Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Mai 2007

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2007. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Seite 1

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Mai 2007
TAXIKURIER | 47. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
Frühling
Illustration: Manfred Kraus
➜ Aufbruch für Mensch und Maschine
➜ Münchens Nachtleben vor 50 Jahren
Damals nicht so friedlich wie heute!
➜ Sehbehinderte und blinde Fahrgäste
Tipps aus erster Hand
➜ Die guten Geister der Genossenschaft
Regina Reich im Gespräch mit dem TAXIKURIER
Generalversammlung 19. April 2007
Überwältigende Bestätigung 
für Hans Meißner (73,52%)
Gesamter Aufsichtsrat mit erforderlicher
Mehrheit abgewählt (79,25%)
Neuer Aufsichtsrat gewählt (Borell, Haller, Herzinger,
Hillermann, Nowak, Reindl, Rusch, Rötzer, Zielinski)

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Vorsprung durch Technik www.audi.de
Der Audi A6 Avant als Taxifahrzeug.
Nie war Taxifahren schöner. Für Ihre Gäste wie für Sie selbst. Denn der Audi A6 Avant 
vereint höchsten Komfort, innovative Technik und Sportlichkeit mit sehr hoher Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit. Wir informieren Sie gern unter www.audi.de/taxi
First Class von Tür zu Tür.

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3TAXIKURIER 3TAXIKURIER
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Inhalt
Editorial | Alles schon mal dagewesen 4
Ohne Worte | Kochlöffel im Outback 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Die Genossenschaft | Wichtige Neuigkeiten 9
Bericht aus dem Aufsichtsrat | 9
Der Landesverband | Infos 10
Schrotti’s Fiaker-ABC | „L“ 12
Die guten Geister der Genossenschaft | Regina Reich 14
Tipps zum richtigen Umgang mit Sehbehinderten und Blinden 16
Kurioses aus der Zentrale | Überhöhter Fahrpreis 19
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 19
Taxameter des Monats | Festsäle 19
Witz des Monats | 19
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 20
Der Blick zurück | Der Mai vor 100, 75, 50, 25 Jahren 21
Taxi-Check München | Check der Telefonzentrale 22
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 23
Messe München | High-End im M,O,C, 24
Dauerbrenner | time:matters – Aufträge 25
Die fünf Weisheiten des Monats | 25
Frühling | Aufbruch für Mensch und Maschine 26
Fahrgast-Talk | Taxi statt eigenes Auto 29
Recht um’s Taxi | Geschwindigkeitsüberschreitung 30
Essen auf Rädern | Frieden, Ostbahnhof 32
Rose des Monats | Nachtfahrer Amouzou, Taxi 105 33
Zitrone des Monats | Lenbach 33
Marktpolitik | Taxi Rent Partner 34
Gefährliches Nachtleben | Vor 50 Jahren ging’s rund 36
Vorschau Ausgabe Juni 2007 | 38
Impressum | 38

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Editorial
„Alles schon mal dagewesen“
In einem so geschichtsträchtigen
 Gewerbe wie dem unseren regelt sich
rückblickend vieles von selbst. Bei
der letzten Tarifangleichung tobte 
ein erbitterter Kampf um den Mehrwagenzuschlag. Angesichts der Preiswürdigkeit, die bei Preisverhandlungen für unsere Dienstleistungen im
Mittelpunkt steht, ist der Sinn oder
Unsinn eines Zuschlages für die
 Beförderung mehrerer Personen als
üblich durchaus zu überprüfen.
Die Rechtsvorschrift für die Aus -
rüstung und Durchführung des Taxiverkehrs, die BOKraft, stellt hohe
 Anforderungen an die gewerbliche
Personenbeförderung mit Taxis,
 Mietwagen und Omnibussen.
Die Grundregel, § 2, schreibt vor: 
„Der Betrieb des Unternehmens sowie
die Ausrüstung und Beschaffenheit der
Fahrzeuge müssen den besonderen 
Anforderungen genügen, die sich aus
dem Vertrauen in eine sichere und ordnungsgemäße Beförderung ergeben“ .
Die Definition des Taxiverkehrs in 
§ 47 PBefG legt fest, dass der Taxiverkehr nur mit PKW durchgeführt
werden darf, also mit Kraftfahrzeugen, die nach ihrer Bauart nicht mehr
als neun Sitzplätze, einschließlich
Fahrerplatz, aufweisen. Die Folgerung, dass ein Bustaxi also straßenverkehrsrechtlich nicht existent ist, ist
also Fakt. Somit besteht keine Legitimation für den Buszuschlag. Welche
Gründe bleiben für einen Unternehmer sich ein Fahrzeug anzuschaffen,
das mehr als üblicherweise vier oder
fünf Fahrgäste aufnehmen kann?
Der wichtigste Grund, den es für einen Leistungsanbieter überhaupt gibt,
ist sein Leistungsangebot attraktiver
zu gestalten, um höhere Umsätze zu
erzielen. Wenn allerdings höhere Einnahmen durch höhere Kosten, z.B.
für das Fahrzeug neutralisiert werden,
stimmt der Kalkulationsansatz nicht.
Höhere Kosten für Großraumtaxis
sind aber im Vergleich zu den Kosten
üblicherweise als Taxi eingesetzte
 Limousinen nicht oder kaum erkennbar. Bei der Bestellung von echten
Großraumtaxis mit sechs bequemen
Fahrgastsitzplätzen entstehen allerdings auf Grund der geringeren
Nachfrage und des darausfolgenden
geringeren Angebotes längere Anfahrten zu den Bestellern. Nachdem
Fahrgäste einen erheblichen finanziellen Vorteil aus der Beförderung
der größeren Anzahl von Personen
haben, muss hier der Nachteil des
Unternehmers durch einen entsprechenden Zuschlag ausgeglichen werden. Zurück zur Eingangsproblematik, es kann wohl nicht angehen, dass
Klein-PKWs, die für einige private
Nachfrager mit einer unkomfortablen
Notbestuhlung für äußerst anspruchslose fünf und sechs Fahrgäste als
Großraumtaxi bezeichnet werden.
Und dass die Fahrgäste für die grobe
Misshandlung auch noch einen
 massiven Zuschlag bezahlen müssen.
Sollten die armen Wichte auch 
noch Handgepäck mitführen, ist dies
4 TAXIKURIER
– Pflege zu Hause –
auch Hilfe im Haushalt und Einkaufsservice im gesamten Stadtgebiet
Sie erreichen uns unter Tel.
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10 Jahre

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5TAXIKURIER
Ohne Worte
Kochlöffel im
Outback …
3093
Seit mittlerweile Oktober bekochen Witzigmann und Schuhbeck täglich
Hunderte von genuss- und erlebnishungrigen Gästen. Während der
Jahrhundertkoch Ende März sein Zelt schloss, hat Schuhbeck gerade
zum x-ten mal bis Anfang Juni verlängert. Sowas ist wohl nur in München möglich. Andere Städte würden für derartige Events ihre prachtvollsten Plätze zur Verfügung stellen, die Stadt München jedoch drängt
die Koch-Artisten ins Outback. Witzigmann und seine Helfer müssen ihre Kochlöffel und Körper zwischen Bahngleisen und Bauschutt schwingen. Damit das Ganze elitärer klingt, tauft man die Winfriedstraße in
„Schlossviertel Nymphenburg“ um. Schon am Premierentag stellt sich
heraus, dass das Anfahrtsrondell für Taxis zu eng ist und das taxiwillige
Publikum muss die ersten Meter des Heimwegs per pedes zurücklegen.
Es bleibt festzustellen, dass beim Witzigmann bestimmt fünf mal soviele
Taxis gehen wie draussen in Riem. Liegt wohl am Publikum. Auch hier
viel Kies und Staub. Kein ordentlicher Taxi-Standplatz. Ein mickriges
Schild weist den seltenen Taxi-Fahrgast zu einem holprigen Parkplatz,
während andere direkt an der Hauptstraße abstauben. Die meisten latschen zur U-Bahn oder ihren Autos mit Autonummern schwäbischer
Herkunft. Auch täglich drei bis vier Reisebusse erklären den gigantischen Zulauf in das eng bestuhlte Zelt. Mal gespannt, wo Witzigmann
ab Oktober dieses Jahres seine Zelte aufschlägt, da der jetzige Platz
nicht mehr möglich ist. Für Schuhbeck findet sich bestimmt wieder ein
Platz irgendwo um die Messe, nachdem er schon an drei verschiedenen
Kiesgruben zauberte. 
zwischen Kinn und Knien einzuklemmen. Übliches Reisegepäck,
auf dessen Mitnahme die Fahrgäste
nach der BOKraft Anspruch haben
ist sowieso nicht möglich. 
Wäre es in dieser Frage nicht ehrlicher, einen Buszuschlag nur bei
echten Bussen bei der Beförderung
von mehr als fünf Personen festzulegen. Wir wollen doch nur qualitativ hochwertige Leistung erbringen und dafür bezahlt werden.
Übrigens – alles schon einmal da
gewesen. 
Zu Beginn der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts beklagte sich der
Vorstand der Autoruf e.G., dass
immer mehr enge, kanonenrohrgleiche Mercedes Typ 170 als
Droschken zum Einsatz kämen.
Abgesehen vom zu geringen Platzangebot sind die Autos übermotorisiert und damit gefährlich. Kurze
Zeit später beherrschte der Ponton
180er die Standplätze. Mit einer
Vordersitzbank hatten fünf Fahrgäste gut Platz und konnten bei
40 PS und rund 95 km/h „dem Tod
ins Auge sehen“ . Alle folgenden
Versuche mit Micky-Maus-Autos
wie Fiat 1100, Golf, 3er BMW und
Audi A4, sind wieder verschwunden oder bedienen Nachfrage -
nischen.
Wir wollen unsere Leistung nicht
ohne Not herabmindern und offensichtlich unter den Scheffel stellen.
Ein Zafira, Touran oder sonst ein
Kleinwagen ist kein Bustaxi und
ein Kangoo oder Caddy ist überhaupt kein Taxi. Um Wiederholungen zu vermeiden, bitte ich den
oben im Wortlauf abgedruckten
§ 2 der BOKraft abschließend noch
einmal durchzulesen.
Ihr 
Hans Meißner
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
Brotzeiten/Getränke...
...alles, was der
Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr

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6 TAXIKURIER
Top-Termine Mai 2007
Dienstag, 1. Mai
➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, Semino Rossi
➜ Rote Sonne, Rokko Schamoni
➜ Registratur, Ugly Duckling
➜ Backstage Halle, Deathstars
➜ Ampere, Emergenza
Mittwoch, 2. Mai
➜ Viktualienmarkt, 200 Jahre
Viktualien markt
➜ Olympiahalle, HV Allianz AG
➜ 10.30 – 11.35 Uhr, Schauburg, Panama
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg,
Klamms Krieg
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brander Kaspar
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Solidarität ist Selbstmord
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Zeitgenössischer Tanz
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, George Dalaras
➜ Schlachthof, David Knopfler
➜ Atomic Cafe, The Romance
➜ Backstage, Earthshaker, Roadshock
➜ Monofaktur, Frida Hyvönen
Donnerstag, 3. Mai
➜ 10.30 – 11.35 Uhr, Schauburg, Panama
➜ 14.30 – 15.35 Uhr, Schauburg, Panama
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Brand
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg,
Klamms Krieg
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater,
Frühlingserwachen
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Siemens
Musikpreis
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Bolschoi-
Ballett
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Der Hässliche
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Macht und Rebel
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Chansonabend
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Max. Bab
➜ Backstage Club, Breed 77
Freitag, 4. Mai
➜ 10.00 – 11.05 Uhr, Schauburg, Panama
➜ 19.30 – 20.35 Uhr, Schauburg, Panama
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater,
Spieltrieb
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Gräfin Mariza
➜ 19.30 Uhr. Nationaltheater, Bolschoi-
Ballett
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Macht und Rebel
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Die Probe
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Country Music
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Polnisches
Kammerorchester
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Politik
➜ Muffathalle, La Nuit Francophone
Samstag, 5. Mai
➜ 10.00 Uhr, Olympiastadion, Stock Car
Grand Prix
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Konzert der
Städt. Sing- und Musikschule
➜ 19.30 – 20.35 Uhr, Schauburg, Panama
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
 Bluthochzeit
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der Gwissenswurm
Mittwoch, 9. Mai
➜ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg,
 Buddenbrocks
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Tod eines
Handlungsreisenden
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Die Räuber
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Ravel &
Rachmaninow
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Gesprächskonzert
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Stoning Mary
➜ Elserhallen, Joe Jackson
➜ Tonhalle, Bloc Party
➜ Muffathalle, Heinz Rudolf Kunze
➜ Feierwerk, Steaknife
➜ Monofaktur, Big John Bates
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Marcio
Tubino Artett
Donnerstag, 10. Mai
➜ ICM, HV MAN
➜ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg,
 Buddenbrocks
➜ 18.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg,
 Buddenbrocks
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Dunkel lockende Welt
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, 
Der Wolf ist tot
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Mnozil Brass
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Country Music
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Jazz & Other Stuff
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Russian
State Symphony Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Junge
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner
Symphoniker
➜ Backstage, Peilomat
➜ Prager Frühling, Der Lodger
➜ Monofaktur, Garden Gang
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Ivan Santos
Freitag, 11. Mai
➜ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg,
 Buddenbrocks
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Der fliegende Holländer
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Aschenputtel
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Baal
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Ulrike Maria Stuart
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Händel:
Messias
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Flohzirkus
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie-Akademie
Samstag, 12. Mai
➜ Lange Nacht der Musik
➜ 18.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Vetter aus Dingsda
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Baal
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Familie Schroffenstein
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Kebab
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg,
 Buddenbrocks
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Die stumme Serenade
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Justym Tyme
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, B(e)reit sein
ist alles
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Konzert
➜ Muffathalle, Mia San Dageng
➜ Rote Sonne, Erase Errata
➜ Prager Frühling, Fury of the
 Headteachers
➜ Ampere, Stefan Gwildis
➜ Feierwerk, Of Montreal
Sonntag, 13. Mai (Muttertag)
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Verleihung
des Kurt-Meisel-Preises
➜ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Die Hexe Lilli
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet Klassisch
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Hansa Rostock
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, 
Der Hässliche
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Der Gwissenswurm
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Tosca
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Baal
➜ 19.30 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Die stumme Serenade
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Intolleranza 1960
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Kebab
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Titanic
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sirenengesänge
➜ Muffathalle, Die Drei
➜ Feierwerk, Victims
➜ Backstage, Street Dogs
➜ Ampere, Finkenauer 
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Marcos Valle
Montag, 14. Mai
➜ 9.15 – 10.15 + 10.45 – 11.35 Uhr,
Schauburg, Annabella Klimperauge
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
 Johann Strauss Galakonzert
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Tod eines
Handlungsreisenden
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Die Panik
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Country Music
➜ 20.00 Uhr, Jakobsplatz, Konzert
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Pet Shop Boys
➜ Monofaktur, The Real Kids
Dienstag, 15. Mai
➜ Olympiahalle, HV BMW AG
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Tosca
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Fünfzehn Schnüre Gold
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Die stumme Serenade
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Solidarität ist Selbstmord
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Rhapsody in Blue
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Paldauer
➜ Vereinsheim, Helmut Ruge
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Robin
McKelle Quartett
➜ Elserhallen, Russ Ballard
➜ Backstage, Mad Caddies
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Bolschoi-
Ballett
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Joseph
Moog
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Kabarett
➜ 20.00 Uhr, Metropolis, Funker Vogt
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie-Kunst
➜ Backstage Werk, Fiddler’s Green
➜ Atomic Cafe, The Rakes
➜ Muffathalle, Panteon Rococo
➜ Prager Frühling, The Cheeks
➜ Monofaktur, Peter Pan Speed rock
➜ Ampere, Emergenza
Sonntag, 6. Mai
➜ Airport-Center, Familien-Aktions-Tag
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Operncafe
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Frühschoppen
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Unterhaching
➜ 18.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier
➜ 19.00 – 20.20 Uhr, Werkraum, Engel
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die lustigen Weiber von Windsor
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Rundfunkorchester
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Stoning Mary
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Benefizkonzert Amnesty International
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Prinz Friedrich von Homburg
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Mario Barth
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut
Schleich
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sirenengesänge
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Dr. Lonnie
SmithTrio
➜ Ampere, Emergenza
Montag, 7. Mai
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
In mir klingt ein Lied
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Der fliegende Holländer
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Glaube Liebe Hoffnung
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Country Music
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Giesinger Bahnofsbrettl
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Beyonce
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Mario
 Frangoulis
➜ Ampere, GusGus
➜ Bayerischer Hof, Nightclub, Allegre
Correa Conexao
Dienstag, 8. Mai
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg,
 Buddenbrocks
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Bajazzo
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wiener Wald
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Engel
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Kirschgarten
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Stoning Mary
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, The Ten Tenors
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Die Kronjuwelen
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Jaques
Morelenbaum
➜ Ampere, Die Zimmermänner

Seite 7

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7TAXIKURIER
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Quizumba
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Tiziano Ferro
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie-Literatur
➜ Monofaktur, Black Lips
➜ Prager Frühling, The Nymphets
Sonntag, 20. Mai
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Kammermusik
➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Matinee
➜ 15.00 – 18.30 Uhr, Residenztheater,
Floh im Ohr
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Himmel
sehen
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Prinz Friedrich von Homburg
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Intolleranza 1960
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Die Panik
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Orphee et Eurydice
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Volkstheater,
Süßstoff
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Metropolis
➜ Hotel Vier Jahreszeiten, Pasta opera
➜ Elserhallen, Trivium
➜ Ampere, Nils Koppruch
Montag, 21. Mai
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entführung aus dem Serail
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Trauer muss Elektra tragen
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Collegium Vocale Gent
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Otto Göttler und Sepp Raith
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
➜ 20.30 Uhr, Elserhallen, Bloodhound
Gang
➜ Ampere, Revolverheld
➜ Feierwerk, Logh
Dienstag, 22. Mai
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 11.00 – 12.35 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Gräfin Mariza
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Familie Schroffenstein
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Der Gehülfe
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Weber/Beckmann
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.30 Uhr, Volkstheater, 
Christoph & Lollo
➜ Ampere, Mountains of Madness
Mittwoch, 23. Mai
➜ ICM, HV Hypo Real Estate
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 11.00 – 12.35 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Carmen
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg,
Klamms Krieg
➜ Feierwerk, Twelve Tribes
➜ Muffathalle, The Anouschka
 Shankar Projekt
➜ Ampere, Shitdisco
Mittwoch, 16. Mai
➜ ICM, HV HypoVereinsbank
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Fünfzehn Schnüre Geld
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Fünfzehn Schnüre Geld
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Chamber Symphony
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Die lustigen Weiber von
Windsor
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Familie Schroffenstein
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Tod eines Handlungsreisenden
➜ 19.30 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Die stumme Serenade
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Stoning Mary
➜ Registratur, Grandmaster Flash
➜ Atomic Cafe, Cold War Kids
➜ Bayerischer Hof, Nightclub,
 Antibalas Afrobeat
➜ Muffathalle, Fun for Free
Donnerstag, 17. Mai (Feiertag)
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Der Kaufmann von Venedig
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, 
Der Hässliche
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Intolleranza 1960
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Tod eines Handlungsreisenden
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Orphee et Eurydice
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Vienna Art
Orchester
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Bryan Ferry
➜ Ampere, Built to Spill
➜ Elserhallen, United Balls
➜ Feierwerk, King Django
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Allan
Holdsworth
➜ Muffathalle, Reel Big Fish
Freitag, 18. Mai
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Fünfzehn Schnüre Geld
➜ 18.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Tosca
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, La Traviata
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Volkstheater,
Räuber Kneißl
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Tod eines Handlungsreisenden
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Heißmann
& Rassau
➜ 20.00 Uhr, Haus der Kunst, Ball der
Künste
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Kuttner
erklärt die Welt
➜ Backstage, Marillion
➜ Hansa 39, The Lucky Punch
➜ Muffathalle, Real Big Fish
➜ Backstage Halle, G-Love
Samstag, 19. Mai
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Mainz
➜ 18.00 Uhr, Zenith, Monrose
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz -
theater, Idomeneo
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater,
 Liliom
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Chamber Symphony
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Himmel
sehen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Tod eines Handlungsreisenden
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe 
Unsere Geldbeutel sind noch von der BAUMA voll. Das
ist gut so. Denn der Mai ist der Monat der Feiertage
(1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingsten). Der Muttertag
ist auch. Immerhin viele Hauptversammlungen im ICM und Olyhalle.
Vom 16. bis 20.5. der HNO-Ärzte-Kongress im Gasteig. Die Chirurgen
schon vom 1. bis 5. Mai im ICM. Mal schauen, welches Automobilwerk
dieses Jahr die armen Chirurgen sponsort und shuttelt. Und Schuhbeck
kocht immer noch (gerade bis 3. Juni verlängert). (PR)
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8 TAXIKURIER
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Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
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Alabama-Gelände  
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A t o m i c C a f é 
Babylon  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
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Cord   
Crowns Club  
Erste Liga 
Hansa 39   
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Substanz 
The Garden   
Titanic City   
Volksgarten   
Mehrtägige Termine
➜ 28.10.06 – 03.06.07, Di. – Sa. 20.00 – 23.45 Uhr, So. 19.00 – 22.45 Uhr,
Messe West, Schuhbeck-Palazzo
➜ 20.03.07 – 05.05.07, Di. – So. 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Mary
➜ 23.03.07 – 27.05.07, Di. – So. 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Aida
➜ 20.04.07 – 06.05.07, Theresienwiese, Frühlingsfest
➜ 28.04.07 – 06.05.07, Mariahilfplatz, Maidult
➜ 28.04.07 – 06.05.07, Iphitos-Gelände, BMW-Open
➜ 01.05.07 – 02.05.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 01.05.07 – 02.05.07, 20.30 Uhr,Fraunhofer, Hartzer Roller
➜ 01.05.07 – 03.05.07, 19.30 – 21.30 Uhr,Zirkuszelt am Königsplatz, 
Viel Lärm um nichts
➜ 01.05.07 – 04.05.07,ICM, Deutscher Chirurgen Kongress
➜ 01.05.07 – 05.05.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 03.05.07 – 07.05.07, 20.30 Uhr,Fraunhofer, Zuageh duads
➜ 04.05.07 – 05.05.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 04.05.07 – 05.05.07, 20.00 Uhr,Circus Krone, Mario Barth
➜ 06.05.07 – 07.05.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, Manfred Kempinger
➜ 07.05.07 – 08.05.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Werner Schmidbauer
➜ 08.05.07 – 12.05.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, David Leukert
➜ 09.05.07 – 11.05.07, 20.30 Uhr,Fraunhofer, Out of Heimat
➜ 09.05.07 – 12.05.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 09.05.07 – 13.05.07, 20.00 Uhr,Circus Krone, Siw Wencke + Gitte
➜ 09.05.07 – 06.07.07, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, 
Das andalusische Mirakel
➜ 11.05.07 – 12.05.07,Bayerischer Hof Nightclub, Terra Brasil
➜ 13.05.07 – 14.05.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Rolf Miller
➜ 14.05.07 – 20.05.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, Thomas Freitag
➜ 15.05.07 – 19.05.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 16.05.07 – 20.05.07, 20.30 Uhr,Fraunhofer, Stefan Zinner
➜ 16.05.07 – 20.05.07, Gasteig, Jahresversammlung HNO-Ärzte
➜ 17.05.07 – 20.05.07, Galopprennbahn Riem, Afrika-Festival
➜ 17.05.07 – 20.05.07, 10.00 – 18.00 Uhr,MOC, High End 2007
➜ 17.05.07 – 20.05.07, Tonhalle, Fetish Convention
➜ 17.05.07 – 20.05.07, Olympiareitanlage Riem, Pferd International
➜ 22.05.07 – 24.05.07, Gasteig, Hauptversammlung Deutscher Städtetag
➜ 22.05.07 – 26.05.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Bruno Jonoa
➜ 22.05.07 – 26.05.07, 20.30 Uhr,Fraunhofer, H.G. Butzko
➜ 24.05.07 – 25.05.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, Michael Ehnert
➜ 25.05.07 – 26.05.07, 20.00 Uhr,Herkulessaal, Nikolaus Harnoncourt
➜ 25.05.07 – 26.05.07, 20.00 Uhr,Giesinger Bahnhof, Münchner Sommertheater
➜ 25.05.07 – 03.06.07, Orleansplatz, Europafest
➜ 26.05.07 – 27.05.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, Michael Altinger
➜ 27.05.07 – 30.05.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Rolf Miller
➜ 29.05.07 – 02.06.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schieß, Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 29.05.07 – 17.06.07, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Cirque Eloise
➜ 30.05.07 – 31.05.07,ICM, Versammlung Baywa
➜ 31.05.07 – 03.06.07, 19.30 Uhr, (02.06. auch 15.00 Uhr, 03.06. nur 14.00 Uhr),
Olympiahalle, Best of Musical
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Solidarität ist Selbstmord
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Liste der letzten Dinge
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 –21.50 Uhr, Nationaltheater,
Orphee et Eurydice
➜ 20.0 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 20.00 Uhr, Lach & Schieß,
Andreas Rebers,
➜ Ampere, Low
➜ Atomic Cafe, Black Cab
➜ Monofaktur, Jay Reatard
➜ Rote Sonne, A Howk and a Hacksow
Donnerstag, 24. Mai
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 11.00 – 12.35 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Klein Eyolf
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg,
Klamms Krieg
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die lustigen Weiber von Windsor
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Die Panik
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Der Gehülfe
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Chamber Symphony
➜ 20.30 Uhr, Volkstheater, Los Poppos
➜ Backstage Club, The Creepshow
Freitag, 25. Mai
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Floh im Ohr
➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Neue Kammermusik
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Liste der letzten Dinge
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Rhapsody in Blue
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Ulrike Maria Stuart
➜ 20.30 Uhr, Olympiahalle, Zuchero
➜ 20.30 Uhr, Volkstheater, Los Poppos
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie-Literatur
➜ Tonhalle, Intel Friday
➜ Muffathalle, Unüberhörbar
➜ Backstage, Kim Frank
Samstag, 26. Mai
➜ 15.00 und 18.00 Uhr, Volkstheater,
Leonce und Lena
➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Aschenputtel
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Klein Eyolf
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Orphee et Eurydice
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.000 Uhr, Marstall, Stoning Mary
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Justin Timberlake
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Fonsi
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
 Nachtlinie-Bar
➜ Orangehouse, Explosions in the Sky
➜ Muffathalle, Jarabe Da Palo
Sonntag, 27. Mai (Pfingstsonntag)
➜ Olympiapark, Ctiy Triathlon
➜ 11.00 – 12.35 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 18.00 – 20.50 Uhr, Nationaltheater,
Dornröschen
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Csardasfürstin
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Floh im Ohr
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Prinz Friedrich von Homburg
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Improvisationstheater
➜ Monofaktur, Motorcity Brags
➜ Backstage, Fehlfarben
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Nils Wülker
Montag, 28. Mai (Pfingstmontag)
➜ 19.00 – 21.25 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Undine
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Luisa Miller
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Baumeister
Solness
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Glaube Liebe Hoffnung
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Paul Panzer
➜ 20.07 Uhr, Fraunhofer, Poetenstammtisch
➜ Backstage, Unleashed
➜ Ampere, Sandi Thom
Dienstag, 29. Mai
➜ ICM, Versammlung Wacker
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Dornröschen
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Cello Tango
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Natürliche Auslese
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Knisterclub
➜ Ampere, Dub Incorporation
➜ Backstage Club, Itchy Poopzkid
Mittwoch, 30. Mai
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
La Traviata
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Tod eines
Handlungsreisenden
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Natürliche Auslese
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Marshall & Alexander
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Fei scho
Donnerstag, 31. Mai
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Barbier von Sevilla
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Eines langen Tages Reise in die Nacht
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Fest 
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, 
Der Wolf ist tot
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Prinz Friedrich von Homburg
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Stoning Mary
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
String of Pearls
➜ Muffathalle, Paolo Nutini
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)

Seite 9

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9TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Neu beantragte Taxistandplätze
Comfort- und Euro-Suite-Hotel in der 
Kronstadter Straße 10/12, ein Standplatz 
für 5–6 Taxis.
IBIS-Parkstadt und Suite-Hotel in der 
Lyonel-Feininger-Str. 20/22, ein Standplatz 
für 3–4 Taxis.
Kreiller-Stand. Über die besondere Problematik
dieses Standplatzes wurde schon mehrfach
 berichtet. Angefangen bei der schlechten Akzeptanz sowohl bei den Fahrgästen als auch
den Taxifahrern und dem Verhalten der Fahrer
(Notdurftverrichtung) gab es immer wieder
Anzeigen beim Bezirksausschuss.
Auf Grund dieser Gesamtsituation wurde eine
komplette Neuaufteilung des Stadtteils Bergam-Laim in Zusammenarbeit mit der Taxivereinigung beschlossen, die sich wie folgt darstellt:
Der Standplatz Kreillerstraße wird aufgegeben
und dafür der Standplatz an der Endhaltestelle
der Straßenbahn in der St.-Veit-Straße wieder
in Betrieb genommen. Im gleichen Zug bekommt der Standplatz Michelibad ein größeres
Einzugsgebiet.
Der Westen wird somit vom Frieden-Stand, der
Süden vom Michaelibad, der Osten vom St.-
Veit-Stand und der Norden vom Kronstadter-
Stand bedient.
Wir hoffen, dass sich diese Regelung bewährt,
um mit dem dortigen Bezirksausschuss wieder
erfolgreich zusammenarbeiten zu können.
Ingolstädter-Stand. Der neue Standplatz mit
der Rufsäule wird vor dem Anwesen Leopoldstraße 290 eingerichtet. Damit ist eine bessere
An- und Abfahrt in alle Richtungen schneller
möglich. Außerdem finden in dem Gebäudekomplex zahlreiche Veranstaltungen statt.
Anzinger-Stand wird aufgelöst.
Durchfahrtsregelung Steinstraße
Der Bezirksausschuss Au-Haidhausen hat eine
Aufhebung der Durchfahrtserlaubnis für Taxis
in der Steinstraße Höhe Genoveva-Schauer-
Platz beantragt.
Starthilfe ADAC – Neuregelung
Durch Neuverhandlungen ist es uns gelungen,
die Pauschale für ADAC-Starthilfen ab 1.4.2007
auf 17 Euro zu erhöhen. Bei privaten Start -
hilfen ist der gleiche Preis mit den Kunden zu
vereinbaren.
Bekanntgabe wegerechtlicher
Verfügungen
Nachfolgend genannte Straßen- bzw. Wegstrecken wurden zum 10. März als Ortsstraßen
gewidmet:
➜ Hans-Fischer-Straße zwischen Theresienhöhe
(= km 0,242 ) und August-Kühn-Straße 
(= km 0,367) und zwischen Wugg-Retzer-
Straße (= km 0,436) und Karl-Spengler-
 Straße (= km 0,533) (Teilstrecke)
➜ Carlamaria-Heim-Straße zwischen August-
Kühn-Straße (= km 0,000) und Karl-Spengler-
Straße (= km 0,160) (Gesamtstrecke)
➜ August-Kühn-Straße zwischen Hans-Fischer-
Straße (= km 0,000) und Carlamaria-Heim-
Straße (= km 0,096) (Teilstrecke)
➜ Wugg-Retzer-Straße zwischen Hans-Fischer-
Straße (= km 0,000) und Carlamaria-Heim-
Straße (= km 0,083) (Gesamtstrecke)
➜ Karl-Spengler-Straße zwischen Hans-Fischer-
Straße (= km 0,000) und Carlamaria-Heim-
Straße (= km 0,096) (Teilstrecke)
Serienfahrten für Krankenkassen
Im Auftrag vieler Krankenkassen führt die Taxi
München eG regelmäßig Serienfahrten durch.
Dies sind insbesondere Fahrten zur Chemotherapie und zur Bestrahlung. Im Oktober 2006
wurde die Vermittlung dieser Fahrten anders
geregelt. Wurden früher all diese Fahrten am
Funk vermittelt, so läuft seit 10/2007 die Vermittlung nach einer fortlaufenden Vormerkliste. Bis heute haben sich bereits 150 Kollegen
in diese Liste eingetragen, an die 100 Fahrten
wurden bereits nach dieser Liste abgegeben.
Die Praxis sieht so aus, dass der am längsten
wartende Kollege die nächste Fahrt bekommt,
wenn er die Fahrt annimmt und ausführt, fällt
er wieder auf den letzten Listenplatz zurück
und wartet auf die nächste Fahrt. Erhält der
Fahrer eine Kurzfahrt unter 12 Euro, bleibt er
dennoch auf Position 1 stehen. Dies geschieht
wesentlich fairer, als wenn am Funk die
schnellste Kennung das Rennen gewinnt. 
Leider entwickelt sich hier jedoch eine besondere Art der Selektion: Fahrten unter 15 Euro,
Fahrten zu ungünstigen Tageszeiten und ähnliches werden nicht angenommen, in der Hoffnung etwas besseres zu bekommen. Das Angebot an Bewerbern für diese Fahrten ist groß.
Krankentransportunternehmer. 
Mietwagenfahrer, auswärtige Taxler, jeder will
für die Krankenkassen fahren. Wir können es
uns nicht länger erlauben, hier ein Umsatzpotential auf s Spiel zu setzen, nur weil mancher
Kollege mit 2 x 15 Euro innerhalb 60 Minuten
nicht mehr zufrieden ist. 
Die Abteilung Krankenfahrten in der Taxi eG
wird dieses Verhalten nicht länger dulden und
im Bedarfsfalle diese selektiven Kollegen aus
dieser Liste streichen. (TK)
Zufahrtsregelung für Taxis zum
Klinikum der LMU (Innenstadt)
Ab dem 01.05.2007 gibt es an der Einfahrtsschranke Ziemsenstraße keine Einfahrtsberechtigung mehr für Taxis. Die Ausfahrt an dieser
Schranke ist aber weiterhin möglich. Die übrigen Zufahrten bleiben von dieser Neuregelung
unberührt.
Unser Kollege
Theodor Birkmeier
ehemals Taxi 444 und 1284 
verstarb am 23. März 2007 
im Alter von 80 Jahren.
Die Beerdigung fand am 28. März 2007 im
Friedhof Perlacher Forst statt.
Bericht aus dem Aufsichtsrat
Da der Aufsichtsratsvorsitzende bis zum
 Redaktionsschluss keine Informationen an
die Redaktion lieferte, kann in diesem Monat
kein Bericht aus dem Aufsichtsrat erscheinen.
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10 TAXIKURIER
Der Landesverband
Der Landesverband Bayerischer Taxi- und
Mietwagenunternehmen e. V. nahm dazu wie
folgt Stellung:
Landratsamt Erding
Herr Neudecker
Alois-Schießl-Platz 2
8435 Erding
19. März 2007 mei-ch
Antrag des Taxi Oberding e.V. auf Änderung der
Erdinger Taxitarifordnung (EDTTO), 
Az.: 32/1450.1
Sehr geehrter Herr Neudecker,
der vorgetragene Sachverhalt auf Änderung
der Erdinger Taxitarifordnung ist nicht nachzuvollziehen, da jeder Betriebssitzgemeinde
andere Strukturen und Voraussetzungen zu eigen sind.
Der Grund, das Flughafengelände in die Tarifzone I der Münchner Taxitarifordnung einzubeziehen lag daran, dass
1. der Flughafen dem Münchner Gewerbe
durch Verlagerung räumlich entzogen wurde
und
2. weil in der Praxis ausschließlich die Taxi-
München eG auf Grund der Vermittlungskapazität und Verfügbarkeit in der Lage war
und ist, Engpässe bei der Fahrgastbedienung
zu beseitigen.
Bei dem antragstellenden Verein sind diese
Voraussetzungen nicht gegeben. Hier geht es
darum, in der Praxis das Fahrgastaufkommen
von Hotels so zu bedienen, als ob es sich um
Taxiunternehmer mit Betriebssitz München
handelt.
Die von Herrn Köhler vorgetragene Diskriminierung von Nichtmünchner Taxiunternehmer
können wir nicht erkennen. Noch weniger liegt
eine Existenzbedrohung dadurch vor, dass sich
manche Unternehmer an die Taxitarifordnung
halten.
Das von Herrn Köhler angesprochene „Dilemma“ liegt nicht in einer wettbewerbsverzerrenden Taxitarifsituation sondern darin, dass die
Wettbewerber unterschiedliche Betriebsvoraussetzungen durch unterschiedliche rechtliche
Vorgaben bewusst eingegangen sind, in dem
sie Betriebe in Dorfgemeinden eröffneten, dabei in Genuss erheblicher Vorteile kamen und
nun beklagen, dass sie an Münchner Gegebenheiten nicht partizipieren können.
Unabhängig von diesen grundlegend anderen
Voraussetzungen ist das Ansinnen rechtlich
und wirtschaftlich nicht möglich.
Der Vorschlag des Herrn Köhler wäre für jede
Vermittlung von Taxis, ob in Freising oder Erding, der wirtschaftliche Ruin.
Ein Erdinger Taxi könnte von einem Erdinger
Kunden, der sich in München aufhält nach
München bestellt werden, das Taxi müsste ohne Anfahrt nach München fahren, um dann
zum gleichen Preis wie ein Münchner zum
Flughafen zu fahren.
Nachfolgendes Schreiben des Landratsamtes
Erding ging am 01. März 2007 beim Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. ein:
Personenbeförderungsrecht
(PBefG)
Antrag des Taxi Oberding e.V. auf Änderung der
Erdinger Taxitarifordnung (EDTTO)
Anlage:
1 Antrag (Kopie)
1 ÄnderungsVO der EDTTO (- Entwurf -)
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Verein Taxi Oberding e.V. hat einen neuen
Antrag auf Änderung des § 2 Abs. 5 der Taxitarifordnung des Landratsamtes Erding (EDT-
TO) gestellt. Die Änderung betrifft die kostenfreie Abholung von Fluggästen aus der LHSt
München zum Flughafen München für Oberdinger Taxen. Dies bedeutet im Wesentlichen
eine Gleichstellung mit den Taxiunternehmern
der Stadt München, die Fluggäste kostenfrei
vom Flughafen München abholen dürfen.
Um die gleichmäßige Anwendung der EDTTO
für alle Taxiunternehmer im Landkreis Erding
zu erreichen, muss diese Regelung, nach unserer Auffassung, auch den übrigen Taxen des
Landkreises Erding gestattet werden bzw. sie
dazu verpflichten, allerdings eben nur für Abholungen aus der LHSt München mit anschließender Zielfahrt zum Flughafen.
Die LHSt München hat seinerzeit die Änderung
ihrer TTO (kostenfreie Abholung vom Flughafen) mit den besonderen Verkehrsbeziehungen
zwischen dem Flughafen München und der
Stadt München begründet. Das Landratsamt
Erding steht dem Änderungsantrag der Taxi
Oberding e.V. positiv gegenüber, weil damit am
ehesten dem Gleichheitsprinzip unter den verschiedenen Taxiunternehmern, aber auch der
Gleichbehandlung der Fluggäste entsprochen
werden kann.
In der Anlage übersenden wir den Antrag von
Taxi Oberding e.V. und einen Änderungsentwurf zur EDTTO. Wir geben Ihnen hiermit Gelegenheit, zu dem Anliegen bis spätestens
20.03.2007 Stellung zu nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Neudecker
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11TAXIKURIER
Der Landesverband
Erdinger Taxis müssten ohne Anfahrt die Umgebung des Flughafens (Schwaig etc.) bedienen.
Der Vorschlag, nur die Stadt München zur anfahrtsfreien Zone zu deklarieren ist total unsinnig, so würden Ismaning und Garching weiter mit Anfahrt bedient werden. Dies ist
unmöglich, es müsste also konsequenterweise
die gesamte Zone II in allen vier Taxitarifordnungen anfahrtsfrei bedient werden – und dies
ist wirtschaftlich für Unternehmer die in diesem Gebiet der Beförderungspflicht unterliegen
nicht zumutbar, also ausgeschlossen.
Der Vorschlag des Herrn Köhler enthält ein
weiteres Manko. Bei jeder Bestellung aus der
Zone II, also im Pflichtfahrgebiet, müssten alle
Fahrgäste nach ihrem anschließenden Fahrziel
befragt werden, um den Fahrer entscheiden zu
lassen, ob eine Anfahrtsberechnung anfällt
oder nicht. Auf dieser Basis ist ein geordneter
Taxiverkehr nicht möglich.
Der Vorschlag läuft im Endeffekt auf eine „Rosinenpickerei“ in benachbarten Betriebssitze
hinaus und ist mit den Voraussetzungen des
ÖPNV nicht in Einklang zu bringen.
Selbstverständlich könnten wir die Argumente
weiter fortsetzen, wir vertreten aber die Auffassung, dass die Problematik ausreichend aufgezeigt ist.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Meißner
Mitgliedschaft im Landesverband
Seit 1974 ist die Mitgliedschaft in der Taxivereinigung und dem Landesverband zwingend miteinander verbunden. Die Taxivereinigung nahm
die örtlichen und der Landesverband die überregionalen Interessen in Bayern wahr. Nachdem
beide Organisationen finanziell nie auf Rosen
gebettet waren, kamen die Vorstände bereits
1974 dahingehend überein, dass das Beitragsinkasso der Münchner Mitglieder der Taxivereinigung und des Landesverbandes die Taxivereinigung vornimmt und dafür einen
Bürokostenzuschuss als Nachlass erhält und somit anstatt 42 Euro Jahresbeitrag nur 18,50 Euro pro Mitglied an den Landesverband abführt.
Der Landesverband hat von den 18,50 Euro,
18 Euro an den BZP zu entrichten.
Diese Vereinbarung zu Gunsten der Taxivereinigung klappte, bis Herr Heller und Herr Kuntz
Vorsitzende der Taxivereinigung wurden. In einer Erörterung des brisanten Themas erklärte
Herr Kuntz, der offensichtlich zu dieser Zeit
für die Finanzen der Taxivereinigung zuständig war, dass die Taxivereinigung zahlungswillig, aber nicht zahlungsfähig sei. 
Herr Heller zahlt geringe Teilbeträge aus der
Forderung des Landesverbandes, setzt die Forderung nicht, wie es vorgeschrieben wäre in
seine Bilanz ein und erkennt den Vertrag aus
1974 nicht an. Gleichzeitig fordert Martin Heller aus diesem Vertrag einen Vorstandssitz im
Landesverband.
Dem Vorstand des Landesverbandes verbleibt
nichts anderes als seine Forderungen in Höhe
von zirka 6.000 Euro gegenüber der Taxivereinigung einzuklagen.
Sollte die Taxivereinigung neue Mitglieder
aufnehmen und diesen gleichzeitig die Landesverbandsmitgliedschaft offerieren, erklären wir
hiermit definitiv, dass wir solange keine neuen
Mitglieder der Taxivereinigung in den Landesverband aufnehmen, solange die uns zustehenden Beitragsentgelte von Herrn Heller verbraucht werden. Solange Herr Heller die dem
BZP und dem Landesverband zustehenden Beiträge bunkert, können die Münchner Mitglieder des BZP nicht in den Genuss des Preisabkommen der T-Com und des BZP kommen.
Dies bedeutet beim Datenfunk pro Monat und
Gerät einen Nachlass von zirka 12,80 Euro auf
4,90 Euro.
Die Leistungen der Taxivereinigung waren in
den letzten beiden Jahren der Unterhalt eines
Kampfblattes und Koalitionen mit den eigenen
Gegnern. Für das Münchner Taxigewerbe war
wenig zu verzeichnen. Zum Glück nahmen die
letzten Mohikaner in der Hirschau von der Satzungsänderung des Vorstandes Abstand. Sie
haben mit diesem Beschluss mehr Sachverstand
bewiesen als der Hasardeur Martin Heller.
Die Taxi-München eG und der Landesverband
kämpfen momentan vehement gegen den Antrag der Oberdinger Taxivereinigung auf Wegfall der Anfahrtsberechnung bei Abholungen
aus München zum Flughafen. Gleichzeitig will
Herr Heller die Mitgliedschaft bei der Taxiver -
einigung für Nichtmünchner Unternehmer und
für Fahrer öffnen.
Heller ist offensichtlich zu allem fähig, nur um
die Taxivereinigung zu retten. Nach der
Bauchlandung mit der Satzungsänderung hat
Herr Heller, respektive die Taxivereinigung
München einen neuen Verein gegründet haben, um die Flughafenstandplätze anzumieten.
Dieser Versuch ist untauglich.
Offensichtlich ging Heller jegliche Bindung zur
Realität verloren. Die Flughafenstandplätze verlor die Taxivereinigung unter dem Vorsitz des
Vielredners Billmeier, alias „Finsinger“ . Einer der
Gründe war die Person Billmeier und vor allen
Dingen der permanente Führungswechsel in der
Taxivereinigung. Eine derartige Unbeständigkeit
nimmt kein Geschäftspartner hin. 
Die Auftritte des Martin Heller am Flughafen
oder gegenüber der FMG sind nicht geeignet,
eine tragfähige Basis für geschäftliche Beziehungen herzustellen. Auch wenn dies in die
Köpfe der lautstärksten Schreier in unserem
Gewerbe nicht hineingeht.
Viele Kollegen fragen seit Jahren was und für
wen die Taxivereinigung noch nützt. Nach den
Auftritten des letzten Jahres von Heller und
Gleichgesinnten drängt sich als einzige Antwort auf für „nichts und niemanden“ .
Übrigens, der Landesverband Bayerischer Taxiund Mietwagenunternehmer bietet nach wie vor
1. 2,5 Cent Nachlass pro Liter Sprit bei ÖMV
2. Rabattabkommen A.T.U.
3. Teilnahme an diversen Rahmenverträgen 
des BZP (HM)
Bundesweite Schwerpunktprüfung in der Taxibranche
Die Taxibranche bleibt im Fokus der Bekämpfung der Schwarzarbeit: Bei einer bundesweiten
Schwerpunktprüfung überprüfte der Zoll mit
seinen 113 Standorten der Finanzkontrolle
Schwarzarbeit knapp 13.000 Taxifahrerinnen
und -fahrer sowie Beschäftigte in Taxizentralen. Ferner kontrollierten die Zöllnerinnen und
Zöllner die Geschäftsunterlagen von 899 Taxiunternehmen. In 324 Betrieben – das ist mehr
als ein Drittel aller überprüften Unternehmen –
und bei 1.198 Personen stießen die Einsatzkräfte auf Anhaltspunkte für Schwarzarbeit, denen
jetzt näher nachgegangen wird. In 73 Fällen
wurden bereits Strafverfahren, in 61 Fällen
Bußgeldverfahren unmittelbar eingeleitet.
Die Schwerpunktprüfung wurde an vier Tagen
um ein Wochenende von Freitag bis Montag
zu unterschiedlichen Tageszeiten bis spät
nachts durchgeführt, um eine hohe Prüfungsdichte und möglichst viele in unterschiedlichen Schichten arbeitende Fahrerinnen und
Fahrer anzutreffen. An der Schwerpunktprüfung waren bundesweit run 1.900 Einsatzkräfte beteiligt. Die von der Finanzkontrolle
Schwarzarbeit des Zolls dabei festgestellten
Anhaltspunkte für Unregelmäßigkeiten aus
dem Deliktsbereich der Schwarzarbeit entfallen
zum Großteil auf Sozialleistungsbetrug sowie
Verstöße gegen die Meldepflichten nach dem
Sozialgesetzbuch. Mehr Infos unter: www.zoll.de

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12 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
L
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. 
Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für 
Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „L“
Läuten – Grundsätzlich gilt: bei allen Aufträgen, zu denen hier nichts anderes angewiesen
wird, soll bei der Zieladresse geläutet werden.
Alternativ hat man sich z.B. im Wirtshaus an
der Theke zu melden, sofern man dort noch einen Wirt antrifft, der nicht der Muttersprache
verlustig gegangen ist. In den frühen Morgenstunden häufen sich dagegen die Anweisungen
„nicht läuten“, wie z.B. bei fast allen Aufträgen des Bayerischen Rundfunks („Boarischa“)
und bei vielen sonstigen Abholungen von Privatadressen. Klassisch die Nachfragen auf Kanal 4 „Zentrale, bei meinem Auftrag kommt
niemand“ – Gegenfrage der Zentrale: „hamm's
schon mal geläutet?“ – „Nein, hätte ich das
sollen?“ Nochmal: wenn nichts anderes angewiesen wird, sollen und dürfen Sie läuten!
Man muss ja nicht gleich den Klingelknopf
durch's Tableau drücken.
Laimer Bahnhof – Der Stadtteil-Name ist abgeleitet von Leime, d.h. „Lehmboden“ (aus „Die
Münchner Straßennamen“ von Hans Dollinger). Zuletzt nicht gerade idyllisch gelegen
(mitten in der Riesen-Kreuzung) wurde der
Standplatz Anfang April verlegt in die Landsberger nach der Wotanstraße und soll dort
auch bleiben. Gut, viel idyllischer ist's dort
auch nicht. 
Landsberger/Trappentreu-Stand – Dieser Taxistand liegt, ähnlich wie z.B. der „Agnes-
 Bernauer“ oder jetzt der „Laimer Bahnhof“-
Stand, s.o., ein bisserl unglücklich hinter einer
Kreuzung, so dass die Querstraße (hier also 
die Trappentreu) nur mit einigen Umwegen
 erreicht werden kann. Neue Taxistandplätze
vor einer Kreuzung sind praktisch nicht mehr
zu bekommen, weil dort wegen der vielen Zusatzspuren (Rechts- und Linksabbiger) üblicherweise ohnehin schon besondere Platznot
angesagt ist. Für Straßenlärm und schlechte
Luft ist jedenfalls gesorgt; zum Ausgleich dafür winken nachts einige Stüberl und tagsüber
Arztpraxen und Firmen mit Aufträgen. Johann
Baptist Trappentreu (1805–1883) war Brauer
(„Zum Sternecker“ im Tal), Armenwohltäter
und Stifter (Quelle: w.o.).
Langeweile – Häufig ein Problem für uns,
wenn das Geschäft um's Verrecken nicht laufen will und die Radl am Wagen zu Würfeln
mutieren. Wer nicht gerade an seinem absoluten Lieblings-Stand brütet, sondern im „feindlichen Ausland“ auf einen Stich lauert, sollte
ruhig mal den Stadtplan zur Hand nehmen
und die Wartezeit sinnvoll damit überbrücken,
ein paar kleinere Straßerl der Umgebung im
Plan zu studieren. Schrotti erinnert sich gerne
eines echten „Aha-Erlebnisses“ in einer seiner
ersten Schichten, als am „Baumkirchner“ (seligen Angedenkens) ein älterer Nichtfunker per
Telefon einen Auftrag annahm, nach hinten
ging, und den damaligen Youngster (ausgerechnet bei dessen „Baumkirchner“-Premiere)
fragte: „Du, sog amoi, wo is'n nomoi die Freisinger Straß'?“ – Schrotti konnte, ohne jemals
in dieser Straße gewesen zu sein, prompt antworten „parallel zur Schlüsselberg“ und erntete
neben einem „Dankschee, jetz woaß i's wieda“
den anerkennenden Blick eines „alten Hasen“,
der wohl fälschlicherweise dachte, sein junger
Kollege müsse doch schon länger fiakern oder
aber hier aufgewachsen sein. 
Der Jurastudent lernt im ersten Semester den
alten Spruch „Ein Blick in's Gesetz erhöht die
Rechtskenntnis“ . Bei uns darf – auch für ältere
Semester – die Abwandlung gelten: „ein Blick
in den Stadtplan erhöht die Ortskenntnis“
– oder frischt sie zumindest wieder auf.
Langsam – Als die damalige Bundespost (Vergeberin und Überwacherin der Funkfrequenzen) beim gelegentlichen Mithören merkte,
dass am Taxifunk verbotenerweise vor Radarkontrollen gewarnt wurde, kam es zur Einführung des Begriffes „langsam“ für ebendiese
„behördlichen Kontrollmaßnahmen“ . Weitere
Beschwerden der Post, hier werde Verbotenes
getan und es drohe der Entzug des Funkkanales, verliefen im Sande: die Genossenschaft
antwortete der Post, es müsse doch erlaubt
sein, dass sich die Fiaker gegenseitig zum
Langsamfahren auffordern … Da mit dem Aufkommen der privaten Radiosender diese höchst
öffentlich vor Radarkontrollen warnen – und
offensichtlich noch nie diesbezüglich abgemahnt wurden –, sagt seither die Zentrale auf
allen Kanälen gleich selbst die von Kollegen
gemeldeten Blitzer als „Langsam“ durch.
Lautstärke – Während der Besetztfahrt kann
der Fahrgast nicht von Ihnen verlangen, dass
Sie das Funkgerät ausschalten. Haben Sie den
Auftrag von der Zentrale bekommen, müssen
(!) Sie bis zur Erledigung der Fahrt sogar den
Funk eingeschaltet lassen, und zwar so, dass
Sie es auch hören, wenn Sie von der Zentrale
gerufen werden sollten! Natürlich sollte der
Funk nicht lauter eingestellt sein, als dazu
(s.o.) nötig. Zum Mithören genügt während der
Besetztfahrt auch Kanal 3, der üblicherweise
parallel mitläuft. Hier hören Sie und der Fahrgast nur die Zentrale, also alle Durchsagen
(z.B. „langsam“ – s.o.), ohne die manchmal in
sehr verschiedener Lautstärke kommenden
Meldungen der Kollegen hinnehmen zu müssen. Wer einen Fahrgast zum „Sheraton“ bringt
und sich dort als Fünfter aufstellt, obwohl die
Zentrale gerade durchsagte „Arabella mehrmals“, der ist wirklich selber schuld. Aber das
Geschäft geht ja so schlecht … Beim Radio
(Kassetten, CD …) sollten Sie absolut kulant
sein, wenn der Fahrgast sich belästigt fühlt.
Nicht jeder Kunde liebt das „Napalm-Duo“
oder die „Windecker Schmerzbuben“ in Mitschunkel-Lautstärke, und auch nicht alle
 jüngeren Fahrgäste sind von Schwermetall-
Musik oder Tonleiterübungen am Free-Jazz-
Saxophon und in Discolautstärke uneinge-
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Seite 13

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schränkt begeistert. Tiefer gelegte und heftig
bespoilerte BMWs mit „Dschumdarassa,
Dschumdarassa“-Bässen, bei denen sich die
Fenster schon nach aussen wölben, sollten
 getrost gewissen Herrschaften vorbehalten
bleiben.
Leerfahrt – Der „Blitz“ kommt am Taxifunk
auch mal durch Verschulden der Zentrale
 zustande, wenn z.B. bei einer Vorbestellung die
Eingabe der Uhrzeit vergessen und die Fahrt
somit als „Direktauftrag“ vergeben wird, obwohl der Kunde noch im Büro sitzt und eigentlich erst morgen früh von zuhause abgeholt werden will. Allen Zentralenkritikern
(oder gar -hassern) sei dennoch gesagt, dass
die „Engelhardshöhe“ allenfalls an fünf Prozent der Leerfahrten selbst schuld ist. Einen
Großteil der Blitze verursachen die lieben
 Kollegen als „Abstauber“ untereinander; ein
weiterer großer Teil geht auf das Konto der
Kunden. Bei einer Bestellung in die „Mozartstraße 88“ gibt der Computer auch den weniger versierten Telefonisten sofort kund, dass es
diese Hausnummer in der Mozartstraße zu
München gar nicht gibt. Auf Nachfrage antwortet etwa die Hälfte der Besteller „Verzeihung, habe ich nicht „Ottobrunn“ dazu gesagt?“, etwa die andere Hälfte besteht auf
„München“ und „verdeutlicht“ erst bei einer
unmissverständlichen Ansage des Telefonisten,
kein Taxi zu schicken, es handle sich um
„München/Ottobrunn“ und das sei doch dasselbe … Bestellt freilich der Anrufer – ohne
weitere Angaben – in die „Mozartstraße 4“ ein
Taxi, kann der Computer nicht erkennen, dass
dies außerhalb von München sein muss. Früher
gab es bei der Aufnahme der Rückrufnummer
noch die Korrekturmöglichkeit anhand eben
dieser Telefonnummer zu erkennen, dass es
nicht die Mozartstraße in München sein kann.
Da aber seit vielen Jahren die Möglichkeit besteht, bei einem Umzug die alte Festnetznummer auch in andere „089“-Gebiete mitzunehmen, und zumal in Handy-Zeiten, hilft die
Telefonnummer bei der Fehlervermeidung leider nicht mehr weiter.
Lohn – Als „Lohnkutscher“ leben wir – wie
manch anderer – von dem, was wir (uns)
 verdienen. Für einen Taxifahrer (der Begriff
„Fiaker“ sei hier nicht zufällig vermieden), der
gegen Geld von „A“ nach „B“ fährt und dem es
egal ist, ob er Holzbretter, Schweinehälften,
Biertragl oder Menschen transportiert, mag es
nur den pekuniären Gradmesser geben. Der
immaterielle Lohn kann aber darüber hinaus
(oder notfalls statt dessen) in der Begegnung
mit Menschen bestehen, die man andernfalls
nie getroffen hätte. Und selbst wenn man das
größte A… aller Zeiten im Auto hat: bekanntlich ist niemand so überflüssig, dass er nicht
noch als abschreckendes Beispiel dienen könnte! Solche Erfahrungen sind oft anstrengend –
aber sehr interessant. So mancher Pfarrer im
Beichtstuhl, Psychologe oder Arzt beneidet uns
darum, was wir wenigen Minuten alles von
(und damit über) Leute erfahren, die bei den
Vorgenannten nur „gefiltert“ ihr Seelenleben
bloßlegen.
Lüge – Kommt im Taxigewerbe praktisch nicht
vor, wenn aber, dann meist geballt. „Kreative'“
Meldungen nach Freigaben am Funk sind angeblich nicht unüblich. Nicht mehr lustig ist es
aber, wenn sich jemand (nachts) nach der 
Freigabe „für Seidl“ mit „Arnulf/Paul-Heyse“
meldet, das Hotel „Regent“ bekommt und bei
der Reklamation nach sieben Minuten am
Funk nicht mehr erreichbar ist. Ein Kollege
vom „BHF Nord“ wird nachgeschickt und 
vermeldet, bei seinem Eintreffen sei der zuvor 
geschickte „Kollege“ gerade mit glühenden
Reifen vorgefahren und habe unter Gekeifer
(„das sind meine Fahrgäste“) selbige aufgeladen. Nicht mehr lustig! 
Dafür aber … Witz zum Abschluss: Beim
 Lehrer läutet morgens – noch zuhause beim
Frühstück – das Telefon. Eine Kinderstimme
vermeldet: „Herr Lehrer, der Maxl kann heut'
nicht in die Schule, der is krank. Der Lehrer
fragt misstrauisch nach: „wer is'n am Telefon?“ – Antwort: „Mei Papa“ . Noch Fragen?

Seite 14

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14 TAXIKURIER
Das tierische Büro
Die guten Geister der Genossenschaft
Mini-Steckbrief:
Name: Reich
Vorname: Regina
Alter: 38
Sternzeichen:Krebs 
Familienstand:Geschieden,1 Tochter
Geburtsort: München
Aufgewachsen:Fürstenried-West
Wohnort: Eichenau
Hobbies: Hundesport
Musik: Hardrock
Urlaub: Toskana
„Eigentlich wollte ich erstmal nichts
tun“, sagt Regina Reich. Das war 1989.
Dann hat sie ihre Tante, die Frau Jäger,
ihres Zeichens die gute Vorzimmerfee
von Hans Meißner, überredet als Aushilfe anzufangen. Daraus sind dann
bis heute 18 Jahre geworden. Natürlich nicht als Aushilfe, sondern als
feste Größe an der Seite von Herrn
 Jäger in der Buchhaltung. Zuerst an
der Kasse, „als wir noch mehr Bargeld
in der Kasse hatten als manche Bank,
heute hat der Computer die Kasse abgelöst. Auf Wunsch können wir heute
die Fahrtaufträge mit den Jahresgebühren problemlos verrechnen. Das
finden viele auch sehr angenehm.“
Zum Aufgabenbereich der ausgebildeten Bürokauffrau gehören darüberhinaus die Stammdatenpflege, Werbung
an Taxis, die Funkverwaltung und das
Versenden des TAXIKURIER. Einen
immer größer werdenden Teil ihrer Arbeit nimmt auch das Mahnwesen ein.
Und zwar im speziellen Bereich des
 Eigenanteils bei Krankenfahrten. Obwohl es da meist um geringe Beträge
geht, die von den Einzelnen aufgebracht werden müssen, muss Regina
Reich immer öfter mit Mahnbescheiden die Säumigen an ihre Pflichten
 erinnern. „Zu 99 Prozent kriegen wir
alle“, sagt sie. „Dabei wäre das überhaupt nicht nötig, wenn der Kunde
rechtzeitig seinen Antrag auf Befreiung stellt.“ Einen nicht zu unterschätzenden Anteil machen heute Fahrtauftragsscheine mit einem Festbetrag aus.
Damit werden Omas und Tanten ausgestattet und auch Firmen beteiligen
sich oft an den Taxikosten für ihre
Mitarbeiter. Aber eben nur zu dem Betrag, der auf dem Fahrtauftrag steht.
Alles, was darüber hinaus gefahren
wird, muss der Kunde selbst bezahlen.
Nun gibt es Spezialisten unter den
Wie funktioniert die Genossenschaft? Wenn der Vorstand ein Anliegen hat, wird das in aller Regel schnell nach 
außen kommuniziert – und alle wissen Bescheid. Aber auch ein Vorstand braucht Menschen, mit denen er arbeitet,
die sich um alltägliche Belange kümmern, kurz: die eine Genossenschaft am Laufen halten. Von diesen „Guten
 Geistern“ möchte Ihnen der TAXIKURIER in loser Folge einige vorstellen. In dieser Ausgabe: Regina Reich
Kollegen, die – sei es aus Unkenntnis
oder Ignoranz – diesen Festbetrag einfach durchstreichen, und den Gesamtbetrag eintragen. Denen sei gesagt:
Bezahlt wird nur, was eingedruckt ist.
Der Rest kann unter Erfahrung abgebucht werden! Deshalb die dringende
Bitte von Regina Reich, und zwar im
Eigeninteresse: „Bitte diesen Betrag
niemals ausbessern, die Mehrkosten
können nicht weiterberechnet werden.
Normalerweise werden solche Scheine
gar nicht erst angenommen, aber
manchmal rutschen sie halt durch.“
Nützliche Ratschläge kann man sich
bei Regina Reich auch persönlich geben lassen. Vorausgesetzt, man hat
keine Angst vor Hunden. Denn einer
ihrer drei Schäferhunde ist immer dabei. „Wir sind schließlich das tierische
Büro.“ (PG)
„Korrektes Ausfüllen lohnt sich“

Seite 15

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Seite 16

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16 TAXIKURIER
In der Telefonzentrale
Wenn ein blinder Fahrgast ein Taxi
bestellt, wird er nicht immer auf seine
Behinderung hinweisen. Ausnahme
sind Blindenführhundhalter, die
 zumeist einen Kombi bestellen.
Falls ein Blinder und Sehbehinderter
bereits bei der Taxi-Bestellung auf die
Behinderung hinweist, ist es wichtig,
einen sehr konkreten Treffpunkt zu
vereinbaren.
So erkennen Sie einen sehbehinderten
oder blinden Fahrgast 
Hochgradig sehbehinderte oder blinde
Menschen sind zumeist an der gelben
Armbinde und/oder am weißen Stock
zu erkennen. Blindenführhunde tragen ein weißes Geschirr mit Führ -
bügel. Die Armbinde ist gelb mit drei
schwarzen Punkten (altes Modell),
bald wird es auch eine neue Version
der Blindenschleife geben – diese ist
dann gelb mit einem Piktogramm eines blinden Menschen darauf und aus
besonders reflektierendem Material
hergestellt. Denken Sie daran, dass Ihr
Fahrgast Sie nicht erkennen kann.
Hupen Sie Ihren Fahrgast nicht an,
sondern sichern Sie das Fahrzeug mit
der Warnblinkanlage ab und sprechen
Sie Ihren Fahrgast an. Er kann Sie
nicht sehen. Helfen Sie ihm beim Einsteigen.
So führen Sie einen blinden Fahrgast
zum Taxi
Die sicherste Art einen blinden Menschen zu führen ist, wenn er die Hand
an Ihre Schulter oder an Ihren Oberarm legt und Sie einen Schritt voraus
gehen. So spürt der Blinde Ihre Bewegung und kann Ihnen folgen. Fragen
Sie Ihren Fahrgast einfach, wie es ihm
am liebsten ist und vergessen Sie
nicht, auf Hindernisse und Gehrichtung rechtzeitig hinzuweisen, also
wenn es auf einer Treppe hinauf oder
hinunter geht, Bordsteine zu überwinden sind, wenn es nach links oder
rechts geht oder sonstige Hindernisse
(etwa Pfützen) auftauchen.
Vielen Blinden ist es angenehm, sich
mit der freien Hand am Treppengeländer festhalten zu können. Weisen
Sie Ihren Fahrgast auf ein vorhandenes Geländer hin und legen Sie ihm
die Hand drauf. Besteht die Möglichkeit der Wahl zwischen einer normalen Treppe oder Rolltreppe, überlassen
Sie bitte die Entscheidung dem Blinden. Wenn ihr Fahrgast mit einem
Blindenführhund unterwegs ist, reicht
es, wenn Sie vorausgehen – der Hund
wird Ihnen folgen. Bitte streicheln sie
den Hund nicht, wenn er im Führgeschirr ist, da er im Dienst nicht abgelenkt werden darf.
Wie kann ich beim Einsteigen helfen?
Führen Sie Ihren Fahrgast vor die
 offene Wagentür und legen sie seine
Hand an die Oberkante der Tür,
 während er mit der anderen Hand zur
Orientierung erst an das Dach und
dann nach dem Sitz tastet. Wenn Ihr
Fahrgast mit einem Blindenführhund
unterwegs ist, so hat er zumeist
 bereits bei der Bestellung des Fahrzeuges darauf hingewiesen und einen
passenden Fahrzeugtyp geordert
(Kombi). Der Führhundhalter gibt dem
Hund das Kommando Ihnen zu folgen. Wenn Sie sich Ihrem Fahrzeug
nähern, wählen Sie nach Möglichkeit
einen Weg ohne zusätzliche Hindernisse. Wenn Sie im Heckbereich angelangt sind, erwähnen Sie, dass Sie am
Ziel sind und gleich die Klappe (Hekktüre) öffnen werden. Wenn aus Ihrer
Sicht die Möglichkeit für den Zustieg
des Hundes im Heckbereich besteht,
sagen Sie das bitte Ihrem Fahrgast,
der dann dem Hund das Kommando
zum Einsteigen gibt. Nach dem
Schließen der Heckklappe führen Sie
Ihren Fahrgast zur Tür und helfen
Titelthema
Tipps für den Umgang mit 
sehbehinderten und blinden Fahrgästen
Gerade sehbehinderte und blinde Menschen sind auf das Taxi angewiesen, um selbständig unterwegs sein zu können. 
Der Taxikurier hat sich bei der Landes-Geschäftsstelle des Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. erkundigt
und möchte Münchens Taxlern einige Tipps für den Umgang mit dieser Personengruppe geben.

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17TAXIKURIER
ihm beim Einsteigen. Wenn kein
Kombi vorhanden ist oder der Führhundhalter es so bevorzugt, nimmt
der Fahrgast auf dem Beifahrersitz
Platz und platziert seinen Hund so,
dass dieser eingerollt zwischen den
Beinen liegt. Blindenführhunde müssen keinen Maulkorb tragen, sind
sanft und gutmütig und verhalten
sich ruhig. Beim Angurten reicht es
zumeist, wenn Sie Ihrem Fahrgast die
Gurthalterung zeigen. Er wird sich
zumeist selbständig angurten. Bieten
Sie aber auch hier – wenn notwendig
– Ihre Hilfe an.
So bringen Sie Ihren Fahrgast ans Ziel
Besprechen Sie bereits zu Beginn die
Fahrtroute. Ihr blinder Fahrgast kann
bei Missverständnissen die Route
nicht korrigieren und möchte auch
Stadtrundfahrten vermeiden. Während der Fahrt können Sie Ihrem
Fahrgast durchaus die Umgebung beschreiben, wenn er dies wünscht. 
Die Bezahlung
Geübte Blinde erkennen Münzen aufgrund ihrer speziellen Rillen und
Merkmale gut. Auch die Ordnung der
Banknoten in der Brieftasche erleichtert das Auffinden der richtigen
 Geldscheine. Hat Ihr Fahrgast aber
Schwierigkeiten, so helfen Sie ihm,
indem Sie die Werte der Scheine und
Münzen nennen. Zählen Sie Ihrem
Fahrgast das Wechselgeld vor und geben ihm auch genügend Zeit, dieses
in seine Brieftasche einzuordnen.
Das Aussteigen
Bieten Sie Ihrem Fahrgast Ihre Hilfe
beim Aussteigen und eventuell auch
Begleitung bis zum nächstgelegenen
Gehsteig an, erklären Sie ihm, wo er
sich befindet und in welcher Richtung
sich sein Ziel befindet.
Das Helfen
Blinde und sehbehinderte Menschen
sind genauso verschieden wie andere.
Sprechen Sie mit ihrem Fahrgast und
bieten Sie Ihrem Fahrgast von sich
aus Hilfe an. Fragen Sie in welchem
Ausmaß er Ihre Unterstützung
 benötigt. Seien Sie jedoch nicht enttäuscht, wenn Ihr Angebot auch einmal abgelehnt wird und Ihr Fahrgast
Wert auf Selbständigkeit legt.
Im Gespräch
Versuchen Sie nicht die Wörter „sehen“ oder „blind“ krampfhaft zu vermeiden, auch ein „Auf Wiedersehen“
ist kein Tabuwort, sondern wird von
sehbehinderten und blinden Menschen selbst verwendet. Sprechen Sie
Ihren Fahrgast aber nicht unbedingt
auf die Ursache seiner Sehbehinderung an, außer er beginnt von sich
aus darüber zu sprechen. Ein Blindenführhund ist übrigens der perfekte
„Eisbrecher“ – ein paar Fragen zu
 diesem treuen Begleiter haben schon
zu langen und unterhaltsamen Gesprächen geführt.
Was ist eine Sehbehinderung?
Vielleicht denken Sie bei dem Wort
„Sehbehinderung“ an Menschen, die
alles sehr unscharf sehen, so als wäre
man stark kurzsichtig. Möglicherweise kommen Ihnen Menschen in
den Sinn, die Brillen mit auffallend
starken Gläsern tragen oder deren
Augen irgendwie anders aussehen.
Dies kann alles möglich sein, denn es
gibt eine Vielzahl von Sehbehinderungen, die sich auch vollkommen
verschieden auswirken, wie und was
der Betroffene noch sieht.
Im rechtlichen Sinne gilt: Ein Mensch
ist sehbehindert, wenn er auf dem
besser sehendem Auge selbst mit Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr als
30% von dem sieht, was ein Mensch
mit normaler Sehkraft erkennt. Das
heißt, er kann einen Gegenstand erst
maximal aus 30 Meter Entfernung
wahrnehmen, den ein normal Sehender bereits aus 100 Meter Abstand erkennt. Sieht er nicht mehr als 5%, gilt
er als hochgradig sehbehindert, sieht
er nicht mehr als 2% , ist er im Sinne
des Gesetzes blind. 
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18 TAXIKURIER
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5 Sehbehinderungen – 5 verschiedene Auswirkungen
Was eine sehbehinderte Person von seiner Umwelt sehen kann,
hängt im Wesentlichen davon ab, welche Region des Auges nicht
mehr oder nicht mehr voll funktionsfähig ist, Dabei sind je nach Art
und Weise unterschiedliche Bereiche des Auges betroffen. Die Darstellung zeigt auf, wie sich die fünf häufigsten Sehbehinderungen
auf die Wahrnehmung auswirken. Hier handelt es sich um vereinfachende Darstellungen, das heißt Varianten und Kombinationseffekte
wurden nicht berücksichtigt.
Grauer Star (Katarakt)
Beim Grauen Star (Katarakt) trübt sich vor allem in den späteren
 Lebensjahren die Linse, ein wichtiges Organ des „Augen-Objektivs“ .
Es entsteht der Eindruck eines verschwommenen bzw. verschleierten
Bildes, und die Sehkraft wird dadurch natürlich stark eingeschränkt. 
Makula-Degeneration (MD)
Eine der häufigsten Sehbehinderungen im fortgeschrittenen Lebens -
alter ist die Altersbedingte Makula-Degeneration (AMD), welche 
in zwei Formen auftreten kann: der trockenen und der feuchten
 Makula-Degeneration. Bei dieser Erkrankung werden die Nerven -
zellen im Bereich des schärfsten Sehens (der Makula) zerstört. 
Grüner Star (Glaukom)
Unter dem Begriff „Grüner Star“ (Glaukom) werden verschiedene
 Augenkrankheiten zusammengefasst, die mit einer Augeninnen-drukkerhöhung einhergehen. Üblicherweise liegt bei Erwachsenen der Augeninnendruck bei etwa 15 bis 20 mm/Hg. Ist dieser Wert stark erhöht, führt dies zu einer irreparablen Schädigung des Sehnervs, die
sich durch Gesichtsfeldausfälle bemerkbar macht. 
Diabetische Retinopathie
Mit dem starken Ansteigen der Wohlstandskrankheit Diabetes mellitus kommt es zwangsläufig auch vermehrt zu einer Schädigung der
Augen durch die diabetische Retinopathie. Bei dauernd erhöhten
Blutzuckerwerten lagern sich im Auge Fett- und Eiweißstoffe in den
empfindlichen Gefäßwänden ein, die dadurch brüchig werden und
platzen können. Dies macht sich für den Betroffenen durch Gesichtsfeldausfälle bemerkbar. 
Retinitis Pigmentosa (RP) 
Bei der Retinopathia Pigmentosa, die umgangssprachlich meist als
„Retinitis Pigmentosa“ bezeichnet wird, handelt es sich um eine
Gruppe erblich bedingter Netzhauterkrankungen. Erste Anzeichen
sind in jungen Jahren vor allem oft 
➜ Nachtblindheit, so genannter Sehverlust bereits in der Dämmerung
➜ Schwierigkeiten bei der Hell-Dunkel-Anpassung und umgekehrt 
➜ Blendempfindlichkeit 
Im fortgeschrittenen Stadium wird das Sehfeld, das beim gesunden
Auge etwa 120/180 Grad beträgt, oft auf einen kleinen Bereich von
nur wenigen Grad eingeschränkt, so dass man nur noch wie durch
 eine Röhre oder einen Tunnel sehen kann. Dies macht dann eine
 optische Orientierung praktisch unmöglich.

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19TAXIKURIER
And the winner is …
„Schachmatt! – wer – der Isarfunk!“
Gerhard Ausserbauer (Taxi 30) hat wieder zugeschlagen. Sein Text war nicht zu schlagen und er darf sich
auf ein Mittagessen im Restaurant Mark’s im Hotel
Mandarin Oriental im Wert von 100 Euro freuen. 
Herzlichen Glückwunsch!
Taxameter des Monats
Festsäle in München
Löwenbräukeller – 1.400 Festgäste, 1.665 m2.
Der Bierkeller ohne Parkplätze, aber mit verdammt viel
Platz innendrin. Zentrale Lage.
Augustinerkeller – 420 m
2, 600 Festgäste, das beste Bier,
jahrelang die ideale Lokation, die plötzlich nicht mehr
genug Fassungsvermögen bietet.
Pschorrkeller – unsere langjährige Heimat gibt’s leider
nimmer, wurde Opfer einer modernen Möchtegern-
Schikki-Micki-Neubayern-Gastronomie.
Hofbräukeller – max. 430 Personen, gute Konditionen,
aber leider viel zu klein und keine Parkplätze.
Paulanerkeller am Nockherberg – bis zu 2.500 Personen –
aber horrende Konditionen, Saalmieten und Umsatzgarantien, für Fiakers Geldbeutel nicht die richtige Wahl.
(TK)
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München-Pasing
Bilderwitz aus der April-Ausgabe:
Kürzlich erreichte uns eine Beschwerde eines Reisebus-
Zubringerdienstes. Es wurde ein überhöhter Fahrpreis moniert.
Von der Taxizentrale wurde ein Bustaxi vermittelt, das mehrere
Fahrgäste – beginnend in Berg am Starnberger See – abholen
und nach München in die Schwanseestraße bringen sollte.
Der Fahrer meldete einen vollkommen überhöhten Fahrpreis,
deshalb wurde der Unternehmer zur Klärung des Sachverhalts
angeschrieben.
Das Kuriose an dieser Angelegenheit waren dann die Stellungsnahmen des Fahrers, wie es zu diesem Fahrpreis kam:
Zum einen machte er für die längere Fahrtstrecke die Gemeinde
Starnberg verantwortlich, weil Berg überraschenderweise auf der
anderen Seite des Starnberger Sees zu finden war und nicht, wie
von Ihm vermutet, in unmittelbarer Nachbarschaft von Starnberg. Aber die noch größere „Blüte“ war die Erklärung der höheren Wartezeit. Hier argumentierte er damit, dass in dieser Nacht
die Uhr von Winter- auf Sommerzeit umgestellt wurde (+1 Stunde) und somit eine zusätzliche Wartezeit von 1 Stunde entstanden sei.
… was macht der Fahrer dann in der Nacht, wenn die Uhr wieder
zurückgestellt wird? Schenkt er dann dem Kunden 22,50 Euro?
Wäre konsequent! (NL)
Kurioses aus der Zentrale
Suche 1 Konzession für München. Mit oder ohne Auto. 
Telefon: 0160 / 95 67 29 17
Taxikonzession gesucht! Telefon: 0172 / 8 10 65 32
Kleinanzeigen
Witz des Monats
„Herr Doktor, darf ich jetzt wieder Wein und Schnaps trinken?“
„Aber hören Sie mal, das habe ich ihnen doch vor vier Wochen 
verboten.“ „Das schon. Ich dachte nur, die Wissenschaft hätte in
der Zwischenzeit Fortschritte gemacht.“
Illustration: Formenreich

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20 TAXIKURIER20 TAXIKURIER
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
Das andalusische Mirakel
Schnell. Intelligent, urkomisch – 
ein Pointenfeuerwerk für und mit Jochen Busse
Nur weil Hubertus Heppelmann den silbernen Hochzeitstag vergessen
hat, macht ihm seine Frau die Szene seines Lebens. Das reicht. Der
stocksteife Grantler fährt nach Spanien zu seinem Anwalt, um die
 Details der Scheidung durchzusprechen. Aber er kommt nur bis in das
kleine Dorf San Miguel, irgendwo im Niemandsland – Autopanne! Das
einzige freie Zimmer in einem winzigen Hotel ist auch noch doppelt
vermietet und so muss er es mit der jungen, quirligen Nelli aus Berlin
teilen.
Während draußen die Fiesta tobt, prallen drinnen der immer schlecht
gelaunte Pessimist und die aufgedrehte, lebensfrohe Studentin frontal
aufeinander. Da ereignet sich das titelgebende Mirakel – ein Wunder,
wie es der kleine Ort vor 100 Jahren schon einmal erlebt hat – und los
geht das rasante Wechselspiel, ein Wirbel von Emotionen, der dem
 Publikum Hören und Sehen vergehen lässt vor Lachen und Staunen,
vor Fassungslosigkeit und Begeisterung über ein Ensemble in Bestform, an dessen Spitze Jochen Busse förmlich über sich hinauswächst.
Laufzeit: Vom 9. Mai bis 6. Juli 2007, jeweils 20.00 Uhr in der Komödie
im Bayerischen Hof.
Taxiprämien, eine Sonderaktion und der Touran Cross als Taxi
Ab dem 01.04.2007 unterstützt VW das Taxi- und Mietwagen geschäft
mit interessanten Fördermaßnahmen: 
➜ Taxiprämie: bei Bestellung eines Touran oder Passat mit Taxi-/
Mietwagenpaket erhält der Kunde eine Taxiprämie von 750 Euro
(zzgl. Ust.)
➜ Sonderaktionsprämie: Taxiunternehmer, die jetzt von einem Taxi-
Fremdfabrikat auf einen Touran oder Passat mit Taxi-/Mietwagenpaket umsteigen, erhalten eine Sonderprämie von 1.500 Euro 
(zzgl. Ust.). 
Eine Kombination der beiden obigen Maßnahmen ist nicht möglich! 
In Verbindung mit den aktuellen Taxikonditionen
➜ Taxi-/Mietwagennachlass von 20% 
➜ Inhaberregelung mit 15%
➜ kostenlose Selbstabholung in Emden bzw. in der Autostadt 
(nur Touran)
➜ Taximobilität
für VW Pkw-Modelle und weiteren Fördermaßnahmen (Sonderfinanzierungsaktion) ergeben sich interessante Angebote für das Taxi- und
Mietwagengewerbe. 
Ab sofort ist auch der Touran Cross mit Taxi-/ Mietwagenpaket bestellbar. Das auch schon bei Polo und Golf erfolgreiche Cross-Konzept
 vereint sportlich-robuste Offroad-Optik (mit mehr Bodenfreiheit) und
 attraktive Ausstattungsextras.
BZP AR.Nr. 20/07
TAXAT Sommerreifen für Mercedes-Benz Taxi- und Mietwagenfahrzeuge
Mittlerweile bietet DaimlerChrysler im fünften Jahr die speziell für
Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz entwickelten Taxi-Sommerreifen
„TAXAT“ an. 
Folgende Reifen sind bei den Mercedes-Benz Autohäusern exklusiv
 erhältlich:
TNR Q440 Dimension Hersteller Profil unverbindl. für 
VK inkl. Baureihe
MwSt. (e)
0111 1132 195/65 Continental TAXAT 60,00 202, 203, 
R 15 H 210, 124
0111 1133 205/65 Continental TAXAT 73,00 210, 124
R 15 H
0111 1028 215/55 Continental TAXAT 127,50 210
R 16 V
0111 1029 225/55 Continental TAXAT 132,00 211
R 16 V
Die Beliebtheit der TAXAT Reifen gründet sich auf ihre bereits bekannten und in der Branche hochgeschätzten Vorteile:
➜ Gleichmäßiger Abrieb durch spezielle Gummimischung (sehr hohe
Laufleistung)
➜ Rollwiderstandsenkendes Profil (Senkung der Treibstoffkosten)
➜ Niedrige Abrollgeräusche 
➜ Ausgezeichnete Federungseigenschaften (hoher Fahrkomfort)
Der TAXAT Reifen wird von der Continental AG im Auftrag von
 DaimlerChrysler als Premiumreifen extra für die preissensible sowie
 sicherheits- und laufleistungsorientierte Kundengruppe der Taxi- und
Mietwagenunternehmen hergestellt. 
BZP AR.Nr. 15/07
Glückwunsch!
Jürgen Ankenthaler und Helmut Miglanz, beide München, waren ganz
schnell und haben mit ihrer richtigen Antwort je zwei Karten für 
„Mary“ in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. Das Stück läuft
noch bis zum 5. Mai 2007.

Seite 21

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21TAXIKURIER 21TAXIKURIER
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Im Mai …
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren
1907: 25. Mai
Das 24-Stunden-Rennen bei Point Breeze (Philadelphia), 
eine Dauerprüfung für Automobile, beenden die Sieger nach 
1265 gefahrenen Kilometern und einer dabei erzielten
 Durchschnittsgeschwindigkeit von 53 km/h.
… vor 75 Jahren
1932: 23. Mai
Der Bergsteiger Toni Schmid aus München, der im August 1931
mit seinem Bruder Franz als erster die Matterhorn-Nordwand 
bezwungen hat, stirbt am 23. Mai den Bergtod. Er verunglückt 
am Großen Wiesbachhorn in den Hohen Tauern.
… vor 50 Jahren
1957: 12. Mai
Unfall bei dem italienischen Automobilrennen Mille Miglia 
fordert 12 Todesopfer.
1957: 13. Mai
Totale Mondfinsternis in Mitteleuropa.
… vor 25 Jahren
1982: 12. Mai
Papst Johannes Paul II. fliegt nach Portugal, wo ein Attentat auf
ihn verübt wird.
1982:29. Mai
Neuer Deutscher Fußballmeister wird der Hamburger SV.

Seite 22

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22 TAXIKURIER
Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens
 Straßen und Standplätzen unterwegs
und berichtet über seine Erfahrungen
und Erlebnisse. Die nächsten Monate
werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
erfüllt werden. Unser Aktionspartner,
die AUDI AG, prämiert jeden Monats-
 Sieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den
 „Besten“ des Jahres 2006 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema: 
Check der 
Telefonzentrale
Zum Gesamtimage der Münchner
 Taxizunft gehört auch die Qualität der
Telefonzentrale. So haben wir in diesem Monat nicht das fahrende Personal getestet, sondern unseren „Taxi-
Scout“ beauftragt, die Kollegen in der
Engelhardstraße mit komplizierten
Aufgabenstellungen zu konfrontieren
und dementsprechende „Sternchen“
zu vergeben. Die durchwegs professionellen und freundlichen Antworten
haben es unserem „Detektiv“ schwer
gemacht, einen Sieger zu küren. 
Frau Sladjana Stojanovic: ✷✷✷
29. März, 8.30 Uhr 
„Ich muss morgen früh zum Flughafen
und fahre aber nur mit einem
 Deutschen, der auch Kreditkarten
 akzeptiert“ . 
Es gibt zwar nur wenige Wünsche
auf die die Taxizentrale nicht eingeht, aber das geht hier entschieden
zu weit. Konsequent lehnt Frau Stojanovic die Diskriminierung von ausländischen Taxlern ab. Als ich mich
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
über Verständigungsprobleme mit
Ausländern beschwere, erläutert sie,
dass zum Beispiel in Deutschland
 geborene Türken die hiesige Sprache
genauso gut beherrschen wie ein
Germane. Da ich mich nicht abwimmeln lasse, verbindet sie mich mit
 ihrem Vorgesetzten. 
Frau Claudia Brenner: ✷✷✷
29. März, 20 Uhr
„Mein Auto geht nicht mehr. Ich stehe
auf der Autobahn zwischen München
und dem Flughafen. Können Sie mir
ganz schnell ein Taxi schicken?“
Auf die Frage nach dem „Wo“ stottere
ich verzweifelt die vage Beschreibung
„Ich sehe von weitem die Allianz-
Arena.“ Unbeirrt versucht Frau
 Brenner meine konkreten Koordinaten
zu ermitteln. „In welcher Richtung
fahren Sie? Haben Sie die Ausfahrt
Garching bzw. das Autobahnkreuz
Nord bereits passiert?“ Da ich angeblich keinen blassen Schimmer von
meine Lage habe, steht zum Schluss
nur eines fest: Ich stehe auf der A9 in
Richtung München.
Frau Helga Diop: ✷✷✷
29. März, 22.10 Uhr
„Wir stehen vor dem Nationaltheater.
Mein Vater sitzt im Rollstuhl, der Akku
ist leer und er kann nicht mehr fahren.
Beim Behindertendienst geht heute
keiner mehr an Telefon. Bitte helfen
Sie uns, haben Sie ein Taxi für einen
elektrischen Rollstuhl?“
Nachdem die freundliche Dame erstmal unseren genauen Standort ermittelt, erkundigt sie sich, ob der
Rollstuhl nicht zusammenklappbar ist
und wohl deshalb auch ein normales
Taxi geeignet sei. Nachdem ich dies
verneine, eruiert Frau Diop bereits
die Verfügbarkeit eines rollstuhlgerechten Taxis mit Rampe und beruhigt mich in meiner scheinbar ausweglosen Situation.

Seite 23

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23TAXIKURIER
Die Gewinnerin!
Barbara Schneider
erhält für ihre professionelle, 
freundliche Beratung ein Präsent 
von der AUDI AG.
Frau Barbara Schneider: ✷✷✷✷
2. April, 14.10 Uhr
„Ich muss Morgen Nachmittag zuerst
meinen Freund in Puchheim abholen
und dann weiter zum Flughafen. Ich
wohne in der Hugo-Troendle-Straße 
in Moosach. Wieviel wird die Fahrt
denn kosten?“
Frau Schneider gibt die Eckdaten
meiner geplanten Route ein und benötigt zusätzlich eine präzise Straßenangabe für Puchheim. Die Tarife
und den Berufsverkehr berücksichtigend, ergeben sich gute 100 Euro 
als Taxigebühr! Meiner Bitte, zwei
getrennte Fahrstrecken, sowohl ab
Puchheim als auch ab Moosach zum
Airport zu kalkulieren, kommt sie
 bereitwillig nach und rät wegen
Mehrkosten davon ab. 
Frau Monika Weber: ✷✷✷
3. April, 21 Uhr
„Ich befinde mich im Krankenhaus
Dritter Orden und werde morgen
 entlassen. Für die Fahrtkosten nach
Augsburg haben ich einen Schein 
von der Krankenkasse …“ 
Folgerichtig fragt Frau Weber erst
den Zeitpunkt und dann meinen
 Namen ab. Des Weiteren möchte sie
wissen, ob ich an der Hauptpforte
oder an einem anderen Eingang auf
das Taxi warten werde. Nachdem 
ich ihr die Stations- und Zimmernummer nenne, geht sie davon aus,
dass ich gehbehindert bin und vom
Fahrer direkt vom Krankenbett
 abgeholt werden möchte.
So mancher Kollege mißbraucht die Toiletten der Hotellerie für ausführliche Körperpflege. 
In Ermangelung der eigenen Waschmaschine sind auch schon Taxler ertappt worden, die ihre 
Wäsche in Luxushäusern erledigt haben. Taxizeichner Manfred Kraus hat diesen dreisten Umstand
humorvoll umgesetzt. Wenn auch Ihnen dazu etwas einfällt und Ihr passender Text prämiert wird,
gewinnen Sie obigen Preis. Schicken Sie uns diesen per Post, Fax oder E-Mail (Adresse siehe 
Impressum) bis spätestens 9. Mai 2007. Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Gewinnspiel
2 x 2 Karten für „Das andalusische 
Mirakel“ in der Komödie im Bayerischen
Hof am 14. Mai zu gewinnen.
Dreigroschenkeller
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Kulturspelunke
zum futtern,
feiern
und fabulieren
Lilienstrasse 2, 81669 München
Eingang Zeppelinstrasse 
An der Ludwigsbrücke
Tel.: 089/48 90 290
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-1
00
Fr + Sa von 17
00
-2
00
So + Feiertags
von 17
00
-23
00

Seite 24

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Messe München
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12.-15. Juni 2007
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer/Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die
 Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor 
Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag 
von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
 können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden
lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock
 (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-
Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-
 MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, 
dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitglieds -
unternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.

Seite 25

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25TAXIKURIER
Dauerbrenner
time:matters - Aufträge
Bei diesen Aufträgen handelt es sich um Besorgungsaufträge,
die im Auftrag von time:matters auszuführen sind.
Die Besonderheit hierbei ist, dass für diese Aufträge innerhalb
des Mittleren Rings 18,50 Euro und ausserhalb des Mittleren
Rings (aber noch innerhalb der Stadtgrenze München)
28,50 Euro vom Auftraggeber bezahlt werden. 
Ist das Fahrziel / Abholung ausserhalb Münchens, so gilt: 
1,25 Euro pro (Last-)Kilometer ab/zum Hauptbahnhof für die
gesamte Strecke (neu ab April 2007!).
Die Aufträge werden generell über die Taxi-München eG abgerechnet, weswegen nach Fahrtende auch immer der Fahrpreis, der Name des Abgebenden und Annehmenden, sowie
die Zustellzeit zu melden sind. Die meisten dieser Aufträge
führen vom Hauptbahnhof zum Kunden oder umgekehrt. 
In seltenen Fällen kann es auch davon abweichende Fahrtrouten geben.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass bei diesen Aufträgen – im Gegensatz zu anderen fahrpreispflichtigen Aufträgen
– der Fahrpreis nicht einfach von der Taxi-München eG an
das entsprechende Taxiunternehmen überwiesen werden
kann, weil hierfür ein zusätzlicher Beleg notwendig ist.
Diesen Beleg (Kopie des IC-Kurier-Auftragsscheins) bekommt
man entweder am Expressgutschalter des Hauptbahnhofs oder
(in den aufgeführten Ausnahmefällen) vom Kunden selbst.
Erst wenn dieser Beleg in der Buchhaltung der Taxi-München
eG eingereicht wurde, kann der Fahrpreis überwiesen werden.
(NL)
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Nur einer von zwei Milliarden Menschen wird 116 Jahre
oder älter.
➜ Der Mensch schläft in seinem Leben durchschnittlich
220.000 Stunden (etwas mehr als 25 Jahre).
➜ Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Papageis
 beträgt 120 Jahre.
➜ „Q“ ist der einzige Buchstabe, der in keinem der Namen der
amerikanischen Bundesstaaten auftaucht.
➜ Perlen lösen sich in Essig auf.
Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
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in der Engelhardstr. 6 im 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG 
auf. Anzeigenschluss ist der 9. Mai 2007!
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Seite 26

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26 TAXIKURIER
Frühjahr … 
Aufbruch für Mensch und Maschine
Als der Autor den Auftrag erhielt, diesen Artikel zu schreiben, begann er zuerst eine längere Diskussion mit sich selbst:
Nach dem letzten „Winter-Artikel“ fiel der Winter nahezu komplett aus. Sollten wir wirklich riskieren, dass nach einem
„Frühlings-Artikel“ das Frühjahr ausbleiben könnte? Wir haben uns dann doch enschieden, dem Aberglauben keinen 
Raum zu geben. Hier also unser Thema:
Technisch gesehen, ist dieses Thema
längst nicht so anspruchsvoll wie der
„Winter“ . In unseren Breiten stellen
extreme Hitzeperioden eher die Ausnahme dar; auch sind sie nicht vor
Juni oder Juli zu erwarten. So haben
wir genügend Zeit, unser Taxi darauf
vorzubereiten.
Vorbereitungen
Unsere Frühjahrsaktion beginnen wir
damit, dass wir unser Taxi gründlich
„entrümpeln“ . Die Winterausrüstung
wird bis auf Weiteres eingelagert, die
Zeitungen unter den Fußmatten haben ausgedient, die Steinplatten und
Sandsäcke (bei den Heckschleudern)
werden nicht mehr benötigt.
Die ersten Frühsommertage nutzen
wir, um die kleineren und größeren
Winterschäden zu beheben. Jetzt ist
Gelegenheit, das Taxi gründlich zu
reinigen und mit viel Wasser die
Salzränder aus den Bodenteppichen
herauszuwaschen. Anschließend lassen wir an einem warmen sonnigen
Tag das Taxi ohne Gummimatten
und, je nach Möglichkeit, mit offenen
Türen oder zumindest mit spaltweise
geöffneten Fenstern in der Sonne stehen. So können die Teppichverkleidungen richtig trocknen. Gründliches
Lüften verbessert die Athmosphäre
im Taxi auf jeden Fall nachhaltiger
als ein „Wunderbaum“ .
Die Reifen
Am deutlichsten wird der Jahreszeitenwechsel, wenn wir unsere Winterbereifung gegen die Sommerversion
tauschen. Spätestens Ende April,
wenn erfahrungsgemäß die Schneesaison sich endgültig verabschiedet
hat, ist dieser Reifentausch fällig. Bei
Profilstärken über 4 mm lohnt sich
die Einlagerung bis zum nächsten
Winter. Reifen mit weniger Profil
können wir ohne Bedenken noch ein
wenig herunterhobeln. Bezüglich der
Verkehrssicherheit gibt es keine Bedenken; lediglich die reifenbedingten
Geschwindigkeitsgrenzen gelten natürlich auch im Sommer. Aufgrund
der weichen Gummimischung ist bei
Temperaturen über 10 Grad Celsius
der Abrieb sehr hoch; also ist das
endgültige Ende des Profils absehbar.
Vielleicht hat man dann sogar Glück
wie jener Kollege am Flughafen (da-
Titelthema
Illustrationen: Manfred Kraus

Seite 27

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27TAXIKURIER
mals noch in Riem), der Anfang Juni
mit seinen 2-mm-Restprofil-Winter -
schlappen eine Fahrt für „ein Taxi
mit Winterreifen“ nach Tirol ergatterte; ein besorgter amerikanischer
Fahrgast hatte nicht glauben wollen,
dass auch im Gebirge der Sommer
bereits angebrochen sei.
Der Taxi-Frühjahrs-Check
Moderne CDI-, TDI- und Common-
Rail-Motoren werden normalerweise
mit Ganzjahresöl gefahren, für aktuelle Mercedes-, BMW- und VW/
Audi-Motoren ist nichts anderes
 zulässig. Aber auch bei älteren Modellen kommen kaum noch Winter-
Einbereichsöle zum Einsatz. Bei
Mehrbereichsölen kann eine Umstellung der Ölviskosität routinemäßig
zum nächsten Ölwechsel erfolgen. 
Eine Umstellung der Kühlflüssigkeit
im Motor ist weder nötig noch sinnvoll. Der Frostschutz verhindert auch
Korrosion im Kühlsystem; ein Betrieb
mit Wasser ohne Frostschutz würde
nach kurzer Zeit zu Problemen führen.
Zum Thema „technischer Frühjahrs-
Check“ gibt Helmut Glas von der
 Taxi-Werkstatt in der Engelhard -
straße folgende Empfehlungen:
➜ Auf alle Fälle sinnvoll ist eine
Unterbodenwäsche, um das Salz
 herauszuwaschen. Als Minimalprogramm kann die Unterwäsche
in einer Waschanlage gelten,
empfehlenswert ist eine gründliche Reinigung mit dem Dampfstrahler auf der Hebebühne. So
werden auch versteckte Ecken
 erreicht. Sozusagen nebenbei lassen wir den Motorraum säubern.
Auch hier hat sich in verschiedenen Winkeln Salz und Dreck festgesetzt, wodurch die Korrosion
begünstigt würde. Als Nebeneffekt
ersparen wir uns bei Ölkontrolle,
Lampenwechsel und sonstigen
Arbeiten unter der Motorhaube
die üblichen Ölfinger.
➜ Anschließend lassen wir gleich
die beweglichen Teile an der
Unterseite und im Motorraum des
Fahrzeuges auf Gängigkeit und
Spiel prüfen (Bremsen, Lenkgestänge, Achsgelenke, Keilriemen).
➜ Beim nächsten Service achten wir
darauf, dass sämtliche Tür- und
Haubenscharniere und -schlösser
abgeschmiert bzw. gründlich
 eingefettet werden. Den Schließzylindern gönnen wir jeweils eine
Extraportion Sprüh- bzw. Kriechöl
(Caramba, MOS oder ähnliches).
➜ Auch die Klimaanlage sollte jetzt
geprüft und gewartet werden.
➜ Da im Winter vermutlich dauernd
das Innenraumgebläse eingeschaltet war, ist ein Austausch des
Innenraum-Luftfilters zu empfehlen. Die von außen zugänglichen
Lüftungswege (Lüftungsgitter) im
Ansaugbereich und im Innenraum
reinigen wir dabei gleich mit.
➜ Wenn sich zuverlässig der letzte
Frost verabschiedet hat, ist es
Zeit, die Scheibenwischergummis
auszutauschen. Da wir sie vermutlich das eine oder andere Mal
über die vereiste Scheibe bewegt
haben, sind die Mikrokanten
schartig. Entsprechende Schlieren
beim Wischvorgang behindern
den Durchblick und gefährden die
Verkehrssicherheit.
➜ Wenn diese technischen Maßnahmen alle durchgeführt sind, können wir noch ein Übriges für den
Werterhalt und die Optik unseres
Taxis tun und den Lack polieren
bzw. die Folie aufbereiten. Dabei
können wir auch gleich kleinere
Steinschläge und sonstige Macken
austupfen bzw. überkleben.
➜ Für guten Funkkontakt kontrollieren wir den Antennenfuß auf
 Korrosion. Das kann auch
zwischendurch nicht schaden. 
Auf alle Fälle sollten wir nach

Seite 28

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28 TAXIKURIER
 jeder Wäsche den Antennenfuß
austrocknen und ihm vor dem
Aufsetzen der Antenne einen
Tropfen Kontaktöl (Caramba, MOS
oder ähnliches) gönnen.
Hier nochmals ein typischer „Frühjahrsservice“, orientiert an der Serviceliste von Mercedes-Benz (wird so
ähnlich auch für andere Fabrikate
zutreffen):
1. Sichtprüfung Bremsanlage (Scheiben, Leitungen, Flüssigkeitsverlust).
2. Prüfung Räder und Reifen auf Beschädigungen, Luftdruck prüfen.
3. Reifenprofiltiefe messen
4. Bremsentest auf Prüfstand
5. Funktionsprüfung Scheibenwischer und Waschanlage
6. Fahrzeugunterseite und Motorraum: Sichtprüfung der Aggregate
auf Undichtigkeiten, korrekte Leitungsverlegung und Scheuerstellen
7. Prüfung von Flüssigkeitsständen:
– Motoröl, evtl. Getriebe- bzw.
Automatiköl
– Kühlsystem
– Niveauregulierung
– Servolenkung
– Bremsflüssigkeit
– Scheibenwaschanlage
– Windschutzscheibe und Scheinwerfer auf Beschädigung prüfen
– Wischergummis prüfen/ersetzen
– Funktionsprüfung Beleuchtung
Persönliche „Frühjahrskur“
Nachdem unser Taxi nun wieder in
Topform ist, wagen wir einen Blick in
den Spiegel (und auf die Waage).
Nicht jeder von uns wird mit dem Ergebnis dieser Kontrollblicke zufrieden
sein. Die Winterzeit (in Verbindung
mit der für unseren Beruf typischen
Bewegungsarmut) hat unserem Körper vermutlich im wahrsten Sine des
Wortes „zugesetzt“ . Bei zunehmend
angenehmen Außentemperaturen
kann körperliche Betätigung an der
frischen Luft auf keinen Fall schaden.
Die Gesundheits- und Körperbewussten unter uns werden vielleicht auch
den Besuch eines Fitnessstudios erwägen. Auf jeden Fall sollten wir
jetzt öfter einmal den „inneren
Schweinehund“ überwinden und unserem Körper zeigen, dass das Sitzen
in einem Kraftfahrzeug nicht die einzig mögliche Körperhaltung ist.
Die Kleidung
Glücklicherweise beginnt jetzt die
Jahreszeit, in der wir nicht mehr bei
jedem Aussteigen die Jacke aus dem
Kofferraum holen müssen. In nicht
allzuferner Zukunft wird sich die Problemlage so darstellen, dass ein Kleidungsstück gar nicht dünn genug
sein kann, um nicht sofort durchgeschwitzt zu werden. Auch in dieser
Jahreszeit sollten wir uns bewusst
sein, dass einige wesentliche Unterschiede zwischen dem „mobilen“ und
dem „horizontalen“ Gewerbe bestehen. Zum Beispiel bemisst sich die
Qualität unserer Dienstleistung nicht
nach der Größe der gezeigten blanken
Hautfläche. Unsere Kolleginnen werden sich schon zum Eigenschutz nicht
übermäßig freizügig präsentieren.
Aber auch bei den „Herren der Schöpfung“ interessieren sich vermutlich
die wenigsten Fahrgäste für das Ausmaß der Brustbehaarung. Und selbst
wenn uns der Lauf der Zeit bisher von
Zellulitis und Krampfadern verschont
haben sollte, ist das noch kein Grund,
unsere „Wadln“ zur Schau zu stellen.
Die meisten unserer Fahrgäste werden
sich wohler fühlen, wenn wir durch
unsere Kleidung klarmachen, dass sie
sich in unserem Taxi und nicht in unserem Schlafzimmer befinden. (KGF)
Quellen
„gegoogelt“ zum Thema „Motoröl Viskosität“:
http://www.adac.de/Auto_Motorrad/
Reparatur_Pflege/motoroel/default.aspû#È#
http://de.wikipedia.org/wiki/Schmier%C3%B6l
http://home.datacomm.ch/mad-/
motoroel.htmXq

Seite 29

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Fahrgast-Talk
Taxi statt eigenes Auto!
Für das Geld, was Dich dein eigenes Auto jedes
Jahr kostet, kannst Du sehr oft mit dem Taxi
fahren. Dachte sich Margarete C. Mayer und
schaffte vor fünf Jahren ihren Pkw ab. Seither
ist sie Stammkunde. Jeder, der öfter am Petuel
oder am Partnach steht, kennt sie. Ob auf der
täglichen Strecke vom Petuelstand zum Büro
am Partnachplatz und abends zurück oder auf
ihren sonstigen Stammstrecken zu ihrem Sohn
in die Aachener Str. bzw. zum Viktualienmarkt, Margarete C. Mayer hat in den letzten
Jahren auf vielen tausend Taxifahrten ihre Erfahrungen gemacht, die sie, wie sie selbst sagt,
zum „Profi-Fahrgast“ gemacht haben. Profi-
Fahrgast deshalb, weil es keine Situation mehr
gibt, die für Margarete C. Mayer zur Überraschung werden könnte. Für den Profi beginnt
die Taxifahrt bereits mit der Bestellung. Obwohl sie nur mit Handy telefoniert, hat sie alle
für sie wichtigen Standplätze gespeichert und
ruft immer zuerst am Standplatz an. (Allein
dafür gebührt ihr die Rose des Monats, Anm.
d. Red.) Was die nette Dame, die übrigens selbständig für ein Callcenter arbeitet, in vielen
Fällen kritisieren musste, ist das Verhalten des
Fahrpersonals, wenn Sie als Zieladresse angibt
„Schleißheimer Höhe Lerchenauer“ oder „Ungerer/Ecke Dietlinden“ . Manche empfinden
 diese Angaben als nicht ausreichend (weil es
für die Eingabe ins Navi zuwenig ist), andere
fahren genau an diese Ecke und wollen dann
keinen Meter mehr weiter fahren, weil sie ja
schon am Ziel wären. Dabei meint es Frau
Mayer mit diesen Angaben nur gut mit dem
Fahrer, denn ihre Erlebnisse waren auch solcher Art, dass beim Fahrziel Schleißheimerstr.
260 der Fahrer bereits ab Höhe Theresienstraße
jede Hausnummer mit der Taschenlampe
 suchte, bis man endlich auf 260 ankam. Als
besonders schlimm empfindet Margarete C.
Mayer das Verhalten einiger weniger am Taxistand, die sofort „toter Mann“ spielen, einen
gesunden Schlaf vortäuschen und von innen
als erster am Stand alles verriegeln, wenn sich
von irgendeiner Seite ein älteres Fräulein nähert und die potentielle Gefahr einer Kurzfahrt
mitbringt. Dafür sind die Kollegen dahinter,
die sie bereits kennen, umso freundlicher und
nehmen den 20-Euro-Stich gerne mit. Es gibt
jedoch noch einen weiteren Grund, weshalb sie
nicht immer das erste Taxi am Stand auswählt:
Margarete C. Mayer verweigert grundsätzlich,
in Bustaxen einzusteigen. Zum einen ist es ihr
unangenehm, zum Einsteigen hochklettern zu
müssen, zum anderen will sie nicht jedes Mal
dabei mit ihrem Mantel den Einstieg am Taxi
polieren. Da wartet sie lieber bis ein Pkw an
der Reihe ist. Oder hält sich einfach einen auf.
Natürlich ging auch das klassische Thema
„20 Euro – pauschal ohne Uhr?“ nicht an ihr
vorbei. Gerade hier legt Margarete C. Mayer
größten Wert auf korrektes Verhalten. Mehrmals schon hat sie Fahrer darauf angesprochen, weshalb die Uhr nicht läuft. Ein besonders dreister Fall ereignete sich mit einem
Kollegen, der seinen Taxameter am Fahrzeughimmel über dem Rückspiegel montiert hatte
und der Fahrpreis für Frau Mayer nur nach
Mit dieser Rubrik will der TAXIKURIER auch einmal unsere wichtigsten Partner zu Wort kommen
 lassen – unsere Fahrgäste. Was haben sie für Ansprüche an das Taxi und seine Fahrer? Was nervt?
Was ist positiv? Was sollte uns zu denken geben? Die Auswahl der Fahrgäste erfolgt nicht nach
 empirischen Vorgaben, ist rein zufällig und hat nur eine Voraussetzung: Es handelt sich um Fahr -
gäste mit großer Taxierfahrung. Heute Frau Margarete C. Mayer.
29TAXIKURIER
 einigen gymnastischen Übungen einsehbar
wurde. Als sie dieses Manko ansprach, bekam
sie als sachliche Antwort „ja mei, des wurde
halt so montiert“ . 
Im Großen und Ganzen jedoch ist sie mit den
Münchner Taxis sehr zufrieden und möchte
sich an dieser Stelle bei allen Fahrern für die
vielen netten und angenehmen Taxifahrten
 bedanken. Ganz besonderer Dank aber an den
Petuel-Hausmeister, der sie schon so oft gefahren hat und bei dem sie einmal zufällig am
Mathäser-Kino zusammen mit ihrem Sohn spät
nachts ins Taxi einstieg und er sie mit den
Worten begrüßte: „Ja Grüß Gott Frau Mayer,
mit wem sind Sie denn heute unterwegs …“ (TK)
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Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

Seite 30

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Recht um’s Taxi
Geschwindigkeitsüberschreitung
Laster. Hier aus rechtlicher Sicht: Was
passiert, wenn wir die zulässige
Höchstgeschwindigkeit überschreiten?
a) Höchstgeschwindigkeit. 
Was heißt das eigentlich? 50/80 km/h,
diese Grenze, je nachdem, ob innerhalb oder außerhalb von Ortschaften,
kennt jeder. Aber viele wissen nicht,
oder haben vergessen, dass diese
Grenze a) auch unter günstigsten Umständen – z.B. nachts, wenn wir weit
und breit kein anderes Fahrzeug sehen
– nicht überschrittenwerden darf, sehr
wohl aber b) unterschritten werden
muss, wenn dies notwendig ist, um
das Fahrzeug zu beherrschen, etwa bei
Nebel, Schneefall oder Regen, oder um
Kinder oder ältere Menschen nicht zu
gefährden, oder weil die Straßenführung dies erfordert, etwa enge Kurve,
oder aus persönlichen Gründen, etwa
weil einem plötzlich schwindelig ist.
Nach dem Gesetz (§ 3 StVO) gilt das
sog. Sichtfahrgebot: Fahre nur so
Viele sind geradezu besessen davon.
Selbst die weniger Leidenschaftlichen
unter uns erfasst ein wohliger thrill,
wenn es losgeht. Einige mutieren gar
zum Kleinkind und stöhnen selig ein
Wummwumm. Doch wir dürfen nicht,
und zwar aus guten Gründen. Warum? Es geht erwiesenermaßen um
die Ursache Nr. 1 von Unfällen: die
Raserei. Sprechen wir also über unser
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt Rechtsauskunft über taxirelevante
 Themen. Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt Dieter Stephan, der auch
Taxiunternehmer ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrsordnungs widrigkeiten
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 Überführung sowie Taxipaket
Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 10,8 (innerorts), 
6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). 
CO
2 Emissionen: 215 g/km. Die Angaben wurden
ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren
Vertragspartner:

Seite 31

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solch grober Verkehrsverstoß gilt?
Faustformel: das Doppelte der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Aber
auch wenn sie darunter liegt, können
besondere Umstände eine Straftat begründen, zB. Wettrennen zwischen
schnell, dass du innerhalb der übersehbaren Strecke halten kannst.
b) Geldbuße, Punkte, Fahrverbot. 
Die wichtigsten Regelsätze für PKWs
(Taxi) sind:
31TAXIKURIER
Überschrei- innerhalb Ortschaft außerhalb Ortschaft
tung in km/h e Punkte Fahrverbot e Punkte Fahrverbot
in Monat in Monat
bis 10 15 – – 10 – –
11–20 25 – – 20 – –
16–20 35 – – 30 – –
21–25 50 1 bis 3 – 40 1 bis 3 –
26–30 60 3 50 3 –
31–40 100 3 1 75 3 –
41–50 125 4 1 100 3 1
51–60 175 4 2 150 4 1
61–70 300 4 3 275 4 2
über 70 425 4 3 375 4 3
Ein Fahrverbot kann auch dann verhängt werden, wenn der Fahrer
schon einmal mindestens 26 km/h zu
schnell gefahren ist und innerhalb
 eines Jahres danach (genauer nach
Rechtskraft der Ahndung) das gleiche
noch einmal passiert oder wenn
sonstwie schon mehrmals zu schnell
gefahren wurde. Nur wenige Richter
lassen sich von dem Hinweis beeindrucken, die geringe Geschwindigkeitsüberschreitung habe nicht die
Unfallgefahr erhöht und habe, weil
nicht in einem Wohngebiet liegend,
auch nicht die Bevölkerung übermäßig mit Lärm und Abgasen belästigt.
c) Straftat. 
Eine Geschwindigkeitsüberschreitung
kann sogar eine echte Straftat sein
und dann mit Geldstrafe oder Haft
bis zu 5 Jahren geahndet werden.
Voraussetzung 1. andere Menschen
oder Sachen von beträchtlichem Wert
wurden gefährdet, 2. der Verkehrsverstoß war besonders rücksichtlos.
Wie groß muss die Geschwindigkeitsüberschreitung sein, damit sie als ein
zwei PKWs oder jemand schneidet
 einen anderen PKW.
d) Allein- und Mithaftung. 
Fuhren wir zu schnell, haften wir
selbst dann für einen Teil des Schadens des Unfallgegners, wenn wir
Vorfahrt hatten, etwa von rechts kamen. Es sei denn, wir beweisen (aber
das werden wir ganz selten können),
dass der Unfall auch bei Einhaltung
der zulässigen Geschwindigkeit
unvermeidbar gewesen wäre. Eine
 erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung kann sogar zu einer Alleinhaftung führen. Denn der Wartepflichtige darf darauf vertrauen, dass
wir als Vorfahrtsberechtigte uns aus
nicht einsehbarer Position nicht mit
wesentlich erhöhter Geschwindigkeit
nähern. Wenn sich der andere z.B.
von links kommend ganz langsam in
eine bevorrechtigte Querstraße einer
30-km/h-Zone Schwabings vortastet,
haftet er nicht (auch nicht zu 25 %)
für den Schaden unseres Fahrzeugs,
das mit 80 km/h durch die bevorrechtigte Straße brettert und plötzlich, als wir die Nasenspitze des anderen sahen, nach links gezogen wird
und in einen Laden landet. 
Wenn wir auf der Autobahn schneller
als 130 km/h (Autobahnrichtgeschwindigkeit) fahren, ist eine Mithaftung von mindestens 25 % zwar
nicht zwangsläufig, aber der Regelfall. Die Gerichte sagen, die Autobahnrichtgeschwindigkeit gründe auf
der wissenschaftlich bewiesenen Erkenntnis, dass bei Einhaltung dieser
Geschwindigkeitsgrenze die meisten
Unfälle hätten vermieden werden
können. Aber selbst bei Einhaltung
dieser Grenze kann eine Mithaftung
in Frage kommen, z.B., wenn wir
nachts auf ein unbeleuchtetes Hindernis, etwa ein abgestelltes Fahrzeug, fahren, denn 130 km/h ist immer noch zu schnell, um auch solche
Gefahren zu vermeiden. Grundsätzlich gilt auf Autobahnen: Der Anhalteweg muss im Sichtbereich liegen.
e) Schwierigkeiten mit der 
eigenen Versicherung. 
Wenn wir durch unser Rasen einen
Unfall verursacht haben, kann es
passieren, dass sich unsere Versicherung, die den Schaden beim Unfallgegner bezahlt hat, das Geld bei uns
zurückholt. Denn das Gesetz sagt,
dass eine Versicherung von der Leistung frei wird, wenn der Versicherte
(das sind in diesem Fall wir) den
Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat. Faustformel
für eine grobe Fahrlässigkeit: 50 %
schneller als die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Das kann bedeuten,
dass uns selbst bei einer relativ geringen Geschwindigkeit von z.B.
70 km/h auf der Landstraße unsere
Versicherung im Stich lässt, wenn sie
nachweisen kann, dass Nebel mit einer Sichtweite von nur 20 Metern geherrscht oder die Gefahr von Aquaplaning ab 30 km/h vorgelegen hat.

Seite 32

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Relativ „szenig“ ist es auf beiden Seiten des
Bahngleises: das alte Haidhausen oder „Franzosenviertel“ (wegen der Straßennamen) wurde
schon vor rund zwanzig Jahren – zum Teil als
Ersatz für das etwas ausgelutschte Schwabing
– zur Weggeh-Meile, weshalb man dort seither
kaum mehr alte Geschäfte oder Wirtshäuser
findet. Der „Alte Keller“ (Kirchen 64d, Eingang
Elsässer) oder der „Blaue Engel“ in der Wolfgangstr. 19 waren z.B. Relikte aus einer alten
Zeit, die zwischen neuen Cocktailbars und Profi-Sanierern keinen Platz mehr hatten. Auch
die „Vielharmonie“, ein Livemusik-Schuppen
am Preysingplatz, hatte – wie viele ähnliche
Etablissements in der Stadt – Ende der 80er
Jahre keine Überlebenschance mehr. Zuletzt
hat es die „Unterfahrt“ (Kirchen 96) erwischt,
die aber dafür im Rückgebäude des „Unionsbräu“ eine neue Bleibe gefunden hat. Doch, bei
aller Wehmut über die „gute alte Zeit“ (war 
sie immer so gut?): Haidhausen ist in großen
Teilen ein wunderschönes Stück München 
mit Leben auf der Straße, herrlichen Häusern,
viel Kleingewerbe – und dazu noch ein echtes
Wohnviertel mit oftmals hochwertiger Bausubstanz. 
Östlich des Bahngleises begann ab 1995 der
„Kunstpark Ost“ (KPO), der zwischenzeitlich
durch die „Kulturfabrik“ (Grafinger 6) und das
„Optimol-Gelände“ (Frieden 10) ersetzt wurde.
Während vorher wohl kaum ein Fiaker die Grafinger- oder Friedenstraße kannte, rollte dort
ab '95 rund zehn Jahre lang der Rubel, bis es
zuletzt doch ein wenig ruhiger wurde. Der
Trend geht von den Hallen in präsumtiven
 Abrissgebieten derzeit wieder zurück in die
„Clubs“ (früher sagte man schlicht „Disco“) der
Innenstadt. Schlägertrupps und Dealer fielen in
den ersten Jahren des KPO (bei 50.000 oder
60.000 Besuchern an einem Samstagabend)
kaum auf; heute ist dies anders. Der ’mal geplante „KPN“ in Fröttmaning wird nie kommen.
Brotzeitstandl
Im Ostbahnhof selbst, nur wenige Schritte vom
Standplatztelefon, gibt es eine ganze Reihe
von Imbissmöglichkeiten, die z.T. in dieser Rubrik schon früher besprochen wurden. 
In der rechten Seite der „Optimol“-Einfahrt
findet man einen vegetarischen Imbiss namens
„maoz“, der auch tagsüber schon geöffnet hat.
Der klassische „Wohnwagen-Imbiss“ mit Döner
etc. steht in der Friedenstraße schräg gegen -
über der Einmündung Grafinger Straße. Wer
auf sehr schönes Ambiente Wert legt, möge
mal bei „Feinkost Longolino“ (Wörthstr. 16/
Frieden, Ostbahnhof - Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste
Essen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
32 TAXIKURIER
Ecke Metz) vorbei schauen: Panini ab 2,80 und
Pizze ab 4 Euro, Antipasti, Käse, Wein, italienische Salami und ebensolcher Schinken laden
zum Verweilen oder Mitnehmen ein. Täglich
9.00 bis 19.00 Uhr, samstags bis 14.00 Uhr.
Metzgerei
„Schnepf“, Berg-am-Laim-Straße 82a
Täglich ab 7.00 Uhr; Mo., Mi. und Sa. nur bis
Mittag. 
Der branchenübliche warme Imbiss (Lerberkäs,
Fleischpflanzerl usw.) war am frühen Nachmittag schon eingestellt, was wohl Gewähr dafür
bieten dürfte, am nächsten Tag nicht die unverkauften und wieder aufgewärmten Sachen
des Vortages serviert zu bekommen. Die – für
zuhause – mitgenommenen Weißwürste und
Wiener waren von bester Qualität; der junge
Inhaber führt einen sehr sauberen und gepflegten Laden und bemüht sich um seine
Kunden („Senf hamm's?“).
Bäckerei/Stehcafé 
„Chocolatte“, Wörthstr. 1 (Ecke Preysing)
Ein winziger, hübscher Laden mit Waren aus
eigener Herstellung: selbst gemachte Obstkuchen, Tramezzini (2,95), Butterbrezen (1,-) oder
das Haferl Kaffee (1,50) sollen exemplarisch
 genannt werden. Bei schönem Wetter darüber
hinaus ein herrlicher Platz, um Schulkindern,
Rentnern, Hausfrauen und „ganz wichtigen“
Anzugträgern beim Herumwuseln zuzuschauen.
Wirtshaus
Haidhauser Augustiner, Wörthstraße 34
Kein Ruhetag, warme Küche von 
10.00–24.00 Uhr
Der erste „Landeversuch“ an einem Donnerstag
gegen 20.00 Uhr scheiterte daran, dass der Tester mit dem Auto unterwegs war (Parkplätze:
chancenlos) und zudem das Lokal so besucht
war, dass auch ein Einzelner keinen Steh- oder
gar Sitzplatz mehr gefunden hätte. Ein paar
Tage später (unter der Woche, mittags, mit dem
Motorrad) war die Lage günstiger. Ein holzvertäfeltes Lokal in „L“-Form, mit echter Patina
und rohen Holztischen bietet eine schier unübersichtliche Zahl an Gerichten, welche der
deutschen/bayerischen, aber auch italienischen, thailändischen und „Tex-Mex“-Küche
entstammen. Die Preise sind durchwegs „zivil“ .
Am besagten Mittag waren Lokal und Freischankfläche (noch) mäßig besucht; die Bierfahrer (LKW in zweiter Reihe, Warnblinker)
machten im Wirtshaus gemütlich Brotzeit; eine
ältere Dame mit Miss-Marple-Hut, Studenten,
Rentner und Geschäftsleute – und der Tester –
ließen die unaufgeregte Stimmung an diesem
schönen Frühlingstag auf sich einwirken. Das
Helle kostet 3 Euro, der „Stoff“ 3,20 Euro, die
0,75-l-Flasche Adelholzener Mineralwasser
4,20 (umgerechnet auf 0,5 l: 2,80 Euro). Unter
der Woche wird zwischen 11.30 und 16.00 Uhr
der „Business Lunch“ (zu deutsch: Mittags -
menü) geboten, z.B. „Braumeisterschnitzel mit
Bratkartoffeln“ oder „Penne mit Rindfleischstreifen in grüner Pfefferrahmsauce“, jeweils
(wahlweise) mit Suppe, Salat oder Dessert zu je
6,90 Euro. Täglich von 10.00–16.00 Uhr kann
man frühstücken und dabei 3,90 bis 7,10 Euro
anlegen; für weitere Sonderwünsche bzw.
Extras sind Tür und Tor geöffnet. Ab 18.00 Uhr
kann man zudem zu günstigsten Preisen
 Cocktails ordern („XXL“-Größe zu 5,90). Der
Tester beschränkte sich auf einen ofenfrischen
„Schweinebraten in Dunkelbiersauce, Kartoffelknödel und Krautsalat“ (8,40) und war damit
sehr zufrieden. Der aufmerksame Kellner mit
„Rasta“-Frisur servierte eine Portion „für einen
Erwachsenen“, wie man so sagt, wobei auffiel,
dass das reichlich bemessene Fleisch sehr wenig Fettanteile hatte. Vielleicht war's Zufall,
vielleicht aber auch eine Konzession an die
„In-Viertel“-Ausgeher, die bei zuviel Fett
gleich vom Lokal aus ihre Diätassistentin anrufen und sich von ihr zum Therapeuten weiter
verbinden lassen. Aber im Ernst: war wirklich
sehr gut, reichlich, und dem Preis absolut angemessen. Trotz gewisser Vorbehalte angesichts der „Thai“- und „Tex-Mex“-Angebote in
der Speisekarte (kann eine Küche hier noch
den Überblick behalten?): der Schweinsbraten
war solides Handwerk!
Fazit: wer sich oder seinen Fahrgästen in
Haidhausen eine bunte Mischung aus bayerischer und sonstiger Küche (s.o.), gutem Bier
und Cocktails in einem überfüllten, hölzernen
Wirtshaus der alten Optik bieten will, möge
abends hier aufschlagen. Wer's ohne Hektik
und mit Gemütlichkeit haben will, ist tagsüber
jedenfalls nicht verkehrt. (MS)
In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie:
➜ Schirmer, Schragenhof, Romanplatz
➜ Sauerbruch, Waldfriedhof, Blumenau
➜ Feilitzsch, Arthur-Kutscher, Ainmiller, 
Reitschule
Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. 
Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: 
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33TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-
Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste
mit einem kleinen Geschenk.
Herr Amouzou, Nachtfahrer (Taxi 105)
Der Fahrer des Taxibus 105 meldete am 23.03.07 um
22.30 Uhr einen herrenlosen Koffer an der Bushaltestelle in der Brandenburger Straße 2. Nach Rücksprache mit der Funkstelle von Autobus Oberbayern stellte
sich heraus, dass der Koffer einem Fahrgast im Flughafenbus gehörte, der am Hauptbahnhof eine sehr knappe
Zugverbindung hatte. Spontan brachte der Kollege 105
den Koffer zum Hauptbahnhof, sodass der Fahrgast zusammen mit seinem Koffer noch seinen Zug erreichte. 
Der Kollege 105 führte diesen Service unentgeltlich
durch. Gerne überreichen wir diesem vorbildlichen
Kollegen die Rose des Monats.
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit -
genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Lenbach
Dass der Taxistandplatz am Lenbach in der Ottostraße
sehr oft zugeparkt ist, erleben die Nachtfahrer laufend.
Es ist unsere Schuld, wenn wir nicht sofort die Zentrale verständigen, denn die Polizei kommt sofort und
schleppt rigoros ab. Von 22.00 bis 6.00 Uhr ist dies
 unser Arbeitsplatz. Dies kann man auch der Lenbach-
Manpower, insbesondere dem Türsteher nicht anlasten.
Trotzdem betrachtet das Lenbach aber den Taxistandplatz als sein Eigentum. Wenn VIP-Fahrzeuge oder
Busse bei Veranstaltungen anrollen, weist man ihnen
großzügig unsere Plätze zu. So wurden schon per Absperr-Leinen unsere Taxiplätze reserviert und auf
Nachfrage beantwortet mit „dies sei mit der Zentrale
abgesprochen“, was natürlich nicht richtig war. Am
Samstag, 31.03.07, blockierte wieder ein Reisebus den
Taxistandplatz. Der Fahrer erklärte, dass ihm der Platz
von der Geschäftsführung zugewiesen worden sei. Für
dieses taxifeindliche Verhalten und zahlreiche ähnliche
Vorfälle verleihen wir die Zitrone des Monats. (PR)
Nur der Wimpel im Hintergrund stört diese Zeremonie 
TÜV SÜD – immer freundlich, schnell und kompetent!
Taxifahrer werden bei uns immer gut bedient - schnell, ohne
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sein Privatfahrzeug pro Tag für
15,86 DM der Versicherung als Leihfahrzeug zur Verfügung gestellt. Dazu meinte sein Rechtsanwalt, er solle
doch eine Autovermietung anmelden
und über diesen Umweg den tatsächlichen Kostensatz abrechnen. Gesagt,
getan. Seitdem betreibt Thomas
 Zimmermann seinen Autoverleih.
Anfangs nur für Taxiunternehmer,
später auch für Fahrschulen. 
Mittlerweile besser bekannt als 
TAXI RENT PARTNER.
An inzwischen 10 Niederlassungen
mit über 220 Fahrzeugen, darunter
auch ein Teil Fahrschul-Leihfahrzeuge, sorgen 45 Mitarbeiter dafür, dass
jeder Kunde deutschlandweit innerhalb von maximal 4 Stunden sein Ersatztaxi bekommt. Mit dem richtigen
Tarif im Wecker und der passenden
Frequenz im Funk bzw. dem richtigen
Datenfunk-Terminal. 
Wie funktioniert ein Taxiverleih?
Tritt der Fall ein, dass über die
bundesweit einheitliche Rufnummer
ein Leihtaxi gerufen wird, so wird
diese Anforderung an den diensthabenden Mann der entsprechenden
Niederlassung weitergeleitet, welcher
dann in kürzester Zeit alles veranlasst, um das geeignete Fahrzeug für
den Kunden vorzubereiten.
Über das ganze Bundesgebiet verstreut sind die zehn Niederlassungen,
die rund um die Uhr dafür sorgen,
dass im Notfall innerhalb von wenigen Stunden der Taxiunternehmer
weiterarbeiten kann. Alle Niederlassung sind durch ein Computernetz
verknüpft, es gibt ein hauseigenes
Buchungs- und Reservierungsprogramm, worin jede Taxi-Rent-Niederlassung nach dem geeigneten Fahrzeug suchen kann. Die hauseigene
Taxameter-Werkstätte verfügt über
fast alle möglichen deutschen Taxi -
tarife, und die eigene Funkwerkstatt
haucht dem Sprachfunk die passende
Frequenz ein. Mit einem VW-Bus als
Zugfahrzeug und einem Transport -
anhänger wird so das aufgerüstete
Leihtaxi schnellstens zum Kunden
gebracht. Per Fax erfolgt zeitgleich die
Anmeldung des Leihtaxis durch die
Taxi Rent Partner bei der zuständigen
Behörde. Die schnellste Zustellung
 eines Leihtaxis erfolgte, so Thomas
Zimmermann, in Augsburg, als man
dem Taxiunternehmer das Leihtaxi
noch an die Unfallstelle lieferte und
er mit Fahrgast die Fahrt fortsetzen
Marktpolitik
Diese Geschichte handelt von einem
echten Augsburger. Sein Name ist
Thomas Zimmermann, Jahrgang
1955, geboren, aufgewachsen und
wohnhaft in Augsburg. Man schrieb
das Jahr 1982, als Thomas Zimmermann immatrikulierter Geschichtsstudent war und sich Brötchen und
sein Studium mit einer eigenen 
Taxikonzession verdiente. Als eines
schönen Tages sein Taxi nach einem 
unverschuldeten Unfall nicht mehr
einsatzfähig war, und er noch ein
 taxifarbiges Privatfahrzeug in der
Garage stehen hatte, setzte er dieses
kurzerhand als Ersatztaxi ein. Nach
der damaligen Rechtsprechung war
es jedoch noch nicht möglich, für
 geschäftlich genutzte Fahrzeuge im
Schadensfall den Nutzungsausfall der
gegnerischen Versicherung in Rechnung zu stellen. Für den Einsatz seines eigenen Ersatzfahrzeuges wollte
man ihm pro Tag 15,86 DM bezahlen.
d.h. mit anderen Worten, er hätte
The american dream …
34 TAXIKURIER
… oder wie aus einem Studenten mit Taxischein der größte Taxiverleiher
Deutschlands wurde.
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung  Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
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Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2

Seite 35

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konnte. Das ganze dauerte nicht länger als 15 Minuten …
Welche Fahrzeuge umfasst der Fuhrpark?
Neben den Standard-Taxen von 
Daimler, VW und Opel sticht vor
 allem der FORD Galaxy heraus. Mit
diesem Modell betreibt Ford und TRP
ein maßgeschneidertes Programm 
für den Taxiunternehmer, der einen
selbstverschuldeten Schaden an seinem Fahrzeug hat, den er aus eigener
Tasche bezahlen muss. Ihm wird mit
einem sensationellen Tagespreis von
59 Euro netto (inkl. 300 km) weitergeholfen. Durchschnittlich 24 bis 36
Monate sind die Fahrzeuge im Verleih im Einsatz, ehe sie verkauft werden. Die Taxi Rent GmbH beschäftigt
eine eigene Verkäuferin, es besteht
die Option, sich frühzeitig einen Jahreswagen zum Kauf vorzureservieren. 
Wer holt sich heutzutage ein Leihtaxi?
Waren es früher in erster Linie Taxiunternehmer, die sich beim Taxiverleih ein Leihtaxi holten, so sind es
jetzt überwiegend die großen Automobilkonzerne, die auf dieser Schiene
ihren Verpflichtungen im Garantie-,
Kulanz- und Mobilitätsfall nachkommen. Etwa 60 % aller vermieteten
 Taxen sind als Ersatzfahrzeuge in
Mobilitätsfällen im Einsatz, nur noch
35% der Vermietungen sind Unfall -
ersatzfahrzeuge, die restlichen 5%
sind Testfahrzeuge, Filmaufnahmen
und Anmietung von Behörden.
Was bedeutet Mobilität?
Viele Taxihersteller bieten dem Kunden eine Mobilitätsgarantie an. Dies
bedeutet, dass im Garantiefall dem
Kunden ein passendes Ersatzfahrzeug
zur Verfügung gestellt wird. Dies hat
Thomas Zimmermann frühzeitig zu
nutzen erkannt und versorgt viele
 Taxihersteller mit Ersatzfahrzeugen
im Mobilitätsfall. Dazu gehören vor
allem Audi, VW, Ford, Opel, Honda
und Toyota aber auch Daimler-Benz
an manchen Standorten. Bei BMW
gibt’s keine Mobilität. 60% aller Vermietungen sind Mobilitätsfälle. Hierzu
der Rat von Thomas Zimmermann:
„Achten Sie beim Kauf eines Neufahrzeuges auf die entsprechende Mobilität! Viele legen beim Kauf Wert auf
einen Satz Gummifußmatten oder ein
paar Sitzbezüge, sie vergessen jedoch
wie wichtig es gerade als Taxiunternehmer ist, im Falle eines Fahrzeug -
ausfalls schnell und unbürokratisch
ein Ersatztaxi zu bekommen.“ 
Wir sind keine Unfallhelfer!
An dieser Aussage liegt Thomas
 Zimmermann sehr viel. Er ist Taxiverleiher. Er rechnet mit der gegnerischen Versicherung ab. Er bietet in
seinem Gewerbe Full-Service. Wer bei
ihm mietet kann darauf vertrauen,
dass ihm selbst bei Unterzeichnung
einer Abtretung keine Kosten außer
der Mehrwertsteuer entstehen. Durch
die von den Gerichten der TRP gewährte Inkasso- und Factory-Genehmigung kann der Anspruch auf das
Leihtaxi von der TRP übernommen
werden. Im Gegenzug wird der Taxiunternehmer vor jeglicher weiterer
Haftung für die Mietwagenkosten
freigestellt. Aber er ist nicht der
 Ansprechpartner, wenn es um die
 juristische und organisatorische
 Abwicklung des Unfallgeschehens
geht. Das ist Aufgabe eines Rechts -
anwaltes. (TK, PR)
Mini-Steckbrief:
Name: Zimmermann
Vorname: Thomas
Alter: 52
Sternzeichen: Krebs 
Familienstand: Verheiratet, 2 Kinder
Aufgewachsen: Augsburg
Wohnort: Augsburg
Hobbiy: Fotografie
Musik: 60er und 70er, Klassik
Urlaub: Italien
35TAXIKURIER
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30 Uhr
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
AUSBILDUNG IM
MAI 2007
Funkausbildung
Termine: 22. und 24. Mai 2007
14.30–17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00–20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 5/2007: 19.06. – 17.07.2007
Kurs 6/2007: 11.09. – 09.10.2007
Kurs 7/2007: 16.10. – 15.11.2007
Kurs 8/2007: 20.11. – 18.12.2007
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland

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Jeder kennt die Behauptung, früher sei alles
besser gewesen. Beispielsweise seien die Winter noch richtige Winter gewesen, und das jedes Jahr regelmäßig, und die früheren Sommer
waren immer ohne Ausnahme ganz heiß und
sonnig und nicht so lätschert wie heutzutage.
Psychologisch erklären sich diese jederzeit
widerlegbaren Aussagen durch das Befinden
der Personen, die solche Erinnerungen zum
Besten geben. Fühlt man sich alt, vom Leben
enttäuscht oder ist krank, hält man die Vergangenheit, als man noch jung und hoffnungsvoll war und voll im Saft stand, für viel
besser als die Gegenwart. Verständlicherweise,
wenn auch fälschlich. Schmunzeln muss man
hier über manche Menschen, die halb so alt
sind wie man selbst und die doch glatt auch
schon behaupten, „früher“ und „zu meiner
Zeit“ sei es besser gewesen als jetzt. Ähnliches
gilt übrigens auch für die Taxiumsätze einst
und heute. 
Das Bahnhofsviertel: Chicago oder München?
Vor etlichen Jahrzehnten, als mancher alte
 Hase noch gar nicht geboren war oder noch in
den Windeln lag, befand sich München in
keinster Weise in der „guten, alten Zeit“, von
der dieselben Personen heute zu berichten wissen. In den frühen 1950er-Jahren bestanden
Bayer-, Schiller-, Senefelder- und Goethestraße
hauptsächlich aus behelfsmäßigen Baracken
auf Ruinengrundstücken, in denen es schwer
zur Sache ging. Und auf der anderen Seite des
fast vollständig zerstörten Hauptbahnhofes sah
es auch nicht anders aus.
Mit der Bahn trafen die Rauschgiftkuriere und
Waffenschmuggler in der Stadt ein, so dass
sich die Trümmergegend zum Zentrum der Kriminalität und Halbwelt entwickelte. Spielhöllen und dubiose Kneipen reihten sich aneinander, in denen sich entsprechende Elemente aus
nah und fern drängten. Auch war das Viertel
ein Zentrum der Prostitution und der „Frauleins“, die bei den US-Soldaten Lucky Strikes
und andere begehrte Waren gegen Naturalien
tauschten. Vielleicht trauern manche dieser
Damen heute im Altenheim ihren guten, alten
Zeiten nach. 
Die Halbstarken
Kennzeichnend war die hohe Dichte an Musikkneipen, in denen Live-Bands den aus den
USA importierten Rock’n Roll spielten. Die damaligen Jugendlichen und heutigen Rentner
und Rentnerinnen lernten dort endlich eine
andere Musik kennen als die ätzende Marschmusik ihrer trostlosen Kriegskindheit.
Diese so genannten Halbstarken lungerten in
Gruppen („Blas’n“) schwerpunktmäßig in der
Bahnhofsgegend herum und stänkerten
 („fegten“) die Altersgenossen ihrer Eltern an.
Ihr Lebensgefühl bezogen sie aus Filmen wie
„Desperados – Aufruhr der Gesetzlosen“ oder
„Außer Rand und Band – Rock around the
clock“, ein Film, der laut Eigenwerbung „alle
Jazzfreunde von den Sitzen reißt“ .
Ein Vorfall am 26. Juni 1956 charakterisiert
die Stimmung der Halbstarken: Am Stiglmaierplatz versammelten sich gegen 22.00 Uhr rund
50 Jugendliche und blockierten mit ihren
Fahrrädern und Mopeds die Zufahrtsstraßen,
darunter die damals dort noch durchgängige
Schleißheimer. Die betroffenen Autofahrer protestierten mit Hupen und Beschimpfungen,
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an
Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981
den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in
der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie
und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in
Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. 
doch vergeblich, und es bildeten sich Staus in
alle Richtungen. Das Hupkonzert wurde mit
Johlen, Pfeifen und Geschrei beantwortet, und
die eintreffende Polizei konnte sich nicht
durchsetzen. Erst das Eingreifen des Überfallkommandos beendete die nächtliche Szenerie.
Die US-Soldaten
Frustriert vom öden Alltag in den Kasernen am
Oberwiesenfeld und am Stadtrand in Freimann
suchten gerade alleinstehende, junge Soldaten
Abwechslung im Zentrum und hier vorzugsweise in der Bahnhofsgegend, wo man fand,
was man zu brauchen meinte. Ähnlich heutigen Ansammlungen von Vergnügungsstätten,
führte die Mischung aus Rauschgift, Frust und
Langeweile zu einer Vielzahl von Gewalttaten.
Die Zeitungen waren damals voll davon, und
oft genug erwischte es einen Taxler, der einen
solchen Fahr-„Gast“ in der Bahnhofsgegend
aufnahm und dann Opfer von Aggression und
Raub wurde. Im Juni 1956 beispielsweise berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ von Straßenraub, Taxiüberfällen und sogar einem
Amoklauf im Bahnhofsviertel. Die „Abendzeitung“ schrieb am 14. Juli 1956: „Die Übergriffe
amerikanischer Soldaten gegen die deutsche
Zivilbevölkerung haben einen solchen Umfang
angenommen, dass die Sicherheit auf unseren
Straßen praktisch aufgehoben ist.“ 
Das Bahnhofsviertel im Jahr 1965
In der Nacht vom 8. auf den 9. Februar 1965
wurde um 3.00 Uhr am Hauptbahnhof ein betrunkener Rentner erschlagen und erstochen
gleichzeitig. Eine halbe Stunde später hielt ein
Taxler in der Seidlstraße einen 17-jährigen
36 TAXIKURIER
Gefährliches Nachtleben vor 
einem halben Jahrhundert
Geschichte und G’schichten
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
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Warten zu langweilig wird oder zu wenig einbringt, dann drehen sie irgendein Ding. Dann
werden Schaufenster oder Automaten ausgeraubt oder es wird ein Passant niedergeschlagen. Mutwillige Zerstörung von Straßenlaternen, Schlägereien und Einbrüche sind an der
Tagesordnung. Ein Kriminalbeamter meinte, er
sei froh, dass er in der City den ganzen Sumpf
so schön beieinander habe. Wenn er einen Ganoven suche, wisse er genau, wo er hingehen
müsse.“
In der Bahnhofsgegend wurden geschlagene
35 Gaststätten von der Polizei als „bedenklich“
eingestuft, weil von ihnen regelmäßig Gewalt
gegen Personen und Sachen ausging.
Zwischen Viktualienmarkt und Hofbräuhaus
 anno 1965 
In der Nähe des Marienplatzes existierten lediglich fünf „bedenkliche“ Wirtschaften, aber
auch hier hatte sich ein Zentrum des Nacht -
lebens etabliert. Die „Süddeutsche Zeitung“
 berichtete: „Innerhalb einer halben Stunde registrierten wir vier blutige Schlägereien, drei
harmlosere Raufhändel und zahllose harte rhetorische Auseinandersetzungen, die jederzeit in
Handgreiflichkeiten auszuarten drohten. Die
blutigen Umgangsformen scheinen hier gesellschaftliches Ritual zu sein. Männer wie Frauen
zeigen sich in gleicher Weise schlagkräftig.“
fest, den er beobachtet hatte, wie er einer
 Kellnerin die Handtasche raubte, und übergab
ihn der Polizei. Schnell stellte sich heraus, dass
der Jugendliche und ein bald festgenommener
16-jähriger den Rentner ermordet hatten.
Die beiden aus Laim hatten dort ihr knappes
Geld in Alkohol verwandelt und waren sodann
zur Beschaffung neuer Mittel mit der Linie 19
in der Bayerstraße gefahren. Dort ermordeten
sie den erstbesten Hilflosen, der aber seinerseits bereits alles Geld vertrunken hatte. Deshalb überfielen sie unmittelbar nach ihrer Tat
die Kellnerin, der sie nachgegangen waren. 
Diese Vorkommnisse veranlassten die „Süddeutsche Zeitung“ zu folgenden Zeilen: „Der
Mord an dem Rentner vermittelt eine für den
Bürger beunruhigende Erkenntnis. Zwei junge
Räuber, die die Innenstadt auf der Suche nach
Opfern durchstreiften, fühlten sich so sicher,
dass sie, eine halbe Stunde nachdem sie einen
alten Mann ermordet hatten, den Mut zu einem
zweiten Überfall fanden. Keine Polizeipatrouille war in der Nähe, als sich in einer Münchner
Hauptstraße ein Kampf auf Leben und Tod abspielte.“
Weiter hieß es: „Eine bestimmte Sorte von
 Publikum kann man rund um den Bahnhof beobachten. Junge Männer stehen am Bahnhofseingang herum oder wärmen sich in den umliegenden Lokalen auf. Und wenn ihnen das
In einem Lokal, in das sich die Reporter nur zu
dritt wagten, ging es folgendermaßen zu: „Die
dröhnende Musikbox vermag die blechernen
Stimmen der Betrunkenen nicht zu übertönen.
Tuschelnd werden einem Angebote von Waren
aller Art zugetragen. Man kann Damenstrümpfe kaufen, und auch die dazu passenden Damen sind zu haben. Am frühen Morgen mischt
sich ein noch seltsameres Volk unter die Gäste.
Diese Kunden haben Stimmen wie Männer,
Hände und Beine wie Männer, und sie trinken
und reden auch wie Männer, aber sie sind geschminkt wie Frauen und tragen Kleider wie
Frauen. Dies sind die Transvestiten. In dieser
Beziehung währt hier der Fasching das ganze
Jahr. Schlägereien werden hier im Keime erstickt. Ein Griff des kräftigen Wirts an die Gurgeln der Streithähne genügt in den meisten
Fällen.“ 
Daran hat sich nicht allzu viel geändert und
der eine Stad’l oder die andere Klause existieren auch heute in dieser Gegend, in der beispielsweise Walter Sedlmayr sein Lokal betrieb
und wo er 1990 seine Mörder fand. Fast rund
um die Uhr herrscht in diesen Stüberl’n Betrieb, und so mancher Zecher wird zum Taxifahrgast, bei dem man froh ist, wenn er nach
erfolgter Bezahlung des Preises den Wagen
wieder verlassen hat, und zwar möglichst ohne
Komplikationen. (BW)
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
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Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
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am W ochenende).
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Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)

Seite 38

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– gebraucht
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– technisch defekt
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Mobil 01 77 / 2 70 32 70Kundendienst
38 TAXIKURIER
➜ München ist Spitze
… Der Bericht und die Prognose des Tourismusamtes
➜ München und seine Stadtbezirke
… Feldmoching und Hasenbergl
➜ Der Mensch hinter der Stimme
… Fortsetzung der Serie
Vorschau Ausgabe Juni 2007
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
exakt am Tag der außerordentlichen Generalversammlung im Löwenbräukeller war der Produktionsbeginn des TAXIKURIER, sodass wir Sie nur über
 die wichtigsten Ergebnisse auf der Titelseite informieren konnten. 
Die 8-seitige Sonderausgabe zur Versammlung war eine hilfreiche – dies 
haben uns viele Mitglieder bestätigt – Informationsquelle zur Versammlung. 
In der nächsten Ausgabe werden wir Sie ausführlich über die außerordentliche Generalversammlung vom 19. April informieren.
Wir hoffen und gehen felsenfest davon aus, dass wir uns jetzt wieder mehr
auf unser Geschäft konzentrieren können. Alles wird gut …
Paul Rusch, Objektleiter
Der nächste TAXIKURIER erscheint am 25. Mai 2007. 
Freuen Sie sich auf optimistische Heftinhalte!
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), 
Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), 
Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL),
Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Michael Schrottenloher (MS),
Reinhold Siegel (RS), Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
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TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner 
Reinhold Siegel, Alfred Lehmair
Impressum

Seite 39

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www.volkswagen-taxi.deMotiv T3/02
Vater, Mutter, Tochter, Oma 
und Rucksack, Koffer, Taschen...
...kein Problem. Mein Sharan T axi bietet jedem und allem Platz. Das kann nicht jeder von meinen Kollegen sagen. 
Und für mich gibt‘s nicht nur einen sicheren, sondern auch einen komfortablen Arbeitsplatz.
Die Taxi-Modelle von Volkswagen

Seite 40

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
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perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von
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mit Stern. 
Taxis kommen wie gerufen. 
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