Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier August 2008

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2008. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Seite 1

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komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse
– bei uns finden Sie genau das Taxi,
das Ihren Vorstellungen entspricht. So
kommen Ihre Gäste immer sicher und
bequem an. Darüber hinaus bieten wir
Ihnen perfekten Rundum-Service: vom
Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen
wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden
Serviceleistungen. Überzeugen Sie
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Fahrzeugauswahl. Ob kompakte B-,
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.
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Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.muenchen.mercedes-benz.de
Service – Unser e Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Arnulfstr. 61, Kidlerstr. 36, 
Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münc hner Str. 29, Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2,
Starnberg – Petersbrunner Str. 7
Verkauf – U nsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, 
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89/12 06-17 08 (von links nach rechts)
Unfall- bis zum Werkstattservice, 
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zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig.
Das verstehen wir unter Service 
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Seite 2

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August 2008
TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
➜ Die Jubiläums-Ausgabe des „neuen“ TAXIKURIER 
➜ München ist ein Lieblingsziel von arabischen Gästen
Wie man mit dieser fremden Kultur umgeht
➜ Die besten Adressen 
Die Sieger „Mitte“ nach 36 Monaten „Essen auf Rädern“
➜ Neue Messe München – eine Erfolgsstory
Gespräch mit dem Messe-Chef Manfred Wutzlhofer

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www.volkswagen-taxi.deMotiv T7/02
Mein Taxi...
...hätten Sie gar nicht erkannt? Ist ja auch nur ein Teil davon. Nämlich der Teil, den ich beim Kauf meines Volkswagen
T axis gespart habe. Und dafür habe ich mir einen langjährigen Wunsch erfüllt: einen T auchkurs auf den Malediven.
Egal welches Modell Sie fahren – mit Volkswagen fährt es sich bequem, komfortabel und sparsam. Das spüren Sie nicht
nur beim Kauf, sondern jeden Monat bei der Abrechnung Ihrer Betriebskosten.
Die Taxi-Modelle von Volkswagen

Seite 4

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3TAXIKURIER
Inhalt
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Samstag 10.00–16.00 Uhr
Editorial | Gutes und Negatives 4
Taxlers Service | Adressen für alle Fälle 4
Recht um’s Taxi | Neuer Bußgeldkatalog 5
Die Genossenschaft | Eine Fülle an Informationen 6
Bericht aus dem Aufsichtsrat | 10
Der Landesverband | Interessante Neuigkeiten 11
Motiv des Monats | 12
Die fünf Weisheiten des Monats | 12
Warum TAXIKURIER | Die Elemente unseres Mediums 13
Geschichte und G’schichten | Der Tatzelwurm 14
Schrottis Fiaker ABC | Finale der zweiten Staffel mit „Z“ 16
München Splitter | 17
Witz des Monats | 17
Die versteckten Schätze Münchens | Tabak-Sommer 18
Der Blick zurück | Der August vor 100, 75, 50, 25 Jahren 19
Messe München | Zehn Jahre – eine Erfolgsstory 20
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 23
Taxi-Check München | Erstmals ohne Gewinner 24
Arabische Gäste | Gespräch mit Abdul-Sattar Ajlani 25
50 Ausgaben neuer TAXIKURIER | Rückblick 26
Essen auf Rädern | Bestenliste „Mitte“ 29
Taxameter des Monats | Fünf prägnante Themen 30
Leserbriefe | 31
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 31
Freude mit der Taxibranche | Umfrage zum Jubiläum 32
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 34
Rose des Monats | Gabor Katona, Taxi 584 35
Zitrone des Monats | Istvân Szêcheny, Taxi 1547 35
Top-Termine August 2008 | Hier glüht der Taxameter 36
Letzte Meldung | Taxikommission 37
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 38
Impressum | 39
Vorschau Ausgabe September | 39
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Landesverband Bayerischer Taxi- und 
Mietwagenunternehmen e.V.
Dr. Hoppe – Dr. Hempfling – Dr. Oppel
Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen,
Mietwagen, Omnibus und LKW
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00
Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00
Termine nach Vereinbarung 
Plinganserstr. 47 · 81369 München
Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18

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Editorial
Gutes und Negatives
Sommerloch ist für uns ein Fremdwort.
Die Ereignisse überschlagen sich – gute
und weniger erfreuliche.
Dauerbrenner sind seit Wochen die Treibstoffpreise. Das einfachste, um nicht zu
sagen das einfallsloseste Mittel ist der Ruf
nach Preiserhöhungen, ohne den Markt
und die Gesamtumstände zu bewerten
oder Betriebsabläufe zu überprüfen.
Nachdem der Taxitarif kein „Brötchenpreis“ ist, sondern ein behördlich fest -
gelegter Festpreis kann er nicht beliebig
geändert werden.
Die Bundesregierung wird zum
01.01.2009 „Das Zweite Gesetzbuch zur
Änderung des SGB IV und anderer Gesetze“ einführen. Hinter diesem Wortungetüm verbirgt sich die Einführung von
 Taxametern mit Registrierkassenfunktion
und unlöschbarem Speicher, umgangssprachlich handelt es sich um einen
 Fiskaltaxameter.
Die FMG schreibt im Juli die Standplätze
am Flughafen neu aus. Die Taxi-München eG wird sich bewerben, natürlich
ohne die in den letzten beiden Ausgaben
des TAXIKURIER beschriebenen Sanktionsausschussmethoden. Übrigens, auf
unsere Berichte hin haben wir böse Dementis oder gerichtliche Schritte erwartet,
dass nichts geschah, lässt darauf schließen, dass wir nicht falsch liegen.
Ein freudiges Ereignis ist die 50. Ausgabe
des neuen TAXIKURIER. Das Heft hat bei
allen, oder fast allen Lesern einen positiven Zuspruch. Ohne der Qualität Abbruch
zu tun, müssen wir noch mehr auf die
wirtschaftliche Problematik Wert legen.
Ein Wermutstropfen im Gewerbe sind
 juristische Auseinandersetzungen mit
Kollegen, wenn z.B. Nichtmitglieder Rufsäulen bedienen. Wir können das nicht
zulassen, schon in Ihrem Interesse. Einen
erholsamen August wünscht Ihnen
Ihr 
Hans Meißner
Autoelektrik/Funktechnik
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Frankfurter Ring 97
(089) 30 74 80 47
Funktechnik Metzker
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(089) 93 30 73
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(089) 690 87 82
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(089) 37 06 56 90
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(089) 991 88 00
Dr. Hoppe, Dr. Hempfling, 
Dr. Oppel
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(089) 746 31 80 
Essen nach Mitternacht
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(089) 769 80 58
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(089) 59 19 63
Fahrzeugaufbereitung/Pflege
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Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 99 62
Patecky
Frankfurter Ring 97
Tel. (0177) 630 74 85
Feuerwehr
München-Stadt: Tel. 112
München-Land: Tel. 66 20 23
Folienbeschichtung
Atlas
Haager Straße 8
(089) 49 00 32 18
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Hans-Preißinger-Straße 8
(089) 54 64 45 95
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Frankfurter Ring 97
(0177) 624 95 39
Gutachter/Sachverständiger
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Hans-Mielich-Straße 30
(089) 65 98 37
(0172) 890 18 07
Klotz
Moosacher Straße 13
(089) 35 73 18 73
Obermaier
Wilhelm-Hale-Straße 55
(089) 13 29 17
Kfz-Prüfstellen
KÜS Nord
Lindberghstraße 30
(089) 18 94 18 00
KÜS Ost
Emeranstraße 36
Feldkirchen
(089) 92 54 96 43
KÜS West
Anton-Böck-Straße 36
(089) 89 73 63 60
KÜS Süd
Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
TÜV-Süd
Ridlerstraße 57
(089) 51 90 31 45
Kfz-Reparatur
Dvorak
Schleißheimer Straße 38
(089) 52 80 40
Glas
Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
Stimmer
Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
Kreditkartenabrechnung
Wellcom
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle: 
(089) 23 33 62 01
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
Rechtsanwalt
Bauer Michael
Schillerstraße 21
(089) 51 55 69 30
Dr. Cichon & Partner
Johann-von-Werth-Straße 1
(089) 139 94 60
Dr. Stephan & Stahlberg
Feichthofstraße 171
(089) 57 00 16 80
Thomas Vogl
Herzogstraße 60
(089) 330 66 20
Rettung
Rettung München: 112
Taxibedarf
Glasi’s Taxishop
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 05 50
Taxihandel
Auto Much
Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel Günther
(08703) 87 65
TSL
Landsberger Straße 455
(0179) 141 52 80
Taxi-München eG
Taxizentrale:
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
(089) 21 61-396/-372 
Krankenfahrten: 
(089) 21 61-337/-362/-394
Taxiverleih
Taxiverleih München
Richelstraße 6
(089) 167 54 40
Taxi Rent Partner TRP
Ehrwalder Straße 89
(0180) 222 12 22
Versicherungen
Ballnath
Brudermühlstraße 48a
(089) 898 06 10
Crasselt
Machtlfinger Straße 26
(089) 74 28 72-10
FVO Finanz
Margreider Platz 4
Ottobrunn
(089) 58 90 96 70
Taxlers Service
✃
4 TAXIKURIER

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5TAXIKURIER
Zum Titelbild:
Ohne den „Dreivierteldrei-Peter“,
dem rührigen Taxiunternehmer Peter
Hörl, wäre das Titelfoto nicht möglich gewesen.
Dank an ihn, der uns aus seiner immensen Taxi-Modell-Sammlung viele
Exponate zur Verfügung stellte, um
die „Taxi-Invasion“ im Rahmen des
Jubiläumsheftes umzusetzen.
Recht um’s Taxi
Höhere Geldbußen
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt Rechtsauskunft über taxirelevante Themen.
Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrs ordnungswidrigkeiten spezialisiert.
1. Rübe ab – bringt das was? Eine ur -
alte Frage. Nehmen Gesetzesverstöße
ab, wenn man die Strafen erhöht? 
Die überraschende klare Antwort der
Kriminologen, die sich damit wissenschaftlich beschäftigen: Nein. Eine gewisse Ausnahme: die kleinen alltäglichen Verstöße, wenn die Strafe weder
unseren Geldbeutel noch unser moralisches Selbstbild sonderlich belastet.
Anders gesagt: Bevor wir nicht bluten
oder ein wahnsinnig schlechtes Gewissen haben, ändern wir unser Verhalten
nicht. In der Regel verdrängen wir
einfach. Uns erwischt man nicht! Und
hier kommt jetzt – neben Straferhöhung und öffentliche Verpönung der
Tat – die dritte mögliche Stellschraube
ins Spiel: die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden. Das lässt sich nämlich auch erhöhen, etwa durch mehr
Kontrollen, mehr Polizistenstellen usw.
Es ist von allen drei Stellschrauben 
die wirksamste – aber auch teuerste
und unsympathischste, denn sie liebt
es, uns zu überwachen und zu verdächtigen. 
2. Wovon sprechen wir eigentlich? Vom
Beschluss der Bundesregierung im 
Mai dieses Jahres, ab 2009 einige Verkehrsverstöße härter bestrafen zu wollen. Nicht alle Verstöße, es geht gezielt
gegen Raser, Drängler, Schluckspechte
und Rowdies. Das nämlich sind die
Hauptverursacher von Unfällen – auch
das lässt sich statistisch nachweisen.
Es wird also an allen drei Schrauben
etwas gedreht: höhere Geldbußen,
 Zeichen, dass diese Dinge keine Kavaliersdelikte sind, und künftig häufiger
Kontrollen. Ob’s was bringt? Wenn
überhaupt, dann wenig, aber es zählt
jedes vermiedene Unfallopfer.
Bisher: Bußgeld Geplant: Bußgeld
(in Euro) (in Euro)
Zu dicht auffahren (Höchststrafe) 250 400
Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot 40 80
Vorfahrtsverstöße 50 100
Fehlverhalten an Fußgängerüberwegen 50 80
Zu schnell fahren (innerorts/außerorts) 
für PKW bis 3,5 t 
21 bis 25 km/h 50/40 80/70
26 bis 30 km/h 60/50 100/80
31 bis 40 km/h 100/75 160/120
41 bis 50 km/h 125/100 200/160
51 bis 60 km/h 175/150 280/240
61 bis 70 km/h 300/275 480/440
über 70 km/h 425/375 680/600
Drogen- und Alkoholverstöße am Steuer 
Erster Verstoß 250 500
Zweiter Verstoß 500 1000
Dritter Verstoß 750 1500
Verstoß gegen Null-Promille Regel für Fahranfänger 125 250
Durchführung illegaler Kfz-Rennen 
Bußgeld für Veranstalter 200 500
Bußgeld für Teilnehmer 150 400
Verstoß gegen das Sonntagsfahrverbot
Bußgeld für den Fahrer 40 75
Bußgeld für den Halter 200 380
Auszüge aus den geplanten Änderungen des Bußgeldkatalogs (Stand: 1.4.08) 
Foto: www.atelier-tacke.de

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Nassauer
Obwohl die Zahl der Taxiunternehmen in
München durch die Tendenz zu Mehrwagenbetrieben nach wie vor abnimmt, ist
die Mitgliederzahl der Taxi-München eG
im Geschäftsjahr 2007 angestiegen. 
Dies ist erfreulich und ein Zeichen der
Attraktivität der Taxi-München eG durch
das unbestritten gute Preis-/Leistungs -
verhältnis.
Trotzdem meinen manche Nichtmitglieder, sie könnten ungestraft, ohne zu bezahlen, die Einrichtungen der Genossenschaft nutzen. Das ist Diebstahl zu Lasten
aller Mitglieder und das sind Sie, liebe
Kolleginnen und Kollegen.
Sie zahlen für den Unterhalt der Technik
und wir sorgen für den Kundenzuspruch.
Es geht um die Bedienung unserer Standplatztelefone.
Ein wachsames Mitglied beobachtete den
Fahrer des Taxis 638, als er am Taxistand
an der Englschalkinger Straße einen Auftrag annahm und ihn ausführte. Er wurde
mit dem Fahrgast wenig später gesehen.
Der Unternehmer wurde von unserem
Anwalt abgemahnt, es zu unterlassen, zukünftig selbst oder durch seine Fahrer die
Telefonrufsäulen zu nutzen und oder zu
bedienen, oder die Nutzung zuzulassen.
Diese Verpflichtung gilt für den Unternehmer und dessen Fahrpersonal. Für
 jeden Fall der Zuwiderhandlung ist vom
Unternehmer eine Vertragsstrafe von
3.000 Euro an die Taxi-München eG zu
bezahlen.
Allein die unterzeichnete Unterlassungserklärung verursachte Anwaltskosten in
Höhe von 755 Euro netto.
Es ist nicht einzusehen, dass Sie als Mitglied ordnungsgemäß Gebühren bezahlen
und einige „Schlaue“ bedienen sich
 gratis.
Ohne die Aufmerksamkeit des Zeugen
würde der Fahrer des Taxis 638 wahrscheinlich noch jahrelang Aufträge
 klauen, wir brauchen also Ihre Hilfe. Es
genügt, wenn Sie ein Nichtmitglied bei
der Bedienung einer Rufsäule beobachten. Wir benötigen die Uhrzeit, das
 polizeiliche Kennzeichen oder die Ordnungsnummer und den Ort der missbräuchlichen Nutzung. (HM)
Tarifdiskussion
Verursacht durch die explodierenden
Spritpreise sind verständliche Rufe nach
Erhöhung der Taxitarife an der Tagesordnung. Besonders laut sind die Forderungen der Flughafenfahrer. Das ist logisch,
da hier der Leerfahrtenanteil bei über
50% liegt. Natürlich ist es ökonomischer
und ökologischer Unsinn, überwiegend
Leerfahrten zu produzieren, dies ist aber
zwingende Folge der Zulassungspraxis
des Landratsamtes Erding. Ein weiterer
Grund, die Forderungen zu relativieren ist
die Tatsache, dass der überwiegende Teil
der Flughafenfahrten von Hotels ausgehend, unter Zahlung von Schmiergeldern
von 10 Euro und mehr, zustande kommen.
Kleine Zugaben scheinen im Münchner
Gewerbe im Kampf um Fahrgäste in den
letzten Jahren üblich geworden zu sein.
Bei nahezu allen Kundenbesuchen wurden unsere Berater offen gefragt, ob auch
wir Geschäftsführer und Mitarbeiter
 gratis nach Hause fahren würden. Wir
lehnen dies natürlich ab, da derartige
Wohltaten letztendlich von Ihnen als Mitglied direkt oder indirekt bezahlt werden
müssen.
Grundsätzlich ist festzustellen, dass durch
Kleinzentralen und Handybestellungen
sinnlose Leerfahrten massiv zugenommen
haben. Allerdings ist es richtig, dass Auswärtsfahrten kaum noch wirtschaftlich
durchgeführt werden können, wenn
 Personal zum Einsatz kommt, dies liegt
im Wesentlichen auch am Lohnsystem.
Unbestritten ist in jedem Falle, dass die
Spritpreise seit der letzten Tariffestsetzung im Juni 2006 von 1,10 Euro auf
über 1,54 Euro angestiegen sind, das sind
bereinigt um die Mehrwertsteuer, rund
30% und bezogen auf den Gesamtumsatz
rund 3% Mehrbelastung.
Zum derzeitigen Stand kann allerdings
noch nicht abgesehen werden, wie sich
die Energiekosten auf die Lebenshaltungskosten auswirken, die für uns eine
noch größere Rolle spielen und wie sich
die Treibstoffkosten weiter entwickeln.
Außerordentlich wichtig für unser Gewerbe ist das Konsumverhalten der Bevölkerung. Nach dem Ifo-Bericht vom Juni
2008 beläuft sich die Sparquote auf
10,2% und ist damit so hoch wie seit
15 Jahren nicht mehr. Die Konsumbereitschaft hat dementsprechend nachgelassen. Wo wird gespart – um es salopp
 auszudrücken, beim Friseur, bei der
 Gastronomie und beim Taxi.
Hinzu kommen Hiobsbotschaften von
Siemens und der HypoVereinsbank über
die Entlassung von tausenden Führungskräften. 
Die Forderung nach steuerlichen Entlastungen wird ein Wunschtraum bleiben.
Mit jedem Cent Ölpreiserhöhung kassiert
Die Genossenschaft
6 TAXIKURIER
23 413 720 1052 1439 1862 2085 2468 2766 3121 3610
42 437 756 1053 1478 1874 2093 2485 2795 3163 3632
87 461 767 1061 1480 1885 2107 2500 2801 3213 3645
144 473 802 1071 1527 1935 2148 2510 2805 3243 3646
174 507 846 1079 1532 1951 2116 2511 2823 3265 3677
198 508 865 1083 1535 1978 2161 2544 2824 3284
216 512 883 1111 1557 1991 2163 2548 2865 3289
236 513 886 1148 1579 2004 2186 2550 2897 3312
245 520 890 1168 1581 2012 2201 2574 2899 3347
249 522 893 1222 1590 2018 2221 2594 2902 3377
309 547 930 1233 1612 2024 2254 2602 2908 3392
313 548 938 1244 1619 2030 2266 2607 2932 3401
317 587 945 1276 1641 2031 2284 2667 2971 3405
336 610 955 1298 1659 2038 2293 2678 2976 3422
348 632 975 1311 1671 2044 2324 2686 2986 3431
351 638 1004 1342 1731 2055 2351 2703 3041 3484
391 673 1033 1374 1739 2057 2374 2709 3076 3511
395 683 1038 1393 1773 2061 2383 2711 3087 3522
396 688 1041 1417 1783 2063 2400 2743 3092 3543
402 716 1051 1437 1800 2082 2405 2749 3112 3599
Um Ihnen die Möglichkeit zur gemeinsamen Selbsthilfe zu geben, listen wir
 nachstehend alle Konzessionsnummern der Taxis auf, die nicht Mitgliedsbetrieben
angehören (Stand 1. Juli 2008):

Seite 8

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7TAXIKURIER
der Staat über die Mehrwertsteuer mit –
das Jammern der Politiker gleicht einer
Heuchelei.
Von einem Antrag auf Änderung der Tarifordnung zum jetzigen Zeitpunkt muss
schon deshalb abgesehen werden, weil
1. die Entwicklung und Folgen der
 Energiepreise nicht abschätzbar sind,
2. eine Bearbeitung eines derartigen
 Antrages, auf Grund langjähriger Erfahrungen, wegen Urlaubszeit und
Oktoberfest, vor Oktober nicht erfolgt,
3. das Konsumverhalten noch nicht
 abzusehen ist,
4. eine unnütze Pressekampagne, ohne
reale Aussicht auf Erfolg, keinem
nützt.
Nach mehreren Gesprächen und nahezu
allen Gruppen aus dem Münchner Taxigewerbe, kam man überein, unmittelbar
nach der Wies’n eine Bestandsaufnahme
vorzunehmen, um konkret zu entscheiden. Wie Sie alle wissen, ist der Taxitarif
kein Preis für Semmeln, der täglich ge -
ändert werden kann. Ein Vergleich mit
dem MVV-Tarif passt ebenfalls nicht, weil
der MVV durch die hohen Spritpreise
Fahrgäste dazu gewinnt. (HM)
Datenfunk in der Vollautomatik
Wie angekündigt, wurde am 01.07. die
Auftragsvergabe der MVG-Aufträge per
Vollautomatik über den Datenfunk abgewickelt. Die vorprogrammierte Vermittlungsstrategie funktioniert folgendermaßen: Der Rechner in der Zentrale erfasst
die Fahrzeuge, die an den der Abholadresse nächstgelegenen Standplätzen eingebucht sind. Der Auftrag wird dem Taxi
zugeteilt, das die Kriterien des Auftraggebers erfüllt und an dem Standplatz steht,
der der Abholadresse am nächsten liegt.
Nach Zuteilung des Auftrages hat der
Fahrer 30 Sekunden Zeit, den Auftrag
anzunehmen bzw. zu quittieren.
Wird an den nächstgelegenen Standplätzen kein geeignetes Fahrzeug vom Rechner gefunden, wird der Auftrag an drei
geeignete Taxis im Umkreis von drei
 Kilometern angeboten. Alle drei Fahrer
haben dann die Gelegenheit, sich um den
Auftrag zu bewerben, den der Rechner
dann innerhalb von 5 Sekunden dem der
Abholadresse Nächsten zuteilt.
Sollte die Auftragsvergabe damit noch
nicht abgeschlossen sein, folgt der dritte
Schritt, bei dem in derselben Weise an
zwei Taxis angeboten wird, die zwar noch
besetzt sind, aber ihr Fahrziel im Umkreis
von drei Kilometer um die Abholadresse
angemeldet haben. Sollte auch dieser
Vermittlungsversuch auf Grund widriger
Umstände nicht erfolgreich sein, geht der
Auftrag in die Sprachvermittlung, wie
bisher.
Nach den ersten Tagen der vollautomatischen Vermittlung müssen wir feststellen,
dass die Automatik uneingeschränkt
funktioniert, die Fahrer sehr zufrieden
sind mit der einwandfreien Übermittlung
der diversen Abholadressen und dass
mehr als zwei Drittel der angebotenen
Aufträge automatisch vermittelt werden
konnten und damit unsere Zentrale ent -
lastet wurde.
Besonders positiv war die Tatsache, dass
einige Aufträge, bei denen der Rechner
keine hundertprozentige Rückmeldungssicherheit erkennen konnte, zusätzlich per
Sprachfunk überprüft werden konnten,
wobei sich ergab, dass auch diese Auf -
träge zuverlässig übermittelt wurden. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass
seitens der Verkehrsbetriebe, ob Mitarbeiter oder Leitstelle, keinerlei Reklamation
oder ähnliches erfolgte.
Die schlechte Meldung im Zusammenhang mit dem Datenfunk ist die Feststellung dass sich im Bezug auf die Integration der Kienzle Taxameter keine
brauchbare Lösung ergeben hat. Wir
 bedauern dies sehr und können nicht
ausschließen, dass in absehbarer Zeit eine
Lösung nicht angeboten werden kann.
(NL)
Nachrückplatz Tal
An der Nordseite Tal wird in einem Teil
der Parkbucht vor Anwesen Tal 1 (Stadt-
Die Genossenschaft
sparkasse) eine Anfahrtszone für die als
Linienverkehr genehmigten Stadtrundfahrten eingerichtet. Diese Anfahrtszone
weid mit einem absoluten Halteverbot
(Zeichen 283 STVO) und dem Zusatzzeichen „auf dem Seitenstreifen“, „9 bis
19 Uhr“ und „Stadtrundfahrtsbusse frei“
beschildert. Die Anfahrtszone beginnt am
östlichen Ende der Parkbucht (westlich
Maderbräustraße) und endet 15 Meter
östlich des westlichen Parkbuchtendes.
KVR-Galles
Fahrereinstellung
Bevor Sie Herrn Majid Joshan-Behzadi,
geboren am 01.09.1963 einstellen, sollten
Sie unbedingt mit einem der Mitglieder
des Vorstandes der Taxi-München eG
Kontakt aufnehmen.
Straßenbenennung
Manchesterplatz: 
Dreieckige Platzfläche in der Gabelung
der Emplstraße mit dem Rappenweg.
Polizei sucht Zeugen
Welcher Taxifahrer nahm am 10.06.2008
gegen 13.30 Uhr vor dem Cafe Reitschule
einen weiblichen Fahrgast mit folgender
Beschreibung auf:
Die Frau war cirka 165 bis 170 cm groß,
cirka 25 Jahre alt, schlank und gepflegt.
Das blonde Haar trug sie streng zu einem
Pferdeschwanz gebunden. Sie trug ein
gelbliches Kostüm mit einer kurzen Jacke
und knielangem Rock.
AUTO-ANKAUF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
TSL GmbH München
Landsberger Str. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fa x: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.

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8 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Hinweise bitte an das Kommissariat 65,
POK Seidl, Telefon: (0 89) 29 10 31 82.
Taxifahrer gesucht
Wer kennt einen Taxifahrer (Nachfahrer)
auf den die nachfolgende Personenbeschreibung zutrifft?
Schwarze Hautfarbe, ist cirka 30–40 Jahre alt und 170–175 cm groß. Er hat eine
kräftige Statur und kurze schwarze Haare.
Vermutlich raucht er die Zigarettenmarke
Gauloises und hat Getränkedosen der
Marke „Zarewitsch –Vodka + Energy“ im
Auto.
Hinweise bitte an Frau Choleva, 
Telefon: (0 89) 21 61-367.
Unfallzeuge gesucht! 
Welcher Kollege hat am 30.4.2008 gegen
18 Uhr einen Unfall zwischen einem Taxi,
das mit Fahrgästen vom Reichenbachstand wegfahren wollte und einem rück -
wärts fahrenden PKW Kia (Fahrerin)
 beobachtet. Es waren mehrere Taxis am
Stand. Bitte melden bei der Anwalts -
kanzlei Bauer, Telefon: (0 89) 51 55 69 30 
(zu Akte 183/08).
Neues Groß-Hotel
Am 28.08.08 eröffnet in der Kronstadter
Straße 8 ein neues Hotel der Belmondo-
Gruppe. Das Hotel heißt „Azimut Hotel
München City Ost“ und liegt direkt gegenüber vom Kronstadter-Stand, neben den
Hotels COMFORT und EURO-Suite. (TK)
Der Kardiologen-Kongress 2008
Große Ereignisse werfen ihre Schatten 
voraus ...
Vom 30.08. bis 03.09. findet im Internationalen Kongress-Center ICM an der
neuen Messe München der ESC-Kongress
2008 statt. ESC steht für European
 Society of Cardiology. Zu diesem Kongress werden rund 30.000 Besucher erwartet. Der Taxibedarf wird sich in ähnlichen Dimensionen wie zu einer bauma
oder EXPO-real bewegen. Nachdem der
Kongress in die Ferienzeit fällt, sind erfahrungsgemäß weniger Taxis im Einsatz
als während des Schuljahres, bitten wir
Sie bereits jetzt, dieses Ereignis in ihren
Schichtplänen zu berücksichtigen. Bereits
am 28. und 29.08. ist mit Anreisen zu
rechnen, am 04.09. vormittags mit vielen
Abreisen. Das Münchner Taxigewerbe ist
Partner dieser Veranstaltung. Bei dieser
Klientel sind die Ansprüche an Service,
Dienstleistung und Fahrzeuge am oberen
Ende der Messlatte. Wir bitten deshalb,
gerade während dieser Veranstaltung mit
sauberen und gepflegten Taxis aufzuwarten, um das Münchner Taxigewerbe von
der besten Seite zu präsentieren und bei
diesen Gästen einen positiven Eindruck
unserer Stadt zu hinterlassen, zumal der
Veranstaltungsort auch künftig in München bleiben sollte. Es werden für alle
München Taxis Aufkleber für die Heck -
scheibe gedruckt, die in den Tagen vor
dem Kongress in der Genossenschaft erhältlich sind und auch an den Standplätzen und am Flughafen verteilt werden.
Zusätzlich steht für alle Taxis ausreichend Informationsmaterial zur Verfügung, um den Kongress-Teilnehmern
 keine bösen Überraschungen zu bieten.
(siehe Abzocke-Masche I.C.M. – M.O.C. –
M.T.C.) Der Kongress ist im ICM in Riem
an der neuen Messe, Zufahrt Messe-West/
Olof-Palme-Straße. Um einen reibungs -
losen Ablauf des Taxiverkehrs an der
Messe zu gewährleisten, setzt die Taxi-
München eG an den Kongress-Tagen
 wieder das Service-Mobil ein. An dieser
Stelle sei auch nochmals an den Festpreis
für die Strecke Messe-Flughafen bzw.
Flughafen-Messe erinnert (51 Euro). (TK)
Verkehrshinweise zum 
München-Triathlon am 27. Juli
Am 27. Juli zwischen 8.30 und 17 Uhr
findet der vierte München-Triathlon statt.
Es ist in der Messestadt Riem und München-Trudering mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Polizei
rät, die Wasserburger Landstraße, Kreillerstraße und Berg-am-Laim-Straße weiträumig zu umfahren sowie die Messestadt
Riem zu meiden. Die Sperrungen finden
in der Zeit von 8.30 bis 17 Uhr statt. (PR)
Freundlichkeit als Teil 
des Geschäftserfolgs
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
falls Sie es noch nie versucht haben, probieren Sie es einfach einmal aus, wenn
Sie an der Ampel oder im Stau stehen.
Lächeln Sie der Fahrerin oder dem Fahrer
in dem neben Ihnen stehenden Auto bei
Blickkontakt zu und Sie werden feststellen, dass Ihr Lächeln erwidert wird. In Sekunden wird sich der vorher verkrampfte
Gesichtsausdruck entspannen.
Wenn ein Lächeln ankommen soll, muss
es Ausdruck der inneren Haltung sein
und Freude und Zuwendung ausdrücken.
Ein aufgesetztes Lächeln hingegen ist tot
THOMAS VOGL
RECHTSANWÄLTE
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
TTaaxxiiffoolliieerruunngg
SScchheeiibbeenn--TTöönnuunngg
IInnnneenn-- uunndd
AAuußßeennaauuffbbeerreeiittuunngg
Kolosseumstr. 6 · 80469 München
Tel. 23 88 58 07 · Fax 23 88 55 63
Mobil 0177/624 95 39

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9TAXIKURIER
Die Genossenschaft
und bewirkt nichts. Wir sollten, da wir
mit Menschen zu tun haben, viel häufiger
lächeln, bevor wir mit dem Fahrgast oder
Passanten sprechen, ein Lächeln kann die
Verkrampftheit lösen und Ihr Gesprächspartner wird seinerseits entspannter
 reagieren.
In dieser Atmosphäre lassen sich viel
leichter Gespräche führen und das macht
es dem anderen leichter, seine Wünsche
zu äußern.
Bedenken Sie aber, dass Ihr Interesse an
den Problemen des Gegenübers auch an
der Körperhaltung erkennbar ist. Der
Mensch erkennt meine Einstellung zu
ihm, ob ich mich konzentriere und mit
freudigem Interesse seinen Worten zu -
höre, an meiner Körperhaltung. 
Zurückgelehnt mit gelangweilter oder gar
unbeteiligter Miene, vermittle ich den
Eindruck, dass mich seine Probleme nicht
interessieren.
Da er aber genau nach diesem Interesse
und der Lösung seines Problems sucht,
wird er sich kurzerhand abwenden, weil
er sich selbst als Störenfried empfindet.
Treten wir ihm offen gegenüber, bevor
wir das Gespräch beginnen, wird er durch
unser Interesse und sichtbare Kompetenz
seine Bedenken ablegen. 
Um zu erklären, worum es in der Wirkung geht, dient die Parabel von einem
Hund der sich in einem Zimmer mit
Wänden aus Spiegeln befindet.
Er sieht um sich herum lauter Hunde, die
ihn herausfordernd betrachten. Er geht
daraufhin in Abwehrstellung und fletscht
die Zähne. Alle Hunde in den Spiegeln
fletschen die Zähne. Der Hund erschrickt
und beginnt panisch zu bellen, bis er vor
Erschöpfung zusammenbricht.
Hätte er nur ein einziges Mal mit dem
Schwanz gewedelt, so hätten ihm von allen Seiten freundliche Hunde zugewedelt.
Freundlichkeit als Teil 
des Geschäftserfolgs
Oft ist der Kunde mürrisch. Sobald ich
ihn anlächle, löst sich seine Verhärtung
und das Gespräch setzt sich angenehm
fort.
Dazu ist Freundlichkeit ein Teil der
 sozialen Kompetenz und gehört zu den
wichtigsten Qualifikationen. Sie ist ein
zentraler Erfolgsfaktor, der verbunden
mit Geduld, Hilfsbereitschaft, Dankbarkeit
und Ermutigung positive Resultate er -
warten lässt und somit ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfungskette ist.
Freundlichkeit ist ein dienendes, keinesfalls zu verwechseln mit einem unterwürfigen dienenden Verhalten.
Freundlichkeit zeigt sich in bedingungsloser Kundenorientierung. Ich nehme
mein Ego zurück und richte mein Verhalten auf die Erwartung des Kunden aus.
Kunden sind nicht Störer, wie manche
glauben, denn wenn sie nicht zu uns
kommen, haben wir nichts zu tun. Das
bedeutet, der Kunde ist das „A und O,“
denn ohne Kunden geht nichts.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
für einen Kunden zu lächeln ist das einfachste was man für ihn tun kann.
Dieses Lächeln kann nicht durch Disziplin
oder zwanghaft erfolgen, sondern es
muss von einer Veränderung der Grundeinstellung ausgehen.
Erlauben Sie mir zum Schluss noch zwei
Zitate: „Lächeln ist vor allem gut für den,
der lächelt“ und
„Das Lächeln kann man weder kaufen
noch erbitten, noch leihen oder stehlen,
denn es bekommt erst Wert, wenn es verschenkt wird.“ (Verfasser unbekannt)
Mit kollegialen Grüßen
Reinhard Zielinski
Taxi-Golfmasters 2008
Bereits zum elften Mal wurde von 29. bis
31. Mai das Taxi-Golfmasters ausgetragen. Bei herrlichem Wetter und viel Sonne dominierte diesmal ein Spieler das
Turnier – Rainer Benisch. Er gewann alle
drei Tagessiege und wurde zusätzlich
noch Brutto- und Nettosieger. Der zweite
Platz ging an Terrence Cook und dritter
wurde Hans Wiesenberger. Wie jedes Jahr
ging der Trostpreis für den letzten Platz
(eine Flasche edlen Whiskys) an Horst
Tremmel. Die Pokale wurden gestiftet von
der Taxi-München eG und VDK Crasselt.
Im nächsten Jahr treffen sich alle Teilnehmer wieder. 
Standplatzänderungen
➜ Auflösung Taxistand „Kochelsee“ .
Seit nunmehr 2 Jahren versuchen wir den
Kochelseestand zugunsten des Taxistandplatzes an der Brudermühlstrasse aufzulösen. Es scheiterte bisher an einem uneinsichtigen Bezirksausschuss, dem es
nicht begreiflich zu machen ist, dass der
Brudermühlstand verlängert werden muss
um das größere Auftragsvolumen zu bedienen, da zusätzlich auch noch die Rufsäule dorthin verlegt wird. Diese Posse
gipfelte in der letzten Sitzung des zuständigen Bezirksausschusses. Dort wurde uns
unmissverständlich mitgeteilt, dass es nur
eine Verlängerung geben kann, wenn der
Bedarf vorher nachgewiesen wird. Aus
diesem Grund haben wir uns entschieden,
den Taxistand an der Kochelseestr. aufzu-
Die Gewinner des Taxi-Golfmasters 2008
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2

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10 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
heben. Wir hoffen, dass durch diese Maßnahme der Bedarf am Taxistandplatz
„Brudermühl“ rapide anwächst und die
zuständigen Herrschaften ihre Entscheidung bezgl. der Länge dieses Taxistandes
revidieren.
➜ Neueinrichtung Taxistand 
„Johanneskirchen“ . 
Nachdem vor einiger Zeit der Taxistandplatz „Cosima“ weiter stadtauswärts
 verlegt werden musste, entstand eine Versorgunglücke an Taxis im Bereich des 
S-Bahnhofes „Johanneskirchen“ . Aus diesem Grund wurde nun an der Johannes -
kirchnerstr.147 (gegenüber der Gaststätte
„Dicke Sophie“) ein Taxistand für 3 Taxis
neu eingerichtet.
➜ Neueinrichtung Taxistand „Kronstadter“ . 
In der Kronstadterstr. wurden in der letzten Zeit zwei große Hotels eröffnet und
ein weiteres steht kurz vor der Eröffnung.
Um diese effektiver bedienen zu können,
wurde der bisherige Taxistandplatz in der
Bericht aus dem Aufsichtsrat
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
Sommer, Sonne, Strand – wer denkt zu
dieser Jahreszeit nicht an den bevorstehenden Urlaub. So leid es mir tut, ich
muss einige Kollegen aus ihren Träumen reißen und sie zurück in die Realität holen. Aus gegebenem Anlass
möchte ich nochmals daran erinnern,
dass luftige Strandkleidung nicht zur
Dienstkleidung eines Taxifahrers gehört.
Nicht nur ästhetisches Empfinden, sondern auch der Gesetzgeber, der eine angemessene Bekleidung fordert, spricht
sich gegen kurze Hosen und Unterhemden im Dienst aus.
In der letzten Aufsichtsratssitzung beschäftigten wir uns vorwiegend mit der
Vorbereitung zur Jahreshauptversammlung. Dabei waren Themen wie der
 Jahresabschluss 2007, Bericht der Wirtschaftsprüfer vom Genossenschaftsverband und formale Vorbereitungen zu
Jahreshauptversammlung die Schwerpunkte. 
Ich hoffe, dass unsere intensive Planung
und Vorarbeit zu einer erfolgreichen
Jahreshauptversammlung geführt hat.
Absichtlich benutze ich die Vergangenheitsform, da Sie diese Ausgabe des
 Taxi-Kuriers erst nach der Jahreshauptversammlung in Händen halten werden,
während ich diesen Artikel bereits drei
Wochen davor schreiben musste.
Das Taxi- und Mietwagengewerbe ist in
den letzten Jahren leider immer mehr in
den Focus der Steuer- und Finanzbehörden gerückt. Kontrollen und Razzien
nehmen zu.
Es wundert also nicht, wenn die
Bundesregierung nach weiteren Möglichkeiten in ihrem Kampf gegen die
Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung
sucht. In der Einführung von manipulationssicheren Taxametern sieht die
Bundesregierung ein solches Mittel. 
Auf die technischen Details und zukünftigen rechtlichen Vorschriften wird im
TAXIKURIER sicher noch häufiger eingegangen werden. Für heute möchte ich
einen ganz anderen Aspekt beleuchten.
Abgesehen von dem enormen Image-
Schaden für die gesamte Branche, bedeutet Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung einiger weniger skrupelloser
und geldgieriger Fahrer und Unternehmer einen großen wirtschaftlichen
Schaden für die mehrheitlich steuer -
ehrlichen Unternehmer. Denn Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit führen
zu einer starken Wettbewerbsverzerrung. Schon alleine diese Tatsache ist
nicht zu tolerieren. Steuerhinterziehung
entwickelt sich in Deutschland leider
immer mehr zum Volkssport. Ja, es gilt
schon fast aus Kavaliersdelikt und hat
in den Augen Vieler das Stigma des
Rechtsbruchs verloren. Im Gegenteil,
meistens verspürt man in der Öffentlichkeit sogar eher eine stille Sympathie
für Steuerhinterzieher. Es herrscht vielfach die Meinung vor, Steuern seien
 eine Strafe für die „Dummen und Ehrlichen“ . In Wirklichkeit aber bedeutet
Steuerhinterziehung eine Umverteilung
vom Ehrlichen zum Unehrlichen. Zudem
wird nicht nur die Allgemeinheit geschädigt, sondern speziell auch die
 steuerehrlichen Unternehmen.
Ich wünsche Ihnen wie immer gute Geschäfte und stets eine unfallfreie Fahrt.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre
Christine Reindl
Eggenfeldenerstr. aufgelöst und ein Taxistand für 9 Fahrzeuge in der Kronstadterstr. eingerichtet. Die Auflösung des
 Taxistandplatzes „Eggenfeldener“ war
überfällig, da er viel zu schmal ist und
das Ein- und Aussteigen lebensgefährlich
war. Die Rufsäule wird an den neuen
 Taxistandplatz versetzt.
➜ Verlegung der Reserve am Taxistand
„August-Exter“ .
Wie schon in den letzten Jahren berichtet, wurde diese Verlegung von den zuständigen Stellen befürwortet aber nie
umgesetzt. Jetzt endlich wurde gehandelt
und der bisher recht unglücklich platzierte Reservestand nach vorne zum Hauptstand verlegt. (AL)
Sehr geehrte Kollegin, 
sehr geehrter Kollege,
wir haben die traurige Pflicht Ihnen
bekannt zu geben, dass unser langjähriger Kollege und Mitarbeiter
Siegfried Udiljak „Sigi“
am 23.06.2008, im Alter von 53 
Jahren, völlig überraschend verstorben ist. Die Urnenbeisetzung findet
am 28. Juli 2008 um 14.30 Uhr im
Friedhof Pasing statt.
Herr Udiljak arbeitete seit Oktober
1987 in unserer Zentrale. Ihnen ist er
sicher aus seiner „Schicht“ (nachmittags) bekannt. Obwohl er krankheitsbedingt über längere Zeit nicht tätig
sein konnte, arbeitete er danach 
immer wieder mit viel Freude und 
Engagement für Sie in seinem Metier,
dem Funk.
Wir teilen die Trauer der 
Angehörigen. (HM)

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Der Landesverband
Taxameter als Registrierkassen
Das Bundeskabinett hat am 4. Juni 2008
ein umfangreiches Programm für Recht
und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt
 beschlossen. Priorität hat dabei die Bekämpfung der Schwarzarbeit. Unter
 anderem wird eine Sofortmeldung von
Arbeitsverhältnissen Pflicht, sowie die
Mitführungspflicht von Personaldokumenten.
Eine weitere Folge wird die Sicherung 
der Daten in Registrierkassen, Waagen,
Taxametern und Wegstreckenzählern
 gegen Manipulation sein. So soll
➜ Über jede Buchung ein Beleg erstellt
werden.
➜ Die Summe der Buchungen sind in
 einem gesonderten Datensicherungsspeicher abzulegen.
➜ Durch ein Backup, muss täglich eine
Sicherungskopie gespeichert werden.
➜ Die Summenspeicher der Journal -
daten sind nicht rücksetzbar und
nicht löschbar.
➜ Die mittels Signaturerstellungseinheit
kryptographisch gesicherte Einzelbuchung muss mindestens die folgenden
Angaben enthalten:
1. das Identifikationsmerkmal,
2. die Belegnummer,
3. den Tag und die Uhrzeit der
 Betriebseinnahme,
4. die Menge und die handelsübliche
Bezeichnung der Ware oder der
Dienstleistung,
5. den Preis der Ware oder der
 Dienstleistung,
6. den Umsatzsteuersatz,
7. die Bedieneridentifikation.
➜ Die Finanzbehörde ist berechtigt,
während der Geschäftszeiten Grundstücke und Räume von Unternehmen
ohne vorherige Ankündigung und
außerhalb einer Außenprüfung zu
 betreten, um die Ordnungsmäßigkeit
von elektronischen Registrierkassen,
Waagen mit Registrierkassenfunktion
sowie Fahrpreisanzeigern (Taxameter)
und Wegstreckenzählern im Sinne der
Verordnung über den Betrieb von
Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr mit Registrierkassenfunktion
zu prüfen (Kassen-Nachschau).
➜ Die von der Kassen-Nachschau betroffenen Personen haben den damit
betrauten Amtsträgern auf Verlangen
Zugriff im Sinne des § 147 Abs. 6 der
Abgabenverordnung auf die in der
Registrierkasse oder in der Waage mit
Registrierkassenfunktion, in dem
 Taxameter oder in dem Wegstreckenzähler mit Registrierkassenfunktion,
oder extern abgelegten Registrierdaten, zu gewährleisten und Auskünfte
zu erteilen.
➜ Wenn die bei der Kassen-Nachschau
getroffenen Feststellungen hierzu
 Anlass geben, kann ohne vorherige
Prüfungsanordnung (§ 196) zu einer
Außenprüfung nach § 193 übergegangen werden. Auf den Übergang
zur Außenprüfung wird schriftlich
hingewiesen.
Anmerkung:
Vorstehende Auszüge aus dem Gesetzentwurf geben nur die Zielrichtung wieder.
Die Vorlage umfasst insgesamt 50 Seiten
und soll am 1. Januar 2009 in Kraft treten. Noch fehlen die zur Umsetzung notwendigen Durchführungsverordnungen.
Sicher sind Übergangszeiten zur Um -
rüstung der Taxameter und übrigen
Messgeräte von drei bis fünf Jahren zu
erwarten.
Nach wie vor, sind Wegstreckenzähler in
Mietwagen kaum in gleichem Maß überwachbar wie Taxameter.
Nach Aussagen von Herstellern können
moderne Taxameter mit Kosten zwischen
50 Euro und 100 Euro nachgerüstet werden. Diese Auskunft ist natürlich noch
unverbindlich.
11TAXIKURIER
Auf Grund der Dringlichkeit verblieb den
Verbänden nur eine Woche Rückäußerungsfrist zur Stellungnahme.
Argumente gegen das Gesetzesvorhaben
wurden vorgebracht. Wesentliche Änderungen sind nicht zu erwarten. (HM)
Zwei dringend Tatverdächtige
verhaftet
Am 01.06. 2008 wurde der 47 Jahre alte
Taxifahrer Claus Hofmann ermordet. 
Der Kollege war im Raum Hainburg bei
Offenbach am 01.06.2008 mit mehreren
Messerstichen getötet worden, seine
Geldbörse fehlte. Der BZP hatte zur Erhöhung des Fahndungsdrucks eine Belohnung von 3.000 Euro ausgelobt. 
Gute drei Wochen nach dem Mord hat die
SOKO des Landeskriminalamtes Hessen
am 25.06.2008 zwei dringend Tatverdächtige verhaftet. Eigene Ermittlungen
und DNA-Spuren haben die Fahnder zu
den 39 und 56 Jahre alten Männern geführt, nach LKA-Mitteilung stehen die am
Tatort gesicherten DNA-Spuren mit dem
Verbrechen in unmittelbarem Zusammenhang. 
Gegen die polizeibekannten Italiener liegen Haftbefehle des Amtsgerichts Offenbach wegen Mordes aus Habgier und
Raub mit Todesfolge vor. Die Verdächtigen waren bereits früher wegen Drogendelikten, Körperverletzung und Raub in
Erscheinung getreten und werden derzeit
zu den Tatvorwürfen vernommen. 
Einer der beiden wurde im Gefängnis in
Frankfurt verhaftet. Er verbüßte dort eine
„Ersatzfreiheitsstrafe“, da er eine verhängte Geldstrafe nicht beglichen hat.
Wir danken der Polizei zu dem Fahndungserfolg und hoffen, dass die Mörder
von Claus Hofmann bald ihrer gerechten
Strafe zugeführt werden! 
BZP AR.Nr. 31/08
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
Wilhelm-Hale-Straße 55 /middledot80639 München /middledotT el.: 089/13 29 17 /middledotHandy: 01 71/8 71 23 50
KFZ-
Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen

Seite 13

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12 TAXIKURIER
Motiv des Monats
Die „Rikscha-Lawine“ sorgt am Beck-Stand für Ordnung und behindert die „Unerlaubten“ .
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Der Baikalsee enthält ein Fünftel des gesamten
 Süßwassers der Erde.
➜ An der Börse ist Toyota mehr wert als Porsche, 
VW, BMW und Daimler zusammen.
➜ Süßwasserfische trinken nicht, Salzwasserfische schon.
➜ In nahezu allen Kulturen essen Männer mehr Fleisch
als Frauen.
➜ Bis in das Jahr 1989 war Bier in Island verboten.
Foto: Paul Rusch
Rasten in seiner
schönsten Form
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Seite 14

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13TAXIKURIER
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Telefon: (0 89) 89 80 61 12
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Telefon: (0172) 8 63 79 99
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 Information
Warum TAXIKURIER?
Als im April 2004 von Hans Meißner
und Max Herzinger das Konzept des
„neuen“ TAXIKURIER genehmigt und
verabschiedet wurde, wusste man, dass
die völlig veränderte Form auch mit
einem Risiko behaftet war. So diente
der TAXIKURIER bis dahin der reinen
Information. Heute, nach 50 Ausgaben, kann behauptet werden, dass die
Entscheidung richtig war. Der im
Teamwork produzierte TAXIKURIER
hat sich schnell behauptet und gehört
zur Pflichtlektüre nicht nur von Münchens Taxiwelt, sondern auch von öffentlichen Stellen, der Gastronomie
und Hotellerie.
Mit unserem Genossenschafts-Medium
sind wir anerkannt und haben ein
 immer besseres Standing bei Verhandlungen und Gesprächen aller Art. 
Die Taxibranche braucht ein starkes
Organ, um Ziele zu artikulieren und
den Ruf positiv zu positionieren.
Das wichtigste und entscheidende
 Kriterium einer Zeitschrift ist die
 Akzeptanz beim Leser. Nur wenn ein
Titel regelmäßig und intensiv gelesen
wird, hat er auch Erfolg im Anzeigenbereich. Das Anzeigenaufkommen
wiederum ermöglicht die aufwändige
und professionelle Produktion der
Zeitschrift.
Die Themen-Mischung einer jeden
Ausgabe basiert auf den Kernbereichen Information, Service, Unterhaltung und Wissen. Jeder Leser hat eigene Präferenzen in der Nutzung des
Hefts. Wir bemühen uns, für die gesamte Bandbreite der Nutzer vom Anfänger bis zum Profi, das richtige Angebot zu liefern. Die Fülle der Themen
erfordern natürlich die richtige „Verpackung“ . Unsere klare Optik vom
 Titelbild bis zur letzten Seite hat ein
sehr positives Echo entfacht. Das Ganze auf gutem Papier perfekt gedruckt,
verbunden mit der exakten Pünktlichkeit des Erscheinens. Wir sind permanent engagiert, um Ihren TAXIKURIER
weiterhin zu optionieren und positiv
zu verändern. Denn auch hier bedeutet
Stagnation Stillstand.
Selbstverständlich freuen wir uns über
Reaktionen, Lob, Kritik und Anregungen aus der Leserschaft und versuchen, dies auch umzusetzen. Ganz besonderen Dank gilt es dem Team zu
vermitteln, das Monat für Monat für
Qualität und Abwechslung sorgt. Nur
mit dieser Mannschaft war es möglich,
Ihnen den TAXIKURIER in seiner jetzigen form zu präsentieren.
Auf die Zukunft
Paul Rusch, Objektleiter
Ganz besonderer Dank an:
Elke Choleva, Tony Doll, Kai Georg Frey, Peter Gabler, Max Herzinger, 
Werner Hillermann, Alfred Huber, Werner Knöpfle, Karla Köhler, Peter König,
Manfred Kraus, Thomas Kroker, Frank Kuhle, Norbert Laermann, Alfred Lehmair,
Hans Meißner, Dr. Rüdiger Neitzel, Bernhard Andreas Probst, Tanja Reger, 
Regina Reich, Christine Reindl, Evy Röhrl-Ottich, Elfie Rusch, Marianne Sahla,
Michael Schmid, Michael Schrottenloher, Dr. Jürgen Stahlberg, Dirk Tacke, 
Benedikt Weyerer, Reinhard Zielinski 
Foto: www.atelier-tacke.de

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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
 langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
 Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
Der Tatzelwurm in Freimann
Frühere Planungen
Das seit 1950 stetig zunehmende Verkehrsaufkommen in München ließ die
verschiedensten Planungsvarianten
 entstehen. Eine ihrer radikalsten dürfte
die im Juni 1954 vorgestellte gewesen
sein, die von Bund, Land und Stadt mit
200.000 DMark finanziert wurde: Die drei
nach München führenden Autobahnen
von Stuttgart, Nürnberg und Salzburg
sollten teils als Hochstraßen auf Stelzen,
teils durch halb versenkte Einschnitte in
die Innenstadt geführt werden. 
Die Autobahn Stuttgart beispielsweise
sollte – wie heute – über die Menzinger
und Verdistraße zu erreichen sein. Ab
dem Romanplatz allerdings sollte sie als
Hochstraße über den Hirschgarten hinweg
zu den Gleisanlagen und von dort in
Richtung Hackerbrücke führen.
Der Verkehr von und zur Autobahn Salzburg sollte über die Rosenheimer Straße
ins Tal, über den Marienplatz, die Kaufinger- und Neuhauser Straße, den Stachus
und die Bayerstraße gelangen und sich
dort auf einer Hochstraße über den Gleisen nach Westen bewegen. Und die Autobahn Nürnberg sollte auf ähnliche Weise
von Freimann über und durch Schwabing
zur Hackerbrücke verlängert werden. 
Zwischen Hacker- und Donnersbergerbrücke sollten die vier- bis sechsspurigen
Trassen über den Gleisanlagen in einem
riesigen Kreisverkehr verknotet und mit
dem städtischen Straßennetz verbunden
werden. Von dieser damals als „groß -
zügig“ und „modernst“ empfundenen
 Lösung ließ der traditionelle Geldmangel
allerdings nur eine Menge Planungsunterlagen zurück, vermutlich nach der
Erkenntnis: „Papier ist geduldig.“
Der Tatzelwurm
Lediglich im Norden der Stadt entstand
mit der Verlängerung der Autobahn
Nürnberg nach Schwabing ein Vorgeschmack auf das, was dem Stadtbild zu
blühen drohte. Anlass war der Eucharistische Weltkongress der katholischen Kirche, zu dem Ende Juli 1960 eine Million
Besucher und Besucherinnen erwartet
wurden und der auf der Theresienwiese
stattfand. Es galt, bis zu diesem Stichdatum das Freimanner Nadelöhr zu beseitigen. Im Januar 1959 begannen die Bauarbeiten. 
In elf Metern Höhe und auf 800 Meter
Länge führte das neue Kreuzungswerk
den Autobahnverkehr schließlich über die
Bahnanlagen und den Frankfurter Ring
und auf einer aufgeschütteten Trasse direkt am Wohngebiet Alte Heide vorbei
zur Schenkendorfstraße. Eine Fortführung
zur Münchner Freiheit war vorerst unmöglich, weil sich südlich der Güterbahnhof Schwabing (heute Wohngebiet an der
Berliner Straße) anschloss. 
Die Autobahn A 9 (bis 1974 hieß sie A 3)
entstand zwischen 1936 und 1938 und
verband Berlin mit München. In München endete sie anfänglich dort, wo bereits das Autobahnkreuz München-Nord
gebaut, aber noch nicht in Betrieb genommen worden war, nämlich an der
heutigen Anschlussstelle Freimann. Die
Heidemannstraße verläuft auf der Trasse
des geplanten Autobahnringes um München, und ihre Unterführung und die
kleeblattförmigen Zufahrten können heute noch als Autobahnkreuzung erkannt
werden. Der Krieg 1939 bis 1945 verhinderte die weiteren Arbeiten. 
Von dort bewegten sich nach Kriegsende
bald täglich 20.000 Fahrzeuge auf der
 engen Situlistraße durch Freimann zur
Ungererstraße und umgekehrt – für heutige Verhältnisse schier unvorstellbar. Dabei musste man außerdem die lediglich
zweispurige Unterführung des Eisenbahn-
Nordringes passieren. Dieser mit dem zunehmenden Verkehr immer unerträglicher
werdende Zustand hielt bis ins Jahr 1960
an. 
14 TAXIKURIER
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Seite 16

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Das Brückenbauwerk mit seinen Zufahrten erhielt schnell den inoffiziellen Namen „Tatzelwurm“ . Ein Tatzelwurm ist ein
Fabelwesen in Gestalt eines Reptils. Zu
dieser Furcht erregenden Gruppe gehört –
nebenbei bemerkt – auch der Feuer
speiende Lindwurm, nur dass die gleichnamige Straße in München Gott sei Dank
an den Arzt Josef von Lindwurm (1824-
1874) erinnert, der das Krankenhaus an
der Ziemssenstraße leitete.
Proteste und Beschwichtigungen 
Viele Freimanner Anwohner wehrten sich
gegen die ihr Stadtviertel dominierenden
Planungen. Das Autobahnbauamt versicherte jedoch, diese damals größte Brücke
Bayerns zu einer Sehenswürdigkeit ausgestalten zu wollen. Insbesondere würden
alle Dämme und Auffahrtrampen begrünt
werden. Die Alternative einer unterirdischen Führung des Verkehrskreuzes sei
außerdem nicht finanzierbar. Von diesem
Argument ließ sich auch der Stadtrat
überzeugen und billigte im Sommer 1958
die Pläne, die er für „gerade noch tragbar
und städtebaulich vertretbar“ hielt.
Zur offiziellen Einweihung des Brückenwerks am 22. Juli 1960 hatten sich Tausende von Schaulustige eingefunden.
Kardinal Josef Wendel (1901-1960) sagte
bei der Segnung des Gebäudes: „Dass bei
der Verkehrsübergabe der Autobahn -
einfahrt der Segen Gottes erbeten wurde,
zeugt davon, dass man gewillt ist, die
Wege Gottes nicht zu verlassen und die
Brücken zu ihm nicht abzubrechen.“
Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel
lobte das Bauwerk, das „das ästhetische
Gefühl des Betrachters nicht nur nicht
verletzt, sondern sogar zu befriedigen
vermag.“ Bundesverkehrsminister Hans-
Christoph Seebohm (1903-1967) gab seiner Hoffnung Ausdruck: „Möge die neue
Anlage die Stadt vor einem übermäßigen
Verkehr bewahren!“
Tatzelwurm und Kalter Krieg
In politischer Hinsicht erinnerten sich die
Festredner der Teilung Deutschlands und
der verbindenden Funktion von Verkehrswegen. Vogel erinnerte daran, dass die
Autobahn in Berlin beginne und in München ende, also durch den Eisernen Vorhang unterbrochen werden: „Ich möchte
deshalb auch bei dieser Gelegenheit unseren Brüdern und Schwestern in Berlin
und in der Zone [= DDR, d.V.] zurufen,
dass wir hier in München den Tag herbeiwünschen, an dem die Autobahn München-Berlin nicht mehr die Spaltung,
sondern die wieder hergestellte Einheit
Deutschlands symbolisiert.“ Diese Worte
wurden am 22. Juli 1960 gesprochen, als
Deutschland bereits in zwei Staaten geteilt war. Auch in Berlin gab es zwei politisch getrennte Stadtteile, die Stadt selber
allerdings stellte noch eine Einheit dar.
Erst ab dem 13. August 1961 wurde dann
die Berliner Mauer errichtet und die Stadt
hermetisch in Ost und West geteilt. 
Anfang Juni 1962 fand in München eine
Solidaritätswoche mit dem geteilten Berlin statt. Bei dieser Gelegenheit enthüllte
dessen Regierender Bürgermeister Willy
Brandt (1913-1992) am 4. Juni 1962 an
der Autobahnausfahrt Freimann ein
Denkmal mit dem Berliner Bären, der
zwischen den Fahrbahnen stand. Brandt
sprach die Hoffnung aus, „…dass wir
nicht allzu weit entfernt sein mögen von
einem Deutschland und einem Europa
ohne unmenschliche Mauern, ohne
 Stacheldrähte und Todesstreifen.“ Ein
identischer Bär fand am Grenzübergang
Dreilinden auf Westberliner Gebiet Aufstellung, womit die beiden Enden der
Autobahn gekennzeichnet waren. 
Der Zahn der Zeit
Seit der Inbetriebnahme vergingen 47
Jahre, bis ein Abbruch des Tatzelwurmes
unumgänglich wurde. Schon seit Jahren
musste ein Stahlkorsett die Konstruktion
absichern, der der jahrzehntelange Einsatz von Streusalz gegen Schnee und Eis
schwer zugesetzt hatte. Hinzu kam die
Belastung durch täglich rund 100.000
Fahrzeuge; bei den Planungen hatte man
nicht mit einer solchen Zunahme des
Straßenverkehrs gerechnet. Da eine Sanierung zu teuer gewesen wäre, wurde
der Abriss beschlossen.
Der Neubau
Zunächst wurde die Brücke in der Mitte
zersägt und anschließend die beiden östlichen Fahrbahnen stadtauswärts abgerissen. Bis zum Wiederaufbau bewegt sich
der Verkehr in beiden Richtungen auf je
zwei provisorischen Spuren auf der westlichen Hälfte. Danach wird der Verkehr
auf die neu erbaute Hälfte verlegt und die
westliche abgerissen. Das Ganze kostet
37 Millionen Euro und soll bis 2010 abgeschlossen sein. Am Ende stehen drei
Spuren in jede Richtung zur Verfügung,
und die Bauerei auf und bei der A 9 findet hoffentlich einmal ein Ende. 
Beim Passieren der Baustelle fällt die
 Globalisierung auf. Die auf ihren Einbau
wartenden Stahlträger der neuen Brücke
haben einen langen Weg rund um den
halben Erdball hinter sich. Per Schiff und
Straße gelangten sie von Thailand nach
München, denn die weltweit agierende
„Sino-Thai Engineering and Construction
Company“ stellte sie her, wie aus der
Aufschrift zu erkennen ist. 
Im Rahmen der Baumaßnahmen auf der
A 9 fand auch der Berliner Bär einen
neuen Standplatz, nämlich weiter nördlich zwischen den Fahrbahnen an der
Anschlussstelle Fröttmaning-Süd. (BW)
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Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich
folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des
Kollegen Benedikt Weyerer:
München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 
München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X
München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 
Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei!

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Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
Z
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „Z“ .
Zahlungsschwierigkeiten – Bei unserer
Kundschaft ist Geldmangel eher selten
der Anlass für Zahlungsschwierigkeiten,
da derjenige, der sein Geld wirklich nur
vergessen hat, keinerlei Probleme mit einer sauberen Lösung (Personalien hinterlassen, Schuldanerkenntnis unterschreiben) haben wird. Tatsächlich sind es oft
notorische Meckerer, die sich wegen angeblicher Umwege um die Berappung des
Fahrpreises drücken wollen oder nur vorgeben, kein Geld zu haben. Man kann’s ja
mal probieren. Hören sie dann was von
„Polizei“ oder sehen sie sich von ein paar
hilfreichen Fiakern umzingelt, findet sich
fast immer noch ein Scheinchen oder
 eine vernünftige Ersatzlösung (s. o.) Aber
hier nochmals die schon oft vorgebrachte
Bitte: „Normale“ Zahlungsschwierigkeiten, bei denen der Fahrgast also nicht
 aggressiv wird oder zu flüchten versucht,
sind NICHT „DRINGEND“ auf Kanal1!
Fordern Sie auf Kanal 2 oder 4 bei der
Zentrale Hilfe durch Kollegen oder die
Polizei an. Und hier können Sie auch,
wenn Sie von den Rückfragefunkern
nicht sofort angenommen werden, „dringend“ rufen. Besondere Helden sind freilich die „Kollegen“, die Polizei oder andere Helfer zur Hilfe anfahren lassen, um
dann vor Ort und auch am Funk nicht
mehr erreichbar zu sein, weil der Kunde
zwischenzeitlich doch bezahlt hat. Nicht
gerade selten! Umgekehrt ist es auch
höchst ärgerlich, wenn die Zentrale
mehrmals vergeblich in die Runde fragt,
ob jetzt endlich mal jemand zum hilfsbedürftigen Kollegen fahren kann, um dann
von der ersatz- oder leider auch überflüssigerweise geschickten Polizei zu hören,
dass zwischenzeitlich mindestens zehn
andere Taxis eingetroffen sind und sich
die Sache längst erledigt hat.
Zentrale – Seit knapp 20 Jahren ist
Schrotti aus traurigem Anlass (Tod des
Kollegen Sigi Udijak), nunmehr auch als
dienstältester Funksprecher, schon in diesem Etablissement und kann aus dieser
Erfahrung heraus den Spruch, der noch in
der Utzschneiderstraße über dem Funk -
raum hing, vollinhaltlich bestätigen: „Die
ganze Welt ist ein Irrenhaus, aber hier ist
die Zentrale“ . Bis zum Sommer 1994 war
die Zentrale in der Utzschneiderstraße 6,
der jetzigen Gaststätte „Yum“ . Diese alte
Burg, in die sich auch tagsüber kaum
Sonnenlicht verirrte, soll nachfolgend
nochmals mit einigen fast wehmütigen
Erinnerungen zum Leben erweckt werden: 
Der heutige Eingangsbereich des Lokals
war damals der – wahrlich winzige –
Funkraum, in dem hinter dem klobigen
Funktisch nur Platz für zwei Personen
war. Aber auch der Telefonraum hatte allenfalls die Ausmaße eines großzügigen
Wohnzimmers und bot Platz für maximal
sechs Telefonisten – und das Förderband,
mit dessen Hilfe die handgeschriebenen
Zettel durch ein Loch in der Wand in den
Funkraum expediert wurden. Gelegentlich
gab es einen Stau, weil einer den Zettel
sich quergelegt hatte. Irgendwann wurde
der Funker misstrauisch, weil er keine
Aufträge mehr bekam, obwohl aus dem
Telefonraum ständig Kundengespräche zu
hören waren. Dafür gab es ein pragmatische Lösung, nämlich ein Stückerl Plastik
in gleicher Größe wie die Auftragszettel,
genannt „Keks“ . Erschallte der Ruf des
Funkers „Keks“, wurde ein solcher eingelegt und räumte sozusagen „den Laden
durch“ . Dem Funker war es dann plötzlich
gar nicht mehr langweilig und er konnte
sich über manchmal zwanzig oder mehr
gleichzeitig anflatternde Aufträge freuen.
Kannte der Funker die Straße nicht,
schaute er im blauen „Straßenbuch“ nach
(Ältere Kollegen kennen das noch und
hatten es oft selbst im Taxi dabei), während er die anderen Aufträge herausgab. 
Es erforderte einiges an Übung, Erfahrung und Konzentration, bei gutem Geschäft diese Dinge auch gleichzeitig tun
zu können. Da „Kollege Computer“ erst
um 1991/92 eingeführt wurde und nach
langen Geburtswehen absturzfrei in Dauerbetrieb gehen konnte, waren die Funker
wie auch die Telefonisten ganz auf sich
alleine, Ihre Erfahrung und zum Teil
Kombinationsgabe angewiesen. Erfahrene
Funker wiesen ihre Telefonisten an, bei
bekannten Lokalen oder Firmen aus Zeitgründen einfach nur den Namen auf den
Zettel zu schreiben. So genügte z.B. ein
„Stadl“, um die „Westenrieder 13“ herauszugeben, ein „Chir“ für die „Nussbaum
16 TAXIKURIER

Seite 18

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17TAXIKURIER
20“ oder ein gemaltes Herz für’s „Herzzentrum“ und so weiter. Konnte man als
Funker momentan mit einem Namen
nichts anfangen, so galt die alte Regel,
sich diesen erst selbst laut vorzulesen.
Plötzlich erwies sich ein „Dänz und Dein“
als ein Lokal in der Sonnenstraße oder
ein „Viehackerstüberl“ als eine Kneipe in
Waldperlach. Auch ein „Wernerstüberl“,
weil vom griechischen Wirt ein wenig
hart ausgesprochen und vom Telefonisten
in Lautschrift aufgenommen, konnte so
als „Werinherstüberl“ identifiziert werden.
Ein wenig anspruchsvoller waren dann
schon aufgenommene Straßennamen wie
„Bad-Scheli-Straße“ (Pacelli) oder Firmennamen wie „Anna log, die weiß es“
(Analog devices).
Aber auch der zweite Mann (bzw. die
Frau) war nicht untätig: Hereinkommende Vorbestellungen hatte er chronologisch zu sortieren und dem Hauptfunker
rechtzeitig zur Vergabe vorzulegen – zum
Teil einige Hundert pro Schicht. Dabei
war natürlich zu berücksichtigen, dass
Auswärtsfahrten wie z.B. nach Vaterstetten, nicht erst fünf Minuten vor der Bestellzeit, sondern entsprechend früher zur
Vergabe vorzulegen waren. Andernfalls
konnte es vom Hauptfunker schon mal
einen gehörigen Einlauf geben. Bei sämtlichen Rückfragen von Fiakern („wie war
noch mal die Hausnummer?“) musste der
Auftrag aus dem Wust der bereits abgelegten Zettel herausgesucht werden. Und
schließlich gab es noch den Ärztlichen
Notdienst, der – neben allen andern Arbeiten wie Rückfragen usw. – auf Kanal 2
abgehandelt wurde. Kanal 4 war damals
noch der „Quatschkanal“, wie heute Kanal 6. In besonders heftigen Zeiten (Grippewelle oder Ähnliches.) konnte der „Notdienstfunker“ (Kanal 2) in einer Schicht
schon mal bis zu 400 Patientenadressen
bekommen, welche durch Standleitung
aus der KVB-Zentrale in der Briennerstraße einzeln am Telefon in den Zettel diktiert wurden. Und diese Aufträge waren
schließlich ebenso einzeln auf Kanal 2 an
den Notdienstfahrer weiterzugeben, während schon wieder fünf Fiaker ihre Adressen vergessen hatten oder der Fahrgast
einfach nicht kam, den man dann anzurufen hatte… Wer vorher nicht wusste
was Stress ist – da hat er’s gelernt!
Zum jeweiligen Schichtende hatte der
Notdienstfunker schließlich noch die ehrenvolle Aufgabe, sämtliche Auftragszettel der letzten acht Stunden (Notdienst
und Hauptfunk) zu zählen und die ermittelten Werte ins Schichtbuch einzutragen. Bei bis zu 2.500 Aufträgen konnte
sich das schon noch zwanzig Minuten
hinziehen, da Schätzungen nicht gerne
gesehen wurden. Trotzdem gab es bei aller Hektik immer wieder was zu lachen,
wie z.B. im Fall eines Kindernotdienstes,
der immer nur am Wochenende und bis
spätestens 20.00 Uhr eingesetzt war: Eine
der Notdienst-Klinik-Damen der KVB bat
unseren Funker am Telefon kurz vor
20.00 Uhr: „Fragen’s doch mal den Herrn
Doktor, ob er mir noch ein Kind macht“ .
Ob Herr Doktor dazu persönlich in der
Briennerstraße vorsprach, ist nicht überliefert.
München Splitter
➜ Die Umweltzone tritt wie geplant
zum 1. Oktober in Kraft. Allerdings
beschloss der Stadtrat mit der
Mehrheit von SPD und CSU gegen
die Stimmen der Grünen, das Fahrverbot erst ab dem 1. Januar 2009
zu überwachen.
➜ Vom Ende des Möbelhauses Segmüller in der Sonnenstraße 19 ist
auch die Szenekneipe „Cafe Cord“
betroffen. Am 12. Juli schloss der
beliebte Treff.
➜ Der Kunstpark Nord ist endgültig
gescheitert. Die Stadt München will
die Planungen für das Party-Areal
in Fröttmaning stoppen.
➜ In einem aktuellen deutschlandweiten Zoo-Test der Zeitschrift „Stern“
ist der Tierpark Hellabrunn nur auf
Platz 7 gelandet. Sieger wurde der
Zoologische Garten Berlin. (PR) 
Der Gast sitzt im Wirtshaus vor seinem leergetrunkenen Glas. Nach ein
paar Minuten kommt die Bedienung
vorbei: 
„Entschuldigung, jetzt hab’ ich Sie
übersehen, möchten Sie noch eins?“ 
„Wieso, was soll ich denn mit zwei
leeren Gläsern?“
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Seite 19

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18 TAXIKURIER
Im Jahr 1936 eröffnete Fritz Sommer ein
Tabakgeschäft. Ausgehend von der Dachauer Straße 7, entwickelte sich daraus
 eine der bekanntesten Adressen für Zigarren und Pfeifen in Deutschland. Werner
Sommer übernahm das Geschäft seines
Vaters 1971 und begann mit der Expansion. Seit 2005 führt dessen Sohn Harald
Sommer das Familienunternehmen nun
in der dritten Generation und zeichnet
zusammen mit seiner Mutter Martha
Sommer für Import, Einkauf und Versand
verantwortlich: Ein Münchner Traditionsgeschäft. 
Harald Sommer sieht den Tabak nicht als
Sucht-, sondern als Kulturpflanze. Dem
entsprechend sind seine Kunden und
Kundinnen nicht im Segment des Kettenrauchens zu finden, sondern gehören zu
den Genießern hochwertiger, reiner Tabake aus aller Welt. Das Rauchen wird bei
Tabak-Sommer nicht als beherrschende
Sucht, sondern als selbstbestimmtes Hobby auf höherer Ebene zelebriert. Da zahlreiche Taxler zur Stammkundschaft von
Tabak-Sommer gehören und die Auslieferung an die beiden Filialen durch einen
Festfahrer abgewickelt wird, kennt Harald
Sommer auch die Problematik des Nichtrauchergesetzes im Taxigewerbe. Nach
seiner Meinung bedeutet diese Gesetz -
gebung eine unnötige Bevormundung
 erwachsener Menschen und eine Einschränkung ihres freien Willens und ihrer
individuellen Entscheidungsfreiheit. Zumal da es beispielsweise für Restaurants
erprobte Geräte zur Luftreinigung gibt,
die aber aus ideologischen Gründen vom
Gesetzgeber nicht zugelassen werden.
 Harald Sommer schenkt auch den diversen Untersuchungen und Statistiken hinsichtlich der Gefahren des Passivrauchens
wenig Glauben, weil er sie häufig für
schief gewickelt und tendenziös hält. Er
vertraut hier mehr auf die Erkenntnis des
lebenslangen, starken Zigarrenraucher
Winston Churchill, der erst im 91sten
 Lebensjahr starb: „Traue keiner Statistik,
die du nicht selbst gefälscht hast!“ Auch
bei Tabak-Sommer musste man seit dem
1. September 2007 einen Umsatzrückgang
hinnehmen, doch hat sich der Absatz mit
Eröffnung der Biergartensaison wieder
auf Normal eingependelt. Die drei Ge-
Tabak-Sommer: Zentrallager und Verkauf 
Landsberger Straße 139 (gegenüber AOK)
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
 Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen
füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Ab sofort stellen wir
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgästen
mit Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
schäfte von Tabak-Sommer sind ein wahres Paradies für den kultivierten Raucher
sowie sein weibliches Gegenstück. Man
findet hier wirklich alles um und für die
Zigarre und die Pfeife: Aschenbecher,
Feuerzeuge, Wasserpfeifen, aber auch
Fachzeitschriften aus der Welt des Tabaks, von denen zumindest der Verfasser
dieser Zeilen – ein Nichtraucher – noch
nie etwas gehört hat. Dann natürlich 
Tabake und Zigarren verschiedener Herkunftsregionen mit Schwerpunkt Mittelamerika. Ein großes Plus bei Tabak-Sommer sind die riesige Auswahl und die
fachkundige Beratung. Bei Bedarf wird
auch innerhalb Deutschlands versandt.
Einen gedruckten Katalog führt das Geschäft allerdings nicht, sondern bietet
sein Sortiment im Internet an. So können
Kosten gespart werden, die sich bei der
Preiskalkulation niederschlagen. Denn die
Philosophie von Harald Sommer lautet:
Beste Qualität, optimaler Service und
bestmögliche Preise. (BW) 
Kontakt: Tabak-Sommer
Herr Harald Sommer
Landsberger Straße 139, 80339 München
Telefon: (089) 59 27 69, 
Telefax: (089) 5 50 44 48
www.tabak-sommer.de
Öffnungszeiten: 
Montag - Freitag: 9.00 – 19.00 Uhr
durchgehend geöffnet
Samstag: 10.00 – 14.00 Uhr durchgehend
Harald Sommer beim selbst verantworteten Genuss
Filialen: Dachauer Straße 7 und Türkenstraße 43

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Im August …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren
1908, 9. August: Die türkische Regierung erklärt, dass sie
die Bedeutung der Freundschaft Deutschlands sehr hoch
schätze. Die Arbeit der deutschen Offiziere für das türkische
Heer verpflichte zu ewiger Dankbarkeit.
1908, 17. August: Aufführung des ersten Zeichentrickfilms
mit Handlung in Paris. 
… vor 75 Jahren
1933, 20. August: Auf der Funkausstellung in Berlin 
wird das Einheitsradio für den deutschen Haushalt, der
 sogenannte „Volksempfänger“ vorgestellt. 
… vor 50 Jahren
1958, 17. August: Der erste amerikanische Versuch, 
eine Rakete auf den Mond zu schicken, scheitert.
1958, 30. August: Bei einem Grubenunglück in
 Oberschlesien kommen 72 Bergleute ums Leben.
… vor 25 Jahren
1983, 14. August: Patriz Ilg (3.000 m Hindernis) und 
Willi Wülbeck (800 m) erringen bei den Leichtathletik-
 Weltmeisterschaften in Helsinki die Goldmedaille.
1983, 27. August: Der Offenbacher Michael Groß ist der
herausragende Schwimmer bei den Europameisterschaften
in Rom. Groß gewinnt vier Goldmedaillen.
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Seite 21

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20 TAXIKURIER
Titelthema
Zehn Jahre Messe München –
eine Erfolgsstory
Die eindeutige „Lokomotive“ unserer
Stadt jedoch, und das gilt nicht nur für
die Taxibranche, ist die Messe. Laut einer
aktuellen ifo-Studie werden die von Ausstellern und Besuchern für ein durchschnittliches Messejahr mit 1,53 Milliarden Euro beziffert. Hans Meißner und
Paul Rusch erhielten die Möglichkeit, mit
Herrn Manfred Wutzlhofer, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, ein Gespräch für den TAXIKURIER zu führen.
Im Juni 2008 konnte die Neue Messe
München das 10-jährige Jubiläum feiern.
Das architektonisch attraktive, technisch
moderne und hoch funktionale Messe -
gelände hat weltweiten Vorbildcharakter
und gehört weltweit zu den zehn führenden Messeveranstaltern.
Zehn Jahre Neue Messe München –
 Entwicklung 1997 bis 2007
Seit 1997, dem letzten Jahr des Vollbetriebs auf der Theresienhöhe, bis heute
hat bei Ausstellern, Besuchern, Flächennutzung und Umsatz eine kontinuierliche
Aufwärtsentwicklung stattgefunden –
auch mit den im Messewesen üblichen
jährlichen Auf- und Ab-Bewegungen
durch die unterschiedlichen Veranstaltungsrhythmen.
➜ Die Ausstellerbeteiligung ist gegen -
über 1997 um 35 Prozent gestiegen
von 25.481 auf 34.390,
➜ die Besucherzahlen sind um 31 Prozent gestiegen von 1,8 Millionen auf
2,4 Millionen, wobei das Jahr 1998
mit 2,6 Millionen Besuchern durch
die Eröffnungsveranstaltung ein Ausnahmejahr darstellte,
➜ die in Anspruch genommene Bruttofläche hat um 58 Prozent zuge -
nommen von 1,8 Millionen qm auf
2,9 Millionen qm, und
➜ die vermietete Fläche stieg um
52 Prozent von 740.000 qm auf
1,13 Millionen qm.
➜ Der Umsatz der MMG stieg von
120,8 Millionen Euro auf 271 Millionen Euro, ein Plus von 124 Prozent,
➜ der Konzernumsatz ist um 119 Prozent gestiegen von 136,5 Millionen
Euro auf 299,4 Millionen Euro.
Das vergrößerte Flächenangebot, steigende Aussteller- und Besucherzahlen, das
ICM, neu hinzugewonnene Veranstaltungen und neue Aufgaben erforderten
 zusätzliche Mitarbeiterkapazitäten. Im
gleichen Zeitraum sind deshalb die Mit -
arbeiterzahlen von 378 auf 530 Personen
gestiegen, ein Plus von 40%. 
Zehn Jahre ICM – Großkongresse,
 Hauptversammlungen, Firmenevents
Das ICM hat sich in den vergangenen
Jahren zu einem der Marktführer unter
den Kongresszentren in Deutschland
 entwickelt. 
Herausragende Veranstaltungen sind
 natürlich der Kongress der Europäischen
Kardiologen im Jahr 2004 mit etwa
25.000 Teilnehmern, der Ende August
zum zweiten Mal in München zu Gast ist,
oder der Kongress der Lungenfachärzte
Im Mai diesen Jahres, als sich der FC 
Bayern heftig beschwerte, dass Oberbürgermeister Christian Ude der Meisterfeier
fernblieb, begann eine Diskussion über die
Bedeutung der Münchner Anziehungspunkte und die Umsätze, die sie für den
Wirtschaftsstandort München generieren.
Das höchst erfolgreiche Unternehmen 
von der Säbener Straße argumentierte
nämlich, dass der FC Bayern das Zugpferd
Nummer 1 für die Landeshauptstadt sei.
Münchens Medien nahmen dies zum
 Anlass, das Oktoberfest, Weltfirmen wie
Siemens oder BMW, dem Fußball- Verein
gegenüberzustellen …
Foto: Messe München
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Seite 22

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im Jahr 2006 mit 18.000 Teilnehmern.
Besonders häufig nutzen Kongresse aus
den Bereichen Medizin und Informationstechnologie die flexiblen Einrichtungen
des ICM. 
Das ICM ist 2007 als Top-Standort für
Hauptversammlungen ausgezeichnet worden. Regelmäßig sind die Allianz AG, die
Münchener Rück oder die HypoVereinsbank, um nur einige zu nennen, im ICM
zu Gast. Aber auch Firmenevents – wie
zum Beispiel die Präsentation des 7er
BMW oder die Feier zum 150jährigen Bestehen von Giesecke & Devrient oder die
Weltvertriebstagung von Hewlett Packard
– und Medienereignisse wie die Bambi-
Verleihung finden im ICM statt. Auch die
Medientage München haben seit 1999
 regelmäßig das ICM als Veranstaltungsort
gewählt.
In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass sich immer größere Veranstaltungen das ICM als Standort aussuchten.
So ist der Anteil an Veranstaltungen mit
1000 bis 2000 Teilnehmern sowie Kongresse und Events mit Gruppengrößen
von mehr als 2000 deutlich gestiegen
gegenüber der Anzahl der Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern.
Messe und Taxiverkehr
Die Großbaustelle „Mittlerer Ring“ ist ja
2009 endlich abgeschlossen. Manfred
Wutzlhofer jedoch warnt vor zu hohen
Erwartungen. Nach wie vor plädiert er für
einen kreuzungsfreien Verkehr, die rasche
Umsetzung der Nord-Ost- und Süd-Ost-
Tangenten und beklagt die schmalen Zufahrtsstraßen zum Messegelände. Er ist
ein Verfechter für Taxispuren, wie auch
in anderen Städten üblich, um die reibungslose Zufahrt der Taxis zu erleichtern. Die Zusammenarbeit der Messe und
Taxi-München eG ist hervorragend und
reibungslos. Noch schnelleren Service
werden die demnächst installierten Webcams bieten, die direkt durch die Funkzentrale bedient werden. So kann die
 Taxi-München eG auf Bedürfnisse von
Messen und Veranstaltungen aller Art
und Größe blitzschnell reagieren und die
Taxi-Versorgung sichern. Große Hoffnungen setzt der seit 1984 für die Messe
 tätige und seit 1996 Vorsitzende der
 Geschäftsführung in die Installation der
neuen Polizei-Inspektion in Riem, die bei
Groß-Messen umgehend eingreifen und
die Verkehrslage regulieren kann. Durch
den Zuzug von vielen Gewerbebetrieben
und die ansteigende Einwohner-Anzahl
ist der Verkehr in Riem gerade zu den
Hauptverkehrszeiten häufig sehr stark
und verzögert die Taxi-Versorgung. Den
Messetarif ab und zum Flughafen hält
Manfred Wutzlhofer für höchst wichtig,
da er für die Aussteller als Kalkulationsgrundlage dient. Zur Zeit „leidet“ er ob
der Treibstoffpreis-Entwicklung mit den
Münchner Taxlern mit, da er bei den gigantischen Energiepreisen für ein Messegelände diese Problematik am eigenen
Laib erfährt.
Zukunft der Messe 
Die Strategie zur Erweiterung des Messeangebots in München geht in mehrere
Richtungen: 
➜ Entwicklung neuer eigener Messe -
themen
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)

Seite 23

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22 TAXIKURIER
➜ Akquisition neuer Gastveranstal -
tungen
➜ Kauf von Veranstaltungen
In den vergangenen zehn Jahren wurden
neue Messethemen entwickelt, die sich
entweder als eigenständige Messen positioniert haben oder in themenverwandte
Leitmessen eingegliedert wurden. So wurden die FIBERCOMM in die LASER integriert und die EMBEDDED IN MUNICH in
die ELECTRONICA.
Ein herausragendes Beispiel für eine Neuentwicklung ist die EXPO REAL, die 1998
im M,O,C, erstmals mit 149 Ausstellern
und 2.541 Besuchern durchgeführt wurde.
Aufgrund des starken Wachstums ist sie
2001 in die Neue Messe München umgezogen. Hier belegt sie mittlerweile sieben
Messehallen und hat im Jahr 2007 insgesamt 1.804 Aussteller, ein Plus von 1.100
Prozent gegenüber der Erstveranstaltung,
und 40.722 Besucher, ein Plus von 1.500
Prozent, gegenüber der Erstveranstaltung,
angezogen. 
Eine weitere erfolgreiche Eigenentwick -
lung ist die AUTOMATICA, die im Juni
2008 zum dritten Mal stattfand. Die Ausstellerzahl ist von 539 im Jahr 2004 auf
870 im Jahr 2008 gestiegen, ein Plus von
61 Prozent. Die Besucher haben sogar um
76 Prozent zugenommen, von 17.022 im
Jahr 2004 auf über 30.000 im Jahr 2008.
Eine aktuelle Neuentwicklung ist die
HYBRIDICA, die parallel zur ELECTRONICA
im Jahr 2008 erstmals stattfindet. 
Das attraktive Flächenangebot der Neuen
Messe München hat in den vergangenen
Jahren verstärkt Gastveranstalter ange -
zogen. Darunter sind zum Beispiel die
Weltmesse der Textilmaschinenindustrie
ITMA, die Optikermesse Opti, die von der
Gesellschaft für Handwerksmessen 
(GHM) erworben wurde, die AEROSPACE
TESTING & EXPO oder die INTERAIRPORT
EUROPE. 
Allein im Jahr 2008 sind vier neue Gastveranstaltungen dazugekommen: die
GPEC, General Police Equipment Exhibition & Conference, die INTERSOLAR, die
European Attraction Show – Ausstattung
von Freizeitparks, Volksfesten, Wasserparks und Casinos, und die Millionaire
Fair München.
Zehn Jahre Neue Messe München – 
ein Grund zum Feiern
Die Hauptgesellschafter der Messe München – Freistaat Bayern und Landeshauptstadt München – haben mit der
Entscheidung für den Bau der Neuen
Messe München und für die Unterstützung bei der Finanzierung dieses Projekts
eine mutige Entscheidung getroffen, die
sich nicht nur für die Messegesellschaft,
sondern auch für den regionalen Wirtschaftsstandort und nicht zuletzt für die
öffentlichen Haushalte bezahlt gemacht
hat. Denn die Aktivitäten der Messe
München generieren Umsätze, schaffen
Arbeitsplätze und ermöglichen Steuereinnahmen. Das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung hat in seiner neuesten Studie
vom Frühjahr 2008 ermittelt, dass in einem durchschnittlichen Messejahr durch
die Ausgaben von Ausstellern und Besuchern 2,1 Milliarden Euro an Umsatz ausgelöst werden. Noch im Jahr 1989 waren
dies laut Ifo-Institut auf dem alten Messegelände durchschnittlich 1,3 Mrd. Euro,
so dass sich ein Zuwachs von 62 Prozent
ergibt. Die durch das Messewesen generierten Arbeitsplätze sind in diesem Zeitraum von 17.600 auf fast 22.000 gestiegen, ein Zuwachs von 24 Prozent. Und
die Steuereinahmen für München und
Bayern haben in der Summe von 61 Mio.
Euro auf 138 Mio. Euro zugenommen, ein
Plus von 126 Prozent. 
Die Messe München kann aufgrund der
Entwicklung der letzten zehn Jahre von
einer erfreulichen Situation ausgehen.
Über die starke Nachfrage in den Hauptmessezeiten zwischen Januar und April
sowie zwischen September und November
hinaus zeigt es sich in den letzten Jahren,
dass auch von Mai bis Juli die Nachfrage
nach Terminen und Flächen steigt. Wenn
dieser Trend anhält, und dafür gibt es inzwischen viele Anhaltspunkte, steigt die
Nachfrage nach Fläche dauerhaft und ermöglicht und rechtfertigt dadurch auch
die Finanzierung weiterer Investitionen.
(HM, PR) 
Hans Meißner und Manfred Wutzlhofer gratulieren sich gegenseitig
Foto: Paul Rusch

Seite 24

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23TAXIKURIER
„Wir sind München“
Bis Mitte August 2008 werfen über 100 prominente
Münchner ihren Blick über München. Die Mercedes-
Niederlassung München gratuliert mit dieser einmaligen
Portrait-Aktion der Stadt München zum 850. Jubiläum.
Jeder, der die Arnulfstraße oder Donnersberger Brücke
befährt, ist von dieser über 400 Meter langen Foto -
strecke beeindruckt. Journalistisch begleitet wird diese
Idee von der Abendzeitung. Es ehrt unsere Branche, 
dass auch unser Hans Meißner neben Zeitgenossen wie
 Hubert Burda, Peter Gauweiler, Petar Radenkovic, Bruno
Reichhart und Christian Ude diese Galerie schmückt. (PR)
Pascha-Vodka sucht noch Werbepartner
In den vergangenen Monaten sind schon einige Taxis
mit Außenwerbung von „Pascha-Vodka“ auf Münchens
Straßen gesichtet worden. Die beauftragte Betriebsfirma
sucht immer noch Münchner Taxiunternehmen, um eine
Kooperation einzugehen (siehe Anzeige in diesem Heft).
Es handelt sich hier tatsächlich um Werbung für einen
Wodka, der von der DLG mit der diesjährigen Silbermedaille ausgezeichnet wurde. Das Angebot ist lukrativ, pro
Fahrzeug werden 100 Euro monatlich vergütet. (PR)
„Brenner“-Terrasse 
Der TAXIKURIER hat in einer Frühsommer-Ausgabe
 irrtümlich berichtet, dass das „Brenner“ im Laufe des
Jahres schließen würde. Dieses Gerücht dürfte vom Tisch
sein. Denn der Gastronom Rudi Kull hat gerade für
35.000 Euro in eine neue Terrasse investiert. Es wurde
ein spezielles Lichtkonzept entworfen, damit sich die
Außenlichter des Lokals im Spiegelglas-Kunstwerk am
Probengebäude der Oper perfekt reflektiert. Die Farben
leuchten je nach Sonneneinstrahlung von grau am Morgen und lila bei Sonnenuntergang. Das „Brenner“ hat
 eine Kapazität von 280 Innenplätzen sowie 210 Freiplätzen. Ein Drittel der Plätze werden grundsätzlich nicht reserviert, um spontanen Gästen den Besuch zu ermöglichen.
Dies ist für Münchens Taxler wichtig, da oft verbreitet wird,
man könne das „Brenner“ nur mit Reservierung aufsuchen.
Im Herbst eröffnet Rudi Kull ein Erste-Klasse-Hotel am Viktualienmarkt, direkt an der Taxi-Furt und macht sich heute
schon Gedanken über ein sinnvolles Taxikonzept. (PR)
Glückwunsch
Robert Kellner und Peter Sporn haben gewonnen! Die beiden Herren waren die Schnellsten mit der richtigen Antwort
und haben je zwei Karten für das Stück „Endlich Allein“ in
der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. Das Stück
läuft noch bis zum 23. August 2008.
Pinnwand
Schwarzes Brett der Branche

Seite 25

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24 TAXIKURIER
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Fotos: www.atelier-tacke.de
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner 
CAR 2000 in München testet seit Anfang
2005 Münchens Taxifahrerinnen und
 Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-Scout mit einer besonderen 
werden. Unser Aktionspartner, CAR 2000,
prämiert jeden Monats-Sieger mit 
einem Preis und lobt zudem einen tollen
Jahrespreis für den „Besten des Jahres
2008“ aus.
Unser Monatsthema: 
Gläser und Flaschen
im Taxi
Besonders cool und lässig wirkt es im
Nachtleben, mit einem Drink in der Hand
per Taxi von einer Disco zum nächsten
Event zu fahren. Wenn man als Taxler
diese durstigen Fahrgäste bittet, Gläser
und Flaschen doch vor der Beförderung
zu leeren, bzw. die Fahrt mit diesen gefährlichen Trinkgefäßen untersagt, erntet
man meist verwirrte Reaktionen wie „Das
darf ich doch sonst auch“ . Gerade am
Wochenende wird dieser Umstand immer
mehr zum Problem. Den Fahrern ist dies
dann meist egal, der Unternehmer ist ja
weit weg und der Stich geht vor. Das Mitführen von Gläsern und Flaschen ins Taxi
ist nicht nur ein hygienisches Problem,
sondern auch gefährlich. Im Falle einer
Vollbremsung oder eines Unfalles werden
diese zu tödlichen Geschossen. Deshalb
unser Monatstest zu diesem Thema, in
der Hoffnung, Taxler zu finden, welche
diesen Trend untersagen und dabei auch
noch freundlich bleiben.
Taxi 1: –
(Nr. 502, 2. Juli, 22.00 Uhr, Odeonsplatz)
Im Schutze der Dämmerung und mit einer „hippen“ Klarglasflasche in der Hand,
steuere ich auf dieses Taxi zu. Entgegen
meiner Gewohnheit nehme ich auf dem
Beifahrer- und nicht auf dem Rücksitz
platz, damit die Bierflasche offensichtlich
ist und beachtet wird. Der Fahrer macht
keine Anstalten und geht auch nicht auf
mein permanentes Nippen an der Flasche
ein. Am Fahrziel wünscht er mir noch
 einen schönen Abend.
Taxi 2: –
(Nr. 1494, 5. Juli, 21 Uhr, Feilitzsch)
Nagelneu und hochmodern glänzt diese
E-Klasse-Limousine an erster Stelle und
wartet auf exklusive Fahrgäste. Mehr als
gewöhnlich mime ich feuchtfröhliche
Ausgelassenheit und steige, ohne gebremst zu werden, zusammen mit meinem vermeintlichen Trinkkumpanen in
das aufpolierte Taxi ein. Die Bierflasche
wandert hin und her, der reservierte
 Fahrer lenkt aber partout nicht ein. 
Taxi 3: –
(Nr. 770, 5. Juli, 21.25 Uhr, Ainmiller)
Nun provoziere ich den Rauswurf oder
 eine Verwarnung und gehe frontal auf
das Taxi am ersten Platz in der Warteschlange zu. Sehr beschwingt und immer
wieder aus der Bierflasche trinkend.
 Wieder Fehlanzeige. Anscheinend haben
sich Münchens Taxler neuerdings an den
Unterwegs-Konsum der Nachtschwärmer
gewöhnt und verdrängen die strikten
Auflagen. 
Taxi 4: ✷
(Nr. 1225, 5. Juli, 22.10 Uhr, Elisabethplatz)
Mit halb gefülltem Bierglas verlasse ich
den gut besuchten Biergarten am Elisa -
bethmarkt und gehe schlendernd zum
 Taxistand. Mein Versuch, endlich mal als
Fahrgast zurechtgewiesen zu werden,
scheitert aber auch hier! Ich bemerke
zwar ein leichtes Zucken beim Taxifahrer,
als er mein gläsernes Geschoss erblickt.
Er hat aber lediglich Bedenken, dass ich
mich, oder viel mehr das Glas, nicht mehr
so richtig im Griff habe und ermahnt
mich zurückhaltend „Bitte nicht ver -
schütten“ .
Auf gabenstellung auf Münchens Straßen
und Standplätzen unterwegs und berichtet
über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die
 Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen
und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 
30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum
bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkausbildung
Termine: 19. und 21. August 2008
14.30–17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
August 2008
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00–20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 6/2008: 09.09. – 07.10.2008
Kurs 7/2008: 14.10. – 11.11.2008
Kurs 8/2008: 18.11. – 16.12.2008

Seite 26

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Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Aus der Praxis:
Arabische Besucher in München – ein
Kenner der Szene gibt hilfreiche Tipps
Gespräch mit Abdul-Sattar Ajlani, Taxiunternehmer
Sommerzeit ist Urlaubszeit. Auch für die
Bewohner des arabischen Halbinsel.
Dabei ist München Reiseziel Nummer
eins, so etwas wie das medizinische
Mekka der Araber. Jedes Jahr im Sommer besuchen tausende arabische Touristen die bayerische Landeshauptstadt,
meist mit der Absicht, hier in medizinische Behandlung zu gehen. 
Der Patient kommt selten allein. Meist
begleitet ihn die ganze Familie mitsamt
der Dienerschaft, die eine gesamte Etage
im Luxushotel belegen. Für viele dieser
Gäste ist das Taxi das Standardverkehrsmittel, um zwischen Hotel, City,
Arzt oder Krankenhaus zu pendeln. Vielen Patienten zahlt diese Heilbehandlungen in deutschen Kliniken der Staat. 
Aber nicht nur das ausgezeichnete Angebot im Gesundheitswesen machen unsere Stadt für arabische Gäste so attraktiv, sondern auch eine Reihe anderer
Annehmlichkeiten: die zentrale Lage
Münchens mit optimalen Verbindungen
in alle Richtungen, die größtmögliche
Sicherheit einer Großstadt dieser Dimension, und – besonders wichtig für
diese Zielgruppe – es gibt keine öffentliche Prostitution auf Münchens Straßen. 
Der Münchner Taxiunternehmer Abdul-
Sattar Ajlani, gebürtiger Syrer und seit
1974 im Münchner Taxigewerbe aktiv,
stand der Redaktion des TAXIKURIER
Rede und Antwort auf alle Fragen rund
ums Thema „Der Umgang mit arabischen Fahrgästen“
Abdul-Sattar Ajlani weiß, wovon er
spricht. Seit über 30 Jahren befördert er
mit seinem Taxibus arabische Fahrgäste
quer durch die Bundesrepublik. Sein
großer Vorteil ist seine arabische Muttersprache. Andere Länder, andere Sitten – dieser Spruch gilt für diese Gäste
besonders. Um diese Zielgruppe vorbildlich zu bedienen, gilt es einige Regeln
zu beachten. 
Aus ethnischen und religiösen Gründen
ist insbesondere beim Umgang mit
Frauen und Kindern das Verhalten anzupassen. 
Dies beginnt bei der Begrüßung. In der
arabischen Welt ist die Begrüßung einer
Frau per Handschlag nicht üblich. Auch
der Blick sollte nur kurz das Gesicht
streifen und niemals das Antlitz der
Frau fixieren. Keinesfalls darf Körperkontakt mit Damen stattfinden, auch
 eine Hilfestellung beim Einsteigen, und
sei es nur der anzuhebende Fuß, soll
ohne Berührung erfolgen. 
Beim Öffnen der Türen ist zu beachten,
dass arabische Damen stets auf dem
Rücksitz Platz nehmen und nicht vorne
neben dem Fahrer sitzen.
Etwas problematisch wird es bei der Beförderung von Kindern. Es ist in den
arabischen Staaten nicht üblich, Kinder
im Kindersitz zu sichern, weshalb es
dann meist nur wenige Minuten dauert,
bis sich die Kinder wieder befreit haben
und im Auto herumturnen. Es hat sich
bewährt, mit diesen Kindern besonders
behutsam umzugehen, nicht zu schimpfen oder sie gar anzufassen.
Ein Grund warum diese Spezies Fahrgast vornehmlich Großraumtaxis auswählt ist die Menge des mitgeführten
Gepäcks. Dank immenser Kaufkraft und
ausgesprochen marktfreundlichem Konsumverhalten sind bei jedem Check-in
am Flughafen enorme Mengen Übergepäck abzufertigen. Dies muss allerdings
auch vorher schon im Taxi Platz finden,
nicht selten kommt es vor, dass ein
zweiter Taxibus für das Gepäck hinterher fährt. (TK)
Taxi 5: –
(Nr. 1296, 5. Juli, 0.10 Uhr,
 Kurfürstenplatz)
Letzter Versuch. Mit einem Longdrink-
Glas stehe ich genussvoll trinkend, albernd und für alle wartenden Taxler unübersehbar im Bereich des Taxistandes.
Unüberhörbar spiele ich mit einem Eingeweihten die klassische „Wo gehen wir
noch hin“-Situation und wir steuern
scheinbar angeheitert auf ein Taxi zu.
Mit Hoffnung erwarte ich hier eine
deutliche Absage. Aber ganz im Gegenteil, ohne jeden Kommentar öffnet der
geschäftstüchtige Fahrer seine Türen. 
Gewinner?
Erstmals in der Geschichte des Taxi-
Checks haben wir auch nach vielen
 Versuchen kein nur halbwegs positives
Resultat ermitteln können. Es gab keinen einzigen Taxler, der die Beförderung mit Glas oder Flasche untersagt
hat, bzw. seine Bitte formuliert hat, die
Gläser vor der Fahrt zu leeren. Ein fades
Ergebnis für die Jubiläumsausgabe, 
aber umso mehr Ansporn, die Münchner
Taxi-Zunft weiterhin mit unserem lebensnahen Leistungs- und Service-Test
zu konfrontieren.
25TAXIKURIER

Seite 27

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2004
➜ Juli 2004
Unerlaubte Bereitstellung/
Diebstahl am Kollegen
Damals noch vergleichsweise harmlos
➜ August 2004
Ein Lotse tritt ab/Die Max Herzinger-Story
Gott sei Dank auch 2008 noch für die
 Taxi e.G. als Aufsichtsrat tätig
➜ September 2004
Essen auf Rädern/Münchens beste Pizza
Beim Sieger, Drugstore, Feilitzschstraße 12, hängt immer noch der
 damalige Taxikurier
➜ Oktober 2004
Interview mit Klaus Schrödel/
Raubkommissariat 211
Ein Banker in München lebt gefährlicher
als ein Taxler
➜ November 2004
Barbara Scheuble-Schaefer/
Der Grande Dame der Fiaker
Die Kämpferin für unser Gewerbe
➜ Dezember 2004
Erotik in München/Der Sex-Guide
Da war die Welt noch in Ordnung
2005
➜ Januar 2005
Zitrone des Jahres/
Christian Hess und Hubert Schmidt
Nichts dazugelernt
➜ Februar 2005
17.000 Weißwürste für Münchens Taxler/
Gutscheine zum Fasching
Diese Aktion von Vinzenz Murr fand
noch mehrmals statt
➜ März 2005 
Beck-Stand/Start der Aktion zur Rettung
des Standes
Hat alles nichts genützt
➜ April 2005
Blauer Dunst/
Taxi das toleranteste Verkehrsmittel
Es war einmal
➜ Mai 2005
Die besten Taxler gehören an den Hafen/
Gespräch mit der FMG
Das gilt auch noch heute
➜ Juni 2005
Ude ist ein Taxi-Profi/
Der TAXIKURIER im Rathaus
Hinterher ist man immer schlauer
➜ Juli 2005
Tourismusstadt München/
Dr. Gabriele Weishäupl
Der Boom hält an
➜ August 2005
Keine Extrawurst für Taxler/
Gespräch mit Hans-Jürgen Notka
Jetzt wieder Chef der Verkehrspolizei
➜ September 2005
Aushilfsfahrer verursachen die meisten
 Unfälle/Lothar Aschmann
Der Pate des Taxi-Versicherungsgewerbes
ist mittlerweile im Ruhestand
➜ Oktober 2005
Fahren ohne Uhr/Taxicheck
Schockierende Ergebnisse waren wohl
kein Zufall
➜ November 2005
Wir brauchen unbedingt Taxispuren/
Manfred Wutzlhofer redet Klartext
Nichts ist passiert
➜ Dezember 2005 
Zitrone des Monats/
An alle Standplatzbiesler
Noch immer aktuell
2006
➜ Januar 2006
Werbung auf Taxis/Viel zu wenig Erfolg
Unternehmer lassen sich noch immer
über den Tisch ziehen
➜ Februar 2006
Rund ums Taxi/Der Taxi-Geldbeutel
Das wichtigste Arbeitsgerät
➜ März 2006
Ausgleich/Ewiger Gesprächsstoff
Hat nichts an Brisanz verloren
➜ April 2006
Vorsicht Landeier/
Alle wollen an unseren Kuchen
Es werden immer mehr
Ein Rückblick auf 
50 Ausgaben des „neuen“ TAXIKURIER
Titelthema
Die Rückschau auf über vier Jahre des 
TAXIKURIER im neuen Erscheinungsbild ist
auch ein Blick auf die jüngste Entwicklung
der Taxi München e.G. Deshalb ist die 
Lektüre, die Headlines und Schlagzeilen der
50 Ausgaben, eine spannende, teilweise
mahnende, aber auch heitere Erinnerung.
(PR)
26 TAXIKURIER
Foto: www.atelier-tacke.de

Seite 28

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➜ Mai 2006
Schrotti’s Fiaker ABC/ Ende der 1. Staffel
Aber auf vielfachen Wunsch ging es weiter
➜ Juni 2006
Plausch mit dem Taxi-Löwen/
Ein Prachtstück von Manfred Kraus
Der Beginn einer Reise durch München
➜ Juli 2006
Das Jubiläumsheft/25 x in neuem Gewand
Opulente Ausgabe mit großem
 Gewinnspiel
➜ August 2006
Das Nachtfahrer-Heft/Discos, Music-Clubs,
Essen und Trinken im Taxi
Viel los, aber auch viel Stress
➜ September 2006
Der Papst in München/Der Reinfall
Die Taxler gingen leer aus
➜ Oktober 2006
Die Wiesn/Jetzt fahren wieder 
die Unfähigsten
Jedes Jahr das Gleiche
➜ November 2006
Start einer neuen Rubrik/
Münchens Stadtbezirke
Benedikt Weyerer (Taxler, Autor) schreibt
zudem regelmäßig „Geschichte und 
G’schichten“ sowie die „versteckten
Schätze Münchens“ für den TAXIKURIER
➜ Dezember 2006
Das Winter-Heft/Die richtige Vorbereitung
für Fahrer und Auto
Und dann fiel der Winter aus
2007
➜ Januar 2007
Aktion Umsatz/Taxi-Mehrwertsteuer 
bleibt bei 7%
Die Aufkleber findet man heute noch an
vielen Taxis
➜ Februar 2007
Fundsachen/Besuch im Fundbüro
Unglaublich, was im Taxi alles 
vergessen wird
➜ März 2007
Chaos/Teile des Aufsichtsrates schicken
Herrn Messner in die Wüste
Die schwärzesten Wochen der
 Genossenschaft
➜ April 2007
Alles zur größten Messe der Welt/
bauma 2007
Leider nur alle drei Jahre
➜ Sonderheft April 2007
Infos zur außerordentlichen Generalversammlung/Volles Haus im Löwenbräukeller
Chronologie des Wahnsinns
➜ Mai 2007
Letzte Meldung/Der Tsunami auf 
die eG ist abgewehrt
Überwältigendes Ergebnis für Vorstand,
Rädelsführer abgewählt
➜ Juni 2007
München ist Spitze/Bilanz des
 Fremdenverkehrsamtes
Und es wird immer besser
Wer Opel sagt meint Häusler.
Nur kurze Zeit:
Top-Finanzierung
Vectra inkl. Taxi-Ausstattung
Anzahlung € 5.900,- (Ihr Gebrauchter ist uns willkommen), Laufzeit 37 Monate, effektiver Jahreszins 0,99%, Schlussrate € 6.554,- Finanzierung
über GMAC Bank.
387,-
Mtl.
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374,-
Anzahlung € 4.850,- (Ihr Gebrauchter ist uns willkommen), Laufzeit 60 Monate, effektiver Jahreszins 5,99%. Finanzierung über GMAC Bank.
Mtl.
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Seite 29

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28 TAXIKURIER
➜ Juli 2007
Zitrone des Monats für das NH Dornach/
Der Stein kommt ins Rollen
Der Auslöser für unseren Hotel-Check
➜ August 2007
Deutschlands schwierigste Ortskunde -
prüfung/Wir waren dabei
Ohne Lernen und deutsche Sprache nicht
zu schaffen
➜ September 2007
Einführung des Rauchverbots in Taxis/
Die Konsequenzen
Verstöße wurden bisher nicht geahndet
➜ Oktober 2007
Das Wiesn-Heft/Interview mit einem
Wiesn-Aushilfsfahrer
Die Zeit der Ahnungslosen und Abzocker
➜ November 2007
Jugendliche/Eine kaufkräftige Zielgruppe
Nachtfahrer können darauf nicht
 verzichten
➜ Dezember 2007
Fahrer oder Unternehmer/
Welche Voraussetzungen sind wichtig?
Nicht jeder eignet sich für die
 Selbstständigkeit
2008
➜ Januar 2008
Viel Glück in 2008/Und das in 45 Sprachen
Multi-Kulti in der Taxibranche
➜ Februar 2008
Recht ums Taxi von Dr. Stahlberg/
Punkteabbau
Praxisbezogene Tipps für den 
Taxler-Alltag
➜ März 2008
Ude und Schmid im Interview/
München vor der OB-Wahl
Wer ist der bessere Kandidat aus 
Taxler-Sicht
➜ April 2008
Die verstecken Schätze Münchens/
Start einer neuen Rubrik
Kleine Läden und Handwerksbetriebe im
Millionendorf
➜ Mai 2008
Kunststadt München/Der Kultur-Guide
Attraktionen für Einheimische und
 Besucher
➜ Juni 20008
Unsere Biergärten/Magnet für
 Einheimische und Besucher
In diesem Jahr wegen des Rauchverbots
extrem wichtig
➜ Juli 2008
Sicherheit in München/
Unsere Stadt im Großstadtvergleich
Bei uns haben die Ganoven keine Chance
➜ August 2008
Das Jubiläumsheft/
50. Ausgabe des neuen TAXIKURIER
Rückblick, ohne die Zukunft zu
 vernachlässigen

Seite 30

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Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Brotzeitstandl
WURSTLKÖNIG – Lindwurmstraße 75 
Hier erlebt man die Konzentration auf
das Wesentliche, und das sind insbesondere deftige Speisen zum kleinen Preis.
Das winzige Lädchen ist nicht auf Hochglanz gestylt; der langjährige Betreiber
setzt seit vielen Jahren unverändert auf
Qualität und ordentliche, aber dennoch
bezahlbare, Portionen.
Unschlagbar und in seiner Art vielleicht
einzigartig in München ist der „Salzburger Bosna“, der mit reichlich Senf, Curry,
Zwiebeln für ein (stundenlang) nachhaltiges Geschmackserlebnis sorgt. Der Chef
bedient selbst, routiniert und freundlich
und darf mit seinem Laden wahrlich zu
den langjährigen Institutionen Münchens
zählen.
Metzgerei
SCHLAGBAUER – 
Müller-/Ecke Kolosseumstraße
Schräg gegenüber dem Papa-Schmid-
Stand ist der Laden des Innungsmeisters
der Münchner Metzger zu finden, dessen
Weißwürste und sonstige Waren regelmäßig bei entsprechenden Prämierungen in
den obersten Rängen zu finden sind. Ein
recht großes Geschäft mit umfangreichem
Imbissbereich, in dem sich auch mehrere
Hungrige beim gleichzeitigen „Brotzeiting“
(G. Polt) nicht auf die Füße steigen
 müssen.
München hat vom kleinsten Brotzeitstandl
bis zum ambitionierten Fresstempel so viel
zu bieten, dass jegliche Auswahl nur
höchst subjektiv sein kann – zumal dann,
wenn man auch noch eine Bestenliste aufstellen will. Wir entschuldigen uns schon
jetzt, bei den Vielen, die auch eine lobende
Hervorhebung verdient hätten, aber aus
Zeitgründen gar nicht getestet werden
konnten. Aber schließlich ging und geht es
bei dieser Rubrik eben nur um eine Orientierungshilfe und nicht etwa um den 
Versuch einer abschließenden Bewertung 
aller vorhandenen Angebote. 
Die Redaktion und der Vor-Ort-Tester
haben sich nach 36 Monaten auf folgende Bestenliste geeinigt:
Ein hoher Qualitätsanspruch, liebenswürdiges Personal und ein auch optisch
höchst vertrauenswürdiger und ansprechender Ladenraum verdienen hier die
Bestnote!
Bäckerei/Konditorei
HÖGL – Lindwurmstraße 8
Ein wunderschönes Ladengeschäft, welches man sich so auch in den teuersten
Gegenden Münchens, z.B. Maximilianoder Leopoldstraße, vorstellen könnte. Bei
schönem Wetter sitzt man im Freien –
aber auch doch wieder nicht, weil hier
nämlich die Glasfront geöffnet werden
kann und damit der ungetrübte Blick auf
das große Getriebe am Goetheplatz möglich ist. Ein riesiges Angebot an Konditorei- und Backwaren wird im Sommer
noch durch eine große Zahl an Eissorten
ergänzt, so dass man sich hier wie in
 einem Eiscafe mitten in Rom fühlen
kann. Gleichzeitig tritt Schickimicki-
 Publikum hier seltener in Erscheinung, so
dass sich auch Nachbarn (die’s da noch
geben soll) nicht wie im falschen Film
vorkommen.
Wirtshaus
BRAUNAUER HOF – Frauenstraße 40
Trotz namhafter Konkurrenz, welche die
Münchner Wirtshauskultur auch seit etlichen Jahren und zum Teil seit Jahrhunderten (!) prägt, wie z.B. das „Weiße
Bräuhaus“ im Tal, der „Augustiner“ (Neuhauser Straße), das „Hofbräuhaus“ und
viele, viele andere, hat der „Braunauer
Hof“ tatsächlich eine Sonderstellung: Seit
Jahrzehnten und Generationen im Familienbesitz, wird hier unverändert und unaufgeregt mit der beruhigenden Präzision
eines Schweizer Uhrwerks gleich bleibende Qualität geboten. Die Preise sind zivil,
das Personal ist sehr freundlich und professionell (vermutlich zum großen Teil
auch jahrelang in „Familienbesitz“) und
das Publikum setzt sich zu einem bemerkenswert hohen Anteil noch aus Einheimischen – bei entsprechend wenigen
Touristen – zusammen. Bodenständiger
und authentischer geht es im gastronomischen „Haifischbecken“ der Münchner
Innenstadt wohl nirgends mehr zu. Unser
Sieger! (MS)
In den nächsten Ausgaben erwartet Sie: 
➜ Bestenliste Nord
➜ Bestenliste Süd
➜ Bestenliste Ost
➜ Bestenliste West
Bestenliste – Bereich Stadtmitte
29TAXIKURIER
Allerletzte Meldung!
Ergebnis Generalversammlung
Die Generalversammlung der 
Taxi-München eG am 16. Juli 2008
im Augustiner Keller fand in höchst
einvernehmlichem Klima statt. 
250 Mitglieder waren anwesend. 
Rudolf Roetzer (Taxi 793) wurde
neu in den Vorstand gewählt. 
Max Herzinger und Paul Rusch
wurden erneut als Aufsichtsräte bestätigt. Neu im Aufsichtsrat ist 
Max Weiland (Taxi 427).

Seite 31

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30 TAXIKURIER
Taxameter des Monats
50 mal Taxameter –
Anlass genug, die fünf Themen zu taxieren, die uns in dieser Zeit am meisten beschäftigten:
Schwarz-Rot-Goldener Himmel … Fußball-WM 2006
Es war ein Sommermärchen. Und nie war die Stimmung – und auch das Geschäft – besser als im Sommer der WM
2006. Diese Sonnensaison wird bei allen, die sie erleben durften, noch lange im Gedächtnis bleiben. Auch bei der EM
2008 in Österreich und der Schweiz, war die Stimmung in München fast nach jedem Spiel auf dem Höhepunkt.
Blaue Augen, gebräunte Körper … Die schönsten Menschen in der schönsten Stadt
Die lebenswerteste, die liebenswürdigste, die schönste Stadt Deutschlands mit den besten Taxifahrern. Man darf stolz
sein, seinen Beruf als Taxifahrer in München ausüben zu dürfen. Es ist nicht nur der Job selbst, es ist auch alles
drumherum, was die Freude schafft, mit offenen Augen in München dieser Tätigkeit nachzugehen. Denn es ist nicht
die Stadt, sondern es sind die Menschen, die das Gefühl vermitteln, hier passt einfach alles.
Grauer Rauch … Das Rauchverbot und seine Folgen
Das Geschrei war groß, die Angst noch größer: Als zum 01.09.07 in allen Taxis das generelle Rauchverbot eingeführt,
brachen bei manchen regelrechte Existenz-Ängste aus … Auswirkungen auf das Geschäft brachte das Rauchverbot im
Taxi jedoch keine. Ein Schlag ins Genick war dann aber das Rauchverbot in den Gaststätten, das vor allem für die
Nachtfahrer lange Standzeiten verursacht.
Ein roter Faden … zieht sich durch: Unerlaubte Bereitstellung
Die zunehmende Verrohung der Sitten zeigt sich gerade beim Muster-Verkehrsteilnehmer Taxifahrer. Recht und
 Ordnung ja, aber nur solange man daraus Vorteile ableitet. Kollegialität, Rücksichtnahme und Charakter sind Eigenschaften, die man künftig nur noch im Geschichtsbuch finden wird. 
Ein blaues Auge … hinterlassen hat das Wirken der Selbstverwirklicher im Chaos-Aufsichtsrat 2006/2007
Durch eine missverständliche Fehlinterpretation ihrer Aufgaben der im Sommer 2006 gewählten Aufsichtsräte
 entstand die Situation, dass Teile des Aufsichtsrates ihr Mandat nicht als Kontrollgremium wahrnahmen, sondern als
Freibrief für die Wegbereitung zur Durchsetzung ausschließlich eigennütziger Interessen betrachteten.
Dieser Mandatsmissbrauch war ein Bauchschuss für die demokratische Grundordnung unserer Genossenschaft und 
hat tiefe Kratzer am Vertrauen in gewählte Amtsträger hinterlassen. (TK)
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Seite 32

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31TAXIKURIER
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EIN HOCH AUF
IHREN TAXIKURIER!
die letzten 50 Monate. FORMENREICH und das DRUCKHAUS
KÖNIG möchten sich bei allen Mitwirkenden des TAXIKURIER
für die gute Zusammenarbeit bedanken. 
Nachtschichten, rote Augen und asiatischer Lieferservice … 
Das alles wünschen wir uns auch für die kommenden 
50 Ausgaben. Denn am Ende zählt das, was Sie jeden Monat 
in Händen halten: 
Ohne Worte
Wirtshaus-Sterben
3093
Leserbriefe
Lieber Herr Meißner, liebe Frau Choleva, 
lieber Herr Rusch, lieber TAXIKURIER,
zur 50ten Ausgabe des neuen TAXIKURIER möchte ich Euch
herzlich gratulieren. Angetan bin ich vor allem von der
 neuen Aufmachung, von den vielen nützlichen Infos (Top-
Termine, Die Genossenschaft, Neue Straßen, Baustellen, und
vieles andere mehr) und ganz besonders von den so informativen Artikeln des Kollegen Benedikt Weyerer über die Geschichte der einzelnen Stadtteile und deren Grenzen. Mit
 deren Hilfe bin ich gut vorbereitet, wenn es darauf ankommt,
dem interessierten Fahrgast so nebenbei was zu erzählen.
Beim Tringeld (Dreingeld, wer denkt denn an Trinken!)
schlägt das dann doch manchmal zu Buche und Spaß machts
obendrein! 
Andreas Gassner-Kittel, seit 1974 auf’m Bock
Großraumtaxi (TAXIKURIER Juli 2008, Seite 7)
„Sie haben keinen 5-Sitzer“ sagte der Funksprecher lapidar,
nachdem ich mich für einen Auftrag gemeldet hatte. So
 kann’s gehen – gestern war es noch einer. Ich habe auch
gleich nachgeschaut – es war doch noch derselbe Wagen.
Kurz: wie hunderte Taxis ist auch mein Fahrzeug ein Opfer
der Rasterfahndung nach Touran und Co. Stimmt auch, nach
den §§ der BOKraft. Ich persönlich hätte auch sehr große
Probleme, es mir in der 3. Sitzreihe bequem zu machen. Der
Autor (HM) hat recht, die Wochenend-Nacht-Disco-Pendler
bleiben uns ja. Die finden es auch „cool“, dahinten mit dem
neuen „Aufriss“ auf erste Tuchfühlung zu gehen. Probleme
mit zuschlagpflichtigem Gepäck gibt es auch nicht, da dies
oft nur aus den Flasch’ln einer Münchner Traditionsbrauerei
besteht. Ob es von Vorteil ist, die VW-Produkte zu Kisten
und Mickey-Mouse-Bussen abzuwerten, wage ich zu bezweifeln. Immerhin trägt der VW-Konzern durch regelmäßige,
ganzseitige Annoncenschaltung im TAXIKURIER zur Qualitätssicherung unseres Info-Blattes bei. Herzlichen Glück -
wunsch zur 50. Ausgabe, sowie meine volle Anerkennung
für die professionelle und auch optisch ansprechende Gestaltung unseres TAXIKURIER. Macht’s weiter so!
Heinz Schmidt, Taxi 1472
Lieber TAXIKURIER,
zur 50sten Jubiläumsausgabe des „neuen“ TAXIKURIER gratuliere ich als treuer und aufmerksamer Leser von ganzem
Herzen. Gerade bei mir als einem überwiegend nach Berlin
„(A)abgeordneten“ erfreut sich der TAXIKURIER aller größter
Beliebtheit. Schließlich ermöglicht er mir doch, den Kontakt
zu vielen in unserer geliebten Heimatstadt München diskutierten Themen „lebendig“ zu halten. Als ehemaliger Vorsitzender der Münchner Taxikommission wünsche ich den
 Verantwortlichen für die kommenden Ausgaben des TAXI-
KURIER von ganzem Herzen alles Gute und weiterhin viel
Erfolg.
Herbert Frankenhauser, Mitglied des Deutschen Bundestages
In der Rubrik „München-Splitter“ berichtet der TAXI-
 KURIER regelmäßig über Veränderungen in der Stadt, die
für den Taxler von Bedeutung sind. Jeden Monat gibt es die
Schließung einer oder mehrerer Gaststätten zu beklagen.
Oft sind es gerade Traditions-Wirtshäuser, die den Schlussstrich ziehen. Ds Sterben der Wirtshäuser hat sich über
ganz Bayern ausgebreitet. Dieser schleichende Prozess ist
kaum noch zu stoppen. Über 500 Gemeinden im Freistaat
sind bereits ohne Wirtshaus. Somit ist das Dorf ohne Wirtschaft bereits in jeder vierten Gemeinde Realität geworden.
Die Ursachen hierfür sind das veränderte Ausgehverhalten,
das Trinkverhalten, das Rauchverbot sowie die Konkurrenz
durch Vereinsheime und Schwarzgastronomie. Wenn die
Gastronomie schwächelt, leidet auch das Taxigewerbe. Die
Gstronomie, Hotellerie und die Taxibranche hängen ganz
eng beieinander und sind voneinander abhängig. Obwohl
unser München als die „Insel der Seeligen“ gilt, dadurch
bundesweite Negativtrends versetzt und später greifen,
 dürfen gerade wir Taxler als „Botschafter“ der Stadt diese
Entwicklung nicht missachten. Es ist unsere Aufgabe,
mittels unserer Beratungskompetenz unseren Fahrgästen
die „Wirtshaus-Kultur“ nahezubringen und damit indirekt
unser Geschäft sichern.

Seite 33

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32 TAXIKURIER
„Weil es schön ist, wenn ich als Fahrgast bei meinen Kunden
und Kollegen auch mal deren Dienstleistung erleben kann.“
Thomas Ballnath, Geschäftsführer Ballnath GmbH Versicherungen, Taxiuntermehmer
„Eine frühzeitige Information und Einbindung aller bei wesentlichen Eingriffen in den Straßenraum zu berücksichtigenden
Verbänden und Institutionen, wie den Kammern, dem Einzelhandelsverband, dem ADAC und ‘last but not least’ der Taxi-
München eG ist fester Bestandteil unserer Maßnahmen. 
Dabei ist die Zusammenarbeit mit den Vertretern der Münchner
Taxler stets konstruktiv und vertrauensvoll.“
Richard Bartl, Baustellenkoordinator Landeshauptstadt München
„Taxifahrer, wie Münchener an sich sind ja nicht immer leicht
auf eine, nur Begeisterung auslösende, Reihe zu bringen. So
 betrachtet ergänzen sich Taxler und München auf das Beste,
wenn auch das Rad und so eine Personenbeförderung schon vor
Münchens Stadtgründung erfunden waren. Zwischen Dackel 
und S-Klasse, Rikscha und Schicki-Micki bleibt viel Platz für
erfolgreiches Miteinander. Weil München also eine spannende
Stadt ist und wie das, ebenso immer wieder anregende, Taxi -
gewerbe Entwicklungspotential und Zukunft hat, macht es auch
mir weiterhin Freude, in München für die und mit der Taxi-
Branche zu arbeiten.“
Michael Bauer, Rechtsanwalt
„Münchens Stadtbild ist so beeindruckend, dass es immer wieder
Spaß macht, mit dem Taxi durch diese schöne Stadt zu gondeln.
Die Fahrgäste geben einem immer wieder neue Ansichten, Ideen
und Impulse, bei den oft vielen interessanten Gesprächen mit
auf den Weg. Es macht mir insbesondere Spaß, wenn man
merkt, dass man durch sein Engagement den Fahrgästen eine
Freude zukommen lässt und dies durch Anerkennung der Fahrgäste zum Ausdruck kommt.“
Sandor Borell, Taxiunternehmer, Mitglied des Aufsichtsrats der Taxi-München eG
„Weil die Münchner Taxler einen guten Job machen und auch
Meinungsbilder zu allen möglichen Themen sind.“
Markus Brandl, Geschäftsführer Vinzenz Murr Vertriebs-GmbH
„Weil die große Taxler-Familie die Münchner Lebensart 
widerspiegelt, in all ihren Facetten, liebenswert und vielseitig.“
Alexander Crasselt, Geschäftsführer Versicherungsbüro Crasselt
„Die Begrüßungsworte an meine Kursteilnehmer, sowohl meine
Aussagen im Schulungsskript spiegeln meine Begeisterung für
München: ,Schön dass Du Dich für den größten Partner des
Münchner Taxigewerbes entschieden hast. Die Taxi-München eG
ist die größte Taxizentrale Deutschlands und organisiert über
3000 Taxen. Freue Dich als Taxifahrer in der Weltstadt mit Herz.
Ein Ausspruch den jeder kennt: Auf der ganzen Welt träumen die
Menschen davon, in den Himmel zu kommen. Nur in Deutschland
träumt jeder davon, einmal nach München zu kommen.‘ Und wir
sind hier in unserer schönen, liebenswerten Stadt München.“
Tony Doll, Referent der Taxischule der Taxi-München eG
Forum
Warum macht es Freude, in München für 
und mit der Taxi-Branche zu arbeiten? 
Foto: www.atelier-tacke.de
„Im Taxi treffe ich die unterschiedlichsten Menschen. Gerade in
der Nacht gibt es häufig Gelenheit, hinter die Fassade vieler
Kunden zu schauen, auch wenn das nicht immer angenehme
Einblicke sind. Viel wichtiger aber ist mir, dass Kollegen unterschiedlichster Herkunft und mit vollkommen verschiedenen Lebensläufen miteinander ihr Berufsumfeld gestalten. Dabei gibt es
trotz aller Unterschiede einen immer noch bewundernswerten
Zusammenhalt.“
Kai-Georg Frey, Autor TAXIKURIER, Funksprecher, Taxifahrer 
„Weil die Gewissheit, dass selbst der unangenehmste Fahrgast,
der größte Klugscheißer, der peinlichste Prominente nach spätestens 20 Minuten (Durchschnitt) dein Fahrzeug wieder verlassen
hat, in keinem anderen Job dieser Welt gegeben ist. Das lässt
sich mit fast nichts aufwiegen. Und das Abstruse dabei: Selbst
der größte Arsch gibt dir dabei noch recht!“
Peter Gabler, Autor TAXIKURIER, Taxiunternehmer
„50% der Fahrpreiseinnahmen, interessant für mich als Student, einfach 50-mal fahren, um die Kosten des Taxischeins
 erstattet zu bekommen, um die 50-tausend Kilometer dürften 
es im Lauf der Zeit dann schon geworden sein, und mit fast
50 Jahren träume ich auch heute manchmal noch davon, als
Taxifahrer in unserem schönen München unterwegs zu sein … 
es ist mehr als ein Beruf.“
Wolfgang Großmann, Geschäftsführer Park&Ride GmbH
„Für die kriminalpolizeiliche Arbeit ist es von größtem Interesse,
zuverlässige Ansprechpartner bei den Münchner Taxifahrern zu
haben. Dies ist durch die Taxi-München eG, insbesondere durch
Herrn Meißner, vorbildlich gewährleistet. Es ist immer eine
Freude, seine Arbeit durch diese Unterstützung, sei es durch
Auslobung von Belohnungen oder wichtige Informationen aus
der Taxizentrale, schnell und unkompliziert erledigen zu können.
Und die Erfolge (2008 bislang vier von vier Überfällen geklärt)
bestätigen die gute Zusammenarbeit.“
Alexander Hermann, Kriminalhauptkommissar, 
Polizeipräsidium München, Kommissariat 21 (Raub u. Erpressung)
„Schönste Stadt der Welt – Millionendorf – Weltstadt mit Herz –
Viktualienmarkt – Olympiagelände – Allianz-Arena – rot gegen
blau – Ludwigstraße – Schloss Nymphenburg – Biergärten –
Brotzeit – Weißwürscht – Krapfen – die Wiesn. Vor allem wenn
sie vorbei ist – nach Feierabend a guade Russnmaß – Schicki
und Micki, auch wenn’s nerven, weil auch die wieder aussteigen
– kurze Wartezeiten am Stand (leider viel zu selten) – aufregende Jahreshauptversammlungen (aber nicht zu viel davon) – die
größte Taxi-Genossenshaft Europas – Monaco di Baviera –
Grantelei – Boarisch – die Freiheit, nur für sich selbst verantwortlich sein zu können – der Flughafen – Kunden, die gute Leistung und Service ehrlich honorieren – Stadtrundfahrten – nur
eine knappe Stunde Fahrzeit in die Berge – Radarfallen über -
listen – bis Schichtende immer einenStich mehr als vorgesehen
zu fahren – alles in allem: Menschen, Typen, Sensationen.“
Werner Hillermann, Taxiunternehmer, Mitglied des Aufsichtsrats der Taxi-München eG

Seite 34

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33TAXIKURIER
„Als Münchner und ehemaliger Taxler liebe ich München und
all seine Menschen. Ich bin glücklich, gerade hier arbeiten zu
dürfen und mich seit 30 Jahren für meine Kollegen einsetzen zu
können.“
Dr. Manfred C. G. Hingerle, Betriebsarzt
„Weil das Taxigewerbe ein lebendiges, sich stets veränderndes
Betätigungsfeld ist, in dem mit und für Menschen gearbeitet
wird. Gleichzeitig ist diese Branche ein Aushängeschild für unser München – für viele Besucher unserer schönen Stadt sogar
der erste Kontakt mit einer funktionierenden Dienstleistung.
Deshalb müssen wir alle ständig an der Erhaltung bzw. Verbesserung unserer Qualität arbeiten.“
Alfred Huber, Leiter der Taxizentrale
„Das Taxischild und ein Mercedes-Benz gehören zusammen 
wie München und das Oktoberfest. Sie sind in München ein
 gewohntes Stadtbild. Ich freue mich sehr, dass wir auf eine
langjährige, vertrauensvolle Partnerschaft zurückblicken können,
welche bis heute durch den Taxifahrer begleitet wird. Auch
 zukünftig werden mein Team und ich alles daran setzen, den
hohen Dienstleistungsanspruch unserer Taxler tagtäglich zu
 erfüllen und dies mindestens 50% über ihren Erwartungen. In
diesem Sinne – Gratulation zur 50. Ausgabe des neuen
 TAXIKURIER.“
Ulrich Kowalewski, Leiter Mercedes-Benz Niederlassung München
„Weil man größtenteils mit Bayern und Münchnern in ihrer
 eigensten Form zu tun hat. Also Münchner G’schichten und
weil’s überoi besser Bescheid wiss’n!“
Manfred Kraus, „Karikaturist TAXIKURIER“
„Weil das mobilste Gewerbe der Welt täglich den Puls der Zeit
fühlt und wie kein anderes auf die Gezeiten des Alltags
 reagiert!“
Thomas Kroker, Kundenberater Taxi-München eG, Autor TAXIKURIER, Taxifahrer
„Das Münchner Taxigewerbe stellt mit mehr als 200 Mio.
 Umsatz einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Es befördert
jährlich 28 Millionen Fahrgäste und bietet rund 7.000 Mit -
arbeitern Arbeit. Gibt es wichtigeres in München?“
Hans Meißner, Vorstand Taxi-München eG
„Mir macht die Arbeit mit dem Taxigewerbe in München deshalb
Freude, weil sie immer ein emotionales Auf und Ab ist und daher nie langweilig wird. Die Hochstimmung stellt sich ein, wenn
die Taxifahrerinnen und -fahrer uns in unserer Aufgabenerledigung hilfreich zur Seite stehen (z.B. bei Fahndungen, Vermissungen), wenn die gute Zusammenarbeit mit den Organisationen
des Gewerbes dazu beigetragen hat, ein Problem zu lösen (siehe
WM 2006 oder Papstbesuch) und – ganz allgemein – wenn ich
mir vor Augen halte, wie viel mehr Individualverkehr wir in der
Stadt hätten, gäbe es keine Taxis.“
Hans-Jürgen Notka, Polizeidirektor, Polizeipräsidium München
„Weil die Gestaltung des TAXIKURIER jeden Monat eine neue
 Herausforderung darstellt und die Zusammenarbeit im Team
 immer angenehm, interessant und anspruchsvoll ist. Und weil
das alles durch eine einzige Taxifahrt möglich wurde!“
Bernhard Andreas Probst (Art Direktion) FORMENREICH, Büro für Gestaltung
„Weil die Zahl der weißen Schafe immer noch höher ist als die
Summe der schwarzen Taxi-Schafe.“
Paul Rusch, Objektleiter TAXIKURIER, Taxiunternehmer, Mitglied des Aufsichtsrat der Taxi-München eG
„Die Münchner Taxi-Branche unterstützt die Messe sehr flexibel
zu den unterschiedlichsten Veranstaltungen, die am Messeplatz
München stattfinden. Eine besondere Herausforderung ist dabei
jeweils, die richtige Zahl an Taxen für unsere Kunden vorzuhalten. Die Abstimmungen hierfür mit dem Verantwortlichen der
Taxi-Branche erfolgen immer konstruktiv und freundschaftlich.
Diese gute Zusammenarbeit und die Umsetzung vor Ort machen
Spaß. Wir freuen uns auf viele weitere erfolgreiche Messen und
Kongresse mit der Münchner Taxi-Branche.“
Annette Slotty, Zentralbereichsleiterin Messeservice, Messe München
„Als Präsident des Deutschen Städtetags besuche ich viel deutsche Städte. Aber nur in München passt die Farbe der Taxis so
hervorragend zu den Stadtfarben, die ja bekanntlich gelb und
schwarz sind. Dieser farbliche Gleichklang setzt sich in der bewährten Zusammenarbeit zwischen Taxi-Gewerbe und Landeshauptstadt fort, zum Beispiel in der Taxikommission. Auch
wenn die Interessen nicht immer deckungsgleich sind, finden wir
doch jedes Mal einen für alle tragfähigen Kompromiss. Auch
wenn der Motor anfangs einmal stottert, am Ende läuft er
 immer rund.“
Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München 
und Präsident des Deutschen Städtetags
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
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Seite 35

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34 TAXIKURIER
And the winner is …
„Hab ich was vergessen? Papiere, Gurt, Verbandskasten,
Warndreieck! Oder bin ich in eine Radarfalle getappt?.“
Ivica Prekrat aus München hat mit diesem Kommentar
den „Polizeischutz“ bestens getroffen und einen Gutschein im Wert von 100 Euro für Leistungen der Firma
ER-Tax gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der Juli-Ausgabe:
„Nur in wenigen Lebensbereichen und dazu zähle ich das Taxigewerbe, kann der interessierte Betrachter alle Dinge des
menschlichen Zusammenlebens antreffen. Diese Vielzahl von
Begebenheiten und Geschehnissen rund um das Taxi machen es
erforderlich, dass das Taxigewerbe gradlinig und verlässlich
 geordnet sein muss, damit die Attraktivität des Taxigewerbes
 behalten und gesteigert werden kann.“
Eberhard Voß, Kreisverwaltungsreferat, Verkehrsmanagement
„Es gibt mindestens 50 Gründe, warum es Freude macht, in und
für München zu arbeiten. Und es gibt einige Gründe, warum es
Freude macht, für und mit der Taxibranche zu arbeiten. Zum
Beispiel, weil wir in unseren Münchner Taxlern wichtige Botschafter der Stdt sehen, die gerne mit uns kooperieren und
 unsere Gäste freundlich und kompetent an ihr Ziel bringen.“
Dr. Gabriele Weishäupl, Tourismusdirektorin Landeshauptstadt München
„Als Vertreter eines renommierten Taxameterherstellers habe 
ich in München Menschen kennengelernt, die sich mit viel
 Überzeugung für ihr Gewerbe engagieren. Das Münchner Taxi -
gewerbe kann sehr stolz sein, solche Vertreter an der Spitze von
der Taxi-München eG zu haben. Die Zusammenarbeit mit dem
TAXIKURIER ist sehr angenehm. Dessen Organisation und die
guten Kenntnisse des Taxigewerbes garantieren stets die Herausgabe einer professionellen Fachzeitschrift. Last but not least ist
die Stadt München selbst. Es ist immer wieder schön, in diese
Weltmetropole zu kommen, wo Lebensqualität, Kultur, Gastronomie und Wirtschaft auf einem besonders hohen Niveau vereint
sind.“
Jean-Mare Weiss, Leiter Vertrieb/Marketing, Kienzle Argo Taxi International GmbH
„Am Taxifahren mag ich die Vielfalt der Kontakte, die Flexibilität und die Abwechslung.“
Benedikt Weyerer, Autor TAXIKURIER, Taxifahrer
„Weil wir Existenzgründer und auch bereits am Markt
 befindliche Unternehmen beraten und unterstützen können.
 Zielsetzung ist, dass die Unternehmen großen geschäftlichen
 Erfolg aufweisen.“
Dipl.-Kfm. Gerhard Wieland, Referent für Straßenpersonenverkehr, 
Industrie- und Handelskammer für München/Oberbayern
„Die Taxiunternehmen und die Messe sind in München seit langem enge Partner. Zuverlässigkeit und Sicherheit bei Tag und
Nacht kennzeichnen die Münchner Taxen. Gerade unsere Kunden aus aller Welt wissen dies zu schätzen und nutzen deshalb
gerne diesen Service.“
Manfred Wutzlhofer, Vorsitzender der Geschäftsführung, Messe München GmbH

Seite 36

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35TAXIKURIER
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für
die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die
jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk.
Gabor Katona, Taxiunternehmer, Taxi 584
Ein wunderschöner Zufall ist es, dass gerade zur Jubiläums-
Nummer eine ganz besonders verdiente Rose verliehen
 werden kann.
Eine Taxi-affine Dame berichtete uns von einer Aktion, die
unserem Gewerbe in hohem Maße Ansehen verschafft.
Nach dem Einkaufen und Einladen von Getränken in den
Kofferraum ließ die „schusselige“ Frau versehentlich – wie
sich herausstellen sollte – ihren Geldbeutel auf ihrem Autodach liegen. Nach kurzer Fahrt bog sie von der Nymphenburger Straße in die Seidlstraße. Der 42-jährige Gabor Katona beobachtete, wie das Portemonaie auf die Fhrbahn fiel.
Obwohl gerade besetzt, sprang er aus dem Auto und sammelte den Geldbeutel und verstreuten Inhalt auf. Er fuhr seinen Fahrgast in die Hanauerstraße und inspizierte dann das
„Fundstück“, um den Besitzer ausfindig zu machen. Sofort
rief er die Besitzerin an, die den Verlust inzwischen bemerkte und traf sich Minuten später am Stiglmaierplatz mit der
erleichterten Dame. Geld, Ausweis, Führerschein, Kreditkarten – alles war vollständig. Als Finderlohn akzeptierte der
gebürtige Ungar, der seit 1988 Taxi fährt, nur 1-Cent-Stück,
das noch am Tatort lag. Amüsant noch zu erwähnen, dass
der Familienvater (4 Kinder) bei der Adress-Recherche im
KFZ-Schein bemerkte, dass der TÜV fällig ist. Drei Tage
nach der Aktion hat er die zum zweiten Mal erleichterte Dame angerufen ihr dieses mitgeteilt. 
Mit großer Freude überreichen wir diesem vorbildlichen
Kollegen die Rose des Monats. (PR)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben 
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Istvân Szêchenyi, Taxi 1547 
Jeder Münchner Taxler kennt ihn, Istvân Szêchenyi, genau Iwan. Er ist der „Hausmeister“ der Innenstadt. Der
ungarische Kollege bewegt sich seit Jahren in der City
und ist der Insider schlechthin bezüglich unerlaubter Bereitstellung. Sein Heimathafen ist der „Beck-Stand“, im
Laufe der Zeit hat er auch das „Brenner“ und die „Schrannenhalle“ sehr frühzeitig in sein Repertoire aufgenommen.
Natürlich auch „unerlaubte“ Abstauberplätze. Heerscharen
von Taxi-Kollegen haben ihn schon auf seine Unkollegialität angesprochen, seine Standard-Antwort ist meist: „Ich
brauche das Geld“ . Zu seiner leichten Ehrenrettung sei gesagt, dass sein Taxi aber auch schon am Mandarin Oriental und Rosenthal-Stand, völlig erlaubt, gesehen wurde.
Istvân Szêchenyi stiehlt mit seiner egoistischen Praxis
nicht nur seit Jahren allen Kollegen Fahrgäste, sondern
löst durch sein Verhalten einen enormen Nachahmungs-
Effekt aus. Dieser ist täglich und nächtlich zu beobachten,
da die unerlaubte Bereitstellung in der Innenstadt laufend
ansteigt.
Aus diesem Grund erhält der Kollege Szêchenyi die
 Zitrone des Monats, die in diesem Jubiläumsheft eine
ganz besondere Tragweite innehat. (PR)
Sie kann auch für dich sein –
die Spende für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxistiftung Deutschland
Hans Meißner ist stolz auf Taxler dieser 
Coleur und beschenkt Gabor Katona

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36 TAXIKURIER
Top-Termine August 2008
Freitag, 1. August
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, 
Carmen y Cocina
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Giova Feidman
➜ Muffathalle, The Garifuna Collective
➜ Glockenbach, The Royal Majestix
Samstag, 2. August
➜ 9.00 - 19.00 Uhr, ICM, 
Heilpraktiker-Kongress
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Die jungen Tenöre
➜ Galopprennbahn, Energy in the Park
➜ Schlachthof, High Five
➜ Schrannenhalle, Sommerfest
Sonntag, 3. August
➜ 11.00 Uhr, Brunnenhof, 
Flamenco Tango
➜ 17.00 – 18.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Galatasaray Istanbul
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Musical Gala
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Albert C. Humphrey
➜ Glockenbach, Teddy Bears
Montag, 4. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig W. Müller
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Katze im Sack
➜ Backstage, Killswitch Engage
Dienstag, 5. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Latin Night
Mittwoch, 6. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Mozart-Nacht
Donnerstag, 7. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Gospel-Summer Night
Freitag, 8. August
➜ Glockenbach, Christy & Emily
Samstag, 9. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Bach-Orechester
➜ Glockenbach, Volxtanz
Sonntag, 10. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Spider-Murphy-Gang
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
➜ Glockenbach, Mintah-Projekt
Montag, 11. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Carmina Burana
Dienstag, 12. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Der Brandner Kaspar
➜ Atomic Cafe, Louis XIV.
➜ Ampere, Holy Fuck
Mittwoch, 13. August
➜ 14.00 – 18.00 Uhr, Giesinger
 Bahnhof, Weltlinkshändertag
➜ Ampere, Justin Nozuka
Donnerstag, 14. August
➜ 19.30 Uhr, Olympiapark, 
Wolfgang Ambros
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Die Zauberflöte
➜ Registratur, Die Perlen
➜ Backstage, Balzac
Freitag, 15. August (Feiertag)
➜ 20.30 – 22.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Hamburger SV
➜ Glockenbach, Rusty Rogues
Samstag, 16. August
➜ 21.30 Uhr, Ampere, Atmosphere
➜ Babalu, LR Rockets 
Sonntag, 17. August
➜ 19.00 Uhr, Königsplatz, Eric Clapton
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Christian Überschall
Montag, 18. August
➜ ––
Dienstag, 19. August
➜ ––
Mittwoch, 20. August
➜ Ampere, The Gutter Twins
Donnerstag, 21. August
➜ 19.30 Uhr, Olympiapark,
 Bananafishbones
➜ Metropolis, Neurosis
Freitag, 22. August
➜ ––
Samstag, 23. August
➜ Babalu, Amadeus
➜ Schlachthof, Principles of
 Uncertainty
Sonntag, 24. August
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – MSV Duisburg
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Christian Überschall
➜ Zenith, Stray Cats
Montag, 25. August
➜ ––
Dienstag, 26. August
➜ Feierwerk, The Locust
➜ Muffathalle, The Beatsteaks
Mittwoch, 27. August
➜ ––
Donnerstag, 28. August
➜ ––
Freitag, 29. August
➜ 20.00 Uhr, Seebühne Westpark,
Queen-Revival-Show
➜ 20.30 Uhr. Lustspielhaus, Matthias,
Egersdörfer
➜ Backstage Werk, Pennywise
➜ Olympiahalle, Handball Supercup 08
Samstag, 30. August
➜ 20.00 Uhr, Seebühne Westpark,
 Italienische Nacht
➜ Backstage, Tibetrea
Sonntag. 31. August
➜ Olympiapark, Nike Human Race
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß,
 Christian Überschall
➜ Arena, FC Bayern – Hertha BSC
Top of the Top’s
Im August ist der Münchner
 Urlaubsmonat. Mit den Einheimischen, vielen Taxlern machen
auch die meisten Theater und
Bühnen Sommerpause. Nur im
Brunnenhof ist fast täglich etwas
los. Die Münchner verreisen – die
Touristen kommen. Gut für Biergärten und auch uns. Aber auch
im achten Monat des Jahres ist
viel geboten. Das Isarbrückenfest
(1.–3.8.) gehört noch zur Abteilung „850-Jahr-Feier“ . Die Jakobidult (26.7.–3.8.), das Sommerfest
in der Schrannenhalle (2.8.),
 Energy in the Park (2.8.) in Riem,
Eric Clapton am Königsplatz
(17.8.) sind die Monats-Highlights.
Auch die Sandstrände (Corneliusbrücke bis 17.8, Praterinsel bis
Ende August) bringen Fahrgäste.
Im gesamten Monat Feiern im
Olympiapark (Mini-München,
Theater, Sommerfest, Lilalu). Und
auch die Zeugen Jehovas haben
sich das Olympiagelände für ihr
Treffen ausgesucht (8.–10.8.).
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37TAXIKURIER
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
0 8 9 
2 Rooms 
5 9 : 1 
8 Seasons    
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Babylon  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Cafe am Hochhaus  
City-Stadl  
Cord   
Crash   
Crowns Club  
Elser-Hallen  
Erste Liga   
Hansa 39   
Kultfabrik  
Lenbach 
Loggia 
M-Park  
Max + Moritz  
max Suite  
Milchbar    
Muffathalle  
Nachtgalerie  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Palais  
Pacha  
Pappasitos    
Prinzip  
Pure Club  
Reitschule   
Rote Sonne  
Schlachthof 
Schranne 
Skyline  
Spiegelzelt 
Substanz 
The Garden   
T i t a n i c C i t y 
Volksgarten   
Mehrtägige Termine
➜ 15.05.08 – 17.08.08, Corneliusbrücke, Isarbalkon
➜ 23.05.08 – 31.08.08, 11.00 – 2.00 Uhr,Praterinsel, Nektarbeach
➜ 02.07.08 – 23.08.08, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Endlich Allein
➜ 23.07.08 – 26.08.08, Seebühne Westpark, Kino, Mond & Sterne
➜ 26.07.08 – 03.08.08, Mariahilfplatz, Jakobidult
➜ 29.07.08 – 02.08.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara
➜ 29.07.08 – 02.08.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rebecca Carrington
➜ 01.08.08 – 03.08.08, Isarbrücken, Isarbrückenfest
➜ 05.08.08 – 09.08.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner
➜ 05.05.08 – 23.08.08, Olympiapark, Mini München
➜ 06.08.08 – 23.08.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Der Watzmann ruft
➜ 06.08.08 – 24.08.08, 19.00 Uhr, Olympiapark, Theatron
➜ 07.08.08 – 24.08.08, 12.00 – 23.00 Uhr, Olympiapark, Sommerfestival
➜ 08.08.08 – 10.08.08, Olympiapark, Kongress Jehovas Zeugen
➜ 12.08.08 – 16.08.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner
➜ 15.08.08 – 31.08.08, Olympiapark Süd, Lilalu
➜ 18.08.08 – 23.08.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt
➜ 21., 23., 24., 27., 29., 30.08.08, 20.00 Uhr, Hubertussaal, La Cecchina
➜ 24.08.08 – 26.08.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Monika Gruber
➜ 25.08.08 – 26.08.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Marc-Uwe Kling
➜ 26.08.08 – 28.08.08, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, Talents 2008
➜ 26.08.08 – 20.09.08, 20.00 Uhr (außer So., Mo.), Fraunhofer, 
Sigi Zimmerschied
➜ 27.08.08 – 28.08.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Volker Pispers
➜ 27.08.08 – 30.08.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Helmut Ruge
➜ 27.08.08 – 01.11.08, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, 
Der Neurosenkavalier
➜ 30.08.08 – 22.09.08, Ungererbad, Kino am Pool 
➜ 30.08.08 – 31.08.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
➜ 30.08.08 – 03.09.08, Sa. –16.00, So. – 19.15, Mo. – 20.00, Di. – 16.00, 
Mi., – 13.30 Uhr, ICM, ESC Congress
Letzte Meldung!
Taxikommission konstituiert
Wir bedanken uns und gratulieren den Stadträt(innen) der 
neu gebildeten Taxikommission (Frau Scheuble-Schaefer, 
Frau Dietrich, Frau Nallinger, Frau Hirsch, Herr Schmid, 
Herr Dr. Sieber, Herr Dr. Babor, Herr Kufler, Herr Dr. Menges).
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38 TAXIKURIER
Gewinnspiel
Dass es für uns Taxler immer sinnvoll ist, uns auf Besucher und deren unterschiedliche Kulturen einzustellen,
wissen wir. Ob unser gezeichneter Fiaker oder Manfred
Kraus in diesem Fall etwas übertreibt, überlassen wir Ihrem Empfinden. Lassen Sie sich doch den „idealen“ Spruch
zu dieser Situation einfallen. Wenn dieser prämiert wird,
ge winnen Sie zwei Karten für Giovane Elber’s Dinner- und
Varieté-Show, die ab 9. Oktober 2008 läuft. Schicken Sie
uns Ihren Text bis spätestens 13. August 2008 per Post,
Fax oder E-Mail (Adressen siehe Impressum). 
Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Zwei Eintrittskarten für 
„Do Brazil“ zu gewinnen!
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die
Ver-waltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor
Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag
von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
 können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rech -
nungs stellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG
ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im
1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den
 abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rück seite (mit
Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München
bei der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt
als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch
berechtigt ist.
Taxischule Info-Ansage (089) 764270
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Seite 40

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39TAXIKURIER
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nach der „Feier-Ausgabe“ beginnt wieder der normale TAXIKURIER-Alltag. Auch
in den nächsten Monaten und Jahren werden Sie die gewohnte Qualität unseres
Branchen-Mediums erwarten können. Eine Mischung aus Information, Service und
Unterhaltung. Mit diesem Konzept, verbunden mit einer ansprechenden Optik und
pünktlichem Erscheinen, sind wir absolute Marktführer in München geworden.
Diesen Status wollen wir erhalten und das Standing der Taxibranche weiter manifestieren. Sie können dazu beitragen, indem Sie den TAXIKURIER regelmäßig
 lesen und „Ihre“ Zeitschrift dadurch als interessanten Werbeträger für unsere
 Anzeigenkunden positionieren. 
Auf die nächsten 50 Ausgaben
Paul Rusch, Objektleiter
Die September-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint am 29. August 2008.
Wir planen folgende Kernthemen:
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Tony Doll (TD), Manfred Kraus (MK), 
Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), 
Alfred Lehmair (AL), Christine Reindl (CR), 
Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS),
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, 81829 München
Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
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Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
 besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Alfred Lehmair, Reinhard Zielinski 
Impressum
Vorschau September 2008
Foto: www.atelier-tacke.de
➜ Rollstuhlfahrer
Wie man diese wichtige Zielgruppe behandelt
➜ Was zeichnet einen guten Taxler aus
Fünf Meinungen
➜ Essen auf Rädern und Fiaker-ABC 
„Bestenliste Nord“ und Fortsetzung mit „A“
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Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche
Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen.
Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“
Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.)
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85551 Kirchheim Fax: 9030224