Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juni 2008

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2008. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Juni 2008
TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
Biergärten
➜ Noch nie so wichtig wie in diesem Jahr
➜ 850 Jahre München
Unsere Stadt feiert
➜ Die Fußball-Europameisterschaft
Profitieren davon auch Münchens Taxler?
➜ Full-Service für Taxler
Gespräch mit Ersan Taysi

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2 TAXIKURIER
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Samstag 10.00–16.00 Uhr
Editorial | Hoffnungsschimmer 3
Wichtige Information | Taxi-Fest Mercedes-Benz 3
Letzte Meldung | Käfer-Shuttle-Service gestoppt 3
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 4
850 Jahre München | Eine Stadt feiert 7
Leserbriefe/Forum | Aufruf 7
Die Genossenschaft | Eine Menge an Information 8
Bericht aus dem Aufsichtsrat | 10
Der Landesverband | Protokoll der Jahreshauptversammlung 13
Geschenk an alle Leser | Kostenlose Kleinanzeigen im Jubiläumsheft 15
Recht um’s Taxi | Cannabis 17
Dauerbrenner | Infos zum Datenfunk 18
Der Blick zurück | Der Juni vor 100, 75, 50, 25 Jahren 18
Jetzt red’ i | Thomas Ballnath 19
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 20
Geschichte und G’schichten | Die Gründung Münchens 22
Schrottis Fiaker ABC | Das „X“ 24
Flughafen München | Rekordzahlen 26
Taxlers Service | Adressen für alle Situationen 26
Die versteckten Schätze Münchens | Kettlerei Kainzmeier 27
Taxi-Check München | Kurzstrecken 28
Marktpolitik | ER-TAX 29
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 30
Witz des Monats | 30
Taxameter des Monats | Die neuen Taxistandplätze 31
Essen auf Rädern | Baldeplatz, Kochelsee, Goetheplatz, Lindwurm/Pocci 32
Biergärten | Heuer extrem wichtig 34
Biergartensünden | „So nicht!“ 37
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 37
Die fünf Weisheiten des Monats | 38
Messe München | Messeprogramm Juni 38
Rose des Monats | Thomas Janker 39
Zitrone des Monats | Gerotax GmbH 39
Allerletzte Meldung | 39
Die Fußball-EM 2008 | Ein Geschäft für uns Taxler? 40
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 42
München Splitter | 42
Impressum | 43
Vorschau Ausgabe Juli | 43
Inhalt
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen
● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Moosacher Str. 13, 80809 München
Tel. 089 / 35 73 18 73
Hans-Mielich-Str. 30, 81543 Mü-Giesing
Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807
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3TAXIKURIER
Editorial
Hoffnungsschimmer
Im letzten Heft berichteten wir über die
dubiose Beitreibung von Bußgeldern
durch einen Sanktionsausschuss, der keine ordentlichen Rechnungen verschickt.
Um Seriosität zu vermitteln wurde verbreitet, dass die Bußgelder, die die Fahrer
und Unternehmer berappen, an die
 Taxistiftung Deutschland weitergeleitet
werden. Auf Anfrage wurde uns aber
mitgeteilt, dass im ganzen Jahr 2006
nicht ein Cent von diesem ehrbaren Ausschuss einbezahlt wurde. Das kann wohl
kaum ein Versehen sein. Das Gewerbe
kann stolz sein auf solche Partner …
Die Aufregung über Aufzeichnungen
beim Datenfunk hat sich auf Grund der
ausführlichen Erklärungen gelegt. Einige
Kollegen beschwerten sich über den Einsatz des Datenfunks für Sammelfahrten
ab 1. Juli. Wir müssen diese technischen
Neuerungen, die für uns alle eine Ver -
einfachung der Vermittlung darstellen,
nützen.
Endlich scheint auch die Firma Kienzle
mit dem Taxameter 1150 in die Pantoffeln
zu kommen.
Ein Ärgernis sind illegale Mietwagen -
dienste, die vor Nobellokalen auf Kundenfang gehen. Hier können wir sicher 
im nächsten TAXIKURIER von ersten
 Erfolgen berichten.
Beachten Sie bitte die neuen Konditionen
für Patientenfahrten von AOK-Versicherten. Das Verhandlungsergebnis ist sicher
kein Knüller, das war auch nicht zu erwarten, da einige Rechenkünstler jeden
Preis unterbieten.
Das Institut für Demoskopie Allensbach
legte das Qualitätsranking für Dienst -
leister 2008 vor. Das Taxi und Taxifahrer
wurden von den Befragten von 21 Branchen mit Platz 9 bewertet. Noch vor 
Kfz-Werkstätten, Banken, Handwerkern,
Autohandel, Krankenhäusern, Gemeindeverwaltungen und natürlich Post, Bahn
und Telekom. Ein positiver Aspekt für
unser Gewerbe.
Imageprobleme haben offensichtlich in
erster Linie manche Kollegen für sich
persönlich. Unser Ruf ist viel besser als
manche annehmen.
Wir können nicht erwarten, dass uns von
oben oder sonst wo geholfen wird, wir
müssen uns selbst helfen, durch Kompetenz und qualitativ hoch stehende Dienstleistung.
Allensbach stellt ausdrücklich heraus,
dass sich in den letzten sechs Jahren das
Urteil der Bevölkerung über den Service
in Hotels, Restaurant und im Taxigewerbe
verbesserte. Taxifahrer wurden in 2002
nur von 36 % als gute Serviceleister bezeichnet, 2008 jedoch von 60 % – wenn
dies kein Ansporn ist?
Ihr 
Hans Meißner
Taxi-Fest am Samstag, 31. Mai 2008
von 10.00–14.00 Uhr im 
Mercedes-Benz Center Arnulfstraße 
Traditionell möchte Mercedes-Benz sich für die jahrzehntelange Partnerschaft und
Treue bei den Münchner Taxiunternehmen und Taxifahrern bedanken. 
Am Samstag, 31. Mai 2008, sind Münchner Taxiunternehmer und -fahrer wieder
ganz herzlich von 10.00 bis 14.00 Uhr in das Mercedes-Benz Center Arnulfstraße
zum Taxi-Fest eingeladen. 
Auch in diesem Jahr werden verschiedene Taxifahrzeuge präsentiert und unterschiedliche Gesprächspartner aus Pkw-Verkauf, Service, Produktmanagement
und -entwicklung als auch der Mercedes-Benz Bank anwesend sein. Vor Ort 
sind zudem noch viele Kooperationspartner rund um das Taxi-Gewerbe. Beim
Taxi-Fest haben Taxiunternehmer und -fahrer die Möglichkeit, sich bei einem
interessanten Rahmenprogramm und einem Grill buffet, auszutauschen und sich
über Neuheiten zu informieren.
Taxi-München eG stoppt illegalen 
Käfer-Shuttle-Limousinen-Service!
Wichtige Information! Letzte Meldung!
kostenlose Testsoftware
2 Fahrer + 2 Fahrzeuge
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Das günstige und einfache
TAXI-Abrechnungssystem
... und Sie wissen
was in Ihren
Taxen läuft
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4 TAXIKURIER
Top-Termine Juni 2008
Sonntag, 1. Juni
➜ 10.00 Uhr, Tonhalle, DVD-Börse
➜ 11.00 – 17.00 Uhr, Olympiapark,
AOK-Familientag
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee
➜ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentina
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Zauberflöte
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
I Puritani
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Sinfonisches Blasorchester
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Maske in Blau
➜ 20.00 Uhr, Backstage-Werk, 
Joe Satriani
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, 
Kasimir und Karoline
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Süßstoff-Wahrheit
➜ Ampere, Sara Bareilles
➜ Rote Sonne, Guz
Montag, 2. Juni
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, War da was mit der Heimat?
Los.
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Herzkasperls Her- und Hinrichtung
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Troilus und Cressida
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
I matrimonia segreta
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Lenny Kravitz
➜ 20.00 Uhr, Marstall, tauge nichts
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Max Goldt liest
➜ 21.00 Uhr, Schlachthof, 
Monday Night Fever
➜ Sunny Red, Former Cell Mates
➜ Vereinsheim, Konstantin Wecker
Dienstag, 3. Juni 
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Die Ostindienfahrer
➜ 18.30 – 20.00 Uhr, Schauburg, 
Die Ostindienfahrer
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Die Bassariden
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Peer Gynt
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die lustigen Weiber von
Windsor
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Im Dickicht der Städte
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Mito Chamber Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Budapest Festivalorchestra
➜ Feierwerk, Time Again
➜ Muffathalle, Noteworks Rock Battle
➜ Odeon, Tanzorchester
Mittwoch, 4. Juni
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Die Ostindienfahrer
➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, Le Nozze di Figaro
➜ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Herbert & Schnipsi
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Macbeth
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, I Masnadieri
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Romeo und Julia
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Der Hässliche
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Hiob
➜ 20.30 Uhr, Philharmonie, 
Klassik trifft Rock 
➜ Muffathalle, 1. Notework Rock
Battle
➜ Orangehouse, Audrey
➜ Sunny Red, Bubonix
➜ 59 : 1, Viva L’American Death 
Ray Music
➜ Vereinsheim, Christoph und Lollo
Donnerstag, 5. Juni
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Die Ostindienfahrer
➜ 19.00 Uhr, Funkhaus, 
Münchner Rundfunkorchester
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Schöne und das Biest
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, National -
theater, La Bayadere
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Don Karlos
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater,
 Romeo und Julia
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
 Invasion
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Hass
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Der Hässliche
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
I matrimonia segreta
➜ 20.00 Uhr, Schloss, 
Der Popolski-Show
➜ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Florian Kopp
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
➜ Rote Sonne, Bratze
➜ Orangehouse, Deerhunter
➜ 59 : 1, Air Traffic
Freitag, 6. Juni
➜ 9.15 – 10.05 Uhr + 10.30 – 12.00
Uhr, Schauburg, Die Ostindienfahrer
➜ 10.00 + 12.00 Uhr, Funkhaus,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, National -
theater, I Puritani
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Bläsergala
➜ 19.30– 21.00 Uhr, Schauburg, 
Die Ostindienfahrer
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater,
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Fra Diavolo
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall,
 Rattenjagd
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Down Understanding
➜ Neuland, Blackfire
➜ Ampere, Syd Matters
➜ Orangehouse, Kayo Dat
➜ Glockenbach, 
Sensi Simons Samowar
➜ Kranhalle, Panorama Plus
➜ Vereinsheim, Joon
➜ Backstage, CD-Release
➜ Atomic Cafe, Born Ruffians
Samstag, 7. Juni
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Christ O
➜ 19.00 – 22.40 Uhr, National theater,
Le Nozze di Figaro
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Die Ostindienfahrer
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Genannt Gaspodin
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenz theater,
Höllenangst
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Troilus und Cressida
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Jörg Waschinski
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
I matrimonia segreto
➜ Kranhalle, Rodelius
➜ Atomic Cafe, The Mojomatics
➜ Orangehouse, Sulphor
Sonntag, 8. Juni
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Die Wawuschels
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Frühschoppen
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligenhofkirche,
Bach: Musikalisches Opfer
➜ 11.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Romeo und Julia
➜ 15.00 – 16.15 Uhr, Marstall, 
Die Wawuschels
➜ 18.00 Uhr, Hubertussaal, Münchner
Schlosskonzert und Sushi-Time
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
La Bayadere
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Traviata
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
Lilja 4 ever
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Höllenangst
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Klaus Peter Schreiner
Montag, 9. Juni
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Kuriosa der Musikgeschichte
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Mamma Medea
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Peer Gynt
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Klein Eyolf
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
 Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ Backstage Werk, Rose Tatoo
➜ Sunny Red, The Death Set
Dienstag, 10. Juni
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Peer Gynt
Top of the Top’s
Der Feiertags-Monat Mai ist vorbei. Im Juni kein Feiertag. Das
Wetter ist schön. Überlagert wird
der Monat von der EM (7.–29. Juni). Und dann feiert unsere Stadt 
auch noch den 850ten Geburtstag.
Den Biergärten ist ihr Geschäft zu
gönnen. Am 7. und 8. des Monats
das unvermeidliche Streetlife in
der Ludwig/Leopold. Auf nach
Riem zur „Automatica“ zwischen
10. und 13.6. Das Filmfest vom
20.–28. Juni. Tollwood vom 26.6.
bis 20.7. Ganz am Anfang ein
Schmankerl in der Olyhalle:
 Lenny Krawitz (2.6.). Es wird hoffentlich ein Taxi-Monat. (PR)
 Münchens schönster Biergarten 
mit dem berühmten Holzfassaus -
schank, 5000 Plätze
 Gemütlicher alter Lagerkeller
 Festsaal und Tagungsräume
 Bayerische Feinschmecker-Küche
 Gemütlichkeit und 
bayerisches Brauchtum
 Kein Ruhetag
 Öffnungszeiten 1000 – 100 Uhr
 Durchgehend warme Küche
Augustiner-Keller München
Arnulfstr. 52  80335 München
buero@augustinerkeller.de
Tel.: (0 89) 59 43 93

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5TAXIKURIER
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Stoning Mary
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Medeia
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
 Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ottfried Fischer
➜ Orangehouse, Origin
Mittwoch, 11. Juni
➜ 10.30 – 12.10 Uhr Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
I Puritiani
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Schilf
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Der Gehülfe
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Lizzy Aumeier
➜ 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Annie Whitehead
➜ Zenith, John Fogerty
➜ Orangehouse, Bulbul
➜ Metropolis, Cryptopsy
Donnerstag, 12. Juni
➜ 10.00 + 11.30 Uhr, Funkhaus,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Das Leben ein Traum
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Romeo und Julia
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Troilus und Cressida
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Maria Peschek
➜ Orangehouse, The Gaslight Authem
➜ Muffathalle, Revolverheld
Freitag, 13. Juni
➜ 10.00 – 12.00 Uhr, Prinzregenten -
theater, Der Feuervogel
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 11.00 Uhr, Theatinerkirche,
 Münchner Bach-Chor
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 15.00 – 16.00 Marstall, 
Junge Akademie
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
La Bayadere
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Viel Lärm um nichts
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, I Masnadieri
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Hass
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Kebab
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kateryna Titava
➜ 21.00 Uhr, Theatinerkirche,
 Münchner Bach-Chor
➜ Tonhalle, Kongress Junge Märkte
➜ Backstage Halle, Hörsturz Festival
➜ Backstage, Sense May
➜ Glockenbach, Scoff
Samstag, 14. Juni
➜ 14.00 + 16.30 Uhr, Prinzregenten -
theater, Der Feuervogel
➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg, Salz
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Christ O
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus,
Ödipus auf Kolonas
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauburg, 
Der Schimmelreiter
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
 Ursli Pfister singt Randy Newman
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Romeo und Julia
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Save me
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Jan Pogany
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Die Schrift
➜ Tonhalle, L.A. Rocks Europe
➜ Backstage, Frauenarzt
➜ Glockenbach, D.N.I.
Sonntag, 15. Juni
➜ 11.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Matinee
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall,
 Heimarbeit
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Herzkasperls Her- und Hinrichtung 
➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Fra Diavolo
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Zur schönen Aussicht
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
 Ursli Pfister singt Randy Newman
➜ 20.00 Uhr, Prinzregentheater,
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Down understanding
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Idomeneus
Montag, 16. Juni
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
 Invasion
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Tod eines Handlungsreisenden
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Idomeneus
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Jewgenij
Kissin
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ Sunny Red, Meltdown
Dienstag, 17. Juni
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Spatz Fritz
➜ 10.00 + 12.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Münchner Philharmoniker
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Mann im Mond
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Herzkasperls Her- und Hinrichtung
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Romeo und Julia
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Endspiel
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Idomeneus
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Leben to go
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Avril Lavigne
Mittwoch, 18. Juni
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Idomeneus
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, I Masnadieri
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Stoiberschau
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum,
 Italienische Nacht
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Endspiel
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
089   
2 Rooms 
5 9 : 1 
8 Seasons    
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Babylon  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Cafe am Hochhaus  
City-Stadl  
Cord   
Crash   
Crowns Club  
Elser-Hallen  
Erste Liga 
Hansa 39   
Kultfabrik     
Lenbach 
Loggia 
M-Park  
Max + Moritz  
max Suite  
Milchbar    
Muffathalle  
Nachtgalerie  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Palais  
Pacha  
Pappasitos    
Prinzip  
Pure Club  
Reitschule   
Rote Sonne  
Schlachthof 
Schranne 
Skyline  
Spiegelzelt 
Substanz 
The Garden   
T i t a n i c C i t y 
Volksgarten   
Mehrtägige Termine
➜ 29.04.08 – 28.06.08, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ladies Night
➜ 08.05.08 – 15.06.08, Circus Krone, Piraten-Circus
➜ 15.05.08 – 17.08.08, Corneliusbrücke, Isarbalkon
➜ 23.05.08 – 08.06.08, Theresienwiese, Circus Flic Flac
➜ 01.06.08 – 02.06.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Pause und Alich
➜ 01.06.08 – 04.06.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bodo Wartke
➜ 03.06.08 – 07.06.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tobias Mann
➜ 04.06.08 – 05.06.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Flohzirkus
➜ 05.06.08 – 06.06.08, 9.30 – 18.00 Uhr, MOC, Cosmetic Business
➜ 05.06.08 – 08.06.08, 11.00 – 22.00 Uhr,Olympiapark, Afrika Tage
➜ 06.06.08 – 07.06.08, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Die Lieder
➜ 06.06.08 – 07.06.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Michi Altiger
➜ 07.06.08 – 08.06.08, 20.00 – 21.20 Uhr,Volkstheater, Harald Schmidt
➜ 07.06.08 – 08.06.08, Ludwig-/Leopoldstraße, Streetlife-Festival
➜ 09.06.08 – 10.06.08, Lustspielhaus, Werner Schmidbauer
➜ 10.06.08 – 13.06.08, 9.00 – 17.00 Uhr, Messe West, Automatica
➜ 10.06.08 – 14.06.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ottfried Fischer
➜ 12.06.08 – 14.06.08, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe Nord und Ost, Intersolar 2008
➜ 13.06.08 – 14.06.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rene Marik
➜ 14.06.08 – 15.06.08, Innenstadt, Stadtgründungsfest
➜ 15.06.08 – 16.06.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt
➜ 15.06.08 – 17.06.08, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bülent Ceylan
➜ 17.06.08 – 21.06.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ottfried Fischer
➜ 17.06.08 – 22.06.08, Eichenried, BMW-Golf-Open
➜ 20.06.08 – 28.06.08, Filmfest München
➜ 22.06.08 – 23.06.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Matthias Egersdörfer
➜ 24.06.08 – 28.06.08, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Klaus Eckel
➜ 26.06.08 – 29.06.08, 20.00 Uhr, Fraunhofer, Kulturtage Isarvorstadt
➜ 26.06.08 – 20.07.08, Olympiapark Süd, Tollwood
➜ 27.06.08 – 29.06.08, (27.06, 13 Uhr bis 29.06. 13.00 Uhr), Olympiapark
 Außengelände, 24-hours-Race 2008
➜ 29.06.08 – 01.07.08, 9.00 – 19.00 Uhr,MOC, Running Order Show
➜ 29.06.08 – 01.07.08, MOC, Sport Source Europe

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6 TAXIKURIER
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Molieres Misanthrop
➜ 20.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Werner
Schmidbauer
➜ Muffathalle, Unüberhörbar
Donnerstag, 19. Juni
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Residenztheater,
Molieres Misanthrop
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux folles
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum,
 Italienische Nacht
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Schnee
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Idomeneus
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
➜ Orangehouse, Municipal Waste
➜ Rote Sonne, Cluster
➜ Glockenbach, Apeyron
Freitag, 20. Juni
➜ 10.30 Uhr, Schauburg, Eine Odyssee
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Illegal
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Herzkasperls Her- und Hinrichtung
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Cage aux folles
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall,
 Heimarbeit
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Idomeneus
Samstag, 21. Juni
➜ 11.00 Uhr, Cuvilliestheater, Idomeneus
➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Idomeneo
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Residenztheater,
Der Gott des Gemetzels
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Fra Diavolo
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Illegal
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Fest
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
La Bayadere
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall,
 Rattenjagd
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal,
 Symphonie-Orchester BR
➜ Reitstadion Riem, Linkin Park/HIM
➜ Tonhalle, Valy
➜ Kranhalle, Mars Electronical Festival
➜ Glockenbach, Jupiter Jones
Sonntag, 22. Juni
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall,
 Catweazle
➜ 17.00 – 20.35 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 18.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Starke Stimmen
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Romeo und Julia
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Romeo und Julia
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Olympiastadion, Celin Dion
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
Lilja 4 ever
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Dido und Aeneas
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
Montag, 23. Juni
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
 Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 – 21.45, Uhr, Marstall,
 Heimarbeit
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Maeterlinck
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Da fahr’n mer nimmer hin
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Arena di Verona
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Mythos 68er
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Idomeneus
➜ Ampere, Jason Mraz
Dienstag, 24. Juni
➜ 9.00 – 10.00 + 10.30 – 11.30 Uhr,
Schauburg, Salz
➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater,
 Idomeneo
➜ 18.30 – 20.30 Uhr, Schauburg,
 Südseekeller
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die Zauberflöte
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Die Nacht
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Country Music
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenz -
theater, Molieres Misanthrop
➜ 20.00 – 2.15 Uhr, Schauspielhaus,
Maeterlinck
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof,
 Romantische Serenade
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Rosalie & Jakob
➜ Orangehouse, Cult of Luna
➜ Zenith, Judas Priest
➜ Backstage Werk, Xavier Rudd
Mittwoch, 25. Juni
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Südseekeller
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Boheme
➜ 20.00 Uhr – 21.30 Uhr, Marstall,
Genannt Gospodin
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenz -
theater, Im Dickicht der Städte
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Hiob
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Münchner Symphoniker
➜ Funkhaus, Seizer
Donnerstag, 26. Juni
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Sudseekeller
➜ 19.00 Uhr, Olympiapark, 
Münchner Sommernachtstraum
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Das Dreivierteljahr
➜ 20.00 – 20.50 Uhr, Werkraum,
Land ohne Worte
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenz -
theater, Androklus und der Löwe
➜ 20.00 Uhr, Marstall, tauge nichts
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Berliner Geschichte
Freitag, 27. Juni
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Südseekeller
➜ 18.00 Uhr, Cuvilliestheater,
 Idomeneo
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Südseekeller
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Michael Kohlhaas
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Die Ehe der Maria Braun
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenz theater,
Molieres Misanthrop
➜ 20.00 Uhr, Marstall, tauge nichts
➜ 20.00 Uhr, Fünf Höfe, 
HVB Festspiel-Nacht
➜ 20.05 Uhr, Herkulessaal,
 Symphonieorchester BR
➜ 24.00 Uhr, Fünf Höfe, Festspielnacht/After-Show-Clubbing
➜ Ampere, 089 Freestylebattle
➜ Backstage Halle, Beres Hammond
➜ Feierwerk, Entartet
➜ Orangehouse, Ros Paulo
Samstag, 28. Juni 
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Die Wawuschels
➜ 11.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Idomeneus
➜ 18.30 Uhr, Brunnenhof, Fußball-
EM-Finale
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Christ O
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Illegal
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Südseekeller
➜ 19.30 Prinzregententheater, 
Die Nacht
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Michael Kohlhaas
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Romeo und Julia
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Abba-Night
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Down Understanding
➜ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Nachtmusik der Moderne
➜ Glockenbach, Chianti Protokoll
Sonntag, 29. Juni
➜ 11.05 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Die Wawuschels
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Odeon Konzert
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassik
➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Fra Diavolo
➜ 18.00 Uhr, Residenztheater, Am Ziel
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Sugardaddy
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Roberto Devereux
➜ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus,
Glaube Liebe Hoffnung
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Opern auf Bayrisch
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Romeo und Julia
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Flash over
➜ Backstage, Miyari
➜ Orangehouse, Reagan Youth
Montag, 30. Juni
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Das Dreivierteljahr
➜ 16.00 Uhr, Nationaltheater, 
Tristan und Isolde
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Sommernachtstraum
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Fra Diavolo 
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Der Hässliche
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Am Ziel
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Down Understanding
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Troilus und Cressida
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Musikalische Brücken
➜ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Idomeneus
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, 
Poetenstammtisch
➜ Elserhallen, Gossip
➜ Backstage Werk, The Gossip 
(statt Elser)
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)

Seite 7

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7TAXIKURIER
Anlässlich des 850sten Geburtstages
Münchens am 14. Juni 2008 ist ein
schier unübersehbares Festprogramm
vorbereitet worden, das sich von Juni
bis August erstreckt und unter dem
Motto „Brücken bauen im Sommer
2008“ steht. Die ganze Stadt feiert –
im historischen Zentrum sowieso, aber
auch in den restlichen 24 Stadtbezirken. 
Der erste Höhepunkt der Festlichkeiten
ist das Stadtgründungsfest am 14. und
15. Juni, das die gesamte Innenstadt
in seinen Bann ziehen wird. Im Juli
folgt dann am 19. und 20. das Altstadtringfest mit einem vielfältigen
Programm. Für uns hier ebenfalls relevant: Der Altstadtring wird an beiden
Tagen für den Autoverkehr gesperrt
sein, Kreuzungsmöglichkeiten bleiben
natürlich erhalten. Der dritte Höhepunkt findet vom 1. bis 3. August
statt: das Isarbrückenfest, das etwas
venezianisches Flair in die Stadt
 bringen soll.
Es gilt also, sich einen Überblick zu
verschaffen und dann nach persönlichen Interessenschwerpunkten auszuwählen. Für uns als Taxler gilt es
darüber hinaus, sich unseren Kunden
als qualifizierte Botschafter unserer
Stadt zu präsentieren. Dies bedeutet,
dass wir über die zentralen Ereignisse
der Festlichkeiten informiert sind und
außerdem einen Vorrat an Programmen mit uns führen sollten, die wir
interessierten Fahrgästen anbieten
können. Dieses Material erhält man
gratis bei folgenden Adressen: 
➜ Tourist Information im Hauptbahnhof, Ausgang Süd, Bayerstraße,
montags bis samstags 9–21 Uhr 
➜ Tourist Information im Neuen
 Rathaus, montags bis freitags
10–20 Uhr, samstags 10–16 Uhr. 
Von großem Wert sind außerdem die
gelben Monatsprogramme im Hochformat „München im Juni“ etc., die
man überall an Tankstellen und im
Schreibwarenhandel für gerade einmal
1,65 Euro erhält. Aus ihnen erfährt
man alles Wissenswerte über Kultur,
Messen, Hotels, Museen usw. – ein
Nachschlagewerk, das sich im Alltag
immer wieder bewährt und viele
 offene Fragen der Gäste unserer Stadt
zu beantworten hilft. 
Ein Blick in die Rubrik „Top-Termine“
sichert auch manchen zusätzlichen
Stich. (BW)
Titelthema
850 Jahre München –
München feiert!
Leserbriefe/Forum
In eigener Sache
Das August-Heft vom 25. Juli ist die 50te Ausgabe des „neuen“ TAXIKURIER.
Selbstverständlich blicken wir in diesem Heft auf die vergangenen Monate und
Jahre zurück. Wir wollen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, aber auch die
 Möglichkeit geben, uns Ihre Meinung zum TAXIKURIER zu sagen. Gerne ver -
öffentlichen wir Ihr Lob, aber auch Ihre Kritik und Anregungen. Wir benötigen
Ihren Leserbrief bitte bis spätestens 3. Juli 2008 (Adresse siehe Impressum).

Seite 8

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Datenfunkinfo
Kienzle Taxameter
In der letzten Aprilwoche, teilte uns die
Firma Kienzle ARGO GmbH mit, dass
nunmehr auch Kienzle Taxameter Typ
1150 zum Datenfunk verwendbar sind.
Die Anpassung der Software wurde durch
unseren Partner GefoS vorgenommen, die
auch den notwendigen Kartenleser liefern
wird.
Wir haben mit der Firma Kienzle ARGO
GmbH vereinbart, dass die Geräte gegenseitig zu Testzwecken zur Verfügung gestellt werden und das Ergebnis einer kurzen Echtbetriebsphase abgewartet wird,
um die endgültige Freigabe und Verkaufspreise bekannt geben zu können.
Wir hoffen, noch im Verlauf des Monats
Juni 2008 konkretes berichten zu können.
Es ist allerdings jetzt schon absehbar,
dass der Mehraufwand gegenüber der bisher angebotenen Version bei 150 Euro bis
200 Euro netto, liegen wird.
Nutzervertrag
Durch intensive Mitgliedergespräche kamen wir zur Überlegung, dass der bisher
ausgereichte Nutzervertrag für den Datenfunk geändert werden muss, ohne dass
die Umstellung und das Handling beeinträchtigt wird.
Die derzeitige Formulierung brachte, im
Besonderen für Mitgliedsbetriebe mit
Fahrern, bei enger Auslegung die Möglichkeit von unzumutbaren Härten. Es
geht um den Ausschluss des ordentlichen
Rechtsweges bei Vertragsstrafen bis zu
150 Euro und Vermittlungssperren bis zu
7 Tagen.
Diese Bestimmung hatten wir in den Nutzervertrag aufgenommen, um nicht
wegen jeder Kleinigkeit von Streithammeln vor Gericht gezerrt zu werden.
Abgesehen davon, dass jedes Gerichtsverfahren einen riesigen Zeitaufwand mit
sich bringt, fallen auch erhebliche Kosten
an, wenn jemand „aus Prinzip“ gegen seine Genossenschaft vor Gericht zieht. Die
Tatsache, dass Vorstand und Aufsichtsrat
die Kosten nicht aus der privaten Haushaltskasse berappen, sondern die „aus
Prinzip“ streitenden Mitglieder das Ganze
selbst bezahlen, scheinen nur wenige zu
kapieren. Anwälte die wegen jeder Lappalie vor Gericht ziehen, findet man
heutzutage leicht.
In der neuen Fassung des Nutzungsvertrages ist ab sofort der Ausschluss des ordentlichen Rechtsweg auf Vertragsstrafen,
gemäß § 50 der Satzung auf 150 Euro
und Vermittlungssperren bis zu 24 Stunden
beschränkt.
Mit dieser Lösung ist niemand über Gebühr geschädigt.
Ergänzend weisen wir darauf hin, dass
der Nutzervertrag nicht in solchen Fällen
gilt, in denen die Ursache der Vermittlungssperre im Nichtentrichten der Nutzungsentgelte liegt. (HM)
Fürsorge
Die Tagespresse berichtete über eine
 Woche hinweg vom tragischen Tod eines
16jährigen, volltrunkenen Fahrgastes, 
der auf der B13 von einem PKW-Fahrer
totgefahren wurde. Aufsehen erregte das
Strafverfahren gegen den Taxifahrer, der
nicht verhinderte, dass der stark alkoholisierte Jugendliche auf einem Parkplatz
das Taxi verließ und den Weg zu Fuß
fortsetzte, was ihm zum Verhängnis wurde.
Wir wollen an dieser Stelle nicht auf
 Details oder nähere Einzelheiten eingehen. Vorwürfe der Eltern, Verantwortlichkeit des Wirtes und im Besonderen die
 Eigenverantwortung eines 16jährigen
hatte das Landgericht München II zu
 klären. Das breite Echo in der gesamten
Tagespresse beweist wieder einmal den
tatsächlichen Stellenwert des Taxis als
Verkehrsmittel, das für die Daseinsvorsorge der Bevölkerung unersetzbar ist. Dieser
Fall und dessen rechtlicher Hintergrund
muss uns als Betroffene interessieren.
Jeder Leistungsaustausch, so auch eine
Taxifahrt, setzt einen Vertrag voraus, in
unserem Fall einen Beförderungsvertrag.
Wir schließen täglich eine Vielfalt von
Verträgen – mündliche, schriftliche,
manchmal notarielle Verträge, oder auch
Verträge durch Übereinkünfte, wie z.B.
beim Kauf einer Zeitung an einem Zeitungskasten. Auch bei diesem Vertrag
 haben die Parteien Pflichten. Der Käufer
ist verpflichtet, den Preis für die Zeitung
zu entrichten, die Verkaufsanlage (Kiste)
pfleglich zu behandeln und wieder zu
schließen. Der Zeitungsvertrieb haftet für
die Unversehrtheit und Vollständigkeit
der gelieferten Ware (Zeitung).
Vertragsparteien beim Beförderungsvertrag für eine Taxifahrt sind der Fahrgast
und der Taxiunternehmer. Der Fahrer, der
die Dienstleistung anbietet und den Vertrag abschließt, ist nicht Vertragspartner,
sondern nur Beauftragter und Erfüllungsgehilfe des Unternehmers.
Diese Frage ist bei der Haftung aus dem
Beförderungsvertrag die Grundlage für
Ansprüche und Schadenersatz, die ausschließlich den Unternehmer treffen.
In vorliegendem Verfahren ging es nicht
um Schadenersatzansprüche, sondern um
die strafrechtliche Würdigung des Verhaltens des Taxifahrers, hinsichtlich seiner
Pflichten aus dem Beförderungsvertrag,
bei dem der Fahrer als Erfüllungsgehilfe
des Unternehmens tätig war.
Durch die Beförderungspflicht (§ 22
PBefG und Taxiordnung) sind freie Taxis
Die Genossenschaft
8 TAXIKURIER
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2

Seite 9

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9TAXIKURIER
im Pflichtfahrgebiet verpflichtet Beförderungsverträge abzuschließen.
Ausnahmen können in der Person des
Fahrgastes liegen, wenn:
➜ die zu befördernde Person eine Gefahr
für die Sicherheit und Ordnung des
Betriebes oder für das Führen des
Fahrzeugs darstellen (§ 13 BOKraft),
oder
➜ den vertraglichen Vereinbarungen
nicht nachgekommen werden kann,
z.B. der Verpflichtung den Fahrpreis
zu entrichten (Vorkasse).
Im vorliegenden Fall war der Jugendliche
mit rund 2,7 Promille offensichtlich so
betrunken, dass er von der Beförderung
ausgeschlossen werden konnte, es sei
denn, er wäre von einer weiteren Person
begleitet worden.
Nachdem ihn der Aushilfstaxifahrer aufgenommen hatten, war der Beförderungsvertrag mit allen Pflichten geschlossen,
die da sind
➜ kürzester Fahrweg (§ 38 BOKraft)
➜ besonnenes Verhalten des Fahrers 
➜ Einhaltung der straßenverkehrs -
rechtlichen Vorschriften und
➜ körperliche Unversehrtheit im
 Rahmen der Fürsorgepflicht.
Um eine Verletzung der Fürsorgepflicht
ging es vor dem Landgericht München II,
zumal der Fahrgast offensichtlich hilfsbedürftig war.
Gründe zum Ausschluss von der Beförderung nach § 13 BOKraft müssen nicht
unbedingt beim Abschluss des Beförderungsvertrages vorliegen oder erkannt
werden, sie können auch während der
Fahrt auftreten, wenn der Fahrgast randaliert oder besinnungslos wird. In diesen
Fällen besteht die Beförderungspflicht
nicht fort, die Beförderung kann abgebrochen werden. In jedem Falle ist der
Fürsorgepflicht nachzukommen, das
heißt, der Fahrgast ist so abzusetzen, dass
er in Folge nicht zu Schaden kommt.
So muss eine hilfsbedürftige Person, natürlich auch ein stark Betrunkener, entweder zu seinem Wohnhaus geleitet und
in die Obhut anderer Personen gegeben
werden. Ehefrauen reagieren oft seltsam,
wenn ein Taxifahrer den sturzbesoffenen
Göttergatten abliefert.
Ist dies nicht möglich, weil die Beförderung abgebrochen werden musste, oder
der Fahrgast nicht mehr ansprechbar ist –
bleibt nichts anderes übrig, als den Gast
bei der Polizei abzuliefern oder der Polizei zu übergeben.
Dies gilt auch für Kranke und Kinder, die
nicht einfach abgesetzt werden dürfen,
sondern z.B. den Eltern übergeben werden müssen.
Ein ähnlicher Fall ist aus Mönchengladbach Anfang der 90er Jahre bekannt. Damals zahlte ein Angetrunkener den Fahrpreis, stieg aus dem Taxi und wurde beim
Überqueren der Fahrbahn angefahren und
schwer verletzt. Der Fahrgast war mit 2,4
Promille unterwegs und beschuldigte den
Taxifahrer wegen Verstoßes gegen die
Fürsorgepflicht. Der Fahrer ging erst in
der 2. Instanz beim OLG Düsseldorf frei.
Begründung: Durch das ordnungsgemäße
Bezahlen, sowie das selbstständige und
nicht auffällige Verlassen des Taxis,
Die Genossenschaft
konnte der Fahrer nicht erkennen, dass
der Mann hilfebedürftig war.
Neben der strafrechtlichen Bewertung
dieser Fälle werden regelmäßig Schadenersatzansprüche in beträchtlicher Höhe
geltend gemacht, deren sich der Unternehmer aus dem Beförderungsvertrag
ausgesetzt sieht. Die Haftpflichtversicherung des Kraftfahrzeuges tritt nicht ein,
da die Schäden nicht beim Betrieb des
Fahrzeugs entstehen. Ratsam ist in jedem
Fall der Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung.
Wesentlich größere Sorgen macht die Tatsache, dass das Fahrpersonal keinerlei
Ahnung von derart gravierenden Rechtszusammenhängen hat. Die Ausbildungsvorschriften nach der neuen Fahrerlaubnisverordnung sind geradezu lächerlich –
bei Taxifahrern wird ein Ortskunde -
nachweis im Pflichtfahrbereich verlangt,
der von Chaoten auch noch gerichtlich
bekämpft wird.
Mietwagenfahrer müssen überhaupt
nichts wissen, es sei denn, die Betriebssitzgemeinde hat mehr als 50.000 Einwohner. Aus diesem Grunde werden
Mietwagen häufig nicht in München,
sondern in Gemeinden im Speckgürtel
zugelassen, da genügt dann eine betriebsärztliche Untersuchung – aus.
Nachdem Unwissenheit nicht vor Strafe
und natürlich nicht vor Schadenersatzforderungen schützt, ist es Pflicht des
Unternehmers geeignetes Personal einzusetzen (§ 2 BOKraft) und zu unterrichten,
z.B. mit einer Dienstanweisung – haften
tut er trotzdem. (HM)
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10 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
AOK-Vertrag
Zwischen der AOK-Direktion München
und der Taxi-München eG bestehen nach
wie vor gute Geschäftsbeziehungen auf
der Grundlage von zwei Verträgen. Einmal betrifft dies die Abwicklung von
Sammelfahrten zum Zwecke der Dialyse,
an der auch viele andere Kassen teil -
nehmen.
Der zweite Vertrag regelt die Abrechnung
von Einzelfahrten. Diese Beförderungen
werden im Pflichtfahrbereich nach dem
Tarif abgerechnet, wie auch bei Fahrten
für die VdAK-Kassen. Bei Fahrten über
das Pflichtfahrgebiet hinaus werden ab
1. April 2008 für Besetztfahrten bis zu
100 km 1,10 Euro pro Kilometer vergütet.
Fahrten über 100 Besetztkilometer hinaus
sind mit der AOK-Direktion München
 individuell zu vereinbaren.
Obwohl bekannt ist, dass einige Münchner Unternehmer diese sehr mageren
Preise unterbieten, halten wir den Abschluss eines Vertrages für erforderlich,
um überhaupt abrechnen zu können.
Fahrten über das Pflichtfahrgebiet hinaus
unterliegen nicht der Beförderungspflicht,
im Pflichtfahrgebiet gilt der Taxitarif
 ohnehin. (HM)
Standplätze
Neuordnung des Bedarfsstandplatzes 
am Regina-Haus
Der bisherige Taxistand vor dem Regina-
Haus wird mit dem Standplatz vor dem
Haus Maximiliansplatz 5 zusammengelegt. Die Kurzparkzone wird zum alten
Bericht aus dem Aufsichtsrat
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
noch ein paar Tage und ganz Fußball-
Deutschland steht wieder auf dem Kopf.
Die Fußball-Europameisterschaft 2008
startet am 7. Juni – und wieder können
Fußballfans die spannenden Spiele live
und auf Großbildleinwand, auf Neudeutsch „Public Viewing“ genannt,
 miterleben.
Im Straßenverkehr reicht Glück alleine
nicht. Für die Sicherheit sind auch Umsicht und Verantwortungsgefühl erforderlich. Aus Verantwortungsgefühl heraus, sollte sich jede Kollegin und jeder
Kollege um gesetzeskonforme Aus -
rüstung für das Taxi bemühen. Wie Sie
wissen, gab es eine Gesetzesänderung,
die die Kindersitze betraf. In diesem
 Zusammenhang überprüfte ich die integrierten Kindersitze in meinem Fahrzeug und stellte dabei fest, dass die
Kennzeichnung nicht den neuesten
Richtlinien entsprach. Meine weiteren
Recherchen ergaben, dass dies auch für
neue Fahrzeuge mit integrierten Kindersitzen der Daimler AG gilt. Nach Rück -
sprache mit der Daimler AG klärten
Mitarbeiter den Sachverhalt und stellten
dabei fest, dass die Sitze an sich den
Vorschriften entsprechen und nur die
Etikettierung falsch ist. Die Daimler AG
erwirkte daraufhin beim Kraftfahrt-
Bundesamt für diesen Sachverhalt eine
Bestätigung. Um die Zulassung für die
integrierten Sitze nicht zu verlieren, ist
es nötig, diese Bestätigung des Kraftfahrt-Bundesamtes im Fahrzeug mitzuführen.
Eine Kopie dieser Beglaubigung, auf der
auch alle Fahrzeugtypen vermerkt sind,
die diese falsche Etikettierung betreffen, liegt in den Räumen der Genossenschaft aus.
Ich möchte Sie bereits heute an unsere
Jahreshauptversammlung, die am
16. Juli 2008 in Augustiner Keller stattfindet erinnern. Unter anderem stehen
drei Aufsichtsräte zur Wahl. Wie Sie
wissen ist der Aufsichtsrat das Kontrollgremium das währen des laufenden Geschäftsjahres die Interessen aller Genossenschafts- mitglieder gegenüber dem
geschäftsführenden Vorstand vertritt.
Daher bitte ich Sie zahlreich an den
Wahlen teil zu nehmen. Ich kann Ihnen
versichern, dass die bisherigen Mitglieder des Aufsichtsrates ihre Aufgaben
ganz im Sinne der Genossenschaftsmitglieder erfüllt haben. 
Ich freue mich, Sie bei der Jahreshauptversammlung persönlich zu begrüßen
und wünsche Ihnen wie immer gute Geschäfte und stets eine unfallfreie Fahrt.
Ihre
Christine Reindl
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Seite 11

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Die Genossenschaft
Standplatz verlegt. Die Krankenanfahrtszone wird ausserhalb der Nutzung zusätzlich als Taxistand ausgewiesen. Die
Anfahrt kann nur über den Platz der
 Opfer des Nationalsozialismus erfolgen,
der Nachrückplatz ist vor der IHK am
Maximiliansplatz eingerichtet. (HM)
Neuer Taxistandplatz „Oberwiesenfeld“
In der neu gebauten Seitenfahrbahn an
der Südseite der Moosacher Strasse wurde
ein Taxistandplatz für vier Taxen eingerichtet. Dieser Standplatz dient in erster
Linie zur Bedienung von Fahrgästen die
aus dem dortigen neuen U-Bahnhof
„Oberwiesenfeld“ kommen. Zusätzlich
wird dieser Stand auch am Funk gerufen.
(AL)
Standplatz Ostbahnhof
Wegen Renovierungsarbeiten, die voraussichtlich bis Anfang August andauern,
muss am 1. Nachrückplatz ein LKW zu
Ladezwecken bereitgestellt werden. An
Werktagen (Montag bis Samstag) entfallen deshalb 2 von 9 Stellplätzen.
Nachdem sich der Standplatz auf Privatgrund befindet, bitten wir, die Bauarbeiten nicht zu behindern.
Kein „Taxi frei“ 
… an der Kreuzung Goethestr./ Bayerstr.
In letzter Zeit hat es sich ein junger
 Polizeibeamter zur Aufgabe gemacht, 
von allen Kollegen, die geradeaus von der
Goethestraße in den Taxistand „Bahnhof-
Süd“ eingefahren sind, ein Bußgeld in
Höhe von 10 Euro zu verlangen. Verständlicherweise kam daraufhin von den
Kollegen die Aufforderung, dass wir uns
um ein „Taxi frei“-Schild an der Ampel
Goethestr./Bayerstr. bemühen sollen.
Wie uns Herr Galles vom KVR mitteilte,
ist dieses Schild aufgrund der unklaren
Vorfahrtsregelungen am Taxistand
„Bahnhof-Süd“ nicht möglich. Dort besteht die Gefahr, dass ein Kollege mit den
dort querenden Fußgängern in Konflikt
kommt, wenn er geradeaus von der
 Goethestraße in den Taxistand einfährt.
Der Taxistand „Bahnhof Süd“ ist für alle
Taxis nur von der Bayerstraße, vom
Bahnhofplatz kommend, stadtauswärts
anfahrbar. Kollegen, die am „Bahnhof-
Süd“ nur ausladen wollen, empfehlen wir
den Parkplatz zwischen Taxistand und
„Sofitel“ .
Dieser Parkplatz ist auch für Kollegen, 
die aus dem Westen Münchens kommen,
über eine Furt über die Tram-Gleise
 anfahrbar.
Wie bereits bekannt, wird sich in nächster
Zukunft am „Süd-Bau“ einiges baulich
ändern. Vielleicht wird es dadurch besser
für uns. (AL)
„Taxi frei“ 
… am Beethovenplatz
Endlich dürfen Taxis legal vom Goetheplatz kommend in die Lessingstraße am
Beethovenplatz links einbiegen. Es ist
aber unbedingt die Vorfahrtsberechtigung
des Busverkehrs zu beachten. (AL)
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Seite 12

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12 TAXIKURIER
Suchmeldungen
Am Samstag, den 5. April, fand gegen
4.30 Uhr Ecke Leopold-/Nikolaistraße eine massive Schlägerei unter griechischen
Mitbürgern statt. Gesucht wird der Taxifahrer, der von einem Griechen angehalten wurde, sich dann aber abwandte und
an der Prügelei teilnahm. 
Meldung bitte an KHK, Herr Brunner,
 Telefon: (089) 5 51 72-273, melden. Wer
beförderte am Samstag, den 26. April, um
0.30 Uhr eine Dame vom Max-Weber-
Platz zum Steubenplatz – ein Nokia 6600
blieb liegen. Bitte bei Frau Choleva, Telefon: (089) 21 61-367, melden.
Am 12. November 2007um 13.40 Uhr,
 Taxistand Arabellastraße 5, wurde vom
Hotel Arabella-Sheraton Bogenhausen mit
Handzeichen das erste Taxi heran gewunken. Der Fahrer fuhr zum Hoteleingang,
wo der „Doorman“ mit dem weiblichen
Fahrgast stand. Zur gleichen Zeit rannte
der Fahrer des Erdinger Taxis, das am
Oberdinger Taxistand wartete, zu dem
Fahrgast, entriss dem Angestellten das
 Gepäckstück und lud es samt Fahrgast zu
sich in sein Taxi Marke Audi A6. Ein
 Kollege, der ebenfalls an dem Taxistand
wartete, bot sich sofort unaufgefordert als
Zeuge an. Diesen etwa 30 Jahre alten, etwa
170 cm großen netten Kollegen, bitten 
wir, sich unter Telefon (0 89) 21 61-361 bei
Herrn Zielinski zu melden. (RZ)
Die Kripo sucht den Taxifahrer als Zeugen,
der am „Atomic-Cafe“ in der Neuturmstraße einen Fahrgast ablehnte, der stark
an der Hand blutete. Seine Kleidung war
blutverschmiert. Der Mann war 25–30
Jahre alt, 180 cm groß, schlank, dunkle
kurze wellige Haare, er trug eine schwarze Baumwollstoffjacke mit grauen Applikationen bzw. ein schwarzes Longsleeve,
blaue Jeans und schwarze Turnschuhe.
Meldung bitte an KOK, Herr Sedlmeier,
Telefon: (089) 29 10-30 81. Ein Kollege,
der ebenfalls an dem Taxistand wartete,
bot sich sofort unaufgefordert als Zeuge
an. Diesen etwa 30 Jahre alten, etwa 
170 cm großen netten Kollegen, bitten wir,
sich unter der Telefon: (089) 21 61-361 bei
Herrn Zielinski zu melden. (RZ)
Kindersitze …
… der Klassen II und III mit der ECE-
Norm 03 sind zum Preis von 6,00 Euro
zuzüglich 19 % MwSt. in der Verwaltung
der Taxi-München eG erhältlich.
Neue Straßen
Bildackerstraße – von der Wilheml-Hale-
Straße nach Osten 
Georg-Lindau-Straße – von der Arnulfstraße gegenüber Stupfstraße nach Süden
Franziska-Schmitz-Straße und 
Josef-Obenhin-Straße – von der Schäringerstraße nach Westen
Schloßschmidstraße, Eisnergutbogen, 
Engasserbogen, Krumpenhofweg – liegen
westlich der Wilhelm-Hale-Straße und
sind über die Schloßschmidstraße anzufahren.
Des Taxlers-Logik
… oder: „Es kann nicht sein, was nicht 
sein darf!“
Immer wieder kommt es vor, dass Kollegen an einer Kundenadresse die falschen
Fahrgäste aufnehmen. Diese Kollegen
sind immer der irrigen Meinung, dass es
an einer Kundenadresse nur einen Fahrgast geben kann! 
Die Genossenschaft
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Auf den Gedanken, dass mehrere Mieter
in einem Mehrfamilienhaus oder Mitarbeiter in einer Firma unabhängig voneinander Taxis zum selben Zeitpunkt bestellen, kommen diese Kollegen nicht. Darauf
angesprochen, warum sie ihren Fahrgast
nicht nach seinem Namen gefragt haben,
ernten wir meist ein Achselzucken oder
die Gegenfrage: Soll ich mir den Personalausweis zeigen lassen? Diese Einstellung ist total praxisfremd und sogar
peinlich! 
Die Zentrale vergibt keine Aufträge, die
lauten: „4711, fahren Sie in die XY-Straße
und nehmen Sie auf, wen Sie dort zufällig finden!“ Es ist von großer Wichtigkeit,
dass Taxifahrer die Kunden nach dem
Namen fragen und ihm nicht den Namen
des tatsächlichen Bestellers in den Mund
legen. Bei –10° C und Eisregen heißt so
mancher Kunde plötzlich anders, nur um
das heißbegehrte Taxi zu bekommen. Die
Frage nach den Namen des Kunden kann
auch gleich in ein Gespräch mit ihm eingebaut werden und zeigt darüber hinaus
dem Fahrgast unser Interesse an seinen
Wünschen. 
Die Frage nach dem Fahrziel kann dann
gleich mit der richtigen Anrede erfolgen.
Nicht zu vergessen ist die rechtliche Seite
einer Auftragsannahme. Durch die Annahme eines Auftrages kommt ein Beförderungsvertrag zustande, der erfüllt werden muss! Bei unkorrekter Ausführung
können Regressforderungen der Kunden
auf den Taxiunternehmer zukommen!
(AL)

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Der Landesverband
Protokoll
62. Jahreshauptversammlung
des Landesverbandes 
Bayerischer Taxi- und
 Mietwagenunternehmen e.V.
Dienstag, den 29. April 2008
„Augustinerkeller“ Festsaal
Arnulfstraße 52
Tagesordnung
Öffentlicher Teil 
10.30 bis 12.30 Uhr
1. Begrüßung der Gäste und Mitglieder
durch den Vorstand
2. Tätigkeitsbericht des Vorstandes 
➜ moderne Tarifgestaltung 
➜ Rauchverbot
➜ Kassenverträge 
➜ Feinstaub – Verkehrsordnung
➜ Kindersicherung im Taxi
3. Gastreferat Siegfried W. Kerler, 
IHK Schwaben
➜ Einsatz gemeinnütziger
 Organisationen
➜ Problemstellung Sondervereinbarungen für Taxis im Pflichtfahrbereich
4. Diskussion
Mittagspause
12.30 bis 14.00 Uhr
Ausgabe der Stimmkarten
Die Mercedes Benz AG – NL München –
lädt die Tagungsteilnehmer zum 
Mittag essen ein. Wir danken im voraus
für die großzügige Geste.
Interner Teil
Beginn: 14.00 Uhr
1. Vorlage des Jahresabschlusses 2007
2. Bericht der Revisoren
3. Entlastung des Vorstandes
4. Satzungsgemäße Wahlen
a) Stellvertretender Vorsitzender
Herr Wolfgang Ziegler
b) Beiräte für 
Schwaben, Herr Heinrich Kantor
Niederbayern, Frau Christa Keil
Mittelfranken, Herr Ulrich Romeike
5. Verschiedenes
Um 10.45 Uhr eröffnete der Vorsitzende
Hans Meißner den öffentlichen Teil der
Veranstaltung und begrüßte Gäste und
Mitglieder. Sein besonderer Gruß galt den
Stadträten Frau Barbara Scheuble-Schäfer
und Herrn Dr. Babor. Vom Bayerischen
Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie war
Herr Hahn erschienen. Des weiteren waren
einige Vertreter der Bezirksregierungen
anwesend, sowie zahlreiche Vertreter von
Genehmigungs- und Eichbehörden.
Ein weiterer Gruß galt den Ausstellern
und Sponsoren der Veranstaltung, so z.B.
Herrn Karlinger von der Firma MAHAG
und Frau Zett, sowie Herrn Bekel von der
Niederlassung München der Mercedes Benz
AG, die das Mittagessen ausrichteten.
Im Tätigkeitsbericht des Vorstandes ging
Herr Meißner auf die unterschiedlichen
Entwicklungen des bayerischen Taxigewerbes ein. Durch den Wegfall bzw. den
miserablen Vergütungen vieler AOK-Direktionen und anderer Krankenkassen ist die
Existenz vieler Unternehmer stark gefährdet. Es treten bereits Versorgungsmängel
des Nachts und an Wochenenden auf, so
dass z.B. in Notfällen oder bei Trunkenheitsfahrten die Taxidienstleistungen
nicht mehr zur Verfügung stehen. 
Im großstädtischen Bereich führt die fortschreitende Konzentration zu immer größeren Betrieben und damit zu stärkerer
Auslastung der einzelnen Genehmigungen und damit zu einem Konkurrenzkampf der einem Verdrängungswettbewerb gleichzusetzen ist. In der Folge
wandert qualifiziertes Fahrpersonal ab
und die Qualität der Dienstleistung leidet.
Weitere Nachteile sind dem Taxigewerbe
durch das Nichtraucherschutzgesetz erwachsen. Die Verweildauer in Gaststätten
nimmt ab oder ist überhaupt nicht mehr
festzustellen. Kurz gesagt, das Nachtgeschäft hat unter dieser unsinnigen Vorschrift gelitten.
Wesentlich weniger Probleme hat das
 Taxigewerbe mit dem Rauchverbot in
 Taxis seit dem 1. September 2007.
Herr Meißner hob die eminente Bedeutung des Taxigewerbes für die Öffentlichkeit hervor. Nicht zuletzt aus diesem
Grunde kommt das Taxigewerbe sehr
leicht in Negativschlagzeilen, wie der
kürzliche Fall des Tölzer Taxifahrers, der
nicht verhinderte, dass ein volltrunkener
Jugendlicher aus seinem Auto stieg und
sich zu Fuß auf die Bundesstraße 13 begab, wo er tödlich überfahren wurde.
In diesem Zusammenhang erklärte der
Redner, dass nicht das Strafmaß Gegenstand des Ärgernisses ist, sondern vielmehr die Tatsache, dass hier ein Aushilfsfahrer seinen Fürsorgepflichten nicht
nachgekommen ist. Diese Fürsorgepflichten sind Grundlage des Taxigeschäftes,
leider nicht Grundlage der Ausbildungsrichtlinien. Hier werden nach wie vor nur
Ortskenntnisse uns sonst gar nichts von
Taxifahrern gefordert. Einige Deregulierer
aus Politik und Verwaltung schlugen
jüngst vor, bei Mietwagenfahrern gänzlich auf den Ortskundenachweis zu verzichten, weil nach § 49 Abs. 4 PBefG ja
die Fahrgäste Zweck, Ziel und Ablauf der
Fahrt bestimmen. Diese Auslegung des
Gesetzestextes ist abstrus.
Übrigens treffen Fürsorgepflichten nicht
nur Taxifahrer auch die Eltern, den Wirt,
der den Buben abfüllte und natürlich den
Autofahrer, der den Buben letztendlich
totfuhr. Der Kostendruck und Einnahmeausfälle führen häufig zu Forderungen
nach höheren Taxitarifen. Hier mahnte
der Redner, dass bei der Festlegung von
neuen Taxitarifen bloße lineare Erhöhungen nicht marktgerecht sind. Man sollte
sich in jedem Falle mit der Gestaltung
 degressiver Tarife auseinandersetzen.
Nachdem das Personenbeförderungs -
gesetz in der aktuellen Fassung bereits
über 25 Jahre alt ist, regte der Vorsitzende in der letzten Jahreshauptversammlung einige Veränderungen an. Nach den
zwischenzeitlichen Erfahrungen und Erkenntnissen, sollte das Taxigewerbe von
jeglicher Änderung des PBefG absehen,
da gerade aus Bundesländern wie Baden-
Württemberg, dem Saarland und auch
Niedersachsen, größte Gefahr droht, den
bewährten Rechtsrahmen gänzlich zu zerstören. Dies waren genau die Bundesländer, die versuchten das Markenzeichen
des Taxis, die Taxifarbe, abzuschaffen. Im
Visier haben diese Erneuerer bereits den
Taxitarif und die Genehmigungsdauer
von Konzessionen.
Ein kleiner Lichtblick ist in diesem
 Zusammenhang, dass just einen Tag 
vor der Jahreshauptversammlung Herr
13TAXIKURIER

Seite 14

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Der Landesverband
14 TAXIKURIER
Ministerialrat Diekmann aus dem badenwürttembergischen Verkehrsministerium
mit einer anderen Aufgabe betraut wurde.
Es steht zu hoffen, dass auch in Baden-
Württemberg Vernunft einkehrt. 
Wir in Bayern haben andere Sümpfe
trocken zu legen. Gemeint ist damit die
wirtschaftliche Subkultur durch die Hilfs -
organisationen, die gesamte Branchen zu
vernichten drohen. Gemeint ist damit das
Taxi- und Mietwagengewerbe, das Bus -
gewerbe und als nächstes werden sich die
Hilfsorganisationen auf die Gastronomie
stürzen. Im Allgäu versucht das BRK
 bereits Cafeterias in Krankenanstalten zu
übernehmen.
Nachdem das BRK und auch der MHD
nachgewiesener Weise in direkter Konkurrenz zur Privatwirtschaft treten und
sich dabei nach wie vor ihrer Gemein -
nützigkeit bedienen, 
Spendenmittel einsetzen und kaum
 Steuern bezahlen, ist hier die Politik aufgerufen schützende Hände von dieser
Schwarzarbeiterkolonie zu nehmen. In
Bayern wüten das BRK und der Malteser
Hilfsdienst am übelsten. Das BRK hat wenigstens den Vorteil, einen ordentlichen
Betriebssitz in der Holbeinstraße 11 in
München zu unterhalten. Die Kreisverbände, die Hunderte und Tausende von
PKWs gewerblich unterhalten und Personen befördern, haben keine eigene
Rechtsperson. Die vereinnahmten Entgelte landen sicher nicht alle in der Buchführung des BRK in München. Besonders
anrüchig ist dabei, dass das BRK als einzige Landesgliederung den Status einer
Körperschaft des öffentlichen Rechts hat.
Besonders gerne kooperieren manche
AOK-Direktionen mit dem BRK und dem
MHD. Diese arbeiten billiger als private
Unternehmer, die ordnungsgemäß Steuer,
soziale Abgaben und ähnliches bezahlen.
Dieses illegale Sponsoring geht sogar soweit, dass bei der Erteilung von Mietwagengenehmigungen Gebührennachlässe
für das BRK und den MHD üblich sind.
Ein besonderes Phantomgebilde ist der
MHD. Er betreibt Ortsniederlassungen die
von Diözesanbeauftragten geleitet werden. Es würde nicht wundern, wenn als
einzige diesseitige Adresse des MHD der
Vatikan auftauchen würde. 
Im Gegensatz zu privaten Unternehmern,
leisten die Hilfsorganisationen keinerlei
Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung, sondern sind über die Gemeinde -
unfallversicherung, deren Beiträge der
Steuerzahler trägt, versichert. Es kann
nicht angehen, dass Taxiunternehmer
 Betriebsprüfungen von den Sozialversicherungsträgern hinnehmen müssen und
die Sozialversicherungsträger gleichzeitig
Schwarzarbeit massiv fördern, nur um
 ihrem Sparwahn gerecht zu werden. Ein
besonderes Beispiel ist hier die AOK-Direktion Bad Reichenhall. Der zuständige
Referatsleiter, Herr Schöndorfer schloss
Verträge mit dem MHD über die Durchführung von Dialysefahrten, die übrigen
Krankenfahrten wurden dem BRK, nach
eigener Aussage übertragen. 
Für den Rest, den es noch geben soll, will
Herr Schöndorfer eine Sondervereinbarung vom örtlichen Taxigewerbe. Welchen Sinn das haben soll, weiß er wohl
selber nicht. Ähnlich verfahren die AOK
in Garmisch-Partenkirchen, das Kreiskrankenhaus Garmisch-Partenkirchen,
etc. Besonders amüsant ist die Tatsache,
dass Dialysepatienten im Landkreis
Traunstein just am selben Tage, als es den
Taxiunternehmern untersagt wurde, sie
zu befördern, per Stempel des KfH-Arztes,
Hilfsbedürftigkeit attestiert wurde. Durch
diese Hilfsbedürftigkeit unterfallen diese
Patienten den Hilfsorganisationen – korrupter geht es wohl nicht mehr. 
Eine besondere Abgrenzung zwischen
den Aufgabengebieten findet in Garmisch-Partenkirchen statt. Dort organisiert das BRK die Beförderungen im
Kreiskrankenhaus. Von 7–18 Uhr sind alle
Patienten hilfsbedürftig und werden vom
BRK gefahren. Zwischen 18-7 Uhr morgens handelt es sich um normale Taxifahrgäste, weil das BRK nicht präsent ist.
In dieser Zeit sollen Taxiunternehmer zur
Verfügung stehen und womöglich unter
Tarif fahren und zwei Monate auf ihr
Geld warten. Bei diesen Fahrten besteht
natürlich keinerlei Beförderungspflicht.
Der Gerechtigkeit halber muss allerdings
festgestellt werden, dass von den 33
AOK-Direktionen durchaus einige hart,
aber fair mit dem Taxigewerbe umgehen.
Es könnten 20 oder 30 solcher Fälle
 vorgetragen werden. Hier kümmert sich
kein Fiskus, Zoll oder Behörde gegen die
Schwarzarbeit. 
Im Anschluss an den Vorsitzenden Herrn
Meißner sprach der stellvertretenden
 Vorsitzende des Landesverbandes, Herr
Wolfgang Ziegler, Nürnberg, über: Das
rechtliche Vorgehen der Stadt Nürnberg
gegen die AOK-Nürnberg im Zusammenhang mit der Internetausschreibung an
Taxiunternehmer. Das Ordnungsamt der
Stadt Nürnberg untersagte der AOK mit
sofortigem Vollzug, das Ausschreiben von
Taxibeförderungen im Pflichtfahrgebiet,
da dies einen Aufruf zum Rechtsbruch
beinhaltet.
Als nächstes Thema handelte Herr Ziegler
die Einführung von Umweltzonen ab. In
Bayern ist München die erste und einzige
Stadt, die mit Wirkung zum 1.10.2008
 eine Umweltzone einführt. Für das Taxigewerbe treten in München bis zum
31.12.2009 offensichtlich keine Probleme
auf, da in dieser Zeit auch Fahrzeuge mit
roten Plaketten die Innenstadt befahren
dürfen. Ab 1.1.2010, dürfen nur Fahrzeuge mit gelben oder grünen Plaketten die
Innenstädte befahren. Ab 1.1.2012 dürfen
Umweltzonen nur noch mit Fahrzeugen
mit grünen Plaketten befahren werden.
Ausnahmen gibt es nicht. Ab 1.1.2009
werden Nürnberg und Augsburg dem Beispiel Münchens nachfolgen.
Herr Ziegler wies darauf hin, dass mit
Wirkung vom 8. April 2008 die Zulassung der Kindersitze der ECE-Norm 02
ausläuft. Es dürfen ab dem 9. April nur
noch Rückhaltesysteme für Kinder nach
der ECE-Norm 03 und 04 verwendet
 werden. Herr Ziegler wies auch darauf
hin, dass die serienmäßigen Sitzerhöhungen in Mercedes-Taxis und anderen irrtümlich mit der ECE-Norm 02 etikettiert
sind. Bemühungen beim Kraftfahrtbun-
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM

Seite 15

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Der Landesverband
15TAXIKURIER
desamt haben ergeben, dass in den nächsten Tagen eine Ausnahmegenehmigung
für diese Sitze vom Kraftfahrtbundesamt
 erteilt wird. Diese Ausnahmegenehmigungen sind bei den Herstellern erhältlich. Herr Ziegler wies darauf hin, dass
die Taxizentralen Nürnberg und München
preiswerte und platzsparende Kindersitze
der ECE-Norm 03 vorhalten.
Im Anschluss an die Ausführungen des
Herrn Ziegler referierte Herr Kerler von
den IHKen Augsburg und Ulm über die
rechtlichen Aspekte des Einsatzes der
Hilfsorganisationen. Herr Kerler stellte
fest, dass Kranken- und Behindertenfahrten soweit sie nicht der Freistellungs -
verordnung unterliegen, grundsätzlich
genehmigungspflichtig sind. Der Einsatz
von gemeinnützigen Organisationen wird
nach § 8a StVG näher beschrieben. Die
Geschäftsmäßigkeit einer Personenbeförderung wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass die Beförderung von einer Körperschaft oder Anstalt des öffentlichen
Rechts betrieben wird. Dies trifft eindeutig auf das BRK zu.
Nach den Richtlinien über die personenbeförderungsrechtliche Behandlung 
von gewerblichen Krankenfahrten und
gewerblichen Behindertenfahrten vom 
12. Mai 2000 dürfen 
Zivildienstleistende für gewerbliche Krankenfahrten und gewerbliche Behindertenfahrten nicht eingesetzt werden, da diese
als nicht dem Allgemeinwohl dienende
Tätigkeit zu qualifizieren ist. In der selben Richtlinie ist vorgeschrieben, dass für
den gewerblichen Bereich eine getrennte
Gewinnermittlung zu erfolgen hat. Ebenso dürfen Kraftfahrzeuge nicht aus
 Spendenmitteln beschafft werden.
Nach einer Entscheidung des Bundessozialgerichtes vom 29.11.1995 sind Krankenkassen nach SGB V, 133 verpflichtet,
mit privaten Beförderern eine Vergütungsvereinbarung abzuschließen und
mit diesen auf Grundsatz des Gleichheitprinzipes direkt abzurechnen.
Zum Abschluss von Sondervereinbarungen stellte Herr Kerler eindeutig fest, 
dass Ermäßigungen, die nicht unter den
gleichen Bedingungen Jedermann zu
 Gute kommen, nach § 39 Abs. 3 PBefG
verboten sind.
Im Bezug auf Sondervereinbarungen
merkte Herr Kerler an, dass nahezu keine
Sondervereinbarung den gesetzlichen
Anforderungen des § 51 Abs. 2 PBefG
entspricht. Danach ist ein bestimmter
Zeitraum, eine Mindestfahrtenzahl oder
ein Mindestumsatz pro Monat festzulegen. Dies ist nirgends der Fall.
Herr Kerler wies darauf hin, dass die Eck -
daten eines Rahmenvertrages für Patientenfahrten von der AOK-Bayern am
1.3.2006 festgelegt wurde. Danach sind
Abschläge bis zu 7,5 % vereinbart. Mängel dieses Vertrages sind, keine Mengenzusagen, kein Mindestumsatz und die
Tatsache, dass jede AOK jederzeit einen
billigeren Anbieter einsetzen kann. Der -
artige Verträge sind wertlos.
Auch der landesweite Rahmenvertrag mit
Baden-Württemberg ist völlig unzureichend, da er auch in den Pflichtfahrgebieten gilt und nur 0,63 Cent pro gefahrenem Kilometer und eine Wartezeit von
18,00 Euro pro Stunde zum Inhalt hat.
Als besonders trauriges Beispiel bezeichnete Herr Kerler den Vertrag mit der
AOK-Günzburg. Hier werden Einzelfahrten pro Besetztkilometer mit 1,00 Euro
vergütet. Die übrigen Voraussetzungen
nach § 51 Abs. 2 PBefG für Sondervereinbarungen fehlen gänzlich.
Herr Kerler rechnete vor, dass bei einem
Bruttokilometerpreis von 1,00 Euro, 
0,41 Euro netto pro gefahrenem Kilometer übrig bleiben. Unter diesen Voraussetzungen ist eine Auftragsannahme illusorisch. Nur Taxiunternehmer, die keinerlei
 Rechenkünste ihr eigen nennen, führen
solche Fahrten durch. Am Ende seiner
Kleinanzeigen-
Auftragsschein 
TAXIKURIER
Bitte persönlich an der Hauptkasse abgeben oder per Fax an (089) 46 88 55 oder per E-Mail an rusch.e@t-online.de
Mit der Ausgabe 8/08 feiert der TAXIKURIER ein Jubiläum. Am 25. Juli erscheint die 50. Ausgabe des „neuen“ TAXIKURIER.
Dieses Heft wird ein ganz Besonderes und dementsprechend sorgfältig vorbereitet. 
Als Geschenk an unsere Leser und Taxler sind in dieser Ausgabe alle Kleinanzeigen kostenlos. Benutzen Sie bitte nachstehendes
Formular für Ihre Anzeige und feiern Sie so unser gemeinsames Jubiläum mit uns. Ihr Team vom TAXIKURIER.
Geschenk an alle Leser!
Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen. Leerzeichen beachten. Anzeigenschluss 9. Juli 2008!

Seite 16

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Der Landesverband
16 TAXIKURIER
hochinteressanten Ausführungen
 bedankte sich Herr Kerler für die Aufmerksamkeit.
Um 12.30 Uhr schloss Herr Meißner den
öffentlichen Teil der Jahreshauptversammlung und bedankte sich bei Frau
Zett und Herrn Bekel von der Mercedes
Benz AG, Niederlassung München und
Herrn Karlinger für das Mittagessen.
Um 14.12 Uhr eröffnete der Vorsitzende
des Landesverbandes den internen Teil
der Versammlung.
Der Schatzmeister des Verbandes, Herr
Heinrich Kantor, Augsburg, trug den Jahresabschluss 2007 vor. Der ordentliche
und außerordentliche Haushalt schloss
mit einem Überschuss von 9.648,91 Euro.
Als nächster Redner trug Herr Horst
 Lager, Fürth, den Bericht der Revisoren
vor. Die Revision erfasste den Prüfungszeitraum vom 27.3.2007 bis 10.4.2008.
Beanstandungen in der Buchführung und
in der Ordnungsmäßigkeit wurden nicht
festgestellt. Besonders lobend erwähnt
wurde die ordentliche Buchführung und
Bilanzerstellung von Herrn Jäger, sowie
das Belegwesen der Frau Choleva. Der
Revisor, Herr Lager, schlug der Versammlung die Entlastung des Vorstandes vor.
Auf Antrag des Herrn Lager wurde der
Vorstand einstimmig entlastet. Unter dem
Tagesordnungspunkt, satzungsgemäße
Wahlen wurde Herr Wolfgang Ziegler als
stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes per Akklamation einstimmig
für weitere drei Jahre wieder gewählt.
Als Beisitzer für den Regierungsbezirk
Schwaben wurde Herr Heinrich Kantor,
Augsburg für drei Jahre wieder gewählt.
Als Beisitzer für den Regierungsbezirk
Niederbayern wurde Frau Christa Keil,
Passau für drei Jahre wieder gewählt.
Für den Regierungsbezirk Mittelfranken
wurde Herr Ulrich Romeike, Nürnberg
ebenfalls für drei Jahre wieder gewählt.
Alle drei nahmen ihre Wahl an.
Unter Punkt Verschiedenes stellte Herr
Kapeller ein Vermittlungssystem für kleinere Zentralen vor. Bei diesem System
wird die Hardware eines externen Unternehmens genutzt um hohe Investitionen
zu umgehen. 
Die Vermittlungssoftware für eine Stadt
in der Größenordnung wie Rosenheim beläuft sich auf cirka 6.000 bis 10.000 Euro.
Das Equipment pro Fahrzeug steht mit
cirka 1.200 bis 1.500 Euro zu Buche.
Die Datenkarten von T-Mobile mit
200 MB Datenvolumen pro Monat kosten
pro Fahrzeug 12 Euro netto.
Der hochinteressante Vortrag für kleine
Taxizentralen fachte eine Diskussion an
und stieß auf gute Resonanz.
Herr Meißner informierte die Mitglieder
über das weitere Vorgehen gegen die
Hilfsorganisationen. Obwohl bereits eine
Menge Fakten und Unterlagen gesammelt
wurden, benötigt der Landesverband weitere Einzelheiten über das geschäftliche
Verhalten der Hilfsorganisationen. Ein
entsprechender übersichtlicher Frage -
bogen wird in den nächsten Wochen
 erarbeitet und geht den Mitgliedern zu.
Herr Meißner schloss um 15.05 Uhr die
Versammlung mit dem besten Dank für
die disziplinierte Teilnahme und wünschte einen guten Nachhauseweg. (HM)
Betriebsärztliche Untersuchung
Unsere Betriebsärzte Doktor Krumpoch
und Doktor Trumm sind seit 1. April im
Ruhestand. Wir danken für die hervorragende Zusammenarbeit über fast 30 Jahre
hinweg und wünschen beiden Medizinern
einen langen Ruhestand bei bester Gesundheit. Die Nachfolger Herr Dr. Hempfling, Herr Dr. Hoppe und Frau Dr. Scholz
haben sich bereits gut eingearbeitet und
erhielten guten Zuspruch. Es werden nach
wie vor alle Untersuchungen für die Fahrerlaubnis zur Personenbeförderung für
Taxi, Mietwagen und Busfahrer durchgeführt. Die Anmeldung erfolgt unter der
bekannten Rufnummer 089/746 31 80.
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Seite 17

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Recht um’s Taxi
Cannabis
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt
Rechtsauskunft über taxirelevante Themen. 
Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt
Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer
ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrs -
ordnungswidrigkeiten spezialisiert.
17TAXIKURIER
Bekiffte Taxifahrer? Gibt es doch gar
nicht! Natürlich nicht, aber manchmal
muss man auch über Dinge reden, die es
gar nicht gibt. Eines vorweg, man kann
zu Cannabis stehen wie man will, hinter
ein Steuerrad gehört es jedenfalls nicht,
niemals. Tetrahydrocannabinol (THC) –
so heißt der Wirkstoff – beeinträchtigt 
die Fahreignung und gefährdet damit
Menschenleben. Das ist unter Wissenschaftlern (Mediziner, Biologen) völlig
unstrittig. 
1. Nicht geringe Menge – 7,5 g THC. Ist
bereits der bloße Besitz von Cannabis
strafbar? Auf jeden Fall, wenn es sich um
eine „nicht geringe Menge“ handelt.
 Gefängnis nicht unter 1 Jahr, sagt das
Gesetz unmissverständlich und ziemlich
hart (§ 29a BtMG). Und wenn die Menge
doch „gering“ ist? Manche meinen, dann
sei alles erlaubt. Falsch. Die Staatsanwaltschaft kann zwar in solchen Fällen
das Verfahren einstellen (§ 31a BtMG), sie
muss aber nicht, und sie wird es nicht,
wenn die betreffende Person zum wiederholten Mal erwischt wurde. Unter Umständen kann man mit der Staatsanwaltschaft „handeln“: keine echte Strafe, 
aber eine „Auflage“, etwa Arbeit in einer
gemeinnützigen Einrichtung oder Beratungsstunde in einer Drogeninstitution.
Und jetzt die entscheidende Frage: Wann
ist eine Menge „gering“? Wo liegt die
Grenze? 7,5 g THC sagt der Bundesgerichtshof (1984). Das entspricht ungefähr
3-4 „Konsumeinheiten“ . Wer mit mehr
rumläuft, ist entweder ein dealer
oder/und, mit Verlaub, bescheuert.
2. Fahrverbot – 1ng/ml THC. Wer Cannabis sogar im Blut hat und damit beim
Autofahren erwischt wird, begeht mindestens eine Ordnungswidrigkeit: Geldbuße
plus Fahrverbot 1–3 Monate (§ 24a
StVG). Auch hier stellt sich die Frage
nach der Grenze. Wieviel muss man im
Blut haben? Beim Alkohol hat der Gesetzgeber einen klaren Wert ins Gesetz
geschrieben: 0,5 Promille. Bei Cannabis
hat sich der Gesetzgeber bisher gedrückt.
Aber es liegen medizinische Studien vor,
die es vernünftig erscheinen lassen,
1,0 ng/ml THC als Grenze anzunehmen,
weil darunter ein Nachweis sehr unsicher
ist. So wird es in den meisten Bundes -
ländern auch praktiziert und von den
meisten Richtern abgesegnet. Sollte also
der Wert im Einzelfall darunter liegen,
gleichwohl aber – was keineswegs selten
ist – ein Bußgeld mit oder ohne Fahrverbot verhängt werden, hat die Einlegung
eines Rechtsmittels (Einspruch) Erfolgsaussichten. Denn es ist wissenschaftlich
gesichert, dass auch die „passive“ Aufnahme (Anwesenheit in einem kleinen
Raum, in dem andere Marihuana rauchen) Spuren im Blut hinterlässt, jedoch
niemals über 1 ng/ml.
3. Führerscheinentzug – Auffälliges Verhalten, 5-10 ng/ml THC. Erheblich länger
wird einem der Führerschein entzogen,
ein halbes Jahr und mehr, wenn man infolge berauschender Mittel nicht in der
Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen
(§§ 315c, 316 StGB). Der Unterschied zum
Vorherigen besteht darin, dass einem jetzt
die Fahruntüchtigkeit nachgewiesen werden muss. Das kann durch zweierlei geschehen. Entweder äußere Auffälligkeiten
wie Fahrfehler, Ausfallserscheinungen,
gerötete Augen, Verlangsamung, gesteigertes Selbstbewusstsein und anderes
mehr (die Polizei hat einen umfangreichen Katalog hierzu). Oder eine besonders
hohe Menge THC im Blut; darunter verstehen viele Gutachter eine Menge ab 
5-10 ng/ml; in solchen Fällen wird schon
bei wenigen Verhaltensanzeichen auf 
eine durch Cannabis verursachte Fahr -
untüchtigkeit geschlossen.
4. Fahrerlaubnisentzug durch Behörde –
regelmäßiger Konsum , 75 ng/ml THC-
COOH. Nicht nur Polizei, Staatsanwaltschaft und Amtsgericht sondern auch die
Führerscheinbehörde geht gegen kiffende
Autofahrer vor. Sie kann einem den Führerschein selbständig wegnehmen oder
z.B. nach Ende der Fahrverbotsstrafe
nicht wieder erteilen. Dazu ordnet sie zunächst einen MPU-Test an (medizinischpsychologische Untersuchung, § 14 FeV).
Es muss jedoch mehr bewiesen werden
als dass jemand schon wieder THC im
Blut hat. Das BVerfG hat gesagt, wer nur
gelegentlich Cannabis konsumiert, kann
durchaus die übrige Zeit imstande sein,
sicher Auto zu fahren. Deshalb muss
 einem die Führerscheinbehörde beweisen,
dass man Cannabis regelmäßig konsumiert. Wieder die Frage: Wo liegt die
Grenze, was ist „regelmäßig“, was nur
„gelegentlich“? Viele Gutachter sagen,
„einmal im Monat“, das sei nur gelegentlich, wohl auch „ein paar Mal“, aber
 keinesfalls ein „nahezu täglicher“ Konsum. Und wie weisen sie es einem nach?
Jetzt wird ein Abbauprodukt wichtig, 
das THC-COOH. Wer davon mehr als
75 ng/ml im Blut hat, dem wird in der
Regel der Führersein entzogen. Ebenso
wenn zwei Messungen in kurzem Abstand (z.B. 8 Tage) jedes Mal einen Wert
über 5 ng/ml ergeben. Auch eine Haaruntersuchung kann Erkenntnisse liefern.
Denn ein einmaliger Konsum hinterlässt
keine Spuren im Haar. Der Test muss
 daher negativ ausfallen. Ist das nicht 
der Fall kann von einem mindestens
 „gelegentlichen“ Konsum, wahrscheinlich
mehr, ausgegangen werden.
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g +0.#55814$'*#.6'0g

Seite 18

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18 TAXIKURIER
Dauerbrenner
Infos zum Datenfunk:
Neuerungen in der neuen Softwareausbaustufe des Datenfunks in der 
Version 1.131.1.0
Wir sind immer bemüht, Neuerungen und Verbesserungen so schnell , aber auch 
so fundiert wie möglich umzusetzen. Dies kommt Ihnen als Nutzer zugute, weil Sie
dadurch ein immer stabileres Programm bekommen.
Was haben wir also in die Version 1.131.1.0 alles „reingepackt“?
Die größte Änderung ist das im Hintergrund arbeitende komplett neue Verbindungsmanagement.
Man merkt beim Programmstart, dass ein neues Logo erscheint und der Start
 insgesamt etwas länger dauert. Dies liegt daran, dass zunächst ein hinter dem
„com4cab“ (=Datenfunkprogramm) arbeitendes eigenständiges Verbindungsprogramm (modifiziertes GSM-Control) aufgebaut wird. Dieses Programm überwacht
im Hintergrund des „com4cab“ permanent die Verbindung zum Server der Zentrale. Das funktioniert ähnlich wie das ‚Anpingen’ von Client-PCs in Netzwerken.
 Erfolgt dreimal keine Antwort auf einen ‚Ping’ (Intervall wird von Ping zu Ping
kürzer) beendet das GSM-Control die Telefonfunktion des iPAQs und startet neu.
Diese Art des Handlings der Verbindung hat sich über Monate hinweg als die
 zuverlässigste Variante erwiesen und erhöhte spürbar die Verbindungsstabilität. 
Weiter haben wir in diesem Softwareupdate den neuesten Stand der Datenbanken
für das mobile Adressbuch des iPAQs („Adresslisten“) beigepackt.
Auch erweiterten wir das Menü des iPAQs um den Menüpunkt „Infos an alle“ . Hier
können Sie Mitteilungen an alle Datenfunker auch noch im Nachgang lesen. Dies
war bis dato nur bei den Nachrichten möglich.
Last but not least ist in diesem Update auch noch eine überarbeitete Version der
Quittungen für Kreditkartenfahrten enthalten. Dieser zweiter Ausdruck ist jetzt
nicht mehr als ‚Kopie’ bezeichnet, da diesen Beleg der Kreditkarteninhaber oftmals
steuerlich geltend macht. Dass bei dieser Kopie für den Karteninhaber die Kreditkartennummer nicht vollständig lesbar ist, ist auf Nachfrage bei den Kreditkartenunternehmen notwendig. Dadurch wird der Karteninhaber vor Missbrauch geschützt. In der Vergangenheit kam es leider immer wieder vor, dass Belege
weggeworfen wurden und mit den Kartendaten Schaden angerichtet wurde. (NL)
Im Juni …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren
1908, 7. Juni: Deutschland verliert
ein Fußball-Länderspiel gegen
Österreich in Wien mit 2:3.
… vor 75 Jahren
1933, 21. Juni: Verbot der SPD und
Verhaftung ihrer Funktionäre.
1933, 24. Juni: Reichsgesellschaft
zum Bau der Autobahnen gegründet.
… vor 50 Jahren
1958, 1. Juni: Die französische 
Nationalversammlung wählt Charles
de Gaulle zum neuen Ministerpräsidenten.
1958, 28. Juni: Im Spiel um den
dritten Platz unterliegt bei der
Weltmeisterschaft in Schweden die
deutsche Nationalmannschaft
Frankreich mit 3:6. Star der WM ist
Pele von Weltmeister Brasilien.
… vor 25 Jahren
1983, 5. Juni: Jürgen Hingsen aus
Uerdingen stellt mit 8.777 Punkten
einen neuen Weltrekord im Zehnkampf auf.
1983, 29. Juni: Die Bundesregierung übernimmt die Bürgschaft für
einen Kredit von einer Milliarde
DM an die DDR.

Seite 19

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Viele Münchner Taxler kennen die 
Adresse des Versicherungsbüros Ballnath.
Nur wenige wissen jedoch, dass es auch
seit über 30 Jahren ein Taxiunternehmen
Ballnath gibt. 
12 Taxikonzessionen betreibt die Firma
Ballnath. In der Vergangenheit war das
Firmenkonzept auf den Betrieb mit 
Alleinfahrern ausgerichtet, dies ist laut 
Thomas Ballnath jedoch aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr möglich. 
Inzwischen sind nur noch 3 Taxis mit 
Alleinfahrern unterwegs, der Rest ist im
Schichtbetrieb. Thomas Ballnath: „Ein 
Alleinfahrer kann heutzutage die Umsatzvorgaben (1300 Umsatz pro Woche bei
km-Schnitt von 1,10 Euro/km) nicht mehr
erfüllen, außer er würde 7 Tage in der
Woche arbeiten, aber das ist nicht 
zulässig“
Thomas Ballnath sieht als schärfste Konkurrenz die Münchner Mietwagen-Szene:
„Da werden alte, heruntergeschlampte
schwarze Fahrzeuge eingesetzt, und der
Fahrer trägt eine Krawatte. Und genau
das zieht beim Kunden. Was hilft uns der
beste Fuhrpark der Welt, wenn sich der
Fahrer nicht entsprechend repräsentiert.“
Die Idee, gepflegtes Auftreten mittels
 einheitlicher Firmenkleidung (Corporate
Identity) betrachtet Thomas Ballnath
nicht als die Lösung des Problems, vielmehr ist der Taxiunternehmer gefordert,
auf sein Fahrpersonal einzuwirken, wenn
es durch kurze Hose oder Jogginghosen
bzw. mit durchgeschwitzten Schlabber-
T-Shirts negativ auffällt.
Aus der Sicht Thomas Ballnaths tut das
Taxigewerbe zu wenig bzw gar nichts,
um die Konkurrenz Mietwagen abzufangen. Auch der sich abzeichnende Trend
der steten Verschlechterung der Sprachkenntnisse macht ihm große Sorgen. 
„Es rufen bei mir Leute an mit den Worten ‚Brauchst du Fahrer’ und stellen
 sofort Forderungen und Ansprüche. Da
ist es am besten, sofort das Gespräch 
zu beenden“
Großen Wert legt die Firma Ballnath auch
auf stets saubere und technisch einwandfreie Fahrzeuge. Über 30 Jahre waren nur
AUDI-Taxis im Einsatz. Umso mehr bedauert man nun, dass sich AUDI aus der
Taxibranche zurückgezogen hat. Mittlerweile sind vorwiegend VW Touran im
Einsatz. Thomas Ballnath ist mit diesem
Auto zufrieden, wenngleich doch deutliche Qualitätsunterschiede zum AUDI
 feststellbar sind. Wichtig ist, dass die
Fahrzeuge nur solange gefahren werden,
wie die Garantiezeit läuft. 
Umsatz ist für Thomas Ballnath nicht
 alles. Es muss alles passen. Wenn der
Fahrer stets unter Strom steht, passieren
mehr Unfälle, der Service und die
 Qualität leiden darunter, die gesamte
Dienstleistung wird dadurch schlechter.
(TK, PR)
Thomas Ballnath
Jetzt red’ i
Name: Ballnath
Vorname: Thomas
Beruf: Taxiunternehmer 
(kein Taxischein)
Alter: 30
Sternzeichen: Krebs
Familienstand: Ledig 
Geburtsort: Gräfelfing
Wohnviertel: Neuried
Hobbies: Segeln, Wandern, Golf
Musik: Nichts bestimmtes
Urlaub: Italien
Mini-Steckbrief:
Mit der Rubrik „Jetzt red’ i“ will der 
TAXIKURIER Kollegen, Personen des
 öffentlichen Lebens und Persönlichkeiten
aus der Branche die Möglichkeit geben,
gewisse Dinge aus ihrer Perspektive zu
durchleuchten oder gerade zu rücken, 
die für alle Kollegen von Interesse sein
könnten. Dabei geht es nicht um Frust -
bewältigung oder Beschimpfungen wegen
persönlicher Animositäten. Ziel soll sein,
in die „tagespolitischen Diskussionen“ der
Taxler an gewissen Standplätzen klärend
einzugreifen. Soweit das überhaupt
 möglich ist! Die Auswahl der Kommen -
tatoren trifft der TAXIKURIER und ist
selbstverständlich subjektiv ohne ein
 gerüttelt Maß an Objektivität aus dem
Auge zu verlieren. Die Kommentare 
geben immer die Meinung des Verfassers
wider und nicht des TAXIKURIERS!
Albert Roßhaupter Str. 37
Geöffnet von 17 bis 04 Uhr.
Parkplätze vorhanden
Tel 089/7698058
Steaks und andere Spezialitäten!
Cafe Camus
Sonntag; Schnitzeltag 5,90 !
Dienstag Burgertag!Super Cocktails! Freitag; Pastatag 4,90 !
Donnerstag; Whisky-time!!
19TAXIKURIER

Seite 20

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20 TAXIKURIER
Kann man eine Rechtsschutzversicherung sofort nach 
Abschluss in Anspruch nehmen?
Ja und nein. Generell besteht zum Beispiel bei einer Verkehrsrechtsschutzversicherung sofort nach dem Abschluss
Versicherungsschutz. Bei Rechtsstreitigkeiten zwischen
Fahrer und Unternehmer zum Beispiel besteht bei den
meisten Anbietern eine Wartezeit von bis zu 3 Monaten
nach Abschluss. 
Was ist „Schadenersatzrechtsschutz“?
Ein weitestgehend unbekannter und doch in vielen Policen
(§ 21 ARB) mitversicherter Punkt. Ein betrunkener Fahrgast
übergibt sich in einem Taxi. Am nächsten Tag möchte der
Fahrgast von seinem Missgeschick nichts mehr wissen und
weist die Forderung des Taxiunternehmers auf Zahlung 
der Fahrzeugreinigung zurück. Nun kann der Unternehmer
der eine dementsprechende Police besitzt, die Forderung
erst über seinen Rechtsanwalt und dann sogar gerichtlich
geltend machen und den Verursacher verklagen. Die Kosten
trägt die Rechtsschutzversicherung.
Was ist „Ordnungswidrigkeiten Rechtsschutz“?
Häufiges Thema im Straßenverkehr sind Ordnungswidrigkeiten. Doch wenn es einmal ordentlich blitzt ist nicht
gleich alles zu spät. Auch diese Fälle sind in den meisten
Verkehrsrechtsschutz-versicherungen mitversichert (§ 21
ARB). Der sogenannte Ordnungswidrigkeitenrechtsschutz
bietet z.B. im Verkehrsbereich die Möglichkeit, nach einem
Rotlichtverstoß mit seinem Bußgeldbescheid zum Anwalt
zu gehen und ggf. sogar im Einspruchverfahren vor Gericht
zu ziehen. In vielen Fällen kann man auf diesem Wege zum
Beispiel ein Fahrverbot in ein höheres Bußgeld umwandeln.
Die Kosten trägt die Rechtsschutzversicherung.
Was ist wenn die die Versicherung dem Kunden kündigt?
Grundsätzlich sind Versicherungsgesellschaften auch 
nur Wirtschaftsunternehmen mit der Absicht, Gewinn zu
erzielen. Wenn Die Versicherung keinen Gewinn mehr
macht steigen entweder die Beiträge oder die Versicherung kündigt dem Kunden. Es ist daher immer ratsam, die
Versicherung überlegt in Anspruch zu nehmen und allen
Beteiligten „aussichtslose“ Verfahren zu ersparen. Wenn
einem Kunden einmal von seiner Versicherung gekündigt
wurde, wird es meistens schwierig und vor allem teuer,
wieder eine neue zu finden!
Fahrgefühl der Extraklasse – mit NewsCab 
Neues On-Board Informationssystem für Taxiunternehmen
Wissen, was läuft 
Wer Kollegen in Dänemark oder Großbritannien kennt, 
ist den neuen digitalen Informationsmedien für Taxen
vielleicht schon einmal live begegnet. Tatsächlich hält die
neue Generation elektronischer Gastfreundlichkeit auch
ab Juli 2008 in München Einzug. Denn das Unternehmen
NewsCab aus Böblingen bietet an, in den nächsten drei
Pinnwand
Schwarzes Brett der Branche
Taxi-Rent-Partner umgezogen
Seit April 2008 sitzt TRP in anderen Räumen. Nachdem
man 22 Jahre im MAN-Industriepark wirkte, ist das
 Augsburger Unternehmen nun im Pfister- Industriepark
anzutreffen. Auf 400 Quadratmetern Bürofläche und
500 Quadratmetern Werkstattfläche beschäftigt man
15 Mitarbeiter. Deutschlandweit stehen insgesamt 45 Mit -
arbeiter in Diensten des Unternehmens. Fünf Minuten von
der Ausfahrt Augsburg Ost entfernt hat man hier im
Stadtteil Lechhausen eine ideale Basis, um für alle Taxis
sämtliche Voraussetzungen wie Datenfunk etc. zu schaffen. Derzeit unterhält man in ganz Deutschland inklusive
der Fahrschul-Autos 230 Fahrzeuge. Thomas Zimmermann, Inhaber des Unternehmens, der sich nach einem
komplizierten Beinbruch auf dem Weg der Besserung befindet, berichtete stolz über eine Kooperation mit der Ford
AG, die ihm 30 Fahrzeuge (Mondeo, Galaxy) zur Verfügung gestellt hat. Unter dem Motto „Ford hält Sie mobil“
stellt man diese Taxis Unternehmern mit selbst verschuldeten Unfällen oder Ausfällen, die selbst zu bezahlen sind,
für 59 Euro/Tag (inkl. 300 km) zur Verügung. Ebenso
 erwähnte er die reibungslose Zusammenarbeit mit der
 Station in München in der Ehrwalder Straße. (PR)
Rechtsschutzversicherung: Was ist versichert?
Maximilian Junker, Versicherungsmakler aus Ottobrunn 
und seit Jahren auf die Versicherung von Taxiunternehmen
spezialisiert, informiert über das Thema Rechtsschutz -
versicherungen für Taxiunternehmen.
Mit einer Rechtsschutzversicherung sichern Sie Ihren
 Betrieb gegen Kosten aus rechtlichen Streitigkeiten ab.
Rechtsanwaltsgebühren, Gerichts- und Sachverständigenkosten können von einer Rechtsschutzversicherung übernommen werden. Soweit dürfte es allen bekannt sein. 
Was ist jedoch genau versichert und was nicht? Zahlt die
Versicherung sofort nach Abschluss der Police? Ist ein
Rechtsstreit vor dem Arbeitsgericht mitversichert? Dies
 alles sind einige von vielen Punkten, über die immer
 wieder Unklarheit herrscht.

Seite 21

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21TAXIKURIER
Jahren 2000 Taxis mit seinem neuen „NewsCab“-
 System auszustatten. Nach München werden weitere
NewsCab-Taxis in Frankfurt, Hamburg, Berlin und
 anderen deutschen Großstädten an den Start gehen. 
Schneller und einfacher Einbau
Beim neuen NewsCab-System ist in den Nackenstützen
ein kleiner Flachbildschirm integriert, wo sich der Fahrgast aus bis zu sechs verschiedenen Kanälen gezielt
 aktuelle Informationen in Deutsch oder Englisch abrufen
kann. Natürlich kann er Ton und Bild auch jederzeit wieder ausschalten. Über den TouchScreen wählt er dann
leicht und bequem beispielsweise Nachrichten, Börsen -
kurse, Flugzeiten oder Touristeninformationen. „Grundsätzlich sind die Fahrgäste an unbegrenzten Informationsmöglichkeiten interessiert. Ich bin der Auffassung,
dass diese unauffällige und dezente Werbung und der
 hohe Informationsgehalt des Mediums von einheimischen
wie fremden Fahrgästen gut angenommen werden“,
unterstützt Hans Meißner, Vorstand (GF) der Taxi München eG, das digitale Aufrüsten der Wagen mit NewsCab.
„Es ist auf alle Fälle einen Versuch wert, mit diesem
 neuen Informationsmedium die Qualität des Taxis zu steigern.“ Das ganze System finanziert sich über Werbung,
wobei der Wagenbesitzer sogar an den Anzeigenumsätzen
beteiligt ist. Kosten fallen für ihn nicht an, weder für die
NewsCab-Technik, noch für den rund vierstündigen Einbau, der am Fahrzeug fast nichts verändert und problemlos bei allen Wagentypen durchgeführt werden kann. In
München übernehmen lokale Partner die Montage und
dazu den anschließenden Service. Eine zentrale Hotline ist
jederzeit erreichbar vermittelt die Serviceeinsätze. 
Innovative Mehrwerte für Taxiunternehmer
Großes Interesse zeigen laut NewsCab zahlreiche Tourismusverbände, Zeitungsverlage, Banken, Hotels und
Elektronikanbieter. In Zusammenarbeit mit Medienunternehmen garantiert NewsCab nicht nur die Aktualisierung des Mediums alle 15 Minuten, sondern auch 
die hohe Qualität der ausgestrahlten Berichte, Spots und
Anzeigen. Über UMTS werden die Daten in einem geschlossenen System übermittelt um eine höchstmögliche
Werbeexpandierung zu erreichen. Gery Winkler von
NewsCab: „Taxi-Unternehmer können sich mit NewsCab
als besonders innovativ positionieren und ganz automatisch mehr Service bieten, was unter Umständen zu längeren Fahrten führt bis hin zu ein- oder mehrstündigen
Touristenfahrten – wie das bereits in Kopenhagen gemacht wird. Alle hierfür notwendigen Informationen
werden minutenaktuell in dem Netzwerk übertragen.“
Eines der ersten Münchener NewsCabs zum Anfassen
wird am 16. Juli auf der Jahreshauptversammlung der
Taxi-München eG im Augustinerkeller präsentiert.
Kontakt: NewsCab GmbH, Sabine Augustin
Otto-Lilienthal-Straße. 5, 71034 Böblingen
Tel.: 07031/6288-520, Fax: 07031/6288-500-520 
office@newscab.eu, www.newscab.eu
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469,00 Euro / 2200 AT = 21 Cent pro Tag
Alle genannten Preise verstehen sich zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
Neues aus Moskau
Seit kurzem gibt es spezielle Taxis von Frauen für Frauen. 
Die Fahrzeuge sind an ihrer Farbe zu erkennen und werden
nur von Frauen gesteuert. Grund für die Besonderheit: Viele
russische Männer, also auch Taxler, frönen einen ungenierten
Machismo und glauben, in weiblichen Fahrgästen nicht 
nur den Faktor Umsatz sehen zu können. Sie halten es für
normal, weibliche Kunden mit Annäherungsversuchen zu
 belästigen und den Fahrpreis, wenn möglich, in Naturalien
abzurechnen. (BW)
April-Gewinner des Jubiläums-Gewinnspiels vom 
Versicherungsbüro Crasselt steht fest
Rudolf Jungbauer, langjähriger Kunde des Versicherungs -
büros Crasselt, hat neben einem 1.000-Euro-Reisegutschein
auch einen Gutschein über 200 Euro der Jochen Schweizer
GmbH gewonnen. Die kommenden Verlosungen des Gewinnspiels (siehe TAXI KURIER 4/08) erfolgen in den Monaten
 Juni, August, Oktober, November. (PR)

Seite 22

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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
 langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
 Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
Die Gründung Münchens am 14. Juni 1158
gleichzeitig. Die Gegend war also nicht
besiedelbar. 
Vier Hügel
Rom wurde bekanntlich auf sieben Hügeln erbaut, bei uns mussten vier reichen.
Denn inmitten der gefährdeten Kiesebene
erhoben sich vier Hügel, die bei Hochwasser trocken blieben und daher besiedelt werden konnten. Sie gehörten zum
Benediktiner-Kloster Tegernsee und trugen eine kleine Kapelle, eine klösterliche
Ansiedlung und einige sonstige Hütten,
in denen Fischer und Fuhrleute für die
manchmal benutzbare Furt ihr karges
 Leben fristeten. Diese Hügel sind heute
noch als Erhöhungen in der Altstadt 
zu erkennen: Frauenplatz, Alter Hof,
 Marienplatz und Rindermarkt. 
Geld regiert die Welt
Seit Jahrhunderten schon verlief eine
Fernhandelsstraße von Ost nach West und
natürlich auch in die andere Richtung,
die bei Oberföhring auf einem hölzernen
Steg die Isar überquerte, ungefähr wo
heute das Stauwehr steht. Die wertvollste
auf ihr transportierte Fracht war das Salz
aus dem Salzkammergut, damals auch als
„weißes Gold“ bezeichnet. Oberföhring
gehörte nicht zum Herzogtum Bayern,
sondern zum Bistum Freising, und die
Brücken- und Straßenzölle flossen daher
in die kirchlichen Kassen. Der Münchner
Stadtrat hat den ungefähren Verlauf dieser Salzstraße mit entsprechenden Straßenbenennungen nachgezeichnet: Salzstraße, Stegmühlstraße (nach einer Mühle
am Isarsteg), Salzsenderweg (= Spediteure
des Salzes), An der Salzbrücke, An der
Schanze (Befestigungsanlage der bischöflichen Zöllner) und Pernerkreppe (Kreppe
= steiler, vom Wasser ausgewaschener
Weg an einem Hang). Beim heutigen
Nordfriedhof ging es das Hochufer 
wieder hinauf und dann weiter bis zur
Lech-Brücke bei Kaufering.
Herzog Heinrich der Löwe, der neben seinem Stammland Sachsen seit 1156 auch
noch über Bayern herrschte, wollte den
lukrativen Flussübergang auf sein Gebiet
verlegen und ließ deshalb die Brücke bei
Oberföhring im Jahr 1157 zerstören. Eine
neue Brücke entstand sogleich an einer
Stelle der Isar, wo eine Insel das Überspannen des Flusses durch eine doppelte
Konstruktion erleichterte, die heutige
Ludwigsbrücke. Der Name „Zweibrückenstraße“ stammt daher. 
Durch die Versetzung des Flussübergangs
nach Süden musste auch die Salzstraße
verlegt werden. Auch ihr Verlauf lässt
Am 14. Juni 2008 feiert die Stadt München ihren 850sten Geburtstag mit einem
umfangreichen Fest- und Kulturprogramm. Das Fremdenverkehrsamt tut das
Seine, um dieses Ereignis national und
international bekannt zu machen. Es
steht also zu hoffen, dass viele Fremde
ihren Weg nach München finden, mit uns
fahren und vielleicht auf unsere heimatkundlichen Kenntnisse vertrauen.
Die Isar – der unberechenbare Gebirgsfluss
850 Jahre sind eine lange Zeit – für den
Einzelnen sicherlich, nicht aber in der
Gesamtsicht. Denn München ist eine relativ junge Stadt, auch verglichen mit den
umliegenden Dörfern, die inzwischen eingemeindet wurden. Diese Dörfer sind
 allesamt viel älter als das Millionendorf,
zu dem sie heute gehören. Einige Beispiele mögen dies zeigen: Allach wurde zum
ersten Mal im Jahr 774 urkundlich erwähnt, Aubing 1010, Berg am Laim 812,
Giesing 790, Haidhausen 808, Sendling
um 779, usw. Diese Orte konnten früher
als München entstehen, weil sie oberhalb
der hochwassergefährlichen Isar lagen.
Diese zog sich zwischen ihren nach-eiszeitlichen Hochufern in einer Kies-Einöde
dahin und floss je nach Wassermenge
einmal hier und einmal dort, bei Hochwasser möglicherweise auch überall
22 TAXIKURIER
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Seite 23

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sich im heutigen Stadtbild gut nachverfolgen: Äußere Wiener Straße (in die
Richtung führte die Fernstraße, seit 1955
Einsteinstraße), Innere Wiener Straße, Am
Gasteig (= steiler Weg am Hang), Ludwigsbrücke und Zweibrückenstraße. Entlang einer Vertiefung, die heute noch den
sprechenden Namen „Tal“ trägt, ging es
sodann hinauf zu den vier Hügeln. Weiter
im Westen führte die Landsberger Straße
zur gleichnamigen Stadt, die als Festung
von Heinrich dem Löwen neu gegründet
wurde und wo nun eine neue Brücke über
den Lech führte. Kaufering, das nicht so
effektiv ummauert werden konnte wie
Landsberg, verlor seine Bedeutung. 
Der Augsburger Schiedsspruch vom 
14. Juni 1158
Der aus der Brückenverlegung entstandene Konflikt zwischen Bischof Otto von
Freising und Herzog Heinrich dem Löwen
kam auf dem Reichstag des Jahres 1158,
der in Augsburg abgehalten wurde, zur
Sprache. Kaiser Friedrich I. Barbarossa 
(= Rotbart) unterschrieb am 14. Juni 1158
einen Kompromiss. Die Lage der neuen
Brücke wurde anerkannt, dafür erhielt der
Bischof von Freising ein Drittel aller Einnahmen, die sich aus der Flussüberquerung ergaben. Kein schlechtes Geschäft,
denn nun erhielt er Geld, ohne sich um
die Instandsetzung der Brücke oder die
Gehälter der Zöllner kümmern zu müssen. 
Der Herzog von Bayern erhielt das Recht,
bei seiner neuen Brücke eine Stadt zu errichten. Dies bedeutete konkret: Er durfte
Märkte abhalten, den Händlern entsprechende Gebühren abverlangen und er
durfte verlangen, dass alle Waren, die
über die Brücke transportiert wurden, in
dieser Stadt gelagert werden mussten,
was wiederum Stapelgeld einbrachte.
Außerdem durfte der Herzog eigene Münzen prägen lassen, die – wie heute auch
noch – einen weit höheren Nennwert als
Materialwert besaßen, also die bekannte
Wertschöpfung. 
Und ganz wichtig: Der Herzog erhielt das
Recht, die vier Hügel und ihre windigen
Gebäude mit einer Mauer zu umgeben,
damit das entstehende Wirtschaftszentrum vor bewaffneten Neidern geschützt
war. Das war die Gründung Münchens,
dem „Ort bei den Mönchen“, ein juristischer Akt, der auch heutzutage häufig
vorkommt. Als Beispiel sei das ehemalige
Kartoffel- und Krautdorf Garching genannt, das infolge der Technischen Universität immer größer und deshalb von
der Regierung von Oberbayern im Jahr
1990 zur Stadt erhoben wurde. Seitdem
lesen wir auf den Ortsschildern „Universitätsstadt Garching“, wo man inzwischen
sogar mit drei U-Bahn-Stationen aufwarten kann. Aber das nur nebenbei. 
Die Keimzelle Münchens
Nach dem Zweiten Weltkrieg lag ein
Großteil der Altstadt in Schutt und
Asche. Die Stadtväter der unmittelbaren
Nachkriegszeit standen vor der Wahl, das
Zentrum völlig neu aufzubauen oder so
viel Altes wie möglich wieder erstehen zu
lassen. Weitsichtigerweise entschied man
sich für Zweiteres, so dass wir heute den
Verlauf der ersten Stadtmauer am Straßenverlauf exakt nachvollziehen können:
Augustinerstraße, Schäfflerstraße,
Schrammerstraße, Hofgraben, Pfisterstraße, Sparkassenstraße, Rosental, Färbergraben und wieder Augustinerstraße. Aus
dieser unscheinbaren, eiförmigen Befestigungsanlage mit rund 2.500 Bewohnern
entwickelte sich in den folgenden 850
Jahren die Millionenstadt München. An
Bauten sind nur noch der Alte Hof, die
Stadtburg der bayerischen Herrscher, und
der Löwenturm am Rindermarkt erhalten
geblieben.
Zeitgleich zum Bau der Stadtmauer verlegte man die Fernhandelsstraße, die am
westlichen Hochufer von Süden nach
Norden verlief, zum neuen Wirtschaftszentrum. Wer beispielsweise von Italien
nach Norden wollte, konnte nun bei
Sendling nach München abbiegen und
23TAXIKURIER
die Reise anschließend nach Norden fortsetzen. Die beiden Handelsstraßen kreuzten sich nun innerhalb der Mauern, und
die Kreuzung wurde zum Mittelpunkt der
Stadt. Die beiden großen Straßen teilten
die Stadt in vier Teile, daher der Begriff
„Stadt-Viertel“ . 
Das Mittelalter heute 
Interessanterweise hat sich am Schwerpunkt Münchens bis heute im Prinzip
nichts geändert. Der Marienplatz ist der
Mittelpunkt der Stadt geblieben, so wie
überhaupt der größere Teil der Stadt links
der Isar liegt. Und auch das moderne
 Verkehrsnetz der U- und S-Bahnen folgt
dem Verlauf der mittelalterlichen Handelsstraßen: Unter der Sendlinger und
Residenzstraße sowie unter dem Tal und
der Kaufingerstraße mit Schnittpunkt
 unter dem Marienplatz. 
Stadtwappen und Stadtfarben
Dass München ursprünglich zum Kloster
Tegernsee gehörte und dass hier bereits
vor der Erhebung zur Stadt einige Mönche lebten, hat sich im Stadtwappen
niedergeschlagen. Zum ersten Mal tauchte im Jahr 1239 ein Mönchskopf mit
übergezogener Kapuze auf einem Siegel
auf. Inzwischen zeigt das Wappen den
ganzen Mönch, der in seiner linken Hand
das Evangelienbuch trägt und mit der
rechten den Segen spendet. Im 18. Jahrhundert verniedlichte man diesen Geistlichen zum sprichwörtlichen „Münchner
Kindl.“ 
Die Stadtfarben sind schwarz und gelb.
Sie stammen aus dem 14. Jahrhundert,
als der bayerische Herzog Ludwig IV. im
Jahr 1314 zum König und 1328 zum
 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
Deutscher Nation wurde – Ludwig der
Bayer. Nun war seine Residenz im Alten
Hof der Mittelpunkt des Reiches. Das
Wappen des Reiches zeigte einen schwarzen Adler auf goldenem Grund und hat
sozusagen auf München abgefärbt. (BW)

Seite 24

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Unterhaltsames
Schrottis Fiaker-ABC
X
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „X“ .
Schon vor zwei Jahren (Ausgabe 5/2006)
fiel es Schrotti ziemlich schwer, für diesen Buchstaben die passenden Stichwörter zu finden, zumal solche, die mit der
Fiakerei zusammenhängen. Es reichte
 damals immerhin, verbunden mit der eindringlichen Schilderung zweier höchst
streitbarer Damen in Schrottis Taxi, für
die „Xanthippe“, das angeblich überaus
bissige Weib des Philosophen Sokrates.
Der wurde im Jahr 399 v. Chr. aus politischen Gründen zum Gifttod durch Trinken des Schierlingsbechers verurteilt.
Den Geschichten von Sokrates Tod und
seinem bösartigen Eheweib ist vielleicht
noch folgende Anekdote nachzureichen:
Während einer Unterhausdebatte wurde
der damalige englische Premier Winston
Churchill von einer weiblichen Abgeordneten, die er erfolgreich auf die Palme
gebracht hatte, mit den Worten attackiert:
„Herr Premierminister, wenn Sie mein
Mann wären, würde ich Ihnen den Tee
vergiften!“ Churchill soll darauf geantwortet haben: „Und wenn Sie meine Frau
wären, würde ich ihn trinken!“
In der Mathematik, an die sich die meisten von uns mit Begeisterung (darüber,
dass wir sie ein für alle Mal hinter uns
haben) erinnern, steht „X“ für die „Unbekannte“, die unter Zuhilfenahme von
Hirnschmalz und diversen Formeln zu
 ermitteln ist. Einen Denk- und Rechenfehler machte jedoch der Kollege, der sich
über die Bearbeitungsgebühr von 5 % im
bargeldlosen Zahlungsverkehr der Genossenschaft beschwerte: Da würden sich
solche Fahrten doch nicht mehr rentieren,
schließlich seien es bei 10 Fahrten dann
schon 50 % Gebühren! Auch der kleine
Maxl war mit den Lernzielen wohl ein
bisserl hinterher, als der Lehrer schimpfte:
„Ihr seid im Rechnen so schlecht, ich
müsste ja 50 % von Euch durchfallen
 lassen“ und er darauf antwortete: 
„Geh, Herr Lehrer sovui samma doch 
gar net“ .
„Unbekannte“ treten beim Fiakern insbesondere öfters in Gestalt von Straßen auf,
die man noch nie gehört hat. Richtig
kompliziert wird’s dann noch, wenn man
zwar mittels Navi oder dem altmodischen
(aber aktuellen) Stadtplan etwas Passendes gefunden hat, die Straße im Neubaugebiet aber vor Ort noch gar nicht beschildert ist und es sich überhaupt
eigentlich gar nicht um etwas handelt,
das man guten Gewissens schon als Straße bezeichnen würde. Wegen der hier
schon häufig beklagten Marotte, immer
länger werdende Straßennamen zu ver -
geben (die Ludwigstraße würde heute
wohl als „König-Ludwig-der-Erste-von-
Bayern-Prachtstraße“ benannt werden) ist
weiter zu bemängeln, dass die Stadt sich
auch noch gehörig Zeit damit lässt, endlich einmal Straßenschilder anzuschrauben, selbst wenn dort längst Leute wohnen und z.B. durch diese auch tatsächlich
schon Taxis bestellt werden. 
Eine der vor Pfingsten (Redaktionsschluss) jüngsten „Unbekannten“ – am
Münchner Taxifunk – ist der Begriff
„Tantris-Auto“ am Taxistand „Parzival“ .
Damit versucht ein gewisser Schrotti das
Absingen des vom Aufsichtsrat beschlossenen und vom Vorstand konsequent 
geforderten, leider aber ein bisserl zeit -
raubenden und für alle Beteiligten
 nervtötenden Standplatzrufes „Parzival,
gehobene Mittelklasse, PKW, mit Kreditkarten, ohne Dachwerbung, ohne jegliche
Außenwerbung“ zu vermeiden bzw. entscheidend zu verkürzen.
Besonders erheiternd ist es, wenn am
„Parzival“ gerade mal keiner steht, der
gesamte Rosenkranz am „Schlüter“- und
„Kölner“-Stand (auch keiner) und schließlich ein viertes Mal bei der Freigabe vorzubeten ist. An besseren Abenden bestellt
unserer „Stüberl“ an der Johann-Fichte-
Straße 7 schon mal locker seine 50, 60
Taxis, was dann bei Funkern (Kolbenfresser in der Gurgel), Zuhörern (Ohrenkrebs)
und beiden (dementielles Syndrom) zu
schwerwiegenden intellektuellen und körperlichen Abnutzungserscheinungen führen kann. Schrotti erlaubt sich außerdem,
untertänigst zu bemerken, dass in der
jüngst hinzu gekommenen Anforderung
„ohne jegliche Außenwerbung“ der Ausschluss „ohne Dachwerbung“ eigentlich
schon enthalten ist. Oder ist der Dach-
Irokese etwa keine „Außenwerbung“? –
Vielleicht „Innenwerbung“? Bei strenger
Auslegung des Begriffes „Außenwerbung“
könnte man in das Anforderungsprofil
noch „abgeschraubter Mercedesstern“ mit
aufnehmen, obwohl gerade dieses Kriterium bei nicht wenigen Taxis ohnehin
schon erfüllt wäre. Dummerweise gerade
bei denen, die man eh’ nicht haben
möchte.
Auch beim Begriff „Obere Mittelklasse“
kann man, gelinder gesagt, diskutieren,
was das im Einzelfall sein soll. Ist ein
123er, der vom Unternehmer persönlich
dreimal am Tag abgeschleckt und anschließend poliert wird, keine „O.M.“
mehr, die versiffte E-Klasse aber, in der,
ein ebenso lange nicht mehr gewaschener
Fiaker vor sich hinmüffelt, schon?
Schrotti (und übrigens auch einige andere
Zentralisten) kann schlicht und einfach
nicht beurteilen, ob – ob im Falle einer
Nachfrage und entsprechender Antwort –
ein „Hyundai Schniedlbrumpft“ oder ein
„Kia Kravottnik“ oder wie sie heute alle
heißen eine „Obere Mittelklasse“ ist oder
nicht. Die Namen der Automodelle wechseln heute mindestens so schnell, wie die
der Hotels, also ca. alle drei Monate. Die
24 TAXIKURIER
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Seite 25

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Zeiten, in denen 90 % (Maxl würde sagen: “Sovui war’n ma doch nia“) aller
 Taxis den Stern vorne hatten und sich die
Bandbreite zwischen Strich Acht, 123er
und 124er erschöpfte, sind bekanntlich
schon länger vorbei. 
Unser größtes Problem – das größte Problem unseres ganzen Gewerbes – sind die
weitaus zu vielen untätigen Fahrer, die
keine Lust, keine Ortskenntnis und keine
Manieren haben und somit die Kundschaft vergraulen. Man kann einer Sau
getrost ein Perlenhalsband umhängen –
es bleibt immer noch eine Sau. Was eine
davon kaputt macht, können hundert
 anständige Fiaker nicht mehr reparieren.
Hier liegt das Problem, aber mit dem
 gebetsmühlenhaften Absingen irgend -
welcher Kriterienkataloge (s. Tantris-
 Aufträge) doktern wir nur an den Symptomen herum.
„Unbekannte“ im Taxigewerbe sind z.B.
diejenigen Leute, die als Autodidakten die
Ortskundeprüfung schaffen – schließlich
ist der Ortskundekurs (OK) nicht vorgeschrieben – und sich auch den Funkunterricht (FU) sparen. Soll vorkommen. 
Solche „Fiaker“ haben weder einen Tony
Doll (OK) noch einen Thomas Kroker oder
Schrotti (FU) jemals gesehen – und umgekehrt. Sie haben noch nie etwas von 
einer Taxi-München e.G. gehört, von einem Personenbeförderungsgesetz, einer 
BOKraft, oder von Begriffen wie „Personenbeförderungspflicht“ oder „Fahrtverweigerung“ . So schwer die OK-Prüfung
auch sein mag; darüber hinaus sind die
Anforderungen an die Sach- und Rechtskunde des Fahrpersonals doch so lächerlich gering, dass man sich nicht wundern
darf, was alles hinter dem Steuer angetroffen werden kann. Hier sind die Verbände und letztlich der Gesetzgeber gefordert. Es kann einfach nicht sein, dass
sich buchstäblich jeder Depp, der zufällig
die Ortskundeprüfung im Lotto gewonnen
hat, hinters Steuer setzen darf, ohne auch
nur die primitivsten rechtlichen Grundkenntnisse von dem zu haben, war er da
eigentlich tut. Der Verweis auf den Datenfunk mit persönlicher Fahrerkennung
usw. hilft hier auch nicht wirklich weiter:
dass der Hand mit dem Sepp oder der
Mustafa mit dem Ali seiner Karte auf
Tour geht, wird kaum zu verhindern sein.
Nein, Kolleginnen und Kollegen, der Zugang zum Beruf des Taxifahrers muss 
an wesentlich höhere Hürden gebunden
sein. Vor der Aushändigung des frisch
gedruckten Taxischeines im KVR muss
deutlich mehr als nur der Nachweis der
Ortskunde verlangt werden. Dann hätten
wir schon mal einige „Unbekannte“
 weniger. 
Und was ist nun, abschließend gefragt,
höhere Mathematik? Wenn man morgens
die Wurzel aus einer Unbekannten zieht!
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Seite 26

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26 TAXIKURIER
Erstmals mehr als 100.000 Flüge 
im ersten Quartal am Münchner Airport
Flughafen München
Der Flughafen Munchen wächst auch im
Jahr 2008 mit uberdurch-schnittlicher
Dynamik. Im ersten Quartal des neuen
Jahres nutzten insgesamt 7,7 Millionen
Passagiere den Airport als Start- oder
Landeplatz, 6,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ein neuer
Rekord wurde auch bei den Flugbewegungen erzielt: Erstmals verbuchte der
Munchner Flughafen bereits in den ersten
drei Monaten uber 100.000 Starts und
Landungen. Auf steilem Wachstumskurs
bleibt auch die Luftfracht: Mit über
62.000 Tonnen geflogener Fracht wurden
im ersten Quartal knapp sieben Prozent
mehr Waren und Guter als im Vorjahr
umgeschlagen.
Wachstumstreiber war in den ersten Monaten des neuen Jahres der internationale
Verkehr. Das Fluggastaufkommen im Europa- und Langstreckenverkehr nahm jeweils um uber neun Prozent zu. Stark
nachgefragt waren vor allem Reiseziele in
Amerika. Hier stieg das Passagieraufkommen sogar um 14 Prozent gegenuber dem
Vorjahr. Aufgrund der starken Verkehrsnachfrage setzten im ersten Quartal die
Airlines in Munchen wieder deutlich
größeres Fluggerät ein: Im Durchschnitt
waren die Flugzeuge 2,7 Tonnen schwerer als im Vorjahreszeitraum. Daruber
hinaus stieg auch die Auslastung um
1,3 Prozentpunkte gegenuber dem Vorjahr. Die Verkehrszahlen fur die ersten
drei Monate im einzelnen:
Passagieraufkommen steigt um 6,5 Prozent auf knapp acht Millionen
2008 2007 Veränderung
Passagieraufkommen
Gewerblicher Verkehr 7.701.000 7.229.810 +6,5%
Flugzeugbewegungen
Gesamt 101.740 99.056 +2,7%
Luftfrachtumschlag
geflogene Luftfracht (in Tonnen) 62.100 58.169 +6,8%
Autoelektrik/Funktechnik
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(089) 93 30 73
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Anton-Böckler-Straße 3
(089) 89 73 63 60
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Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
TÜV-Süd
Ridlerstraße 57
(089) 51 90 31 45
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Schleißheimer Straße 38
(089) 52 80 40
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Engelhardstraße 6
(089) 77 99 62
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Lindberghstraße 20
(089) 34 84 40
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Wellcom
Hofmannstraße 54
(089) 74 83 41 60
KVR
Führerscheinstelle: 
(089) 23 33 62 01
Gewerblicher Kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
Pannenhilfe
ADAC: (0180) 22 22 22
Polizei
Notruf, Unfall, Überfall: 110
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(089) 51 55 69 30
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Feichthofstraße 171
(089) 57 00 16 80
Thomas Vogl
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(089) 330 66 20
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Rettung München: 112
Taxibedarf
Glasi’s Taxishop
Engelhardstraße 6
Tel. (089) 77 05 50
Taxihandel
Auto Much
Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel Günther
(08703) 87 65
TSL
Landsberger Straße 455
(0179) 141 52 80
Taxi-München eG
Taxizentrale:
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: (089) 77 30 77
Kundenberatung:
(089) 21 61-396/-372 
Krankenfahrten: 
(089) 21 61-337/-362/-394
Taxiverleih
Taxiverleih München
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(089) 167 54 40
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✃

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27TAXIKURIER
Gernot Brabänder diente sechs Jahre lang
bei der Bundeswehr, unternahm anschließend eine Weltreise und lenkte dann
LKWs durch die Lande. Im Jahr 1993
stieß er zum Taxigewerbe und lernte als
Nachtfahrer die Licht- und Schattenseiten
Münchens kennen. Die Einführung des
Euros am 1. Januar 2002 ließ bekanntlich
(nicht nur) die Taxameter in Ruhestellung
gehen, und Brabänder entschloss sich zu
einer beruflichen Neuorientierung. Zu
 jener Zeit suchte die Kettlerin Maria
Kainzmeier einen geeigneten Nachfolger
für ihre traditionsreiche Werkstatt und 
ihr Lebenswerk. Brabänder fand Interesse
an dieser neuen Herausforderung, musste
allerdings das Handwerk erst noch lernen. Ein halbes Jahr lang sahen seine
 Tage folgendermaßen aus: Nachts fuhr er
Taxi, vormittags schlief er und nachmittags arbeitete er sich in die Kettlerei ein
und lernte die Kundschaft kennen – sein
Tag bestand also sozusagen aus drei Hälften. Im Jahr 2003 übernahm er dann das
Geschäft in eigener Regie. Inzwischen hat
sich Brabänder einen breiten Kundenkreis
erschlossen – nicht nur in München, sondern auch deutschland- und europaweit.
Beim Ketteln werden Teppiche zugeschnitten und ihre Ränder mit einer Spezialmaschine gegen das Ausfransen mit
einem festen Rand versehen. Anfangs lag
Brabänders Kerngeschäft in der Herstellung von gekettelten Teppichleisten, die
den Teppichbelag mit den Wänden abschließen. Inzwischen hat er sich aber
noch einen zweiten Schwerpunkt seiner
Arbeit geschaffen. Er stellt mit Hilfe von
einer Vielzahl von Schablonen Fußmatten
für Fahrzeuge aller Marken her und gestaltet diese Matten nach den persönlichen Wünschen ihrer Besitzer. In seinem
Online-Geschäft bietet er rund 60.000 (!)
Variationsmöglichkeiten für wirklich jeden Geschmack an. Wir Taxler können
uns beispielsweise Fußmatten mit Konzessionsnummer, Vor- und Zunamen oder
Botschaften wie „Herzlich willkommen!“
anfertigen lassen. Die Fußmatte besteht
dabei nicht aus Gummi, sondern aus
 Velour, das zwar nicht so pflegeleicht ist,
dafür aber edler ausschaut. In das Velour
wird dann eine Platte mit der gewünschten Aufschrift hitzegeklebt. Diese äußerst
individuelle, in genau einem einzigen
Exemplar vorkommende Sonderausstattung kostet überraschenderweise gar
nicht viel: Vier Matten, zwei davon mit
Aufschrift, kommen auf gerade einmal
38 Euro brutto. Allerdings können aus juristischen Gründen nicht jede Schrift und
jedes Logo – etwa der Mercedes-Stern –
Verwendung finden, weil dem das Markenschutzrecht entgegensteht. Und
außerdem: Welcher Rote oder Blaue wird
es dulden können, dass das Logo seines
Fußballvereins ständig mit Füßen getreten wird? Erst recht von einem möglicherweise blauen oder roten Fahrgast?
Auf alle Fälle wird eine individuell gestaltete Fußmatte im Taxi häufig für Aufmerksamkeit seitens der Kunden und Gesprächsstoff während der Fahrt sorgen.
Bei Interesse kann man dann den heißen
Kettlerei Kainzmeier, Inhaber: Gernot Brabänder, 
Traunsteiner Straße 43
Die versteckten Schätze Münchens
Unsere Stadt kokettiert seit Jahrzehnten
mit der Bezeichnung „Millionen-Dorf“ .
Auch wenn etwas daran „dran“ ist, so sieht
die Wirklichkeit meistens doch anders aus.
Gerade in der Geschäftswelt dominieren
die Filialisten, die man identisch in ganz
Deutschland, wenn nicht sogar in ganz
 Europa ebenso findet. Und dennoch haben
sich trotz horrender Mieten kleine Läden
und Handwerksbetriebe gehalten, die mit
ihrem spezialisierten Angebot Marktnischen
füllen und einen München-typischen
Charme bewahren. Ab sofort stellen wir
solche versteckten Schätze vor. Wir wollen
mit dieser Rubrik Kollegen und Kolleginnen informieren, die ihre Tätigkeit nicht
nur als Personenbeförderung von A nach
B verstehen, sondern ihren Fahrgästen
mit Stolz und Kenntnis die versteckten,
manchmal kuriosen Schätze Münchens
vermitteln möchten.
Tipp weitergeben. Gernot Brabänder
pflegt heute noch enge Verbindungen
zum Taxigewerbe, an das er gerade
wegen seiner Freiheit, Ungebundenheit,
aber auch Selbstverantwortung gerne
 zurückdenkt. Wöchentlich einmal trifft 
er sich mit ehemaligen, noch aktiven
 Kollegen und testet als Kunde diejenigen
Lokale, die er in seiner Taxizeit meist 
nur betrat, um Fahrgäste abzuholen. (BW)
Kontakt: Kettlerei Kainzmeier
Herr Gernot Brabänder
Traunsteiner Straße 43, 81549 München
Tel. (089) 6 99 15 99
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Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 8.00 – 19.00 Uhr
Freitag 8.00 –12.00 Uhr
Gernot Brabänder bei der Arbeit
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Autopflege/KFZ-Bedarf
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Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr

Seite 28

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28 TAXIKURIER
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Fotos: www.atelier-tacke.de
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung von dem Chrysler Partner 
CAR 2000 in München testet seit Anfang
2005 Münchens Taifahrerinnen und
 axifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer
Taxi-Scout mit einer besonderen Auf -
werden. Unser Aktionspartner, CAR 2000,
prämiert jeden Monats-Sieger mit 
einem Preis und lobt zudem einen tollen
Jahrespreis für den „Besten des Jahres
2008“ aus.
Unser Monatsthema: 
Kurzstrecken
Kurzfahrten sind der Alltag. Ideal wäre es
für jeden Taxler, ununterbrochen kurze
Stecken zu fahren. Dann würde der Taxameter glühen und niemals Langeweile
aufkommen. Die Praxis jedoch sieht anders aus. Oft kommt nach einer langen
Wartezeit der kurze Stich. Dumme Taxler
lassen dann ihren Unmut am Fahrgast
aus. Statt froh zu sein, dass überhaupt ein
Kunde ins Taxi steigt. Deshalb testeten
wir diesen Monat die Reaktionen auf die
beförderungspflichtige Kurzfahrt, in der
Hoffnung nur freundliche Dienstleister
anzutreffen.
Taxi 1: ✷✷✷
(Nr. 832, 5. Mai, 21.30 Uhr, Feilitzsch)
An diesem lauen und ersten Montag im
Mai begebe mich in die Taxiflut an der
Münchner Freiheit. Prompt gerate ich mit
meiner Wenigkeit an eine geräumige
first-class Mercedes-Bus-Limousine, die
nun an erster Stelle die Beförderung
übernimmt. Ich wage es kaum auszusprechen und gebe mein Ziel Hohenzollernstraße/Ecke Wilhelmstraße an. Der Fahrer
schluckt und schweigt und nach meiner
Frage, ob das weit von hier sei, vernehme
ich „200 Meter“ . Danach stelle ich mich
blöd und fremd und bitte am Schluss
auch noch um eine Quittung für die 
3,90 Euro. Warum schaut mich der dunkeläugige Fahrer mit so ganz fremden
und ungläubigen Ausdruck an? 
Taxi 2: ✷✷
(Nr. 2347, 5. Mai, 22.30 Uhr, Ainmiller)
Mit kesser Lippe und betont locker verdrängt dieser Fahrer seinen Unmut über
das nahe liegende Fahrziel „Kytaro“ in
der Königinstraße. Auf meine Bemerkung
„Heute Nacht ist es aber kalt“, erfahren
wir, „Säufer und Hurenböcke, die frieren
immer“ . Nach dieser verbalen „Watschn“
retourniere ich gespielt naiv, „Wenn ich
gewusst hätte, dass das Kytaro so nah ist
…“ Der Fahrer outet sich schließlich und
dramatisiert die Kurzstrecke, indem er
von ganzen 5 Stunden Wartezeit vorher
am Taxistand spricht. 
Taxi 3: ✷✷✷
(Nr. 3432, 5. Mai, 23.00 Uhr, Reitschule)
Einsam steht dieses Taxi am Stand vor
der Reitschule – wer weiß wie lange. 
Ohne wenn und aber erfüllt der entspannte Fahrer seinen Auftrag und nach
nur wenigen Minuten landen wir am
Fahrziel in der Tapas-Bar Ecke Adalbertstraße/Amalienstraße. Schicksals ergeben
und mit stoischer Ruhe füllte er nun 
auch noch die Mini-Quittung aus, denn
er hat sich wohl längst auf die monotonen Nachtfahrten der Münchner Montage
eingestellt.
Taxi 4: ✷✷✷
(Nr. 1057, 5. Mai, 23.50 Uhr, Siegestor)
Gleich links neben dem historischen Siegestor erlebe ich nur gähnende Leere am
Taxistand. Mit einem gewissen Sicherheitsabstand observiere ich die Gegebenheiten und endlich erscheint eine Limousine mit dem ersehnten gelb leuchtenden
Schild auf dem Dach. Nach kurzer Wartezeit nähere ich mich und der Fahrer bringt
mich daraufhin zu meiner Lieblingsbar
am Odeonsplatz. Die lächerliche Kurzstrecke kommentiert der Fahrer praktisch,
aber irgendwie undynamisch „Ich gehe
auch nicht gerne 1 Kilometer zu Fuß“ .
Taxi 1: ✷✷✷✷ Gewinner!
(Nr. 1624, 12. April, 22.50 Uhr, Feilitzsch)
Auch die lebendigen Pfingst-Feiertage
haben mal ein Ende und diese latente
Stimmung macht sich auch hier auf dem
Taxistand breit. Rund 10 Taxi-Fahrer harren der Dinge und nun komm ich mit
meiner lächerlichen Mini-Kurzfahrt bis
zur Herzog-/Ecke Viktoriastraße. „Ob
kurz oder lang – da geht’s um’s Prinzip“,
erklärt der zielstrebige Fahrer. Denn dieser Mann fährt konsequent immer – und
fügt sich pflichtbewusst seiner Beförderungspflicht. Sein Fach hat er vom Vater
gelernt, der auch sein Chef und Unternehmer ist. 
Der Gewinner!
Nenad Andric
Wastl-Witt-Str. 27
80689 München
erhält für seine vorbildliche Verhaltensweise von unserem Chrysler Partner
CAR 2000 ein Präsent. Der TAXIKURIER
gratuliert herzlichst.
gabenstellung auf Münchens Straßen und
Standplätzen unterwegs und berichtet über
seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die
 Ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen
und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend

Seite 29

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29TAXIKURIER
Marktpolitik
ER-TAX – Ersan Taysi
Die Auftragsvermittlung per Sprechfunk
geht Ihrem Ende entgegen und auch im
Taxameter drehen sich keine Zahnräder
mehr. Dieser Wandel in der Technik hat
auch die Folge, dass es die klassische
 Taxameter- oder Funkwerkstätte irgendarbeitet – und hier sind jetzt nicht
 Anlasser oder Lichtmaschine gemeint –
ist hier in besten Händen.
wann nicht mehr geben wird. Am Frankfurter Ring 97 befindet sich eine solche
Anlaufstelle. Es ist die Firma ER-TAX 
von Ersan Taysi. Hier erhält der Taxler
 einen Service der besonderen Art: Alles,
was im Innern des Taxis elektrisch 
ER-TAX – d.h. Taxi-Elektrik mit Full-
 Service & all inclusive - diese Beschreibung für die Dienstleistungen in der
 Taxi-Elektrik-Werkstätte von Ersan Taysi
trifft den Nagel auf Kopf. 
Ob Taxameter, Alarmanlage, Dachzeichen, Navigation, Sprechfunk, Datenfunk,
Mobiltelefon oder HiFi-Anlage – hier
wird jedem geholfen. Egal ob es nur ein
Wackler im Mikrofonkabel ist oder ob es
sich um die Vollausstattung eines Neufahrzeuges handelt, bei ER-TAX wird jede
Arbeit mit akribischer Sorgfalt und Genauigkeit erledigt. Bereits beim Betreten
der Werkstätte hat man das Gefühl, den
Gipsraum im Krankenhaus zu betreten.
Alles hat seine Ordnung, Schmutz gibt es
in dieser Werkstatt nicht. Dabei ist es
(noch) ein Ein-Mann-Betrieb. Und es gibt
nichts, was hier nicht geht: Auf der einen
Seite steht das ungeheure Fachwissen von
Ersan Taysi, auf der andere Seite seine
handwerkliche Fähigkeit. Wer ihm bei der
Arbeit zusieht, muss glauben, dieser
Mann hat in seinen Armen und Händen
zusätzliche Gelenke. Es gibt keine Stelle
am Fahrzeug, an die Ersan Taysi nicht
rankommt. Dabei gilt die Devise: Jede
Schraube muss korrekt sitzen, jedes Kabel, jedes Gerät muss exakt dorthin wo 
es hingehört. Und auch das Auge spielt
mit. Das Ergebnis muss gut aussehen,
und es muss auch wieder ausgebaut werden können, ohne dass Spuren bleiben. 
Schwerpunkt seiner Arbeit ist der Einbau
und die Reparatur/Programmierung von
Taxametern. Allerdings beginnen auch
bei Ersan Taysi mit der Einführung des
Datenfunks bei der Taxi München eG
neue Zeiten: ER-TAX ist die Adresse, wo
beim Einbau des Datenfunks Full-Service
geleistet wird. Hier gibt es nicht das Problem, dass hier nur das Equipment verbaut wird, der Taxameter-Anschluss wird
auch erledigt. Der Taxiunternehmer stellt
das Fahrzeug bei ER-TAX ab und erhält
es mit einem funktionierenden Datenfunk-Equipment zurück. Aber nicht nur
die saubere und akkurate Arbeit zeichnen
diesen Betrieb aus. Es ist das abgerundete
Gesamtbild, das diese Firma so sympathisch macht. Ersan Taysi steht nicht nur
mit Tat sondern auch mit Rat zur Verfügung. Er sagt dem Kunden genau was er
zu tun hat, ob er als nächstes zum Eichamt, zum TÜV oder zum KVR fahren
muss, es gibt wertvolle Tips, die schon so
manchem einen Zweitbesuch bei einer
Behörde erspart haben. Und er macht
Nebensächlichkeiten, die auch wichtig
sind: Ob es ein fehlendes Unternehmerschild fürs Armaturenbrett ist, ein nicht
vorhandenes Schild mit der Ordnungsnummer (mit penibel genau aufgeklebten
Ziffern) oder ob ein störender Aufkleber
noch schnell mit dem Heißluftfön entfernt werden muss: Geht nicht, gibt’s
nicht – Service und Hilfsbereitschaft
 sowie Know-How und hochqualitative
Arbeit stehen hier an oberster Stelle. 
(TK, PR)
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 – ca. 21.30 Uhr
Jeden Samstag Tageskurs 
10.00 – ca. 16.00 Uhr
Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 
30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum
bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkausbildung
Termine: 17. und 19. Juni 2008
14.30–17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Ausbildung im
Juni 2008
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00–20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 5/2008: 01.07. – 29.07.2008
Kurs 6/2008: 09.09. – 07.10.2008
Kurs 7/2008: 14.10. – 11.11.2008
Kurs 8/2008: 18.11. – 16.12.2008
Name: Taysi
Vorname: Ersan
Familienstand: Verheiratet, 4 Kinder 
Geburtsort: Gazantep, Türkei
Aufgewachsen: Freising
Wohnort: Freising
Hobbies: Familie
Urlaub: Türkei 
(seit mehreren Jahren 
kein Urlaub mehr)
Mini-Steckbrief:

Seite 30

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30 TAXIKURIER
Sie kann auch für dich sein –
die Spende für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
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BLZ 501 900 00
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Ignoranten
Neulich an einem regnerischen Dienstag um 22 Uhr am
Frieden-Stand als Erster zum Kultfabrik-Eingang gerufen: „Drei Herren“ . Die Leuchtwerbung des Kultfabrik-
Turms spiegelte sich in den Pfützen, die drei Mittvierziger winkten mir schon, als ich in die Grafinger einbog.
Als sie bei ca. 15˚ C Temperaturunterschied von draußen nach drinnen mir fröstelnd ihre Geschichte erzählten, ahnte ich, dass dies Lektüre für den TAXIKURIER
werden könnte. Sie orderten ein Taxi in Moosach (Bauberger/Dachauer) und baten – orts- und München unkundig – den Fahrer um eine Empfehlung, wo sie einen
netten Abend verbringen können. Trotz Dementi fuhr
der Taxler sogleich in die Gärtnerstraße. Obwohl ein
Mitglied des Aufsichtsrats diese Straße als Adresse hat,
hat die Gärtnerstraße neuerdings ja einen zweifelhaften
Ruf. Nachdem der zwielichte Kollege eingesehen hat,
dass die drei Herren kein erotisches Interesse hatten,
versprach er, dass im „Kunstpark“ die Hölle los sei und
fuhr quer durch die Stadt. Dass unter der Woche 
hinter’m Ostbahnhof Totentanz herrscht, verschwieg er,
dass Dreißigjährige dort schon als „Opas“ gelten – es
sei denn, sie haben als Ziel das New York Tabledance –
aber wie gesagt, sie wollten ja nur normal ausgehen.
Nachdem sie über das runtergekommene Areal geirrt
sind, überall verschlossene Türen vorfanden, kann man
sich vorstellen, wie ihr Vertrauen in die Zunft der
Münchner Taxler gesunken ist. Wie einfach und sinnvoll wäre es, solche Gäste unserer Stadt z.B. Dienstags
in’s 8 Seasons, Mittwochs in’s Lenbach’s und Donnerstags in die Reitschule zu fahren. Dort finden jeweils sogenannte „After-Work-Parties“ statt. Gelegenheiten zu
kommunuzieren. Aber viele Kollegen sehen darin keine
interessanten Stiche und prellen und verprellen lieber
Fahrgäste, die dann aber statt Taxi auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Es blieb mir auf der kurzen
Fahrt in’s 8 Seasons nicht genügend Zeit, das Vertrauen
in die Münchner Taxis wieder hundertprozentig zurechtzurücken. Vielleicht sollte man schon in der Ausbildung, lieber Tony Doll, auch den Empfehlungs- und
Kompetenzbereich mehr mit berücksichtigen. 
3093
Ein Ehepaar am Check-In am Münchner Flughafen … 
„Wir wollen nach Barcelona. Unseren großen Koffer
bringen Sie aber bitte nach Paris, das Beauty-Case meiner Frau nach Amsterdam und die kleine Reisetasche
nach Moskau“ . Darauf die junge Mitarbeiterin am Schalter: „Das geht leider nicht, wir können das Gepäck doch
nicht woanders hinbringen als Sie.“ Darauf der Herr:
„Komisch, aber bei unserer letzten Reise haben Sie das
ja auch geschaftt …“ 
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Seite 31

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31TAXIKURIER
Taxameter des Monats
Die neuen 
Taxistandplätze
Leopold – Der neue Standplatz ersetzt nicht 
nur den Ingolstädter und den Karl-Weinmair,
sondern deckt auch nachts den Bedarf der
 Badeanstalt ab. Ideale Abfahrtsmöglichkeiten in
alle Richtung und rund um die Uhr viele Funk -
aufträge machen diesen neuen Halteplatz zu
 einem der beliebtesten im Münchner Norden.
Nordring – Noch steckt er in den Kinderschuhen, doch trotzdem herrscht reger Funkbetrieb
am neuen Standplatz „Nordring“ . Wenn die
Endstation der Parkstadt-Tram gegenüber in
Betrieb gehen wird sowie am Nordring Gewerbebetriebe entstehen, entwickelt sich hier eine
24-Stunden-Drehscheibe.
Donnersberger Brücke – Was lange währt wird
endlich gut ... Lange hat es gedauert bis der
Stand eingerichtet war – zuerst in der südlichen
Parkspur, wo wir gar nicht gesehen wurden,
dann am jetzigen Standort, wo wir zwar dank
der Litfaßsäule nur eingeschränkt sichtbar sind,
aber immerhin mit dem linken Auge an der
 Reklamesäule vorbei noch mitbekommen, wenn
ein Fahrgast einen vorbeifahrenden Kollegen
gerade aufgehalten hat.
Oberwiesenfeld – Das Gegenteil von gut ist gut
gemeint. Ein wunderschöner Taxistand, auch
baulich mit der Vorrüstung für ein Telefon, aber
die Gegend ist eigentlich schon gut versorgt,
und nach dem der U-Bahnhof keine Endstation
ist, wird es dort auch keine Umsteiger ins Taxi
geben. Und nur von Knorr-Bremse und Berufsschule alleine wird der Stand keine großartige
Berühmtheit erlangen.
Prälat-Zistl-Stand – Ein heißer Tipp, Till Eulenspiegels Schildbürgerstreiche um ein Kapitel 
zu erweitern. Dieser Stand ist wirklich gut geworden, und wer dort steht macht auch seine
Kohle. Allerdings nicht mit dem Publikum aus
der Schrannenhalle. Denn das trifft man ausschließlich an den Engstellen in der Blumenstraße bei den unerlaubt Bereitgestellten. 
Solange der Hallenbetreiber nicht willens ist,
seine Ein- und Ausgänge in die Prälat-Zistl-
Straße zu verlegen, wird sich an diesem lebensgefährlichem Chaos nichts verändern. (TK)
“Cash oder Cards - bei mir 
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Seite 32

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Essen auf Rädern – Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Es ist heute kaum noch zu glauben, das bis
Mitte der siebziger Jahre u.a. die komplette
Lindwurmstraße inklusiv Sendlinger
Berg/Plinganser Anfang von der Trambahn
befahren wurde. Auch die enge Unterführung hinterm „Lindwurm-Pocci“ war für
die Trambahn kein Problem! Die Lindwurmstraße ist übrigens nach einem früheren Leiter der Münchner Innenstadtkliniken
benannt (Mitte des neunzehnten Jahrhunderts) und nicht etwa nach ihrer Länge …
Unser heutiger Einzugsbereich wird unter
anderem geprägt von alten südlichen
Friedhof – dem ehemaligen Zentralfriedhof
Münchens (ab 1788), dem städtischen
Vieh- und Schlachthof (ab 1878) und der
Großmarkthalle (ab 1908). Der Friedhof ist
zwar seit 1943 sozusagen nicht mehr in
Betrieb, ist aber die Heimstadt vieler berühmter Münchner oder Wahlmünchner,
von denen übrigens einige anlässlich des
850sten Stadtgeburtstags in szenischen
Darstellungen am 6. und 7. Juni wieder in
Erinnerung gerufen werden. Die Taxizentrale ist dabei personell mit von der Partie,
nämlich durch die Autorin Ulla Stippler
und einen gelegentlich als Hobby-Schauspieler auftretenden Funksprecher (s. auch
TAXIKURIER 3/08, Seite 17). Für die auffallend hohe Friedhofsmauer entlang der
Kapuzinerstraße hat Schrottis Mutti für ihren damals noch kleinen Michi mal die nahe liegende Erklärung: „Damit’s ihnen
nicht weglaufen.“ Der Schlachthof lag bei
seiner Inbetriebnahme noch vor den Toren
der Stadt. Durch das gleichzeitige Verbot
von Privatschlachtungen konnte das vorher als „Typhusnest“ verschriene München
bis zur darauf folgenden Jahrhundertwende von dieser schrecklichen Seuche befreit
werden. Die Großmarkthalle war der Ersatz
für das vorher zuständige, völlig überlastete Hauptzollamt (Donnerberger Brücke/
Landsberger) und wurde ursprünglich über
den alten Südbahnhof (Tumblinger-/Ruppertstraße) beliefert. Leistungsfähige Lkws
und entsprechende Straßen gab es damals
noch nicht. Die vielen Unterführungen
rund um die Lagerhausstraße haben allesamt Durchfahrtshöhen von 3,60 bis maximal 3,80 Metern, so dass die Anfahrt mit
großem LKW zur „Halle“ ausnahmslos über
Brudermühl- und Schäftlarnstraße erfolgen
Baldeplatz, Kochelsee, Goetheplatz, Lindwurm/Pocci
kann. – Fast jeder Fiaker ist schon irgendwann mal von einem verzweifelten Trucker,
der sich heillos zwischen den Bahnunterführungen verfranst hatte, danach gefragt
worden. Gastronomisch ist sehr viel geboten, wobei trotz eines leichten Trends zu
„szenigen“ Lokalen immer noch die klare
Mehrheit bei den Kleine-Leute-Wirtshäusern liegt. Wohl bedingt durch die Nähe
der Großmarkthalle sind überproportional
viele Kneipen für Fahrer aus (Ex-)Jugoslawien, Griechenland und sonstigen südost -
europäischen Ländern zu finden – wenn
der unmenschliche Termindruck den Jungs
überhaupt noch Zeit für eine kurze Einkehr
gewährt.
Brotzeitstandl
WÜRSTLKÖNIG –Lindwurmstraße 75 
(um’s Eck stadteinwärts vom Goetheplatz),
Mo.–Fr. 10–19 Uhr. 
Ein winziges Lädchen ohne Schnick -
schnack, mit einer kleinen Präferenz für
deftige Speisen. Die „Bockwurst mit Senf
und Semmel“ darf als Normalangebot gelten und ist mit 2,50 Euro zweifellos sehr
günstig. Beim üppigen „Grillfleisch-Sandwich mit Salsa Sauce“ oder „Jahrhundert-
Sauce“ (3,50 Euro) bzw. der „Currywurst
mit Schaschliksauce und Semmel“ (3,00
Euro) wird’s schon pikanter. Und der „Salzburger Bosna“ (3,20 Euro) kommt schließlich mit reichlich mittelscharfem Senf, rohen Zwiebeln, zwei Schweinswürsteln und
ordentlich Curry in einem großen, vorgetoastetem Weckerl daher, so dass man sich
auch zwei Stunden später noch daran erinnert, was man gegessen hat. Für Freunde
 deftiger Kost – wie den Tester – ein wahres
Fest.
RUDIS IMBISS –Thalkirchener Straße 126
Diese legendäre „Schaschlik-Oase“ konnte
wegen Krankheit des Betreibers nicht
 getestet werden. 
Metzgerei
Wo sollte es leichter sein, eine Metzgerei zu
finden, als im Schlachthofviertel? Während
man sonst manchmal nach der Steck nadel
im Heuhaufen sucht, sieht man hier den
Wald vor lauter Bäumen nicht. Wir haben
es uns, zugegeben, leicht gemacht.
MAGNUS BAUCH –Thalkirchner Str. 61,
Fleisch- und Wurstwaren im Großund Einzelhandel, letzterer Mo.–Fr. 
7.30–13 Uhr und 15–18 Uhr mit Imbiss.
Hier geht es schon frühmorgens zu wie am
Stachus und wenn es noch dunkel ist, ist
für den Autofahrer Vorsicht geboten: Lieferwagen und zum Teil auch Privatautos
stehen oft wie Kraut und Rüben in zweiter
Reihe vor bzw. gegenüber dem Laden, häufig auch ohne jegliche Beleuchtung, was
scheinbar hier zur Folklore gehört. Der Linienbus, Schlachthofanlieferer und sonstige LKW liefern sich an dieser Stelle oftmals
Duelle, gegen die „Elefantenrennen“ an der
Autobahnsteigung gar nichts sind… Ach ja,
zum eigentlichen Thema: Bei „Aldi“ und
Kollegen sind die Weißwürste, Wiener usw.
zwar ein bisserl billiger, aber längst nicht
so gut. Es gibt nicht wenige Leute, behaupten, beim „Bauch“ hätte es überhaupt die
besten Weißwürste zwischen Rio Grande
und dem Auer Mühlbach. Dem sei nicht
widersprochen.
GASSNER –Zenettistraße 11, 
Mo.–Fr. 5–14 Uhr.
Genau hinter dem „Wirtshaus Schlachthof“
(Zenetti 9) gelegen ist der Verkaufsladen,
dem ein kleines Stüberl (Mo.–Fr. 5.30–14
Uhr) angeschlossen ist. In Letzterem kehren
auch gelegentlich Fiaker ein, um die Ereignisse (oder Nicht-Ereignisse) der letzten
Schicht zu besprechen. Lieferanten, Arbeiter und – am späteren Vormittag – Rentner,
machen es sich dort gemütlich und komplettieren damit die Runde. Schön, dass es
so was noch gibt! Im Verkaufsladen können Fleisch- und Wurstwaren in beliebig
großer Menge gekauft werden; aber einer
 Abnahmemenge von 5 kg wird’s mit rund
6 Euro pro kg für z.B. Käsebeißer, italienische Bauernwurst oder den Grill-Mix (ja
nach Tagesangebot) noch erschwinglicher.
Bäckerei/Konditorei
HÖGL – Bäckerei, Konditorei und Cafe,
Lindwurmstraße 8, Mo.–Fr. 6.30–19 Uhr,
Sa., So. und Feiertag 8–17 Uhr.
32 TAXIKURIER

Seite 33

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Ein wunderschönes Tagescafe, in hellen
und warmen Farben gehalten, in dem auch
kleine Gerichte gereicht werden. Die Glasfront zur Straße wird bei schönem Wetter
komplett geöffnet, so dass man quasi im
Freien sitzen kann, ohne irgendwem (z.B.
der Mutter mit dem berühmten Zwillingskinderwagen) im Weg umzugehen. Hier
wird noch im Haus selbst gebacken und
neben frisch gepressten Säften usw. gibt es
im Sommer auch Eis in allen denkbaren
Geschmacksrichtungen. Die Kugel kostet
1 Euro: drei Kugeln 2,60 Euro. Wer wegen
zu viel oder zu wenig Geschäft einer Abkühlung bedarf, sollte sich hier getrost die
Kugel geben!
Wirtshaus
LINDWURMSTÜBERL –Lindwurmstraße 32,
Mo.–Sa. 8.30–24 Uhr, Sonn-/Feiertag
 Ruhetag, Telefon 53 46 38, 
Wirte: Familie Ensle.
Die Halbe Augustiner Helles kostet 3 Euro,
der „Stoff“ 3,10 Euro. Wasser oder Spezi
sind in gleicher Menge mit 2,80 Euro bzw.
2,85 Euro billiger. Man kann hier für sehr
wenig Geld satt werden, z.B. „Geröstete
Kartoffelknödel mit Ei und Zwiebeln, gemischtem Salat“ zu 4,80 Euro, „2 Stück
Münchner Weißwürste“ zu 3,80 Euro oder
der allseits beliebte „Leberkäs’ abgebräunt
mit Spiegelei und Salatschüssel“ zu 5,90
Euro. Als Klassiker gelten hier das halbe
Hendl vom Grill (5,90 Euro) oder mit Pommes und gemischtem Salat zu 9,50 Euro,
ebenso die halbe Schweinshaxe mit Knödel
und Krautsalat zu 9,80 Euro. Suppen kosten 2,50 Euro – 3,80 Euro, vegetarische
Gerichte sowie Eier- und Mehlspeisen 4,90
Euro – 6,50 Euro. Auffallend groß ist das
Angebot an Fischen aller Art. Es reicht
vom Matjes über Seelachs mit Krabbensauce, Goldbarsch (gebacken oder Müllerin),
Scholle, King Clipp Fisch sowie Zander bis
zum Lachs. Und das bei höchst zivilen
Preisen zwischen 7,50 Euro und 11.50 Euro. Die Standkarte ist schön übersichtlich
gegliedert nach Gerichten vom Schwein
(8,20 – 13,20 Euro), vom Kalb (12,30 – 14
Euro) sowie vom Rind (8,90 – 17,50 Euro).
Wer ein bisserl was von allem haben will,
ist mit dem Grillteller (12,90 Euro) oder
dem Filettopf (13,50 Euro) gut und höchst
 üppig bedient. Der Schweinsbraten mit
Kartoffelknödel und gemischtem Salat
(8,20 Euro) wies eine dezente Kümmel-
 Note auf, war nicht zu fett und nicht zu
mager, der Knödel angenehm bissfest, die
wunderbare Sauce ausreichend bemessen
und der Salat würzig angemacht. Ein Gedicht! Augustiner und den Wirtsleuten sei
Dank, dass das Lokal in dieser Form den
Münchnern und ihren Besuchern noch sehr
lange erhalten bleiben wird! 
GASTSTÄTTE GROSSMARKTHALLE –
Insidern wird in diesem Viertel dieses
Wirtshaus fehlen. Ein Besuch und Test war
jedoch nicht möglich, da bis Mitte Juli 
umgebaut wird. (MS)
In den nächsten Ausgaben testen 
wir für Sie:
➜ Balan/Chiemgau, Karl-Preis, 
Ramersdorf
➜ Die besten Brotzeitstandl, Metzgereien,
Bäckereien, Wirtshäuser nach 36 Test-
Monaten gegliedert nach Süd, Ost,
West, Nord, Mitte.

Seite 34

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AUTO-ANKAUF
- gebraucht
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(auch Totalschaden)
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Reklamationen zu befürchten.
34 TAXIKURIER
Titelthema
Biergärten –
Jetzt steigt der Rauch auf!
Der Toni Roiderer, Wirt vom „Wildpark“ in
Straßlach und Sprecher aller Wiesn-Wirte
hat es schon Ende April erkannt: 
„So früh ging die Biergartens son noch
nie los!“ Dafür gibt es natürlich jedes Jahr
genügend Gründe, vom Durst bis zur Sonne. Aber in diesem Jahr kommt noch ein
ganz gravierender hinzu: Im Freien darf
geraucht werden! Da kann man als Raucher jetzt mal ganz entspannt durchatmen,
waren die ersten vier Monate doch
wahrlich kein Genuss für die Freunde
einer gepflegten Zigarre oder eines 
entspannenden Pfeifchens.
Die Lungenentzündungen und Husten -
anfälle haben merklich zugenommen, in
gleichem Maß wie der Konsum in den
Wirtschaften nachgelassen hat, Raucherclub hin oder her, aber das hat das Fähnchen der Nichtraucher sowieso nicht
interessiert. Auch die Wirte sind merklich
entspannter, müssen sie doch in frischer
Luft nicht hinter jedem Gast einen verkappten Denunzianten fürchten und können sich jetzt wieder auf den wichtigsten
Aspekt ihres Daseins beschränken, dem
Gast ein aufmerksamer Gastgeber zu sein. 
Vielleicht sollte man sich als Raucher ja
erstmal nur leise freuen, dass man zur
Maß Bier im Freien jetzt wieder sein Zigarettchen qualmen darf, denn wer weiß,
was Schüttel-Schorsch und seinen Kumpanen sonst noch alles einfällt. Wie wär’s
mit Trennwänden im Biergarten … 
Aber da wollen wir jetzt wirklich nicht
daran denken. Bis zur Landtagswahl
 passiert eh nix und danach ist die Biergartensaison ja schon fast wieder vorbei.
Also rein in die Freiluftsaison und
 genießen in vollen Zügen – Rauch und
Gerstensaft gleichermaßen.
Ein kleiner Überblick taxifreundlicher 
Biergärten:
Augustiner-Keller 
Arnulfstraße 52, Tel. (0 89) 59 43 93
Im münchnerischsten aller Biergärten, in
dem man von der Hektik der Großstadt
abtauchen kann, wird der Edelstoff von
10 bis 1 Uhr ausgeschenkt. Das beliebteste Gericht ist das halbe Hendl, immer
frisch, da ständig nachgefragt. Die meisten der 5.000 Besucher sind sehr taxiafin
und lassen sich am liebsten von bayerisch sprechenden Fiakern kutschieren.
Der Taxistand ab 19 Uhr ist mit 4 Plätzen
deutlich unterrepräsentiert und ist ärgerlicherweise meist auch noch zugeparkt.
Eine Reserve ist leider immer noch 
nicht vorhanden. Beste Einsteigfrequenz
zwischen 21 und 24 Uhr.
Asam-Schlössl 
Maria-Einsiedel-Straße 45, 
Tel. (0 89) 7 23 63 73
Die historische Gastwirtschaft wird seit
1993 von der Schlössl-Wirtin Birgit
 Netzle betrieben. Die Vollblutgastronomin
verwendet ausschließlich frische Produkte
aus der Region für ihre Speisen, die von
ausgewählter Qualität sind. Zertifizierter
Bio-Betrieb. In ihrem idyllischen Wirtsgarten sind Spanferkel, Schweinsbraten
und Ente die Spezialitäten. Ausgeschenkt
wird u.a. Augustiner Bier. Kein Maßkrugzwang! Bei der Aktion „Mein schönster
Biergarten“ von der Münchner Abend -
zeitung, belegt das Asam-Schlössl regelmäßig einen der vordersten Plätze. Kein
Wunder bei der Idylle und dem tüchtigen
Schlössl-Team. Problemlose Taxianfahrt.
Fotos: www.atelier-tacke.de
Stimmer & Sohn GmbH
Lindberghstraße 20 · 80939 München
Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3
Taxiwerkstätte
 „Unfallinstandsetzung“
 Kfz-Reparaturwerkstätte
 spontane Hilfe auch 
außerhalb der üblichen 
Geschäftszeiten
ai

Seite 35

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Braunauer Hof 
Frauenstraße 42, Tel. (0 89) 22 36 13
Der Braunauer Hof liegt in der Frauenstraße am Isartor im Herzen Münchens.
Die Alt-Münchner Spezialitäten sind ein
Begriff. Der Biergarten im Innenhof ist
ein ruhiges Platzerl in der Hektik der
 Viktualienmarktgegend. Es gibt Paulaner
Biere und durchgehend warme Küche 
von 11.30 bis 23 Uhr. Die Wirtsleute 
Rudi und Burgi Plabst pflegen noch die
Küchenschmankerl der klassischen
Münchner Küche, die man leider immer
seltener findet. 3 Minuten vom Taxistandpaltz Isartor.
Kleines Brauhaus Dicker Mann
Heinrich-Wieland-Straße 11, 
Tel. (0 89) 40 78 98
Bei Wirt Robert Schögler sind die Fleischliebhaber in besten Händen. Der hat’s
gern, wenn man sauber zulangt und bietet deshalb „besonders dicke Schmankerl“
zu äußerst zivilen Preisen an. Serviert
werden sie von besonders hübschen Bedienungen, die alles andere als dick sind,
aber fesch und resch. Im riesigen Bier -
garten schmeckt das ungefilterte altbayerische Dunkel vom Faß noch mal so gut.
Kein Maßkrugzwang! Schögler ist Taxifan und empfiehlt sogar auf seiner Internetseite den Gästen die Anfahrt mit dem
Taxi! So einen empfehlen wir besonders
gerne weiter. 2 Minuten vom Taxistandplatz Michaelibad.
Münchner Haupt 
Zielstattstraße 6, Tel. (0 89) 78 69 40
Die Münchner Haupt ist eine Wohlfühl -
oase für Jung und Alt und der Sitz der
„Königlich Privilegierten Hauptschütz -
engesellschaft München“ aus dem 
Jahre 1406. Im großen Biergarten mit
2.500 Plätzen wird zu den bayerischen
Schmankerln wie Bauerngockl oder Wildschweinkeulenbraten das süffige Bier aus
der Schlossbrauerei Kaltenberg ausgeschenkt. Hier muss auch niemand selbst
singen, denn dafür ist die Wirtin Gigi
Pfundmair persönlich zuständig. Als gelernte Opernsängerin tischt sie übers Jahr
allerlei verschiedene Musikrichtungen
auf. Jeden Donnerstag gibt es Musik auf
der Terrasse und Sonntag gibt es Tanz im
Biergarten. Also auf zum „Zwiefachen“!
Hirschgarten 
Hirschgarten 1, Tel. (0 89) 17 99 91 19
Im wahrscheinlich größten Biergarten der
Welt (8.000 Plätze) wird von 9 bis 23.30
Uhr Augustinerbier, Kaltenberg und Tegernseer Hofbräu ausgeschenkt Die Gäste
lieben die bayerischen Schmankerl wie
Spareribs in ausgezeichneter Qualität und
haben sich schon daran gewöhnt, dass
auf den zwei läppischen Standplätzen
selten ein freies Taxi zu bekommen ist.
Also, bitte öfters anfahren.
Hofbräuhaus
Am Platzl 9, Tel. (0 89) 29 01 36-0
Klein, aber fein ist der malerische Innenhof des bekanntesten Wirtshauses der
Welt, des Hofbräuhauses. Das ist Biergartenidylle in Reinkultur. Neben dem Münchenkenner sitzt der Japaner und lässt
sich die Hax’n schmecken. Den Insider-
Tipp hat er aus seinem München-Reiseführer entnommen. Ausgeschenkt wird
Münchner Hofbräu, von 9 bis 23.30 Uhr.
Zum Bräuhausstand schafft’s auch der
Betrunkenste. Wie wir alle wissen…
Hofbräukeller
Innere Wiener Straße 19, 
Tel. (0 89) 45 99 25-0
Ein echtes Stück Altmünchner Bierkeller-
Atmosphäre. Wirtin Margot Steinberg ist
die Tochter von Friedrich Jahn, dem Er-
35TAXIKURIER
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Familienrecht / Sozialrecht
Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

Seite 36

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36 TAXIKURIER
finder der Wienerwald-Kette. Kein Wunder, dass die Hendl hier besonders gut
schmecken. Die Steinbergs kalkulieren
 ihre Preise sehr familienfreundlich, was
ihnen innerhalb der Münchner „Wirte -
familie“ nicht immer nur Freunde gemacht hat. Dem Gast kann’s Wurscht
sein, er kann einfach geniessen. Besonders gut der karamelisierte Kaiserschmarrn. Von der Hellen über die
Münchner Weiße bis zum Hofbräu Dunkel
wird das komplette Sortiment ausgeschenkt.
Viktualienmarkt
Viktualienmarkt 6, Tel. (0 89) 29 75 45
Der internationalste Biergarten Münchens. Hier sitzen Japaner neben Amis,
Italiener neben Engländern, Preußen neben Bayern und probieren den Gerstensaft, der abwechselnd von den Münchner
Brauereien ausgeschenkt wird. Im kulinarischen Angebot rundherum gibt es für
jeden etwas. Selbst der Taxistand versprüht hier bayerisches Wohlfühlgefühl.
Da steht man auch gerne ein bißchen
länger und wartet auf Kundschaft.
Chinesischer Turm 
Englischer Garten 3, 
Tel. (0 89) 38 38 73-0
Am schönsten ist es, wenn die Blasmusik
spielt. Ehrlich! Und das ist immer Mittwoch und Freitag ab 15 Uhr, Samstag
und Sonntag ab 12 Uhr. Da schmeckt 
das Zigarillo, die Spaten-Maß und die
knusprige Haxn. Da ist er dahoam, der
Münchner. Zugegeben nicht ganz alleine,
denn diese Atmosphäre hat sich inzwischen in der ganzen Welt rumgesprochen.
Aber das macht eben auch den Charme
des „Chinesen-Turms“ aus. 
Zum Wildpark 
Tölzer Straße 2, Straßlach, Tel. (08170) 6 35
Der Lieblingsbiergarten der Grünwalder
Pseudo-, aber auch richtiger Prominenz.
Böse Zungen behaupten, dass Wirt Toni
Roiderer die Fußbodenheizung unter seinen Biertischen nur deshalb eingebaut hat,
weil es das Einzige ist, woran sich manch
arbeitsloser Schauspieler noch erwärmen
kann, wenn der Applaus schon jahrelang
verklungen ist. Aber das wäre jetzt wirklich zu böse. Tatsache ist, dass sehr viel
junges Publikum das Hacker-Pschorr aus
dem Holzfassl goutiert, schließlich möchte
man im Wiesnzelt ja auch wieder einen
Platz bekommen. Zudem kann man im
Wildpark wirklich ausgezeichnet essen,
egal ob’s nur ein Hendl ist oder das ganze
Programm vom Ochsen. Nicht umsonst
stehen die Leute in seiner eigenen Metzgerei Schlange. Dazu kommt ein sehr fröhliches Servicepersonal. (PG)
Fotos: www.atelier-tacke.de
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- gebraucht
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(auch Totalschaden)
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Seite 37

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37TAXIKURIER
So nicht! 
Die „Biergarten-
Sünden“
Die ganze Welt beneidet uns um unsere Bier- und 
Wirtsgärten. Einheimische kennen den Unterschied von
Bier- und Wirtsgarten genau. Schon ein paar Kilometer
ausserhalb Münchens ist der Biergarten-Flair zwar
 immer wieder adaptiert worden, aber nicht mehr vorhanden. Zunehmend ist aber das Besondere durch
 Auswüchse gefährdet. Durch Auswüchse der „Neu-
Münchner“, des „Neu-Bayrischen“ . Um das zu verdeutlichen, muss man Klischees bemühen.
Der Siemens-Produktmanager aus Hildesheim, der sein
Reihenhaus am Daxenberg bezogen hat, seine Jahres -
karte aus der Säbenerstraße erworben hat, das erste
Trachtengwand erstanden hat, freut sich natürlich auf
die erste komplette Biergarten-Saison. Das volle Equipment wird eingekauft. Rot-weiß-karierte Tischdecke,
Holzbretter, Besteck 8-fach, Salz- und Pfeffermühle,
Kerzenständer, Tupperware in allen Größen. Tage vorher
wird der Schlachtplan organisiert. Nudelsalat und andere
bayrische Schmankerl werden vormittags vorbereitet.
Überdimensionale Strohkörbe werden auf die Trekking-
Räder montiert und auf geht’s in die Biergärten. Flugs
wird per riesiger Tischdecke das Revier markiert. Jeder
potentielle Eindringling wird so abgehalten. Man möchte
ja unter sich bleiben. 10er-Tische werden ganze Abende
von 2 bis 4 Leuten blockiert. Wirten treibt es die Tränen
in dieAugen. Das Bier konsumiert man immerhin bei
ihm. Dafür hinterlässt man ihm Berge Abfall. Zum Verdauen trinkt man noch ein mitgebrachtes Stamperl aus
dem Korb. Beim plötzlichen Platzregen ruft man dann
ein Bus-Taxi und regt sich auf, warum der für das nasse
Radl einen Fünfer verlangt. 
Wie schön kann ein spontaner Biergartenbesuch sein,
mit einer Maß, einer Brez’n, zwoa Regensburgern (mit
Schnur) aus der Tüte und einem Messer, das einer sowieso immer dabei hat, der den Unterschied zwischen Biergarten und Wirtsgarten kennt. Der Hildesheimer wird
diesen nie kennen. Und bitte ihm auch nie verraten. (PR) 
And the winner is …
„Heute kriegst du nur 5 Euro.“ „Warum?“ 
„Leider A92 ist gesperrt.“
Massoud Tayefi (Taxi 1359) hat mit diesem knappen Kommentar die Hotel-Problematik exakt erkannt und vier Karten
für „Ladies Night“ am 25. Mai in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der Mai-Ausgabe:
Sachverständigenbüro Ing. Jakob Obermaier
Öffentlich bestellt und vereidigt
Nach EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertung
Mitglied im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen (VKS)
Mitglied im Landesverband Bayern (L. V. S.) öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.
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Schadensgutachten
KFZ-
Bewertungen

Seite 38

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38 TAXIKURIER
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Das Traumauto der Deutschen ist
ein Audi A4.
➜ Der Durchschnittsdeutsche wäscht
sein Auto neun mal im Jahr.
➜ 208 Minuten täglich beträgt der
TV-Konsum eines Bundesbürgers.
➜ Statistisch gesehen steht der deutsche Bürger um 6.23 Uhr auf und
legt sich um 22.47 Uhr in sein Bett.
➜ 57,4% der Deutschen wohnen zur
Miete, der Rest im Eigentum. Im
Schnitt auf 90,2 m
2, nicht allein,
sondern durchschnittlich mit
2,2 Personen Haushaltsgröße.
Für unsere Münchner Taxifahrer 
jeden Montag
im Juni 2008 von 12 – 14 Uhr
„Leberkäs mit Kartoffelsalat“
kostenlos zum kennen lernen.
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Messe München
Das Messeprogramm 
im Juni 2008
Die AUTOMATICA (International Trade Fair for Automation: Assembly, Robotics, Vision) ist die internationale Fachmesse, die alle Segmente des Bereiches
Robotik + Automation unter einem Dach vereint. Sie findet vom 10. bis 13. Juni
auf dem Gelände der Neuen Messe München (Hallen A1/A2 und B1 bis B3) statt
und ist eine effektive und effiziente Innovations-Plattform für die Bereiche
 Robotik, Montage- und Handhabungstechnik, Industrielle Bildverarbeitung und
dazugehörige Technologien. Fokus der Messe ist, die komplette Wertschöpfungskette darzustellen. Begleitet wird die AUTOMATICA 2008 von einem hochkarätigen Rahmenprogramm. Bereits zum dritten Mal findet zeitgleich zur AUTOMA-
TICA am 11. und 12. Juni 2008 die Fachtagung Robotik 2008 statt, die vom VDI
Wissensforum im Internationalen Congress Center (ICM) ausgerichtet wird und
an der über 250 Experten aus der Robotikbranche teilnehmen werden. Ebenfalls
am 11. und 12. Juni 2008 trifft sich die DAGM 2008 (Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Mustererkennung) im ICM.
Zur AUTOMATICA 2008 werden rund 900 Aussteller und 30.000 internationale
Fachbesucher erwartet. Geöffnet ist der Eingang West.
Parallel zur AUTOMATICA findet vom 12. bis 14. Juni 2008 in den Hallen C1
bis C4 und B4 bis B6 die Intersolar statt. Die Intersolar ist die größte Fachmesse
für Solartechnik in Europa und jährlicher Treffpunkt der europäischen und
weltweiten Solarbranche. Sie konzentriert sich auf die Bereiche Photovoltaik,
Solarthermie und Solares Bauen. Über 850 Aussteller präsentieren ihre Produkte
und Dienstleistungen auf 76.000 m² Ausstellungsfläche - ein Zuwachs von 
über 120 % gegenüber dem Vorjahr. Dieses Jahr werden in München mehr als
40.000 Besucher erwartet. Der Zugang erfolgt über die Eingänge Nord und Ost.
Am 29. Juni 2008 fällt der Startschuss für die neue Running Order Show. Für
drei Tage dreht sich im M,O,C, Münchner Order Center, alles um das Thema
Running. Die Veranstaltung ist damit europaweit die erste B2B-Plattform ausschließlich für den Running-Bereich. Im Atrium 1 und 2 präsentieren auf ca.
1100 qm rund 100 Aussteller ihre Neuheiten und Produkte aus den Segmenten
Schuhe, Bekleidung, Accessoires, Triathlon, Nordic Walking, Ernährung,
 Laufanalysemethoden und Warenwirtschaft. Die Order Show ist täglich von 
9.00 – 19.00 Uhr geöffnet. 
Vom 29. Juni bis 1. Juli 2008 veranstaltet die Messe München GmbH ebenfalls
zum ersten Mal die Sports Source Europe. Die Sports Source Europe ist die neue
Plattform für Güter- und Dienstleistungslieferanten der Sportartikelindustrie,
des Fachhandels und der Hersteller in Europa. In der Halle 4 des M,O,C, können
sich die Fachbesucher in über 18 verschiedenen Kategorien über das Neueste
aus den Bereichen Stoffe, Rohmaterialien, Komponenten, Funktionsmaterialien,
Dienstleistungen und vieles mehr informieren. Die Messe ist am Sonntag und
Montag von 9.00 – 18.00 Uhr und am Dienstag von 9.00 – 15.00 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist kostenlos.
Foto: Messe München

Seite 39

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39TAXIKURIER
Rose des Monats Zitrone des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für
die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die
jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk.
Thomas Janker, Taxi 1515
Am Vormittag des 24. April 2008 wurde die Kollegin 1881
von mehreren Personen an der Theresienhöhe tätlich angegriffen. Die Täter flüchteten und die angegriffenen Kollegin
konnte diese selbst nicht verfolgen, sie setzte am Funk noch
einen Notruf ab, worauf mehrere Kollegen zur Hilfe eilten.
Einen besonderen Dienst leistete dabei der Kollege 1515,
Thomas Janker, der, nachdem er die Täter ausfindig gemacht
hatte, diese über mehrere Straßen hinweg verfolgte und
 beschattete, bis die Taxizentrale die Polizei an die richtige
Stelle weisen konnte und es zur Festnahme der Täter kam.
Für diesen nicht alltäglichen Einsatz für eine Kollegin erhält
der Kollege Janker die Rose des Monats. (TK)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit -
genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben 
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Veronika und Gerhard Willhalm, Gerotax GmbH
Seit 1990 existiert das Taxiunternehmen aus Neuperlach.
Mittlerweile unterhält man 12 Konzessionen, der Fuhrpark
besteht ausschließlich aus VW-Touran-Fahrzeugen. 
Das Unternehmen pflegt einen Internet-Auftritt unter
www.gerotax.de, auf den TVM-Mitglied Willhalm sehr stolz
ist. Hier wird für Flughafen-Fahrten, Patienten-Fahrten,
Fern- und Ausflugsfahrten geworben, werden Geschäftskunden mit Rechnungsfahrten und Kreditkartenakzeptanz
umgarnt. Alles Mittel und Wege, die durchaus sinnvoll sind
und im Rahmen dessen sind, was man manch anderem
Unternehmen in Zeiten moderner Technologie durchaus
empfehlen sollte. Doch jetzt kommt der Grund für die
 Zitrone des Monats, der Faustschlag für die Kollegen. 
Ganz oben auf der Internetseite verlautbart unser „pfiffiger
Kollege“ … Kurzfahrten werden über die bundesweite Taxirufnummer 19 410 abgewickelt. Den Kleinmist also mögen
doch bitte die eG und die Kollegen abwickeln, dafür ist die
„Gerotax“ nicht zuständig.
Die Zitrone des Monats hat hier den richtigen Empfänger
erreicht. (PR) 
DER CHRYSLER-PARTNER IN MÜNCHEN
CAR 2000 Auto-Service GmbH
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sowie Taxipaket.
NUR DAS BESTE. FÜR SIE UND IHRE KUNDEN. DER NEUE CHRYSLER 300C 3.0 CRD.
Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 
10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO2 Emissionen: 215 g/km. 
Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren.
Nette Geste von der „Münchner Haupt’“ 
Im ganzen Juni gibt es für die Münchner Taxler jeden Montag von 10–12 Uhr kostenlos „Leberkäs mit Kartoffelsalat“ .
Allerletzte Meldung!

Seite 40

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40 TAXIKURIER
Für die 31 Spiele in diesen acht Stadien
wurden über 1,13 Millionen Eintritts -
karten verkauft, davon 77% im öffentlichen Verkauf und 23% für Sponsoren,
Verbände und Medien. 
Mehrere Millionen Menschen werden auf
den Fanmeilen in den Austragungsorten
erwartet. Die Fußball-Europameisterschaft
2008 steht unter dem Motto „Erlebe
 Emotionen“ . UEFA-Präsident Michel
 Platini glaubt, dass dieser Slogan alles
zusammenfasst, was das Turnier repräsentiert. In einer Ansprache an alle Beteiligten – vom Volunteer bis hin zu den
Spielern und Fans – sagte er: „Ein Slogan,
der auf den Punkt bringt, was die UEFA-
Europameisterschaft 2008 zu offerieren
vermag: Emotionen aller Art, Freude 
oder Enttäuschung, Erholung oder Hochspannung bis zum Schlusspfiff.“
Die teilnehmenden 16 Mannschaften
spielen eine Einfachrunde in vier Vierergruppen, die Gruppenersten und – zweiten ermitteln im Anschluss an die Gruppenphase im K.O.-System den Europameister, das Finale findet am Sonntag,
29.06. im Wiener Ernst-Happel-Stadion
statt.
27 der 31 Spiele werden im deutschen
Free-TV übertragen, es wechseln sich
ARD und ZDF täglich mit den Übertragungen ab. 
Natürlich ist auch in München als deutscher Fußball-Hauptstadt das Interesse an
der EM 2008 riesengroß. Eine offizielle
Fanmeile mit einem Public Viewing wie
bei der WM 2006 gibt es zwar nicht, jedoch bieten wieder zahlreiche Gaststätten
Live-Übertragungen der EM-Spiele auf
Großbild-Leinwand an. 
Interessant ist in diesem Zusammenhang,
dass für alle Public viewings auf einer
Leinwand mit mehr als 3 Meter Bildschirmdiagonale eine offizielle UEFA-
 Lizenz notwendig ist. Wir haben eine
Aufstellung gefertigt, wo die EM Spiele
öffentlich zu sehen sind. (Anspruch auf
Vollständigkeit besteht nicht):
Parkcafe (größte Leinwand Münchens)
Sophienstraße 7, 80333 München
Gaststätte Die Wildsau
Balanstraße 121, 81
Restaurant am Chinesischen Turm
Englischer Garten 3, 80538 München,
Telefon: (0 89) 38 38 73-0
Löwenbräukeller
Nymphenburger Str. 2, 80335 München,
Telefon: (0 89) 52 60 21
Siebenbrunn Wirtshaus & Biergarten 
am Tierpark
Siebenbrunner Str. 5, 81543 München,
Telefon: (0 89) 65 08 48
Harlachinger Einkehr - 
Biergerechtsame seit 1858
Karolinger Allee 34, 81545 München, 
Telefon: (0 89) 64 20 90 93
MichaeliGarten 
Feichtstraße 10, 81735 München, 
Telefon: (0 89) 43 55 24-0
Titelthema
Fußball-EM 2008
Mit einer enormen Erwartungshaltung
sieht ganz Fußball-Deutschland der UEFA
EM 2008 entgegen. Vom 07. bis 29.06.08
findet die 13. Fußball-Europameisterschafts-Endrunde statt. Zum ersten Mal in
der EM-Geschichte findet dieses Turnier in
zwei Ländern statt. Österreich und die
Schweiz teilen sich die Rolle des Gastgebers und präsentieren sich beide an jeweils
vier Austragungsorten mit Fußball-Arenen
der Oberklasse. Die Spiele finden in
Österreich (Wien, Innsbruck, Salzburg
Klagenfurt) und in der Schweiz (Basel,
Bern, Genf und Zürich) statt.
08

Seite 41

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Franziskaner Garten
Friedenspromenade 45, 81827 München,
Telefon: (0 89) 4 30 09 96
Luigi Tambosi am Hofgarten
Odeonsplatz 18, 80539 München,
Telefon: (0 89) 29 83 22
Neuhauser Augustiner
Hübnerstr. 23, 80637 München,
Telefon: (0 89) 12 02 130
Asam-Schlössl
Maria-Einsiedel-Str. 45, 81379 München,
Telefon: (0 89) 72 36 373
Hardrock-Cafe
Platzl 1, 80331 München,
Telefon: (0 89) 24 29 490
Münchner Schrannenhalle
Viktualienmarkt 15, 80331 München,
Telefon: (0 89) 5 18 18-0
Zum Schluss noch ein Hinweis der
Schweizer Gesundheitsbehörde: Seit 2006
treten in der Schweiz ungewöhnlich 
viele Fälle von Masern auf, deshalb wird
allen Schweiz-Besuchern empfohlen, vor
dem Schweiz-Besuch sich gegen Masern
impfen zu lassen.
Auf der homepage der UEFA EM 2008
wurden Vorschläge für Slogans gesammelt und ausgewählt, welche nun die
Mannschaftsbusse der teilnehmenden
Mannschaften zieren: Der Slogan auf
dem deutschen Bus teilt eine klare Botschaft mit: „Deutschland – ein Team – ein
Ziel“ – wohingegen der österreichische
Slogan „Endstation Wien“ durchaus
falsch verstanden werden könnte (TK)
Vor allem die Übertragung der Abendspiele in den Biergärten wird sich wieder
spürbar fürs Taxi-Geschäft auswirken. 
Für Last-Minute-Ticket-Inhaber oder
Kurzentschlossene, die auf die jeweilige
Fan-Meile wollen, haben wir hier eine
kurze Übersicht erstellt, was die Taxifahrt
vom Münchner Hauptbahnhof zu den
acht EM-Spielorten kostet (gerechnet mit
1,30 Euro/km):
München–Wien 439 km 570 Euro
München–Salzburg 141 km 183 Euro
München–Innsbruck 164 km 213 Euro
München–Klagenfurt 348 km 452 Euro
München–Basel 389 km 508 Euro
München–Bern: 428 km 556 Euro
München–Genf: 581 km 755 Euro
München-Zürich: 309 km 402 Euro
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Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Herstel -
ler (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)

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42 TAXIKURIER
Per seriösem Taxi oder Wagnis Rikscha – das ist hier die Frage? 
Unser Taxi-Zeichner Manfred Kraus lässt kein Reizthema aus und hat auch zur 
Rikscha-Plage seinen Pinsel tanzen lassen. Wenn Sie sich dazu einen passenden
Text einfallen lassen und dieser auch noch prämiert wird, gewinnen Sie obigen 
attraktiven Preis. Schicken Sie uns Ihren Text bitte bis spätestens 11. Juni 2008 per
Post, Fax oder E-Mail (Adressen siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Verzehrgutschein im Wert von 
100 Euro für einen Biergarten-Besuch
im „Dicken Mann“ zu gewinnen!
Gewinnspiel
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 
1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum
(Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rech nungs -
stellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. 
Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rück -
seite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der
TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der
Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat
und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Taxischule Info-Ansage (089) 764270
München Splitter
➜ Der Bayerische Hiasl in der Ottobrunner Straße hat dicht gemacht.
Ds Wirtshaus-Sterben in München
geht weiter. Demnächst wird statt
dem Traditionswirtshaus ein modernes Wohnhaus mit 24 Wohnungen und Tiefgarage entstehen.
➜ Gucci statt Gnocci! In die Räume
des ehemaligen „Roma“ in der
Maximilianstraße zieht nach
 einem Radikalumbau die Florentiner Modefirma Gucci. Auf 600
Quadratmetern eröffnet ein sogenannter „Flagshipstore“ .
➜ Nach nur einem halben Jahr seit
Eröffnung der Freiheizhalle kam
es zur Trennung mit dem künstlerischen Leiter Günter Knoll. Geschäftsführer Günter Wollgemuth,
der wie die übrigen Gesellschafter
noch nie im Kulturbereich tätig
war, bestätigte gegenüber der
„SZ“, dass dieses Geschäft „etwas
ganz Neues“ sei und man aber die
ursprünglichen Pläne beibehalten
wolle.
➜ Im wohl weltweit wichtigsten 
Gastro-Ranking „The world’s 50
best“ wurde dem „Tantris“ eine
überwältigende Ehrung zuteil. Das
Münchner Restaurant wurde von
einer Jury aus über 600 Fachjournalisten, Autoren und Spitzen -
köchen in der soeben veröffentlichten Liste unter die 50 besten
Restaurants der Welt gewählt.
Jetzt hat man wohl auch mehr
Verständnis für die Taxi-Voraussetzungen „Obere Mittelklasse,
Kreditkarten, keine Dachwerbung“ .
➜ Ende Mai macht das „Night
Flight“ am Flughafen dicht. Das
strenge Rauchverbot ist laut
 Geschäftsführung Hauptgrund für
den abrupten Rückzug aus dem
Vergnügungsgeschäft.
➜ Seit ein paar Wochen existiert in
der Wredestraße eine neue High-
End-Location. In den ehemaligen
Räumen der Postkantine residiert
nun der „Postpalast“, der bis zu
1.300 Gästen Platz bietet. (PR)
Dr. med. univ.
Hans Bake v. Bakin
85609 Aschheim · T assilostraße 23
T axi, Mietwagen, Bus, Lkw.
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Erst- u. gr. Verl. US (ü. 60 Jahre) 81,–€
Ersatztestverfahren möglich.
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Mobil 0172/6 52 38 05
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43TAXIKURIER
➜ Wie sicher ist unsere Stadt?
München im Großstadtvergleich
➜ Pflicht-Termin im Augustiner!
Wichtige Infos zur Generalversammlung der Taxi-München eG am 16. Juli
➜ Eine Gastronomin mit Power
Gespräch mit Birgit Netzle vom „Asam-Schlössl“
Vorschau Ausgabe Juli 2008
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der Fußball-Hype liegt hinter uns. Die 850-Jahr-Feier unserer Stadt ist den ganzen
Sommer über zu spüren. Besucher aus der ganzen Welt beehren unser München.
Vor allem Gäste aus der arabischen Welt werden das Stadtbild wieder entscheidend
prägen. Im Unterschied zu früheren Jahren kommen jetzt Personen aus allen
Schichten des Orients. Nicht nur schwerreiche Scheichs, die ganze Etagen im
 Luxushotels buchen, sondern auch Normalos, die in Pensionen wohnen und
 stinknormale Taxis nutzen. 
Viel Erfolg mit den Gästen aus aller Welt
Paul Rusch, Objektleiter
Die Juli-Ausgabe des TAXIKURIER erscheint am 27. Juni 2008
– wie immer mit einer homogenen Themenmischung!
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: (0172) 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK), 
Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), 
Alfred Lehmair (AL), Christine Reindl (CR), 
Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg,
(JS) Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ),
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, 81829 München
Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
 besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Alfred Lehmair, Reinhard Zielinski 
Impressum
Foto: www.atelier-tacke.de

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Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61, www.taxi-mit-stern.de
Service – Unser e Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28, Landsberger Str. 382, Arnulfstr. 61, Kidlerstr. 36, 
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Verkauf – U nsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48, Nilüfer Bicen 0 89/12 06-14 36, 
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Das verstehen wir unter Service 
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am Samstag, 31.05.08 von 10 – 14 Uhr,
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Wir freuen uns auf Ihren Besuch.