Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Februar 2007

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2007. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.

40 von 40 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.

Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →

Seite 1

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Februar 2007
Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | 47. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Was alles im Taxi vergessen wird
➜ Taxi-Check München 
Vom Feilitzsch nach Salmdorf 
➜ Der Fasching zieht wieder an
Dieses Jahr bis zum 20. Februar
➜ Lack oder Folie
Stefan Pfnür von STEMA gibt Auskunft
Fundsachen

Seite 2

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Vorsprung durch Technik www.audi.de
Der Audi A6 Avant als Taxifahrzeug.
Nie war Taxifahren schöner. Für Ihre Gäste wie für Sie selbst. Denn der Audi A6 Avant 
vereint höchsten Komfort, innovative Technik und Sportlichkeit mit sehr hoher Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit. Wir informieren Sie gern unter www.audi.de/taxi
First Class von Tür zu Tür.
Unser Beitrag 2007 zu Ihrem Erfolg: 
Ab Januar neue, verbesserte Taxi- und Mietwagen-Konditionen.

Seite 3

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

3TAXIKURIER
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Inhalt
Editorial | In der Ruhe liegt die Kraft 4
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Fasching in München | Heuer bis 20. Februar 9
Die Genossenschaft | Infos aus der eG 10
Persönliche Erklärung Hans Meißner | 10
München und seine Stadtbezirke | Aubing/Langwied/Lochhausen 12
Annodazumal | Spitznamen der Taxler 14
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 15
Außergewöhnliche Kollegen | Peter Schleifer 16
Schrotti’s Fiaker-ABC | Heiteres mit „H“ 18
Dauerbrenner | Der Funksprecher zwischen allen Stühlen 20
Leserbriefe/Forum | 20
Messe München | Volles Programm im Februar 21
Fundsachen | Was im Taxi alles vergessen wird 22
Auflösung Bilderwitz | Gewinner der letzten Ausgabe 24
Taxi-Check München | Vom Feilitzsch nach Salmdorf 26
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 27
Kurioses aus der Zentrale | Happy End 28
Motiv des Monats | 28
Rose des Monats | Klaus Stempfle 29
Zitrone des Monats | Klaus Stempfle 29
Geschichte und G’schichten | Kriegerische Straßennamen 30
Lack oder Folie | Stefan Pfnür von STEMA im Gespräch 32
Norbert’s Weltreise | Shanghai 33
Die guten Geister der Genossenschaft | Tony Doll 34
Taxameter des Monats | Unsere Bahnhöfe 36
Pausenfüller | Deutsche Begriffe, die im Englischen Verwendung finden 36
Der Blick zurück | Der Februar vor 100, 75, 50, 25 Jahren 37
Die fünf Weisheiten des Monats | 37
Witz des Monats | 37
Letzte Meldung | 37
Essen auf Rädern | Kölner, Parzival, Kurfürsten, Petuel 38
Vorschau Ausgabe März 2007 | 39
Impressum | 39

Seite 4

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

4 TAXIKURIER
Editorial
In der Ruhe liegt die Kraft
Wir verkaufen die Dienstleistung Personenbeförderung mit PKW im Nahverkehr. Unsere Dienste werden nach
Leistung, entsprechend dem festgesetzten Tarif, vergütet. Preise und
Rahmenbedingungen sind durch Gesetz oder Verordnung geregelt. Kann
eigentlich nichts schief gehen, oder?
Manche Kollegen glauben, unser Gewerbe unterliegt zu vielen Reglementierungen.
Ich behaupte, trotz eines Ordnungsrahmens, der über die Vorschriften
anderer Branchen weit hinaus geht,
sind und können die wichtigsten
Grundlagen nicht geregelt werden –
zu unserer aller Schaden.
Ende November wollte ich die relativ
kurze Strecke von der Senefelder
Straße zum Viktualienmarkt zu Fuß
gehen. Nach wenigen Metern sah ich
einen Kollegen, der sein schön gepflegtes Taxi aufräumte. Ich fragte
den gut gekleideten Mann mittleren
Alters, ob er nach dem Aufräumen
frei sei. Er bejahte dies zuvorkommend, war bald fertig und meine
Frau und ich nahmen in der Limousine Platz. Ich freute mich auf eine angenehme, wenn auch nicht sehr lange Taxifahrt – bis zur Einmündung
Schwanthalerstraße.
Dort schoss der Taximensch in den
abendlichen Verkehr, veranlasste vorfahrtberechtigte Autofahrer zu Vollbremsungen und meinte aufgebracht,
„diese Idioten könnten nicht Autofahren“ . In stressiger Hektik ging es
bis zur Sonnenstraße, wo er sich
dann aus zweiter Spur in die Josefspitalstraße quetschte. Selbst am Färbergraben gelang es diesem Kollegen
Unruhe durch Schimpfen und Ge -
zapple zu verbreiten. Aufatmend
konnten wir an der Schrannenhalle
aussteigen. Ein unverdient reichliches
Trinkgeld floss dem Taxler zu, weil
ich und meine Frau wieder unsere
Ruhe haben wollten und deshalb auf
Wechselgeld verzichteten. Insgesamt
eine miserable Dienstleistung.
Ein Profi muss auch fahren wie ein
Profi und seinen Fahrgästen eine angemessene Leistung erbringen.
Einem älteren Ehepaar während der
Rushhour das Ambiente einer Autoskooterfahrt zu vermitteln, ist eine
Todsünde. Ruhe und Gelassenheit
auszustrahlen ist Kompetenz und
 sogar in § 8 Abs. 1 der BOKraft vorgeschrieben.
Wer in seinem Geschäft, besser gesagt in seinem Taxi, Hektik oder gar
durch Schimpfen und Jammern
 Missmut produziert, vertreibt Fahr -
gäste und schadet uns allen.
Von uns als Ihrer Auftragsvermittlung wird zurecht verlangt, Werbung
für unser gemeinsames Geschäft zu
betreiben. Die beste Werbung sind
 jedoch kompetente und freundliche
Fahrer und Fahrerinnen. Hektiker
und Grantler können wir nicht anpreisen und verkaufen.
Wer von uns, und damit meine ich
alle, die sich in unserem Gewerbe
tummeln, nicht in der Lage ist, seine
Aufgaben mit einer positiven Einstellung und Freude zu erledigen, sollte
in einer anderen Branche, ohne Kontakt zu Mitmenschen, tätig werden.
Ohne Freundlichkeit ist kein Geschäft
erfolgreich zu führen.
Übrigens, freundlich zu sein, ist weniger anstrengend, als Hektik und
Missmut. Am Trinkgeld wird man es
erkennen.
Ihr 
Hans Meißner
4 TAXIKURIER

Seite 5

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

5TAXIKURIER
“Cash oder Cards - bei mir 
entscheidet der Kunde wie er zahlt.”
Wellcom GmbH elektronische Zahlungssysteme, Tel.: 0 89 / 748 34 160
Fax: 0 89 / 748 34 260, e-Mail: contact@wellcom.de
• spezielle Taxi-Software
• mehr Umsatz
• höhere Flexibilität
• mehr Sicherheit
Nutzen Sie die Vorteile eines bargeldlosen international üblichen Zahlungsverkehrs mit innovativen, mobilen Terminals. Tausende von Taxiunternehmen und fast alle großen Mietwagenverleiher
vertrauen bereits auf uns – den Marktführer.
Ohne Worte
3093
Messe-Rüpel
Einer der besten Plätze in unserer Stadt ist der
 Messe/ICM-Stand. Während der Messen sowieso, aber
auch unterm Jahr finden zahlreiche Kongresse statt,
locken die Hotels rund um’s Messegelände mit dem
Zauberwort „Autobooking“ . Viele High-Tech-Firmen
haben hier ihren Standort und ein neuer Stadtteil ist
entstanden. So ist der Taxi-Standplatz immer gut 
frequentiert und gerade durch die Hotels und Firmenpräsenz wird auch manche Hafen-Hoffnung erfüllt.
Logisch, dass außerhalb der Messen Nichtfunker
 diesen Stand meiden, da mit Einsteigern nicht zu 
rechnen ist. Die Stadt München hat bei der Planung
der Messestadt München auch eine Menge behindertengerechte Wohnungen und Häuser geplant, sodass
häufig auch Aufträge mit Rollstuhl über den Funk
vergeben werden. Doch was passiert hier! Plötzliche
Totenstille. Alle sind sich einig. Kein Autobooking,
keine Kreditkarten, kein Flughafen-Stich. Man erhält
solche Aufträge sogar als 7. oder 10., wenn man sich
meldet. Eine Unverschämtheit. Liegt es an den Scheinen, die die Rüpel ungern akzeptieren oder am Rollstuhl, der in jede Limousine oder Kombi passt. 
An der Hilfsbereitschaft, die diesen Pseudo-Taxlern
zuwider ist. Eine Schande für unser Gewerbe. Auch
ich werde mich nächstes Mal als 7. nicht melden und
den Stich dem 12. oder so überlassen, um alle vor mir
zu notieren, das KVR (Fahrtverweigerung) davon in
Kenntnis setzen und einem breiten Publikum (Zitrone
des Monats) vorstellen.
Kleinanzeigen
Alleinfahrer in Dauerstellung für Taxibus gesucht. 
Telefon: 01 77/5 36 35 21
Versicherung gesucht HPFL/VK. 
Telefon: 0 81 06/30 08 64
Suche 3-5 Konzessionen für München, 
mit oder ohne Autos. Telefon: 01 74/3 45 60 39
Konzession gesucht! Telefon: 0172/8 45 18 59

Seite 6

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

6 TAXIKURIER
Top-Termine Februar 2007
Donnerstag, 1. Februar
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Orlando
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Werkraum, 
Der Wolf ist tot
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Opernball
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Glaube, Liebe, Hoffnung
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal,
 Concertino München
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Klaus Hoffmann
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Marco Tschirpke
➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof, Faschingsball der Steuerberaterkammer
➜ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 
Six in the City
➜ Ampere, Fotos
Freitag, 2. Februar
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, 
Der Wolf ist tot
➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Neue Kammermusik
➜ 19.00 Uhr, Bayerischer Hof, 
Ball der Equipage
➜ 19.00 Uhr, ICM, Kaiserball
➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Neue Kammermusik
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Werkraum, 
Der Wolf ist tot.
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Martha
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, La Corsaire
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Das Rad des Glücks
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
Münchner Presseball
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Ballett,
 Belén Lopez
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Probe
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Philharmonie
Bonn
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie
➜ Muffathalle, Ben Folds
➜ Backstage, The Fratellis
➜ Atomic Cafe, Rhesus
Samstag, 3. Februar
➜ 15.00 – 17.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Der Bär sucht einen Freund
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Salome
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Schwestern
➜ 19.30 Uhr, Werkraum, Der Wolf ist tot
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Gewissenswurm
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Macht und Rebel
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Rhytm of
the Dance
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Königlich Bayerisches Amtsgericht
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Ball der silbernen Rose
➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof, 
Ball der Musen
➜ 20.30 Uhr, Backstage, Europe
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie
➜ Allerheiligen Hofkirche, 
Francois Couturier
➜ Rote Sonne, Wreckless Eric
➜ Muffathalle, Gotan Project
Sonntag, 4. Februar
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 11.00 + 12.30 + 14.30 Uhr, Gasteig
Kleiner Konzertsaal, Der Karneval 
der Tiere
➜ 11.00 + 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Ein Haydn-Spaß
➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademie konzert
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, 
Reden über Europa
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Helmut Eckls
Frühschoppen
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Sportpark,
 Unterhaching – SC Freiburg
➜ 15.00 Uhr, Fraunhofer, Kindertheater
Continental
➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, 
Der kleine Prinz
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Medeia
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Bajazzo
➜ 19.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Orlando
➜ 19.00 Uhr, Herkulessaal, Schubert &
Mahler
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Glaube, Liebe, Hoffnung
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Macht und Rebel
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Ball der 1000 Torten
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Arthur Senkrecht
➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof, 
Galaball der Tanzschule Steuer
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ 22.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 
TV Super Bowl
➜ Monofaktur, Kevin K
➜ Eissporthalle, Eishockey
➜ Backstage, Haydamaky
Montag, 5. Februar
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Liliom
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Himmel sehen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Operncafe
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Trauer muss Elektra tragen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Roger Whitaker
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Dr. E. Noni Höfner
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademie konzert
➜ 20.15 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Wacker Burghausen
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
Dienstag, 6. Februar
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
 Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Bibi Johns
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Probe
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Zinner tanzt
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Panik 
➜ 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Jazz im Gärtnerplatz
➜ Backstage, Sunrise Ave
Mittwoch, 7. Februar
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Der Besuch der alten Dame
➜ 16.00 – 22.00 Uhr, Deutsches Theater,
 Karneval wie dazumal
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Salome
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Floh im Ohr
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Faschingskonzert
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Gräfin Mariza
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Schwestern
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Himmel sehen
➜ 20.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Klavierkonzert
➜ Atomic Cafe, Johnossi
➜ Feierwerk, No Relax
Donnerstag, 8. Februar
➜ 09.00 + 10.45 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Das Dschungelbuch
➜ 09.15 – 10.05 + 10.45 – 11.35 Uhr,
Schauburg, Der Bär sucht einen Freund
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Der tanzende Globus
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Die Weber
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Barbier von Sevilla
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Ades Zabel
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof,
 Chrysanthemenball
➜ Ampere, Bruce Cockburn
➜ Elserhallen, The Rifles
Freitag, 9. Februar
➜ 10.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Die Weber
➜ 18.00 – 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Salome
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Die Weber
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Gwissenswurm
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Volkstheater, 
Geschwister Pfister
➜ 20.00 Uhr, Künstlerhaus, Gauklerball 
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
 Gaudeamus Ball
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Truck Stop
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Panik
➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie
➜ 22.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 
Lost Armadillos
➜ Monofaktur, The Straggers
Samstag, 10. Februar
➜ 15.00 Uhr, Künstlerhaus, Ball für die
kleinen Gaukler
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Der Bär sucht einen Freund
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Romeo und Julia
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Schmutzige Hände
➜ 19.30 Uhr, Alter Rathaussaal, 
Ball der Fiaker und Schaukelburschen
➜ 19.30 Uhr, Werkraum, Der Wolf ist tot
➜ 20.00 – 21.20 Uhr Schauburg, 
Die Weber
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad
des Glücks
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Liste der letzten Dinge
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
La Traviata
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Volkstheater, 
Geschwister Pfister
➜ 20.00 – 02.00 Uhr, Olympiaturm,
 Hippie-Flower-Power-Party
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Bolschoi-
Theater
Fasching, Olympiahalle und natürlich das Messegelände sind die Umsatzgaranten des (schnee -
reichen) Februars. Bayerischer Hof und Deutsches
Theater, die Hochburgen der Bälle bieten ein pralles Veranstaltungsprogramm. Die letzten drei Faschingstage in der Innenstadt wie
 immer mit Menschenmassen für Konfetti-resistente Taxler. In der
Olympiahalle bis zum 2. Februar die unvermeidliche Glatteis-Revue
„Holiday on Ice“ . Hoher Taxibedarf bei „Shakira“ (18./19.2.) und beim
„Frühling der Volksmusik“ (23.2.). Vom 4.–7.2. „Ispo“, 22.–26.2.
„CBR/inhorgenta) hören wir dann wieder am Funk „Messe West, Ost,
Nord bitte verstärkt anfahren“ . Am 12. Februar ist A.S. Mutter 
in der Philharmonie zu Gast und im Löwenbräukeller beginnen 
die Jetzendorfer zum 100. mal ab 22.2. ihre Starkbier-Show. 
Und Witzigmann und Schuhbeck kochen immer noch. (PR)
Top of the Top’s

Seite 7

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

7TAXIKURIER
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Ball der Nationen
➜ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller,
 Schabernackt
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie
➜ Backstage, The Busters
➜ Elserhallen, Viva Voce
➜ Metropolis, Tarot
➜ Muffathalle, Seasick Steve
Sonntag, 11. Februar
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 11.00 Uhr, Faschingszug (Odeonsplatz
bis Stiglmaierplatz)
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Irish Folk and
Dance
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Sabine Meyer
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, 
Reden über Europa
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 17.00 – 18.45 Uhr, Arena, 
FC-Bayern – Arminia Bielefeld
➜ 17.00 – 19.40 Uhr, Nationaltheater,
Romeo und Julia
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Gewissenswurm
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
 Geschwister Pfister
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Schmutzige Hände
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Macht und Rebel
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Creative House
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Robert Louis Griesbach
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Musical
Starlights
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Henschel Quartett
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Musikkabarett
➜ Deutsches Theater, Die Kroatische
Nacht
➜ Backstage, Grave Digger
Montag, 12. Februar
➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Die Weber
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 19.30 – 20.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Barbier von Sevilla
➜ 19.30 Uhr, Werkraum, Der Wolf ist tot
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Liste der letzten Dinge
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
 Sugardaddy
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Probe
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Knisterclub
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Martin Stadtfeld
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Anne-Sophie Mutter
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Günter Grünwald
➜ Feierwerk, The Blood Brothers
➜ Atomic Cafe, Ratatat
Dienstag,13. Februar
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Fünfzehn Schnüre Geld
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Undine
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Liliom 
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Engel
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Liste der letzten Dinge
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Radio-Sinfonie-Orchester Prag
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Matthias Beltz
➜ Elserhallen, Sasha
➜ Backstage, Soil
➜ Rote Sonne, Blondelle
Mittwoch, 14. Februar
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Fünfzehn Schnüre Geld
➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Nationaltheater,
Moses und Aron
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Nathan der Weise
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Madame Butterfly
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm
um Nichts
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Jewgenij
Kissin
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, André Rieu
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
ABBA Mania
➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof,
 Magnolienball
➜ Backstage, Hammerfall
➜ Atomic Cafe, Eagle Seagull
➜ Elserhallen, Stacie Orrico
➜ Feierwerk, Sport
Donnerstag, 15. Februar (Weiberfastnacht)
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Fünfzehn Schnüre Geld
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
 Fünfzehn Schnüre Geld
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Schwestern
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Böse Märchen
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Creative House
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Deine Lakaien
➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof,
 Margueritenball
➜ 22.00 Uhr, Soul City, Faschingsparty
Freitag, 16. Februar
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
 Fünfzehn Schnüre Geld
➜ 16.00 + 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Kinderkonzert
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Sportpark, 
Unterhaching – 1. FC Kaiserslautern
➜ 19.00 Uhr, Löwenbräukeller,
 Damische Ritter
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Martha
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Räuber Kneissl
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, La Corsaire
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Kriegsberichterstatterin
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Poetry Slam Gala
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Grigorij Sokolov
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Rock That Swing Jamboree
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Musica Viva
➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof, Galaball
der Tanzschule Steuer
➜ 20.00 Uhr, Augustiner Keller,
 Faschingsball FC Laim
➜ 23.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie-Party
➜ Atomic Cafe, Eagle Seagull
➜ Backstage, Eagles of Death Metal
➜ Muffathalle, Blumentopf
Samstag, 17. Februar
➜ 18.00 – 01.00 Uhr, Augustiner-Keller,
Egerländer Faschingsball
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Eine Nacht in Venedig
➜ 19.00 – 21.35 Uhr , Nationaltheater,
Moses und Aron
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Räuber Kneissl
➜ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Heißmann 
& Rassau
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Türkische
Kunstmusik 
➜ 19.30 Uhr, Rathaussaal, Ball der
 Waschermadl und Kammerkätzchen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg,
 Fünfzehn Schnüre Geld
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Denn alle Lust will Ewigkeit
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Böse Märchen
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater,
 Rosengala
➜ 21.00 Uhr, Bayerischer Hof, 
Carneval in Rio
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachlinie
➜ Backstage, Kasabran
Sonntag, 18. Februar
➜ Innenstadt, „München narrisch“
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 11.00 Uhr, Volkstheater, Verleihung
des Großen Karl-Valentin-Preises
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Feitstanz
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – MSV Duisburg
➜ 15.30 + 19.00 Uhr, Prinzregenten -
theater, Karl Valentins Orchesterprobe
➜ 16.00 + 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
KlassiX
➜ 18.00 – 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entdeckung der Zauberflöte
➜ 18.00 – 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Natürliche Auslese
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Floh im Ohr
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Magic of
the Dance
➜ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
20 Jahre Dirty Dancing
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Die Räuber
➜ 19.30 Uhr, Fraunhofer, Faschingstanz
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, David Daniels
➜ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei,
Rock that Swing
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ 21.00 Uhr, Bayerischer Hof, 
Fiesta Latina
➜ Ampere, The Decemberists
➜ Eissporthalle, Eishockey
Montag, 19. Februar (Rosenmontag)
➜ Innenstadt, „München narrisch“
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Loriot
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Eine Nacht in Venedig
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, La Corsaire
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Gwissenswurm
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Natürliche Auslese
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ioja Wendt
➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof,
 Medizinerball
➜ 20.00 Uhr, 2 Rooms, Rock that Swing
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Günter Grünwald
➜ Muffathalle, Beatlemania
Dienstag, 20. Februar (Faschingsdienstag)
➜ Innenstadt „München narrisch“
➜ 10.00 Uhr, Fraunhofer, Kehraus
➜ 11.00 Uhr, Viktualienmarkt, 
Tanz der Marktfrauen
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Die Fledermaus
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Csardasfürstin
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Engel
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Androklus und der Löwe
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Trauer muss Elektra tragen
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Natürliche Auslese
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Decameron
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Pasadena Roof Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Blechschaden
➜ Atomic Cafe, Mardi Gras
Mittwoch, 21. Februar (Aschermittwoch)
➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Nationaltheater,
Moses und Aron
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Brand
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Decameron
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
 Aschermittwoch der Kabarettisten
➜ Schlachthof, Da Huawa, da Meier und i
Kaufpreis:
€ 1,- 
6)
Preis ohne Vertrag: € 349,-
Samsung 
SGH-D600
G Gratis-Gespräche von
BASE ins dt. Festnetz,
zu BASE, zu E-Plus /
Simyo und zu Ay Yildiz
6)
G Nur € 25,-
mtl. Paketpreis
6)
inklusive Handy
Diese und weitere 
günstige Handys 
mit BASE gibt’s bei 
mobilcom !
LG 
Chocolate
I Eleganter 
Slider 
I 1,3 Megapixel-
Kamera
Kaufpreis ab:
€ 1,-
Kaufpreis:
€ 1,-
4)
Preis ohne Vertrag: 
€ 399,-
6 Monate kein 
Paketpreis !4)
mobilcom Shop
München-Pasing
Gleichmannstr. 9, 81241 München, T e l . 0 8 9 / 9 54 77 06 0, www.4mobile.de

Seite 8

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

8 TAXIKURIER
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms 
8 Seasons    
Alabama-Gelände  
Americanos    
A t o m i c C a f é 
Babylon  
Backstage 
Badeanstalt 
Cafe am Hochhaus  
Cord   
Crowns Club  
Hansa 39   
Kultfabrik     
Lenbach 
Loggia   
max Suite  
M i a 
Muffathalle 
Nachtgalerie  
Nachtwerk 
O p t i m o l w e r k e 
P 1  
Palais  
Pacha  
Pappasitos  
Prager Frühling  
Prinzip  
Reitschule   
Schlachthof 
Schranne 
Skyline  
Soul City   
Spiegelzelt 
Substanz 
The Garden    
Titanic City   
Volksgarten  
Woanders Club 
Mehrtägige Termine
➜ 17.10.06 – 25.03.07, Di. - Sa. 20.00 – 23.30, So. 19.00 – 22.30 Uhr,
Winfriedstraße, Witzigmann-Dinnershow
➜ 28.10.06 – 15.04.07, Di. – Sa. 20.00 – 23.30 Uhr, So. 18.00 – 21.30 Uhr,
Messe West, Schuhbeck-Palazzo
➜ 25.12.06 – 01.04.07, Di. – So., Circus Krone
➜ 16.01.07 – 10.02.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Wilhelm Tell
➜ 17.01.07 – 17.03.07, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, 
Die ist nicht von gestern
➜ 30.01.07 – 10.03.07, Di. – Sa. 20.34 Uhr,Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
➜ 31.01.07 – 03.02.07,Lach- und Schießgesellschaft, Francesca de Martin
➜ 31.01.07 – 11.02.07,Olympiahalle, Holiday on Ice
➜ 02., 03., 09., 10., 15., 16.,17., 19., 20.02.07, 20.00 Uhr,Max-Emanuel-Brauerei,
Weiße Feste
➜ 04.02.07 – 05.02.07, 20.30 Uhr,Fraunhofer, Im Wechsel der Jahre
➜ 04.02.07 – 07.02.07, 9.00 – 18.00 Uhr,Messe/ICM, ISPO
➜ 06.02.07 – 10.02.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Malediva
➜ 07.02.07 – 08.02.07,Muffathalle, Nico and the Navigators
➜ 07.02.07 – 09.02.07,MOC, Munich Fabric Start
➜ 10.02.07 – 11.02.07,Audimax LMU, Hader muss weg
➜ 10.02.07 – 11.02.07,Tonhalle, Poker Messe
➜ 12.02.07 – 13.02.07, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Shaolin
➜ 12.02.07 – 16.02.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Martin Puntigam
➜ 14.02.07 – 17.02.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Hagen Rether
➜ 15.02.07 – 16.02.07,ICM, Infineon,
➜ 16.02.07 – 18.02.07,MOC, IMOT 
➜ 16.02.07 – 19.02.07, 20.00 Uhr,Funkhaus, BR-Funkbälle
➜ 17.02.07 – 18.02.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Herkuleskeule Dresden
➜ 18.02.07 – 19.02.07, 20.00 Uhr,Olympiahalle, Shakira
➜ 19.02.07 – 24.02.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Rainald Grebe
➜ 20.02.07 – 22.02.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Frank-Markus Barwasser
➜ ab 21.02.07, Nockherberg, Starkbierzeit
➜ 22.02.07 – 26.02.07,Messe Ost, CBR
➜ 22.02.07 – 18.03.07, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Bollywood, The Show
➜ 22.02.07 – 01.04.07,Löwenbräukeller, Starkbierzeit
➜ 23.02.07 – 24.02.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Ars Vitalis
➜ 23.02.07 – 26.02.07,Messe West, Inhorgenta
➜ 23.02.07 – 28.02.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Ars Vitalis
➜ 25.02.07 – 26.02.07,MOC, ABC-Salon
➜ 26.02.07 – 27.02.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Quadro Nuevo
➜ 27.02.07 – 28.02.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Werner Koczwara
➜ 28.02.07 – 03.03.07, 20.00 Uhr,Lustspielhaus, Alf Poier
Donnerstag, 22. Februar
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Fidelio
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Glaube, Liebe, Hoffnung
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Medeia
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Decameron
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
 Gefilte Fish
➜ Metropolis, Metal Battle
➜ Feierwerk, Necrophagist
Freitag, 23. Februar
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Maß für Maß
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Billy Budd
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Eine Nacht in Venedig
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Brandner Kaspar
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Schauspielhaus,
Drei Schwestern
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
In the Mood
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Frühling der
Volksmusik
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Sailor
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Nachtlinie
➜ Feierwerk, The Album Leaf
Samstag, 24. Februar
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Wolfsburg
➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Nationaltheater,
Moses und Aron
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
die Zauberflöte
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wiener Wald
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Suburban Motel
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Liliom
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Probe
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Solidarität ist Selbsmord
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Tschechien
zu Gast
➜ Muffathalle, Jet
Sonntag, 25. Februar
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Operncafe
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, 
Reden über Europa
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Ohrenschmaus
➜ 13.30 + 16.30 Uhr, Carl-Orff-Saal,
 Taka-Tuka-Land
➜ 16.00 – 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Fidelio
➜ 18.00 Uhr, Olympiahalle, Die Flippers
➜ 18.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, 
La Calisto
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Kirschgarten
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Brand
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Sting
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Luise Kinseher
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Boby Mc Ferrin
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Improvisationstheater
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ Eissporthalle, Eishockey
➜ Muffathalle, Youngblood Brass Band
Montag, 26. Februar
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Billy Budd
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Volkstheater,
Frühlingserwachen
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der eingebildete Kranke
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Barbier von Sevilla
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Der Gehülfe
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Glaube, Liebe, Hoffnung
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Panik
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Titanic
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Orchestre de Paris
Dienstag, 27. Februar
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Floh im Ohr
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
La Calisto
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Opernball
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Liliom 
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Frau von früher
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Schatten
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Solidarität ist Selbstmord
➜ Muffathalle, Santo Barrio
➜ Feierwerk, Goldrush
Mittwoch, 28. Februar
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, 
La Bayadère
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Volkstheater,
 Woyzeck
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Bajazzo
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Die Räuber
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Panik
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Gregorianik modern
➜ 20.30 Uhr, Marstall, Jazz Lines
➜ BR Funkhaus, Anke Helfrich Trio
➜ Substanz, TV Smith
➜ Backstage, Mc Queen
➜ Elserhallen, Joe Bonamassa
➜ Atomic Cafe, David & The Citizens
➜ Muffathalle, Mayra Androde

Seite 9

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

9TAXIKURIER
Da lacht sich der Kölner doch erst
 einmal scheckig. Wer jemals Karneval
am Rhein miterlebt hat, der weiß, was
eine tote Hose ist: Fasching in München. Aber es hilft ja nix: Auch wenn
der Winter nicht kommen will, der Fasching fordert schon sein Recht. Zum
Glück nicht so lange (bis 20.2.) sagen
die Optimisten, viel zu lange die Pessimisten. Denn die exzessive Fröhlichkeit gehört halt nicht zum Naturell des
typischen Münchners. Und Fasching
braucht der Münchner eigentlich nicht
wirklich. Das Faschingstreiben in der
Innenstadt unter dem sinnigen Motto
„München narrisch“ vom Faschingssonntag bis Faschingsdienstag (18.-
20.2.) ist eigentlich Belustigung genug. 
Erfahrungsgemäß zählt der Münchner
Fasching auch nicht zu den ganz großen Umsatzbringern im Münchner
 Taxigewerbe. Ausnahmen kann man
da höchsten bei den Top-Bällen der
Faschingshochburgen „Deutsches
 Theater“, „Bayerischer Hof“, „Löwenbräukeller“, „Heide-Volm, Planegg“
und „Max-Emanuel-Brauerei“ erleben
(Termine sie TOP-Termine Februar
2007).
Seit über 100 Jahren gilt das Deutsche
Theater als Münchens erste Adresse für
elegante Feste von Weltruf. Bekannte
Sinfonieorchester, glamouröse Showbands, Faschingsprinzen, Tanzturniere,
nationale und internationale Stars und
nicht zuletzt der immerwährende
Wettstreit der Damenwelt um das aufregendste Kleid machen die Bälle im
Deutschen Theater zu echten gesellschaftlichen Höhepunkten. Die Gäste
werden dabei von einer exzellenten
Gastronomie kulinarisch verwöhnt, die
keine Wünsche offen lässt. Ob auf
festlich eleganten Gesellschaftsbällen,
traditionellen Wohltätigkeitsveranstaltungen mit viel Prominenz, farben -
frohen Kostümfesten oder kultigen
Szene-Events – nirgends sind die Feste
rauschender und die Stimmung aus -
gelassener als im Deutschen Theater,
dem Ballhaus der Stadt München.
Die zweite große Faschingshochburg
Münchens ist der Bayerische Hof. Zugleich ist er auch Prinzenresidenz. Seit
Jahrzehnten bewohnt das jeweils amtierende Narrhalla-Prinzenpaar eine
Suite im Hotel, um von dort von
 Termin zu Termin zu eilen. Zu Beginn
jeder Faschingssaison werden im
 Bayerischen Hof die Debütantinnen
vorgestellt. Der größte brasilianische
Faschingsball der Stadt, der „Carneval
in Rio“ findet traditionell vor dem
 großen Faschingsfinale hier statt.
Nachdem der Faschingsumzug 2006
dank der „Damischen Ritter“, der 
erste nach 36 (!) Jahren, von über
20.000 Münchnern begeistert aufgenommen wurde, findet er diesmal am
11. Februar ab 11 Uhr schon wieder
statt. Und dieses Mal steht auch die
Route schon fest: Vom Odeonsplatz
über die Brienner Straße, den Königsplatz bis zum Stiglmaierplatz wird er
sich in Gang setzen. Im Löwenbräu -
keller findet auch die After-Zug-Party
statt. 
Wenn viele Menschen dieses Jahr
 wieder ausgelassen Fasching feiern,
haben sie häufig keine Ahnung, wozu
dieses Fest einmal gut gewesen war. 
In Erwartung der strengen und langen
Fastenzeit (bis Ostern) – vorwiegend in
katholischen Ländern – wollte man
noch einmal richtig über die Stränge
schlagen, mit Völlerei und sexueller
Freizügigkeit in der Fastnacht. Da es
früher während der Fastenzeit strengstens verboten war Fleisch, Butter oder
Käse zu essen und absolute sexuelle
Enthaltsamkeit geboten war, wollte
man am Fastnachtstag dem Verzicht
etwas vorbauen. Das artete nicht selten
in größere Gelage aus mit Tanzveranstaltungen und sexueller Freizügigkeit.
Und dafür war ein Tag natürlich ein
bißchen wenig. Und so dehnte sich die
Faschingszeit im Laufe der Zeit immer
mehr nach vorne aus. Bis heute beginnt sie am 11.11.
Und da heute keiner mehr wirklich
 fastet, hat der ganze Firlefanz nur
noch einen bachantischen Hintergrund: Feiern und Tanzen, Fressen 
und Saufen. 
Eine der besten Stationen zu fröhlicher
Atzung ist in München ohne jeden
Zweifel das „Lamm’s“ . Erstens ist es
wirklich rund um die Uhr geöffnet 
und zweitens wird’s im Keller nie hell.
Damit keiner ein schlechtes Gewissen
kriegt, weil er noch nicht nach Hause
will. Nachts um 1 Uhr gibt es eine
neue Speisekarte für Nachtschwärmer,
auf der natürlich die sensationellen
Spare Ribs nicht fehlen. Wenn
 nirgendwo mehr etwas geht, im
 „Lamm’s“ geht immer was. Auch
 flirtmäßig … (PG)
Titelthema
Der letzte Rausch vor der Fastenzeit
Fasching in München

Seite 10

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Die Genossenschaft
10 TAXIKURIER
Grauenvoller Überfall 
auf Kollegen
Am Donnerstag, den 4. Januar gegen
19.30 Uhr nahm der Kollege 649, Franjo
 Vidovic, am Daglfinger S-Bahnhof zwei cirka
20jährige Männer auf, die zur Straße am
 Eicherhof wollten. Es soll sich um einen Deutschen und einen Ausländer handeln. Am Ziel
angekommen, raubten die beiden Täter dem
60jährigen Familienvater unter Anwendung
brutalster Gewalt seine Geldtasche. Durch
Messerstiche wurde Herr Vidovic lebensgefährlich verletzt. Der Überfallene konnte mit letzter
Kraft seinen Standort über Funk melden.
 Andere Anwohner wurden auf die Gewalttat
aufmerksam, so dass Polizei und Rettungsdienst unverzüglich verständigt wurde. Der
Kollege 645 war als erster am Tatort und betreute den Schwerstverletzten, soweit es ging.
Zur Fahndung setzte die Polizei 50 Beamte
und einen Suchhubschrauber ein. Die Fahndungsmaßnahmen waren allerdings bisher
 erfolglos.
Die Mordkommission, K 111, arbeitete vorbildlich und effizient. So konnte der Vorstand der
Taxi-München eG noch in der Nacht eine zusätzliche Auslobung zur Ergreifung der Täter
aussetzen. Ein Beamter hörte gemeinsam mit
Herrn Laermann von der Zentrale bis 3.00 Uhr
Bandaufnahmen des Funksprechverkehrs ab.
Auf Grund der gravierenden und lebens -
gefährlichen Verletzungen konnte der Kollege
 Vidovic erst spät nachts operiert werden. Der
Gesundheitszustand stabilisierte sich erst zwei
Tage später. Der Vorstand nahm mit der Familie des ruhigen und sehr beliebten Kollegen bereits am nächsten Tag Kontakt auf und steht in
jeder Beziehung, vor allem bei der Sachbearbeitung bei der BGF, etc. zur Verfügung. Auch
die Deutsche Taxistiftung wurde informiert.
Wir hoffen, gemeinsam mit allen Kollegen,
dass Franjo Vidovic schnell wieder gesund
wird und ohne bleibende Schäden in die Zukunft blicken kann.
Den brutalen Tätern wünschen wir, dass sie
bald, auf Grund des unermüdlichen Einsatzes
der Kripo gefasst werden und vom Gericht
nicht gleich nach Feststellung der Personalien
zu ihrem festen Wohnsitz nach Hause
geschickt werden.
Franjo Vidovic
auf dem Wege der Besserung. Am 15. Januar,
einem Tag nach seiner Entlassung aus der 
Klinik, besuchte Franjo den Vorstand. Etwas
blass und schwach, bedankte er sich für die
Hilfe, u.a. bei der BGF durch Hans Meißner.
Sein und unser Dank gebührt allen Kollegen,
die sich an der Spendenaktion beteiligten. Wir
wünschen dem tapferen Kollegen alles Gute.
Straßenbenennungen
➜ Rosa-Bavarese-Straße
Von der Margarethe-Danzi-Straße nach Süden,
nach Westen abknickend und nach cirka 80 m
nach Norden zurück zur Margarethe-Danzi-
Straße.
Persönliche Erklärung
Nach den völlig überzogenen und weitgehend
unhaltbaren Vorwürfe gegen mich in der Generalversammlung vom 07. Juli 2005 wegen
angeblicher Veruntreuung von Firmengeldern,
Selbstbedienung am Vermögen der Taxi-
München eG, Steuerhinterziehung und groß
angelegten Sozialversicherungsbetruges blieben nach Abschluss der behördlichen Ermittlungen ausschließlich noch Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Beschäftigung
von geringfügig Beschäftigten übrig.
Hierfür habe ich von Anfang an die politische
Verantwortung in meiner Eigenschaft als
 Vorstand übernommen und die festgestellten
Unregelmäßigkeiten sofort abstellen und
Nachzahlungen an die Sozialversicherungsträger unverzüglich vornehmen lassen.
Die festgestellten Unregelmäßigkeiten bei der
Beschäftigung von Geringverdienern führten
für den gesamten Prüfungszeitraum lediglich
zu Nachzahlungen in Höhe von 0,65 % des
Gesamtsozialversicherungsvolumens und waren damit verhältnismäßig gering. Die Staatsanwaltschaft hat es wohl deshalb, und auch
weil ich keinerlei persönlichen Vorteil gezogen hatte und der Genossenschaft auch keinerlei Schaden entstanden war, nicht für erforderlich gehalten, den Sachverhalt in einer
öffentlichen Gerichtsverhandlung zu verhandeln, sondern es für ausreichend gehalten,
das Verfahren mit einer Geldstrafe mittels
Strafbefehls über 210 Tagessätze abzuschließen, wobei die Einzelstrafen 90 bzw. 10 Tagessätze betrugen.
Da ich zunächst beabsichtigt hatte, auch die
gegen mich noch verbliebenen Vorwürfe in
 einem Gerichtsverfahren zu klären, habe ich
Einspruch gegen den Strafbefehl einlegen
 lassen.
Um meinen politischen Gegnern nicht durch
ein öffentliches Gerichtsverfahren eine pressewirksame Bühne zur Verfügung zu stellen
und vor allem um Schaden von der Genossenschaft abzuwenden, habe ich nach reiflicher Überlegung und auf Anraten meines
Anwaltes den Strafbefehl akzeptiert und im
Dezember 2006 den Einspruch gegen den
Strafbefehl zurückgenommen. Ich habe damit
auch die strafrechtliche Verantwortung übernommen.
In der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 06.10.2005 standen die gegen mich
gerichteten Vorwürfe sämtlich zur Diskussion
und wurde auch durch die Prüfer des Ge -
nossenschaftsverbandes detailliert über die
 finanziellen Auswirkungen für die Taxi-
 München eG, nämlich über Zahlungen, die
sowieso zu leisten gewesen wären, berichtet.
Ich weise darauf hin, dass ich mich in dieser
Mitgliederversammlung meiner politischen
Verantwortung gestellt hatte. Meine politischen Gegner hatten einen Abwahlantrag
 gestellt. Die Mitgliederversammlung hat mich
gleichwohl mit großer Mehrheit als Vorstandsmitglied bestätigt. Weitere persönliche
Konsequenzen bezüglich meiner Person 
halte ich daher demzufolge derzeit nicht für
angezeigt.
Meine Vorstandskollegen Siegel und Lehmair
haben mich gebeten, auch bei der nächsten
Vorstandswahl in fünf Monaten erneut für
das Amt des Vorstandes zu kandidieren. Sofern der Aufsichtsrat mich erneut vorschlagen
sollte, werde ich mich daher noch einmal für
das Vorstandsamt zur Verfügung stellen.
München, den 09. Januar 2007
Hans Meißner
Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche
Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte
Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher
Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de

Seite 11

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Die Genossenschaft
Die Polizei bittet um Mithilfe
Die Kriminalpolizei Ingolstadt sucht den Taxifahrer,
der am Samstag, den 09.12.2006, zwischen 12.45
Uhr und 13.00 Uhr in München zwei Männer, vermutlich arabischer Herkunft, nach Ingolstadt (BAB
A9, Ausfahrt Ingolstadt-Nord) in die Gutenbergstraße 41 fuhr. Bitte bei der Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt, Kommissariat 4, KOKin Jakob unter
der Telefonnummer: 0841/9343-291 melden.
In der Nacht von Samstag, 16.09.2006 auf Sonntag, den 17.09.2006 gegen 00.50 Uhr, kam es im
Verlauf der Bunzlauer Straße (vom Cafe Live bis
zur Wendeschleife S-Bahnhof Moosach) zu einer
größeren Schlägerei. Dabei wurden neben Holzlatten und Steinen auch ein Messer eingesetzt.
Zwei Personen wurden durch Messerstiche zum
Teil schwer verletzt. Beteiligt an der Tat waren
zwei Syrer (begleitete von einer Frau) sowie mehrere Griechen aus dem Cafe Live. Während der
Schlägerei in Höhe des S-Bahnhofes Moosach
wurden durch Beteiligte am Taxistand wartende
Taxifahrer gebeten, Hilfe zu holen. Die dort wartenden Taxifahrer kommen als wichtige Zeugen
in Betracht. Wir bitten um Meldung an KOK
Heidtmann, K111, Telefon: 089/2910-3064.
➜ Margarethe-Danzi-Straße
Von der Wotanstraße nach Westen, nach Süden
zur Rosa-Bavarese-Straße und von dort erneut
nach Westen bist zu „An der Schlossmauer“ .
➜ Christoph-Rapparini-Bogen
U-förmige Straße von der Winfriedstraße nach
Süden, nach Westen abknickend und nach
 cirka 180 m in nördlicher Richtung zurück zur
Winfriedstraße.
➜ Margit-Schramm-Straße
Von der Herthastraße zuerst nach Süden, dann
nach Westen und endet nach cirka 100 m mit
einem Wendehammer.
➜ Claire-Watson-Straße
Von der Margit-Schramm-Straße cirka 100 m
nach Westen.
➜ An der Langwieder Haide
Von der Bergsonstraße, östlich des S-Bahnhofs
Langwied, in nordöstliche Richtung zur Mühlangerstraße.
Suchmeldungen
Welche Kollegin/Kollege beobachtete am Freitag, den 15.12.2006 gegen 20.30 Uhr, einen
Unfall Hochbrückenstraße / Tal mit einem
Radfahrer. Das Unfallfahrzeug ist ein Daimler
Benz W 124 TD-Kombi. Bitte Montag bis
 Mittwoch melden unter der Telefonnummern:
08507/92 29 49.
Ein Fahrgast hat am 11.12.2006 gegen 16.30
Uhr bei einer Taxifahrt vom Marienplatz zum
Zaunkönigweg ein schwarzes Nokia-Handy,
Typ 3250 (mit einem Strass-M-Anhänger), im
Fahrzeug verloren. Der Fahrer, der seinen
Schäferhund dabei hatte, möge sich bitte melden unter der Telefonnummern: 08123/2643.
Am 29.9.06 gegen 19.30 Uhr befuhr ein Taxi
den Bavariaring auf der rechten Rechtsabbiegespur in Richtung Schwanthalerstraße. Ca. 15
Meter vor der Ampel (Bavariaring/Schwanthalerstr.) wechselte das Taxi von der rechten
Rechtsabbiegespur in die mittlere Rechtsabbiegespur bei stockendem Verkehr. Das Taxi (Mercedes E-Klasse W 210) musste aufgrund des
zum stehen gekommenen Vordermanns halb
eingeordnet auf der mittleren Rechtsabbiegespur stehen bleiben. Der nachfolgende Verkehr
(BMW 520i Kombi) auf der mittleren Rechts -
abbiegespur rollte nun in die linke vordere
 Felge in das stehende Taxi hinein. Wer hat
 diesen Vorgang beobachtet und kann sich
noch erinnern) Der meldet sich bitte bei Taxiunternehmen Borell, Tel. 52 35 00 26.
@_i\Mfik\`c\1
› <`e]XZ_\JZ_`Z_kXe$
 le[$XYd\c[le^
› >\eXl\Qlfi[ele^[\i
 =X_i\ile[[\i=X_iq\l^\
› 8l]q\`Z_e\emfe=X_ikq\`k#
 N\^jki\Zb\le[Ldj€kq\e
› Qlm\ic€jj`^\j|Y\ikiX^\e
 mfe;Xk\e
› Bfekifcc\le[J`Z_\i_\`k
 `dKXo`Y\ki`\Y
;ilZb\ik\id`eXc((,.$'*
;\i;Xk\edXeX^\i]•i@_i\e
KXoXd\k\i((,'f[\i((+,M*%)
*12 Cent / Min. aus dem Festnetz der DTAG
HOTLINE'(/',B8K@'''(/'$,,)/+'' !snnn%bXk`%[\
B`\eqc\8i^fKXo`@ek\ieXk`feXc>dY?
)FJOSJDI)FSU[4USB‡F]7JMMJOHFO4DIXFOOJOHFO
"MCPJOTUSB‡F]#FSMJO 11TAXIKURIER
Wer hatte am Sonntag, 09.12.06, zwischen
7.00 und 8.00 Uhr eine Fahrt von Schwabing
nach Ismaning mit einem jungen blonden
Mann und wurde am Ziel nicht bezahlt bzw.
der Fahrgast flüchtete ohne zu bezahlen?
 Hinweise bitte an Kommissariat K 121, Herr
KOK Pfann, Bayerstr. 25–37, Tel. 551 72-121.
Shuttle-Service 
„Münchner Stoff Frühling 2007“
Von Freitag, 23.03., bis Montag, 26.03., findet
wieder die alljährliche Stoff-, Schneider- und
Designer-Messe „Münchner Stoff Frühling
2007“ statt. Wie schon in den vergangenen
Jahren hat auch dieses Jahr die Taxi München
e.G. wieder den Zuschlag für die Durchführung
dieses Shuttle-Services zwischen den einzelnen
Showrooms erhalten. Vertragliche Voraus -
setzung für die Teilnahme an diesem Shuttle-
Service sind moderne, saubere Taxibusse für
8 Personen ohne Außenwerbung. Es werden
nur Fahrzeuge eingesetzt, die über Funkkanal
7 verfügen. Interessenten werden gebeten, sich
bis spätestens 10.03.2007 in der Zentrale bei
Herrn Kroker, Tel. 21 61-396, um die Teilnahme zu bewerben.

Seite 12

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

mit der Bezeichnung „Gasse“ auf. Hier in
 Aubing allerdings gibt es eine ganze Reihe
 davon, wodurch der noch erkennbare dörfliche
Charakter unterstrichen wird. Schon vor der
Eingemeindung sorgten die ausgedehnten
 Eisenbahnanlagen für eine vorstädtische Bebauung, verstärkt noch durch die Trabantenstädte der 1960er Jahre. Die Fabrik- und
 Industriestraße deuten auf die beginnende
 Industrialisierung hin. 
Langwied ist seit 1270 bekannt, sein Name
 bedeutet wahrscheinlich „langer Weg bei der
Furt des Baches“, wo man durch das Wasser
„watete“ . Dieser Langwieder Bach fließt immer
noch durch das abgelegene, beschauliche Dorf
innerhalb der Grenzen der Landeshauptstadt.
Lochhausen wurde um 950 zum ersten Mal 
als „Lohhusa“, das heißt „Häuser am Wald“,
 erwähnt, ist also viel älter als München. An
der Lage hat sich bis heute nicht viel geändert
und Lochhausen führt trotz Bahn-Anschluss
seit dem Jahr 1839 immer noch ein von der
Stadt abgesondertes Leben. Die Kirche Sankt
Michael an der Schussenrieder Straße 6 ist das
alte Dorfzentrum. Die Kolonien I, II und III
südlich des Bahnhofes entstanden infolge der
Bahnverbindung zur großen, weiten Welt. 
Nebenbei bemerkt: Was für Aubing und Ubo
gilt, gilt auch für andere Stadtviertel: Sendling
– Sentilo, Giesing – Kyso, Schwabing – Swapo,
Föhring – Feringa, Menzing – Manzo, Pasing –
Paoso, Feldmoching – Mocho, Fröttmaning –
Fridumar, Engelschalking – Engelschalch,
 Denning – Tenno, Daglfing – Tagolf, Trudering
– Truchthari und Harlaching – Hadaleih.
 Einige dieser Personen benennen in „ihrem“
Viertel Straßen. 
Grenzen
Der 22. Stadtbezirk liegt ganz im Westen der
Stadt. Seine Grenze im Osten verläuft (von
Norden nach Süden) entlang der Müllerstadelstraße, Goteboldstraße, Moorwiesenstraße,
Dreilingsweg zur Bergsonstraße. Von dort geht
es weiter nach Südosten entlang der Bahn 
und bei der Abzweigung der Bahn nach Süden
entlang derselben. 
Zum Bezirk gehören also auch Ansiedlungen
wie Müllerstadel (entstand 1882) an der Müllerstadelstraße, Birkenried (seit circa 1900)
beim Langwieder See, Freiland (auch um 1900)
München und seine Stadtbezirke
München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt. Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die 
als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer stellt im TAXIKURIER diese Stadtviertel in alphabetischer 
Reihenfolge vor: Wann wurden sie nach München eingemeindet? Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre Grenzen? 
Oft kann man die Grenzen und den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden heute noch gut erkennen und mit diesem 
Wissen ein interessantes Gespräch mit den Fahrgästen führen. Welche Standplätze gibt es dort? Was zeichnet die 
Stadtviertel aus? Was ist dort taxi-relevant? 
Der 22. Stadtbezirk besteht aus den ehemaligen Dörfern Aubing, Langwied und Loch -
hausen, die alle erst am 1. April 1942 nach
München eingemeindet wurden. Seitdem fand
keine Eingemeindung mehr statt, sehr wohl
aber das Gegenteil: Ein einziges Gebiet wurde
bislang aus München ausgemeindet, und zwar
am 1. August 1952 ein Teil Langwieds nach
Gröbenzell, weil die dortige Besiedlung nach
Gröbenzell und nicht nach Langwied ausgerichtet war und ist. Auf dem Stadtplan erkennt
man das Gebiet als östliche Ausbuchtung der
Gemeinde Gröbenzell, im Westen begrenzt
durch die Tannenfleck- und Bussardstraße
 sowie die Straße Am Zillerhof. 
Aubing wurde zum ersten Mal 1010 – also
rund 150 Jahre vor der Gründung Münchens
1158 – als „Ubing“ erwähnt. Dieser bajuwarische Name bedeutet, dass sich hier einst die
Sippe eines Herrn namens Ubo ansiedelte. Der
Dorfkern liegt um die Kirche Sankt Quirin an
der Ubostraße 6 und auch sonst ist das Zentrum des ehemaligen Dorfes an der Alto-/Ecke
Bergsonstraße mit Kriegerdenkmal, Maibaum
und Wirtshaus noch gut erkennbar. Im Münchner Stadtgebiet treten nur vereinzelt Straßen
Foto: www.atelier-tacke.de
Aubing – Langwied - 
Lochhausen 
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30 Uhr
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
AUSBILDUNG IM
FEBRUAR 2007
Funkausbildung
Termine: 13. und 15. Februar 2007
14.30–17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00–20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 2/2007: 13.02. – 15.03.2007
Kurs 3/2007: 20.03. – 17.04.2007
Kurs 4/2007: 19.04. – 24.05.2007
Kurs 5/2007: 19.06. – 17.07.2007
Kurs 6/2007: 11.09. – 09.10.2007
Kurs 7/2007: 16.10. – 15.11.2007
Kurs 8/2007: 20.11. – 18.12.2007
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
12 TAXIKURIER

Seite 13

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

an der Wichnantstraße, Moosschwaige (seit
1808) am Moosschwaiger Weg und das Gut
Freiham, das immerhin schon seit 1184 bekannt ist. Die Neubaugegend „Neulangwied“
entlang der Jaspersallee existiert erst seit 1966
und gehört zu Pasing. Ihren Namen verdankt
sie dem benachbarten Bahnhof Langwied, der
gerade noch auf dem Grund der ehemaligen
Gemeinde Langwied liegt. Ähnliches gibt es ja
auch im größeren Maßstab: Während Ulm zu
Baden-Württemberg gehört, liegt Neu-Ulm in
Bayern. 
Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter
In Aubing, Langwied und Lochhausen leben
zusammen rund 38.000 Menschen auf 3.400
Hektar Fläche. Dies ergibt eine durchschnittliche Einwohnerdichte von lediglich 11 Personen
pro Hektar, der Münchner Durchschnitt beträgt
42. Der 22. Stadtbezirk ist damit der am
 dünnsten besiedelte Teil Münchens. Die große
Mehrheit der Bevölkerung konzentriert sich
auf das Westkreuz, Neuaubing sowie die
 Siedlungen westlich des alten Dorfes Aubing.
Weite Teile des Bezirkes sind daher so gut wie
unbesiedelt und immer noch landwirtschaftlich
geprägt. 
Es gibt lediglich zwei Standplätze im Bezirk,
nämlich den Limes und den Lochhausen.
Wegen ihrer Randlage sind sie für Vorbestellungen für Busunternehmen interessant, aber
kaum jemand wird gezielt den Lochhausen anfahren, weil er insgesamt einfach zu wenig
nachgefragt ist. Daran ändern auch die beiden
Krähen-Kinder und das Hotel am Langwieder
See nichts, so dass diese Aufträge meist anders
vermittelt werden müssen. Außerhalb des
Stadtbezirkes sind außerdem Pasing-Maria,
 Pasing-Bahnhof und August-Exter in Pasing
sowie der Schirmer in Obermenzing zuständig.
Für Müllerstadel kämen Bahnhof Allach und
Bahnhof Karlsfeld in Frage, aber eine Bestellung dorthin ist wohl noch nie vorgekommen.
Die geballt lebende Bevölkerung, einige Hotels
und Pensionen sowie die Gewerbebetriebe machen den Limes zu einem interessanten Stand.
Die in den letzten Jahren stark ausgebauten
Autobahnen im Münchner Westen werden bald
dazu führen, dass sich ein Teil der landwirtschaftlichen Flächen in Gewerbe- und Industriegebiete verwandeln wird. Das Gelände um
das Gut Freiham verändert sich bereits in diese
Richtung und die Löwenbrauerei hat ihren
Umzug nach Langwied angekündigt. Da sie
zum selben belgisch-brasilianischen Konzern
wie Beck’s aus Bremen gehört, soll hier dereinst auch dieses Bier aus dem hohen Norden
gebraut werden, das den Kunden dann vielleicht die prickelnde „Beck’s Experience from
Langwied“ vermittelt. Ob es als in München
gebrautes Bier einmal den Weg auf das Oktoberfest finden wird, bleibt abzuwarten – um
es wertfrei zu formulieren – und dürfte eigentlich nie passieren. Auf alle Fälle ist anzunehmen, dass diese Industrieansiedlung das Geschäft beleben wird.
Fazit
Der 22. Stadtbezirk gehört infolge seiner Lage
am Rand der Stadt eher zu den Exoten der
 Taxi-Ziele. Andererseits sorgt aber gerade
 diese Lage auch für längere Fahrten von und
nach dem sonstigen München. Die neue
 Verbindung zwischen Oberer Mühlstraße und
Bergsonstraße erleichtert die Verbindung in
diese Richtungen erheblich. Sie war schon seit
Jahrzehnten geplant, wie der frühe Ausbau 
der Bergsonstraße zur heute nicht mehr benötigten Schnellstraße unter dem S-Bahnhof
Langwied immer noch zeigt. Ein unspektakuläres, umsatzmäßig zuverlässiges Viertel, in dem
sich nachts manchmal etwas im Bienenkorb
explosiv rührt. (BW)
In seiner nächsten Ausgabe stellt 
der TAXIKURIER den 14. Stadtbezirk, 
Berg am Laim, vor.
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochenende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)

Seite 14

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Vielen Kollegen kannten sich vor
25 Jahren nur nach der Konzessionsnummer, vielleicht noch mit dem Vornamen. Einigen wurden Spitznamen
erteilt unter denen sie unverwechselbar bekannt waren. Die Spitznamen
gereichten dessen Träger nicht immer
zur Ehre, waren aber unverwechselbar.
Der Glaser-Sepp war ein selten guter
Mensch, der seine Autos wie einen
Augapfel hütete. Meistens standen
Interessenten für die Übernahme seiner gebrauchten Autos Schlange.
Sein letzter Strichacht begleitete ihn
ein Vierteljahrhundert bis ins Grab,
natürlich ohne jeden Rosttupfer, geschweige denn einem Kratzer. 
Der gelernte Glaser ließ es sich nicht
nehmen, feine Bleiglasarbeiten für
Verlosungen oder Christbaumversteigerungen anzufertigen. Mal war es
eine Hängelampe in der Form eines
Fußballes oder ein Genossenschafts -
wappen. Sein Einfallsreichtum war
bewundernswert. Der Glaser-Sepp
war mehr als zehn Jahre im Beirat
der Taxivereinigung.
Der Speibdeife, ein Hüne von einem
Mann, der vor und nach, manchmal
auch während eines Satzes, kurz auf
den Boden spuckte. Trotz seiner
kraftstrotzenden Erscheinung redete
er hektisch und viel. Ein ungewöhnlich fleißiger Mann, der es zu etwas
brachte. Der Speibdeife war bereits
Anfang der Fünfziger Jahre ein international anerkannter Amateurboxer.
Mit seinem Sport kam er zu seiner
Zeit in ganz Europa herum, in der
seine Altersgenossen einen Ausflug
nach Starnberg als Weltreise empfanden. Trotz der Hektik, die er verbreitete, war er eine Seele als Kollege.
Der Pfarrer stand Jahr und Tag am
Wettersteinplatz, in dessen Nähe er
auch wohnte. Sein Outfit, wie man
heute sagt, aber auch sein Habitus,
hatten einen klerikalen Touch. Sommer wie Winter zugeknöpftes weißes
Hemd, einen hochgeschlossenen
schwarzen Pullover und auch das
Sakko zu – so trotzte er auch der
Sommerhitze von 35 Grad. Sein steifer Bewegungsablauf erschien würdevoll. Gesprochen hat er wenig bis gar
nicht. Ihm folgte sein Sohn mit dem
Spitznamen „der Pfarrerbua“ nach.
Fast die gleiche Erscheinung, aber
von witziger Mitteilsamkeit. Er blieb
zeitlebens Junggeselle.
Der Türenklau ist eine der eher wenig
erfreulichen Erscheinungen im
Münchner Taxigewerbe. Aber auch so
was gibt es eben. Offenbar war in
 einer Sommernacht seine finanzielle
Lage der Anschaffung von neuen
 Türen für eines seiner Taxis nicht gewachsen. So verfiel er der Idee, gleich
fertig lackierte und garnierte Türen
zu „organisieren“ . Nachdem er als
früherer Fahrer mit den Gewohnheiten einiger Unternehmer in der Tiefgarage Engelhardstraße vertraut war,
fuhr er nach Mitternacht in die Taxigarage, stellte dort sein Auto ab und
suchte sich ein identisches Modell
aus mit dem er nach Hause gelangte.
Dort baute er die dringend benötigten
Türen aus und beging dann einen kapitalen Fehler. Das ausgeliehene Taxi
chauffierte er ohne Türen von Solln
zum Harras. Nachdem es damals und
zum Glück in Bayern auch heute
noch eine einheitliche Taxifarbe gibt,
fiel die Freiluftdroschke einer Zivilstreife auf, die ihn stellte. Der sportliche Kollege entzog sich der Festnahme durch Flucht in die Anlage am
Neuhofener Schuttberg (östlich der
Plinganserstraße). Die Polizisten
 waren allerdings Vollprofis. Mit
Streifenwagen wurde das Parkgrundstück ausgeleuchtet. Als dies nicht
zum Erfolg führte, wurden Such -
hunde eingesetzt die den Flüchtling
auf einem Baum witterten. Ein weiterer Versuch zu flüchten, war dann
 erfolglos. Der übertrieben sparsame
Taxler wurde seiner Strafe zugeführt
und hatte einen Spitznamen erworben, der ihm sicher keine Freude
machte. (HM)
Annodazumal
14 TAXIKURIER
Spitznamen der Taxler
kostenlose Testsoftware
2 Fahrer + 2 Fahrzeuge
HALE + CAB ASSISTANT
Das günstige und einfache
TAXI-Abrechnungssystem
... und Sie wissen
was in Ihren
Taxen läuft
www.hale.de/cey
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum
Dr. Hingerle GBR
(seit 1979)
Alle Untersuchungen für
Ersterwerb od. Verlängerung
des Führerscheins für Taxi,
Mietwagen und Omnibus zu
besonders kostengünstigen,
fairen u. freundl. Bedingungen.
Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche
Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen.
Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“
Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.)
info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de
Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366
85551 Kirchheim Fax: 9030224

Seite 15

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

15TAXIKURIER
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
AUDI verbessert die Konditionen für das Taxi-und Mietwagengewerbe
Die Ingolstädter starten mit einem Paukenschlag in das neue Jahr:
Audi erhöht die Rabattkonditionen für Taxi- und Mietwagen -
unternehmen um drei Prozent. Für alle Bestellungen, die ab dem
01.01.2007 vorgenommen werden, gilt:
➜ Der Rabatt für alle Taxi- und Mietwagen-Modelle erhöht sich
von 15 % auf 18 %.
➜ Der Rabatt für Inhaberfahrzeuge beträgt unverändert 15 %.
➜ Das Taxipaket inklusive Sitzheizung vorn ist weiterhin
 kostenlos.
➜ Alle weiteren Konditionen (so die erweiterte Gewährleistung im
3. Jahr, Mobilitätsgarantie, 2x kostenloser Zahnriemenwechsel)
bleiben unverändert bestehen.
Pascha feiert Einjähriges 
Am 15. Februar besteht das Pascha München 1 Jahr. Man will den
Erfolg mit einer besonderen Aktion feiern. Von 0 – 24 Uhr ist der
Eintritt an diesem Tag für alle frei. Und um sich auch bei den
Münchner Taxlern zu bedanken, findet am 6. März wieder ein Tag
der offenen Tür mit den gewohnten Köstlichkeiten (Buffet etc.) statt.
Erstes TX4-Taxi von Auto Much ausgeliefert
Seit Ende November fährt der Taxiunternehmer W. Slipek seinen
neuen TX 4 durch die Berliner Straßen. In Coventry den Wagen
 direkt ab Werk abgeholt, war der Einzelunternehmer zunächst von
der äußerst persönlichen und zuvorkommenden englischen Art
 beeindruckt. Kleine Probleme bei der Überführung und Zulassung
wurden erstklassig, auch mit der Hilfe des neuen Importeurs
M. Much aus Tölz gelöst. Seit Mitte Oktober auch erst auf Londoner
Strassen zu sehen, ist der TX 4 ein sehr innovatives London-taxi.
Der Motor, jetzt von Chrysler, ist ein richtiger Sprinter verglichen
mit dem Vorgänger. Das Getriebe schaltet wunderbar, und verspricht langlebiges Mitwirken. Das Taxi wurde bewusst als Rechtslenker ausgesucht um näher am Kunden sein zu können, die
 Umgewöhnung ging schnell, man ist im Berliner Taxigewerbe auch
dadurch ein absoluter Blickfang. Die ersten Erfahrungen mit Kunden waren sensationell. Begeisterung hinter beiden Seiten der
Trennscheibe … Das besonders problemlose Ein- und Aussteigen
ist für Herrn Slipeks Stammkunden, die schon das 10 Jahre alte
Fairway Londontaxi gewöhnt waren, der Hauptgrund warum sie so
gerne hier mit fahren. Wer einmal mit einem Rechts gelenkten
 Londontaxi in Berlin befördert werden möchte, kann sich auf seiner
Homepage www.londontaxi-berlin.de informieren und bestellen.
Paradies London – Taxi Sightseeing Tour 
Sie können eine persönliche und abwechslungsreiche Tour durch
London erleben, indem Sie eine Tour in einem der berühmten
 London-Cabs unternehmen. Die Tour dauert 2 Stunden. Ein Taxi
wird Sie von Ihrem Hotel abholen und an Ihrem gewünschten Platz
absetzen. Sie können sich die Sehenswürdigkeiten entweder bei Tag
oder bei Nacht anschauen. 
Der Taxifahrer wird während der gesamten Tour kommentieren
oder man kann dem Taxifahrer sagen, wo man gerne langfahren
will. Wer sollte Sie besser durch London's Strassen führen als 
ein voll qualifizierter und hocherfahrener Taxifahrer. London's
 Taxifahrer führen Sie perfekt durch London – ihr tiefes Wissen über
London ist unübertroffen. London's Taxifahrer müssen „das Wissen“ haben – und haben das schwierigste Taxi Examen der Welt
abgelegt. Die Fahrer kennen jede Gasse, jede Straße und jede Abkürzung in London, ebenso London's historische Sehenswürdig -
keiten, Paläste, Museen, Galerien, Geschäfte und Märkte. Suchen
Sie sich aus, wohin Sie fahren wollen … Sie können wählen, welche
Art von Tour Sie unternehmen wollen. 
Vor längerer Zeit lief im Fernsehen ein Bericht über die Ausbildung
der Londoner Taxifahrer. Die Fahrer lernen teilweise mehrere Jahre!
Ortskunde (in London wirklich eine Kunst) sowie auch, wie man
sich als Taxifahrer zu benehmen hat. Ordentliche Kleidung und
 Benehmen gehen den Fahrern in diesen Lehrgängen sozusagen in
Fleisch und Blut über. Und wer dann irgendwann die Prüfung
 bestanden hat und seine Plakette bekommt ist wirklich Stolz auf
das, was er erreicht hat. 
Ihr Ruf ist legendär: Cabbies, die Londoner Taxi-Fahrer, sind nicht
nur freundlich, sie kennen sich auch exzellent im Nord-West und
Süd-Ost-Wirrwarr der Stadt aus. Kein Wunder, jeder Fahrer muss
sich einer strengen Prüfung unterziehen, um die begehrte Lizenz
zum Fahren zu bekommen. Die Prüfung für Londoner Taxifahrer
gilt als eine der härtesten. Um an die begehrte Lizenz zu gelangen,
müssen alle 25.000 Straßen in einem sechs-Meilen-Radius um
 Charing Cross auswendig gelernt werden. Die Ausbildung der Londoner Taxifahrer, auch als Knowledge (fundiertes Wissen) bekannt,
ist äußerst intensiv; angehende Taxifahrer müssen auf einem Moped in der Stadt herumfahren und alle Straßennamen auswendig
lernen, um die schwere Abschlussprüfung bestehen zu können. (TD)
Glückwunsch
Hans Dieter Hoppe, Taxiunternehmer (3322) und Leopold 
Gmeinwieser, ehemaliger Taxiunternehmer, waren blitzschnell und
haben mit ihrer richtigen Antwort je 2 Karten für „Die ist nicht
von gestern“ in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. Das
Stück läuft noch bis zum 17. März 2007.
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen
● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Moosacher Str. 13, 80809 München
Tel. 089 / 35 73 18 73
Hans-Mielich-Str. 30, 81543 Mü-Giesing
Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807
Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. Testen Sie uns!

Seite 16

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Peter Schleifer
1956 in Giesing geboren. Nach der
Lehre als Koch im Hotel Europäischer
Hof noch ein paar Jahre als Koch gearbeitet, machte sich Peter Schleifer
im Jahr 1979 seinen Traum wahr: 
Mit dem eigenen Fahrrad einen fremden Kontinent erkunden. 
Das Ziel stand bereits fest: Australien.
In den darauf folgenden drei Jahren
führte ihn sein Weg auf mehreren
zehntausend Kilometern durch alle
Metropolen des fünften Kontinents.
Brisbane, Sidney, Melbourne, Perth
bis Darwin. 13.500 km. Unterwegs
nur mit Fahrrad, Zelt und Satteltaschen verging die Zeit dort wie im
Flug. Zwischendurch hin und wieder
mal ein Job als Koch, um für ausreichend Bares zu sorgen, ging die Reise
im Winter 1982/83 in Australien zu
Ende und führte für mehrere Monate
in die Türkei nach Istanbul. Nach der
Rückkehr in München trat er seinen
ersten Job als Bademeister in Forstenried im Stäblibad an.
Die Arbeit am Pool war jedoch nichts
für diesen Globetrotter: 
Von 1984 bis 1987 folgte seine erste
Afrika-Reise. Mit Rucksack und Daumen drei Jahre durch die südlichen
Staaten Afrikas. 1988 zurück in
München, für 2 Jahre wieder eine
Anstellung als Bademeister im Schyrenbad, wagte er seinen ersten Schritt
ins schönste Gewerbe der Welt: Er
machte in München den Taxiführerschein. Angespornt durch seinen besten Freund, der in Australien sein
Geld im Taxi verdiente, besorgte sich
Peter Schleifer die Unterlagen für 
die Münchner Taxiprüfung und zählt
seit 1988 zu unseren Kollegen.
100.000 km auf dem Fahrrad … 
einmal Kapstadt und zurück.
Außergewöhnliche Kollegen
Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen befinden, wissen
wir. Auch finden wir von Ungelernten bis zu Akademikern eine unglaubliche
Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. Und dann gibt es
 Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen, besonderen
 Hobbys frönen oder spezielle Kenntnisse haben. Der TAXIKURIER will Ihnen 
diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen. In dieser Ausgabe:
Vor allem der Kontakt mit vielen
Menschen sowie die vielen Erkenntnisse in unzähligen Gesprächen mit
Fahrgästen aus aller Herren Länder,
aber auch die vielen Freiheiten beim
Taxifahren waren ausschlaggebend,
weshalb Peter Schleifer das Fiakern
dem Kochen vorzog.
Im Frühjahr 1990 folgten 3 Monate
Türkei, im Herbst noch 3 Monate
Ägypten und im November 1990 die
zweite „große“ Herausforderung: 
18 Monate Südamerika: Ausgangspunkt Buenos Aires, Argentinien,
Millionenstadt am Rio de la Plata.
Von hier führt die Tour durch die
Pampa in Richtung Bolivien. Vor
 allem die Erfahrungen in Uruguay
und Paraguay waren unbeschreiblich.
Im Anschluss an diese Tour noch 
mal 9 Monate durch Neuseeland,
weiter nach Australien einen Kumpel
 besucht und noch mal ein halbes 
Jahr in Australien als Koch Kohle
verdient. 
Nach der Rückkehr aus Australien
1993 stellte sich erneut die Frage
„Kochen oder Taxifahren“, wobei das
Floß den Vorzug erhielt und Peter
Schleifer abermals bei Hannes und
Kurt von Condor-Taxi in der Franziskanerstr. bis 1995 am Steuer saß.
In diesen beiden Jahren wurden die
nächsten Reisepläne geschmiedet:
96 – 98 Neuseeland Teil 2, 98 – 99
Südsee und Mexico, Ende 99 zurück
16 TAXIKURIER
Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin
– München – 
Heidemannstraße 25–27
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung
(ohne Voranmeldung) € 31,–
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung
mit psychometrischen Tests
für Ersterteilung und über 60 Jahre € 81,–
Ersatztestverfahren möglich.
Telefon 01805/3 11 17 50
und 089/370 656 90
Mobil 0172/6 52 38 05
Auf Wunsch auch Sa./So.
Ausreichend Parkplätze vorhanden

Seite 17

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

17TAXIKURIER
nach München und bis 2002 wieder
zu Condor-Taxi, um seinen umfang -
reichen gigantischen Trip vorzube -
reiten:
Über Frankreich und Spanien nach
Nordafrika, weiter über Marokko, den
Senegal und Mali nach Burkina Faso,
Togo, Nigeria, Kamerun, Gabun,
 Kongo, Angola und Namibia nach
Südafrika/Kapstadt. 
Auf dieser Tour radelte Peter Schleifer
ca. 18.500 km in 15 Monate durch
31 Staaten. 
Tagtäglich bis 70 km bei bis zu 45°C.
Ohne schlapp zu machen. Ohne Sturz
und ohne Verletzung, lediglich 4 mal
einen Platten geflickt. 
Die einzig tragischen Zwischenfälle
ereigneten sich in Gabun, als Peter
Schleifer am Strand liegend von drei
jungen Farbigen mit dem Messer
überfallen wurde. Als er ihnen sein
Geld bereits gegeben hatte, wollten
sie auch noch seine Ausweispapiere
haben, dabei biss ihm einer in die
Hand, aber er konnte seine Papiere
verteidigen. Kurz danach wurde er
von einem betrunkenen Polizisten
kontrolliert, welcher nach der Kontrolle seinen Paß nicht mehr rausrükken wollte. Aber nach einem Tag
schwieriger Verhandlungen konnte
auch diese Hürde gemeistert werden.
Eine andere, etwas heitere Episode
auf dieser Reise war eine mehrtägige
Zugfahrt durch Nordafrika: 
Es wurde händeringend ein Koch für
das Zug restaurant gesucht, aber Peter
Schleifer wollte nicht kochen, sondern sich erholen, und gab sich, als
man ihn fragte, ob er kochen könne
als Mechaniker aus. Als dann nach
mehreren Stunden der Zug auf freier
Strecke anhielt, weil die Lokomotive
einen Defekt hatte, wurde ein Mechaniker gesucht, und man holte ihn vor
zum Lokführer. Peter Schleifer hatte
jedoch noch nie eine Lokomotive von
innen gesehen, deshalb erklärte er
dem Zugführer, dass er nur Flugzeuge
reparieren könne, und war mit dieser
perfekten Ausrede auch hier noch
mal gut davongekommen …
Auch in gesundheitlicher Hinsicht
gab es trotz der enormen Veränderungen nur relativ wenig nennenswertes. Dreimal Malaria, einmal
Gelbsucht in Pakistan und eine Lebensmittelvergiftung in Bangla Desh,
die sich gewaschen hatte ... Dabei
wurde er mit dem Rikscha in ein
Krankenhaus gebracht, wo im Schlaf -
raum an die 30 Menschen lagen, 
und er erhielt dort so etwas wie eine
Infusion. 
Als nach einigen Tagen dieses ihm
verabreichte Medikament aufgebraucht war, und an eine Nachlieferung war nicht zu denken, wurde er
kurzfristig aus dem Lazarett entlassen, mit dem gutgemeinten Hinweis,
so was heilt im Allgemeinen von
selbst auch ganz gut …
Von Januar 2004 bis Oktober 2006
war er jetzt noch in München, ist bei
dem seiner Meinung nach „besten
und fleißigsten Taxiunternehmer
Münchens“ (Monaco-Taxi in Ramersdorf) gefahren, eher am 15.11. diese
nächste große Reise bevorstand: 
China – Thailand – Laos – Kambodscha – Vietnam – Westchina – Tibet
– dann weiter über Kasachstan, Usbekistan, Kirgisien zurück nach China,
dann über Pakistan nach Süd-Indien.
So um die 30.000 km könnten es
durchaus werden diesmal. Den Abstecher nach Afghanistan lässt er aus.
Was danach kommt, steht noch in
den Sternen, nur soviel weiß Peter
Schleifer schon heute: Seinen Lebensabend will er nicht in Deutschland verbringen. Neuseeland oder
Australien könnte er sich gut vorstellen … Na dann … Wir wünschen ihm
gute Reise und lukrative Stiche in der
Zeit zwischen den Abenteuern. (TK)
Landesverband Bayerischer Taxi- und 
Mietwagenunternehmen e.V.
Dr. Med. Krumpoch – 
Dr. med. Reich – Dr. med. Trumm
Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen,
Mietwagen, Omnibus und LKW
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00
Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00
Termine nach Vereinbarung 
Plinganserstr. 47 · 81369 München
Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18

Seite 18

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

18 TAXIKURIER
Harndrang – ist etwas sehr Menschliches,
manchmal auch Unmenschliches, kann aber
fast jederzeit auf ordentliche Weise bekämpft
werden, ohne dafür irgendwelche Kürbiskernprodukte aus der Werbung oder alternativ
„Pampers ultra“ benutzen zu müssen. Gaststätten und Hotels bieten - sofern Herr Beckstein
die Verpflichtung dazu noch nicht abgeschafft
hat – mehr oder weniger saubere Toiletten an,
deren Benutzung nach geltendem Recht auch
dann erlaubt ist, wenn man nicht zu den konsumierenden Gästen gehört. Wer sich nachts
und fernab der Stadtmitte zur Getränkerückgabe genötigt sieht, wird sich in einer Parkanlage
gut verstecken müssen, um nicht wegen Verrichtung der Notdurft und damit Erregung
 öffentlichen Ärgernisses zur Anzeige gebracht
zu werden. Wer sich hierzu nicht gerade einen
Kinderspielplatz oder den Vorgarten eines
 Regierungsmitgliedes aussucht, wird üblicherweise auch im „Erwischensfall“ von der Polizei
nicht belangt werden. Umgekehrt ist es im
doppelten Sinn eine Sauerei, ein paar Meter
von der Rufsäule entfernt den Anwohnern
unters Schlafzimmerfenster zu pinkeln und
 dabei auch die unmittelbare Umgebung des
 eigenen Arbeits-(Stand-) Platzes zu kontaminieren. Wer schließlich von plötzlich einsetzender „rückwärtiger“ Peristaltik gequält wird,
dem wird nichts anderes übrig bleibe, als 
mit gefletschter Stirn und Schweißperlen auf
selbiger das nächste ordentliche Häusl anzusteuern, auch wenn es die Aufgabe der „Pole-
Position“ und einige Leerkilometer bedeuten
sollte. Alles andere ist völlig indiskutabel,
 findet aber trotzdem nachweislich statt.
Harras – bis zur vorletzten Jahrhundertwende
stand an diesem Platz das Cafe einen gewissen
Robert Harras. Die Geschichte der Namens -
gebung erinnert also an den „Stachus“, der
 seinen (Zweit-) Namen dem Wirtshaus des
 Eustachius Föderl verdankt, der auf dem Areal
des heutigen Kaufhofes ab etwa Mitte des
18. Jahrhunderts seinen „Stachus-Garten“
 stehen hatte. Für Münchner Verhältnisse ist es
geradezu sensationell, dass beim jüngsten
 Umbau des Harras lediglich eine (!) Ampel dazu gekommen ist, die später vielleicht einmal
als „Dr.-Krumpoch-Gedächtnis-Ampel“ in die
Geschichtsbücher der Stadt eingehen wird. Wir
werden unseren Ur-Ur-Urenkeln eines Tages
stolz berichten können: Wir waren dabei!
Schrotti erinnert sich noch eines Ferienjobs im
Sommer 1975, zu dem er täglich vom Harras
mit der Linie 8 (kurz vor ihrer endgültigen
Einstellung) über Plinganserstraße, Sendlinger
Berg, Lindwurmstraße, Sendlinger Tor und
dann die heutige Linienführung der 27er nach
Schwabing fuhr, um sich schließlich – mit
 gerade 16 Jahren und nach komplett durchgearbeiteten großen Ferien – einen gebrauchten
Vespa-Roller (Baujahr 1969) leisten zu können. 
Hauptbahnhof – Nach der Kastration unseres
„Bahnhof-Süd“ – bzw. „Südbau“-Standes (jetzt
teilweise Vorplatz des Dorint-Hotels) war es
unumgänglich, vor dem neuen Hotel „Le Meridian“ einen zusätzlichen Stand einzurichten.
Für ausgesprochene Funk-Fahrer ist der
„Bahnhof-Mitte“-Stand nur bedingt empfehlenswert, da man dort in der Spur teilweise
 gefangen ist und nicht spontan und ohne
Schrottis Fiaker-ABC
H
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. 
Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für 
Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „H“
Handy – In englischsprachigen Ländern nur als
„mobile“ bekannt, haben wir uns hier wieder
mal ein „denglisches“ Wort ausgedacht, welches ein echter Engländer oder Ami gar nicht
kennt. Nur weil sie früher zum Einkaufen in
die Stadt fuhr, aber jetzt zum shoppen in die
city, wird aus Lieschen Müller nicht gleich Liza
Minelli. Und unsere famosen heutigen Sport -
reporter, bei denen der coach seinen top-scorer
brieft, beim fighten nicht das tackling zu vergessen, werden nie an Samy Drechsel, Oskar
Klose, Heinz Mägerlein („Tausende standen in
den Hängen und Pisten“) und andere Größen
der alten Garde herankommen, die wenigstens
noch wussten, wovon sie sprachen und dazu
keine „denglischen“ Nebelkerzen werfen
 mussten. Was wollte ich eigentlich sagen? –
Ach ja, Sie liebe Taxipilotinnen und -piloten
(seit RTL die Formel-1-Berichterstattung
 übernommen hat, gibt es keine Fahrer mehr,
sondern nur mehr Piloten), sollten auch bei
Verwendung einer vorgeschriebenen Freisprecheinrichtung Telefongespräche während
der Besetztzeit so kurz wie möglich gehalten
werden. Es ist für den Fahrgast immer unangenehm, Gespräche fremder Personen mit anhören zu müssen und dabei zu wissen, dass der
Fiaker ihm – dem Fahrgast – zwangsläufig
nicht die volle Aufmerksamkeit widmen kann.
Der Fahrgast hat das Recht darauf, dass sein
Chauffeur mit allen Sinnen bei der Sache ist
und nicht schon die nächste Vorbestellung bespricht, um dafür bei „grün“ nicht loszufahren,
unter Gehupe der anderen unabsichtlich die
Fahrspur zu wechseln oder mangels Konzentration einen Umweg reinzuhauen. 
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung  Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf

Seite 19

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Diskussionen mit den Kollegen „rausstechen“
kann. Über den „Bahnhof-Nord“ werden gerade nachts immer wieder wunderbare Geschichten von beachtlichen Überlandfahrten erzählt,
da hier einer der wenigen nächtlichen Aus -
gänge für diejenigen zu finden ist, die ihren
letzten Zug verpasst haben. Ein bisserl kurzweiliger ist die Aufstellung rund um den
Hauptbahnhof jedenfalls auch in der Sauren-
Gurken-Zeit immer. Wenn schon nicht zum
„Stechen“ – zu sehen gibt es immer etwas.
Hervorragend – Bei aller Meckerei über „unmögliche“ Fahrer, bei denen man sich fragen
muss, ob und – wenn ja – wie sie bitte jemals
auf ehrlichem Weg an den P-Schein gekommen sind, darf nicht vergessen werden, dass
wir auch eine große Zahl an wirklich exzellenten Fiakerinnen und Fiakern haben. Angefangen bei einer guten Ausrüstung (z.B. aktuelle
Stadtpläne, Hotel- und Gaststättenverzeichnisse, Notdienstkalender usw.) über gute Ausbildung (viele betrachten den Funkunterricht
immer noch als freiwillige Übung, um dann
böse auf die Schnauze zu fallen) bis zu großer
Erfahrung in praktischer Ortskunde und Umgang mit der Kundschaft darf man hier alles
voraussetzen (und auch wirklich antreffen!),
was das Herz eines Fahrgastes begehrt. Nach
einer – dem Wortsinne nach höchst subjektiven – Schätzung haben wir Zentralisten es zu
90 % mit Kollegen zu tun, die (nach Schulnoten) eine „1“ bis „4“ („sehr gut“ bis „ausreichend“ ) mitbringen. Aber die berühmten letzten zehn Prozent sorgen auf der Straße wie
auch bei der Auftragsvermittlung für Ärger
pur: unerlaubte Bereitstellung (überzählig am
Beck-Stand usw.), angenommene Aufträge
nicht fahren und Funk ausschalten, und und
und … Noch mal: Bei diesen Gewerbeschädlingen handelt es sich wohl wirklich nur um zehn
Prozent, aber sie fallen halt leider – wie in anderen Branchen auch – immer wieder stärker
auf als die 90 % derer, die ihre Arbeit ordentlich und sauber ausführen!
Hinlügen – Bösen Gerüchten zufolge soll es
nach Freigaben zu, sagen wir mal, überaus
kreativen Interpretationen der topographischen
Gegebenheiten Münchens kommen. Während
Baron Münchhausen noch auf einer Kanonenkugel ritt, haben manche Kollegen hier wesentlich komfortablere, voll klimatisierte und
fast noch schnellere Fortbewegungsmittel gefunden. Bei allem sportlichen Ehrgeiz (ist Ehrgeiz auch geil? – man kann’s zumindest übertreiben) sei zart darauf hingewiesen, dass nicht
nur unerlaubte Bereitstellung und Standplatzlügen, sondern auch großzügig „geschönte“
Freigabe-Meldungen einen Betrug am Kollegen
darstellen und darüber hinaus auch den Fahrgast länger als nötig auf „sein“ Taxi warten
lassen!
Hotels – Als Schrotti vor rund 25 Jahren Fiaker
wurde, gab es etliche Hotels noch nicht, die
heute kaum mehr wegzudenken sind. (Hier
sollte übrigens eine – ohnehin unvollständige
– Aufzählung folgen, aber selbst die würde
den Rahmen sprengen.) Nur ganz ganz wenige
sind seither ersatzlos weggefallen. Trotzdem
gab es auch schon damals ein gut besuchtes
Oktoberfest, ebensolche Messen, z. T. während
Wiesn und gleichzeitiger „Modewoche“, auch
noch das damals höchst brisante Heimspiel der
Bayern gegen Gladbach (oder wer es immer
wagte, gegen die „Roten“ anzustinken) – und
München hat diese Gäste alle irgendwie verdaut. Heute ebenso wenig mehr vorstellbar wie
die Trambahn über den Sendlinger Berg und
durch die Lindwurmstraße!
• Flex 7 Sitzsystem
• Lichtpaket
• Nebelscheinwerfer
• Gepäckraumabdeckung
• Radio CD 30 MP3
 mit Lenkradfernbedienung
• Klimaanlage
• Sitzpaket- Fahrer
München-Zentrum . Landsberger Str. 83-87 
Wolfgang Huber . Tel. 089/51 01-254
23(/=DøUD(GLWLRQ'7,(&27(&
'LHVHO0RWRUPLW5X‰SDUWLNHOøOWHUN:36
• 4 Stahlräder 61/2 Jx16 
 mit Reifen 205/55R16
• Fensterheber elektr. vorne
• Zentrale Türverriegelung 
 mit Funkfernbedienung
• Außenspiegel elektr. 
 verstellbar und beheizt
• Geschwindigkeitsregler
! Unser SmartLease-Angebot:
7D[L%DVLV$XVVWDWWXQJ
]XP1XOO7DULI
0RQDWOLFKH5DWHDE      ö
0RQDWOLFKH5DWHDE      ö
Verbrauch l/100km: Stadt: 7,61l, Land: 5,11l, Mix: 6,01l, CO ² - Emission: 162 g/km 
$Q]DKOXQJö/DXI]HLW0RQDWHHII=LQVVDW]
6FKOXVVUDWHö
$Q]DKOXQJö/DXI]HLW0RQDWHHII=LQVVDW]
6FKOXVVUDWHö

Seite 20

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

20 TAXIKURIER
Jetzt red’ i / Ausgabe Januar 2007
Bei Leerfahrten verhält sich ein Profi wie ein Kavalier am
Steuer, um potenzielle Kunden zu beeindrucken. Rücksichtsvoller und defensiver Fahrstil macht den Profi aus. Eine
 unzulässige Vollbremsung, um einen wegen zu hoher Geschwindigkeit zu spät erkannten Fahrgast aufzunehmen, ist
stümperhaft. Eine Vollbremsung, um einen Fahrgast am
 Fahrbahnrand aufzunehmen, stellt eine Gefährdung anderer
Verkehrsteilnehmer dar und kann zu Schadenersatzpflicht 
bis zur vollen Höhe führen (siehe auch Editorial).
Hans Meißner
Tipps, Hinweise, Ideen
Zunächst mal ein Hinweis zum Artikel „Winterausrüstung“:
der Reiseausrüster der Därr hat einen meiner Meinung nach
ganz brauchbaren Klappspaten (eignet sich auch zum Eishakken) für nen Zehner und dazu auch diverse Abschleppseile
oder besser Bergegurte vom preiswerten elastischen Gurt
(10 m für 40 Euro) bis Hightech (für Unternehmer, die ihr
Fahrzeug schonen wollen). Da kann man dann auch mit
 einem Ruck beim anfahren, weil der Gurt über das doppelte
dehnbbar ist und den Ruck zum Anfahren im Schnee möglich
macht, ohne anschließend nur die Abschleppöse oder Stoßstange alleine ;–( hinter sich her zu ziehen. Bei Bedarf kümmere ich mich um eine Zusammenstellung.
Außerdem ist mir aufgefallen – auch aus Gesprächen mit
Fahrgästen – dass die Polizei seit einiger Zeit auch besetzte
Taxis kontrolliert, obwohl es doch eine Anweisung gibt, dass
besetzte Taxis nicht zu kontrollieren sind, weil die Wartezeit
nicht Fahrgast aufgebrummt werden soll. Ausnahme besteht
natürlich bei Fehlverhalten des Fahrers. Ich habe das Gefühl,
dass sich hier einige Beamte daran nicht mehr halten (oder 
es hat sich was geändert). Ob dann daraus was für den Taxifahrer wird, kann ich natürlich erst nachher sagen.
Und drittens mal aus gegebenem Anlaß eine Frage an den
Rechtsberater: Wie sieht eigentlich die Haftungsumfrage aus,
wenn der Fahrgast winkt, der dem Tiefflug anrauschende
Brettertaxler voll in die Eisen steigt und dann einer nicht
mehr rechtzeitig halten kann? Nicht, dass ich hier ein Problem hätte, das Bremsen hat noch funktioniert, allerdings
musste ich auch in die Eisen steigen und fluchte anschließend. Nur wenn es nicht mehr reicht: Wer zahlt wieviel des
Schadens? Der Artikel soll als Warnung für tieffliegende
Unternehmer und Fahrer dienen.
Gruß
Ulrich Lehmkühler, München
Leserbriefe/Forum
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – 
gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss
mit der Redaktions-linie nicht übereinstimmen.
Dauerbrenner
Der Funksprecher: 
„Zwischen allen Stühlen?“
Die Kritik an den Funksprechern der Taxi-München eG ist so alt 
wie der Sprechfunk.
Man versetze sich einmal in die Lage eines Funksprechers, der täglich
acht Stunden Aufträge schnellstmöglich, so exakt wie möglich und so
professionell wie möglich vermitteln soll. Bei dieser Vorgabe gilt es
dann auch noch zu bedenken, was der Funksprecher alles noch so
„nebenbei“ erledigen soll. Ob es ein Fahrer ist, der – aus welchen
Gründen auch immer – hartnäckig eine Adresse nicht verstehen kann,
gelegentlich auftretende Funkstörungen, Rückfragen von Mitarbeitern,
Rückfragen von Fahrern, Unterbrechungen durch nicht aufmerksam
zuhörende Fahrer, usw … 
So betrachtet, sollte man vielleicht die eine oder andere Entscheidung
in ihrer Wertigkeit relativieren. Wir können auf alle Fälle versichern,
dass jede/r Funksprecher/in versucht sein/ihr Bestes zu geben! 
Die Krux an dieser Geschichte ist nur, dass es immer jemanden geben
wird, der sich benachteiligt fühlt. Also für jeden alles passend zu
 erfüllen, ist schlichtweg unmöglich. Bestimmt kann es gelegentlich 
zu vermeintlichen Ungerechtigkeiten kommen; nur sollte man hierbei
bedenken: 
1. Wie oft hat man selbst schon einmal einen Auftrag bekommen, der
 einem eigentlich nicht zugestanden hätte?
2. Ist es dieser Vorfall überhaupt wert, dass man hierfür in die Zentrale
fährt, um das „Nichtbekommen“ eines Auftrages restlos aufzuklären?
Man darf jetzt natürlich auch nicht hergehen und die Funksprecher 
als unfehlbar ansehen; das machen wir sicherlich nicht! Genauso wird
von uns auch berechtigten Beschwerden nachgegangen, um diese
 absolut lückenlos aufzuklären. 
Aber: bitte nicht wegen jeder Kleinigkeit sofort zum Vorstand oder in
die Taxizentrale stürmen! Wir unterweisen unsere Funksprecher (wie
übrigens auch alle anderen Mitarbeiter der Taxizentrale) ständig dahingehend, dass die Taxizentrale das verbale AUSHÄNGESCHILD des
Taxigewerbes ist. Das erste, was einem Fahrgast in einem Taxi auffällt
ist – natürlich neben dem Zustand des Fahrzeuges und dem Erscheinungsbild des Fahrers – der Funksprechverkehr. Und genau auf diese
Bedeutung des Funksprechverkehrs weisen wir unser Funkpersonal
immer und immer wieder hin! (NL)
AUTOGLAS-KRAFT
Sonderkonditionen für Taxis
Versicherungsabwicklung
Während einer Kaffeepause bei uns 
wechseln wir Ihre Scheibe
Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur
T elefon 089/6 90 87 82
Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str.
www.autoglaskraft.de

Seite 21

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

21TAXIKURIER
Volles Programm im Februar!
Messe München
Gleich drei international renommierte
Messen füllen im Februar das Programm der Messe München.
Los geht’s am 4.2. mit der weltweit
größten Sportfachmesse „ispo winter
2007“, auf der vier Tage lang einem
registrierten Fachpublikum ein konkurrenzloses Angebot an Sportartikeln und Sportmode präsentiert wird.
In Einzelbereichen, sogenannten
„communities“, bekommt der Besucher einen Überblick zu zahlreichen
neuen Sportarten und Trends geboten, während junge unbekannte
Unternehmer auf den Gewinn des
„brandnewAwards“ für innovative
Konzepte hoffen dürfen.
Am letzten Februar-Wochenende
werden zwei parallel stattfindende
Großveranstaltungen ein breites
 Publikum nach München locken:
Vom 22. bis zum 26.2. öffnet wieder
die beliebte jährliche „C-B-R Freizeit
und Reisen“ dem interessierten Publikum ihre Pforten und bietet auf über
70.000 Quadratmetern eine vielfältige
Auswahl an Produkten, Services und
Neuheiten aus der Freizeit- und Tourismusbranche. Das besucherfreundlich aufgegliederte Spektrum reicht
von Wassersport über Caravaning bis
hin zu den neu eingeführten Bereichen Gesundheit und Lifestyle. 
Als größter und wichtigster Bestandteil informiert der „Reisemarkt“ über
Nah- und Fernziele und trägt maßgeblich zum wachsenden internationalen Ansehen der Messe bei. Im
 vergangenen Jahr waren 73 Länder
mit Ausstellungsständen auf der 
C-B-R vertreten!
Den Messeliebhaber erwartet zudem
ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, mit vielen Aktionsflächen,
Erlebniswelten, und - als besonderes
Highlight - die „Multimedia-Showbühne“ des Bayerischen Rundfunks.
Geöffnet ist Donnerstag, 22.2., bis
Sonntag, 25.2., von 10 bis 19 Uhr
und am Montag dem 26.2. von 10 bis
18 Uhr. Der Preis für eine Tageskarte
beträgt 11 Euro (Ermäßigte: 8 Euro),
Kinder unter sechs Jahren haben
freien Eintritt.
Vom Freitag, dem 23.2. bis Montag,
dem 26.2. wird die Schmuckfachmesse
„inhorgenta europe“ für vier Tage
den wichtigsten Branchentreffpunkt
in der Europäischen Union darstellen.
Hier werden einem registrierten Fachbesucherkreis u.a. Uhren, Schmuck,
Silberwaren, Perlen und Edelsteine
hoher Qualität sowie die dazugehörigen Fertigungstechniken vorgestellt.
Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf
www.messe-muenchen.de. sowie unter
Top-Termine.
Foto: Alex Schelbert
21TAXIKURIER
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas S.v.Kummer
Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Sozialrecht
regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Verwaltungsrecht
Straf-/Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München
Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

Seite 22

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

22 TAXIKURIER
Vom Gebiss bis zum Vibrator …
… es gibt beinahe nichts, was nicht
schon mal in einem der 3480 Münchner Taxen verloren wurde. Tagtäglich
erreichen die Taxizentrale unzählige
Anrufe, ob denn dies oder das gefunden oder abgegeben worden sei. An
die 6500 Verlustanzeigen nehmen die
fleißigen Damen an den Telefonen in
der Zentrale Jahr für Jahr entgegen.
Handys, Schlüssel, Schirme, Kreditkarten, Taschen, Koffer, Geldbörsen
und dergleichen sind die Standardverlustsachen, die jeden Tag aufs
Neue liegen bleiben. Aber auch die
Exoten in der Verlustsachen-Datei
haben es in sich: Ein Mountainbike,
ein Glasauge, ein Gebiss, sogar ein
Vibrator und eine Beinprothese hatten sich unfreiwillig vom Besitzer
 getrennt.
Was ist zu tun, wenn im Taxi etwas
liegen bleibt?
§ 11 der BOKraft regelt diesen Fall
mit klaren Worten: „Der Fahrzeugführer hat nach jeder Fahrt das Fahrzeug nach Fundsachen abzusuchen
und diese unverzüglich an die dafür
vorgesehene Stelle abzuliefern, falls
die Fundsache nicht sofort zurück -
gegeben werden kann“ .
In der Praxis stellen sich hier zwei
wesentliche Fragen: Erstens, kann
wirklich nach jeder Fahrt ein Taxi
nach Fundsachen durchsucht werden
und zweitens, was ist die dafür vorgesehene Stelle. 
Im Gespräch mit der Leiterin des
städtischen Fundbüros, Sabine Eisenhauer sowie ihrem Stellvertreter Maik
Fundsachen – was zu tun ist
Titelthema
Ob nach der Fahrt zum Flughafen oder nach dem Kurzstich um die Ecke … der
Fahrgast zahlt, steigt aus und vergisst in der Eile auf dem Rücksitz sein Handy.
Der Fahrgast ist bereits weit weg, als es der Taxifahrer entdeckt und nun ein
Problem hat: Was tun mit der Fundsache? Um in dieser auch rechtlich etwas
 dificilen Angelegenheit Licht ins Dunkel zu bringen, stattete unsere Redaktion
dem städtischen Fundbüro einen Besuch ab.
Fotos: www.atelier-tacke.de

Seite 23

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

23TAXIKURIER
Müller, konnten diese Fragen für
Münchens Taxifahrer geklärt werden.
Die Suche nach Fundsachen im Taxi
nach jeder einzelnen Fahrt kann
 keinem Fahrer zugemutet werden,
 jedoch sollte täglich bei Schichtende
eine Durchsicht nach Fundgegenständen erfolgen. Damit ist den
rechtlichen Ansprüchen Genüge
 getan. Wird der Taxifahrer dabei
 fündig, empfiehlt Sabine Eisenhauer
folgendes Vorgehen: 
Bevor die Fundsache beim Fundbüro
eingeliefert wird, sollte unbedingt
Rücksprache mit der Taxizentrale gehalten werden, ob sich der Verlierer
schon gemeldet hat. 
Ist der Verlust schon gemeldet und
der Verlierer erreichbar, kann die
Fundsache direkt dem Verlierer zurückgebracht werden; 
für den Fall dass nichts gemeldet
wurde, erfasst die Taxizentrale den
Fund und notiert auch die Behörde,
wo der Fahrer die Sache abgibt, falls
dass die Anfrage des Kunden erst
später eingeht.
Annahmeberechtigt sind neben dem
städtischen Fundbüro in der Ötztaler
Straße 17 auch alle Münchner Polizeiinspektionen sowie die Fundstelle im
Rathaus, wobei die Polizeiinspektionen
sowie das Rathaus die Fundsachen 
in regelmäßigen Abständen an das
Fundbüro weiterleiten. Für den Taxifahrer empfiehlt Sabine Eisenhauer
die Abgabe bei der nächsten Polizeiinspektion, weil man sich zum einen
den Weg in die Ötztalerstr. spart und
zum anderen 24 Stunden an 7 Tagen
abgeben kann.
Was geschieht im Fundbüro?
14 Angestellte im städtischen Fundbüro sind in der Ötztaler Straße 17
unter der Leitung von Sabine Eisenhauer beschäftigt. Entsprechend den
Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches in den Paragraphen 965 ff.
nehmen Sie jährlich 60.000 Fundgegenstände entgegen, registrieren,
archivieren und lagern diese ein. 
Spitzenreiter dabei mit großem
 Vorsprung sind Schlüssel in allen
 Varianten. 
Alles, was nach sechs Monaten nicht
vom Eigentümer abgeholt wurde,
geht in das Eigentum des Finders
über. 
Dieser hat bereits bei der Abgabe der
Fundsache die Option, ob er sich nach
6 Monaten die Fundsache aneignen
will oder ob diese zur Versteigerung
gegeben werden soll. Zweimal jährlich

Seite 24

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

24 TAXIKURIER
finden in den Räumen des Fundbüros
Versteigerungen statt, Teilnehmer an
der Auktion sind laut Sabine Eisenhauer über 80% Händler, die nächste
findet statt am 14.02.2007. 
Meldet der Finder Eigentumsanspruch
an der Fundsache an, wird er nach Ablauf der Wartefrist angeschrieben, dass
die Sache zur Abholung bereitliegt.
Wird jedoch die Fundsache vom Verlierer abgeholt, hat dieser Anspruch
auf Finderlohn. 
Die Höhe des Finderlohns ist ebenfalls gesetzlich geregelt: Bis zum
 einem Wert der Fundsache in Höhe
von 500 Euro beträgt der Finderlohn
5 %, bei Tieren 3%.
Finderlohn für Taxifahrer ?
Eine Besonderheit beim Finderlohn
trifft das Taxigewerbe:
§978 BGB regelt den Fund in öffentlichen Verkehrsanstalten. Demnach
besteht bei Fundsachen mit einem
Wert unter 50 Euro kein Anspruch
auf Finderlohn. 
Ist der Finder auch noch Bediensteter
(Angestellter oder Inhaber) des Verkehrsunternehmens, was wohl im
 Taxigewerbe zu 100% zutreffen dürfte, ist der Anspruch auf Finderlohn
gänzlich ausgeschlossen. 
Wo drückt der Schuh?
Ein großes Problem ist in vielen Fällen der Gedankengang des Verlierers:
Man war in 3 Kneipen oder Disko -
theken, war an Orten, an die man
sich nicht mehr erinnert, das letzte
was man weiß, ist das Taxi, das einen
nach Hause gebracht hat: 
Und genau da will man den Schlüssel
oder das Handy verloren haben. Wenn
man auch sonst nichts mehr vom
 Vorabend weiß, aber das weiß man. 
Gerade nachts kann es vorkommen,
dass am Rücksitz was liegen bleibt
und der nächste Fahrgast bemerkt es
und schiebt es einfach ein, ein Vorgang, von dem der Fahrer nichts mitbekommt. Sorgen macht dem Fundbüro die Sammelpraxis von
Taxi-Großunternehmern. In vielen
Großgaragen werden Fundsachen
beim Schichtwechsel in einer Kiste
zwischengelagert, und wenn diese
 Kiste mal voll wird, wird sie irgendwann als Sammelfund als Fundbüro
gebracht. Meistens viel zu spät für
den Verlierer …
Kann das Zurückbringen berechnet
werden?
Wird der Fund bemerkt, der Verlierer
festgestellt und man einigt sich, dass
der Taxifahrer die Sache zurück -
bringt, hat der Taxifahrer Anspruch
für entstandene Aufwendungen.
Zwar werden in den meisten Fällen
keine Einlagerungskosten entstehen,
jedoch ist der Fahrpreis für die Zustellung der Sache in den meisten
Fällen vom Verlierer bzw. Eigentümer
zu tragen.
Bilderwitz aus der Januar-Ausgabe:
And the winner is …
„I glaub, der Blitz war ausnahmsweise nicht von der Zentrale.“
Gerhard Ausserbauer (Taxi 30) hat nach längerer Kreativ-Pause wieder mal
zugeschlagen und mit dieser Zeile den Nagel auf den Kopf getroffen und 
darf sich über den Verzehrgutschein im Wert von 100 Euro der Gaststätte 
„Der Pschorr“ freuen. Herzlichen Glückwunsch!
Fotos: www.atelier-tacke.de

Seite 25

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

25TAXIKURIER
Anders verhält es sich bei Reise -
gepäck im Kofferraum: 
Lt. BOKraft hat der Fahrer beim Beund Entladen von Reisegepäck
 behilflich zu sein. Wenn der Fahrer
einen Koffer im Kofferraum verstaut,
und der Fahrgast verlässt das Taxi
ohne seinen Koffer, ist dies ein Versäumnis des Taxifahrers, welcher in
dieser Situation dafür Sorge zu tragen hat, dass der Koffer nachgeliefert
wird.
Muss ich eine Fundsache abgeben?
Diese aus gutem Grund zuletzt angeführte Überlegung basiert auf einem
Artikel im Strafgesetzbuch, dem
§ 246, welcher sich mit Unterschlagung beschäftigt. Wer eine fremde
bewegliche Sache sich rechtswidrig
zueignet … wird mit Freiheitsstrafe
bis zu 3 Jahren bestraft. Allein aufgrund dieses hier angedrohten Strafmaßes sollte man sich stets bewusst
sein, was dahintersteckt und was
 einen erwarten kann, wenn am Rück -
sitz ein fremdes Handy bimmelt, man
die Situation nicht richtig erkennt
und man die falsche oder auch keine
Maßnahme ergreift … (TK, PR)
Sabine Eisenhauer und Maik Müller vom Fundbüro vorm „Schlüsselbrett“

Seite 26

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

26 TAXIKURIER
Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens
 Straßen und Standplätzen unterwegs
und berichtet über seine Erfahrungen
und Erlebnisse. Die nächsten Monate
werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
erfüllt werden. Unser Aktionspartner,
die AUDI AG, prämiert jeden Monats-
 Sieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den 
„Besten“ des Jahres 2006 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema: 
„Vom Feilitzschstand
nach Salmdorf und
was kostet das?“
Neues Jahr und neue Aufgaben.
Auch 2007 warten auf Münchens
Taxler wieder „Muss-Soll- und Kann-
Aufgaben“ . Eine Muss-Aufgabe ist
die Ortskenntnis im Pflichtfahrgebiet,
die wir mit einer Fahrpreis-Schätzung verknüpft haben. Ausschließlich
befragt und getestet wurden Fahrer
am Feilitzschstand. Salmdorf war bis
vor wenigen Jahren ein lärm-geplagtes kleines Dorf. Seitdem der Flughafen Riem weg ist, avanciert das zur
Gemeinde Haar zugehörige Dorf zur
begehrten Wohngegend. Es gibt aufgrund der Messenähe ordentliche Hotels, die Grundstückspreise sind hoch,
obwohl es immer noch keine Lachse
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
gibt. Vom Feilitzschstand nach Salmdorf sind es 14-15 km und der Fahrpreis darf sich zwischen 25–30 Euro
bewegen.
Taxi 1: ✷✷
(Nr. 928, 21. Dezember, 14.25 Uhr)
„Salmdorf ist nicht in München.“ Der
Name sagt diesem Taxler zwar irgendetwas, aber er hat nicht den blassesten
Schimmer, wo dieses Dorf liegt. Nach
Eingabe und Suche in seinem Navigationssystem erfahre ich, daß Salmdorf
ca. 29 Kilometer entfernt liegt und ich
mit rund 30 Euro Fahrpreis zu rechnen
habe. Ich kritisiere noch die angeblich
große Entfernung, aber dieses technologische Wunder kennt München wohl
besser als ich …
Taxi 2: ✷✷
(Nr. 2081, 21. Dezember, 14.50 Uhr)
Auch dieser Taxler wäre ohne Navi
mehr als aufgeschmissen. Im Großstadtdschungel München benötigt
diese Spezies Taxler wohl dieses ultimative Gerät. Stolz kommentiert der
freundliche Mann dessen Bedienung
und hat auch Antworten parat . Mit
dem Unterschied, dass hier die geschätzte Strecke von 16 km und der
Fahrpreis mit ca. 22 Euro realistisch
sind.
Hallo, Taxler!
Auf dem Weg zum und vom Flughafen.
München-Fröttmanning
(direkt am Hornbach-Baumarkt)
Brotzeit Oase
ER- TAX
Kundendienst
Isoldenstraße 23 · Halle 51
Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung
– Taxameter Hale und Kienzle
– Funk, Funkantennen
– Spiegeltaxameter
– Alarmanlagen
– Quittungsdrucker und Programmierung
– Navigationssysteme
– Taxameter Tarif-Programmierung
– Freisprechanlagen
– Taxi-Dachzeichen
– u.v. m.
T e l e f o n 0 8 9/3 07 48 04 7
Mobil 01 77 / 2 70 32 70

Seite 27

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

27TAXIKURIER
Taxi 3: ✷✷✷✷ Testsieger!
(Nr. 747, 21. Dezember, 16 Uhr)
Nicht nur wegen seiner Herkunft,
sondern auch aufgrund seiner langen
Fahrpraxis kennt dieser waschechte
Münchner seine Heimatstadt und
 deren Umgebung. Unter einfühlsamer
Berücksichtigung des vorweihnachtlichen Verkehrsaufkommens und den
damit verbundenen Staus, tippt er
auf 25-30 Euro Fahrpreis in die nur
15 km entfernte Idylle am östlichen
Stadtrand.
Der Gewinner!
Valentin Glockshuber
Engelhardstr. 6
81369 München
erhält als Belohnung für seine
 Ortskenntnis ein Präsent von der
 AUDI AG.
Taxi 4: ✷✷✷
(Nr. 1661, 22. Dezember, 15.15 Uhr)
Auch hier siegen Ortskenntnis und
die Einschätzung des Fahrziels. Die
Fahrstrecke wird ausführlich definiert
und beschrieben. Salmdorf liegt hinter Riem und ist zwar nicht mehr im
Stadtgebiet, aber trotzdem gar nicht
so weit weg. Bei dieser klaren Aussage bin ich mit 22 bis 23 Euro dabei.
Taxi 5: ✷✷✷
(Nr. 3662, 22. Dezember, 15.30 Uhr)
Dieser Fahrer weiß zwar, wo es im
Großraum München lang geht, aber
leider stehen die Schätzung der Route
und des resultierenden Preises in
 keiner sehr erfreulichen Relation. So
kalkuliert er doch tatsächlich geschätzte 38 Euro für rund 23 prognostizierte Kilometer. Bei diesen Fahrpreisen fahre ich dann doch lieber
mit dem öffentlichen Elend.
Gewinnspiel
Verzehrgutschein im Wert von 
100 Euro für das Restaurant „Terrine“
in der Amalienstraße zu gewinnen.
Der Fasching in München ist wieder im Kommen und dauert heuer bis zum 20. Februar. 
 Für unseren „Taxi-Künstler“ Manfred Kraus sind die narrischen Wochen natürlich ein Motiv
wert. Wenn Ihnen zu dieser Zeichnung ein passender Text einfällt und dieser prämiert 
wird, gewinnen Sie obigen, kulinarischen Preis. Schicken Sie uns diesen per Post, Fax oder 
E-Mail (Adresse siehe Impressum) bis spätestens 7. Februar 2007. Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
+DOOR7D[LIDKUHU
')'014.#)''74'5#:+5%*'+05
'4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66
70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+
(XURSDVJU|‰WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK
,00(5
0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ
g +0.#55814$'*#.6'0g

Seite 28

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

28 TAXIKURIER
SPT-01
MICROTAX
®
-05MICROTAX
®
-05
modular erweiterbar
SPT-01
Die vollkommene
Integration
Für jeden Bedarf die optimale
Lösung
HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI
200 Kundendienste in D
Marktführer in 7 Ländern
www.hale.de
© werbeKÄFER
Taxistiftung Deutschland
Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor 
Kurs-beginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag 
von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
 können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden
lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock
 (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-
Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-
 MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, 
dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Motiv des Monats
Taxlers zornige Antwort auf den Diesel-Preis
 Foto: Andreas Gaßner-Kittel
Kurioses aus der Zentrale
Taxifahrer erhält von der Zentrale in den frühen 
Morgenstunden einen Auftrag, einen Gast in einer
 Gaststätte abzuholen.
Nach Erhalt glaubt der Fahrer den Auftrag mit der Bemerkung: „Diese Fahrgäste halte ich heute gemütsmäßig
nicht mehr aus!“ ablehnen zu können. Dies konnte die
Taxizentrale mit dem Verweis auf die Beförderungspflicht
natürlich nicht akzeptieren; also fuhr der Fahrer den
Kunden. Wir können zwar nicht – wie im Märchen –
vermelden, dass der Fahrgast (weiblich) und der Fahrer
heute verheiratet und Eltern von 15 glücklichen Kinder
sind; dennoch haben wir später erfahren, dass es eine
angenehme und problemlose Fahrt gewesen sein muss … 
Die Erfahrung lehrt: „Man täuscht sich schneller als
man denkt!“
Happy End

Seite 29

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

29TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit -
genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Klaus Stempfle/Taxi 1266
Am 9. Dezember fand wie so oft eine Taxikontrolle mit
dem Ziel, die unerlaubte Bereitstellung zu ahnden, statt.
Drei Teams aus jeweils zwei Personen bestehend brachten
über 40 Kollegen zur Anzeige, die unerlaubt an den
 bekannten Stellen Fahrgäste abstaubten. Der Zufall wollte
es, oder war es kein Zufall, dass alle drei Kontroll-Teams
innerhalb 2 Stunden jeweils das gleiche Taxi, nämlich das
Taxi 1266 auf frischer Tat ertappten. Jeweils stand es unerlaubt vor der Schrannenhalle bereit. Der TAXIKURIER
hat daraufhin mit dem betreffenden Unternehmer gesprochen, der sehr souverän reagierte und kein Verständnis
für das Verhalten seines Fahrers aufbrachte und einen
Rückruf seines Fahrers versprach (siehe Rose des Monats). 
Den Fahrer, Herrn Klaus Stempfle erwartet eine empfindliche Strafe durch das KVR. Die Zitrone des Monats
 erhält er nicht nur stellvertretend für alle Kollegen, die
sich unerlaubt bereitstellen, sondern auch dafür, dass 
er offenbar die Schrannenhalle als seinen Heimathafen
betrachtet hat. (PR)
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-
Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste
mit einem kleinen Geschenk.
Klaus Stempfle/Taxi 1266
Dass jemand parallel die Rose und die Zitrone des
 Monats erhält, ist ungewöhnlich und ein Novum. Wir
haben uns jedoch dazu entschlossen, weil Klaus Stempfle
beides verdient hat. Die Rose soll die Zitrone nicht aufheben. Der Tatbestand für die saure Frucht ist verwerflich
und unverschämt. Wir verleihen ihm jedoch auch die
Rose des Monats für seine Reaktion. Er hat spontan
 angerufen, seinen Namen genannt, seinen Unternehmer
geschützt (der ja wirklich nichts dafür kann), sofort die
Fälle zugegeben, keine Ausflüchte gesucht, keine Ausreden
strapaziert. Er hat mit offenem Visier argumentiert, das
war für uns das Erfreuliche. Wir haben uns schon die
wildesten Lügen und Vorwände anhören müssen. Aber
dies ist heute ja üblich. Politiker und Manager leben uns
dies täglich vor. Klaus Stempfle hat alles zugegeben,
steht zur Strafe, hat sich entschuldigt und will sich nicht
mehr un erlaubt bereitstellen. Gerne überreichen wir 
die Rose des Monats, denn die TAXI-MÜNCHEN eG hat
einen Taxler mit Moral und Ethik gewonnen. (PR) 
Kompetente Mobilitäts -Lösungen
www.taxirent.de
TRP
TAXI-RENT-PARTNER
TAXI-ERSATZFAHRZEUGE
TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im
Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice.
bundesweit 
24 Std. Service -Telefon
0180 
222 1 222
STATION MÜNCHEN
bei
J.A.H.U.GMBH
Ehrwalder Str. 89 · 81377 München

Seite 30

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Das Königreich Preußen entwickelte sich
 während des 19. Jahrhunderts zur deutschen
Vormacht, wodurch sich ein Konflikt zwischen
dem Kaiserreich Frankreich und Preußen um
die Vorherrschaft auf dem europäischen Kontinent ergab. Diese Spannungen führten am
19. Juli 1870 zur französischen Kriegserklärung an Preußen, das dann mit den anderen
deutschen Staaten – auch Bayern – in den
Krieg eintrat. 
Der deutsche Sieg stellte sich schnell ein, im
Spiegelsaal von Schloss Versailles wurde der
preußische König Wilhelm I. am 18. Januar
1871 zum Deutschen Kaiser Wilhelm I. pro -
klamiert und damit das Zweite Reich mit
 Bismarck als Reichskanzler begründet. Am
1. März 1871 marschierten deutsche Truppen
in Paris ein, am 3. März nahm die französische
Nationalversammlung in Bordeaux den vorläufigen Friedensvertrag an. Der Krieg wurde
schließlich mit dem Frieden von Frankfurt am
10. Mai 1871 auch offiziell beendet. Dieser
beinhaltete unter anderem die Abtretung der
an Bodenschätzen reichen Gebiete von Elsass
und Lothringen an Deutschland. 
Die oben genannten Örtlichkeiten, Gegenden
und Personen sowie bayerische Feldherren, die
mit diesem deutsch/französischen Krieg von
1870/1871 zu tun hatten, fanden in den damaligen Neubaugebieten ihren Platz als Straßenbenennungen. Außerdem vergaß die Stadt -
verwaltung nicht, auf diese Weise Schlachtorte
zu verewigen, an denen bayerische Truppen 
an deutschen Siegen gegen die französische
Armee beteiligt waren. Schwerpunkte dieser
Benennungen waren die Kasernenviertel auf
dem Marsfeld und in Neuhausen im Westen
der Stadt, Schwabing im Norden sowie Haidhausen im Osten. Der Münchner Osten, das
seitdem so genannte Franzosenviertel, ist das
Thema dieses Artikels. 
Ehre wem Ehre gebührt
Den Anfang machte 1872 die Umbenennung
der banal klingenden Frühlingstraße in der
Maxvorstadt in Von-der-Tann-Straße mit der
Erklärung: „Ludwig Freiherr von und zu der
Tann-Rathsamhausen, General der Infanterie,
geboren am 18. Juni 1815 zu Darmstadt, führte im Kriege 1870/71 das 1. Bayerische Armeekorps“ . Dies war eine doppelte Ehrung für 
den Krieger, unter dessen Kommando entscheidende bayerische Siege, etwa der bei Sedan,
 erfochten wurden: Erstens lebte er im Haus
Nummer 7 an der Straße, die nun seinen eigenen Namen trug, und zweitens konnte er sich
noch bis zu seinem Tod am 28. April 1881 an
seiner ureignen Adresse erfreuen. 
Seit 1900 benennt der politisch verantwortliche Ministerpräsident während jener Kriegszeit
die Braystraße, erklärt mit: „Otto Graf von
Bray-Steinburg, 1807-1899, hat als bayerischer
Ministerpräsident die Versailler Verträge mitabgeschlossen.“ Diese Verträge machten den
preußischen König zum deutschen Kaiser, und
deshalb liegt die Versailler Straße auch gleich
nebenan. 
Die Erklärung der benachbarten Mühlbaurstraße
aus dem Jahr 1901 soll ebenfalls zitiert werden, weil sie den kriegerischen Geist der damaligen Zeit atmet und zeigt, was damals für eine
Ehrung auf dem Straßenschild qualifizierte:
„Zu Ehren des am 29. März 1889 zu München
verstorbenen königlichen Generalmajors Gustav von Mühlbaur. Derselbe zeichnete sich in
Kriegerische Straßennamen und eine unerwartete 
Überraschung im Haidhauser Franzosenviertel
Geschichte und G’schichten
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an
Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981
den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in
der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie
und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in
Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. 
den Feldzügen 1870 / 1871 hervorragend aus.
In der Schlacht bei Weißenburg fielen drei seiner Söhne für das Vaterland.“ 
Patriotische Schlachten und vaterlandslose 
Gesellen
Seit 1872 wuchs im Osten neben dem dörflichen Haidhausen ein städtisches Neubauviertel mit geometrisch angelegten Plätzen und
Straßen aus dem Boden. Es sollte dort das Proletariat leben, das im Rahmen der Industrialisierung Münchens vom Land in die Stadt zog
und hoffte, das harte Landleben mit einem
besseren Stadtleben eintauschen zu können.
Da sich diese Hoffnungen allerdings nicht erfüllten, neigten viele der Neu-Haidhauser bald
den Ideen der Sozialdemokratie, wenn nicht
sogar dem Kommunismus zu. Das deutsche
Kaiserreich verbot im Jahr 1878 alle politisch
linken Organisationen, im Königreich Bayern
durchgesetzt vom Innenminister Maximilian
von Feilitzsch, und bezeichnete ihre Mitglieder
als „vaterlandslose Gesellen“, damals die ultimative Beschimpfung schlechthin. 
Zur alltäglichen, nationalen Erziehung dieser
Gesellen, Gesellinnen und ihrer Kinder setzte
man ihnen einen Schwung vaterländischer
Straßenbenennungen vor die Nase. Diese Maßnahme half aber genauso wenig wie die polizeiliche Verfolgung: Trotz allem oder vielleicht
gerade deshalb nahmen die Linken an Zahl
 immer stärker zu und der Staat musste seine
Sozialistengesetze 1890 aufheben, um noch
Schlimmeres zu verhüten. 
In Haidhausen zeigte sich diese Entwicklung
folgendermaßen: An sich waren die patriotischen Straßennamen als positiv und staatstragend erbauend gemeint gewesen. Nun aber
war das genaue Gegenteil eingetreten: Die
Straßenbenennungen als Ausdruck des Klassenkampfes von oben kennzeichneten ein
 armes, linkes Glasscherbenviertel. Wer sich 
als etwas Besseres vorkam, genierte sich dieser
Adressen – doch dazu weiter unten.
30 TAXIKURIER
THOMAS VOGL
RECHTSAN WÄLTE
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 8080 3 München
Telefon: 3306 62 0 · F ax: 3306 62 1 0
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543

Seite 31

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

31TAXIKURIER
samten, vaterländisch korrekten Straßennamen
gerieten wegen ihrer verarmten, in Massen zuziehenden Bewohnerschaft beim Bürgertum
schnell in Verruf. Beispielsweise in der Orleansstraße zu wohnen, galt nicht gerade als
 schicklich. Wollte man sich etwa vom Dallmayr Sekt und Hummer nach Hause bringen
lassen und gab als Zieladresse „Orleansstraße“
an, musste man oft ein schnöseliges Naserümpfen zur Kenntnis nehmen und sich außerdem unausgesprochen fragen lassen, ob man
das überhaupt bezahlen könne. 
Heute trägt in Haidhausen nur noch der südwestliche Teil die markante Bezeichnung
„Franzosenviertel“, und das hat folgenden,
 bereits angeschnittenen Grund: Der südwestliche Teil entwickelte sich wegen seiner Bebauung mit minderwertigen Mietskasernen zu
 einem der so genannten Glasscherbenviertel,
auf dessen verarmte Bevölkerung andere Bevölkerungsschichten verächtlich herabblickten. 
Nun zogen sich aber die Pariser Straße und die
Orleansstraße vom Süden bis hinauf zur vornehmer klingenden Prinzregentenstraße und
bildeten die Achsen, an denen sich im Nord -
osten des Viertels einige der oben genannten
Straßen festmachten. Etliche Anwohner des
nordöstlichen Teils, die sich von den Glasscherben-Adressen abheben wollten, trugen
den Wunsch an die Stadtverwaltung heran, ihnen eine andere Adresse zukommen zu lassen. 
Veredelung
Im Jahr 1903 hatten die Bewohner Erfolg: 
Die Pariser Straße zwischen der Kirchen- und
der Prinzregentenstraße hieß seitdem Grahn-
Young-Straße nach einer Königlichen Hof -
theaterballetdirektrice a.D., die eine Wohltätigkeitsstiftung von 300.000 Mark errichtet hatte.
Sie war 1825 in Kopenhagen geboren worden
und starb erst am 1907 in München. Ihr 1884
verstorbene Gatte Friedrich war ein Deutscher
mit dem englischen Nachnamen Young. Inzwischen galt aber neben Frankreich auch Großbritannien als politischer Hauptfeind Deutschlands, weswegen Frau Grahn-Young den
patriotischen Wunsch äußerte, ihre Straße solle
nicht mehr das englische Wort enthalten, wogegen sich ihr verblichener Ehemann infolge
Abwesenheit natürlich nicht wehren konnte.
Im Jahr 1905 erfuhr die Straße ihre Umbenennung zur heutigen Lucile-Grahn-Straße.
Ebenfalls 1905 wurde die Orleansstraße zwischen der Kirchen- und Prinzregentenstraße 
in Grillparzerstraße umbenannt und mit der
 Erklärung versehen: „Nach Franz Grillparzer,
dem bedeutendsten nachklassischen Dramatiker, dessen Dramen sowohl im Königlichen
Hoftheater als auch im Prinzregententheater
oft zur Aufführung kamen“ . Zur Begründung
dieser Veredelung hieß es: „Die an den Krieg
1870/1871 erinnernden Namen werden nicht
über die Prinzregentenstraße hinaus fortgesetzt. Das betreffende Gebiet ist noch fast
 unbebaut. Die Besitzer der wenigen Häuser
werden sich die Änderung der Straßentafeln
sehr gerne gefallen lassen, da die an das so genannte ‚Franzosenviertel‘ anklingenden Namen
Krieg als Erfolgsgeschichte
So entstanden seit 1872 die zahlreichen kriegerischen Straßennamen im „Franzosenviertel“ .
An für Bayern siegreiche Schlachten erinnerten und erinnern: Orleansplatz und Orleans -
straße, Pariser Platz und Pariser Straße, Sedanstraße, Weißenburger Platz und Weißenburger
Straße, Belfortstraße, Metzstraße, Spicherenstraße, Wörthstraße, Bazeillesstraße, Balanstraße, Gaisbergstraße, Saint-Privat-Straße, Gravelottestraße und Breisacher Straße. Dann gab es
noch die Loignystraße, die man aber 1947 in
Haidhauser Straße umbenannte, damit der
Ortsname „Haidhausen“ erhalten bleibt. 
Und der Coulmiersplatz: Viele Leute konnten
das Wort nur unkorrekt oder bayerisch verhunzt aussprechen. Wenn sich etwa der
Schaffner der damaligen Trambahn-Linie 7
 bemühte, den Namen der Station auszurufen,
werden etliche Trambahn-Gäste seine Ansage
vielleicht geistig und akustisch nicht erfasst
haben und eventuell falsch ausgestiegen sein.
Die Adresse erhielt daher im Jahr 1959 den 
für hiesige Zungen und Gaumen kompatiblen
Namen Haidenauplatz nach einem ehemaligen
kleinen Schloss auf Haidhauser Gebiet. 
Inzwischen ist die ehemals interessante Adresse Haidenauplatz 1 zwar nicht verschwunden,
aber nicht mehr taxi-relevant. Der Siemens-
Konzern hat mit seiner nach Taiwan verschacherten Mobilfunk-Tochter, die unter dem Namen „BenQ“ zum Schein nur deshalb auf dem
Markt auftrat, um abgewickelt zu werden, gezeigt, wo das Problem am Standort Deutschland liegt: Mit Sicherheit nicht an den Arbeitnehmern. 
Der Friede von Frankfurt schlug sich gleich in
zwei Straßen nieder: der Friedenstraße und der
Frankfurter Straße. Letztere wurde 1953 zur
Ernst-Reuter-Straße nach dem Westberliner
Bürgermeister (1889-1953), und 1956 wurde
aus der Freimanner Straße der Frankfurter
Ring, der aber mit dem besagten Frieden nichts
zu tun hat, sondern sich auf die Stadt am Main
als solche bezieht. Nebenbei bemerkt, erinnert
die Siegesstraße in Schwabing auch an den
Kriegsverlauf von 1870/1871. Infolge des deutschen Sieges kamen die beiden folgenden Gebiete zu Deutschland und als Straßennamen
nach Haidhausen: Elsässer Straße und Lothringer Straße. Die Versailler Straße erinnert an die
Krönung des Deutschen Kaisers im gleichnamigen Schloss bei Paris. 
Nicht vergessen werden darf die Schneckenburgerstraße nach dem Dichter Max Schneckenburger (1819-1849), der 1840 das Gedicht „Die
Wacht am Rhein“ geschrieben hatte. Die Kontrolle über diesen wichtigen Fluss war nämlich
die Ursache für die Jahrhunderte alte Feindschaft zwischen Deutschland und Frankreich.
Unvorhergesehene Entwicklung
Der Name „Balanstraße“ bedeutete eine erhebliche Veredelung der Adresse der dort Wohnenden, hatte ihre Anschrift doch vorher „Irrenweg“ gelautet nach der entsprechenden
Einrichtung, zu der sie führte und mit der niemand etwas zu tun haben wollte. Doch die gesich sehr geringer Beliebtheit erfreuen.“ 
Und so kam es, dass nördlich der Prinzregentenstraße lediglich die bereits seit 1901 bestehende
Mühlbaurstraße an den Krieg von 1870/1871
erinnert. Ansonsten ehrte die Stadtverwaltung
in dem entstehenden besseren Wohnviertel
Geistesgrößen aus Musik und Wissenschaft auf
den Straßenschildern. Die Nähe des Prinz -
regententheaters als Hort elitärer, kultureller
Genüsse war dafür der Anlass. 
Eine bessere Zukunft
Eine besondere Bewandtnis hat es mit dem
Bordeauxplatz. Seine Benennung bezieht sich
nicht auf den anfangs erwähnten, vorläufigen
Friedensvertrag von 1871, der dort von den
Franzosen angenommen werden musste,
 sondern symbolisiert die Idee eines vereinten
Europas, das aus den Kriegen der Vergangenheit gelernt hat. 
Seit 1964 sind Bordeaux und München Partnerstädte. Anlässlich eines Besuches des Oberbürgermeisters Jacques Chaban-Delmas in
München verkündete sein Kollege Georg
 Kronawitter am 17. September 1976 auf der
platzartigen Erweiterung der Wörthstraße, dass
diese Grünfläche nunmehr nach Bordeaux benannt sei. Die örtliche Wahl sei nicht zufällig,
da sie im so genannten Franzosenviertel liege,
in dem die Straßen an den deutsch-französischen Krieg erinnern. Kronawitter sagte: „Unserer Generation, die inmitten des von Krieg
und Gewalt überschatteten 20. Jahrhunderts
mit historischen Siegen ohnehin nichts anzufangen weiß, sind die Pariser Straße und der
Orleansplatz Symbole einer friedlichen und
freundschaftlichen Nachbarschaft mit Frankreich geworden.“ 
Früher lautete die Erklärung beispielsweise der
Lothringer Straße: „Kam nach dem siegreichen
Feldzuge von 1870/1871 im Frieden von
Frankfurt am 10. Mai 1871 zum Deutschen
Reich.“ Heute hingegen heißt es: „Landschaft
zwischen der Champagne und den Vogesen;
die Straßenbenennung erfolgte nach dem
deutsch-französischen Krieg von 1870/1871“ .

Seite 32

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Die einen schwören auf ein folienbeschichtetes Fahrzeug im Taxigewerbe,
wieder andere lehnen es grundsätzlich ab. 2.000 bis 3.000 Euro mehr
könne man beim Wiederverkauf
 erzielen, bei 1.000 Euro Aufwand,
schwärmt die eine Hälfte. Die andere
Hälfte hält schon deswegen nichts
davon, weil man beim Wiederverkauf
ja trotzdem nicht verschweigen darf,
dass das Fahrzeug als Taxi gelaufen
ist. Alles andere ist strafbar.
Für Stefan Pfnür, einer der beiden
Geschäftsführer der STEMA GmbH,
gibt es neben dem Wiederverkaufswert, „der zweifellos gegeben ist, egal
wie hoch“, noch einen ganz entscheidenden Vorteil: „Das Fahrzeug wird
rundherum einfach geschont. Im
Winter kommt kein Salz an den Lack,
die Folie schützt vor kleinen Steinschlägen und leichten Kratzern und
der Lack kommt im Orgininalzustand
zum Vorschein, wenn die Folie entfernt wird. Entscheidend ist nur die
Qualität der Folie. In der Qualität gibt
es gravierende Unterschiede, die sich
im Preis aber kaum niederschlagen.
Was Geld kostet, ist die Arbeit und
nicht die Folie.“ Einen weiteren
 Vorteil gibt es bei Unfällen. „Einen
Kotflügel zu bekleben ist einfach
preiswerter als ihn zu lackieren.“
Mittlerweile kommen auch immer
mehr Privatpersonen auf den Geschmack mit einer neuen Folie. Und
die darf dann auch ruhig ein bisschen
aus dem Rahmen fallen. Wer selbst
keine genauen Vorstellungen von
außergewöhnlichem Design hat, dem
wird bei STEMA geholfen. Hier wird
grundsätzlich alles beklebt. Aber eine
besondere Beziehung besteht zum
Rennsport. Ob Safety-Cars oder andere offizielle Einsatzfahrzeuge bei
Motorsportereignissen, alle sind sie
von STEMA beklebt. Wenn irgendwo
ein Cannonball-Rennen stattfindet,
kommen die verrückten Ferrari-,
 Porsche- oder Bentley-Besitzer erst in
die Hans-Freisinger-Straße und lassen ihre Renner bekleben, damit die
schönen Kisten nicht allzusehr leiden.
Auch die R-8-Le-Mans-Serie von
 Audi hat von Stefan Pfnür ein neues
Kleid angepasst bekommen, für die
man schon mal eine Woche Zeit zum
Bekleben aufwenden musste. Ansonsten rechnet man ein Tag pro Auto.
Wobei das Wichtigste die Terminreservierung ist. „Zur Zeit sind wir bei
einer Woche“, sagt Stefan Pfnür,
„aber es kann auch schon mal länger
dauern. Lieber reservieren und dann
halt absagen, wenn das Auto an dem
Tag nicht geliefert werden kann.“
Warum bieten dann die Autofirmen
nicht selbst einen Beklebeservice an?
„Das ist für die zu aufwändig, das
rechnet sich wahrscheinlich nicht”,
schätzt Stefan Pfnür. „Als wir vor
fast zehn Jahren angefangen haben,
wollte auch kein anderer so richtig
da dran. Da wurde das Potenzial
doch etwas unterschätzt.“
Ein schönes, weites Betätigungsfeld
für Folien hat Stefan Pfnür bei Booten
entdeckt. Das ist sein Sommerbusiness
in Italien. „Vom Salzwasser ausgebleichte Folien, neue Designs und das
alles auf großen Flächen, da kommt
richtig Freude auf“ . 
Wenn Sie demnächst übrigens das
Gefühl haben, ein Auto sein an ihnen
vorbeigerauscht obwohl sie nichts
gesehen haben, dann war das ein
 Audi-Erlkönig in der letzten Phase.
Und die Tarnfolie stammt von
 STEMA. Da erkennt man RAL 1015
halt schon leichter. (PG, PR)
Taxis mit Folien zu bekleben, ist nur ein kleiner, gleichsam wichtiger Teil 
der Folientechnik der STEMA GmbH
Lack oder Folie
Titelthema
Faszinierend: Lack bleibt unter der Folie
neu. Egal wie lange.
Mini-Steckbrief:
Name: Pfnür
Vorname: Stefan
Alter: 54
Sternzeichen: Schütze
Familienstand: Verheiratet
Geburtsort: Berchtesgaden
Aufgewachsen: München
Wohnort: Thalkirchen
Hobbies: Bootfahren, angeln
Musik: Antenne Bayern
Urlaub:Italien
32 TAXIKURIER

Seite 33

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

33TAXIKURIER
Die Hafenstadt Shanghai ist die bedeutendste Industriestadt Chinas und
von der Einwohnerzahl die zweitgrößte
Stadt nach Chongqing. Shanghai liegt
im Mündungsgebiet des Jangtsekiang
am Huangpu-Fluss. Der Name Shanghai bedeutet übersetzt „über dem
Meer“ . (Shang = über, Hai = Meer).
Shanghai liegt an der Ostküste Chinas,
hat ca. 14,2 Mio Einwohner und ist
eine regierungsunabhängige Stadt.
Währung: Chinesischer Renminbi Yuan 
(1 Euro = 10.03882 Yuan) 
Amstsprache: Mandarin
Die Geschichte Shanghais geht 
vermutlich auf mehr als 7.000 Jahre
zurück, denn schon zu diesem Zeitpunkt wurde Shanghai als eine für
damalige Verhältnisse große Stadt
 erwähnt. Klarerweise bezieht diese
Stadt schon immer ihre Bedeutung
aus der Hafenlage.
(„Shanghai International Circuit“)
 erbaut, die 200.000 Zuschauer fasst
und einen Vertrag für Formel-1-
 Rennen bis 2010 erhielt. Der Bau in
den nordwestlichen Teil der Stadt
kommt nicht von ungefähr, denn hier
wurde eine Autostadt gegründet, 
in der sich bereits 180, vorwiegend
ausländische, Firmen niederließen.
In Shanghai fahren 42.000 Taxis. 
Bei genauer Betrachtung stellt man
fest, dass man 8 verschiedene Farben
(türkis, rot, hellgrün, gelb, blau, weiß,
indian-rot) bei Taxis vorfindet. Zwar
kann jedes Taxi eine beliebige Farbe
haben, doch gerade Taxifirmen mit
mehr als 1.000 Fahrzeugen wollen
 eine eigene Farbe quasi als „Markenzeichen“ . Mit dieser können sie sich
von den anderen abheben und
gegenüber den Kunden ihre Qualitäten besser vermarkten. 
Als Fahrzeuge findet man sehr oft
VW-Passat Variant älteren Baujahres
vor. Der Verdienst eines Fahrers bei
täglich 18 Stunden Arbeitszeit ge -
staltet sich mit ca. 5.000 Yuan pro
Monat auch nicht gerade üppig.
Wie fast jede große Stadt hat auch
Shanghai sein Problem mit dem
 Taxiservice am Flughafen.
So warnen sogar schon die Behörden
davor, dass man auf herumlaufende,
in den Flughafenhallen werbende
 Taxifahrer nicht eingehen soll, sondern sich direkt zum Taxistandplatz
begeben sollte. Denn hier stünden 
die regulären Taxifahrer.
Eine Fahrt vom Shanghai Pudong
Airport zum Zentrum von Shanghai
sollte ca. 120 Yuan kosten. (NL) 
Shanghai
Norbert’s Weltreise
Ihre Entwicklung zur Metropole mit
Weltbedeutung begann jedoch erst in
der Mitte des 19. Jahrhunderts nach
den Opium-Kriegen (1. Opiumkrieg:
1842) und unter europäischem Einfluss. Die Stadt wurde auf dem Handel mit Seide, Tee und Opium von
den westlichen Kolonialmächten aufgebaut. Shanghai wurde zum Inbegriff für Sünde und Korruption mit
seinen zahllosen Opiumhöhlen, Spielhöllen und Bordellen.
Im derzeitigen Wirtschaftboom in
China spielt Shanghai eine bedeutende Rolle. So wurde z. B. in Shanghai
die erste verkehrlich genutzte Transrapid-Trasse gebaut, die jetzt einen
der beiden Flughäfen mit dem Zentrum der Stadt verbindet.
Im nordwestlichen Teil der Stadt
Shanghai im Jiading District wurde
im Jahr 2003 – nach nur 18 Monaten
Bauzeit – eine Formel-1-Rennstrecke
KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst
Rudolf Dvorak GmbH
Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52
Schleißheimer Straße 38, 80333 München
➤ Lackierte Ersatzteile 
neu und gebraucht ständig
auf Lager!
Ansprechpartner: Erich Oswald
➤ Unfallinstandsetzung
➤ Klimaanlagen-Service
➤ Fahrzeugdiagnose
➤ Lackiererei
➤ Kundendienst
Sonderkonditionen für Taxiunternehmer auf alle Arbeiten! 
➤ Motor-, Getriebeund Differentialinstandsetzung
➤ Automatiküberholung
➤ Autoglas
Ein Verkehrsmittel gibt es überall auf der Welt –
nämlich das Taxi. Norbert Laermann recherchiert
und berichtet, wie und wo auf diesem Erdball 
die Taxibranche funktioniert.

Seite 34

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

34 TAXIKURIER
Wer in den letzten 27 Jahren seinen
Taxischein gemacht hat, der ist mit
großer Wahrscheinlichkeit von Tony
Doll in die Feinheiten der Ortskunde
eingewiesen worden. Solange ist der
Tony nämlich schon Ausbilder für
Münchens Taxler. Der gelernte Kaufmann war in den 60er Jahren als
Handelsreisender für den Weltkonzern Nestlé unterwegs, war Ausbilder
bei der Bundeswehr und Wirt in einer
Marktnische der Gastronomie: Er
hatte als erster einen Automatenshop
am Starnberger Bahnhof. Das war
1971 und da ist er auch das erstemal
mit dem wunderbaren Beruf des
 Taxifahrers in Berührung gekommen.
Da der Tony schon immer clever war,
hat er sich gedacht, wer bringt mir
nachts die meisten Kunden: die Taxifahrer. Und so war es dann auch. Die
Kunden waren in erster Linie Taxler,
die nachts ihre Kundschaft bei Bedarf
zum Einkaufen vorbeigebracht haben.
Denn früher lebte der Nachtmensch
ja in der Diaspora: Kein McDonalds,
keine Tankstelle, die offen hatte, und
wenn gab es da außer Benzin nichts.
Aber beim Tony, der mit seinen
Automaten den Ladenschluss locker
umgehen konnte, gab’s die ganze
Nacht neben Gesprächen auch warme
Schnitzel, Hendl und kalte Getränke.
1973 hat der Tony dann selbst seinen
Taxischein gemacht und bildet seit
1980 die Taxler Münchens aus. 
Ein Vorwurf, den sich der Tony oft
anhören muss, ist der, dass mit der
Prüfung etwas nicht stimmen kann,
wenn so viele Pfeifen rumfahren.
Doch da gerät er beim Tony an den
Richtigen: „Unsere Prüfung ist die
anspruchvollste in ganz Deutschland.
Was hier in den letzten sechs Jahren
passiert ist, ist eine Revolution zum
Besseren. Da kommt man mit Auswendiglernerei nicht weit. Viele brechen vorher schon ab, weil es einfach
zu schwierig ist. Von 1.200 Bewerbern pro Jahr, werden heute 200 Taxifahrer, Früher waren es 1.000. Es
Die guten Geister der Genossenschaft
Kein Oberlehrer, aber oberster Lehrer
Wie funktioniert die Genossenschaft? Wenn der Vorstand ein Anliegen hat, wird
das in aller Regel schnell nach außen kommuniziert – und alle wissen Bescheid.
Aber auch ein Vorstand braucht Menschen, mit denen er arbeitet, die sich um
alltägliche Belange kümmern, kurz: die eine Genossenschaft am Laufen halten.
Von diesen „Guten Geistern“ möchte Ihnen der TAXIKURIER in loser Folge einige
vorstellen. In dieser Ausgabe: Tony Doll
stimmt also nicht, dass wir immer
mehr Taxifahrer bekommen.“ Zumindest nicht, wenn sie Tonys Prüfung,
die immer durch den TÜV-Süd abgenommen wird, bestehen. Während
die ganze Branche weiß, dass z.B. in
Berlin Taxischeine auch anders erworben werden können und deshalb
dort so katastrophale Bedingungen
herrschen, findet bei uns die Prüfung
in einem geordneten und klar strukturierten Rahmen statt. Da kann
nichts mehr getrickst werden.
„Viele, die heute in diesen Beruf
 wollen, haben einfach die falsche
Einstellung dazu“, so der Tony. „Die
wollen nichts mehr lernen und haben
dank Navi überhaupt keinen Bezug
mehr zur Stadt.Taxifahrer müssen
wissen, dass Technik einen Taxifahrer
auch überflüssig machen kann. Das
Navi ist eine Falle für Taxler. Und
dann treffen sie auf Unternehmer, 
die mit gespaltener Zunge sprechen.
Auf der einen Seite schreien sie nach
Qualität beim Fahrpersonal, auf der
anderen Seite nehmen sie jeden Penner, nur damit die Fahrzeuge bewegt
werden. Die Auswahl an guten Fahrern liegt immer noch in den Händen
der Unternehmer. Ich bin doch nicht
„Das Navi ist eine Falle für Taxler“

Seite 35

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Mini-Steckbrief:
Name: Doll
Vorname: Tony
Alter: 62
Sternzeichen: Wassermann
Familienstand:In fester Lebens -
gemeinschaft
Geburtsort: Ottobrunn
Aufgewachsen: München
Wohnort: Unterhaching
Hobbies: Radfahren, Wandern
Musik: Country Music
Urlaub: In bayerischen Gefilden
der Moralapostel, der den Uneinsichtigen auch noch beibringt, dass sie
keine kurzen Hosen tragen sollen
oder bei Regen den Fahrgast mit einem Schirm zum Fahrzeug geleiten
sollen. Wer dazu keine Lust hat, der
macht es sowieso nicht. Auch nicht,
wenn er für einen Benimm-Kurs
70 Euro bezahlt, wie anderswo.“ Ein
viel gravierenderes Problem sieht
 Tony Doll in der Grüppchenbildung
der verschiedenen Nationalitäten. 
„In den letzten 25 Jahren haben sich
viele Menschen aus anderen Nationen in unserem Gewerbe etabliert
und die Deutschen haben sich mehr
und mehr daraus verabschiedet. Früher hieß es immer: bloß keinen aus
fremdsprachigen Nachbarländern.
Und von denen heisst es heute: bloß
keine aus den Dritte-Welt-Ländern.
So schaut doch die Wirklichkeit aus.
Es gibt keinen gemeinsamen Schulterschluss mehr.“ Und dazu kommt
das Imageproblem, dass die meisten
negativ über ihren Job reden anstatt
positiv. „Jeder Angestellte würde
doch sofort entlassen, der negativ
über seinen Beruf sprechen würde.
Bei uns ist das an der Tagesordnung.
Und da viele von Grund auf schon
negativ eingestellt sind, bräuchte
man eigentlich einen Persönlich -
keitstest. 
Denn das A und O ist immer noch die
Bereitschaft dem Kunden gegen über,
guten Service zu bieten.“ Eins ist
nämlich für Tony Doll unstreitig:
„Wer unsere Prüfung schafft, der hat
sie sich verdient, weil er wirklich
 etwas dafür getan hat.“ (PG, TK)
MAHAG Zentrum, Schleibingerstr. 12-16
81669 München, Tel. 089-48001-0
Viele vernünftige Gründe sprechen dafür,
daß auch im Taxi-Geschäft nicht mehr nur
traditionelle Werte zählen. Volkswagen und
die MAHAG tragen dieser Entwicklung Rechnung. Mit attraktiven Fahrzeugmodellen, die
den Taxi-Unternehmern neue Perspektiven
bieten – erfolgsorientiertes Denken anstelle
von kostenintensivem Image. Mit einem Ausstattungsprogramm, das bequem den individuellen Ansprüchen des leistungsorientierten Fahrers gerecht wird, der täglich 10
Stunden und länger am Steuer sitzt. Und mit
einem Serviceangebot, das den Bedürfnissen
des Taxi-Geschäftes entspricht. Als größter
Volkswagen-Händler Bayerns sind wir die
richtige Adresse für den Taxifahrer.
Kompetenz neu erfahren
Bernhard Karlinger Josef Polland
Verkauf/Leasing/Finanzierung Taxi-Serviceberater
Tel. 089-48001-178/-482 Mobil: 0170-638 19 71 Tel. 089-48001-125
„Ich bin nicht der Moralapostel“

Seite 36

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

36 TAXIKURIER
Mit Ballnath GmbH Versicherungen
Bestens versichertBestens versichert
Über 30 Jahre Erfahrung im TaxigewerbeÜber 30 Jahre Erfahrung im Taxigewerbe
Ballnath GmbH Versicherungen
Brudermühlstr. 48a
81371 München
info@taxi-versicherung.de
www.taxi-versicherung.de
Tel.: 089/89 80 61-0
Fax: 089/89 80 61-20
Taxi-KFZ-Versicherung jährlich ab 694,78 €
(ohne Selbstbeteiligung)
Taxi-KFZ-Versicherung jährlich ab 543,21 €
(mit 1.000 Euro Selbstbeteiligung)
Taxi-Rechtsschutz pro Fahrzeug jährlich ab 148,75 €
Betriebshaftpflicht pro Fahrzeug jährlich ab 30,78 €
Taxi-Unfallversicherung jährlich ab 116,23 €
Privathaftpflicht jährlich ab 48,17 €
TOP-KonditionenTOP-Konditionen
Gerne erstellen wir Ihnen ein persönliches Angebot.
Komfort-LeistungenKomfort-Leistungen
Rabattretter (einen Unfall ohne Rückstufung) 
Bis 20% Schadenfreiheitsrabatt 
Rabatt für Alleinfahrer
kostenloser Krankenversicherungsvergleich 
Taxameter des Monats
Unsere Bahnhöfe
Bahnhof Nord – Standplatz der Kenner und Könner. Treffpunkt der Profis. Hier hat das Gewerbe die Moral, die es verdient. Es wird nicht
abgestaubt, man verweist immer auf den „Ersten“, sei die Fahrt noch so lukrativ. Hier trifft man den Rainer, den Robert, den Dschingis,
die Margot. Am Nordbau schmaucht der Reinhold seine Havanna und grantelt der Wiggerl und seit der Aufsichtsratsvorsitzende immer
öfter gesichtet wird, hat der Sahneplatz am Bahnhof einen weiteren Kompetenz-Schub erhalten. Das einzige, was hier ab und zu die
 Gespräche stört, sind vereinzelte Fahrgäste.
Ostbahnhof – Wer diesen Standplatz zu seiner „Heimat“ auserkoren hat, hat sein Reihenhaus bereits abbezahlt. Über die dritte und
zweite Reserve wartet man geduldig, bis man in’s Überdachte kommt, um mit Gleichaltrigen über die gute alte Zeit zu schwelgen. Hier
trifft sich die „Hosenträgerfraktion“ . Den Funk betrachtet man als Störfaktor! Bayern I und Radio Arabella genügen als Info-Quelle.
Dies ist der Grund, warum man als aufmerksamer Taxler oft in der 3. Reserve schöne Funkaufträge erhält.
Bahnhof Pasing – Sagenumwogener Platz, dessen Negativ-Nimbus nicht mehr existiert. Angeblich wurde hier schon jeder „verschickt“,
der der „Pasing-Mafia“ nicht zugehörig war. Noch heute wird der Platz von vielen gemieden. In der Realität ist es jedoch lukrativ,
zwar unübersichtlich, entweder voll oder leer. Die Zeiten sind jedoch vorbei, dass Funker erschrecken, wenn sich jemand vom Bahnhof
Pasing meldet.
Bahnhof Mitte – Oft der Fluchtpunkt, wenn Süd und Nord zum Bersten voll sind. Trotzdem lange Wartezeiten. Keine Fluchtmöglichkeiten, wenn man eingekeilt ist. Seit Bayer/Schützen fast immer besetzt ist, auch kaum Funkaufträge.
Bahnhof Süd – Nach wie vor Negativ-Beispiel für Herdentrieb und mangelnde Hilfsbereitschaft. Jeder Zentimeter wird ausgenutzt, sodass kaum die Möglichkeit besteht, Fahrgäste auszuladen. Gepäck und Kurzfahrten werden äusserst mürrisch oder gar nicht akzeptiert.
Deutsch oder bayrisch sind absolute Fremdsprachen unter den Fahrern. Insider unter den Fahrgästen, die selbst an den nahegelegenen
Bahnsteigen ankommen, unterziehen sich dem Fußweg zum Nordbau, um den Mißständen am Bahnhof-Süd auszuweichen. Da auch
noch der Abfall bedenkenlos entsorgt wird, ist dieser Standplatz ein Schandfleck unserer Zunft. (PR)
Pausenfüller
Deutsche Begriffe, die 
im Englischen Verwendung
finden …
Angst · Backfisch · Bierstube · Bildungsroman ·
Blitzkrieg · Blutwurst · Ding an sich · Dirndl ·
Doppelgänger · Dummkopf · Erbswurst · Ersatz ·
Fahrvergnügen · feldgrau · fest · Fingerspitzen -
gefühl · Fräulein · Fräuleinwunder · Führerprinzip ·
Gedankenexperiment · gemütlich · Gestalt · 
Glockenspiel · Grübelsucht · Götterdämmerung ·
Hakenkreuz · Hausfrau · Heldentenor · Hinterland ·
Kaffeeklatsch · kaputt · Katzenjammer · Kinder ·
Kirche · Küche · Kindergarten · Kitsch · Liebchen ·
Mensch · Nacht und Nebel · nicht wahr · Poltergeist · Quatsch · Rucksack · Sauerkraut · Schadenfreude · Schlamperei · Schmalz · Schmierkäse ·
Schmutz · Schweinerei · Sehnsucht · Spiel · to
schlep · Torschlußpanik · Turnverein · Urtext ·
Waldsterben · Wanderhut · wedeln · Wehmut ·
Weltschmerz

Seite 37

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

37TAXIKURIER
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren
1907: 2. Februar
Revolution in Argentinien.
… vor 75 Jahren
1932: 4. Februar
Eröffnung der III. Olympischen Winterspiele in Lake Placid mit 
lediglich sieben Nationen.
1932: 25. Februar
Adolf Hitler, ehemaliger österreichischer Staatsbürger, wird die
 deutsche Staatsbürgerschaft verliehen.
1932: 27. Februar
Elisabeth Taylor wird geboren.
… vor 50 Jahren
1957: 2. Februar
Frühlingswetter (20° Celsius) in Deutschland.
1957: 14. Februar
Beendigung des 16-wöchigen Streiks der Metallarbeiter in 
 Schleswig-Holstein.
… vor 25 Jahren
1982: 5. Februar
Der Bundestag spricht Bundeskanzler Helmut Schmidt das 
Vertrauen aus.
1982: 28. Februar
Das deutsche Fernsehen zeigt seine erste 3-D-Sendung.
Im Februar …
Witz des Monats
Ein Ehemann geht eines Abends mit seinen Freunden aus und
bechert fröhlich bis zum frühen Morgen. Doch da traut er sich
nicht nach Hause und sucht verzweifelt nach einer plausiblen
Ausrede für seine nächtlichen Eskapaden. Schließlich riskiert er
einen Anruf. Als seine Frau sich meldet, ruft er aufgeregt: „Zahl
bloß nicht das Lösegeld, Brigitte, ich bin ihnen entwischt!“ 
Die fünf Weisheiten des Monats
➜ Leonardo da Vinci benötigte zwölf Jahre, 
um Mona Lisas Lippen zu perfektionieren.
➜ Die Milch von Yaks ist rosa.
➜ Beim Niesen hört das Herz des Menschen für kurze Zeit 
auf zu schlagen.
➜ Der New Yorker Stadtteil Manhatten hat die höchste 
Mc Donald’s-Dichte der Welt. Im Schnitt gibt es dort alle 
400 Meter eine Filiale.
➜ Der bislang schwerste Mensch der Welt war der Amerikaner
Jon Brown. (1941-1983), der unglaubliche 635 Kilogramm
wog.
Jetzt umrüsten: Mit Flüssiggas sparen
Sie bis zu 25 Prozent gegenüber Diesel!
Infotelefon: 089-64 94 61 40 oder www.ecohg.com
E.C.O. GmbH Ihr Partner für Sparen mit Autogas
Flüssiggas (LPG) oder Autogas kostet
nicht nur erheblich weniger, sondern
ist einer der schadstoffärmsten Kraftstoffe. Der Einbau ist unproblematisch
und nimmt nur den Raum des R admuldentanks ein. Das stetig wachsende Tankstellennetz mit über 1.800 Anlagen ist flächendeckend und eine Autogas-Tankfüllung hat
eine R
eichweite von bis zu 500 km. Leasinggesellschaften berechnen mittlerweile einen
identi
schen Restwert für Benzinfahrzeuge mit
LPG-Anlage und Dieselfahrzeuge.
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der 
Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. 
Anzeigenschluss ist der 7. Februar 2007!
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (13./14.01.07)
konnten die beiden Täter gefasst werden, die am 
4. Januar einen Raubüberfall auf einen Kollegen ausübten. Ein 16-jähriger türkischer Schüler sowie ein 
17-jähriger deutscher Azubi legten ein umfassendes
Geständnis ab.
Letzte Meldung!
Dreigroschenkeller
Eine
Kulturspelunke
zum futtern,
feiern
und fabulieren
Lilienstrasse 2, 81669 München
Eingang Zeppelinstrasse 
An der Ludwigsbrücke
Tel.: 089/48 90 290
So-Do von 17
00
-1
00
Fr+Sa von 17
00
-3
00
geöffnet

Seite 38

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Wer in diesem Einzugsgebiet wohnt, wohnt in
der Regel gut. Auch oberhalb vom Petuelring,
also in Milbertshofen (Makler-Prosa „Nord-
Schwabing“) hat man eine hervor ragende Infrastruktur, freilich mehr Industrie, lautere
Straßen und in der Regel weniger schöne Häuser im zweckmäßigen Nachkriegs-Stil der fünfziger- und sechziger Jahre. Die Fertigstellung
des Petuel-Tunnels vor wenigen Jahren mit
entsprechender Verkehrsberuhigung an der früheren Verkehrs-Hauptschlagader wird auf die
Dauer zu einer weiteren (auch preislichen) Aufwertung dieses Teils von Milbertshofen führen.
Brotzeitstandl
METRO-GROSSMARKT, Leopold straße 152
 (öffentlich zugänglich) 
Mo.–Fr. 7.30–20.00 Uhr, Sa. 8.00–19.00 Uhr.
Nach mehreren Fehlversuchen bei kleineren
Betrieben (alle wegen Urlaub in der ersten –
der Testwoche – nach dem Jahreswechsel geschlossen) landete MS hier. Wer bei diesem
Metro-Markt einkauft und sich wundert, weshalb er zwischen den Regalen kein hilfreiches
Personal zum Auffinden der versteckten Waren
antrifft, möge sich in das Restaurant begeben,
welches wir hier despektierlich als Brotzeitstandl führen wollen. Hier ist das blau bekittelte
Personal anzutreffen. Der (auch optisch) spröde
Selbstbedienungs-Kantinen-Charme der siebziger Jahre ist noch anzutreffen, aber das Preis-
Leistungsverhältnis dürfte ziemlich unschlagbar sein: ein „großes Frühstück“ beinhaltet
zwei belegte halbe Semmeln (Wurst oder Käse
mit Butter und „Garnitur“), ein Glas Orangensaft, ein gekochtes Ei, sowie Kaffee – letzteren
mit der Option zum beliebigen (kostenlosen)
Nachfüllen. Preis: 3 Euro. Die Riesen-Bock -
wurst mit Pommes (ebenso Bratwurst) kostet
3,30 Euro, die Currywurst mit Pommes 3,60
Euro. Auch Preisregionen von 6,50 Euro werden tangiert, wenn man sich ein „Holzfällersteak“ oder Kabeljaufilet – jeweils mit Zubehör
– leisten will. Wer billiger essen will als Zuhause (wenn man die Zeit – „Zeit ist Geld“ –
auch mitrechnet) und keine Ansprüche an ein
hübsches Umfeld legt, ist hier nicht verkehrt.
Metzgerei
KHAN UND SÖHNE, Lerchenauer Str. 30, Mo.–
Fr. 7.30–18.00 Uhr, Sa. 7.30–14.00 Uhr.
Ein echter Familienbetrieb, in dem (vermutlich,
der Tester fragte aufgrund angeborener
Schüchternheit nicht danach) Vater, Mutter
und einer der „Söhne“ (s.o.) bedienten. Die
 Familie scheint den Betrieb noch nicht lange
zu haben, da die sonst oft anzutreffende Routine („derfs no was sei“ zack, peng) fehlte. Das
 mitgenommene Rouladen-Fleisch (1,39/100 g)
und die zwei Cabanossi erwiesen sich zuhause
als erstklassig; das recht umfangreiche Imbiss-
 Angebot (z.B. Schnitzel von Pute oder Schwein
in Eihülle gebraten mit Kartoffelsalat und Beilagen-Salat zu 5,10 Euro) kann vor Ort inhaliert oder in Warmhalteisolierung mitgenommen werden. Die warme Leberkässemmel ist
für 0,99 Euro feil. Mehrerer Leute standen an,
was in einer „Nicht-in-Gegend“ ein gutes
 Zeichen ist. Sehr gepflegter Laden, sehr sympathisch!
Bäckerei / Stehcafé
Isabellastraße 49, (Ecke Hohenzollern), 
Mo.–Fr. 7.30–18.00 Uhr, Sa. 6.30–13.00 Uhr,
So. 8.00–11.00 Uhr. 
Einen Steinwurf vom „Kurfürsten“ entfernt,
hält sich hier ein winziges Lädchen, in dem es
neben den üblichen Back- und Brotwaren auch
 eine kleine Auswahl an sonstigen Lebensmitteln (Milch, Butter, Getränke usw.) zu erwerben
gibt. Zwei Stehtische laden zum kurzen Verweilen ein, um vor Ort einen Kaffee (1,40 Euro) zu schlürfen und die verschiedenen süßen
Leckereien zu genießen. 
Wirtshaus
In einem wunderschönen Altbau gelegen bietet
das „Rolandseck“ bayerische und österreichische Küche in hohen Räumen, die mit viel
Holz (Boden, Tische, untere Wände) und in
sanft rötlichen Farbtönen (obere Wände, Dekke) gehalten sind. Ein recht großes Lokal, das
im 90-Grad-Winkel um die Ecke geht und in
der wärmeren Jahreszeit auch eine umfangreiche Außenbewirtschaftung bietet. Die Getränke
kommen von Arcobräu, wobei (auszugsweise)
die Halbe Helles 3,10 Euro kostet, das Weißbier
3,20 Euro und der Spezi 2,80. Die Brotzeiten
(„Jausen“) reichen vom Griebenschmalzbrot
mit Radieserl und Zwiebeln (3 Euro) über den
„Obazd’n“ mit Brot (5,90) bis zur höchst umfangreichen „Brettljausn’ zu 8,80 Euro. 
Die Standardkarte bietet den Schweinsbraten
mit Kartoffelknödel und Blaukraut oder das
„Goulasch von Rind und Schwein mit Eierspätzle und Gurkensalat“ (je 8,60), aber auch
viele Wildgerichte, wie z.B. den „Hirschkalbsbraten in Rotweinsauce mit Preiselbeeren,
 Williamsbirne, Blaukraut und Semmelknödelschmarrn“ zu 13,50 Euro.
Die Mittagskarte bot am Testtag (4.1. ca. 12.30
Uhr) u. a. als „Menü 1“ die „Curryrahmsuppe“
sowie „Münchner Zwiebelfleisch (abgeröstetes
Ochsenfleisch) in Zwiebelsauce mit Erdäpfelpüree“ .
Nach der wunderbaren Suppe kamen drei sehr
dünne Scheiben mürben Rindfleisches mit echten – also nicht aus dem Packerl stammenden
– Zwiebeln und einem lockeren Kartoffelbrei
zu kräftiger Sauce auf den Tisch, wobei das
Ganze (also inkl. der Suppe) mit 7,70 Euro zu
Buche schlug! Eine ältere Dame aus der Nachbarschaft, die währenddessen ihr Gehwagerl
neben dem Tester parkte und fragte, ob es
schmecke, bekam sozusagen „positiven Bescheid“ und meinte, hier esse man ohnehin
 immer sehr gut. Problemlos bekam sie statt der
Suppe einen zusätzlichen Salat. Weitere (z.T.
ältere) Herrschaften, die offensichtlich aus der
näheren Umgebung stammten, trafen ein und
bestätigten damit, dass hier trotz ziemlich
 neuer Führung und durchdachtem „Styling“
ein bodenständiges Lokal mit einem sehr ordentlichen Preis-Leistungsverhältnis um Kunden wirbt. Es hätte übrigens auch Leberkäs mit
Spiegelei und Kartoffelsalat oder auch Milz -
wurst mit Kartoffelsalat und (Beilagen-) Salat
zu je 4,50 Euro gegeben. Fazit: Sehr empfehlenswert! (MS)
In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie:
➜ Beck, Viktualienmarkt, Rosenthal,
 Rindermarkt, Tal
➜ Ostbahnhof, Frieden
➜ Schirmer, Schragenhof, Romanplatz
Kölner, Parzival, Kurfürsten, Petuel – Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste
Essen auf Rädern
38 TAXIKURIER
Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. 
Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: 
(0 89) 46 88 55
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Foto: www.atelier-tacke.de
RECHTSANWALTSKANZLEI
KLAUS HAGEN
Unfallschadenregulierung,
Verkehrsordnungs -
widrigkeiten
und Strafsachen, 
Vertretung bei ärztlichen
Kunstfehlern
Franz-Joseph-Straße 26
80801 München
Tel.: 33 39 55 • Fax: 3 39 71 11
E-Mail: khagen9013@aol.com

Seite 39

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

39TAXIKURIER
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Tony Doll (TD), Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK),
Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), 
Alfred Lehmair (AL), Michael Schrottenloher (MS), 
Reinhold Siegel (RS), Benedikt Weyerer (BW)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, 81829 München
Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt
 besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair
Impressum
➜ Taxi-Sharing
… Wie verhält man sich beim Zusammenschluss von Fahrgästen
➜ München und seine Stadtbezirke
… Berg am Laim
➜ Dauerthema Flughafen
… Große Umfrage
Vorschau Ausgabe
März 2007
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die ersten Tage des neuen Jahres zeigen, dass das Schreckgespenst
 „Mehrwertsteuer-Erhöhung“ von der Bevölkerung nicht in dem Maße
wahrgenommen wird, wie uns manche Auguren prophezeit haben. 
Unsere Branche wurde jedoch mit weitaus schlimmeren Vorfällen konfrontiert. Zum einen der fürchterliche Überfall auf einen Kollegen in
 Daglfing sowie eine lancierte Pressemeldung von Teilen des Aufsichtsrats.
Lassen Sie sich nicht entmutigen, bleiben Sie optimistisch. 
Paul Rusch, Objektleiter
Der nächste TAXIKURIER erscheint am 23. Februar 2007 – 
Wir verraten Ihnen schon jetzt einige Themen …
Foto: www.atelier-tacke.de
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
Brotzeiten/Getränke...
...alles, was der
Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr

Seite 40

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen
Ihre Gäste immer sicher und bequem
an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen
perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von
verlängerten Öffnungszeiten bis zu
guter Teileverfügbarkeit. Kunden-
/L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob -
kompakte C-, komfortable E- oder
luxuriöse S-Klasse – bei uns finden
orientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.