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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier März 2007

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2007. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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März 2007
TAXIKURIER | 47. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Teile des Aufsichtsrats schicken Hans Meißner in die Wüste
➜ Bericht aus der unwürdigen Aufsichtsratssitzung 
Der Vorsitzende Reinhard Zielinski zieht die Konsequenzen und tritt zurück 
➜ Wer zahlt die Zeche?
Auf die Taxi-München eG kommen enorme Kosten zu
➜ Persönliche Stellungnahme Hans Meißner
Dieser willkürliche Racheakt bedeutet Stillstand
CHAOS!
Der Vorstand lädt ein!
Außerordentliche Generalversammlung
Dienstag, 13. März, 10.00 Uhr (Einlass 9.30 Uhr)
Augustiner Keller, Arnulfstraße 52

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Verbrauch der beworbenen PKW kombiniert 9 ,0-6,0 l/100 km; CO2-Werte kombiniert 215 - 165 g/km (RL 80/1268/EWG).
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3) Teilnahmeschluss ist der 31.03.2007. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahme im Internet. 4) 6,3 Cent/30 Sek. Abbildung zeigt Sonderausstattung.

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3TAXIKURIER
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Inhalt
Editorial | 90 Jahre Taxi-München eG – und jetzt? 4
Taxameter des Monats | 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Der Aufsichtsrat berichtet | Die unwürdige Sitzung vom 24.01.07 10
Die Genossenschaft | Infos 13
Persönliche Stellungnahme Hans Meißner | 13
Der Landesverband | Neues zum Thema Krankenfahrten 15
Eloge auf Zielinski | 16
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 16
Rose des Monats | Sympathisanten 17
Zitrone des Monats | Pauschalierer 17
Außergewöhnliche Kollegen | Toni Willer 18
Kurioses aus der Zentrale | Fremdwörter 19
Schrotti’s Fiaker-ABC | Der Buchstabe „I“ 20
Pausenfüller | Bierland Bayern? 21
Der Blick zurück | Der März vor 100, 75, 50, 25 Jahren 21
Bilanz | „Dringend, Standplatz-Lüge, Reklamationen“ 22
Leserbriefe/Forum | 24
Dauerbrenner | Aktueller Stand „Datenfunk“ 25
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 25
München und seine Stadtbezirke | Berg am Laim 26
Die fünf Weisheiten des Monats | 27
Witz des Monats | 27
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 27
Taxi-Check München | „Brunch – aber wo?“ 28
Messe München | Publikumsmessen dominieren im März 29
Rund um’s Taxi | Taxi-Sharing 30
Jetzt red’ i | Christian Kugler 33
Recht um’s Taxi | Abrechnung auf Gutachtenbasis 34
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 36
Geschichte und G’schichten | Runder Kopf und dicker Bauch 38
Die guten Geister der Genossenschaft | Hermine Bernhart 40
Mein bestes Stück | Walter Aumeier und sein 260er SE 41
Essen auf Rädern | Beck, Viktualienmarkt, Rosenthal, Rindermarkt, Tal 42
Vorschau Ausgabe April 2007 | 43
Letzte Meldung | Hotel Mandarin sucht ehrlichen Taxler 43
Impressum | 43
Armin Brüggemann & Volker Quirling GbR, Schellingstr. 139, 80798 München, Tel. 089/52389109, Email: volker.quirling@wuerttembergische.de
STEUERERSPARNIS FÜR TAXIUNTERNEHMER – DIE PRIVATE BASISRENTE
JEDER STEUERPFLICHTIGE KANN SEINE BEITRÄGE AB DEM ERSTEN EURO JÄHRLICH STEUERLICH GELTEND MACHEN
FÜR 2007 KÖNNEN SIE BIS ZU 30% IHRES BEITRAGES VOM FINANZAMT ERSTATTET BEKOMMEN
MÖGLICHKEIT DER JÄHRLICHEN, STEUEROPTIMIERTEN ZUZAHLUNG
INSOLVENZSCHUTZ BIS ZUM RENTENÜBERGANG – SCHUTZ VOR HARTZ IV
LEBENSLANGE GARANTIERTE ALTERSRENTE
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de

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Editorial
90 Jahre Taxi-München eG 
– und jetzt?
Am 7. November 1917 wurde die
 Genossenschaft der Pferde- und Kraftdroschkenbesitzer gegründet. Vorstand
und Aufsichtsrat setzten sich aus den
Vorständen beider Innungen zusammen. Herr Direktor Müller von der
 Hypotheken- und Wechselbank wurde
ebenfalls in den Aufsichtsrat gewählt.
Zweck der Gründung war der Erwerb
einer Immobilie zur wirtschaftlichen
Stärkung der Mitgliedsbetriebe in der
Mängelwirtschaft und die Anschaffung
von Telefonautomaten an den Stand -
plätzen. Zum Kauf des Hauses Utzschneiderstraße 6 kam es 1921. Jedes
Mitglied hatte trotz der herrschenden
Not 500 Reichsmark (rund 5 Jahresmieten für eine Zweizimmerwohnung)
einzubezahlen. Im Jahr 1928 konnte
das Nebenhaus Utzschneiderstraße 8
zugekauft werden. Die Grundstücke
Markt-/Haimhauserstraße konnten
1952, Corneliusstraße 44 im Jahre 1959
und Engelhardstraße 6 im Jahr 1963
erworben werden. Allerdings wurden
die zu kleinen Tankstellenbetriebe bald
unwirtschaftlich. Durch eine sehr mutige Kreditaufnahme konnte 1989 das
Gelände in Schwabing bebaut werden,
um den wirtschaftlichen Rück halt der
Genossenschaft zu sichern. Die starke
Taxi-München eG ist Grundlage für die
Einheit im Münchner Gewerbe und
muss es bleiben. Neugründungen einer
größeren Anzahl von Zentralen, wie in
anderen Großstädten, konnten in München über Jahrzehnte vermieden werden.
Wo stehen wir heute?
So müssen wegen der Investitionskraft
der eG von den Mitgliedern Neu -
anschaffungen nicht vorfinanziert
 werden, wie z.B.:
➜ neues Funksystem
➜ Aufwendungen für Technik, 
z.B. Flughafenstandplätze
➜ Anmietung der Bahnhofs -
standplätze.
Diese Wirtschaftskraft der Genossenschaft und damit des Gewerbes soll
nun dadurch geschwächt werden, dass
bereits aus Kreisen der Gegner des jetzigen Vorstandes bekannt wurde, dass
der Verkauf der Immobilien und die
Aufteilung der Erlöse angedacht wer-
Der „NEUE“ TE-Allseason
verfügbar in den Größen:
195/65 R15 91H 205/55 R16 91H
205/65 R15 99H 215/55 R16 97H
205/60 R16 92H 225/55 R16 99V XL
Seit 20 Jahren in München
Ihr TE-Autoteile-Service.
Taxi- und Kfz-Bedarf GmbH, Sankt-Johann-Str. 23-25
80999 München, Tel. 0 89/5 02 05 71
Mo. 08:30 – 12:00 12:30 – 17:00 Uhr
Sa. 08:30 – 13:00 Uhr

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5TAXIKURIER
dem Aufsichtsrat. Aber vielleicht soll
auch hier durch die Mehrheit von 5:4
noch vieles geändert werden. Genauso
wie die vorläufige Amtsenthebung
nach § 40 Genossenschaftsgesetz weder
erforderlich noch angemessen war.
Aber der Souverän der Genossenschaft,
die Mitgliederversammlung, entscheidet letztendlich, ob die Amtsenthebung
bestätigt wird, oder der Vorstand, zumindest mittelfristig, noch die Chance
hat die Nachfolge zu regeln und ob die
Taxi-München eG das bleibt, was sie
90 Jahre war – eine wirtschaftliche
Heimat und Rückhalt für alle Mitglieder. Noch können die Trümmer weggeräumt werden. Wenn allerdings die falschen Leute die Gelegenheit bekommen
sollten, als Vorstand oder in weiteren
leitenden Positionen der Genossenschaft das Zepter in der Hand zu halten, verbleiben nur noch Ruinen.
Ihr
Hans Meißner
noch während der Aufsichtsratssitzung
am 24. Januar über den Sachstand der
vorläufigen Amtsenthebung Meißner
unterrichtet werden können, obwohl
jedes Aufsichtsratsmitglied zur Verschwiegenheit verpflichtet ist. Am
25. Januar frühmorgens war zu lesen:
„Bei Redaktionsschluss war noch kein
Ergebnis bekannt.“ Die Sitzung dauerte
von 11.00 Uhr bis cirka 22.30 Uhr. Über
Geschäftsvorfälle wurde kaum gesprochen. Der Taxi-München eG blühen
tolle Zeiten.
Welche Fehlbesetzungen uns erwarten,
zeigen die Forderungen einiger Aufsichtsräte – Hausverbot für Hans
 Meißner, Kontaktverbot mit Münchner
Unternehmern usw. Solche Aufsichtsräte verkennen die Kompetenzen eines
Aufsichtsrates. Diese sogenannten
 Manager im Aufsichtsrat zerschlagen
Macht und Einfluss des Taxigewerbes,
die darin bestehen, dass Vorstand und
Aufsichtsrat kompetent und qualifiziert
sein müssen und die Taxi-München eG
wirtschaftlich gesund ist. Hausverbote,
vor allem aber die Geschäftsführung
selbst obliegen dem Vorstand und nicht
den. Das wäre „Verscherbeln des Tafelsilbers des Gewerbes“ und würde somit
die Zukunft des Münchner Taxigewerbes erheblich beeinträchtigen und die
Mitglieder müssten künftig mit wesentlich höheren Beiträgen und zusätzlichen Investitionsbedarf rechnen. Dadurch, dass ich als Vorstand mit einer
knappen Mehrheit im Aufsichtsrat am
24. Januar 2007 vorläufig, bis zu einer
Entscheidung der Generalversammlung, meines Amtes enthoben wurde,
soll eine weitere Schwächung der Genossenschaft herbeigeführt werden.
Nach den allseits bekannten Vorfällen
im Zusammenhang mit der Generalversammlung 2005 können wir uns
keine weitere Pleite leisten. Die beiden
jungen Vorstände Lehmair und Siegel
benötigen noch einige Zeit der Einarbeitung um für die Zukunft fit zu sein
und einen nahtlosen Übergang zu
 gewährleisten. Einige Mitglieder des
Aufsichtsrates sehen ihre Personen und
persönlichen Interessen im Vordergrund und nicht das Wohl der Genossenschaft und ihrer Mitglieder. Wie
sonst hätte die Süddeutsche Zeitung
Taxameter des Monats
KDW – Kaufhaus des Westens – Deswegen lohnt sich der Trip nach Berlin. So ein Kaufhaus haben wir in München nicht. 
Feinschmecker-Etage mit zig Ständen zum Schlemmen. Hier beneiden wir die Hauptstädter.
KSC – Karlsruher SC – Ohne große Einkäufe und Geschrei fahren die Badenser Siege ein und steigen statt unserer Löwen in die 
Bundesliga auf. Bravo.
KMH – Kilometer pro Stunde – Trotz Benzinpreisen und Klimakatastrophe immer noch das maskuline Maß aller Dinge. 
Wie lange noch?
KVR – Kreisverwaltungsreferat – In Taxlerkreisen jedoch scherzhaft „Keiner verlässt den Raum“ genannt. Die seltenen Außenkontakte
beschränken sich auf das lebenswichtige Überprüfen der Stadtpläne. Die Ahndung von unerlaubter Bereitstellung etc. findet nicht statt
bzw. wird der Taxi-München eG überlassen. Ausdrücklich ausgenommen ist der allseits hilfsbereite und engagierte Herr Schmid aus
dem Ruppertstraße-Team.
KKK – Klu Klux Klan – ehemalige rechtsradikale Bewegung aus den USA, die heute ohne Bedeutung ist.

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6 TAXIKURIER
Top-Termine März 2007
Donnerstag, 1. März
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Nathan der Weise
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Billy Budd
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Der Kick
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Marstall,
 Tänzerinnen und Drücker
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Creative House
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Italienische Oper
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Voices
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Solidarität ist Selbstmord
➜ 20.05 Uhr, Herkulessaal, 
BR-Symphonieorchester
➜ 21.00 Uhr, Backstage Halle, John Cale
➜ Backstage Club, Rantanplan
➜ Rote Sonne, Young James Long
➜ Ampere, Tinariven
➜ Muffathalle, Micha Purucker
Freitag, 2. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Kick
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Sportpark, 
Unterhaching - Jena
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wiener Wald
➜ 19.00 Uhr, Tonhalle, Intel Friday
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Fidelio
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, 
La Bayadere
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Frau von früher
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Macht und Rebel
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Dutch Swing College Band
➜ 20.00 Uhr, Elserhallen, Nouvelle Vague
➜ 20.05 Uhr, Herkulessaal, 
BR-Symphonieorchester
➜ 21.00 Uhr, Ampere, Bikini Machine
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie-Bar
➜ Feierwerk, The Epoxies
➜ Backstage, Santeria
➜ Muffathalle, Chris Ziegler
Samstag, 3. März
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg,
 Satemin Seidenfuß
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Eine Nacht in Venedig
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
La Calisto
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Herkulessaal, 
BR-Symphonieorchester
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Ziege
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Prinz Friedrich von Homburg
➜ 19.30 Uhr, Werkraum, Der Wolf ist tot
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Trio ZAKK
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Ulrich Tukur
➜ 21.00 Uhr, Reithalle, Russendisko
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Kuttner erklärt die Welt
➜ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Nachtmusik
➜ Elserhallen, Corinne Bailey Rae
➜ Prager Frühling, Gown
➜ Ampere, Rosemary Butcher
Sonntag, 4. März
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Musikalischer
Frühschoppen
➜ 11.00 Uhr, Alter Rathaussaal, Kammerkonzert Münchner Philharmoniker
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Braunschweig
➜ 16.00 – 17.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Frau von früher
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Tanzvisionen
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Probe
➜ 19.30 Uhr, Philharmonie, ABBA Fever
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Macht und Rebel
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Novecento
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Ulrich Tukur
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Antony & Joseph Paratore
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Thomas
Schreckenberger
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ Backstage Werk, Virginia
➜ Elserhallen, Kim Wilde
➜ Muffathalle, Abenteuer Erde
Montag, 5. März
➜ 9.15 – 10.05 + 10.45 – 11.35 Uhr,
Schauburg, Satemin Seidenfuß
➜ 12.00 Uhr, Werkraum, Der Wolf ist tot
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Brand
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater,
Frühlingserwachen
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Prinz Friedrich von Homburg
➜ 19.30 Uhr, Werkraum, Der Wolf ist tot
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
 Giesinger Bahnhofsbrettl
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Monaco Bagage
➜ Elserhallen, Die Medlz
➜ Ampere, Little Barrie
➜ Zenith, Juli
Dienstag, 6. März
➜ 9.15 – 10.05 + 10.45 – 11.35 Uhr,
Schauburg, Satemin Seidenfuß
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Volkstheater,
Nachtblind
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Hilda
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Warten auf Godot
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Trauer muss Elektra tragen
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Novecento
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Nelly Furtado
➜ Atomic Cafe, Au Revoir Simone
Mittwoch, 7. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Floh im Ohr
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Schwestern
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Liliom
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Das Rad des Glücks
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Mc Coy Tyner Trio
➜ 20.45 – 22.30 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Real Madrid
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ Rote Sonne, Eleni Mandell
➜ Muffathalle, Marlango
➜ Ampere, Sounds like Violence
➜ Bayerischer Hof Night Club, Deodato
Donnerstag, 8. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan Tutte
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Gwissenswurm
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Bajazzo
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Liliom
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Prinz Friedrich von Homburg
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Hilda
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Die Panik
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
➜ Backstage Club, Kain
➜ Atomic Cafe, The Sounds
➜ Muffathalle, And You will know
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Nighthakws
Freitag, 9. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Neue Kammermusik
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, 
La Bayadere
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Undine
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Showcase 2007
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Die Panik
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Glaube. Liebe, Hoffnung
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Onkel Wanja
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Frohsinn
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Symphoniker
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Kunst
➜ Atomic Cafe, Goose
➜ Backstage, Bollock Brothers
➜ Feierwerk, Popperklappe
Der März steht im Zeichen
von Großveranstaltungen.
Am 7. und 11. des Monats
haben es die Bayern mit den Madrilenen
und Bremern zu tun. Dichtes Programm in
der Olympiahalle (6. 3. Nelly Furtado, 17. 3.
 Tokio Hotel, 18. 3. Snoopy Dog, 21. 3. Toto,
23. 3. Manowar, 24. 3. Kastelruther Spatzen,
30. 3. Nabucco, 31. 3. Henry Maske). 
Und dann noch die Starkbier-Hochburgen 
(Augustiner, Löwenbräukeller, Nockherberg,
Forschungsbrauerei). Und Witzigmann und
Schuhbeck kochen immer noch. (PR)
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Seite 7

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7TAXIKURIER
Samstag, 10. März
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Eine Nacht in Venedig
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan Tutte
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Puccini e Pasta
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo & Julia
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Vier Jahreszeiten
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Prinz Friedrich von Homburg
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet Eure
 neoliberalen Biographien
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Der Gehülfe
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Jazz lines
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Theater
➜ 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Novocento
➜ Muffathalle, Fanfare Ciocarlia
➜ Schlachthof, Mundart-Nacht
➜ Elserhallen, Die Medlz
➜ Backstage, Cannibal Corpse
➜ Prager Frühling, Underground Railroad
Sonntag, 11. März
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Zither Manä
➜ 11.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Matinee
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Matinee
➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, 
Eine Alpensinfonie
➜ 16.00 Uhr, Volkstheater, Romeo & Julia
➜ 17.00 – 18.45 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Werder Bremen
➜ 18.00 – 20.40 Uhr, Nationaltheater,
La Bayadere
➜ 18.00 Uhr, Herkulessaal, 
Karneval der Tiere
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, Der Gehülfe
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater,
My Fair Lady
➜ 19.30 Uhr, Werkraum, Der Wolf ist tot
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo & Julia
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, O sole mio
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Peter Ludwig
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Klaus Lage
➜ 20.30 Uhr, Philharmonie, 
Best of Swing Legenden
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, 
Die Prima Tonnen
➜ Muffathalle, Naked Lunch
➜ Atomic Cafe, Swollen Members
➜ Bayerischer Hof Nightclub, 
Kenny Baron
➜ Eissporthalle, Eishockey
Montag, 12. März
➜ 10.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Mutter Afrika
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Maß für Maß
➜ 19.00 – 22.05 Nationaltheater, 
Il Barbiere di Siviglia
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater,
My Fair Lady
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Werkraum, Der Wolf ist tot
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet Eure
 neoliberalen Biographien
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Johannes Heesters
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Karneval der Tiere
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Pippo Pollina
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Journey
➜ Elserhallen, Funny von Dannen
➜ Atomic Cafe, The Earlies
Dienstag, 13. März
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Sagt Lila
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Liste der letzten Dinge
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Schatten
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Brünner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Lenbachhaus, Nipple Jesus
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ Ampere, Sebastian Hämer
➜ Feierwerk, Removal
➜ Bayerischer Hof Nightclub, 
Theodosii Spossor
Mittwoch, 14. März
➜ 10.30 Uhr, Schauburg, Sagt Lila
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wiener Wald
➜ 19.30 – 22.10 Uhr. Nationaltheater, 
La Bayadere
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
My Fair Lady
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Liste der letzten Dinge
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Die Probe
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Marstall,
 Tänzerinnen und Drücker
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Solidarität ist Selbstmord
➜ 20.00 Uhr, Lenbachhaus, Nipple Jesus
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Tim Fischer
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Swedish Chamber Orchtestra
➜ Backstage, Darkness Over Europe
➜ Substanz, Ezio
➜ Feierwerk, Parkway Drive
➜ Muffathalle, Alter Kapranos
Donnerstag, 15. März
➜ 10.30 Uhr, Schauburg, Die Schöne
und das Biest
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Marstall,
 Tänzerinnen und Drücker
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus,
Die zehn Gebote
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Cyrano
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Müller,
Frey & Hagelstein
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Mnozil Brass
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Helene Grimaud
➜ 21.00 Uhr, Ampere, Anna Ternheim
➜ 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jazz
➜ Amerikahaus, Bonnie „Prince“ Billie
➜ Feierwerk, Velojet
➜ Schlachthof, Klaus Karl-Kraus
Freitag, 16. März
➜ 10.30 Uhr, Schauburg, Cyrano
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Junge Akademie
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – FC Augsburg
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, 
Il Barbiere di Siviglia
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Prinz Friedrich von Homburg
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Medeia
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Creative House
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Damien Rice
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Klazz Brothers
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Knisterclub
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie-Akademie
➜ Orangehouse, Fertig los!
➜ Muffathalle, 2Raumwohnung
➜ Elserhallen, Sinner
Samstag, 17. März
➜ 16.00 + 18.00 Uhr, Philharmonie,
Klassix
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Nationaltheater,
Rigoletto
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
In mir klingt ein Lied
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Floh im Ohr
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Schubecks Kochshow
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad
des Glücks
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Macht und Rebel
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Liebe, Glaube, Hoffnung
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Tokio Hotel
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Kabarest
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie-Literatur
➜ Muffathalle, Cowboy Junkies
➜ Atomic Cafe, The Sounds
➜ Hansa 39, ZSK
➜ Orangehouse, Tele
➜ Ampere, Flying Pickets
➜ Prager Frühling, Go Panic
Sonntag, 18. März
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Fraunhofer
Saitenmusik
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Kammermusik
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Sportpark, 
Unterhaching – Paderborn
➜ 15.00 – 16.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, 
Carmina Burana
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Marstall,
 Sugardaddy
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Carmen
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Snoop Dogg & P Diddy
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, ZAKK
➜ Backstage, Much The Same
➜ Vier Jahreszeiten, Pasta Opera
➜ Bayerischer Hof Nightclub, 
Jamie Saft Trio

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8 TAXIKURIER
Montag, 19. März
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, La Corsaire
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Die Räuber
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
 Sugardaddy
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Dance Fever
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Titanic
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Incubus
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
 Novecento
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ Ampere, Franky Lee
Dienstag, 20. März
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 18.30 – 19.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Rigoletto
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Floh im Ohr
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
In mir klingt ein Lied
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad
des Glücks
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Musica Viva
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Helene Grimaud
➜ Atomic Cafe, Duke Special
➜ Ampere, Pata Negra
Mittwoch, 21. März
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 18.30 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Chowanschtschina
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Volkstheater,
Nachtblind
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der Gwissenswurm
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Hoffmanns Erzählungen
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Gulbenkian
Orchester Lissabon
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Balthasar
Neumann Chor
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Toto
➜ Elserhallen, LCD Soundsystem
➜ Metropolis, Thunder
➜ Atomic Cafe, Klaxons
➜ Muffathalle, Krimifestival
Donnerstag, 22. März
➜ 10.00 Uhr, Philharmonie, Generalprobe
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Die silberne Rose
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der Gwissenswurm
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater,
My Fair Lady
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Der Hässliche
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, Tom Gäbel
➜ 20.00 Uhr, Metropolis, Rose Tatou
➜ Feierwerk, Born From Pain
➜ Elserhallen, Air
➜ Substanz, St. Thomas
➜ Backstage, Dustin’s Bar
➜ Prager Frühling, Super 700
➜ Muffathalle, D.B.C. Pierre
Freitag, 23. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Rigoletto
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Bläser-Gala
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der eingebildet Kranke
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Liliom
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Die Probe
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Candide
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Der Hässliche
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Monowar
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Solidarität ist Selbstmord
➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, jazz lines
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie-Literatur
➜ Backstage, Dr. Ring Ding
Samstag, 24. März
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Los Romeros
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Spatz Fritz
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Anatevka
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater,
Frühlingserwachen
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Die silberne Rose
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Der Bauer als Millionär
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Hans Liberg – Die Neunte
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Hannes Wader
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Kastelruther
Spatzen
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Rundfunkorchester
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie Konzert
➜ Tonhalle, Yvonne Catterfield
➜ Backstage, Elke
➜ Prager Frühling, Green Concorde
➜ Matthäuskirche, The Very Best of
Black Gospel
Sonntag, 25. März (Zeitumstellung)
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Operncafe
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 15.00 Uhr, Fraunhofer, Starke Frauen
➜ 16.00 Uhr, Olympiahalle,
 Internationale Musikparade
➜ 18.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Chowanschtschina
➜ 18.00 Uhr, Herkulessaal, 
Mozart-Karneval
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Creative House
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Der Gwissenswurm
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Schwestern
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Ein Winter auf Mallorca
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater,
 Heimatflimmern
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Sympohoniker
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, The King’s
Singers
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Michael Altinger
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, 
Improvisationstheater
➜ Ampere, Kristin Hersh
➜ Muffathalle, Fall Out Boy
➜ Elserhallen, 17 Hippies
Montag, 26. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 18.30 – 19.20 Uhr, Schauburg, 
Spatz Fritz
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Rigoletto
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Vino Klassik
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Madam Butterfly
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Natürliche Auslese
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Solidarität ist Selbstmord
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Klaus Peter Schreiner
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Loreena Mc Kennit
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, In the
Ghetto
➜ 20.00 Uhr, Hochschule für Musik,
Tommy Emmanuel
➜ 20.07 Uhr, Fraunhofer,
 Poetenstammtisch
Dienstag, 27. März
➜ 9.15 – 10.05 + 10.45 – 11.35 Uhr,
Schauburg, Spatz Fritz
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Brand
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Fünfzehn Schnüre Gold
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Martha
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, La Corsaire
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Glaube, Liebe, Hoffnung
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Heute wegen Tod
geschlossen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Russisches
Nationalorchester
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Elina Garanca
➜ 20.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Emma Kirkby
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Michael Fitz
➜ Backstage Club, Click Click Decker
➜ Rote Sonne, Thomas Belham
➜ Monofaktur, Chelsea Smiles
➜ Elserhallen, Nazareth
➜ Bayerischer Hof Nightclub, 
Regina Carter
➜ Muffathalle, Krimifestival
Mittwoch, 28. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Fünfzehn Schnüre Gold
➜ 18.30 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Chowanschtschina
➜ 19.30 – 21.45 Ur, Gärtnerplatztheater,
Der Vetter aus Dingsda
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Die Panik
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Die Probe
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Natürliche Auslese
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner
Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, In the Ghetto
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Michael Fitz
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Fei Scho
➜ Funkhaus, Wolfgang Lackerschmied
➜ Zenith, Nine Inch Nails
➜ Elserhallen, Arcade Fire
➜ Atomic Cafe, Sugarplum Fairy
Donnerstag, 29. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Fünfzehn Schnüre Gold
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Fünfzehn Schnüre Gold
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
In mir klingt ein Lied
➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Musik und Wort zur Passionszeit
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Ulrike
Maria Stuart
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Die Panik
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Warten auf Godot
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Heute wegen Tod
geschlossen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Night of the Dance
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie-Literatur
➜ Backstage Club, Harmful
➜ Atomic Cafe, Big Boss Man
➜ Ampere, Hinder
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)

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Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms 
8 Seasons    
Alabama-Gelände  
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babylon  
Backstage   
Badeanstalt 
Barysphär   
Cafe am Hochhaus  
Cord   
Crowns Club  
Erste Liga 
Hansa 39   
Kultfabrik     
Lenbach 
Loggia 
max Suite  
M i a 
Monofaktur   
Muffathalle  
Nachtwerk  
O p t i m o l w e r k e 
P 1 
Palais  
Pacha  
Pappasitos   
Prager Frühling  
Prinzip  
Reitschule   
Schlachthof 
Schranne 
Skyline  
Soul City   
Spiegelzelt 
Substanz 
The Garden   
Titanic City   
Volksgarten   
Mehrtägige Termine
➜ 17.10.06 – 25.03.07, Di. – Sa. 20.00 – 23.30, So. 19.00 – 22.30 Uhr,
 Winfriedstraße, Witzigmann-Dinnershow
➜ 28.10.06 – 28.04.07, Di. – Sa. 20.00 – 23.30 Uhr, So. 19.00 – 22.30 Uhr,
Messe West, Schuhbeck-Palazzo
➜ 25.12.06 – 01.04.07, Di. – So., Circus Krone, 
➜ 17.01.07 – 17.03.07, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Die ist nicht 
von gestern
➜ 30.01.07 – 10.03.07, Di. – Sa. 20.34 Uhr,Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
➜ ab 21.02.07, Nockherberg, Starkbierzeit
➜ 22.02.07 – 18.03.07, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Bollywood The Show
➜ 22.02.07 – 01.04.07,Löwenbräukeller, Starkbierzeit
➜ 28.02.07 – 03.03.07, 20.00 Uhr,Lustspielhaus, Alf Poier
➜ 01.03.07 – 03.03.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Zärtlichkeiten 
mit Freunden
➜ 01.03.07 – 03.03.07,MOC, Internationale Briefmarkenmesse
➜ 01.03.07 – 04.03.07, 20.00 Uhr,Das Schloss, Caveman
➜ 03.03.07 – 04.03.07, Olympiahalle, Internationale Hundeausstellung
➜ 03.03.07 – 04.03.07, MOC, Numismatica International
➜ 04.03.07 – 05.03.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Martin Grossmann
➜ 05.03.07 – 11.03.07, 20.00 Uhr,Prinzregententheater, The Bar at Bueno Vista
➜ 06.03.07 – 10.03.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Mathias Tretter
➜ 07.03.07 – 10.03.07, 10.00 – 18.00 Uhr,Messe West, Metall München
➜ 08.03.07 – 10.03.07,Muffathalle, Wortspiele
➜ 08.03.07 – 14.03.07, 10.00 – 20.00 Uhr,Messe West und Ost, IHM/Garten
➜ 09.03.07 – 10.03.07, 20.00 Uhr,Lustspielhaus, Ganz schön feist
➜ 09.03.07 – 11.03.07, 9.03.,15.00 Uhr, 10./11.03., 10.00 Uhr,Deutsches Theater, 
Jim Knopf
➜ 10.03.07 – 11.03.07,Olympiahalle, Katzeninfoshow
➜ 11.03.07 – 12.03.07, 20.00 Uhr,Philharmonie, Swing-Legenden
➜ 12.03.07 – 18.03.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Thomas Freitag
➜ 13.03.07 – 24.03.07, 20.30 Uhr, Di. – Sa.,Fraunhofer, Lizzy Aumeier
➜ 20.03.07 – 24.03.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Die Buschtrommel 
➜ 20.03.07 – 05.0.07, 20.00 Uhr,Komödie im Bayer. Hof, Mary – und sonst gar nichts
➜ 23.03.07 – 27.05.07, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Aida
➜ 27.03.07 – 29.03.07, Messe, Aerospace Testing
➜ 27.03.07 – 31.03.07, 20.00 Uhr,Fraunhofer, Siege Siegert
➜ 27.03.07 – 07.04.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Gunkl
➜ 28.03.07 – 30.03.07, 19.300 – 22.00 Uhr,Prinzregententheater, Mariinsky-Ballett
➜ 28.03.07 – 01.04.07, 9.30 – 16.00 Uhr,Messe Ost, Jagen & Fischen
➜ 28.03.07 – 04.04.07, Messe, ECCMID
Freitag, 30. März
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Fünfzehn Schnüre Gold
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Anatevka
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Engel
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Die Kindersammlerin
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Flamenco
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Nabucco
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Ruth Geiersberger
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie-Literatur
➜ Backstage, Bobbin B. 
Samstag, 31. März
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Zauberflöte
➜ 18.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Chowanschtschina
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Idomeneo
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Eines langen Tages Reise in die Nacht
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Jedermann
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Pepita-Gala-Abend
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Engel
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Dunkel lockende Welt
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus neues
haus, Nachtlinie-Politik
➜ Olympiahalle, Boxkampf Henry 
Maske
➜ Elserhallen, Deftones
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Seite 10

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Die Genossenschaft
10 TAXIKURIER
Der Aufsichtsrat berichtet: Unwürdiges Chaos in der letzten Sitzung
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
am 24.01.2007 fand wie geplant die Sitzung
des Aufsichtsrates statt. Die Sitzung sollte um
10.30 Uhr beginnen, doch durch das Schneechaos konnten wir erst um 11.00 Uhr die Sitzung eröffnen. Es war ein Tag, der mit dem
Schneechaos begann und um 23.30 Uhr mit
einem chaotischen Sitzungsschluss, produziert von fünf Aufsichtsräten endete. Da die
meisten von Ihnen bestimmt schon über diverse Zeitungen, von der Abberufung unseres
Vorstands Hans Meißner durch die knappe
Mehrheit des Aufsichtsrates erfahren haben,
werde ich in diesem Bericht Sie, die Mitglieder ausführlich darüber in Kenntnis setzen!
Liebe Mitglieder, ich habe bis heute jede Stellungnahme gegenüber Zeitungen und Journalisten verweigert, doch will ich jetzt meine
diesbezügliche Enthaltsamkeit aufgeben und
Sie die Betroffenen exakt und dezidiert über
die Vorgänge im Aufsichtsrat, in Verbindung
mit dem rechtskräftigen Urteil gegen unseren
langjährigen Vorstand Herrn Meißner, informieren. Ich werde Ihnen gegenüber kein Blatt
mehr vor den Mund nehmen, da es jetzt nur
noch um die in äußerster Gefahr befindliche
Genossenschaft geht, und keinesfalls um Personen! Seit über vier Jahren kommt unsere
Taxi München eG nicht aus den Schlagzeilen
der Münchner Presse. Dies geschieht häufig
nur auf der Grundlage falscher Fakten, die
durch falsche und übertriebene Darstellungen
sprich Zeugenaussagen entstanden sind!
Ich will deshalb Licht in dieses zwielichtige
Treiben bringen.
Doch zuerst das Ergebnis der Abstimmung am
späten Abend des 24.01.2007 im Aufsichtsrat!
TOP 5 
Beschlussfassung über die vorläufige Amts -
enthebung von Herrn Meißner nach § 40 GenG
Für die Amtsenthebung stimmten mit ja:
➜ Herr Arikan Nazim Taxi 1964
➜ Herr Eren Tamer Taxi 1765
➜ Herr Fischer Robert Taxi 912
➜ Herr Kroiß Gerhard ehem. Taxi 23
➜ Herr Stein Johann Taxi 1744
➜ 5 Stimmen
Gegen eine Amtsenthebung stimmten:
➜ Herr Herzinger Max ehem. Taxi 41
➜ Herr Nowak Michael Taxi 455
➜ Herr Rusch Paul Taxi 3093
➜ Herr Zielinski Reinhard Taxi 2955
➜ 4 Stimmen
Somit stand fest, dass Herr Hans Meißner
 seines Amtes enthoben ist.
Das bedeutet, bis eine außerordentliche Generalversammlung stattfindet, bleibt dieser Beschluss bestehen. Sie alle können dann mit Ihrer Stimme dieses Wahlergebnis kippen und
Herrn Meißner wieder als Vorstand bestätigen!
Es kommt also auf jeden Einzelnen von uns
an, denn die Vernunft muss siegen!
Die der Vernunft nahe stehenden Kolleginnen
und Kollegen können sich sicher denken, dass
die Vorbereitungen zu dieser Sitzung für einen
seriösen Aufsichtsratsvorsitzen den puren
Stress bedeutet. Der begann am 02.01.07 um
18.10 Uhr, als mein Handy klingelte und Herr
Kollege Fischer mich anrief. Er berichtete mir,
dass Herr Meißner rechtskräftig verurteilt ist.
Zu Hause lag bereits eine lange Rückrufliste,
die ich dann bis 2.30 Uhr am 03.01.07 fast
 abgearbeitet hatte. Der stellv. Aufsichtsrats -
vorsitzende Arikan bat mich, bei ihm vorbeizukommen. Das tat ich nach vorheriger telefonischer Voranmeldung etwa gegen 21.30 Uhr.
Vor dem Hause wartete ich, und Herr Arikan
zeigte mir dann eine etwa achtzeilige Pressemitteilung, aus der hervorging, dass Herr
 Vorstand Meißner seit Anfang August bereits
rechtskräftig zu 210 Tagessätzen verurteilt und
kein Einspruch gegen dieses Urteil erfolgt ist
(Pressestelle Landgericht München I). Schon zu
diesem Zeitpunkt forderte Herr Arikan: „der
gehört weg, der soll nach Hause gehen, wir rufen alle an und machen eine Sitzung am Freitag!“ Das wäre bereits am 05.01.07 gewesen. 
Wahrlich, eine heiße Nadel, die hier strickt,
dachte ich mir!
Mit dem Kollegen Fischer hatte ich ständig
Kontakt, die Quintessenz dieser Gespräche war,
wenn auch in moderaterer Ausdrucksweise, der
unbedingte Wille für eine schnelle Entscheidung in diesem Fall. Sie können sich vorstellen, dass ich in der Urlaubszeit nicht alle Aufsichtsräte erreichte. Nach Telefonaten mit allen
Vorständen, Rechtsanwälten, Genossenschaftsverband und Mitgliedern, sowie Journalisten,
denen sowohl meine Handy- als auch meine
Festnetznummer zugespielt wurden, vereinbarte ich für Donnerstag, mit den Vorständen das
erste Treffen. 
Am Donnerstag den 04.01.07 gegen 4.00 Uhr
morgens ging ich zu Bett und um 6.45 Uhr
musste ich die Telefone abschalten. Es folgten
Sitzungen mit den Vorständen, am Freitag die
Einsicht in die Prozessakten von Herrn
 Meißner, wozu ich Herrn Fischer eingeladen
hatte, der aber wegen eines Arzttermins nicht
kommen konnte. Herr Arikan wollte mitkommen, doch ich lehnte ab, da ich dann wegen
der möglichen Streitereien nicht zu meiner
 Arbeit gekommen wäre!
So begann ich alleine mit der Akteneinsicht.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, meine Denkweise ist die eines soliden und ordentlichen Kaufmanns, aber was ich in den
Akten zu lesen bekam, war für mich unfassbar. Denn mir wurde erst jetzt bewusst, wie
leicht es ist, mit Zeugenaussagen einen integeren Menschen zu diskreditieren und so ins
Unglück zu stürzen. Einige der oben genannten Aufsichtsräte, natürlich solche aus der
Gruppe Fischer (so will ich sie der Einfachheit
halber nennen), Aufsichtsräte früherer Jahre
und auch ein früherer Vorstand, sagten ebenso aus. In einigen Zeugenaussagen war nicht
einmal der Schein von Wahrheit enthalten.
Als Kenner der Geschäftzahlen der Taxi-
München eG war sofort erkennbar, dass aus
diesen Aussagen nicht fundiertes Wissen über
das betriebswirtschaftliche Ergebnis unserer
Genossenschaft zu Grunde lag, sondern ausschließlich WUT, RACHE und HASS!
Selbst Taxi Heute (die Quelle der ersten Pressemitteilung) hätte sich besser nicht nur auf die
Pressemitteilung des Gerichts verlassen sollen.
Denn aus den Akten ging ganz klar hervor,
dass Herr Meißner Einspruch gegen das Urteil
eingelegt hat. Dieses Urteil wurde dann nach
Rücknahme des Einspruchs, im Dezember
rechtskräftig. Der RA von Vorstand Johann
Meißner, erhielt dieses Schreiben vom Gericht
am 22.12.2006 und der Vorstand einen Tag
später. Also einen Tag vor Heiligabend!
Während der etwa sechs Stunden Akteneinsicht
wartete ich auf den Rückruf von Herrn Fischer,
der mir Bescheid geben wollte, ob er noch
kommt. Er rief mich nicht mehr an! Nach Erstellung der Tagesordnung für den 24.1.2007
und dem Abschlussgespräch mit den Vor -
ständen verließ ich die Räume der Genossenschaft. Am Standplatz angekommen, er -
reichte mich der Anruf eines engagierten
langjährigen Kollegen. Er berichtete von einer Aufsichtsratssitzung der Gruppe Fischer,
von der ich nichts wusste, weder Zeit, Ort
oder Tagesordnung. 
Da hätte ich noch lange auf den Anruf warten
können, wurde mir bewusst! 
Am 06.01.07 überreichte man meiner Frau,
 ohne sich vorzustellen oder voranzumelden
 einen Brief, eingegangen am 08.01.2007, ein
weiterer Brief erreichte mich am 16.01.2007
um 12.00 Uhr, beides Anträge zur Tagesordnung für die Sitzung am 24.01.07. Dazwischen
immer wieder Anrufe mit weiteren Forderungen, die ich ohne Aufsichtsratsbeschluss nicht
erfüllen konnte. Etwa 100 Stunden Denkarbeit,
Besprechungen, Lesen von Gesetzestexten und
telefonieren, dazu Standplatzgespräche, waren
bis zum Sitzungstermin zu absolvieren.

Seite 11

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Die Genossenschaft
11TAXIKURIER
Fortsetzung „Der Aufsichtsrat berichtet“
Für diesen Kraftakt erntete ich während der
Sitzung den lapidaren Spruch des Aufsichtsratskollegen Fischer: „ Du hättest die Sitzung
ja nur früher machen brauchen!“ Doch jetzt
zum Ablauf der Sitzung:
Ganze zwei Argumente für die letztendlich
vollzogene Abberufung mussten ausreichen,
um diese zu untermauern.
1. Vorstand Johann Meißner ist mit 
210 Tagessätzen vorbestraft.
2. Daraus folgert die vorzeitige Amtsenthebung
nach § 40 GenG
Sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen, jedes
Mal musste der Punkt 1 als argumentativer
Rettungsanker herhalten. Also die Flucht in
diese 210 Tagessätze. Da Punkt 2 für die
Gruppe Fischer sehr unsicher ist und bleibt.
Denn der §40 des GenG besagt, dass ein sofortiges Einschreiten geboten sein und eine
Eilbedürftigkeit bestehen muss! Diese war
nach unserer Meinung und der Ansicht der
Rechtsberater nicht geboten.
Gründe hierfür sind:
1. Die Außerordentliche Generalversammlung
vom 6.10.2005 hat den Vorstand Johann
Meißner bestätigt. 
2. Herr Johann Meißner wurde am 20.07.2006
für das Geschäftsjahr 2005 von der Generalversammlung entlastet.
3. Durch die Einführung eines modernen Risikomanagements schon im Herbst 2006 ist kein
gegenwärtiger oder zukünftiger Schaden zu
erwarten! Denn seitdem finden in der Lohnbuchhaltung regelmäßig Kontrollen statt.
Alle diese Fakten habe ich der Gruppe Fischer
vorgetragen, immer wieder das gleiche
 Argument: „Der Vorstand Johann Meißner 
ist vorbestraft!“ . 
Die Not an brauchbaren Argumenten der
 Gruppe Fischer war augenscheinlich!
Hierzu ist zu berichten, dass den Herren Fischer
Robert und Eren Tamer diese Fakten sehr
wohl bekannt sind, da sie mit mir im dritten
Quartal 2006 eine ausgiebige, sich über zwei
Tage erstreckende Revision in der Funkzentrale und der Verwaltung abhielten. Denn zu
unserer Revision waren Herr Dr. Pletsch vom
Genossenschaftsverband und unser Prokurist
Herr Jäger anwesend, die uns Dreien die Effizienz und das komplette Ergebnis aller Risiken darlegten. Doch dieses haben die beiden
Protagonisten bereits gerne wieder vergessen.
Vielleicht sollten sie auch einmal einen 
Bericht selbst verfassen und nicht immer auf
andere abwälzen!
Sicher ist, dass Herr Eren sich sowohl bei
 Revisionen zurückhaltend zeigt und bei den
Sitzungen kaum durch fachliche Beiträge
 auffällt. Aber bei der Sitzung am 24.01.2007
fiel er auf, durch cholerisches Gebrüll, nachdem er sich mit nur zwei Beiträgen, mehr als
disqualifiziert hatte!
Ich werde Ihnen jetzt einige Argumente, die
gegen die Abberufung von Herrn Hans
 Meißner als Vorstand sprechen, benennen:
1. Die Kosten bei einer Amtsenthebung
 könnten ohne Folgekosten, leicht die
100.000 Euromarke übersteigen.
2. Der § 40 GenG greift hier in diesem Fall
wegen der fehlenden Eilbedürftigkeit nicht.
3. Es ist für die Genossenschaft keinerlei
Schaden entstanden (laut Sondergutachten
des Genossenschaftsverbandes in 2006).
4. Insgesamt 3 Generalversammlungen haben
Herrn Johann Meißner seitdem entlastet.
5. Die Prüfberichte des Genossenschaftsverbandes für die Jahre 2004 und 2005, haben
ebenfalls keine weiteren neuen Sachverhalte ergeben.
6. Die Anklagen gegen Herrn Hans Meißner
 reduzierten sich seit 2005, von ursprünglich
zehn Anklagepunkten, auf letztendlich einen einzigen und es kam kein Neuer hinzu!
7. Den Anklagepunkt „Beihilfe zum Sozial -
betrug“, hat Herr Vorstand Johann Meißner
schon im Oktober 2005 gegenüber der
 Generalversammlung bestätigt.
8. Der Vorstand Johann Meißner hat dadurch
keinerlei persönliche finanzielle Vorteile
 erlangt.
9. Der Vorstand Johann Meißner hat keine
Veruntreuung begangen.
10. Das Finanzamt München I gibt den 
Verstoß gegen das Übermaßgebot schon im
November 2005 zu Protokoll.
11. Die Anschuldigungen bewirkten den Einsatz von 15 Mann der Steuerfahndung das
Ergebnis waren etwa 28180,00 Euro Nachzahlung an Lohnsteuern und Sozialabgaben für den Zeitraum 01.01.2000 bis
31.12.2005.
12. Die Risiken für folgende Geschäftsjahre,
durch eine vorzeitige Abberufung sind
nicht kalkulierbar, und bewegen sich im
mittleren sechsstelligen Eurobereich.
13. Die 210 Tagessätze sind kein Grund, 30
Jahre erfolgreiche Arbeit für das Münchner
Taxigewerbe und die Taxi-München eG,
vorzeitig zu beenden.
14. Hat der Aufsichtsrat Kroiß, selbst 16 Jahre
im Vorstand bis 2005, alles vergessen?
15. Herr Stein hat laut seiner Zeugenaussage
beim Zoll aber ausgesagt, dass alle Vorstände Bescheid wussten!!
Natürlich sind nicht alle Argumente hier aufgeführt, die einen Verbleib im Amt rechtfertigen würden. 
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Herr Wirtschaftsprüfer Stern hat uns alle bei
den Generalversammlungen vom 06.10.2005
und 20.7.2006 umfangreich über den gesamten Vorgang informiert, der jetzt zu dem
Strafmaß und Verurteilung zu 2 x 90 und 
3 x 10 insgesamt 210 Tagessätzen führte. Die
Versammlungsteilnehmer waren im vollen
Umfang, bereits zu diesem Zeitpunkt unterrichtet worden. Die Generalversammlung hat
danach den Vorstand Meißner mit großer
Mehrheit bestätigt und auch entlastet! Es sind
seither keinerlei neue Unregelmäßigkeiten
festgestellt worden. Dies ist der Stand zum
16.01.2007, den Herr Stern mir um 13.00 Uhr
nochmals telefonisch bestätigte!
Zurück zur Sitzung vom 24.01.2007:
Um die Ethik und die Moral in unserer Taxi-
München eG zweifelsfrei zu untermauern,
 habe ich mir erlaubt, die Herren Aufsichtsräte
zu bitten, freiwillig eine Eidesstattliche
 Erklärung abzugeben. Mit dieser sollten sie
erklären, dass sie keine Vorstrafen haben oder
hatten und auch keine Strafverfahren gegen
sie anhängig sind. Wenn ja, so sollten diese
freiwillig in der Erklärung aufgeführt werden.
Die Herren Fischer, Herzinger, Nowak, Rusch
und Zielinski gaben Erklärungen ab. Keine
Erklärung gaben Herr Arikan, Herr Eren, Herr
Kroiss und Herr Stein ab! 
TOP 6 
Beschlussfassung über Beauftragung des 
RA Dr. Christian Dietrich für den Aufsichtsrat
Hierzu ist folgendes zu sagen. Die Taxi-München eG hat in dem Rechtsberater Herrn von
Vever einen ausgezeichneten Justitiar, den
ich für diese Sitzung, zur Klärung juristischer
Fragen eingeladen hatte. Herr von Vever hat
mit unserer Genossenschaft einen Vertrag, der
mit einer pauschalen monatlichen Vergütung
dotiert ist. Herr von Vever hatte sich für diesen Tag zur Verfügung gestellt, um Entscheidungshilfe in juristischen Fragen zu leisten.
Doch schon nach etwa einer Stunde musste
dieser, nach Aufforderung durch Herrn
 Fischer, den Sitzungssaal verlassen. Herr
 Fischer meinte dazu: „Herr v. Vever, das meine ich nicht persönlich und ist auch nicht
 gegen Sie gerichtet“, dazu frage ich: „gegen
wen denn dann?“
Der Beschluss wurde wieder mit 5:4 Stimmen
gefasst und somit Herr RA Dietrich als
 Berater des Aufsichtsrates genehmigt. Dieser
bekommt 
180,00 Euro netto pro Stunde.
Außerdem wurde der stellvertretende Auf-

Seite 12

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12 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Fortsetzung „Der Aufsichtsrat berichtet“
sichtsratsvorsitzende Arikan Nazim, mit dem
Abschluss des Beratervertrages beauftragt!!
Dieses ist ein klarer Verstoß gegen unsere
 Satzung und das Genossenschaftsrecht, da das
Vertretungsrecht nach außen und innen allein
dem Aufsichtsratsvorsitzenden zusteht!
Meine Stellungnahme zu diesem Fall ist ganz
klar, Herr RA C. Dietrich wird damit eine
Gelddruckmaschine geschenkt.
TOP 7 
Verschiedenes
Jetzt brachen alle Dämme und das Chaos
nahm seinen Lauf!
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir
hatten bereits den 24. Januar und Weihnachten lag bereits einen Monat zurück. Jetzt
brach eine Wunschliste, vergleichbar mit dem
Ausmaß einer apokalyptischen Reiterschar
über mich herein. Vieles wurde im wilden
Durcheinander von der Gruppe Fischer, von
mir gefordert.
Hier zwei Kostproben der besonderen Art!
Herr Arikan, bis dahin mein Stellvertreter:
„Herr Zielinski ich fordere Sie auf und sage
Ihnen, Sie sind für das, was die Aufsichtsräte
tun, voll verantwortlich, das sage ich Ihnen
jetzt!“ 
Herr Stein 2. Schriftführer:
„Herr Zielinski, wir müssen gleich Anfang
nächster Woche eine gemeinsame Sitzung
machen, weil, es ist ja heute nicht geschafft
worden.“ „Außerdem Herr Zielinski müssen
Sie jetzt sagen, wie Sie jetzt das am Besten
machen, damit der Betrieb hier weiter reibungslos läuft wie bisher?“ 
Daraufhin antwortete ich: „Herr Stein, vor etwa 3 Stunden habe ich Sie alle, die dieses
Chaos verursacht haben, gefragt, was haben
Sie vor, wenn der Vorstand Meißner abgewählt ist?“
Eure Antwort lautete: „Das haben wir uns genau überlegt!“ und Orginalton Herr Arikan:
„Herr Zielinski, machen Sie sich keine Gedanken, wir wissen alles genau, wir wissen, was
wir tun, das ist kein Problem!“
Bis heute warte ich auf dieses Wissen! 
Herr Fischer äußerte sich so: „Das ist jetzt
nicht Tagesordnungspunkt und steht jetzt
nicht zur Debatte.“
Um etwa 23.20 Uhr schloss ich die Sitzung.
Direkt anschließend gab ich mündlich meinen
Rücktritt als Aufsichtsratsvorsitzender bekannt, den ich Ihnen noch schriftlich mitteilen
werde. Dazu erklärte ich, dass ich weiter Mitglied dieses Aufsichtsrates bleiben werde.
 Resonanz: schon am nächsten Tag hatte ich
die Presse wieder am Hals!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, es ist ein ungleiches Aufeinandertreffen, wenn Logik und
Vernunft sich mit Ignoranz auseinander setzen
muss. Die arrogante und selbstherrliche Art der
Gruppe Fischer halte ich für sehr verwerflich.
Diese Leute prügeln einem langjährigen Vorstand auf dem Rücken einer sehr erfolgreichen
Genossenschaft. Dazu verursachen sie hohe
Kosten, ein Scheitern beim Datenfunk, eine
Belegschaft, die dieses Chaos nicht mehr erträgt, riskieren den Fortbestand der Taxi-
München eG und hohe zusätzliche monatliche
Belastungen für jedes Mitglied, durch die jetzt
schon erkennbaren Schäden!
Dazu Begebenheiten am Rande:
Einem leitenden Angestellten unserer Genossenschaft wurde bereits am 24.01.2007 von einem Aufsichtsrat der Gruppe Fischer mitgeteilt, dass er dessen Posten in Zukunft
bekleidet! Am Freitag sah ich den Erfolg dieses
wilden Treibens und sprach mit Angestellten,
denen immer wieder die Tränen kamen und
nicht nur das!
An alle Vernünftigen richte ich jetzt den Aufruf,
macht dem absurden Spiel dieser Gruppe Fischer
und deren Hintermännern ein Ende, denn sonst
ist bald unsere Taxi-München eG am Ende.
➜ Kommt am besten Alle zu der Außerordentlichen Generalversammlung, denn es
geht um uns und unsere Existenz!
➜ Wir brauchen Euch nicht nur dieses Mal,
sondern bei jeder Generalversammlung.
➜ Jede Wahl ist wichtig, auch die zum Aufsichtsrat, das sollten wir aus dieser Situation lernen!
➜ Krisis – heißt im altgriechischen auch
 Neuanfang. Lasst uns deshalb mit Herrn
Meißner als Vorstand, den Neuanfang vorbereiten!
Ich hoffe mit Ihnen auf diesen Neuanfang,
um weiteren Schaden zu vermeiden und die
Zerstörungen zu beseitigen. Nur so können
wir unsere gemeinsamen Ziele für 2007 doch
noch erreichen. Ich wünsche Ihnen Allen
 alles Gute und bedanke mich recht herzlich
für Ihr Interesse.
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Zielinski
Begründung meines Rücktritts vom Vorsitz des
Aufsichtsrates.
➜ Auf Grund der gefassten Beschlüsse gehe
ich davon aus, dass das Vertrauen in mich
als Vorsitzenden nicht mehr besteht.
➜ Als Mitglied der Taxi-München eG sehe ich
es als meine Pflicht an, die Mehrheit im
Gremium „Aufsichtsrat“ zu respektieren
und trete daher von dessen Vorsitz zurück.
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Seite 13

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13TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Gegendarstellung
Nach § 10 Bayerisches Pressegesetz ist der
 Taxi-Kurier verpflichtet, auf Bitten der Taxi -
vereinigung München nachfolgende Stellungnahme abzudrucken:
In der Januar Ausgaben des Taxikuriers 2007
heißt es auf Seite 4 unter der Überschrift: 
Optimismus:
„Für das Münchener Taxigewerbe ist der
Niedergang der Taxivereinigung durch mangelnde Kontinuität in der Führung und unwürdige Querelen nachteilig.“
➜ Unwahr ist, dass die Taxivereinigung vom
Niedergang betroffen ist.
➜ Wahr ist, dass die Taxivereinigung weiterhin
existiert.
Weiter heißt es in dem Artikel:
„Die Aufgaben der Taxivereinigung werden
übergangslos von der Taxi-München eG übernommen.“
➜ Unwahr ist, dass die Aufgaben der Taxi -
vereinigung übergangslos von der Taxi-
München eG übernommen werden.
➜ Wahr ist, dass die Taxivereinigung weiterhin
ihre Aufgaben selbst wahr nimmt.
Warnung vor Fahrgast
Am 30.12.2006 fuhr ein Kollege einen jungen
Mann von cirka 18 bis 23 Jahren mit schlanker, sportlicher Figur, 1,80 groß mit schwarzen,
glatten Haaren vom Ostbahnhof nach Feldkirchen in die Emeranstraße. Dort angekommen
warf er ihm 50 Cent auf den Beifahrersitz und
lief davon. Als der Fahrer ihn später noch mal
in der Sonnenstraße sah, stellte er ihn zur Rede, doch er leugnete, der Fahrgast gewesen zu
sein und lief wieder in die Emeranstraße davon. Der junge Mann spricht Hochdeutsch mit
leichtem Akzent.
Zeugenaufruf der Kripo
Am Sonntag, den 15.10.2006 gegen 00.15 Uhr
wurde nach dem Verlassen der Diskothek „Galaxy“ eine Person durch einen scharfen Gegenstand verletzt. Der Täter konnte gefasst werden. Im Rahmen der Zeugenvernehmung wird
dringend ein Taxifahrer als Zeuge gesucht.
Der Kollege befand sich vor Ort und einer der
bei der Auseinandersetzung Beteiligten soll gegen das Fahrzeug des gesuchten Fahrers gefallen sein. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um
eine Mercedes Limousine neueren Baujahres
mit Xenon-Scheinwerfern. Der gesuchte Taxifahrer ist cirka 1,70 m groß, hat dunkle bis
schwarze Haare und ist mittleren Alters.
Er möchte sich bitte mit der Kriminalpolizeidirektion 1 München, Kommissariat 111 – Mordkommission 2 -, Herr KOK Krug, Telefon:
089/2910-3071 oder Frau KHKin Reimer, Telefon: 089/2910-3002, in Verbindung setzen.
Vorsicht, Falle!
In der Nacht auf Sonntag, 07.01. erlebte der
Kollege E. Schmidt (Taxi 1024) folgendes
 Szenario:
Am Standplatz „Optimolwerke“ kam eine 
6-köpfige Gruppe junger Leute auf seinen Taxibus zu und wollten über einen Pauschalpreis
nach Germering verhandeln. Der Kollege ging
jedoch nicht darauf ein, nahm die Fahrgäste
auf und startete mit korrekt angeschaltetem
Taxameter in Richtung Germering. Bereits an
der ersten Kreuzung Friedenstr./Rosenheimer
Straße erhielt er das barsche Kommando „fahr
nach links“, worauf er konterte, dass dies nicht
der kürzeste Weg nach Germering sei. Die Reaktion der angetrunkenen Gruppe war lediglich „Halt’s Maul und fahr nach links, wenn
wir den Taxameterpreis bezahlen müssen,
dann bestimmen auch wir den Fahrweg“ . Also
bog der Kollege entsprechend der Anweisung
nach links ab und wollte im Anschluß daran
rechts in die St.-Martin-Straße einbiegen, wor-
Persönliche Stellungnahme Hans Meißner
Die Taxi-München eG wurde durch den völlig
überflüssigen Presserummel, den die Herren
Stein und Arikan vom Zaun brachen, grob
geschädigt. Nach Auffassung sachverständiger Juristen war die vorläufige Amtsenthebung meiner Person am 24. Januar eine nicht
erforderliche Maßnahme, da diese nur gerechtfertigt ist, wenn dringender Handlungsbedarf besteht und andere Maßnahmen nicht
ausreichend sind. Dabei hat der Aufsichtsrat
die Interessen der Genossenschaft zu berück -
sichtigen. Sachgründe oder persönliche Motive
rechtfertigen eine vorläufige Amtsenthebung
nicht. Nachdem den fünf Aufsichtsratsmitglieder die Meinung von Fachleuten nicht genehm war, beauftragten sie einen Anwalt, der
ihnen diesen Coup vorbereitete. Nachträglich
beschlossen die fünf, ihrer Mehrheit absolut
sicher, die Beauftragung des Anwaltes durch
den Aufsichtsrat. Allerdings nicht wie üblich
durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrates,
sondern durch dessen Stellvertreter, Herrn
Nazim Arikan. Dieses Verfahren ist rechtlich
wohl nicht zulässig. Apropos Kosten, die
Mehrheit im Aufsichtsrat hat hier keine Probleme. Die vorläufige Amtsenthebung durch
den Aufsichtsrat bei Fortzahlung meines Lohnes verursacht Kosten, ohne Gegenleistung
für die Genossenschaft. Vom Schaden, der der
Genossenschaft durch mein Ausscheiden von
heute auf morgen entsteht, ganz zu schweigen.
Geschäftsbeziehungen sind unterbrochen,
Verhandlungen nicht abgeschlossen und
 Planungen bleiben liegen. Wer etwas vom
Geschäftsleben versteht, wird dies nachvollziehen können. Leider kann ich im Moment
nicht eingreifen, da ich sofort mit, wenn auch
inkompetenten Schreiben von Herrn Arikan
und Stein mit Sanktionen bedroht werde
(Hausverbot u. ä.). Ob gerade diese Beiden Segen, Kompetenz und Fleiß, vor allen Dingen
aber Akzeptanz bei Geschäftspartnern und
Behörden für die Mitglieder der Taxi-München eG garantieren, müssten sie beweisen,
soweit Sie als Mitglied dies überhaupt zulassen. Nachdem beim Bundesverband meine
Nachfolge zwar noch nicht geregelt ist, aber
zwei Vizepräsidenten zur Verfügung stehen,
erklärte ich den Vorsitzenden der Mitglieds -
organisationen meinen Rücktritt zum 17. April.
Dadurch konnte Schaden durch öffentliche
Auftritte vermieden werden. Umfragen zufolge vertreten zwischen 70 und 80 % der Leser von „Taxi-heute“ die Meinung, ich hätte
bleiben sollen. Durch die Aufgabe des BZP-
Vorsitzes kann ich meine Kraft und Erfahrung
ausschließlich für Münchner und Bayerische
Belange einsetzen. Dazu ist allerdings nötig,
dass ich Ihr Vertrauen bei der Abstimmung
über die Amtsenthebung erhalte. Bereits im
Sommer läuft meine Amtszeit als Vorstandsmitglied aus. Schon aus diesem Grund war
die vorläufige Amtsenthebung überflüssig.
Mein Wunsch, die Kollegen Siegel und Lehmair zu unterstützen und meine 30jährige Erfahrung weiterzugeben, kann nur umgesetzt
werden, wenn ich im Sommer zur Wiederwahl vom Aufsichtsrat vorgeschlagen werde.
Bei der derzeitigen Zusammensetzung des
Aufsichtsrates dürfte eine derartige Entscheidung zum Wohle der Mitglieder eher nicht zu
erwarten sein.
Hans Meißner
auf das nächste forsche Kommando kam, „fahr
geradeaus bis zum Ring“ . Dem Wunsch des
Fahrgastes folgend, tat der Kollege auch dies
und fuhr schließlich über die Rosenheimer
Straße bis zur Chiemgaustraße einmal um den
Mittleren Ring bis zur A96 und dann weiter
über die Ausfahrt Germering-Süd bis zur Ortsmitte im „wilden Germering“, wie es die Fahrgäste selbst mehrfach bezeichneten. Während
der Fahrt wurde der Fahrer ständig mit verbalen Drohungen eingeschüchtert nach dem
Motto „das war nun aber ein ordentlicher Umweg, den Du gefahren bist, wir kennen jemanden vom KVR, der wird dir Beine machen“
oder „Geld bekommst du eh nicht von uns, Du
kannst froh sein, wenn wir dich am Leben lassen“; „frag deine Kollegen, was wir mit ihnen
gemacht haben, als sie Geld von uns wollten“
… In Germering an der Ecke Ganghoferstr./Josef-Kistler-Str. angekommen, schien sich die
Situation zu entspannen, und als die ersten
beiden Fahrgäste ausstiegen, drückten diese
den anderen ihren Anteil zum Fahrpreis in die

Seite 14

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14 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Hand. Als aber die letzte Adresse angesteuert
wurde, und von den anfangs Sechsen noch
Drei im Taxi saßen und der Kollege kassieren
wollte, öffneten Sie die hinteren Türen und
stiegen aus. Der letzte Fahrgast drückte dem
Fahrer den Anteil der zuerst ausgestiegenen in
die Hand, und als dieser reklamierte, dass dies
nicht genug Geld sei, rannten sie in allen
Richtungen davon und wiederholten dabei die
Warnung, „Sei froh dass du überhaupt noch
lebst!“ Der Kollege fuhr nun zurück zur ersten
Ausstiegstelle, weil die hier ausgestiegenen
Mädchen einen relativ nüchternen und vernünftigen Eindruck machten, aber diese waren
bereits in den Häusern verschwunden und somit blieb der Kollege mit seinem nur zur Hälfte
(22 Euro von 44,30 Euro) bezahlten Fahrpreis
allein. 
Im Interesse aller Taxifahrer darum folgender
Hinweis: 
➜ Wem ist bei einer Fahrt nach Germering
ähnliches passiert?
➜ Sollte eine Gruppe nach Germering wollen
und sich ähnliches abzeichnen,
veranlassen Sie eine Funkzentrale auf Kanal 1!
Hinweise und Reaktionen zu diesem Vorfall
bitte an die Taxizentrale, Tel. 21 61-396, Herr
Kroker. (TK)
Sachstand Standplätze/KVR
In den vergangenen Monaten wurden von uns
im Taxi-Kurier Veränderungen und Neueinrichtungen von Standplätzen angekündigt, die
bis heute, ohne unser Verschulden, immer
noch unerledigt sind. Seit einer Standplatzbegehung am 02.11.2005 (!) sind noch folgende
Punkte unbearbeitet:
➜ neuer Taxistand Schrannenhalle (auch
schon vom dortigen BA gefordert)
➜ Hanauerstand – Zurückverlegung der
 Ampel-Haltelinie
➜ Rosenheimerplatz – Zurückverlegung der
Ampel-Haltelinie
➜ Verlegung und Verlängerung des Taxistandes
Friedenstrasse
➜ Umwandlung des Taxistandes Circus Krone
in einen Bedarfsstand
➜ neuer Taxistand Herzog-Ernst-Platz
➜ Verlegung der Reserve am August-Exter-
 Taxistand
➜ Verbreiterung des Taxistandes Pasinger
 Marienplatz
➜ Verlängerung des Brudermühlstandes
➜ Entfernung der Taxischilder an den
 aufgelösten Taxiständen Hotel Europa und
Arbeitsamt
Nach unzähligen Erinnerungen an das KVR
wurde nochmals am 30.08.2006 eine Standplatzbegehung durchgeführt, bei der neue
 Anträge besprochen und die o.g. nochmals
schriftlich reklamiert wurden. Zu den neuen
Anträgen gehörte:
➜ neuer Taxistand S-Bahnhof Johanniskirchen
➜ Freimannstand – Entfernung der Mittelinsel
zwecks 2-spuriger Aufstellung
➜ neuer Taxistand Donnersberger Brücke
➜ neuer Taxistand S-Bahnhof Fasanerie
➜ neue Reserve für den Le-Meridien-Stand in
der Mittererstrasse
➜ Aufhebung Abbiegeverbot Goethestr./
Beethovenplatz 
Zwischenzeitlich wurde eine neue überarbeitet
Liste mit Bedarfsstandplätzen beim KVR eingereicht. In dieser Liste sind alle neuen Lokalitäten, auch die an denen aktuell unerlaubte Bereitstellung praktiziert wird, berücksichtigt!
Alle für die Verlegung/Neueinrichtung von
Standplatztelefonen nötigen Sondergenehmigungen des Baureferates wurden schon seit geraumer Zeit auf unsere Anträge hin erteilt. Wir
könnten also ganz schnell tätig werden aber
diese Änderungen sind allesamt bis heute leider vom KVR unbearbeitet. (AL)
Wir betrauern den Tod unserer Kollegen
Heinrich Dirsch
verstarb im Alter 
von 68 Jahren.
Herr Dirsch betrieb das Taxi 1263 von
1963 bis 2006 in vorbildlicher Weise. Wir
verlieren einen Kollegen der besonnen
und kompetent das Taxigewerbe ausübte.
Hermann Wittek
verstarb überraschend 
am 13. Januar 2007 
im Alter von 67 Jahren.
Herr Wittek steuerte 32 Jahre lang sein
Taxi 1823. Er war ein motivierter und
 engagierter Streiter für unser Gewerbe.
Seine Hilfsbereitschaft kam vielen von 
uns zu Gute.
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30 Uhr
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
AUSBILDUNG IM
MÄRZ 2007
Funkausbildung
Termine: 20. und 22. März 2007
14.30–17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00–20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 3/2007: 20.03. – 17.04.2007
Kurs 4/2007: 19.04. – 24.05.2007
Kurs 5/2007: 19.06. – 17.07.2007
Kurs 6/2007: 11.09. – 09.10.2007
Kurs 7/2007: 16.10. – 15.11.2007
Kurs 8/2007: 20.11. – 18.12.2007
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
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Bußgeldsachen
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Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543

Seite 15

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Der Landesverband
voran dessen Krankenfahrten-Fachleuten vom
zuständigen Ausschuss – gelungen, dem Gewerbe eine weitere Belastung zu ersparen, die
nach den Auswirkungen der Gesundheits -
reform 2004 nicht auch noch zu verkraften
 gewesen wäre. Damit ist es dem Bundesverband zu verdanken, dass die sozialpolitisch
ungemein wichtige Aufgabe, die das Taxi- und
Mietwagengewerbe mit der Übernahme vieler
Krankenfahrten erfolgreich bewältigt, auch
weiterhin wahrgenommen werden kann. 
BZP AR.Nr. 08/08
Anmerkung:
Diese Rechtsauffassung wurde auch auf Anfrage des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und
Mietwagenunternehmen e.V. vom Bayerischen
Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur,
Verkehr und Technologie mit Schreiben vom
24. Januar 2007 bestätigt.
3%-Abschlag für 
Krankenfahrten ist weg! 
Beharrliche BZP-Arbeit führt zu ungemein
 wichtigem Erfolg im Bereich der Patienten -
fahrten des Taxi- und Mietwagengewerbes!
Es zeichnete sich schon seit einigen Wochen
ab, was am 02.02.2007, dann mit dem zustimmenden Beschluss des Bundestages zur Gesundheitsreform 2007 gestoppt ist: der irrwitzige
Vorschlag, bei Rettungsdienst- und Krankenfahrten den Krankenkassen einen Abschlag
von 3% einzuräumen, ist tatsächlich vom
Tisch. Damit hat sich erfreulicherweise die beständige Argumentation des BZP durchgesetzt,
wonach der als Begründung für diesen Abschlag herangeführte deutliche Anstieg der
Leistungsausgaben für Fahrkosten keineswegs
auf die Erhöhung der Taxi- und Mietwagenentgelte in Patientenfahrtenbereich zurückzuführen ist, sondern auf den deutlichen Zuwachs an Beförderungsleistung. Die Gründe
dafür sind insbesondere eine für das Gesamtsystem ausgesprochen erfreuliche Verlagerung
von stationärer zu ambulanter Behandlung.
Diese Begründung hatte sogar der Bundesrat in
seiner Stellungnahme zum grundlegenden Entwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium
übernommen, die richtigerweise ausführt, dass
die Veränderungen im Gesundheitswesen
zwangsläufig zu höheren Krankentransportkosten führen. Der BZP hat immer wieder darauf
hingewiesen, dass nur durch die Übernahme
von Fahrkosten das deutsche Gesundheits -
system allen Bürgern weiterhin zugänglich
bleiben kann, auch denjenigen, die finanziell
nicht auf der Sonnenseite stehen.
Mit dem heutigen Beschluss des Bundestages
ist es der erfolgreichen Arbeit des BZP – allen
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Seite 16

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16 TAXIKURIER
Eloge auf Zielinski
Als im Juli 2005 die damalige Aufsichtsratvorsitzende Christa Reindl für alle überraschend nicht mehr in
den Aufsichtsrat gewählt wurde und ein enormes 
Vakuum hinterließ, stellte sich Reinhard Zielinski für
diesen Posten zur Verfügung. Mit seinem betriebswirtschaftlichem Hintergrund und seiner Akribie
wusste er von Beginn an zu überzugen.
In fast pastoraler Manier versuchte er, auch Fronten
innerhalb des Aufsichtsrats abzubauen, indem er versuchte, jedes Mitglied zu integrieren und Verantwortungen und Aufgaben zuzuordnen. Durch seine ruhige, besonnene Art entschärfte er manche explosive
Situation. Er gab Hilfestellung besonders im analytischen und Zahlenbereich. So nannte ihn der Autor
dieser Zeilen scherzhaft „Linsenzähler“, weil er jeden
Cent im Sinne der Genossenschaft prüfte.
Trotz seiner missionarischen Bemühungen um Teamwork
beendete Reinhard Zielinski seine Tätigkeit als Vorsitzender des Aufsichtsrats.
Die Gründe hat er in seinem Bericht ausführlich beschrieben. Wenn ein zurückhaltender Mensch wie er in
dieser Art und Weise enttäuscht wird und kein Blatt vor
den Mund nimmt, kann man sich vorstellen, wie hoch
der Grad der Frustration ist. Wenn man von Aufsichtsrat-Kollegen umgeben ist, denen ihre Pflicht und Funktion nicht bewußt ist, sondern nur ihre persönlichen
Vorteile und Machtspiele ausleben wollen, ist dieser
Schritt nachvollziehbar.
Gott sei Dank bleibt Reinhard Zielinski dem Aufsichtsrat
als Mitglied erhalten, denn die Taxi-München eG be -
nötigt Personen mit Intelligenz, Einsatz und Erfahrung.
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Bilderwitz aus der Februar-Ausgabe:
And the winner is …
„Hallo Taxi – Nehmens eam bittschön mit, der wollt 
auf uns hoamreit’n, auf uns zwoa Narrischen.“
Kollege Markus Schmidl aus Olching hat mit diesem
Faschings-Text die „Jury“ am meisten überzeugt und
den Verzehrgutschein für das Restaurant „Terrine“ in
der Amalienstraße gewonnen. 
Herzlichen Glückwunsch!
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Seite 17

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17TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-
Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste
mit einem kleinen Geschenk.
Mitarbeiter, Unternehmer, Fahrer,
die fassungslos und entrüstet die Amtsenthebung von
Hans Meißner kommentiert und aufgenommen haben.
Tränen in den Augen langjähriger Mitarbeiter bis zu
kämpferischen Durchhalteparolen waren in den Stunden
und Tagen nach der unverständlichen Entscheidung an
der Tagesordnung. 
Eine Welle der Sympathie pro Meißner und seinem 
Lebenswerk ist quer durch die Münchner Taxibranche
wie eine Lawine losgetreten worden. Das völlig überzogene Votum durch Teile des Aufsichtsrats halten selbst
kritische Zeitgenossen für völlig übertrieben. 
Die Welle des Zuspruchs aus allen Teilen der Branche
und des direkten Umfelds hält an. Gerne überreicht der
TAXIKURIER allen, denen die Zukunft der Taxi-München
eG auch eine Herzensangelegenheit ist, sympathisch die
Rose des Monats. (PR) 
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit -
genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Pauschalierer
Alle diejenigen, welche die unwürdigen Ergebnisse im
Aufsichtsrat der Taxi-München eG zum Anlass nehmen,
braune oder fremdenfeindliche Parolen zu verbreiten, 
erhalten die Zitrone des Monats. 
Es kann nicht angehen, dass jetzt alle türkischen Kollegen
für eine Entscheidung mit in die Verantwortung gezogen
werden, die zwei ihrer Landsleute, aber auch drei deutsche Aufsichtsratsmitglieder getroffen haben. 
Gerade die türkischen Unternehmer und -Fahrer verrichten ihren Dienstleistungsberuf größtenteils vorbildlich
und sind aus unserem Gewerbe nicht wegzudenken. 
In den letzten Tagen und Wochen haben sich sehr viele
dieser Kollegen von der „Umsturz-Kampagne“ distanziert
und zu den Idealen der Taxi-München eG und deren Mitgliedern bekannt. (PR)
Dr. Cichon & Partner
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Seite 18

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weile noch weitere knapp 180 „garantiert persönlich erlebte“ Begebenheiten zu Papier gebracht, mit deren
Grossteil jeder von uns selbst schon
mal Bekanntschaft machte. Kritiker
sagen zwar, es läge nur daran, dass
man Negativerlebnisse wesentlich
länger im Gedächtnis behält als das
Positive, sonst würde niemand auf
den Gedanken kommen, solche Dinge
zu fixieren, aber in einem Gespräch
erfuhren wir, dass Toni Willer keineswegs der Prototyp des Pessimisten ist.
Er ist ein echter Münchner: 1959 geboren, nach der Schule (mit Lieblingsfach Atomphysik) erlernte er einen
Metallberuf, übte diesen dann fast 15
Jahre lang aus bis 1994 die Ernüchterung kam: Sein Betrieb schloss für immer die Pforten, und plötzlich stand er
Außergewöhnliche Kollegen
Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen befinden, wissen wir. Auch finden wir von Ungelernten 
bis zu Akademikern eine unglaubliche Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. Und dann gibt es Kollegen
und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen, besonderen Hobbys frönen oder spezielle Kenntnisse haben. 
Der TAXIKURIER will Ihnen diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen. In dieser Ausgabe:
ohne Arbeit da. Weil sein Schwager
damals seinen Lebensunterhalt mit
dem Taxi verdiente, fiel der Entschluss
relativ leicht, zunächst mal den Taxischein zu machen, bis man „was
gscheites gefunden hat“ . Seither sitzt
er auf dem Bock (immer beim selben
Unternehmer!) und sammelte akribisch
seine Erlebnisse hinter dem Steuer.
Bereits nach den ersten Schichten kam
die Erkenntnis, dass hinter allem, was
sich rund um die Droschke so abspielt,
eine „grauenhafte“ Gesetzmäßigkeit
stecken muss, die bis dato keiner erforscht hat und die es in sich hat. So
kam es, dass Block und Bleistift immer
griffbereit waren, um jedes Erlebnis
und jede daraus resultierende „sonnenklare“ Erkenntnis zu Papier zu
bringen.
18 TAXIKURIER
Toni Willer
„Ein zu Boden fallendes Teil richtet stets
den größtmöglichen Schaden an …“
An dieses und ähnliche Gesetze, veröffentlicht vom US-amerikanischen
Ingenieur Edward A. Murphy jr. in
seiner Abhandlung über Fehlerquellen
und menschliches Versagen in komplexen Systemen, musste der Kollege
Toni Willer denken, als er vor knapp
15 Jahren mit dem Taxifahren begann
und schon am ersten Tag bemerkte:
„Je länger die Wartezeit am Standplatz desto kürzer die Fahrt“ . „Alles
was schief gehen kann, wird auch
schief gehen!“, so lautet Murphys
Grundregel. Unser Kollege Anton
Willer hat in den Folgejahren mittler-
„Das Taxifahren brachte ihn auf 180 …“
Foto: www.atelier-tacke.de
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Seite 19

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19TAXIKURIER
Auf dieser Basis formulierte er im
Lauf der Zeit die ersten 180 von
 „etlichen Trilliarden“ abgeleiteten
Gesetzmäßigkeiten nach dem Prinzip:
„Alles was beim Taxifahren schief
gehen kann, wird auch schief gehen!“
Hier ein paar Beispiele: 
Je länger Du am Standplatz stehst,
umso kürzer ist die Fahrt, die Du dann
bekommst.
Wenn Du keinen 100-Euro-Schein
wechseln kannst, dann zahlt der
 nächste Fahrgast garantiert mit einem
100-Euro-Schein.
Werden 2 Taxen gleichzeitig bestellt,
bekommst Du die kürzere Fahrt.
Wenn Du in einem Funkloch stehst,
hört die Zentrale sofort auf zu funken,
damit Du auch nach 20 mal hin und
her fahren nicht weißt, ob Du immer
noch drin bist.
Wenn Du denkst, es gibt keine kürzere
Fahrt als die grad eben, dann beweist
Dir der nächste Fahrgast das Gegenteil.
Die „nie komplettierbare“ Auflistung
mit den aktuell ca. 180 „Taxi-Rules“
finden Sie unter: 
www.taxi-west.de/murphy.htm
Wenn auch nicht jeder Kollege alle
Gesetze wird bestätigen können, den
Großteil der hier zu lesenden Zusammenhänge hat jeder von uns
selbst schon x-mal erlebt. Jedoch ist
dieses Sammelsurium bei weitem
nicht das einzige Produkt der Denkwerkstatt des Willer Toni: Inspiriert
durch Karl Valentin, aber auch durch
Frank Zappa, fand er gefallen an
 eindeutig zweideutigem und lieferte
seine ersten „Textlichen Verdreher“ 
in Form von Witzen, Sketchen und
Wortspielen an Fernsehshows und
Zeitungen. 
Ferner darf er sich zurecht auch als
Erfinder von diversen patentierten
nützlichen und auch weniger nützlichen Spielsachen und Gerätschaften
bezeichnen. Dass er sein Handwerk
auch im Internet versteht, beweisen
seine Internetseiten, von denen hier
nur die, übrigens auch fürs Taxigewerbe nützliche, Seite www.handyverloren.de erwähnt sein soll.
Nachdem er es geschafft hat, seinen
Nikotinkonsum auf Null zu reduzieren, entdeckte er als neues Hobby 
das Schwimmen. Ein Toni Willer
schwimmt aber nicht einfach irgendwo auf und ab: Sein erklärtes Ziel
war es, im Raum München sämtliche
mit der S-Bahn erreichbaren öffentlichen Badeanstalten eben mit dieser
zu besuchen und zu „erobern“ . Innerhalb eines Jahres hat er es auf fast
90 verschiedene Frei- und Hallenbäder
gebracht. Seine übrigens auch zum
nachmachen geeignete Schwimmbadtour gibt’s nachzulesen auf
www.nullachtneun.de.
Vielleicht gibt’s dort ja bald Murphys
Badegesetze. Wir wünschen ihm
 hierbei alles Gute! (TK)
Kurioses aus der Zentrale
Die Rezeptionistin eines Hotels bestellt bei einer Mitarbeiterin der Zentrale
einen Shuttleservice für 13 Personen zwischen ihrem Hotel, einem Theater
und einer Gaststätte. Einen Tag vor Fälligkeit ruft die Dame des Hotels nochmals in der Zentrale an, um sich zu versichern, ob auch alles wie geordert in
Ordnung geht.
In der Folge ergab sich dieser Dialog: 
Zentrale: „Taxi-München eG, mein Name ist Meier, Grüß Gott“
Dame: „Grüß Gott, ich bin Frau … vom Hotel … und wollte mich
 erkundigen, ob die bei Ihnen bestellte Taxi-Flatrate für morgen
15 Uhr so in Ordnung geht?“
(Pause)
Zentrale: „Entschuldigung. Habe ich Sie richtig verstanden? 
Sie haben bei uns eine Taxi-Flatrate bestellt?“
Anschließend klärte sich dann alles auf. Die Dame erhielt ihren Shuttleservice und die Kunden wurden zu ihrer vollsten Zufriedenheit befördert.
Was ein im falschen Zusammenhang benutztes Fremdwort so alles anrichten kann … (NL)
Fremdwörter
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf

Seite 20

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20 TAXIKURIER
damit Genüge getan, jedoch nicht der Firma. Aber ein Gutes hatte 
die Sache, konnten doch die Rächer der Enterbten nunmehr den, von
ihnen nicht geliebten König stürzen! Mit Unschuldsmiene verwiesen
sie, die selber nie etwas Unrechtes getan und auch nie etwas davon
gewusst haben, in der selbst gesuchten Öffentlichkeit auf die Verwerflichkeit des Tuns ihres Häuptlings und forderten dessen Kopf – koste
es die Firma und andere, was es wolle. 
Und so waren sie nun plötzlich kopflos und hatten einen gemeinsamen Feind verloren. Wie sich jedoch bald (wieder einmal) herausstellen sollte, galt die Gleichung „der Feind meines Feindes ist mein
Freund“ nicht. So sollten bald die internen Nachfolgekämpfe beginnen
… Und wenn die Genossenschaft noch nicht gestorben ist, so freut 
sich der „Isarfunk“ noch länger!
Irrsinn – Kürzlich war den Tageszeitungen zu entnehmen, dass im
Sommer 2009 die neue „Parkstadt-Tram“ (Linie 23) in Betrieb gehen
soll. Sie wird vom Feilitzschplatz zur Domagkstraße führen, drei Kilometer lang sein, sieben Haltestellen haben und – halten Sie sich fest –
50 Millionen Euro kosten (bis es soweit ist, wahrscheinlich 70 Millionen – das kennt man ja): Am Feilitzsch selbst kommt zum Busbahnhof
eine Trambahn-Wendeschleife dazu (!!) und die Fahrspuren in der
nördlichen Leopoldstraße werden auf zwei Stück pro Richtung
 reduziert. Da diese neue Linie vom sonstigen Trambahnnetz völlig
 abgeschnitten wäre, werden – nur für Ein- und Ausrückfahrten – zusätzliche Gleise vom Parzival- bis zum Scheidplatz gelegt. Ansonsten
müssten die Wagen ja irgendwo zwischen Feilitzsch und Domagk
nächtens geparkt werden und kämen nie ins Depot. Dass die Gegend
um das ehemalige „Neusser-Gelände“ (Lyonel Feiniger, Gunta Stölzel
usw.) zusätzlich ans öffentliche Netz angebunden werden muss, bedarf
keiner Diskussion – aber für 50 Millionen Euro (!) kann man einem
leistungsfähigen Gelenkbus eine eigene Blattgold-belegte Spur bauen
und ihn ansonsten auf schon vorhandenen Straßen fahren lassen. 
Noch ein Irsinn – Vor wenigen Monaten überfielen zwei jugendliche
Täter einen Kollegen gezielt im „hintersten“ Daglfing und verletzten in
mit über 40 Messerstichen. Ist eine solche Tat in sich schon ein Irrsinn,
so wird in absehbarer Weise der nächste Irrsinn folgen: Unter Anrechnung der schweren Jugend und der Tatsache, dass der Fiaker schließlich selber schuld ist (wer stellt sich schon abends in Daglfing auf) und
dass darüber hinaus bei 40 (!) Messerstichen noch nicht der Tod eintrat, also eine Tötungsabsicht verneint werden muss, wird hier auf
versuchten Totschlag erkannt werden. Aber selbst im (für den Täter)
schlimmsten Fall, wird allenfalls „versuchter Mord“ in Frage kommen
und der entzückende junge Mann spätestens nach 5 Jahren und mehreren vom Steuerzahler finanzierten Abenteuerurlauben wieder einem
Fiaker im „G’nack“ sitzen und sich überlegen können, wie er das
nächste Mal nicht mehr so schnell erwischt wird. Zugegeben, das sind
Stammtisch parolen. Aber auch an Stammtischen wird nicht immer 
nur Unsinn verzapft.
Schrottis Fiaker-ABC
I
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. 
Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für 
Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „I“
Illegal – Es waren einmal ein paar Leute, die bemühten sich, ihrer Firma
Steuern und Sozialabgaben zu sparen, ohne sich dabei selbst zu bereichern. Es gab auch welche, die sich zwar daran bereicherten, aber nur
 dadurch, dass sie genau dann einsprangen, wenn andere sich kurzfristig
krank meldeten oder sich aus sonstigen Gründen plötzlich am Erscheinen
verhindert sahen. Sie arbeiteten halt mehr als sie offiziell durften. 
Dies war zwar illegal, gereichte aber der Firma zum Vorteil: Die Arbeit
blieb nicht liegen, die Kunden waren zufrieden und mussten nicht über
Gebühr lange in unterbesetzten Schichten auf die Annahme ihres Auftrags warten. Doch zum Glück gab es hier, wie sonst viel zu selten, innerhalb der Firma unerschrockene Kämpferinnen und Kämpfer für Recht und
Ordnung, die sich anschickten, diesen Augiasstall auszumisten. Die Bösewichter, die mehr gearbeitet hatten, als sie durften, sind nunmehr alle
vorbestraft und sehen aufgrund hoher fünfstelliger Rückforderungen
 gegen Ende ihres Berufslebens der Privatinsolvenz entgegen. Sie haben
zusammen letztlich über die Jahre mehrere hundert Schichten umsonst
gearbeitet. Zum Vorteil der Firma ist dies freilich nicht, kassieren doch
nur Finanzamt und Sozialkassen nach. Im Gegenteil: auch die Firma
 musste ihren Anteil am „Zehnten“ nachentrichten. Der Gerechtigkeit war

Seite 21

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… vor 100 Jahren
1907: 15. März
Zarah Leander wird geboren.
… vor 75 Jahren
1932: 13. März
Paul von Hindenburg verfehlt bei der Reichspräsidentenwahl 
knapp die absolute Mehrheit.
… vor 50 Jahren
1957: 25. März
In Rom werden die Verträge über die Europäische Wirtschafts -
gemeinschaft (Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande, Luxemburg,
Bundesrepublik Deutschland) unterzeichnet.
… vor 25 Jahren
1982: 22. März
Die Bundesrepublik feiert den 150. Todestag Goethe’s.
1982: 29. März
Die deutsche Tennisspielerin Sylvia Hanika gewinnt das mit 
100.000 Dollar dotierte „Masters-Winterturnier“ in New York.
Im März …
Deutschlands Top-Biermarken 2005
Marke Anstoß in Mio. Hektolitern
Krombacher 5,46
Bitburger 4,05
Warsteiner 3,42
Beck’s 2,72
Veltins 2,43
Hasseröder 2,42
Paulaner Weißbier 1,91
Radeberger 1,81
König Pilsener 1,76
Erdinger 1,47
Pausenfüller
Bierland Bayern?
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der 
Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. 
Anzeigenschluss ist der 14. März 2007!
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
Der Blick zurück
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
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Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
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Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
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über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
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direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
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Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)

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22 TAXIKURIER
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In der Februar-Ausgabe 2005 stand
der „Dringend“-Ruf im Mittelpunkt
unserer Expertenrunde. Vor allem die
vielen nicht-dringenden Dringend-
Rufe wegen geringfügigen Zahlungsschwierigkeiten oder Blechschäden
lassen die Wertigkeit eines „echten“
Dringendrufes, sprich bei akuter Gefahr für Leib, Leben oder Umwelt, rapide herabsinken, weil niemand mehr
den Dringend-Ruf ernst nimmt und
zur Unterstützung herbeieilt. Im Mai
2005 waren es die Standplatzlügen,
die das Interesse an sich zogen und
ein Jahr drauf im Mai-2006-Exemplar wurde die Problematik „Reklamation und Funk aus/Konsequenzen
für Fahrer und Unternehmer“ von
 allen Seiten beleuchtet.
Wie haben diese Berichte das Verhalten der Funkteilnehmer beeinflusst?
Hat sich was verbessert? 
Dringend-Ruf:
Kommt es im Taxi oder im Straßenverkehr zu einer Situation mit Gefahr
für Leib, Leben oder Umwelt, so erlaubt die Funkdienstordnung einen
„Dringend“-Ruf auf dem Haupt -
arbeitskanal. Die Problematik hierbei
waren die zahlreichen „Dringend“-
Rufe, die alles andere waren, nur
nicht dringend. Von der Nachbestellung am Standplatz mit den Worten
„Zentrale dringend, wir brauchen hier
einen Bus“ bis zum Zahlstreit, dessen Gegenstand die Diskussion um
die Rechtmäßigkeit des Bestellzuschlages für einen am Funk durch -
gesagten Einsteiger am Stand war
reicht die Palette der missbräuchlichen Anwendung des Notrufes am
Taxifunk. Mittlerweile sind zwei Jahre verstrichen, und unsere Redaktion
wollte im Gespräch mit den Funksprechern wissen, ob sich in dieser
Sache etwas verbessert hat. Sigi
 Udiljak von der Nachmittagschicht
hat die Erfahrung gemacht, dass der
Artikel durchaus Licht ins Dunkel
brachte und die überflüssigen Dringend-Rufe weniger wurden. Vielleicht liegt es seiner Ansicht nach
auch mit daran, dass seitdem fast alle
Funksprecher belehrend eingreifen,
wenn unnötigerweise „Dringend“ gerufen wird. Eine Belehrung hierzu auf
Kanal 1 schadet hier bestimmt keinem. Und wenn dann bei einem
Blechschaden einer in der Aufregung
dringend ruft, nimmt ihm das auch
keiner übel. Insgesamt ist festzustellen, dass die erfolgte Aufklärungsarbeit schon recht brauchbare Früchte
trägt. Gerade bei den letzten Überfällen auf Kollegen in Daglfing und in
der Hansastraße hat sich gezeigt, wie
wichtig dieses Notrufmedium ist und
wie schnell hier die Kollegen zu Hilfe
kamen, weil in beiden Fällen der
Ernst absolut richtig erkannt wurde.
Standplatz-Lügen:
Der nächste Aufhänger war ein Thema, dessen Existenz so alt ist wie der
Taxifunk selbst: Standplatzlügen und
die Konsequenzen. Selbst die drastische Anhebung der Bußgelder konnte
hier nicht die erwartete Besserung bewerkstelligen. Der Diebstahl am ehrlichen Kollegen ist nach wie vor eine
der beliebtesten Sportarten im Gewerbe. Früher war zumindest noch soviel
Charakter vorhanden, dass der Er-
Zentrale dringend …
… der wegen der Reklamation gerufene Kollege hat sich schon wieder an den Stand rangelogen
So oder so ähnlich könnte das Resümee lauten aus den Berichten in vergangenen Heften zu den Schwerpunktthemen „Dringend-Ruf“, „Standplatz-Lüge“ und „Reklamation“ . Nach gut einem Jahr ziehen wir Bilanz, ob und 
wie unsere Berichterstattung das Verhalten beim Fahrpersonal auf der Straße und am Funk verändert hat.
Aus der Praxis
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Seite 23

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wischte zähneknirschend den Fehler
zugegeben hat und damit war es im
Prinzip erledigt. Spende an die Taxistiftung. Vorbei. Heute gibt es Kollegen, die sich genial als „letzter am
Stand“ melden, von zwei anderen
 dabei ertappt werden und trotz der
erfolglosen Aufforderung, sich am
Standplatztelefon zu melden, stock -
steif am Funk behaupten sie seien am
Stand. Also noch mal: Ein Taxi ist
dann am Standplatz, wenn sich mindestens eine Achse zwischen den beiden Standplatztafeln befindet. 10 oder
20 Meter davor oder gegenüber ist
halt einfach nicht am Stand und kostet 70 Euro, wenn man erwischt wird.
Drum bitte keine Scheu, einen Lügner
zu melden, den wer so dreist ist und
Kollegen derart übervorteilt, soll auch
seine gerechte Strafe bezahlen.
Reklamation und Funk aus
Ähnlich wie bei den Dringend-Rufen
würden wir Ihnen hier gerne eine
 positive Tendenz vermelden, jedoch
sprechen hier die Fakten eine andere
Sprache. Das typische Vorgehen
„Auftrag annehmen, schlampig
wiederholen, Funk aus, nach mir die
Syntflut“ konnte auch trotz der Berichterstattung im TAXI-KURIER
05/2006 nicht zum Positiven gedreht
werden. Nach wie vor werden unliebsame Adressen einfach nicht angefahren, wenn eine Adresse nicht
 gefunden wird dreht man ab und
nimmt den nächsten Aufhalter mit,
es ist leider alles wie eh und je, der
leidtragende ist in allen Situationen
der Kunde, der sein Taxi oftmals erst
nach mehreren Reklamationen bekommt, bzw. ist der Leidtragende
auch der von Zentrale nachgeschickte
Kollege, der eine Leerfahrt einheimst,
nur weil das Taxi den Funk ausgemacht hat. Auch hier ist das Credo
unter den Funksprechern einstimmig:
Um unseren Kunden einen besseren
Service zu bieten, ist es unabdingbare
Voraussetzung, dass der Fahrer auch
nach Erhalt des Auftrages erreichbar
ist, es stehen rund um die Uhr zwei
Rückfragekanäle zur Verfügung, wo
im Bedarfsfalle zu jedem Auftrag
Rücksprache gehalten werden kann.
Wenn etwas nicht richtig verstanden
wurde oder eine Adresse nicht sofort
gefunden wird, fragen Sie bitte nach,
auf diese Weise vermeiden wir Reklamationen und Leerfahrten und damit
auch unzufriedene Kunden und
 Fahrer! (TK)
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24 TAXIKURIER
Leserbriefe/Forum
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit
 Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen.
Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und
muss mit der Redaktions-linie nicht übereinstimmen.
Taxikontrollen
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich weiß nun wirklich nicht, ob der TK
auch im Valentin- Musäum gelesen wird –
aber es scheint doch, dass die eine oder
 andere Redationskonferenz dort stattfindet.
Oder trifft man sich eher beim Aloysius im
Hofbräuhaus?
Auf Seite 11 heißt es halbfett „Ordentlich
ausgeführte Kurzfahrten sind ein Imagegewinn“ . Auf Seite 13 dagegen fehlt die Überschrift „Lange Spaziergänge von Fahrgästen
erhalten deren Gesundheit, schonen unsere
Reifen und ruinieren unser Image“.
Wann wird endlich akzeptiert, dass dort,
wo Fahrgäste zu erwarten sind, auch Taxen
stehen? Ist das überall normal, nur in München nicht? Wenn soviele Adressen immer
wieder auftauchen, dann doch nur, weil es
an Engagement fehlt, Bedarfsplätze entsprechend dem Fahrgastbedarf einzurichten. Beispiel „Maximilianstraße/Brenner’s“:
Wenn die Oper zu Ende ist, werden per
Funkdurchsage die Kollegen dorthin geleitet – also erlaubte Bereitstellung soweit die
(Fahrer-)Nerven halten. Die Taxen, die
dann vor dem Brenner’s stehen, stehen für
dieses Lokal unerlaubt bereit, für die Oper
aber erlaubt. Oder? Oder nicht? Oder doch
irgendwie? Zehn Minuten vorher oder fünf
Minuten später und keine Schlange? Dann
ist das Stehen auf dem gleichen Asphalt
falsch? Richtig! Oder?
Brenner’s Kunden sind also Fahrgäste zweiter Klasse, Opern-Kunden dagegen erstklassig? Schon. Gell? Aber warum?
Gut, dass wir keine klassenlose Gesellschaft
sind. Dürfen dann aber erst- und zweitklassige Kunden zum Einheitstarif befördert
werden? Ja? Nein? Oder wie?
Offensichtlich sind noch viele Fragen zu
klären, bis jemand aktiv wird. Bis dahin
können wir ja z.B. auf dem Bedarfsstand
Max-Emmanuel-Brauerei verhungern –
oder die Münchener Taxifahrer gründen
endlich eine eigene Interessenvertretung.
Übrigens mit Schreiben vom 19.06.06 erhielt ich von Herrn Meißner u.a. folgende Auskunft: „… bei der Überprüfung der derzeitigen
Bedarfsstandplätze habe ich sogar als Tagmensch festgestellt, dass hier ein Überholungsbedarf besteht. Dieser wird unverzüglich angegangen.“ Das war im Juni. Und im Dezember
wird zur Hexenjagd geblasen.
Logisch. Durchdacht. Kunden- und Mitgliederfreundlich. Schööön.
Mit freundlichen Grüßen
Fritz Rudolf Loewa, München
Hallo liebe Taxi-München-Leute,
hab heute so einen gelben Zettel von einem
Ihrer Fahrer in der Reichenbachstr. an mein
Auto bekommen, weil ich leider tatsächlich
kurzzeitig auf Ihrem „Arbeitsplatz“ stand. Ich
weiß, das war ein Fehler von mir. Sorry!
Ich möchte Ihnen einfach mal positives Feedback geben für diese Zettelidee. Er ist witzig
formuliert, trifft genau den Punkt und ich
merke mir das wahrscheinlich mehr, als wenn
ich jetzt eine Strafe oder was anderes Negatives bekommen hätte. Bitte geben Sie das gern
weiter an die Initiatoren dieser zettelidee!
Allzeit gute Fahrt wünscht Ihnen
Anja Boekhoff-Hansen, München
Abberufung Vorstand
Die Abberufung von Herrn Hans Meißner,
 unserem Vorstand, durch die knappe Mehrheit
im Aufsichtsrat, hat mich sehr geschockt.
Wie ist das möglich, dass sich Aufsichtsräte
gegen die Beschlüsse der Generalversammlung
stellen. Wenn ich mich richtig erinnere, ist
Herr Meißner von einer Mitgliedergruppierung,
als Krimineller dargestellt worden. Er hat aber
in allen Versammlungen der letzten Jahre uns
gegenüber seine Fehler mit den Scheinbeschäftigten eingestanden, und die Verantwortung
dafür übernommen! Das ist bei Vorständen
nicht selbstverständlich!
Er hat dafür eine Strafe erhalten und wie ich
las, auch akzeptiert. Das ist bestimmt auch
in Ordnung. 
Doch finde ich es überhaupt nicht in
 Ordnung, dass man einem langjährigen
Mitarbeiter, der immer den Genossen und
unserer Genossenschaft treu gedient hat, 
in die Wüste schickt. Denn er hat unserer
Genossenschaft keinen Schaden zugefügt
und hat sich auch nicht selbst bereichert!
Außerdem, wer von diesen Scheinheiligen,
hat noch nie einen Fehler gemacht?
Ich wünsche mir, dass alle, denen der
 Meißner Hans in der Vergangenheit geholfen
hat, zur Versammlung kommen! Denn jetzt
braucht er Eure Hilfe.
Einen erfolgreichen Vorstand nach 30 Jahren einfach abzukanzeln, durch Leute, die
selbst noch nichts geleistet haben, und nur
durch dumme Sprüche auffallen, finde ich
absurd! Mit dieser dummen Aktion haben
diese über eifrigen Herren der Genossenschaft einen riesigen Schaden zugefügt. Ich
empfinde dieses Tun als beschämend, aber
als Außenstehender erkenne ich auch die
menschenverachtende Skrupellosigkeit, die
sich hinter dieser Doppelmoral verbirgt.
Aber anders können die dem Hans Meißner
wohl nicht beikommen, denn fachlich und
in der Sache kann keiner von denen ihm
das Wasser reichen! Denn wer hat sich noch
nie kostenlosen Rat von ihm geholt, der anderswo mit 200 Euro pro Stunde zu Buche
schlägt. Ich bin der Meinung, dass die Genossenschaft, um die es hier in der Haupt -
sache geht, für uns Unternehmer sehr wichtig und lebensnotwendig ist. Dazu gehört,
dass wir nur gemeinsam stark sind und etwas erreichen können! Der Hans Meißner
kann uns mit seiner Erfahrung und seinem
Wissen, dabei sicher noch viel helfen.
Peter Hörl, Taxi 1445, 
seit 28 Jahren treues Mitglied 
der Taxi-München eG
TÜV SÜD – immer freundlich, schnell und kompetent!
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Dauerbrenner
Aktueller Stand „Datenfunk“
Entgegen einzelner lancierter Gerüchte 
lebt der Datenfunk nicht nur, sondern entwickelt sich prächtig!
Wie bereits in einer vorherigen Ausgabe
des Taxikuriers erwähnt, wurden von uns
weitere entscheidende Entwicklungsstufen
angekündigt.
Diese konnten zusammen mit unserem
Softwarehaus GefoS inzwischen nahezu
komplett umgesetzt werden.
Zum einen war dies der einfache und zuverlässig funktionierende Datenaustausch
zwischen dem Fahrzeug und dem Rechner
der Zentrale. Mit dem neuesten Softwarestand ist dies nun fehlerfrei zu bewerk -
stelligen.
Nach langen und systemintensiven Tests
werden jetzt bei fahrpreispflichtigen Aufträgen nach Beendigung einer Fahrt die
Fahrpreise, die zur Abrechnung mit Firmen
notwendig sind, ohne Probleme vom Taxameter in das System des Fahrzeugs und
dann in den Rechner der Zentrale übermittelt. Dies minimiert nicht nur die Fehleingaben aufgrund akustischer Missverständnisse, sondern erleichtert für alle
Beteiligten die Arbeit enorm. Wichtig ist
hierbei, dass auch zukünftig nur bei fahrpreispflichtigen Aufträgen ein Fahrpreis für
die Zentrale notwendig ist und geschickt
werden kann.
Ein weiterer großer Schritt wurde bei der
 Darstellung der Halteplätze auf dem Display
des iPAQs bereits in der vorherigen Softwareversion erreicht. Es werden jetzt nur noch die
aktuell gültigen Standplätze am Display angezeigt. Zeitlich beschränkte Halteplätze erscheinen nur noch während ihrer Gültigkeitsdauer –
und das vollautomatisch. Weiter werden verlegte Standplätze (z.B. Baustellen, …) oder neue
Standplätze nach der Anmeldung am Zentralrechner automatisch „eingespielt“ . So kann ein
neuer Standplatz im Rechner der Zentrale
 angelegt werden und mit der nächsten Anmeldung hat der Datenfunker diesen in seinem
 System.
Ebenso werden Fahrer- und Unternehmerdaten
inzwischen bei der Anmeldung abgeglichen.
Dass die Uhrzeit des iPAQs während der Anmeldung in der Zentrale abgeglichen wird,
 erwähnen wir nur der Vollständigkeit halber.
Die Uhr des Rechners der Zentrale ist per
Funk signal permanent an die Atomuhr in
Braunschweig gekoppelt; somit haben wir
 immer die exakte Uhrzeit in allen Systemen.
Auch bei der Einführung der Fahrerkarten
sind wir entscheidende Schritte vorangekommen. Wir verfügen inzwischen selbst über die
Hard- und Software, diese Karten herzustellen.
Mit den ersten Prototypen wurden bereits ausgiebige Testreihen „gefahren“, die darüber
Aufschluss gaben, dass sie problemlos mit
dem Gesamtsystem harmonieren.
Zudem möchten wir noch erwähnen, dass
es uns mittlerweile auch gelungen ist, in
der neuesten Softwareversion die „on-Air“-
Programmaktualisierung anbieten zu
 können. Dies bedeutet für die Datenfunker,
dass sie sich zukünftig das neueste Update
der Datenfunksoftware einfach und schnell
direkt im Fahrzeug auf den iPAQ down -
loaden und installieren können, ohne regelmäßig in die Zentrale kommen zu müssen. 
Nachdem wir in sehr kurzer Zeit derartige
Entwicklungsschritte gemeistert haben,
werden wir jetzt zügig in den Fahrzeugen
mit „Stand-alone“- Variante die kompletten
Systeme verbauen lassen und auf dieser
Basis weitere intensive Tests ‚fahren’ .
Lassen Sie sich nicht verunsichern! Wir
sind auf dem richtigen Weg. Dies bestätigen uns nicht nur nahezu alle Testfahrer,
die bereits mit Datenfunk – egal in welcher
Ausbaustufe – ausgerüstet sind, sondern
auch permanente bundesweite Anfragen
anderer Zentralen. (NL) 
25TAXIKURIER
Ohne Worte
Attentat
Ein Attentat ist immer feige. Die
Täter kommen aus dem Hinterhalt, 
verrichten ihren Job und verschwinden wieder, hinterlassen
Leid, Trauer, Wut. Meist durch
Hintermänner gelenkt und politisch motiviert. Die Fünfergruppe
im Aufsichtsrat trat gewaltlos auf,
aber es war ein Attentat auf die
Taxi-München eG. Wer sind die
Hintermänner? 
Denn man würde dieses Quintett bestimmt überschätzen, wenn man ihm
Eigeninitiative unterstellen würde.
Die „ferngesteuerten Fünf“ ergehen
sich in blindem Aktionismus, haben
kein Konzept und agieren wie Marionetten. Die Augsburger Puppenkiste
lässt grüßen. Unsere Demokratie, also
auch das Stimmenverhältnis im Aufsichtsrat, hat dieses Votum ermöglicht, wir müssen mit dieser Entscheidung leben. 
Es geht nun nicht mehr um eine
abberufene Person und ein Lebenswerk – so brutal dies klingen
mag. Es geht um die Zukunft eines
 jeden Unternehmers und Taxifahrers. Ob er eine Genossenschaft
will, die eine solide Basis bietet,
oder ob er Personen vertraut, die
aus dem Hinterhalt die Säulen der
Taxi-München eG aus den Angeln
heben wollen.
3093
Dreigroschenkeller
Eine
Kulturspelunke
zum futtern,
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und fabulieren
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Eingang Zeppelinstrasse 
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So-Do von 17
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00
Fr+Sa von 17
00
-3
00
geöffnet

Seite 26

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erstmals genannt 870. Die Kirche war ursprünglich aus Holz gebaut – daher der Ortsname. Vom alten Ortskern haben nur mehr einige
kleine Häuser und das Gotteshaus mit seiner
Friedhofsmauer die Zeiten überstanden. In der
Hektik des Alltages fahren wir oft achtlos daran vorbei, an der Kreuzung Baumkirchner Straße und Neumarkter Straße. Dabei konkurriert
Sankt Stephan zusammen mit Heilig Kreuz in
Fröttmaning um die Ehre, die älteste Kirche auf
dem heutigen Münchner Gebiet zu sein. 
Grenzen
Die Grenzen des 14. Stadtbezirkes verlaufen im
Uhrzeigersinn folgendermaßen: Friedenstraße
und dann nach Nordosten entlang der Bahnanlagen bis zum Schatzbogen, von dort nach
Süden über den Talerweg, Weißpfennigweg
und die Rofanstraße bis zur Zehntfeldstraße.
Dann geht es entlang der Heinrich-Wieland-
Straße, Bad-Schachener-Straße und Anzinger
Straße zurück zur Friedenstraße. Die Grenze
verläuft immer in der Mitte der genannten
Straßen, so dass die Adressen der einen Seite
zu Berg am Laim gehören und die Anwesen
der anderen Seite eben nicht. Ob dies für
 unsere Praxis allerdings von überragender
 Relevanz ist, sei dahingestellt, aber es verdient
doch interessehalber einer Erwähnung. 
Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter
Ein kleiner westlicher Zipfel des Gewerbegebietes Am Moosfeld gehört zu Berg am Laim
und mit ihm die Thomas-Hauser-Straße 19, die
Kraftfahrzeug-Verwahrstelle des Polizeipräsi -
diums München. Wenn die Besitzer der abgeschleppten und dort abgestellten Autos ihre
fahrbaren Untersätze abholen wollen, fährt
mancher mit dem Taxi dorthin. So setzt er
dann der saftigen Aufbewahrungsgebühr noch
den Fahrpreis als Sahnehäubchen oben drauf:
Des Einen Leid, des Anderen Freud. Kultfabrik
und Optimol-Gelände sorgen zwischen Abend
und Morgen für verstärkten Umsatz. Allerdings
stehen leider zahlreiche der dazugehörigen
Fahrgäste und Fahrgästinnen infolge der Einnahme von legalen und illegalen Drogen unter
erheblichem, mentalem Hochdruck und verfügen über ein Aggressionspotenzial, das in dieser Konzentration nur selten anzutreffen ist.
Zuständiger Nacht-Stand ist hier der
Grafinger 6. Ganz anders die seriösen Herren
der Lokleitung vom Rangierbahnhof Ost, die
bei der Gaststätte „Flügelrad“ an der Truderinger Straße 115 a abgeholt und die weite Strekke zur Lokleitung an der Ludwigsfelder Straße
gebracht werden wollen. Ein ebenso angenehmes Publikum sind die Damen und Herren beispielsweise der Bertelsmann-Gruppe aus der
Neumarkter Straße 28. Im 14. Stadtbezirk wohnen Menschen aller sozialen Gruppen und
Schichten und es findet sich die ganze taxi-relevante Bandbreite von der Dialyse über die
Privatwohnung bis zum Dienstleistungs- und
dem produzierenden Gewerbe. 
Verkehrssituation
Folgende Stände gehören zu Berg am Laim:
Anzinger, Michaeli, Kreiller und Grafinger 6.
Der alte Frieden an der westlichen Straßenseite
gehörte zu Haidhausen, während der neue
gegenüber nun in Berg am Laim liegt. Die
Durchgangsstraßen sind im Allgemeinen zügig
und problemfrei zu befahren, wenn man von
der morgendlichen Kreiller und Berg-am-Laim
einwärts einmal absieht. Die derzeitige, häufig
hoffnungslose Situation auf dem Innsbrucker
und Leuchtenbergring wird noch bis zur
 Fertigstellung des Tunnels im Sommer 2009
andauern und macht bis dahin weiträumige
Umfahrungen notwendig, um auf längeren
Weg schneller an’s Ziel zu kommen – ein nur
scheinbarer Widerspruch. In den ruhigen
Wohngebieten kann die Anfahrt beispielsweise
zur Obinger Straße selbst einen Profi zum
Blick auf den Stadtplan zwingen. Ohne am
 eigenen Selbstbewusstsein zu kratzen, kann
man in einem solchen Fall natürlich auch die
Fahrgäste um Details bitte. Hauptsache, man
findet alleine wieder zum nächsten Stand. 
Fazit
Der 14. Stadtbezirk weist mit rund 40.000 Einwohner auf 631 Hektar eine Bevölkerungsdichte von rund 63 pro Hektar auf, womit er leicht
über dem Münchner Durchschnitt von 42 pro
Hektar liegt. Berg am Laim ist ein für das Taxigewerbe angenehmes (siehe obige Ausnahme)
und interessantes Viertel mit einer kleinen, rot
erleuchteten Insel an der Levelingstraße. (BW)
In seiner nächsten Ausgabe stellt der TAXIKURIER
den 13. Stadtbezirk, Bogenhausen, vor.
München und seine Stadtbezirke
München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt. Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die 
als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer stellt im TAXIKURIER diese Stadtviertel in alphabetischer 
Reihenfolge vor: Wann wurden sie nach München eingemeindet? Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre Grenzen? 
Oft kann man die Grenzen und den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden heute noch gut erkennen und mit diesem 
Wissen ein interessantes Gespräch mit den Fahrgästen führen. Welche Standplätze gibt es dort? Was zeichnet die 
Stadtviertel aus? Was ist dort taxi-relevant? 
Der 14. Stadtbezirk umfasst folgende Gegenden: Berg am Laim, Baumkirchen, Josephsburg
und Echarding – alle mit ihren entsprechenden
Straßen auf dem Stadtplan vertreten. Das
 Gemeindegebiet wurde am 1. Juli 1913 in die
bayerische Residenz- und Hauptstadt eingemeindet. Damals gehörte noch Zamdorf dazu,
das aber heute im 13. Stadtbezirk, Bogen -
hausen, liegt. Der Name „Berg am Laim“ bedeutet „Lage auf einer Erhöhung mit reichen
Lehmvorkommen“ . Der Ort wurde erstmals anno 812 schriftlich erwähnt, also 346 Jahre vor
München. Da es in und um München nicht genügend Natursteine zum Bau der Häuser, Kirchen und Befestigungsanlagen gab, musste
man sich künstliche Steine schaffen, nämlich
Ziegel aus gebranntem Lehm. Und die kamen
aus Berg am Laim (und auch Bogenhausen);
die zahlreichen Lehmgruben und Ziegeleien
sind inzwischen allesamt verschwunden. 
Echarding ist seit 1091 bekannt und wurde
nach einem dort lebenden Erhard benannt.
 Josephsburg wurde zum ersten Mal 1701
 genannt, und zwar nach dem Fürstbischof
 Joseph Clemens von Köln, einem bayerischen
Wittelsbacher, der dort eine Kapelle errichten
ließ. Sein Nachfolger Clemens August ließ an
ihrer Stelle im Jahr 1723 die imposante Sankt-
Michaels-Kirche erbauen. Abgelegen von den
Verkehrsströmen liegt diese architektonische
Glanzleistung an der Clemens-August-Straße 6. 
Wem damals die barocke Prachtkirche zum
 Beten zu protzig war, die oder der ging in die
Dorfkirche Sankt Stephan von Baumkirchen,
Foto: www.atelier-tacke.de
Berg am Laim
26 TAXIKURIER

Seite 27

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27TAXIKURIER
Witz des Monats
Nazim Arikan, Beiratsmitglied der Taxivereinigung, Mitglied des
Aufsichtsrats der Taxi-München eG, stellvertretender Aufsichtsratvorsitzender der Taxi-München eG, selbständiger Taxiunternehmer, Familienvater und offensichtlich Multitalent hat sich
beim Vorstand der Taxi-München eG als Chefredakteur für den
TAXIKURIER beworben.
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Delphine können aus dem Wasser heraus bis zu sechs Meter
hoch springen.
➜ Die Haut eines Erwachsenen wiegt etwa zehn Kilo und ist
damit das schwerste Organ des menschlichen Körpers.
➜ Da Michelangelos Köchin Analphabetin war, zeichnete er ihr
eine Einkaufsliste, die heute von unschätzbarem Wert ist.
➜ Alle Kontinente sind im Norden breiter als im Süden.
➜ Wenn man eine Zwiebel durchschneidet und sich damit 
die Fußsohle einreibt, hat man eine Stunde später den
 Geschmack von Zwiebel im Mund.
Gewinnspiel
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am 5. April im Deutschen 
Theater im Wert von 
100 Euro zu gewinnen.
Welch groteske Situationen entstehen können, wenn zwei Fahrgäste
gleichzeitig ein Taxi „entern“, können Sie in diesem Heft unter
„Rund um’s Taxi“ erfahren. Für unseren Bilderwitz hat sich Manfred
Kraus dieses Thema ausgewählt. 
 Lassen Sie sich zu diesem Motiv einen passenden Text einfallen.
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 Schicken Sie uns diesen per Post, Fax oder E-Mail (Adresse siehe
Impressum) bis spätestens 14. März 2007. Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Seite 28

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28 TAXIKURIER
Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens
 Straßen und Standplätzen unterwegs
und berichtet über seine Erfahrungen
und Erlebnisse. Die nächsten Monate
werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
erfüllt werden. Unser Aktionspartner,
die AUDI AG, prämiert jeden Monats-
 Sieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2006 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema: 
„Brunch, aber wo?“
Die Wortkreuzung Brunch stammt aus
dem Englischen und setzt sich aus
breakfast („Frühstück“) und lunch
(„Mittagessen“) zusammen. Der Ursprung des Brunch ist historisch nicht
genau geklärt, aber im 17. Jahrhundert wurde erstmals berichtet, dass
man sich bereits am frühen Mittag 
zu einer kompletten kalt/warmen
Hauptmahlzeit traf. Üblicherweise
läuft dies im Zeitraum später Vormittag (10–11 Uhr) bis früher Nachmittag
(14–15 Uhr) ab, in welchem man spät
frühstückt, ausgedehnt Mittag isst
und/oder früh Kaffee trinkt. Auf der
ganzen Welt und auch in München
gibt es viele Hotels, Restaurants oder
Cafes die sonntags mit fürstlichen
Büffets aufwarten. Wie reagieren die
Taxler auf die opulente Frage „Wo
kann ich in München brunchen?“ 
Taxi 1: ✷
(Nr. 3495, 28. Januar, 11.40 Uhr,
 Feilitzsch)
An diesem Sonntagvormittag scheint
ganz München und auch seine Taxler
in den Winterschlaf verfallen zu sein.
Auf dem Standplatz im Herzen
Schwabings stehen nur 3 Taxen und
es stellt sich heraus, dass deren Fahrer die Brunch-Szenerie nur mangelhaft kennen. „Mei des is schlecht“
meint der gutmütige Taxler und
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
 empfiehlt dann doch wenigstens das
Zoozie’s, das aber weit entfernt am
Baldeplatz liegt. Dann verweist er
noch auf seinen Stand-Kollegen, der
aber auch nur mit der Information
„Brunch? – in am Hotel halt“ auf -
warten kann.
Taxi 2: ✷✷✷ Gewinnerin!
(Nr. 3557, 28. Januar, 12 Uhr,
 Odeonsplatz)
Vor mehr als 25 Jahren hat das
 Zoozie’s Pionierarbeit geleistet und
gilt mit seinem üppigen Multi-Kulti-
Sonntagsbrunch als die Adresse für
das mittägliche Sonntagsschlemmen.
Leider hat auch diese Frau spontan
nur diese und das Hotel Hilton als
 lukullische Idee parat. Hat sich in der
Brunch-Kultur Münchens sonst
nichts getan? Als ich auf eine Adresse in der Innenstadt spekuliere, funkt
die Taxlerin spontan und folgerichtig
die Taxi-Zentrale an. Denn sie weiß,
dort sitzen Profis, die das Know-how
und den gastronomischen Überblick
haben. 
Die Gewinnerin!
Renate Riedl
erhält als Belohnung ein Präsent 
von der AUDI AG.
PS: Bitte zwecks Zusendung bei der
Redaktion melden und die Adresse
angeben!

Seite 29

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29TAXIKURIER
Taxi 3: ✷✷
(Nr. 1932, 28. Januar, 12.10 Uhr,
 Isartor)
Die sonntägliche Ruhe nützt dieser
ordentliche Taxifahrer, um in seinem Kofferraum Raum und Ordnung zu schaffen. Ganz nebenbei
löst er die Aufgabe und schickt
mich ins Hotel Torbräu im Tal, wo
mein Appetit für ein variations -
reiches Brunch-Büffet höchstwahrscheinlich gestillt werden kann.
„Versuchen Sie es einfach mal, weil
sonst gibt’s hier eigentlich nichts“?!
Taxi 4: ✷✷
(Nr. 2318, 28. Januar, 12.25 Uhr,
 Rosenheimer Platz)
Auch hier eilt das Zoozie’s wieder
seinem Ruf voraus und scheint wohl
der Dreh- und Angelpunkt für das
Münchner Brunch-Publikum zu
sein. Etwas näher gibt es (ja do
schau her) das Cafe „Voila“ in der
Wörthstraße, welches sich wohl
auch schon einen Namen für
 gemütliches und ausgedehntes
Brunchen gemacht hat. 
Taxi 5: –
(Nr. 2660, 28. Januar, 12.40 Uhr,
 Ostbahnhof)
Spätesten hier wird klar, dass der
Brunch als solches in der Münchner Taxizunft bisher mehr als stiefmütterlich behandelt wurde und 
für das Taxigewerbe vertiefte Auf -
klärungs arbeit erforderlich zu sein
scheint. So schickt mich dieser
phlegmatische Taxifahrer doch
wirklich in die Katakomben des
 Ostbahnhofes um dort meine kulinarische Reise anzutreten. Auch
 erdreistet er sich, mein Anliegen als
fast lebensfremd abzutun, da er
noch nie einen Fahrgast in seiner
offensichtlich langen Berufszeit
 hatte, der nach so was gefragt 
habe …
Messe München
Der März beginnt mit einer Premierenmesse: Die Metall München, Europäische Fachmesse für Metallbearbeitung in Industrie und Handwerk,
geht zum ersten Mal an den Start. Vom 7. bis 10. März zeigt die Fachmesse auf rund 22.000 Quadratmetern Fläche die gesamte Bandbreite der
Metallbearbeitung. Der Zugang zur Messe, die täglich von 10.00 Uhr bis
18.00 Uhr geöffnet ist, erfolgt über den Eingang West.
Parallel zur Metall München finden vom 8. bis 14. März die Internationale Handwerksmesse I.H.M. und die Garten München statt. Zu diesen
beiden Veranstaltungen, die täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr beziehungsweise Freitag und Samstag bis 20.00 Uhr geöffnet haben, werden
rund 240.000 Besucher erwartet.
Die diesjährige I.H.M., Leitmesse für Handwerk und Mittelstand, ist in
zwei Bereiche – Profi und Privat – unterteilt. Im Bereich „Privat“ erwartet die Messebesucher alles rund ums Wohnen und Leben während im
Bereich „Profi“ die Technik, das Büro und die AutoSchau München im
Vordergrund stehen.
Die Garten München präsentiert in den Hallen A5 und A6 ein breites
Spektrum an Möglichkeiten zur Gartengestaltung sowie Pflanzen und
Zubehör.
Zugang zu beiden Veranstaltungen erfolgt über den Eingang West und
den Eingang Ost.
Publikumsmessen dominieren im März
Foto: Alex Schelbert
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Dr. Hingerle GBR
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Seite 30

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Bis zum Beginn der Balkankriege Anfang der
1990er Jahre war ein wesentlicher Bestandteil
des Sonntag-Nacht-Geschäftes die Heimfahrten der meist jugoslawischen „Gastarbeiter“,
die während der ganzen Nacht in Kolonnen
von Bussen (mehr oder weniger liebevoll
„Knoblauch-Express“ genannt) an verschiedenen Stellen in München eintrafen und mangels
anderer Alternativen mit dem Taxi zu ihren
Unterkünften fahren mussten.
Da das Taxi im Vergleich zur Busfahrt ziemlich
teuer war, schlossen sich ganz selbstverständlich Gruppen zusammen, vor allem zu weiter
entfernten Zielen. Dabei konnte man regelmäßig beobachten, dass die Fahrgäste ohne größere Diskussionen nach einem für Außenstehende schwer nachvollziehbaren System den
Fahrpreis auch für Teilstrecken auf 10 Pfennig
genau untereinander aufteilten, so dass am
 Ende der letzte Fahrgast den Gesamtpreis begleichen konnte. Hier wurde anscheinend ein
aus der Heimat bekanntes Sammeltaxi-System
stillschweigend nach München übertragen, das
in dieser Form im deutschen Personenbeförderungsrecht nicht vorgesehen ist.
Der normale deutsche Taxikunde hat hier keinen Maßstab, an dem er sich orientieren könnte. Auch bei Gruppen, die gemeinsam das Taxi
bestiegen haben, kommt es immer wieder zu
Auseinandersetzungen über die Aufteilung 
des Fahrpreises. Häufig endet die Diskussion
damit, dass alle Fahrgäste gleichermaßen
kundtun: „… wenn das so ist, dann zahl’ ich
gar nix …“ . Wir wollen uns die Rechtslage (und
unsere Rolle dabei) etwas genauer ansehen.
Anschließend wollen wir einige Beispiele
 betrachten.
Der Beförderungsvertrag
Wir bieten unsere Dienstleistung (die Taxifahrt) durch Bereithaltung am Standplatz oder
durch Fahren mit beleuchtetem Dachzeichen
an. Wegen unserer Beförderungspflicht (nach
PBefG § 22) müssen wir jedes Vertragsangebot
eines Kunden annehmen (außer in wenigen
Sonderfällen wie Fahrten außerhalb des
Pflichtfahrbereiches, Gefährdung von Sicherheit und Ordnung des Betriebes, Befürchtung
der Zahlungsunfähigkeit). Es ist uns nicht
möglich, für die Entstehung eines Beförderungsvertrages Vorbedingungen zu stellen wie:
nur bestimmte Fahrten, Mitnahme anderer
Fahrgäste … Sobald uns der erste Kunde ein
Fahrtziel genannt hat, besteht zwischen unserem Taxiunternehmen und dem Fahrgast ein
rechtsgültiger Beförderungsvertrag mit allen
Rechten und Pflichten. Es ist also nicht nur der
Fahrer betroffen; der Unternehmer haftet für
alle aus einer Vertragsverletzung entstehenden
Schäden und Ansprüche.
Speziell an Wies’nwochenenden um 23.00 Uhr
kann es zu grotesken Situationen kommen:
 Eigentlich müssen wir den Fahrgast befördern,
der zuerst im Taxi sitzt und sein Fahrtziel
nennt. Nun kann es vorkommen, das unser
 Taxi von zwei Seiten „geentert“ wird und beide
Kunden gleichzeitig das Taxi betreten und uns
das Fahrtziel zurufen. Wenn es dann nicht
mehr möglich ist, zu entscheiden, wer der Erste
war, und wenn auch keine der beiden Parteien
freiwillig verzichtet, bleibt uns nur eine Möglichkeit: Wir fordern beide Kunden zum Verlassen des Taxis auf und eröffnen anschließend
das Rennen neu .
Im Normalfall ist es aber eindeutig, mit welchem Kunden der Beförderungsvertrag besteht.
Ab dem Zeitpunkt des Vertragsbeginnes entscheidet ausschließlich dieser Fahrgast über
Zweck, Ziel und Ablauf der Taxifahrt. Die
 Mitnahme weiterer Fahrgäste durch den Taxifahrer wäre Vertragsbruch und ein bußgeld -
bewehrter Verstoß gegen die Taxiordnung (TO
§ 5.2 und § 6.10).
In einer zusammengehörigen Gruppe, auch
wenn sie sich am Taxistand oder selbst noch
im Taxi kurzfristig zusammenfindet, bilden alle Passagiere, ob sie es wissen oder nicht, eine
„Gesellschaft des bürgerlichen Rechtes“ (GdbR
oder GBR). Sie sind also gemeinsam unser Vertragspartner und haften auch gesamtschuldnerisch (jedes Mitglied der Gruppe für den vollen
Fahrpreis) für die Bezahlung des Betrages auf
dem Taxameter. Eventuelle Meinungsverschiedenheiten über Zweck, Ziel und Ablauf der
 Taxifahrt müssen die Fahrgäste unter sich
 klären. Der Verfasser hat hier in Situationen, 
in denen die Diskussionen gar nicht enden
wollten, auch schon mal Zettel und Stifte
 verteilt mit dem Vorschlag: „Wenn´s geheim
abstimmen und dann auszählen, fällt die
 Entscheidung vielleicht leichter …“ .
Es kann vorkommen, dass ein Mitglied dieser
„GBR“ vor Ende der Fahrt das Taxi verlässt
(z.B. bei Heimfahrt mit unterschiedlichen
Fahrtzielen). Damit ist automatisch die „Restgruppe“ unser Vertragspartner. Die sinnvollste
Lösung ist in diesem Fall wohl, dass jeder
Fahrgast seinen anteiligen Betrag nach Taxameter bis zu seiner Ausstiegsstelle bezahlt
(Musterrechnung in Fall 5). Die letztliche Entscheidung über die Aufteilung liegt aber bei
den Fahrgästen. Natürlich können wir entsprechende freiwillige „Abschlagszahlungen“ annehmen und nach Fahrtende mit dem letzten
Fahrgast verrechnen. Dabei sind wir einmal 
bei jeder Fahrt zum Wechseln von höchstens
50,- Euro verpflichtet. Jeder Fahrgast hat das
Recht auf eine Quittung über seinen jeweiligen
Teilbetrag.
Nimmt ein Fahrgast, mit dem bereits ein
rechtsgültiger Beförderungsvertrag besteht, aus
eigenem Antrieb weitere Personenen mit, entsteht ebenfalls die oben erwähnte „GBR“ . Der
Beförderungsvertrag geht nun mit allen Rechten und Pflichten auf die ganze Gruppe über.
Nur wenn der erste Fahrgast die weiteren Passagiere von seinem Vertrag ausschließt („… de
kenna mitfahr’n. Mei’ Fahrt zoi ii, und für de
machst’ dann a neiche Fahrt …“) oder die restlichen Passagiere die Übernahme des Vertrages
ablehnen, lassen wir den aussteigenden Auftraggeber die bisherige Fahrt bezahlen. Anschließend bieten wir den verbleibenden Passagieren einen neuen Beförderungsvertrag an
mit Aus- und wieder Einschalten des Taxameters (gestückelte Einzelfahrten). Dass dabei
nochmals die Einschaltgebühr und die teuerste
Stufe des gestaffelten Kilometerpreises anfal-
Rund um’s Taxi
Kai-Georg Frey, Funker, Taxifahrer und Autor
Taxi-Sharing oder: „Teil´n mir uns den Fahrpreis?“
Ein Perlacher Kollegen bat uns um die Behandlung folgendes Problems: Immer wieder kommt es vor, dass sich speziell an
den Außenbahnhöfen (z.B. Carl-Wery-Stand) Fahrgäste mit gleicher oder ähnlicher Zielrichtung zusammenschließen, um
gemeinsam Taxi zu fahren. Wie ist hier die Rechtslage und wie verhalten wir uns? Unser heutiges Thema lautet deshalb:
30 TAXIKURIER

Seite 31

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len, können wir nicht verhindern. Wir haben
(aufgrund BOKraft § 37.1) auch nicht die Möglichkeit, auf deren Erhebung zu verzichten. 
Auf jeden Fall als Betrug zu werten und damit
strafbar ist eine dritte Variante: Der Taxameter
läuft weiter und wir kassieren nochmal die
ganze Fahrt von Anfang an.
Einen Fall haben wir noch nicht besprochen:
Bei Auftragsfahrten (MVG-Fahrten, S-Bahn-
Ersatzverkehr im Auftrag der Deutschen Bahn,
SZ-Personalfahrten, Dialysefahrten …) sind
Fahrgast und Vertragspartner möglicherweise
nicht identisch. Hier kann es zu Differenzen
kommen, vor allem wegen der Fahrtstrecke:
der Fahrgast möchte einen schnellen Weg über
Mittleren Ring oder Autobahn, dem Auftraggeber gegenüber sind wir zur Wahl der kürzesten
bzw. kostengünstigsten Strecke verpflichtet.
Grundsätzlich lassen sich zwei Möglichkeiten
unterscheiden: Steigen uns Fahrgäste am
Bahnhof mit einem Auftragsschein der Deutschen Bahn (z.B. wegen Zugverspätung) ein,
so besteht der Beförderungsvertrag zwischen
Taxiunternehmen und Fahrgast. Das bedeutet:
Wenn nicht auf dem Auftragsschein bereits
 eine Route vorgegeben ist, bestimmt der Fahrgast Zweck, Ziel und Ablauf der Fahrt. Wir
 beachten lediglich eine mögliche Limitierung
(Höchstfahrpreis). Wenn ein Zielort eingetragen ist, muss der Gesamtfahrpreis in einem
vernünftigen Verhältnis zur kürzesten Ent -
fernung stehen. Eine Fahrt vom Münchner
Hauptbahnhof nach Starnberg darf also nicht
über Wolfratshausen führen.
Bekommen wir dagegen von MVG oder Bahn
den Auftrag, eine vorgegebene Route zu fahren (MVG-Personalfahrten, Ersatzverkehr
wegen S-Bahn-Ausfall), bestimmt Zweck, Ziel
und Ablauf der Fahrt unser Vertragspartner.
Wir dürfen auch auf Wunsch der Fahrgäste
nicht den Streckenverlauf ändern. Wenn allerdings auf der vorgegebenen Strecke ein Fahrgast unterwegs aussteigen will (weil z.B. der
MVG-ler laut Planung dreimal an seinem
Fahrtziel vorbeifahren muss, bevor er aussteigen darf, oder weil ein S-Bahn-Fahrgast auf
dem Weg zum nächsten Bahnhof an seinem
Wohnort vorbeikommt), dürfen wir ihn daran
nicht hindern.
Auch bei Dialyse-Sammelfahrten (Dialyse mit
„Abrechnung Taxi-München“) oder Schülerfahrten ist der Vertragspartner nicht der
 Fahrgast, sondern der jeweilige Kostenträger.
Hier darf ebenfalls die vorgegebene Route
nicht verlassen werden.
Fall 1: 
Die Gruppe
Mehrere Fahrgäste besteigen das Taxi und
 lassen sich zum Fahrtziel bringen. Einer der
Passagiere zahlt die Fahrt und alle steigen aus.
Das ist sozusagen der „Normalfall“ . Er ist
rechtlich genauso unproblematisch wie die
Fahrt mit einem einzelnen Fahrgast. Streitfälle
sind hier über das normale Maß hinaus nicht
zu erwarten.
Fall 2: 
Die Gruppe mit unterschiedlichen Fahrtzielen
Eine Gruppe besteigt das Taxi, um der Reihe
nach zu verschiedenen Fahrtzielen zu fahren.
Der letzte Fahrgast bezahlt die gesamte Fahrt.
Rechtlich verhält es sich wie bei Fall 1.
 Größere Probleme sind nicht zu erwarten.
Fall 3: 
Der „Zahlmeister“ steigt vorher aus
Wie Fall 2. Allerdings möchte hier ein früher
aussteigender Fahrgast für die weiteren Fahrgäste die gesamte Fahrt bezahlen. Vielleicht
hat er die anderen Fahrgäste eingeladen oder
vielleicht haben diese kein Geld. Hier schätzen
wir die restliche Fahrt durchaus großzügig
 (also eher zu hoch), denn wir wollen hinterher
nicht draufzahlen. Dann bitten wir den aussteigenden Kunden, den restlichen Fahrgästen
eine entsprechende Summe Geld auszuhändigen. Als Alternative nehmen wir auch gerne
eine Vorauszahlung an. Auf jeden Fall bestehen wir darauf, dass am Ende der Fahrt nach
Taxameter abgerechnet wird. Einen möglichen
Überschuß geben wir dem letzten Fahrgast
heraus, auf Wunsch natürlich mit einer Quittung über den Zahlbetrag. Manchmal wünscht
allerdings der „Zahlmeister“ bereits vorab die
Ausstellung einer Quittung. Das ist nur möglich, wenn er dabei auf die Herausgabe des
Restbetrages verzichtet. Sonst würde der Quittungsbetrag nicht dem Zahlbetrag entsprechen
und die Quittung wäre damit nicht korrekt.
Fall 4: 
Die Gruppe will den Fahrpreis teilen 
Mehrere zusammengehörende Fahrgäste besteigen das Taxi, um zum gleichen Ziel zu
 fahren. Sie wollen den Fahrpreis unter sich
aufteilen. In die „Aufteilungsdebatte“ mischen
wir uns besser nicht ein. Wir bestehen darauf,
nach Fahrtende nach Taxameter abzurechnen.
Falls es unsere Wechselgeldbestände erlauben,
können wir dabei auf Teilbeträge herausgeben.
Verpflichtet sind wir nur zum einmaligen
Wechseln von maximal 50 Euro.
Fall 5: 
„Fahrpreisteiler“ zu unterschiedlichen Fahrtzielen 
Mehrere Fahrgäste besteigen das Taxi, um zu
unterschiedlichen Zielen zu fahren. Sie wollen
den Fahrpreis unter sich aufteilen. Auch hier
bestehen wir auf einer Endabrechnung nach
Taxameter. Auf Anfrage können wir unverbindliche Schätzungen der Gesamt- und
 verschiedenen Teilstrecken abgeben. Eine
 vorherige Preisvereinbarung ist rechtlich nicht
möglich. Wir können aber folgenden Vorschlag machen, der wohl am ehesten dem
gängigen Rechtsempfinden entspricht (erläutert
an einem einfachen Beispiel):
Es steigen 3 Fahrgäste ein. Am Fahrtziel des
ersten Fahrgastes zeigt der Taxameter 12 Euro.
Dieser zahlt 12 Euro: 3 Fahrgäste = 4 Euro.
An der zweiten Ausstiegsstelle liegt der Taxameterbetrag bei 16 Euro. Nachdem bereits
4 Euro bezahlt sind, zahlt der zweite Fahrgast
von den restlichen 12 Euro die Hälfte, also
6 Euro. Am Fahrtende stehen 20 Euro auf dem
Display. Bezahlt sind bereits 4+6 = 10 Euro,
 also begleicht der letzte Fahrgast die fehlenden
10 Euro.
Dieser Vorschlag ist für die Fahrgäste nicht
verbindlich. Wenn sich während der Fahrt
 herausstellt, dass einer aus der Gruppe nicht
zahlen kann oder will, haften die restlichen
Mitglieder auch für seinen Anteil. Auch hier
gilt: Wir sind nur einmal verpflichtet, maximal
50 Euro zu wechseln.
Fall 6: 
„Darf ich mitfahren?“ 
Ein Fahrgast steigt in das Taxi und nennt sein
Fahrtziel. Damit besteht zwischen Taxiunternehmen und Fahrgast ein Beförderungsvertrag.
Bevor das Taxi losfährt, kommt ein weiterer
Fahrgast, fragt nach der Fahrtrichtung und
möchte sich anschließen.
Hier liegt die Entscheidung allein bei unserem
Vertragspartner, also beim ersten Fahrgast. 
Wir sollten auf gar keinen Fall zur Mitnahme
drängen, sondern eher das Herbeirufen eines
zweiten Taxis anbieten. Falls allerdings der
 erste Kunde darauf besteht, weitere Fahrgäste
mitzunehmen, akzeptieren wir das. Über die
Abrechnung müssen sich wie bei Fall 5 die
Fahrgäste einigen. Rechtlich ist die Taxifahrt
eine Gruppenfahrt („GBR“). Alle Fahrgäste
 haften jeweils für den vollen Fahrpreis.
Nur wenn einer der Beteiligten den Übergang
des bestehenden Beförderungsvertrages auf die
Gruppe ablehnt, kommen die „gestückelten
Einzelfahrten“ zur Anwendung.
Fall 7: 
Auftrags-Sammelfahrt
Bei einer Dialyse-Sammelfahrt sollen mehrere
Patienten auf einer vorgegebenen Route von
der Dialyse-Station nach Hause gebracht
 werden. Einer der Fahrgäste bittet uns, einen
Umweg zu einer Apotheke zu fahren, da er
noch ein Medikament brauche.
31TAXIKURIER

Seite 32

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32 TAXIKURIER
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Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor 
Kurs-beginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag 
von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
 können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden
lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock
 (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-
Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-
 MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, 
dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Der Vertragspartner ist hier die Krankenkasse.
Der vorgegebene Weg darf nicht verlassen
werden, zumindest darf ein Umweg nicht dem
Auftaggeber in Rechnung gestellt werden.
Wenn die anderen Fahrgäste einverstanden
sind, können wir folgenden Vorschlag machen:
Der Kasse wird der Betrag für die „normale“
Fahrt in Rechnung gestellt, die zusätzlichen
Kosten bezahlt der entsprechende Fahrgast bar.
Fall 8: 
Bei einer Sammelfahrt will ein Fahrgast vorher
aussteigen
Bei einer MVG-Sammelfahrt bringen wir
nachts mehrere Fahrgäste von den Betriebshöfen nach Hause. Unterwegs sollen wir bei einer
weiteren Einstiegsstelle noch einen weiteren
MVG-ler abholen. Laut Tourenplanung muss
einer der bereits im Taxi sitzenden Fahrgäste
auf das Eintreffen dieses Kollegen warten,
 bevor er zu seiner Ausstiegsstelle in unmittelbarer Nähe gebracht wird. Er entschließt sich,
vorher auszusteigen und die letzten Meter zu
Fuß zu gehen.
Wir dürfen zwar die vorgegebene Tour nicht
verändern, können den Fahrgast aber auch
nicht auf den Sitz fesseln. Selbstverständlich
lassen wir den MVG-ler aussteigen.
Quellen
1. PBefG § 22: Der Unternehmer ist zur Beförderung verpflichtet, wenn
a. die Beförderungsbedingungen eingehalten
werden
b. die Beförderung mit den regelmäßig eingesetzten Beförderungsmitteln möglich ist
und
c. die Beförderung nicht durch Umstände
verhindert wird, die der Unternehmer
nicht abwenden und denen er auch nicht
abhelfen kann.
2. PBefG § 47.4: Die Beförderungspflicht
 besteht nur für Fahrten innerhalb des Geltungsbereichs der … festgesetzten Beförderungsentgelte (Pflichtfahrbereich).
3. BOKraft § 13: Der Unternehmer und das …
Personal sind … verpflichtet, die Beförderung von Personen durchzuführen. Soweit
nicht ein Ausschluss nach anderen Rechtsvorschriften besteht, können sie die Beförderung ablehnen, wenn Tatsachen vorliegen,
die die Annahme rechtfertigen, dass die zu
befördernde Person eine Gefahr für die
 Sicherheit und Ordnung des Betriebes …
darstellt.
4. TO § 5:2: Während der Fahrgastbeförderung
ist dem Taxifahrer die Mitnahme Dritter …
untersagt. (entsprechende Bußgeldandrohung in TO § 6.10)
5. BOKraft § 37.1: Ein anderes als das vom
Fahrpreisanzeiger angezeigte Beförderungsentgelt darf nicht gefordert werden.
6. TTO § 2.9: Der Taxifahrer muss während 
des Dienstes einen Betrag bis zu 50 Euro
wechseln können …
7. Begriff: „GdbR“ (Gesellschaft des bürgerlichen Rechts) „gegoogelt“ im Internet:
http://www.seefelder.de/gesellschaftsrecht/
uebersicht-gbr.php
http://www.berlin.ihk24.de/produktmarken/
recht_und_fair_play/rechtsformen/
1_11beratung-rechtsformen11_2.jsp
http://de.wikipedia.org/wiki/
Gesellschaft_b%C3%BCrgerlichen_RechtsT
Wir würden uns über Vorschläge freuen, 
welche Probleme in den nächsten Heften 
behandelt werden sollen. Bitte senden Sie 
Ihre Anregungen an den Taxikurier oder 
an: Kai-Georg.Frey@gmx.de

Seite 33

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33TAXIKURIER
Mit der Rubrik „Jetzt red’ i“, will der TAXIKURIER Kollegen, Personen des
 öffentlichen Lebens und Persönlichkeiten aus der Branche die Möglichkeit
 geben, gewisse Dinge aus ihrer Perspektive zu durchleuchten oder gerade 
zu rücken, die für alle Kollegen von Interesse sein könnten. Dabei geht es nicht
um Frustbewältigung oder Beschimpfungen wegen persönlicher Animositäten.
Ziel soll sein, in die „tagespolitischen Diskussionen“ der Taxler an gewissen
Standplätzen klärend einzugreifen. Soweit das überhaupt möglich ist! Die
 Auswahl der Kommentatoren trifft der TAXIKURIER und ist selbstverständlich
subjektiv ohne ein gerüttelt Maß an Objektivität aus dem Auge zu verlieren. 
Die Kommentare geben immer die Meinung des Verfassers wider und nicht des
TAXIKURIERS!
Jetzt red’ i
„Die Kritiker von Hans Meißner haben
doch keine Ahnung!”
Beim Taxiunternehmen Kugler kann man
schon fast von einer bayerischen Rarität in
München sprechen. In der dritten Generation
nach dem Großvater mit einer Konzession
(1254) führt inzwischen Christian Kugler das
Taxiunternehmen seines Vaters Paul. Aus der
einen Konzession sind schon vor einigen Jahren 17 geworden. Und damit zählt es natürlich
zu den Großunternehmen, die oftmals in der
Kritik stehen. Sei es, weil bei ihnen angeblich
jeder auf die Autos losgelassen wird, egal welche Qualifikation, oder weil sich nur um das
Nötigste gekümmert wird, wenn es um den
technischen und optischen Zustand der Fahrzeuge geht. Mag das für manche zutreffen, das
Gegenteil ist bei Kugler der Fall. Christian
Kugler: „Diese Vorwürfe entbehren, zumindest
bei uns, schon lange jeglicher Grundlage. Es
gab natürlich Zeiten, als man über beinahe
 jeden Fahrer froh war. Aber heute kann man
ein bisschen mehr selektieren. Das liegt auch
daran, dass die Fluktuation deutlich zurückgegangen ist. Wir haben Fahrer, die sind schon
zwanzig Jahre bei uns. Und die sind nicht deswegen solange bei uns, weil wir so nett sind –
das natürlich auch – sondern weil wir darauf
achten, dass die Autos funktionieren, sauber
sind, Quittungsblöcke und Stadtpläne vorhanden sind, die Funkgebühren bezahlt sind, etc.
Was halt so alles dazugehört. Aber mal abgesehen von der Treue, ist das Fahrpersonal
grundsätzlich professioneller geworden. Die
kommen heute wirklich, um Taxi zu fahren.
Die sehen das nicht als Job, sondern als Beruf
an. Es gibt ja kaum noch Aushilfen. Die Studenten, die sich früher im Taxi ihr BAFÖG aufgebessert haben, jobben doch heute nur noch
in Branchen, die sie später für ihren Beruf
brauchen. Wo sind die ganzen Jura-Studenten,
die damals einen Großteil des Fahrpersonals
ausgemacht haben? Die sind aufgrund der Erfahrungen, die sie im Umgang mit Fahrgästen
gemacht haben, sicher alles erfolgreiche Anwälte oder Richter. Und man merkt auch, dass
die Ausbildung um vieles besser geworden ist.
Wir haben heute wesentlich weniger Reklamationen und Beschwerden. Ich frag’ mich schon,
wo sich denn die Schlechten heute ballen.
Denn irgendwo müssen sie ja sein. Da kann es
natürlich verschiedene Gründe geben. Und
dann ist es natürlich immer eine Einstellungssache. Freundlichkeit kann man nicht lernen,
auch in keinem Kurs. Entweder man ist es oder
eben nicht. Dass das auch etwas mit dem
Trinkgeld zu tun hat, scheinen einige halt
nicht zu kapieren.“
Trotzdem gibt es natürlich Entwicklungen, die
auch ihm Sorgen machen. Und dazu gehört die
unerfreuliche Personalsituation an der Genossenschaftsspitze. Christian Kugler: „Was waren
wir froh, als wir endlich die Frau Fichtinger
losgeworden sind und dann bekommen wir so
eine wie die Frau Roithmeier. Wenn man solange dabei ist wie wir, muss man sich schon
fragen, was alle diejenigen wollen, die vielleicht reden können, aber doch eigentlich nix
zu sagen haben. Außer dem Hans Meißner
weiß doch keiner seiner Kritiker, wo’s überhaupt langgeht. Da scheinen mir doch viele
Profilneurotiker dabei zu sein.“
Was ihm, und nicht nur ihm, in zunehmenden
Maß auf den Geist geht, ist die Berufsgenossenschaft. „Hier regiert inzwischen eine Selbstbedienungsqualität, die manchmal an Feudalherrschaft erinnert. Dieser staatlich verordnete
Gebührenzwang ist doch völliger Unsinn. Die
Berechnungsformeln der BGF sind äußerst undurchsichtig und wahrscheinlich weit überzogen. Das beste Beispiel erleben wir doch bei
der sogenannten Sicherheitsüberprüfung. Da
ist die Gebühr beinahe viermal so hoch wie bei
privaten Anbietern und die Leistung ist gleich
Null. Wollen die uns denn alle für dumm
 verkaufen? Die BGF gehört längst aus ihrem
Anspruchskorsett gelöst. In Dresden haben die
sich einen Palast gebaut, dagegen sind Versicherungen Armenhäuser. Und in den riesigen
Büros in der Deisenhofner Straße arbeiten,
glaube ich, auch nicht wirklich allzu viele. Die
sollen von mir aus eine ruhige Kugel schieben,
aber nicht von unserem Geld. Die sollten sich
vielleicht mal die Fahrrad-Rikschas als Mitglieder einverleiben. Die gurken doch noch
völlig unkontrolliert durch die Gegend und
verlangen Preise, da wird’s dir schlecht. Zur
Wies’n wollten die 20 Euro bis ins Tal – aber
pro Person. Darf denn hier eigentlich auf unsere Kosten jeder machen, was er will …?” (PG)
Mini-Steckbrief:
Name: Kugler
Vorname: Christian
Alter: 37
Sternzeichen: Zwilling
Familienstand:Ledig
Geburtsort: München 
Aufgewachsen: München
Wohnviertel: Lehel
Hobbies: Kitesurfen, Skifahren
Musik: Wenn’s Radio läuft, reichts
Urlaub: Karibik, Griechenland,
Ägypten, Österreich
„Wer kontrolliert eigentlich 
Fahrrad-Rikschas?“

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Recht um’s Taxi
Abrechnung auf Gutachtenbasis
34 TAXIKURIER
Dazu ein paar Anmerkungen:
a) Markenwerkstatt-Löhne
Häufig zahlen die Versicherungen nicht den
vollen Reparaturkostenbetrag, wie er im Gutachten festgestellt worden ist, weil die dort
 zugrunde gelegten Arbeitslöhne der Markenwerkstätten (z.B. Mercedes) nicht angemessen
seien, wenn tatsächlich die geschädigten Autos
gar nicht in dieser Art Werkstätte repariert
wurden. Infolgedessen berechnen diese Versicherungen den Schaden nach den Lohnsätzen
ungebundener Fachwerkstätten, die oft ein
Viertel unter den Löhnen der Markenwerkstätte liegen (z.B. 105 Euro statt 85 Euro. Diesen
Versicherungen lässt sich entgegnen, dass der
BGH (Urt. v. 29.4.2003) die Zugrundelegung
von markengebundenen Löhnen keineswegs
für unzulässig hält. Einige Untergerichte
schränken jedoch ein, dies könne nur für
 neuere Fahrzeuge (bis 4 Jahre oder bis 
100.000 km) und für Edelmarken und für 
von einer Markenwerkstatt scheckheftartig
 geprüfte Fahrzeuge gelten, weil nur dann 
eine Markenwerkstatt auch Einfluss auf den
Marktwert des Fahrzeugs habe.
b) Netto-Beträge
Sowohl hinsichtlich des Fahrzeugschadens als
auch bei den Gutachterkosten zahlt uns die
Versicherung nur die Netto-Beträge, also keine
Umsatzsteuer. Das ist korrekt. Bei den Reparaturkosten schon deshalb, weil mangels Reparatur noch gar keine Umsatzsteuer angefallen ist.
Und bei den Gutachterkosten, weil wir an unseren Gutachter zwar die Umsatzsteuer zahlen
müssen, diese später aber vom Finanzamt indirekt zurückerstattet bekommen, nachdem wir
als Taxiunternehmer eine Umsatzsteuererklärung abgegeben und dort die bezahlte Umsatzsteuer als Vorsteuer verrechnet haben. Darin
liegt auch der Unterschied zu einem Unfall mit
unserem Privatauto; hier muss uns die Versicherung auch die Umsatzsteuer der Gutachter
zahlen, weil wir als Privatperson keine Möglichkeit zur Verrechnung mit einer Vorsteuer
haben.
c) Gutachterkosten
Es ist inzwischen unstrittig, dass der Schädiger
für die Gutachterkosten aufkommen muss.
Umstritten ist aber oft die Höhe. Denn es bei
den Sachverständigen keine Gebührenordnung
mit einheitlichen Sätzen. Das Gesetz sagt für
solche Fälle, dass die „übliche Vergütung“ als
vereinbart gilt. Aber was ist „üblich“? Einen
Überblick gibt eine aus Mitgliederbefragungen
hervorgegangene Tabelle des Verbandes der
Sachverständigen, die im Internet unter
www.bvsk.de/presse-HON-2005.pdf einsehbar
ist. Eine brauchbare Faustformel ist auch: 8 %
der Reparaturkosten. Manche Versicherungen,
allen voran HUK, akzeptieren aber nur eine
 detailliert nach Zeitaufwand erstellte Berech-
Es gibt verschiedene Wege, einen fremdverschuldeten Unfall mit der gegnerischen Kfz-
Versicherung abzurechnen. Der am häufigsten
eingeschlagene Weg ist die Abrechnung auf
Gutachtenbasis. Hier reichen wir der gegnerischen Versicherung nicht etwa eine Reparaturrechnung sondern das Schadensgutachten
 eines Sachverständigen ein. Der Vorteil, gerade
für Taxiunternehmer: das Geld hat man schon
mal in der Tasche und in der Planung der
 Reparatur ist man flexibel geworden - wann,
ob überhaupt, wie viel, durch wen, vielleicht
durch Spezis. Und keine Frage: dieser Abrechnungsmodus ist zulässig, wie das höchste
deutsche Zivilgericht, der Bundesgerichtshof
(BGH), schon vor vielen Jahren erklärt hat. Eine
Abrechnung könnte also z.B. so aussehen:
1. Reparaturkosten 3.000,00 a), b)
lt. Gutachten (netto)
2. Wertminderung 500,00
3. Kosten für 450,00 c), d)
Gutachten (netto)
4. Auslagenpauschale 25,00 e)
nach erfolgter Reparatur 
noch:
5. Verdienstausfall, 4 Tage 480,00 f)
Summe: 4.455,00
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e) Auslagenpauschale
Manche Versicherungen zahlen auch 26 Euro,
andere nur 20 Euro. Das Landgericht München
hält 25 Euro für angemessen.
f) Verdienstausfall
Solange unser Taxi nicht repariert worden ist,
muss die Versicherung keinen Verdienstausfall
zahlen, weil es solch einen Ausfall ja noch gar
nicht gab, das Taxi war stets einsetzbar. Wir
müssen der Versicherung also einen Reparaturnachweis bringen. Mit solch einer Nachbesichtigung können wir unseren Gutachter beauftragen, aber das kostet wieder etwas und viele
Versicherungen beharren darauf, diese Kosten
nicht zu ersetzen. Stattdessen können wir auch
selbst Fotos vom reparierten Taxi (mit Datumsnachweis) machen und der Versicherung einreichen. Umstritten sind dann oft noch die Höhe der Tagessätze und die Dauer der Reparatur.
Viele Versicherungen akzeptieren es, wenn wir
jene Anzahl der Arbeitstage heranziehen, die im
Gutachten für eine erforderliche Reparatur genannt ist, und mit 120 Euro (bei doppelschichtig im Einsatz befindlichen Taxis) bzw. 70 Euro
(einschichtig) multiplizieren. Zuweilen liegt der
durchschnittliche Gewinn aber auch höher und
die Reparaturzeit ist länger. Das müssen wir
nung. Dem kann man entgegenhalten, dass der
BGH (Urt. v. 4.4.2006) ausdrücklich eine an der
Schadenhöhe orientierte Berechnung für zu -
lässig erklärt hat. Wenn die Versicherung das
ignoriert, können wir versuchen, unseren Ärger auf die Gutachter zu übertragen, indem wir
ihnen ein deal vorschlagen: die Gutachter verzichten darauf, ihre Kosten bei uns einzutreiben und wir treten ihnen dafür unseren Anspruch auf Ersetzung der Gutachterkosten ab.
d) Kostenvoranschlag
Wenn der Schaden voraussichtlich unter
700/750 Euro liegt (sog. Bagatellschaden), sind
wir gehalten (Schadenminderungspflicht!), auf
ein Gutachten zu verzichten. Stattdessen sollen
wir einen – wesentlich billigeren – Kostenvoranschlag einer Fachwerkstatt einholen. Zuweilen ist das auch bei über dieser Grenze liegenden Schäden genügend. Wichtig ist aber stets,
dass wir dann selbst Fotos vom Schaden machen, da dies in der Regel von den Werkstätten
nicht gemacht wird, die Versicherungen aber
ohne Fotos oft erhebliche Abzüge vornehmen.
Darauf achten, dass die Fotos den Schaden gut
wiedergeben und das Datum irgendwie ersichtlich ist (z. B. durch daneben gelegte Seite 1 der
aktuellen Boulevardzeitung)
dann nachweisen. Eine von der Taxivereinigung erstellte Verdienstbescheinigung ist ein
brauchbarer Weg, aber kein zwingender
 Beweis. Unter Umständen müssen wir unsere
Umsatzsteuererklärungen vorlegen. Und für
 eine längere Reparaturzeit plus Wochen ende
plus Stand- und Wartezeit muss uns die Werkstatt eine Bescheinigung ausstellen. Große
 Taxiunternehmen müssen überdies belegen,
dass von ihrem Fuhrpark kein anderes Taxi für
das beschädigte einspringen konnte. Bei den
Telefonaten mit der gegnerischen Versicherung
können wir zwei Orientierungen ruhig mal
 erwähnen. Zum einen, dass wir für die Dauer
der Reparatur auch ein Leihtaxi hätten nehmen
können, was der Versicherung viel teurer gekommen wäre (ca. 250 Euro/tgl.), zum anderen
dass der Betrag für Verdienstausfall deutlich
höher ausfallen muss als der Betrag für Nutzungsausfall nach der Tabelle Sanden/Danner.
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36 TAXIKURIER
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
Aktuelle Taxi-Neuigkeiten von Volkswagen
Ab dem 01.01.2007 unterstützen die Wolfsburger das Taxi- und
Mietwagengeschäft mit attraktiven Fördermaßnahmen: 
➜ Taxifinanzierungsaktion für Touran, Passat und Sharan Taxi-/
Mietwagenmodelle mit einem Zinssatz von 3,9 % bei einer
Laufzeit von bis zu 60 Monaten.
➜ Sonderaktion Touran EcoFuel Taxi: Taxiunternehmer, die jetzt
von einem Fremdfabrikat auf einen Touran EcoFuel Taxi
 umsteigen, erhalten eine Prämie von Euro 1.000,- (zzgl. USt.).
➜ Aktionsprämie für Passat Taximodelle: bei Bestellung einer
Passat Limousine bzw. Variant Trendline mit DSG-Getriebe
(TDI, 2,0l, 140 PS) und Taxi-/ Mietwagenpaket und Chrom -
paket erhält der Kunde eine Prämie von Euro 650,- (zzgl. USt.).
Selbstverständlich werden die im Taxi- und Mietwagengewerbe
bekannten Spezialkonditionen
➜ Taxi-/ Mietwagennachlass von 20% 
➜ Inhaberregelung mit 15%
➜ kostenlose Selbstabholung in Emden bzw. in der Autostadt
(nur Touran)
➜ Taximobilität
für VW Pkw-Modelle auch im Kalenderjahr 2007 unverändert
 angeboten. (BZP AR.Nr. 04/07)
Mercedes - 1,9 %-Sonderfinanzierung wird ausgeweitet
Die DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland hat die
Taxi- und Mietwagenkonditionen für die ab dem 01.01.2007
 eingehenden Bestellungen mitgeteilt. Es bleibt bei den ausgesprochenen vorteilhaften Preisen für das Sondermodell „Das Taxi“ .
In der Übersicht (Nettopreise):
B 180 CDI 20.190 Euro
C 200 CDI T-Modell 25.190 Euro
E 200 CDI 27.190 Euro
E 200 NGT 30.190 Euro
E 220 CDI T-Modell 31.190 Euro
Für diejenigen Unternehmer, denen die Modellpalette von „Das
Taxi“ und die vorspezifizierten Möglichkeiten für weitere Sonderausstattungen noch nicht ausreichen, die deshalb außerhalb des
„Das Taxi“-Angebotes bestellen möchten, wird ein Verwerterrabatt von 12 % angeboten. Dieser wird nur gewährt mit dem Code
965. Neu ist erfreulicherweise in diesem Jahr, dass die Taxi-
Sonderfinanzierung mit einem effektivem Jahreszins von 1,9 %
nun nicht nur für „Das Taxi“, sondern auch für die Fahrzeuge gilt,
die über den Verwerterrabatt gekauft werden (hier galt vorher
3,9 %). Für VITO werden weiterhin 20 % und für VIANO 14 %
Verwerterrabatt eingeräumt im Taxi- und Mietwagenbereich.
Ebenso weiter gilt ein Inhaberrabatt von 10 %, der alle PKW-
Baureihen von Mercedes-Benz umfasst und voraussetzt, dass ein
Mercedes-Benz-Taxi bzw. -Mietwagen innerhalb der letzten vier
Jahre gekauft wurde. Der Inhaberrabatt ist beschränkt auf den
Kauf von einem Fahrzeug pro Jahr.
Die Selbstabholung ist in den Kundencentern Sindelfingen, Bremen und Rastatt möglich und die weitere Vorzugsbehandlung bei
Mercedes-Benz besteht darin, dass alle als Taxi oder Mietwagen
konzessionierten Mercedes-Benz-Pkw, neben der grundsätzlichen
24-monatigen Garantie auch eine sich daran anschließende
sechsmonatige Taxikulanz ohne Laufleistungsbeschränkung
 erfahren. (BZP AR.Nr. 05/07)
Opel verbessert die Konditionen für das Taxi- und Mietwagengewerbe; 1,6 l-CNG-Motor verträgt auch Biomethan und BioErdgas
Die Rüsselsheimer, die im Taxi- und Mietwagenbereich ihre Erdgas-Kompetenz schon bewiesen haben, starten in diesem Bereich
mit einem Produktpaukenschlag in das neue Jahr: 
Die 1,6-Liter-CNG-Motoren von Opel sind technisch so ausgelegt,
dass sie neben Erdgas auch Biomethan und beliebige Mischungen
beider Kraftstoffe (BioErdgas) effektiv nutzen können. In der
Schweiz und in Schweden beispielsweise wird Biomethan bereits
seit Jahren als Kraftstoff eingesetzt. Der neue Opel Zafira 1.6
CNG (CNG = Compressed Natural Gas), der sowohl mit Erdgas,
Biomethan oder beliebiger Mischung (BioErdgas) betrieben
 werden kann, ist Blickfang auf der derzeit laufenden Biogas-
Fachmesse 2007 in Leipzig.
Dazu gibt es interessante Angebotserweiterungen im Taxi- und
Mietwagenbereich zu berichten: für alle Bestellungen, die ab dem
1.1.2007 vorgenommen werden, gibt es folgende Verbesserungen
➜ 3,9 % Finanzierung für Taxi- und Mietwagenunternehmen bis
zu 48 Monaten
➜ kostenloses Taxipaket für Zafira und Vectra.
Mit diesen Maßnahmen unterstreicht die Adam Opel GmbH ihr
Bestreben, auch zukünftig für die Taxi- und Mietwagen-Unternehmen ökonomische und ökologische Qualitäts-Fahrzeuge anzubieten. (BZP AR.Nr. 07/07)

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37TAXIKURIER
Helmut Glas erweitert Angebot
Die Firma Helmut Glas hat ab sofort auch einen Getriebe- und
Motor-Reparatur-Service im Angebot. Somit kann man dem
 Taxigewerbe einen Komplettservice anbieten. In den Monaten
März und April gibt es ein spezielles Angebot für einen Automatikgetriebe-Ölwechsel (siehe Anzeige).
Reisemesse der Firma Ettenhuber
Am 3./4. Februar 2007 fand auf dem Betriebshof der Firma
 Ettenhuber-Reisen in Glonn eine Reisemesse statt. In den beheizten Bushallen waren an die 50 Aussteller präsent. Auch die
Taxi-München eG als starker Partner bei den Buszubringer-
Diensten war mit einem Stand vor Ort. An die 4000 Besucher
informierten sich über das aktuelle Reiseprogramm. Das Interesse an den Dienstleistungen der Taxi-München eG war ausgesprochen groß. Es konnten dabei einige potentielle Taxikunden
hinzugewonnen werden. Aus Sicht aller Beteiligten war diese
Veranstaltung ein großer Erfolg. (TK)
AIDA im Deutschen Theater
AIDA, das Musical über eine der bewegendsten Liebesgeschichten aller Zeiten, setzt seinen Siegeszug fort und macht ein weiteres Mal Station im Deutschen Theater München. Gut 6 Millionen Zuschauer weltweit waren begeistert, täglich werden es
mehr. Die Vorstellungen im Deutschen Theater waren restlos
ausverkauft, jeden Abend wurden die exzellenten Leistungen
der Darsteller mit tosendem Applaus und Standing Ovations
 belohnt. Jetzt kommt dieses wunderbare Hit-Musical von Elton
John und Tim Rice zurück ans Deutsche Theater – neun Wochen lag können alle Fans, die während der letzten Spielzeit
glücklos um eine Eintrittskarte kämpften, nun erneut ihre
Chance ergreifen. Übrigens wurde die Geschichte über Prinzessin AIDA und ihre legendäre Liebesgeschichte spektakulär und
zeitgemäß in Szene geetzt von den Machern von Disneys DER
KÖNIG DER LÖWEN.
Für die Leser des TAXIKURIER gibt es 2 Karten zu gewinnen
(siehe Bilderwitz). AIDA ist vom 23. März bis 27. Mai im
 Deutschen Theater zu Gast.
Pascha lädt am 6. März ein
Alle Taxler, die im letzten Jahr beim Tag der offenen Tür im
Club Pascha dabei waren, erinnern sich bestimmt noch an das
köstliche Buffet, die tollen Drinks und die herzliche Bedienung.
Auch diese („Stammgäste“) sowie alle Münchner Taxifahrerinnen und Taxifahrer sind herzlich am Dienstag, den 6. März zum
nächsten Tag der offenen Tür eingeladen. Im Kreis der Münchner Zunft wird das Einjährige gefeiert, selbstverständlich wieder
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Anno 1780 unternahm ein gewisser Kaspar
Riesbeck eine Reise durch Deutschland, die ihn
auch nach München führte. Riesbeck war 1754
in Höchst am Main geboren worden und lebte
in Zürich, wo er 1786 auch starb. In seinem
1783 erschienen Reisebericht verbreitete er
sich auch über „Charakter und Sitten“ der
 hiesigen Bevölkerung und gelangte dabei zu
folgender allgemeinen Feststellung: „Karikaturen, wie sie Bayern liefert, übertreffen alles,
was man von der Art sehen kann.“ Die Stadt
München als Ganzes erschien ihm dabei als
ein Sodom und Gomorrha, eine Höhle des
 Lasters und Müßiggangs. 
Männer und Frauen des 18. Jahrhunderts
Die Münchner Herren der Schöpfung hinterließen bei Riesbeck einen denkbar ungünstigen
Eindruck: „Im Ganzen ist der Bayer stark vom
Leibe, nervig und fleischig. Das Eigene eines
Bayern ist ein sehr runder Kopf, nur das Kinn
ein wenig zugespitzt, ein dicker Bauch und
 eine bleiche Gesichtsfarbe. Es gibt mitunter die
drolligsten Figuren von der Welt, mit aufgedunsenen Wänsten, kurzen Stampffüßen und
schmalen Schultern, worauf ein dicker, runder
Kopf mit einem kurzen Hals sehr seltsam sitzt.
Sie sind etwas schwerfällig und plump in ihren
Gebärden, und ihre kleinen Augen verraten
ziemlich viel Schalkheit.“ 
Es sei dahingestellt, ob Riesbeck tatsächlich
der scharfe Beobachter war, für den er sich
selbst hielt. Auf alle Fälle sind seine Auslassungen über die Münchnerinnen erheblich
schmeichelhafter formuliert, vermutlich weil
diese die sprichwörtlich besseren Hälften der
Menschheit waren. Die Münchner Weiblichkeit
stellte offensichtlich das genaue Gegenteil zu
ihren Mannsbildern da: „Die Weibsleute gehören im Durchschnitt gewiß zu den schönsten
der Welt. Sie fallen zwar auch gern etwas dick
ins Fleisch, aber dieses Fleisch übertrifft alles,
was je ein Maler in Fleischfarbe geleistet hat.
Das reinste Lilienweiß ist am gehörigen Ort,
wie von den Grazien mit Purpur sanft angehaucht. Sie sind sehr wohl gebaut und in ihren
Gebärden viel lebhafter und runder als die
Mannsleute.“ 
Suff und Sex im Jahr 1780
Dieses Detailwissen über die Anatomie der
Münchnerin hatte Riesbeck ohne Zweifel aus
seiner eigenen Teilnahme am Münchner Alltagsleben geschöpft – woher sonst? Und das
sah nach seinen Erkenntnissen so aus: „Die
große Mehrheit der Einwohner lebt bloß, um
zu schmausen und der zyprischen Göttin
 Venus zu opfern. Alle Abende ertönen die
Straßen von dem Gesumse der Saufgelage in
den unzähligen Schänken. Wer nur ein wenig
den Herrn machen kann, muss seine Mätresse
haben; die übrigen tummeln sich um einen
sehr wohlfeilen Preis auf den Gemeinplätzen
umher. Alles begrüßt sich mit Schimpfworten,
alles wetteifert im Saufen, und überall steht
neben der Kirche eine Schänke und ein Bordell.“
Anscheinend erblödete sich in München nur
eine sozial randständige Minderheit der Bevölkerung, einer geregelten Arbeit nachzugehen
und das Treiben der nichts tuenden Mehrheit
mitzufinanzieren – wenn man Riesbecks Reise -
erlebnissen Glauben schenkt. 
Unser Tourist musste zu seiner Empörung in
den Gaststätten eine Münchner Besonderheit
registrieren, die ihn zutiefst schockierte: „Eine
Geschichte und G’schichten
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an
Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981
den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in
der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie
und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in
Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. 
Gesellschaft solcher Braven kam daselbst auf
eine Erfindung, die mit einem Zug den bayerischen Charakter in ein sehr helles Licht setzt:
Sie fanden es sehr beschwerlich, bei ihren
Saufgelagen vom Tische aufstehen zu müssen,
um wieder von sich zu geben, was sie verschluckt hatten. Der Wirt musste ihnen also
 einen Trog unter dem sehr langen Tisch anbringen lassen, worin jeder sein Wasser ließ,
ohne sich von der Stelle zu regen.“ Würde der
München-Kritiker heutzutage in der Stadt
 weilen, würde er wahrscheinlich das Kotz-Bekken in der Herrentoilette des Hofbräu hauses
für negativ bemerkenswert halten. 
Herr Riesbeck schloss seinen Erlebnisbericht
mit der niederschmetternden Erkenntnis: „Die
Einwohner der Hauptstadt sind das weichste,
furchtsamste und kriecherischste Volk von der
Welt, ohne alle Schnellkraft.“
Der Griff zum Messer 1922
Zwei Münchner Autoren mit den Künstler -
namen „A. Kraut“ und „R. Würstl“ brachten im
Jahr 1922 einen „Lustigen Stadtführer“ unter
die Leute, in dem sie ihre Stadt und deren
 Bewohnerschaft den Fremden vorzustellen
 gedachten. Wie lustig es demnach in München
zuging und ob das überhaupt lustig war, wird
sich gleich zeigen. Hinter „Kraut“ versteckte
sich der geborene Münchner und Schriftsteller
Julius Kreis (1891-1933), nach dem 1947 die
Obermenzinger Bogenstraße in Julius-Kreis-
Straße umbenannt wurde. Als „Würstl“ firmierte der Universitätsprofessor für Chirurgie
an der Universität München, Rudolf Grashey
(1876-1950), dessen schriftstellerische Leistungen derzeit noch der Würdigung auf dem
 Straßenschild harren. 
Zuerst einmal stimmte das Schreiberling-Duo
seine auswärtige Leserschaft auf einige eventuell ungewohnte Verhaltensweisen des hiesigen Menschenschlages ein: „Benennungen wie
‚Damischer Deifi’ entbehren nicht einer gewissen, liebenswürdigen Herzlichkeit und wollen
auch nicht anders verstanden werden. Gewöhne Dich an einen herzlichen, aber rauhen Ton.“
Hier zeigte sich die auch im Taxialltag zu
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Runder Kopf, dicker Bauch – Anatomie und Charakter der
Münchner Eingeborenen in alten Reiseführern

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39TAXIKURIER
gern mit Einheimischen und Fremden über
Speis, Trank und Zeitläufte. Nicht selten unterlaufen ihm saft- und kraftvolle Redensarten.
Kunst und Wissenschaft und alle Metaphysik
gegenüber bewahrt er sozusagen eine wohlwollende Neutralität.“ 
Aber dies konnte sich sehr schnell ändern,
 insbesondere wenn der Gegenüber aus Giesing
stammte, was ja gerade der Fremde nicht
 ahnen konnte: „Im Allgemeinen wie jeder
Münchner gutmütig, ist der Giesinger in gereiztem Zustand in einer ziemlich gefährlichen
Körper- und Geistesverfassung. Ein alter,
 eingesessener Volksadel, der des Barons von
Giesing und seiner Gemahlin, der Baronin
Zenzi, legt weniger Wert auf gute Umgangsformen als auf g’schmiesiges Auftreten, und
verbringt zeitweise einen Teil des Jahres in
dem Luftkurort St. Adelheim im Osten Münchens bei freier Wohnung und Verpflegung
von Staats wegen.“ 
Die Münchnerin
Über dieses anarchische Treiben mögen die
Auswärtigen erschrocken sein und vielleicht
ihren Besuch in München noch einmal überdacht haben. Kraut-Würstl erkannten diese
mögliche Konsequenz ihrer humorig gemeinten München-Beschimpfungen und beruhigten
daher die Touristen, indem sie insbesondere
den Männern ein süßliches Klischee der
Münchnerin als solchen hinlegten: „Sie ist ein
‚guter Kerl’ und opfert für ein G’schpusi oft
viel. Das mag nun ein junger Handwerker, ein
Student oder Künstler sein – immer hängt sie
an ihm und ist ihm treu. Ihre Freude ist dann
der Ausgehtag. Da richtet sie sich für ihren
Schatz schick, geschmackvoll, nudelsauber her,
dass er Staat mit ihr machen kann. As Gmüat
muaß aa was ham, neb’n da Arbat, sagt sie.“ 
Der Fiaker
Kraut und Würstl präsentierten ihrer auswärtigen Leserschaft auch einen angeblich typischen Vertreter unseres Berufsstandes, den
 Fiaker, einen offensichtlich dumpfen Deppen:
„Eine mehr und mehr aussterbende Figur, die
über kurz oder lang mit Ross und Wagen nur
mehr in Museen zu finden ist. Das Auto – die
neue Zeit – hat den geruhsamen Rosselenker
verdrängt. Da stand er neben seinem ‚Zeugl’
am Standplatz, im Winter bis an die Zehenspitzen eingehüllt in einen langen, dicken,
schwarzen Mantel, im Sommer in blauem
 luftigen Gehrock mit rotem Besatz, dazu den
silberbordierten Zylinder mit der seitlichen
 Kokarde auf dem Kopf. 
Fiaker sein ist zumal im Sommer ein durstiger
Beruf. Stundenlanges Verweilen auf sonnigen
Plätzen und Straßen, dazu bei Fahrten erschöpfende Aufklärungen mit Mund und
 Peitschenstiel an fragende Fahrgäste dörrt 
die Gurgel aus und der Fiaker ist deshalb nie
einem herzhaften Trunk abgeneigt. 
Seine Erklärungen der Sehenswürdigkeiten
sind meistens von klassischer Fassung, kurz,
eindringlich, erschöpfend nach historischen,
kunstgeschichtlichen und geographischen
 beobachtende Angewohnheit mancher Leute,
den ihnen völlig unbekannten Taxler ohne
Umschweife mit „Du“ anzureden. Als Reaktion
könnte hier als Antwort folgen: „Jetzt biete ich
Ihnen erst einmal das ‚Sie’ an.“ Die Herren
Kraut und Würstl gehörten wohl auch zur
Fraktion der Duzer und wollten den Fremden
weismachen, solch distanzlose Umgangsformen seien in München normal. 
Die Geistesriesen Kraut und Würstl fanden
auch die Aufwärmung eines weiteren Klischees
über die Münchner lustig und den Touristen
mitteilenswert: „ Erschrick’ nicht, wenn der
Eingeborene aus der hinteren Hosentasche
plötzlich ein im Griffe feststehendes, nicht zu
kleines Messer hervorzieht. Der Angriff, der
dann folgt, gilt nicht einem Mitmenschen, sondern einem Stück Käse oder einem Rettich oder
einer Zigarre zwecks Amputation des Spitzels.“ 
Rüpelei als Normalzustand
Die auswärtigen Besucher Münchens wurden
im „Lustigen Stadtführer“ auch auf andere angebliche, örtliche Eigenarten vorbereitet. Beispielsweise waren die Fremden für wüste Beschimpfungen durch einheimische Marktfrauen
selbst verantwortlich und standen als Kunden
ohne Rechte da: „Hüte Dich, Fremdling, Marktware zu kritisieren, sonst bricht ein Hagelwetter über Dich herein, dass Du Dir ganz klein
und hässlich vorkommst. Schiller hat seine
‚Würde der Frauen’ nicht auf dem Münchner
Marktplatz konzipiert! Anderswo ist’s übrigens
auch nicht anders.“ 
Kraut-Würstl schilderten ihre Mitmenschen des
Jahres 1922 als „von einer gewissen treuherzigbiedernatürlichen Ausdrucksweise, die in Sitte,
Brauch und Art einer erfrischenden Urwüchsigkeit nicht entbehren. Die Bewohner sind ein
kraft- und saftvoller Menschenschlag und sind
im Allgemeinen weniger von ästhetisch-ethischer als tatkräftiger Natur.“ Um den Umgang
mit diesen Dumpflingen zu erleichtern, stellte
man den Auswärtigen eine deutsch-bayerische
Übersetzungshilfe zu Verfügung, die die angeblich am häufigsten vorkommenden Normalausdrücke enthielt, beispielsweise „a Mordstrumm
Watsch’n, a Mordstrumm Schweinsbraten, 
a Mordstrumm Frau’nzimmer, a Mordstrumm
Wuat, a G’schpusi, guat bei’nand.“ 
Gemütlich und gefährlich zugleich
Nach Meinung der beiden München-Kenner
trug die Bevölkerungsmehrheit zwei gegensätzliche Seiten in ihrer Brust, auf die die
Fremden hinzuweisen die Autoren sich verpflichtet fühlten. Die Leser sollten sich schon
vor ihrem Besuch in der schönen Isar-Stadt
seelisch darauf einstellen, dass es hier gefährlich werden konnte, und sollten sich entsprechend leisetreterisch verhalten, denn von ihnen selbst hing es ja ab, wie die Eingeborenen
reagierten. 
Die eine Charakterseite war eine dumm-dumpfgemütliche: „Der Münchner ist im Allgemeinen
von verträglicher und gemütlicher Natur, hasst
nichts so sehr wie große Worte, ist aber nicht
ungesprächig und unterhält sich am Biertisch
 Gesichtspunkten, obwohl sie vielleicht nicht in
allen Fällen von der Akademie der Wissenschaften preisgekrönt würden. 
In ruhendem Zustand pflegt der Fiaker mit
Packträgern und Kollegen gern die Besprechung schwebender Zeitfragen, und die Völkerpsychologie und Weltpolitik basiert bei ihm
nicht selten in den Erfahrungen, die er sich im
Verkehr mit Auslandstrinkgeldern erwirbt. Vor
dem Kriege [1914-1918, d.V.] war eine Bewegung im Gang, die Fiaker mit fremden Sprachen auszustatten und stellungslose Neuphilologen standen bereits erwerbsgierig bereit, an
Stelle des Katheders den Kutschbock zu besteigen. Die Sprachstudien nun haben Gott sei
Dank die ursprüngliche Denk- und Redeweise
des Münchner Fiakers nicht wesentlich beeinflusst und es besteht begründete Hoffnung, das
er trotz ‚voulez vous’ und ‚thank you Sir’ seine
Muttersprache nicht verlernt. In Momenten der
Erregung und des Zornes spricht er immer
noch und ausschließlich sehr gut Deutsch.“ 
Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch zu
Ihren geistreichen, heimatkundlichen Erkenntnissen, Herr Kraut und Herr Prof. Dr. med.
Würstl!
Späteres 20. Jahrhundert
Der Münchner Adolf Hitler verlieh der Stadt
seines politischen Aufstieges am 2. August
1935 den Titel „Hauptstadt der Bewegung“ . Die
Rainbow Division der 7. US-Armee marschierte am 30. April 1945 ohne Widerstand in
München ein, und damit war es mit dieser Ehrung auch schon wieder vorbei. An sich hätte
das Tausendjährige Reich erheblich länger
dauern sollen, aber nun war nach nur zwölf
Jahren Schluss. Im Jahr 1960 schließlich war
das Hamburger Magazin „Der Spiegel“ so
freundlich, München zur „Heimlichen Hauptstadt Deutschlands“ zu erklären. Das Fremdenverkehrsamt griff dieses uneigennützige Lob
aus dem hohen Norden auf und veranstaltete
einen Ideenwettbewerb zu einem eingängigen
Motto, das die Stadt kurz und prägnant charakterisieren sollte. Im Juni 1962 wählte man
aus sage und schreibe 43.582 Vorschlägen das
heute noch gültige „Weltstadt mit Herz“ als
 offizielle Selbsteinschätzung aus. 
Hallo, Taxler!
Auf dem Weg zum und vom Flughafen.
München-Fröttmanning
(direkt am Hornbach-Baumarkt)
Brotzeit Oase

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„Ich bin a ganz Genaue!“
Die guten Geister der Genossenschaft
Mini-Steckbrief:
Name: Bernhart
Vorname: Hermine
Alter: 56
Sternzeichen: Wassermann
Familienstand:Verheiratet, 
2 Töchter, 2 Enkel
Geburtsort: München 
Aufgewachsen: Laim
Wohnort: Fürstenried West
Hobbies: Dauer-Campen in Berchtesgaden, Spaziergehen in der
 Ebene, Familie, Sport im Fernsehen,
Löwenfan, aber nicht mehr so
 euphorisch wie früher
Musik: Nix von heute, Oldies
Urlaub: Campen
40 TAXIKURIER
Gott sei Dank, kann man da nur sagen. Denn seit Hermine Bernhart die
oberste Kassenwartin ist, fehlt nichts
und fehlt sich nix. Im Juli feiert sie
ihr 20jähriges Firmenjubiläum. Eingestellt wurde sie 1987, als damals
gerade die ersten Scheine für die
 Behindertenfahrten rausgekommen
sind. Mangels Volumen, das muss
man sich heute mal vorstellen, hat
Hermine Bernhart damals nur halbtags gearbeitet. 1990 wurde sie Leiterin der Hauptkasse – und das ist sie
bis heute. Zusammen mit ihren Kolleginnen Frau Krüger und Frau Meier,
bearbeiten sie heute mehr Scheine
und Einzahlungen als Auszahlungen.
„Früher“, sagt sie, „als wir noch die
Tankstellen hatten und mit Bargeld
abgerechnet wurde, haben wir
manchmal mehr Geld in der Kasse
gehabt als manche Bank. Da warst du
nur damit beschäftigt, das Geld zu
zählen. Da kamen dann die Spezialisten, die sich an irgendetwas rächen
wollten und haben dir die Münzen
kartonweise hingeknallt. Bis ich einen
Zettel an die Kasse gemacht habe,
dass Münzen nur noch gerollt angenommen werden. Da zählst du und
zählst du und wenn angeblich was
fehlt musst du dir einen Zeugen holen und die ganze Prozedur nochmal
wiederholen.“ Und wie oft hat es
nicht gestimmt? „In 20 Jahren vielleicht dreimal. Höchstens. Und das
waren dann Tip- oder Zählfehler. Es
stimmt nämlich immer. Bis auf den
letzten Cent. Es wird solange gezählt,
bis es stimmt. Da leg’ ich Wert darauf. Ich bin nämlich a ganz Genaue.“
Die Umstellung auf den bargeldlosen
Geldverkehr ging reibungsloser, als
alle gedacht haben. Heute wird jeder
Schein dreimal geprüft, bevor er zur
Überweisung kommt. Und die Überweisungen sind immer am 8. und 23.
jeden Monats. Diese hohen Beträge
werden übrigens von der Genossenschaft verauslagt, wofür auch ein Teil
der 5 Prozent Bearbeitungsgebühr
verwendet wird. Und vor den beiden
Tagen geht es meist hektisch zu, weil
da die meisten noch ihre Scheine
 abgeben. Wer erst einen Tag vorher
kommt, für den gibt es keine Garantie, dass er bei der Auszahlung noch
dabei ist. Trotzdem wundert sich
 Hermine Bernhart oft über die
schlampige Art mancher Unternehmer im Umgang mit den Fahrtscheinen. „Das ist doch alles Geld, das
braucht man doch sicher.“ Manche
scheinbar nicht. Denn wer heute
noch mit Scheinen vom November
kommt, dem zeigt die gelernte Bürokauffrau („Früher hieß das noch
 Bürokaufmann“) die kalte Schulter.
Wie funktioniert die Genossenschaft? Wenn der Vorstand ein Anliegen hat, wird
das in aller Regel schnell nach außen kommuniziert – und alle wissen Bescheid.
Aber auch ein Vorstand braucht Menschen, mit denen er arbeitet, die sich um
alltägliche Belange kümmern, kurz: die eine Genossenschaft am Laufen halten.
Von diesen „Guten Geistern“ möchte Ihnen der TAXIKURIER in loser Folge einige
vorstellen. In dieser Ausgabe: Hermine Bernhart
„Die Firmen akzeptieren so lange
Zeiten heute nicht mehr. Und da helfen auch keine Ausreden. Die meisten
sind allerdings sehr korrekt und
freundlich. Wie im richtigen Leben
gibt es halt solche und solche.“ Dazu
zählt halt auch der, der seine Fahrtaufträge in einer Reisetasche sammelt
und am letzten Tag der 3-Monats-
Frist vorbeibringt. „Die bearbeitet
man dann den ganzen Tag und wundert sich, warum der Unternehmer
diese Riesensumme, z.T. fünfstellig,
nicht früher braucht.“ Was sind jetzt
die häufigsten Versäumnisse, die
beim Ausfüllen der Scheine gemacht
werden? Bernhart: „Sehr wichtig ist
in vielen Fällen das richtige Datum.
Besonders bei Krankenkassen und bei
der Bundesversicherungsanstalt wird
da genau kontrolliert.“ 
Und wen schon immer die alte, große
Buchungskasse fasziniert hat, „das ist
ein 15 Jahre altes Monster, für das es
längst keine Ersatzteile mehr gibt.
Aber sie funktioniert einwandfrei …“
(PG, PR)
„Korrektes Ausfüllen erleichtert vieles“

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41TAXIKURIER
Bei Hunden sagt man ja oft, je länger
sie mit ihrem Herrchen zusammen
sind, um so mehr ähneln sie sich.
Wahrscheinlich trifft das auch auf
Autos und ihre Besitzer zu. Wer
 Walter Aumeier in seinem S-Klasse
Mercedes 260 SE sieht, fasst sofort
Vertrauen. In den Wagen und in den
Fahrer. Beide eine gediegene Einheit.
Der 260er SE, Bj. 1988, immerhin
schon mit Kat, aus der klassischen
Baureihe 126 mit der kleinen 2,6 Liter-Maschine hat 165 PS. Das ist für
heutige Verhältnisse fast nix, damals
war das allerdings schon ein Pfund.
Zumindest im Taxibetrieb. Die 22
Jahre sieht man dem Dinosaurier
wirklich nicht an. Was vielleicht daran liegt, dass er erst rund 350.000
Kilometer heruntergerissen hat. „Ich
hab’ ihn auch erst seit 7 Jahren als
Der Klassiker
Mein bestes Stück
Walter Aumeier und sein 260er SE
Taxi im Betrieb und so richtig fleißig
bin ich ja auch nicht“, sagt Walter
Aumeier. Der ist schließlich seit
26 Jahren als Taxiunternehmer selbständig und hat in der Zeit erst drei
(!) Fahrzeuge gebraucht, alle 10 Jahre
einen. Und alle Mercedes. „Ich bin
ein echter Sternfahrer. Das ist für
mich Taxi. Ich würde mir nie etwas
anderes kaufen.“ Das ehrt ihn, aber
wenn alle in den gleichen Zeiträumen denken würden, wäre Mercedes
längst pleite. Immerhin sind drei
komplette Modellreihen völlig an ihm
vorbeigegangen. Aber im Gegensatz
zu den heutigen, mit Elektronik vollgepropften Teile, die nicht selten Anlass zu heftigen Klagen geben, hat
Kollege Aumeier keinen Grund zum
Jammern. Immer noch der erste Motor, immer noch die erste Automatik.
Ausser Verschleißteilen musste noch
nie etwas ausgetauscht werden. Kein
Wunder, wenn er sagt, „Ich glaub’ ich
Kauf’ mir nochmal einen.“ Selbst die
Folie ist schon sieben Jahre drauf
noch nicht abgenutzt, Logisch, dass
es auch an der Pflege liegt. „Aber“,
so Aumeier, „auch da wird nichts
übertrieben. Es ist sogar ein Raucher-
Taxi.“ Zu seinem Stammkundenkreis
gehören Fahrgäste, „die kenn’ ich
schon seit 15 Jahren. Und denen gefällt diese Art des Fahrens. Ruhig,
entspannt, aber zügig und mit klassischer Musik. Ich glaube, schon wegen
denen dürfte ich kein anderes Fahrzeug haben.“ Aber auch bei den anderen Fahrgästen ist das Auto immer
das erste Gesprächsthema. Denn
 natürlich denkt jeder, dass sich so ein
Auto wegen des hohen Spritverbrauchs nicht wirklich rentiert. „Aber
circa 13 Liter Super find’ ich jetzt gar
nicht so viel“, sagt Kollege Aumeier.
Ob er da nicht vielleicht duch ein
bißchen flunkert? Ist bei dem günstigen Anschaffungspreis, mit dem
 diese Autos gehandelt werden, vielleicht auch gar nicht so wichtig.
Wichtig ist aber, „dass ich einen bequemen Arbeitsplatz habe.“ (PG, PR)
„Die alten Modelle waren einfach unkomplizierter“
Mini-Steckbrief:
Name: Aumeier
Vorname: Walter
Alter: 53
Sternzeichen: Wassermann
Familienstand:Ledig
Geburtsort: München 
Aufgewachsen: Trudering
Wohnort: Zorneding
Hobbies: Lesen und Sport
Musik: Klassik
Urlaub: Daheim, 
früher die nordischen Länder
Taxi-Nummer: 2576
Wie ein Taxi auszusehen hat, regelt eindeutig die BOKraft. Logisch sind vier Räder, dann mindestens 2 Türen auf der 
rechten Seite, dann noch die Farbe und die üblichen Standards wie Ordnungs-Nr. etc. Ergo sehen sich 90 Prozent aller 
Taxi sehr ähnlich. Aber es gibt immer Unternehmer, die sich der Gleichmacherei widersetzen und mit ein bißchen Individualität ihren Arbeitsplatz gestalten. In loser Folge stellt der TAXIKURIER ein paar Hellelfenbein-Exoten und ihre Fahrer vor.

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In unserem heutigen Testgebiet wollen wir ein
wenig vom sonstigen Schema abweichen und
Bäckereien, Metzgereien sowie Imbisse „links
liegen“ lassen – einfach deshalb, weil dies bedeuten würde, Wasser in die Isar zu schütten
(obwohl die es beim Pegelstand von 46 Zentimetern Anfang Februar laut „tz“ nötig hätte).
Hier, rund um Tal und Viktualienmarkt, wird
man von einem solchen Angebot an oben genannten Betrieben schlicht erschlagen, so dass
es wenig Sinn hätte, einzelne hervorheben zu
wollen.
Allein der Viktualienmarkt (= Lebensmittelmarkt), der in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag an gleicher Stelle feiert und vorher
am “Schrannenplatz“ (heute Marienplatz) residierte, ist eine einzige – und zum Teil wirklich
hochkarätige – Schlemmermeile, die man quasi
nur als Gesamtkunstwerk selbst erobern bzw.
den Fahrgästen empfehlen sollte. Dazu ein
 bisserl Geld mitzubringen ist leider nötig.
Natürlich ist auch das Angebot an Gaststätten
aller Art in diesem Bereich riesig. Hervorragende „Chinesen“ oder „Griechen“ oder erstklassige „Italiener“ oder „Türken“ usw. sind in
München nachweisbar anzutreffen – aber eben
nicht nur da. Die gibt es auch in Hamburg,
Frankfurt und an nahezu allen anderen Orten
zwischen Amazonas und Auer Mühlbach. Liebe Münchner „Thailänder“ und „Mexikaner“
oder „Franzosen“ und „Afrikaner“ (usw., usw.):
Bitte seid nicht böse, aber in dieser Rubrik
konzentrieren wir uns bekanntlich gerne auf
solche Wirthäuser, die unsere Stadt besonders
prägen und sie eventuell sogar unverwechselbar machen – Münchner Traditionsgaststätten
halt.
Ein Besucher unserer Stadt, der seine Fiaker
nach einem typischen Münchner Lokal in der
Innenstadt fragt, ist mit dem stereotypen Tipp
„Hofbräuhaus“ vielleicht nicht wirklich glück -
lich, ist doch die Wahrscheinlichkeit, hier den
Nachbarn aus Tokio oder Brooklyn zu treffen,
größer als dort zuhause. Kurzum, aus den vielen dennoch übrig bleibenden und guten Gewissens empfehlenswerten Lokalen wählen wir
– nicht zuletzt aus langjähriger eigener Erfahrung – aus:
WEISSES BRÄUHAUS 
Im Tal 7
Man muss als Fiaker auch schon seit mindestens 14 Jahren in München unterwegs sein,
um noch zu wissen, dass der „Tal“-Taxistand
bis dato genau vor dem Eingang des Lokals
zweireihig in der Parkbucht angesiedelt war,
bis er seinen heutigen Platz bekam. 
Das Weisse Bräuhaus im Tal, von Insidern
auch kurz „Schneider“ genannt, war seit mindestens 1540 eine Braustätte, zuletzt der „Maderbräu“ welcher 1872 von Georg Schneider
gekauft wurde. Diese Brauerei (in der sechsten
Generation im Familienbesitz) verkauft seither
dort ihr berühmtes bernsteinfarbiges Weißbier. 
1986 kam es zu einem mehrmonatigen Umbau,
der letztlich nicht ganz unnötig war: die
 Toiletten, die man als Ortsunkundiger vorher
auch ohne Hinweisschilder – der Nase folgend
– problemlos finden konnte, wurden in den
Keller verlegt und glänzten und dufteten plötzlich vor sich hin; die Küche wurde vergrößert,
um im ersten Stock kamen später weitere
 Gasträume dazu. In den Speisekarten stand
unter Historie als Umbaujahr übrigens „1988“
aber das ist falsch. Da der Tester im Laufe eines Vierteljahrhunderts diesen Umbau indirekt
 wesentlich mitfinanziert hat, weiß er es besser.
Ach ja, die „Historie“: Bei Mariele an der (alten) Küchenausgabe gab es für ein Markl pro
Stück die gar köstlichen „Weekend“-Zigarren
in der Alu-Hülle zu kaufen.
Bertha, eine schon damals nicht mehr junge
und in jeder Hinsicht gewichtige Persönlichkeit, hatte ihre Gäste besser im Griff als jeder
Spieß seine Rekruten. War der Laden voll – 
wie eigentlich immer – und einer fragte noch
nach einem Brot, so warf sie ihm eine Semmel
schon mal aus 5 Metern Entfernung zu. „Wos
– a Wasser mägst?“ schimpfte sie, um dann
dem Siebzigjährigen unter dem Gelächter 
der Gäste über die Platte zu streicheln und zu
sagen: „Ja mai, in dem Alter kann ma a Bier
nimmer beiß’n“ . Hätte es sie nicht gegeben,
man hätte sie erfinden müssen!
Auch unsere damalige Stamm-Bedienung,
 Ulla, die leider etwa während der genannten
Umbauzeit plötzlich verstarb, pflegte uns
 (damals bitte) junge Burschen zur Begrüßung –
und zum Gaudium der anderen Gäste – an
 ihren üppigen Busen zu drücken und uns dann
zu sagen, was wir zu bestellen hätten (weil sie
es eh schon wusste) Soviel zur „Vergangenheitsbewältigung“ . 
Und heute? Die gleichen Spezi’n. mit denen
man damals schon (und leider nur mehr gelegentlich seither) da war und die einen heute
zum „Testbesuch“ begleiten, tarnen sich glaubhaft als ältere Herren. Nur der Tester ist seit
Jahren gleich jung geblieben, sieht auch so aus
und wundert sich, warum die anderen immer
älter aussehen. Aber der „Schneider“ hat rund
zwanzig Jahre nach dem Umbau wieder Patina
angesetzt, die Bedienungen sind nicht mehr
solche Originale wie Bertha, Ulla und die anderen – aber dennoch fühlen wir uns sofort
wieder heimisch. Unsere Bedienung kennt uns
nicht, reagiert aber, aus zehn Metern Entfernung beim Anblick eines leeren Glases schon
auf ein Kopfnicken, weist bei der Bestellung
von Vorspeise „Wildterrine“ (4,90 Euro) und
Hauptgericht „Schweinsbraten“ (9,90 Euro)
darauf hin, das könne auch für einen Gwamperten – wie den Tester – zu viel werden (womit sie Recht behalten sollte) und fragt bei der
Bestellung eines „Aventinus Eisbock“ (12 %/ 
0,5 l) nach, ob man mit dem Auto da sei. Der
unvermeidliche Herbert Achternbusch geistert
immer noch regelmäßig durchs Lokal; Karl
Liefen (leider tot) und Gerhard Polt (zum Glück
noch lebend) wurden früher gelegentlich gesichtet; „FJS“ hängt nur als Bild (sonst wäre es
gegen die Hygiene-Verordnung) an der Wand,
und so lässt es sich selbst ein ehemaliger
 „Zivi“-Stammtisch („von Moskau ferngelenkt“
– FJS-Originalspruch) dort gelegentlich so
richtig gut gehen! (MS)
In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie:
➜ Ostbahnhof, Frieden
➜ Schirmer, Schragenhof, Romanplatz
➜ Sauerbruch, Waldfriedhof, Blumenau
Beck, Viktualienmarkt, Rosenthal, Rindermarkt, Tal - Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste
Essen auf Rädern
42 TAXIKURIER
Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. 
Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: 
(0 89) 46 88 55
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de

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43TAXIKURIER
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
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Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31
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Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), Manfred Kraus
(MK), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), 
Alfred Lehmair (AL), Michael Schrottenloher (MS), 
Reinhold Siegel (RS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS),
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
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Vorstand: Hans Meißner (derzeit abberufen), 
Reinhold Siegel, Alfred Lehmair
Impressum
➜ Dauerthema Flughafen
… Große Umfrage
➜ Bauma
… Das Taxi-Highlight des Jahres
➜ Wie gehts weiter in der eG
… Der Stand der Dinge
Vorschau Ausgabe April 2007
Liebe Genossen,
die Turbulenzen dieser Tage in und um die Genossenschaft verrücken die
Prioritäten. Die Sorge um den täglichen Umsatz rückt in den Hintergrund.
Aber vielleicht ist der „Heuschrecken-Angriff“ auf unsere Genossenschaft
beim Erscheinen der nächsten Ausgabe schon wieder Vergangenheit und war
Auslöser für einen Schulterschluss, den unser Gewerbe dringend benötigt.
Kämpfen Sie für Ihren Berufsstand, bewahren Sie Stolz, 
üben Sie Ihr Stimmrecht aus. 
Paul Rusch, Objektleiter
Der nächste TAXIKURIER erscheint am 30. März 2007. 
Aufgrund der aktuellen Brisanz wurden einige Themen, die für das 
März-Heft angekündigt wurden, in die April-Ausgabe verlagert.
Letzte Meldung: Hotel Mandarin Oriental sucht ehrlichen Finder!
Am 5. Februar vergaß ein weiblicher Fahrgast auf dem Weg vom Klinikum Großhadern 
zum Hotel Mandarin Oriental sein Handy im Taxi. Der Taxler gab dieses im Hotel ab. 
Die Hotelleitung möchte sich für diese Geste mit einem Essensgutschein bedanken. Bitte 
im Hotel oder bei der Redaktion melden.
Landesverband Bayerischer Taxi- und 
Mietwagenunternehmen e.V.
Dr. Med. Krumpoch – 
Dr. med. Reich – Dr. med. Trumm
Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen,
Mietwagen, Omnibus und LKW
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00
Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00
Termine nach Vereinbarung 
Plinganserstr. 47 · 81369 München
Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
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perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von
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guter Teileverfügbarkeit. Kunden-
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mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob -
kompakte C-, komfortable E- oder
luxuriöse S-Klasse – bei uns finden
orientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.