TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier August 2007
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2007. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Anzeige 11 (Daimler/Mercedes-Benz) 210 x 297 mm (Positionierung wie gehabt) Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kunden- /L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob - kompakte C-, komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden orientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 44
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August 2007 TAXIKURIER | 47. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de Senioren ➜ Hier geht ohne unsere Hilfe nichts ➜ Wie hat der denn die Prüfung bestanden? Wir waren in der Ortskundeprüfung ➜ Was macht eigentlich die Taxikommission? Aufgaben, Zusammensetzung, Inhalte, Ziele ➜ Außergewöhnliche Kollegen Thomas Fischer – Der Puppenspieler Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 1
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www.volkswagen-taxi.deMotiv T7/02 Mein Taxi... ...hätten Sie gar nicht erkannt? Ist ja auch nur ein Teil davon. Nämlich der Teil, den ich beim Kauf meines Volkswagen T axis gespart habe. Und dafür habe ich mir einen langjährigen Wunsch erfüllt: einen T auchkurs auf den Malediven. Egal welches Modell Sie fahren – mit Volkswagen fährt es sich bequem, komfortabel und sparsam. Das spüren Sie nicht nur beim Kauf, sondern jeden Monat bei der Abrechnung Ihrer Betriebskosten. Die Taxi-Modelle von Volkswagen Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 2
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3TAXIKURIER TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de Editorial | Keine Peanuts 4 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 4 Hotelerie | Dorint Sofitel wird Sofitel 5 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Die fünf Weisheiten des Monats | 7 Dauerbrenner | Besorgungsfahrten – höherer Geldbeitrag 7 In eigener Sache | Münchens Taxler wissen mehr 7 Die Genossenschaft | Details zur Taxikommission und viele Infos 8 Bericht aus dem Aufsichtsrat | 13 Der Landesverband | Infos 14 Thema Ortskundeprüfung | Ablauf und Stimmungsbericht 16 München Splitter | 18 Service | Clubbing unter freiem Himmel 19 Essen auf Rädern | Feilitzsch, Arthur-Kutscher, Ainmiller, Reitschule 20 Kurioses aus der Zentrale | Eine ganz normale Auftragsvermittlung 22 Rose des Monats | Daku Relic, Taxi 156 23 Zitrone des Monats | Ilhan Berk, Nachtfahrer, Taxi 13 23 Ohne Worte | Glosse von Dreissigneundrei 23 Taxler’s Erlebnisse | Mit Schirm, Charme und Melone 24 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 25 Witz des Monats | 25 München | Darum ist München die schönste Stadt der Welt 26 Pausenfüller | Andere Länder, andere Strafen! 27 Senioren | Hier ist unsere Hilfe angesagt 28 Schrottis Fiaker-ABC | „O“ 30 Geschichte und G’schichten | Der Euro-Industrie-Park 32 Anno dazumal |100 Jahre VdK 34 Taxi-Check München | Ausgesperrt – Was nun? 36 Der Blick zurück | Der August vor 100, 75, 50, 25 Jahren 37 Letzte Meldung | Wahlergebnis vom 11. Juli im Löwenbräukeller 37 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 38 Außergewöhnliche Kollegen | Thomas Fischer 40 Messe München | 2007 auf Erfolgskurs 41 Motiv des Monats | 42 Taxameter des Monats | Discos 42 Impressum | 43 Vorschau Ausgabe August | 43 Inhalt Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ ● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen ● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 30, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. Testen Sie uns! Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 3
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4 TAXIKURIER Editorial Keine Peanuts In Bayern beginnt der Balkan. Diese Beurteilung wurde dem ersten Kanzler unserer damals noch jungen Republik zugeschrieben. Wir Bayern, auch die Franken, fanden dabei Konrad Adenauer gar nicht lustig. Sie konnten im letzten Taxikurier lesen, dass das NH-Hotel-Dornach für die Zuteilung von Flughafenfahrten von Taxlern Provisionen, hausintern Tipp, einfordert. Die zugegebenermaßen wenig feierliche Zitronenverleihung brachte die Leitung des Hotels, sowie die Rezeption dazu, uns einen mittelgroben Brief zu schreiben, in dem betont wurde, dass man mit dem Taxigewerbe nichts am Hut habe. Nachdem die Schmiergeldpraxis nichts Neues ist, aber mit der Eröffnung des Flughafens „Franz-Josef-Strauß“ zu neuer Blüte gelangte, sind Gegenmaßnahmen notwendig. Der erste Schritt, das Ausufern der Schmiergelder einzudämmen, war die Einführung des degressiven Taxitarifes. Einer der nächsten Schritte werden Testfahrten nach dem Muster von „Mysteryshopping“ sein, auch wenn uns dies Geld kostet. Wir müssen versuchen, diese mafiosen Praktiken aufzubrechen. Aus diesen Fahrtverschiebungen entstehen den Fahrgästen Schäden, die dem Taxifahrer zugewiesen werden. Leidtragende unter diesen Lumpereien sind die Gäste unserer schönen Stadt. Entweder sie müssen ewig warten bis der Schmiergeldspezi, „das Flughafenspezialtaxi“, von weiß Gott wo anfährt, oder das Schmiergeld wird über einen Umweg wieder kompensiert. Es ist den Portiers nicht einmal peinlich, wenn bereits drei später bestellte Normaltaxis ihre Fahr - gäste abholten und der Flughafengast immer noch von einem Bein auf das andere hüpft, weil der Schmiergeldbote zu lange braucht. Die Hoteliers, egal welcher Bonität, haben hier eigenartige Denkweisen. So erklärte mir bereits 1992, kurz nach Inbetriebnahme unseres Flughafens, der Manager eines First-Class-Hotels in der Max-Joseph-Straße, dass das Fordern von Provisionen auf Grund der geringen Einkommen der Portiers doch ganz verständlich sei. So einfach ist das, Sie kürzen ihrem Fahrer den Lohn mit der Empfehlung, den fehlenden Rest durch kleine Lumpereien auszugleichen. Taxis sind die Visitenkarte einer Stadt. Hotels nicht? Schmiergelder und exorbitante Messepreise sind sicher kein Ruhmesblatt, aber wir wollen uns ja nicht mit schlechteren Dienstleistern vergleichen. Es bleibt auch die Frage offen, warum sich die Hotels, die sich von der Abzocke von Taxifahrern distanzieren, nicht wehren, z. B. über den Hotel- und Gaststättenverband, dessen Aufgaben sicher unter anderem ist, das Image seiner Klientel zu bewahren, von fördern will ich hier nicht sprechen. Ich erinnere auch daran, dass es in München auch noch ein Tourismusamt gibt. Ihr Hans Meißner Gutschein für 24 Autowäschen im Wert von 106 Euro im KFZ- Meisterbetrieb Helmut Glas in der Engelhardstraße 6 zu gewinnen. Wie die Hilfe der Münchner Taxler aussieht, wenn sie um Rat und Tat bei einer Aussperrung gebeten werden, können Sie im „Taxi-Check-München“ lesen. Unser Taxi-Karikatur-Experte Manfred Kraus hat das Thema auf seine Weise versucht, auf’s Papier zu bringen. Wenn Ihnen dazu ein passender Text einfällt und dieser prämiert wird, gewinnen Sie obigen tollen Preis. Schicken Sie uns Ihren Text per Post, Fax oder e-Mail (Adresse siehe Impressum) bitte bis spätestens 14. August. Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinnspiel Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 4
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In großen Buchstaben leuchtet der neue Name Sofitel bereits gut sichtbar für alle Gäste an der Fassade des imposanten Luxushotels in der Bayerstraße. Nach der Übernahme von insgesamt 52 ehemaligen Dorint Hotels der 3- bis 5-Sterne-Klasse durch das französische Hotel- und Dienstleistungsunternehmen Accor im Januar 2007 setzt Europas Hotellerie- Marktführer in seinen neun Hotels der Marke Sofitel die internationale Strategie auch in Deutschland konsequent um. Das 5-Sterne Sofitel München Bayerpost mit 396 eleganten und geräumigen Zimmern und Suiten ist der Star am Hotelhimmel der Isarmetropole. Unübersehbar präsidiert der gründerzeitliche Prachtbau – die ehemalige Königlich-Bayerische Post – neben dem Hauptbahnhof im Herzen der Innenstadt. Hinter der denkmalgeschützten Fassade beeindruckt das Flaggschiff der Münchner Luxushotellerie mit avantgardistischer Architektur und einem einmaligen Kunstdesign, das die Motive Hotel, Bayern und Post thema tisiert. Spielerisch haben die Architekten den nahen Alpen ihre Referenz erwiesen: Eine orangefarben illuminierte Glaskonstruktion am Dachhimmel holt das Alpen - glühen mitten in das Hotel. Ein weiterer Glanzpunkt ist das 23 Meter hohe Atrium, das sich direkt der Lobby anschließt. Ein einzigartiges Lichtkonzept taucht den imposanten Raum in ver schiedene Farben. Auf eine kulinarische Erlebnisreise durch die Küchen der Welt begibt sich der Gast im Fine-Dining-Restaurant „Schwarz & Weiz“. Drei Etagen hoch, präsentiert sich der Gourmettempel mit 270 Sitzplätzen am Tage lichtdurchflutet und am Abend als Kathedrale feinster Esskultur. Das Szene-Bistro „Suzie W.“ mit seiner offenen Showküche und der Terrasse verführt den Genießer mit raffinierten Spezialitäten der euro-asiatischen Küche. Dieses außergewöhnliche Bistro, dessen Name an den berühmten Film „Suzie Wong“ anlehnt, hat sich dem Motto Asien und insbesondere Thailand verschrieben. Mit der ISAR- BAR haben die Innenarchitekten mit ausgefallenem Design und edlen Materalien eine Ode an Münchens prominenten Flusslauf geschaffen. Mit seinen 20 Tagungsräumen auf über 1.800 Quadratmetern Gesamtfläche und modernster Technik ist das Sofitel München Bayerpost auch die erste Adresse für Tagungsgäste. Über 860 Personen finden allein im Saal „Nymphenburg“, mit seinen 923 Quadratmetern der größte säulenfreie Veranstaltungsraum der Münchner Innenstadt, Platz. Die exklusive „Spa Lagune“ des Sofitel München Bayerpost, eine Wellness-Oase auf 574 Quadratmetern, begeistert sogar Isarnixen und wirkt wie eine Auszeit für Körper, Geist und Seele. Zur Hotelgruppe gehören ebenso die beiden Häuser Novotel München City sowie Novotel München Messe. Hotelerie Aus Dorint Sofitel wird Sofitel: 5-Sterne-Hotel Sofitel München Bayerpost bietet vollendete Gastfreundschaft 5TAXIKURIER Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas S.v.Kummer Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Sozialrecht regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Verwaltungsrecht Straf-/Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 Taxi_08_07:Taxi_08_07 19.07.2007 14:05 Uhr Seite 5
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6 TAXIKURIER Top-Termine August 2007 Mittwoch, 1. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Münchner Symphoniker Donnerstag, 2. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Musical Gala ➜ Muffathalle, Coumba Gamlo Freitag, 3. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Capital Dance Orchestra ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Stars Go Swing ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Couplet AG Samstag, 4. August ➜ Viktualienmarkt, Sommerfest ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Martin Schmitt ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Gianna Nannini ➜ Backstage Club, Fire in Attic Sonntag, 5 August ➜ 11.00 Uhr, Brunnenhof, Canzone Italiana ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Boheme Supreme ➜ Atomic Cafe, The Haze Montag, 6. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Mozartnacht ➜ Atomic Cafe, Voxtrot Dienstag, 7. August ➜ Viktualienmarkt, Gärtnertag ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Hot Chocolate Donnerstag, 9. August ➜ 20.00 Uhr Brunnenhof, Cuba Party ➜ Backstage, Samiam Samstag, 11. August ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern – Hansa Rostock Sonntag, 12. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Nabucco Montag, 13. August ➜ Muffathalle, Compagnie Paul Frenak ➜ Feierwerk, Dying Fetus Mittwoch, 15. August (Maria Himmelf.) ➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Arena, Scholl-Abschiedsspiel FC Bayern – FC Barcelona ➜ Ampere, Dir En Grey ➜ Backstage, Murphy’s Law (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Freitag, 17. August ➜ Vereinsheim, Kerstin Grether Sonntag, 19. August ➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – 1. FC Kaiserslautern ➜ Backstage Club, The Draft Montag, 20. August ➜ Backstage, Soulfly Dienstag, 21. August ➜ 20.15 Uhr, Olympiahalle, Handball Super Cup Mittwoch, 22. August ➜ 19.00 Uhr, Münchner Dom, Orgelkonzert ➜ Backstage Halle, Sparta Samstag, 25. August ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern – Hannover 96 ➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, Die Liebesprobe ➜ 20.00 Uhr, Audimax LMU, Dieter Hildebrandt und Roger Willemsen ➜ Feierwerk, The End ➜ Backstage, The Heteros Sonntag, 26. August ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, Dietrich Piano Paul ➜ 20.00 Uhr, Audimax LMU, Dieter Hildebrandt und Roger Willemsen ➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Albert C. Humphrey ➜ Ampere, Tegan & Sara Montag, 27. August ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, HG Butzko ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Werner Koczwara Dienstag, 28. August ➜ 19.30 Uhr, St. Anna-Kirche, Perlen der Klassik ➜ Ampere, Rilo Kiley Donnerstag, 30. August ➜ 21.00 Uhr, Ampere, Portugal. The Man Freitag, 31. August ➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – 1. FC Köln ➜ Feierwerk, The Locust ➜ Zenith, Atomic Cafe, The Gossip Mehrtägige Termine ➜ 18.07.07 – 12.08.07, 20.30 Uhr,Ungererbad, Open-Air-Kino ➜ 18.07.07 – 01.09.07, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Sister Soul ➜ 24.07.07 – 09.08.07, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Dancing in the Streets ➜ 28.07.07 – 05.08.07,Mariahilfplatz, Jakobidult ➜ 28.07.07 – 05.08.07,Olympiapark, Kinderferienakademie ➜ 31.07.07 – 04.08.07,Lach- und Schieß, Claus von Wagner ➜ 31.07.07 – 18.08.07, 20.00 Uhr,außer So., Mo., Fraunhofer, Beatrix Doderer & Jörg Hube ➜ 01.08.07 – 26.08.07,Olympiapark, Theatron, Musiksommer ➜ 01.08.07 – 11.08.07,Muffathalle, Tanzwerkstatt ➜ 02.08.07 – 04.08.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Wilhelm Tell ➜ 02.08.07 – 19.08.07, 12.00 – 23.00 Uhr,Olympiapark, Sommerfest ➜ 07.08.07 – 11.08.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, Claus von Wagner ➜ 08.08.07 – 25.08.07, (Mi. – Sa.) 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Armbrustikal ➜ 10.08.07 – 12.08.07,Olympiastadion, Jahrestagung Zeugen Jehovas ➜ 11.08.07 – 12.08.07,Marienplatz, Christopher Street Day ➜ 13.08.07 – 18.08.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, Die Buschtrommel ➜ 13.08.07 – 19.08.07, Karl-Valentin-Musäum, Film-Retrospektive ➜ 15.08.07 – 18.08.07, Vereinsheim, Willy Michl ➜ 17.08.07 – 21.08.07,Muffathalle, Gerhard Polt ➜ 19.08.07 – 21.08.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Bodo Wartke ➜ 20.08.07 – 15.09.07, außer So. + Mo., 20.30 Uhr,Fraunhofer, Sigi Zimmerschied ➜ 21.08.07 – 25.08.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, Christian Überschall ➜ 21.08.07 – 09.09.07, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Carmen Cubana ➜ 25.08.07 – 28.08.07, Muffathalle, Ulf Langheinrich ➜ 26.08.07 – 02.09.07, Ruderstrecke Oberschleißheim, Ruderweltmeisterschaft ➜ 28.08.07 – 01.09.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, Klaus Eckel ➜ 28.08.07 – 01.09.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Günter Grünwald Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 089 2 Rooms 8 Seasons Alabama-Gelände Americanos A t o m i c C a f é Babalu Baby Babylon Backstage Badeanstalt Barysphär Cafe am Hochhaus Cord Crash Crowns Club Elser-Hallen Erste Liga Hansa 39 Kultfabrik Lenbach Loggia M-Park max Suite M i a Muffathalle Nachtgalerie New York Club O p t i m o l w e r k e P 1 Palais Pacha Pappasitos Prinzip Pure Club Reitschule Rote Sonne Schlachthof Schranne Skyline Spiegelzelt Substanz The Garden T i t a n i c C i t y Volksgarten Top of the Top’s Der Urlaubsmonat! Die Bühnen der Stadt haben dicht. Viele Kollegen sind ebenfalls dicht an dicht in den Kolonnen gen Süden unterwegs. Doch die zahlreichen Besucher der Stadt wollen befördert werden, die Biergärten freuen sich wie die Taxibranche auf Umsatz-Wetter. Die Bundesliga beendet die schreckliche Sommerpause. Paarungen und Zeiten stehen noch nicht fest. Vieles unter freiem Himmel endet mit einer finalen Taxifahrt. Der Christopher- Street-Day (11./12.8.) zieht zahlungskräftiges Publikum an und aus. Und auch eine Weltmeisterschaft findet statt. In Oberschleißheim (Rudern/26.8.–2.9.). Und dann sind sie wieder alle da – die Münchner und die Kollegen und freuen sich auf den Heilsbringer – die Wiesn. (PR) Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 6
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Die fünf Weisheiten des Monats ➜ Weltweit sitzen rund neun Millionen Menschen in Gefängnissen,allein zwei Millionen davon in den USA. ➜ Der Gestank eines Stinktieres setzt sich aus sieben verschiedenen Geruchsstoffen zusammen. Selbst Waschen hilft nichts. Drei der Stoffe entfalten ihren üblen Geruch erst, sobald sie mit Wasser in Berührung kommen. ➜ Pro Jahr werden laut Interpol rund 45.000 Kunstwerke gestohlen. Aktuell gelten rund 100.000 Bilder als vermisst, darunter 433 von Picasso, 145 Rembrandts und 14 Kandinskys. ➜ In Hamburg gibt es insgesamt 2.300 Brücken. Das sind mehr als in Amsterdam und Venedig zusammen. ➜ Der US-amerikanische 400-Meter Hürdenläufer Edwin Moses blieb zwischen 1977 und 1987 in 122 Rennen unbesiegt. 7TAXIKURIER In eigener Sache Münchens Taxler wissen mehr Dauerbrenner Besorgungs fahrten bei denen der Kunde dem Taxifahrer einen höheren Geldbetrag mitgibt und nach Abschluss der Fahrt neben der Ware auch das Restgeld wieder zurückbekommt. Hier sollte man sicherheitshalber gewisse Verhaltensregeln beachten: ➜ den erhaltenen Betrag per Unterschrift (formloser Zettel/ggf. Taxiquittung) schriftlich fixieren und per Unterschrift gegenzeichnen lassen. ➜ sämtliche Quittungen von Einkäufen und abschließend die ordnungsgemäß ausgefüllte Taxiquittung der Gesamtrechnung beilegen, die dann mit dem Kunden abgerechnet wird. ➜ die Ware und das Restgeld unbedingt persönlich übergeben (ggf. ebenfalls wieder gegen Unterschrift). ➜ Keinesfalls darauf einlassen, dass man das Restgeld in einem Kuvert in den Briefkasten des Kunden wirft! (Man hat sonst nie die Sicherheit, ob der Kunde das Restgeld erhalten hat oder nicht; im Zweifel muss man für den Fehlbetrag aufkommen!). (NL) Nicht weil wir klüger sind, sondern weil wir unsere Stadt kennen und jegliche Tendenzen, Trends und Auswüchse schneller erkennen als andere, haben wir schon im TAXIKURIER (Aus - gabe Dezember 2004) vor Alkohol-Orgien und dem Kampftrinken Jugendlicher gewarnt. In diesen Wochen erleben wir entrüstete Politiker, die die „Flatrate-Parties“ abschaffen und verbieten wollen. Hätte Herr Beckstein damals nur die Einladung angenommen und den Seismographen der Bevölkerung seine Augen und Ohren geschenkt. (PR) An exponierter Stelle in diesem Heft wird fundiert über unkontrollierten Alkoholkonsum Jugendlicher und deren Auswirkungen berichtet. Dass in Zeiten leerer Staatskassen Steuer mindernde Diskussionen vermieden werden und dieses Thema tabuisiert wird, wird an dem monatelangen Gerangel über die so genannten „Alcopops“ deutlich. In einer Stadt wie München, in der die Bierflasche nahtlos das Alete-Fläschchen ablöst, bleiben warnende Stimmen meist ungehört. Völlig realitätsfremd und ohne Relation jedoch erscheint es, wenn eine Hundertschaft Besitzer von 3 Gramm Cannabis durch die Stadt verfolgt, um die Moral und Ethik zu sichern, gleichzeitig Alkohol-Orgien behördlich legitimiert. Besten Anschauungsunterricht bietet freitags und samstags die Alabamahalle, wo regelmäßig das „organisierte Erbrechen“ stattfindet. Für 15 Euro (Mädchen 12 Euro) Eintritt sind Getränke endlos frei. Keine Markenware. Die Euros müssen sich amortisieren. Ein paar Stunden später überlässt man die meist jugendlichen Opfer den Sanis und Taxis. Sehr geehrter Herr Minister Beckstein, trotz Ihrer Minister-Tätigkeit sind Sie ein Mann des Volkes geblieben. Ihre Frau arbeitet als Lehrerin in Nürnberg. Sie müssen Interesse daran haben, diese Szenerie kennen zu lernen und zu ändern. Ich lade Sie ein, verlassen Sie Ihren Dienst-7er, steigen Sie auf meine Kosten in meinen 5er, eine Nacht reicht, zum Wohle der Münchner Jugendlichen. Artikel „Ohne Worte“ aus dem TAXIKURIER (Dezember 2004) Freie Fahrt für Beckstein Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 7
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8 TAXIKURIER Die Taxikommission Der Stadtrat der Landeshauptstadt München begründete 1971 einen Unterausschuss, der sich mit den Problemen des Taxigewerbe befasste. Diese Taxikommission war die erste, die in Deutschland eingesetzt wurde. Grund für diese Maßnahme waren die katastrophalen wirtschaftlichen Verhältnisse im Vorfeld der Olympischen Spiele, die letztendlich durch die Neuzulassung von über 500 Genehmigungen entstand. Dieser Unterausschuss hat keine Beschlusskraft, sondern soll Empfehlungen für die Fraktionen im zuständigen Kreisverwaltungsausschuss vorbereiten. Die Mitglieder der Taxikommission setzen sich, entsprechend der Sitzverteilung im Plenum, aus den Vertretern der einzelnen Parteien zusammen. Mitglieder der Taxikommission sind ausschließlich ehrenamtliche Stadträte, die einen Vorsitzenden bzw. eine Vorsitzende und einen Stellvertreter wählen. Die Taxikommission wird durch das zuständige Referat, also dem Kreisverwaltungsreferat, betreut. Aus diesem Grunde nimmt an jeder Sitzung entweder der berufsmäßige Stadtrat und Kreisverwaltungsreferent, oder dessen Stellvertreter teil. Zur Zeit nimmt diese Aufgabe Herr Dr. Blume-Beyerle oder Herr Stadtdirektor Bieling wahr. Vorsitzende der Taxikommission ist seit langen Jahren die SPD- Stadträtin, Frau Barbara Scheuble- Schäfer, die sich in dieser Funktion hohe Sachkompetenz und auch Verständnis für das Gewerbe erwarb. Beratende Mitglieder der Kommission aus dem Gewerbe sind derzeit Vertreter der Taxi-München eG, des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V., sowie der Taxivereinigung München. Die Taxikommission tagt regelmäßig zwei bis dreimal pro Jahr und befasst sich mit den aktuellen Fragen, die das Münchner Taxigewerbe betreffen. Aus diesem Grunde werden zu den Sitzungen jeweils sachbezogen, Vertreter der verschiedensten Referate der Landeshauptstadt München, wie das Planungsreferat, das Fremdenverkehrsamt, oder die Führerscheinstelle, zur Fachberatung beigezogen. Regelmäßig nehmen an den Sitzungen, Vertreter der IHK, der Polizei und des TÜVs teil. Soweit der Ablauf von Großveranstaltungen und Diskussionen über Verkehrsführung anhängig sind, werden auch Feuerwehr, Parküberwachungsdienste und andere Veranstalter zu Rate gezogen. Die Taxikommission der Landeshauptstadt München ist ein hervorragendes Forum für das Münchner Taxigewerbe. Dem Taxigewerbe wird hier die Gelegenheit zu Anträgen und Anregungen geboten. In der Taxikommission werden so wichtige Vorentscheidungen behandelt, wie z. B. die Zulassung neuer Taxigenehmigungen, die Gestaltung von Taxitarifen und der Taxiordnung und vieles mehr. Durch die sachkompetente Arbeit der Stadträte aller Parteien in der Taxikommission und des KVR als zuständigem Betreuungsreferat, entstehen kurze Entscheidungswege über die erarbeiteten Lösungsvorschläge. Der weitergehende Entscheidungsweg führt über den Kreisverwaltungsausschuss. Bei gravierenden Entscheidungen, wie z. B. den Erlass von Taxitarifordnungen und Taxiordnungen, hat die Vollversammlung des Stadtrates der Landeshauptstadt München die letzte Entscheidung. In den 36 Jahren seit Begründung der Taxikommission sind einige Großstädte dem Beispiel der Landeshauptstadt München gefolgt und haben ähnliche Unterausschüsse oder Fachgremien ins Leben gerufen. Die Taxikommission der Landeshauptstadt München setzt sich derzeit wie folgt zusammen: ➜ Herr Stadtrat Dr. Assal, Rathaus, SPD-Fraktion ➜ Herr Stadtrat Gavras, Rathaus, SPD-Fraktion ➜ Herr Stadtrat Dr. Lange, Rathaus, SPD-Fraktion ➜ Frau Stadträtin Scheuble-Schäfer, Rathaus, SPD-Fraktion ➜ Herr Stadtrat Thanheiser, Rathaus, SPD-Fraktion ➜ Frau Stadträtin Schosser, Rathaus, CSU-Fraktion ➜ Herr Stadtrat Altmann, Rathaus, CSU-Fraktion ➜ Herr Stadtrat Wolfswinkler, Rathaus, CSU-Fraktion ➜ Frau Stadträtin Dietrich, Rathaus, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN/Rosa Liste ➜ Landesverband Bayerischer Taxiund Mietwagenunternehmen e. V. ➜ Taxi-München eG ➜ Taxivereinigung München e. V. ➜ Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern ➜ Münchner Verkehrs- und Tarif - verbund (MVV) GmbH ➜ Stadtwerke München GmbH, Ressort Bus ➜ Polizeipräsidium München E 4 ➜ Direktorium – Rechtsabteilung ➜ Baureferat – Verwaltung und Recht ➜ Direktorium – Frauengleichstellungsstelle ➜ Herr Stadtrat Dr. Blume-Beyerle ➜ Kreisverwaltungsreferat – StD ➜ Kreisverwaltungsreferat HA III ➜ Kreisverwaltungsreferat HA III/1 ➜ Kreisverwaltungsreferat HA III/2 Das Münchner Taxigewerbe nimmt diesen Bericht zum Anlass allen Mitgliedern der Taxikommission, deren Fachberater und im Besonderen den Mitarbeitern des KVRs für ihren Einsatz für das Taxigewerbe zu danken. (HM) Sitzung der Taxikommission vom 03.05.2007 Ordnungswidrigkeitenstatistik für das Jahr 2006 Vortrag des Referenten Entsprechend der Empfehlung der Taxikommission vom 02.12.1975 ist über Bußgeldverfahren gegen Taxiunternehmerinnen und -unternehmer, Taxifahrerinnen und -fahrer wegen Ordnungs - widrigkeiten im Taxigewerbe vor der Veröffentlichung der Taxikommission zu berichten. Unter Beibehaltung der bisherigen Praxis wird hiermit die Ordnungswidrigkeitenstatistik für das Jahr 2006 vorgelegt, ergänzt mit den Kontroll- und Beschwerdestatistiken des Kreisverwaltungsreferates HA III/14, gewerblicher Kraftverkehr (unter Ziffer 2 und e). 1. Ordnungswidrigkeitenstatistik (Ahndung von Ordnungswidrigkeiten in 2006 nach Mitteilung der Haupt - abteilung I – Zentrale Bußgeldstelle des Kreisverwaltungsreferates) Soweit die Zuständigkeit der weiteren Sachbehandlung der durch den Kontrolldienst der HA III/14 – Gewerblicher Die Genossenschaft Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 8
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Kraftverkehr des Kreisverwaltungsreferates festgestellten Ordnungswidrigkeiten den Zuständigkeitsbereich der Bußgeldstelle des Kreisverwaltungsreferates betrafen, ergeben die Auswertungen das auf der nachfolgenden Seite dargestellte Bild: (Legende: Zahlen vor (F) stellen die am Flughafen München festgestellten Ordnungswidrigkeiten dar). 2005 2006 Taxi verbotswidrig außerhalb von 15 9 Standplätzen bereitgehalten (§ 2 Abs. 1 + 2 TO) – Bußgeldbescheid 75 Euro 7 7 – Bußgeldbescheid 100 Euro 8 2 Taxi nicht in der Reihenfolge der 2 0 Ankunft aufgestellt (§ 3 Abs. 1 TO) – Verwarnung 35 Euro 1 0 – Bußgeldbescheid 35 Euro 1 0 Die Lücke nicht durch Nachrücken 4 3 aufgefüllt (§ 3 Abs. 2 TO) – Verwarnung 30 Euro 1 0 – Bußgeldbescheid 30 Euro 1 0 – Bußgeldbescheid 35 Euro 2 3 Ohne Anwesenheit Fahrzeug am 116 120 Standplatz aufgestellt (§ 3 Abs. 3 TO) – Verwarnung 25 Euro (10 – 20 Min.) 38 35 – Verwarnung 35 Euro (21 – 30 Min.) 14 27 – Bußgeldbescheid 25 Euro 6 5 (10 – 20 Min.) – Bußgeldbescheid 35 Euro 6 4 (21 – 30 Min.) – Bußgeldbescheid 50 Euro 20 20 (31 – 40 Min.) – Bußgeldbescheid 60 Euro 16 17 (41 – 60 Min.) – Bußgeldbescheid 75 Euro 8 5 (über 60 Min.) – Bußgeldbescheid 100 Euro 8 7 (über 60 Min.) Straßenkarten und/oder Stadtpläne 79 123 nicht mitgeführt (§ 4 Abs. 3 TO) – Verwarnung 25 Euro 62 + 5 (F) 84 + 5 (F) – Verwarnung 35 Euro 2 2 – Bußgeldbescheid 25 Euro 7 + 1 (F) 28 + 1 (F) – Bußgeldbescheid 35 Euro 2 2 – Bußgeldbescheid 50 Euro 0 1 Ohne Genehmigung Personen- 3 + 1 (F) 7 beförderung durchgeführt (§ 2 Abs. 1 PBefG) – Bußgeldbescheid (250 Euro) 3 + 1 (F) 2 + 2 (F) – Bußgeldbescheid (300 Euro) 0 1 Die Genossenschaft – Bußgeldbescheid (500 Euro) 0 2 – Bußgeldbescheid (750 Euro) 0 1 Ohne Genehmigung Personen- 1 0 beförderung durchgeführt (§ 2 Abs. 2 PBefG) – Bußgeldbescheid (250 Euro) 1 0 Ohne Genehmigung Personen- 1 0 beförderung durchgeführt (§ 2 Abs. 5 PBefG) – Bußgeldbescheid (50 Euro) 1 0 Nichtmitführen der Genehmigungs- 5 7 urkunde (§ 17 Abs. 4 PBefG) – Verwarnung 25 Euro 2 0 – Verwarnung 30 Euro 0 3 + 1 (F) – Verwarnung 35 Euro 2 3 – Bußgeldbescheid 25 Euro 1 0 – Bußgeldbescheid 30 Euro 0 0 – Bußgeldbescheid 35 Euro 0 0 Verweigerung einer Personen- 27 10 beförderung (§ 22 PBefG) – Bußgeldbescheid 100 Euro 5 + 2 (F) 1 + 1 (F) – Bußgeldbescheid 150 Euro 11 + 4 (F) 4 + 1 (F) – Bußgeldbescheid 200 Euro 2 + 2 (F) 2 – Bußgeldbescheid 300 Euro/ 0 + 1 (F) 1 400 (2006) Fahrpreisquittung unvorschrifts- 0 2 mäßig ausgestellt – Bußgeldbescheid (125 Euro) 0 1 Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 9
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10 TAXIKURIER Die Genossenschaft 2. Statistik des Kontrolldienstes des Kreisverwaltungsreferates, HA III/14 Das Kreisverwaltungsreferat als Aufsichtsbehörde über das Münchner Taxigewerbe hat, wie in den vorangegangenen Jahren auch, kontinuierlich Taxikontrollen durchgeführt. Schwerpunktaktionen fanden zur Faschings-, Starkbier- und Oktoberfestzeit sowie während der Messen statt. Die Feststellungen des Kontrolldienstes wurden zur weiteren Sachbehandlung je nach Zuständigkeit an die Bußgeldstellen der Landratsämter Erding, Freising, München, die Zentrale Bußgeldstelle im Bayerischen Polizeiverwaltungsamt, die Bußgeldstelle des Kreisverwaltungsreferates, die Verkehrspolizeiinspektion, das Eichamt und die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltung abgegeben. Statistik Übersicht 2005 2006 kontrollierte Taxis 1887 3434 beanstandete Taxis 392 937 davon mündlich 126 161 Beanstandungen insgesamt 432 1049 vorgeladene Taxis 99 172 Betriebsprüfungen 12 23 Betriebssitzüberprüfungen 42 64 RTW 0 29 KTW 17 14 Beanstandungen (dabei auch 2005 2006 mehrfache Beanstandungen pro kontrolliertem Fahrzeug möglich): Führerschein nicht mitgeführt 26 34 oder nur in Kopie § 4 Abs. 2 Satz 2 FeV i. V. m. § 75 Nr. 4 FeV Führerschein zur Fahrgast- 16 22 beförderung nicht mitgeführt od. abgelaufen § 48 Abs. 3 Satz 2 FeV i. V. m. § 75 Nr. 4 FeV Fahrgäste ohne Fahrgastbeförde- 6 8 rungsschein befördert § 48 Abs. 1 u. 8 i. V. m § 75 Nr. 2 FeV Fahrzeugschein nicht mitgeführt 33 42 oder nur in Kopie § 24 Abs. 2 StVZO i. V. m. § 69 a Abs. 2 Nr. 9 a StVZO Taxi ohne Genehmigung bereitgestellt 2 9 oder Genehmigung abgelaufen § 2 Abs. 1 i. V. m. § 61 Abs. 1 Nr. 1 PBefG Auszug aus der Genehmigungs- 21 33 urkunde nicht mitgeführt § 17 Abs. 4 PBefG i. V. m. § 61 Abs. 1 Nr. 3 b PBefG Taxitarifordnung (TTO) nicht mit- 86 155 geführt oder ungültig § 10, 45 Abs. 1 Nr. 5 b BOKraft, i. V. m. § 61 Abs. 1 Nr. 4 PBefG Taxi unbesetzt am Taxistand 171 172 abgestellt § 3 Abs. 3, § 6 Nr. 2 TO i. V. m. § 61 Abs. 1 Nr. 4 PBefG Taxi mit ungeeichtem Fahrpreis- 0 4 anzeiger bereitgestellt § 28 Abs. 1 i. V. m. § 45 Abs. 1 Nr. 5 L BOKraft Ordnungsnummer nicht ordnungs- 51 71 gemäß angebr. § 27 Abs. 1 i. V. m. § 45 Abs. 1 Nr. 45 K BOKraft Stadtplan nicht mitgeführt od. älter 165 181 als 2 Jahre od. ohne ED und FS, § 4 Abs. 3, § 6 Nr. 6 Taxiordnung i. V. m. § 61 Abs. 1 Nr. 4 PBefG Taxi ohne gültigen TÜV + AU 36 62 bereitgestellt § 29 StVZO + § 47 a StVZO Unternehmeranschriftenschild nicht 49 63 lesbar od. nicht angebracht, § 27 Abs. 2 BOKraft, i. V. m. § 25 Abs. 1 Satz 2 PBefG Taxi unerlaubt außerhalb eines 14 24 Standplatzes bereitgestellt, § 2 Abs. 1, § 6 Nr. 1 TO i. V. m. § 61 Abs. 1 Nr. 4 PBefG Kontrolle verweigert § 54 in 0 2 Verbindung mit § 61 Abs. 1 Nr. 3 b PBefG Unerlaubte Kenntlichmachung 63 78 (nicht hellelfenbein nach RAL 1015), § 26 Abs. 1 Nr. 1 BOKraft Fahrzeugmängel (mögliche 37 67 Verletzungsgefahr durch Karosserieschäden), § 16 Abs. 1 BOKraft Ohne Versicherungsschutz 16 22 Sonstige Beanstandungen (z.B. 10 50 Reifen, unvollständige Quittungen) 3. Statistik der Beschwerdesachbearbeitung des Kreisverwaltungsreferates, HA III/14 Seit 01.04.1999 führt der gewerbliche Kraftverkehr des Kreisverwaltungsreferates eine weitere Statistik, die Aufschluss über schriftlich eingegangene Beschwerden gibt. Wie auch die vorab dargestellten Werte in der Statistik des Kontrolldienstes erfasst diese Statistik alle eingegangenen Beschwerden, unabhängig von Zuständigkeiten und letztendlichem Ausgang der Verfahren. 2005 2006 Anzahl der eingegangenen 258 279 Beschwerden davon Flughafen 20 35 Einstellungen 75 90 Ermahnungen 45 57 Abmahnungen 14 1 Bußgeldstelle München 47 25 Bußgeldstelle Viechtach 7 6 bei Gericht anhängig 0 0 zurückgezogen 0 0 Häufigste Ordnungswidrigkeiten 2005 2006 unbesonnnen und nicht rücksichts- 105 82 voll (§ 8 Abs. 1 BOKraft) Fahrtverweigerung (§ 22 PBefG) 92 87 4. Bewertung der Statistiken durch das Kreisverwaltungsreferat Die Statistik der HA I unter Ziffer 1 spiegelt die geahndeten Ordnungswidrigkeiten wieder, deren Verfahren zum Abschluss gebracht werden konnten. Insgesamt ist nach Auswertung der Statistik festzustellen, dass die Verweigerung der Personenbeförderung – nach einem sprunghaften Anstieg mit Spitzenwerten im Jahre 2003 – im Jahre 2004 erfreulicherweise deutlich rückläufige Tendenzen aufzeigte, die sich, nach einem geringfügigen Anstieg im Jahre 2005, 2006 weiter fortsetzten. Lediglich im Bereich „Mitführen von Straßenkarten/Stadtplänen“ und – bedenklicher – in den Kategorien „Fahrzeugmängel“ und „mangelnder Versicherungsschutz“ sind Steigerungsraten festzustellen. Die Statistiken der HA III/14 – Gewerblicher Kraftverkehr des Kreisverwaltungsreferates unter Ziffer 2 und 3 über durchgeführte Kontrollen, Anzahl der festgestellten Beanstandungen und Anzahl der Beschwerden, zeigen die Notwendigkeit von Kontrollen und von weiteren Ermittlungen in Beschwerdefällen, die im Interesse der Fahrgäste und auch des Gewerbes dazu dienen, dass die rechtlichen Vorgaben des Personenbeförderungsgesetzes und der sonstigen Bestimmungen für den Taxiverkehr nachhaltig beachtet und eingehalten werden. Die Feststellungen aus den Kontrollen bzw. aus den Beschwerden bilden zusammen mit den Feststellungen der Polizei (diese Zahlen werden nicht gesondert ausgewertet) die Grundlage für das weitere Verfahren der Bußgeldstellen. Klinikviertel Zufahrt Klinikviertel, seit 1. Mai gilt diese Regelung Künftig haben nur noch Krankenwagen, Feuerwehr und Polizei die Berechtigung über die Schranke Ziemssenstraße in das Klinikgelände einzufahren. Die bisherige Einfahrtsberechtigung für Taxis an dieser Schranke entfällt zum 01.05.2007. Taxifahrer können spätestens ab diesem Zeitpunkt nur noch über die ausgeschilderten Zufahrten Goethestraße bzw. Nussbaum- Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 10
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11TAXIKURIER Die Genossenschaft strasse (und natürlich Pettenkoferstraße) in das Klinikgelände einfahren. Wir weisen darauf hin, dass die Ausfahrt in der Ziemssenstraße weiterhin möglich ist. Straßenbenennungen Milbertshofen – Am Hart: Am Olympiapark Fußgängerbrücke über die Lerchenauer Straße, die das BMW-Erlebniszentrum mit dem BMW-Museum verbindet. Trudering – Riem: Karpfenstraße Von der Kreillerstraße nach Nordosten zur Truderinger Straße, zwischen Elritzenstraße und Friesenstraße. Feldmoching-Hasenbergl: Lemgostraße Zweigt von der Detmoldstraße zuerst nach Westen und dann nach Südwesten ab und endet nach cirka 420 Metern mit einem Wendehammer. Straßenverlaufserweiterung: Detmoldstraße Von der Schleißheimer Straße cirka 600 m in westliche und nordwestliche Richtung, biegt dann nach Südwesten und nach Süden ab und endet in einem Wendehammer. Aubing-Lochhausen-Langwied: Toni-Berger-Straße Stichstraße von der Schussenrieder Straße cirka 150 m nach Westen. Bally-Prell-Straße Stichstraße von der Schussenrieder Straße cirka 180 m nach Westen. Erni-Singerl-Straße Stichstraße von der Schussenrieder Straße cirka 200 m nach Western. Moosach: Melitta-Benz-Straße Von der Allacher Straße in nordöstliche Richtung zur Margarete-Steiff-Straße. Berta-Hummel-Straße Von der Untermenzinger Straße cirka 110 m in südöstliche Richtung. Käthe-Kruse-Straße Von der Untermenzinger Straße cirka 170 m in südöstliche Richtung. Margarete-Steiff-Straße Von der Untermenzinger Straße cirka 300 m nach Südosten, dann im rechten Winkel abknickend und cirka 180 m nach Nordosten. Agnes-Pockels-Bogen Bogenförmige Straße von der Emmy- Noether-Straße nach Osten, Norden und Westen zurück zur Emmy-Noether-Straße. Antennenklau Während eine Kollegin am Taxistand Mariott in der Berliner Straße im Hotel war, wurde ihr zwischenzeitlich ihre Funkantenne entwendet. Achten Sie also auf alles was sich an Ihrem Fahrzeug befindet, hier scheint jemand alles gebrauchen zu können. Lebensretter Verbandskasten Pünktlich zu Beginn der Urlaubssaison rückt das Thema Sicherheit im Straßenverkehr wieder verstärkt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Airbags, ABS, ESP, aber auch moderne Kindersitze haben das Verletzungsrisiko drastisch gesenkt und sorgen für ein sicheres Gefühl auf der Familienreise. Weniger Beachtung schenken Fahrzeuglenker oft jenen „kleinen Helfern“, die in Unfallsituationen dazu beitragen können, das Leben von Verkehrsteilnehmern zu retten. Gerade deshalb sollte vor Fahrtantritt sicher gestellt sein, dass der Verbandkasten vollständig und das Ablaufdatum der sterilen Produkte nicht überschritten ist. Im Alltag nicht immer wahrgenommen, muss man sich bei Unfällen hundertprozentig auf die Sicherheitsausstattung seines Fahrzeugs verlassen können. Für Airbags beispielsweise sind deshalb penible Funktionsprüfungen im Rahmen der regelmäßigen Inspektion vorgeschrieben. Ebenso sollte es der Fahrzeugbesitzer mit dem Verbandkasten halten. Extreme Temperaturen in den Sommer- und Wintermonaten setzen den Verpackungen der sterilen Erste-Hilfe-Materialien stark zu. Jahre-, mitunter jahrzehntelang unbeachtet im Fahrzeug mitgeführt, steht man bei Notfällen trotz des vorschriftsmäßig befüllten Verbandkastens plötzlich hilflos da. Dabei lassen sich derartige Situationen bereits durch einfache Maßnahmen vermeiden. Sämtliche sterilen Inhaltsteile des Auto- oder Motorradverbandkastens sind durch ein Verfalldatum auf der Verpackung gekennzeichnet. Selbst wenn rein äußerlich alles noch in bester Ordnung zu sein scheint, sollten sterile Kompressen und Verbände nach Ablauf dieser Frist – mindestens fünf Jahre – ersetzt werden. Danach übernimmt der Hersteller keine Garantie mehr für die Sterilität des Inhalts. Um den Austausch abgelaufener Produkte zu erleichtern, bieten die meisten deutschen Hersteller entsprechende Sets an. Im Zweifelsfall, je nach Vollzähligkeit und Zustand der übrigen Materialien, sollte man aber auch die Anschaffung eines neuen Erste-Hilfe-Kastens in Betracht ziehen. Eine detaillierte Inhaltsübersicht liegt jedem Verbandkasten bei. Sie informiert über die vollständige Bestückung und vereinfacht die laufende Kontrolle. Mit derart geringem Aufwand kann jeder einzelne Verkehrsteilnehmer so den Straßenverkehr beim Start in den Urlaub – und auch darüber hinaus – für alle ein gutes Stück sicherer gestalten. Stichwort Datenfunk Die ersten Reaktionen Vor gut einem Jahr ging das erste Fahrzeug mit Datenfunk-Equipment in den Testbetrieb. Mittlerweile sind über 70 Taxen damit ausgestattet, die erste Testphase ist beendet, man bewegt sich nun in Phase 2 der Testreihen. Mit der vorliegenden Ausgabe beginnen wir, Kollegen vorzustellen, die sich bereiterklärt haben, am Testbetrieb teilzunehmen. Die Teilnahme am Testbetrieb bedeutet für die teilnehmenden Unternehmen im Alltag viel Engagement und Zeitaufwand, weshalb bereits an dieser Stelle hierfür unser Dank stehen soll. Hans Söldenwagner, Taxi 2366 Seit Juli 2006 nimmt Hans Söldenwagner an der Versuchsphase Datenfunk teil. In seiner Mercedes E-Klasse Combi Typ W211 hat er das Equipment der ersten Baureihe, d.h. die große Com-Box und und einen IPAQ vom Typ HP IPAQ HX 2190. Vom ersten Tag an ist Hans Söldenwagner vollauf zufrieden mit der neuen Technik. In den mittlerweile 12 Monaten gab es fast keine Ausfälle. Auch die Benutzerfreundlichkeit ist ausgesprochen gut, die einzelnen Funktionen sind gut verständlich. Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 11
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12 TAXIKURIER Das integrierte Navigationsystem ist vollkommen ausreichend, „als guter Taxi - fahrer braucht man in der Stadt sowieso kein Navi, und wenn man mal nach auswärts kommt, ist dieses System die ideale Lösung, auch im Hinblick auf das Preis- Leistungs-Verhältnis“ . Lediglich könnte manche Schaltfläche etwas größer sein, damit man während der Fahrt nicht danebendrückt bzw. relativ lange vom Verkehr abgelenkt wird. Auf die Frage, was man besser machen könnte, schlägt Hans Söldenwagner vor, die Reaktionszeiten auf die Ein- und Ausbuchungsvorgänge an den Standplätzen zu beschleunigen, denn hier werden gelegentlich Fahrzeuge als „am Stand“ angezeigt, die in Wirklichkeit schon über 10 Minuten weg sind. Positiv bewertet er auch den Effekt, dass sich inzwischen Kollegen für den Datenfunk interessieren, die jahrelang ohne Funk gefahren sind. (TK) BZP-Auftragsscheine Am 2./3. August 2007 findet eine größere Veranstaltung der Firma Nexus Event GmbH statt. Die Veranstalter geben an ihre Gäste Taxi-Fahrschecks aus, die in jedem Falle anzunehmen und über die Hauptkasse abzurechnen sind. Zu Ihrer Information ersehen Sie bitte untenstehendes Muster: Akustischer Anrufmelder für Rufsäulen ab sofort Das lästige Starren auf die Rufsäule hat ein Ende. Ab sofort ist in der Taxi-München eG für nur 25 Euro ein akustischer Anrufmelder erhältlich (12 x 7 cm), der im Taxi ein gongartiges Tonsignal abgibt, wenn die Rufsäule klingelt. Die Reichweite beträgt ca. 30 Meter. Dem Gehupe der Kollegen, wenn man die Säule überhört, ist damit hoffentlich die Grundlage entzogen. Taxi-Golfmasters 2007 Die 10. Taxi-Golfmeisterschaft wurde heuer Anfang Juni in Bad Griesbach gespielt. Bei wunderschönem Wetter konnten die von der Taxi-München eG, dem Versicherungsbüro Crasselt und dem Kfz- Meisterbetrieb Helmut Glas gesponserten Pokale folgende Spieler gewinnen. Bruttosieg: Hans Wiesenberger (ehemals Taxi 208) Nettosieg 1: Rainer Benisch (Taxi 2114) Nettosieg 2: Johann Farbmacher (Taxi 3274) Nettosieg 3: Günther Pahl Sonderpreis letzter Platz: Horst Dremmel Auch im nächsten Jahr findet die gelungene Veranstaltung wieder statt. Die Genossenschaft Aktuelle Mitgliedsveränderungen Beitrittserklärungen: G & E Taxibetriebs GF: Taxi 3439 GmbH Jens Eberhard KOLK Christine Taxi 407 MEX GmbH GF: M. Akgül, Taxi 381 U. San u. a. MISIRACA Savo Taxi 1541 SELIGER Falk Taxi 2729 TÜRKKALESI Suna Taxi 2917 ZEKIC Nikola Taxi 1431 Übertragungen: von: auf: KRISMANN KRISMANN Taxi 187 Siegfried Roland Ausschlüsse: BAUREIS Stephan Register 8629 Taxi 447 DRÖGE-NAGAI Shino Register 9185 Taxi 883 DUESBERG Jochen Register 7813 Taxi 2902 HELLER Martin Register 7179 Taxi 930 HORN Gisela Register 8192 Taxi 1773 LANI Andreas Register 7948 Taxi 2324 Marienplatz nicht entvölkern Taxen, Radler und Busse sollen nach einem Vorschlag von CSU-Stadtrat Richard Quaas vom Marienplatz entfernt werden. Dagegen protestiert Hans Meißner, Chef von Taxi-München eG. Das wäre besonders für Senioren und Gehbehinderte ein Problem, wenn sie ohne Auto und bepackt nach Hause wollten. „Wer verbietet, muss auch anbieten.“ Mit dem Vorschlag vertreibe Quaas Einzelhandelskunden aus der Fußgängerzone. Meißner: „Soll der Marienplatz entvölkert werden wie der Alte Hof, dem ein bisschen Leben gut täte? In ,Guten Stuben‘ muss sich der Bürger wohlfühlen.“ (AZ/29.06.07) Wir trauern um unseren Kollegen Manfred Proksch Taxi 1987 Herr Proksch verstarb am 11. Mai 2007 im Alter von 70 Jahren. Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 12
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13TAXIKURIER Bericht aus dem Aufsichtsrat ist, dass jedes Mitglied selbstverständlich dieser Mitgliedschaft im Landesverband schriftlich widersprechen kann, wenn es die Mitgliedschaft dort auf keinen Fall wünscht. Nach zwei Mammutsitzungen und zusätzlichen Kraftakten befindet sich der Aufsichtsrat im Hinblick auf die Zielsetzung unserer Genossenschaft endlich an der Schwelle zur konstruktiven und kreativen Mitarbeit. Der Aufsichtsrat wird im Dialog mit dem Vorstand die Unternehmensziele der Taxi-München eG ausarbeiten und zukünftige neue Geschäftsfelder definieren und auf Ihre Durchführbarkeit hin prüfen. Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern für das uns entgegengebrachte Vertrauen, denn nur so war es möglich, alle Arbeitsrückstände im Aufsichtsrat aufzu - holen und dazu in einigen Bereichen bereits die in nächster Zukunft anstehenden Aufgaben wie z.B. Einführung Datenfunk, Standplätze oder Gewerbe - politik zu bearbeiten. Mit kollegialen Grüssen Zielinski Reinhard Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, der Sitzungstag am 14.06.2007 war erneut mit 24 Tagesordnungspunkten und 10 Unterpunkten eine Gewalttour und große Herausforderung. Alle Aufsichtsräte gingen mit großem Ehrgeiz und Sachverstand an die Arbeit. Nach knapp drei Stunden waren nicht haltbare Beschlüsse aus dem Zeitraum 24.01. bis 19.04.07 einstimmig aufgehoben, die Änderungen in der Geschäftsordnung für Aufsichtsräte genehmigt und alle Formalitäten abgearbeitet. Zudem wurden die Aufsichtsräte detailliert über Verträge und den gesamten Aufsichtsrat betreffende Korrespondenz informiert. In der gemeinsamen Sitzung mit dem Vorstand standen der Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2006 sowie die bevorstehende ordentliche Generalversammlung am 11.07.2007 im Mittelpunkt der Tagesordnung. Der Geschäfts- und Lagebericht für das Jahr 2006 wurde dem Aufsichtsrat von Herrn Stern, dem Wirtschaftsprüfer des Genossenschaftsverbands, vorgetragen und ausführlich erklärt. Die von den Aufsichtsräten gestellten Fragen, wurden von Herrn Stern präzise beantwortet. So konnten sich alle ein genaues Bild über die erfreuliche Lage machen, in der sich die Taxi-München eG mit dem 31.12.2006 befindet. Diese Momentaufnahme zum 31.12.2006 war für viele neue Aufsichtsratsmitglieder eine sehr positive Überraschung, da auch sie bisher oft nur negative Informationen zur Situation der Taxi-München eG erhalten hatten. Der Aufsichtsrat hatte kein Problem, den Jahresabschluss 2006 festzustellen und Ihnen diesen in der anstehenden Generalversammlung zur Genehmigung vorzulegen. Wir bedanken uns ausdrücklich bei Herrn Stern für seinen engagierten Einsatz und seine hervorragende Arbeit, die er für unsere Genossenschaft bei der Erstellung der Bilanz und des Geschäftsberichtes für 2006 geleistet hat. Bei unserem Vorstand und den Mitarbeitern bedanken wir uns für die erfolgreiche Arbeit in 2006. Die Vorbereitung der Generalversammlung wurde ausführlich diskutiert und die Tagesordnung erstellt. Erfreulich war das Urteil in Sachen Altunkaynak vor dem BGH in Karlsruhe, in dem das Gericht der Taxi-München eG im vollen Umfang das Recht zusprach, Eintrittsgelder wie bisher von Neumitgliedern zu verlangen. Dieses Urteil ist nicht nur für die Taxi-München eG, sondern auch für alle Genossenschaften in der Bundesrepublik Deutschland von Bedeutung. Der Beitritt der Taxi-München eG zum Landesverband wurde vom Aufsichtsrat einstimmig befürwortet. Keinem Mitglied entsteht dadurch eine Einzelbeitragspflicht, vielmehr entrichtet die Taxi- München eG sämtliche Beitragsverpflichtungen. Dieses Vorgehen ist notwendig, da es zu einem erheblichen Kostenvorteil für jeden Einzelnen beim Datenfunk führt. Der Vorstand wird Sie noch ausführlich von der Notwendigkeit dieses Beitritts in den Landesverband und über den daraus für Sie entstehenden Kostenvorteil unterrichten. Ergänzend hinzuzufügen Die Genossenschaft Sonderkonditionen für Taxi-, Bus- und Mietwagen-Unternehmen: Bis zu 34% Rabatt! Alle aktuellen Angebote im Internet unter www.auto-fiegl.de Klicken Sie auf „Angebote für Taxi-, Bus- und Mietwagen-Unternehmen“ Zugangsdaten: Benutzername: Taxibusmietwagen • Kennwort: 7C71aRz40. Telefonische Beratung durch Michael Brunner, 0 91 22/18 03-41 und Michael Pirner, 0 91 22/18 03-38 www.auto-fiegl.de Der günstigeDer günstige Taxi_08_07:Taxi_08_07 19.07.2007 14:05 Uhr Seite 13
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14 TAXIKURIER Der Landesverband Präsidium und Vorstand des BZP in neuer Zusammensetzung Ergebnisse der Mitgliederversammlung des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes e.V. (BZP) am 13. Juni in Frankfurt/M. Die Tatsache, dass die Mitglieder mit sehr großen Erwartungen in die Mitgliederversammlung gekommen sind, um die BZP- Führung personell neu aufzustellen, zeigte sich daran, dass nie in den letzten zwei Jahrzehnten eine derart hohe Beteiligung verzeichnet werden konnte. Nur sehr wenige Organisationen blieben der Veranstaltung, die von Vizepräsident Dieter Zillmann trotz heißer Diskussionen souverän geleitet wurde, fern. Folgende Personen sind am gestrigen Tage in das Präsidium bzw. den Vorstand des BZP gewählt worden: Als Präsident wurde Fred Buchholz ohne Gegenkandidat mit überwältigender Mehrheit gewählt. Seine Kandidatur erhielt nur 6 Gegenstimmen bei rund 530 anwesenden Stimmrechten. Der Bremer, der von der Fachgruppe „Z“ vorgeschlagen wurde, tritt damit die Nachfolge des bisherigen Präsidenten Hans Meißner aus München an, der im April zurückgetreten war. Als Vizepräsident wurde der Göttinger Michael Müller, der sich gegen den Mitbewerber Peter Zander durchsetzen konnte, gewählt. Müller folgt auf dieser Position seinem GVN-Verbandskollegen aus Niedersachsen Hans-Günter Bartels nach, der ebenfalls im April zurückgetreten war. Gegenkandidat Zander verbleibt auf seiner bis 2009 mandatierten Vorstandsposition. Wieder gewählt in den Vorstand wurde einstimmig (ohne Gegenkandidat) Dirk Senkbeil aus Halle/Saale. Weiterhin wurde Dietmar Schmidt als Vertreter der Berliner Taxiinnung im ersten Wahlgang mit der Mehrheit der Stimmen neu in den Vorstand gewählt. Er besetzt damit die durch die Wahl zum Präsidenten frei gewordene Vorstands - position, die Buchholz bisher innehatte. Die nach Satzungslage der Fachgruppe „Z“ zustehende Vorstandsposition, welche bisher von Frau Magdalena Rüßeler aus Düsseldorf ausgefüllt wurde, blieb unbesetzt. Beworben hatte sich der Frankfurter Herwig Kollar, der sich zwar in der vorangegangenen Sitzung der Fachgruppe „Z“ gegen Frau Rüßeler knapp durchsetzen konnte, dann aber in der Mitgliederversammlung nicht die notwendige Mehrheit erhielt. Die Position bleibt zunächst vakant und soll dann bei der nächsten Mitgliederversammlung besetzt werden. Damit ist die neue Führungsmannschaft des BZP wie folgt besetzt: ➜ Präsident Fred Buchholz (45), Vorsitzender des Taxi-Ruf Bremen 14014 sowie des Landesverbandes Bremen – gewählt bis 2009, ➜ Vizepräsident Dieter Zillmann (65), Vorstandsvorsitzender der Taxi Dortmund eG sowie Vorsitzender des Taxi-Verbandes Nordrhein-Westfalen – stand nicht zur Wahl, ist gewählt bis 2008, ➜ Vizepräsident Michael Müller (49), Vorstandsmitglied im Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen – gewählt bis 2011, ➜ Vorstandsmitglied Peter Zander (53), Vorsitzender der Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein – ist gewählt bis 2009, ➜ Vorstandsmitglied Dirk Senkbeil (58), Mitglied im Erweiterten Vorstand des Landesverbandes Personenbeförderungsgewerbe Taxi und Mietwagen Sachsen-Anhalt, Vorstandsvorsitzender der Taxi- und Mietwagengenossenschaft Halle/Saale – gewählt bis 2011, ➜ Vorstandsmitglied Dietmar Schmidt (55), Vorstandsmitglied der Innung des Berliner Taxigewerbes sowie Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsgenossenschaft Berliner Taxibesitzer – gewählt bis 2008. Mit den in Frankfurt getroffenen Entscheidungen hat die Mitgliederversammlung des BZP den Boden dafür bereitet, dass der Verband nach den Problemen in der jüngeren Zeit nun mit der neuen Mannschaft wieder ein leistungsfähiges Spitzengremium für die auf Verband und Gewerbe zukommenden Aufgaben und Problemstellungen hat. Dem neu zusammengesetzten Präsidium und Vorstand viel Erfolg bei seiner wichtigen Arbeit für die Belange des deutschen Taxi- und Mietwagengewerbes! BZP AR.Nr. 26/07 (HM) TÜV SÜD – immer freundlich, schnell und kompetent! Taxifahrer werden bei uns immer gut bedient - schnell, ohne Wartezeit, freundlich und bei einer kostenlosen Tasse Kaffee! TÜV SÜD Service-Center München Ridlerstraße 57 . 80339 München . Telefon 089 5190-3145 Mo-Fr 07.00 - 17.30 Uhr Sa 08.00 - 12.00 Uhr TÜV SÜD Auto Service GmbH www.tuev-sued.de Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 14
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Aus dem All betrachtet ist die Erde weiß und blau. Das kann kein Zufall sein. Freude am Fahren – das steht unverwechselbar für die Faszination BMW. So stellen wir täglich die Leistungsfähigkeit, die Leidenschaft und die Innovationskraft unserer Produkte unter Beweis. Dabei hat die geballte Energie unserer Ingenieure ein besonderes Ziel: die hohen Erwartungen immer wieder zu übertreffen. Zum Beispiel durch den neuen BMW 5er mit $/9'H²EKGPV&[PCOKEU ™, dem intelligenten Energiemanagement unserer neuen Motorengeneration. Der Vorteil: ein deutlich geringerer Spritverbrauch bei gleichzeitig gesteigerter Fahrleistung. Erleben Sie Ihre persönliche Fahrfreude. Bei einer ausführlichen Beratung und Probefahrt mit dem neuen BMW 5er in Ihrer BMW Niederlassung München. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Hauptbetrieb Frankfurter Ring 35 80807 München T elefon 089 / 35 35-16 61 Ansprechpartner: Rainer Vettori BMW Niederlassung München www. bmw-muenchen.de Freude am Fahren BMW Niederlassung München Wegweisend und voller Wertschätzung für Sie. Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 15
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16 TAXIKURIER Diese Frage hört man immer wieder von erfahrenen Kollegen am Taxifunk, wenn schlecht deutsch sprechende Taxifahrer nicht in der Lage sind, einen am Sprechfunk erhaltenen Fahrauftrag auszuführen, sei es, weil sie schon am Funk die Adresse nicht verstehen und wiederholen können, oder sei es, weil nach erfolgter Auftragsannahme das Taxi niemals beim Kunden ankommt und dieser entnervt reklamieren muss. Immer wenn sich derartige Vorfälle bei der Auftragsabwicklung ereignen, schließen viele darauf zurück, dass dieser Kollege mit seinem drastischen sprachlichen Manko doch niemals die Ortskundeprüfung geschafft haben kann. Manche gehen noch weiter und stellen dabei die Prüfung als solche in Frage, weil angeblich diese „allein mit sturem Auswendiglernen zu bestehen wäre, aber keine sprachliche Qualifikation abverlangt würde“ . Um dieser Sache nachzugehen, vereinbarte ein Redakteur des Taxi-Kuriers mit dem verantwortlichen Leiter der Ortskundeprüfung beim TÜV München einen Gesprächstermin, mit der Bitte, zusammen mit einem Kollegen, der seit über 15 Jahren selbst Taxi fährt, unverbindlich an der Prüfung teilnehmen zu dürfen, um die gewonnenen Erkenntnisse dem Leser nahe zu bringen. Am Mittwoch, den 23.05.2007 war es dann soweit. Der Redakteur sowie der teilnehmende Test-Prüfling machten sich auf den Weg in die Ridlerstraße 57 und gingen mit durchaus gemischten Gefühlen an die Sache heran. Beide sind seit vielen Jahren in Besitz des Taxiführerscheins und aufgrund der langjährigen Fahrpraxis durchaus der Meinung, über eine überdurchschnittlich gute Ortskunde zu verfügen. Warten wir ab, was passiert … Prüfungsbeginn 16 Uhr: Wir treffen etwas früher ein, gegen 15.20 Uhr, um einen Eindruck vom Geschehen vor der Prüfung zu gewinnen. Die meisten Prüflinge erscheinen zwischen 15.30 Uhr und 15.45 Uhr. Bereits hier erkennen wir, was später mit Zahlen belegt wird. Unter den 23 angemeldeten Bewerbern, ausnahmslos männlichen Geschlechts, befinden sich sehr viele ausländische Mitbürger. Nach der Prüfung erfahren wir, dass viele Prüflinge mit ausländischen Namen trotzdem die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, der Großteil der jungen Generation der Prüflinge ist türkischer Herkunft, viele davon sind in Deutschland geboren. In den letzten 20 Minuten vor Beginn der Prüfung kann man eine zweigeteilte Stimmung feststellen. Etwa ein Drittel der Menge wirkt ziemlich nervös und angespannt und ist damit beschäftigt, im letzten Moment Schwachpunkte zu erkennen und Kenntnislücken zu füllen, was teils nach hinten losgeht und die Teilnehmer noch unsicherer macht. Der andere, größere Teil wirkt relativ sicher und gelassen. Es ist 15.50 Uhr, die Menge wartet auf die Öffnung des Prüfungsraumes, in diesem Moment erscheint das Team der Prüfer. In den meisten Fällen wird die Prüfung von zwei Prüfern abgehalten, diesmal war der Leiter der Ortskundeprüfung selbst mit von der Partie. Bevor die Prüflinge den Raum betreten dürfen, inspizieren die Prüfer denselbigen. Es wird kontrolliert, ob die Tische richtig stehen, ob keinerlei versteckte unerlaubte Hilfsmittel im Saal deponiert sind, es wird die Sitzordnung so eingerichtet, dass ein größtmöglicher Abstand zwischen zwei Personen besteht, und es wird die Tafel gelöscht. Der Einlass: Zu zweit kontrollieren die Prüfer bei jedem Teilnehmer die Teilnahmekarte und ein Ausweisdokument. Die detaillierte Überprüfung der Personalien erfolgt später am Platz. In einem Fall wird Rück - sprache mit dem Prüfungsleiter gehalten, weil eine Unklarheit mit einem griechischen Reisepass besteht. Der Chef kontrolliert diesen selbst und gibt grünes Licht. Jetzt geht’s los. Jeder erhält seinen Prüfungsbogen. Gemeinsam wird das Deck - blatt mit den persönlichen Daten ausgefüllt. Name, Adresse, die Nummer des Personalausweises und: Die Anzahl der bisherigen Prüfungsversuche. Diese Anzahl ist wichtig, denn Kandidaten, die bereits sehr viele erfolglose Prüfungen absolviert haben, werden eindringlich gebeten, vor dem nächsten Versuch eine entsprechende Lernpause einzulegen. Seit Sommer 2007 ist grundsätzlich nur eine Prüfungsteilnahme pro Monat möglich. Wie hat denn der nur die Ortskundeprüfung geschafft? Titelthema kostenlose Testsoftware 2 Fahrer + 2 Fahrzeuge HALE + CAB ASSISTANT Das günstige und einfache TAXI-Abrechnungssystem ... und Sie wissen was in Ihren Taxen läuft www.hale.de/cey Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 16
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17TAXIKURIER Früher wurden je nach Anzahl der bereits nicht bestandenen Prüfungen „Zwangspausen“ zum Erlernen des Prüfungsstoffes auferlegt. Der Prüfungsleiter erklärt uns, dass es bei dieser früheren Regelung vor allem mit Prüflingen aus dem südosteuropäischen Raum aufgrund deren Mentalität öfters Probleme gab, denn viele fassen es als tiefgreifende, persönliche Beleidigung auf, wenn man ihnen für das Erlernen der Defizite 4 Wochen ansetzt. Nachdem alle das Deckblatt korrekt ausgefüllt haben, beginnt für viele Teilnehmer der bereits schwierigste Teil der Prüfung: Insgesamt 44 Begriffe (Orte und Fahrziele) sind in den Prüfungsbögen nicht eingedruckt. Diese 44 Begriffe werden vom Prüfer in langsamer, lauter und deutlicher Sprache angesagt und dabei einmal wiederholt. Der Prüfling muss diese Begriffe in seinen Bogen selbst eintragen. Während der Ansage der Begriffe herrscht absolute Ruhe im Raum, es werden auch keine Handmeldungen oder Nachfragen zugelassen. Es dauert 23 Minuten, bis der Prüfer mit seiner Ansage am Ende ist. Nun beginnt die Zeit zu laufen. Nach 90 Minuten ist Schluss. Jeder Einzelne hat jetzt noch einmal die Chance, den Prüfer zu sich zu rufen und einen nicht verstandenen Begriff nachzufragen. Das ist dann die dritte Ansage. Mehr ist nicht möglich. Auch hier der nahe Bezug zur Praxis: Ein Fahrgast sagt auch nur einmal wo er hin will, vielleicht ein zweites Mal, aber dann geht er zum nächsten Taxi. Und der Funksprecher wiederholt auch nur einmal. Wir bemerken bereits jetzt, dass es einige Bewerber gibt, deren Scheitern schon jetzt feststeht, weil sie nicht in der Lage sind, die angesagten Aufgaben zu Papier zu bringen, um somit die Aufgabe überhaupt erst mal anzugehen. Die Selektion funktioniert, es mag hart klingen, aber das muss so sein. Es soll Ortskunde nachgewiesen werden, es soll geprüft werden, ob die Ortskunde zum Taxifahren ausreicht. Es soll nicht getestet werden, wie gut der Prüfling das auswendig Gelernte behält. Der Inhalt der Prüfung selbst und auch der Ablauf der Prüfung orientieren sich sehr nah am Geschehen aus der Praxis. Die ersten Aufgaben bestehen darin, in einem Stadtplan ohne Benennungen die angesagten Fahrziele und Straßennamen richtig zuzuordnen. Zuerst nur im Stadtgebiet, dann explizit für die Innenstadt und auf dem dritten Plan dann für das gesamte Pflichtfahrgebiet. Dazwischen ein paar Fragen zur Tarifanwendung und zu den Tarif- und Stadtgrenzen. Bis hierher kann man sich vorbereiten, man weiß was drankommen kann, einen Teil kann man auswendig lernen, aber man muss vor allem die Pläne beherrschen, einen Stadtplan kann man nicht auswendig lernen, man muss sich auskennen, sprich ortskundig sein. Danach geht’s ans Eingemachte: Fünf Fahraufträge sind auf dem kürzesten Weg zu lösen. In nachvollziehbarer Strekkenführung. Pro 250 Meter Umweg 1 Fehlerpunkt. Bei dieser Aufgabe trennt sich die Spreu vom Weizen. Auch hier hilft kein Auswendiglernen. Die Strecken werden jedes Mal neu festgelegt, nur selten wiederholen sich die Aufgaben in diesem Teil. Der Prüfer hatte eingangs jeweils Abfahrtsort und Fahrziel diktiert. Wer hier sprachlich bereits versagt hat, kann die Aufgabe gleich abhaken. Wer sich hier bei den Adressen irrt, und beispielsweise das Marstallmuseum auf den Marstallplatz platziert, hat auch große Probleme, die hier gemachten Fehler woanders wieder gutzumachen. Punkte oder Fehler: Es gibt in der Prüfung keine Punkte, die man erreichen kann, sondern es werden die Fehler gezählt. Es handelt sich um einen gutachtlichen Nachweis, sprich ein Gutachten, das nur die Ergebnisse „Ortskunde nachgewiesen“ oder „Ortskunde leider nicht nachgewiesen“ liefert. Es gibt keine Bewertung, wie „gut“ oder wie „schlecht“ der Teilnehmer abschneidet. Deshalb werden bei der Auswertung auch nur Fehlerpunkte gezählt (Im Gegenzug zu einer herkömmlichen Prüfung, wo man die erreichten Punkte zählt). In der Prüfung geht es weiter mit dem Adressenteil, es werden 37 Adressen abverlangt, ohne Hausnummer. Es sind Adressen, da man jeden Tag im Fahrdienst benötigt: Hotels, Gaststätten, Firmen, Behörden, Friedhöfe, Altenheime und ähnliches. Alles, was man täglich braucht und dann doch nicht weiß … meist endet es mit einer Frage am Rückfragefunk. Man sieht, auch dieser Teil der Prüfung beinhaltet viel Praxisnähe. Dann der letzte Teil der Prüfung: Das Erkennen von Bauwerken, die das Stadtbild prägen, auf Schwarzweiß-Fotos. Aus einem Fundus von ca. 90 Fotos werden jeweils 4 geprüft. Hofbräuhaus, Pinakothek, Hypohochhaus, Olympiaturm sind die einfacheren. Aber auch hier ist Detailwissen gefragt, so ist z.B. der neu erbaute Glaspalast Lachner/Ecke Amortstraße, die Herz-Jesu-Kirche, die nicht nur als Kirche, sondern vor allem aufgrund der architektonischen Meisterleistung und auch der Verwendung als Konzertsaal eine große Rolle spielt, selbst für langjährige Fiaker eine knifflige Aufgabe. Die Aufnahme des Fototeils in die Prüfung hat sich sehr gut bewährt. Nicht, weil man jetzt auch Fotos auswendig lernen muss, sondern weil man gefordert ist, im Rahmen der Prüfungsvorbereitung sich zu den Objekten zu begeben. Learning by doing: Denn im Zuge der Besichtigung der fotografierten Objekte kommt in den Genuss, auch die Verkehrswege von und zu den Adressen zu ergründen, es erschließen sich einem bisher nicht gekannte Zusammenhänge, was auch zur besseren Lösung der Fahrstrecken beiträgt, kurzum, die Anforderungen zur Lösung der Foto- Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin Achtung: Ab 1.7. 07 neue Adresse! 85609 Aschheim · T assilostraße 23 T axi, LKW, Bus, Mietwagen. Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) € 31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre € 81,– Ersatztestverfahren möglich. Telefon 089/370 656 90 Mobil 0172/6 52 38 05 www.fuehrerscheinuntersuchung.de Auf Wunsch auch Sa./So. und Feiertags Ausreichend Parkplätze vorhanden Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 17
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18 TAXIKURIER Aufgabe fördert auch das Verständnis der anderen Aufgabenteile. Viele fragen sich, wer legt eigentlich fest, was in der Prüfung verlangt wird. Dies ist nicht der TÜV. Der TÜV übernimmt nur die praktische Ausführung, er stellt das Prüfpersonal und die Räumlichkeiten. Die Inhalte der Prüfung werden festgelegt und regelmäßig überarbeitet durch Vorschläge und Vorgaben aus der Taxikommission sowie von den Gewerbevertretungen. Damit ist auch stets die nötige Aktualität gewährleistet. Denn das Hauptziel für alle ist, dass sowohl das Taxigewerbe als auch die Kunden mit dem Fahrpersonal und dem Service zufrieden sind. Nach etwa 30 Minuten ist der erste Prüfling soweit, dass er den Bogen abgibt. Die meisten jedoch benötigen die vollen 90 Minuten, manchen reicht selbst diese Zeit nicht aus. Viele verlassen den Prüfungsraum mit einem guten Gefühl, jedoch ändert sich das oft schon draußen am Gang, wenn mit einem Kollegen über die Lösungen diskutiert wird. Man ist sich der Sache so sicher gewesen, und dann stellt man fest, dass 2 der 5 Fahrstrecken falsch sind, weil schon mal Abfahrtsoder Zieladresse nicht stimmen. Es kommt die ernüchternde Erkenntnis, dass man in Kürze wieder hier sitzen wird. Ab 17:30 Uhr findet im Nebenzimmer die Nachbesprechung der Prüfung vom vorletzten Prüfungstag statt. Es wird jedoch nur Einsicht in nichtbestandene Arbeiten gewährt. Hier ist beim anwesenden Prüfungsleiter viel Fingerspitzengefühl gefordert, auch um immer die richtigen Worte zu finden. Wir erleben einen Kandidaten, der bereits 8-mal nicht bestanden hat und seine Arbeit einsehen will. Nicht mal ansatzweise ist bei ihm eine Besserung zu erkennen. Der Prüfungsleiter nimmt auch hier kein Blatt vor den Mund und erklärt dem Bewerber, dass mit seinen momentanen Deutsch-Kenntnissen an ein Bestehen nicht zu denken ist. Über 70 % falsche Antworten. Der Bewerber versucht, auf seine Qualitäten als guter Autofahrer zu verweisen und dass er seit 15 Jahren in München Auto fährt, die Stadt also kennt. Er kann jedoch nicht ein einzigen vollständigen Satz bilden bzw. sprechen, er stottert in Bruchstücken, stammelt manche Begriffe nur vor sich hin. Er sagt, bei den Vorprüfungen in der Taxischule würde er immer sehr gut abschneiden, nur beim TÜV kommen immer Negativergebnisse. Der Prüfungsleiter wiederholt sich, sagt ihm, dass ohne ein Minimum an fließender deutscher Sprache an eine erfolgreiche Prüfung nicht zu denken ist. 18 Uhr, die Prüfung ist beendet: Über die Ergebnisse dieser Prüfung kann man noch nichts sagen, lediglich die beiden Testbögen von uns wurden durchgesehen, einer hat es gut gelöst, der andere hat es nicht geschafft. Mit Adleraugen haben wir den Prüfungsverlauf beobachtet. Es gibt keine Schlupf - löcher, keinen Unterschleif. Wer hier besteht, der kann wirklich was, der kennt sich aus. Montags drauf erhalten wir das Ergebnis: Von den 23 Bewerbern haben 3 die Prüfung bestanden, 18 haben nicht bestanden, bei 2 Bewerbern war die Prüfung noch nicht bewertet. Wie in allen Prüfungsergebnissen, so spiegelt sich auch bei dieser Prüfung der ausführliche mündliche Prüfungsteil wider. Alle 3 bestandenen Prüfungen wurden von Bewerbern mit türkischer Staatsangehörigkeit abgelegt, zumeist in Deutschland geboren, d. h. die mit deutscher Sprache groß geworden sind und hier zur Schule gegangen sind. Man kommt eindeutig zu dem Ergebnis, dass diese Prüfung nur zu schaffen ist, wenn zum einen Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift in ausreichendem Umfang gegeben sind, und zum anderen der Bewerber die Stadt kennt. In der Praxis. Nicht nur auf dem Papier. Die Münchner Ortskundeprüfung ist sehr praxisnah gestaltet und zielt darauf ab, nur einen qualifizierten Taxifahrer ins Rennen zu schicken. Kandidaten, die unsere Stadt nicht kennen oder größere Probleme mit der deutschen Sprache haben, werden hier kein Land sehen. Und das ist auch gut so. Denn das Handwerkszeug für eine qualifizierte Dienstleistung „Taxi“ ist schlicht und einfach Ortskunde und Sprache. (TK) ➜ Das Hotel Prinzregent an der Messe wurde unter die 50 besten inhaber - geführten Firmen Bayerns gewählt ➜ Die Citybank hat ihre größte Filiale Deutschlands im Tal 24 eröffnet. Als erste Zweigstelle hat sie auch samstags geöffnet. ➜ Ramadama in der Fußgängerzone: Vitrinen, Tombola-Stände, Stühle, Blumenkübel, Lampen sollen verschwinden oder ersetzt werden. ➜ Das „Little Oktoberfest“ im Perlacher Forst fällt auch heuer leider aus. Bisher schon 49-mal stattgefunden, hat sich in diesem Jahr, wie auch 2006, kein geeigneter Veranstalter gefunden. ➜ Nachdem nach Quereleien mit dem Vermieter das „Dukatz“ aus dem Literaturhaus am Salvatorplatz ausgezogen ist, firmiert der neue Pächter in den gleichen Räumen unter „Brasserie Oskar Maria“ . ➜ Seit 7. Juli gibt es in der Occamstraße den BergWolf2, die Curry-Wurst-Oase. ➜ Die Monofaktur hat zum 30. Juni ihre Läden dicht gemacht. ➜ Anfang Oktober eröffnet „THE CHARLES“ in der Sophienstraße 28, eine Luxusunterkunft der „Rocco-Forte“-Gruppe. 160 Zimmer inklusive 27 Suiten, Restaurant, 2 Bars, ein Ballsaal, ein SPA und Wellness-Club mit 15 Meter Swimmingpool, Businesscenter bringen kaufkräftiges und taxi-affines Publikum nach München. ➜ Eine Institution Münchens, das Soul City, macht dicht. Nach über 12 Jahren schließt der Dinosaurier des Münchner Nachtlebens, weil ein neuer Mieter angeblich die doppelte Pacht bezahlt. Wie lange? (PR) München Splitter Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 18
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19TAXIKURIER „Kulturstrand“ ist das Zauberwort, welches aus einem Haufen Sand auf der Corneliusbrücke den wohl interessantesten Open-Air-Club in München gezaubert hat. Auch wenn sich in diesem Punkt die Geister scheiden. Am eigentlichen Sinn und der Bedeutung schrammt die Auslegung dieses Begriffes jedenfalls weit vorbei. Inwiefern sich der lateinische Begriff „cultura“ (Bezeichnung der Gesamtheit der menschlichen Leistung, die Pflege von Körper und Geist) mit einem Haufen aufgeschüttetem Mehlsand kombinieren lässt, ist mindestens ebenso zweifelhaft wie der Neologismus eines (warum auch immer so bezeichneten) Moguls, welcher Mitte der 90er die Kultur mit Hallen zusammenwachsen ließ. Aber trotz alledem kann der Trend zum Clubbing unter dem freien Münchner Nachtfirmament nicht verleugnet werden, sobald die 20-Grad-Marke überschritten ist, wollen auch Caipi und Corona im Freien gezischt werden. Und ganz nebenbei bringt dieser Einschlag auch einen Schub fürs Taxigeschäft, kaum ein freier Wagen kommt über die Corneliusbrücke, ohne einen Aufhalter zu erhalten. Doch nicht nur auf der Brücke am Isar - strand tut sich hier was, auch an anderen Locations ist „Freier Blick nach oben“ das Zauberwort. Nur gute hundert Meter weiter am Gärtnerplatz tummeln sich bei warmen Wetter jede Nacht hunderte Junggebliebene mit dem Bivo in der Hand und machen Party. Und auch viele derer Clubs, in denen das ganze Jahr was geht, öffnen im Sommer die Dächer. Hier ein kurzer Überblick, wo „oben Ohne“ angesagt ist und auch fürs Taxi was abfällt: ➜ Barysphär, Tumblingerstraße 36 ➜ Backstage, Friedenheimer Brücke 7 ➜ Optimolwerke: - Drei Türme - Harry Klein - Club 4 ➜ Q-Club, Kultfabrik ➜ Meinburk, Seidlstr. ➜ Stadtstrand, Corneliusbrücke ➜ Volksgarten, Rosenheimerstraße 145 ➜ Disco „The Garden“, Lindwurmstraße 88 ➜ Praterinsel ➜ Nachtgalerie ➜ 8 Seasons ➜ und natürlich im P1 Aber bitte aufgepasst: Auch wenn hier das Geschäft brummt, vor den meisten dieser Locations ist die Bereitstellung nicht erlaubt. (TK) Clubbing unter freiem Himmel Service Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 AUSBILDUNG IM AUGUST 2007 Funkausbildung Termine: 21. und 23. August 2007 14.30–17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00–20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 6/2007: 11.09. – 09.10.2007 Kurs 7/2007: 16.10. – 15.11.2007 Kurs 8/2007: 20.11. – 18.12.2007 Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Foto: www.atelier-tacke.de Taxi_08_07:Taxi_08_07 19.07.2007 14:05 Uhr Seite 19
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Essen auf Rädern Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Foto: www.atelier-tacke.de 20 TAXIKURIER „Im Jahr 520 soll sich ein Swapo hier niedergelassen haben, von dem die Ortsbezeichnung Swapingen statt. 782 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt.“ (Kollege Benedikt Weyerer; „München zu Fuß“) Der Feilitzschplatz verdankt seinen Zweitnamen „Münchner Freiheit“ (seit 1946) der „Freiheitsaktion Bayern“ (FAB), welche dafür sorgte, dass München die Umsetzung der wahnwitzigen Verbrannte-Erde-Befehle (Sprengung aller Brücken und Versorgungseinrichtungen beim Heranrücken der Amis im April 1945) erspart wurde - was die Protagonisten der FAB z. T. buchstäblich Stunden vor der Aufgabe noch mit dem Leben bezahlen mussten. Schwabing, einst Mythos, freilich nicht erst mit den Schwabinger Studenten - krawallen (1962) oder „Citta 2000“ (Leopold/Gisela)! Ein W.I. Uljanow alias Meyer alias Dr. Jordanoff lebte hier 1900 – 1902 in der Kaiser- und Siegfriedstraße, um später als „Lenin“ Weltgeschichte zu schreiben; ein Oskar-Maria Graf rief hier Anfang der zwanziger Jahre die „Sexualdemokratie“ aus; die berühmtesten Maler, Schriftsteller und Schauspieler gaben sich die Klinke in die Hand. Nach dem Krieg, als unserem GRÖFAZ nicht nur die physische, sondern auch die intellektuelle „Ausdünnung“ Deutschlands gelungen war, wurde Schwabing, und gerade unser heutiges Testgebiet rund um den „Feilitzsch“ einfach zum großen Vergnügungsviertel. Livemusikkneipen prägten noch die sechziger und siebziger Jahre, bis mit „Marienkäfer“ (Georgen-/Schraudolphstraße, heute Papasitos) oder „Domicile“ (Leopold 19) schön langsam auch die letzten Etablissements dieser Art aufgeben mussten. Der große Nepp zog ein. Von den berühmten Zeiten Schwabings ist nichts mehr übrig; dafür kann man sich etwas unaufgeregter einiger Ecken z.B. in „Altschwabing“ (zwischen Leopold und Englischem Garten) erfreuen und sich wundern, dass zwischen hochherrschaftlichen Villen noch das ein oder andere winzige Häusl überlebt hat. Und der Nepp hat sich teilweise in andere Viertel verzogen! Feilitzsch, Arthur-Kutscher, Ainmiller, Reitschule - Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste Brotzeitstandl KIOSK – Gunezrainerstraße 12, wochentäglich 8.00 – 20.00 Uhr, Sa. und So. 09.00 – 20.00 Uhr. Wurst- oder Käsesemmel zu 2,00 Euro; ein Paar Wiener mit Semmel 2,20 Euro (mit Kartoffelsalat 2,70 Euro), ein Fleischpflanzerl ebenso 2,20 Euro, bzw. 2,70 Euro; Pizza nach Wahl ab 4,00 Euro. In der Tat ein klassischer Kiosk, gibt es doch neben dem üblichen Imbissangebot noch Obst und frisch gepresste Säfte, Milchprodukte, Süßigkeiten, Kaffee (zum hier Trinken und in der Packung), aber auch Reinigungsmittel, Shampoo, Tabakwaren, Zeitungen und Zeitschriften usw., usw… Ein kleiner Sitzbereich im Freien steht zur Verfügung. Bei dieser Gelegenheit sei erinnert an früher hier besprochene Imbisse, wie z. B. die geniale Stehpizzeria in der Siegesstrasse (ums Eck vom Drugstore) oder das Imbiss-Standl in der Leopold - straße 41, wo man (im positivsten Sinne) meint, die Zeit sei stehen geblieben und der Grund noch nicht so viel wert… Metzgerei WURST-FUCHS – Haimhauser Straße 11, täglich 6.00 – 18.00 Uhr, Sa. 7.00 – 13.00 Uhr Auch hier ergab sich das AHA-Erlebnis wie bei der genannten Bäckerei: Dass es so etwas noch (oder wieder) gibt! Die klassische Verkaufsmetzgerei mit Imbiss, zu dem neben den Klassikern (Leberkässemmel usw.) auch täglich wechselnde Mittags - gerichte jeweils unter 5,00 Euro gehören. Besonders empfehlenswert: Rind- oder Schweinefleisch aus der „Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall“ . Hier wird auf artgerechte Haltung und Fütterung der Tiere geachtet. Das Schnitzelfleisch vom Schwäbisch-Hall’schen Schwein war gerade für 7,90 Euro/kg im Angebot und erwies sich zuhause im Praxistest als quasi „pfannenresistent“ – es erschrak nicht vor dem Kochgerät und zog sich kaum zurück oder, mit anderen Worten: Das Schnitzel, welches man in die nicht zu heiße Pfanne gab, kam nach ein paar Minuten auch fast in der selben Größe wieder heraus, dabei hervorragend in Geschmack und Konsistenz! Bäckerei BUTTERBROT – Feilitzschstraße 31, täglich ab 7.00 Uhr, Sa. 8.00 – 13.00 Uhr Eine sehr nette Alternative zu dem inzwischen überbordenden „Müllerbrot-usw.“- Filialen: Ein kleines Lädchen mit Sitzgelegenheiten innen, viel Holz und warmen Farben. Der Tester war absichtlich „zikkig“ und wollte die in der Auslage gar verlockend angebotene Schnittlauch- Butterbrez’n nicht, sondern einfach nur eine Butterbrez’n. Letztere wurde gar hurtig und dennoch liebevoll produziert, war knusprig und reichlich bebuttert und mit 1,10 Euro auch wahrlich nicht überteuert. Ganze Obstkuchen können für 19,90 Euro bestellt werden; ganze Torten für 29,90 Euro (z. B. Prinzregententorte); der Ser vice ist gut und freundlich, die Atmosphäre angenehm. Wirtshaus ZUR BREZ’N, Leopoldstraße 72, täglich 10.00 – 3.00 Uhr (ohne Ruhetag), Tel. 089/39 00 92 Mit einiger Skepsis geht der Tester in ein sich bayerisch gebendes Lokal im „Epizentrum“ der Leopoldstraße und muss sich einige Meter nach dem Eingang schon entscheiden, in den ersten Stock zu gehen oder aber sich wie bei der Krypta des Petersdoms in eines der unterirdischen Stüberl („Ludwig“ oder „Valentin“) zu begeben. Natürlich warten im Petersdom keine „Stüberl“ auf einen… Die wenigen Plätze im Parterre sind gerade belegt, die vorgenannten Stüberl noch nicht geöffnet (es ist Freitagmittag), also geht man nach oben in den ersten Stock. Sehr viel Holz, meist dunkel gehalten, Wenig bis kein Schnickschnack an den Wänden. Tiefe Decken mit (künstlichen) Rundbögen, die ein Gewölbe andeuten sollen. Es handelt sich aber um ein ganz normales Wohn- und Geschäftshaus. Die Speisekarte erscheint dem Tester ein wenig ungeordnet, ist aber im Prinzip überschaubar. 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Foto: www.atelier tacke.de 21TAXIKURIER München ist die attraktivste Stadt Deutschlands. Tausende von Gästen und Besuchern haben Interesse an sachkundigen Führungen per Taxi durch unsere Stadt. Wir konnten den Kollegen Benedikt Weyerer, einem breiten Publikum durch seine monatlichen Beiträge im TAXIKURIER bekannt, als Moderator für dieses spannende Thema gewinnen. Wissen bedeutet Umsatz. Vertiefen Sie Ihre München-Kompetenz zu Ihrem Nutzen. Optimieren Sie Ihre Dienstleistung. TAXI-MÜNCHEN eG – DIE TUN WAS! Termine der zweiten Staffel: Samstag, 13.10.07, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht Samstag, 20.10.07, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht Samstag, 27.10.07, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht inklusive Test Ort: Schulungsraum TAXI-MÜNCHEN eG, Engelhardstraße 6 Kosten: 145 Euro inklusive: (fiskalisch absetzbar) ➜ Schulungsunterlagen und Informationstexte für die Praxis ➜ Zertifikat Die Absolventen werden im künftigen Datenfunk als „Guides“ registriert und vermittelt. Bis dahin Vermittlung über K1 und dann K4. Anmeldung: Ab sofort bei Frau Choleva, TAXI-MÜNCHEN eG, Telefon (089) 21 61-367 Kapazität: Maximal 15 Teilnehmer MÜNCHEN ER-FAHREN Weiterbildung Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: (0 89) 46 88 55 Die Halbe Hell (Paulaner) kostet 3,30 Euro; das Weißbier 3,50 Euro; eine „Halbe“ Zitronenlimo 3,10 Euro und das haus - eigene Tafelwasser (0,5 l) 2,60 Euro. Unter der Woche gibt es täglich von 11.00 – 16.00 Uhr „Mittags-Schmankerl“ zu je 6,50 Euro, wie z.B. „Viktoriabarschfilet mit Sauce Remoulade und lauwarmem Kartoffel-Gurkensalat“ sowie einem „Minidessert“ . Das Ganze ist für 7,90 Euro auch incl. 0,3 l Apfelschorle zu haben. Weitere Kombinationsmöglichkeiten. In der regulären Karte geht’s los mit der Brez’n mit Schmalzfleisch oder mit Obazd’n zu je 1,80 Euro; Suppen 3,80 Euro bis 7,40 Euro (Gulaschsuppentopf mit Hausbrot). Die Brotzeiten reichen vom Leberkäs’ mit Ei und Kartoffel-Gurkensalat (6,90 Euro) zum höchst umfang - reichen „Wirtshaus-Brettl“ (8,90 Euro). Wer richtig zulangen will, kann um 16,80 Euro das Hirschkalbsteak erwerben, in Kürbiskernkruste gebraten, auf Preiselbeerjus, mit Blaukrautsalat und Brandteig-Pfefferkrapfen. Aber auch das Wiener Schnitzel (vom Milchkalb 14,90 Euro) oder die halbe Hofente mit Zubehör (14,90 Euro) sind feilgeboten. Der Schweinsbraten mit Dunkelbiersoße und Kartoffelknödel (8,90 Euro) war qualitativ und quantitativ sehr gut; das Fleisch war außerordentlich durchwachsen, die Knödel keine „Wasserleiche“, die Sauce ausreichend bemessen. Der Service war aufmerksam und freundlich, wie sich überhaupt beim Tester ein wohliges Gefühl breitmachte, hier vielleicht gar nicht mitten in Schwabing zu sein… Als Fazit ist festzuhalten, dass die Preise – gemessen am gnadenlos teuren Standort (Mietpreise) – durchaus human sind und die Qualität sich sehen lassen darf. Es handelt sich hier offensichtlich um keine Touristen-Verarsche, sondern um ein Lokal, in das man sogar als Einheimischer getrost einkehren darf. (MS) In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie: ➜ Stachus, Kaufhof, Deutsches Theater, Sonnen/Rieger, Bayer/Schützen, Luitpold ➜ Rosenheimer, Keller, Ismaninger/ Langer ➜ Rotkreuz, Maillinger, Arnulf/Mercedes +DOOR7D[LIDKUHU ')'014.#)''74'5#:+5%*'+05 '4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66 70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+ (XURSDVJU|WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK ,00(5 0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ g +0.#55814$'*#.6'0g ER- TAX Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung Frankfurter Ring 97 / Ecke Ingolstädter Straße 80807 München – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. T e l e f o n 0 8 9/3 07 48 04 7 Mobil 01 77 / 2 70 32 70Kundendienst Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 21
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22 TAXIKURIER Fotos: www atelier-tacke de Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstr. 6 im 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 14. August 2007! Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER Suche 1 Taxi-Konzession-München! Telefon: 0163 / 1 85 18 52 oder 0163 / 1 85 18 51 Kleinanzeige Eine ganz normale Auftragsvermittlung Ein Fahrer bekommt einen Besorgungsauftrag und erhält aber keine weitergehenden Informationen auf Kanal 1, da der Auftrag zu umfangreich ist. Er wird gebeten, sich auf Kanal 4 zu melden, um die noch fehlenden Daten zu erhalten. Der Fahrer (hier fiktiv Taxi 4711) meldet sich also auf Kanal 4. 4711: „Zentrale von 4711“ Zentrale: „4711, bitte“ Fahrer: „Ich möchte bitte die weiteren Daten für meinen Auftrag“ Zentrale: „4711 - fahren Sie bitte zuerst in die Schleißheimer 33, holen die Ware für Meier und melden sich dann bitte wieder bei mir“ Währenddessen meldet sich eine anderer Fahrer (fiktiv Taxi 4712), der den Funkverkehr nicht beachtet und immer wieder dazwischen ruft, da er einen Fahrpreis melden will. 4712: „Zentrale – mein Fahrpreis ist 39,90“ Zentrale: „4711 – könnten sie bitte wiederholen“ 4712: „Zentrale – mein Fahrpreis ist 39,90“ Zentrale: „4712 – hören Sie bitte zu! Lassen Sie mich bitte mit 4711 fertig sprechen, dann rufe ich Sie wieder“ 4711: „Zentrale – ich habe Sie verstanden – Meier, Schleißheimer …“ 4711 kann leider nicht fertig sprechen, da er wieder von 4712 unterbrochen wird, was aber in diesem Fall von der Zentrale nicht mehr bemerkt wurde, da 4711 fast fertig war. 4712: „Zentrale – mein Fahrpreis ist 39,90“ Etwa 10 Minuten später meldet sich 4711 wieder bei der Zentrale auf Kanal 4. 4711: „Zentrale von 4711“ Zentrale: „4711, bitte“ 4711: „In der Schleißheimer 99 gibt es keinen Meier“ Zentrale: „Wieso 99, Sie hatten 33 bekommen“ 4711: „Ich habe aber 99 wiederholt und Sie hatten nichts mehr gesagt“ Zentrale: „Dann wurden Sie offensichtlich wieder von dem Kollegen vorhin unterbrochen, der immer wieder seinen Fahrpreis melden wollte.“ 4711: „Ach, dann habe ich es mit dem Fahrpreis verwechselt!“ (NL) Kurioses aus der Zentrale Mit Ballnath GmbH Versicherungen Bestens versichertBestens versichert Über 30 Jahre Erfahrung im TaxigewerbeÜber 30 Jahre Erfahrung im Taxigewerbe Ballnath GmbH Versicherungen Brudermühlstr. 48a 81371 München info@taxi-versicherung.de www.taxi-versicherung.de Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 Taxi-KFZ-Versicherung jährlich ab 694,78 € (ohne Selbstbeteiligung) Taxi-KFZ-Versicherung jährlich ab 543,21 € (mit 1.000 Euro Selbstbeteiligung) Taxi-Rechtsschutz pro Fahrzeug jährlich ab 148,75 € Betriebshaftpflicht pro Fahrzeug jährlich ab 30,78 € Taxi-Unfallversicherung jährlich ab 116,23 € Privathaftpflicht jährlich ab 48,17 € TOP-KonditionenTOP-Konditionen Gerne erstellen wir Ihnen ein persönliches Angebot. Komfort-LeistungenKomfort-Leistungen Rabattretter (einen Unfall ohne Rückstufung) Bis 20% Schadenfreiheitsrabatt Rabatt für Alleinfahrer kostenloser Krankenversicherungsvergleich Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 22
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23TAXIKURIER Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Dako Relic, Taxi 156 Am Nachmittag des 29. Juni stieg eine 66-jährige Dame am Sendlinger-Tor-Platz in’s Taxi des Unternehmers Relic. Sie wollte in die Milbertshofener Straße gefahren werden. Was Kollege Dako Relic nicht wissen konnte, die Dame leidet seit über einem Jahr an der tückischen Alzheimer Krankheit. Wie sich später herausstellte, fährt sie öfter Taxi, kauft häufig unkontrolliert ein, kennt dann oft ihr Fahrziel nicht und ist massiv auf fremde Hilfe angewiesen. In diesem Fall kannte sie ihr Wohnhaus, jedoch ihren Eingang nicht mehr. Durch die Unterstützung des Taxlers gelang es, die Dame ihrer Wohnung zuzuordnen, den Fahrpreis in Höhe von 17 Euro jedoch konnte die Dame nicht bezahlen. Wie es der (glückliche) Zufall wollte, wohnt in diesem Haus auch Wolfgang Huber, Taxi-Verkäufer der Firma Häusler in der Landsberger Straße, der uns zu diesem Fall informierte und schon manch ähnliche Taxi-Situation mit dieser Dame regelte. Er gab dem Taxler seine Karte, bat ihn, in den nächsten Tagen in seinem Büro vorbei zu kommen, mit dem Versprechen, dann alles zu begleichen. Daco Relic – und dafür die Rose des Monats – reagierte äußerst verständnisvoll und besonnen, besuchte Herrn Huber in der darauffolgenden Woche und erhielt den Betrag von der Dame über Herrn Huber. (PR) Rose des Monats Fotos: www.atelier-tacke.de Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit - genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Ilhan Berk, Nachtfahrer des Taxis 13 Am bedächtigen Abend des 13. Juni um 21.29 Uhr wurde der Funkverkehr auf Kanal 1 von Taxi 13 mit einem aufgeregten „Dringend“-Ruf alarmiert. Die Funksprecherin fragte sofort nach, um was es ginge. „Ich stehe hier vor dem Tiffany (!!!), die wollen mir keine Provision zahlen und haben mich angegriffen“ . Die Funkerin tat das einzig Richtige und forderte den offensichtlichen Vollprofi auf, zu Kanal 3 zu wechseln, was mit ihm wohl ganz Taxi-München machte. Als erstes klärte sie ihn auf, dass es das Tiffany seit zwei Jahren nicht mehr gebe, dann verpflichtete sie ihn zum Funkunterricht und fragte ihn nochmals, warum er „Dringend“ artikulierte. Er wiederholte sein schwachsinniges Argument und behauptete, tätlich angegriffen worden zu sein. Unsere Recherchen bei der Geschäftsführung des taxifreundlichen Club Paschas ergaben, dass Ilhan Berk tatsächlich Gäste in den Club gefahren hat, die namentlich bekannt waren. Er bestand auf eine Provision pro Fahrgast, ansonsten würde er den Club nicht verlassen. Üblicherweise erhalten Taxifahrer im Pascha in solchen Fällen ein kleines Geschenk. Unser Kollege, der mit solch einem Verhalten eine ganze Branche in Verruf bringt, beschimpfte das Personal des Paschas aufs Übelste und wurde vor die Lokalität geführt. Bei der eintreffenden Streife gab Herr Berk an, dass er zu Boden gestoßen wurde. Die Beamten nahmen dies jedoch nicht zu Protokoll, da durch den Dauerregen, der zu dieser Zeit herrschte, die Kleidung keine nassen Spuren aufwies. Ob der Funkunterricht bei diesem Kollegen etwas bewirkt, darf in Frage gestellt werden. (PR) Zitrone des Monats Ohne Worte Jeder Unternehmer aus unserer Branche kennt die Summe der Beiträge und Kosten, die sich durch Verbände und Mitgliedschaften jeglicher Coleur übers Jahr ansammeln und summieren. Manches ist notwendig, vieles sinnvoll, einiges überflüssig. Dann gibt es aber noch die Zwangs- Mitgliedschaften.Jeder Gewerbebetrieb in München und Oberbayern hat einen Beitrag an die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern abzuführen. Derzeit beträgt der Grundbeitrag 46,02 Euro pro Jahr zusätzlich einer Umlage gemäß des Betriebsergebnisses. Viele Taxiunternehmer mögen sich fragen, was sie für diese Beiträge bisher erhalten haben. Fairerweise sei hier erwähnt, dass die IHK die Taxi-München eG bisher immer bei Tarifanpassungen, Zulassungen etc. unterstützt hat. Umso erschütterter sind wir über einen Artikel in der Zeitschrift „IHK-Wirtschaft“, Ausgabe 2/07, in dem berichtet wird, dass Taxifahrten zum Flughafen zu teuer sind und eine Website empfohlen wird, auf der Dienstleister Fahrten zum Airport unter dem Taxitarif anbieten. Dies ist ein Faustschlag ins Gesicht von 1.900 Münchner Taxiunternehmern und Zwangsmitgliedern und schreit nach einer Erklärung der IHK. So kann man sich nicht mit seinen Mitgliedern umspringen, auch wenn man sich nicht um die Beiträge und den Bestand kümmern muss. IHK-Methoden 3093 Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 23
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24 TAXIKURIER Taxlers Erlebnisse Mit Schirm, Charme und Melone … Es war an einem heißen Sommernachmittag am Bahnhof-Süd-Stand, noch zu D-Mark-Zeiten, als der Taxiunternehmer Haller Fonse’ gerade den Standplatz an - fahren wollte. Es herrschte reges Treiben, offenbar war kurz zuvor ein Fernzug angekommen, weil sehr viele Fahrgäste um die Taxis kämpften. In diesem Moment kam ein elegant gekleideter junger Herr aus der Goethestraße auf Fonse’ zu und fragte, ob er beim Hotel Maritim seinen Vater abholen könnte, weil es diesem „nicht gut gehe“ . Selbstverständlich erklärte er sich bereit und fuhr mit dem Herrn hinüber zum Hotel Maritim, wo ein ebenfalls gut gekleideter, etwa 80-jähriger Herr in feinem Zwirn mit Stock und Hut an der Hausmauer lehnte. Der Junior stieg aus, ebenso Haller Fonse’, um dem Fahrgast ins Taxi zu helfen. Bis er jedoch auf der anderen Seite war, saß der Fahrgast, festgekrallt an seinem Spazierstock, schon im Taxi, der Junior teilte ihm schnell die Zieladresse, nämlich die Stilfser-Joch-Straße, mit – und weg war er. Also begann die Fahrt, es war, wie eingangs erwähnt, ein heißer Sommernachmittag und der vorbildliche Taxifahrer schloss alle Fenster und nahm die Klimaanlage in Betrieb. Nach mehreren hundert Metern, kurz nach Überqueren des Beethoven-Platzes, machte sich ein stechender und eindeutig zuzuordnender Geruch im Taxi breit. Auf die Frage an den Fahrgast, ob er denn in die Hose geschi… habe, antwortete dieser: „Logisch. Wussten Sie das denn nicht? Ich hab mich schon gefragt, warum Sie mir denn keine Decke auf dem Sitz untergelegt haben …“ Fonse’ Haller informierte daraufhin in aller korrekter Form den Fahrgast, dass ab sofort nicht die kürzeste, sondern die schnellste Strecke gefahren werde, denn unter diesen Umständen zähle jede Minute ... Bei Ankunft in der Stilfser-Joch-Straße sprang der Fahrgast trotz seines hohen Alters wie ein junger Watussi- Krieger aus dem Auto und rannte in rekordverdächtiger Zeit ins Haus. Seine Frau, die zu diesem Zeitpunkt Gartenarbeiten erledigte, war mit der spontanen Situation schier überfordert und fragte, was denn los ist, worauf er sehr diplomatisch konterte: Der Weg ist der Gleiche, nur der Name ist kürzer geworden. Buchen mit Best-Preis-Garantie auf Accor Reservation Services: +49 (0) 69 - 95 30 75 95 Sofi tel Munich Bayerpost Bayerstr.12 80335 München Tel.: +49 (0) 89 59948-0 h5413@accor.com Novotel München City Hochstr.11 81669 München Tel.: +49 (0) 89 661070 h3280@accor.com Novotel München Messe Willy-Brandt-Platz 1 81829 München Tel.: +49 (0) 89 99400-0 h5563@accor.com Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 24
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25TAXIKURIER „Können Sie mir vielleicht eine günstige Hunde-Pension empfehlen?“ Alain Kretschmer aus Ottobrunn-Riemerling hat aus den vielen Einsendungen mit seinem Text den wohl witzigsten Beitrag geliefert und den Getränkegutschein im Wert von 100 Euro für das NEW YORK Tabledance gewonnen. Herzlichen Glückwunsch und viel Vergnügen! And the winner is … „Mama, mir ist was passiert – zahl’ Du den Taxler!“ Die Dame erkundigte sich nach der Höhe des Fahrpreises und erhielt vom Haller Fonse’ die Auskunft: 20 DM für die Fahrt – und 200 DM für die Sitzreinigung und Verdienstausfall. In diesem Augenblick öffnete sich das Toilettenfenster und ein sichtlich entspannter Fahrgast schaute heraus und schrie: „Mama, gib ihm 300 … die hat er verdient!“ So ging es zur nächsten Tankstelle, mit Gummihandschuhen und Desinfektionsmittel den Kunstledersitz (Gott sei Dank war es Kunstleder) gereinigt und wieder zurück zum Bahnhof Süd. (TK) Bilderwitz aus der Juni-Ausgabe: Foto: www.atelier-tacke.de Ein Mitarbeiter des KVR/Straßen - verkehr (Abteilung Taxistandplätze) wird gefragt, warum er einen faulen Apfel isst. Meint dieser: „Als ich angefangen habe, war er noch gut …“ Witz des Monats “Cash oder Cards - bei mir entscheidet der Kunde wie er zahlt.” Wellcom GmbH elektronische Zahlungssysteme, Tel.: 0 89 / 748 34 160 Fax: 0 89 / 748 34 260, e-Mail: contact@wellcom.de • spezielle Taxi-Software • mehr Umsatz • höhere Flexibilität • mehr Sicherheit Nutzen Sie die Vorteile eines bargeldlosen international üblichen Zahlungsverkehrs mit innovativen, mobilen Terminals. Tausende von Taxiunternehmen und fast alle großen Mietwagenverleiher vertrauen bereits auf uns – den Marktführer. Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 25
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26 TAXIKURIER Was der TAXIKURIER schon mehrfach und kürzlich in der Juni-Ausgabe in der Titelgeschichte behauptete, war am 25. Juni in der Münchner tz ausführlich zu lesen: Schön, schöner München: Was für uns schon lange klar war, hat jetzt ein Londoner (!) Lifestyle-Magazin bestätigt: In der bayerischen Landeshauptstadt lebt es sich einfach am besten. Damit stellt München sogar Metropolen wie Tokio, Paris und Singapur in den Schatten! „München hat eine exzellente Infrastruktur, eine niedrige Kriminalitätsrate und eine hervorragende Wohnqualität“, lobt das Monocle Magazine. Die Metropolen dieser Erde wurden auf elf Kriterien hin untersucht. Dazu gehören unter anderem ein internationaler, gut ausgebauter Flughafen, eine hohe Qualität im Bildungsund Gesundheitssystem und ein hoher Standard im öffentlichen Nahverkehr. München konnte da am meisten punkten. Das Leben hier sei zwar nicht billig, dafür arbeite der Münchner aber auch viel und hart, so der Monocle. Mit Erfolg: Nicht umsonst hat München eine rasant wachsende Wirtschaft und die niedrigste Arbeitslosenquote in Deutschland! Überzeugen konnte auch das einmalige Freizeit- und Kulturangebot in München und dem Umland. Mit 1679 Sonnenstunden im Jahr und den netten Straßencafés kommt auch in Bayern schon fast italienisches Flair auf. Der Monocle: „In München gibt es dieses allgemeine Gefühl der Gemütlichkeit.“ Eine gelungene Mischung aus südlicher Urlaubsstimmung und traditioneller bayerischer Tüchtigkeit – München ist einmalig! Kritik kommt von den Experten allerdings auch: Die Öffnungszeiten im Einzelhandel sollten flexibler sein und der Hauptbahnhof größer werden. Übrigens: Neben München hat es als einzige deutsche Stadt Hamburg in die Top 20 der schönsten Städte der Welt geschafft. Die Konkurrenz aus dem hohen Norden landete allerdings „nur“ auf Platz 18. Tolerant, sicher und modern … Diese Fakten machen München nach Meinung des Londoner Monocle Magazine zur schönsten Großstadt der Welt: ➜ Der öffentliche Nahverkehr ist vorbildlich: Busse, Bahnen und Trams sind sauber, gut beleuchtet und (meist) pünktlich. ➜ Der Münchner Flughafen ist einer der besten in Europa. Jede Woche gehen hier 5876 Passagierflüge zu 228 Zielen weltweit! ➜ München gilt als eine der sichersten Städte weltweit: 2006 wurden hier 1340 Wohnungseinbrüche verübt – in Hamburg waren es 4.733! München Darum ist München die schönste Stadt der Welt! ➜ Bildung wird in München großgeschrieben: Hier gibt es angesehene Schulen und renommierte Unis wie die Ludwig-Maximilians-Universität. ➜ Die medizinische Versorgung ist top: München hat 87 Kliniken, darunter das berühmte Deutsche Herzzentrum. ➜ Wohlfühl-Klima: Jährlich scheint in München 1679 Stunden die Sonne, die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen –5,1 Grad im Januar und 22,8 Grad im Juli. ➜ Moderne Technik: An insgesamt 500 öffentlichen Hotspots kann in München kabellos im Internet gesurft werden. ➜ München gilt als tolerant und liberal: Hier leben Menschen verschiedenster Kulturen und Nationalitäten friedlich miteinander, im Glockenbachviertel trifft man auch viele Schwule und Lesben. ➜ Super-Öffnungszeiten: Viele Bars und Clubs haben bis 3 Uhr morgens oder länger geöffnet. Die Läden in der Innenstadt schließen dagegen schon um 20 Uhr. ➜ München ist Medienhochburg: Hier sitzen die größten öffentlichen und privaten Fernsehsender, außerdem überregionale Zeitungsredaktionen. Fotos: www.atelier-tacke.de Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 26
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27TAXIKURIER Pausenfüller Andere Länder, andere Strafen! Verkehrssünden im Ausland können sehr teuer kommen … Das kosten Verkehrssünden im Ausland: Die Ferienzeit ist die schönste Zeit. Nur nicht, wenn man mit dem Auto im Ausland unterwegs ist. Denn da gilt es während der Fahrt höllisch aufzupassen. Sonst ist die Urlaubskasse schnell geplündert – fast alle europäischen Staaten haben rechtzeitig zur großen Reisewelle die Strafen für Verkehrssünden zum Teil drastisch angehoben. Und in der Regel wird gleich vor Ort und Stelle abkassiert. Alkohol am Steuer Promillegrenze 20 km/h zu schnell Rotlichtverstoß Überholverbot Parkverbot Belgien ab 140 0,5 ab 100 ab 150 ab 150 ab 50 Bosnien-Herzigowina ab 150 0,5 ab 15 ab 150 ab 150 20 Bulgarien ab 200 0,5 ab 20 ab 30 ab 40 ab 40 Dänemark bis 1 MV 0,5 70 bis 270 135 bis 200 140 70 Estland bis 1.150 0,2 bis 35 ab 15 ab 15 bis 70 Finnland ab 15 TS 0,5 ab 115 ab 8 TS ab 5 TS 10 bis 40 Frankreich ab 750 0,5 ab 90 ab 90 ab 90 ab 10 Griechenland ab 80 0,5 ab 35 165 bis 355 35 bis 65 Großbritannien bis 7.350 0,8 ab 75 ab 130 ab 130 ab 30 Irland ab 1.270 0,8 ab 80 ab 80 ab 80 ab 80 Island bis 1.200 0,5 ab 110 170 ab 120 ab 15 Italien ab 280 0,5 ab 150 ab 150 ab 75 ab 35 Kroatien ab 70 0,0 ab 40 140 ab 40 ab 40 Lettland ab 140 0,5 ab 30 ab 20 ab 20 ab 10 Litauen ab 290 0,4 ab 10 ab 15 ab 15 ab 15 Luxemburg bis 1.250 0,8 50 bis 145 145 145 ab 25 Malta ab 480 0,8 ab 25 ab 25 bis 60 ab 25 Mazedonien ab 70 0,5 35 ab 70 ab 70 ab 25 Niederlande ab 220 0,5 ab 80 130 130 ab 50 Norwegen ab 620 0,2 ab 395 640 640 90 Österreich 220 0,5 20 bis 55 70 bis 145 70 bis 145 ab 10 Polen bis 1.300 0,2 ab 15 ab 65 ab 65 ab 25 Portugal ab 250 0,5 ab 60 ab 100 ab 120 ab 30 Rumänien ab 100 0,0 ab 70 ab 45 ab 70 ab 30 Schweden ab 30 TS 0,2 ab 260 ab 130 ab 100 ab 40 Schweiz ab 370 0,5 ab 110 150 ab 150 ab 25 Serbien-Montenegro ab 65 0,5 ab 25 ab 65 ab 25 25 Slowakei bis 295 0,0 ab 30 bis 200 bis 200 ab 10 Slowenien ab 125 0,5 ab 40 250 170 ab 40 Spanien ab 300 0,5 90 bis 300 90 bis 300 90 bis 300 bis 90 Tschechien ab 890 0,0 ab 35 ab 35 ab 35 50 bis 90 Türkei ab 150 0,5 ab 60 60 ab 60 30 Ungarn bis 400 0,0 bis 240 bis 80 bis 80 ab 10 Zypern bis 1.740 0,5 ab 35 ab 85 ab 25 ab 25 Zum Vergleich: Deutschland ab 250 0,5 bis 35 50 bis 200 30 bis 125 5 bis 50 TS = Tagessatz (Strafberechnung nach Monatsverdienst), Angaben ohne Gewähr, Beträge in Euro (gerundet) Ähnliche Strafen wie für Alkohol werden in vielen Ländern für „Drogen am Steuer“ verhängt. Außerdem Führerscheinmaßnahmen und in schweren Fällen unter Umständen Freiheitsstrafen. MV = Nettomonatsverdienst. Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 27
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28 TAXIKURIER Insbesondere ältere Menschen sind in ihrer Mobilität oftmals stark eingeschränkt. Sei es, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen, weil Reaktion und Sehvermögen dies nicht mehr zulassen, oder weil der Bewegungsapparat nicht mehr seinen Zweck erfüllt und der Mensch auf ein Fahrzeug angewiesen ist. Oftmals ist die einzige Lösung das Taxi. Ob für den Weg zum Bahnhof, ins Krankenhaus oder zum Arzt, aber auch für die täglichen Einkäufe und Besorgungen ist für ältere Menschen das Taxi die einzige Alternative, um diese Strecken bewältigen zu können. Obwohl das Fahrtenaufkommen mit Senioren gerade tagsüber einen beträchtlichen Anteil zum Umsatz beisteuert, war dieser Typ von Fahrgast bei vielen Fiakern unbeliebt. Diese „vielen Fiaker“ sind vorwiegend daran erkennbar, dass sie ein gestörtes Verhältnis zur Umsetzung des Begriffes „Dienstleistung“ haben. Eigenschaften wie freundlich, hilfsbereit oder geduldig sind bei dieser Spezies von Floßlenkern nicht vorhanden. Aus diesem Grunde wurde im Jahr 2002 bei der Taxi-München eG das Leistungsmerkmal „Senioren-Taxi“ mit in die Liste der Kundenwünsche aufgenommen. Die an diesem Projekt teilnehmenden Taxifahrer erklärten sich bereit, besonderes Augenmerk auf den korrekten Umgang mit älteren Menschen zu legen. Das „Senioren-Taxi“ lief sehr gut an. Leider ist dieses Projekt im Sand verlaufen, da mittlerweile alle Münchner Taxen als Seniorentaxi vermittelt werden. Titelthema Senioren– Hier geht ohne unsere Hilfe nichts! Foto: www.atelier-tacke.de Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Feichthofstr. 171 · 81247 München Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2 Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum Dr. Hingerle GBR (seit 1979) Alle Untersuchungen für Ersterwerb od. Verlängerung des Führerscheins für Taxi, Mietwagen und Omnibus zu besonders kostengünstigen, fairen u. freundl. Bedingungen. Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen. Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“ Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.) info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366 85551 Kirchheim Fax: 9030224 Taxi_08_07:Taxi_08_07 19.07.2007 14:05 Uhr Seite 28
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29TAXIKURIER Es wird nur mehr nach besonderen Vorfällen das ein oder andere Taxi für „Senioren-Taxi“-Bestellungen gesperrt. Eine Überprüfung der Voraussetzungen und eine Einweisung in die gesetzten Anforderungen gibt es leider nicht mehr. München hat zwar ein sehr gutes öffentliches Verkehrsnetz, jedoch ist für viele ältere Menschen der Weg zur nächsten Haltestelle zu weit. Oftmals sind es auch überfüllte Verkehrsmittel, in denen der Senior keinen sicheren Halt findet, weshalb man lieber aufs Taxi umsteigt und bequem, sicher und fachkundig chauffiert wird. Insbesondere Senioren mit Gehbehinderung, egal ob auf den Rollstuhl oder den Gehwagen angewiesen, können sich ein Leben ohne Taxi nicht mehr vorstellen. Für viele davon ist der Taxifahrer das lebensnotwendige Bindeglied zur Umwelt. Darum gibt es eine große Zahl an älteren Menschen, die ihren festen Taxifahrer haben. Dieser kennt deren Wünsche und Probleme, erledigt auch Besorgungen, holt sie an der Wohnungstür ab und bringt sie auch dorthin wieder zurück. Kleine Gefälligkeiten verstehen sich von selbst, wie z.B. einen Brief einwerfen. Basis dieser Plattform ist Vertrauen. Vertrauen ins Gewerbe, Vertrauen in den einzelnen Fahrer. Vertrauen, wenn man den Taxifahrer mit an den Bankschalter nimmt, wenn man ihm den Wohnungsschlüssel aushändigt, und wenn man ihn bittet, beim Schriftverkehr behilflich zu sein. Viele Taxifahrten mit Senioren spielen sich hauptsächlich rund um den Wohnort des Fahrgastes ab, eher selten sind weite Fahrten an der Tagesordnung. Doch gerade diese Fahrten sind für das Taxigewerbe enorm wichtig: Rund 35% unseres Umsatzes entsteht aus „Kurzfahrten“, d.h. Fahrten unter 8 Euro. Subtrahiert man einfach 35% von unserem Umsatz, dann weiß man sehr schnell, was ohne Kurzstrecken noch übrig bleibt. Anforderungen an ein Senioren-Taxi: Das Fahrpersonal ist kundenfreundlich und sehr hilfsbereit. Im Besonderen muss es folgende Kriterien erfüllen: ➜ Das Taxi steht rechtzeitig zum Bestelltermin dem Fahrgast zur Verfügung. ➜ Der Fahrer bietet unaufgefordert seine Dienstleistung an. ➜ Der Fahrer nimmt dem Kunden das Gepäck ab, verstaut es sicher im Kofferraum und lädt es am Ziel wieder aus. ➜ Der Fahrer holt die älteren und hilfebedürftigen Fahrgäste von der Haustür oder z.B. aus der Arztpraxis ab; bei Regen mit Schirm. ➜ Dem Fahrgast wird beim Ein- und Aussteigen die Wagentür offen gehalten. ➜ Älteren Herrschaften wird immer angeboten, sie bis zur Haustüre zu bringen. ➜ Das Auftreten des Fahrpersonals darf keinen Anlass für Beschwerden oder Reklamationen geben. Die Umgangssprache des Fahrpersonals ist gutes Deutsch, gerade ältere Fahrgäste haben oft Probleme mit dem Gehör. (TK) Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 29
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30 TAXIKURIER Schrottis Fiaker-ABC O Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „O“ Obacht – Das bayerische Wort für Vorsicht gilt für uns im Dienst mehrfach: natürlich hat man vor manchen Fahrgästen auf der Hut zu sein, wobei es sich gerade in wirklich schlimmen Fällen offensichtlich nie vorher abgezeichnet hat, dass es im Laufe der Fahrt zu einem Überfall, gar mit schweren Verletzungen des Fiakers kommen würde. Aber wir haben auch Verantwortung gegenüber unseren Fahrgästen sowie „Dritten“, die wiederum durch unsere Kunden gefährdet sein könnten. So kann ein beherzt intoniertes „Obacht“ Schlimmeres verhüten helfen, wenn sich der Fahrgast nach dem Zahlen anschickt, die Beifahrertüre aufzureißen, obwohl am parallel verlaufenden Radlweg einer unserer zweirädrigen Freunde daherkommt. Und schließlich wären die Zentralisten überaus froh, wenn die Gäste auf ihr Zeug mehr Obacht geben würden; gerade nachts, wenn auf den Beifahrersitzen durchschnittlich 2 Promille herumschunkeln, geht so mancher Gegenstand verloren, wobei dies zu 90 % Handys sind. Es gibt aber auch Ausnahmen, wie die Verlustmeldung „… blieb ein Zahn - ersatz auf dem Rücksitz“ (Nacht vom 3. auf 4.7.) beweist. War der Kollege so rasant unterwegs, dass es der Kundschaft die Beißerchen aus der Goschen gehauen hat, oder musste der Fahrgast genau da niesen, als der Fiaker gerade eine der beliebten Kronawitter-Sprungschanzen nahm? Lösungsvorschläge werden noch angenommen. Ökologie – Ab Herbst sollen die größten Umweltsünder des Münchner Straßenverkehrs aus der Innenstadt verbannt werden. Schrotti hätte da ein paar Vorschläge: Wie wäre es denn mit den Ampeln Klenze/Ickstatt oder Baader/Cornelius? Oder Barer-/Karlstraße? Oder TELA/ Wirtstraße, Leopold/Wilhelm-Hertz, Blumen/Angertor, Max-Joseph-/Otto - straße und so weiter und so weiter. Ganz abgesehen von den (im wahrsten Sinne des Wortes) Dauerbrennern und Schrottis erklärten Lieblingsampeln zwischen Stachusrondell und Königshof oder Sonnenstraße 23 und Altem Postscheckamt. Gegenstand der Verbannungsaktion sollten auch diejenigen famosen Verkehrs - planer werden, die – selbst bei anerkanntermaßen notwendigen Ampeln – nicht willens oder in der Lage sind, für eine sinnvolle Schaltung zu sorgen. Der sinnlos verplemperte Strom z. B. für „Baader/ Cornelius“ ist noch das geringere Problem, zumal´s ja der Steuerzahler berappt. Die Corneliusstraße ist auf dieser Seite des Gärtnerplatzes für Durchgangsverkehr komplett gesperrt; lediglich Linienbusse, Taxis und Radfahrer dürfen hier legal die Baaderstraße kreuzen, die ihrerseits (teilweise Einbahnstraße) nicht gerade als Durchgangsstraße gilt. Das Argument, dass sich hier Schulen in der Nähe befinden, sticht unzweifelhaft an etwa 3/4 des Tages sowie an allen Wochenenden und Feiertagen nicht. Dennoch kann man hier 168 Stunden pro Woche die städtische Lightshow bewundern, was gerade die Teilnehmer des ÖPV (Taxis und Linienbusse) besonders erfreut. Bei Klenze/ Ickstatt kommt noch hinzu, dass dort ohnehin eine der berühmten Sprungschanzen eingebaut ist, die selbst ein Porsche nicht mit 50 nehmen könnte (ansonsten wären wir wieder beim Thema „Gebiss auf dem Rücksitz“). Es ist schon ein echter Zynismus seitens unserer Stadtoberen, Chaos, Stau und damit zusätzliche Abgase herbeizuampeln, um dann mit Krokodilstränen die Notwendigkeit der anstehenden Aktion zu bedauern. Ohne – einen Schimmer der Funkdienst - ordnung nimmt ein „Kollege“ in der Nacht vom 3. auf 4.7. (die „Gebiss“- Nacht) eine Personenfahrt ab der Taxisstraße 3, Frauenklinik an, um sich dann aber an der Pforte ein Blutbesorgungs- Packerl zu schnappen und damit abzudüsen. Um die Sache nicht ganz so leicht zu machen, schaltet er den Funk aus und lässt sowohl die Taxis- wie auch die Engelhardstraße ca. 2 Stunden lang rätseln, wo er denn das Blut hingefahren haben könnte. In der gleichen (offensichtlich denkwürdigen) Nacht nimmt ein anderer einen MVG-Auftrag an, wiederholt das „Weitere“ trotz mehrfacher Aufforderung nicht, ignoriert, dass ihm der komplette Auftrag wieder entzogen wird, fährt den ersten der eigentlich drei Kunden (weil der schon da steht) direkt in die Arbeit und lässt natürlich prompt zwei weitere MVG-ler leer stehen, um sich dann zu beschweren, weshalb sich Schrotti weigert, den gemeldeten Fahrpreis zu akzeptieren. Den Funk? Nein, den hat er nicht aus - geschaltet, vielleicht ein bisserl leiser gemacht, aber dass die Zentrale ihn insgesamt ca. 50-mal auf allen Kanälen THOMAS VOGL RECHTSAN WÄLTE Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 8080 3 München Telefon: 3306 62 0 · F ax: 3306 62 1 0 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 30
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gerufen hat, das kann nicht sein usw. usw. Ausnahmsweise in einer anderen Nacht ruft ein „Kollege“ auf Kanal 1 „dringend“, weil der Fahrgast ja schon zahlen will, aber halt mit Dollars. „Zahlungsschwierigkeiten“ sind das wohl nur im eingeschränkten Sinne – vielleicht „Zahlungsleichtigkeiten“ oder was? Jedenfalls wahnsinnig „dringend“ auf Kanal 1. Oktoberfest – Sechs oder sieben Wochen nach Erscheinen dieses Heftes geht’s wieder los: Die Hochzeitsfeier von Prinz Ludwig (später Ludwig I.) mit Therese von Sachsen-Hildburghausen am 17.10.1810 stellte das erste Oktoberfest dar. Ob die damalige Hochzeitsfeier heute noch ein Fest ist oder das weltgrößte Kampftrinker - happening, bleibt Ansichtssache. Unter der Woche bis zum frühen Nachmittag ist es auf der Wiesn durchaus noch gemütlich: Die Wege und Zelte sind noch längst nicht überfüllt, die Blaskapellen spielen brave Landler und sind noch nicht zum x-fach verstärkten Discoprogramm übergegangen. Man kann sich in Ruhe die Fahrgeschäfte anschauen und den Schichtl-Sprüchen lauschen: „Bei uns wird jeder köpft, ob Mensch oder Preiß“, die Maß wird noch schnell und freundlich serviert und die unvermeidlichen Landhausmode-Kasperln stehen noch daheim vorm Spiegel und überlegen, ob sie die oktoberfestliche Phantasieuniform von vor zwei Jahren jetzt schon wieder ausführen dürfen, ohne von den Gleich - gesinnten als vermeintlich verarmte Wiederholungstäter („können sich wohl nix Neues mehr leisten“) entlarvt zu werden. Aber unabhängig von der persönlichen Ansicht des Einzelnen ist das Oktoberfest ein Wirtschaftsfaktor, der auch dem Taxigewerbe ein paar dringend benötigte Euro in die Tasche spült. Wenn man samstags gegen Abend schon vom Einatmen der Bierzeltluft einen Rausch bekommt, die ersten Maßkrüge das Fliegen lernen, die ersten Aushilfsfahrer am Funk mit Durchsagen wie „Brausebad paar hundert mal“ positiv auffallen und prompt die Antwort kommt „kannst mei Nummer sag’n“ – dann rührt sich auch auf der Straße was! Und allen Unken - rufen zum Trotz ist die überwiegende Mehrheit der Fahrgäste auch dann noch problemlos zu haben und nicht auf Streit oder Magenentleerung aus. Das kann übrigens auch ein wenig vom Fahrstil des Fiakers abhängen. Nicht jeder verträgt es, nach ein paar Maß von einem hauptberuflichen Viehtransportfahrer in Achterbahnmanier durch die Stadt gepeitscht zu werden. Ostbahnhof und Odeon – Wer, ob tags oder nachts, gerne mal per Funk hinten raussticht, um sich die sinnlose Durchwarterei zu ersparen, ist an den genannten Ständen (und vielen anderen) nicht verkehrt. Während die Kollegen draußen stehen und ratschenderweise den schlechten Geschäftsgang beklagen oder sich der Zeitungslektüre widmen, kann ein fitter Funk-Fiaker schon das eine oder andere Sticherl zusätzlich mitnehmen. T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochenende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...) Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 31
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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. 1956 Frankfurter Ring) und der Militärstraße (seit 1947 Heidemannstraße) sowie zwischen der Schleißheimer Straße und der heutigen, 1989 benannten Lilienthalallee. Auf diesem Gelände sollte das Ausbesserungswerk erweitert werden. Diese Pläne wurden nach Kriegsende 1945 aber nicht mehr weiterverfolgt, weswegen das Gebiet brach lag und als Weidefläche für Schafe diente. Die Zenith-Halle ist Teil des ehemaligen Ausbesserungswerkes. Ihre Fassade erinnert an diese Nutzung und zeigt heute eine Kopie der berühmten Fotografie aus dem New York des Jahres 1930, als eine Lokomotive ungebremst über den Prellbock eines Kopfbahnhofes hinausschoss und auf die Straße hinabstürzte. Anton Ditt erkannte das Gelände als für seine Idee der Konzentration von Gewerbebetrieben geeignet, gründete die Euro- Industrie-Park GmbH & Co., mit der zusammen die Deutsche Bundesbahn von 1964 an das Gebiet parzellenweise in Erbpacht von 75 Jahren an Firmen verpachtete. Diese Unternehmen mussten allerdings nachweisen, dass sie fracht - intensiv waren, um der Bahn ein möglichst hohes Transportaufkommen zu sichern. Das offizielle Richtfest für den Euro- Industrie-Park, dem ersten seiner Art in Europa, fand am 30. Mai 1968 statt. Mit Hunderten von blauen Europa-Fahnen, mit österreichischen Obstler, englischem Gin, russischem Kaviar, französischer Gänseleber und bayerischer Kalbshaxe wurde auf das Gelingen des Experimentes auf deutschem Boden angestoßen beziehungsweise angegessen. Konkurrenz Bahn-Straße Als Infrastruktur entstanden 8 Kilometer Straßen, 3 Kilometer Fußwege sowie 2,5 Kilometer Gleise, die an den Nordring der Deutschen Bundesbahn mit den Güterbahnhöfen Freimann (Freimanner Bahnhofstraße) und Milbertshofen (Riesenfeldstraße 116) angeschlossen waren. Rund 100 Firmen siedelten sich im Euro- Industrie-Park an, die meisten aus dem Stadtgebiet, wo sie durch öffentliche Planungsmaßnahmen verdrängt worden waren, aber auch solche, die sich an ihren bisherigen Standorten nicht mehr erweitern konnten. Rund drei Viertel der Betriebe verfügten über einen Gleis - anschluss, denn damals lief der Warenverkehr noch hauptsächlich über die Schiene. Inzwischen künden die unbenutzten Gleisübergänge, die toten Lokomotiv- Ampeln und der allgegenwärtige Lkw-Verkehr von der Verlagerung des Güterverkehrs von der Schiene auf die Straße. Vorbild USA Auch der Wertkauf aus Mannheim, wo man die Einkaufs-Gewohnheiten der dort stationierten, starken US-Truppen auf den deutschen Markt übertragen wollte, drängte auf den Münchner Markt und wollte den Großraum in diesem Sinne für sich erschließen. Der Wertkauf eröffnete am 2. Mai 1968 seinen hiesigen Betrieb. Dieses damals größte Verbraucherzentrum Europas bezeichnete sich selber als „Einkaufsfabrik“ . Es hatte eine Verkaufsfläche von 20.000 Quadratmetern, und die Regale erreichten aneinandergereiht eine Gesamtlänge von zehn Kilometern. Der gesamte Viktualienmarkt hätte in der Verkaufshalle Platz gefunden. Neu war auch, dass dieses Geschäft einen für damalige Verhältnisse überdimensionierten Parkplatz für 1.500 Fahrzeuge besaß. Auch hier folgte man dem Vorbild aus den USA, wie man es aus Mannheim Geschichte und G’schichten Der Erfolg einer Idee – der Euro-Industrie-Park 32 TAXIKURIER Während der ersten Nachkriegsjahre seit 1945 schenkte man wegen der vielen elementaren Probleme der langfristigen Stadtplanung wenig Interesse. So wurden zerstörte Industrie- und Gewerbebetriebe wieder an ihren alten Standorten errichtet, meist innerhalb des dicht besiedelten Stadtgebietes. Der Wirtschaftsplaner Anton Ditt (1912-1983) tat sich damals durch die Errichtung von rund 700 Behelfsbauten auf Ruinengrundstücken allein in München hervor. Wirtschaftswunder und Expansion Der Wirtschaftsaufschwung seit 1950 verlangte aber von vielen Betrieben eine Vergrößerung ihrer Kapazitäten, wofür in der Stadt zu wenig Raum zur Verfügung stand. Um eine Abwanderung der Betriebe auf die sprichwörtliche grüne Wiese außerhalb der Stadtgrenzen und damit Gewerbesteuerverluste zu verhindern, kam die Idee des Industrieparks auf. Auf großen zusammenhängenden Flächen mit guter Verkehrsanbindung sollten dort die Unternehmen angesiedelt werden. Diese Idee entwickelte und vertrat Anton Ditt. Die Deutsche Reichsbahn besaß seit 1932 ein Areal von einer Million Quadratmetern zwischen der Freimanner Straße (seit Verdistraße 9 81247 München Fon (0 89) 8 95 56 96-00 Fax (0 89) 8 95 56 96-66 info@hotel-aida.de ˙ www.aida.de ★ ★ ★ HOTEL ★ ★ HOTEL Amalienburgstr. 24-26 81247 München Fon (0 89) 89 11 55-0 Fax (0 89) 89 11 55-11 info@hotel-amalienburg.de ˙ www.amalienburg.de Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 32
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33TAXIKURIER kannte. Damals gab es in München drei PX-Läden der US-Armee, die ganz den Lebensgewohnheiten der Nordamerikaner angepasst waren: in der Cincinnatistraße (heute HIT), in der Neuherbergstraße (auch HIT) und am Mangfallplatz an der Ecke Peter-Auzinger-/Soyerhofstraße. Wer allerdings keinen eigenen Wagen besaß, konnte sich von der Straßenbahnhaltestelle der Linien 6 und 8 „Euro- Industriepark“ an der Hufelandstraße aus mit dem kostenlosen Bus zum Wertkauf bringen lassen. Heute wird diese Dienstleistung von anderen Supermärkten vom U-Bahnhof Kieferngarten aus angeboten. Industrie-„Park“ Dass die Bezeichnung „Industrie-Park“ kein Widerspruch in sich sei, darauf machte das städtische Baureferat damals aufmerksam. Man wies darauf hin, dass der Begriff „Park“ in Verbindung mit einer Industrieansiedlung hier durchaus ernst genommen werde. Umfangreiche Grünanlagen lockerten angeblich die gesamte Ansiedlung auf, und eine eigene Gärtnerei sorgte für ein angenehmes Äußere. Ob das Gelände nun allerdings nach 39 Jahren nun endlich zu einem Park ähnlich etwa dem Ostpark geworden ist – dies zu beurteilen bleibt dem Geschmack der einzelnen Betrachter und Betrachterinnen überlassen. Immerhin wurden nicht weit von unserem „Park“, nämlich an der Lindberghstraße, einige Bäume und Büsche mit dem offiziellen Namen „Am Freimanner Hölzl“ aufgewertet, so dass man meinen könnte, sich inmitten einer ländlichen, altbaierischen Idylle zu befinden. Das schwarz-weiße Hinweisschild an der Lilienthalallee zeigt denn auch eine symbolische Fabrikhalle zusammen mit der lauschigen Bezeichnung. In Wirklichkeit ist die ganze Gegend das genaue Gegenteil von dem, was das Fremdenverkehrsamt als typisch Münchnerisch in der Welt anpreist. Eine ganze Stadt kann eben nicht nur allein vom Biertrinken, Sonnenbaden, Theatergehen und Freizeitvergnügungen leben. Irgendwo muss auch gearbeitet und das hart erarbeitete Geld für banale Lebensnotwendigkeiten wieder ausgegeben werden. Adressen Die Adressen der Firmen des Geländes lauteten seit 1968 etwas unübersichtlich Ingolstädter Straße 68 a-w beziehungsweise Ingolstädter Straße 77 a-f. Im Jahr 1995 beschloss der Stadtrat die Umbenennung nach Politikerinnen, die sich um den Gedanken der Demokratie verdient gemacht hatten. Dass die Wahl auf Frauen fiel, war typisch für die 1990er Jahre, nachdem davor auffallend wenige Frauen bei den Straßenbenennungen berücksichtigt worden waren und hier dringend eine Art Gleichberechtigung zum Zuge kommen musste. Die Schwarzhauptstraße ist benannt nach Elisabeth Schwarzhaupt (1901–1986). Sie gehörte von 1953 bis 1969 für die CDU dem Bundestag an und führte von 1961 bis 1966 als erste Frau ein Bundesministerium, nämlich das Gesundheitsministerium. Die Maria-Probst-Straße als Hauptstraße des „Parks“ ist benannt nach einer Politikerin (1902–1967), die 1946 die CSU mitbegründete. Margot Kalinke (1909–1981) gehörte von 1949 bis 1972 dem Bundestag für die CDU an. Lotte Branz (1903–1987) von der SPD arbeitete während des Dritten Reiches im politischen Untergrund. Elisabeth Selbert (1896–1986) von der SPD setzte als Mitglied des Parlamentarischen Rates durch, dass im Grundgesetz von 1949 die vollständige Gleichberechtigung der Frauen mit den Männern festgelegt wurde. Helene Wessel (1898–1969) schließlich gehörte seit 1949 zunächst für die CDU und seit 1961 für die SPD dem Bundestag an. Als einzigen Mann in diesem erlauchten Kreis von Frauen erkor der Stadtrat im Jahr 1997 Anton Ditt, den Erfinder des Gewerbepark-Konzeptes, einer Straße seinen Namen zu geben – allerdings in respektvollem Abstand auf der anderen Seite der Ingolstädter Straße, anstatt der umfangreichen Hausnummer 77 a-f. Stände und Publikum Drei Stände sind für den „Park“ zuständig: Sudetendeutscher und Kieferngarten. Bevor diese aber gerufen werden, kommt der eine zum Zug, der jetzt seine hoffentlich letzte Umbenennung erfahren hat. Anfänglich hieß er „Wertkauf“, nach seiner Lage am Hauptein- und -ausgang der „Einkaufsfabrik“ von 1968 eben. Nachdem der „Wertkauf“ von „Walmart“ geschluckt worden war, hieß der Stand nach der neuen Firma. Nachdem diese wiederum nun im April dieses Jahres von „Real“ übernommen wurde, hat die Zentrale die vernünftige Entscheidung getroffen, den Stand nicht mehr nach dem Namen der zufällig aktuellen Firma zu benennen, sondern nach der Maria- Probst-Straße, bei der eine längere Lebensdauer zu erwarten ist als bei den Siegern und Opfern im Haifischbecken der Giganten des Kapitalismus. Im Euro-Industrie-„Park“ gibt es vermutlich niemanden, der dort tatsächlich wohnt. Das taxi-relevante Publikum setzt sich demnach aus den Supermarkt-Kunden zusammen, die mit ihren zwanzig Plastiktüten, dem überdimensionierten Plasma- Bildschirm oder der sperrigen Sitzbank nach Hause wollen und dies nur mit uns können. Ansonsten rufen auch diverse Ladies, Susis und Rosis sowie Vitalias aus dem Himmelreich an, um zum Ort ihrer Dienstleistungen zu gelangen oder zum Hauptbahnhof zu kommen, von wo sie diejenigen Städte anzustreben haben, zu denen sie von ihren Disponenten beordert worden sind. (BW) Jetzt bestellen! Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des Kollegen Benedikt Weyerer: München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei! Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 33
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34 TAXIKURIER Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der VdK-Versicherung hielt der Vorsitzendes des Versichertenbeirates, Hans Meißner, am 5. Juni im Industriemuseum der Zeche „Zollern“ zu Dortmund, nachfolgenden Festvortrag: Im Gegensatz zum Motordroschken - verkehr waren Mietwagenbetriebe, vor dem 1. Weltkrieg nur anmelde- und nicht genehmigungspflichtig. Bereits 1912 herrschte ein massiver Konkurrenzkampf zwischen den Motordroschken, die einer objektiven Zulassungsbeschränkung unterworfen waren und dem Mietwagenverkehr. In einigen Städten, wie Jena, reglementierte die Polizeibehörde auch den Mietwagenverkehr auf freiwilliger Basis, wie die juristische Wochenschrift 1911 berichtete. Der wesentliche Unterschied und das behaupte ich am heutigen Tage an dieser Stelle, war die Tatsache, dass Motordroschken eine Haftpflichtversicherung nachweisen mussten – der Mietwagen nicht. Das Droschkengewerbe in Deutschland verfügte bereits 1734 in München über eine Gewerbeorganisation in Form einer Zunft. Ungeachtet dieses historischen Vorsprungs der bayerischen Haupt- und Residenzstadt, entwickelte sich Berlin zur Droschkenhauptstadt des Kaiserreiches, in jedweder Beziehung – positiv und negativ. Im Jahr 1907 waren schon rund 700 Autodroschken in Betrieb, von denen die Hälfte von den Gläubigern beschlagnahme wurde. Die typische Prozesslage war folgende: ➜ Die Droschkenunternehmer klagten gegen die Automobilhersteller auf Schadenersatz, wegen der unzureichenden Qualität und Gebrauchsfähigkeit. ➜ Die Fabrikanten auf Zahlung der Raten. Der Kostendruck wurde durch eine Aufhebung der Nummernsperre unerträglich verstärkt. Die Situation verbesserte sich erst mit der Wiedereinführung der Zulassungsbeschränkung. Nach der Inflation 1924 entwickelte sich das Droschkengewerbe in Berlin explosionsartig. Bei Kilometerpreisen von 0,80 1,00 Reichsmark, setzte ein Sturm von Spekulanten auf das Gewerbe ein. Von 2.932 Taxis in 1924 erhöhte sich die Zahl auf 8.554 im Jahre 1926 – fast eine Verdreifachung. Die Kosten für die Haftpflichtversicherung belief sich auf 336 Reichsmark, die Vollkaskoversicherung auf 525 Reichsmark, bezogen auf Berlin. Einer Doktorarbeit aus 1931, vorgelegt an der Technischen Hochschule München, die die Entwicklung des deutschen Taxiund Mietwagengewerbes zum Thema hat, ist wörtlich zu entnehmen: „Ein viertes Gebiet, das für den Droschkenbesitzer von allergrösster Bedeutung ist und von dem unter Umständen seine ganze Existenz abhängt, ist der Versicherungsschutz. Bis jetzt besteht nur in Berlin ein eigener Versicherungs-Verein der Kraftdroschkenbesitzer auf Gegenseitigkeit, der dem Reichsaufsichtsamt für Privatversicherungen untersteht. Zweidrittel der versicherten Wagen befinden sich in Berlin selbst, der Rest im Reich. Die Beiträge werden im Umlageverfahren erhoben, entsprechend der Höhe der vorgefallenen Schäden. Die meisten Droschkenbesitzer pflegten sich jedoch bei den verschiedensten Gesellschaften zu versichern. Die Unterschiede dabei sind unglaublich, die Prämienhöhe schwankt bis zu 100% bei annähernd gleichen Versicherungsbedingungen. Allerdings haben die Zusammenbrüche zahlreicher Versicherungs-Gesell- Anno dazumal ➤ 100 Jahre VdK Foto: www.atelier-tacke.de Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 34
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35TAXIKURIER schaften in letzter Zeit gezeigt, dass die billigen Prämien durch die Unsicherheit des Versicherungsschutzes sehr teuer erkauft wurden. Mancher Droschkenbesitzer verlor hierbei Hab und Gut. Am besten bewährt haben sich gemein - same Versicherungsabschlüsse der Genossenschaften. Die Münchener Genossenschaft ist ein leuchtendes Beispiel hierfür, das verdient, in diesem Zusammenhang näher behandelt zu werden. So ziemlich das gesamte Droschkengewerbe in München war seit 1925 bei der Brandenburger Versicherungs-AG gegen Haftpflicht versichert. Am 14. Juni 1930 wurde über diese Gesellschaft der Konkurs erklärt. Die Folge wäre nun gewesen, dass sämtliche unerledigte Haftpflichtfälle durch die Droschkenbesitzer hätten selbst reguliert werden müssen. Für die Jahre 1927 mit 1929 waren 224, sowie 1929 mit 1930 494 Verkehrsunfälle noch unerledigt, außerdem waren noch 337 Droschken - besitzer durch den Verlust der nicht verbrauchten Prämien geschädigt. Zur Konkursmasse der Versicherungs-Gesellschaft musste über eine halbe Million für das Münchener Droschkengewerbe angemeldet werden. Die Beträge, die die Droschkenbesitzer zur Regulierung ihrer Schadensfälle hätten aufbringen müssen, hätten in mehreren Fällen ein zwei- bis dreimal so großes Vermögen beansprucht als vorhanden war, denn es lagen im Einzelfall Forderungen bis zu 60.000 Reichsmark vor. Die Genossenschaft selbst war durch den Konkurs nicht geschädigt, auch bestand nicht die geringste juristische Verpflichtung für sie, sich mit dieser Angelegenheit zu befassen. Dass sie es trotzdem getan hat, zeugt von einem geradezu phantastischen Verantwortungsgefühl ihres Vorsitzenden, Gewerberats Ostermeier, der sich ohne Zaudern in diese Riesenaufgaben stürzte und dem es tatsächlich gelang, das Münchener Gewerbe vor dem Äußersten zu bewahren. Nicht nur, dass bereits am 11. Juni sämtliche Kraftdroschken bei einer anderen Gesellschaft neu versichert wurden, sondern auch die gesamte Schadenregulierung wurde von der Genossenschaft übernommen.“ Ich will Ihnen die restlichen 135 Seiten der Doktorarbeit des Herrn Dipl.-Kfm. Hüls aus der Zeit vor dem 1.000-jährigen Reich bewusst vorenthalten, denn die wichtigste Botschaft haben wir ver - nommen. Der Verfasser hatte vor rund 75 Jahren große Achtung vor der Ver - sicherung der Berliner Droschkenunter - nehmer – dem VdK. Meine Damen und Herren von der Signal Iduna und deren Freunde, nachdem die VdK viele Stürme überstand, müssen wir die Anerkennung des von mir zitierten Verfassers hoch einschätzen. Nach wie vor, genauso wie 1907 oder auch 1931, ist eine faire Versicherung als Partner des Gewerbes unverzichtbar und existenz - notwendig. Das erkannte für das Taxi - KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst Rudolf Dvorak GmbH Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52 Schleißheimer Straße 38, 80333 München ➤ Lackierte Ersatzteile neu und gebraucht ständig auf Lager! Ansprechpartner: Erich Oswald ➤ Unfallinstandsetzung ➤ Klimaanlagen-Service ➤ Fahrzeugdiagnose ➤ Lackiererei ➤ Kundendienst Sonderkonditionen für Taxiunternehmer auf alle Arbeiten! ➤ Motor-, Getriebeund Differentialinstandsetzung ➤ Automatiküberholung ➤ Autoglas gewerbe bedeutende Leute wie Lothar Aschmann, der Verbündete im Hause der Signal-Iduna fand und den VdK zu einem kleinen aber feinen K-Versicherer machte. Auch wenn wir momentan von der Zahl der Risiken ausgehend an gewisse Grenzen stoßen. Auch beim VdK wird zukünftig Qualität vor Quantität stehen. Vor diesem Hintergrund bin ich sicher, dass unsere Anliegen in den Händen von Herbert Brenner richtig aufgehoben sind. Im Rückblick stehen wir als Verbündete und Partner heute besser da als 1931 – damals schafften es der VdK und München nicht, nach dem Zusammenbruch der Brandenburgischen, zusammen zu finden. Heute steht der VdK dem ganzen deutschen Taxigewerbe zur Verfügung, nicht nur den Berlinern. Ich befürchte, dass ähnlich wie in den „Roaring Twenties“ die Frage der Versicherung eine zunehmend wichtigere Rolle spielt, für die Betriebsführung und die Bewertung des Faconwertes eines Taxibetriebes. Unfallträchtige Betriebe werden zusehends Schwierigkeiten haben – Heute wird bei jeder Betriebsübertragung nach der Güte und Schadensfreiheitsrabatte der Versicherungsverträge und deren Preis gefragt. Lassen Sie uns zusammen dafür sorgen, dass ordentliche Unternehmer mit gutem Personal beim VdK noch weitere 100 Jahre eine Heimat finden und so die Zukunft des Taxigewerbes sichern. Ich danke Ihnen allen im Namen und im Auftrag des deutschen Taxi- und Miet - wagengewerbes für die beispielhafte Zusammenarbeit. (HM) Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 35
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36 TAXIKURIER Unser Monatsthema: Ausgesperrt – Was nun? Das Anforderungsprofil im Rahmen unseres Taxi-Checks versuchen wir jeweils mit „Muss-, Soll- und Kann-Themen zu wechseln. Gerade in einer Großstadt ist der Taxifahrer für viele Menschen Ratgeber und oft Retter in vielen Lebenslagen. So haben wir in dieser Ausgabe ein „Kann-Thema“ kreiert, dass ursächlich mit der Kernkompetenz des Taxifahrers wenig zu tun hat. Als Botschafter der Stadt jedoch ist Hilfestellung stets erwünscht, denn es gibt ja die „allwissenden“ Rückfrage-Funker. Unter dem Vorwand, mich aus der eigenen Wohnung ausgesperrt zu haben, wende ich mich Hilfe suchend an die Münchner Taxler … Taxi 1: – (Nr. 1520, 30. Juni, 18.30 Uhr, Kurfürstenplatz) So schnell passiert es: Die Tür fällt zu, und alle Schlüssel liegen drinnen. „Ja, da hilft nur der Schlüsseldienst und das wird teuer!“, meint diese Dame ganz pragmatisch. Ich erwarte ja keine emotionale Anteilnahme, aber ein wenig mehr Engagement muss da doch noch drin sein. So rät sie mir nach meiner naiven Frage, wo tieren oder auf der Straße übernachten? Sichtlich amüsiert empfiehlt mir der Mann nun den Schlüsseldienst Ecke Schleißheimer-/Görrestraße und das lästige Suchproblem wäre wenigstens geklärt. Zusätzlich ermutigt er mich, indem er entgegenkommend den kurzen Fußweg beschreibt. Dieses Mitgefühl wird honoriert und ich oute mich als Taxi-Checker. Der Gewinner! Pappas Lazarus Isabellastraße 16 80798 München erhält für seine Hilfsbereitschaft ein Präsent von der AUDI AG. Taxi 5: ✷✷✷ (Nr. 1178, 4. Juli, 13.50 Uhr, Feilitzsch) „Klettern Sie halt durchs Fenster.“ Mit diesen Worten versucht mich der Fahrer erst mal aufzuheitern und überdenkt dann konzentriert die Sachlage. Im schlimmsten Fall hilft da nur der Schlüsseldienst und zwar am besten tagsüber, sonst wird es teurer. Da der aufrichtige Mann selbst noch nie in dieser Situation war, kann er mir keine entsprechende Adresse oder Telefonnummer geben. Aber vielleicht funktioniert ja der so genannte Einbrecher-Trick mit der Scheckkarte, bekannt aus Film und Fernsehen? Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die AUDI AG, prämiert jeden Monats- Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2007 aus. Die Bewertung ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend denn der nächste Schlüsseldienst sei, ich solle die Auskunft anrufen. Vorausgesetzt, ich hätte mein Handy dabei. Taxi 2: ✷✷ (Nr. 3053, 30. Juni, 18.45 Uhr, Nordbad) Auch hier erfahre ich erst mal „Des werd teuer“ . Meine kleine Unachtsamkeit kann leicht mehrere hundert Euro kosten. „Am Wochenende langen die Experten vom Schlüsseldienst so richtig hin“, meint der urige Bayer. Auf die Frage nach dem „Wo?“ erfahre ich, dass man wegen der Anfahrtskosten am besten einen nimmt, der in der Nähe ist, zum Beispiel in Moosach. Als ich den Taxler offensichtlich hilflos um eine Funk-Anfrage bitte, höre ich, dass die Funk-Zentrale solche Auskünfte nicht erteilt!? Taxi 3: ✷✷ (Nr. 564, 30. Juni, 19.00 Uhr, Stiglmaierplatz) Immer noch ausgesperrt, hoffe ich nun um mehr Einfühlungsvermögen und Insider-Wissen. Aber es bleibt wieder nur bei dem pauschalen Schlüsseldienst-Tipp. Da ich vorgebe, kein Handy zu besitzen, und Telefonzellen leider nicht mehr mit Telefonbüchern ausgerüstet sind, schickt mich der Mann in den Löwenbräu-Keller, um dort in den Gelben Seiten nach den Rettern in der Not zu suchen. Das Thema Funk-Rückfrage wird auch hier abgeschmettert. Taxi 4: ✷✷✷✷ Gewinner! (Nr. 732, 30. Juni, 19.30 Uhr, Barer/Schelling) „So ein Pech! Ausgerechnet am Wochen - ende und nach 18 Uhr sollte man sich wirklich nicht aus der Wohnung aussperren“, meint dieser stolze Grieche. Ja, soll ich mich bis Montag irgendwo einquar- Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:30 Uhr Seite 36
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37TAXIKURIER Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungs - stellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitglieds unternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Im August … Der Blick zurück … vor 100 Jahren 1907: 14. August Das Jugendherbergsgesetz wird von dem Lehrer Richard Schirrmann begründet. In den Sommerferien werden Schulräume mit Strohsäcken ausgestattet, um wandernden Jugendlichen preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten. … vor 75 Jahren 1932: 30. August Hermann Göring wird vom Reichstag zum Präsidenten gewählt. … vor 50 Jahren 1957: 26. August Die Sowjetunion gibt bekannt, dass ihre erste Inter - kontinentalrakete erfolgreich getestet worden ist. … vor 25 Jahren 1982: 8. August Michael Groß aus Offenbach ist erfolgreichster Teil - nehmer der Schwimm-Weltmeisterschaft in Ecuador. 1982: 26. August In Oberbayern stürzt der 250. Starfighter der Bundeswehr ab. 1982: 30. August Die Wienerwald GmbH meldet Vergleich an. Letzte Meldung zur Ordentlichen Generalversammlung vom 11. Juli Hans Meißner mit überwältigender Mehrheit nahezu ein - stimmig für vier Jahre zum Vorstand gewählt! Reinhard Zielinski zum Vorstand sowie die Kollegen Sandor Borell, Alfons Haller, Werner Hillermann, Frank Kuhle als Aufsichtsräte gewählt! AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de *12 Cent / Min. aus dem Festnetz der DTAG *12 Cent / Min. aus dem Festnetz der DTAG nnn%bXk`%[\sHOTLINE'(/',B8K@'''(/'$,,)/+'' ! Kienzle Dachzeichen – jetzt mit Magnetsaugfuß! zusätzliche Sicherheit auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten deutliche Verringerung von Vibrationen: - Schonung der Dachoberfläche - weniger Windgeräusche Entlastung des Verriegelungsmechanismus am Haltefuß längere Haltbarkeit des Dachzeichens durch geringere Materialbeanspruchung Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:30 Uhr Seite 37
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Pinnwand Neues von Mercedes für die B-Klasse „Das Taxi“ und E-Klasse T-Modell „Das Taxi“ Die Preise für Mercedes-Benz Personenwagen werden aufgrund diverser Preissteigerungen zum 02.07.2007 angepasst. Dabei steigen auch die Preise für die Mercedes-Benz Sondermodelle Das Taxi. Allerdings erfährt das Sonder - modell der B-Klasse dabei eine Erweiterung des Serien - lieferumfanges um den TEMPOMAT. Auch das Sonder - modell Das Taxi des E-Klasse T-Modells wird um knapp 2.000 Euro günstiger, da Mercedes-Benz ab dem 2.7.2007 das T-Modell mit der von der Limousine her bekannten kleineren Dieselmotorisierung als E 200 CDI T-Modell anbietet. Demzufolge lauten die neuen Preise für die Reihe Das Taxi wie folgt: B 180 CDI Das Taxi 20.490 Euro E 200 CDI Das Taxi 27.490 Euro E 200 NGT Das Taxi 30.490 Euro E 200 CDI T-Modell Das Taxi 29.490 Euro Die DaimlerChrysler Bank bietet für alle Mercedes-Benz Taxis und Mietwagen mit Ausnahme der neuen C-Klasse weiterhin die günstige Taxi-Sonderfinanzierung mit einem Effektivzins von nur 1,99 % und einer Laufzeit von bis zu 60 Monaten an. Für die neue C-Klasse bietet die DaimlerChrysler Bank ab dem 2.7.2007 für Taxi- und Mietwagenunternehmer einen Effektivzins von 5,99 % an. Alternativ kann das neue Taxi oder der neue Mietwagen auch zu günstigen Konditionen geleast werden. BZP AR.Nr. 05/07 Pekings Taxifahrern sind Bart und Glatze verboten. In dem Bemühen, sich bei den Olympischen Spielen 2008 möglichst makellos zu präsentieren, hat die Stadt Peking weitere Vorschriften für die bereits leidgeprüften Taxifahrer erlassen. Ab Mitte Juli sollen die 70.000 Chauffeure in der chinesischen Hauptstadt weder einen Bart tragen noch sich den Kopf kahlscheren dürfen, wie die Pekinger Zeitung The First berichtet. Die Behörden wollen so erreichen, dass die Fahrer bei ihren Gästen einen gepflegten Eindruck hinterlassen. Vor zwei Monaten hatte die Verkehrsbehörde bereits Taxifahrerinnen das Tragen „allzu modischer“ Frisuren und Ohrringe untersagt. Zudem wurden die Frauen angewiesen, sich adrett zu kleiden. (SZ/29.6.07) Glückwunsch Günter Blasenbräu und Max Herzinger, beide München, waren die schnellsten Kollegen und haben mit ihrer richtigen Antwort die zwei Karten für „Sister Soul“ in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. Das Stück läuft vom 18. Juli bis 1. September 2007. Schwarzes Brett der Branche 38 TAXIKURIER Taxi-Sommertreff im Mercedes-Benz Center Mercedes-Benz München bedankte sich zum fünften Mal bei Münchner Taxiunternehmen und Taxifahrern für die jahrzehntelange Partnerschaft und Treue. Am Samstag, 23. Juni 2007 wurden 700 Münchner Taxiunternehmer und –fahrer von 10.00 bis 14.00 Uhr in das Mercedes-Benz Center Arnulfstraße zum Taxi-Sommertreff eingeladen. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm wurde auch in 2007 geboten. So wurden in diesem Jahr verschiedene Taxifahrzeuge von B- bis zur S-Klasse präsentiert und die Gelegenheit zu einer Probefahrt der Fahrzeuge angeboten. Zahlreiche Informationsstände rund um das Thema Taxi weckten das Interesse der Besucher. So bot beispielsweise der TÜV Süd den Besuchern einen Seh- und Bremsenreaktionstest an.Bei einem sommerlichen Buffet und musikalischer Untermalung konnte man sich in Ruhe austauschen. Der Servicebereich der Niederlassung München informierte über Wartungs- und Reifenangebote sowie die Nachrüstung eines Dieselpartikelfilters. Die Besucher erhielten für Ihr Fahrzeug zusätzlich die passende Feinstaubplakette. Die eigenen fahrerischen Fähigkeiten konnten die Taxifahrer an einem speziellen Geschicklichkeitsparcours unter Beweis stellen. „ Mit dieser eigens für unsere Taxiunternehmer-und fahrer organisierten Veranstaltung bedanke ich mich für die langjährige Treue. Wir möchten mit dem Taxi-Sommertreff die Taxikunden verwöhnen und sie gleichzeitig über Branchen-Neuheiten informieren. Solch ein Tag bietet die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch .Ich freue mich, dass diese Taxitradition mit über 700 Besuchern solch eine hervorragende Resonanz hat und werde diese auch in 2008 weiterführen“, so Ulrich Kowalewski, Direktor von Mercedes-Benz München. Allesandra Zett, Verkaufsleiterin PKW und Taxi beim Sommertreff mit ihren Taxiverkäufern M. J. Cocco, M. Stagnitta und H. Schlenker. Peter Hörl, steuerte aus seiner unerschöpflichen Sammlung natürlich wieder die entsprechenden Modelle bei. Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:30 Uhr Seite 38
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Aktuelle Fördermaßnahmen von VW ab dem 1.7.2007 Taxiprämie von 2.500 Euro für den Sharan, 3,9%-Finanzierung verlängert! Volkswagen Pkw hat zum 1.7.2007 eine neue Fördermaßnahme das Taxi- und Mietwagengeschäft gestartet und weitere Aktionen verlängert. Im Einzelnen: ➜ Neu ist die Taxiprämie für den Sharan. Bei Bestellung eines Sharan mit Taxi-/Mietwagenpaket erhält der Kunde eine Taxiprämie von 2.500 Euro (zzgl. Ust.). ➜ verlängert wurde die Taxifinanzierungsaktion für Touran, Passat und Sharan Taxi-/Mietwagenmodelle mit einem Zinssatz von 3,9 % bei einer Laufzeit von bis zu 60 Monaten. Ebenfalls verlängert wurden folgende Maßnahmen, die jedoch nicht miteinander kombiniert werden können: ➜ Taxiprämie: Bei Bestellung eines Touran oder Passat mit Taxi-/Mietwagenpaket erhält der Kunde eine Taxiprämie von 750 Euro (zzgl. Ust.). ➜ Sonderaktionsprämie: Taxiunternehmer, die von einem Taxi-Fremdfabrikat auf einen Touran oder Passat mit Taxi-/Mietwagen paket umsteigen, erhalten eine Sonderprämie von 1.500 Euro (zzgl. Ust.). In Verbindung mit den bekannten, weiterhin gültigen Taxikonditionen ➜ Taxi-/Mietwagennachlass von 20% ➜ Inhaberregelung mit 15% ➜ kostenlose Selbstabholung in Emden bzw. in der Autostadt (nur Touran) ➜ Taximobilität für VW Pkw-Modelle, ergeben sich so hochinteressante Angebote für das Taxi- und Mietwagengewerbe. BZP AR.Nr. 30/07 Schonungslose Antwort Aus einem Interview mit Roger M. Buergel, Leiter der Documenta 12, die noch bis September in Kassel stattfindet, aus dem aktuellen „Gault Millau Magazin“: Was verabscheuen Sie am meisten? „Schlechte Taxifahrer.“ Kienzle-Taxi-Dachzeichen mit Magnetsaugfuß Verkausbeginn ab dem 1. Juli 2007. Die Dachzeichen der Kienzle Argo Taxi International GmbH trotzen täglich dem harten Arbeitseinsatz auf Taxis. Ob in der heißen Klimazone am Persischen Golf oder dem rauhen Wetter Deutschlands – Kienzle Produkte sind für Qualität und Zuverlässigkeit bekannt. „Auf Anregung und Wunsch 39TAXIKURIER der Automobilindustrie hat die Kienzle Argo Taxi International den jahrzehntelang eingesetzten Saugfuß optimiert. Der in der Praxis bewährte Saugfuß wird nun zusätzlich mit einem Hochleistungsmagneten ausgestattet“, berichtet Dipl.-Betriebswirt (FH) Detlef Langberg, zuständig für den Vertrieb Deutschland. „Ziel dieser Verbesserung ist es, bei hohen Geschwindigkeiten den Verriegelungsmechanismus am Haltefuß zu entlasten. Ein positiver Nebeneffekt ist eine deutliche Verringerung von Vibrationen und damit die Schonung der Dachoberfläche. Erkennen kann der Taxifahrer den neuen Magnetsaugfuß des Dachzeichens an dem zusätzlich angebrachten Metallring.“ Vom Ersatz-Händler zur Spezialisten-Werkstatt Interview mit Günther Pöpperl und Robert Zächelein Jeder Münchner Taxiunternehmer kennt sie. Robert Zächelein und Günther Pöpperl vom Taxi-Einkauf München. Früher in der Landsbergerstraße 124, seit ein paar Jahren in Allach. Angefangen als Ersatzteil- und Reifenhändler, kam später die Werkstatt hinzu. Robert Zächelein: „Nachdem der Teilehandel sich immer schwieriger gestaltet und stark rückläufig ist, müssen wir diesen Rückgang kompensieren. Vor allem der Ersatzteilverkauf über die Internet-Händler ist mittlerweile massiv spürbar. Wenn der Kunde nur 10% am Teil sparen kann, tut er dies und bringt das Ersatzteil bereits mit. Wir sehen das nicht gerne, aber wir akzeptieren dies, denn wir sind ein Dienstleistungsbetrieb und legen Wert auf zufriedene Kunden. Unser Augenmerk liegt natürlich auch auf der Installation eines Teilehandels im Internet, speziell für die Taxibranche. Im Bereich Reifenhandel sind wir zufrieden, nahezu jedes dritte Taxi fährt den Reifen unserer Hausmarke, welcher nur bei uns erhältlich ist. Dies ist ein Beweis für die Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis bei diesem Produkt. Trotzdem ist es immer noch sehr schwer, vor allem den Einzelunternehmer von den Vorteilen dieses Pneus zu überzeugen. Allein der Aufwand, zweimal im Jahr von Sommer auf Winter und umgekehrt umzustecken und der damit verbundene Zeitaufwand bzw. Fahrzeugausfall, rechtfertigt die Nutzung eines Ganzjahresreifens. Gewaltige Entwicklungsschritte macht unsere Werkstatt mit nur einer Hebebühne in der Landsbergerstraße ein richtiges Spezialisten-Zentrum in Allach entwickelt. Wir bekommen in erster Linie schwere Problemfälle auf den Tisch. Teolweise sind es Fälle, wo selbst Mercedes nicht mehr weiter weiß. Eine sehr interessante Neuerung ist das Verfahren beim Wechsel von Automatik-Getriebeöl. Wird beim herkömmlichen Ölwechsel nur Öl und der Filter ausgetauscht, so wird beim neuen Verfahren mit einer reinigenden Spülung die Leistung eines Getriebes verbessert und die Lebensdauer verlängert. Wichtig ist, einen gleich bleibenden Qualitätsstandard bei den Ersatzteilen zu halten. Wir haben zur Zeit eine Reklamationsquote bei den Teilen von 0,1%. Das sind 30 Reklamationen im Jahr bei ca. 30.000 Geschäftsvorfällen. D.h., dass die Teile, die wir verkaufen, auch halten. Genau das zählt beim Kunden, speziell beim Taxiunternehmer.“ (TK, PR) Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:30 Uhr Seite 39
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40 TAXIKURIER Er ist ein wahres Multitalent, der Thomas Fischer, vielen im Taxigewerbe besser bekannt unter der Taxinummer 1658. Dabei war es eigentlich überhaupt nicht geplant, dass er irgendwann mal sein Geld als Lohnkutscher verdienen sollte. Denn gelernt hat er ja doch zwei „gscheite“ Berufe, doch wie es immer so ist im Leben, kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Begonnen hat alles kurz vor der Jahrhundertwende. Nicht jetzt vor sieben Jahren, nein, es war vor über einhundert Jahren, als sein Großvater, der Schauspieler Max vom Heede, sein eigenes Puppentheater gründete. Geheiratet hatte Max vom Heede auch an einem ganz besonderen Ort: Er wurde von Graf Zeppelin höchstpersönlich in dessen Luftschiff getraut. Leider wurde die Ehe dann im dritten Reich wieder annulliert. Dabei nahm Franz vom Heede den Namen Fischer (Mädchenname seiner Mutter) an, weil das im dritten Reich mit Adelstiteln „nicht ganz so einfach war“ . Nach dem plötzlichen Tod des Großvaters im Jahr 1934 übernahm Thomas Fischers Vater Franz Fischer im jungen Alter von 14 Jahren dieses Puppentheater und betrieb bis es zu seinem letzten Tage im Jahr 1998, ganze 64 Jahre lang. Geboren wurde Thomas Fischer im Jahre 1964 in München, aufwachsen durfte er bei seinen Eltern zuhause in Deisenhofen auf dem Gelände der BRK-Stadtranderholung für Ferienkinder. Sein Vater war dort über lange Jahre als Hausmeister tätig. Das schöne Gelände gibt es heute leider nicht mehr, hier wurde eine Wohnsiedlung aus dem Boden gestampft. Schon als Kind war er stets im elterlichen Theater behilflich. „Manchmal hat mich mein Vater aus der Schule geholt und zur Vorstellung gebraucht, das durfte nicht mal meine Mutter wissen“ sagt Thomas Fischer heute. Nach seiner Schulzeit erlernte er den Beruf des Galvaniseurs, und weil sein Vater forderte, sowohl etwas Handwerkliches als auch etwas Kaufmännisches zu erlernen, folgte später noch eine zweite Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Nachdem ihm das alles jedoch irgendwie nicht so recht zusagte, machte er sich 1993 einen kleinen Traum wahr und eröffnete in München ein eigenes Lokal mit einer Kleinkunstbühne. Als im Jahr 1998 der Vater dann verstarb, gab er das Lokal wieder auf, um das Puppentheater weiterleben zu lassen. „Gerade die Zeit zwischen 1998 und 2002 war die beste, die das Puppentheater je erlebt hat, es gab Anfragen und Auftritte noch und nöcher, bis in 2002 der Euro kam und schlagartig das Puppentheater zugrunde richtete. Von einem Tag auf den anderen gab es keine Buchungen mehr, und ein Bekannter, der selbst seit langen Jahren im Taxi sein Geld verdient, sagte zu mir: Mach den Taxischein, da bist du flexibel und kannst jederzeit Geld ver dienen.“ Seit dem Jahr 2003 sitzt Thomas Fischer nun im Taxi 1658. Das Puppentheater betreibt er nach wie vor, nur die Zahl der Auftritte ist stark zurückgegangen, aber wenn er spielt, dann beginnen Kinder - augen zu leuchten. Der Kasperl ist jetzt zwar wieder im Aufwind, aber das Taxi aufgeben will er nimmer. Vier Standard- Stücke stehen auf dem Programm, außerdem findet man im Repertoire noch vier zusätzliche Stücke, welche nicht so oft verlangt werden. Er spielt allein. Bis zu 13 Rollen. Alle Stücke sind selbst geschrieben, manche stammen noch aus der Feder seines Großvaters und werden bald 100 Jahre alt. Das ist das besonders am Kasperlfischer: Er spricht selbst. In manchen Stücken bis zu 13 Rollen, in allen Stimmlagen. Kein Text vom Band, wie in vielen anderen Puppentheatern. Auch die Puppen sind handgeschnitzt. Und er spielt im Dialog. Das oberbayrische Puppentheater Außergewöhnliche Kollegen: Name: Fischer Vorname: Thomas Alter: 43Jahre, keine Kinder Familienstand:Verheiratet Wohnort: Neuperlach Musik: alles, vor allem viel Klassik (selbst gelernter Bassist („ich spiel Bass, die andern spielen bässer“) Urlaub: Mit dem Wohnmobil in Richtung Süden Mini-Steckbrief: Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen befinden, wissen wir. Auch finden wir von Ungelernten bis zu Akademikern eine unglaubliche Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. Und dann gibt es Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen, besonderen Hobbys frönen oder spezielle Kenntnisse haben. Der TAXIKURIER will Ihnen diese außer - gewöhnlichen Kollegen vorstellen. In dieser Ausgabe: Thomas Fischer Er baut das Publikum, sprich die Kinder, mit in das Stück ein, er stellt Fragen, er reagiert auf die Antworten. Und die Kinder sind bei der Sache: „Auf die Frage ,Wo ist der Räuber?‘ kommt die Antwort von 100 Kindern in einer Lautstärke, als ob ein Düsenjäger grad drüberzischt! Kinder wollen teilhaben am Stück, das macht das Stück lebendig und realistisch.“ Aber er spielt nicht nur Stücke für Kinder. Das Paradestück, das man bei Thomas Fischer zu sehen bekommen kann, ist der Urfaust: „Als Goethe seinen Faust schrieb, hat er den Urfaust in einem Puppentheater gesehen. Allerdings in abgespeckter Version, ohne Gretchen. Goethes Urfaust geht also ein Ururfaust aus dem Kasperltheater voraus. Auch im Faust spiele und spreche ich alle Rollen allein. Jedoch ist hier die Zeit der Vorbereitung wesentlich aufwändiger. Ein Erlebnis, welches ich nicht vergessen werde, ist eine Aufführung des Faustes, in der ich meinem Vater assistierte und ihm die Puppen reichte. Dabei gab ich ihm den Mephisto falsch rum, sodass Faust ihn nur von hinten sah, aber mein Vater löste den Fauxpas geschickt mit den Worten „Warum schaust Du mich nicht an? (TK) Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:30 Uhr Seite 40
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41TAXIKURIER Sie kann auch für dich sein – die Spendefür die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxistiftung Deutschland Anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 3. Juli 2007 konnte die Messe München auf eine erfolgreiches Geschäftsjahr 2006 zurückblicken. Der Messe München Konzern erzielte mit einem Umsatz von 212,4 Millionen Euro das viertbeste Umsatzergebnis seiner Geschichte. Insgesamt präsentierten in den Hallen der Neuen Messe München, im Internationalen Congress Center München (ICM) und im M,O,C, Order- und Veranstaltungscenter über 31.000 Aussteller aus 102 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen den über 2,2 Millionen Besucher, die aus 187 Ländern kamen. Auch im Jahr 2007 setzt sich der positive Trend fort. Bis Ende Juni konnte die Messe München rund 21.000 Aussteller und über 1,7 Millionen Besucher bei den Veranstaltungen begrüßen. „Wir befinden uns in einem Super-Jahr 2007“, sagte Manfred Wutzlhofer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH auf der Bilanzpressekonferenz. Schon in den ersten sechs Monaten haben die Ausstellerzahlen um neun Prozent und die Zahl der Besucher um 13 Prozent im Vergleich zu den Vorveranstaltungen zugelegt. Allein zur BAUMA 2007 kamen über 3.000 Aussteller und mehr als 500.000 Besucher nach München. Die flächenmäßig größte Messe der Welt belegte mit 540.000 Quadratmetern das komplette Messegelände. Das 2. Messehalbjahr beginnt mit der Internationalen Textilmaschinenausstellung ITMA, bei der vom 13. bis 20. September rund 1.300 Aussteller und mehr als 100.000 Besucher erwartet werden. Darüber hinaus stehen weitere internationale Veranstaltungen im Programm der Messe München: Die GOLF EUROPE, EXPO REAL, MAINTAIN, SYSTEMS und PRODUCTRONICA. Von der GHM werden die beliebte vorweihnachtliche Verkaufsausstellung HEIM + HANDWERK mit der parallel stattfindenden FOOD & LIFE sowie der Modelleisenbahnausstellung durchgeführt. Das besucherstarke Jahr 2007 ist somit nicht nur ein gutes Jahr für die Messe München, sondern auch für die Taxifahrer. Gute Fahrt! Messe München Die Messe München im Jahr 2007 auf Erfolgskurs Foto: Messe München Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Dr. Med. Krumpoch – Dr. med. Reich – Dr. med. Trumm Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen, Mietwagen, Omnibus und LKW Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00 Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00 Termine nach Vereinbarung Plinganserstr. 47 · 81369 München Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18 SPT-01 MICROTAX ® -05MICROTAX ® -05 modular erweiterbar SPT-01 Die vollkommene Integration Für jeden Bedarf die optimale Lösung HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI 200 Kundendienste in D Marktführer in 7 Ländern www.hale.de © werbeKÄFER Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:30 Uhr Seite 41
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Fahrbare Litfaßsäule Motiv des Monats (So gewinnt man Kunden für‘s Taxi!?) 42 TAXIKURIER Taxameter des Monats Discos Volksgarten – Wo ehemals das Pacha viel Möchtegerns beherbergte, verkehren heute Normalos, denen nach einem langen Abend ohne glasigem Blick noch die Euros für eine Taxifahrt bleiben. Moderate Preise, man kommt gut dran und gut weg. 8 Seasons – Vertrag wurde verlängert. Trotz Endlos-Schlange an Münchens schönstem Taxi-Standplatz geht gerade Richtung Wochenende hier immer was. Unglaublich, was sich an diesem einst totem Platz getan hat. Muffathalle –Lieblingskind der Stadt München. Hier wechseln wilde Hip-Hop-Veranstaltungen mit kommunalen Highlight-Events. Wenig Taxler wagen die Fahrt Richtung Volksbad, sodass zur richtigen Zeit immer ein lukrativer Stich drin ist. Alabama-Gelände – Nicht erst seit der „Kampftrinker“-Diskussion auf dem absteigenden Ast. Wer das Risiko liebt und den Sanis Konkurrenz machen will, kann hier freilich immer noch einen Fahrgast „aufklauben“ . P1 – Der Schnöselfaktor steigt immer mehr. Wohl nirgends in der Stadt gibt es mehr Fahrpreis-Diskussionen. Kein Wunder nach der Zeche davor. Der Taxler als letztes Glied der Vergnügungskette soll dann dran glauben. Arrogante Parkwächter, laufend neue unerlaubte Standplätze – neuerdings direkt vor der Einfahrt. Die Prinzregentenstraße 1 macht keinen Spaß. (PR) Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:30 Uhr Seite 42
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43TAXIKURIER ➜ Die Säulen unseres Geschäfts … Geschichte, Typen, Handhabung der Rufsäulen ➜ Rauchverbot in allen Taxis ab 1. September … Die Konsequenzen ➜ Taxi-Check München … Fahren ohne Uhr! Hat sich was gebessert? Vorschau Ausgabe September 2007 Liebe Kolleginnen und Kollegen, nach dem nun alle Versammlungen hinter uns liegen, können wir uns endlich wieder voll auf unser Kerngeschäft konzentrieren. Auf den Vorstand und Aufsichtsrat kommen eine Menge Arbeit und Veränderungen zu. Der TAXIKURIER wird Sie, liebe Mitglieder und Fahrer, regelmäßig informieren. Falls Sie demnächst Ihren Urlaub starten, dann genießen Sie ihn. Paul Rusch, Objektleiter Der nächste TAXIKURIER erscheint am 31. August 2007. Einige Themen stehen schon fest: TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), Michael Schrottenloher (MS), Reinhold Siegel (RS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, 81829 München Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Alfred Lehmair, Reinhard Zielinski Impressum Foto: Rebekka Schreyer GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Taxi_08_07:Taxi_08_07 19.07.2007 14:05 Uhr Seite 43