TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier September 2008
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2008. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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September 2008 TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de Handicap ➜ Der richtige Umgang mit Rollstuhlfahrern ➜ Was zeichnet einen guten Taxler in München aus Fünf verschiedene Meinungen ➜ Schlafforschung Wieviel Schlaf ist sinnvoll und notwendig ➜ Taxi-Check München Das Sommer-Outfit der Taxler
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2 TAXIKURIER TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 –12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 –15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Samstag 10.00 –16.00 Uhr Der Richter zum Angeklagten: „Ihnen wird vorgeworfen, in einem Bordell die Domina verprügelt zu haben.“ … Darauf der Beschuldigte: „Ja, aber sie hat angefangen!“ Witz des Monats Christine Reindl organisierte nicht nur den Rollstuhl für unser Foto-Shooting, sondern verfasste auch das Titelthema. Ihre tägliche Arbeit mit dieser wichtigen Zielgruppe garantiert Kompetenz. Zum Titelbild Zum Titelbild | 2 Witz des Monats | 2 Editorial | Augenmaß 3 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 4 Wichtige Information | Start des GOP-Varietés 5 Die Genossenschaft | Protokoll der Generalversammlung sowie Aktuelles 6 Taxlers Service | Adressen für alle Fälle 11 Bericht aus dem Aufsichtsrat | 12 Der Landesverband | Neuigkeiten 14 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 16 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 16 Hier spricht der Doc | Die bewegliche Schulter 17 München und seine Stadtbezirke | Pasing-Obermenzing 18 Schrottis Fiaker ABC | Start der dritten Staffel mit „A“ 20 Essen auf Rädern | Bestenliste „Nord“ 21 Der gute Taxler | Fünf Meinungen zum Idealbild 22 Promitalk | Karin Dor 25 Baustellenbericht Herbst 2008 | Übersicht der „Zeitdiebe“ 26 Flughafen München | MUC bester Airport Europas 27 Taxi-Check München | Sommer-Outfit der Taxler 28 München Splitter | 29 Messe München | München wird Kardiologen-City 30 Handicap | Der richtige Umgang mit Rollstuhlfahrern 31 Die versteckten Schätze Münchens | Schneider-Werkstatt Sahapov 34 Rose des Monats | Ulrich Hagemeister, Taxi 662 35 Zitrone des Monats | Abu-Alhija Walid, Taxi 2175 35 Die fünf Weisheiten des Monats | 35 Schlaf | Wieviel ist sinnvoll und notwendig? 36 Taxameter des Monats | Verkehrsteilnehmer aus Taxler-Sicht 38 Der Blick zurück | Der September vor 100, 75, 50, 25 Jahren 39 Top-Termine September 2008 | Hier glüht der Taxameter 40 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 42 Taxler’s Erlebnisse | Fundsache 42 Letzte Meldung | Registrierkassenfunktion 42 Impressum | 43 Vorschau Ausgabe Oktober | 43 Inhalt Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de
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3TAXIKURIER Die Generalversammlung der Taxi- München eG war von der Vernunft aller Mitglieder geprägt. Der Vorstand sprach alle aktuellen Entwicklungen an und bezog Stellung. Obwohl das Treffen erst sechs Wochen zurück liegt, bestätigten die Tendenzen beim privaten Konsum und in der Wirtschaft die vorsichtige Politik der Taxi-München eG in jeder Hinsicht. Dies gilt für die Tarifpolitik wie bei der Umlagenfestsetzung und dem Datenfunk gleichermaßen. Zur Tarifsituation steht eindeutig fest, dass unsere Misere nicht vorrangig in der Preisstruktur liegt. Wir haben zuwenig Fahrgäste. Selbst wenn die Abläufe am Flughafen mit drei Fahrten pro Tag ausgeklammert werden, ist die Fahrtenfrequenz mit zehn bis zwölf Fahrten pro Schicht absolut unzureichend. Aufhalter sind kaum noch zu verzeichnen. Erkennbar ist keine Verbesserung aufgrund der stark angestiegenen Sparquote und Verunsicherung in der Münchner Wirtschaft. Wie im Einzelhandel und in vielen anderen Branchen, setzen sich am Markt nur diejenigen durch, die Kosten sparen und zu akzeptablen Preisen Qualität für hochwertige Leistungen anbieten. Eine Preisfestsetzung alleine, oder konkreter, eine Tariferhöhung sichert weder Kundschaft noch Umsatz. Unsere Konkurrenz ist in den eigenen Reihen. Mietwagen von Taxikollegen, Schmiergeldzahler und natürlich die, die um jeden Kneipier kämpfen. Kosten sparen ist unser Ziel – effektive Vermittlung zu günstigen Umlagen – dadurch sparen Sie Leerkilometer und teuren Treibstoff. Dass es auch anders geht, beweisen am Flughafen viele. Es ist natürlich schon schwierig, 400 Euro Vermittlungsgebühren und hohe Spritrechnungen zu bezahlen. Sparbemüh - ungen mit alten oder Billigfahrzeugen machen die Qualität zunichte. Eine Lösung liegt in erdgasbetriebenen Taxis. Hierbei können die Treibstoffkosten nahezu halbiert werden. Nach überstürzten Tarifanträgen rufen und gleichzeitig Kleinwagen mit Not - sitzen als Bustaxi anbieten, passt nicht zusammen. Absolut tragisch ist allerdings, wenn sich Vereinsvorstände bei der MAHAG über unsere Vermittlungspraxis bitter beklagen und gleichzeitig darauf hinweisen, dass in ihrer Zentrale Tourans für sechs Fahrgäste vermittelt werden. Peinlich ist allerdings, wenn der inno - vative Mehrwagenverband bestätigt, dass von Touran- und Zafirafahrern der Buszuschlag erhoben wurde – zu unrecht, wie wir alle wissen. Der Vorstand hat nichts gegen diese Fahrzeuge, die als geräumige Kombi- PKW ihre Dienste tun und preiswert sind, zumal VW und Opel und andere in Limousinen wie Passat, Vectra einen geeigneten Arbeits- und Kundenplatz anbieten. Besonders freuen wir uns, wenn Kunden bequeme Bustaxis, wie den T5 oder Vito und ähnliche anbieten können. Nach einem klärenden Gespräch hat sich die Firmenleitung der MAHAG unserer Philosophie angeschlossen. Für uns ist dieses Thema abgehakt. Das leidige Problem Kienzle-Taxameter und Datenfunk scheint nun auch von unserem Softwarehause gelöst zu werden. Kienzle, bzw. Kati entwickelt selbst offensichtlich kaum Neues. Bei Verwendung des Kienzle 1150 in unserem Datenfunksystem schlagen höhere Preise für den Drucker und Kartenleser zu Buche. Gegenüber dem Austausch für einen Hale CT 5 spart man rund 100 Euro. Wir haben somit auch dieses Problem gelöst. Für den Kardiologenkongress wünschen wir Ihnen viel Erfolg und noch ein paar sonnige Ferientage. Ihr Hans Meißner Editorial Augenmaß Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München
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4 TAXIKURIER Sheraton München Westpark lädt alle Taxler ein Hotels ändern aus verschiedenen Gründen (Zusammenschlüsse, Übernahmen etc.) öfter den Namen. Das Arabella Sheraton Westpark Hotel in der Ridlerstraße heißt seit einiger Zeit „Sheraton München Westpark Hotel“ . Das Haus mit über 200 Zimmern, Suiten und Appartements verfügt über einen Wellness-Bereich und ist besonders bei Tagungsteilnehmern beliebt. Das Hotel mit seinen Einrichtungen steht nicht nur Hotelgästen zur Verfügung, denn der Wellness-Bereich mit besonderen Arrangements ist für jedermann zugänglich, ebenso wie der Sonntags-Brunch (35 Euro pro Person). Am 16. September von 10 bis 17 Uhr lädt die Direktion des Hauses alle Taxifahrerinnen und Taxifahrer zu Kaffee und Kuchen, Sandwiches und Erfrischungsgetränken ein. Hier bietet sich die Möglichkeit, das Hotel und sein Konzept kennenzulernen. (PR) „Do Brazil“ ab 9. Oktober in München Den Münchnern ist der Name „Giovane Elber“ in bester Erinnerung. Der ehemalige, symphatische Stürmerstar des FC Bayern kommt vom 9. Oktober bis 22. Februar mit seiner brasilianischen Dinner-Show zurück in unsere Stadt. Das Menü kreiert Starkoch Dieter Müller. Die Show ist eine Mischung aus brasilianischen Rythmen, schönen Frauen und Männern, atemberaubender Comedy und Artistik. Ein Teil der Eintrittsgelder fließt in die „Giovane-Elber-Stiftung“, einer Organisation, die brasilianische Straßen-kinder unterstützt. Im Gewinnspiel in dieser Ausgabe sind zwei Karten für dieses Spektakel an der Wilhelm-Hale-Straße 35-37 zu gewinnen. (PR) 2x2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen Die ersten beiden Anrufer, die uns unter der Telefonnummer (0 89) 46 50 21 sagen, in welchem Ortsteil Münchens Karin Dor gelebt hat, erhalten je 2 Karten für die Vorstellung „Man liebt nur dreimal“ mit Karin Dor, Stefan Behrens, Werner Haindl am Montag, 15. September 2008, 20 Uhr. Isabella, gespielt von Weltstar Karin Dor, konnte sich bisher für keinen Mann entscheiden, deshalb hat sie gleich drei: Mit dem etwas älteren Musikkritiker Magnus bereist sie die Welt, mit dem jüngeren Herzspezialisten Hagen genießt sie ihre Wahlheimat München und der charmante Boris kümmert sich um ihr Penthouse. Das Männerkleeblatt ist für Isabella kein Problem, zumal die Herren voneinander wissen. Um sie aus dem Gleichgewicht zu bringen, muss schon etwas Pikanteres passieren – und genau das passiert … Lassen Sie sich überraschen! Das Stück läuft in der Komödie im Bayerischen Hof vom 27. August bis 1. November 2008, täglich 20 Uhr. Vor-Wiesn in Fürstenried Der Alte Wirt in Fürstenried kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Eines der ersten Autorennen in Deutschland, die „Herkomer-Konkurrenz“ führte im Jahre 1906 auf einer der Teilstrecken durch Fürstenried vorbei am „Alten Wirt“ . Bilder und Objekte aus dieser automobilen Renngeschichte sind in dem gemütlichen Gasthaus zu besichtigen. Der rührige Wirt bietet schon vor der Wiesn das Oktoberfestbier an. Eine spezielle Wiesn-Karte (Hendl, Haxn, Ochsen, Enten) wird alle freuen, die schon jetzt Wiesn-Appetit verspüren oder dem Wiesn-Andrang ausweichen wollen, um in ihrer „Wirtschaft“ gemütlich zu genießen. (PR) Wiesn-Outfit für Taxler Die Taxler, die zur Wiesn noch die richtigen Trachten suchen, sollten bis 30. August den Garagen-Verkauf von Loden-Frey in der Triebstraße nutzen! Pinnwand Schwarzes Brett der Branche
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5TAXIKURIER Mit Leidenschaft begeistern – das GOP Varieté-Theater München der Spitzenklasse: Künstler aus aller Welt präsentieren spektakuläre Akrobatik, verblüffende Magie, schräge Comedy und frische Moderationen. Das stimmungs - volle Ambiente, freundliches Personal und die Gastronomie sind ein wichtiger Teil der Unterhaltung à la GOP: Die Gäste sollen mit allen Sinnen genießen. Sie können sich vor oder nach der Varieté - show kulinarisch verwöhnen lassen, direkt im Theatersaal oder im Restaurant „Leander“ . Die kreative Cross-over-Küche wird mit ihrem unbedingten Anspruch an Frische und Qualität auch höchsten Ansprüchen gerecht. Ob mit Varietéerlebnis oder einfach mal so – das Restaurant „Leander“ ist immer einen Besuch wert. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.variete.de. Showtime ist Mittwoch und Donnerstag um 20 Uhr, Freitag und Samstag um 18 und 21 Uhr und am Sonntag um 14.30 und 18 Uhr. Sowie an jedem letzten Mittwoch im Monat um 15.30 Uhr. Woher kommt GOP? GOP – diese drei Buchstaben stehen für den von 1912 bis 1913 in Hannover erbauten Georgspalast. In dem dort beheimateten Varieté-Theater traten Stars wie Paul Hörbiger, Gert Fröbe, Josephine Baker, Zarah Leander und Heinz Erhardt auf. Die Idee, erstklassiges Live-Entertainment mit gehobener Gastronomie in einem außergewöhnlichen Ambiente zu verbinden, begeistert bis heute die Besucher. Aufgrund des Erfolgs in Hannover wurden weitere GOP Varieté-Theater in Essen, Bad Oeynhausen und Münster er - öffnet – und im September auch im Herzen Münchens, in der Maximilian straße 47. GOP heißt erleben mit allen Sinnen Die GOP Varieté-Theater sind Marktführer in Europa. Dass konsequent auf Qualität gesetzt wird, zahlt sich aus. Die Gäste erleben allabendlich Live-Entertainment Wichtige Information Damit Sie wissen, was Sie Ihren Gästen empfehlen können, laden wir Sie ein, das GOP Varieté-Theater München kostenlos kennen zu lernen. Reservieren Sie einfach telefonisch unter (089) 210 288 444 Ihre Eintrittskarten für sich und eine Begleitperson. Das Stichwort lautet „TAXIKURIER“ . Ihre Karten liegen dann am Veranstaltungsabend an der Abendkasse für Sie bereit. Bitte bringen Sie Ihren Taxiausweis zur Vorlage mit. Wir wünschen Ihnen viel Spaß im GOP! Ihre Taxi-München eG Am 5. September 2008 geht ein neuer Stern am Münchner Theaterhimmel auf: Dann eröffnet das GOP Varieté-Theater München. Das Motto des GOP Varieté- Theaters München, in den Räumlichkeiten der ehemaligen „Kleinen Komödie“ am MAX II lautet dann lachen, staunen und genießen. Denn GOP ist die faszinierende Verbindung aus innovativen Bühnenshows und kulinarischen Genuss-Kreationen. In den zweimonatlich wechselnden Live- Shows begeistern internationale Künstler in stimmungsvoller und einzigartiger Atmosphäre die Besucher. Taxi-München eG lädt Taxler ins GOP ein!
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Bericht über die ordentliche Generalversammlung am 16. Juli 2008 Frau Reindl begrüßte Aussteller und Sponsoren. Bei Herrn Weber, dem Verkaufsleiter der Mercedes Benz NL München, bedankte sich Frau Reindl für die großzügige Einlandung zum Mit - tagessen, sowie bei Herrn Karlinger von der Firma MAHAG für die spendable Geste in Form von Getränken. Als weitere Gäste wurden begrüßt: Frau Stadträtin Barbara Scheuble-Schäfer, Herr Voß und Herr Wenzl vom KVR, Herr Wieland von der IHK für München und Oberbayern, von den Ausstellern wurden unter anderem die Geschäftsführer des Versicherungsbüros Crasselt und Herrn Wurm von der Firma Traumcar begrüßt. Der von den Mitgliedern bestätigte Wahlausschuss wählte Herrn W.P. Stern zu seinem Vorsitzenden. Herr Hans Meißner trug den Bericht des Vorstandes für das Jahr 2007 vor. Im Jahr 2007 flachte die Konjunktur ab. Steigende Lebenshaltungskosten bei stagnierenden Nettolöhnen verringern die frei verfügbare Geldmenge der Bevölkerung. Obwohl in der Region München praktisch Vollbeschäftigung herrscht, nimmt die Nachfrage im Taxigewerbe nicht zu. Impulse, wie die Fußball-WM im Jahr 2006, fehlten spürbar. Positiv wirkt sich der Zuwachs im Messewesen in München aus. Das Nachtgeschäft reduzierte sich durch das Nichtraucherschutzgesetz. Ein Motor für das Gewerbe ist die Entwikklung des Tourismus. Trotz weiterer Steigerungen der Übernachtungszahlen um 7,6 % in München hat das Taxigewerbe einen Auftragsrückgang von 3,9 % hinnehmen müssen. Durch die Einführung des Datenfunks wird das Dienstleistungsangebot nachhaltig verbessert. Es ist davon auszugehen, dass sich nicht alle bisherigen Funkteilnehmer bis zum Umstellungszeitpunkt am 30. Juni 2009 Datenfunkgeräte anschaffen. Eine Gefahr für die Vermittlung besteht dadurch nicht. Es sind bereits ca. 300 Datenfunkgeräte im Einsatz. Der Gesamtumsatz 2007 reduzierte sich im Vorjahresvergleich um 10,1 % auf 4.344 TEUR. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die vertragliche Umstellung der Abrechnung der Dialysefahrten zurükkzuführen. Die Mieteinahmen erhöhten sich in 2007 um 6,0 % auf 1.441 TEUR. Der Dienstleistungssektor „bargeldloser Zahlungsverkehr“ erreichte in 2007 einen Umsatz in Höhe von 8,22 Mio. Euro (Vj.: 7,32 Mio. Euro). Die von der Zentrale vermittelten Auf - träge reduzierten sich um 3,9 % auf 1.606.526 Fahrten (Vj.: 1.671.818). Die Haupteinnahmen resultieren aus der Vermittlungszentrale und den Mietob - jekten. Eine 100%ige Kapazitätsauslastung bei den Immobilien ist gegeben. Bemerkenswert ist die kontinuierlich positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der letzten fünf Jahre. Jeweils zum Bilanzstichtag erhöhte sich der Stand der liquiden Mittel zwischen 2003 und 2007 um 1.105 TEUR auf 1.152 TEUR. Dem gegenüber reduzierten sich die Bankverbindlichkeiten um 1.920 TEUR auf 4.754 TEUR. Der Verlustvortrag konnte in dieser Zeit um 1.524 TEUR auf 295 TEUR reduziert, das Eigenkapital konnte um 1.526 TEUR erhöht werden. Die in 2007 gebildeten versteuerten Wertberichtigungen in Höhe von 150 TEUR sind hierbei berücksichtigt. Der Vorratsbestand wurde in 2007 deutlich erhöht (Datenfunkausrüstung), um den Mitgliedern eine ausreichende Menge an Hardware für die Umrüstungsphase des digitalen Datenfunks zeitnah zur Verfügung stellen zu können. Mit Kontrakt vom 11.01.2008 hat sich die Genossenschaft zur Abnahme von weiteren 1.500 Geräten bis zum 26.09.2008 verpflichtet. Der Jahresüberschuss 2007 liegt mit 174 TEUR um 166 TEUR unter Vorjahresniveau. Wesentlichen Einfluss auf das geringere Ergebnis hatten die Bildung der besteuerten Pauschalwertberichtigungen und die Belastung durch die vorläufige Amtsenthebung des Vorstandsvorsitzenden Hans Meißner. Eine Sozialversicherungsprüfung für die Jahre 2001 bis 2006, ergab unter Anrech- Die Genossenschaft 6 TAXIKURIER Rudolf Dvorak GmbH Schleißheimer Straße 38, 80333 München · Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52 ➤ Lackierte Ersatzteile neu und gebraucht ständig auf Lager! Ansprechpartner: Erich Oswald ➤ Unfallinstandsetzung ➤ Klimaanlagen-Service ➤ Fahrzeugdiagnose ➤ Lackiererei ➤ Kundendienst Sonderkonditionen für Taxiunternehmer auf alle Arbeiten! ➤ Motor-, Getriebeund Differentialinstandsetzung ➤ Automatiküberholung ➤ Autoglas Seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxler! KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst
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nung von zuviel bezahlten Beiträgen und bereits erhaltenen Erstattungen, keine nennenswerten Nachzahlungen. Die Bemühungen, die Führung der Genossenschaft für die Zukunft zu sichern, bleibt weiterhin ein Hauptaufgabenbereich aller zuständigen Gremien. Sie werden erst in den kommenden Jahren abgeschlossen sein. Herr Meißner erreicht im 1. Quartal 2010 die Altersgrenze. Durch die Einrichtung eines modernen Risikomanagements in 2006, das ständig erweitert und aktualisiert wird, haben wir die organisatorischen Regelungen und Maßnahmen getroffen, dass die, den Fortbestand der Genossenschaft gefährdenden und sonstige wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, frühzeitig erkannt werden. Nach den vorliegenden Informationen aus diesem System haben sich keine Bestandsgefährdende oder sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. Rechtsstreite wegen Zuschlägen für Nacht arbeit zweier Mitarbeiter lagen vor. In diesem Zusammenhang werden die arbeitsvertraglichen Inhalte überprüft, damit mögliche Vertragsrisiken minimiert werden können. Die Verfahren sind ab geschlossen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Genossenschaft in den kommenden beiden Jahren ist eng mit der erfolgreichen Umstellung des Datenfunks verbunden. Dennoch wird für 2008 ein Ergebnis leicht über Vorjahreshöhe erwartet. Bei anhaltend positiver Entwicklung der Genossenschaft auch über das Jahr 2007 hinaus, war eine Entlastung der Mitglieder durch reduzierte Bearbeitungsge - bühren möglich. Die Auftragsabwicklung konnte durch Kundenakquise und Autobooking intensiviert werden. Hier sieht der Vorstand erhebliche Erweiterungsmöglichkeiten. Die Akquise ist sinnlos bei finanziellen Zugeständnissen. Schmiergelder sowie Gratisfahrten werden von uns nicht angeboten. Die Genossenschaft Zusammenfassend stellte Herr Meißner fest, dass die Taxi-München eG wirtschaftlich gesund ist wie seit Jahrzehnten nicht mehr, über eine kräftige Eigenka - pitaldecke verfügt und die liquiden Mittel mit 1,5 Mio. Euro absolut zufriedenstellend sind. Durch die Einführung des Datenfunks ist die Taxi-München eG auch technisch gut aufgestellt. Herr Meißner erinnerte daran, dass der finanzielle Befreiungsschlag durch die Schließung der defizitären Tankstellen und dem Neubau in der Marktstraße gelang. Durch Mieteinnahmen und Abschreibungen konnten stille Reserven geschaffen werden und weitere umfassende Investitionen, wie z. B. Karwen - delstraße und Neubau der Zentrale fin anziert werden. Die Attraktivität der Ge nos senschaft wird durch eine vorsichtige und sparsame Geschäftspolitik erhalten. Ein Beweis dafür ist, dass die Zahl der Mitglieder im letzten Jahr, zum ersten Mal seit cirka 20 Jahren, wieder zuge- T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochenende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel - ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
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8 TAXIKURIER Die Genossenschaft nommen hat. Durch die Geschlossenheit der Mitglieder wird auch der personelle Übergang, der mit dem Ruhestand des Kollegen Herzinger eingeleitet wurde, im Jahr 2009 bzw. bis Anfang 2010, dem Ausscheiden seiner eigenen Person, zu meistern sei. Herr Meißner ging auch auf die Konkurrenzsituation im Münchner Gewerbe ein. Bei der Rückgewinnung von Kunden wurden die Beauftragten der Taxi-München eG allerdings regelmäßig mit der Frage konfrontiert „ob wir auch Personal, Geschäftsführer und Bedienungen gratis nach Hause fahren würden“ . Herr Meißner meinte dazu, der Ankauf von Kunden, oder das Gewähren kleiner oder größerer Geschenke auf Kosten der Unternehmerschaft, kann und darf nicht die Geschäftspolitik der Taxi-München eG sein. Sehr erfreulich war die Entscheidung des BGH, die der Genossenschaft Recht gab, dass sie ausschließlich Mitglieder zur Nutzung ihrer Einrichtungen zulässt. Hier erlitt der IsarFunk eine empfind - liche Niederlage. Im Weiteren wurde begründet, warum die Taxi-München eG die Busvermittlung für Touran, Zafira und ähnliche Kombifahrzeuge ablehnt. Hier muss die Taxi- München eG die Qualität sichern, die andere, trotz großer Ankündigungen, bereits aufgegeben haben. Im Übrigen darf auf Grund der Taxita - rifordnung von diesen Fahrzeugen der Zuschlag für die Mehrwagenbeförderung nicht erhoben werden, da kein Gepäkkraum vorhanden ist. Kein Verständnis zeigt der Vorstand für die Kritik an der schrittweisen Einführung der Datenfunkvermittlung, wie dies seit 1. Juli 2008 für die MVG-Aufträge der Fall ist. Nachdem die Mitgliederversammlung beschlossen hat, den Datenfunk einzuführen, ist der Vorstand verpflichtet, dies auch umzusetzen. Breiten Raum nahm die wirtschaftliche Lage der Unternehmer ein. Der Vorstand der Taxi-München eG sieht eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der einzelnen Unternehmer als notwendig an. Ob dies jedoch auf dem einfachen Weg einer Tariferhöhung vorzunehmen ist, wird bezweifelt. Vor allen Dingen deshalb, weil die lautesten Rufe nach Tarif erhöhungen ausgerechnet von den Unternehmern kommen, die ausschließlich Flughafen fahren und einen immensen Anteil an Leerkilometern produzieren und des weiteren von Unternehmen, die bei zwei Zentralen erhebliche Funkvermittlungsgebühren bezahlen. Pikant ist dabei die Tatsache, dass nur we nige Unternehmer alle Fahrzeuge der teuren Konkurrenzzentrale angeschlos sen haben. Es scheint schon ein Treppenwitz zu sein, dass ein Unternehmer mit 15 Autos, vier Taxis bei beiden Zentralen angeschlossen hat und eine Menge Geld ausgibt um die übrigen 11 zu konkurrenzieren. Den Sinn dieser Maßnahme mögen Hellseher durchblicken. Der Vorstand der Taxi-München eG ist überzeugt, dass nicht nur der sich momentan überschlagende Energiemarkt auf das Gewerbe einwirkt, sondern in der Folge erhebliche Steigerungen der Lebenshaltungskosten und sonstigen Aus gaben zu verzeichnen sein werden. Nachdem die Verwaltung und die Kommunalpolitiker bis Anfang Oktober mit Ferien und Oktoberfest befasst sein werden, hat es wenig Sinn, vorher einen Tarifantrag zu stellen. Bis dahin ist sicher etwas besser abzusehen, welche Preis - steigerungen auf das Gewerbe einwirken und welche Preise durchzusetzen sind. Wenige Tage vor der Generalversammlung schrieb die FMG die Vermietung der Flughafenstandplätze aus. Die Taxi- München eG wird sich intensiv um die Anmietung bemühen. Herr Meißner berichtete kurz über die Einführung des so genannten „Registrierkassengesetzes“ ab 01.01.2009, von dem auch die Taxameter erfaßt sind. Insgesamt werden 16 typische Bargeldbranchen von dem Gesetz betroffen. Es soll eine Sofortmeldung von Arbeitnehmern am gleichen Tag der Arbeitsaufnahme vorgeschrieben werden. Ein wesentlicher Aspekt ist die Tatsache, dass im Rahmen des Begriffs der „Kas - sen nachschau“ Finanzbehörden ermächtigt werden, ohne Vorankündigung, Re gistrierkassen und Taxameter zu überprüfen und auszulesen. Bei Auffällig - keiten kann ohne Prüfungsanordnung unverzüglich eine Außenprüfung durchgeführt werden. Besonders begrüßte Herr Meißner den Beschluss der Taxikommission vom 31. Januar 2008, wonach die LH München cirka 110 Genehmigungen zum Taxiverkehr aus den zukünftigen Rückläufen vergibt. Hieran ist besonders positiv, dass 1. während der Phase der Konzessionserteilung keine Überprüfung der Funktionsfähigkeit erforderlich ist, 2. das KVR in aller Ruhe die Vergabe der Genehmigungen vornehmen kann und 3. davon auszugehen ist, dass die Maßnahme sicher mehr als zwei Jahre in Anspruch nimmt. Zum Schluss seiner Ausführungen bedankte sich Herr Meißner bei allen Mit arbeitern des KVR, bei Frau Barbara Scheuble-Schäfer stellvertretend für die Stadträte, bei seinen Vorstandskollegen, dem Aufsichtsrat, allen Mitarbeitern und im Besonderen, den Mitgliedern der Genossenschaft.
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9TAXIKURIER Die Genossenschaft Herr Meißner bat den Vorstandskollegen Reinhard Zielinski einen kurzen Abriss über seine Tätigkeit vorzutragen. Herr Zielinski berichtete, dass im letzten Jahr der Internetauftritt der Genossenschaft neu konzipiert wurde. Er wies darauf hin, dass die kostenfreie Mitgliedschaft aller Genossenschaftsmitglieder im Landesverband erhebliche Vorteile für die Genossenschaft und das Münchner Taxigewerbe bringt. Besonders stellte Herr Zielinski heraus, dass es gelang die Bearbeitungsgebühr für bargeldlosen Zahlungsverkehr um cirka 20 % zu senken. Herr Zielinski wies darauf hin, dass die Taxi-München eG mit großem Abstand aller vergleichbaren Zentralen die geringsten Nutzungsgebühren für Telefon und Funk erhebt. Herr Zielinski berichtete auch, dass die Immobilien der Taxi-München eG eine erhebliche stille Reserve darstellen. Die Auslastung der Immobilien liegt derzeit bei 100 %, so dass die Mieteinnahmen im Geschäftsjahr 2007 um 6 % gesteigert werden konnten. Herr Zielinski berichtete, dass er einen wesentlichen Teil des Beschwerdewesens erledigt habe und erklärte, dass das Beschwerdemanagement ein wichtiger Moment zur Qualitätsverbesserung im Gewerbe darstellt. Auf diesem Weg können Kunden, die nicht ordnungsgemäß bedient wurden, zurück gewonnen werden. Im Anschluss an Herrn Zielinski gab das weitere Mitglied des Vorstandes, Herr Alfred Lehmair, einen Abriss über seine Tätigkeit. Durch die Bearbeitung von rund 850 Funkverstößen, die beweisbar waren, konnte die Disziplin am Funk bei allen Beteiligten gesteigert werden. Die Palette von Sanktionen reichte von der Einladung zum Funkunterricht bis hin zu Be - arbeitungsgebühren von rund 100 Euro für die Nichtdurchführung von Vorbe - stellungen. Herr Lehmair berichtete über cirka 400 Gespräche mit beanstandeten Fahrern und Unternehmern und der Weiterleitung von 80 Vorgängen an das KVR. Herr Lehmair war im Rahmen der Vorstandsarbeit mit der Errichtung und Verlegung von Taxistandplätzen befasst. Hier war ein erheblicher Nachholbedarf aufgelaufen, da nahezu zwei Jahre nichts ging. Momentan herrscht eine erhebliche Verunsicherung durch das Einschalten von Bezirksausschüssen, bei denen auf Grund der Kommunalwahl personelle Veränderungen und damit verbundene Schwierigkeiten zu verzeichnen sind. Gemeinsam mit Herrn Laermann bemühte sich Herr Lehmair um die Einführung des Datenfunks. Derzeit sind rund 280 Geräte eingebaut und weitere 35 vorbestellt und programmiert. Ein erheblicher Personalaufwand muss durch die Einführung der Handhabung des Datenfunks geleistet werden. Hier wurden bereits rund 480 Unternehmer und Fahrer geschult. Herr Lehmair bedauerte, dass die Firma Kienzle nach wie vor nicht in der Lage ist, die störungsfreie Verwendung des Taxameters 1150 für den Datenfunk zu bewerkstelligen. Herr Lehmair ging auch offen auf kritische Äußerungen von Funkwerkstätten ein. Diese seien verständlich, da die Genossenschaft in eigener Regie die Zusammenstellung des Equipments or - ganisierte und für die Werkstätten lediglich der Arbeitsaufwand in Höhe von cirka 130 Euro bis 140 Euro für den Einbau anfällt. Die Tatsache, dass über 80 % der MVG- Aufträge automatisch vermittelt werden, beweist jetzt bereits, dass sich die Taxi- München eG auf dem richtigen Weg befindet. Herr Lehmair schloss seine Ausführung mit dem Dank an alle Mitglieder. Den Aufsichtsratsbericht, der bereits als Anlage zur Einladung den Mitgliedern zur Kenntnis gegeben wurde, verlas Frau Reindl voll inhaltlich. Herr Wirtschaftprüfer Stern trug das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung vor. Er stellte im Besonderen heraus, dass sich die liquiden Mittel von 2003 bis 2007 um 1,105 Mio. Euro auf 1,152 Mio. Euro erhöhten. Im selben Zeitraum verringerten sich die Bankverbindlichkeiten von 6,6 Mio. Euro auf 4,7 Mio. Euro. Der Verlustvortrag reduzierte sich von 2003 von 1,8 Mio. Euro auf 295 TEUR. Das Jahresergebnis liegt in 2007 in der gleichen Höhe wie 2006, nämlich bei 340 TEUR. Unter Berücksichtigung der Ertrags - steuern verbleibt ein Jahresüberschuss von 174 TEUR für das Jahr 2007, der entsprechend dem Vorschlag des Vorstandes auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Über das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres 2008 prognostizierte Herr Stern ein etwas höheres Ergebnis als im Vorjahr. Herr Stern bestätigte die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und das Funktionieren des modernen Risikomanagement, das 2006 eingeführt wurde. Herr Stern bekräftigte, dass mit der kompletten Neuwahl des Aufsichtsrates am 19.04.2007 ein wichtiger Schritt zur Sta bilität und Kontinuität der Genossenschaft gemacht wurde. Er bestätigte, dass der Aufsichtsrat seiner Überwachungsfunktion nachgekommen ist und dass seine Hauptaufgabe der Organe der Genossenschaft in der nächsten Zukunft die Nachfolgeregelung für den ausscheidenden Vorstandsvorsitzenden ist. Herr Stern bestätigte die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung. Hier meldeten sich die Herren Coppens, Ellermann und Weiß. Sämtliche Fragen konnten der Vorstand und soweit sie kostenlose Testsoftware 2 Fahrer + 2 Fahrzeuge HALE + CAB ASSISTANT Das günstige und einfache TAXI-Abrechnungssystem ... und Sie wissen was in Ihren Taxen läuft www.hale.de/cey
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10 TAXIKURIER den Datenfunk betrafen, Herr Laermann erschöpfend beantworten. Abschließend wies Herr Meißner auf die praktische und einfache Möglichkeit des akustischen Melders für die Standplatztelefone hin. Obwohl bereits einige Hundert verkauft wurden, empfahl Herr Meißner die Gelegenheit wahr zu nehmen, beim Anwesenden Herrn Hofer die Geräte zu ordern oder sie an der Hauptkasse in der Engelhardstraße zu beziehen. Beschlussfassung der Generalversammlung: Die Versammlungsleiterin Frau Reindl holte die Zustimmung zur Abstimmung per Akklamation ein. a) Der Jahresabschluss 2007 wurde bei 247 Anwesenden mit einer Gegenstimme beschlossen. b) Der Vortrag des Bilanzverlustes auf neue Rechnung wurde einstim mig genehmigt. c) Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. d) Der Aufsichtsrat wurde einstim mig entlastet. Die Versammlungsleiterin, Frau Christine Reindl, unterbrach die Generalversammlung um 12.30 Uhr zur Mittagspause bis 13.25 Uhr. Wahlen Der Aufsichtsrat schlug Herrn Rudolf Rötzer, Taxi 793, zur Wahl zum Vorstand vor. Herr Rötzer stellte sich kurz vor. Die anschließende Abstimmung ergab eine Stimmenmehrheit von 122 zu 77 für den Kollegen Rötzer. Herr Rötzer nahm die Wahl an. zu 7 b) Wahlen zum Aufsichtsrat Herr Max Herzinger stellte sich einer Wiederwahl und wurde mit 124 von 196 Stimmen gewählt. Herr Herzinger nahm die Wahl an. Herr Paul Rusch stellte sich einer Wiederwahl und erhielt von 180 abgegebenen Stimmen 117. Somit war Herr Rusch wieder gewählt. Er nahm die Wahl an. Herr Max Weiland, Taxi 427, erhielt von 148 Stimmen, 126. Herr Max Weiland nahm die Wahl an. Das Mitglied des Vorstands, Herr Rudolf Rötzer, wurde auf die Dauer von vier Jahren bis 2012 und die Herren des Aufsichtsrates auf die Dauer von drei Jahren bis 2011 gewählt. In der Einladung wurde nachstehende Neuformulierung des § 31 der Satzung zur Kenntnis gegeben: (1) Abstimmungen und Wahlen werden mit Handzeichen oder mit Stimmzetteln durchgeführt. Sie müssen geheim durch Stimmzettel erfolgen, wenn der Vorstand, der Aufsichtsrat oder mindestens der vierte Teil der bei der Beschlussfassung hierüber gültig abgegebenen Stimmen es verlangt. (2) Bei der Feststellung des Stimmen - verhältnisses werden nur die gültig abgegebenen Stimmen gezählt; Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt; bei Wahlen entscheidet in diesen Fällen das Los. Für jeden zu wählenden Kandidaten kann jeweils nur eine Stimme abgegeben werden. (3) Wird eine Wahl mit Stimmzetteln durchgeführt, so hat jeder Wahl - berechtigte so viele Stimmen, wie Mandate zu vergeben sind. Der Wahlberechtigte bezeichnet auf dem Stimmzettel die vorgeschlagenen Kandidaten, denen er seine Stimme geben will. Gewählt sind die Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten. (4) Wird eine Wahl mit Handzeichen durchgeführt, so ist für jedes zu vergebende Mandat ein besonderer Wahlgang erforderlich. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Erhält kein Kandidat im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit, so wird eine Stichwahl zwischen jeweils den beiden Kandidaten durchgeführt, die die meisten Stimmen erhalten haben. In diesem Falle ist der Kandidat gewählt, der die meisten Stimmen erhält. (5) Der Gewählte hat unverzüglich der Genossenschaft gegenüber zu erklären, ob er die Wahl annimmt. Die vorgeschlagene Neuformulierung des § 31 der Satzung wurde mit 88,7 % der abgegebenen Stimmen beschlossen. Herr Meißner trug vor, dass die derzeitige Vergütung für den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Aufsichtsrates monatlich 600 Euro beträgt. In diesem Betrag ist das Sitzungsgeld enthalten, so dass die Aufsichtsratsvorsitzende kein Sitzungsgeld bezieht. Da es durchaus möglich ist, dass pro Monat zwei Sitzungen anfallen, schlug Herr Meißner vor, die General - versammlung möge beschließen, dass auch für Vorsitzende des Aufsichtsrates, neben der Pauschalvergütung, das üb - liche Sitzungsgeld vergütet wird. Nachdem die Mitglieder eine Abstimmung per Akklamation genehmigten, wurde dieser Beschluss einstimmig gefasst. Herr Haarpaintner fragte an, welche Folgen die Kündigung der Nutzungsverträge für Nichtmitglieder für die Bereitstellung an den Münchner Bahnhöfen hat. Die Genossenschaft Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum Dr. Hingerle GBR (seit 1979) Alle Untersuchungen für Ersterwerb od. Verlängerung des Führerscheins für Taxi, Mietwagen und Omnibus zu besonders kostengünstigen, fairen u. freundl. Bedingungen. Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen. Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“ Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.) info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366 85551 Kirchheim Fax: 9030224
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11TAXIKURIER Herr Meißner erklärte hierzu, dass die Kosten für die Bereitstellung auf bahn - eigenem Grund zwischenzeitlich so erheblich sind, dass Nichtmitglieder ohne finanzielle Beteiligung sich zukünftig dort nicht mehr bereitstellen dürfen. Die weitere Frage des Herrn Haarpaintner über die Beitragsentrichtung für die Genossenschaftsmitglieder beim Landesverband, beantwortet Herr Meißner indem er feststellte, dass für passive Mitglieder kein Beitrag entrichtet wird und für ak - tive Mitglieder nur 2/3 des Beitrags für Einzelmitglieder bezahlt werden, da durch eine Einmalzahlung ein erheblicher Verwaltungs- und Büroaufwand entfällt. An den BZP wird von diesem Betrag die entsprechende Umlage abgeführt. Bezüglich der Zahl der Mitglieder, die ausdrücklich auf eine Mitgliedschaft im Landesverband verzichteten, teilte Herr Meißner mit, dass es sich hier exakt um 32 Unternehmen handelt, die offensichtlich zu einem anderen Verein tendieren. Des Weiteren monierte Herr Coppens, dass es nicht hingenommen werden sollte, dass Fahrer, die beiden Vermittlungen angeschlossen sind, Fahrgästen die über die Taxi-München eG bestellen, Quittungen vom IsarFunk aushändigen und damit Fahrgäste abwerben. Der Vorstand sicherte dies zu. Nachdem sich weitere Redner nicht zu Wort meldeten, schloss die Aufsichtsratsvorsitzende Frau Christa Reindl die Versammlung um 15.17 Uhr. (NL) Shuttle, Shuttle usw … Wir berichteten über den ungenehmigten Käfer-Shuttle, den unser Anwalt durch eine strafbewehrte Unterlassungserklärung einstellen ließ. Unter dem Namen „Käfer“ gab es allerdings auch zur Wiesn 2007 einen Shuttle- Service vom Käferzelt zum P1, sicher auch ohne ordentliche Erlaubnis bzw. Genehmigung. Wir bitten, gerade die erfahrenen Nachtfahrer, dieses Jahr zur Wiesn nach 22.00 Uhr auf Kleinbusse, die zwischen dem Käferzelt und dem P1 pendeln, zu achten. In der Tagespresse wurden die Wiesn - verlängerung bis 3.00 Uhr morgens im Löwenbräukeller groß angekündigt. Da bei wird ein Pendelverkehr zu festen Abfahrtszeiten eingesetzt. Bei allem Verständnis für Gewinnmaximierung haben wir kein Verständnis für womöglich nicht genehmigte Linienverkehre oder auch Mietwagenverkehre. Nachdem das Kreisverwaltungsreferat für den Gelegenheitsverkehr zuständig ist, baten wir um Überprüfung des Vorgangs. Die Regierung von Oberbayern, die den Linienverkehr überwacht und genehmigt, wurde zwischenzeitlich auch eingeschaltet. Schauen wir einmal. Die Genossenschaft Autoelektrik/Funktechnik ER-TAX Frankfurter Ring 97 (089) 30 74 80 47 Funktechnik Metzker Kastenbauerstraße 5 (089) 93 30 73 Autoglaserei Kraft Tegernseer Landstraße 228 (089) 690 87 82 Betriebsärzte Dr. Bake v. Bakin Tassilostraße 23 Aschheim (089) 37 06 56 90 Dr. Hingerle Am Brunnen 17 Kirchheim (089) 991 88 00 Dr. Hoppe, Dr. Hempfling, Dr. Oppel Plinganserstraße 47 (089) 746 31 80 Essen nach Mitternacht Camus Albert-Roßhaupter-Straße 37 (089) 769 80 58 Lamm’s Sendlinger-Tor-Platz 11 (089) 59 19 63 Fahrzeugaufbereitung/Pflege Glas Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 99 62 Patecky Frankfurter Ring 97 Tel. (0177) 630 74 85 Feuerwehr München-Stadt: Tel. 112 München-Land: Tel. 66 20 23 Folienbeschichtung Atlantic Foliencenter München Frankfurter Ring 97 (0177) 624 95 39 Atlas Haager Straße 8 (089) 49 00 32 18 Stema Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 54 64 45 95 Gutachter/Sachverständiger Klotz Hans-Mielich-Straße 30 (089) 65 98 37 (0172) 890 18 07 Klotz Moosacher Straße 13 (089) 35 73 18 73 Obermaier Wilhelm-Hale-Straße 55 (089) 13 29 17 Kfz-Prüfstellen KÜS Nord Lindberghstraße 30 (089) 18 94 18 00 KÜS Ost Emeranstraße 36 Feldkirchen (089) 92 54 96 43 KÜS West Anton-Böck-Straße 36 (089) 89 73 63 60 KÜS Süd Hofmannstraße 29 (089) 78 06 47 71 TÜV-Süd Ridlerstraße 57 (089) 51 90 31 45 Kfz-Reparatur Dvorak Schleißheimer Straße 38 (089) 52 80 40 Glas Engelhardstraße 6 (089) 77 99 62 Stimmer Lindberghstraße 20 (089) 34 84 40 Kreditkartenabrechnung Wellcom Hofmannstraße 54 (089) 74 83 41 60 KVR Führerscheinstelle: (089) 23 33 62 01 Gewerblicher Kraftverkehr: (089) 23 32 75 43 (089) 23 32 75 44 Pannenhilfe ADAC: (0180) 22 22 22 Polizei Notruf, Unfall, Überfall: 110 Rechtsanwälte Bauer Michael Schillerstraße 21 (089) 51 55 69 30 Dr. Cichon & Partner Johann-von-Werth-Straße 1 (089) 139 94 60 Christian Roggermeier Dorfstraße 39 (089) 83 92 80 62 Dr. Stephan & Stahlberg Feichthofstraße 171 (089) 57 00 16 80 Thomas Vogl Herzogstraße 60 (089) 330 66 20 Rettung Rettung München: 112 Taxibedarf Glasi’s Taxishop Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 05 50 Taxihandel Auto Much Gewerbering 18 Bad Tölz (08041) 788 90 Taxihandel Günther (08703) 87 65 TSL Landsberger Straße 455 (0179) 141 52 80 Taxi-München eG Taxizentrale: (089) 21 61-0/194 10 Verwaltung: (089) 77 30 77 Kundenberatung: (089) 21 61-396/-372 Krankenfahrten: (089) 21 61-337/-362/-394 Taxiverleih Taxiverleih München Richelstraße 6 (089) 167 54 40 Taxi Rent Partner TRP Ehrwalder Straße 89 (0180) 222 12 22 Versicherungen Ballnath Brudermühlstraße 48a (089) 898 06 10 Crasselt Machtlfinger Straße 26 (089) 74 28 72-10 FVO Finanz Margreider Platz 4 Ottobrunn (089) 58 90 96 70 Taxlers Service ✃
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12 TAXIKURIER Zum Thema Mietwagen ist grundsätzlich zu berichten, dass wöchentlich mehrere Neuanträge beim KVR und den benachbarten Genehmigungsbehörden eingehen. Antragsteller sind häufig Taxiunternehmer. Am Flughafen wimmelt es von Abholern mit und ohne Konzession. Die Blöden sind wie immer die Ehrlichen, die sich an den Tarif halten. Wir sollten gemeinsam ein Auge auf den Mietwagenverkehr richten. Sollten Sie einen Zahlvorgang beobachten, notieren und melden Sie ihn uns bitte schriftlich: 1. Zahl der Personen 2. amtliches Kennzeichen 3. Wagentyp 4. Datum und Uhrzeit. (HM) Eine saubere Sache In der Engelhardstraße ist seit einigen Wochen eine „Flipper-Autowaschstraße“ mit dem „Soft-Tecs-System“ in Betrieb. Trotz der Verkürzung wird Ihr Wagen vorgesprüht. Durch einen Radschwellenwäscher werden Felgen und andere kritische Stellen blitzsauber. Die Schaumwäsche wird durch Textil - behandlung ergänzt. Ihr Taxi verlässt, behandelt mit einem Gebläse und einem Tuchtrockner, tropfenfrei die Waschstraße. Sehr angenehm ist, dass Sie im Wagen sitzen bleiben können und durch eine Ampel auf die Abfahrt hingewiesen werden. Die Waschstraße ist von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr und samstags von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr für Sie dienstbereit. Eine Einzelwäsche kostet 5,80 Euro. Für Taxis sind 11er Karten für 50 Euro inklusive 19 % Mehrwertsteuer erhältlich, dabei kostet eine Wäsche 3,82 Euro netto. (HM) 1.000 Euro Belohnung Am 22. Mai 2007 kam der iranische Staatsangehörige Djafarzadeh Ghazi Djafar zum Auktionshaus „Christie’s“ in die Residenzstraße 27 in München. In seiner Begleitung war ein cirka 25bis 30-jähriger Mann, bei dem es sich vermutlich um einen Taxifahrer handelte. Diese Person trug ein größeres schweres Buch, bei dem es sich um einen Koran handelte. Die Person hielt sich im Vorraum des Auktionshauses auf. Nach einiger Zeit verließ Djafarzadeh „Christie’s“, wobei wiederum der vermutliche Taxi - fahrer das Buch trug. Im September 2007 verstarb Djafarzadeh. Seit dieser Zeit ist der Koran unauffindbar. Bei dem Buch handelt es sich um ein Erbstück, das für die Erbengemeinschaft großen Erinnerungswert hat. Wer war der Taxifahrer der Herrn Djafarzadeh zu „Christie’s“ fuhr, und wohin hat er ihn noch gefahren? Für Hinweise, die zur Auffindung des Korans führen, ist die o. g. Belohnung ausgesetzt. Bitte melden Sie sich bei Sicherheits- und Detektivbüro Wensauer, Telefon: 01 60/90 35 98 36. Bericht aus dem Aufsichtsrat Liebe Kolleginnen und Kollegen, man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Getreu diesem Motto, hat die Münchener Mercedes-Benz Niederlassung zum Taxifest geladen. Knapp fünfhundert Gäste, darunter auch unsere Vorstände, meine Kollegen aus dem Aufsichtsrat und ich, folgten dieser Einladung gerne. Neben geselligem beisammensitzen wurden auch informelle Gespräche mit verschiedenen Kolleginnen und Kollegen geführt. An dieser Stelle möchte ich den Verantwortlichen der Mercedes-Benz Niederlassung herzlich für das gelungene Fest danken. Eine konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates ist dann dagegen schon wieder harte Arbeit, die trotzdem er - ledigt werden muss. Wenn man aber das Glück hat, so wie ich, kompetente erfahrene und nette Kollegen im Aufsichtsrat zu haben, dann fällt einem diese Arbeit nicht allzu schwer. Unter anderem wurden in dieser konstituierenden Sitzung verschiedene Aufgaben innerhalb des Aufsichtsrates durch Wahlen besetzt. Da ist zunächst der Aufsichtsratvorsitz, in den ich einstimmig wieder gewählt wurde. Für diesen Vertrauensbeweis danke ich meinen Kollegen und versichere Ihnen, dass ich dieser Aufgabe in gewohnter Weise engagiert nachkommen werde. Als mein Stellvertreter wurde Michael Nowak wieder gewählt. Als Schriftführer wurde Werner Hillermann gewählt, zu seinem Stellvertreter Sandor Borell. Für Rudolf Rötzer, der in den Vorstand gewechselt ist, ist Max Weiland neu in den Aufsichtsrat gewählt worden. Ich bin sicher, dass er unsere Arbeit im Aufsichtsrat kompetent unterstützen wird. Rudolf Rötzer wünsche ich viel Erfolg bei der Vorstandsarbeit. Dank möchte ich auch an die rund dreihundert Besucher der Jahreshauptversammlung richten. Durch diszipliniertes Verhalten trugen Sie zu einer erfolg - reichen und zügigen Versammlung bei. In den nächsten Monaten sind einige wichtige Projekte zu bearbeiten. Ich werde Sie in gewohnter Weise an dieser Stelle darüber informieren. Bis dahin wünsche ich Ihnen wie immer gute Geschäfte und eine unfallfreie Fahrt. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Die Genossenschaft
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Wir trauern um unseren Taxikollegen Otto Huber, Taxi 1535 Er verstarb am 18.07.2008 im Alter von 69 Jahren völlig überraschend. Fahrgastwarnung Herr Magnus Maiwald, Freseniusstraße 85 in 81247 München, nimmt fortgesetzt Taxis zu seiner Wohnung in Anspruch, ohne den Fahrpreis zu entrichten. Wir empfehlen, Herrn Maiwald nur nach Vorkasse zu befördern. Darüber hinaus suchen wir Kollegen, die bereits von Herrn Maiwald um den Fahrpreis geprellt wurden, um einen Straf antrag zu stellen. Bitte bei Frau Choleva unter Telefon 089/21 61-367 melden. (HM) Taxi-München eG im Internet Zusätzlich zum erneuerten Internet- Auftritt der Taxi-München eG hat Ausbildungs-Chef Tony Doll zwei Internet- Adressen ins Netz gestellt. Speziell für angehende Taxler sind diese Adressen hochinteressant. ➜ www.taxikurs-muenchen.de ➜ www.taxischein-muenchen.de Anrufmelder wieder verfügbar Über 300 Taxler sind bereits im Besitz des Anrufmelders. Nun ist dieser wieder in der Taxi-München eG zum Preis von 31,54 Euro (inkl. Batterien) erhältlich. Dieses praktische Gerät gibt ein Tonsignal ab, wenn an der Rufsäule ein Auftrag eingeht. Somit kann man keinen Telefonauftrag verpassen und kann entspannt auf den nächsten Auftrag hoffen. (PR) Beschwerden 2. Quartal Auch in diesem Zeitraum verringerte sich die Anzahl der zu bearbeitenden Verfehlungen um weitere 30 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Quartal. Diesen Erfolg führen wir auf zwei Umstände zurück: die hohe Intensität, mit der die eingehenden Beschwerden be - arbeitet werden und die sehr gute Zusammenarbeit mit vielen Unternehmern. Wie erfolgreich diese Arbeit sein kann, möchte ich an einem konkreten Beispiel aufzeigen: Noch vor neun Monaten erhielten wir manchmal täglich Beschwerden über die Fahrer eines Mehrwagen- Unternehmers mit damals sechs Taxis. Die Klärung der Vorgänge nahm für beide Seiten, den Unternehmer und die Genossenschaft viel Zeit in Anspruch. Da wir aber erkannt hatten, dass wir die gleichen Ziele verfolgen, konnten wir uns sehr schnell auf einen Weg zur Lösung seiner Probleme einigen. Durch sehr gute Personalführung sind die Beschwerden über die Fahrer dieses Unternehmers auf Null gesunken, was ihm Zeit und Ärger erspart. Die Zahl seiner Taxis hat er mittlerweile auf achtzehn erhöht. Doch der wichtigste Aspekt ist dabei: mehr zufriedene Fahrgäste ergeben für die Zukunft mehr Umsatz für das Taxi - gewerbe. Liebe Kolleginnen und Kollegen, leider haben sich nicht alle Arten von Verstößen gleichermaßen reduziert. So haben die Funkverstöße jetzt einen Anteil von Die Genossenschaft 13TAXIKURIER Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 – ca. 21.30 Uhr Jeden Samstag Tageskurs 10.00 – ca. 16.00 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 Funkausbildung Termine: 16. und 18. September 2008 14.30 – 17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Ausbildung im September 2008 Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 Kurs 6/2008: 09.09. – 07.10.2008 Kurs 7/2008: 14.10. – 11.11.2008 Kurs 8/2008: 18.11. – 16.12.2008 50 Prozent und die Fahrtverweigerungen (nicht ausgeführte Aufträge) 35 Prozent Anteil an allen Beschwerden. Die verbleibenden 15 Prozent verteilen sich auf Fahrpreisüberforderungen und unfreundliches oder aggressives Verhalten gegen - über Fahrgästen. Es mag noch etwas dauern, bis wir auch diejenigen Unternehmer und Fahrer überzeugen können, die noch keine Einsicht zeigen, unseren bis jetzt sehr erfolgversprechenden Weg gehen wir trotzdem weiter. Dieses tun wir nicht als Selbstzweck, sondern für die Fahrgäste und damit für das Taxigewerbe. Mit kollegialen Grüßen Reinhard Zielinski
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14 TAXIKURIER Der Landesverband Hamburg Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg richtet nachstehendes Schreiben mit Datum 20. März 2008 an alle Hamburger Taxiunternehmer: Führen, Aufbewahren und Vorlegen von sog. „Schichtzetteln“ im Taxengewerbe; Taxameterauslese mit dem Key-System Die Behörden für Stadtentwicklung und Umwelt und die Finanzbehörde haben die Hamburger Taxenunternehmen mit Schreiben vom 22. Januar 2008 an die Pflicht zum Führen und Aufbewahren von Schichtzetteln und Kassenbücher erinnert und darauf hin - gewiesen, dass nunmehr auch in den Genehmigungsverfahren grundsätzlich die Schichtzettel vorzulegen sind. Im Nachgang sind aus dem Gewerbe Fragen gestellt worden, die wir gerne beant worten möchten: ➜ Vorlage von Schichtzetteln bei der Genehmigungsbehörde BSU Bei allen Erneuerungs- und Erweiterungsanträgen von Unternehmen, die zumindest einen Fahrer neben dem in der Regel selbst fahrenden Unternehmer beschäftigen, sind Schichtzettel vorzulegen. Schichtzettel sind auf Anforderung für das Geschäftsjahr 2007 und grundsätzlich für das laufende Geschäftsjahr 2008 vorzulegen. Der Inhalt der Schichtzettel ergibt sich aus dem Schreiben vom 22. Januar 2008. ➜ Wie verhalten sich Unternehmen, die das Key-System zur Taxameterauslese nutzen? Schichtzettel mit den beschriebenen Inhalten sind auch von diesen Unternehmen zu führen und vorzulegen. Es ist nach Erörterungen mit Verbandsvertretern und Unternehmern unstrittig, dass die Daten, die aus dem Key-System in die Bürosoftware eingespielt werden, mit einer Ergänzungssoftware oder anderen Mitteln auch in der Gesamtheit verändert werden können. Das wäre ein Verstoß gegen die Ordnungsvorschriften des § 146 (4) Abgabenverordnung und die im Urteil des Bundesfinanzhofs vom 26.02.2004 beschriebenen Voraussetzungen wären nicht erfüllt. Es besteht aber die Möglichkeit, die Schichtzettel direkt mit dem an das Taxameter im Fahrzeug angeschlos - senen Quittungsdrucker auszudrucken. Dieser müsste dann um die An gaben ergänzt werden, die das Tax a meter nicht auswirft. In der Regel wären das die Angaben zum Vor- und Zunamen des Fahrers, zum Stand des Gesamtkilometerzählers – im Sprachgebrauch „Tacho“ – bei Schicht beginn und Schichtende und zu der Summe der Einnahmen ohne Taxameter. ➜ Stand des Gesamtkilometerzählers (bei Schichtbeginn und Schichtende) Schichtzettel müssen auch diese Angaben enthalten. Das bedeutet, dass Angaben zum Stand des Gesamt - kilometerzählers – im allgemeinen Sprachgebrauch des „Tachometers“ oder „Tachos“ – zum Schichtbeginn und Schichtende aufzunehmen sind. Das Urteil des Bundesfinanzhofs kann nicht dahingehend interpretiert werden, dass hiermit der jeweilige Stand des Taxameters gemeint sei. Wörtlich wurde hier angeführt „Indes genügen im Bereich des Taxigewerbes die sog. Schichtzettel in Verbindung mit den Angaben, dies sich auf dem Kilometerzähler und dem Taxameter des einzelnen Taxis ablesen lassen …“ ➜ Einnahmenermittlung durch Kassenberichte (Kassenbücher) Für Einwagenunternehmer, die keine Fahrer beschäftigen, gilt grundsätzlich auch die Einzelaufzeichnungspflicht. Werden die Fahrdaten bei diesen Unternehmern anhand von Schichtzetteln aufgezeichnet, sind diese Unterlagen als Einzelaufzeichnungen – wie oben beschrieben – auch aufzubewahren und vorzulegen. Führen die Einwagenunternehmer ohne beschäftigte Fahrer jedoch keine Schichtzettel reicht es in diesen Fällen aus, wenn die Einnahmen als Tagessumme in einem Kassenbericht täglich festgehalten werden. Gezeichnet Dirk Ritter Sozialversicherungsrecht 30-jährige Verjährungsfrist für die Haftung für Sozialabgaben bei Beschäftigung von Schwarzarbeitern / Urteil des SG Dortmund vom 25.01.2008 (Az: S 34 R 50/06) Wer vorsätzlich Arbeitnehmer in Schwarzarbeit beschäftigt, enthält die fälligen Sozialversicherungsbeiträge vorsätzlich vor, so dass gemäß § 25 Abs. 1 S. 1 SGB IV keine kurze Verjährung eintritt und die 30-jährige Verjährungsfrist gilt. Das SG Dortmund hat mit seinem Urteil nochmals bestätigt, dass die Beschäftigung von Schwarzarbeitern als vorsätzliches Vorenthalten der Sozial - versicherungsbeiträge anzusehen ist. Unternehmen, die Schwarzarbeiter beschäftigen, müssen deshalb noch nach bis zu 30 Jahren damit rechnen, hierauf Sozialabgaben nachzuzahlen. Wie das vorstehende Urteil zeigt, dürfte diese Problematik insbesondere auch in THOMAS VOGL RECHTSANWÄLTE Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543
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15TAXIKURIER 15TAXIKURIER Der Landesverband den Unternehmensbereichen zu Problemen führen, in denen zahlreiche „Mini - jober“ beschäftigt werden und bei denen die dazugehörigen Nachweise und Aufzeichnungen nicht ordnungsgemäß geführt werden. Schon solche Fälle wertet zumindest das SG Dortmund als einen bedingt vorsätzlichen Vorenthalt von Beiträgen, der erst innerhalb von 30 Jahren verjährt. Beginn der Versicherungspflicht bei Zusammenrechnung mehrerer „Minijobs“ / Urteil des SG Freiburg vom 13.09.2007 (Az: S 2 KNR 6092/06) In einem aktuellen Urteil hat das Sozialgericht (SG) Freiburg zur Frage, wann bei Zusammentreffen mehrerer „Minijobs“ die Versicherungspflicht beginnt, folgendes entschieden: Der Gesetzgeber hat in § 8 Abs. 2 Satz 3 SGB IV den Beginn der Versicherungspflicht eines geringfügig Beschäftigten bei Feststellung von Mehrfachbeschäftigung an den Tag der Bekanntgabe der Feststellung geknüpft. Eine von dem Wortlaut abweichende, teleologisch reduzierte Auslegung der Vorschrift in dem Sinne, dass bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Arbeitgebers rückwirkend Versicherungspflicht mit Beginn des Beschäftigungs - verhältnisses festzustellen ist, kommt nach Sinn und Zweck des Gesetzes nicht in Betracht. Sachverhalt Der klagende Arbeitgeber führte einen Taxibetrieb und stellte zum 01.03.2005 einen Rentner als geringfügig Beschäftigten mit einem durchschnittlichen monatlichen Arbeitsentgelt von ca. 325 Euro als Aushilfsfahrer ein. Darüber hinaus übte der Arbeitnehmer allerdings seit dem 01.11.2004 bei einer anderen Firma ohne Wissen des Klägers noch eine weitere Aushilfstätigkeit aus. Mit einem Bescheid vom 19.11.2005 teilte die beklagte Sozialversicherung dem Kläger mit, dass einer seiner Arbeitnehmer mehrere geringfügig entlohnte Beschäftigungen ausübe, deren Entgelte in der Summe die Geringfügigkeitsgrenze von 400 Euro monatlich überschreiten. Da nach Auffassung der Sozialversicherung mit dem Tag der Einstellung die Versicherungspflicht eines geringfügig Beschäftigten beginnt, wenn der Arbeitgeber vorsätzlich oder grob fahrlässig versäumt hat, den Sachverhalt für die versicherungsrechtliche Beurteilung aufzuklären, wurde der Kläger mit gleichem Bescheid zur nachträglichen Abführung der Sozialversicherungsbeiträge aufgefordert. Da die beklagte Sozialversicherung den vom Kläger eingelegten Widerspruch nicht abhalf, hat dieser vor dem SG Freiburg Klage erhoben. Das SG Freiburg hat entschieden, dass der Bescheid der Sozialversicherung rechtswidrig ist, soweit die Beklagte den Eintritt einer Versicherungspflicht bei Mehrfachbeschäftigung für die Zeit vor dem 22.11.2005 festgestellt hat. Fazit Erstmals hat ein Gericht die „Geringfügigkeits-Richtlinien“ der Spitzenorgani - sationen der Sozialversicherungsträger (an die die Unternehmer durch die Anwendung der Einzugsstelle faktisch gebunden sind) einer rechtlichen Überprüfung unterzogen und im vorstehend dargelegten Rahmen für nicht anwend bar erklärt. Dies ist ausdrücklich zu begrüßen, da auch unserer Auffassung nach die derzeitige Richtlinie den Wortlaut des Gesetzes in nicht nachvollziehbarer Weise einschränkt. Allerdings haben die Spitzenorganisationen der Sozialversicherungsträger bereits angekündigt, ihre bisherige Verwaltungspraxis so lange nicht zu ändern, wie das BSG das vorliegende Urteil des SG Freiburg nicht bestätigt hat. Deshalb ist davon auszugehen, dass nach wie vor die Versicherungspflicht rückwirkend auf den Tag der Einstellung festgelegt wird, wenn die Sozialversicherungsträger Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Arbeitgebers vermuten. Betroffenen Arbeitgebern ist deshalb zu raten, gegen entsprechende Bescheide Widerspruch einzulegen. (HM) Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas Fachanwältin Verkehrsrecht Reiserecht S. Bergmann Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht S. v. Kummer Familienrecht / Sozialrecht Verwaltungsrecht J. Buchberger Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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16 TAXIKURIER **12 Cent / Min. aus dem Festnetz der DTAG nnn%bXk`%[\sHOTLINE'(/',B8K@'''(/'$,,)/+'' !! *21 cent Unser Taxameter kostet Sie nur: Rechnen Sie nach! Mit Kienzle Produkten investieren Sie langfristig in die Zukunft. *soviel kostet Sie ein Kienzle Taxameter 1150 pro Tag bei 220 Arbeitstagen in 10 Jahren! Kienzle Taxameter 1150 (blau) = UVP . 469,00 Euro 220 Arbeitstage x 10 Jahre = 2200 AT 469,00 Euro / 2200 AT = 21 Cent pro Tag Alle genannten Preise verstehen sich zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Ohne Worte Mehr Feiern 3093 „Dass i amoi brückenbautechnisch ois Mufti auf’m Bock sitz, hätt i a ned denkt. Aber meine Pfeiler bleim bayrisch, des sog i da glei!“ Brigitte Jürgensen (Taxi 189) hat mit diesem Satz zwei Karten für „Do Brazil“, Giovanne Elber’s Dinner- und Varieté-Show gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Bilderwitz aus der August-Ausgabe: Eine Million Menschen beim Altstadtring-Fest bescherte uns Taxlern, sofern sie clever waren, einen Super-Umsatz. Alle Beteiligten schwärmten über die fulminante Veranstaltung. Bei dem Fest der Superlative waren zum Glück keine Einsatzrekorde von Polizei und Rettungskräften zu verzeichnen. Nicht nur die circa 100 Straßenkehrer, die insgesamt 40 Tonnen Müll beseitigten, werden dieses Wochenende in den Annalen notieren. Neben der tollen Stimmung bleibt vor allem eines haften: Die Münchner sind absolut feierbereit. Es muss nur inszeniert und kommuniziert werden. Während man im klassischen Ausgeh-Verhalten Einsparungen praktiziert, zeigt man hohe Bereitschaft, sogenannte „Events“ mitzuerleben. Man sucht das Gruppenerlebnis und sehnt sich nach der Masse. Neben dem Altstadtring- Fest belegen dies die Wiesn, Mega-Konzerte sowie die „langen Nächte“ . Die langen Nächte der Museen, Theater, Musik, Kirchen ziehen immer zig-tausende an und sind auch für unsere Branche highlights. In unserer Stadt soll und muss noch mehr passieren! Obwohl München sich nicht über Besuchermangel beklagen kann, wirkt es doch manchmal verschlafen und provinziell. Da klingt es gut, wenn sich die Organisa - toren des Altstadt-Festes zusammensetzen und erwägen, einzelne Elemente der Jubelfeier regelmäßig stattfinden zu lassen. Die Bereitschaft der Münchner zum Mitmachen sowie der Gäste unserer Stadt und natürlich die Taxler freuen sich über jede zusätzliche Veranstaltung. Es müssen ja nicht unbedingt die lange Zahnarzt-Nacht der Wurzelbehandlung oder die lange Nacht der Finanzämter für säumige Steuerzahler sein. Eine Nacht der Wissenschaft zum Beispiel könnten wir gut gebrauchen. Die Themen sind noch lange nicht ausgereizt. And the winner is …
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Die bewegliche Schulter Dr. Rüdiger Neitzel, 44, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über Hier spricht der Doc Was führt zur Bewegungseinschränkung der Schulter? Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper und zeichnet sich durch mehrere Besonder - heiten aus. 1. Der Oberarmkopf ist größer als die dazu passende Gelenkpfanne. 2. Das Schultergelenk wird durch wenig Bänder, umso mehr mit Sehnen stabilisiert. 3. Das Schultergelenk gliedert sich unter in fünf anatomische Gelenke wie z. B. das Schultereckgelenk und das Subacromialgelenk. Wir haben es nun mit Erkrankungen zu tun, die einerseits den Sehnenmantel betreffen und so zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen führen, als auch das große Glenohumeralgelenk durch Arthrose oder rheumatoide Arthritis einschränken. Wann merkt der Patient, wenn das Schultergelenk betroffen ist? Bei einer entzündlichen Veränderung des Schultergelenkes, welche durch eine Entzündung des Schleimbeutels oder des Sehnenansatzes hervorgehoben wird, ist in erster Linie das Greifen nach vorne, seitlich und über Kopf schmerzhaft. Der Patient hat einen ausprägten Ruheschmerz, wenn er auf der Schulter liegt und der Schmerz kann in den Oberarm und in den Unterarm ausstrahlen. Es handelt sich um einen sehr stechenden, intensiv wahrgenommenen Schmerz, weil das Schultergelenk mit sehr schnell leitenden Nervenfasern versorgt ist. Was stellt der Arzt beim Patienten fest und was sind die ersten Maßnahmen? Bei einer Erstuntersuchung wird das Bewegungsausmaß der Schulter geprüft. Mit der Röntgendiagnostik und Ultraschall eine erste Diagnostik vorgenommen. Sehr häufig findet man Sehnenansatzverkalkungen, die eine schmerzhafte Entzündung beinhalten, die sog. Tendinitis calcarea, aber auch Engpaßsyndrome des Sehnen kanals, welche beim Heben des Armes zu schmerzhaften Entzündungen führen. Zunächst werden diese Veränderungen konservativ behandelt, d. h. mit entzündungshemmenden Medikamenten, Injektionen in das Schultergelenk und den Schleimbeutel und Sehnenkanal, als auch mit Physiotherapie. Wann sind operative Maßnahmen angezeigt? Kann die Pathologie nicht ausreichend durch die Maßnahmen behoben werden und kann auch das Kalkdepot, z. B. nicht durch eine Stoßwellenbehandlung aufgelöst werden, ist eine Endoskopie oder Arthroskopie des Schultergelenkes erforderlich. Hierbei wird der entzündete Schleimbeutel entfernt, der Sehnenansatz geglättet und der Sehnenkanal knöchern erweitert durch Abtragen des Unterrandes des Schulterdachs. Stellt sich bei dieser Operation heraus, daß ein Riß der Sehne da ist, dann wird dieser in gleicher Sitzung genäht. Die Nachbehandlung sieht vor, daß der Arm zunächst eine Woche ruhiggestellt wird und dann vorsichtig nach einer Woche mit Krankengymnastik begonnen wird, bis der Arm nach sechs Wochen wieder frei beweglich ist. Was kann bei Arthrose oder rheumatoider Arthritis getan werden? Die Entwicklung der modernen Schulterendoprothetik hat sich soweit fortentwikkelt, daß nahezu jeder Defekt und jede Deformität behandelt werden kann. Es stehen hier sog. Schulterkappenprothesen zur Verfügung, die nur den Kopf überkronen, ferner stehen anatomische Vollprothesen mit auch Ersatz der Schultergelenkpfanne zur Verfügung und bei schweren Rotatorenmanschetten-Defekten, wo es zu einer Verschiebung des Gelenkes gekommen ist, wird die sog. inverse oder Delta- Prothese erfolgreich implantiert. All diese Operationen ermöglichen dem Patienten eine schmerzfreie Bewegung des Gelenkes in normalem Bereich. Herzliche Grüße und immerwährende freie Beweglichkeit der Schulter wünscht Ihnen, Ihr Rüdiger Neitzel 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacup sieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu b erufsrelevanten Themen. Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung. 17TAXIKURIER AUTO-ANKAUF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger Str. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten.
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18 TAXIKURIER München und seine Stadtbezirke München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt. Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer stellt im TAXIKURIER diese Stad tviertel in alphabetischer Reihenfolge vor: Wann wurden sie nach München eingemeindet? Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre Grenzen? Oft kann man die Grenzen und den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden heute noch gut erkennen und mit diesem Wissen ein interessantes Gespräch mit den Fahrgästen führen. Welche Stand plätze gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel aus? Was ist dort taxi-relevant? Foto: www.atelier-tacke.de Pasing-Obermenzing Das Wachstum des Ortes führte am 1. Januar 1905 zur Erhebung zur Stadt, und tatsächlich könnten viele der damals erbauten Gebäude um den Marienplatz und in der Gleichmannstraße auch in einer Stadt von der Größe beispielsweise Rosenheims mit seinen 60.000 Einwohnern stehen. Mit der beiderseitig einvernehmlichen Eingemeindung nach München am 1. April 1938 endete die kommunale Selbstständigkeit Pasings. Es soll in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden, dass München seit 1938 an zwei Flüssen liegt. Aber ob es ein Kreuzworträtsel gibt, in dem bei „Fluss durch München mit vier Buchstaben“ die Würm hineingehört? Eher wohl nicht. Wie kein zweiter Stadtteil verweist Pasing stolz auf seine städtische Vergangenheit: Es gibt hier einen eigenen Marienplatz mit Mariensäule, einen Viktualienmarkt an der Bäckerstraße, einen Stadtpark, das ehemalige repräsentative Rathaus an der Landsberger Ecke Bäckerstraße sowie bis vor einiger Zeit ein eigenes Arbeitsamt an der Georg-Habel-Straße. Der echte Pasinger Lokalpatriot lässt denn auch wissen: „Münchner geworden, Pasinger geblieben!“ Obermenzing wurde erstmals 817 zusammen mit Untermenzing (heute 23. Stadtbezirk) genannt. „Ober“ und „Unter“ beziehen sich auf ihre Lage an der Würm. Der Name bedeutet „Ort des Manzo“, dem deshalb auch eine Straße (in Untermenzing) gewidmet wurde. Der Obermenzinger Ortskern lag um die Kirche Sankt Georg an der Dorfstraße – auch dies ein sprechender Name. Wie es sich für ein oberbayerisches Dorf gehört, macht der Alte Wirt das Gotteshaus erst vollständig, und auch der Maibaum steht heute noch an genau der richtigen Stelle ebenso wie die nahen Bauernhöfe. Das ebenso zum Dorfkern gehörende Kriegerdenkmal an der Ecke Dorfstraße / Pippinger Straße trägt die kontroverse Inschrift: „Für die im Krieg 1914-18 und 1939-1945 Gefallenen. Errichtet von den treuen Kameraden und der dankbaren Gemeinde.“ Wenn man diesen Text eigenwillig interpretiert, könnte man vielleicht meinen, dass die Ehefrauen und ihre eventuellen Liebha - ber dankbar dafür waren, dass ihre Ehe - männer nicht mehr zurückkehrten. Obermenzing wurde kurz nach Pasing am 1. Dezember 1938 nach München ein - gemeindet. Grenzen Die interne Grenze zwischen Pasing und Obermenzing zieht sich ungefähr entlang der Linie Lützow-, Orth- und Anton- Meindl-Straße dahin. Die Namenswechsel Offenbach- und Meyerbeerstraße sowie Paul-Gerhardt-Allee und Frauendorferstraße definieren sich allerdings am Nymphenburger Kanal. Die äußere Grenze des 21. Stadtbezirkes verläuft wie folgt, beginnend im Südwesten: Entlang der Bahn nach Norden und beim Westkreuz entlang der Bahn nach Nordwesten zur Bergsonstraße. Von dort nach Norden zur Lochhause ner Straße und dann nach Osten entlang der Von-Kahr-Straße, Bauseweinallee, Menzinger Straße, Schlehbuschstraße. Dann wieder nach Süden entlang Im Eichgehölz und der mauer des Nymphenburger Schlossparks. Auf der anderen Seite der Bahnanlagen bildet die Willibaldstraße die Grenze zu Laim. Und dann geht es über die Senftenauerstraße zurück zur westlichen Stadtgrenze. Im Weichbild des Stadtbezirkes liegen beziehungsweise lagen zwei Wasserschlösser, deren Anlage durch den Wasserreichtum der Würm ermöglicht wurde: Erst einmal die malerische Blutenburg aus dem 15. Jahrhundert und dann das Pa - singer Wasserschloss, von dem nur noch der Graben und die Wegbezeichnung „Am Wasserschloss“ künden. Die Pippinger Straße ist zwar eine häufig befahrene Straße, aber wer kennt schon den ehemaligen Weiler desselben Namens? Lediglich Der Name des 21. Stadtbezirkes – Pasing- Obermenzing – setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Der Ort Pasing wurde erstmals im Jahr 763 urkundlich genannt, und zwar als „Dorf des Paoso“, an den auch die Paosostraße erinnert. Pasing gehörte zu den zahlreichen Ansiedlungen entlang der Würm, die viel älter als das erst 1158 gegründete München sind. Sein alter Ortskern gruppierte sich um die Kirche Mariä Geburt mit der Adresse Am Klostergarten 9. Diese Kirche sieht man aber nicht von der Straße aus, außer man fährt extra dorthin. Eine Reihe von ehemaligen Bauernhöfen hat sich – wenn auch mit anderer Nutzung – entlang der Planegger Straße und um den Pasinger Marienplatz herum erhalten. Der Ortskern kann auch gut auf dem Stadtplan erkannt werden, nämlich am strahlenförmigen Ver lauf der alten Landstraßen mit den sprechenden Namen: Landsberger Straße (seit 1956 Bodenseestraße), Münchner Straße (seit 1947 Landsberger Straße), Pippinger Straße (seit 1957 Lortzing - straße), Aubinger Straße (wegen Verlegung des Hauptverkehrs seit 1969 Scapinellistraße), Großhaderner Straße (seit 1965 Blumenauer Straße) sowie die Planegger Straße. Durch den Bau der Eisenbahnlinien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Pasing zum Verkehrsknotenpunkt, der es bis heute geblieben ist und dem es seinen wirtschaftlichen Aufschwung verdankte. Infolge des nun möglichen, schnellen Zugangs nach München entstanden die Villenkolonie nördlich des Bahnhofes, die entlang der Alten Allee und die entlang der Maria- Eich-Straße, in denen sich besser Betuchte niederließen, um dem Dreck und der Hektik der Großstadt zu entgehen.
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19TAXIKURIER die alte Dorfkirche Sankt Wolfgang (14. Jahrhundert) an der Pippinger Straße 49 a hat sich mit ihrem Friedhof erhalten. Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter Im 21. Stadtbezirk leben rund 64.000 Menschen auf 1.650 Hektar, das heißt durchschnittlich 38 pro Hektar (Münchner Durchschnitt: 42). Die Bevölkerungsdichte ist sehr unterschiedlich und abhängig von der Bebauung: Von mehrstöckigen Siedlungen bis hin zur noblen, gartenumwehrten Villa mit Überwachungseinrichtungen gegen Enteignungsversuche ist alles geboten, auch was die Kaufkraft anlangt. Ein sicherer Umsatzfaktor ist der Bahnhof, auf dem täglich fast 1.000 Züge und S-Bahnen halten, unter anderen der ICE- Fernverkehr mit Fahrgästen, die Ziele im Münchner Westen und Süden ansteuern, und zwar ohne den Umweg über den Hauptbahnhof. Dass wie bei allen Bahnhofsständen auch einmal Kurzfahrten anfallen, darf da nicht irritieren und gehört zum Taxler-Alltag. Pasing ist wegen seiner vielfältigen Verkehrsverbindungen eine Schulstadt. Allerdings ist für uns nur die Förderschule am Schererplatz von Relevanz, zu der morgens Kinder aus einem großen Einzugsgebiet gebracht und mittags wieder abgeholt werden. Und dann noch der Schüler von der Verdistraße, bei dem man nicht läuten soll, weil sonst der Hund bellt und andere Familienmitglie - der aufweckt. Dem Pasinger Nachtleben drohte spätestens mit der Schließung des PaLi-Kinos („Pasinger Lichtspiele“) in der Spiegelstraße in den 80er Jahres der vollständige Absturz. Hinsichtlich des Begriffsfeldes „Absturz“ haben sich zahlreiche Stüberln – wie überall – natürlich gehalten. Im Jahr 1991 öffnete die Pasinger Fabrik am Nordausgang des Bahnhofes ihre Pforten als städtisches Kulturzentrum und brachte wieder etwas Leben in die nächtliche Ruhe im Münchner Westen. Trotz ihrer direkten Lage an der S-Bahn sind ihre Besucher ein Umsatzfaktor, weil es eben nicht überallhin eine Zugverbindung gibt. Leider existiert noch eine Adresse in Pasing, die man höchstens aus Gründen der Beförderungspflicht anfährt, nämlich die Paosostraße 2, der Sitz der rechtsra - dikalen „Deutschen Nationalzeitung“ . Das Anwesen an der Ecke zur Maria-Eich- Straße fällt durch seine meist heruntergelassenen Rollläden auf. Für tägliches Gegifte in diesem Haus dürfte die unweite, im Mai 1999 eingeweihte Moschee in der Planegger Straße 18 a sorgen, deren sehr bescheiden ausgefallenen Minarette man zumindest im Winter, wenn die Bäume keine Blätter tragen, zur Kenntnis nehmen muss. Im Gebäude der Moschee befindet sich auch ein Reisebüro. Der Verfasser erhielt einmal am Pasing Maria einen telefonischen Lotsenauftrag zu einen „Reisebüro in der Planegger Straße hinten auf der rechten Seite.“ Dort angekommen, wurde klar, warum der Fahrgast mit seinem Lastwagen diese Bezeichnung gewählt hatte: Frisur, Kleidung und sonstiges Verhalten hielten ihn offensichtlich davon ab, das Wort „Moschee“ in den Mund zu nehmen. Stände und Verkehrssituation Folgende Stände liegen im 21. Stadtbezirk: August-Exter, Pasing Bahnhof, Pasing Maria, Schirmer. Der Schragenhof vom 9. Stadtbezirk (Neuhausen-Nymphenburg) liegt zwar knapp außerhalb, gehört aber auftragsmäßig zu Obermenzing. Gerade der Schirmer zeichnet auch für die weitere Umgebung zuständig. Der Pasing Bahnhof oder – richtiger ausgedrückt – einige der dort stehenden Kollegen haben den Verfasser, als er noch ein Greenhorn war, sauber gefoppt: Als er felsenfest glaubte, Erster zu sein, und sich ein Fahrgast näherte, brachte sich unter Bekräftigung anderer Kollegen der Zweite ins Spiel und lotste den Kunden in seinen Wagen. Beim nächsten Fahrgast präsentierte sich der Dritte als Erster, und schon war der Neuling abgehängt und verließ wütend, aber kleinlaut den Standplatz. Also: Aufgepasst! Die großen Durchgangsstraßen des Stadtbezirkes laufen oft Gefahr, verstopft zu sein, gerade während des Berufs- und Urlaubsverkehrs. Dann gilt es, verwinkelte Schleichwege zu fahren, die vielleicht etwas teurer sind, aber unter dem Strich schneller gehen. Seit Kurzem sind die Bauarbeiten zu der seit Jahrzehnten diskutierten Umgehung des Pasinger Marienplatzes angelaufen. Sie wird am Knie von der Landsberger nach Norden abzweigen, die Offenbach kreuzen und direkt an den Bahnhofsgleisen zur Lortzing führen. Damit bekäme dann das Pasinger Zentrum endlich ein ruhigeres und freundlicheres Gesicht. Fazit Pasing und Obermenzing bieten mit ihren Hotels, Arztpraxen, teilweise überregio - nal bekannten Gaststätten wie dem Weichandhof, Büros und sonstigen, auch horizontalen Gewerben sowie mit den Einkommensverhältnissen vieler seiner Bewohner und Bewohnerinnen ein zu - verlässiges Auftragsprofil. (BW) Als nächstes Viertel stellt der TAXIKURIER den 16. Stadtbezirk, Ramersdorf-Perlach, vor.
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Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC A Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat Start der dritten Staffel mit „A“ . Alarmanlage – immer wieder erfrischend, und für die Anwohner der Taxistände nachts um drei im wörtlichen Sinne auch „erhebend“, sind versehentlich ausgelöste Alarmanlagen. Zumal in 90% dieser Fälle der Fiaker nicht nur keine Ahnung davon hat, wie er das Dauergehupe eigentlich ausgelöst hat, sondern auch nicht weiß, wie er es wieder zum Verstummen bringt. Das in der Verzweiflung schon erwogene Abklemmen des Batterie-Pluspoles scheitert daran, dass die Batterie bei neueren Fahrzeugen auch nicht mehr zu finden ist. Kurzum: fragen Sie doch Ihren Unternehmer oder dessen Stellvertreter und lesen Sie die Pckungsbeilage oder Betriebsanleitung. Und zwar sinnvollerweise vor Beginn der ersten Schicht auf diesem Auto! Notfalls sind freilich auch die Anwohner der Taxistände aus langjähriger Erfahrung gerne zur unbürokratischen Hilfeleistung bereit … Ampeln – bringen zweifellos Farbe in’s Verkehrsgeschehen, aber am häufigsten doch einfach nur Zornesröte in die Gesichter der geplagten Autofahrer in München. Vielleicht ist’s ja (bei Fahrtrichtung Viktualienmarkt) an Blumen- /Ekke Papa-Schmid-Straße grün, nur dummerweise 15 Meter vorher an der Ecke Blumen-/Angertorstraße gerade genauso lange rot. Aber die Einrichtung einer „grünen Welle“ über eine so un - geheuere Distanz kann von unseren städtischen Verkehrsplanungsprofis nun wirklich verlangt weren! Ein ganz neues Exemplar der Gattung „Überflüssig wie ein Kropf“ hat Schrotti seit ein paar Monaten fast vor der Hustüre. Wo sich jahrelang der schlachthöfliche LKW-Verkehr an der Einmündung Thalkirchner- /Zenettistraße mühelos in’s sonstige Verkehrsgeschehen einfädeln konnte, regelt nunmehr eine Ampel den Verkehr. Auch dann, wenn keiner da ist. So z.B. abends um elf, nachts um drei, auch sonn- und feiertags durchgehend … Aber wehe, es ist unter der Woche tagsüber wirklich was los auf der Straße. Der Stau derer (insbesondere LKW), die nach rechts oder links in die Thalkirchner einbiegen wollen, reicht häufig zurück bis zum „Wirtshaus im Schlachthof“ . Ein Stau – wohl gemerkt – den es vor Aufstellung dieser Ampel noch gar nicht gab! Mit den Krokodilstränen über dieses unumgängliche Opfer im Dienste der Verkehrssicherheit können sich unsere Ampelliebhaber bequem den zusätzlich produzierten Feinstaub aus ihrem Antlitz tupfen. Anfänger – waren wir nachweislich alle mal, weshalb die meisten intelligenten Sprüche über die Greenhorns in unserem Gewerbe entbehrlich und in der Wirklichkeit oftmals sogar sehr dumm sind. Ge - rade die (Dienst-)Älteren unter uns halten die Gelegenheit, die normal wachsende Stadt und die exorbitant wachsenden Schikanen (hundert Meter Einbahn in diese Richtung, hundert in jene usw. usw. …) zu er-fahren und sich gleichzeitig auch noch an andere Dinge zu gewöhnen, wie z.B. MVG- oder Dialyse-Sammelfahrten oder jüngst (und noch) an den Datenfunk. Und außerdem: wer sollte sich denn zur Wiesn am Brausebad oder Esperantoplatz aufstellen, wenn ma mir koane Anfänger nimma hätt’n … Aufhalter – Fängr ein Passant, zumal einer nahe an der Gehsteigkante, plötzlich zum Schuhplatteln an, wenn er Sie bzw. Ihr Taxi sieht, sollten Sie nicht nur über die Wiederbelebung bayerischen Brauchtums freuen, sondern darüber hinaus auch zumindest nicht ganz ausschließen, dass es sich um die zeitweilig fast ausgestorbene Art der sogenannter „Aufhalter“ handeln könnte. Ausgleich – Nicht vererbbar. Nicht übertragbar. Und nur einlösbar für echte (!) Leeranfahrten, bei denen es also keinen Fahrgast und kein Geld gegeben hat. Also nicht dann, wenn der Wirt, Portier oder sonstwer bei Vorfahrt des Taxis einen „Fünfer“ ‘rausrückt und verkündet, der Fahrgast sei schon weg oder wolle noch nicht fahren. Das ist dann nichts anderes, als wäre zwar jemand mitgefahren, aber halt nur 300 oder 400 Meter. Das wären schließlich auch nicht mehr als fünf Euro geworden! Ausgleich für Kurzfahrten? Njet! 20 TAXIKURIER Alleinfahrer-Limousine gesucht für die Wiesn. Biete 20 Jahre Taxierfahrung und gute Konditionen! Telefon: 0163-1 73 61 08 Kleinanzeige Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier Öffentlich bestellt und vereidigt Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS) Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 KFZ- Schadensgutachten KFZ- Bewertungen
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Essen auf Rädern Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Foto: www.atelier-tacke.de Brotzeitstandl KIOSK „ST. MORITZ“ – Gun ezrainer str. 6 Dieser klassische Kiosk bietet neben den üblichen Brotzeiten sowie Pizza in verschiedenen Größen und Preisen zusätzlich noch ein relativ umfangreiches Sortiment an Dingen, die man beim letzten Einkauf im Supermarkt vergessen hat. Bei unserer Nachschau anlässlich dieser „Bestenliste“ an einem sommerlichen Sonntag Nachmittag war ein Teil des Außenbereiches als Strandbar mit Sand und Liegestühlen (!) hergerichtet und auch rege frequentiert. Metzgerei FUCHS – Haimhauser Straße 11 Neben Fleisch- und Wurstwaren aus der „Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall“ sind nunmer auch „Hohenlohener Weiderind und Weidelamm“ München hat vom kleinsten Brotzeitstandl bis zum ambitionierten Fresstempel so viel zu bieten, dass jegliche Auswahl nur höchst subjektiv sein kann – zumal dann, wenn man auch noch eine Bestenliste aufstellen will. Wir entschuldigen uns schon jetzt, bei den Vielen, die auch eine lobende Hervorhebung verdient hätten, aber aus Zeitgründen gar nicht getestet werden konnten. Aber schließlich ging und geht es bei dieser Rubrik eben nur um eine Orientierungshilfe und nicht etwa um den Versuch einer abschließenden Bewertung aller vorhandenen Angebote. Die Redaktion und der Vor-Ort-Tester haben sich nach 36 Monaten auf folgende Bestenliste geeinigt: feil, mithin das Fleisch von Tieren, die zu Lebzeiten nicht nur das Foto einer grünen Wiese gesehen haben. Wobei in allen Fällen auf artgerechte Halterung und Fütterung (der Tiere und auch der Kunden) Wert gelegt wird. Ein klassischer Metzgereiverkauf mit günstigem Imbiss – und das einen Steinwurf vom Feilitzschplatz entfernt. Bäckerei/Konditorei BUTTERBROT – Feilitzschstraße 31 Ein winziges Lädchen mit liebenswürdigem Service und überaus gemütlicher Einrichtung. Hier kann man bei entsprechender Witterung an den paar Tischen vor dem Laden am Gehweg sitzen und sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen – wovon gerne Gebrauch gemacht wird. Auch hier ergab die Nachschau keinerlei negative Veränderungen. Die sympathische Ausstrahlung des gesamten Ladens hinsichtlich Personal, Angebot und Preisen, hat sich nicht geändert. Ein kleines „Bollwerkchen“ gegen die Übermacht der Ketten- und Discount - bäcker. Weitermachen! Wirtshaus ROLANDSECK – Viktoriastraße/Ecke Unertlstraße Die schlechte Nachricht zuerst: die Preise wurden seit dem damaligen Test (Heft 2/07) ein wenig erhöht, sodass jetzt die Halbe Helles (Arcobräu) mit 3,20 Euro ein Zehnerl teurer ist als damals. Ebenso wurden ein paar andere Preise „angepasst“, was man jedoch angesichts der Inflation der letzten eineinhalb Jahre wirklich als Marginalie abtun darf. Nicht geändert hat sich – zum Glück – die Ausstrahlung der bodenständigen Gemütlichkeit und wohltuenden Unaufgeregtheit dieses Gasthauses mit seiner bayerisch-österreichischen Küche. Bei unserer Nachschau an einem heißen Sommertag schützen Markisen sowie Hecken den Außenbereich vor zu viel Sonne – und vor allzu neugierigenBlicken. (MS) In den nächsten Ausgaben erwartet Sie: ➜ Bestenliste Süd ➜ Bestenliste Ost ➜ Bestenliste West Bestenliste – München Nord 21TAXIKURIER ER- TAX Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung Frankfurter Ring 97 / Ecke Ingolstädter Straße 80807 München – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. T e l e f o n 0 8 9/3 07 48 04 7 Mobil 01 77 / 2 70 32 70 Kundendienst Folienversiegelung, Autoreinigung innen/außen, Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), Klima-Anlagen-Desinfektion (Geruchsentfernung) Frankfurter Ring 97 · 80807 München Mobil 0177/6 30 74 85 www.patecky.de
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22 TAXIKURIER Titelthema Was zeichnet einen guten Taxler aus? Tony Doll, Referent der Taxischule der Taxi-München eG Für einen guten Taxler in dem „Millionendorf-München“, ist der Fahrdienst nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung. Er verkörpert den „Service Taxi“ und ist für die Öffentlichkeit immer zugänglich. Er ist begeistert, München als beliebteste Stadt Deutschlands zu gestalten und zu erhalten. Ihm ist es wichtig, wesentlich beizutragen, dass der Fremde zufrieden ist und wieder kommt. Er verteilt Prospektmaterial von München (kostenlosen Gästeführer mit Cityplan, Olympiaveranstaltungs-Flyer, Hotelnachweis usw. bei der Taxi-München eG aufliegend ) an Fremde bei seinen Auskunftserteilungen. Er häuft sein Wissen an und ist aktuellen Standes, weil er den monatlich erscheinenden „TAXIKURIER“ und das Stadtmagazin „in-münchen“ liest. Bei Interviews spricht er positiv über seine Fahrtätigkeit und informiert den Fragenden über die Vorteile des Taxis und nicht umgekehrt, wie bereits mehrfach in Münchner Tageszeitungen zu lesen war. Er handelt nach dem Ausspruch: Ein guter Verkäufer ist ein guter Zuhöhrer. Sein Arbeitsfeld beherrscht er nicht nur als Chauffeur, sondern als Kundenberater, Vermittler seiner schönen Stadt München und vieles mehr. Er verfügt über gute Orts-, Branchen- und Taxispezifischen Kenntnisse und signalisiert , dass er der qualifizierte Ansprechpartner ist. Er beeindruckt den Kunden mit Antworten, die eben nur ein Taxifahrer weiß. Er nimmt selbst einem aggressiven Fahrgast geschickt den Wind aus den Segeln. Er debattiert nicht und ist nicht rechthaberisch und drängt den Fahrgast keinen Musikstil auf, sondern lässt frei wählen. Er ist entsprechend vorbereitet, da er mit keinerlei Hilfe gegenüber dem Kunden im Taxi rechnen kann und somit eine anspruchsvolle Aufgabe zu erbringen hat. Er macht keine digitale Multi-Funktionsgeräte-Präsentation, um den Fahrgast zu überzeugen sich doch auch so ein Gerät (BlackBerry bzw. Handhelfer usw.) anzuschaffen um seine Fahrten selbst auch ohne ein Taxi organisieren zu können. Er bietet dem Kunden den ganz individuellen, gewünschten Service an. Er ist seiner Sorgfaltpflicht bewusst, und ist behilflich gegenüber beeinträchtigten, älteren. behinderten und kranken Fahrgästen, und lässt keine Situationen entstehen, wie vor kurzem in der Presse über einen tragischen Tod eines Fahrgastes zu lesen war. Er verhält sich wie ein „Profi“ im hek - tischen Münchner Straßenverkehr. Er fährt verkehrsgerecht und fahrgastgerecht”, Er verbessert das Taxiimage, so dass der Ausspruch der allgemeinen Führerschein-Neulinge nicht stimmt. Der heißt: Sie sollen sich vor den „3 T’s“ in Acht nehmen. Gemeint ist kein anderer als Tram-Trucker -Taxi. Er übermittelt dem Fahrgast durch umsichtiges Fahren das Gefühl der absoluten Sicherheit und das all die Unannehmlikkeiten die der Fahrgast selbst gehabt hätte (Staus, Baustellen und Parkplatzsuche) es eben richtig war, das Taxi gewählt zu haben. Ihm ist deutlich, dass sein Produkt Taxi auch in der Zukunft eine gute Entwikklung gegenüber den anderen Anbietern machen kann (Erweiterung der Parklizenzbereiche, Umweltzone, Spritpreise und Fahrzeugkosten), wenn er richtig handelt und neue Segmente für seinen Berufszweig besetzt. Ein Großraumtaxi oder auch einen Taxibus fährt und eine gute Zusammenarbeit mit der Taxizentrale sucht und Sammelfahrten noch besser effizenter ausführt. Es freut ihn, dass er mit der Entscheidung „Taxifahrer“ die richtige Wahl getroffen hat und im Vergleich zu anderen Tätigkeiten die er vorher ausgeübt hat, eben nicht mehr seinen Arbeitsplatz verliert, mit keinen befristeten Arbeitsverträgen zu rechnen hat, keinerlei Mobbing mehr erfahren wird. Mit seiner neu gewonnen Taxlertätigkeit freut er sich über jeden Fahrgast, auch wenn die Fahrt noch so kurz ist und sagt lächelnd dabei: Ich habe gar nicht gewusst, dass mir Taxifahrern soviel Spaß macht und ich noch spielerisch dabei mein Geld verdienen kann“ . Dieses sich selbst bestimmen können und Kunden zufrieden zu stellen, ist für ihn Motor seiner Taxlertätigkeit. Wie in jeder Branche gibt es auch bei den Taxifahrerinnen- und Fahrern eine Qualitätsbandbreite von „sehr gut“ bis „unbefriedigend“ . Wir haben fünf Personen gebeten, doch einmal zu definieren, was einen „guten Taxifahrer“ in München ausmacht. Foto: www.atelier-tacke.de GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr
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Alfred Huber, Dienststellenleiter der Taxi-München eG Fast jeder, der einen Fahrgastbeförderungsschein sein Eigen nennt, wird sich natürlich auch für einen „guten“ Taxifahrer halten. Doch welche Kriterien sind erforderlich, um dies auch wirklich zu sein? Der eigentlich „gute“ Taxifahrer benötigt neben der fachlichen Qualifikation eine gehörige Portion Menschenkenntnis, diplomatisches Geschick und Einfühlungsvermögen. Die täglichen Herausforderungen auf der Straße fordern jedem diese Voraussetzungen in unterschiedlichen Situationen ab. Der „gute“ Taxifahrer versucht, die eigenen Probleme bei Schichtbeginn zu vergessen, um Fahrgäste, andere Verkehrsteilnehmer und das Personal der Zentrale damit nicht zu belasten. Ruhe auszustrahlen und auch in Ausnahmesituationen zu bewahren, ist das erste Gebot, um den Arbeitstag für sich selbst und die Mitmenschen angenehm werden zu lassen. Unabdingbar ist die Souveränität in der Anwendung der Technik. Dazu gehört die absolute Beherrschung des Fahrzeugs, die sinnvolle Nutzung von Funk- und Datenfunkgerät, der gezielte Einsatz der Na vi gation und – eigentlich eine Selbst verständlichkeit – der Gebrauch des Tax a meters. Noch wichtiger ist der Umgang mit den Menschen. Grundlegende Eigenschaften des „guten“ Taxifahrers sind Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, sowie die Fähigkeit, in Konfliktsituationen zu dees - kalieren, also Streit zu vermeiden bzw. zu beenden. Das Eingehen auf die Wünsche der Fahrgäste (angeregtes Gespräch oder Stille im Taxi) und das Gespür für notwendige Hilfen (Tragen des Gepäcks bis zur Wohnung, etc.) ergeben sich dann von selbst. Der „gute“ Taxifahrer ist also ein perfekter, besonnener Autofahrer, ein guter Psychologe und einfühlsamer Mitmensch. Im Sinne einer guten Zusammenarbeit zwischen Kunden, Vermittlungszentrale und Fahrpersonal wünsche ich mir als Verantwortlicher der Taxizentrale also ausnahmslos „gute“ Taxifahrer! Hans Meißner Vorstand Taxi-München eG Der Chauffeur ist Hausherr und Steuermann des Kraftfahrzeuges. Durch sein „Outfit“ und sein Fachwissen muss er Kompetenz ausstrahlen. Kompetenz im Umgang mit seinen Passagieren und natürlich Fachwissen, ob Ortskunde oder ganz einfach als Ratgeber und Problem - löser, das zeichnet den Fachmann aus. Eine Strecke von „A“ nach „B“ zurück - zulegen, womöglich mufflig schweigend, ohne die Fahrgäste zu beachten, reicht für den Führer eines Betonmischers, nicht aber für einen Menschenfreund. Als Wegbegleiter von Menschen ist Zu hören und Ver- Wer Opel sagt meint Häusler. Das erste Auto das sehen kann. Der neue Opel Insignia. Jetzt schon alle Infos bei uns. Für viele Kunden ist die Häusler Gruppe die Nr. 1 in der Region – mit Best- Preisen und bester Auswahl. Dafür sagen wir Danke. München-Zentrum · Landsberger Str. 83-87 Ihr Ansprechpartner: Oliver Otter Mobil 01 73 / 1 54 65 64 www.haeusler.de Häusler Automobil GmbH & Co. KG Abb. zeigt teilweise Sonderausstattungen. Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts: 7,6, außerorts: 4,8 kombiniert: 5,8; CO 2-Emissionen (g/km), kombiniert: 154 ( gemäß 80/1268/EWG). Bei uns schon ab € 24.300, - Z.B. Opel Insignia 2.0 CDTi, 81 kW (110 PS), Radio-CD MP3, Komfortsitze, Klimaanlage, ABS,ESP, TC Plus, Bremskraftverstärker EBV u.v.m. Auf Wunsch mit 3 Jahren Garantie bis 300.000 km. Fragen Sie uns! Auch mit kompletter Taxi-Ausstattung und Lackierung in Elfenbein lieferbar.
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24 TAXIKURIER ständnis für die Geschichten oder gar Nöte eines Gastes eine Selbstverständlichkeit. Auch Sie als Kunde einer Werkstätte oder eines Ladengeschäftes erwarten, dass auf Ihre Wünsche eingegangen wird und Sie zufrieden gestellt werden. Friede soll auch in Ihrem Taxi während der Fahrt herrschen. Abfälliges Schimpfen über andere Verkehrsteilnehmer, Politiker oder sonstige Zielgruppen trägt nicht zur Entspannung bei, gleiches gilt für einen hektischen Fahrstil. Zuvorkommender Fahrstil anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber vermittelt Fahrgästen, wie Dritten, Großzügigkeit und fördert unser Image. Dies ist für uns enorm wichtig, da jeder Mitbürger ein potentieller Fahrgast ist, um den wir werben müssen. Wie eine Allensbach-Umfrage ergab, hat sich unser Image von 2002 bis 2007 erheblich verbessert. Wir leben wie jede andere Branche von unserem Image. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, dass Fahrgäste Ihr Taxi in besserer Stimmung verlassen, als beim Einsteigen – eine Meßlatte ist dabei das Trinkgeld. Wenn Ihnen das nicht gelingt, probieren Sie es doch mit dem Lenken eines Be - tonmischers. Paul Rusch, Taxiunternehmer, Objektleiter TAXIKURIER Hat je schon einmal ein Berufsberater einem geraten, den Beruf eines Taxifahrers zu wählen? Ich glaube nicht, denn das Anforderungs-Profil ist breit und anspruchsvoll. Warum haben dann aber soviele den P-Schein? Weil die meisten die Freiheit an diesem „Job“ lieben oder es als Übergangslösung sehen. Deshalb ist die Bandbreite in dieser Branche vom überzeugten, den Berufsethos wahrenden Taxler bis zum „zufällig die Ortskunde geschafften“ Aushilfsfahrer so groß. Zuvorderst muss man sich bewusst sein, dass Tagfahrer und Nachtfahrer zwei völlig differente Berufe sind. Biorythmus und Be - ratungskompetenz sind hier die Stichworte. Manchen ist es unmöglich, tags zu schlafen und der Nachtfahrer ist meistens mehr gefordert, auf Wünsche und Fragen seiner Fahrgäste einzugehen. Den Unterschied zwischen „taktvoll“ und „tabulos“ jedoch sollten alle Fiaker innehaben. Wer die Dinstleistungsbereitschaft nicht verkörpert, ist in einem „Hellelfenbein-Auto“ fehl am Platz. Ebenso muss der „gute Taxler“ gut und versiert, aber auch gerne Autofahren. Schade, dass das „Fahren“ nicht geprüft wird. Die Ortskunde beherrscht er, ohne jede Seitenstraße wis sen zu müssen. Dafür kann er dann den Stadt plan schnellstens lesen oder das Navi als Nachschlagewerk nutzen. Er kennt die möglichen Staufallen. Sein Ortskunde-Wissen verschafft ihm manchen Funkstich zusätzlich. Der souveräne „Chauffeur“ bereitet sich zu jeder Schicht vor. Er weiß, was gerade in der Stadt läuft, kennt die Endzeiten von Theatern, Bühnen und Veranstaltungen. Der TAXI- KURIER und eine Tageszeitung gehören zu seiner Pflichtlektüre und liefern diese Infos, die drei Stiche mehr pro Schicht sichern. Über die Jahre erarbeitet er sich sein Wissen über seine Stadt. Ihn kann keine Frage überraschen. Krankenhäuser, Altenheime, Friedhöfe, Konsulate, Hotels, Gaststätten aller Coleur, Clubs, Nightlife sind ihm bekannt. Er füllt die Rolle „Botschafter Münchens“ perfekt aus. Auch bei Problemen anderer Art (Schlüsseldienst, abgeschleppte Autos, Fundsachen) antwortet er hilfreich bzw. bezieht die Rückfrage-Funker mit ein. Er ist umsatzorientiert, versäumt keinen Funkstich, akzeptiert gerne Aufragsscheine, nimmt auch Besorgungen an, „fährt alles“, „liebt“ Kurzfahrten, hat Grundkenntnisse in mancher Fremdsprache und füllt die Quittungen „fiskalgerecht“ aus. Er lässt sich jedoch nicht zum Spediteur herab, transportiert keine Fahrräder und sonstige fahrzeugschädliche Güter. Sein Arbeitsgerät – das Taxi – pflegt er wie sein Wohnzimmer. Innen ist wichtiger als aussen. Er teilt seine Pausen sinnvoll ein, verliert keine Zeit und keinen Geist beim „Standplatz-Gequatsche“ mit den falschen Kol - legen. Er lebt seine Stimmungen gegen - über dem Fahrgast durchaus aus. Kein falsches Gegrinse und übertriebenes Hofieren. Hat er nicht nötig. Er spürt nach kurzer Zeit, ob sein Kunde sprechen will. Er drängt dem Fahrgast nicht seinen Musikwunsch auf, hat aber für die gän - gigen Geschmäcker ein paar CD’s im Köcher. Renitenten Kunden oder stimulierten Fahrgästen gibt er grundsätzlich recht. Dies erspart Nerven und den Kollegen Hilfeleistungen bei „Dringend-Rufen“ . Man merkt unserem Parade-Taxler an, dass er den schönsten Beruf der Welt hat, den er in authentischem Outfit ausübt. Kurze Hosen, Muscle-Shirts, Sandalen sind „No’s“ ebenso wie störende Gerüche (Schweiß, Tabak, Knoblauch, Alkohol sowiese etc.). Er kämpft täglich für die Moral im Gewerbe. Er lehnt kategorisch unerlaubte Bereitstellung, Fahren ohne Taxameter und Schmiergelder ab. Er überholt keine Kollegen kurz vorm Standplatz und gibt dem Ersten beim Funkauftrag eine Chance. Obwohl Einzelkämpfer und „kein Heiliger“ sieht er sich als Team - player, als Mitglied seines Gewerbes, zu dem selbstverständlich alle Funker und Mitarbeiter der eG gehören. Diesem gnadenlosen Profil des „guten Taxler’s“ entsprechen vielleicht 5-10% der Zunft. Aber viele sind auf dem Weg dorthin. Heini Ugler, Funksprecher, Taxiunternehmer Einen guten Taxifahrer (im Folgenden „gT“ genannt) zeichnet natürlich in erster Linie seine Ortskunde Münchens und
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25TAXIKURIER Umgebung aus. Dieses Wissen wird im täglichen Fahrdienst ständig erweitert, wobei „gT“ gerne Zeit und Leerkilometer opfert um neue Straßen, Adressen und komplizierte Anfahrten ohne Fahrgast zu erkunden. Mit seinem aktuellen Kartenmaterial, Wo-Buch und eventuell Navi kann er potentiellen Fahrgästen schnell vernünftige Angebote für weiter entfernte Fahrziele ausarbeiten. Vermittlungsprovisionen für lukrative Fahrten und Beförderung ohne Taxameter im Pflichtfahrgebiet lehnt „gT“ kategorisch ab. Im Zweifel und bei problema - tischer Verkehrslage wird „gT“ mit dem Kunden die Fahrtstrecke immer vorab klären, um spätere Reklamationen zu vermeiden. In seinem gepflegten Fahrzeug (am besten obere Mittelklasse, Oberklasse oder großer Bus) führt er die vom Kollegen Frey im „Kurier“ empfohlenen Hilfsund Pflegemittel sowie Werkzeuge mit, die im Fahrzeug so verstaut sind, dass dem Fahrgast der Gepäckraum uneingeschränkt zur Verfügung steht. „gT“ hat immer ausreichend Wechselgeld dabei, um auch nach dem fünften Kurzstich in Serie den fünften 50 Euro-Schein wechseln zu können. Steuerrechtlich korrekt ausgestellte Fahrpreisquittungen sind für ihn genauso selbstverständlich wie die jährliche Trinkgeldmeldung ans Finanzamt. Anständig gekleidet (lange Hose, langes Hemd, eventuell Krawatte und geschlossene Schuhe) sitzt er am Standplatz, in erster Position, aufrecht und funkbereit im Fahrzeug, den Blick ständig kreisend, um eventuell ankommenden Fahrgästen prompt das Gepäck einzuladen und die Türen zu öffnen. Seine Aufmerksamkeit gilt auch dem Standplatztelefon und dem Funksprecher auf Kanal 1, wobei er, sollte er an einer hinteren Po - sition am Stand stehen, natürlich weiß, wenn die Kollegen vor ihm nicht an Funkaufträgen interessiert sind, dass er sich auf einen Standplatzruf unmittelbar als „erster Funker“ meldet, um dem Funksprecher nicht die kostbare Zeit zu stehlen und um den Auftrag doch noch zu erhalten. Durch seine vorausschauende und besonnene Fahrweise hat er immer grüne Welle und, kombiniert mit seiner professionellen Routenwahl, braucht er dadurch auch keine Verkehrsübertretungen zu begehen. Er schafft es auch immer den Kunden direkt am Fahrziel aussteigen zu lassen, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu behindern! Die vorgeschriebene Höchst - geschwindigkeit ist für ihn ein Muss, wodurch er keine Aufhalter übersieht und auch keine Kollegen kurz vor dem Standplatz überholt, um eine bessere Position zu ergattern. Sein Wissen über Wettervorhersage, Sportergebnisse und Börsendaten in Verbindung mit der Datenbank des Datenfunkgerätes (immer auf neuestem Softwarestand) lässt beim Kunden keine Fragen offen. Lästige Rückfragen in der Funkzentrale erübrigen sich dadurch auch! Diplomatisch stellt er sich auf jeden neuen Fahrgast ein: ob nüchtern, bekifft oder betrunken; eingebildet, aggressiv oder depressiv. Mit seiner freundlichen ruhigen Art verhindert er Konflikte, Ehekrisen und Selbstmorde. Er wird auch jedem Kurzfahrtenkunden das schlechte Gewissen nehmen und davon überzeugen, dass „gT“ weite Fahrten gar nicht so gerne mag! Das wäre wohl meine Vorstellung von einem „guten Taxifahrer“ . Vieles in der Darstellung ist überzogen und manches unreal, aber es zeigt die vielseitigen Ansprüche, denen ein Profi möglichst nahe kommen sollte. Ich bin der Meinung alle hauptberuflichen Kollegen entsprechen diesen Anforderungen im Großen und Ganzen, abgesehen von kleinen Schwächen, verursacht durch schlechte Tagesform oder aufgebauten Frust wegen langer Wartezeiten und mangelndem Umsatz. In diesem Sinne wünsche ich gute Stiche. Karin Dor Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi Als einziges deutsches Bond-Girl (neben Sean Connery) wurde Karin Dor mit „Man lebt nur zweimal“ weltberühmt. Inzwischen ist sie schon lange ein Theater- Star. Vom 27. August bis 1. November 2008 ist sie wieder einmal in München und spielt in der Komödie im Bayerischen Hof die extra für sie geschriebene Komödie „Man liebt nur dreimal“ . München und seine Taxler kennt Karin Dor sehr gut, da sie vor ihrem langen USA-Aufenthalt in unserer Stadt (Waldtrudering) gewohnt hat. Sie kann sich gut an eine in vielen Jahren ausgestrahlte Sendung mit Hans Rosendahl erinnern (Wetten daß), in der sie von ihm befragt wurde, welche Berufsangehörigen denn Heiligabend arbeiten müssten. Spontan antwortete sie mit „Taxifahrer“ . In der Folge wurde sie oft von Taxlern wegen dieser Antwort angesprochen. Während der Laufzeit der Komödie wohnt Karin Dor in Harlaching und legt den Weg zum Promenadeplatz oft per Taxi zurück. Es lohnt sich für die Taxler Münchens, nett zu sein, denn sie sucht einen Stammfahrer! (PR) Promi-Talk Weltstar Karin Dor mit München-Bezug
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26 TAXIKURIER Innsbrucker-Ring-Tunnel: Bis März 2009 wird eine Mittelwand eingebaut sowie die Sicherheitseinrichtungen auf Vordermann gebracht. Zur Zeit kommts ganz dick: Bis Ende Dezember 2008 ist in beide Richtungen je nur ein Fahrstreifen frei. Abhilfe: Man tut so, als gäbe es das Straßenstück nicht und fährt ausreichend weit drum herum (das ist aber kein Freibrief für übergroße Umwege). Leuchtenbergtunnel: Hier geht´s im Verhältnis zum Innsbrucker Ring fast schon gemütlich zu – immerhin gibt es hier pro Richtung zwei Fahrspuren. Hultschiner Str.: Noch bis Mitte September Behinderungen wegen eines kompletten Straßenumbaus. Immerhin gibt es hier künftig etwas mehr Straße: Aufgrund des zu erwartenden Plus an Autoverkehr kommen neue Abbiegespuren. Erstaunlich, daß die Stadt mal zur Kenntnis nimmt, daß nicht alles an zusätzlichem Verkehr vom MVV bewältigt werden sollte. Südlicher Stadtbereich: Garmischer/Krüner Str.: Im Zuge des „Langen Tunnels Südwest“ müssen vorab Kanalbauarbeiten durchgeführt werden. Die Staus in dem Bereich sind trotz hoher Spritpreise mehr und länger geworden und von der Garmischer Str. ist bis Ende September das Einbiegen in die westliche Krüner Str. nicht möglich. Luise-Kiesselbach-Platz: Auch hier wegen des „langen Tunnels“ Kanalbauarbeiten. Fahrbahnverschwenkungen im Kreuzungsbereich des Platzes mit Waldfriedhof- und Albert-Roßhaupter-Str. Bis Frühjahr 2009. Schwanseestr./Giesinger Bahnhofplatz: Endlich mal wieder eine neue Fernwärme leitung (FW). Stadteinwärts ist ab der Wallbergstr. nur eine Fahrspur frei. Dauer noch bis Ende Oktober. 18 mal in der Stadt, dreimal außerhalb: Und das sind nur die großen Baustellen, die zum Reaktionsschluß schon bekannt waren. Immerhin sind im Innenstadtraum zur Wiesn die schlimmsten Behinderungen weg. Dafür geht’s uns im Osten nass nei: Die Erreichbarkeit der Messe ist weiterhin bestenfalls suboptimal. Erfreulich, daß Messechef Wutzlhofer auch ein Verfechter von eigenen Taxifahrspuren ist. Leider sind Vernunft und Ideologie keine Partner, deshalb wird es auch hier beim Wünschen und Hoffen bleiben. Ein Manko des Baustellenberichts war bislang, daß nicht immer alle Baustellen rechtzeitig erwähnt werden konnten. Der Redaktionsschluß und auch der dann erforderliche Platzbedarf für die Baulöcher verhindern dies. Die schöpferische Pause von Mai bis jetzt haben wir genutzt, um Online zu gehen. Auf der neu gestalteten Internetseite www.taxi-muenchen.de (unter Favotiten ganz oben speichern!) finden Sie künftig im Bereich „Taxigewerbe“ unter „Aktuelles – Baustellenbericht“ alles Wissenswerte. Karten und Bilder sollen auf Dauer die sehr textlastige Geschichte auflockern. Viel Vergnügen beim Surfen. Somit wird ein monatlicher Baustellenbericht im Kurier entbehrlich. Er wird daher künftig nach Bedarf erscheinen, d.h. etwa alle drei Monate. Die Fernwärmeleitungen (FW) und ausgelutschten Trambahnschienen – von den Fahrbahndecken ganz zu schweigen – werden uns jedenfalls nicht ausgehen. Wie immer gilt: Kritik und Anregungen sind stets erwünscht. Bereich Innenstadt bis Mittlerer Ring Sternstr.: Eine private Baustelle der Ver - sicherungskammer. Im Bereich Robert- Koch-Str. wird immer wieder die Fahrbahn auf eine Spur eingeengt. Sosehr einzusehen ist, daß der vorhanden Platz verdammt knapp ist: Muß denn die Anlieferung von Baumaterial grundsätzlich morgens um 8:00 Uhr im dicksten Berufsverkehr erfolgen? Erhardtstr.: Bereits seit Beginn der Bausaison dürfen wir hier das Stauen üben. Richtung Norden ist nur eine Fahrspur frei, nach Süden immerhin zwei – aber schmale. Die Stadtentwässerung baut einen sogenannten Spartentunnel und das noch bis März kommenden Jahres. Bayerstr./Stachus: Die Bauwerksfugen am Stachusbauwerk knirschen. Gottseidank nur bis Wiesnbeginn sind Fahrspurreduzierungen am Anfang der Bayerstr. sowie in der Sonnenstraße. Leopoldstr.: Noch bis Ende 2009 vor allem zwischen Münchner Freiheit und Parzivalplatz erhebliche Behinderungen wegen des Baus der Millionentram. Von der Rhein- und Potsdamer Str. kann nicht links in die Leopoldstr. abgebogen werden. Nördlicher Stadtbereich: Tatzelwurm: Das Bauhilfsgerüst auf der A9 wandert langsam aber sicher nach Norden. Auch die Zuführung von vom Föhringer Ring wächst und gedeiht. Wenn alles klappt, ist zu Weihnachten der erste Bauabschnitt fertig. Moosach U-Bahn: Noch bis Ende 2009 erhebliche Behinderungen im Bereich Gröbenzeller Str./Memminger Platz. Im Bereich Bunzlauer Str./-Platz werden momentan die Fahrbahnen wiederhergestellt. Die Pelkovenstr. ist zwischen der Dachauer und der Feld mochinger Str. gesperrt. Dachauer Str.: Bis Ende Oktober sind Brückeninstandsetzungen beim Sapporobogen im Gang. Östlicher Stadtbereich: Einsteinstr.: Noch bis Mitte Oktober Behinderungen wegen Fernwärmeleitungen. Richtung Messe ab der Grillparzerstr. nur eine Fahrspur. Viel Spaß bei den Fahrten von und zum Kardiologen-Kongress bzw. expo-real (siehe auch A94). Wichtige Information Baustellenbericht Herbst 2008
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27TAXIKURIER Schönstr.: Noch bis Ende Oktober Fahrbahnerneuerung in wechselnden Bau - abschnitten. Wechselverkehrsregelung mit Baustellenampeln. Kistlerhofstr.: Noch mal eine FW. Daher bis Ende November zwischen Machtlfinger und Schertlinstr. Einbahnregelung Richtung Aidenbachstr. Westlicher Stadtbereich: Friedenheimer Brücke: Noch bis Oktober wird das Brückenbauwerk umfangreich instandgesetzt. Nur eine Fahrspur pro Richtung. Arnulfstr.: Auch zwischen Wilhelm-Haleund Schäringerstr. bekommen wir eine neue FW spendiert. Noch bis Ende September schmalere Fahrspuren in diesem Bereich. Nordumgehung Pasing: Nach gefühlten 100 Jahren Planung wird sie tatsächlich gebaut. Im Zuge dessen sind zur Zeit Kreuzungsumbauten im Bereich Landsberger Str./Am Knie sowie Lortzing-/ Kafler-/Haberlandstr. im Gang. Dauer der Maßnahme bis 2011. Auch im Pasinger Ortskern kommt es dann zu umfangreichen Straßenumbauten. Außerhalb Münchens: A8 (München-Augsburg): Ab Auffahrt Dachau/FFB bis Augsburg Ausbau auf sechs Spuren. Immer wieder Fahrbahnverschwenkungen und Sperrungen von Anschlussstellen. Ganz wichtig: Die mobilen Fotostudios finden immer wieder neue Möglichkeiten zum Abkassieren, also nicht zu schnell fahren. A9 (München-Nürnberg): Brückenbau - arbeiten zwischen Pfaffenhofen und Dreieck Holledau an mehreren Stellen. Schmalere Spuren, sehr hohe Staugefahr – besonders zur Rush Hour und im Wochenendverkehr. Dauer noch bis Mitte Oktober. A94 (München-Passau): Zwischen Daglfing und Moosfeld Brückenbauarbeiten. Bis Mitte Oktober in beiden Richtungen Behinderungen mit schmaleren Fahr - streifen und Tempo 60. Viel Spaß beim Messeverkehr. (WH) Der Flughafen München hat bei den World Airport Awards 2008 erneut den Titel als Europas bester Airport verteidigt. Damit nimmt München bereits zum vierten Mal in Folge die Spitzen - position in Europa ein. An der weltweiten Erhebung durch das unabhängige Londoner Luftfahrtforschungsinstitut Skytrax hatten sich mit 8,2 Millionen Befragten mehr Passagiere ale je zuvor beteiligt. Insgesamt wurden über 190 Flughäfen bewertet. In der weltweiten Rangliste der Flug - häfen landete München hinter den asiatischen Flughäfen Hongkong, Singapur, Seoul und Kuala Lumpur auf dem fünften Platz. In der Kategorie „Bester internationaler Umsteigeflughafen“ belegte München weltweit sogar einen hervorragenden zweiten Platz. Auch bei den Kriterien Gastronomie und Einreise- Service glänzte die bayerische Luftverkehrsdrehscheibe im globalen Ranking mit jeweils dritten Plätzen. Bei den „World Airport Awards“ werden jedes Jahr internationale Flughäfen und Fluggesellschaften von den Kunden unter die Lupe genommen. Bei den Airports werden insgesamt rund 40 Kate - gorien bewertet, darunter beispielsweise die Abfertigungs- und Servicequalität, die Freundlichkeit und Kompetenz des Flughafenpersonals, das Einkaufs- und Unterhaltungsan - gebot oder die Umsteigemöglichkeiten. Die Einzelergebnisse aus den verschiedenen Kategorien sollen in Kürze ver - öffentlicht werden. „Dass es uns trotz einer abermaligen deutlichen Verkehrszunahme offenbar gelungen ist, unsere hohen Service- und Qualitätsstandards zu halten, erfüllt uns mit großer Freude.“, resümierte Dr. Michael Kerkloh, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, angesichts der erneuten Auszeichnung. Die besten zehn Flughäfen der Welt: 1. Hongkong 2. Singapur 3. Seoul 4. Kuala Lumpur 5. München 6. Kansai 7. Kopenhagen 8. Zurich 9. Helsinki 10. Kapstadt Fluggäste wählen München erneut zu Europas bestem Airport Flughafen München Foto: Flughafen München
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28 TAXIKURIER Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner CAR 2000 in München testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen erfüllt werden. Unser Aktionspartner, CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten des Jahres 2008“ aus. Unser Monatsthema: Sommeroutfit der Taxler Das Sommer-Outfit von Münchens Taxifahrern stellt immer wieder eine Potpourri verblüffender Muster, Farben, Stoffe und Stilrichtungen dar. Sicherlich ist Kleidung an und für sich und auch subjektiv eine reine Geschmackssache, aber einige Regeln sollten stets beachtet werden: ➜ Schalten Sie stets Ihre Klimaanlage an, falls vorhanden. Dies vermeidet Reizklima und Schweißperlen. ➜ Benützen Sie erfrischende Deodorants und wohlriechendes Eau de Toilette. ➜ Erfrischen Sie sich mit gekühlten Getränken. ➜ Tragen Sie möglichst leichte und knitterfreie Kleidung. ➜ Wenn es auch noch so heiß wird, die meisten Männer sehen in kurzen zHosen eher unvorteilhaft aus. Die kurze Hose passt zur Freizeit und sollte nicht als Berufskleidung eines Taxifahrers ausgewählt werden. ➜ Komplett ärmellose Muscle-Shirts sind ein Tabu. Sie sehen nur gut aus, wenn der Träger entsprechend trainiert ist und gehören ins Fitness-Studio oder an den Badestrand. ➜ Auch wenn die letzte Pediküre eine Verschönerungskur für die Füße geleistet hat, sollte ein Taxifahrer dies nicht in Sandalen oder gar Flip-Flops zur Schau stellen. Als Fahrgastbeförderer ist geschlossenes Schuhwerk Vorschrift (Unfallverhütungsvorschrift der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen. Im hochsommerlichen München war unser Taxi-Checker unterwegs und hat das Erscheinungsbild unserer Taxler untersucht Taxi 1: ✷ (Nr. 525, 7. August, 20.30 Uhr, Hauptbahnhof-Mitte) Die dunkle Beinbeharrung dieses Fahrers mag zwar männlich sein, kommt aber auf dessen durchwegs blassem Teint ungünstig und sehr deutlich zur Geltung. Ab - solut fehl am Platze sind auch die Shorts mit aufgesetzten, großräumigen Taschen. Vielleicht ein praktisches Outfit für Abenteurer und Globetrotter – im Großstadtdschungel Münchens kommt man aber auch mit dezenteren Beinkleidern durch. Taxi 2: ✷ (Nr. 3236, 7. August, 20.40 Uhr, Hauptbahnhof-Süd) Hier bestechen die strapazierfähigen Trekkingsandalen, die sich wahrscheinlich wasser-tauglich, atmungsaktiv, mit gepolstertem Fußbett, verstellbaren Riemen optimal an die Füße des Fahrers anpassen, aber nicht an das Stadtbild München. Die knielangen Überlebenshosen passen zwar farblich zum roten T-Shirt, Auf gabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste Dr. med. univ. Hans Bake v. Bakin 85609 Aschheim · T assilostraße 23 T axi, Mietwagen, Bus, Lkw. Verl. US 31,–€ Erst- u. gr. Verl. US (ü. 60 Jahre) 81,–€ Ersatztestverfahren möglich. T elefon 089/370 656 90 Mobil 0172/6 52 38 05 www.fuehrerscheinuntersuchung.de
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Die Bewertung ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend aber dennoch frage ich mich, wo mit diesem Pionier die Reise hingehen soll. Taxi 3: ✷✷✷ (Nr. 3226, 7. August, 21.20 Uhr, Feilitzsch) Der lang ersehnte Regenguss hat sich nun endlich eingestellt und München kann wieder aufatmen. Wasserscheue Nachtschwärmer nützen nun das Fortbewegungsmittel Taxi und hier, am Nabel von Schwabing kommt das Geschäft zügig ins Rollen. Ein sommerlich hell gekleideter Mann mit lässig weitem Hemd und ebensolcher Hose gerät in mein Blickfeld. Ehe ich ihn näher ins Visier nehmen kann, ist er schon mit einem sehr eiligen Passagier davon. Taxi 4: ✷ (Nr. 321, 11. August, 15.00 Uhr, Bahnhof-Nord) Dieser groß gewachsene Mann möchte wohl seine Wochenendaktivitäten auf den heutigen Montag ausweiten. Die klassischen Joggingschuhe werden hier durch dreiviertel-lange, graue Allzweck-Schlabberhosen ergänzt. Als Farbtupfer dominiert das grell orange T-Shirt in XXL- Version. Taxi 5: ✷✷✷✷ Gewinner! (Nr. 3050, 11. August, 15.15 Uhr, Stachus-Rondell) Schwül und heiß drückt die nachmittägliche Temperatur auf die Gemüter. Massen von Touristen erfrischen sich am Rande der Wasserfontänen und verwüsten den Karlsplatz mit ihren Junkfood –Abfällen. Ziemlich hinten, in der wartenden Taxischlange, mache ich meinen nächsten Kandidaten aus. Hellblaues, kurzärmeliges und schön gebügeltes Hemd, lange 29TAXIKURIER München Splitter ➜ „Fischmeister“ Werner Hunsinger hat eine neue Bleibe. In der Neuen Pinakothek eröffnete er das „Hunsinger“ . ➜ Die Hundstage für die Stamm - gäste der Gaststätte „Großmarkthalle“ sind vorbei. Seit 11. Mai war die Traditionsgaststätte wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Jetzt ist wieder geöffnet und das Lokal steht in neuem Glanz. ➜ Nach einem Umbau eröffnet im Mercedes-Eck in der Brienner - straße im Dezember die erste weltweite Mercedes-Gallery. ➜ Die Schwabinger 7 wird im Zuge des Abrisses des Monopol-Kinos bis zum 31. März 2009 geschlossen. Die legendäre Absturzkneipe wird an keinem anderen Ort weitergeführt. ➜ Nach einer Studie der Beratungsfirma Mercer ist München die teuerste Stadt Deutschlands. Weltweit rangiert unsere Stadt auf Platz 37. Untersucht wurden insgesamt 143 Großstädte. ➜ Mit dem „Formosa“, Lehrer- Wirth-Straße 15 (Riem-Arkaden) eröffnete das erste taiwanesische Lokal Münchens. ➜ Tolle Geste vom GOP-Varieté. Münchens Taxler werden eingeladen! Um das GOP (ehemals Kleine Komödie“ kennenzulernen, genügt ein Anruf (siehe Bericht in dieser Ausgabe). (PR) helle Hosen und dunkle, geschlossene „Slipper“ . Es hat sich also doch gelohnt und es gibt ihn! Trendorientiert und gepflegt präsentiert sich unser Gewinner und wir können stolz auf ihn sein. Der Gewinner! Alexander Wagner Engelhardstraße 6 81369 München erhält für seine historischen Kenntnisse von unserem Chrysler Partner CAR 2000 ein Präsent. Der TAXIKURIER gratuliert herzlichst.
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30 TAXIKURIER Wehret den Anfängen TAXIKURIER, Ausgabe 1 0/1992 Am Donnerstag, den 10. September 1992, stellte sich der Vater einer Münchner Taxiunternehmerin mit deren Taxi am Bayer-/Schützen Stand auf. Nach einiger Zeit erschien der Türsteher des Hotel „Königshof“ und erklärte dem Fahrer, wenn er ihm 5 DM gäbe, bekäme er eine Fahrt zum Flughafen. Der Fahrer händigte dem Portier den geforderten Heiermann aus und erhielt drei Fahrgäste zum Flughafen. Die Unternehmerin bat in einem Schreiben an die Hotelleitung um deren Stellungnahme zu diesem Vorfall. Die Antwort steht noch aus. Es kann nicht angehen, dass diese Praxis Schule macht. Wir setzen eine Schraube ohne Ende in Bewegung, wenn wir uns nicht geschlossen gegen diese Form der Nötigung wehren. Stellen wir uns einmal vor, durch ein weiteres Fortschreiten der wirtschaftlichen Rezession nimmt die Anzahl der Fahrten weiter ab. Die Umsätze reduzieren sich und besonders schlaue Kollegen gehen den Hotelportiers auf den Leim. Dabei ist vorauszusehen, dass diese „Provisionen“ nach oben ausufern. Auf der Strecke bleibt dabei der Tarif als Ordnungsinstrument, das uns letztendlich vor Selbstzerfleischung schützt. Die älteren Kollegen werden sich erinnern, dass bereits in den 60er Jahren, als eine Fahrt vom Hauptbahnhof zum Flughafen noch 11/ 12 Mark kostete, besonders schlaue Hotelportiers pro Flughafenfahrt 2 Mark Provision anboten. Wenn Sie also derartige Praktiken feststellen oder beobachten, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an den Vorstand der Genossenschaft. Wir hoffen nicht, dass der Anstoß zu dieser Nötigung von Taxifahrern ausging. (HM) Anno dazumal Messe München Ein absolutes Kongress-Highlight im Jahr 2008 findet Ende August in München statt: Von 30. August bis 3. September tagt im Internationalen Congress Center München (ICM) die Europäische Kardiologenvereinigung. Erstmals findet der Kongress der European Society of Cardiology (ESC) ein weiteres Mal am selben Ort statt, denn schon im Jahr 2004 war München Gastgeber. Für München als Veranstaltungsort spricht nicht nur das für Großkongresse ideal ausgestattete ICM mit direktem Anschluss an die Messehallen der Messe München, sondern auch die hervorragende Infrastruktur sowie die gute internationale Anbindung über den Münchner Flughafen. Zur Begrüßung der Mediziner haben sich die Stadt, die Messe München sowie die Hotellerie, Einzelhandel und Flughafen etwas Besonderes ausgedacht, denn die ganze Stadt wird „Farbe bekennen“: An zentralen Orten werden die Fahnen des ESC wehen, auf Taxen und Shuttle-Bussen wird für die Dauer des Kongresses „Munich welcomes ESC“ angebracht sein und in ausgewählten Hotelzimmern erwartet die internationalen Gäste ein Duftkissen sowie ein Begrüßungsschreiben vom Oberbürgermeister Christian Ude. Die Taxler, zahlreiche Hotelmitarbeiter sowie alle Hostessen werden zudem ein „Welcome-Button“ tragen. Mit über 25.000 Teilnehmern ist der ESC-Kongress nicht nur der größte Medizinkongress, der in Deutschland stattfindet, sondern europaweit die größte wissenschaftliche Veranstaltung überhaupt und der weltweit größte Kardiologie-Kongress. Für die Stadt München und ihr Umland bedeutet der renommierte ESC-Kongress einen Kaufkraft-Zufluss von 70 Millionen Euro – bei Ausgaben in Höhe von 400 Euro pro Kongressteilnehmer und Tag. Der Taxibedarf ist bei diesem Kongress sehr hoch. Die Zufahrt zum Haupteingang des ICM erfolgt über die Olof-Palme-Straße bzw. dem Eingang West der Neuen Messe München. München wird Kardiologen-City Foto: Messe München GmbH +DOOR7D[LIDKUHU ')'014.#)''74'5#:+5%*'+05 '4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66 70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+ (XURSDVJU|WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK ,00(5 0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ g +0.#55814$'*#.6'0g
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Im Alltag wird häufig außer Acht gelassen, dass die Menschen nicht alle gleich sind und die Überwindung von Raum, also Mobilität, nicht von allen gleich bewältigt werden kann. Menschen unterscheiden sich nicht nur in Geschlecht, Alter oder Herkunft, sondern auch durch ihren Gesundheitszustand sowie durch sogenannte Handicaps. Diese Handicaps und Erkrankungen schränken die Mobilität stark ein und können nur mit Hilfe bewältigt werden. Dabei gibt es verschiedene Lösungen, die den Menschen helfen sollen, mobil zu sein. Vielleicht sind auch Sie manchmal im Umgang mit behinderten Menschen un - sicher und verlegen. Das sollte aber nicht dazu führen, dass wir aus dieser Unsicherheit den Umgang mit Menschen mit Behinderung vermeiden. Ich möchte in diesem Beitrag einige Tipps zum Umgang diesem Personenkreis geben. Allgemeines Verhalten Der Wunsch nach Mobilität lässt immer öfter auch Kranke und Menschen mit Behinderung unsere Dienstleistung in Anspruch nehmen. Dabei helfen ihnen nicht Mitleid, sondern Respekt und Freundlichkeit, wie sie auch Menschen ohne Behinderung entgegen gebracht werden. Verhalten Sie sich also ganz normal und verzichten Sie auf Mitleidsbekundungen. Körperbehinderte Menschen haben gelernt, mit ihrer Behinderung zu leben und erwarten, dass man darüber kein Aufheben macht. Oft können sie sich gut selbst helfen, weil sie es erstens gelernt haben, möglichst alleine zurechtkommen und zweitens ihr Selbstwertgefühl durch die Selbständigkeit gefördert wird. Natürlich kann es dadurch etwas länger dauern, bis der Fahrgast ein- oder ausgestiegen ist. Hier ist von den Fahrer/innen Rükksichtnahme und Geduld gefordert. Begegnen Sie diesen Fahrgästen also mit Respekt und mit Rücksicht auf ihre Krankheit oder Behinderung. Distanz und Hilfestellungen Jedem Menschen kommt unantastbar Würde zu. Unabhängig von seiner Behinderung, Herkunft und Leistungsfähigkeit gebührt ihm unsere Achtung und respektvoller Umgang. Aus diesem Grund ist beim Umgang mit Menschen mit Han - dicaps in besonderem Maße auf die Individualdistanz zu achten. Diese bezeichnet sozusagen einen unsichtbaren Kreis, den jeder Mensch um sich herum hat und in den er nur engste Vertraute lässt. Wenn Fremde – und dazu auch noch ohne Ankündigung – in diesen Kreis eindringen, und dabei dem Menschen körperlich sehr nahe kommen, wird häufig Stress, Angst oder gar Panik ausgelöst. Diese Reaktionen entstehen ganz unbewusst und instinktiv und können nicht beeinflusst werden. Fassen Sie also nie einen Fahrgast ohne Aufforderung beim Arm um ihm aus dem Auto zu helfen und greifen sie nicht einfach an einen Rollstuhl, um ihn passend an das Fahrzeug zu manövrieren. Ihre Absicht ist gut gemeint, aber: wie würden Sie reagieren wenn ein Fremder Sie ohne ein Wort einfach anfasst. Fragen Sie deshalb: „Kann ich Ihnen behilflich sein?“ oder besser noch: „Wie kann ich behilflich sein?“ Nach einer Erlaubnis ist es dann natürlich völlig in Ordnung, den Fahrgast anzufassen. So kann er seine Mobilität und Handicap schließen sich nicht aus Titelthema In unserer heutigen Gesellschaft wird Mobilität groß geschrieben, sie trägt im starken Maße zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben bei. Wir als Taxiunternehmen und Taxifahrer/innen unterstützen die individuelle Mobilität in besonderer Weise. Dabei stellt die Personenbeförderung von Menschen mit Behinderung (Handicap) oder kranken Menschen oft eine besondere Herausforderung an Fahrzeug und Fahrer/innen dar. Fotos: www.atelier-tacke.de 31TAXIKURIER
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DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN CAR 2000 Auto-Service GmbH Frankfurter Ring 137-139 80807 München Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40 Telefax: +49 (0)89 52 03 30 50 E-Mail: ms@car-2000.com 3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS) Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fahrlicht-System Dieselpartikelfilter Regensensor, Tempomat Bordcomputer, Klimaautomatik ab 28.590 Euro zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung sowie Taxipaket. NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD. Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren. Eigenständigkeit bewahren und selbst entscheiden, ob und wann ihm geholfen werden soll. Neben der oben beschriebenen Problematik der körperlichen Nähe müssen auch viele kleinere technische Dinge berück - sichtigt werden. So sollte z. B. bereits bei der Anfahrt darauf geachtet werden, dass das Fahrzeug sehr nahe an der Bordsteinkante zum Halten kommt, so dass kein großer Abstand zwischen Rollstuhl und Fahrgastraum überwunden werden muss. Ein richtig positionierter Rollstuhl mit angezogenen Bremsen und ein ganz nach hinten geschobener Beifahrersitz erleichtern das Ein- und Aussteigen. Die meisten Rollstühle können, wie nachfolgend beschrieben, zerlegt und im Kofferraum verstaut werden. Dabei ist zu beachten, dass so ein Rollstuhl sehr teuer ist und eine pflegliche Behandlung daher angebracht ist. Diskriminierung Diskriminierung äußert sich durch Verhalten und Sprache. Durch den Begriff „Behinderte“ fühlen sich die meisten abgewertet. Besser ist es, man spricht von behinderten Menschen, Menschen mit Behinderung oder von Menschen mit Handicap. Gehbehinderte Menschen im Rollstuhl sind nicht an ihn gefesselt sondern benutzen ihn als Hilfsmittel und Transportmöglichkeit. Ebenfalls sollte das Wort „Mongoloide“ nicht benutzt werden, diese Menschen leiden am Down-Syndrom. Gleichermaßen gibt es bei uns auch keine „Zwerge“ sondern kleinwüchsige Menschen. Vermeiden Sie solche Diskriminierungen auch in Gesprächen mit Kollegen oder Freunden. Aber Achtung – vor lauter Bemühen, ja nichts falsch zu sagen, sollten Sie nicht stumm wie ein Fisch Ihren Fahrgast befördern. Und sollte die Sprache auf die Behinderung kommen und Sie nicht wissen, ob Sie sich richtig ausdrücken, fragen Sie einfach. Zeigen Sie, dass Sie interessiert sind und dass Sie Rücksicht nehmen wollen, aber nicht wissen wie. Das heißt nicht, dass Sie aus Neugierde über Schicksal und Krankheit fragen, denn zu fragen, wie etwas ausgedrückt werden soll, oder wie und ob Sie helfen können, ist nicht falsch, sondern drückt Respekt und Rücksicht aus. Geduld und Rücksicht Respekt gegenüber allen Menschen fordert auch Geduld. Es ist nun mal so, dass das Ein- und Aussteigen bei Menschen mit Behinderung, Kranken und Senioren länger dauert als bei einem 20jährigen gesunden Menschen ohne Behinderung. Aber nicht nur das Ein- und Aussteigen, sondern auch der Besuch beim Arzt, im Krankenhaus oder der Dialysestation dauert häufig länger. Wenn also der Fahrgast zu der Zeit, die vereinbart war, nicht gleich „parat steht“ haben Sie Geduld. Er verlängert Ihre Wartezeit sicher nicht mit Absicht, oder weil er Sie ärgern will. An dieser Stelle möchte ich auch darauf hinweisen, dass Fahrgutscheine bares Geld bedeuten und keines Falls der Unmut über diese Gutscheine am Fahrgast ausgelassen werden sollten. Und – unabhängig vom Anstand, der Respekt, Rücksichtnahme und Geduld gebietet – diese Menschen sind unsere Kunden, die neben dem Fahrpreis auch Trinkgeld bezahlen. Seien Sie doch einmal ehrlich, würden Sie Trinkgeld geben, wenn Sie das Gefühl hätten nicht respektiert zu werden? (CR) ➜ Hier noch ein Geheimtipp: Am 1. September 2008 ist Eröffnung vom Integrationskindergarten Kleeblatt Weilheimer Straße 20 81373 München Telefon: (0 89) 71 00 75 50 (Frau Schurian) Derzeit sind noch Plätze frei! Die integrative Kinderkrippe Kleeblatt hat ab Juli 2009 noch vier Förderplätze für Kinder mit Behinderung frei.
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33TAXIKURIER 04 01 07 05 02 08 06 03 09 10 Und so wird ein Rollstuhl fachgerecht für den Transport zusammengeklappt: 01 Zu Beginn die beiden Bremsen des Rollstuhls feststellen. 02 Dann das Sitzkissen von der Sitzfläche entfernen. 03 Die beiden Fußklappen senkrecht stellen. 04 Dann die beiden Fußklappen jeweils 90 Grad nach außen drehen. 05 Die beiden Armstützen nach oben ziehen … 06 … und ganz herausnehmen. 07 Dann die Sitzfläche mit beiden Händen hochziehen. 08 Die beiden Kippstützen (hinten) nach innen drehen. 09 Der Rollstuhl kann jetzt platzsparend verstaut werden. 10 Falls der Rollstuhl noch immer zu groß zum Verstauen ist, lassen sich die beiden Räder abnehmen, indem man jeweils auf die Nabe in der Mitte des Radreifens drückt. Aufbau des Rollstuhls in umgekehrter Reihenfolge ausführen.
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34 TAXIKURIER Der Kollege und Schneidermeister Zufar Sahapov aus Sankt Petersburg nutzte das um 1980 einsetzende politische Tauwetter in der damaligen Sowjetunion und eröffnete mitten im Sozialismus eine private Schneiderwerkstatt, die maßgeschneiderte Konfektion in kleinen Serien für Modehäuser herstellte. Mit mehreren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konnte er dem zunehmenden Interesse an seinen Produkten entgegengekommen. Zufar war für eigentlich alles zuständig und verantwortlich: Akquisition der Aufträge, Einkauf der Stoffe, Schneidern der Kleidung und dann auch noch die Auslieferung. Entspannung und Stressabbau waren, was ihm fehlte, und er fand sie im Herumkurven mit seinem Auto in Sankt Petersburg. Irgendwann dachte er daran, dieses Herumfahren mit einem kleinen Zuverdienst und gleichzeitigen netten und interessanten Gesprächen zu verbinden. Er ließ sich also eine Taxikonzession für sein Privatfahrzeug ausstellen und steuerte sozusagen zum Vergnügen durch die Metropole des Nordens mit ihren 6 Millionen Einwohnern. Als die Sowjetunion 1991 auseinanderfiel und sich daraufhin anfangs ein wilder Kapitalismus breit machte, kam Zufar nach München und arbeitete in einer Spedition. Das Autofahren lag ihm, nicht aber die dauernde Einsamkeit eines Fernfahrers. Im Jahr 1995 machte er daher den Taxischein und fährt seitdem nachts. Denn tagsüber – genauer nachmittags nach wohl verdientem Schlaf – arbeitet er weiterhin als Schneidermeister, und zwar wie in Sankt Petersburg in seiner eigenen Werkstatt. Zufar Sahapov erledigt auch Änderungen an Kleidungsstücken, während sich die Maßschneiderei nicht mehr lohnt. Sein hauptsächliches Interesse und Können liegen aber in der Verarbeitung von Leder. Er fertigt beispielsweise Gürtel nach individuellen Körpermaßen und Designwün- Schneider-Werkstatt, Daiserstraße 11 Die versteckten Schätze Münchens Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ . Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht die Wirklichkeit meistens doch anders aus. Gerade in der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet. Und dennoch haben sich trotz horrender Mieten kleine Läden und Handwerksbetriebe gehalten, die mit ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen Charme bewahren. Ab sofort stellen wir solche versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgästen mit Stolz und Kenntnis die versteckten, manchmal kuriosen Schätze Münchens vermitteln möchten. schen an. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit hat er auf die Anfertigung von Geldbeuteln, und hier insbesondere Taxigeldbeuteln, gelegt. Zufar entwirft selbst eigene Muster und berät die Kundschaft bezüglich ihrer eigenen Vorstellungen. Als Taxikollege weiß er natürlich, wie ein Taxlergeldbeutel auszusehen hat und was er leisten muss. Aus einem Stück Leder in der Wunschfarbe der Kundin oder des Kunden entsteht dann Schritt für Schritt in feinster Handarbeit und mit hohem handwerklichem Können ein absolutes Unikat. Nachdem Qualität für Zufar das oberste Gebot ist, wird auch kein Plastik- oder Pamperlleder verarbeitet, sondern ausschließlich das Beste vom Besten. Auf diese Weise erhält man einen Geldbeutel, der in seiner Individualität und Langlebigkeit ein Begleiter fürs ganze Berufsleben wird. Die Preise liegen je nach persönlichen Wünschen ab 50 Euro – nicht viel für einen Lebensgefährten, der einem oder einer täglich Freude bereitet. Wer kann das schon von einem menschlichen Lebensgefährten behaupten? (BW) Kontakt: Schneider-Werkstatt Sahapov Herr Zufar Sahapov Daiserstraße 11 Telefon: (089) 30657637 Email: zuf@online.de Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 14.00 – 19.00 Uhr Zufar Sahapov vor einer russischen „Singer-Nähmaschinen“-Werbung Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2
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35TAXIKURIER Rose des Monats Zitrone des Monats Fotos: www.atelier-tacke.de Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Ulrich Hagemeister, Taxi 662 In der Nachtschicht vom Mittwoch, 06. auf den 07.08.08 um 2.54 Uhr meldete sich der Kollege 1947 mit seinem defekten Taxi am Stachus und bat die Zentrale, einen Kollegen zum Abschleppen zu schicken. Nach mehreren Versuchen meldete sich der Kollege 622, Ulrich Hagemeister und schleppte das Taxi 1947 vom Stachus zum Firmensitz in die Gaissacher Straße. Ulrich Hagemeister verlangte für das Abschleppen lediglich den auf dem Taxameter aufgelaufenen Fahrpreis in Höhe von 16,10 Euro. Der Betreiber des Taxis 1947, Herr Rooben Haraped, wandte sich mit einem ausführlichen Dankschreiben an den Vorstand der Taxi-München e.G. und schlug vor, dieses außergewöhnlich kollegiale Verhalten zu würdigen. Dieser Bitte kommen wir gerne nach. Für diese vorbildliche Hilfe verleihen wir Ulrich Hagemeister, Taxi 662, die Rose des Monats September. (TK) Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Abu-Alhija Walid, Taxi 2175 Am Freitag, 13.06.08 um kurz nach 17 Uhr wartete der Kollege Hornauer am Marienplatz-Stand als erstes Taxi auf Fahrgäste. Plötzlich hielt neben ihm ein Taxi und öffnete das Fenster. Der Fahrer fragte, ob er ihm denn den Weg zum Hofbräuhaus erklären könnte. Spontan erwiderte der Kollege Hornauer, ob der Fragende denn ein Münchner Taxler sei oder von auswärts komme. Die Antwort war ernüchternd: „Ein Münchner, wieso?“ Der Kollege erklärte ihm selbstverständlich den Weg zum Hofbräuhaus, vor allem aus Rücksicht auf die im Taxi sitzenden Fahrgäste. Beim Wegfahren konnte er dann auch die Konzessionsnummer 2175 und das Kennzeichen ablesen. Es ist traurig, welche Tendenz sich bei der Qualifikation unseres Fahrpersonals in den letzten Jahren abzeichnet … Die Zitrone des Monats ist höchst verdient, denn hier hat jemand den Beruf verfehlt. (TK) Die fünf Weisheiten des Monats ➜ Von Geburt an blinde oder taube Menschen können nicht in Bildern bzw. Geräuschen träumen, da das Gehirn keine Wahrnehmungen erfinden kann, die es nie erfahren hat. ➜ Obwohl sie Raucherin war, hält die Französin Jeanne Louise Calment mit 122 Jahren den Alters-Weltrekord. ➜ Das menschliche Kopfhaar wächst etwa einen Zentimeter pro Monat. ➜ Eineiige Zwillinge sind zwar genetisch gleich, doch ihre Fingerabdrücke und Muttermale sind unterschiedlich. ➜ Unsere Ozeane bedecken mit 1,386 Milliarden Kubikmetern Meerwasser 71 % der Erdoberfläche.
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36 TAXIKURIER Titelthema Schlaf – wieviel ist sinnvoll und notwendig? München. Drittgrößte Stadt Deutschlands. 3.450 Taxis. 17.000 Menschen mit Taxiführerschein. Die meisten hiervon arbeiten am Tag. Aber fast ein Drittel ist nachts unterwegs. Und Nachtfahrer leben daher gegen den natürlichen Biorythmus, insbesondere der Gewohnheit, nachts zu schlafen. Dabei gibt zwei Aspekte zu betrachten: Warum braucht der Mensch Schlaf? Und – den wesentlich interessanteren – wieviel Schlaf braucht der Mensch? Wieviel Schlaf braucht der Mensch? Die – individuellen Schwankungen unterworfene – „optimale“ tägliche Menge an Schlaf für den Menschen sowie seine Verteilung über den Tag ist wissenschaftlich umstritten. Nachdem lange die ne - gativen Folgen von Schlafmangel im Mittelpunkt der Forschung standen, ge - raten in letzter Zeit zunehmend die offenbar ebenfalls unliebsamen Folgen von zu viel Schlaf ins Blickfeld. Dabei scheint sich herauszukristallisieren, dass die oft genannten „acht Stunden täglich“ schon zu lang sind und das Op - timum eher zwischen sechs und sieben Stunden liegt, was auch der Durchschnitts-Schlafzeit in Deutschland entspricht (6 Stunden 59 Minuten). Das individuelle Schlafbedürfnis des Erwachsenen schwankt etwa zwischen sechs und zehn Stunden und folgt un - gefähr einer Normalverteilung. Extreme treten bei Säuglingen auf, die bis zu 16 Stunden schlafen (über den Tag verteilt), und bei alten Menschen, deren Schlafbedürfnis geringer ist („senile Bettflucht“). Nach Meinung des Schlafforschers Peretz Lavie ist von einem schlafgesunden Menschen auszugehen, wenn dieser sich bei einer täglichen Schlafdauer von vier bis zwölf Stunden wohl fühlt. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass das individuell unterschiedlich ausgeprägte Schlafbedürfnis konstitutionell vorgegeben ist und folglich nicht durch falsch verstandenes „Training“ ausgeschaltet oder längerfristig ignoriert werden kann, ohne dass der Organismus Schaden erleidet. Wer zu den Menschen mit vermehrtem Schlafbedarf gehört, sollte daher seinen alltäglichen Lebensrhythmus nach Möglichkeit darauf einstellen und sein Verhalten entsprechend anpassen. Warum schlafen wir? Der Schlaf ist beim Menschen ein Zustand der äußeren Ruhe. Dabei unterscheiden sich viele Lebenszeichen von denen im Wachzustand: Puls, Blutdruck und Atemfrequenz sinken ab, die Ge - Tierart Schlaf in Stunden Anteil der REM-Phase Augenposition pro Tag am Schlaf während des Schlafes Kleine Taschenmaus 20,1 16 % beide geschlossen Braune Fledermaus 19,9 10 % beide geschlossen Südliches Opossum 19,4 10 % beide geschlossen Nachtaffe 17,0 11 % beide geschlossen Katze 13,2 26 % beide geschlossen Taube 11,9 8 % ein Auge manchmal offen Haushuhn 11,8 10 % ein Auge manchmal offen Schimpanse 10,8 15 % beide geschlossen Hund 10,7 29 % beide geschlossen Kaiserpinguin 10,5 13 % ein Auge manchmal offen Fruchtfliege 10,0 0 % keine Augenlider Ente 9,1 16 % ein Auge manchmal offen Kaninchen 8,7 14 % beide geschlossen Schwein 8,4 26 % beide geschlossen Asiatischer Elefant 5,3 34 % beide geschlossen Kuh 4,0 19 % beide geschlossen Pferd 2,9 27 % beide geschlossen Giraffe 1,9 21 % beide geschlossen Schlaf-Statistik am Beispiel einiger Tiere
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hirnaktivität verändert sich, und viele motorische und sensorische Nervenzellen werden deaktiviert. Dadurch gerät der Körper in den Zustand der Schlafpara - lyse. Dies bedeutet, das sowohl Reize nur noch stark eingeschränkt wahrgenommen als auch auf diese reagiert wird und der Körper sich nicht bewegt. Die Ursachen, weshalb wir überhaupt Schlaf benötigen, können auf mehrerlei Weise begründet werden: In Bezug auf die Evolution ergibt sich eine phasische Koppelung an den Zyklus der Erdrotation, sprich die Wach- und Schlafphasen orientieren sich an den Tag- und Nachtzyklen der Erde. Aus medizinischer Sicht dient der Schlaf der Erholung des Körpers und seiner Organe, eine sogenannte regenerative Phase. Auch aus psychischer Betrachtung kommt dem Schlaf eine Aufgabe zu: Im Schlaf werden die Erlebnisse der Wachphase verarbeitet und das Gehirn von überflüssigen Informationen befreit. Schlaf ist nicht gleich Schlaf… Bei der Bewertung des Schlafes wird dieser in mehrere Phasen eingeteilt: Nach der Einschlafphase variiert das Gehirn zur Aufrechterhaltung des Schlafes in mehreren Zeitphasen die Schlaftiefe. Es wechseln sich die Phasen von Normalschlaf und Tiefschlaf im sogenannten Schlafrhythmus ab. Gegen Ende der Schlafphase werden diese Zeitintervalle immer kürzer, bis der Körper schließlich aufwacht. Sekundenschlaf: Sekundenschlaf ist vor allem im Straßenverkehr relevant, und verursacht der Deutschen Verkehrswacht zufolge 25 % aller Verkehrsunfälle. Besonders riskant ist hierbei das Zurück - legen langer Strecken bei Nacht oder monotoner Strecken, die die Aufmerksamkeit nicht zwingend fordern. Wenn eines oder mehrere der folgenden Symptome auftreten, ist erhöhte Vorsicht und das Einlegen einer längeren Er - holungspause erforderlich: ➜ schwer werdende Augenlider, ➜ brennende oder schmerzende Augen, ➜ trockene Mundschleimhaut, ➜ Gähnen, das sich kaum mehr unterdrücken lässt, ➜ das Bedürfnis, sich die Nasen wurzel zu massieren, ➜ leichtes Frösteln, ➜ wiederholtes Aufschrecken aus Unaufmerksamkeit. Auf keinen Fall sollte man sich bei Autofahrten durch das Lauterdrehen der Musik aus dem Radio oder durch eine Unterhaltung mit dem Beifahrer „wach halten“ . Der spontanen Müdigkeit kann nur durch eine ausreichende (Schlaf- )Pause entgegengewirkt werden. Das Anfahren eines Rasthofes ist also unabdingbar. (TK) Volkswagen Zentrum München, Schleibingerstr. 12-16 81669 München, Tel. 089-48001-100 Viele vernünftige Gründe sprechen dafür, daß auch im Taxi-Geschäft nicht mehr nur traditionelle Werte zählen. Volkswagen und die MAHAG tragen dieser Entwicklung Rechnung. Mit attraktiven Fahrzeugmodellen, die den Taxi-Unternehmern neue Perspektiven bieten – erfolgsorientiertes Denken anstelle von kostenintensivem Image. Mit einem Ausstattungsprogramm, das bequem den individuellen Ansprüchen des leistungsorientierten Fahrers gerecht wird, der täglich 10 Stunden und länger am Steuer sitzt. Und mit einem Serviceangebot, das den Bedürfnissen des Taxi-Geschäftes entspricht. Als größter Volkswagen-Händler Bayerns sind wir die richtige Adresse für den Taxifahrer. Kompetenz neu erfahren Josef Polland Eugen Varga Taxi-Serviceberater Taxi-Serviceberater Tel. 089-48001-125 Tel. 089-48001-318 Bernhard Karlinger Verkauf/Leasing/Finanzierung Tel. 089-48001-476/-178 Mobil: 0176-11 99 61 05
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38 TAXIKURIER Taxameter des Monats Andere Verkehrsteilnehmer aus Taxler-Sicht U- und S-Bahnen Nicht nur dass der Münchner Taxifahrer mit diesem Verkehrsmittel außer an wenigen Bahnübergängen in die Quere kommt: Egal ob an den vielen Bahn höfen in München, aber auch aufgrund einer steten Störungs- und Ausfallquote ist die Münchner S-Bahn ein zuverlässiger Garant für viele Taxifahrgäste. Fußgänger Unauffällig und unproblematisch … und oftmals wird aus einem Fußgänger schnell mal ein Fahrgast. Ein angenehmes Nebeneinander. Wenn alles auf der Welt so einfach wäre … Straßenbahn Das völlig überholte Verkehrssystem Straßenbahn rollt unter dem Deckmantel der Narrenfreiheit durch München. Katastrophale Vorrangschaltungen an Ampelkreuzungen – mittlerweile wird ja sogar der Parallelverkehr gestoppt, wenn das Rollwagerl naht – machen das Befahren wichtiger Ein- und Ausfallstraßen tagsüber zu einem Hindernislauf von Halte - stelle zu Haltestelle. Radfahrer Als einer der am schlechtest geschützten und somit meist gefährdeten Verkehrsteilnehmer erweist sich der Fahrradfahrer gerade im Hinblick auf diese Tatsache als das rücksichtsloseste Element im System Straßenverkehr. Eine detaillierte Listung der Kritikpunkte würde hier jedoch den Rahmen sprengen. Rikschas Nicht nur aus Taxi-Sicht das perfideste, was sich vor allem abends auf den Straßen rumtreibt … Abzocke in Vollendung, Rücksichtslosigkeit und ohne Be achtung der StVO werden ahnungslose Fahrgäste zu horrenden Preisen durch die Stadt gestrampelt, um dann den gutgemeinten Hinweis entgegennehmen zu dürfen: „An der Wiesn gibt’s eh kein Taxi, wir fahren Sie für 30 Euro zum Hauptbahnhof, dort gibt es dann genug Taxis für Sie ...“ (TK) Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstr. 6 im 1. Stock, bei der TAXI- MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 03.09.08! Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxistiftung Deutschland © werbeKÄFER HALE-Produkte haben den Mehrnutzen www.hale.de ...ER DRUCKT O Quittungen O Schichtabrechnungen O Datenfunkbelege O Kreditbelege Multiportdrucker TPD-01 Der Drucker für alle Anwendungen im Taxi! Microtax ®-05 SPT-01 Gefos PDA AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de
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39TAXIKURIER Im September … Der Blick zurück … vor 100 Jahren 1908, 21. September: Der Mathematiker Hermann Minkowski hält in Köln seinen berühmten Vortrag „Raum und Zeit“, wo er die Zeit als 4. Dimension erklärt. … vor 75 Jahren 1933, 3. September: Italienischer Passagierdampfer „Rex“ schafft schnellste Atlantik-Überquerung (Genua – New York) in 4 Tagen, 13 Stunden und 58 Minuten. … vor 50 Jahren 1958, 5. September: Mit der Zahl 332.609 ist der niedrigste Stand der Arbeitslosigkeit in der Geschichte der Bundesrepublik erreicht. 1958, 323. September: Deutsche Erstaufführung des Films „Der große Diktator“ von und mit Charlie Chaplin. … vor 25 Jahren 1983, 1. September: Sowjetische Abfangjäger schießen eine südkoreanische Verkehrsmaschine ab, die in den sowjetischen Luftraum eingedrungen war. 269 Todesopfer. 1983, 24. September: Zu Haftstrafen bis zu fünf Jahren werden die Verantwortlichen der Gift-Katastrophe von Seveso (19.5.1983) verurteilt. MMüünncchheenn,, SSttaahhllggrruubbeerrrriinngg 2244 Die Adresse für den guten Druck Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24 81829 München Telefon (089) 42 74 10-0 Telefax (089) 42 74 10-28 www.druckhaus-koenig.de “Cash oder Cards - bei mir entscheidet der Kunde wie er zahlt.” Wellcom GmbH elektronische Zahlungssysteme, Tel.: 0 89 / 748 34 160 Fax: 0 89 / 748 34 260, e-Mail: contact@wellcom.de • spezielle Taxi-Software • mehr Umsatz • höhere Flexibilität • mehr Sicherheit Nutzen Sie die Vorteile eines bargeldlosen international üblichen Zahlungsverkehrs mit innovativen, mobilen Terminals. Tausende von Taxiunternehmen und fast alle großen Mietwagenverleiher vertrauen bereits auf uns – den Marktführer.
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40 TAXIKURIER Montag, 1. September ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Martin Großmann ➜ Sunny Red, Qui & Honig Dienstag, 2. September ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Arena, Abschiedsspiel Oliver Kahn ➜ 22.00 Uhr, Deutsches Theater, Abschiedsparty Oliver Kahn ➜ 59 : 1, Friska Viljor Mittwoch, 3. September ➜ 20.00 Uhr, Feierwerk, The Antennae ➜ Backstage Werk, Scars on Broadway Donnerstag, 4. September ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Peter Maffay ➜ Muffathalle, Dredg Freitag, 5. September ➜ Muffathalle, Kinder Sonne, Wind und Wir (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Top-Termine September 2008 Samstag, 6. September ➜ Muffathalle, Party „Nacht der Autoren“ Sonntag, 7. September ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Klaus Peter Schreiner ➜ Ampere, Fräulein Wunder ➜ Backstage Werk, Conor Oberst ➜ Orangehouse, Glorytellers Montag, 8. September ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dr. E. Noni Höfner ➜ Sunny Red, Simon & Simon in love Dienstag, 9. September ➜ Orangehouse, Neva Dinova Mittwoch, 10. September ➜ 19.30 Uhr, Muffathalle, Sido ➜ 20.00 Uhr, Feierwerk, The Antennae ➜ 20.00 Uhr, Sunny Red, Ruiner ➜ Vereinsheim, Frank Goosen Donnerstag, 11. September ➜ Backstage Werk, Colbie Caillat ➜ Muffathalle, Jahcoustix ➜ 59 : 1, Mustasch Freitag, 12. September ➜ Olympiapark, Spinning Event ➜ Tonhalle, Intel Friday ➜ Feierwerk, Chaos Blast Zone Samstag, 13. September ➜ Odeonsplatz, Festival „Anderer Art“ 2000 ➜ 10.00 Uhr, Olympiapark, Skate Athlon ➜ 20.00 Uhr, Orangehouse, Arriba Kaliber ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, The Ten Tenors ➜ 20.00 Uhr, Sunny Red, Mystiqal Qawlout ➜ 23.00 Uhr, Registratur, LTJ Bukem ➜ Muffathalle, Monsters of House ➜ Metropolis, Privat Line Sonntag, 14. September ➜ 14.00 Uhr, Englischer Garten, Run for Life ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Carmina Burana ➜ 20.00 Uhr, 59 : 1, Ill Scarlett ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Konzert der Camerata München ➜ Tonhalle, One Republic ➜ Ampere, Flobots ➜ Backstage Werk, Itchy Poopzkid Montag, 15. September ➜ 20.15 – 22.00 Uhr, Arena, TSV 1860 – MSV Duisburg ➜ 59 : 1, Pivot Dienstag, 16. September ➜ Orangehouse, The Adicts ➜ Vereinsheim, AHNE Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 0 8 9 2 Rooms 5 9 : 1 8 Seasons Americanos A t o m i c C a f é Babalu Baby Babylon Backstage Badeanstalt Barysphär Cafe am Hochhaus City-Stadl Cord Crash Crowns Club Elser-Hallen Erste Liga GOP Varieté Hansa 39 Kultfabrik Lenbach Loggia M-Park Max + Moritz max Suite Milchbar Muffathalle Nachtgalerie New York Club O p t i m o l w e r k e P 1 Palais Pacha Pappasitos Prinzip Pure Club Reitschule Rote Sonne Schlachthof Schranne Skyline Spiegelzelt Substanz The Garden T i t a n i c C i t y Volksgarten Mehrtägige Termine ➜ 21.08.08 – 11.09.08,Schloss Nymphenburg, La Ceccine ➜ 26.08.08 – 20.09.08, 20 Uhr (außer So., Mo.), Fraunhofer, Sigi Zimmerschied ➜ 27.08.08 – 01.11.08, 20 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Man liebt nur dreimal ➜ 30.08.08 – 03.09.08, Sa. – Di. 8 – 18.30, Mi. 8.30 – 12 Uhr, ICM, ESC Congress ➜ 31.08.08 – 02.09.08, 20 Uhr, Schloss, Caveman ➜ 02.09.08 – 06.09.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Altinger/Fiegl ➜ 03.09.08 – 05.09.08, MOC, 9 – 18.30, am 5.9. von 9 – 16 Uhr, Munich Fabric Start ➜ 04.09.08 – 08.09.08, 10 – 17 Uhr, Carl-Orff-Saal, ARD-Musikwettbewerb ➜ 04.09.08 – 14.09.08, Backstage, Free & Easy 2008 ➜ 05.09.08 – 06.09.08, Vereinsheim, Monster des Alltags, ab 05.09.08, Mi. + Do. 20 Uhr, Fr. + Sa. 18 + 21 Uhr, So. 14.30 + 18 Uhr, GOP-Variete, Variete ➜ 07.09.08 – 12.09.08, 20 Uhr, Schloss, Caveman ➜ 08.09.08 – 13.09.08, 16 Uhr, Prinzregententheater, ARD Musikwettbewerb ➜ 09.09.08 – 13.09.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Klaus Eckel ➜ 13.09.08 – 14.09.08, Ludwig-/Leopoldstraße, Streetlife Festival ➜ 14.09.08 – 15.09.08, Lach und Schieß, Nepo Fitz ➜ 14.09.08 – 19.09.08, So. 18 – 21, Mo. – Do. 8.30 – 18, Fr. 8.30 – 13 Uhr ICM, Fisita ➜ 16.09.08 – 20.09.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler ➜ 17.09.08 – 18.09.08, 20 Uhr, Prinzregententheater, ARD-Musikwettbewerb ➜ 18.09.08 – 21.09.08, Do. – Sa. 9 – 18, So. 9 – 16 Uhr, Messe-West, Expopharm ➜ 18.09.08 – 22.09.08, 20 – 21.15 Uhr, Cuvillies-Theater, Idomeneus ➜ 20.09.08 – 22.09.08, MOC, Sa. – So. 10 – 18, Mo. 9 – 16 Uhr, Cinec+Mutec ➜ 20.09.08 – 28.09.08, Theresienwiese, Zentral-Landwirtschaftsfest ➜ 20.09.08 – 05.10.08, Theresienwiese, Wiesn ➜ 22.09.08 – 23.09.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Martin Puntigam ➜ 23.09.08 – 28.09.08, 20 Uhr, Circus Krone, Rain ➜ 24.09.08 – 27.09.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Frank Lüdecke ➜ 25.09.08 – 27.09.08, 20 Uhr, Schauburg, Stell Dir vor ➜ 25.09.08 – 27.09.08, Vereinsheim, Konstantin Wecker ➜ 26.09.08 – 05.10.08, Olympiahalle, Erotik-Messe ➜ 28.09.08 – 29.09.08, 20 Uhr, Lach und Schieß, Marco Tschirpke ➜ 30.09.08 – 02.10.08, Messe-Ost, Di. + Mi. 10 – 17, Do. 10 – 15 Uhr, Euro Attractions Show ➜ 30.09.08 – 03.10.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nadja Maleh
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41TAXIKURIER Mittwoch, 17. September ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Emmylou Harris ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Max Raabe ➜ 59 : 1, Portugal, The Man ➜ Ampere, Prem Joshua ➜ Rote Sonne, Turner Cody ➜ Feierwerk, Maria Taylor Donnerstag, 18. September ➜ Rote Sonne, Alela Diane ➜ Sunny Red, The Legendary Pink Dots ➜ Glockenbach, Nealy Half Past Freitag, 19. September ➜ 10.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Symphonieorchester BR ➜ Backstage Werk, Meshuggah ➜ Muffathalle, Shantel ➜ 59 : 1, Rose Hill Drive ➜ Olympiahalle, Generalprobe Musikantenstadl Samstag, 20. September ➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Konzert der Europa Chor Akademie ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Mathias Richling ➜ 20.15 Uhr, Olympiahalle, Musikantenstadl ➜ Ampere, The Charlatanes ➜ Muffathalle, Moonboutica ➜ Babalu, The KBC ➜ Orangehause, Will Haven ➜ Glockenbach, Lehnen Sonntag, 21. September ➜ Tonhalle, DVD-/CD-/Comic-/LP-/ Video-/Spielzeug-Börse ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Rossini-Nacht ➜ Ampere, Newton Faulkner ➜ 59 : 1, The Blackout Montag, 22. September ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Magic of the Dance ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ Atomic Cafe, The Black Box Revelation ➜ Orangehouse, Someone Still Loves You Dienstag, 23. September ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, REM ➜ 59 : 1, Melee ➜ Vereinsheim, Carmela de Feo ➜ Orangehouse, Constantines Mittwoch, 24. September 2008 ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Bryan Adams ➜ Backstage Werk, The Hellacopters ➜ Muffathalle, Jugend kulturell Förderpreis ➜ Backstage Club, Angry Youth ➜ Feierwerk, Blank Promise ➜ Sunny Red, Wait in Vain ➜ Funkhaus, Chris Gall Trio Donnerstag, 25. September ➜ 20.00 Uhr, Schauburg, Stell Dir vor ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Stevie Wonder ➜ 20.05 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ Ampere, Gotye ➜ Sunny Red, No Shame ➜ 59 : 1, Futureheads Freitag, 26. September ➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Vino Klassik ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Coldplay ➜ 20.05 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ Ampere, Sophie Zelmani ➜ Kranhalle, Pelican ➜ Glockenbach, Chianti Protokoll Samstag, 27. September ➜ 19.00 – 20.00 Uhr, Marstall, Gier ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Romeo und Julia ➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Brandherde ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Liebe und Eifersucht ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Musica Sacra ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Wrestling ➜ Atomic Cafe, Pete And The Pirates ➜ Glockenbach, Banda Xango ➜ Sunny Red, Kafkas ?]k]dda_c]ald\]af&N]jZjaf_]fKa]\]fKgfflY_ealA`j]fDa]Z]fZ]ae:jmf[` aeK`]jYlgfEf[`]fO]klhYjc@gl]d&AeJ]klYmjYflÚ=k k!ljY_gfÉ]joYjl]fKa] jY^Õ fa]jl]Cklda[`c]al]f&DYkk]fKa]ka[`n]jo`f]f&Ka]kgdd]ffa[`l ]af^Y[`fmjZ]amfkYfcgee]f&Ka]kgdd]ffY[`@Ymk]cgee]f& Oaj^j]m]fmfk$Ka]fY[`mfk]j]jKgee]jhYmk]Ye),&K]hl]eZ]j oa]_]og`flcmdafYjak[`n]jo`f]frm\j^]f& Af^gkmf\:m[`mf_mfl]jk`]jYlgf&[ge'o]klhYjcg\]jL]d]^gf2(01-)1./)( YZ+-$Çh&H]jk& <an]jk]?]ljfc]kaf\aeHj]akafZ]_ja^^]f& Top of the Top’s Die Theater und Bühnen der Stadt haben bis weit in den September noch ihre Sommerpause. König Fußball endlich wieder in der Arena (Abschiedsspiel Olli Kahn am 2.9. und volle Kanne Bundesliga). Über allem natürlich die Wiesn, die heuer vom 20. September bis 5. Oktober läuft. Paralell dazu viele Stiche an der Olympiahalle. Innerhalb einer guten Woche (20.-27.9.) sechs große Acts (Musikantenstadl, REM, Brian Adams, Stevie Wonder, Coldplay, Wrestling). Doch schon am Monatsanfang droht Umsatz. Der Kardiologen-Kongress im ICM (30.8.-3.9.) wird von keinen U-Bahn- Nutzern besucht. Einziger Störfaktor in diesem Monat das „Streetlife-Festival“ am 13. und 14.9. in der Ludwig-/Leopoldstraße. Guter Monat! (PR) Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rech - nungs stellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rück seite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI- MÜNCHEN eG mit bringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kurs teil nehmer bereits beim angeschlossenenen Mitglieds-unter neh -men bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Taxischule Info-Ansage (089) 764270 Sonntag, 28. September ➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, Der kleine Nick ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Gourmet Klassik ➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Rattenjagd ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Romeo und Julia ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Zur schönen Aussicht ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Filmmusik ➜ Ampere, Stanfour ➜ Orangehouse, Jaya The Cat ➜ Glockenbach, The Flaming Stars Montag, 29. September ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Liebe und Eifersucht ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Prozess ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Gott des Gemetzels ➜ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Bauer in Love ➜ Ampere, Bon Iver ➜ Orangehouse, Guapo ➜ Glockenbach, The Flaming Stars Dienstag, 30. September ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Romeo und Julia ➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Hiob ➜ Ampere, I’m from Barcelona
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42 TAXIKURIER Öffnungs- Montag bis Freitag 9.30 Uhr - 18.00 Uhr zeiten: Samstag 9.30 Uhr - 16.00 Uhr Große Wiedereröffnung am 25. August 2008! Freuen Sie sich auf viele neue Angebote aus hochwertigen Designer- und Marken-K ollektionen für Damen und Herren zu stark reduzierten Preisen. Zur Wiesn gibts natürlich besonders viele Trachten, auch für Kinder bis Gr. 128. Hier einige Beispiele: Da.-Pullover oder -Polos "REPEAT" 99,90 59,90 Miederdirndl, Baumwolle, diverse Modelle 179,00 99,90 Dirndlbluse mit Rüschen und Raffung 37,90 25,90 He.-Stretchhosen oder Jeans, Baumwolle 65,90 39,90 viele Farben, auch in Kurzgrößen He.-Strickweste "TYROL WALK", Schurwolle 149,00 99,90 He.-Walkjanker “Lodenfrey”, 100% Schurwolle 209,00 149,00 gefüttert mit Stehkragen, 3 Farben Kniebund-Lederhosen aus Wildbock, 229,00 149,00 mit aufwändiger Stickerei und Träger Nicht verpassen! 25.8., 29.8. und 30.8. großer Garagenverkauf mit vielen Einzelstücken zu 10, 20, und 30 Euro! Triebstraße 36-38, 80993 München-Moosach, Tel. 089/149008-10/ oder -28 Aufmerksamen Lesern sind die Tücken eines Rollstuhls bewusst. Das Gegenteil davon hat unser Karikaturist Manfred Kraus wieder einmal dazu kreiert. Lassen Sie sich dazu den passenden Text einfallen! Wenn Ihr Beitrag prämiert wird, gewinnen Sie einen tollen Preis. Schicken Sie uns Ihren Text bis spätestens 3. September 2008 per Post, Fax oder E-Mail (Adressen siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Zwei Karten für das „GOP Varieté- Theater (inklusive 3-Gang-Menü) im Wert von 100 Euro zu gewinnen! Gewinnspiel Fundsache Taxler’s Erlebnisse Es ist schon einige Jahre her, dass eines vormittags ein Belgier und ein Holländer am Hauptbahnhof-Süd ein Taxi bestiegen. Der Taxler bestand darauf, die beiden mitgeführten Sporttaschen im Kofferraum zu deponieren. Einer der beiden jedoch weigerte sich und nahm sein Gepäck mit in den Fond. Die beiden jungen Männer betrieben in Belgien eine KFZ-Werkstätte mit Autoverleih, Tankstelle und Waschanlage und gaben als Fahrtziel ein Münchner Unternehmen an, das Autowaschanlagen verkaufte. Erschreckt stellten sie dann fest, dass sie die Tasche im Kofferraum des Taxis vergessen hatten. Sofort wurde die Taxizentrale informiert. Trotz stündlicher Durchsagen meldete sich bis zum frühen Abend kein Taxifahrer. Laut Angaben befand sich in der Tasche neben Kleidungs-Utensilien ein Reisepass sowie ein größerer Geldbetrag. In der Tiefgarage der Taxi-München eG wurde die Tasche gegen 18 Uhr auf einem Metallspind gefunden. Bei der Identifizierung des Gepäckstücks wurde auch eine Plastiktüte mit 30.000 DM sowie diversen anderen Währungen gefunden. Die herbeigerufene Polizei, die inzwischen auch über den Vorfall informiert wurde, überprüfte die Richtigkeit des Eigentumes und händigte das wertvolle Stück den beiden Glücklichen aus. Der betroffene Taxler erklärte auf Befragen, dass er sich von den Funkdurchsagen nicht angesprochen fühlte, die Tasche erst beim Schichtwechsel in der Engelhardstraße bemerkte und auf einen Spind gestellt habe. „Wer’s glaubt, wird seelig.“ (MH) Letzte Meldung! Atempause für das Taxigewerbe! Das Bundeskabinett hat am 30.07.2008 beschlossen, die Meldepflichten und Mitführungspflicht von Ausweispapieren zu verschärfen, um die Schwarzarbeit zu bekämpfen. Die Registrierkassenfunktion von Taxametern wurde aber aus dem Gesetzgebungsverfahren ausgeklammert. Das Vorhaben liegt allerdings nur auf Eis.
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43TAXIKURIER Liebe Kolleginnen und Kollegen, trotz aller Probleme ist und bleibt die Wiesn einer der Umsatz-Höhepunkte des Taxler-Jahres. Das immer noch größte Volksfest der Welt polarisiert jedoch gewaltig. Während die einen (Taxler) gerade zu dieser Zeit ihren Urlaub buchen und aus der Stadt flüchten, freuen sich die anderen auf die 16 Tage und fahren in standesgemäßer Tracht ihre Fahrgäste. Dass die Wiesn aber auch Magnet für die Schlingel unserer Branche ist, die irgendwann den Taxischein gemacht haben und die Theresienwiese als Feld für ihre Schliche sehen, ist eine negative Begleiterscheinung. So oder so, die Stadt ist voll Menschen! Paul Rusch, Objektleiter Die Oktober-Ausgabe erscheint – wie immer vor der Wiesn – am 19. September mit attraktiven Themen: TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Tony Doll (TD), Max Herzinger (MH), Werner Hillermann (WH), Alfred Huber (AH), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Christine Reindl (CR), Rudolf Rötzer (RR), Michael Schrottenloher (MS), Heini Ugler (HU), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, 81829 München Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Rudolf Rötzer, Reinhard Zielinski Impressum Vorschau Oktober 2008 Foto: www.atelier-tacke.de ➜ Wiesn 2008 Wichtige Infos ➜ Nach der Wiesn Wo Münchner und Besucher weiterfeiern ➜ Tarifzonen Wichtige Infos für Fahrten in’s Umland TTaaxxiiffoolliieerruunngg SScchheeiibbeenn--TTöönnuunngg IInnnneenn-- uunndd AAuußßeennaauuffbbeerreeiittuunngg Kolosseumstr. 6 · 80469 München Tel. 23 88 58 07 · Fax 23 88 55 63 Mobil 0177/624 95 39 Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3 Taxiwerkstätte „Unfallinstandsetzung“ Kfz-Reparaturwerkstätte spontane Hilfe auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten
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komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes- Fahrzeugauswahl. Ob kompakte B-, Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Mercedes-Benz Niederlassung München der Daimler AG, Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der Daimler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.muenchen.mercedes-benz.de Service – Unser e Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Arnulfstr. 61, Kidlerstr. 36, Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münc hner Str. 29, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2, Starnberg – Petersbrunner Str. 7 Verkauf – U nsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 (von links nach rechts) Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern.