Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier April 2008

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2008. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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April 2008
TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Was jetzt zu tun ist!
➜ Der Kanal 6
Gebrauch und Missbrauch des „Ratschkanals“
➜ Die versteckten Schätze Münchens
Start einer neuen Serie
➜ Was macht der Hotel- und Gaststättenverband
Gespräch mit dem Präsidenten Siegfried Gallus
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
Feinstaub

Seite 2

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www.volkswagen-taxi.deMotiv T1/02
Außen Taxi – innen Komfort
Mein T axi von Volkswagen – das ist nicht nur ein sicherer, sondern auch ein komfortabler Arbeitsplatz. Egal welches
Modell Sie fahren – mit Volkswagen fährt es sich bequem, angenehm und behaglich. Erstklassige Ausstattung und hoher
Sitzkomfort. 
Das sagen auch meine Kunden.
Die Taxi-Modelle von Volkswagen

Seite 3

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Inhalt
3TAXIKURIER
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Samstag 10.00–16.00 Uhr
Editorial | Liechtenstein ist überall! 4
Der Kanal 6 | Gebrauch und Missbrauch des „Ratschkanals“ 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Die Genossenschaft | News aus der Taxikommission und Datenfunk-Infos 10
Bericht aus dem Aufsichtsrat | 10
Letzte Meldung | 14
Der Landesverband | Viele aktuelle Infos 16
Die guten Geister der Genossenschaft | Dragan Milovanovic 19
Anno dazumal | Der Fachkundenachweis 20
Aus der Praxis | That’s Life 21
Schrottis Fiaker ABC | Das „V“ 22
Geschichte und G’schichten | Der Flughafen Riem 24
Hotelerie | Der Hotel-Check 26
Leserbriefe/Forum | 26
Dauerbrenner | Überzählige Bereitstellung 27
Witz des Monats | 27
Der Blick zurück | Der April vor 100, 75, 50, 25 Jahren 27
Essen auf Rädern | Arabella und Umgebung 28
Taxler Baustellenbericht | April und Vorschau 2008 30
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 31
München Splitter | 31
Feinstaub | Was jetzt zu tun ist 32
Taxlers Service | Adressen für alle Situationen 34
Die versteckten Schätze Münchens | Kunsthandlung Erich Ehmer 35
Taxi-Check München | Wie gepflegt sind Münchens Taxis und Fahrer 36
Was macht der türkische Taxifahrer-Verein? | Gespräch mit dem Vorstand 37
Messe München | Abwechslungsreiches April-Programm 38
Auflösung Bilderwitz | 38
Kurioses aus der Zentrale | „Nordbad-Profis“ 38
Rose des Monats | Empfangsdamen BMW-FIZ 39
Zitrone des Monats | Taxi 157, Firma Daisy-Taxi 39
Was macht der BHG | Gespräch mit Siegfried Gallus, dem Präsidenten 40
Die fünf Weisheiten des Monats | 41
Flughafen München | Erfolgszahlen 2007 42
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 43
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 44
Taxameter des Monats | Frühlingsgefühle 44
Nach(t)gedanken von M-AM 3086 | Wo Bedarf ist … 45
Recht um’s Taxi | Fußgänger und Radler 46
Impressum | 47
Vorschau Ausgabe Mai 2008 | 47
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de

Seite 4

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Editorial
Liechtenstein ist überall!
Die Bestürzung und Entrüstung über 
den Fall Zumwinkel war ja gigantisch.
 Eine Nation übte sich in heuchlerischer
Abscheu.
Was juristisch am Ende herauskommen
wird, bleibt abzuwarten. Unsere Justiz hat
ja auch die Fälle Esser (Vodafone), Ackermann (Deutsche Bank) abgearbeitet.
Der Schaden der hier gewittert wurde ist
nicht vergleichbar mit der menschenverachtenden Geschäftspolitik von Siemens
(Handy- und Festnetzsparte) oder Nokia.
Aber in diesen Fällen kann die Presse, die
Moral erfindet und verwaltet, den Hauptnerv „Neid“ nicht ansprechen und hetzen.
So richtig elendig wird der Verfall der
Moral durch die veröffentlichte Meinung
von Zeitungsmachern, wenn festzustellen
ist, dass Politiker wie Juristen dem gedruckten Unsinn auch noch Aufmerksamkeit zollen, oder gar nach der Gunst der
Presse hecheln und ihre Entscheidungen
vom Presseecho abhängig machen, oder
müssen.
Die Macht in unserem Staate ist seit einiger Zeit nicht mehr dreigeteilt, in Legislative, Judikative und Exekutive, sondern
über allem steht die manipulierte, veröffentlichte Meinungsproduktion.
Die Meßlatte der Moral und die Regeln
unseres Gemeinwesens werden scheinbar
durch populistische Pressequoten bestimmt.
Wer regt sich darüber auf, dass Spendengelder kleiner Leute in Millionenhöhe von
den Hilfsorganisationen dazu benutzt
werden, Arbeitsplätze im Taxi- und Mietwagengewerbe zu vernichten. Wir haben
in Bayern Städte, in denen die Hilfsorganisationen mehr Mietwagenkonzessionen
betreiben, als Taxis zugelassen sind.
 Vielleicht leben dort mehr Behinderte als
Gesunde.
Der MHD oder das BRK zahlen kaum oder
gar keine Steuern und durch ehrenamtliche Helfer und 400-Euro-Kräfte ebenso
wenig Sozialabgaben, deshalb werden sie
von der AOK-Bayern an Stelle von 
Taxi- und Mietwagenunternehmern mit
Krankenfahrten beauftragt. 
Kassen kürzen behördlich festgesetzte
Fahrpreise, sicher zu unrecht. Aber klagen Sie als Unternehmer bei der rasend
schnellen Bearbeitung der Sozialgerichte
z.B. 35 Euro ein?
Wir weisen alle Kollegen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Fahrten
über das Pflichtfahrgebiet hinaus, von
 allen bayerischen AOKen seit 2001 mit
Euro 0,56 brutto/km vergütet werden.
Verhandlungen scheinen sinnlos, da
Münchner Unternehmer der AOK noch
günstigere Angebote aufdrängen. Wie
sonst hätte die AOK-München angefragt,
ob wir die „Billigheimer“ nicht extra
 vermitteln können. Bravo! Übrigens für
diese Fahrten besteht keine Beförderungspflicht.
Auch das mafiöse Verhalten der provisionserpressenden Portiers nahezu aller
Münchner 
Hotels ist nur die unverfrorene Spitze des
Fortschreitens der Korruption und des
Niedergangs der geschäftlichen Sitten in
unserem Staat.
Bei den kleinen, fiesen Erpressern und
Schlawinern, ob im Gesundheitswesen
oder in der Gastronomie, kann die große
Kurbel des Neidfaktors durch die Presse
nicht wie bei Zumwinkel angeworfen
werden.
Wie steht es mit den Arbeitsplatz -
vernichtern von Siemens, Nokia oder 
den Hilfsorganisationen?
Ihr
Hans Meißner
4 TAXIKURIER
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 
30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum
bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkausbildung
Termine: 15. und 17. April 2008
14.30–17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
AUSBILDUNG IM
APRIL 2008
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00–20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 3/2008: 01.04. – 29.04.2008
Kurs 4/2008: 27.05. – 24.06.2008
Kurs 5/2008: 01.07. – 29.07.2008
Kurs 6/2008: 09.09. – 07.10.2008
Kurs 7/2008: 14.10. – 11.11.2008
Kurs 8/2008: 18.11. – 16.12.2008

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5TAXIKURIER
BNetzA nennt sich diese Instanz. Ausgeschrieben stehen die Buchstaben für
„zuständige Außenstelle der Bundesnetzagentur“ . Diese Behörde erteilt die
Genehmigungen für Betriebsfunkfrequenzen. Acht Stück solcher Genehmigung besitzt die Taxi München eG
zum Betrieb der sieben Funkkanäle.
(Kanal 2 arbeitet auf zwei Frequenzen).
Solch eine Betriebsfunkgenehmigung
wird mit Auflagen erteilt. Auf zwei
solcher Auflagen soll hier näher eingegangen werden. Zum einen wird im
Rahmen dieser Funkgenehmigungen
gefordert, dass der Betriebsfunk nur
für betriebliche Zwecke genutzt wird
und zum anderen – man höre (lese)
und staune – dass die vorgeschrieben
Funksprache auf all diesen Frequenzen
einzig und allein DEUTSCH lautet.
All unseren Funkkanälen sind bestimmte Aufgaben zugeordnet. Die
 Bestimmung für den Kanal 6 lautet: 
„Funkgespräche für gewerblich
 informative Gespräche zwischen den
Fahrzeugen“
Man stellt also an einem lauen Sonntagabend gegen 21 Uhr im Innenstadtbereich sein Funkgerät auf Kanal 6
und hört sich die gewerblichen Gespräche zwischen Münchner Taxifahrern
an. Der Laie staunt und der Fachmann
wundert sich. Gewerblicher Funksprechverkehr in deutscher Sprache. Hat man
erwartet. Die Realität sieht anders aus,
und hört sich anders an:
Kakophonie lautet der Begriff, der im
Jahr 2002 dank Bundeskanzler Schröder
auf Platz 4 der Wörter des Jahres geschafft hat. Das Bedeutungswörterbuch
definiert Kakophonie als Stimmen und
Geräusche, welche besonders hart, un -
angenehm und unästhetisch klingen. 
Das Wahrgenommene auf Kanal 6 kann
damit ziemlich exakt beschrieben werden. 
Im Wortschatz der Kanal-6-Benutzer
würde man es auch als „endlos Scheiße
labern“ bezeichnen.
Hier gibt es z.B. den Kollegen, der sich
angeregt mit einer Kollegin über seine
 Erektionsstörungen unterhält. Bei ge -
nauerem Zuhören erkennt man, dass die
Kollegin in Wirklichkeit auch ein Kollege
ist, der dem Stimmbruch gekonnt entwischt ist, und offensichtlich auch mit
ähnlichen Diagnosen zu kämpfen hat. 
Es gibt aber auch den stark besitzergreifend wirkenden Fiaker, der sich regel -
mäßig dadurch outet, den „Beck“-
Stand als den seinigen zu betrachten
und alle anderen anwesenden Taxi -
fahrer mit nicht salonfähigen Ausdrücken zu titulieren. 
Vor geraumer Zeit war es abermals
dieser Kollege, der, auch am Beck-
Stand, die nichtdeutschen bereitgestellten Taxifahrer mehrmals als
 „Kanacken“ bezeichnete. Nachdem 
er für diese Ausfälle offiziell gerügt
wurde, benutzte er zur Beschreibung
eben dieser Kollegen den Begriff des
„bösen K-Wortes“ . Manche haben eben
den nicht enden wollenden Drang, 
ihr geistiges Pensum mit letzter Kraft
preiszugeben. 
Über die Vierergruppe mit türkischer
Muttersprache, die zwischen 2004 und
2006 allabendlich mindestens 350 Mal
das Wort „Bruder“ in den Kanal 6
 gebrüllt hat, soll hier nicht näher eingegangen werden.
Regelmäßig gehen in der Zentrale
 Beschwerden ein, dass ein wirklich
 gewerbliches Gespräch auf Kanal 6
nicht mehr möglich ist, weil dieser
 Kanal wieder mal von unbelehrbaren
Dummschwätzern blockiert wird. Leider ist nicht immer die Zeit vorhanden, dann den Kanal mitzuhören und
die schwerwiegenden Vorkommnisse
zu ahnden. Diejenigen Kollegen, die 
es aber regelmäßig schaffen, negativ
aufzufallen, werden dann zur Auf -
frischung ihrer Kenntnisse zum Funkunterricht eingeladen. (TK)
Der Kanal 6
Aus der Praxis
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Familienrecht / Sozialrecht
Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

Seite 6

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6 TAXIKURIER
Top-Termine April 2008
Dienstag, 1. April
➜ 12.30 Uhr, Funkhaus, Münchner
Rundfunkorchester 
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Tamerlano
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Das Haus der Bernarda Alba
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Martin Stadtfeld
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Scooter
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Alfred Kerr
➜ Elserhallen, Down
➜ Atomic Cafe, The National Bank
➜ Orangehouse, Home of the Lame
Mittwoch, 2. April
➜ 9.00 – 21.00 Uhr, Gasteig, 
Der Gasteig brummt!
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Der kleine Nick
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Luisa Miller
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Schöne und das Biest
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Im Reich der Sinne
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Schnee
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Baal
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Schnee
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Tanz Theater
➜ Funkhaus, Max Frankl Quintett
➜ 20.30 Uhr, Tonhalle, Portishead
➜ Muffathalle, Maria Mena
➜ Nightclub Bayerischer Hof, 
John Scofield Trio
➜ Cord, Skakavac
➜ 59 : 1, Hipshakes
➜ Backstage Club, Liquido
Donnerstag, 3. April
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
30 Jahre Jazzclub Unterfahrt
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Liliom
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus,
Ödipus
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Medeia
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Liederabend
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Backstreet Boys
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester
➜ Orangehouse, EF
➜ Sunny Red, Ancient Myth
➜ Backstage Werk, Peter Cincotti
➜ Tonhalle, The Hives
➜ Ampere, Justin Nozuka
➜ Cord, Peter Bandit
➜ Garage, Banner of Wrath
➜ Backstage, Russkaja
➜ 59 : 1, Foals
Freitag, 4. April
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Residenztheater,
Junge Akademie
➜ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Jim Knopf und die Wilde 13 
➜ 19.30 – 22.35 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Macbeth
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Brazil Jazz
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Feelgood
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
A Tribute to the Bee Gees
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Musica Viva
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Los, Paul!
➜ 20.00 Uhr, Das Schloss, Cavewoman
➜ 20.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm,
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Bar
➜ Elserhallen Lizz Wright
➜ Backstage Halle, Visions Spring
Tour
➜ Sunny Red, Bluescream
➜ Kranhalle, From the Shade
➜ Titanic, Boogie Stuff
➜ Muffathalle, 8 Jahre Tour de France
Samstag, 5. April
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – VFL Bochum
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 17.00 Uhr, Das Schloss, Cavewoman
➜ 18.00 Uhr. Prinzregententheater, 
Jim Knopf und die Wilde 13
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Luisa Miller
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die lustigen Weiber von
Windsor
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Das Leben ein Traum
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Macbeth
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauburg, 
Der SchimmelreiterFeste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
089   
2 Rooms 
5 9 : 1 
8 Seasons    
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Babylon  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Cafe am Hochhaus  
City-Stadl  
Cord   
Crash   
Crowns Club  
Elser-Hallen  
Erste Liga 
Hansa 39   
Kultfabrik     
Lenbach 
Loggia 
M-Park  
Max + Moritz  
max Suite  
Milchbar   
Muffathalle  
Nachtgalerie  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Palais  
Pacha  
Pappasitos    
Prinzip  
Pure Club  
Reitschule   
Rote Sonne  
Schlachthof 
Schranne 
Skyline  
Spiegelzelt 
Substanz 
The Garden   
T i t a n i c C i t y 
Volksgarten   
 HALE System
...so haben Sie Ihre Taxen fest im Griff!
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www.hale.de/cey
© werbeKÄFER
UNT
-CEY
O einfach Cey-Contact anschließen und Parameter 
 für Fahrtenspeicher und Cey-System aktivieren
Okostengünstig nachrüstbar ohne Druckerkauf
O klare Menüführung am Taxameter
O für eine fehlerfreie Fahrerabrechnung
O das preiswerte und einfache System für alle: 
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 Leerfahrtaufzeichnung

Seite 7

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7TAXIKURIER
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Feelgood
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle,
 Kastelruther Spatzen
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Janine Jansen
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Hans Liberg
➜ 20.00 Uhr, LMU, Georg Ringsgwandl
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Heimarbeit
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Literatur
➜ Muffathalle, Simple Plan
➜ Babalu, Melomane
➜ Elserhallen, Fury in the 
Slaughterhouse
➜ Feierwerk, Rotten Sound
➜ Backstage Werk, Grand Avenue
➜ Backstage Halle, Boss Martians
➜ Orangehouse, Beer Claw
Sonntag, 6. April
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Helmut Eckls
Frühschoppen
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Christ O
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Suchers Leidenschaften
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Familienkonzert
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Un Ballo in Maschera
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Das Haus der Bernarda Alba
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Peer Gynt
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Trauer muss Elektra tragen
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Shockheaded Peter
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Feelgood
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, 
Die Jungfrau in mir
➜ Tonhalle, Dropkick Murphys
➜ Atomic Cafe, Wombatz
➜ Substanz, Knorkator
Montag, 7. April
➜ 9.15 – 10.05 Uhr + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Salz
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Philotas 
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Nabucco
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Das Haus der Bernarda Alba
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Kuriosa der Musikgeschichte
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Sommernachtstraum
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Alpensinfonie
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker,
➜ 20.00 Uhr Fraunhofer, Club Voltaire
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Giesinger Bahnhofsbrettl
➜ Ampere, Yasmin Levy
➜ Kranhalle, Droste & Spardosenterzett
➜ Elserhallen, Fabulous Thunderbirds
➜ Nightclub Bayerischer Hof, 
Adalberto Alvarez
Dienstag, 8. April
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Un Ballo in Maschera
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Eines
langen Tages Reise in die Nacht
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Südseekeller
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Kammerorchester Basel
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ Ampere, ASA
➜ Cord, Fools Garden
➜ Nightclub Bayerischer Hof, 
Tuck & Patti
➜ 59 : 1, Negramaro
Mittwoch, 9. April
➜ 10.30– 12.00 Uhr, Schauburg,
 Südseekeller
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Don Karlos
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Rattenjagd
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Staatskapelle Dresden
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Zucchero
➜ 20.00 Uhr, St. Lukas, Orgel-Konzert
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ Backstage, Kaizers Orchestra
➜ Ampere, CEU
➜ Nightclub Bayerischer Hof, 
Ronda Smith
➜ 59 : 1, Mark Stewart
Donnerstag, 10. April
➜ 9.15 – 10.05 Uhr + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Salz
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Nabucco
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Masnadiero
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Don Karlos
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Katie Melua
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Im Dickicht der Städte
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Herz-Jesu-Kirche,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Zwickxangl
➜ 20.30 Uhr, Marstall, Jazz lines
➜ 59 : 1, Piste Pirrko
➜ Backstage Club, Catherine Ringer
➜ Orangehouse, Angelo Kelly
➜ Sunny Red, Fonoda
Freitag, 11. April
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Südseekeller
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Südseekeller
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Un Ballo in Maschera
➜ 19.30 Uhr, Circus Krone,
 Geschwister Hofmann
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Christ O
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Peer Gynt
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Solidarität ist
 Selbstmord
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Hass
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, 
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Rattenjagd
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Hans Klok
➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle,
 Deutschland – Finnland
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Netz
➜ 59 : 1, Hardcore Superstar
➜ Backstage Halle, Shamrock Class
Samstag, 12. April
➜ 15.30 –17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Borussia Dortmund
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Spatz Fritz
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Südseekeller
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Christ O
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Woyzeck
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Manfred Krug
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Flames of Classic
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Die Hochzeit des Figaro
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Kunst
➜ Backstage Halle, Danko Jones
➜ Babalu, These New Puritanes
➜ Glockenbachwerkstatt, Die Böslinge
Sonntag, 13. April
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 15.00 – 16.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Schöne und das Biest
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater,
Kinderkonzert
➜ 18.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerorchester BR
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Au-Schau
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Fest
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Schnee
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Die Zauberflöte
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Table for Two
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
 Daumenkinographie
➜ Cord, MC Singers
➜ Nichtclub Bayerischer Hof, 
New Tango Duo
Rudolf Dvorak GmbH
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im Dienst 
der Münchner
Taxler!
KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst

Seite 8

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8 TAXIKURIER
Montag, 14. April
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Körpersprachen
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Onegin
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlingserwachen
➜ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus,
Glaube Liebe Hoffnung
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Klein Eyolf
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Rattenjagd
➜ Ampere, Zdob Si Zdub
➜ 59 : 1, Mindless Self Indulgence
➜ Orangehouse, Misery Signals
Dienstag, 15. April
➜ 9.15 – 10.05 Uhr + 10.30 –11.20 Uhr,
Schauburg Spatz Fritz
➜ 18.30 – 19.35 Uhr, Schauburg,
 Panama
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Le Corsaire
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die lustigen Weiber von
Windsor
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlingserwachen
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Die Ehe der Maria Braun
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Heimarbeit
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lilja 4 ever
➜ Elserhallen, Coheed & Cambria
➜ Backstage Halle, No Use for A Name
➜ Backstage Club, Hayseed Dixie
➜ Atomic Cafe, Ian Brown
➜ 59 : 1, Fotos
➜ Ampere, Solar Fake
Mittwoch, 16. April
➜ 10.30 – 11.35 Uhr, Schauburg,
 Panama
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Mann im Mond
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die lustige Witwe
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater,
 Verbrennungen
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Brand
➜ 20.00 – 20.50 Uhr, Werkraum, 
Land ohne Worte
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Poetisches Dreiländertreffen
➜ 20.30 Uhr, Marstall, Jazz lines 
➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Berliner Geschichte
➜ 59 : 1, A Fine Frenzy
➜ Backstage Club, Aiden
➜ Muffathalle, The Notwist
➜ Ampere, Jamaram
➜ Sunny Red, Jonan Matranga
Donnerstag, 17. April
➜ 10.30 – 11.35 Uhr, Schauburg,
 Panama
➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Neue Kammermusik
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die drei Schwestern
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett
➜ 19.30 Volkstheater, Verbrennungen
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Das Leben ein Traum
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Tanger
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Heimarbeit
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ Registratur, The Staggers
➜ Garage, Meroe
➜ Sunny Red, Sleeping People
Freitag, 18. April
➜ 10.30 – 11.35 Uhr, Schauburg,
 Panama
➜ 19.30 – 20.35 Uhr, Schauburg,
 Panama
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Der Sturm
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Christ O
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Don Karlos
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Schnee
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Tod eines Handlungsreisenden
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lilja 4 ever
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Herbert & Schnipsi
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Shen Yun
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Politik 
➜ Elserhallen, Madsen
➜ Atomic Cafe, The Whip
➜ Backstage Halle, 4 Lyn
Samstag, 19. April
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmetklassik
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater,
Shen Yun
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Spatz Fritz
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Martha
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Schwanensee
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Don Karlos
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Hiob
➜ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Frühlingsfest der Volksmusik
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Verdi-Nacht
➜ 20.00 Uhr. Residenztheater, Der Gott
des Gemetzels
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Das Buch Richter
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Anthony & Joseph Paratore
➜ 20.00 Uhr, LMU, Stermann &
 Grissemann
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Shaolin
➜ 20.00 Uhr, Schauburg, Sahara Konzert
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Das Liederensemble des Münchner
Sommertheaters
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, 
Martin Großmann
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Konzert
➜ Babalu, Ladybug Transistor
Sonntag, 20. April
➜ Olympiapark, Halbmarathon
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Fraunhofer
Saitenmusik
➜ 11.00 Uhr, Marstall, Der kleine Nick
➜ 14.00 + 17.15 Uhr, Circus Krone,
Die Zauberflöte für Kinder
➜ 15.00 – 17.00 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 15.00 Uhr, Residenztheater, 
Das Haus der Bernarda Alba
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Oberon
➜ 18.00 Uhr, Hubertussaal, Münchner
Schlosskonzert und Sushi-Time
➜ 18.00 – 20.45 Uhr, Nationaltheater,
Nabucco
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Rundfunkorchester
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lilja 4 ever
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Howard Carpendale
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Christian Branco
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
HG Butzko
➜ 20.00 Uhr, Elserhallen, Ligabue
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Das Liederensemble des Münchner
Sommertheaters
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Blaumalerei
➜ Metropolis, Midge Ure
➜ Sunny Red, Riccardo Perotti
Montag, 21. April
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Zauberflöte
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Medeia
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater
 Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Peter Steiners Theater-Stadl
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hans
Gerzlich
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ Backstage, Every Time I Die
➜ 59 : 1, Ill Nino
➜ Atomic Cafe, The Bishops
➜ Sunny Red, Delbo
Dienstag, 22. April
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Salz
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 19.00 Uhr, Elserhallen, 
Cinema Bizarre
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Hiob
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
 Invasion
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
 Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, EAV
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Bruckner Orchester Linz
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Im Dickicht der Städte
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Genannt
 Gospodin
➜ Ampere, Mothers Finest
➜ 59 : 1, Tina Dico
➜ Kleine Elserhalle, Melanie
➜ Titanic, Adam Bomb 
Mittwoch, 23. April
➜ 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Barbier von Sevilla
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Schnee
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater,
 Androklus und der Löwe
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Rattenjagd
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Die Couplet AG
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Spanish Harlem Orchestra
➜ Funkhaus, Echoes of Swing
➜ Metropolis, Guru Guru & 
Birth Control
➜ Feierwerk, Isis
➜ 59 : 1, Get Cape
Donnerstag, 24. April
➜ 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 14.30 Uhr, Funkhaus, 
Münchner Rundfunkorchester
➜ 17.30 Uhr, Werkraum, 
Siemens Musikpreis
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Schöne und das Biest
➜ 19.30 – 21.05 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Siemens Musikpreis
➜ 19.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Mozartspektakel
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater,
 Baumeister Solness
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Metropolis, Nazareth
➜ 21.00 Uhr, Elserhallen, Adam Green
➜ Ampere, Schnapsack
➜ Sunny Red, Nineteen Reasons
Freitag, 25. April
➜ 9.00 + 10.00 + 12.00 Uhr, Funkhaus,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 10.30 – 12.05 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Nabucco
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Christ O
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Endspiel
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Biennale-Konzert
➜ 20.00 Uhr, Ampere, Die Happy
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Maria Peschek
➜ 20.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 20.30 Uhr, Tonhalle, Millencollin
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus 
Neues Haus, Nachtlinie Literatur
➜ Backstage, Gregory Isaacs
➜ Feierwerk, Bluekilla
➜ 59 : 1, Smoke Blow
➜ Muffathalle, Mia San dageng
Samstag, 26. April
➜ 14.30 – 16.30 Uhr, Funkhaus,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – VFB Stuttgart
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 17.00 Uhr, Werkraum, 
Jugend-Festival
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
I Masnadieri
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater,
 Misanthrop
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Fest
➜ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Heimarbeit
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Dieter Nuhr
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top of the Top’s
Die Osterferien sind bald vorbei,
der lange Monat April ohne Feierund Brückentage hält die Bürger
in der Stadt. Hoffentlich mit
 genügend Kaufkraft, um die
 vielen Veranstaltungen zu besuchen und sich anschließend ein
Taxi zu gönnen. Das unvermeid -
liche Frühlingsfest vom 11. bis 
27. April verspricht lange Wartezeiten. Viel los im Olympiapark.
An 12 Abenden im April lohnt
sich die Anfahrt. Zwar tritt nicht
die erste Liga auf, ein Blick in die
Top-Termine lohnt sich jedoch.
Auch im Cirkus Krone nach drei
Monaten Sembach viel Nachholbedarf und Action-Tennis (BMW-
Open) vom 26.4. bis 4.5. am 
Iphitos-Gelände. Während Witzigmann dem Kochlöffel eine Pause
gönnt, schwingt ihn Schuhbeck
bis zum 26.4. weiter. Ansonsten
natürlich die Ganzjahres-Klassiker
(Messe, Konzerte, Arena). (PR)

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9TAXIKURIER
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Biennale-Konzert
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
The New York Voices
➜ 20.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Ulrike Maria Stuart
➜ 20.30 Uhr, Werkraum, 
Jugend-Party
➜ Ampere, Clueso
➜ Babalu, The Indelicates
➜ 59 : 1, Smokes Blow
➜ Feierwerk, Otti Schulz
Sonntag, 27. April
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater,
 Geliebter Lügner
➜ 11.00 Uhr, Marstall, Catweazle
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater
Die Fledermaus
➜ 17.00 Uhr, Werkraum, 
Jugend-Festival
➜ 18.00 Uhr, Circus Krone, 
Die Paldauer
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Csardasfürstin
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Tod eines Handlungsreisenden
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, National -
theater, Nabucco
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Mamma Medea
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Festival Radikal Jung 08
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Biennale-Konzert
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, 
Improvisationstheater
➜ Ampere, Stoppok
➜ Elserhallen, Johnossi
➜ Nightclub Bayerischer Hof, 
Vasti Jackson
➜ Substanz, Terry Lee Hale
Montag, 28. April
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, National -
theater, Il Barbiere die Siviglia
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
I Masnadieri
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Festival Radikal Jung 08
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater,
 Molieres Misanthrop
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum,
 Kebab
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Bamberger Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
The Very Best of Queen
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Biennale-Konzert
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.04 Uhr, Fraunhofer,
 Poetenstammtisch
➜ 20.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Der Sturm
➜ Feierwerk, Parkway Drive
➜ Freiheizhalle, The Hidden Cameras
Dienstag, 29. April
➜ 9.15 – 10.05 Uhr + 10.30 – 
11.20 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 11.00 Uhr, Marstall, Catweazle
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der Kick
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, National -
theater, Die Entführung aus 
dem Serail
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Hiob
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Festival Radikal Jung 08
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Wiener Klassik
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Marianne Rosenberg
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Begegnungen
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Irish Folk Club
➜ Ampere, Girls in Hawaii
➜ Nightclub Bayerischer Hof, 
Dafnis Prieto
Mittwoch, 30. April, 
➜ 9.15 –10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Salz
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg,
 Buddenbrooks
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Il Barbiere di Siviglia
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Festival Radikal Jung 08
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Molieres Misanthrop
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lilja 4 ever
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jazz
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Mireille Mathieu
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Fei Scho
➜ Elserhallen, Fettes Brot
➜ Backstage, Tito & Tarantula
➜ Ampere, Roy Paci
Mehrtägige Termine
➜ 24.10.07 – 27.04.08, Di – So 20.00 – 23.30 Uhr,Messe West, 
Schuhbeck Palazzo 
➜ 12.03.08 – 26.04.08, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Der Damenschneider
➜ 01.04.08 – 04.04.08, 9.30 – 18.00 Uhr, Messe West, Analytica 08
➜ 01.04.08 – 05.04.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Manfred Kempinger
➜ 02.04.08 – 03.04.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Matthias Egersdörfer
➜ 04.04.08 – 05.04.08, 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Jim Knopf
➜ 04.04.08 – 05.04.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Kleine Macken
➜ 04.04.08 – 06.04.08, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, Moda Made in Italy
➜ 04.04.08 – 27.04.08, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Cabaret
➜ 05.04.08 – 10.04.08, 20.00 Uhr, Circus Krone, Bollywood
➜ 08.04.08 – 12.04.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Helmut Schleich
➜ 08.04.08 – 17.04.08, 19.30 Uhr, außer Mo., Fr + Sa. auch 15.30 Uhr,
 Prinzregententheater, Clowns
➜ 09.04.08 – 12.04.08, 20.00 Uhr, Fraunhofer, Die Primatonnen
➜ 10.04.08 – 12.04.08, Muffathalle, Wortspiele
➜ 11.04.08 – 13.04.08, 10.00 – 18.00 Uhr,MOC, Die 66
➜ 11.04.08 – 13.04.08, 10.00 – 19.00 Uhr,Event-Arena, Eigentum und Wohn
➜ 11.04.08 – 27.04.08, Theresienwiese, Frühlingsfest
➜ 12.04.08 – 13.04.08, Reithalle, One More Time
➜ 12.04.08 – 20.04.08, Paulaner am Nockherberg, Kunst- und Antiquitäten-
 Ausstellung
➜ 13.04.08 – 14.04.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt
➜ 14.04.08 – 17.04.08, 20.00 Uhr, Circus Krone, Michael Mittermeier
➜ 15.04.08 – 17.04.08, 9.30 – 17.00 Uhr, Messe West, Aerospace Testing 
Expo Europe 2008
➜ 15.04.08 – 19.04.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Helmut Schleich
➜ 16.04.08 – 17.04.08, Mi. 12.00 – 20.00 Uhr, Do. 9.00 – 16.00 Uhr, MOC, 
b2d Business to Dialog
➜ 16.04.08 – 18.04.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, „Fonsi – das merkt 
doch keiner“ 
➜ 17.04.08 – 19.04.08, Muffathalle, Emergenza
➜ 22.04.08 – 25.04.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Helmut Schleich
➜ 22.04.08 – 26.04.08, 19.30 Uhr außer Do., 26. auch 15.00 Uhr,
Prinzregententheater, Die Fledermaus
➜ 22.04.08 – 26.04.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, 10 Jahre Josef Pretterer
➜ 24.04.08 – 27.04.08, 10.00 – 18.00 Uhr, MOC, High End 2008
➜ 25.04.08 – 04.05.08, Olympiapark Süd, Ritter in München
➜ 26.04.08 – 27.04.08, 9.00 – 17.00 Uhr, Ehrengast-Bereich Olympiastadion,
 Katzen-Infoshow
➜ 26.04.08 – 27.04.08, 20.00 Uhr, LMU, Josef Hader
➜ 26.04.08 – 28.04.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Marco Tschirpke
➜ 26.04.08 – 04.05.08, Iphitos-Gelände, BMW-Open-Tennisturnier
➜ 26.04.08 – 04.05.08, Mariahilfplatz, Maidult
➜ 29.04.08 – 03.05.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hannes Ringelstetter
➜ 29.04.08 – 28.06.08, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ladies Night
➜ 30.04.08 – 03.05.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Helmut Schleich
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Seite 10

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Bericht über die Sitzung der 
Taxikommission vom 31.01.2008
Überprüfung der Funktionsfähigkeit im
 Taxigewerbe gem. § 13 Abs. 4 Personen -
beförderungsgesetz (PBefG)
Frau Stadträtin Scheuble-Schaefer trägt
die Eckpunkte dieser Sitzungsvorlage vor
und erläutert anhand von Zahlenbeispielen die einzelnen Parameter, die zum vorliegenden Ergebnis des Kreisverwaltungsreferates, einer teilweisen Freigabe von
Genehmigungen zum Taxiverkehr, geführt haben. Die erste Diskussion zu diesem Tagesordnungspunkt drehte sich um
die Erhebungen und die Auswertungen
des durch das Kreisverwaltungsreferat
eingeforderten Umsatzsteuer-Voranmeldungen des Jahres 2006. Da nur 42 %
 aller Unternehmer an der freiwilligen
Umfrage teilgenommen haben, wird bezweifelt, ob diese Aussagen tatsächlich
repräsentativ sind und als gültige und
aussagekräftige Parameter Verwendung
finden können. Diese Zweifel werden von
Herrn Wieland anhand von Beispielen
zurückgewiesen. So wird u.a. berichtet,
dass in der Freien und Hansestadt Hamburg (Pilotprojekt „Fiskaltaxameter“)
 sowie in weiteren ca. 40 Städten und
Landkreisen durch ein privates Erhebungsunternehmen (Linne + und Krause,
Marketing und Forschung) ähnliche Gutachten und gesichtete Stichproben erstellt
wurden. Übereinstimmend wird durch die
Taxikommission festgestellt, dass auf eine
zwangsweise Einforderung der von den
Unternehmern zur Verfügung zu stellenden Unterlagen derzeit noch verzichtet
werden soll. Die hohen Preise, die bei den
Übertragungen von Taxigenehmigungen
derzeit bezahlt werden, sind ein durchaus
aussagekräftiges Argument, dass der
 Zugang zum Taxigewerbe ungebrochen
ist. Auch die Vielzahl von Verpachtungen
zeigen dies. Anhand der Vorgaben der
Regierung von Oberbayern aus dem Jahre
1990 wird der Sachverhalt um die vorgeschlagene Quotenregelung dargestellt.
Dem Aufteilungsschlüssel von vier Neubewerbern zu einem Inhaber wird zugestimmt. Wegen der Wichtigkeit dieser
 Angelegenheit wird diskutiert, ob sich der
Stadtrat der Landeshauptstadt München
mit dieser Angelegenheit befassen muss. 
Herr Dr. Blume-Beyerle stellt fest, dass
das Kreisverwaltungsreferat als hier zuständige Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde über die Festlegung der Einrichtung eines Beobachtungszeitraumes oder
der Neuzulassungen von Taxigenehmigungen zu entscheiden habe. 
Nach weiteren kurzen Erklärungen, Dis -
kussionen und Beratungen sind sich die
Mitglieder der Taxikommission darüber
einig, dass dieses Thema nicht dem Stadt -
rat der Landeshauptstadt München zur
Behandlung und Entscheidung vorgelegt
werden soll. Aufgrund der höchsten
 Taxidichte innerhalb der Bundesrepublik
Deutschland und den festgestellten
schlechten Einkommenssituationen der
Münchner Taxiunternehmen wird darüber
diskutiert, ob man einerseits die vorhandenen Unternehmer vor dem zu befürchtenden Abrutschen in die Armut und
 damit in die Sozialhilfe schützen soll und
auf der anderen Seite Neuunternehmer
den durch das Grundgesetz garantierten
Zugang zum Gewerbe (Gewerbefreiheit)
mit den ebenfalls zu erwartenden sozialen Perspektiven weiter verwehren kann. 
Auf Nachfrage bei den Vertretern des
 Gewerbes wird nochmals bestätigt, dass
in der Landeshauptstadt München kein
Die Genossenschaft
Bericht aus dem Aufsichtsrat
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Uhren scheinen sich von Ausgabe
zu Ausgabe des TAXIKURIERS schneller
zu drehen. Die Zeit vergeht wie im Flug.
Selbst vor der diesjährigen Faschings-
Session macht die Schnelllebigkeit der
Zeit nicht halt. Zu unser aller Leidwesen
hatten wir dieses Jahr den kürzesten
 Fasching des Jahrhunderts, und auch
der TAXIKURIER, den Sie vor sich
 haben, erscheint früher als gewohnt,
nämlich vor den Oster-Feiertagen.
Aber nicht nur der kurze Fasching
brachte Umsatzeinbußen, sondern auch
der fehlende Schnee. Der milde Winter,
den man fast als Frühling bezeichnen
könnte, ist sicher auch ein Grund für
das geringere Fahrgastaufkommen.
Im Februar trafen sich die Aufsichtsratmitglieder zur ersten Sitzung dieses
Jahres. Wie bei jeder Sitzung besprach
der Vorstand mit dem Aufsichtsrat
 diverse Aufnahmeanträge, Übertragungen, Kündigungen und Ausschlüsse.
Der Vorstand berichtete über die positive
wirtschaftliche Entwicklung des letzten
Jahres. Der endgültige Jahresabschluss
wird Ihnen wie immer bei der Jahreshauptversammlung vorgestellt.
Selbstverständlich war die Einführung
des Datenfunks eines der Hauptthemen
der Sitzung. Insbesondere wurde besprochen und beschlossen, dass wir allen
 Kolleginnen und Kollegen einen günstigen Ratenkauf anbieten. Für nähere Einzelheiten zum Datenfunk und zu dessen
Finanzierung wenden Sie sich bitte an
Herrn Lehmair.
Ein weiterer Punkt der Sitzung war die
Besprechung der letzen Revision. Bei dieser wurde ein besonderes Augenmerk auf
die Auftragsvergabe durch die Zentrale
gelegt und dabei keinerlei Unregelmäßigkeiten festgestellt.
Am Ende der Sitzung wurde uns vom
Vorstand Herrn Zielinski die Fertigstellung der neu überarbeiteten Homepage
der Taxi München eG versprochen. Sie
soll nach langem Warten endlich zu
Ostern online gehen.
Soweit mein Bericht aus dem Aufsichtsrat. Zum Schluss möchte ich aus gegebenem Anlass darauf hinweisen, dass
für alle Beschäftigten im Personen- und
Güterbeförderungsgewerbe die Mit -
führungspflicht für den Sozialversicherungsausweis mit Lichtbild gilt.
Wie immer, wünsche ich Ihnen an dieser Stelle gute Geschäfte, ein schönes
Osterfest und stets eine
unfallfreie Fahrt. 
Ihre 
Christine Reindl
Aufsichtsratvorsitzende
10 TAXIKURIER

Seite 11

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11TAXIKURIER
Taximangel herrscht. Außer zu wenigen
Spitzenzeiten (Messe, Weihnachten,
 Oktoberfest und Silvester) können in
 kürzester Zeit alle Beförderungswünsche
der Kunden erfüllt werden. 
Herr Bieling schlägt daraufhin vor, die
Ziffer 1 und die Ziffer 2 der Äußerung
der Kommission in der vorliegenden
 Sitzungsunterlage wie folgt zu ändern:
➜ Die Taxikommission nimmt die
 Analyse des Kreisverwaltungsreferates
zum abgelaufenen Beobachtungs -
zeitraum vom 30.03.2006 bis zum
29.03.2007 zur Kenntnis.
➜ Der Bestand an Genehmigungen zum
Verkehr mit Taxis ist ab sofort um
6,10 % (110 Genehmigungen) aus dem
Bestand der künftig an das Kreis -
verwaltungsreferat zurückfallenden
Genehmigungen (aus Widerrufen,
 Ablehnungen und zurückgegebenen
Genehmigungen) zu erhöhen. Zur
Vermeidung von der Einrichtung 
von Beobachtungszeiträumen ist ab
sofort mindestens eine Genehmigung
innerhalb eines Jahres zu erteilen. 
➜ Das Aufteilungsverhältnis zwischen
Neubewerber ohne Nachrang und
 Inhaber ohne Nachrang wird auf 4:1
festgelegt. Die ersten vier zu erteilenden Genehmigungen sind an Neu -
bewerber zu erteilen.
➜ Diese Vorschläge finden in der Taxikommission einhellige Zustimmung.
Das Kreisverwaltungsreferat wird
 daher diesen Vorschlägen nach rechtlicher Prüfung folgen und sie um -
setzen. 
Aufnahmekriterien zur Neuaufnahme als
Mitglied in die Taxikommission
Frau Stadträtin Scheuble-Schaefer trägt
den Tagesordnungspunkt vor und bittet
um Diskussionsbeiträge. 
Frau Stadträtin Dietrich ist der Auffassung, dass das materielle Aufnahmekriterium „Die Gewerbe- oder Interessenvertretungen müssen mindestens 15 % aller
aktiven Taxiunternehmer in sich vereinigen“ kein Aufnahme-, sondern ein Ausschlusskriterium darstellt. Sie stellt daher
den Antrag, dass das Aufnahmekriterium
auf 30 Unternehmer, die in einer Vereinigung, einem Verein oder in einem Verband sich zusammengeschlossen haben,
festgelegt wird. 
Herr Stadtrat Dr. Lange hält dagegen einen Prozentsatz von mindestens 15 % für
richtig und gerechtfertigt. 
Nach der Diskussion mit Erläuterungen
bittet Frau Stadträtin Scheuble-Schaefer
über die Anträge abzustimmen. 
Der Antrag der Verwaltung (15 %) wird –
so wie in der Sitzungsvorlage beschrieben
– mit 5 zu 3 Stimmen angenommen, damit wird der TVM nicht in die Taxikommission aufgenommen.
Allgemeine Übersicht über die
 Taxistandplatzsituation
Im Zusammenhang mit der Vorlage zu
diesem Tagesordnungspunkt wird auf die
Neuregelung des Entscheidungsrechts
über Taxistandplätze verwiesen, das seit
dem 03.12.2007 beim örtlichen Bezirksausschuss liegt. Als negatives Beispiel
wird der Beschluss des Bezirksausschusses des 1. Stadtbezirks (Altstadt-Lehel)
angeführt, der am 04.12.2007 die Auf -
hebung des erst wenige Wochen zuvor
eingerichteten Taxistandplatzes in der
Prälat-Zistl-Straße (Schrannenhalle) zum
Inhalt hat. Frau Stadträtin Scheuble-
Schaefer regt in diesem Zusammenhang
an, sich beim Betreiber der Schrannenhalle dafür einzusetzen, dass auch in 
den Nachtstunden ein direkter Ausgang
zum Taxistandplatz hin geöffnet wird.
Es wird festgestellt, dass Taxistandplätze
zur Gewährleistung der Funktionsfähig-
Die Genossenschaft
keit des Taxigewerbes erforderlich sind.
Als Beispiel für die Auswirkungen von
Entscheidungen der Bezirksausschüsse
wird der Stadtteil Berg am Laim angeführt, wo sich nach Beschwerden des
 dortigen Bezirksausschusses inzwischen
kein Taxistandplatz mehr befindet.
Herr Stadtrat Dr. Lange erklärt, dass es
zunächst einen Beobachtungszeitraum
gibt, in dem untersucht werden soll, ob
sich die Übertragung der Entscheidungsrechte bewährt hat.
Frau Stadträtin Scheuble-Schaefer fasst
die Auffassungen der Taxikommission
wie folgt zusammen: Die Taxikommission
hat sich mit der Übertragung der Entscheidungsrechte auf die Bezirksausschüsse befasst und festgestellt, dass sich
diese als problematisch erweist. Sie sieht
ein starkes öffentliches Interesse an dieser
Thematik gegeben. Der öffentliche Auftrag, die Bevölkerung mit den Dienstleistungen des Taxigewerbes zu versorgen,
wird bedroht gesehen. Sie bittet die Verwaltung, die gesammelten Erfahrungen
zusammenzufassen und diese dem Herrn
Oberbürgermeister zuzuleiten.
Herr Stadtrat Altmann fordert, dass die
Entscheidungsrechte den Bezirksausschüssen wieder entzogen werden, da die
Taxistandplätze gesamtstädtisch betrachtet
werden müssen. Herr Dr. Blume-Beyerle
erwidert darauf, dass bisher fast keine
 Erfahrungen hierzu vorliegen. Deshalb
sollte die weitere Entwicklung beobachtet
und in der nächsten Sitzung der Taxikommission hierüber berichtet werden.
Taxistandplatz Marienplatz – 
Sachstandsbericht
Die Sitzungsvorlage wird zur Kenntnis
genommen. Ergänzend erläutert Frau
Wurdack vom Planungsreferat den
 aktuellen Sachstand zur laufenden
 Untersuchung des Planungsreferats zur

Seite 12

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12 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Nord-Süd-Querung der Altstadt für den
Radverkehr, in der auch Aussagen zum
Taxi- und Linienbusverkehr am Marienplatz getroffen werden sollen.
Funktion und Selbstverständnis 
der Taxikommission
Frau Stadträtin Scheuble-Schaefer trägt
diesen Tagesordnungspunkt vor und
 erläutert anhand der Sitzungsvorlage die
Historie und die Entstehung der Taxi -
kommission. Im Hinblick auf die letztmalige Zusammenkunft der Taxikommission
in der gegenwärtigen Zusammensetzung
wird von Seiten der Mitglieder des
Münchner Stadtrates keine Diskussion
angestrebt. Als Grundtenor wird angemerkt, dass nach der anstehenden Kommunalwahl sich die Taxikommission 
neu bildet und nicht mit Aussagen und
Empfehlungen der derzeitigen Taxi -
kommission vorbelastet sein soll. Vom
Vortrag des Kreisverwaltungsreferates
wird Kenntnis genommen.
Taxidurchfahrt über den 
Genoveva-Schauer-Platz
Die Taxikommission unterstützt die in der
Sitzungsvorlage enthaltene Auffassung
des Kreisverwaltungsreferats einstimmig;
lediglich die zu diesem Zeitpunkt nicht
mehr anwesende Stadträtin Dietrich hat
zuvor zu Protokoll gegeben, dass sie den
Antrag des Bezirksausschusses unterstützt. Es wird darauf hingewiesen, dass
nach diesen Maßstäben viele spezielle
Verkehrsregelungen für den Taxiverkehr
in Frage zu stellen wären, wenn solchen
Wünschen der Bezirksausschüsse gefolgt
werden würde. Herr Lehmair berichtet
von einer Verkehrsbeobachtung, die er
vor kurzem am Genoveva-Schauer-Platz
selbst durchgeführt hat. Dabei hat er in
einer guten Stunde ein Verhältnis zwischen durchfahrenden Taxis und unberechtigt durchfahrenden Pkw von 1:1
festgestellt.
Fahrradrikschas – Sachstandsbericht
Frau Stadträtin Scheuble-Schaefer bedankt sich bei der Verwaltung für die
ausführliche Sitzungsvorlage. Sie regt an,
dass der Stadtrat beim Bundesgesetzgeber
auf eine Anpassung der Rechtslage betreffend den Betrieb von Fahrradrikschas
drängen sollte. Hierzu wird das Kreisverwaltungsreferat eine Beschlussvorlage für
den Kreisverwaltungsausschuss erstellen.
Herr Thiel weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Linienbusse 
der MVG durch die Fahrradrikschas am
Marienplatz ebenfalls behindert werden.
Umweltzone – Sachstandsbericht
Die Sitzungsvorlage wird zur Kenntnis
genommen. Es wird festgestellt, dass die
Umweltzone für das Taxigewerbe wegen
des relativ neuen Fahrzeugbestandes 
kein Problem darstellen wird und es begrüßt wird, wenn die noch vorhandenen
 Fahrzeuge mit nicht mehr verträglicher
Umwelttechnologie weiter abnehmen.
Taxizulassungen im Landkreis Erding
Von Frau Stadträtin Scheuble-Schaefer
werden folgende Zahlen (Stand
09.01.2008) zur Kenntnis gegeben, die
vom Landratsamt Erding zur Verfügung
gestellt worden sind:
➜ Für das Stadtgebiet Erding sind
20 Taxifahrzeuge auf 16 Unternehmen zugelassen.
➜ In Oberding, zu deren Gemeindegebiet
die Taxistandplätze des Flughafen
München II gehören, sind 46 Taxis
auf 29 Unternehmer zugelassen.
➜ Im Landkreis Erding wurden in den
Jahren 2004 bis 2007 insgesamt
68 neue Taxigenehmigungen erteilt. 
Dabei entfallen auf die Gemeinde Oberding 15 Neugenehmigungen, die im Jahre
2006 erteilt wurden. Die restlichen 53
Konzessionen wurden in den letzten drei
Jahren in den übrigen Landgemeinden
ausgegeben.
Zum Abschluss dieser Sitzung der Taxikommission weist Frau Stadträtin Scheuble-
Schaefer darauf hin, dass dies die letzte
Sitzung der Taxikommission in der laufenden Wahlperiode des Stadtrats war.
Sie verabschiedet die Herren Stadträte
Gavras und Dr. Lange, die nicht mehr für
den Stadtrat kandidieren und deshalb in
der nächsten Wahlperiode nicht mehr in
der Taxikommission vertreten sein werden. Frau Stadträtin Scheuble-Schaefer
dankt der Taxikommission für die gute
Zusammenarbeit und verabschiedet sich
selbst als deren Vorsitzende, steht aber –
entsprechende Wahlergebnisse vorausgesetzt – auch in der nächsten Wahlperiode
für diese Funktion zur Verfügung. (HM)
Datenfunkinformation
Die Firma Kienzle konnte bis Redaktionsschluss noch keine Lösung für die Weiterverwendung des Taxameters Typ 1150
mit unserem Datenfunksystem anbieten.
Um eine kontinuierliche Umrüstung zu
ermöglichen, bieten wir, gemeinsam mit
dem Taxameterhersteller Hale einen
Sondernachlass in Höhe von 80 Euro
beim Kauf eines Taxameters Typ Hale
MCT 05 an, wenn ein gebrauchter Taxameter zurückgegeben wird. Der neue
 Hale-Taxameter kostet dann noch
285 Euro zzgl. MwSt.
Nachdem unser Datenfunksystem voll
funktioniert, werden wir demnächst komplexe Aufträge wie z.B. Sammelfahrten
mit mehreren Adressen nur an Datenfunker vermitteln. Dies ist nötig, um Nachfragen zu vermeiden und die Bedienung
der Fahrgäste zu beschleunigen.
Zentralen, mit dem identischen Vermittlungssystem und vergleichbaren Teilnehmerzahlen, arbeiten zwischenzeitlich
einwandfrei. Auf Grund der Erfahrungen
anderer Zentralen hat der Vorstand beschlossen, spätestens per 30. Juni 2009

Seite 13

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Die Genossenschaft
die vollautomatische Vermittlung zu starten. Der Sprachfunk wird wie angekündigt auch weiterhin als Rückfallebene in
Betrieb bleiben, zumindest solange bis die
Gebühren für „push-to-talk“ akzeptabel
sind. Ab 1. Januar 2009 werden in jedem
Falle die zusätzlichen Kosten für die Datenübermittlung bei den Funkgebühren
berechnet. Wie Sie wissen werden die Datenfunkgebühren für 2008 nicht weiterberechnet.
Die Erfahrung aus früheren Funkumstellungen zeigte, dass bei erheblichen Neuerungen ein Teil der Unternehmer solange
zuwartet, bis es für eine rechtzeitige Umstellung zum Stichtag zu spät war. Es ist
also damit zu rechnen, dass nach dem
30.06.2009 die Zahl der Funkteilnehmer
durchaus etwas rückläufig sein kann. Mit
einem Verschieben des Beginns der „vollautomatischen Vermittlung“ ist nicht zu
rechnen. (HM)
Welche Vorteile bringt mir 
der Datenfunk?
Nachdem immer wieder die Frage auftaucht, was es denn bringe, die Investition für den „Datenfunk“ zu tätigen und
welche Vorteile zu erwarten sind, die die
Kosten rechtfertigten, stellen wir hier eine
detaillierte Aufstellung der Vorteile vor,
die für die Anschaffung sprechen. Erfreulicherweise können wir in diesem Zusammenhang feststellen, dass viele Vorteile schon jetzt zum Tragen kommen.
Vorteile Datenfunk:
➜ Sie haben den Auftrag in Schriftform
mit allen relevanten Informationen
auf dem Display des iPAQs. Dadurch
kann es kein Verhören oder Vergessen
des Auftrags mehr geben.
➜ Mittels integrierter Navigationssoftware (tomtom) können Sie sich zur
Adresse navigieren lassen. Dies mindert Stresssituationen bei Adresssuche
und den damit verbundenen Zeitdruck.
➜ Kein Nachfragen mehr von Adressen
bei Aufträgen „auf weit“, denn Sie
haben bereits alle Informationen.
➜ Weniger Leerfahrten, da nur Sie den
Auftrag aufs Display bekommen.
➜ Die Fahrpreisweitergabe bei fahrpreispflichtigen Aufträgen wird via iPAQ
ausgeführt; Übermittlungsfehler
durch akustische Übertragungsfehler
sind ausgeschlossen.
➜ Permanenter Informationsabruf über
das Serviceportal möglich, z.B. Flug-,
Zug-, Auftrags-, Radarauskunft jederzeit möglich; Sie können nichts mehr
verpassen, auch wenn Sie einmal
nicht im Fahrzeug waren.
➜ Der Notruf erhöht die Sicherheit für
jeden; aufgrund der mehrschichtigen
Alarmierung – sowohl die Zentrale
als auch benachbarte Taxis erhalten
den Notruf – ist Hilfe schneller bei
 Ihnen.
➜ Das „anstrengende“ Verfolgen des
Funksprechverkehrs während der
 gesamten Schicht entfällt, da Sie
automatisch die für Sie relevanten
Aufträge aufs Display erhalten.
➜ Kreditkartenabrechnung ist so einfach
wie nie zuvor! Jede Kreditkarte wird
online geprüft und Sie erhalten nach
ca. 8-10 Sekunden die Legitimation
oder die Ablehnung der Zahlung. 
➜ Aufgrund der separaten Erfassung
von FahrerInnen und Fahrzeugen
werden wir auf Dauer die Kunden -
zufriedenheit nachhaltig steigern und
weitere Geschäftsfelder für das Taxigewerbe erschließen können, die dann
den Umsatz eines jeden steigert.
➜ Der iPAQ hat ein mobiles Adressbuch
„on board“, das regelmäßig durch die
Taxi-München eG aktualisiert wird.
Somit haben Sie ohne Zusatzkosten
aktuelle Auskünfte über Hotels, Gaststätten, Konsulate, Krankenhäuser,
usw. im Fahrzeug. Das Mitführen zusätzlicher Literatur ist überflüssig.
Und das Beste daran ist, dass Sie sich
zu jeder Adresse navigieren lassen
können.
➜ Das integrierte Navigationssystem
können Sie uneingeschränkt nutzen.
Es steht Ihnen Kartenmaterial für
Deutschland, Österreich, Schweiz und
die Hauptstraßen Gesamteuropas zur
Verfügung.
➜ Der Quittungsdrucker erspart Ihnen
das Ausfüllen von Quittungen. (NL)
DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN
CAR 2000 Auto-Service GmbH
Frankfurter Ring 137-139
80807 München
Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40
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zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung 
sowie Taxipaket.
NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD.
Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 
10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. 
Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren.

Seite 14

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14 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Datenfunkequipment der Taxi-München eG
1 = Taxamter
HALE Microtax-05 (Bild) 
HALE „Spiegel“
2 = Drucker
HALE TPD-01 
(mit adaptierter Software)
3 = Kartenleser
HALE MKL-004 
(Magnetkartenleser)
4 = Kommunikationsbox
GefoS Schnittstellenumschalter
(Schrumpfbox / DevBox)
5 = Pocket PC
HP iPAQ 65xx, 69xx
6 = Datenkarten 
(im iPAQ integriert, 
ohne Abbildung)
Inklusive
Badetücher
Die hochwertigen Badetücher die wir als
Weihnachtspräsent ausreichten, kamen
bei unseren Mitgliedern gut an. Freude
bereitete im Besonderen die positive
 Resonanz von fachkundigen Ehefrauen
nach dem Waschen der Tücher. Die Qualität ist übereinstimmend hervorragend.
Die Badetücher eignen sich ausgezeichnet
als Werbepräsent für Geschäftsfreunde
und Stammkunden. Zum Preis von 
12,50 Euro inklusive 19 % Mehrwertsteuer
können Sie sich an der Hauptkasse mit
weiteren hochwertigen Badetüchern eindecken. Mit diesem Angebot kommen 
wir vielfachen Anfragen aus der Unternehmerschaft nach. (HM)
Polizei bittet um Mithilfe
Welcher Taxifahrer kann sich an eine
Fahrt vom 15. auf den 16. Februar zwischen 0.00 Uhr und 8.00 Uhr vom Lokal
„089“ am Maximiliansplatz nach Haidhausen erinnern, bei dem nachfolgende
Kriterien zutreffen: Bei den beförderten
Personen handelt es sich um eine 25jährige Frau, die sich in einem hilflosen
Zustand befunden hat und einen Mann,
cirka 38 bis 40 Jahre alt, 175 cm groß,
schlank, blonde längere Haare und 
3-Tage-Bart. Der Mann trug dunkelblaue
Jeans, ein dunkles T-Shirt und sprach
hochdeutsch. Auffällig waren die knallrot
unterlaufenen Augen. Bitte melden 
Sie sich beim Kriminalfachdezernat 1,
Kommissariat 15, Herrn KHK Rudolf,
 Telefon 089/55172-295.
Neue Straßennamen
Karl-Dressel-Straße
Vom Sigmund-Riefler-Bogen nach
 Norden zur Paul-Henri-Spaak-Straße.
Katharina-von-Bora-Straße
 (Umbenennung der Meiserstraße)
Von der Sophienstraße über die 
Karl straße zur Brienner Straße.
Mildred-Scheel-Bogen
Von der Isoldenstraße zuerst nach
 Westen, dann nach Norden und zurück
zur Isoldenstraße.
Letzte Meldung
Auch mit der Hilfe von Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrern hat es 
Barbara Scheuble-Schaefer geschafft, vom aussichtslosen Listen-Platz 36 einen
gewaltigen Sprung auf Position 25 der SPD-Stadtrats liste zu machen. Sie gehört
damit zu den „Häufelkönigen“ und wird unserer Branche hoffentlich als Vorsitzende der Taxikommission weiterhin wohlwollend gegenüberstehen. (PR)
1
2
3
5
4

Seite 15

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15TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Otto-Perutz-Straße
Vom De-Gaspari-Bogen, nördlich und
 parallel zum Sigmund-Riefler-Bogen
nach Westen zur Karl-Dressel-Straße.
Tannenfleckweg
Verläuft von der Scharinenbachstraße,
südlich des Brunnwiesenwegs, ca. 120 m
nach Westen und endet mit einer
 Wendefläche.
Brunnwiesenweg
Verläuft von der Scharinenbachstraße,
nördlich des Tannenflechwegs, ca. 140 m
nach Westen und endet mit einer
 Wendefläche.
Arena-Info-Tag
Aufgrund des großen Interesses im Vorjahr war es naheliegend, den Taxifahrer-
Infotag an der Arena zu wiederholen.
Nach aufwändigen Vorbereitungen wurde
die Veranstaltung am Mittwoch, dem
20.02.2008, durchgeführt: Zwischen 10
und 16 Uhr wurden viele Kollegen in permanenten Rundfahrten zu allen markanten Punkten im Gelände der Arena gelotst: Beginnend an den Zufahrt-Straßen
Werner-Heisenberg-Allee und dem „Ohrwaschel“, der Maria-Göppert-Mayer-Str.,
wurde eine ausführliche Runde zum Taxistandplatz „Arena Süd“ gefahren, wobei
auch die Ausfahrtstrecke im Programm
enthalten war. Weiter ging es über den
Standplatz „Arena Nord“ zum Innenbereich mit den Plätzen vor den Welcome-
Zonen und dem Pressebereich. Vorbei am
Arena-Parkhaus endete die Tour am Ausgangsort P&R-Parkhaus unterhalb des
Kiosks. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Kioskpächterin, die für nur
4 Euro allen Taxlern ein kleines Menü
angeboten hatte. Viele Kollegen wussten
dies zu schätzen und machten hier Brotzeit. Es muss aber auch beklagt werden,
dass sich ein paar besondere Gestalten
unserer Zunft wieder mal von ihrer
Glanzseite gezeigt haben und nicht bereit
waren, 4 Euro für dieses Angebot zu
 zahlen. Manche wollten alles geschenkt,
andere hätten sich am liebsten noch was
auszahlen lassen. Selbstverständlich war
auch die zuständige Verkehrsabteilung
der Polizeiinspektion 47 mit Herrn
 Andreas Riedmaier und Herrn Manfred
Hüttinger vor Ort, denen natürlich auch
viel daran liegt, mit gut informierten
 Taxifahrern einen geregelten Verkehrs -
ablauf an Spieltagen über die Bühne zu
bekommen. Auch diesen Herren an dieser
Stelle unser Dank. (TK)
Neue Transportscheine vom 
BMW-Gesundheitsdienst
Die Firma BMW AG Gesundheitsdienst
hat neue Vordrucke für Taxifahrten,
sog. Transportscheine ausgegeben. Wir
bitten um Beachtung und Annahme dieser Transportscheine. Die Scheine können
an der Hauptkasse eingereicht werden. 
Wir trauern um unsere Kollegen
Johann Ferber
ehemals Taxi 852
verstarb im Alter von 79 Jahren.
Gerhard Forkel
ehemals Taxi 1298
verstarb im Alter von 70 Jahren.
MUSTER

Seite 16

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Der Landesverband
Blick über den Zaun
6.000 Taxis sollte in Paris zu den bereits
16.000 vorhandenen Droschken kommen.
Dies sollte eine Reform zur Folge haben,
die Nicolas Sarkozy umsetzen wollte.
Nach massiven Protesten der Taxifahrer,
die selbst eingestehen, dass Taxis nicht
ausreichend verfügbar sind, knickte der
Präsident ein. Am meisten erbost waren
die Chauffeure, dass rund 40.000 Mini-
Taxis zugelassen werden sollten. Schon
durch die heiße Diskussion fielen die
Preise für eine Taxikonzession um 
20.000 Euro auf 160.000 Euro.
Anfang Februar legten die Taxler durch
Protestaktionen den Verkehr lahm und
Sarkozy setzte eine Kommission ein, die
mit dem Gewerbe nach Lösungsansätzen
sucht, um die Taxiversorgung zu verbessern. Der Taxitarif ist mit einer Grundgebühr von 2,10 Euro, 1,20 Euro pro Kilometer und einer Wartezeit von 28 Euro pro
Stunde etwas geringer als in München.
Neues Versicherungsgesetz
a) Neues Versicherungs-Vertragsgesetz 
ab 01.01.2008
Ab dem 01.01.2008 haben sich für die
Versicherungswirtschaft Veränderung ergeben. Das Versicherungs-Vertragsgesetz
(VVG) wurde novelliert und verbraucherfreundlich gestaltet. Dies bedeutet, dass
vor Abschluss eines Versicherungsvertrages der Kunde alle vertragsrelevanten
Unterlagen erhält, oder er eine Einverständniserklärung unterzeichnet, dass die
Unterlagen zusammen mit dem Versicherungsschein zugesandt werden können.
Außerdem wird ein Beratungsprotokoll
erstellt, in dem dokumentiert wird, welche Versicherungssparten besprochen
wurden und welche Wünsche der Kunde
hat, sowie die Ratschläge und eventuellen
Hinweise des Versicherungsvertreters. 
Bei der vorvertraglichen Anzeigepflicht
 stellen die Versicherer Fragen im Antrag,
deren Beantwortung Grundlagen des
 Vertrages sind. Dies führt zu einer Eindeutigkeit bei dem Zustandekommen des
Versicherungsvertrages als solches.
b) Elektronische Versicherungsbestätigung
ab 01.03.2008
Am 10. Februar 2006 hat der Bundesrat
die neue Fahrzeug-Zulassungsordnung
(FVZ) verabschiedet. Der Abschnitt 5 der
FVZ (Überwachung des Versicherungsschutzes der Fahrzeuge) enthält die Regelungen für die Grundzüge des elektronischen Datenaustausches zwischen
Versicherern und Zulassungsbehörden.
Ab dem 01. März 2008 ist die Nutzung
der elektronischen Versicherungsbestätigung (eVB) bundesweit für alle Versicherer zwingend erforderlich. Die eVB löst
 somit das heutige Formular „Versicherungsbestätigungskarte“ (Deckungskarte)
ab. Die Daten werden zukünftig im Onlineverfahren (sofort mittels Datenleitung)
übertragen. Nach der Eingabe aller notwendigen Daten erhält der Anwender
(Versicherungsvertreter) eine Nummer der
Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer).
Zuvor sind die Daten zentral in einer
 Datenbank für die Zulassungsbehörde abgelegt worden. Die eVB-Daten und eVB-
Nummern müssen ausgedruckt und dem
Kunden übergeben werden. Somit kann
der Kunde direkt zur Zulassungsstelle. Die
Münchner Zulassungsstelle startet mit
dem Verfahren erst am 01. September.
Vielleicht klappt es bis dahin. Also weiter
Doppelkarten mitbringen! (HM)
Taxi-Sicherheitstraining 2008
Das Fahrsicherheitstraining mit vergünstigten Konditionen für Taxifahrerinnen
und Taxifahrer startet im April!
Auch 2008 – und damit zum achten Mal
– wird in gemeinsamer und bewährter
Kooperation von der Versicherung der
Kraftfahrt (VDK), der Mercedes-Benz Vertriebsorganisation Deutschland (MBVD),
der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (BGF) und dem Deutschen
 Taxi- und Mietwagenverband e.V. (BZP)
wieder das Fahrsicherheitstraining für
 Taxifahrer/-innen angeboten. Bewährter
Weise werden die Teilnehmer aus dem
 Taxibereich in die allgemeinen Kurse einbezogen, bilden dort aber eine geschlossene Taxi-Teilnehmergruppe mit berufsspezifischem Programm. Das hat den
Vorteil, dass in diesem Jahr 15 Termine
angeboten werden können, bedeutet aber
auch, dass nur jeweils 10 Teilnehmer aus
dem Taxibereich pro Termin teilnehmen
können. Insofern ist eine frühzeitige Anmeldung für die „Taxi-Sicherheit 2008“
dringend zu empfehlen. Hier der Überblick über die Trainingsorte und -termine,
die für Bayerin interessant sind:
➜ Sonntag, den 06.04.08,
Nürburgring
➜ Sonntag, den 27.04.08,
Sachsenring
➜ Samstag, den 03.05.08,
Hockenheimring
➜ Freitag, den 30.05.08,
Nürburgring
➜ Freitag, den 13.06.08,
Sachsenring
➜ Sonntag, den 03.08.08,
Augsburg
➜ Samstag, den 20.09.08,
Hockenheimring
➜ Samstag, den 27.09.08,
Augsburg
➜ Samstag, den 11.10.08,
Nürburgring
Es handelt sich jeweils um einen 1-Tages-
Kurs mit Beginn um 8:30 Uhr und einem
geplanten Veranstaltungsende gegen
17:30 Uhr.
Für die einzelnen Termine ist eine Kapazität von jeweils 10 Teilnehmern festgelegt. Der Preis pro Kurs beträgt eigentlich
389 Euro. Aufgrund der Beteiligung der
Sponsoren VDK (40 Euro), der MBVD
16 TAXIKURIER
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2

Seite 17

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Der Landesverband
(90 Euro) sowie der BGF (50 Euro) zahlt
jeder Taxi-Teilnehmer der „Taxi-Sicherheit 2008“ jedoch lediglich eine Teilnahmegebühr in Höhe von 209 Euro (inkl.
MwSt.). VDK-Kunden erhalten zudem
10 % des Jahresbeitrags 2007 zurück erstattet (pro Teilnehmer ein Fahrzeug). 
Ein weiterer Hinweis: Die BGF zahlt bei
zweimalig aufeinander folgender, also
 direkt im nachfolgenden Jahr wieder -
holter, Teilnahme derselben Person die
Subvention nur einmal!)
Die Anmeldung erfolgt über ein Formular, das beim VDK-Versicherungsbüro
Crasselt, Telefon 089/74 28 72 10, erhältlich ist. Die Anmeldung erfolgt direkt bei
dem Veranstalter, der 
Mercedes-Benz Fahrprogramme
Münchener Straße 24
85774 Unterföhring postalisch oder per
Fax (089) 9 50 60 79.
Von den Mitarbeitern der Mercedes-Benz
Fahrprogramme erhält der interessierte
Taxifahrer direkt die Rückmeldung, ob
die von ihm gewünschte Teilnahme realisiert werden kann. Für weitere Informationen oder bei eventuellen Rückfragen
steht das Team der Mercedes-Benz Fahrprogramme zudem unter der Telefonnummer (089) 9 50 60 51 oder per E-Mail
mb.fahrprogramme@bkp-gmbh.de zur
Verfügung.
BZP-AR 07/08
Kindersicherung in Taxis 
und Mietwagen
Änderung der Norm ECE44
Kindersicherungen nach der alten 
Norm ECE44-02 verlieren ab 08.04.2008
die Zulassung
Ab dem 08.04.2008 sind in PKW’s und
somit auch in Taxis und Mietwagen, 
nur noch Sicherungssysteme, die eine Zulassung nach der Norm ECE44-03 oder
ECE44-04 haben zulässig!
Ältere Sicherungssysteme, die nur die
Norm ECE44-02 erfüllen, dürfen dann
nicht mehr benutzt werden.
Wegen der kompakten Bauform ist die
Kindersicherung Safefit (siehe Foto) in
Taxis weit verbreitet.
Diese Kindersicherung (Bauchmanschette)
erfüllt aber nur die Norm ECE44-02 und
darf daher ab 08.04.2008 nicht mehr benutzt werden. Auch alle anderen Sitz -
erhöhungen und Kindersicherungen, die
noch nach Norm ECE44-02 zertifiziert
sind, müssen aussortiert werden.
399 ,00`
499 ,00`
373770,00 €,
4695,00 6,25%
6,25%, letzte Rate: 5128,00 €Klimaautomatik
Bordcomputer Navigationssystem
München-Zentrum · Landsberger Str. 83-87
Oliver Otter · Tel. 089/51 01-254

Seite 18

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Der Landesverband
18 TAXIKURIER
So erkennen Sie, nach welcher 
Norm ein Kindersitz / Sicherungssystem
zugelassen ist
Jeder Kindersitz / Kindersicherung muss
auf einem Etikett die Zulassungsnummer
ausweisen.
Das Etikett ist manchmal weiß, häufig
orange (siehe Muster).
Universal = Kategorie der Zulassung.
Universal bedeutet, 
dass der Sitz auf allen
Plätzen mit 3-Punkt-Gurt
benutzt werden darf.
9 – 18 kg = zugelassen für dieses
Körpergewicht
E = Europäisches Prüfzeichen
im Kreis
1 = Kennzahl des Landes, in
welchem dieser Sitz zu -
gelassen wurde (1 für
Deutschland, 2 für Frankreich, 3 für Italien, etc.)
03 = Nummer der Zulassung. 
Die beiden ersten Ziffern
zeigen nach welcher Version der ECE44 der Sitz
zugelassen ist. In diesem
Fall 44-03. Beginnt die
Nummer hier mit 02, ist
der Sitz ab 08.04.2008
nicht mehr zulässig und
muss aussortiert werden!
Fa. Supersitz= Name des Herstellers
(muss nicht zwingend
 angegeben sein)
Was ist zu tun?
Die alten Sicherungssysteme, wie Safefit
und Sitzerhöhung nach ECE44-02 sind
auszusortieren und können durch Sitz -
erhöhungen ersetzt werden. Leider steht
ein Sicherungssystem, das im Fahrzeug
ähnlich wenig Platz beansprucht, wie die
Bauchmanschette Safefit nicht mehr zur
Verfügung. Wir bemühen uns, Sie über
die Taxi München eG und die Taxi-
 Zentrale Nürnberg mit „realtiv kleinen“
Sitzerhöhungen (Styropor) zu versorgen.
Voraussichtlich werden diese Sitzerhöhungen Ende März, Anfang April zur
Verfügung stehen, wir rechnen mit einem
Preis von knapp 5 Euro brutto.
Auffrischung zum Thema Kindersicherung
Bei regelmäßiger Beförderung (z.B. Schüler- und Kindergartenfahrten) müssen alle
Kinder auf allen Sitzen mit einem zugelassenem Sitz/System gesichert werden.
Im üblichen Taxiverkehr müssen auf 
der Rückbank maximal zwei Kinder mit
einem Körpergewicht von 9 bis 36 kg
 gesichert werden, davon jedoch nur ein
Kind mit einem Körpergewicht von 9 bis
18 kg. Auf dem Beifahrersitz dürfen Kinder nie ohne Kindersicherung befördert
werden. Kinder, größer als 1,50 m, brauchen keine Kindersicherung.
Zur Übersicht hier die verschiedenen
 Gewichts- und Altersklassen.
Die Altersangaben sind ungefähre Werte,
in den amtlichen Vorschriften wird ausschließlich auf das Gewicht der Kinder
abgestellt. Da größere Kinder (und deren
Eltern) zwar immer über das Alter des
Kindes, nicht jedoch über das genaue Gewicht Bescheid wissen, kommt man in
der Praxis mit der Altersangabe leichter
zurecht.
Gewichts- Gewichts- Alter Marktübliche Im Taxi verwendbare Sicherungsgruppe angabe Sitze Systeme pflicht im Taxi
Gruppe 0 (+) von Geburt – 0 – Babyschalen, wie Von den Eltern mit- bis 9 kg keine 
13 kg ca. 1 Jahr Maxicosi, Römer- gebrachte Babyschalen Sicherungspflicht
Baby-Safe, etc. im Taxiverkehr
Gruppe 1 9 – 18 kg 9 Monate – Schalensitze wie Römer Taxi (nicht mehr Ein Kind dieser 
ca. 4 Jahre Römer King, etc. lieferbar), integrierte Altersgruppe 
Kindersitze mit muss im Taxizusätzlichem Fangtisch verkehr gesichert 
werden
Gruppe 2 15 – 25 kg ca. 3 Jahre – Sitzerhöhungen Sitzerhöhungen, 2 Kinder sichern
ca. 7 Jahre integrierte Kindersitze
Gruppe 3 22 – 36 kg ca. 6 Jahre – Sitzerhöhungen Sitzerhöhungen, 2 Kinder sichern
max. 12 Jahre integrierte Kindersitze
Insgesamt müssen im Taxiverkehr maximal 2 Kinder gesichert werden.

Seite 19

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19TAXIKURIER
Die guten Geister der Genossenschaft
Den Dragan kennt eigentlich jeder. Wenn
er mit seinem roten „Feuerwehrauto“ 
von Standplatz zu Standplatz düst, dann
brennt’s irgendwo. Sprich: Eine Rufsäule
ist defekt. 
Damit jetzt ja keiner denkt, der Dragan
geigt hier ohne Plan durch die Stadt –
weit gefehlt. Der Auftrag zum Einsatz
kommt immer „von der Firma“, wie er
sagt. „Die Fehler müssen grundsätzlich
zuerst der Zentrale gemeldet werden. 
Es nützt überhaupt nichts, wenn die Kollegen mir unterwegs Bescheid sagen.“
Nun könnte man ja auf die Idee kommen,
dass beim Stand der heutigen Technik so
etwas Banales wie eine Rufsäule ohne
Probleme funktionieren sollte. Weit gefehlt! Jetzt klärt einen Dragan erst einmal
auf, was passieren kann. „Leider Gottes
gibt es so viele Idioten, die immer etwas
zerstören müssen. Aber davon abgesehen,
sind Rufsäulen im Winter wegen der hohen Feuchtigkeit sehr anfällig, mehr als
im Sommer. Und zudem sind unsere Rufsäulen auch einer hohen Belastung ausgesetzt. Die werden am Tag bis zu 150
mal betätigt, nicht einmal im Jahr wie bei
einem Feuermelder.“ Nun gibt es ja immer wieder Leute, die glauben, der Dragan hat eigentlich einen schlampigen
Job. Fährt ein bisschen in der Gegend herum, keiner weiß so recht, was er gerade
macht und ist deshalb auch immer gut
drauf. Letzteres liegt an seiner positiven
Lebenseinstellung. Aber das Reparieren
von Rufsäulen ist auch ein Knochenjob.
„Manchmal brauche ich zwei Stunden,
um den Fehler zu finden. Und das Ganze
immer auf Knien. Denn das elektronische
Innenleben einer Rufsäule steckt im unteren Teil.“ Als gelernter Elektriker behebt
er die Schäden nach Möglichkeit vor Ort.
Dafür hat er in seinem Auto „alles, was
man so braucht.“ Es gibt aber auch Schäden, die werden von den lieben Kollegen
durch unsachgemäße Bedienung ver -
ursacht. Und da können sie noch nicht
einmal etwas dafür. Bei den neuen Solarrufsäulen gibt es dummerweise zwei verschiedene Versionen. Bei der ersten Serie
muss man mit dem Finger auf dem Annahmeknopf bleiben, bei der neuen Serie
darf man nur kurz draufdrücken und
muss dann den Finger wieder wegnehmen. Sonst wird der Druck zu stark und
die Platine dahinter zerstört. Da man als
Laie aber den Unterschied nicht erkennen
kann, klebt Dragan jetzt ein Pickerl mit
dem entsprechenden Hinweis an die Säulen. In Schwarz für die ältere Serie, in Rot
die neue. Fast idiotensicher. Sollte man
meinen. Seit 1995 arbeitet Dragan jetzt
bei der Genossenschaft. Davor war er 20
Jahre bei Elektro Schmid, bis die ihren
Firmensitz verlegt haben. Dragan ist aber
nicht nur für Standplatztelefone zuständig, sondern auch für die Immobilien.
„Ich bin eigentlich das Mädchen für alles.
In der Stadt kenn’ ich mich so gut aus,
dass ich jetzt auch den Taxischein machen könnte.“ Wenn seine fünf Enkel -
kinder zu hohe Ansprüche haben, kann er
es sich ja noch einmal überlegen. (PG)
Der rasende Reparateur
„Achtung: Auf die Beschriftung achten!“
tägliche Belange kümmern, kurz: die eine
Genossenschaft am Laufen halten. Von
diesen „Guten Geistern“ möchte Ihnen der
TAXIKURIER in loser Folge einige vorstellen.
In dieser Ausgabe: Dragan Milovanovic
Wie funktioniert die Genossenschaft?
Wenn der Vorstand ein Anliegen hat, wird
das in aller Regel schnell nach außen 
kommuniziert – und alle wissen Bescheid.
Aber auch ein Vorstand braucht Menschen
mit denen er arbeitet, die sich um all -
Name: Milovanovic
Vorname: Dragan
Alter: 57
Sternzeichen: Jungfrau
Familienstand: Verheiratet, 2 Kinder
Geburtsort: Krusevac/Serbien
Aufgewachsen: Krusevac
Wohnviertel: Gärtnerplatzviertel
Hobbies: Radfahren, Fußball
Musik: Klassik, Volksmusik
Urlaub: Serbien
Mini-Steckbrief:
Kompetente Mobilitäts -Lösungen
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Seite 20

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Anno dazumal
Der Fachkundenachweis
Im Gegensatz zu Güterkraftverkehrsunternehmer, die bereits seit dem Ende der 
50er Jahre einen Fachkundenachweis zu
absolvieren hatten, gab es für Personenbeförderer keinen Beförderungsnachweis. 
Der Gesetzgeber maß und misst der Beförderung von Gütern, Sand und Kies mehr
Bedeutung zu als der von Personen. Ein
lebendiges Beispiel ist die Freistellungsverordnung, die zulässt, dass Millionen
von Schülern, Behinderten, Arbeitnehmern und Kranken von Unternehmern die
keinerlei fachliche Kompetenz nachweisen
müssen und Fahrpersonal einsetzen, das
lediglich die normale Fahrerlaubnis für
den im Einsatz befindlichen PKW besitzen
muss.
Die Widerstände gegen die Fachkundeprüfung waren vielfältig. Die große Verkehrspolitik in Bonn kümmerte sich fast
ausschließlich um die Bahn – und deren
Konkurrenz, den LKW-Verkehr – daran
hat sich bis heute fast nichts geändert. 
Die Bahn ist massiv defizitär und der
LKW-Verkehr ist zum Buhmann der
 Nation geworden, obwohl jedes Kleinkind
weiß, dass die Bahn die Aufgaben des
Straßengüterverkehrs nicht im Ansatz
übernehmen könnte. 
Sogar die Dachorganisation der IHKen,
damals der DIHT, war gegen den Fachkundenachweis für Bus, Taxi- und Mietwagenunternehmen, obwohl die Prüftätigkeit den Kammern übertragen werden
sollte. Der DIHT warf uns, den Verbänden
des Gewerbes vor, dass der Fachkundenachweis zu einer Zugangssperre missbraucht werden sollte, um die damals
nach der Gesetzeslage relativ liberal gestaltete Frage der Neuzulassungen von
Taxigenehmigungen zu erschweren.
Eine ähnlich restriktive Stellung nehmen
die Kammern heute noch in der Frage 
des fehlenden Fachkundenachweises bei
Gastronomen ein.
Am 1. Oktober 1978 war es dann soweit.
Im § 13 PBefG wurde der Fachkundenachweis als Voraussetzung zur Erlangung einer Genehmigung nach dem
PBefG festgeschrieben. Jeder der nach
dem 1. Oktober Taxi-, Mietwagen- oder
Busunternehmer wurde, musste eine bestandene Fachkundeprüfung vorweisen.
Das Ganze hatte einen Haken, die Durchführungsverordnung fehlte, es konnten
also in ganz Deutschland keine Prüfungen
abgehalten werden. So wurden Genehmigungen mit der Auflage übertragen, dass
der Fachkundenachweis innerhalb von
sechs Monaten nachgewiesen werden
musste. Diese Frist wurde auf ein Jahr
verlängert, weil die fehlende Durchführungsverordnung erst am 1. April 1979 in
Kraft trat.
Bereits ab Januar 1979 schulte der Landesverband in München, Nürnberg und
Würzburg angehende Unternehmer. Die
erste Fachkundeprüfung fand bereits, nicht
ganz legal, im März 1979 in Berlin statt.
Schon bei den ersten Prüfungen lag die
Durchfallquote um die 50 %, was sich
trotz einiger Erschwernisse bis heute nicht
wesentlich änderte.
Rückblickend muss festgestellt werden,
dass gerade die IHKen, die sich anfangs
quer stellten, sich um einen fairen und
sachgerechten Prüfungsablauf sehr erfolgreich bemühten.
Noch viel wichtiger ist die Tatsache, dass
die Einführung des Fachkundenachweises
gerade noch rechtzeitig kam um eine
 Anhebung der Qualität der Unternehmerschaft zu sichern. Vor dem Fachkundenachweis genügte es wirtschaftlich leistungsfähig und persönlich zuverlässig zu
sein, um die Voraussetzungen zum Personenbeförderungsunternehmer zu erfüllen.
Ich erinnere mich noch an diverse unrühmliche Auswüchse. Ein ehemaliger
Unternehmer der eine ganze Latte auf
dem Kerbholz hatte, bekam mit List und
Tücke von einem ostbayerischen Landratsamt seinen Personenbeförderungsschein wieder. Seine Oma, eine fast 80jährige Putzfrau ohne Führerschein mit
einem einwandfreien Leumund, machte er
zur Unternehmerin seines Taxis und hob
so das Niveau des Münchner Gewerbes.
Dies war kein Einzelfall.
Einige der Unternehmer die nach dem 
1. Oktober 1978 ihre Konzession unter der
Auflage den Fachkundenachweis nach -
zubringen erteilt bekamen, schafften die
Prüfung nie und mussten ihr Unternehmen wieder aufgeben.
Der Fachkundenachweis im Jahr 2008 
ist bundesweit in der Berufszugangs -
verordnung geregelt. Die Prüfungsinhalte
wurden von diversen Fachgremien der
Kammern unter Beratung des Gewerbes
vereinheitlicht.
wird in diesem Jahr dreißig Jahre alt. Der
Einführung dieses Befähigungsnachweises
für Personenbeförderungsunternehmer
ging ein politischer Kampf des Deutschen
Taxi- und Mietwagengewerbes (BZP) 
und des Bundesverbandes Deutscher 
Omnibusunternehmer (BDO) über zwei
Jahrzehnte voraus. 
20 TAXIKURIER
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen

Seite 21

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Am 11.07.2007 bestellte ein Mitarbeiter der Taxi-München eG ein Taxi 
zum Kreisverwaltungsreferat (KVR) in
der Ruppertstraße, um von der dort
stattfindenden Wiesn-Verkehrsrunde
zum Stiglmaierplatz in den Löwenbräukeller zur Generalversammlung
der Taxi München eG zu fahren. Die
Zentrale schickte das Taxi 722 vom
Poccistand.
Der Mitarbeiter bestellte das Taxi zur
Ruppertstraße 11, die Taxifahrerin
suchte jedoch auf Hausnummer 19,
und als sie dann den Fahrgast im Taxi
hatte, kam sofort der Kommentar: 
„Der Trottel vom Funk hat mir die
 falsche Hausnummer gesagt“ . Dies
stellte sich beim Abhören der Funkbänder als unwahr heraus. Am Ende
der Fahrt verlangte der Mitarbeiter 
der Taxi eG eine Fahrpreisquittung.
Dabei erhielt er ein Blatt Papier,
 welches zumindest den Aufdruck
„Fahrpreisquittung“ trug …
Folgende Eintragungen auf dieser 
Quittung waren falsch:
➜ Taxinummer: Statt Taxi 722 stand
auf der Quittung die Taxinummer
2874
➜ Taxiunternehmer: Der aufgedruckte
Unternehmer war weder der 
Betreiber von Taxi 722 noch der
von Taxi 2874, es war eine 
nicht mehr existente GmbH auf -
gedruckt.
➜ Steuernummer: Die aufgedruckte 
Steuernummer ist aktuell nicht vergeben. (Zu dem Zeitpunkt, als die
aufgedruckte Taxinummer noch 
zur aufgedruckten GmbH gehörte,
wurden noch keine Steuernummern
aufgedruckt!)
➜ Wegstrecke: war nicht ausgefüllt
➜ Unterschrift: Fehlte bzw. nur ein
Querstrich im Feld
Aufgrund des Sachverhalts schloss der
Fahrgast aus, dass es sich bei diesem
Fehlverhalten um ein Versehen handelte und erstattete Strafanzeige bei
der Staatsanwaltschaft München.
Um ein Versehen würde es sich dann
handeln, wenn ein Quittungsblock
vom richtigen Unternehmer mit einer
anderen Taxinummer dieses Unter -
nehmers benutzt worden wäre. 
Bei der Anhörung gab der Betriebs -
leiter bzw. die Taxifahrerin zu Ihrer
Entlastung an, dass alle Fahrzeuge
dieses Betriebes mit Quittungsdruckern
arbeiten würden, dieser jedoch an diesem Tag defekt gewesen sei und die
ausgestellte Quittung nur eine Ersatzquittung war, wobei die Taxifahrerin
aus Unachtsamkeit nicht bemerkt
 habe, dass sämtliche Eintragungen 
auf der Quittung falsch waren.
Der Staatsanwalt stellte aufgrund
 dieser Stellungnahme das Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung
ein! Dies bedeutet mit anderen Worten, dass die einfache Aussage, „Ich
habe nicht bemerkt dass die Eintragungen auf der Quittung falsch waren“ in diesem Fall den/die Beklagte(n)
vor entsprechender strafrechtlicher
Verfolgung schützt. Wenn es im Leben
nur immer so einfach wäre ...
In einer Nachbetrachtung darf man sich
folgende Fragen selbst beantworten:
➜ Wie entsteht eigentlich ein ge -
druckter (also ein nicht mit „ver -
sehentlich“ handschriftlichen
 Falscheintragungen) Quittungsblock
mit offenbar gezielt falsch zusammengefügten Daten?
➜ Welche Absicht, außer Irreführung
von Kunde und Behörden, kann
hinter der Benutzung eines solchen
Quittungsblocks stehen?
➜ Wo beginnt und wo endet die im
PBefG als Berufszugangsvoraussetzung geforderte unternehmerische
Zuverlässigkeit und ordentliche
 Betriebsführung?
➜ Wie kommt so ein Quittungsblock
überhaupt in dieses Taxi?
➜ Kann man von einem Großunternehmer erwarten, dass nur korrekte
Quittungsblöcke aus dem Büro/Lager
ins Taxi/an den Fahrer ausgegeben
werden? (TK)
Aus der Praxis
That’s life …
Die Prüfung umfasst alle zur Betriebs -
führung notwendigen Kenntnisse:
➜ Berufsbezogenes Recht aus Personenbeförderungsrecht, Straßenverkehrsrecht, Arbeits- und Sozialrecht, 
Vertrags- und Steuerrecht
➜ Kaufmännische und finanzielle 
Verwaltung
➜ Buchführung, Tarife, Kalkulation, 
Versicherungsrecht
➜ Technischer Betrieb
➜ praktische Betriebsführung
➜ Sicherheits- und Umweltschutzvorschriften
➜ Grenzüberschreitender Verkehr, 
Recht der Nachbarstaaten.
Die Prüfung ist bei der Kammer, die für
den Wohnsitz des Bewerbers zuständig
ist, abzulegen. Der Prüfungsausschuss
besteht aus einem Vorsitzenden und
zwei Beisitzern. Die Prüfung besteht für
den Taxi- und Mietwagenverkehr aus
zwei schriftlichen Teilen von je einer
Stunde und einem mündlichen Teil von
30 Minuten.
Eine schriftliche Prüfung ist in Fragen
und Antworten gefasst. Der zweite, in
der Regel schwierigere Teil, beinhaltet
die Bearbeitung von Fallstudien. Die
mündliche Prüfung entfällt, wenn der
Proband in den beiden schriftlichen
 Teilen 60 % der möglichen 150 Punkte
erreicht.
Die Prüfung gilt als bestanden wenn von
den 150 möglichen Punkten insgesamt
90 Punkte, in jedem Teilbereich, jedoch
mindestens 50 % erreicht werden.
Diese Vorgaben gelten für den Fach -
kundenachweis für Taxi- und Miet -
wagenunternehmer. Für Ausflugs -
fahrtenverkehre nach § 48 PBefG und
Busunternehmer ist die Prüfung umfangreicher.
Nach Einführung der Fachkunde ließen
einige Behörden großzügig die Bestellung von Geschäftsführern zu. Diese
Fehlentwicklung wurde durch die Auf -
lage, dass der Geschäftsführer fest
 angestellt und voll verantwortlich mit
Bankvollmacht versehen, den Betrieb
führen muss, weitgehend abgestellt.
Mag mancher Neuunternehmer auch
 angesichts der nicht einfachen Prüfung
fluchen, in jedem Falle gelang durch den
Fachkundenachweis die Qualität unserer
Betriebe zu sichern. (HM)
21TAXIKURIER

Seite 22

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Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
V
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „V“ .
Verfahren – Wem ist es denn noch nicht
passiert, sich zu verfahren? Ärgerlich,
 natürlich, aber hier kann es nur eines geben: Die „Hosen runterlassen“ und sich –
verbunden mit einem großzügigen Preisnachlass – beim Fahrgast entschuldigen!
Die meisten Fehler unterlaufen einem
 gerade dann, wenn man besonders sicher
ist (bzw. sich halt so fühlt) und quasi nur
mehr „aus dem Rückenmark“ fährt, ohne
groß nachzudenken. Gewisse Standardstrecken kann man sich auch im voraus
zurechtlegen: Wer z.B. von der Ludwigstraße kommend zum Gärtnerplatz über
Stachus und Sendlinger Tor fährt, hätte
es über die Von-der-Tann-Straße und 
den Altstadtring kürzer machen können.
Umgekehrt ist, beim gleichen Ausgangspunkt, die Fahrt z.B. zur Hans-Sachs-
Straße über den westlichen Altstadtring
kürzer. Auch hier gilt der oftmals schon
vorgebrachte Rat, sich bitte, bitte nicht
einfach auf das oftmals ungenügende
„Navi“ zu verlassen. Es geht nun mal
nichts über den regelmäßigen Blick in
den Stadtplan. Dass es manchen Kollegen
regelrecht das Maß verzieht, sieht bzw.
hört man an Meldungen wie „Heckenstaller Richtung Norden langsam“ oder ähnlichen „Highlights“ . Erst kürzlich musste
Schrotti einem Kollegen erklären, wie
man von der Thalkirchner-/Zenettistraße
zum Marienplatz (!) kommt, ohne einen
Umweg über Kapuziner- und Goetheplatz
zu nehmen. Ein geradezu klassischer Fehler unterlief gerade erst einem Kollegen,
der vor dem „Pascha“ am Stahlgruberring
Zahlungsschwierigkeiten meldete: mit
Hilfe eines anderen Kollegen konnte geklärt werden, dass der Fahrgast als Ziel
das „Pacha“ genannt hatte. Vielleicht hatte er auch noch „Club“ dazu gesagt, was
aber auch nichts im Irrtum ändert. Otto
Normalverbraucher meint mit „Club“
nämlich die gute alte „Disco“ und nicht
etwa das Rotlichtmilieu. Im Übrigen gibt
es noch ein weiteres Etablissement, welches auf den Namen „Pascha“ hört, nämlich die Hansastraße 9. Hier hätte es am
Fahrer gelegen zu klären, ob der Kunde
tanzen, tanzen lassen oder sonst was will
(„Darf ich bitten – oder wollen Sie vorher
noch mal tanzen“). Auch Straßenverwechslungen sind vermeidbar – wenn
man halt miteinander redet. Zwischen
„Hederich“ und „Herterich“, „Pelkoven“
und „Pettenkofer“ oder „Karl-Schmidt“
und „Carlo Schmid“ ist der phonetische
Unterschied zwar gering, der Fahrpreis
aber nicht. Ein bisserl billiger wird’s,
wenn man nur „Mettingh“ und „Metten“
verwechselt, „Herberg“ und „Neuherberg“
oder „Hertha“ und „Herder“ . Aber entbehrlich sind solche Stadtrundfahrten
 allemal. Und eben, wie gesagt, auch meist
vermeidbar. Ferner ist noch davon auszugehen, dass sich ein Fahrgast bei solchen
Vorkommnissen abgezockt fühlt und jedenfalls, auch wenn der Fiaker die alleinige Schuld übernimmt, viel Zeit verloren
hat. Die alte und nicht ausrottbare Un -
sitte mancher „Kollegen“, nach Nennung
des Fahrzieles durch den Kunden wortlos
Gas zu geben, ist nicht nur unhöflich,
sondern fordert bestimmte Fehler geradezu heraus. 
Verständigung – Die Sprache am Funk ist
deutsch – oder das was Zentralisten und
Fahrer dafür halten. Die Zentrale kann
schon geraume Zeit neben bayerisch auch
noch mit Klangfärbungen aus „Neufünf -
land“ und Österreich aufwarten, früher
auch schon mal mit „Berliner Schnauze“,
und das Repertoire der Fiaker ist sowieso
schier unendlich. Zur ärgerlichen „babylonischen Sprachverwirrung“ wird’s erst
dann, wenn eine Verständigung schlicht
und einfach nicht mehr möglich ist, weil
es dem Fahrer auch an den einfachsten
Grundkenntnissen der deutschen (oder
wie auch immer, s.o.) Sprache gebricht.
Die hilfsweise einzusetzende Gebärdensprache hat am Sprechfunk leider wenig
Sinn, und auch der Datenfunk wird das
Problem mangelhafter Sprachkenntnisse
allenfalls verlagern, aber sicher nicht lösen. Wer nämlich die Sprache des Landes
einfach gar nicht oder „fast gar nicht“
beherrscht, hat im dortigen Dienstleistungsgewerbe nichts verloren! Da gehört
nämlich der direkte Umgang mit dem
Kunden dazu, welcher einen Anspruch
darauf hat, in der Sprache des Landes
 bedient zu werden. Und dazu wiederum,
zählt über die eigentliche Dienstleistung
(von A nach B fahren) hinaus auch z.B.
das Beantworten von Fragen oder einfach
ein wenig „Smalltalk“, wenn der Fahrgast
es wünscht.
Verständnislos – reagiert mindestens
Schrotti, aber wohl nicht nur er, wenn es
um die neuesten Auswüchse des Hotel-
Umbenennungswahnes in München geht.
Da war das neue Hotel in der Hochstraße
11 noch nicht richtig eröffnet, als es von
„Dorint“ schon wieder in „Novotel“ umgetauft wurde. Und auch die Nobelherberge, deren Vorplatz früher mal die
Nachrückreserve des Taxistandes „Bahnhof Süd“ war, wurde quasi aus Anlass ihrer Eröffnung schon wieder neu benannt.
Auch wenn es nicht direkt unser Geld ist,
man bedenke trotzdem, was das alles
 kostet, Tassen und Teller, Briefköpfe und
Stempel, Leuchtschriften und und und
auszutauschen und diejenigen mit dem
alten Namen wegzuwerfen! Die Krönung
der Umbenennungskunst ist jedoch im
Arabellapark zu beobachten, wo nach
bald vierzig Jahren (!) absoluter Ruhe an
der Namensfront plötzlich irgendeinem
besonders schlauen Kopf die Namensänderung vom altehrwürdigen „Arabella“
(Arabellastraße 5) in „Sheraton-Arabellapark“ und die vom ehemaligen „Sheraton“
(Arabellastraße 6) in „Arabella-Sheraton-
Grandhotel“ eingefallen ist. Nicht nur 
für das Taxigewerbe ist diese geistige
 Diarrhöe höchst ärgerlich, weil unsere
 gedruckten Hotelverzeichnisse allenfalls
noch eine Halbwertzeit von drei Wochen
haben und danach getrost aufs Klo gehängt werden können. Womit sie immerhin bei echter Diarrhöe noch einen gewissen Zweck erfüllen würden. Nein,
auch der Besucher unserer Stadt, der
 vielleicht vor zwei Jahren zuletzt in München war und sich wieder im „Sheraton“
einquartieren will, wird nicht mehr
durchblicken, weshalb er sich diesmal
schräg gegenüber in einem anderen Hotel
wieder findet. 
22 TAXIKURIER

Seite 23

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Bis wir Fiaker uns an die neuen Namen,
die ob ihres atemberaubenden Einfallsreichtums Verwechslungen geradezu provozieren, endlich gewöhnt und evtl. auch
die Rufnamen am Funk geändert haben,
heißen die beiden wahrscheinlich längst
„Dorint Mercure Sherabella“ und „Novotel Holiday Inn Araton“ . 
A propos Namen: Auch unsere liebe Landeshauptstadt hat sich wieder ein paar
schöne Dinge ausgedacht und z.B. einen
„Rainer-Werner-Fassbinder-Platz“ erfunden, ohne sich und uns zu fragen, ob es
vielleicht ein „Fassbinderplatz“ nicht
auch schon getan hätte. Schrotti hat hier
früher bereits angeregt, wie es denn mit
einem „Annemarie-Sabine-Leutheusser-
Schnarrenberger-Gedächtnis-Bogen“ wäre, wenn es denn, was ohnehin niemand
wünschen will, unsere ehemalige Bundesjustizministerin mal zerbröseln sollte.
 Dafür ist nun die „Katharina-von-Bora-
Straße“ beschlossene Sache, welche
 nominell die „Meiserstraße“ ersetzt. Die
politischen Gründe für diese Geschlechtsumwandlung vom evangelischen Landesbischof Hans Meiser, zur Ehefrau Martin
Luthers sollen uns hier nicht interessieren, wohl aber die altbekannte Frage, ob’s
nicht ein wenig kürzer gegangen wäre.
Bei einer „Marlene-Dietrich-Straße“ hat
man ja noch Verständnis, schließlich gibt’
s eine „Dietrichstraße“ (ohne Marlene)
nahe dem Dantebad bereits. Aber von
 einer bereits existierenden „Borastraße“
oder „Von-Bora-Straße“ ist in München
nichts bekannt. Verwechslungen könnte
es höchstens zur „Von-Trotha-Straße“
 geben, aber eigentlich auch wieder nicht,
weil die Letztgenannte zwischenzeitlich,
auch aus politischen Gründen, durch die
„Hererostraße“ ersetzt wurde. Genauer
gesagt, die Straße wurde nicht ersetzt,
aber ihr Name.
Und jetzt noch ein bisserl Politik: Mit den
vorgenannten Beispielen von Straßen-
Umbenennungen hat die LH München,
bzw. ihre damalige (bis 02.03.) Stadtratsmehrheit ein „Fass aufgemacht“, das sie
vielleicht nicht mehr zubringt. Wegen
 einer antisemitischen Einstellung und
ebensolchen Sprüchen (Meiser) müsste
man z. B. auch die „Ludwig-Thoma-
 Straße“ (Pasing) umbenennen, denn unser
(ohne Ironie) genialer Heimatdichter hat
leider, wenngleich unter Pseudonym,
auch übelste antisemitische Hetztiraden
vom Stapel gelassen, gegen die die Meiserschen Äußerungen noch Liebeserklärungen waren, Und wegen im Krieg begangener Grausamkeiten (Von-Trotha)
könnte man einige in Straßennamen verewigte Kaiser und Könige, Feldherren und
Politiker „ihrer“ Straßen berauben, denn
un-grausame Kriege gibt es nicht und die
Verantwortung dafür tragen nicht nur 
die unmittelbaren Täter, sondern auch die
Anstifter mit Frack und Zylinder oder
Krone und Klunkern. Bei konsequenter
Fortsetzung dieses betretenen Weges
 wären bald ganze Straßenzüge namenlos
und wir bekämen vielleicht New Yorker
Verhältnisse mit Freigabemeldungen 
der Art: „4711 Zweite Ecke Siebzehnte
Straße“ . Wäre freilich mal was anderes.
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Seite 24

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24 TAXIKURIER
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
 langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
 Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
Der Flughafen Riem
dauerten. Das ovale Rollfeld hatte die
Ausmaße von 2.200 mal 1.800 Metern,
und das leicht gekrümmte Flughafen -
gebäude mit Ausrichtung auf die Alpen
zog sich auf 1.700 Metern dahin. Die
 Eröffnung sollte am 1. September 1939
stattfinden. 
Da aber am frühen Morgen genau dieses
Tages der Krieg vom Zaun gebrochen
wurde, kam es zu keinen Feierlichkeiten.
Stattdessen landete das erste Flugzeug
aus Berlin kommend am 25. Oktober
1939 ohne großes Aufheben. Der Flughafen München-Riem diente fortan hauptsächlich den militärischen Zwecken der
Luftwaffe, die sich mit Erding, Neubiberg,
Oberpfaffenhofen, Fürstenfeldbruck und
Oberschleißheim noch fünf weitere Flugplätze um München herum geschaffen
hatte.
Das Ende des Flugbetriebes kam mit
 einem Bombenangriff am 9. April 1945,
durch den die Anlagen zu 70 Prozent
 zerstört wurden.
Wiederaufbau und Expansion
Der Wiederaufbau dauerte von 1948 
bis 1955. Am 6. April 1948 landete ein
Flieger der Panam als erste Maschine in
Riem. Zu den ersten Fluggästen aus München gehörten rund 3.000 junge Frauen,
die im Dezember 1948 als „Frauleins“ ihren amerikanischen Männern in die USA
folgten. Da die Linienmaschinen dem Ansturm nicht gewachsen waren, mussten
Sondermaschinen eingesetzt werden.
Der Luftverkehr nahm einen für damalige
Verhältnisse steilen Aufschwung: Starteten und landeten 1949 in Riem noch
1.399 Flugzeuge, waren es 1954 bereits
6.850 mit 140.000 Passagieren und 123
Tonnen Postfracht. Im Frühjahr 1955 flogen folgende acht Gesellschaft Riem an:
Air France, British European Airways, die
niederländische KLM, die belgische Sabena, die dänisch-norwegisch-schwedische
SAS, Swissair sowie die beiden US-Gesellschaften Panam und TWA. An zehn
Masten wehten die Fahnen der jeweiligen
Herkunftsnationen, also zwei für die
USA. Ein elfter Mast stand noch leer da
und harrte seiner Beflaggung. 
Die Lufthansa
Die Bundesrepublik Deutschland unterlag
bis zum 4. Mai 1955 dem Besatzungs -
statut der Siegermächte des Krieges und
wurde erst am 5. Mai 1955 zum souveränen Staat. Dies bedeutete unter anderem,
dass es auch wieder eine deutsche Fluggesellschaft geben durfte, nämlich die
Lufthansa, deren Geschäfte seit Kriegs -
ende im Mai 1945 ruhten.
Bereits am 1. April 1955 war es so weit
gewesen, dass die erste Lufthansa-Strecke
eröffnet wurde. Zunächst einmal wurde
die blau-gelbe Fahne der Lufthansa am
elften Mast gehisst. Dann rief man die 17
Passagiere per Lautsprecher auf, zu Fuß
zu ihrem Flieger zu gehen. Zeitgleich um
7.40 Uhr hoben in Hamburg und Riem
zwei amerikanische Convair-Maschinen
mit dem Kranich auf dem Leitwerk ab.
 Eine Zeitung berichtete am nächsten Tag:
„… hob die zweimotorige Convair mit
donnernden Motoren vom Boden ab.“
Taxirelevanz - „Hafen“ und Taxi-Slang
Der erste Münchner Flughafen lag seit
1909 auf dem Oberwiesenfeld, zunächst
ohne Lande- und Startbahn und Empfangsgebäude. Die Flieger rumpelten über
die Graspiste und die Fluggäste wurden
per Automobil direkt zum Flugzeug gebracht oder durchgeschüttelt von dort
 abgeholt. Eine Startbahn entstand 1925
und ein Abfertigungs- und Verwaltungsgebäude erst 1931, womit München-
Oberwiesenfeld als vollwertiger Verkehrsflughafen galt. Im Jahr 1938 wurden
rund 50.000 Passagiere abgefertigt.
Zivile Luftfahrt und Rüstung
Die technische Entwicklung schritt voran
und mit ihr der Luftverkehr, der nicht nur
zunehmend zivilen Zwecken diente, sondern auch eine zentrale Rolle in den
 Vorbereitungen zum Zweiten Weltkrieg
spielte. Das Oberwiesenfeld wurde zu
klein und lag darüber hinaus mitten in
der Stadt. Seit 1936 liefen daher die
 Planungen für einen neuen Flughafen
weit im Osten vor den Toren Münchens.
Er sollte auf der Gemarkung der Gemeinde Riem liegen, die deshalb am 1. Januar
1937 nach München eingemeindet wurde.
Im Frühjahr selben Jahres begannen die
Bauarbeiten, die bis in den Herbst 1939
THOMAS VOGL
RECHTSANWÄLTE
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543

Seite 25

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25TAXIKURIER
Seit dem 5. Mai 1955 wehte anstelle der
Lufthansa-Fahne das Schwarz-Rot-Gold
Westdeutschlands, das ja erst seit diesem
Tag ein eigenständiger Staat war.
Seit Mai 1955 verband die Lufthansa
München mit London, Madrid und Paris.
Für den bald darauf einsetzenden Transatlantik-Verkehr kaufte die Gesellschaft
in den USA viermotorige Super Constellations, von denen ein Exemplar jetzt am
Besucherberg des heutigen Hafens steht. 
Grenzen der Kapazität
Mit dem Flugverkehr und damit auch mit
Riem ging es ständig bergauf. Im Jahr
1962 wurden erstmals mehr als eine
Millionen Passagier abgefertigt, 1991
wurden daraus dann zwölf Millionen.
Umfangreiche Um- und Anbauten
 mussten errichtet werden und führten
schließlich zu dem unübersichtlichen
baulichen Durcheinander, von dem bekanntlich auch das Taxi-Gewerbe berührt
wurde. Außerdem wuchs die Stadt von
drei Seiten an das Gelände heran und
machte eine räumliche Ausdehnung
 unmöglich.
Als Standorte für einen neuen Flughafen
gerieten der Hofoldinger Forst, der Ebersberger Forst und schließlich das Erdinger
Moos in die Diskussion. Letzteres erschien als am besten geeignet und kurz
vor Mitternacht des 16. Mai 1992 schloss
München-Riem seine Pforten. In dieser
Nacht wurde das Gebiet zwischen Riem
und dem neuen Flughafen weiträumig
abgesperrt und Riem zog in Tausenden
von Fahrzeugen nach Norden um. Eine
logistische Glanzleistung, denn am Morgen des 17. Mai begann der Flugverkehr
im Erdinger Moos ohne Probleme. 
Der ehemalige Hafen
In Riem wurden nun die provisorischen
Parkhäuser demontiert, während die verwaisten Hallen und Behelfsbauten noch
über Jahre für Flohmärkte und Konzerte
genutzt wurden. Das riesige Gelände erfuhr inzwischen eine völlige Umgestaltung, wobei am taxi-relevantesten das
1998 eröffnete Kongresszentrum ICM und
das neuen Messegelände sind. Vom alten
Flughafen sind lediglich der wie abgestellt und nicht abgeholt wartende Kontrollturm übrig geblieben sowie die Empfangshalle, die so genannte Wappenhalle.
Mit der Adresse Konrad-Zuse-Platz steht
sie etwas versteckt integriert in die Neubauten und weist mit dem Schriftzug
MÜNCHEN auf ihre alte Funktion hin.
Turm und Halle stehen unter Denkmalschutz.
Straßennamen
Wie könnte es anders sein, dass es eine
Straße in Riem gibt, die noch an den
 ehemaligen Flughafen erinnern? Als
 Taxi-Adressen tritt sie allerdings so gut
wie nie in Erscheinung, weil sie einfach
zu abgelegen und unbedeutend ist.
Der Stadtrat entschied sich am 21. Ok tober
1937, im neu eingemeindeten Riem eine
Straße nach einem Pionier der Luftfahrt
zu benennen, nämlich die Theodor-Kober-
Straße mit der Erläuterung: „Diplom-
 Ingenieur, ein Pionier der Luftschiffahrt,
Mitarbeiter des Grafen Zeppelin und Konstrukteur des ersten starren Luftschiffes.
Geboren 13.2.1865 zu Berg-Stuttgart, gestorben 22.12.1930 zu Friedrichtshafen.“
Weniger Erfolg hinsichtlich einer Straßenbenennung hatte der Industrielle
 Hugo Junkers, der an der deutschen Aufrüstung bestens verdient hatte. Es gab in
Milbertshofen seit dem 13. August 1936
die Junkersstraße, und zwar als Adresse
für BMW, wo damals Flugmotoren her -
gestellt wurden. Als Erläuterung hieß 
es: „Hugo Junkers, Professor, einer der
Pioniere der Luftfahrt. Erbauer der ersten
Großgasmaschine, Konstrukteur des ersten Metallflugzeuges und Schöpfer von
Großflugzeugen (Type Ju 52). Geboren
am 3.2.1859 zu Rheydt in Westfalen,
 gestorben am 3.2.1935 zu Gauting bei
München“ . Das heutige BMW-Logo weist
noch auf diese Flugmotoren hin: Das
Weiß-Blau steht für Bayern und symbolisiert gleichzeitig den Bewegungsschatten
eines Propellers. 
Der Stadtrat benannte diese Straße am
29. April 1937 um in Dostlerstraße: 
„Ritter Eduard von Dostler, der als Oberleutnant und Führer der Jagdstaffel 6
27 Luftsiege errang. Geboren 3.2.1892 
zu Pottenstein (Fränkische Schweiz),
 gefallen 21.8.1917 bei einem Luftkampf.“
Es zeigte sich hier die enge Verbindung
der BMW-Motoren mit der Aufrüstung
für den nächsten Krieg.
Hintergrund der Umbenennung war, dass
man Junkers mit einer repräsentativeren
Straße ehren, also sozusagen befördern
wollte. In den Akten liest man: „Die Junkersstraße wird wieder verwendet werden
bei Straßenbenennungen in der Nähe des
neuen Flughafens.“ Infolge des Zweiten
Weltkrieges kam es aber nie dazu, so dass
Junkers Nachkommen zwar bis heute von
den für das Dritte Reich erwirtschafteten
Rüstungsprofiten zehren, aber in München keine Straße mit ihrem Familien -
namen vorfinden. In Hugo Junkers’
Wohnort Gauting hingegen gibt es eine
Junkersstraße.
In Laim findet sich die Junkerstraße mit
einem „s“ weniger als bei der Junkersstraße. Erstere erinnert an den Volks -
sänger August Junker (1872-1946), der
der Menschheit mit Sicherheit mehr Gutes
getan hat als sein Fast-Namensvetter mit
SS. (BW)
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Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich
folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des
Kollegen Benedikt Weyerer:
München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 
München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X
München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 
Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei!

Seite 26

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26 TAXIKURIER
Wie wichtig ist die Taxiversorgung für
Hotels? Bei Neueröffnungen wird die gute
Zusammenarbeit zwischen dem Beher -
bergungsunternehmen und den Taxis
 beschworen. Nach einigen Betriebsmonaten tritt häufig ein Wandel ein. Ein Taxistand vor dem Hotel ist eine Prestige -
angelegenheit. Vollkommener Service
wird mit einem Autobookinganschluss an
die Zentrale erreicht. Selbst wenn das
Messegeschäft mit Zimmerzuschlägen
brummt, steht das Münchner Taxigewerbe „Gewehr bei Fuß“ . Man sollte meinen,
beide Seiten sind zufrieden, oder wären
es, wenn die Raffgier mancher Rezeptionisten nicht wäre. 
Die wird leider genährt von dummdreisten Taxifahrern, die den Trinkgeld -
generälen am Empfangsschalter saftige
Provisionen für die Vermittlungen von
lukrativen Fahrten anbieten. Es gibt also
„Flughafen taxis“, die bereit sind, 30 Kilometer Anfahrt in Kauf zu nehmen. 
Die Fahrgäste haben natürlich zu warten,
bis der trinkgeldbereite Chauffeur eintrifft. Übrigens, manche Hotels führen
 sogar „Hitlisten“, welcher Taxifahrer
 welche Provision abdrückt. 
Nachdem im Sommer 2007 ein großes
Hotel in Dornach durch unachtsamen
Hotelerie
Der Hotel-Check
Welche Häuser fair mit uns zusammenarbeiten!
Umgang mit seinen haus internen Taxi-
Bestell-Listen inkl. Angabe der Höhe der
Schmiergeldzahlungen für großes Ent -
setzen im Gewerbe gesorgt hat, wurden
wir initiativ, um gegen diese Praktiken
vorzugehen. 
Allein das Zusehen und Klagen bringt
nicht die erforderlichen Erkenntnisse, um
entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Deshalb wurden und werden in regel -
mäßigen Abständen Testpersonen in die
betroffenen Hotels eingeschleust, die 
die Praxis der Taxibestellung überprüfen
können. 
Das Ziel der Aktion ist, diese Hotels im
Taxikurier zu outen und damit zur Einsicht zu bringen, dass dieses Verhalten
allerunterste Schublade darstellt.
Durchgang 7 – Hotel K&K am Harras
Nachdem kürzlich eine schriftliche Beschwerde eines aufmerksamen Kollegen
in der Genossenschaft eingegangen ist,
deren Gegenstand es war, dass Landtaxis
das K&K-Hotel am Harras exklusiv für
Flughafenfahrten bedienen würden,
 testeten wir diesen Monat dieses Haus:
Sonntag, 09.03.08, kurz nach 18 Uhr
trifft unsere Testperson am K&K-Hotel
ein und ordert am Empfang für den
nächsten Morgen um 7.30 Uhr ein Taxi
zum Flughafen. Der Empfang notiert die
Bestellung zuerst nur auf einem Stück
Papier, bestellt die Taxifahrt dann um
22.01 Uhr in der Zentrale als Vorbestellung für den 10.03.08 für 7.30 Uhr.
Die Fahrt wird pünktlich auf Kanal 1 am
Funk vermittelt, es kommt das Taxi 1431
vom Harras-Stand.
Auch eine weitere Vorbestellung an diesem Tag um 8.15 Uhr wurde ebenfalls
über unsere Zentrale abgewickelt. 
Auch die regelmäßige Beobachtung des
Hotels von außen konnte keine Erkenntnisse liefern, dass hier andere, Nicht-
Münchner Taxis geordert werden. Wir
freuen uns, endlich wieder einmal ein
Haus nennen zu können, das fair mit uns
zusammenarbeitet. 
Bisherige Ergebnisse:
Hotels Hotels Taxis
Am Moosfeld NH München-Dornach 1567
Euro-Suite Regent 2024
Cristall
Elephant 3344
Hotel an der Oper 2574
Vitalis 1838
Conrad de Ville 2574
K&K am Harras
Die „Zitrone des Monats“ würde schon
lange jenen „Kollegen“ gebühren, die
Standplätze als Parkplatz benutzen
und auf diesbezügliche Vorhaltungen
ungehalten reagieren. (… der Taxistand
gehört mir, da mach ich, was ich will!)
Interessanterweise sind das die gleichen Fahrer, die lautstark und unflätig
Privat-PKW-Fahrer beschimpfen, die
sich „erlauben“, kurz am Taxistand zu
halten! Besonders auffallend ist dieses
Verhalten am Poccistand zu beobachten. (geradezu dreist, im Anblick des
KVR!). Dort konnte ich verschiedentlich erst nach dreimaligem Anfahren
landen, obwohl lediglich das erste Taxi
mit einem Fahrer besetzt war.
Mit kollegialen Grüßen
Hans-Dieter Hoppe
Taxi 3322
Leserbriefe/Forum
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. 
Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
„Zitrone des Monats“
Foto: www.atelier-tacke.de

Seite 27

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27TAXIKURIER
Dauerbrenner
Überzähliges Bereitstellen
an Taxistandplätzen
An vielen Taxistandplätzen stehen auf den Standplatztafeln detaillierte Informationen über die Anzahl und Formation. Eine Aufstellung ist nur zwischen den beiden
Taxistanplatztafeln gestattet. Stehen darüber hinaus weitere Taxis, spricht man von
unerlaubter Bereitstellung. Dies ist verboten!
Richtig ärgerlich wird es für uns, wenn wegen der Ignoranz Einiger Standplätze
„auf der Kippe“ stehen. Allen voran müssen wir den „Marienplatz“ erwähnen.
Mehrfach haben wir im TAXIKURIER bereits darum gebeten, diese Unart abzustellen, da in diesem speziellen Fall auch noch Fußgänger, Radfahrer und der
städtische Linienbus gefährdet oder behindert wurden. Selbst Anzeigen beim KVR
von überzählig bereitstehenden KollegInnen konnten keine Abhilfe schaffen. Der
„Katzenjammer“ und die anschließende „Erleuchtung“ dieser KollegInnen wird
voraussichtlich erst mit Aufhebung dieses Standplatzes einsetzen – nur dann ist
es zu spät! Jüngst hatten wir einen Kunden, der sich über rücksichtslose Kollegen
beschwerte: Den Portier des Hotels Apollo in der Mittererstraße. Dieser Herr verfügt über eine nahezu „grenzenlose“ Leidensfähigkeit. Ihm wurde durch überzählig bereitstehende Kollegen des Taxistandes MERIDIEN (Bayerstraße) die Hotel -
anfahrt komplett blockiert. Er versuchte in persönlichen Gesprächen mit diesen
Kollegen vor Ort seine Hotelanfahrt für eine Lieferung frei zu bekommen. Leider
vergeblich! In seiner großen Not rief er dann bei uns in der Zentrale an und 
bat uns, ob wir auf diese Kollegen einwirken können, damit er seine Lieferung
abladen kann, da er den Spediteur bereits die dritte „Ehrenrunde“ drehen ließ.
Peinlicher geht’s nicht mehr! So schaffen wir uns Freunde! Wenn Sie dem
 Ansehen des gesamten Taxigewerbes nicht weiter schaden wollen, unterlassen 
Sie zukünftig die überzählige Bereitstellung, egal wo! (NL)
Im April …
Der Blick zurück
Kleinanzeigen geben Sie bitte 
direkt an der Hauptkasse in der
 Engelhardstr. 6 im 1. Stock, bei der
TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 9. April 2008!
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
Sagt der Arzt zum Patienten: „Sie 
sehen aber schlecht aus. Haben Sie
denn meinen Rat nicht befolgt, nur
zehn Zigaretten täglich?“ „Doch, doch,
habe ich. Aber für mich als Nicht -
raucher ist das ’ne ganze Menge!“
Witz des Monats
… vor 100 Jahren
1908, 5. April: Das erste Länderspiel
einer deutschen Fußball-Nationalelf
endet in Basel mit einer 3:5-Niederlage gegen die Schweiz. 
1908, 5. April: Herbert von Karajan
wird geboren.
… vor 75 Jahren
1933, 1. April: Durchführung 
des angeordneten Boykotts gegen
jüdische Einrich tungen. 
1933, 3. April: Britische Flug -
pioniere überfliegen in 11.000 m
Höhe erstmals den Mount Everest. 
… vor 50 Jahren
1958, 1. April: Das Deutsche Fernsehen richtet ein festes Programmschema ein.
1958, 19. April: Großkundgebungen
in vielen Städten der Bundesrepublik
gegen die Atomrüstung.
… vor 25 Jahren
1983, 24. April: Der Rennfahrer 
Rolf Stommelen aus Köln verunglückt während des Sechs-Stunden-
Rennens in Riverside (USA) tödlich.
1983, 25. April: Das Hamburger
Magazin „stern“ präsentiert auf
 einer Pressekonferenz die Tage -
bücher Adolf Hitlers, deren Echtheit
sich jedoch im Nachhinein als
falsch herausgestellt hat.
1983, 27. April: Im ZDF läuft die
Serie „Denver Clan“ an.

Seite 28

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Essen auf Rädern – Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Das heutige Einzugsgebiet ist riesig, und
so auch die Gegensätze, die uns erwarten.
Der Herkomerplatz (benannt nach Sir Hubert von H., 1849–1914, britischer Maler
mit deutscher Herkunft), ist der nordwestliche Abschluss von Bogenhausen, welches
schon Anfang des letzten Jahrhunderts
von den reichen Münchnern als „Promi-
Viertel“ entdeckt wurde. Der „Arabella-
Park“ (ab 1965 – wo ist eigentlich der
Park?) wird dominiert vom 1981 fertig
 gestellten Verwaltungsbau der damaligen
Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank, kurz „Hypo“ jetzt „HVB“ nach dem
Zusammenschluss mit der Bayerischen
Vereinsbank Mitte der neunziger Jahre,
welche bis dahin immer den Werbespruch
hatte: „Eine Bank, die Ihr Vertrauen verdient“ . Böse Zungen, wie z.B. Schrottis
 Vater, machten daraus: „Eine Bank, die an
Ihrem Vertrauen verdient“ . Und Bert Brecht
wusste schon: Der wahre Kriminelle überfällt keine Bank, er gründet eine! Wie auch
immer; der weithin sichtbare Bau (Arabellastr. 12) erinnert ein bisserl an eine verspiegelte Ölbohrinsel und stellt einen
interessanten Gegensatz zu den sonst eher
sechziger Jahre typischen „Lego-Hochhäusern“ dieses Areals dar. Zu Letzterem zählen auch das ehemalige, muss man jetzt
sagen, Hotel „Arabella“ (Arabellastr. 5)
und „Sheraton“ (Arabellastr. 6), die übrigens am Funk noch immer so gerufen
werden. Siehe auch „Fiaker-ABC“ .
Arabella, Sheraton, Englschalkinger, Herkomer, Daglfing, Cosima, Busching
Englschalkinger:der Name geht zurück auf
eine im 11. Jahrhundert erstmals erwähnte,
prähistorische Siedlung des vormals dort
ansässigen Einsiedlers Engilschalk. Das
heutige Klinikum Bogenhausen (nicht zu
verwechseln mit der Privatklinik in der
Denninger Str. 44) hatte seinen Vorläufer –
man möchte es kaum glauben – in den
Baracken des heutigen Bürgerparks in der
Oberföhringer Straße 156 und war bis
 Anfang der 1980iger Jahre dort noch in
Betrieb!
Daglfing (eine im Jahr 839 erstmals erwähnte, damals eigenständige Siedlung)
hat seinen dörflichen Charakter bis heute
bewahrt und ist merklich von Pferdezucht
und Reitsport geprägt. Auch am helllichten Wochentag können einem hier Reiter
hoch zu Pferde begegnen. Man würde sich
nicht wundern, wenn einem Miss Marple
und Mister Stringer (Stringer Davis, der
mit Margret Rutherford übrigens verheiratet war) auf Rössern oder zumindest ihren
Drahteseln hier begegnen würden. 
Cosima: Cosima Wagner war Tochter des
Komponisten Friedrich Liszt, erste Ehefrau
des Dirigenten Hans von Bülow (ein Vorfahre von Vico von Bülow, besser bekannt
als „Loriot“) und ab 1870 in zweiter Ehe
die Frau des Komponisten Richard Wagner. Im Einzugsbereich dieses Taxistandes
werden die eingangs erwähnten Gegensätze vielleicht am deutlichsten: Ein schier
unglaublich gewachsenes Unterföhring mit
neuesten Glaspalästen aller Art, überschaubare Hochhaussiedlungen um die
Preziosastraße und eine autobahnähnliche
Effnerstraße treffen auf einen ländlichdörflichen Charakter nordöstlich des Endes
der Johanneskirchner Straße (Hagebuttenplatz, Alpenrader-Straße usw.) – wobei
letztere Adressen für unser Auftragsaufkommen eher geringe Bedeutung haben
und bei dennoch „betroffenen“ Fiakern
schnell zu feuchten Händen führen können. Grundlos übrigens. Ist alles sehr
überschaubar. Nachts empfiehlt sich lediglich eine Taschenlampe, um die teils handgemalten Hausnummernschilder lesen zu
können. Auch ein Vergrößerungsglas kann
hilfreich sein, um im Stadtplan noch die
kleinen Straßen rund um die Kardinal-
Wendel-Straße (oft nur Fußwege) zu entziffern.
Busching: Paul B. (1877–1945), Hofrat und
Universitätsprofessor, machte sich um den
gemeinnützigen Wohnungsbau verdient
und wurde – passt so ins Bild – 1933
durch die Nazis aller Ämter enthoben. Die
Siedlung um unseren Taxistand wurde 
bis 1956 erbaut und war damals die erste
größere Wohnanlage Bayerns nach dem
2. Weltkrieg. (Quellen: „Münchner Straßennamen“, „München zu Fuß“ und Internet, bzw. Freunde, die – im Gegensatz zum
Tester – einen Computer haben.)
Brotzeitstandl
PECENEK – Johanneskirchner-/Freischütz
(südlich) Mo. – Fr. 9.00 – 18.30 Uhr, 
Sa. 9.00 – 16.00 Uhr.
Ein klassischer Wohnwagen-Imbiss. Das
halbe Hendl und der Döner kosten je 3,50
Euro und damit hat sich’s auch schon. Die
Beschränkung auf eine geringe Auswahl
führt dazu, dass das Vorhandene frisch ist
und nicht seit Stunden vor sich hin brutzelt. Krautsalat und Kartoffelsalat (1,30
Euro) und Getränke (Cola, Sprite usw. zu je
1,50 Euro je halber Liter) runden das
quantitativ überschaubare Angebot ab.
Metzgerei
VEIDT – Ostpreußen 35, täglich 
7.00 – 18.00 Uhr, Sa. 7.00 – 12.00 Uhr.
Auch hier ein Familienbetrieb, der neben
Fleisch und Wurst auch Wild und Geflügel
führt. Ein kleiner Imbiss ist dabei; die
 Leberkässemmel kostet 1,20 Euro, die
Bratwurst mit Semmel 1,80 Euro.
Bäckerei/Konditorei
BÄCKEREI-WEYERER, Mahirstraße 14 
(Ecke Effnerstraße) 7.00 –18.00 Uhr, 
Sa. 7.00 – 12.00 Uhr.
Ein Familienbetrieb mit einer weiteren
Station in der Mühlbaurstraße, Brot und
28 TAXIKURIER
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf

Seite 29

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29TAXIKURIER
Semmeln aus eigener Herstellung, ohne
Backzusätze, dafür mit Mehl aus kontrolliertem Anbau. Kleiner Cafe-Betrieb zum
Verweilen im Stehen oder Sitzen: sehr
 gemütlich. In der letzten Stunde der Öffnungszeit jeweils „happy hour“… Semmeln
und Hefeteile um 30 % reduziert.
Wirtshaus
Angesichts der schieren Größe unseres
heutigen Testgebietes gibt es natürlich eine
Auswahl an bayerischen/münchnerischen
Wirtshäusern, die alle in ihrer Art typisch
sind. Hier eine kleine und definitiv unvollständige Auswahl:
ST. EMMERAMSMÜHLE, St.-Emmerams-
Straße 41. Das Anwesen wurde in dieser
Form 1866 gebaut und liegt in unmittelbarer Nähe zur ehemaligen Oberföhringer
Salzbrücke, deren absichtliche Zerstörung
(Ersatz Ludwigsbrücke) durch Heinrich den
Löwen 1158 zur Gründung Münchens
führte: Idyllisch gelegen in den Isarauen,
mit Wirtsgarten und Streichelgehege (vierbeinige Ziegen usw.). Das Preisniveau ist
ebenso hoch wie die „Promi“-Dichte. Speisen stehen auf der Karte unter der Überschrift „Speisengaumerie“; Getränke dazu
korrespondierend unter „Trankgaumerie“ .
Viel „Landhaus-Mode-Publikum“, weil’s
doch hier so grüabig ist! Vielleicht sollte
die Genossenschaft mal einen Festpreis für
die Fahrt zwischen der Emmeramsmühle
und dem „P1“ vereinbaren …
FREISINGER HOF, Oberföhringer Straße 189
(neben dran, auf Nr. 191, das gleichnamige
Hotel). 
Auch hier hohes Preisniveau – z.B. Suppen
um 7,50 Euro … Vorspeisen 10 – 15 Euro;
Hauptspeisen ab 15 Euro. Eher Publikum
mit Anzug bzw. Abendkleid, Geschäftleute
und solche, die zwar Geld, aber es „nicht
so wichtig“ haben. 
BRAUHAUS DICKE SOPHIE, Johanneskirchner Straße 146. Direkt neben dem S-Bahnhof Musenbergstraße und damit schon im
alten Dorfkern gelegen mit schönem
Wirtsgarten. Mittagsangebote (z.B. Krautsalat mit Speck, gebratenes Bierwammerl
mit Knödeln, dann Apfelkuchen oder aber
Tomatencremesuppe, Seelachs gebacken
mit Sauce Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat, zum Abschluss frische Früchte)
kosten gerade mal 6,50 Euro und damit
wohl weniger als daheim. Abends kann’s
mit einer Portion Spanferkel (14.20 Euro)
und anderen schönen Dingen schon etwas
teurer werden. Getestet wurde aber, abseits
aller Aufgeregtheiten der pulsierenden
Weltstadt (ha ha) das 
WIRTSHAUS ZUR POST, Kunihohstraße 5;
Sa. 17.00 – 23.00 Uhr, (kein Ruhetag), 
alle anderen Tage 11.30 – 14.30 Uhr und
17.00 – 23.00 Uhr. 
Hier ist die Zeit stehen geblieben, was aber
nicht heißen soll, dass es sich um eine vernachlässigte Dorfkneipe handeln würde –
im Gegenteil: Die Farben des dunklen
Holzbodens, der Wände und selbst der
Vorhänge sind offensichtlich fachkundig
aufeinander abgestimmt. Damit es aber bei
den normal hohen Zimmern nicht zu düster wird, ist die Decke hell gestrichen und
die Tische – auch an einem „Allerweltsmontag“ gegen Mittag – mit weißem Stoff,
stehenden Servietten und Blümchen am
Tisch hell und liebevoll eingedeckt. Man
hat nicht etwa den Eindruck, hier sei jemand mit dem Scheckbücherl herumgegangen und habe dem teuren Innenarchitekten gesagt „machen Sie mal, Geld spielt
keine Rolle“ . Nein, es ist einfach ein stimmiger Familienbetrieb. Getränke (je 0,5 l ):
Wasser, Limo und Spezi kosten 2,60 – 2,70
Euro; die Biere (Augustiner Hell und Stoff
bzw. Ayinger Weißbier) 2,80 – 3.00 Euro.
Die Standardkarte ist erfreulicherweise
höchst überschaubar; Brotzeiten wie z.B.
Wurstsalat, Käseteller oder „Camembert
gebacken auf Reiberdatschi, mit Salat und
Preiselbeeren“ kosten gerade mal um die
6,00 Euro. Die Hauptspeisen reichen vom
Schweinsbraten mit Knödeln und Blaukraut (7,90 Euro) über das „Postgulasch
mit Semmelknödel und Essiggurken“ (8,10
Euro) und das echte „Wiener Schnitzel
vom Kalb mit Bratkartoffeln und Preiselbeeren“ (11,90 Euro) bis zum „Argentinischen Lendensteak vom Grill mit Kräuterbutter und Salat“ zu 12,80 Euro.
Es gibt noch eine wöchentlich wechselnde
Karte, mit Tagesgerichten zu je 5,90 Euro;
davon auszugsweise: Schweinsbraten mit
Knödel / Schweinemedaillons mit Kroketten und Pfefferrahm / Fischfilet mit Reis
und Knoblauchrahm (usw.).
Bestellt wurde – von dieser Wochenkarte –
der Schweinsbraten, dazu noch extra ein
Beilagensalat (2,00 Euro). Es kamen zwei
große Scheiben Fleisch mit zwei Kartoffelknödeln (für 5,90 Euro!), zusätzlich ein
Stück Kruste, welches mit dem normalen
Messer kaum zu bändigen war. Hervorragend in Geschmack und Konsistenz, versehen mit einer Bratensoße, die nicht aus
dem Packerl stammte. Bemerkenswert ist
auch der „extrige“ Salat: Für gerade mal
2,00 Euro gab es Blattsalate, Gurken, Paprika, Tomaten, Karotten, Zwiebeln usw. in
Joghurtdressing. Die Bedienung (Wirtin
oder evtl. auch Seniorchefin – der Tester
gibt sich als solcher nicht zu erkennen und
stellt daher ungern entsprechende Fragen)
war mütterlich und besorgt, zugleich dennoch schnell und aufmerksam. Beim
Ratsch mit der Stammkundschaft am
Nachbartisch (derfs no a Nachspeis sei?)
gab es ein gleichzeitiges, für andere nicht
sichtbares Kopfnicken für den Tester, der
durch durstiges Anschauen seines leeren
Glases noch ein Bier bestellte.
Ein höchst liebenswürdiger Familienbetrieb (fast) außerhalb von München. Eine
angenehme Mischung aus den Jahren
1960 und 2008. Vielleicht kommen ja Miss
Marple und Mr. Stringer mal vorbei, um
sich ganz sicher „very amused“ zu zeigen!
(MS)
In den nächsten Ausgaben testen 
wir für Sie:
➜ Agnes-Bernauer, Eichstätter, 
Ganghofer, Laimer Bahnhof, 
Nachtwerk, Donnersberger Brücke,
Ridler, Willibald
➜ Baldeplatz, Kochelsee, Goetheplatz,
Lindwurm/Pocci
➜ Balan/Chiemgau, Karl-Preis, 
Ramersdorf
Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. 
Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter:
(0 89) 46 88 55

Seite 30

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30 TAXIKURIER
Innsbrucker Ring/Leuchtenbergring-Tunnel:
„Dickes Ding“ im Osten zum Zweiten. 
Ab April und bis März 2009 wird eine
Mittelwand eingebaut sowie die Sicherheitseinrichtungen auf Vordermann
 gebracht. Da wird das Fahren in der
 eigentlichen Tunnelbaustelle in der
 Richard-Strauß-Str. fast zum Vergnügungsausflug werden.
Kennedybrücke/Isarring bis Biedersteiner
Tunnel: „Dickes Ding“ im Osten zum
 Dritten. Glücklicherweise nur in den
Sommerferien vorgesehen ist die Fahrbahn sanierung in diesem Bereich. Gott
sei Dank gibt´s dann eine Hoppelstrecke
 weniger.
Einstein-/Prinzregenten-/Mühlbaur- und
weitere Straßen in diesem Bereich: Und
nochmal „Dickes Ding“ im Osten zum
Vierten. Was Berg-am-Laim recht ist, ist
Bogenhausen billig: Es gibt neue FW.
Dauer von März bis Dezember. Gerüchten
zufolge sollen alle Messen in diesem Jahr
abgesagt werden. Diese Meldung wird
dann am ersten April groß veröffentlicht
werden. 
Südlicher Stadtbereich:
Drygalskiallee: Im Sommer (hoffentlich
während der Ferienzeit) zwischen Kistlerhof- und Stäblistr. Fahrbahnsanierung. In
der Kistlerhofstr. selbst ist von Juni bis
November zwischen Machtlfinger und
Schertlinstr. eine grundhafte Erneuerung
vorgesehen. Außerdem sind noch FW
zwischen Höhenrainer und Aidenbachstr.
zu erneuern. Anfangs- und Endtermin
stehen hier noch nicht fest.
Tegernseer Landstr. (McGraw-Graben): Die
Stützwände im McGraw-Graben müssen
instandgesetzt werden. Beginn war Mitte
März. Endtermin noch offen. Hoffentlich
findet sich nichts Unerwünschtes, was die
Bauzeit verlängert (z.B. eine zu reparierende Fernwärmeleitung).
Lange hat es gedauert und nun kommt
sie endlich: Die Vorschau auf den Taxler-
Jahresfrust. Immerhin haben Baustellenkoordinator Richard Bartl und sein Team
ihr Bestes getan, um den zu erwartenden
Ärger bei Münchens Autofahrern im
 Allgemeinen und uns Taxlern im Besonderen einigermaßen erträglich zu halten.
Dennoch wird im Laufe des Jahres die
 eine oder andere Verwünschung unvermeidlich bleiben, wenn wieder mal Warten wegen Baustellen angesagt ist – und
da ist genug im Angebot.
Es erwartet uns ein bunter Strauß an
Trambahnschienenverlegungen (das freut
uns wegen der Konkurrenz mit unserem
Geschäft am meisten), sowie neuer Fernwärmeleitungen (FW) und – auch das
gibt`s: Fahrbahnsanierungen. Diese sind
dringend fällig und wer von uns wüsste
nicht auf der Stelle mindestens zwei
Punkte zu nennen, wo die nötig wären.
Spätestens wenn der TÜV einen wegen
einer gebrochenen Feder zur Wiedervorführung bittet – mit dem Kommentar:
„Grämen Sie sich nicht, Sie sind bei weitem nicht der Einzige, dem das passiert.
Das liegt an unseren schlechten Straßen!“, kommt einem schon die Galle
hoch. Und die hilflosen Schilder mit dem
Hinweis auf „Straßenschäden“ (damit begibt die Stadt versicherungstechnisch aus
dem Schneider) lösen Sodbrennen oder
ähnliche Erfreulichkeiten aus. Doch lassen wir das Schimpfen – es hilft ja nichts.
Vor allem, weil aufgrund des Stadtjubiläums noch ein paar Extra-Sperrungen
anstehen – und auch die Blade Nights ab
dem 28.4. wieder an den Montagen zahllose Straßen blockieren. 
Im Übrigen sei nicht vergessen: wenn es
Grund gibt zum Reklamieren, dann wende man sich bitte an Richard Bartl und
sein Team. Soweit möglich, werden Sie
für Abhilfe sorgen. Bitte möglichst sachlich und prägnant an: 
baustellen.bau@muenchen.de
Bereich Innenstadt bis Mittlerer Ring
Leopoldstr.: Seit März und noch bis Sommer 2009 wird die neue Trambahnlinie
23 gebaut. Behinderungen gibt es vor 
allem zwischen Münchner Freheit und
Heckscherstr. 
Leopoldstr. südl. der Münchner Freiheit:
Zwischen Franz-Joseph- und Herzogstr.
findet im Herbst – also nach den Sommerferien – eine Fahrbahnsanierung statt.
Marsstr.: Noch bis ca. Mitte September
zwischen Seidl- und Dachauer Str. kompletter Straßenumbau. 
Erhardtstr.: Ab April bis zum Frühjahr
2009 nördlich der Reichenbachbrücke
Bau eines Entwässerungskanals. Betroffen
ist der Bereich zwischen Cornelius- und
Fraunhoferstr.
Dachauer Str.: Glücklicherweise gelang es
dem Koordinatoren-Team, die Erneuerung
der Trambahngleise zwischen Karl- und
Hugo-Troendle-Str. in die Pfingst- und
Sommerferien zu schieben.
Nördlicher Stadtbereich: 
Keine neuen Baustellen geplant. Tatzelwurm, Heidemannstr. und Moosach 
U-Bahn gibt es ja schon.
Östlicher Stadtbereich:
Mühldorf-/Trausnitz-/Burggrafen-/
Friedenstr.: „Dickes Ding“ im Osten zum
Ersten. Zwischen April und Oktober
 spendiert die Stadt dem ganzen Viertel
neue FW.
Wichtige Information
Taxlers Frust: Baustellenbericht April
und Vorschau 2008

Seite 31

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31TAXIKURIER 31TAXIKURIER
Westlicher Stadtbereich:
Friedenheimer Brücke: Bereits seit März
und noch bis Oktober wird das Brückenbauwerk umfangreich instandgesetzt. Das
kann quasi als Fortsetzung der Bauarbeiten in der Wilhelm-Hale-Str. betrachtet
werden, deren Ende für Mai geplant ist. 
Arnulfstr.: Zwischen Juni und September
wird zwischen Steubenplatz und Schäringerstr. eine neue FW verlegt. In den
 umliegenden Straßen (Donnersberger-/
Schluder-/Renata-/Menradstr.) gelangt
dasselbe Schauspiel zwischen April und
Dezember zur Aufführung.
Von-Kahr-Str. (Südseite): In den Sommerferien zwischen Allacher und Eversbuschstr. Fahrbahnsanierung. Was hat
man eigentlich damals für Material
 verbaut? So alt ist diese Straße doch 
noch nicht.
Alte Allee: Auch hier ist eine Fahrbahn -
sanierung fällig, die erfreulicherweise in
den Sommerferien stattfinden wird.
Landsberger Str./Am Knie/Atterseestr.:
Die Neubauflächen am Pasinger Bahnhof
werden erschlossen und dazu braucht es:
Eine neue Fernwärmeleitung. Beginn in
diesem Jahr, wann ist noch offen.
Hansastr.: Noch einmal eine neue Fernwärmeleitung, die östlich der Westendstr.
verlegt werden muß. Dauer von April bis
Oktober.
Außerhalb Münchens:
Autobahn A95: Zwischen Stadtgrenze und
Autobahnende Luise-Kiesselbach-Platz
wird die Fahrbahn saniert. Dauer Ende
Mai bis Ende Juli. (WH)
Auch Taxler verlieren mal etwas. In Manfred Kraus’ Zeichnung ist dem Fiaker 
offensichtlich etwas in den Gulli gefallen, was bei dem Passanten österliche Gefühle auslöst. Passend zu den Feiertagen. Wenn Ihnen zu dieser Situation der passende
Text einfällt und dieser prämiert wird, gewinnen Sie obigen, ganz besonderen Preis.
Kollege Peter Hörl, der die wohl umfassendste Modell-Taxi-Sammlung besitzt, stellt
diesen einmaligen Sachpreis zur Verfügung. Schicken Sie uns Ihren Text bitte bis
spätestens 9. April 2008 per Post, Fax oder E-Mail (Adressen siehe Impressum). 
Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
5 Taximodelle (ab 1947) zu gewinnen!
München Splitter
➜ Seit 1. März ist das Palais in der Arnulfstraße 27 die erste Münchner Raucher-
Disco. Wie üblich in Raucher-Clubs ist eine Mitgliedschaft Voraussetzung, 
um Einlass zu erhalten.
➜ Nach nur zwei Monaten Bauchlandung für den Wiesn-Stadl. Ob unter dem
 Namen „City-Stadl“ das Geschäft läuft, darf bezweifelt werden.
➜ Mindestens bis Ende des Jahres, eher aber bis Mitte 2009 wurde der Mietvertrag
des 8 Seasons verlängert. Ursprünglich nur auf zwei Jahre angelegt, befindet
man sich mittlerweile schon in der 16ten Saison.
➜ Der neue Trend vor der Münchner Gastronomie nennt sich „Smirting“, 
eine Wortkombination aus „Smoking“ und „Flirting“ . Wenigstens ein positiver
Effekt durch das Rauchverbot.
Gewinnspiel
AUTO-ANKAUF
- gebraucht
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(auch Totalschaden)
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Reklamationen zu befürchten.
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Montag bis Freitag 9-16 Uhr

Seite 32

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32 TAXIKURIER
In München begann das Zeitalter des
Kampfes gegen Feinstaub am 01. Februar
2008. Seit diesem Tag gilt das Durchfahrverbot für Lkw. Spätestens ab 1. Oktober
2008 folgt der nächste Schritt: Es kommt
die Umzeltzone. 
Diese Umweltzone umfasst das Gebiet
innerhalb des mittleren Ringes, wobei der
mittlere Ring selbst nicht zur Umweltzone
zählt. 
Aus diesem Grund führte der TAXIKURIER
ein Gespräch mit Dipl.-Kfm. Andreas Prediger von der Daimler AG, Niederlassung
München. Andreas Prediger ist im Hause
der Daimler AG der erste Ansprechpartner
für alles Wissenswerte in Sachen Feinstaub. Herr Prediger gab uns einen umfassenden Überblick zu dieser Thematik,
die sich in Kürze für so manchen Kollegen sicherlich noch spürbar bemerkbar
machen wird.
Was ist eigentlich Feinstaub?
Die Definition des Feinstaubs geht zurück
auf den im Jahre 1987 eingeführten
 National Air Quality Standard for Particulate Matter (kurz als PM-Standard bezeichnet) der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA (Environmental
Protection Agency). Dieser stellt eine
grundlegende Veränderung in der Bewertung von Immissionen dar: 
Während zuvor die Gesamtimmission betrachtet wurde, liegt der Fokus nun auf
dem einatembaren Anteil der Immissionen. Damit wird dem Umstand Rechnung
getragen, dass feine Partikel von den
Schleimhäuten im Nasen/Rachenraum
bzw. den Härchen im Nasenbereich nur
bedingt zurückgehalten werden, während
gröbere Partikel keine Belastung der
Atemwege darstellen (daher wird im Zusammenhang mit Feinstaub auch von
 inhalierbarem Feinstaub bzw. als thorakalem Schwebstaub gesprochen).
Durch welche Maßnahme soll die 
Feinstaubbelastung reduziert werden?
Nach der bereits erfolgten Maßnahme
(Umleitung des Lkw-Verkehrs auf die
A99) ist der nächste Schritt die Einrichtung einer Umweltzone. Dies bedeutet
 einen festgelegten Bereich in der Stadt,
welcher nur noch von schadstoffarmen
und entsprechend gekennzeichneten
Fahrzeugen befahren werden darf. In
München wird die Umweltzone das Gebiet innerhalb des Mittleren Ringes,
 wobei der Mittlere Ring selbst nicht zur
Umzeltzone zählt. Die Einführung der
Umweltzone erfolgt stufenweise, zum
1. Oktober 2008 wird erst mal die 1. Stufe
umgesetzt. In dieser ersten Stufe dürfen
noch sämtliche Fahrzeuge in die Umweltzone einfahren, die eine Plakette bekommen, also neben den grünen auch Fahrzeuge die eine rote oder gelbe Plakette
erhalten.
Welche Schadstoffgruppen gibt es?
Hier ist anzumerken, dass die Schadstoffgruppe nicht mit der Abgas-EURO-Norm
verwechselt werden darf, dies sind zwei
verschiedene Kennzahlen.
Schadstoffgruppe 1
➜ Alte Dieselfahrzeuge und Benziner 
ohne geregelten Katalysator
➜ Es wird keine Plakette zugeteilt. 
Emissionsschlüsselnummern:
➜ Benziner: 0/03-13/15/17/88/98 
➜ Diesel: 0-24/34/40/77/88/98
Schadstoffgruppe 2
Emissionsschlüsselnummern:
➜ Benziner: (nicht vorgesehen) 
➜ Diesel: 25-29/35/41/71
Schadstoffgruppe 3
Emissionsschlüsselnummern:
➜ Benziner: (nicht vorgesehen) 
➜ Diesel: 30/31/36/37/42/44 bis 52/72
➜ Diesel PM 0: 28/29
➜ Diesel PM1 (Partikelminderungsstufe): 
14/16/18/21/22/25-29/34/35/40/41/
71/77
Schadstoffgruppe 4
➜ praktisch alle Benziner mit geregeltem
Katalysator (G-Kat) 
Emissionsschlüsselnummern:
➜ Benziner: 
01/02/14/16/18-70/71-75/77 
➜ Diesel: 
32/33/38/39/43/53-70/73-75 
➜ Diesel mit Partikelfilter 
– PM1: 49-52 
– PM2: 30/31/36/37/42/44-48/67-70 
– PM3: 32/33/38/39/43/53-66 
– PM 4: 62-70 
In welche Schadstoffgruppe wird Ihr 
Kfz eingeordnet?
Maßgeblich für die Zuordnung eines
Kraftfahrzeuges zu einer bestimmten
Schadstoffgruppe ist der „Emissionsschlüssel“ . 
Titelthema
Alles zum Thema Feinstaub
Seit vielen Jahren hat Umweltschutz in
Deutschland Verfassungsrang. Aufgrund
langatmiger Diskussionen über die Belastung unserer Luft mit Schadstoffen wurde im Oktober 2006 die Verordnung zum
Erlass und zur Änderung von Vorschriften über die Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge, kurz „Feinstaubverordnung“ erlassen. Diese Verordnung trat
am 01.03.2007 in Kraft.
Foto: www.atelier-tacke.de

Seite 33

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33TAXIKURIER
Der Beginn Umweltzone wird dem folgenden
Schild sowie mit dem
Zusatzzeichen „Freistellung vom Verkehrs -
verbot“ signalisiert:
Das Ende der Umweltzone ist dann wie auf
dem folgenden Bild 
ersichtlich.
Wer darf in die Umweltzone einfahren?
Spätstens ab dem 01.10.2008 dürfen nur
noch Fahrzeuge in die Umweltzone
 fahren, denen eine der drei Feinstaub-
Plaketten zugeteilt wurde. In der Praxis
heißt das, dass auch die gelbe und die
 rote Feinstaub-Plakette die Ein- und
Durchfahrt in die Umweltzone ermöglicht. Es ist jedoch davon auszugehen,
dass die Anforderungen in einigen Jahren
verschärft werden und dann nur noch
gelb und grün bzw. in der letzten Stufe
nur noch grün zugelassen wird.
Grundsätzlich befreit sind unter anderem
die folgenden Fahrzeuge:
➜ mobile Maschinen und Geräte 
➜ Arbeitsmaschinen 
➜ land- und forstwirtschaftliche 
Zug-maschinen 
➜ zwei- und dreirädrige Kraftfahrzeuge 
➜ Krankenwagen, Arztwagen mit 
entsprechender Kennzeichnung 
„Arzt Notfalleinsatz“ 
➜ Kraftfahrzeuge, mit denen Personen
fahren oder gefahren werden, die
außergewöhnlich gehbehindert, hilflos
oder blind sind
➜ Oldtimer (gemäß § 2 Nr. 22 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung) 
Anwohner der Umweltzonen sind im
Übrigen ebenso wenig von der Plakettenpflicht ausgeschlossen wie Pendler,
Wohnmobile, Handwerker oder aus -
ländische Fahrzeuge. Auch für den
 Lieferverkehr gilt grundsätzlich die Plakettenpflicht. Hier besteht jedoch die
Möglichkeit von Sondergenehmigungen,
deren vollständiger Rahmen noch nicht
festgeschrieben ist. 
Wer kann eine Ausnahmegenehmigung
beantragen?
Wenn die Nachrüstung technisch nicht
möglich ist und darüber hinaus:
➜ der Kraftfahrzeughalter in der 
Umweltzone wohnt.
➜ der Gewerbebetrieb seinen Firmensitz
in der Umweltzone hat. 
➜ Fahrten zur Versorgung der Bevölkerung mit lebens-notwendigen Gütern
oder Dienstleistungen durchgeführt
werden. 
➜ „Fahrten zur Wahrnehmung überwiegend und unaufschiebbarer Einzel -
interessen" durchgeführt werden (zum
Beispiel notwendige regelmäßige Arztbesuche; Schichtdienstleistende, die
nicht auf den öffentlichen Verkehr
ausweichen können, … 
kann eine Ausnahmegenehmigung
 beantragt werden.
Zuständig für Auskünfte zur Erteilung
von Ausnahmegenehmigungen wird das
Kreisverwaltungsreferat sein.
Für Taxis und Mietwagen gibt es keine
Ausnahmegenehmigung! Taxis und Mietwagen, die aufgrund der Schlüsselnummer
keine Plakette erhalten, dürfen demnach
ab 01.10.2008 nicht mehr innerhalb des
Mittleren Rings fahren. 
➜
Wo findet man die Schlüsselnummern 
in den Fahrzeugpapieren?
Auf älteren Fahrzeugscheinen (ausgestellt
vor dem 1.Oktober 2005) steht diese
Schlüsselnummer im Feld „zu 1“ oben
links. 
Hier sind die beiden letzten Ziffern der
sechsstelligen Zahl die Schlüsselnummer
Alter Fahrzeugschein:
Bei neuen Zulassungsbescheinigungen
(ausgestellt nach dem 1. Oktober 2005)
findet man diese Schlüsselnummer im
Feld „14.1“ . Die letzten beiden Ziffern der
4-stelligen Zahl sind ausschlaggebend:
Neue Zulassungsbescheinigung:
Wo kann man im Internet die Schadstoffgruppe ausfindig machen?
Auf der Seite 
www.muenchen.mercedes-benz.de
können Sie unter Produkte und Services
➜ PKW ➜ Service ➜ Feinstaubplakette
nach Eingabe der Schlüsselnummern
schnell und einfach die für Ihr Fahrzeug
passende Plakette ermitteln.
Wo bekommt man die Plakette?
Grundsätzlich ist die Plakette gegen
 Vorlage des Fahrzeugscheins an allen
 Zulassungsstellen erhältlich, ebenso
 bekommt man die Plaketten bei allen 
AU-Prüf stationen. Die Plakette kostet in
der Regel 5 Euro.
Neue Verkehrszeichen:
Damit im Zuge des Inkraftsetzung auch
die räumlichen Grenzen klar definiert
werden können, wurden neue Verkehrszeichen geschaffen, welche sowohl den
Beginn als auch das Ende der Umwelt -
zone kennzeichnen sowie die Freistellung
von den entsprechenden Schadstoff -
gruppen:
kostenlose Testsoftware
2 Fahrer + 2 Fahrzeuge
HALE + CAB ASSISTANT
Das günstige und einfache
TAXI-Abrechnungssystem
... und Sie wissen
was in Ihren
Taxen läuft
www.hale.de/cey

Seite 34

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34 TAXIKURIER
Ahndung von Verstößen gegen die 
Feinstaub-Verordnung:
Das unberechtigte Befahren der Umweltzone stellt eine Ordnungswidrigkeit dar
und wird mit einem Bußgeld in Höhe von
40 Euro sowie einem Punkt im Verkehrs -
zentralregister geahndet.
Gibt es technische Möglichkeiten, den
Standard eines Kfz anzupassen,
sodass man eine Plakette bzw. sogar eine
bessere Plakette bekommt?
Hierzu Andreas Prediger von der 
Daimler AG:
Es gibt die Möglichkeit, durch entsprechende Nachrüstungen in eine bessere
Schadstoffgruppe zu gelangen bzw. bei
manchen älteren Dieselmodellen die rote
Feinstaubplakette zu erlangen. Die Nachrüstung wird auch steuerlich gefördert.
Eine Nachrüstung bis zum 31.12.09 wird
mit einer einmaligen Steuerförderung in
Höhe von 330,00 Euro unterstützt. Für
Fahrzeuge, die vor dem 31.12.2006 zugelassen wurden und über keinen Rußpartikelfilter verfügen, ist hingegen seit dem
01.04.2007 ein Aufschlag auf die Kfz-
Steuer in Höhe von 1,20 Euro / 100 ccm
zu entrichten. Neben der Einmalförderung umgeht man mit einer Nachrüstung
auf diesen Steueraufschlag.
Neuwagen mit serienmäßigem Partikel -
filter erhalten keine Steuerförderung.
Was verspricht sich die Stadt von der 
Umweltzone?
Die Umweltzone ist ein Baustein in einer
Reihe von Projekten, wovon sich die Landeshauptstadt München eine dauerhafte
Minderung der Schadstoffbelastung –
insbesondere der Feinstaubbelastung –
verspricht. Weitere Bausteine sind zum
Beispiel die Verschärfung der Grenzwerte
für Einzelöfen durch die Änderung der
Brennstoff-Verordnung und das LKW-
Transit-Verbot. (TK, PR)
Autoelektrik/Funktechnik
ER-TAX
Frankfurter Ring 97
(089) 30 74 80 47
Funktechnik Metzker
Kastenbauerstraße 5
(089) 93 30 73
Autoglaserei
Kraft
Tegernseer Landstraße 228
(089) 690 87 82
Betriebsärzte
Dr. Bake v. Bakin
Tassilostraße 23
Aschheim
(089) 37 06 56 90
Dr. Hingerle
Am Brunnen 17 
Kirchheim
(089) 991 88 00
Dr. Krumpoch
Plinganser Straße 47
(089) 746 31 80
Essen nach Mitternacht
Camus
Albert-Roßhaupter-Straße 37
(089) 769 80 58
Lamm’s
Sendlinger-Tor-Platz 11 
(089) 59 19 63
Fahrzeugaufbereitung/Pflege
Glas
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 99 62
Patecky
Frankfurter Ring 97
Tel. (0177) 630 74 85
Feuerwehr
München-Stadt: Tel. 112
München-Land: Tel. 66 20 23
Folienbeschichtung
Atlas
Haager Straße 8
(089) 49 00 32 18
Stema
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
E&S Autofolierung
Frankfurter Ring 97
(0177) 624 95 39
Gutachter/Sachverständiger
Klotz
Hans-Mielich-Straße 30
(089) 65 98 37
(0172) 890 18 07
Klotz
Moosacher Straße 13
(089) 35 73 18 73
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
Kfz-Prüfstellen
KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS West
Bodenseestraße 165
(089) 89 73 63 60
TÜV-Süd
Ridlerstraße 57
(089) 51 90 31 45
Kfz-Reparatur
Dvorak
Schleißheimer Straße 38
(089) 52 80 40
Glas
Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
Stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
Kreditkartenabrechnung
Wellcom
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle: 
(089) 23 33 60 03
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
Rechtsanwalt
Bauer Michael
Schillerstraße 21
(089) 51 55 69 30
Dr. Cichon & Partner
Johann-von-Werth-Straße 1
(089) 139 94 60
Dr. Stephan & Stahlberg
Feichthofstraße 171
(089) 57 00 16 80
Thomas Vogl
Herzogstraße 60
(089) 330 66 20
Rettung
Rettung München: 112
Taxibedarf
Glasi’s Taxishop
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 05 50
Taxihandel
Auto Much
Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel Günther
(08703) 87 65
TSL
Landsberger Straße 455
(0179) 141 52 80
Taxi-München eG
Taxizentrale:
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
(089) 21 61-396/-372 
Krankenfahrten: 
(089) 21 61-337/-362/-394
Taxiverleih
Taxiverleih München
Richelstraße 6
(089) 167 54 40
Taxi Rent Partner TRP
Ehrwalder Straße 89
(0180) 222 12 22
Versicherungen
Ballnath
Brudermühlstraße 48a
(089) 898 06 10
Crasselt
Machtlfinger Straße 26
(089) 74 28 72-10
FVO Finanz
Margreider Platz 4
Ottobrunn
(089) 58 90 96 70
Taxlers Service
✃

Seite 35

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35TAXIKURIER
Gegründet im Jahr 1903 und inzwischen
von Hartmut Ehmer in der vierten Generation geführt, hat sich dieses kleine Familienunternehmen seit Jahrzehnten einen festen Platz im Kunsthandel gesichert
– nicht nur in München, sondern überall
in Deutschland.
Die Erfolgsgeschichte begann vor 105
Jahren, als der Rahmenschneider Theodor
Ehmer eine Werkstatt eröffnete, in der er
Rahmen für Fotografien herstellte. Sein
Sohn Erich erlernte nach Jahren der
Lehrwanderschaft den Beruf des Vergolders und erweiterte den Betrieb um eine
Vergolder- und Rahmenwerkstatt, mit der
er sich einen sehr guten Ruf erarbeitete
und einen entsprechenden Umsatz
 verbuchen konnte. 
Das Vergolderhandwerk ist eines der ältesten Berufe, und seine Arbeitsschritte haben sich seit Jahrhunderten kaum verändert. Es kommt also sehr auf Erfahrung,
Können und Genauigkeit bei der Arbeit
an. Seit Jahrtausenden besitzt Gold
wegen seines seltenen Vorkommens einen
hohen Wert. Hinzu kommt, dass es als
Edelmetall sehr korrosionsbeständig ist.
Wegen seiner geringen Festigkeit ist es
gleichzeitig gut zum Auftragen auf härtere Materialien geeignet. Deshalb ließen
sich Menschen mit dem nötigen Kleingeld
zu allen Zeiten Gegenstände vergolden,
um diese für religiöse Zwecke zu verwenden oder um ihren Wohlstand zu zeigen.
Wem das allerdings nicht reichte, griff
nach Möglichkeit zum puren Gold.
Die Firma Ehmer kann darauf verweisen,
maßgeblichen Anteil an den Restaurierungsarbeiten in der Münchner und in
der Würzburger Residenz gehabt zu haben – Aufträge, die nur an die Besten ihres Faches vergeben werden. Auch im benachbarten Schloss Nymphenburg sowie
im Schloss Schleißheim war man an der
Mitarbeit des traditionsreichen Betriebes
interessiert. Rahmen aus der Notburgastraße 6 finden sich auch in Museen und
Galerien außerhalb Münchens, beispielsweise in Frankfurt, Heidelberg, Mainz,
Mannheim und Münster. In Münchner
Museen hängen Werke weltberühmter
Künstler in Ehmer-Rahmen, etwa Anselm
Feuerbachs „Medea“ in der Neuen Pinakothek.
Im Jahr 1985 feierte die Stadt Augsburg
ihren 2000sten Geburtstag. Zu diesem
Anlass wurde das Rathaus renoviert, und
die Stadtverwaltung ließ auch Walter
 Ehmer – Chef in der dritten Generation –
den ehrenvollen Auftrag erteilen, die
Decke des Goldenen Saales zu vergolden
und die Farbfassungen zu erneuern. 
Seit 2000 führt Hartmut Ehmer das
 Geschäft in der vierten Generation. Es
schloss im Jahr 1984 als jüngster Ver -
goldermeister Deutschlands seine Aus -
bildung ab. Die Schwerpunkte seiner
 Tätigkeit liegen in der Beratung zur
 Einrahmung von Kunstwerken, in der
Sonderanfertigung von Rahmen für
 Museen und Galerien, in der Vergoldung
und Versilberung, in der Restaurierung
von Gemälden und Stichen, Möbeln und
Kirchenausstattungen. Die Kundschaft
besteht aus Privatleuten und öffentlichen
Einrichtungen. Außerdem können in 
den Geschäftsräumen auch wechselnde
Kunstausstellungen besucht werden.
Unser Weg führt oft genug entlang der
Notburgastraße zum Roman-Stand. Man
sollte nicht achtlos an der Hausnummer 6
vorbeifahren. (BW)
Kontakt:
Kunsthandlung Erich Ehmer 
Hartmut Ehmer 
Notburgastraße 6 
80639 München 
Telefon: (089)1 78 11 30
www.ehmer-erich.de
Kunsthandlung Erich Ehmer, Notburgastraße 6
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
 Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Ab sofort stellen wir
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgästen
mit Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
Hartmut Ehmer – Chef in der vierten Generation
Dr. med univ. Hans Bake v. Bakin
Achtung: Ab 1.7. 07 neue Adresse!
85609 Aschheim · Tassilostraße 23
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Ausreichend Parkplätze vorhanden

Seite 36

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36 TAXIKURIER
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Fotos: www.atelier-tacke.de
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner
CAR 2000 in München testet seit Anfang
2005 Münchens Taxifahrerinnen und
 Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen 
werden. Unser Aktionspartner, CAR 2000,
prämiert jeden Monats-Sieger mit einem
Preis und lobt zudem einen tollen 
Jahrespreis für den „Besten des Jahres
2008“ aus.
Unser Monatsthema: 
Wie gepflegt sind
Münchens Taxis
und deren Fahrer?
Laut Verordnung der Landeshauptstadt
München über das Taxigewerbe, §5, 4.,
müssen der Fahrgastraum sowie der
 Gepäckraum des Taxis uneingeschränkt
nutzbar sein. Im Klartext heißt dies, dass
ein Taxifahrer in der Regel seinen Hausstand dort lässt, wo er hin gehört und das
Taxi nicht zum Stauraum seiner persönlichen Dinge macht. Darüber hinaus gelten aber auch ungeschriebene Gesetze,
deren Einhaltung für jeden einzelnen
Fahrer zur täglichen Pflichtübung gehören sollte:
Karosserie/Äußerer Eindruck
Schäden und Rost an der Karosserie wirken „schrottig“ und sollten schnellst -
möglich beseitigt werden. Der Lack sollte
gepflegt sein, ein verdrecktes Taxi wirkt
nicht sehr einladend. Werbeaufkleber 
und Aufkleber mit Konzessions-Nummer,
Nichtraucher-Symbol, Kreditkarten-
 Symbolen etc. sollten lesbar sein und
 gegebenenfalls erneuert werden. Felgen
und Radkappen bei der Pflege bitte 
nicht vergessen.
Innenraum
Die Fensterscheiben, Armaturen und Bodenbeläge sollten sauber sein. Durchgesessene Sitze werden vielleicht in fernen
Ländern akzeptiert. Diverse Accessoires
und Schnickschnack wie Rückspiegel-
 Anhänger oder Gerüche, die an die letzte
Brotzeit oder Zigarette erinnern, stoßen
den Fahrgast ab.
Fahrer
Natürlich gehört zu einem gepflegten
Wagen auch gepflegtes Personal, das
durch freundliches und zuvorkommendes
Verhalten auffällt. Sicher sollte der Fahrer
durch weltoffenes, aber auch zurückhaltendes Auftreten den Gästen den nötigen
Service bieten.
Unter Berücksichtigung oben genannter
Punkte nahm unser Taxi-Checker die
Münchner Taxizunft ins Visier und hat
für diese sehr sensible Stichprobe jeweils
das erste Taxi am Standplatz ausgewählt.
Taxi 1: ✷✷
(Nr. 2341, 23. Februar, 17.05 Uhr,
 Kurfürstenplatz)
In diesem „Oldtimer“ kommen wirklich
nostalgische Gefühle auf. Mit knapp
800.000 geleisteten Kilometern und 12
Dienstjahren ist dieser rostige Mercedes
schon etwas in die Jahre gekommen. Die
Aufkleber des Möbelgiganten Lutz sind
das Modernste am Taxi. Mein Reisegepäck findet im Kofferraum neben einem
Rucksack und einem Mantel Platz. Der
Innenraum hat zum Glück weniger gelitten wie die Karosserie. Der Duft ist insgesamt neutral und auch sonst wirkt der
Fahrer aufgeräumt wie der Rest des Taxis. 
Taxi 2: ✷
(Nr. 2210, 23. Februar, 17.20 Uhr,
 Stiglmaierplatz)
Schon wieder sitze ich diesmal in einem
wahrhaftigen „Wrack“, aber es fährt
noch. Die Sitze sind durchgesessen und
die angetrockneten Regenspuren an den
Fenstern passen so gar nicht zu diesem
frühlingshaften Tag. Warum benützt der
Fahrer nicht die Putzmittel, die im Gepäckraum herumkullern? Dann würden
die verklebten Armaturen wieder mehr im
alten Glanz erscheinen und der etwas
 abgestandene Geruch eventuell mit etwas
Citrusfrische belebt. Dies könnte dem
Fahrer übrigens auch nicht schaden.
Auf gabenstellung auf Münchens Straßen
und Standplätzen unterwegs und berichtet
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die
Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen
und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
+DOOR7D[LIDKUHU
')'014.#)''74'5#:+5%*'+05
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g +0.#55814$'*#.6'0g

Seite 37

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37TAXIKURIER
Der Gewinner!
Stefano Allegri
Eintrachtstr. 11
81541 München
erhält für seine vorbildliche Pflege von
Mensch und Maschine von unserem
Chrysler Partner CAR 2000 ein Präsent.
Der TAXIKURIER gratuliert herzlichst.
Taxi 1: ✷✷✷✷ Gewinner!
(Nr. 856, 23. Februar, 17.45 Uhr, 
Bahnhof Mitte)
München leuchtet und zwar elfenbein -
farben! Mit knapp 470.000 auf dem
 Tacho brilliert dieser fahrbare Salon dank
der intensiven Pflege seines Fahrers. 
Der gebürtige Italiener ist mit Recht stolz
auf sein Gefährt und pflegt dieses, wie
auch sein Äußeres. Hier herrscht Ordnung
bis ins Detail und angeblich haben 
sogar Fahrgäste beim Anblick dieses
 Muster exemplars schon gefragt „Darf 
ich einsteigen?“ 
Taxi 4: ✷✷
(Nr. 2752, 23. Februar, 18.00 Uhr,
 Stachus)
Außer der eingeklappten Dachwerbung
gibt es erst mal gar nichts zu meckern.
Auf den zweiten Blick erkenne ich ein
paar Rostflecke an den Schweiß-Nähten
der Karosserie. Der große Kofferraum erweist sich als gähnende Leere und innen
stört auch sonst nichts mein kritisches
Auge. Der Fahrer ist clean, über den
leichten Schleier auf den Scheiben kann
ich hinwegsehen, aber hoppla, die
 Armaturen haben eine unangenehme
Schmierschicht. 
Taxi 5: ✷✷✷
(Nr. 2651, 3. Februar, 18.20 Uhr,
 Sendlinger Tor)
Mit Ausnahme des wohl jüngst verursachten Unfallschadens am Kotflügel
 hinten rechts erweist sich der erste Gesamteindruck als einwandfrei. Das sonst
neutrale Ambiente im Fahrgastraum wird
lediglich durch die auf die Armaturen
 geklebte Unternehmeranschrift in Papierform gestört und verleiht einen unpro -
fessionellen Eindruck.
Jeder hat schon mal etwas darüber gehört, aber keiner weiß genau was dahinter steckt: Der türkische Taxifahrer-
Verein. Was macht dieser Verein, wer
steckt dahinter, welche Ziele werden
verfolgt?
Nachdem unsere Kollegen mit türkischer Abstammung, den zahlenmäßig
größten Anteil unter den Kollegen
darstellen, hat der TAXIKURIER 
mit zwei Vorstands-Mitgliedern ein
Gespräch geführt.
1994 wurde der Verein gegründet.
Sein exakter Name lautet: „Türkischer
Verein der Taxifahrerinnen und Taxifahrer in Bayern e.V.“ Die Hauptziele
des Vereins sind zum einen die Förderung der Völkerverständigung und
zum anderen die Unterstützung Bedürftiger. Der Verein betreibt, und darauf legt der Vorsitzende Tamer Eren,
Taxi 1765, sehr großen Wert – keine
Gewerbepolitik. Der Verein ist für alle
Interessierten offen. 
„Wir sind nicht der Verein der türkischen Taxifahrer, sondern der türkische Verein. Wir sind weltoffen, und
es kann jeder Kollege, egal welcher
Nationalität, bei uns Mitglied werden,
wenn er Ziel und Zweck des Vereins
anerkennt und unterstützt“, so der
Vorsitzende weiter.
Geführt wird der Verein vom Vorstand.
Dieser besteht aus sieben Personen.
Was macht der türkische
Taxifahrer-Verein?
Wichtige Information
Neben Vorstand Tamer Eren sind 
dies sein Stellvertreter sowie der
 Kassier und der Schriftführer, des
weiteren gibt es im Vorstand noch
drei Beisitzer.
„187 Mitglieder zählt der Verein
mittlerweile, 85% davon sind aus
München“ erzählt uns Ata Kurtcebe,
„und was viele überraschen wird: Die
Amtssprache in unserem Verein ist
deutsch! Alle unsere Sitzungen und
Versammlungen werden in deutscher
Sprache abgehalten. Wir leben und
arbeiten hier in diesem Land, also
sprechen wir auch diese Sprache“ .
Der Verein hat den Status der Gemeinnützigkeit und bestreitet seinen
Haushalt aus Aufnahmegebühren,
Mitgliedsbeiträgen und Spenden
 sowie aus Erträgen von Veranstaltungen. 
„Die nächste große Veranstaltung, an
der wir uns beteiligen, ist der 850.
Geburtstag der Stadt München. Wir
wurden vom Kulturreferat gebeten,
am Tag der Feierlichkeiten mitzuwirken und werden echte türkische
 Dollmusch-Fahrzeuge präsentieren“,
so Ata Kurtcebe.
Der TAXIKURIER wünscht dem 
türkischen Verein der Taxifahrerinnen und Taxifahrer viel Erfolg bei
dieser Aktion und wird Sie, verehrte
Leser, auch in Zukunft über dessen
Arbeit informieren. (TK, PR)
Tamer Eren und Ata Kurtcebe

Seite 38

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38 TAXIKURIER
Messe München
Abwechslungsreiches 
Messeprogramm im April
Im Monat April finden in der Neuen Messe München und im
M,O,C-Veranstaltungscenter verschiedene Fachmessen und
 Publikumsveranstaltungen statt. 
Los geht es vom 1. bis 4. April mit der analytica, Internationale
Fachmesse für Instrumentelle Analytik, Labortechnik und Biotechnologie mit analytica Conference, die in der Neuen Messe
München stattfindet. 2006 kamen mehr als 27.000 Fachbesucher aus 94 Ländern nach München.
Eine weitere Fachmesse auf den Gelände der Neuen Messe
 München ist die AEROSPACE TESTING EXPO EUROPE 2008,
Internationale Fachmesse der Luft- und Raumfahrtindustrie 
im Bereich Test und Bewertung, Qualitätsmanagement und
Prüfverfahren, vom 15. bis 17. April 2008. Zu beiden Veranstaltungen erfolgt der Zugang über den Eingang West.
Im M,O,C,-Veranstaltungscenter findet vom 4. bis 6. April die
MODA MADE IN ITALY, Internationale Fachmesse für Schuhe,
statt. Auf rund 13.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet
die Messe dem Fachpublikum einen umfassenden Überblick
über die Trends und Highlights der Schuh- und Taschenhersteller der mittleren und gehobenen Preisklasse. Erwartet werden
ca. 3.000 Fachbesucher.
Eine Woche später, vom 11. bis 13. April, dreht sich im M,O,C,-
Veranstaltungscenter alles um die Generation 50 plus. Zur
 Messe Die 66, Deutschlands größte Messe für alle ab 50, werden
rund 23.000 Besucher erwartet.
Am 16. und 17. April 2008 findet die regionale Mittelstandsmesse b2d – BUSINESS TO DIALOG, im M,O,C, Veranstaltungscenter statt. b2d ist die deutschlandweit führende Dialogmesse
für regionale Kontakte zu Kunden und Lieferanten aus Industrie,
Produktion, Handel und Dienstleistungen. 
Erstmals wird die HIGH END im April veranstaltet: Vom 24. bis
27 April 2008 wird im M,O,C,-Veranstaltungscenter auf Europas
größter HIFI Messe hochwertige Unterhaltungselektronik ausgestellt. Die HIGH END bietet sowohl dem Technikbegeisterten 
wie auch dem Musikliebhaber ein grandioses Freizeiterlebnis 
der Extraklasse. Erwartet werden bis zu 15.000 Besucher.
Kurioses aus der Zentrale
„Nordbad-Profis“
Schon immer haben sogenannte „alte Hasen“ Anfänger
in die Irre geführt, ihnen aber auch manch wertvollen
Ratschlag für die Praxis gegeben. Letzteres ist in unseren
Ellenbogen-Zeiten wohl seltener geworden. Im letzten
Funkunterricht wußte ein Taxi-Novize von einem Vorfall
zu berichten, der spontan zum Schmunzeln anregt, aber
beim Nachdenken den Zusammenhalt der Branche und
Kollegen eher in ein ungünstiges Licht taucht. Unser
Neuling stand schon etwas länger als Erster am Nordbad-Stand, als die beiden hinter ihm stehenden Kollegen
ihn ansprachen, ob er denn die „Nordbad-Regeln“ nicht
kenne, dass sich der Erste , falls ohne Auftrag nach einer
halben Stunde, wieder hinten einreihen müsse. Ratlos
und ungläubig blickte unser Anfänger unsere „Profis“
an. Ein hinzugekommener dritter Kollege, der diese
„Nordbad-Regel“ bestätigte, bewog ihn letztlich, den 
u-turn zu vollziehen und sich hinten anzustellen. Hoffentlich nimmt sich unser Kollege daran kein Beispiel
und übt seinen Beruf mit mehr Kollegialität als die
Nordbad-Ratgeber aus. (PR)
And the winner is …
„Wer schreit hat unrecht – und jetzt gebn’s mir mei Trinkgeld
wieder zurück, verstanden?!“
Reinhard Neumann hat mit diesem Satz den Verzehr -
gutschein im Wert von 100 Euro für das Cafe Camus
 gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der März-Ausgabe:
Foto: Messe München
Albert Roßhaupter Str. 37
Geöffnet von 17 bis 04 Uhr.
Parkplätze vorhanden
Tel 089/7698058
Steaks Spezialitäten!und andere
Im Cafe Camus
Wo gibt´s denn sowas?
bis drei Uhr früh!!!

Seite 39

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39TAXIKURIER
Rose des Monats
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit -
genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben 
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Taxi 157/Taxibus Fa. Daisy-Taxi
Am Donnerstag, 14.02.2008 wurde der Taxistandplatz „Ingolstädter“ aufgelöst und der neue Standplatz „Leopold“ in
Betrieb genommen. Um diese Standortwechsel reibungslos
über die Bühne gehen zu lassen, waren viele Vorbereitungen und Terminabsprachen mit den Behörden und Firmen
erforderlich. Das KVR musste die Verkehrszeichen abmontieren, die Telekom die Telefonleitungen vom Standplatz -
telefon verlegen, die Stadtwerke stellten den Strom ab. Damit in einer solchen Situation kein Kollege diesen Stand
anfährt und dann womöglich stundenlang vor einem toten
Telefon steht und auch keinen Funkauftrag mehr erhält, hat
sich ein Mitarbeiter der Taxizentrale an jenem Morgen an
den Ingolstädter-Stand gestellt und die anfahrenden Kollegen zum neuen Stand „Leopold“ weitergeschickt. Es war
gegen 8.50 Uhr, als der Fahrer des Taxibusses 157, ein von
einer anderen Taxizentrale auf Freundlichkeit und Service
geschulter Personenbeförderungsfachmann, den Ingolstädter-Stand anfahren wollte. Zu diesem Zeitpunkt befanden
sich bereits der Lkw vom Schilderlagen sowie das Fahrzeug
der Stadtwerke/Elektrizitätswerke und zwei Fahrzeuge der
Taxi-München eG am Taxistand, der ja zu diesem Zeitpunkt schon gar keiner mehr war. Laut hupend vor dem
Häuserblock forderte der Fahrer die Personen am Taxistand
auf, ihm Platz zu machen. Daraufhin ging der Mitarbeiter
der Taxizentrale zu diesem Fahrer, um ihn über die Lage zu
informieren, dabei verschloss der Fahrer von innen sein
 Taxi und drückte weiter auf die Hupe, nahm demonstrativ
einen Notizblock und notierte sich das Kennzeichen des
Pkw der Taxizentrale, um damit zum Ausdruck zu bringen,
dass er dieses Fahrzeug jetzt anzeigen und abschleppen lassen werde. Wohlgemerkt, er saß eingeschlossen in seinem
Taxibus, weigerte sich auch das Fenster zu öffnen und ein
Gespräch zu führen, die Kommunikation erfolgte über seine
Fahrzeughupe und den von innen ans Fenster gedrückten
Notizblock. Auf dem Schoß lag eine Zeitung, auf dieser
Zeitung befand sich das Frühstück dieses Muster-Fiakers,
eine zerkrümelte Vollkornsemmel, die er während seinem
Hupkonzert langsam zu sich nahm. Nach längerem Zureden
stellte er dann sein Hupen ein und öffnete das Fenster ganze 3 Zentimeter, immerhin konnte ihm mitgeteilt werden,
dass er sich hier nicht mehr bereitstellen kann, und er
wohl oder übel weiterfahren muss, was er dann auch tat.
Wie wird sich dieser Kollege in einer Situation benehmen,
wenn ein Privat-Pkw an einem Standplatz wartet und für
ihn einen Fahrgast dabei hat? Wird er dann auch hupen?
Und sich im Auto einsperren? Für diesen Kollegen gibt es
nur eine Empfehlung: Schnellstens eine neue berufliche
Herausforderung suchen! Die Zitrone des Monats kann er 
ja in seine Bewerbungsmappe kleben. (TK)
Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für
die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die
jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk.
Empfangsdamen BMW-FIZ, Knorrstraße 147
Große Unternehmen haben viele Gäste, die per Taxi kommen und auch per Taxi wieder abreisen. Kein noch so gutes
System kann verhindern, dass es gerade zur Rush-hour zu
Leerfahrten oder Doppelbestellungen etc. kommt. 
Die Damen vom BMW-FIZ haben sich, um derartige Probleme zu vermeiden, eine ganz besonders wirksame Lösung
ausgedacht. Sie rufen jeweils am „Sudetendeutsche-Stand“
an, lassen sich die Taxi-Nummer geben, händigen diese
 ihrem Taxibesteller auf einem Zettel aus, der somit ganz
einfach „sein“ Taxi findet. 
Einfach, aber wirksam. Dies entlastet die Zentrale und bewirkt, dass an besagtem Stand ab 16 Uhr eine lange hell -
elfenbein-farbige Schlange völlig relaxed auf die meist
 guten Stiche wartet. Gerne verleihen wir für diese Idee die
Rose des Monats. (PR, HU)

Seite 40

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40 TAXIKURIER
Titelthema
Was macht der Hotel- und
Gaststättenverband
Durch das Rauchverbot ist der Bayerische
Hotel- und Gaststättenverband e.V. (BHG)
auch einer breiten Öffentlichkeit ein
 Begriff geworden. Gastronomie, Hotelerie
und Taxibranche sind eng verwurzelte
Komponenten und in einem Dienst -
leistungsdreieck gleich potente Partner.
Grund für den TAXIKURIER, dem Verbandspräsidenten Siegfried Gallus und Pressesprecher Frank-Ulrich John einen Besuch
abzustatten. Hans Meißner und Paul
Rusch konnten in dem Gespräch viele
Übereinstimmungen feststellen, da in den
tangierten Branchen das Qualitäts-
Denken die oberste Prämisse darstellt.
Der BHG
Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband e.V. (BHG) ist der Unternehmerund Wirtschaftsverband der gesamten
Hotelerie und Gastronomie in Bayern,
 einer wachsenden Dienstleistungsbranche
mit überwiegend mittelständiger Prägung.
Mit 42.000 Hoteliers und Gastronomen,
310.000 Beschäftigten und 16.200 Aus -
zubildenden – ist das Gastgewerbe ein
starkes Stück Bayerische Wirtschaft und
das Rückgrat der heimischen Tourismusindustrie. Der BHG gliedert sich regional
in 75 Landkreise und 7 Bezirke mit Geschäftsstellen sowie der Hauptgeschäftsstelle. Darüber hinaus vertreten die
 beiden Fachbereiche Hotelerie und
Gastro nomie mit ihren Fachabteilungen
 sowie die Fachausschüsse die speziellen
Belange ihrer Mitglieder. Der BHG ist
 anerkannter Gesprächspartner für Politik,
Presse, Verwaltung und Interessenver -
bände der gewerblichen Wirtschaft sowie
für die Öffentlichkeit und Gäste auch
über die weiß-blauen Landesgrenzen
 hinaus.
Aktivitäten
Der BHG macht Branchenpolitik! Als
Unternehmer- und Berufsorganisation
nimmt der BHG die berechtigten Interessen von Hotelerie und Gastronomie in
Bayern wahr und setzt sich für die Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen und eine Wirtschaftspolitik, deren Ziel der unternehmerische Erfolg ist,
ein. Ergänzt durch vielfältige Beratung,
Marketingaktionen und Rahmenverträge
schafft er damit die Grundlagen für
Dienstleistung und Service auf höchstem
Niveau. Ob Arbeitsmarkt- oder Tarifpolitik, Aus- und Weiterbildung, Recht und
Steuern, Umweltschutz und Urheberrecht,
der BHG spricht mit starker Stimme 
für die Hotelerie und Gastronomie. Als
moderner Dienstleister arbeitet er dabei
von der Orts- bis zur Bundesebene Hand
in Hand.
Ziele
Das Ziel der Branchenpolitik ist es,
Gegenwart und Zukunft des Gastgewerbes zu sichern. Der BHG empfiehlt sich
als verantwortungsvoller Mitgestalter der
Gesellschaft. Mit seinem Engagement
 leistet der BHG wirkungsvolle Beiträge
zur Sicherung der Arbeitsplätze und der
Lebensqualität in Bayern. Auch künftig
werden Hotelerie und Gastronomie mit
ihren überdurchschnittlichen Investitionen nicht nur im Bereich der Ausbildung
und bei der Schaffung von Arbeitsplätzen
in Bayern ihrer Verantwortung voll gerecht und das seit 1946.
ServiceQ – ServiceQualität Deutschland
Hinter ServiceQualität Deutschland
 definiert sich ein gemeinsames Ziel. Die
Dienstleistungsqualität im Reiseland
Deutschland flächendeckend zu sichern
und auszubauen. 
Das Engagement der beteiligten Bundesländer liegt darin, das Qualitätsbewusstsein von Dienstleistungsunternehmen zu
intensivieren, die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Branchen zu fördern
und durch eine verbesserte Servicementalität die Attraktivität der Destinationen zu
steigern. Grundlage dafür ist das gemeinsam entwickelte, dreistufige Schulungsund Zertifizierungsprogramm Service-
Qualität Deutschland. Dieses System wird
von den Initiatoren jetzt auch anderen
Bundesländern als eigenständiges Qualitätsmanagementsystem zur Verfügung
gestellt. Denn je mehr Bundesländer 
sich ServiceQualität in Deutschland anschließen, desto flächendeckender wird
ServiceQualität in Deutschland gelebt
werden.
Auf den folgenden Seiten finden qualitätsinteressierte Bundesländer die ersten
wichtigen Informationen zur Ein- und
Durchführung des Qualitätsmanagementsystems ServiceQualität Deutschland. Aber auch Dienstleistungsbetriebe,
die erkannt haben, dass nur durch eine
konsequente Serviceoptimierung Kunden
an das Unternehmen gebunden werden
können, haben die Möglichkeitsich über
das dreistufige Schulungs- und Zertifizierungsprogramm zu informieren.
ServiceQualität Deutschand ermöglicht
den Unternehmen eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Service-
Stimmer & Sohn GmbH
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außerhalb der üblichen 
Geschäftszeiten

Seite 41

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Qualität und den einfachen Einstieg in
ein umfangreiches Qualitätsmanagementsystem.
Gastronomie
In der Gastronomie ist der Aufschwung
noch nicht angekommen. Knapp die 
Hälfte aller Betriebe spüren deutlich die
negativen Folgen der Mehrwertsteuererhöhung. Die stark ansteigenden Energiekosten stehen ebenso ganz oben auf der
Liste. Auch der Kostenanstieg im Bereich
der Nahrungsmittel schlägt der Gastronomie auf den Magen. Herr Gallus fordert
die Verankerung der Notwendigkeit eines
Nachweises einer erfolgreich abgelegten
Prüfung im Sinne von §4 der Lebensmittel-Hygiene-Verordnng im neuen
Gaststättengesetz.
Hotelerie
Das größte Problemfeld ist die Teuerung
der Energiekosten. Nach wie vor nimmt
die Aufenthaltsdauer von Hotelgästen ab.
Gewinner ist die Stadthotelerie. Zum
 Thema „Schmiergeldzahlungen“ für lukrative Fahrten wie Flughafen etc. will
uns der Verband unterstützen, empfiehlt
auch den Kontakt zum Kreisvorsitzenden
Conrad Mayer (Hotel Conrad de Ville).
Rauchverbot
Dem BHG und Herrn Gallus wäre eine
freiwillige Lösung lieber als das Gesetz
gewesen. Die jetzige Lösung hält er für
gerechter, da die Chancengleichheit gewährt ist. Obwohl er derzeit etwas aus der
Schusslinie ist und die CSU als das Feindbild gesehen wird, scheint das Münchner
Pflaster ein schwieriges zu sein. Denn
man hat ihn noch nicht einmal zum „Salvator-Derbleck’n“ auf den Nockherberg
eingeladen. (HM, PR)
Seit 1907 – Vom Gewerbe fürs Gewerbe!
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Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Krokodile schlucken Steine als
Ballast, um tiefer tauchen zu
 können.
➜ Bayern München ist nicht nur 
Rekordmeister. Mit acht Vizetiteln
landete der Verein auch am häufigsten auf dem zweiten Platz. 
➜ Laut „Emnid“ waren 47 Prozent
der Westdeutschen noch nie in
Ostdeutschland. Nur 12 Prozent
der Ostdeutschen waren dagegen
noch nie im Westen.
➜ Der Saudi-arabische Terrorist Osama Bin Laden hat 53 Geschwister.
➜ Menschen, die unter „Venustraphobie“ leiden, haben Angst vor
schicken Frauen.
Siegfried Gallus und Hans Meißner –
zwei „Schwergewichter“ in ihrer Branche.

Seite 42

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42 TAXIKURIER
Der Münchner Airport bleibt ein Wachstums-Riese unter den europäischen 
Flughäfen: Mit dem größten Passagier -
zuwachs seiner Geschichte – einem Plus
von 3,2 Millionen Reisenden – schraubte
der Airport im Jahr 2007 sein Fluggastaufkommen auf die neue Rekordmarke
von rund 34 Millionen. Dies sind 10,4
Prozent mehr als im Vorjahr. Unter den
„Top Ten“ Europas stellt dies sowohl
 absolut als auch prozentual die zweit -
höchste Zunahme dar. 
Der Verkehrsboom schlug sich auch im
Wirtschaftsergebnis nieder: nach Abschreibungen und Steuern weist die
Flughafen München GmbH (FMG) 
nach vorläufigen Berechnungen ein
 positives Jahresergebnis (EAT) von rund
45 Millionen Euro auf. Die Gesamterlöse
stiegen auf rund 793 Millionen Euro.
Bezogen auf den gesamten Konzern –
also unter Einschluss der Beteiligungsunternehmen – wurde bei den 
Gesamt erlösen inklusive der Erträge
 sogar erstmals die Milliardengrenze
überschritten.
Dank des abermals überproportionalen
Verkehrswachstums konnte München
Platz 7 unter den passagierstärksten Hubs
in Europa festigen. Weltweit machte
München erneut Plätze gut und rückte
von Rang 30 auf Position 28 vor. „Der
Flughafen München setzt damit seinen
kontinuierlichen Aufstieg im Kreis der
europäischen Luftverkehrsdrehkreuze mit
forcierter Geschwindigkeit fort. Dies hat
ganz erhebliche Schubeffekte für unsere
Volkswirtschaft und insbesondere für 
die Konjunktur und Beschäftigung in
 Bayern“, so der Vorsitzende der FMG-
 Geschäftsführung, Dr. Michael Kerkloh,
anlässlich der Jahrespressekonferenz der
Flughafengesellschaft.
Die Anzahl der Starts und Landungen
stieg am Münchner Flughafen um fünf
Prozent auf knapp 432.000. Bereits zum
vierten Mal in Folge konnte der Frachtverkehr beim Jahresergebnis mit zweistelligen Zuwächsen abschließen. Diesmal
legte die geflogene Fracht um 12 Prozent
auf über 251.000 Tonnen zu. Inklusive
der als Luftfracht deklarierten, aber per
Lkw weiter beförderten Waren belief sich
das Frachtaufkommen im abgelaufenen
Betriebsjahr auf über 450.000 Tonnen.
Ein Wachstumsgarant für den Flughafen
München bleibt das immer attraktiver
werdende Reiseangebot im Interkontinental- und Europaverkehr. So stieg 2007 die
Anzahl der Passagiere auf den für den
Wirtschaftsstandort Bayern so eminent
wichtigen Langstreckenflügen mit über
17 Prozent noch stärker als im Vorjahr.
Mit einem Plus von zwei Millionen zu-
Passagierzahlen des Münchner Airports
steigen 2007 auf 34 Millionen
Flughafen München
Das Jahresergebnis des Münchner Flughafens im Überblick:
Verkehrszahlen 2007 2006 Veränderung 
Passagieraufkommen:
Gewerblicher Verkehr 33.979.422 30.757.978 + 10,4 %
Flugzeugbewegungen:
Gesamt 431.815 411.335 + 5,0 %
Luftfrachtumschlag: 
Gesamt 451.075 t 404.409 t + 11,5 %
Luftfracht:
geflogene Luftfracht 251.075 t 224.409 t + 11,9 %
„getruckte“ Luftfracht 200.000 t 180.000 t + 11,1 %
Wirtschaftsergebnis 2007* 2006
(in Millionen Euro)
Gesamterlöse / Erträge 793 755
Operatives Ergebnis vor 45 43
Zinsen und Steuern (EBIT)
Beteiligungsergebnis 44 22
Gesamtergebnis nach 45 22
Steuern (EAT)
Cashflow 110 99
* Die Wirtschaftszahle für 2007 basieren auf vorläufigen Berechnungen
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Seite 43

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43TAXIKURIER
Ohne Worte
Kernkompetenz in Gefahr
Hans Meißner hat es im Editorial der
letzten Ausgabe trefflich beschrieben.
Trotzdem gilt es, das Thema Kopf -
prämien für Besucher in Erotikclubs
am Kochen zu halten. Wer nachts sein
Geld verdient, weiß, wo das Problem
liegt. Die Schlange am Bräuhaus-
Stand reicht mittlerweile bis zum
Mandarin Oriental. Überall, wo man
nur ansatzweise einen Testosteron-
Überfluss vermutet, warten endlose
 Taxi-Schlangen in der Hoffnung, mit
einem Fahrgast die Gärtnerstraße anfahren zu können. Denn da gibt es die
fettesten, völlig weltfremden Prämien.
Wenn die Zuwendungen pro Fahrgast
über das Doppelte des Eintrittspreises
betragen, fehlt die Logik und steigt
die Gier des Taxlers. Warum soll man
einen Fahrgast nach Laim oder Trudering fahren, wenn man drei heitere
Fahrgäste ins Auto locken kann, ihnen vielleicht den Fahrpreis erlässt,
vier Scheine einstreicht und seinem
Unternehmer dann vorjammert, wie
schlecht die Geschäfte laufen. Wenn
dann Stammgäste von seriösen Clubs
wie Babylon, belami oder Pascha
 ihren Club besuchen wollen und der
Taxler dann geschäftsschädigende
 Lügen geschichten auftischt, nur um
nach Moosach fahren zu können, beginnt der Tatbestand der kriminellen
Handlung. Gott sei Dank sind schon
zahlreiche Anzeigen diesbezüglich
 erfolgt. Insgesamt ist diese Situation
für Münchens Taxibranche äußerst
negativ, da die Kernkompetenz, die
Beförderung von Personen, bei dieser
 Spezies von Taxifahrern nicht mehr
gegeben ist und mittelfristig dazu
 führen wird, dass das Münchentypische Zubrot für Club-Gäste ganz
verschwinden wird. 
3093
sätzlichen Fluggästen (+11 Prozent)
konnten auch im Europaverkehr zweistellige Zuwächse verzeichnet werden.
München festigte dabei seine Rolle als
Sprungbrett nach Osteuropa: Die Anzahl der Fluggäste auf Verbindungen
zwischen der bayerischen Luftverkehrsdrehscheibe und osteuropäischen
Zielen nahm um ein Viertel zu. Der
 Inlandsverkehr legte um sieben Prozent zu.
Die Flugzeuge waren am Münchner
Flughafen im Jahr 2007 so gut gebucht wie nie zuvor: Da das Fluggastaufkommen bereits zum sechsten Mal
in Folge stärker anstieg als das Sitzplatzangebot, konnte abermals ein
neuer Auslastungsrekord erzielt werden: Gegenüber 2006 stieg die durchschnittliche Passagierbelegung der
Flugzeuge um 1,7 Prozentpunkte auf
73,4 Prozent. Dies ist um so bemerkenswerter, als in München seit Jahren
kontinuierlich größeres Fluggerät eingesetzt wird. So stieg das durchschnittliche Abfluggewicht (MTOM)
der Flugzeuge im Linien- und Charterverkehr gegenüber dem Vorjahr um
2,6 Tonnen. 
Im Durchschnitt wurden 2007 täglich
93.000 Passagiere am Münchner Flughafen abgefertigt. Ein neuer Tages -
rekord wurde am 28. September 2007
mit 122.241 Passagieren erreicht. 
Auch aus der Luftfracht wird ein neuer
Spitzenwert gemeldet: Am Freitag, 
den 21. September 2007 wurden mit
1.130 Tonnen erstmals mehr als 
1.000 Tonnen geflogene Luftfracht 
an einem Tag in München umge -
schlagen.
„2007 war zweifellos eines der erfolgreichsten Jahre in der Münchner Flughafengeschichte“ erklärte Airportchef
Kerkloh, der angesichts der dynamischen Verkehrsentwicklung noch einmal die Notwendigkeit der dritten
Start- und Landebahn unterstrich.
„Wir liegen mit unseren Steigerungsraten beim Passagier- und Bewegungsaufkommen deutlich über den
durchschnittlichen jährlichen Zuwachsraten der Langfristprognose, die
unserer Ausbauplanung zugrunde
liegt. Wieder einmal bestätigt sich die
längst zur Regel gewordene Erfahrung,
dass der Münchner Airport einfach
schneller wächst als vorhergesagt“, 
so Kerkloh in seinem Resümee.
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 
1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum
(Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rech nungs -
stellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. 
Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rück -
seite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der
TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der
Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat
und zum Kursbesuch berechtigt ist.
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Kundendienst

Seite 44

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44 TAXIKURIER
Pinnwand
Schwarzes Brett der Branche
Jubiläums-Gewinnspiel des Versicherungsbüros Crasselt
Zum 60-jährigen Bestehen des Versicherungsbüro 
CRASSELT startet ein großes Gewinnspiel.
Teilnahmebedingungen:
➜ Sie waren oder sind Kunde der Versicherungsbüro
CRASSELT GmbH, dem Versicherungsbüro CRASSELT
bzw. Willi Schmidt Versicherungen.
➜ Sie kleben den Jubiläumsaufkleber der Versicherungsbüro CRASSELT GmbH von außen gut sichtbar auf Ihr
Kraftfahrzeug (als Taxiunternehmer auf das zugelassene Taxi, als Mietwagenunternehmer auf den zugelassenen Mietwagen, alle weiteren Kunden auf den zugelassenen PKW). Zum Beispiel können Sie den Aufkleber
auf den Kofferraumdeckel kleben. Falls kein Kraftfahrzeug im Haushalt vorhanden ist, von außen gut sichtbar in ein Fenster des Hauses bzw. auf die Eingangstür
o.ä. (von außen gut sichtbar).
➜ Sie registrieren sich bei uns, indem Sie uns die ausgefüllte Teilnahmepostkarte zuschicken. Gerne auch
 einen Brief, ein Fax oder eine E-Mail mit den nötigen
Daten (Name, Anschrift und Tel.-Nr.). Wenn dies möglich ist, geben Sie bitte Ihre Versicherungsschein-Nr.
und/oder Ihr Kennzeichen an.
➜ In den Monaten April, Juni, August, Oktober und
 November 2008 ziehen wir den möglichen Gewinner.
Sollte der Aufkleber wie oben erwähnt angebracht
sein, haben Sie gewonnen und erhalten Ihren Reise -
gutschein ggf. zusätzlich einen Gutschein der Jochen
Schweizer GmbH.
➜ Sie nehmen natürlich an allen Verlosungen teil, die auf
das Datum Ihrer Registrierung folgen (also 5x).
➜ Verlost wird jeweils in den unter Punkt 4. genannten
Monaten ein Reisegutschein im Wert von 1.000 Euro.
Ist der/die Gewinner/in zum Zeitpunkt der Verlosung
Kunde der Versicherungsbüro CRASSELT GmbH, 
erhält diese/r zusätzlich einen Gutschein der Jochen
Schweizer GmbH im Wert von 200 Euro.
Glückwunsch
Josef Schmidt und Peter Sporn haben gewonnen. Die beiden
Kollegen waren die schnellsten, die uns die richtigen Antworten nannten und haben je zwei Karten für das Lustspiel
„Der Damenschneider“ in der Komödie im Bayerischen Hof
gewonnen. Das Stück läuft noch bis zum 26. April 2008.
Taxameter des Monats
Frühlingsgefühle
Die erste Maß im Biergarten – Gibt’s wahrscheinlich
auch in diesem Jahr wieder im Seehaus im Englischen Garten, solang das Eis am See noch trägt.
Aber was gibts schöneres, als mit einer frischen
Maß im Rollkragenpullover die ersten Frühlingssonnenstrahlen auf der Nasenspitze genießen …
Frühjahrsputz am Taxi – Auch unser mobiler Untersatz wartet schon seit Monaten auf wachsende
Quecksilbersäulen. Frisst sich doch die hartnäckige
Salzkruste untenrum an jeder Ritze ins Blech, so
sehnt sich die Karosse nach einer ausgiebigen
 Bodenwäsche. Aber auch der Innenraum und die
Fenster strahlen nach einer Intensivreinigung fast
so schön wie die Sonne am Seehaus …
Neue Klamotten – Und wenn schon das Taxi wieder
glänzt, solls auch am neuen Beinkleid nicht scheitern: Kleider machen Leute … und ganz nebenbei
auch Taxifahrer. Dabei ist es nicht nur der Imageund Trinkgeld-Faktor, den ein fesches Outfit mit
sich bringt, es schießt auch den Wohlfühl-Barometer in sich selbst ganz nach oben, wenn der Blick
nach unten die Seele zufrieden baumeln lässt. Drum
raus aus den durchgesessenen alten Jeans! 
Skifahren im Firn – Leute, der Winter ist vorbei. 
Wer jetzt noch nicht genug hat von den Brettern,
dem ist nicht zu helfen. Der nächste Winter kommt
bestimmt. Aber in dieser Jahreszeit nutzt man die
Freizeit doch sinnvoller. 
Ein Wandertag nach Hellabrunn – ist selbst für den
größten Tierfreund keine Freude mehr. Auf der
 einen Seite nagt der Zahn der Zeit an den Bauten,
viele Gehege warten seit Jahren auf eine umfassende Frischzellenkur, andererseits ist der einzige Geo-
Zoo Europas derart überlaufen, dass man sich sogar
unter der Woche zwischen Schulklassen und Busgruppen durch die Wege und vor allem durch die
Tierhäuser quetscht. Hier gibt’s Alternativen: z.B.
den Bergtierpark in Blindham bei Aying … (TK)
Sie kann auch für dich sein –
die Spende für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxistiftung Deutschland

Seite 45

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45TAXIKURIER
(Zitat eines Lohnkutschergehilfen)
Bedarf stellt die Differenz zwischen Soll und Haben dar.
Wer zuwenig Hirn sein Eigen nennt, bedarf einer Menge
kleiner grauen Zellen, um wenigstens begreifen zu
 können, was er da brabbelt. 
Bedarf ist ausschließlich ein konkreter Mangel. Eine
 tatsächliche Abweichung vom wünschenswerten Idealzustand, der naturgemäß erst dann eintreten kann, wenn
ein Fahrgast nach seinem opulenten Mahl im Brenners
eben tatsächlich ein Taxi benötigt. Die Zeit davor stellt
nichts weiter als unerlaubte Bereitstellung dar. Punkt. 
Gemäß der Maslowschen Bedürfnispyramide bleibt diese
Sorte Taxifahrer auf der zweiten Stufe kleben. Nach der
Erfüllung der Grundbedürfnisse wie Nahrung und Kleidung sollten materielle und berufliche Sicherheits- und
Schutzbedürfnisse in den Vordergrund drängen. Mit
Tricksen und Täuschen kann man unter Umständen in
einer Pokerrunde der katholischen Vorschule punkten,
das Abgreifen einer 10-Euro-Hurra-Fahrt wird das Leben
dieser glorreichen Taxilenker nicht wirklich zum Guten
verändern. Für Geld mache ich alles? Vielleicht kann
man ja rot leuchtende Dachzeichen einführen?
Die schlimmsten Vertreter dieses horizontal-fahrenden
Gewerbes kann man jede Nacht vor der Maximilian-
 Getreide-Halle in der Blumenstraße bewundern. Als
 Auslöser für spannende Verkehrs-situationen und voll -
tönende Hupkonzerte sitzten die debilen Stoiker gelassen
ihre Zeit ab, bis der ersehnte Geldregen endlich niederprasselt. Aber das Wetter kann manchmal launisch sein. 
In genau 43 Fällen aus dem letzten Jahr wurde ausgiebig
die Staatskasse begossen. Verzweifelte Versuche der
 gelben Seuche, einen notdürftigen Schutzdamm gegen
den austretenden Geldfluss mit Unterstützung des Amtsgerichts München zu errichten, scheiterten am nicht
tragfähigen Grundgerüst schlecht zusammengezimmerter
Argumentationshilfen.
Intelligenz kann als die Fähigkeit, den Verstand zu gebrauchen angesehen werden. Aber manche Gebrauchsgegenstände fliegen in unserer Wegwerfgesellschaft
 einfach zu schnell auf den Müll. 
„Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie
zuvor“ ließ Goethe seinen Faust sprechen und wir alle
wissen, wie es mit diesem endet. Aber vielleicht hat
 Mephistopheles inzwischen andere Vertragspartner
 gefunden.
„Wo Bedarf ist, 
da stell ich mich auf …“
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Seite 46

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46 TAXIKURIER
Neulich sagte ein Richter am Ende einer
Verhandlung, er erwarte von einem Taxifahrer eine philosophische Lebenshaltung.
Ich war überrascht, verstand nicht sogleich. Er erklärte, das Leben eines Taxifahrers sei im wesentlichen Beobachtung
und Selbstdisziplin. Aha, buddhistisch.
Aber mein Gesichtsausdruck muss ihm
verraten haben, dass ich noch immer
nicht begriff. Taxifahrer, fuhr er fort, beobachten den ganzen Tag Fußgänger oder
im Rückspiegel Gesichter. Skeptisch warf
ich ein: Und das nennen Sie eine philosophische Lebenspraxis? Er lächelt und sagte: Gewiss, zwar machen die das aus geschäftlichem Interesse, wollen Kunden
und Zahlungsbereitschaft erkunden, aber
vergessen Sie nicht, auch Sokrates nahm
Geld. Und die Selbstdisziplin, Sie meinen
das viele Warten? Wieder falsch, ich meine Selbstdisziplin besondern gegenüber
Radlern, nur leider - und jetzt klang seine
Stimme bissig, um nicht zu sagen, er
schrie - haben auch viele Taxifahrer diesen wilden Anarchisten in sich, doch den
müssen sie bekämpfen! Darum also ging
es. Allein in des Richters Augen blitzte es
wie nach einem riskanten, aber gelungenen Überholmanöver. – Nun das Ganze
paragrafenmäßig:
1. Fußgänger-Ampeln haben in Deutschland nur Rot-Grün-Rot, keine Gelbphase.
Ob das gut ist, weiß man nicht. Auf jeden
Fall ist es so und darauf muss sich ein
Autofahrer einstellen. Beim Rechtsabbiegen muss er warten, er darf nicht schnell
vor dem Fußgänger um die Ecke huschen.
Vor allem muss er stets bedenken, dass
die Fußgängerampel Rot werden kann,
während der Fußgänger noch dabei ist,
die Straße zu überqueren. In diesem Fall
ist der Fußgänger gehalten, zügig weiterzugehen. Manche Fußgänger beginnen
stattdessen den Rückzug. Auch damit
müssen die Autofahrer rechnen. Und
wenn es eine Mittelinsel gibt? Es ist unter
Juristen umstritten, ob dann die Fußgänger dort hineilen und verharren sollen?
Jedenfalls ist es kein Grund für einen
Autofahrer loszurauschen. 
Überhaupt, darf ein Fußgänger die Fahrbahn in der späten Grün-Phase betreten?
Etwa ein Gehbehinderter, was dann unter
Umständen lange in die Rot-Phase hinein
dauern kann? Auf keinen Fall! Spätes
 Betreten ist kein Verstoß! Autofahrer
schulden Fußgängern und ganz besonders Alten und Gebrechlichen jede
Rücksicht. Deshalb muss jeder Autofahrer, egal ob gerade anfahrend oder durchfahrend, größte Vorsicht walten lassen.
Es könnten sich noch überquerende Fußgänger auf der Fahrbahn befinden. Nur
eines legt das Gesetz einem Autofahrer
nicht auf: Er muss, wenn nicht gegenteilige Anzeichen deutlich sind (z.B. spielende Kinder), nicht damit rechnen, dass ein
Fußgänger bei roter Fußgänger-Ampel
plötzlich auf die Straße tritt. In solch
 einem Fall haftet der Fußgänger zu 
100 Prozent für den eigenen und fremden
Schaden. 
2. Radler-Ampeln und Auto-Ampeln sind
meist nicht gleichgeschaltet. Manche
Radler versuchen die günstigere Auto-
Ampel zu erwischen, indem sie vom Radweg auf die Fahrbahn wechseln. Rechtlich gesehen bleibt für sie auch dann die
Radler-Ampel maßgebend. Nur wissen sie
das häufig nicht. Autofahrer müssen mit
dieser Unwissenheit rechnen und auf sie
Rücksicht nehmen. Ähnliches gilt für 
den umgekehrten Fall, dass keine extra
Radler-Ampel existiert und der Radweg
direkt an den Fußgängerweg grenzt.
Dann gilt für die Radler die Fußgänger-
Ampel, was sie aber wiederum oft nicht
wissen oder nicht wissen wollen, und so
fahren sie mit den Autos, die eine längere
Grün-Phase als die Fußgänger haben, an
und das wiederum übt eine Sogwirkung
auf Fußgänger aus. Ergebnis: Chaos,
manch Unfall ist auf diese Weise passiert.
Also Taxifahrer, aufpassen, Radler sind
unberechenbar! 
3. Der Seitenabstand zu Radlern muss
mindestens 1,5–2 m betragen (Faust -
formel). Ist das nicht möglich – Überholabsicht aufgeben. Andernfalls haftet man
als Autofahrer für alle entstehenden
Schäden. 
4. Die zulässige Richtung des Radwegs ist
ein schwieriges Thema. Eigentlich sollen
Radler immer nur rechts verlaufende
Radwege benutzen. Es sei denn, ein
 blaues Schild mit Fahrradsymbol gibt
auch die entgegengesetzte Richtung frei.
Ein Autofahrer jedenfalls muss jederzeit
damit rechnen, dass ein Radweg mit unzulässiger Richtung benutzt wird. Sogar
wenn ein Fahrrad, das auf dem Gehweg
entgegen der vorgeschriebenen Richtung
fährt, mit einem aus einer Grundstücksauffahrt kommenden Autofahrer kollidiert, trifft den Autofahrer die überwiegende Haftung, 60 Prozent, hat kürzlich
ein Freiburger Gericht gesagt.
5. Rechthaberei ist immer schlecht, besonders im Straßenverkehr. Oder darf ein
Autofahrer undisziplinierte Radler und
Fußgänger erschrecken, indem er voll auf
sie zuhält, scharf an sie heranfährt und
erst im letzten Augenblick bremst? Nichts
ist widerlicher als das, außerdem strafbar,
Nötigung.
Recht um`s Taxi
Fußgänger und Radler
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt
Rechtsauskunft über taxirelevante Themen. 
Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt
Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer
ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrs -
ordnungswidrigkeiten spezialisiert.
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Seite 47

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47TAXIKURIER
➜ Kunststadt München
Viele Gäste besuchen unsere Stadt aus kulturellen Gründen
➜ Die „Rikscha-Plage“
Mit dem schönen Wetter beginnt auch wieder diese Abzocke
➜ Hotel-Check München 
Wir ziehen eine Zwischenbilanz
Vorschau 
Ausgabe Mai 2008
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
für viele der Wonnemonat. Er beginnt mit einem Feiertag, die Pfingstferien sind
traditionell schlecht für’s Geschäft. Hoffen wir aber, dass das Vakuum durch viele
Touristen aufgefüllt wird, die sich unsere Stadt bei Frühlingswetter anschauen 
und keine Lust auf die „Öffentlichen“ haben und unsere Taxis und Empfehlungen
nutzen. Ganz bestimmt verlassen auch die Raucher wieder ihre Wohnungen und
beehren die Gastronomie unter freiem Himmel in gewohnter Häufigkeit. 
Eine schöne Zeit Ihnen Allen!
Paul Rusch, Objektleiter
Die Mai-Ausgabe des TAXIKURIER kommt am 25. April auf den Markt. 
Freuen Sie sich auf ein pralles Heft!
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
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Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK),
Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), 
Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), 
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Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
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