TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Mai 2008
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2008. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Mai 2008 TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de ➜ Attraktionen für Einheimische und Besucher ➜ Die Rikscha-Plage Mit dem schönen Wetter beginnt auch wieder diese Abzocke ➜ Hotel-Check Zwischenbilanz dieses traurigen Themas ➜ Drei Monate Rauchverbot im „Dicken Mann“ Bilanz eines gesetzestreuen Wirtes Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de Kunststadt München
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Vorsprung durch Technik www.audi.de Wie kein anderer seiner Klasse vereint der Audi A4 Avant* ausdrucksstarkes Design, Funktionalität und fortschrittliche Motorentechnologie. Sein intelligentes Laderaumkonzept, innovative Funktionslösungen sowie die umfangreiche Serienausstattung machen ihn zu einem zuverlässigen Begleiter in vielen Situationen – und zu einem idealen Dienstwagen. Auch in puncto Effi zienz: Die leistungsstarken TDI- und FSI-Motoren überzeugen durch geringeren Verbrauch bei höherer Kraftentfaltung und niedrigen Emissionen. Entdecken Sie den Audi A4 Avant mit all seinen Qualitäten – für Ihr Unternehmen. Am besten bei Ihrem Audi Partner. * Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 5,7–9,2; CO2-Emission in g/km: kombiniert 149 – 219 Der Auftritt stimmt – die Werte auch. Der neue Audi A4 Avant.
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Inhalt 3TAXIKURIER TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Samstag 10.00–16.00 Uhr Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de Editorial | Wonnemonat 4 Dauerbrenner | Weitere Informationen zum Datenfunk 5 Die fünf Weisheiten des Monats | 5 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Die Genossenschaft | Diese Lektüre lohnt 10 Bericht aus dem Aufsichtsrat | 12 Der Landesverband | Aktuelle Informationen 14 Taxlers Service | Adressen für alle Fälle 15 Drei Monate Rauchverbot | Bilanz eines gesetzestreuen Wirtes 16 Taxler Baustellenbericht | Mai 2008 17 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 18 Nach(t)gedanken von M-AM 3086 | Schindelar’s Liste 19 München und seine Stadtbezirke | Neuhausen-Nymphenburg 20 Witz des Monats | 20 Der Blick zurück | Der Mai vor 100, 75, 50, 25 Jahren 21 Schrottis Fiaker ABC | Das „W“ 22 Hotellerie | Zwischenbilanz „Hotel-Check“ 24 Rund um’s Taxi| Die Taxiquittung 26 Auflösung Bilderwitz | 28 Taxlers Erlebnisse | „Guten Abend, Herr Alzheimer“ 29 München Splitter | 30 Kurioses aus der Zentrale | Ein Taxi zu bestellen, ist einfacher … 30 Die versteckten Schätze Münchens | GenussHandel 31 Taxi-Check München | Münchens neue Straßen 32 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 33 Taxameter des Monats | Der Wonnemonat 34 Messe des Monats | Umwelt immer ein großes Thema 34 Rose des Monats | Theodor Strasser, Taxi 1280 35 Zitrone des Monats | Streifenbesatzung der PI 41 35 Essen auf Rädern | Agnes-Bernauer und Umgebung 36 Kunststadt München | Attraktionen für Einheimische und Besucher 38 Rikscha-Plage | Jetzt beginnt auch wieder diese Abzocke 44 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 45 Impressum | 46 Vorschau Ausgabe Juni | 46 Letzte Meldung | 46
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Editorial Wonnemonat Die Diskussion um unsere preiswerte Datenfunklösung ist in vollem Gange. Von interessierter Seite wird das Gerücht gestreut, dass mit der neuen Technik jede bezahlte Fahrt nachvollziehbar sein wird und der „gläserne Taxifahrer und Unternehmer“ geschaffen wird. Ein derartiger Unsinn entbehrt jeder technischen Logik und wird gerade von Leuten verzapft, die noch vor wenigen Monaten den technischen Rückstand der Taxi-München eG belächelten. Fakt ist, dass Fahrpreise nur aufgezeichnet werden können, wenn sie der Fahrer zum Zwecke der Abrechnung mit dem Kunden der Zentrale übermittelt. Fahrprofile werden lediglich eine Woche abgespeichert um etwaige Reklamationen bearbeiten zu können. Über drei Monate werden nur Zeit und Taxinummer von vermittelten Aufträgen aufgezeichnet. Die Angstmache und das Jammern über eine Zwei-Klassen-Genossenschaft wird ausgerechnet von Gründern des IsarFunks betrieben. Genau diese lieben Kollegen hauten auf die Pauke und erklärten in Pressekampagnen, dass sie die besseren Dienstleister seien und nicht die Genossenschaftstaxler. Das Konzept des Isar- Funks ist so toll, dass nicht einmal die Protagonisten alle ihre Taxis dort anschließen. Das Gejammere lässt darauf schließen, dass das Experiment mit der Minizentrale scheitert. Zu teuer und nicht ausreichend verfügbar – dieses Fazit nach fast 10 Jahren ist ernüchternd, beweist aber, dass im Taxigewerbe Münchens jeder jeden braucht, um unsere Dienst - leistung an die Frau oder den Mann zu bringen und zu bestehen. Unser Ziel, durch Marktstärke und Vorsicht Kosten zu sparen, haben wir mit unserem Datenfunkkonzept erfolgreich fortgesetzt. Natürlich treten Neider auf den Plan. Neid muss man sich hart er - arbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt. Um den Vorteil des Datenfunks zu nutzen, werden ab 1. Juli 2008 alle Serienfahrten, wie Buszubringer, MVG und ähnliches, ausschließlich an Taxis mit Datenfunk vergeben. Der vollautomatische Betrieb wird zum 1. Juli 2009 aufgenommen. Das schöne Bild unseres Teilmitbewerbers wird durch die seltsamen Abläufe am Flughafen empfindlich getrübt oder gar zerstört, wie sie unter der Überschrift „Sachen gibt’s …“ nachlesen können. Weiterhin ein Geschwür unserer Stadt ist die Bakschischmentalität von Schmiermaxen und geschmierten Hotels. Selbst Verbandsvorsitzende des Beherbergungsgewerbes reagieren auf Vorhaltungen mit der „Haltet den Dieb“-Methode. Auf der Strecke bleiben schlecht bediente Fahr - gäste und der Ruf Münchens. Der gute Ruf unserer Stadt ist unser Kapital, wer es verspielt, schadet allen. Der Taximarkt München ist keine wundersame Brotvermehrung. Jeder der unsere Fahrgäste auf seinen Mietwagen umleitet, zusätzliche Kosten für Schmiergelder aufwendet und Fahrgäste von der Rufsäule abwirbt, begeht wirtschaftlichen Selbstmord. Hinzu kommen Schwärme von Rikschas, die ähnliche Geschäftspraktiken vermuten lassen wie auch die Firma Sanktionsausschuss am Terminal 2. Hoffentlich vergeht Ihnen beim Lesen der Spaß nicht gänzlich – wir müssen leider auch unangenehme Entwicklungen ansprechen. Ihr Hans Meißner 4 TAXIKURIER Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München
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5TAXIKURIER Dauerbrenner Weitere Informationen zum Datenfunk Seit Freigabe des Datenfunks für alle im Januar 2008 kommen immer wieder Kollegen mit zahlreichen Fragen zum Datenfunk zu uns in die Taxi-München eG. Einige Sachverhalte haben sich offensichtlich noch nicht „herumgesprochen“, andere wurden von Kollegen am Standplatz falsch oder irreführend kommuniziert. Keinesfalls wird durch den Datenfunk der Taxi-München eG der „gläserne Taxifahrer“ geschaffen! Auch stimmt es nicht, dass die Taxi-München eG an die Daten des Taxameters im Taxi herankommt und somit „ausspionieren“ könnte, welche Umsätze auf den Taxis gefahren werden. Bevor wir den Datenfunk freigeben konnten, mussten wir – richtigerweise – diesen vom Eichamt überprüfen lassen. Wie wir bereits in einem früheren TAXI- KURIER mitteilten, wurde der Datenfunk mit allen seinen Funktionen intensiv von den Beamten des Eichamtes überprüft. Ein besonderes Augenmerk legten die Eichbeamten dabei auf die einmalige Fahrdatensatzweitergabe des Taxameters an den iPAQ. Hier stellten sie fest, dass der Weg nur in eine Richtung (vom Taxameter zum iPAQ) funktioniert und das Datenfunksystem keine Möglichkeit bietet an die Daten des Taxameters zu kommen. Wäre es nicht so, hätten wir keine Freigabe vom Eichamt erhalten! Wir speichern – wie bisher auch – Auftragsdaten aus datenschutzrechtlichen Gründen lediglich drei Monate. Eine längere Speicherung gibt es nur bei Fahrten, die über die Taxi-München eG abgerechnet werden; also fahrpreispflichtige Aufträge. Ebenso speichern wir Fahrereinloggzeiten nur drei Monate. Das Bewegungsprofil eines Fahrzeugs speichern wir sechs Tage. Dieses Bewegungsprofil eines Fahrzeugs ist für die vollautomatische Datenvermittlung absolut notwendig! Wie sonst sollte unser Server in der Zentrale in der Vollautomatik Aufträge vermitteln können, wenn er nicht weiß, wo sich die Fahrzeuge befinden. Eine Speicherung der aufgeführten Daten über die genannten Fristen hinaus ist aus rechtlichen Gründen nicht zulässig. Ein weiterer Klärungsbedarf besteht bei Kreditkartenfahrten. Hier können Sie über unser System sämtliche Kreditkarten entgegennehmen (Onlineprüfung!). Die Abrechnung mit den Unternehmen erfolgt – wie bei allen anderen Abrechnungsfahrten auch – im Rhythmus von zwei Wochen durch die Buchhaltung der Taxi-München eG. Als Bearbeitungsgebühr berechnet die Taxi-München eG bei Kreditkartenfahrten 3,5 % + MWSt. Weiter ist zu beachten, dass Sie bei Kredit - kartenfahrten den ersten Beleg vom Kunden (Karteninhaber) unterschreiben lassen, behalten und den zweiten Beleg an den Kunden aushändigen. Bei der normalen Taxiquittung ist es genau umgekehrt: hier behalten Sie die Kopie und geben den Originalbeleg dem Fahrgast. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! (NL) Die fünf Weisheiten des Monats ➜ Viele Zugvögel schlafen im Fliegen. Um nicht die Orientierung zu verlieren, ruht sich jedoch nur eine Gehirnhälfte aus, was zur Folge hat, dass die Tiere nur ein Auge schließen, während das andere offen bleibt. ➜ Der explosivste Geysir der Welt steht im amerikanischen Yellowstone Nationalpark. Der Steamboat Geysir schießt sein Wasser bis zu 120 Meter hoch in die Luft. ➜ Der Volvo P-1800 S des Amerikaners Irv Gordon hat 4,18 Millionen Kilometer auf dem Tacho. Gordon fährt immer noch mit dem ersten Motor und Getriebe. ➜ Alle Babies haben bei der Geburt blaue Augen. Nach dem Tod ist die Augenfarbe aller Menschen grünbraun. ➜ Den kürzesten Krieg aller Zeiten fochten Großbritannien und Sansibar am 27. August 1896 zwischen 9.00 Uhr und 9.38 Uhr aus. In 38 Minuten kamen 100 britische und 500 sansibarische Soldaten ums Leben. Albert Roßhaupter Str. 37 Geöffnet von 17 bis 04 Uhr. Parkplätze vorhanden Tel 089/7698058 Steaks Spezialitäten!und andere Im Cafe Camus Wo gibt´s denn sowas? bis drei Uhr früh!!!
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6 TAXIKURIER Top-Termine Mai 2008 Donnerstag, 1. Mai (Feiertag) ➜ 14.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der Räuber Hotzenplotz ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Antigone ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Christina Stürmer ➜ Backstage Halle, Letzte Instanz ➜ Backstage Werk, Yellowcard ➜ Orangehouse, Get Well Soon ➜ Ampere, Stanfour ➜ 59 : 1, Guz Freitag, 2. Mai ➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Spatz Fritz ➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – SC Freiburg ➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Maß für Maß ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, Robinson Crusoe ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg, Buddenbrooks ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Mamma Medea ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Csardasfürstin ➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Barbara Schöneberger ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Theater-Tanz-Projekt ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Los, Paul! ➜ Neuland, Unit 21 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) ➜ Backstage Werk, The Bones ➜ Backstage Halle, Donots ➜ Backstage Club, Kollegah ➜ Orangehouse, Timesbold ➜ Glockenbachwerkstatt, Helicobacter Samstag, 3. Mai ➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Rotkäppchen ➜ 15.00 Uhr, Marstall, Die Wawuschels ➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Spatz Fritz ➜ 16.00 – 17.30 Uhr, Volkstheater, Roberto Zucco ➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, ChristO ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, Don Quijote ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Mamma Medea ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg, Buddenbrooks ➜ 20.00 Uhr, Gasteig Kleiner Konzertsaal, Klavierkonzert Haiou Zhang ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Martin Schneider ➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Symphonieorchester des BR ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Klangrausch ➜ Atomic Cafe, The Horror The Horror ➜ Orangehouse, APSE ➜ Babalu, Turner Cody Sonntag, 4. Mai ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Fra Diavolo ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Suchers Leidenschaften ➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee ➜ 11.00 Uhr, Marstall, Die Wawuschels ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Jörg Hube & die Biermösl Blos’n ➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Kuh, die wollt ins Kino gehen ➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, Klassik zum Staunen ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Stoning Mary ➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Residenztheater, Klein Eyolf ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Zauberflöte ➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, Ravels Bolero ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, Alice ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Prinz Friedrich von Homburg ➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Aids-Konzert ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Mathias Tretter ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Uwe Steimle ➜ Metropolis, Danish Dynamite Tour ➜ Ampere, Looptroop Rackers ➜ 59 : 1, Minus ➜ Orangehouse, Norten Montag, 5. Mai ➜ 19.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Mexikanische Party ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Kuriosa der Musik - geschichte ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenz - theater, Der Gott des Gemetzels ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Elementarteilchen ➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lilja 4 ever ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Graebner ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Lang Lang ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Benefizkonzert Yehudi Menuhin ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofsbrettl ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➜ Muffathalle, Christopher Moore ➜ Backstage Halle, Blackmail ➜ Titanic, Miller Anderson ➜ 59 : 1, Stompin Souls ➜ Backstage Club, This is Hell Dienstag, 6. Mai ➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Spatz Fritz ➜ 19.15 Uhr, Giesinger Bahnhof, Nigolo ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Macbeth ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, La Cage aux folles ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Hass ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Arena, FC Bayern – Arminia Bielefeld ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Woyzeck ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Franz Schubert – Das musikalische Testament ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner ➜ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Polkahontas ➜ Ampere, Balkan Beat Box ➜ 59 : 1, Sarah Bettens ➜ Titanic, Miller Andersons Bluesheart ➜ Elserhallen, The Hoosiers ➜ Backstage Werk, Ladytron ➜ Substanz, Parsons Mittwoch, 7. Mai ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, Der kleine Nick ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, War das was mit der Heimat? Los. ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Macbeth ➜ 20.00 – 20.50 Uhr, Werkraum, Land ohne Worte ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Arena, FC Bayern – Arminia Bielefeld ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, A sharp Red ➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Berliner Geschichte ➜ Zenith, Mars ➜ Sunny Red, Rumpeln ➜ 59 : 1, Navel ➜ Glockenbachwerkstatt, Rotfront ➜ Atomic Cafe, The Lang Blondes ➜ Elserhallen, dEUS ➜ Rote Sonne, Bernadette La Hengst ➜ Cord, Niki Fischer ➜ Backstage, Ruben Cassani Donnerstag, 8. Mai ➜ Olympiahalle, BMW AG, Hauptversammlung ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Konzert der Orchester ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Le Corsaire ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Hiob ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Rattenjagd ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, DENK ➜ 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jazz im Gärtnerplatz ➜ Schlachthof, Dan Markx Orchestra ➜ Tonhalle, Kettcar ➜ Backstage Club, Michael Katon ➜ Sunny Red, Digital Leather ➜ Feierwerk, Che Sudaka ➜ 59 : 1, Wallis Bird ➜ Elserhallen, White Robbits ➜ Muffathalle, Digitalism ➜ Glockenbachwerkstatt, Neuser Freitag, 9. Mai ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Die Zauberflöte ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Körpersprachen ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Le Corsaire
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7TAXIKURIER ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, Don Karlos ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Molieres Misanthrop ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Heimarbeit ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel lockende Welt ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Verleihung Bayerischer Fernsehpreis ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Rudi Kellerer ➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Philosophische Nachtakademie ➜ Cord, Gisbert zu Knyphausen ➜ Hansa 39, Sustain Damage ➜ Glockenbachwerkstatt, Portmonteau ➜ Schlachthof, Michael Fitz ➜ Sunny Red, Chaosblast Zone ➜ Metropolis, Schleudertrauma Samstag, 10. Mai ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Werther ➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Frau Diavolo ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, Don Karlos ➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Vino Klassik ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Molieres Misanthrop ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Hass ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad des Glücks ➜ 20.00 Uhr, Gasteig kleiner Konzertsaal, Klavierabend Charlotte Krämer ➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Kuttner erklärt die Welt ➜ Registratur, Lesbians On Extasy ➜ Orangehouse, Heartbreak Motel ➜ Babalu, These New Puritanes ➜ Backstage Club, Montreal ➜ Glockenbachwerkstatt, Splatterday Sonntag, 11. Mai (Pfingstsonntag) ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Gourmet Klassik ➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – VFL Osnabrück ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Geschichten aus dem Wiener Wald ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die lustigen Weiber von Windsor ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, Vivaldis Vier Jahreszeiten ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Der fliegende Holländer ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Der Kontrabass ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Zwei Stimmen ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Kiss ➜ Backstage, Paula ➜ Glockenbachwerkstatt, Cosmic Groove Orchester Montag, 12. Mai (Pfingstmontag) ➜ 17.00 – 19.45 Uhr, Nationaltheater, Schwanensee ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, Der Gwissenswurm ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Sugardaddy ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Csardasfürstin ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Der Kontrabass ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel lockende Welt ➜ Ampere, Keith Caputo ➜ 59 : 1, Black Halos ➜ Orangehouse, Carla Bozulich ➜ Sunny Reed, The Drift Dienstag, 13. Mai ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Werther ➜ 19.30 – 22.35 Uhr, Gärtnerplatz - theater, My Fair Lady ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Peer Gynt ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Hiob ➜ 20.00 – 21.30 Uhr. Marstall, Heimarbeit ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Peter Kraus ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tristan und Isolde ➜ 59 : 1, The Hex Dispenser ➜ Atomic Cafe, Mystery Jets ➜ Orangehouse, Dota ➜ Backstage, Psychic TV Mittwoch, 14. Mai ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, La Boheme ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Der fliegende Holländer ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Peer Gynt ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Tanger ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Ulrike Maria Stuart ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tristan und Isolde ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Rattenjagd ➜ 20.30 Uhr, Olympiahalle, Mark Knopfler ➜ Muffathalle, Flogging Molly ➜ Registratur, Scout Niblett ➜ 59 : 1, Tokyo Sex Destruction ➜ Backstage, Delerium ➜ Hard Rock Cafe, 37 Jahre Hard Rock Cafe Donnerstag, 15. Mai ➜ 15.00 – 16.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, 1931 ff ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Körpersprachen ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 – 20.50 Uhr, Werkraum, Land ohne Werte ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Genannt Gospodin ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels ➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Berliner Geschichten ➜ Elserhallen, Give it a Name Festival ➜ Tonhalle, Garry Moore ➜ Registratur, Jamie Lidell ➜ Ampere, Solar Fake ➜ Substanz, Ezio ➜ Glockenbachwerkstatt, Russian Red Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 0 8 9 •••• 2 Rooms •••••• 5 9 : 1 ••• 8 Seasons • • • • Americanos • • • • A t o m i c C a f é •••••• Babalu •• ••• Baby • • Babylon • • Backstage • • • Badeanstalt • Barysphär • • • Cafe am Hochhaus •••• • City-Stadl • • Cord • • • Crash • • • Crowns Club • •• Elser-Hallen • • Erste Liga • • • Hansa 39 • • • Kultfabrik ••••• • Lenbach • Loggia • M-Park • • Max + Moritz • • max Suite • •••• Milchbar • • • • Muffathalle • • Nachtgalerie • • New York Club • O p t i m o l w e r k e ••••••• P 1 ••••••• Palais • ••• Pacha • • Pappasitos • • • • Prinzip • •• Pure Club • •• Reitschule • • • Rote Sonne • • Schlachthof • Schranne ••••••• Skyline •• ••• Spiegelzelt • Substanz •••••• The Garden • • •• T i t a n i c C i t y •••• Volksgarten • • • Top of the Top’s Barbara Schönberger, Atze Schröder, Lang Lang, Peter Kraus, Mark Knopfler, Garry Moore, Kiss, Einstürzende Neubauten, Bon Jovi, Götz Alsmann, DJ Bobo, Roger Hodgson, Neil Diamond, Nigel Kennedy, Kylie Minoque, Volker Pispers, Mario Barth! Lesen Sie diese Auflistung nationaler und weltberühmter Stars ruhig noch einmal durch. Diese Damen und Herren geben sich im Laufe des Mai in München die Ehre. Sage noch einmal jemand, bei uns wäre nichts los. Man muss nur wissen, wo und wann! (PR)
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8 TAXIKURIER Freitag, 16. Mai ➜ 18.00 – 21.15 Uhr, Nationaltheater, Werther ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Schilf ➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Fra Diavolo ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Stoning Mary ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Tod eines Handlungsreisenden ➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Benno-Ohnesorg-Theater ➜ Haus der Kunst, Ball der Künste 08 ➜ Tonhalle, Intel Friday ➜ Titanic, Stan Webb ➜ Muffathalle, The Notwist ➜ Ampere, Jamaram ➜ Feierwerk, Hate Eternal ➜ Atomic Cafe, Atomic ➜ Backstage, My Baby wants to eat your Pussy ➜ Glockenbachwerkstatt, Matthew J. White Samstag, 17. Mai ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern – Hertha BSC ➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, ChristO ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, Frühlingserwachen ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Maria Stuart ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Schwanensee ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tristan und Isolde ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Rattenjagd ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lilja 4 ever ➜ Elserhallen, Tarja ➜ Muffathalle, Einstürzende Neubauten ➜ Ampere, Nneka ➜ Backstage, Emil Bulls ➜ Atomic Cafe, Sonic Boom ➜ Glockenbachwerkstatt, Majmoom ➜ Neuland, Broken Bottles Sonntag, 18. Mai ➜ Olympiapark, City Triathlon München ➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Catweazle ➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 15.00 – 16.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, 1931 ff ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Residenztheater, Baumeister Solness ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Lustige Witwe ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Der fliegende Holländer ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Peer Gynt ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Maria Stuart ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, David Garrett Montag, 19. Mai ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Die Bassariden ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Der Barbier von Sevilla ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Die Familie Schroffenstein ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Peer Gynt ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Marstall, Sugardaddy ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tristan und Isolde ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Die Katze im Sack ➜ Freiheiz, Scott Matthew ➜ 59 : 1, The Loved ones ➜ Sunny Red, No Turning Back Dienstag, 20. Mai ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, National - theater, Werther ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Körpersprachen ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, Baal ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, Invasion ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Hass ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tristan und Isolde ➜ 20.00 Uhr, Zenith, Mary J. Blige ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ Backstage Werk, Motorpsycho ➜ Muffathalle, Puppetmastaz ➜ Atomic Cafe, Kate Mosh Mittwoch, 21. Mai ➜ Olympiahalle, Allianz Hauptversammlung ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenz - theater, Eines langen Tages Reise in die Nacht ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Schöne und das Biest ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Schilf ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, National - theater, Schwanensee ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Rattenjagd ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Gesprächskonzert ➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Nachtlinie Konzert ➜ Elserhallen, Magnum ➜ Orangehouse, Genghis Tron ➜ Backstage, Radio Pilot ➜ Muffathalle, Muffat-Open Donnerstag, 22. Mai (Feiertag) ➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Tristan und Isolde ➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Kuh, die wollt ins Kino gehen ➜ 18.00 – 20.30 Uhr, National - theater, Die Bassariden ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Gärtnerplatz - theater, Die Schöne und das Biest ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenz - theater, Brand ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Die Ostindienfahrer ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Schnee ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lilja 4 ever ➜ Metropolis, Crematory ➜ Ampere, Senor Coconut ➜ Elserhallen, Yael Naim ➜ Rote Sonne, Gustav Freitag, 23. Mai ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, Das Fest ➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett ➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Musik aus Europa zwischen 1920 und 1945 ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Zur schönen Aussicht ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, I matrimonio segreto ➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Nachtlinie Konzert ➜ Muffathalle, Dinosaur Jr. ➜ Freiheiz, Robyn ➜ 59 : 1, Melt Banana ➜ Hansa 39, Explosions in the sky ➜ Glockenbachwerkstatt, Marcel Sticht Samstag, 24. Mai ➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Frau Diavolo ➜ 19.00 Uhr, Schlachthof, Guido Cantz ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Verbrennungen ➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Madame Butterfly ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, Die Ostindienfahrer ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Hass ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Endspiel ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Tod eines Handlungsreisenden ➜ 20.00 Uhr, Olympiastadion, Bon Jovi ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Götz Alsmann ➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Nachtlinie Party ➜ Kranhalle, Why ➜ Muffathalle, Mia San Dageng Sonntag, 25. Mai ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammerkonzert ➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Rotkäppchen ➜ 18.00 Uhr, Olympiahalle, DJ Bobo ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Heimarbeit ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, Das Leben ein Traum ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Die Bassariden ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz - theater, La Cage aux folles ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Verbrennungen ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, Im Dickicht der Städte ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Endspiel ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Der Sturm ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, I matrimonio segreto ➜ 20.00 Uhr. Lach und Schieß, Philipp Weber ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Improvisationstheater ➜ Muffathalle, Mia San Degeng ➜ Nightclub Bayerischer Hof, The Cookers ➜ Backstage, Patrice ➜ Orangehouse, The New Christs Montag, 26. Mai ➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Kebab ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Androklus und der Löwe (Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
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9TAXIKURIER ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Roger Hodgson ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Angela Buddecke ➜ 20.03 Uhr, Fraunhofer, Poetenstammtisch ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➜ 21.00 Uhr, 59 : 1, MGMT ➜ Orangehouse, The Flatliners ➜ Sunny Red, Pissed Jeans Dienstag, 27. Mai ➜ 18.30 – 20.00 Uhr, Schauburg, Die Ostindienfahrer ➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Fra Diavolo ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Italienische Nacht ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Schnee ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, I matrimonio segreto ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Murray Perahia ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Neil Diamond ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Tango Milonga ➜ Bayerischer Hof Nightclub, Luisito Quintero ➜ Orangehouse, New Amsterdams ➜ Freiheiz, Marlango Mittwoch, 28. Mai ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Die Ostindienfahrer ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, National - theater, Die Bassariden ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Mamma Medea ➜ 19.30 – 22.40 Uhr. Gärtnerplatz - theater, Die Csardasfürstin ➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Italienische Nacht ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenz - theater, Medeia ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Nigel Kennedy ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Gertrud Kolmar ➜ 20.30 Uhr, Tonhalle, Schiller Donnerstag, 29. Mai ➜ 10.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Die Ostindienfahrer ➜ 11.00 Uhr, Marstall, Musik-Theater ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Romeo und Julia ➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Himmel und Hölle ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Volkstheater, Dingos ➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, I Masnadieri ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, Invasion ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus, Ödipus auf Kolonas ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Kylie Minogue ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, concert sauvage ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Jazz ➜ 21.30 Uhr, Atomic Cafe, The Duke Spirit ➜ 59 : 1, Eagle Seagull ➜ Bayerischer Hof Nightclub, Ray Anderson ➜ Sunny Red, Kevin Devine ➜ Schlachthof, Cello Mafia Freitag, 30. Mai ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Die Ostindienfahrer ➜ 11.00 Uhr, Marstall, Musik-Theater ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Die Ostindienfahrer ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, Don Karlos ➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Troilus und Cressida ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Romeo und Julia ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Volker Pispers ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Musik-Theater ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Flamenco & Co. ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lilja 4 ever ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Frühreif ➜ Ampere, Shantel ➜ Elserhallen, Panik ➜ Feierwerk, Ma Valise ➜ 59 : 1, Black Mountain ➜ Orangehouse, Garden Gang Samstag, 31. Mai ➜ 10.00 – 14.00 Uhr, Mercedes- Niederlassung, Taxi-Fest ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, National - theater, Die Bassariden ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Die Ostindienfahrer ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, Don Karlos ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenz - theater, Der Gott des Gemetzels ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Zur schönen Aussicht ➜ 20.00 – 3.00 Uhr, Die lange Nacht der Musik ➜ 20.00 Uhr, Kongresshalle Alte Messe, Klaus Hoffmann ➜ 20.00 Uhr, LMU, Kabarett an der LMU ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Musik-Theater ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Rudolf Buchbinder ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, FrühreifMehrtägige Termine ➜ 26.04.08 – 04.05.08, Olympiapark-Süd, Ritter in München ➜ 26.04.08 – 04.05.08, Iphitos-Gelände, BMW-Open-Tennisturnier ➜ 26.04.08 – 04.05.08, Mariahilfplatz, Maidult ➜ 29.04.08 – 03.05.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hannes Ringelstetter ➜ 29.04.08 – 28.06.08, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ladies Night ➜ 30.04.08 – 03.05.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Helmut Schleich ➜ 30.04.08 – 03.05.08, 8.00 – 20.00 Uhr, ICM, Tagung der Deutschen Diabetesgesellschaft ➜ 01.05.08 – 02.05.08, 20.00 Uhr, Circus Krone, Atze Schröder ➜ 01.05.08 – 0305.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rainald Grebe ➜ 01.05.08 – 04.05.08, Olympiareitanlage Riem, Pferd International ➜ 01.05.08 – 18.05.08, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Soap ➜ 02.05.08 – 04.05.08, Tonhalle, Tatoo & Piercing Show ➜ 05.05.08 – 09.05.08, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe West, Ost, Nord, IFAT ➜ 06.05.08 – 11.05.08, außer 08.05., 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Ursus und Nadeschki ➜ 07.05.08 – 10.05.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Robert Kreis ➜ 07.05.08 – 10.05.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Helmut Schleich ➜ 08.05.08 – 10.05.08, Muffathalle, Emergenza Semifinals ➜ 08.05.08 – 11.05.08, Ruder-Anlage, Ruder-World-Cup ➜ 08.05.08 – 15.05.08, 20.00 Uhr, Circus Krone, Piraten-Circus ➜ 10.05.08 – 12.05.08, Freiheiz, Pfingstfestival ➜ 10.05.08 – 12.05.08, Olympiapark, Pfingstfestival ➜ 11.05.08 – 12.05.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Erstes Deutsches Zwangsensemble ➜ 12.05.08 – 18.05.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Der Watzmann ruft ➜ 13.05.08 – 17.05.07, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Reiner Kröhnert ➜ 15.05.08 – 17.05.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Die Kellnerin Ann ➜ 18.05.08 – 19.05.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Die Buschtrommel ➜ 20.05.08 – 24.05.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Reiner Kröhnert ➜ 20.05.08 – 24.05.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➜ 20.05.08 – 01.06.08, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Maske in Blau ➜ 21.05.08 – 08.06.08, Theresienwiese, Circus Flic Flac ➜ 23.05.08 – 24.05.08, ab 9.00 Uhr, Gasteig, DPG Jahrestagung ➜ 27.05.08 – 28.05.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Andreas Pancur ➜ 27.05.08 – 31.05.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Luise Kinseher ➜ 27.05.08 – 31.05.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➜ 29.05.08 – 30.05.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Georg Koenig ➜ 30.05.08 – 31.05.08, 20.00 Uhr, Olympiahalle, Mario Barth **12 Cent / Min. aus dem Festnetz der DTAG nnn%bXk`%[\sHOTLINE'(/',B8K@'''(/'$,,)/+'' !! *21 cent Unser Taxameter kostet Sie nur: Rechnen Sie nach! 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Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht Dieses geflügelte Wort ist auf eine „Firma“ anzuwenden, die im regionalen Taxi - gewerbe schon für großen Unmut sorgte und manchem fast die Existenz gekostet hätte. Lange Zeit gelang es dieser seltsamen „Firma“ sogar vom guten Ruf der ehrsamen Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern zu profi - tieren. Der Sitz dieser „Firma“ ist am Flughafen München, Terminal 2, R.03.3640 Nord, 85356 München. Diese „Firma“ hat einen Fax- und Telefonanschluss am Flughafen und einen 1. Vorsitzenden namens Florian Bachmann und führt den Sanktionsausschuss. Dieser Sanktionsausschuss übt rege Geschäftstätigkeit aus und kann gute Umsätze verzeichnen. Die Umsätze, die dieser Ausschuss unter der Führung von Herrn Bachmann erzielt, werden vom Ausschuss selbst festgelegt. Die Betroffenen haben kaum eine Chance sich gegen die Vertragsstrafen zu wehren. Die durch einen geschwollenen, fast amtlich abgefassten Bescheid ausgesprochenen Vertragsstrafen, weisen als Einspruchsinstanz einen Verein namens „Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V.“ (DIS) aus. Dass dieser Rechtsweg mit erheblichen Kosten verbunden ist, liegt auf der Hand, denn eine Kostenstelle und ein Gebührenrechner für das schiedsgerichtliche Verfahren sind unter www.dis-arb.de, dem Internet zu entnehmen. Es ist also umständlich, teuer und fast witzlos, bei dem Verein sein Recht zu suchen. Aber damit nicht genug. Der Sanktionsausschuss, beziehungsweise Herr Florian Bachmann, fordert die Empfänger von Strafen auf, die Beträge in einer Summe in bar am Taxi-Service-Point einzubezahlen. Die Firma verfügt offensichtlich nicht über eine Bankverbindung, wie es für Rechnungssteller üblich ist. Auch fehlt dem Bescheid eine Steuernummer, wie es für jede Taxiquittung und Geschäftsbrief vorgeschrieben ist. Das schräge Auftreten dieses Ausschusses wird nach unten abgerundet, da bei der Barzahlung von 50-Euro-Strafen keine brauchbare Quittung ausgestellt wurde (ohne Empfänger, Stempel, Steuernummer und Adresse). Die Quittung wurde erst auf nachdrückliches Fordern ausgestellt. Es bleiben dringende Fragen: ➜ Wer kassiert die Gelder? ➜ Wie werden sie ohne Steuernummer versteuert? ➜ Gibt es die rechnungsstellende „Firma Sanktionsausschuss“ überhaupt? ➜ Wo ist sie registriert? ➜ Wer nimmt letztendlich die Bußgelder ein, das ist die Frage? Sicher nicht der 1. Vorsitzende. Fragen über Fragen, die auch die FMG als Vermieter der Standplätze und des Büros des fragwürdigen Sanktionsausschusses berühren werden. (HM) TÜV-Berichte an das KVR Jeder Unternehmer ist verpflichtet nach jeder Hauptuntersuchung (TÜV) eine Ausfertigung des Untersuchungsberichtes an die Genehmigungsbehörde zu senden. Nach Auskunft des KVR in München genügt es, wenn Sie den Bericht unter der Nummer 089/233-27507 faxen (§ 41 Abs. 2 BOKraft). Diese Vorschrift ist bußgeldbewehrt und kann nach § 45 BOKraft in Verbindung mit § 61 Abs. 2 PBefG mit einer Geldbuße bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Natürlich werden Verstöße gegen diese Vorschriften höchstens mit Geldbußen im unteren Bereich geahndet. Trotzdem müssen Kreisverwaltungsbehörden den § 41 Abs. 2 vollziehen. Der Sinn dieser Vorschrift ist, den Genehmigungsbehörden die Einhaltung der Untersuchungspflicht und damit der Verkehrssicherheit zu ermöglichen und den Zustand der genehmigten Betriebe hinsichtlich des Alters der Fahrzeuge die auf die wirtschaftliche Situation des Gewerbes schließen lässt. Unregelmäßigkeiten in der Betriebsführung können Rückschlüsse auf die Zuverlässigkeit des Unternehmens zulassen. Diese Vorschrift gilt auch für die freigestellten Verkehre bei der Beförderung von Schülern, Behinderten und Kindergartenkindern nach § 1 Ziffer 4, Buchstaben d, g und i, soweit Fahrzeuge zum Einsatz kommen, die bauartbedingt für mehr als sechs Personen einschließlich Fahrer, geeignet und bestimmt sind. Als zuständige Genehmigungsbehörde gilt hierbei die Behörde, die im Falle einer Nichtfreistellung vom PBefG zuständig wäre. In der Praxis bedeutet dies, dass die für den Betriebssitz zuständige Kreisverwaltungsbehörde gemeint ist. Die oben aufgeführten freigestellten Verkehre unterliegen hinsichtlich der Betriebsdurchführung großen Teilen der BOKraft, so auch § 41 und § 42. Hauptuntersuchungen sind bei Taxis und Mietwagen bei Erstinbetriebnahme und alle 12 Monte vorgeschrieben. Soweit Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie bei Konkurrenten die freigestellte Verkehre für Schulen, Kindergärten oder Behinderteneinrichtungen fahren, überprüfen, ob die TÜV-Plaketten länger als 12 Monate gültig sind. (HM) Suchmeldung der Polizei Am Samstag, dem 08. März gegen 19.15 Uhr, wurde eine junge Frau in der Nähe des S-Bahnhofes Karlsfeld von einem Mann angegriffen. Ein Passant kam der Frau zu Hilfe, die flüchten konnte. Täterbeschreibung: 180 – 185 cm groß, 40 – 50 Jahre, korpulent mit dickem Bauch, schwarzer Vollbart. Er trug ein graues T-Shirt, Jeans und ein dunkles Käppi. Sachdienliche Hinweise bitte an Herrn POM Bergmeier, Telefon 089/55172-262. Bericht: Schwerer Raub zum Nachteil eines Taxifahrers Tatort: Dachauer Str. 110, 80636 München Tatzeit: Samstag, 08.03.2008, 07:15 Uhr Ein Taxifahrer nahm einen Fahrgast in der Landsberger Straße in München auf. Das angegebene Fahrziel war die Volkartstraße in München. Von dort dirigierte der Täter den Taxifahrer zum Tatort, ein Die Genossenschaft 10 TAXIKURIER
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11TAXIKURIER abgelegenes Firmengelände an der Dachauer Straße. Auf dem Firmengelände bedrohte der Täter den Fahrer mit einer Schusswaffen - attrappe und forderte die Herausgabe des Geldes. Nachdem der Täter die Geldbörse hatte, flüchtete er und konnte trotz sofort eingeleiteter Fahndung nicht festgenommen werden. Am Tatort wurde Tatkleidung und Tatmittel gefunden und durch Einsatz moderner Analysenmethoden konnte letztendlich die Identität des Täters festgestellt werden. Der Täter, ein 27 Jahre alter Deutscher, wurde in der Woche vor Ostern in seiner Wohnung festgenommen und befindet sich jetzt in Untersuchungshaft. In diesem Falle waren folgende Verdachtsmomente auffällig: ➜ Fahrgast stellte Fragen bezüglich Schichtbeginn und –ende. ➜ Frage des Fahrgastes, ob ein größerer Geldschein gewechselt werden kann. ➜ Achten Sie auf die Bekleidung des Fahrgastes – Mütze ins Gesicht gezogen, Handschuhe angezogen, obwohl dazu kein Anlass bestand. ➜ Fahrgast setzte sich im Fahrzeug so, dass es dem Fahrer kaum möglich war, den Fahrgast zu beschreiben, in der Regel direkt hinter dem Fahrer. ➜ Fahrgast ändert während der Fahrt das Fahrtziel. ➜ Fahrtziel ist eine abgelegene Örtlichkeit (Betriebsgelände, Hinterhöfe usw.). Anmerkung der Redaktion: Seit Jahren ist KHK Klaus Schrödel der Fachmann im Polizeipräsidium München für Straftaten an Taxikolleginnen und – kollegen. Herr Schrödel klärte mit seinen Mitarbeitern alle gravierenden Fälle auf. Wir danken allen Beamten vom Kommissariat 21 sehr herzlich für ihren Einsatz, der uns, so schwer es auch fällt, manche blödsinnige Fahrzeugkontrolle oder Zettel wegen Bedienens von Fahrgästen mit Halten in zweiter Reihe leichter ertragen lässt. (HM) Beschwerden 1. Quartal 2008 Seit September 2007 ist die intensive Bearbeitung von Beschwerden Bestandteil unseres Qualitätsmanagements. Wir werden Sie nicht erneut mit Zahlen traktieren, denn wir halten das nicht immer für ein adäquates Mittel etwas darzustellen. Vielmehr wollen wir mit den Unternehmern einen Dialog führen, mit dem Ziel die Qualität unseres Dienstleistungsangebotes weiter zu verbessern. Hierzu waren auch schon in der Vergangenheit nahezu alle Unternehmer bereit. Die Bitte um Mitarbeit ging fast nie ins Leere, sondern wurde meist sofort aktiv unterstützt. Die Zahl der bearbeiteten Beschwerden ging auch aus diesem Grund von etwa 4,5 auf 2,8 pro Kalendertag zurück. Das geringere Fahrgastaufkommen im Frühjahr hat sicher ebenfalls zu dieser Entwicklung beigetragen. Sehr zu denken gab uns allerdings, dass die Beschwerden über Fahrtverweigerungen auf über 30 Prozent und aggressives Verhalten gegenüber Fahrgästen und anderen Verkehrteilnehmern auf 20 Prozent Anteil, gemessen an den allen bearbeiteten Vorgängen angestiegen sind. Dieses Verhalten schadet unserem Gewerbe, da uns hierdurch die meisten unserer potentiellen Fahrgäste als Kunden verloren gehen. Fundierte Umfrageergebnisse bestätigen, dass Pünktlichkeit und freundlicher Service die wichtigsten Argumente für den Großteil der möglichen Taxibenutzer sind. Die Genossenschaft Wir sind deshalb der Ansicht, dass hier in Zukunft noch viel von uns allen verbessert werden muss, bis auch die Unverbesserlichen zu der Einsicht gelangen, dass der zukünftige Geschäftserfolg keinesfalls dann eintreten wird, wenn wir heute so tun als gäbe es kein Morgen. Das Taxigewerbe braucht dringend eine Identität sowie ein positives Erscheinungsbild. Diese müssen auf mehreren Säulen aufgebaut sein. Diese sind: 1. pünktlich erbrachte Leistung 2. solide und korrekte Leistung 3. freundliche und höfliche Leistung 4. zuvorkommender Service, der die individuellen Wünsche der Fahrgäste berücksichtigt. Das bedeutet nichts anderes als Leistung – zum rechten Preis. Diesen Preis haben wir mit unserem Tarif im Voraus festgelegt, wohingegen die Leistung nicht einheitlich von uns erbracht wird. Das ist für viele Kunden ein Risikofaktor, der sie von der Nutzung des Taxis als Verkehrsmittel abhält. Wenn wir uns aber im ersten Schritt auf die vier Säulen konzentrieren und hier unser erstes Ziel erreichen, werden wir sehr schnell erkennen, dass unser Gewerbe wieder positiver in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. In der Folge wird unser positiv verändertes Erscheinungsbild auch die Entscheidungen der potentiellen Fahrgäste zu Gunsten des Taxis als Verkehrsmittel beeinflussen. Davon könnten wir dann alle profitieren. Mit kollegialen Grüßen Reinhard Zielinski Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ ● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen ● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 30, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. Testen Sie uns!
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12 TAXIKURIER Die Genossenschaft Blade-Night-Vorschau 2008 Auch wenn es vielen KollegInnen nicht gefällt: Seit dem 28. April rollen sie in der 10. Saison, die Inlineskater. Immerhin die größte Veranstaltung dieser Art in Europa. Immer an den Montagen (trockenes Wetter vorausgesetzt) ist auf vier verschiedenen Routen mit entsprechenden Einschränkungen zu rechnen. Abfahrt ist um 21 Uhr, Dauer jeweils ca. 2 Std. Neuer Start-/Zielort ist das Gasthaus „Alte Messe“ an der Theresienhöhe 15 (abseits der Fahrbahn – also sind im Vorfeld keine Sperrungen nötig. Bis zum 8. September gibt es 18 Termine. Die Strecken wurden teilweise deutlich ver - ändert und sind nunmehr alle etwa gleich lang. Besonderheiten: 1. Family-Blade-Night auf gesonderter Route am 12.5. nachmittags (Start 15 Uhr). 2. Am 19. Mai ist eine besondere Rundfahrt anlässlich des 850. Stadtgeburtstags vorgesehen (wenn Regen eine Woche später). 3. Am 9. und 16. Juni ist Pause wegen Fußball-EM. Was ist zu beachten? Wenn der Lindwurm rollt, haben die Skater immer Vorfahrt. Querungen der Route sind nicht möglich. Polizei und Blade Guards begleiten die Veranstaltung und nehmen die erforderlichen Sperrungen vor. Bitte auch auf die Funkdurchsagen achten. Die unten genannten Termine stehen noch nicht mit letzter Sicherheit fest und auch die Strecken können noch leicht geändert werden. Vorabinfos über die jeweilige Route findet man unter www.muenchnerbladenight.de sowie in der Tagespresse. Bericht aus dem Aufsichtsrat Liebe Kolleginnen und Kollegen, wie gewohnt, berichte ich zunächst an dieser Stelle aus unserer letzten Aufsichtsratssitzung vom 19. März 2008. Nach den üblichen Formalia, die ich hier nicht zum wiederholten Male dar - legen möchte, wurden unter anderem der Datenfunk und diverse Berichte des Vorstandes abgehandelt. Ein weiter Tagesordnungspunkt der Sitzung war das vermehrte Aufkommen von Beschwerden durch Fahrgäste. Ich möchte dabei heute auf eine besondere Gruppe von Fahrgästen, den Dialysepatienten eingehen. Die Genossenschaft vermittelt im Monat eine nicht unerhebliche Anzahl von Fahrten für Dialysepatienten. Wie viele von Ihnen wissen, ist so eine Dialysebehandlung körperlich sehr anstrengend. Die Patientinnen und Patienten sind nach einer Behandlung stark geschwächt und können aufgrund dessen nur sehr langsam zum Taxi gehen. Leider häufen sich in diesem Zusammenhang die Beschwerden über Kollegen, die Patienten zur Eile treiben und nicht einmal davor zurückschrekken, handgreiflich zu werden, um die Patienten an der Kleidung hinter sich herzuziehen. So geht es nicht, liebe Kolleginnen und Kollegen, bei allem Verständnis für die ökonomischen Sach - zwänge, wir haben es mit Menschen zu tun. Ein verständnisvolles Verhalten gegenüber kranken Menschen muss eine Selbstverständlichkeit sein und darf sich nicht wirtschaftlichen Zwängen unterwerfen. In meinen Beiträgen im TAXIKURIER betone ich immer wieder, wie wichtig das Image für unsere Zunft ist. Ein wie oben geschildertes Verhalten trägt nicht Die Retter und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass bei Straßenunfällen die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben. Bei den Einsätzen weiß man aber nicht, wer aus diesen langen Kontaktlisten zu kontaktieren ist. Ambulanzfahrer haben also vorgeschlagen, dass jeder in seine Kontaktlisten die im Notfall zu kontaktierende Person unter dem selben Pseudonym einträgt. Das international anerkannte Pseudo ist: ICE (= in Case of Emergency). Unter diesem Namen sollte man die Person eintragen, welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist. Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3, usw. „Leicht, kostet nichts, kann aber viel bringen.“ (TD) zu einem guten Image bei. Dass unser Bild in der Öffentlichkeit immer noch nicht positiv ist, zeigt sich auch in einer neuen Fernsehserie „Hallo Taxi“, die samstags auf RTL läuft. In dieser Serie stellt sich Hape Kerkeling, – ich hoffe, stark übertrieben –, den Kollegen als ungepflegten, unhöflichen, saufenden und rülpsenden Zeitgenossen dar. Ein Beweis mehr, dass wir weiterhin an unserem Image arbeiten müssen. Sauberkeit, Höflichkeit und Menschlichkeit müssen genauso selbstverständlich unser Ziel sein, wie eine volle Geldbörse. Menschlichkeit kann man nicht lernen, Fahrsicherheit sehr wohl. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auf ein spezielles für Berufskraftfahrer konzipiertes Fahrsicherheitstraining aus dem Mercedes-Benz-Fahrprogramm hinweisen. Zu erheblich reduzierten Kosten können Sie einen Grundkurs absolvieren, um dadurch Ihre Fahrsicherheit zu verbessern und Reaktionen und Situationen im täglichen Straßenverkehr zu trainieren. Nähere Informationen über Anmeldung, Teilnahmevoraussetzungen und Termine erhalten Sie bei dem Veranstalter Mercedes-Benz-Fahrprogramme unter Telefon (089) 950 60 51 oder VDK (Versicherung der Kraftfahrt) Telefon (069) 959 11 30. Wie immer, wünsche ich Ihnen liebe Kolleginnen und Kollegen, gute Geschäfte und stets eine unfallfreie Fahrt. Ihre Christine Reindl Aufsichtsratsvorsitzende Wichtige Mitteilung für den Notfall!
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Die Genossenschaft Folgende Strecken/Termine sind vorgesehen: Strecke Süd: Von der Theresienhöhe Richtung Harras, weiter stadtauswärts bis Siemensallee. Von hier Richtung Drygalskiallee, vor zur Boschetsrieder Str. und über Fürstenrieder Str. bis Ammerseestr. Dann Westendstr., Elsenheimerstr. und wieder stadteinwärts über Landsberger Str. und Martin-Greif- Str. zur Theresienhöhe. Länge etwa 19 km, Termine: 28.4., 30.6., 28.7., 11.8., 1.9. Strecke Nord: Theresienhöhe zur Schwanthalerstr., Paul-Heyse-Unterführung, Seidlstr., Brienner Str., Augustenstr., Theresienstr., Schleißheimer Str., Milbertshofener Str., Ingolstädter Str. bis Euro-Industrie-Park, dort eine große Schleife von reichlich 3 km und dann wieder ab der Ingolstädter Str. auf den genannten Straßen zurück. Länge etwa 22 km, Termine: 19.5., 2.6., 21.7., 18.8., Strecke Ost: Von der Theresienhöhe zunächst nach Westen über Hansastr./Leonhard-Moll- Bogen, Siegenburger Str. zur Westendstr., Elsenheimer Str., stadteinwärts über Landsberger Str., an der Wiesn vorbei zum Kaiser-Ludwig-Platz, ab hier die eigentliche Oststrecke über Kapuzinerstr. zur Wittelsbacherbrücke, Humboldtstr., Pilgersheimer Str., Schönstr. Richtung Tierpark, dann wieder einwärts über Pogner-, Thalkirchner-, Implerstr., unter der Lindwurmbrücke durch, links in die Poccistr. und über Hans-Fischer-Str. zurück zur Theresienhöhe. Länge etwa 18 km, Termine: 5.5., 26.5., 23.6. Strecke West: Theresienhöhe zur Bayer-/Landsberger Str., Hackerbrücke, Wrede-/Mars-/Arnulf - str. zum Romanplatz, weiter stadtauswärts bis Schragenhofstr., Baubergerstr., Dachauer Str., Wintrichring, Nederlinger Str., Baldurstr., Waisenhausstr., Nördliche Auffahrtsallee, Richtung Romanplatz, stadteinwärts über Arnulfstr. zur Hackerbrücke, Landsberger Str. zur Theresien - höhe. Länge etwa 20 km, Termine: 7.7., 14.7., 4.8., 25.8., 8.9. Familienstrecke (nur Pfingstmontag, 12.5., ab 15 Uhr): Theresienhöhe rund um die Wiesn zur Rückertstr. und Kaiser-Ludwig-Platz, ab hier weiter wie Strecke Ost. Länge etwa 11 km. (WH) Wir trauern um unsere Kollegin Zahra Nasiri-Sharifi ehemals Taxi 1103 verstarb im Alter von 50 Jahren. 399 ,00` 499 ,00` 373770,00 €, 4695,00 6,25% 6,25%, letzte Rate: 5128,00 €Klimaautomatik Bordcomputer Navigationssystem München-Zentrum · Landsberger Str. 83-87 Oliver Otter · Tel. 089/51 01-254
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Der Landesverband Buntes Allerlei Normalerweise reagieren wir auf tendenziöse Veröffentlichungen nicht. Im vor - liegenden Falle wurden von der Firma, die die Parkplätze am Flughafen verwaltet in einem Heft einige Beiträge ver - öffentlicht, die geeignet sind uns als Genossenschaftsmitglieder zu schädigen. Der frühere Flughafenaufseher und Vorsitzende einer Mini-Vereinigung versuchte sich mit dem Sinn und Zweck der Mitgliedschaft im Landesverband auseinanderzusetzen. Sein Fazit, dass viele Münchner Taxiunternehmer die kostenlose „Mitgliedschaft im Landesverband gekündigt haben“ ist falsch. Es waren von rund 1.900 Mitgliedern ganze 32 – fast ausnahmslos IsarFunker. Aus Angst vor dem keinesfalls „versteckten Festlohn“, wie „fb“ schreibt. Das kann ja nicht sein, wenn man ein paar Seiten weiter aus dem Munde eines sehr wichtigen IsarFunk- Unternehmers liest: „Die Mehrzahl unserer Fahrer verdienen zwischen Euro 1.800 Euro und 3.000 Euro brutto im Monat und müssen nicht mal diese 240 Stunden im Monat arbeiten.“ Es sind übrigens nach dem Tarifvertrag 244 Stunden monatlich. Warum dann die Aufregung? Der Tarifvertrag zwischen dem Landesverband und der Gewerkschaft ver.di ist gerade für Unternehmer, die Fahrer beschäftigen außerordentlich wichtig. Nach dem Arbeitszeitrechtsgesetz sind nur maximal 48 Arbeitsstunden pro Woche zulässig. Mit dieser Arbeitszeit würden wir in Bayern keinen einzigen fest angestellten Fahrer halbwegs vernünftig entlohnen können. § 7 des Arbeitszeitrechtsgesetzes lässt eine Ausweitung der Wochenarbeitszeit bis zu einer Schichtzeit von 12 Stunden, inklusive Pausen zu, wenn 1. erhebliche Teile der Arbeitszeit in Form von Arbeitsbereitschaft geleistet werden und 2. ein Tarifvertrag vorliegt, in dem eine längere Arbeitszeit als 48 Wochenstunden vereinbart ist. Die Alternative wäre eine 48-Stunden- Woche und bei Überschreitung saftige Bußgelder – ob das im Sinne der bayerischen Taxi- und Mietwagenunternehmer wäre, glauben wohl nicht einmal die handvoll IsarFunker, die nicht im Landesverband bleiben wollen. Der Tarifvertrag Nr. 10 ist nicht allgemeinverbindlich, das heißt, in Arbeits - verträgen die nach EU-Recht zwingend schriftlich abgefasst werden, können Teile oder der gesamte Tarifvertrag aufgenommen werden. Hinsichtlich der Probezeit, der Verjährung von Ansprüchen, der Arbeitnehmerhaftung und einigem mehr, ist der Tarifvertrag auf die Gegebenheiten des Taxigewerbes zugeschnitten. Auseinandersetzungen mit Arbeitnehmern haben ihre Ursache regelmäßig im Fehlen von schriftlichen Arbeitsverträgen und mangelnden Aufzeichnungen von Arbeitszeiten und Umsätzen. Wir weisen ausdrücklich an dieser Stelle darauf hin, dass nach einer BFH-Entscheidung vom 26.02.2004 das Führen von Schichtzettel bei Personalbeschäftigung zwingend vorgeschrieben ist. Die Vorteile der Mitgliedschaft im Landesverband liegen nicht nur in Superkonditionen beim Datenfunk von jährlich cirka 85 Euro pro Taxi, sondern in vielen Rahmenvereinbarungen mit Geschäftspartnern. Aber das können oder wollen Leute, die selbst nichts zustande bringen, nicht wissen. (HM) Hintergrund Umweltschutzgesetz Wenige Tage vor Ostern ging allen Versicherungsnehmern der VDK ein Angebot über eine Umweltschadenversicherung zu. Für Privat-PKW ist diese Versicherung beitragsfrei, für gewerblich genutzte PKW wurde die Versicherung für eine Jahres - prämie von 9 Euro, in Worten „neun“ Euro, angeboten. Bis 01.04.2008 wird der Versicherungsschutz für alle Fahrzeuge gratis angehoben. Das Anschreiben war rechtlich in Ordnung und für Versicherungsfachleute verständlich. Der interessierte Laie konnte mit dem klein gedruckten Anhang nichts bis wenig anfangen und die Jahresprämie von 9 Euro war auch nicht gerade geeignet, Ernsthaftigkeit zu fördern. Eine Vielzahl von telefonischen und schriftlichen Anfragen veranlasste uns der Angelegenheit auf den Grund zu gehen. Die VDK-Versicherung landete keinen Aprilscherz, der gelang der Bundesregierung bereits am 14. November 2007 als das „Umweltschadengesetz“ mit der leicht blödsinnigen Abkürzung „USchadG“ rück - wirkend zum 1. April 2007 beschlossen wurde. Dieser Gesetzgebungsakt war so bedeutend, dass er unbemerkt von der Presse und frecherweise auch noch rück - wirkend von unseren Spitzenpolitikern vollzogen wurde. Die Versicherungen wurden verpflichtet, Vorsorge zu treffen. Für was eigentlich? Nach dem „USchadG“ können auf Halter von Kfz „öffentlich-rechtliche-Ansprüche“ aus der Sanierung von Umweltschäden geltend gemacht werden, wenn diese durch Unfälle oder Pannen verursacht wurden. Die Deckung hierfür liegt nach dem Versicherungsangebot bei 5 Millionen Euro pro Schadensfall und maximal 10 Millionen Euro pro Jahr. „Öffentlich-rechtliche-Ansprüche“ sind nicht die Beseitigung von Verunreinigungen, Austausch von Erdreich oder Abpumpen von kontaminierten Gewässern, gemeint ist die Wiederherstellung des ökologischen Zustandes vor dem Schadensereignis. Ein Beispiel auf bayerisch: Beim Befahren eines Wirtschaftsweges in einem Moorge- 14 TAXIKURIER Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum Dr. Hingerle GBR (seit 1979) Alle Untersuchungen für Ersterwerb od. Verlängerung des Führerscheins für Taxi, Mietwagen und Omnibus zu besonders kostengünstigen, fairen u. freundl. Bedingungen. Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen. Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“ Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.) info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366 85551 Kirchheim Fax: 9030224
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Der Landesverband biet, wird die Ölwanne Ihres Motors undicht. Motoröl ergießt sich in den Moorgraben. Das Öl wird aufgefangen und das Erdreich ausgebaggert und erneuert. Diese Kosten deckt Ihre Haftpflichtversicherung. Nach dem „USchadG“ tritt nun ein Gutachter der „Unteren Naturschutzbehörde vom Landratsamt“ auf den Plan. Dieser Spezialist weiß von seinem Papa, dass in diesem Moorgraben in der Verrohrung unter den Einfahrten der einäugige Rotschwanzmolch lebte, der nun nicht mehr auffindbar ist. Die Wiederansiedlung dieses Tieres ist mit Kosten verbunden und stellt den „öffentlich-rechtlichen-Schaden“ dar, der erheblich zu Buche schlagen kann. Das nächste nennenswerte Vorkommen der einäugigen Rotschwanzmolche liegt in der Nähe von Tomsk in Sibirien. Von dort holt eine Umweltschutzfachkraft vier dieser Exemplare setzt sie im Moorgraben wieder ein und beobachtet und füttert diese wichtige Population auf die Dauer von 4 Jahren. Das Ganze kostet ein paar Euros und sichert Beschäftigung für Politiker, Beamte, Umweltschützer, Versicherungen, Anwälte, Zoologen, und, und, und. Hoffentlich wird unsere Republik nicht auch noch zu einem Biotop mit gefährdeten Bewohnern, oder einäugigen Rotschwanzmolchen. (HM) Sozialversicherungsausweis Seit 01.01.2008 droht Arbeitnehmern ein Bußgeld bis 1.000 Euro, wenn sie den Sozialversicherungsausweis bei der Arbeit nicht mitführen. Bislang konnten die Beschäftigten ein Bußgeld vermeiden, wenn sie bei einer Kontrolle durch die Zollverwaltung den Personalausweis statt des Sozialversicherungsausweises vorlegten. Dies Ausweichmöglichkeit hat der Gesetzgeber gestrichen. An der Mitführungspflicht hat sich für Beschäftigte des Baugewerbes, des Gaststätten- und Beherbergungsgewerbes, des Personen- und Güterverkehrsgewerbes, des Schaustellergewerbes, des Gebäude - reinigungsgewerbes, der Unternehmen der Forstwirtschaft sowie der Unternehmen die sich am Auf- und Abbau von Messen und Ausstellungen beteiligen nichts geändert. Beschäftigte in diesen Bereichen müssen ihren Sozialversicherungsausweis bei der Arbeit dabei haben, um ihn bei einer Zollkontrolle vorlegen zu können. Das eigene Lichtbild muss man selber in den Ausweis einkleben, sonst ist er nicht gültig. Arbeitnehmer ausländischer Firmen müssen anstelle des Sozialversicherungsausweises ihre Aufenthaltstitel oder die Bescheinigung E 101 (Nachweis der Sozialversicherung im Heimatland) bei der Arbeit mit sich führen. DRV, Bayern-Süd Autoelektrik/Funktechnik ER-TAX Frankfurter Ring 97 (089) 30 74 80 47 Funktechnik Metzker Kastenbauerstraße 5 (089) 93 30 73 Autoglaserei Kraft Tegernseer Landstraße 228 (089) 690 87 82 Betriebsärzte Dr. Bake v. Bakin Tassilostraße 23 Aschheim (089) 37 06 56 90 Dr. Hingerle Am Brunnen 17 Kirchheim (089) 991 88 00 Dr. Krumpoch Plinganser Straße 47 (089) 746 31 80 Essen nach Mitternacht Camus Albert-Roßhaupter-Straße 37 (089) 769 80 58 Lamm’s Sendlinger-Tor-Platz 11 (089) 59 19 63 Fahrzeugaufbereitung/Pflege Glas Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 99 62 Patecky Frankfurter Ring 97 Tel. (0177) 630 74 85 Feuerwehr München-Stadt: Tel. 112 München-Land: Tel. 66 20 23 Folienbeschichtung Atlas Haager Straße 8 (089) 49 00 32 18 Stema Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 54 64 45 95 E&S Autofolierung Frankfurter Ring 97 (0177) 624 95 39 Gutachter/Sachverständiger Klotz Hans-Mielich-Straße 30 (089) 65 98 37 (0172) 890 18 07 Klotz Moosacher Straße 13 (089) 35 73 18 73 Obermaier Wilhelm-Hale-Straße 55 (089) 13 29 17 Kfz-Prüfstellen KÜS Nord Lindberghstraße 30 (089) 18 94 18 00 KÜS Ost Emeranstraße 36 Feldkirchen (089) 92 54 96 43 KÜS West Anton-Böckler-Straße 3 (089) 89 73 63 60 KÜS Süd Hofmannstraße 29 (089) 78 06 47 71 TÜV-Süd Ridlerstraße 57 (089) 51 90 31 45 Kfz-Reparatur Dvorak Schleißheimer Straße 38 (089) 52 80 40 Glas Engelhardstraße 6 (089) 77 99 62 Stimmer Lindberghstraße 20 (089) 34 84 40 Kreditkartenabrechnung Wellcom Hofmannstraße 54 (089) 74 83 41 60 KVR Führerscheinstelle: (089) 23 33 62 01 Gewerblicher Kraftverkehr: (089) 23 32 75 43 (089) 23 32 75 44 Pannenhilfe ADAC: (0180) 22 22 22 Polizei Notruf, Unfall, Überfall: 110 Rechtsanwalt Bauer Michael Schillerstraße 21 (089) 51 55 69 30 Dr. Cichon & Partner Johann-von-Werth-Straße 1 (089) 139 94 60 Dr. Stephan & Stahlberg Feichthofstraße 171 (089) 57 00 16 80 Thomas Vogl Herzogstraße 60 (089) 330 66 20 Rettung Rettung München: 112 Taxibedarf Glasi’s Taxishop Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 05 50 Taxihandel Auto Much Gewerbering 18 Bad Tölz (08041) 788 90 Taxihandel Günther (08703) 87 65 TSL Landsberger Straße 455 (0179) 141 52 80 Taxi-München eG Taxizentrale: (089) 21 61-0/194 10 Verwaltung: (089) 77 30 77 Kundenberatung: (089) 21 61-396/-372 Krankenfahrten: (089) 21 61-337/-362/-394 Taxiverleih Taxiverleih München Richelstraße 6 (089) 167 54 40 Taxi Rent Partner TRP Ehrwalder Straße 89 (0180) 222 12 22 Versicherungen Ballnath Brudermühlstraße 48a (089) 898 06 10 Crasselt Machtlfinger Straße 26 (089) 74 28 72-10 FVO Finanz Margreider Platz 4 Ottobrunn (089) 58 90 96 70 Taxlers Service ✃ 15TAXIKURIER
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16 TAXIKURIER Nach 100 Tagen Rauchverbot in der Gastronomie hat sich das Thema keineswegs beruhigt. Täglich lesen wir in der Presse neue Standpunkte und nach wie vor ist „Rauchen in der Kneipe“ Mittelpunkt leidenschaftlicher Diskussionen. Die Zahl sogenannter „Raucher-Clubs“ oder „geschlossener Gesellschaft“ geht in die Hunderte und wird täglich mehr. Mittlerweile sind alle verärgert. Der Raucher sowieso, auch die in den Raucher-Clubs, die über den Abend verteilt 3–4 Zigaretten konsumieren wollen, sich aber in den Clubs unter Kettenrauchern aufhalten müssen. Und die Nichtraucher werden gezwungen, Mitglieder in Raucher-Clubs zu werden, um ihre sozialen Kontakte zu erhalten. Nachtfahrer werden bestätigen, dass gerade unter der Woche das Geschäft schwieriger geworden ist. Nach über einem Viertel Jahr Rauchverbot wollten wir mit einem gesetzestreuen Gastronomen ein Gespräch führen und haben dafür ein klassisches Wirtshaus, den „Dicken Mann“ in der Heinrich-Wieland-Straße ausgewählt. Robert Schögler, seit zehn Jahren Wirt dieses immer gut besuchten bayrischen Treffpunkts, beantwortete offen unsere Fragen. TAXIKURIER: Wie empfanden Sie die Einführung des Rauchverbots und haben Sie es in Ihrem Lokal umgesetzt? Robert Schögler: Dass in dieser Richtung etwas passieren würde, war klar. Ich habe nur gehofft, dass man es jedem Wirt selbst überlassen würde, wie er sein Lokal deklariert. Als dann die harte, bayerische Linie gefahren wurde, fand ich es gerecht, dass es, um niemanden zu benachteiligen, keine Ausnahmen gab. Der „Dicke Mann“ ist ein klassisches „Ein-Raum-Lokal“, wo keine Umbauten möglich gewesen wären. Am 1. Januar habe ich die Aschenbecher weggeräumt und vor dem Lokal zwei Stehtische, einen Heizstrahler und einen großen Regenschirm aufgestellt, da ca. 50% unserer Gäste Raucher sind. Ich habe mich strikt an die Verordnung gehalten. TAXIKURIER: Wurden Sie bisher vom KVR schon einmal kontrolliert? Robert Schögler: Während der Karenzphase erhielten wir einmal einen Infobesuch einer netten Dame. TAXIKURIER: Nachdem täglich neue Raucher-Clubs gegründet werden, Mehr- Raum-Gaststätten Raucherzimmer schaffen (sogar die Käfer- Schänke, in der Politiker ein- und ausgehen, hat ein Raucher-Stüberl), um dem Gäste-Schwund zu entgehen, interessieren uns Ihre Erfahrungen mit dem Gesetz. Robert Schögler: Ich möchte zunächst mit dem Mittagsgeschäft beginnen. Seit Januar habe ich pro Mittag ca. 15 Kaffee-Einheiten weniger verkauft, also rund 1.500 bisher, ein klares Indiz, dass der Raucher isst, bezahlt und seinen Kaffee im Büro trinkt. Auch am Abend, an dem das Wirtshaus immer voll ist, ist die Verweildauer der Gäste kürzer geworden. Das zweite und dritte Getränk fehlt einfach. Der rauchende Kunde isst, geht vielleicht einmal vor die Türe zum Rauchen und zahlt. Besonders bei Schlechtwetter ist diese Situation extrem. Früher waren wir bis Mitternacht voll, jetzt leert sich das Lokal gegen 22.30 Uhr. TAXIKURIER: Gibt es denn nicht neue Zielgruppen durch dieses Gesetz? Robert Schögler: Darauf habe ich auch gehofft, aber vergebens. Wir haben und hatten ja schon viele Nichtraucher als Gäste im Lokal, die sich aber nur selten am Qualm der Raucher gestört haben. Der einzige Unterschied ist jetzt, dass die Gemütlichkeit beim Teufel ist. Es ist ein einziges Kommen und Gehen. An jedem Tisch sitzen ja Raucher und Nichtraucher. Dauernd ist einer unterwegs beim Rauchen und stört das gemütliche Beisammensitzen. Gott sei Dank hatten wir noch keine Zechpreller, da wir einen sehr hohen Anteil an Stammgästen haben, die unserem Personal bekannt sind. TAXIKURIER: Welche Konsequenzen ziehen Sie, wenn dieser Negativ-Trend anhält? Robert Schögler: Die große Hoffnung ist die Biergarten-Saison. Die Raucher werden heuer bei den ersten Sonnenstrahlen die Biergärten stürmen. Mir tun alle Gastronomen leid, die in diesem Jahr keine Freiplätze haben. Dann kann ich das Rendite-Problem lösen, denn 5 Euro Getränke-Umsatz sind ja anders zu werten als 5 Euro Speisen-Umsatz. Sofern sich die Verweildauer der Gäste im Lokal nicht zum Positiven ändert, werde ich wohl 1–2 Arbeitsplätze abbauen müssen. Ob das die Verursacher des Gesetzes bedacht haben, daran zweifle ich. Übrigens hatte ich noch nie so einen hohen Krankenstand bei meinem Personal wie in den vergangenen Monaten. Auch meine Angestellten mussten vor die Tür zum Rauchen und haben sich dabei erkältet. Wie bekannt, ist der Raucheranteil bei Mitarbeitern in der Gastronomie ja nicht gerade niedrig. TAXIKURIER: Wie sind Ihre Hoffnungen und haben Sie einenLösungvorschlag? Bilanz eines gesetzestreuen Wirtes Titelthema
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17TAXIKURIER Robert Schögler: Derzeit macht jeder Wirt, was er will. Der Gesetzestreue ist der Depp. Vor den Landtagsahlen wird nichts mehr passieren. Die Lösung mit der Wiesn ist ein Zugeständnis. Ich erwarte eine gerechte Lösung. Sinnvoll wäre das sogenannte „spanische Modell“ . Mehr-Raum- Gaststätten mit abgetrennten Bereichen. Bei Ein-Raum-Gaststätten muss sich der Wirt für Raucher oder Nichtraucher entscheiden. So entgeht man allen Kollissionen. TAXIKURIER: Spürt man die neue Situation auch bei den Taxibestellungen? Robert Schögler: Durchaus, wir hatten vor dem Rauchverbot weitaus mehr Nachfragen nach Taxis. Es fehlt einfach die Laune bei den Leuten. TAXIKURIER: Wir danken für das Gespräch. (PR) Die meisten aktuellen oder bevor - stehenden Baustellen wurden in den letzten beiden Heften schon ausgiebig angesprochen. Daher beschränke ich mich diesmal auf die wichtigsten neuen Frustpunkte in München und Umgebung. Bereich Innenstadt bis Mittlerer Ring Blumenstr.: Endlich ist die Straße umgebaut und wir haben uns an die unvermeidlichen neuen Radlwege gewöhnt. Schon geht es mit Fernwärmearbeiten weiter. Zwischen Pestalozziund Corneliusstr. befindet sich noch bis Anfang Juli eine Inselbaustelle. Es bleibt von der eh schon schmaleren Fahrbahn nur noch eine Spur pro Richtung übrig. Leopoldstr. zwischen Freiheit und Parzivalstr.: Wegen der neuen Trambahn Baustelle. Kein weiterer Kommentar. Nördlicher Stadtbereich: Tatzelwurm, Heidemannstr. und Moosach U-Bahn: Bekannte und beliebte Frustorte. Östlicher Stadtbereich: Bogenhausen.: Ins ganze Viertel kommen neue Fernwärmeleitungen. Einzelheiten wieder im nächsten Heft. Innsbrucker Ring/Leuchtenbergring- Tunnel: Bis März 2009 wird eine Mittelwand eingebaut sowie die Sicherheitseinrichtungen auf Vordermann gebracht. Südlicher Stadtbereich: Tegernseer Landstr. (McGraw-Graben): Die Stützwände im McGraw-Graben müssen instandgesetzt werden. Beginn war Mitte März. Endtermin soll Ende November sein. Hoffentlich findet sich nichts Unerwünschtes, was die Bauzeit verlängert (z.B. eine zu reparierende Fernwärmeleitung). Westlicher Stadtbereich: Friedenheimer Brücke: Bereits seit März und noch bis Oktober wird das Brückenbauwerk umfangreich instandgesetzt. Das kann quasi als Fortsetzung der Bauarbeiten in der Wilhelm- Hale-Str. betrachtet werden, deren Ende für Mai geplant ist. Außerhalb Münchens: Autobahn-Ostring A99: Zwischen Hohenbrunn und Kreuz München-Süd Fahrbahnerneuerung. Richtung Salzburg nur zwei Fahrspuren frei, Richtung München Nord drei eingeengte. Anschlussstelle Ottobrunn Richtung Salzburg ist gesperrt. Dauer bis Ende Mai. (WH) Wichtige Information In der Kürze liegt die Würze: Baustellenbericht Mai 2008 Name: Schögler Vorname: Robert Alter: 57 Sternzeichen: Krebs Familienstand: geschieden, 4 Kinder (3 Söhne, 1 Tochter) Geburtsort: Wien Aufgewachsen: Wien Wohnviertel: Altstadt Hobbies: Fernsehsport Musik: Hard Rock Urlaub: Spanien Mini-Steckbrief:
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18 TAXIKURIER ➜ die zwischen dem 01.04. und 30.09.2008 erfolgen und bei denen die Fahrzeuge bis spätestens März 2009 übernommen werden. Für die übrigen Taxis und Mietwagen der B- und S-Klasse gilt weiterhin im Rahmen der Taxi-Sonder - finanzierung ein effektiver Jahreszins von 1,99%. Für detaillierte Fragen zu den Taxikonditionen stehen den Taxi- und Mietwagenunternehmern die Taxispezialisten der Mercedes-Benz Partner jederzeit und gerne zur Verfügung. (BZP-AR.Nr. 14/08) Wiederholung wegen der großen Nachfrage 29. April bis 28. Juni 2008, täglich 20 Uhr in der Komödie im Bayerischen Hof. Ladies Night – Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten mit Pascal Breuer, Sebastian Goder, Torsten Münchow, Rudolf Otahal, Eduard Burza, Dominik Meurer, Martin Böhnlein. Nackte Tatsachen gegen den grauen Alltag Sechs Freunde in einer englischen Industriestadt. Kein Talent, kein Antrieb, keine Arbeit. Und auch im privaten Leben ohne Glück und Hoffnung. Sie sind weder schön noch blutjung. Im Gegenteil: Ihre Körper zieren Rettungsringe und Hühnerbrüste. Da fassen sie, inmitten ihrer Misere aus Schuldenbergen und ehelichen Scherbenhaufen, eines Tages den mutigen Entschluss, eine ganz neue Existenz zu gründen: als „Die Wilden Stiere“ bieten sie Männer-Striptease. Dabei stellt sich die alles entscheidende Frage in dieser turbulenten Komödie: Ganz oder gar nicht?! Pinnwand Schwarzes Brett der Branche Taxi-Sonderfinanzierung mit einem effektiven Jahreszins von 0,99 % für die Mercedes-Benz E-Klasse Die Mercedes-Benz Vertriebsorganisation Deutschland (MBVD) hat für die E-Klasse, das mit Abstand meistverkaufte Taximodell in Deutschland, eine Sonderfinanzierungsaktion beschlossen. Die Mercedes-Benz Bank bietet den E-Klasse- Taxi- und Mietwagenkunden ab sofort nun noch attraktivere Finanzierungskonditionen an: 0,99 % effektiver Jahreszins bei einer Laufzeit von maximal 60 Monaten. Dieser Zinssatz gilt für alle Bestellungen einer E-Klasse der Baureihe W/S 211 als Taxi oder Mietwagen ➜ entweder als Sondermodell „Das Taxi“ (Code P10) oder mit der elektrischen Taxi- und Mietwagenvorrüstung (Code 965), Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstr. 6 im 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 14. Mai 2008! Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
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19TAXIKURIER „An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter“ sagte Konfuzius und würde sich wohl ein sauberes Fahrzeug der gehobenen Mittelklasse bestellen. Charakter ist das Erkennungsmerkmal einer Person oder eines Gegenstandes. Sozusagen die Visitenkarte, die man sich ja auch nicht aus der benutzten Serviette der letzten Schweinshaxenmahlzeit zusammenbastelt. Da hilft auch das schönste Origami nichts mehr! Wenn sich Fahrgäste weigern, den edlen Zwirn auf das Popart-Unikat „Kaugummi verfolgt Speisereste in Brandloch-Hindernis-Parcour“ zu platzieren, wenn die dunkle Färbung der Karosserie nicht genetisch bedingt von Melanin, sondern einfach nur von Dreck erzeugt wird und wenn das Rumpeln der Hinterachse zusammen mit geschwindigkeitsabhängigen Fehlschaltungen des ausgelutschten Automatikgetriebes als neues Event-Surround- System von Mercedes-Benz vermarktet werden muss, dann ist es wohl Zeit für einen höflichen Besuch bei dem bekannten Münchener Resteverwerter, der das geliebte Fahrzeug vor den bösen Schergen in Uniform retten wird. Als Andenken erhält man einen handlichen Würfel mit etwa einem Meter Kantenlänge, den man noch jahrelang Gassi führen kann. Natürlich ist der Ärger eines Kollegen verständlich, der sich mit seinem treuen Lebensabschnittgefährten zu - versichtlich an noblen Hotels bereithält und dann mit schmerzverzerrtem Gesicht zusehen muss, wie sich eine sauber geputzte und gestriegelte S-Klasse die lukrative Flughafenfahrt genüsslich einverleibt. Der große Kofferraum kann hier nicht ausschlaggebend sein, da man ja locker weitere Gepäckstücke an die Karosserie hätte kleben können, und es wäre sogar ein kleiner Snack gereicht worden. Von den Fußmatten. Warum sollte man sich also Gedanken über den Zustand und die damit erschreckende Wirkung seiner mobilen Beförderungseinheit auf den potenziellen Fahrgast machen? Dunkel getönte Scheiben im hinteren Fahrzeugbereich werden mit Einführung des Rauchverbotes wohl bald verschwinden. Unverträglichkeiten gegenüber Reinigungsmitteln könnten im Allergikerpass eingetragen werden, und warum manche Leute eine ausgeprägte Angst vor großen Hunden, Taxifahrer dagegen immer vor den riesigen Staubsaugern an Tankstellen entwickelt haben, kann inzwischen sogar durch die Freud-the-next- Generation der Serie Star Dreck geklärt werden. Wir blicken also zuversichtlich in die Zukunft. Und damit: Auch Konfuzius wusste, wann er mal putzen musste! Schindelar’s Liste Nach(t)gedanken von M-AM 3086 “Cash oder Cards - bei mir entscheidet der Kunde wie er zahlt.” Wellcom GmbH elektronische Zahlungssysteme, Tel.: 0 89 / 748 34 160 Fax: 0 89 / 748 34 260, e-Mail: contact@wellcom.de • spezielle Taxi-Software • mehr Umsatz • höhere Flexibilität • mehr Sicherheit Nutzen Sie die Vorteile eines bargeldlosen international üblichen Zahlungsverkehrs mit innovativen, mobilen Terminals. Tausende von Taxiunternehmen und fast alle großen Mietwagenverleiher vertrauen bereits auf uns – den Marktführer.
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München und seine Stadtbezirke München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt. Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer stellt im TAXIKURIER diese Stadtviertel in alphabetischer Reihenfolge vor: Wann wurden sie nach München eingemeindet? Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre Grenzen? Oft kann man die Grenzen und den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden heute noch gut erkennen und mit diesem Wissen ein interessantes Gespräch mit den Fahrgästen führen. Welche Stand plätze gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel aus? Was ist dort taxi-relevant? Foto: www.atelier-tacke.de Neuhausen-Nymphenburg der Großstadt. Auch Oskar von Miller und Johann Stiglmaier ruhen hier. Neuhausen wurde am 1. Januar 1890 nach München eingemeindet. Von den Bauernhöfen ist nichts mehr über - geblieben. Auf dem Weg von ihrer Residenz zum Schloss Nymphenburg und zurück wollten die Herrscher Bayerns aus dem Hause Wittelsbach nicht vom Anblick ihrer Neuhauser Untertanen belästigt werden. Ihnen reichte es, von den Steuern dieser Untertanen ein Leben in Saus und Braus führen zu können, ohne selber arbeiten zu müssen. Deshalb ließ man die Nymphenburger Straße um das Dorf herum bauen, eine Umgehungsstraße sozusagen aus Standesdünkel herrührend. Der Blick auf den Stadtplan zeigt dies heute noch eindrücklich. Der Name „Nymphenburg“ erscheint erstmals im Jahr 1675 und ist ein Fantasieprodukt. Er soll auf einen Ort der Schönheit und des Müßiggangs verweisen, und das wurde das damals gebaute Schloss und sein Park ja auch. Nymphenburg gehört seit dem 1. Januar 1899 zu München. Grenzen Die Grenzen des 9. Stadtbezirkes verlaufen im Südosten beginnend und dann gegen den Uhrzeigersinn: Helmholtz, Maillinger, Loth, Heß, Schwere-Reiter, Ackermann, Spiridon-Louis-Ring bis zum Olympiasee. Dann in Richtung Westen entlang dem Biedersteiner Kanal, sodann Postillon, Homer, Baldur, Nederlinger, In den Kirschen und anschließend um den gesamten Schlosspark herum bis zu den Bahnanlagen und in deren Mitte nach Osten zurück zur Helmholtz. Zum Stadtbezirk gehören also der Arnulfpark, aber nur westlich der Helmholtz, die Ebenau, der südwestliche Teil des Olympiaparks mit dem Sommer-Tollwood, Gern („Wir leben gern in Gern!“), Dantepark, Dantestadion und Dantebad, der Taxisgarten, die Touristenattraktionen Schloss und Park Nymphenburg sowie der Hirschgarten. Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter Mit derzeit rund 83.000 Bewohnern auf 1.292 Hektar, das sind 64 Menschen pro Hektar (Münchner Durchschnitt 42), gehört Neuhausen-Nymphenburg zu den am stärksten bevölkerten Gebieten in München. Es ist fast schon eine Großstadt Der 9. Stadtbezirk setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Das Dorf Neuhausen wurde erstmals um 1163 als „Niwenhusen“, das heißt „Neue Behausungen“, urkundlich erwähnt. Angeblich soll hier im 8. Jahrhundert ein Wanderprediger das Christentum verbreitet haben. Es war dies der sagenhafte Winthir, dessen Name an eine Straße und einen Platz vergeben wurde, außerdem trägt auch eine Apo - theke seinen Namen. Direkt am Rotkreuzstand wurde 1955 der Winthirbrunnen mit entsprechendem Standbild aufgestellt, für das die Weisheit gilt: „Über Geschmack kann man nicht streiten.“ Der alte Ortskern gruppierte sich um die kleine Winthirkirche, die versteckt an der Winthirstraße 15 liegt. Der Neuhauser Friedhof hat wie der Bogenhausener Friedhof die Besonderheit, dass nur noch Menschen bestattet werden, die bereits von früher her ein Familiengrab besitzen. Ist das nicht der Fall, kann nur der Oberbürgermeister entscheiden, wer hier begraben wird. Dies war beispielsweise 1996 der Fall, als der Schriftsteller Sigi Sommer in Neuhausen begraben und dadurch von der Stadt geehrt wurde. Der kleine Friedhof ist unbedingt einen Besuch wert – eine dörfliche Oase inmitten 20 TAXIKURIER Zum Kinderarzt kommt eine junge Frau mit einem Baby. Er untersucht das Kind und fragt: „Wird das Kind mit Muttermilch oder aus der Flasche ernährt?“ „Mit Muttermilch.“ Daraufhin betastet der Arzt ihre Brüste. „Also, dann ist es ja kein Wunder, dass das Kind unterernährt ist. Sie haben ja gar keine Milch.“ „Natürlich nicht, Herr Doktor. Ich bin doch nur das Au-pair-Mädchen!“ Witz des Monats Dr. med univ. Hans Bake v. Bakin Achtung: Ab 1.7. 07 neue Adresse! 85609 Aschheim · Tassilostraße 23 Taxi, LKW, Bus, Mietwagen. Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) € 31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre € 81,– Ersatztestverfahren möglich. Telefon 089/370 656 90 Mobil 0172/6 52 38 05 www.fuehrerscheinuntersuchung.de Auf Wunsch auch Sa./So. und Feiertags Ausreichend Parkplätze vorhanden
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in der Großstadt, und die Zahlen weisen nach oben, denn entlang der Bahnanlagen wachsen Wohnungen und Büros aus dem Boden. Für uns heißt das auch, einige neue Straßennamen dazuzulernen (siehe TAXIKURIER 12/2007, Seiten 12–13). An der Ecke Wotan-/Margarete-Danzi (früher die westliche Winfried) werden auf einer Bautafel „Königliche 2-Zimmer- Wohnungen“ angeboten. Diese lachhaftunvereinbare Schöpfung der Makler - sprache soll zeigen, dass das Schloss die ganze Gegend veredelt. Tatsächlich ist Neuhausen-Nymphenburg ein Stadtteil, in dem Geld zu Hause ist. Der klassische Reichtum in den noblen Gegenden und das Geld derer, die von Nah und Fern in das In-Viertel gezogen sind. Hinzu kommen Krankenhäuser und Generalkonsulate (Bulgarien, Türkei und Volksrepublik China) als wichtige Taxi - adressen, wobei allerdings das Honorar- Generalkonsulat von Thailand in der Prinzen 13 nicht allzu häufig angefahren wird. Und nicht zu vergessen die Schülerfahrten von und zum Städtischen Waisenhaus sowie einige wichtige Firmen wie Mercedes-Benz am Arnulf. Sehr taxirelevant sind auch die zahlreichen Lokale verschiedenster kulinarischer Ausrichtung, die beiden großen Biergärten im Hirschgarten und Taxisgarten sowie die im Oktober 2007 eröffnete Freiheiz-Halle. Auffällig ist andererseits, dass es im 9. Stadtbezirk fast keine für uns inter - essanten Hotels gibt, einmal abgesehen vom Laimer Hof und dem Karl- Theodor. Stände und Verkehrssituation Folgende Stände liegen im 9. Stadtbezirk: Arnulf, Maillinger, Leonrod, Roman, Rotkreuz (auch kurz als „Roter“ bekannt), Schragenhof und Waisenhaus. Dazu kommen noch die beiden zeitlich beschränkten Stände beim Hirschgarten und am publikums-bedingt etwas problematischen Backstage. Als der Landsberger/ Trappentreu auf die Donnersbergerbrücke verlegt wurde, lag er anfangs noch auf der Schwanthalerhöhe. Seit seiner Verschiebung nach Norden gehört er hingegen jetzt zu Neuhausen. Entgegen jeder gefühlten Geografie befindet sich der Westfriedhof-Stand nicht in Neuhausen- Nymphenburg, sondern er liegt ganz knapp auf Moosacher Gebiet. Aber ob dieses Wissen etwas am Alltag ändert? Der Bahnhof Laim und der Nachtwerk zeichnen ebenfalls oft für den 9. Stadt - bezirk zuständig. Die Donnersbergerbrücke gehört mit rund 100.000 Fahrzeugen zu den am stärksten befahrenen Brücken in Europa. Entsprechend problematisch gestaltet sich auch die morgendliche und abendliche Verkehrssituation, die sich in beide Richtungen in der Landshuter Allee fortsetzt. Bevor die heutige Donnersbergerbrücke 1972 dem Verkehr übergeben wurde, wälzte und quälte sich der gesamte Verkehr durch die Leonrodstraße, über den Rotkreuzplatz und dann durch die Donnersbergerstraße hin zur alten Brücke – zusammen mit der Trambahnlinie 22! Ein Blick auf den Stadtplan zeigt, dass die schnurgerade Landshuter Allee planerisch dazu ausgelegt ist, das Autobahndreieck Feldmoching zu einem Autobahnkreuz zu erweitern. Aber es dazu einmal kommt wird, bleibt abzuwarten. Schnurgerade ist die Landshuter Allee, weil sie auf der ehemaligen Trasse der Bahnlinie nach Landshut verläuft. Die großen Straßen im Stadtteil sind tagsüber oft infolge Überfüllung unangenehm zu befahren: Nymphenburger, Dachauer sowie Arnulf. Ansonsten gestaltet sich der Straßenverkehr im All gemeinen nervenschonend. Noch ein Wort zur Taxisstraße. Ihre Schreibweise zeigt, dass sie nichts mit uns zu tun hat, denn dann müsste sie Taxistraße mit einem „s“ heißen. Ein kleiner, aber feiner Unterschied, ähnlich den Begriffen „Generalstreik“ und „Generalsstreik“ . Von letzterem hat man leider noch nie etwas gehört oder gelesen. Der Name Taxisstraße erinnert an das Fürstengeschlecht Thurn und Taxis, das seit dem 16. Jahrhundert das europäische Postnetz organisierte. Manche der heutigen Nachkommen hören angeblich eher auf den Namen „Tut und taugt nix.“ Fazit: Der 9. Stadtbezirk, Neuhausen-Nymphenburg, ist wegen der Vielfalt seiner taxirelevanten privaten, gewerblichen und öffentlichen Adressen von großer Wichtigkeit für unser Gewerbe. Das Viertel zeigt sich – meistens – tags wie nachts von seiner profitablen Seite. (BW) Als nächstes Viertel stellt der TAXIKURIER den 17. Stadtbezirk, Obergiesing, vor. 21TAXIKURIER Im Mai … Der Blick zurück … vor 100 Jahren 1908, 7. Mai: Max Grundig, deutscher Unternehmer, wird geboren. … vor 75 Jahren 1933, 8. Mai: Mahatma Gandhi beginnt einen dreiwöchigen Hungerstreik wegen der Unterdrückung der Parias durch die britische Regierung. 1933, 10. Mai: In zahlreichen Städten Deutschlands beginnen die „Bücherverbrennungen“ . … vor 50 Jahren 1958, 1. Mai: Das amerikanische Verteidigungsministerium meldet den Beginn einer neuen Testserie von Atomexplosionen. 1958, 21. Mai: Das Bundeskabinett verabschiedet einen Gesetzentwurf über den verstärkten Ehrenschutz ausländischer Staatsoberhäupter (Lex Soraya) wegen der Indiskretionen in der deutschen Presse über die Trennung des Schahs von Persien von seiner Gattin. … vor 25 Jahren 1983, 19. Mai: Auf Antrag der SPD wird ein Untersuchungsausschuss zur Flick-Spendenaffäre eingesetzt. 1983, 25. Mai: Durch ein 1:0 im Finale gegen Juventus Turin in Athen wird der Hamburger SV Gewinner des Fußball-Europapokals der Landesmeister. 2 Konzessionen gesucht! Telefon: 0177-5363521 Kleinanzeige
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Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC W Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „W“ . Wahlrecht – „Nach der Wahl ist vor der Wahl“ könnte man in Abwandlung eines bekannten Spruches von Sepp Herberger sagen. Auch wenn dies im bayerischen Super-Wahljahr 2008 mit Kommunalund Landtagswahlen besonders gilt, soll hier nur das Wahlrecht des Fahrgastes gemeint sein, sich am Taxistand einen beliebigen Wagen auszusuchen. Natürlich ist es üblich, dass der „Einsteiger“ das erste Taxi am Stand nimmt, dennoch ist er dazu nicht verpflichtet! Der Kunde kann, ohne eine Begründung abgeben zu müssen, auch den dritten oder zehnten Wagen am Stand nehmen. Früher kam das öfters mal vor, als es noch die Unterscheidung zwischen Raucher und Nichtrauchertaxis gab. Ohne besondere Absicht des Kunden kann es passieren, wenn dieser z.B. am Tal- oder Promenadestand versehentlich beim Ersten der Reserve einsteigt, ohne zu realisieren, dass es auch noch einen „Haupt“-Stand gibt. In all diesen Fällen ist es eine Sache der Kollegialität, den Fahrgast höflich (!) darauf aufmerksam zu machen, dass man selbst nicht der Erste ist und die anderen Kollegen schon länger warten. Ein besonderer Service ist es dann noch, einem mit Taschen und Koffern bepackten Kunden beim Weg zum ersten Taxi des Standes behilflich zu sein. Ein bisserl Bewegung hat noch nie geschadet! Wenn der Fahrgast jedoch darauf besteht, mit dem einmal ausgesuchten Nicht-Ersten zu fahren, ist das Ende der Fahnenstange schon erreicht: keine Diskussionen, keine Belehrungen! Dies gilt natürlich auch für die - jenigen, die zuerst dran wären und – im vorigen Beispiel – am „Haupt“-Stand schon länger gewartet haben. Besonders unmöglich ist das Verhalten mancher „Kollegen“, die ihre Nicht-Zuständigkeit (z.B. als Erster in der Reserve) dem Kunden dadurch signalisieren, dass sie wortlos und natürlich ohne auszusteigen, mürrisch mit dem Daumen über die linke Schulter zeigen. Wenn einer dieser „Helden“ im Wirtshaus versehentlich bei der falschen Bedienung ein Bier bestellen will und von dieser ähnlich „zuvorkommend“ behandelt wird, ruft er wahrscheinlich erbost nach der Geschäftsleitung! Missverständnisse sind insbesondere bei Dunkelheit schon dadurch zu vermeiden, dass alle Nicht-Ersten ihre Reklame ausschalten, was jedoch manchem „Kollegen“ alleine deshalb einfällt, weil sie gar nicht wissen, wo der entsprechende Schalter zu finden ist. Wer hat es nicht schon erlebt, wenn am „Papa Schmid“ wieder mal fünf Taxis mit eingeschalteter Reklame nebeneinander stehen und ein Einsteiger von Pontius zu Pilatus geschickt wird, bis er endlich in „seinem“ Wagen zu sitzen kommt. Etliche Knallköpfe haben es auch bis heute noch nicht kapiert, dass bei der Fahrt zur Abholung eines Kunden, nach Entgegennahme eines Telefon- oder Funkauftrags, die Reklame abzuschalten ist. Nichts ist für einen, eventuell schon länger wartenden „Ecken steher“ ärgerlicher, als ein vermeintlich freies Taxi, das trotz aller am Straßenrand aufgeführten Veitstänze und Schuhplattler nicht anhält, sondern ungerührt weiter fährt! Warten – gehört nun mal zu unserem Geschäft, wie übrigens auch bei Einzelhändlern, Wirten und anderen Gewerbetreibenden, die auch nicht immer nur von zahlender Kundschaft überrollt werden. Manchen Kollegen scheint’s, jedoch richtig Spaß zu machen, wie die Tatsache zeigt, dass üblicherweise höchstens in 10 Prozent aller Funkrufe des „Odeon“, „Promenade“, oder, oder, oder (…), überhaupt nur mal ein Fahrer antwortet. Für viele Fiaker ist es doch wohl schöner, am Stand Zeitung zu lesen und sich beim anschließenden Ratsch mit Kollegen über das schlechte Geschäft und die unfähige Zentrale auszulassen. Wechselgeld – Auf einen Fünfziger muss der Fiaker jederzeit herausgeben können, andernfalls gehen Fahrten zum Geldwechseln zu Lasten des Fahrers. Natürlich wäre es eine Milchmädchenrechnung, nur mit einem entsprechenden Minimalbetrag auszureiten, denn schließlich könnte nicht nur der erste Fahrgast mit einem „Fuffi“ zahlen, sondern auch noch der zweite, dritte und weitere Kunden. Große Scheine kann man meist problemlos an einer Tankstelle „verkleinern“ und notfalls kauft man sich halt ein Packerl Kaugummi oder sonst was und hat dummerweise auch nur einen großen Schein zum Bezahlen … Bei einem Mangel an Münzen wird’s schon schwieriger: Wenn nachts und an Wochenenden die Banken geschlossen haben, ist man auf die Hilfsbereitschaft von Kollegen, Gastwirten oder Tankwarten angewiesen, welche allesamt meist „not amused“ sind, wenn sie ihre eigenen Münzvorräte angreifen sollen. Kurzum, an einer rechtzeitigen und ausreichenden Bevorratung mit Wechselgeld erkennt man den Profi! Dabei ist es höchst ratsam, die entsprechenden Vorräte nicht etwa in der Geldbörse mit sich zu tragen, sondern sie dezent irgendwo zu verstecken – üblicherweise halt in der eigenen Fiakertasche im Kofferraum, in der man auch sonst nützliche Dinge bereithält, wie z.B. eine Taschenlampe, weitere Straßenkarten, Muttis Pausenbrot, evtl. die privaten Starthilfekabel (wenn’s nicht das eigene Auto ist) und so weiter. Wer unbedingt den Fahrgästen seine prall gefüllte Geldbörse vorführen muss, ist im Fall eines Überfalls in doppelter Hinsicht ein bisserl mit schuld: Erstens passieren die meisten Überfälle beim Bezahlvorgang, wenn also 22 TAXIKURIER
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23TAXIKURIER der Fiaker praktischerweise (aus der Sicht des Täters) die Börse schon in Griffweite hält. Eine etwas traurig daherkommende, mit wenigen, kleinen Scheinen ausgestattete Geldtasche mag den einen oder anderen Bösewicht im letzten Moment doch noch zur Aktivierung der letzten Gehirnzellen und damit zur Erkenntnis führen, dass sich – zumindest in einem solchen Fall – Verbrechen im wahrsten Sinne des Wortes nicht lohnt. Und zweitens ist halt im Falle eines „erfolgreichen“ Raubzuges schlicht und einfach mehr Geld weg, als wenn man die großen Scheine im Kofferraum, der Hosentasche oder sonst wo ausgelagert hätte. Dass ein Taxiräuber schon mal einen Fiaker zum Umdrehen der Hosentaschen oder zur Besichtigung des Kofferraums eingeladen hätte ist nicht überliefert. Weiteres – Aufträge mit dem Zusatz „weiter“ bzw. „weiteres“ (ist hier dasselbe) werden insbesondere zum Schutz vor „Abstaubern“ so vergeben. Es kann aber auch der zeitlichen Entlastung des Funkers von Kanal 1 dienen, wenn z.B. vor Ort noch Detailangaben zu machen sind („bitte Stempen herausziehen, vorfahren und an der Klingeltafel die Codenummer xyz eingeben“ oder ähnliches). Bei Sammeltouren, wie z.B. Schülerfahrten, Buszubringer und MVG bedeutet der Hinweis „und dann auf der XY-Straße weiter“, dass hier unbedingt das „Weitere“ auch explizit auf einem der Rückfragekanäle abgeholt werden muss! Immer und immer wieder geschieht es, dass zufällig herumstehende Passanten, denen ein Taxi auch nicht gerade ungelegen kommt, eingeladen und mitgenommen werden, während die echten Fahrgäste bis zum Sankt- Nimmerleins-Tag auf ihre Abholung warten. Üblicherweise schalten gerade diese Spezialisten dann noch den Funk aus („stimmt ned Zentrale, hab’n nur leise draht“), damit eine Reparatur des Fehlers innerhalb der üblichen Zeittoleranzen auch nicht mehr möglich ist. Direkt dazu passt auch das nächste Stichwort, nämlich die Wiederholung – Am Funk erhaltene Aufträge sind zu wiederholen – wobei es in der Praxis schon einige Unterschiede gibt: Bei einer „Westenrieder 13, Marktstadl“ wird ein „…adl“ als Wiederholung üblicherweise akzeptiert, oder ein „…insä“ als Antwort auf die „Sophien 26, McKinsey-Empfang“ . Ein „Ex“ als Kurzform des Hotels Excelsior ist kein Problem, und auch ein „Nagel und Schraube“ als Wiederholung für das Lokal in der Mariannenstraße 2 („Nage und Sauge“) löst allenfalls erheiterte Schnappatmung in Zentrale und Kollegenschaft aus. Ebenso die Rückfrage, eines Kollegen auf Kanal 4, in der Hans-Sachs-Straße 8 gebe es mehr als drei Glöcklein, bei welchem er denn läuten solle. Und nicht zuletzt die Rückfrage einer Kollegin, in der Pariser Straße 24 (damals noch Gaststätte „Achterdeck“, jetzt „Ankertreff“) gebe es weder einen achten Stock, noch einen „Deck“ . Weniger lustig ist es, wenn bei Hotels die Zimmernummer oder bei Firmen der Fahrgastname dazu gesagt wird – damit der Fiaker dann letztlich ohne weitere Rückfrage doch einfach den nächst besten Menschen mitnimmt, der zufällig gerade ein Taxi brauchen kann. Die Frage: „Haben Sie ein Taxi bestellt?“ oder „Sind Sie Herr Müller?“ ist in solchen Fällen übrigens vollkommen sinnlos, denn derjenige, der ein Taxi brauchen kann, würde auch auf die Frage, „sind Sie Jesus Christus?“ mit ja antworten – Hauptsache er kommt weiter. Die einzig richtige Frage in den vorgenannten Fällen kann also nur lauten: „Auf welchen Namen (oder auf welche Zimmernummer) haben Sie bestellt?“ Manche Kollegen (die Männer sind hier überproportional vertreten) sind am Funk derart maulfaul, dass hier offensichtlich die Angst im Vordergrund steht, es würde ihnen die „Dritten“ aus der Gosch’n hauen, wenn sie selbige zum Zweck der Auftragswiederholung mehr als einen Zehntelmillimeter aufmachen. Oder sie würden sich den Kiefer brechen. Manche Wiederholungen kommen in einer Art, als hätte der Fiaker gerade ein „Bäuerchen“ gemacht oder bei akuter Flatulenz das Mikro schnell unter den Fahrersitz gehalten… Völlig verblüffend und durch nichts mehr zu erklären sind Wiederholungen, wie „Utzschneider 5, Müller“, wenn der Auftrag lautete „Utzschneider 8, Colibri“ oder statt Hausnummer „83“ die „112“, wobei es auch hier zweifelsfrei keinerlei phonetische Verwandtschaft mehr gibt. Ein absoluter „Klassiker“, der pro Stunde mindestens zehnmal vorkommt, ist die Rückfrage: „Zentrale, Fahrgast kommt nicht, habe mehrmals geläutet“ . Zentrale: „Wo haben Sie denn geläutet?“– Fahrer: „Richtig“ – Zentrale: „Woo Sie geläutet haben? – Fahrer: „Äh, Zentrale, wie heißt Fahrgast noch mal?“ Oder auch (nach ewigem Hin und Her) „Habe geläutet bei Hausnummer 12, Müller“ – Zentrale: „Ihr Auftrag lautete aber Nummer 5, Kucinski“… Die nochmalige Steigerung besteht letztlich in der Behauptung des Fiakers: „Aber ich habe wiederholt: 12, Müller. Und Sie haben gesagt: Richtig.“ In der alten Zentrale (Utzschneiderstraße 6, heute Gaststätte „Yum“) hing über dem Eingang zum Funkraum noch der Spruch: „ Die Welt ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale“ . Aber wenn man nichts zum Aufregen hätte, wär’s auch nicht schön! Die letzte Tiefgarage steht uns allen bevor, doch der heilige Fiacrius möge vorher noch ein paar „Aufreger“ bereithalten!
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24 TAXIKURIER Warum hatten wir dieses Thema aufgegriffen? 1. Viele Unternehmer und Taxifahrer traten mit dem Hinweis an uns heran, dass Hotels, die ansonsten eng mit der Zentrale der Taxi-München eG kooperieren, die Fahrten zum Flughafen München gegen Schmiergeldzahlungen an einige wenige Taxiunternehmer „verkaufen“ . 2. In einer Nachtschicht im Frühsommer 2007 ging in unserer Taxizentrale eine Taxibestellung eines Hotels aus Dornach ein. Diese Bestellung war in eine Liste eingetragen, die eigentlich dafür erstellt wurde um festzuhalten, wie viel Schmiergeld welcher Taxler für welche Flughafenfahrt abgedrückt hat. 3. Es gingen immer mehr Hinweise in der Zentrale ein, dass zahllose Taxis mit Land-Konzessionen, teils ohne Dachzeichen, bereits früh am Morgen vor den großen Münchner Hotels unerlaubt bereitstehen und Fahrgäste gezielt vom Hotelpersonal gezielt zu diesen Taxis gewiesen werden. Umsetzung der Aktion In einer Redaktionssitzung wurde die Vorgehensweise für den Nachweis dieser Zustände festgelegt. Dabei kamen wir zum Ergebnis, dass monatlich 1 bis 2 Hotels von einem anonymen Testschläfer besucht werden. Dieser Testschläfer, der übrigens mehrmals ausgetauscht wurde, hatte den Auftrag, früh am Abend im Hotel einzuchecken und dabei sofort beim Check-In ein Taxi für eine Fahrt zum Flughafen am nächsten Morgen zu bestellen, das mit Kreditkarte bezahlt wird. Wenn das Taxi dann am nächsten Morgen vorfährt, nennt der Tester als Fahrziel dann eine andere, in der Umgebung des Hotels liegende Adresse. Unsere Erwartung lag bei ca. 70% korrekten Hotels und 30% manipulierter Aufträge. Bilanz nach 10 Monaten Nach 10 Monaten und insgesamt 10 ge - testeten Hotels stellte sich heraus, dass unsere Prognose völlig falsch war. Nur drei Häuser hatten das Taxi in unserer Zentrale bestellt, sieben Hotels orderten das Flughafentaxi auf einem anderen Weg. Sogar das Haus des Kreisvorsitzenden des BHG (Bayerischer Hotel- und Hotellerie Der Hotel-Check – Eine Zwischenbilanz Gaststätten-Verband), der in gewisser Weise auch für Moral und Ethik im Hotelgewerbe verantwortlich zeichnet, bestellte die Fahrt bei einem stadtbekanntem Hotel-Fiaker (2574), der sein Fahrzeug täglich in den Morgenstunden nahe dem Elisenhof bereithält. Resümee Wie der Kreisvorsitzende des BHG richtig feststellte, leben wir in einer freien Marktwirtschaft. In dieser ist es jedem unbenommen, dort zu bestellen, wo er es für richtig findet und zufrieden ist. Offensichtlich hat der Kreisvorsitzende des BHG jedoch eine anderslautende Interpretation des Begriffes Marktwirtschaft. Nach dessen Interpretation wird die Kurzfahrt dort bestellt, wo man 365 Tage im Jahr perfekten Service und Erreichbarkeit bietet, leider aber keine Schmiergelder für lukrative Fahrten abdrückt, deshalb bestellt man eben diese Fahrten dort, wo auch das Hotel-Empfangspersonal am überhöhten Taxifahrpreis in angemessener Höhe partizipiert. Dies ist keine Form der Marktwirtschaft, dies ist mieser Ser - vice, Herr Mayer! Foto: www.atelier-tacke.de Wohl kaum eine Rubrik im TAXIKURIER hat für mehr Furore gesorgt als der Check von Münchner Hotels. Selbst die Münchner Abendzeitung hatte kürzlich dieses Thema breit behandelt und aus dem TAXIKURIER zitiert. Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas Fachanwältin Verkehrsrecht Reiserecht S. Bergmann Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht S. v. Kummer Familienrecht / Sozialrecht Verwaltungsrecht J. Buchberger Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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Wer zahlt hier die Zeche? Offensichtlich hat der werte Herr Kreisvorsitzende des BHG nicht nur Verständnisprobleme bei der Definition des Begriffes Marktwirtschaft, nein, sein Defizit erstreckt sich auch auf den Fakt, dass es mitunter und in erster Linie auch seine eigenen Hotelgäste sind, die hier übers Ohr gehauen werden, denn die gut gemeinte Gratifikation für den Hotelportier zahlt sicher nicht der Taxler aus seinem Geldbeutel, sondern der Fahrgast mittels eines geschickt kaschierten, durch Um - wege kumulierten überhöhten Fahrpreis. Auch die langen Wartezeiten auf die Flughafentaxis gehen zu Lasten der Gäste unserer Stadt. Die Dienstleistungen in Hotellerie, Gastronomie und Personenbeförderung stehen gerade in einer Großstadt in einer Dreiecksbeziehung. Der eine kann ohne den anderen nicht, wenn eine Seite zusammenklappt, brechen auch die anderen beiden Schenkel weg. Wenn ein Partner glaubt, den anderen vor- bzw. hinters Licht führen zu müssen, wird dieses Spiel nicht lange gut gehen. Konsequenz: Wir setzen vorübergehend die Aktion mit den „Testschläfern“ aus, weil keine Wende im Trend zu erwarten ist. Trotzdem achten wir weiterhin auf Hinweise und Meldungen aus Fahrer- und Unternehmerkreisen über derartige Vorfälle von Fahrtverschiebungen. Vor allem bei Premium-Kunden mit Direktleitung und Autobooking werden wir dann entsprechende Maßnahmen ergreifen und dem Haus die Vorteile entziehen. Taxifahrer sind Meinungsmultiplikatoren. In München gibt es a. 17.000 Menschen mit gültigem Taxiführerschein, die auf einem der 3.400 Taxis Ihren Teil dazu beitragen, das Image eines Hotels angemessen beim Fahrgast darzustellen. Dies ist ein Fakt. Keine Drohung. Eine Drohung jedoch war der Satz des Kreisvorsitzenden Mayer, all „seine“ Münchner Hotels aufzufordern, keine Taxis mehr zu bestellen, falls wir uns weiterhin engagieren, Licht hinter diese Machenschaften zu bringen. (Übrigens kam die Reaktion bzw. E-Mail mit dieser Drohung des Herrn Mayer akkurat 41 Minuten nach Erscheinen der Frühausgabe der Abendzeitung um 18 Uhr; beinahe 3 Wochen hatte Herr Mayer verstreichen lassen, ohne auf unsere Einladung zum Gespräch zu reagieren und die Problematik Ernst zu nehmen. Wie nah die Berichterstattung dem Herrn Kreisvorsitzenden tatsächlich gegangen ist, zeigt die Tatsache, dass der Bericht in der Abendzeitung nach Erscheinen der Erstausgabe nochmals geändert wurde) (TK) T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochenende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel - ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
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An dieser Stelle soll erörtert werden: ➜ Was kann der Fahrgast verlangen? ➜ Welche Angaben muss eine Quittung enthalten? Die Quittung in Personen- und Umsatzsteuerrecht Die Taxiordnung der Landeshauptstadt München (TO) verlangt in § 4.4: „Auf Verlangen des Fahrgastes ist eine Quittung über den Fahrpreis auszustellen. Die Quittung muss mit dem Datum, der Ordnungsnummer, Anschrift des Unternehmens sowie der Bezeichnung des Ausgangs- und Zielpunktes versehen sein. Es sind ausschließlich Quittungsformulare mit der Ordnungsnummer und der Anschrift des Unternehmens ... zu verwenden.“ Von dieser Vorschrift sind keine Ausnahmen vorgesehen. Jede Quittung, die einen der hier aufgeführten Punkte nicht enthält, fällt unter die Bußgeldandrohung (bis zu 10.000 Euro) nach TO § 6.7 und PBefG § 61.2. Für jede Art von gewerblichen Umsätzen im Inland gilt außerdem das Umsatz - steuergesetz (UstG). Es fordert in § 14.4 folgende Angaben: 1. den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers und des Leistungs - empfängers, 2. die dem leistenden Unternehmer vom Finanzamt erteilte Steuernummer oder die ihm vom Bundeszentralamt für Steuern (1) erteilte Umsatzsteuer- Identifikationsnummer, 3. das Ausstellungsdatum, 4. eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung der Rechnung vom Rechnungsaussteller einmalig vergeben wird (Rechnungsnummer), 5. die Menge und die Art (handelsübliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung 6. den anzuwendenden Steuersatz sowie den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag oder im Fall einer Steuer - befreiung einen Hinweis darauf, dass für die Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt. Nach UstG § 14b muss ein Doppel jeder Rechnung mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden. Ein Verstoß gegen die Vorschriften des Umsatzsteuergesetzes kann mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden. Kleinbetragsregelung bis 150 Euro Eine Vereinfachung dieser Vorschriften wird in der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UstDV) in § 33 geregelt: Eine Rechnung, deren Gesamtbetrag 150 Euro nicht übersteigt, muss mindestens folgende Angaben enthalten: 1. den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers, 2. das Ausstellungsdatum, 3. den Umfang und die Art der Leistung und 4. das Entgelt und den darauf entfallenden Steuerbetrag in einer Summe sowie den anzuwendenden Steuersatz. Für Fahrpreisbeträge unter 150 Euro werden also nicht benötigt: Name und Anschrift des Leistungsempfängers (Kunde), Steuernummer, fortlaufende Nummerierung und Herausrechnung des Mehrwertsteuerbetrages. Auch Kleinbetragsquittungen müssen 10 Jahre lang aufbewahrt werden. Bezahlung mit Kreditkarten und Auftragsscheinen TO § 4.4 verlangt klar und eindeutig: es ist „… eine Quittung über den Fahrpreis auszustellen.“ Es wird nichts darüber ausgesagt, wie die Zahlung erfolgt. Der Kunde hat auch bei „unbar“ bezahlten Fahrten, also bei Zahlung mit Auftragsschein, Behindertenticket, EC- oder Kreditkarte ein Recht auf eine ordentliche Quittung für die Taxifahrt. Hier kann zusätzlich noch ein Vermerk über die Zahlungsweise („bezahlt mit Visa“ o.ä.) angebracht werden. Das häufig angebrachte Argument, damit könne ein Kunde eine Fahrt zweimal abrechnen (einmal mit Eigenbeleg oder Auftragsschein, einmal mit Quittung), ist in der Taxiordnung nicht vorgesehen. Unsere Aufgabe ist die Personenbeförderung, nicht die Steuerfahndung. Fahrten mit Abrechnung oder Rechnungsstellung Bei Abrechnungsfahrten gilt ebenfalls: Die Taxiordnung sagt nichts darüber aus, wann und wie die Fahrt bezahlt wird. Auch hier hat der Taxifahrer „… eine Quittung über den Fahrpreis auszustellen.“ Allerdings wird mit der Quittung noch kein Zahlungseingang bestätigt. Deshalb sollte hier zusätzlich vermerkt werden: „Nicht bezahlt. Rechnungsstellung folgt“ . Wahlweise kann auch das Wort „Quittung“ durchgestrichen und durch das Wort „Lieferschein“ ersetzt werden. Die Taxiquittung Rund um’s Taxi Häufig verlangen Fahrgäste ihre Taxiquittung mit dem Zusatz: „Schreiben's einfach ,Stadtfahrt‘, das reicht“ . In manchen Fällen wird die Quittung überhaupt ohne Angaben, also „blanko“ verlangt mit den Worten: „… die Buchhaltung macht das dann schon …“ . Und in manchen problematischen Situationen (Umwege, Fahrpreisüberforderungen, Auseinandersetzungen) geben manche „Kollegen“ gerne „faule“ Quittungen ohne Taxinummer und Unternehmeradresse. 26 TAXIKURIER
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Ein Sonderfall sind Sammelfahrten wie MVG-Fahrten und Buszubringerdienste. Auch hier hat der Fahrgast das Recht auf eine Quittung. Allerdings gibt es in diesen Fällen häufig noch keinen endgültigen Fahrpreis, wenn zum Beispiel die Tour nach dem Ausstieg eines Fahrgastes weitergeht. Hier bestätigt der Fahrer auf der Quittung den Taxameterstand beim Ausstieg des jeweiligen Fahrgastes mit dem Zusatz: „Nicht bezahlt, Sammelfahrt. Stand Taxameter bei Ausstieg“ . Die vorgeschriebenen Angaben Datum, Ausgangs- und Zielpunkt (in diesem Fall Einund Ausstiegspunkt), Taxinummer und Unternehmeradresse müssen ebenfalls aufgeführt werden. Fahrpreisaufteilung unter den Fahrgästen Fahren mehrere Kunden zusammen mit dem Taxi und wollen den Fahrpreis unter sich aufteilen, so gilt: Jeder einzelne Fahrgast hat das Recht auf eine ordnungsgemäße Quittung mit allen erforderlichen Angaben über den Teil des Fahrpreises, den er entrichtet hat. Bei Postpersonaltouren müssen die Fahrgäste gemeinsam einen Eigenbeitrag pro Fahrt (meist 3 Euro) entrichten. Hier hat ebenfalls jeder Fahrgast das Recht auf eine vollständige Quittung über den von ihm bezahlten Anteil dieses Eigenbeitrages. Dass es sich hier nur um Beträge zwischen 75 Cent und 3 Euro handelt, ist auch in diesem Fall unerheblich. Was Fahrgäste auf keinen Fall verlangen können: für jeden Fahrgast eine Quittung über den jeweils vollen Gesamtbetrag. Alle Quittungen aus einer Taxifahrt dürfen zusammen höchstens den gezahlten Gesamtpreis ergeben. Fahrten auf Gutscheine der Deutschen Bahn Die Bahn AG wünscht hier als Auftrag - geber ausdrücklich, dass den Fahrgästen, deren Fahrt mit dem Gutschein bezahlt wird, keine Quittung ausgestellt wird. Es soll dadurch vermieden werden, dass Ansprüche an die Bahn AG doppelt gestellt werden. Die Fahrgäste haben allerdings auf einen Beleg Anspruch, aus dem hervorgeht, dass sie befördert wurden. Eine durchgestrichene Quittung mit Taxinummer und Unternehmeradresse reicht hierzu aus. Der Mehrwertsteuersatz Personenbeförderungen unterliegen nach UstG § 12.2.10 dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7%, wenn die Beförderungsstrecke entweder nicht länger als 50 km ist oder nicht aus dem Gebiet der Betriebssitzgemeinde hinausführt. Das Umsatzsteuerrecht kennt keine Tarifgrenzen. Der Mehrwertsteuersatz hat nichts damit zu tun, ob eine Fahrt im Pflichtfahrgebiet stattfindet oder nicht. Alle Personenbeförderungen, die die angeführten Bedingungen nicht erfüllen sowie alle Dienstleistungen, die keine Personenbeförderung sind, unterliegen dem vollen Steuersatz von 19%. Für eine Personenbeförderung vom Münchner Flughafen nach Tutzing ist also die Mehrwertsteuer in Höhe von 19% auszuweisen. Genauso beträgt die Mehrwertsteuer für eine Besorgungsfahrt immer 19%. Besorgungen unterliegen nach Taxitarifordnung § 2.7 der Tarifpflicht. Daher ist der Taxameterpreis auch hier der Bruttopreis, in dem die Mehrwert - steuer bereits enthalten ist. Für die Anteile einer Beförderungsstrecke, die durch ausländisches Gebiet führen, darf keine deutsche Umsatzsteuer aus - gewiesen werden (0%). Allerdings kann hier dem jeweiligen Staat gegenüber eine eigene Steuerpflicht entstehen. Sogenannte „Kleinunternehmer“ nach § 19 UstG (2) dürfen keine Mehrwert - steuer ausweisen. Die Berechnung der Mehrwertsteuer Immer wieder kommt es zu Problemen bei der richtigen Berechnung des Steuerbetrages. Der Taxameterpreis ist ein Bruttopreis inklusive Mehrwertsteuer. Bei Beträgen bis 150 Euro reicht der Zusatz „Mehrwertsteuer in Höhe von …% enthalten“ . Bei Beträgen über 150 Euro muss der Zahlbetrag aufgeteilt werden in Netto - betrag und Mehrwertsteuerbetrag. Wer keine Steuertabelle mit sich führt, wird in diesem Fall den Taschenrechner be - mühen. Zuerst wird der Bruttobetrag (Taxameterpreis) eingegeben. Bei einem Steuersatz von 7% teilt man durch 107, bei einem Satz von 19 % teilt man durch 119. Das Ergebnis mulipliziert man mit 100. Das Ergebnis ist der Nettobetrag (ohne Steuer). Die Differenz zwischen Bruttobetrag und Nettobetrag ist der Steuerbetrag. Zwei Beispiele: Fahrt innerhalb des Stadtgebietes München: Taxameterpreis: 161,50 Euro inkl. Steuersatz 7%. Berechnung: ➜ 161,50 : 107 x 100 = 150,93 Euro Nettobetrag (auf 2 Stellen gerundet) ➜ 161,50 (Bruttobetrag) – 150,93 (Nettobetrag) = 10,57 Euro Steuerbetrag Fahrt außerhalb des Stadtgebietes München: Taxameterpreis: 161,50 Euro inkl. Steuersatz 19%. Berechnung: ➜ 161,50 : 119 x 100 = 135,71 Euro Nettobetrag (auf 2 Stellen gerundet) ➜ 161,50 (Bruttobetrag) – 135,71 (Nettobetrag) = 25,79 Euro Steuerbetrag ➜ Fortsetzung siehe nächste Seite 27TAXIKURIER Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3 Taxiwerkstätte • „ Unfallinstandsetzung“ • Kfz-Reparaturwerkstätte • spontane Hilfe auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten
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28 TAXIKURIER And the winner is … „Tach, mein Name is Hape Kerkeling, könnten Sie und Ihr Hündchen mir bei der Suche nach meiner Perücke behilflich sein, sonst nimmt mir niemand den Taxifahrer ab.“ Kollege Hofberger aus München hat offensichtlich die ersten Staffeln von „Hallo Taxi“ gesehen und mit diesem Spruch den tollen Preis vom Kollegen Peter Hörl gewonnen, der aus seiner Sammlung 5 Taximodelle aus den Jahren ab 1947 bis heute zur Verfügung gestellt hat. Herzlichen Glückwunsch! Bilderwitz aus der April-Ausgabe:Quittung für Beträge bis 150 Euro (Kleinbeträge) ➜ Fahrt- und Ausstellungsdatum (meist identisch) ➜ Ordnungsnummer des Taxis ➜ Vollständiger Name und vollständige Anschrift des Unternehmens ➜ Umfang und Art der Leistung (Personenfahrt, Besorgung, Lotsenfahrt, Starthilfe ...) ➜ Ausgangs- und Zielpunkt der Fahrt ➜ Zahlbetrag inklusive Mehrwertsteuer ➜ enthaltener Mehrwertsteuersatz (0%, 7% oder 19%) Von allen Quittungen ist eine Kopie (Durchschrift) mindestens 10 Jahre lang aufzubewahren. Quittung für Beträge über 150 Euro zusätzlich zu Kleinbetragsquittung: ➜ vom Finanzamt erteilte Steuernummer oder vom Bundeszentralamt für Steuern erteilte Umsatzsteuer- Identifikationsnummer ➜ Name und Anschrift des Leistungsempfängers (Kunden) ➜ einmalig vergebene fortlaufende Nummer ➜ Zahlbetrag netto ohne Mehrwertsteuer ➜ Mehrwertsteuerbetrag Auch von diesen Quittungen ist eine Kopie (Durchschrift) mindestens 10 Jahre lang aufzubewahren. Quellen: (1) Bundesamt für Finanzen, Außenstelle Saarlouis, 66738 Saarlouis (2) UstG § 19: Besteuerung der Kleinunternehmer 1. Die für Umsätze im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 geschuldete Umsatzsteuer wird von Unternehmern, die im Inland ... ansässig sind, nicht erhoben, wenn der in Satz 2 bezeichnete Umsatz zuzüglich der darauf entfallenden Steuer im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird. ... Wir würden uns über Vorschläge freuen, welche Probleme in den nächsten Heften behandelt werden sollen. Bitte senden Sie Ihre Anregungen an den Taxikurier oder an: Kai-Georg.Frey@gmx.de AUTO-ANKAUF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger Str. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. +DOOR7D[LIDKUHU ')'014.#)''74'5#:+5%*'+05 '4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66 70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+ (XURSDVJU|WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK ,00(5 0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ g +0.#55814$'*#.6'0g
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29TAXIKURIER Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 – ca. 21.30 Uhr Jeden Samstag Tageskurs 10.00 – ca. 16.00 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 Funkausbildung Termine: 27. und 29. Mai 2008 14.30–17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) AUSBILDUNG IM MAI 2008 Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00–20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 Kurs 4/2008: 27.05. – 24.06.2008 Kurs 5/2008: 01.07. – 29.07.2008 Kurs 6/2008: 09.09. – 07.10.2008 Kurs 7/2008: 14.10. – 11.11.2008 Kurs 8/2008: 18.11. – 16.12.2008 „Guten Abend, Herr Alzheimer“ Taxlers Erlebnisse … Nur wenige Minuten später traf der gepflegte 123er dort ein und der sauber und adrett wirkende Fahrgast nahm neben dem Kollegen im Wagen Platz. Herr Mannheimer nannte als Fahrziel die Zielstattstraße in Obersendling, was für den Taxilenker Wagenstetter keine außergewöhnliche Herausforderung war. Über die B304 bis zur Schlüsselbergstraße, dann den Mittleren Ring bis zur Passauer und runter bis zur Zielstattstraße. 20 Minuten später. Das Taxi nähert sich der Zieladresse. An der Ecke Zielstatt - straße/Passauerstraße angekommen, fragt der Taxifahrer seinen Fahrgast nach der Hausnummer. Dieser überlegt kurz, und sagt darauf: „Bringen sie mich bitte in die Zielstattstraße“ worauf Kollege Wagenstetter erwidert: „Hier sind wir bereits, welche Hausnummer soll es denn sein?“ Der Fahrgast schaut kurz nach allen Seiten aus dem Fenster und sagt darauf wieder zum Fahrer: „Jetzt fahren Sie mich bitte doch in die Zielstattstraße!“ worauf der Taxler stutzt, ihm aber trotzdem nochmals die gleiche Antwort gibt: „Hier sind wir bereits, welche Hausnummer soll es denn sein?“ Diese Zeremonie an dieser zum jetzigen Zeitpunkt schon dunklen Straßenecke wiederholt sich ca. 5 mal, als sich der Taxifahrer an die Abholadresse erinnert und dabei richtig in der Annahme geht, dass sein Fahrgast wohl nicht nur den schlechten Zähnen wegen im Klinikum Haar war. Nun war Diplomatie gefordert. Er versucht, dem Herrn Mannheimer ein persönliches Dokument zu entlocken, worauf sich evtl. seine Wohnadresse ablesen lässt. Nach mehrere Versuchen schafft es der Fahrer, dem Gast eine MVV-Monatskarte abzunehmen, worauf sein Name stand und die Adresse „Schwanthaler - straße 113“ (das große Apartmenthaus). Nächster Schritt: Nichts wie dorthin … In der Schwanthaler angekommen, erwartet Herbert Wagenstetter die nächste schwierige Aufgabe: Herr Mannheimer weiß nicht die Nummer seines Apartments und kommt nicht ins Haus rein. Zwischendurch möchte er wieder gerne nach Hause in die Zielstattstraße … Eigentlich wäre seine Schicht seit über einer Stunde zu Ende, ein letzter Stich sollte es noch schnell werden … und jetzt irrt Kollege Wagenstetter seit fast 90 Minuten mit einem verwirrten alten Mann durch München, der nicht mehr weiß, wo er hin gehört. Aber es ist Winter, ziemlich kalt, und den guten Mann einfach der Tür stehen zu lassen, kommt nicht in Frage. Also nächste Möglichkeit: Beethovenstraße, Polizei-Inspektion 31. Wenige Minuten später: Taxifahrer Wagenstetter führt den lieben Herrn Mannheimer durch die Tür in den Wachraum der PI 31. Drinnen lautes Lachen – und die Frage vom Wachleiter: „Na Herr Mannheimer, waren Sie wieder mit dem Taxi unterwegs? Ihre Gattin sucht Sie schon seit mehreren Stunden“ Die Beamten rufen die Gattin des Fahr - gastes, welche ihn kurz darauf auf der Inspektion in Empfang nimmt und auch die Taxirechnung bezahlt. So hatte er sich die letzte Fahrt an diesem Tag sicher nicht vorgestellt. aber trotzdem dachte er sich „Ende gut, alles gut“ (TK) Es sollte die letzte Fahrt in dieser Schicht werden, als Kollege Wagenstetter nach mehr als zwei Stunden Brand-Zeit als erster vom Wasserburger Land mit dem verheißungsvollen Funkauftrag „in Haar weiter“ sein Floß in Bewegung setzte, kurz nach der Stadtgrenze – damals war Haar noch nicht anfahrtsfrei – seinen Wecker anschaltete und sich auf Kanal 4 die Details zum Auftrag geben ließ. Dieser lautete „Bezirkskrankenhaus Hauptpforte, Herr Mannheimer“ …
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30 TAXIKURIER Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rech nungs - stellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rück - seite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Taxischule Info-Ansage (089) 764270 München Splitter ➜ Gute Nachricht für Nachtschwärmer – schlechte Nachricht für Nachttaxler. Münchens S-Bahnen sollen ab Dezember am Wochen - ende eine Stunde länger bis 3.30 Uhr zu allen Endhaltestellen fahren. ➜ Ab 28. April bis September findet auch in diesem Jahr wieder der Montags-Wahnsinn statt. Nur während der Europameisterschaft am 9. und 16. Juni keine Bladenights. ➜ Die Residenzstraße könnte von der Stadt bald zur Radl-freien Zone erklärt werden. Im Planungsreferat wird derzeit geprüft, die Nord-Süd-Querung für Radler zu sperren. ➜ Bayerns größter Raucher-Club steht an der Landsberger Straße. Aufgrund des massiven Besucher- Rückgangs mutierte die Nacht - galerie jetzt zum Raucher-Club und verkürzt somit die Taxischlange am Nachtwerk-Stand. ➜ Vielleicht löst sich ein Problem bald von selbst. Das Restaurant Brenner soll aufgrund der Pachtkosten nach diesem Jahr schließen. Ein Nachmieter, natürlich aus dem Bereich Mode, ist bereits gefunden. Die Outlaws, die sich seit 2003 allabendlich unerlaubt bereitstellen, sind gezwungen, sich eine neue Heimat zu suchen. ➜ Bis spätestens Ende Juni müssen die Elser-Hallen geräumt sein. Dann Abriss und Errichtung eines Bürokomplexes. Somit wieder die Löschung eines unerlaubten Standplatzes. ➜ Das Pappasitos ist umgezogen! Seit 18. April im Munich City Tower an der Donnersberger Brücke. ➜ Weltrekord in den Museum-Lichtspielen. Im 30. Jahr läuft jeden Freitag und Samstag um 23 Uhr die „Rocky Horror Picture Show“ . (PR) Kurioses aus der Zentrale Ein Taxi zu bestellen ist einfacher als man denkt! Taxizentrale: „Taxi-München – Meier – Grüß Gott!“ Kundin: „Grüß Gott, mein Name ist Schmidt. Ich bräuchte in München- Riem ein Taxi“ Taxizentrale: „Könnten Sie mir sagen wo genau Sie in Riem stehen?“ Kundin: „Moment. Das kann ich Ihnen gleich sagen.“ Pause Kundin: „So, jetzt bin ich wieder da! Ich frage mal schnell den Taxifahrer neben mir.“ Daraufhin beendete die Kundin das Gespräch kommentarlos. Es ist davon auszugehen, dass die Dame vor lauter Freude, dass sie schon ein Taxi gefunden hat, nur noch schnell in dieses einstieg. (NL) Illustration: www.formenreich.de Folienversiegelung, Autoreinigung innen/außen, Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), Klima-Anlagen-Desinfektion (Geruchsentfernung) Frankfurter Ring 97 · 80807 München Mobil 0177/6 30 74 85 www.patecky.de ER- TAX Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung Frankfurter Ring 97 / Ecke Ingolstädter Straße 80807 München – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. T e l e f o n 0 8 9/3 07 48 04 7 Mobil 01 77 / 2 70 32 70 Kundendienst
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31TAXIKURIER Als Taxler sitzt man nicht nur hinter dem Steuer, sondern dient den Fahrgästen oft genug auch als Auskunftsstelle. Beispielsweise bei der Frage, wo man noch schnell ein kleines, exklusives Mitbringsel oder Geschenk kaufen könne. Im Zentrum bietet sich hier der „GenussHandel“ an, gleich beim Gärtnerplatz und schräg gegenüber dem Hotel „Deutsche Eiche“ . Der kleine Laden fällt nicht sofort ins Auge, insbesondere weil man sich in der engen Reichenbachstraße auf den Verkehr konzentrieren muss. Der „GenussHandel“ ist aber zu schade, um achtlos an ihm vorbeizufahren. Seine Besitzerin Edith Mösbauer und ihre Mitarbeiterin Maria Fellnhofer führen ein Sortiment, das in München einmalig sein dürfte. Die angebotenen Delikatessen stammen hauptsächlich aus Österreich, Frau Mösbauers Heimat, und hier wie - derum schwerpunktmäßig aus dem Waldviertel und der Wachau – und sie sind wohl kaum sonst in dieser Reichhaltigkeit zu finden. Das Beste, das Österreich an Weinen, Likören und Edelbränden zu bieten hat, steht hier zum Verkauf, ebenso wie exklusive Öle und Essige. Aus der großen Auswahl seien hier ausgefallene Spezialitäten wie Blaumohn-, Graumohn- sowie Weißmohnöle aus dem Waldviertel genannt oder Spargel- und Tomatenessige. Zum süßen Bereich gehören selbstgemachte Marmeladen, exklusive Sirupe zum Mischen mit anderen Getränken, Schokoladen und Pralinées von normaler bis winziger Größe. Ein Schwerpunkt des Angebotes liegt auf Produkten aus der Wachauer Marille – vom Hochprozentigen bis zum Marillenkernöl oder schokolierten Marillenkernen. Frau Mösbauer legt größten Wert auf die Herkunft ihrer Waren. Sie stammen von kleinen Produzenten, zu denen persönliche Kontakte bestehen, und der Kenner beziehungsweise die Kennerin kann am Geschmack die regionalen Anbaugebiete erkennen. Von zentraler Wichtigkeit ist natürlich die Qualität, denn nur das Beste ist gut genug, und die Ansprüche an sich selbst liegen sehr hoch. Die zahlreiche Kundschaft legt davon Zeugnis ab. Zum Ser - vice des „GenussHandels“ gehört die Beratung beim Zusammenstellen von Geschenkkörben und auch kleineren Geschenkideen. So erhält man etwa Hinweise, zu welcher Schokolade welcher kraftvolle, feine, elegante Rotwein, gereifte Süßwein oder Portwein am besten passt. Portwein wird zwar bekanntlich nicht in Österreich hergestellt, gehört aber dennoch zum Angebot. Auf Wunsch werden auch Zustellung und Versand organisiert. Der „GenussHandel“ ist eine erste Adresse für hochwertige, exklusive Delikatessen und sicherlich einen Gedanken wert, wenn Fahrgäste auf der Suche nach Entsprechendem sind. (BW) Kontakt: GenussHandel Frau Edith Mösbauer Reichenbachstraße 16, 80469 München, Telefon: (089) 60 01 93 16 www.genusshandel.com Öffnungszeiten Montag bis Samstag 10.00 – 19.00 Uhr GenussHandel, Reichenbachstraße 16 Die versteckten Schätze Münchens Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ . Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht die Wirklichkeit meistens doch anders aus. Gerade in der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet. Und dennoch haben sich trotz horrender Mieten kleine Läden und Handwerksbetriebe gehalten, die mit ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen Charme bewahren. Ab sofort stellen wir solche versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgästen mit Stolz und Kenntnis die versteckten, manchmal kuriosen Schätze Münchens vermitteln möchten. Edith Mösbauer und ihr „Schatz“ in der Reichenbachstraße 16
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32 TAXIKURIER Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Fotos: www.atelier-tacke.de Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner CAR 2000 in München testet seit Anfang 2005 Münchens Taifahrerinnen und axifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen Auf - werden. Unser Aktionspartner, CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten des Jahres 2008“ aus. Unser Monatsthema: Münchens neue Straßen SIn München entstehen permanent neue Wohnviertel mit neuen Straßen und Plätzen. Stadtpläne und Navigationssysteme können da oft nicht mithalten. Kollegen, die den TAXIKURIER regelmäßig lesen, haben hier einen informativen Vorsprung. Taxler, wenn nicht diese, wer sonst, sollten diese neuen Adressen kennen. Wer trotzdem ratlos ist … Wir haben ja immer noch die Taxizentrale, die stets auf dem Laufenden ist. Zwischen Arnulfstrasse und den Gleisen rechts vom Hauptbahnhof entwickelt sich gerade der Arnulfpark, ein neues Wohnviertel. Berühmte deutsche Schauspieler-Namen wie „Lilli Palmer“-, „Marlene Dietrich“-, „Bernhard- Wicki“-Straße etc. zieren dort die Straßenschilder und versuchen von der eher unspektakulären Wohngegend abzulenken. Auf der Suche nach dem Klaus- Mann-Platz, benannt nach dem Schriftsteller und Sohn des weltbekannten Thomas Mann, wendet sich unser Taxi- Checker hoffnungsvoll an die Taxi-Profis von München … Taxi 1: ✷✷✷✷ Gewinner! (Nr. 3123, 26. März, 18.00 Uhr, Wettersteinplatz) Dieser Mann kommt herum und weiß auch wo’s lang geht. Nach 2-Zehntel- Sekunden Bedenkzeit schnackelt es im Gehirn und er ortet mein Ziel. Er war da schon und kennt den neuen Platz. Im Stadtplan möchte er mir noch die genauen Koordinaten zeigen, aber das Nachschlagewerk zeigt dort nur ein graues Feld. Ein flinker Anruf in der Zentrale bestätigt seine Ortskenntnis und er freut sich über den Treffer. Jahrzehntelange Berufserfahrung und aufrichtiges Engagement zeichnen diesen Fahrer aus. Weil auch sehr fotogen, ziert er als uriger Bayer und „Fingerhackler“ schon bald im Sommer viele Löwenbräu-Werbe-Plakate in München und Oberbayern. Der Gewinner! Sepp Oberrainer Mauthäuslstraße 23 81379 München erhält für seine vorbildliche Orts - kenntnis von unserem Chrysler Partner CAR 2000 ein Präsent. Der TAXIKURIER gratuliert herzlichst. Taxi 2: ✷✷ (Nr. 784, 26. März, 19.10 Uhr, Isartorplatz) In der Ruhe liegt die Kraft. Für was gibt es das Navigationssystem? Hilfsbereit gibt dieser Taxler „Klaus-Mann-Platz“in sein System ein und nach wenigen Sekunden erhalten wir die „Erika-Mann- Straße“ als potentielles Ziel. Durch weitere Selektion erfahren wir, dass sich dort in der Nähe auch der „Klaus-Mann-Platz“ befindet und mein Ziel strategisch in der Nähe der Marstrasse oder Arnulfstraße liegt. Taxi 3: ✷✷ (Nr. 3432, 4. April, 16.30 Uhr, Elisabethplatz) Diesen Fahrer spreche ich außerhalb seines Taxis an, als er gerade die Wartezeit nützen möchte, um nebenan am Kiosk einzukaufen. Ohne sich durch meine Suche irritieren zu lassen, drückt er mir seinen Stadtplan in die Hand, damit ich derweil den besagten Platz eigenständig erkunde. Als er wieder zurückkommt, habe ich zwar die Seitenzahl und Koordinaten erkundet, bin aber immer noch nicht schlauer. Kurzerhand übernimmt dieser Mann wieder die Führung, blättert auf das richtige Planquadrat und erläutert mir das neue Wohnviertel. Taxi 4: – (Nr. 3130, 5. April, 16.30 Uhr, Kurfürstenplatz) „Klaus-Mann-Platz – Kenn ich nicht, hab ich nie gehört, da fällt mir nichts ein.“ Ohne jegliche weitere Reaktion, also ohne jegliches Hinterfragen, Stirnrunzeln, in die Leere starren, Wühlen nach Stadtplan, Anrufen der Zentrale, Verweisen auf andere Kollegen, lässt mich dieses Service- Genie einfach stehen. Auch mir fällt da nichts mehr ein! gabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt Die Bewertung ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend
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33TAXIKURIER Taxi 5: ✷✷✷✷ (Nr. 2504, 5. April, 17 Uhr, Nordbad) Dieser Taxler ist ortskundiger Stratege und formuliert ganz klar: „Gleich links neben der Arnulfstraße zwischen Hackerbrücke und Donnersberger Brücke stadtauswärts“ . Unser Taxi-Scout hatte nun erstmals die Qual der Wahl. Noch nie zuvor gab es gleich zwei hervorragende Leistungen mit Bestnote. Da im Taxi 1 das Fahrziel noch zusätzlich mit dem Stadtplan veranschaulicht wurde, erhält Herr Oberrainer, Taxi 1 (Nr. 3123), die Auszeichnung für den Taxi-Check Mai. Rudolf Dvorak GmbH Schleißheimer Straße 38, 80333 München · Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52 ➤ Lackierte Ersatzteile neu und gebraucht ständig auf Lager! Ansprechpartner: Erich Oswald ➤ Unfallinstandsetzung ➤ Klimaanlagen-Service ➤ Fahrzeugdiagnose ➤ Lackiererei ➤ Kundendienst Sonderkonditionen für Taxiunternehmer auf alle Arbeiten! ➤ Motor-, Getriebeund Differentialinstandsetzung ➤ Automatiküberholung ➤ Autoglas Seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxler! KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst Wie ein Großteil der Münchner Hotelerie lukrative Fahrten an Münchens Taxler vergibt, wissen wir. Logisch, dass Manfred Kraus sich dieses Thema unter den Pinsel gerissen hat. Lassen Sie sich doch einen passenden Text dazu einfallen. Wenn dieser dann auch noch prämiert wird, gewinnen Sie obigen tollen Preis für die Aufführung am 25. Mai, den uns die Komödie im Bayerischen Hof zur Verfügung gestellt hat. Schicken Sie uns Ihren Text bitte bis spätestens 13. Mai 2008 per Post, Fax oder E-Mail (Adressen siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Vier Karten für „Ladies Night“ zu gewinnen! Gewinnspiel Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf
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34 TAXIKURIER Messe München Messe München – Umwelt immer ein großes Thema Umwelt- und Klimaschutz war der Messe München schon immer ein großes Anliegen. Bereits beim Bau der Neuen Messe München vor zehn Jahren wurde in allen Belangen darauf geachtet. Das Umwelt-Engagement der Messe München ist vielfältig: So hat die Messe München beispielsweise ein eigenes Blockheizkraftwerk, 70.000 Sträucher und 2.000 Bäume im Gelände sorgen für einen Grünanteil von 17%, das Regenwasser auf den Hallendächern wird aufgefangen, um den Messesee damit zu speisen und in allen Hallen werden Energiesparleuchtkörper verwendet. Eine der größten Photovoltaik-Aufdachanlagen der Welt auf zwölf Hallendächern und dem Parkhaus West verfügt über eine installierte Gesamtleistung von 2,6 Megawatt (MW) Strom. Die Messe München unterstreicht damit ihr Engagement beim Einsatz innovativer Umwelt-Technologien. Durch vielfältige Maßnahmen für Umwelt- und Klimaschutz werden bereits heute jährlich zirka 7.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) bei der Messe München eingespart. Auch in Zukunft plant die Messe München neue Technologien zu integrieren und so eine führende Position in den Bereichen Energie, CO2-Ausstoß und Wasserbewirtschaftung einzunehmen. Im Bereich Umwelttechnologie hat die Messe München eine eigene Fachmesse: Von 5. bis 9. Mai 2008 findet die IFAT – Internationale Fachmesse für Wasser – Abwasser – Abfall – Recycling statt. Sie gilt als wichtigster Treffpunkt der Branche und ist immer wieder Präsentationsplattform für neue Technologien und Trends in diesem Zukunftsmarkt. Die Messe München erwartet zur IFAT 2008 mehr als 2.000 Aussteller und rund 110.000 Besucher. Der Zugang erfolgt über die Eingänge West, Ost und Nord. Foto: Messe München Taxameter des Monats Der Wonnemonat Maidult (26.04. – 04.05.) – Den Duft von gebrannten Mandeln und Steckerlfisch in der Nase, durch die Gassen auf der Dult schlendernd, geniesst der Münchner die Strahlen der Frühlingssonne. Aber auch in den engen Wegen zwischen den Antiqui - täten- und Kurzwarenhändlern finden sich für jeden zahllose Schmankerl. Maikäfer – Melolontha melolontha – so heisst der uns am weitest verbreitete Feldmaikäfer. Gab es früher ganze Plagen mit diesen Insekten, so freut sich heute wieder jedes Kind, wenn es einen Maikäfer findet. Maibowle – Eine aromaintensive Waldmeisterbowle, traditionsgemäß am 1. Mai zubereitet und ausgeschenkt. Erstmals gebraut im Jahre 854 im Kloster Prüm von einem Benediktinermönch zur Stärkung von Herz und Leber. Maibock – Über 16% Stammwürze und mehr als 6% Alkohol sind die Kennzeichen eines Bockbieres. Grad zu einem frischen Steckerlfisch gibt’s nix besseres als eine kühle Halbe Maibock. Doch wie so oft ist das Beste nix für den Taxifahrer im Dienst. Maistraße – Seit dem Umzug der AOK gibt’s in dieser Straße keine bemerkenswerten Taxi-Kunden mehr. Die vormals zahlreichen Bluttransporte in der Mai-11 fahren inzwischen größtenteils billige Zivi’s, für’s Taxi bleibt nur was übrig, wenn’s wirklich schnell gehen muss. (TK) A UTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de
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35TAXIKURIER Rose des Monats Zitrone des Monats Fotos: www.atelier-tacke.de Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Theodor Strasser, Taxi 1280 Kürzlich wurde der Kollege 171 von zwei männlichen Fahrgästen im Verlauf eines Zahlstreits an der Theresienwiese tätlich angegriffen, wobei die beiden Täter flüchten konnten. Der geschädigte Kollege setzte am Taxifunk seinen Notruf ab, sodass mehrere Kollegen in der näheren Umgebung die Suche nach den Tätern aufnahmen. Ein Täter flüchtete in Richtung Wiesn, der andere Richtung Westen zur Gollierstraße. An der Suche beteiligt hatte sich auch der Kollege 1280, Theo Strasser. Dieser konnte nach einiger Zeit einen der beiden Täter in der Schwanthaler Straße als Fahrgast aufnehmen, wobei der Täter wieder kein Geld hatte und eine Fahrt auf Rechnung machen wollte. Der Kollege versuchte sodann, den Fahrgast zu überreden, sein Glück am Geldautomaten zu versuchen und die Fahrt bar zu bezahlen. Dies gelang ihm dann auch, und als der Täter in der Bank am Kurfürstenplatz am Geldautomaten stand, verständigte Kollege Strasser über Funk die Polizei hinzu, die den Täter noch in den Räumlichkeiten der Bank am Geldautomaten festnehmen konnte. Der ebenfalls hinzugeholte geschädigte Fahrer konnte die Person noch vor Ort identifizieren. Für dieses clevere, kollegiale Engagement erhält der Kollege Strasser die Rose des Monats Mai 2008. (TK) Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit - genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Streifenbesatzung der PI 41 In den frühen Morgenstunden des Freitag, 07.03.2008 rief der Kollege XXXX „dringend“ in der Friedenheimer Straße, weil er von zwei jungen ausländischen Mitbürgerinnen angegriffen wurde und diese den Fahrpreis nicht entrichten wollten. Innerhalb weniger Minuten waren drei Taxis zur Stelle, die dem angegriffenen Kollegen Hilfe leisteten und die Situation beruhigten. Während dessen brüllten die beiden im Taxi beförderten jungen ausländischen Mitbürgerinnen unentwegt herum, beleidigten dabei mehrfach den Taxifahrer; die zur Hilfe hinzugekommenen Kollegen konnten dies als Zeugen wahrnehmen. Etwa zehn Minuten später kam die hinzugerufene Polizeistreife von der Polizei - inspektion 41, der Funkwagen „Isar 41/12“, besetzt mit einem jungen Polizeibeamten und dessen ebenfalls junger blonden Kollegin. Als die Streife eintraf, brüllte eine der beförderten Damen immer noch lautstark herum und behauptete, dass der Fahrer einen Umweg gefahren sei und sie deshalb nicht bezahlen werde. Die junge Polizistin übernahm sodann das Wort, und anstatt die Beteiligten zum Hergang der Situation zu befragen bzw. nach evtl. Tatbeständen einer Straftat oder nach Zeugen zu suchen, kam als erste die Frage: „Wer sind die Fahrer der anderen Taxis?“ Diese gaben sich sodann zu erkennen und bekamen von der reizenden Polizistin die unverschämte arrogante Anweisung: „Und tschüß!“ was offenbar dieselbe Bedeutung hatte wie ein Platzverweis, nur eben in vermutlich neuem, wortgekürztem Polizeideutsch. Die parallel dazu festzustellende abwinkende Handbewegung tat ein Übriges. Also fuhren die zur Hilfe geholten Taxifahrer wieder und überließen den Kollegen der Polizeibeamtin und den zwei Fahrgästen. Solche Methoden und Umgangsformen hätte man unter Umständen in einer zentralafrikanischen Bananenrepublik erwartet, nicht aber in einem Rechtsstaat. Leider müssen wir nach vielen Monaten wieder einmal einer „Freundin und Helferin“ die Zitrone des Monats verleihen. (TK) Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxistiftung Deutschland
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Essen auf Rädern – Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Foto: www.atelier-tacke.de Auch heute haben wir ein riesiges Testgebiet, welches nahezu alles zeigt, was eine große Stadt zu bieten hat: Gewerbegebiete (auch horizontale), Bahngleise, Genossenschaftsbauten, Behörden, Kleingärten, Multikulti, Sechziger-Jahre-Wohnblocks, Neubaugebiete (ehemalige Messe) sowie betuliche Einfamilien- und Reihenhaussiedlungen, wie z.B. rund um die Säulingoder Willibaldstraße. Auf der Schwanthalerhöhe beglückt uns eine Verkehrsführung, die das zielgerichtete Ansteuern bestimmter Adressen zum reinen Roulettespiel macht, da bei den meisten Straßen etwa alle hundert Meter die Einbahnrichtung wechselt. Man denke hier an die Westend-, Gollier- oder Holzapfelstraße, an die berühmten Abweisblenden an der – ehemaligen Kreuzung Kazmair- und Ganghoferstraße und an die wahrscheinlich brutalsten Stolperschwellen der ganzen Stadt, die einem selbst bei Schritttempo noch das Gefühl vermitteln, man sei soeben mit 80 Sachen über einen Randstein gebrettert (z.B. Tulbeck-Trappentreu). Man stelle sich vor, einer der Miterfinder dieser Sprungschanzen läge gerade mit Bandscheibenvorfall in einem Krankenwagen… Nein, wir sind nicht bösartig, nur ehrlich. Agnes-Bernauer, Eichstätter, Ganghofer, Laimer Bahnhof, Nachtwerk, Donnersberger Brücke, Ridler, Willibald Brotzeitstandl ANSCHYS IMBISS, Landsberger Str. 288, Mo. – Fr. 8.30 Uhr und 17.30 Uhr. Ein echtes Imbiss-Standl haben wir ca. 100 m vor der Laimer Unterführung gefunden. Es ist ein geschlossenes Holzhäuserl und bietet somit auch bei Mistwetter ausreichenden Schutz. Die liebenswürdige Chefin verkauft nicht nur die Imbiss- Klassiker zu sehr moderaten Preisen, wie z.B. Bratwurst oder Rindsbratwurst mit Semmel zu 2,50 Euro, die Currywurst mit Semmel zu 3 Euro oder den Fleischspieß mit Semmel zu 3,50 Euro, sondern auch panierten Seelachs (3 Euro) oder Schnitzel (3 Euro) und Cordon Bleu von Pute oder Schwein (3,50 Euro), Kartoffelsalat oder Bratkartoffeln (2 Euro) sowie Pommes (1,80 Euro). Cola, Wasser, Limo, Schorle usw. schlagen mit 1,70 Euro zu Buche. Und auch die Feierabend-Halbe (Augustiner) ist mit 2 Euro bezahlbar. Die Currywurst war übrigens hervorragend, was nicht zuletzt daran lag, dass sie sozusagen neben der üblichen Grundausstattung noch mit der überaus pikanten Fleischspieß-Soße veredelt wurde. Metzgerei SOMMERKORN, Willibaldplatz 5, Eingang Reutterstraße, 7.30 – 18.00 Uhr, Sa. 6.30 – 12.00 Uhr. Die Kundin vor dem Tester wurde vom jungen Chef mit Namen begrüßt und wollte eigentlich ein Rinderfilet kaufen, welches jedoch schon „Ausgang“ hatte. Dafür bekam sie zum gleichen Preis das eigentlich teurere Kalbsfilet angeboten. So geht das in Familienbetrieben! Als der Tester nach seinen Wünschen gefragt wurde, musste er zwangsläufig die Antwort „Rinderfilet“ geben und konnte damit bei den Umstehenden einen Heiterkeitserfolg erzielen, der beim Chef noch größer wurde, als dieses offiziell als kleiner Scherz erklärt wurde. Ein liebenswürdiger Familienbetrieb, der durchaus auch Sonderangebote zu machen weiß, wie z.B. Kotelette vom Schwein oder Hochrippe zu je 0,75 Euro/100 g. Ein kleiner Stehimbiss mit Mittagsangeboten um die 5 Euro (z.B. Schweinsbraten oder ¼ Ente mit Zubehör) ist dabei. Auffallend bei der sonst oft mühsamen Suche nach den letzten Familien-Metzgereien Münchens ist, dass man auf der Schwanthalerhöhe damit keine Probleme hat. Man stolpert quasi von einer Tante- Emma-Metzgerei in die andere, wie folgende (bestimmt noch unvollständige) Kurzübersicht zeigen soll: Metzgerei Sesto, Ligsalz-/Ecke Kazmairstraße; Metzgerei Weidinger, Ganghofer-/ Ecke Gollierstraße. Die Mieten scheinen also (noch) bezahlbar zu sein, was man diesem bunten und quirligen, zugleich aber herrlich altmodischen und (noch) gar nicht „schicki“- mäßigem Stück München für alle Zukunft wünschen möchte. Bäckerei/Konditorei HOFFMANN (Bäckerei, Konditorei, Konfiserie, Steh-Café), Willibaldplatz 5, 6.30 – 18.00 Uhr, Sa. 6.30 – 12.00 Uhr, So. 8.00 – 10.30 Uhr. Ein sehenswerter Laden mit geschmack - voller Schaufenster- und Innendekoration, sehr freundlichem Personal und zusätzlich einem exklusiven Angebot an hausgemachten Pralinen, welche mit 4,80 Euro pro 100 g nun mal ihren Preis haben. Die dafür zuständige Dame (Chefin?) ist nach Aussehen und Ausstrahlung selbst eine Attraktion und würde jederzeit als Zeremonienmeisterin der Lisbeth von England sämtliche Staatsgäste blass aussehen lassen. Massenware möge dem Supermarkt vorbehalten bleiben! Der zu 2,85 Euro erstandene Laib „Blütenkruste“ war ein guter Kauf und darf, wie überhaupt der Besuch in diesem schönen Geschäft, guten Gewissens empfohlen werden. 36 TAXIKURIER Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM
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37TAXIKURIER Wirtshaus Die Auswahl ist natürlich so riesig wie das vorgegebene Testgebiet. Auch bis in die Nachtstunden ist etwas geboten, wie z.B. im HUIRAS, Camerloher/Fürstenrieder, dem BISTRO NO. 2, Fürstenrieder/Labe oder im LAIMERS, Acricolastraße 16, wo täglich ohne Ruhetag bis 1.00 Uhr (warme Küche bis 23.00 Uhr) geöffnet ist. Auf Anraten unseres Kollegen Heinz Schmidt (1472) haben wir uns jedoch ein vermeintliches Mauerblümchen angeschaut: LAND IN SONNE 1, Siegenburger Str. 58, täglich 10.00 – 1.00 Uhr geöffnet, warme Küche 11.30 – 15.00 Uhr und 17.30 – 21.00 Uhr. Montag Ruhetag. Während der Wiesn immer Betriebsurlaub, Telefon 089-57 15 87. Entlang der Siegenburger Straße ist das größte Kleingartenareal Münchens angesiedelt und im Anbau des „Land in Sonne 1“ hat der Kleingartenverband (zuständig für alle Münchner Anlagen) seinen Sitz. Das unscheinbare Häuschen mit seinem Biergarten für gut 200 Gäste ist von der Straße aus kaum zu sehen, weil es hier schon in die Unterführung unter der Garmischer Straße abwärts geht. Oder aufwärts, wenn man Richtung Westen fährt. Die erste Überraschung bietet die Speiseund Getränkekarte: Wer meint, es handle sich hier um eine Kleingartenkantine, in der es stundenweise und nur bei schönem Wetter mal einen Leberkäs mit Ei oder zur Feier des Tages sogar ein paar Wiener gebe, hat sich gründlich getäuscht. Das Angebot ist hier sehr groß und reicht von den gerösteten Kartoffelknödeln mit Zwiebeln, Ei und kleinem Salat (4 Euro) über die „argentinische Rinderlende (medium) mit Kräuterbutter und bunten Salaten“ (12,50 Euro) bis zum Kalbsschnitzel natur, mit Stangenspargel und Petersilienkartoffeln zu 14,80 Euro. Die Mehrzahl der Speisen jedoch bewegt sich finanziell deutlich unter der 10 Euro-Grenze. Die Suppen kosten zwischen 3 Euro und 3,50 Euro, als Vorspeisen wurden am Testtag „Camembert gebacken, auf Reiberdatschi und Preiselbeeren mit Meer - rettichsahne“ (6,80 Euro) und die „Salatplatte mit Schinken und Ei“ zu 6,20 Euro. Aus den Hauptspeisen noch ein paar Beispiele: Kassler Ripperl (alles jeweils mit Zubehör) 6 Euro, Tellerfleisch 7,40 Euro, Holzfällerstraße 7,60 Euro, Wellfleisch 6,80 Euro, Kalbsrahmgulasch 9,80 Euro, Lachsfiletsteak 9,40 Euro usw. Als Nachtisch gab es noch Bio-Joghurt mit frischen Früchten (2,80 Euro) oder Pfannkuchen mit Preiselbeeren und Kompott zu 6,20 Euro. Einige der Speisen gibt es auf Wunsch als „Seniorenportionen“, was – wie sich herausstellen sollte – durchaus überlegenswert ist. Kollege Schmidt bestellte sich ein „Schweineschnitzel Wiener Art mit Bratkartoffeln und Salatteller“ (7,90 Euro), und der Tester einen „Krustenrollbraten mit Kartoffelknödel und Salatteller“ (6,60 Euro) und zuvor noch eine Nudelsuppe mit Rindfleisch in der Terrine“ (3 Euro) was angesichts der Portionen sehr gewagt war. Das DIN A4-Schnitzel des Kollegen wies eine herrlich wellige Panade auf, wie es das „echte“ (also aus Kalbfleisch bestehende) Wiener Schnitzel nicht besser haben könnte. Und der Krustenrollbraten verdiente ebenfalls in Qualität und Quantität die Note 1. Bemerkenswert ist, dass auch die Beilagen, wie also hier die Bratkartoffeln bzw. der Knödel, von der Küche jedenfalls nicht beiläufig behandelt werden, sondern von bester Güte waren. Nicht zuletzt gilt das auch für den bunten Salatteller oder den hausgemachten Kartoffelsalat. Nach der Nudelsuppe gelangte der Esser schnell an seine Kapazitätsgrenzen und bekam – wie der Kollege, der auch vorzeitig den Löffel (bzw. die Gabel) abgeben musste – den Rest des Mahles entsprechend verpackt mit nach Hause. Eine hier – angesichts der Portionen – übrigens durchaus nicht ungewöhnliche Übung. Die Halbe Hacker Pschorr kostet 2,40 Euro, das Weißbier 2,60 Euro und die gleiche Menge Wasser oder Limo nur 2,20 Euro. Auch die Getränkekarte ist umfangreich und bietet daneben diverse Saftschorlen und z.B. auch Schweppes- Produkte. Auch hier gilt: „Von wegen Kleingarten“ . Das Lokal ist gemütlich eingerichtet, hell und an den gedeckten Tischen finden bei Familien- und Vereinsfeiern schon mal bis zu 100 Leute Platz. Parkplätze gibt es an der Straße und jedenfalls auf dem Wiesn-Wohnmobil-Parkplatz gegenüber, so dass man im ungünstigsten Fall 100 Meter gehen muss. Das Schafkopfen ist erlaubt und eine Kegelbahn gibt’s hier auch noch. Die Stunde kostet gerade mal 7 Euro! (MS) In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie: ➜ Baldeplatz, Kochelsee, Goetheplatz, Lindwurm/Pocci ➜ Balan/Chiemgau, Karl-Preis, Ramersdorf ➜ Die besten Brotzeitstandl, Metzgereien, Bäckereien, Wirtshäuser nach 36 Test- Monaten gegliedert nach Süd, Ost, West, Nord, Mitte. Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: (0 89) 46 88 55
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38 TAXIKURIER Titelthema Kunststadt München Die positiven Eigenschaften Münchens liegen auf der Hand: Eingebettet in eine vielfältige und schöne Landschaft, ist es eine Weltstadt, ohne Moloch zu sein. Die lockere und multikulturelle Lebensart fällt uns vielleicht gar nicht mehr so auf, Fremde hingegen bemerken sie sogleich. Die Stadt ist Sitz weltbekannter Firmen, und die Wirtschaft blüht. Und München trägt den Ruf, eines der bedeutenden Zentren der Kunst zu sein – zu Recht, wie wir Lokal - patrioten meinen. Ein großer Teil der Touristen aus aller Welt kommt hauptsächlich hierher, um sich München als Kunststadt anzusehen. Oft genug ist der Taxler der erste Ansprechpartner, wenn Gäste ein bestimmtes Museum oder herausragendes Gebäude suchen oder ihm einen Fremdenführer unter die Nase halten, in dem sie auf eine bestimmte Adresse zeigen. Je nach deutschen Sprachkenntnissen einerseits und Fremdsprachenkenntnissen taxlerseits kann sich daraus ein Informationsaustausch ergeben, der den Gästen wichtige Hinweise vermittelt. Bei solchen Gelegenheiten kann sich eine von uns ausgehende, aktive Gesprächsführung als für beide Seiten vorteilhaft erweisen. Hier sind wir als Botschafter unserer Stadt gefragt. König Ludwig I. und München als Kunststadt Als Hauptstadt des Herzogtums und Kurfürstentums Bayern war München schon seit dem späten Mittelalter eine Stadt der Kunst und Kultur, beispielsweise mit der im Jahr 1494 eingeweihten Frauenkirche. Aber erst im 19. Jahrhundert erhielt die Stadt ihr monumentales architektonisches Bild, für das sie bis heute bekannt ist. Den Anschub dafür gab König Ludwig I., der von 1786 bis 1868 lebte, aber nur von 1825 bis 1848 regierte. Ludwig ließ sich seine Prachtbauten derart viel kosten, dass er die Staatskasse ruinierte und 1848 abdanken musste. Sein Enkel Ludwig II. übrigens tat es ihm gleich und wurde 1886 für regierungsunfähig erklärt. Uns Heutigen kann diese Art von Staatspleite allerdings nur recht sein, denn das Geld wurde langfristig gesehen sinnvoll investiert und nicht in Form von Geschossen und Sprengstoff zusammen mit gegnerischen Soldaten „verpulvert“, wie es so passend heißt. Noch ein Wort zu Ludwig I.: Vordergründiger Anlass seiner Abdankung war seine Liaison mit der 30-jährigen irischen Tänzerin Maria Dolores Gilbert (1818–1861), die sich Lola Montez nannte und den liebestollen 61-jährigen Monarchen um den Finger wickelte, um sich anschließend anderen Männern zu widmen. Es steht zu hoffen, dass es dem französischen Staatspräsidenten zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Zeilen nicht auch schon so ergangen sein wird. Doch das nur nebenbei. Ludwig I. trat seine Regierungszeit mit einem hohen Anspruch an. Er war entschlossen, seine Residenzstadt in den Olymp der Kultur-Hauptstädte zu katapultieren. Dies wurde in seiner Ankündigung deutlich: „Ich will aus München eine Stadt machen, die Teutschland so zur Ehre gereichen soll, dass keiner Teutschland kennt, wenn er nicht München gesehen hat.“ Und dies war keine leere Ankündigung. Mit dem Steuergeld seiner Untertanen ließ der Monarch in den damaligen Neubaugebieten vor der mittelalterlichen Stadt Prachtbauten errichten. Man sagt leicht vor sich hin, Ludwig habe diese Gebäude erbaut. Hätte er das tatsächlich persönlich getan, wären sie heute noch nicht vollendet. Deshalb muss es korrekt heißen: Er ließ erbauen. Auf alle Fälle bewirkten die umfangreichen Baumaßnahmen unter Ludwigs Kommando, dass bis zum heutigen Tag sehr viele ausländische Touristen München (und Oberbayern) mit ganz Deutschland gleichsetzen. König Ludwig I. hat sich also um München verdient gemacht. Die Ludwigstraße lässt München leuchten Die Ludwigstraße gehört ohne Zweifel zu den imposantesten, aber auch harmonischsten Prachtstraßen der Welt und steht für den Begriff „München als Kunststadt“ . Schnurgerade auf die damals grüne Wiese gebaut, symbolisiert sie den hohen Anspruch Ludwigs an sein Königreich und seine Hauptstadt. Beim Ausbau seiner Residenzstadt galt für ihn das Motto „Klotzen, nicht kleckern“ . Und auch persönlich lag ihm das Wort „Bescheidenheit“ fern. Noch als Kronprinz machte er sich selbst ein fürstliches Geschenk: An seinem 36sten Geburtstag, dem 25. August 1822, benannte er die Prachtstraße nach sich selbst. Ludwig machte München für ein knappes Jahrhundert zu einer europäischen Hochburg der Künste und Kultur, die wichtige Künstler aus ganz Europa anzog. Der Schriftsteller Thomas Mann (1875–1955), selbst aus Lübeck zugezogen und Nobelpreisträger für Literatur des Jahres 1929, fasste den Charakter dieser Zeit 1902 in seinem bekannten Wort „München leuchtet“ zusammen. Kunstmuseen: Königsplatz König Max I. Joseph (1756–1825), der Vater Ludwigs I., befahl am 25. November 1808 zum Ruhme seines eigenen Königtums die Benennung des Königsplatzes. Rund um diesen repräsentativen Platz finden sich sehenswerte Museen mit Werken von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Foto: www.atelier-tacke.de
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Glyptothek (altgriechisch für „Sammlung geschnittener Steine“), Königsplatz 3 (nördliche Platzseite) Die Glyptothek wurde nach Plänen von Leo von Klenze als erstes Museum während Ludwigs Regierungszeit im Jahr 1830 eröffnet. Sie zeigt antike ägyptische, griechische und römische Skulpturen. Diese hatte der von der Antike begeisterte Ludwig auf seinen Reisen ans Mittelmeer dort selber gekauft, aber auch über Kunstagenten beschaffen lassen. Antikensammlung, Königsplatz 1 (südliche Platzseite) Ursprünglich für wechselnde Ausstellungen gedacht und 1845 eröffnet, beherbergt das Gebäude heute eine Sammlung antiker griechischer, etruskischer und römischer Vasen, Goldschmiedearbeiten und Kleinkunst. Städtische Galerie im Lenbachhaus, Luisenstraße 33 Der Künstler Franz von Lenbach (1836–1904) stand zu seiner Zeit im Mittelpunkt des Kulturbetriebes Münchens, eines der Zentren des deutschen und europäischen Kunstlebens. Lenbachs beruflicher Erfolg war so enorm, dass er sich in den Jahren 1887 bis 1891 das Gebäude als private Residenz erbauen lassen konnte. Diese großzügige Wohnumgebung entsprach auch seiner persönlichen Selbsteinschätzung. Dennoch musste er 1904 das gefürchtete Hemd ohne Taschen überstreifen und seinen Besitz zurücklassen. Die Stadt München erwarb das Gebäude 1929 und ließ es als Galerie aus- und umbauen. In ihr werden Werke von Künstlern ausgestellt, die im München des 18. und 19. Jahrhunderts arbeiteten, beispielsweise Carl Spitzweg, Franz von Stuck, August von Kaulbach und Franz von Lenbach selber. Ihren internationalen Ruf genießt die Galerie allerdings wegen der zahlreichen Werke der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“, die 1911 von Franz Marc und Wassily Kandinsky gegründet wurde und der August Macke, Paul Klee, Gabriele Münter und andere angehörten. Während ihre Bilder damals von Vielen als Ge - kleckse verachtet wurden, gelten sie heute als Meilensteine der Kunstgeschichte. Kunstmuseen: Kunstareal zwischen Gabelsberger-, Türken-, Heß- und Arcisstraße Auf diesem Areal befindet sich eine geballte Ansammlung von Kunstmuseen, die weltweit bekannt sind und dementsprechend intensiv besucht werden. Zeit und geistige Aufnahmefähigkeit werden kaum ausreichen, alle Exponate in einem einzigen Aufwasch anzuschauen. Die Kunstwerke stammen aus der Zeit vom 13. Jahrhundert bis in die Jetztzeit, das 21. Jahrhundert, wobei die einzelnen Museen die Epochen nahtlosen abdecken Zwei allgemeine Phänomene lassen sich hier beobachten: Erstens sind die einheimischen Besucher und Besucherinnen in der Minderzahl, obwohl es bei diesem Angebot doch heißen müsste: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah ist?“ Und zweitens greift hier die Erkenntnis, dass ein Kunstwerk umso anerkannter ist, je älter es ist. Denn niemand wird in der Alten Pinakothek einem Peter Paul Rubens (1577–1640) die Fähigkeit zu malen absprechen, während man in der Pinakothek der Modernen vor manchen Werk harren und sich denken mag: „Über Geschmack lässt sich nicht streiten.“ Auf den Grünflächen stehen zwischen den Gebäuden Kunstwerke ebenfalls weltbekannter Künstler wie Henry Moore (1898–1986) gegenüber dem Eingang der Alten Pinakothek und Eduardo Chillida (1924–2002) direkt an der Barer Straße. Sie allein sind schon einen Besuch wert. Alte Pinakothek (altgriechisch für „Gemäldesammlung“), Barer Straße 27 Als zweites Museum unter Ludwig I. zwischen 1826 und 1836 nach Plänen von Leo von Klenze erbaut, leitet die Alte Pinakothek ihren Namen von den Gemälden der Alten Meister ab, die hier hängen (nicht die Meister). Die rund 1.300 Kunstwerke stammen aus der Zeit vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert. Gemessen an der Anzahl und der Qualität der Meisterwerke gehört die Alte Pinakothek zu den weltweit wichtigsten Museen ihrer Art und ist damit ein Besuchermagnet der allerersten Kategorie. Das Gebäude erlitt im Zweiten Weltkrieg genau in der Mitte einen Bombenvolltreffer. Zur Erinnerung an diese unseligen Zeiten ließ der Architekt des Wiederauf- DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN CAR 2000 Auto-Service GmbH Frankfurter Ring 137-139 80807 München Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40 Telefax: +49 (0)89 52 03 30 50 E-Mail: ms@car-2000.com 3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS) Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fahrlicht-System Dieselpartikelfilter Regensensor, Tempomat Bordcomputer, Klimaautomatik ab 28.590 Euro zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung sowie Taxipaket. NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD. Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO 2 Emissionen: 215 g/km. Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren.
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40 TAXIKURIER baus, Hans Döllgast, die zerstörte Partie so vermauern, dass man noch heute die Beschädigung erkennen kann, und zwar zur Gabelsbergerstraße hin. Ein Hinweis darauf dürfte manche Fahrgäste sicherlich interessieren. Neue Pinakothek, Barer Straße 29 Erbaut 1846 bis 1853, beherbergte das dritte Museum Ludwigs I. Gemälde und Grafiken des 18. und 19. Jahrhunderts, also die damals „neue“ Kunst – daher der Name. Das im Krieg stark zerstörte Gebäude wurde 1949 abgerissen und von 1975 bis 1981 durch einen Neubau nach Plänen von Alexander von Branca ersetzt. Auf seinem Gebiet ebenso einmalig wie die Alte Pinakothek, zieht die Neue Pinakothek Besucher aus aller Herren Länder an und hat sogar einen kleinen Taxistand an der Theresienstraße. Eine weitere, wichtige Besonderheit sind die Öffnungszeiten: Während die anderen öffentlichen Museen montags geschlossen sind, kann man die Neue Pinakothek am Montag zwischen 10 und 20 Uhr besuchen. Zur Schonung des Personals ist dafür allerdings dienstags geschlossen. Ein wichtiger Insider-Tipp für Fremde und wahrscheinlich auch viele Einheimische! Pinakothek der Moderne, Barer Straße 40 Der Architekt Stefan Braunfels entwarf die Pinakothek der Modern, die unter weltweiter Beachtung als größter Museumsneubau Europas im Jahr 2002 ihre Pforten öffnete. Das Museum zeigt Kunst und Grafik des 20. und des noch jungen 21. Jahrhunderts. Vermutlich die meisten der Werke wurden zu ihrer Entstehungszeit als dilettantisch belächelt, wenn nicht sogar beschimpft, während sie jetzt astronomisch wertvoll sind. Das Architekturmuseum der Technischen Universität belegt hier Räume, hinzu kommt eine der umfangreichsten Sammlungen in Design und Fotografie mit rund 60.000 Objekten, von denen natürlich nur die allerbesten ausgestellt sind. Sehenswert ist beispielsweise die Sammlung von Computer-Gehäusen. Was vor ein paar Jahren in einem klobigen, voluminösen Kasten zusammengerechnet wurde, schafft heute ein Taschenrechner für 10 Euro im Bruchteil derselben Zeit und dazu ohne Hitzeentwicklung. Der Ansturm der Gäste aus dem In- uns Ausland entspricht den gezeigten Schätzen. Dem Taxistand an der Barer Straße würde man denselben Zulauf wünschen, aber immerhin kann man hier die Fahrgäste bequem aussteigen lassen. Museum Sammlung Brandhorst, Türkenstraße 19 Die auffällige, bunte Fassade des Museums Brandhorst an der Ecke Türken-/ Theresienstraße umhüllt den vierten Kunsttempel von Weltgeltung auf diesem begrenzten Areal. Entworfen von den Architekten Sauerbruch Hutton, wird es im Herbst 2008 seine Tore öffnen und mehr als 700 Werke von Pablo Picasso bis Andy Warhol der Öffentlichkeit präsentieren. Das Ehepaar Anette und Udo Brandhorst investierte sein offenbar großes Vermögen sinnvollerweise in diese Sammlung von Objekten internationales Ranges aus dem 20. Jahrhundert und macht sie der Allgemeinheit zugänglich. Weitere wichtige Kunstmuseen Haus der Kunst, Prinzregentenstraße 1 Als „Haus der Deutschen Kunst“ vom Architekten Paul Ludwig Troost (1878–1934) entworfen und finanziert von der deutschen Industrie, wurde das Haus 1937 von Hitler eröffnet. In dem Museum konnten sich die Volksgenossen den aggressiven Nazi-Kitsch zu Gemüte führen, und genauso schaut die Fassade auch heute noch aus: Nazi-Architektur pur. Heute heißt das Gebäude nur noch „Haus der Kunst“ – eine Verkürzung des Namens, aber eine Erweiterung des Anspruchs. Mit wechselnde Ausstellungen hochkarätiger, meist moderner Künstler hat sich das Haus einen internationalen Ruf erworben. Als private Einrichtung („Stiftung Haus der Kunst GmbH“) war das Museum nicht an die Öffnungszeiten der öffentlichen Museen gebunden und hat als erstes in München lange Öffnungszeiten am Abend eingeführt, was inzwischen von vielen öffentlichen nachgemacht wurde. An Donnerstagen hat das Haus bis 22.00 Uhr offen, so dass man Fahrgästen bei entsprechenden Wetter beispielsweise einen anschließenden Spaziergang durch den Englischen Garten zum Biergarten am Chinesischen Turm empfehlen kann. Bayerisches Nationalmuseum, Prinzregentenstraße 3 Viele Fremde haben bereits von den diversen Eigenarten der Bayern gehört, aber der Name dieses Museums scheint den untrüglichen Beweis zu liefern: Der Freistaat Bayern versteht sich als eigene Nation! Als das Nationalmuseum im Jahr 1900 eröffnet wurde, entsprach der Name allerdings noch den Tatsachen, denn das Königreich Bayern besaß eine eigene Staatsangehörigkeit, eigene diplomatische Vertretungen (siehe Schackgalerie) und bezeichnete sich als „Reich“ . Außerdem gab es noch einen eigenen König aus dem Hause der Wittelsbacher, die seit immerhin 1180 das Land regierten. Ob das gut oder schlecht war, sei dahin - gestellt. Das Nationalmuseum zeigt europäisches, deutsches und bayerisches Kunsthandwerk vom frühen Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert und gehört zu den bedeutendsten Einrichtungen seiner Art in Europa. Besonders sehenswert ist die Foto: www.atelier-tacke.de THOMAS VOGL RECHTSANWÄLTE Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543
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41TAXIKURIER internationale Krippensammlung. Ebenso einmalig sind die Stadtmodelle aus Holz, die Jakob Sandtner (lebte im 16. Jahrhundert) von den bayerischen Städten Burghausen, Ingolstadt, Landshut, Straubing und München anfertigte. Schackgalerie, Prinzregentenstraße 9 Im Jahr 1900 erbaut, beherbergte das Gebäude von 1909 bis 1932 die Gesandtschaft des Staates Preußen. Die Galerie zeigt bedeutende Werke der deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts: Arnold Böcklin, Johann Georg von Dillis, Leo von Klenze, Franz von Lenbach, Karl von Piloty, Karl Spitzweg – um nur einige zu nennen. Die Werke stammen aus der Privatsammlung des Literaturhistorikers Adolf von Schack (1815–1894). Museum Villa Stuck, Prinzregentenstraße 60 Ähnlich dem Künstlerfürsten Franz von Stuck, ließ sich sein ebenso erfolgreicher Fürsten- und Künstlerkollege Franz von Stuck (1863–1928) ein Einfamilienhaus bauen, die heutige Villa Stuck. Sie ist sehenswert wegen ihrer Jugendstileinrichtung und ihrer Innenarchitektur, aber auch wegen der wechselnden Ausstellungen aus den Bereichen Jugendstil, klassische Moderne und Kunst der Gegenwart. Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, Theatinerstraße 8 Diese private Kunsthalle bietet wechselnde Ausstellungen an, die höchsten Ansprüchen gerecht werden und ein entsprechend zahlreiches Publikum anziehen. Oft kommt es zu folgender Situation: Im Erdgeschoss zahlt man an der Kasse 10 Euro Eintritt und steigt auf der Treppe zum Obergeschoss hinauf. Dort wird man dann unerwartet von einer langen Schlange Bildungshungriger empfangen, der man sich ganz hinten anschließt. Nun gilt es häufig, nicht weniger als eine Stunde zu warten, bis man eingelassen wird. Wenn man in dieser Lage die Räumlichkeiten lieber wieder verlassen möchte, ist das kein Problem: Die Dame an der Kasse hat volles Verständnis und nimmt die Eintrittskarten zu je 10 Euro anstandslos zurück. Unsere Fahrgäste sind sicherlich dankbar, wenn ihnen diese Information im Vorfeld kommuniziert wird. Anzufahren ist die Kunsthalle über die Schrammerstraße oder die Salvatorstraße. Residenzmuseum, Max-Joseph-Platz 3 Die Residenz entstand im 14. Jahrhundert für das in Bayern herrschende Haus der Wittelsbacher. Diese regierten ununterbrochen von 1180 bis ins Jahr 1918 und erweiterten die Residenz von Jahrhundert zu Jahrhundert. Dementsprechend zeigt das Museum Prunkräume, Ahnengalerien, wertvolle Porzellansammlungen und andere Erscheinungen der Prachtentfaltung, mit denen der Adel sich selbst zelebrierte. Die Buslinie 100 Die Berliner Verkehrsbetriebe erfanden vor Jahren die Buslinie 100, mit der Touristen vom Kurfürstendamm zum Alexanderplatz fahren und einige Sehenswürdigkeiten der neuen Bundeshauptstadt erreichen konnten. Da wollte der Münchner Verkehrsgesellschaft nicht zurückstehen und richtete ebenfalls eine Buslinie 100, die Museumslinie, ein. Sie verbindet den Hauptbahnhof Nord mit dem Ostbahnhof und führt an 24 Museen vorbei, auch an den meisten der hier beschriebenen. Selbst wenn wir von der Existenz der Linie 100 wissen und im Grunde nichts gegen die MVG haben, wird es nichts schaden, dieses Wissen für uns zu behalten. Galerien und Kunsthandel Wo sich Museen befinden, gibt es auch Galerien und Kunsthandel. Während die Kunstwerke in den Museen einen festen Platz haben, wollen Galerien und Kunsthandlungen kaufen und verkaufen. Die Kunstwerke machen bei ihnen sozusagen Zwischenstation. Das nötige Kleingeld vorausgesetzt, kann man Arbeiten etablierter Künstler erstehen, deren Namen man bereits in den Museen findet, oder sich für Werke von noch Unbekannten begeistern. Bekanntlich waren viele, heute millionenschwere Gemälde zu ihrer Entstehungszeit für ein Butterbrot zu haben – Pech für den Künstler, Glück für den Käufer mit dem guten Riecher. Das Telefonbuch führt mindestens 100 Galerien und Kunsthandlungen auf, von denen hier nur einige wenige genannt werden, und zwar die im Taxialltag nachgefragten: ➜ Neumeister, Kunstauktionshaus, Barer Straße 37 ➜ Xaver Scheidwimmer Kunsthandel, Barer Straße 3 ➜ Hugo Ruef, Kunstauktionen Gabelsbergerstraße 28 ➜ Sotheby’s, Kunstauktionen Odeonsplatz 16. Valentin-Karlstadt-Musäum, Tal 50 Wie die Schreibweise des Wortes „Musäum“ bereits im Vorfeld zeigt, geht es an diesem Ort um etwas typisch Münchnerisches beziehungsweise das, was viele dafür halten und auch unbedingt sehen wollen. Das Museum ist den Volkssängern gewidmet, die bis in die 1950er Jahre hinein auf derbe, aber auch hintergründige Weise die herrschenden Zustände kritisierten und sich auch über sie lustig machten – Stoff gab es wie heute ja zur Genüge. Der weit über München hinaus bekannteste Volkssänger war Karl Valentin (1882–1948). Seine dürre Gestalt passte wie der Henkel zum Masskrug zu den trostlos-absurden Situationen, in die er sich auf der Bühne verstrickte. Ohne seine Bühnen- und Lebenspartnerin Liesl Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier Öffentlich bestellt und vereidigt Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS) Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 KFZ- Schadensgutachten KFZ- Bewertungen
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42 TAXIKURIER Karlstadt (1892–1960) allerdings wäre er im richtigen Leben vermutlich ebenso gescheitert wie die Personen, die er darstellte. Das „Musäum“ und seine Kuriositäten- Schau befinden sich im Südturm des Isartores. Die Öffnungszeiten wurden dem hoffnungslosen Durcheinander angepasst, das Karlstadt und Valentin dem Publikum präsentierten: täglich außer mittwochs und donnerstags von 11.01 bis 17.59 Uhr, an jedem ersten Freitag im Monat bis 21.59 Uhr. Alles klar? Weil dies offenbar noch nicht reicht, läuft auch die Uhr am Torturm gegen den Uhrzeigersinn, vermutlich nach Willy Brandts Erkenntnis: „In Bayern gehen die Uhren anders.“ Theater und Musikbühnen Bühnen für Musik- und Theaterstücke jeder Art gibt es in München wie Sand am Meer. Die folgende Auflistung erhebt deshalb keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie orientiert sich lediglich an der Nachfrage im Taxi-Alltag. ➜ Nationaltheater (Bayerische Staatsoper), Max-Joseph-Platz 1: Opern und Ballett ➜ Residenztheater (Cuvilliés-Theater), Max-Joseph-Platz 2: wohl das schönste Rokoko-Theater der Welt: Sprechtheater von der Antike bis in die Moderne ➜ Staatstheater am Gärtnerplatz, Gärtnerplatz 3: Operetten und andere leichtere, klassische Kost ➜ Prinzregententheater, Prinzregentenplatz 12: Musik von klassisch über Folklore und Jazz bis zu Modern, Literarische Veranstaltungen ➜ Münchner Kammerspiele, Maximilianstraße 26-28: Sprechtheater von der Antike bis in die Moderne ➜ Theater der Jugend, Franz-Joseph- Straße 47 (Elisabethplatz): Sprechtheater für Kinder und Jugendliche ➜ Münchner Volkstheater, Brienner Straße 50: Sprechtheater: Ernstes und Lustiges von der Antike bis heute ➜ Deutsches Theater, Schwanthalerstraße 13: Musicals ➜ Gasteig-Kulturzentrum, Rosenheimer Str. 5: Konzerte, Ausstellungen, Theater ➜ Blutenburg-Theater, Blutenburgstraße 35: die erste auf Krimis spezialisierte Bühne Deutschlands ➜ Iberl-Bühne, Wilhelm-Leibl-Straße 22: für Liebhaber anspruchsvoller, aber doch unterhaltsamer bayerischer Kost ➜ Theater Gut Nederling, Nederlinger Straße 78: auch für Liebhaber anspruchsvoller, aber doch unterhaltsamer bayerischer Kost Sehenswerte Architektur Im Folgenden wird eine kleine Auswahl sehenswerter und herausragender Gebäude aus verschiedenen Zeitepochen auf - geführt. Einige von ihnen liegen an oft befahrenen Strecken und stechen daher vielen Fahrgästen ins Auge, so dass sich eine sachkundige Erläuterung anbietet. Allianz-Arena, Fröttmaning Architekten Herzog und de Meuron aus Basel, die auch das Olympiastadion in Peking bauen. Eröffnet am 30. Mai 2005. Bei Heimspielen des FC Bayern München ist die Außenhülle rot erleuchtet, bei Heimspielen des TSV 1860 München blau, beim Lokalderby neutral in weiß. Bei Spielen des FC Bayern München trägt das Stadion auch den inoffiziellen Bei - namen „Arroganz-Arena“ . Müllberg, Fröttmaning Schwer vorstellbar, dass der gesamte Abfall der Stadt München der Jahre 1954 bis 1980 hier zu einem 70 Meter hohen Berg aufgehäuft wurde: Vom harmlosen Haushaltsabfall bis hin zu gefährlichsten Giftmischungen gärt hier die ganze denkbare Palette von Müll unter der Begrünung vor sich hin. Wenigstens erzeugt das Windrad namens „Phönix“ seit 1999 ein wenig umweltfreundlichen Strom. Highlight Towers, Mies-van-der-Rohe-Straße 6 (Anfang bzw. Ende Autobahn A 9) Die Zwillingstürme wurden im Jahr 2005 fertig gestellt (113 Meter und 123 Meter). Das Büro Jahn aus Chikago und Nürnberg, das auch den Terminal 2 des Flughafens entworfen hat, plante sie. Bei Dunkelheit werden die Umrisse der Gebäude durch blaue Lichtreihen sichtbar gemacht. Hauptmieterin ist die Unternehmensberatung Roland Berger, die sich selbst neudeutsch als „Strategy Consultants“ bezeichnet. Auf Deutsch würden die beiden Gebäude sinnentleert „Hochlicht-Türme“ heißen. Walking Man, Leopoldstraße 36 Dieser eilig dahinschreitende Riese zieht die Aufmerksamkeit vieler Fahrgäste auf sich. Die Münchener Rückversicherungs- Gesellschaft weist mit dem von ihr finanzierten Blickfang auf ihre Existenz in Schwabing hin. Die 17 Meter hohe, von Glasfaser-Matten verkleidete Stahlrohr- Konstruktion wurde 1995 aufgestellt. HypoVereinsbank-Haus, Arabellastraße 10 Fertig gestellt 1981. Seine ausgefallene Architektur machte statische Berechnungen notwendig, die 100.000 Seiten füllten. Die seit 1965 errichteten benachbarten, hohen Gebäude heißen zusammen genommen Arabella-„Park“ und bilden eine für München untypische Hochhauskulisse. Das Wort „Park“ sollte dabei nicht zu wörtlich genommen werden. Jüdisches Zentrum, Sankt-Jakobs-Platz Grundsteinlegung am 9. November 2003. Synagoge, Gemeindehaus, Kindergarten, Grundschule und Museum. Einweihung und Eröffnung am 9. November 2006. Die Gemeinde trägt den Namen „Ohel Jakob“, das heißt „Zelt Jakobs“ . In der Architektur der Synagoge spiegelt sich dies wieder: Der untere Teil symbolisiert die Klagemauer in Jerusalem, der obere, leichte Aufsatz ein Zelt. Friedensengel, Europaplatz Er wurde 1896 bis 1899 anlässlich des 25sten Jahrestages des deutschen Sieges über Frankreich im Krieg 1870/1871 errichtet. Trotz seines Namens ist er also eigentlich ein Kriegsdenkmal. Der 6 Meter hohe, vergoldete Engel steht auf einer 23 Meter hohen Säule und sticht sofort ins Auge, wenn man die Prinzregenten auswärts fährt, insbesondere abends, wenn die Sonne das Gold erstrahlen lässt. Maximilianeum, Max-Planck-Straße 1 Das quer über dem Isarhang liegende Gebäude schließt die viel befahrene Maximilianstraße optisch ab. In den Jahren 1857 bis 1874 erbaut, ist es seit 1949 Sitz des Bayerischen Landtages, in dem die CSU fast schon seit Menschengedenken die absolute Mehrheit hat und die Eigenart des Freistaates Bayern in ihrem Sinn ausbaut. Allerdings gab es in grauen Vorzeiten auch einmal einen bayerischen Ministerpräsidenten von der SPD, so unglaubhaft das heutzutage klingen mag: Es war dies Wilhelm Hoegner, der von 1954 bis 1957 regierte – und das unter Ausschluss der CSU, die frustriert auf den Oppositionbänken herumsaß. Von dieser
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43TAXIKURIER guten, alten Zeit träumt die bayerische SPD noch heute! Olympiagelände – BMW Diese Ansammlung von herausragenden Gebäuden und künstlicher Landschaft gehört zu den spektakulärsten Gegenden Münchens. Das Olympiagelände diente bis 1939 als Flughafen, bis Riem seinen Betrieb aufnahm. Nach dem Krieg 1945 entstand der 60 Meter hohe Schuttberg aus Bombenschutt. Der Fernsehturm ging 1968 in Betrieb. Am 26. April 1966 erhielt München den Zuschlag für die 20. Olympischen Sommerspiele 1972. Dafür entstand das weltbekannte Zeltdach und der Olympiapark, der sich seit 1972 zu einem der großen Anziehungspunkte für Touristen (und Einheimische) entwickelt hat. Im BMW-Stammwerk werden die 3er gebaut. Ebenfalls weltbekannt sind der 1972 fertig gestellte „Vierzylinder“ mit dem bayerisch-weißblauen BMW-Logo auf dem Dach und das BMW-Museum in Form einer Suppenschüssel. Die 2007 eröffnete BMW-Welt ist sicherlich eines der auffälligsten Bauwerke Deutschlands. Schloss Nymphenburg Erbaut von 1664 bis 1823 als Sommerschloss für das in Bayern herrschende Fürstenhaus der Wittelsbacher, denen es im Sommer in der Residenz offenbar zu stickig wurde. Es ist das größte Barock - schloss in Deutschland. Für Fremde dürfte allerdings am interessantesten sein, dass hier am 25. August 1845 der sagenumwobene, angebliche Märchenkönig Ludwig II. geboren wurde. Bayern = Ludwig II. – so lautet die weltweit gültige Gleichung vieler unserer Fahrgäste. Weitere wichtige touristische Adressen Die folgenden Adressen werden häufig als Fahrtziel genannt. Sie können aber auch von uns ins Gespräch gebracht werden: ➜ Literaturhaus, Salvatorplatz 1 ➜ Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Praterinsel 5 ➜ Staatliches Museum für Völkerkunde, Maximilianstraße 42 ➜ Münchner Stadtmuseum, Sankt-Jakobs-Platz 1 ➜ Jüdisches Museum, Sankt-Jakobs-Platz 16 ➜ Deutsches Museum, Museumsinsel 1 ➜ Deutsches Museum – Flugwerft Schleißheim, Oberschleißheim, Effnerstraße 18 ➜ Deutsches Museum – Verkehrszentrum, Theresienhöhe 14 a ➜ BMW-Museum, Petuelring 130 ➜ Museum Mensch und Natur, Schloss Nymphenburg, Nordflügel ➜ Botanischer Garten, Menzinger Straße 65 ➜ Tierpark Hellabrunn, Tierparkstraße 30 ➜ Bavaria-Filmstadt, Geiselgasteig, Bavariafilmplatz 7 ➜ Bier- und Oktoberfestmuseum, Sterneckerstraße 2 ➜ Paläontologisches Museum, Richard-Wagner-Straße 10 ➜ KZ-Gedenkstätte Dachau, Dachau, Alte Römerstraße 75 Foto: www.atelier-tacke.de Einige praktische Hinweise Bei der Vielzahl der Museen, Theatern und sonstigen touristisch interessanten Adressen in München kann dieser Artikel nur die wichtigsten, die im Taxialltag eine Rolle spielen, behandeln. Die Besucher Münchens – gerade jetzt zur 850-Jahr-Feier der Stadt – suchen oft nach Informationen, ausgesprochen oder unausgesprochen. Wenn ausgesprochen, dann ist unsere Kompetenz gefragt, wenn unausgesprochen, dann sind Kompetenz und Psychologie von Wichtigkeit, um herauszufinden, was die Fahrgäste suchen und auf was wir sie aufmerksam machen könnten. Verwirrend sind die Öffnungszeiten sowie die ermäßigten und regulären Eintrittspreise. Ständig wechselnd sind die wechselnden Ausstellungen – wie der Name ja andeutet. Für diese Informationen empfiehlt es sich, das kleine, hochformatige, gelbe Heft „München im Mai, Juni etc“ zu kaufen. Es erscheint monatlich neu, ist an allen Tankstellen und Schreibwarengeschäften erhältlich, kostet derzeit lediglich 1,65 Euro und enthält viel weiteres, aktuelles Wissenswertes. Wissenswert ist auch, dass die meisten Museen am Sonntag für ihre Dauerausstellungen nur 1 Euro Eintritt verlangen. (BW) kostenlose Testsoftware 2 Fahrer + 2 Fahrzeuge HALE + CAB ASSISTANT Das günstige und einfache TAXI-Abrechnungssystem ... und Sie wissen was in Ihren Taxen läuft www.hale.de/cey
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44 TAXIKURIER Titelthema Die Rikscha-Plage Vor drei Jahren sahen wir in unserer Stadt die ersten Rikschas. Einige Studenten verdienten sich ein Zubrot, indem sie Touristen durch den Englischen Garten fuhren. Sie störten den KFZ-Verkehr nicht. Dies war ein exotischer Farbtupfer und trug zum positiven Erscheinungsbild Münchens bei. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich aus dieser Idylle jedoch eine fast mafiose Struktur, die uns zwingt, alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen. Auch die Stadtverwaltung ist sich der Probleme bewusst, nachdem Oberbürgrmeister Christian Ude, wie im kürzlichen Interview mit dem TAXIKURIER erwähnt, für die identische Strecke einmal mit 5 Euro und beim nächstenmal mit 25 Euro zur Kasse gebeten wurde. In den nächsten Tagen findet ein Gespräch mit den beteiligten Stellen statt, um für die kommende Saison die Regularien zu sichern. Preisauszeichnungspflicht Die Preisgestaltung der Rikschas ist völlig willkürlich. Wahre Fabelpreise je nach Nachfrage werden erhoben. Wir fordern eine sichtbare Preisauszeichnung für die gängigen Strecken. Quittungen Bisher werden keine Quittungen erstellt. Wir bitten, dies zu prüfen und einzufordern. Gewerbepflicht Rikschafahrer sind selbständige Gewerbetreibende, die mit gemieteten Geräten – ohne Gewerbeschein – Umsätze erzielen. Steuerpflicht Wie werden die Einnahmen der Rikscha- Fahrer erfasst und versteuert? Versicherungen Herr Lehmair, Vorstand der Taxi- München eG, hat zu diesem Thema das Bundesministerium Justiz sowie die Regierung von Oberbayern angeschrieben. Während die Regierung von Oberbayern seit November 2007 noch nicht geantwortet hat, hat das Bundesministerium Justiz geantwortet, dass Fahrrad-Rikschas im Sinne des §1 des Pflichtversicherungs- Mit dem schönen Wetter beginnt auch wieder diese Abzocke Begrenzung Rikschas Derzeit gibt es zwei Rikscha-Verleiher in München. Für circa 80 Euro pro Tag können sich Interessenten bei diesen Vermietern Rikschas anmieten. Wir stehen auf dem Standpunkt, dass es eine zahlenmäßige Begrenzung geben müsste. Kennzeichen-Pflicht Bisher verkehren die Rikschas ohne jegliche Kennzeichnung. Die Taxi-München eG fordert eine Kennzeichnung, um den Fahrgästen eine Identifizierung zu ermöglichen. Standplatz-Aufstellung Es müssen klar definierte Standplätze für Rikschas geschaffen werden. Keinesfalls, wie im letzten Jahr geschehen, dürfen sie sich quer durch die Stadt bewegen, durch Biergärten fahren, über die Wiesn einfahren, um Fahrgäste „abzustauben“ . Anbiederung Das Ansprechen und Belästigen von Passanten, das offensive Bewerben, das Abwerben von Taxigästen muss untersagt werden. Fotos: Aleka Grünwald Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2
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45TAXIKURIER gesetzes keine Kraftfahrzeuge sind. Dies bedeutet, dass bei einem Unfall mit einem KFZ der Versicherungsschutz des PKW auch die Schäden des Rikscha-Fahrgastes abdeckt. Verkehrsverhalten Ohne Licht – gegen die Einbahnstraße – auf dem Gehweg – während der Wiesn als Verkehrshindernis in der Landwehroder Schwanthalerstraße. Wir alle haben uns schon grün und blau geärgert. Hier gilt es Regeln zu erarbeiten. Rikschas als Konkurrenz zu Taxis Mittlerweile sind Rikschas in einigen Bereichen (Tollwood, Biergärten, Wiesn, Kurzfahrten) zur echten Konkurrenz geworden und erzielen dank ihrer horrenden Preispolitik und minimalen Kosten (keine Investitionen, keine Versicherungen, MwSt., Steuern?) enorm Umsätze und Gewinne. Es gilt, verlorenes Terrain wieder zurück zu gewinnen (Tollwood, Biergärten) und mit Hilfe von Stadt und KVR gleiche Bedingungen für Taxis und Rikschas zu schaffen. Eigeninitiative Dies alles jedoch wird nicht genügen. Entscheidend wird die Eigeninitiative von Unternehmern und Fahrern sein. Wenn die gleiche Lethargie und Schläfrigkeit wie z.B. bei der unerlaubten Bereitstellung an den Tag gelegt wird, werden wir gegen die aufgeweckten Rikscha-Fahrer kein Land gewinnen. Wer sich hinter der Zeitung vergräbt, sich von den Rikschas die Fahrgäste klauen lässt und dann lamentiert, ist selber schuld. Es ist endlich ein Schulterschluss der Taxler nötig, um sich nicht permanent ein Stück nach dem anderen vom Fahrgast-Kuchen abschneiden zu lassen und sich im Rahmen der Legalität zu wehren. (PR) Ohne Worte Die Karawane zieht weiter Der geneigte Leser erfährt in „Meyers Lexika“ unter „Karawane“: „Eine Reisegesellschaft von Kaufleuten oder Pilgern in verkehrs- und siedlungsfeindlichen Gebieten, besonders im Orient.“ Nun befinden wir uns nicht im Morgenland – obwohl dies manche Taxler dank aktueller Ereignisse immer wieder behaupten – sondern im schönen Taxi-München. Mit der Karawane ist aber die Schlange der Ahnungslosen und Dummköpfe angesprochen, die seit Jahren den Beck-Stand, die Schrannenhalle, Brenners besiedeln, um illegal ihre Umsätze zu machen und die Mehrzahl der Münchner Taxler zu bestehlen. Nachdem Stadt, Polizei, KVR sich über Jahre das Problem wie eine heiße Kartoffel gegenseitig zuwarfen und untätig blieben, scheinen sich manche Brandherde von selbst zu löschen. Das Brenners macht dicht, der Beck-Stand ist im Rahmen einer neuen Verkehrslösung in höchster Gefahr und auch die katastrophalen Verhältnisse in der Blumenstraße/Schrannenhalle werden wohl gelöst werden. Was bleibt also der Karawane, die üblicherweise aus Aufsehern, Menschen und Tieren, meist Kamelen besteht. In unserem Fall gibt es keine Aufseher, die Karawane besteht ausschließlich aus Kamelen. Eine gewisse Ähnlichkeit (hell-elfenbein) ist sichtbar. Die Karawane wird weiterziehen. Es findet sich bestimmt ein Platz (unerlaubt), der den schnellen Euro garantiert. Wo eine Karawane, darf natürlich eine „Karawanserei“ nicht fehlen. Eine Rast- und Verpflegungsstation für unsere Übeltäter. Die Toiletten der Hotels werden immer gerne genommen, McDonald’s, Burger King oder Döner-Stände sind beliebte Oasen für das fahrende Volk. Wann wachen Münchens redliche Taxler endlich auf und schaffen diesen (Un)kollegen verkehrs- und siedlungsfeindliche Gebiete? (siehe Meyers Definition) 3093 GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr
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46 TAXIKURIER ➜ Münchens Biergärten Nie so wichtig wie heuer – Münchens Raucher werden sie stürmen! ➜ 850 Jahre München Eine Stadt feiert ➜ Die Europameisterschaft Profitieren daran auch Münchens Taxler? Vorschau Ausgabe Juni 2008 Liebe Leserinnen und Leser, irgendwie verschiebt sich alles. Nachdem der Weihnachts-Schnee an Ostern fiel, käme im Juni das April-Wetter dran. Aber es gibt keine Regeln mehr. Freuen wir uns auf einen schönen Sommer. Der ist wichtig für uns. Es steht nämlich einiges an, wo wir einfach kein Schlechtwetter brauchen können. In jedem Fall sollte ein gut ausgerüsteter Dienstleister immer einen Schirm (zur Sicherheit) dabei haben! Einen schönen Frühsommer Paul Rusch, Objektleiter Die Juni-Ausgabe des TAXIKURIER kommt am letzten Mai-Freitag, den 30.05.2008. Freuen Sie sich auf ein optimistisches Heft! TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Tony Doll (TD), Kai Georg Frey (KGF), Werner Hillermann (WH), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), Christine Reindl (CR), Heinz Schmidt (HS), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, 81829 München Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Alfred Lehmair, Reinhard Zielinski Impressum Foto: www.atelier-tacke.de Taxi-Fest im Mercedes-Benz Center! Traditionell möchte Mercedes-Benz sich für die jahrzehntelange Partnerschaft und Treue bei den Münchner Taxiunternehmen und Taxifahrern bedanken. Am Samstag, 31. Mai 2008, sind Münchner Taxiunternehmer und -fahrer wieder ganz herzlich von 10.00 bis 14.00 Uhr in das Mercedes-Benz Center Arnulfstraße zum Taxi-Fest eingeladen. Auch in diesem Jahr werden verschiedene Taxifahrzeuge präsentiert und unterschiedliche Gesprächspartner aus Pkw-Verkauf, Service, Produktmanagement und -entwicklung als auch der Mercedes-Benz Bank anwesend sein. Vor Ort sind zudem noch viele Kooperationspartner rund um das Taxi-Gewerbe. Beim Taxi-Fest haben Taxiunternehmer und -fahrer die Möglichkeit, sich bei einem interessanten Rahmenprogramm und einem Grill - buffet, auszutauschen und sich über Neuheiten zu informieren. Letzte Meldung!
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www.volkswagen-taxi.deMotiv T3/02 Vater, Mutter, Tochter, Oma und Rucksack, Koffer, Taschen... ...kein Problem. Mein Sharan T axi bietet jedem und allem Platz. Das kann nicht jeder von meinen Kollegen sagen. Und für mich gibt‘s nicht nur einen sicheren, sondern auch einen komfortablen Arbeitsplatz. Die Taxi-Modelle von Volkswagen
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komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes- Fahrzeugauswahl. Ob kompakte B-, Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Mercedes-Benz Niederlassung München der Daimler AG, Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der Daimler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Arnulfstr. 61, Kidlerstr. 36, Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münc hner Str. 29, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2, Starnberg – Petersbrunner Str. 7 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 (von links nach rechts) Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxi-Fest am Samstag, 31.05.08 von 10 – 14 Uhr, im Mercedes-Benz Center Arnulfstraße. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.