Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Dezember 2007

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2007. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Dezember 2007
TAXIKURIER | 47. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de
Fahrer oder Unternehmer
➜ Welche Voraussetzungen sind nötig?
➜ Taxi-Check München
Wie konsequent wird das Rauchverbot umgesetzt?
➜ Hotel-Check
Der spektakuläre Test geht weiter
➜ Was leistet die IHK für die Taxler
Der TAXIKURIER im Gespräch mit Gerhard Wieland
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de

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Messe München
International
Messe München GmbH
IMAG
Internationaler Messe- und
Ausstellungsdienst GmbH
GHM
Gesellschaft für
Handwerksmessen mbH
Service-Hotline 
(+49 89) 9 49-2 07 20
newsline@
messe-muenchen.de
hNur für Fachbesucher
*ufi approved event
lFKM-geprüft
yVeranstalter: GHM
Änderungen vorbehalten!
13.1 1. 2007
Messe München International.
Ihr Tor zum Weltmarkt.
24.02.–26.02.2008
17.03.–19.03.2008
18.03.–20.03.2008
18.03.–20.03.2008
20.05.–22.05.2008
17.06.–19.06.2008
ISPO CHINA Winter 2008 *h Beijing, China
WETEX 2008 h Dubai, U.A.E.
ELECTRONICA & 
PRODUCTRONICA CHINA 2008 h
Shanghai, China
L A S E R . W O R L DO FP H O T O N I C SC H I N Ah
Shanghai, China
BAKERY CHINA 2008 y Shanghai, China
TRANSPORT LOGISTIC CHINA 2008 h
Shanghai, China
17.06.–21.06.2008
29.06.–02.07.2008
02.09.–05.09.2008
23.09.–25.09.2008
23.09.–25.09.2008
Oktober 2008
25.11.–28.11.2008
November 2008
CTT MOSCOW 2008 h Moskau, Russland
IRANCONMIN 2008 
plus IranStone + IranBuild
Teheran, Iran
ELECTRONIC INDIA 2008 h Bangalore, Indien
ANALYTICA CHINA Shanghai, China
IFAT CHINA 2008 h Shanghai, China
ELECTRONIC ASIA 2008 *h Hongkong, China
BAUMA CHINA *hl Shanghai, China
IWE 2008 Teheran, Iran
International
06.02.–08.02.2008/
03.09.–05.09.2008
15.02.–17.02.2008
24.02.–25.02.2008/
20.07.–21.07.2008
13.03.–15.03.2008
15.03.–16.03.2008
04.04.–06.04.2008/
10.10.–12.10.2008
24.04.–27.04.2008
MUNICH FABRIC START 2008 h
pre collections
IMOT 
Internationale Motorradausstellung
ABC-SALON h
Ordertage für Abend-, Braut- und Cocktailmode
INTERNATIONALE BRIEFMARKEN-BÖRSE
MÜNCHEN 2008 
NUMISMATA INTERNATIONAL
MODA MADE IN ITALY h
Internationale Fachmesse für Schuhe
HIGH END 2008 Der beste Ton. Das beste Bild.
26.08.–28.08.2008
September 2008
14.10.–16.10.2008
25.10.–26.10.2008
November 2008
18.11.–20.11.2008
TALENTS 2008 h Die Jobmesse
CINEC 2008 hl
7 . Internationale Fachmesse für Filmtechnik,
Postproduktion und Veranstaltungstechnik
MAINTAIN 2008 hl Internationale Fachmesse 
für industrielle Instandhaltung
BEAUTY FORUM MÜNCHEN 2008 h
Internationale Herbstmesse für Kosmetik
FORUM VINI 
InternationaleWeinmesse München
OILS + FATS h Internationale Fachmesse 
für die Herstellung und Weiterverarbeitung von 
Ölen und Fetten aus nachwachsenden Rohstoffen
Im M,O,C,
Termine 2008
Auszug
In der Neuen Messe München
05.01.–07.01.2008/
19.07.–21.07.2008
11.01.–13.01.2008
27.01.–30.01.2008
14.02.–18.02.2008
15.02.–18.02.2008
28.02.–05.03.2008
28.02.–05.03.2008
02.03.–05.03.2008
01.04.–04.04.2008
15.04.–17.04.2008
05.05.–09.05.2008
10.06.–13.06.2008
TRENDSET/MUSTERMARKT/
BIJOUTEX h
OPTI ’08 hy
Internationale Optik-Trendmesse
ISPO – Winter *hl
Internationale Fachmesse für Sportartikel 
und Sportmode
C-B-R 2008 *l Freizeit und Reisen
INHORGENTA EUROPE 2008 *hl
35. Internationale Fachmesse für Uhren, Schmuck, 
Edelsteine, Perlen und Technologie
GARTEN MÜNCHEN 2008 yl
Ausstellung für Gartenkultur und Pflanzen
INTERNATIONALE
HANDWERKSMESSE 2008 *yl
MBKplus y
Fachmesse für Metzger, Bäcker, Konditoren
ANALYTICA 2008 *l
21. Internationale Fachmesse für Instrumentelle
Analytik, Labortechnik und Biotechnologie 
mit analytica Conference
AEROSPACE TESTING EXPO EUROPE 2008 h
Internationale Fachmesse der Luft- und
Raumfahrtindustrie im Bereich Test und Bewertung,
Qualitätsmanagement und Prüfverfahren
IFAT *l 15. Internationale Fachmesse für Wasser,
Abwasser, Abfall, Recycling
AUTOMATICA 2008 *l
3rd International Trade Fair for Automation:
Assembly – Robotics – Vision
12.06.–14.06.2008
29.06.–01.07.2008
30.08.–03.09.2008
30.09.–02.10.2008
05.10.–07.10.2008
06.10.–08.10.2008
11.10.2008
14.10.–16.10.2008
Herbst 2008
Herbst 2008
Herbst 2008
Herbst 2008
21.10.–24.10.2008
11.11.–14.11.2008
29.11.–07.12.2008
INTERSOLAR 2008 *h
Internationale Fachmesse für Solartechnik
ISPO SPORT & STYLE *hl
Tradeshow for Sports-Inspired Lifestyles
ESC CONGRESS 2008 h
European Society of Cardiology
EURO ATTRACTIONS SHOW 2008 h
GOLF EUROPE 2008 *hl
16. Internationale Fachmesse für den Golfsport
EXPO REAL 2008 *hl
1 1. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien
FACHDENTAL Bayern 2008
MATERIALICA 2008 
1 1. Internationale Fachmesse für Werkstoffanwendungen, Oberflächen und Product Engineering
EXPOPHARM 
Internationale pharmazeutische Fachmesse und 
DEUTSCHER APOTHEKERTAG
DIE 53. KUNST-MESSE MÜNCHEN
MINERALIENTAGE MÜNCHEN 2008 
45. Internationale Verkaufsausstellung (BÖRSE) 
und Deutsche Geo-Fachmesse (GEOFA) 
FOOD & LIFE 2008 y Treffpunkt für Genießer
SYSTEMS 2008 *hl
Ideas for better business
ELECTRONICA 2008 *hl
components/ systems/ applications
HEIM + HANDWERK 2008 yl
Macht den Traum vom Wohnen wahr

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3TAXIKURIER
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Editorial | Das Jahr 2007 4
Dauerbrenner | Der „Marktstadl-Effekt“ 5
Die fünf Weisheiten des Monats | 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Die Genossenschaft | Gebühren 2008 und viele Infos 10
Bericht aus dem Aufsichtsrat | 15
Der Landesverband | Termine 16
München Splitter | 16
Flughafen München | 17
Service | Christkindlmärkte – Komplette Übersicht 18
Essen auf Rädern | Rotkreuz, Maillinger, Arnulf/Mercedes 20
Der Blick zurück | Der Dezember vor 100, 75, 50, 25 Jahren 22
Rose des Monats | Willy Bogner 23
Zitrone des Monats | Monika Hohlmeier 23
Taxi-Check München | Der Umgang mit dem Rauchverbot 24
Messe München | Veranstaltungen im Dezember 25
Taxler Baustellenbericht | Es wird erträglicher 26
Leserbriefe/Forum | 28
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 30
Taxameter des Monats | Christkindlmärkte 31
Letzte Meldung | 31
Witz des Monats | 31
Fahrer oder Unternehmer | Die Voraussetzungen 32
Kurioses aus der Zentrale | Begriffsstutzigkeit? 36
Was leistet die IHK | Interview mit Gerhard Wieland 37
Geschichte und G’schichten | München als Hafenstadt 38
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 39
Schrottis Fiaker-ABC | Das „S“ 40
Gewinnspiel | Texten und Gewinnen! 41
Hotelerie | Der spektakuläre Hotel-Check 42
Impressum | 43
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 43
Vorschau Ausgabe Januar 2008 | 43
Inhalt
TÜV SÜD – immer freundlich, schnell und kompetent!
Taxifahrer werden bei uns immer gut bedient - schnell, ohne
Wartezeit, freundlich und bei einer kostenlosen Tasse Kaffee! 
TÜV SÜD Service-Center München 
Ridlerstraße 57 . 80339 München . Telefon 089 5190-3145 
Mo-Fr 07.00 - 17.30 Uhr 
Sa 08.00 - 12.00 Uhr 
TÜV SÜD Auto Service GmbH www.tuev-sued.de

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Editorial
Das Jahr 2007 …
… begann für das Münchner Taxigewerbe
mit einem Putsch, bei dem sich die Ver -
ursacher bis auf die Knochen blamierten.
Das Jahr 2007 endet mit der Abrechnung
des Geisterfahrerdramas mit dem Bescheid über die Betriebsführung durch
die Deutsche Rentenversicherung 
Bayern Süd für die Jahre 01.01.2001 bis
31.12.2006 in der Zeit vom 05.06. bis
30.08.2007.
An Beiträgen sind nach Abzug der Erstattungen rund 3.000 Euro – ja, Sie lesen richtig: „dreitausend Euro“ – nach zu
entrichten. Der größte Posten der Forderungen besteht aus Säumniszuschlägen,
in Höhe von cirka 15.000 Euro. Das war’s also, was übrig blieb von den abenteuerlichen Vorwürfen. Wie eine Abfolge
von Räuberpistolen lesen sich Zeugenaussagen und die Ergüsse der zu höherem geborenen Anzeigeerstatterin. Den
Mitgliedern, die Interesse an den Ermittlungsakten und Zeugenaussagen gegen
mich haben, biete ich die Einsicht in die
rund 600 Seiten in meinem Büro an. Ich
habe nichts zu verheimlichen.
Das Jahr 2007 brachte uns aber auch Klärungsprozesse. Sie als Mitglied und Unternehmer bestimmten eindeutig, wohin die
Reise gehen soll. Die Taxi-München eG
wurde gestärkt. Die Taxivereinigung wurde von der eigenen Führung, und die bestand nicht nur aus einer Person, nachhaltig minimiert.
Der IsarFunk redet sich schön und meldet
tolle Vermittlungszahlen – gemeint sind
Aufträge, die von der Rufsäule abgeworben und sinnlos teuer über Funk vermittelt werden. Dies ist nur möglich, weil
einige unfähige Fahrer und Unternehmer
Telefonaufträge, also unsere wichtigste
Kundschaft, nur mangelhaft bedienen.
Wer nicht arbeiten will, soll den vielen
 ordentlichen Kollegen das Geschäft nicht
zerstören, indem die Kundschaft miss -
handelt wird. Von eminenter Wichtigkeit
ist das Urteil des BGH im Verfahren, das
der IsarFunk gegen uns betrieben hat. Die
Taxi-München eG lässt zu Recht nur Mitglieder an der Auftragsvermittlung über
die Rufsäulen teilnehmen. An diesem Verfahren ist erkennbar, wie wichtig die Isar-
Funk-Leute unser Rufsäulensystem einschätzen. Auch dies sollte Ansporn sein,
die Rufsäulenkundschaft besonders gut zu
bedienen. Übrigens, die Anrufmelder, die
der Kollege Max Hofer baut, erweisen sich
als preiswert und sehr praktisch.
Die Vorbereitungen zur Umstellung auf
Datenfunk nehmen wider Erwarten, weniger in technischer, als im Verwaltungs -
aufwand, etwas mehr Zeit in Anspruch als
gedacht. Trotz der erheblichen Aufwendungen für den Datenfunk, bleiben die
Nutzungs entgelte für Telefon und Funk,
sowie Werbungskosten auch für das Jahr
2008 unverändert. Die Beiträge für den
Landesverband übernimmt die Genossenschaft ebenfalls.
Das Oktoberfest 2007 brachte eine neue
Dimension der Verwahrlosung des Straßenverkehrs durch Rikschas in hinterindischem Umfang. Bierseligen wurden für
 eine Fahrt zum Bahnhof zwischen 10 Euro
und 50 Euro abgenommen – Preisauszeichnungspflicht wie in allen anderen
Branchen gibt es nicht. Lizenzierung – mit
dem Nachweis einer ordentlichen Haftpflichtversicherung – ebenfalls Fehlanzeige. Dafür wird der gesamte Verkehr in der
Landwehr- und Schwanthalerstraße durch
zockelnde Asiendroschken zum Erliegen
gebracht. Offensichtlich müssen auch hier
erst einmal Personen zu Schaden kommen, bis diese Abart des Radverkehrs
 reguliert wird. Obwohl die Taxi-München
eG vehement gegen Neuzulassungen von
Genehmigungen kämpft, ist der Erfolg
zweifelhaft, denn das Landratsamt Erding
lässt Taxigenehmigungen in uferlosem
Ausmaß zu. Möglicherweise werden
Münchner Taxis auf diesem Weg am Flughafen dezimiert, oder gar vertrieben. Eine
Situation, die der damalige Landrat Bauer
bereits in Erwägung zog. Die wirtschaftlichen Nachteile für das Münchner Taxigewerbe sind unübersehbar. Aus diesem
Grunde sind auch die Standplätze für
Oberdinger Taxis abzuschaffen, zumal die
derzeitige Form der Aufstellung rechtlich
bedenklich sind. 
Sie sehen also, es liegt viel im Argen. Solange das Münchner Taxigewerbe es zulässt, sich selbst zu schaden, Vereinigungen ruinieren zu lassen, neue Vereine zu
gründen, ohne Rückhalt bei der Unternehmerschaft Klamauk und Randale zu veranstalten, werden Energien verschleudert
und wesentliche Dinge nicht erledigt.
Das alles können wir uns nicht mehr leisten. Hoffentlich kehrt 2008 Vernunft ein.
Ihr
Hans Meißner
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Seite 5

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5TAXIKURIER
Dauerbrenner
„Marktstadl-Effekt“ oder
„So geht es nicht!“
In letzte Zeit kommt es leider wieder vermehrt vor, dass sich Fahrer zwar auf
den Standplatzruf melden, den Auftrag dann auch erhalten, ihn aber im Anschluss nicht wiederholen. Anfänglich glaubten wir noch, dass es sich um eine
vermeintliche Übertragungsstörung auf dem Funkweg handelte. Aber nach und
nach mussten wir feststellen, dass es immer wieder die gleichen „Spezialisten“
waren, die sich so verhielten. Also verfolgten wir deren „Treiben“ mit Argus -
augen. Und siehe da, der eigentlich schon längst tot geglaubte „Marktstadl-
 Effekt“ erlebt bei neueren Kollegen unserer Zunft eine regelrechte Renaissance.
Sie wissen nicht was der „Marktstadl-Effekt“ ist? Hier die Auflösung:
Die Gaststätte Marktstadl (Westenriederstraße 13, zuständiger Taxistandplatz ist
im Tal) war vor etlichen Jahren dafür bekannt, dass gerade in den Nachtstunden
immer wieder Fahrgäste zu befördern waren, die eigentlich liegend hätten gefahren werden müssen. Diesen Ruf hat die Gaststätte eigentlich inzwischen verloren, weil sich deren Fahrgäste nicht mehr von Fahrgästen anderer Gastronomieadressen unterscheiden. Nur war es eben damals so, dass man am TAL-Stand
kaum noch Aufträge vermitteln konnte, weil sich die Kollegen vor lauter Angst
vor dem Marktstadl entweder nicht mehr meldeten, oder falls sie doch in die
„Falle getappt“ waren, den Auftrag einfach nicht mehr wiederholten und so
hofften, dem drohenden Auftrag zu entgehen. Dieses Verhaltensmuster hat Geschichte. Aus Angst, einen unlukrativen Auftrag zu erhalten und einen besseren
zu versäumen, wird diese Uralt-Masche wiederbelebt. Diese Verhaltensweise ist
nicht nur kurzsichtig, sondern auch noch dumm! Wer weiß denn, wenn er – egal
an welcher Adresse! – einen Auftrag erhält, wohin die Fahrt geht? Denken ist
halt gelegentlich Glückssache! (NL) 
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Wenn man auf das erste Feld 
eines Schachbretts ein Reiskorn
legt und die Anzahl pro Feld
 verdoppelt (insgesamt 64 Felder),
kommen auf das letzte Feld
9.233.372.036.854.775.808 Körner. Soviel Reiskörner produziert
die Welt in rund 400 Jahren.
➜ 0,60 Euro stehen für die tägliche
Verpflegung eines Russen im
Untersuchungsgefängnis zur
 Verfügung.
➜ Das am schlechtesten besuchte
Bundesligaspiel aller Zeiten war
Tasmania Berlin – Borussia
 Mönchengladbach in der Saison
1965/66 vor 827 Zuschauern.
➜ Das im Internet am häufigsten
verwendete Passwort lautet
„123456“
➜ Mit nur 776 Exemplaren ist das
Nummernschild der Gemeinde
Büsingen (BÜS) das seltenste
Autokennzeichen Deutschlands.
Der Kursteilnehmer/Taxischein-
 Bewerber kann tagsüber in die
 Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler
(bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn
im Schulungsraum (Rückgebäude)
den Kursbetrag von 120 Euro für den
 Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich
auch ihre Interessenten mit Rech -
nungs stellung zum Monatssende bei
der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden
lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei
Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). 
Der Kursteilnehmer muss jedoch 
den abgestempelten Handzettel mit
Lageplan auf der Rück seite (mit
 Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei 
der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. 
Der Firmenstempel gilt als Gewähr,
dass der Kursteilnehmer bereits 
beim angeschlossenenen Mitglieds -
unternehmen bezahlt hat und zum
Kursbesuch berechtigt ist.
Taxischule Info-Ansage (089) 764270
KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst
Rudolf Dvorak GmbH
Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52
Schleißheimer Straße 38, 80333 München
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Seite 6

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6 TAXIKURIER
Top-Termine Dezember 2007
Samstag, 1. Dezember
➜ 15.30 – 22.45 Uhr, Olympiastadion,
Air & Style
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Eine Wintergeschichte
➜ 16.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Adventssingen
➜ 16.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Zimt und Sterne
➜ 16.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Adventssingen
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Adventskonzert
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Adventssingen
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, Liliom
➜ 19.30 Uhr, Circus Krone, Stars in der
Manege
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Romeo und
Julia
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, La Traviata
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Tod eines Handlungsreisenden
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg, 
Zwei Engel
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Ausgegrenzt
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Sturm
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Prager Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Amerikahaus, Albert C.
Humphrey
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Münchner Aids Tanzgala
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Martin Puntigam
➜ 20.00 Uhr, Zenith, 50 Cent
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Zinner tanzt
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Sigi
 Zimmerschied
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Konzert
➜ 22.00 Uhr, Nightclub Bayerischer Hof,
Wild Cats
➜ Feierwerk, The Ocean
➜ Backstage Halle, Björn Dixgard
➜ Metropolis, Dornenreich
➜ BR-Funkhaus, Bavarian Open, 
➜ Freiheiz, Josef Hader
➜ Atomic Cafe, Super Furry Animals
➜ Schlachthof, Adiri Odametey
Sonntag, 2. Dezember
➜ Tonhalle, Spielzeugbörse
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Adventssingen
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Helmut Eckl’s
Frühschoppen
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Paderborn
➜ 15.00 – 17.30 Uhr, Residenztheater,
Theaterwerkstatt für Kinder
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 15.00 – 17.30 Uhr, Residenztheater,
Der eingebildete Kranke
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Adventssingen
➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Mann im Mond
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Adventssingen
➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 18.00 – 20.40 Uhr, Nationaltheater, 
La Boheme
➜ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Lesung 
Iris Berben
➜ 18.00 Uhr, Hubertussaal, Nussknacker
und Schwanensee
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, Der Gehülfe
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Mann im Mond
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Cecilia Bartoli
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Baal
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg,
 Buddenbrooks
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Alina Pagostkina
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Bushido
➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst,
Jazz-Lines
➜ 21.00 Uhr, Nightclub Bayerischer Hof,
Gosppelkonzert
➜ Ampere, Pat Appleton
➜ Künstlerhaus, Pasta Opera
➜ Freiheiz, Männerabend
➜ Eissporthalle, Eishockey
Montag, 3. Dezember
➜ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, 
Die Buddenbrooks
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Mann im Mond
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, Zenith, Machine Head
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Woyzeck
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Giesinger Bahnhofsbrettl
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Jordi Savall
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Lisa de la Salle
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
München
➜ 22.00 Uhr, Nightclub Bayerischer Hof,
Salsa mit Chuck Herrmann
➜ Backstage Club, Bette Frost
➜ Muffathalle, Olga Neuwirth
➜ Amerikahaus, John Kenny
➜ Sunny Red, Get The People
Dienstag, 4. Dezember
➜ 9.15 - 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Eine Wintergeschichte
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, Das Fest
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Die Buddenbrooks
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Solidarität ist Selbstmord
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Genannt Gospodin
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Die Probe
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Beethovens Neunte
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Klang-Aktionen
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 21.30 Uhr, 59 : 1, Hardcore
 Superstar
➜ Elserhallen, Fanny von Dannen
➜ Metropolis, Tommy The Clown
➜ Atomic Cafe, The Beautiful Girls
➜ Freiheiz, Männerabend
➜ Garage, Ken Hensley
Mittwoch, 5. Dezember
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Eine Wintergeschichte
➜ 14.00 Uhr, Herkulessaal, Prinzessin
Lillifee
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Don Karlos
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Schauburg,
Buddenbrooks
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Solidarität ist
 Selbstmord
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im
Haus der Kunst, Die Liste der
 letzten Dinge
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Othello
➜ 20.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
La Boheme
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Kunstbahnsteig
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Endspiel
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal,
 Bayerischer Advent
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Opera meets Cuba
➜ Muffathalle, Saga
➜ 59 : 1, Oh no Ono
➜ Atomic Cafe, Kate Nash
➜ Cord, Götz Widmann
➜ Vereinsheim, Ulla Meinecke
➜ Freiheiz, Max Goldt
Donnerstag, 6. Dezember
➜ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg,
Buddenbrooks
➜ 11.00 – 13.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel & Gretel
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wiener Wald
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.00 – 22,30 Uhr, Volkstheater,
Don Karlos
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Weihnachtskochshow
➜ 20.00 – 20.50 Uhr, Werkraum,
Land ohne Worte
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im
Haus der Kunst, Die Liste der
 letzten Dinge
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
 Sugardaddy
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Philharmonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Arcadi
Volodos
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Kammerorchester 
➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Berliner Geschichte
➜ Backstage Werk, Cornivore
➜ Vereinsheim, Lydia Daher
➜ Freiheiz, Max Goldt
➜ Backstage Halle, The Weakerthans
➜ 59 : 1, Wirtz
➜ Sunny Red, A Life, A Song, 
A Cigarette
Freitag, 7. Dezember
➜ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg,
Buddenbrooks
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Macbeth
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die lustige Witwe
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Genannt Gospodin
➜ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus, Glaube Liebe Hoffnung
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg,
Zwei Engel
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Im Dickicht der Städte
➜ 20.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
La Boheme
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
A Swinging Christmas
➜ 20.00 Uhr, Herz-Jesu-Kirche,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Rabih Abou-Khalil
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Los Paul
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie-Politik
➜ Atomic Cafe, The Dalles
➜ Kranhalle, Saalschutz
➜ Vereinsheim, Wenzel & Band
Samstag, 8. Dezember
➜ 10.00 Uhr, Philharmonie,
 Münchner Philharmoniker
➜ 14.00 Uhr, Löwenbräukeller,
 Finale TZ-Schafkopf-Meisterschaft
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater,
UNESCO Weihnachtsgala
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – MSV Duisburg
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg,
 Eine Wintergeschichte
➜ 16.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Zimt und Sterne
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Hochzeit des Figaro
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
 Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die Fledermaus
➜ 19.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Ave Maria
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
 Mamma Medea
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Macbeth
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall,
 Himmel sehen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Sol Gabetta
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Veronika Faber
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Vorsicht
Glück
➜ 21.30 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Kuttner erklärt die Welt
➜ Ampere, Jens Friebe
➜ Muffathalle, Orchestra Boabab
➜ Feierwerk, Mono
➜ Kranhalle, Anarchoschnitzel
➜ Vereinsheim, Peter Wiegand
➜ Freiheiz, Josef Hader
Sonntag, 9. Dezember
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Weihnachtliche Volksmusik
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Odyssee
➜ 14.00 – 16.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 14.00 Uhr, Olympiahalle, Night of
the Proms
➜ 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Fröhliche Weihnachten kleiner Eisbär
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie,
 Altrussische Weihnacht
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7TAXIKURIER
➜ 18.00 – 20.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Theater im
Haus der Kunst, Die Liste der
 letzten Dinge
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Tod eines Handlungsreisenden
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Endspiel
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie,
 Münchner Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Sturm
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Der Sturm
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg, 
Zwei Engel
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 20.00 Uhr, Gasteig kleiner
 Konzertsaal, Adventskonzert
➜ 20.00 Uhr, Ampere, Ohrbooten
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff
➜ Elserhallen, Bob Geldof
➜ Freiheiz, Schräger Advent
➜ Eissporthalle, Eishockey
Montag, 10. Dezember
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Parlando mit Musik
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater,
Frühlingserwachen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Genannt Gospodin
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel lockende Welt
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Im Dickicht der Städte
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Schumann-Projekt
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Montserrat Caballé
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
 Annett Louisan
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Klaus Peter Schreiner
➜ Sunny Red, Life long Tragedy
➜ Atomic Cafe, The Electric 
Soft Parade
➜ Orangehouse, Enon
Dienstag, 11. Dezember
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Eine Wintergeschichte
➜ 12.30 Uhr, Funkhaus, Münchner
Rundfunkorchester
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Un Ballo in Maschera
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Mamma Medea
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Woyzeck
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Thomas Quasthoff
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Singidunum Chor
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Ludwig Thoma und seine Zeit
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Wiener Klassik
➜ Ampere, Two Gallants
➜ Muffathalle, Die Drei
➜ Elserhallen, Pretty Thingo
➜ Vereinsheim, Vroni Neuber
Mittwoch, 12. Dezember
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Gesellschaft
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
 Neues Haus, Tanger
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Der Gehülfe
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Chamber Symphony
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Torun Eriksen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Klang-Aktionen
➜ 20.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Frank Markus
Barwasser
➜ Meinburk, Eins Hoch 6
➜ 59 : 1, Gods of Blitz
➜ Orangehouse, Shai Hulud
➜ Rote Sonne, Die Türen
➜ Vereinsheim, Elli & Band
Donnerstag, 13. Dezember
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schilf
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Candle Light
Klassik
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus,
 Ödipus auf Kolonos
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Genannt
Gospodin
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
 Tanger
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Im Dickicht der Städte
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Chamber Symphony
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Werner Gerl
➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst,
Die Schrift
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Helmut Lotti
➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Barcley James
Harvest
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Irish
Christmas
➜ Vereinsheim, Heinz Ratz
➜ Metropolis, Roger Chapman
➜ Rote Sonne, Bishop Allen
➜ 59 : 1, Athlete
➜ Backstage, Mad Sin
Freitag, 14. Dezember
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Bayerische Staatsoper Capriccio-Saal, Junge Akademie
➜ 16.30 Uhr, Volkstheater, Ein Stern ist
aufgegangen
➜ 19.00 – 21.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Hänsel und Gretel
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Königskinder
➜ 19.00 Uhr, Volkstheater, Ein Stern ist
aufgegangen
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Das Leben ein Traum
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
Mehrtägige Termine
➜ 18.10.07 – 02.03.08, Spiegelpalast, Frankfurter Ring 143, 
Witzigmann Dinnershow
➜ 06.11.07 – 02.12.07, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Miami Nights
➜ 08.11.07 – 12.01.08, Di – Fr 20.00 , Sa 15.00 + 20.00 Uhr, 
So 14.30 + 19.00 Uhr, Orleansstraße, Afrika, Afrika
➜ 14.11.07 – 26.01.08, 20.00 Uhr, Komödie Bayerischer Hof, Acht Frauen
➜ 24.11.07 – 30.12.07,Flughafen, Wintermarkt
➜ 28.11.07 – 01.12.07, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Sigi Zimmerschied
➜ 28.11.07 – 31.12.07,Theresienwiese, Tollwood
➜ 29.11.07 – 02.12.07,Olympiahalle, Munich Indoors
➜ 30.11.07 – 24.12.07,Marienplatz, Christkindlmarkt
➜ 01.12.07 – 02.12.07, 15.00 Uhr,Fraunhofer, Kindertheater
➜ 01.12.07 – 09.12.07, 10.00 – 18.00 Uhr,Messe West + Ost, 
Heim und Handwerk
➜ 02.12.07 – 03.12.07, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Weber/Beckmann
➜ 02., 08., 09., 15., 16., 23.12.07, 9.00 – 11.00 Uhr,Hard Rock Cafe, 
Nikolaus Frühstück
➜ 04.12.07 – 06.12.07, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 04.12.07 – 16.12.07, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Der kleine Lord
➜ 04., 08., 11., 15., 20., 21. ,22.12.07, 20.30 Uhr,Schlachthof, Fonsi
➜ 05.12.07 – 08.12.07, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Bamberger Cabarett
➜ 06.12.07 – 09.12.07, 20.00 Uhr,Olympiahalle, Night of the Proms
➜ 07.12.07 – 08.12.07, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Wilfried Schmickler
➜ 11.12.07 – 15.12.07, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 13.12.07 – 14.12.07, 20.00 Uhr,Circus Krone, Helmut Lotti
➜ 13.12.07 – 15.12.07, 20.30 Uhr,Fraunhofer, Helmut Schleich
➜ 14.12.07 – 16.12.07 – 14.12.: 19.30 – 2.00 Uhr/15.12.: 19.30 – 0.00 Uhr/
16.12.: 14.00 – 18.00 Uhr, Olympiahalle, Super Cross Over
➜ 18.12.07 – 22.12.07, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Lach- und Schieß Ensemble
➜ 19.12.07 – 31.12.07, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Tanguera
➜ 20.12.07 – 21.12.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Martin Schmitt
➜ 20.12.07 – 21.12.07, 20.00 Uhr,Herkulessaal, Symphonieorchester BR
➜ 20.12.07 – 22.12.07, 20.30 Uhr,Fraunhofer, Les Derhos’n
➜ 25.12.07 – 06.01.08, 20.00 Uhr,Prinzregententheater, Balagan
➜ 26.12.07 – 31.12.07, 20.30 Uhr,Fraunhofer, Tiger Willi
➜ ab 26.12.07 Circus Krone, Circus Krone
➜ 27.12.07 – 28.12.07, 20.00 Uhr,Lach und Schieß, Zärtlichkeiten mit Freunden
➜ 27.12.07 – 29.12.07, 20.00 Uhr, 29.12. auch 15.30 Uhr,Herkulessaal, 
Golden Gospel Gala
➜ 30.12.07 – 31.12.07, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Giebel
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Seite 8

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8 TAXIKURIER
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Der Messias
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Heilige Nacht
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Musica Viva
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Emma Kirkby
➜ 20.00 Uhr, St. Matthäus-Kirche,
Gregorian
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Philosophische Nachtakademie
➜ Registratur, Bunny Lake
➜ Kranhalle, M 94,5-Chartshow
➜ Elserhallen, Plain White T’s
➜ Vereinsheim, Benny-Ohnesorg-Theater
➜ Ampere, Empty Trash
➜ Eissporthalle, Eishockey
Samstag, 15. Dezember
➜ 14.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Heilige Nacht
➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, 
Der Nussknacker
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Eine Wintergeschichte
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Nussknacker
➜ 16.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Zimt und Sterne
➜ 16.30 Uhr, Volkstheater, Ein Stern
ist aufgegangen
➜ 17.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Heilige Nacht
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Un Ballo in Maschera
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Cage aux falles
➜ 19.00 Uhr, Volkstheater, Ein Stern
ist aufgegangen
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Mamma Medea
➜ 19.30 Uhr, Philharmonie, Giselle
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall,
 Genannt Gospodin
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
 Im Dickicht der Städte
➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Karl Marx: Das Kapital
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Italienische
Nacht
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Swinging Christmas Night
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Nussknacker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Joan Orleans
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Maroon 5
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Heilige Nacht
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, The Black
Gospel Singers
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Worin noch niemand war
➜ Babalu, So So Modern
➜ Atomic Cafe, Phonoboy
➜ Vereinsheim, Feinstaub
➜ Tonhalle, Whogotskillz
Sonntag, 16. Dezember
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Schauburg, 
Der irrende Königssohn
➜ 11.00 + 12.00 + 14.00 Uhr, Gasteig
Kleiner Konzertsaal, Peter und 
der Wolf
➜ 11.00 + 14.00 + 17.00 + 20.00 Uhr,
Allerheiligen Hofkirche, Heilige Nacht
➜ 11.00 Uhr, Prinzregentenntheater,
Symphonieorchester BR
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Zigeunerjazz
➜ 11.00 Uhr, Lach und Schieß, Gunkl
& Harald Lesch
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Aue
➜ 14.00 + 17.15 Uhr, Circus Krone,
Hänsel und Gretel
➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Mann im Mond
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Weihnachten mit den lustigen Musikanten
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater
Münchner Rundfunkorchester
➜ 16.00 – 19.25 Uhr, Nationaltheater,
Königskinder
➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Mozart Nacht
➜ 18.00 Uhr, Gasteig Kleiner Konzertsaal, Fest der musischen Seele
➜ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Mann im Mond
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Das Leben ein Traum
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Fest
➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Karl Marx: Das Kapital
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, 
Claus von Wagner
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Bayerische Weihnacht
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, 
Weihnachts show
➜ Künstlerhaus, Pasta Opera
➜ Muffathalle, Corvus Corax
➜ Freiheiz, Bananafishbones
Montag, 17. Dezember
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Morgen,
Findus, wird’s was geben
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die lustige Witwe
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Stoning Mary
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Medeia
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Der Messias
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Bach
 Collegium München
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Jing Zhao
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Weihnachts märchen
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Italienische
Nacht
➜ Künstlerhaus, Pasta Opera
➜ Atomic Cafe, Begemann & Befreiung
➜ Fraunhofer, Club Voltaire
➜ Keller, Kapelle Weyerer
Dienstag, 18. Dezember
➜ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Eine Wintergeschichte
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Un Ballo In Maschera
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Les Autres
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Das Leben ein Traum
➜ 20.00 – 20.50 Uhr, Werkraum, 
Land ohne Worte
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Endspiel
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Thilo Kreitmeier
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Navid Feliz
➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Jan Delay
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Reinhard
Fendrich
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Swinging Christmas
➜ 21.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Berliner Geschichte
Mittwoch, 19. Dezember
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Der kleine Nick
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Königskinder
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Les Autres
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Die Familie Schroffenstein
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.45 Uhr, Vereinsheim, Wir Elf
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Gesellschaft
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner
Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Dionne
Warwick
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Wiener Sängerknaben
➜ 20.45 – 22.30 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Aris Saloniki
➜ Schlachthof, Lesung Zinner
Donnerstag, 20. Dezember
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Eine Odyssee
➜ 11.00 – 12.15 Uhr, Marstall, 
Der kleine Nick
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Der Sturm
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Swing
 into Christmas
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Cage aux folles
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus,
Ödipus auf Kolonos
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Gesellschaft
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Das Rad des Glücks
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Im Dickicht der Städte
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Oh du
Fröhliche mit Dieter Hildebrandt
➜ 20.00 Uhr, St. Markus, Weihnachtsliederabend
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Thomas Hampson
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Ausgegrenzt
➜ Metropolis, U.D.O.
➜ Sunny Red, Entartet
Freitag, 21. Dezember
➜ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Lesung
Rufus Beck
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Un Ballo in Maschera
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der irrende Königssohn
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Martha
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Das Leben ein Traum
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm
um nichts
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Der Hässliche
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Prinz Friedrich von Homburg
➜ 20.00 Uhr, Theatinerkirche,
 Weihnachtskonzert
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Il Giardino Armonica
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Weih -
nachtsgala Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Italienische
Nacht
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Party
➜ 21.30 Uhr, Orangehouse, 
Cuba Missouri
➜ Feierwerk, Skaas
➜ Eissporthalle, Eishockey
Samstag, 22. Dezember
➜ 14.00 – 16.45 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
The Jackson Singers
➜ 15.30 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Zimt und Sterne
➜ 15.30 Uhr. Philharmonie, Salzburger
Advent
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Weihnachtskonzert Rudi Zapf
➜ 18.00 – 19.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Weihnachtskonzert
➜ 19.00 – 21.25 Uhr, Nationaltheater,
Hänsel und Gretel
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Sommernachtstraum
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Das Leben ein Traum
➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Altbayerischer Advent
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Für den Anfang der Nacht
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Der irrende Königssohn
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Chor BR
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Wiener Klassik
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Italienische
Nacht
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Tölzer
 Knabenchor
Sonntag, 23. Dezember
➜ Olympiapark, Modelleisenbahn –
Modellautomarkt
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Heilige Nacht
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Weihnachtskonzert
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie,
 Regensburger Domspatzen
➜ 11.30 – 13.55 Uhr, Nationaltheater,
Hänsel und Gretel
➜ 14.30 – 16.40 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Hänsel und Gretel
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie,
 Weihnachten mit Blechschaden
➜ 15.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Salzburger Weihnacht
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Weihnachtskonzert Rudi Zapf
➜ 17.00 Uhr, Prinzregententheater,
Weihnachtsoratorium
➜ 18.00 – 20.10 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Hänsel und Gretel
➜ 18.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Salzburger Weihnacht
➜ 18.00 Uhr, Herkulessaal,
 Weihnachtliche Trompetengala
➜ 18.30 Uhr, Philharmonie,
 Weihnachtsoratorium
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall,
 Country Music 
➜ 19.00 – 20.45 Residenz-Theater,
Klein Eyolf
Top of the Top’s
Der Spekulatius-Monat hat es in sich. In der ganzen Stadt wird sich mental
auf’s Fest vorbereitet. Weihnachtliche Aufführungen auf allen Bühnen. Der
Terminkalender ist voll wie nie. Weihnachtsfeiern sind wieder im Kommen.
Bestimmt davon einige bei Witzigmann, Afrika! Afrika! und Tollwood, die alle den ganzen Dezember laufen. Am 1. des Monats 50 Cent, der böse Bube im
Zenith. Zeitgleich Stars in der Manege im Krone. Montserrat Caballe am 10. in
der Philharmonie. Vom 6.–9. in der Olyhalle „Night of the Proms“ . Das Fußballjahr wird von den Bayern am 19.12. gegen die Griechen aus Saloniki beendet. Am zweiten Weihnachtsfeiertag startet der Cirkus Krone sein mehrmonatiges Programm. Viel zu holen im Dezember und vergessen Sie die
Gepäckzuschläge nicht. (PR)
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)

Seite 9

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9TAXIKURIER
➜ 19.00 – 20.50 Uhr, Schauspielhaus, Die Ehe der Maria Braun
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg,
 Heilige Nacht
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Sommernachtstraum
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Weihnachtsoratorium
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Der Sturm
Montag, 24. Dezember (Hl. Abend)
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Schauburg,
Heilige Nacht
➜ 16.00 Uhr, Philharmonie, Festliche
Musik zum Heiligen Abend
➜ 22.30 Uhr, Muffathalle, Hans Söllner
Dienstag, 25. Dezember (Feiertag)
➜ 15.30 Uhr, Philharmonie,
 Budapester Operettengala
➜ 18.00 – 20.50 Uhr, National theater,
Der Freischütz
➜ 19.00 – 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Residenztheater,
Klein-Eyolf
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Don Karlos
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Sturm
➜ 19.30 Uhr, Philharmonie,
 Budapester Operettengala
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Eine Nacht in Venedig
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Willi Michl
➜ Atomic Cafe, Los Poppos
➜ Sunny Red, Blank Promise
Mittwoch. 26. Dezember (Feiertag)
➜ 15.00 - 16.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Weihnachtskonzert
➜ 15.30 Uhr, Philharmonie,
 Budapester Operettengala
➜ 15.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Tschechische Kammerphilharmonie
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Weihnachtskonzert
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Drei Schwestern
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Don Karlos
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Floh im Ohr
➜ 19.30 Uhr, Philharmonie,
 Budapester Operettengala
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Elvis-Christmas-Special
➜ Orangehouse, Callejou
➜ Sunny Red, 24 Days To Fall
➜ Freiheiz, Männerabend
➜ Eissporthalle, Eishockey
Donnerstag, 27. Dezember
➜ 18.00 – 20.25 Uhr, Nationaltheater,
Hänsel und Gretel
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die lustige Witwe
➜ 19.30 Uhr, Philharmonie,
 Budapester Operettengala
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Macbeth
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Hilda
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Stoning Mary
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Au-Schau
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Fraunhofer
Saitenmusik
➜ Freiheiz, Männerabend
➜ Metropolis, Lovetrick
Freitag, 28. Dezember
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Nussknacker
➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Der Freischütz
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Martha
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Das Leben
ein Traum
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Macbeth
➜ 19.30 Uhr, Philharmonie, Budapester
Operettengala
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Himmel
sehen
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Engel
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Trauer muss Elektra tragen
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Nussknacker
Samstag, 29. Dezember
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Belcanto
Operngala
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die Fledermaus
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Cage aux folles
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Schwanensee
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Hudson Shad
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum Engel
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Sugardaddy
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Der Messias
➜ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Josef
Brüstmann
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Medeia
➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst,
Franz Schubert – Dringend gesucht!
➜ Muffathalle, Blek Le Rok
➜ Schlachthof, The Presley Family
➜ Ampere, Headshrinker
Sonntag, 30. Dezember
➜ 14.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Bibi Blocksberg
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Glenn Miller Gala
➜ 18.00 – 20.50 Uhr, Nationaltheater,
Der Freischütz
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Pool
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Gesellschaft
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Woyzeck
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Eine Nacht in Venedig
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Mamma Medea
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Händels
 Messias
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
➜ Elserhallen, Eisbrecher
➜ Freiheit, Wilde Kerle Party
➜ Eissporthalle, Eishockey
Montag, 31. Dezember (Silvester)
➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Cage aux folles
➜ 16.00 + 19.30 Uhr, Allerheiligen
 Hofkirche, Hommage an Edith Piaf
➜ 16.00 + 19.30 Uhr, Hochschule für
Musik, Dinner for one
➜ 16.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner
Symphoniker
➜ 16.00 Uhr, Max-Joseph-Saal,
 Ensemble Clemente
➜ 16.30 Uhr, Gasteig Kleiner Konzertsaal, Klavierkonzert Charlotte Krämer
➜ 17.00 – 18.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 17.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Silvesterkonzert
➜ 18.00 – 19.15 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Gesellschaft
➜ 18.00 – 20.00 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 18.00 – 21.20 Uhr, Nationaltheater,
Die Fledermaus
➜ 18.00 Uhr, Olympiahalle, Max Raabe
➜ 18.00 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Cage aux folles
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Chris Barber Band
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Silvesterkonzert Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die Nostalphoniker
➜ 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
➜ 21.00 Uhr, Prinzregententheater,
Blechschaden
➜ Muffathalle, Silvesterparty
➜ Freiheiz, Silvester Gala
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
089   
2 Rooms 
5 9 : 1 
8 Seasons    
Alabama-Gelände  
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Babylon  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Cafe am Hochhaus  
Cord   
Crash   
Crowns Club  
Elser-Hallen  
Erste Liga 
Hansa 39   
Kultfabrik     
Lenbach 
Loggia 
M-Park  
Max + Moritz  
max Suite  
Muffathalle  
Nachtgalerie  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Palais  
Pacha  
Pappasitos    
Prinzip  
Pure Club  
Reitschule   
Rote Sonne  
Schlachthof 
Schranne 
Skyline  
Spiegelzelt 
Substanz 
The Garden   
T i t a n i c C i t y 
Volksgarten   
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Seite 10

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10 TAXIKURIER
Warnung vor Fahrgast
Ein cirka 40-jähriger, 180 cm großer,
glatzköpfiger Mann mit Berliner Dialekt
fährt öfters vom Kunstpark-Ost oder
Kultfabrik nach Erding, gibt vor an der
Bank Geld zu ziehen und flüchtet dann.
Wir empfehlen Vorkasse.
Das kommt uns spanisch vor
Dieser alte Spruch erhielt für einen
Münchner Unternehmer, Namens Max,
eine besondere Bedeutung.
Preisbewusst, bestellte Max einen Seat
Alhambra. Den gewünschten Rußpartikelfilter konnte Seat aber nicht liefern.
Macht auch nichts, dachte Max, es gibt ja
einen Zuschuss vom Staat in Höhe von
300 Euro für den nachträglichen Einbau.
Den frisch gelieferten Alhambra rüstete
Max mit dem Nachrüstfilter aus und bewies damit Umweltbewusstsein. Nach der
Zulassung des Wagens stellte Max den
notwendigen Antrag um den Zuschuss zu
erhalten. 
Der Schreck war groß, als Max vom
 Finanzamt einen ablehnenden Bescheid
erhielt. Die 300 Euro verweigerte das
 Finanzamt mit der Begründung, dass der
nachträgliche Einbau des Rußfilters vor
der Erstzulassung, keinen nachträglichen
Einbau, also keine Nachrüstung darstellt.
Max hätte also das Taxi erst in Betrieb
nehmen müssen und dann den Rußfilter
einbauen lassen sollen. Der dabei zu
 erwartende Verdienstausfall hätte den
 Zuschuss wieder aufgefressen.
Eine tolle Lösung, die nach den Buchstaben des Gesetzes begründbar ist, aber mit
dem gesunden Menschenverstand absolut
nichts zu tun hat. 
Vernunft ist offensichtlich keine Voraussetzung für alle Behördenmitarbeiter.
(HM)
Unfallzeugen gesucht
1. Fall:
Ein Taxifahrer, der am 25.09.2007 gegen
15.40 Uhr einen Unfall in der Triebstraße,
stadtauswärts, gegenüber A.T.U, beobachtet hat, möge sich bitte melden. Bei den
Unfallfahrzeugen handelte es sich um einen grünen VW Sharan und einem roten
Ford Mondeo. Der Taxifahrer war zu dieser Zeit privat unterwegs. Die Polizei vernahm ihn nicht als Zeugen, da sie glaubte, dass die Sachlage klar war. Leider hat
sich dies nicht bestätigt und der Ford
Mondeo-Fahrer bittet den Fahrer, sich zu
melden und sich als Zeuge zur Verfügung
zu stellen.
2. Fall:
Gesucht wird der Fahrer eines Großraumtaxis, der am 13. Mai 2007 um 3.00 Uhr
morgens vor dem Lokal Tiefenrausch in
der Schellingstraße acht junge Leute aufnahm. Polizeibeamte holten einen jungen
Mann aus dem Taxi und brachten ihn mit
der Streife zur PI in der Infanteriestraße.
Der Taxifahrer folgte der Streife mit den
übrigen Fahrgästen. Er wird als Zeuge
 gesucht.
3. Fall:
Wer beobachtete am Dienstag, den 6. November, gegen 11.30 Uhr in Höhe der
Agip-Tankstelle in der Wolfratshauserstraße 187, wie ein stadteinwärts fahrender LKW die linke hintere Tür eines
schwarzen Audi Q7 erheblich beschädigte. Die Fahrerin lief vor einem Taxi dem
LKW hinterher. Bitte bei Frau Choleva,
Telefon 2161-367, melden.
Mordversuch am Kollegen Vidovic
Im Januar entging der Kollege Franjo
 Vidovic, Taxi 649, um Haaresbreite dem
Mordversuch zweier Jugendlicher in
Daglfing. Der Kollege Vidovic wurde mit
56 Messerstichen schwerst verletzt und
leidet verständlicherweise heute noch un-
Die Genossenschaft
ter diesem Trauma. Wir alle freuen uns,
dass der Kollege Franjo, zumindest physisch, wieder einigermaßen hergestellt ist.
Am 6. November wurden die damals 16und 17-jährigen Gewalttäter zu 7 Jahren
und 8 Monaten, sowie 5 Jahren Gefängnis verurteilt. Sicher ist dem Kollegen
Franjo Vidovic mit der Verurteilung nicht
geholfen. Trotzdem haben wir einen weiteren Beleg, dass die Aufklärung bei Verbrechen an Taxifahrern und -fahrerinnen
außergewöhnlich hoch ist und auch die
Justiz mit der gebotenen Härte ahndet.
Wir wünschen von dieser Stelle aus dem
Kollegen Franjo Vidovic alles Gute und
die baldige vollständige Genesung.
Mitgliedschaft im Landesverband
Von 1.630 aktiven Genossenschaftsmitgliedern sind nur eine verschwindend
 geringe Anzahl Mitglieder im Landesverband. Die langjährige Mitgliedschaft der
Mitglieder der Taxivereinigung im Landesverband ist wegen der Nichtzahlung
bzw. Nichtweiterleitung der Beiträge an
den Landesverband gekündigt. Die
Münchner Unternehmer sind also derzeit
im Landesverband nicht mehr vertreten.
Nachdem wir uns für die Datenfunkvermittlung auf GPRS-Basis festgelegt haben, sind wir auf die Konditionen des
Rahmenvertrages des BZP mit T-Com
 angewiesen. Gegenüber den regulären
Gebühren sparen wir mehr als 150 Euro
pro Jahr. Die Mitgliedschaft im Landesverband bringt durch Rahmenabkommen
mit Total, ÖMV, ATU und anderen Partner
weitere Vorteile.
Der Beitritt aller Mitglieder der Taxi-
München eG wurde in der Generalversammlung am 11. Juli 2007 beschlossen.
Die Beiträge zahlt die Genossenschaft für
alle Mitglieder. Nachstehend geben wir
Ihnen die vertragliche Vereinbarung über
die Mitgliedschaft der Genossen im Landesverband zur Kenntnis:
Vereinbarung 
zwischen dem Landesverband Bayerischer
Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V.,
vertreten durch den Vorstand und der
 Taxi-München eG, beide mit Sitz Engelhardstraße 6 in 81369 München.

Seite 11

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11TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Präambel
Die Mitglieder der Taxi-München eG sind
derzeit in nicht nennenswerter Anzahl
Mitglieder im Landesverband Bayerischer
Taxi- und Mietwagenunternehmer und
damit dem BZP. Diese Mitgliedschaften
sind aber für am Funkverkehr teilnehmende Genossen der Taxi-München eG
erforderlich, um in den Genuss der Vorteile von Rahmenvereinbarungen des
BZP, vornehmlich mit T-Com zu gelangen. Der wirtschaftliche Vorteil für die
Mitglieder der Taxi-München eG übersteigt die Beitragskosten aus diesem
 Vertrag bei Weitem.
1. Die Generalversammlung der Taxi-
München eG beschloss am 11. Juli
2007 den Beitritt der Taxi-München
eG mit allen ihren Mitgliedern zum
Landesverband Bayerischer Taxi- und
Mietwagenunternehmen e.V. Genossen, die mit der Mitgliedschaft im
Landesverband Bayerischer Taxi- und
Mietwagenunternehmen e.V. nicht
einverstanden sind, können dies
durch schriftliche Erklärung gegen -
über der Taxi-München eG bis spätestens 31.12.2007 mitteilen. Diese
 Genossen erlangen dann keine automatische Mitgliedschaft im Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V.
2. Jedem Genossen steht die Kündigung
seiner Mitgliedschaft im Landesverband entsprechend § 7 der Satzung
des Landesverbandes mit einer Frist
von 6 Monaten zum jeweiligen
 Jahresende zu.
3. Auf Grund der Tatsache, dass die Taxi-München eG dem Landesverband
Mitglieder in erheblichem Umfang
zuführt und die Beiträge in einer Einzelrechnung zum 30.06. eines jeden
Jahres überweist, also den Landesverband in der Verwaltung der Mitglieder entlastet, gewährt der Landesverband einen Beitragsbonus von 1/3 des
Jahresbeitrages für jedes Mitglied.
4. Der Landesverband leistet als Abgeltung für die Bürogemeinschaft mit
der Taxi-München eG einen Kostenzuschuss in Höhe von 15 % des gesamten Beitragsaufkommens.
5. Die bisherigen Einzelmitgliedschaften
der Genossen gehen in der Kooperationsvereinbarung auf, Beiträge werden nicht mehr erhoben.
6. Alle Genossen der Taxi-München eG
genießen die vollen Rechte, wie 
alle anderen Mitglieder des Landesverbandes.
7. Werden Teile dieser Vereinbarung
 ungültig, gilt die Vereinbarung im
Übrigen fort.
8. Diese Vereinbarung kann von beiden
Seiten mit einer Frist von sechs
 Monaten jeweils zum Jahresende, frühestens zum 31.12.2009 gekündigt
werden.
9. Gerichtsstand ist München
Vinzenz-Murr-Gutscheine …
… für Taxi-Besteller. Wie in den vergangenen Jahren, so bedanken wir uns auch
heuer wieder vor Weihnachten bei Telefonistinnen, Pförtnern und all’ denen, die
bei der TAXI-MÜNCHEN eG immer wieder Taxis ordern. Diese treuen Besteller
 erhalten von uns mit den besten Glückwünschen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel Gutscheine unseres Kooperationspartners Vinzenz Murr. Dieses kleine
Dankeschön kommt immer wieder gut an
und sichert uns und Ihnen Wohlwollen
über’s ganze Jahr.
St.-Veit-Stand
Wie schon angekündigt, wurde der Taxi-
Standplatz an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 19 in der St.-Veit-Straße
eingerichtet. Der Taxistand an der Kreillerstraße wird nach der Umsetzung der
Rufsäule aufgelöst. Dieser Schritt war erforderlich, da die Akzeptanz der Kollegen
und der Kundschaft über den Taxistand
an der Kreillerstraße schlecht war. Hinzu
kamen Beschwerden von Anwohnern
über die Notdurftverrichtung der Fahrer
und die Begehrlichkeiten des Bezirksausschusses bezüglich der dringend benötigzen Parkplätze. Die Wiederbelebung des
Taxi-Stanplatzes „St.-Veit“ hat natürlich
zur Folge, dass die Standplätze „Friedenstraße“ und „Michaelibad“ ein größeres
Einzugsgebiet erhalten. (AL) 
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30 Uhr
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn
im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
Funkausbildung
Termine: 18. und 20. Dezember 2007
14.30–17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
AUSBILDUNG IM
DEZEMBER 2007
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00–20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Elke Choleva
Telefon: (089) 21 61-367
Kurs 1/2008: 08.01. – 07.02.2008
Kurs 2/2008: 19.02. – 18.03.2008
Kurs 3/2008: 01.04. – 29.04.2008
Kurs 4/2008: 27.05. – 24.06.2008
Kurs 5/2008: 01.07. – 29.07.2008
Kurs 6/2008: 09.09. – 07.10.2008
Kurs 7/2008: 14.10. – 11.11.2008
Kurs 8/2008: 18.11. – 16.12.2008

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12 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Neue Straßen in 2007
Rosa-Bavarese-Straße
Von der Margarethe-Danzi-Straße nach
Süden, nach Westen abknickend und
nach cirka 80 m nach Norden zurück zur
Margarethe-Danzi-Straße.
Margarethe-Danzi-Straße
Von der Wotanstraße nach Westen, nach
Süden zur Rosa-Bavarese-Straße und von
dort erneut nach Westen bist zu „An der
Schlossmauer“ .
Christoph-Rapparini-Bogen
U-förmige Straße von der Winfriedstraße
nach Süden, nach Westen abknickend
und nach cirka 180 m in nördlicher
 Richtung zurück zur Winfriedstraße.
Margit-Schramm-Straße
Von der Herthastraße zuerst nach Süden,
dann nach Westen und endet nach cirka
100 m mit einem Wendehammer.
Claire-Watson-Straße
Von der Margit-Schramm-Straße cirka
100 m nach Westen.
An der Langwieder Haide
Von der Bergsonstraße, östlich des 
S-Bahnhofs Langwied, in nordöstliche
Richtung zur Mühlangerstraße.
Milbertshofen: Am Hart – Am Olympiapark
Fußgängerbrücke über die Lerchenauer
Straße, die das BMW-Erlebniszentrum mit
dem BMW-Museum verbindet.
Trudering: Riem – Karpfenstraße
Von der Kreillerstraße nach Nordosten
zur Truderinger Straße, zwischen Elritzenstraße und Friesenstraße.
Feldmoching: Hasenbergl – Lemgostraße
Zweigt von der Detmoldstraße zuerst
nach Westen und dann nach Südwesten
ab und endet nach cirka 420 Metern mit
einem Wendehammer.
Straßenverlaufserweiterung: Detmoldstraße
Von der Schleißheimer Straße cirka 600 m
in westliche und nordwestliche Richtung,
biegt dann nach Südwesten und nach Süden ab und endet in einem Wendehammer.
Aubing-Lochhausen-Langwied: 
Toni-Berger-Straße
Stichstraße von der Schussenrieder Straße
cirka 150 m nach Westen.
Bally-Prell-Straße
Stichstraße von der Schussenrieder Straße
cirka 180 m nach Westen.
Erni-Singerl-Straße
Stichstraße von der Schussenrieder Straße
cirka 200 m nach Westen.
Moosach: Melitta-Benz-Straße
Von der Allacher Straße in nordöstliche
Richtung zur Margarete-Steiff-Straße.
Berta-Hummel-Straße
Von der Untermenzinger Straße cirka
110 m in südöstliche Richtung.
Käthe-Kruse-Straße
Von der Untermenzinger Straße cirka
170 m in südöstliche Richtung.
Margarete-Steiff-Straße
Von der Untermenzinger Straße cirka 300 m
nach Südosten, dann im rechten Winkel abknickend und cirka 180 m nach Nordosten.
Agnes-Pockels-Bogen
Bogenförmige Straße von der Emmy-
Noether-Straße nach Osten, Norden und
Westen zurück zur Emmy-Noether-Straße.
Auerhahnweg
Von der Waldhornstraße, gegenüber dem
Moosanger, cirka 220 m nach Nordwesten.
Buntspechtweg
Vom Auerhahnweg cirka 110 m nach
 Süden; endet mit einem Wendehammer.
Elisabeth-Mann-Borgese-Straße
Neuer Verlauf: Verbindungsstraße in Verlängerung der Michael-Ende-Straße von
der Selma-Lagerlöf-Straße nach Westen
zur Georg-Kerschensteiner-Straße.
Maria-Montessori-Straße
Neuer Verlauf: Verbindungsstraße in Verlängerung der Erika-Cremer-Straße von
der Lehrer-Wirth-Straße nach Osten zur
Heinrich-Böll-Straße.
Mutter-Teresa-Straße
Neuer Verlauf: Verläuft vom südlichen
Ende der Selma-Lagerlöf-Straße nach
Westen zur Georg-Kerschensteiner-Straße.
Blumenauer Steg
Fußgängerbrücke über die A96 in der
Blumenau.
Curt-Mezger-Platz
Kreuzungsbereich: Schleißheimer-/Keferloher-/Nietzschestraße.
Edelweißplatz
Platz an der Ecke Edelweißstraße, Tegernseer Landstraße
Paul-Huml-Bogen
Bogenförmiger Straßenzeug von der
Paul-Preuß-Straße, nördlich der Herbergstraße
Wallbergstraße
Von der Schwanseestraße nach Osten in
Richtung Bahnlinie München Ost-Deisenhofen, biegt vor der Bahnlinie nach Süden ab und endet vor der Chiemgaustraße
als Sackstraße.
Kramergassl
Verbindung zwischen Franz-Fihl-Straße
und Pelkovenstraße.
Vilniusstraße
Stichstraße von der Netzerstraße ca.
120 m nach Westen, die mit einem Wendehammer endet.
Schlossschmidstraße
Von der Wilhelm-Hale-Straße zuerst nach
Westen, dann nach Süden zum Eisnergutbogen, Ecke Birketweg.
Bildackerstraße
Verläuft von der Wilhelm-Hale-Straße
cirka 100 Meter nach Osten, biegt dann
nach Norden ab und endet nach cirka
20 Metern.
Eisnergutbogen
Bogenförmige Straße von der Schlossschmidstraße zuerst nach Westen, dann
nach Süden und zurück nach Osten zum
Birketweg.

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Die Genossenschaft
Engasserbogen
Vom Eisnergutbogen zuerst nach Westen,
dann nach Süden und zurück nach Osten
zum Eisnergutbogen.
Krumpenhofweg
Vom Eisnergutbogen cirka 60 Meter nach
Norden.
Georg-Lindau-Straße
Von der Arnulfstraße, gegenüber der
Stupfstraße, cirka 60 m nach Süden.
Franziska-Schmitz-Straße
Von der Schäringerstraße cirka 110 m
nach Westen.
Josef-Obenhin-Straße
Von der Schäringerstraße/Ecke Richelstraße cirka 80 m nach Westen.
Wenn Sie sich selbst einen Überblick über
neue Straße verschaffen wollen, nutzen
Sie einfach nachfolgenden Link der Stadt
München:
www.muenchen.de/Rathaus/kom/
vermessung/strassen/strassenneu2007/
185639/index.html
Stichwort Datenfunk
Vor gut einem Jahr ging das erste Fahrzeug mit Datenfunkequipment in den
Testbetrieb. Mittlerweile sind über 70 Taxen damit ausgestattet, die erste Testphase ist beendet, man bewegt sich nun in
Abschnitt 2 der Testreihen.
Die Teilnahme am Testbetrieb bedeutet
für die teilnehmenden Unternehmen im
Alltag viel Engagement und Zeitaufwand,
weshalb bereits an dieser Stelle hierfür
unser Dank stehen soll.
Stefan Gehr, Taxi 1794, 
VW-Bus T5, Alleinfahrer, meist Tagschicht. 
Stefan Gehr zählt zu den „Aktivposten“
in der Erprobungsphase, die mit viel konstruktiver Kritik an den Schwachstellen
viel Positives zur Einführung des Datenfunks beigetragen haben. Er selbst bringt
seine ersten Erfahrungen wie folgt zu
 Papier: „Und siehe da, der Taxigott legte
einen achten Tag ein und alles wird gut.
Die Taxi München eG ist im 21. Jahrhundert angekommen, und dies äußerst erfolgreich. Der Datenfunk wird für alle
 Beteiligten eine spürbare Verbesserung
der Arbeits- und Lebensqualität bewirken
– ich wünschte mir, ich wäre 25 Jahre
jünger und könnte diesen Komfort für
längere Zeit ausnutzen. Die fahrende
Zunft wird demnach nicht mehr bei der
Auftragsvergabe vom Sprechfunk berieselt, da ohnehin nur 2% denjenigen
 Fahrer selbst jeweils betreffen. 
Weiteres wird man nicht mehr vom
Sprachverstümmelungsmüll belästigt
(nervliche Spätfolgen!), da die GPSgesteuerte Auftragsvergabe jeglichen
 unqualifizierten Dialog gar nicht erst
 aufkommen lässt, den man bisher, speziell zu Messe- oder Wiesnzeiten, über

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14 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
sich ergehen lassen musste. Rückfragen auf
Kanal 4 fallen nun nur noch in Ausnahmefällen an und auch für den Fahrgast
wird die himmlische Ruhe von Vorteil
sein, gerade wenn er selbst mit dem Handy
hantiert. Die Funker können sich nun auf
qualifizierte und allgemeingültige Durchsagen konzentrieren und gehören ebenfalls zu den Gewinnern des Systems.
Derzeit ist die Serverversorgung
 verbesserungswürdig (ich bediene ein 
T-Mobile-Teil und bin nicht wirklich
 zufrieden darüber) sowie einige Kleinigkeiten im Detail und natürlich die Kreditkartenakzeptanz. Auch sollte der Kenntnisstand aller Funker auf demselben Level
sein wie der der Fahrer, die interne Schulung des Zentralenpersonals in Sachen
Datenfunk ist schon sehr dürftig.
Ich hoffe sehr, dass der Breiteneinsatz
baldmöglichst realisiert wird und in kürzester Zeit auch diejenigen Unternehmer
über ihren breiten Schatten springen, die
sich bisher skeptisch zeigten.“ (TK)
München er-fahren
Am 13., 20. und 27. Oktober 2007 fand
die zweite Staffel des Stadtkundekurses
„München er-fahren“ statt. Dieses Jahr
hatten sich 13 engagierte Kollegen sowie
eine engagierte Kollegin angemeldet, um
ihre Kenntnisse zu Münchens Bauwerken
und Sehenswürdigkeiten und zur Geschichte unserer Stadt zu vertiefen und
zu erweitern. 
Am ersten Termin standen die historisch
gewachsene Struktur der Altstadt und der
Verlauf der Stadtbäche auf dem Lehrplan.
Ebenso wurde der prägende Einfluss der
Isar und ihrer Kanalisierung im 19. Jahrhundert auf die Stadtentwicklung besprochen. Anhand dieser Grundlagen diskutierte man Möglichkeiten, interessierte
Fremde auf die offenen und versteckten
Geheimnisse und Schönheiten Münchens
hinzuweisen. Hier zeigte sich auch, dass
Fremdsprachenkenntnisse immer von
Nutzen sind. Im Kurs waren im Angebot:
Englisch, Russisch, Serbokroatisch,
 Spanisch, Türkisch und Ukrainisch. 
Am 20. Oktober wurden die im Schulungsmaterial ausgearbeiteten Rundfahrten und Exkursionen durchgearbeitet und
in angeregten und sachkundigen Gesprächen vertieft. Außerdem sprach man über
die Eckdaten der Münchner Geschichte
und die für München relevanten Herrscher. Auf diese Weise deckten die Kursteilnehmer die gesamte Münchner Vergangenheit ab, wobei auch die leider
vorhandenen politisch negativen Aspekte
der jüngeren Vergangenheit nicht verschwiegen wurden. 
Der letzte Tag beinhaltete den praktischen
Teil des Kurses. Mit zwei Bussen fuhren
die Kursteilnehmer einige ausgewählte
Stationen an, an denen sie ausstiegen
und die Örtlichkeiten und ihre Umgebung
erkundeten. Der Weg führte schließlich
zum Königlichen Hirschgarten, wo man
sich in gemütlicher Atmosphäre und bei
einem schmackhaften Mittagessen abschließend austauschte. Nach der Entgegennahme der Zertifikate über die erfolgreiche Teilname am Kurs „München
er-fahren“ begaben sich alle zurück in
 ihren Taxi-Alltag. (BW)
Eine Einladung mal anders …
Am Mittwoch, 07. November 2007, lud
das neu benannte „Sheraton München
Arabellapark Hotel“ in der Arabella-Straße
5 alle Kolleginnen und Kollegen zum
Kennenlernen und Besichtigen des Hauses nach dem Umbau und Renovierung
zu einem Imbiss ein. Zur besseren Unterscheidung: Früher gab es das Arabella-
Hotel und das Sheraton-Hotel. 
Nach mehreren Namensänderungen heißen die beiden Häuser mittlerweile (oder
besser momentan? ) 
„Arabella Sheraton Grand Hotel München“
(das alte Sheraton auf Hausnummer 6,
Funkstand-Name „Sheraton-Grand“) und
„Sheraton München Arabellapark Hotel“
(im Arabella-Haus auf Hausnummer 5
Funkstand-Name „Arabella“). 
Für diese Aufmerksamkeit bedanken wir
uns im Namen aller Kollegen ganz herzlich!
Dabei ereignete sich kleiner Fauxpas: Ein
Kollege verwechselte – wie so viele andere sonst auch - die beiden Sheraton Hotels in der Arabellastraße und marschierte
schnurstracks durch Hotelhalle des Sheraton Grand Hotels in der Arabellastraße 6
in ein Salonzimmer, wo für einen Empfang ein großes Buffet aufgebaut war.
 Offensichtlich war er dort der erste Gast,
wurde freundlich begrüßt, eröffnete selbst
das Buffet und wurde dabei von gleich
von mehreren Kellner mit den feinsten
Getränken versorgt. Nach und nach kamen die richtigen Gäste für diesen Empfang, und als der Kollege auf Kanal 4
nachfragte, warum dort sowenig Taxifahrer sind, erfuhr er prompt, dass er im falschen Hotel war … Warum auch sollte so
ein Schicksal denn immer nur den Fahrgast ereilen? Der Kollege weiß jetzt wie
man sich fühlt, wenn man im falschen
Hotel landet. (TK)
Vor der Frauenkirche 
auf einem der vier Hügel, 
auf denen München 
erbaut wurde.

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15TAXIKURIER
Bericht aus dem Aufsichtsrat
Schon Goethe hat erkannt, dass der Erfolg drei Buchstaben hat: „TUN! “ – Er
meint damit, nur wer anpackt und handelt, hat auch Erfolg. Nichtstuer bleiben
auf der Strecke. Für den Erfolg unserer
Genossenschaft arbeiten die Mitglieder
des Aufsichtsrates regelmäßig, z.B. in
Arbeitskreisen, während der Revisionen,
bei Gesprächen mit Genossenschaftsmitgliedern oder in den Aufsichtsrat -
sitzungen. Wie immer berichte ich an
 dieser Stelle über Teilerfolge unserer
 Arbeit.
Eine Aufsichtsratsitzung fand am
15. Oktober 2007 statt. Dabei wurden
unter anderem folgende Themen 
behandelt:
➜ Herr Meißner und Herr Laermann
 berichteten über die Fortschritte zum
Thema Datenfunk. 
➜ Ein Vertragsentwurf zu den Nutzungsbedingungen am Datenfunk
wurde vorgestellt.
➜ Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat über die aktuelle wirtschaftliche Situation der Genossenschaft.
➜ Herr Zielinski und Herr Kuhle berichteten über die Neukonzeption der
Internetseite.
➜ Und vieles mehr.
Bei den beiden Revisionen in den Bereichen Immobilien und Verwaltung wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt und eine ordnungsgemäße Arbeit
der Mitarbeiter bestätigt. 
Wie bereits in der letzten Ausgabe berichtet, ist die Marketingarbeitsgruppe
eingesetzt und trifft sich regelmäßig. 
Ich möchte die Gelegenheit nutzen und
Ihnen kurz den Aufgabenbereich der
Arbeitsgruppe beschreiben.
Die Taxi-München eG ist ein Unternehmen mit mehr als hundert Mitarbeitern
und knapp zweitausend Mitgliedern.
Man kann also ruhig von einem mittelständischen Unternehmen sprechen.
 Eine kompetente und erfolgreiche
Unternehmensführung braucht ein
 erfolgreiches Marketing.
Marketing ist weit mehr als nur Werbung. Marketing umfasst alle Maßnahmen die darauf ausgerichtet sind, alle
Aktivitäten der Genossenschaft zu planen, zu koordinieren und zu kontrollieren. Wenn ich schreibe alle Aktionen
der Genossenschaft, so meine ich nicht
nur die Handlungen, die unsere Kunden
betreffen, sondern auch die Mitarbeiter
und Genossenschaftsmitglieder. Der erste Schritt zu einem erfolgreichen Marketing ist die Definition eines Unternehmensleitbildes. Das Leitbild ist eine klar
gegliederte langfristige Zielvorstellung
und definiert, mit welchen Strategien
diese Ziele erreicht werden sollen. Das
Leitbild stellt die Unternehmenskultur
dar und definiert z.B. die Werte und
Normen für den Umgang mit Mitarbeitern, Genossenschaftsmitgliedern und
Kunden. Es definiert aber auch Regeln
für Beschwerdemanagement, den Kommunikationsstil und die Koordinierung
von Mitarbeitern und Führungskräften.
Das Leitbild eines modernen Unternehmens fordert klare Transparenz sowie
gegenseitigen offenen Umgang von
Mitarbeitern, Genossenschaftsmitgliedern.und Kunden.
An diesem Leitbild müssen sich auch
die Marketingziele wie Gewinnung
 neuer Kunden, Förderung bestehender
Kundenbeziehungen und Erschließung
neuer Dienstleistungsbereiche orien -
tieren.
Sie sehen, die Arbeitsgruppe hat viel zu
tun. Selbstverständlich werde ich Ihnen
in Zukunft über Ergebnisse der Arbeitsgruppe berichten.
In diesem Sinne, wünsche ich Ihnen
 liebe Kolleginnen und Kollegen, wie
 immer gute Geschäfte und stets eine
unfallfreie Fahrt.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre
Christine Reindl
(Aufsichtsrats -
vorsitzende)
Telefon- und Funkumlagen
Die Umlage für die Nutzung der Rufsäulen und der Teilnahme an der Auftragsvermittlung per Funk bleibt auch
im Jahr 2008 unverändert.
Auch die Einführung des Datenfunk
führt vorerst zu keiner Mehrbelastung.
Erst ab Einbau werden die Datenübertragungspauschalen separat berechnet.
Gebühren für:
➜ Telefon 38,– Euro
➜ Funk 40,– Euro
➜ Werbungskosten 80,– Euro
➜ Mehrwagenzuschlag 12,– Euro
Bearbeitungsgebühr bargeldloser
 Zahlungsverkehr 4,2 %
Vorstehende Gebühren sind Netto -
beträge, denen die Mehrwertsteuer
 zuzurechnen ist.
Die gesamten Gebühren sind zum
31. März 2008 fällig.
Bei Zahlungseingang bis 31. Januar
2008 werden 5 % Rabatt gewährt.
Bei nicht fristgerechter Bezahlung der
Gebühren werden die betreffenden
Autos von der Funkvermittlung 
ohne vorherige Ankündigung ausgeschlossen.
Seit dem 01.01.1999 ist es allen
 Mitgliedsunternehmen – ohne zusätzliches Entgelt gestattet, ihre Taxis 
an den von der Bahn AG durch die
 Taxi-München eG angemieteten
Stand plätze bereitzustellen.
In den oben genannten Gebühren ist
der anteilige Landesverbandsbeitrag
enthalten, soweit Sie Mitglied sind.
Die Genossenschaft
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM

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Der Landesverband
16 TAXIKURIER
Vorbereitungskurse zur Sach- und Fachkundeprüfung bei der IHK
Nürnberg:
Kurs 1/2008 von 07. Januar 2008 bis 31. Januar 2008
Kurs 2/2008 von 31. März 2008 bis 24. April 2008
Kurs 3/2008 von 23. Juni 2008 bis 17. Juli 2008
Kurs 4/2008 von 29. September 2008 bis 23. Oktober 2008
Anmeldung über Frau Monika Simcic, Nürnberg, Telefon 0911/952 100.
Der Unterricht findet im Schulungszentrum der Taxi-Zentrale Nürnberg,
 Imbuschstr. 63, statt.
München:
Kurs 1/2008 von 08. Januar 2008 bis 07. Februar 2008
Kurs 2/2008 von 19. Februar 2008 bis 18. März 2008
Kurs 3/2008 von 01. April 2008 bis 29. April 2008
Kurs 4/2008 von 27. Mai 2008 bis 24. Juni 2008
Kurs 5/2008 von 01. Juli 2008 bis 29. Juli 2008
Kurs 6/2008 von 09. September 2008 bis 07. Oktober 2008
Kurs 7/2008 von 14. Oktober 2008 bis 11. November 2008
Kurs 8/2008 von 18. November 2008 bis 16. Dezember 2008
Anmeldung bei Frau Elke Choleva, Telefon 2161-367.
Der Unterricht findet im Schulungsraum der Taxi-München eG, E
ngelhardstr. 6, 2. Hof, statt.
➜ Am Rande der Donnersberger
Brücke, neben dem Neubaugebiet, das von der Arnulf über die
Luise-Ulrich-Straße erreichbar
ist, steht seit kurzem die „Freiheizhalle“, eine Kulturstätte, die
Konzerte, Lesungen und Film -
reihen veranstaltet.
➜ München ist die zweitgrößte Verlagsstadt der Welt. Die Medien-
Informations- und Kommunikationsindustrie in unserer Stadt
boomt.
➜ Seit 12. November haben Helmut
Dietl, Bernd Eichinger und Co.
wieder eine Heimat. Nachdem
das „Romana Antica“ in der 
Eli sabethstraße ja schließen
 musste, hat Fabrizio Cereghini
jetzt in der Türkenstraße 76 das
„Rossini“ eröffnet.
➜ Das Rauchverbot in den Wiesn-
Zelten schlägt auf den Bierpreis.
Durch die Kontrolle des Rauchverbots dürfte die Maß deutlich
teurer werden. Dazu bekannte
sich als erster Wiesn-Wirt Peter
Schottenhammel. 
➜ Im ehemaligen „Mia“ ab sofort
„Wiesn satt“ . „Ozapft is“ nun jede
Nacht. Wiesn-Stimmung täglich
im „Wiesn-Stadl“ .
München Splitter
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte M. Werther-Nicolas
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reiserecht
S. Bergmann
Fachanwalt Verkehrsrecht/Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht
S. v. Kummer
Familienrecht / Sozialrecht
Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Strafrecht / Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

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Rund zehn Millionen 
Fluggäste zwischen Juli 
und September
Flughafen München
Mit dem besten Quartalsergebnis aller
Zeiten – bei Fluggästen, Flugbewegungen
und Fracht wurden durchweg neue Rekordwerte erzielt – festigt der Münchner
Flughafen seine Position als Wachstumslokomotive unter den großen europäischen Luftverkehrsdrehscheiben. Knapp
zehn Millionen Passagiere – rund eine
Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum
– sorgten in den drei Ferienmonaten Juli,
August und September für einen neuen
Spitzenwert. Am 28. September 2007
wurde mit rund 122.000 Fluggästen zudem ein neuer Tageshöchstwert registriert. Insgesamt wurden von Januar bis
September 2007 über 25,6 Millionen Passagiere am Münchner Airport abgefertigt
– rund elf Prozent mehr als im Vorjahr.
Damit hat der Flughafen München sein
Jahresergebnis von 2003 bereits nach den
ersten drei Quartalen des laufenden Betriebsjahres weit übertroffen.
Voran getrieben wurde das Passagierwachstum im dritten Quartal vor allem
durch den Interkontinentalverkehr (plus
19 Prozent gegenüber dem Vorjahres -
zeitraum) sowie der Verkehr nach Ost -
europa (plus 22 Prozent). Bei den Langstrecken legte vor allem der Reiseverkehr
in die USA, nach Thailand, Brasilien, Katar, Südafrika und Südkorea überdurchschnittlich zu. Signifikant zugenommen
hat auch das Passagieraufkommen bei
Flügen von und nach Polen, Rumänien,
Albanien sowie zu Zielen in der Russischen Föderation. 
Die Anzahl der Starts und Landungen im
gewerblichen Verkehr erhöhte sich in den
ersten neun Monaten des Jahres 2007 um
fünf Prozent auf über 315.000 Flüge. Der
neue Höchstwert bei der geflogenen Luftfracht steht nach den ersten drei Quartalen bei 184.000 Tonnen, ein Plus von
knapp 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am 21. September 2007 wurden am
Münchner Flughafen erstmals mehr als
1.000 Tonnen Luftfracht an einem Tag
umgeschlagen.
Foto: Flughafen München
Flughafen München erzielt bestes Quartalsergebnis aller Zeiten!
Check-in von Condor-Passagieren 
künftig im Abflugbereich B
Die Abfertigung der Fluggesellschaft Condor findet ab Montag, den 29. Ok tober –
ein Tag nach Inkraft treten des neuen Winterflugplans am Münchner Airport –
nicht mehr im Terminal 2, sondern im Abflugbereich B im Terminal 1 des Münchner Flughafens statt. In diesem Bereich checken Passagiere der Fluggesellschaft
künftig ein. Mit dem Umzug erweitert die Condor für ihre Fluggäste den sogenannten „Late Night“-Service in München: Passagiere können am Vorabend ihrer
Reise von 18:00 bis 21:00 Uhr nunmehr für alle Condor-Flüge des folgenden
 Tages ihr Gepäck aufgeben. Ankommende Flüge der Airline verteilen sich auf die
Ankunftsbereiche A und B im Terminal 1.
Condor, die gemessen an der Anzahl der Passagiere die drittgrößte Airline am
Münchner Flughafen ist, fliegt ab München die vier City-Verbindungen nach Barcelona, Madrid, Rom und Istanbul. Darüber hinaus steuert sie im Winter zahlreiche Urlaubsziele in Spanien, der Türkei, Ägypten, Marokko und auf Zypern an. 
2007 2006 Veränderung 
Passagieraufkommen 25.616.000 23.191.662 + 10,5 %
Gewerblicher Verkehr
Flugzeugbewegungen 00.315.330 00.299.974 + 5,1%
Gewerblicher Verkehr
Luftfrachtumschlag
00.184.100 00.163.240 + 12,8%
(in Tonnen)
geflogene Luftfracht
17TAXIKURIER
Die Verkehrszahlen für die ersten neun Monate im einzelnen:
Wichtige Information

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18 TAXIKURIER
Haidhauser Weihnachtsmarkt
29. November – 24. Dezember
Ort: Weißenburger Platz
Öffnungszeiten: täglich 11.00 – 20.00 Uhr,
24.12.: 10.00 – 14.00 Uhr
(Änderungen vorbehalten)
www.haidhauser-weihnachtsmarkt.de
Christkindlmarkt am Marienplatz
01. Dezember - 23. Dezember
Ort: Rund um den Marienplatz
Öffnungszeiten: Mo. mit Fr. 
10.00 – 20.30 Uhr, Sa. 9.00 – 20.30 Uhr,
So. 10.00 – 19.30 Uhr
Täglich musikalisches Rahmenprogramm
um 17.30 Uhr
Pasinger Christkindlmarkt
01. Dezember - 23. Dezember – nur Sa./So.
Ort: Schererplatz, 
vor Kirche Maria Schutz
Öffnungszeiten: Sa./So. 13.00 – 19.30 Uhr
www.pasinger-christkindlmarkt.de
Weihnachtlicher Mittelaltermarkt 
mit Adventsspektakel
29. November – 23. Dezember
Ort: Wittelsbacher Platz (n. Odeonsplatz)
Öffnungszeiten: täglich 11.00 – 20.00 Uhr
Kulturelles Rahmenprogramm an den
Wochenenden, Spektakelaufführungen 
jedes Adventwochenende (Gaukler, 
Märchenerzähler, Feuerspucker …)
www.happybar.de
Weihnachtsmarkt am Sendlinger Tor
30. November - 23. Dezember
Ort: Sendlinger-Tor-Platz
Öffnungszeiten: täglich 10.30 – 21.00 Uhr
www.sendlinger-tor.com
Winterdörfchen am Münchner HBF 
20. November – 26. Dezember
Ort: Hauptbahnhof, Schalterhalle und
Ausgang zur Bayerstraße
Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 20.00 Uhr
www.happybar.de
Winterdörfchen am Münchner 
Hauptbahnhof
20. November – 26. Dezember
Ort: Hauptbahnhof, Schalterhalle und
Ausgang zur Bayerstraße
Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 20.00 Uhr
www.happybar.de
Weihnachtsmarkt Schwabing
30. November - 24. Dezember
Ort: Forum Münchner Freiheit
Öffnungszeiten: werktags 12.00 – 
20.30 Uhr, Wochenende 11.00 – 20.30 Uhr
Am 30. November ab 18.00 Uhr 
Eröffnung mit großem Festprogramm
24. Dezember 11.00 – 14.00 Uhr
www.schwabingerweihnachtsmarkt.de
Weihnachtsmarkt am Chinesischen Turm
01. Dezember - 23. Dezember
Ort: Biergartenbereich vor dem 
Restaurant am Chinesischen Turm
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 12.00 – 
20.00 Uhr, Sa./So. 12.00 – 20.00 Uhr
Pink Christmas, 
der Schwule Christkindlmarkt
07. Dezember - 16. Dezember
Ort: Stephansplatz (n. Sendlinger Tor)
Öffnungszeiten: Fr. 14.00 – 22.00 Uhr,
Sa./So. 11.00 – 20.00 Uhr
www.pink-christmas.de
Weihnachtsmarkt Praterinsel
23. November - 23. Dezember
Ort: Praterinsel (n. Maximiliansbrücke)
Öffnungszeiten: Mo. – Do. 15.00 – 
22.00 Uhr, Fr. – So. 11.00 – 22.00 Uhr
www.weihnachtsmarkt-praterinsel.de
Christkindlmarkt Feldmoching
15. Dezember - 16. Dezember
Ort: Mehrzweckhalle, Georg-Zech-Allee 17
Öffnungszeiten: Sa. 13.00 – 19.00 Uhr, 
So. 11.00 – 18.00 Uhr
Blutenburger Weihnacht
06. Dezember - 09. Dezember
Ort: Schloss Blutenburg
Öffnungszeiten: Do. 16.00 – 19.30 Uhr, 
Fr. 14.00 – 19.30 Uhr, 
Sa./So. 11.00 – 19.30 Uhr
www.blutenburgverein.de
Service
Die Münchner 
Christkindlmärkte 2007
Foto: www.atelier-tacke.de
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
Brotzeiten/Getränke...
...alles, was der
Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr

Seite 19

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19TAXIKURIER
Weihnachtsmarkt am Hohenzollern Platz
24. November - 23. Dezember
Ort: Hohenzollern Platz
Öffnungszeiten: täglich 11.00 – 20.00 Uhr
Fr./Sa. bis 21.00 Uhr
www.sendlinger-tor.com
Krippenausstellung im Zehentstadl
07. Dezember - 09. Dezember
Ort: Zehentstadelweg, Obermenzing,
gegenüber Schloss Blutenburg
Öffnungszeiten: Fr. 16.00 – 19.30 Uhr, 
Sa./So. 11.00 – 19.30 Uhr
Haderner Weihnachtsmarkt
08. Dezember - 09. Dezember
Ort: St. Canisius, Farnweg 5
Öffnungszeiten: Sa. 14.00 – 20.00 Uhr, 
So. 11.00 – 18.30 Uhr
Winterdörfchen am Bahnhof Pasing 
26. November – 23. Dezember
Ort: Pasinger Bahnhofsvorplatz
Öffnungszeiten: täglich 11.00 – 20.00 Uhr
www.happybar.de
80. traditioneller Weihnachtsmarkt 
im CVJM 
01. Dezember – 02. Dezember
Ort: CVJM-Haus, Landwehrstraße 13
Öffnungszeiten: Sa. 10.00 – 18.00 Uhr,
So. 10.00 – 17.00 Uhr
www.cvjm-muenchen.org/
weihnachtsmarkt.de
Wintermarkt am Flughafen 
24. Dezember – 30. Dezember
Ort: Munich Airport Center, Forum, 
S-Bahnhof Flughafen Terminal
Öffnungszeiten: täglich 14.00 – 21.00 Uhr
Sa./So. 11.00 – 21.00 Uhr
www.munich-airport.de
Lichtfahrten am Flughafen 
ab 1. November – 2. Februar täglich
Um 15.30, 16.30, 17.30 und 18.30 Uhr
Dauer ca. 45 Min. über das gesamte 
Flughafengelände.
Kosten: 5,95 Euro für Erwachsene und
Senioren, 2,50 Euro für alle Kinder.
Ticket-Verkauf in der Bude am Weih -
nachtsmarkt gleich neben der Eisbahn.
www.munich-airport.de
Neuhauser Weihnachtsmarkt
25. November – 23. Dezember
Ort: Rotkreuzplatz
Öffnungszeiten: täglich 11.00 – 21.00 Uhr
www.neuhausen-muenchen.de
Ramersdorfer Weihnachtsmarkt
01. Dezember – 23. Dezember
Ort: Rund um die Ramersdorfer Kirche,
Aribonenstraße 6-12
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 15.00 – 
20.00 Uhr, Sa./So. 12.00 – 20.00 Uhr
www.buergerverein-ramersdorf.de
Truderinger Christkindlmarkt
24. Dezember - 25. Dezember
Ort: Kulturzentrum Trudering, Wasserburger Landstraße 32, Eingang Feldbergstraße
Öffnungszeiten: Sa./So. 10.00 – 18.00 Uhr
Tollwood – Das Winterfestival
Markt der Ideen 
28. November - 23. Dezember
Ort: Theresienwiese
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 14.00 – 
24.00 Uhr, Sa./So. 11.00 – 24.00 Uhr
www.tollwood.de
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Seite 20

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Essen auf Rädern – Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
Um es vorweg zu nehmen: Im Neubauviertel zwischen Donnersberger- und
Hackerbrücke, Bahngleis und Arnulfstraße
(Arnulfpark), also dem Gebiet mit den
Straßennamen berühmter Schauspie -
lerinnen im Einzugsgebiet des „Arnulf-
Mercedes“-Standes, war zur Testzeit die
kulinarische Infrastruktur noch sehr überschaubar, um nicht zu sagen nicht vorhanden. Keine Metzgerei, Bäckerei oder
Wirtschaft; kein Standl oder Supermarkt
– nix! „Und wenn ma nix hot, dann
 hoaßt’s einteilen“, wusste schon Valentin
Ludwig Fey, geboren 1882 in der Zeppelinstraße 41 zu München … 
Rund um die beiden anderen Standplätze
schaut’s schon anders aus: gewachsene
Gründerzeitviertel, die noch dazu, wie
z.B. Haidhausen, einen gastronomischen
„Hype“ hinter sich haben und mal richtig
angesagt waren und z. T. noch immer
sind. Während man Ende der Siebziger
als 18-, 19-Jähriger Altschüler oder
Jungstudent in anderen Wirtshäusern
mindestens dumm angeschaut (wenn
nicht angeredet) wurde, weil man nur
Geld für eine Halbe Bier hatte, war man
im „Cafe Ruffini“ oder dem „Frundsberg“
(heute „big easy“) auch so willkommen
und mindestens ebenso cool wie die betont
gelangweilten Hanseln und Greteln, die
einen überaus (nach-)lässig bedienten.
Rotkreuz, Maillinger, Arnulf/Mercedes
Brotzeitstandl
In der Donnersberger Straße 9c, befindet
sich die ITALIENISCHE FEINKOST AL FORNO,
die mit warmer Küche von 11.00 – 20.00
Uhr wirbt. Ein original italienischer Tante-Emma-Laden, der mit Pasta aller Art,
Öl und Wein usw. bis unter das Dach
vollgestellt ist. Das Betreiber-Pärchen ist
authentisch und rekrutiert sich nicht etwa
aus re-importierten Italien-Auswanderern. Die angebotenen Speisen bestehen
insbesondere aus italienischen Teigwaren
mit hausgemachten Soßen, alle so zwischen 5,00 und 6,00 Euro, oder z.B. einem
„Feldsalat mit Meeresfrüchten“, 6,50 Euro,
der dem Tester hervorragend mundete
und so reichlich bemessen war, dass inklusive des dazu gereichten Brotes eine
vollständige Mahlzeit daraus wurde.
Metzgereien
METZGEREI-IMBISS, Blutenburgstraße 110,
Mo. – Fr. 07.00 – 18.00 Uhr.
Hier steht der Chef, Metzgermeister Erich
Sax, noch selbst hinter der Theke seines
winzigen Lädchens und bietet neben den
üblichen Fleisch- und Wurstwaren auch
Brotzeiten an, die von der obligatorischen
Leberkässemmel über panierte Schweineund Putenschnitzel und Schweinsbraten
bis zu Sparerips reichen.
Bäckereien
GÜNTHNER UND SCHMID, Pappenheimstraße 10, 6.30 – 18.00 Uhr, 
Sa., 7.00 – 12.30 Uhr.
Der Apfelstrudel mit Vanillesoße ist für
3,20 Euro feil und konnte selbst den ansonsten nicht besonders „süßen“ Tester
verlocken und überzeugen! Natürlich
kann man auch z.B. in der Donnersberger
Straße 9 b sein Glück versuchen, um „live“
zu erleben, dass Konkurrenz das Geschäft
belebt: Die BÄCKEREI WIMMER bietet hier
drei Kürbissemmeln zu 1,48 Euro und
zwei Bienenstich zu 2,38 Euro an, worauf
die direkt daneben gelegene BACKSTUBE
 ALTINGER mit zwei Brezen zu 0,60 Euro
und dem Versprechen kontert, dass „alle
Backwaren aus eigener handwerklicher
Herstellung“ stammen. 
Wirtshaus
JAGDSCHLÖSSL, Nymphenburger Straße
162 (Ecke Leonrodstraße, genau 
gegen über dem Rotkreuz-Stand), 
Tel. 16 89 241, Fax 13 99 80 55, täglich
von 9.00 – 24.00 Uhr, warme Küche 
11.00 – 23.00 Uhr, ohne Ruhetag.
Der Eingang, genau gegenüber dem Rotkreuz-Telefon, führt zunächst durch 
einen kleinen und teilweise überdachten 
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(XURSDVJU|‰WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK
,00(5
0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ
g +0.#55814$'*#.6'0g

Seite 21

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Wirtsgarten, dann durch einen besser geschützten Wintergarten und schließlich
ins Wirtshaus, welches mit viel Holz und
niedrigen Decken dem Namen wirklich
alle Ehre macht. Ähnlich wie z.B. das
„Lindwurmstüberl“ (Ecke Herzog-Heinrich-Str.) ein weiteres Objekt aus der Augustiner’schen Kuriositätensammlung,
wobei es „sympathischerweise“ bei dieser
Brauerei offensichtlich niemanden interessiert, dass man sich durch den Verkauf
eines solchen Filetstückes den Arsch vergolden könnte. 
Das Helle kostet 3,00 Euro, der „Stoff“
3,20 Euro und Spezi und Tafelwasser sind
in gleicher Menge mit 2,90 Euro billiger
als die Vorgenannten. Suppen von 2,20
Euro (Nudel-/Pfannkuchen) bis 2,90 Euro
(Gulaschsuppe mit Brot), für Kinder gibt
es u.a. Knödel oder Spätzle mit Soße für
2,50 Euro oder ein Paar Wiener mit Pommes für 3,20 Euro. Das Tagesmenü bot
„Zucchinicremesuppe, Makrelenfilet vom
Grill mit Kartoffelsalat“ für ganze 5,90
Euro. Die umfangreiche Palette reicht von
den „Schinkennudeln mit Ei und Zwiebeln zu 4,10 Euro über den „Bauernschmaus (Schweinebraten, Geräuchertes,
Schweinswürstel, hausgemachtem Leberknödel auf Sauerkraut mit Röstzwiebeln
zu 7,50 Euro) bis zum „Wiener Schnitzel
vom Kalb mit Pommes Frites“ zu 11,90
Euro. Die Betreiberfamilie Hans Stadtmüller ist auch in der „Fischer-Vroni“ mit
drin und deshalb überrascht es nicht, dass
die Fischabteilung acht Posten enthält,
vom „Lachsbrot mit Zwiebeln und Ei“,
3,90 Euro, über die „Forelle blau“ oder
„Müllerin“ mit Salzkartoffeln, 8,90 Euro,
bis zum „Fischgrillteller“ mit dreierlei
Fischfilets, Scampi-Spieß, buntem Gemüse und Salzkartoffeln zu 12,50 Euro, womit auch die finanzielle Fahnenstange erreicht wäre. 
Einige Speisen, wie z.B. das „Holzfällersteak vom Schwein mit Speckstreifen,
Kräuterbutter und Röstkartoffeln“ zu –
eigentlich 7,10 Euro, können auch als
kleine Portion zu 5,10 Euro geordert werden oder z.B. das „Tellerfleisch“ mit Zubehör zu 4,10 Euro statt 6,10 Euro. Auch
der verkostete Schweinsbraten mit Kartoffelknödel wäre statt 6,10 Euro (Normalpreis!) auch „in klein“ für 4,10 Euro
zu haben gewesen. Um es kurz zu machen: es war das beste Preis-/Leistungsverhältnis, das der Tester je konsumieren
durfte! Die Kellnerin schnell und freundlich, das Publikum angenehm und erkennbar von Eingeborenen, dafür erfreulich wenig Schickimickis durchsetzt, ein
Spätnachmittag bei Sonnenschein aber
schon recht frischen Temperaturen, deshalb im „Wintergarten“ verbracht – kurzum: Hier wird der Tester garantiert nicht
das letzte Mal gewesen sein! (MS)
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Seite 22

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22 TAXIKURIER
Im Dezember …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren
1907: 10. Dezember
Der Deutsche Eduard Buchner erhält den Nobelpreis 
für Chemie.
1907: 10. Dezember
Die Kohlenot beunruhigt die Öffentlichkeit. Die Preise
steigen, die Kohlen sind knapp.
… vor 75 Jahren
1932: 3. Dezember
Paul von Hindenburg ernennt Kurt von Schleicher zum
Reichskanzler.
1932: 26. Dezember
Mit einem Sportflugzeug erreicht der italienische Pilot
Renato Donati 9.700 Meter Höhe.
… vor 50 Jahren
1957: 6. Dezember
Der erste amerikanische Raketenstart mit Satellit scheitert.
1957: 13. Dezember
Zum Weihnachtsgeschäft werden tragbare Fernsehgeräte
mit einem Gewicht von 11,6 Kilogramm angeboten.
… vor 25 Jahren
1982: 2. Dezember
In Salt Lake City (USA) wird erstmals einem Menschen
ein Kunstherz eingesetzt.
1982: 17. Dezember
Der Bundestag verweigert Bundeskanzler Helmut Kohl
(CDU) das Vertrauen! Dies war der erste Schritt zu
 Neuwahlen, am 6. März 1983.
1982: 28. Dezember
Rund 14 Millionen Zuschauer verfolgen Woche für
Woche die Fernsehserie „Dallas“ .
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Taxistiftung Deutschland

Seite 23

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Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für
die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die
jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk.
Willy Bogner, Unternehmer und Visionär
Am 5. November veranstaltete Willy Bogner ein Riesen-
Spektakel am Max-Joseph-Platz. Für einen Abend ließ er
den Platz vor der Oper im Schnee versinken und setzte ein
sympatisches Zeichen Richtung Olympia 2018. Eine echte
Schneeloipe und sogar eine Sprungschanze mit Olympia -
siegern und Top-Athleten des DSV waren zu bewundern.
Logisch, dass auch die Bogner-Sportswear nicht zu kurz
kam. Um die Münchner zu aktivieren, schaltete Willy
 Bogner am gleichen Tag eine ganzseitige Anzeige in der
Süddeutschen Zeitung – und jetzt kommt’s: Er hielt die
 Zuschauer mit dieser Fußzeile davon ab, per PKW anzu -
fahren …
„Es wäre gut, wenn Sie mit dem Taxi oder den öffentlichen
Verkehrsmitteln kommen würden.“
Für diese Reihenfolge und Weitsicht verleihen wir gerne die
Rose des Monats an Willy Bogner. (PR)
Rose des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit -
genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
 Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben 
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Staatsministerin a.D. Monika Hohlmeier
Es war Dienstag, 10.10.2007, gegen 17.40 Uhr, die EXPO-
Real sorgte am Standplatz Messe-West für ein exorbitales
Fahrgastaufkommen, und aufgrund des zielstrebigen und
bestimmten Einsatzes der Mitarbeiter des Veranstaltungsdienstes Mayr konnte die Verkehrsführung zum Messe-
West-Stand in Zusammenarbeit mit der Taxizentrale der
Taxi-München eG nahezu perfekt abgewickelt werden.
Dazu sind natürlich strikte Zufahrtsverbote notwendig,
aufgrund dieser die Einfahrt zum Messe-Eingang West
ausschließlich Münchner Taxis und den Shuttle-Bussen
von Autobus Oberbayern gestattet ist. Die eingesetzten
Ordnungskräfte, allen voran der Einsatzleiter Helmut
 Räumer vom VD Mayr, mussten in endlosen Diskussionen
Fahrzeuge abweisen, die keine Einfahrtserlaubnis hatten.
Eines dieser Fahrzeuge war ein Geländewagen mit Ebersberger Kennzeichen, am Steuer saß die Tochter des ehemaligen Bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef
Strauß, Frau Monika Hohlmeier.
Frau Hohlmeier versuchte mit Ihrem Privat-Pkw auf der
nur für Taxis und Busse freigegeben Fahrspur verbotswidrig nach links zum Messe-Eingang West abzubiegen und
dort einzufahren. Dies wurde Ihr von den Ordnungskräften untersagt. Daraufhin argumentierte Frau Hohlmeier,
Sie habe dort einen Termin, worauf die Ordner ihr wiederholt zu verstehen gaben, dass hier nur die Zufahrt für
 Taxis sei und Sie bitte doch den VIP-Eingang in der Paul-
Henry-Spaak-Straße benutzen wolle. Der Ton der Ordner
war sehr freundlich und zuvorkommend. Nun folgte der
erste geniale Schachzug unserer Staatsministerin a.D.:
„Ich muss hier rein, ich muss einen Kranken abholen“ .
Hinter ihr stauten sich bereits die freien Taxis, die zum
Standplatz vorfahren wollten, aber von Ihr behindert wurden. Die Ordner halten sich korrekt an Ihre Arbeitsanweisungen. Man bemerkte am Gesichtsausdruck von Frau
Hohlmeier den wachsenden Unmut, und als sie einsah,
dass sie hier nicht reinkommt, folgte der Höhepunkt: Sie
drehte ab in Richtung Willy-Brandt-Allee, und rief dabei
wutentbrannt den Ordnern zu, dass „sie morgen alle
 arbeitslos sein werden!“
Für dieses Verhalten erhält Frau Hohlmeier die Zitrone 
des Monats. (TK)
Zitrone des Monats
23TAXIKURIER
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eG auf. Anzeigenschluss ist der 5. Dezember 2007!
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Seite 24

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24 TAXIKURIER
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Fotos: www.atelier-tacke.de
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens
Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden
 Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit
einer besonderen Aufgabenstellung auf
Münchens Straßen und Standplätzen
unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten
 Monate werden zeigen, wie sowohl die
Pflichtaufgaben als auch freiwillige
 Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die
 AUDI AG, prämiert jeden Monats- Sieger
mit einem Preis und lobt zudem einen
 tollen Jahrespreis für den „Besten“ des
Jahres 2007 aus.
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema: 
Wie wird das Rauchverbot umgesetzt?
Bevor ab 2008 Münchens Kneipen und
Restaurants zur generellen Tabu-Zone für
Raucher erklärt werden, war es in unseren Fahrzeugen bereits vorbei mit dem
blauen Dunst. Seit 1. September 2007 gilt
bundesweit das „Gesetz zum Schutz vor
den Gefahren des Passivrauchens“ . In keinem Taxi darf geraucht werden – weder
vom Fahrer, noch vom Fahrgast. Das
Rauchverbot gilt auch bei Leer- und Privatfahrten, da abgestandener Rauch
ebenfalls die Gesundheit gefährdet. Wer
künftig in öffentlichen Behörden des
Bundes oder in Verkehrsmitteln raucht,
begeht eine Ordnungswidrigkeit. Es gilt
der Bußgeldrahmen des Gesetzes über
Ordnungswidrigkeiten, der für vergleichbare Fälle eine Höhe zwischen 5 Euro
und 1.000 Euro festlegt. Viele Taxler
empfinden diese Regelung als unnötig
und als eine Entmündigung der Bürger.
Wie gehen Münchens Taxler mit dieser
neuen restriktiven Situation um? Unser
Taxi-Scout will von München nach
Kirchseeon und möchte aber nicht auf
den Genuss des Rauchens verzichten …
Taxi 4: ✷
(Nr. 3595, 7. November, 17.30 Uhr, Tal)
Anfangs beharrt dieser Fahrer konsequent
auf die Anti-Qualm-Regelung. Als ich
aber bei einer so langen Fahrt partout
nicht auf den Nikotinkonsum verzichten
will, kommt schnell die Frage „Wo müssen Sie hin?“ Kirchseeon scheint ein
wahrhaftig verlockendes Ziel zu sein und
schon wird nach einem Ausweg gesucht.
„Wenn Sie das Fenster einen Spalt öffnen,
dann geht’s“, lenkt er ein und ich finde
eine potentielle Chance für mein Laster.
Taxi 5: ✷✷✷✷ Gewinner!
(Nr. 1689, 11. November, 13.45 Uhr,
 Feilitzschstraße)
Dieser gemütliche Bayer lässt sich von mir
nicht aus der Ruhe bringen. Denn es drohen Strafen bis zu 1000 Euro, falls er sich
von mir überreden ließe. Flexibel räumt er
mir die Möglichkeit der Fahrt-Unterbrechung ein, d.h. er würde für mich gerne
unterwegs anhalten und warten, während
ich außerhalb des Taxis rauche. Sehr professionell zeigt dieser Mann wie man trotz
harter Auflagen die Bedürfnisse seiner
Fahrgäste unkompliziert erfüllen kann
und dabei auch noch eine lukrative Sonntagsfahrt erzielen kann.
Der Gewinner!
Harald Belzig
Barthstraße 3
80339 München
erhält für seine Kompromiss-Bereitschaft
ein Präsent von der AUDI AG.
Taxi 1: ✷
(Nr. 3295, 5. November, 21.55 Uhr,
 Ostbahnhof)
Ganz naiv bitte ich den Taxifahrer eine
Ausnahme zu machen. Er bleibt aber hart
und ist erst gar nicht umzustimmen. Als
ich ihm das ferne Fahrziel nenne, grinst
er verschmitzt und eröffnet mir „Kommen
Sie rein, dann schauen wir mal“ . Also
doch! Völlig hin und her gerissen, möchte ich seine Anpassungsfähigkeit intuitiv
würdigen. Leider darf ich aber nur die
Gesetzestreuen belobigen … 
Taxi 2: ✷✷
(Nr. 1138, 5. November, 22.10 Uhr,
 Rosenheimer Platz
Meiner Prüfung hält dieser Chauffeur
locker stand. Denn sein Taxi war schon
immer eine rauchfreie Zone. Vor dem Gesetzesentwurf, jetzt, und auch in Zukunft.
Rauchen in diesem Taxi - „Nie gar nicht“,
meint er. Bei soviel Ausdrücklichkeit
 weiche ich meinem Laster. Nur frage ich
mich bis heute, wo an oder in seinem Taxi klebte das Anti-Raucher-Pickerl? Oder
habe ich da im Dunkeln was übersehen? 
Taxi 3: ✷✷✷
(Nr. 3094, 7. November, 17.30 Uhr,
 Marienplatz)
Auch hier wird keine Ausnahme gemacht
und die freundliche Dame weist mich
ummissverständlich, aber sehr höflich auf
das generelle Verbot hin. „Wenn ich erwischt werde, bin ich dran“ und dieses
Risiko geht sie selbst für eine lukrative
Fahrt nicht ein. „Seit zwei Monaten ist
das verboten und leider Gesetz“, meint sie
noch und ich soll es halt mal bei den anderen Kollegen versuchen.

Seite 25

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Messe München
Wohnideen und guter 
Geschmack: Veranstaltungen
der Messe München im 
Dezember
Im Dezember können Messebesucher gleich drei Veranstaltungen parallel erleben. 
Von 1. bis 9. Dezember findet in den Hallen A1 bis A3 und
B1 bis B3 der Messe München die Heim+Handwerk 2007
statt. Seit 1978 ist diese Handwerksmesse ein Publikumsmagnet in der Vorweihnachtszeit. An keinem Ort in
Deutschland treffen sich Jahr für Jahr so viele kauffreudige
und kaufkräftige Shopping-Fans rund ums Bauen, Einrichten, Wohnen. Der Schwerpunkt des Warenangebots liegt
auf den Bereichen der Inneneinrichtung und der Wohnausstattung - mit Küchen, Bädern, Möbeln, Antiquitäten, Wohnaccessoires und Kunsthandwerk. Dazu kommt ein breites
Angebotsspektrum für Bau und Ausbau mit vielfältigen
Ideen und Trends.
Die Messe ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr für Besucher
über die Eingänge West und Ost zu erreichen.
Im Rahmen der Heim + Handwerk präsentieren auf der 25.
Internationalen Modellbahn-Ausstellung von 1. bis 4. Dezember 2007 in der Halle B 4 über 150 Aussteller ein umfangreiches Angebot an rollendem Material aller denkbaren
Nenngrößen und Epochen. Die weltweit größte Modellbahn-Ausstellung wird von der GHM veranstaltet und zieht
an die 30.000 Eisenbahnfans an. Die Öffnungszeiten sind
von Samstag bis Dienstag von 10:00 bis 18:00 Uhr. Am
schnellsten erreicht man diese Messe über den Eingang Ost.
Vo
n 6. bis 9. Dezember findet darüber hinaus die FOOD &
LIFE statt. Seit 2004 hat sich diese Messe als Treffpunkt für
Genießer und anspruchsvolle Verbraucher etabliert. Weit
über 50.000 interessierte und kaufwillige Besucher lassen
sich hier von den Ausstellern vier Tage lang in die Welt des
guten Geschmacks entführen. Entscheidend sind nicht nur
die ausgesuchte Qualität der angebotenen Spezialitäten,
sondern auch ihre sorgfältige Herstellung. Probier- und Genusserlebnisse auf der gesamten Messe lassen den Besucher
hautnah den unvergleichlichen Geschmack guter Produkte
erleben. Die FOOD & LIFE ist von Donnerstag bis Samstag
von 11:00 bis 20:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 bis
19:00 Uhr geöffnet und über den Eingang West zu erreichen.

Seite 26

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Im letzten TAXIKURIER habe ich beklagt,
dass doch nicht alle erwähnenswerten
Baustellen im Internet zu finden waren.
Das stimmt so nicht: Der städtische Baustellenbericht wird wöchentlich aktualisiert – und dann ist alles Aktuelle aufgeführt. Leider harmoniert das nicht immer
mit den Produktionsterminen des TAXI-
KURIER. Deshalb habe ich z.B. die Baustelle im Perlacher Forst (Cinncinnati-/
Minnewitstr.) nicht im Baustellenbericht
aufgeführt. Ich gelobe noch mal Besserung für die Zukunft. In der Januar-Ausgabe gibt es das schon angekündigte
Interview mit dem Münchner Baustellenkoordinator, Herrn Bartl (die bayerische
Namensvariante stimmt, sorry für den
Fehler im November!). Bleibt mir an dieser Stelle, allen KollegInnen ein paar ruhige Tage zum Weihnachtsfest und zum
Jahreswechsel zu wünschen, für das kommende Jahr unfallfreie, umsatzreiche
Fahrt – sowie Geduld und starke Nerven
in den Bau- und Staustellen 2008.
.
Bereich Innenstadt und Mittlerer Ring
Oberanger: Zwischen Dultstr. und Herzog-
Wilhelm-Str., also im Bereich der neuen
Hauptverwaltung der Linde AG, wird ein
„kompletter Straßenumbau“ durchgeführt.
Nachdem bis Mitte November eine Einbahnregelung erforderlich war, bleibt
nunmehr eine Fahrspur pro Richtung frei.
Hoffentlich sind die nach dem Ende dieser Baustelle auch noch da! Dauer bis
Anfang Juni 2008.
Sonnenstr.: Aufgrund von Reparaturen
am – na was wohl – Fernwärmenetz sind
in Höhe des Sendlinger-Tor-Platzes bis
voraussichtlich Mitte Dezember nur zwei
von drei Fahrspuren frei. Die Stauerfahrungen in diesem Bereich haben wir ja
schon alle gemacht – eine gute Vorübung
für den weihnachtlichen Einkaufsverkehr. 
Parzivalstr.: Weiterhin heißt es: Bis Frühjahr 2008 Einbahnstraße von der Belgradzur Leopoldstr. und es sind die mittlerweile unter Profis bekannten fahrerischen
„Klimmzüge“ erforderlich, um die nördlich des Krankenhauses gelegenen Kunden anfahren zu können. Im Rahmen der
Bauarbeiten soll auch noch der „Kölner-
Stand“ ans Schwabinger Krankenhaus
verlegt werden.
Schwere-Reiter-Str.: Zwischen Elisabethund Barbarastr. sind in Richtung Westen
nur zwei Fahrspuren frei, da hier Instandsetzungsarbeiten an einem Fernwärmeschacht fällig sind. Die Baufortschritt folgend kommt es zu Verschwenkungen der
Fahrbahnen. Dauer bis Anfang Dezember.
Ganghofer-/Schrenkstr.: Zwei neue Fernwärmehausanschlüsse werden verlegt.
Daher kommt es zu Einbahnregelungen,
jeweils ab der Westendstr. Von der
 Ganghoferstr. geht es nur in Richtung
Kazmairstr. sowie ab Schrenkstr. Richtung Landsberger Str. weiter. Dauer 
bis voraussichtlich Mitte Dezember. 
Schweigerstr.: Wieder mal unsere beliebte
und gerne genommene neue Fernwärmeleitung. Seit 4. Oktober und noch bis
 Mitte Dezember zwischen Zeppelinstr.
und Mariahilfplatz schmalere und ggfs.
verschwenkte Fahrspuren. Die Links -
abbiegespur in die Lilienstr. ist gesperrt.
Bayerstr.: Bis Mitte Dezember wird eine
Hauptwasserleitung erneuert. Zwischen
Hermann-Lingg-Str. und Grasserstr. ist
stadtauswärts ist nur eine Fahrspur frei. 
Plinganserstr.: Das war so ein Fall, bei
dem die Veröffentlichung im Internet mit
dem Redaktionsschluß des Kuriers auseinanderfiel. Somit war eine Erwähnung
im letzten Heft nicht mehr möglich. Bis
Mitte Dezember ist zwischen Margaretenplatz und Lindenschmitstr. nur je eine
Fahrspur frei. Die Lindenschmitstr. selbst
ist ab Kidlerstr. Richtung Harras einbahngeregelt. Grund ist die beliebte Neuverlegung einer Fernwärmeleitung (FW).
Alramstr.: Noch eine neue FW. Daher in
der Alramstr. Einbahnregelung von der
Aberlestr. zur Implerstr. Dauer bis Mitte
Dezember.
Bad-Schachener-/Anzinger Str.: Die unendliche Geschichte des Münchner Baustellenwesens: Immer noch die neue FW
in der Aschheimer und Ampfingstr. zum
Innsbrucker Ring, wodurch jeweils eine
Fahrspur entfällt. Jetzt nochmalige Verlängerung bis Mitte Dezember. Es bleibt
bei der Sperrung der Einfahrt in die Grafinger Str. Richtung Osten. Dazu kommt
eine Einbahnregelung in der Mühldorfstr.
von der Ampfing- zur Trausnitzstr. in
Richtung Westen. Inwieweit Schlüsselberg- und Grafinger Str. noch betroffen
sind, kann nur vermutet werden. Hier 
war das Ende der Bauarbeiten für Ende
November vorgesehen.
Richard-Strauß-Tunnel: Aufgrund der
sichtbaren Fortschritte in den Seiten -
straßen – es geht also doch – bleibt es im
wesentlichen bei den Behinderungen im
Leuchtenbergring und in der Richard-
Strauß-Str. selbst. Dauer bis Oktober
2009. Hoffentlich ist der Effnerplatz bald
störungsfrei in zwei Spuren unterquerbar.
Neu ist übrigens eine Linksabbiegemöglichkeit von der Effnerstr. einwärts in 
die Englschalkinger Str., was die Erreichbarkeit der Hotels und Geschäftsadressen
in der Arabellastr. erleichtert.
Nördlicher Stadtbereich
Memminger Platz/Rathgeberstr., Pelkovenstr.: Bis Ende 2009 Verengungen
wegen des U-Bahn-Baus. Die Pelkovenstr.
ist noch bis Ende Mai 2008 zwischen
Feldmochinger und Dachauer Str. für den
Durchgangsverkehr gesperrt ist. Auch auf
der anderen Seite des Moosacher Bahn-
Wichtige Information
Taxler-Baustellenbericht
Dezember 2007
Auch jetzt noch bestehen erhebliche Behinderungen im städtischen Straßennetz –
was den immer noch großen Umfang dieses Artikels erklärt. Besserung ist aber in
Sicht, denn die Winterbaupause naht mit
großen Schritten. Bis dahin müssen, um
den zu erwartenden Schneeräumdienst
nicht zu sehr zu behindern, die meisten
Baustellen fertig sein. Freuen wir uns also
auf eine schöne Bescherung zu den bevorstehenden Feiertagen verbunden mit
 störungsfreier Fahrt. Abgesehen von den
großen Baustellen Richard-Strauß-Tunnel,
U-Bahn-Baustelle in Moosach und Tatzelwurm ist im Winter voraussichtlich nicht
mit zu vielen baustellenbedingten Behinderungen zu rechnen. Diese Aussage mache ich aber mit großer Vorsicht, da zum
Redaktionsschluß dieses Hefts das genaue
Ausmaß an Winterbaustellen noch nicht
bekannt war. 
26 TAXIKURIER

Seite 27

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hofs sind U-Bahn-Bauarbeiten im Gang.
Die Bunzlauer Straße ist nur eingeschränkt befahrbar und zum Bahnhof
selbst gelangt man am besten über die
Breslauer Str. oder die Großbeerenstr. 
Schleißheimer/Keferloherstr.: Hierzu gab
es schon einen galligen Kommentar im
letzten Kurier. Das ursprüngliche Ende
der „Wiederherstellung der Verkehrs -
flächen im Umfeld des Milbertshofener
Stadtteil-Kulturzentrums“ war im Sommer 2007 (!) vorgesehen. Mittlerweile
nennt man es „endgültige Wiederherstellung“ und die soll bis Dezember 2007
dauern. Weiterhin bleibt uns die Vorfreude auf das schöne Weihnachtgeschenk.
Im Baustellenbereich ist die Keferloherstr.
im Einmündungsbereich zur Schleiß -
heimer Str. gesperrt.
Frankfurter Ring unterhalb Tatzelwurm:
Hier müssen Trag- und Schutzgerüste unter der Autobahnbrücke erneuert werden.
Betroffen sind vor allem die Nachtfahrer.
Bis zum 23. Dezember wird der Frank -
furter Ring jeweils zwischen 23:00 Uhr
und 4:45 Uhr in einer Richtung gesperrt.
Vom 12.-25. November und vom 10.–23.
Dezember Sperre ab der Lilienthalallee
Richtung Ungererstr. Profis fahren z.B. 
ab der Kreuzung mit der Ingolstädter Str.
in Richtung Domagkstr. und hier weiter
Richtung Osten. Vom 26. November bis
9. Dezember erfolgt die Sperre in Gegenrichtung ab der Ungererstr. 
Tatzelwurm (A9): Zwischenzeitlich wurde
der gesamte Verkehr auf die westliche
Brückenhälfte verlegt – mit bereits vorhergesagten und auch eingetroffenen
Staus in diesem Bereich. Bislang noch
möglich ist die Zufahrt vom Föhringer
Ring auf die A9. Die hier fällige Sperrung
wird voraussichtlich im Januar erfolgen.
Der Föhringer Ring selbst wird bis zur
Ungererstr. befahrbar sein. Von hier
rechts abbiegen auf die Situli- und Freisinger Landstr. zur Anschlußstelle Freimann. Dauer dieser Einzelmaßnahme bis
Oktober 2008. Gesamtdauer der Brückenerneuerung bis 2010. Wer aus dem Osten
den Flughafen anfahren muss, sollte über
die M3 ausweichen
Heidemannstr.: Diese jetzt zwingend erforderliche Baustelle wurde im letzten
Kurier ausführlich behandelt. Zwischen
Schlößlanger und Lützelsteiner Str. ist
 genau zur Tatzelwurm-Baustelle auf der
A9 ein Straßenumbau durchzuführen und
das soll bis Juni 2008 dauern. Es bleiben
zwei Fahrspuren pro Richtung frei
Östlicher Stadtbereich
Oberföhringer Str. und Unterföhring,
Münchner Str.:Ein Ärgernis ohne Ende. In
fernen Tagen sollte die Geschichte Ende
September erledigt sein, dann wurde auf
Ende November verlängert und jetzt sind
wir bei Mitte Dezember. Ursprünglich alles
wegen eines Zweirichtungsradwegs (be -
stimmt von den Steuergeldern der Radler
bezahlt) zwischen Cosima- und Feringastr.
Zwischenzeitlich fand sich auf dem Gebiet
der Gemeinde Unterföhring in diesem Bereich noch eine dringend sanierungsbedürftige Wasserleitung, von der man vorher nichts wusste – die Stadt München ist
also hier nicht Schuld sondern Leidtragende. Demnach gilt weiterhin: Einbahnregelung in Richtung Süden ab der Feringastr.
In Richtung Norden geht es entweder über
die Lohengrinstr. oder die Johanneskirchner Str. zur Effnerstr./Föhringer Ring. Es
bleibt abzuwarten, ob die Terminvorstellungen nunmehr real sind oder ob noch
was Sanierungsbedürftiges gefunden wird. 
Thomas-Hauser-Str./Truderinger Str.: Bis
Mitte Dezember wird hier ein Straßenumbau durchgeführt. Im Zuge der Truderinger Str. gibt es eine Baustellenampel mit
Wechselverkehr. Die Thomas-Hauser-Str.
ist zwischen Truderinger und Xaver-
Weismor-Str. gesperrt. 
Echardinger Str.: Wieder eine neue FW.
Bis Mitte Dezember Einbahnregelung 
von der Bad-Kreuther-Str. zur Bad-
 Schachener-Str.
Südlicher Stadtbereich
Hofmannstr.: Zwischen Zielstattstr. und
Albert-Bayerle-Platz/Boschetsrieder Str.
wird ein kompletter Straßenumbau
durchgeführt. Einbahnregelung einwärts
ab der Boschetsrieder Str. Auswärts 
geht es „einmal um den Block“ über die
 Aidenbachstr. Dauer bis Mitte Dezember.
Schwanseestr.: Hier sollte bis Ende Oktober zwischen Ständler- und Chiemgaustr. ein Fernwärmehausanschluss erstellt sein und arbeitstäglich ab 9:00 Uhr
die Schwanseestr. einwärts auf eine Fahrspur verengt werden. Wurde bis „Ende
November“ verlängert, darum hier nochmals aufgeführt.
Westlicher Stadtbereich
Wilhelm-Hale-Str./Arnulfstr.: Eine neue
FW. Die Wilhelm-Hale-Str. wird verschmälert und in der Arnulfstr. ist stadteinwärts nur eine Fahrspur frei. Dauer bis
Mitte Dezember.
27TAXIKURIER
Westendstr.: Zum Abschluss der Übersicht
der Stadtbaustellen nochmal FW-Arbeiten
zwischen Ridler- und Elsenheimerstr. Hier
sind schmalere Fahrspuren eingerichtet.
Ursprüngliche Dauer bis Ende Oktober,
dann bis Anfang und jetzt – welche
Überraschung – bis Mitte Dezember verlängert. 
Luise-Kiesselbach-Platz (Tunnel Südwest):
Erste vorbereitende Arbeiten haben begonnen. Einstweilen kommt es nur zu
Fahrbahnverschwenkungen im Bereich
des Altenheims. Offizieller Start des Tunnelbaus wird nach der winterlichen Ruhezeit sein (höchstwahrscheinlich mit Spatenstich des OB – mit „Spaten“ hat er ja
genug Erfahrung vom Wiesnanstich).
Außerhalb Münchens:
In Neuried, Forstenrieder Str. wird seit einiger Zeit ebenfalls fleißig gebuddelt und
in Richtung Gauting die Ortsumfahrung
(M4) gebaut. Im Bereich der hier neu entstehenden Kreuzung sind zwischenzeitlich die Bauarbeiten abgeschlossen. 
In Oberschleißheim B 471 ist noch bis
22. Dezember eine Fahrbahnsanierung
vorgesehen. Daher ist die Ortsdurchfahrt
im Zuge der Dachauer und Freisinger Str.
zwischen Jahnstr. und Feierabendstr. abschnittsweise gesperrt. 
Autobahn A8: Hier wird – wie ja schon
mehrfach angesprochen – die Strecke
Richtung Augsburg auf je 3 Fahrstreifen
pro Richtung ausgebaut. In Richtung
Salzburg sind ebenfalls Verbesserungen
dieser Art geplant. Vorbereitende Arbeiten sind hier in Gang. Deshalb gibt es bis
Ende 2007 am Chiemsee zwischen Bernau
und Felden wegen Neubau einer Brücke
immer wieder erhebliche Behinderungen
und lange Staus. (WH)
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Seite 28

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28 TAXIKURIER
Sechs Wochen Test des „akustischen Anrufmelders“
Kurz vor der Wiesn erwarb ich den schon in der Augustausgabe beworbenen „akustischen Anrufmelder“, also
wird es Zeit für einen Erfahrungsbericht aus dem täglichen Einsatz. Nicht nur Schlafmützen – der Schreiber
zählt sich ob seines Leseeifers bisweilen auch dazu – ist
der Anrufmelder zu empfehlen, auch der „Otto Normaltaxler“ proftiert davon. Zunächst, der Ton ist sehr kommod: „Ding-Dong“ ertönt es nervenschonend: Man kann
jetzt vorfahren bis zum ersten Platz (z.B. Stiglmair, Anhalter, Wasserburger Land, Goethe), ohne zwischen Halsverrenkungen oder Kollegenhupe wählen zu dürfen. Auch
Standplätze mit ungünstig platziertem Solartelefon (z.B.
Balde, hier ist der Blick durchs Schiebedach erforderlich,
steht man neben der Rufsäule) stellen den Taxler bei strömendem Nachtregen nicht mehr vor unlösbare Probleme.
Ein kaputter Piepser am Standplatztelefon ist jetzt egal,
denn jetzt klingt es im Fahrzeug. Hier sind insbesondere
die Solarrufsäulen in der Kritik, denn es läutet immer nur
die Seite des Sprechplatzes. Ist es am Standplatz etwas
laut (z.B. Waldfriedhof) hört man das Läuten der rückwärtigen Sprechstelle nicht. Das Fenster kann bei lauten
Standplätzen geschlossen bleiben. Dann muß auch der
Funk nicht auf Brüllautstärke gestellt werden und die
 Nerven des Taxlers werden für den nächsten „zahlenden
Zwiderwurzen“ geschont. Leise Rufsäulen (z.B. Gondrell,
Blumenau, Pocci) werden jetzt problemlos gehört. In
Standplätze mit Queraufstellung (z.B. Luitpold, Papa-
Schmid, Gondrell) kann jetzt problemlos zwecks „Sicht
beim Herausfahren“ rückwärts eingeparkt werden, ohne
sich Halsverrenkungen zu holen. Damit wird das Herausfahren sicherer. Bei Regen muß kein Fenster offen sein,
und das Prasseln eines Gewitterschauers auf dem Fahrzeugblech kann ebenfalls nicht dazu führen, daß die Rufsäule überhört wird. Teilweise ist die Signalisierung des
Piepsers früher zu hören wie die die optische Wahrnehmung, weil insbesondere die Solarsäulen nur von einer
Seite zu sehen sind. Wer gerade am besetzten Standplatz
vorbeigefahren ist, wird sofort daran erinnert, daß jetzt
ein Fahrzeug wegfahren wird. Den Piepser in die Hosentasche gesteckt kann man beim Ratschen mit den Kollegen
der Rufsäule den Rücken zuwenden, sofern man die Lautstärke den Umgebungsgeräuschen anpaßt. Dabei ist der
Anrufmelder sehr fix, teilweise ertönt das erste „Ding-
Dong“ schon vor dem Rufsäulenpiepser. Schwerhörige
Kollegen können die Lautstärke problemlos mit dem bei-
Leserbriefe/Forum
gelegten Mini-Schraubendreher anpassen. Allerdings sollten sie dann bei der Fahrgastbeförderung das Gerät ausschalten, weil sonst bei jedem Standplatz mit zufällig läutender Rufsäule der Fahrgast einen Herzkasper bekommt.
Wer das Gerät nicht sparsam einsetzt und es nur bei bestimmten Rufsäulen einschaltet, dem seien aus Umweltgründen Akkus nebst einem vernünftigen Ladegerät empfohlen, auch wenn das Gerät durchaus sparam arbeitet.
Der erste Akkuwechsel (2500 mAh mit dem schönen Namen „Camelion“ aus einem Sonderangebot beim Conrad)
war zu Zeitpunkt des Versandes der Zuschrift noch nicht
erforderlich. Das Gerät ist sehr fix einsatzbereit, nach dem
Einschalten ertönt ein zweimaliges Ding-Dong, das wars.
Sparfüchse, die keine Akkus nutzen, können durch den
Kauf guter Batterien und gezieltes Ein- und Ausschalten
des Anrufmelders die Lebensdauer eines Batteriesatzes
vermutlich auf ein Vielfaches steigern. Vermutlich - weil
der Schreiber ein gutes Akku-Ladegerät besitzt, und daher
nicht auf Batterien angewiesen ist. Wenn auch die Reichweite von Rufsäule zu Rufsäule deutlich schwankt, so ist
er doch über fünf Fahrzeuglängen allemal zu hören, das
reicht. Alles in allem ist der „akustische Anrufmelder“
verglichen mit der „Allerweltselektronik aus dem Geiz-
Markt“ (der jetzt Technik liebt) kein Schnäppchen, doch
die dreißig „neuen europäischen Taler“ ist er ob seiner
vielfältigen Unterstützung am Standplatz allemal wert.
Gruß
Ulrich Lehmkühler
PS: Zu Eurem netten Interview ein kleines Detail: Einer
der Wiesngeier hat es glatt geschafft, 65 Euro mit Uhr für
eine Fahrt von der Wiesn zum HolydayInn Nord auf
 normalen Wegen zu verfahren und zu kassieren, erzählte
gerade ein Kollege.
Zitrone des Monats Oktober 2007
Nach Kenntnisnahme des Taxikuriers mit dem Beitrag 
„Zitrone des Monats“ habe ich die Angelegenheit auf sich
beruhen lassen wollen. Es muss nicht jeder Artikel kommentiert und mit meinem Senf gefüttert werden. Eine Reaktion meinerseits schien mir nicht wichtig genug. In den
nach Erscheinen des Taxikuriers folgenden Tagen wurde
ich von erschiedenen Kollegen angesprochen mit der Bitte,
den Bericht von AL nicht so stehen zu lassen. Wer mich

Seite 29

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29TAXIKURIER
auch näher kennt, weiß, daß man nach jetzt 24 Jahren
im Taxi gelegentlich auch überreagiert. Ich bin bestimmt
ein Zeitgenosse, mit dem sich vortrefflich verbal streiten
läßt, dabei aber nie unfair oder persönlich beleidigend;
hart aber sachlich. Jetzt zum Anlaß dieser Situation am
Harras. Wie es allgemein bekannt ist, besteht am Taxistand die Möglichkeit, sich in (auf dem Teerboden eingezeichneten) drei nebeneinander befindlichen Stellplätzen.
Mein Taxi, der zur Zeit einzige Sprinter im Gewerbe, ist
etwas breiter und füllt seinen Platz gut aus. Wie verantwortungsbewußt handelt eine Mutter, die sich, ihr Fahrrad sowie ihre Kinder auf Fahrrädern durch die enge
Gasse des Standplatzes zwängt, wenn es völlig ungefährdet für alle Beteiligten auch über den sehr breiten Gehweg direkt am Haus entlang möglich ist? Ich zitiere aus
einem Gerichtsurteil, abgebildet in der „Süddeutschen
Zeitung“ vom Dienstag, 02. Oktober 2007, Seite 13, links
unten: 
BHG: Kinder haften nicht bei Verkehrsunfall
Karlsruhe – Ein achtjähriger Radfahrer muss bei einem
Zusammenstoß mit einem Auto grundsätzlich nicht für
den Schaden aufkommen. Das geht aus einem Urteil des
Bundesgerichtshofs in Karlsruhe hervor, über das die
Fachzeitschrift „BHG-Report“ berichtet. Nach Auffassung
des Gerichts gilt der Grundsatz immer dann, wenn für
das Kind eine „typische Überforderungssituation“ vorgelegen hat. Und bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres seien Kinder regelmäßig überfordert, die Gefahren
des motorisierten Straßenverkehrs zu erkennen (Az.:VI
ZR 109/06). Im entsprechenden Fall hatte ein Junge auf
dem Rad das stehende Auto einer Frau gerammt. Wegen
zu hohen Geschwindigkeit hatte er nicht rechtzeitig
bremsen können. Soweit der Artikel und die juristische
Rechtslage. Jetzt kommen wir zum Kern der Sache. Was
wäre gewesen, wenn das Kind mit seinem Fahrrad mein
Auto beschädigt hätte? Wie hätte ich die Mutter zur Abgabe ihrer Personalien zwingen können; etwa durch körperliches Festhalten bis zum Eintreffen der Polizei? Wäre
es für das Taxigewerbe nicht viel schädlicher gewesen,
einen allgemeinen Volksauflauf mit der Möglichkeit zur
Lynchjustiz zu riskieren? Da erscheint mir nach Abwägung aller Seiten die Zitrone des Monats noch ein „Gnadenakt“ zu sein. Im Übrigen weise ich darauf hin, daß ich
als überaus kinderlieb bekannt bin. Noch ein Wort zu der
insistierten Verunglimpfung meines Namens. Unser Familienname wurde vor etwa 500 Jahren zum ersten Mal
urkundlich erwähnt. Aus „Vuungefug“ (bedeutete ein sich
nicht Fügender, kein Ja-Sager) hat sich das Wort Unfug
abgeschliffen. Unfug hat mit Unsinn nicht das Geringste
zu tun. Unwissende kann man nur nach ihrer Bildung
beurteilen.
In diesem Sinne und mit viel Nachsicht bin ich mit
 kollegialen Grüßen 
Herbert L. Unfug, München
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer –
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Seite 30

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30 TAXIKURIER
Pinnwand
Schwarzes Brett der Branche
Opel baut Service-Konzept aus
Die Rüsselsheimer kommen mit einer Anschlussgarantie für
das dritte Jahr!
Getreu dem Unternehmensmotto „Mehr Auto. Mehr Möglichkeiten.“ hat die Adam Opel GmbH ihr Service-Konzept
für Taxi-Kunden ausgebaut. Die Rüsselsheimer Firma hat
eine Anschlussgarantie für das dritte Jahr im Taxi- und
Mietwagenbereich eingeführt, die alle wesentlichen und
im Reparaturfall kostenintensiven Bauteile umfasst. Im
Einzelnen betrifft dies: 
➜ Motor
➜ Schalt-/Automatikgetriebe
➜ Achs-/Verteilergetriebe
➜ Antriebswelle
➜ Lenkung
➜ Bremsen
➜ Kraftstoff-/Abgas-/elektrische Anlage
➜ Klimaanlage
➜ Kühlsystem und Sicherheitssysteme
Die Voraussetzungen, um an die Anschlussgarantie zu
 gelangen, sind moderat: die Garantievereinbarung muss
innerhalb der ersten sechs Monate nach der Erstzulassung
geschlossen werden, wobei das Fahrzeug bis dahin höchstens 40.000 km gelaufen sein darf. Direkt nach der zwei
Jahre geltenden Neuwagengarantie greift also dann diese
Anschlussgarantie für ein weiteres Jahr, sodass der Opel-
Kunde im Taxi- und Mietwagenbereich einen dreijährigen
Garantieschutz und entsprechend lange Kostensicherheit
erhalten kann. 
Die Kosten für diese Anschlussgarantie sind von der voraussichtlichen Laufleistung, aber auch dem Fahrzeug abhängig, wobei drei Varianten (bis maximal 300.000 Kilometern) wählbar sind. Grobe Faustregel: die Prämie
beginnt bei einer Gesamtlaufleistung von 200.000 km in
den drei Jahren bei ca. 700 Euro netto. Die exakten Preise
und weiteren Informationen zu diesem interessanten Service-Modul können Sie bei Ihrem Opel-Partner einholen.
BZP AR 44/07
Glückwunsch!
Für Peter Sporn und Ernst Rauscher hat sich ihre Schnelligkeit gelohnt. Die beiden Kollegen waren die ersten, die
die richtigen Antworten nannten und haben je zwei Karten
für „Acht Frauen“ in der Komödie im Bayerischen Hof für
die Vorstellung am 19. November gewonnen. Die spritzige
Kriminalkomödie läuft noch bis zum 26. Januar 2008.
1.000 Gäste – 800 Hendl
Beim nunmehr dritten Taxitreff von Auto-Much in Bad
Tölz am 13. Oktober waren nahezu 1.000 Besucher aus
ganz Deutschland zu Gast. 31 Aussteller aus dem Taxi -
gewerbe sorgten neben den Taxi-Gebrauchtfahrzeugen
von Auto-Much für ein vielfältiges Angebot. Eine lukrative Tombola sorgte für Spannung. Kulinarisches Highlight
wie immer die Hendl, die für Nach-Wiesn-Atmosphäre
sorgten. Die Mischung des Angebots an diesem Tag hat
wieder einmal gezeigt, dass diese Veranstaltung ein
Pflichttermin in den Jahren zwischen den Taxi-Messen
geworden ist. (PR)
Wiederholung aufgrund des großen Erfolges
Die Feuerzangenbowle
Feuchtfröhlich ist der Abend, den der junge, erfolgreiche
Schriftsteller Johannes Pfeiffer gemeinsam mit Freunden
verbringt. Alle erzählen sich von unvergessenen Schul -
erlebnissen – nur er, der Privatschüler, kann nichts beitragen. Aber ließe sich die verpasste Schulzeit nicht einfach
nachholen? Aus einer „Schnapsidee“ wird Ernst: Ange -
stachelt durch eine Wette meldet sich Pfeiffer am Gymnasium an, um noch einmal „richtig“ Abitur zu machen.
Schnell erweist sich der Oberprimaner als Oberrabauke.
Seine Lehrer bringt er mit Pennälerstreichen zur Verzweiflung und auch in der Liebe ist er bald nicht mehr zu
bremsen … Kommt Ihnen die Geschichte bekannt vor? Erinnern Sie sich an Sätze wie „Jetzt stelle mer uns mal janz
dumm“ und „Pfeiffer mit drei f“? Richtig! Es gab einen
gleichnamigen Film …
Erleben Sie den berühmten Klassiker als Bühnenversion für 
die ganze Familie in der Komödie im Bayerischen Hof.
Dezember 07: So. 2., Mo. 3., Sa. 8., So. 16., Mo. 17., 
Di. 18., Sa. 22., Mi. 26. und So. 30., jeweils um 20.00 Uhr
Sa. 8., Di. 25., Sa. 29., jeweils um 16.30 Uhr
So. 23.12. um 18.00 Uhr und Mo. 31.12. um 15.00 Uhr
Januar 08: Di. 1. um 18.00 Uhr

Seite 31

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31TAXIKURIER
Taxameter des Monats
Christkindlmärkte
Haidhauser Weihnachtsmarkt am Weißenburger
Platz – Wohl der romantischste und familiärste
Christkindlmarkt in München, vielleicht weil er
weitgehend vom Touristenbefall verschont ist
und auch die Organisatoren alles im Ehrenamt
abwickeln und – vor allem – weil es hier noch
menschelt.
Mittelalter-Markt am Wittelsbacherplatz –
Dieser Markt versetzt den Besucher in die Zeit,
als es in München noch eine Stadtmauer gab.
Zahlreiche Aufführungen und Darbietungen sowie die besonderen Stände mit mittelalterlichen
Waren, Speisen und Getränken ist mal was anderes. Unbedingt hinfahren (mit dem Taxi natürlich, wie denn sonst?), und insbesondere Samstag
und Sonntag ab 11 Uhr die Aufführungen im
 Adventsspektakel anschauen!
Schwabinger Weihnachtsmarkt – Unter dem
 Motto „Schwabinger Kunstoase“ steht dieses Jahr
dies Christkindlmarkt an der Münchner Freiheit
im Forum. Es wird ein Marktplatz zum Träumen
– dafür sorgen über 100 Kunsthandwerker und
Gastronomen.
Christkindlmarkt am Marienplatz – Nicht nur 
dass uns in dieser Zeit der Taxistand fehlt – von
Weihnachtszauber und der staaden Zeit ist hier
nix zu spüren. Vielmehr die permanente Angst,
Opfer von Taschendieben zu werden. Für den
Touristen ist´s ok, der Einheimische meidet zu
dieser zeit unsere gute Stube …
Weihnachtsmarkt beim Winter-Tollwood auf der
Theresienwiese – „Markt der Ideen“ lautet der
Untertitel dieser Veranstaltung – nur: mit einem
Weihnachtsmarkt hat diese Neuheiten-Parade
von Modedesignern aus Ösiland, Italien, Frankreich oder Lateinamerika herzlich wenig zu tun.
Da reißt auch die Zertifikation als Fairtrade-,
Bio- und Öko das Ruder nicht mehr ’rum … (TK)
Letzte Meldung
Das Schuhbeck-Palazzo wünscht die Aufhebung des Taxi-
Standplatzes in der Olaf-Palme-Straße und lehnt Genossenschafts-Taxis ab, da es exklusiv mit Isarfunk zusammen
 arbeitet. Ob die frierenden und wartenden Fahrgäste dafür
Verständnis aufbringen, bleibt abzuwarten.
Ein Taxler fährt über ein Rotlicht und wird von einer 
Polizistin angehalten. Er kurbelt das Fenster runter und fragt:
„Wieviel?“ „30 Euro“, erwidert die Polizistin. 
Darauf der Taxifahrer: „Okay, steig ein!“
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Seite 32

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32 TAXIKURIER
Der Weg zum Taxifahrer
Den wenigsten Taxifahrern war dieser
Beruf in die Wiege gelegt. Es soll zwar
auch heute noch Fiaker-Familien geben,
in denen ein Taxiunternehmen über Generationen vererbt und betrieben wird. 
In vielen Fällen sehen wir hier aber sogenannte „gebrochene Lebensläufe“ . Dies
kann, wie beim Autor, so aussehen, daß
ein Nebenjob während des Studiums immer mehr zur Hauptbeschäftigung wird.
Irgendwann ist dieses Studium zum
Nebenjob geworden. Es ist dann nur noch
eine Formsache, das Studium aufzugeben,
sich vielleicht ein eigenes Taxi zuzulegen
und dieses zur Lebensgrundlage zu
 machen. 
Mancher ist zum Taxeln durch den Verlust des alten Arbeitsplatzes gekommen.
Oft ist aus früheren Zeiten noch ein gültiger Taxischein vorhanden. Vielleicht 
war der Erwerb des Taxischeines eine
vergleichsweise einfache Möglichkeit,
 einen neuen Beruf zu finden, in dem
auch ein Alter jenseits der 40 kein Einstellungshindernis ist.
Oft ist das Taxifahren eine willkommene
Gelegenheit, zusätzlich zu einem bestehenden Arbeitsverhältnis noch Geld zu
verdienen. Und manchmal ist die Moti -
vation für diesen „Nebenjob“ einfach die
Neugierde. Hier kann man Menschen in
allen Lebenssituationen treffen, erlebt
 distinguierte leitende Angestellte nach
dem Kneipen- oder Bordellbesuch und die
Jugend der Stadt bei den ersten eigenständigen Gehversuchen. Die Erkenntnis
wächst: die Welt ist ein Kuriositäten -
kabinett und es gibt jeden Tag Neues zu
entdecken.
Die rechtlichen Voraussetzungen
Der Einstieg in das Taxlerleben erfordert
zwar einige Lernarbeit, ist aber im Vergleich zu Lehrberuf oder Schulausbildung
schnell und einfach zu absolvieren.
Wenn im Führungszeugnis keine Hinderungsgründe (vor allem Gewalt-, Verkehrs- und Eigentumselikte) aufgeführt
sind und auch die PMU (Psychologisch-
Medizinische Untersuchung, umgangssprachlich „Depperltest“) erfolgreich
 bewältigt ist, müssen nur noch einige
hundert Straßen, Adressen und Fahrziele
gepaukt werden. Die rechtliche Ausbildung beschränkt sich auf den Taxitarif
und einige grundsätzliche Regeln des
 Beförderungsrechts.
Persönliche Voraussetzungen
Praktische Ortskenntnis
Hat man dann die Prüfung bestanden,
bringen die ersten Taxischichten die Erkenntnis: Die Lernerei hat gerade erst
 angefangen. Das Fahren auf der Straße
unterscheidet sich grundlegend von dem
mit dem Finger auf dem Stadtplan und
offenbart jede Menge unvorhergesehene
Einbahnstraßen und Abbiegeverbote. Die
Orientierung an der offiziellen Wegweisung verursacht nicht nur gnadenlose
Umwege, sondern hat auch den Nachteil,
dass ihr fast alle Verkehrsteilnehmer folgen. In den daraus resultierenden Staus
verliert mancher Fahrgast die Geduld und
das Verständnis für den „Taxianfänger“ .
Umgang mit Fahrgästen
Das Kennenlernen von Menschen beschränkt sich nicht nur auf nette Unterhaltungen. Manche Fahrgäste versuchen,
auf Kosten des Taxlers „die Sau rauszulassen“ oder ihr Mütchen zu kühlen. Um
ihn zu verkehrswidrigen Abkürzungen zu
veranlassen, erzählen sie die unglaublichsten Geschichten. Jetzt wächst die Notwendigkeit, zu wissen, was ein Taxifahrer
muss, darf und vor allem nicht darf. Ohne
Souveränität im Umgang mit Menschen
und eine gesunde Portion „seelische
Hornhaut“ wird es in diesem Beruf niemand lange aushalten.
Arbeitszeit
Nach einiger Zeit stellt man fest, daß das
Geschäft zu bestimmten Zeiten besser
und zu anderen schlechter geht. Wer zur
Tagschicht vormittags um neun Uhr antritt, wartet erstens ziemlich lang auf
 einen Auftrag, zum anderen steht er bei
jeder Fahrt im Stau. Wer die Nachtschicht
schon kurz nach Mitternacht beendet,
versäumt die Früh-Vorbestellungen. Wer
nach jeder zweiten Fahrt Kaffee trinken
geht und nach einem längeren „Brand“
entnervt nach Hause fährt, für den wird
der Kassensturz nach der Schicht zwangsläufig eine Enttäuschung werden.
Letztendlich kommt niemand um die Erkenntnis herum, daß ein Taxifahrer lange
genug unterwegs sein muss, um „dem
Glück eine Chance zu geben“ . Das sind im
Normalfall mindestens 8 bis 10 Stunden,
im Zweifelsfall noch länger. Auch der
persönliche Jahresablauf muss sich an
den „Taxiereignissen“ orientieren. Groß-
Taxifahrer und Unternehmer
Titelthema
Foto: www.atelier-tacke.de
Welche Voraussetzungen sind nötig?
Stimmer & Sohn GmbH
Lindberghstraße 20 · 80939 München
Annahme 089/34 84 40 · Büro 089/321 99 29-3
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 spontane Hilfe auch 
außerhalb der üblichen 
Geschäftszeiten

Seite 33

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33TAXIKURIER
messen, Wies'n und Silvester richten sich
nicht nach unseren Interessen.
Familie
Andererseits ist die Scheidungsrate unter
Taxlern vergleichsweise hoch. Meist wird
ein Partner auch berufstätig sein. Vermutlich will und kann er sich nicht bedingungslos nach dem „Taxikalender“ richten.
Sind auch noch Kinder in der Familie,
dann brauchen sie Eltern, die regelmäßig
anwesend und ansprechbar sind. So müssen immer wieder Prioritäten gesetzt werden. Das kann heißen: In Urlaub fahren
wir nicht gerade zum Oktoberfest; ist dagegen ein Kind krank oder kommt in die
Schule, ist unser Platz an seiner Seite,
egal, wie das Geschäft gerade läuft. Bewusste Zeitplanung und Kompromisse
sind unabdingbare Voraussetzungen für
den Beruf des Taxifahrers. Ob hier auch
noch zeitintensive Hobbies möglich sind,
darf bezweifelt werden.
Technisches Verständnis
Ohne Freude am Autofahren wird der
 Taxidienst schnell zur Qual. Ein gewisses
technisches Verständnis ist unumgänglich. Das fängt beim Auseinanderhalten
der verschiedenen Einfüllöffnungen für
Treibstoff, Öl und Wasser an. Aber auch
das Reifenwechseln (oder die Anwendung
der verschiedenen mehr oder weniger
sinnvollen Notlösungen) will in einer
 ruhigen Minute geübt werden. Und wenn
man wegen jeder durchgebrannten Glühbirne oder Sicherung gleich eine Werkstatt aufsuchen muss, kann von konsequenter Arbeit nicht mehr oft die Rede
sein.
Finanzieller Weitblick
Der Beruf des Taxifahrers unterscheidet
sich von den meisten anderen Berufen
dadurch, dass sich der Verdienst ausschließlich nach dem erzielten Umsatz
bemisst. Einen garantierten Tariflohn
kennt das Taxigewerbe nur auf einem
sehr niedrigen Niveau. Davon wird vermutlich kaum jemand leben können. Ein
Taxifahrer weiß also am 1. des Monats
nie, was er am 30. verdient haben wird.
Zwar kann man durch Fleiß und Engagement einiges erreichen. Trotzdem benötigt man finanziellen Weitblick und eine
persönliche Finanzplanung. Wer am 25.
des Monats das Geld für Miete und Festkosten noch nicht zurückgelegt hat, den
können zwei oder drei „missglückte“
Schichten in ziemliche Schwierigkeiten
bringen.
Auch gilt es, bei den angestrebten Umsätzen die Alterssicherung zu berücksichtigen. Viele Kollegen, die sich im Berufs -
leben „minimalistisch“ eingerichtet hatten
(also ihre Lebenshaltung möglichst sparsam gestaltet hatten, um nicht so viel
 arbeiten zu müssen), erleben bei Rentenbeginn eine böse Überraschung. Wer also
im Alter nicht auf „ergänzende Sozial -
leistungen“ angewiesen sein will, sollte
nicht nur das momentan absolut notwendige Geld „hereinfahren“, sondern auch
die Entwicklung des Rentenkontos im
Blick zu behalten.
Der Wunsch nach Selbständigkeit
Je länger eine „Taxikarriere“ währt, umso
schwerer fällt der Umstieg in einen „normalen“ Beruf. Das andauernde „auf sich
selbst gestellt sein“ und die bedingungslose Eigenverantwortlichkeit führen auf
Dauer zum Verkümmern der Teamfähigkeit und dazu, dass Abstimmungen mit
Anderen weniger als konstruktives Zusammenwirken, sondern hauptsächlich
als sinnlose Last empfunden werden.
Der Taxifahrer genießt eine Freiheit, die
sonst in kaum einem Beruf zu finden ist.
Als Taxifahrer sind wir Einzelkämpfer.
Kein Vorgesetzter kritisiert jede Handlung. Wir gestalten das Verhältnis zu
Kunden und Kollegen eigenständig und
lösen Probleme selbständig. Trotzdem
sind wir in einer Solidargemeinschaft geborgen. Hier kann jeder bei Problemen
Hilfe anfordern. Und allen Unkenrufen
zum Trotz herrscht im Taxigewerbe immer noch eine unglaubliche Solidarität.
Wenn es zu Problemen kommt, bewegt
sich das Risiko in den allermeisten Fällen
bei Zahlungsausfällen in einem überschaubaren Bereich. Jeder Handwerksmeister, dem der Bauträger nach Voll -
endung des Gewerkes pleite geht, hat
normalerweise ein hundert- bis tausendfach höheres Risiko. Selbst bei einem
 absoluten Super-GAU (Größter Anzunehmender Unfall, bei Anforderung der
Streife vornehm mit „Sachbeschädigung“
umschrieben, im internen Jargon „Kotz“
genannt) ist mit einer gründlichen Fahrzeugreinigung das Problem meistens
 behoben.
Glücklicherweise ist in München das Risiko, einem Gewaltdelikt wie Raub oder
Körperverletzung zum Opfer zu fallen,
 relativ gering. Ausschließbar ist es nicht.
Auch andere Berufsgruppen wie Kassiererinnen, Geldtransporter oder Bankangestellte tragen ein Risiko, dass jemand mit
Waffengewalt „einen Kredit aufnehmen
will“ . 
Mit anderen Worten: Taxifahren ist der
ideale Beruf, wenn man sein eigener Herr
sein will. Das gilt für den Fahrer, aber
viel mehr noch für den Unternehmer. Wer
sich also 
➜ im Taxigewerbe seinen Platz erkämpft
hat,
➜ auch nach zwei bis drei Jahren noch
Freude an diesem Beruf hat, 
➜ mit der finanziellen Unsicherheit
 umzugehen gelernt hat, 
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Seite 34

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34 TAXIKURIER
➜ fähig ist, sich und seine Familie entsprechend zu organisieren, für den
stellt sich die Frage nach einem eigenen Taxi.
Der Weg zum Taxiunternehmer
Hier wird der Weg zu einem eigenen
 Taxiunternehmen sowie verschiedene Betriebsgrößen und -konzepte beschrieben.
Nicht zuletzt soll die Rolle eines Taxiunternehmers in seinem Taxibbetrieb
 näher betrachtet werden.
Rechtliche Voraussetzungen
Der Gesetzgeber verlangt als Zugangs -
voraussetzung für Personenbeförderungsunternehmer:
➜ Persönliche Zuverlässigkeit
➜ Finanzielle Leistungsfähigkeit
➜ Fachliche Eignung
Die genauen Anforderungen sind in
PBefG §13 (1) und in der „Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr“ (PBZugV)(2) aufgelistet.
Zwei Wege zum eigenen Taxi 
1. Beantragung einer Taxikonzession bei
der Ordnungsbehörde
Für das Gebiet der Landeshauptstadt
München ist für die Erteilung von Taxigenehmigungen das KVR (KreisVerwaltungsReferat), Hauptabteilung III Straßenverkehr - Verkehrsmanagement, in der
Ruppertstraße 19 zuständig.
Der Antrag muss enthalten:
➜ Namen, Wohn- und Betriebssitz des
Antragstellers sowie dessen Geburtsdatum und -ort
➜ Angabe darüber, ob der Antragsteller
bereits eine Genehmigung für eine
Verkehrsart nach PBefG besitzt oder
schon einmal besaß (Taxi oder Mietwagen / Mietomnibus, Ausflugsfahrten
oder Ferienzielreisen, Linienverkehr)
➜ Art der beantragten Verkehrsform
(hier: Taxi)
➜ Angabe über Zahl, Art und Sitzplatzzahl des zu verwendenden KFZ
Zum Nachweis der vom Gesetz geforderten Voraussetzungen müssen vorgelegt
werden.
Persönliche Zuverlässigkeit:
➜ Führungszeugnis
➜ Auskunft aus dem Gewerbezentral
 register
➜ Auskunft des Kraftfahrtbundesamtes
in Flensburg
Fachliche Eignung:
➜ Bescheinigung der IHK über das Bestehen der sogenannten „Unternehmerprüfung“ (meist nach Teilnahme an
 einem „Unternehmerkurs“)
➜ oder Nachweis über eine entsprechende Ausbildung oder bereits ausgeführte Tätigkeit in einem Verkehrsunternehmen 
Finanzielle Leistungsfähigkeit:
➜ Bankbestätigung oder Bescheinigung
eines Steuerberaters (nicht älter als
1 Jahr) über Eigenkapital und Reserven für das erste Taxi in Höhe von
2250 Euro, für jedes weitere Taxi zusätzlich 1250 Euro
➜ Unbedenklichkeitsbescheinigungen von
– Finanzamt 
– Stadtsteueramt 
– AOK und 
– Berufsgenossenschaft
Konzessionsstop in München:
In München gibt es seit 16 Jahren einen
Zulassungsstop für neue Taxikonzessionen. Nach PBefG § 13.4 ist eine Genehmigung zu versagen, „… wenn die öffentlichen Verkehrsinteressen dadurch
beeinträchtigt werden, dass durch die
Ausübung des beantragten Verkehrs“
 (also durch Neugenehmigungen) „das örtliche Taxengewerbe in seiner Funktions -
fähigkeit bedroht wird. Hierbei sind für
den Bezirk der Genehmigungsbehörde
insbesondere zu berücksichtigen
1. die Nachfrage nach Beförderungs -
aufträgen im Taxenverkehr,
2. die Taxendichte,
3. die Entwicklung der Ertrags- und
 Kostenlage unter Einbeziehung der
Einsatzzeit,
4. die Anzahl und Ursachen der Geschäftsaufgaben.“
„Zur Feststellung der Auswirkungen
 früher erteilter Genehmigungen auf die
öffentlichen Verkehrsinteressen soll die
Genehmigungsbehörde vor der Entscheidung über neue Anträge einen Beobachtungszeitraum einschalten. Der Beobachtungszeitraum soll höchstens ein Jahr seit
der letzten Erteilung einer Genehmigung
betragen.“ (PBefG § 13.4 Abs. 2) Das bedeutet nicht, dass das KVR nach diesem
Jahr neue Genehmigungen ausreichen
muss. Vielmehr sind nach Ablauf eines
Beobachtungszeitraumes erneut die oben
aufgelisteten Fragen zu prüfen. Gegebenenfalls können, wie in München öfters
geschehen, mehrere Beobachtungszeiträume aufeinander folgen.
Die Wartelisten:
Da es also seit 16 Jahren in München keine neuen Taxigenehmigungen gab, werden die Bewerber um Neugenehmigungen
in Wartelisten aufgenommen. Wenn man
dem KVR gegenüber die Voraussetzungen
nachgewiesen hat, kann man sich gegen
Zahlung einer einmaligen Gebühr von
170 Euro auf diese Listen setzen lassen.
Liste 1 (derzeit knapp 300 Bewerber) ist
für Neubewerber vorgesehen. Bei einer
Neuvergabe ist eine Berücksichtigung von
Bewerbern aus dieser Liste gegenüber Liste 2 im Verhältnis von ungefähr 4:1 zu
erwarten. In Liste 2 können sich Bewerber
aufnehmen lassen, die bereits eine oder
mehrere Taxikonzessionen besitzen (Altbewerber). In beiden Listen „... sollen die
Antragsteller nach der zeitlichen Reihenfolge des Eingangs der Anträge berükksichtigt werden.“ (PBefG § 13.5, Satz 2)
Antragsteller werden unabhängig vom
Zeitpunkt der Antragstellung nachrangig
behandelt, wenn sie
1. das Taxengewerbe nicht als Hauptbeschäftigung zu betreiben beabsichtigen,
2. ein Unternehmen nicht als Hauptbeschäftigung betrieben oder innerhalb
der letzten acht Jahre ganz oder teilweise veräußert oder verpachtet haben
3. oder der Betriebspflicht nicht ordnungsgemäß nachgekommen sind.
(PBefG § 13.5, Satz 3)
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Seite 35

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35TAXIKURIER
2. Kauf eines bestehenden Taxibetriebes
Wer nicht bereit ist, bis zur Neuerteilung
einer Taxikonzession zu warten, hat die
Möglichkeit, ein bestehendes Taxiunternehmen zu kaufen (eigentlich: auf sich
übertragen zu lassen) (4). Hier stellt der
Neubewerber ebenfalls bei der Genehmigungsbehörde einen Antrag auf Erteilung
einer Taxigenehmigung und weist die
oben aufgelisteten Voraussetzungen nach. 
Gleichzeitig stellt der bisherige Besitzer
des Unternehmens einen Antrag auf
Übertragung dieses Betriebes auf den
Käufer. Dabei muss er neben dem Kaufvertrag einen Grund für die Veräußerung
nennen und dieselben Unbedenklichkeitsbescheinigungen vorlegen wie der Käufer.
Unternehmen nur als Ganzes veräußerbar
Zu beachten ist dabei: Es können nur
ganze Unternehmen oder rechtlich abgegrenzte Unternehmensteile „mit allen
 Aktiva und Passiva“ übertragen werden.
Das bedeutet, es müssen neben allen
 Taxikonzessionen des Betriebes auch alle
Betriebsmittel (Fahrzeuge, Werkstatt- und
Büroeinrichtungen), das Personal und 
der Betriebssitz (sofern nicht mit der
Wohnung des Übertragenden identisch)
übernommen werden. Auch zum Über -
tragungszeitpunkt bestehende Schulden
oder Zahlungsverpflichtungen des Betriebes gehen auf den Käufer über. Das
 Risiko für mögliche „Altlasten“ trägt der
Übernehmende.
Einzelne Konzessionen oder Betriebsteile
aus dem Betrieb herauszulösen, ist nicht
möglich. Wer eine einzelne Konzession
erwerben will, kann das nur, indem er ein
bestehendes Einzelunternehmen erwirbt. 
Damit ist auch klar, dass Taxiunternehmen ab einer gewissen Größe nur noch
sehr schwer oder gar nicht verkäuflich
sind. Deswegen haben Großunternehmer
häufig ihre Taxigenehmigungen in ab -
gegegrenzte Betriebsteile unterteilt oder
sind Besitzer mehrerer kleinerer Taxiunternehmen, um bei Bedarf einzelne
Unternehmensteile veräußern zu können.
Die Größe des Taxiunternehmens
Der Einzelunternehmer
Es gibt ganz unterschiedlich große
 Taxiunternehmen. Die meisten „Jungunternehmer“ werden mit einem Taxi
 anfangen. Hier ist die Freiheit als selbstfahrender Unternehmer am größten. 
Der bürokratische Aufwand hält sich in
Grenzen (Kassenbuch oder einfache PC-
Buchführung, keine Lohnbuchhaltung,
Lohnsteuer und Sozialabgaben). Manche
Kollegen lassen sogar die Kassenbuch -
führung bei einem professionellen Buchhalter oder Steuerberater erledigen. Eine
eigenhändige Buchführung spart aber
nicht nur Kosten, sondern verschafft auch
einen wesentlich besseren Einblick in die
Kosten- und Ertragssituation. Ein alleinfahrender Unternehmer kann die ertragsstarken Zeiten konsequent ausnutzen, ist
in seiner Arbeitszeitgestaltung von keinem Fahrer abhängig und hat die Kontrolle, wie mit seinem Betriebskapital
(dem Taxi) umgegangen wird.
Es gab und gibt Paare, die sich ein Taxi
teilen. Hier ist sorgfältige Beziehungs -
pflege notwendig. Wenn man sich jahrelang nur noch zur Fahrzeugübergabe
sieht, hat man sich vermutlich irgendwann nicht mehr viel zu sagen.
Wer aus familiären, gesundheitlichen
oder sonstigen Gründen sein Taxi alleine
nicht genug bewegen kann, um die Kosten hereinzufahren, für den stellt sich
die Frage nach einem Fahrer. Dabei ist
 eine sorgfältige Auswahl unabdingbar.
Schließlich vertraut der Unternehmer
 diesem Fahrer seinen kompletten Betrieb
(sein Taxi) an. Bei sorglosem Umgang damit erhöht sich zumindest der Verschleiß.
Und ein einziger selbstverschuldeter
„Schuss“ (Unfall) kann über Reparatur -
kosten und gestiegene Versicherungs -
prämie den Zusatzertrag eines ganzen
Jahres kosten.
Mehrwagenunternehmer
Hier gibt es in München Unternehmen
mit 2 bis zu 106 Konzessionen. Um als
Unternehmer nicht mehr fahren zu müssen, sondern sich ganz der Unternehmensführung widmen zu können, bedarf
es einer Betriebsgröße von mindestens
7 bis 10 Taxis. Schließlich müssen vom
Unternehmeranteil nicht nur die Betriebskosten erwirtschaftet werden, sondern es
soll auch noch ein Unternehmerlohn
übrigbleiben. 
Dabei gibt es ganz unterschiedliche Strategien. Manche Unternehmen setzen ausschließlich auf Stammfahrer, nicht selten
sogar nur auf Alleinfahrer. Hier tragen
die Fahrer einen Teil der Verantwortung
für ihre „Hardware“ wie Reinigung, kleinere Wartungsarbeiten und gelegentliche
Fahrzeugpolitur selbst. Der Unternehmer
organisiert das Büro, größere Reparaturen
und turnusmäßige Neuanschaffungen.
Die Freiheit, aber auch die Verantwortung
des Fahrers wird groß geschrieben; wem
das Auto „wurscht“ ist und wer sich nicht
verantwortungsvoll verhält, wird in diesem Unternehmen nicht lange Taxi fahren. Hier bestehen gute Aussichten, daß
ein Taxi auch noch nach mehreren hunderttausend Kilometer gut „in Schuss“
und vorzeigbar ist.
In anderen Unternehmen ist „Auslastung“
alles. Wer einen Taxischein vorzeigt und
das Wort „Taxi“ einigermaßen verständlich aussprechen kann, bekommt sofort
einen Zündschlüssel in die Hand gedrükkt. Der extrem hohe Verschleiß ist von
vorneherein einkalkuliert. Hier sind die
Taxis entweder nach 1,5 bis 2 Jahren
„fertig“ und müssen entsprechend oft
ausgetauscht werden. Oder man spezialisiert sich gleich auf die Strategie „aus 2
mach 1“ (… ein Front- und ein Heckschaden ergibt ein „neues“ Taxi …). Den meisten dieser Fahrer ist „Verantwortung“
ein Fremdwort und Regeln werden nur
eingehalten, wenn deren Verletzung teuerer ist als ihre Einhaltung.

Seite 36

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36 TAXIKURIER
Personalführung
In einem Mehrwagenunternehmen kommt
der Taxiunternehmer nicht umhin, für
sich selbst eine klare Konzeption zu entwickeln und deren Umsetzung regelmäßig
zu kontrollieren. Er muss seinem Personal
immer wieder verdeutlichen, „wohin die
Reise geht“ . Material, Fahrer und Ertragssituation müssen regelmäßig beobachtet
und überprüft werden. Dabei geht es
nicht nur um Kontrolle, sondern auch um
vorausschauende Menschenführung. Den
Unternehmer muss es auch interessieren,
ob sein Fahrer persönliche oder familiäre
Probleme hat. Im Idealfall wird sich ein
„Firmen-Wir-Gefühl“ entwickeln, von
dem beide profitieren, der Fahrer und der
Unternehmer.
Es ist Aufgabe eines Unternehmers, die
Einhaltung von Regeln durchzusetzen. Es
kann ihm nicht egal sein, ob seine Fahrer
„schwarz“ fahren oder sich illegal bereitstellen. Denn wer bewusst oder fahrlässig
das Taxigewerbe schädigt, hat vermutlich
auch keine Bedenken, dasselbe mit der
 eigenen Firma zu tun. Also muss das Personal regelmäßig geschult und unterwiesen werden und müssen Reklamationen
rückhaltlos aufgeklärt werden. In extremen Fällen darf auch einer Trennung von
einem Fahrer nicht ausgewichen werden.
Ertragslage
Jeder Unternehmer muss darauf achten,
dass seine Taxis genügend Ertrag abwerfen, um die Überlebensfähigkeit des
Unternehmen sicherzustellen. Nach einer
Faustregel sollte jedes Taxi jeden Tag
20 bis 30 Euro zusätzlich zu den Kosten
erwirtschaften. Anderenfalls ist die Existenz des Betriebes in Gefahr. Fahrer, der
über längere Zeit zu niedrige Umsätze
und Kilometerschnitte produzieren, stellen ein Risiko für jedes Taxiunternehmen
dar.
Ein qualitätsbewusster Unternehmer wird
versuchen, gute Fahrer in seinem Betrieb
zu halten. Diese kann er über bessere
Konditionen an der günstigeren Ertragslage beteiligen; durch weniger Verschleiß
und weniger Unfälle entstehen auch weniger Kosten. Andererseits müssen in
„Bruchunternehmen“ die Fahrer die zusätzlichen Verschleiß- und Unfallkosten
hereinwirtschaften.
Unternehmer und Fahrer müssen sich
 also ihre „Geschäftspartner“ genau aussuchen. Ein verantwortungsbewusster Fahrer wird an das Material hohe Anforderungen stellen, dafür aber auch pfleglich
damit umgehen. Ein „Bruchfahrer“ muss
auch mit „Bruchmaterial“ leben. Dass Taxis beider Unternehmen am selben Taxistand bereitstehen und ohne Unterschied
gleichermaßen Aufträge erhalten, ist eine
der Ungereimtheiten im Taxigewerbe.
Eines steht auf jeden Fall fest: Ein Unternehmen, in dem das Verhältnis von Ertrag und Kosten auf Dauer unter der oben
genannten Linie liegt, wird nicht lange
existieren. (KGF)
Quellen:
(1) PBefG §13.1: Voraussetzung der Genehmigung
Die Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn
1. die Sicherheit und die Leistungsfähigkeit des
Betriebs gewährleistet sind,
2. keine Tatsachen vorliegen, die die Unzuverlässigkeit des Antragstellers als Unternehmer oder
der für die Führung der Geschäfte bestellten Personen dartun,
3. der Antragsteller als Unternehmer oder die für
die Führung der Geschäfte bestellte Person fachlich geeignet ist und
4. der Antragsteller und die von ihm mit der
Durchführung von Verkehrsleistungen beauftragten Unternehmer ihren Betriebssitz oder ihre
Niederlassung im Sinne des Handelsrechts im
 Inland haben.
Die fachliche Eignung nach Satz 1 Nr. 3 wird
durch eine angemessene Tätigkeit in einem
Unternehmen des Straßenpersonenverkehrs oder
durch Ablegung einer Prüfung nachgewiesen.
(2) Berufszugangsverordnung für den Straßen -
personenverkehr (PBZugV):
§ 1 Persönliche Zuverlässigkeit
(1) Das Unternehmen und die zur Führung der
Geschäfte bestellten Personen gelten als zuverlässig im Sinne des § 13 Abs. 1 Nr. 2 des Personenbeförderungsgesetzes, wenn keine hinreichenden
Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass bei der Führung des Unternehmens die für den Straßenpersonenverkehr geltenden Vorschriften missachtet
oder die Allgemeinheit bei dem Betrieb des Unternehmens geschädigt oder gefährdet werden. …
§ 2 Finanzielle Leistungsfähigkeit
(1) Die finanzielle Leistungsfähigkeit im Sinne des
§ 13 Abs. 1 Nr. 1 des Personenbeförderungsgesetzes ist als gewährleistet anzusehen, wenn die finanziellen Mittel verfügbar sind, die zur Aufnahme und ordnungsgemäßen Führung des Betriebes
erforderlich sind. Sie ist zu verneinen, wenn
1. die Zahlungsfähigkeit nicht gewährleistet ist
oder erhebliche Rückstände an Steuern oder an
Beiträgen zur Sozialversicherung bestehen, die
aus unternehmerischer Tätigkeit geschuldet
 werden;
2. beim Verkehr mit Kraftomnibussen das Eigenkapital zuzüglich der Reserven des Unternehmens
im Sinne des Absatzes 3 weniger als 9.000 Euro
für das erste Fahrzeug oder weniger als 5.000 Euro für jedes weitere Fahrzeug beträgt;
3. beim Verkehr mit Taxen und Mietwagen das
Eigenkapital und die Reserven des Unternehmens
weniger betragen als ein Viertel der unter
 Nummer 2 genannten Beträge je eingesetztem
Fahrzeug. …
(3) Ausführlich nachzulesen in „Meißner / Mattern: Das Taxiunternehmen in der Praxis; Verlag
Heinrich Vogel, 17. Auflage 2006“, S. 15 ff
 „Genehmigungsverfahren“
(4) PBefG § 2: 
(2) Der Genehmigung bedarf auch
1. jede Erweiterung oder wesentliche Änderung
des Unternehmens,
2. die Übertragung der aus der Genehmigung
 erwachsenden Rechte und Pflichten (Genehmigungsübertragung) sowie
3. die Übertragung der Betriebsführung auf einen
anderen.
(3) Abweichend von Absatz 2 Nr. 2 dürfen im
Verkehr mit Taxen die aus der Genehmigung erwachsenden Rechte und Pflichten nur übertragen
werden, wenn gleichzeitig das ganze Unternehmen oder wesentliche selbständige und abgrenzbare Teile des Unternehmens übertragen werden.
Kurioses aus der Zentrale
Piktogramm: www.formenreich.de
Verminderte 
Auffassungsgabe oder 
Begriffsstutzigkeit?
Ein Kollege meldet sich nach Auftragserhalt auf Kanal 1 (nicht richtig!),
um mitzuteilen, dass er Kunden nicht findet.
Taxi 4711: „Zentrale von 4711 – ich finde Kunden nicht“
Zentrale: „4711 – melden Sie sich bitte auf Kanal 4!“
Nun verstreicht einige Zeit, bis sich der Fahrer wieder 
meldet (jetzt auf Kanal 3!)
Taxi 4711: „Zentrale von 4711“
Zentrale: „4711 – bitte“
Taxi 4711: „Zentrale – Kanal 4 gibt es in diesem Haus auch nicht!“ (NL)

Seite 37

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37TAXIKURIER
Was ist die IHK?
Die IHK ist die Vertretung aller gewerbetreibenden Unternehmen, sofern diese
nicht ausschließlich handwerkliche Tätigkeiten ausüben. Die Rechtsform der IHK
ist eine Körperschaft des öffentlichen
Rechts. Nach dem IHK-Gesetz, welches
auch die Pflicht zur Mitgliedschaft sowie
die Beitragspflicht gesetzlich regelt, können den IHKs hoheitliche Aufgaben zur
Förderung und Überwachung der Wirtschaft und deren Interessen übertragen
werden. Die Struktur der IHK basiert auf
demokratischen Grundgedanken, d.h. die
Funktionäre werden von den Mitgliedern
bzw. deren Vertretern gewählt. 
Welche Aufgaben hat die IHK?
Die drei großen Aufgabengebiete der IHK
lauten Interessenvertretung der Wirtschaft, Ausübung hoheitlicher Tätigkeiten
sowie Service- und Dienstleistungen für
die Unternehmen. Die IHK selbst sieht
sich als wichtiger Bestandteil einer effektiven Selbstverwaltung der Wirtschaft.
Zu den hoheitlichen Aufgaben zählen in
erster Linie das Abhalten von Prüfungen
und das Ausfertigen von Dokumenten.
Im Bereich Interessenvertretung ist die
IHK Anhörstelle zu allen Gesetzesentwürfen und -änderungen. Vor Gerichten und
Behörden tritt die IHK als Gutachter im
Sinne der Wirtschaft auf.
Auf dem Sektor Dienstleistung und Service stehen an oberster Stelle Informationsund Auskunftsdienst zu allen rechtlichen
Fragen und auch bei Änderungen der
 Gesetze und Ordnungen. Ferner bietet 
die IHK für jedes Mitglied persönliche
 Beratung zu allen Fragen rund um den
Betrieb an.
Was tut die IHK München für das 
Taxigewerbe?
Gerhard Wieland, Referatsleiter für
 Verkehr, wendet etwa ein Drittel seiner
Arbeitszeit für die Belange des Taxi -
gewerbes auf. Dazu gehören in erster Linie Anhörungen und Stellungnahmen im
 Taxi- und Mietwagenbereich sowie die
Durchführung der Fachkundeprüfungen
für angehende Taxi- und Mietwagenunternehmer. Dies sind bis zu 350 Prüfungen im Jahr. 
Die IHK hat Ihren Sitz in der Münchner
Taxikommission und gibt Stellungnahmen zu Tarifanträgen der Landkreise und
kreisfreien Städte ab.
Ein wichtiger Bestandteil der Aufgabe
Gerhard Wielands ist auch die Auswertung der Daten aus den Beobachtungs -
zeiträumen, um daraus die entsprechende
Erkenntnisse über die wirtschaftliche
 Lage des Gewerbes zu gewinnen. Aus diesen Daten entstehen fachliche Stellungnahmen zur Kosten- und Ertragslage des
Taxi- und Mietwagengewerbes. 
Auch die eingehenden Beschwerden über
Probleme mit unlauterem Wettbewerb
werden hier entgegengenommen und
 bearbeitet. 
Aktuelle Themen, die bei Gerhard Wieland höchste Priorität haben, ist die Mithilfe im Kampf gegen unerlaubte Bereitstellung sowie die Positionierung der IHK
bei der Behandlung des zulassungsfreien
Konkurrenten Fahrrad-Rikscha.
Große Bedeutung misst Gerhard Wieland
auch der Entwicklung des Taxiverkehrs
am Münchner Flughafen bei. Das Taxi ist
für den Gast am Flughafen in vielen Fällen der erste Eindruck, den er von unserer
Stadt erhält. Darum muss gerade der Taxiverkehr am Flughafen bestens organisiert und als Aushängeschild des Gewerbes betrachtet werden. Davon sind wir
momentan jedoch leider weit entfernt.
Grundsätzlich gilt für Gerhard Wieland
die Devise: „Qualität vor Quantität“ – ein
guter Service ist der Grundstock in jedem
Dienstleistungsgewerbe, gerade im Taxi,
wo sich die drei Anforderungen „Autofahren, Ortskunde und Umgang mit Menschen“ nahtlos ergänzen müssen.
Last but not least stehen hier die 
persönlichen Infogespräche mit Existenzgründern im Vordergrund, aber auch 
Hilfestellungen, wenn es darum geht, 
einen Ausweg aus einer misslichen Lage 
zu finden. 
Die IHK ist da – für alle Mitglieder und
vor allem fürs gesamte Gewerbe!
Wer Hilfe oder Rat sucht, oder sonstige
Fragen zum Taxigewerbe hat, ist immer
gern gesehen bei Referatsleiter Gerhard
Wieland oder seiner Sachbearbeiterin
Christiane Pöge. (TK, PR)
Name: Wieland
Vorname: Gerhard
Alter: 49
Sternzeichen: Löwe
Kinder: 2 (11 + 13 Jahre)
Geburtsort: Passau
Wohnort: München
Hobbies: Tanzen, Schwimmen, 
Reisen, Schach
Musik: Rock und Klassik
Urlaub: Italien
Mini-Steckbrief:
Was leistet die IHK 
für die Taxler?
Zu Beginn eines jeden Jahres landet der
Beitragsbescheid der IHK bei den Taxiunternehmen im Briefkasten. 
Viele stellen sich die Frage, warum muss
ich hier eigentlich einen Pflichtbeitrag 
bezahlen? Was tut die IHK für mich?
 Warum bin ich mit meinem Betrieb hier
überhaupt Mitglied? Fragen über Fragen.
Um diese zu klären, stattete die Redaktion
des Taxikuriers aus diesem Grund dem
 Leiter der Abteilung Schienen- und
 Omnibusverkehr, Bergbahnen, ÖPNV,
 Taxi- und Mietwagenverkehr und
 Telekommunikation, Herrn Dipl.-Kfm.
Gerhard Wieland einen Besuch ab.
Titelthema
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für Ersterteilung und über 60 Jahre € 81,–
Ersatztestverfahren möglich.
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Mobil 0172/6 52 38 05
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Seite 38

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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte
Englisch und Geschichte für das Lehramt
an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er
machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist
er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit
 langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat
inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl
von Zeitungsartikeln und Bei trägen in
 Publikationen zur Geschichte Münchens
verfasst und veröffentlicht. 
Geschichte und G’schichten
München als Hafenstadt -
Die Zukunft liegt auf dem Wasser
Der Königliche Oberbaurat Heinrich
 Joseph Alois Freiherr von Pechmann
(1774-1861) machte im Jahr 1821 auf die
Möglichkeit aufmerksam, für den Transport von Massengütern einen Kanal von
Oberammergau nach München und weiter zur Donau zu bauen. Eisenbahnen gab
es ja bekanntlich erst seit 1835 im Königreich Bayern. Am Alpenrand gab es Marmorsteinbrüche und lukrative Wälder,
 etwas weiter nördlich Kohlebergbau in
Peiting und Peißenberg. In umgekehrter
Richtung hätten Fertigwaren und Nahrungsmittel in das ländliche Oberland
 geschifft werden können.
Pechmann dachte daran, die Ammer von
Oberammergau bis zum Ammersee schiffbar auszubauen. Anschließend sollten die
Frachtkähne über den Ammersee die Amper erreichen, die ebenfalls ausgebaut den
Verkehr bis Fürstenfeldbruck bringen
sollte. Von dort sollte ein Kanal nach
München entstehen, damit die Hauptund Residenzstadt an das europäische
Wassernetz angeschlossen werde. Weiter
sollte der Kanal über Dachau nach Petershausen führen und dort über die ausgebaute Ilm die Donau erreichen. Und von
dort hätte dann der Ludwigskanal von
Kelheim aus zum Main geführt, von dort
zum Rhein und auf diesem zur Nordsee
und zu den sieben Weltmeeren.
München als Hafenstadt
König Ludwig I. erteilte Pechmann 1825
den allerhöchsten Auftrag, die Pläne
 detailliert auszuarbeiten, was dieser bis
1827 auch schaffte. Inzwischen war aber
in Großbritannien 1825 die erste Dampfeisenbahn der Welt gefahren, und es
zeichnete sich mit ihr eine ernst zu
 nehmende Konkurrenz zum Binnenschiffverkehr ab. Also verschwanden die bayerischen Pläne erst einmal in den Schub -
laden.
Die Begeisterung für die Verbindung
Münchens zur Nordsee nahm aber dennoch nicht ab. Am 20. März 1829 argumentierte die Zeitschrift „Das Inland“:
„Die Residenzstadt München muss den
größten Teil des Getreides und einen
nicht unbedeutenden Teil der übrigen Lebensmittel, welchen sie für eine in stetem
Zunehmen begriffene Bevölkerung von
60.000 bis 70.000 Menschen bedarf, aus
fruchtbareren Gegenden, und zum Teil
aus Entfernungen von 20 bis 30 Stunden
durch Zufuhr zu Lande erhalten.“
Weiter hieß es, durch den Kanal würden
die fruchtbarsten Gegenden des König -
reiches entlang der Donau verbunden mit
dem weniger fruchtbaren, aber an Naturschätzen reicheren Oberland. Bauholz
werde dringend für das expandierende
München und weit darüber hinaus be -
nötigt, ebenso die oberbayerische Kohle
als Energieträger der Zukunft.
Denkpause und Neuplanungen
Ludwigs. I überdimensionierten Bauprogramme in München sowie im ganzen
Königreich, zu dem damals auch das heutige Bundesland Rheinland-Pfalz gehörte
(„Bayern und Pfalz – Gott erhalt’s!“),
führten zur akuten Finanzkrise und letztlich zur Revolution im März 1848, die
den König zur Abdankung zwang. Der
vordergründige Anlass dazu war das Verhältnis des liebestollen 61jährigen zur
30jährigen Tänzerin Lola Montez. Mit der
Abdankung gerieten auch die Kanalpläne
in Vergessenheit.
Es dauerte bis zum beginnenden 20.
Jahrhundert, dass die Idee eines Münchner Hafens wieder diskutiert wurde.
Hintergrund war die Aufrüstung zum
großen Krieg. Das Deutsche Reich wollte
zusätzlich zum dichten Eisenbahnnetz ein
leistungsfähiges Netz von Binnenwasserstraßen anlegen, um seine Infrastruktur
zu verbessern – eine Aufrüstung nach innen sozusagen. In einer Ausgabe der
Zeitschrift „Jugend“ 1911 hieß es denn
auch unter dem ironischen Titel „München wird Seestadt!“: „München wird zur
Hafenstadt! Die Stadt wird wachsen zum
Enormen, ein Leben wird’s in Saus und
Braus, und in Marine uniformen wird’s
wimmeln selbst im Hofbräuhaus. Die
Flotte schwimmt bald her geschwind und
wirft am Gries die Anker aus!“
Zwei Möglichkeiten
Eine Denkschrift aus dem Jahr 1913
schlug folgende Lösung vor: „München
als Donauhafen. Ein Vorschlag zur völligen Regulierung der Isar unter Ausnutzung des Flusses für Wasserkräfte und
Schifffahrt sowie unter Beseitigung der
bisher mit Recht gefürchteten Überschwemmungsgefahr. Ein Zukunftsprojekt, dessen Ausführung Bayern jährlich
viele Millionen einbringt und spart und
gleichzeitig Bayerns Metropole auf dem
Wasserweg direkt mit allen großen Handelszentren im Donau-, Main- und
Rheingebiet verbindet. Denn Münchens
Zukunft liegt auf dem Wasser!“ 
Ein zweiter Vorschlag aus dem demselben
Jahr meinte, eine Kanalverbindung von
der Donau bei Neuburg über Augsburg
und München sei günstiger. Beide Überlegungen zogen einen Kanal zu den Alpen
nicht mehr in Betracht. 
38 TAXIKURIER
THOMAS VOGL
RECHTSANWÄLTE
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543

Seite 39

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Der Hafen
Einig waren sich beide Planungen auch
bezüglich des Standortes des Münchner
Hafens. Zwischen Ludwigsfeld und Feldmoching, rund 1.500 Meter nördlich der
damaligen Stadtgrenze, sollte er angelegt
werden. Anschlüsse an den Landverkehr
sollten die Bahnlinien nach Ingolstadt
und Landshut bieten. Zwischen diesen
Bahntrassen sollte er sich in West-Ost-
Richtung dahinziehen und der Kern eines
neuen Industriezentrums werden. In einer
der beiden Denkschriften hieß es: „Außer
der günstigen Lage an den Bahnlinien, in
nächster Nähe zur Abzweigung der Ringbahn und inmitten eines vorzüglichen
Straßennetzes war für die Wahl dieses
Platzes vor allem der Umstand maßgeblich, dass sich in letzter Zeit gerade hier,
in nächster Nähe Moosach, die Industrie
angesiedelt hat. Ihrer weiteren Ausdehnung sind hier keine Grenzen gesetzt, für
Wasser- und Bahnanschluss könnten
nach allen Richtungen hin Vorkehrungen
getroffen werden.“ Der Hafen sollte aus
einem 3.000 Meter langen Hauptbecken
in Ost-West-Richtung bestehen, von dem
fünf Stichbecken von je 500 Meter Länge
nach Süden abzweigten. An diese Becken
anschließend war ein eigener, beliebig
 erweiterbarer Güterbahnhof vorgesehen.
Nun kamen die Königlich-Bayerische
Staatseisenbahn in’s Spiel und kauften
die Grundstücke für die geplanten Gleisanlagen zusammen.
Kriege und Krisen
Der Erste Weltkrieg 1914-1918 und die
sich anschließenden Zeiten wirtschaftlicher Not vereitelten konkrete Weiter -
planungen. Im Jahr 1920 gingen die Bayerischen Staatsbahnen in der deutschen
Reichsbahn auf und damit auch der noch
unbebaute Grundbesitz im Nordwesten
Münchens. Der Zweite Weltkrieg 1939-
1945 verhinderte ebenfalls den Bau des
Münchner Hafens mit seiner Infrastruktur. Lediglich der Verschiebebahnhof Ludwigsfeld mit zwölf Gleisen wurde 1940-
1943 entlang der Ludwigsfelder Straße
angelegt, und hatte seinen Zweck Ende
April 1945 schon wieder erfüllt. Denn
dort wurden die Züge zusammengestellt,
die die Produkte der Allacher Rüstungsfirmen Junkers an der Schöllstraße,
Krauss-Maffei und BMW (heute MAN) zu
den Fronten transportierten: Flugzeug -
teile, Panzer, Lokomotiven, Flugzeug-,
Uboot- und Raketentriebwerke. 
Neuer Anlauf nach dem Zweiten Weltkrieg
Kaum war der Friede im Mai 1945 zurükkgekehrt, wurden die Planungen für den
Hafen wieder aufgenommen. Stadtbaurat
Karl Meitinger (1882-1970) forderte am
15. Mai 1946 in seiner Denkschrift „Das
neue München. Vorschläge zum Wiederaufbau“: „Eine große Hafenanlage im
Norden bei Ludwigsfeld für den späteren
Anschluss an den Rhein-Main-Donau-Kanal wird vorgesehen.“ Die Zeit war aber
inzwischen an der Binnenschifffahrt vorbeigeflossen. Die großen Investitionen
gingen nun in den Straßenbau. Einen der
letzten Versuche startete 1954 der Landshuter Kaufmann Franz Beck vor dem
Münchner Kaufmanns-Casino, weil er
 davon träumte, auch seine Heimatstadt
könnte zur Hafenstadt mit Anschluss zum
Welthandel werden. Beck betonte, die
Voraussetzungen für eine Kanalisierung
der Isar bis Deggendorf seien außerordentlich günstig. Wasser sei genügend
vorhanden. Das seichte Flussbett in München täusche nur, denn das meiste Wasser
fließe in den Stadtbächen unter den Häusern hindurch. Aber der Zug war bereits
39TAXIKURIER
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Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich
folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des
Kollegen Benedikt Weyerer:
München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 
München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X
München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 
Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei!
And the winner is …
Bilderwitz aus der November-Ausgabe:
„I versteh des ned. De Taxler san 
entweder besetzt, bestellt, oder miass’n
ablösen.“
Gerhard Ausserbauer und drei Personen seiner Wahl sitzen am 24. November in der Komödie im Bayerischen
Hof bei der Feuerzangenbowle. Denn
mit seinem passenden Satz hat er den
Nagel auf den Kopf getroffen. 
Herzlichen Glückwunsch!
abgefahren, da die Öffentliche Hand nicht
mehr gewillt war, Geld in eine wenig versprechende Verkehrsart zu investieren.
Rangierbahnhof
An den Besitzverhältnissen am verhinderten Hafen änderte sich allerdings
nichts Grundlegendes: Die Deutsche
Reichsbahn wurde 1949 in der Bundes -
republik Deutschland zur Deutschen
Bundesbahn. (Aus rechtlichen Gründen
behielt sie in der Deutschen Demokratischen Republik den alten Namen.) Damit
gehörte seitdem das Gelände des Münchner Hafenbahnhofes der Bundesbahn.
Die Rangierbahnhöfe München-Laim aus
dem Jahr 1896 und München-Ost von
1924 genügten wegen ihrer eingeengten
Lage innerhalb der Stadt nicht mehr den
Bedürfnissen des modernen Schienenverkehrs. Die Bundesbahn plante deshalb
 einen neuen Rangierbahnhof und begann
1987 mit seinem Bau. Das Gelände dafür
stand auf dem Grund des ehemals projektierten Hafenbahnhofs zur Verfügung,
den man ja bereits von den Vorgängerinnen geerbt hatte. Und daher liegt der
1991 eröffnete Rangierbahnhof mit seiner
Länge von 5.000 Metern und seiner Breite von 420 Metern wie ein Riegel im
Münchner Nordwesten und nicht woanders. Und den Grund dafür findet man in
den Hafenphantasien des Jahres 1821 –
wer hätte das gedacht? (BW)

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Schrottis Fiaker-ABC
S
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
derBuchstabe „S“ .
Siemens – Die „Bank mit angeschlossener
Elekroabteilung“ (interner Gag) kam 1948
von Berlin nach München, weil die Familie Angst hatte, das in politischer Insel -
lage befindliche Westberlin – und damit
eben auch Siemens – könnte eines Tages
komplett an den kommunistischen Ostblock fallen. Für München zweifellos eine
wichtige Entwicklung, war Siemens doch
lange Zeit der größte Arbeitgeber weit
und breit. Zwischenzeitlich haben sich
die Reihen doch etwas gelichtet und ganze Standorte, wie z.B. die Hofmannstraße,
wo in den Achtzigern mal rund 24.000
Menschen arbeiteten, sind nahezu völlig
verwaist. Da gerade wir Fiaker mit unserem Gewerbe besonders empfindliche
Seismographen für wirtschaftliche Entwicklungen sind, haben wir dies – und
vieles andere – in den letzten Jahren
schmerzhaft spüren müssen. Nach einer
Anekdote erschien mal ein Angehöriger
der Familie Siemens am Hauptsitz
 (Wittelsbacher Platz) und wollte an den
Wachteln vorbeigehen, als ihn einer der
Aufpasser fragte „Halt, wer sind Sie?“
und zur Antwort bekam „Ich bin Peter
von Siemens“ . Der Angestellte erwiderte
leicht gereizt: „des huift ma gar nix, von
Siemens samma do alle.“ Ob er am nächsten Tag selbst noch „einer von Siemens“
war, gibt die Geschichte leider nicht her.
Sonnenstraße –Sie verdankt ihren Namen
der großzügigen Breite mit entsprechend
langer Sonnenscheindauer – im Gegensatz
etwa zu den daneben gelegenen kleinen
Gasserln rund um den Färbergraben, die
insofern viel mehr dem Bild einer historischen Altstadt entsprechen. „Sonnen-
Rieger“: das Haus an der Ecke zur Herzogspitalstraße ist der sogenannte „Rieger-
Block“, dem der Taxistand also seinen
 Namen verdankt. „Sonnen-Waldbarth“: an
dieser Ecke der Sonnenstraße gab es früher
einmal ein Geschäft, für Fahrradzubehör
namens „Waldbarth“, dessen wir am Taxifunk also auch noch Jahrzehnte nach seiner Auflösung täglich gedenken. Sage uns
mal jemand nach, wir liefen hektisch jeder
neuen Mode hinterher …
Sprechfunk –Diese Art der Auftragsvermittlung ist im Münchner Taxigewerbe
rund 50 Jahre alt, hat aber ihre unbestreitbaren Nachteile. Insbesondere, dass man
sich evtl. ein paar Hundert andere Aufträge anhören muss, bis man endlich selbst
zum Stich kommt, kann schon auf die
Nerven gehen. Gleichzeitig ein Buch lesen,
während man aber den „Ruf seines Standplatzes“ nicht verpennen will, erfordert
 einiges an Gehirnakrobatik und ist deshalb
nicht jedermanns Sache. Bei gutem Geschäftsgang ist der Datenfunk zudem deutlich schneller als ein Funksprecher, der
 gerade schwer vermittelbare Aufträge
mehrmals erfolglos anbietet, während ein
Auftrag in einer anderen Gegend schon
mit einem einzigen Standplatzruf sofort zu
vergeben wäre – aber statt dessen halt
 immer älter und älter wird, bis er endlich
drankommt. Umgekehrt bietet der Sprechfunk die permanente Information, wo
 gerade was los ist, wie das neue Lokal oder
Hotel in der XY-Straße heißt, oder ob es
sinnvoll sein kann, sich an einem bestimmten Stand mit Dachwerbung, aber
ohne Kreditkartenakzeptanz aufzustellen.
Wer sich nächtens gegen drei Uhr am
Waldheimplatz oder Schwabenbächl-Stand
aufstellt, ist zudem froh darüber, gelegentlich noch ein Lebenszeichen aus der Engelhardstraße zu hören, selbst wenn ein
ganz anderer Stand gerufen wird. Autisten
(nicht zu verwechseln mit den Freunden
des Standplatzes „Authari“) können sich
dann noch gestört fühlen. Besonders hart
würde bzw. wird die Einführung des Datenfunks die hartnäckigen Verschwörungstheoretiker treffen, die seit jeher verbreiten,
dass die Funksprecher massenweise Aufträge an ihre Spezl’n verschieben und sich
dafür von diesen auch noch alimentieren
lassen. Das Verschwinden liebgewonnener
Feindbilder wird zu traumatischen Verlust -
erlebnissen und Depression führen! Einer
Qualitätsverbesserung des Fahrpersonals
wird der Datenfunk definitiv nicht dienen,
wie die meist hanebüchenen Fehler und
Rückfragen gerade der an der Rosenheimer
Straße angeschlossenen Fahrer beweisen:
braucht man zur Teilnahme am Sprechfunk wenigstens noch rudimentäre Kenntnisse der deutschen Sprache sowie des
Stadtplanes, ist dies bei Datenfunk mit gekoppelte, „Navi“ auch nicht mehr erforderlich. Die beliebte Aufforderung „du sagen,
ich fahren“ ergeht hier an das „Navi“,
 welches ja noch nicht einmal den Kopf
schütteln oder aber zurückfragen darf „du
nix Taxiführerschein?“ 
Sprungschanzen – Noch zu Zeiten des
 Kronawitter Schorsch wurde München
mit einer neuen Erfindung beglückt, die
sich offiziell wohl „Aufpflasterung“
nannte und uns heute täglich an vielen
Stellen des Stadtgebietes verzückt. Besonders gerne findet man diese Einrichtungen gerade da, wo wegen einer
„Rechts vor Links-Regelung“ (z.B. Lindenschmitt/Kidlerstraße) ohnehin eine
Durchfahrt mit 50 Sachen nicht mölich
oder empfehlenswert wäre. (Unser) Geld
spielte hier wieder mal keine Rolle, und
Frau Csampai, die frühere Grünen-Anführerin und dritte Bürgermeisterin von
München, die damals diesen Mist sowie
die Beseitigung der sogenannten „freilaufenden Rechtsabbieger“ zur Bedingung
gemacht hatte, wird schon wissen, warum
sie seit zehn Jahren ihre gar kärglichen
Politikerpensionsbezüge im toskanischen
Exil verzehrt.
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40 TAXIKURIER

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Standplätze – Wer erinnert sich noch an
den „Schloß“-Stand in der Oberföhringer
Straße beim Oberföhringer Hof, einen
zweiteiligen Stand, bei dem das Nachrükken durch Umdrehen auf die andere Straßenseite erfolgte? Heute kaum mehr vorstellbar, dass erst in den achtziger Jahren
der „Schloß“-Stand durch „Cosima“ und
„Englschalkinger“ (bzw. zunächst „Vollmann“- Stand bis zur Fertigstellung des
Klinikums Bogenhausen) ersetzt wurde,
und dass ein „Daglfing“ erst in der Neunzigern dazukam. Und wer entsinnt sich
noch, dass der erste Anlaufpunkt des Kollegen 3188 früher nicht der Geiselgasteig“-Stand war, sondern bis Mitte der
Achtziger noch der „Schilcher“-Stand?
Unsinnigerweise war der Taxistand vorher eben nicht da, wo er heute ist und
auch hingehört, sondern im Schilcherweg, ausgestattet mit einem uralten
Blechtasten-Telefon, welches den Anwohnern insbesondere nachts bestimmt viel,
viel Freude bereitet hat. „Pasinger Marien -
platz“: dass dieser Stand noch bis weit in
die Achtziger völlig versteckt in der Institutstraße, direkt vorm Polizeirevier, angesiedelt war, kann man sich heute auch
kaum mehr vorstellen. Mit Einsteigern
war entsprechend selten zu rechnen, und
wenn, dann waren’s halt Pasinger, also
Eingeborene, die üblicherweise im Viertel
blieben und ihre fünf Mark (inkl. Trinkgeld) schon von Mutti abgezählt in der
Tasche passend hatten. „Solln“: dieser
Stand war bis in die neunziger Jahre diagonal gegenüber dem heutigen Standort,
zweireihig auf dem damals etwas breiteren und abmarkierten Gehweg, und hatte
insofern Ähnlichkeit mit dem guten, alten
„Borstei“-Stand, der ebenfalls auf einem
abmarkierten Gehweg-Stück (Dachauer
einwärts vor Baldur) eingerichtet war.
Vom jetzigen Solln-Stand hat man einen
wunderbaren Blick auf die dauerrote
 Abbiegespur nach rechts in Richtung
Hofbrunnstraße: weiß eigentlich jemand,
 weshalb Sonnen/Ecke Schwanthaler
 sowie Sonnen/Ecke Bayerstraße ein
 blecherner grüner „DDR-Abbiegepfeil“
 ständig – also auch bei roter Ampel und
dem bekannten Fußgänger- und Radfahrerverkehr – das Rechtsabbiegen gestattet,
während Wolf ratshauser/Ecke Sollner
Straße oder, ein paar Meter weiter, Wolf -
ratshauser/Ecke Herterichstraße etwa zur
gleichen Zeit das Rechtsabbiegen gegen -
über früher wesentlich erschwert wurde?
Antwort: nein. Niemand weiß das, garantiert auch bei der Stadt nicht. Dort wissen
die famosen Verkehrsplaner noch nicht
einmal, dass es überhaupt so ist. Wer früher mal für solche Schildbürgerstreiche
verantwortlich war, ist heute bestimmt 
als städtischer Sachgebietsleiter für die
Polsterung von Gummizellen oder die
 Geruchsprobenahme bei öffent lichen
Scheißhäusern zuständig, bis er bei der
Städtischen Bestattung als Spezialist für
die Umsiedlung von Regenwurmpopulationen mit A13 seine Karriere beenden
wird. Hier bleiben sich die politischen
Parteien übrigens gegenseitig nichts
schuldig: während die einen (Rot-Grün in
München) in punkto Verkehrsplanung
nichts so sehr hassen wie Sachverstand,
sind die „Schwarzen“ (noch) für den
Transrapid und verkünden dabei, ohne
41TAXIKURIER
Gewinnspiel
Das Rauchverbot in Taxis seit dem 1. September macht mehr den Taxlern als den
Fahrgästen Probleme – dies zeigen die ersten Erfahrungen mit dem Glimmstengelverbot. Manche Kollegen entwickeln ganz neue Techniken, um ihrer Lust zwischen den Fahrten nachzugehen, ohne das Taxi zu verlassen. Manfred Kraus hat
sich eine angezündet und mit seiner Feder dieses Thema für den TAXIKURIER
umgesetzt. Schicken Sie uns jetzt dazu einen passenden Text per Post, Fax oder 
E-Mail (Adresse siehe Impressum) bis spätestens 5. Dezember 2007. Wenn Ihre
Idee gekürt wird, gewinnen Sie obigen, attraktiven Preis. Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Gutschein im Wert von 100 Euro für
Serviceleistungen der Firma 
Stimmer&Sohn zu gewinnen!
eine Miene zu verziehen, dass der Kosten -
rahmen von 1,85 Milliarden erstens zu
halten und zweitens auch zu erbringen
sei. Mit prophetischer Weitsicht darf
Schrotti hiermit ankündigen, dass es mit
dem Transrapid so kommt, wie damals
mit der atomaren Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf, während Letztgenannte noch schneller beerdigt wurde als
ihr glühender Befürworter FJS, wird nach
dem politischen Abgang des Stoiber Edi
auch der Transrapid auf’s Abstellgleis
fahren. Und, ohne Geheimnisse zu ver -
raten: für uns ist es gut, wenn weder der
Transrapid, noch die (viel sinnvollere und
billigere) Express-S-Bahn kommt!
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung  Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2

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42 TAXIKURIER
Wie wichtig ist die Taxiversorgung für
Hotels? Bei Neueröffnungen wird die gute
Zusammenarbeit zwischen dem Beher -
bergungsunternehmen und den Taxis
 beschworen. Nach einigen Betriebsmonaten tritt häufig ein Wandel ein. Ein Taxistand vor dem Hotel ist eine Prestige -
angelegenheit. Vollkommener Service
wird mit einem Autobookinganschluss an
die Zentrale erreicht. Selbst wenn das
Messegeschäft mit Zimmerzuschlägen
brummt, steht das Münchner Taxigewerbe „Gewehr bei Fuß“ . Man sollte meinen,
beide Seiten sind zufrieden, oder wären
es, wenn die Raffgier mancher Rezeptionisten nicht wäre. Die wird leider genährt
von dummdreisten Taxifahrern, die den
Trinkgeldgenerälen am Empfangsschalter
saftige Provisionen für die Vermittlungen
von lukrativen Fahrten anbieten. Es gibt
also „Flughafen taxis“, die bereit sind,
30 Kilometer Anfahrt in Kauf zu nehmen.
Die Fahrgäste haben natürlich zu warten,
bis der trinkgeldbereite Chauffeur eintrifft. Übrigens, manche Hotels führen sogar „Hitlisten“, welcher Taxifahrer welche
Provision abdrückt. Nachdem im Sommer
2007 ein großes Hotel in Dornach durch
unachtsamen Umgang mit seinen hausinternen Taxi-Bestell-Listen inkl. Angabe
der Höhe der Schmiergeldzahlungen für
großes Entsetzen im Gewerbe gesorgt hat,
wurden wir initiativ, um gegen diese
Praktiken vorzugehen. Allein das Zusehen und Klagen bringt nicht die erforderlichen Erkenntnisse, um entsprechende
Maßnahmen zu ergreifen. Deshalb wurden und werden in regelmäßigen Abständen Testpersonen in die betroffenen Hotels
eingeschleust, die die Praxis der Taxibestellung überprüfen können. Das Ziel der
Aktion ist, diese Hotels im TAXIKURIER
zu outen und damit zur Einsicht zu bringen, dass dieses Verhalten allerunterste
Schublade darstellt.
Durchgang 3 
Sonntag, 11.11.2007. Der heutige Check
trifft wieder ein Hotel in Bahnhofsnähe.
Es ist das Creatif Hotel Elephant in der
Lämmerstraße 6. Die Buchung erfolgte
wie in den vorangegangen Tests auch
über hrs.de und klappte reibungslos. Beim
Check-In erwartet unseren Tester ein sehr
freundlicher Nachtportier, der bei der
 Frage nach einem Taxi für den nächsten
Morgen um 7:30 Uhr zum Flughafen wie
aus der Pistole geschossen antwortet: „Sie
wollen mit dem Taxi fahren? Nehmen Sie
doch die S-Bahn, die ist direkt vor unserer Haustüre und fährt alle 10 Minuten,
das ist viel billiger“ . Nachdem der Tester
den Nachtportier überzeugt, dass er trotzdem lieber mit dem Taxi fahren wird,
kramt dieser in einem Stoß von Visitenkarten eine Telefonnummer heraus und
erklärt dem Tester, dass das Hotel Elephant mit einem sehr guten zuverlässigen
Taxiunternehmer namens Laszlo zusammenarbeitet und er diesen jetzt anruft. Am morgen darauf steht auch
prompt der Taxifahrer Laszlo pünktlich 
in der Hotelhalle. Allerdings stellt sich
heraus, dass es sich beim zuverlässigen
Partner-Taxiunternehmen dieses Hotels in
Wahrheit um einen Aushilfsfahrer ungarischer Herkunft in einem Mehrwagenbetrieb handelt. Er fährt das Taxi 3344, einen gepflegten Skoda. Als der Tester dem
Hotelerie
Der Hotel-Check
Welche Häuser fair mit uns zusammenarbeiten!
Fahrer dann mitteilt, dass die Fahrt nun
anstatt zum Flughafen nur in die Sendlinger Straße zur Abendzeitung geht,
nimmt er dies gelassen hin und führt die
Fahrt freundlich und zuvorkommend aus.
Bei Fahrtende bittet der Testfahrgast dann
um eine Quittung, welche er auch erhält.
Allerdings hat es diese Quittung in sich:
Es ist ein Durchschlag einer bereits ausgestellten Quittung, es fehlt die Taxinummer, die Unterschrift, die Fahrstrecke und
die Steuernummer. Dafür findet man
Werbung für ein Hotel in Ungarn, Geschäftsführer Herr Laszlo. Einen Tag später dann der nächste Test: Das Euro Suite
Hotel in der Kronstadter Straße 10. Bereits beim Einchecken bemerkt der Tester,
wie die Empfangsdame soeben mehrere
Taxis in der Taxizentrale der Taxi-München eG bestellt. Als der Tester dann sein
Taxi für den nächsten Morgen in Auftrag
gibt, wird auch diese Bestellung an die
Zentrale der Taxi- München eG weitergeleitet. Am nächsten Tag erscheint dann
das Taxi 1918 für diese Vorbestellung.
Termin für den Auftrag war 7:45 Uhr, der
Wagen fährt vor um 7:39 Uhr und nimmt
den Testfahrgast auf. Zu dessen Erstaunen zeigt das Taxameter bereits 3,50 Euro
– obwohl die Vorbestellungszeit noch
nicht erreicht war und auch der Fahrgast
noch nicht im Taxi war. Die Nachberechnung ergab, dass der Taxifahrer 1918
 bereits die Strecke vom Eggenfeldener-
Stand bis zum Hotel mit laufender Uhr
angefahren ist. Auch dieser Vorfall beweist wieder, wie wichtig solche Test-
 Aktionen sind, um gegen derartige
schwarzen Schafe vorzugehen. In diesem
Zusammenhang bitten wir alle Kolleginnen und Kollegen, die im Gespräch mit
Fahrgästen aus diesen Häusern besetzt
werden, ganz offen und ehrlich auch mal
dieses Tabu anzuschneiden und dem Hotelgast ein faires Bild vermitteln, wie im
entsprechenden Haus verfahren wird. Wir
bitten um Verständnis, dass der Name des
Testers und auch der des Verfassers nicht
genannt werden, um für die anstehenden
Tests nicht den Erfolg zu gefährden.
Bisherige Ergebnisse:
Hotels Hotels Taxis
Am Moosfeld NH München-Dornach 1567
Euro-Suite Regent 2024
Cristall 3344
Elephant

Seite 43

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43TAXIKURIER
➜ Highlights 2008
… Was passiert im nächsten Jahr?
➜ Schonungslose Bilanz
… Zitrone, Rose, Taxi-Check-Gewinner, Taxameter des Jahres
➜ Silvester 
… Guide für die längste Nacht des Jahres
Vorschau
Ausgabe Dezember 2007
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
logisch ziehen wir in der Ausgabe zum Jahreswechsel ein bisschen Bilanz. Vergleichen unsere Prognosen mit dem, was Sache war und ist. Turbulent waren die
vergangenen zwölf Monate in jedem Fall. Auch ohne größere Highlights wie
WM oder Papstbesuch hat unsere Stadt und unsere Branche ein spannendes Jahr
hinter sich. Mit einem guten Ende. Lassen wir es ausklingen. 
Mit hoffentlich lukrativen Fahrten für Sie.
Der letzte TAXIKURIER in diesem Jahr kommt noch vor’m Christkindl am 21.12.07
mit vorausschauenden, aber auch finalen Themen:
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai Georg Frey (KGF), Werner Hillermann (WH), Manfred
Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), 
Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), 
Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, 81829 München
Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
 besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Alfred Lehmair, Reinhard Zielinski 
Impressum Ohne Worte
Wo ist hier was los?
Obwohl die nächste Wiesn bei manchen schon präsenter im Kopf ist als die Vergangene im Gedächtnis, muss man noch einmal darauf eingehen. Weil das 16tägige Massen-Fest ein Synonym darstellt. Jeder in dieser Stadt will daran verdienen.
Auch unsere Branche hat immer daran partizipiert. Auch die letzte Wiesn war ein
warmer Regen für uns Taxler und ist im „Umsatz-Kalender“ nicht mehr wegzudenken. Wir haben allerdings mit immer mehr Parasiten zu kämpfen. Ob Rikschas,
Landkreis-Geier, Privat-PKW’s, dies wurde hier ausführlich beschrieben. Dies sind
teilweise illegale Mitwettbewerber, auf die wir keinen Einfluss haben. Einfluss
 haben wir jedoch auf die Besucherströme, gerade im Nachtleben unterm Jahr.
Während Messen und auch sonst gilt der Taxler als Guide und Auskunftsperson
darüber, wo denn in München „was los sei“ . 
Wenn während der Wiesn Etablissements wie Lenbach, Sausalitos im Tal, Crowns,
P1, Pacha, Barysphär, Schlachthof in unsere Kernkompetenz eingreifen und
 Shuttle-Services vom Festgelände in ihre Lokalitäten anbieten, nehmen und
 stehlen sie uns Umsatz. Uns kann niemand Böswilligkeit unterstellen, wenn uns
gerade diese Adressen nicht einfallen, wenn uns wie so oft die Frage gestellt wird,
wo in München „was los ist“ .
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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
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perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von
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/L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
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kompakte C-, komfortable E- oder
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orientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.