Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier August 2007

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2007. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
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Ihre Gäste immer sicher und bequem
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guter Teileverfügbarkeit. Kunden-
/L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob -
kompakte C-, komfortable E- oder
luxuriöse S-Klasse – bei uns finden
orientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 44

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August 2007
TAXIKURIER | 47. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de
Senioren
➜ Hier geht ohne unsere Hilfe nichts
➜ Wie hat der denn die Prüfung bestanden?
Wir waren in der Ortskundeprüfung
➜ Was macht eigentlich die Taxikommission?
Aufgaben, Zusammensetzung, Inhalte, Ziele
➜ Außergewöhnliche Kollegen
Thomas Fischer – Der Puppenspieler
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 1

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www.volkswagen-taxi.deMotiv T7/02
Mein Taxi...
...hätten Sie gar nicht erkannt? Ist ja auch nur ein Teil davon. Nämlich der Teil, den ich beim Kauf meines Volkswagen
T axis gespart habe. Und dafür habe ich mir einen langjährigen Wunsch erfüllt: einen T auchkurs auf den Malediven.
Egal welches Modell Sie fahren – mit Volkswagen fährt es sich bequem, komfortabel und sparsam. Das spüren Sie nicht
nur beim Kauf, sondern jeden Monat bei der Abrechnung Ihrer Betriebskosten.
Die Taxi-Modelle von Volkswagen
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 2

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3TAXIKURIER
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70 
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Editorial | Keine Peanuts 4
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 4
Hotelerie | Dorint Sofitel wird Sofitel 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Die fünf Weisheiten des Monats | 7
Dauerbrenner | Besorgungsfahrten – höherer Geldbeitrag 7
In eigener Sache | Münchens Taxler wissen mehr 7
Die Genossenschaft | Details zur Taxikommission und viele Infos 8
Bericht aus dem Aufsichtsrat | 13
Der Landesverband | Infos 14
Thema Ortskundeprüfung | Ablauf und Stimmungsbericht 16
München Splitter | 18
Service | Clubbing unter freiem Himmel 19
Essen auf Rädern | Feilitzsch, Arthur-Kutscher, Ainmiller, Reitschule 20
Kurioses aus der Zentrale | Eine ganz normale Auftragsvermittlung 22
Rose des Monats | Daku Relic, Taxi 156 23
Zitrone des Monats | Ilhan Berk, Nachtfahrer, Taxi 13 23
Ohne Worte | Glosse von Dreissigneundrei 23
Taxler’s Erlebnisse | Mit Schirm, Charme und Melone 24
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 25
Witz des Monats | 25
München | Darum ist München die schönste Stadt der Welt 26
Pausenfüller | Andere Länder, andere Strafen! 27
Senioren | Hier ist unsere Hilfe angesagt 28
Schrottis Fiaker-ABC | „O“ 30
Geschichte und G’schichten | Der Euro-Industrie-Park 32
Anno dazumal |100 Jahre VdK 34
Taxi-Check München | Ausgesperrt – Was nun? 36
Der Blick zurück | Der August vor 100, 75, 50, 25 Jahren 37
Letzte Meldung | Wahlergebnis vom 11. Juli im Löwenbräukeller 37
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 38
Außergewöhnliche Kollegen | Thomas Fischer 40
Messe München | 2007 auf Erfolgskurs 41
Motiv des Monats | 42
Taxameter des Monats | Discos 42
Impressum | 43
Vorschau Ausgabe August | 43
Inhalt
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen
● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Moosacher Str. 13, 80809 München
Tel. 089 / 35 73 18 73
Hans-Mielich-Str. 30, 81543 Mü-Giesing
Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807
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Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 3

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4 TAXIKURIER
Editorial
Keine Peanuts
In Bayern beginnt der Balkan. Diese Beurteilung wurde dem ersten Kanzler unserer damals noch jungen Republik zugeschrieben. Wir Bayern, auch die Franken,
fanden dabei Konrad Adenauer gar nicht
lustig. Sie konnten im letzten Taxikurier
lesen, dass das NH-Hotel-Dornach für die
Zuteilung von Flughafenfahrten von
 Taxlern Provisionen, hausintern Tipp,
einfordert. Die zugegebenermaßen wenig
feierliche Zitronenverleihung brachte die
Leitung des Hotels, sowie die Rezeption
dazu, uns einen mittelgroben Brief zu
schreiben, in dem betont wurde, dass
man mit dem Taxigewerbe nichts am Hut
habe. Nachdem die Schmiergeldpraxis
nichts Neues ist, aber mit der Eröffnung
des Flughafens „Franz-Josef-Strauß“ zu
neuer Blüte gelangte, sind Gegenmaßnahmen notwendig. Der erste Schritt, das
Ausufern der Schmiergelder einzudämmen, war die Einführung des degressiven
Taxitarifes. Einer der nächsten Schritte
werden Testfahrten nach dem Muster von
„Mysteryshopping“ sein, auch wenn uns
dies Geld kostet. Wir müssen versuchen,
diese mafiosen Praktiken aufzubrechen.
Aus diesen Fahrtverschiebungen entstehen den Fahrgästen Schäden, die dem
 Taxifahrer zugewiesen werden. Leidtragende unter diesen Lumpereien sind die
Gäste unserer schönen Stadt. Entweder
sie müssen ewig warten bis der Schmiergeldspezi, „das Flughafenspezialtaxi“,
von weiß Gott wo anfährt, oder das
Schmiergeld wird über einen Umweg
 wieder kompensiert. Es ist den Portiers
nicht einmal peinlich, wenn bereits drei
später bestellte Normaltaxis ihre Fahr -
gäste abholten und der Flughafengast immer noch von einem Bein auf das andere
hüpft, weil der Schmiergeldbote zu lange
braucht. Die Hoteliers, egal welcher Bonität, haben hier eigenartige Denkweisen.
So erklärte mir bereits 1992, kurz nach
Inbetriebnahme unseres Flughafens, der
Manager eines First-Class-Hotels in der
Max-Joseph-Straße, dass das Fordern von
Provisionen auf Grund der geringen Einkommen der Portiers doch ganz verständlich sei. So einfach ist das, Sie kürzen
 ihrem Fahrer den Lohn mit der Empfehlung, den fehlenden Rest durch kleine
Lumpereien auszugleichen. Taxis sind die
Visitenkarte einer Stadt. Hotels nicht?
Schmiergelder und exorbitante Messepreise sind sicher kein Ruhmesblatt, aber
wir wollen uns ja nicht mit schlechteren
Dienstleistern vergleichen. Es bleibt auch
die Frage offen, warum sich die Hotels,
die sich von der Abzocke von Taxifahrern
distanzieren, nicht wehren, z. B. über den
Hotel- und Gaststättenverband, dessen
Aufgaben sicher unter anderem ist, das
Image seiner Klientel zu bewahren, von
fördern will ich hier nicht sprechen. 
Ich erinnere auch daran, dass es in München auch noch ein Tourismusamt gibt.
Ihr 
Hans Meißner
Gutschein für
24 Autowäschen
im Wert von
106 Euro im KFZ-
Meisterbetrieb
Helmut Glas in der
Engelhardstraße 6
 zu gewinnen.
Wie die Hilfe der Münchner Taxler
aussieht, wenn sie um Rat und Tat bei
einer Aussperrung gebeten werden,
können Sie im „Taxi-Check-München“
lesen. Unser Taxi-Karikatur-Experte
Manfred Kraus hat das Thema auf seine
Weise versucht, auf’s Papier zu bringen.
Wenn Ihnen dazu ein passender Text einfällt und dieser prämiert wird, gewinnen
Sie obigen tollen Preis. 
Schicken Sie uns Ihren Text per Post,
Fax oder e-Mail (Adresse siehe Impressum) bitte bis spätestens 14. August.
Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
Gewinnspiel
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 4

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In großen Buchstaben leuchtet der neue
Name Sofitel bereits gut sichtbar für alle
Gäste an der Fassade des imposanten
 Luxushotels in der Bayerstraße. Nach der
Übernahme von insgesamt 52 ehemaligen
Dorint Hotels der 3- bis 5-Sterne-Klasse
durch das französische Hotel- und
Dienstleistungsunternehmen Accor im
 Januar 2007 setzt Europas Hotellerie-
Marktführer in seinen neun Hotels der
Marke Sofitel die internationale Strategie
auch in Deutschland konsequent um.
Das 5-Sterne Sofitel München Bayerpost
mit 396 eleganten und geräumigen Zimmern und Suiten ist der Star am Hotelhimmel der Isarmetropole. Unübersehbar
präsidiert der gründerzeitliche Prachtbau –
die ehemalige Königlich-Bayerische Post
– neben dem Hauptbahnhof im Herzen
der Innenstadt. Hinter der denkmalgeschützten Fassade beeindruckt das Flaggschiff der Münchner Luxushotellerie mit
avantgardistischer Architektur und einem
einmaligen Kunstdesign, das die Motive
Hotel, Bayern und Post thema tisiert. 
Spielerisch haben die Architekten den
 nahen Alpen ihre Referenz erwiesen: Eine
orangefarben illuminierte Glaskonstruktion am Dachhimmel holt das Alpen -
glühen mitten in das Hotel. Ein weiterer
Glanzpunkt ist das 23 Meter hohe Atrium,
das sich direkt der Lobby anschließt. Ein
einzigartiges Lichtkonzept taucht den imposanten Raum in ver schiedene Farben. 
Auf eine kulinarische Erlebnisreise durch
die Küchen der Welt begibt sich der Gast
im Fine-Dining-Restaurant „Schwarz &
Weiz“. Drei Etagen hoch, präsentiert sich
der Gourmettempel mit 270 Sitzplätzen
am Tage lichtdurchflutet und am Abend
als Kathedrale feinster Esskultur. Das
Szene-Bistro „Suzie W.“ mit seiner offenen
Showküche und der Terrasse verführt den
Genießer mit raffinierten Spezialitäten
der euro-asiatischen Küche. Dieses außergewöhnliche Bistro, dessen Name an den
berühmten Film „Suzie Wong“ anlehnt,
hat sich dem Motto Asien und insbesondere Thailand verschrieben. Mit der ISAR-
BAR haben die Innenarchitekten mit ausgefallenem Design und edlen Materalien
eine Ode an Münchens prominenten
Flusslauf geschaffen. 
Mit seinen 20 Tagungsräumen auf über
1.800 Quadratmetern Gesamtfläche und
modernster Technik ist das Sofitel München Bayerpost auch die erste Adresse für
Tagungsgäste. Über 860 Personen finden
allein im Saal „Nymphenburg“, mit seinen 923 Quadratmetern der größte säulenfreie Veranstaltungsraum der Münchner
Innenstadt, Platz. 
Die exklusive „Spa Lagune“ des Sofitel
München Bayerpost, eine Wellness-Oase
auf 574 Quadratmetern, begeistert sogar
Isarnixen und wirkt wie eine Auszeit für
Körper, Geist und Seele.
Zur Hotelgruppe gehören ebenso die beiden Häuser Novotel München City sowie
Novotel München Messe.
Hotelerie
Aus Dorint Sofitel wird Sofitel:
5-Sterne-Hotel Sofitel München Bayerpost bietet 
vollendete Gastfreundschaft
5TAXIKURIER
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas S.v.Kummer
Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Sozialrecht
regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Verwaltungsrecht
Straf-/Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München
Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
Taxi_08_07:Taxi_08_07 19.07.2007 14:05 Uhr Seite 5

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6 TAXIKURIER
Top-Termine August 2007
Mittwoch, 1. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Münchner
Symphoniker
Donnerstag, 2. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Musical Gala 
➜ Muffathalle, Coumba Gamlo
Freitag, 3. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Capital
Dance Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Stars Go Swing
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Couplet AG
Samstag, 4. August
➜ Viktualienmarkt, Sommerfest
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Martin Schmitt
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Gianna Nannini
➜ Backstage Club, Fire in Attic
Sonntag, 5 August
➜ 11.00 Uhr, Brunnenhof, 
Canzone Italiana
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Boheme Supreme
➜ Atomic Cafe, The Haze
Montag, 6. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Mozartnacht
➜ Atomic Cafe, Voxtrot
Dienstag, 7. August
➜ Viktualienmarkt, Gärtnertag
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Hot Chocolate
Donnerstag, 9. August
➜ 20.00 Uhr Brunnenhof, Cuba Party
➜ Backstage, Samiam
Samstag, 11. August
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Hansa Rostock
Sonntag, 12. August
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Nabucco
Montag, 13. August
➜ Muffathalle, Compagnie Paul Frenak
➜ Feierwerk, Dying Fetus
Mittwoch, 15. August (Maria Himmelf.)
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Arena, 
Scholl-Abschiedsspiel 
FC Bayern – FC Barcelona
➜ Ampere, Dir En Grey
➜ Backstage, Murphy’s Law
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Freitag, 17. August
➜ Vereinsheim, Kerstin Grether
Sonntag, 19. August
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – 1. FC Kaiserslautern
➜ Backstage Club, The Draft
Montag, 20. August
➜ Backstage, Soulfly
Dienstag, 21. August
➜ 20.15 Uhr, Olympiahalle, 
Handball Super Cup
Mittwoch, 22. August
➜ 19.00 Uhr, Münchner Dom, 
Orgelkonzert
➜ Backstage Halle, Sparta
Samstag, 25. August
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Hannover 96
➜ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Die Liebesprobe
➜ 20.00 Uhr, Audimax LMU, Dieter
Hildebrandt und Roger Willemsen
➜ Feierwerk, The End
➜ Backstage, The Heteros
Sonntag, 26. August
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, 
Dietrich Piano Paul
➜ 20.00 Uhr, Audimax LMU, Dieter
Hildebrandt und Roger Willemsen
➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Albert C. Humphrey
➜ Ampere, Tegan & Sara
Montag, 27. August
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, 
HG Butzko
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Werner Koczwara
Dienstag, 28. August
➜ 19.30 Uhr, St. Anna-Kirche, 
Perlen der Klassik
➜ Ampere, Rilo Kiley
Donnerstag, 30. August
➜ 21.00 Uhr, Ampere, 
Portugal. The Man
Freitag, 31. August
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – 1. FC Köln
➜ Feierwerk, The Locust
➜ Zenith, Atomic Cafe, The Gossip
Mehrtägige Termine
➜ 18.07.07 – 12.08.07, 20.30 Uhr,Ungererbad, Open-Air-Kino
➜ 18.07.07 – 01.09.07, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Sister Soul
➜ 24.07.07 – 09.08.07, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Dancing in the Streets
➜ 28.07.07 – 05.08.07,Mariahilfplatz, Jakobidult
➜ 28.07.07 – 05.08.07,Olympiapark, Kinderferienakademie
➜ 31.07.07 – 04.08.07,Lach- und Schieß, Claus von Wagner
➜ 31.07.07 – 18.08.07, 20.00 Uhr,außer So., Mo., Fraunhofer, 
Beatrix Doderer & Jörg Hube
➜ 01.08.07 – 26.08.07,Olympiapark, Theatron, Musiksommer
➜ 01.08.07 – 11.08.07,Muffathalle, Tanzwerkstatt
➜ 02.08.07 – 04.08.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Wilhelm Tell
➜ 02.08.07 – 19.08.07, 12.00 – 23.00 Uhr,Olympiapark, Sommerfest 
➜ 07.08.07 – 11.08.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, Claus von Wagner
➜ 08.08.07 – 25.08.07, (Mi. – Sa.) 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Armbrustikal
➜ 10.08.07 – 12.08.07,Olympiastadion, Jahrestagung Zeugen Jehovas
➜ 11.08.07 – 12.08.07,Marienplatz, Christopher Street Day
➜ 13.08.07 – 18.08.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, Die Buschtrommel
➜ 13.08.07 – 19.08.07, Karl-Valentin-Musäum, Film-Retrospektive
➜ 15.08.07 – 18.08.07, Vereinsheim, Willy Michl
➜ 17.08.07 – 21.08.07,Muffathalle, Gerhard Polt
➜ 19.08.07 – 21.08.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Bodo Wartke
➜ 20.08.07 – 15.09.07, außer So. + Mo., 20.30 Uhr,Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
➜ 21.08.07 – 25.08.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, Christian Überschall
➜ 21.08.07 – 09.09.07, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Carmen Cubana
➜ 25.08.07 – 28.08.07, Muffathalle, Ulf Langheinrich
➜ 26.08.07 – 02.09.07, Ruderstrecke Oberschleißheim, Ruderweltmeisterschaft
➜ 28.08.07 – 01.09.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, Klaus Eckel
➜ 28.08.07 – 01.09.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Günter Grünwald
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
089   
2 Rooms 
8 Seasons    
Alabama-Gelände  
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babalu  
Baby  
Babylon  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Cafe am Hochhaus  
Cord   
Crash   
Crowns Club  
Elser-Hallen  
Erste Liga 
Hansa 39   
Kultfabrik     
Lenbach 
Loggia 
M-Park  
max Suite  
M i a 
Muffathalle  
Nachtgalerie  
New York Club 
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Palais  
Pacha  
Pappasitos    
Prinzip  
Pure Club  
Reitschule   
Rote Sonne  
Schlachthof 
Schranne 
Skyline  
Spiegelzelt 
Substanz 
The Garden   
T i t a n i c C i t y 
Volksgarten   
Top of the Top’s
Der Urlaubsmonat! Die Bühnen der Stadt haben dicht. Viele Kollegen sind
ebenfalls dicht an dicht in den Kolonnen gen Süden unterwegs. Doch die
zahlreichen Besucher der Stadt wollen befördert werden, die Biergärten freuen
sich wie die Taxibranche auf Umsatz-Wetter. Die Bundesliga beendet die
schreckliche Sommerpause. Paarungen und Zeiten stehen noch nicht fest.
Vieles unter freiem Himmel endet mit einer finalen Taxifahrt. Der Christopher-
Street-Day (11./12.8.) zieht zahlungskräftiges Publikum an und aus. Und auch
eine Weltmeisterschaft findet statt. In Oberschleißheim (Rudern/26.8.–2.9.).
Und dann sind sie wieder alle da – die Münchner und die Kollegen und freuen
sich auf den Heilsbringer – die Wiesn. (PR)
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 6

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Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Weltweit sitzen rund neun Millionen Menschen in
 Gefängnissen,allein zwei Millionen davon in den USA.
➜ Der Gestank eines Stinktieres setzt sich aus sieben verschiedenen Geruchsstoffen zusammen. Selbst Waschen
hilft nichts. Drei der Stoffe entfalten ihren üblen Geruch
erst, sobald sie mit Wasser in Berührung kommen.
➜ Pro Jahr werden laut Interpol rund 45.000 Kunstwerke
gestohlen. Aktuell gelten rund 100.000 Bilder als vermisst, darunter 433 von Picasso, 145 Rembrandts und 
14 Kandinskys.
➜ In Hamburg gibt es insgesamt 2.300 Brücken. Das sind
mehr als in Amsterdam und Venedig zusammen.
➜ Der US-amerikanische 400-Meter Hürdenläufer Edwin
Moses blieb zwischen 1977 und 1987 in 122 Rennen
 unbesiegt.
7TAXIKURIER
In eigener Sache
Münchens Taxler
wissen mehr
Dauerbrenner
Besorgungs fahrten
bei denen der Kunde dem Taxifahrer einen höheren
 Geldbetrag mitgibt und nach Abschluss der Fahrt neben der
Ware auch das Restgeld wieder zurückbekommt. 
Hier sollte man sicherheitshalber gewisse Verhaltensregeln
beachten:
➜ den erhaltenen Betrag per Unterschrift (formloser
 Zettel/ggf. Taxiquittung) schriftlich fixieren und per
Unterschrift gegenzeichnen lassen.
➜ sämtliche Quittungen von Einkäufen und abschließend
die ordnungsgemäß ausgefüllte Taxiquittung der
 Gesamtrechnung beilegen, die dann mit dem Kunden
abgerechnet wird.
➜ die Ware und das Restgeld unbedingt persönlich
 übergeben (ggf. ebenfalls wieder gegen Unterschrift).
➜ Keinesfalls darauf einlassen, dass man das Restgeld 
in einem Kuvert in den Briefkasten des Kunden wirft! 
(Man hat sonst nie die Sicherheit, ob der Kunde das
Restgeld erhalten hat oder nicht; im Zweifel muss man
für den Fehlbetrag aufkommen!). (NL)
Nicht weil wir klüger sind, sondern weil wir unsere Stadt kennen und jegliche Tendenzen, Trends und Auswüchse schneller
erkennen als andere, haben wir schon im TAXIKURIER (Aus -
gabe Dezember 2004) vor Alkohol-Orgien und dem Kampftrinken Jugendlicher gewarnt. In diesen Wochen erleben wir
entrüstete Politiker, die die „Flatrate-Parties“ abschaffen und
verbieten wollen. Hätte Herr Beckstein damals nur die Einladung angenommen und den Seismographen der Bevölkerung
seine Augen und Ohren geschenkt. (PR)
An exponierter Stelle in diesem Heft wird fundiert über
unkontrollierten Alkoholkonsum Jugendlicher und deren
Auswirkungen berichtet. Dass in Zeiten leerer Staatskassen Steuer mindernde Diskussionen vermieden werden
und dieses Thema tabuisiert wird, wird an dem monatelangen Gerangel über die so genannten „Alcopops“ deutlich. In einer Stadt wie München, in der die Bierflasche
nahtlos das Alete-Fläschchen ablöst, bleiben warnende
Stimmen meist ungehört.
Völlig realitätsfremd und ohne Relation jedoch erscheint
es, wenn eine Hundertschaft Besitzer von 3 Gramm
 Cannabis durch die Stadt verfolgt, um die Moral und
Ethik zu sichern, gleichzeitig Alkohol-Orgien behördlich
legitimiert.
Besten Anschauungsunterricht bietet freitags und
samstags die Alabamahalle, wo regelmäßig das „organisierte Erbrechen“ stattfindet. Für 15 Euro (Mädchen 
12 Euro) Eintritt sind Getränke endlos frei.
Keine Markenware. Die Euros müssen sich amortisieren.
Ein paar Stunden später überlässt man die meist jugendlichen Opfer den Sanis und Taxis.
Sehr geehrter Herr Minister Beckstein, trotz Ihrer
 Minister-Tätigkeit sind Sie ein Mann des Volkes geblieben. Ihre Frau arbeitet als Lehrerin in Nürnberg. Sie
 müssen Interesse daran haben, diese Szenerie kennen zu
lernen und zu ändern. Ich lade Sie ein, verlassen Sie 
Ihren Dienst-7er, steigen Sie auf meine Kosten in meinen
5er, eine Nacht reicht, zum Wohle der Münchner
 Jugendlichen.
Artikel „Ohne Worte“ aus dem TAXIKURIER (Dezember 2004) 
Freie Fahrt für 
Beckstein
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 7

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8 TAXIKURIER
Die Taxikommission
Der Stadtrat der Landeshauptstadt München begründete 1971 einen Unterausschuss, der sich mit den Problemen des
Taxigewerbe befasste. Diese Taxikommission war die erste, die in Deutschland
eingesetzt wurde. 
Grund für diese Maßnahme waren die
katastrophalen wirtschaftlichen Verhältnisse im Vorfeld der Olympischen Spiele,
die letztendlich durch die Neuzulassung
von über 500 Genehmigungen entstand.
Dieser Unterausschuss hat keine Beschlusskraft, sondern soll Empfehlungen
für die Fraktionen im zuständigen Kreisverwaltungsausschuss vorbereiten.
Die Mitglieder der Taxikommission setzen
sich, entsprechend der Sitzverteilung im
Plenum, aus den Vertretern der einzelnen
Parteien zusammen. Mitglieder der Taxikommission sind ausschließlich ehrenamtliche Stadträte, die einen Vorsitzenden bzw. eine Vorsitzende und einen
Stellvertreter wählen.
Die Taxikommission wird durch das zuständige Referat, also dem Kreisverwaltungsreferat, betreut. Aus diesem Grunde
nimmt an jeder Sitzung entweder der berufsmäßige Stadtrat und Kreisverwaltungsreferent, oder dessen Stellvertreter
teil. Zur Zeit nimmt diese Aufgabe Herr
Dr. Blume-Beyerle oder Herr Stadtdirektor
Bieling wahr. Vorsitzende der Taxikommission ist seit langen Jahren die SPD-
Stadträtin, Frau Barbara Scheuble-
 Schäfer, die sich in dieser Funktion hohe
Sachkompetenz und auch Verständnis für
das Gewerbe erwarb. Beratende Mitglieder der Kommission aus dem Gewerbe
sind derzeit Vertreter der Taxi-München
eG, des Landesverbandes Bayerischer
 Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V.,
sowie der Taxivereinigung München.
Die Taxikommission tagt regelmäßig zwei
bis dreimal pro Jahr und befasst sich mit
den aktuellen Fragen, die das Münchner
Taxigewerbe betreffen. Aus diesem Grunde werden zu den Sitzungen jeweils sachbezogen, Vertreter der verschiedensten
Referate der Landeshauptstadt München,
wie das Planungsreferat, das Fremdenverkehrsamt, oder die Führerscheinstelle, zur
Fachberatung beigezogen. Regelmäßig
nehmen an den Sitzungen, Vertreter der
IHK, der Polizei und des TÜVs teil. Soweit
der Ablauf von Großveranstaltungen und
Diskussionen über Verkehrsführung anhängig sind, werden auch Feuerwehr,
Parküberwachungsdienste und andere
Veranstalter zu Rate gezogen.
Die Taxikommission der Landeshauptstadt München ist ein hervorragendes Forum für das Münchner Taxigewerbe. Dem
Taxigewerbe wird hier die Gelegenheit zu
Anträgen und Anregungen geboten. In
der Taxikommission werden so wichtige
Vorentscheidungen behandelt, wie z. B.
die Zulassung neuer Taxigenehmigungen,
die Gestaltung von Taxitarifen und der
Taxiordnung und vieles mehr. Durch die
sachkompetente Arbeit der Stadträte aller
Parteien in der Taxikommission und des
KVR als zuständigem Betreuungsreferat,
entstehen kurze Entscheidungswege über
die erarbeiteten Lösungsvorschläge. Der
weitergehende Entscheidungsweg führt
über den Kreisverwaltungsausschuss. Bei
gravierenden Entscheidungen, wie z. B.
den Erlass von Taxitarifordnungen und
Taxiordnungen, hat die Vollversammlung
des Stadtrates der Landeshauptstadt
München die letzte Entscheidung.
In den 36 Jahren seit Begründung der
 Taxikommission sind einige Großstädte
dem Beispiel der Landeshauptstadt München gefolgt und haben ähnliche Unterausschüsse oder Fachgremien ins Leben
gerufen. Die Taxikommission der Landeshauptstadt München setzt sich derzeit wie
folgt zusammen:
➜ Herr Stadtrat Dr. Assal, Rathaus, 
SPD-Fraktion
➜ Herr Stadtrat Gavras, Rathaus, 
SPD-Fraktion
➜ Herr Stadtrat Dr. Lange, Rathaus,
SPD-Fraktion
➜ Frau Stadträtin Scheuble-Schäfer,
Rathaus, SPD-Fraktion
➜ Herr Stadtrat Thanheiser, Rathaus,
SPD-Fraktion
➜ Frau Stadträtin Schosser, Rathaus,
CSU-Fraktion
➜ Herr Stadtrat Altmann, Rathaus, 
CSU-Fraktion
➜ Herr Stadtrat Wolfswinkler, Rathaus,
CSU-Fraktion
➜ Frau Stadträtin Dietrich, Rathaus,
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN/Rosa Liste
➜ Landesverband Bayerischer Taxiund Mietwagenunternehmen e. V.
➜ Taxi-München eG
➜ Taxivereinigung München e. V.
➜ Industrie- und Handelskammer für
München und Oberbayern
➜ Münchner Verkehrs- und Tarif -
verbund (MVV) GmbH
➜ Stadtwerke München GmbH, Ressort Bus
➜ Polizeipräsidium München E 4
➜ Direktorium – Rechtsabteilung
➜ Baureferat – Verwaltung und Recht
➜ Direktorium – Frauengleichstellungsstelle
➜ Herr Stadtrat Dr. Blume-Beyerle
➜ Kreisverwaltungsreferat – StD
➜ Kreisverwaltungsreferat HA III
➜ Kreisverwaltungsreferat HA III/1
➜ Kreisverwaltungsreferat HA III/2
Das Münchner Taxigewerbe nimmt diesen
Bericht zum Anlass allen Mitgliedern der
Taxikommission, deren Fachberater und
im Besonderen den Mitarbeitern des
KVRs für ihren Einsatz für das Taxigewerbe zu danken. (HM)
Sitzung der Taxikommission 
vom 03.05.2007
Ordnungswidrigkeitenstatistik 
für das Jahr 2006
Vortrag des Referenten
Entsprechend der Empfehlung der Taxikommission vom 02.12.1975 ist über
Bußgeldverfahren gegen Taxiunternehmerinnen und -unternehmer, Taxifahrerinnen und -fahrer wegen Ordnungs -
widrigkeiten im Taxigewerbe vor der
Veröffentlichung der Taxikommission zu
berichten.
Unter Beibehaltung der bisherigen Praxis
wird hiermit die Ordnungswidrigkeitenstatistik für das Jahr 2006 vorgelegt, ergänzt mit den Kontroll- und Beschwerdestatistiken des Kreisverwaltungsreferates
HA III/14, gewerblicher Kraftverkehr
 (unter Ziffer 2 und e).
1. Ordnungswidrigkeitenstatistik 
(Ahndung von Ordnungswidrigkeiten 
in 2006 nach Mitteilung der Haupt -
abteilung I – Zentrale Bußgeldstelle des
Kreisverwaltungsreferates)
Soweit die Zuständigkeit der weiteren
Sachbehandlung der durch den Kontrolldienst der HA III/14 – Gewerblicher
Die Genossenschaft
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 8

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Kraftverkehr des Kreisverwaltungsreferates festgestellten Ordnungswidrigkeiten
den Zuständigkeitsbereich der Bußgeldstelle des Kreisverwaltungsreferates betrafen, ergeben die Auswertungen das auf
der nachfolgenden Seite dargestellte Bild:
(Legende: Zahlen vor (F) stellen die 
am Flughafen München festgestellten
Ordnungswidrigkeiten dar).
2005 2006
Taxi verbotswidrig außerhalb von 15 9
Standplätzen bereitgehalten 
(§ 2 Abs. 1 + 2 TO)
– Bußgeldbescheid 75 Euro 7 7
– Bußgeldbescheid 100 Euro 8 2
Taxi nicht in der Reihenfolge der 2 0
Ankunft aufgestellt (§ 3 Abs. 1 TO)
– Verwarnung 35 Euro 1 0
– Bußgeldbescheid 35 Euro 1 0
Die Lücke nicht durch Nachrücken 4 3
aufgefüllt (§ 3 Abs. 2 TO)
– Verwarnung 30 Euro 1 0
– Bußgeldbescheid 30 Euro 1 0
– Bußgeldbescheid 35 Euro 2 3
Ohne Anwesenheit Fahrzeug am 116 120
Standplatz aufgestellt (§ 3 Abs. 3 TO)
– Verwarnung 25 Euro (10 – 20 Min.) 38 35
– Verwarnung 35 Euro (21 – 30 Min.) 14 27
– Bußgeldbescheid 25 Euro 6 5
(10 – 20 Min.)
– Bußgeldbescheid 35 Euro 6 4
(21 – 30 Min.)
– Bußgeldbescheid 50 Euro 20 20
(31 – 40 Min.)
– Bußgeldbescheid 60 Euro 16 17
(41 – 60 Min.)
– Bußgeldbescheid 75 Euro 8 5
(über 60 Min.)
– Bußgeldbescheid 100 Euro 8 7
(über 60 Min.)
Straßenkarten und/oder Stadtpläne 79 123
nicht mitgeführt (§ 4 Abs. 3 TO)
– Verwarnung 25 Euro 62 + 5 (F) 84 + 5 (F)
– Verwarnung 35 Euro 2 2
– Bußgeldbescheid 25 Euro 7 + 1 (F) 28 + 1 (F)
– Bußgeldbescheid 35 Euro 2 2
– Bußgeldbescheid 50 Euro 0 1
Ohne Genehmigung Personen- 3 + 1 (F) 7
beförderung durchgeführt 
(§ 2 Abs. 1 PBefG)
– Bußgeldbescheid (250 Euro) 3 + 1 (F) 2 + 2 (F)
– Bußgeldbescheid (300 Euro) 0 1
Die Genossenschaft
– Bußgeldbescheid (500 Euro) 0 2
– Bußgeldbescheid (750 Euro) 0 1
Ohne Genehmigung Personen- 1 0
beförderung durchgeführt 
(§ 2 Abs. 2 PBefG)
– Bußgeldbescheid (250 Euro) 1 0
Ohne Genehmigung Personen- 1 0
beförderung durchgeführt 
(§ 2 Abs. 5 PBefG)
– Bußgeldbescheid (50 Euro) 1 0
Nichtmitführen der Genehmigungs- 5 7
urkunde (§ 17 Abs. 4 PBefG)
– Verwarnung 25 Euro 2 0
– Verwarnung 30 Euro 0 3 + 1 (F)
– Verwarnung 35 Euro 2 3
– Bußgeldbescheid 25 Euro 1 0
– Bußgeldbescheid 30 Euro 0 0
– Bußgeldbescheid 35 Euro 0 0
Verweigerung einer Personen- 27 10
beförderung (§ 22 PBefG)
– Bußgeldbescheid 100 Euro 5 + 2 (F) 1 + 1 (F)
– Bußgeldbescheid 150 Euro 11 + 4 (F) 4 + 1 (F)
– Bußgeldbescheid 200 Euro 2 + 2 (F) 2
– Bußgeldbescheid 300 Euro/ 0 + 1 (F) 1
400 (2006)
Fahrpreisquittung unvorschrifts- 0 2
mäßig ausgestellt
– Bußgeldbescheid (125 Euro) 0 1
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 9

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10 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
2. Statistik des Kontrolldienstes des
 Kreisverwaltungsreferates, HA III/14
Das Kreisverwaltungsreferat als Aufsichtsbehörde über das Münchner Taxigewerbe hat, wie in den vorangegangenen
Jahren auch, kontinuierlich Taxikontrollen durchgeführt. Schwerpunktaktionen
fanden zur Faschings-, Starkbier- und
Oktoberfestzeit sowie während der Messen statt.
Die Feststellungen des Kontrolldienstes
wurden zur weiteren Sachbehandlung je
nach Zuständigkeit an die Bußgeldstellen
der Landratsämter Erding, Freising, München, die Zentrale Bußgeldstelle im Bayerischen Polizeiverwaltungsamt, die Bußgeldstelle des Kreisverwaltungsreferates,
die Verkehrspolizeiinspektion, das Eichamt und die Berufsgenossenschaft für
Fahrzeughaltung abgegeben. 
Statistik Übersicht 2005 2006
kontrollierte Taxis 1887 3434
beanstandete Taxis 392 937
davon mündlich 126 161
Beanstandungen insgesamt 432 1049
vorgeladene Taxis 99 172
Betriebsprüfungen 12 23
Betriebssitzüberprüfungen 42 64
RTW 0 29
KTW 17 14
Beanstandungen (dabei auch 2005 2006
mehrfache Beanstandungen pro 
kontrolliertem Fahrzeug möglich):
Führerschein nicht mitgeführt 26 34
oder nur in Kopie § 4 Abs. 2 
Satz 2 FeV i. V. m. § 75 Nr. 4 FeV
Führerschein zur Fahrgast- 16 22
beförderung nicht mitgeführt od. 
abgelaufen § 48 Abs. 3 Satz 2 
FeV i. V. m. § 75 Nr. 4 FeV
Fahrgäste ohne Fahrgastbeförde- 6 8
rungsschein befördert § 48 Abs. 1 
u. 8 i. V. m § 75 Nr. 2 FeV
Fahrzeugschein nicht mitgeführt 33 42
oder nur in Kopie § 24 Abs. 2 StVZO 
i. V. m. § 69 a Abs. 2 Nr. 9 a StVZO
Taxi ohne Genehmigung bereitgestellt 2 9
oder Genehmigung abgelaufen § 2 
Abs. 1 i. V. m. § 61 Abs. 1 Nr. 1 PBefG
Auszug aus der Genehmigungs- 21 33
urkunde nicht mitgeführt § 17 
Abs. 4 PBefG i. V. m. § 61 Abs. 1 
Nr. 3 b PBefG
Taxitarifordnung (TTO) nicht mit- 86 155
geführt oder ungültig § 10, 45 Abs. 1 
Nr. 5 b BOKraft, i. V. m. § 61 Abs. 1 
Nr. 4 PBefG
Taxi unbesetzt am Taxistand 171 172
abgestellt § 3 Abs. 3, § 6 Nr. 2 TO 
i. V. m. § 61 Abs. 1 Nr. 4 PBefG
Taxi mit ungeeichtem Fahrpreis- 0 4
anzeiger bereitgestellt § 28 Abs. 1 
i. V. m. § 45 Abs. 1 Nr. 5 L BOKraft
Ordnungsnummer nicht ordnungs- 51 71
gemäß angebr. § 27 Abs. 1 i. V. m. 
§ 45 Abs. 1 Nr. 45 K BOKraft
Stadtplan nicht mitgeführt od. älter 165 181
als 2 Jahre od. ohne ED und FS, 
§ 4 Abs. 3, § 6 Nr. 6 Taxiordnung 
i. V. m. § 61 Abs. 1 Nr. 4 PBefG
Taxi ohne gültigen TÜV + AU 36 62
bereitgestellt § 29 StVZO + 
§ 47 a StVZO
Unternehmeranschriftenschild nicht 49 63
lesbar od. nicht angebracht, § 27 
Abs. 2 BOKraft, i. V. m. § 25 Abs. 1 
Satz 2 PBefG
Taxi unerlaubt außerhalb eines 14 24
Standplatzes bereitgestellt, § 2 
Abs. 1, § 6 Nr. 1 TO i. V. m. § 61 
Abs. 1 Nr. 4 PBefG
Kontrolle verweigert § 54 in 0 2
Verbindung mit § 61 Abs. 1 
Nr. 3 b PBefG
Unerlaubte Kenntlichmachung 63 78
(nicht hellelfenbein nach RAL 1015), 
§ 26 Abs. 1 Nr. 1 BOKraft
Fahrzeugmängel (mögliche 37 67
Verletzungsgefahr durch Karosserieschäden), § 16 Abs. 1 BOKraft
Ohne Versicherungsschutz 16 22
Sonstige Beanstandungen (z.B. 10 50
Reifen, unvollständige Quittungen)
3. Statistik der Beschwerdesachbearbeitung
des Kreisverwaltungsreferates, HA III/14
Seit 01.04.1999 führt der gewerbliche
Kraftverkehr des Kreisverwaltungsreferates eine weitere Statistik, die Aufschluss
über schriftlich eingegangene Beschwerden gibt.
Wie auch die vorab dargestellten Werte in
der Statistik des Kontrolldienstes erfasst
diese Statistik alle eingegangenen Beschwerden, unabhängig von Zuständigkeiten und letztendlichem Ausgang der
Verfahren.
2005 2006
Anzahl der eingegangenen 258 279
Beschwerden
davon Flughafen 20 35
Einstellungen 75 90
Ermahnungen 45 57
Abmahnungen 14 1
Bußgeldstelle München 47 25
Bußgeldstelle Viechtach 7 6
bei Gericht anhängig 0 0
zurückgezogen 0 0
Häufigste Ordnungswidrigkeiten 2005 2006
unbesonnnen und nicht rücksichts- 105 82
voll (§ 8 Abs. 1 BOKraft)
Fahrtverweigerung (§ 22 PBefG) 92 87
4. Bewertung der Statistiken durch das
Kreisverwaltungsreferat
Die Statistik der HA I unter Ziffer 1
 spiegelt die geahndeten Ordnungswidrigkeiten wieder, deren Verfahren zum
 Abschluss gebracht werden konnten.
Insgesamt ist nach Auswertung der Statistik festzustellen, dass die Verweigerung
der Personenbeförderung – nach einem
sprunghaften Anstieg mit Spitzenwerten
im Jahre 2003 – im Jahre 2004 erfreulicherweise deutlich rückläufige Tendenzen
aufzeigte, die sich, nach einem geringfügigen Anstieg im Jahre 2005, 2006 weiter
fortsetzten. Lediglich im Bereich „Mitführen von Straßenkarten/Stadtplänen“ und
– bedenklicher – in den Kategorien
„Fahrzeugmängel“ und „mangelnder Versicherungsschutz“ sind Steigerungsraten
festzustellen.
Die Statistiken der HA III/14 – Gewerblicher Kraftverkehr des Kreisverwaltungsreferates unter Ziffer 2 und 3 über
 durchgeführte Kontrollen, Anzahl der
festgestellten Beanstandungen und Anzahl der Beschwerden, zeigen die Notwendigkeit von Kontrollen und von weiteren Ermittlungen in Beschwerdefällen,
die im Interesse der Fahrgäste und auch
des Gewerbes dazu dienen, dass die
rechtlichen Vorgaben des Personenbeförderungsgesetzes und der sonstigen Bestimmungen für den Taxiverkehr nachhaltig beachtet und eingehalten werden.
Die Feststellungen aus den Kontrollen
bzw. aus den Beschwerden bilden zusammen mit den Feststellungen der Polizei
(diese Zahlen werden nicht gesondert
ausgewertet) die Grundlage für das weitere Verfahren der Bußgeldstellen.
Klinikviertel
Zufahrt Klinikviertel, 
seit 1. Mai gilt diese Regelung
Künftig haben nur noch Krankenwagen,
Feuerwehr und Polizei die Berechtigung
über die Schranke Ziemssenstraße in das
Klinikgelände einzufahren. Die bisherige
Einfahrtsberechtigung für Taxis an dieser
Schranke entfällt zum 01.05.2007. Taxifahrer können spätestens ab diesem Zeitpunkt nur noch über die ausgeschilderten
Zufahrten Goethestraße bzw. Nussbaum-
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 10

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11TAXIKURIER
Die Genossenschaft
strasse (und natürlich Pettenkoferstraße)
in das Klinikgelände einfahren. Wir weisen darauf hin, dass die Ausfahrt in der
Ziemssenstraße weiterhin möglich ist.
Straßenbenennungen
Milbertshofen – Am Hart: Am Olympiapark
Fußgängerbrücke über die Lerchenauer
Straße, die das BMW-Erlebniszentrum mit
dem BMW-Museum verbindet.
Trudering – Riem: Karpfenstraße
Von der Kreillerstraße nach Nordosten
zur Truderinger Straße, zwischen
 Elritzenstraße und Friesenstraße.
Feldmoching-Hasenbergl: Lemgostraße
Zweigt von der Detmoldstraße zuerst
nach Westen und dann nach Südwesten
ab und endet nach cirka 420 Metern mit
einem Wendehammer.
Straßenverlaufserweiterung: Detmoldstraße
Von der Schleißheimer Straße cirka 600 m
in westliche und nordwestliche Richtung,
biegt dann nach Südwesten und nach Süden ab und endet in einem Wendehammer.
Aubing-Lochhausen-Langwied: 
Toni-Berger-Straße
Stichstraße von der Schussenrieder Straße
cirka 150 m nach Westen.
Bally-Prell-Straße
Stichstraße von der Schussenrieder Straße
cirka 180 m nach Westen.
Erni-Singerl-Straße
Stichstraße von der Schussenrieder Straße
cirka 200 m nach Western.
Moosach: Melitta-Benz-Straße
Von der Allacher Straße in nordöstliche
Richtung zur Margarete-Steiff-Straße.
Berta-Hummel-Straße
Von der Untermenzinger Straße cirka
110 m in südöstliche Richtung.
Käthe-Kruse-Straße
Von der Untermenzinger Straße cirka
170 m in südöstliche Richtung.
Margarete-Steiff-Straße
Von der Untermenzinger Straße cirka
300 m nach Südosten, dann im rechten
Winkel abknickend und cirka 180 m nach
Nordosten.
Agnes-Pockels-Bogen
Bogenförmige Straße von der Emmy-
Noether-Straße nach Osten, Norden und
Westen zurück zur Emmy-Noether-Straße.
Antennenklau
Während eine Kollegin am Taxistand
 Mariott in der Berliner Straße im Hotel
war, wurde ihr zwischenzeitlich ihre
Funkantenne entwendet. Achten Sie also
auf alles was sich an Ihrem Fahrzeug
 befindet, hier scheint jemand alles gebrauchen zu können.
Lebensretter Verbandskasten
Pünktlich zu Beginn der Urlaubssaison
rückt das Thema Sicherheit im Straßenverkehr wieder verstärkt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Airbags, ABS,
ESP, aber auch moderne Kindersitze haben das Verletzungsrisiko drastisch gesenkt und sorgen für ein sicheres Gefühl
auf der Familienreise. Weniger Beachtung
schenken Fahrzeuglenker oft jenen „kleinen Helfern“, die in Unfallsituationen
 dazu beitragen können, das Leben von
Verkehrsteilnehmern zu retten. Gerade
deshalb sollte vor Fahrtantritt sicher gestellt sein, dass der Verbandkasten vollständig und das Ablaufdatum der sterilen
Produkte nicht überschritten ist. 
Im Alltag nicht immer wahrgenommen,
muss man sich bei Unfällen hundertprozentig auf die Sicherheitsausstattung seines Fahrzeugs verlassen können. Für Airbags beispielsweise sind deshalb penible
Funktionsprüfungen im Rahmen der regelmäßigen Inspektion vorgeschrieben. Ebenso sollte es der Fahrzeugbesitzer mit dem
Verbandkasten halten. Extreme Temperaturen in den Sommer- und Wintermonaten setzen den Verpackungen der sterilen
Erste-Hilfe-Materialien stark zu. Jahre-,
mitunter jahrzehntelang unbeachtet im
Fahrzeug mitgeführt, steht man bei Notfällen trotz des vorschriftsmäßig befüllten
Verbandkastens plötzlich hilflos da. 
Dabei lassen sich derartige Situationen bereits durch einfache Maßnahmen vermeiden. Sämtliche sterilen Inhaltsteile des
Auto- oder Motorradverbandkastens sind
durch ein Verfalldatum auf der Verpackung
gekennzeichnet. Selbst wenn rein äußerlich
alles noch in bester Ordnung zu sein
scheint, sollten sterile Kompressen und
Verbände nach Ablauf dieser Frist – mindestens fünf Jahre – ersetzt werden. Danach übernimmt der Hersteller keine Garantie mehr für die Sterilität des Inhalts.
Um den Austausch abgelaufener Produkte
zu erleichtern, bieten die meisten deutschen Hersteller entsprechende Sets an. Im
Zweifelsfall, je nach Vollzähligkeit und Zustand der übrigen Materialien, sollte man
aber auch die Anschaffung eines neuen
 Erste-Hilfe-Kastens in Betracht ziehen. 
Eine detaillierte Inhaltsübersicht liegt
 jedem Verbandkasten bei. Sie informiert
über die vollständige Bestückung und
vereinfacht die laufende Kontrolle. Mit
derart geringem Aufwand kann jeder einzelne Verkehrsteilnehmer so den Straßenverkehr beim Start in den Urlaub – und
auch darüber hinaus – für alle ein gutes
Stück sicherer gestalten.
Stichwort Datenfunk
Die ersten Reaktionen
Vor gut einem Jahr ging das erste
 Fahrzeug mit Datenfunk-Equipment in
den Testbetrieb. Mittlerweile sind über 
70 Taxen damit ausgestattet, die erste
Testphase ist beendet, man bewegt sich
nun in Phase 2 der Testreihen.
Mit der vorliegenden Ausgabe beginnen
wir, Kollegen vorzustellen, die sich bereiterklärt haben, am Testbetrieb teilzunehmen. Die Teilnahme am Testbetrieb
bedeutet für die teilnehmenden Unternehmen im Alltag viel Engagement und
Zeitaufwand, weshalb bereits an dieser
Stelle hierfür unser Dank stehen soll.
Hans Söldenwagner, Taxi 2366
Seit Juli 2006 nimmt Hans Söldenwagner
an der Versuchsphase Datenfunk teil. In
seiner Mercedes E-Klasse Combi Typ W211
hat er das Equipment der ersten Baureihe,
d.h. die große Com-Box und und einen
IPAQ vom Typ HP IPAQ HX 2190. 
Vom ersten Tag an ist Hans Söldenwagner vollauf zufrieden mit der neuen Technik. In den mittlerweile 12 Monaten gab
es fast keine Ausfälle. Auch die Benutzerfreundlichkeit ist ausgesprochen gut, 
die einzelnen Funktionen sind gut verständlich.
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:28 Uhr Seite 11

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12 TAXIKURIER
Das integrierte Navigationsystem ist vollkommen ausreichend, „als guter Taxi -
fahrer braucht man in der Stadt sowieso
kein Navi, und wenn man mal nach auswärts kommt, ist dieses System die ideale
Lösung, auch im Hinblick auf das Preis-
 Leistungs-Verhältnis“ .
Lediglich könnte manche Schaltfläche
 etwas größer sein, damit man während
der Fahrt nicht danebendrückt bzw. relativ lange vom Verkehr abgelenkt wird.
Auf die Frage, was man besser machen
könnte, schlägt Hans Söldenwagner vor,
die Reaktionszeiten auf die Ein- und Ausbuchungsvorgänge an den Standplätzen
zu beschleunigen, denn hier werden
 gelegentlich Fahrzeuge als „am Stand“
angezeigt, die in Wirklichkeit schon über
10 Minuten weg sind. 
Positiv bewertet er auch den Effekt, dass
sich inzwischen Kollegen für den Datenfunk interessieren, die jahrelang ohne
Funk gefahren sind. (TK)
BZP-Auftragsscheine
Am 2./3. August 2007 findet eine größere
Veranstaltung der Firma Nexus Event
GmbH statt. Die Veranstalter geben an
 ihre Gäste Taxi-Fahrschecks aus, die in
jedem Falle anzunehmen und über die
Hauptkasse abzurechnen sind. Zu Ihrer
Information ersehen Sie bitte untenstehendes Muster:
Akustischer Anrufmelder für 
Rufsäulen ab sofort
Das lästige Starren auf die Rufsäule hat
ein Ende. Ab sofort ist in der Taxi-München eG für nur 25 Euro ein akustischer
Anrufmelder erhältlich (12 x 7 cm), der
im Taxi ein gongartiges Tonsignal abgibt,
wenn die Rufsäule klingelt. Die Reichweite beträgt ca. 30 Meter. Dem Gehupe der
Kollegen, wenn man die Säule überhört,
ist damit hoffentlich die Grundlage entzogen.
Taxi-Golfmasters 2007
Die 10. Taxi-Golfmeisterschaft wurde
heuer Anfang Juni in Bad Griesbach gespielt. Bei wunderschönem Wetter konnten die von der Taxi-München eG, dem
Versicherungsbüro Crasselt und dem Kfz-
Meisterbetrieb Helmut Glas gesponserten
Pokale folgende Spieler gewinnen.
Bruttosieg: Hans Wiesenberger (ehemals Taxi 208)
Nettosieg 1: Rainer Benisch (Taxi 2114)
Nettosieg 2: Johann Farbmacher (Taxi 3274)
Nettosieg 3: Günther Pahl
Sonderpreis letzter Platz: Horst Dremmel
Auch im nächsten Jahr findet die gelungene Veranstaltung wieder statt.
Die Genossenschaft
Aktuelle Mitgliedsveränderungen
Beitrittserklärungen:
G & E Taxibetriebs GF: Taxi 3439 
GmbH Jens Eberhard
KOLK Christine Taxi 407
MEX GmbH GF: M. Akgül, Taxi 381
U. San u. a.
MISIRACA Savo Taxi 1541
SELIGER Falk Taxi 2729
TÜRKKALESI Suna Taxi 2917
ZEKIC Nikola Taxi 1431 
Übertragungen:
von: auf:
KRISMANN KRISMANN Taxi 187
Siegfried Roland
Ausschlüsse:
BAUREIS Stephan Register 8629 Taxi 447
DRÖGE-NAGAI Shino Register 9185 Taxi 883
DUESBERG Jochen Register 7813 Taxi 2902
HELLER Martin Register 7179 Taxi 930
HORN Gisela Register 8192 Taxi 1773
LANI Andreas Register 7948 Taxi 2324
Marienplatz nicht entvölkern 
Taxen, Radler und Busse sollen nach einem Vorschlag von CSU-Stadtrat Richard
Quaas vom Marienplatz entfernt werden.
Dagegen protestiert Hans Meißner, Chef
von Taxi-München eG. Das wäre besonders für Senioren und Gehbehinderte
ein Problem, wenn sie ohne Auto und bepackt nach Hause wollten. „Wer verbietet,
muss auch anbieten.“ Mit dem Vorschlag
vertreibe Quaas Einzelhandelskunden aus
der Fußgängerzone. Meißner: „Soll der
Marienplatz entvölkert werden wie der
Alte Hof, dem ein bisschen Leben gut
 täte? In ,Guten Stuben‘ muss sich der
Bürger wohlfühlen.“ (AZ/29.06.07)
Wir trauern um 
unseren Kollegen
Manfred Proksch 
Taxi 1987
Herr Proksch verstarb am 
11. Mai 2007 im Alter von 70 Jahren. 
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 12

Seite 14

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13TAXIKURIER
Bericht aus dem Aufsichtsrat
ist, dass jedes Mitglied selbstverständlich
dieser Mitgliedschaft im Landesverband
schriftlich widersprechen kann, wenn es
die Mitgliedschaft dort auf keinen Fall
wünscht.
Nach zwei Mammutsitzungen und zusätzlichen Kraftakten befindet sich der
Aufsichtsrat im Hinblick auf die Zielsetzung unserer Genossenschaft endlich 
an der Schwelle zur konstruktiven und
kreativen Mitarbeit. Der Aufsichtsrat
wird im Dialog mit dem Vorstand die
Unternehmensziele der Taxi-München eG
ausarbeiten und zukünftige neue Geschäftsfelder definieren und auf Ihre
Durchführbarkeit hin prüfen. 
Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern
für das uns entgegengebrachte Vertrauen,
denn nur so war es möglich, alle Arbeitsrückstände im Aufsichtsrat aufzu -
holen und dazu in einigen Bereichen
 bereits die in nächster Zukunft anstehenden Aufgaben wie z.B. Einführung
 Datenfunk, Standplätze oder Gewerbe -
politik zu bearbeiten.
Mit kollegialen Grüssen
Zielinski
Reinhard
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
der Sitzungstag am 14.06.2007 war erneut mit 24 Tagesordnungspunkten und
10 Unterpunkten eine Gewalttour und
große Herausforderung. Alle Aufsichtsräte gingen mit großem Ehrgeiz und
Sachverstand an die Arbeit.
Nach knapp drei Stunden waren nicht
haltbare Beschlüsse aus dem Zeitraum
24.01. bis 19.04.07 einstimmig aufgehoben, die Änderungen in der Geschäftsordnung für Aufsichtsräte genehmigt
und alle Formalitäten abgearbeitet. Zudem wurden die Aufsichtsräte detailliert
über Verträge und den gesamten Aufsichtsrat betreffende Korrespondenz informiert.
In der gemeinsamen Sitzung mit dem
Vorstand standen der Geschäftsbericht
für das Geschäftsjahr 2006 sowie die
 bevorstehende ordentliche Generalversammlung am 11.07.2007 im Mittelpunkt
der Tagesordnung.
Der Geschäfts- und Lagebericht für das
Jahr 2006 wurde dem Aufsichtsrat von
Herrn Stern, dem Wirtschaftsprüfer des
Genossenschaftsverbands, vorgetragen
und ausführlich erklärt. Die von den
Aufsichtsräten gestellten Fragen, wurden
von Herrn Stern präzise beantwortet. 
So konnten sich alle ein genaues Bild
über die erfreuliche Lage machen, in der
sich die Taxi-München eG mit dem
31.12.2006 befindet. Diese Momentaufnahme zum 31.12.2006 war für viele
neue Aufsichtsratsmitglieder eine sehr
positive Überraschung, da auch sie bisher oft nur negative Informationen zur
Situation der Taxi-München eG erhalten
hatten. Der Aufsichtsrat hatte kein Problem, den Jahresabschluss 2006 festzustellen und Ihnen diesen in der anstehenden Generalversammlung zur Genehmigung vorzulegen.
Wir bedanken uns ausdrücklich bei
Herrn Stern für seinen engagierten Einsatz und seine hervorragende Arbeit, die
er für unsere Genossenschaft bei der
 Erstellung der Bilanz und des Geschäftsberichtes für 2006 geleistet hat. Bei unserem Vorstand und den Mitarbeitern
 bedanken wir uns für die erfolgreiche
Arbeit in 2006.
Die Vorbereitung der Generalversammlung wurde ausführlich diskutiert und
die Tagesordnung erstellt.
Erfreulich war das Urteil in Sachen
 Altunkaynak vor dem BGH in Karlsruhe,
in dem das Gericht der Taxi-München eG
im vollen Umfang das Recht zusprach,
Eintrittsgelder wie bisher von Neumitgliedern zu verlangen. Dieses Urteil ist
nicht nur für die Taxi-München eG, sondern auch für alle Genossenschaften in
der Bundesrepublik Deutschland von
 Bedeutung.
Der Beitritt der Taxi-München eG zum
Landesverband wurde vom Aufsichtsrat
einstimmig befürwortet. Keinem Mitglied
entsteht dadurch eine Einzelbeitragspflicht, vielmehr entrichtet die Taxi-
München eG sämtliche Beitragsverpflichtungen. Dieses Vorgehen ist
notwendig, da es zu einem erheblichen
Kostenvorteil für jeden Einzelnen beim
Datenfunk führt.
Der Vorstand wird Sie noch ausführlich
von der Notwendigkeit dieses Beitritts in
den Landesverband und über den daraus
für Sie entstehenden Kostenvorteil
unterrichten. Ergänzend hinzuzufügen
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Taxi_08_07:Taxi_08_07 19.07.2007 14:05 Uhr Seite 13

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14 TAXIKURIER
Der Landesverband
Präsidium und Vorstand des BZP 
in neuer Zusammensetzung 
Ergebnisse der Mitgliederversammlung des Deutschen 
Taxi- und Mietwagenverbandes 
e.V. (BZP) am 13. Juni in 
Frankfurt/M.
Die Tatsache, dass die Mitglieder mit sehr
großen Erwartungen in die Mitgliederversammlung gekommen sind, um die BZP-
Führung personell neu aufzustellen, zeigte sich daran, dass nie in den letzten zwei
Jahrzehnten eine derart hohe Beteiligung
verzeichnet werden konnte. Nur sehr
 wenige Organisationen blieben der Veranstaltung, die von Vizepräsident Dieter
Zillmann trotz heißer Diskussionen
 souverän geleitet wurde, fern. Folgende
Personen sind am gestrigen Tage in das
Präsidium bzw. den Vorstand des BZP
 gewählt worden:
Als Präsident wurde Fred Buchholz ohne
Gegenkandidat mit überwältigender
Mehrheit gewählt. Seine Kandidatur erhielt nur 6 Gegenstimmen bei rund 530
anwesenden Stimmrechten. Der Bremer,
der von der Fachgruppe „Z“ vorgeschlagen wurde, tritt damit die Nachfolge des
bisherigen Präsidenten Hans Meißner aus
München an, der im April zurückgetreten
war. 
Als Vizepräsident wurde der Göttinger
Michael Müller, der sich gegen den Mitbewerber Peter Zander durchsetzen konnte,
gewählt. Müller folgt auf dieser Position
seinem GVN-Verbandskollegen aus
Niedersachsen Hans-Günter Bartels nach,
der ebenfalls im April zurückgetreten
war. Gegenkandidat Zander verbleibt auf
seiner bis 2009 mandatierten Vorstandsposition. 
Wieder gewählt in den Vorstand wurde
einstimmig (ohne Gegenkandidat) Dirk
Senkbeil aus Halle/Saale. 
Weiterhin wurde Dietmar Schmidt als
Vertreter der Berliner Taxiinnung im
 ersten Wahlgang mit der Mehrheit der
Stimmen neu in den Vorstand gewählt. 
Er besetzt damit die durch die Wahl zum
Präsidenten frei gewordene Vorstands -
position, die Buchholz bisher innehatte. 
Die nach Satzungslage der Fachgruppe
„Z“ zustehende Vorstandsposition, welche
bisher von Frau Magdalena Rüßeler aus
Düsseldorf ausgefüllt wurde, blieb unbesetzt. Beworben hatte sich der Frankfurter
Herwig Kollar, der sich zwar in der vorangegangenen Sitzung der Fachgruppe
„Z“ gegen Frau Rüßeler knapp durchsetzen konnte, dann aber in der Mitgliederversammlung nicht die notwendige
Mehrheit erhielt. Die Position bleibt zunächst vakant und soll dann bei der
nächsten Mitgliederversammlung besetzt
werden. 
Damit ist die neue Führungsmannschaft
des BZP wie folgt besetzt:
➜ Präsident Fred Buchholz (45), Vorsitzender des Taxi-Ruf Bremen 14014
sowie des Landesverbandes Bremen –
gewählt bis 2009,
➜ Vizepräsident Dieter Zillmann (65),
Vorstandsvorsitzender der Taxi Dortmund eG sowie Vorsitzender des Taxi-Verbandes Nordrhein-Westfalen –
stand nicht zur Wahl, ist gewählt bis
2008,
➜ Vizepräsident Michael Müller (49),
Vorstandsmitglied im Gesamtverband
Verkehrsgewerbe Niedersachsen –
 gewählt bis 2011,
➜ Vorstandsmitglied Peter Zander (53),
Vorsitzender der Fachvereinigung
Personenverkehr Nordrhein – ist
 gewählt bis 2009,
➜ Vorstandsmitglied Dirk Senkbeil (58),
Mitglied im Erweiterten Vorstand des
Landesverbandes Personenbeförderungsgewerbe Taxi und Mietwagen
Sachsen-Anhalt, Vorstandsvorsitzender der Taxi- und Mietwagengenossenschaft Halle/Saale – gewählt bis
2011,
➜ Vorstandsmitglied Dietmar Schmidt
(55), Vorstandsmitglied der Innung
des Berliner Taxigewerbes sowie Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsgenossenschaft Berliner Taxibesitzer –
gewählt bis 2008.
Mit den in Frankfurt getroffenen Entscheidungen hat die Mitgliederversammlung des BZP den Boden dafür bereitet,
dass der Verband nach den Problemen in
der jüngeren Zeit nun mit der neuen
Mannschaft wieder ein leistungsfähiges
Spitzengremium für die auf Verband und
Gewerbe zukommenden Aufgaben und
Problemstellungen hat.
Dem neu zusammengesetzten Präsidium
und Vorstand viel Erfolg bei seiner wichtigen Arbeit für die Belange des deutschen Taxi- und Mietwagengewerbes!
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Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 14

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16 TAXIKURIER
Diese Frage hört man immer wieder von
erfahrenen Kollegen am Taxifunk, wenn
schlecht deutsch sprechende Taxifahrer
nicht in der Lage sind, einen am Sprechfunk erhaltenen Fahrauftrag auszuführen,
sei es, weil sie schon am Funk die Adresse nicht verstehen und wiederholen
 können, oder sei es, weil nach erfolgter
Auftragsannahme das Taxi niemals beim
Kunden ankommt und dieser entnervt
 reklamieren muss.
Immer wenn sich derartige Vorfälle bei
der Auftragsabwicklung ereignen, schließen viele darauf zurück, dass dieser Kollege mit seinem drastischen sprachlichen
Manko doch niemals die Ortskundeprüfung geschafft haben kann. Manche gehen noch weiter und stellen dabei die
Prüfung als solche in Frage, weil angeblich diese „allein mit sturem Auswendiglernen zu bestehen wäre, aber keine
sprachliche Qualifikation abverlangt
 würde“ .
Um dieser Sache nachzugehen, vereinbarte ein Redakteur des Taxi-Kuriers mit
dem verantwortlichen Leiter der Ortskundeprüfung beim TÜV München einen Gesprächstermin, mit der Bitte, zusammen
mit einem Kollegen, der seit über 15 Jahren selbst Taxi fährt, unverbindlich an
der Prüfung teilnehmen zu dürfen, um
die gewonnenen Erkenntnisse dem Leser
nahe zu bringen.
Am Mittwoch, den 23.05.2007 war es
dann soweit. Der Redakteur sowie der
teilnehmende Test-Prüfling machten sich
auf den Weg in die Ridlerstraße 57 und
gingen mit durchaus gemischten Gefühlen an die Sache heran.
Beide sind seit vielen Jahren in Besitz des
Taxiführerscheins und aufgrund der langjährigen Fahrpraxis durchaus der Meinung, über eine überdurchschnittlich gute
Ortskunde zu verfügen. Warten wir ab,
was passiert …
Prüfungsbeginn 16 Uhr: 
Wir treffen etwas früher ein, gegen
15.20 Uhr, um einen Eindruck vom Geschehen vor der Prüfung zu gewinnen.
Die meisten Prüflinge erscheinen zwischen 15.30 Uhr und 15.45 Uhr. Bereits
hier erkennen wir, was später mit Zahlen
belegt wird. Unter den 23 angemeldeten
Bewerbern, ausnahmslos männlichen
 Geschlechts, befinden sich sehr viele ausländische Mitbürger. Nach der Prüfung
erfahren wir, dass viele Prüflinge mit
ausländischen Namen trotzdem die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, der
Großteil der jungen Generation der Prüflinge ist türkischer Herkunft, viele davon
sind in Deutschland geboren. 
In den letzten 20 Minuten vor Beginn der
Prüfung kann man eine zweigeteilte
Stimmung feststellen. Etwa ein Drittel der
Menge wirkt ziemlich nervös und angespannt und ist damit beschäftigt, im letzten Moment Schwachpunkte zu erkennen
und Kenntnislücken zu füllen, was teils
nach hinten losgeht und die Teilnehmer
noch unsicherer macht. Der andere,
 größere Teil wirkt relativ sicher und
 gelassen. 
Es ist 15.50 Uhr, die Menge wartet auf die
Öffnung des Prüfungsraumes, in diesem
Moment erscheint das Team der Prüfer. In
den meisten Fällen wird die Prüfung von
zwei Prüfern abgehalten, diesmal war der
Leiter der Ortskundeprüfung selbst mit
von der Partie.
Bevor die Prüflinge den Raum betreten
dürfen, inspizieren die Prüfer denselbigen. Es wird kontrolliert, ob die Tische
richtig stehen, ob keinerlei versteckte unerlaubte Hilfsmittel im Saal deponiert
sind, es wird die Sitzordnung so eingerichtet, dass ein größtmöglicher Abstand
zwischen zwei Personen besteht, und es
wird die Tafel gelöscht.
Der Einlass: 
Zu zweit kontrollieren die Prüfer bei jedem Teilnehmer die Teilnahmekarte und
ein Ausweisdokument. Die detaillierte
Überprüfung der Personalien erfolgt
 später am Platz. In einem Fall wird Rück -
sprache mit dem Prüfungsleiter gehalten,
weil eine Unklarheit mit einem griechischen Reisepass besteht. Der Chef kontrolliert diesen selbst und gibt grünes
Licht.
Jetzt geht’s los. Jeder erhält seinen Prüfungsbogen. Gemeinsam wird das Deck -
blatt mit den persönlichen Daten ausgefüllt. Name, Adresse, die Nummer des
Personalausweises und: Die Anzahl der
bisherigen Prüfungsversuche. Diese Anzahl ist wichtig, denn Kandidaten, die
 bereits sehr viele erfolglose Prüfungen
absolviert haben, werden eindringlich
 gebeten, vor dem nächsten Versuch eine
entsprechende Lernpause einzulegen. 
Seit Sommer 2007 ist grundsätzlich nur
eine Prüfungsteilnahme pro Monat
 möglich.
Wie hat denn der nur die
 Ortskundeprüfung geschafft?
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Seite 18

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17TAXIKURIER
Früher wurden je nach Anzahl der bereits
nicht bestandenen Prüfungen „Zwangspausen“ zum Erlernen des Prüfungsstoffes auferlegt.
Der Prüfungsleiter erklärt uns, dass es bei
dieser früheren Regelung vor allem mit
Prüflingen aus dem südosteuropäischen
Raum aufgrund deren Mentalität öfters
Probleme gab, denn viele fassen es als
tiefgreifende, persönliche Beleidigung
auf, wenn man ihnen für das Erlernen 
der Defizite 4 Wochen ansetzt.
Nachdem alle das Deckblatt korrekt
 ausgefüllt haben, beginnt für viele Teilnehmer der bereits schwierigste Teil der
Prüfung:
Insgesamt 44 Begriffe (Orte und Fahrziele) sind in den Prüfungsbögen nicht eingedruckt. Diese 44 Begriffe werden vom
Prüfer in langsamer, lauter und deutlicher
Sprache angesagt und dabei einmal
wiederholt. 
Der Prüfling muss diese Begriffe in seinen
Bogen selbst eintragen. Während der Ansage der Begriffe herrscht absolute Ruhe
im Raum, es werden auch keine Handmeldungen oder Nachfragen zugelassen.
Es dauert 23 Minuten, bis der Prüfer mit
seiner Ansage am Ende ist. Nun beginnt
die Zeit zu laufen. Nach 90 Minuten ist
Schluss. 
Jeder Einzelne hat jetzt noch einmal die
Chance, den Prüfer zu sich zu rufen und
einen nicht verstandenen Begriff nachzufragen. Das ist dann die dritte Ansage.
Mehr ist nicht möglich. 
Auch hier der nahe Bezug zur Praxis: 
Ein Fahrgast sagt auch nur einmal wo 
er hin will, vielleicht ein zweites Mal,
aber dann geht er zum nächsten Taxi.
Und der Funksprecher wiederholt auch
nur einmal. 
Wir bemerken bereits jetzt, dass es einige
Bewerber gibt, deren Scheitern schon
jetzt feststeht, weil sie nicht in der Lage
sind, die angesagten Aufgaben zu Papier
zu bringen, um somit die Aufgabe überhaupt erst mal anzugehen. 
Die Selektion funktioniert, es mag hart
klingen, aber das muss so sein. Es soll
Ortskunde nachgewiesen werden, es soll
geprüft werden, ob die Ortskunde zum
Taxifahren ausreicht. 
Es soll nicht getestet werden, wie gut der
Prüfling das auswendig Gelernte behält.
Der Inhalt der Prüfung selbst und auch
der Ablauf der Prüfung orientieren sich
sehr nah am Geschehen aus der Praxis. 
Die ersten Aufgaben bestehen darin, in
einem Stadtplan ohne Benennungen die
angesagten Fahrziele und Straßennamen
richtig zuzuordnen. Zuerst nur im Stadtgebiet, dann explizit für die Innenstadt
und auf dem dritten Plan dann für das
gesamte Pflichtfahrgebiet. Dazwischen
ein paar Fragen zur Tarifanwendung und
zu den Tarif- und Stadtgrenzen. Bis hierher kann man sich vorbereiten, man weiß
was drankommen kann, einen Teil kann
man auswendig lernen, aber man muss
vor allem die Pläne beherrschen, einen
Stadtplan kann man nicht auswendig lernen, man muss sich auskennen, sprich
ortskundig sein.
Danach geht’s ans Eingemachte: 
Fünf Fahraufträge sind auf dem kürzesten
Weg zu lösen. In nachvollziehbarer Strekkenführung. Pro 250 Meter Umweg 1
Fehlerpunkt. Bei dieser Aufgabe trennt
sich die Spreu vom Weizen. Auch hier
hilft kein Auswendiglernen. Die Strecken
werden jedes Mal neu festgelegt, nur selten wiederholen sich die Aufgaben in
diesem Teil. Der Prüfer hatte eingangs jeweils Abfahrtsort und Fahrziel diktiert.
Wer hier sprachlich bereits versagt hat,
kann die Aufgabe gleich abhaken. Wer
sich hier bei den Adressen irrt, und beispielsweise das Marstallmuseum auf den
Marstallplatz platziert, hat auch große
Probleme, die hier gemachten Fehler woanders wieder gutzumachen.
Punkte oder Fehler:
Es gibt in der Prüfung keine Punkte, die
man erreichen kann, sondern es werden
die Fehler gezählt. 
Es handelt sich um einen gutachtlichen
Nachweis, sprich ein Gutachten, das nur
die Ergebnisse „Ortskunde nachgewiesen“
oder „Ortskunde leider nicht nachgewiesen“ liefert. 
Es gibt keine Bewertung, wie „gut“ oder
wie „schlecht“ der Teilnehmer abschneidet. Deshalb werden bei der Auswertung
auch nur Fehlerpunkte gezählt (Im
Gegenzug zu einer herkömmlichen Prüfung, wo man die erreichten Punkte
zählt).
In der Prüfung geht es weiter mit dem
Adressenteil, es werden 37 Adressen abverlangt, ohne Hausnummer. Es sind
Adressen, da man jeden Tag im Fahrdienst
benötigt: Hotels, Gaststätten, Firmen, Behörden, Friedhöfe, Altenheime und ähnliches. Alles, was man täglich braucht und
dann doch nicht weiß … meist endet es
mit einer Frage am Rückfragefunk. Man
sieht, auch dieser Teil der Prüfung beinhaltet viel Praxisnähe.
Dann der letzte Teil der Prüfung: 
Das Erkennen von Bauwerken, die das
Stadtbild prägen, auf Schwarzweiß-Fotos.
Aus einem Fundus von ca. 90 Fotos werden jeweils 4 geprüft. Hofbräuhaus, Pinakothek, Hypohochhaus, Olympiaturm sind
die einfacheren. Aber auch hier ist Detailwissen gefragt, so ist z.B. der neu erbaute
Glaspalast Lachner/Ecke Amortstraße, die
Herz-Jesu-Kirche, die nicht nur als Kirche, sondern vor allem aufgrund der architektonischen Meisterleistung und auch
der Verwendung als Konzertsaal eine
 große Rolle spielt, selbst für langjährige
Fiaker eine knifflige Aufgabe.
Die Aufnahme des Fototeils in die Prüfung hat sich sehr gut bewährt. Nicht,
weil man jetzt auch Fotos auswendig lernen muss, sondern weil man gefordert ist,
im Rahmen der Prüfungsvorbereitung
sich zu den Objekten zu begeben. 
Learning by doing:
Denn im Zuge der Besichtigung der fotografierten Objekte kommt in den Genuss,
auch die Verkehrswege von und zu den
Adressen zu ergründen, es erschließen
sich einem bisher nicht gekannte Zusammenhänge, was auch zur besseren Lösung der Fahrstrecken beiträgt, kurzum,
die Anforderungen zur Lösung der Foto-
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18 TAXIKURIER
Aufgabe fördert auch das Verständnis der
anderen Aufgabenteile.
Viele fragen sich, wer legt eigentlich fest,
was in der Prüfung verlangt wird. Dies ist
nicht der TÜV. Der TÜV übernimmt nur
die praktische Ausführung, er stellt das
Prüfpersonal und die Räumlichkeiten. 
Die Inhalte der Prüfung werden festgelegt
und regelmäßig überarbeitet durch Vorschläge und Vorgaben aus der Taxikommission sowie von den Gewerbevertretungen. 
Damit ist auch stets die nötige Aktualität
gewährleistet. Denn das Hauptziel für alle
ist, dass sowohl das Taxigewerbe als auch
die Kunden mit dem Fahrpersonal und
dem Service zufrieden sind.
Nach etwa 30 Minuten ist der erste Prüfling soweit, dass er den Bogen abgibt. 
Die meisten jedoch benötigen die vollen
90 Minuten, manchen reicht selbst diese
Zeit nicht aus. Viele verlassen den Prüfungsraum mit einem guten Gefühl, jedoch ändert sich das oft schon draußen
am Gang, wenn mit einem Kollegen über
die Lösungen diskutiert wird. Man ist sich
der Sache so sicher gewesen, und dann
stellt man fest, dass 2 der 5 Fahrstrecken
falsch sind, weil schon mal Abfahrtsoder Zieladresse nicht stimmen. 
Es kommt die ernüchternde Erkenntnis,
dass man in Kürze wieder hier sitzen
wird.
Ab 17:30 Uhr findet im Nebenzimmer die
Nachbesprechung der Prüfung vom vorletzten Prüfungstag statt. Es wird jedoch
nur Einsicht in nichtbestandene Arbeiten
gewährt. Hier ist beim anwesenden Prüfungsleiter viel Fingerspitzengefühl gefordert, auch um immer die richtigen
Worte zu finden. Wir erleben einen Kandidaten, der bereits 8-mal nicht bestanden hat und seine Arbeit einsehen will.
Nicht mal ansatzweise ist bei ihm eine
Besserung zu erkennen. Der Prüfungsleiter nimmt auch hier kein Blatt vor den
Mund und erklärt dem Bewerber, dass mit
seinen momentanen Deutsch-Kenntnissen
an ein Bestehen nicht zu denken ist. Über
70 % falsche Antworten. Der Bewerber
versucht, auf seine Qualitäten als guter
Autofahrer zu verweisen und dass er seit
15 Jahren in München Auto fährt, die
Stadt also kennt. Er kann jedoch nicht
ein einzigen vollständigen Satz bilden
bzw. sprechen, er stottert in Bruchstücken,
stammelt manche Begriffe nur vor sich
hin. Er sagt, bei den Vorprüfungen in der
Taxischule würde er immer sehr gut abschneiden, nur beim TÜV kommen immer
Negativergebnisse. 
Der Prüfungsleiter wiederholt sich, sagt
ihm, dass ohne ein Minimum an fließender deutscher Sprache an eine erfolgreiche Prüfung nicht zu denken ist. 
18 Uhr, die Prüfung ist beendet: 
Über die Ergebnisse dieser Prüfung kann
man noch nichts sagen, lediglich die beiden Testbögen von uns wurden durchgesehen, einer hat es gut gelöst, der andere
hat es nicht geschafft. 
Mit Adleraugen haben wir den Prüfungsverlauf beobachtet. Es gibt keine Schlupf -
löcher, keinen Unterschleif. Wer hier besteht, der kann wirklich was, der kennt
sich aus.
Montags drauf erhalten wir das Ergebnis:
Von den 23 Bewerbern haben 3 die Prüfung bestanden, 18 haben nicht bestanden, bei 2 Bewerbern war die Prüfung
noch nicht bewertet. Wie in allen Prüfungsergebnissen, so spiegelt sich auch
bei dieser Prüfung der ausführliche
mündliche Prüfungsteil wider. Alle 3 bestandenen Prüfungen wurden von Bewerbern mit türkischer Staatsangehörigkeit
abgelegt, zumeist in Deutschland geboren, d. h. die mit deutscher Sprache groß
geworden sind und hier zur Schule gegangen sind.
Man kommt eindeutig zu dem Ergebnis,
dass diese Prüfung nur zu schaffen ist,
wenn zum einen Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift in
ausreichendem Umfang gegeben sind,
und zum anderen der Bewerber die Stadt
kennt. In der Praxis. Nicht nur auf dem
Papier. 
Die Münchner Ortskundeprüfung ist sehr
praxisnah gestaltet und zielt darauf ab,
nur einen qualifizierten Taxifahrer ins
Rennen zu schicken.
Kandidaten, die unsere Stadt nicht kennen
oder größere Probleme mit der deutschen
Sprache haben, werden hier kein Land sehen. 
Und das ist auch gut so. 
Denn das Handwerkszeug für eine qualifizierte Dienstleistung „Taxi“ ist schlicht
und einfach Ortskunde und Sprache. (TK)
➜ Das Hotel Prinzregent an der Messe wurde unter die 50 besten inhaber -
geführten Firmen Bayerns gewählt
➜ Die Citybank hat ihre größte Filiale Deutschlands im Tal 24 eröffnet. 
Als erste Zweigstelle hat sie auch samstags geöffnet.
➜ Ramadama in der Fußgängerzone: Vitrinen, Tombola-Stände, Stühle, 
Blumenkübel, Lampen sollen verschwinden oder ersetzt werden.
➜ Das „Little Oktoberfest“ im Perlacher Forst fällt auch heuer leider aus. Bisher
schon 49-mal stattgefunden, hat sich in diesem Jahr, wie auch 2006, kein geeigneter Veranstalter gefunden.
➜ Nachdem nach Quereleien mit dem Vermieter das „Dukatz“ aus dem Literaturhaus am Salvatorplatz ausgezogen ist, firmiert der neue Pächter in den 
gleichen Räumen unter „Brasserie Oskar Maria“ .
➜ Seit 7. Juli gibt es in der Occamstraße den BergWolf2, die Curry-Wurst-Oase. 
➜ Die Monofaktur hat zum 30. Juni ihre Läden dicht gemacht.
➜ Anfang Oktober eröffnet „THE CHARLES“ in der Sophienstraße 28, eine
 Luxusunterkunft der „Rocco-Forte“-Gruppe. 160 Zimmer inklusive 27 Suiten,
 Restaurant, 2 Bars, ein Ballsaal, ein SPA und Wellness-Club mit 15 Meter
Swimmingpool, Businesscenter bringen kaufkräftiges und taxi-affines
 Publikum nach München.
➜ Eine Institution Münchens, das Soul City, macht dicht. Nach über 12 Jahren
schließt der Dinosaurier des Münchner Nachtlebens, weil ein neuer Mieter
 angeblich die doppelte Pacht bezahlt. Wie lange? (PR)
München Splitter
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 18

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19TAXIKURIER
„Kulturstrand“ ist das Zauberwort, welches aus einem Haufen Sand auf der Corneliusbrücke den wohl interessantesten
Open-Air-Club in München gezaubert
hat. Auch wenn sich in diesem Punkt die
Geister scheiden. Am eigentlichen Sinn
und der Bedeutung schrammt die Auslegung dieses Begriffes jedenfalls weit vorbei. Inwiefern sich der lateinische Begriff
„cultura“ (Bezeichnung der Gesamtheit
der menschlichen Leistung, die Pflege
von Körper und Geist) mit einem Haufen
aufgeschüttetem Mehlsand kombinieren
lässt, ist mindestens ebenso zweifelhaft
wie der Neologismus eines (warum auch
immer so bezeichneten) Moguls, welcher
Mitte der 90er die Kultur mit Hallen zusammenwachsen ließ.
Aber trotz alledem kann der Trend zum
Clubbing unter dem freien Münchner
Nachtfirmament nicht verleugnet werden,
sobald die 20-Grad-Marke überschritten
ist, wollen auch Caipi und Corona im
Freien gezischt werden. Und ganz nebenbei bringt dieser Einschlag auch einen
Schub fürs Taxigeschäft, kaum ein freier
Wagen kommt über die Corneliusbrücke,
ohne einen Aufhalter zu erhalten.
Doch nicht nur auf der Brücke am Isar -
strand tut sich hier was, auch an anderen
Locations ist „Freier Blick nach oben“ 
das Zauberwort. Nur gute hundert Meter
weiter am Gärtnerplatz tummeln sich 
bei warmen Wetter jede Nacht hunderte
Junggebliebene mit dem Bivo in der
Hand und machen Party. 
Und auch viele derer Clubs, in denen das
ganze Jahr was geht, öffnen im Sommer
die Dächer.
Hier ein kurzer Überblick, wo „oben
 Ohne“ angesagt ist und auch fürs Taxi
was abfällt:
➜ Barysphär, Tumblingerstraße 36
➜ Backstage, Friedenheimer Brücke 7
➜ Optimolwerke:
- Drei Türme
- Harry Klein
- Club 4
➜ Q-Club, Kultfabrik
➜ Meinburk, Seidlstr.
➜ Stadtstrand, Corneliusbrücke
➜ Volksgarten, Rosenheimerstraße 145
➜ Disco „The Garden“, Lindwurmstraße 88
➜ Praterinsel
➜ Nachtgalerie
➜ 8 Seasons
➜ und natürlich im P1
Aber bitte aufgepasst: Auch wenn hier
das Geschäft brummt, vor den meisten
dieser Locations ist die Bereitstellung
nicht erlaubt. (TK)
Clubbing unter freiem
 Himmel
Service
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30 Uhr
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
AUSBILDUNG IM
AUGUST 2007
Funkausbildung
Termine: 21. und 23. August 2007
14.30–17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00–20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 6/2007: 11.09. – 09.10.2007
Kurs 7/2007: 16.10. – 15.11.2007
Kurs 8/2007: 20.11. – 18.12.2007
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
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Taxi_08_07:Taxi_08_07 19.07.2007 14:05 Uhr Seite 19

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Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
20 TAXIKURIER
„Im Jahr 520 soll sich ein Swapo hier
niedergelassen haben, von dem die Ortsbezeichnung Swapingen statt. 782 wird
der Ort erstmals urkundlich erwähnt.“
(Kollege Benedikt Weyerer; „München zu
Fuß“) Der Feilitzschplatz verdankt seinen
Zweitnamen „Münchner Freiheit“ (seit
1946) der „Freiheitsaktion Bayern“ (FAB),
welche dafür sorgte, dass München die
Umsetzung der wahnwitzigen Verbrannte-Erde-Befehle (Sprengung aller Brücken
und Versorgungseinrichtungen beim
 Heranrücken der Amis im April 1945) erspart wurde - was die Protagonisten der
FAB z. T. buchstäblich Stunden vor der
Aufgabe noch mit dem Leben bezahlen
mussten. 
Schwabing, einst Mythos, freilich nicht
erst mit den Schwabinger Studenten -
krawallen (1962) oder „Citta 2000“
 (Leopold/Gisela)! Ein W.I. Uljanow alias
 Meyer alias Dr. Jordanoff lebte hier 1900
– 1902 in der Kaiser- und Siegfriedstraße,
um später als „Lenin“ Weltgeschichte zu
schreiben; ein Oskar-Maria Graf rief hier
Anfang der zwanziger Jahre die „Sexualdemokratie“ aus; die berühmtesten Maler,
Schriftsteller und Schauspieler gaben sich
die Klinke in die Hand. Nach dem Krieg,
als unserem GRÖFAZ nicht nur die physische, sondern auch die intellektuelle
„Ausdünnung“ Deutschlands gelungen
war, wurde Schwabing, und gerade unser
heutiges Testgebiet rund um den „Feilitzsch“ einfach zum großen Vergnügungsviertel. Livemusikkneipen prägten
noch die sechziger und siebziger Jahre,
bis mit „Marienkäfer“ (Georgen-/Schraudolphstraße, heute Papasitos) oder „Domicile“ (Leopold 19) schön langsam auch
die letzten Etablissements dieser Art aufgeben mussten. Der große Nepp zog ein.
Von den berühmten Zeiten Schwabings
ist nichts mehr übrig; dafür kann man
sich etwas unaufgeregter einiger Ecken
z.B. in „Altschwabing“ (zwischen Leopold
und Englischem Garten) erfreuen und
sich wundern, dass zwischen hochherrschaftlichen Villen noch das ein oder andere winzige Häusl überlebt hat. Und der
Nepp hat sich teilweise in andere Viertel
verzogen!
Feilitzsch, Arthur-Kutscher, Ainmiller, Reitschule - Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste
Brotzeitstandl
KIOSK – Gunezrainerstraße 12, 
wochentäglich 8.00 – 20.00 Uhr, 
Sa. und So. 09.00 – 20.00 Uhr.
Wurst- oder Käsesemmel zu 2,00 Euro;
ein Paar Wiener mit Semmel 2,20 Euro
(mit Kartoffelsalat 2,70 Euro), ein Fleischpflanzerl ebenso 2,20 Euro, bzw. 2,70 Euro;
Pizza nach Wahl ab 4,00 Euro. In der Tat
ein klassischer Kiosk, gibt es doch neben
dem üblichen Imbissangebot noch Obst
und frisch gepresste Säfte, Milchprodukte,
Süßigkeiten, Kaffee (zum hier Trinken
und in der Packung), aber auch Reinigungsmittel, Shampoo, Tabakwaren, Zeitungen und Zeitschriften usw., usw… Ein
kleiner Sitzbereich im Freien steht zur
Verfügung. Bei dieser Gelegenheit sei erinnert an früher hier besprochene Imbisse,
wie z. B. die geniale Stehpizzeria in der
Siegesstrasse (ums Eck vom Drugstore)
oder das Imbiss-Standl in der Leopold -
straße 41, wo man (im positivsten Sinne)
meint, die Zeit sei stehen geblieben und
der Grund noch nicht so viel wert…
Metzgerei
WURST-FUCHS – Haimhauser Straße 11,
täglich 6.00 – 18.00 Uhr, 
Sa. 7.00 – 13.00 Uhr
Auch hier ergab sich das AHA-Erlebnis
wie bei der genannten Bäckerei: Dass es so
etwas noch (oder wieder) gibt! Die klassische Verkaufsmetzgerei mit Imbiss, zu dem
neben den Klassikern (Leberkässemmel
usw.) auch täglich wechselnde Mittags -
gerichte jeweils unter 5,00 Euro gehören.
Besonders empfehlenswert: Rind- oder
Schweinefleisch aus der „Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall“ .
Hier wird auf artgerechte Haltung und
Fütterung der Tiere geachtet. Das Schnitzelfleisch vom Schwäbisch-Hall’schen
Schwein war gerade für 7,90 Euro/kg im
Angebot und erwies sich zuhause im Praxistest als quasi „pfannenresistent“ – es
erschrak nicht vor dem Kochgerät und zog
sich kaum zurück oder, mit anderen Worten: Das Schnitzel, welches man in die
nicht zu heiße Pfanne gab, kam nach ein
paar Minuten auch fast in der selben Größe wieder heraus, dabei hervorragend in
Geschmack und Konsistenz!
Bäckerei
BUTTERBROT – Feilitzschstraße 31, 
täglich ab 7.00 Uhr, Sa. 8.00 – 13.00 Uhr
Eine sehr nette Alternative zu dem inzwischen überbordenden „Müllerbrot-usw.“-
Filialen: Ein kleines Lädchen mit Sitzgelegenheiten innen, viel Holz und warmen
Farben. Der Tester war absichtlich „zikkig“ und wollte die in der Auslage gar
verlockend angebotene Schnittlauch-
 Butterbrez’n nicht, sondern einfach nur
eine Butterbrez’n. Letztere wurde gar hurtig und dennoch liebevoll produziert, war
knusprig und reichlich bebuttert und mit
1,10 Euro auch wahrlich nicht überteuert.
Ganze Obstkuchen können für 19,90 Euro
bestellt werden; ganze Torten für 
29,90 Euro (z. B. Prinzregententorte); 
der Ser vice ist gut und freundlich, die
Atmosphäre angenehm. 
Wirtshaus
ZUR BREZ’N, Leopoldstraße 72, 
täglich 10.00 – 3.00 Uhr (ohne Ruhetag),
Tel. 089/39 00 92
Mit einiger Skepsis geht der Tester in ein
sich bayerisch gebendes Lokal im „Epizentrum“ der Leopoldstraße und muss
sich einige Meter nach dem Eingang
schon entscheiden, in den ersten Stock zu
gehen oder aber sich wie bei der Krypta
des Petersdoms in eines der unterirdischen Stüberl („Ludwig“ oder „Valentin“)
zu begeben. Natürlich warten im Petersdom keine „Stüberl“ auf einen… Die wenigen Plätze im Parterre sind gerade belegt, die vorgenannten Stüberl noch nicht
geöffnet (es ist Freitagmittag), also geht
man nach oben in den ersten Stock.
Sehr viel Holz, meist dunkel gehalten,
Wenig bis kein Schnickschnack an den
Wänden. Tiefe Decken mit (künstlichen)
Rundbögen, die ein Gewölbe andeuten
sollen. Es handelt sich aber um ein ganz
normales Wohn- und Geschäftshaus. 
Die Speisekarte erscheint dem Tester ein
 wenig ungeordnet, ist aber im Prinzip
überschaubar. 
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 20

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Foto: www.atelier tacke.de
21TAXIKURIER
München ist die attraktivste Stadt Deutschlands. Tausende 
von Gästen und Besuchern haben Interesse an sachkundigen 
Führungen per Taxi durch unsere Stadt. Wir konnten den 
 Kollegen Benedikt Weyerer, einem breiten Publikum durch seine 
monatlichen Beiträge im TAXIKURIER bekannt, als Moderator 
für dieses spannende Thema gewinnen. 
Wissen bedeutet Umsatz.
Vertiefen Sie Ihre München-Kompetenz zu Ihrem Nutzen.
Optimieren Sie Ihre Dienstleistung.
TAXI-MÜNCHEN eG – DIE TUN WAS!
Termine der zweiten Staffel:
Samstag, 13.10.07, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht
Samstag, 20.10.07, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht
Samstag, 27.10.07, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht inklusive Test
Ort: Schulungsraum TAXI-MÜNCHEN eG, Engelhardstraße 6
Kosten: 145 Euro inklusive: (fiskalisch absetzbar)
➜ Schulungsunterlagen und Informationstexte für die Praxis
➜ Zertifikat
Die Absolventen werden im künftigen Datenfunk als „Guides“ registriert und
vermittelt. Bis dahin Vermittlung über K1 und dann K4.
Anmeldung: Ab sofort bei Frau Choleva, TAXI-MÜNCHEN eG, 
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Die Halbe Hell (Paulaner) kostet 3,30 Euro; das Weißbier 3,50 Euro; eine „Halbe“
Zitronenlimo 3,10 Euro und das haus -
eigene Tafelwasser (0,5 l) 2,60 Euro. 
Unter der Woche gibt es täglich von
11.00 – 16.00 Uhr „Mittags-Schmankerl“ zu je 6,50 Euro, wie z.B. „Viktoriabarschfilet mit Sauce Remoulade und
lauwarmem Kartoffel-Gurkensalat“ sowie einem „Minidessert“ . Das Ganze ist
für 7,90 Euro auch incl. 0,3 l Apfelschorle zu haben. Weitere Kombinationsmöglichkeiten. 
In der regulären Karte geht’s los mit der
Brez’n mit Schmalzfleisch oder mit Obazd’n zu je 1,80 Euro; Suppen 3,80 Euro
bis 7,40 Euro (Gulaschsuppentopf mit
Hausbrot). Die Brotzeiten reichen vom
Leberkäs’ mit Ei und Kartoffel-Gurkensalat (6,90 Euro) zum höchst umfang -
reichen „Wirtshaus-Brettl“ (8,90 Euro).
Wer richtig zulangen will, kann um
16,80 Euro das Hirschkalbsteak erwerben, in Kürbiskernkruste gebraten, auf
 Preiselbeerjus, mit Blaukrautsalat und
Brandteig-Pfefferkrapfen. Aber auch 
das Wiener Schnitzel (vom Milchkalb
14,90 Euro) oder die halbe Hofente mit
Zubehör (14,90 Euro) sind feilgeboten.
Der Schweinsbraten mit Dunkelbiersoße
und Kartoffelknödel (8,90 Euro) war
qualitativ und quantitativ sehr gut; das
Fleisch war außerordentlich durchwachsen, die Knödel keine „Wasserleiche“,
die Sauce ausreichend bemessen. Der
Service war aufmerksam und freundlich, wie sich überhaupt beim Tester ein
wohliges Gefühl breitmachte, hier vielleicht gar nicht mitten in Schwabing zu
sein… Als Fazit ist festzuhalten, dass die
Preise – gemessen am gnadenlos teuren
Standort (Mietpreise) – durchaus human
sind und die Qualität sich sehen lassen
darf. Es handelt sich hier offensichtlich
um keine Touristen-Verarsche, sondern
um ein Lokal, in das man sogar als Einheimischer getrost einkehren darf. (MS)
In den nächsten Ausgaben testen 
wir für Sie:
➜ Stachus, Kaufhof, Deutsches Theater, 
Sonnen/Rieger, Bayer/Schützen,
 Luitpold
➜ Rosenheimer, Keller, Ismaninger/
Langer
➜ Rotkreuz, Maillinger, Arnulf/Mercedes
+DOOR7D[LIDKUHU
')'014.#)''74'5#:+5%*'+05
'4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66
70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+
(XURSDVJU|‰WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK
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0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ
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– Taxameter Tarif-Programmierung
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Mobil 01 77 / 2 70 32 70Kundendienst
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 21

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22 TAXIKURIER
Fotos: www atelier-tacke de
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse 
in der Engelhardstr. 6 im 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN
eG auf. Anzeigenschluss ist der 14. August 2007!
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
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Telefon: 0163 / 1 85 18 52 oder 0163 / 1 85 18 51
Kleinanzeige
Eine ganz normale 
Auftragsvermittlung
Ein Fahrer bekommt einen Besorgungsauftrag und erhält
aber keine weitergehenden Informationen auf Kanal 1, 
da der Auftrag zu umfangreich ist. Er wird gebeten, sich 
auf Kanal 4 zu melden, um die noch fehlenden Daten zu
 erhalten. Der Fahrer (hier fiktiv Taxi 4711) meldet sich 
also auf Kanal 4.
4711: „Zentrale von 4711“
Zentrale: „4711, bitte“
Fahrer: „Ich möchte bitte die weiteren Daten für
 meinen Auftrag“
Zentrale: „4711 - fahren Sie bitte zuerst in die
 Schleißheimer 33, holen die Ware für Meier 
und melden sich dann bitte wieder bei mir“
Währenddessen meldet sich eine anderer Fahrer (fiktiv 
Taxi 4712), der den Funkverkehr nicht beachtet und immer
wieder dazwischen ruft, da er einen Fahrpreis melden will.
4712: „Zentrale – mein Fahrpreis ist 39,90“
Zentrale: „4711 – könnten sie bitte wiederholen“
4712: „Zentrale – mein Fahrpreis ist 39,90“
Zentrale: „4712 – hören Sie bitte zu! Lassen Sie mich
 bitte mit 4711 fertig sprechen, dann rufe ich 
Sie wieder“
4711: „Zentrale – ich habe Sie verstanden – Meier,
Schleißheimer …“ 
4711 kann leider nicht fertig sprechen, da er wieder von
4712 unterbrochen wird, was aber in diesem Fall von der
Zentrale nicht mehr bemerkt wurde, da 4711 fast fertig war.
4712: „Zentrale – mein Fahrpreis ist 39,90“
Etwa 10 Minuten später meldet sich 4711 wieder bei der
Zentrale auf Kanal 4.
4711: „Zentrale von 4711“
Zentrale: „4711, bitte“
4711: „In der Schleißheimer 99 gibt es keinen Meier“
Zentrale: „Wieso 99, Sie hatten 33 bekommen“
4711: „Ich habe aber 99 wiederholt und Sie hatten
nichts mehr gesagt“
Zentrale: „Dann wurden Sie offensichtlich wieder von
dem Kollegen vorhin unterbrochen, der immer
wieder seinen Fahrpreis melden wollte.“
4711: „Ach, dann habe ich es mit dem Fahrpreis
 verwechselt!“ (NL)
Kurioses aus der Zentrale
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Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 22

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23TAXIKURIER
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und
Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe.
 Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem
kleinen Geschenk.
Dako Relic, Taxi 156
Am Nachmittag des 29. Juni stieg eine 66-jährige Dame
am Sendlinger-Tor-Platz in’s Taxi des Unternehmers Relic.
Sie wollte in die Milbertshofener Straße gefahren werden.
Was Kollege Dako Relic nicht wissen konnte, die Dame
leidet seit über einem Jahr an der tückischen Alzheimer
Krankheit. Wie sich später herausstellte, fährt sie öfter
 Taxi, kauft häufig unkontrolliert ein, kennt dann oft ihr
Fahrziel nicht und ist massiv auf fremde Hilfe angewiesen. In diesem Fall kannte sie ihr Wohnhaus, jedoch ihren
Eingang nicht mehr. Durch die Unterstützung des Taxlers
gelang es, die Dame ihrer Wohnung zuzuordnen, den
Fahrpreis in Höhe von 17 Euro jedoch konnte die Dame
nicht bezahlen. Wie es der (glückliche) Zufall wollte,
wohnt in diesem Haus auch Wolfgang Huber, Taxi-Verkäufer der Firma Häusler in der Landsberger Straße, der
uns zu diesem Fall informierte und schon manch ähnliche
Taxi-Situation mit dieser Dame regelte. Er gab dem Taxler
seine Karte, bat ihn, in den nächsten Tagen in seinem
 Büro vorbei zu kommen, mit dem Versprechen, dann alles
zu begleichen.
Daco Relic – und dafür die Rose des Monats – reagierte
äußerst verständnisvoll und besonnen, besuchte Herrn
Huber in der darauffolgenden Woche und erhielt den
 Betrag von der Dame über Herrn Huber. (PR) 
Rose des Monats
Fotos: www.atelier-tacke.de
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit -
genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
 Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, 
die unserem Gewerbe schaden. 
Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt.
Ilhan Berk, Nachtfahrer des Taxis 13
Am bedächtigen Abend des 13. Juni um 21.29 Uhr wurde der
Funkverkehr auf Kanal 1 von Taxi 13 mit einem aufgeregten
„Dringend“-Ruf alarmiert. Die Funksprecherin fragte sofort
nach, um was es ginge. „Ich stehe hier vor dem Tiffany (!!!),
die wollen mir keine Provision zahlen und haben mich angegriffen“ . Die Funkerin tat das einzig Richtige und forderte
den offensichtlichen Vollprofi auf, zu Kanal 3 zu wechseln,
was mit ihm wohl ganz Taxi-München machte. Als erstes
klärte sie ihn auf, dass es das Tiffany seit zwei Jahren nicht
mehr gebe, dann verpflichtete sie ihn zum Funkunterricht
und fragte ihn nochmals, warum er „Dringend“ artikulierte. Er wiederholte sein schwachsinniges Argument und
behauptete, tätlich angegriffen worden zu sein. Unsere
Recherchen bei der Geschäftsführung des taxifreundlichen
Club Paschas ergaben, dass Ilhan Berk tatsächlich Gäste in
den Club gefahren hat, die namentlich bekannt waren. Er
bestand auf eine Provision pro Fahrgast, ansonsten würde
er den Club nicht verlassen. Üblicherweise erhalten Taxifahrer im Pascha in solchen Fällen ein kleines Geschenk.
Unser Kollege, der mit solch einem Verhalten eine ganze
Branche in Verruf bringt, beschimpfte das Personal des
Paschas aufs Übelste und wurde vor die Lokalität geführt.
Bei der eintreffenden Streife gab Herr Berk an, dass er zu
Boden gestoßen wurde. Die Beamten nahmen dies jedoch
nicht zu Protokoll, da durch den Dauerregen, der zu dieser
Zeit herrschte, die Kleidung keine nassen Spuren aufwies.
Ob der Funkunterricht bei diesem Kollegen etwas bewirkt,
darf in Frage gestellt werden. (PR) 
Zitrone des Monats
Ohne Worte
Jeder Unternehmer aus unserer Branche kennt die Summe
der Beiträge und Kosten, die sich durch Verbände und
Mitgliedschaften jeglicher Coleur übers Jahr ansammeln
und summieren. Manches ist notwendig, vieles sinnvoll,
einiges überflüssig. Dann gibt es aber noch die Zwangs-
Mitgliedschaften.Jeder Gewerbebetrieb in München und
Oberbayern hat einen Beitrag an die Industrie- und
 Handelskammer für München und Oberbayern abzuführen. Derzeit beträgt der Grundbeitrag 46,02 Euro pro Jahr
zusätzlich einer Umlage gemäß des Betriebsergebnisses.
Viele Taxiunternehmer mögen sich fragen, was sie für
diese Beiträge bisher erhalten haben. Fairerweise sei hier
erwähnt, dass die IHK die Taxi-München eG bisher immer
bei Tarifanpassungen, Zulassungen etc. unterstützt hat.
Umso erschütterter sind wir über einen Artikel in der Zeitschrift „IHK-Wirtschaft“, Ausgabe 2/07, in dem berichtet
wird, dass Taxifahrten zum Flughafen zu teuer sind und
 eine Website empfohlen wird, auf der Dienstleister Fahrten zum Airport unter dem Taxitarif anbieten. Dies ist ein
Faustschlag ins Gesicht von 1.900 Münchner Taxiunternehmern und Zwangsmitgliedern und schreit nach einer
Erklärung der IHK.
So kann man sich nicht mit seinen Mitgliedern umspringen, auch wenn man sich nicht um die Beiträge und den
Bestand kümmern muss.
IHK-Methoden
3093
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 23

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24 TAXIKURIER
Taxlers Erlebnisse
Mit Schirm,
 Charme und
 Melone …
Es war an einem heißen Sommernachmittag am Bahnhof-Süd-Stand, noch zu D-Mark-Zeiten, als der Taxiunternehmer Haller Fonse’ gerade den Standplatz an -
fahren wollte. Es herrschte reges Treiben, offenbar war
kurz zuvor ein Fernzug angekommen, weil sehr viele
Fahrgäste um die Taxis kämpften.
In diesem Moment kam ein elegant gekleideter junger
Herr aus der Goethestraße auf Fonse’ zu und fragte, ob
er beim Hotel Maritim seinen Vater abholen könnte, 
weil es diesem „nicht gut gehe“ . Selbstverständlich erklärte er sich bereit und fuhr mit dem Herrn hinüber
zum Hotel Maritim, wo ein ebenfalls gut gekleideter,
 etwa 80-jähriger Herr in feinem Zwirn mit Stock und
Hut an der Hausmauer lehnte.
Der Junior stieg aus, ebenso Haller Fonse’, um dem
Fahrgast ins Taxi zu helfen. Bis er jedoch auf der anderen Seite war, saß der Fahrgast, festgekrallt an seinem
Spazierstock, schon im Taxi, der Junior teilte ihm
schnell die Zieladresse, nämlich die Stilfser-Joch-Straße,
mit – und weg war er.
Also begann die Fahrt, es war, wie eingangs erwähnt,
ein heißer Sommernachmittag und der vorbildliche Taxifahrer schloss alle Fenster und nahm die Klimaanlage 
in Betrieb. Nach mehreren hundert Metern, kurz nach
Überqueren des Beethoven-Platzes, machte sich ein stechender und eindeutig zuzuordnender Geruch im Taxi
breit. Auf die Frage an den Fahrgast, ob er denn in die
Hose geschi… habe, antwortete dieser: „Logisch. Wussten
Sie das denn nicht? Ich hab mich schon gefragt, warum
Sie mir denn keine Decke auf dem Sitz untergelegt
 haben …“ 
Fonse’ Haller informierte daraufhin in aller korrekter
Form den Fahrgast, dass ab sofort nicht die kürzeste,
sondern die schnellste Strecke gefahren werde, denn
 unter diesen Umständen zähle jede Minute ...
Bei Ankunft in der Stilfser-Joch-Straße sprang der Fahrgast trotz seines hohen Alters wie ein junger Watussi-
Krieger aus dem Auto und rannte in rekordverdächtiger
Zeit ins Haus.
Seine Frau, die zu diesem Zeitpunkt Gartenarbeiten
 erledigte, war mit der spontanen Situation schier überfordert und fragte, was denn los ist, worauf er sehr
 diplomatisch konterte: 
Der Weg ist der Gleiche,
nur der Name 
ist kürzer geworden.
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Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 24

Seite 26

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25TAXIKURIER
„Können Sie mir vielleicht eine günstige Hunde-Pension
empfehlen?“
Alain Kretschmer aus Ottobrunn-Riemerling hat aus den
vielen Einsendungen mit seinem Text den wohl witzigsten Beitrag geliefert und den Getränkegutschein im Wert
von 100 Euro für das NEW YORK Tabledance gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch und viel Vergnügen!
And the winner is …
„Mama, mir ist was passiert – zahl’ Du den Taxler!“
Die Dame erkundigte sich nach der Höhe des Fahrpreises
und erhielt vom Haller Fonse’ die Auskunft: 20 DM 
für die Fahrt – und 200 DM für die Sitzreinigung und
Verdienstausfall.
In diesem Augenblick öffnete sich das Toilettenfenster
und ein sichtlich entspannter Fahrgast schaute heraus
und schrie: 
„Mama, gib ihm 300 … die hat er verdient!“
So ging es zur nächsten Tankstelle, mit Gummihandschuhen und Desinfektionsmittel den Kunstledersitz
(Gott sei Dank war es Kunstleder) gereinigt und wieder
zurück zum Bahnhof Süd. (TK)
Bilderwitz aus der Juni-Ausgabe:
Foto: www.atelier-tacke.de
Ein Mitarbeiter des KVR/Straßen -
verkehr (Abteilung Taxistandplätze)
wird gefragt, warum er einen faulen
Apfel isst. Meint dieser: „Als ich
 angefangen habe, war er noch gut …“
Witz des Monats
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Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 25

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26 TAXIKURIER
Was der TAXIKURIER schon mehrfach und
kürzlich in der Juni-Ausgabe in der Titelgeschichte behauptete, war am 25. Juni in
der Münchner tz ausführlich zu lesen:
Schön, schöner München: Was für uns
schon lange klar war, hat jetzt ein Londoner (!) Lifestyle-Magazin bestätigt: In der
bayerischen Landeshauptstadt lebt es sich
einfach am besten. Damit stellt München
sogar Metropolen wie Tokio, Paris und
Singapur in den Schatten! 
„München hat eine exzellente Infrastruktur, eine niedrige Kriminalitätsrate und
eine hervorragende Wohnqualität“, lobt
das Monocle Magazine. Die Metropolen
dieser Erde wurden auf elf Kriterien hin
untersucht. Dazu gehören unter anderem
ein internationaler, gut ausgebauter Flughafen, eine hohe Qualität im Bildungsund Gesundheitssystem und ein hoher
Standard im öffentlichen Nahverkehr.
München konnte da am meisten punkten.
Das Leben hier sei zwar nicht billig, dafür
arbeite der Münchner aber auch viel und
hart, so der Monocle. Mit Erfolg: Nicht
umsonst hat München eine rasant wachsende Wirtschaft und die niedrigste Arbeitslosenquote in Deutschland!
Überzeugen konnte auch das einmalige
Freizeit- und Kulturangebot in München
und dem Umland. Mit 1679 Sonnenstunden im Jahr und den netten Straßencafés
kommt auch in Bayern schon fast italienisches Flair auf. Der Monocle: „In München gibt es dieses allgemeine Gefühl der
Gemütlichkeit.“ Eine gelungene Mischung
aus südlicher Urlaubsstimmung und
 traditioneller bayerischer Tüchtigkeit –
München ist einmalig! Kritik kommt von
den Experten allerdings auch: Die Öffnungszeiten im Einzelhandel sollten flexibler sein und der Hauptbahnhof größer
werden. 
Übrigens: Neben München hat es als einzige deutsche Stadt Hamburg in die Top 20
der schönsten Städte der Welt geschafft.
Die Konkurrenz aus dem hohen Norden
landete allerdings „nur“ auf Platz 18.
Tolerant, sicher und modern …
Diese Fakten machen München nach
Meinung des Londoner Monocle Magazine zur schönsten Großstadt der Welt:
➜ Der öffentliche Nahverkehr ist vorbildlich: Busse, Bahnen und Trams sind sauber, gut beleuchtet und (meist) pünktlich.
➜ Der Münchner Flughafen ist einer der
besten in Europa. Jede Woche gehen
hier 5876 Passagierflüge zu 228 Zielen
weltweit!
➜ München gilt als eine der sichersten
Städte weltweit: 2006 wurden hier
1340 Wohnungseinbrüche verübt – in
Hamburg waren es 4.733!
München
Darum ist München die 
schönste Stadt der Welt!
➜ Bildung wird in München großgeschrieben: Hier gibt es angesehene
Schulen und renommierte Unis wie die
Ludwig-Maximilians-Universität.
➜ Die medizinische Versorgung ist top:
München hat 87 Kliniken, darunter das
berühmte Deutsche Herzzentrum.
➜ Wohlfühl-Klima: Jährlich scheint in
München 1679 Stunden die Sonne, die
Durchschnittstemperaturen liegen
 zwischen –5,1 Grad im Januar und
22,8 Grad im Juli.
➜ Moderne Technik: An insgesamt 500
öffentlichen Hotspots kann in München
kabellos im Internet gesurft werden.
➜ München gilt als tolerant und liberal:
Hier leben Menschen verschiedenster
Kulturen und Nationalitäten friedlich
miteinander, im Glockenbachviertel
trifft man auch viele Schwule und
 Lesben. 
➜ Super-Öffnungszeiten: Viele Bars und
Clubs haben bis 3 Uhr morgens oder
länger geöffnet. Die Läden in der
Innenstadt schließen dagegen schon
um 20 Uhr.
➜ München ist Medienhochburg: Hier
 sitzen die größten öffentlichen und
 privaten Fernsehsender, außerdem
überregionale Zeitungsredaktionen.
Fotos: www.atelier-tacke.de
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 26

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27TAXIKURIER
Pausenfüller
Andere Länder, andere Strafen! 
Verkehrssünden im Ausland können sehr teuer kommen …
Das kosten Verkehrssünden im Ausland:
Die Ferienzeit ist die schönste Zeit. Nur nicht, wenn man mit dem Auto im Ausland
unterwegs ist. Denn da gilt es während der Fahrt höllisch aufzupassen. Sonst ist die
 Urlaubskasse schnell geplündert – fast alle europäischen Staaten haben rechtzeitig zur
großen Reisewelle die Strafen für Verkehrssünden zum Teil drastisch angehoben. 
Und in der Regel wird gleich vor Ort und Stelle abkassiert.
Alkohol am Steuer Promillegrenze 20 km/h zu schnell Rotlichtverstoß Überholverbot Parkverbot
Belgien ab 140 0,5 ab 100 ab 150 ab 150 ab 50
Bosnien-Herzigowina ab 150 0,5 ab 15 ab 150 ab 150 20
Bulgarien ab 200 0,5 ab 20 ab 30 ab 40 ab 40
Dänemark bis 1 MV 0,5 70 bis 270 135 bis 200 140 70
Estland bis 1.150 0,2 bis 35 ab 15 ab 15 bis 70
Finnland ab 15 TS 0,5 ab 115 ab 8 TS ab 5 TS 10 bis 40
Frankreich ab 750 0,5 ab 90 ab 90 ab 90 ab 10
Griechenland ab 80 0,5 ab 35 165 bis 355 35 bis 65
Großbritannien bis 7.350 0,8 ab 75 ab 130 ab 130 ab 30
Irland ab 1.270 0,8 ab 80 ab 80 ab 80 ab 80
Island bis 1.200 0,5 ab 110 170 ab 120 ab 15
Italien ab 280 0,5 ab 150 ab 150 ab 75 ab 35
Kroatien ab 70 0,0 ab 40 140 ab 40 ab 40
Lettland ab 140 0,5 ab 30 ab 20 ab 20 ab 10
Litauen ab 290 0,4 ab 10 ab 15 ab 15 ab 15
Luxemburg bis 1.250 0,8 50 bis 145 145 145 ab 25
Malta ab 480 0,8 ab 25 ab 25 bis 60 ab 25
Mazedonien ab 70 0,5 35 ab 70 ab 70 ab 25
Niederlande ab 220 0,5 ab 80 130 130 ab 50
Norwegen ab 620 0,2 ab 395 640 640 90
Österreich 220 0,5 20 bis 55 70 bis 145 70 bis 145 ab 10
Polen bis 1.300 0,2 ab 15 ab 65 ab 65 ab 25
Portugal ab 250 0,5 ab 60 ab 100 ab 120 ab 30
Rumänien ab 100 0,0 ab 70 ab 45 ab 70 ab 30
Schweden ab 30 TS 0,2 ab 260 ab 130 ab 100 ab 40
Schweiz ab 370 0,5 ab 110 150 ab 150 ab 25
Serbien-Montenegro ab 65 0,5 ab 25 ab 65 ab 25 25
Slowakei bis 295 0,0 ab 30 bis 200 bis 200 ab 10
Slowenien ab 125 0,5 ab 40 250 170 ab 40
Spanien ab 300 0,5 90 bis 300 90 bis 300 90 bis 300 bis 90
Tschechien ab 890 0,0 ab 35 ab 35 ab 35 50 bis 90
Türkei ab 150 0,5 ab 60 60 ab 60 30
Ungarn bis 400 0,0 bis 240 bis 80 bis 80 ab 10
Zypern bis 1.740 0,5 ab 35 ab 85 ab 25 ab 25
Zum Vergleich:
Deutschland ab 250 0,5 bis 35 50 bis 200 30 bis 125 5 bis 50
TS = Tagessatz (Strafberechnung nach Monatsverdienst), Angaben ohne Gewähr, Beträge in Euro (gerundet)
Ähnliche Strafen wie für Alkohol werden in vielen Ländern für „Drogen am Steuer“ verhängt.
Außerdem Führerscheinmaßnahmen und in schweren Fällen unter Umständen Freiheitsstrafen. MV = Nettomonatsverdienst.
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28 TAXIKURIER
Insbesondere ältere Menschen sind in ihrer
Mobilität oftmals stark eingeschränkt. Sei
es, dass man selbst nicht mehr in der Lage
ist, ein Fahrzeug zu führen, weil Reaktion
und Sehvermögen dies nicht mehr zulassen, oder weil der Bewegungsapparat nicht
mehr seinen Zweck erfüllt und der Mensch
auf ein Fahrzeug angewiesen ist.
Oftmals ist die einzige Lösung das Taxi. 
Ob für den Weg zum Bahnhof, ins Krankenhaus oder zum Arzt, aber auch für die
täglichen Einkäufe und Besorgungen ist
für ältere Menschen das Taxi die einzige
Alternative, um diese Strecken bewältigen zu können.
Obwohl das Fahrtenaufkommen mit
 Senioren gerade tagsüber einen beträchtlichen Anteil zum Umsatz beisteuert, war
dieser Typ von Fahrgast bei vielen Fiakern unbeliebt. Diese „vielen Fiaker“ sind
vorwiegend daran erkennbar, dass sie ein
gestörtes Verhältnis zur Umsetzung des
Begriffes „Dienstleistung“ haben. Eigenschaften wie freundlich, hilfsbereit oder
geduldig sind bei dieser Spezies von
Floßlenkern nicht vorhanden. 
Aus diesem Grunde wurde im Jahr 2002
bei der Taxi-München eG das Leistungsmerkmal „Senioren-Taxi“ mit in die Liste
der Kundenwünsche aufgenommen.
Die an diesem Projekt teilnehmenden
 Taxifahrer erklärten sich bereit, besonderes Augenmerk auf den korrekten Umgang mit älteren Menschen zu legen. 
Das „Senioren-Taxi“ lief sehr gut an.
 Leider ist dieses Projekt im Sand verlaufen, da mittlerweile alle Münchner Taxen
als Seniorentaxi vermittelt werden. 
Titelthema
Senioren– 
Hier geht ohne unsere 
Hilfe nichts!
Foto: www.atelier-tacke.de
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Taxi_08_07:Taxi_08_07 19.07.2007 14:05 Uhr Seite 28

Seite 30

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29TAXIKURIER
Es wird nur mehr nach besonderen
 Vorfällen das ein oder andere Taxi für
„Senioren-Taxi“-Bestellungen gesperrt.
Eine Überprüfung der Voraussetzungen
und eine Einweisung in die gesetzten
 Anforderungen gibt es leider nicht mehr.
München hat zwar ein sehr gutes öffentliches Verkehrsnetz, jedoch ist für viele
ältere Menschen der Weg zur nächsten
Haltestelle zu weit. Oftmals sind es auch
überfüllte Verkehrsmittel, in denen der
Senior keinen sicheren Halt findet, weshalb man lieber aufs Taxi umsteigt und
bequem, sicher und fachkundig chauffiert
wird.
Insbesondere Senioren mit Gehbehinderung, egal ob auf den Rollstuhl oder den
Gehwagen angewiesen, können sich ein
Leben ohne Taxi nicht mehr vorstellen.
Für viele davon ist der Taxifahrer das lebensnotwendige Bindeglied zur Umwelt.
Darum gibt es eine große Zahl an älteren
Menschen, die ihren festen Taxifahrer
 haben. Dieser kennt deren Wünsche und
Probleme, erledigt auch Besorgungen,
holt sie an der Wohnungstür ab und
bringt sie auch dorthin wieder zurück.
Kleine Gefälligkeiten verstehen sich von
selbst, wie z.B. einen Brief einwerfen.
Basis dieser Plattform ist Vertrauen. Vertrauen ins Gewerbe, Vertrauen in den
einzelnen Fahrer. Vertrauen, wenn man
den Taxifahrer mit an den Bankschalter
nimmt, wenn man ihm den Wohnungsschlüssel aushändigt, und wenn man ihn
bittet, beim Schriftverkehr behilflich zu
sein.
Viele Taxifahrten mit Senioren spielen
sich hauptsächlich rund um den Wohnort
des Fahrgastes ab, eher selten sind weite
Fahrten an der Tagesordnung. Doch gerade diese Fahrten sind für das Taxigewerbe
enorm wichtig: Rund 35% unseres Umsatzes entsteht aus „Kurzfahrten“, d.h.
Fahrten unter 8 Euro. Subtrahiert man
einfach 35% von unserem Umsatz, dann
weiß man sehr schnell, was ohne Kurzstrecken noch übrig bleibt. 
Anforderungen an ein Senioren-Taxi:
Das Fahrpersonal ist kundenfreundlich und
sehr hilfsbereit. Im Besonderen muss es
folgende Kriterien erfüllen:
➜ Das Taxi steht rechtzeitig zum Bestelltermin dem Fahrgast zur Verfügung. 
➜ Der Fahrer bietet unaufgefordert seine
Dienstleistung an. 
➜ Der Fahrer nimmt dem Kunden das Gepäck ab, verstaut es sicher im Kofferraum und lädt es am Ziel wieder aus. 
➜ Der Fahrer holt die älteren und hilfebedürftigen Fahrgäste von der Haustür
oder z.B. aus der Arztpraxis ab; bei
Regen mit Schirm. 
➜ Dem Fahrgast wird beim Ein- und Aussteigen die Wagentür offen gehalten.
➜ Älteren Herrschaften wird immer angeboten, sie bis zur Haustüre zu bringen. 
➜ Das Auftreten des Fahrpersonals darf
keinen Anlass für Beschwerden oder
Reklamationen geben. 
Die Umgangssprache des Fahrpersonals
ist gutes Deutsch, gerade ältere Fahrgäste
haben oft Probleme mit dem Gehör. (TK)
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 29

Seite 31

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30 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
O
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber 
heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Falle hilfreich. Interessant für
 Anfänger und für Profis. In diesem Monat
der Buchstabe „O“
Obacht – Das bayerische Wort für Vorsicht gilt für uns im Dienst mehrfach: natürlich hat man vor manchen Fahrgästen
auf der Hut zu sein, wobei es sich gerade
in wirklich schlimmen Fällen offensichtlich nie vorher abgezeichnet hat, dass es
im Laufe der Fahrt zu einem Überfall, gar
mit schweren Verletzungen des Fiakers
kommen würde. Aber wir haben auch
Verantwortung gegenüber unseren Fahrgästen sowie „Dritten“, die wiederum
durch unsere Kunden gefährdet sein
könnten. So kann ein beherzt intoniertes
„Obacht“ Schlimmeres verhüten helfen,
wenn sich der Fahrgast nach dem Zahlen
anschickt, die Beifahrertüre aufzureißen,
obwohl am parallel verlaufenden Radlweg einer unserer zweirädrigen Freunde
daherkommt. Und schließlich wären die
Zentralisten überaus froh, wenn die Gäste
auf ihr Zeug mehr Obacht geben würden;
gerade nachts, wenn auf den Beifahrersitzen durchschnittlich 2 Promille herumschunkeln, geht so mancher Gegenstand
verloren, wobei dies zu 90 % Handys
sind. Es gibt aber auch Ausnahmen, wie
die Verlustmeldung „… blieb ein Zahn -
ersatz auf dem Rücksitz“ (Nacht vom 3.
auf 4.7.) beweist. War der Kollege so rasant unterwegs, dass es der Kundschaft
die Beißerchen aus der Goschen gehauen
hat, oder musste der Fahrgast genau da
niesen, als der Fiaker gerade eine der beliebten Kronawitter-Sprungschanzen
nahm? Lösungsvorschläge werden noch
angenommen.
Ökologie – Ab Herbst sollen die größten
Umweltsünder des Münchner Straßenverkehrs aus der Innenstadt verbannt werden. Schrotti hätte da ein paar Vorschläge: Wie wäre es denn mit den Ampeln
Klenze/Ickstatt oder Baader/Cornelius?
Oder Barer-/Karlstraße? Oder TELA/
Wirtstraße, Leopold/Wilhelm-Hertz, 
Blumen/Angertor, Max-Joseph-/Otto -
straße und so weiter und so weiter. Ganz
abgesehen von den (im wahrsten Sinne
des Wortes) Dauerbrennern und Schrottis
erklärten Lieblingsampeln zwischen
 Stachusrondell und Königshof oder Sonnenstraße 23 und Altem Postscheckamt.
Gegenstand der Verbannungsaktion sollten auch diejenigen famosen Verkehrs -
planer werden, die – selbst bei anerkanntermaßen notwendigen Ampeln – nicht
willens oder in der Lage sind, für eine
sinnvolle Schaltung zu sorgen. Der sinnlos verplemperte Strom z. B. für „Baader/
Cornelius“ ist noch das geringere Problem, zumal´s ja der Steuerzahler berappt.
Die Corneliusstraße ist auf dieser Seite
des Gärtnerplatzes für Durchgangsverkehr
komplett gesperrt; lediglich Linienbusse,
Taxis und Radfahrer dürfen hier legal die
Baaderstraße kreuzen, die ihrerseits (teilweise Einbahnstraße) nicht gerade als
Durchgangsstraße gilt. Das Argument,
dass sich hier Schulen in der Nähe befinden, sticht unzweifelhaft an etwa 
3/4 des
Tages sowie an allen Wochenenden und
Feiertagen nicht. Dennoch kann man hier
168 Stunden pro Woche die städtische
Lightshow bewundern, was gerade die
Teilnehmer des ÖPV (Taxis und Linienbusse) besonders erfreut. Bei Klenze/
Ickstatt kommt noch hinzu, dass dort
 ohnehin eine der berühmten Sprungschanzen eingebaut ist, die selbst ein
 Porsche nicht mit 50 nehmen könnte
 (ansonsten wären wir wieder beim Thema
„Gebiss auf dem Rücksitz“).
Es ist schon ein echter Zynismus seitens
unserer Stadtoberen, Chaos, Stau und damit zusätzliche Abgase herbeizuampeln,
um dann mit Krokodilstränen die Notwendigkeit der anstehenden Aktion zu
bedauern. 
Ohne – einen Schimmer der Funkdienst -
ordnung nimmt ein „Kollege“ in der
Nacht vom 3. auf 4.7. (die „Gebiss“-
Nacht) eine Personenfahrt ab der Taxisstraße 3, Frauenklinik an, um sich dann
aber an der Pforte ein Blutbesorgungs-
Packerl zu schnappen und damit abzudüsen. Um die Sache nicht ganz so leicht zu
machen, schaltet er den Funk aus und
lässt sowohl die Taxis- wie auch die Engelhardstraße ca. 2 Stunden lang rätseln,
wo er denn das Blut hingefahren haben
könnte. In der gleichen (offensichtlich
denkwürdigen) Nacht nimmt ein anderer
einen MVG-Auftrag an, wiederholt das
„Weitere“ trotz mehrfacher Aufforderung
nicht, ignoriert, dass ihm der komplette
Auftrag wieder entzogen wird, fährt den
ersten der eigentlich drei Kunden (weil
der schon da steht) direkt in die Arbeit
und lässt natürlich prompt zwei weitere
MVG-ler leer stehen, um sich dann zu beschweren, weshalb sich Schrotti weigert,
den gemeldeten Fahrpreis zu akzeptieren.
Den Funk? Nein, den hat er nicht aus -
geschaltet, vielleicht ein bisserl leiser
 gemacht, aber dass die Zentrale ihn insgesamt ca. 50-mal auf allen Kanälen
THOMAS VOGL
RECHTSAN WÄLTE
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 8080 3 München
Telefon: 3306 62 0 · F ax: 3306 62 1 0
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 30

Seite 32

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gerufen hat, das kann nicht sein usw. usw.
Ausnahmsweise in einer anderen Nacht
ruft ein „Kollege“ auf Kanal 1 „dringend“,
weil der Fahrgast ja schon zahlen will,
aber halt mit Dollars. „Zahlungsschwierigkeiten“ sind das wohl nur im eingeschränkten Sinne – vielleicht „Zahlungsleichtigkeiten“ oder was? Jedenfalls
wahnsinnig „dringend“ auf Kanal 1.
Oktoberfest – Sechs oder sieben Wochen
nach Erscheinen dieses Heftes geht’s
 wieder los: Die Hochzeitsfeier von Prinz
Ludwig (später Ludwig I.) mit Therese von
Sachsen-Hildburghausen am 17.10.1810
stellte das erste Oktoberfest dar. Ob die
damalige Hochzeitsfeier heute noch ein
Fest ist oder das weltgrößte Kampftrinker -
happening, bleibt Ansichtssache. Unter
der Woche bis zum frühen Nachmittag ist
es auf der Wiesn durchaus noch gemütlich: Die Wege und Zelte sind noch längst
nicht überfüllt, die Blaskapellen spielen
brave Landler und sind noch nicht zum
x-fach verstärkten Discoprogramm übergegangen. Man kann sich in Ruhe die
Fahrgeschäfte anschauen und den
Schichtl-Sprüchen lauschen: „Bei uns
wird jeder köpft, ob Mensch oder Preiß“,
die Maß wird noch schnell und freundlich
serviert und die unvermeidlichen Landhausmode-Kasperln stehen noch daheim
vorm Spiegel und überlegen, ob sie die
oktoberfestliche Phantasieuniform von
vor zwei Jahren jetzt schon wieder ausführen dürfen, ohne von den Gleich -
gesinnten als vermeintlich verarmte
Wiederholungstäter („können sich wohl
nix Neues mehr leisten“) entlarvt zu werden. Aber unabhängig von der persönlichen Ansicht des Einzelnen ist das
 Oktoberfest ein Wirtschaftsfaktor, der
auch dem Taxigewerbe ein paar dringend
benötigte Euro in die Tasche spült. Wenn
man samstags gegen Abend schon vom
Einatmen der Bierzeltluft einen Rausch
bekommt, die ersten Maßkrüge das Fliegen lernen, die ersten Aushilfsfahrer am
Funk mit Durchsagen wie „Brausebad
paar hundert mal“ positiv auffallen und
prompt die Antwort kommt „kannst mei
Nummer sag’n“ – dann rührt sich auch
auf der Straße was! Und allen Unken -
rufen zum Trotz ist die überwiegende
Mehrheit der Fahrgäste auch dann noch
problemlos zu haben und nicht auf Streit
oder Magenentleerung aus. Das kann
übrigens auch ein wenig vom Fahrstil des
Fiakers abhängen. Nicht jeder verträgt 
es, nach ein paar Maß von einem hauptberuflichen Viehtransportfahrer in Achterbahnmanier durch die Stadt gepeitscht
zu werden. 
Ostbahnhof und Odeon – Wer, ob tags
oder nachts, gerne mal per Funk hinten
raussticht, um sich die sinnlose Durchwarterei zu ersparen, ist an den genannten Ständen (und vielen anderen) nicht
verkehrt. Während die Kollegen draußen
stehen und ratschenderweise den schlechten Geschäftsgang beklagen oder sich der
Zeitungslektüre widmen, kann ein fitter
Funk-Fiaker schon das eine oder andere
Sticherl zusätzlich mitnehmen. 
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
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Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
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direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
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Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 31

Seite 33

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Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951,
 studierte Englisch und Geschichte für das
 Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner
 Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit
und er machte 1981 den Taxischein.
 Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet
aber seit langem auch halbtags in der
Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten.
Sein besonderes Interesse gilt der Historie
und er hat inzwischen vier Bücher und eine
Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte
 Münchens verfasst und veröffentlicht. 
1956 Frankfurter Ring) und der Militärstraße (seit 1947 Heidemannstraße) sowie
zwischen der Schleißheimer Straße und
der heutigen, 1989 benannten Lilienthalallee. Auf diesem Gelände sollte das Ausbesserungswerk erweitert werden. Diese
Pläne wurden nach Kriegsende 1945 aber
nicht mehr weiterverfolgt, weswegen das
Gebiet brach lag und als Weidefläche für
Schafe diente. Die Zenith-Halle ist Teil
des ehemaligen Ausbesserungswerkes.
 Ihre Fassade erinnert an diese Nutzung
und zeigt heute eine Kopie der berühmten
Fotografie aus dem New York des Jahres
1930, als eine Lokomotive ungebremst
über den Prellbock eines Kopfbahnhofes
hinausschoss und auf die Straße hinabstürzte. 
Anton Ditt erkannte das Gelände als für
seine Idee der Konzentration von Gewerbebetrieben geeignet, gründete die Euro-
Industrie-Park GmbH & Co., mit der zusammen die Deutsche Bundesbahn von
1964 an das Gebiet parzellenweise in
Erbpacht von 75 Jahren an Firmen verpachtete. Diese Unternehmen mussten
allerdings nachweisen, dass sie fracht -
intensiv waren, um der Bahn ein möglichst hohes Transportaufkommen zu
 sichern.
Das offizielle Richtfest für den Euro-
 Industrie-Park, dem ersten seiner Art in
Europa, fand am 30. Mai 1968 statt. Mit
Hunderten von blauen Europa-Fahnen,
mit österreichischen Obstler, englischem
Gin, russischem Kaviar, französischer
Gänseleber und bayerischer Kalbshaxe
wurde auf das Gelingen des Experimentes
auf deutschem Boden angestoßen beziehungsweise angegessen. 
Konkurrenz Bahn-Straße
Als Infrastruktur entstanden 8 Kilometer
Straßen, 3 Kilometer Fußwege sowie
2,5 Kilometer Gleise, die an den Nordring
der Deutschen Bundesbahn mit den
 Güterbahnhöfen Freimann (Freimanner
Bahnhofstraße) und Milbertshofen (Riesenfeldstraße 116) angeschlossen waren. 
Rund 100 Firmen siedelten sich im Euro-
Industrie-Park an, die meisten aus dem
Stadtgebiet, wo sie durch öffentliche
 Planungsmaßnahmen verdrängt worden
waren, aber auch solche, die sich an ihren
bisherigen Standorten nicht mehr erweitern konnten. Rund drei Viertel der
 Betriebe verfügten über einen Gleis -
anschluss, denn damals lief der Warenverkehr noch hauptsächlich über die
Schiene. 
Inzwischen künden die unbenutzten
Gleisübergänge, die toten Lokomotiv-
Ampeln und der allgegenwärtige 
Lkw-Verkehr von der Verlagerung des
Güterverkehrs von der Schiene auf 
die Straße. 
Vorbild USA
Auch der Wertkauf aus Mannheim, wo
man die Einkaufs-Gewohnheiten der dort
stationierten, starken US-Truppen auf 
den deutschen Markt übertragen wollte,
drängte auf den Münchner Markt und
wollte den Großraum in diesem Sinne für
sich erschließen. Der Wertkauf eröffnete
am 2. Mai 1968 seinen hiesigen Betrieb.
Dieses damals größte Verbraucherzentrum
Europas bezeichnete sich selber als „Einkaufsfabrik“ . Es hatte eine Verkaufsfläche
von 20.000 Quadratmetern, und die Regale erreichten aneinandergereiht eine
Gesamtlänge von zehn Kilometern. Der
gesamte Viktualienmarkt hätte in der
Verkaufshalle Platz gefunden. 
Neu war auch, dass dieses Geschäft einen
für damalige Verhältnisse überdimensionierten Parkplatz für 1.500 Fahrzeuge
 besaß. Auch hier folgte man dem Vorbild
aus den USA, wie man es aus Mannheim
Geschichte und G’schichten
Der Erfolg einer Idee – 
der Euro-Industrie-Park
32 TAXIKURIER
Während der ersten Nachkriegsjahre seit
1945 schenkte man wegen der vielen
 elementaren Probleme der langfristigen
Stadtplanung wenig Interesse. So wurden
zerstörte Industrie- und Gewerbebetriebe
wieder an ihren alten Standorten errichtet, meist innerhalb des dicht besiedelten
Stadtgebietes. Der Wirtschaftsplaner
 Anton Ditt (1912-1983) tat sich damals
durch die Errichtung von rund 700 Behelfsbauten auf Ruinengrundstücken
 allein in München hervor.
Wirtschaftswunder und Expansion
Der Wirtschaftsaufschwung seit 1950
verlangte aber von vielen Betrieben eine
Vergrößerung ihrer Kapazitäten, wofür in
der Stadt zu wenig Raum zur Verfügung
stand. Um eine Abwanderung der Betriebe auf die sprichwörtliche grüne Wiese
außerhalb der Stadtgrenzen und damit
Gewerbesteuerverluste zu verhindern,
kam die Idee des Industrieparks auf. Auf
großen zusammenhängenden Flächen mit
guter Verkehrsanbindung sollten dort die
Unternehmen angesiedelt werden. Diese
Idee entwickelte und vertrat Anton Ditt. 
Die Deutsche Reichsbahn besaß seit 1932
ein Areal von einer Million Quadratmetern
zwischen der Freimanner Straße (seit
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Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 32

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33TAXIKURIER
kannte. Damals gab es in München drei
PX-Läden der US-Armee, die ganz den
Lebensgewohnheiten der Nordamerikaner
angepasst waren: in der Cincinnatistraße
(heute HIT), in der Neuherbergstraße
(auch HIT) und am Mangfallplatz an der
Ecke Peter-Auzinger-/Soyerhofstraße. 
Wer allerdings keinen eigenen Wagen
 besaß, konnte sich von der Straßenbahnhaltestelle der Linien 6 und 8 „Euro-
 Industriepark“ an der Hufelandstraße aus
mit dem kostenlosen Bus zum Wertkauf
bringen lassen. Heute wird diese Dienstleistung von anderen Supermärkten vom
U-Bahnhof Kieferngarten aus angeboten. 
Industrie-„Park“
Dass die Bezeichnung „Industrie-Park“
kein Widerspruch in sich sei, darauf
machte das städtische Baureferat damals
aufmerksam. Man wies darauf hin, dass
der Begriff „Park“ in Verbindung mit
 einer Industrieansiedlung hier durchaus
ernst genommen werde. Umfangreiche
Grünanlagen lockerten angeblich die gesamte Ansiedlung auf, und eine eigene
Gärtnerei sorgte für ein angenehmes Äußere. Ob das Gelände nun allerdings nach
39 Jahren nun endlich zu einem Park
ähnlich etwa dem Ostpark geworden ist –
dies zu beurteilen bleibt dem Geschmack
der einzelnen Betrachter und Betrachterinnen überlassen. Immerhin wurden
nicht weit von unserem „Park“, nämlich
an der Lindberghstraße, einige Bäume
und Büsche mit dem offiziellen Namen
„Am Freimanner Hölzl“ aufgewertet, so
dass man meinen könnte, sich inmitten
einer ländlichen, altbaierischen Idylle zu
befinden. Das schwarz-weiße Hinweisschild an der Lilienthalallee zeigt denn
auch eine symbolische Fabrikhalle zusammen mit der lauschigen Bezeichnung.
In Wirklichkeit ist die ganze Gegend das
genaue Gegenteil von dem, was das
Fremdenverkehrsamt als typisch Münchnerisch in der Welt anpreist. Eine ganze
Stadt kann eben nicht nur allein vom
Biertrinken, Sonnenbaden, Theatergehen
und Freizeitvergnügungen leben. Irgendwo muss auch gearbeitet und das hart
 erarbeitete Geld für banale Lebensnotwendigkeiten wieder ausgegeben werden. 
Adressen
Die Adressen der Firmen des Geländes
lauteten seit 1968 etwas unübersichtlich
Ingolstädter Straße 68 a-w beziehungsweise Ingolstädter Straße 77 a-f. Im
Jahr 1995 beschloss der Stadtrat die Umbenennung nach Politikerinnen, die sich
um den Gedanken der Demokratie verdient gemacht hatten. Dass die Wahl auf
Frauen fiel, war typisch für die 1990er
Jahre, nachdem davor auffallend wenige
Frauen bei den Straßenbenennungen
 berücksichtigt worden waren und hier
dringend eine Art Gleichberechtigung
zum Zuge kommen musste. 
Die Schwarzhauptstraße ist benannt nach
Elisabeth Schwarzhaupt (1901–1986). Sie
gehörte von 1953 bis 1969 für die CDU
dem Bundestag an und führte von 1961
bis 1966 als erste Frau ein Bundesministerium, nämlich das Gesundheitsministerium. Die Maria-Probst-Straße als Hauptstraße des „Parks“ ist benannt nach einer
Politikerin (1902–1967), die 1946 die 
CSU mitbegründete. Margot Kalinke
(1909–1981) gehörte von 1949 bis 1972
dem Bundestag für die CDU an. Lotte
Branz (1903–1987) von der SPD arbeitete
während des Dritten Reiches im politischen Untergrund. Elisabeth Selbert
(1896–1986) von der SPD setzte als
 Mitglied des Parlamentarischen Rates
durch, dass im Grundgesetz von 1949 die
vollständige Gleichberechtigung der
Frauen mit den Männern festgelegt wurde. Helene Wessel (1898–1969) schließlich gehörte seit 1949 zunächst für die
CDU und seit 1961 für die SPD dem
Bundestag an. 
Als einzigen Mann in diesem erlauchten
Kreis von Frauen erkor der Stadtrat im
Jahr 1997 Anton Ditt, den Erfinder des
Gewerbepark-Konzeptes, einer Straße
 seinen Namen zu geben – allerdings in
respektvollem Abstand auf der anderen
Seite der Ingolstädter Straße, anstatt der
umfangreichen Hausnummer 77 a-f. 
Stände und Publikum
Drei Stände sind für den „Park“ zuständig: Sudetendeutscher und Kieferngarten.
Bevor diese aber gerufen werden, kommt
der eine zum Zug, der jetzt seine hoffentlich letzte Umbenennung erfahren hat.
Anfänglich hieß er „Wertkauf“, nach seiner Lage am Hauptein- und -ausgang der
„Einkaufsfabrik“ von 1968 eben. Nachdem der „Wertkauf“ von „Walmart“ geschluckt worden war, hieß der Stand 
nach der neuen Firma. Nachdem diese
wiederum nun im April dieses Jahres 
von „Real“ übernommen wurde, hat die
Zentrale die vernünftige Entscheidung
getroffen, den Stand nicht mehr nach
dem Namen der zufällig aktuellen Firma
zu benennen, sondern nach der Maria-
Probst-Straße, bei der eine längere Lebensdauer zu erwarten ist als bei den
 Siegern und Opfern im Haifischbecken
der Giganten des Kapitalismus. 
Im Euro-Industrie-„Park“ gibt es vermutlich niemanden, der dort tatsächlich
wohnt. Das taxi-relevante Publikum setzt
sich demnach aus den Supermarkt-Kunden
zusammen, die mit ihren zwanzig Plastiktüten, dem überdimensionierten Plasma-
Bildschirm oder der sperrigen Sitzbank
nach Hause wollen und dies nur mit uns
können. 
Ansonsten rufen auch diverse Ladies,
 Susis und Rosis sowie Vitalias aus dem
Himmelreich an, um zum Ort ihrer
Dienstleistungen zu gelangen oder zum
Hauptbahnhof zu kommen, von wo sie
diejenigen Städte anzustreben haben, zu
denen sie von ihren Disponenten beordert
worden sind. (BW) 
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34 TAXIKURIER
Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der
VdK-Versicherung hielt der Vorsitzendes
des Versichertenbeirates, Hans Meißner, am
5. Juni im Industriemuseum der Zeche
„Zollern“ zu Dortmund, nachfolgenden
Festvortrag:
Im Gegensatz zum Motordroschken -
verkehr waren Mietwagenbetriebe, vor
dem 1. Weltkrieg nur anmelde- und nicht
 genehmigungspflichtig.
Bereits 1912 herrschte ein massiver
 Konkurrenzkampf zwischen den Motordroschken, die einer objektiven Zulassungsbeschränkung unterworfen waren
und dem Mietwagenverkehr.
In einigen Städten, wie Jena, reglementierte die Polizeibehörde auch den Mietwagenverkehr auf freiwilliger Basis, 
wie die juristische Wochenschrift 1911
berichtete.
Der wesentliche Unterschied und das
 behaupte ich am heutigen Tage an dieser
Stelle, war die Tatsache, dass Motordroschken eine Haftpflichtversicherung
nachweisen mussten – der Mietwagen
nicht.
Das Droschkengewerbe in Deutschland
verfügte bereits 1734 in München über
eine Gewerbeorganisation in Form einer
Zunft. Ungeachtet dieses historischen
Vorsprungs der bayerischen Haupt- und
Residenzstadt, entwickelte sich Berlin zur
Droschkenhauptstadt des Kaiserreiches, 
in jedweder Beziehung – positiv und
 negativ.
Im Jahr 1907 waren schon rund 700
Autodroschken in Betrieb, von denen die
Hälfte von den Gläubigern beschlagnahme wurde.
Die typische Prozesslage war folgende:
➜ Die Droschkenunternehmer klagten gegen die Automobilhersteller auf Schadenersatz, wegen der unzureichenden
Qualität und Gebrauchsfähigkeit.
➜ Die Fabrikanten auf Zahlung der Raten.
Der Kostendruck wurde durch eine Aufhebung der Nummernsperre unerträglich
verstärkt. Die Situation verbesserte sich
erst mit der Wiedereinführung der Zulassungsbeschränkung.
Nach der Inflation 1924 entwickelte 
sich das Droschkengewerbe in Berlin
 explosionsartig. Bei Kilometerpreisen von
0,80 1,00 Reichsmark, setzte ein Sturm
von Spekulanten auf das Gewerbe ein.
Von 2.932 Taxis in 1924 erhöhte sich die
Zahl auf 8.554 im Jahre 1926 – fast eine
Verdreifachung.
Die Kosten für die Haftpflichtversicherung belief sich auf 336 Reichsmark, die
Vollkaskoversicherung auf 525 Reichsmark, bezogen auf Berlin.
Einer Doktorarbeit aus 1931, vorgelegt an
der Technischen Hochschule München,
die die Entwicklung des deutschen Taxiund Mietwagengewerbes zum Thema hat,
ist wörtlich zu entnehmen:
„Ein viertes Gebiet, das für den Droschkenbesitzer von allergrösster Bedeutung
ist und von dem unter Umständen seine
ganze Existenz abhängt, ist der Versicherungsschutz. Bis jetzt besteht nur in Berlin ein eigener Versicherungs-Verein der
Kraftdroschkenbesitzer auf Gegenseitigkeit, der dem Reichsaufsichtsamt für Privatversicherungen untersteht. Zweidrittel
der versicherten Wagen befinden sich in
Berlin selbst, der Rest im Reich. Die Beiträge werden im Umlageverfahren erhoben, entsprechend der Höhe der vorgefallenen Schäden.
Die meisten Droschkenbesitzer pflegten
sich jedoch bei den verschiedensten Gesellschaften zu versichern. Die Unterschiede dabei sind unglaublich, die Prämienhöhe schwankt bis zu 100% bei
annähernd gleichen Versicherungsbedingungen. Allerdings haben die Zusammenbrüche zahlreicher Versicherungs-Gesell-
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35TAXIKURIER
schaften in letzter Zeit gezeigt, dass die
billigen Prämien durch die Unsicherheit
des Versicherungsschutzes sehr teuer
 erkauft wurden. Mancher Droschkenbesitzer verlor hierbei Hab und Gut.
Am besten bewährt haben sich gemein -
same Versicherungsabschlüsse der Genossenschaften. Die Münchener Genossenschaft ist ein leuchtendes Beispiel hierfür,
das verdient, in diesem Zusammenhang
näher behandelt zu werden. So ziemlich
das gesamte Droschkengewerbe in München war seit 1925 bei der Brandenburger
Versicherungs-AG gegen Haftpflicht versichert. Am 14. Juni 1930 wurde über
diese Gesellschaft der Konkurs erklärt.
Die Folge wäre nun gewesen, dass sämtliche unerledigte Haftpflichtfälle durch die
Droschkenbesitzer hätten selbst reguliert
werden müssen. Für die Jahre 1927 mit
1929 waren 224, sowie 1929 mit 1930
494 Verkehrsunfälle noch unerledigt,
außerdem waren noch 337 Droschken -
besitzer durch den Verlust der nicht verbrauchten Prämien geschädigt. Zur Konkursmasse der Versicherungs-Gesellschaft
musste über eine halbe Million für das
Münchener Droschkengewerbe angemeldet werden. Die Beträge, die die Droschkenbesitzer zur Regulierung ihrer Schadensfälle hätten aufbringen müssen,
hätten in mehreren Fällen ein zwei- bis
dreimal so großes Vermögen beansprucht
als vorhanden war, denn es lagen im Einzelfall Forderungen bis zu 60.000 Reichsmark vor. Die Genossenschaft selbst war
durch den Konkurs nicht geschädigt,
auch bestand nicht die geringste juristische Verpflichtung für sie, sich mit dieser
Angelegenheit zu befassen. Dass sie es
trotzdem getan hat, zeugt von einem geradezu phantastischen Verantwortungsgefühl ihres Vorsitzenden, Gewerberats
Ostermeier, der sich ohne Zaudern in diese Riesenaufgaben stürzte und dem es
tatsächlich gelang, das Münchener Gewerbe vor dem Äußersten zu bewahren.
Nicht nur, dass bereits am 11. Juni sämtliche Kraftdroschken bei einer anderen
Gesellschaft neu versichert wurden, sondern auch die gesamte Schadenregulierung wurde von der Genossenschaft
übernommen.“
Ich will Ihnen die restlichen 135 Seiten
der Doktorarbeit des Herrn Dipl.-Kfm.
Hüls aus der Zeit vor dem 1.000-jährigen
Reich bewusst vorenthalten, denn die
wichtigste Botschaft haben wir ver -
nommen. Der Verfasser hatte vor rund
75 Jahren große Achtung vor der Ver -
sicherung der Berliner Droschkenunter -
nehmer – dem VdK.
Meine Damen und Herren von der Signal
Iduna und deren Freunde, nachdem die
VdK viele Stürme überstand, müssen wir
die Anerkennung des von mir zitierten
Verfassers hoch einschätzen. Nach wie
vor, genauso wie 1907 oder auch 1931,
ist eine faire Versicherung als Partner des
Gewerbes unverzichtbar und existenz -
notwendig. Das erkannte für das Taxi -
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gewerbe bedeutende Leute wie Lothar
Aschmann, der Verbündete im Hause der
Signal-Iduna fand und den VdK zu einem
kleinen aber feinen K-Versicherer machte.
Auch wenn wir momentan von der Zahl
der Risiken ausgehend an gewisse Grenzen stoßen. Auch beim VdK wird zukünftig Qualität vor Quantität stehen.
Vor diesem Hintergrund bin ich sicher,
dass unsere Anliegen in den Händen von
Herbert Brenner richtig aufgehoben sind.
Im Rückblick stehen wir als Verbündete
und Partner heute besser da als 1931 – damals schafften es der VdK und München
nicht, nach dem Zusammenbruch der
Brandenburgischen, zusammen zu finden.
Heute steht der VdK dem ganzen deutschen Taxigewerbe zur Verfügung, nicht
nur den Berlinern. Ich befürchte, dass
ähnlich wie in den „Roaring Twenties“
die Frage der Versicherung eine zunehmend wichtigere Rolle spielt, für die
 Betriebsführung und die Bewertung des
Faconwertes eines Taxibetriebes.
Unfallträchtige Betriebe werden zusehends Schwierigkeiten haben – Heute
wird bei jeder Betriebsübertragung nach
der Güte und Schadensfreiheitsrabatte der
Versicherungsverträge und deren Preis
gefragt.
Lassen Sie uns zusammen dafür sorgen,
dass ordentliche Unternehmer mit gutem
Personal beim VdK noch weitere 100 Jahre
eine Heimat finden und so die Zukunft des
Taxigewerbes sichern.
Ich danke Ihnen allen im Namen und im
Auftrag des deutschen Taxi- und Miet -
wagengewerbes für die beispielhafte Zusammenarbeit. (HM)
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:29 Uhr Seite 35

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36 TAXIKURIER
Unser Monatsthema: 
Ausgesperrt – 
Was nun?
Das Anforderungsprofil im Rahmen unseres Taxi-Checks versuchen wir jeweils mit
„Muss-, Soll- und Kann-Themen zu
wechseln. Gerade in einer Großstadt ist
der Taxifahrer für viele Menschen Ratgeber und oft Retter in vielen Lebenslagen.
So haben wir in dieser Ausgabe ein
„Kann-Thema“ kreiert, dass ursächlich
mit der Kernkompetenz des Taxifahrers
wenig zu tun hat. Als Botschafter der
Stadt jedoch ist Hilfestellung stets erwünscht, denn es gibt ja die „allwissenden“ Rückfrage-Funker. Unter dem Vorwand, mich aus der eigenen Wohnung
ausgesperrt zu haben, wende ich mich
Hilfe suchend an die Münchner Taxler …
Taxi 1: –
(Nr. 1520, 30. Juni, 18.30 Uhr, 
Kurfürstenplatz)
So schnell passiert es: Die Tür fällt zu,
und alle Schlüssel liegen drinnen. „Ja, da
hilft nur der Schlüsseldienst und das wird
teuer!“, meint diese Dame ganz pragmatisch. Ich erwarte ja keine emotionale Anteilnahme, aber ein wenig mehr Engagement muss da doch noch drin sein. So rät
sie mir nach meiner naiven Frage, wo
tieren oder auf der Straße übernachten?
Sichtlich amüsiert empfiehlt mir der
Mann nun den Schlüsseldienst Ecke
Schleißheimer-/Görrestraße und das lästige Suchproblem wäre wenigstens geklärt.
Zusätzlich ermutigt er mich, indem er
entgegenkommend den kurzen Fußweg
beschreibt. Dieses Mitgefühl wird honoriert und ich oute mich als Taxi-Checker.
Der Gewinner!
Pappas Lazarus
Isabellastraße 16
80798 München
erhält für seine Hilfsbereitschaft ein
Präsent von der AUDI AG.
Taxi 5: ✷✷✷
(Nr. 1178, 4. Juli, 13.50 Uhr, Feilitzsch)
„Klettern Sie halt durchs Fenster.“ Mit
diesen Worten versucht mich der Fahrer
erst mal aufzuheitern und überdenkt
dann konzentriert die Sachlage. Im
schlimmsten Fall hilft da nur der Schlüsseldienst und zwar am besten tagsüber,
sonst wird es teurer. Da der aufrichtige
Mann selbst noch nie in dieser Situation
war, kann er mir keine entsprechende
Adresse oder Telefonnummer geben. Aber
vielleicht funktioniert ja der so genannte
Einbrecher-Trick mit der Scheckkarte,
 bekannt aus Film und Fernsehen?
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens
Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden
 Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit
einer besonderen Aufgabenstellung auf
Münchens Straßen und Standplätzen
unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten
 Monate werden zeigen, wie sowohl die
Pflichtaufgaben als auch freiwillige
 Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die
 AUDI AG, prämiert jeden Monats- Sieger
mit einem Preis und lobt zudem einen
 tollen Jahrespreis für den „Besten“ des
Jahres 2007 aus.
Die Bewertung
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
denn der nächste Schlüsseldienst sei, ich
solle die Auskunft anrufen. Vorausgesetzt, ich hätte mein Handy dabei. 
Taxi 2: ✷✷
(Nr. 3053, 30. Juni, 18.45 Uhr, Nordbad)
Auch hier erfahre ich erst mal „Des werd
teuer“ . Meine kleine Unachtsamkeit kann
leicht mehrere hundert Euro kosten. „Am
Wochenende langen die Experten vom
Schlüsseldienst so richtig hin“, meint der
urige Bayer. Auf die Frage nach dem
„Wo?“ erfahre ich, dass man wegen der
Anfahrtskosten am besten einen nimmt,
der in der Nähe ist, zum Beispiel in
 Moosach. Als ich den Taxler offensichtlich hilflos um eine Funk-Anfrage bitte,
höre ich, dass die Funk-Zentrale solche
Auskünfte nicht erteilt!? 
Taxi 3: ✷✷
(Nr. 564, 30. Juni, 19.00 Uhr, 
Stiglmaierplatz)
Immer noch ausgesperrt, hoffe ich nun
um mehr Einfühlungsvermögen und
 Insider-Wissen. Aber es bleibt wieder nur
bei dem pauschalen Schlüsseldienst-Tipp.
Da ich vorgebe, kein Handy zu besitzen,
und Telefonzellen leider nicht mehr mit
Telefonbüchern ausgerüstet sind, schickt
mich der Mann in den Löwenbräu-Keller,
um dort in den Gelben Seiten nach den
Rettern in der Not zu suchen. Das Thema
Funk-Rückfrage wird auch hier abgeschmettert.
Taxi 4: ✷✷✷✷ Gewinner!
(Nr. 732, 30. Juni, 19.30 Uhr, 
Barer/Schelling)
„So ein Pech! Ausgerechnet am Wochen -
ende und nach 18 Uhr sollte man sich
wirklich nicht aus der Wohnung aussperren“, meint dieser stolze Grieche. Ja, soll
ich mich bis Montag irgendwo einquar-
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:30 Uhr Seite 36

Seite 38

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37TAXIKURIER
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis
15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum
(Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den
Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungs -
stellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG
ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau
Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer
muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel)
zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-
 MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als
Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitglieds unternehmen bezahlt hat und
zum Kursbesuch berechtigt ist.
Im August …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren
1907: 14. August
Das Jugendherbergsgesetz wird von dem Lehrer 
Richard Schirrmann begründet. In den Sommerferien
werden Schulräume mit Strohsäcken ausgestattet, um
wandernden Jugendlichen preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten.
… vor 75 Jahren
1932: 30. August
Hermann Göring wird vom Reichstag zum Präsidenten
gewählt.
… vor 50 Jahren
1957: 26. August
Die Sowjetunion gibt bekannt, dass ihre erste Inter -
kontinentalrakete erfolgreich getestet worden ist.
… vor 25 Jahren
1982: 8. August
Michael Groß aus Offenbach ist erfolgreichster Teil -
nehmer der Schwimm-Weltmeisterschaft in Ecuador.
1982: 26. August
In Oberbayern stürzt der 250. Starfighter der Bundeswehr ab.
1982: 30. August
Die Wienerwald GmbH meldet Vergleich an.
Letzte Meldung zur Ordentlichen Generalversammlung vom 11. Juli
Hans Meißner mit überwältigender Mehrheit nahezu ein -
stimmig für vier Jahre zum Vorstand gewählt!
Reinhard Zielinski zum Vorstand sowie die Kollegen Sandor
 Borell, Alfons Haller, Werner Hillermann, Frank Kuhle als
 Aufsichtsräte gewählt!
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Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:30 Uhr Seite 37

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Pinnwand
Neues von Mercedes für die B-Klasse „Das Taxi“ 
und E-Klasse T-Modell „Das Taxi“ 
Die Preise für Mercedes-Benz Personenwagen werden aufgrund diverser Preissteigerungen zum 02.07.2007 angepasst. Dabei steigen auch die Preise für die Mercedes-Benz
Sondermodelle Das Taxi. Allerdings erfährt das Sonder -
modell der B-Klasse dabei eine Erweiterung des Serien -
lieferumfanges um den TEMPOMAT. Auch das Sonder -
modell Das Taxi des E-Klasse T-Modells wird um knapp
2.000 Euro günstiger, da Mercedes-Benz ab dem 2.7.2007
das T-Modell mit der von der Limousine her bekannten
kleineren Dieselmotorisierung als E 200 CDI T-Modell anbietet. Demzufolge lauten die neuen Preise für die Reihe
Das Taxi wie folgt: 
B 180 CDI Das Taxi 20.490 Euro 
E 200 CDI Das Taxi 27.490 Euro
E 200 NGT Das Taxi 30.490 Euro
E 200 CDI T-Modell Das Taxi 29.490 Euro
Die DaimlerChrysler Bank bietet für alle Mercedes-Benz
Taxis und Mietwagen mit Ausnahme der neuen C-Klasse
weiterhin die günstige Taxi-Sonderfinanzierung mit einem Effektivzins von nur 1,99 % und einer Laufzeit von
bis zu 60 Monaten an. Für die neue C-Klasse bietet die
DaimlerChrysler Bank ab dem 2.7.2007 für Taxi- und
Mietwagenunternehmer einen Effektivzins von 5,99 % an.
Alternativ kann das neue Taxi oder der neue Mietwagen
auch zu günstigen Konditionen geleast werden. 
BZP AR.Nr. 05/07
Pekings Taxifahrern sind Bart und Glatze verboten.
In dem Bemühen, sich bei den Olympischen Spielen 2008
möglichst makellos zu präsentieren, hat die Stadt Peking
weitere Vorschriften für die bereits leidgeprüften Taxifahrer erlassen. Ab Mitte Juli sollen die 70.000 Chauffeure in
der chinesischen Hauptstadt weder einen Bart tragen noch
sich den Kopf kahlscheren dürfen, wie die Pekinger Zeitung The First berichtet. Die Behörden wollen so erreichen,
dass die Fahrer bei ihren Gästen einen gepflegten Eindruck hinterlassen. Vor zwei Monaten hatte die Verkehrsbehörde bereits Taxifahrerinnen das Tragen „allzu modischer“ Frisuren und Ohrringe untersagt. Zudem wurden
die Frauen angewiesen, sich adrett zu kleiden.
(SZ/29.6.07)
Glückwunsch
Günter Blasenbräu und Max Herzinger, beide München,
waren die schnellsten Kollegen und haben mit ihrer
 richtigen Antwort die zwei Karten für „Sister Soul“ in 
der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. Das Stück
läuft vom 18. Juli bis 1. September 2007.
Schwarzes Brett der Branche
38 TAXIKURIER
Taxi-Sommertreff im Mercedes-Benz Center
Mercedes-Benz München bedankte sich zum fünften Mal
bei Münchner Taxiunternehmen und Taxifahrern für die
jahrzehntelange Partnerschaft und Treue. 
Am Samstag, 23. Juni 2007 wurden 700 Münchner Taxiunternehmer und –fahrer von 10.00 bis 14.00 Uhr in das
Mercedes-Benz Center Arnulfstraße zum Taxi-Sommertreff eingeladen. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm wurde auch in 2007 geboten. So wurden in diesem
Jahr verschiedene Taxifahrzeuge von B- bis zur S-Klasse
präsentiert und die Gelegenheit zu einer Probefahrt der
Fahrzeuge angeboten. Zahlreiche Informationsstände rund
um das Thema Taxi weckten das Interesse der Besucher.
So bot beispielsweise der TÜV Süd den Besuchern einen
Seh- und Bremsenreaktionstest an.Bei einem sommerlichen Buffet und musikalischer Untermalung konnte man
sich in Ruhe austauschen. 
Der Servicebereich der Niederlassung München informierte über Wartungs- und Reifenangebote sowie die Nachrüstung eines Dieselpartikelfilters. Die Besucher erhielten für
Ihr Fahrzeug zusätzlich die passende Feinstaubplakette. 
Die eigenen fahrerischen Fähigkeiten konnten die Taxifahrer an einem speziellen Geschicklichkeitsparcours
 unter Beweis stellen. „
Mit dieser eigens für unsere Taxiunternehmer-und fahrer
organisierten Veranstaltung bedanke ich mich für die
langjährige Treue. Wir möchten mit dem Taxi-Sommertreff die Taxikunden verwöhnen und sie gleichzeitig über
Branchen-Neuheiten informieren. Solch ein Tag bietet 
die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch .Ich freue mich, dass diese Taxitradition mit über
700 Besuchern solch eine hervorragende Resonanz hat
und werde diese auch in 2008 weiterführen“, so Ulrich
Kowalewski, Direktor von Mercedes-Benz München.
Allesandra Zett, Verkaufsleiterin PKW und 
Taxi beim Sommertreff mit ihren Taxiverkäufern 
M. J. Cocco, M. Stagnitta und H. Schlenker.
Peter Hörl, steuerte aus seiner unerschöpflichen
Sammlung natürlich wieder die entsprechenden
Modelle bei.
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:30 Uhr Seite 38

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Aktuelle Fördermaßnahmen von VW ab dem 1.7.2007
Taxiprämie von 2.500 Euro für den Sharan, 
3,9%-Finanzierung verlängert!
Volkswagen Pkw hat zum 1.7.2007 eine neue Fördermaßnahme das Taxi- und Mietwagengeschäft gestartet und
weitere Aktionen verlängert. Im Einzelnen: 
➜ Neu ist die Taxiprämie für den Sharan. Bei Bestellung
 eines Sharan mit Taxi-/Mietwagenpaket erhält der
Kunde eine Taxiprämie von 2.500 Euro (zzgl. Ust.). 
➜ verlängert wurde die Taxifinanzierungsaktion für Touran,
Passat und Sharan Taxi-/Mietwagenmodelle mit einem
Zinssatz von 3,9 % bei einer Laufzeit von bis zu
60 Monaten.
Ebenfalls verlängert wurden folgende Maßnahmen, die jedoch nicht miteinander kombiniert werden können: 
➜ Taxiprämie: Bei Bestellung eines Touran oder Passat
mit Taxi-/Mietwagenpaket erhält der Kunde eine Taxiprämie von 750 Euro (zzgl. Ust.).
➜ Sonderaktionsprämie: Taxiunternehmer, die von einem
Taxi-Fremdfabrikat auf einen Touran oder Passat mit
Taxi-/Mietwagen paket umsteigen, erhalten eine
Sonderprämie von 1.500 Euro (zzgl. Ust.). 
In Verbindung mit den bekannten, weiterhin gültigen
 Taxikonditionen
➜ Taxi-/Mietwagennachlass von 20% 
➜ Inhaberregelung mit 15%
➜ kostenlose Selbstabholung in Emden bzw. in der
Autostadt (nur Touran)
➜ Taximobilität
für VW Pkw-Modelle, ergeben sich so hochinteressante
Angebote für das Taxi- und Mietwagengewerbe.
BZP AR.Nr. 30/07
Schonungslose Antwort
Aus einem Interview mit Roger M. Buergel,
Leiter der Documenta 12, die noch bis
 September in Kassel stattfindet, aus dem
aktuellen „Gault Millau Magazin“:
Was verabscheuen Sie am meisten?
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Verkausbeginn ab dem 1. Juli 2007.
Die Dachzeichen der Kienzle Argo Taxi International GmbH
trotzen täglich dem harten Arbeitseinsatz auf Taxis. Ob in
der heißen Klimazone am Persischen Golf oder dem rauhen
Wetter Deutschlands – Kienzle Produkte sind für Qualität
und Zuverlässigkeit bekannt. „Auf Anregung und Wunsch
39TAXIKURIER
der Automobilindustrie hat die Kienzle Argo Taxi International den jahrzehntelang eingesetzten Saugfuß optimiert.
Der in der Praxis bewährte Saugfuß wird nun zusätzlich
mit einem Hochleistungsmagneten ausgestattet“, berichtet
Dipl.-Betriebswirt (FH) Detlef Langberg, zuständig für den
Vertrieb Deutschland. „Ziel dieser Verbesserung ist es, bei
hohen Geschwindigkeiten den Verriegelungsmechanismus
am Haltefuß zu entlasten. Ein positiver Nebeneffekt ist eine deutliche Verringerung von Vibrationen und damit die
Schonung der Dachoberfläche. Erkennen kann der Taxifahrer den neuen Magnetsaugfuß des Dachzeichens an
dem zusätzlich angebrachten Metallring.“
Vom Ersatz-Händler zur Spezialisten-Werkstatt
Interview mit Günther Pöpperl und Robert Zächelein
Jeder Münchner Taxiunternehmer kennt sie. Robert
 Zächelein und Günther Pöpperl vom Taxi-Einkauf
 München. Früher in der Landsbergerstraße 124, seit ein
paar Jahren in Allach. Angefangen als Ersatzteil- und
 Reifenhändler, kam später die Werkstatt hinzu. Robert
 Zächelein: „Nachdem der Teilehandel sich immer schwieriger gestaltet und stark rückläufig ist, müssen wir diesen
Rückgang kompensieren. Vor allem der Ersatzteilverkauf
über die Internet-Händler ist mittlerweile massiv spürbar.
Wenn der Kunde nur 10% am Teil sparen kann, tut er dies
und bringt das Ersatzteil bereits mit. Wir sehen das nicht
gerne, aber wir akzeptieren dies, denn wir sind ein Dienstleistungsbetrieb und legen Wert auf zufriedene Kunden.
Unser Augenmerk liegt natürlich auch auf der Installation
eines Teilehandels im Internet, speziell für die Taxibranche.
Im Bereich Reifenhandel sind wir zufrieden, nahezu jedes
dritte Taxi fährt den Reifen unserer Hausmarke, welcher
nur bei uns erhältlich ist. Dies ist ein Beweis für die Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis bei diesem Produkt.
Trotzdem ist es immer noch sehr schwer, vor allem den
Einzelunternehmer von den Vorteilen dieses Pneus zu überzeugen. Allein der Aufwand, zweimal im Jahr von Sommer
auf Winter und umgekehrt umzustecken und der damit verbundene Zeitaufwand bzw. Fahrzeugausfall, rechtfertigt die
Nutzung eines Ganzjahresreifens. Gewaltige Entwicklungsschritte macht unsere Werkstatt mit nur einer Hebebühne in
der Landsbergerstraße ein richtiges Spezialisten-Zentrum in
Allach entwickelt. Wir bekommen in erster Linie schwere
Problemfälle auf den Tisch. Teolweise sind es Fälle, wo
selbst Mercedes nicht mehr weiter weiß. Eine sehr interessante Neuerung ist das Verfahren beim Wechsel von Automatik-Getriebeöl. Wird beim herkömmlichen Ölwechsel nur
Öl und der Filter ausgetauscht, so wird beim neuen Verfahren mit einer reinigenden Spülung die Leistung eines Getriebes verbessert und die Lebensdauer verlängert. Wichtig
ist, einen gleich bleibenden Qualitätsstandard bei den Ersatzteilen zu halten. Wir haben zur Zeit eine Reklamationsquote bei den Teilen von 0,1%. Das sind 30 Reklamationen
im Jahr bei ca. 30.000 Geschäftsvorfällen. D.h., dass die
Teile, die wir verkaufen, auch halten. Genau das zählt beim
Kunden, speziell beim Taxiunternehmer.“ (TK, PR)
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40 TAXIKURIER
Er ist ein wahres Multitalent, der Thomas
Fischer, vielen im Taxigewerbe besser bekannt unter der Taxinummer 1658. Dabei
war es eigentlich überhaupt nicht geplant, dass er irgendwann mal sein Geld
als Lohnkutscher verdienen sollte. Denn
gelernt hat er ja doch zwei „gscheite“ Berufe, doch wie es immer so ist im Leben,
kommt es erstens anders und zweitens als
man denkt.
Begonnen hat alles kurz vor der Jahrhundertwende. Nicht jetzt vor sieben Jahren,
nein, es war vor über einhundert Jahren,
als sein Großvater, der Schauspieler Max
vom Heede, sein eigenes Puppentheater
gründete. Geheiratet hatte Max vom
 Heede auch an einem ganz besonderen
Ort: Er wurde von Graf Zeppelin höchstpersönlich in dessen Luftschiff getraut.
Leider wurde die Ehe dann im dritten
Reich wieder annulliert. Dabei nahm
Franz vom Heede den Namen Fischer
(Mädchenname seiner Mutter) an, weil
das im dritten Reich mit Adelstiteln
„nicht ganz so einfach war“ . Nach dem
plötzlichen Tod des Großvaters im Jahr
1934 übernahm Thomas Fischers Vater
Franz Fischer im jungen Alter von
14 Jahren dieses Puppentheater und
 betrieb bis es zu seinem letzten Tage im
Jahr 1998, ganze 64 Jahre lang. 
Geboren wurde Thomas Fischer im Jahre
1964 in München, aufwachsen durfte er
bei seinen Eltern zuhause in Deisenhofen
auf dem Gelände der BRK-Stadtranderholung für Ferienkinder. Sein Vater war dort
über lange Jahre als Hausmeister tätig.
Das schöne Gelände gibt es heute leider
nicht mehr, hier wurde eine Wohnsiedlung aus dem Boden gestampft. Schon als
Kind war er stets im elterlichen Theater
behilflich. „Manchmal hat mich mein Vater aus der Schule geholt und zur Vorstellung gebraucht, das durfte nicht mal meine Mutter wissen“ sagt Thomas Fischer
heute. Nach seiner Schulzeit erlernte er
den Beruf des Galvaniseurs, und weil sein
Vater forderte, sowohl etwas Handwerkliches als auch etwas Kaufmännisches zu
erlernen, folgte später noch eine zweite
Ausbildung zum Versicherungskaufmann. 
Nachdem ihm das alles jedoch irgendwie
nicht so recht zusagte, machte er sich
1993 einen kleinen Traum wahr und eröffnete in München ein eigenes Lokal mit
einer Kleinkunstbühne. Als im Jahr 1998
der Vater dann verstarb, gab er das Lokal
wieder auf, um das Puppentheater weiterleben zu lassen. „Gerade die Zeit zwischen 1998 und 2002 war die beste, die
das Puppentheater je erlebt hat, es gab
Anfragen und Auftritte noch und nöcher,
bis in 2002 der Euro kam und schlagartig
das Puppentheater zugrunde richtete. Von
einem Tag auf den anderen gab es keine
Buchungen mehr, und ein Bekannter, der
selbst seit langen Jahren im Taxi sein
Geld verdient, sagte zu mir: Mach den
Taxischein, da bist du flexibel und kannst
jederzeit Geld ver dienen.“ 
Seit dem Jahr 2003 sitzt Thomas Fischer
nun im Taxi 1658. Das Puppentheater betreibt er nach wie vor, nur die Zahl der
Auftritte ist stark zurückgegangen, aber
wenn er spielt, dann beginnen Kinder -
augen zu leuchten. Der Kasperl ist jetzt
zwar wieder im Aufwind, aber das Taxi
aufgeben will er nimmer. Vier Standard-
Stücke stehen auf dem Programm, außerdem findet man im Repertoire noch vier
zusätzliche Stücke, welche nicht so oft
verlangt werden. Er spielt allein. Bis zu
13 Rollen. Alle Stücke sind selbst geschrieben, manche stammen noch aus der
Feder seines Großvaters und werden bald
100 Jahre alt. Das ist das besonders am
Kasperlfischer: Er spricht selbst. In manchen Stücken bis zu 13 Rollen, in allen
Stimmlagen. Kein Text vom Band, wie in
vielen anderen Puppentheatern. Auch die
Puppen sind handgeschnitzt. Und er
spielt im Dialog. 
Das oberbayrische 
Puppentheater
Außergewöhnliche Kollegen:
Name: Fischer
Vorname: Thomas
Alter: 43Jahre, keine Kinder
Familienstand:Verheiratet
Wohnort: Neuperlach
Musik: alles, vor allem viel Klassik
(selbst gelernter Bassist („ich spiel
Bass, die andern spielen bässer“)
Urlaub: Mit dem Wohnmobil in
 Richtung Süden
Mini-Steckbrief:
Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller
Nationen und Rassen befinden, wissen wir.
Auch finden wir von Ungelernten bis zu
Akademikern eine unglaubliche Bandbreite,
wie es sie sonst in kaum einer Branche
gibt. Und dann gibt es Kollegen und
 Taxifahrer/innen, die besondere Talente
 besitzen, besonderen Hobbys frönen oder
spezielle Kenntnisse haben. 
Der TAXIKURIER will Ihnen diese außer -
gewöhnlichen Kollegen vorstellen. 
In dieser Ausgabe: Thomas Fischer
Er baut das Publikum, sprich die Kinder,
mit in das Stück ein, er stellt Fragen, er
reagiert auf die Antworten. Und die Kinder
sind bei der Sache: „Auf die Frage ,Wo 
ist der Räuber?‘ kommt die Antwort von
100 Kindern in einer Lautstärke, als ob
ein Düsenjäger grad drüberzischt! Kinder
wollen teilhaben am Stück, das macht
das Stück lebendig und realistisch.“
Aber er spielt nicht nur Stücke für Kinder.
Das Paradestück, das man bei Thomas
 Fischer zu sehen bekommen kann, ist der
Urfaust: „Als Goethe seinen Faust schrieb,
hat er den Urfaust in einem Puppentheater
gesehen. Allerdings in abgespeckter Version, ohne Gretchen. Goethes Urfaust
geht also ein Ururfaust aus dem Kasperltheater voraus. Auch im Faust spiele und
spreche ich alle Rollen allein. Jedoch ist
hier die Zeit der Vorbereitung wesentlich
aufwändiger. 
Ein Erlebnis, welches ich nicht vergessen
werde, ist eine Aufführung des Faustes,
in der ich meinem Vater assistierte und
ihm die Puppen reichte. Dabei gab ich
ihm den Mephisto falsch rum, sodass
Faust ihn nur von hinten sah, aber mein
Vater löste den Fauxpas geschickt mit
den Worten „Warum schaust Du mich
nicht an? (TK)
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:30 Uhr Seite 40

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41TAXIKURIER
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Taxistiftung Deutschland
Anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 3. Juli 2007
konnte die Messe München auf eine erfolgreiches Geschäftsjahr 2006 zurückblicken. Der Messe München
Konzern erzielte mit einem Umsatz von 212,4 Millionen Euro das viertbeste Umsatzergebnis seiner Geschichte. Insgesamt präsentierten in den Hallen der
Neuen Messe München, im Internationalen Congress
Center München (ICM) und im M,O,C, Order- und Veranstaltungscenter über 31.000 Aussteller aus 102 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen den über
2,2 Millionen Besucher, die aus 187 Ländern kamen. 
Auch im Jahr 2007 setzt sich der positive Trend fort.
Bis Ende Juni konnte die Messe München rund 21.000
Aussteller und über 1,7 Millionen Besucher bei den
Veranstaltungen begrüßen. „Wir befinden uns in einem
Super-Jahr 2007“, sagte Manfred Wutzlhofer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München
GmbH auf der Bilanzpressekonferenz. Schon in den
 ersten sechs Monaten haben die Ausstellerzahlen um
neun Prozent und die Zahl der Besucher um 13 Prozent
im Vergleich zu den Vorveranstaltungen zugelegt.
 Allein zur BAUMA 2007 kamen über 3.000 Aussteller
und mehr als 500.000 Besucher nach München. Die
flächenmäßig größte Messe der Welt belegte mit
540.000 Quadratmetern das komplette Messegelände. 
Das 2. Messehalbjahr beginnt mit der Internationalen
Textilmaschinenausstellung ITMA, bei der vom 13. bis
20. September rund 1.300 Aussteller und mehr als
100.000 Besucher erwartet werden. Darüber hinaus
 stehen weitere internationale Veranstaltungen im Programm der Messe München: Die GOLF EUROPE, EXPO
REAL, MAINTAIN, SYSTEMS und PRODUCTRONICA.
Von der GHM werden die beliebte vorweihnachtliche
Verkaufsausstellung HEIM + HANDWERK mit der
 parallel stattfindenden FOOD & LIFE sowie der Modelleisenbahnausstellung durchgeführt.
Das besucherstarke Jahr 2007 ist somit nicht nur ein
gutes Jahr für die Messe München, sondern auch für
die Taxifahrer. Gute Fahrt!
Messe München
Die Messe 
München im 
Jahr 2007 auf
 Erfolgskurs
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Fahrbare Litfaßsäule
Motiv des Monats
(So gewinnt man Kunden für‘s Taxi!?)
42 TAXIKURIER
Taxameter des Monats
Discos
Volksgarten – Wo ehemals das Pacha viel Möchtegerns beherbergte, verkehren heute Normalos, denen nach einem
langen Abend ohne glasigem Blick noch die Euros für eine Taxifahrt bleiben. Moderate Preise, man kommt gut dran
und gut weg.
8 Seasons – Vertrag wurde verlängert. Trotz Endlos-Schlange an Münchens schönstem Taxi-Standplatz geht gerade
Richtung Wochenende hier immer was. Unglaublich, was sich an diesem einst totem Platz getan hat.
Muffathalle –Lieblingskind der Stadt München. Hier wechseln wilde Hip-Hop-Veranstaltungen mit kommunalen
Highlight-Events. Wenig Taxler wagen die Fahrt Richtung Volksbad, sodass zur richtigen Zeit immer ein lukrativer
Stich drin ist.
Alabama-Gelände – Nicht erst seit der „Kampftrinker“-Diskussion auf dem absteigenden Ast. Wer das Risiko liebt
und den Sanis Konkurrenz machen will, kann hier freilich immer noch einen Fahrgast „aufklauben“ .
P1 – Der Schnöselfaktor steigt immer mehr. Wohl nirgends in der Stadt gibt es mehr Fahrpreis-Diskussionen. Kein
Wunder nach der Zeche davor. Der Taxler als letztes Glied der Vergnügungskette soll dann dran glauben. Arrogante
Parkwächter, laufend neue unerlaubte Standplätze – neuerdings direkt vor der Einfahrt. Die Prinzregentenstraße 1
macht keinen Spaß. (PR)
Taxi_08_07:Taxi_08_07 18.07.2007 16:30 Uhr Seite 42

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43TAXIKURIER
➜ Die Säulen unseres Geschäfts
… Geschichte, Typen, Handhabung der Rufsäulen
➜ Rauchverbot in allen Taxis 
ab 1. September
… Die Konsequenzen
➜ Taxi-Check München
… Fahren ohne Uhr! Hat sich was gebessert?
Vorschau
Ausgabe September 2007
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nach dem nun alle Versammlungen hinter uns liegen, können wir uns endlich
 wieder voll auf unser Kerngeschäft konzentrieren. Auf den Vorstand und Aufsichtsrat kommen eine Menge Arbeit und Veränderungen zu.
Der TAXIKURIER wird Sie, liebe Mitglieder und Fahrer, regelmäßig informieren.
Falls Sie demnächst Ihren Urlaub starten, dann genießen Sie ihn.
Paul Rusch, Objektleiter
Der nächste TAXIKURIER erscheint am 31. August 2007. 
Einige Themen stehen schon fest:
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), 
Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL),
Michael Schrottenloher (MS), Reinhold Siegel (RS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, 81829 München
Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
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Online-Auftritt: Norbert Laermann
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Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005
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dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
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Taxi_08_07:Taxi_08_07 19.07.2007 14:05 Uhr Seite 43