Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier März 2008

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2008. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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März 2008
TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Wer ist besser für die Taxibranche?
➜ Blick ins Taxi
Was muss, soll, kann ein Taxler dabei haben
➜ Gehörlose und Schwerhörige
Der richtige Umgang mit diesen Fahrgästen
➜ Außergewöhnliche Kollegen
Ulla Stippler – 100 Jahre zu spät geboren
Gestaltung: www.formenreich.de
Die OB-Wahl

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Im Mazda5 Taxi fühlt sich einfach jeder wohl. Denn er hat viel Platz für Gepäck und Fahrgäste, die durch die 2 seitlichen Schie betüren bequem einsteigen und auf den bis zu 7 Sitzplätzen Platz nehmen können. Und der Fahrer freut sich über agile, sparsame und leise Common-Rail-Dieselmotoren, höchste Fahrku ltur, beste Qualität und die Anschlussgarantie bis
300.000 km
2)
(Option). Wohin Sie auch fahren - das Mazda5 Taxi ist Ihr zuverlässiger Partner auf allen Straßen. Weitere Infos erfahren Sie beim Mazda Firmenkunden Center unter
0700-MAZDAFLEET (0700-6293235338)3) oder im Internet.
Taxikunden-Barpreis inkl. Taxi-Paket ab¤17.056
1)
Kraftstoffverbrauch des Mazda5 im kombinierten Testzyklus: 8,2 – 6,3 l/100 km, CO 2-Emissionen im kombinierten Testzyklus: 198 - 173 g/km (RL 80/1268/EWG). 
www.mazda-firmencenter.de
1) Unverbindliche Preisempfehlung für den Mazda5 Comfort 2.0 MZR-CD inkl. Taxipaket, zzgl. Überführung und Zulassung. Preise unter Berücksichtigung des Verwerterrabattes. 2) Ein Angebot der CG Car-Garantie Versicherungs-Aktiengesellschaft, Freiburg. Für ¤ 770 bis max. 200.000 km oder ¤ 1.426 
bis max. 300.000 km für den Mazda5. Beides bis max. 3 Jahre nach Erstzulassung inkl. Versicherungssteuer. Nähere Informationen bei Ihrem Mazda Partner. 3) 6,3 Cent/30 Sek. aus dem deutschen Festnetz, ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunknetz. Abbildung zeigt Sonderausstattung.
Das Mazda5 Taxi.
Der ganz besondere Arbeitsplatz.

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Inhalt
3TAXIKURIER
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Samstag 10.00–16.00 Uhr
Editorial | Wehret den Anfängen 4
Dauerbrenner | Datenfunk jetzt käuflich zu erwerben 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Taxlers Service | Adressen für alle Situationen 8
Die Genossenschaft | Viele Infos zum Datenfunk und Aktuelles 10
Bericht aus dem Aufsichtsrat | 10
Der Landesverband | Wichtige Neuigkeiten 14
Gehörlose und Schwerhörige | Der richtige Umgang im Taxi 15
Messe München | Der März 16
Die fünf Weisheiten des Monats | 16
Außergewöhnliche Kollegen | Ulla Stippler 17
München und seine Stadtbezirke | Moosach 18
Schrottis Fiaker ABC | Das „U“ 20
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 21
München Splitter | 21
Hotelerie | Der Hotel-Check 22
Kurioses aus der Zentrale | Ortskunde einmal anders 23
Essen auf Rädern | Stiglmaier, Nordbad, Joseph 24
Taxler Baustellenbericht | März-Bericht 26
Hier spricht der Doc | Heilende Wirkung von Stoßwellen 27
Blick in’s Taxi | Was muss, soll, kann im Taxi sein 28
Flughafen München | Neuigkeiten 31
Taxi-Check München | Englisch-sprechender Fahrer gesucht 32
Taxameter des Monats | Münchner Hallenbäder 33
Promitalk | Nikolaus Paryla 33
Der Blick zurück | Der März vor 100, 75, 50, 25 Jahren 34
Leserbriefe/Forum | 34
Rose des Monats | Reinhold Gartenfeld, Taxi 1136 35
Zitrone des Monats | Hirnlose ISPO-Taxler 35
Die OB-Wahl | Der TAXIKURIER bei den beiden Kandidaten 36
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 39
Witz des Monats | 39
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 40
Letzte Meldung | 41
Auflösung Bilderwitz | 42
Nach(t)gedanken von M-AM 3086 | Viele, viele bunte Smarties 42
Impressum | 43
Vorschau Ausgabe April 2008 | 43
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de

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Editorial
Wehret den Anfängen
Die Kommunalwahl vom 2. März wirft
ihre Schatten voraus. Die Interviews mit
den beiden OB-Kandidaten lassen auch
nicht gerade auf Entscheidungsfreude
hoffen.
Die Taxikommission des Stadtrates unter
der sach- und fachkundigen Leitung von
Frau Barbara Scheuble-Schäfer tagte am
31. Januar und fasste Beschlüsse, die die
Arbeit des KVR und der Taxi-München eG
bestätigten. Das Taxigewerbe kann auch
mittelfristig mit Kontinuität rechnen. Das
Erscheinungsbild und die Dienstleistung
der Münchner Taxiunternehmer und 
-fahrer braucht den Vergleich mit keiner
europäischen Großstadt zu scheuen.
Trotzdem müssen böse Randerscheinungen bekämpft werden. Während 90 % des
Gewerbes ernsthaft bestrebt sind, das
Vertrauen der Bürger zu rechtfertigen,
 erdreistet sich der kleine Rest die guten
Sitten im geschäftlichen Umgang aus
Hab- und Raffgier mit Füßen zu treten.
Zwei Entwicklungen schaden uns, der
Weltstadt mit Herz und im Besonderen
unseren Gästen:
Wie allgemein bekannt war und durch
unseren Hotelcheck nunmehr auch bewiesen ist, werden alltäglich Flughafenfahrten von einigen Spezialisten, wie z.B.
dem Nichtmitglied Nimsz, Taxi 2574, und
natürlich einigen anderen, durch massive
Provisionszahlungen an Portiers abgestaubt. Die Initiative geht dabei nicht selten von den Abstaubern aus, die massiv
Schmiergelder anbieten. Wie in dieser
Ausgabe nachzulesen ist, ist sogar das
Haus des Vorsitzenden des Münchner Hotel- und Gaststättenverbandsvorsitzenden
keine Ausnahme.
Leidtragende sind dabei die Gäste der Hotels, die häufig ungeduldig zusehen müssen, wie während ihrer Wartezeit auf das
Flughafentaxi mit schmiergeldzahlendem
Fahrer laufend Hotelgäste, die nicht zum
Flughafen wollen, von sauberen Taxis
prompt abgeholt werden. Es kommt auch
vor, dass ein Flughafentaxi gar nicht,
oder zu spät kommt. Es ist auch nicht
auszuschließen, dass die Flughafentaxis
einen kleinen Umweg fahren, um das
Schmiergeld wieder hereinzubringen.
Diese Entwicklung gereicht unserer Stadt,
der Hotelerie und der angesehenen Taxizunft nicht zur Ehre.
Geradezu kriminell sind aber kaum mehr
steigerungsfähige Kopfprämien für Besucher einiger Erotik-Clubs und die Jagdmethoden einiger Nachtfahrer. Dabei geht
es nicht darum, dass Fahrgäste, die unentschlossen nach einem Club fragen,
dorthin gefahren werden, wo es die fettesten Prämien gibt. Sehr ungeschickt und
dämlich benehmen sich Schlepper, die
Fahrgäste, die ein Fahrziel nennen, dieses
mit groben Lügen schlecht reden. Verkündigungen, wie „dieser Club wurde
 geschlossen“, oder Hinweise auf miese
Dienstleistungen sind dabei üblich.
Anzeigen wegen Geschäftsschädigungen
und anderer Straftaten sind die Folge.
 Besonders pikant dabei ist die Tatsache,
dass gerade Fahrer, die Clubs schädigen,
den Mut haben, sich in diesen Etablissements gratis den Magen voll zu hauen.
Ein Beispiel – Club in Moosach: Am
Samstag, den 9. Februar, fuhren 68 Taxis
mit 90 Gästen an. 75 Herren blieben in
dem Etablissement, das, wie allgemein
bekannt ist, pro Gast 120 Euro bezahlt –
macht also 9.000 Euro.
Übrigens handelt es sich um die gleichen
Typen, die bei Wiesnschluss mit versperrten Taxis und ausgeschalteter Dachleuchte angeblich bestellt auf Fahrgäste warten. Sie warten auch, allerdings nicht auf
Bestellung, sondern auf Angetrunkene,
die noch etwas erleben wollen.
Vor 50 Jahren meinte ein Bundeskanzler
„in Bayern beginnt der Balkan“ – sollte er
posthum Recht bekommen?
Ihr
Hans Meißner
4 TAXIKURIER
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 
30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum
bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkausbildung
Termine: 18. und 20. März 2008
14.30–17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
AUSBILDUNG IM
MÄRZ 2008
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00–20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 3/2008: 01.04. – 29.04.2008
Kurs 4/2008: 27.05. – 24.06.2008
Kurs 5/2008: 01.07. – 29.07.2008
Kurs 6/2008: 09.09. – 07.10.2008
Kurs 7/2008: 14.10. – 11.11.2008
Kurs 8/2008: 18.11. – 16.12.2008

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Dauerbrenner
Der Datenfunk ist jetzt in der Übergangsphase und käuflich zu erwerben
5TAXIKURIER
Wie bereits im TAXIKURIER, Januar 2008 
erwähnt, haben wir zum Jahreswechsel die
Testphase des neuen Datenfunksystems der
Firma GefoS abgeschlossen und starteten 
in die nächste Sequenz, die Übergangsbzw. Migrationsphase. Diese wird bis zur
Einführung der Vollautomatik andauern.
abrufen. Weiter kann sich jeder Teilnemer
darüber informieren, wie viele Daten -
funker unterwegs sind und welche Apotheken gerade Notdienst haben. Das
„Schmankerl“ beim Apothekennotdienst
ist, dass wenn ein Datenfunker dieses
Portal aufruft, er zu seinem jeweiligen
Standort die nächstgelegene Apotheke als
oberste mit Entfernungsangabe erhält.
Desweiteren stellen wir jetzt für die
 Fußballbegeisterten die aktuellen Spiel -
ergebnisse (1. und 2. Bundesliga) online
zur Verfügung.
Darüber hinaus haben wir im Menü des
com4cab jetzt eine Rubrik für vorvermittelte Aufträge eingestellt. Das wurde
notwendig, da nahezu alle Aufträge dieser Art fahrpreispflichtig sind und somit
den iPAQ eines Datenfunkers bis zur
Fahrpreismeldung (durch den iPAQ) für
weitere Aufträge gesperrt hätte. Die vorvermittelten Aufträge werden jetzt als
Quasi-Vorschau, mit allen auftragsrelevanten Informationen, auf das Display
des iPAQs übertragen, ohne dass es sich
hier bereits um den Auftrag selbst handelt; der Auftrag wird zum Fälligkeitszeitpunkt aktiviert.
Wie bereits im Editorial vom TAXI-
KURIER im Januar 2008 erwähnt wurde,
müssen wir bei der Weiterentwicklung
des Datenfunks auch immer wieder mit
Rückschlägen rechnen. Diese schwächen
uns allerdings nicht, sondern fordern uns
zusätzlich heraus, um auf – egal welche –
Wie versprochen wurde jetzt auch 
abschließend die Online-Kreditkartenzahlung umgesetzt. Nachdem diverse 
irrwitzige Gerüchte über die damit zusammenhängenden Gebühren für die
Unternehmer im Umlauf sind, teilen wir
Ihnen mit, dass wir – egal für welche
Kreditkarte (Mastercard, VISA, Amex
oder Diners) – pauschal 3,5% plus MwSt.
Bearbeitungsgebühr verlangen. Das große
Plus unserer Kreditkartenakzeptanz ist,
dass jede entgegengenommene Karte sofort online auf Gültigkeit überprüft wird.
Dieser Vorgang dauert ca. 10 Sekunden
und man bekommt direkt eine Genehmigungsnummer für die Transaktion oder
die Ablehnung. Zusätzliche Transaktionskosten entstehen für Sie nicht!
Weiter haben wir das Programm
(com4cab) auf den iPAQs weiterentwickelt
und sind jetzt bei der Softwareversion
1.130.0.10 angelangt. Was hat sich durch
diese Version verbessert?
Das Serviceportal (Informationsportal)
wurde sowohl grafisch als auch inhaltlich
weiter optimiert. Die grafische Verbesserung führte zu einer leichteren Bedienbarkeit und die inhaltliche Erweiterung
erhöhte die Informationsqualität für die
Nutzer deutlich. So können Datenfunker
in diesem Portal jetzt die Aufträge der
 jeweils letzten Stunde nach Halteplatzhitlisten, am Flughafen sowohl die aktuellen
Ankunfts- als auch die Abflugzeiten, und
am Haupt- und Ostbahnhof ebenfalls die
An- und Abfahrtszeiten (ohne S-Bahn!)
Entwicklungen immer wieder adäquat
reagieren und für die Zukunft vorbauen
zu können. 
Im aktuellen Fall haben wir es mit neu
aufgetretenen Verbindungsproblemen bei
T-Mobile zu tun.
Nachdem alle von uns getesteten Mobilfunkbetreiber (T-Mobile, Vodafone und 
E-Plus) ihre Netze immer wieder optimiert
haben, wir – wie schon früher erwähnt –
bis in die Softwareentwicklungsbereiche
der einzelnen Netze mit Anfragen und
Verbesserungswünschen vorgestoßen
sind, können wir natürlich nicht verhindern ,dass die einzelnen Netzbetreiber
 ihre Netze auch für die übrige Kundschaft
ebenfalls zukunftsorientiert weiterent -
wickeln.
Bei T-Mobile wurde jetzt der Umbau des
gesamten mobilen Datennetzes auf die
schnellere EDGE-Technologie abgeschlossen. Auch wenn wir diese Technologie für
unseren Datenfunk nicht benötigen, müssen wir zwangsläufig auf die neuen Module der einzelnen Basisstationen zugreifen. Diese Module bereiten uns derzeit
leider Probleme, die sich darin äußern,
dass wir mehr Verbindungsabbrüche
 „erleiden“, als uns lieb ist.
Aber die Softwareentwicklungsabteilung
von T-Mobile arbeitet schon fieberhaft 
an der Behebung dieses Mangels. Wir haben hierbei auch absolutes Vertrauen in
T-Mobile, da uns speziell diese Abteilung
in der Testphase schnell und unbürokratisch weitergeholfen hat. Zusätzlich ist
natürlich eine Lösung dieses Problems
auch deshalb für uns von höchstem Interesse, da vermutlich auch Vodafone (zumindest in den Ballungsräumen) auf die
schnellere EDGE-Technologie umstellen
wird. 
E-Plus wird dies sowohl nach Aussage
unserer Ansprechpartner, als auch nachzulesen in der Computerbild vom 4.2.08
nicht machen, sondern gleich in den Ausbau des noch schnelleren UMTS-Netzes
investieren.
Sie sehen: Alles ist im Fluss und wir sind
mittendrin! (NL)

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6 TAXIKURIER
Top-Termine März 2008
Samstag, 1. März
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall,
 Catweazle, der große Zauberer
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
La finta semplice
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Schnee
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Im Dickicht der Städte
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Heiter bis wolkig
➜ 20.00 Uhr, Das Schloss, Macbeth
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Living the Hiplife
➜ 20.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Nachtmusik
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Jess Jochimsen
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Volumen 6
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, 
Sigi Zimmerschied
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Urban African Identities
➜ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Nachtmusik
➜ Backstage Werk, Nada Surf
➜ Orangehouse, Seidenmatt
Sonntag, 2. März
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Residenztheater,
Geliebter Lügner
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer,
 Tanzfrühschoppen
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Geschichte vom Soldaten
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Alemannia Aachen
➜ 14.00 + 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Der Nussknacker
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Der kleine Nick
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
The Bar at Buena Vista
➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger
 Bahnhof, Salon Cubano
➜ 17.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Schöne und das Biest
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Der Freischütz
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Schwestern
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin
Groebner
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Dos Hermanos
➜ 59 : 1, The Subways
➜ Muffathalle, Panic
➜ Backstage, Planlos
Montag, 3. März
➜ ICM, Tag des Bayerischen
 Gastgewerbes
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Parlando mit Musik
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Macbeth
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Medeia
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Dolce nera
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Rhythm of the Dance
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Giesinger Bahnhofsbrettl
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Kammermusik der Nationen
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Global Kryner
➜ 22.00 Uhr, Nightclub Bayerischer
Hof, Salsa
➜ Elserhallen, The Mars Volta
➜ Orangehouse, Mum
Dienstag, 4. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Macbeth
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Schnee
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Klein Eyolf
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
 Sugardaddy
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Fluchten
➜ 20.30 Uhr, Philharmonie, Wise Guys
➜ Ampere, Leeroy
➜ Feierwerk, The Slackers
➜ Vereinsheim, Nina Nastasia
➜ Atomic Cafe, Eight Legs
Mittwoch, 5. März
➜ 10.30 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Der Freischütz
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Körpersprachen
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Das Leben ein Traum
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Endspiel
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Konzert
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Konzert
➜ 59 : 1, Bloodlights
➜ Backstage, Azad
➜ Cord, Georg Leitenberger
Donnerstag, 6. März
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Gespräch mit J.H. Khemiri
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg,
 Buddenbrooks
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der Barbier von Sevilla
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus,
Ödipus auf Kolonos
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Der Gehülfe
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Konzert
➜ 20.00 Uhr, Werkraum Invasion
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Ein Abend für Glenn Gould
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ Muffathalle, Willy de Ville
➜ Backstage Halle, Junior Kelly
➜ Backstage Club, Planlos
➜ Metropolis, The Sweet
➜ Cord, Route 66
➜ Schlachthof, Tango five
➜ Glockenbachwerkstatt, Ascona
➜ Elserhallen, Chris Brown
Freitag, 7. März
➜ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg,
 Buddenbrooks
➜ 15.00 –16.00 Uhr, Marstall, 
Junge Akademie
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, My Fair Lady
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Der Sturm
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Himmel sehen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Hass
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Tod eine Handlungsreisenden
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Los, Paul
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Konzert
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Invasion
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Franz Liszt Kammerorchester
 Budapest
➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Intercultural Mainstreaming
➜ 21.30 – 1.00 Uhr, Schauburg,
 Freestyle-Communication-Groove
➜ Muffathalle, Los Van Van
➜ Backstage Halle, Tegan & Sara
➜ Metropolis, Tommy the Clown
➜ Orangehouse, Free Market Poets
➜ Schlachthof, Christina Lux
Samstag, 8. März
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Karlsruhe SC
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Spatz Fritz
➜ 18.00 Uhr, Olympiahalle, 
Hansi Hinterseer
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die lustigen Weiber von
Windsor
➜ 1930 Uhr, Hubertussaal, Casanovas
Träume
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Orphée et Eurydice
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg,
 Buddenbrooks
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Othello
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
 Georgette Dee & Terry Truck
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Matthäus-Passion
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Abschlussgala
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Martin Großmann
➜ 20.00 Uhr, Das Schloss, Anne Haigis 
➜ Muffathalle, Ostasinn Jam
➜ Ampere, Amy Mac Donald
➜ Schlachthof, Mundart-Nacht
Sonntag, 9. März
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Suchers Leidenschaft
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Masnadieri
➜ 11.00 Uhr, Max-Joseph-Saal,
 Matinee
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 15.00 – 17.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 15.00 – 18.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die lustige Witwe
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Friederike
➜ 17.00 – 19.50 Uhr, Nationaltheater,
Der Freischütz
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Brand
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Jessye
Norman
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Akademisches Blasorchester München
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Opern auf Bayerisch
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Tommy Emmanuel
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Rossini-Nacht
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, 
Vorsicht Glück
➜ 21.00 Uhr, Nightclub Bayerischer
Hof, Free Hole Negro
➜ Registratur, Superpunk
➜ Backstage, Overkill
➜ Muffathalle, Abenteuer Erde
Montag, 10. März
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Spatz Fritz
➜ 19.30 - 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Martha
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Die Ehe der Maria Braun
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Fest der Kammermusik
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Herr der Ringe in Concert
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Ludwig Hirsch
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Earth,
Wind & Fire
➜ 20.30 Uhr, Marstall, Jazz lines
➜ Zenith, Megadeath
➜ Elserhallen, Hot Chip
➜ Backstage, The Dillinger
➜ Feierwerk, Himsa
➜ 59 : 1, Galatic
➜ Ampere, Mikael Niemi
Dienstag, 11. März
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, + 10.30 – 
11.20 Uhr, Schauburg, Spatz Fritz
➜ 11.00 – 12.50 Uhr, Schauspielhaus,
Die Ehe der Maria Braun
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Das Leben ein Traum
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Genannt Gospodin
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Roger Cicero
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Michala Petri
➜ Muffathalle, Eels
➜ Atomic Cafe, Dragons
Mittwoch, 12. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall,
 Catweazle, der große Zauberer
Top of the Top’s
Wenn der Fasching früh, dann
auch Ostern früh. Ein etwas müder Veranstaltungsmonat erwartet
uns - zumindest Fußball in der
Arena an jedem Wochenende.
Starkbierzeit bis zum 8./9./15.
(Augustiner, Nockherberg, Löwenbräukeller). 5 Konzerte in der
 Olyhalle (8./10./15./28./31.).
 Rolando Villazon gibt sich am
14.3. in der Philharmonie die Ehre. 
Witzigmann legt am 2. März den
 Kochlöffel in die Ecke, während
Schuhbeck durchkocht. Ansonsten
viel Passionen (Ostern) und wahrscheinlich Schnee (irgendwann
muss er ja kommen. (PR)

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7TAXIKURIER
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Mann im Mond
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Schwanensee
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Schnee
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Woyzeck
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Japanischer Tanz
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Philharmonie Rheinland-Pfalz
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Auto, Auto!
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Symphoniker
➜ Registratur, American Music Club
➜ Mathäuskirche, The Very Best of
Black Gospel
➜ Sunny Red, Blisstrain
Donnerstag, 13. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Ulysee
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Sommernachtstraum
➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Musik und Wort zur Passionszeit
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
 Ausgegrenzt
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Genannt Gospodin
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Hass
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Klein Eyolf
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Night of the Dance
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Jazzkonzert
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Paul Kuhn
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Das Schloss, Lauschgold
➜ Muffathalle, New Saxophon Quartett
➜ Garage, Tempest
➜ Backstage, Belasco
Freitag, 14. März
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Schöne und das Biest
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Schauburg, 
Poetry-Slam
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Schwanensee
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Mamma Medea
➜ 19.30 – 22.50 Uhr Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Rolando Villazon
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Max Raabe
➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachlinie Akademie
➜ Orangehouse, Buck 65
➜ Muffathalle, Ultima Vez
➜ Schlachthof, The Stimulators
➜ Backstage, Cham
Samstag, 15. März
➜ 18.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Matthäus-Passion
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Goggolori
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Masnadieri
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Der
Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
 Invasion
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenz -
theater, Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Ulrike Maria Stuart
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Heimarbeit
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Swan Lake
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Shaolin Kung Fu
➜ 20.00 Uhr, Das Schloss, 
Romy Haag
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus 
Neues Haus, Kuttner
➜ Ampere, The Proclaimers
➜ Babalu, The KBC
➜ Vereinsheim, United Balls
➜ Muffathalle, Vandekeybus
➜ Elserhallen, Zveri
Sonntag, 16. März
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Der kleine Nick
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Residenz -
theater, Geliebter Lügner
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer,
 Tanzfrühschoppen
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie,
 Münchner Philharmoniker
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – FSV Mainz 05
➜ 15.00 Uhr, Olympiahalle, 
Swan Lake
➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen
➜ 18.30 Uhr, Nationaltheater,
 Tamerlano
➜ 19.00– 20.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die lustige Witwe
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Heimarbeit
➜ 19.30 – 21.40 Uhr, Volkstheater,
Verbrennungen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Charlie
Chaplin: „The Circus“
➜ 20.00 Uhr, Zenith, David Garrett
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Fei Scho
➜ Muffathalle, New Saxophon
 Quartett 
➜ Backstage, Blind
➜ Metropolis, Shokk
Montag, 17. März
➜ 18.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Gernstls Reisen
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Schöne und das Biest
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Schwanensee
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
 Invasion
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Björn Casapietra
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ Ampere, Lou Rhodes
➜ Atomic Cafe, Operator Please
Dienstag, 18 März
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
I Masnadieri
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 – 21.25 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Tanger
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker Mehrtägige Termine
➜ 18.10.07 – 02.03.08, Di – So 20.00 – 23.30 Uhr,Frankfurter Ring 143,
 Witzigmann Dinnershow
➜ 24.10.07 – 27.04.08, Di – So 20.00 – 23.30 Uhr,Messe West, Schuhbeck Palazzo 
➜ 30.01.08 – 08.03.08, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Kleine Eheverbrechen
➜ 01.02.08 – 30.03.08, Di, Do, Fr, Sa, 20.00 Uhr, Mi + So, 18.30 Uhr,
Circus Krone, 3. Winterprogramm
➜ 12.02.08 – 02.03.08, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Comedian Harmonists
➜ 14.02.08 – 08.03.08, Augustinerkeller, Starkbierzeit 
➜ 15.02.08 – 15.03.08, Löwenbräukeller, Starkbierzeit
➜ 22.02.08 – 09.03.08, Nockherberg, Starkbierzeit
➜ 28.02.08 – 05.03.08, 9.30 – 18.00 Uhr, Messe Ost, Garten München 2008
➜ 28.02.08 – 05.03.08, 9.30 – 18.00 Uhr, Messe West, Internationale
 Handwerksmesse 2008
➜ 29.02.08 – 06.03.08, außer So und Mo, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
The Bar at Buena Vista
➜ 01.03.08 – 02.03.08, 20.00 Uhr, Philharmonie, Kodo
➜ 01.03.08 – 02.03.08, Olympiahalle, Internationale Hundeausstellung
➜ 02.03.08 – 05.03.08, Messe, MBK plus
➜ 04.03.08 – 08.03.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Maria Peschek
➜ 04.03.08 – 08.03.08, außer 06.03., 20.30 Uhr, Fraunhofer, Andreas Giebel
➜ 04.03.08 – 08.03.08 + 11.03.08 – 15.03.08, 19.30 Uhr,Amerika Haus, 
Harold + Maude
➜ 06.03.08 – 08.03.08, Schlachthof, Baby Palace
➜ 08.03.08 – 09.03.08, Olympiapark, Werner-von-Linde-Sportfest
➜ 09.03.08 – 10.03.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt
➜ 09.03.08 – 15.03.08, 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Lauter Frauen 
➜ 11.03.08 – 12.03.08, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Wolfgang Ambros
➜ 11.03.08 – 14.03.08, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Lach und Schieß Ensemble
➜ 11.03.08 – 22.03.08, außer So, Mo, 20.30 Uhr,Fraunhofer, Total Brachial
➜ 11.03.08 – 30.03.08, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Porgy and Bess
➜ 12.03.08 – 26.04.08, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Der Damenschneider
➜ 13.03.08 – 15.03.08, 10.00 – 18.00 Uhr,MOC, Internationale Briefmarken Börse
➜ 13.03.08 – 15.03.08, Freiheizhalle, U-Bahn-Kontrollöre
➜ 15.03.08 – 16.03.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Monika Drasch
➜ 15.03.08 – 16.03.08, 9.30 – 17.00 Uhr, MOC, Numismata International
➜ 17.03.08 – 18.03.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Stipsits
➜ 17.03.08 – 22.03,08, 20.00 Uhr, 21.03., 15.00 Uhr,Prinzregententheater, 
Jesu Christ Superstar
➜ 19.03.08 – 22.03.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner
➜ 22.03.08 – 24.03.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang
➜ 26.03.08 – 27.03.08, 19.30 Uhr, Philharmonie, Herr der Ringe
➜ 27.03.08 – 29.03.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Bernd Regenauer
➜ 27.03.08 – 29.03.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Erotische Fantasien
➜ 30.03.08 – 31.03.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tina Teubner

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8 TAXIKURIER
➜ 20.15 – 21.30 Uhr, Werkraum,
 Italienische Nacht
➜ Atomic Cafe, Molotow Jive
➜ Backstage, Chimaira
Mittwoch, 19. März
➜ 18.30 Uhr, Nationaltheater, Tamerlano
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Körpersprache
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum,
 Italienische Nacht
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Verhört
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Rebecca Carrington
➜ Rote Sonne, Blurt
➜ Backstage, Slut
➜ Garage, Tank Busters Jack
Donnerstag, 20. März (Gründonnerstag)
➜ 16.00 – 21.10 Uhr, Nationaltheater,
Parsifal
➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, 
Johannes-Passion
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux folles
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Dingos
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Stoning Mary
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Kebab
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Nepo Fitz
➜ 59 :1, State Radio
➜ Elserhallen, Faun
➜ Glockenbachwerkstatt, 
Rap in dei G’sicht
Freitag, 21. März (Karfreitag)
➜ 14.00 Uhr, Philharmonie, 
Matthäus-Passion
➜ 16.00 + 18.00 Uhr, Hubertussaal,
Münchner Schlosskonzert und 
Sushi-Time 
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Matthäus-Passion
➜ Elserhallen, „An Cafe“
Samstag, 22. März
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Bayer Leverkusen
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Körpersprachen
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, 
La Traviata
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Floh im Ohr
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Zur schönen Aussicht
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Dingos
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Die schönsten Adagios
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Jean Michel Jarre
➜ Vereinsheim, Junior Disorder
➜ Sunny Red, Splatterday
➜ Backstage, Boppin B.
➜ Elserhallen, An Cafe,
Sonntag, 23. März (Ostersonntag)
➜ Olympiapark, Osterfest
➜ 16.00 – 21.10 Uhr, National theater,
Parsifal
➜ 17.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Symphoniker
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Genannt
Gaspodin
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenz -
theater, Im Dickicht der Städte
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Masnadieri
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Der Sturm
Montag, 24. März (Ostermontag)
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Karl Valentins Orchesterprobe
➜ 16.00 Uhr, Philharmonie, 
Gala der Filmmusik
➜ 18.00 Uhr, Hubertussaal,
 Münchner Schlosskonzert und
Sushi-Time
➜ 18.30 Uhr, Nationaltheater,
 Tamerlano
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Marstall,
 Sugardaddy
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Residenz -
theater, Der Gott des Gemetzels
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Cage aux folles
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Karl Valentins Orchesterprobe
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ Sunny Red, Kafkas Orient Bazar
➜ Ampere, Pete Blume
➜ Elserhallen, Daughtry
➜ Muffathalle, Youssou N’ Dour
➜ Backstage, U.S. Bombs
Dienstag, 25. März
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall,
 Catweazle, der große Zauberer
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Peer Gynt
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel lockende Welt
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenz -
theater, Androklus und der Löwe
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
Gosch & Klimpa
➜ Muffathalle, Puppini Sisters
➜ Backstage Halle, Jägermeister
Rockliga
➜ Cord, Moneybrother
Mittwoch, 26. März
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenz -
theater, Maß für Maß
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, National -
theater, La Traviata
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Mamma Medea
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Peer Gynt
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Ausgegrenzt
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Kabarett Kaktus
➜ Rote Sonne, FSK
➜ Sunny Red, Dartz
➜ Muffathalle, Dead Meadow
➜ Backstage, The Original Sugar 
Hill Gang
Donnerstag, 27. März
➜ 19.30 – 21.40 Uhr, Volkstheater,
Verbrennungen
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Le Corsaire
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Masnadieri
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Schnee
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Medeia
➜ Backstage Club, The Bottrops
➜ Feierwerk, Decapitated
➜ Muffathalle, Joe Bonamassa
➜ Elserhallen, Good Charlotte
➜ 59 : 1, Patrick Watson
➜ Glockenbachwerkstatt, Bazar Dilo
➜ Schlachthof, Pia Friedhill
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Autoelektrik/Funktechnik
ER-TAX
Frankfurter Ring 97
(089) 30 74 80 47
Funktechnik Metzger
Kastenbauerstraße 5
(089) 93 30 73
Autoglaserei
Kraft
Tegernseer Landstraße 228
(089) 690 87 82
Betriebsärzte
Dr. Bake v. Bakin
Tassilostraße 23
Aschheim
(089) 37 06 56 90
Dr. Hingerle
Am Brunnen 17 
Kirchheim
(089) 991 88 00
Dr. Krumpoch
Plinganser Straße 47
(089) 746 31 80
Essen nach Mitternacht
Camus
Albert-Roßhaupter-Straße 37
(089) 769 80 58
Lamm’s
Sendlinger-Tor-Platz 11 
(089) 59 19 63
Fahrzeugaufbereitung/Pflege
Glas
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 99 62
Patecky
Frankfurter Ring 97
Tel. (0177) 630 74 85
Feuerwehr
München-Stadt: Tel. 112
München-Land: Tel. 66 20 23
Folienbeschichtung
Atlas
Haager Straße 8
(089) 49 00 32 18
Stema
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
E&S Autofolierung
Frankfurter Ring 97
(0177) 624 95 39
Gutachter/Sachverständiger
Klotz
Hans-Mielich-Straße 30
(089) 65 98 37
(0172) 890 18 07
Klotz
Moosacher Straße 13
(089) 35 73 18 73
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
Kfz-Prüfstellen
KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS West
Bodenseestraße 165
(089) 89 73 63 60
TÜV-Süd
Ridlerstraße 57
(089) 51 90 31 45
Kfz-Reparatur
Dvorak
Schleißheimer Straße 38
(089) 52 80 40
Glas
Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
Stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
Kreditkartenabrechnung
Wellcom
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle: 
(089) 23 33 60 03
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
Taxikonzessionen:
(089) 23 32 75 44
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
Rechtsanwalt
Bauer Michael
Schillerstraße 21
(089) 51 55 69 30
Dr. Cichon & Partner
Johann-von-Werth-Straße 1
(089) 139 94 60
Dr. Stephan & Stahlberg
Feichthofstraße 171
(089) 57 00 16 80
Thomas Vogl
Herzogstraße 60
(089) 330 66 20
Rettung
Rettung München: 112
Taxibedarf
Glasi’s Taxishop
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 05 50
Taxihandel
Auto Much
Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel Günther
(08703) 87 65
TSL
Landsberger Straße 455
(0179) 141 52 80
Taxi-München eG
Taxizentrale:
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
(089) 21 61-396/-372 
Krankenfahrten: 
(089) 21 61-337/-362/-394
Taxiverleih
Taxiverleih München
Richelstraße 6
(089) 167 54 40
Taxi Rent Partner TRP
Ehrwalder Straße 89
(0180) 222 12 22
Versicherungen
Ballnath
Brudermühlstraße 48a
(089) 898 06 10
Crasselt
Machtlfinger Straße 26
(089) 74 28 72-10
FVO Finanz
Margreider Platz 4
Ottobrunn
(089) 58 90 96 70
Taxlers Service
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9TAXIKURIER
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
089   
2 Rooms 
5 9 : 1 
8 Seasons    
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Babylon  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Cafe am Hochhaus  
City-Stadl  
Cord   
Crash   
Crowns Club  
Elser-Hallen  
Erste Liga 
Hansa 39   
Kultfabrik     
Lenbach 
Loggia 
M-Park  
Max + Moritz  
max Suite  
Milchbar   
Muffathalle  
Nachtgalerie  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Palais  
Pacha  
Pappasitos    
Prinzip  
Pure Club  
Reitschule   
Rote Sonne  
Schlachthof 
Schranne 
Skyline  
Spiegelzelt 
Substanz 
The Garden   
T i t a n i c C i t y 
Volksgarten   
W i e s n - S t a d l 
Freitag, 28. März
➜ 18.30 Uhr, Nationaltheater,
 Tamerlano
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Prinz Friedrich von
 Homburg
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Don Karlos
➜ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Festival
der Militär- und Blasmusik
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Short Cuts
➜ 20.00 – 22.00 Uhr Residenztheater, Tod eines Handlungsreisenden
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Das Orchester des Papstes
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Kunst
➜ Ampere, Teitur
➜ Orangehouse, Favez
➜ Backstage, Bounty Killer
➜ Backtage Club, Turbostaat
➜ Schlachthof, Ingo Sandhofer
Samstag, 29. März
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Mit Richard Wagner durch den
 Sternenhimmel
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, National -
theater, La Traviata
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Short Cuts
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenz -
theater, Das Leben ein Traum
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Don Karlos
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Die Ehe der Maria Braun
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Heimarbeit
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Klassik Radio in Concerts
➜ 21.00 Uhr, Prinzregententheater,
Werkstatt Musiktheater
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Benno Ohnesorg-Theater
➜ 59 : 1, Los Hermanos
➜ Orangehouse, Rainer von Vielen
➜ Atomic Cafe, Los Campesinos
➜ Elserhallen, We are Scientists
➜ Backstage Club, Boy Android
➜ Muffathalle, It’s Bigger Than
 Hiphop
Sonntag, 30. März
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall,
 Catweazle, der große Zauberer
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Carl Zeiss Jena
➜ 15.00 – 17.00 Uhr, Residenz -
theater, Woyzeck
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall,
 Endspiel
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, National -
theater, Luisa Miller
➜ 19.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Florian Sonnleitner
➜ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus, Glaube Liebe Hoffnung
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Kamkars Ensemble
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Curtis Stigers
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Shockheaded Peter
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Lizzy Aumeier
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer,
 Improvisationstheater
➜ Nightclub Bayerischer Hof, 
The Nuttree Quartett
➜ Substanz, Tom Gilliam
Montag, 31. März
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Fest
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Le Corsaire
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wienerwald
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
 Vino Klassik
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Solidarität ist Selbstmord
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Hass
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Endspiel
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
James Blunt
➜ 20.03 Uhr, Fraunhofer,
 Poetenstammtisch
➜ 21.00 Uhr, Prinzregententheater,
Werkstatt Musiktheater,
➜ Orangehouse, Un Kuartito
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Datenfunk zum Ersten
Einige Kollegen monierten zu Recht, dass
der Preis von 985 Euro für den Datenfunk
zwar supergünstig ist, aber nach den
neuen Vorschriften für die Abschreibung
als Anschaffung unter 1.000 Euro netto,
nicht getrennt abgeschrieben werden
kann, sondern gemeinsam mit anderen
Anschaffungen zwischen 150 Euro und
1.000 Euro in einem Sammelkonto auf
fünf Jahre abgeschrieben werden muss.
Wir haben den Preis für das Datenfunkset
ab sofort auf 1.005 Euro netto festgelegt
– als Ausgleich für den Mehrpreis werden
30 Rollen Thermopapier für Quittungen
mitgeliefert. Eine Teuerung tritt also nicht
ein. Sie können aber die Investition auf
eine kürzere Nutzungsdauer, z.B. vier
Jahre, abschreiben.
Datenfunk zum Zweiten
Auf vielfachen Wunsch bieten wir ab sofort Teilzahlungen für das Datenfunkset
an. Gegen einen Mehrpreis von 50 Euro
bieten wir folgende Teilzahlungsmodalitäten:
Gesamtpreis 1.055,25 Euro 
zzgl. 19 % MwSt. = 1.255,45 Euro
Anzahlung 345,55 Euro
7 Raten monatlich à 130,00 Euro
Der Mehrpreis von 50 Euro ist für den
Zinsausfall und den zusätzlichen Verwaltungsaufwand erforderlich, da der Grundpreis äußerst knapp kalkuliert ist. Ver -
gleiche mit anderen Datenfunkgeräten
bestätigen dies, obwohl diese bei weitem
nicht vergleichbare Funktionen aufweisen.
Datenfunk zum Dritten
Nach einem Monat Echtbetrieb hat sich
die Kreditkartenabrechnung mit Onlineüberprüfung bewährt. Die Datenfunktaxis
rechneten fast 10.000 Euro Kreditkartenumsatz ab. Nachdem das Lesegerät im
Datenfunksatz bereits enthalten ist, fallen
außer den 3,5 % Gebühren keine weiteren
Kosten an.
Kein Umsatz – keine Kosten.
Die 3,5 % gelten auch für die teueren
Amex-Umsätze. Wir hoffen, diese Gebühren auf Dauer halten zu können. Wir tun
was für Sie, zu fairen Konditionen.
Datenfunk zum Vierten
Nachstehend geben wir Ihnen die aktuellen Verträge für Fahrer und Unternehmer
zur Teilnahme am Datenfunk zur Kenntnis.
Die Erhebungsdaten sind zur automatischen Auftragsvermittlung erforderlich.
Die Abspeicherung von Fahrdaten wird
den datenschutzrechtlichen Vorschriften
unterworfen und führt keinesfalls zu
Missbrauch oder Nachteil für Unternehmer und Fahrer. Die Verträge weisen den
aktuellen Stand per 15. Februar 2008 auf.
Für eventuelle Fragen zu den Vertrags -
inhalten stehen Ihnen die Vorstands -
mitglieder zur Verfügung.
Vermittlungsvertrag 
zwischen der Taxi-München eG, 
Engelhardstr. 6, 81369 München
und dem Mitgliedsbetrieb, 
Mitgliedsnummer ______
Name: _____________________________
Betriebssitz: ________________________
Geschäftsführer: ____________________
Wohnsitz: __________________________
Telefon/Fax: ________________________
Mobil: _____________________________
Mitglied im Landesverband: ja ❏ nein ❏
E-Mail: ____________________________
Präambel
Die Taxi-München eG und deren Vertragspartner sind nach Kräften bemüht
Fahraufträge zu akquirieren und zur Zufriedenheit der Kunden durchzuführen.
Gemeinsames Ziel ist es, durch gegenseitige rückhaltlose Unterstützung, die gemeinsamen wirtschaftlichen und ideellen
Interessen nachhaltig zu fördern.
Die Genossenschaft
Bericht aus dem Aufsichtsrat
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
da im Januar keine Aufsichtsratssitzung
stattfand, kann ich erst in der nächsten
Ausgabe über Sitzungs-Ergebnisse berichten.
Ich möchte die Chance nutzen, heute an
dieser Stelle auf ein Thema einzugehen,
das mir sehr am Herzen liegt. Immer
wieder berichtet uns der Vorstand von
Kolleginnen und Kollegen, deren Verhalten gegenüber Kunden zu Beschwerden Anlass gibt. Ich möchte ausdrück -
lich betonen, dass es sich hierbei nur
um einige wenige Kolleginnen und Kollegen handelt. Dennoch, auch wenige
schwarze Schafe kratzen am Image des
Taxigewerbes. Als Dienstleistende leben
wir von unserem Image. Wer steigt
schon gerne in ein Taxi ein, das innen
und außen verschmutzt ist, dessen Fahrer
es an der nötigen Hygiene fehlen lässt
oder keine standesgemäße Kleidung
trägt? Auch ein höflicher und hilfsbereiter Umgang mit dem Kunden ist sicher
dienlich. Wir können noch so viele Marketingkonzepte entwickeln, zehntausende
Euros für Werbung ausgeben und unsere
Dienste und Sonderleistungen anbieten –
alles ist vergebens, wenn einige Unternehmer und Fahrer gegen die Grundregeln
unseres Gewerbes verstoßen. Sauberkeit,
Höflichkeit und Hilfsbereitschaft sind unser Kapital und die beste Werbung! Abgesehen von der Außenwirkung haben diese
Nachlässigkeiten auch einen erhöhten
Kostenaufwand zur Folge. Der Vorstand
und die Mitarbeiter sind viele Stunden
mit der Bearbeitung der Beschwerden
beschäftigt. Wir können und wollen es
uns nicht leisten, auch nur einen einzigen Kunden zu verlieren. In diesem Sinne bitte ich Sie, ein besonderes Augenmerk auf die Fahrer und Fahrzeuge
Ihres Unternehmens zu legen und Ihre
Mitarbeiter auf die Problematik hin -
zuweisen.
Wie immer wünsche ich Ihnen gute Geschäfte und stets eine unfallfrei Fahrt.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre 
Christine Reindl
Aufsichtsratsvorsitzende
10 TAXIKURIER

Seite 11

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11TAXIKURIER
Das gesamte Vermittlungssystem der
 Taxi-München eG ist auf der rechtlichen
Grundlage der Satzung der Taxi-München eG und den personenbeförderungsrechtlichen Vorschriften zu fördern.
Der Unternehmer verpflichtet sich geeignetes Personal und Fahrzeuge einzusetzen
und die Vorgaben aus diesem Vertrag zu
erfüllen.
1. Allgemeines
Die Taxi-München eG räumt dem Mitgliedsunternehmen für die aufgeführten
Taxis die Auftragsvermittlung über
Sprech- und Datenfunk unter den Bedingungen dieses Vertrages ein.
Änderungen der Daten des Vertrages oder
der Taxis müssen im Interesse der Auftragsvermittlung unverzüglich der Taxi-
München eG mitgeteilt werden.
Fehlende oder falsche Betriebsdaten können zum vorübergehenden Ausschluss
von der Funkvermittlung führen.
2. Vertragsdauer
Der Vertrag tritt am __________ in Kraft.
Vertragsbeginn für weitere Taxis ist jeweils der Beginn des Monats, in dem die
Datenfunkvermittlung aufgenommen
wird. Der Vertrag endet mit dem Ausscheiden des Mitgliedsbetriebes aus der
Taxi-München eG, entsprechend deren
Satzung. Der Vertrag für die einzelnen
Taxis bezüglich der Funkvermittlung
kann mit einer Frist von 1 Monat zum
Jahresende (31.12.) gekündigt werden.
3. Umlagen
Die Taxi-München eG gibt bis 31.10. eines jeden Kalenderjahres die Kosten für
die Teilnahme an der Auftragsvermittlung
für das Folgejahr im Taxikurier bekannt.
4. Eigentumsvorbehalt
Die ausschließlich von der Taxi-München
eG zu beziehende Fahrzeugausrüstung für
den Betrieb des Datenfunks bleibt bis zur
vollständigen Bezahlung Eigentum der
Taxi-München eG. Die Taxi-München eG
verpflichtet sich für die Wartung und I -
nstandhaltung zu sorgen.
5. Technische Bestimmungen
Die eingesetzten Taxis haben den Anforderung der STVZO der BOKraft und den
personenbeförderungsrechtlichen Vorschriften zu entsprechen. Beschädigte
 Taxis sollen nicht eingesetzt werden. Die
im Rahmen dieses Vertrages eingesetzten
Fahrzeuge müssen bauartbedingt vollständig ausgerüstet sein (z.B. Radzier -
kappen). Werbeeinrichtungen, die das
 Erscheinungsbild des Taxis beeinträchtigen, wie z. B. Dachwerbungen oder
 Werbung auf den Glasflächen, sind nicht
zugelassen.
6. Sauberkeit
Alle Fahrzeuge müssen innen und außen
in einem anbietbaren Reinigungszustand
sein. Pro Fahrgastplatz muss Stauraum
für ein üblicherweise im Kofferraum
unterzubringendes Reisegepäckstück vom
Fahrgastraum abgetrennt vorhanden sein.
7. Pflichten des Unternehmens
a. Das Unternehmen des Vertragspartners hat das Fahrpersonal über die
Pflichten aus diesem Vertrag zu
unterrichten.
b. Das Unternehmen darf nur Personal
zur Bedienung des Datenfunks einsetzen, das einen gültigen Fahrer -
vertrag besitzt.
c. Das Unternehmen hat die Akzeptanz
von Kreditkarten VISA, Master-Card,
Amex, Diners und Fahrtauftragsscheine der Partner der Taxi-München eG sicherzustellen.
d. Das Unternehmen ist verpflichtet an
der Aufklärung von Reklamationen,
gleich welcher Art, mitzuwirken.
Die Genossenschaft
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen
e. Während der Durchführung von
Fahraufträgen muss das Funkgerät
eingeschaltet bleiben. Das Taxi muss
jederzeit erreichbar sein. 
8. Haftung
a. Das Unternehmen haftet im Rahmen
der gesetzlichen Vorschriften für die
ordnungsgemäße Durchführung der
Beförderung.
b. Das Unternehmen haftet für Schäden, die durch die unsachgemäße
 Bedienung der Vermittlungseinrichtungen der Taxi-München eG oder
Dritten entstehen.
c. Die Taxi-München eG haftet für entstandene Schäden durch Übermittlungsmängel ihrer Mitarbeiter und
verpflichtet sich für die Wartung und
Instandhaltung der genossenschaftseigenen Vermittlungseinrichtungen
zu sorgen.
d. Schäden die durch technische Ausfälle entstehen führen im Verhältnis
der Vertragsparteien untereinander
nicht zu Schadenersatz.
e. Die Schadensersatzpflicht pro Schadensfall im Verhältnis der Vertragsparteien untereinander ist ausgeschlossen, in anderen Fällen ist die
gegenseitige Schadensersatzpflicht
auf die Höhe 500 Euro begrenzt.
9. Sanktionen
Verstöße gegen den Vertragsinhalt werden nach § 50 der Satzung geahndet.
10. Salvatorische Klausel
Sollten Teile des Vertrages ungültig werden gelten die übrigen Bestimmungen fort.
Änderungen bedürfen der Schriftform.
München, den
_______________ ________________
Taxi-München eG Unternehmer

Seite 12

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12 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Fahrzeugliste:
1. 
Konz.-Nr.: __________________________
amtl. Kennzeichen: ____________ Bj: ___
Hersteller: __________________________
Typ: ______________________________
Klima ❏ Kindersitze Anzahl __ Klasse __
Limousine ❏ Kombi ❏ Kleinbus ❏
 Sitzplätze __ Außenwerbung ❏
 Clubwerbung ❏ Starthilfe ❏ AHK ❏
Besorgung ❏ Isarfunk ❏
2.
Konz.-Nr.: __________________________
amtl. Kennzeichen: ____________ Bj: ___
Hersteller: __________________________
Typ: ______________________________
Klima ❏ Kindersitze Anzahl __ Klasse __
Limousine ❏ Kombi ❏ Kleinbus ❏
 Sitzplätze __ Außenwerbung ❏
 Clubwerbung ❏ Starthilfe ❏ AHK ❏
Besorgung ❏ Isarfunk ❏
Fahrervertrag 
zwischen der Taxi-München eG, 
Engelhardstr. 6, 81369 München
vertreten durch den Vorstand
und Herrn, Frau _____________________
nachfolgend Funkteilnehmer genannt
Name _____________________________
Vorname ___________________________
geb. am ____________________________
in _________________________________
PLZ/Ort ____________________________
Straße _____________________________
Staatsangehörigkeit __________________
Telefon ____________________________
Mobil _____________________________
Fax _______________________________
Personalausweis-/Pass-Nr./
ausstellende Behörde _________________
Führerscheine _______________________
seit _______________________________
Liste-Nr./ausstellende 
Behörde ___________________________
Personenbeförderungsschein 
für München
Nummer: __________________________
seit ____________ gültig bis __________
Fahrernummer: _____________ (6-stellig)
Fahrerpin: _________________ (4-stellig)
Funkteilnehmer ist selbst 
Unternehmer: ja ❏ nein ❏
Konzessionsnr.: _____________________
wenn nein: beschäftigt bei 
___________________________________
Sprachkenntnisse, außer deutsch:
englisch ❏ französisch ❏ italienisch ❏
spanisch ❏ arabisch ❏ griechisch ❏
türkisch ❏ russisch ❏
sonstige ___________________________
Sonstige Serviceleistungen:
Taxi-Guide ❏ München erfahren ❏
Besorgungsfahrten ❏ Sperriges/schweres
Gepäck ❏ Lotsenfahrten ❏
Beförderungseinschränkungen:
Allergie (Attest) _____________________
Fernfahrten ❏ Überführungsfahrten /
Patientenfahrten ❏
Änderungen müssen unverzüglich gemeldet
werden, damit die Daten berichtigt werden
können!
Präambel
Dieser Vertrag ist Grundlage für die Teilnahme an der Auftragsvermittlung der
Taxi-München eG. Vor der Teilnahme an
der Auftragsvermittlung muss jeder
Funkteilnehmer an einer Unterrichtung
der Taxi-München eG über die Einzelheiten der Vermittlung teilnehmen und hierüber eine Prüfung ablegen. Nach bestandener Prüfung und Unterzeichnung dieses
Vertrages wird ein Fahrerausweis mit
Lichtbild ausgehändigt. Die Geltungs -
dauer ist mit der des Personenbeförderungsscheines identisch. Vor Gültigkeitsablauf des Fahrerausweises muss bei der
Taxi-München eG der bereits verlängerte
 Personenbeförderungsschein vorgelegt
werden.
Unser gemeinsames Ziel ist es, mit dem
Einsatz des Fahrerausweises eine optimale Betreuung unserer Mitgliedsunternehmen und deren Fahrer zu erreichen.
Weiterhin soll diese Verbesserung zu
 einem Service auf hohem Niveau für die
Fahrgäste und die Taxi-München eG
 führen.
Durch die Einführung von Fahrerausweisen und Datenfunk werden Voraussetzungen geschaffen, die im Münchner Taxigewerbe die notwendige Servicebereitschaft
erhöhen und dadurch die Kundenzufriedenheit weiter verbessern.
I. Pflichten des Fahrpersonals
1. Der Fahrerausweis gilt auf die Dauer
der Fahrerlaubnis zur Personenbeförderung, er dient zur Identifikation
gegenüber den Fahrgästen und der
Taxi-München eG.
2. Die Teilnahme an der Auftragsvermittlung ohne Fahrerausweis ist unzulässig. Bei Verlust, der der Taxi-
München eG sofort anzuzeigen ist,
obliegt es dem Fahrer für Ersatz zu
sorgen. Die Teilnahme an der Vermittlung mit einem Ausweis der auf
eine andere Person ausgestellt wurde,
zieht eine Sperre für die Auftragsvermittlung von bis zu 6 Monaten nach
sich. Dies gilt auch für den Ausweisinhaber, der seinen Ausweis zur
Verfügung gestellt hat. Die Sperre
des Ausweises tritt dann nicht ein,
wenn ihn kein Verschulden trifft. Die
Beweislast dafür, dass der Ausweis
nicht durch das Verschulden des
Ausweisinhabers missbräuchlich
 verwendet wurde, trifft den Ausweis -
inhaber. 
3. Der Fahrerausweis dient zur Anmeldung bei Dienstbeginn und muss
während des Dienstbetriebes an gut
sichtbarer Stelle im Sichtbereich des
Beifahrers angebracht werden.
4. Aufforderungen der Taxi-München
eG zu Nachschulungen ist Folge zu
leisten.
5. Während der Durchführung von
Fahraufträgen muss das Funkgerät
eingeschaltet bleiben. Das Taxi muss
jederzeit erreichbar sein.
II. Verhalten im Fahrdienst
1. Das Fahrpersonal hat sich im Fahrdienst freundlich, hilfsbereit und
sachkundig zu verhalten.
2. Das Fahrpersonal muss ordentlich
und dem Fahrdienst angemessen
 gekleidet sein. 
3. Verhaltensweisen, die den Ruf der
Taxi-München eG oder dieser Taxiunternehmer schädigen, sind zu
unterlassen.
4. Das Fahrpersonal muss zur Kommunikation mit den Fahrgästen über
ausreichende Deutschkenntnisse
 verfügen.
5. Kranke und Behinderte sind auf deren Wunsch von und zur Wohnung
zu begleiten.
6. Das Fahrpersonal hat alle Vorschriften und Gesetze den Straßen- und
Taxiverkehr betreffend zu befolgen.
III. Disziplinarbestimmungen
Beide Parteien verpflichten sich alle personenbeförderungsrechtlichen Gesetze
und Verordnungen, sowie die Pflichten
aus der Satzung der Taxi-München eG,

Seite 13

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13TAXIKURIER
Die Genossenschaft
deren Betriebsordnungen und sachdienlichen Anweisungen zu befolgen. Jeder
Teilnehmer hat das Recht, die Satzung
der Taxi-München eG sowie deren Betriebsordnungen, nach Vereinbarung
 einzusehen.
1. Verstöße können geahndet werden durch
a. Abmahnung
b. Geldbuße, gemäß § 50 der Satzung
der Taxi-München eG
c. Befristeter Ausschluss von der Auftragsvermittlung
d. Ist ein Funkteilnehmer nachhaltig
nicht im Stande, Fahraufträge ordnungsgemäß auszuführen, kann er
solange von der Auftragsvermittlung
ausgeschlossen werden, bis der
 Mangel abgestellt ist.
2. Dem Funkteilnehmer ist bekannt, dass
für den Fall, dass ein Fehlverhalten
 eines Funkteilnehmers nicht aufgeklärt
oder dem Funkteilnehmer nicht zugeordnet werden kann und der Unternehmer bei der Aufklärung nicht mitwirkt,
auch das Fahrzeug befristet von der
Auftragsvermittlung ausgeschlossen
werden kann.
3. Funksperren, beginnen mit dem Tag an
dem sich der Fahrer, oder bei Fällen
nach Ziffer 2, ein Fahrer zum ersten
Mal zur Funkteilnahme anmeldet.
4. Die nach Ziffer 1 ausgesprochenen
Sanktionen kann die Taxi-München eG
dem Unternehmer schriftlich mitteilen. 
5. Rechtsmittel gegen die nach Ziffer 1
ausgesprochenen Sanktionen sind vom
Funkteilnehmer durch Beschwerde
beim Aufsichtsrat einzulegen. Die Beschwerde hat aufschiebende Wirkung
bis zur Entscheidung durch den Aufsichtsrat.
6. Die vertragschließenden Parteien stimmen zu, dass bei Geldbußen unter 150
Euro und Funksperren bis zu 5 Tagen,
nach Anhörung und Entscheidung
durch den Aufsichtsrat nach Ziffer III
Abs. 5, der ordentliche Rechtsweg ausgeschlossen ist.
7. Schadenersatzforderungen Dritter, z.B.
von Fahrgästen oder geschädigten
Unternehmen sind von dieser Vereinbarung nicht berührt.
IV. Schlussbestimmungen
Beide Parteien sind sich einig, dass bei
gravierenden Verstößen, wie Verletzung
der Beförderungspflicht, Tarifverstößen
und ähnlichem, die zuständige Genehmigungsbehörde informiert werden kann.
1. Zur ordnungsgemäßen Abwicklung
von Fahraufträgen werden Daten
elektronisch gespeichert.
2. Die Taxi-München eG versichert, dass
sie die Daten der Funkteilnehmer nicht
an Unbefugte weitergibt und vertraulich, im Sinne des Datenschutzgesetzes,
behandelt.
3. Gerichtsstand im Zusammenhang mit
diesem Vertrag ist München.
4. Sollten Teile des Vertrages unwirksam
werden, bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt. Änderungen dieses
Vertrages bedürfen der Schriftform.
München, den
_______________ ________________
Taxi-München eG Fahrerin/Fahrer
Straßenwidmungen
Die Teilstrecke der Friauler Straße zwischen Ende der Kehre (Friauler Straße –
Ortsstraße) (= km 0,122) und Grünwalder
Straße (= km 0,153) (einschließlich des
beidseitigen Straßenbegleitgrünes) wird
mit Wirkung zum 31. Januar 2008 zum
„beschränkt-öffentlichen Weg, nur für
Fußgänger – Radfahrer frei –“ gewidmet. 
Unfallzeuge gesucht
Am 27.11.2007 um 16.15 Uhr wollte der
Fahrer eines metallic-silbernen Volvo 
V70 in die erste Parklücke der Parkbucht
am Harras parallel zum Taxistand Harras
(Post) einparken. Dazu stand das Fahrzeug in der Einfahrt zum Taxistand um
rückwärts einzuparken. Von der Albert-
Roßhaupter-Straße kam ein dunkelblauer
BMW hupte und fuhr zeitgleich in das
linke Heck des Volvos. Wenn Sie Beobachtungen zu dem Vorgang gemacht
 haben, melden Sie sich bitte bei Frau
Choleva, Telefon: 2161-367. (HM)
Taxistandplätze
Am 14.02. konnte der neue Standplatz
„Leopold“ in der Leopoldstraße 250 in
Betrieb gehen, zeitgleich wurden die
 Taxistandplätze „Ingolstädter“ und „Karl-
Weinmair“ abbeschildert und existieren
somit nicht mehr. Die zuständigen Bezirksausschüsse haben für folgende Taxistandplätze in ihren Februar-Sitzungen
grünes Licht gegeben:
➜ Neueinrichtung am S-Bahnhof
 Johanneskirchen.
➜ Verlegung „Hasenbergl“ in die
Schleißheimer Straße gegenüber der
Dülferstraße vor dem Einkaufszentrum
an der Nordheide.
➜ Neueinrichtung in der Moosacher
Straße am U-Bahnhof „Oberwiesenfeld“
➜ Neueinrichtung des Taxistandes
„NORDRING“ (an der Stelle des jetzigen Witzigmann-Bajazzo-Stand -
platzes) in der Straße „Am Nordring“ 
➜ Auch der Umzug des Lassalle-Standes
zum Bahnhof Fasanerie macht Fortschritte, der Standplatz ist bereits
 genehmigt.
➜ Als nächstes stehen die Verlegung 
des Kreiller-Stands zur St.Veit-Straße,
sowie des „Kochelsee“ zur „Brudermühl“ und die Neueinrichtung am
Herzog-Ernst-Platz auf dem Programm. (TK)
Unser Kollege
Johann Pauer
Taxi 2130
ist am 20.01.2008 im Alter von 
66 Jahren überraschend verstorben.

Seite 14

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Der Landesverband
Anschnallpflicht des Fahrgastes
Wir sind über einen Vorfall in Kenntnis
gesetzt worden, den wir an dieser Stelle
gerne publizieren möchten.
Ein Behinderter wurde in einem Behindertentransportwagen befördert. Allerdings war der Fahrgast nicht in der Lage,
sich selbständig anzuschnallen. Das Fahrpersonal hat die Hilfeleistung mit der Begründung verweigert, dass sich der Fahrgast im Falle eines Unfalles mit einem
Brand nicht mehr selbst befreien könne. 
Diese Begründung kann man nur als
„Nonsens“ bezeichnen. In vielen Fällen
ist es auch nichtbehinderten Personen
nach einem Unfall nicht möglich, sich
selber zu befreien. Außerdem ist die
Wahrscheinlichkeit, dass nach einem
 Unfall ein Brand entsteht viel geringer,
als dass nach einem Unfall der Sicherheitsgurt den Fahrgast an Leib und Leben
schützt.
Wir weisen deswegen noch einmal darauf
hin, dass der Taxifahrer bei schwerbehinderten Fahrgästen die Pflicht hat, beim
Anlegen des Sicherheitsgurtes und beim
Zurückschieben des Beifahrersitzes (zum
besseren Aussteigen) zu helfen. Dies ergibt sich auch den Nebenpflichten des
Beförderungsvertrages, so das Kammergericht Berlin in einem Urteil vom
26.04.1995 – 3 Ws (B) 51/95.
Schleppervorwürfe der 
dänischen Behörden gegen 
deutsche Taxifahrer
BZP fordert Bundesminister Tiefensee und
Ministerpräsident Carstensen in Brand -
briefen zur humanitären Hilfe für einen
 inhaftierten Kollegen auf!
Am 3.1.2008 wurde ein Flensburger Taxifahrer von der dänischen Polizei kurz
hinter der deutschen Grenze verhaftet, da
seine drei aus Afghanistan stammenden
Fahrgäste keine Ausweispapiere bei sich
hatten. Während die Afghanen einen
Asylantrag gestellt haben und sich wieder
auf freiem Fuß befinden, wartete der
 weiter inhaftierte Fahrer auf seinen Gerichtstermin am 21.1.2008. Seiner Familie
wie auch Kollegen und Anwälten wird
von den dänischen Behörden jeglicher
Kontakt verwehrt. Bereits im Dezember
2007 wurde ein Taxifahrer aus Hamburg
von einem dänischen Gericht wegen der
Beförderung illegaler Einwanderer zu
50 Tagen Haft verurteilt!
Der BZP hat heute in einer mit dem dänischen Taxiverband DTR gemeinsam herausgegebenen Pressemitteilung gegen die
willkürliche Inhaftierung des Flensburger
Kollegen protestiert und klargestellt, dass
Ausweisüberprüfungen Taxifahrern mangels rechtlicher Legitimation nicht zulässig sind. In der Pressemitteilung wird
auch klargestellt, dass Hilfspolizeidienste
auch wegen der diskriminierenden Wirkung gegenüber den Fahrgästen und der
Eigengefährdung der Fahrer weder für
dänische noch für deutsche Taxifahrer in
Betracht kommen.
Gleichzeitig hat der BZP in Brandbriefen
an Bundesverkehrsminister Tiefensee wie
an den Schleswig-Holsteinischen Ministerpräsidenten Carstensen den eklatanten Verstoß gegen die europäische Frei -
zügigkeit gerügt und deren humanitäres
Eintreten für den inhaftierten Kollegen
sowie eine grundsätzliche Klärung der
Problematik grenzüberschreitender Beförderungen mit Taxis eingefordert. 
BZP AR-Nr. 04/08
Mobilkommunikation für das 
Taxi- und Mietwagengewerbe 
auf einer neuen Ebene
Der BZP hat seit einigen Monaten intensive Gespräche mit T-Mobile über die
Konditionen des Rahmenvertrages 14578
für die mobile Telefonie geführt und nach
einigen Verhandlungsrunden enorme
 Ergebnisse für Sie als Mitglied heraus -
geholt: aufgrund der Bemühungen des
Bundesverbandes können viele ihre Telefonausgaben im Mobilbereich deutlich
senken, die meisten werden mindestens
ein Viertel weniger Mobiltelefonkosten
haben. Nun ist es soweit – der Deutschen
Taxi- und Mietwagenverband e.V. schloss
mit T-Mobile einen neuen Rahmenvertrag. Das tolle daran: Für jeden gibt es
den passenden Tarif. 
Ein Beispiel für das geradezu sensationell
zu nennende Angebot: Wenn Sie ein Handy
haben, kein neues brauchen und auch 
keinen Wert auf einen Gerätewechsel alle
zwei Jahre legen, können Sie im 
„Tarif Business Profi eco“ für 2,97 Euro
➜ 100 Minuten im Monat von T-Mobile
ins deutsche Festnetz telefonieren. 
➜ Ab der 101. Minute kostet jede weitere
Minute ins deutsche Festnetz nur 4 Cent. 
➜ 100 Minuten sind eingeschlossen für
Handytelefonate innerhalb des Rahmenvertrages ins T-Mobile-Netz. 
➜ Ab der 101. Minute kostet es dann
6 Cent/Minute im T-Mobil-Netz,
➜ in andere Netze 20 Cent/Minute.
Also kann jeder mit dem Vertrag „Business Profi“ im Monat 3 Stunden und
20 Minuten ohne weitere Kosten mit
 seinem Handy telefonieren. Aber nicht
genug: Wenn Sie beispielsweise als
Unternehmer für zusätzlich 15,34 Euro
monatlich die heimische TK-Anlage mit
dem „Budget Fixed Intern- Tarif“ einbinden, haben Sie, Ihre Familie sowie Angestellte, unabhängig von der Zahl der
 Nutzer (Taxizentralen sollten sich das
überlegen), weitere 50 Inklusivminuten. 
➜ SMS kostet nur 7 Cent zu T-Mobile
➜ 17 Cent, wenn der Empfänger ein
 anderes Netz nutzt.
➜ Die Mailboxabfrage ist ebenfalls
 kostenlos.
Alle Preise verstehen sich zuzüglich
Mehrwertsteuer.
14 TAXIKURIER

Seite 15

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Genauso viel Wert wie auf die Konditionen haben die Verhandlungsführer des
Verbandes auf die Einrichtung einer
funktionierenden und speziell auf die
Klientel der Taxi- und Mietwagenunternehmen und ihrer Fahrerinnen und
Fahrer ausgerichteten Betreuung gelegt.
Auch hier mit Erfolg, ein spezielles
 Taxibetreuungsteam steht bereit: 
T-Systems Business Services: Team Hanse
Rufnummer: 0800/330 56 67
Faxnummer: 0421/379 95 06
E-Mail: 
Mobilfunkteamhanse@t-systems.com
Wie kommen Sie an diese Vorteile? 
➜ Diejenigen, die bisher nicht im
 Rahmenvertrag sind, stellen einen
Antrag, den Sie in einem neu eingerichteten Mitgliederbereich auf der
BZP-Internetseite www.bzp.org finden. Das Passwort für den Zugang
erhalten Sie beim BZP-Landesverband bzw. bei Ihrer dem BZP direkt
angeschlossenen Taxizentrale.
➜ Diejenigen, die bereits einen Vertrag
im BZP-Rahmenvertrag 14578 mit
der Tarifoption Business Profi haben,
können abwarten und müssen gar
nichts tun: Sie werden sehr bald
automatisch umgestellt. Ob Sie in
den Rahmenvertrag einbezogen sind,
stellen Sie durch einen Blick auf Ihre
Handyrechnung fest: Dort ist die gewählte Tarifoption angegeben und
dort muss auch die Rahmenvertragsnummer 14578 zu finden sein. Wenn
nicht, stellen Sie einen Antrag.
➜ Diejenigen, die bereits einen Vertrag
im BZP-Rahmenvertrag 14578, aber
mit der Tarifoption Business Active
haben, sollten sich mit dem Taxibetreuungsteam in Verbindung setzen.
➜ Diejenigen, die einen Vertrag bei
 einem anderen Mobilfunkanbieter
haben und außerhalb der Vertragsbindung sind, können problemlos
umsteigen unter Mitnahme Ihrer
Handynummer. Was Sie im Einzelnen
tun müssen, wird Ihnen ebenfalls im
Internetangebot des BZP erklärt.
Allein mit der Teilnahme an diesem
Vertrag werden viele Unternehmer den
Beitrag, den sie für ihre Verbands -
mitgliedschaft zahlen, locker wieder
reinholen. (HM)
15TAXIKURIER
Titelthema
Der richtige Umgang 
mit gehörlosen und
schwerhörigen Fahrgästen
Mobilität bedeutet Lebensqualität – vor allem bei behinderten Mitmenschen. 
Dabei gibt es Behinderungen, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. 
So stellt vor allem der Ausfall oder die Beeinträchtigung der auditiven Wahr -
nehmung ein nicht mit den Augen zu erkennendes Handikap dar, welches 
im Umgang mit diesen Menschen die Beachtung besonderer Aspekte erfordert. 
22600 Menschen in Oberbayern leiden an Schwerhörigkeit, 8030 davon sind
vollkommen gehörlos. Allein im Stadtgebiet München sind 2360 Mitmenschen
schwerhörig, von denen 920 keinen Ton wahrnehmen können. 
Diese Menschen sind in Ihrer Mobilität teils erheblich eingeschränkt, weil oftmals
aufgrund der Hör-Behinderung der selbständige Führen eines Kraftfahrzeuges
nicht möglich oder auch gar nicht erlaubt ist. Die vorhandenen Alternativen sind
gering an der Zahl, und wenn es kein Familienmitglied gibt, das im Besitz von
Führerschein und Auto ist, oder wenn eine schlechte bzw. nicht vorhandene Anbindung an den öffentlichen Verkehr keine Möglichkeit der Fortbewegung bietet,
ist das Taxi für viele die einzige Chance, von A nach B befördert zu werden.
Bereits bei der Bestellung eines Taxis ist der Gehörlose mit den ersten Schwierigkeiten konfrontiert: Gab es früher sogenannte Schreibtelefone, so sind diese Kommunikations-Dinosaurier inzwischen von der Bildfläche verschwunden. In der 
Taxizentrale der Taxi München eG ist zwar noch ein Exemplar vorhanden, benutzt wird dies jedoch seit vielen Jahren von unseren Kunden nicht mehr. Bei der
Taxibestellung für Gehörlose haben sich auch moderne Medien durchgesetzt: 
Waren es seit Mitte der 90er Jahre überwiegend Aufträge mittels Faxgerät, so
wird heute das Taxi vor allem per Email oder auch als Direktbestellung im Internet geordert, in wenigen Fällen bestellen Gehörlose per SMS bei Ihrem Stamm-
Taxifahrer.
Was ist wichtig bei der Beförderung von Gehörlosen?
Das A und O ist das korrekte Verstehen des Fahrzieles bzw. des Kundenwunsches. 
Hierzu Thomas Manstorfer von der Gehörlosen-Dolmetscher-Zentrale:
Wenn ein gehörloser oder schwerhöriger Fahrgast im Taxi sitzt, sollten wir beachten, dass uns diese Kunden einen Großteil der Information von den Lippen
ablesen können. Deshalb ist es notwendig, während des Sprechens den Fahrgast
anzusehen, langsam und deutlich zu sprechen und nach Möglichkeit auch die
Hände mit einzusetzen, um für Klarheit zu sorgen. Ein klares und langsames
Mundbild bringt dabei viel mehr als hektische Handbewegungen. Nebenher sollten wir drauf achten, mit kurzen, knappen und logisch-verständlichen Sätzen das
Ablesen von den Lippen zu erleichtern. Wenn auf diese Art und Weise kein Ergebnis zustande kommt, bleibt letztlich nur der Weg, schriftlich auf einem Notizblock den Kundenwunsch aufschreiben zu lassen. Beim Aussteigen dürfen wir
nicht vergessen, dass wir herannahende Fahrzeuge hören können, der Fahrgast
dies aber nicht kann, deswegen bitte aussteigen, Türe öffnen, und den Fahrgast
nur dann herausbitten, wenn es gefahrlos möglich ist.“
Informationen zum Thema Gehörlose erhalten Sie jederzeit beim Bezirksverband 
der Hörgeschädigten in Oberbayern, Schwanthalerstraße 76, 80336 München.
Ansprechpartner: Herr Manstorfer, Telefon (0 89) 5 43 81 11. (TK)

Seite 16

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Noch nicht bearbeitet!
Messe München
Handwerker und (Hobby)-Gärtner 
kommen im März bei der Messe München
auf ihre Kosten
Seit über 50 Jahren findet alljährlich die
Internationale Handwerksmesse IHM
statt. Unter dem Motto „Die ganze Welt
des Handwerks“ zeigt diese Mehrbranchen-Messe nicht nur Ausrüstungen für
das mittelständische Gewerbe Europas,
sondern präsentiert auch das vielfältige
Angebot europäischer Handwerksbetriebe.
Die Internationalen Handwerksmesse 
teilt sich auf in die IHM PROFI und die
IHM PRIVAT. 
Die IHM PROFI (Hallen B1 bis B3) spricht
als Fachmesse für Technik, Werkstatt und
Werkzeuge Fachleute verschiedenster Gewerke an und erlebt in diesem Jahr einen
wichtigen Einschnitt: Die Laufzeit der
IHM PROFI wurde auf fünf Tage reduziert
und findet von Donnerstag, 28. Februar,
bis Montag, 3. März, statt. Die Öffnungszeiten sind jeweils von 9:30 Uhr
bis 18:00 Uhr.
Die IHM PRIVAT (Hallen A1 bis A4) bietet als Messe für Lebensart und Lebensraum Handwerkskunst und Handwerkerleistungen für ein qualitätsbewusstes
Publikum. Die IHM PRIVAT läuft von
Donnerstag, 28. Februar, bis Mittwoch,
5. März, und ist täglich von 9:30 Uhr
bis 18:00 Uhr geöffnet.
Parallel zur Internationalen Handwerksmesse finden von 28. Februar bis 3.
März die Münchner AUTO TAGE 2008
in Halle B0 statt. Auf dieser Autoschau
werden PKW für den privaten Gebrauch
vorgestellt.
Der Eintritt für die Internationale Handwerksmesse und die AUTO TAGE 2008
erfolgt über den Eingang West der
 Neuen Messe München. Die Eintritts -
karten zur Internationalen Handwerksmesse berechtigen auch zum Eintritt zur
Garten München 2008.
Zeitgleich zur IHM, nämlich von 28. Februar bis 5. März, findet die Garten
München 2008 (Hallen A5 und A6), die
14. Ausstellung für Gartenkultur und
Pflanzen, statt.
Die Garten München ist Münchens
größte Messe für Gartenkultur und
Pflanzen sowie für Bade- und Wasserwelten - ein Paradies für Gartenfreunde,
das in jedem Frühjahr viele Tausend Besucher – Fachbesucher und auch Endverbraucher – anzieht. 
Mit den Bereichen „GartenPremium“
und „GartenMarktplatz“ wird die Garten
München 2008 allen Interessen und Ansprüchen rund um Haus und Garten gerecht. Die Garten München hat täglich
von 9:30 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.
Der Eintritt erfolgt über den Eingang
Ost. Die Eintrittskarten zur Garten
 München 2008 berechtigen auch zum
Eintritt zur Internationalen Handwerksmesse.
16 TAXIKURIER
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Laut einer Studie der englischen
Warwick University hören
 hochbegabte Jugendliche am
 häufigsten Heavy-Metal Musik.
➜ Das Vermögen aller Privathaushalte in Deutschland beläuft sich
auf mehr als neuen Billionen
 Euro. Rechnet man die Gesamtschulden ein, besitzt jeder Deutsche im Schnitt 94.000 Euro.
➜ In Deutschland gibt es knapp
15.000 Tankstellen. Zusammen
verkaufen sie pro Tag rund 170
Millionen Liter Benzin und Diesel.
➜ Indien verzichtete 1950 auf die
Teilnahme an der Fußball-WM 
in Brasilien, weil die FIFA den
Spielern verboten hatte, barfuß
anzutreten.
➜ In Deutschland gibt es rund
51.000 Taxis. Die Großstadt mit
der höchsten Taxidichte ist München, wo auf 377 Einwohner ein
Taxi kommt. Dahinter folgen
Frankfurt (383) und Hamburg
(478). Schlußlicht ist Duisburg
(1.482).
Kleinanzeigen geben Sie bitte 
direkt an der Hauptkasse in der
 Engelhardstr. 6 im 1. Stock, bei der
TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 5. März 2008!
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
Foto: Messe München

Seite 17

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17TAXIKURIER
Außergewöhnliche Kollegen
Warum gerade das Taxigewerbe ein Sammelbecken für außergewöhnliche Talente
ist, egal ob Künstler, Professoren, Philosophen etc. bleibt wahrscheinlich ein 
Geheimnis dieses spannenden Berufs.
Tatsache ist: Es ist einfach so! Hier findet
man erstaunliche Begabungen, die man
in ihren ursprünglichen Berufen oft so
schmerzlich vermisst.
Dazu zählt auch Ulla Stippler. Die Telefonistin (13 Schichten im Monat, vorzugsweise nachts) vereinigt gleich mehrere
Talente in sich. Eines davon ist ihre
schriftstellerische Tätigkeit. „Ich schreibe,
seit ich schreiben kann.“ Da ist nichts
 angelernt oder einstudiert, „das ist in 
mir drin. Und muss einfach raus.“ Ulla
 Stipplers „Lieblingsspielwiese“ ist die
 Lyrik und ihr Lieblingsdichter ist Rainer
Maria Rilke, „für mich der Dichter
schlechthin, oder guthin.“
Ihr ganzes bisheriges Leben haben Ulla
Stippler Bücher und Literatur begleitet.
„Gelernt habe ich Bibliothekarin und
Buchbinderin an der Unibibliothek in
Leipzig, wo ich u.a. Zugang zu Büchern
hatte, die es nicht, nicht mehr oder noch
nicht zu kaufen gab. Zuhause habe ich
rund, na ja …, sehr viele Bücher eben,
meine ,Dozenten‘, alle gelesen. Meine
Wohnung ist ein begehbares Bücherregal.
Meine eigentlichen Lehrjahre habe ich
aber im Theater in Berlin absolviert. Das
war ein jahrzehntelanger Studienaufenthalt im besten Sinne. Da konnte ich mit
Augen und Ohren ,stehlen‘ – eine Fundgrube. Geschrieben habe ich einen Roman, noch unveröffentlicht, ein zweiter
ist im Entstehen, Kurzgeschichten, unzählige Gedichte und zwei Theaterstücke.
Der saubere Umgang mit Sprache macht
mir Spaß. Ich glaube indes, ich bin 100
Jahre zu spät geboren.“
Am 6. und 7. Juni 2008, im Zuge der
850-Jahr-Feier der Stadt München, kann
sich jeder von ihrer Arbeit selbst überzeugen. Unter dem Titel „Großer Geister
Stunde“ („ein klassischer Genitiv, den es
in Bayern nicht gibt“) findet auf dem
Südfriedhof in München ein außergewöhnliches Wochenend-Highlight statt,
das ein gar köstlich Spektakel zu ver -
sprechen scheint. Denn dass in dieser
 Oase an der Thalkirchner Straße groß -
artige Persönlichkeiten ihre letzte Ruhe
gefunden haben, wissen in erster Linie
Freunde und Fans. Witzigerweise sind die
meisten der hier Verblichenen als Straßennamen jedem – zumindest jedem
 kundigen – Taxler ein Begriff. Ob es sich
dabei um Senefelder, Gabelsberger, die
Gebrüder Muffat, Klenze oder Gärtner
handelt. Und einige dieser Personen treffen sich in „Großer Geister Stunde“ . Die
Szenen für dieses köstliche Zusammentreffen stammen alle aus der Feder von
Ulla Stippler, die sie allerdings unter ihrem Geburtsnamen produziert hat. „Ich
schreibe alles unter meinem Pseudonym.“
Das wird nicht nur kurzweilig und unterhaltend sein, sondern auch sehr lehrreich.
Schwierig war dabei nur, die Auswahl zu
treffen. Viele haben nicht nur Stadtgeschichte geschrieben, sondern genießen
überregionalen, teilweise sogar internationalen Ruhm. Wer weiß denn schon,
dass Pschorr, bei dem man immer nur an
Bier denkt, einer der Ahnen von Richard
Strauss ist. „Den ,Rosenkavalier’“, so Ulla
Stippler, „hat er der Familie Pschorr gewidmet. Auch der Hans Meißner hat mir
Geschichten über den Südfriedhof erzählt.“ Besonders „putzig“ findet sie es
übrigens, dass sie in Berlin die 750-Jahr-
Feier miterlebt hat und jetzt in München
die 850-Jahr-Feier. 
Seit dreieinhalb Jahren arbeitet sie in der
Taxi-Genossenschaft – „und ich lerne jeden Tag etwas dazu.“ Den Zugang zur
Genossenschaft hat sie auch wiederum
der Kunst zu verdanken, über den „Kollegen Schrottenloher, ein sehr lieber, ein
feiner Mensch.“ Mit dem „Schrotti“ ist sie
vorher nämlich schon in der kleinen Kabarettgruppe „Stichwort“
aufgetreten und mit ihm
hatte sie auch schon Texte
fürs Kabarett geschrieben.
„Der Platz am Telefon ist für
mich herrlich. Das ist eine sehr inspirierende Arbeit, da kommt viel Atmosphäre
von den Kunden rüber“, schwärmt sie
 geradezu von ihrer Arbeit in der Telefonzentrale. „Diese Arbeit hat mir sehr geholfen. Denn Kunst an sich ist brotlos.
Der größte Reichtum ist das, was man an
Literatur, Musik in sich trägt. Das habe
ich von meinen Eltern gelernt.“
Da kann man von Ulla Stippler sicher
noch viel erwarten. (PG)
Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller
Nationen und Rassen befinden, wissen wir.
Auch finden wir von Ungelernten bis zu
Akademikern eine unglaubliche Bandbreite,
wie es sie sonst in kaum einer Branche
gibt. Und dann gibt es Kollegen und
 Taxifahrer/innen, die besondere Talente
 besitzen, besonderen Hobbies frönen oder
spezielle Kenntnisse haben. Der TAXI -
KURIER will Ihnen diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen.
In dieser Ausgabe: Ulla Stippler
„Ich bin 100 Jahre 
zu spät geboren“
„Jeder denkt bei Pschorr nur an Bier. 
Dabei ist er einer der Ahnen von Richard Strauss“
Name: Stippler
Vorname: Ulla
Alter: 52
Sternzeichen: Waage
Familienstand: Geschieden
Geburtsort: Berlin
Aufgewachsen: Berlin
Wohnviertel: Lehel
Hobbies: Kunst, Theater, Literatur, 
Musik, eigene Kabarett-Auftritte
Musik: Klassik, einschl. Oper
Urlaub: Frankreich und Spanien
Mini-Steckbrief:

Seite 18

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München und seine Stadtbezirke
München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt.
Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer
stellt im TAXIKURIER diese Stadtviertel in
alphabetischer Reihenfolge vor: Wann
wurden sie nach München eingemeindet?
Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre
Grenzen? Oft kann man die Grenzen und
den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden
heute noch gut erkennen und mit diesem
Wissen ein interessantes Gespräch mit den
Fahrgästen führen. Welche Stand plätze
gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel
aus? Was ist dort taxi-relevant? 
Foto: www.atelier-tacke.de
Moosach
Toten zur Ehre, den Lebenden zur Mahnung.“ Als Dorfwirtshäuser haben der
 Alte Wirt und der Spieglwirt die Zeiten
überdauert. Und neben dem ehemaligen
Pfarrhaus an der Pelkoven 60 erinnert ein
Denkmal daran, dass hier im August 1951
Papst Benedikt XVI. seine erste Priesterstelle innehatte und im Haus wohnte. 
Von diesem Dorfzentrum führten Landstraßen zu den benachbarten Gemeinden,
wie man heute noch erkennen kann:
Dachauer Straße, Untermenzinger Straße
und Pasinger Straße, die 1953 zwei neue
Namen erhielt: Baubergerstraße nach
 Johann Baptist Bauberger (1880-1944),
der sich um die Tram-Anbindung des
 abgelegenen Moosach mit München verdient machte, und Schragenhofstraße
nach einem Moosacher Bauernhof. Aus
der Münchner Straße wurde nach der
Eingemeindung am 1. Juli 1913 die
Dachauer Straße, während sich die Feldmochinger Straße halten konnte.
Bauliche Entwicklung
Die Eingemeindung in die Königliche
Haupt- und Residenzstadt änderte wenig
an dem dörflichen Charakter des neuen
Stadtteiles, denn der Erste Weltkrieg, die
krisengeschüttelte Zwischenkriegszeit und
der Zweite Weltkrieg erlaubten keinen
großflächigen Ausbau Moosachs. Es blieb
landwirtschaftlich geprägt, etwa mit den
Gärtnereien, die die Münchner Bevölkerung versorgten. Die Gärtnerstraße mitsamt einer dieser Gärtnereien ist davon
bis heute übrig geblieben. 
Gleichzeitig gab es in der Nähe des Bahnhofes und wegen der niedrigen Grundstückspreise bereits Industrie: die Waggonfabrik Rathgeber (jetzt Meiller-Kipper)
und die ehemalige Maschinenfabrik
Göggl, beide in Straßennamen festgehalten. Und dann das noch existierende
Metallpresswerk München entlang der
Straße mit dem ganz und gar nichtindustriellen, romantischen Namen Zur
Grünen Eiche.
Erst seit den 1950er Jahren wurde fast die
gesamte Moosacher Flur meist mit Wohnsiedlungen bebaut. Dennoch gibt es im
10. Stadtbezirk zwei Landschaftsschutzgebiete, nämlich den Hartmannshofer
Wald und das Kapuzinerhölzl. 
Lokalpatrioten haben sich für die un -
spektakuläre Kreuzung Dachauer/Pelkoven/Bauberger die hochtrabende
Bezeichnung „Moosacher Stachus“ ein -
fallen lassen, damit ja niemand glaube,
Moosach liege im Schatten des richtigen
Münchens.
Grenzen
Die Grenzen des 10. Stadtbezirkes verlaufen im Uhrzeigersinn von Nordosten ausgehend wie folgt: Landshuter Allee nach
Süden bis zur Dachauer, Postillon, Homer,
Baldur und Nederlinger. Dann geht es den
Wintrichring nach Süden, weiter In den
Kirschen und sodann Im Eichgehölz und
entlang der Waldhorn nach Norden. Am
nördlichen Rand des Rangierbahnhofs
führt die Grenze zurück nach Osten zur
Landshuter Allee.
Zum 10. Stadtbezirk gehören der gesamte
Rangierbahnhof und der ganze West -
friedhof. Dazu kommt der hochtrabend
benannte Amphionpark beidseitig der
Hugo-Troendle. Der Phantasiename dieser
Siedlung aus den 1950er Jahren bedeutet
rein gar nichts, sondern soll nur „gut“
klingen. 
Das stille Hartmannshofen ist ebenfalls
Moosach, genauso wie sein Gegenteil, das
Olympia-Einkaufszentrum und die ehemalige Pressestadt der Olympischen Sommerspiele von 1972, errichtet im damals
typischen, vielgeschossigen Betonstil.
Zwischen den Betongebirgen und der
Landshuter Allee entwickelt sich der stillgelegte Olympia-Bahnhof langsam, aber
sicher zu einem schützenswerten Biotop.
Die Mondscheinsiedlung erhielt ihren
auffälligen Namen wegen der Art ihrer
Entstehung: Der Grundbesitzer Josef
Trinkl erlaubte im Jahr 1951 mehr als
hundert deutschen Flüchtlings-Familien
aus Jugoslawien, auf seinem Grund
„wild“ zu bauen. Die Häuser entstanden
am Feierabend, also sozusagen im Mond-
Der Name des 10. Stadtbezirkes – Moosach – wurde als „Mosaha“ erstmals im
Jahr 807 schriftlich erwähnt, 351 Jahre
vor der Gründung Münchens. Moosach
ist also 1.200 Jahre alt, verglichen mit
den vergleichsweise läppischen 850
Münchner Lebensjahren eine lange Zeit.
Der Name setzt sich zusammen aus
„Moos“ für Moor und „Ach“, eine Bezeichnung für Wasser. Wir haben es also
mit einem Moorbach zu tun, der allerdings infolge der Entwässerung des
feuchten Münchner Nordens seit 1800
verschwunden ist. Moosstraße, Pirschstraße, Moosanger und Weiherweg weisen
noch darauf hin. 
Das alte Dorf
Das alte Dorf gruppierte sich um die altehrwürdige Pfarrkirche Sankt Martin, die
bereits 815 erbaut wurde und – oft unbeachtet – am Moosacher Sankt-Martins-
Platz liegt. Dieser würde jedem bayerischen Dorf alle Ehre machen, und er
stammt ja auch aus der ländlichen Vergangenheit Moosachs: Gegenüber der
Kirche liegt das ehemalige Schulhaus,
und ein g’standener Maibaum hält die
Tradition wach. Ein Schild an ihm trägt
die kosmopolitisch-bayerische Aufschrift:
„Gestiftet von Roger Fahrbach, in Namibia geborn, in Moosach dahoam.“ Auf
dem Kriegerdenkmal steht zu lesen: „Den
18 TAXIKURIER

Seite 19

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schein, und trugen als Adresse „Weiherweg“ mit einer völlig undurchschaubaren
Nummerierung, die das seltene Anfahren
zu einem echten Abenteuer gestaltete,
insbesondere nachts. Mit der nachträglichen Legalisierung dieser Schwarzbauten 1999 kamen auch Teerung der Fahrbahnen, Straßenbeleuchtung, einige
Meter Fußwege und anheimelnde Straßennamen: Mondscheinweg, Perlgrasweg,
Haselwurzweg, Goldnesselweg sowie 
der schmackhaft-würzige Bärlauchweg. 
Die sehenswerte Siedlung Borstei entstand in den Jahren 1924 bis 1929 und
wurde nach ihrem Besitzer und Architekten, Bernhard Borst (1883–1963), benannt, an den auch die gleichnamige
Straße erinnert. Die gutbürgerlichen Bewohner machten bei der letzten Reichstagswahl am 5. März 1933 von sich
 reden, weil sie zu 58 Prozent die NSDAP
wählten und damit den braunsten Stimmbezirk der Stadt stellten. Der Münchner
Durchschnitt lag bei 38 Prozent.
Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter
Auf 1.110 Hektar Fläche leben rund
48.000 Bewohner im 10. Stadtbezirk, also
43 pro Hektar (Münchner Durchschnitt
42). Moosach bietet alle baulichen und
 finanziellen Facetten einer Großstadt:
Wohnsiedlungen, Reihenhäuser, Einzelhäuser, Industrie und Gewerbe in Hülle
und Fülle. Genannt sei nur die O
2-Zentrale beidseitig des Georg-Brauchle-Ringes,
deren so genannter „Uptown Munich“-
Turm mit seinen 146 Metern schon von
weitem zeigt, wo Moosach liegt. Wegen
der zahlreichen Firmen im Stadtbezirk
halten sich neben den Bewohnern sehr
viele andere Menschen zur Arbeit dort
auf, und zwar oft solche, die aufs Geld
nicht so sehr achten (müssen). 
Eine bemerkenswerte Besonderheit weist
Moosach im Rotlicht-Gewerbe auf, weil
eines der Etablissements nicht nur für
Fahrten sorgt, sondern tatsächlich auch
noch an der vom Namen her scheinbar
passenden Triebstraße liegt. Dabei erinnert der Straßenname nur an das Vieh,
das hier früher hingetrieben wurde.
Verkehrssituation und Stände
Folgende Stände liegen im 10. Stadtbezirk: Bahnhof Moosach mit allen Vorund Nachteilen eines S-Bahn-Standes,
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
der unscheinbare, aber nicht zu vernachlässigende Bauberger, der ehemals verschlafene, inzwischen aber vitale Brieger,
der hauptsächlich für O
2 zuständige Gärtner, der zuverlässige Hanauer und der gut
laufende Westriedhof, der aber meist für
den 9. Stadtbezirk, Neuhausen-Nymphenburg-Gern, zuständig zeichnet. Außerdem
versorgen der Schragenhof (9. Stadtbezirk, Neuhausen-Nymphenburg-Gern)
und der Lassalle (24. Stadtbezirk, Feldmoching-Hasenbergl) das Moosacher Gebiet sozusagen von außen. 
Moosach ist im Allgemeinen problemlos
zu befahren mit einer einzigen, aber
wichtigen Ausnahme: Dachauer und
Max-Born warten jeweils morgens stadteinwärts und abends stadtauswärts mit
zähem Pendlerverkehr auf.
Fazit: Der 10. Stadtbezirk bietet hinsichtlich der Verkehrssituation, der Fahrgäste
und des Umsatzes tags wie nachts ein
 taxi-freundliches Ambiente. (BW)
Als nächstes Viertel stellt der TAXIKURIER
den 9. Stadtbezirk, Neuhausen-Nymphenburg, vor.

Seite 20

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Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
U
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „U“ .
Überführungsfahrt – Es handelt sich nicht
um die verkehrstechnische Endabwick -
lung eines hoffentlich erfüllten Lebens,
also etwa um die Heimführung einer Leiche zum Ort der letzten Ruhe. Obwohl –
manche Fahrgäste passen schon gut ins
Bild. Jedenfalls, diese Art der Überführungsfahrt ist wesentlich erfreulicher,
handelt es sich doch um relativ lebendige
Fahrgäste, denen auch ein, zwei ATÜ im
Schädel nicht die letzte Denkfähigkeit geraubt haben. Zwar sitzt der Fahrgast hier
– wie bei der normalen Taxifahrt – neben
Ihnen auf dem Beifahrersitz, jedoch sind
Beifahrersitz, Fahrersitz und überhaupt
das ganze Auto Eigentum des Fahrgastes
(oder seiner Bank, oder …) und es sind –
sonst eher seltene Zurufe wie „ned so
schnell“ oder „fahrn’s ned so dicht auf“
zu hören, während der gleiche Fahrgast
bei einer normalen Taxifahrt schon beim
Losfahren zu fragen pflegt „san ma no
ned da?“ . Und vielleicht freut sich so
manche Ehefrau zumindest darüber, 
dass morgens auch das Auto wieder zuhause ist.
Überhört – So alt wie der Taxifunk ist das
Problem, überhört zu werden – oder sich
überhört zu fühlen. Mit dem Datenfunk
wird diesbezüglich alles besser werden,
selbst wenn einige der „Unentwegten“
dann verbreiten werden, dennoch benachteiligt zu werden. Dann ist halt die
Maschine „falsch eingestellt“ oder bestimmte Taxinummern werden per Computer gemobbt … Solange wir noch den
Sprechfunk haben, gilt jedoch eines
nochmal zur Klarstellung: während der
Funker der Zentrale spricht, also auf einer
Sendetaste ist, kann er aus technischen
Gründen nicht hören, ob sich währenddessen ein Fiaker für den Auftrag meldet
oder nachmeldet. Umgekehrt können
auch Sie im Taxi nicht hören, was die
Zentrale oder andere Kollegen vom Stapel
lassen, während Sie auf der Taste sind,
um sich zu melden oder nachzumelden.
Schlicht und einfach gilt für die Zentrale
wie auch die Taxis: wer gerade auf der
Funktaste ist, kann (und muss) den anderen nicht immer hören! Es ist also nicht
wie am Telefon, wo beide gleichzeitig
 reden und hören können – was sich in
der Praxis ohnehin seit Jahrzehnten als
sinnlose Einrichtung erwiesen hat. Sonst
würden ja am Telefon Beziehungen wieder gekittet werden (ha, ha). Schwachfug
der Art „Ich habe mich als einziger gemeldet, haben Sie mich nicht gehört?“
führt also weniger zum nächsten Auftrag,
als vielmehr zum ersten Besuch des
Funkunterrichtes.
Umwege – Zugegeben, die sogenannte
„Sicherheitskonferenz“ im Hotel Bayerischer Hof, die am zweiten Februar-Wochenende eben dort stattfand, bedeutete
für uns keine riesigen Umwege, da der
Promenadeplatz ohnehin nicht zu den
knallharten Alternativen zur A 99 zwischen Germering und Vaterstetten zählt.
Und gewöhnt sind wir ohnehin schon an
diesen Zirkus, der dazu führt, dass sich
das Zentrum vorübergehend im Belagerungszustand befindet. Dennoch stellt
sich immer wieder die Frage, weshalb einige Herrschaften, die eigentlich zu den
gewählten Vertretern unseres Volkes (oder
dem der Amis, Briten, Franzosen …) zählen, sich die Freiheit herausnehmen dürfen. Hier fühlt sich Schrotti ein bisserl an
das Buch von George Orwell „Farm der
Tiere“ (Animal Farm) erinnert, aus dem
übrigens der berühmte Spruch stammt:
„Alle sind gleich, aber manche sind
gleicher“ .
Umwelt – Man hat zwischenzeitlich
schon ein schlechtes Gewissen, überhaupt
auf der Welt zu sein. Als Autofahrer erst
recht. Und in der Tat ist es wohl nur bedingt sinnvoll, von Grünwald mit dem
Zweieinhalbtonner und 300 PS unter dessen Haube zum Viktualienmarkt zu fahren, um sich ein Sträußchen Petersilie zu
kaufen. Das könnte man sich schließlich
auch mit Fleurop bringen lassen. Oder
man könnte mit der Trambahn fahren.
Oder, nicht zuletzt, mit dem Taxi. Die
meisten Leute ahnen gar nicht, wie oft sie
mit dem Taxi fahren könnten, wenn sie
statt dessen ihren Platzhalter aus der Garage entfernen und verkaufen würden.
Aber, zurück zum Ausgangspunkt: sicher
ist es richtig, diejenigen aus dem Straßenverkehr zu vergraulen, die wegen jedem Pipifax mit dem Auto in die Innenstadt fahren müssen, um sich dann über
Staus und den Parkplatzmangel im Tal
oder der Sendlinger Straße wundern. Leider werden die erforderlichen Maßnahmen jedoch seit Jahrzehnten mit der Rasenmäher-Methode verwirklicht, so dass
es auch diejenigen trifft, die eben nicht
nur zur Gaudi im Zentrum spazieren fahren, wie z.B. Handwerker, Lieferanten und
Taxis. Schikanöse Verkehrsführungen und
Ampelschaltungen treffen gerade auch
die „Unschuldigen“, deren motorisierte
Verweildauer mit entsprechender CO
2-
Produktion auf diesem Wege nur noch
verlängert wird. Enorme volkswirtschaftliche Schäden durch sinnlos verplemperte
Arbeitszeit oben genannter Berufsgruppen gehen mit einer zusätzlichen Belastung der Umwelt einher. Gerade die privaten Spazierenfahrer werden von der
praktizierten Abschreckungsmethode
nicht tangiert, weil’s denen nicht pressiert
und sie sich ohnehin mal gemütlich die
Stadt anschauen wollen.
Die für Herbst 2008 angekündigte Umweltzone innerhalb des Mittleren Ringes,
um alte „Stinker“ aus dem Zentrum
 fernzuhalten, bringt bei riesigem Verwaltungsaufwand nur wenig Effekt, weil
letztlich unter Berücksichtigung aller
Ausnahmen nur mehr gerade ein paar
tausend Autos betroffen sein werden.
Und der heilige Oxidantius hätte die
 sowieso demnächst erledigt. Schrotti
 plädiert hier einmal mehr für eine Innenstadt-Maut: wer keinen Wohnsitz in
München vorweisen kann, nicht nachweislich gehbehindert ist und das Auto
auch nicht zur Berufsausübung benötigt,
soll sich für den Bereich innerhalb des
Mittleren Ringes ein „Pickerl“ kaufen –
oder eben mit den „Öffentlichen“ in die
Stadt fahren.
Dies brächte eine echte Verringerung der
Abgase und andererseits zusätzliche Einnahmen für die Stadt durch diejenigen,
20 TAXIKURIER

Seite 21

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die eben trotzdem im Zentrum mit dem
Privatauto fahren wollen. Man schaue
sich mal, wenn man im Stau ohnehin
 gerade wieder ausreichend Zeit dazu hat,
die Autokennzeihen der anderen Wagen
an: mehr als die Hälfte davon kommt
irgendwo aus dem Bereich zwischen
„München Land“ und Belutschistan und
zwischen FFB und Südafrika. Hier steckt
das wirkliche Potential an Einsparungen
(Abgase) und Einnahmen (Pickerl)!
Unverständlich – Am Faschingsdienstag
(nachts) meldet ein Kollege eine Funkzentrale an von der Kreiller 68 nach Grasbrunn, Harthausener Straße. Schon kurz
darauf bittet er auf Kanal 4, ihm in die
Kreiller 68 Kollegen zu Hilfe zu schicken,
denn er habe hier einen „Irren“ im Taxi.
Bis dahin alles nachvollziehbar …
Doch dann geht’s los: Kollegen melden
uns, an der genannten Stelle sei der Betreffende nicht zu finden. Erst nach mehreren Rufen bequemt sich der Fahrer, uns
zu melden, er sei jetzt doch mit dem Fahrgast nach Grasbrunn unterwegs. Es war
ihm nicht in den Sinn gekommen, der
Zentrale – und damit den anderen Kollegen – dies von sich aus mitzuteilen. Kurz
darauf wieder „Funkzentrale“ . Nach einigen korrekten Standortmeldungen auf Kanal 1, zuletzt schon in Grasbrunn, meldet
sich unser Held nicht mehr und ist satte
10 Minuten (!) nicht erreichbar, weshalb
sich einige andere Kollegen dort auf die
Suche machen. Schließlich, nach bestimmt 50 Rufen durch die Zentrale, meldet er sich wieder und teilt mit, er habe
den Fahrgast nach einigen Schwierigkeiten aus dem Wagen bekommen und sei
deshalb nicht am Funk gewesen! Hier darf
man wohl fragen, weshalb der Fiaker einen „Irren“ doch noch mitnimmt, wegen
dem er schon Kollegen zur Hilfe gerufen
(und unkollegialerweise nicht wieder abbestellt) hat, um dann auch noch während
einer laufenden Funkzentrale den Wagen
zu verlassen, wiederum ohne der Zentrale
davon Bescheid zu geben. 
Dennoch, liebe Kolleginnen und Kollegen, lassen Sie sich von solchen „Spezialisten“ bitte auch in Zukunft nicht davon
abhalten, zur Hilfe zu eilen, wenn diese
angefordert wird. Schließlich können ein
3618 und andere Dauer-Helfer nicht
überall sein, um für bedrängte Kollegen
die Kastanien aus dem Feuer zu holen.
21TAXIKURIER
Gewinnspiel
In diesem TAXIKURIER erfährt der geneigte Leser, dass das Anschreien von 
Schwerhörigen oder gehörlosen Fahrgästen die schlechteste aller Maßnahmen ist.
Manfred Kraus, unser Haus- und Hof-Zeichner hat diese Geschichte noch nicht 
gelesen und zudem keinen P-Schein. Wie kommentieren Sie diese Szene? 
Wenn Ihr Text prämiert wird, gewinnen Sie obigen, tollen Preis des neuen Taxler-
Treffs. Schicken Sie uns Ihre Idee bitte bis spätestens 5. März 2008 per Post, Fax
oder E-Mail (Adressen siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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➜ Nach 35 Jahren schließt das „Adria“ an der Leopoldstraße, vor allem zu Zeiten
der Sperrstunde ein Kult-Treff.
➜ Im September kommt wieder Leben in die Kleine Komödie in der Maximilianstraße. Es ist geplant, dort ein Varieté zu etaiblieren. Endlich. Zirkus oben ohne?
➜ Laut einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts „IW Consult“ sind Münchens Parkhäuser die teuersten in den untersuchten 100 Städten Deutschlands.
Eigentlich ein Grund, diese zu meiden und auf’s Taxi umzusteigen …
➜ Am 14. Juni eröffnet das Cuvilliéstheater, das nach fünfjähriger Umbaupause 
520 Sitzplätze haben wird.
➜ Ein weiteres Kult-Lokal schließt. Das Atzinger, über viele Jahre das Wohnzimmer der Studenten macht Ende Mai dicht. Erst kürzlich noch im TAXIKURIER 
in der Rubrik „Essen auf Rädern“ hochgelobt, verliert die Maxvorstadt eine
schillernde Adresse.
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Seite 22

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22 TAXIKURIER
Wie wichtig ist die Taxiversorgung für
Hotels? Bei Neueröffnungen wird die gute
Zusammenarbeit zwischen dem Beher -
bergungsunternehmen und den Taxis
 beschworen. Nach einigen Betriebsmonaten tritt häufig ein Wandel ein. Ein Taxistand vor dem Hotel ist eine Prestige -
angelegenheit. Vollkommener Service
wird mit einem Autobookinganschluss an
die Zentrale erreicht. Selbst wenn das
Messegeschäft mit Zimmerzuschlägen
brummt, steht das Münchner Taxigewerbe „Gewehr bei Fuß“ . Man sollte meinen,
beide Seiten sind zufrieden, oder wären
es, wenn die Raffgier mancher Rezeptionisten nicht wäre. 
Die wird leider genährt von dummdreisten Taxifahrern, die den Trinkgeld -
generälen am Empfangsschalter saftige
Provisionen für die Vermittlungen von
lukrativen Fahrten anbieten. Es gibt also
„Flughafen taxis“, die bereit sind, 30 Kilometer Anfahrt in Kauf zu nehmen. 
Die Fahrgäste haben natürlich zu warten,
bis der trinkgeldbereite Chauffeur eintrifft. Übrigens, manche Hotels führen sogar „Hitlisten“, welcher Taxifahrer welche
Provision abdrückt. 
Nachdem im Sommer 2007 ein großes
Hotel in Dornach durch unachtsamen
Umgang mit seinen haus internen Taxi-
Bestell-Listen inkl. Angabe der Höhe der
Schmiergeldzahlungen für großes Entsetzen im Gewerbe gesorgt hat, wurden wir
initiativ, um gegen diese Praktiken vorzugehen. 
Allein das Zusehen und Klagen bringt
nicht die erforderlichen Erkenntnisse, um
entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Deshalb wurden und werden in regelmäßigen Abständen Testpersonen in die betroffenen Hotels eingeschleust, die die
Praxis der Taxibestellung überprüfen
können. 
Das Ziel der Aktion ist, diese Hotels im
TAXIKURIER zu outen und damit zur
Einsicht zu bringen, dass dieses Verhalten
allerunterste Schublade darstellt.
Durchgang 6 – Hotel Conrad de Ville
Nachdem die bisherigen Ergebnisse überwiegend den negativen Trend bestätigten
und in der Zwischenzeit ein Gespräch 
mit dem Präsidenten des Bayerischen
 Hotel- und Gaststättenverbandes statt
fand, war in diesem Monat das Hotel
Conrad de Ville in der Schillerstraße auf
dem Plan. Dies natürlich nicht ohne
Hintergedanken. 
Der Betreiber dieses Hauses, Herr Conrad
Mayer, ist der Kreisvorsitzende des
 Hotel- und Gaststättenverbandes Bayern,
also ein Würdenträger, dem der Laie
durchaus Vorbildfunktion unterstellen
würde. In Erwartng eines positiven Ergebnises wählten wir dieses Haus. 
Hotelerie
Der Hotel-Check
Welche Häuser fair mit uns zusammenarbeiten!
Auch hier the same procedure as every
month: Unser Hotel-Checker bucht
mittels Internetbestellung ein Zimmer,
checkt ein und bestellt am Vorabend für
den nächsten morgen ein Taxi zum
 Airport, wenn möglich Bezahlung mit
Kreditkarte.
Am nächsten Morgen steht das Taxi
pünktlich vor der Türe. Und siehe da, ein
alter Bekannter: Der gute alte Opel Zafira
mit den Taxinummer 2574 von Joszef
 Ninisz. Genau derjenige Schmierer, der
unseren Tester auch schon im November
im Hotel an der Oper abgeholt hat.
Also hat auch dieses Haus den Test nicht
bestanden, vergibt die Hafenstiche gegen
Bakschisch, und die anständigen Kollegen
am Schiller-Stand gegenüber werden mit
weniger lukrativen Touren abgespeist.
Aber genau dieser Test liefert das eindrucksvolle Ergebnis, welches viele schon
erwartet haben: Was soll man von der
breiten Masse der Hotel-Receptionen
 erwarten, wen nicht mal im Haus des
Verbandsvorsitzenden sauber gearbeitet
wird. Ein leuchtendes Beispiel …
Bisherige Ergebnisse:
Hotels Hotels Taxis
Am Moosfeld NH München-Dornach 1567
Euro-Suite Regent 2024
Cristall
Elephant 3344
Hotel an der Oper 2574
Vitalis 1838
Conrad de Ville 2574

Seite 23

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23TAXIKURIER
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Kurioses aus der Zentrale
Ortskunde in der 
Blumenau einmal anders!
Ein Fahrer erhält von der Zentrale in der Alpenveilchenstraße einen Auftrag für die Stiftsklinik im Wolkerweg.
Nach einiger Zeit meldet sich der Fahrer wieder auf 
Kanal 4 bei der Zentrale.
Taxi 4711: „Zentrale von 4711 – ich finde hier keine
Wolkenklinik!“
Zentrale: „4711 – wo sind Sie denn?“
Taxi 4711: „Zentrale – ich bin am Stiftsweg in der
Alpenveilchenstraße“
Ob der Fahrer die Klinik – trotz seiner Positionsangabe –
gefunden hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Nachdem
es aber keine Reklamation gegeben hat, ist davon auszugehen. Übrigens: Die Stiftsklinik am Wolkerweg 16 heißt
seit Januar 2008 Klinik Augustinum München! (NL)
Sie kann auch für dich
sein – die Spende für die
Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxistiftung Deutschland
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber
in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr)
oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude)
den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen.
Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rech nungs stellung zum Monatssende
bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke
dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). 
Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rück seite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München
bei der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. 
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Taxischule Info-Ansage (089) 764270

Seite 24

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Essen auf Rädern – Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Unser heutiger Test führt uns in die westliche Maxvorstadt und (rund um’s Nordbad) nach West-Schwabing. Der Stigl -
maierplatz, von den Münchnern auch
gerne als „Spiegeleier“ bezeichnet, verdankt seinen Namen Johann Baptist
Stiglmaier, der zusammen mit seinem
Neffen, Ferdinand Miller, seit 1825 eine
Erzgießerei in der danach benannten
Straße betrieb. Oskar von Miller wiederum, der Sohn des Ferdinand Miller, war
Gründer des Deutschen Museums, des
größten technischen Museums der Welt,
sowie u.a. Erbauer des Walchensee-Kraftwerks. F. Miller und Stiglmaier erlangten
mit ihrer Erzgießerei Weltruhm, als sie
1850 – natürlich in Einzelteilen – die Bavaria (Theresienwiese) nach Plänen von
Ludwig Michael von Schwanthaler gossen, welcher auf dem Gelände des heutigen Deutschen Theaters seine Werkstätten
hatte. Die Aufstellung der „Bavaria“ erlebt der 1848 verstorbene Schwanthaler
freilich nicht mehr mit. Auch die Quadriga auf dem Siegestor wurde in der Erzgießerei hergestellt, die Löwen dieser
Quadriga wurden 1851 auf der Weltausstellung in London gezeigt und erhielten
eine Goldmedaille. Der Löwenbräukeller
wurde erbaut ab 1883, die Brauerei war
schon 1851 von der Neuhauser Straße
hierher gezogen. (Quelle, wie meist: Koll.
B. Weyerer, „München zu Fuß“). Der
„Stiglmaier“ als Taxistand hat als Ein-
Stiglmaier, Nordbad, Joseph
zugsgebiet noch das Bahnhofsviertel, was
z.B. viele Spielsalons und Nachtkneipen
(„Philoma“, „Boobs“ usw.) und nicht nur
etwa die Fahrbereitschaft des BR oder andere beliebtere Stiche bedeutet. Was soll’s
– Hauptsache, die Räder rollen gelegentlich! Westlich des Nord bades haben insbesondere eine Schwere- Reiter-Straße
und Infanteriestraße trockene Verwaltungsbauten und ehemalige Kasernen -
gelände aufzuweisen. Freilich wurde zwischen Schwere-Reiter-, Ackermann- und
Winzererstraße wertvoller innenstadt -
naher Baugrund erschlossen, der nicht
zuletzt unserem Nordbad-Stand zusätzliche Aufträge verschafft hat. Richtig Freude macht München jedoch „schwabingeinwärts“ (östlich) der Schleißheimer
Straße, hier war (und ist unverändert) der
„unaufgeregte“ Teil Schwabings, in dem
noch gewohnt und gearbeitet wird, in
dem es noch viele kleine G’schäfterl und
wunderschöne Bausubstanz gibt. Das
überhitzte Treiben wie in einer Gegend
um den Feilitzschplatz hat in diesem Teil
Schwabings auch in den 1960er und 70er
Jahren nicht stattgefunden.
Brotzeitstandl
KIOSK Infanterie/Ecke Lothstraße. 
Tägl. 6.00 – 19.00 Uhr, 
Sa. und So. 9.00 – 18.00 Uhr.
Der typische alte Kiosk mit einem riesigen Angebot an Tabak- und Süßwaren,
Zeitungen, Zeitschriften und eben auch
Speisen (als „Speißen“ angepriesen) und
Getränken.
Große Auswahl an Pizzen von 2,99
(Durchmesser 22 cm) bis 4,70 (30 cm),
Bockwurst und Polnische 2,20 Euro, das
Paar Wiener oder Pfälzer 2,00 Euro. Leberkässemmel 1,60, ein Liter Cola 2,00 –
oder Apfelschorle zu 1,60 Euro. Die Pizza
dauert ca. 10 Minuten und kann telefonisch vorbestellt werden unter Telefon:
(089) 1 29 84 54. Man kann der Betreiberin, Frau Fesenmeier, nur wünschen, dass
sie mit diesem Unikum – wohl einem 
der wenigen verbleibenden dieser Art 
in München – noch lange Freude (und
Gäste) hat.
IMBISS-WAGEN vor dem Karstadt am
Nordbad (Schleißheimer-/Wormserstraße).
Hier gibt es die Currywurst mit Semmel
und sehr scharfer Soße (wunderbar!) zu
2,90, aber auch die Schnitzel-Semmel
(3,20) oder – für Vegetarier – Kaiserschmarrn (3,50) und Pfannengemüse mit
Röstkartoffeln zu 3,90 Euro sowie viele
weitere kleine Gerichte. Kein schmuddelig
wirkender umgebauter ehemaliger Wohnanhänger, sondern ein rollendes Restaurant mit einem sehr liebenswürdigen
Mann hinter der Theke.
24 TAXIKURIER
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Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3
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 Kfz-Reparaturwerkstätte
 spontane Hilfe auch 
außerhalb der üblichen 
Geschäftszeiten

Seite 25

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25TAXIKURIER
Metzgerei
METZGEREI BURR, Görresstraße 15, 
täglich 7.30 – 18.30 Uhr, 
Sa. 7.30 – 12.30 Uhr. 
Hier wird auf die „eigene Hausschlachtung mit Herkunftsnachweis“ Wert gelegt,
was von der zahlreich im Laden anwesenden Kundschaft offensichtlich auch
gutgeheißen wird. Ein Imbiss ist natürlich
auch dabei und bietet z.B. kleine Speisen
wie die „Hochzeitssuppe“ zu 2,80 oder
den Linseneintopf zu 3,20.
Bäckerei/Konditorei
BÄCKEREI-KONDITOREI-ZIEGLER, 
Görresstraße 13, täglich 6.00 – 
19.00 Uhr, Sa. 6.00 – 13.00 Uhr, 
So. 8.00 – 11.00 Uhr geöffnet. 
Das „Münchner Hausbrot“ (1 kg) oder
drei Rosinensemmeln sind zu je 1,99 feil,
das Haferl Kaffee zum kurzen Verweilen
kostet 1,40 Euro. Ein Laden, der es mit
den großen Ketten-Betrieben aufnimmt.
Wirtshaus
GÖRRESHOF, Schleißheimer/Ecke 
Görresstraße. Tägl. (ohne Ruhetag), 
11.30 – ca. 24.00 Uhr. 
Viel Holz mit Kleiderhaken an der Wand
hinter den Tischen, der Rest ist in beige
gehalten, z.T. mit Stuck an der Decke. Indirekte Beleuchtung durch alte (oder „auf
alt gemachte“) Lampen. Ein Klavier steht
an der Seite und ein bisserl Nippes auf
den Abschlusskanten der Holzverkleidungen. Könnte aus Sicht des Testers ein bisserl weniger sein, aber dennoch: alles
macht einen sehr gemütlichen Eindruck
und ist vor nicht allzulanger Zeit schön
hergerichtet worden. 
Das Lokal geht L-förmig um die Ecke
Schleißheimer-/Görresstraße, im kleineren
Teil (Görres) gibt es Stehtische für diejenigen, die nur eine schnelle Halbe trinken
wollen. Und für die Wochenenden, an
 denen sich hier einiges rührt. Hat aber
definitiv nicht den Eindruck eines Trinkstüberls! Die Helle (Augustiner) kostet
3 Euro, der „Stoff“ 3,20 Euro. Das billigste „bleifreie“ Getränk ist die Zitronen -
limo zu 2,60 Euro – aber für nur 0,4 Liter.
Das sind also umgerechnet auf die
 „Halbe“ doch immerhin 3,25 Euro. Das
Tafelwasser ist mit – umgerechnet –
3,50 für die „Halbe“ noch teurer als die
gleiche Menge Bier. Nix gut! Die Speisekarte ist erfreulich übersichtlich und bietet Bodenständiges zu zivilen Preisen. Die
Suppen kosten um die drei Euro, z.B. die
Terrine Pfannkuchensuppe 2,80 und die
Leberspätzlesuppe 3,20. Brotzeiten sind
ab 5,30 zu haben (Semmelknödel in
Scheiben, mit Zwiebeln und Gurke sauer
angemacht) bis zum Schweizer Wurstsalat
zu 7,50 Euro. Die Hauptspeisen reichen
von „Saures Kalbslüngerl mit Semmelknödel“ (6,90) über „Tellerfleisch mit
Meerrettich und Kartoffelsalat“ (9,80) und
„Schweinefilet in Pfeffersoße mit hausgemachten Spätzle und Salatteller“ (12,90)
bis zu den „Gegrillte(n) Medaillons vom
Seeteufelfilet auf Bandnudeln mit Tomaten-Kräuter-Sugo“ zu 14,90 Euro. Auf der
Standardkarte steht auch „Ofenfrischer
resher Schweinsbraten von der Schulter
mit Kartoffelknödel“ zu 7,10 Euro. Am
Montag Abend gegen 20.00 Uhr hatte 
er aber schon „Ausgang“, was einen im
Moment nicht erfreut, aber andererseits
zeigt, dass man üblicherweise am nächsten Tag nicht etwa die Reste vom Vortag
bekommt. Ausnahmen von dieser Regel,
wie z.B. die zuvor erwähnten sauer angemachten Semmelknödel als Brotzeit, sind
höchst legitim und anständig. Alternativ
gab es (von der Tageskarte) „Gebratenes
Wammerl mit Semmelknödel“ zu 7,20
Euro. Ein schönes Stück – natürlich nicht
gerade besonders mager, wie es das
Wammerl so an sich hat – mit Kruste, in
ausreichend wohlschmeckender Soße,
und einem Kartoffelknödel, wie er sein
soll: nicht zu fest, aber auch keine Wasserleiche. Unter den Gästen fiel niemand
negativ oder positiv (allenfalls der Tester)
auf. Normale Leute, ein paar Studenten,
Beamte, Rentner. Keine „Schickis“ und
keine „Grattler“, keine „Wichtigen“ 
und keine „Unwichtigen“ . Angenehme
Atmosphäre. 
Ein, wie der Tester meint, für Sie – und
Ihre Fahrgäste – empfehlenswertes Lokal.
(MS)
In den nächsten Ausgaben testen 
wir für Sie:
➜ Arabella, Sheraton, Englschalkinger,
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➜ Agnes-Bernauer, Eichstätter, 
Ganghofer, Laimer Bahnhof, 
Nachtwerk, Donnersberger Brücke,
Ridler, Willibald
➜ Baldeplatz, Kochelsee, Goetheplatz,
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Seite 26

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26 TAXIKURIER
freuen uns schon, unseren Kunden, die
von der Innenstadt zur Messe wollen und
die trotz Geiz-ist-Geil-Preisen partout
nicht in MVG-König’s Sardinenbüchsen
(sprich U-Bahn) rumpferchen wollen, das
Passende zu sagen. 
Schlierseestr.: Noch bis Ende März zwischen Giesinger Bahnhofplatz und
 Warngauer Str. stadteinwärts nur eine
Fahrspur wegen Verlegens einer neuen
Fernwärmeleitung.
Südlicher Stadtbereich:
Luise-Kiesselbach-Platz (Tunnel Südwest):
Im Vorgriff auf den Bau des Tunnels Südwest im Bereich Albert-Roßhaupter- und
Waldfriedhofstr. Kanalbauarbeiten mit
Fahrbahnverschwenkungen. Einstweilen
bleibt uns noch die ursprüngliche Straßenbreite erhalten. 
Tegernseer Landstr. (McGraw-Graben): Die
Stützwände im McGraw-Graben müssen
instandgesetzt werden. Beginn ab etwa
Mitte des Monats. Endtermin noch offen. 
Siedlung Perlacher Forst: Die Marklandstr.
ist noch bis April zwischen Fasangarten -
str. und Cinncinatistr. gesperrt. Umleitung
über Minnewitstr. Grund ist der Umbau
der Straße auf den Standard der Landeshauptstadt (das heißt, es wird schmaler
und vermutlich muss auch noch ein Radweg her).
Westlicher Stadtbereich:
Friedenheimer Brücke: Ab März und dann
bis Oktober umfangreiche Instandsetzungsarbeiten am Brückenbauwerk. Der
Umfang der Behinderungen ist noch
nicht ganz überschaubar. Preisfrage: 
Wie lang hat eigentlich die alte Brücke
gehalten?
Außerhalb Münchens:
Autobahn A8: Zwischen Dachau/FFB und
Augsburg-West immer wieder neue Fahrbahnverschwenkungen und Baustellen -
abschnitte auf insgesamt 37 km. Sehr
 beliebt ist diese Langbaustelle mittlerweile bei den mobilen Fotostudios. Höchstgeschwindigkeiten beachten! (WH)
Bereich Innenstadt bis Mittlerer Ring
Leopoldstr.: Hier geht es in Kürze los mit
den geliebten Trambahngleisen der neuen
Linie 23 in die Parkstadt Schwabing. Betroffen ist der Bereich zwischen Münchner Freiheit und Heckscherstr. Laut MVG-
Chef König werden im Idealfall 18.000
Fahrgäste täglich erwartet. Das hätten wir
im Gewerbe locker weggesteckt – mit
 einem vernünftigen Anrufsammel-Taxi-
Verfahren! Sorry, Herr Ude, hier wird
Geldverschwendung im XXL-Format betrieben! Investitionskosten von sage und
schreibe 48,2 Mio. EUR werden hier verbraten. Das sind pro erwartetem Fahrgast
ca. 2.680 EUR! Und die Folgekosten
 kommen noch obendrauf. Glückliches
München … 
Oberanger: Noch bis Anfang Juni in mehreren aufeinander folgenden Bauphasen 
erfolgender kompletter Straßenumbau.
Angesagt ist zwar eine Fahrbahnbreite in
ursprünglicher Version, aber eins fällt auf
jeden Fall weg: ein ganzer Schwung
Parkplätze. Als Ausgleich wäre ein Standplatz für uns im Bereich der neuen Linde-
Hauptverwaltung nicht übel. Träumen
darf man ja … 
Görresstr. (Maxvorstadt): Im Kreuzungs -
bereich mit der Zentnerstr. Reparatur -
arbeiten am Fernwärmenetz. Dauer bis
Mitte März. 
Parzivalstr./Belgradstr.:Immer noch und
zwar bis zum „Frühjahr“ 2008 Einbahnstraße von der Belgrad- zur Leopoldstr.
wegen Einbau der Trambahngleise.
Weiterhin sind die mittlerweile unter Profis bekannten fahrerischen „Klimmzüge“
erforderlich, um die nördlich des Krankenhauses gelegenen Kunden anfahren zu
können. 
Schwere-Reiter-Str.: Höhe Emma-Ihrer-
Str. in Richtung Leonrodplatz ist nur eine
von drei Fahrspuren verfügbar wegen
 Reparaturen an einer Fernwärmeleitung
(welche Überraschung!). Dauer bis Mitte
April. 
Marsstr.: Ab Ende März bis ca. Mitte September zwischen Seidl- und Dachauer Str.
kompletter Straßenumbau – damit wir
uns nur ja nicht daran gewöhnen, in diesem Straßenabschnitt mal länger als ein
halbes Jahr ohne Fahrbahnverschwenkungen und Behinderungen zu arbeiten.
Nördlicher Stadtbereich: 
Memminger Platz/Rathgeberstr., Pelkoven -
str.: Noch bis Ende 2009 Verengungen
wegen des U-Bahn-Baus. Die Pelkovenstr.
ist noch bis Ende Mai 2008 zwischen
Feldmochinger und Dachauer Str. für den
Durchgangsverkehr gesperrt. Auch auf
der anderen Seite des Moosacher Bahnhofs sind U-Bahn-Bauarbeiten im Gang.
Die Bunzlauer Straße ist nur eingeschränkt befahrbar und zum Bahnhof
selbst gelangt man am besten über die
Breslauer Str. oder die Großbeerenstr. 
Tatzelwurm (A9): Seit Ende Januar ist die
Auffahrt von der Situlistr. bzw. dem Föhringer Ring Richtung Norden auf die A9
gesperrt. Die Auffahrt Freimann ist zweispurig hergerichtet. Nach Informationen
von Kollegen kommt es jetzt zu Problemen, wenn man vom MOC auf die Autobahn will. Aufgrund der für die „Gegenseite“ optimierten Ampelschaltung muss
man offenbar längere Wartezeiten in
Kauf nehmen. Generell noch mal der
dringende Hinweis, bei Fahrten zum
Flughafen diesen Bereich vor allem zur
Rush hour möglichst zu meiden. 
Heidemannstr.: Zwischen Schlößlanger
und Lützelsteiner Str. wird noch bis Juni
ein Straßenumbau durchgeführt. Es bleiben zwei Fahrspuren pro Richtung frei. 
Östlicher Stadtbereich:
Richard-Strauß-Tunnel: Erfreulicherweise
ist ja seit geraumer Zeit wieder die
 Einsteinstr. stadtauswärts Richtung
 Vogelweideplatz befahrbar. Die Haupttunnelarbeiten finden im Bereich Leuchtenbergring und in der Richard-Strauß-Str.
selbst statt. Dauer noch bis Oktober 2009.
An dieser Stelle der Verweis auf die Vorschau (vier „dicke Dinger“ in der Gegend
kommen in diesem Jahr noch). 
Einstein-/Prinzregenten-/Mühlbaur- und
weitere Straßen in diesem Bereich: Hier ist
schon erste „Dicke Ding“ . Ab März und
bis Dezember werden in diesem Bereich
neue Fernwärmeleitungen verlegt. Wir
Wichtige Information
Taxler-Baustellenbericht
März 2008

Seite 27

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27TAXIKURIER 27TAXIKURIER
Hier spricht der Doc
Heilende Wirkung von
Stoßwellen
Dr. Rüdiger Neitzel, 45, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen
 mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center
die Orthopädische Praxisklinik. Er war über
zehn Jahre Bundesliga-Handballspieler,
mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger
und Europacup sieger, hat 124 Länderspiele
und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille
 errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig
Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten
Themen.den unter eigener Überschrift 
firmierenden Artikel hingewiesen.
Stoßwellen sind kurz Schallimpulse von
hoher Energie, die zur Heilung im
menschlichen Körper eingesetzt werden.
Zuerst wurden Nierensteine erfolgreich
damit zertrümmert. In den 80er und 
Ende der 90er Jahre hat man auf orthopädischem Fachgebiet Erfahrungen gesammelt.
Wo kann die Stoßwellentherapie helfen?
Häufige Erkrankungen des Bewegungs -
apparates können erfolgreich mit der
extracorporalen Stoßwellentherapie
(ESWT) behandelt werden, insbesondere
Periarthritis calcarea oder Tendinitis
 calcarea des Schultergelenkes. Hier kann
eine Kalkablagerung am Sehnenansatz
erfolgreich beseitigt werden.
Der Tennis- oder Golfer-Ellenbogen, auch
Epicondylitis genannt. Hier kann der
stark entzündete Sehnenansatz wieder
zur Ruhe gebracht werden.
Der Fersensporn oder auch Plantarfasziitis. Quälender Auftrittschmerz an der
Fußsohle kann durch eine Stoßwellen -
therapie erfolgreich behandelt werden. 
Nicht heilende oder schlecht heilende
Knochenbrüche, auch Pseudarthrosen genannt. Unter einer Stoßwellentherapie
kommt es zu einer überschießenden Kallusbildung und nicht heilende Knochenbrüche können sehr gut abheilen. 
Welche anderen Anwendungsbereiche 
sind bekannt?
Erfolgreiche Anwendungen wurden in
großer Zahl in Studien im orthopädischen
Fachgebiet durchgeführt. Hier zu nennen
sind die schmerzhafte Achillessehne, die
sogenannte Bursitis trochanterica, die
Ansatzentzündung am Oberschenkel -
knochen, die Femurkopfnekrose, auch
Hüftkopfnekrose genannt oder auch die
Osteochondrosis dissecans wurden erfolgreich mit der ESWT-Methode behandelt. 
Ist die ESWT schmerzhaft?
In einigen Fällen kann die Stoßwellenbehandlung ohne Betäubungsmittel durchgeführt werden, in manchen Fällen ist eine örtliche Betäubung oder Vereisung des
Areals sinnvoll. In der Regel sind nur drei
Behandlungen von 1.500 bis 2.000 abgegebenen Stoßwellenimpulsen notwendig. 
Wie erfolgreich ist die extracorporale
Stoßwellentherapie?
Bei den oben genannten Indikationen
finden sich in 50 bis 85 % der Fälle gute
und sehr gute Heilungserfolge, die auch
einen Langzeiterfolg aufweisen können.
Eine Operationsindikation als letztes
Mittel konnte in jedem Fall vermieden
werden. Nebenwirkungen der Therapie,
die sich systemisch auf den Körper auswirken, sind nicht bekannt. 
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Rüdiger Neitzel
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Seite 28

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28 TAXIKURIER
Was muss, soll, kann in 
einem Taxi vorhanden sein?
Als der Autor vor mehr als 25 Jahren mit
frischerworbenem P-Schein seine erste
Taxischicht antrat, überreichte ihm sein
damaliger Unternehmer als Begrüßungsgeschenk einen Taxigeldbeutel mit einem
kleinen Grundstock an Wechselgeld. In
die Freude über diesen freundlichen Empfang mischte sich bald der damals ungewohnte Gedanke, daß zur Vorbereitung
einer Taxischicht mehr gehört als die
Überprüfung, ob man seine Papiere dabei
hat. Denn, ehrlich gesagt, an Wechselgeld
hatte der damalige Frischling überhaupt
nicht gedacht. Heute, mit der Taxierfahrung von 2,5 Dekaden, beginnt der Autor
die Suche nach einem neuen Taxiunternehmen mit der Frage, wie im jeweiligen
Unternehmen die Taxis ausgestattet sind.
Erst wenn das Vorhandensein der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände geklärt
ist, kommen die übrigen Arbeitsbedingungen zur Sprache.
Das Fahrzeug
Jeder in Deutschland zugelassene PKW,
und damit auch jedes Taxi, muss nach
StVZO (StraßenVerkehrsZulassungsOrdnung) § 35h (1) mit einem Verbands -
kasten nach DIN 13164 (2) ausgerüstet
sein. Zusätzlich besteht Mitführungspflicht für eine Warnweste nach EN 471.
(3) Die StraßenVerkehrsOrdnung (StVO)
(4) schreibt vor, dass generell „für eine
geeignete Bereifung“ zu sorgen ist. Laut
BOKraft § 18 ist „… die Ausrüstung den
jeweiligen Straßen- und Witterungsverhältnissen anzupassen …“ Das bedeutet
im Winter für das Pflichtfahrgebiet München auf jeden Fall die Montage von
M+S- (Winter-) Reifen. (5) Außerdem ist
der Fahrzeugschein bzw. die „Zulassungsbescheinigung Teil 1“ sowie die Bescheinigung über die letzte Abgasuntersuchung mitzuführen. Zwar nicht gesetzlich
vorgeschrieben, aber trotzdem absolut
notwendig sind Reservereifen und Wagenheber und ein Radmutternschlüssel.
Hier lohnt es sich, das meistens serienmäßig mitgelieferte Pressblechteil zu entsorgen. In jedem Baumarkt gibt es für wenige Euro ein vernünftiges Radkreuz oder,
noch besser, einen auf ungefähr 80 cm
ausziehbaren Teleskopschlüssel. Über die
häufig angebotenen Notlösungen mit
Gummilösung und Pressluft (Reifenpilot
usw.) lässt sich streiten. Kleinere Löcher
in der Lauffläche kann man damit möglicherweise flicken. Bei Flankenverletzungen versagen diese Systeme. Um auch
nachts oder am Wochenende die Verkehrssicherheit nach einem Lampenausfall oder einer geschmolzenen Sicherung
wiederherzustellen, gehört in jedes Taxi
eine Garnitur Reservelampen und -sicherungen. Dazu benötigt man natürlich
auch grundsätzliches Wissen über KFZ-
Elektrik. Zu viele Taxiunternehmer haben
sich damit abgefunden, dass sie in ihrem
Betrieb KFZ-technische Dillettanten
 beschäftigen. Ebenfalls unbedingt notwendig und auch für Laien problemlos
anwendbar ist eine Dose Sprüh- oder
Kriechöl, um nach dem Waschen den
 Antennenfuß und im Winter die Tür -
schlösser einzuölen. Wird in einem Taxiunternehmen nicht täglich der Öl- und
Scheibenwaschanlagenfüllstand kontrolliert, empfiehlt sich die Mitnahme von
Reserveöl und -frostschutz. Diese kann
man zwar an jeder Tankstelle kaufen,
 jedoch zu überteuerten Preise. Nicht unbedingt notwendig, aber auf jeden Fall
sinnvoll sind Reservekanister, Starthilfekabel, Abschleppseil oder -stange und im
Winter Schneeketten und Klappspaten.
Bei einem Taxibus werden Gehbehinderte
oder Damen mit engem Rock das Anbieten eines Schemels oder Klapptrittes als
Einstiegshilfe begrüßen. Nicht zuletzt
sollte die Fahrzeug-Betriebsanleitung im
Taxi liegen. Von der Sicherungsbelegung
und der Bedeutung der verschiedenen
Kontrolllämpchen bis zu der Erklärung,
wo Reservereifen und Pluspol der Batterie
zu finden sind, ist hier alles Wissenswerte
über das Fahrzeug nachzulesen.
Taxi-Zusatzausstattung
Zu dieser Fahrzeug-Grundausrüstung
kommen die Dinge, die speziell für das
Taxi vorgeschrieben sind oder die eine
sinnvolle Dienstleistung ermöglichen.
Nach PBefG § 17.4 „… ist die Genehmigungsurkunde oder eine gekürzte amtliche Ausfertigung ... während der Fahrt
mitzuführen und auf Verlangen zuständigen Personen zur Prüfung auszuhändigen
...“ . Die BOKraft schreibt das Mitführen
von Taxiordnung (TO) und Taxitarifordnung (TTO) vor. (6) Gleichzeitig ergibt
sich aus der Taxiordnung der Landeshauptstadt München in § 4 (7) die Verpflichtung, Quittungen in genügender
Anzahl oder einen Quittungsdrucker mitzuführen. Und natürlich hilft ein Quittungsblock nicht, wenn kein Schreibgerät
vorhanden ist. Für die Sicherung von
Kindern ab 9 kg ist laut StVO der Taxifahrer verantwortlich (8). Es gibt zwar
keinen gesetzlichen Zwang zur Ausrüstung von Taxis mit Kindersitzen, wohl
aber die Beförderungspflicht für Kinder.
Ist in einem Taxi kein Kindersitz vorhanden, so ist der Fahrer aufgrund der Beförderungspflicht dafür verantwortlich, ein
Taxi mit Kindersitzen zu organisieren.
 Eine vergebliche Anfahrt, weil die Mitnahme von Kindern vorher nicht bekannt
gegeben wurde, kann nicht berechnet
werden. Die Straßenverkehrsordnung
 fordert für Taxis in § 21.1a bei gelegentlichen Beförderungen von Kindern das
Mitführen von mindestens zwei Kindersitzen. Dabei muss „wenigstens für ein
Kind mit einem Gewicht zwischen 9 und
18 kg eine Sicherung möglich sein“ .
Wenn bereits zwei Kinder mit Kindersitzen gesichert sind, dürfen weitere Kinder
über drei Jahre auf Rücksitzen mit serienmäßigen Gurten angeschnallt werden. Bei
regelmäßigen Fahrten mit Kindern gilt
diese Ausnahmeregelung nicht; hier sind
alle Kinder zu sichern. Die üblichen integrierten Kindersitze erfüllen normalerweise die Anforderungen der Gewichtsklassen 2 (15-25 kg) und 3 (22-36 kg).
Für den Transport von Kindern der Gewichtsklasse 1 (9-18 kg) ist noch ein zusätzliches Rückenteil erforderlich. Zwei
Titelthema
THOMAS VOGL
RECHTSANWÄLTE
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543

Seite 29

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29TAXIKURIER
Sitzerhöhungen bzw. Gurtverkürzer der
Klasse 2 (15-25 kg) und Klasse 3 (22-36
kg) sollten in jedem Taxi sein. Bei den
Sitzen der Klasse 1 (9-18 kg) ist die Zu -
behörindustrie nicht in der Lage, für den
Taxibetrieb geeignete Modelle zu liefern.
Der von der Firma Römer in Zusammenarbeit mit dem BZP entwickelte „Römer
Taxi“ wurde im Jahr 2002 wegen zu geringer Nachfrage wieder eingestellt. Die
üblichen Systeme mit eigenem 5, 6 oder
7-Punkte-Gurt sind für einen PKW-Kofferraum, der ja laut Taxiordnung „uneingeschränkt nutzbar sein muss“ (9), viel zu
sperrig und mit vernünftigem Zeitaufwand nicht zerlegbar. Sie werden bis auf
Weiteres die Aufgaben der Taxibusse
bleiben. Für die Sicherung von Kindern
unter 9 kg sind die Eltern verantwortlich.
Eine Babyschale muss im Taxi nicht vorgehalten werden. Auf Verantwortung der
Eltern dürfen diese Babys also auch auf
dem Schoß transportiert werden. Wenn es
der Platz im Kofferraum aber erlaubt
 (Taxibus), kann man sich hier mit wenig
Aufwand eine weitgehend exklusive Nische im Service sichern. Kaum Platz im
Taxi beansprucht ein Regenschirm, mit
dem Fahrgäste bei Regen trocken zum
Taxi und nach der Fahrt zur Haustüre
 geleitet werden können, sowie Standplatztelefonkärtchen und ein Apotheken-
Notdienstverzeichnis.
„Dienstleistungsausrüstung“ 
des Taxifahrers
Die bisherigen Punkte betrafen Dinge, die
ihren festen Platz im Taxi beanspruchen
und die normalerweise der Unternehmer
bei der Erstausrüstung ins Fahrzeug legt.
Er wird sich sinnvollerweise auch regelmäßig davon überzeugen, dass alles noch
vorhanden und funktionsfähig ist. Einiges fällt in den Verantwortungsbereich
des Fahrers. Persönliche Ausweispapiere
wie Führerschein, Taxischein, Personalausweis oder Pass sowie der Sozialversicherungsausweis werden hoffentlich
nicht im Wechselgeldbeutel, sondern in
einer gesonderten Brieftasche verwahrt.
Wenn der Taxigeldbeutel einmal verloren
gehen sollte, ist dann zumindest nichts
darin, was bei der Wiederbeschaffung hohen Zeit- und Geldaufwand erfordert.
Bei den meisten Taxiunternehmen hat es
sich eingebürgert, dass der Fahrer für den
Stadt- bzw. Umgebungsplan verantwortlich ist. (10) Erforderlich „sind Straßenkarten des gesamten Pflichtfahrgebietes
sowie Stadtpläne der Städte Erding, Freising und München in Form von Druck -
erzeugnissen, die nicht älter als drei Jahre
sind“ . Der beliebte Falk-Faltplan kann nur
als zusätzliche Einfachlösung gelten, weil
er nur einen kleinen Teil des Pflichtfahrgebietes abdeckt. Rechtlich ist allerdings
das Unternehmen für die Ausrüstung
 verantwortlich. „Der Taxifahrer muss
während des Dienstes einen Betrag bis 
zu 50,00 Euro wechseln können. Fahrten
zum Zweck des Geldwechsels gehen zu
Lasten des Fahrers.“ (11) Dieser Satz der
TaxiTarifOrdnung (TTO) verpflichtet uns
zum Bereithalten von Wechselgeld. Die
meisten Kollegen haben einen Taxigeldbeutel, in dem vor jeder Fahrt genug
Wechselgeld vorhanden ist, um 50 Euro
wechseln zu können. Viel mehr sollte es
aber nicht sein, um im Falle eines Verlustes den Schaden zu begrenzen. Überschüssige Bargeldbestände und der bisher
eingefahrene Umsatz sollten getrennt
verwahrt und regelmäßig aus dem „großen“ Geldbeutel entnommen werden.
Auch der Fahrer sollte Reservestifte dabeihaben. Es ist zu peinlich, wenn beim
Ausfüllen einer Quittung das Schreibgerät
seinen Dienst versagt und kein Ersatz
vorhanden ist. Am einfachsten führt man
einige Taxi-Werbekugelschreiber mit.
Diese kann man bei Bedarf auch an Kunden verteilen. Nicht nur für Nachtfahrer
ist eine Taschenlampe ein unerlässlicher
Begleiter. Ob ein kaum leserlicher Name
auf einem unbeleuchteten Klingeltableau
gefunden werden muss oder einem Fahrgast ein dunkler Fussweg „erhellt“ werden soll: Die Ausrede: „... ii bin Tagfahrer,
sowas hob ii net dabei ...“ zeugt sicher
nicht von Professionalität.
Wenn es im Taxi kein Navi gibt, sollte ein
Plan für Deutschland und die Alpenländer sowie ein „Entfernungsbuch“ vorhanden sein. Diese brauchen nicht ganz aktuell zu sein, in den letzten fünf Jahren
wurden in Mitteleuropa nur die wenigsten Siedlungen vollkommen neu erbaut.
Viele Kollegen führen Pfefferspray oder
andere Geräte zur Selbstverteidigung mit.
Man sollte sich im Klaren sein, dass derartige Mittel problematisch sind: Zum
 einen birgt jedes Verteidigungsmittel ein
Risiko der Selbstgefährdung. Zum anderen hat es auch nach Notwehreinsätzen
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Seite 30

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30 TAXIKURIER
gegeben. Nach reiflicher Überlegung in
einem längeren Prozess beurteilt mancher
Richter eine Situation anders als ein Taxifahrer in einer aktuellen Notlage.
Als Taxler kann man sich und den Fahrgästen das Leben erleichtern, wenn man
auf einige Eventualitäten vorbereitet ist:
Eine „Kotztüte“ kann den entscheidenden
Sekundenbruchteil schneller einsatzbereit
sein als man den Fahrgast vor die Türe
setzen kann. Kopfschmerztabletten, Briefmarken und Nähzeug können in manchen
Fällen für einen stressgeplagten Fahrgast
Rettung in der Not bedeuten. Manche
Kollegen halten auch eine Auswahl an
„Guat'ln“ und Kaugummi für ihre Kunden
bereit. Es gibt sogar Taxler, die in einer
Kühlbox Getränke mitführen und bei Be-
Das muss im Taxi sein
➜ KFZ-Schein bzw. 
„Zulassungsbescheinigung Teil 1“
➜ Unfall- und Pannenausrüstung 
(Verbandskasten, Warndreieck, 
Warnweste)
➜ im Winter M+S-Reifen
➜ Konzessionsauszug
➜ Taxiordung (TO) + Taxitarifordnung
(TTO)
➜ Quittungen (genügende Anzahl, mit
Ordnungsnummer und Unternehmer -
adresse) oder Quittungsdrucker
➜ Taxischein, Führerschein, Sozialversicherungsausweis, Personalausweis
(getrennt vom Wechselgeld)
➜ Pläne des Pflichtfahrgebietes,
 maximal 3 Jahre alt
➜ Taxigeldbeutel mit genügend
 Wechselgeld für mindestens 50 Euro
Das soll im Taxi sein
➜ Reserverad, Wagenhaber, stabiler 
(Teleskop-) Radmutternschlüssel mit
genügend langem Hebelarm
➜ Reservelampen und -sicherungen
➜ Kriech- oder Sprühöl (Caramba, MoS etc.)
➜ Parkscheibe
➜ Papierrolle und Scheibenputzmittel
➜ im Winter: Eiskratzer oder Defroster
➜ Kindersitze bzw. Gurtverkürzer 
(mindestens Klasse 2+3)
➜ Kreditkartengerät
➜ Regenschirm
➜ Standplatztelefonkärtchen
➜ Visitenkarten
➜ Taschenrechner
➜ Notizblock
➜ Karton bzw. Papier DIN A4 mit Filzschreiber für Abholungen unbekannter Fahrgäste am Flughafen/Bahnhof
➜ zusätzlicher Geldbeutel oder Brief -
tasche für überschüssiges Bargeld
➜ (Werbe-) Kugelschreiber
➜ Taschenlampe (mit Ersatzbatterien)
➜ Plan Deutschland/Alpenländer
➜ Entfernungsbuch
➜ Hotelverzeichnis des Fremden -
verkehrsamtes
➜ Wo-Buch (als „elektronisches Wo-
Buch“ im Datenfunkgerät enthalten)
➜ Apotheken-Notdienstverzeichnis
Das kann im Taxi sein
➜ Reserveöl und Frostschutz für
 Scheibenwaschanlage
➜ Reservekanister
➜ Abschleppseil oder -stange
➜ Starthilfekabel
➜ im Winter Schneeketten und
 Streusand
➜ (Klapp-) Spaten
➜ bei hohem Einstieg (Taxibus) 
Schemel/Klapptritt
➜ Kindersitz Klasse 1
➜ Babyschale
➜ Schutzdecke für Hunde, 
verschmutzte Kleidung, ...
➜ Kotztüte
➜ zusätzliches Wechselgeld für 
100-Euro-Schein (getrennt vom
 restlichen Wechselgeld)
➜ Im Winter Türschlossenteiser 
(falls Zentralverriegelung ausfällt,
Waschdüsen auftauen)
➜ Kopfschmerztabletten
➜ Briefmarken
➜ Bonbon/Kaugummi
➜ Taschentücher
➜ Lesestoff: Tageszeitung und
 Bilderbuch für Kinder
➜ Erfrischungstücher
➜ Nähzeug für Notfälle
Quellen: (1) StVZO (StraßenVerkehrsZulassungsOrdnung) § 35h: Erste-Hilfe-Material in Kraftfahrzeugen ... (3) In anderen als den in Absat z 1 genannten Kraftfahrzeugen
mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 km/h mit Ausnahme von Krankenfahrstühlen, Krafträder n, Zug- oder Arbeitsmaschinen in
land- oder forstwirtschaftlichen Betrieben sowie anderen Zug- oder Arbeitsmaschinen, wenn sie einachsig sind, ist Erste-Hilfe-Material mitzuführen, das nach Art, Menge
und Beschaffenheit mindestens dem Normblatt DIN 13 164, Ausgabe Januar 1998 entspricht. Das Erste-Hilfe-Material ist in einem Behältnis verpackt zu halten, das so beschaffen sein muss, dass es den Inhalt vor Staub und Feuchtigkeit sowie vor Kraft- und Schmierstoffen ausreichend schützt. (4) Abweichend von Absatz 1 und 3 darf auch
anderes Erste-Hilfe-Material mitgeführt werden, das bei gleicher Art, Menge und Beschaffenheit mindestens denselben Zweck zur Erste-Hilfe-Leistung erfüllt. (2) DIN 13164
bei Wikipedia: www.wikipedia.org/wiki/Verbandkasten (3) EN 471: Warnweste (gegoogelt mit „EN 471“): www.wapedia.mobi/de/Warnweste (4) StVO § 2: ... (3a) Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage. ... BOKraft § 18: Ausrüstung. Beim Einsatz der Fahrzeuge ist die Ausrüstung den jeweiligen Straßen- und Witterungsverhä ltnissen anzupassen. Wenn es die Umstände angezeigt erscheinen lassen, sind Winterreifen, Schneeketten, Spaten und Hacke sowie Abschleppseil oder -stange mitzufüh ren. (5) Zur Winterrreifenpflicht
(gegoogelt mit „Winterreifenpflicht“): www.welt.de/print-welt/article90687/Winterreifen_Pflicht_oder_nicht.html (6) BOKraft § 10: Mitführen von Vorschriften und Fahrplänen. Die geltenden Vorschriften über die Beförderungsentgelte, Beförderungsbedingungen und Fahrpläne sind mitzuführen. Den F ahrgästen ist auf Verlangen Einsicht
zu gewähren. (7) Taxiordnung (TO) § 4.4: Auf Verlangen des Fahrgastes ist eine Quittung über den Fahrpreis auszustellen. Die Qu ittung muss mit dem Datum, der
 Ordnungsnummer, Anschrift des Unternehmens sowie der Bezeichnung des Ausgangs- und Zielpunktes versehen sein. Es sind ausschlie ßlich Quittungsformulare mit der
Ordnungsnummer und der Anschrift des Unternehmens des betreffenden Fahrzeuges zu verwenden. (8) StVO § 21: ... (1a) Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die
kleiner als 150 cm sind, dürfen in Kraftfahrzeugen auf Sitzen, für die Sicherheitsgurte vorgeschrieben sind, nur mitgenommen we rden, wenn Rückhalteeinrichtungen für
Kinder benutztwerden, die amtlich genehmigt und für das Kind geeignet sind. Abweichend von Satz 1 ... 2. dürfen Kinder ab dem vollendeten dritten Lebensjahr auf Rück -
sitzen mit den vorgeschriebenen Sicherheitsgurten gesichert werden, soweit wegen der Sicherung anderer Kinder mit Kinderrückhalteeinrichtungen für die Befestigung weiterer Rück-halteeinrichtungen für Kinder keine Möglichkeit besteht, 3. ist a) beim Verkehr mit Taxen und b) bei sonstigen Verke hren mit Personenkraftwagen, wenn eine
Beförderungspflicht im Sinne des § 22 des Personenbeförderungsgesetzes besteht, auf Rücksitzen die Verpflichtung zur Sicherung von Kindern mit amtlich genehmigten
und geeigneten Rückhalteeinrichtungen auf zwei Kinder mit einem Gewicht ab 9 kg beschränkt, wobei wenigstens für ein Kind mit e inem Gewicht zwischen 9 und 
18 kg eine Sicherung möglich sein muss; diese Ausnahmeregelung gilt nicht, wenn eine regelmäßige Beförderung von Kindern gegebe n ist. Internetseite des bayerischen
Innenministeriums zum Thema „Kindersitze“: www.stmi.bayern.de/imperia/md/content/stmi/service/publikationen/kindersitz.pdf. Wik ipedia zum selben Thema:
www.wikipedia.org/wiki/Kindersitz (9) TaxiOrdnung (TO) § 5.4: Der Taxifahrer hat tarifpflichtiges Gepäck ein- und auszuladen. D er Fahrgastraum sowie der Gepäckraum
des Taxis muss uneingeschränkt nutzbar sein. (10) TO § 4.3: In jedem Taxi sind Straßenkarten des gesamten Pflichtfahrgebietes s owie Stadtpläne der Städte Erding, 
Freising und München in Form von Druckerzeugnissen, die nicht älter als drei Jahre sind, mitzuführen. § 10 BOKraft bleibt unber ührt. (11) TaxiTarifOrdnung (TTO) 
§ 2: ... (9) Der Taxifahrer muss während des Dienstes einen Betrag bis zu 50,00 Euro wechseln können. Fahrten zum Zweck des Geldwechsels gehen zu Lasten des Fahrers.
darf an ihre Gäste abgeben. Für die ganz
normalen Notfälle kann jedenfalls eine
Packung Papiertaschentücher nicht schaden. Hier kann man ein Klima der Fürsorglichkeit schaffen, das weit über den
materiellen Einsatz hinaus beim Kunden
eine gute Erinnerung an seine Taxifahrt
hinterlässt. (KGF)

Seite 31

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31TAXIKURIER
Flughafen München
Über 400.000 Nutzer 
„landen“ monatlich online 
am Münchner Airport 
Internet-Angebot der FMG mit optimierter Struktur und neuem Design:
Mit einem komplett überarbeiteten Auftritt präsentiert sich die Flughafen München GmbH (FMG) ab sofort auf ihren
Internetseiten. Unter den Adressen
www.munich-airport.de
www.flughafen-muenchen.de und
www.munich-airport.de erwartet die derzeit mehr als 400.000 monatlichen Nutzer
des Internetportals jetzt ein noch attraktiveres Design. Im Mittelpunkt des Relaunch stand die Optimierung der Navigationsstruktur und ein „barrierefreier“
Online-Zugang. Der neugestaltete virtuelle Airport bietet seinen Gästen einen direkten und schnellen Zugang zu allen
Servicebereichen und Informationen rund
um den Münchner Flughafen. Der „barrierefreie“ Weg zu den insgesamt rund
6.500 Airportseiten wird durch eine
 Menüführung ermöglicht, die sowohl für
Menschen mit einer körperlichen Be -
einträchtigung als auch für Nutzer mit
wenig Internet-Erfahrung einfach anzuwenden ist.
Vier Fünftel aller Zugriffe entfallen auf
die Rubrik „Reisende und Besucher“, die
damit unter den Internet-Nutzern auf das
größte Interesse stößt. Der neu gestaltete
Auftritt ist jetzt noch konsequenter auf
diese Zielgruppe ausgerichtet. Blickfang
der neuen Einstiegsseite ist eine virtuelle
Abflugtafel, über die man direkt zum
 aktuellen Flugplan gelangt. Hier sind auf
einen Klick alle aktuellen Abflüge und
Ankünfte abrufbar. Über eine individuelle
Suchabfrage können auch Informationen
zu einem bestimmten Flug eingeholt werden. Zudem gelangt der Nutzer über die
Einstiegsseite direkt zu den stark nachgefragten Servicebereichen „Anfahrt & Parken“, „Essen & Einkaufen“, „Events“ und
„Aktuelles.
In der Rubrik „Business und Partner“
 erwartet Geschäftspartner und Kunden
ein Campus-Branchenbuch, das einen
 Gesamtüberblick der Dienstleistungen am
Airport bietet. Dort ist eine Suche nach
Branchen und nach Dienstleistern von 
A bis Z möglich. Ausführliche Kontakt -
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Ansprechpartner.
Details und Hintergründe zum Flughafenbetreiber FMG und den Tochtergesellschaften erhält der Nutzer im Bereich
„Der Konzern“ . Neben den Basisdaten
über das internationale Luftverkehrsdrehkreuz liefert das neue Portal aktuelle
 Informationen zur Verkehrsentwicklung
und zum Ausbau des Flughafens, Wissenswertes zum Thema „Umwelt und Umland“ sowie Hinweise zum Ausbildungsund Stellenangebot.
Direkte Links auf allen Seiten führen die
Nutzer zum Kontaktformular, dem
elektronischen Newsletter, den aktuellen
Presseinformationen und dem englischsprachigen Internetangebot des Flug -
hafens. 
Seit seinem Start vor zehn Jahren erfreut
sich das Internet-Angebot der Flughafen
München GmbH stetig wachsender Popularität: Waren es zu Beginn 200 Nutzer
täglich, informieren sich derzeit weltweit
mehr als 13.000 Menschen pro Tag über
das aktuelle Geschehen am Münchner
Airport. Pro Monat werden derzeit mehr
als fünf Millionen Seiten aufgerufen.
Rudolf Dvorak GmbH
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Seit 
25 Jahren 
im Dienst 
der Münchner
Taxler!
KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst

Seite 32

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32 TAXIKURIER
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Fotos: www.atelier-tacke.de
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner
CAR 2000 in München testet seit Anfang
2005 Münchens Taifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer
Taxi-Scout mit einer besonderen Auf -
Unser Aktionspartner, CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger mit einem
Preis und lobt zudem einen tollen 
Jahrespreis für den „Besten des Jahres
2008“ aus.
Unser Monatsthema: 
Englisch-sprechender Fahrer gesucht!
Sie gehört zur westgermanischen Sprachgruppe und ist die am weitesten verbreitete Sprache der Welt: Englisch. Egal, ob
in der Schule, an der Universität oder im
Berufsleben. Ohne Englisch geht nichts
mehr. Über zwei Milliarden Menschen,
 also gut ein Drittel der Erdbevölkerung,
kommt nach Schätzungen regelmäßig mit
der englischen Sprache in Berührung.
Münchens Taxler ebenso, denn München
zieht immer mehr Besucher aus dem Ausland an. (2006 mehr als 1,7 Mio. ausländische Gäste). Die meisten Ausländer
kommen aus USA, gefolgt von Italien,
Großbritannien/Nordirland und aus den
Arabische Golfstaaten. 
Immer öfter gehen deshalb gezielte Anfragen hinsichtlich englisch-sprechender
Taxifahrer über die Taxizentrale ein und
per Funkdurchsage wird dann ganz gezielt nach diesem „Extra“ gesucht. Der
Taxikurier wollte wissen, wie gut das
Englisch dieser Fahrer wirklich ist und
wir haben mit fiktiven Funkdurchsagen
nach Sprachtalenten gesucht. Nachdem
sich die Fahrer gemeldet und ihre Mobilnummer hinterlassen haben, wurden sie
dann von unserem Taxi-Checker zurück
gerufen … 
Taxi 1: ✷✷✷
(Nr. 2239, 27. Januar, 18.05 Uhr)
John Doe ist ein englischer Platzhalter -
name für fiktive Personen, ähnlich wie
Max Mustermann im Deutschen, und
heute mein flüchtig dahingesagter Name,
mit dem ich diesen „Interessenten“ begrüße. Als ich ihm mitteile, dass ich jetzt
dann gleich eine „Journey to Kitzbühel“
unternehmen möchte, entschuldigt er sich
in einwandfrei englischer Floskel „Sorry, 
I have not enough time.“ und gibt mich
weiter an seinen Kollegen. 
Taxi 2: ✷✷✷✷ Gewinner!
(Nr. 2543, 27. Januar, 18.10 Uhr)
Nachdem das Fahrtziel Kitzbühel ja bereits bekannt ist, gehe ich gleich über zur
Preiskalkulation und frage in breitem
amerikanisch „Could you make a bid, we
are three guys with ski-baggage and do
we have to pay any surcharges and additional costs?“ (dt.: „Können Sie mir ein
Angebot machen, wir sind 3 Personen,
haben Skigepäck dabei und müssen wir
noch Zuschläge und Steuern zusätzlich
zahlen?“) Sprachbegabt kalkuliert der
Fahrer die Gebühren und erklärt wendig
und mit vielseitigem Wortschatz, dass die
Autobahngebühren bereits enthalten sind.
Als er später anstatt einer Fernfahrt großes Lob erhält, freut er sich über den
zwar wenig lukrativen Gewinn und die
Anerkennung.
Der Gewinner!
John Wenzing
Brückenstr. 23
86153 Augsburg
erhält für sein Sprachgeschick von
 unserem Chrysler-Partner CAR 2000 ein
Präsent. Der TAXIKURIER gratuliert
herzlichst.
Taxi 3: ✷✷
(Nr. 3271, 31. Januar, 20.30 Uhr)
Die Ermittlung der Kilometeranzahl, der
Fahrtdauer und des Preises mittels Navigation funktioniert hier nicht, da in erster
Linie die Schreibweise von Kitzbühel
nicht bekannt ist. Nachdem ich den Ortsnamen wiederholt englisch buchstabiert
habe, ist dann das Fahrtziel durch falsche
Länderwahl immer noch nicht auszumachen. Die Aufforderung „Speak a little 
be slower“ kommt dann bei mir auch
nicht so gut an. Last but not least verweist der Fahrer aufgrund des Skigepäcks
von 3 Personen auf die alternative Suche
nach einem „big Kombi-Taxi“ .
Taxi 4: ✷✷✷
(Nr. 3135, 31. Januar, 20.40 Uhr)
Geschäftstüchtig und mit fließendem
Englisch überzeugt mich dieser Fahrer,
indem er nicht nur sein Fach, sondern
auch den Umgang mit ausländischen
Touristen sehr gut versteht. Nach zügiger
Preisabsprache und Klärung der Einzelheiten bitte ich um Rück-sprache mit
meinen Freunden und er verabschiedet
sich mit „o.k. – hear from you later“ . 
Taxi 5: ✷✷✷
(Nr. 1130, 3. Februar, 14.30 Uhr)
Heute möchte ich zum Munich Airport,
unterwegs stoppen und die Allianz Arena
besichtigen. Auf meine Frage „Do you
know if Arena is open for visitations all
day? “ (dt.: Ist die Arena ganztägig geöffnet?“), werde ich aus meinen Arena-
Tour-Träumen geholt und erfahre „No,
today it’s not possible, because there is a
game“ . (dt.: Nein, wegen Zweitligaderby
1860 – FC Augsburg) Freundlich lässt er
sich darauf ein, dass ich ihn ein anderes
Mal anrufe und zeigt sich mit „Please call
one hour before“ ganz flexibel.
gabenstellung auf Münchens Straßen und
Standplätzen unterwegs und berichtet über
seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und
Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden.
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend

Seite 33

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33TAXIKURIER
Taxameter des Monats
Olympia-Schwimmhalle – Die Nummer eins unter
den Münchner Schwimmhallen. Breites Angebot mit
fünf Schwimmbecken und dem 10-Meter-Turm.
Auch das Drumherum kann sich sehen lassen:
Physio-Fit-Center, Kraft- und Gymnastikräume
 sowie Sauna- und Whirlpoolparadies machen den
Besuch zum Kurzurlaub.
Cosimabad – Ideale Adresse für alle, die auf dem 
Rückweg vom Flughafen mal eintauchen wollen.
Besonders das 34 °C-Außenwarmbecken mit Sprudelliegen und Nackenmassage bringen Entspannung
und Erfrischung.
Nordbad – Täglich bis 23 Uhr geöffnet, im Sommer
mit Liegewiese und eine überragende Massage-
 Abteilung machen dieses Bad im Herzen von
Schwabing das ganze Jahr über so attraktiv.
Müllersches Volksbad – Es steckt viel Tradition drin,
aber meist hat man das Gefühl im Wasser zu frieren.
Sieht toll aus, aber das wars auch schon. Auch
 immer schwer, ’nen Parkplatz zu finden.
Westbad – 9,80 Euro für 3 Stunden, für die Sauna
14,90 Euro ist das Westbad nix für Fiakers Geld -
beutel. Auch der Erholungsfaktor kann nicht überzeugen, es ist sehr laut in der Halle, und wenn es
auch modernisiert und attraktiv gestaltet erscheint,
ist es doch den Eintrittspreis nicht wert. (TK)
Münchner Hallenbäder
Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist in geschäftsarmen 
Zeiten ein Zwischenstop in einem der Münchner Bäder eine
wohltuende und gesunde Pausengestaltung. 
Promitalk
Die wohl größte Katastrophe für einen Schauspieler ist,
wenn er nicht rechtzeitig im Theater erscheint und die
 Zuschauer ohne den Hauptdarsteller erlebt zu haben, ihr
Eintrittsgeld an der Kasse zurückerhalten. Zu diesem
worst case wäre es vor ein paar Jahren beinahe gekommen, als Nikolaus Paryla ein Engagement im Residenz -
theater in München hatte, gleichzeitig in einem Film unter
der Regie von Peter Weck außerhalb Münchens mitwirkte.
Wenn da nicht ein Taxler gewesen wäre. Wie so oft beim
Film „mussten“ unbedingt noch zwei bis drei Szenen in
den Kasten, obwohl Nikolaus Paryla heftigst mit nervösem
Blick auf die Uhr reklamierte. 
Viel zu knapp in der Zeit ohne Ortskenntnis und Navi
machte er sich hektisch auf den Weg nach München – mit
dem eigenen Auto. Wenn da nicht die unübersichtliche
Kurve mit der Böschung gewesen wäre. Verzweiflung pur.
Dann der Taxifahrer. Dieser erkannte die Notsituation und
auch den schnellesten Weg ins Resi. Der Gardobiere erwartete Herrn Paryla schon am Eingang, die Aufführung
begann pünktlich. 
Nach dem reibungslosen Auftritt dämmerte es unserem
Piloten, wie er denn jetzt an Auto und Schlüssel etc.
 käme. Dies jedoch hatte alles unser Taxler mit einem
 Kollegen organisiert. Auto rausgezogen, nach München
überführt, vorm Resi geparkt, alles paletti.
Sprechen Sie Nikolaus Paryla ruhig auf diese Geschichte
an, wenn Sie ihn in Ihrem Taxi sitzen haben, denn er
spielt in dem Lustspiel „Der Damenschneider“ vom 
12. März bis 26. April 2008 in der Komödie im Bayerischen Hof. (PR)
Nikolaus Paryla
Ein Gespräch mit bekannten
 Zeitgenossen über 
ihre Erlebnisse im Taxi
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Seite 34

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34 TAXIKURIER
Im März …
… vor 100 Jahren
1908: 21. März
Erster Flug mit einem Passagier
durch den Franzosen Henri Farman.
… vor 75 Jahren
1933: 9. März
Reichsführer Heinrich Himmler
wird Kommissarischer Polizeipräsident in München.
1933: 20. März
In Dachau wird das erste Konzentrationslager der NS-Zeit eröffnet.
… vor 50 Jahren
1958: 2. März
Erste Durchquerung der Antarktis
durch eine Expedition unter Leitung
von Vivian Fuchs.
1958: 14. März
Wegen der Kinderlosigkeit ihrer Ehe
muss sich der Schah von Persien
von seiner Gatti Soraya trennen.
1958: 24. März
Elvis Presley wird zur Armee eingezogen.
… vor 25 Jahren
1983: 6. März
Bei den Wahlen zum 10. Deutschen
Bundestag erringen die Unionsparteien den höchsten Stimmenanteil.
1983: 29. März
Helmut Kohl wird zum Bundeskanzler gewählt.
Der Blick zurück Leserbriefe/Forum
Sehr geehrter Herr Meißner,
gerade lese ich das neueste 
TAXIKURIER- Magazin.
Das mit der ausschneidbaren Fahr -
preistabelle ist eine sehr gute Idee,
ebenso das Sicherheitstraining. Als ich
jedoch die Beschwerde der Anwohner
des Standplatzes Maillingerstraße gelesen habe, ist mir ganz anders geworden. Ich bin der festen Überzeugung,
dass wir als Taxibranche auf derlei
Vorkommnisse eine andere Antwort
finden sollten, bevor es (mehr und
mehr, siehe „Baumkirchner“), dafür zu
spät ist.
Der Zusammenhalt unter Kollegen
nimmt ab, es wird im Taxigewerbe anonymer, daher nimmt auch der Faktor
„Kontrolle der Kollegen untereinander“ stark ab.
Meiner Ansicht nach könnte hier helfen, derartige Übertretungen durch
 Taxi-„Kollegen“ deutlich zu ahnden
(250-300 ⇔ Strafe wegen rufschädigendem Verhalten am Standplatz), und
den Vorgang gleichzeitig öffentlichkeitswirksam nach außen zu kommunizieren, damit die Betroffenen sich
vielleicht wieder beruhigen, und ihr
Urteil von „der Branche“ revidieren
können.
Das Fatalste an der Sache ist doch das
Ohnmachtsgefühl, dass ein solcher
Anwohner haben muss!
Schließlich sind das für ihn nur „die
Taxler“, er hat „die“ ständig vor der
Nase, kann sich aber nicht erwehren,
da er nicht sehen kann, wer unter den
Taxifahrern sich so verhält.
Wir sollten solche Anwohner mit
 derlei bodenlos unzivilisierten Taxifahrern nicht alleine lassen.
Ich kann es perfekt nachvollziehen,
wenn solcherart Betroffene ab einem
gewissen Punkt mit äußerster Vehemenz die komplette Schließung eines
Standplatzes betreiben.
Was bleibt ihnen denn anderes übrig?
Weiterer Schaden entsteht durch
 unweigerliche Verbreitung solcher
Vorfälle in den Zeitungen und Bürgerversammlungen.
Der Fahrgast denkt: Vielleicht hat der
Taxifahrer, der mich befördert, gerade
vor fünf Minuten jemandem vor die
Haustür gesch......
Schlechter kann Presse nicht mehr
werden. Wieviel Geld haben seriöse
Unternehmer auszugeben, um diesen
Schaden wiedergutzumachen? Wenn
er überhaupt wiedergutzumachen ist!
Dieser Faktor sollte bei der Höhe der
Sanktionen eine Rolle spielen.
Wer sich so verhält, greift direkt negativ in den beruflichen Erfolg seiner
Kollegen ein.
Könnte man solche „Schwerpunkt-
Standplätze“ nicht von einem Privatdetektiv, oder einer Webcam über -
wachen lassen? Die Kosten sollten
 natürlich die Täter tragen.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Lauw, München
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. 
Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Familienrecht / Sozialrecht
Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

Seite 35

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Rose des Monats
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit -
genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben 
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Hirnlose Taxler an den 
ISPO-Nachmittagen
Trotz zahlloser Funkdurch -
sagen der Taxizentrale, dass
die Standplätze an der Messe
gnadenlos überfüllt sind,
wurde die Messe an den
ISPO-Nachmittagen ange -
fahren wie die Wiesn am
Samstagabend … 
An die 100 überzählig und unerlaubt bereitgestellte Taxis
behinderten nicht nur stundenlang – wie auf dem Foto zu
sehen – den Linien- und Berufsverkehr, sondern brachten
den kompletten Verkehr im Neubauviertel zum Erliegen.
Ordnungsdienst und Polizei hatten alle Hände voll zu tun,
um hier aufzuräumen. Schlechter kann sich unsere Branche nicht präsentieren ... (TK)
Zitrone des Monats
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Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und
Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt
wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen
 Geschenk.
Reinhold Gartenfeld, Taxi 1136
Frau Schröder aus Schwabing hat in der Genossenschaft
angerufen und von einem Erlebnis berichtet, das einerseits
spontane Freude auslöst und andererseits bestätigt, dass 
es doch noch gestandene, aufrichtige Taxler gibt. Frau
 Schröder verlor beim Einsteigen in ihr Auto einen 50-Euro-Schein. Der vorbeifarende Kollege Gartenfeld sah dies,
hielt an und machte Frau Schröder darauf aufmerksam. Sie
war vollkommen perplex und froh, denn der Verlust hätte
sie sehr getroffen. Sie freute sich über alle Maßen und
wollte sich unbedingt bedanken. Taxi 1136 jedoch ist nach
dem Hinweis weitergefahren. Dem Wunsch zur Ermittlung
des Fahrers sind wir gerne nachgekommen und möchten
uns ebenfalls bei Reinhold Gartenfeld für diese positive
Aktion, die dem gesamten Gewerbe nutzt, bedanken und
verleihen mit Freude die Rose des Monats. (PR, RZ)

Seite 36

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36 TAXIKURIER
Noch nicht bearbeitet!
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
Titelthema
Die OB-Wahl
Der TAXIKURIER bei Christian Ude und Josef Schmid –
Wer ist besser für die Taxibranche?
Gespräch mit OB Ude am 24.01.2008
Pünktlich um 10 Uhr melden wir uns im
Vorzimmer des OB im Rathaus an und
dürfen zunächst dort im Erker (Marienplatz/Ecke Weinstraße im 2. Stock) Platz
nehmen. Nach kurzer Zeit empfängt uns
der OB, dessen Büro direkt daran anschließt und natürlich nicht nur riesengroß ist, sondern auch noch einen bombastischen Blick auf den Marienplatz
eröffnet. Das frühlingshafte Wetter bei
zweistelligen Temperaturen tut ein Übriges dazu. Verständlich, dass der eine 
hier nicht raus will und andere unbedingt
rein wollen!
Der OB ist leger gekleidet und begrüßt
uns locker und aufgeräumt. Zuerst sprehen wir das Thema „Rauchverbot in Gaststätten“ an, welches nach einem ersten
Eindruck wohl nicht nur insbesondere die
kleinen Stüberl betrifft, sondern – daran
anhängend – auch das Taxigewerbe. Der
OB warnt hier vor schnellen Beurteilungen und rät zum Abwarten, bis sich alles
eingespielt hat. Ihm lägen auch Berichte
von Gastronomen vor, die deutlich erhöhte Essensumsätze zu verzeichnen hätten. Nach einiger Zeit würden wohl auch
die momentanen Totalverweigerer wieder
ihr Stüberl aufsuchen – schließlich kann
das Geselligkeitsbedürfnis nunmal nur in
der Gesellschaft anderer ausgelebt werden. Der OB weist unabhängig davon
noch darauf hin, dass das Rauchverbot in
Gaststätten Sache des Bayerischen Landtages sei und dort beschlossen worden ist,
worauf die Stadt ohnehin keinen Einfluss
habe.
Das Gespräch kommt auf die „schwarzen
Schafe“ im Taxigewerbe und insbesondere auf die unerlaubte Bereitstellung, namentlich in der Maximiliansstraße vorm
„Brenner“, der Blumenstraße (Schrannenhalle) und am Marienplatz. An letzterem
besteht noch das Problem, dass der Polizei insofern die Hände gebunden sind, als
dort keine Halteverbotsschilder aufgestellt
sind und üblicherweise bei überzähliger
Bereitstellung keine Verkehrsbehinderung
vorliegt. Im Hinblick darauf, aber auch
auf undisziplinierte Radler, Lieferanten
usw. führt der OB aus: „Wir haben vom
Max-Joseph-Platz bis zum Rindermarkt
ein durchgehendes, ungelöstes Problem“
und teilweise eine „unklare, nicht weiter
hinnehmbare Rechtslage“ . Und weiter: „Es
wird die Situation Marienplatz ohnehin
geprüft und überarbeitet – da mag ich
jetzt keine einzelnen Ergebnisse vorwegnehmen“ . Speziell zum unlauteren Wettbewerb der Taxifahrer untereinander
durch unerlaubtes Bereitstellen meint
Ude: „Sie haben hier ein berufsständisches Problem, und ich denke, dass da die
Verantwortung nicht restlos auf die Öffentliche Hand delegiert werden kann“ .
Beispielsweise Rechtsanwälte und Ärzte
würden wegen „Kollegen“, die sich nicht
an die Standesregeln halten, auch nicht
in jedem Einzelfall nach der Polizei rufen,
„sondern gegen unredlichen Wettbewerb
gehen sie untereinander vor und bringen
das berufsständisch auf die Reihe“ . Bezüglich „Brenner“ und Schrannenhalle
(Blumenstraße) meint Ude: „Hier ist die
Inanspruchnahme einer Fahrspur eine
 Sicherheitsgefährdung, da werde ich gerne mit der Polizei reden, dass das nicht
hinnehmbar ist“ . Im Hinblick auf unlautere Taxifahrer, rücksichtslose Auto- oder
Radfahrer sowie z.B. Fußgänger, die mutwillig den öffentlichen Raum vermüllen,
meint Ude: „Es ist ein ganz allgemein gesellschaftliches Phänomen, dass sich immer mehr Leute das Recht herausnehmen,
gegen Spielregeln zu verstoßen, und da
müssen wir in jeder gesellschaftlichen
Gruppe dagegen vorgehen – das wird
man nicht alles mit kommunalem Wachpersonal lösen können“ . Den Vorschlag,
insbesondere nachts den Gästen der
Schrannenhalle das Verlassen derselben
nur mehr über die Prälat-Zistl-Straße zu
gestatten und damit die Stuation mit
wartenden Fahrgästen in der Blumenstraße zu entschärfen, greift der OB auf: „da
werde ich gerne mit der Schrannenhalle
und der Polizei reden – das halte ich für
ein Vollzugsproblem“ .
Fahrrad-Rikschas: wir führen in das
 Thema ein mit dem Hinweis auf die
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Seite 37

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10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. 
Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren.
 explosionsartige Zunahme dieser Transport gefährte, deren Fahrer keine Orts -
kunde haben müssen, an keine Tarif gebunden sind und Fahrgäste aggressiv
anzuwerben pflegen, die ferner keine
Kennzeichen und keine Versicherung haben müssen, keine Quittungen ausstellen
(und vermutlich auch keine Steuern zahlen), und die sich wie Kraut und Rüben
nach Belieben aufstellen, auch wenn sie
andere Verkehrsteilnehmer und nicht
 zuletzt Taxis dabei behindern.
Ude: „Das war zunächst mal eine folkloristische Bereicherung, durchaus reizvoll.
Sie dürfen andere Strecken fahren als jedes Kraftfahrzeug, z.B. im Alten Hof oder
im Englischen Garten, und da haben sie
auch ihren Reiz“ . „Ich habe zwei Mal, geb’
ich zu, eine Rikscha benützt, um nach
 einem Wiesn-Besuch wegzukommen, und
für die identische Kurzstrecke wurden
Preise zwische 5 und 25 Euro verlangt
(…) also ist es die nackte Willkür und der
Versuch, das oftmals angetrunkene Publikum hereinzulegen“ . Weiter zur derzeitigen Rechtslage: „Die Probleme sehe ich
alle, aber die rechtlichen Möglichkeiten
sind extrem beschränkt, weil das Personenförderungsgesetz nicht anwendbar ist.
Verkehrsrechtlich ist die Fahrradrikscha
ein Fahrrad“ . Der OB teilt mit, dass die
Rikscha-Unternehmer vor Beginn der
kommenden Saison zu einem verbindlichen Gespräch eingeladen werden, um
auf gütlichem Wege zu einer Beseitigung
der erkannten Probleme zu kommen.
Wenn dies jedoch zu keiner Lösung führt,
„werden die Rikscha-Unternehmer ggf.
mit staatlichen Eingriffen konfrontiert,
die die ganze Szene aufjaulen lassen“ . 
In diesem Falle würde es eine Initiative
über den Deutschen Städtetag (dessen
Vorsitzender Ude ist) geben, „denn wir
haben das Phänomen in Köln, Berlin 
usw. ebenfalls“ .
„Taxi frei“, Taxistandplätze: Wir verweisen bezüglich „Taxi frei“ auf die derzeitige Diskussion um die Durchfahrt im verkehrsberuhigten Teil der Steinstraße und
hinsichtlich der Standplätze beispielhaft
auf den ehemaligen „Baumkirchner“ –
und jetzigen „Kreiller“-Stand, der wiederum zur weiteren Verlegung in die St.-
Veit-Straße ansteht. Rusch: „Am liebsten
dadn’s uns zwischen Klohäusl und Flaschencontainer aufstellen“ . Ude verweist
darauf, dass für Taxistandplätze jetzt die
Zuständigkeit der Bezirksausschüsse gegeben ist. Wenn es jedoch Kritik oder
 Anregungen durch das Taxigewerbe gibt,
dann „werden wir das gerne dem Bezirksausschuss vortragen. Da müsste aber die
Initiative von der Genossenschaft kommen, dann werde ich das gerne in die beteiligten Gremien geben“ . Für gesonderte
Durchfahrtsrechte, wie z.B. in der Steinstraße, ist nach wie vor das Kreisverwaltungsreferat (KVR) zuständig. Ude: „Dazu
brauchen wir natürlich einen konsenz -
fähigen Vorschlag“ . Der OB verweist hier
auf die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Taxigewerbe
und der Stadt, vertreten durch die Taxikommission und deren langjährige
 Vorsitzende Barbara Scheuble-Schäfer.
Zum abschließenden Foto-Termin
 gebeten, meint der bis dahin hemdsärm -
lige Ude: „dann ziag i ma no schnell a 
Jackn o“ und steht anschließend mit dem
 Rücken zur Wand – freilich nur, um dabei
einmal mehr die herrliche Aussicht aus
seinem Arbeitszimmer zu genießen. 
Kurz zur Person Christian Ude:
Geboren 1947 in München. Rechtsanwalt,
insbesondere „Mieteranwalt“ .
Ab 1990 2. Bürgermeister unter Georg
Kronawitter, seit 1993 Oberbürgermeister.
Verheiratet, lebt mit Frau, Kindern, Katzen und der restlichen Großfamilie in der
Schwabinger Kaiserstraße. Ist, wie schon
andere in München residierende Könige
vor ihm, bekennender Griechenland-Fan. 
➜ Fortsetzung siehe nächste Seite
Paul Rusch und Michael Schrottenloher (TAXIKURIER) im Gespräch mit Christian Ude (OB)

Seite 38

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38 TAXIKURIER
Gespräch mit OB-Kandidat Josef Schmid
(CSU) am 3.01.2008
Josef Schmid arbeitet als Rechtsanwalt in
einer großen Kanzlei am Oberanger, und
zwar praktischerweise Ecke Schmidstraße.
Allerdings ist die Straße (noch) nicht
nach ihm benannt, sondern hat ihren
 Namen daher, dass an dieser Stelle von
1590–1895 immer der Berufsstand der
Schmiede (damals noch ohne das Dehnungs-„e“ geschrieben) angesiedelt war.
Die Nähe zur bayerischen und Münchner
SPD-Zentrale (Oberanger 38) ist zweifellos nur eine geografische Zufälligkeit. 
Josef Schmid erscheint kurz danach und
der Kontakt ist allein schon deshalb
schnell hergestellt, weil Paul Rusch zufällig wenige Tage zuvor Hans Podiuk als
Fahrgast hatte, den CSU-Fraktionsvorsitzenden im Rathaus und OB-Kandidaten
von 2002. Podiuk hatte Schmid bereits
von der Taxifahrt berichtet.
Auch hier beginnen wir mit dem Thema
„Rauchverbot in Gaststätten“, welches ja
auch Auswirkungen auf das Taxigewerbe
hat. Schmid verweist auf den Landtagsbeschluss, der mit den Stimmen der SPD
(„die waren voll dafür“) und der Grünen
(„die hätten das Rauchen auch am liebsten noch im Biergarten verboten“) 
getroffen worden ist. Dennoch: „Die CSU-
Stadtratsfraktion vertritt eine abweichende Meinung“ . „Für uns hätte es völlig
ausgereicht, wenn in einer Mehrraum-
Gaststätte ein Raum für Raucher reserviert wird, und den Stüberln hätte mans
selber überlassen können, ob sie ein Raucherlokal machen oder nicht. Und bei der
Wiesn seh’ ich sowieso ein Vollzugsproblem – das wird lustig heuer!“ Nun sei
der einstimmige Landtagsbeschluss mal
da, so Schmid, aber im Hinblick auf Raucherzelte im Wirtsgarten, Raucher-Gondeln usw. „rege ich mich darüber auf,
dass das KVR jetzt so rigoros gegen Wirte
vorgeht, die sich etwas einfallen lassen“ .
Taxistandplätze: (zur Vermeidung von
Wiederholungen dürfen wir hier auf die
jeweiligen Einführungen beim Gespräch
mit OB Ude verweisen). Schmid erläutert,
dass auch die CSU-Fraktion für die BA-
Reform gestimmt hat, womit also unter
anderem die Kompetenz für Taxistandplätze jetzt beim jeweiligen BA liegt. „Es
läuft noch die Erprobungsphase, wo man
schaut, mit welcher Kompetenz haut das
hin.“ Jedenfalls: „Das Taxi gehört dahin,
wo die Leute hingehen, wo sie vorbeigehen“ .
Taxi-Durchfahrten, Straßenverkehr allgemein: „Wir sind da für größtmögliche Offenheit – das kommt aus unserer Grundhaltung heraus. Die heutigen Probleme,
und erst recht die Zukunftsprobleme, die
wir noch kriegen werden, werden wir
nicht lösen können, wenn wir den KFZ-
Verkehr weiterhin einschränken. Das
Gegenteil ist der Fall.“ Schmid verweist af
Prognosen, deren mittlere Werte bis zum
Jahr 2020 ca. 80.000 neue Münchner und
nochmals so viele Menschen im direkten
Umland erwarten. „Wir können die S-
Bahn-Kapazität nicht mehr beliebig steigern. Ich sehe noch Spielräume bei der U-
Bahn (…) aber entscheidend ist, dass wir
mehr für’s Auto tun. Wir brauchen weitere Ring-Tunnels an den großen Einfallstraßen. Wir brauchen dringendst den
Autobahnring Süd als Süd-Tunnel – das
ist meine favorisierte Variante, weil wir
da am wenigsten Einschnitte in die Umwelt haben (…). Wir dürfen das Auto
nicht immer mehr beschränken“ .
Rikschas: Schmid ist noch mit keiner gefahren. Das Problem jedoch, dass die Zahl
der Rikschas zuletzt enorm zugenommen
hat, ist auch ihm bewusst. „Dass die so
gewachsen sind, ist auch Ausdruck rotgrüner Politik. Denen ist das Radl sympathischer und es ist umweltfreundlicher
wie das Auto. Ich will jetzt nicht sagen,
dass die Rikschas verschwinden müssen –
das sagen Sie wohl auch nicht – aber ich
bin dafür, dass man das kritisch betrachtet und darauf achtet, dass es keine Wettbewerbsverzerrungen gibt. Insofern stehe
ich den Rikschas restriktiv gegenüber“ .
Schmid ist es klar, dass die Rikschas nicht
dem PBefG unterliegen, aber: „Ich bin der
Meinung, das ist eine öffentliche Personenbeförderung, und da müssen die
 gleichen Rechte gelten wie bei Ihnen. Es
kann nicht sein, dass da eine solche
Scharlatanerie betrieben wird“ .
„Schwarze Schafe“ im Gewerbe, unerlaubte Bereitstellung am Beck-Stand
usw.: „Das sehen wir im Rathaus auch als
Problem, dass sich Taxis hier außerhalb
des Bereitstellungsraumes aufstellen.
Aber die Taxis sind nur ein Teil des Problems“ . Schmid verweist auf wild abgestellte Fahrräder und manche undisziplinierten Radlfahrer, z.B. im Bereich
Marienplatz: „die schießen da mit einem
Tempo durch, das ist ja der helle Wahn-
Folienversiegelung, Autoreinigung innen/außen, 
Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), 
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Seite 39

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39TAXIKURIER
Ein Mann und eine Frau kollidieren bei
einem Unfall. Beide steigen unverletzt
aus ihren Autos. Der Mann findet als
Erster Worte. „Das ist ein Zeichen: Gott
will, das wir zusammen sind.“ 
Die Frau findet den Mann sehr attraktiv
und nickt. „Die Weinflasche in meinem
Wagen ist noch ganz. Ganz klar ein
Zeichen. Gott will, dass wir zusammen
auf unser Glück anstoßen.“ Er reicht ihr
die Flasche, und sie trinkt sie halb leer.
Als sie die Flache zurückgibt, verschließt er sie mit dem Korken. 
„Ich trinke auf uns, sobald die Polizei
den Schaden aufgenommen hat.“
Witz des Monats
Ohne Worte
Kleingeister
Der lange Marsch militanter Nicht -
raucher durch die Medien und demokratische Institutionen bis hin zum gesetzlich verankerten Rauchverbot mag
oberflächliche Geister beeindrucken.
Aber persönliche Freiheiten abzuschaffen, fand von jeher die jubelnde
Zustimmung kleiner Geister. Deshalb
ist die Anrufung der Verfassungs -
gerichte die logische Konsequenz und
notwendig. Das staatliche Rauchverbot
ist eine eindeutige populistische Heuchelei. Ob eine Sache gesetzlich geregelt werden sollte, muss doch davon
abhängen, welche Notwendigkeit für
ein Verbot besteht, um Freiheit, Leib
und Leben des Menschen weitmöglichst zu schützen. So werden Minen
weiterhin fabriziert und Zigaretten
auch. Nur, die Zigaretten darf man
nicht mehr ungestraft überall zünden.
Wäre schön, wenn sich die Nichtraucher so vehement gegen die Herstellung und Verbreitung von Waffen und
Minen einsetzten, wie sie es gegen das
Rauchen getan haben. Sicher sind wir
alle manchmal etwas schizophren. Oft
macht das ja den Charme eines Menschen aus, und er merkt es, wenn man
ihn darauf hinweist, wie der Raucher
Helmut Schmidt, der mit oder trotz
 Zigaretten gerade 89 wurde. Vor dem
104-jährigen Herrn Heesters wollen
wir gar nicht reden.
„Dass der Mensch besser täte, nicht zu
rauchen und sich solche Bedürfnisse
nicht anzugewöhnen, das unterschreibe ich wie jeden schönen moralischen
Satz gerne“, antwortete 1918 Hermann
Hesse in einer Umfrage über das Rauchen. „Wie der Einzelne aber sich mit
dem rauhen Leben abfindet und welche Tröstungen ihm dabei dienlich
sind, ist eines jeden eigene Sache.“ …
In diesem Sinne hoffe ich auf eine rasche Liberalisierung zum Wohle der
Münchner Gastronomen und Taxler. 
3093
sinn“ . „Was die Taxis anbetrifft, da
kann’s nur eine Lösung geben, die in
der Taxikommission und mit den
 Taxlern selber besprochen wird. Ich
spreche mich strikt dagegen aus, dass
man ,von oben‘ irgendeine Lösung
durchsetzt“ . Ansprechpartner der CSU
in der Taxikommission ist deren langjähriges Mitglied Hans Wolfswinkler.
Paul Rusch schlägt vor: „Wir könnten
mal miteinander eine Taxi-Tour ,München bei Nacht‘ machen, dann zeige
ich Ihnen die ganzen Brennpunkte“ .
Schmid: „Des schreib’ ich mir auf,
Herr Rusch. Wenn Sie das ernst meinen, dann machen wir das auch“ .
Zum Abschluss des Gesprächs erwähnt
Schmid einen Antrag, den er vor zwei
oder drei Jahren im Stadtrat gestellt
hat. Dabei geht es um die Erfassung
eines Fahrzeug-Pooles aus städtischen
Dienstfahrzeugen, z.B. der einzelnen
Referate. Durch eine entsprechende
Vernetzung könnten diese Fahrzeuge
und Fahrer besser eingesetzt werden.
„Das hat schon mal eine andere Stadt
gemacht und damit einen Haufen Geld
gespaart – z.B. auch im Hinblick darauf, ob nicht in einigen Fällen eine
Taxifahrt billiger wäre, als eigene
Dienstfahrzeuge vorzuhalten. Der
 Antrag ist abgelehnt worden mit der
Begründung, das sei die Sache der
 einzelnen Referate“ .
Auch hier stellt sich der Kanidat bereitwillig zum Foto-Termin zur Ver -
fügung, wohl wissend, dass es in der
entsprehenden Ausgabe des TAXI -
KURIER voraussichtlich auf dem
 Titelbild zu einem „optischen Duell“
 zwischen ihm und dem Amtsinhaber
kommen wird.
Zur Person Josef Schmid:
Geboren am 27.09.1969 – während 
der gerade laufenden Wiesn – in der
Mozartstraße. Studium BWL und Jura,
seit 2000 Rechtsanwalt, seit 2002 im
Stadtrat. Verheiratet, ein Sohn (18 Monate). Bis zum 29. Lebensjahr noch
 regelmäßige Aushilfe in der elterlichen
Metzgerei. Wohnhaft in Allach. 
(PR, MS)

Seite 40

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40 TAXIKURIER
Pinnwand
Schwarzes Brett der Branche
Mercedes-Benz München erweitert sein Taxi-Team
Das Taxi-Team von Mercedes-Benz München wurde um
Herrn Massimiliano Stagnitta und Frau Nilüfer Bicen erweitert. Frau Bicen wird ab sofort im Mercedes-Benz Center
Arnulfstraße im Ausstellungsraum 1. OG am „Taxi-Schreibtisch“ für Sie erreichbar sein. Am „Taxi-Schreibtisch“ treffen
Sie auch jeden Samstag einen unserer vier Taxi- und Mietwagenspezialisten an. Herrn Stagnitta können Sie von
 Montag bis Freitag auch in der Kidlerstraße antreffen. Unser
Team freut sich auf Ihren Besuch, und informiert Sie gerne
über aktuelle Angebote, sowie schnell verfügbare Geschäftswagen im Taxipaket.
Beachten Sie besonders die internationale Ausrichtung
(Sprachen) in den „Steckbriefen“ .
Name: Bicen
Vorname: Nilüfer
Alter: 26
Familienstand:ledig
Kinder: keine
Sternzeichen:Zwilling
Geburtsort: Fürstenfeldbruck
Wohnort/Wohnviertel:Fürstenfeldbruck
Hobbies: Schwimmen, Kochen, Lesen
Musikvorlieben:Querbeet
Urlaubsvorlieben:Türkei, Griechenland, Österreich
Laster: Süßigkeiten
Sprachen: Deutsch, Türkisch, Englisch
Name: Cocco
Vorname: Michele
Alter: 31
Familienstand:ledig
Kinder: keine
Sternzeichen:Fisch
Geburtsort: München
Wohnort/Wohnviertel:Haimhausen (DAH)
Hobbies: Snowboard, Skaten, Kochen, PS3
Musikvorlieben:alles, was mir gefällt
Urlaubsvorlieben:Sardinien
Laster: leider noch Raucher
Sprachen: Deutsch, Italienisch
Name: Schlenker
Vorname: Helmuth
Alter: 60
Familienstand:verheiratet
Kinder: 3
Sternzeichen:Wassermann
Geburtsort: Heidelberg
Wohnort/Wohnviertel:Puchheim
Hobbies: Bergwandern, Skilanglauf
Musikvorlieben:Bayerische Volksmusik, Klassik, Beatles,
Rolling Stones
Urlaubsvorlieben:Kroatien
Laster: leider oder Gott sei Dank, keine
Sprachen: Deutsch, Englisch
Name: Stagnitta
Vorname: Massimiliano
Alter: 30
Familienstand:verheiratet
Kinder: eine Tochter
Sternzeichen:Steinbock
Geburtsort: Catania, Italien
Wohnort/Wohnviertel:München, Fasanerie
Hobbies: Fußball, Skifahren, Tauchen, Kochen
Musikvorlieben:vielseitig, aktuelle Charts, Popmusik, 
Italienische Interpreten
Urlaubsvorlieben:Sonne, Strand und Meer!
Laster: gut und viel essen
Sprachen: Deutsch, Italienisch
Bis 3 Uhr morgens warme Küche im Camus
Ganz in der Nähe vom Harras, in der Albert-Roßhaupter-
Straße 37 lohnt sich ein Nacht-Stop für Taxler oder ein Tipp
für unsere Fahrgäste. Täglich bis 5 Uhr geöffnet, warme 
Küche bis 3 Uhr. Suppen, Salate, Tex-Mex, Enchiladas,
Snack’s, Pasta, Fleischgerichte, Super-Steaks und Desserts.
Keine Parkprobleme. Moderate Preise. 80 Plätze in gemütlichem Ambiente.

Seite 41

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41TAXIKURIER
2x2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen
Ein frisch verheirateter Arzt verliebt sich in eine Patientin,
die von ihrem Mann mit der abgelegten Geliebten des
 Doktors betrogen wird. Unvorhergesehene Probleme führen
dazu, dass der Arzt sich als Damenschneider und der Gatte
der Kranken sich als Mann der Geliebten ausgeben müssen.
Obendrein verschärfen ein enervierender Schwätzer und
 eine unausstehliche Schwiegermutter die Lage. Und keiner
der Beteiligten weiß sich anders zu helfen, als sich in immer
haarsträubendere Lügen zu verstricken … Georges Feydeau,
auch der „Molière des 19. Jahrhunderts“ genannt, gelingt
mit unnachahmlichem Witz die bravouröse Gratwanderung
zwi-schen Posse, Farce und Komödie. 
Nikolaus Paryla, Schauspieler und Regisseur, arbeitete mit
Ingmar Bergmann und Giorgio Strehler. Paryla wirkte in
über 60 Kino- und TV-Produktionen mit (u.a. „Schiller“,
„Kronprinz Rudolfs letzte Liebe“) und erhielt 1980 für seine
Rolle in „Lena Rais“ den Bundesfilmpreis.
Das Lustspiel läuft vom 12. März bis 26. April 2008 in der
Komödie im Bayerischen Hof.
Die ersten beiden Leser, die uns unter (089) 46 50 21 sagen,
was für einen Schauspieler die größte Katastrophe ist, erhalten je 2 Karten für die Vorstellung am 17. März um 20 Uhr.
Glückwunsch
Peter Sporn und Sabino Mairiedl werden für ihre Schnelligkeit belohnt. Die beiden Taxler waren die ersten, die uns die
richtigen Antworten nannten und haben je zwei Karten für
das Schauspiel „Kleine Eheverbrechen“ in der Komödie im
Bayerischen Hof gewonnen. Das Stück läuft noch bis zum 
8. März 2008. 
VW-Taxiprämien … 
… von 1.000 Euro für Touran und Passat, 3.000 Euro für den
Sharan und Verlängerung der 3,9 %-Finanzierung!
Volkswagen Pkw bedankt sich für den großen Erfolg seiner
Modelle im Taxi- und Mietwagengewerbe und legt zum
 Anfang des Jahres „noch einen“ drauf: Neben dem Nachlass
von 20 % auf alle Taxis und Mietwagen erhalten VW-Kunden bei einer Neuwagenbestellung ab dem 02.01.2008 bis
zum Ende des Aktionszeitraumes 30.04.2008 (Zulassung bis
29.08.2008) zusätzliche eine neue Taxi-Prämie für die
 Modelle:
➜ Touran, Passat Limousine und Variant (mit Taxi-/Mietwagenpaket) von 1.000 Euro zzgl. MwSt.
➜ Sharan (mit Taxi-/Mietwagenpaket) von 3.000 Euro
zzgl. MwSt. 
Verlängert wurde die Taxifinanzierungsaktion für Touran,
Passat und Sharan Taxi-/Mietwagenmodelle mit einem Zinssatz von 3,9 % bei einer Laufzeit von bis zu 60 Monaten.
Auch die kostenlosen Fahrzeugselbstabholungen in den
Werken Emden (Passat) und Wolfsburg (Touran) sind weiter
möglich. Die bekannten „Inhaberregelungen“ mit 15 %
Nachlass gelten ebenfalls unverändert weiter. 
AR-Nr. 03/08
Taxi-Aktion aus Rüsselsheim: Kostenlose Basispakete für 
verschiedene Opel-Modelle bis Ende März ohne Aufpreis
Opel unterstützt die Taxiunternehmen mit einem besonderen
Angebot: Betriebe, die sich bis 31. März für die Opel-
 Modelle Zafira, Signum oder Vectra entscheiden, erhalten
die Basisausstattung kostenlos.
Die Adam Opel GmbH bietet im Rahmen dieser Aktion die
Taxi-Basisausstattung im Wert von bis zu 560 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) für die Modelle Zafira, Vectra, Vectra
Caravan und Signum ohne Aufpreis an. In diesem Paket
sind die 
➜ Taxi-Alarmanlage 
➜ die Stromversorgung für den Funk
➜ Anschlusskabel für den Taxameter
➜ Kabel für Taxi-Dachzeichen
➜ Schalter für Taxidachzeichen
➜ Taxialarm 
➜ Trittschutzfolie in den Türeinstiegen 
➜ Sitz-Komfort-Paket
enthalten. 
Opel bietet damit eine weitgehende Kosten- und Planungs -
sicherheit für Betriebe und ergänzt so die vor einem Jahr
aufgelegte Opel Anschlussgarantie für Taxis, welche Taxiunternehmer vor unvorhersehbaren Reparaturkosten im
dritten Betriebsjahr eines Fahrzeugs durch den Einschluss
aller wesentlichen und kostenintensiven Bauteile schützt. 
Weiterführende Informationen über das Angebot sind unter
www.opeltaxi.de zu erhalten.
AR-Nr. 03/08
Letzte Meldung!
Die Taxikommission des Münchner Stadtrates beschloss:
➜ Zahl der Taxis bleibt in München konstant, 
keine Kommissionsmehrung.
➜ Splittergruppen kommen nicht in die Taxikommission.
Auch TVM (IsarFunk) wird nicht aufgenommen.

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42 TAXIKURIER
Nach(t)gedanken von M-AM 3086
And the winner is …
„Ich haben beste Taki von ganze Minchen, bitte du probieren
mit Schatzilein auf Rickbank, wenn nix gut, du nix bezahlen.“
Maximilian Simon (Taxi 1229) aus München hat mit
 diesem Satz eine persönliche Karikatur von Manfred Kraus,
unserem Zeichner, gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der Januar-Ausgabe:
 Unvorstellbare 100 Millionen Stück werden davon pro
Tag von einem Schokoladenwerk in Hamburg produziert.
Nach über 40 Jahren entschloss sich nun der Hersteller
die kleine Smarties-Rolle in einer neuen Verpackung auf
den Markt zu bringen. „Inhalt, Menge und Preis bleiben
gleich. Die neue Verpackung ist origineller und moderner, und sie lässt noch mehr Bastelideen in den Köpfen
der kleinen Genießer entstehen“, so die Geschäftsleitung
zuckersüß. Aber was hat dies mit dem Taxigewerbe zu
tun? Nun, die Bastelideen unserer kleinen Genießer aus
dem schwäbischen Neckarbecken versuchen, die Nation
mit fast identischen Worten zur Aufgabe des wichtigsten
Erkennungsmerkmals im Taxigewerbe zu bewegen. Farbe
für alle – damit die Welt auch schön bunt wird! Wer
vorschnell vermutet, dieser Gedanke könnte aus der
 bewusstseinserweiternden Zeit der 60er-Jahre hängen
geblieben sein, liegt damit allerdings vollkommen falsch. 
Der selbsternannte Obelix der Farbfreigabe ist treffsicher
in den Stuttgarter Kessel hineingefallen und hat sich
 dabei mit allerhand glorreichen Ideen volllaufen lassen.
„Die Fahrgäste würden weiter erkennen, welches Auto
ein Taxi ist und welches nicht“ offenbart uns der österreichische Staatsbürger ein Geheimnis aus dem niedlichen Alpenländchen. „Consuetudo est altera natura“,
die Gewohnheit ist die zweite Natur sagt der Römer dazu
allerdings völlig richtig und haute dem kleinen unbeugsamen Dorf eine deftige Stellungnahme um die Ohren: 
„Die einheitlich äußere Kenntlichmachung ist wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Betriebspflicht ihren
Zweck nicht verfehlt.“ Und weiter: „Nur wenn eine zweifelsfreie und sofortige Erkennbarkeit in der Masse der
anderen Fahrzeuge gegeben ist, kann das Taxi seiner
Funktion, nämlich der Bedienung individueller Mobilitätsbedürfnisse, genügen. Die Bundesregierung ist der
Auffassung, dass der Kenntlichmachung durch einen
hell-elfenbeinfarbigen Anstrich, wesentliche Bedeutung
zukommt. Eine mangelnde Erkennbarkeit von Taxen gefährdet zugleich die Existenz und Funktionsfähigkeit des
Taxengewerbes, an der ein anerkanntes erhebliches öffentliches Interesse besteht.“ Ufff! Das dürfte diesmal
wohl nicht mit einem lustigen Wildschweingelage im
schwäbischen Hinkelsteinbruch enden.
Viele, viele bunte
Smarties!
Foto: www.atelier-tacke.de

Seite 43

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43TAXIKURIER
➜ Alles zum Thema Feinstaub
Was ist zu unternehmen?
➜ Der „Ratschkanal“
Gebrauch und Missbrauch von Kanal 6
➜ Was macht der Hotel- und 
Gaststättenverband 
Der TAXIKURIER im Gespräch mit Siegfried Gallus
Vorschau 
Ausgabe April 2008
Liebe Tag- und Nachtfahrer,
besonders die Kolleginnen und Kollegen, die nachts ihre Umsätze machen, sind
wohl die besten Seismographen für die Auswirkungen des schärfsten Rauchverbots
Europas. Dass das Taxigeschäft auch von einem florierenden nächtlichen gastronomischen Erfolg abhängig ist, ist nichts Neues. Wir können nur hoffen, dass sich
das Ganze wieder einpendelt oder das Gesetz nivelliert wird. 
Erfolgreiche Tage und Nächte!
Paul Rusch, Objektleiter
Die April-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint am 20. März, also vor Ostern. 
Wie gewohnt erwarten Sie hochinteressante Themen:
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), 
Werner Hillermann (WH), Manfred Kraus (MK), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), 
Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Christine Reindl (CR), 
Rudolf Rötzer (RR), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
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Fotografie: Dirk Tacke
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