TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier August 2008
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2008. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes- Fahrzeugauswahl. Ob kompakte B-, Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Mercedes-Benz Niederlassung München der Daimler AG, Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der Daimler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.muenchen.mercedes-benz.de Service – Unser e Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Arnulfstr. 61, Kidlerstr. 36, Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münc hner Str. 29, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2, Starnberg – Petersbrunner Str. 7 Verkauf – U nsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 (von links nach rechts) Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern.
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August 2008 TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de ➜ Die Jubiläums-Ausgabe des „neuen“ TAXIKURIER ➜ München ist ein Lieblingsziel von arabischen Gästen Wie man mit dieser fremden Kultur umgeht ➜ Die besten Adressen Die Sieger „Mitte“ nach 36 Monaten „Essen auf Rädern“ ➜ Neue Messe München – eine Erfolgsstory Gespräch mit dem Messe-Chef Manfred Wutzlhofer
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www.volkswagen-taxi.deMotiv T7/02 Mein Taxi... ...hätten Sie gar nicht erkannt? Ist ja auch nur ein Teil davon. Nämlich der Teil, den ich beim Kauf meines Volkswagen T axis gespart habe. Und dafür habe ich mir einen langjährigen Wunsch erfüllt: einen T auchkurs auf den Malediven. Egal welches Modell Sie fahren – mit Volkswagen fährt es sich bequem, komfortabel und sparsam. Das spüren Sie nicht nur beim Kauf, sondern jeden Monat bei der Abrechnung Ihrer Betriebskosten. Die Taxi-Modelle von Volkswagen
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3TAXIKURIER Inhalt TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Samstag 10.00–16.00 Uhr Editorial | Gutes und Negatives 4 Taxlers Service | Adressen für alle Fälle 4 Recht um’s Taxi | Neuer Bußgeldkatalog 5 Die Genossenschaft | Eine Fülle an Informationen 6 Bericht aus dem Aufsichtsrat | 10 Der Landesverband | Interessante Neuigkeiten 11 Motiv des Monats | 12 Die fünf Weisheiten des Monats | 12 Warum TAXIKURIER | Die Elemente unseres Mediums 13 Geschichte und G’schichten | Der Tatzelwurm 14 Schrottis Fiaker ABC | Finale der zweiten Staffel mit „Z“ 16 München Splitter | 17 Witz des Monats | 17 Die versteckten Schätze Münchens | Tabak-Sommer 18 Der Blick zurück | Der August vor 100, 75, 50, 25 Jahren 19 Messe München | Zehn Jahre – eine Erfolgsstory 20 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 23 Taxi-Check München | Erstmals ohne Gewinner 24 Arabische Gäste | Gespräch mit Abdul-Sattar Ajlani 25 50 Ausgaben neuer TAXIKURIER | Rückblick 26 Essen auf Rädern | Bestenliste „Mitte“ 29 Taxameter des Monats | Fünf prägnante Themen 30 Leserbriefe | 31 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 31 Freude mit der Taxibranche | Umfrage zum Jubiläum 32 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 34 Rose des Monats | Gabor Katona, Taxi 584 35 Zitrone des Monats | Istvân Szêcheny, Taxi 1547 35 Top-Termine August 2008 | Hier glüht der Taxameter 36 Letzte Meldung | Taxikommission 37 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 38 Impressum | 39 Vorschau Ausgabe September | 39 Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Dr. Hoppe – Dr. Hempfling – Dr. Oppel Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen, Mietwagen, Omnibus und LKW Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00 Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00 Termine nach Vereinbarung Plinganserstr. 47 · 81369 München Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18
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Editorial Gutes und Negatives Sommerloch ist für uns ein Fremdwort. Die Ereignisse überschlagen sich – gute und weniger erfreuliche. Dauerbrenner sind seit Wochen die Treibstoffpreise. Das einfachste, um nicht zu sagen das einfallsloseste Mittel ist der Ruf nach Preiserhöhungen, ohne den Markt und die Gesamtumstände zu bewerten oder Betriebsabläufe zu überprüfen. Nachdem der Taxitarif kein „Brötchenpreis“ ist, sondern ein behördlich fest - gelegter Festpreis kann er nicht beliebig geändert werden. Die Bundesregierung wird zum 01.01.2009 „Das Zweite Gesetzbuch zur Änderung des SGB IV und anderer Gesetze“ einführen. Hinter diesem Wortungetüm verbirgt sich die Einführung von Taxametern mit Registrierkassenfunktion und unlöschbarem Speicher, umgangssprachlich handelt es sich um einen Fiskaltaxameter. Die FMG schreibt im Juli die Standplätze am Flughafen neu aus. Die Taxi-München eG wird sich bewerben, natürlich ohne die in den letzten beiden Ausgaben des TAXIKURIER beschriebenen Sanktionsausschussmethoden. Übrigens, auf unsere Berichte hin haben wir böse Dementis oder gerichtliche Schritte erwartet, dass nichts geschah, lässt darauf schließen, dass wir nicht falsch liegen. Ein freudiges Ereignis ist die 50. Ausgabe des neuen TAXIKURIER. Das Heft hat bei allen, oder fast allen Lesern einen positiven Zuspruch. Ohne der Qualität Abbruch zu tun, müssen wir noch mehr auf die wirtschaftliche Problematik Wert legen. Ein Wermutstropfen im Gewerbe sind juristische Auseinandersetzungen mit Kollegen, wenn z.B. Nichtmitglieder Rufsäulen bedienen. Wir können das nicht zulassen, schon in Ihrem Interesse. Einen erholsamen August wünscht Ihnen Ihr Hans Meißner Autoelektrik/Funktechnik ER-TAX Frankfurter Ring 97 (089) 30 74 80 47 Funktechnik Metzker Kastenbauerstraße 5 (089) 93 30 73 Autoglaserei Kraft Tegernseer Landstraße 228 (089) 690 87 82 Betriebsärzte Dr. Bake v. Bakin Tassilostraße 23 Aschheim (089) 37 06 56 90 Dr. Hingerle Am Brunnen 17 Kirchheim (089) 991 88 00 Dr. Hoppe, Dr. Hempfling, Dr. Oppel Plinganserstraße 47 (089) 746 31 80 Essen nach Mitternacht Camus Albert-Roßhaupter-Straße 37 (089) 769 80 58 Lamm’s Sendlinger-Tor-Platz 11 (089) 59 19 63 Fahrzeugaufbereitung/Pflege Glas Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 99 62 Patecky Frankfurter Ring 97 Tel. (0177) 630 74 85 Feuerwehr München-Stadt: Tel. 112 München-Land: Tel. 66 20 23 Folienbeschichtung Atlas Haager Straße 8 (089) 49 00 32 18 Stema Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 54 64 45 95 E&S Autofolierung Frankfurter Ring 97 (0177) 624 95 39 Gutachter/Sachverständiger Klotz Hans-Mielich-Straße 30 (089) 65 98 37 (0172) 890 18 07 Klotz Moosacher Straße 13 (089) 35 73 18 73 Obermaier Wilhelm-Hale-Straße 55 (089) 13 29 17 Kfz-Prüfstellen KÜS Nord Lindberghstraße 30 (089) 18 94 18 00 KÜS Ost Emeranstraße 36 Feldkirchen (089) 92 54 96 43 KÜS West Anton-Böck-Straße 36 (089) 89 73 63 60 KÜS Süd Hofmannstraße 29 (089) 78 06 47 71 TÜV-Süd Ridlerstraße 57 (089) 51 90 31 45 Kfz-Reparatur Dvorak Schleißheimer Straße 38 (089) 52 80 40 Glas Engelhardstraße 6 (089) 77 99 62 Stimmer Lindberghstraße 20 (089) 34 84 40 Kreditkartenabrechnung Wellcom Hofmannstraße 54 (089) 74 83 41 60 KVR Führerscheinstelle: (089) 23 33 62 01 Gewerblicher Kraftverkehr: (089) 23 32 75 43 (089) 23 32 75 44 Pannenhilfe ADAC: (0180) 22 22 22 Polizei Notruf, Unfall, Überfall: 110 Rechtsanwalt Bauer Michael Schillerstraße 21 (089) 51 55 69 30 Dr. Cichon & Partner Johann-von-Werth-Straße 1 (089) 139 94 60 Dr. Stephan & Stahlberg Feichthofstraße 171 (089) 57 00 16 80 Thomas Vogl Herzogstraße 60 (089) 330 66 20 Rettung Rettung München: 112 Taxibedarf Glasi’s Taxishop Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 05 50 Taxihandel Auto Much Gewerbering 18 Bad Tölz (08041) 788 90 Taxihandel Günther (08703) 87 65 TSL Landsberger Straße 455 (0179) 141 52 80 Taxi-München eG Taxizentrale: (089) 21 61-0/194 10 Verwaltung: (089) 77 30 77 Kundenberatung: (089) 21 61-396/-372 Krankenfahrten: (089) 21 61-337/-362/-394 Taxiverleih Taxiverleih München Richelstraße 6 (089) 167 54 40 Taxi Rent Partner TRP Ehrwalder Straße 89 (0180) 222 12 22 Versicherungen Ballnath Brudermühlstraße 48a (089) 898 06 10 Crasselt Machtlfinger Straße 26 (089) 74 28 72-10 FVO Finanz Margreider Platz 4 Ottobrunn (089) 58 90 96 70 Taxlers Service ✃ 4 TAXIKURIER
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5TAXIKURIER Zum Titelbild: Ohne den „Dreivierteldrei-Peter“, dem rührigen Taxiunternehmer Peter Hörl, wäre das Titelfoto nicht möglich gewesen. Dank an ihn, der uns aus seiner immensen Taxi-Modell-Sammlung viele Exponate zur Verfügung stellte, um die „Taxi-Invasion“ im Rahmen des Jubiläumsheftes umzusetzen. Recht um’s Taxi Höhere Geldbußen Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt Rechtsauskunft über taxirelevante Themen. Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrs ordnungswidrigkeiten spezialisiert. 1. Rübe ab – bringt das was? Eine ur - alte Frage. Nehmen Gesetzesverstöße ab, wenn man die Strafen erhöht? Die überraschende klare Antwort der Kriminologen, die sich damit wissenschaftlich beschäftigen: Nein. Eine gewisse Ausnahme: die kleinen alltäglichen Verstöße, wenn die Strafe weder unseren Geldbeutel noch unser moralisches Selbstbild sonderlich belastet. Anders gesagt: Bevor wir nicht bluten oder ein wahnsinnig schlechtes Gewissen haben, ändern wir unser Verhalten nicht. In der Regel verdrängen wir einfach. Uns erwischt man nicht! Und hier kommt jetzt – neben Straferhöhung und öffentliche Verpönung der Tat – die dritte mögliche Stellschraube ins Spiel: die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden. Das lässt sich nämlich auch erhöhen, etwa durch mehr Kontrollen, mehr Polizistenstellen usw. Es ist von allen drei Stellschrauben die wirksamste – aber auch teuerste und unsympathischste, denn sie liebt es, uns zu überwachen und zu verdächtigen. 2. Wovon sprechen wir eigentlich? Vom Beschluss der Bundesregierung im Mai dieses Jahres, ab 2009 einige Verkehrsverstöße härter bestrafen zu wollen. Nicht alle Verstöße, es geht gezielt gegen Raser, Drängler, Schluckspechte und Rowdies. Das nämlich sind die Hauptverursacher von Unfällen – auch das lässt sich statistisch nachweisen. Es wird also an allen drei Schrauben etwas gedreht: höhere Geldbußen, Zeichen, dass diese Dinge keine Kavaliersdelikte sind, und künftig häufiger Kontrollen. Ob’s was bringt? Wenn überhaupt, dann wenig, aber es zählt jedes vermiedene Unfallopfer. Bisher: Bußgeld Geplant: Bußgeld (in Euro) (in Euro) Zu dicht auffahren (Höchststrafe) 250 400 Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot 40 80 Vorfahrtsverstöße 50 100 Fehlverhalten an Fußgängerüberwegen 50 80 Zu schnell fahren (innerorts/außerorts) für PKW bis 3,5 t 21 bis 25 km/h 50/40 80/70 26 bis 30 km/h 60/50 100/80 31 bis 40 km/h 100/75 160/120 41 bis 50 km/h 125/100 200/160 51 bis 60 km/h 175/150 280/240 61 bis 70 km/h 300/275 480/440 über 70 km/h 425/375 680/600 Drogen- und Alkoholverstöße am Steuer Erster Verstoß 250 500 Zweiter Verstoß 500 1000 Dritter Verstoß 750 1500 Verstoß gegen Null-Promille Regel für Fahranfänger 125 250 Durchführung illegaler Kfz-Rennen Bußgeld für Veranstalter 200 500 Bußgeld für Teilnehmer 150 400 Verstoß gegen das Sonntagsfahrverbot Bußgeld für den Fahrer 40 75 Bußgeld für den Halter 200 380 Auszüge aus den geplanten Änderungen des Bußgeldkatalogs (Stand: 1.4.08) Foto: www.atelier-tacke.de
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Nassauer Obwohl die Zahl der Taxiunternehmen in München durch die Tendenz zu Mehrwagenbetrieben nach wie vor abnimmt, ist die Mitgliederzahl der Taxi-München eG im Geschäftsjahr 2007 angestiegen. Dies ist erfreulich und ein Zeichen der Attraktivität der Taxi-München eG durch das unbestritten gute Preis-/Leistungs - verhältnis. Trotzdem meinen manche Nichtmitglieder, sie könnten ungestraft, ohne zu bezahlen, die Einrichtungen der Genossenschaft nutzen. Das ist Diebstahl zu Lasten aller Mitglieder und das sind Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen. Sie zahlen für den Unterhalt der Technik und wir sorgen für den Kundenzuspruch. Es geht um die Bedienung unserer Standplatztelefone. Ein wachsames Mitglied beobachtete den Fahrer des Taxis 638, als er am Taxistand an der Englschalkinger Straße einen Auftrag annahm und ihn ausführte. Er wurde mit dem Fahrgast wenig später gesehen. Der Unternehmer wurde von unserem Anwalt abgemahnt, es zu unterlassen, zukünftig selbst oder durch seine Fahrer die Telefonrufsäulen zu nutzen und oder zu bedienen, oder die Nutzung zuzulassen. Diese Verpflichtung gilt für den Unternehmer und dessen Fahrpersonal. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung ist vom Unternehmer eine Vertragsstrafe von 3.000 Euro an die Taxi-München eG zu bezahlen. Allein die unterzeichnete Unterlassungserklärung verursachte Anwaltskosten in Höhe von 755 Euro netto. Es ist nicht einzusehen, dass Sie als Mitglied ordnungsgemäß Gebühren bezahlen und einige „Schlaue“ bedienen sich gratis. Ohne die Aufmerksamkeit des Zeugen würde der Fahrer des Taxis 638 wahrscheinlich noch jahrelang Aufträge klauen, wir brauchen also Ihre Hilfe. Es genügt, wenn Sie ein Nichtmitglied bei der Bedienung einer Rufsäule beobachten. Wir benötigen die Uhrzeit, das polizeiliche Kennzeichen oder die Ordnungsnummer und den Ort der missbräuchlichen Nutzung. (HM) Tarifdiskussion Verursacht durch die explodierenden Spritpreise sind verständliche Rufe nach Erhöhung der Taxitarife an der Tagesordnung. Besonders laut sind die Forderungen der Flughafenfahrer. Das ist logisch, da hier der Leerfahrtenanteil bei über 50% liegt. Natürlich ist es ökonomischer und ökologischer Unsinn, überwiegend Leerfahrten zu produzieren, dies ist aber zwingende Folge der Zulassungspraxis des Landratsamtes Erding. Ein weiterer Grund, die Forderungen zu relativieren ist die Tatsache, dass der überwiegende Teil der Flughafenfahrten von Hotels ausgehend, unter Zahlung von Schmiergeldern von 10 Euro und mehr, zustande kommen. Kleine Zugaben scheinen im Münchner Gewerbe im Kampf um Fahrgäste in den letzten Jahren üblich geworden zu sein. Bei nahezu allen Kundenbesuchen wurden unsere Berater offen gefragt, ob auch wir Geschäftsführer und Mitarbeiter gratis nach Hause fahren würden. Wir lehnen dies natürlich ab, da derartige Wohltaten letztendlich von Ihnen als Mitglied direkt oder indirekt bezahlt werden müssen. Grundsätzlich ist festzustellen, dass durch Kleinzentralen und Handybestellungen sinnlose Leerfahrten massiv zugenommen haben. Allerdings ist es richtig, dass Auswärtsfahrten kaum noch wirtschaftlich durchgeführt werden können, wenn Personal zum Einsatz kommt, dies liegt im Wesentlichen auch am Lohnsystem. Unbestritten ist in jedem Falle, dass die Spritpreise seit der letzten Tariffestsetzung im Juni 2006 von 1,10 Euro auf über 1,54 Euro angestiegen sind, das sind bereinigt um die Mehrwertsteuer, rund 30% und bezogen auf den Gesamtumsatz rund 3% Mehrbelastung. Zum derzeitigen Stand kann allerdings noch nicht abgesehen werden, wie sich die Energiekosten auf die Lebenshaltungskosten auswirken, die für uns eine noch größere Rolle spielen und wie sich die Treibstoffkosten weiter entwickeln. Außerordentlich wichtig für unser Gewerbe ist das Konsumverhalten der Bevölkerung. Nach dem Ifo-Bericht vom Juni 2008 beläuft sich die Sparquote auf 10,2% und ist damit so hoch wie seit 15 Jahren nicht mehr. Die Konsumbereitschaft hat dementsprechend nachgelassen. Wo wird gespart – um es salopp auszudrücken, beim Friseur, bei der Gastronomie und beim Taxi. Hinzu kommen Hiobsbotschaften von Siemens und der HypoVereinsbank über die Entlassung von tausenden Führungskräften. Die Forderung nach steuerlichen Entlastungen wird ein Wunschtraum bleiben. Mit jedem Cent Ölpreiserhöhung kassiert Die Genossenschaft 6 TAXIKURIER 23 413 720 1052 1439 1862 2085 2468 2766 3121 3610 42 437 756 1053 1478 1874 2093 2485 2795 3163 3632 87 461 767 1061 1480 1885 2107 2500 2801 3213 3645 144 473 802 1071 1527 1935 2148 2510 2805 3243 3646 174 507 846 1079 1532 1951 2116 2511 2823 3265 3677 198 508 865 1083 1535 1978 2161 2544 2824 3284 216 512 883 1111 1557 1991 2163 2548 2865 3289 236 513 886 1148 1579 2004 2186 2550 2897 3312 245 520 890 1168 1581 2012 2201 2574 2899 3347 249 522 893 1222 1590 2018 2221 2594 2902 3377 309 547 930 1233 1612 2024 2254 2602 2908 3392 313 548 938 1244 1619 2030 2266 2607 2932 3401 317 587 945 1276 1641 2031 2284 2667 2971 3405 336 610 955 1298 1659 2038 2293 2678 2976 3422 348 632 975 1311 1671 2044 2324 2686 2986 3431 351 638 1004 1342 1731 2055 2351 2703 3041 3484 391 673 1033 1374 1739 2057 2374 2709 3076 3511 395 683 1038 1393 1773 2061 2383 2711 3087 3522 396 688 1041 1417 1783 2063 2400 2743 3092 3543 402 716 1051 1437 1800 2082 2405 2749 3112 3599 Um Ihnen die Möglichkeit zur gemeinsamen Selbsthilfe zu geben, listen wir nachstehend alle Konzessionsnummern der Taxis auf, die nicht Mitgliedsbetrieben angehören (Stand 1. Juli 2008):
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7TAXIKURIER der Staat über die Mehrwertsteuer mit – das Jammern der Politiker gleicht einer Heuchelei. Von einem Antrag auf Änderung der Tarifordnung zum jetzigen Zeitpunkt muss schon deshalb abgesehen werden, weil 1. die Entwicklung und Folgen der Energiepreise nicht abschätzbar sind, 2. eine Bearbeitung eines derartigen Antrages, auf Grund langjähriger Erfahrungen, wegen Urlaubszeit und Oktoberfest, vor Oktober nicht erfolgt, 3. das Konsumverhalten noch nicht abzusehen ist, 4. eine unnütze Pressekampagne, ohne reale Aussicht auf Erfolg, keinem nützt. Nach mehreren Gesprächen und nahezu allen Gruppen aus dem Münchner Taxigewerbe, kam man überein, unmittelbar nach der Wies’n eine Bestandsaufnahme vorzunehmen, um konkret zu entscheiden. Wie Sie alle wissen, ist der Taxitarif kein Preis für Semmeln, der täglich ge - ändert werden kann. Ein Vergleich mit dem MVV-Tarif passt ebenfalls nicht, weil der MVV durch die hohen Spritpreise Fahrgäste dazu gewinnt. (HM) Datenfunk in der Vollautomatik Wie angekündigt, wurde am 01.07. die Auftragsvergabe der MVG-Aufträge per Vollautomatik über den Datenfunk abgewickelt. Die vorprogrammierte Vermittlungsstrategie funktioniert folgendermaßen: Der Rechner in der Zentrale erfasst die Fahrzeuge, die an den der Abholadresse nächstgelegenen Standplätzen eingebucht sind. Der Auftrag wird dem Taxi zugeteilt, das die Kriterien des Auftraggebers erfüllt und an dem Standplatz steht, der der Abholadresse am nächsten liegt. Nach Zuteilung des Auftrages hat der Fahrer 30 Sekunden Zeit, den Auftrag anzunehmen bzw. zu quittieren. Wird an den nächstgelegenen Standplätzen kein geeignetes Fahrzeug vom Rechner gefunden, wird der Auftrag an drei geeignete Taxis im Umkreis von drei Kilometern angeboten. Alle drei Fahrer haben dann die Gelegenheit, sich um den Auftrag zu bewerben, den der Rechner dann innerhalb von 5 Sekunden dem der Abholadresse Nächsten zuteilt. Sollte die Auftragsvergabe damit noch nicht abgeschlossen sein, folgt der dritte Schritt, bei dem in derselben Weise an zwei Taxis angeboten wird, die zwar noch besetzt sind, aber ihr Fahrziel im Umkreis von drei Kilometer um die Abholadresse angemeldet haben. Sollte auch dieser Vermittlungsversuch auf Grund widriger Umstände nicht erfolgreich sein, geht der Auftrag in die Sprachvermittlung, wie bisher. Nach den ersten Tagen der vollautomatischen Vermittlung müssen wir feststellen, dass die Automatik uneingeschränkt funktioniert, die Fahrer sehr zufrieden sind mit der einwandfreien Übermittlung der diversen Abholadressen und dass mehr als zwei Drittel der angebotenen Aufträge automatisch vermittelt werden konnten und damit unsere Zentrale ent - lastet wurde. Besonders positiv war die Tatsache, dass einige Aufträge, bei denen der Rechner keine hundertprozentige Rückmeldungssicherheit erkennen konnte, zusätzlich per Sprachfunk überprüft werden konnten, wobei sich ergab, dass auch diese Auf - träge zuverlässig übermittelt wurden. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass seitens der Verkehrsbetriebe, ob Mitarbeiter oder Leitstelle, keinerlei Reklamation oder ähnliches erfolgte. Die schlechte Meldung im Zusammenhang mit dem Datenfunk ist die Feststellung dass sich im Bezug auf die Integration der Kienzle Taxameter keine brauchbare Lösung ergeben hat. Wir bedauern dies sehr und können nicht ausschließen, dass in absehbarer Zeit eine Lösung nicht angeboten werden kann. (NL) Nachrückplatz Tal An der Nordseite Tal wird in einem Teil der Parkbucht vor Anwesen Tal 1 (Stadt- Die Genossenschaft sparkasse) eine Anfahrtszone für die als Linienverkehr genehmigten Stadtrundfahrten eingerichtet. Diese Anfahrtszone weid mit einem absoluten Halteverbot (Zeichen 283 STVO) und dem Zusatzzeichen „auf dem Seitenstreifen“, „9 bis 19 Uhr“ und „Stadtrundfahrtsbusse frei“ beschildert. Die Anfahrtszone beginnt am östlichen Ende der Parkbucht (westlich Maderbräustraße) und endet 15 Meter östlich des westlichen Parkbuchtendes. KVR-Galles Fahrereinstellung Bevor Sie Herrn Majid Joshan-Behzadi, geboren am 01.09.1963 einstellen, sollten Sie unbedingt mit einem der Mitglieder des Vorstandes der Taxi-München eG Kontakt aufnehmen. Straßenbenennung Manchesterplatz: Dreieckige Platzfläche in der Gabelung der Emplstraße mit dem Rappenweg. Polizei sucht Zeugen Welcher Taxifahrer nahm am 10.06.2008 gegen 13.30 Uhr vor dem Cafe Reitschule einen weiblichen Fahrgast mit folgender Beschreibung auf: Die Frau war cirka 165 bis 170 cm groß, cirka 25 Jahre alt, schlank und gepflegt. Das blonde Haar trug sie streng zu einem Pferdeschwanz gebunden. Sie trug ein gelbliches Kostüm mit einer kurzen Jacke und knielangem Rock. AUTO-ANKAUF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger Str. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fa x: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten.
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8 TAXIKURIER Die Genossenschaft Hinweise bitte an das Kommissariat 65, POK Seidl, Telefon: (0 89) 29 10 31 82. Taxifahrer gesucht Wer kennt einen Taxifahrer (Nachfahrer) auf den die nachfolgende Personenbeschreibung zutrifft? Schwarze Hautfarbe, ist cirka 30–40 Jahre alt und 170–175 cm groß. Er hat eine kräftige Statur und kurze schwarze Haare. Vermutlich raucht er die Zigarettenmarke Gauloises und hat Getränkedosen der Marke „Zarewitsch –Vodka + Energy“ im Auto. Hinweise bitte an Frau Choleva, Telefon: (0 89) 21 61-367. Unfallzeuge gesucht! Welcher Kollege hat am 30.4.2008 gegen 18 Uhr einen Unfall zwischen einem Taxi, das mit Fahrgästen vom Reichenbachstand wegfahren wollte und einem rück - wärts fahrenden PKW Kia (Fahrerin) beobachtet. Es waren mehrere Taxis am Stand. Bitte melden bei der Anwalts - kanzlei Bauer, Telefon: (0 89) 51 55 69 30 (zu Akte 183/08). Neues Groß-Hotel Am 28.08.08 eröffnet in der Kronstadter Straße 8 ein neues Hotel der Belmondo- Gruppe. Das Hotel heißt „Azimut Hotel München City Ost“ und liegt direkt gegenüber vom Kronstadter-Stand, neben den Hotels COMFORT und EURO-Suite. (TK) Der Kardiologen-Kongress 2008 Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus ... Vom 30.08. bis 03.09. findet im Internationalen Kongress-Center ICM an der neuen Messe München der ESC-Kongress 2008 statt. ESC steht für European Society of Cardiology. Zu diesem Kongress werden rund 30.000 Besucher erwartet. Der Taxibedarf wird sich in ähnlichen Dimensionen wie zu einer bauma oder EXPO-real bewegen. Nachdem der Kongress in die Ferienzeit fällt, sind erfahrungsgemäß weniger Taxis im Einsatz als während des Schuljahres, bitten wir Sie bereits jetzt, dieses Ereignis in ihren Schichtplänen zu berücksichtigen. Bereits am 28. und 29.08. ist mit Anreisen zu rechnen, am 04.09. vormittags mit vielen Abreisen. Das Münchner Taxigewerbe ist Partner dieser Veranstaltung. Bei dieser Klientel sind die Ansprüche an Service, Dienstleistung und Fahrzeuge am oberen Ende der Messlatte. Wir bitten deshalb, gerade während dieser Veranstaltung mit sauberen und gepflegten Taxis aufzuwarten, um das Münchner Taxigewerbe von der besten Seite zu präsentieren und bei diesen Gästen einen positiven Eindruck unserer Stadt zu hinterlassen, zumal der Veranstaltungsort auch künftig in München bleiben sollte. Es werden für alle München Taxis Aufkleber für die Heck - scheibe gedruckt, die in den Tagen vor dem Kongress in der Genossenschaft erhältlich sind und auch an den Standplätzen und am Flughafen verteilt werden. Zusätzlich steht für alle Taxis ausreichend Informationsmaterial zur Verfügung, um den Kongress-Teilnehmern keine bösen Überraschungen zu bieten. (siehe Abzocke-Masche I.C.M. – M.O.C. – M.T.C.) Der Kongress ist im ICM in Riem an der neuen Messe, Zufahrt Messe-West/ Olof-Palme-Straße. Um einen reibungs - losen Ablauf des Taxiverkehrs an der Messe zu gewährleisten, setzt die Taxi- München eG an den Kongress-Tagen wieder das Service-Mobil ein. An dieser Stelle sei auch nochmals an den Festpreis für die Strecke Messe-Flughafen bzw. Flughafen-Messe erinnert (51 Euro). (TK) Verkehrshinweise zum München-Triathlon am 27. Juli Am 27. Juli zwischen 8.30 und 17 Uhr findet der vierte München-Triathlon statt. Es ist in der Messestadt Riem und München-Trudering mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Polizei rät, die Wasserburger Landstraße, Kreillerstraße und Berg-am-Laim-Straße weiträumig zu umfahren sowie die Messestadt Riem zu meiden. Die Sperrungen finden in der Zeit von 8.30 bis 17 Uhr statt. (PR) Freundlichkeit als Teil des Geschäftserfolgs Liebe Kolleginnen und Kollegen, falls Sie es noch nie versucht haben, probieren Sie es einfach einmal aus, wenn Sie an der Ampel oder im Stau stehen. Lächeln Sie der Fahrerin oder dem Fahrer in dem neben Ihnen stehenden Auto bei Blickkontakt zu und Sie werden feststellen, dass Ihr Lächeln erwidert wird. In Sekunden wird sich der vorher verkrampfte Gesichtsausdruck entspannen. Wenn ein Lächeln ankommen soll, muss es Ausdruck der inneren Haltung sein und Freude und Zuwendung ausdrücken. Ein aufgesetztes Lächeln hingegen ist tot THOMAS VOGL RECHTSANWÄLTE Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 TTaaxxiiffoolliieerruunngg SScchheeiibbeenn--TTöönnuunngg IInnnneenn-- uunndd AAuußßeennaauuffbbeerreeiittuunngg Kolosseumstr. 6 · 80469 München Tel. 23 88 58 07 · Fax 23 88 55 63 Mobil 0177/624 95 39
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9TAXIKURIER Die Genossenschaft und bewirkt nichts. Wir sollten, da wir mit Menschen zu tun haben, viel häufiger lächeln, bevor wir mit dem Fahrgast oder Passanten sprechen, ein Lächeln kann die Verkrampftheit lösen und Ihr Gesprächspartner wird seinerseits entspannter reagieren. In dieser Atmosphäre lassen sich viel leichter Gespräche führen und das macht es dem anderen leichter, seine Wünsche zu äußern. Bedenken Sie aber, dass Ihr Interesse an den Problemen des Gegenübers auch an der Körperhaltung erkennbar ist. Der Mensch erkennt meine Einstellung zu ihm, ob ich mich konzentriere und mit freudigem Interesse seinen Worten zu - höre, an meiner Körperhaltung. Zurückgelehnt mit gelangweilter oder gar unbeteiligter Miene, vermittle ich den Eindruck, dass mich seine Probleme nicht interessieren. Da er aber genau nach diesem Interesse und der Lösung seines Problems sucht, wird er sich kurzerhand abwenden, weil er sich selbst als Störenfried empfindet. Treten wir ihm offen gegenüber, bevor wir das Gespräch beginnen, wird er durch unser Interesse und sichtbare Kompetenz seine Bedenken ablegen. Um zu erklären, worum es in der Wirkung geht, dient die Parabel von einem Hund der sich in einem Zimmer mit Wänden aus Spiegeln befindet. Er sieht um sich herum lauter Hunde, die ihn herausfordernd betrachten. Er geht daraufhin in Abwehrstellung und fletscht die Zähne. Alle Hunde in den Spiegeln fletschen die Zähne. Der Hund erschrickt und beginnt panisch zu bellen, bis er vor Erschöpfung zusammenbricht. Hätte er nur ein einziges Mal mit dem Schwanz gewedelt, so hätten ihm von allen Seiten freundliche Hunde zugewedelt. Freundlichkeit als Teil des Geschäftserfolgs Oft ist der Kunde mürrisch. Sobald ich ihn anlächle, löst sich seine Verhärtung und das Gespräch setzt sich angenehm fort. Dazu ist Freundlichkeit ein Teil der sozialen Kompetenz und gehört zu den wichtigsten Qualifikationen. Sie ist ein zentraler Erfolgsfaktor, der verbunden mit Geduld, Hilfsbereitschaft, Dankbarkeit und Ermutigung positive Resultate er - warten lässt und somit ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfungskette ist. Freundlichkeit ist ein dienendes, keinesfalls zu verwechseln mit einem unterwürfigen dienenden Verhalten. Freundlichkeit zeigt sich in bedingungsloser Kundenorientierung. Ich nehme mein Ego zurück und richte mein Verhalten auf die Erwartung des Kunden aus. Kunden sind nicht Störer, wie manche glauben, denn wenn sie nicht zu uns kommen, haben wir nichts zu tun. Das bedeutet, der Kunde ist das „A und O,“ denn ohne Kunden geht nichts. Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, für einen Kunden zu lächeln ist das einfachste was man für ihn tun kann. Dieses Lächeln kann nicht durch Disziplin oder zwanghaft erfolgen, sondern es muss von einer Veränderung der Grundeinstellung ausgehen. Erlauben Sie mir zum Schluss noch zwei Zitate: „Lächeln ist vor allem gut für den, der lächelt“ und „Das Lächeln kann man weder kaufen noch erbitten, noch leihen oder stehlen, denn es bekommt erst Wert, wenn es verschenkt wird.“ (Verfasser unbekannt) Mit kollegialen Grüßen Reinhard Zielinski Taxi-Golfmasters 2008 Bereits zum elften Mal wurde von 29. bis 31. Mai das Taxi-Golfmasters ausgetragen. Bei herrlichem Wetter und viel Sonne dominierte diesmal ein Spieler das Turnier – Rainer Benisch. Er gewann alle drei Tagessiege und wurde zusätzlich noch Brutto- und Nettosieger. Der zweite Platz ging an Terrence Cook und dritter wurde Hans Wiesenberger. Wie jedes Jahr ging der Trostpreis für den letzten Platz (eine Flasche edlen Whiskys) an Horst Tremmel. Die Pokale wurden gestiftet von der Taxi-München eG und VDK Crasselt. Im nächsten Jahr treffen sich alle Teilnehmer wieder. Standplatzänderungen ➜ Auflösung Taxistand „Kochelsee“ . Seit nunmehr 2 Jahren versuchen wir den Kochelseestand zugunsten des Taxistandplatzes an der Brudermühlstrasse aufzulösen. Es scheiterte bisher an einem uneinsichtigen Bezirksausschuss, dem es nicht begreiflich zu machen ist, dass der Brudermühlstand verlängert werden muss um das größere Auftragsvolumen zu bedienen, da zusätzlich auch noch die Rufsäule dorthin verlegt wird. Diese Posse gipfelte in der letzten Sitzung des zuständigen Bezirksausschusses. Dort wurde uns unmissverständlich mitgeteilt, dass es nur eine Verlängerung geben kann, wenn der Bedarf vorher nachgewiesen wird. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, den Taxistand an der Kochelseestr. aufzu- Die Gewinner des Taxi-Golfmasters 2008 Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2
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10 TAXIKURIER Die Genossenschaft heben. Wir hoffen, dass durch diese Maßnahme der Bedarf am Taxistandplatz „Brudermühl“ rapide anwächst und die zuständigen Herrschaften ihre Entscheidung bezgl. der Länge dieses Taxistandes revidieren. ➜ Neueinrichtung Taxistand „Johanneskirchen“ . Nachdem vor einiger Zeit der Taxistandplatz „Cosima“ weiter stadtauswärts verlegt werden musste, entstand eine Versorgunglücke an Taxis im Bereich des S-Bahnhofes „Johanneskirchen“ . Aus diesem Grund wurde nun an der Johannes - kirchnerstr.147 (gegenüber der Gaststätte „Dicke Sophie“) ein Taxistand für 3 Taxis neu eingerichtet. ➜ Neueinrichtung Taxistand „Kronstadter“ . In der Kronstadterstr. wurden in der letzten Zeit zwei große Hotels eröffnet und ein weiteres steht kurz vor der Eröffnung. Um diese effektiver bedienen zu können, wurde der bisherige Taxistandplatz in der Bericht aus dem Aufsichtsrat Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, Sommer, Sonne, Strand – wer denkt zu dieser Jahreszeit nicht an den bevorstehenden Urlaub. So leid es mir tut, ich muss einige Kollegen aus ihren Träumen reißen und sie zurück in die Realität holen. Aus gegebenem Anlass möchte ich nochmals daran erinnern, dass luftige Strandkleidung nicht zur Dienstkleidung eines Taxifahrers gehört. Nicht nur ästhetisches Empfinden, sondern auch der Gesetzgeber, der eine angemessene Bekleidung fordert, spricht sich gegen kurze Hosen und Unterhemden im Dienst aus. In der letzten Aufsichtsratssitzung beschäftigten wir uns vorwiegend mit der Vorbereitung zur Jahreshauptversammlung. Dabei waren Themen wie der Jahresabschluss 2007, Bericht der Wirtschaftsprüfer vom Genossenschaftsverband und formale Vorbereitungen zu Jahreshauptversammlung die Schwerpunkte. Ich hoffe, dass unsere intensive Planung und Vorarbeit zu einer erfolgreichen Jahreshauptversammlung geführt hat. Absichtlich benutze ich die Vergangenheitsform, da Sie diese Ausgabe des Taxi-Kuriers erst nach der Jahreshauptversammlung in Händen halten werden, während ich diesen Artikel bereits drei Wochen davor schreiben musste. Das Taxi- und Mietwagengewerbe ist in den letzten Jahren leider immer mehr in den Focus der Steuer- und Finanzbehörden gerückt. Kontrollen und Razzien nehmen zu. Es wundert also nicht, wenn die Bundesregierung nach weiteren Möglichkeiten in ihrem Kampf gegen die Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung sucht. In der Einführung von manipulationssicheren Taxametern sieht die Bundesregierung ein solches Mittel. Auf die technischen Details und zukünftigen rechtlichen Vorschriften wird im TAXIKURIER sicher noch häufiger eingegangen werden. Für heute möchte ich einen ganz anderen Aspekt beleuchten. Abgesehen von dem enormen Image- Schaden für die gesamte Branche, bedeutet Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung einiger weniger skrupelloser und geldgieriger Fahrer und Unternehmer einen großen wirtschaftlichen Schaden für die mehrheitlich steuer - ehrlichen Unternehmer. Denn Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit führen zu einer starken Wettbewerbsverzerrung. Schon alleine diese Tatsache ist nicht zu tolerieren. Steuerhinterziehung entwickelt sich in Deutschland leider immer mehr zum Volkssport. Ja, es gilt schon fast aus Kavaliersdelikt und hat in den Augen Vieler das Stigma des Rechtsbruchs verloren. Im Gegenteil, meistens verspürt man in der Öffentlichkeit sogar eher eine stille Sympathie für Steuerhinterzieher. Es herrscht vielfach die Meinung vor, Steuern seien eine Strafe für die „Dummen und Ehrlichen“ . In Wirklichkeit aber bedeutet Steuerhinterziehung eine Umverteilung vom Ehrlichen zum Unehrlichen. Zudem wird nicht nur die Allgemeinheit geschädigt, sondern speziell auch die steuerehrlichen Unternehmen. Ich wünsche Ihnen wie immer gute Geschäfte und stets eine unfallfreie Fahrt. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Eggenfeldenerstr. aufgelöst und ein Taxistand für 9 Fahrzeuge in der Kronstadterstr. eingerichtet. Die Auflösung des Taxistandplatzes „Eggenfeldener“ war überfällig, da er viel zu schmal ist und das Ein- und Aussteigen lebensgefährlich war. Die Rufsäule wird an den neuen Taxistandplatz versetzt. ➜ Verlegung der Reserve am Taxistand „August-Exter“ . Wie schon in den letzten Jahren berichtet, wurde diese Verlegung von den zuständigen Stellen befürwortet aber nie umgesetzt. Jetzt endlich wurde gehandelt und der bisher recht unglücklich platzierte Reservestand nach vorne zum Hauptstand verlegt. (AL) Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege, wir haben die traurige Pflicht Ihnen bekannt zu geben, dass unser langjähriger Kollege und Mitarbeiter Siegfried Udiljak „Sigi“ am 23.06.2008, im Alter von 53 Jahren, völlig überraschend verstorben ist. Die Urnenbeisetzung findet am 28. Juli 2008 um 14.30 Uhr im Friedhof Pasing statt. Herr Udiljak arbeitete seit Oktober 1987 in unserer Zentrale. Ihnen ist er sicher aus seiner „Schicht“ (nachmittags) bekannt. Obwohl er krankheitsbedingt über längere Zeit nicht tätig sein konnte, arbeitete er danach immer wieder mit viel Freude und Engagement für Sie in seinem Metier, dem Funk. Wir teilen die Trauer der Angehörigen. (HM)
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Der Landesverband Taxameter als Registrierkassen Das Bundeskabinett hat am 4. Juni 2008 ein umfangreiches Programm für Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt beschlossen. Priorität hat dabei die Bekämpfung der Schwarzarbeit. Unter anderem wird eine Sofortmeldung von Arbeitsverhältnissen Pflicht, sowie die Mitführungspflicht von Personaldokumenten. Eine weitere Folge wird die Sicherung der Daten in Registrierkassen, Waagen, Taxametern und Wegstreckenzählern gegen Manipulation sein. So soll ➜ Über jede Buchung ein Beleg erstellt werden. ➜ Die Summe der Buchungen sind in einem gesonderten Datensicherungsspeicher abzulegen. ➜ Durch ein Backup, muss täglich eine Sicherungskopie gespeichert werden. ➜ Die Summenspeicher der Journal - daten sind nicht rücksetzbar und nicht löschbar. ➜ Die mittels Signaturerstellungseinheit kryptographisch gesicherte Einzelbuchung muss mindestens die folgenden Angaben enthalten: 1. das Identifikationsmerkmal, 2. die Belegnummer, 3. den Tag und die Uhrzeit der Betriebseinnahme, 4. die Menge und die handelsübliche Bezeichnung der Ware oder der Dienstleistung, 5. den Preis der Ware oder der Dienstleistung, 6. den Umsatzsteuersatz, 7. die Bedieneridentifikation. ➜ Die Finanzbehörde ist berechtigt, während der Geschäftszeiten Grundstücke und Räume von Unternehmen ohne vorherige Ankündigung und außerhalb einer Außenprüfung zu betreten, um die Ordnungsmäßigkeit von elektronischen Registrierkassen, Waagen mit Registrierkassenfunktion sowie Fahrpreisanzeigern (Taxameter) und Wegstreckenzählern im Sinne der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr mit Registrierkassenfunktion zu prüfen (Kassen-Nachschau). ➜ Die von der Kassen-Nachschau betroffenen Personen haben den damit betrauten Amtsträgern auf Verlangen Zugriff im Sinne des § 147 Abs. 6 der Abgabenverordnung auf die in der Registrierkasse oder in der Waage mit Registrierkassenfunktion, in dem Taxameter oder in dem Wegstreckenzähler mit Registrierkassenfunktion, oder extern abgelegten Registrierdaten, zu gewährleisten und Auskünfte zu erteilen. ➜ Wenn die bei der Kassen-Nachschau getroffenen Feststellungen hierzu Anlass geben, kann ohne vorherige Prüfungsanordnung (§ 196) zu einer Außenprüfung nach § 193 übergegangen werden. Auf den Übergang zur Außenprüfung wird schriftlich hingewiesen. Anmerkung: Vorstehende Auszüge aus dem Gesetzentwurf geben nur die Zielrichtung wieder. Die Vorlage umfasst insgesamt 50 Seiten und soll am 1. Januar 2009 in Kraft treten. Noch fehlen die zur Umsetzung notwendigen Durchführungsverordnungen. Sicher sind Übergangszeiten zur Um - rüstung der Taxameter und übrigen Messgeräte von drei bis fünf Jahren zu erwarten. Nach wie vor, sind Wegstreckenzähler in Mietwagen kaum in gleichem Maß überwachbar wie Taxameter. Nach Aussagen von Herstellern können moderne Taxameter mit Kosten zwischen 50 Euro und 100 Euro nachgerüstet werden. Diese Auskunft ist natürlich noch unverbindlich. 11TAXIKURIER Auf Grund der Dringlichkeit verblieb den Verbänden nur eine Woche Rückäußerungsfrist zur Stellungnahme. Argumente gegen das Gesetzesvorhaben wurden vorgebracht. Wesentliche Änderungen sind nicht zu erwarten. (HM) Zwei dringend Tatverdächtige verhaftet Am 01.06. 2008 wurde der 47 Jahre alte Taxifahrer Claus Hofmann ermordet. Der Kollege war im Raum Hainburg bei Offenbach am 01.06.2008 mit mehreren Messerstichen getötet worden, seine Geldbörse fehlte. Der BZP hatte zur Erhöhung des Fahndungsdrucks eine Belohnung von 3.000 Euro ausgelobt. Gute drei Wochen nach dem Mord hat die SOKO des Landeskriminalamtes Hessen am 25.06.2008 zwei dringend Tatverdächtige verhaftet. Eigene Ermittlungen und DNA-Spuren haben die Fahnder zu den 39 und 56 Jahre alten Männern geführt, nach LKA-Mitteilung stehen die am Tatort gesicherten DNA-Spuren mit dem Verbrechen in unmittelbarem Zusammenhang. Gegen die polizeibekannten Italiener liegen Haftbefehle des Amtsgerichts Offenbach wegen Mordes aus Habgier und Raub mit Todesfolge vor. Die Verdächtigen waren bereits früher wegen Drogendelikten, Körperverletzung und Raub in Erscheinung getreten und werden derzeit zu den Tatvorwürfen vernommen. Einer der beiden wurde im Gefängnis in Frankfurt verhaftet. Er verbüßte dort eine „Ersatzfreiheitsstrafe“, da er eine verhängte Geldstrafe nicht beglichen hat. Wir danken der Polizei zu dem Fahndungserfolg und hoffen, dass die Mörder von Claus Hofmann bald ihrer gerechten Strafe zugeführt werden! BZP AR.Nr. 31/08 Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier Öffentlich bestellt und vereidigt Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS) Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50 KFZ- Schadensgutachten KFZ- Bewertungen
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12 TAXIKURIER Motiv des Monats Die „Rikscha-Lawine“ sorgt am Beck-Stand für Ordnung und behindert die „Unerlaubten“ . Die fünf Weisheiten des Monats ➜ Der Baikalsee enthält ein Fünftel des gesamten Süßwassers der Erde. ➜ An der Börse ist Toyota mehr wert als Porsche, VW, BMW und Daimler zusammen. ➜ Süßwasserfische trinken nicht, Salzwasserfische schon. ➜ In nahezu allen Kulturen essen Männer mehr Fleisch als Frauen. ➜ Bis in das Jahr 1989 war Bier in Island verboten. Foto: Paul Rusch Rasten in seiner schönsten Form Forstenrieder Allee 187 · 81476 München · Tel. 089 . 7 45 54 60 · www.alterwirt-forstenried.de
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13TAXIKURIER Herzlichen Glückwunsch zu 50 gelungenen Ausgaben wünscht das Team der BALLNATH GMBH VERSICHERUNG. Taxifahrer-innen im Münchner Osten gesucht. Telefon: (0 89) 42 68 45 Taxi Haftpflicht-Vertrag SF9 35% Telefon: 01577-4 08 42 26 Compotent GmbH Computer und Netzwerkservice Schwanthaler Straße 25 (Rgb) Telefon: (0 89) 55 07 77-53 Wir suchen einen Taxi-Alleinfahrer Telefon: (0 89) 89 80 61 12 EPOS Kreditkarten u. EC- Kartenterminal mit Modem abzugeben. Telefon: (0172) 8 63 79 99 Abschleppstange 20 Euro Telefon: (0170) 3 25 46 27 Privat sucht C-Klasse 202 LIM oder T mit Klima Telefon: (0170) 3 25 46 27 KFZ Schadenfreiheitsrabatt 25% Telefon: (0 89) 4 48 38 42 VDK Fa. Crasselt zu verkaufen Steuergehilfin (Taxi-Unternehmerschein) erledigt Buchhaltung und Löhne. Telefon: (0173) 4 95 36 39 4 Sommerreifen ohne Felgen für MB W 211, E-Klasse Michelin 205 / 60 R 1692 V (einen Sommer gefahren) für 200 Euro zu verkaufen. Suche eine Konzession (mit Versicherung ist erwünscht) Telefon: (0172) 8 23 21 32 5 Alu-Felgen 7Jx15 H2 mit Kumho 205 / 65 R 15 für DB 210 alles 300 Euro Telefon: (0 89) 6 92 38 83 Telefon: (0171) 8 13 49 94 Lerne Deine Träume lustvoll zu leben! www.muenchner-schamanin.de Telefon: (0170) 1 26 93 51 Erfolgreicher Taxler (Klaus) hilft rund um Wertpapiere und Finanzen. Telefon: (0160) 95 95 39 73 Suche Tag/So-Fahrer für 6 Personen Klima Automatik Cd, nähe Pfanzelt Telefon: (0 89) 3 07 31 37 Kleinanzeigen Information Warum TAXIKURIER? Als im April 2004 von Hans Meißner und Max Herzinger das Konzept des „neuen“ TAXIKURIER genehmigt und verabschiedet wurde, wusste man, dass die völlig veränderte Form auch mit einem Risiko behaftet war. So diente der TAXIKURIER bis dahin der reinen Information. Heute, nach 50 Ausgaben, kann behauptet werden, dass die Entscheidung richtig war. Der im Teamwork produzierte TAXIKURIER hat sich schnell behauptet und gehört zur Pflichtlektüre nicht nur von Münchens Taxiwelt, sondern auch von öffentlichen Stellen, der Gastronomie und Hotellerie. Mit unserem Genossenschafts-Medium sind wir anerkannt und haben ein immer besseres Standing bei Verhandlungen und Gesprächen aller Art. Die Taxibranche braucht ein starkes Organ, um Ziele zu artikulieren und den Ruf positiv zu positionieren. Das wichtigste und entscheidende Kriterium einer Zeitschrift ist die Akzeptanz beim Leser. Nur wenn ein Titel regelmäßig und intensiv gelesen wird, hat er auch Erfolg im Anzeigenbereich. Das Anzeigenaufkommen wiederum ermöglicht die aufwändige und professionelle Produktion der Zeitschrift. Die Themen-Mischung einer jeden Ausgabe basiert auf den Kernbereichen Information, Service, Unterhaltung und Wissen. Jeder Leser hat eigene Präferenzen in der Nutzung des Hefts. Wir bemühen uns, für die gesamte Bandbreite der Nutzer vom Anfänger bis zum Profi, das richtige Angebot zu liefern. Die Fülle der Themen erfordern natürlich die richtige „Verpackung“ . Unsere klare Optik vom Titelbild bis zur letzten Seite hat ein sehr positives Echo entfacht. Das Ganze auf gutem Papier perfekt gedruckt, verbunden mit der exakten Pünktlichkeit des Erscheinens. Wir sind permanent engagiert, um Ihren TAXIKURIER weiterhin zu optionieren und positiv zu verändern. Denn auch hier bedeutet Stagnation Stillstand. Selbstverständlich freuen wir uns über Reaktionen, Lob, Kritik und Anregungen aus der Leserschaft und versuchen, dies auch umzusetzen. Ganz besonderen Dank gilt es dem Team zu vermitteln, das Monat für Monat für Qualität und Abwechslung sorgt. Nur mit dieser Mannschaft war es möglich, Ihnen den TAXIKURIER in seiner jetzigen form zu präsentieren. Auf die Zukunft Paul Rusch, Objektleiter Ganz besonderer Dank an: Elke Choleva, Tony Doll, Kai Georg Frey, Peter Gabler, Max Herzinger, Werner Hillermann, Alfred Huber, Werner Knöpfle, Karla Köhler, Peter König, Manfred Kraus, Thomas Kroker, Frank Kuhle, Norbert Laermann, Alfred Lehmair, Hans Meißner, Dr. Rüdiger Neitzel, Bernhard Andreas Probst, Tanja Reger, Regina Reich, Christine Reindl, Evy Röhrl-Ottich, Elfie Rusch, Marianne Sahla, Michael Schmid, Michael Schrottenloher, Dr. Jürgen Stahlberg, Dirk Tacke, Benedikt Weyerer, Reinhard Zielinski Foto: www.atelier-tacke.de
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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Bei trägen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. Geschichte und G’schichten Der Tatzelwurm in Freimann Frühere Planungen Das seit 1950 stetig zunehmende Verkehrsaufkommen in München ließ die verschiedensten Planungsvarianten entstehen. Eine ihrer radikalsten dürfte die im Juni 1954 vorgestellte gewesen sein, die von Bund, Land und Stadt mit 200.000 DMark finanziert wurde: Die drei nach München führenden Autobahnen von Stuttgart, Nürnberg und Salzburg sollten teils als Hochstraßen auf Stelzen, teils durch halb versenkte Einschnitte in die Innenstadt geführt werden. Die Autobahn Stuttgart beispielsweise sollte – wie heute – über die Menzinger und Verdistraße zu erreichen sein. Ab dem Romanplatz allerdings sollte sie als Hochstraße über den Hirschgarten hinweg zu den Gleisanlagen und von dort in Richtung Hackerbrücke führen. Der Verkehr von und zur Autobahn Salzburg sollte über die Rosenheimer Straße ins Tal, über den Marienplatz, die Kaufinger- und Neuhauser Straße, den Stachus und die Bayerstraße gelangen und sich dort auf einer Hochstraße über den Gleisen nach Westen bewegen. Und die Autobahn Nürnberg sollte auf ähnliche Weise von Freimann über und durch Schwabing zur Hackerbrücke verlängert werden. Zwischen Hacker- und Donnersbergerbrücke sollten die vier- bis sechsspurigen Trassen über den Gleisanlagen in einem riesigen Kreisverkehr verknotet und mit dem städtischen Straßennetz verbunden werden. Von dieser damals als „groß - zügig“ und „modernst“ empfundenen Lösung ließ der traditionelle Geldmangel allerdings nur eine Menge Planungsunterlagen zurück, vermutlich nach der Erkenntnis: „Papier ist geduldig.“ Der Tatzelwurm Lediglich im Norden der Stadt entstand mit der Verlängerung der Autobahn Nürnberg nach Schwabing ein Vorgeschmack auf das, was dem Stadtbild zu blühen drohte. Anlass war der Eucharistische Weltkongress der katholischen Kirche, zu dem Ende Juli 1960 eine Million Besucher und Besucherinnen erwartet wurden und der auf der Theresienwiese stattfand. Es galt, bis zu diesem Stichdatum das Freimanner Nadelöhr zu beseitigen. Im Januar 1959 begannen die Bauarbeiten. In elf Metern Höhe und auf 800 Meter Länge führte das neue Kreuzungswerk den Autobahnverkehr schließlich über die Bahnanlagen und den Frankfurter Ring und auf einer aufgeschütteten Trasse direkt am Wohngebiet Alte Heide vorbei zur Schenkendorfstraße. Eine Fortführung zur Münchner Freiheit war vorerst unmöglich, weil sich südlich der Güterbahnhof Schwabing (heute Wohngebiet an der Berliner Straße) anschloss. Die Autobahn A 9 (bis 1974 hieß sie A 3) entstand zwischen 1936 und 1938 und verband Berlin mit München. In München endete sie anfänglich dort, wo bereits das Autobahnkreuz München-Nord gebaut, aber noch nicht in Betrieb genommen worden war, nämlich an der heutigen Anschlussstelle Freimann. Die Heidemannstraße verläuft auf der Trasse des geplanten Autobahnringes um München, und ihre Unterführung und die kleeblattförmigen Zufahrten können heute noch als Autobahnkreuzung erkannt werden. Der Krieg 1939 bis 1945 verhinderte die weiteren Arbeiten. Von dort bewegten sich nach Kriegsende bald täglich 20.000 Fahrzeuge auf der engen Situlistraße durch Freimann zur Ungererstraße und umgekehrt – für heutige Verhältnisse schier unvorstellbar. Dabei musste man außerdem die lediglich zweispurige Unterführung des Eisenbahn- Nordringes passieren. Dieser mit dem zunehmenden Verkehr immer unerträglicher werdende Zustand hielt bis ins Jahr 1960 an. 14 TAXIKURIER +DOOR7D[LIDKUHU ')'014.#)''74'5#:+5%*'+05 '4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66 70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+ (XURSDVJU|WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK ,00(5 0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ g +0.#55814$'*#.6'0g Stimmer & Sohn GmbH Lindberghstraße 20 · 80939 München Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3 Taxiwerkstätte „Unfallinstandsetzung“ Kfz-Reparaturwerkstätte spontane Hilfe auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten
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Das Brückenbauwerk mit seinen Zufahrten erhielt schnell den inoffiziellen Namen „Tatzelwurm“ . Ein Tatzelwurm ist ein Fabelwesen in Gestalt eines Reptils. Zu dieser Furcht erregenden Gruppe gehört – nebenbei bemerkt – auch der Feuer speiende Lindwurm, nur dass die gleichnamige Straße in München Gott sei Dank an den Arzt Josef von Lindwurm (1824- 1874) erinnert, der das Krankenhaus an der Ziemssenstraße leitete. Proteste und Beschwichtigungen Viele Freimanner Anwohner wehrten sich gegen die ihr Stadtviertel dominierenden Planungen. Das Autobahnbauamt versicherte jedoch, diese damals größte Brücke Bayerns zu einer Sehenswürdigkeit ausgestalten zu wollen. Insbesondere würden alle Dämme und Auffahrtrampen begrünt werden. Die Alternative einer unterirdischen Führung des Verkehrskreuzes sei außerdem nicht finanzierbar. Von diesem Argument ließ sich auch der Stadtrat überzeugen und billigte im Sommer 1958 die Pläne, die er für „gerade noch tragbar und städtebaulich vertretbar“ hielt. Zur offiziellen Einweihung des Brückenwerks am 22. Juli 1960 hatten sich Tausende von Schaulustige eingefunden. Kardinal Josef Wendel (1901-1960) sagte bei der Segnung des Gebäudes: „Dass bei der Verkehrsübergabe der Autobahn - einfahrt der Segen Gottes erbeten wurde, zeugt davon, dass man gewillt ist, die Wege Gottes nicht zu verlassen und die Brücken zu ihm nicht abzubrechen.“ Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel lobte das Bauwerk, das „das ästhetische Gefühl des Betrachters nicht nur nicht verletzt, sondern sogar zu befriedigen vermag.“ Bundesverkehrsminister Hans- Christoph Seebohm (1903-1967) gab seiner Hoffnung Ausdruck: „Möge die neue Anlage die Stadt vor einem übermäßigen Verkehr bewahren!“ Tatzelwurm und Kalter Krieg In politischer Hinsicht erinnerten sich die Festredner der Teilung Deutschlands und der verbindenden Funktion von Verkehrswegen. Vogel erinnerte daran, dass die Autobahn in Berlin beginne und in München ende, also durch den Eisernen Vorhang unterbrochen werden: „Ich möchte deshalb auch bei dieser Gelegenheit unseren Brüdern und Schwestern in Berlin und in der Zone [= DDR, d.V.] zurufen, dass wir hier in München den Tag herbeiwünschen, an dem die Autobahn München-Berlin nicht mehr die Spaltung, sondern die wieder hergestellte Einheit Deutschlands symbolisiert.“ Diese Worte wurden am 22. Juli 1960 gesprochen, als Deutschland bereits in zwei Staaten geteilt war. Auch in Berlin gab es zwei politisch getrennte Stadtteile, die Stadt selber allerdings stellte noch eine Einheit dar. Erst ab dem 13. August 1961 wurde dann die Berliner Mauer errichtet und die Stadt hermetisch in Ost und West geteilt. Anfang Juni 1962 fand in München eine Solidaritätswoche mit dem geteilten Berlin statt. Bei dieser Gelegenheit enthüllte dessen Regierender Bürgermeister Willy Brandt (1913-1992) am 4. Juni 1962 an der Autobahnausfahrt Freimann ein Denkmal mit dem Berliner Bären, der zwischen den Fahrbahnen stand. Brandt sprach die Hoffnung aus, „…dass wir nicht allzu weit entfernt sein mögen von einem Deutschland und einem Europa ohne unmenschliche Mauern, ohne Stacheldrähte und Todesstreifen.“ Ein identischer Bär fand am Grenzübergang Dreilinden auf Westberliner Gebiet Aufstellung, womit die beiden Enden der Autobahn gekennzeichnet waren. Der Zahn der Zeit Seit der Inbetriebnahme vergingen 47 Jahre, bis ein Abbruch des Tatzelwurmes unumgänglich wurde. Schon seit Jahren musste ein Stahlkorsett die Konstruktion absichern, der der jahrzehntelange Einsatz von Streusalz gegen Schnee und Eis schwer zugesetzt hatte. Hinzu kam die Belastung durch täglich rund 100.000 Fahrzeuge; bei den Planungen hatte man nicht mit einer solchen Zunahme des Straßenverkehrs gerechnet. Da eine Sanierung zu teuer gewesen wäre, wurde der Abriss beschlossen. Der Neubau Zunächst wurde die Brücke in der Mitte zersägt und anschließend die beiden östlichen Fahrbahnen stadtauswärts abgerissen. Bis zum Wiederaufbau bewegt sich der Verkehr in beiden Richtungen auf je zwei provisorischen Spuren auf der westlichen Hälfte. Danach wird der Verkehr auf die neu erbaute Hälfte verlegt und die westliche abgerissen. Das Ganze kostet 37 Millionen Euro und soll bis 2010 abgeschlossen sein. Am Ende stehen drei Spuren in jede Richtung zur Verfügung, und die Bauerei auf und bei der A 9 findet hoffentlich einmal ein Ende. Beim Passieren der Baustelle fällt die Globalisierung auf. Die auf ihren Einbau wartenden Stahlträger der neuen Brücke haben einen langen Weg rund um den halben Erdball hinter sich. Per Schiff und Straße gelangten sie von Thailand nach München, denn die weltweit agierende „Sino-Thai Engineering and Construction Company“ stellte sie her, wie aus der Aufschrift zu erkennen ist. Im Rahmen der Baumaßnahmen auf der A 9 fand auch der Berliner Bär einen neuen Standplatz, nämlich weiter nördlich zwischen den Fahrbahnen an der Anschlussstelle Fröttmaning-Süd. (BW) 15TAXIKURIER Jetzt bestellen! Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des Kollegen Benedikt Weyerer: München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei!
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Unterhaltsames Schrottis Fiaker-ABC Z Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „Z“ . Zahlungsschwierigkeiten – Bei unserer Kundschaft ist Geldmangel eher selten der Anlass für Zahlungsschwierigkeiten, da derjenige, der sein Geld wirklich nur vergessen hat, keinerlei Probleme mit einer sauberen Lösung (Personalien hinterlassen, Schuldanerkenntnis unterschreiben) haben wird. Tatsächlich sind es oft notorische Meckerer, die sich wegen angeblicher Umwege um die Berappung des Fahrpreises drücken wollen oder nur vorgeben, kein Geld zu haben. Man kann’s ja mal probieren. Hören sie dann was von „Polizei“ oder sehen sie sich von ein paar hilfreichen Fiakern umzingelt, findet sich fast immer noch ein Scheinchen oder eine vernünftige Ersatzlösung (s. o.) Aber hier nochmals die schon oft vorgebrachte Bitte: „Normale“ Zahlungsschwierigkeiten, bei denen der Fahrgast also nicht aggressiv wird oder zu flüchten versucht, sind NICHT „DRINGEND“ auf Kanal1! Fordern Sie auf Kanal 2 oder 4 bei der Zentrale Hilfe durch Kollegen oder die Polizei an. Und hier können Sie auch, wenn Sie von den Rückfragefunkern nicht sofort angenommen werden, „dringend“ rufen. Besondere Helden sind freilich die „Kollegen“, die Polizei oder andere Helfer zur Hilfe anfahren lassen, um dann vor Ort und auch am Funk nicht mehr erreichbar zu sein, weil der Kunde zwischenzeitlich doch bezahlt hat. Nicht gerade selten! Umgekehrt ist es auch höchst ärgerlich, wenn die Zentrale mehrmals vergeblich in die Runde fragt, ob jetzt endlich mal jemand zum hilfsbedürftigen Kollegen fahren kann, um dann von der ersatz- oder leider auch überflüssigerweise geschickten Polizei zu hören, dass zwischenzeitlich mindestens zehn andere Taxis eingetroffen sind und sich die Sache längst erledigt hat. Zentrale – Seit knapp 20 Jahren ist Schrotti aus traurigem Anlass (Tod des Kollegen Sigi Udijak), nunmehr auch als dienstältester Funksprecher, schon in diesem Etablissement und kann aus dieser Erfahrung heraus den Spruch, der noch in der Utzschneiderstraße über dem Funk - raum hing, vollinhaltlich bestätigen: „Die ganze Welt ist ein Irrenhaus, aber hier ist die Zentrale“ . Bis zum Sommer 1994 war die Zentrale in der Utzschneiderstraße 6, der jetzigen Gaststätte „Yum“ . Diese alte Burg, in die sich auch tagsüber kaum Sonnenlicht verirrte, soll nachfolgend nochmals mit einigen fast wehmütigen Erinnerungen zum Leben erweckt werden: Der heutige Eingangsbereich des Lokals war damals der – wahrlich winzige – Funkraum, in dem hinter dem klobigen Funktisch nur Platz für zwei Personen war. Aber auch der Telefonraum hatte allenfalls die Ausmaße eines großzügigen Wohnzimmers und bot Platz für maximal sechs Telefonisten – und das Förderband, mit dessen Hilfe die handgeschriebenen Zettel durch ein Loch in der Wand in den Funkraum expediert wurden. Gelegentlich gab es einen Stau, weil einer den Zettel sich quergelegt hatte. Irgendwann wurde der Funker misstrauisch, weil er keine Aufträge mehr bekam, obwohl aus dem Telefonraum ständig Kundengespräche zu hören waren. Dafür gab es ein pragmatische Lösung, nämlich ein Stückerl Plastik in gleicher Größe wie die Auftragszettel, genannt „Keks“ . Erschallte der Ruf des Funkers „Keks“, wurde ein solcher eingelegt und räumte sozusagen „den Laden durch“ . Dem Funker war es dann plötzlich gar nicht mehr langweilig und er konnte sich über manchmal zwanzig oder mehr gleichzeitig anflatternde Aufträge freuen. Kannte der Funker die Straße nicht, schaute er im blauen „Straßenbuch“ nach (Ältere Kollegen kennen das noch und hatten es oft selbst im Taxi dabei), während er die anderen Aufträge herausgab. Es erforderte einiges an Übung, Erfahrung und Konzentration, bei gutem Geschäft diese Dinge auch gleichzeitig tun zu können. Da „Kollege Computer“ erst um 1991/92 eingeführt wurde und nach langen Geburtswehen absturzfrei in Dauerbetrieb gehen konnte, waren die Funker wie auch die Telefonisten ganz auf sich alleine, Ihre Erfahrung und zum Teil Kombinationsgabe angewiesen. Erfahrene Funker wiesen ihre Telefonisten an, bei bekannten Lokalen oder Firmen aus Zeitgründen einfach nur den Namen auf den Zettel zu schreiben. So genügte z.B. ein „Stadl“, um die „Westenrieder 13“ herauszugeben, ein „Chir“ für die „Nussbaum 16 TAXIKURIER
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17TAXIKURIER 20“ oder ein gemaltes Herz für’s „Herzzentrum“ und so weiter. Konnte man als Funker momentan mit einem Namen nichts anfangen, so galt die alte Regel, sich diesen erst selbst laut vorzulesen. Plötzlich erwies sich ein „Dänz und Dein“ als ein Lokal in der Sonnenstraße oder ein „Viehackerstüberl“ als eine Kneipe in Waldperlach. Auch ein „Wernerstüberl“, weil vom griechischen Wirt ein wenig hart ausgesprochen und vom Telefonisten in Lautschrift aufgenommen, konnte so als „Werinherstüberl“ identifiziert werden. Ein wenig anspruchsvoller waren dann schon aufgenommene Straßennamen wie „Bad-Scheli-Straße“ (Pacelli) oder Firmennamen wie „Anna log, die weiß es“ (Analog devices). Aber auch der zweite Mann (bzw. die Frau) war nicht untätig: Hereinkommende Vorbestellungen hatte er chronologisch zu sortieren und dem Hauptfunker rechtzeitig zur Vergabe vorzulegen – zum Teil einige Hundert pro Schicht. Dabei war natürlich zu berücksichtigen, dass Auswärtsfahrten wie z.B. nach Vaterstetten, nicht erst fünf Minuten vor der Bestellzeit, sondern entsprechend früher zur Vergabe vorzulegen waren. Andernfalls konnte es vom Hauptfunker schon mal einen gehörigen Einlauf geben. Bei sämtlichen Rückfragen von Fiakern („wie war noch mal die Hausnummer?“) musste der Auftrag aus dem Wust der bereits abgelegten Zettel herausgesucht werden. Und schließlich gab es noch den Ärztlichen Notdienst, der – neben allen andern Arbeiten wie Rückfragen usw. – auf Kanal 2 abgehandelt wurde. Kanal 4 war damals noch der „Quatschkanal“, wie heute Kanal 6. In besonders heftigen Zeiten (Grippewelle oder Ähnliches.) konnte der „Notdienstfunker“ (Kanal 2) in einer Schicht schon mal bis zu 400 Patientenadressen bekommen, welche durch Standleitung aus der KVB-Zentrale in der Briennerstraße einzeln am Telefon in den Zettel diktiert wurden. Und diese Aufträge waren schließlich ebenso einzeln auf Kanal 2 an den Notdienstfahrer weiterzugeben, während schon wieder fünf Fiaker ihre Adressen vergessen hatten oder der Fahrgast einfach nicht kam, den man dann anzurufen hatte… Wer vorher nicht wusste was Stress ist – da hat er’s gelernt! Zum jeweiligen Schichtende hatte der Notdienstfunker schließlich noch die ehrenvolle Aufgabe, sämtliche Auftragszettel der letzten acht Stunden (Notdienst und Hauptfunk) zu zählen und die ermittelten Werte ins Schichtbuch einzutragen. Bei bis zu 2.500 Aufträgen konnte sich das schon noch zwanzig Minuten hinziehen, da Schätzungen nicht gerne gesehen wurden. Trotzdem gab es bei aller Hektik immer wieder was zu lachen, wie z.B. im Fall eines Kindernotdienstes, der immer nur am Wochenende und bis spätestens 20.00 Uhr eingesetzt war: Eine der Notdienst-Klinik-Damen der KVB bat unseren Funker am Telefon kurz vor 20.00 Uhr: „Fragen’s doch mal den Herrn Doktor, ob er mir noch ein Kind macht“ . Ob Herr Doktor dazu persönlich in der Briennerstraße vorsprach, ist nicht überliefert. München Splitter ➜ Die Umweltzone tritt wie geplant zum 1. Oktober in Kraft. Allerdings beschloss der Stadtrat mit der Mehrheit von SPD und CSU gegen die Stimmen der Grünen, das Fahrverbot erst ab dem 1. Januar 2009 zu überwachen. ➜ Vom Ende des Möbelhauses Segmüller in der Sonnenstraße 19 ist auch die Szenekneipe „Cafe Cord“ betroffen. Am 12. Juli schloss der beliebte Treff. ➜ Der Kunstpark Nord ist endgültig gescheitert. Die Stadt München will die Planungen für das Party-Areal in Fröttmaning stoppen. ➜ In einem aktuellen deutschlandweiten Zoo-Test der Zeitschrift „Stern“ ist der Tierpark Hellabrunn nur auf Platz 7 gelandet. Sieger wurde der Zoologische Garten Berlin. (PR) Der Gast sitzt im Wirtshaus vor seinem leergetrunkenen Glas. Nach ein paar Minuten kommt die Bedienung vorbei: „Entschuldigung, jetzt hab’ ich Sie übersehen, möchten Sie noch eins?“ „Wieso, was soll ich denn mit zwei leeren Gläsern?“ Witz des Monats Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf ER- TAX Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung Frankfurter Ring 97 / Ecke Ingolstädter Straße 80807 München – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. T e l e f o n 0 8 9/3 07 48 04 7 Mobil 01 77 / 2 70 32 70 Kundendienst Folienversiegelung, Autoreinigung innen/außen, Scheibenwischer-Sofortdienst (Originalscheiben wischer bleiben erhalten), Klima-Anlagen-Desinfektion (Geruchsentfernung) Frankfurter Ring 97 · 80807 München Mobil 0177/6 30 74 85 www.patecky.de
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18 TAXIKURIER Im Jahr 1936 eröffnete Fritz Sommer ein Tabakgeschäft. Ausgehend von der Dachauer Straße 7, entwickelte sich daraus eine der bekanntesten Adressen für Zigarren und Pfeifen in Deutschland. Werner Sommer übernahm das Geschäft seines Vaters 1971 und begann mit der Expansion. Seit 2005 führt dessen Sohn Harald Sommer das Familienunternehmen nun in der dritten Generation und zeichnet zusammen mit seiner Mutter Martha Sommer für Import, Einkauf und Versand verantwortlich: Ein Münchner Traditionsgeschäft. Harald Sommer sieht den Tabak nicht als Sucht-, sondern als Kulturpflanze. Dem entsprechend sind seine Kunden und Kundinnen nicht im Segment des Kettenrauchens zu finden, sondern gehören zu den Genießern hochwertiger, reiner Tabake aus aller Welt. Das Rauchen wird bei Tabak-Sommer nicht als beherrschende Sucht, sondern als selbstbestimmtes Hobby auf höherer Ebene zelebriert. Da zahlreiche Taxler zur Stammkundschaft von Tabak-Sommer gehören und die Auslieferung an die beiden Filialen durch einen Festfahrer abgewickelt wird, kennt Harald Sommer auch die Problematik des Nichtrauchergesetzes im Taxigewerbe. Nach seiner Meinung bedeutet diese Gesetz - gebung eine unnötige Bevormundung erwachsener Menschen und eine Einschränkung ihres freien Willens und ihrer individuellen Entscheidungsfreiheit. Zumal da es beispielsweise für Restaurants erprobte Geräte zur Luftreinigung gibt, die aber aus ideologischen Gründen vom Gesetzgeber nicht zugelassen werden. Harald Sommer schenkt auch den diversen Untersuchungen und Statistiken hinsichtlich der Gefahren des Passivrauchens wenig Glauben, weil er sie häufig für schief gewickelt und tendenziös hält. Er vertraut hier mehr auf die Erkenntnis des lebenslangen, starken Zigarrenraucher Winston Churchill, der erst im 91sten Lebensjahr starb: „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!“ Auch bei Tabak-Sommer musste man seit dem 1. September 2007 einen Umsatzrückgang hinnehmen, doch hat sich der Absatz mit Eröffnung der Biergartensaison wieder auf Normal eingependelt. Die drei Ge- Tabak-Sommer: Zentrallager und Verkauf Landsberger Straße 139 (gegenüber AOK) Die versteckten Schätze Münchens Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ . Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht die Wirklichkeit meistens doch anders aus. Gerade in der Geschäftswelt dominieren die Filialisten, die man identisch in ganz Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa ebenso findet. Und dennoch haben sich trotz horrender Mieten kleine Läden und Handwerksbetriebe gehalten, die mit ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen füllen und einen München-typischen Charme bewahren. Ab sofort stellen wir solche versteckten Schätze vor. Wir wollen mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht nur als Personenbeförderung von A nach B verstehen, sondern ihren Fahrgästen mit Stolz und Kenntnis die versteckten, manchmal kuriosen Schätze Münchens vermitteln möchten. schäfte von Tabak-Sommer sind ein wahres Paradies für den kultivierten Raucher sowie sein weibliches Gegenstück. Man findet hier wirklich alles um und für die Zigarre und die Pfeife: Aschenbecher, Feuerzeuge, Wasserpfeifen, aber auch Fachzeitschriften aus der Welt des Tabaks, von denen zumindest der Verfasser dieser Zeilen – ein Nichtraucher – noch nie etwas gehört hat. Dann natürlich Tabake und Zigarren verschiedener Herkunftsregionen mit Schwerpunkt Mittelamerika. Ein großes Plus bei Tabak-Sommer sind die riesige Auswahl und die fachkundige Beratung. Bei Bedarf wird auch innerhalb Deutschlands versandt. Einen gedruckten Katalog führt das Geschäft allerdings nicht, sondern bietet sein Sortiment im Internet an. So können Kosten gespart werden, die sich bei der Preiskalkulation niederschlagen. Denn die Philosophie von Harald Sommer lautet: Beste Qualität, optimaler Service und bestmögliche Preise. (BW) Kontakt: Tabak-Sommer Herr Harald Sommer Landsberger Straße 139, 80339 München Telefon: (089) 59 27 69, Telefax: (089) 5 50 44 48 www.tabak-sommer.de Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 9.00 – 19.00 Uhr durchgehend geöffnet Samstag: 10.00 – 14.00 Uhr durchgehend Harald Sommer beim selbst verantworteten Genuss Filialen: Dachauer Straße 7 und Türkenstraße 43
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Im August … Der Blick zurück … vor 100 Jahren 1908, 9. August: Die türkische Regierung erklärt, dass sie die Bedeutung der Freundschaft Deutschlands sehr hoch schätze. Die Arbeit der deutschen Offiziere für das türkische Heer verpflichte zu ewiger Dankbarkeit. 1908, 17. August: Aufführung des ersten Zeichentrickfilms mit Handlung in Paris. … vor 75 Jahren 1933, 20. August: Auf der Funkausstellung in Berlin wird das Einheitsradio für den deutschen Haushalt, der sogenannte „Volksempfänger“ vorgestellt. … vor 50 Jahren 1958, 17. August: Der erste amerikanische Versuch, eine Rakete auf den Mond zu schicken, scheitert. 1958, 30. August: Bei einem Grubenunglück in Oberschlesien kommen 72 Bergleute ums Leben. … vor 25 Jahren 1983, 14. August: Patriz Ilg (3.000 m Hindernis) und Willi Wülbeck (800 m) erringen bei den Leichtathletik- Weltmeisterschaften in Helsinki die Goldmedaille. 1983, 27. August: Der Offenbacher Michael Groß ist der herausragende Schwimmer bei den Europameisterschaften in Rom. Groß gewinnt vier Goldmedaillen. Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstr. 6 im 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 13. August 2008! Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN CAR 2000 Auto-Service GmbH Frankfurter Ring 137-139 80807 München Telefon: +49 (0)89 52 03 30 40 Telefax: +49 (0)89 52 03 30 50 E-Mail: ms@car-2000.com 3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS) Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fahrlicht-System Dieselpartikelfilter Regensensor, Tempomat Bordcomputer, Klimaautomatik ab 28.590 Euro zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung sowie Taxipaket. NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD. Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren. © werbeKÄFER HALE-Produkte haben den Mehrnutzen www.hale.de ...ER DRUCKT O Quittungen O Schichtabrechnungen O Datenfunkbelege O Kreditbelege Multiportdrucker TPD-01 Der Drucker für alle Anwendungen im Taxi! Microtax ®-05 SPT-01 Gefos PDA
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20 TAXIKURIER Titelthema Zehn Jahre Messe München – eine Erfolgsstory Die eindeutige „Lokomotive“ unserer Stadt jedoch, und das gilt nicht nur für die Taxibranche, ist die Messe. Laut einer aktuellen ifo-Studie werden die von Ausstellern und Besuchern für ein durchschnittliches Messejahr mit 1,53 Milliarden Euro beziffert. Hans Meißner und Paul Rusch erhielten die Möglichkeit, mit Herrn Manfred Wutzlhofer, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, ein Gespräch für den TAXIKURIER zu führen. Im Juni 2008 konnte die Neue Messe München das 10-jährige Jubiläum feiern. Das architektonisch attraktive, technisch moderne und hoch funktionale Messe - gelände hat weltweiten Vorbildcharakter und gehört weltweit zu den zehn führenden Messeveranstaltern. Zehn Jahre Neue Messe München – Entwicklung 1997 bis 2007 Seit 1997, dem letzten Jahr des Vollbetriebs auf der Theresienhöhe, bis heute hat bei Ausstellern, Besuchern, Flächennutzung und Umsatz eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung stattgefunden – auch mit den im Messewesen üblichen jährlichen Auf- und Ab-Bewegungen durch die unterschiedlichen Veranstaltungsrhythmen. ➜ Die Ausstellerbeteiligung ist gegen - über 1997 um 35 Prozent gestiegen von 25.481 auf 34.390, ➜ die Besucherzahlen sind um 31 Prozent gestiegen von 1,8 Millionen auf 2,4 Millionen, wobei das Jahr 1998 mit 2,6 Millionen Besuchern durch die Eröffnungsveranstaltung ein Ausnahmejahr darstellte, ➜ die in Anspruch genommene Bruttofläche hat um 58 Prozent zuge - nommen von 1,8 Millionen qm auf 2,9 Millionen qm, und ➜ die vermietete Fläche stieg um 52 Prozent von 740.000 qm auf 1,13 Millionen qm. ➜ Der Umsatz der MMG stieg von 120,8 Millionen Euro auf 271 Millionen Euro, ein Plus von 124 Prozent, ➜ der Konzernumsatz ist um 119 Prozent gestiegen von 136,5 Millionen Euro auf 299,4 Millionen Euro. Das vergrößerte Flächenangebot, steigende Aussteller- und Besucherzahlen, das ICM, neu hinzugewonnene Veranstaltungen und neue Aufgaben erforderten zusätzliche Mitarbeiterkapazitäten. Im gleichen Zeitraum sind deshalb die Mit - arbeiterzahlen von 378 auf 530 Personen gestiegen, ein Plus von 40%. Zehn Jahre ICM – Großkongresse, Hauptversammlungen, Firmenevents Das ICM hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der Marktführer unter den Kongresszentren in Deutschland entwickelt. Herausragende Veranstaltungen sind natürlich der Kongress der Europäischen Kardiologen im Jahr 2004 mit etwa 25.000 Teilnehmern, der Ende August zum zweiten Mal in München zu Gast ist, oder der Kongress der Lungenfachärzte Im Mai diesen Jahres, als sich der FC Bayern heftig beschwerte, dass Oberbürgermeister Christian Ude der Meisterfeier fernblieb, begann eine Diskussion über die Bedeutung der Münchner Anziehungspunkte und die Umsätze, die sie für den Wirtschaftsstandort München generieren. Das höchst erfolgreiche Unternehmen von der Säbener Straße argumentierte nämlich, dass der FC Bayern das Zugpferd Nummer 1 für die Landeshauptstadt sei. Münchens Medien nahmen dies zum Anlass, das Oktoberfest, Weltfirmen wie Siemens oder BMW, dem Fußball- Verein gegenüberzustellen … Foto: Messe München GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr
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im Jahr 2006 mit 18.000 Teilnehmern. Besonders häufig nutzen Kongresse aus den Bereichen Medizin und Informationstechnologie die flexiblen Einrichtungen des ICM. Das ICM ist 2007 als Top-Standort für Hauptversammlungen ausgezeichnet worden. Regelmäßig sind die Allianz AG, die Münchener Rück oder die HypoVereinsbank, um nur einige zu nennen, im ICM zu Gast. Aber auch Firmenevents – wie zum Beispiel die Präsentation des 7er BMW oder die Feier zum 150jährigen Bestehen von Giesecke & Devrient oder die Weltvertriebstagung von Hewlett Packard – und Medienereignisse wie die Bambi- Verleihung finden im ICM statt. Auch die Medientage München haben seit 1999 regelmäßig das ICM als Veranstaltungsort gewählt. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass sich immer größere Veranstaltungen das ICM als Standort aussuchten. So ist der Anteil an Veranstaltungen mit 1000 bis 2000 Teilnehmern sowie Kongresse und Events mit Gruppengrößen von mehr als 2000 deutlich gestiegen gegenüber der Anzahl der Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern. Messe und Taxiverkehr Die Großbaustelle „Mittlerer Ring“ ist ja 2009 endlich abgeschlossen. Manfred Wutzlhofer jedoch warnt vor zu hohen Erwartungen. Nach wie vor plädiert er für einen kreuzungsfreien Verkehr, die rasche Umsetzung der Nord-Ost- und Süd-Ost- Tangenten und beklagt die schmalen Zufahrtsstraßen zum Messegelände. Er ist ein Verfechter für Taxispuren, wie auch in anderen Städten üblich, um die reibungslose Zufahrt der Taxis zu erleichtern. Die Zusammenarbeit der Messe und Taxi-München eG ist hervorragend und reibungslos. Noch schnelleren Service werden die demnächst installierten Webcams bieten, die direkt durch die Funkzentrale bedient werden. So kann die Taxi-München eG auf Bedürfnisse von Messen und Veranstaltungen aller Art und Größe blitzschnell reagieren und die Taxi-Versorgung sichern. Große Hoffnungen setzt der seit 1984 für die Messe tätige und seit 1996 Vorsitzende der Geschäftsführung in die Installation der neuen Polizei-Inspektion in Riem, die bei Groß-Messen umgehend eingreifen und die Verkehrslage regulieren kann. Durch den Zuzug von vielen Gewerbebetrieben und die ansteigende Einwohner-Anzahl ist der Verkehr in Riem gerade zu den Hauptverkehrszeiten häufig sehr stark und verzögert die Taxi-Versorgung. Den Messetarif ab und zum Flughafen hält Manfred Wutzlhofer für höchst wichtig, da er für die Aussteller als Kalkulationsgrundlage dient. Zur Zeit „leidet“ er ob der Treibstoffpreis-Entwicklung mit den Münchner Taxlern mit, da er bei den gigantischen Energiepreisen für ein Messegelände diese Problematik am eigenen Laib erfährt. Zukunft der Messe Die Strategie zur Erweiterung des Messeangebots in München geht in mehrere Richtungen: ➜ Entwicklung neuer eigener Messe - themen T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochenende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel - ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
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22 TAXIKURIER ➜ Akquisition neuer Gastveranstal - tungen ➜ Kauf von Veranstaltungen In den vergangenen zehn Jahren wurden neue Messethemen entwickelt, die sich entweder als eigenständige Messen positioniert haben oder in themenverwandte Leitmessen eingegliedert wurden. So wurden die FIBERCOMM in die LASER integriert und die EMBEDDED IN MUNICH in die ELECTRONICA. Ein herausragendes Beispiel für eine Neuentwicklung ist die EXPO REAL, die 1998 im M,O,C, erstmals mit 149 Ausstellern und 2.541 Besuchern durchgeführt wurde. Aufgrund des starken Wachstums ist sie 2001 in die Neue Messe München umgezogen. Hier belegt sie mittlerweile sieben Messehallen und hat im Jahr 2007 insgesamt 1.804 Aussteller, ein Plus von 1.100 Prozent gegenüber der Erstveranstaltung, und 40.722 Besucher, ein Plus von 1.500 Prozent, gegenüber der Erstveranstaltung, angezogen. Eine weitere erfolgreiche Eigenentwick - lung ist die AUTOMATICA, die im Juni 2008 zum dritten Mal stattfand. Die Ausstellerzahl ist von 539 im Jahr 2004 auf 870 im Jahr 2008 gestiegen, ein Plus von 61 Prozent. Die Besucher haben sogar um 76 Prozent zugenommen, von 17.022 im Jahr 2004 auf über 30.000 im Jahr 2008. Eine aktuelle Neuentwicklung ist die HYBRIDICA, die parallel zur ELECTRONICA im Jahr 2008 erstmals stattfindet. Das attraktive Flächenangebot der Neuen Messe München hat in den vergangenen Jahren verstärkt Gastveranstalter ange - zogen. Darunter sind zum Beispiel die Weltmesse der Textilmaschinenindustrie ITMA, die Optikermesse Opti, die von der Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM) erworben wurde, die AEROSPACE TESTING & EXPO oder die INTERAIRPORT EUROPE. Allein im Jahr 2008 sind vier neue Gastveranstaltungen dazugekommen: die GPEC, General Police Equipment Exhibition & Conference, die INTERSOLAR, die European Attraction Show – Ausstattung von Freizeitparks, Volksfesten, Wasserparks und Casinos, und die Millionaire Fair München. Zehn Jahre Neue Messe München – ein Grund zum Feiern Die Hauptgesellschafter der Messe München – Freistaat Bayern und Landeshauptstadt München – haben mit der Entscheidung für den Bau der Neuen Messe München und für die Unterstützung bei der Finanzierung dieses Projekts eine mutige Entscheidung getroffen, die sich nicht nur für die Messegesellschaft, sondern auch für den regionalen Wirtschaftsstandort und nicht zuletzt für die öffentlichen Haushalte bezahlt gemacht hat. Denn die Aktivitäten der Messe München generieren Umsätze, schaffen Arbeitsplätze und ermöglichen Steuereinnahmen. Das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung hat in seiner neuesten Studie vom Frühjahr 2008 ermittelt, dass in einem durchschnittlichen Messejahr durch die Ausgaben von Ausstellern und Besuchern 2,1 Milliarden Euro an Umsatz ausgelöst werden. Noch im Jahr 1989 waren dies laut Ifo-Institut auf dem alten Messegelände durchschnittlich 1,3 Mrd. Euro, so dass sich ein Zuwachs von 62 Prozent ergibt. Die durch das Messewesen generierten Arbeitsplätze sind in diesem Zeitraum von 17.600 auf fast 22.000 gestiegen, ein Zuwachs von 24 Prozent. Und die Steuereinahmen für München und Bayern haben in der Summe von 61 Mio. Euro auf 138 Mio. Euro zugenommen, ein Plus von 126 Prozent. Die Messe München kann aufgrund der Entwicklung der letzten zehn Jahre von einer erfreulichen Situation ausgehen. Über die starke Nachfrage in den Hauptmessezeiten zwischen Januar und April sowie zwischen September und November hinaus zeigt es sich in den letzten Jahren, dass auch von Mai bis Juli die Nachfrage nach Terminen und Flächen steigt. Wenn dieser Trend anhält, und dafür gibt es inzwischen viele Anhaltspunkte, steigt die Nachfrage nach Fläche dauerhaft und ermöglicht und rechtfertigt dadurch auch die Finanzierung weiterer Investitionen. (HM, PR) Hans Meißner und Manfred Wutzlhofer gratulieren sich gegenseitig Foto: Paul Rusch
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23TAXIKURIER „Wir sind München“ Bis Mitte August 2008 werfen über 100 prominente Münchner ihren Blick über München. Die Mercedes- Niederlassung München gratuliert mit dieser einmaligen Portrait-Aktion der Stadt München zum 850. Jubiläum. Jeder, der die Arnulfstraße oder Donnersberger Brücke befährt, ist von dieser über 400 Meter langen Foto - strecke beeindruckt. Journalistisch begleitet wird diese Idee von der Abendzeitung. Es ehrt unsere Branche, dass auch unser Hans Meißner neben Zeitgenossen wie Hubert Burda, Peter Gauweiler, Petar Radenkovic, Bruno Reichhart und Christian Ude diese Galerie schmückt. (PR) Pascha-Vodka sucht noch Werbepartner In den vergangenen Monaten sind schon einige Taxis mit Außenwerbung von „Pascha-Vodka“ auf Münchens Straßen gesichtet worden. Die beauftragte Betriebsfirma sucht immer noch Münchner Taxiunternehmen, um eine Kooperation einzugehen (siehe Anzeige in diesem Heft). Es handelt sich hier tatsächlich um Werbung für einen Wodka, der von der DLG mit der diesjährigen Silbermedaille ausgezeichnet wurde. Das Angebot ist lukrativ, pro Fahrzeug werden 100 Euro monatlich vergütet. (PR) „Brenner“-Terrasse Der TAXIKURIER hat in einer Frühsommer-Ausgabe irrtümlich berichtet, dass das „Brenner“ im Laufe des Jahres schließen würde. Dieses Gerücht dürfte vom Tisch sein. Denn der Gastronom Rudi Kull hat gerade für 35.000 Euro in eine neue Terrasse investiert. Es wurde ein spezielles Lichtkonzept entworfen, damit sich die Außenlichter des Lokals im Spiegelglas-Kunstwerk am Probengebäude der Oper perfekt reflektiert. Die Farben leuchten je nach Sonneneinstrahlung von grau am Morgen und lila bei Sonnenuntergang. Das „Brenner“ hat eine Kapazität von 280 Innenplätzen sowie 210 Freiplätzen. Ein Drittel der Plätze werden grundsätzlich nicht reserviert, um spontanen Gästen den Besuch zu ermöglichen. Dies ist für Münchens Taxler wichtig, da oft verbreitet wird, man könne das „Brenner“ nur mit Reservierung aufsuchen. Im Herbst eröffnet Rudi Kull ein Erste-Klasse-Hotel am Viktualienmarkt, direkt an der Taxi-Furt und macht sich heute schon Gedanken über ein sinnvolles Taxikonzept. (PR) Glückwunsch Robert Kellner und Peter Sporn haben gewonnen! Die beiden Herren waren die Schnellsten mit der richtigen Antwort und haben je zwei Karten für das Stück „Endlich Allein“ in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. Das Stück läuft noch bis zum 23. August 2008. Pinnwand Schwarzes Brett der Branche
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24 TAXIKURIER Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Fotos: www.atelier-tacke.de Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner CAR 2000 in München testet seit Anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen werden. Unser Aktionspartner, CAR 2000, prämiert jeden Monats-Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten des Jahres 2008“ aus. Unser Monatsthema: Gläser und Flaschen im Taxi Besonders cool und lässig wirkt es im Nachtleben, mit einem Drink in der Hand per Taxi von einer Disco zum nächsten Event zu fahren. Wenn man als Taxler diese durstigen Fahrgäste bittet, Gläser und Flaschen doch vor der Beförderung zu leeren, bzw. die Fahrt mit diesen gefährlichen Trinkgefäßen untersagt, erntet man meist verwirrte Reaktionen wie „Das darf ich doch sonst auch“ . Gerade am Wochenende wird dieser Umstand immer mehr zum Problem. Den Fahrern ist dies dann meist egal, der Unternehmer ist ja weit weg und der Stich geht vor. Das Mitführen von Gläsern und Flaschen ins Taxi ist nicht nur ein hygienisches Problem, sondern auch gefährlich. Im Falle einer Vollbremsung oder eines Unfalles werden diese zu tödlichen Geschossen. Deshalb unser Monatstest zu diesem Thema, in der Hoffnung, Taxler zu finden, welche diesen Trend untersagen und dabei auch noch freundlich bleiben. Taxi 1: – (Nr. 502, 2. Juli, 22.00 Uhr, Odeonsplatz) Im Schutze der Dämmerung und mit einer „hippen“ Klarglasflasche in der Hand, steuere ich auf dieses Taxi zu. Entgegen meiner Gewohnheit nehme ich auf dem Beifahrer- und nicht auf dem Rücksitz platz, damit die Bierflasche offensichtlich ist und beachtet wird. Der Fahrer macht keine Anstalten und geht auch nicht auf mein permanentes Nippen an der Flasche ein. Am Fahrziel wünscht er mir noch einen schönen Abend. Taxi 2: – (Nr. 1494, 5. Juli, 21 Uhr, Feilitzsch) Nagelneu und hochmodern glänzt diese E-Klasse-Limousine an erster Stelle und wartet auf exklusive Fahrgäste. Mehr als gewöhnlich mime ich feuchtfröhliche Ausgelassenheit und steige, ohne gebremst zu werden, zusammen mit meinem vermeintlichen Trinkkumpanen in das aufpolierte Taxi ein. Die Bierflasche wandert hin und her, der reservierte Fahrer lenkt aber partout nicht ein. Taxi 3: – (Nr. 770, 5. Juli, 21.25 Uhr, Ainmiller) Nun provoziere ich den Rauswurf oder eine Verwarnung und gehe frontal auf das Taxi am ersten Platz in der Warteschlange zu. Sehr beschwingt und immer wieder aus der Bierflasche trinkend. Wieder Fehlanzeige. Anscheinend haben sich Münchens Taxler neuerdings an den Unterwegs-Konsum der Nachtschwärmer gewöhnt und verdrängen die strikten Auflagen. Taxi 4: ✷ (Nr. 1225, 5. Juli, 22.10 Uhr, Elisabethplatz) Mit halb gefülltem Bierglas verlasse ich den gut besuchten Biergarten am Elisa - bethmarkt und gehe schlendernd zum Taxistand. Mein Versuch, endlich mal als Fahrgast zurechtgewiesen zu werden, scheitert aber auch hier! Ich bemerke zwar ein leichtes Zucken beim Taxifahrer, als er mein gläsernes Geschoss erblickt. Er hat aber lediglich Bedenken, dass ich mich, oder viel mehr das Glas, nicht mehr so richtig im Griff habe und ermahnt mich zurückhaltend „Bitte nicht ver - schütten“ . Auf gabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 – ca. 21.30 Uhr Jeden Samstag Tageskurs 10.00 – ca. 16.00 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 Funkausbildung Termine: 19. und 21. August 2008 14.30–17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Ausbildung im August 2008 Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00–20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva Telefon: (089) 21 61-367 Kurs 6/2008: 09.09. – 07.10.2008 Kurs 7/2008: 14.10. – 11.11.2008 Kurs 8/2008: 18.11. – 16.12.2008
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Die Bewertung ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Aus der Praxis: Arabische Besucher in München – ein Kenner der Szene gibt hilfreiche Tipps Gespräch mit Abdul-Sattar Ajlani, Taxiunternehmer Sommerzeit ist Urlaubszeit. Auch für die Bewohner des arabischen Halbinsel. Dabei ist München Reiseziel Nummer eins, so etwas wie das medizinische Mekka der Araber. Jedes Jahr im Sommer besuchen tausende arabische Touristen die bayerische Landeshauptstadt, meist mit der Absicht, hier in medizinische Behandlung zu gehen. Der Patient kommt selten allein. Meist begleitet ihn die ganze Familie mitsamt der Dienerschaft, die eine gesamte Etage im Luxushotel belegen. Für viele dieser Gäste ist das Taxi das Standardverkehrsmittel, um zwischen Hotel, City, Arzt oder Krankenhaus zu pendeln. Vielen Patienten zahlt diese Heilbehandlungen in deutschen Kliniken der Staat. Aber nicht nur das ausgezeichnete Angebot im Gesundheitswesen machen unsere Stadt für arabische Gäste so attraktiv, sondern auch eine Reihe anderer Annehmlichkeiten: die zentrale Lage Münchens mit optimalen Verbindungen in alle Richtungen, die größtmögliche Sicherheit einer Großstadt dieser Dimension, und – besonders wichtig für diese Zielgruppe – es gibt keine öffentliche Prostitution auf Münchens Straßen. Der Münchner Taxiunternehmer Abdul- Sattar Ajlani, gebürtiger Syrer und seit 1974 im Münchner Taxigewerbe aktiv, stand der Redaktion des TAXIKURIER Rede und Antwort auf alle Fragen rund ums Thema „Der Umgang mit arabischen Fahrgästen“ Abdul-Sattar Ajlani weiß, wovon er spricht. Seit über 30 Jahren befördert er mit seinem Taxibus arabische Fahrgäste quer durch die Bundesrepublik. Sein großer Vorteil ist seine arabische Muttersprache. Andere Länder, andere Sitten – dieser Spruch gilt für diese Gäste besonders. Um diese Zielgruppe vorbildlich zu bedienen, gilt es einige Regeln zu beachten. Aus ethnischen und religiösen Gründen ist insbesondere beim Umgang mit Frauen und Kindern das Verhalten anzupassen. Dies beginnt bei der Begrüßung. In der arabischen Welt ist die Begrüßung einer Frau per Handschlag nicht üblich. Auch der Blick sollte nur kurz das Gesicht streifen und niemals das Antlitz der Frau fixieren. Keinesfalls darf Körperkontakt mit Damen stattfinden, auch eine Hilfestellung beim Einsteigen, und sei es nur der anzuhebende Fuß, soll ohne Berührung erfolgen. Beim Öffnen der Türen ist zu beachten, dass arabische Damen stets auf dem Rücksitz Platz nehmen und nicht vorne neben dem Fahrer sitzen. Etwas problematisch wird es bei der Beförderung von Kindern. Es ist in den arabischen Staaten nicht üblich, Kinder im Kindersitz zu sichern, weshalb es dann meist nur wenige Minuten dauert, bis sich die Kinder wieder befreit haben und im Auto herumturnen. Es hat sich bewährt, mit diesen Kindern besonders behutsam umzugehen, nicht zu schimpfen oder sie gar anzufassen. Ein Grund warum diese Spezies Fahrgast vornehmlich Großraumtaxis auswählt ist die Menge des mitgeführten Gepäcks. Dank immenser Kaufkraft und ausgesprochen marktfreundlichem Konsumverhalten sind bei jedem Check-in am Flughafen enorme Mengen Übergepäck abzufertigen. Dies muss allerdings auch vorher schon im Taxi Platz finden, nicht selten kommt es vor, dass ein zweiter Taxibus für das Gepäck hinterher fährt. (TK) Taxi 5: – (Nr. 1296, 5. Juli, 0.10 Uhr, Kurfürstenplatz) Letzter Versuch. Mit einem Longdrink- Glas stehe ich genussvoll trinkend, albernd und für alle wartenden Taxler unübersehbar im Bereich des Taxistandes. Unüberhörbar spiele ich mit einem Eingeweihten die klassische „Wo gehen wir noch hin“-Situation und wir steuern scheinbar angeheitert auf ein Taxi zu. Mit Hoffnung erwarte ich hier eine deutliche Absage. Aber ganz im Gegenteil, ohne jeden Kommentar öffnet der geschäftstüchtige Fahrer seine Türen. Gewinner? Erstmals in der Geschichte des Taxi- Checks haben wir auch nach vielen Versuchen kein nur halbwegs positives Resultat ermitteln können. Es gab keinen einzigen Taxler, der die Beförderung mit Glas oder Flasche untersagt hat, bzw. seine Bitte formuliert hat, die Gläser vor der Fahrt zu leeren. Ein fades Ergebnis für die Jubiläumsausgabe, aber umso mehr Ansporn, die Münchner Taxi-Zunft weiterhin mit unserem lebensnahen Leistungs- und Service-Test zu konfrontieren. 25TAXIKURIER
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2004 ➜ Juli 2004 Unerlaubte Bereitstellung/ Diebstahl am Kollegen Damals noch vergleichsweise harmlos ➜ August 2004 Ein Lotse tritt ab/Die Max Herzinger-Story Gott sei Dank auch 2008 noch für die Taxi e.G. als Aufsichtsrat tätig ➜ September 2004 Essen auf Rädern/Münchens beste Pizza Beim Sieger, Drugstore, Feilitzschstraße 12, hängt immer noch der damalige Taxikurier ➜ Oktober 2004 Interview mit Klaus Schrödel/ Raubkommissariat 211 Ein Banker in München lebt gefährlicher als ein Taxler ➜ November 2004 Barbara Scheuble-Schaefer/ Der Grande Dame der Fiaker Die Kämpferin für unser Gewerbe ➜ Dezember 2004 Erotik in München/Der Sex-Guide Da war die Welt noch in Ordnung 2005 ➜ Januar 2005 Zitrone des Jahres/ Christian Hess und Hubert Schmidt Nichts dazugelernt ➜ Februar 2005 17.000 Weißwürste für Münchens Taxler/ Gutscheine zum Fasching Diese Aktion von Vinzenz Murr fand noch mehrmals statt ➜ März 2005 Beck-Stand/Start der Aktion zur Rettung des Standes Hat alles nichts genützt ➜ April 2005 Blauer Dunst/ Taxi das toleranteste Verkehrsmittel Es war einmal ➜ Mai 2005 Die besten Taxler gehören an den Hafen/ Gespräch mit der FMG Das gilt auch noch heute ➜ Juni 2005 Ude ist ein Taxi-Profi/ Der TAXIKURIER im Rathaus Hinterher ist man immer schlauer ➜ Juli 2005 Tourismusstadt München/ Dr. Gabriele Weishäupl Der Boom hält an ➜ August 2005 Keine Extrawurst für Taxler/ Gespräch mit Hans-Jürgen Notka Jetzt wieder Chef der Verkehrspolizei ➜ September 2005 Aushilfsfahrer verursachen die meisten Unfälle/Lothar Aschmann Der Pate des Taxi-Versicherungsgewerbes ist mittlerweile im Ruhestand ➜ Oktober 2005 Fahren ohne Uhr/Taxicheck Schockierende Ergebnisse waren wohl kein Zufall ➜ November 2005 Wir brauchen unbedingt Taxispuren/ Manfred Wutzlhofer redet Klartext Nichts ist passiert ➜ Dezember 2005 Zitrone des Monats/ An alle Standplatzbiesler Noch immer aktuell 2006 ➜ Januar 2006 Werbung auf Taxis/Viel zu wenig Erfolg Unternehmer lassen sich noch immer über den Tisch ziehen ➜ Februar 2006 Rund ums Taxi/Der Taxi-Geldbeutel Das wichtigste Arbeitsgerät ➜ März 2006 Ausgleich/Ewiger Gesprächsstoff Hat nichts an Brisanz verloren ➜ April 2006 Vorsicht Landeier/ Alle wollen an unseren Kuchen Es werden immer mehr Ein Rückblick auf 50 Ausgaben des „neuen“ TAXIKURIER Titelthema Die Rückschau auf über vier Jahre des TAXIKURIER im neuen Erscheinungsbild ist auch ein Blick auf die jüngste Entwicklung der Taxi München e.G. Deshalb ist die Lektüre, die Headlines und Schlagzeilen der 50 Ausgaben, eine spannende, teilweise mahnende, aber auch heitere Erinnerung. (PR) 26 TAXIKURIER Foto: www.atelier-tacke.de
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➜ Mai 2006 Schrotti’s Fiaker ABC/ Ende der 1. Staffel Aber auf vielfachen Wunsch ging es weiter ➜ Juni 2006 Plausch mit dem Taxi-Löwen/ Ein Prachtstück von Manfred Kraus Der Beginn einer Reise durch München ➜ Juli 2006 Das Jubiläumsheft/25 x in neuem Gewand Opulente Ausgabe mit großem Gewinnspiel ➜ August 2006 Das Nachtfahrer-Heft/Discos, Music-Clubs, Essen und Trinken im Taxi Viel los, aber auch viel Stress ➜ September 2006 Der Papst in München/Der Reinfall Die Taxler gingen leer aus ➜ Oktober 2006 Die Wiesn/Jetzt fahren wieder die Unfähigsten Jedes Jahr das Gleiche ➜ November 2006 Start einer neuen Rubrik/ Münchens Stadtbezirke Benedikt Weyerer (Taxler, Autor) schreibt zudem regelmäßig „Geschichte und G’schichten“ sowie die „versteckten Schätze Münchens“ für den TAXIKURIER ➜ Dezember 2006 Das Winter-Heft/Die richtige Vorbereitung für Fahrer und Auto Und dann fiel der Winter aus 2007 ➜ Januar 2007 Aktion Umsatz/Taxi-Mehrwertsteuer bleibt bei 7% Die Aufkleber findet man heute noch an vielen Taxis ➜ Februar 2007 Fundsachen/Besuch im Fundbüro Unglaublich, was im Taxi alles vergessen wird ➜ März 2007 Chaos/Teile des Aufsichtsrates schicken Herrn Messner in die Wüste Die schwärzesten Wochen der Genossenschaft ➜ April 2007 Alles zur größten Messe der Welt/ bauma 2007 Leider nur alle drei Jahre ➜ Sonderheft April 2007 Infos zur außerordentlichen Generalversammlung/Volles Haus im Löwenbräukeller Chronologie des Wahnsinns ➜ Mai 2007 Letzte Meldung/Der Tsunami auf die eG ist abgewehrt Überwältigendes Ergebnis für Vorstand, Rädelsführer abgewählt ➜ Juni 2007 München ist Spitze/Bilanz des Fremdenverkehrsamtes Und es wird immer besser Wer Opel sagt meint Häusler. Nur kurze Zeit: Top-Finanzierung Vectra inkl. Taxi-Ausstattung Anzahlung € 5.900,- (Ihr Gebrauchter ist uns willkommen), Laufzeit 37 Monate, effektiver Jahreszins 0,99%, Schlussrate € 6.554,- Finanzierung über GMAC Bank. 387,- Mtl. ab € 374,- Anzahlung € 4.850,- (Ihr Gebrauchter ist uns willkommen), Laufzeit 60 Monate, effektiver Jahreszins 5,99%. Finanzierung über GMAC Bank. Mtl. ab € z.B. Opel Vectra Caravan Edition Plus 1.9 CDTI 110 kW (150 PS), inkl. Taxi Basis-Ausstattung, Automatik, Dieselpartikelfilter, Sitzpaket, 2 Zonen Klimaautomatik, LM-Räder 17 Zoll, Radio/CD m. Lenkrad-FB, CBC, ABS, ESP, Dachreling, Bordcomputer, Tempomat, Getränkehalter und vieles mehr. Auf Wunsch mit Lackierung in Elfenbein! Für viele Kunden ist die Häusler Gruppe die Nr. 1 in der Region – mit Best- Preisen und bester Auswahl. Dafür sagen wir Danke. Abb. zeigt teilweise Sonderausstattungen. Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts: 7,6;außerorts: 4,9; kombiniert: 5,9; CO2-Emissionen (g/km) kombiniert: 159. München-Zentrum · Landsberger Str. 83-87 Ihr Ansprechpartner: Oliver Otter Tel. 0 89 / 51 01 -254 · Mobil 01 73 / 1 54 65 64 www.haeusler.de Häusler Automobil GmbH & Co. KG keine Schlußrate 5,99% Superzins kleine Schlußrate Superzins 0,99%
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28 TAXIKURIER ➜ Juli 2007 Zitrone des Monats für das NH Dornach/ Der Stein kommt ins Rollen Der Auslöser für unseren Hotel-Check ➜ August 2007 Deutschlands schwierigste Ortskunde - prüfung/Wir waren dabei Ohne Lernen und deutsche Sprache nicht zu schaffen ➜ September 2007 Einführung des Rauchverbots in Taxis/ Die Konsequenzen Verstöße wurden bisher nicht geahndet ➜ Oktober 2007 Das Wiesn-Heft/Interview mit einem Wiesn-Aushilfsfahrer Die Zeit der Ahnungslosen und Abzocker ➜ November 2007 Jugendliche/Eine kaufkräftige Zielgruppe Nachtfahrer können darauf nicht verzichten ➜ Dezember 2007 Fahrer oder Unternehmer/ Welche Voraussetzungen sind wichtig? Nicht jeder eignet sich für die Selbstständigkeit 2008 ➜ Januar 2008 Viel Glück in 2008/Und das in 45 Sprachen Multi-Kulti in der Taxibranche ➜ Februar 2008 Recht ums Taxi von Dr. Stahlberg/ Punkteabbau Praxisbezogene Tipps für den Taxler-Alltag ➜ März 2008 Ude und Schmid im Interview/ München vor der OB-Wahl Wer ist der bessere Kandidat aus Taxler-Sicht ➜ April 2008 Die verstecken Schätze Münchens/ Start einer neuen Rubrik Kleine Läden und Handwerksbetriebe im Millionendorf ➜ Mai 2008 Kunststadt München/Der Kultur-Guide Attraktionen für Einheimische und Besucher ➜ Juni 20008 Unsere Biergärten/Magnet für Einheimische und Besucher In diesem Jahr wegen des Rauchverbots extrem wichtig ➜ Juli 2008 Sicherheit in München/ Unsere Stadt im Großstadtvergleich Bei uns haben die Ganoven keine Chance ➜ August 2008 Das Jubiläumsheft/ 50. Ausgabe des neuen TAXIKURIER Rückblick, ohne die Zukunft zu vernachlässigen
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Essen auf Rädern Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Foto: www.atelier-tacke.de Brotzeitstandl WURSTLKÖNIG – Lindwurmstraße 75 Hier erlebt man die Konzentration auf das Wesentliche, und das sind insbesondere deftige Speisen zum kleinen Preis. Das winzige Lädchen ist nicht auf Hochglanz gestylt; der langjährige Betreiber setzt seit vielen Jahren unverändert auf Qualität und ordentliche, aber dennoch bezahlbare, Portionen. Unschlagbar und in seiner Art vielleicht einzigartig in München ist der „Salzburger Bosna“, der mit reichlich Senf, Curry, Zwiebeln für ein (stundenlang) nachhaltiges Geschmackserlebnis sorgt. Der Chef bedient selbst, routiniert und freundlich und darf mit seinem Laden wahrlich zu den langjährigen Institutionen Münchens zählen. Metzgerei SCHLAGBAUER – Müller-/Ecke Kolosseumstraße Schräg gegenüber dem Papa-Schmid- Stand ist der Laden des Innungsmeisters der Münchner Metzger zu finden, dessen Weißwürste und sonstige Waren regelmäßig bei entsprechenden Prämierungen in den obersten Rängen zu finden sind. Ein recht großes Geschäft mit umfangreichem Imbissbereich, in dem sich auch mehrere Hungrige beim gleichzeitigen „Brotzeiting“ (G. Polt) nicht auf die Füße steigen müssen. München hat vom kleinsten Brotzeitstandl bis zum ambitionierten Fresstempel so viel zu bieten, dass jegliche Auswahl nur höchst subjektiv sein kann – zumal dann, wenn man auch noch eine Bestenliste aufstellen will. Wir entschuldigen uns schon jetzt, bei den Vielen, die auch eine lobende Hervorhebung verdient hätten, aber aus Zeitgründen gar nicht getestet werden konnten. Aber schließlich ging und geht es bei dieser Rubrik eben nur um eine Orientierungshilfe und nicht etwa um den Versuch einer abschließenden Bewertung aller vorhandenen Angebote. Die Redaktion und der Vor-Ort-Tester haben sich nach 36 Monaten auf folgende Bestenliste geeinigt: Ein hoher Qualitätsanspruch, liebenswürdiges Personal und ein auch optisch höchst vertrauenswürdiger und ansprechender Ladenraum verdienen hier die Bestnote! Bäckerei/Konditorei HÖGL – Lindwurmstraße 8 Ein wunderschönes Ladengeschäft, welches man sich so auch in den teuersten Gegenden Münchens, z.B. Maximilianoder Leopoldstraße, vorstellen könnte. Bei schönem Wetter sitzt man im Freien – aber auch doch wieder nicht, weil hier nämlich die Glasfront geöffnet werden kann und damit der ungetrübte Blick auf das große Getriebe am Goetheplatz möglich ist. Ein riesiges Angebot an Konditorei- und Backwaren wird im Sommer noch durch eine große Zahl an Eissorten ergänzt, so dass man sich hier wie in einem Eiscafe mitten in Rom fühlen kann. Gleichzeitig tritt Schickimicki- Publikum hier seltener in Erscheinung, so dass sich auch Nachbarn (die’s da noch geben soll) nicht wie im falschen Film vorkommen. Wirtshaus BRAUNAUER HOF – Frauenstraße 40 Trotz namhafter Konkurrenz, welche die Münchner Wirtshauskultur auch seit etlichen Jahren und zum Teil seit Jahrhunderten (!) prägt, wie z.B. das „Weiße Bräuhaus“ im Tal, der „Augustiner“ (Neuhauser Straße), das „Hofbräuhaus“ und viele, viele andere, hat der „Braunauer Hof“ tatsächlich eine Sonderstellung: Seit Jahrzehnten und Generationen im Familienbesitz, wird hier unverändert und unaufgeregt mit der beruhigenden Präzision eines Schweizer Uhrwerks gleich bleibende Qualität geboten. Die Preise sind zivil, das Personal ist sehr freundlich und professionell (vermutlich zum großen Teil auch jahrelang in „Familienbesitz“) und das Publikum setzt sich zu einem bemerkenswert hohen Anteil noch aus Einheimischen – bei entsprechend wenigen Touristen – zusammen. Bodenständiger und authentischer geht es im gastronomischen „Haifischbecken“ der Münchner Innenstadt wohl nirgends mehr zu. Unser Sieger! (MS) In den nächsten Ausgaben erwartet Sie: ➜ Bestenliste Nord ➜ Bestenliste Süd ➜ Bestenliste Ost ➜ Bestenliste West Bestenliste – Bereich Stadtmitte 29TAXIKURIER Allerletzte Meldung! Ergebnis Generalversammlung Die Generalversammlung der Taxi-München eG am 16. Juli 2008 im Augustiner Keller fand in höchst einvernehmlichem Klima statt. 250 Mitglieder waren anwesend. Rudolf Roetzer (Taxi 793) wurde neu in den Vorstand gewählt. Max Herzinger und Paul Rusch wurden erneut als Aufsichtsräte bestätigt. Neu im Aufsichtsrat ist Max Weiland (Taxi 427).
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30 TAXIKURIER Taxameter des Monats 50 mal Taxameter – Anlass genug, die fünf Themen zu taxieren, die uns in dieser Zeit am meisten beschäftigten: Schwarz-Rot-Goldener Himmel … Fußball-WM 2006 Es war ein Sommermärchen. Und nie war die Stimmung – und auch das Geschäft – besser als im Sommer der WM 2006. Diese Sonnensaison wird bei allen, die sie erleben durften, noch lange im Gedächtnis bleiben. Auch bei der EM 2008 in Österreich und der Schweiz, war die Stimmung in München fast nach jedem Spiel auf dem Höhepunkt. Blaue Augen, gebräunte Körper … Die schönsten Menschen in der schönsten Stadt Die lebenswerteste, die liebenswürdigste, die schönste Stadt Deutschlands mit den besten Taxifahrern. Man darf stolz sein, seinen Beruf als Taxifahrer in München ausüben zu dürfen. Es ist nicht nur der Job selbst, es ist auch alles drumherum, was die Freude schafft, mit offenen Augen in München dieser Tätigkeit nachzugehen. Denn es ist nicht die Stadt, sondern es sind die Menschen, die das Gefühl vermitteln, hier passt einfach alles. Grauer Rauch … Das Rauchverbot und seine Folgen Das Geschrei war groß, die Angst noch größer: Als zum 01.09.07 in allen Taxis das generelle Rauchverbot eingeführt, brachen bei manchen regelrechte Existenz-Ängste aus … Auswirkungen auf das Geschäft brachte das Rauchverbot im Taxi jedoch keine. Ein Schlag ins Genick war dann aber das Rauchverbot in den Gaststätten, das vor allem für die Nachtfahrer lange Standzeiten verursacht. Ein roter Faden … zieht sich durch: Unerlaubte Bereitstellung Die zunehmende Verrohung der Sitten zeigt sich gerade beim Muster-Verkehrsteilnehmer Taxifahrer. Recht und Ordnung ja, aber nur solange man daraus Vorteile ableitet. Kollegialität, Rücksichtnahme und Charakter sind Eigenschaften, die man künftig nur noch im Geschichtsbuch finden wird. Ein blaues Auge … hinterlassen hat das Wirken der Selbstverwirklicher im Chaos-Aufsichtsrat 2006/2007 Durch eine missverständliche Fehlinterpretation ihrer Aufgaben der im Sommer 2006 gewählten Aufsichtsräte entstand die Situation, dass Teile des Aufsichtsrates ihr Mandat nicht als Kontrollgremium wahrnahmen, sondern als Freibrief für die Wegbereitung zur Durchsetzung ausschließlich eigennütziger Interessen betrachteten. Dieser Mandatsmissbrauch war ein Bauchschuss für die demokratische Grundordnung unserer Genossenschaft und hat tiefe Kratzer am Vertrauen in gewählte Amtsträger hinterlassen. (TK) Rudolf Dvorak GmbH Schleißheimer Straße 38, 80333 München · Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52 ➤ Lackierte Ersatzteile neu und gebraucht ständig auf Lager! Ansprechpartner: Erich Oswald ➤ Unfallinstandsetzung ➤ Klimaanlagen-Service ➤ Fahrzeugdiagnose ➤ Lackiererei ➤ Kundendienst Sonderkonditionen für Taxiunternehmer auf alle Arbeiten! ➤ Motor-, Getriebeund Differentialinstandsetzung ➤ Automatiküberholung ➤ Autoglas Seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxler! KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst
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31TAXIKURIER Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24 81829 München Telefon (089) 42 74 10-0 Telefax (089) 42 74 10-28 www.druckhaus-koenig.de FORMENREICH BÜRO FÜR GESTALTUNG Ringseisstraße 4 (Rgb) 80337 München Fon 089-44 49 97 88 Fax 089-44 49 97 89 Mobil 0178-4 81 18 38 probst@formenreich.de www.formenreich.de EIN HOCH AUF IHREN TAXIKURIER! die letzten 50 Monate. FORMENREICH und das DRUCKHAUS KÖNIG möchten sich bei allen Mitwirkenden des TAXIKURIER für die gute Zusammenarbeit bedanken. Nachtschichten, rote Augen und asiatischer Lieferservice … Das alles wünschen wir uns auch für die kommenden 50 Ausgaben. Denn am Ende zählt das, was Sie jeden Monat in Händen halten: Ohne Worte Wirtshaus-Sterben 3093 Leserbriefe Lieber Herr Meißner, liebe Frau Choleva, lieber Herr Rusch, lieber TAXIKURIER, zur 50ten Ausgabe des neuen TAXIKURIER möchte ich Euch herzlich gratulieren. Angetan bin ich vor allem von der neuen Aufmachung, von den vielen nützlichen Infos (Top- Termine, Die Genossenschaft, Neue Straßen, Baustellen, und vieles andere mehr) und ganz besonders von den so informativen Artikeln des Kollegen Benedikt Weyerer über die Geschichte der einzelnen Stadtteile und deren Grenzen. Mit deren Hilfe bin ich gut vorbereitet, wenn es darauf ankommt, dem interessierten Fahrgast so nebenbei was zu erzählen. Beim Tringeld (Dreingeld, wer denkt denn an Trinken!) schlägt das dann doch manchmal zu Buche und Spaß machts obendrein! Andreas Gassner-Kittel, seit 1974 auf’m Bock Großraumtaxi (TAXIKURIER Juli 2008, Seite 7) „Sie haben keinen 5-Sitzer“ sagte der Funksprecher lapidar, nachdem ich mich für einen Auftrag gemeldet hatte. So kann’s gehen – gestern war es noch einer. Ich habe auch gleich nachgeschaut – es war doch noch derselbe Wagen. Kurz: wie hunderte Taxis ist auch mein Fahrzeug ein Opfer der Rasterfahndung nach Touran und Co. Stimmt auch, nach den §§ der BOKraft. Ich persönlich hätte auch sehr große Probleme, es mir in der 3. Sitzreihe bequem zu machen. Der Autor (HM) hat recht, die Wochenend-Nacht-Disco-Pendler bleiben uns ja. Die finden es auch „cool“, dahinten mit dem neuen „Aufriss“ auf erste Tuchfühlung zu gehen. Probleme mit zuschlagpflichtigem Gepäck gibt es auch nicht, da dies oft nur aus den Flasch’ln einer Münchner Traditionsbrauerei besteht. Ob es von Vorteil ist, die VW-Produkte zu Kisten und Mickey-Mouse-Bussen abzuwerten, wage ich zu bezweifeln. Immerhin trägt der VW-Konzern durch regelmäßige, ganzseitige Annoncenschaltung im TAXIKURIER zur Qualitätssicherung unseres Info-Blattes bei. Herzlichen Glück - wunsch zur 50. Ausgabe, sowie meine volle Anerkennung für die professionelle und auch optisch ansprechende Gestaltung unseres TAXIKURIER. Macht’s weiter so! Heinz Schmidt, Taxi 1472 Lieber TAXIKURIER, zur 50sten Jubiläumsausgabe des „neuen“ TAXIKURIER gratuliere ich als treuer und aufmerksamer Leser von ganzem Herzen. Gerade bei mir als einem überwiegend nach Berlin „(A)abgeordneten“ erfreut sich der TAXIKURIER aller größter Beliebtheit. Schließlich ermöglicht er mir doch, den Kontakt zu vielen in unserer geliebten Heimatstadt München diskutierten Themen „lebendig“ zu halten. Als ehemaliger Vorsitzender der Münchner Taxikommission wünsche ich den Verantwortlichen für die kommenden Ausgaben des TAXI- KURIER von ganzem Herzen alles Gute und weiterhin viel Erfolg. Herbert Frankenhauser, Mitglied des Deutschen Bundestages In der Rubrik „München-Splitter“ berichtet der TAXI- KURIER regelmäßig über Veränderungen in der Stadt, die für den Taxler von Bedeutung sind. Jeden Monat gibt es die Schließung einer oder mehrerer Gaststätten zu beklagen. Oft sind es gerade Traditions-Wirtshäuser, die den Schlussstrich ziehen. Ds Sterben der Wirtshäuser hat sich über ganz Bayern ausgebreitet. Dieser schleichende Prozess ist kaum noch zu stoppen. Über 500 Gemeinden im Freistaat sind bereits ohne Wirtshaus. Somit ist das Dorf ohne Wirtschaft bereits in jeder vierten Gemeinde Realität geworden. Die Ursachen hierfür sind das veränderte Ausgehverhalten, das Trinkverhalten, das Rauchverbot sowie die Konkurrenz durch Vereinsheime und Schwarzgastronomie. Wenn die Gastronomie schwächelt, leidet auch das Taxigewerbe. Die Gstronomie, Hotellerie und die Taxibranche hängen ganz eng beieinander und sind voneinander abhängig. Obwohl unser München als die „Insel der Seeligen“ gilt, dadurch bundesweite Negativtrends versetzt und später greifen, dürfen gerade wir Taxler als „Botschafter“ der Stadt diese Entwicklung nicht missachten. Es ist unsere Aufgabe, mittels unserer Beratungskompetenz unseren Fahrgästen die „Wirtshaus-Kultur“ nahezubringen und damit indirekt unser Geschäft sichern.
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32 TAXIKURIER „Weil es schön ist, wenn ich als Fahrgast bei meinen Kunden und Kollegen auch mal deren Dienstleistung erleben kann.“ Thomas Ballnath, Geschäftsführer Ballnath GmbH Versicherungen, Taxiuntermehmer „Eine frühzeitige Information und Einbindung aller bei wesentlichen Eingriffen in den Straßenraum zu berücksichtigenden Verbänden und Institutionen, wie den Kammern, dem Einzelhandelsverband, dem ADAC und ‘last but not least’ der Taxi- München eG ist fester Bestandteil unserer Maßnahmen. Dabei ist die Zusammenarbeit mit den Vertretern der Münchner Taxler stets konstruktiv und vertrauensvoll.“ Richard Bartl, Baustellenkoordinator Landeshauptstadt München „Taxifahrer, wie Münchener an sich sind ja nicht immer leicht auf eine, nur Begeisterung auslösende, Reihe zu bringen. So betrachtet ergänzen sich Taxler und München auf das Beste, wenn auch das Rad und so eine Personenbeförderung schon vor Münchens Stadtgründung erfunden waren. Zwischen Dackel und S-Klasse, Rikscha und Schicki-Micki bleibt viel Platz für erfolgreiches Miteinander. Weil München also eine spannende Stadt ist und wie das, ebenso immer wieder anregende, Taxi - gewerbe Entwicklungspotential und Zukunft hat, macht es auch mir weiterhin Freude, in München für die und mit der Taxi- Branche zu arbeiten.“ Michael Bauer, Rechtsanwalt „Münchens Stadtbild ist so beeindruckend, dass es immer wieder Spaß macht, mit dem Taxi durch diese schöne Stadt zu gondeln. Die Fahrgäste geben einem immer wieder neue Ansichten, Ideen und Impulse, bei den oft vielen interessanten Gesprächen mit auf den Weg. Es macht mir insbesondere Spaß, wenn man merkt, dass man durch sein Engagement den Fahrgästen eine Freude zukommen lässt und dies durch Anerkennung der Fahrgäste zum Ausdruck kommt.“ Sandor Borell, Taxiunternehmer, Mitglied des Aufsichtsrats der Taxi-München eG „Weil die Münchner Taxler einen guten Job machen und auch Meinungsbilder zu allen möglichen Themen sind.“ Markus Brandl, Geschäftsführer Vinzenz Murr Vertriebs-GmbH „Weil die große Taxler-Familie die Münchner Lebensart widerspiegelt, in all ihren Facetten, liebenswert und vielseitig.“ Alexander Crasselt, Geschäftsführer Versicherungsbüro Crasselt „Die Begrüßungsworte an meine Kursteilnehmer, sowohl meine Aussagen im Schulungsskript spiegeln meine Begeisterung für München: ,Schön dass Du Dich für den größten Partner des Münchner Taxigewerbes entschieden hast. Die Taxi-München eG ist die größte Taxizentrale Deutschlands und organisiert über 3000 Taxen. Freue Dich als Taxifahrer in der Weltstadt mit Herz. Ein Ausspruch den jeder kennt: Auf der ganzen Welt träumen die Menschen davon, in den Himmel zu kommen. Nur in Deutschland träumt jeder davon, einmal nach München zu kommen.‘ Und wir sind hier in unserer schönen, liebenswerten Stadt München.“ Tony Doll, Referent der Taxischule der Taxi-München eG Forum Warum macht es Freude, in München für und mit der Taxi-Branche zu arbeiten? Foto: www.atelier-tacke.de „Im Taxi treffe ich die unterschiedlichsten Menschen. Gerade in der Nacht gibt es häufig Gelenheit, hinter die Fassade vieler Kunden zu schauen, auch wenn das nicht immer angenehme Einblicke sind. Viel wichtiger aber ist mir, dass Kollegen unterschiedlichster Herkunft und mit vollkommen verschiedenen Lebensläufen miteinander ihr Berufsumfeld gestalten. Dabei gibt es trotz aller Unterschiede einen immer noch bewundernswerten Zusammenhalt.“ Kai-Georg Frey, Autor TAXIKURIER, Funksprecher, Taxifahrer „Weil die Gewissheit, dass selbst der unangenehmste Fahrgast, der größte Klugscheißer, der peinlichste Prominente nach spätestens 20 Minuten (Durchschnitt) dein Fahrzeug wieder verlassen hat, in keinem anderen Job dieser Welt gegeben ist. Das lässt sich mit fast nichts aufwiegen. Und das Abstruse dabei: Selbst der größte Arsch gibt dir dabei noch recht!“ Peter Gabler, Autor TAXIKURIER, Taxiunternehmer „50% der Fahrpreiseinnahmen, interessant für mich als Student, einfach 50-mal fahren, um die Kosten des Taxischeins erstattet zu bekommen, um die 50-tausend Kilometer dürften es im Lauf der Zeit dann schon geworden sein, und mit fast 50 Jahren träume ich auch heute manchmal noch davon, als Taxifahrer in unserem schönen München unterwegs zu sein … es ist mehr als ein Beruf.“ Wolfgang Großmann, Geschäftsführer Park&Ride GmbH „Für die kriminalpolizeiliche Arbeit ist es von größtem Interesse, zuverlässige Ansprechpartner bei den Münchner Taxifahrern zu haben. Dies ist durch die Taxi-München eG, insbesondere durch Herrn Meißner, vorbildlich gewährleistet. Es ist immer eine Freude, seine Arbeit durch diese Unterstützung, sei es durch Auslobung von Belohnungen oder wichtige Informationen aus der Taxizentrale, schnell und unkompliziert erledigen zu können. Und die Erfolge (2008 bislang vier von vier Überfällen geklärt) bestätigen die gute Zusammenarbeit.“ Alexander Hermann, Kriminalhauptkommissar, Polizeipräsidium München, Kommissariat 21 (Raub u. Erpressung) „Schönste Stadt der Welt – Millionendorf – Weltstadt mit Herz – Viktualienmarkt – Olympiagelände – Allianz-Arena – rot gegen blau – Ludwigstraße – Schloss Nymphenburg – Biergärten – Brotzeit – Weißwürscht – Krapfen – die Wiesn. Vor allem wenn sie vorbei ist – nach Feierabend a guade Russnmaß – Schicki und Micki, auch wenn’s nerven, weil auch die wieder aussteigen – kurze Wartezeiten am Stand (leider viel zu selten) – aufregende Jahreshauptversammlungen (aber nicht zu viel davon) – die größte Taxi-Genossenshaft Europas – Monaco di Baviera – Grantelei – Boarisch – die Freiheit, nur für sich selbst verantwortlich sein zu können – der Flughafen – Kunden, die gute Leistung und Service ehrlich honorieren – Stadtrundfahrten – nur eine knappe Stunde Fahrzeit in die Berge – Radarfallen über - listen – bis Schichtende immer einenStich mehr als vorgesehen zu fahren – alles in allem: Menschen, Typen, Sensationen.“ Werner Hillermann, Taxiunternehmer, Mitglied des Aufsichtsrats der Taxi-München eG
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33TAXIKURIER „Als Münchner und ehemaliger Taxler liebe ich München und all seine Menschen. Ich bin glücklich, gerade hier arbeiten zu dürfen und mich seit 30 Jahren für meine Kollegen einsetzen zu können.“ Dr. Manfred C. G. Hingerle, Betriebsarzt „Weil das Taxigewerbe ein lebendiges, sich stets veränderndes Betätigungsfeld ist, in dem mit und für Menschen gearbeitet wird. Gleichzeitig ist diese Branche ein Aushängeschild für unser München – für viele Besucher unserer schönen Stadt sogar der erste Kontakt mit einer funktionierenden Dienstleistung. Deshalb müssen wir alle ständig an der Erhaltung bzw. Verbesserung unserer Qualität arbeiten.“ Alfred Huber, Leiter der Taxizentrale „Das Taxischild und ein Mercedes-Benz gehören zusammen wie München und das Oktoberfest. Sie sind in München ein gewohntes Stadtbild. Ich freue mich sehr, dass wir auf eine langjährige, vertrauensvolle Partnerschaft zurückblicken können, welche bis heute durch den Taxifahrer begleitet wird. Auch zukünftig werden mein Team und ich alles daran setzen, den hohen Dienstleistungsanspruch unserer Taxler tagtäglich zu erfüllen und dies mindestens 50% über ihren Erwartungen. In diesem Sinne – Gratulation zur 50. Ausgabe des neuen TAXIKURIER.“ Ulrich Kowalewski, Leiter Mercedes-Benz Niederlassung München „Weil man größtenteils mit Bayern und Münchnern in ihrer eigensten Form zu tun hat. Also Münchner G’schichten und weil’s überoi besser Bescheid wiss’n!“ Manfred Kraus, „Karikaturist TAXIKURIER“ „Weil das mobilste Gewerbe der Welt täglich den Puls der Zeit fühlt und wie kein anderes auf die Gezeiten des Alltags reagiert!“ Thomas Kroker, Kundenberater Taxi-München eG, Autor TAXIKURIER, Taxifahrer „Das Münchner Taxigewerbe stellt mit mehr als 200 Mio. Umsatz einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Es befördert jährlich 28 Millionen Fahrgäste und bietet rund 7.000 Mit - arbeitern Arbeit. Gibt es wichtigeres in München?“ Hans Meißner, Vorstand Taxi-München eG „Mir macht die Arbeit mit dem Taxigewerbe in München deshalb Freude, weil sie immer ein emotionales Auf und Ab ist und daher nie langweilig wird. Die Hochstimmung stellt sich ein, wenn die Taxifahrerinnen und -fahrer uns in unserer Aufgabenerledigung hilfreich zur Seite stehen (z.B. bei Fahndungen, Vermissungen), wenn die gute Zusammenarbeit mit den Organisationen des Gewerbes dazu beigetragen hat, ein Problem zu lösen (siehe WM 2006 oder Papstbesuch) und – ganz allgemein – wenn ich mir vor Augen halte, wie viel mehr Individualverkehr wir in der Stadt hätten, gäbe es keine Taxis.“ Hans-Jürgen Notka, Polizeidirektor, Polizeipräsidium München „Weil die Gestaltung des TAXIKURIER jeden Monat eine neue Herausforderung darstellt und die Zusammenarbeit im Team immer angenehm, interessant und anspruchsvoll ist. Und weil das alles durch eine einzige Taxifahrt möglich wurde!“ Bernhard Andreas Probst (Art Direktion) FORMENREICH, Büro für Gestaltung „Weil die Zahl der weißen Schafe immer noch höher ist als die Summe der schwarzen Taxi-Schafe.“ Paul Rusch, Objektleiter TAXIKURIER, Taxiunternehmer, Mitglied des Aufsichtsrat der Taxi-München eG „Die Münchner Taxi-Branche unterstützt die Messe sehr flexibel zu den unterschiedlichsten Veranstaltungen, die am Messeplatz München stattfinden. Eine besondere Herausforderung ist dabei jeweils, die richtige Zahl an Taxen für unsere Kunden vorzuhalten. Die Abstimmungen hierfür mit dem Verantwortlichen der Taxi-Branche erfolgen immer konstruktiv und freundschaftlich. Diese gute Zusammenarbeit und die Umsetzung vor Ort machen Spaß. Wir freuen uns auf viele weitere erfolgreiche Messen und Kongresse mit der Münchner Taxi-Branche.“ Annette Slotty, Zentralbereichsleiterin Messeservice, Messe München „Als Präsident des Deutschen Städtetags besuche ich viel deutsche Städte. Aber nur in München passt die Farbe der Taxis so hervorragend zu den Stadtfarben, die ja bekanntlich gelb und schwarz sind. Dieser farbliche Gleichklang setzt sich in der bewährten Zusammenarbeit zwischen Taxi-Gewerbe und Landeshauptstadt fort, zum Beispiel in der Taxikommission. Auch wenn die Interessen nicht immer deckungsgleich sind, finden wir doch jedes Mal einen für alle tragfähigen Kompromiss. Auch wenn der Motor anfangs einmal stottert, am Ende läuft er immer rund.“ Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München und Präsident des Deutschen Städtetags Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas Fachanwältin Verkehrsrecht Reiserecht S. Bergmann Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht S. v. Kummer Familienrecht / Sozialrecht Verwaltungsrecht J. Buchberger Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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34 TAXIKURIER And the winner is … „Hab ich was vergessen? Papiere, Gurt, Verbandskasten, Warndreieck! Oder bin ich in eine Radarfalle getappt?.“ Ivica Prekrat aus München hat mit diesem Kommentar den „Polizeischutz“ bestens getroffen und einen Gutschein im Wert von 100 Euro für Leistungen der Firma ER-Tax gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Bilderwitz aus der Juli-Ausgabe: „Nur in wenigen Lebensbereichen und dazu zähle ich das Taxigewerbe, kann der interessierte Betrachter alle Dinge des menschlichen Zusammenlebens antreffen. Diese Vielzahl von Begebenheiten und Geschehnissen rund um das Taxi machen es erforderlich, dass das Taxigewerbe gradlinig und verlässlich geordnet sein muss, damit die Attraktivität des Taxigewerbes behalten und gesteigert werden kann.“ Eberhard Voß, Kreisverwaltungsreferat, Verkehrsmanagement „Es gibt mindestens 50 Gründe, warum es Freude macht, in und für München zu arbeiten. Und es gibt einige Gründe, warum es Freude macht, für und mit der Taxibranche zu arbeiten. Zum Beispiel, weil wir in unseren Münchner Taxlern wichtige Botschafter der Stdt sehen, die gerne mit uns kooperieren und unsere Gäste freundlich und kompetent an ihr Ziel bringen.“ Dr. Gabriele Weishäupl, Tourismusdirektorin Landeshauptstadt München „Als Vertreter eines renommierten Taxameterherstellers habe ich in München Menschen kennengelernt, die sich mit viel Überzeugung für ihr Gewerbe engagieren. Das Münchner Taxi - gewerbe kann sehr stolz sein, solche Vertreter an der Spitze von der Taxi-München eG zu haben. Die Zusammenarbeit mit dem TAXIKURIER ist sehr angenehm. Dessen Organisation und die guten Kenntnisse des Taxigewerbes garantieren stets die Herausgabe einer professionellen Fachzeitschrift. Last but not least ist die Stadt München selbst. Es ist immer wieder schön, in diese Weltmetropole zu kommen, wo Lebensqualität, Kultur, Gastronomie und Wirtschaft auf einem besonders hohen Niveau vereint sind.“ Jean-Mare Weiss, Leiter Vertrieb/Marketing, Kienzle Argo Taxi International GmbH „Am Taxifahren mag ich die Vielfalt der Kontakte, die Flexibilität und die Abwechslung.“ Benedikt Weyerer, Autor TAXIKURIER, Taxifahrer „Weil wir Existenzgründer und auch bereits am Markt befindliche Unternehmen beraten und unterstützen können. Zielsetzung ist, dass die Unternehmen großen geschäftlichen Erfolg aufweisen.“ Dipl.-Kfm. Gerhard Wieland, Referent für Straßenpersonenverkehr, Industrie- und Handelskammer für München/Oberbayern „Die Taxiunternehmen und die Messe sind in München seit langem enge Partner. Zuverlässigkeit und Sicherheit bei Tag und Nacht kennzeichnen die Münchner Taxen. Gerade unsere Kunden aus aller Welt wissen dies zu schätzen und nutzen deshalb gerne diesen Service.“ Manfred Wutzlhofer, Vorsitzender der Geschäftsführung, Messe München GmbH
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35TAXIKURIER Rose des Monats Zitrone des Monats Fotos: www.atelier-tacke.de Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Gabor Katona, Taxiunternehmer, Taxi 584 Ein wunderschöner Zufall ist es, dass gerade zur Jubiläums- Nummer eine ganz besonders verdiente Rose verliehen werden kann. Eine Taxi-affine Dame berichtete uns von einer Aktion, die unserem Gewerbe in hohem Maße Ansehen verschafft. Nach dem Einkaufen und Einladen von Getränken in den Kofferraum ließ die „schusselige“ Frau versehentlich – wie sich herausstellen sollte – ihren Geldbeutel auf ihrem Autodach liegen. Nach kurzer Fahrt bog sie von der Nymphenburger Straße in die Seidlstraße. Der 42-jährige Gabor Katona beobachtete, wie das Portemonaie auf die Fhrbahn fiel. Obwohl gerade besetzt, sprang er aus dem Auto und sammelte den Geldbeutel und verstreuten Inhalt auf. Er fuhr seinen Fahrgast in die Hanauerstraße und inspizierte dann das „Fundstück“, um den Besitzer ausfindig zu machen. Sofort rief er die Besitzerin an, die den Verlust inzwischen bemerkte und traf sich Minuten später am Stiglmaierplatz mit der erleichterten Dame. Geld, Ausweis, Führerschein, Kreditkarten – alles war vollständig. Als Finderlohn akzeptierte der gebürtige Ungar, der seit 1988 Taxi fährt, nur 1-Cent-Stück, das noch am Tatort lag. Amüsant noch zu erwähnen, dass der Familienvater (4 Kinder) bei der Adress-Recherche im KFZ-Schein bemerkte, dass der TÜV fällig ist. Drei Tage nach der Aktion hat er die zum zweiten Mal erleichterte Dame angerufen ihr dieses mitgeteilt. Mit großer Freude überreichen wir diesem vorbildlichen Kollegen die Rose des Monats. (PR) Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Istvân Szêchenyi, Taxi 1547 Jeder Münchner Taxler kennt ihn, Istvân Szêchenyi, genau Iwan. Er ist der „Hausmeister“ der Innenstadt. Der ungarische Kollege bewegt sich seit Jahren in der City und ist der Insider schlechthin bezüglich unerlaubter Bereitstellung. Sein Heimathafen ist der „Beck-Stand“, im Laufe der Zeit hat er auch das „Brenner“ und die „Schrannenhalle“ sehr frühzeitig in sein Repertoire aufgenommen. Natürlich auch „unerlaubte“ Abstauberplätze. Heerscharen von Taxi-Kollegen haben ihn schon auf seine Unkollegialität angesprochen, seine Standard-Antwort ist meist: „Ich brauche das Geld“ . Zu seiner leichten Ehrenrettung sei gesagt, dass sein Taxi aber auch schon am Mandarin Oriental und Rosenthal-Stand, völlig erlaubt, gesehen wurde. Istvân Szêchenyi stiehlt mit seiner egoistischen Praxis nicht nur seit Jahren allen Kollegen Fahrgäste, sondern löst durch sein Verhalten einen enormen Nachahmungs- Effekt aus. Dieser ist täglich und nächtlich zu beobachten, da die unerlaubte Bereitstellung in der Innenstadt laufend ansteigt. Aus diesem Grund erhält der Kollege Szêchenyi die Zitrone des Monats, die in diesem Jubiläumsheft eine ganz besondere Tragweite innehat. (PR) Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxistiftung Deutschland Hans Meißner ist stolz auf Taxler dieser Coleur und beschenkt Gabor Katona
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36 TAXIKURIER Top-Termine August 2008 Freitag, 1. August ➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Carmen y Cocina ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Giova Feidman ➜ Muffathalle, The Garifuna Collective ➜ Glockenbach, The Royal Majestix Samstag, 2. August ➜ 9.00 - 19.00 Uhr, ICM, Heilpraktiker-Kongress ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Die jungen Tenöre ➜ Galopprennbahn, Energy in the Park ➜ Schlachthof, High Five ➜ Schrannenhalle, Sommerfest Sonntag, 3. August ➜ 11.00 Uhr, Brunnenhof, Flamenco Tango ➜ 17.00 – 18.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – Galatasaray Istanbul (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Musical Gala ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Albert C. Humphrey ➜ Glockenbach, Teddy Bears Montag, 4. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Der Brandner Kaspar ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig W. Müller ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Die Katze im Sack ➜ Backstage, Killswitch Engage Dienstag, 5. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Latin Night Mittwoch, 6. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Mozart-Nacht Donnerstag, 7. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Gospel-Summer Night Freitag, 8. August ➜ Glockenbach, Christy & Emily Samstag, 9. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Bach-Orechester ➜ Glockenbach, Volxtanz Sonntag, 10. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Spider-Murphy-Gang ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➜ Glockenbach, Mintah-Projekt Montag, 11. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Carmina Burana Dienstag, 12. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Der Brandner Kaspar ➜ Atomic Cafe, Louis XIV. ➜ Ampere, Holy Fuck Mittwoch, 13. August ➜ 14.00 – 18.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Weltlinkshändertag ➜ Ampere, Justin Nozuka Donnerstag, 14. August ➜ 19.30 Uhr, Olympiapark, Wolfgang Ambros ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Die Zauberflöte ➜ Registratur, Die Perlen ➜ Backstage, Balzac Freitag, 15. August (Feiertag) ➜ 20.30 – 22.15 Uhr, Arena, FC Bayern – Hamburger SV ➜ Glockenbach, Rusty Rogues Samstag, 16. August ➜ 21.30 Uhr, Ampere, Atmosphere ➜ Babalu, LR Rockets Sonntag, 17. August ➜ 19.00 Uhr, Königsplatz, Eric Clapton ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall Montag, 18. August ➜ –– Dienstag, 19. August ➜ –– Mittwoch, 20. August ➜ Ampere, The Gutter Twins Donnerstag, 21. August ➜ 19.30 Uhr, Olympiapark, Bananafishbones ➜ Metropolis, Neurosis Freitag, 22. August ➜ –– Samstag, 23. August ➜ Babalu, Amadeus ➜ Schlachthof, Principles of Uncertainty Sonntag, 24. August ➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – MSV Duisburg ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➜ Zenith, Stray Cats Montag, 25. August ➜ –– Dienstag, 26. August ➜ Feierwerk, The Locust ➜ Muffathalle, The Beatsteaks Mittwoch, 27. August ➜ –– Donnerstag, 28. August ➜ –– Freitag, 29. August ➜ 20.00 Uhr, Seebühne Westpark, Queen-Revival-Show ➜ 20.30 Uhr. Lustspielhaus, Matthias, Egersdörfer ➜ Backstage Werk, Pennywise ➜ Olympiahalle, Handball Supercup 08 Samstag, 30. August ➜ 20.00 Uhr, Seebühne Westpark, Italienische Nacht ➜ Backstage, Tibetrea Sonntag. 31. August ➜ Olympiapark, Nike Human Race ➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➜ Arena, FC Bayern – Hertha BSC Top of the Top’s Im August ist der Münchner Urlaubsmonat. Mit den Einheimischen, vielen Taxlern machen auch die meisten Theater und Bühnen Sommerpause. Nur im Brunnenhof ist fast täglich etwas los. Die Münchner verreisen – die Touristen kommen. Gut für Biergärten und auch uns. Aber auch im achten Monat des Jahres ist viel geboten. Das Isarbrückenfest (1.–3.8.) gehört noch zur Abteilung „850-Jahr-Feier“ . Die Jakobidult (26.7.–3.8.), das Sommerfest in der Schrannenhalle (2.8.), Energy in the Park (2.8.) in Riem, Eric Clapton am Königsplatz (17.8.) sind die Monats-Highlights. Auch die Sandstrände (Corneliusbrücke bis 17.8, Praterinsel bis Ende August) bringen Fahrgäste. Im gesamten Monat Feiern im Olympiapark (Mini-München, Theater, Sommerfest, Lilalu). Und auch die Zeugen Jehovas haben sich das Olympiagelände für ihr Treffen ausgesucht (8.–10.8.). Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München
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37TAXIKURIER Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 0 8 9 2 Rooms 5 9 : 1 8 Seasons Americanos A t o m i c C a f é Babalu Baby Babylon Backstage Badeanstalt Barysphär Cafe am Hochhaus City-Stadl Cord Crash Crowns Club Elser-Hallen Erste Liga Hansa 39 Kultfabrik Lenbach Loggia M-Park Max + Moritz max Suite Milchbar Muffathalle Nachtgalerie New York Club O p t i m o l w e r k e P 1 Palais Pacha Pappasitos Prinzip Pure Club Reitschule Rote Sonne Schlachthof Schranne Skyline Spiegelzelt Substanz The Garden T i t a n i c C i t y Volksgarten Mehrtägige Termine ➜ 15.05.08 – 17.08.08, Corneliusbrücke, Isarbalkon ➜ 23.05.08 – 31.08.08, 11.00 – 2.00 Uhr,Praterinsel, Nektarbeach ➜ 02.07.08 – 23.08.08, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Endlich Allein ➜ 23.07.08 – 26.08.08, Seebühne Westpark, Kino, Mond & Sterne ➜ 26.07.08 – 03.08.08, Mariahilfplatz, Jakobidult ➜ 29.07.08 – 02.08.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➜ 29.07.08 – 02.08.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rebecca Carrington ➜ 01.08.08 – 03.08.08, Isarbrücken, Isarbrückenfest ➜ 05.08.08 – 09.08.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner ➜ 05.05.08 – 23.08.08, Olympiapark, Mini München ➜ 06.08.08 – 23.08.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Der Watzmann ruft ➜ 06.08.08 – 24.08.08, 19.00 Uhr, Olympiapark, Theatron ➜ 07.08.08 – 24.08.08, 12.00 – 23.00 Uhr, Olympiapark, Sommerfestival ➜ 08.08.08 – 10.08.08, Olympiapark, Kongress Jehovas Zeugen ➜ 12.08.08 – 16.08.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner ➜ 15.08.08 – 31.08.08, Olympiapark Süd, Lilalu ➜ 18.08.08 – 23.08.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt ➜ 21., 23., 24., 27., 29., 30.08.08, 20.00 Uhr, Hubertussaal, La Cecchina ➜ 24.08.08 – 26.08.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Monika Gruber ➜ 25.08.08 – 26.08.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Marc-Uwe Kling ➜ 26.08.08 – 28.08.08, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, Talents 2008 ➜ 26.08.08 – 20.09.08, 20.00 Uhr (außer So., Mo.), Fraunhofer, Sigi Zimmerschied ➜ 27.08.08 – 28.08.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Volker Pispers ➜ 27.08.08 – 30.08.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Helmut Ruge ➜ 27.08.08 – 01.11.08, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Der Neurosenkavalier ➜ 30.08.08 – 22.09.08, Ungererbad, Kino am Pool ➜ 30.08.08 – 31.08.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➜ 30.08.08 – 03.09.08, Sa. –16.00, So. – 19.15, Mo. – 20.00, Di. – 16.00, Mi., – 13.30 Uhr, ICM, ESC Congress Letzte Meldung! Taxikommission konstituiert Wir bedanken uns und gratulieren den Stadträt(innen) der neu gebildeten Taxikommission (Frau Scheuble-Schaefer, Frau Dietrich, Frau Nallinger, Frau Hirsch, Herr Schmid, Herr Dr. Sieber, Herr Dr. Babor, Herr Kufler, Herr Dr. Menges). Kienzle Dachzeichen – jetzt mit Magnetsaugfuß!**12 Cent / Min. aus dem Festnetz der DTAG nnn%bXk`%[\sHOTLINE'(/',B8K@'''(/'$,,)/+'' !! AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de
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38 TAXIKURIER Gewinnspiel Dass es für uns Taxler immer sinnvoll ist, uns auf Besucher und deren unterschiedliche Kulturen einzustellen, wissen wir. Ob unser gezeichneter Fiaker oder Manfred Kraus in diesem Fall etwas übertreibt, überlassen wir Ihrem Empfinden. Lassen Sie sich doch den „idealen“ Spruch zu dieser Situation einfallen. Wenn dieser prämiert wird, ge winnen Sie zwei Karten für Giovane Elber’s Dinner- und Varieté-Show, die ab 9. Oktober 2008 läuft. Schicken Sie uns Ihren Text bis spätestens 13. August 2008 per Post, Fax oder E-Mail (Adressen siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Zwei Eintrittskarten für „Do Brazil“ zu gewinnen! Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Ver-waltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rech - nungs stellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rück seite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Taxischule Info-Ansage (089) 764270 “Cash oder Cards - bei mir entscheidet der Kunde wie er zahlt.” Wellcom GmbH elektronische Zahlungssysteme, Tel.: 0 89 / 748 34 160 Fax: 0 89 / 748 34 260, e-Mail: contact@wellcom.de • spezielle Taxi-Software • mehr Umsatz • höhere Flexibilität • mehr Sicherheit Nutzen Sie die Vorteile eines bargeldlosen international üblichen Zahlungsverkehrs mit innovativen, mobilen Terminals. Tausende von Taxiunternehmen und fast alle großen Mietwagenverleiher vertrauen bereits auf uns – den Marktführer.
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39TAXIKURIER Liebe Kolleginnen und Kollegen, nach der „Feier-Ausgabe“ beginnt wieder der normale TAXIKURIER-Alltag. Auch in den nächsten Monaten und Jahren werden Sie die gewohnte Qualität unseres Branchen-Mediums erwarten können. Eine Mischung aus Information, Service und Unterhaltung. Mit diesem Konzept, verbunden mit einer ansprechenden Optik und pünktlichem Erscheinen, sind wir absolute Marktführer in München geworden. Diesen Status wollen wir erhalten und das Standing der Taxibranche weiter manifestieren. Sie können dazu beitragen, indem Sie den TAXIKURIER regelmäßig lesen und „Ihre“ Zeitschrift dadurch als interessanten Werbeträger für unsere Anzeigenkunden positionieren. Auf die nächsten 50 Ausgaben Paul Rusch, Objektleiter Die September-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint am 29. August 2008. Wir planen folgende Kernthemen: TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Tony Doll (TD), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, 81829 München Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Alfred Lehmair, Reinhard Zielinski Impressum Vorschau September 2008 Foto: www.atelier-tacke.de ➜ Rollstuhlfahrer Wie man diese wichtige Zielgruppe behandelt ➜ Was zeichnet einen guten Taxler aus Fünf Meinungen ➜ Essen auf Rädern und Fiaker-ABC „Bestenliste Nord“ und Fortsetzung mit „A“ kostenlose Testsoftware 2 Fahrer + 2 Fahrzeuge HALE + CAB ASSISTANT Das günstige und einfache TAXI-Abrechnungssystem ... und Sie wissen was in Ihren Taxen läuft www.hale.de/cey Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum Dr. Hingerle GBR (seit 1979) Alle Untersuchungen für Ersterwerb od. Verlängerung des Führerscheins für Taxi, Mietwagen und Omnibus zu besonders kostengünstigen, fairen u. freundl. Bedingungen. Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen. Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“ Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.) info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366 85551 Kirchheim Fax: 9030224