Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Oktober 2008

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2008. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Oktober 2008
TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
Auf geht’s!
➜ Alle Taxler-Infos zur Wiesn 
➜ Nachtleben während der Wiesn
Immer mehr „Nach-der-Wiesn-Parties“
➜ Geschichte und G’schichten 
Wiesn-Historie
➜ Taxi-Zonen
Überblick zu Fahrten ins Umland

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www.volkswagen-taxi.deMotiv T9/02
Am Monatsende bin ich besonders froh,
dass ich einen Passat als Taxi fahre.
Denn schließlich zählt doch nur, was unterm Strich bleibt. Und da ist der Passat einfach unübertrefflich. Mit seinen
außergewöhnlich sparsamen, drehmomentstarken TDI ®-Motoren sorgt er dafür, dass ich am Monatsende immer
besonders stolz auf ihn bin. Niedrige Betriebskosten sind die Grundlage seiner bemerkenswerten Wirtschaftlichkeit.
Die Taxi-Modelle von Volkswagen

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3TAXIKURIER
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
Inhalt
Editorial | Markt 4
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 6
Der Blick zurück | Der Oktober vor 100, 75, 50, 25 Jahren 7
Zum Titelbild | 7
Die Genossenschaft | Das Neueste 8
Bericht aus dem Aufsichtsrat | 10
Taxlers Service | Adressen für alle Fälle 10
Der Landesverband | Brief an den Ministerpräsidenten und Info zur Vorsteuer 11
Schrottis Fiaker ABC | Der Buchstabe „B“ 14
Wichtige Information | Das Deutsche Theater in Fröttmaning 15
Geschichte und G’schichten | Das Oktoberfest 1948 16
Wiesn | Alle Infos für uns Taxler 18
Nachtleben Wiesn | Immer mehr „After-Wiesn-Parties“ 19
Interview Steinberg’s | Gespräch mit den Wiesn-Wirten 21
Essen auf Rädern | Bestenliste „Süd“ 23
Recht um’s Taxi | Der „kotzende“ Fahrgast 24
Taxi-Check München | Fragezeichen Arabella/Sheraton 26
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 27
Messe München | Volles Programm im Oktober 28
Flughafen München | FMG erhöht Service-Angebot 29
München Splitter | 29
Die versteckten Schätze Münchens | Lederhosenwahnsinn 30
Rose des Monats | Visionäre Taxler 31
Zitrone des Monats | Taxi 737 31
Die fünf Weisheiten des Monats | 31
Tarifzonen | Wann ist der Taxameter einzuschalten 32
Leserbriefe /Forum | 33
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 33
Spruch des Monats | 33
Motiv des Monats | 33
Top-Termine Oktober 2008 | Hier glüht der Taxameter 34
Taxameter des Monats | Wiesn-Stiche 38
Witz des Monats | 38
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 38
Impressum | 39
Vorschau Ausgabe November | 39
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen

Seite 4

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4 TAXIKURIER
Das Angebot der Taxi und Mietwagenunternehmen in München und der Region
war zu keiner Zeit in einem so krassen
Missverhältnis zur Nachfrage wie heute.
Angeboten werden 1.900 doppelt besetzte
Taxis in München, 1.400 selbstfahrende
Einzelunternehmer, dazu kommen rund
300 Taxis aus den umliegenden Land -
kreisen, die durch deren Bereitstellung
am Flughafen am Fahrgastaufkommen
Münchens partizipieren. Zu diesen 3.600
Taxis konkurrieren circa 400 Mietwagen,
die von Taxiunternehmen unterhalten
werden.
Angebot und Nachfrage bestimmen die
Preise. Dieser Grundsatz gilt auch für unsere Branche, dabei ist es zweitrangig, ob
Preise behördlich festgelegt sind. Tarife
werden unterboten durch Schmiergelder,
ungenehmigte Pauschalpreise, Nachlässe
vom Tarif und niedrige Mietwagenangebote trotz um 12% höherer Umsatzsteuer.
Die Folge sind Hungerlöhne für das Fahrpersonal, mangelnde Unternehmenserträge und unausweichlich – Pleiten, sowie
Geschäftsaufgaben. Bisher war der letzte
Ausweg der Verkauf der Konzessionen
und der Fahrzeuge.
Seit Jahresbeginn häufen sich Fälle, in
denen die Betriebsinhaber mangels kaufmännischer Kenntnisse den Zeitpunkt
übersehen, zu dem die Schulden den Veräußerungswert des Betriebes übersteigen.
Die Folge ist, dass ein Verkauf dieser Betriebe nicht mehr möglich ist, da nach § 2
Abs. 3 des PBefG im Taxiverkehr der gesamte Betrieb inklusive aller Aktiva und
Passiva übergehen muss. Besondere Auswüchse sind z.B. Verpfändung einer Genehmigungsurkunde für 16.000 Euro bei
einer zusätzlichen Verschuldung von
rund 40.000 Euro. In einem Betrieb mit
fast 10 Taxis, keines älter als 3 Jahre,
fehlt jegliche Vollkaskoversicherung.
Das Kaufinteresse für Betriebe sinkt
 rapide ab. Anfang September wurden
85 Konzessionen angeboten. Auch die
Nachfrage für die Fahrer und Unter -
nehmerausbildung lässt seit Monaten
stark nach.
Die oben angeführten Marktmechanismen
verbieten es derzeit die Preise, d.h. die
Tarife spürbar anzuheben. Die Folgen
 wären weitere Vorteile für Anbieter von
Preisnachlässen, Schmiergeldern und
Mietwagenanbietern. Auf der Strecke
bleiben dabei die Kollegen, die sich an
gesetzliche Vorschriften, wie die Taxi -
tarifordnung halten.
Das Argument des Kostendrucks kann
nicht negiert werden. Jeder Unternehmer
muss die Kostensituation seines Betriebes
überprüfen. Treibstoff und Ölkosten können bis zu 20% durch spritsparende Fahrweise, Nachschieben am Taxistand, Beseitigung von unnötigen Dachaufbauten,
Mitführen von sinnlosem Ballast im Kofferraum und etwas höherem Reifendruck
reduziert werden. Tanken Sie bei jeder
günstigen Gelegenheit, auch wenn nur
ein Viertel des Tankinhaltes Platz hat.
Auch für die Mineralölwirtschaft gilt der
Marktmechanismus von Angebot und
Nachfrage. Als Verbraucher müssen wir
die Nachfrage reduzieren, um die Preise
zu beeinflussen. So ist es auf Grund
hochwertiger Motoröle durchaus möglich
auf Motorölwechsel zu verzichten. Ich
selbst fülle seit 50.000 km nur fehlendes
Öl vorsichtig nach. Ein Kollege füllte mit
600.000 km das letzte mal das Motorenöl
„Lifetime“ ein und trennte sich erst bei
einer Motorenlaufleistung von über
900.000 km von seinem Taxi.
Näheres zu diesem Produkt erfahren 
Sie unter www.lifetime24.com im 
Internet oder unter der Telefonnummer 
(0 89) 89 74 67 40. Die beste Waffe gegen
Spritpreise ist eindeutig der Erdgas -
antrieb. Ein Unternehmer aus der Engelhardstraße fährt bereits zwei E-Klassen
mit Erdgasantrieb und spart bis zu 50%
Treibstoffkosten gegenüber dem Diesel -
antrieb. Der Einsatz von Billigfahrzeugen
führt wegen der zu kurzen Lebensdauer
und hohen Reparaturkosten zu keinen
Einsparungen, sondern höchstens zu
Minderung der Qualität unserer nicht
 gerade billigen Dienstleistung.
Trotz dieser ungeschminkten und deshalb
nicht erheiternden Ausführungen wünsche ich Ihnen ein wirtschaftlich erfolgreiches, stressarmes und unfallfreies
 Oktoberfest. Vergessen Sie dabei nicht,
dass nach der Wiesn die Konkurrenz
 weniger und ohne Hektik ist.
Ihr 
Hans Meißner
Editorial
Markt
THOMAS VOGL
RECHTSANWÄLTE
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543

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Kraftstoffverbrauch im kombinierten Testzyklus: 8,2 – 5,6 l/100 km. 
CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus: 194 -147 g/km (RL 80/1268/EWG). 
1) Unverbindliche Preisempfehlung für den Mazda5 Comfort 2.0 l MZR-CD 81 kW (110 PS) bzw. den Mazda6 Comfort 2.0 l MZR-CD 103 k W (140 PS), jeweils inkl. Taxi-Paket , 
exkl. MwSt., zzgl. Überführung und Zulassung. Preise unter Berücksichtigung des Verwerterrabattes.
2) Ein Angebot der CG Car-Garantie Versicherungs-Aktiengesellschaft, Freiburg. Nähere Informationen bei Ihrem teilnehmenden Maz da Partner. 
3) 6,3 Cent/30 Sek. aus dem deutschen Festnetz, ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunknetz. 
Abbildung zeigt Fahrzeuge mit höherwertiger Ausstattung.
Die Taxis von Mazda stehen für Qualität, Wirtschaftlichkeit, Langlebigkeit und Fahrkultur. Sie machen es Ihnen und
Ihren Fahrgästen so bequem wie möglich und bieten viel variablen Stauraum. Die Taxis von Mazda überzeugen mit sparsamen Motoren und geringen CO
2-Emissionen. Dazu bieten sie erstklassige Ausstattungen, die hochwertige folioCar®
Folierung, individuelle Taxi- und Mietwagen-Pakete von INTAX und die Anschlussgarantie bis 300.000 km2) (Option). 
Weitere Infos erhalten Sie beim Mazda Firmenkunden Center unter 0700-MAZDAFLEET (0700-62 93 23 53 38)
3)
oder im Internet.
www.mazda-firmencenter.de
Wer täglich auf Achse ist, 
braucht zuverlässige Partner. 
Die Mazda Taxis.
Taxikunden-Barpreis für den Mazda5 ab¤16.961
1) 
oder 
für den Mazda6 ab¤19.033
1)
jeweils inkl. Taxi-Paket
Besuchen Sie uns in Köln auf der 
Europäischen Taximesse,
Halle 4.1, Stand C34[ ][ ]

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6 TAXIKURIER
Auch bei „Traumcar Autovermietung und 
Taxiverleih GmbH“ Hochbetrieb zur Wiesn
München befindet sich zur Wiesn im Ausnahmezustand.
Viele profitieren vom größten Volksfest der Welt. 
Heribert Wurm, Geschäftsführer von „Traumcar Autovermietung und Taxiverleih GmbH“ skizziert, warum auch
sein Unternehmen während dieser 16 Tage fast volle
 Kapazitätsauslastung genießt.
➜ Mancher Unternehmer beendet zur Wiesn seine 
vorübergehende Befreiung von der Betriebspflicht.
➜ Neufahrzeuge sind bestellt, aber noch nicht ausgeliefert.
➜ Gerade zur Wiesn geben überaltete Fahrzeuge ihren
Geist auf.
➜ Aufgrund der allgemeinen Hektik kracht es öfter.
Deshalb hat Wurm seinen Fuhrpark kräftig aufgestockt.
Hier eine Aufzählung der Leistungen und des Angebots
des seit 1989 bestehenden Taxiverleihs:
➜ Fuhrpark umfasst die gesamte Daimler-Benz Palette
von der B-Klasse über E-Klasse Limousine, 
E-Klasse Kombi, Vito 9-Sitzer Taxibusse.
➜ Audi A6.
➜ Opel Vectra Caravan, Opel Zafira.
➜ Abwicklung der Mobilitätsfälle für fast alle 
KFZ-Hersteller.
➜ Rahmenabkommen mit zahlreichen Versicherungen
➜ Auf Wunsch vermitteln wir auch gerne mit dem
 Taxigewerbe bestens vertraute Sachverständige,
Rechtsanwälte und Werkstätten.
➜ Fuhrpark umfasst die neuesten Modelle, alle mit 
Handyfreisprechanlage und Nvigationssystem.
➜ Eigener Taxameterdienst (Hals-Vertretung).
➜ 7 Tage die Woche 24 Stunden erreichbar 
➜ Kooperationsabkommen mit Opel – Zafira und Vectra
 können im Rahmen von Erprobungsfahrten günstigst
 angeboten werden.
➜ Im Falle eines Unfalles wird dafür gesorgt, dass sich 
der Kunde in der Regel keine Sorgen machen muss.
➜ Auch immer mehr Mietwagenunternehmer schätzen
den „Rund um die Uhr Service“ . Limousinen und 
9-Sitzer-Busse mit Wegstreckenzähler und Miet -
wagenzulassung. Wegstreckenzähler wird in kürzester
Zeit auf die vom Kunden gewünschten Tarife programmiert. (PR)
Taxi-Kuriosa aus Peking 
Natürlich ist China kein freies Land. Wer ein Taxi besteigt,
weiß nicht, ob er lachen oder weinen soll, wenn auf einer
Hinweistafel eine Telefonnummer steht, die angerufen
 werden soll, wenn der Fahrer aus dem Taxi rotzt. Vor den
Olympischen Spielen war das in China ganz normal. 
Anschließend wohl auch. Während Olympia war es ver -
boten – und alle sollten helfen. Jeder Bürger ein Spitzel
des Staatsapparates. Die eine Seite von China.
Neue Waschstraße Engelhardstraße
Flipper Autowasch nun auch in München. 
Das Unternehmen, welches in Bayern und in Baden-
Württemberg bereits vier weitere Waschstraßen betreibt,
ist seit Anfang Juli 2008 (früher Helmut Glas – Gebäude 
Taxi-Zentrale) ansässig geworden. Die beiden Waschprofis
Otto Hörmann und Uwe Wechselberger (Geschäftführende 
Gesellschafter) haben moderne und lichtstarke Räume
 geschaffen und eine Waschstraße mit super sanftem
 Softecsmaterial ausgerüstet. Zur Pflege werden nur umweltfreundliche Mittel verwendet. Die Fahrzeuge werden 
von fachkundigem Personal mit einer Hand-Hochdruck-
Vorwäsche bedient. Aktivschaum, Felgenreinigung
einschl. Mückenentfernung gehören zum Service.
Der Kunde kann unter vier Pflegeprogrammen seine Auswahl treffen, von der einfachen Qualitätswäsche bis zur
Komplettpflege mit Heißwachs, Hochglanz-Schaumpolitur
und Unterbodenwäsche.
Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30 – 18 Uhr, Sa. 7.30 – 15 Uhr.
Glückwunsch! 
Hans-Dieter Hoppe und Manfred Bartel haben gewonnen.
Die beiden Kollegen waren mit ihrer richtigen Antwort die
schnellsten und haben je zwei Karten für das Stück 
„Man liebt nur dreimal“ in der Komödie im Bayerischen
Hof gewonnen. Das amüsante Stück läuft noch bis zum 
1. November 2008. 
Pinnwand
Schwarzes Brett der Branche

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7TAXIKURIER
Im Oktober …
Der Blick zurück
Nicht immer gelingt es so gut wie in dieser Ausgabe, einen 
Bezug zwischen dem Titelthema und dem „Taxi“ herzustellen.
Die „Hirschlederne“ wurde uns zu diesem Zweck von unserem
langjährigen Wiesn-Partner LODEN-FREY zur Verfügung 
gestellt.
Zum Titelbild
… vor 100 Jahren
1908, 12. Oktober: Patentanmeldung zur Grundlage 
für die technische Entwicklung des Verfahrens der 
Ammoniak-Synthese durch Haber/Bosch. Die deutsche 
chemische Industrie wird führend in der Welt.
… vor 75 Jahren
1933, 1. Oktober: Die Deutsche Reichspost eröffnet 
zwischen Berlin und Hamburg die erste allgemeine 
Telefon-Fernschreib-Verbindung der Welt.
1933, 22. Oktober: Deutschland schlägt Belgien im 
Fußball-Länderspiel in Duisburg mit 8:1.
… vor 50 Jahren
1958, 1. Oktober: In Bremerhaven kommt der Sänger 
Elvis Presley als amerikanischer Soldat an.
1958, 22. Oktober: Für bundesdeutsche Beamte wird 
die 45-Stunden-Woche eingeführt. Samstags wird bis 
13 Uhr gearbeitet.
… vor 25 Jahren
1983, 15. Oktober: Der Brasilianer Nelson Piquet 
gewinnt die Formel-1-Weltmeisterschaft.
1983, 22. Oktober: Am Massenprotest gegen 
Atomwaffen beteiligen sich in der Bundesrepublik 
1,3 Millionen Menschen.
Foto: www.atelier-tacke.de
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8 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Standplatz-News
Arabella-Stand
Am Standplatz Sheraton München Arabellapark Hotel in der Arabellastraße 5
werden ab der 38. KW wegen Bauarbeiten
die ersten fünf Standplätze aufgehoben.
Die Hotelleitung stellt uns in der Hotelvorfahrt ersatzweise vier Plätze zur Verfügung. Dabei ist zu beachten, dass der
Standplatz in zwei Taxistandplätze je
zwei Taxis beschildert ist, um den Zugang von der Arabellastraße zum Hotel
frei zu halten. Wir weisen besonders darauf hin, dass dieser keinesfalls versperrt
werden darf. Ein Reservestandplatz steht
uns am „Alten Standplatz“ ab dem sechsten Fahrzeug weiterhin zur Verfügung.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich
vier Monate in Anspruch nehmen. (RR)
Straßenbenennung im 23. Stadtbezirk Allach-Untermenzing
Beschluss vom 8.7.2008
Storchenweg
EDV-Schreibweise: STORCHENWEG
Straßenschlüsselnr.: 06568
Namenserläuterung: Der Storch ist ein
tagaktiver Vogel aus der Familie der
Schreitvögel. In Europa ist vor allem der
Weißstorch verbreitet. Sein Federkleid ist
weiß bis auf die schwarzen Schwungfedern. Schnabel und Beine sind rot. Der
Weißstorch ist ein Zugvogel, der jedes
Jahr lange Strecken zwischen seinen
Brutquartieren und seinen Winterquartieren in Afrika zurücklegt.
Verlauf: Von der Ludwigsfelder Straße ca.
280 m nach Süden in die „Hackersiedlung“, kurz nach Osten, nach Süden,
dann nach Westen und in einem Wendehammer endend.
Der Storchenweg zweigt von der Ludwigsfelder Straße – Stadteinwärts in östlicher Richtung – circa 400 Meter nach
der Krauss-Maffei-Straße rechts ab.
Taxischule
Die Taxischule der Taxi-München eG
Der Weg zum Taxiführerschein ist zäh
und langwierig. Weil neben den Formalitäten nämlich vor allem eins gefragt ist:
Ortskunde! Wer nicht ortskundig ist, hat
im Taxi nichts zu suchen.
Wie eignet man sich Ortskunde an?
Das Erlangen von Ortskunde geschieht
nicht in wenigen Tagen. Es ist ein langwieriger Lernprozess, der jedoch durch
entsprechende Ausbildung gezielt unterstützt werden kann, vor allem kann in
der Ausbildung gezielt das geschult 
werden, was in der Prüfung verlangt
wird. Und genau das ist stark praxisorientiert.
Das Motto der Taxischule der Taxi München eG lautet: „Wer ehrgeizige Ziele hat,
braucht starke Partner.“ 
Der Ausbilder der Taxischule ist ein solch
starker Partner. 
Sein Name: Tony Doll. Seit 28 Jahren
 bildet Tony Taxifahrer aus. Tausende Kolleginnen und Kollegen haben aufgrund
seiner erfolgreichen Arbeit die Ortskundeprüfung bestanden. Sie empfehlen ihn
und schicken noch heute Aspiranten in
seine Taxischule.
Die Taxischule der Taxi München eG verfügt über eine Kapazität von 130 Schülern pro Monat. Die Vorbereitungskurse
findet jeden Montag und Mittwoch ab
18 Uhr statt. Zusätzlich gibt es jeden
Samstag ab 10 Uhr einen Wochenendkurs.
Die Ausbildung ist fortlaufend und die
Kursabende können auch ein zweites Mal
besucht werden.
Geschult wird mit modernsten Medien,
zwei Hochleistungsbeamer projezieren
den Lehrstoff auf überdimensionale Leinwände, sodass von jedem Sitzplatz im
Schulungsraum auch noch so detaillierte
Fragen in den Prüfungsbögen verständlich und übersichtlich wahrgenommen
werden können.
Großen Wert legt Tony auf eine fundierte
Ausbildung. Er bringt seinen Schülern
nahe, dass der Taxifahrer von seiner Ortskunde lebt, und dass der Beruf des Taxifahrers nicht eine Kreuzung aus Supermarkt-Kassierer und Navi-Bediener ist,
sondern ein Beruf auf dem Dienstleistungssektor, der sich aus den Komponenten Ortskunde, Dienstleistung,
 Menschenkenntnis und kaufmännische
Grundkenntnisse zusammensetzt.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt
auch: Die Schulungsgebühr incl. des
Lehrmaterials beträgt gerademal 
100,84 Euro + MwSt. 
Der große Vorteil der Taxischule der Taxi-
München eG ist das neutrale Auftreten.
Teilnehmer sind in der Wahl der zukünftigen Arbeitgeber frei und zu nichts verpflichtet. 
Wird der Schüler vom Taxiunternehmer
zum Taxischule geschickt, reicht es aus,
den abgestempelten Kursgutschein in der
Schule vorzulegen und die Gebühr wird
dem Taxiunternehmer zu Monatsende in
Rechnung gestellt. 
Kursgutscheine sind erhältlich bei Frau
Zeiler im Büro der Taxi-München eG.
(TK)
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2
AUTO-ANKAUF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
TSL GmbH München
Landsberger Str. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.

Seite 9

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Die Genossenschaft
Neues aus der Zentrale
Die Umstellung auf Datenfunk geht zügig
voran. Der Kreditkartenumsatz der Datenfunker liegt bereits bei über 50.000 Euro
pro Monat, obwohl in vielen Taxis auch
noch andere Abrechnungssysteme verwendet werden.
Im Gegensatz zu alten Systemen entwickeln
wir die Software permanent weiter. Der
nächste Schritt wird die Ausweisung der
Abfahrts- und Zieladresse auf dem Quittungsdruck sein. Beide Positionen werden
über GPS ermittelt.
Die Zahl der Datenfunker lässt eine
 weitere Zuweisung von Aufträgen zur
automatischen Vermittlung zu. Wir be -
absichtigen zum Jahreswechsel 2009 die
Vorbestellungen über die Vollautomatik
zu vermitteln. Dieser Schritt ist notwendig, um bei der Annahme der Vorbestellungen eine zahlenmäßige Beschränkung
für Vergabezeiträume auszuschließen. Die
Umstellung auf Datenfunk wurde vom
höchsten Organ unserer Genossenschaft,
der Generalversammlung, beschlossen
und wird vom Vorstand umgesetzt, auch
wenn es dem Einen oder Anderen nicht
passt, aus welchen Gründen auch immer.
Als Vorstände sind wir verpflichtet, die
Beschlüsse der Mitglieder, also Ihre Beschlüsse, umzusetzen.
Bei der Festsetzung der Telefon- und
Funkumlage 2009 werden wir keine
Unterscheidung vornehmen, ob ein Funktaxi mit Datenfunk ausgerüstet ist, oder
nicht. Die Teilnahme an der Auftragsvermittlung per Funk steht ohnehin jedem
Mitglied frei.
Vereinzelt berichten Mitglieder von nicht
sehr positiven Kommentaren aus Funkwerkstätten über unseren Datenfunk. Dies
ist verständlich, da bei der Umstellung
auf die Vollautomatik kein großes Geschäft anfällt, wie bei alten Systemen.
Der Einbau muss von den Werkstätten
allerdings fachgerecht vorgenommen und
von Ihnen bezahlt werden.
Wir bitten um Verständnis, dass wir für
unsere Mitglieder die kostengünstigste
Lösung gesucht und gefunden haben.
Übrigens am Termin zur totalen Umstellung auf den Datenfunk, dem 1. Juli
2009, wird sich nichts ändern. (HM) 
Hotel „Zur Post“ in Pasing
Leider kam es in der jüngsten Vergangenheit mit der Hotelleitung und den Nachtportiers des Hotels sowie den anfahrenden Busfahrern zu Auseinandersetzungen
und Beschwerden. Wir bitten aus diesem
Grunde alle Beteiligten um gegenseitiges
Verständnis.
Die Hotelleitung bittet um Verständnis
dafür, dass in der Zeit von 2 bis 5 Uhr die
Sanitäranlagen gereinigt werden müssen
und deshalb die Toiletten wegen Unfallgefahr, auch von Taxifahrern nicht benutzt werden können. In der übrigen Zeit
ist es jedem Taxifahrer erlaubt, das stille
Örtchen zu besuchen. Wir bitten ferner
alle Taxifahrerinnen und Taxifahrer, den
Nachtportier nicht zu beschimpfen, wenn
dieser in der Nacht aus Sicherheitsgründen alle Besucher kontrolliert. Die anund abfahrenden Busse bereiten uns
 Taxlern gerade dort große Probleme. Die
Hotelleitung weist die Busfahrer seit Jahren darauf hin, dass diese nach dem Beund Entladen den Taxistandplatz sofort
freimachen müssen. Der Pasinger Marienplatz wird durch gegenseitiges Beharken
keinesfalls größer. Wir dürfen den derzeitigen Standplatz aber auch keinesfalls
verlieren. Probieren wir es also mit Vernunft und Rücksichtnahme oder wollen
Sie einen Taxistand in der Lortzing -
straße? (RZ)
DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN
CAR 2000 Auto-Service GmbH
Frankfurter Ring 137-139
80807 München
Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40
Telefax: +49 (0)89 52 03 30 50
E-Mail: ms@car-2000.com
3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS)
Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fahrlicht-System
Dieselpartikelfilter
Regensensor, Tempomat
Bordcomputer, Klimaautomatik
ab 28.590 Euro
zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung 
sowie Taxipaket.
NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD.
Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 
10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. 
Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren.
Wir trauern um 
Gebhard Eckstein, ehemals Taxi 3013
der am 24. August 2008 im Alter von
64 Jahren verstorben ist.

Seite 10

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Bericht aus dem Aufsichtsrat
10 TAXIKURIER
Waschstraßen auch sonntags geöffnet
haben. Bitte nutzen Sie diese Gelegenheit und tragen Sie so zu einem weiterhin guten Image des Taxigewerbes bei.
Da die nächste Aufsichtsratssitzung erst
nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe
des TAXIKURIER stattfindet, werde ich
erst in der nächsten Ausgabe darüber
berichten. Bis dahin wünsche ich Ihnen
wie immer gute Geschäfte und eine
 unfallfreie Fahrt.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre 
Christine Reindl
Die Genossenschaft
Die Jahrestagung der Europäischen
 Gesellschaft für Kardiologie – eine der
größten medizinischen Fachkongresse
weltweit – fand dieses Jahr zum zweiten
Mal in München statt. Mehr als 30.000
Kongressteilnehmer aus aller Welt in -
formierten sich über die neuen Forschungsergebnisse in der Kardiologie.
Daneben nutzten die Kongressteilnehmer in vielfältiger Weise Münchens 
attraktives Kultur- und Freizeitprogramm. Dies kam auch unserem Gewerbe zu gute, was sich alleine schon an
den deutlich erhöhten Vermittlungszahlen während des Kongresses niederschlug.
Das absolute Highlight dieses Jahres –
das Münchener Oktoberfest, von den
Einheimischen auch Wiesn genannt –
steht uns aber noch bevor. Das größte
Volksfest der Welt findet vom 20. September bis 5. Oktober statt und stellt eine
ganz besondere Herausforderung an die
Taxibranche dar.
Insbesondere bitten wir die vielen Aushilfsfahrer, die sich zur Wiesn-Zeit ein
Zubrot verdienen, sich bereits im Vorfeld
über die geänderten Verkehrsführungen
im Stadtgebiet, wie beispielsweise Baustellen und Standplatzänderungen, zu
 informieren. München zeigt sich zur
Wiesnzeit für die vielen Besucher von
seiner besten Seite. Selbstverständlich
sollte dies auch für das Taxigewerbe gelten. Dazu gehört neben einem freundlichen Verhalten eines Taxifahrers auch
ein sauberes Taxi. In diesem Zusammenhang weise ich darauf hin, dass einige
Autoelektrik/Funktechnik
ER-TAX
Frankfurter Ring 97
(089) 30 74 80 47
Funktechnik Metzker
Kastenbauerstraße 5
(089) 93 30 73
Autoglaserei
Kraft
Tegernseer Landstraße 228
(089) 690 87 82
Betriebsärzte
Dr. Bake v. Bakin
Tassilostraße 23
Aschheim
(089) 37 06 56 90
Dr. Hingerle
Am Brunnen 17 
Kirchheim
(089) 991 88 00
Dr. Hoppe, Dr. Hempfling, 
Dr. Oppel
Plinganserstraße 47
(089) 746 31 80 
Essen nach Mitternacht
Camus
Albert-Roßhaupter-Straße 37
(089) 769 80 58
Lamm’s
Sendlinger-Tor-Platz 11 
(089) 59 19 63
Fahrzeugaufbereitung/Pflege
Glas
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 99 62
Patecky
Frankfurter Ring 97
Tel. (0177) 630 74 85
Feuerwehr
München-Stadt: Tel. 112
München-Land: Tel. 66 20 23
Folienbeschichtung
Atlantic Foliencenter München
Frankfurter Ring 97
(0177) 624 95 39
Atlas
Haager Straße 8
(089) 49 00 32 18
Stema
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
Gutachter/Sachverständiger
Klotz
Hans-Mielich-Straße 30
(089) 65 98 37
(0172) 890 18 07
Klotz
Moosacher Straße 13
(089) 35 73 18 73
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
Kfz-Prüfstellen
KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS West
Anton-Böck-Straße 36
(089) 89 73 63 60
KÜS Süd
Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
TÜV-Süd
Ridlerstraße 57
(089) 51 90 31 45
Kfz-Reparatur
Dvorak
Schleißheimer Straße 38
(089) 52 80 40
Glas
Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
Stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
Kreditkartenabrechnung
Wellcom
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle: 
(089) 23 33 62 01
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
Rechtsanwälte
Bauer Michael
Schillerstraße 21
(089) 51 55 69 30
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(089) 139 94 60
Christian Roggermeier
Dorfstraße 39
(089) 83 92 80 62
Dr. Stephan & Stahlberg
Feichthofstraße 171
(089) 57 00 16 80
Thomas Vogl
Herzogstraße 60
(089) 330 66 20
Rettung
Rettung München: 112
Taxibedarf
Glasi’s Taxishop
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 05 50
Taxihandel
Auto Much
Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel Günther
(08703) 87 65
TSL
Landsberger Straße 455
(0179) 141 52 80
Taxi-München eG
Taxizentrale:
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
(089) 21 61-396/-372 
Krankenfahrten: 
(089) 21 61-337/-362/-394
Taxiverleih
Taxiverleih München
Richelstraße 6
(089) 167 54 40
Taxi Rent Partner TRP
Ehrwalder Straße 89
(0180) 222 12 22
Versicherungen
Ballnath
Brudermühlstraße 48a
(089) 898 06 10
Crasselt
Machtlfinger Straße 26
(089) 74 28 72-10
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Carl-Zeiss-Straße 49
Riemerling
(089) 58 90 96 70
Taxlers Service
✃

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Der Landesverband
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
am 14. Juli 2008 forderten Sie mich auf,
Ihnen vor der Landtagswahl einen Bericht
über den Konkurrenzkampf der Hilfsorganisationen, allen voran der MHD, BRK
und Johanniter Unfallhilfe, gegen das
bayerische Taxi- und Mietwagengewerbe
vorzulegen.
Die Richtlinie über die personenbeförderungsrechtliche Behandlung von gewerblichen Kranken- und Behindertenfahrten
die von vier Bayerischen Staatsministerien am 12. Mai 2000 verabschiedet wurde, wird nicht vollzogen, vielmehr gibt es
dazu Strategiepapiere, z. B. vom MHD,
auf welchem Weg dieser Mindestkonsens
umgangen werden kann (Anlage 1 + 2).
Bundesfinanzhofentscheidungen, im
 Besonderen der Beschluss des 1. Senats
des BFH vom 18.09.2007, wird vom
 Bayerischen Finanzministerium, trotz
 einer klaren Bestätigung der Steuerpflicht
für Tätigkeiten der Hilfsorganisationen
bei Konkurrenzierung von privaten
 Anbietern, nicht angewandt (Anlage 3).
Dies hat zur Folge, dass
1. Gewerbebetriebe von handelsrechtlich
nicht existenten Untergliederungen
unterhalten werden, denen von den
unteren Verwaltungsbehörden Genehmigungen für entgeltlichen und geschäftsmäßigen Personenbeförderungen nach dem PBefG erteilt werden.
2. auf Grund der Struktur dieser Betriebe
davon auszugehen ist, eine Trennung
zwischen gemeinnützigen und gewerblichen Tätigkeiten nicht vorgenommen werden kann.
3. Personal nach der gleichen Weise
 eingesetzt wird.
4. eine steuerliche Erfassung der Um -
sätze von einigen tausend Mietwagen
nicht vorgenommen wird.
5. Zivildienstleistende zum Einsatz kommen (Anlage 4 + 4 a Unfallbericht
Dillingen).
6. keine Beiträge an die zuständige gesetzliche Unfallversicherung „Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen“ gezahlt wird, wie von allen
Unternehmern in Bayern.
7. gespendete Fahrzeuge und Spendengelder direkt oder indirekt gewerblich
genutzt werden.
Wir haben nachstehend einige besonders
gravierende Fälle von rücksichtslosem
Ausnutzen von Steuer- und Sozialversicherungsprivilegien zu Lasten des Taxi -
gewerbes durch BRK und MHD mit
Unterstützung von AOK-Direktionen
 dargestellt.
Das Taxi- und Mietwagengewerbe kann
die Preisangebote der Hilfsorganisationen, die weder Mehrwertsteuer (19 %)
noch Sozialversicherungen bezahlen,
 Zivildienstleistende und freiwillige Helfer
einsetzen, nichts entgegensetzen. Die
Ärzteschaft hat kaum Skrupel aus 100 
Taxifahrgästen durch Stempelaufdruck
betreuungsbedürftige Behinderte zu 
machen (Dr. Gottsmann, Traunstein). 
In einigen Landkreisen, wie in Ebersberg,
haben Hilfsmultis, hier das BRK, das
 Taxigewerbe fast ganz ausgerottet. In
Ebersberg betreibt das BRK 22 Mietwagen
normaler Bauart, denen fünf bis sechs
 Taxis gegenüberstehen. Dem BRK genügt
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Seite 12

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Der Landesverband
es, nach dem Schreiben des RA Baumgartner vom 20.02.2004 an den Verkehrsunternehmer Tschanter, bzw. dessen Anwalt, dass eine ärztliche Verordnung für
die Fahrt vorliegt (Anlage 5).
Das BRK-Ebersberg ist unangreifbar. Kein
Mitarbeiter von zuständigen Kreisverwaltungsbehörden ist in der Lage Recht umzusetzen, da berufliche Aussichten dadurch sicher nicht gefördert werden.
Normalerweise werden Landräte, MdL’s
oder auch MDB’s für Ehrenämter gewonnen. Im Kreisverband Ebersberg bekleidet
Frau Christa Stewens dieses Ehrenamt seit
1997 durchgehend.
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
 Taxi- und Mietwagenunternehmer werden bei Betriebsprüfungen vom Fiskus,
der Rentenversicherung Bund und der
Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen mit Härte geprüft. Der MHD hat
in Bayern keine Niederlassung im Sinne
des Handelsrechts und zahlt keinen Cent
Steuern.
Die Kreisverbände des BRK ebenso. Sie
unterhalten neben dem Rettungsdienst
Riesenflotten von PKW’s als Mietwagen
und genehmigungsfreien Schülerverkehre
(siehe BRK-Bericht Garmisch 2006 
Anlage 6).
Beiträge zur BG für Fahrzeughaltungen
werden von keiner Organisation entrichtet, alle ehrenamtlichen Mitarbeiter und
Zivis sind bei der Gemeindeunfallversicherung, die die öffentliche Hand zahlt,
versichert (Anlage 7).
Dies alles ist skandalös und von Beziehungsgeflechten getragen. Eine Gefahr
für das Gemeinwohl ist die Dezimierung
der Taxibetriebe, so dass, wie in Ebersberg, Wolfratshausen, Traunstein und
Schwandorf und in anderen Städten
wegen mangelnder Rentabilität nachts
keine Taxiversorgung mehr gewährleistet
werden kann. So beschwert sich Herr
Neuner von der AOK-Garmisch, dass
nach 18.00 Uhr, wenn das BRK seinen
Mietwagenbetrieb als Monopolist bei den
Krankenfahrten einstellt, das Taxigewerbe
nicht zu Dumpingpreisen als Notnagel
herhält (Anlage 8).
In der Anlage füge ich Ihnen Unterlagen
bei aus:
Traunstein und Bad Reichenhall, dort
 betreiben MHD und BRK insgesamt 52
Mietwagen. Am 10. März erklärte Herr
Schöndorfer von der AOK-Direktion Bad
Reichenhall, dass die 
gesamten Dialysefahrten, die Jahrzehntelang von Taxi- und Mietwagenunternehmern durchgeführt wurden, dem MHD
übertragen wurden. Die Verordnungen
der Dialysestation Traunstein änderte
Herr Dr. Gottsmann von einem Tag auf
den anderen ab, bezeichnete alle Patienten als hilfsbedürftig und machte sie zu
Behinderten (Anlage). Auf diesem Wege
hat der MHD keine Probleme – die Be -
hörden und Ministerien schauen sowieso
weg.
Im gleichen Gespräch eröffnete Herr
Schöndorfer den anwesenden Taxiunternehmern, dass die übrigen Arztfahrten
dem BRK-Bad Reichenhall übertragen
wurden. Das BRK beantragte 14 neue
Mietwagenkonzessionen und betreibt nun
23 Stück (Anlage 9).
Der MHD in Wolfratshausen erhielt von
der AOK-Garmisch-Partenkirchen den
Auftrag in den Landkreisen Garmisch
und Weilheim die Dialysen zu übernehmen. Der MHD unterließ es einen Betriebssitz in Garmisch-Partenkirchen
 einzurichten, wie es personenbeförderungsrechtlich vorgeschrieben ist, inserierte im Kreisboten für 400-Euro-Kräfte,
die 6 Euro pro Stunde verdienen. Dem
 Inserat ist zu entnehmen, dass diese geringfügig Beschäftigten für alle Fahrten
auch Arztfahrten eingesetzt werden
 (Anlage 10).
In Mühldorf und Altötting erledigen BRK
und MHD seit Jahren Dialysefahrten an
Stelle von Taxi- und Mietwagenunternehmen. Ein Angebot des BRK-Mühldorf
an das ERKO-Altenheim liegt bei,
 Mehrwertsteuer kommt darin nicht vor
(Anlage 11).
In Schwandorf betreibt alleine das BRK
11 Mietwagen im Behinderten-Fahrdienst.
Im Landkreis Donauries unterhält alleine
das BRK fast so viele Behindertenfahrzeuge wie Taxis vorhanden sind. 
In Cham unterhält das BRK 17 Miet -
wagen, mehr als Taxis zugelassen sind. 
Das BRK in Dingolfing hält 11 Miet -
wagen. 
In Neustadt bei Coburg unterbot das BRK
Schülerfahrten, die von Unternehmern
mit Euro 0,55 inkl. MwSt. pro gefahrenen
12 TAXIKURIER

Seite 13

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Der Landesverband
Kilometer durchgeführt wurden – es
 handelt sich hier um „Freigestellte Verkehre“ eine rein gewerbliche Betätigung
(Anlage 12).
Der MHD München lagerte seine 25 Mietwagen und eine Vielzahl von Kleinbussen
zum Schülerverkehr nach Gräfelfing in
den Landkreis München aus, um für die
Fahrer den für München vorgeschriebenen Ortskundenachweis zu umgehen.
Eingesetzt werden die Fahrzeuge ausschließlich in München (Anlage 12 a).
Im Kreis Lichtenfels wurden in Burgkunstadt dem MHD 9 Mietwagen mit vollständiger Bestuhlung genehmigt – die
ortsansässigen 4 Taxis sind in ihrer Existenz bedroht (Anlage 13). 
In Neustadt an der Saale betreibt das BRK
alleine 18 Mietwagengenehmigungen und
treibt die ortsansässigen privaten Unternehmer in den Ruin (Anlage 14).
Im Landkreis Freyung bittet der stellvertretende Kreisgeschäftsführer des BRK um
die Befreiung von der für Mietwagen
bundesweit vorgeschriebenen Ausrüstung
mit Wegstreckenzählern und begründet
dies mit dem Vorliegen von ärztlichen
Verordnungen, die bei jeder Fahrt notwendig sind um mit den gesetzlichen
Kassen abzurechen – bar jeglicher Kenntnis des Sozialrechts (Anlage 15).
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, der
Schattenwirtschaft der Hilfsorganisationen unter dem Schutz von Politikern und
den beiden großen Kirchen muss Einhalt
geboten werden. Es sind bereits hunderte
von Arbeitsplätzen und noch mehr Betriebe vernichtet. Der Schaden bei Sozialabgaben und Steuern geht in die zig
Millionen per anno.
Privilegien, werden unter dem Deckmantel des Samaritertums, gnadenlos ausgenutzt. Nach der Lesart der Hilfsmultis
sind alle Patienten, alle Sonderschüler
und Schüler mit kleinsten Einschränkungen als Schwerbehinderte eingestuft und
können bedenkenlos dem Taxigewerbe
entzogen werden, wie aus dem Bericht
des BRK-Garmisch-Partenkirchen hervorgeht.
Als früherer Innenminister erinnern Sie
sich sicherlich daran, dass die Hilfsorganisationen 19jährige auf Fahrzeuge mit
Blaulicht und Martinshorn setzen dürfen
– für Taxi- und Mietwagenfahrer aber
zwei Jahre Fahrpraxis und ein Mindestalter von 21 Jahren vorgeschrieben ist.
Dieses Entgegenkommen im Führerscheinrecht für den qualifizierten Krankentransport und den Rettungsdienst nutzen die Hilfsorganisationen aus, um Zivis
als kostengünstige Mietwagenfahrer einzusetzen.
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
 unsere Forderung besteht nur darin, dass
bestehende Gesetze, Richtlinien und
höchstrichterliche Urteile umgesetzt
 werden, wie es in anderen Bereichen
 üblich ist.
Es wäre ein wichtiges Zeichen an alle
 Taxi- und Mietwagenunternehmer und
deren Fahrer, wenn wir mitteilen könnten, dass sich hier endlich etwas bewegt.
In Erwartung einer positiven Antwort
verbleibe ich
Ihr
Hans Meißner
Landesverbandsvorsitzender
Vorsteuerabzug nur 50%?
Wird ein Fahrzeug sowohl betrieblich als
auch privat genutzt, so soll der Vorsteuerabzug nach dem vorliegenden Entwurf
des Jahressteuergesetztes 2009 auf 50%
reduziert werden. Diese Änderung lässt
eine bereits aus der Vergangenheit bekannte Regelung wieder aufleben. Danach soll in den Fällen, in denen das
Fahrzeug auch privat genutzt wird, der
Vorsteuerabzug nur aus 50% der Aufwendungen für das Fahrzeug geltend gemacht werden können. Im Gegenzug soll
die Besteuerung der privaten Verwendung
des Fahrzeugs als unentgeltliche Wertabgabe nach dem Umsatz steuergesetz entfallen. Bereits 1999 hatte der Gesetzgeber
eine gleich lautende Vorschrift eingeführt, die allerdings zum 01.01.2004 wieder aufgehoben wurde. Von der geplanten
Änderung sind Fahrzeuge nicht betroffen,
die ausschließlich unternehmerisch verwendet oder im Rahmen eines Dienstverhältnisses dem Arbeitnehmer oder GmbH-
Geschäftsführer gegen Entgelt überlassen
werden. Die Neuregelung soll für alle
Fahrzeuge, die ab 2009 angeschafft werden, gelten. Ob die Regelung wie im Entwurf vorliegend auch in Kraft treten wird,
bleibt abzuwarten. Planen Sie Anfang
2009 den Kauf eines Pkw, so gilt es abzuwägen, ob diese Anschaffung nicht noch
in das Jahr 2008 vorgezogen werden sollte. Sprechen Sie Ihren Steuerberater an.
Das Jahressteuergesetz 2009 soll voraussichtlich in der zweiten Dezemberhälfte
dieses Jahres verabschiedet werden –
wenn es also für eine Kaufentscheidung
für 2008 zu spät sein wird. (HM)
Zweierlei Maß
Finanzbehörden und Sozialversicherungen prüfen Taxi und Mietwagenunternehmer und setzen ihre Ansprüche hart
durch. Krankenkassen, vornehmlich viele
AOK-Direktionen, drücken Fahrpreise 
mit unmoralischer Härte. Bei den Hilfs -
organisationen drücken Fiskus und So -
zialversicherungen beide Augen fest zu.
Trotz eindeutiger Rechtslage kneift jeder
vor den Hilfsmultis. In einem Gespräch
anlässlich einer Veranstaltung der IHK-
München, Mitte Juli, hatte ich Gelegenheit mit dem Herrn Ministerpräsidenten 
Dr. Günther Beckstein über diese Problematik ein ausführliches Gespräch zu
 führen. Aus seiner Tätigkeit als Innenminister war Herr Dr. Beckstein mit den Rettungsdiensten vertraut. Herr Dr. Beck stein
bat mich, ihm unverzüglich einen Bericht
zuzustellen. Anlässlich einer Verkehrsrunde Ende Juli in Herzogenaurach hatte
ich darüber hinaus die Gelegenheit, mit
dem Finanzminister und CSU-Vorsitzenden Erwin Huber die gleiche Situation zu
erörtern. Im Besonderen sprach ich die
politischen und kirchlichen Verquickungen mit den Hilfsorganisationen an. Gemeinsam mit den übrigen Vorständen des
Landesverbandes wird diese Ungleich -
behandlung und wirtschaftsfeindlicher
Missbrauch der Gemeinnützigkeit bekämpft, um die Vernichtung von Taxi -
betrieben und damit die Taxiversorgung
zu verhindern. Spenden Sie keinen Cent
Ihrer Konkurrenz. Unser Schreiben an
Herrn Ministerpräsidenten Dr. Günther
Beckstein geben wir Ihnen nachstehend
zur Kenntnis! (HM)
13TAXIKURIER
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM

Seite 14

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14 TAXIKURIER
Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
B
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
Start der dritten Staffel mit „B“ .
Beförderungspflicht – besteht innerhalb
des Pflichtfahrgebietes. Bei darüber hinaus führenden Stichen kann die Fahrt abgelehnt werden, was z.B. unvermeidlich
ist, wenn schon anderweitige Verpflichtungen (Festfahrten, Schichtwechsel usw.)
vorliegen. Es ist jedoch noch immer nicht
bis zum letzten Taxilenker durchgedrungen, dass es „nach unten“, also bei kurzen
und sehr kurzen Fahrten, keine Ausnahme
von der Beförderungspflicht gibt. Zugegeben, es gibt größere berufliche Glücksmomente als die Fahrt vom HBF-Mitte-Stand
zum Hotel in der Schillerstraße, aber im
kosmopolitischen Gesamtzusammenhang
fallen solche singulären Ereignisse nicht
besonders ins Gewicht. Mit anderen Worten: die Welt geht davon nicht unter, falls
man mal nur ein paar Meter stechen
kann, auch wenn man sich vorher evtl.
mühsam bis zum ersten Platz durchgewartet hat. Wer in solchen Fällen die
Kundschaft dumm anredet und mit ausgesuchter Unhöflichkeit bedient, ist schlicht
und einfach ein Volldepp oder, wie
Schrotti jüngst als Spruch aufschnappte,
die „Stradivari unter den Arschgeigen“ .
Was tun denn diese Büffel, wenn zwanzig
Meter weiter ein Aufhalter Ecke Schiller/
Schwanthaler zum Casino am Tegernsee
fährt? Busseln sie den Kunden zum Ausgleich für die vorherige Kurzfahrt von
oben bis unten ab und bieten ihm mit vor
Rührung feuchten Augen das „Du“ an?
Was tun diese Leuchten des Dienstgewerbes, wenn sie – selbst in der Rolle des
Kunden – z.B. im Wirtshaus ein Wasser
bestellen und von der Bedienung angeschnauzt werden, hier müsse man mindestens eine Flasche Wein bestellen, ansonsten sei es eine Zumutung und man dürfe
sich ein anderes „Gast“-Haus suchen?
Hallo, Typen, kauft Euch doch einen
Strick und erschießt Euch damit, stürzt
Euch aus dem Kellerfenster oder hinter die
U-Bahn, bewerbt Euch bei Müller-Brot als
Brez’nsalzer oder bei der Stadt als Rote-
Ampeln-Aufsteller, aber hört endlich auf,
den vielen anständigen Kolleginnen und
Kollegen den Ruf und damit das Geschäft
zu versauen! Zefünferl nomoi!
Bier – München war ursprünglich eine
Stadt der Weine, weil über die uralten
Handelswege insbesondere aus Italien hier
einiges an Nachschub an- und durchgeliefert wurde. Das Bier war teilweise so miserabel, dass erst das Reinheitsgebot von
1516 wie ein Befreiungsschlag wirkte und
München zur Bier-Stadt werden ließ.
Blader – Vielleicht raufen sich bei der
Stadtverwaltung zwischenzeitlich einige
Leute ihre letzten Haare, dass sie diesen
Blödsinn jemals zugelassen und damit die
Büchse der Pandorra geöffnet haben.
Schließlich müssen selbst die heiligen Kühe Münchens (Trambahn) und die Linienbusse warten, bis sich auch der letzte der
Lemminge pflichtschuldigst auf öffentlichem Grund körperlich ertüchtigt und dabei hoffentlich viele große Blasen an die
berollschuhten Füße gelaufen hat. Dass
dafür mehrere Stadtviertel für jeweils circa eine halbe Stunde völlig lahmgelegt
werden und hunderttausende Leute später
aus der Arbeit heimkommen, Termine verpassen oder einfach nur ihren tiefgekühlten Feierabendeinkauf dahinschmelzen
sehen, erhöht für diese Adrenalinkasperl
allenfalls noch den Spaßfaktor. Wie wär’s
denn mit einem allwöchentlichen Schafkopfturnier auf dem Mittleren Ring? Oder
– jetzt groß in Mode – einem öffentlichen
Kochkurs mit Lafer, Lichter, Schraube 
locker am Altstadtring mit Liveübertragung per Eurovision? Alfred Biolek
kommt als Weinkönigin und die Metzger-
Innung stellt ihre Gemischte Aufschnitt-
Königin als Schirmherrin zur Verfügung.
Ideen hätt’ ma scho …
Blinken – gerade bei Taxlern, die als Profis
eine Vorbildfunktion haben sollten, leider
oftmals unbekannt. Das Beherrschen des
Handwerkzeuges sollte eigentlich eine
Selbstverständlichkeit sein, zumal es hier
nicht um eine willkürliche Schikane der
STVO geht, sondern um soziales Verhalten
und ein Miteinander im ohnehin schwierigen Stadtverkehr. Wer nicht blinkt, signalisiert schließlich nichts anderes, als dass
er beabsichtigt, geradeaus weiterzufahren.
Auch die Unsitte, erst dann den Blinker zu
setzen, wenn die Ampel schon Grün wird,
macht’s nicht mehr besser. Da haben sich
(bei mehrspurigen Straßen) die Hinterleute, die eigentlich geradeaus fahren wollen,
längst falsch eingeordnet. Ein Koch, der
mit dem Salzstreuer nicht umgehen kann,
hat den Beruf verfehlt. Gleiches gilt für
den Taxilenker, der zu faul und/oder zu
blöd zum Blinken ist.
Brausebad – Kann mit den Erdinger Thermen, dem Alpamare und anderen Spaßbädern nicht mithalten, wird aber trotzdem
für 16 Tage wieder zum Nabel der (Taxi-)
Welt werden. Die Befeuchtung der Kunden
findet hier freilich eher innerlich statt.
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Seite 15

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14. Oktober bis 16. November 2008,
Welturaufführung: 
In Nomine Patris – 
Das Musical von Bernd Stromberger
Die Welturaufführung „In Nomine Patris“
erzählt eine berührende Geschichte um
Liebe und Moral. Bernd Stromberger verarbeitet in diesem emotional geladenen
Musical seine rund 5 Jahre andauernden
Recherchen zum Thema Katholische Kirche, deren Begrenzungen, Werte und –
wie soll es anders sein – zur Liebe.
18. November bis 7. Dezember 2008:
My Fair Lady
Die Neuinszenierung aus dem Berliner
Admiralspalast zeigt, wie aktuell und
spannend das Musical aller Musicals auch
heute ist. Dank Sprechtraining und Typberatung schafft es Eliza Doolittle, sich
einen Platz in der feinen Gesellschaft zu
erobern.
9. Dezember bis 21. Dezember 2008:
Fire of Anatolia
Lassen Sie sich entführen in eine Geschichte aus 1001 Nacht! Jahrtausende -
alte Tanzschritte, historische Volkstänze
sowie Elemente aus Modern Dance und
Ballett werden zu einem unverkennbaren
Stil verwoben: Exotisch, mystisch und
mitreißend!
23. Dezember 2008 bis 4. Januar 2009:
Swan Lake
Silverstervorstellungen: 
15 Uhr und 20 Uhr
Freuen Sie sich auf Weihnachten mit der
„Guangdong Acrobatic Troupe of China“
und einem Märchen am Rande des artistisch Menschenmöglichen! Während ihrer ersten Tournee begeisterte Swan Lake
bereits über 70.000 Menschen und lockte
anlässlich des Auftritts bei Thomas
 Gottschalks „Wetten dass…?“ Millionen
von Zuschauern vor die Bildschirme. 
Es erwarten Sie eine prächtige Show
 voller Poesie, artistischer Perfektion sowie
eine gigantische Bühnen- und Kostümausstattung. 
16. Januar bis 24. Februar 2008:
Ballsaison
Auch in diesem Jahr verwandelt sich das
Deutsche Theater wieder in das Ballhaus
der Stadt München! Ob elegante Gesellschaftsbälle, farbenfrohe Kostümbälle
oder kultige Szene-Events – das Deutsche
Theater lädt traditionell zum ausgelassenen Feiern, Tanzen und Genießen ein!
3. März bis 29. März 2009:
Rocky Horror Show
Treibender Rock’n Roll mit zeitlosen
Klassikern wie Sweet Transvestite, Damn
It Janet, Time Warp, ein brillanter und
köstlich bizarrer Humor, eine reichliche
Prise Sex: Jede Aufführung von Richard
O’Briens Klassiker ist eine überwältigende
Party, ein höllischer Spaß!
Das Theater geht weiter … 
in 16 Minuten in Fröttmaning!
Hauptzelt
Foyerzelt
Eventzelt Rest aurant
Wichtige Information
15TAXIKURIER
Das „Herzstück der Münchner Kultur“, 
wie es Kulturreferent Dr. Hans-Georg 
Küppers bezeichnet, schlägt ab Oktober
2008 in Fröttmaning weiter! Und so öffnet
sich der Vorhang für einen völlig neuen
Akt in der Geschichte des Deutschen
 Theaters, dem Unterhaltungs theater der
Stadt München: Bereits am 4. Juli 2008
fiel der Startschuss für den Bau eines imposanten Zeltkomplexes, der neuen Heimat
des Deutschen Theaters während der dreijährigen Sanierungsphase des Stammhauses in der Schwanthaler straße. So müssen
die Münchner auf nichts verzichten: 
Das Deutsche Theater lädt zum Genießen ein – im besonderen Ambiente 
und mit einem Rundum-Wohlfühl-
Programm, von Bühnenunterhaltung
auf höchstem Niveau bis hin zur
 Gastronomie, die keinerlei Wünsche
offen lassen wird! 
Und das erwartet das Publikum ab Herbst 
im Deutschen Theater in Fröttmaning:

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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
 langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
 Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
Das Oktoberfest 1948
16 TAXIKURIER
Der Erste Weltkrieg, der vom 1. August
1914 bis zum 11. November 1918 dauerte,
brachte rund 13.000 Münchnern den so
genannten Heldentod. Dies dämpfte in der
Heimat den Spaß an der Freude ganz entschieden, und das Oktoberfest fiel fünf
Mal aus. Wegen der Lebensmittelknappheit wurde die Gerste in nur noch geringen Mengen in die Brauereien geliefert,
wo man nun Dünnbier herstellte. Auf der
Theresienwiese ernteten Frauen und Kinder Heu für die Pferde. Im Herbst 1919
hatte sich die Lage nicht wesentlich entschärft, aber immerhin fand auf der Theresienwiese ein „Kleines Volksfest“ mit
weiterhin Dünnbier statt. Ähnlich 1920,
als ein „Ersatz-Oktoberfest“ einlud. Erst im
Jahr 1921 war wieder Oktoberfest ohne
Anführungszeichen: 300.000 Menschen
kamen und konsumierten 30 Ochsen, 700
Spanferkel, 20.000 Hendl sowie 15.000
Hektoliter Normalbier. Es dauerte nicht
lange, und der Zweite Weltkrieg stand vor
der Tür. Das letzte Oktoberfest davor –
1938 – erhielt auf Anweisung des NSDAP-
Oberbürgermeisters Karl Fiehler eine Umbenennung verpasst: Es hieß nun „Großdeutsches Volksfest“, doch konnte sich
diese kommunale Glanzleistung nur ein
einziges Mal auswirken. Der Krieg begann
am 1. September 1939 und endete am 8.
Mai 1945. Das Dünnbier gehörte bald wieder zum Alltag, war aber sicherlich eines
der kleinsten Übel jener dunklen Jahre,
ebenso das sechs Mal ausfallende Oktoberfest. Auf der Theresienwiese wurde wieder
Heu geerntet. Eine Neuerung zum Ersten
Weltkrieg waren die Splittergräben, die
nun in Zickzack-Form die Fläche durchzogen und die Anlieger während der immer häufiger werdenden Bomberangriffen
vor Schaden schützen sollten. Am 14.
September 1946 fand auf der Theresienwiese ein „Herbstfest“ genannter Oktober -
fest-Ersatz statt. Die Bezeichnung
 „Oktoberfest“ wäre stark übertrieben
 gewesen, kam doch lediglich ein Dünnbier
zum Ausschank, und das auch nur gegen
Bezugsscheine für das immer noch rationierte Brot. Diese Flüssigkeit trug den Beinamen „Hopfenbrause“, hatte nur lach -
hafte 0,6 Prozent Alkohol und vereitelte
damit von vornhinein jeden Rausch. Das
Jahr 1947 sah dieselbe Veranstaltung. 
1948: Das neue Zeitalter beginnt.
Am 11. September 1948 begann die 16-tägige Festivität, die immer noch „Herbstfest“ hieß. Aber mit der Währungsreform
vom 20. Juni 1948 war mit der Deutschen
Mark ein neues und verlässliches Zahlungsmittel gekommen, das in eine bessere
wirtschaftliche Zukunft wies. Oberbürgermeister Thomas Wimmer schrieb im offiziellen Führer zum Fest: „Theresienwiese –
ein Zauberwort für alle Münchner jeden
Lebensalters! Es weckt Erinnerungen an
Stunden voll Fröhlichkeit, heiterer Unterhaltung und naiver Belustigungen, dazu
aber auch an Genüsse, die wir so viele
Jahre entbehren mussten. Noch erlauben
die Verhältnisse nicht, das beliebte Herbstfest zum richtigen Oktoberfest werden zu
lassen. Aber die Veranstaltung des Jahres
1948 weist so viele Fortschritte gegenüber
dem zaghaften Versuch von 1946 auf,
dass wir mit frohen Erwartungen den
 beiden Festwochen entgegensehen dürfen,
zumal ja alle unsere Ansprüche an das
 Leben wesentlich bescheidener geworden
sind.“ Die Trambahn verstärkte ihre Zugfolge und dehnte ihren Betrieb bis Mitternacht aus, um den erwarteten starken
 Besucherstrom aufnehmen zu können. An
allen Bahnhöfen im Umkreis von 100 Kilometern konnte man verbilligte Tages -
rückfahrkarten nach München lösen. Am
ersten Festsonntag strömten rund 100.000
Menschen aus nah und fern auf die Theresienwiese. Manche kamen sogar von
außerhalb Bayerns in Bussen und sogar
auf den Ladeflächen von Lastwagen angereist. 
Im Vordergrund des Interesses standen die
lange entbehrten leiblichen Genüsse.
Wurst-, Fisch- und Hendlbratereien sahen
sich einem wahren Belagerungszustand
ausgesetzt. Viele Menschen mussten sich
allerdings mit neidischem Hinschauen und
Vor 60 Jahren ging es wieder richtig los: 
Das erste Oktoberfest begann am 12. Oktober 1810 anlässlich der Vermählung des
Prinzen Ludwig (seit 1825 König Ludwig I.)
mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen, weswegen das Festgelände
seitdem Theresienwiese heißt, und endete
am 17. Oktober. Alljährlich sollte der Eheschließung mit einem Fest gedacht werden, doch waren die Zeiten nicht immer
danach. Ganz abgesehen davon, dass der
Ehegatte den Zweck der Ehe lediglich in
der Zeugung eines männlichen Thronfolgers zu sehen schien, was dann mit dem
späteren König Maximilian II. tatsächlich
auch gelang. Ansonsten suchte und fand
der Monarch von Gottes Gnaden Befriedigung im Allgemeinen außerhalb seiner
Ehe. 
Kriege und Cholera
Bereits im Herbst 1813 gab es keinen
Grund zum Feiern: Vom 16. bis 19. Oktober 1813 tobte die Völkerschlacht bei
Leipzig zwischen Frankreich unter Napoleon auf der einen Seite und einer Koalition aus Österreich, Preußen, Russland
und Schweden auf der anderen Seite. Dabei wurden von den 520.000 beteiligten
Soldaten 115.000 Mann getötet oder verletzt, darunter auch zahlreiche Bayern in
fremden Diensten, so dass den Münchnern
Laune, Hunger und Durst vergingen. Von
Juli bis Ende September 1854 wütete in
München eine Cholera-Seuche, die 2.223
Menschen das Leben kostete, unter ihnen
die nunmehrige Königin-Mutter Therese,
die nach langem Leiden am 26. Oktober
1854 starb, während es sich ihr Göttergatte an der Côte d’Azur in Nizza gut gehen
ließ. Kein Wunder, dass zur selben Zeit
kein Oktoberfest zustande kam. Auch in
den Jahren 1866 und 1870 gab es kein
Oktoberfest, da Bayern im Preußisch-
Österreichischen Krieg und dann im
Deutsch-Französischen Krieg kämpfte.
1873 wurde das Oktoberfest erneut abgesagt, da wieder eine Cholera-Epidemie
ausgebrochen war.

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17TAXIKURIER
Einatmen des leckeren Geruchs begnügen,
denn ein Brathendl kostete stolze acht
Mark, während eine Maß Bier für 80 Pfennige zu haben war. Reißenden Absatz
 hingegen fanden die Steckerlfische, denn
diese waren erschwinglicher. Sie waren
nämlich keine der raren Hechte oder Makrelen, sondern billige Salzheringe. All
dies konnte man mit Bargeld erstehen,
Schweinswürstl hingegen gab es nur gegen Bezugsscheine für Fleisch. 
Im einzigen Bierzelt mit seinen 4.000 Plätzen konnte man eine Maß des nun wieder
erhältlichen „guten“ Bieres erstehen und
genießen. Es herrschte dort von früh bis
spät Hochbetrieb, und 250 Hektoliter Gerstensaft flossen an jenem ersten Sonntag
durch die durstigen Kehlen. Aus Gründen
der Gerechtigkeit wechselten sich die
Münchner Brauereien täglich im Betrieb
des Zeltes ab. Das Herbstfest zeigte sich
als Paradies des Überflusses: Süßigkeiten,
Eis, Weintrauben, belegte Semmeln, Nudelsuppen, dazu eine Vielzahl von Fahr -
geschäften, ein Riesenrad, eine Tierschau,
Zauberer, Gaukler und Sensationen boten
sich den Menschen an und ließen Armut,
Flüchtlingselend und Ruinen ringsherum
für kurze Zeit vergessen. Aber nicht immer erfolgreich, wie in der „Süddeutschen
Zeitung“ zu lesen war: „Das Oktoberfest
von heute ist nur mehr ein Abglanz der
einstigen Wiesn-Herrlichkeit. Und doch ist
heuer das Oktoberfest bunter und lebendiger als vor einem oder zwei Jahren. Es
rührt sich mehr, die Aussteller sind aktiver, unternehmungslustiger geworden, sie
haben seit der D-Mark wieder Interesse
am Geschäft und am Publikum. Wahrscheinlich ist der Geldbeutel schuld, dass
die Wiesn-Besucher heuer an den mystischen Jahrmarktsmirakeln und atemberaubendsten Sensationen leichter vorbeigehen. Der Himmel meinte es gnädig mit
dem ersten Wiesn-Sonntag. Es zeigte sich
jedoch, dass das Geld vielfach recht rar
geworden war. Viele Kinderhände hoben
sich umsonst bittend zu Vätern und Müttern auf.“ Höhepunkt des Herbstfestes war
der 19. September 1948, ein Sonntag. Der
erste große Trachtenzug nach dem Krieg
mit mehr als 2.000 Teilnehmern und Teilnehmerinnen zog vom Marienplatz zur
Theresienwiese, freudig bestaunt von mehr
als 150.000 Menschen. Das Gedränge auf
den Budenstraßen nahm bereits gegen
Nachmittag ungeahnte Ausmaße an, und
die Polizei musste immer wieder die Zugänge zum einzigen Bierzelt wegen Überfüllung sperren. Auf 160.000 Menschen
schätze man die Wiesn-Besucher an diesem Tag. Weil vielen Leuten das Geld für
einen zünftigen Rausch nicht reichte,
schmuggelten sie Schnapsflaschen in das
Zelt und leerten diese heimlich zu einer
einzigen Maß, die auf diese Weise lange
vorhielt und eine enorme Wirkung zeitigte. Das Personal der gerade aktuellen
Brauerei machte auf die Schnapsflaschen
Jagd wie heute die Ordner auf mitgenommene Krüge. Über den letzten Wiesn-Tag
– Sonntag, den 26. September 1948 – resümierte die „Süddeutsche Zeitung“: „Mit
Glanz und Gloria feierte gestern die Budenstadt die letzten Stunden ihres Bestehens, und ein Massenaufgebot von Besuchern überflutete kurz vor Torschluss noch
einmal die Theresienwiese. Der Nachhall
der Festfreude zog sich bis in die tiefen
Nachtstunden merklich durch ganz München, die Trambahnen barsten beinahe mit
ihrer fidelen Fracht, Luftballons und Stoffmöpse schaukelten über den Köpfen der
Fahrgäste.“
O’zapft is!
Am ersten Samstag des Oktoberfestes um
Schlag 12.00 Uhr eröffnet traditionell der
Oberbürgermeister im Schottenhamel-Zelt
den Wahnsinn mit dem berühmten Ruf
„O’zapft is!“, zu sehen in den Nachrichtensendungen sämtlicher deutschsprachiger
Fernsehsender. Diese Gepflogenheit
stammt aber erst aus dem Jahr 1950, als
Thomas Wimmer erstmalig das erste Fass
mit Spaten-Bier anzapfte. Sein heutiger
Nachfolger im Amt, Christian Ude, schafft
diese Aufgabe inzwischen mit grenzwertigen zwei Schlägen – mit einem oder sogar
gar keinem Schlag ist ein Fass beim besten Willen nicht zu aktivieren. Nur ein
einziges Mal, im Schatten der Attentate
auf New York und Washington vom 11.
September 2001, wurde seit 1950 auf das
öffentliche Anzapfen verzichtet. 
Das Oktoberfest beginnt im September?
Aus kommerziellen Gründen verlegte man
den Anfang des Oktoberfestes später auf
die zweite Hälfte des Septembers, weil
dann das Wetter beständiger und trockener ist. Die Nächte sind wärmer, und so
lässt es sich auch in den Gartenbereichen
der Zelte, beim Spazieren über die Wiesn
und bei den Fahrgeschäften länger aushalten. Das letzte Wiesn-Wochenende liegt
aber weiterhin im Oktober, wenn auch an
seinem Beginn. 
Landwirtschaftsfest 2008
Seit 1811 findet während des Oktoberfestes anfangs alle zwei, inzwischen alle
vier Jahre das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest, eine der größten Ausstellungen ihrer Art in Europa, statt. Heuer
ist es zum 124. Mal wieder so weit, weswegen die Ausdehnung der Wiesn etwas
kleiner ausfallen muss. Alles, was mit
dem vielseitigen und lebenswichtigen Gebiet der Landwirtschaft zu tun hat, wird
den Besuchern von 650 Ausstellern präsentiert: Tiere, Pflanzen, Forstwirtschaft,
Technik, Lebensmittel, Interessengruppen,
nachwachsende Rohstoffe, und und und.
Wirtschaftsfaktor 2008
Die Wiesn erstreckt sich heuer über 16 Tage und ist laut „Süddeutscher Zeitung“
vom 23. Juli 2008 insgesamt geschlagene
954.000.000 Euro wert. Auf das ganze
Jahr gerechnet, wäre das rein theoretisch
ein Jahresumsatz von 21.763.125.000 Euro. Zum Vergleich: Der weltweit agierende
BMW-Konzern erzielte im Jahr 2007
 einem Umsatz von 56.018.000.000 Euro.
Auf der Wiesn arbeiten rund 12.000
 Menschen, und auch wir bekommen einen
Teil des Kuchens ab. (BW)

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18 TAXIKURIER
Titelthema
Wiesn 2008
Die Wiesn 2008 wird eine kleine Wiesn,
da auf dem südlichen Teil des Festplatzes
heuer vom 20. bis 28.09. wieder das
 Zentral-Landwirtschaftsfest stattfindet.
Trotzdem wurden wieder 556 Betriebe
 zugelassen, darunter 79 Gastronomen,
227 Schausteller und 307 Verkaufsstände
sowie mehrere Servicebetriebe. Auf dem
Oktoberfest, dessen Veranstalter das
 Tourismusamt der Landeshauptstadt
München ist, sind insgesamt rund 12.000
Personen beschäftigt. Das Tourismusamt
erwartet einen Gesamt-Wirtschaftswert
von knapp 954 Millionen Euro.
Die für den Besucher wichtigste Kennzahl
der Wiesn ist – wie sollte es auch anders
sein – der Bierpreis: Kostete die Maß in
2007 zwischen 7,30 Euro und 7,90 Euro,
so klettert der Literpreis dieses Jahr auf
7,80 Euro bis 8.30 Euro, Radler oder
 alkoholfreies Bier gibt’s zum gleichen
Preis. Demgegenüber sind selbstver -
ständlich die Taxipreise nach wie vor
 unverändert.
Nichts verändert hat sich am Konzept 
der Taxistandplätze:
Der Abschnitt der Theresienhöhe zwischen Hans-Fischer-Straße und Alter
Messeplatz wird wieder für den allgemeinen Fahrverkehr gesperrt, sodass hier nur
Busse und Taxis sowie Radler durchfahren dürfen. Die westlichen Standplätze
Bavaria-Süd, -Mitte und -Nord sowie
 Alter Messeplatz werden – wie auch in
den vergangenen Jahren – eingerichtet. 
Ein Problem ist der Nachrückbereich am
Hauptausgang/Brausebad. Hier befindet
sich im Taxistand die Zufahrt zum Behördenhof. Diese Zufahrt ist auch Rettungsweg für die Fahrzeuge von Feuerwehr
und BRK zum Behördenhof und muss
stets freigehalten werden. In der Praxis
der letzten Jahre hat dies jedoch nicht
durchgängig funktioniert.
Der Bavariaring wird wieder ab der 
Rückertstraße bis zur Poccistraße zur Einbahnstraße .
Zum Dauerkonfliktthema „Rikscha“-Fahrer wurden die Vorgaben verschärft; es
gibt genau ausgewiesene Aufstellflächen,
insbesonders am Esperantoplatz dürfen
sich die Rikscha-Fahrer nicht mehr im
Zugangsbereich zum Festgelände bereitstellen, wo in den vergangenen Jahren 
an manchen Tagen ein Bollwerk aus
 Rikscha-Fahrern den Ausgang blockierte
und die Besucher zwischen und über 
die Rikschas klettern mussten, um vorbeizukommen.
Was gibst neues auf der Wiesn?
Mit der Alpina Bahn findet man die
 größte transportable Achterbahn ohne
Looping der Welt zum ersten Mal auf der
Theresienwiese, und in der gastronomischen Abteilung sorgt vor allem das Festzelt „Zum Stiftl“ sowie die „Kalbskuchl“
und die Weißbieralm für frische Luft. 
Zum 175. Mal wird heuer vom 20.9. bis
zum 5.10. unterhalb der Bavaria wieder 
Lebenslust und Lebensfreude zu spüren
sein, wenn es heißt „Auf geht´s zur Wiesn“ .
Explizit gefeiert wird dieses „kleine“ Jubiläum nicht, denn im Jahr 2010, wenn es
dann heißt „200 Jahre Oktoberfest“
steht des echte Jubiläum der Wiesn 
vor der Tür. 
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Seite 19

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19TAXIKURIER
Woher kommen die Besucher?
Laut Kammer-Umfrage stammt mit 72%
die überwiegende Mehrweit der Oktoberfestbesucher aus Bayern, 60% kommen
sogar aus München und 12 % aus dem
bayerischen Umland. Weitere 13% reisen
aus den übrigen deutschen Bundesländern an und 15% kommen aus dem Ausland. 
Dass es nicht mehr das Fest von alten
und ergrauten Bierdimpfeln ist, zeigt der
Anteil von fast 60% der Besucher, die
30 Jahre oder jünger sind und sich das
„Event“ Oktoberfest nicht entgehen
 lassen. 
Für das Münchner Taxigewerbe jedenfalls
beginnt mit der Wiesn die beste Zeit des
Jahres, wobei bereits an dieser Stelle die
Anmerkung erlaubt sei, dass für Münchens Taxler die Wiesn diesmal drei Tage
länger dauert, denn vom 6. bis 8.10.
 findet wieder die EXPO-real statt! (TK)
Patecky hilft bei „Wiesn-Unglück“
Daniel Patecky, der „Auto-Aufbe -
reiter“ vom Frankfurter Ring, hat 
während der Wiesn einen 24-
Stunden-Notdienst organisiert. Falls
ein Fahrgast in einem Taxi seinen
Mageninhalt verliert, reinigt Patecky
dies blitzschnell innerhalb kürzester
Zeit. Unter Tel. 0177-6 30 74 85 
findet man für den unangenehmsten
Fall der Fälle Unterstützung.
60% der Wiesn-Gänger sind 30 Jahre
alt und jünger … Wenn rund um die
Theresienwiese gegen Mitternacht die
Lichter ausgehen, geht’s für viele
Wiesn-Gäste erst richtig los: After-
Wiesn ist angesagt – Anglizismen verschonen auch bayerische Traditionen
nicht. Waren es vor Jahren nur eine
Handvoll Lokale, die das Weiterfeiern
bis in die frühen Morgenstunden möglich machten, so hat man mittlerweile
die Qual der Wahl. Wohin nach der
Wiesn? Viele Gäste wissen vorher, wie
und wo es nach der letzten Maß
weitergeht. Ist diese Entscheidung
noch nicht gefallen, wird meist der
Taxler zur gefragten Info-Quelle.
 Neben den Klassikern P1, Pacha, Kultfabrik und M-Park gibt es aber auch
immer wieder neue Adressen:
Wen nach der Wiesn spät nachts der
Hunger quält, der ist mit dem Taxi 
in wenigen Minuten in der Albert-
Roßhaupter-Straße 37 im Cafe Camus,
wo bis 3 Uhr das volle Programm an
Speisen angeboten wird. Die ganze
Nacht Schnitzel und Schweinsbraten
gibt’s natürlich im legendären
„Lamms“ am Sendlinger-Tor-Platz.
Die große Party am Wochenende
(Donnerstag, Freitag und Samstag)
geht ab am Wiener Platz im Hofbräukeller, wo ebenfalls bis 3 Uhr früh 
getanzt wird, bis die Sohle qualmt.
Kein Techno, kein HipHop, sondern
Unterhaltung für den normalen Nachtschwärmer. Hier geht’s die ganze
Nacht lang weiter:
➜ 8 Seasons
➜ Camus
➜ Hacker-Pschorr-Bräuhaus
➜ Hofbräukeller
➜ Kultfabrik/Optimol
➜ Lamm’s
➜ Lenbach
➜ Löwenbräukeller
➜ M-Park
➜ Nachtgalerie
➜ Park-Cafe
➜ P1
➜ Schrannenhalle
➜ Volksgarten
➜ Zoozies
➜ Und ganz Schwabing feiert 
auch jede Nacht!
Mancher Gast hat natürlich auch den
Wunsch und Drang, den Testosteron-
Haushalt zu regulieren. 
Die Clubs sind auf den großen Ansturm vorbereitet und haben das Personal verstärkt. Im Pascha ist Wiesn-
Stimmung angesagt. Schön wäre es,
wenn die Taxler Adressen anfahren,
die seit Jahren ein Herz für die
„Chauffeure Münchens“ bewiesen
 haben. Man denke nur an die jahrzehntelangen Mittwoch-Essen im
 Babylon. (TK)
Nachtleben nach der Wiesn
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Seite 20

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Wiesn 2008
Dauerbrenner „Brausebad“
Das Zentrum des Orkans während der Wiesn ist der berüchtigte Standplatz am
Brausebad. Bis vor fünf Jahren konnten Taxis bis zum Haupteingang bereit -
stehen. Das ist heute nicht mehr möglich, da wir keine Chance hätten, besetzt
mit heilem Wagen abzufahren. Das Publikum wird mehr und auch rabiater. Seit
vier Jahren wird die Fahrbahn und damit der frühere Taxistand abgesperrt und
wir stehen abgegrenzt in zwei Reihen nach Norden.
Bei allem Verständnis für die schwierige Situation, bei Wiesn-Schluss müssen
wir Sie dringend auffordern, den Rettungsweg über die Anlieferstrasse West
 unbedingt freizuhalten. Jegliches Halten, wenn es auch zum Nachrücken ist, ist
untersagt und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die in diesem Jahr auch von
uns zur Anzeige gebracht wird.
Polizei und Feuerwehr müssen auf ungehinderte Zu- und Abfahrt zur Notfallstation bestehen. Sollte es wieder zu Behinderungen kommen, müssen Sie im
nächsten Jahr mit der Rückverlegung des Standplatzes rechnen.
Wir bitten Sie, auch Ihre Fahrer dringend aufzufordern, die Zu- und Abfahrt zur
Anlieferstraße West freizuhalten. (HM)
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
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Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)

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21TAXIKURIER
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 
30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum
bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkausbildung
Termine: 21. und 23. Oktober 2008
14.30 – 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
Oktober 2008
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.taxi-münchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Ort für alle Ausbildungen:
Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG
Engelhardstraße 6, 81369 München
Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 7/2008: 14.10. – 11.11.2008
Kurs 8/2008: 18.11. – 16.12.2008
„Eigentlich“, sagt Günter Steinberg,
„wollten wir den Hofbräukeller gar nicht.
Jetzt sind wir aber nicht mehr unglück -
lich.“
Als Günter Steinberg 1994 den Hofbräukeller übernahm, war das große Teil kein
Objekt, um das sich die Gastronomen geschlagen hätten. Michael Möller, Direktor
der freistaateigenen Brauerei „Hofbräu“,
hat dann auf seine Weise ein wenig
Druck ausgeübt, der bei Gastronomen immer zieht: „Die Verlängerung für die
Wiesnkonzession wird nur erteilt, wenn
du auch den Hofbräukeller übernimmst.
Und das Wiesngeschäft“, sagt Günter
Steinberg, „gibt man ja doch ungern auf.
Zudem hatten wir Erfahrung in der Großgastronomie und waren finanziell auch
entsprechend aufgestellt.“
Heute ist der Hofbräukeller wieder eine
feste Größe in Münchens gastronomischen Angebot. „Das ist uns auch deswegen gelungen, weil wir damals wirklich Tag und Nacht gearbeitet haben.“
Und dazu bedurfte es auch außergewöhnlicher Einfälle, wie die Aktion „Kein Gericht über 5 Euro“ . „Das war damals eine
Sensation und wir haben das auch konsequent durchgezogen, sowohl mittgas als
auch abends. Und es gab eben keine Gerichte, bei denen das nicht geht, wie
bspw. Steak. Das haben viele Kollegen
damals falsch verstanden. In den Köpfen
der Gäste ist das aber nachhaltig zurück -
geblieben. Heute würde man das bei der
Preisentwicklung für 5 Euro nicht mehr
hinbekommen. Die Preisgestaltung ist für
uns sehr, sehr wichtig. Wir sind ja kein
Touristenmagnet, unsere Gäste kommen
aus der Nachbarschaft. Wenn die anderen
schon Weißwürste verkaufen, falten wir
noch Servietten.“
Was man leicht übersieht, ist die Größe
des Hofbräukellers. Das sind sieben
Stock werke, zwei nach unten und fünf
nach oben. Die müssen alle beheizt, gereinigt und beleuchtet werden. In den Sälen können Veranstaltungen von 40 bis
500 Personen durchgeführt werden. Und
dann gibt es ja auch noch den beliebten
Biergarten, „mit dem wir größtenteils den
Rest finanzieren. Deshalb haben wir es
schon gerne, wenn die Sonne scheint.“
„Seit wir vor sechs Jahren die Sausalitos
Bar installiert haben“, sagt Ricky Steinberg, „haben wir auch neue Leute in den
Biergarten bekommen.“ Das ist ein schönes Angebot für die Jugend. Trotzdem
muss um 11 Uhr Schluss sein. Wie sagt
Ricky Steinberg so treffend: „Wir haben
halt auch Nachbarn, die um fünf nach 11
schon anrufen, wenn der Biergarten noch
nicht geräumt ist.“
Interview
„Wir sind ein 
multikulturelles Wirtshaus“
Motto: Günter und Sohn „Ricky“ 
Friedrich Steinberg über Hofbräukeller, 
Wiesn und die Wienerwald-Zukunft.
Wenn die anderen schon Weißwürste
 verkaufen, falten wir noch Servietten
Wenn der Vater mit dem Sohne … „Ricky“ und Günter Steinberg

Seite 22

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22 TAXIKURIER
Für Familien bietet der Hofbräukeller
noch eine Besonderheit: Für die Kinderbetreuung wurde ein eigener 100 qm großer Raum eingerichtet, in dem jeden Tag
von 12 bis 20 Uhr jemand auf die Kinder
aufpasst, damit die Eltern in Ruhe essen
können. „30-35 Kinder am Wochenende,
das ist bei uns ganz normal.“ Und im
Keller gibt’s im Maratonga den beliebten
Treffpunkt für die nicht mehr ganz so
jungen Gäste. Ein echter Anziehungspunkt, allerdings verpachtet. „Wir sind
eben ein multikulturelles Wirtshaus, wie
der OB Christian Ude es genannt hat.“
Zur Wiesnzeit will Ricky Steinberg in
diesem Jahr auch ein After-Wiesn-Angebot anbieten. „Das haben wir bisher noch
nicht gemacht, aber ein bisserl Stimmung
im Hofbräukeller kann nicht schaden.
Und wer geht um halb elf Uhr schon gern
nach Hause.“ Donnerstags, freitags und
samstags ist der Hofbräukeller bei Live-
Musik bis zwei Uhr geöffnet. Hat er sich
schon Gedanken über das Wiesnrauchverbot 2009 gemacht? Da antwortet er
eher sibyllinisch: „Jetzt warten wir erstmal den 28. September ab (Landtagswahl)
und dann mach ich mir Gedanken für
2009“ . Bei Rauchen halten sich die Steinbergs eher bedeckt, gehört der Hofbräukeller durch unter die Fittiche des Finanzministeriums des Freistaates.
Auch für den Wienerwald hat man sich
für die Zukunft etwas Neues überlegt.
„Der Name“, so Günter Steinberg, „hat
immer noch 80 Prozent Bekanntheitsgrad. Und den haben meine Frau und ihre
Schwester jetzt zurückgekauft. Da wird
gerade ein Pilotprojekt für München entwickelt, das eben auch in die heutige
Zeit passen muss. Und außerdem gehört
die Erfindung meines Schwiegervaters
Friedrich Jahn einfach wieder in die
 Familie.“
Seit 1907 – Vom Gewerbe fürs Gewerbe!
Mehr als 100 Jahre mobil mit der VdK – Versicherungsschutz
speziell rund um das Taxigewerbe. Wir informieren Sie gerne!
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Seite 23

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Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Brotzeitstandl
GEISELGASTEIG-STAND –
Geiselgasteigstraße 245 
Wochentags geöffnet von 5–19 Uhr,
Sa./So. 7–16 Uhr.
Der alte, in die Jahre gekommene Kiosk
wurde zwischenzeitlich abgerissen, aber
erfreulicherweise in optisch gleicher Form
und Farbe (dem hier typischen Trambahnhäusl-Grün) wieder neu aufgebaut.
Im Prinzip handelt es sich – wie früher –
um ein kleines Kaufhaus mit Zeitschriften, Tabakwaren, Lebensmitteln, Getränken und einem Imbiss mit u.a. recht großem Angebot an frischen Brot- und
Backwaren. So waren z.B. bei der Nachschau im Angebot zwei Croissants für zusammen 1,99 Euro, wobei zwischen verschiedenen Füllungen gewählt werden
konnte. Die alten Brotzeittische nebendran unter den Bäumen stehen noch und
laden bei schönem Wetter zur gemütlichen Rast ein. Ein wunderschönes Stück
München, das uns – nach dem erwähnten
Neuaufbau – wohl noch viele Jahre erhalten bleiben wird. 
Metzgerei
METZGEREI PROBST –
Waldfriedhofstraße 88, 
Ecke Werdenfelsstraße 
Ein Familienbetrieb, der bei bereits zwei
vorhergegangenen Tests hervorragend
bewertet wurde. Dabei fiel auch jeweils
der große Zuspruch durch die Nachbarschaft auf, da der Laden – obwohl es hier
keine Laufkundschaft gibt – immer gut
besucht ist. Nicht ohne Stolz zeigt man
auch die durchwegs guten Bewertungen
her, die regelmäßig in der Fachzeitschrift
München hat vom kleinsten Brotzeitstandl
bis zum ambitionierten Fresstempel so 
viel zu bieten, dass jegliche Auswahl nur
höchst subjektiv sein kann – zumal dann,
wenn man auch noch eine Bestenliste aufstellen will. Wir entschuldigen uns schon
jetzt, bei den Vielen, die auch eine lobende
Hervorhebung verdient hätten, aber aus
Zeitgründen gar nicht getestet werden
konnten. Aber schließlich ging und geht 
es bei dieser Rubrik eben nur um eine
Orientierungshilfe und nicht etwa um den 
Versuch einer abschließenden Bewertung 
aller vorhandenen Angebote. Die Re -
daktion und der Vor-Ort-Tester haben 
sich nach 36 Monaten auf folgende
 Bestenliste geeinigt:
„Der Feinschmecker“ als besonders empfehlenswerte Metzgerei erscheinen.
Bäckerei/Konditorei
PETERMEIER – Bruderhofstraße 31
Das kleine Lädchen hält immer einen
Grundstock an alltäglichen Lebensmitteln
bereit und bietet neben Brot und Semmeln aller Art auch eine hübsche Auswahl an verführerischen Kuchen und Torten an. Das Brot vom Vortag kann man
zum halben Preis erwerben und bei der
liebenswürdigen Dame hinter der Theke
auch einen frisch gebrühten Kaffee bestellen. Hier ist es klein, aber gemütlich,
und allein der Gedanke an den Duft von
Brot und Kaffee wird so manchen Morgenmuffel (Morgen-Grauen) aus der Heia
holen.
Wirtshaus
MÜNCHNER HAUPT – 
Zielstattstraße 6
In den Wintermonaten Sonntag Ruhetag,
ansonsten täglich 11–23 Uhr.
Die „Königlich priviligierte Hauptschützengesellschaft München“ nahm hier im
Jahre 1893 ihren Sitz, nachdem sie zuvor
auf dem Areal des heutigen HBF und
dann der Schießstätterstraße residiert hatte. In dieser Ecke, die von Supermärkten,
Tankstellen und Gewerbebetrieben geprägt ist, vermeint man sich plötzlich an
einer Außenstelle von Schloss Nymphenburg. Nach der Tordurchfahrt fährt man
auf ein hochherrschaftliches Haus zu, gesäumt von Rasenflächen. Verschiedene
Räume – bis zum Festsaal für 300 Personen – bieten ausreichend Platz und ergänzen auch im Inneren den imposanten
Eindruck, den man schon bei der direkten
Anfahrt hat. Das König-Ludwig-Helle
 kostet 3,50 Euro, das K.-L.-Dunkle 3,80
Euro, Tafelwasser (0,5l) 2,90 Euro. Der
Schweinsbraten mit Knödel und und
hausgemachtem Speckkrautsalat bleibt
unterhalb der 10-Euro-Schallmauer, wie
auch die sonstigen Speisen durchaus moderat kalkuliert sind. Bei der Nachschau
am letzten August-Sonntag (herrliches
Wetter) war der Biergarten gut besucht,
dazu spielte eine 12-Mann-Blaskapelle
auf. Es soll auch in Obersendling und 
den angrenzenden Dörfern noch ganz
normale Menschen geben, die einfach nur
gepflegt einkehren und dabei weder in finanzielle Abenteuer, noch in die Zwangsverbrüderung mit grölenden Banknachbarn genötigt werden wollen. Wer so
empfindet, ist hier goldrichtig! (MS)
In den nächsten Ausgaben erwartet Sie: 
➜ Bestenliste Ost
➜ Bestenliste West
Bestenliste – München Süd
23TAXIKURIER
statt der Wiesn
vor der Wiesn...
nach der Wiesn...
auf ins

Seite 24

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24 TAXIKURIER
Recht um’s Taxi
Der „kotzende“ Fahrgast
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt
Rechtsauskunft über taxirelevante Themen. 
Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt
Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer
ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrs -
ordnungswidrigkeiten spezialisiert.
Was tun, wenn uns ein Fahrgast ins Taxi
kotzt? Hilft uns das Recht? Damit wir diese unappetitliche, aber leider notwendige
Frage besser aushalten, vorweg eine kleine
geistige Gymnastik. Die Denk aufgabe lautet: Was macht das Recht eigentlich? Ganz
allgemein. Dazu eine orientalische Geschichte, die das „Das 12. Kamel“ heißt
und selbst Philosophen Rätsel aufgibt: Ein
alter Nomade macht sein Testament. Sein
ganzes Vermögen besteht in einer Kamelherde. Er setzt seine drei Söhne als Erben
ein, der Erstgeborene soll die Hälfte bekommen, der Zweite ein Viertel und der
Dritte ein Sechstel. Wenig später stirbt der
Alte. Zum Todeszeitpunkt sind 11 Kamele
vorhanden. Der Erstgeborene fordert 6 Kamele für sich - also mehr als die Hälfte,
weshalb es prompt zum Streit kommt. Die
Brüder schalten einen Richter ein. Der
rechnet nach, die Sache geht mathematisch nicht auf, er grübelt weiter, dann hat
er die Lösung: Er stellt ein eigenes Kamel
zur Verfügung. Es sind nunmehr 12 Kamele und die Verteilung ist ganz einfach:
der Älteste bekommt doch 6 (= die Hälfte),
der Zweitälteste 3 (= ein Viertel) und der
Jüngste 2 (= ein Sechstel), und ein Kamel
bleibt übrig, es kann an den Richter zurückgegeben werden.
Was also macht das Recht? Es löst Konflikte, indem es ihnen etwas „Drittes“
 hinzugibt. Dieses „Dritte“ sind nicht nur
Richter, Gesetze und Polizisten, sondern
auch Denktricks (wie das 12. Kamel), altbewährte Rechtsgrundsätze und Gerechtigkeitsprinzipien. Dieses „Dritte“ wird
zwar Teil der Konfliktlösung, aber es darf
von den Konfliktparteien nicht manipuliert, zerstört oder verbraucht werden, es
muss vielmehr „zurückgegeben“ werden,
damit es für weitere Konflikte zur Verfügung stehen kann. Klar ist aber auch:
Nicht immer stehen zwölf Kamele zur Verfügung, nicht immer weiß das Recht eine
gute Lösung – dann muss man das zuweilen Unappetitliche des Lebens aushalten
und weitermachen.
1. Vorbeugen ist bekanntlich besser als
hinterher den Schaden reparieren. Also
wenn ein Kunde kommt, kurzer Gesichts -
check. Betrunkene dürfen rein. Schwer
 Betrunkene nicht. Wenn doch oder wenn
falsch eingeschätzt – lernen für die Zukunft. Und wenn das Üble kurz bevorsteht, sich mit Würgelauten ankündigt –
sofort anhalten, wenn möglich, und den
Fahrgast zum Aussteigen drängen. Manche Kollegen greifen fest zu, zerren den
Gast raus oder ziehen das Ende seines
Hemdes aus seiner Hose und hoch über
seinen Kopf, so dass es zu einem Eimer -
ersatz wird. Das ist nur etwas für Geübte;
auch muss man mit erheblicher Gegenwehr rechnen, was schnell in eine Gewaltspirale münden kann.
2. Erste Maßnahme nachdem es passiert
ist: Kollegen herbeitelefonieren. Sie können uns unterstützen und wenn nötig als
Zeugen dienen. Zweite Maßnahme: Name
und Anschrift des besoffenen Kunden erkunden.
3. Sachbeschädigungnennen Juristen die
Kotzerei im Taxi. Sachbeschädigung ist
strafbar. Allerdings nur bei Vorsatz. Fahrlässige Sachbeschädigung hingegen (z.B.
regelmäßig bei Verkehrsunfällen) ist nicht
strafbar, sie zieht nur Schadenersatz -
ansprüche nach sich. Die Frage ist also:
Kotzte der Fahrgast vorsätzlich ins Taxi?
Er wird es bestreiten. „Es überkam mich,
ich wollte das doch nicht!“ Aber als vorsätzlich gilt auch, wenn man etwas zwar
nicht unbedingt anstrebt, aber doch in
Kauf nimmt. Ein Volltrunkener, der ins
 Taxi einsteigt, nimmt in der Regel in Kauf,
dass das Taxi eine große Schüssel für
 seinen Mageninhalt wird. Man kann die
Kotzerei also der Polizei anzeigen (echter
Strafantrag erforderlich!) oder zumindest
eine Anzeige dem Fahrgast androhen,
wenn er nicht sofort die Sauerei wegmacht. 
4. Beseitigung der Sauerei. Natürlich ist 
der Fahrgast rechtlich verpflichtet, seine
Bröcklis, die Soße und den Gestank zu
entfernen. Aber er wird dazu nicht in der
Lage sein, zumindest nicht sofort. Müssen
wir als Taxifahrer warten, wenn der Fahrgast die Beseitigung für den nächsten Tag
verspricht? In der Regel ist das unzumut-
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Familienrecht / Sozialrecht
Verwaltungsrecht
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Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

Seite 25

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25TAXIKURIER
bar. Das Versprechen eines Besoffenen ist
selten etwas wert. Die Kotzerei bedeutet
das Ende der Dienstfahrt. Kein weiterer
Kunde wird sich in das Taxi setzen, solange die Kotze nicht restlos beseitigt ist. Die
schnellstmögliche Beseitigung hat daher
größte Priorität, entspricht rechtlich gesehen sogar der Schadenminderungspflicht
des Taxifahrers, denn jeder ausgefallene
Kunde bedeutet Verdienstausfall. Kurz:
Wir können die Sauerei entweder selbst
beseitigen oder das Taxi zu einer Autoreinigungsfirma (z.B. Patecky – Anzeige in
diesem Heft) bringen.
5. Schadenersatz. Der betrunkene Fahrgast
schuldet uns a) Geld für den Schaden, 
b) Geld für den Verdienstausfall. Wenn wir
den Schaden von Profis beseitigen ließen,
werden die Kosten etwa 150 Euro aufwärts betragen. Reinigten wir hingegen
selbst, wird man einen geringeren Betrag
ansetzen. Es kommt natürlich immer auf
die Details an. Stellen wir uns nur vor, der
Gast hätte direkt in die Lüftungsanlage
gekotzt – Prost Mahlzeit! Als Verdienstausfall wird man 50–70 Euro täglich ansetzen können. Für wieviel Tage? Wenn
wir gleich reinigten wohl nur für einen
Tag (Lüftung). Bei professioneller Reinigung kann es ein paar Tage Wartezeit geben. Grund für weiteren Streit. Der Kunde
wird uns vorwerfen, das Auto nicht selbst
gereinigt zu haben. Mussten wir das?
Schwierige Frage, aber tendenziell: Nein,
das ist unzumutbar, wenn wir es nicht
freiwillig machen.
6. Durchsetzung. Wir schreiben dem Fahrgast einen Brief und beziffern unseren 
Anspruch auf Schadenersatz; ggf. unter
Beifügung der Rechnung der Reinigungsfirma, teilen unsere Kontonummer mit
und setzen eine kurze Zahlungsfrist von
1–2 Wochen. Wenn der Gast nicht zahlt,
sich gar nicht meldet, können wir Klage
beim Amtsgericht erheben oder einen
Zahlungsbefehl beantragen. Aber lohnt
sich das? Wir müssten Gerichtsgebühren
vorschießen. Man kann natürlich auch ein
12. Kamel in Gestalt eines Anwalts aufsuchen. Aber möglicherweise findet dieses
Kamel den Fall nicht wahnsinnig spannend. Sollten wir also besser die Sache
vergessen und uns mit schönen oder
wichtigeren Dingen beschäftigen? Das
muss jeder für sich selbst entscheiden.
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt
an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der
TAXI-MÜNCHEN eG auf. 
Anzeigenschluss ist der 15.10.2008!
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
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')'014.#)''74'5#:+5%*'+05
'4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66
70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+
(XURSDVJU|‰WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK
,00(5
0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ
g +0.#55814$'*#.6'0g

Seite 26

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26 TAXIKURIER
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner 
CAR 2000 in München testet seit Anfang
2005 Münchens Taxifahrerinnen und
 Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen 
erfüllt werden. Unser Aktionspartner, 
CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger
mit einem Preis und lobt zudem einen
tollen Jahrespreis für den „Besten des
Jahres 2008“ aus.
Unser Monatsthema: 
Arabella oder
 Sheraton – oder
beides?
Aufgrund von Übernahmen oder veränderten Strategien ändern Hotels oft ihre
Namen. Dies hat schon zu vielen irrtümlichen Fahrten geführt, falls der Fahrer
bei ähnlich lautenden Häusern nicht
exakt nachfragt. Hotelketten wie Holiday
Inn’s, Hilton’s haben mehrere Adressen in
München, am verzwicktesten ist dies aber
bei der Arabella-Sheraton-Gruppe:
➜ Arabella Sheraton Grand Hotel
 München, Arabellastraße
➜ Sheraton München Arabellapark
 Hotel, Arabellastraße
➜ Sheraton München Westpark Hotel,
Ridlerstraße
➜ Four Points by Sheraton München
Central, Schwanthaler Straße
➜ Four Points by Sheraton München
Olympiapark, Olympiapark
➜ Sheraton München Airport Hotel,
Flughafen
➜ Arabella Sheraton Alpenhotel,
 Spitzingsee
Unser Taxi-Scout hat sich auf die Reise
gemacht und irgendein Arabella-Sheraton Hotel gebucht. Die Unterlagen sind
verschlampt und nun ist unklar wo genau
das Hotelbett reserviert ist. Wir reagieren
Münchens Taxler auf dieses Dilemma?
Taxi 1: ✷✷✷✷ Gewinner!
(Nr. 3025, 26. August, 12.30 Uhr, 
Hauptbahnhof, Mitte)
Dieser ortskundige Fahrer differenziert
ganz klar die Sachlage. „Es gibt viele
Arabella und Sheraton Hotels in München, eines ist gleich hier um die Ecke
und viele andere in und um München.“
Um nicht alle Hotels abklappern zu müssen, soll ich am besten vorher anrufen.
Ich habe zwar ein Telefon, aber keine
 Telefonnummer. Auch da steht mir der
gastfreundliche Grieche mit Tat und Rat
zur Seite! (Fortsetzung s. Taxi 2)
Taxi 2: ✷✷✷
(Nr. 1128, 26. August, 12.30 Uhr, 
Hauptbahnhof, Mitte)
Der Kollege, gleich links in der großen
Warteschlange, hat glücklicherweise das
Taxi-Buch dabei. Bereitwillig steigt er
aus, öffnet den Kofferraum und holt das
informative Nachschlagewerk hervor.
 Eine Minute später habe ich die Telefon-
Nummer des großen Arabella-Sheraton in
der Arabellastraße und vielleicht können
die mir zentral weiterhelfen. Vielen Dank,
dass Sie Ihren Kollegen und mich so
 hilfreich unterstützt haben!
Taxi 3: ✷✷
(Nr. 685, 26. August, 12.40 Uhr, 
Hauptbahnhof, Süd)
Die Taxler stehen hier gruppenweise zusammen und versuchen die Wartezeit
kommunikativ zu verkürzen. Ein Fahrer,
ganz vorne in der Warteschlange, lehnt
an seinem Taxi und genießt die Sonnenstrahlen. Nach Erörterung meines Problems sagt er ganz richtig, dass zwei
 Arabella-Sheraton-Hotels ihre Namen
 gewechselt haben. Da sich beide in der
Auf gabenstellung auf Münchens Straßen
und Standplätzen unterwegs und berichtet
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
TTaaxxiiffoolliieerruunngg
SScchheeiibbeenn--TTöönnuunngg
IInnnneenn-- uunndd
AAuußßeennaauuffbbeerreeiittuunngg
Kolosseumstr. 6 · 80469 München
Tel. 23 88 58 07 · Fax 23 88 55 63
Mobil 0177/624 95 39

Seite 27

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Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Arabellastraße befinden, sei es ja kein
Problem, das richtige und von mir gebuchte Hotel zu finden.
Taxi 4: ✷
(Nr. 122, 26. August, 12.50 Uhr, 
Hauptbahnhof, Nord)
Ich durchquere mit meiner schweren Reisetasche die belebte Bahnhofshalle und
treffe hier an der nördlichen Seite auf
 einen sehr einsilbigen Fahrer. Freundlich
beschreibe ich durch die heruntergekurbelte Fensterscheibe mein Problem, das
ganz einfach und simpel gelöst wird. 
Das Arabella-Sheraton Hotel ist in der
Arabellastraße. 
Taxi 5: ✷
(Nr. 2088, 26. August, 13.10 Uhr,
 Feilitzsch)
Auch in Schwabing wird meine problematische Hotelfrage nicht wirklich erkannt. Die Namen Arabella und/oder
Sheraton bedürfen auch für diesen Fahrer
keiner detaillierten Klärung und die Fahrt
in die Arabellastraße dauert ungefähr
15 Minuten. 
Der Gewinner!
Evripidis Kamonas
Adlzreiterstraße 34
80337 München
erhält für seine Hotelkenntnisse von
 unserem Chrysler Partner CAR 2000 
ein Präsent. 
Der TAXIKURIER gratuliert herzlichst.
27TAXIKURIER
Es gibt Taxis, in denen sich mehr als vier Fahrgäste wie beim Transport eines 
„Gefangenen-Chors“ fühlen. Manfred Kraus, unser „Taxi-Zeichner“, hat eine typische Situation zu Papier gebracht. Lassen Sie sich doch einen passenden Text dazu
einfallen! Wenn dieser prämiert wird, gewinnen Sie obigen tollen Preis. Schicken
Sie uns Ihre Idee bis spätestens 9. Oktober per Post, Fax oder E-Mail (Adresse siehe
Impressum). Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Zwei Karten für „In nomine patris“ 
am 14. Oktober im Deutschen Theater
zu gewinnen!
Gewinnspiel
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Seite 28

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28 TAXIKURIER
Messe München
Die GOLF EUROPE vom 5. bis 7. Oktober
ist Europas größte Messe für Golfaus -
rüstung, Golfmode und Accessoires. Es
werden nicht nur die Neuheiten des
 Golfsports vorgestellt, die Fachbesucher
haben auch die Gelegenheit, neue Golfschläger auf der 3.000 Quadratmeter großen Driving Range auszuprobieren. Zu
den vielen Highlights gehört sicherlich
das kostenlose Seminarprogramm, in dem
Experten und Golfprofis Tipps und Tricks
geben sowie Putter-Training anbieten.
Die GOLF EUROPE erwartet rund 300
Aussteller und über 5.000 Besucher. Veranstaltet wird die GOLF EUROPE vom
5. bis 7. Oktober auf dem Gelände der
Neuen Messe München. Sie läuft am
Sonntag und Montag von 9 bis 18 Uhr
und am Dienstag von 9 bis 17 Uhr. 
Der Zugang erfolgt über den Eingang Ost.
www.golf-europe.com 
Europas größte Messe für Gewerbeim -
mobilien, die EXPO REAL, erwartet vom 
6. bis 8 Oktober rund 40.000 Messeteilnehmer und mehr als 1.800 Aussteller.
Sie bildet das gesamte Spektrum der
 Immobilienbranche ab, von der Finanzierung über Investitionen hin zu branchenund länderübergreifender Projektplanungen. Wichtiges Thema ist in diesem Jahr
die Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche. Zudem werden sich die Messeteilnehmer mit den Ursachen und Folgen
der Finanz- und Immobilienkrise beschäftigen. Neben den klassischen Märkten der Immobilienwirtschaft wird sich
die EXPO REAL in diesem Jahr besonders
mit den Entwicklungen russischer Immobilien befassen: Es präsentieren sich mehr
als 70 russische Städte, Regionen, Projektentwickler und Investoren. Neben
dem Boomland Russland wird auch ein
Blick auf die „Emerging Markets“ Kasachstan und Ukraine geworfen. 
Die EXPO REAL findet auf dem Gelände
der Neuen Messe München vom 6. bis
8. Oktober statt, sie dauert am Montag
und Dienstag von 9 bis 19 Uhr und am
Mittwoch von 9 bis 18 Uhr. Der Zugang
erfolgt über die Eingänge Nord und West.
www.exporeal.net
Unter dem Motto „Instandhaltungs -
management ist Erfolgsmanagement“
steht die MAINTAIN 2008. Die Fachmesse
für industrielle Instandhaltung wird vom
14. bis 16. Oktober veranstaltet. Sie ist
der Marktplatz für Konzepte, Strategien
und Dienstleistungen im Bereich der industriellen Instandhaltung. Das besondere
Augenmerk der Messe liegt in diesem
Jahr auf der Aus- und Weiterbildung von
Nachwuchskräften. Auf einem Trendforum präsentieren sich Unternehmen der
Branche. Jobinteressierte haben die Gelegenheit, ihre potentiellen Arbeitgeber
kennenzulernen und sich auf der Jobund Kontaktbörse vorzustellen. 
Die MAINTAIN erwartet rund 4.800 Fachbesucher und 240 Aussteller. Sie wird 
im M,O,C, Veranstaltungscenter durchgeführt und dauert von Dienstag, 14. Oktober, bis Donnerstag, 16 Oktober, von
9 bis 17 Uhr.
www.maintain-europe.com
Die SYSTEMS ist die Plattform für Informations- und Telekommunikationstechnologien (ITK) in Unternehmen. Unter
dem Motto „Ideas for better Business“
werden ausgereifte Anwendungen für
mittelständische und große Unternehmen
vorgestellt. Wichtige Themen sind in diesem Jahr unter anderem umweltgerechte
Informationstechnologie (Green IT), 
IT-Sicherheit und Open-Source-Anwendungen. 
Die SYSTEMS erwartet rund 1.200 
Aussteller und über 43.000 Besucher. 
Sie dauert von Dienstag, 21. Oktober, bis
Freitag, 24. Oktober, und findet auf dem
Gelände der Neuen Messe München statt.
Öffnungszeiten sind von 9 bis 18 Uhr.
Der Zugang erfolgt über den Eingang
West. www.systems.de
Dichtgedrängtes 
Messeprogramm im Oktober
Foto: Messe München GmbH
Rudolf Dvorak GmbH
Schleißheimer Straße 38, 80333 München · Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52
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➤ Unfallinstandsetzung
➤ Klimaanlagen-Service
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Seit 
25 Jahren 
im Dienst 
der Münchner
Taxler!
KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst

Seite 29

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29TAXIKURIER
Flughafen München
Mit dem neuen „Cosmetic Institute Munich Airport“
wurde heute ein innovatives Serviceangebot im Terminal
2 des Munchner Flughafens vorgestellt. Ab sofort können sich Reisende hier im Abflugbereich mit Produkten
der international renommierten Marken Sisley, La
 Prairie, Lancome und Clarins behandeln lassen. 
„So wird die Wartezeit fur den Reisenden zur Wellnesszeit oder um es noch etwas salopper zu formulieren.
Man wartet und wird gewartet“, erklärte Walter Vill,
stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsfuhrung der
Flughafen München GmbH anlässlich der Eröffnungsfeier. Betrieben wird das luxuriös ausgestattete Cosmetic
Institute von der Eurotrade, einer Tochtergesellschaft der
FMG. Hellmut Gebhardt, Geschäftsfuhrer der Eurotrade,
sieht in der europaweit ersten Kosmetik-Lounge dieser
Art eine attraktive Ergänzung des Dienstleistungsangebotes am Munchner Airport. 
Zu den ersten Gästen, die das neue Angebot in Augenschein nahmen, zählte auch Karen Webb, Moderatorin
des ZDF-Magazins „Leute heute“ .
Warten und 
gewartet werden
Foto: Flughafen München
München Splitter
➜ Der Gasteig und einige nahegelegenen Hotels (Holiday Inn, Hilton, Novotel) tun sich zusammen und haben die Initiative „CCMC“ gegründet. Die Abkürzung
steht für Congress Center Munich City und soll den
Tagungsort Gasteig bekannter machen. Man erhofft
sich so mehr Kongresse, indem man Tagungsort,
Unterkunft und Verpflegung aus einer Hand anbietet.
➜ Ein halbes Jahr nach dem Umzug vom Optimol-
Gelände in die Sonnenstraße ist die „Milchbar“ nunmehr täglich geöffnet.
➜ Nach 56 Jahren (!) schloss die „Koralle“ in der Bauerstraße. Ein Stück Schwabing weniger.
➜ „Kino am Pool“ im Ungererbad findet nicht mehr
statt. Aufgrund Lärmbelästigung der Anwohner 
müssen sich die Veranstalter für das nächste Jahr ein 
neues „Becken“ suchen.
➜ 16 Spieler des aktuellen Kaders der Fußballmannschaft
des TSV 1860 München sind in Bayern geboren.
“Cash oder Cards - bei mir 
entscheidet der Kunde wie er zahlt.”
Wellcom GmbH elektronische Zahlungssysteme, Tel.: 0 89 / 748 34 160
Fax: 0 89 / 748 34 260, e-Mail: contact@wellcom.de
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vertrauen bereits auf uns – den Marktführer.

Seite 30

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30 TAXIKURIER
Herr Herbert Lipah ist ein passionierter
Segler, Surfer und Eissegler sowie seit 45
Jahren ein leidenschaftlicher Sammler alter und schöner Gegenstände. Verbindungen zum Taxigewerbe hat er über seinen
Onkel Hermann Lipah (1915-1996), der
das Taxi 259 betrieb. Herr Lipah entwickelte das „Wadl“, eine Vergrößerung der
männlichen Wade, die unter dem Strumpf
platziert wird. Es geht hier nicht nur um
das Auftrumpfen gegenüber der besseren
Hälfte der Menschheit, sondern hauptsächlich um einen optischen Ausgleich
für weniger entwickelte Waden. Herr Lipah besitzt für seine Erfindung das weltweit gültige Patent, denn das Wadl wird
in aller Herren verkauft, gerade auch in
Sanitätshäusern. 
Und nun zum Thema „Lederhose“:
 Herbert Lipah besitzt seit 30 Jahren 
den größten Laden für historische und
museale Lederhosen in der gesamten
Welt. In der Borstei hält er rund 3.000
dieser einmaligen Exemplare vorrätig. Er
sucht gezielt nach schönen Einzelstücken
und ist an deren Ankauf interessiert, wird
aber auch von Privatleuten angesprochen
oder tauscht. Die prächtigen historischen
Lederhosen sind absolute Einzelstücke
und fast schon eine Kapitalanlage. So
nüchtern darf man das aber nicht sehen,
denn eine solche Hose ist wie eine Lebensgefährtin, zu der man echte Gefühle
entwickelt. Insbesondere hat sie eine erheblich längere Lebensdauer als man
selbst. Alles ist aus erlesenen Naturmaterialien handgemacht und mit großem
handwerklichem Können ausgearbeitet.
Die liebevolle und gekonnte Pflege ist da
sehr wichtig. Eine Lederhose dieser Konvenienz muss mit Kernseife und kaltem
Wasser schonend gereinigt und dabei geknetet werden. Sie muss sodann langsam
trocknen, damit sie geschmeidig bleibt –
keinesfalls in der Sonne, die das Leder
brüchig machen würde. Auf diese Weise
hält die Lederhose eine Ewigkeit, wie beispielsweise Herrn Lipahs älteste, die aus
dem Werdenfelser Land stammt und sage
und schreibe im Jahr 1817 angefertigt
wurde. Zur besseren Einordnung: Damals
war das Königreich Bayern gerade einmal
elf Jahre alt, der Geistesriese Johann
Wolfgang von Goethe sollte noch fünfzehn Jahre lang leben, und München
 hatte 40.000 Einwohner. 
Historische (und moderne) Lederhosen
sind aus Elch-, Gams-, Hirsch-, Reh- oder
Rinderleder gefertigt. Herr Lipah führt
Hosen aus allen diesen Materialien. Dazu
Lederhosenwahnsinn 
Herbert Lipah
Franz-Marc-Straße 10
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
 Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen
füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Ab sofort stellen wir
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgästen
mit Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
passend bietet er Zubehör wie Schuhe,
Hemden, Gürtel und alte Taschenuhren
mit Kette.
Herbert Lipah ist seinen Lederhosen mit
persönlicher Leidenschaft zugetan, denn
je älter sie sind, desto schöner werden sie
und desto mehr Geschichte atmen sie.
 Infolge ihrer langen Haltbarkeit sind sie
Erbstücke, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Er ist sich
 sicher, dass mit dem Kauf eines seiner -
absoluten Einzelstücke für den Kunden
ein neuer Lebensabschnitt beginnt.
Gerade zu Wiesn-Zeiten ist der Lederhosenwahnsinn die erste Adresse auch für
interessierte Fahrgäste, die sich mit einem
wertvollen, historischen und ganz und
gar nicht kitschigen Stück bayerischer
Tracht und Tradition ausrüsten wollen.
Das Geschäft gehört zu den versteckten
Schätzen unserer Stadt im tatsächlichen
Wortsinn, denn es liegt abseits der Verkehrsströme der Dachauer Straße inmitten der Wohnanlage der Borstei, die vor
80 Jahren errichtet wurde und selber eine
Sehenswürdigkeit ist. (BW)
Kontakt: Lederhosenwahnsinn
Herr Herbert Lipah
Franz-Marc-Straße 10, 80637 München
Telefon: (089) 15 44 84
Mobil: (0172) 89 567 29
www.wadlwadl.de
www.lederhosenwahnsinn.de
email: herbert@lipah.de
Öffnungszeiten während der Wiesn:
Montag bis Freitag 15.00 – 20.00 Uhr
Samstag 10.00 – 20.00 Uhr
Außerhalb der Wiesn: nach Vereinbarung
Herr Lipah in seinem Stand auf der Auer Dult. Seine gamslederne
Hose aus dem Werdenfelser Land ist 170 Jahre alt, er erst 60.

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31TAXIKURIER
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die
Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die 
jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk.
Visionäre Taxler 
Die Rose für September 2008 erhalten all diejenigen Kolleginnen und Kollegen im Kollektiv, die durch ihr Engagement 
rund um den Kardiologen-Kongress dazu beigetragen haben,
auch künftig derartige Großprojekte nach München zu holen.
Mit einem Aufkleber auf der Heckscheibe und einem Button
am Hemd, konnten wir dazu beitragen, dass die Wirtschaft
Münchens 30.000 Gäste willkommen heißt und eine Finanzspritze von fast 100 Millionen Euro genießt. 
Dieser Kardiologen-Kongress ist die Messlatte, an der festgemacht wird, ob auch die nächsten medizinischen Kongresse
der Nephrologen, Orthopäden, Augenärzte und Chirurgen in
München stattfinden können. Wenn das erreicht wird, macht
sich das außerordentliche Engagement x-fach bezahlt und
nutzt auch den Taxilenkern, die sich mit Händen und Füßen
gewehrt haben, für fünf Tage einen Welcome-Aufkleber am
Taxi anzubringen. (TK)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
 Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben 
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Taxi 737
Am 12. Juli 2008 gegen 17 Uhr parkte ein privater Pkw
versehentlich am Taxistand Bahnhof Nord am vorderen
Standbereich. Kurz darauf wollte das Taxi 737 in den vorderen Standplatz nachrücken und stellte sich hinter den
Falschparker. Dieser hatte seinen Fehler bereits bemerkt
und wollte wieder wegfahren, konnte dies aber nicht, da
der Kollege 737 hinter ihm stand und ihn am Wegfahren
behinderte. Nun lief 737 zu Hochform auf: Er veranstaltete ein mehrminütiges Hupkonzert und blockierte dabei
den gesamten rückwärtigen Verkehr, der sich aufgrund
des Blockierens weit nach hinten aufstaute.
Nach mehreren Minuten Hupkonzert versuchten die Kollegen 1345 und 2399 den Fahrer des Taxis 737 zu beruhigen und ihn zu überreden, das Hupen zu beenden und
den Falschparker wegfahren zu lassen. Sich offensichtlich
an seinem Hupkonzert ergötzend, kam grinsend die Frage
an die Kollegen, die ihn nur beruhigen wollten: „Seid ihr
aus Anatolien?“
Die beiden Kollegen wandten sich ab, gingen zu ihren
Taxis zurück, und betrachteten den Fall als erledigt. Kurze
Zeit später erschien der 737 nochmal am Fenster des 1345
und deutete auf seine Zeitung mit dem Kommentar: „Ich
wusste doch, dass Du ein Kanake bist.“ Dieser antwortete
nur, dass er endlich Ruhe geben soll, worauf der 737
nochmal eine Schippe drauflegte und nun drohte, den
1345 anzuzeigen … weshalb auch immer. Wie auch immer
… solche Typen wie der 737 haben in einem Taxi nichts
zu suchen.
Für dieses ordinäre Verhalten erhält dieser sogenannte
„Taxifahrer“ die Zitrone des Monats. (TK)
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Der längste Straßentunnel der Welt ist der Laerdalstunnel in Norwegen mit 24,51 Kilometern.
➜ 99 Prozent des weltweiten Lebensraumes für Tiere 
liegen in den Meeren.
➜ Die größten Frauen Europas mit durchschnittlich
168 cm leben in Deutschland. Die kleinsten findet
man in England (163 cm).
➜ Der menschliche Körper produziert etwa 30 Meter
Haar pro Tag.
➜ Der höchste jemals ermittelte IQ beträgt 228 und 
gehört einer Frau, der Amerikanerin Marylin vos 
Sarant. Nur 2 Prozent aller Menschen erreichen einen
IQ von mehr als 140. Ab da gilt man als Genie.

Seite 32

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32 TAXIKURIER
Titelthema
Tarifzonen
Wo schalte ich den Taxameter an, wenn ich eine Abholung in 
der Tarifzone 2 ausführe?
Oft erreichen die Taxizentrale Anfragen am Funk, wo der 
Taxifahrer denn bei einer Abholung im Umland den Taxa -
meter einschalten darf. Deshalb wollen wir hier nochmals
kurz zusammenfassen, wo sich die Grenzen der Tarifzonen 
befinden.
Die Taxitarifordnung der Landeshauptstadt München gibt 
den Taxitarif vor. Dieser gilt innerhalb des Pflichtfahrgebiets. 
Das Pflichtfahrgebiet ist in zwei Tarifzonen ein: Die Zone 1
und die Zone 2. Die Tarifzone 1 umfasst die Landeshauptstadt
München sowie das Gebiet der Gemeinden Haar, Feldkirchen,
Neubiberg, Ottobrunn, Grünwald, Pullach, Neuried, Planegg
(mit Martinsried), Gräfelfing, Krailling, Karlsfeld und Unterföhring sowie den Ortsteil Dornach der Gemeinde Aschheim.
Außerdem wird das Flug-hafengelände der Tarifzone 1 zugerechnet. Alle anderen Orte im Pflichtfahrgebiet liegen in der
Tarifzone 2; dies bedeutet, dass ein Taxifahrer, der in der
 Zone 2 eine Abholung ausführt, beim Verlassen der Zone 1
den Taxameter einschalten muss, um die Anfahrtskosten bis
zum Besteller zu berechnen.
Wo liegen auf den wichtigsten Straßen die Grenzpunkte, 
an denen der Taxameter für die Anfahrtsberechnung
 eingeschaltet werden muss?
1. Autobahnen:
A8 Salzburg, Höhe Ausfahrt Ottobrunn-Süd (IKEA)
A8 Stuttgart, westlich Langwieder See/km 5,0
A9 Nürnberg, Höhe der A99
A94 Passau, Höhe der A99
A95 Garmisch/Starnberg, Höhe Unterdill/km 5,0
A96 Lindau, Höhe Ausfahrt Freiham-Süd
A995 Südostumgehung, Höhe Ausfahrt Taufkirchen/Süd
2. Bundesstraßen
B2 West Freiham/Germering, Ortstafel Germering
B11 Nord Fröttmaning/Dirnismaning, Ortstafel Höhe Wagrainweg
B11 Süd Pullach/Baierbrunn, südliche Ortstafel Pullach
B13 Nord Neuherberg/Oberschleißheim, Ingolstädter Straße 
Höhe der Ortstafel
B13 Süd Unterhaching/Taufkirchen, Ortstafel Tölzer Straße 
Höhe Südstraße
B304 Ost Haar/Vaterstetten, auf der Brücke über die A99
B304 West Karlsfeld/Dachau, 200m vor Ortstafel Dachau=Höhe B471
3. Wichtige Ausfallstraßen
West: Lochhauser Straße, Ortstafel kurz nach der Pirolstraße
Eichenauer Straße, am Bahndamm Höhe Krähenweg
Krailling/Stockdorf, an der Ortstafel
Süd: Neuried/Gauting, Höhe Forsthaus Kasten
Grünwald/Straßlach, Tölzer Straße, Höhe Zufahrt 
zur Sauschütt
Ost: Putzbrunner Straße, Putzbrunner Straße, Höhe Am Hain
Ottobrunn/Höhenkirchen, Rosenheimer Landstraße 
Höhe Röntgenstraße
Haar/Keferloh, Ortstafel 200 m vor Gut Keferloh
Dornach/Aschheim, Münchner Straße Höhe Autokino
Messe-Kirchheim, neue Umgehungstraße Höhe B 471
Feldkirchen–Heimstetten, Emmeranstraße Höhe Firma
Huber, Hohenlindener Straße Höhe Ortstafel
Nord: Unterföhring-Ismaning, unterhalb der Brücke der A99
Unterföhring-Aschheim (M3), auf der M3 
Höhe Zufahrt zum Kieswerk vor der A99
Feldmochinger Straße-Oberschleißheim,
Landkreistafel zwischen den beiden Autobahnbrücken
4. Flughafen
Die Tarifzone 1 am Flughafen umfasst die Grundfläche
des Flughafen München. Die Grenzen sind: 
Zentralallee (= Zubringer-Autobahn)
150 Meter nach der Anschlussstelle Hallbergmoos 
Freisinger Allee
In Höhe des Briefzentrums Erdinger Allee 
Erdinger Allee
In Höhe Zufahrt Allgemeine Luftfahrt
Konzession zu verkaufen: Telefon: (0 89) 6 92 74 58
Kleinanzeige

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33TAXIKURIER
Sie kann auch für dich sein – 
die Spende für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxistiftung Deutschland
Spruch des Monats
Motiv des Monats
Zwei starke Partner – Messe München und Taxi-München eG 
„Wenn alle deiner Meinung sind, kann sie nichts taugen“
(aus „Klages-Tagebuch-Kalender“)
Ohne Worte
Wiesn-Hype
3093
Am größten Volksfest der Welt wollen alle profitieren. 
Jeder versucht – ist ja auch legal – seinen Reibach zu
machen. Oft jedoch ist manche Aktion nicht durchdacht. 
So macht Wiesn-Wirt Schottenhamel aus dem Löwenbräukeller ein externes Wiesn-Zelt. Wer auf der Wiesn
keinen Platz kriegt, soll gefälligst an den Stiglmairplatz
ziehen. Und nach der Wiesn will man dann bis drei Uhr
morgens die letzten Euros derjenigen, die die Wiesn-
Stimmung fortsetzen wollen. Es spricht ja nichts gegen
den neuen Trend, dass die Gastronomie „After-Wiesn“-
Parties anbietet. Aber im „Casus Löwenbräukeller“ hat
man wohl die Rechnung ohne den Wirt gemacht. 
Der Wirt ist in diesem Fall der Taxler. Denn der Großteil
der Nachtschwärmer vertraut unseren Empfehlungen. 
Es fällt schwer, sich vorzustellen, dass der Löwenbräu -
keller im Hinterkopf gespeichert ist. Denn – jetzt kommt’s
– die Schottenhamel’s glauben, mit kostenlosen Bus-
Shuttles von der Paulskirche, eine pfiffige Idee zu
 offerieren. Hier mischt sich wieder einmal jemand in 
unseren Kompetenz-Bereich ein, indem er uns die Fahrgäste streitig macht. Es ist zu erwarten, dass sich Münchens Taxler auch in diesem Fall erkenntlich zeigen.
Leserbrief
An die Münchner Fiaker! 
Ich bin sehr berührt und aus tiefem Herzen dankbar, dass
ihr mich so zahlreich mit Eurer Anteilnahme unterstützt
habt. Eure vielen Beileidwünsche und Eure großzügigen
Spenden trösteten mich und halfen sehr. Ich freue mich,
dass die, die ihn mochten, mit herzlichem Mitgefühl an
ihn dachten. Sigi hätte sich sicher auch gefreut. 
Vielen Dank! Lotte Udiljak
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34 TAXIKURIER
Mittwoch, 1. Oktober
➜ 19.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Klavierkonzert
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Liebe und Eifersucht
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wiener Wald
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Faust
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Heimarbeit
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Schnee
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle,
Queen/Paul Rodgers
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Oliver Pocher
➜ 20.00 Uhr, Metropolis, Don Airey
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Stermann & Grissemann
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Schariwari
➜ Ampere, Robert Forster
➜ Freiheiz, Guido Cantz
➜ Orangehouse, The Rocks
Donnerstag, 2. Oktober
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die lustige Witwe
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Prozess
➜ 19.30 Uhr, Lustspielhaus, Willy Astor
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Faust
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Im Dickicht der Städte
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Macbeth
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Kaya Yanar
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Schariwari
➜ 59 : 1, Look See Proof
➜ Orangehouse, Bowerbirds
➜ Zenith, Tarkan
Freitag, 3. Oktober (Feiertag)
➜ 9.00 – 15.00 Uhr, ICM, Europäische
Warenbörse
➜ 18.00 Uhr, Hubertus-Saal, Chopin
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall,
 Genannt Gospodin
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Romeo und Julia
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Das Leben ein Traum
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
A Cinderella Story
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Los, Paul!
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Rodin Quartett
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
L’ Orchestra I Sedici
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Kaspar Häuser Meer
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Pippo Polina
➜ Backstage Werk, The Wombats
➜ Sunny Red, Frittenbude
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine Oktober 2008
Samstag, 4. Oktober
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – VfL Bochum 
➜ 17.00 Uhr, Schauburg, Lesung zum
Welttag des Tieres
➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Salome
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Liebe und Eifersucht
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Country Music
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Galaabend
25 Jahre Volkstheater
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Schwäbischer Abend
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Rhytm Voice Exotics
➜ 20.00 Uhr, Schloss, Trenkwalder
➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, 
Eine-Welt-Haus Goes Reggae
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Andreas Giebel
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Hagen Rether
➜ Backstage, Feuerschwanz 
➜ Feierwerk, Equilibrium
➜ Vereinsheim, Sven Kemmler
Sonntag, 5. Oktober
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie,
 Kammerkonzert
➜ 13.30 Uhr, Volkstheater, 
Brandner Kaspar
➜ 14.30 Uhr, Circus Krone,
 Sternschnuppen
➜ 15.00 – 17.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Romeo und Julia
➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.00 – 20.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Residenztheater,
Klein Eyolf
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Norma
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Blue Moon Orchester
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Mamma Medea
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Shockheaded Peter
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Galanacht der Tenöre
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Eckart von Hirschhausen
➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, Jason Mraz
➜ 59 : 1, The Casting Out
Montag, 6. Oktober
➜ 9.15 – 10.15 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Macbeth
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kasper
➜ 19.30 Uhr, Künstlerhaus, Duo Jomo
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
Lilja 4 Ever
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Die Ehe der Maria Braun
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Woyzeck
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Flamenco Cache’
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Leonhard Cohen
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sinasi Dikmen
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Bruno Jonas
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Giesinger BahnhofsBrettl
➜ Orangehouse, Seabear
Dienstag, 7. Oktober
➜ 9.15 – 10.15 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Romeo und Julia
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
A Cinderella Story
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Musikförderpreis Gasteig 2008
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Country Music
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
der Sturm
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Kaspar Häuser Meer
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Wohnen. Unter Glas
➜ Alabama, Melanie
➜ Titanic, Henrik Freischlader Band
➜ 59 : 1, Herrenmagazin
➜ Backstage, Sugarplum
Mittwoch, 8. Oktober
➜ 9.15 – 10.15 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Salome 
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Michael Kohlhaas
➜ 19.30 – 21.55 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Fra Diavolo
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Idomeneus
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Heimarbeit
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Hass
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Symphonie/Eurythmie 2000
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Smetana
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, EAV
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ Muffathalle, ASP
➜ Rote Sonne, White Hinterland
➜ Metropolis, Das Ich
➜ Feierwerk, Destination : Failure!
➜ Garage, Dispatch Skulls
➜ Backstage, IO
Donnerstag, 9. Oktober
➜ 9.00 – 9.50 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Macbeth
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Romeo und Julia
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Michael Kohlhaas
➜ 20.00 – 20.50 Uhr, Werkraum, 
Land ohne Worte
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Idomeneus
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Paul Panzer
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Kammerorchester
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Hvorostovsky und Kissin
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Das Buch Richter
➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Berliner Geschichte
➜ 59 : 1, Alphabeat
➜ Backstage Werk, Backyard Babies
➜ Feierwerk, The Generators
➜ Ampere, Jenson
➜ Vereinsheim, Nepo Fiz
Freitag, 10. Oktober
➜ 9.00 – 9.50 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 16.00 Uhr, Prinzregententheater,
Augenblicke und Momentaufnahmen
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Norma
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Liebe und Eifersucht
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Prozess
➜ 19.30 Uhr, Backstage Werk, 
Stefanie Heinzmann
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Faust
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Heimarbeit
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Augenblicke und Momentaufnahmen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Benny
Goodmans Original Carnegie Hall
Concert
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Kaspar Häuser Meer
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Willy Michl
➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ Feierwerk, Bring me the Horizon
➜ Ampere, Roger
➜ Metropolis, Paul Gilbert
➜ Vereinsheim, Joon
➜ 59 : 1, Anger Management League
➜ Atomic Cafe, Those Dancing Days
Samstag, 11. Oktober
➜ 9.00 – 17.00 Uhr, Messe, 
Fachdental Bayern
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Salome
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die lustige Witwe
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall,
 Rattenjagd
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
Lilja 4 Ever
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Hiob
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Faust
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Ina Müller
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Nacht der Erzähler
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35TAXIKURIER
➜ 21.00 Uhr, Tonhalle, Paul Weller
➜ Backstage, Unheilig
➜ Muffathalle, Mike Batt 
➜ Orangehouse, Headlights
Sonntag, 12. Oktober
➜ 10.00 Uhr, München Marathon
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall,
 Catweazle
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Suchers musikalische Leidenschaften
➜ 11.30 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der kleine Prinz
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Macbeth
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Carmen
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kasper
➜ 19.00 Uhr, Schauburg, Kids4Kids
Word Foundation
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Rundfunkorchester 
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus,
Ödipus auf Kolonas
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Sigi Schwab
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Thin Lizzy/Uriah Heep
➜ Muffathalle, Mostar Sevdah Reunion
➜ Alte Kongresshalle, Evelyn Fischer
➜ Sunny Red, With Open Arms
Montag, 13. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, 
Spatz Fritz
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Idomeneus
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Tod eines Handlungsreisenden
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Mercedes Sosa
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Kaspar Häuser Meer
➜ 20.00 Uhr, Alabama, Jimmy Barnes
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
➜ Sunny Reed, Adam West
➜ Ampere, Nils Wülker
➜ Muffathalle, Nneka
Dienstag, 14. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, 
Spatz Fritz
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Suchers musikalische Leidenschaften 
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Fra Diavolo
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Don Karlos
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall,
 Rattenjagd
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Hass
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Mercedes Sosa
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Orchestra di Mantova
➜ Ampere, Bratsch
➜ Alabama, Jimmy Barnes
➜ Vereinsheim, Crooked Jades
➜ Schlachthof, Zinner & Baur
Mittwoch, 15. Oktober
➜ 9.15 – 10.05 Uhr, Schauburg, 
Spatz Fritz
➜ 19.00 Uhr, Liebfrauendom, Orgelnacht
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Mamma Medea
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Don Karlos
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Heimarbeit
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Molieres Misanthrop
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Kurt Krömer
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Sufi-World-Concert
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Henschel Quartett, 
➜ Muffathalle, Camille
➜ Ampere, Pete Philly
➜ Metropolis, 2. Münchner Prognacht
➜ Backstage Werk, Shitdisco
Mehrtägige Termine
➜ 27.08.08 – 01.11.08, 20 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, 
Man liebt nur dreimal
➜ 20.09.08 – 05.10.08, Theresienwiese, Wiesn
➜ 26.09.08 – 05.10.08, Fr. 17–1, Sa. 14–1, So. 14–22 Uhr, 
Event-Arena, Erotikmesse
➜ 30.09.08 – 02.10.08, 10–17 Uhr, Messe-Ost, Euro Attractions Show
➜ 30.09.08 – 03.10.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Nadja Maleh
➜ 02.10.08 – 03.10.08, 20 Uhr,Herkulessaal, Symphonieorchester BR
➜ 02.10.08 – 03.10.08, Muffathalle, ELO
➜ 04.10.08 – 05.10.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers
➜ 05.10.08 – 06.10.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bülent Ceylan
➜ 05.10.08 – 07.10.08, 9–18 Uhr, Messe-Ost, Golf Europe
➜ 06.10.08 – 08.10.08, 9–19 Uhr, Messe-West+Nord, Expo Real 2008
➜ 07.01.08 – 11.10.08, 20 Uhr,Lach und Schieß, HG Butzka
➜ 07.10.08 – 12.10.08, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Georg Ringsgwandl
➜ 09.10.08 – 22.02.09, 20 Uhr, Friedenheimer Brücke, Do Brazil
➜ 10.10.08 – 12.10.08, 9–18 Uhr,MOC, Moda Made in Italy
➜ 11.10.08 – 15.10.08, Sa. 8–17 Uhr, So.–Di. 8–18 Uhr, 
Mi. 8.00 – 13.00 Uhr, ICM, EANM 08
➜ 12.10.08 – 13.10.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Martin Puntigam
➜ 13.10.08 – 14.10.08, 20 Uhr, Circus Krone, Lord of the Dance
➜ 14.10.08 – 16.10.08, 9–17 Uhr, Messe, Materialica 2008
➜ 14.10.08 – 16.10.08, 9–17 Uhr, MOC, Maintain 2008
➜ 14.10.08 – 16.11.08, 20 Uhr,Deutsches Theater, In Nomine Patris
➜ 14.10.08 – 18.10.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Arnulf Rating
➜ 15.10.08 – 18.10.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Malediva
➜ 16.10.08 – 19.10.08, Messe-Ost, Millionaire Fair
➜ 17.10.08 – 19.10.08, 10–19 Uhr,Event-Arena, Eigentum und Wohnen
➜ 18.10.08 – 19.10.08, 20 Uhr, Hubertussaal, Schlusskonzert mit Dinner
➜ 18.10.08 – 19.10.08, Olympiapark, Baden Württemberg Classics
➜ 18.10.08 – 21.10.08, LMU, Münchner Wissenschaftstage
➜ 18.10.08 – 22.10.08, Messe-Ost, Kunst-Messe
➜ 18.10.08 – 26.10.08, Mariahilfplatz, Kirchweihdult
➜ 20.10.08 – 31.03.09, 20 Uhr, Messe West, Schuhbeck-Teatro
➜ 21.10.08 – 23.10.08, 20 Uhr,Circus Krone, Michael Mittermeier
➜ 21.10.08 – 24.10.08, 9–18 Uhr, Messe-West, Systems
➜ 21.10.08 – 25.10.08, 20 Uhr,Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 22.10.08 – 24.10.08, 20 Uhr,Lustspielhaus, Andreas Giebel
➜ 23.10.08 – 24.10.08, 20 Uhr, Herkulessaal, Symphonieorchester BR 
➜ 23.10.08 – 08.02.09, Di.–Sa. 20–23.30 Uhr, So. 18–21.30 Uhr,
Messe West am Wappensaal, Palazzo
➜ 24.10.08 – 25.10.08, Vereinsheim, Christoph und Lollo
➜ 24.10.08 – 26.10.08, 10–18 Uhr,Event Arena, Babywelt + eat’n Style
➜ 25.10.08 – 26.10.08, 9–18 Uhr, MOC, Beauty Forum München
➜ 25.10.08 – 26.10.08, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Matthias Deutschmann
➜ 25.10.08 – 26.10.08, LMU, Josef Hader
➜ 25.10.08 – 02.11.08,Paulaner am Nockherberg, Kunst & Antiquitäten
➜ 28.10.08 – 29.10.08, 20 Uhr, Olympiahalle, Blue Man Group
➜ 28.10.08 – 29.10.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Wolfgang Ambros
➜ 28.10.08 – 01.11.08, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 29.10.08 – 31.10.08, 9–18 Uhr,ICM, Medientage München
➜ 30.10.08 – 31.10.08, 20 Uhr,Herkulessaal, Symphonieorchester BR
➜ 31.10.08 – 02.11.08, Fr.+Sa. 9–19, So. 9–18 Uhr, Messe-Ost, Mineralientage
Donnerstag, 16. Oktober
➜ 14.30 Uhr, Prinzregententheater,
Klassik zum Staunen
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Norma
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Liebe und Eifersucht
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Schnee
➜ Backstage Halle, L’ame Imortelle
➜ Backstage Club, Lovex
➜ Orangehouse, Jim Jones Revue
➜ Muffathalle, Calexico
➜ Rote Sonne, Tilman Rossmy
➜ Vereinsheim, Tanztelegramm
➜ 59 : 1, Kill Hannah
➜ Tonhalle, Fall Out Bay
Freitag, 17. Oktober
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 10.00 + 12.00 Uhr, Prinzregenten -
theater, Klassik zum Staunen
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Macbeth
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 
2 Rooms 
5 9 : 1 
8 Seasons    
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Babylon  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Cafe am Hochhaus  
City-Stadl  
Cord   
Crash   
Crowns Club  
Elser-Hallen  
Erste Liga   
GOP Varieté 
Hansa 39   
Kultfabrik  
Lenbach 
Loggia 
M-Park  
Max + Moritz  
max Suite  
Milchbar 
Muffathalle  
Nachtgalerie  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Palais  
Pacha  
Pappasitos    
Prinzip  
Pure Club  
Reitschule   
Rote Sonne  
Schlachthof 
Schranne 
Skyline  
Spiegelzelt 
Substanz 
The Garden   
T i t a n i c C i t y 
Volksgarten   

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36 TAXIKURIER
➜ 19.30 – 23.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Jazz im Gärtnerplatz
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater,
Idomeneo
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Marstall,
 Sugardaddy
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Dieter Nuhr
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Furcht und Zittern
➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Tango sur
➜ Orangehouse, Joe Lally
➜ Ampere, The Glam
➜ Atomic Cafe, Ja, Panik
➜ Feierwerk, The Golden Years
Samstag, 18. Oktober
➜ 11.30 Uhr, Prinzregententheater,
 Attaca
➜ 16.00 –16.50 Uhr, Schauburg, 
Spatz Fritz
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die
 Verschwörung des Fiesko zu Genua
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Ballett
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, I Masnadieri
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Dance4kids
➜ 19.30 Uhr, Hubertus-Saal, Vivaldi
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
 Invasion
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Martina Schwarzmann
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Schorsch Kamerun
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Cecilia Bartoli
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
S’ Münchner Herz
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Franui & Sven-Eric Bechtolf
➜ 23.00 – 2.00 Uhr, Nationaltheater,
Lange Nacht der Tenöre
➜ 59 : 1, The Infadels
➜ Backstage, RO/CK
➜ Babalu, No More
➜ Vereinsheim, Marc-Uwe Kling
➜ Orangehouse, Beathotel
➜ Lukaskirche, God send Music
Sonntag, 19. Oktober
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Kammerkonzert
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Fürth
➜ 15.00 – 16.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der kleine Prinz
➜ 16.00 Uhr, Schauburg, Dance4kids
➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, 
Echo der Stars
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der kleine Prinz
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Die Bassariden 
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Stillleben in
 einem Graben
➜ 19.00 Uhr, Hubertus-Saal, Verdi-Nacht
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Hiob
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Arthur Senkrecht
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Alicia Keys
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Weber & Beckmann
➜ Orangehouse, Cracker
➜ Ampere, Spender Davis Group
➜ Zenith, In Flames
➜ Substanz, TV Smith
Montag, 20. Oktober
➜ 10.30 Uhr, Schauburg, Dance4kids
➜ 1900 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Macbeth
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Der
 Verschwörung des Fiesko zu Genua
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Prozess
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Ben Becker
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Baki
➜ Orangehouse, Thalia Zadek
➜ Muffathalle, Dynamite Deluxe
➜ Backstage, Volbeat
➜ Zenith, Disturbed
➜ Ampere, Eskobar
Dienstag, 21. Oktober
➜ 10.30 Uhr, Schauburg, Gasten
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Der kleine Prinz
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Moderne trifft Klassik
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die lustige Witwe
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Gasten
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Down Understanding
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Toilus und Cressida
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Molieres Misanthrop
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Stillleben in
 einem Graben
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Galanacht
der deutschen Startenöre
➜ 20.45 Uhr, Arena, FC Bayern – Florenz
➜ 59 : 1, Amanda Palmer
➜ Muffathalle, Heather Nova
➜ Ampere, I Am Kloot
➜ Atomic Cafe, The Fuzztones 
Mittwoch, 22. Oktober
➜ 16.00 Uhr, Schauburg, Carto(o)n
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Brand
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Carmen
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Die Bassariden
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Filmmusik aus Russland
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Marstall,
 Sugardaddy
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Gustavo Dudamel
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Furcht und Zittern,
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Symphonie Fantastique
➜ Orangehouse, This will Destroy You
➜ Muffathalle, The Hold Steady
➜ Schlachthof, Stefanie Werger
➜ Muffathalle, Patrice
➜ Backstage, Anathema
➜ Feierwerk, Refeer
Donnerstag, 23. Oktober
➜ 10.30 Uhr, Schauburg, Carto(o)n
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Eugen Onegin
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die
 Verschwörung des Fiesko zu Genua
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Liebe und Eifersucht
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Prima la musica
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Down Understanding
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Hass
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Westfälischer Frieden zu Münster
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Symphonie Fantastique
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Stillleben in
 einem Graben
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Lust auf Musik
➜ 21.00 Uhr, Schauburg, Edgar
➜ Vereinsheim, Toni Mahoni
➜ Metropolis, Down Below
➜ Sunny Red, To kill
Freitag, 24. Oktober
➜ 10.30 Uhr, Schauburg, Edgar
➜ 11.00 Uhr, Hubertussaal, 
Prima la musica
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Nationaltheater,
Junge Akademie
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Ballett
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Endspiel
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Im Dickicht der Städte
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Orchesterkonzert mit Orgel
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lesung
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Jazz im Gärtnerplatz
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Irish Folk Festival
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
David Daniels
➜ 20,00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Allerdings, allerdongs
➜ Metropolis, Electro Club Night
➜ Ampere, Klee
Samstag, 25. Oktober 
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 15.00 Uhr, Circus Krone, Peter Pan
➜ 15.30 – 17.45 Uhr, Arena, 
FC Bayern – VFL Wolfsburg
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Carmen
➜ 19.00 Uhr, Schauburg, Don Q.
➜ 19.00 Uhr, Circus Krone, Peter Pan
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Die Bassariden
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Prima la musica
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Endspiel
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Citybattle
➜ Babalu, Cut off Your Hands
➜ Backstage, Megaherz
➜ Tonhalle, Amy MacDonald
➜ 59 : 1, August Burns Red
➜ Lange Nacht der Museen
Sonntag, 26. Oktober (Winterzeit!)
➜ 10.00 – 13.00 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Die Wawuschels
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Bass Besser Tenor
➜ 14.00 Uhr, Circus Krone, Peter Pan
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Die Wawuschels
➜ 16.00 Uhr, Schauburg, Don Q.
➜ 16.00 Uhr, Philharmonie, 
Vaja con Dios
➜ 17.00 – 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Eugen Onegin
➜ 17.00 Uhr, Circus Krone, Peter Pan
➜ 18.00 Uhr, Marienplatz, 
Gebet für die Stadt
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Das Leben ein Traum
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Dance 2008
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Vaja con Dios
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Weber
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Furcht und Zittern
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Martin Schmitt
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Konzerte für die Königin
➜ Ampere, Jaded Sun
➜ Der Pschorr, Operndinner
➜ 59 : 1, The Feeling
Montag, 27. Oktober
➜ 9.00 – 9.50 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Salz
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Genannt Gospodin
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Molieres Misanthrop
➜ 20.00 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 Uhr, Alte Pinakothek, 
Barock-Konzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Sinfonieorchester Stuttgart
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Hille Perl
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Katharina Herb
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle,
 Smackdown
➜ Ampere, Femi Kuti
➜ Vereinsheim, Wenzel
➜ Sunny Red, Stellardrive
Dienstag, 28. Oktober
➜ 9.00 – 9.50 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Salz
➜ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Deutsch-Türkisches Kinderkonzert
Historische Gastwirtschaft
mit idyllischem Wirtsgarten
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Seite 37

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37TAXIKURIER
Wer im Herbst nicht „Vollgas“ gibt, ist selbst schuld. Wiesn-Finale bis zum
5ten. Alle Theater und Bühnen bieten ein volles Programm. Unglaubliche
Event-Dichte im Circus Krone! 22 Konzerte in der Marsstraße. Schnell zu
erreichen, wenn am Augustiner Keller nichts läuft. Bundesliga und Champions League in Fröttmaning. Ab 14. des Monats ebenfalls in Fröttmaning
Start des Deutschen Theaters“ . Start von 3 Dinnershows (Schuhbeck Teatro
8.10., Do Brazil 9.10., Palazzo 23.10.). Nicht zu vergessen das GOP-Varieté
(ganzjährig Mi.–So.), unglaubliche 7 Messen in Riem. Höhepunkt dort
wohl wieder die Expo-Real, deren Besucher partout keine öffentlichen 
Verkehrsmittel nutzen wollen … Ob zwischen 16. und 19.10. die Gäste der
„Millionaire Fair“ unsere Alltags-Fahrzeuge beehren, wird sich zeigen. (PR)
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die 
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 
120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
 können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rech nungs -
stellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden
lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock
 (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rück seite (mit Taxiunternehmer-
Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-
 MÜNCHEN eG mit bringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, 
dass der Kurs teil nehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunter neh men bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de
Taxischule Info-Ansage (089) 76 42 70
➜ 18.30 Uhr, Volkstheater, Helmut
Schmidt und Richard von Weizsäcker
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die
 Verschwörung des Fiesko zu Genua
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Deutsch-Türkisches Kinderkonzert
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Kaspar Häuser Meer
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Stillleben in
 einem Graben
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Höhner
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Anu Tali
➜ 20.00 Uhr, Zenith, 3 Doors Down
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Prinzipal
➜ Orangehouse, Bohren
➜ Ampere, Anna Maria Jopek
➜ Vereinsheim, Dittmar Bachmann
Mittwoch, 29. Oktober
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Liebe und Eifersucht
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Wiener Blut
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Genannt Gospodin
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Troilus und Cressida
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Am Ziel
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Martina Schwarzmann
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Wiener Klassik
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Blut ist im Schuh
➜ Backstage Werk, Monster Magnet
➜ Orangehouse, From Monument 
To Masses
➜ Sunny Red, Wednesday Night Heroes
Donnerstag, 30. Oktober
➜ 10.00 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Eugen Onegin
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Romeo und Julia
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Schwestern
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Wiener Blut
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Woyzeck
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Willy Astor
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater,
 Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Franz Benton
➜ Vereinsheim, Michael Birbaek
Freitag, 31. Oktober
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
John Maynard
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die
 Verschwörung des Fiesko zu Genua
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
A Cinderella Story
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, I Masnadieri
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Das Ende vom Anfang
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Stillleben in
 einem Graben
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Akascht
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Birgit Denk
➜ 21.30 Uhr, Schauburg, 
10 Jahre Gmelch-Test
➜ Muffathalle, Paul Paz
➜ Vereinsheim, Sebastian Krämer
➜ Amerikahaus, Piano Summit
➜ Sunny Red, Syff
Top of the Top’s
THE ULTIMATE ART OF ENTERTAINMENT & CUISINE
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5
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38 TAXIKURIER
„Ausgerechnet heit hob i an TAXIKURIER ned dabei, wo die 
Erklärung für’n Rollstuhl drinsteht.“
Kollege Benz hat mit dieser treffenden Aussage zwei 
Karten für das „GOP-Varieté-Theater (inkl. 3-Gang-Menü) 
gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der September-Ausgabe:
And the winner is …
Taxameter des Monats
Wiesn-Stiche
Ostbahnhof/Kultfabrik – Der absolute Top-Stich!
Immer im Licht, und am Ende der Fahrt warten
bereits die nächsten Fahrgäste. Hier geht’s oiwei
weida!
Outback – Auch hier geht’s schnell weiter. Fahrten von der Wiesn in die innerstädtische Peripherie garantieren fast immer im Anschluss einen
Funkauftrag. Ob vom Sauerbruch oder Wasserburger Land – das Spiel geht weiter. Und meist
ist man wieder besetzt unterwegs in die Stadt, da
die Standplätze leerer als sonst sind.
Hauptbahnhof/City – Die Standardfahrt. Wenn
auch nicht der große Umsatz winkt, es geht sofort weiter, der Kilometerschnitt schnellt nach
oben und die Kunden geben sich die Türklinke in
die Hand.
Vororte – Nicht ganz der große Hit sind Fahrten
in die nähere Umgebung. Problematisch wird
hier das Einschlafverhalten der Fahrgäste, und
die Wahrscheinlichkeit, einen Anschlussauftrag
zu bekommen ist auch nicht so besonders aussichtsreich. Auch die Rückfahrt ins Zentrum oder
zum nächsten Taxistand ist zeitaufwändig.
Prärie – Jeder will handeln, weite Rückfahrten,
vor allem, wenn’s keine Autobahnanbindung
gibt. Kostet enorm viel Zeit und bringt schlechte 
Kilometerschnitte – in derselben Zeit ist in der
Stadt mehr zu holen! (TK)
Ein Kunde in der Metzgerei schaut suchend in die 
Wurst-Theke. „Ist die grobe, fette heute nicht da?“ 
Die Verkäuferin antwortet:
„Nein, die hat am Dienstag immer Berufsschule!“
Witz des Monats
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39TAXIKURIER
Liebe Taxler, weiblich und männlich,
nach der Wiesn fallen wir in kein Loch, denn unsere Stadt pulsiert weiter. Taxiaffine Messen und -Veranstaltungen sichern uns guten Umsatz, Auch sollten wir
uns von den schlechten Wirtschaftsprognosen nicht unseren Optimismus nehmen
lassen. Ein gut vorbereiteter und ausgerüsteter (Datenfunk!) Taxler braucht in
München – der Insel der Seeligen – keine Zukunftsängste zu hegen.
In diesem Sinne!
Paul Rusch, Objektleiter
Die November-Ausgabe erscheint am 31. Oktober. 
Einige Themen haben wir schon vorbereitet:
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Tony Doll (TD), Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK),
Thomas Kroker (TK), Christine Reindl (CR), 
Rudolf Rötzer (RR), Michael Schrottenloher (MS), 
Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Benedikt Weyerer (BW), 
Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, 81829 München
Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
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Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
 besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Rudolf Rötzer, Reinhard Zielinski 
Impressum
Vorschau November 2008
➜ Anschnallpflicht für Taxler
Sinn oder Unsinn
➜ Münchens gefährlichste Straßen
Wo es am häufigsten kracht
➜ Essen auf Rädern 
Die Bestenliste „München-Ost“
Folienversiegelung, Autoreinigung innen/außen, 
Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), 
Klima-Anlagen-Desinfektion (Geruchsentfernung)
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– Spiegeltaxameter
– Alarmanlagen
– Quittungsdrucker und Programmierung
– Navigationssysteme
– Taxameter Tarif-Programmierung
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T e l e f o n 0 8 9/3 07 48 04 7
Mobil 01 77 / 2 70 32 70
Kundendienst

Seite 40

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Starnberg – Petersbrunner Str. 7
Verkauf – U nsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, 
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 (von links nach rechts)
Unfall- bis zum Werkstattservice, 
von verlängerten Öffnungszeiten bis
zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig.
Das verstehen wir unter Service 
mit Stern.