Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier September 2008

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2008. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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September 2008
TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
Handicap
➜ Der richtige Umgang mit Rollstuhlfahrern 
➜ Was zeichnet einen guten Taxler in München aus
Fünf verschiedene Meinungen
➜ Schlafforschung 
Wieviel Schlaf ist sinnvoll und notwendig
➜ Taxi-Check München
Das Sommer-Outfit der Taxler

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2 TAXIKURIER
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 –12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Samstag 10.00 –16.00 Uhr
Der Richter zum Angeklagten: 
„Ihnen wird vorgeworfen, in einem
Bordell die Domina verprügelt zu
haben.“ … 
Darauf der Beschuldigte: 
„Ja, aber sie hat angefangen!“
Witz des Monats
Christine Reindl organisierte nicht nur
den Rollstuhl für unser Foto-Shooting,
sondern verfasste auch das Titelthema.
Ihre tägliche Arbeit mit dieser wichtigen
Zielgruppe garantiert Kompetenz.
Zum Titelbild
Zum Titelbild | 2
Witz des Monats | 2
Editorial | Augenmaß 3
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 4
Wichtige Information | Start des GOP-Varietés 5
Die Genossenschaft | Protokoll der Generalversammlung sowie Aktuelles 6
Taxlers Service | Adressen für alle Fälle 11
Bericht aus dem Aufsichtsrat | 12
Der Landesverband | Neuigkeiten 14
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 16
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 16
Hier spricht der Doc | Die bewegliche Schulter 17
München und seine Stadtbezirke | Pasing-Obermenzing 18
Schrottis Fiaker ABC | Start der dritten Staffel mit „A“ 20
Essen auf Rädern | Bestenliste „Nord“ 21
Der gute Taxler | Fünf Meinungen zum Idealbild 22
Promitalk | Karin Dor 25
Baustellenbericht Herbst 2008 | Übersicht der „Zeitdiebe“ 26
Flughafen München | MUC bester Airport Europas 27
Taxi-Check München | Sommer-Outfit der Taxler 28
München Splitter | 29
Messe München | München wird Kardiologen-City 30
Handicap | Der richtige Umgang mit Rollstuhlfahrern 31
Die versteckten Schätze Münchens | Schneider-Werkstatt Sahapov 34
Rose des Monats | Ulrich Hagemeister, Taxi 662 35
Zitrone des Monats | Abu-Alhija Walid, Taxi 2175 35
Die fünf Weisheiten des Monats | 35
Schlaf | Wieviel ist sinnvoll und notwendig? 36
Taxameter des Monats | Verkehrsteilnehmer aus Taxler-Sicht 38
Der Blick zurück | Der September vor 100, 75, 50, 25 Jahren 39
Top-Termine September 2008 | Hier glüht der Taxameter 40
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 42
Taxler’s Erlebnisse | Fundsache 42
Letzte Meldung | Registrierkassenfunktion 42
Impressum | 43
Vorschau Ausgabe Oktober | 43
Inhalt
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de

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3TAXIKURIER
Die Generalversammlung der Taxi-
München eG war von der Vernunft aller
Mitglieder geprägt. Der Vorstand sprach
alle aktuellen Entwicklungen an und
 bezog Stellung. Obwohl das Treffen erst
sechs Wochen zurück liegt, bestätigten
die Tendenzen beim privaten Konsum
und in der Wirtschaft die vorsichtige
 Politik der Taxi-München eG in jeder
Hinsicht. Dies gilt für die Tarifpolitik 
wie bei der Umlagenfestsetzung und 
dem Datenfunk gleichermaßen.
Zur Tarifsituation steht eindeutig fest,
dass unsere Misere nicht vorrangig in 
der Preisstruktur liegt. Wir haben zuwenig Fahrgäste. Selbst wenn die Abläufe
am Flughafen mit drei Fahrten pro Tag
ausgeklammert werden, ist die Fahrtenfrequenz mit zehn bis zwölf Fahrten pro
Schicht absolut unzureichend. Aufhalter
sind kaum noch zu verzeichnen.
Erkennbar ist keine Verbesserung aufgrund der stark angestiegenen Sparquote
und Verunsicherung in der Münchner
Wirtschaft.
Wie im Einzelhandel und in vielen anderen Branchen, setzen sich am Markt nur
diejenigen durch, die Kosten sparen und
zu akzeptablen Preisen Qualität für hochwertige Leistungen anbieten. Eine Preisfestsetzung alleine, oder konkreter, eine
Tariferhöhung sichert weder Kundschaft
noch Umsatz.
Unsere Konkurrenz ist in den eigenen
Reihen. Mietwagen von Taxikollegen,
Schmiergeldzahler und natürlich die, 
die um jeden Kneipier kämpfen.
Kosten sparen ist unser Ziel – effektive
Vermittlung zu günstigen Umlagen 
– dadurch sparen Sie Leerkilometer und
teuren Treibstoff. Dass es auch anders
geht, beweisen am Flughafen viele. Es 
ist natürlich schon schwierig, 400 Euro
Vermittlungsgebühren und hohe Spritrechnungen zu bezahlen. Sparbemüh -
ungen mit alten oder Billigfahrzeugen
machen die Qualität zunichte. Eine 
Lösung liegt in erdgasbetriebenen Taxis.
Hierbei können die Treibstoffkosten 
nahezu halbiert werden.
Nach überstürzten Tarifanträgen rufen
und gleichzeitig Kleinwagen mit Not -
sitzen als Bustaxi anbieten, passt nicht
zusammen.
Absolut tragisch ist allerdings, wenn sich
Vereinsvorstände bei der MAHAG über
unsere Vermittlungspraxis bitter beklagen
und gleichzeitig darauf hinweisen, dass
in ihrer Zentrale Tourans für sechs Fahrgäste vermittelt werden.
Peinlich ist allerdings, wenn der inno -
vative Mehrwagenverband bestätigt, dass
von Touran- und Zafirafahrern der Buszuschlag erhoben wurde – zu unrecht,
wie wir alle wissen.
Der Vorstand hat nichts gegen diese
Fahrzeuge, die als geräumige Kombi-
PKW ihre Dienste tun und preiswert 
sind, zumal VW und Opel und andere in 
Limousinen wie Passat, Vectra einen geeigneten Arbeits- und Kundenplatz anbieten. Besonders freuen wir uns, wenn
Kunden bequeme Bustaxis, wie den T5
oder Vito und ähnliche anbieten können.
Nach einem klärenden Gespräch hat sich
die Firmenleitung der MAHAG unserer
Philosophie angeschlossen. Für uns ist
dieses Thema abgehakt.
Das leidige Problem Kienzle-Taxameter
und Datenfunk scheint nun auch von
 unserem Softwarehause gelöst zu werden.
Kienzle, bzw. Kati entwickelt selbst offensichtlich kaum Neues. Bei Verwendung
des Kienzle 1150 in unserem Datenfunksystem schlagen höhere Preise für den
Drucker und Kartenleser zu Buche.
Gegenüber dem Austausch für einen 
Hale CT 5 spart man rund 100 Euro. Wir
haben somit auch dieses Problem gelöst.
Für den Kardiologenkongress wünschen
wir Ihnen viel Erfolg und noch ein paar
sonnige Ferientage.
Ihr
Hans Meißner
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Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice.
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Ehrwalder Str. 89 · 81377 München

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4 TAXIKURIER
Sheraton München Westpark lädt alle Taxler ein
Hotels ändern aus verschiedenen Gründen (Zusammenschlüsse, Übernahmen etc.) öfter den Namen. 
Das Arabella Sheraton Westpark Hotel in der Ridlerstraße
heißt seit einiger Zeit „Sheraton München Westpark Hotel“ .
Das Haus mit über 200 Zimmern, Suiten und Appartements
verfügt über einen Wellness-Bereich und ist besonders bei
Tagungsteilnehmern beliebt. 
Das Hotel mit seinen Einrichtungen steht nicht nur 
Hotelgästen zur Verfügung, denn der Wellness-Bereich mit 
besonderen Arrangements ist für jedermann zugänglich,
ebenso wie der Sonntags-Brunch (35 Euro pro Person).
Am 16. September von 10 bis 17 Uhr lädt die Direktion des
Hauses alle Taxifahrerinnen und Taxifahrer zu Kaffee und
Kuchen, Sandwiches und Erfrischungsgetränken ein. 
Hier bietet sich die Möglichkeit, das Hotel und sein Konzept
kennenzulernen. (PR)
„Do Brazil“ ab 9. Oktober in München 
Den Münchnern ist der Name „Giovane Elber“ in bester 
Erinnerung. Der ehemalige, symphatische Stürmerstar
des FC Bayern kommt vom 9. Oktober bis 22. Februar
mit seiner brasilianischen Dinner-Show zurück in unsere
Stadt. Das Menü kreiert Starkoch Dieter Müller. Die
Show ist eine Mischung aus brasilianischen Rythmen,
schönen Frauen und Männern, atemberaubender Comedy
und Artistik. Ein Teil der Eintrittsgelder fließt in die
„Giovane-Elber-Stiftung“, einer Organisation, die brasilianische Straßen-kinder unterstützt. Im Gewinnspiel in
dieser Ausgabe sind zwei Karten für dieses Spektakel an
der Wilhelm-Hale-Straße 35-37 zu gewinnen. (PR)
2x2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof 
zu gewinnen
Die ersten beiden Anrufer, die uns unter der Telefonnummer (0 89) 46 50 21 sagen, in welchem Ortsteil
Münchens Karin Dor gelebt hat, erhalten je 2 Karten für
die Vorstellung „Man liebt nur dreimal“ mit Karin Dor,
Stefan Behrens, Werner Haindl am Montag, 15. September 2008, 20 Uhr. Isabella, gespielt von Weltstar Karin
Dor, konnte sich bisher für keinen Mann entscheiden,
deshalb hat sie gleich drei: Mit dem etwas älteren Musikkritiker Magnus bereist sie die Welt, mit dem jüngeren
Herzspezialisten Hagen genießt sie ihre Wahlheimat
München und der charmante Boris kümmert sich um ihr
Penthouse. Das Männerkleeblatt ist für Isabella kein 
Problem, zumal die Herren voneinander wissen. Um sie
aus dem Gleichgewicht zu bringen, muss schon etwas
Pikanteres passieren – und genau das passiert … Lassen
Sie sich überraschen!
Das Stück läuft in der Komödie im Bayerischen Hof vom
27. August bis 1. November 2008, täglich 20 Uhr.
Vor-Wiesn in Fürstenried
Der Alte Wirt in Fürstenried kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Eines der ersten Autorennen 
in Deutschland, die „Herkomer-Konkurrenz“ führte im
 Jahre 1906 auf einer der Teilstrecken durch Fürstenried
vorbei am „Alten Wirt“ . Bilder und Objekte aus dieser
automobilen Renngeschichte sind in dem gemütlichen
Gasthaus zu besichtigen. Der rührige Wirt bietet schon
vor der Wiesn das Oktoberfestbier an. Eine spezielle
Wiesn-Karte (Hendl, Haxn, Ochsen, Enten) wird alle
freuen, die schon jetzt Wiesn-Appetit verspüren oder
dem Wiesn-Andrang ausweichen wollen, um in ihrer
„Wirtschaft“ gemütlich zu genießen. (PR)
Wiesn-Outfit für Taxler
Die Taxler, die zur Wiesn noch die richtigen Trachten
suchen, sollten bis 30. August den Garagen-Verkauf von 
Loden-Frey in der Triebstraße nutzen!
Pinnwand
Schwarzes Brett der Branche

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5TAXIKURIER
Mit Leidenschaft begeistern – 
das GOP Varieté-Theater München
der Spitzenklasse: Künstler aus aller Welt
präsentieren spektakuläre Akrobatik, 
verblüffende Magie, schräge Comedy und
frische Moderationen. Das stimmungs -
volle Ambiente, freundliches Personal
und die Gastronomie sind ein wichtiger
Teil der Unterhaltung à la GOP: Die Gäste
sollen mit allen Sinnen genießen. Sie
können sich vor oder nach der Varieté -
show kulinarisch verwöhnen lassen, 
direkt im Theatersaal oder im Restaurant
„Leander“ . Die kreative Cross-over-Küche
wird mit ihrem unbedingten Anspruch an
Frische und Qualität auch höchsten Ansprüchen gerecht. Ob mit Varietéerlebnis
oder einfach mal so – das Restaurant 
„Leander“ ist immer einen Besuch wert.
Weitere Informationen finden Sie im
Internet unter www.variete.de.
Showtime
ist Mittwoch und Donnerstag um 20 Uhr,
Freitag und Samstag um 18 und 21 Uhr
und am Sonntag um 14.30 und 18 Uhr.
Sowie an jedem letzten Mittwoch im 
Monat um 15.30 Uhr. 
Woher kommt GOP?
GOP – diese drei Buchstaben stehen für
den von 1912 bis 1913 in Hannover erbauten Georgspalast. In dem dort beheimateten Varieté-Theater traten Stars wie
Paul Hörbiger, Gert Fröbe, Josephine
 Baker, Zarah Leander und Heinz Erhardt
auf. Die Idee, erstklassiges Live-Entertainment mit gehobener Gastronomie in
einem außergewöhnlichen Ambiente zu
verbinden, begeistert bis heute die Besucher. Aufgrund des Erfolgs in Hannover
wurden weitere GOP Varieté-Theater in
Essen, Bad Oeynhausen und Münster er -
öffnet – und im September auch im Herzen Münchens, in der Maximilian straße 47. 
GOP heißt erleben mit allen Sinnen
Die GOP Varieté-Theater sind Marktführer
in Europa. Dass konsequent auf Qualität
gesetzt wird, zahlt sich aus. Die Gäste erleben allabendlich Live-Entertainment
Wichtige Information
Damit Sie wissen, was Sie Ihren 
Gästen empfehlen können, laden wir
Sie ein, das GOP Varieté-Theater
 München kostenlos kennen zu lernen. 
Reservieren Sie einfach telefonisch
unter (089) 210 288 444 Ihre Eintrittskarten für sich und eine Begleitperson.
Das Stichwort lautet „TAXIKURIER“ .
Ihre Karten liegen dann am Veranstaltungsabend an der Abendkasse für Sie
bereit. Bitte bringen Sie Ihren Taxiausweis zur Vorlage mit. Wir wünschen
Ihnen viel Spaß im GOP!
Ihre Taxi-München eG
Am 5. September 2008 geht ein neuer
Stern am Münchner Theaterhimmel auf:
Dann eröffnet das GOP Varieté-Theater
München. Das Motto des GOP Varieté-
Theaters München, in den Räumlichkeiten
der ehemaligen „Kleinen Komödie“ am
MAX II lautet dann lachen, staunen und
genießen. Denn GOP ist die faszinierende
Verbindung aus innovativen Bühnenshows
und kulinarischen Genuss-Kreationen. 
In den zweimonatlich wechselnden Live-
Shows begeistern internationale Künstler
in stimmungsvoller und einzigartiger
Atmosphäre die Besucher.
Taxi-München eG lädt Taxler ins GOP ein!

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Bericht über die ordentliche 
Generalversammlung 
am 16. Juli 2008
Frau Reindl begrüßte Aussteller und
Sponsoren. Bei Herrn Weber, dem 
Verkaufsleiter der Mercedes Benz NL
München, bedankte sich Frau Reindl für
die großzügige Einlandung zum Mit -
tagessen, sowie bei Herrn Karlinger von
der Firma MAHAG für die spendable 
Geste in Form von Getränken.
Als weitere Gäste wurden begrüßt: Frau
Stadträtin Barbara Scheuble-Schäfer, 
Herr Voß und Herr Wenzl vom KVR, Herr
Wieland von der IHK für München und
Oberbayern, von den Ausstellern wurden
unter anderem die Geschäftsführer des
Versicherungsbüros Crasselt und Herrn
Wurm von der Firma Traumcar begrüßt.
Der von den Mitgliedern bestätigte 
Wahlausschuss wählte Herrn W.P. Stern
zu seinem Vorsitzenden.
Herr Hans Meißner trug den Bericht 
des Vorstandes für das Jahr 2007 vor.
Im Jahr 2007 flachte die Konjunktur ab.
Steigende Lebenshaltungskosten bei stagnierenden Nettolöhnen verringern die frei
verfügbare Geldmenge der Bevölkerung.
Obwohl in der Region München praktisch
Vollbeschäftigung herrscht, nimmt die
Nachfrage im Taxigewerbe nicht zu.
Impulse, wie die Fußball-WM im Jahr
2006, fehlten spürbar. Positiv wirkt sich
der Zuwachs im Messewesen in München
aus. Das Nachtgeschäft reduzierte sich
durch das Nichtraucherschutzgesetz.
Ein Motor für das Gewerbe ist die Entwikklung des Tourismus. Trotz weiterer
Steigerungen der Übernachtungszahlen
um 7,6 % in München hat das Taxigewerbe einen Auftragsrückgang von 3,9 %
hinnehmen müssen.
Durch die Einführung des Datenfunks
wird das Dienstleistungsangebot nachhaltig verbessert. Es ist davon auszugehen,
dass sich nicht alle bisherigen Funkteilnehmer bis zum Umstellungszeitpunkt 
am 30. Juni 2009 Datenfunkgeräte anschaffen. Eine Gefahr für die Vermittlung
besteht dadurch nicht. Es sind bereits 
ca. 300 Datenfunkgeräte im Einsatz.
Der Gesamtumsatz 2007 reduzierte sich
im Vorjahresvergleich um 10,1 % auf
4.344 TEUR. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die vertragliche Umstellung
der Abrechnung der Dialysefahrten zurükkzuführen.
Die Mieteinahmen erhöhten sich in 2007
um 6,0 % auf 1.441 TEUR.
Der Dienstleistungssektor „bargeldloser
Zahlungsverkehr“ erreichte in 2007 einen
Umsatz in Höhe von 8,22 Mio. Euro 
(Vj.: 7,32 Mio. Euro).
Die von der Zentrale vermittelten Auf -
träge reduzierten sich um 3,9 % auf
1.606.526 Fahrten (Vj.: 1.671.818). 
Die Haupteinnahmen resultieren aus der
Vermittlungszentrale und den Mietob -
jekten. Eine 100%ige Kapazitätsauslastung bei den Immobilien ist gegeben.
Bemerkenswert ist die kontinuierlich
 positive Entwicklung der Vermögens-,
 Finanz- und Ertragslage der letzten fünf
Jahre. Jeweils zum Bilanzstichtag erhöhte
sich der Stand der liquiden Mittel zwischen 2003 und 2007 um 1.105 TEUR 
auf 1.152 TEUR. 
Dem gegenüber reduzierten sich die
Bankverbindlichkeiten um 1.920 TEUR
auf 4.754 TEUR. Der Verlustvortrag
 konnte in dieser Zeit um 1.524 TEUR 
auf 295 TEUR reduziert, das Eigenkapital
konnte um 1.526 TEUR erhöht werden.
Die in 2007 gebildeten versteuerten Wertberichtigungen in Höhe von 150 TEUR
sind hierbei berücksichtigt.
Der Vorratsbestand wurde in 2007 deutlich erhöht (Datenfunkausrüstung), um
den Mitgliedern eine ausreichende Menge
an Hardware für die Umrüstungsphase
des digitalen Datenfunks zeitnah zur Verfügung stellen zu können. Mit Kontrakt
vom 11.01.2008 hat sich die Genossenschaft zur Abnahme von weiteren 1.500
Geräten bis zum 26.09.2008 verpflichtet.
Der Jahresüberschuss 2007 liegt mit 
174 TEUR um 166 TEUR unter Vorjahresniveau. Wesentlichen Einfluss auf das geringere Ergebnis hatten die Bildung der
besteuerten Pauschalwertberichtigungen
und die Belastung durch die vorläufige
Amtsenthebung des Vorstandsvorsitzenden Hans Meißner.
Eine Sozialversicherungsprüfung für die
Jahre 2001 bis 2006, ergab unter Anrech-
Die Genossenschaft
6 TAXIKURIER
Rudolf Dvorak GmbH
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➤ Automatiküberholung
➤ Autoglas
Seit 
25 Jahren 
im Dienst 
der Münchner
Taxler!
KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst

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nung von zuviel bezahlten Beiträgen und
bereits erhaltenen Erstattungen, keine
nennenswerten Nachzahlungen.
Die Bemühungen, die Führung der Genossenschaft für die Zukunft zu sichern,
bleibt weiterhin ein Hauptaufgabenbereich aller zuständigen Gremien. Sie 
werden erst in den kommenden Jahren
abgeschlossen sein. Herr Meißner erreicht
im 1. Quartal 2010 die Altersgrenze.
Durch die Einrichtung eines modernen
Risikomanagements in 2006, das ständig
erweitert und aktualisiert wird, haben 
wir die organisatorischen Regelungen
und Maßnahmen getroffen, dass die, den
Fortbestand der Genossenschaft gefährdenden und sonstige wesentliche Risiken
der künftigen Entwicklung, frühzeitig
 erkannt werden. Nach den vorliegenden
Informationen aus diesem System haben
sich keine Bestandsgefährdende oder
 sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage ergeben.
Rechtsstreite wegen Zuschlägen für
Nacht arbeit zweier Mitarbeiter lagen vor.
In diesem Zusammenhang werden die
 arbeitsvertraglichen Inhalte überprüft,
damit mögliche Vertragsrisiken minimiert
werden können. Die Verfahren sind 
ab geschlossen. 
Die wirtschaftliche Entwicklung der 
Genossenschaft in den kommenden beiden Jahren ist eng mit der erfolgreichen
 Umstellung des Datenfunks verbunden.
Dennoch wird für 2008 ein Ergebnis
leicht über Vorjahreshöhe erwartet. Bei
anhaltend positiver Entwicklung der 
Genossenschaft auch über das Jahr 2007
hinaus, war eine Entlastung der Mitglieder durch reduzierte Bearbeitungsge -
bühren möglich. 
Die Auftragsabwicklung konnte durch
Kundenakquise und Autobooking intensiviert werden. Hier sieht der Vorstand erhebliche Erweiterungsmöglichkeiten. Die
Akquise ist sinnlos bei finanziellen Zugeständnissen. Schmiergelder sowie Gratisfahrten werden von uns nicht angeboten.
Die Genossenschaft
Zusammenfassend stellte Herr Meißner
fest, dass die Taxi-München eG wirtschaftlich gesund ist wie seit Jahrzehnten
nicht mehr, über eine kräftige Eigenka -
pitaldecke verfügt und die liquiden Mittel
mit 1,5 Mio. Euro absolut zufriedenstellend sind.
Durch die Einführung des Datenfunks
ist die Taxi-München eG auch technisch
gut aufgestellt.
Herr Meißner erinnerte daran, dass der
 finanzielle Befreiungsschlag durch die
Schließung der defizitären Tankstellen
und dem Neubau in der Marktstraße
 gelang. Durch Mieteinnahmen und 
Abschreibungen konnten stille Reserven 
geschaffen werden und weitere umfassende Investitionen, wie z. B. Karwen -
delstraße und Neubau der Zentrale 
fin anziert werden. Die Attraktivität der
Ge nos senschaft wird durch eine vorsichtige und sparsame Geschäftspolitik erhalten. Ein Beweis dafür ist, dass die Zahl
der Mitglieder im letzten Jahr, zum ersten
Mal seit cirka 20 Jahren, wieder zuge-
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
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Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)

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8 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
nommen hat. Durch die Geschlossenheit
der Mitglieder wird auch der personelle
Übergang, der mit dem Ruhestand des
Kollegen Herzinger eingeleitet wurde, 
im Jahr 2009 bzw. bis Anfang 2010, 
dem Ausscheiden seiner eigenen Person,
zu meistern sei.
Herr Meißner ging auch auf die Konkurrenzsituation im Münchner Gewerbe ein.
Bei der Rückgewinnung von Kunden
wurden die Beauftragten der Taxi-München eG allerdings regelmäßig mit der
Frage konfrontiert „ob wir auch Personal,
Geschäftsführer und Bedienungen gratis
nach Hause fahren würden“ . Herr Meißner
meinte dazu, der Ankauf von Kunden,
oder das Gewähren kleiner oder größerer
Geschenke auf Kosten der Unternehmerschaft, kann und darf nicht die Geschäftspolitik der Taxi-München eG sein.
Sehr erfreulich war die Entscheidung 
des BGH, die der Genossenschaft Recht
gab, dass sie ausschließlich Mitglieder 
zur Nutzung ihrer Einrichtungen zulässt. 
Hier erlitt der IsarFunk eine empfind -
 liche Niederlage.
Im Weiteren wurde begründet, warum 
die Taxi-München eG die Busvermittlung
für Touran, Zafira und ähnliche Kombifahrzeuge ablehnt. Hier muss die Taxi-
München eG die Qualität sichern, die 
andere, trotz großer Ankündigungen, 
bereits aufgegeben haben.
Im Übrigen darf auf Grund der Taxita -
rifordnung von diesen Fahrzeugen der
Zuschlag für die Mehrwagenbeförderung
nicht erhoben werden, da kein Gepäkkraum vorhanden ist.
Kein Verständnis zeigt der Vorstand für
die Kritik an der schrittweisen Einführung
der Datenfunkvermittlung, wie dies seit
1. Juli 2008 für die MVG-Aufträge der
Fall ist. Nachdem die Mitgliederversammlung beschlossen hat, den Datenfunk 
einzuführen, ist der Vorstand verpflichtet,
dies auch umzusetzen.
Breiten Raum nahm die wirtschaftliche
Lage der Unternehmer ein. Der Vorstand
der Taxi-München eG sieht eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der
einzelnen Unternehmer als notwendig 
an. Ob dies jedoch auf dem einfachen
Weg einer Tariferhöhung vorzunehmen
ist, wird bezweifelt. Vor allen Dingen 
deshalb, weil die lautesten Rufe nach 
Tarif erhöhungen ausgerechnet von den
Unternehmern kommen, die ausschließlich Flughafen fahren und einen immensen Anteil an Leerkilometern produzieren
und des weiteren von Unternehmen, die
bei zwei Zentralen erhebliche Funkvermittlungsgebühren bezahlen.
Pikant ist dabei die Tatsache, dass nur
we nige Unternehmer alle Fahrzeuge 
der teuren Konkurrenzzentrale
angeschlos sen haben.
Es scheint schon ein Treppenwitz zu sein,
dass ein Unternehmer mit 15 Autos, vier
Taxis bei beiden Zentralen angeschlossen
hat und eine Menge Geld ausgibt um 
die übrigen 11 zu konkurrenzieren. Den
Sinn dieser Maßnahme mögen Hellseher
durchblicken.
Der Vorstand der Taxi-München eG 
ist überzeugt, dass nicht nur der sich 
momentan überschlagende Energiemarkt 
auf das Gewerbe einwirkt, sondern in 
der Folge erhebliche Steigerungen der
 Lebenshaltungskosten und sonstigen
Aus gaben zu verzeichnen sein werden.
Nachdem die Verwaltung und die Kommunalpolitiker bis Anfang Oktober mit
Ferien und Oktoberfest befasst sein 
werden, hat es wenig Sinn, vorher einen 
Tarifantrag zu stellen. Bis dahin ist sicher
etwas besser abzusehen, welche Preis -
steigerungen auf das Gewerbe einwirken
und welche Preise durchzusetzen sind. 
Wenige Tage vor der Generalversammlung schrieb die FMG die Vermietung 
der Flughafenstandplätze aus. Die Taxi-
München eG wird sich intensiv um die
Anmietung bemühen.
Herr Meißner berichtete kurz über die
Einführung des so genannten „Registrierkassengesetzes“ ab 01.01.2009, von dem
auch die Taxameter erfaßt sind. Insgesamt werden 16 typische Bargeldbranchen
von dem Gesetz betroffen.
Es soll eine Sofortmeldung von Arbeitnehmern am gleichen Tag der Arbeitsaufnahme vorgeschrieben werden.
Ein wesentlicher Aspekt ist die Tatsache,
dass im Rahmen des Begriffs der „Kas -
sen nachschau“ Finanzbehörden ermächtigt werden, ohne Vorankündigung, 
Re gistrierkassen und Taxameter zu überprüfen und auszulesen. Bei Auffällig -
keiten kann ohne Prüfungsanordnung 
unverzüglich eine Außenprüfung durchgeführt werden.
Besonders begrüßte Herr Meißner den 
Beschluss der Taxikommission vom 
31. Januar 2008, wonach die LH München cirka 110 Genehmigungen zum 
Taxiverkehr aus den zukünftigen 
Rückläufen vergibt.
Hieran ist besonders positiv, dass 
1. während der Phase der Konzessionserteilung keine Überprüfung der
Funktionsfähigkeit erforderlich ist,
2. das KVR in aller Ruhe die Vergabe 
der Genehmigungen vornehmen 
kann und
3. davon auszugehen ist, dass die Maßnahme sicher mehr als zwei Jahre in
Anspruch nimmt.
Zum Schluss seiner Ausführungen 
bedankte sich Herr Meißner bei allen 
Mit arbeitern des KVR, bei Frau Barbara
Scheuble-Schäfer stellvertretend für die
Stadträte, bei seinen Vorstandskollegen,
dem Aufsichtsrat, allen Mitarbeitern 
und im Besonderen, den Mitgliedern 
der Genossenschaft.

Seite 9

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9TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Herr Meißner bat den Vorstandskollegen
Reinhard Zielinski einen kurzen Abriss
über seine Tätigkeit vorzutragen.
Herr Zielinski berichtete, dass im letzten
Jahr der Internetauftritt der Genossenschaft neu konzipiert wurde.
Er wies darauf hin, dass die kostenfreie
Mitgliedschaft aller Genossenschaftsmitglieder im Landesverband erhebliche
 Vorteile für die Genossenschaft und das
Münchner Taxigewerbe bringt.
Besonders stellte Herr Zielinski heraus,
dass es gelang die Bearbeitungsgebühr
für bargeldlosen Zahlungsverkehr um
 cirka 20 % zu senken.
Herr Zielinski wies darauf hin, dass die
Taxi-München eG mit großem Abstand
aller vergleichbaren Zentralen die geringsten Nutzungsgebühren für Telefon und
Funk erhebt.
Herr Zielinski berichtete auch, dass die
Immobilien der Taxi-München eG eine
erhebliche stille Reserve darstellen. Die
Auslastung der Immobilien liegt derzeit
bei 100 %, so dass die Mieteinnahmen 
im Geschäftsjahr 2007 um 6 % gesteigert
werden konnten. 
Herr Zielinski berichtete, dass er einen
wesentlichen Teil des Beschwerdewesens
erledigt habe und erklärte, dass das Beschwerdemanagement ein wichtiger Moment zur Qualitätsverbesserung im Gewerbe darstellt. Auf diesem Weg können
Kunden, die nicht ordnungsgemäß bedient wurden, zurück gewonnen werden.
Im Anschluss an Herrn Zielinski gab 
das weitere Mitglied des Vorstandes, 
Herr Alfred Lehmair, einen Abriss über
seine Tätigkeit.
Durch die Bearbeitung von rund 850
Funkverstößen, die beweisbar waren,
konnte die Disziplin am Funk bei allen
Beteiligten gesteigert werden. Die Palette
von Sanktionen reichte von der Einladung zum Funkunterricht bis hin zu Be -
arbeitungsgebühren von rund 100 Euro
für die Nichtdurchführung von Vorbe -
stellungen.
Herr Lehmair berichtete über cirka 400
Gespräche mit beanstandeten Fahrern
und Unternehmern und der Weiterleitung
von 80 Vorgängen an das KVR.
Herr Lehmair war im Rahmen der Vorstandsarbeit mit der Errichtung und 
Verlegung von Taxistandplätzen befasst.
Hier war ein erheblicher Nachholbedarf
aufgelaufen, da nahezu zwei Jahre nichts
ging. Momentan herrscht eine erhebliche
Verunsicherung durch das Einschalten
von Bezirksausschüssen, bei denen auf
Grund der Kommunalwahl personelle
Veränderungen und damit verbundene
Schwierigkeiten zu verzeichnen sind.
Gemeinsam mit Herrn Laermann bemühte
sich Herr Lehmair um die Einführung des
Datenfunks. Derzeit sind rund 280 Geräte
eingebaut und weitere 35 vorbestellt und
programmiert. Ein erheblicher Personalaufwand muss durch die Einführung 
der Handhabung des Datenfunks geleistet
werden. Hier wurden bereits rund 480
Unternehmer und Fahrer geschult.
Herr Lehmair bedauerte, dass die Firma
Kienzle nach wie vor nicht in der Lage
ist, die störungsfreie Verwendung des
 Taxameters 1150 für den Datenfunk 
zu bewerkstelligen.
Herr Lehmair ging auch offen auf kritische Äußerungen von Funkwerkstätten
ein. Diese seien verständlich, da die 
Genossenschaft in eigener Regie die 
Zusammenstellung des Equipments or -
ganisierte und für die Werkstätten lediglich der Arbeitsaufwand in Höhe von 
cirka 130 Euro bis 140 Euro für den 
Einbau anfällt.
Die Tatsache, dass über 80 % der MVG-
Aufträge automatisch vermittelt werden,
beweist jetzt bereits, dass sich die Taxi-
München eG auf dem richtigen Weg befindet. Herr Lehmair schloss seine Ausführung mit dem Dank an alle Mitglieder.
Den Aufsichtsratsbericht, der bereits 
als Anlage zur Einladung den Mitgliedern
zur Kenntnis gegeben wurde, verlas 
Frau Reindl voll inhaltlich.
Herr Wirtschaftprüfer Stern trug das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung vor. 
Er stellte im Besonderen heraus, dass 
sich die liquiden Mittel von 2003 bis
2007 um 1,105 Mio. Euro auf 1,152 Mio.
Euro erhöhten. 
Im selben Zeitraum verringerten sich die
Bankverbindlichkeiten von 6,6 Mio. Euro
auf 4,7 Mio. Euro.
Der Verlustvortrag reduzierte sich von
2003 von 1,8 Mio. Euro auf 295 TEUR.
Das Jahresergebnis liegt in 2007 in der
gleichen Höhe wie 2006, nämlich bei
340 TEUR. 
Unter Berücksichtigung der Ertrags -
steuern verbleibt ein Jahresüberschuss
von 174 TEUR für das Jahr 2007, der 
entsprechend dem Vorschlag des Vorstandes auf neue Rechnung vorgetragen 
werden soll. 
Über das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres 2008 prognostizierte Herr
Stern ein etwas höheres Ergebnis als 
im Vorjahr.
Herr Stern bestätigte die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und das Funktionieren des modernen Risikomanagement,
das 2006 eingeführt wurde.
Herr Stern bekräftigte, dass mit der kompletten Neuwahl des Aufsichtsrates 
am 19.04.2007 ein wichtiger Schritt zur 
Sta bilität und Kontinuität der Genossenschaft gemacht wurde. Er bestätigte, dass
der Aufsichtsrat seiner Überwachungsfunktion nachgekommen ist und dass 
seine Hauptaufgabe der Organe der Genossenschaft in der nächsten Zukunft die
Nachfolgeregelung für den ausscheidenden Vorstandsvorsitzenden ist. Herr Stern
bestätigte die Ordnungsmäßigkeit der
 Geschäftsführung.
Hier meldeten sich die Herren Coppens,
Ellermann und Weiß. Sämtliche Fragen
konnten der Vorstand und soweit sie 
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Seite 10

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10 TAXIKURIER
den Datenfunk betrafen, Herr Laermann
erschöpfend beantworten.
Abschließend wies Herr Meißner auf die
praktische und einfache Möglichkeit des
akustischen Melders für die Standplatztelefone hin. Obwohl bereits einige Hundert
verkauft wurden, empfahl Herr Meißner
die Gelegenheit wahr zu nehmen, beim
Anwesenden Herrn Hofer die Geräte zu
ordern oder sie an der Hauptkasse in der
Engelhardstraße zu beziehen.
Beschlussfassung der Generalversammlung: Die Versammlungsleiterin Frau
Reindl holte die Zustimmung zur Abstimmung per Akklamation ein.
a) Der Jahresabschluss 2007 wurde 
bei 247 Anwesenden mit einer
Gegenstimme beschlossen.
b) Der Vortrag des Bilanzverlustes 
auf neue Rechnung wurde 
einstim mig genehmigt.
c) Der Vorstand wurde 
einstimmig entlastet.
d) Der Aufsichtsrat wurde 
einstim mig entlastet.
Die Versammlungsleiterin, Frau Christine
Reindl, unterbrach die Generalversammlung um 12.30 Uhr zur Mittagspause bis
13.25 Uhr.
Wahlen
Der Aufsichtsrat schlug Herrn Rudolf Rötzer, Taxi 793, zur Wahl zum Vorstand vor. 
Herr Rötzer stellte sich kurz vor. Die
 anschließende Abstimmung ergab eine
Stimmenmehrheit von 122 zu 77 für den
Kollegen Rötzer. Herr Rötzer nahm die
Wahl an.
zu 7 b) Wahlen zum Aufsichtsrat
Herr Max Herzinger stellte sich einer
Wiederwahl und wurde mit 124 von 196
Stimmen gewählt. Herr Herzinger nahm
die Wahl an.
Herr Paul Rusch stellte sich einer Wiederwahl und erhielt von 180 abgegebenen
Stimmen 117. Somit war Herr Rusch 
wieder gewählt. Er nahm die Wahl an.
Herr Max Weiland, Taxi 427, erhielt von
148 Stimmen, 126. Herr Max Weiland
nahm die Wahl an.
Das Mitglied des Vorstands, Herr Rudolf
Rötzer, wurde auf die Dauer von vier 
Jahren bis 2012 und die Herren des Aufsichtsrates auf die Dauer von drei Jahren
bis 2011 gewählt.
In der Einladung wurde nachstehende
Neuformulierung des § 31 der Satzung
zur Kenntnis gegeben:
(1) Abstimmungen und Wahlen werden
mit Handzeichen oder mit Stimmzetteln durchgeführt. Sie müssen geheim
durch Stimmzettel erfolgen, wenn der
Vorstand, der Aufsichtsrat oder mindestens der vierte Teil der bei der 
Beschlussfassung hierüber gültig abgegebenen Stimmen es verlangt.
(2) Bei der Feststellung des Stimmen -
verhältnisses werden nur die gültig
abgegebenen Stimmen gezählt; Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt.
Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag
als abgelehnt; bei Wahlen entscheidet
in diesen Fällen das Los. Für jeden zu
wählenden Kandidaten kann jeweils
nur eine Stimme abgegeben werden.
(3) Wird eine Wahl mit Stimmzetteln
durchgeführt, so hat jeder Wahl -
berechtigte so viele Stimmen, wie
Mandate zu vergeben sind. Der
 Wahlberechtigte bezeichnet auf dem
Stimmzettel die vorgeschlagenen
Kandidaten, denen er seine Stimme
geben will.
Gewählt sind die Kandidaten, die 
die meisten Stimmen erhalten.
(4) Wird eine Wahl mit Handzeichen
durchgeführt, so ist für jedes zu 
vergebende Mandat ein besonderer
Wahlgang erforderlich. Gewählt ist,
wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat.
Erhält kein Kandidat im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit, so
wird eine Stichwahl zwischen jeweils
den beiden Kandidaten durchgeführt,
die die meisten Stimmen erhalten haben. In diesem Falle ist der Kandidat
gewählt, der die meisten Stimmen 
erhält.
(5) Der Gewählte hat unverzüglich der
Genossenschaft gegenüber zu erklären, ob er die Wahl annimmt.
Die vorgeschlagene Neuformulierung 
des § 31 der Satzung wurde mit 88,7 %
der abgegebenen Stimmen beschlossen. 
Herr Meißner trug vor, dass die derzeitige
Vergütung für den Vorsitzenden oder die
Vorsitzende des Aufsichtsrates monatlich
600 Euro beträgt. In diesem Betrag ist das
Sitzungsgeld enthalten, so dass die Aufsichtsratsvorsitzende kein Sitzungsgeld
bezieht. Da es durchaus möglich ist, 
dass pro Monat zwei Sitzungen anfallen,
schlug Herr Meißner vor, die General -
versammlung möge beschließen, dass
auch für Vorsitzende des Aufsichtsrates,
neben der Pauschalvergütung, das üb -
liche Sitzungsgeld vergütet wird.
Nachdem die Mitglieder eine Abstimmung per Akklamation genehmigten,
wurde dieser Beschluss einstimmig 
gefasst.
Herr Haarpaintner fragte an, welche Folgen die Kündigung der Nutzungsverträge
für Nichtmitglieder für die Bereitstellung
an den Münchner Bahnhöfen hat. 
Die Genossenschaft
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum
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Seite 11

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11TAXIKURIER
Herr Meißner erklärte hierzu, dass die
 Kosten für die Bereitstellung auf bahn -
eigenem Grund zwischenzeitlich so erheblich sind, dass Nichtmitglieder ohne
finanzielle Beteiligung sich zukünftig
dort nicht mehr bereitstellen dürfen.
Die weitere Frage des Herrn Haarpaintner
über die Beitragsentrichtung für die Genossenschaftsmitglieder beim Landesverband, beantwortet Herr Meißner indem 
er feststellte, dass für passive Mitglieder
kein Beitrag entrichtet wird und für ak -
tive Mitglieder nur 2/3 des Beitrags für
Einzelmitglieder bezahlt werden, da
durch eine Einmalzahlung ein erheblicher
Verwaltungs- und Büroaufwand entfällt.
An den BZP wird von diesem Betrag die
entsprechende Umlage abgeführt.
Bezüglich der Zahl der Mitglieder, die
ausdrücklich auf eine Mitgliedschaft im
Landesverband verzichteten, teilte Herr
Meißner mit, dass es sich hier exakt um
32 Unternehmen handelt, die offensichtlich zu einem anderen Verein tendieren.
Des Weiteren monierte Herr Coppens,
dass es nicht hingenommen werden sollte, dass Fahrer, die beiden Vermittlungen
angeschlossen sind, Fahrgästen die über
die Taxi-München eG bestellen, Quittungen vom IsarFunk aushändigen und damit Fahrgäste abwerben.
Der Vorstand sicherte dies zu. Nachdem
sich weitere Redner nicht zu Wort meldeten, schloss die Aufsichtsratsvorsitzende
Frau Christa Reindl die Versammlung um
15.17 Uhr. (NL)
Shuttle, Shuttle usw …
Wir berichteten über den ungenehmigten
Käfer-Shuttle, den unser Anwalt durch
eine strafbewehrte Unterlassungserklärung einstellen ließ.
Unter dem Namen „Käfer“ gab es allerdings auch zur Wiesn 2007 einen Shuttle-
Service vom Käferzelt zum P1, sicher
auch ohne ordentliche Erlaubnis bzw. 
Genehmigung. Wir bitten, gerade die erfahrenen Nachtfahrer, dieses Jahr zur
Wiesn nach 22.00 Uhr auf Kleinbusse, die
zwischen dem Käferzelt und dem P1 pendeln, zu achten.
In der Tagespresse wurden die Wiesn -
verlängerung bis 3.00 Uhr morgens im
Löwenbräukeller groß angekündigt. 
Da bei wird ein Pendelverkehr zu festen
Abfahrtszeiten eingesetzt.
Bei allem Verständnis für Gewinnmaximierung haben wir kein Verständnis für
womöglich nicht genehmigte Linienverkehre oder auch Mietwagenverkehre.
Nachdem das Kreisverwaltungsreferat für
den Gelegenheitsverkehr zuständig ist,
baten wir um Überprüfung des Vorgangs.
Die Regierung von Oberbayern, die den
Linienverkehr überwacht und genehmigt,
wurde zwischenzeitlich auch eingeschaltet. Schauen wir einmal.
Die Genossenschaft
Autoelektrik/Funktechnik
ER-TAX
Frankfurter Ring 97
(089) 30 74 80 47
Funktechnik Metzker
Kastenbauerstraße 5
(089) 93 30 73
Autoglaserei
Kraft
Tegernseer Landstraße 228
(089) 690 87 82
Betriebsärzte
Dr. Bake v. Bakin
Tassilostraße 23
Aschheim
(089) 37 06 56 90
Dr. Hingerle
Am Brunnen 17 
Kirchheim
(089) 991 88 00
Dr. Hoppe, Dr. Hempfling, 
Dr. Oppel
Plinganserstraße 47
(089) 746 31 80 
Essen nach Mitternacht
Camus
Albert-Roßhaupter-Straße 37
(089) 769 80 58
Lamm’s
Sendlinger-Tor-Platz 11 
(089) 59 19 63
Fahrzeugaufbereitung/Pflege
Glas
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 99 62
Patecky
Frankfurter Ring 97
Tel. (0177) 630 74 85
Feuerwehr
München-Stadt: Tel. 112
München-Land: Tel. 66 20 23
Folienbeschichtung
Atlantic Foliencenter München
Frankfurter Ring 97
(0177) 624 95 39
Atlas
Haager Straße 8
(089) 49 00 32 18
Stema
Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
Gutachter/Sachverständiger
Klotz
Hans-Mielich-Straße 30
(089) 65 98 37
(0172) 890 18 07
Klotz
Moosacher Straße 13
(089) 35 73 18 73
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
Kfz-Prüfstellen
KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS West
Anton-Böck-Straße 36
(089) 89 73 63 60
KÜS Süd
Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
TÜV-Süd
Ridlerstraße 57
(089) 51 90 31 45
Kfz-Reparatur
Dvorak
Schleißheimer Straße 38
(089) 52 80 40
Glas
Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
Stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
Kreditkartenabrechnung
Wellcom
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle: 
(089) 23 33 62 01
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
Rechtsanwälte
Bauer Michael
Schillerstraße 21
(089) 51 55 69 30
Dr. Cichon & Partner
Johann-von-Werth-Straße 1
(089) 139 94 60
Christian Roggermeier
Dorfstraße 39
(089) 83 92 80 62
Dr. Stephan & Stahlberg
Feichthofstraße 171
(089) 57 00 16 80
Thomas Vogl
Herzogstraße 60
(089) 330 66 20
Rettung
Rettung München: 112
Taxibedarf
Glasi’s Taxishop
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 05 50
Taxihandel
Auto Much
Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel Günther
(08703) 87 65
TSL
Landsberger Straße 455
(0179) 141 52 80
Taxi-München eG
Taxizentrale:
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
(089) 21 61-396/-372 
Krankenfahrten: 
(089) 21 61-337/-362/-394
Taxiverleih
Taxiverleih München
Richelstraße 6
(089) 167 54 40
Taxi Rent Partner TRP
Ehrwalder Straße 89
(0180) 222 12 22
Versicherungen
Ballnath
Brudermühlstraße 48a
(089) 898 06 10
Crasselt
Machtlfinger Straße 26
(089) 74 28 72-10
FVO Finanz
Margreider Platz 4
Ottobrunn
(089) 58 90 96 70
Taxlers Service
✃

Seite 12

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12 TAXIKURIER
Zum Thema Mietwagen ist grundsätzlich
zu berichten, dass wöchentlich mehrere
Neuanträge beim KVR und den benachbarten Genehmigungsbehörden eingehen. 
Antragsteller sind häufig Taxiunternehmer. Am Flughafen wimmelt es von 
Abholern mit und ohne Konzession.
Die Blöden sind wie immer die Ehrlichen,
die sich an den Tarif halten.
Wir sollten gemeinsam ein Auge auf 
den Mietwagenverkehr richten.
Sollten Sie einen Zahlvorgang beobachten, notieren und melden Sie ihn uns 
bitte schriftlich:
1. Zahl der Personen
2. amtliches Kennzeichen
3. Wagentyp
4. Datum und Uhrzeit.
(HM)
Eine saubere Sache
In der Engelhardstraße ist seit einigen
Wochen eine „Flipper-Autowaschstraße“
mit dem „Soft-Tecs-System“ in Betrieb.
Trotz der Verkürzung wird Ihr Wagen
vorgesprüht. Durch einen Radschwellenwäscher werden Felgen und andere 
kritische Stellen blitzsauber. 
Die Schaumwäsche wird durch Textil -
behandlung ergänzt.
Ihr Taxi verlässt, behandelt mit einem
Gebläse und einem Tuchtrockner, tropfenfrei die Waschstraße. Sehr angenehm
ist, dass Sie im Wagen sitzen bleiben
können und durch eine Ampel auf 
die Abfahrt hingewiesen werden.
Die Waschstraße ist von Montag bis 
Freitag von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr und
samstags von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr 
für Sie dienstbereit.
Eine Einzelwäsche kostet 5,80 Euro. Für
Taxis sind 11er Karten für 50 Euro inklusive 19 % Mehrwertsteuer erhältlich, dabei
kostet eine Wäsche 3,82 Euro netto. (HM)
1.000 Euro Belohnung
Am 22. Mai 2007 kam der iranische
Staatsangehörige Djafarzadeh Ghazi
 Djafar zum Auktionshaus „Christie’s“ in
die Residenzstraße 27 in München.
In seiner Begleitung war ein cirka 25bis 30-jähriger Mann, bei dem es sich
vermutlich um einen Taxifahrer handelte.
Diese Person trug ein größeres schweres
Buch, bei dem es sich um einen Koran
handelte. Die Person hielt sich im Vorraum des Auktionshauses auf. Nach einiger Zeit verließ Djafarzadeh „Christie’s“,
wobei wiederum der vermutliche Taxi -
fahrer das Buch trug.
Im September 2007 verstarb Djafarzadeh.
Seit dieser Zeit ist der Koran unauffindbar. Bei dem Buch handelt es sich um ein
Erbstück, das für die Erbengemeinschaft
großen Erinnerungswert hat.
Wer war der Taxifahrer der Herrn Djafarzadeh zu „Christie’s“ fuhr, und wohin hat
er ihn noch gefahren?
Für Hinweise, die zur Auffindung des 
Korans führen, ist die o. g. Belohnung
ausgesetzt. Bitte melden Sie sich bei 
Sicherheits- und Detektivbüro Wensauer,
Telefon: 01 60/90 35 98 36.
Bericht aus dem Aufsichtsrat
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Getreu diesem Motto, hat die Münchener Mercedes-Benz Niederlassung
zum Taxifest geladen. Knapp fünfhundert Gäste, darunter auch unsere 
Vorstände, meine Kollegen aus dem
Aufsichtsrat und ich, folgten dieser 
Einladung gerne. Neben geselligem beisammensitzen wurden auch informelle
Gespräche mit verschiedenen Kolleginnen und Kollegen geführt. An dieser
Stelle möchte ich den Verantwortlichen
der Mercedes-Benz Niederlassung herzlich für das gelungene Fest danken.
Eine konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates ist dann dagegen schon 
wieder harte Arbeit, die trotzdem er -
ledigt werden muss. Wenn man aber 
das Glück hat, so wie ich, kompetente 
erfahrene und nette Kollegen im Aufsichtsrat zu haben, dann fällt einem
diese Arbeit nicht allzu schwer. Unter
anderem wurden in dieser konstituierenden Sitzung verschiedene Aufgaben
innerhalb des Aufsichtsrates durch
Wahlen besetzt. Da ist zunächst der
Aufsichtsratvorsitz, in den ich einstimmig wieder gewählt wurde. Für diesen
Vertrauensbeweis danke ich meinen
Kollegen und versichere Ihnen, dass 
ich dieser Aufgabe in gewohnter Weise
engagiert nachkommen werde. Als mein
Stellvertreter wurde Michael Nowak
wieder gewählt. Als Schriftführer wurde
Werner Hillermann gewählt, zu seinem
Stellvertreter Sandor Borell. 
Für Rudolf Rötzer, der in den Vorstand
gewechselt ist, ist Max Weiland neu in
den Aufsichtsrat gewählt worden. Ich
bin sicher, dass er unsere Arbeit im
Aufsichtsrat kompetent unterstützen
wird. Rudolf Rötzer wünsche ich viel
Erfolg bei der Vorstandsarbeit.
Dank möchte ich auch an die rund dreihundert Besucher der Jahreshauptversammlung richten. Durch diszipliniertes
Verhalten trugen Sie zu einer erfolg -
reichen und zügigen Versammlung bei. 
In den nächsten Monaten sind einige
wichtige Projekte zu bearbeiten. Ich
werde Sie in gewohnter Weise an dieser
Stelle darüber informieren. Bis dahin
wünsche ich Ihnen wie immer gute 
Geschäfte und eine unfallfreie Fahrt.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre
Christine Reindl
Die Genossenschaft

Seite 13

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Wir trauern um unseren 
Taxikollegen
Otto Huber, Taxi 1535
Er verstarb am 18.07.2008 im Alter
von 69 Jahren völlig überraschend.
Fahrgastwarnung
Herr Magnus Maiwald, Freseniusstraße 85
in 81247 München, nimmt fortgesetzt 
Taxis zu seiner Wohnung in Anspruch,
ohne den Fahrpreis zu entrichten.
Wir empfehlen, Herrn Maiwald nur nach
Vorkasse zu befördern.
Darüber hinaus suchen wir Kollegen, 
die bereits von Herrn Maiwald um den 
Fahrpreis geprellt wurden, um einen
Straf antrag zu stellen.
Bitte bei Frau Choleva unter Telefon
089/21 61-367 melden. (HM)
Taxi-München eG im Internet
Zusätzlich zum erneuerten Internet-
 Auftritt der Taxi-München eG hat Ausbildungs-Chef Tony Doll zwei Internet-
Adressen ins Netz gestellt. Speziell für
angehende Taxler sind diese Adressen
hochinteressant.
➜ www.taxikurs-muenchen.de
➜ www.taxischein-muenchen.de
Anrufmelder wieder verfügbar
Über 300 Taxler sind bereits im Besitz 
des Anrufmelders. Nun ist dieser wieder
in der Taxi-München eG zum Preis von
31,54 Euro (inkl. Batterien) erhältlich.
Dieses praktische Gerät gibt ein Tonsignal
ab, wenn an der Rufsäule ein Auftrag
eingeht. Somit kann man keinen Telefonauftrag verpassen und kann entspannt
auf den nächsten Auftrag hoffen. (PR)
Beschwerden 2. Quartal
Auch in diesem Zeitraum verringerte sich
die Anzahl der zu bearbeitenden Verfehlungen um weitere 30 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Quartal.
Diesen Erfolg führen wir auf zwei Umstände zurück: die hohe Intensität, mit
der die eingehenden Beschwerden be -
arbeitet werden und die sehr gute Zusammenarbeit mit vielen Unternehmern.
Wie erfolgreich diese Arbeit sein kann,
möchte ich an einem konkreten Beispiel
aufzeigen: Noch vor neun Monaten erhielten wir manchmal täglich Beschwerden über die Fahrer eines Mehrwagen-
Unternehmers mit damals sechs Taxis.
Die Klärung der Vorgänge nahm für beide
Seiten, den Unternehmer und die Genossenschaft viel Zeit in Anspruch. 
Da wir aber erkannt hatten, dass wir die
gleichen Ziele verfolgen, konnten wir uns
sehr schnell auf einen Weg zur Lösung
seiner Probleme einigen. Durch sehr gute
Personalführung sind die Beschwerden
über die Fahrer dieses Unternehmers auf
Null gesunken, was ihm Zeit und Ärger
erspart. Die Zahl seiner Taxis hat er mittlerweile auf achtzehn erhöht.
Doch der wichtigste Aspekt ist dabei:
mehr zufriedene Fahrgäste ergeben für
die Zukunft mehr Umsatz für das Taxi -
gewerbe. 
Liebe Kolleginnen und Kollegen, leider
haben sich nicht alle Arten von Verstößen gleichermaßen reduziert. So haben
die Funkverstöße jetzt einen Anteil von
Die Genossenschaft
13TAXIKURIER
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 
30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum
bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkausbildung
Termine: 16. und 18. September 2008
14.30 – 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
September 2008
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 6/2008: 09.09. – 07.10.2008
Kurs 7/2008: 14.10. – 11.11.2008
Kurs 8/2008: 18.11. – 16.12.2008
50 Prozent und die Fahrtverweigerungen
(nicht ausgeführte Aufträge) 35 Prozent
Anteil an allen Beschwerden. Die verbleibenden 15 Prozent verteilen sich auf
Fahrpreisüberforderungen und unfreundliches oder aggressives Verhalten gegen -
über Fahrgästen.
Es mag noch etwas dauern, bis wir auch
diejenigen Unternehmer und Fahrer 
überzeugen können, die noch keine 
Einsicht zeigen, unseren bis jetzt sehr 
erfolgversprechenden Weg gehen wir
trotzdem weiter.
Dieses tun wir nicht als Selbstzweck, 
sondern für die Fahrgäste und damit 
für das Taxigewerbe.
Mit kollegialen Grüßen
Reinhard Zielinski

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14 TAXIKURIER
Der Landesverband
Hamburg
Die Behörde für Stadtentwicklung und
Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg richtet nachstehendes Schreiben mit
Datum 20. März 2008 an alle Hamburger
Taxiunternehmer:
Führen, Aufbewahren und Vorlegen von
sog. „Schichtzetteln“ im Taxengewerbe;
 Taxameterauslese mit dem Key-System
Die Behörden für Stadtentwicklung und
Umwelt und die Finanzbehörde haben 
die Hamburger Taxenunternehmen mit
Schreiben vom 22. Januar 2008 an die
Pflicht zum Führen und 
Aufbewahren von Schichtzetteln und
Kassenbücher erinnert und darauf hin -
gewiesen, dass nunmehr auch in den Genehmigungsverfahren grundsätzlich die
Schichtzettel vorzulegen sind. Im Nachgang sind aus dem Gewerbe Fragen gestellt worden, die wir gerne beant worten
möchten:
➜ Vorlage von Schichtzetteln bei der
 Genehmigungsbehörde BSU
Bei allen Erneuerungs- und Erweiterungsanträgen von Unternehmen, die
zumindest einen Fahrer neben dem in
der Regel selbst fahrenden Unternehmer beschäftigen, sind Schichtzettel
vorzulegen. Schichtzettel sind auf
Anforderung für das Geschäftsjahr
2007 und grundsätzlich für das laufende Geschäftsjahr 2008 vorzulegen.
Der Inhalt der Schichtzettel ergibt
sich aus dem Schreiben vom 22. Januar 2008.
➜ Wie verhalten sich Unternehmen, die
das Key-System zur Taxameterauslese
nutzen?
Schichtzettel mit den beschriebenen
Inhalten sind auch von diesen Unternehmen zu führen und vorzulegen. Es
ist nach Erörterungen mit Verbandsvertretern und Unternehmern unstrittig, dass die Daten, die aus dem 
Key-System in die Bürosoftware 
eingespielt werden, mit einer Ergänzungssoftware oder anderen Mitteln
auch in der Gesamtheit verändert
werden können. Das wäre ein Verstoß
gegen die Ordnungsvorschriften des
§ 146 (4) Abgabenverordnung und
die im Urteil des Bundesfinanzhofs
vom 26.02.2004 beschriebenen Voraussetzungen wären nicht erfüllt. 
Es besteht aber die Möglichkeit, die
Schichtzettel direkt mit dem an das
Taxameter im Fahrzeug angeschlos -
senen Quittungsdrucker auszudrucken. Dieser müsste dann um die 
An gaben ergänzt werden, die das
Tax a meter nicht auswirft. In der Regel wären das die Angaben zum 
Vor- und Zunamen des Fahrers, zum
Stand des Gesamtkilometerzählers 
– im Sprachgebrauch „Tacho“ – bei
Schicht beginn und Schichtende und
zu der Summe der Einnahmen ohne
Taxameter.
➜ Stand des Gesamtkilometerzählers 
(bei Schichtbeginn und Schichtende)
Schichtzettel müssen auch diese Angaben enthalten. Das bedeutet, dass
Angaben zum Stand des Gesamt -
kilometerzählers – im allgemeinen
Sprachgebrauch des „Tachometers“
oder „Tachos“ – zum Schichtbeginn
und Schichtende aufzunehmen sind.
Das Urteil des Bundesfinanzhofs kann
nicht dahingehend interpretiert werden, dass hiermit der jeweilige Stand
des Taxameters gemeint sei. Wörtlich
wurde hier angeführt „Indes genügen
im Bereich des Taxigewerbes die sog.
Schichtzettel in Verbindung mit den
Angaben, dies sich auf dem Kilometerzähler und dem Taxameter des einzelnen Taxis ablesen lassen …“
➜ Einnahmenermittlung durch
 Kassenberichte (Kassenbücher)
Für Einwagenunternehmer, die keine
Fahrer beschäftigen, gilt grundsätzlich auch die Einzelaufzeichnungspflicht. Werden die Fahrdaten bei
 diesen Unternehmern anhand von
Schichtzetteln aufgezeichnet, sind
diese Unterlagen als Einzelaufzeichnungen – wie oben beschrieben –
auch aufzubewahren und vorzulegen.
Führen die Einwagenunternehmer
 ohne beschäftigte Fahrer jedoch 
keine Schichtzettel reicht es in diesen
Fällen aus, wenn die Einnahmen als
Tagessumme in einem Kassenbericht
täglich festgehalten werden.
Gezeichnet Dirk Ritter
Sozialversicherungsrecht
30-jährige Verjährungsfrist für die Haftung für Sozialabgaben bei Beschäftigung
von Schwarzarbeitern / Urteil des SG Dortmund vom 25.01.2008 (Az: S 34 R 50/06)
Wer vorsätzlich Arbeitnehmer in Schwarzarbeit beschäftigt, enthält die fälligen
 Sozialversicherungsbeiträge vorsätzlich vor,
so dass gemäß § 25 Abs. 1 S. 1 SGB IV
keine kurze Verjährung eintritt und die 
30-jährige Verjährungsfrist gilt. 
Das SG Dortmund hat mit seinem 
Urteil nochmals bestätigt, dass die Beschäftigung von Schwarzarbeitern als
vorsätzliches Vorenthalten der Sozial -
versicherungsbeiträge anzusehen ist.
Unternehmen, die Schwarzarbeiter beschäftigen, müssen deshalb noch nach 
bis zu 30 Jahren damit rechnen, hierauf
Sozialabgaben nachzuzahlen. 
Wie das vorstehende Urteil zeigt, dürfte
diese Problematik insbesondere auch in
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Seite 15

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15TAXIKURIER 15TAXIKURIER
Der Landesverband
den Unternehmensbereichen zu Problemen führen, in denen zahlreiche „Mini -
jober“ beschäftigt werden und bei denen
die dazugehörigen Nachweise und Aufzeichnungen nicht ordnungsgemäß geführt werden. Schon solche Fälle wertet
zumindest das SG Dortmund als einen
bedingt vorsätzlichen Vorenthalt von Beiträgen, der erst innerhalb von 30 Jahren
verjährt. 
Beginn der Versicherungspflicht bei Zusammenrechnung mehrerer „Minijobs“ /
Urteil des SG Freiburg vom 13.09.2007
(Az: S 2 KNR 6092/06)
In einem aktuellen Urteil hat das Sozialgericht (SG) Freiburg zur Frage, wann bei
Zusammentreffen mehrerer „Minijobs“
die Versicherungspflicht beginnt, folgendes entschieden:
Der Gesetzgeber hat in § 8 Abs. 2 Satz 3
SGB IV den Beginn der Versicherungspflicht eines geringfügig Beschäftigten bei
Feststellung von Mehrfachbeschäftigung
an den Tag der Bekanntgabe der Feststellung geknüpft. Eine von dem Wortlaut
 abweichende, teleologisch reduzierte Auslegung der Vorschrift in dem Sinne, dass
bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des
Arbeitgebers rückwirkend Versicherungspflicht mit Beginn des Beschäftigungs -
verhältnisses festzustellen ist, kommt 
nach Sinn und Zweck des Gesetzes nicht 
in Betracht.
Sachverhalt
Der klagende Arbeitgeber führte einen
Taxibetrieb und stellte zum 01.03.2005
einen Rentner als geringfügig Beschäftigten mit einem durchschnittlichen monatlichen Arbeitsentgelt von ca. 325 Euro 
als Aushilfsfahrer ein. Darüber hinaus
übte der Arbeitnehmer allerdings seit dem
01.11.2004 bei einer anderen Firma ohne
Wissen des Klägers noch eine weitere
Aushilfstätigkeit aus. Mit einem Bescheid
vom 19.11.2005 teilte die beklagte Sozialversicherung dem Kläger mit, dass einer
seiner Arbeitnehmer mehrere geringfügig
entlohnte Beschäftigungen ausübe, deren
Entgelte in der Summe die Geringfügigkeitsgrenze von 400 Euro monatlich
überschreiten. Da nach Auffassung der
Sozialversicherung mit dem Tag der Einstellung die Versicherungspflicht eines
geringfügig Beschäftigten beginnt, wenn
der Arbeitgeber vorsätzlich oder grob
fahrlässig versäumt hat, den Sachverhalt
für die versicherungsrechtliche Beurteilung aufzuklären, wurde der Kläger mit
gleichem Bescheid zur nachträglichen
Abführung der Sozialversicherungsbeiträge aufgefordert. Da die beklagte Sozialversicherung den vom Kläger eingelegten
Widerspruch nicht abhalf, hat dieser vor
dem SG Freiburg Klage erhoben.
Das SG Freiburg hat entschieden, dass 
der Bescheid der Sozialversicherung
rechtswidrig ist, soweit die Beklagte den
Eintritt einer Versicherungspflicht bei
Mehrfachbeschäftigung für die Zeit vor
dem 22.11.2005 festgestellt hat.
Fazit
Erstmals hat ein Gericht die „Geringfügigkeits-Richtlinien“ der Spitzenorgani -
sationen der Sozialversicherungsträger
(an die die Unternehmer durch die Anwendung der Einzugsstelle faktisch gebunden sind) einer rechtlichen Überprüfung unterzogen und im vorstehend
dargelegten Rahmen für nicht anwend bar
erklärt. Dies ist ausdrücklich zu begrüßen,
da auch unserer Auffassung nach die 
derzeitige Richtlinie den Wortlaut des Gesetzes in nicht nachvollziehbarer Weise
einschränkt.
Allerdings haben die Spitzenorganisationen der Sozialversicherungsträger bereits
angekündigt, ihre bisherige Verwaltungspraxis so lange nicht zu ändern, wie das
BSG das vorliegende Urteil des SG Freiburg nicht bestätigt hat. Deshalb ist davon auszugehen, dass nach wie vor die
Versicherungspflicht rückwirkend auf den
Tag der Einstellung festgelegt wird, wenn
die Sozialversicherungsträger Vorsatz
oder grobe Fahrlässigkeit des Arbeitgebers vermuten. Betroffenen Arbeitgebern
ist deshalb zu raten, gegen entsprechende
Bescheide Widerspruch einzulegen. (HM)
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Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

Seite 16

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16 TAXIKURIER
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hätt i a ned denkt. Aber meine Pfeiler bleim bayrisch, des sog 
i da glei!“ Brigitte Jürgensen (Taxi 189) hat mit diesem Satz
zwei Karten für „Do Brazil“, Giovanne Elber’s Dinner- und 
Varieté-Show gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der August-Ausgabe:
Eine Million Menschen beim Altstadtring-Fest bescherte
uns Taxlern, sofern sie clever waren, einen Super-Umsatz. Alle Beteiligten schwärmten über die fulminante
Veranstaltung. Bei dem Fest der Superlative waren zum
Glück keine Einsatzrekorde von Polizei und Rettungskräften zu verzeichnen. Nicht nur die circa 100 Straßenkehrer, die insgesamt 40 Tonnen Müll beseitigten, werden dieses Wochenende in den Annalen notieren. Neben
der tollen Stimmung bleibt vor allem eines haften:
Die Münchner sind absolut feierbereit. Es muss nur 
inszeniert und kommuniziert werden. Während man 
im klassischen Ausgeh-Verhalten Einsparungen praktiziert, zeigt man hohe Bereitschaft, sogenannte „Events“
mitzuerleben. Man sucht das Gruppenerlebnis und
sehnt sich nach der Masse. Neben dem Altstadtring-
Fest belegen dies die Wiesn, Mega-Konzerte sowie 
die „langen Nächte“ . Die langen Nächte der Museen,
Theater, Musik, Kirchen ziehen immer zig-tausende 
an und sind auch für unsere Branche highlights. 
In unserer Stadt soll und muss noch mehr passieren!
Obwohl München sich nicht über Besuchermangel beklagen kann, wirkt es doch manchmal verschlafen und
provinziell. Da klingt es gut, wenn sich die Organisa -
toren des Altstadt-Festes zusammensetzen und erwägen, einzelne Elemente der Jubelfeier regelmäßig 
stattfinden zu lassen. 
Die Bereitschaft der Münchner zum Mitmachen sowie
der Gäste unserer Stadt und natürlich die Taxler freuen
sich über jede zusätzliche Veranstaltung. Es müssen ja
nicht unbedingt die lange Zahnarzt-Nacht der Wurzelbehandlung oder die lange Nacht der Finanzämter 
für säumige Steuerzahler sein. Eine Nacht der Wissenschaft zum Beispiel könnten wir gut gebrauchen. Die
Themen sind noch lange nicht ausgereizt.
And the winner is …

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Die bewegliche Schulter
Dr. Rüdiger Neitzel, 44, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen
mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center
die Orthopädische Praxisklinik. Er war über
Hier spricht der Doc
Was führt zur Bewegungseinschränkung 
der Schulter?
Das Schultergelenk ist das beweglichste
Gelenk im menschlichen Körper und
zeichnet sich durch mehrere Besonder -
heiten aus. 1. Der Oberarmkopf ist größer
als die dazu passende Gelenkpfanne. 2.
Das Schultergelenk wird durch wenig 
Bänder, umso mehr mit Sehnen stabilisiert.
3. Das Schultergelenk gliedert sich unter
in fünf anatomische Gelenke wie z. B. das
Schultereckgelenk und das Subacromialgelenk. Wir haben es nun mit Erkrankungen zu tun, die einerseits den Sehnenmantel betreffen und so zu schmerzhaften
Bewegungseinschränkungen führen, als
auch das große Glenohumeralgelenk durch
Arthrose oder rheumatoide Arthritis einschränken. 
Wann merkt der Patient, wenn das 
Schultergelenk betroffen ist?
Bei einer entzündlichen Veränderung des
Schultergelenkes, welche durch eine Entzündung des Schleimbeutels oder des Sehnenansatzes hervorgehoben wird, ist in erster Linie das Greifen nach vorne, seitlich
und über Kopf schmerzhaft. Der Patient
hat einen ausprägten Ruheschmerz, wenn
er auf der Schulter liegt und der Schmerz
kann in den Oberarm und in den Unterarm
ausstrahlen. Es handelt sich um einen 
sehr stechenden, intensiv wahrgenommenen Schmerz, weil das Schultergelenk 
mit sehr schnell leitenden Nervenfasern
versorgt ist. 
Was stellt der Arzt beim Patienten fest 
und was sind die ersten Maßnahmen?
Bei einer Erstuntersuchung wird das 
Bewegungsausmaß der Schulter geprüft.
Mit der Röntgendiagnostik und Ultraschall 
eine erste Diagnostik vorgenommen. Sehr
häufig findet man Sehnenansatzverkalkungen, die eine schmerzhafte Entzündung beinhalten, die sog. Tendinitis calcarea, aber auch Engpaßsyndrome des Sehnen kanals, welche beim Heben des Armes
zu schmerzhaften Entzündungen führen.
Zunächst werden diese Veränderungen
konservativ behandelt, d. h. mit entzündungshemmenden Medikamenten, Injektionen in das Schultergelenk und den
Schleimbeutel und Sehnenkanal, als auch
mit Physiotherapie. 
Wann sind operative Maßnahmen 
angezeigt? 
Kann die Pathologie nicht ausreichend
durch die Maßnahmen behoben werden
und kann auch das Kalkdepot, z. B. nicht
durch eine Stoßwellenbehandlung aufgelöst werden, ist eine Endoskopie oder 
Arthroskopie des Schultergelenkes erforderlich. Hierbei wird der entzündete
Schleimbeutel entfernt, der Sehnenansatz
geglättet und der Sehnenkanal knöchern
erweitert durch Abtragen des Unterrandes
des Schulterdachs. Stellt sich bei dieser
Operation heraus, daß ein Riß der Sehne
da ist, dann wird dieser in gleicher Sitzung
genäht. Die Nachbehandlung sieht vor,
daß der Arm zunächst eine Woche ruhiggestellt wird und dann vorsichtig nach 
einer Woche mit Krankengymnastik 
begonnen wird, bis der Arm nach sechs 
Wochen wieder frei beweglich ist. 
Was kann bei Arthrose oder rheumatoider
Arthritis getan werden?
Die Entwicklung der modernen Schulterendoprothetik hat sich soweit fortentwikkelt, daß nahezu jeder Defekt und jede
Deformität behandelt werden kann. Es 
stehen hier sog. Schulterkappenprothesen
zur Verfügung, die nur den Kopf überkronen, ferner stehen anatomische Vollprothesen mit auch Ersatz der Schultergelenkpfanne zur Verfügung und bei schweren
Rotatorenmanschetten-Defekten, wo es zu
einer Verschiebung des Gelenkes gekommen ist, wird die sog. inverse oder Delta-
Prothese erfolgreich implantiert. All diese
Operationen ermöglichen dem Patienten
eine schmerzfreie Bewegung des Gelenkes
in normalem Bereich. 
Herzliche Grüße und immerwährende freie
Beweglichkeit der Schulter wünscht Ihnen, 
Ihr 
Rüdiger Neitzel
10 Jahre Bundesliga-Handballspieler,
mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger
und Europacup sieger, hat 124 Länderspiele
und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille
errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig
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Seite 18

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18 TAXIKURIER
München und seine Stadtbezirke
München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt.
Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer
stellt im TAXIKURIER diese Stad tviertel in
alphabetischer Reihenfolge vor: Wann
wurden sie nach München eingemeindet?
Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre
Grenzen? Oft kann man die Grenzen und
den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden
heute noch gut erkennen und mit diesem
Wissen ein interessantes Gespräch mit den
Fahrgästen führen. Welche Stand plätze
gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel
aus? Was ist dort taxi-relevant? 
Foto: www.atelier-tacke.de
Pasing-Obermenzing
Das Wachstum des Ortes führte am 1. Januar 1905 zur Erhebung zur Stadt, und
tatsächlich könnten viele der damals erbauten Gebäude um den Marienplatz und
in der Gleichmannstraße auch in einer
Stadt von der Größe beispielsweise Rosenheims mit seinen 60.000 Einwohnern
stehen. Mit der beiderseitig einvernehmlichen Eingemeindung nach München 
am 1. April 1938 endete die kommunale
Selbstständigkeit Pasings. Es soll in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen
werden, dass München seit 1938 an zwei
Flüssen liegt. Aber ob es ein Kreuzworträtsel gibt, in dem bei „Fluss durch München mit vier Buchstaben“ die Würm 
hineingehört? Eher wohl nicht.
Wie kein zweiter Stadtteil verweist Pasing
stolz auf seine städtische Vergangenheit:
Es gibt hier einen eigenen Marienplatz
mit Mariensäule, einen Viktualienmarkt
an der Bäckerstraße, einen Stadtpark, das
ehemalige repräsentative Rathaus an der
Landsberger Ecke Bäckerstraße sowie bis
vor einiger Zeit ein eigenes Arbeitsamt 
an der Georg-Habel-Straße. Der echte 
Pasinger Lokalpatriot lässt denn auch
wissen: „Münchner geworden, Pasinger
geblieben!“
Obermenzing wurde erstmals 817 zusammen mit Untermenzing (heute 23. Stadtbezirk) genannt. „Ober“ und „Unter“ beziehen sich auf ihre Lage an der Würm.
Der Name bedeutet „Ort des Manzo“, dem
deshalb auch eine Straße (in Untermenzing) gewidmet wurde. Der Obermenzinger Ortskern lag um die Kirche Sankt 
Georg an der Dorfstraße – auch dies ein
sprechender Name. Wie es sich für ein
oberbayerisches Dorf gehört, macht der
Alte Wirt das Gotteshaus erst vollständig,
und auch der Maibaum steht heute noch
an genau der richtigen Stelle ebenso wie
die nahen Bauernhöfe. Das ebenso zum
Dorfkern gehörende Kriegerdenkmal an
der Ecke Dorfstraße / Pippinger Straße
trägt die kontroverse Inschrift: „Für die
im Krieg 1914-18 und 1939-1945 Gefallenen. Errichtet von den treuen Kameraden und der dankbaren Gemeinde.“ Wenn
man diesen Text eigenwillig interpretiert,
könnte man vielleicht meinen, dass die
Ehefrauen und ihre eventuellen Liebha -
ber dankbar dafür waren, dass ihre Ehe -
männer nicht mehr zurückkehrten. Obermenzing wurde kurz nach Pasing am 
1. Dezember 1938 nach München ein -
gemeindet. 
Grenzen
Die interne Grenze zwischen Pasing und
Obermenzing zieht sich ungefähr entlang
der Linie Lützow-, Orth- und Anton-
Meindl-Straße dahin. Die Namenswechsel
Offenbach- und Meyerbeerstraße sowie
Paul-Gerhardt-Allee und Frauendorferstraße definieren sich allerdings am Nymphenburger Kanal.
Die äußere Grenze des 21. Stadtbezirkes
verläuft wie folgt, beginnend im Südwesten: Entlang der Bahn nach Norden
und beim Westkreuz entlang der Bahn
nach Nordwesten zur Bergsonstraße. 
Von dort nach Norden zur Lochhause ner
Straße und dann nach Osten entlang der
Von-Kahr-Straße, Bauseweinallee, Menzinger Straße, Schlehbuschstraße. Dann
wieder nach Süden entlang Im Eichgehölz und der mauer des Nymphenburger
Schlossparks. Auf der anderen Seite 
der Bahnanlagen bildet die Willibaldstraße die Grenze zu Laim. Und dann geht 
es über die Senftenauerstraße zurück zur
westlichen Stadtgrenze. 
Im Weichbild des Stadtbezirkes liegen beziehungsweise lagen zwei Wasserschlösser, deren Anlage durch den Wasserreichtum der Würm ermöglicht wurde: Erst
einmal die malerische Blutenburg aus
dem 15. Jahrhundert und dann das Pa -
singer Wasserschloss, von dem nur noch 
der Graben und die Wegbezeichnung
„Am Wasserschloss“ künden. Die Pippinger Straße ist zwar eine häufig befahrene
Straße, aber wer kennt schon den ehemaligen Weiler desselben Namens? Lediglich
Der Name des 21. Stadtbezirkes – Pasing-
Obermenzing – setzt sich aus zwei Teilen
zusammen. Der Ort Pasing wurde erstmals im Jahr 763 urkundlich genannt,
und zwar als „Dorf des Paoso“, an den
auch die Paosostraße erinnert. Pasing gehörte zu den zahlreichen Ansiedlungen
entlang der Würm, die viel älter als das
erst 1158 gegründete München sind. Sein
alter Ortskern gruppierte sich um die Kirche Mariä Geburt mit der Adresse Am
Klostergarten 9. Diese Kirche sieht man
aber nicht von der Straße aus, außer man
fährt extra dorthin. Eine Reihe von ehemaligen Bauernhöfen hat sich – wenn
auch mit anderer Nutzung – entlang der
Planegger Straße und um den Pasinger
Marienplatz herum erhalten. Der Ortskern
kann auch gut auf dem Stadtplan erkannt
werden, nämlich am strahlenförmigen
Ver lauf der alten Landstraßen mit den
sprechenden Namen: Landsberger Straße
(seit 1956 Bodenseestraße), Münchner
Straße (seit 1947 Landsberger Straße),
Pippinger Straße (seit 1957 Lortzing -
straße), Aubinger Straße (wegen Verlegung des Hauptverkehrs seit 1969 Scapinellistraße), Großhaderner Straße (seit
1965 Blumenauer Straße) sowie die 
Planegger Straße. 
Durch den Bau der Eisenbahnlinien in 
der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
entwickelte sich Pasing zum Verkehrsknotenpunkt, der es bis heute geblieben
ist und dem es seinen wirtschaftlichen
Aufschwung verdankte. Infolge des nun
möglichen, schnellen Zugangs nach
München entstanden die Villenkolonie
nördlich des Bahnhofes, die entlang der
Alten Allee und die entlang der Maria-
Eich-Straße, in denen sich besser Betuchte niederließen, um dem Dreck und der
Hektik der Großstadt zu entgehen.

Seite 19

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19TAXIKURIER
die alte Dorfkirche Sankt Wolfgang (14.
Jahrhundert) an der Pippinger Straße 49
a hat sich mit ihrem Friedhof erhalten. 
Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter
Im 21. Stadtbezirk leben rund 64.000
Menschen auf 1.650 Hektar, das heißt
durchschnittlich 38 pro Hektar (Münchner Durchschnitt: 42). Die Bevölkerungsdichte ist sehr unterschiedlich und 
abhängig von der Bebauung: Von mehrstöckigen Siedlungen bis hin zur noblen,
gartenumwehrten Villa mit Überwachungseinrichtungen gegen Enteignungsversuche ist alles geboten, auch was die
Kaufkraft anlangt.
Ein sicherer Umsatzfaktor ist der Bahnhof, auf dem täglich fast 1.000 Züge und
S-Bahnen halten, unter anderen der ICE-
Fernverkehr mit Fahrgästen, die Ziele im
Münchner Westen und Süden ansteuern,
und zwar ohne den Umweg über den
Hauptbahnhof. Dass wie bei allen Bahnhofsständen auch einmal Kurzfahrten 
anfallen, darf da nicht irritieren und gehört zum Taxler-Alltag.
Pasing ist wegen seiner vielfältigen 
Verkehrsverbindungen eine Schulstadt.
Allerdings ist für uns nur die Förderschule am Schererplatz von Relevanz, zu der
morgens Kinder aus einem großen Einzugsgebiet gebracht und mittags wieder
abgeholt werden. Und dann noch der
Schüler von der Verdistraße, bei dem 
man nicht läuten soll, weil sonst der
Hund bellt und andere Familienmitglie -
der aufweckt. 
Dem Pasinger Nachtleben drohte spätestens mit der Schließung des PaLi-Kinos
(„Pasinger Lichtspiele“) in der Spiegelstraße in den 80er Jahres der vollständige
Absturz. Hinsichtlich des Begriffsfeldes
„Absturz“ haben sich zahlreiche Stüberln
– wie überall – natürlich gehalten. Im
Jahr 1991 öffnete die Pasinger Fabrik am
Nordausgang des Bahnhofes ihre Pforten
als städtisches Kulturzentrum und brachte
wieder etwas Leben in die nächtliche 
Ruhe im Münchner Westen. Trotz ihrer 
direkten Lage an der S-Bahn sind ihre
Besucher ein Umsatzfaktor, weil es eben
nicht überallhin eine Zugverbindung gibt. 
Leider existiert noch eine Adresse in 
Pasing, die man höchstens aus Gründen
der Beförderungspflicht anfährt, nämlich
die Paosostraße 2, der Sitz der rechtsra -
dikalen „Deutschen Nationalzeitung“ . Das
Anwesen an der Ecke zur Maria-Eich-
Straße fällt durch seine meist heruntergelassenen Rollläden auf. Für tägliches 
Gegifte in diesem Haus dürfte die unweite, im Mai 1999 eingeweihte Moschee in
der Planegger Straße 18 a sorgen, deren
sehr bescheiden ausgefallenen Minarette
man zumindest im Winter, wenn die 
Bäume keine Blätter tragen, zur Kenntnis
nehmen muss. 
Im Gebäude der Moschee befindet sich
auch ein Reisebüro. Der Verfasser erhielt
einmal am Pasing Maria einen telefonischen Lotsenauftrag zu einen „Reisebüro
in der Planegger Straße hinten auf der
rechten Seite.“ Dort angekommen, wurde
klar, warum der Fahrgast mit seinem
Lastwagen diese Bezeichnung gewählt
hatte: Frisur, Kleidung und sonstiges 
Verhalten hielten ihn offensichtlich 
davon ab, das Wort „Moschee“ in den 
Mund zu nehmen.
Stände und Verkehrssituation
Folgende Stände liegen im 21. Stadtbezirk: August-Exter, Pasing Bahnhof, 
Pasing Maria, Schirmer. Der Schragenhof
vom 9. Stadtbezirk (Neuhausen-Nymphenburg) liegt zwar knapp außerhalb,
gehört aber auftragsmäßig zu Obermenzing. Gerade der Schirmer zeichnet auch
für die weitere Umgebung zuständig. 
Der Pasing Bahnhof oder – richtiger ausgedrückt – einige der dort stehenden Kollegen haben den Verfasser, als er noch
ein Greenhorn war, sauber gefoppt: Als er
felsenfest glaubte, Erster zu sein, und sich
ein Fahrgast näherte, brachte sich unter
Bekräftigung anderer Kollegen der Zweite
ins Spiel und lotste den Kunden in seinen
Wagen. Beim nächsten Fahrgast präsentierte sich der Dritte als Erster, und schon
war der Neuling abgehängt und verließ
wütend, aber kleinlaut den Standplatz.
Also: Aufgepasst!
Die großen Durchgangsstraßen des Stadtbezirkes laufen oft Gefahr, verstopft zu
sein, gerade während des Berufs- und 
Urlaubsverkehrs. Dann gilt es, verwinkelte Schleichwege zu fahren, die vielleicht
etwas teurer sind, aber unter dem Strich
schneller gehen. Seit Kurzem sind 
die Bauarbeiten zu der seit Jahrzehnten 
diskutierten Umgehung des Pasinger 
Marienplatzes angelaufen. Sie wird am 
Knie von der Landsberger nach Norden
abzweigen, die Offenbach kreuzen und
direkt an den Bahnhofsgleisen zur Lortzing führen. Damit bekäme dann das 
Pasinger Zentrum endlich ein ruhigeres
und freundlicheres Gesicht. 
Fazit
Pasing und Obermenzing bieten mit ihren
Hotels, Arztpraxen, teilweise überregio -
nal bekannten Gaststätten wie dem 
Weichandhof, Büros und sonstigen, auch 
horizontalen Gewerben sowie mit den
Einkommensverhältnissen vieler seiner
Bewohner und Bewohnerinnen ein zu -
verlässiges Auftragsprofil. (BW)
Als nächstes Viertel stellt der 
TAXIKURIER den 16. Stadtbezirk, 
Ramersdorf-Perlach, vor.

Seite 20

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Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
A
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
Start der dritten Staffel mit „A“ .
Alarmanlage – immer wieder erfrischend,
und für die Anwohner der Taxistände
nachts um drei im wörtlichen Sinne auch
„erhebend“, sind versehentlich ausgelöste
Alarmanlagen. Zumal in 90% dieser Fälle
der Fiaker nicht nur keine Ahnung davon
hat, wie er das Dauergehupe eigentlich
ausgelöst hat, sondern auch nicht weiß,
wie er es wieder zum Verstummen bringt.
Das in der Verzweiflung schon erwogene
Abklemmen des Batterie-Pluspoles scheitert daran, dass die Batterie bei neueren
Fahrzeugen auch nicht mehr zu finden
ist. Kurzum: fragen Sie doch Ihren Unternehmer oder dessen Stellvertreter und 
lesen Sie die Pckungsbeilage oder Betriebsanleitung. Und zwar sinnvollerweise
vor Beginn der ersten Schicht auf diesem
Auto! Notfalls sind freilich auch die Anwohner der Taxistände aus langjähriger
Erfahrung gerne zur unbürokratischen
Hilfeleistung bereit …
Ampeln – bringen zweifellos Farbe in’s
Verkehrsgeschehen, aber am häufigsten
doch einfach nur Zornesröte in die 
Gesichter der geplagten Autofahrer in 
München. Vielleicht ist’s ja (bei Fahrtrichtung Viktualienmarkt) an Blumen-
/Ekke Papa-Schmid-Straße grün, nur
dummerweise 15 Meter vorher an der 
Ecke Blumen-/Angertorstraße gerade genauso lange rot. Aber die Einrichtung 
einer „grünen Welle“ über eine so un -
geheuere Distanz kann von unseren städtischen Verkehrsplanungsprofis nun wirklich verlangt weren! Ein ganz neues
Exemplar der Gattung „Überflüssig wie
ein Kropf“ hat Schrotti seit ein paar 
Monaten fast vor der Hustüre. Wo sich
jahrelang der schlachthöfliche LKW-Verkehr an der Einmündung Thalkirchner-
/Zenettistraße mühelos in’s sonstige Verkehrsgeschehen einfädeln konnte, regelt
nunmehr eine Ampel den Verkehr. Auch
dann, wenn keiner da ist. So z.B. abends
um elf, nachts um drei, auch sonn- und
feiertags durchgehend … Aber wehe, es
ist unter der Woche tagsüber wirklich was
los auf der Straße. Der Stau derer (insbesondere LKW), die nach rechts oder links
in die Thalkirchner einbiegen wollen,
reicht häufig zurück bis zum „Wirtshaus
im Schlachthof“ . Ein Stau – wohl gemerkt
– den es vor Aufstellung dieser Ampel
noch gar nicht gab! Mit den Krokodilstränen über dieses unumgängliche Opfer im
Dienste der Verkehrssicherheit können
sich unsere Ampelliebhaber bequem den
zusätzlich produzierten Feinstaub aus 
ihrem Antlitz tupfen.
Anfänger – waren wir nachweislich alle
mal, weshalb die meisten intelligenten
Sprüche über die Greenhorns in unserem
Gewerbe entbehrlich und in der Wirklichkeit oftmals sogar sehr dumm sind. Ge -
rade die (Dienst-)Älteren unter uns halten
die Gelegenheit, die normal wachsende
Stadt und die exorbitant wachsenden
Schikanen (hundert Meter Einbahn in
diese Richtung, hundert in jene usw. usw.
…) zu er-fahren und sich gleichzeitig
auch noch an andere Dinge zu gewöhnen, wie z.B. MVG- oder Dialyse-Sammelfahrten oder jüngst (und noch) an 
den Datenfunk. Und außerdem: wer sollte 
sich denn zur Wiesn am Brausebad oder
Esperantoplatz aufstellen, wenn ma mir
koane Anfänger nimma hätt’n … 
Aufhalter – Fängr ein Passant, zumal einer nahe an der Gehsteigkante, plötzlich
zum Schuhplatteln an, wenn er Sie bzw.
Ihr Taxi sieht, sollten Sie nicht nur über
die Wiederbelebung bayerischen Brauchtums freuen, sondern darüber hinaus
auch zumindest nicht ganz ausschließen,
dass es sich um die zeitweilig fast ausgestorbene Art der sogenannter „Aufhalter“
handeln könnte.
Ausgleich – Nicht vererbbar. Nicht übertragbar. Und nur einlösbar für echte (!)
Leeranfahrten, bei denen es also keinen
Fahrgast und kein Geld gegeben hat. Also
nicht dann, wenn der Wirt, Portier oder
sonstwer bei Vorfahrt des Taxis einen
„Fünfer“ ‘rausrückt und verkündet, der
Fahrgast sei schon weg oder wolle noch
nicht fahren. Das ist dann nichts anderes,
als wäre zwar jemand mitgefahren, aber
halt nur 300 oder 400 Meter. Das wären
schließlich auch nicht mehr als fünf Euro
geworden! Ausgleich für Kurzfahrten?
Njet!
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Seite 21

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Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Brotzeitstandl
KIOSK „ST. MORITZ“ – Gun ezrainer str. 6 
Dieser klassische Kiosk bietet neben den
üblichen Brotzeiten sowie Pizza in verschiedenen Größen und Preisen zusätzlich noch ein relativ umfangreiches Sortiment an Dingen, die man beim letzten
Einkauf im Supermarkt vergessen hat. 
Bei unserer Nachschau anlässlich dieser
„Bestenliste“ an einem sommerlichen
Sonntag Nachmittag war ein Teil des
Außenbereiches als Strandbar mit Sand
und Liegestühlen (!) hergerichtet und
auch rege frequentiert.
Metzgerei
FUCHS – Haimhauser Straße 11
Neben Fleisch- und Wurstwaren aus 
der „Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft
Schwäbisch-Hall“ sind nunmer auch „Hohenlohener Weiderind und Weidelamm“
München hat vom kleinsten Brotzeitstandl
bis zum ambitionierten Fresstempel so 
viel zu bieten, dass jegliche Auswahl nur
höchst subjektiv sein kann – zumal dann,
wenn man auch noch eine Bestenliste aufstellen will. Wir entschuldigen uns schon
jetzt, bei den Vielen, die auch eine lobende
Hervorhebung verdient hätten, aber aus
Zeitgründen gar nicht getestet werden
konnten. Aber schließlich ging und geht 
es bei dieser Rubrik eben nur um eine
Orientierungshilfe und nicht etwa um den 
Versuch einer abschließenden Bewertung 
aller vorhandenen Angebote. 
Die Redaktion und der Vor-Ort-Tester
haben sich nach 36 Monaten auf folgende Bestenliste geeinigt:
feil, mithin das Fleisch von Tieren, die zu
Lebzeiten nicht nur das Foto einer grünen
Wiese gesehen haben. Wobei in allen Fällen auf artgerechte Halterung und Fütterung (der Tiere und auch der Kunden)
Wert gelegt wird. Ein klassischer Metzgereiverkauf mit günstigem Imbiss – und
das einen Steinwurf vom Feilitzschplatz
entfernt.
Bäckerei/Konditorei
BUTTERBROT – Feilitzschstraße 31
Ein winziges Lädchen mit liebenswürdigem Service und überaus gemütlicher
Einrichtung. Hier kann man bei entsprechender Witterung an den paar Tischen
vor dem Laden am Gehweg sitzen und
sich die Sonne auf den Pelz scheinen 
lassen – wovon gerne Gebrauch gemacht
wird. Auch hier ergab die Nachschau keinerlei negative Veränderungen. Die sympathische Ausstrahlung des gesamten 
Ladens hinsichtlich Personal, Angebot
und Preisen, hat sich nicht geändert. 
Ein kleines „Bollwerkchen“ gegen die
Übermacht der Ketten- und Discount -
bäcker. Weitermachen!
Wirtshaus
ROLANDSECK – 
Viktoriastraße/Ecke Unertlstraße
Die schlechte Nachricht zuerst: die Preise
wurden seit dem damaligen Test (Heft
2/07) ein wenig erhöht, sodass jetzt die
Halbe Helles (Arcobräu) mit 3,20 Euro 
ein Zehnerl teurer ist als damals. Ebenso
wurden ein paar andere Preise „angepasst“, was man jedoch angesichts der 
Inflation der letzten eineinhalb Jahre
wirklich als Marginalie abtun darf. Nicht
geändert hat sich – zum Glück – die 
Ausstrahlung der bodenständigen Gemütlichkeit und wohltuenden Unaufgeregtheit dieses Gasthauses mit seiner bayerisch-österreichischen Küche. Bei unserer
Nachschau an einem heißen Sommertag
schützen Markisen sowie Hecken den
Außenbereich vor zu viel Sonne – und
vor allzu neugierigenBlicken. (MS)
In den nächsten Ausgaben erwartet Sie: 
➜ Bestenliste Süd
➜ Bestenliste Ost
➜ Bestenliste West
Bestenliste – München Nord
21TAXIKURIER
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Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), 
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Frankfurter Ring 97 · 80807 München
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Seite 22

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22 TAXIKURIER
Titelthema
Was zeichnet einen guten Taxler aus?
Tony Doll, Referent der Taxischule der 
Taxi-München eG
Für einen guten Taxler in dem „Millionendorf-München“, ist der Fahrdienst
nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung. Er verkörpert den „Service Taxi“
und ist für die Öffentlichkeit immer zugänglich. Er ist begeistert, München als
beliebteste Stadt Deutschlands zu gestalten und zu erhalten. Ihm ist es wichtig,
wesentlich beizutragen, dass der Fremde
zufrieden ist und wieder kommt. Er 
verteilt Prospektmaterial von München 
(kostenlosen Gästeführer mit Cityplan,
Olympiaveranstaltungs-Flyer, Hotelnachweis usw. bei der Taxi-München eG 
aufliegend ) an Fremde bei seinen Auskunftserteilungen. 
Er häuft sein Wissen an und ist aktuellen
Standes, weil er den monatlich erscheinenden „TAXIKURIER“ und das Stadtmagazin „in-münchen“ liest. Bei Interviews
spricht er positiv über seine Fahrtätigkeit
und informiert den Fragenden über die
Vorteile des Taxis und nicht umgekehrt,
wie bereits mehrfach in Münchner Tageszeitungen zu lesen war. 
Er handelt nach dem Ausspruch: Ein guter
Verkäufer ist ein guter Zuhöhrer. Sein 
Arbeitsfeld beherrscht er nicht nur als
Chauffeur, sondern als Kundenberater,
Vermittler seiner schönen Stadt München
und vieles mehr. Er verfügt über gute
Orts-, Branchen- und Taxispezifischen
Kenntnisse und signalisiert , dass er der
qualifizierte Ansprechpartner ist. Er beeindruckt den Kunden mit Antworten, 
die eben nur ein Taxifahrer weiß. 
Er nimmt selbst einem aggressiven Fahrgast geschickt den Wind aus den Segeln.
Er debattiert nicht und ist nicht rechthaberisch und drängt den Fahrgast keinen
Musikstil auf, sondern lässt frei wählen.
Er ist entsprechend vorbereitet, da er mit
keinerlei Hilfe gegenüber dem Kunden im
Taxi rechnen kann und somit eine anspruchsvolle Aufgabe zu erbringen hat. 
Er macht keine digitale Multi-Funktionsgeräte-Präsentation, um den Fahrgast zu
überzeugen sich doch auch so ein Gerät 
(BlackBerry bzw. Handhelfer usw.) anzuschaffen um seine Fahrten selbst auch 
ohne ein Taxi organisieren zu können. 
Er bietet dem Kunden den ganz individuellen, gewünschten Service an. 
Er ist seiner Sorgfaltpflicht bewusst, und
ist behilflich gegenüber beeinträchtigten,
älteren. behinderten und kranken Fahrgästen, und lässt keine Situationen entstehen, wie vor kurzem in der Presse über 
einen tragischen Tod eines Fahrgastes zu
lesen war. 
Er verhält sich wie ein „Profi“ im hek -
tischen Münchner Straßenverkehr. Er
fährt verkehrsgerecht und fahrgastgerecht”, Er verbessert das Taxiimage, so
dass der Ausspruch der allgemeinen
Führerschein-Neulinge nicht stimmt. 
Der heißt: Sie sollen sich vor den „3 T’s“
in Acht nehmen. Gemeint ist kein anderer als Tram-Trucker -Taxi. 
Er übermittelt dem Fahrgast durch umsichtiges Fahren das Gefühl der absoluten
Sicherheit und das all die Unannehmlikkeiten die der Fahrgast selbst gehabt hätte
(Staus, Baustellen und Parkplatzsuche) es
eben richtig war, das Taxi gewählt zu haben. Ihm ist deutlich, dass sein Produkt
Taxi auch in der Zukunft eine gute Entwikklung gegenüber den anderen Anbietern machen kann (Erweiterung der Parklizenzbereiche, Umweltzone, Spritpreise
und Fahrzeugkosten), wenn er richtig
handelt und neue Segmente für seinen
Berufszweig besetzt. Ein Großraumtaxi
oder auch einen Taxibus fährt und eine
gute Zusammenarbeit mit der Taxizentrale
sucht und Sammelfahrten noch besser 
effizenter ausführt. Es freut ihn, dass er
mit der Entscheidung „Taxifahrer“ die
richtige Wahl getroffen hat und im Vergleich zu anderen Tätigkeiten die er vorher ausgeübt hat, eben nicht mehr seinen
Arbeitsplatz verliert, mit keinen befristeten Arbeitsverträgen zu rechnen hat, keinerlei Mobbing mehr erfahren wird. 
Mit seiner neu gewonnen Taxlertätigkeit
freut er sich über jeden Fahrgast, auch
wenn die Fahrt noch so kurz ist und sagt
lächelnd dabei: Ich habe gar nicht gewusst, dass mir Taxifahrern soviel Spaß
macht und ich noch spielerisch dabei
mein Geld verdienen kann“ . Dieses sich
selbst bestimmen können und Kunden 
zufrieden zu stellen, ist für ihn Motor 
seiner Taxlertätigkeit.
Wie in jeder Branche gibt es auch bei den
Taxifahrerinnen- und Fahrern eine Qualitätsbandbreite von „sehr gut“ bis „unbefriedigend“ . Wir haben fünf Personen gebeten,
doch einmal zu definieren, was einen 
„guten Taxifahrer“ in München ausmacht.
Foto: www.atelier-tacke.de
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Seite 23

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Alfred Huber, Dienststellenleiter der 
Taxi-München eG
Fast jeder, der einen Fahrgastbeförderungsschein sein Eigen nennt, wird sich
natürlich auch für einen „guten“ Taxifahrer halten. Doch welche Kriterien sind 
erforderlich, um dies auch wirklich zu
sein? Der eigentlich „gute“ Taxifahrer 
benötigt neben der fachlichen Qualifikation eine gehörige Portion Menschenkenntnis, diplomatisches Geschick und
Einfühlungsvermögen.
Die täglichen Herausforderungen auf der
Straße fordern jedem diese Voraussetzungen in unterschiedlichen Situationen ab.
Der „gute“ Taxifahrer versucht, die eigenen Probleme bei Schichtbeginn zu vergessen, um Fahrgäste, andere Verkehrsteilnehmer und das Personal der Zentrale
damit nicht zu belasten.
Ruhe auszustrahlen und auch in Ausnahmesituationen zu bewahren, ist das erste
Gebot, um den Arbeitstag für sich selbst
und die Mitmenschen angenehm werden
zu lassen. Unabdingbar ist die Souveränität in der Anwendung der Technik. Dazu gehört die absolute Beherrschung des
Fahrzeugs, die sinnvolle Nutzung von
Funk- und Datenfunkgerät, der gezielte
Einsatz der Na vi gation und – eigentlich
eine Selbst verständlichkeit – der Gebrauch
des Tax a meters.
Noch wichtiger ist der Umgang mit den
Menschen. Grundlegende Eigenschaften
des „guten“ Taxifahrers sind Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, sowie die Fähigkeit, in Konfliktsituationen zu dees -
kalieren, also Streit zu vermeiden bzw. 
zu beenden.
Das Eingehen auf die Wünsche der 
Fahrgäste (angeregtes Gespräch oder Stille
im Taxi) und das Gespür für notwendige 
Hilfen (Tragen des Gepäcks bis zur Wohnung, etc.) ergeben sich dann von selbst.
Der „gute“ Taxifahrer ist also ein perfekter, besonnener Autofahrer, ein guter
Psychologe und einfühlsamer Mitmensch.
Im Sinne einer guten Zusammenarbeit
zwischen Kunden, Vermittlungszentrale
und Fahrpersonal wünsche ich mir als
Verantwortlicher der Taxizentrale also
ausnahmslos „gute“ Taxifahrer!
Hans Meißner
Vorstand Taxi-München eG
Der Chauffeur ist Hausherr und Steuermann des Kraftfahrzeuges. Durch sein
„Outfit“ und sein Fachwissen muss er
Kompetenz ausstrahlen. Kompetenz im
Umgang mit seinen Passagieren und 
natürlich Fachwissen, ob Ortskunde oder
ganz einfach als Ratgeber und Problem -
löser, das zeichnet den Fachmann aus.
Eine Strecke von „A“ nach „B“ zurück -
zulegen, womöglich mufflig schweigend,
ohne die Fahrgäste zu beachten, reicht für
den Führer eines Betonmischers, nicht aber
für einen Menschenfreund. Als Wegbegleiter von Menschen ist Zu hören und Ver-
Wer Opel sagt meint Häusler.
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Seite 24

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24 TAXIKURIER
ständnis für die Geschichten oder gar Nöte
eines Gastes eine Selbstverständlichkeit. 
Auch Sie als Kunde einer Werkstätte oder
eines Ladengeschäftes erwarten, dass auf
Ihre Wünsche eingegangen wird und Sie
zufrieden gestellt werden.
Friede soll auch in Ihrem Taxi während
der Fahrt herrschen. Abfälliges Schimpfen
über andere Verkehrsteilnehmer, Politiker
oder sonstige Zielgruppen trägt nicht zur
Entspannung bei, gleiches gilt für einen
hektischen Fahrstil.
Zuvorkommender Fahrstil anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber vermittelt
Fahrgästen, wie Dritten, Großzügigkeit
und fördert unser Image. Dies ist für uns
enorm wichtig, da jeder Mitbürger ein 
potentieller Fahrgast ist, um den wir 
werben müssen.
Wie eine Allensbach-Umfrage ergab, 
hat sich unser Image von 2002 bis 2007
erheblich verbessert. Wir leben wie jede
andere Branche von unserem Image.
Unser gemeinsames Ziel muss es sein,
dass Fahrgäste Ihr Taxi in besserer Stimmung verlassen, als beim Einsteigen 
– eine Meßlatte ist dabei das Trinkgeld.
Wenn Ihnen das nicht gelingt, probieren
Sie es doch mit dem Lenken eines Be -
tonmischers.
Paul Rusch, Taxiunternehmer, 
Objektleiter TAXIKURIER
Hat je schon einmal ein Berufsberater 
einem geraten, den Beruf eines Taxifahrers zu wählen? Ich glaube nicht, denn
das Anforderungs-Profil ist breit und 
anspruchsvoll. Warum haben dann aber
soviele den P-Schein? Weil die meisten
die Freiheit an diesem „Job“ lieben oder 
es als Übergangslösung sehen. Deshalb 
ist die Bandbreite in dieser Branche vom
überzeugten, den Berufsethos wahrenden
Taxler bis zum „zufällig die Ortskunde 
geschafften“ Aushilfsfahrer so groß. Zuvorderst muss man sich bewusst sein, dass
Tagfahrer und Nachtfahrer zwei völlig differente Berufe sind. Biorythmus und Be -
ratungskompetenz sind hier die Stichworte. Manchen ist es unmöglich, tags zu
schlafen und der Nachtfahrer ist meistens
mehr gefordert, auf Wünsche und Fragen
seiner Fahrgäste einzugehen. Den Unterschied zwischen „taktvoll“ und „tabulos“
jedoch sollten alle Fiaker innehaben. Wer
die Dinstleistungsbereitschaft nicht verkörpert, ist in einem „Hellelfenbein-Auto“
fehl am Platz. Ebenso muss der „gute 
Taxler“ gut und versiert, aber auch gerne
Autofahren. Schade, dass das „Fahren“
nicht geprüft wird. Die Ortskunde beherrscht er, ohne jede Seitenstraße 
wis sen zu müssen. Dafür kann er dann
den Stadt plan schnellstens lesen oder 
das Navi als Nachschlagewerk nutzen. 
Er kennt die möglichen Staufallen. Sein
Ortskunde-Wissen verschafft ihm manchen Funkstich zusätzlich. Der souveräne
„Chauffeur“ bereitet sich zu jeder Schicht
vor. Er weiß, was gerade in der Stadt
läuft, kennt die Endzeiten von Theatern,
Bühnen und Veranstaltungen. Der TAXI-
KURIER und eine Tageszeitung gehören
zu seiner Pflichtlektüre und liefern diese
Infos, die drei Stiche mehr pro Schicht 
sichern. Über die Jahre erarbeitet er sich
sein Wissen über seine Stadt. Ihn kann
keine Frage überraschen. Krankenhäuser,
Altenheime, Friedhöfe, Konsulate, Hotels,
Gaststätten aller Coleur, Clubs, Nightlife
sind ihm bekannt. Er füllt die Rolle „Botschafter Münchens“ perfekt aus. Auch 
bei Problemen anderer Art (Schlüsseldienst, abgeschleppte Autos, Fundsachen)
antwortet er hilfreich bzw. bezieht die
Rückfrage-Funker mit ein. Er ist umsatzorientiert, versäumt keinen Funkstich, 
akzeptiert gerne Aufragsscheine, nimmt
auch Besorgungen an, „fährt alles“, „liebt“
Kurzfahrten, hat Grundkenntnisse in
mancher Fremdsprache und füllt die Quittungen „fiskalgerecht“ aus. Er lässt sich
jedoch nicht zum Spediteur herab, transportiert keine Fahrräder und sonstige
fahrzeugschädliche Güter. Sein Arbeitsgerät – das Taxi – pflegt er wie sein Wohnzimmer. Innen ist wichtiger als aussen. 
Er teilt seine Pausen sinnvoll ein, verliert
keine Zeit und keinen Geist beim „Standplatz-Gequatsche“ mit den falschen Kol -
legen. Er lebt seine Stimmungen gegen -
über dem Fahrgast durchaus aus. Kein
falsches Gegrinse und übertriebenes 
Hofieren. Hat er nicht nötig. Er spürt nach
kurzer Zeit, ob sein Kunde sprechen will.
Er drängt dem Fahrgast nicht seinen 
Musikwunsch auf, hat aber für die gän -
gigen Geschmäcker ein paar CD’s im 
Köcher. Renitenten Kunden oder stimulierten Fahrgästen gibt er grundsätzlich
recht. Dies erspart Nerven und den Kollegen Hilfeleistungen bei „Dringend-Rufen“ .
Man merkt unserem Parade-Taxler an,
dass er den schönsten Beruf der Welt hat,
den er in authentischem Outfit ausübt.
Kurze Hosen, Muscle-Shirts, Sandalen
sind „No’s“ ebenso wie störende Gerüche
(Schweiß, Tabak, Knoblauch, Alkohol 
sowiese etc.). Er kämpft täglich für die
Moral im Gewerbe. Er lehnt kategorisch
unerlaubte Bereitstellung, Fahren ohne
Taxameter und Schmiergelder ab. Er überholt keine Kollegen kurz vorm Standplatz
und gibt dem Ersten beim Funkauftrag 
eine Chance. Obwohl Einzelkämpfer und
„kein Heiliger“ sieht er sich als Team -
player, als Mitglied seines Gewerbes, zu
dem selbstverständlich alle Funker und
Mitarbeiter der eG gehören. Diesem gnadenlosen Profil des „guten Taxler’s“ entsprechen vielleicht 5-10% der Zunft. 
Aber viele sind auf dem Weg dorthin.
Heini Ugler, 
Funksprecher, Taxiunternehmer
Einen guten Taxifahrer (im Folgenden
„gT“ genannt) zeichnet natürlich in erster
Linie seine Ortskunde Münchens und

Seite 25

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25TAXIKURIER
Umgebung aus. Dieses Wissen wird im
täglichen Fahrdienst ständig erweitert,
wobei „gT“ gerne Zeit und Leerkilometer
opfert um neue Straßen, Adressen und
komplizierte Anfahrten ohne Fahrgast 
zu erkunden. Mit seinem aktuellen Kartenmaterial, Wo-Buch und eventuell 
Navi kann er potentiellen Fahrgästen
schnell vernünftige Angebote für weiter
entfernte Fahrziele ausarbeiten.
Vermittlungsprovisionen für lukrative
Fahrten und Beförderung ohne Taxameter
im Pflichtfahrgebiet lehnt „gT“ kategorisch ab. Im Zweifel und bei problema -
tischer Verkehrslage wird „gT“ mit dem
Kunden die Fahrtstrecke immer vorab
klären, um spätere Reklamationen zu vermeiden. In seinem gepflegten Fahrzeug
(am besten obere Mittelklasse, Oberklasse
oder großer Bus) führt er die vom Kollegen Frey im „Kurier“ empfohlenen Hilfsund Pflegemittel sowie Werkzeuge mit,
die im Fahrzeug so verstaut sind, dass
dem Fahrgast der Gepäckraum uneingeschränkt zur Verfügung steht. „gT“ hat
immer ausreichend Wechselgeld dabei,
um auch nach dem fünften Kurzstich in
Serie den fünften 50 Euro-Schein wechseln zu können. Steuerrechtlich korrekt
ausgestellte Fahrpreisquittungen sind für
ihn genauso selbstverständlich wie die
jährliche Trinkgeldmeldung ans Finanzamt. Anständig gekleidet (lange Hose,
langes Hemd, eventuell Krawatte und 
geschlossene Schuhe) sitzt er am Standplatz, in erster Position, aufrecht und
funkbereit im Fahrzeug, den Blick ständig
kreisend, um eventuell ankommenden
Fahrgästen prompt das Gepäck einzuladen und die Türen zu öffnen. Seine Aufmerksamkeit gilt auch dem Standplatztelefon und dem Funksprecher auf Kanal 1,
wobei er, sollte er an einer hinteren Po -
sition am Stand stehen, natürlich weiß,
wenn die Kollegen vor ihm nicht an 
Funkaufträgen interessiert sind, dass er
sich auf einen Standplatzruf unmittelbar
als „erster Funker“ meldet, um dem Funksprecher nicht die kostbare Zeit zu stehlen und um den Auftrag doch noch zu 
erhalten.
Durch seine vorausschauende und besonnene Fahrweise hat er immer grüne Welle
und, kombiniert mit seiner professionellen Routenwahl, braucht er dadurch auch
keine Verkehrsübertretungen zu begehen.
Er schafft es auch immer den Kunden 
direkt am Fahrziel aussteigen zu lassen, 
ohne andere Verkehrsteilnehmer zu behindern! Die vorgeschriebene Höchst -
geschwindigkeit ist für ihn ein Muss, 
wodurch er keine Aufhalter übersieht 
und auch keine Kollegen kurz vor dem
Standplatz überholt, um eine bessere 
Position zu ergattern. Sein Wissen über
Wettervorhersage, Sportergebnisse und
Börsendaten in 
Verbindung mit der Datenbank des 
Datenfunkgerätes (immer auf neuestem
Softwarestand) lässt beim Kunden keine
Fragen offen. Lästige Rückfragen in der
Funkzentrale erübrigen sich dadurch
auch! Diplomatisch stellt er sich auf 
jeden neuen Fahrgast ein: ob nüchtern,
bekifft oder betrunken; eingebildet, aggressiv oder depressiv. Mit seiner freundlichen ruhigen Art verhindert er Konflikte, Ehekrisen und Selbstmorde. Er wird
auch jedem Kurzfahrtenkunden das
schlechte Gewissen nehmen und davon
überzeugen, dass „gT“ weite Fahrten 
gar nicht so gerne mag!
Das wäre wohl meine Vorstellung von 
einem „guten Taxifahrer“ . Vieles in der
Darstellung ist überzogen und manches
unreal, aber es zeigt die vielseitigen Ansprüche, denen ein Profi möglichst nahe
kommen sollte. Ich bin der Meinung alle
hauptberuflichen Kollegen entsprechen
diesen Anforderungen im Großen und
Ganzen, abgesehen von kleinen Schwächen, verursacht durch schlechte Tagesform oder aufgebauten Frust wegen 
langer Wartezeiten und mangelndem 
Umsatz. In diesem Sinne wünsche ich 
gute Stiche.
Karin Dor
Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi
Als einziges deutsches Bond-Girl (neben Sean Connery) wurde Karin Dor mit 
„Man lebt nur zweimal“ weltberühmt. Inzwischen ist sie schon lange ein Theater-
Star. Vom 27. August bis 1. November 2008 ist sie wieder einmal in München und
spielt in der Komödie im Bayerischen Hof die extra für sie geschriebene Komödie
„Man liebt nur dreimal“ .
München und seine Taxler kennt Karin Dor sehr gut, da sie vor ihrem langen 
USA-Aufenthalt in unserer Stadt (Waldtrudering) gewohnt hat. Sie kann sich gut 
an eine in vielen Jahren ausgestrahlte Sendung mit Hans Rosendahl erinnern 
(Wetten daß), in der sie von ihm befragt wurde, welche Berufsangehörigen denn
Heiligabend arbeiten müssten. Spontan antwortete sie mit „Taxifahrer“ . 
In der Folge wurde sie oft von Taxlern wegen dieser Antwort angesprochen. Während der Laufzeit der Komödie wohnt Karin Dor in Harlaching und legt den Weg
zum Promenadeplatz oft per Taxi zurück. Es lohnt sich für die Taxler Münchens,
nett zu sein, denn sie sucht einen Stammfahrer! (PR) 
Promi-Talk
Weltstar Karin Dor mit München-Bezug

Seite 26

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26 TAXIKURIER
Innsbrucker-Ring-Tunnel: Bis März 2009
wird eine Mittelwand eingebaut sowie die
Sicherheitseinrichtungen auf Vordermann
gebracht. Zur Zeit kommts ganz dick: 
Bis Ende Dezember 2008 ist in beide
Richtungen je nur ein Fahrstreifen frei.
Abhilfe: Man tut so, als gäbe es das 
Straßenstück nicht und fährt ausreichend
weit drum herum (das ist aber kein 
Freibrief für übergroße Umwege).
Leuchtenbergtunnel: Hier geht´s im Verhältnis zum Innsbrucker Ring fast schon
gemütlich zu – immerhin gibt es hier 
pro Richtung zwei Fahrspuren.
Hultschiner Str.: Noch bis Mitte September Behinderungen wegen eines kompletten Straßenumbaus. Immerhin gibt es
hier künftig etwas mehr Straße: Aufgrund
des zu erwartenden Plus an Autoverkehr
kommen neue Abbiegespuren. Erstaunlich, daß die Stadt mal zur Kenntnis
nimmt, daß nicht alles an zusätzlichem
Verkehr vom MVV bewältigt werden
 sollte.
Südlicher Stadtbereich:
Garmischer/Krüner Str.: Im Zuge des
 „Langen Tunnels Südwest“ müssen vorab
Kanalbauarbeiten durchgeführt werden.
Die Staus in dem Bereich sind trotz hoher
Spritpreise mehr und länger geworden
und von der Garmischer Str. ist bis Ende
September das Einbiegen in die westliche
Krüner Str. nicht möglich.
Luise-Kiesselbach-Platz: Auch hier wegen
des „langen Tunnels“ Kanalbauarbeiten.
Fahrbahnverschwenkungen im Kreuzungsbereich des Platzes mit Waldfriedhof- und Albert-Roßhaupter-Str. 
Bis Frühjahr 2009.
Schwanseestr./Giesinger Bahnhofplatz:
Endlich mal wieder eine neue Fernwärme leitung (FW). Stadteinwärts ist ab 
der Wallbergstr. nur eine Fahrspur frei. 
Dauer noch bis Ende Oktober.
18 mal in der Stadt, dreimal außerhalb:
Und das sind nur die großen Baustellen,
die zum Reaktionsschluß schon bekannt
waren. Immerhin sind im Innenstadtraum
zur Wiesn die schlimmsten Behinderungen weg. Dafür geht’s uns im Osten nass
nei: Die Erreichbarkeit der Messe ist
weiterhin bestenfalls suboptimal. Erfreulich, daß Messechef Wutzlhofer auch ein
Verfechter von eigenen Taxifahrspuren
ist. Leider sind Vernunft und Ideologie
keine Partner, deshalb wird es auch hier
beim Wünschen und Hoffen bleiben.
Ein Manko des Baustellenberichts war
bislang, daß nicht immer alle Baustellen
rechtzeitig erwähnt werden konnten. Der
Redaktionsschluß und auch der dann erforderliche Platzbedarf für die Baulöcher
verhindern dies. Die schöpferische Pause
von Mai bis jetzt haben wir genutzt, um
Online zu gehen. Auf der neu gestalteten
Internetseite www.taxi-muenchen.de (unter Favotiten ganz oben speichern!) finden Sie künftig im Bereich „Taxigewerbe“
unter „Aktuelles – Baustellenbericht“
 alles Wissenswerte. Karten und Bilder
sollen auf Dauer die sehr textlastige Geschichte auflockern. Viel Vergnügen beim
Surfen. Somit wird ein monatlicher Baustellenbericht im Kurier entbehrlich. Er
wird daher künftig nach Bedarf erscheinen, d.h. etwa alle drei Monate. Die Fernwärmeleitungen (FW) und ausgelutschten
Trambahnschienen – von den Fahrbahndecken ganz zu schweigen – werden uns
jedenfalls nicht ausgehen. Wie immer
gilt: Kritik und Anregungen sind stets
 erwünscht.
Bereich Innenstadt bis Mittlerer Ring
Sternstr.: Eine private Baustelle der Ver -
sicherungskammer. Im Bereich Robert-
Koch-Str. wird immer wieder die Fahrbahn auf eine Spur eingeengt. Sosehr
einzusehen ist, daß der vorhanden Platz
verdammt knapp ist: Muß denn die Anlieferung von Baumaterial grundsätzlich
morgens um 8:00 Uhr im dicksten Berufsverkehr erfolgen?
Erhardtstr.: Bereits seit Beginn der Bausaison dürfen wir hier das Stauen üben.
Richtung Norden ist nur eine Fahrspur
frei, nach Süden immerhin zwei – aber
schmale. Die Stadtentwässerung baut
 einen sogenannten Spartentunnel und
das noch bis März kommenden Jahres. 
Bayerstr./Stachus: Die Bauwerksfugen am
Stachusbauwerk knirschen. Gottseidank
nur bis Wiesnbeginn sind Fahrspurreduzierungen am Anfang der Bayerstr. sowie
in der Sonnenstraße.
Leopoldstr.: Noch bis Ende 2009 vor allem
zwischen Münchner Freiheit und Parzivalplatz erhebliche Behinderungen wegen
des Baus der Millionentram. Von der
Rhein- und Potsdamer Str. kann nicht
links in die Leopoldstr. abgebogen
 werden.
Nördlicher Stadtbereich: 
Tatzelwurm: Das Bauhilfsgerüst auf der
A9 wandert langsam aber sicher nach
Norden. Auch die Zuführung von vom
Föhringer Ring wächst und gedeiht.
Wenn alles klappt, ist zu Weihnachten
der erste Bauabschnitt fertig.
Moosach U-Bahn: Noch bis Ende 2009
 erhebliche Behinderungen im Bereich
Gröbenzeller Str./Memminger Platz. Im
Bereich Bunzlauer Str./-Platz werden momentan die Fahrbahnen wiederhergestellt.
Die Pelkovenstr. ist zwischen der Dachauer und der Feld mochinger Str. gesperrt. 
Dachauer Str.: Bis Ende Oktober sind
Brückeninstandsetzungen beim Sapporobogen im Gang.
Östlicher Stadtbereich:
Einsteinstr.: Noch bis Mitte Oktober Behinderungen wegen Fernwärmeleitungen.
Richtung Messe ab der Grillparzerstr. nur
eine Fahrspur. Viel Spaß bei den Fahrten
von und zum Kardiologen-Kongress bzw.
expo-real (siehe auch A94).
Wichtige Information
Baustellenbericht
Herbst 2008

Seite 27

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27TAXIKURIER
Schönstr.: Noch bis Ende Oktober Fahrbahnerneuerung in wechselnden Bau -
abschnitten. Wechselverkehrsregelung 
mit Baustellenampeln.
Kistlerhofstr.: Noch mal eine FW. Daher
bis Ende November zwischen Machtlfinger und Schertlinstr. Einbahnregelung
Richtung Aidenbachstr. 
Westlicher Stadtbereich:
Friedenheimer Brücke: Noch bis Oktober
wird das Brückenbauwerk umfangreich
instandgesetzt. Nur eine Fahrspur pro
Richtung.
Arnulfstr.: Auch zwischen Wilhelm-Haleund Schäringerstr. bekommen wir eine
neue FW spendiert. Noch bis Ende September schmalere Fahrspuren in diesem
Bereich.
Nordumgehung Pasing: Nach gefühlten
100 Jahren Planung wird sie tatsächlich
gebaut. Im Zuge dessen sind zur Zeit
Kreuzungsumbauten im Bereich Landsberger Str./Am Knie sowie Lortzing-/
Kafler-/Haberlandstr. im Gang. Dauer der
Maßnahme bis 2011. Auch im Pasinger
Ortskern kommt es dann zu umfangreichen Straßenumbauten.
Außerhalb Münchens:
A8 (München-Augsburg): Ab Auffahrt
Dachau/FFB bis Augsburg Ausbau auf
sechs Spuren. Immer wieder Fahrbahnverschwenkungen und Sperrungen von
Anschlussstellen. Ganz wichtig: Die 
mobilen Fotostudios finden immer wieder
neue Möglichkeiten zum Abkassieren,
 also nicht zu schnell fahren.
A9 (München-Nürnberg): Brückenbau -
arbeiten zwischen Pfaffenhofen und
Dreieck Holledau an mehreren Stellen.
Schmalere Spuren, sehr hohe Staugefahr
– besonders zur Rush Hour und im
 Wochenendverkehr. Dauer noch bis Mitte
Oktober.
A94 (München-Passau): Zwischen Daglfing und Moosfeld Brückenbauarbeiten.
Bis Mitte Oktober in beiden Richtungen
Behinderungen mit schmaleren Fahr -
streifen und Tempo 60. Viel Spaß beim
Messeverkehr. (WH)
Der Flughafen München hat bei den
World Airport Awards 2008 erneut den
Titel als Europas bester Airport verteidigt. Damit nimmt München bereits
zum vierten Mal in Folge die Spitzen -
position in Europa ein. An der weltweiten Erhebung durch das unabhängige 
Londoner Luftfahrtforschungsinstitut
Skytrax hatten sich mit 8,2 Millionen
Befragten mehr Passagiere ale je zuvor
beteiligt. Insgesamt wurden über 
190 Flughäfen bewertet.
In der weltweiten Rangliste der Flug -
häfen landete München hinter den asiatischen Flughäfen Hongkong, Singapur,
Seoul und Kuala Lumpur auf dem
fünften Platz. In der Kategorie „Bester
internationaler Umsteigeflughafen“ 
belegte München weltweit sogar einen
hervorragenden zweiten Platz. Auch bei
den Kriterien Gastronomie und Einreise-
Service glänzte die bayerische Luftverkehrsdrehscheibe im globalen Ranking
mit jeweils dritten Plätzen. 
Bei den „World Airport Awards“ werden
jedes Jahr internationale Flughäfen 
und Fluggesellschaften von den Kunden
 unter die Lupe genommen. Bei den Airports werden insgesamt rund 40 Kate -
gorien bewertet, darunter beispielsweise die Abfertigungs- und Servicequalität, die Freundlichkeit und 
Kompetenz des Flughafenpersonals,
das Einkaufs- und Unterhaltungsan -
gebot oder die Umsteigemöglichkeiten.
Die Einzelergebnisse aus den verschiedenen Kategorien sollen in Kürze ver -
öffentlicht werden. „Dass es uns trotz
einer abermaligen deutlichen Verkehrszunahme offenbar gelungen ist,
unsere hohen Service- und Qualitätsstandards zu halten, erfüllt uns 
mit großer Freude.“, resümierte Dr.
 Michael Kerkloh, der Vorsitzende 
der Geschäftsführung der Flughafen
München GmbH, angesichts der
 erneuten Auszeichnung.
Die besten zehn Flughäfen der Welt:
1. Hongkong
2. Singapur
3. Seoul
4. Kuala Lumpur
5. München
6. Kansai
7. Kopenhagen
8. Zurich
9. Helsinki
10. Kapstadt
Fluggäste wählen München 
erneut zu Europas bestem Airport
Flughafen München
Foto: Flughafen München

Seite 28

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28 TAXIKURIER
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner 
CAR 2000 in München testet seit Anfang
2005 Münchens Taxifahrerinnen und
 Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen 
erfüllt werden. Unser Aktionspartner, 
CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger
mit einem Preis und lobt zudem einen
tollen Jahrespreis für den „Besten des
Jahres 2008“ aus.
Unser Monatsthema: 
Sommeroutfit 
der Taxler
Das Sommer-Outfit von Münchens Taxifahrern stellt immer wieder eine Potpourri
verblüffender Muster, Farben, Stoffe und
Stilrichtungen dar. Sicherlich ist Kleidung
an und für sich und auch subjektiv eine
reine Geschmackssache, aber einige 
Regeln sollten stets beachtet werden:
➜ Schalten Sie stets Ihre Klimaanlage 
an, falls vorhanden. Dies vermeidet
Reizklima und Schweißperlen.
➜ Benützen Sie erfrischende Deodorants
und wohlriechendes Eau de Toilette.
➜ Erfrischen Sie sich mit 
gekühlten Getränken.
➜ Tragen Sie möglichst leichte 
und knitterfreie Kleidung.
➜ Wenn es auch noch so heiß wird, die
meisten Männer sehen in kurzen 
zHosen eher unvorteilhaft aus. Die
kurze Hose passt zur Freizeit und sollte nicht als Berufskleidung eines Taxifahrers ausgewählt werden.
➜ Komplett ärmellose Muscle-Shirts sind
ein Tabu. Sie sehen nur gut aus, wenn
der Träger entsprechend trainiert ist
und gehören ins Fitness-Studio oder
an den Badestrand.
➜ Auch wenn die letzte Pediküre eine
Verschönerungskur für die Füße geleistet hat, sollte ein Taxifahrer dies nicht
in Sandalen oder gar Flip-Flops zur
Schau stellen. Als Fahrgastbeförderer
ist geschlossenes Schuhwerk Vorschrift
(Unfallverhütungsvorschrift der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen.
Im hochsommerlichen München war 
unser Taxi-Checker unterwegs und hat
das Erscheinungsbild unserer Taxler
untersucht
Taxi 1: ✷
(Nr. 525, 7. August, 20.30 Uhr, 
Hauptbahnhof-Mitte)
Die dunkle Beinbeharrung dieses Fahrers
mag zwar männlich sein, kommt aber auf
dessen durchwegs blassem Teint ungünstig und sehr deutlich zur Geltung. Ab -
solut fehl am Platze sind auch die Shorts
mit aufgesetzten, großräumigen Taschen.
Vielleicht ein praktisches Outfit für Abenteurer und Globetrotter – im Großstadtdschungel Münchens kommt man aber
auch mit dezenteren Beinkleidern durch.
Taxi 2: ✷
(Nr. 3236, 7. August, 20.40 Uhr, 
Hauptbahnhof-Süd)
Hier bestechen die strapazierfähigen
Trekkingsandalen, die sich wahrscheinlich wasser-tauglich, atmungsaktiv, mit
gepolstertem Fußbett, verstellbaren Riemen optimal an die Füße des Fahrers anpassen, aber nicht an das Stadtbild München. Die knielangen Überlebenshosen
passen zwar farblich zum roten T-Shirt,
Auf gabenstellung auf Münchens Straßen
und Standplätzen unterwegs und berichtet
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. 
Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die
Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
Dr. med. univ.
Hans Bake v. Bakin
85609 Aschheim · T assilostraße 23
T axi, Mietwagen, Bus, Lkw.
Verl. US 31,–€
Erst- u. gr. Verl. US (ü. 60 Jahre) 81,–€
Ersatztestverfahren möglich.
T elefon 089/370 656 90
Mobil 0172/6 52 38 05
www.fuehrerscheinuntersuchung.de

Seite 29

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Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
aber dennoch frage ich mich, wo mit 
diesem Pionier die Reise hingehen soll.
Taxi 3: ✷✷✷
(Nr. 3226, 7. August, 21.20 Uhr, 
Feilitzsch)
Der lang ersehnte Regenguss hat sich nun
endlich eingestellt und München kann
wieder aufatmen. Wasserscheue Nachtschwärmer nützen nun das Fortbewegungsmittel Taxi und hier, am Nabel von
Schwabing kommt das Geschäft zügig 
ins Rollen. Ein sommerlich hell gekleideter Mann mit lässig weitem Hemd und
ebensolcher Hose gerät in mein Blickfeld.
Ehe ich ihn näher ins Visier nehmen
kann, ist er schon mit einem sehr eiligen
Passagier davon.
Taxi 4: ✷
(Nr. 321, 11. August, 15.00 Uhr, 
Bahnhof-Nord)
Dieser groß gewachsene Mann möchte
wohl seine Wochenendaktivitäten auf den
heutigen Montag ausweiten. Die klassischen Joggingschuhe werden hier durch
dreiviertel-lange, graue Allzweck-Schlabberhosen ergänzt. Als Farbtupfer dominiert das grell orange T-Shirt in XXL-
Version.
Taxi 5: ✷✷✷✷ Gewinner!
(Nr. 3050, 11. August, 15.15 Uhr, 
Stachus-Rondell)
Schwül und heiß drückt die nachmittägliche Temperatur auf die Gemüter. Massen
von Touristen erfrischen sich am Rande
der Wasserfontänen und verwüsten den
Karlsplatz mit ihren Junkfood –Abfällen.
Ziemlich hinten, in der wartenden Taxischlange, mache ich meinen nächsten
Kandidaten aus. Hellblaues, kurzärmeliges und schön gebügeltes Hemd, lange
29TAXIKURIER
München Splitter
➜ „Fischmeister“ Werner Hunsinger hat eine neue Bleibe. In der 
Neuen Pinakothek eröffnete er 
das „Hunsinger“ .
➜ Die Hundstage für die Stamm -
gäste der Gaststätte „Großmarkthalle“ sind vorbei. Seit 11. Mai
war die Traditionsgaststätte
wegen Renovierungsarbeiten 
geschlossen. Jetzt ist wieder 
geöffnet und das Lokal steht in
neuem Glanz.
➜ Nach einem Umbau eröffnet im
Mercedes-Eck in der Brienner -
straße im Dezember die erste
weltweite Mercedes-Gallery.
➜ Die Schwabinger 7 wird im Zuge
des Abrisses des Monopol-Kinos
bis zum 31. März 2009 geschlossen. Die legendäre Absturzkneipe wird an keinem anderen
Ort weitergeführt.
➜ Nach einer Studie der Beratungsfirma Mercer ist München
die teuerste Stadt Deutschlands.
Weltweit rangiert unsere Stadt
auf Platz 37. Untersucht wurden
insgesamt 
143 Großstädte.
➜ Mit dem „Formosa“, Lehrer-
Wirth-Straße 15 (Riem-Arkaden)
eröffnete das erste taiwanesische 
Lokal Münchens.
➜ Tolle Geste vom GOP-Varieté.
Münchens Taxler werden eingeladen! Um das GOP (ehemals
Kleine Komödie“ kennenzulernen, genügt ein Anruf (siehe 
Bericht in dieser Ausgabe). (PR) 
helle Hosen und dunkle, geschlossene
„Slipper“ . Es hat sich also doch gelohnt
und es gibt ihn! Trendorientiert und gepflegt präsentiert sich unser Gewinner
und wir können stolz auf ihn sein.
Der Gewinner!
Alexander Wagner
Engelhardstraße 6
81369 München
erhält für seine historischen Kenntnisse
von unserem Chrysler Partner CAR 2000
ein Präsent. 
Der TAXIKURIER gratuliert herzlichst.

Seite 30

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30 TAXIKURIER
Wehret den
Anfängen
TAXIKURIER, Ausgabe 1 0/1992
Am Donnerstag, den 10. September
1992, stellte sich der Vater einer
Münchner Taxiunternehmerin mit
deren Taxi am Bayer-/Schützen
Stand auf. Nach einiger Zeit 
erschien der Türsteher des Hotel 
„Königshof“ und erklärte dem Fahrer, wenn er ihm 5 DM gäbe, bekäme er eine Fahrt zum Flughafen. 
Der Fahrer händigte dem Portier den
geforderten Heiermann aus und erhielt drei Fahrgäste zum Flughafen.
Die Unternehmerin bat in einem
Schreiben an die Hotelleitung um
deren Stellungnahme zu diesem
Vorfall. Die Antwort steht noch aus.
Es kann nicht angehen, dass diese
Praxis Schule macht. Wir setzen 
eine Schraube ohne Ende in Bewegung, wenn wir uns nicht geschlossen gegen diese Form der Nötigung
wehren. Stellen wir uns einmal vor,
durch ein weiteres Fortschreiten der
wirtschaftlichen Rezession nimmt
die Anzahl der Fahrten weiter ab.
Die Umsätze reduzieren sich und 
besonders schlaue Kollegen gehen
den Hotelportiers auf den Leim. 
Dabei ist vorauszusehen, dass diese
„Provisionen“ nach oben ausufern.
Auf der Strecke bleibt dabei der Tarif als Ordnungsinstrument, das uns
letztendlich vor Selbstzerfleischung
schützt. 
Die älteren Kollegen werden sich 
erinnern, dass bereits in den 60er
Jahren, als eine Fahrt vom Hauptbahnhof zum Flughafen noch 11/
12 Mark kostete, besonders schlaue 
Hotelportiers pro Flughafenfahrt 
2 Mark Provision anboten. 
Wenn Sie also derartige Praktiken
feststellen oder beobachten, wenden
Sie sich bitte vertrauensvoll an den
Vorstand der Genossenschaft. 
Wir hoffen nicht, dass der Anstoß
zu dieser Nötigung von Taxifahrern
ausging. (HM)
Anno dazumal
Messe München
Ein absolutes Kongress-Highlight im Jahr 2008 findet Ende August in München
statt: Von 30. August bis 3. September tagt im Internationalen Congress Center
München (ICM) die Europäische Kardiologenvereinigung.
Erstmals findet der Kongress der European Society of Cardiology (ESC) ein weiteres Mal am selben Ort statt, denn schon im Jahr 2004 war München Gastgeber.
Für München als Veranstaltungsort spricht nicht nur das für Großkongresse ideal
ausgestattete ICM mit direktem Anschluss an die Messehallen der Messe München, sondern auch die hervorragende Infrastruktur sowie die gute internationale Anbindung über den Münchner Flughafen. Zur Begrüßung der Mediziner 
haben sich die Stadt, die Messe München sowie die Hotellerie, Einzelhandel und
Flughafen etwas Besonderes ausgedacht, denn die ganze Stadt wird „Farbe bekennen“: An zentralen Orten werden die Fahnen des ESC wehen, auf Taxen und
Shuttle-Bussen wird für die Dauer des Kongresses „Munich welcomes ESC“ angebracht sein und in ausgewählten Hotelzimmern erwartet die internationalen
Gäste ein Duftkissen sowie ein Begrüßungsschreiben vom Oberbürgermeister
Christian Ude. Die Taxler, zahlreiche Hotelmitarbeiter sowie alle Hostessen werden zudem ein „Welcome-Button“ tragen. Mit über 25.000 Teilnehmern ist der
ESC-Kongress nicht nur der größte Medizinkongress, der in Deutschland stattfindet, sondern europaweit die größte wissenschaftliche Veranstaltung überhaupt
und der weltweit größte Kardiologie-Kongress. Für die Stadt München und ihr
Umland bedeutet der renommierte ESC-Kongress einen Kaufkraft-Zufluss von 
70 Millionen Euro – bei Ausgaben in Höhe von 400 Euro pro Kongressteilnehmer und Tag. 
Der Taxibedarf ist bei diesem Kongress sehr hoch. Die Zufahrt zum Haupteingang des ICM erfolgt über die Olof-Palme-Straße bzw. dem Eingang West der
Neuen Messe München.
München wird 
Kardiologen-City
Foto: Messe München GmbH
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Seite 31

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Im Alltag wird häufig außer Acht gelassen, dass die Menschen nicht alle gleich
sind und die Überwindung von Raum, 
also Mobilität, nicht von allen gleich bewältigt werden kann. Menschen unterscheiden sich nicht nur in Geschlecht, 
Alter oder Herkunft, sondern auch durch
ihren Gesundheitszustand sowie durch
sogenannte Handicaps. Diese Handicaps
und Erkrankungen schränken die Mobilität stark ein und können nur mit Hilfe
bewältigt werden. Dabei gibt es verschiedene Lösungen, die den Menschen helfen
sollen, mobil zu sein.
Vielleicht sind auch Sie manchmal im
Umgang mit behinderten Menschen un -
sicher und verlegen. Das sollte aber nicht
dazu führen, dass wir aus dieser Unsicherheit den Umgang mit Menschen mit
Behinderung vermeiden. Ich möchte in
diesem Beitrag einige Tipps zum Umgang
diesem Personenkreis geben.
Allgemeines Verhalten
Der Wunsch nach Mobilität lässt immer
öfter auch Kranke und Menschen mit Behinderung unsere Dienstleistung in Anspruch nehmen. Dabei helfen ihnen nicht
Mitleid, sondern Respekt und Freundlichkeit, wie sie auch Menschen ohne Behinderung entgegen gebracht werden. Verhalten Sie sich also ganz normal und
verzichten Sie auf Mitleidsbekundungen.
Körperbehinderte Menschen haben gelernt, mit ihrer Behinderung zu leben und
erwarten, dass man darüber kein Aufheben macht. Oft können sie sich gut selbst
helfen, weil sie es erstens gelernt haben,
möglichst alleine zurechtkommen und
zweitens ihr Selbstwertgefühl durch die
Selbständigkeit gefördert wird. Natürlich
kann es dadurch etwas länger dauern, 
bis der Fahrgast ein- oder ausgestiegen
ist. Hier ist von den Fahrer/innen Rükksichtnahme und Geduld gefordert. Begegnen Sie diesen Fahrgästen also mit
Respekt und mit Rücksicht auf ihre
Krankheit oder Behinderung.
Distanz und Hilfestellungen
Jedem Menschen kommt unantastbar
Würde zu. Unabhängig von seiner Behinderung, Herkunft und Leistungsfähigkeit
gebührt ihm unsere Achtung und respektvoller Umgang. Aus diesem Grund ist
beim Umgang mit Menschen mit Han -
dicaps in besonderem Maße auf die Individualdistanz zu achten. Diese bezeichnet
sozusagen einen unsichtbaren Kreis, den
jeder Mensch um sich herum hat und in
den er nur engste Vertraute lässt. Wenn
Fremde – und dazu auch noch ohne Ankündigung – in diesen Kreis eindringen,
und dabei dem Menschen körperlich sehr
nahe kommen, wird häufig Stress, Angst
oder gar Panik ausgelöst. Diese Reaktionen entstehen ganz unbewusst und 
instinktiv und können nicht beeinflusst
werden.
Fassen Sie also nie einen Fahrgast ohne
Aufforderung beim Arm um ihm aus dem
Auto zu helfen und greifen sie nicht einfach an einen Rollstuhl, um ihn passend
an das Fahrzeug zu manövrieren. Ihre
Absicht ist gut gemeint, aber: wie würden
Sie reagieren wenn ein Fremder Sie ohne
ein Wort einfach anfasst. Fragen Sie deshalb: „Kann ich Ihnen behilflich sein?“
oder besser noch: „Wie kann ich behilflich sein?“ Nach einer Erlaubnis ist es
dann natürlich völlig in Ordnung, den
Fahrgast anzufassen. So kann er seine 
Mobilität und Handicap 
schließen sich nicht aus
Titelthema
In unserer heutigen Gesellschaft wird 
Mobilität groß geschrieben, sie trägt im
starken Maße zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben bei. Wir als Taxiunternehmen und Taxifahrer/innen unterstützen
die individuelle Mobilität in besonderer
Weise. Dabei stellt die Personenbeförderung von Menschen mit Behinderung
(Handicap) oder kranken Menschen oft 
eine besondere Herausforderung an Fahrzeug und Fahrer/innen dar.
Fotos: www.atelier-tacke.de
31TAXIKURIER

Seite 32

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DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN
CAR 2000 Auto-Service GmbH
Frankfurter Ring 137-139
80807 München
Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40
Telefax: +49 (0)89 52 03 30 50
E-Mail: ms@car-2000.com
3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS)
Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fahrlicht-System
Dieselpartikelfilter
Regensensor, Tempomat
Bordcomputer, Klimaautomatik
ab 28.590 Euro
zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung 
sowie Taxipaket.
NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD.
Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 
10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. 
Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren.
Eigenständigkeit bewahren und selbst
entscheiden, ob und wann ihm geholfen
werden soll.
Neben der oben beschriebenen Problematik der körperlichen Nähe müssen auch
viele kleinere technische Dinge berück -
sichtigt werden. So sollte z. B. bereits bei
der Anfahrt darauf geachtet werden, dass
das Fahrzeug sehr nahe an der Bordsteinkante zum Halten kommt, so dass kein
großer Abstand zwischen Rollstuhl und
Fahrgastraum überwunden werden muss.
Ein richtig positionierter Rollstuhl mit
angezogenen Bremsen und ein ganz nach
hinten geschobener Beifahrersitz 
erleichtern das Ein- und Aussteigen. Die
meisten Rollstühle können, wie nachfolgend beschrieben, zerlegt und im Kofferraum verstaut werden. Dabei ist zu beachten, dass so ein Rollstuhl sehr teuer 
ist und eine pflegliche Behandlung daher
angebracht ist.
Diskriminierung
Diskriminierung äußert sich durch Verhalten und Sprache. Durch den Begriff
„Behinderte“ fühlen sich die meisten abgewertet. Besser ist es, man spricht von
behinderten Menschen, Menschen mit
Behinderung oder von Menschen mit
Handicap. Gehbehinderte Menschen im
Rollstuhl sind nicht an ihn gefesselt 
sondern benutzen ihn als Hilfsmittel und
Transportmöglichkeit. Ebenfalls sollte das
Wort „Mongoloide“ nicht benutzt werden,
diese Menschen leiden am Down-Syndrom. Gleichermaßen gibt es bei uns
auch keine „Zwerge“ sondern kleinwüchsige Menschen. Vermeiden Sie solche Diskriminierungen auch in Gesprächen mit
Kollegen oder Freunden. Aber Achtung 
– vor lauter Bemühen, ja nichts falsch zu
sagen, sollten Sie nicht stumm wie ein
Fisch Ihren Fahrgast befördern. Und sollte die Sprache auf die Behinderung kommen und Sie nicht wissen, ob Sie sich
richtig ausdrücken, fragen Sie einfach.
Zeigen Sie, dass Sie interessiert sind und
dass Sie Rücksicht nehmen wollen, aber
nicht wissen wie. Das heißt nicht, dass
Sie aus Neugierde über Schicksal und
Krankheit fragen, denn zu fragen, wie 
etwas ausgedrückt werden soll, oder wie
und ob Sie helfen können, ist nicht
falsch, sondern drückt Respekt und Rücksicht aus.
Geduld und Rücksicht 
Respekt gegenüber allen Menschen fordert auch Geduld. Es ist nun mal so, dass
das Ein- und Aussteigen bei Menschen
mit Behinderung, Kranken und Senioren
länger dauert als bei einem 20jährigen
gesunden Menschen ohne Behinderung.
Aber nicht nur das Ein- und Aussteigen,
sondern auch der Besuch beim Arzt, im
Krankenhaus oder der Dialysestation dauert häufig länger. Wenn also der Fahrgast
zu der Zeit, die vereinbart war, nicht
gleich „parat steht“ haben Sie Geduld. Er
verlängert Ihre Wartezeit sicher nicht mit
Absicht, oder weil er Sie ärgern will.
An dieser Stelle möchte ich auch darauf
hinweisen, dass Fahrgutscheine bares
Geld bedeuten und keines Falls der Unmut über diese Gutscheine am Fahrgast
ausgelassen werden sollten.
Und – unabhängig vom Anstand, der 
Respekt, Rücksichtnahme und Geduld 
gebietet – diese Menschen sind unsere
Kunden, die neben dem Fahrpreis auch
Trinkgeld bezahlen. Seien Sie doch 
einmal ehrlich, würden Sie Trinkgeld 
geben, wenn Sie das Gefühl hätten nicht
respektiert zu werden? (CR)
➜ Hier noch ein Geheimtipp:
Am 1. September 2008 ist Eröffnung
vom Integrationskindergarten Kleeblatt
Weilheimer Straße 20
81373 München
Telefon: (0 89) 71 00 75 50 
(Frau Schurian)
Derzeit sind noch Plätze frei! 
Die integrative Kinderkrippe Kleeblatt
hat ab Juli 2009 noch vier Förderplätze 
für Kinder mit Behinderung frei.

Seite 33

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33TAXIKURIER
04
01
07
05
02
08
06
03
09
10
Und so wird ein Rollstuhl fachgerecht
für den Transport zusammengeklappt:
01 Zu Beginn die beiden Bremsen des Rollstuhls feststellen. 
02 Dann das Sitzkissen von der Sitzfläche entfernen. 
03 Die beiden Fußklappen senkrecht stellen.
04 Dann die beiden Fußklappen jeweils 90 Grad nach außen drehen.
05 Die beiden Armstützen nach oben ziehen … 
06 … und ganz herausnehmen.
07 Dann die Sitzfläche mit beiden Händen hochziehen.
08 Die beiden Kippstützen (hinten) nach innen drehen.
09 Der Rollstuhl kann jetzt platzsparend verstaut werden.
10 Falls der Rollstuhl noch immer zu groß zum Verstauen ist, 
lassen sich die beiden Räder abnehmen, indem man jeweils
auf die Nabe in der Mitte des Radreifens drückt.
Aufbau des Rollstuhls in umgekehrter Reihenfolge ausführen.

Seite 34

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34 TAXIKURIER
Der Kollege und Schneidermeister Zufar
Sahapov aus Sankt Petersburg nutzte das
um 1980 einsetzende politische Tauwetter
in der damaligen Sowjetunion und eröffnete mitten im Sozialismus eine private
Schneiderwerkstatt, die maßgeschneiderte
Konfektion in kleinen Serien für Modehäuser herstellte. Mit mehreren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konnte er dem
zunehmenden Interesse an seinen Produkten entgegengekommen. Zufar war für eigentlich alles zuständig und verantwortlich: Akquisition der Aufträge, Einkauf
der Stoffe, Schneidern der Kleidung und
dann auch noch die Auslieferung. Entspannung und Stressabbau waren, was
ihm fehlte, und er fand sie im Herumkurven mit seinem Auto in Sankt Petersburg.
Irgendwann dachte er daran, dieses Herumfahren mit einem kleinen Zuverdienst
und gleichzeitigen netten und interessanten Gesprächen zu verbinden. Er ließ sich
also eine Taxikonzession für sein Privatfahrzeug ausstellen und steuerte sozusagen zum Vergnügen durch die Metropole
des Nordens mit ihren 6 Millionen Einwohnern. 
Als die Sowjetunion 1991 auseinanderfiel
und sich daraufhin anfangs ein wilder Kapitalismus breit machte, kam Zufar nach
München und arbeitete in einer Spedition.
Das Autofahren lag ihm, nicht aber die
dauernde Einsamkeit eines Fernfahrers. Im
Jahr 1995 machte er daher den Taxischein
und fährt seitdem nachts. Denn tagsüber
– genauer nachmittags nach wohl verdientem Schlaf – arbeitet er weiterhin als
Schneidermeister, und zwar wie in Sankt
Petersburg in seiner eigenen Werkstatt. 
Zufar Sahapov erledigt auch Änderungen
an Kleidungsstücken, während sich die
Maßschneiderei nicht mehr lohnt. Sein
hauptsächliches Interesse und Können 
liegen aber in der Verarbeitung von Leder.
Er fertigt beispielsweise Gürtel nach individuellen Körpermaßen und Designwün-
Schneider-Werkstatt,
Daiserstraße 11
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
 Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen
füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Ab sofort stellen wir
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgästen
mit Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
schen an. Einen Schwerpunkt seiner 
Arbeit hat er auf die Anfertigung von
Geldbeuteln, und hier insbesondere Taxigeldbeuteln, gelegt. Zufar entwirft selbst
eigene Muster und berät die Kundschaft
bezüglich ihrer eigenen Vorstellungen. 
Als Taxikollege weiß er natürlich, wie ein
Taxlergeldbeutel auszusehen hat und was
er leisten muss. Aus einem Stück Leder 
in der Wunschfarbe der Kundin oder des
Kunden entsteht dann Schritt für Schritt
in feinster Handarbeit und mit hohem
handwerklichem Können ein absolutes
Unikat. 
Nachdem Qualität für Zufar das oberste
Gebot ist, wird auch kein Plastik- oder
Pamperlleder verarbeitet, sondern ausschließlich das Beste vom Besten. Auf 
diese Weise erhält man einen Geldbeutel,
der in seiner Individualität und Langlebigkeit ein Begleiter fürs ganze Berufsleben wird. Die Preise liegen je nach persönlichen Wünschen ab 50 Euro – nicht
viel für einen Lebensgefährten, der einem
oder einer täglich Freude bereitet. Wer
kann das schon von einem menschlichen
Lebensgefährten behaupten? (BW)
Kontakt: Schneider-Werkstatt Sahapov
Herr Zufar Sahapov
Daiserstraße 11
Telefon: (089) 30657637
Email: zuf@online.de 
Öffnungszeiten: 
Montag bis Freitag 14.00 – 19.00 Uhr
Zufar Sahapov vor einer russischen „Singer-Nähmaschinen“-Werbung
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2

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35TAXIKURIER
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und
Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt
wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen
 Geschenk.
Ulrich Hagemeister, Taxi 662
In der Nachtschicht vom Mittwoch, 06. auf den 07.08.08
um 2.54 Uhr meldete sich der Kollege 1947 mit seinem
defekten Taxi am Stachus und bat die Zentrale, einen 
Kollegen zum Abschleppen zu schicken. Nach mehreren
Versuchen meldete sich der Kollege 622, Ulrich Hagemeister und schleppte das Taxi 1947 vom Stachus zum 
Firmensitz in die Gaissacher Straße.
Ulrich Hagemeister verlangte für das Abschleppen lediglich den auf dem Taxameter aufgelaufenen Fahrpreis in
Höhe von 16,10 Euro. Der Betreiber des Taxis 1947, Herr
Rooben Haraped, wandte sich mit einem ausführlichen
Dankschreiben an den Vorstand der Taxi-München e.G.
und schlug vor, dieses außergewöhnlich kollegiale Verhalten zu würdigen. Dieser Bitte kommen wir gerne nach.
Für diese vorbildliche Hilfe verleihen wir Ulrich Hagemeister, Taxi 662, die Rose des Monats September. (TK)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen
und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem
Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure 
Zitrone ausgewählt.
Abu-Alhija Walid, Taxi 2175
Am Freitag, 13.06.08 um kurz nach 17 Uhr wartete der 
Kollege Hornauer am Marienplatz-Stand als erstes Taxi auf
Fahrgäste. Plötzlich hielt neben ihm ein Taxi und öffnete 
das Fenster. Der Fahrer fragte, ob er ihm denn den Weg zum 
Hofbräuhaus erklären könnte. Spontan erwiderte der Kollege
Hornauer, ob der Fragende denn ein Münchner Taxler sei
oder von auswärts komme. 
Die Antwort war ernüchternd: „Ein Münchner, wieso?“ 
Der Kollege erklärte ihm selbstverständlich den Weg zum
Hofbräuhaus, vor allem aus Rücksicht auf die im Taxi sitzenden Fahrgäste. Beim Wegfahren konnte er dann auch die
Konzessionsnummer 2175 und das Kennzeichen ablesen. 
Es ist traurig, welche Tendenz sich bei der Qualifikation 
unseres Fahrpersonals in den letzten Jahren abzeichnet …
Die Zitrone des Monats ist höchst verdient, denn hier hat 
jemand den Beruf verfehlt. (TK)
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Von Geburt an blinde oder taube Menschen können
nicht in Bildern bzw. Geräuschen träumen, da 
das Gehirn keine Wahrnehmungen erfinden kann, 
die es nie erfahren hat.
➜ Obwohl sie Raucherin war, hält die Französin 
Jeanne Louise Calment mit 122 Jahren den 
Alters-Weltrekord.
➜ Das menschliche Kopfhaar wächst etwa 
einen Zentimeter pro Monat.
➜ Eineiige Zwillinge sind zwar genetisch gleich, 
doch ihre Fingerabdrücke und Muttermale 
sind unterschiedlich.
➜ Unsere Ozeane bedecken mit 1,386 Milliarden 
Kubikmetern Meerwasser 71 % der Erdoberfläche.

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36 TAXIKURIER
Titelthema
Schlaf – wieviel ist sinnvoll 
und notwendig?
München. Drittgrößte Stadt Deutschlands.
3.450 Taxis. 17.000 Menschen mit Taxiführerschein. Die meisten hiervon arbeiten
am Tag. Aber fast ein Drittel ist nachts
unterwegs. Und Nachtfahrer leben daher
gegen den natürlichen Biorythmus, insbesondere der Gewohnheit, nachts zu schlafen. Dabei gibt zwei Aspekte zu betrachten: Warum braucht der Mensch Schlaf?
Und – den wesentlich interessanteren 
– wieviel Schlaf braucht der Mensch?
Wieviel Schlaf braucht der Mensch?
Die – individuellen Schwankungen unterworfene – „optimale“ tägliche Menge an
Schlaf für den Menschen sowie seine 
Verteilung über den Tag ist wissenschaftlich umstritten. Nachdem lange die ne -
gativen Folgen von Schlafmangel im
Mittelpunkt der Forschung standen, ge -
raten in letzter Zeit zunehmend die 
offenbar ebenfalls unliebsamen Folgen 
von zu viel Schlaf ins Blickfeld. 
Dabei scheint sich herauszukristallisieren,
dass die oft genannten „acht Stunden
täglich“ schon zu lang sind und das Op -
timum eher zwischen sechs und sieben
Stunden liegt, was auch der Durchschnitts-Schlafzeit in Deutschland entspricht (6 Stunden 59 Minuten).
Das individuelle Schlafbedürfnis des 
Erwachsenen schwankt etwa zwischen
sechs und zehn Stunden und folgt un
-
gefähr einer Normalverteilung. 
Extreme treten bei Säuglingen auf, die 
bis zu 16 Stunden schlafen (über den Tag
verteilt), und bei alten Menschen, deren
Schlafbedürfnis geringer ist („senile 
Bettflucht“). 
Nach Meinung des Schlafforschers Peretz
Lavie ist von einem schlafgesunden Menschen auszugehen, wenn dieser sich bei
einer täglichen Schlafdauer von vier bis
zwölf Stunden wohl fühlt.
Es ist von entscheidender Bedeutung,
dass das individuell unterschiedlich ausgeprägte Schlafbedürfnis konstitutionell
vorgegeben ist und folglich nicht durch
falsch verstandenes „Training“ ausgeschaltet oder längerfristig ignoriert werden kann, ohne dass der Organismus
Schaden erleidet. 
Wer zu den Menschen mit vermehrtem
Schlafbedarf gehört, sollte daher seinen
alltäglichen Lebensrhythmus nach Möglichkeit darauf einstellen und sein Verhalten entsprechend anpassen. 
Warum schlafen wir?
Der Schlaf ist beim Menschen ein Zustand der äußeren Ruhe. Dabei unterscheiden sich viele Lebenszeichen von
denen im Wachzustand: Puls, Blutdruck
und Atemfrequenz sinken ab, die Ge -
Tierart Schlaf in Stunden Anteil der REM-Phase Augenposition 
pro Tag am Schlaf während des Schlafes
Kleine Taschenmaus 20,1 16 % beide geschlossen
Braune Fledermaus 19,9 10 % beide geschlossen
Südliches Opossum 19,4 10 % beide geschlossen
Nachtaffe 17,0 11 % beide geschlossen
Katze 13,2 26 % beide geschlossen
Taube 11,9 8 % ein Auge manchmal offen
Haushuhn 11,8 10 % ein Auge manchmal offen
Schimpanse 10,8 15 % beide geschlossen
Hund 10,7 29 % beide geschlossen
Kaiserpinguin 10,5 13 % ein Auge manchmal offen
Fruchtfliege 10,0 0 % keine Augenlider
Ente 9,1 16 % ein Auge manchmal offen
Kaninchen 8,7 14 % beide geschlossen
Schwein 8,4 26 % beide geschlossen
Asiatischer Elefant 5,3 34 % beide geschlossen
Kuh 4,0 19 % beide geschlossen
Pferd 2,9 27 % beide geschlossen
Giraffe 1,9 21 % beide geschlossen
Schlaf-Statistik am Beispiel einiger Tiere

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hirnaktivität verändert sich, und viele
motorische und sensorische Nervenzellen
werden deaktiviert. Dadurch gerät der
Körper in den Zustand der Schlafpara -
lyse. Dies bedeutet, das sowohl Reize nur
noch stark eingeschränkt wahrgenommen
als auch auf diese reagiert wird und der
Körper sich nicht bewegt.
Die Ursachen, weshalb wir überhaupt
Schlaf benötigen, können auf mehrerlei
Weise begründet werden: 
In Bezug auf die Evolution ergibt sich 
eine phasische Koppelung an den Zyklus
der Erdrotation, sprich die Wach- und
Schlafphasen orientieren sich an den
Tag- und Nachtzyklen der Erde.
Aus medizinischer Sicht dient der Schlaf
der Erholung des Körpers und seiner 
Organe, eine sogenannte regenerative
Phase. Auch aus psychischer Betrachtung
kommt dem Schlaf eine Aufgabe zu: Im
Schlaf werden die Erlebnisse der Wachphase verarbeitet und das Gehirn von
überflüssigen Informationen befreit.
Schlaf ist nicht gleich Schlaf…
Bei der Bewertung des Schlafes wird 
dieser in mehrere Phasen eingeteilt:
Nach der Einschlafphase variiert das Gehirn zur Aufrechterhaltung des Schlafes
in mehreren Zeitphasen die Schlaftiefe. 
Es wechseln sich die Phasen von Normalschlaf und Tiefschlaf im sogenannten
Schlafrhythmus ab. Gegen Ende der
Schlafphase werden diese Zeitintervalle
immer kürzer, bis der Körper schließlich
aufwacht.
Sekundenschlaf:
Sekundenschlaf ist vor allem im Straßenverkehr relevant, und verursacht der
Deutschen Verkehrswacht zufolge 25 %
aller Verkehrsunfälle. 
Besonders riskant ist hierbei das Zurück -
legen langer Strecken bei Nacht oder
monotoner Strecken, die die Aufmerksamkeit nicht zwingend fordern.
Wenn eines oder mehrere der folgenden
Symptome auftreten, ist erhöhte Vorsicht
und das Einlegen einer längeren Er -
holungspause erforderlich:
➜ schwer werdende Augenlider, 
➜ brennende oder schmerzende Augen, 
➜ trockene Mundschleimhaut, 
➜ Gähnen, das sich kaum mehr
 unterdrücken lässt, 
➜ das Bedürfnis, sich die 
Nasen wurzel zu massieren, 
➜ leichtes Frösteln, 
➜ wiederholtes Aufschrecken 
aus Unaufmerksamkeit. 
Auf keinen Fall sollte man sich bei 
Autofahrten durch das Lauterdrehen 
der Musik aus dem Radio oder durch eine
Unterhaltung mit dem Beifahrer „wach
halten“ . Der spontanen Müdigkeit kann
nur durch eine ausreichende (Schlaf-
)Pause entgegengewirkt werden. Das 
Anfahren eines Rasthofes ist also unabdingbar. (TK)
Volkswagen Zentrum München, Schleibingerstr. 12-16
81669 München, Tel. 089-48001-100
Viele vernünftige Gründe sprechen dafür,
daß auch im Taxi-Geschäft nicht mehr nur
traditionelle Werte zählen. Volkswagen und
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38 TAXIKURIER
Taxameter des Monats
Andere Verkehrsteilnehmer
aus Taxler-Sicht
U- und S-Bahnen 
Nicht nur dass der Münchner Taxifahrer mit
diesem Verkehrsmittel außer an wenigen Bahnübergängen in die Quere kommt: Egal ob an
den vielen Bahn höfen in München, aber auch
aufgrund einer steten Störungs- und Ausfallquote ist die Münchner S-Bahn ein zuverlässiger Garant für viele Taxifahrgäste.
Fußgänger
Unauffällig und unproblematisch … und oftmals wird aus einem Fußgänger schnell mal 
ein Fahrgast. Ein angenehmes Nebeneinander.
Wenn alles auf der Welt so einfach wäre …
Straßenbahn
Das völlig überholte Verkehrssystem Straßenbahn rollt unter dem Deckmantel der Narrenfreiheit durch München. Katastrophale 
Vorrangschaltungen an Ampelkreuzungen 
– mittlerweile wird ja sogar der Parallelverkehr
gestoppt, wenn das Rollwagerl naht – machen
das Befahren wichtiger Ein- und Ausfallstraßen
tagsüber zu einem Hindernislauf von Halte -
stelle zu Haltestelle. 
Radfahrer
Als einer der am schlechtest geschützten und
somit meist gefährdeten Verkehrsteilnehmer erweist sich der Fahrradfahrer gerade im Hinblick
auf diese Tatsache als das rücksichtsloseste Element im System Straßenverkehr. Eine detaillierte Listung der Kritikpunkte würde hier jedoch
den Rahmen sprengen.
Rikschas
Nicht nur aus Taxi-Sicht das perfideste, was
sich vor allem abends auf den Straßen rumtreibt … Abzocke in Vollendung, Rücksichtslosigkeit und ohne Be achtung der StVO werden
ahnungslose Fahrgäste zu horrenden Preisen
durch die Stadt gestrampelt, um dann den gutgemeinten Hinweis entgegennehmen zu dürfen:
„An der Wiesn gibt’s eh kein Taxi, wir fahren
Sie für 30 Euro zum Hauptbahnhof, dort gibt es
dann genug Taxis für Sie ...“ (TK)
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39TAXIKURIER
Im September …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren
1908, 21. September: 
Der Mathematiker Hermann Minkowski hält in Köln 
seinen berühmten Vortrag „Raum und Zeit“, wo er die
Zeit als 4. Dimension erklärt.
… vor 75 Jahren
1933, 3. September: 
Italienischer Passagierdampfer „Rex“ schafft schnellste
Atlantik-Überquerung (Genua – New York) in 4 Tagen,
13 Stunden und 58 Minuten.
… vor 50 Jahren
1958, 5. September: 
Mit der Zahl 332.609 ist der niedrigste Stand der 
Arbeitslosigkeit in der Geschichte der Bundesrepublik 
erreicht.
1958, 323. September: 
Deutsche Erstaufführung des Films „Der große Diktator“
von und mit Charlie Chaplin.
… vor 25 Jahren
1983, 1. September: 
Sowjetische Abfangjäger schießen eine südkoreanische
Verkehrsmaschine ab, die in den sowjetischen Luftraum
eingedrungen war. 269 Todesopfer.
1983, 24. September: 
Zu Haftstrafen bis zu fünf Jahren werden die 
Verantwortlichen der Gift-Katastrophe von Seveso
(19.5.1983) verurteilt.
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40 TAXIKURIER
Montag, 1. September
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Martin Großmann
➜ Sunny Red, Qui & Honig
Dienstag, 2. September
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Arena, 
Abschiedsspiel Oliver Kahn
➜ 22.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Abschiedsparty Oliver Kahn
➜ 59 : 1, Friska Viljor
Mittwoch, 3. September
➜ 20.00 Uhr, Feierwerk, The Antennae
➜ Backstage Werk, Scars on Broadway
Donnerstag, 4. September 
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Peter Maffay
➜ Muffathalle, Dredg
Freitag, 5. September
➜ Muffathalle, Kinder Sonne, 
Wind und Wir
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine September 2008
Samstag, 6. September
➜ Muffathalle, Party 
„Nacht der Autoren“
Sonntag, 7. September
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Klaus Peter Schreiner
➜ Ampere, Fräulein Wunder
➜ Backstage Werk, Conor Oberst
➜ Orangehouse, Glorytellers
Montag, 8. September
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
➜ Sunny Red, Simon & Simon in love
Dienstag, 9. September
➜ Orangehouse, Neva Dinova
Mittwoch, 10. September
➜ 19.30 Uhr, Muffathalle, Sido
➜ 20.00 Uhr, Feierwerk, The Antennae
➜ 20.00 Uhr, Sunny Red, Ruiner
➜ Vereinsheim, Frank Goosen
Donnerstag, 11. September
➜ Backstage Werk, Colbie Caillat
➜ Muffathalle, Jahcoustix
➜ 59 : 1, Mustasch
Freitag, 12. September
➜ Olympiapark, Spinning Event
➜ Tonhalle, Intel Friday
➜ Feierwerk, Chaos Blast Zone
Samstag, 13. September
➜ Odeonsplatz, 
Festival „Anderer Art“ 2000
➜ 10.00 Uhr, Olympiapark, 
Skate Athlon
➜ 20.00 Uhr, Orangehouse, 
Arriba Kaliber
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
The Ten Tenors
➜ 20.00 Uhr, Sunny Red, 
Mystiqal Qawlout
➜ 23.00 Uhr, Registratur, LTJ Bukem 
➜ Muffathalle, Monsters of House
➜ Metropolis, Privat Line
Sonntag, 14. September
➜ 14.00 Uhr, Englischer Garten, 
Run for Life
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Carmina Burana
➜ 20.00 Uhr, 59 : 1, Ill Scarlett
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Konzert der Camerata München
➜ Tonhalle, One Republic
➜ Ampere, Flobots
➜ Backstage Werk, Itchy Poopzkid
Montag, 15. September
➜ 20.15 – 22.00 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – MSV Duisburg
➜ 59 : 1, Pivot
Dienstag, 16. September
➜ Orangehouse, The Adicts
➜ Vereinsheim, AHNE
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 
2 Rooms 
5 9 : 1 
8 Seasons    
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Babylon  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Cafe am Hochhaus  
City-Stadl  
Cord   
Crash   
Crowns Club  
Elser-Hallen  
Erste Liga   
GOP Varieté 
Hansa 39   
Kultfabrik  
Lenbach 
Loggia 
M-Park  
Max + Moritz  
max Suite  
Milchbar 
Muffathalle  
Nachtgalerie  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Palais  
Pacha  
Pappasitos    
Prinzip  
Pure Club  
Reitschule   
Rote Sonne  
Schlachthof 
Schranne 
Skyline  
Spiegelzelt 
Substanz 
The Garden   
T i t a n i c C i t y 
Volksgarten   
Mehrtägige Termine
➜ 21.08.08 – 11.09.08,Schloss Nymphenburg, La Ceccine
➜ 26.08.08 – 20.09.08, 20 Uhr (außer So., Mo.), Fraunhofer, 
Sigi Zimmerschied
➜ 27.08.08 – 01.11.08, 20 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, 
Man liebt nur dreimal
➜ 30.08.08 – 03.09.08, Sa. – Di. 8 – 18.30, Mi. 8.30 – 12 Uhr,
ICM, ESC Congress
➜ 31.08.08 – 02.09.08, 20 Uhr, Schloss, Caveman
➜ 02.09.08 – 06.09.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Altinger/Fiegl
➜ 03.09.08 – 05.09.08, MOC, 9 – 18.30, am 5.9. von 9 – 16 Uhr,
Munich Fabric Start
➜ 04.09.08 – 08.09.08, 10 – 17 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
ARD-Musikwettbewerb
➜ 04.09.08 – 14.09.08, Backstage, Free & Easy 2008
➜ 05.09.08 – 06.09.08, Vereinsheim, Monster des Alltags, 
ab 05.09.08, Mi. + Do. 20 Uhr, Fr. + Sa. 18 + 21 Uhr, 
So. 14.30 + 18 Uhr, GOP-Variete, Variete
➜ 07.09.08 – 12.09.08, 20 Uhr, Schloss, Caveman
➜ 08.09.08 – 13.09.08, 16 Uhr, Prinzregententheater, 
ARD Musikwettbewerb
➜ 09.09.08 – 13.09.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Klaus Eckel
➜ 13.09.08 – 14.09.08, Ludwig-/Leopoldstraße, Streetlife Festival
➜ 14.09.08 – 15.09.08, Lach und Schieß, Nepo Fitz
➜ 14.09.08 – 19.09.08, So. 18 – 21, Mo. – Do. 8.30 – 18, Fr. 8.30 – 13 Uhr
ICM, Fisita
➜ 16.09.08 – 20.09.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler
➜ 17.09.08 – 18.09.08, 20 Uhr, Prinzregententheater, 
ARD-Musikwettbewerb
➜ 18.09.08 – 21.09.08, Do. – Sa. 9 – 18, So. 9 – 16 Uhr,
Messe-West, Expopharm
➜ 18.09.08 – 22.09.08, 20 – 21.15 Uhr, Cuvillies-Theater, Idomeneus
➜ 20.09.08 – 22.09.08, MOC, Sa. – So. 10 – 18, Mo. 9 – 16 Uhr, Cinec+Mutec 
➜ 20.09.08 – 28.09.08, Theresienwiese, Zentral-Landwirtschaftsfest
➜ 20.09.08 – 05.10.08, Theresienwiese, Wiesn
➜ 22.09.08 – 23.09.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Martin Puntigam
➜ 23.09.08 – 28.09.08, 20 Uhr, Circus Krone, Rain
➜ 24.09.08 – 27.09.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Frank Lüdecke
➜ 25.09.08 – 27.09.08, 20 Uhr, Schauburg, Stell Dir vor
➜ 25.09.08 – 27.09.08, Vereinsheim, Konstantin Wecker
➜ 26.09.08 – 05.10.08, Olympiahalle, Erotik-Messe
➜ 28.09.08 – 29.09.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Marco Tschirpke
➜ 30.09.08 – 02.10.08, Messe-Ost, Di. + Mi. 10 – 17, Do. 10 – 15 Uhr,
Euro Attractions Show
➜ 30.09.08 – 03.10.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nadja Maleh

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41TAXIKURIER
Mittwoch, 17. September
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Emmylou Harris
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Max Raabe
➜ 59 : 1, Portugal, The Man
➜ Ampere, Prem Joshua
➜ Rote Sonne, Turner Cody
➜ Feierwerk, Maria Taylor
Donnerstag, 18. September
➜ Rote Sonne, Alela Diane
➜ Sunny Red, 
The Legendary Pink Dots
➜ Glockenbach, Nealy Half Past
Freitag, 19. September
➜ 10.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Symphonieorchester BR
➜ Backstage Werk, Meshuggah
➜ Muffathalle, Shantel
➜ 59 : 1, Rose Hill Drive
➜ Olympiahalle, 
Generalprobe Musikantenstadl
Samstag, 20. September
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Konzert der Europa Chor Akademie
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Mathias Richling
➜ 20.15 Uhr, Olympiahalle, 
Musikantenstadl
➜ Ampere, The Charlatanes
➜ Muffathalle, Moonboutica
➜ Babalu, The KBC
➜ Orangehause, Will Haven
➜ Glockenbach, Lehnen
Sonntag, 21. September
➜ Tonhalle, DVD-/CD-/Comic-/LP-/
Video-/Spielzeug-Börse
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Rossini-Nacht
➜ Ampere, Newton Faulkner
➜ 59 : 1, The Blackout
Montag, 22. September
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Magic of the Dance
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ Atomic Cafe, The Black Box 
Revelation
➜ Orangehouse, 
Someone Still Loves You
Dienstag, 23. September
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, REM
➜ 59 : 1, Melee
➜ Vereinsheim, Carmela de Feo
➜ Orangehouse, Constantines
Mittwoch, 24. September 2008
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Bryan
Adams
➜ Backstage Werk, The Hellacopters
➜ Muffathalle, Jugend kulturell 
Förderpreis
➜ Backstage Club, Angry Youth
➜ Feierwerk, Blank Promise
➜ Sunny Red, Wait in Vain
➜ Funkhaus, Chris Gall Trio
Donnerstag, 25. September
➜ 20.00 Uhr, Schauburg, Stell Dir vor
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Stevie Wonder
➜ 20.05 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
➜ Ampere, Gotye
➜ Sunny Red, No Shame
➜ 59 : 1, Futureheads
Freitag, 26. September
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Vino Klassik
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Coldplay
➜ 20.05 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
➜ Ampere, Sophie Zelmani
➜ Kranhalle, Pelican
➜ Glockenbach, Chianti Protokoll
Samstag, 27. September
➜ 19.00 – 20.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Brandherde
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Liebe und Eifersucht
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Musica Sacra
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Wrestling
➜ Atomic Cafe, Pete And The Pirates
➜ Glockenbach, Banda Xango
➜ Sunny Red, Kafkas
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Oaj^j]m]fmfk$Ka]fY[`mfk]j]jKgee]jhYmk]Ye),&K]hl]eZ]j
oa]_]og`flcmdafYjak[`n]jo‘`f]frm\–j^]f&
Af^gkmf\:m[`mf_mfl]jk`]jYlgf&[ge'o]klhYjcg\]jL]d]^gf2(01-)1./)(
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Top of the Top’s
Die Theater und Bühnen der Stadt haben bis weit in den September noch 
ihre Sommerpause. König Fußball endlich wieder in der Arena (Abschiedsspiel Olli Kahn am 2.9. und volle Kanne Bundesliga). Über allem natürlich
die Wiesn, die heuer vom 20. September bis 5. Oktober läuft. Paralell dazu
viele Stiche an der Olympiahalle. Innerhalb einer guten Woche (20.-27.9.)
sechs große Acts (Musikantenstadl, REM, Brian Adams, Stevie Wonder,
Coldplay, Wrestling). Doch schon am Monatsanfang droht Umsatz. 
Der Kardiologen-Kongress im ICM (30.8.-3.9.) wird von keinen U-Bahn-
Nutzern besucht. Einziger Störfaktor in diesem Monat das „Streetlife-Festival“ am 13. und 14.9. in der Ludwig-/Leopoldstraße. Guter Monat! (PR)
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die 
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor
Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag
von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
 können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rech -
nungs stellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG
ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im
1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den
 abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rück seite (mit
Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München
bei der TAXI- MÜNCHEN eG mit bringen. Der Firmenstempel gilt
als Gewähr, dass der Kurs teil nehmer bereits beim angeschlossenenen Mitglieds-unter neh -men bezahlt hat und zum Kursbesuch
berechtigt ist.
Taxischule Info-Ansage (089) 764270
Sonntag, 28. September
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Der kleine Nick
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, 
Rattenjagd
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Romeo und Julia
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Filmmusik
➜ Ampere, Stanfour
➜ Orangehouse, Jaya The Cat
➜ Glockenbach, The Flaming Stars
Montag, 29. September
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Liebe und Eifersucht
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Prozess
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen
Hof, Bauer in Love
➜ Ampere, Bon Iver 
➜ Orangehouse, Guapo
➜ Glockenbach, The Flaming Stars
Dienstag, 30. September
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Romeo und Julia
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Hiob
➜ Ampere, I’m from Barcelona

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42 TAXIKURIER
Öffnungs- Montag bis Freitag 9.30 Uhr - 18.00 Uhr
zeiten: Samstag 9.30 Uhr - 16.00 Uhr
Große Wiedereröffnung 
am 25. August 2008!
Freuen Sie sich auf viele neue Angebote aus hochwertigen 
Designer- und Marken-K ollektionen für Damen und Herren zu 
stark reduzierten Preisen. Zur Wiesn gibts natürlich besonders viele 
Trachten, auch für Kinder bis Gr. 128. Hier einige Beispiele:
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He.-Walkjanker “Lodenfrey”, 100% Schurwolle 209,00 149,00
gefüttert mit Stehkragen, 3 Farben
Kniebund-Lederhosen aus Wildbock, 229,00 149,00
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mit vielen Einzelstücken zu 10, 20, und 30 Euro!
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Aufmerksamen Lesern sind die Tücken eines Rollstuhls bewusst. Das
Gegenteil davon hat unser Karikaturist Manfred Kraus wieder einmal dazu
kreiert. Lassen Sie sich dazu den passenden Text einfallen! Wenn Ihr Beitrag prämiert wird, gewinnen Sie einen tollen Preis. Schicken Sie uns Ihren
Text bis spätestens 3. September 2008 per Post, Fax oder E-Mail (Adressen
siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Zwei Karten für das „GOP Varieté-
Theater (inklusive 3-Gang-Menü) im
Wert von 100 Euro zu gewinnen!
Gewinnspiel
Fundsache
Taxler’s Erlebnisse
Es ist schon einige Jahre her, dass eines 
vormittags ein Belgier und ein Holländer am
Hauptbahnhof-Süd ein Taxi bestiegen. Der
Taxler bestand darauf, die beiden mitgeführten Sporttaschen im Kofferraum zu deponieren. Einer der beiden jedoch weigerte sich
und nahm sein Gepäck mit in den Fond. 
Die beiden jungen Männer betrieben in Belgien eine KFZ-Werkstätte mit Autoverleih,
Tankstelle und Waschanlage und gaben als
Fahrtziel ein Münchner Unternehmen an,
das Autowaschanlagen verkaufte. 
Erschreckt stellten sie dann fest, dass sie die
Tasche im Kofferraum des Taxis vergessen
hatten. Sofort wurde die Taxizentrale informiert. Trotz stündlicher Durchsagen meldete
sich bis zum frühen Abend kein Taxifahrer.
Laut Angaben befand sich in der Tasche 
neben Kleidungs-Utensilien ein Reisepass 
sowie ein größerer Geldbetrag.
In der Tiefgarage der Taxi-München eG 
wurde die Tasche gegen 18 Uhr auf einem
Metallspind gefunden. Bei der Identifizierung des Gepäckstücks wurde auch eine 
Plastiktüte mit 30.000 DM sowie diversen
anderen Währungen gefunden. 
Die herbeigerufene Polizei, die inzwischen
auch über den Vorfall informiert wurde,
überprüfte die Richtigkeit des Eigentumes
und händigte das wertvolle Stück den beiden Glücklichen aus. Der betroffene Taxler
erklärte auf Befragen, dass er sich von den
Funkdurchsagen nicht angesprochen fühlte,
die Tasche erst beim Schichtwechsel in der
Engelhardstraße bemerkte und auf einen
Spind gestellt habe.
„Wer’s glaubt, wird seelig.“ (MH) 
Letzte Meldung!
Atempause für das Taxigewerbe!
Das Bundeskabinett hat am 30.07.2008 
beschlossen, die Meldepflichten und Mitführungspflicht von Ausweispapieren zu
verschärfen, um die Schwarzarbeit zu 
bekämpfen. Die Registrierkassenfunktion
von Taxametern wurde aber aus dem 
Gesetzgebungsverfahren ausgeklammert. 
Das Vorhaben liegt allerdings nur auf Eis.

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43TAXIKURIER
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
trotz aller Probleme ist und bleibt die Wiesn einer der Umsatz-Höhepunkte des 
Taxler-Jahres. Das immer noch größte Volksfest der Welt polarisiert jedoch gewaltig. Während die einen (Taxler) gerade zu dieser Zeit ihren Urlaub buchen und 
aus der Stadt flüchten, freuen sich die anderen auf die 16 Tage und fahren in 
standesgemäßer Tracht ihre Fahrgäste. Dass die Wiesn aber auch Magnet für die
Schlingel unserer Branche ist, die irgendwann den Taxischein gemacht haben 
und die Theresienwiese als Feld für ihre Schliche sehen, ist eine negative Begleiterscheinung.
So oder so, die Stadt ist voll Menschen!
Paul Rusch, Objektleiter
Die Oktober-Ausgabe erscheint – wie immer vor der Wiesn 
– am 19. September mit attraktiven Themen:
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Tony Doll (TD), Max Herzinger (MH), 
Werner Hillermann (WH), Alfred Huber (AH), 
Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), 
Norbert Laermann (NL), Dr. Rüdiger Neitzel (RN),
Christine Reindl (CR), Rudolf Rötzer (RR), 
Michael Schrottenloher (MS), Heini Ugler (HU),
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, 81829 München
Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
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Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
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engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
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Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
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 besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Rudolf Rötzer, Reinhard Zielinski 
Impressum
Vorschau Oktober 2008
Foto: www.atelier-tacke.de
➜ Wiesn 2008
Wichtige Infos
➜ Nach der Wiesn
Wo Münchner und Besucher weiterfeiern
➜ Tarifzonen 
Wichtige Infos für Fahrten in’s Umland
TTaaxxiiffoolliieerruunngg
SScchheeiibbeenn--TTöönnuunngg
IInnnneenn-- uunndd
AAuußßeennaauuffbbeerreeiittuunngg
Kolosseumstr. 6 · 80469 München
Tel. 23 88 58 07 · Fax 23 88 55 63
Mobil 0177/624 95 39
Stimmer & Sohn GmbH
Lindberghstraße 20 · 80939 München
Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3
Taxiwerkstätte
 „Unfallinstandsetzung“
 Kfz-Reparaturwerkstätte
 spontane Hilfe auch 
außerhalb der üblichen 
Geschäftszeiten

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