhr,
an jedem ersten Freitag im Monat bis
21.59 Uhr. Alles klar? Weil dies offenbar
noch nicht reicht, läuft auch die Uhr am
Torturm gegen den Uhrzeigersinn, vermutlich nach Willy Brandts Erkenntnis:
„In Bayern gehen die Uhren anders.“ 
Theater und Musikbühnen 
Bühnen für Musik- und Theaterstücke jeder Art gibt es in München wie Sand am
Meer. Die folgende Auflistung erhebt deshalb keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Sie orientiert sich lediglich an der Nachfrage im Taxi-Alltag.
➜ Nationaltheater (Bayerische Staatsoper),
Max-Joseph-Platz 1: Opern und Ballett 
➜ Residenztheater (Cuvilliés-Theater),
Max-Joseph-Platz 2: wohl das schönste
Rokoko-Theater der Welt: Sprechtheater
von der Antike bis in die Moderne
➜ Staatstheater am Gärtnerplatz, 
Gärtnerplatz 3: Operetten und andere
leichtere, klassische Kost
➜ Prinzregententheater, Prinzregentenplatz 12: Musik von klassisch über
Folklore und Jazz bis zu Modern,
 Literarische Veranstaltungen
➜ Münchner Kammerspiele, Maximilianstraße 26-28: Sprechtheater von der
Antike bis in die Moderne
➜ Theater der Jugend, Franz-Joseph-
Straße 47 (Elisabethplatz): Sprechtheater für Kinder und Jugendliche
➜ Münchner Volkstheater, Brienner Straße
50: Sprechtheater: Ernstes und Lustiges
von der Antike bis heute
➜ Deutsches Theater, 
Schwanthalerstraße 13: Musicals
➜ Gasteig-Kulturzentrum, Rosenheimer
Str. 5: Konzerte, Ausstellungen, Theater
➜ Blutenburg-Theater, Blutenburgstraße 35:
die erste auf Krimis spezialisierte Bühne
Deutschlands
➜ Iberl-Bühne, Wilhelm-Leibl-Straße 22:
für Liebhaber anspruchsvoller, aber doch
unterhaltsamer bayerischer Kost
➜ Theater Gut Nederling, Nederlinger
Straße 78: auch für Liebhaber anspruchsvoller, aber doch unterhaltsamer
bayerischer Kost
Sehenswerte Architektur 
Im Folgenden wird eine kleine Auswahl
sehenswerter und herausragender Gebäude aus verschiedenen Zeitepochen auf -
geführt. Einige von ihnen liegen an oft
befahrenen Strecken und stechen daher
vielen Fahrgästen ins Auge, so dass sich
eine sachkundige Erläuterung anbietet. 
Allianz-Arena, Fröttmaning 
Architekten Herzog und de Meuron aus
Basel, die auch das Olympiastadion in
 Peking bauen. Eröffnet am 30. Mai 2005.
Bei Heimspielen des FC Bayern München
ist die Außenhülle rot erleuchtet, bei
Heimspielen des TSV 1860 München
blau, beim Lokalderby neutral in weiß.
Bei Spielen des FC Bayern München trägt
das Stadion auch den inoffiziellen Bei -
namen „Arroganz-Arena“ . 
Müllberg, Fröttmaning 
Schwer vorstellbar, dass der gesamte Abfall der Stadt München der Jahre 1954
bis 1980 hier zu einem 70 Meter hohen
Berg aufgehäuft wurde: Vom harmlosen
Haushaltsabfall bis hin zu gefährlichsten
Giftmischungen gärt hier die ganze denkbare Palette von Müll unter der Begrünung vor sich hin. Wenigstens erzeugt
das Windrad namens „Phönix“ seit 1999
ein wenig umweltfreundlichen Strom. 
Highlight Towers, 
Mies-van-der-Rohe-Straße 6 
(Anfang bzw. Ende Autobahn A 9)
Die Zwillingstürme wurden im Jahr 2005
fertig gestellt (113 Meter und 123 Meter).
Das Büro Jahn aus Chikago und Nürnberg,
das auch den Terminal 2 des Flughafens
entworfen hat, plante sie. Bei Dunkelheit
werden die Umrisse der Gebäude durch
blaue Lichtreihen sichtbar gemacht. Hauptmieterin ist die Unternehmensberatung
 Roland Berger, die sich selbst neudeutsch
als „Strategy Consultants“ bezeichnet. 
Auf Deutsch würden die beiden Gebäude
sinnentleert „Hochlicht-Türme“ heißen.
Walking Man, Leopoldstraße 36 
Dieser eilig dahinschreitende Riese zieht
die Aufmerksamkeit vieler Fahrgäste auf
sich. Die Münchener Rückversicherungs-
Gesellschaft weist mit dem von ihr finanzierten Blickfang auf ihre Existenz in
Schwabing hin. Die 17 Meter hohe, von
Glasfaser-Matten verkleidete Stahlrohr-
Konstruktion wurde 1995 aufgestellt. 
HypoVereinsbank-Haus, Arabellastraße 10
Fertig gestellt 1981. Seine ausgefallene
Architektur machte statische Berechnungen notwendig, die 100.000 Seiten füllten. Die seit 1965 errichteten benachbarten, hohen Gebäude heißen zusammen
genommen Arabella-„Park“ und bilden
eine für München untypische Hochhauskulisse. Das Wort „Park“ sollte dabei
nicht zu wörtlich genommen werden. 
Jüdisches Zentrum, Sankt-Jakobs-Platz 
Grundsteinlegung am 9. November 2003.
Synagoge, Gemeindehaus, Kindergarten,
Grundschule und Museum. Einweihung
und Eröffnung am 9. November 2006. Die
Gemeinde trägt den Namen „Ohel Jakob“,
das heißt „Zelt Jakobs“ . In der Architektur
der Synagoge spiegelt sich dies wieder:
Der untere Teil symbolisiert die Klagemauer in Jerusalem, der obere, leichte
Aufsatz ein Zelt. 
Friedensengel, Europaplatz 
Er wurde 1896 bis 1899 anlässlich des
25sten Jahrestages des deutschen Sieges
über Frankreich im Krieg 1870/1871 errichtet. Trotz seines Namens ist er also
 eigentlich ein Kriegsdenkmal. Der 6 Meter
hohe, vergoldete Engel steht auf einer
23 Meter hohen Säule und sticht sofort
ins Auge, wenn man die Prinzregenten
auswärts fährt, insbesondere abends,
wenn die Sonne das Gold erstrahlen lässt.
Maximilianeum, Max-Planck-Straße 1 
Das quer über dem Isarhang liegende
 Gebäude schließt die viel befahrene Maximilianstraße optisch ab. In den Jahren
1857 bis 1874 erbaut, ist es seit 1949 Sitz
des Bayerischen Landtages, in dem die
CSU fast schon seit Menschengedenken
die absolute Mehrheit hat und die Eigenart des Freistaates Bayern in ihrem Sinn
ausbaut. Allerdings gab es in grauen
 Vorzeiten auch einmal einen bayerischen
 Ministerpräsidenten von der SPD, so unglaubhaft das heutzutage klingen mag: Es
war dies Wilhelm Hoegner, der von 1954
bis 1957 regierte – und das unter Ausschluss der CSU, die frustriert auf den
Oppositionbänken herumsaß. Von dieser

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43TAXIKURIER
guten, alten Zeit träumt die bayerische
SPD noch heute! 
Olympiagelände – BMW
Diese Ansammlung von herausragenden
Gebäuden und künstlicher Landschaft
 gehört zu den spektakulärsten Gegenden
Münchens. 
Das Olympiagelände diente bis 1939 als
Flughafen, bis Riem seinen Betrieb aufnahm. Nach dem Krieg 1945 entstand der
60 Meter hohe Schuttberg aus Bombenschutt. Der Fernsehturm ging 1968 in Betrieb. Am 26. April 1966 erhielt München
den Zuschlag für die 20. Olympischen
Sommerspiele 1972. Dafür entstand das
weltbekannte Zeltdach und der Olympiapark, der sich seit 1972 zu einem der großen Anziehungspunkte für Touristen (und
Einheimische) entwickelt hat.
Im BMW-Stammwerk werden die 3er
 gebaut. Ebenfalls weltbekannt sind der
1972 fertig gestellte „Vierzylinder“ mit
dem bayerisch-weißblauen BMW-Logo
auf dem Dach und das BMW-Museum in
Form einer Suppenschüssel. Die 2007 eröffnete BMW-Welt ist sicherlich eines der
auffälligsten Bauwerke Deutschlands. 
Schloss Nymphenburg 
Erbaut von 1664 bis 1823 als Sommerschloss für das in Bayern herrschende
Fürstenhaus der Wittelsbacher, denen es
im Sommer in der Residenz offenbar zu
stickig wurde. Es ist das größte Barock -
schloss in Deutschland. Für Fremde dürfte allerdings am interessantesten sein,
dass hier am 25. August 1845 der sagenumwobene, angebliche Märchenkönig
Ludwig II. geboren wurde. Bayern = Ludwig II. – so lautet die weltweit gültige
Gleichung vieler unserer Fahrgäste. 
Weitere wichtige touristische Adressen 
Die folgenden Adressen werden häufig
als Fahrtziel genannt. Sie können aber
auch von uns ins Gespräch gebracht
 werden:
➜ Literaturhaus, Salvatorplatz 1
➜ Alpines Museum des Deutschen 
Alpenvereins, Praterinsel 5
➜ Staatliches Museum für Völkerkunde,
Maximilianstraße 42
➜ Münchner Stadtmuseum, 
Sankt-Jakobs-Platz 1
➜ Jüdisches Museum, 
Sankt-Jakobs-Platz 16
➜ Deutsches Museum, Museumsinsel 1
➜ Deutsches Museum – Flugwerft
Schleißheim, Oberschleißheim, 
Effnerstraße 18
➜ Deutsches Museum – Verkehrszentrum,
Theresienhöhe 14 a
➜ BMW-Museum, Petuelring 130 
➜ Museum Mensch und Natur, 
Schloss Nymphenburg, Nordflügel
➜ Botanischer Garten, 
Menzinger Straße 65
➜ Tierpark Hellabrunn, Tierparkstraße 30
➜ Bavaria-Filmstadt, Geiselgasteig, 
Bavariafilmplatz 7
➜ Bier- und Oktoberfestmuseum, 
Sterneckerstraße 2
➜ Paläontologisches Museum, 
Richard-Wagner-Straße 10
➜ KZ-Gedenkstätte Dachau, 
Dachau, Alte Römerstraße 75
Foto: www.atelier-tacke.de
Einige praktische Hinweise 
Bei der Vielzahl der Museen, Theatern
und sonstigen touristisch interessanten
Adressen in München kann dieser Artikel
nur die wichtigsten, die im Taxialltag
 eine Rolle spielen, behandeln. 
Die Besucher Münchens – gerade jetzt zur
850-Jahr-Feier der Stadt – suchen oft
nach Informationen, ausgesprochen oder
unausgesprochen. Wenn ausgesprochen,
dann ist unsere Kompetenz gefragt, wenn
unausgesprochen, dann sind Kompetenz
und Psychologie von Wichtigkeit, um
herauszufinden, was die Fahrgäste suchen
und auf was wir sie aufmerksam machen
könnten. Verwirrend sind die Öffnungszeiten sowie die ermäßigten und regulären Eintrittspreise. Ständig wechselnd
sind die wechselnden Ausstellungen –
wie der Name ja andeutet. Für diese Informationen empfiehlt es sich, das kleine,
hochformatige, gelbe Heft „München im
Mai, Juni etc“ zu kaufen. Es erscheint
monatlich neu, ist an allen Tankstellen
und Schreibwarengeschäften erhältlich,
kostet derzeit lediglich 1,65 Euro und
enthält viel weiteres, aktuelles Wissenswertes. Wissenswert ist auch, dass die
meisten Museen am Sonntag für ihre
Dauerausstellungen nur 1 Euro Eintritt
verlangen. (BW)
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44 TAXIKURIER
Titelthema
Die Rikscha-Plage
Vor drei Jahren sahen wir in unserer Stadt
die ersten Rikschas. Einige Studenten verdienten sich ein Zubrot, indem sie Touristen durch den Englischen Garten fuhren.
Sie störten den KFZ-Verkehr nicht. Dies
war ein exotischer Farbtupfer und trug
zum positiven Erscheinungsbild Münchens
bei. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte
sich aus dieser Idylle jedoch eine fast
 mafiose Struktur, die uns zwingt, alle
möglichen Maßnahmen zu ergreifen. Auch
die Stadtverwaltung ist sich der Probleme
bewusst, nachdem Oberbürgrmeister
 Christian Ude, wie im kürzlichen Interview
mit dem TAXIKURIER erwähnt, für die
identische Strecke einmal mit 5 Euro und
beim nächstenmal mit 25 Euro zur Kasse
gebeten wurde. In den nächsten Tagen
 findet ein Gespräch mit den beteiligten
Stellen statt, um für die kommende Saison
die Regularien zu sichern.
Preisauszeichnungspflicht
Die Preisgestaltung der Rikschas ist völlig
willkürlich. Wahre Fabelpreise je nach
Nachfrage werden erhoben. Wir fordern
eine sichtbare Preisauszeichnung für die
gängigen Strecken. 
Quittungen
Bisher werden keine Quittungen erstellt.
Wir bitten, dies zu prüfen und einzufordern.
Gewerbepflicht
Rikschafahrer sind selbständige Gewerbetreibende, die mit gemieteten Geräten –
ohne Gewerbeschein – Umsätze erzielen.
Steuerpflicht
Wie werden die Einnahmen der Rikscha-
Fahrer erfasst und versteuert?
Versicherungen
Herr Lehmair, Vorstand der Taxi-
 München eG, hat zu diesem Thema das
Bundesministerium Justiz sowie die Regierung von Oberbayern angeschrieben.
Während die Regierung von Oberbayern
seit November 2007 noch nicht geantwortet hat, hat das Bundesministerium
Justiz geantwortet, dass Fahrrad-Rikschas
im Sinne des §1 des Pflichtversicherungs-
Mit dem schönen Wetter beginnt auch wieder diese Abzocke
Begrenzung Rikschas
Derzeit gibt es zwei Rikscha-Verleiher in
München. Für circa 80 Euro pro Tag 
können sich Interessenten bei diesen Vermietern Rikschas anmieten. Wir stehen
auf dem Standpunkt, dass es eine zahlenmäßige Begrenzung geben müsste.
Kennzeichen-Pflicht
Bisher verkehren die Rikschas ohne jegliche Kennzeichnung. Die Taxi-München
eG fordert eine Kennzeichnung, um den
Fahrgästen eine Identifizierung zu ermöglichen.
Standplatz-Aufstellung
Es müssen klar definierte Standplätze für
Rikschas geschaffen werden. Keinesfalls,
wie im letzten Jahr geschehen, dürfen sie
sich quer durch die Stadt bewegen, durch
Biergärten fahren, über die Wiesn einfahren, um Fahrgäste „abzustauben“ .
Anbiederung
Das Ansprechen und Belästigen von 
Passanten, das offensive Bewerben, das
Abwerben von Taxigästen muss untersagt
werden.
Fotos: Aleka Grünwald
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2

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45TAXIKURIER
gesetzes keine Kraftfahrzeuge sind. Dies
bedeutet, dass bei einem Unfall mit einem
KFZ der Versicherungsschutz des PKW
auch die Schäden des Rikscha-Fahrgastes
abdeckt.
Verkehrsverhalten
Ohne Licht – gegen die Einbahnstraße –
auf dem Gehweg – während der Wiesn
als Verkehrshindernis in der Landwehroder Schwanthalerstraße. Wir alle haben
uns schon grün und blau geärgert. Hier
gilt es Regeln zu erarbeiten.
Rikschas als Konkurrenz zu Taxis
Mittlerweile sind Rikschas in einigen
 Bereichen (Tollwood, Biergärten, Wiesn,
Kurzfahrten) zur echten Konkurrenz geworden und erzielen dank ihrer horrenden Preispolitik und minimalen Kosten
(keine Investitionen, keine Versicherungen, MwSt., Steuern?) enorm Umsätze
und Gewinne. Es gilt, verlorenes Terrain
wieder zurück zu gewinnen (Tollwood,
Biergärten) und mit Hilfe von Stadt und
KVR gleiche Bedingungen für Taxis und
Rikschas zu schaffen.
Eigeninitiative
Dies alles jedoch wird nicht genügen.
Entscheidend wird die Eigeninitiative von
Unternehmern und Fahrern sein. Wenn
die gleiche Lethargie und Schläfrigkeit
wie z.B. bei der unerlaubten Bereitstellung an den Tag gelegt wird, werden wir
gegen die aufgeweckten Rikscha-Fahrer
kein Land gewinnen. 
Wer sich hinter der Zeitung vergräbt, sich
von den Rikschas die Fahrgäste klauen
lässt und dann lamentiert, ist selber
schuld. Es ist endlich ein Schulterschluss
der Taxler nötig, um sich nicht permanent ein Stück nach dem anderen vom
Fahrgast-Kuchen abschneiden zu lassen
und sich im Rahmen der Legalität zu
wehren. (PR)
Ohne Worte
Die Karawane zieht weiter
Der geneigte Leser erfährt in „Meyers
Lexika“ unter „Karawane“: „Eine
 Reisegesellschaft von Kaufleuten oder
Pilgern in verkehrs- und siedlungsfeindlichen Gebieten, besonders im
Orient.“ Nun befinden wir uns nicht
im Morgenland – obwohl dies manche
Taxler dank aktueller Ereignisse immer wieder behaupten – sondern im
schönen Taxi-München. 
Mit der Karawane ist aber die Schlange der Ahnungslosen und Dummköpfe
angesprochen, die seit Jahren den
Beck-Stand, die Schrannenhalle,
Brenners besiedeln, um illegal ihre
Umsätze zu machen und die Mehrzahl
der Münchner Taxler zu bestehlen.
Nachdem Stadt, Polizei, KVR sich über
Jahre das Problem wie eine heiße
 Kartoffel gegenseitig zuwarfen und
untätig blieben, scheinen sich manche
Brandherde von selbst zu löschen. Das
Brenners macht dicht, der Beck-Stand
ist im Rahmen einer neuen Verkehrslösung in höchster Gefahr und auch
die katastrophalen Verhältnisse in der
Blumenstraße/Schrannenhalle werden
wohl gelöst werden. 
Was bleibt also der Karawane, die
üblicherweise aus Aufsehern, Menschen und Tieren, meist Kamelen
 besteht. In unserem Fall gibt es keine
Aufseher, die Karawane besteht ausschließlich aus Kamelen. Eine gewisse
Ähnlichkeit (hell-elfenbein) ist sichtbar. Die Karawane wird weiterziehen.
Es findet sich bestimmt ein Platz
 (unerlaubt), der den schnellen Euro
garantiert. Wo eine Karawane, darf
natürlich eine „Karawanserei“ nicht
fehlen. Eine Rast- und Verpflegungsstation für unsere Übeltäter. Die Toiletten der Hotels werden immer gerne
genommen, McDonald’s, Burger King
oder Döner-Stände sind beliebte Oasen
für das fahrende Volk. Wann wachen
Münchens redliche Taxler endlich 
auf und schaffen diesen (Un)kollegen
verkehrs- und siedlungsfeindliche
 Gebiete? (siehe Meyers Definition)
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Seite 46

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46 TAXIKURIER
➜ Münchens Biergärten
Nie so wichtig wie heuer – Münchens Raucher werden sie stürmen!
➜ 850 Jahre München
Eine Stadt feiert
➜ Die Europameisterschaft
Profitieren daran auch Münchens Taxler?
Vorschau 
Ausgabe Juni 2008
Liebe Leserinnen und Leser,
irgendwie verschiebt sich alles. Nachdem der Weihnachts-Schnee an Ostern fiel,
käme im Juni das April-Wetter dran. Aber es gibt keine Regeln mehr. Freuen wir
uns auf einen schönen Sommer. Der ist wichtig für uns. Es steht nämlich einiges
an, wo wir einfach kein Schlechtwetter brauchen können. In jedem Fall sollte ein
gut ausgerüsteter Dienstleister immer einen Schirm (zur Sicherheit) dabei haben! 
Einen schönen Frühsommer
Paul Rusch, Objektleiter
Die Juni-Ausgabe des TAXIKURIER kommt am letzten Mai-Freitag, den 30.05.2008.
Freuen Sie sich auf ein optimistisches Heft!
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Tony Doll (TD), Kai Georg Frey (KGF), 
Werner Hillermann (WH), Manfred Kraus (MK), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), 
Christine Reindl (CR), Heinz Schmidt (HS), 
Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), 
Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, 81829 München
Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
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E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
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Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
 besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Alfred Lehmair, Reinhard Zielinski 
Impressum
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi-Fest im Mercedes-Benz Center! 
Traditionell möchte Mercedes-Benz sich für die jahrzehntelange Partnerschaft und
Treue bei den Münchner Taxiunternehmen und Taxifahrern bedanken. 
Am Samstag, 31. Mai 2008, sind Münchner Taxiunternehmer und -fahrer wieder
ganz herzlich von 10.00 bis 14.00 Uhr in das Mercedes-Benz Center Arnulfstraße
zum Taxi-Fest eingeladen. Auch in diesem Jahr werden verschiedene Taxifahrzeuge präsentiert und unterschiedliche Gesprächspartner aus Pkw-Verkauf, 
Service, Produktmanagement und -entwicklung als auch der Mercedes-Benz 
Bank anwesend sein. Vor Ort sind zudem noch viele Kooperationspartner rund 
um das Taxi-Gewerbe. Beim Taxi-Fest haben Taxiunternehmer und -fahrer die
Möglichkeit, sich bei einem interessanten Rahmenprogramm und einem Grill -
buffet, auszutauschen und sich über Neuheiten zu informieren.
Letzte Meldung!

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www.volkswagen-taxi.deMotiv T3/02
Vater, Mutter, Tochter, Oma 
und Rucksack, Koffer, Taschen...
...kein Problem. Mein Sharan T axi bietet jedem und allem Platz. Das kann nicht jeder von meinen Kollegen sagen. 
Und für mich gibt‘s nicht nur einen sicheren, sondern auch einen komfortablen Arbeitsplatz.
Die Taxi-Modelle von Volkswagen

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Starnberg – Petersbrunner Str. 7
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Unfall- bis zum Werkstattservice, 
von verlängerten Öffnungszeiten bis
zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig.
Das verstehen wir unter Service 
mit Stern. 
Taxi-Fest
am Samstag, 31.05.08 von 10 – 14 Uhr,
im Mercedes-Benz Center Arnulfstraße.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.