TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Februar 2007
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2007. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Februar 2007 Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | 47. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de ➜ Was alles im Taxi vergessen wird ➜ Taxi-Check München Vom Feilitzsch nach Salmdorf ➜ Der Fasching zieht wieder an Dieses Jahr bis zum 20. Februar ➜ Lack oder Folie Stefan Pfnür von STEMA gibt Auskunft Fundsachen
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Vorsprung durch Technik www.audi.de Der Audi A6 Avant als Taxifahrzeug. Nie war Taxifahren schöner. Für Ihre Gäste wie für Sie selbst. Denn der Audi A6 Avant vereint höchsten Komfort, innovative Technik und Sportlichkeit mit sehr hoher Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit. Wir informieren Sie gern unter www.audi.de/taxi First Class von Tür zu Tür. Unser Beitrag 2007 zu Ihrem Erfolg: Ab Januar neue, verbesserte Taxi- und Mietwagen-Konditionen.
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3TAXIKURIER TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de Inhalt Editorial | In der Ruhe liegt die Kraft 4 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 5 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Fasching in München | Heuer bis 20. Februar 9 Die Genossenschaft | Infos aus der eG 10 Persönliche Erklärung Hans Meißner | 10 München und seine Stadtbezirke | Aubing/Langwied/Lochhausen 12 Annodazumal | Spitznamen der Taxler 14 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 15 Außergewöhnliche Kollegen | Peter Schleifer 16 Schrotti’s Fiaker-ABC | Heiteres mit „H“ 18 Dauerbrenner | Der Funksprecher zwischen allen Stühlen 20 Leserbriefe/Forum | 20 Messe München | Volles Programm im Februar 21 Fundsachen | Was im Taxi alles vergessen wird 22 Auflösung Bilderwitz | Gewinner der letzten Ausgabe 24 Taxi-Check München | Vom Feilitzsch nach Salmdorf 26 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 27 Kurioses aus der Zentrale | Happy End 28 Motiv des Monats | 28 Rose des Monats | Klaus Stempfle 29 Zitrone des Monats | Klaus Stempfle 29 Geschichte und G’schichten | Kriegerische Straßennamen 30 Lack oder Folie | Stefan Pfnür von STEMA im Gespräch 32 Norbert’s Weltreise | Shanghai 33 Die guten Geister der Genossenschaft | Tony Doll 34 Taxameter des Monats | Unsere Bahnhöfe 36 Pausenfüller | Deutsche Begriffe, die im Englischen Verwendung finden 36 Der Blick zurück | Der Februar vor 100, 75, 50, 25 Jahren 37 Die fünf Weisheiten des Monats | 37 Witz des Monats | 37 Letzte Meldung | 37 Essen auf Rädern | Kölner, Parzival, Kurfürsten, Petuel 38 Vorschau Ausgabe März 2007 | 39 Impressum | 39
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4 TAXIKURIER Editorial In der Ruhe liegt die Kraft Wir verkaufen die Dienstleistung Personenbeförderung mit PKW im Nahverkehr. Unsere Dienste werden nach Leistung, entsprechend dem festgesetzten Tarif, vergütet. Preise und Rahmenbedingungen sind durch Gesetz oder Verordnung geregelt. Kann eigentlich nichts schief gehen, oder? Manche Kollegen glauben, unser Gewerbe unterliegt zu vielen Reglementierungen. Ich behaupte, trotz eines Ordnungsrahmens, der über die Vorschriften anderer Branchen weit hinaus geht, sind und können die wichtigsten Grundlagen nicht geregelt werden – zu unserer aller Schaden. Ende November wollte ich die relativ kurze Strecke von der Senefelder Straße zum Viktualienmarkt zu Fuß gehen. Nach wenigen Metern sah ich einen Kollegen, der sein schön gepflegtes Taxi aufräumte. Ich fragte den gut gekleideten Mann mittleren Alters, ob er nach dem Aufräumen frei sei. Er bejahte dies zuvorkommend, war bald fertig und meine Frau und ich nahmen in der Limousine Platz. Ich freute mich auf eine angenehme, wenn auch nicht sehr lange Taxifahrt – bis zur Einmündung Schwanthalerstraße. Dort schoss der Taximensch in den abendlichen Verkehr, veranlasste vorfahrtberechtigte Autofahrer zu Vollbremsungen und meinte aufgebracht, „diese Idioten könnten nicht Autofahren“ . In stressiger Hektik ging es bis zur Sonnenstraße, wo er sich dann aus zweiter Spur in die Josefspitalstraße quetschte. Selbst am Färbergraben gelang es diesem Kollegen Unruhe durch Schimpfen und Ge - zapple zu verbreiten. Aufatmend konnten wir an der Schrannenhalle aussteigen. Ein unverdient reichliches Trinkgeld floss dem Taxler zu, weil ich und meine Frau wieder unsere Ruhe haben wollten und deshalb auf Wechselgeld verzichteten. Insgesamt eine miserable Dienstleistung. Ein Profi muss auch fahren wie ein Profi und seinen Fahrgästen eine angemessene Leistung erbringen. Einem älteren Ehepaar während der Rushhour das Ambiente einer Autoskooterfahrt zu vermitteln, ist eine Todsünde. Ruhe und Gelassenheit auszustrahlen ist Kompetenz und sogar in § 8 Abs. 1 der BOKraft vorgeschrieben. Wer in seinem Geschäft, besser gesagt in seinem Taxi, Hektik oder gar durch Schimpfen und Jammern Missmut produziert, vertreibt Fahr - gäste und schadet uns allen. Von uns als Ihrer Auftragsvermittlung wird zurecht verlangt, Werbung für unser gemeinsames Geschäft zu betreiben. Die beste Werbung sind jedoch kompetente und freundliche Fahrer und Fahrerinnen. Hektiker und Grantler können wir nicht anpreisen und verkaufen. Wer von uns, und damit meine ich alle, die sich in unserem Gewerbe tummeln, nicht in der Lage ist, seine Aufgaben mit einer positiven Einstellung und Freude zu erledigen, sollte in einer anderen Branche, ohne Kontakt zu Mitmenschen, tätig werden. Ohne Freundlichkeit ist kein Geschäft erfolgreich zu führen. Übrigens, freundlich zu sein, ist weniger anstrengend, als Hektik und Missmut. Am Trinkgeld wird man es erkennen. Ihr Hans Meißner 4 TAXIKURIER
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5TAXIKURIER “Cash oder Cards - bei mir entscheidet der Kunde wie er zahlt.” Wellcom GmbH elektronische Zahlungssysteme, Tel.: 0 89 / 748 34 160 Fax: 0 89 / 748 34 260, e-Mail: contact@wellcom.de • spezielle Taxi-Software • mehr Umsatz • höhere Flexibilität • mehr Sicherheit Nutzen Sie die Vorteile eines bargeldlosen international üblichen Zahlungsverkehrs mit innovativen, mobilen Terminals. Tausende von Taxiunternehmen und fast alle großen Mietwagenverleiher vertrauen bereits auf uns – den Marktführer. Ohne Worte 3093 Messe-Rüpel Einer der besten Plätze in unserer Stadt ist der Messe/ICM-Stand. Während der Messen sowieso, aber auch unterm Jahr finden zahlreiche Kongresse statt, locken die Hotels rund um’s Messegelände mit dem Zauberwort „Autobooking“ . Viele High-Tech-Firmen haben hier ihren Standort und ein neuer Stadtteil ist entstanden. So ist der Taxi-Standplatz immer gut frequentiert und gerade durch die Hotels und Firmenpräsenz wird auch manche Hafen-Hoffnung erfüllt. Logisch, dass außerhalb der Messen Nichtfunker diesen Stand meiden, da mit Einsteigern nicht zu rechnen ist. Die Stadt München hat bei der Planung der Messestadt München auch eine Menge behindertengerechte Wohnungen und Häuser geplant, sodass häufig auch Aufträge mit Rollstuhl über den Funk vergeben werden. Doch was passiert hier! Plötzliche Totenstille. Alle sind sich einig. Kein Autobooking, keine Kreditkarten, kein Flughafen-Stich. Man erhält solche Aufträge sogar als 7. oder 10., wenn man sich meldet. Eine Unverschämtheit. Liegt es an den Scheinen, die die Rüpel ungern akzeptieren oder am Rollstuhl, der in jede Limousine oder Kombi passt. An der Hilfsbereitschaft, die diesen Pseudo-Taxlern zuwider ist. Eine Schande für unser Gewerbe. Auch ich werde mich nächstes Mal als 7. nicht melden und den Stich dem 12. oder so überlassen, um alle vor mir zu notieren, das KVR (Fahrtverweigerung) davon in Kenntnis setzen und einem breiten Publikum (Zitrone des Monats) vorstellen. Kleinanzeigen Alleinfahrer in Dauerstellung für Taxibus gesucht. Telefon: 01 77/5 36 35 21 Versicherung gesucht HPFL/VK. Telefon: 0 81 06/30 08 64 Suche 3-5 Konzessionen für München, mit oder ohne Autos. Telefon: 01 74/3 45 60 39 Konzession gesucht! Telefon: 0172/8 45 18 59
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6 TAXIKURIER Top-Termine Februar 2007 Donnerstag, 1. Februar ➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Orlando ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Bakchen ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Werkraum, Der Wolf ist tot ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Glaube, Liebe, Hoffnung ➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Concertino München ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Klaus Hoffmann ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Marco Tschirpke ➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof, Faschingsball der Steuerberaterkammer ➜ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Six in the City ➜ Ampere, Fotos Freitag, 2. Februar ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, Der Wolf ist tot ➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Neue Kammermusik ➜ 19.00 Uhr, Bayerischer Hof, Ball der Equipage ➜ 19.00 Uhr, ICM, Kaiserball ➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Neue Kammermusik ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Werkraum, Der Wolf ist tot. ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Martha ➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Slam ➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, La Corsaire ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad des Glücks ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Androklus und der Löwe ➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Münchner Presseball ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Ballett, Belén Lopez ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Probe ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Philharmonie Bonn ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff ➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Nachtlinie ➜ Muffathalle, Ben Folds ➜ Backstage, The Fratellis ➜ Atomic Cafe, Rhesus Samstag, 3. Februar ➜ 15.00 – 17.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entdeckung der Zauberflöte ➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Der Bär sucht einen Freund ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entdeckung der Zauberflöte ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Salome ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Die Zauberflöte ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Schauspielhaus, Drei Schwestern ➜ 19.30 Uhr, Werkraum, Der Wolf ist tot ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Der Gewissenswurm ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Macht und Rebel ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Rhytm of the Dance ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Königlich Bayerisches Amtsgericht ➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Ball der silbernen Rose ➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof, Ball der Musen ➜ 20.30 Uhr, Backstage, Europe ➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Nachtlinie ➜ Allerheiligen Hofkirche, Francois Couturier ➜ Rote Sonne, Wreckless Eric ➜ Muffathalle, Gotan Project Sonntag, 4. Februar ➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entdeckung der Zauberflöte ➜ 11.00 + 12.30 + 14.30 Uhr, Gasteig Kleiner Konzertsaal, Der Karneval der Tiere ➜ 11.00 + 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Ein Haydn-Spaß ➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Akademie konzert ➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Reden über Europa ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Helmut Eckls Frühschoppen ➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Sportpark, Unterhaching – SC Freiburg ➜ 15.00 Uhr, Fraunhofer, Kindertheater Continental ➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, Der kleine Prinz ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater, Medeia ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Bajazzo ➜ 19.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Orlando ➜ 19.00 Uhr, Herkulessaal, Schubert & Mahler ➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, Glaube, Liebe, Hoffnung ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Macht und Rebel ➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Ball der 1000 Torten ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Arthur Senkrecht ➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof, Galaball der Tanzschule Steuer ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül ➜ 22.00 Uhr, Hard Rock Cafe, TV Super Bowl ➜ Monofaktur, Kevin K ➜ Eissporthalle, Eishockey ➜ Backstage, Haydamaky Montag, 5. Februar ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Liliom ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Himmel sehen ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Operncafe ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Trauer muss Elektra tragen ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Roger Whitaker ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Dr. E. Noni Höfner ➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademie konzert ➜ 20.15 Uhr, Arena, TSV 1860 – Wacker Burghausen ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel Dienstag, 6. Februar ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Androklus und der Löwe ➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Bibi Johns ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Probe ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Zinner tanzt ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Panik ➜ 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jazz im Gärtnerplatz ➜ Backstage, Sunrise Ave Mittwoch, 7. Februar ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 16.00 – 22.00 Uhr, Deutsches Theater, Karneval wie dazumal ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Salome ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Faschingskonzert ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Gräfin Mariza ➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Schauspielhaus, Drei Schwestern ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Himmel sehen ➜ 20.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Klavierkonzert ➜ Atomic Cafe, Johnossi ➜ Feierwerk, No Relax Donnerstag, 8. Februar ➜ 09.00 + 10.45 Uhr, Carl-Orff-Saal, Das Dschungelbuch ➜ 09.15 – 10.05 + 10.45 – 11.35 Uhr, Schauburg, Der Bär sucht einen Freund ➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Bakchen ➜ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Der tanzende Globus ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Die Weber ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Denn alle Lust will Ewigkeit ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Ades Zabel (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) ➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof, Chrysanthemenball ➜ Ampere, Bruce Cockburn ➜ Elserhallen, The Rifles Freitag, 9. Februar ➜ 10.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Die Weber ➜ 18.00 – 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entdeckung der Zauberflöte ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Salome ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Die Weber ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Der Gwissenswurm ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Volkstheater, Geschwister Pfister ➜ 20.00 Uhr, Künstlerhaus, Gauklerball ➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Gaudeamus Ball ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Truck Stop ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Panik ➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Nachtlinie ➜ 22.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Lost Armadillos ➜ Monofaktur, The Straggers Samstag, 10. Februar ➜ 15.00 Uhr, Künstlerhaus, Ball für die kleinen Gaukler ➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Der Bär sucht einen Freund ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Romeo und Julia ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Schmutzige Hände ➜ 19.30 Uhr, Alter Rathaussaal, Ball der Fiaker und Schaukelburschen ➜ 19.30 Uhr, Werkraum, Der Wolf ist tot ➜ 20.00 – 21.20 Uhr Schauburg, Die Weber ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad des Glücks ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Die Liste der letzten Dinge ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Baumeister Solness ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Volkstheater, Geschwister Pfister ➜ 20.00 – 02.00 Uhr, Olympiaturm, Hippie-Flower-Power-Party ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Bolschoi- Theater Fasching, Olympiahalle und natürlich das Messegelände sind die Umsatzgaranten des (schnee - reichen) Februars. Bayerischer Hof und Deutsches Theater, die Hochburgen der Bälle bieten ein pralles Veranstaltungsprogramm. Die letzten drei Faschingstage in der Innenstadt wie immer mit Menschenmassen für Konfetti-resistente Taxler. In der Olympiahalle bis zum 2. Februar die unvermeidliche Glatteis-Revue „Holiday on Ice“ . Hoher Taxibedarf bei „Shakira“ (18./19.2.) und beim „Frühling der Volksmusik“ (23.2.). Vom 4.–7.2. „Ispo“, 22.–26.2. „CBR/inhorgenta) hören wir dann wieder am Funk „Messe West, Ost, Nord bitte verstärkt anfahren“ . Am 12. Februar ist A.S. Mutter in der Philharmonie zu Gast und im Löwenbräukeller beginnen die Jetzendorfer zum 100. mal ab 22.2. ihre Starkbier-Show. Und Witzigmann und Schuhbeck kochen immer noch. (PR) Top of the Top’s
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7TAXIKURIER ➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Ball der Nationen ➜ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller, Schabernackt ➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Nachtlinie ➜ Backstage, The Busters ➜ Elserhallen, Viva Voce ➜ Metropolis, Tarot ➜ Muffathalle, Seasick Steve Sonntag, 11. Februar ➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entdeckung der Zauberflöte ➜ 11.00 Uhr, Faschingszug (Odeonsplatz bis Stiglmaierplatz) ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Irish Folk and Dance ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Sabine Meyer ➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Reden über Europa ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 17.00 – 18.45 Uhr, Arena, FC-Bayern – Arminia Bielefeld ➜ 17.00 – 19.40 Uhr, Nationaltheater, Romeo und Julia ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Der Gewissenswurm ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Geschwister Pfister ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Schmutzige Hände ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Macht und Rebel ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Creative House ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Robert Louis Griesbach ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Musical Starlights ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Henschel Quartett ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Musikkabarett ➜ Deutsches Theater, Die Kroatische Nacht ➜ Backstage, Grave Digger Montag, 12. Februar ➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Die Weber ➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entdeckung der Zauberflöte ➜ 19.30 – 20.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 19.30 Uhr, Werkraum, Der Wolf ist tot ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Die Liste der letzten Dinge ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Androklus und der Löwe ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Probe ➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Knisterclub ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Martin Stadtfeld ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Anne-Sophie Mutter ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald ➜ Feierwerk, The Blood Brothers ➜ Atomic Cafe, Ratatat Dienstag,13. Februar ➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entdeckung der Zauberflöte ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Fünfzehn Schnüre Geld ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Undine ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Liliom ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Engel ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Die Liste der letzten Dinge ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Baumeister Solness ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Radio-Sinfonie-Orchester Prag ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Matthias Beltz ➜ Elserhallen, Sasha ➜ Backstage, Soil ➜ Rote Sonne, Blondelle Mittwoch, 14. Februar ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Fünfzehn Schnüre Geld ➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Nationaltheater, Moses und Aron ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Nathan der Weise ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um Nichts ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Jewgenij Kissin ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, André Rieu ➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, ABBA Mania ➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof, Magnolienball ➜ Backstage, Hammerfall ➜ Atomic Cafe, Eagle Seagull ➜ Elserhallen, Stacie Orrico ➜ Feierwerk, Sport Donnerstag, 15. Februar (Weiberfastnacht) ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Fünfzehn Schnüre Geld ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Fünfzehn Schnüre Geld ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Schauspielhaus, Drei Schwestern ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Böse Märchen ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Creative House ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Deine Lakaien ➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof, Margueritenball ➜ 22.00 Uhr, Soul City, Faschingsparty Freitag, 16. Februar ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Fünfzehn Schnüre Geld ➜ 16.00 + 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Kinderkonzert ➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Sportpark, Unterhaching – 1. FC Kaiserslautern ➜ 19.00 Uhr, Löwenbräukeller, Damische Ritter ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Martha ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Der Räuber Kneissl ➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, La Corsaire ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Kriegsberichterstatterin ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Poetry Slam Gala ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Grigorij Sokolov ➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Rock That Swing Jamboree ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Musica Viva ➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof, Galaball der Tanzschule Steuer ➜ 20.00 Uhr, Augustiner Keller, Faschingsball FC Laim ➜ 23.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Nachtlinie-Party ➜ Atomic Cafe, Eagle Seagull ➜ Backstage, Eagles of Death Metal ➜ Muffathalle, Blumentopf Samstag, 17. Februar ➜ 18.00 – 01.00 Uhr, Augustiner-Keller, Egerländer Faschingsball ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Eine Nacht in Venedig ➜ 19.00 – 21.35 Uhr , Nationaltheater, Moses und Aron ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Der Räuber Kneissl ➜ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Heißmann & Rassau ➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Türkische Kunstmusik ➜ 19.30 Uhr, Rathaussaal, Ball der Waschermadl und Kammerkätzchen ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, Fünfzehn Schnüre Geld ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Denn alle Lust will Ewigkeit ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Böse Märchen ➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Rosengala ➜ 21.00 Uhr, Bayerischer Hof, Carneval in Rio ➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Nachlinie ➜ Backstage, Kasabran Sonntag, 18. Februar ➜ Innenstadt, „München narrisch“ ➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entdeckung der Zauberflöte ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 11.00 Uhr, Volkstheater, Verleihung des Großen Karl-Valentin-Preises ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Feitstanz ➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – MSV Duisburg ➜ 15.30 + 19.00 Uhr, Prinzregenten - theater, Karl Valentins Orchesterprobe ➜ 16.00 + 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, KlassiX ➜ 18.00 – 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entdeckung der Zauberflöte ➜ 18.00 – 20.00 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Natürliche Auslese ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Magic of the Dance ➜ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 20 Jahre Dirty Dancing ➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber ➜ 19.30 Uhr, Fraunhofer, Faschingstanz ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, David Daniels ➜ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, Rock that Swing ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül ➜ 21.00 Uhr, Bayerischer Hof, Fiesta Latina ➜ Ampere, The Decemberists ➜ Eissporthalle, Eishockey Montag, 19. Februar (Rosenmontag) ➜ Innenstadt, „München narrisch“ ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Loriot ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Eine Nacht in Venedig ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, La Corsaire ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Der Gwissenswurm ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Natürliche Auslese ➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Ioja Wendt ➜ 20.00 Uhr, Bayerischer Hof, Medizinerball ➜ 20.00 Uhr, 2 Rooms, Rock that Swing ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald ➜ Muffathalle, Beatlemania Dienstag, 20. Februar (Faschingsdienstag) ➜ Innenstadt „München narrisch“ ➜ 10.00 Uhr, Fraunhofer, Kehraus ➜ 11.00 Uhr, Viktualienmarkt, Tanz der Marktfrauen ➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Die Fledermaus ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Csardasfürstin ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Engel ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Androklus und der Löwe ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Trauer muss Elektra tragen ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Natürliche Auslese ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Decameron ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Pasadena Roof Orchestra ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Blechschaden ➜ Atomic Cafe, Mardi Gras Mittwoch, 21. Februar (Aschermittwoch) ➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Nationaltheater, Moses und Aron ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Brand ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Brandner Kaspar ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Decameron ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Aschermittwoch der Kabarettisten ➜ Schlachthof, Da Huawa, da Meier und i Kaufpreis: € 1,- 6) Preis ohne Vertrag: € 349,- Samsung SGH-D600 G Gratis-Gespräche von BASE ins dt. Festnetz, zu BASE, zu E-Plus / Simyo und zu Ay Yildiz 6) G Nur € 25,- mtl. Paketpreis 6) inklusive Handy Diese und weitere günstige Handys mit BASE gibt’s bei mobilcom ! LG Chocolate I Eleganter Slider I 1,3 Megapixel- Kamera Kaufpreis ab: € 1,- Kaufpreis: € 1,- 4) Preis ohne Vertrag: € 399,- 6 Monate kein Paketpreis !4) mobilcom Shop München-Pasing Gleichmannstr. 9, 81241 München, T e l . 0 8 9 / 9 54 77 06 0, www.4mobile.de
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8 TAXIKURIER Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 2 Rooms 8 Seasons Alabama-Gelände Americanos A t o m i c C a f é Babylon Backstage Badeanstalt Cafe am Hochhaus Cord Crowns Club Hansa 39 Kultfabrik Lenbach Loggia max Suite M i a Muffathalle Nachtgalerie Nachtwerk O p t i m o l w e r k e P 1 Palais Pacha Pappasitos Prager Frühling Prinzip Reitschule Schlachthof Schranne Skyline Soul City Spiegelzelt Substanz The Garden Titanic City Volksgarten Woanders Club Mehrtägige Termine ➜ 17.10.06 – 25.03.07, Di. - Sa. 20.00 – 23.30, So. 19.00 – 22.30 Uhr, Winfriedstraße, Witzigmann-Dinnershow ➜ 28.10.06 – 15.04.07, Di. – Sa. 20.00 – 23.30 Uhr, So. 18.00 – 21.30 Uhr, Messe West, Schuhbeck-Palazzo ➜ 25.12.06 – 01.04.07, Di. – So., Circus Krone ➜ 16.01.07 – 10.02.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Wilhelm Tell ➜ 17.01.07 – 17.03.07, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Die ist nicht von gestern ➜ 30.01.07 – 10.03.07, Di. – Sa. 20.34 Uhr,Fraunhofer, Sigi Zimmerschied ➜ 31.01.07 – 03.02.07,Lach- und Schießgesellschaft, Francesca de Martin ➜ 31.01.07 – 11.02.07,Olympiahalle, Holiday on Ice ➜ 02., 03., 09., 10., 15., 16.,17., 19., 20.02.07, 20.00 Uhr,Max-Emanuel-Brauerei, Weiße Feste ➜ 04.02.07 – 05.02.07, 20.30 Uhr,Fraunhofer, Im Wechsel der Jahre ➜ 04.02.07 – 07.02.07, 9.00 – 18.00 Uhr,Messe/ICM, ISPO ➜ 06.02.07 – 10.02.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Malediva ➜ 07.02.07 – 08.02.07,Muffathalle, Nico and the Navigators ➜ 07.02.07 – 09.02.07,MOC, Munich Fabric Start ➜ 10.02.07 – 11.02.07,Audimax LMU, Hader muss weg ➜ 10.02.07 – 11.02.07,Tonhalle, Poker Messe ➜ 12.02.07 – 13.02.07, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Shaolin ➜ 12.02.07 – 16.02.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Martin Puntigam ➜ 14.02.07 – 17.02.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Hagen Rether ➜ 15.02.07 – 16.02.07,ICM, Infineon, ➜ 16.02.07 – 18.02.07,MOC, IMOT ➜ 16.02.07 – 19.02.07, 20.00 Uhr,Funkhaus, BR-Funkbälle ➜ 17.02.07 – 18.02.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Herkuleskeule Dresden ➜ 18.02.07 – 19.02.07, 20.00 Uhr,Olympiahalle, Shakira ➜ 19.02.07 – 24.02.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Rainald Grebe ➜ 20.02.07 – 22.02.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Frank-Markus Barwasser ➜ ab 21.02.07, Nockherberg, Starkbierzeit ➜ 22.02.07 – 26.02.07,Messe Ost, CBR ➜ 22.02.07 – 18.03.07, 20.00 Uhr,Deutsches Theater, Bollywood, The Show ➜ 22.02.07 – 01.04.07,Löwenbräukeller, Starkbierzeit ➜ 23.02.07 – 24.02.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Ars Vitalis ➜ 23.02.07 – 26.02.07,Messe West, Inhorgenta ➜ 23.02.07 – 28.02.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Ars Vitalis ➜ 25.02.07 – 26.02.07,MOC, ABC-Salon ➜ 26.02.07 – 27.02.07, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Quadro Nuevo ➜ 27.02.07 – 28.02.07, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Werner Koczwara ➜ 28.02.07 – 03.03.07, 20.00 Uhr,Lustspielhaus, Alf Poier Donnerstag, 22. Februar ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Fidelio ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Brandner Kaspar ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Glaube, Liebe, Hoffnung ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Medeia ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Decameron ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Gefilte Fish ➜ Metropolis, Metal Battle ➜ Feierwerk, Necrophagist Freitag, 23. Februar ➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Maß für Maß ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Billy Budd ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Eine Nacht in Venedig ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Brandner Kaspar ➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Schauspielhaus, Drei Schwestern ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, In the Mood ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Frühling der Volksmusik ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Sailor ➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Nachtlinie ➜ Feierwerk, The Album Leaf Samstag, 24. Februar ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern – Wolfsburg ➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Nationaltheater, Moses und Aron ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, die Zauberflöte ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Geschichten aus dem Wiener Wald ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Suburban Motel ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Liliom ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Probe ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Solidarität ist Selbsmord ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Tschechien zu Gast ➜ Muffathalle, Jet Sonntag, 25. Februar ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Operncafe ➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Reden über Europa ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Ohrenschmaus ➜ 13.30 + 16.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Taka-Tuka-Land ➜ 16.00 – 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Fidelio ➜ 18.00 Uhr, Olympiahalle, Die Flippers ➜ 18.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, La Calisto ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Brand ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Sting ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Luise Kinseher ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Boby Mc Ferrin ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Improvisationstheater ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül ➜ Eissporthalle, Eishockey ➜ Muffathalle, Youngblood Brass Band Montag, 26. Februar ➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Billy Budd ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Volkstheater, Frühlingserwachen ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der eingebildete Kranke ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Der Gehülfe ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Glaube, Liebe, Hoffnung ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Panik ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Titanic ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Orchestre de Paris Dienstag, 27. Februar ➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr ➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, La Calisto ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Liliom ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Die Frau von früher ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Schatten ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Solidarität ist Selbstmord ➜ Muffathalle, Santo Barrio ➜ Feierwerk, Goldrush Mittwoch, 28. Februar ➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, La Bayadère ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Bajazzo ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Die Panik ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Gregorianik modern ➜ 20.30 Uhr, Marstall, Jazz Lines ➜ BR Funkhaus, Anke Helfrich Trio ➜ Substanz, TV Smith ➜ Backstage, Mc Queen ➜ Elserhallen, Joe Bonamassa ➜ Atomic Cafe, David & The Citizens ➜ Muffathalle, Mayra Androde
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9TAXIKURIER Da lacht sich der Kölner doch erst einmal scheckig. Wer jemals Karneval am Rhein miterlebt hat, der weiß, was eine tote Hose ist: Fasching in München. Aber es hilft ja nix: Auch wenn der Winter nicht kommen will, der Fasching fordert schon sein Recht. Zum Glück nicht so lange (bis 20.2.) sagen die Optimisten, viel zu lange die Pessimisten. Denn die exzessive Fröhlichkeit gehört halt nicht zum Naturell des typischen Münchners. Und Fasching braucht der Münchner eigentlich nicht wirklich. Das Faschingstreiben in der Innenstadt unter dem sinnigen Motto „München narrisch“ vom Faschingssonntag bis Faschingsdienstag (18.- 20.2.) ist eigentlich Belustigung genug. Erfahrungsgemäß zählt der Münchner Fasching auch nicht zu den ganz großen Umsatzbringern im Münchner Taxigewerbe. Ausnahmen kann man da höchsten bei den Top-Bällen der Faschingshochburgen „Deutsches Theater“, „Bayerischer Hof“, „Löwenbräukeller“, „Heide-Volm, Planegg“ und „Max-Emanuel-Brauerei“ erleben (Termine sie TOP-Termine Februar 2007). Seit über 100 Jahren gilt das Deutsche Theater als Münchens erste Adresse für elegante Feste von Weltruf. Bekannte Sinfonieorchester, glamouröse Showbands, Faschingsprinzen, Tanzturniere, nationale und internationale Stars und nicht zuletzt der immerwährende Wettstreit der Damenwelt um das aufregendste Kleid machen die Bälle im Deutschen Theater zu echten gesellschaftlichen Höhepunkten. Die Gäste werden dabei von einer exzellenten Gastronomie kulinarisch verwöhnt, die keine Wünsche offen lässt. Ob auf festlich eleganten Gesellschaftsbällen, traditionellen Wohltätigkeitsveranstaltungen mit viel Prominenz, farben - frohen Kostümfesten oder kultigen Szene-Events – nirgends sind die Feste rauschender und die Stimmung aus - gelassener als im Deutschen Theater, dem Ballhaus der Stadt München. Die zweite große Faschingshochburg Münchens ist der Bayerische Hof. Zugleich ist er auch Prinzenresidenz. Seit Jahrzehnten bewohnt das jeweils amtierende Narrhalla-Prinzenpaar eine Suite im Hotel, um von dort von Termin zu Termin zu eilen. Zu Beginn jeder Faschingssaison werden im Bayerischen Hof die Debütantinnen vorgestellt. Der größte brasilianische Faschingsball der Stadt, der „Carneval in Rio“ findet traditionell vor dem großen Faschingsfinale hier statt. Nachdem der Faschingsumzug 2006 dank der „Damischen Ritter“, der erste nach 36 (!) Jahren, von über 20.000 Münchnern begeistert aufgenommen wurde, findet er diesmal am 11. Februar ab 11 Uhr schon wieder statt. Und dieses Mal steht auch die Route schon fest: Vom Odeonsplatz über die Brienner Straße, den Königsplatz bis zum Stiglmaierplatz wird er sich in Gang setzen. Im Löwenbräu - keller findet auch die After-Zug-Party statt. Wenn viele Menschen dieses Jahr wieder ausgelassen Fasching feiern, haben sie häufig keine Ahnung, wozu dieses Fest einmal gut gewesen war. In Erwartung der strengen und langen Fastenzeit (bis Ostern) – vorwiegend in katholischen Ländern – wollte man noch einmal richtig über die Stränge schlagen, mit Völlerei und sexueller Freizügigkeit in der Fastnacht. Da es früher während der Fastenzeit strengstens verboten war Fleisch, Butter oder Käse zu essen und absolute sexuelle Enthaltsamkeit geboten war, wollte man am Fastnachtstag dem Verzicht etwas vorbauen. Das artete nicht selten in größere Gelage aus mit Tanzveranstaltungen und sexueller Freizügigkeit. Und dafür war ein Tag natürlich ein bißchen wenig. Und so dehnte sich die Faschingszeit im Laufe der Zeit immer mehr nach vorne aus. Bis heute beginnt sie am 11.11. Und da heute keiner mehr wirklich fastet, hat der ganze Firlefanz nur noch einen bachantischen Hintergrund: Feiern und Tanzen, Fressen und Saufen. Eine der besten Stationen zu fröhlicher Atzung ist in München ohne jeden Zweifel das „Lamm’s“ . Erstens ist es wirklich rund um die Uhr geöffnet und zweitens wird’s im Keller nie hell. Damit keiner ein schlechtes Gewissen kriegt, weil er noch nicht nach Hause will. Nachts um 1 Uhr gibt es eine neue Speisekarte für Nachtschwärmer, auf der natürlich die sensationellen Spare Ribs nicht fehlen. Wenn nirgendwo mehr etwas geht, im „Lamm’s“ geht immer was. Auch flirtmäßig … (PG) Titelthema Der letzte Rausch vor der Fastenzeit Fasching in München
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Die Genossenschaft 10 TAXIKURIER Grauenvoller Überfall auf Kollegen Am Donnerstag, den 4. Januar gegen 19.30 Uhr nahm der Kollege 649, Franjo Vidovic, am Daglfinger S-Bahnhof zwei cirka 20jährige Männer auf, die zur Straße am Eicherhof wollten. Es soll sich um einen Deutschen und einen Ausländer handeln. Am Ziel angekommen, raubten die beiden Täter dem 60jährigen Familienvater unter Anwendung brutalster Gewalt seine Geldtasche. Durch Messerstiche wurde Herr Vidovic lebensgefährlich verletzt. Der Überfallene konnte mit letzter Kraft seinen Standort über Funk melden. Andere Anwohner wurden auf die Gewalttat aufmerksam, so dass Polizei und Rettungsdienst unverzüglich verständigt wurde. Der Kollege 645 war als erster am Tatort und betreute den Schwerstverletzten, soweit es ging. Zur Fahndung setzte die Polizei 50 Beamte und einen Suchhubschrauber ein. Die Fahndungsmaßnahmen waren allerdings bisher erfolglos. Die Mordkommission, K 111, arbeitete vorbildlich und effizient. So konnte der Vorstand der Taxi-München eG noch in der Nacht eine zusätzliche Auslobung zur Ergreifung der Täter aussetzen. Ein Beamter hörte gemeinsam mit Herrn Laermann von der Zentrale bis 3.00 Uhr Bandaufnahmen des Funksprechverkehrs ab. Auf Grund der gravierenden und lebens - gefährlichen Verletzungen konnte der Kollege Vidovic erst spät nachts operiert werden. Der Gesundheitszustand stabilisierte sich erst zwei Tage später. Der Vorstand nahm mit der Familie des ruhigen und sehr beliebten Kollegen bereits am nächsten Tag Kontakt auf und steht in jeder Beziehung, vor allem bei der Sachbearbeitung bei der BGF, etc. zur Verfügung. Auch die Deutsche Taxistiftung wurde informiert. Wir hoffen, gemeinsam mit allen Kollegen, dass Franjo Vidovic schnell wieder gesund wird und ohne bleibende Schäden in die Zukunft blicken kann. Den brutalen Tätern wünschen wir, dass sie bald, auf Grund des unermüdlichen Einsatzes der Kripo gefasst werden und vom Gericht nicht gleich nach Feststellung der Personalien zu ihrem festen Wohnsitz nach Hause geschickt werden. Franjo Vidovic auf dem Wege der Besserung. Am 15. Januar, einem Tag nach seiner Entlassung aus der Klinik, besuchte Franjo den Vorstand. Etwas blass und schwach, bedankte er sich für die Hilfe, u.a. bei der BGF durch Hans Meißner. Sein und unser Dank gebührt allen Kollegen, die sich an der Spendenaktion beteiligten. Wir wünschen dem tapferen Kollegen alles Gute. Straßenbenennungen ➜ Rosa-Bavarese-Straße Von der Margarethe-Danzi-Straße nach Süden, nach Westen abknickend und nach cirka 80 m nach Norden zurück zur Margarethe-Danzi- Straße. Persönliche Erklärung Nach den völlig überzogenen und weitgehend unhaltbaren Vorwürfe gegen mich in der Generalversammlung vom 07. Juli 2005 wegen angeblicher Veruntreuung von Firmengeldern, Selbstbedienung am Vermögen der Taxi- München eG, Steuerhinterziehung und groß angelegten Sozialversicherungsbetruges blieben nach Abschluss der behördlichen Ermittlungen ausschließlich noch Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Beschäftigung von geringfügig Beschäftigten übrig. Hierfür habe ich von Anfang an die politische Verantwortung in meiner Eigenschaft als Vorstand übernommen und die festgestellten Unregelmäßigkeiten sofort abstellen und Nachzahlungen an die Sozialversicherungsträger unverzüglich vornehmen lassen. Die festgestellten Unregelmäßigkeiten bei der Beschäftigung von Geringverdienern führten für den gesamten Prüfungszeitraum lediglich zu Nachzahlungen in Höhe von 0,65 % des Gesamtsozialversicherungsvolumens und waren damit verhältnismäßig gering. Die Staatsanwaltschaft hat es wohl deshalb, und auch weil ich keinerlei persönlichen Vorteil gezogen hatte und der Genossenschaft auch keinerlei Schaden entstanden war, nicht für erforderlich gehalten, den Sachverhalt in einer öffentlichen Gerichtsverhandlung zu verhandeln, sondern es für ausreichend gehalten, das Verfahren mit einer Geldstrafe mittels Strafbefehls über 210 Tagessätze abzuschließen, wobei die Einzelstrafen 90 bzw. 10 Tagessätze betrugen. Da ich zunächst beabsichtigt hatte, auch die gegen mich noch verbliebenen Vorwürfe in einem Gerichtsverfahren zu klären, habe ich Einspruch gegen den Strafbefehl einlegen lassen. Um meinen politischen Gegnern nicht durch ein öffentliches Gerichtsverfahren eine pressewirksame Bühne zur Verfügung zu stellen und vor allem um Schaden von der Genossenschaft abzuwenden, habe ich nach reiflicher Überlegung und auf Anraten meines Anwaltes den Strafbefehl akzeptiert und im Dezember 2006 den Einspruch gegen den Strafbefehl zurückgenommen. Ich habe damit auch die strafrechtliche Verantwortung übernommen. In der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 06.10.2005 standen die gegen mich gerichteten Vorwürfe sämtlich zur Diskussion und wurde auch durch die Prüfer des Ge - nossenschaftsverbandes detailliert über die finanziellen Auswirkungen für die Taxi- München eG, nämlich über Zahlungen, die sowieso zu leisten gewesen wären, berichtet. Ich weise darauf hin, dass ich mich in dieser Mitgliederversammlung meiner politischen Verantwortung gestellt hatte. Meine politischen Gegner hatten einen Abwahlantrag gestellt. Die Mitgliederversammlung hat mich gleichwohl mit großer Mehrheit als Vorstandsmitglied bestätigt. Weitere persönliche Konsequenzen bezüglich meiner Person halte ich daher demzufolge derzeit nicht für angezeigt. Meine Vorstandskollegen Siegel und Lehmair haben mich gebeten, auch bei der nächsten Vorstandswahl in fünf Monaten erneut für das Amt des Vorstandes zu kandidieren. Sofern der Aufsichtsrat mich erneut vorschlagen sollte, werde ich mich daher noch einmal für das Vorstandsamt zur Verfügung stellen. München, den 09. Januar 2007 Hans Meißner Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de
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Die Genossenschaft Die Polizei bittet um Mithilfe Die Kriminalpolizei Ingolstadt sucht den Taxifahrer, der am Samstag, den 09.12.2006, zwischen 12.45 Uhr und 13.00 Uhr in München zwei Männer, vermutlich arabischer Herkunft, nach Ingolstadt (BAB A9, Ausfahrt Ingolstadt-Nord) in die Gutenbergstraße 41 fuhr. Bitte bei der Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt, Kommissariat 4, KOKin Jakob unter der Telefonnummer: 0841/9343-291 melden. In der Nacht von Samstag, 16.09.2006 auf Sonntag, den 17.09.2006 gegen 00.50 Uhr, kam es im Verlauf der Bunzlauer Straße (vom Cafe Live bis zur Wendeschleife S-Bahnhof Moosach) zu einer größeren Schlägerei. Dabei wurden neben Holzlatten und Steinen auch ein Messer eingesetzt. Zwei Personen wurden durch Messerstiche zum Teil schwer verletzt. Beteiligt an der Tat waren zwei Syrer (begleitete von einer Frau) sowie mehrere Griechen aus dem Cafe Live. Während der Schlägerei in Höhe des S-Bahnhofes Moosach wurden durch Beteiligte am Taxistand wartende Taxifahrer gebeten, Hilfe zu holen. Die dort wartenden Taxifahrer kommen als wichtige Zeugen in Betracht. Wir bitten um Meldung an KOK Heidtmann, K111, Telefon: 089/2910-3064. ➜ Margarethe-Danzi-Straße Von der Wotanstraße nach Westen, nach Süden zur Rosa-Bavarese-Straße und von dort erneut nach Westen bist zu „An der Schlossmauer“ . ➜ Christoph-Rapparini-Bogen U-förmige Straße von der Winfriedstraße nach Süden, nach Westen abknickend und nach cirka 180 m in nördlicher Richtung zurück zur Winfriedstraße. ➜ Margit-Schramm-Straße Von der Herthastraße zuerst nach Süden, dann nach Westen und endet nach cirka 100 m mit einem Wendehammer. ➜ Claire-Watson-Straße Von der Margit-Schramm-Straße cirka 100 m nach Westen. ➜ An der Langwieder Haide Von der Bergsonstraße, östlich des S-Bahnhofs Langwied, in nordöstliche Richtung zur Mühlangerstraße. Suchmeldungen Welche Kollegin/Kollege beobachtete am Freitag, den 15.12.2006 gegen 20.30 Uhr, einen Unfall Hochbrückenstraße / Tal mit einem Radfahrer. Das Unfallfahrzeug ist ein Daimler Benz W 124 TD-Kombi. Bitte Montag bis Mittwoch melden unter der Telefonnummern: 08507/92 29 49. Ein Fahrgast hat am 11.12.2006 gegen 16.30 Uhr bei einer Taxifahrt vom Marienplatz zum Zaunkönigweg ein schwarzes Nokia-Handy, Typ 3250 (mit einem Strass-M-Anhänger), im Fahrzeug verloren. Der Fahrer, der seinen Schäferhund dabei hatte, möge sich bitte melden unter der Telefonnummern: 08123/2643. Am 29.9.06 gegen 19.30 Uhr befuhr ein Taxi den Bavariaring auf der rechten Rechtsabbiegespur in Richtung Schwanthalerstraße. Ca. 15 Meter vor der Ampel (Bavariaring/Schwanthalerstr.) wechselte das Taxi von der rechten Rechtsabbiegespur in die mittlere Rechtsabbiegespur bei stockendem Verkehr. Das Taxi (Mercedes E-Klasse W 210) musste aufgrund des zum stehen gekommenen Vordermanns halb eingeordnet auf der mittleren Rechtsabbiegespur stehen bleiben. Der nachfolgende Verkehr (BMW 520i Kombi) auf der mittleren Rechts - abbiegespur rollte nun in die linke vordere Felge in das stehende Taxi hinein. Wer hat diesen Vorgang beobachtet und kann sich noch erinnern) Der meldet sich bitte bei Taxiunternehmen Borell, Tel. 52 35 00 26. @_i\Mfik\`c\1 <`e]XZ_\JZ_`Z_kXe$ le[$XYd\c[le^ >\eXl\Qlfi[ele^[\i =X_i\ile[[\i=X_iq\l^\ 8l]q\`Z_e\emfe=X_ikq\`k# N\^jki\Zb\le[Ldjkq\e Qlm\icjj`^\j|Y\ikiX^\e mfe;Xk\e Bfekifcc\le[J`Z_\i_\`k `dKXo`Y\ki`\Y ;ilZb\ik\id`eXc((,.$'* ;\i;Xk\edXeX^\i]i@_i\e KXoXd\k\i((,'f[\i((+,M*%) *12 Cent / Min. aus dem Festnetz der DTAG HOTLINE'(/',B8K@'''(/'$,,)/+'' !snnn%bXk`%[\ B`\eqc\8i^fKXo`@ek\ieXk`feXc>dY? )FJOSJDI)FSU[4USBF]7JMMJOHFO4DIXFOOJOHFO "MCPJOTUSBF]#FSMJO 11TAXIKURIER Wer hatte am Sonntag, 09.12.06, zwischen 7.00 und 8.00 Uhr eine Fahrt von Schwabing nach Ismaning mit einem jungen blonden Mann und wurde am Ziel nicht bezahlt bzw. der Fahrgast flüchtete ohne zu bezahlen? Hinweise bitte an Kommissariat K 121, Herr KOK Pfann, Bayerstr. 25–37, Tel. 551 72-121. Shuttle-Service „Münchner Stoff Frühling 2007“ Von Freitag, 23.03., bis Montag, 26.03., findet wieder die alljährliche Stoff-, Schneider- und Designer-Messe „Münchner Stoff Frühling 2007“ statt. Wie schon in den vergangenen Jahren hat auch dieses Jahr die Taxi München e.G. wieder den Zuschlag für die Durchführung dieses Shuttle-Services zwischen den einzelnen Showrooms erhalten. Vertragliche Voraus - setzung für die Teilnahme an diesem Shuttle- Service sind moderne, saubere Taxibusse für 8 Personen ohne Außenwerbung. Es werden nur Fahrzeuge eingesetzt, die über Funkkanal 7 verfügen. Interessenten werden gebeten, sich bis spätestens 10.03.2007 in der Zentrale bei Herrn Kroker, Tel. 21 61-396, um die Teilnahme zu bewerben.
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mit der Bezeichnung „Gasse“ auf. Hier in Aubing allerdings gibt es eine ganze Reihe davon, wodurch der noch erkennbare dörfliche Charakter unterstrichen wird. Schon vor der Eingemeindung sorgten die ausgedehnten Eisenbahnanlagen für eine vorstädtische Bebauung, verstärkt noch durch die Trabantenstädte der 1960er Jahre. Die Fabrik- und Industriestraße deuten auf die beginnende Industrialisierung hin. Langwied ist seit 1270 bekannt, sein Name bedeutet wahrscheinlich „langer Weg bei der Furt des Baches“, wo man durch das Wasser „watete“ . Dieser Langwieder Bach fließt immer noch durch das abgelegene, beschauliche Dorf innerhalb der Grenzen der Landeshauptstadt. Lochhausen wurde um 950 zum ersten Mal als „Lohhusa“, das heißt „Häuser am Wald“, erwähnt, ist also viel älter als München. An der Lage hat sich bis heute nicht viel geändert und Lochhausen führt trotz Bahn-Anschluss seit dem Jahr 1839 immer noch ein von der Stadt abgesondertes Leben. Die Kirche Sankt Michael an der Schussenrieder Straße 6 ist das alte Dorfzentrum. Die Kolonien I, II und III südlich des Bahnhofes entstanden infolge der Bahnverbindung zur großen, weiten Welt. Nebenbei bemerkt: Was für Aubing und Ubo gilt, gilt auch für andere Stadtviertel: Sendling – Sentilo, Giesing – Kyso, Schwabing – Swapo, Föhring – Feringa, Menzing – Manzo, Pasing – Paoso, Feldmoching – Mocho, Fröttmaning – Fridumar, Engelschalking – Engelschalch, Denning – Tenno, Daglfing – Tagolf, Trudering – Truchthari und Harlaching – Hadaleih. Einige dieser Personen benennen in „ihrem“ Viertel Straßen. Grenzen Der 22. Stadtbezirk liegt ganz im Westen der Stadt. Seine Grenze im Osten verläuft (von Norden nach Süden) entlang der Müllerstadelstraße, Goteboldstraße, Moorwiesenstraße, Dreilingsweg zur Bergsonstraße. Von dort geht es weiter nach Südosten entlang der Bahn und bei der Abzweigung der Bahn nach Süden entlang derselben. Zum Bezirk gehören also auch Ansiedlungen wie Müllerstadel (entstand 1882) an der Müllerstadelstraße, Birkenried (seit circa 1900) beim Langwieder See, Freiland (auch um 1900) München und seine Stadtbezirke München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt. Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer stellt im TAXIKURIER diese Stadtviertel in alphabetischer Reihenfolge vor: Wann wurden sie nach München eingemeindet? Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre Grenzen? Oft kann man die Grenzen und den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden heute noch gut erkennen und mit diesem Wissen ein interessantes Gespräch mit den Fahrgästen führen. Welche Standplätze gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel aus? Was ist dort taxi-relevant? Der 22. Stadtbezirk besteht aus den ehemaligen Dörfern Aubing, Langwied und Loch - hausen, die alle erst am 1. April 1942 nach München eingemeindet wurden. Seitdem fand keine Eingemeindung mehr statt, sehr wohl aber das Gegenteil: Ein einziges Gebiet wurde bislang aus München ausgemeindet, und zwar am 1. August 1952 ein Teil Langwieds nach Gröbenzell, weil die dortige Besiedlung nach Gröbenzell und nicht nach Langwied ausgerichtet war und ist. Auf dem Stadtplan erkennt man das Gebiet als östliche Ausbuchtung der Gemeinde Gröbenzell, im Westen begrenzt durch die Tannenfleck- und Bussardstraße sowie die Straße Am Zillerhof. Aubing wurde zum ersten Mal 1010 – also rund 150 Jahre vor der Gründung Münchens 1158 – als „Ubing“ erwähnt. Dieser bajuwarische Name bedeutet, dass sich hier einst die Sippe eines Herrn namens Ubo ansiedelte. Der Dorfkern liegt um die Kirche Sankt Quirin an der Ubostraße 6 und auch sonst ist das Zentrum des ehemaligen Dorfes an der Alto-/Ecke Bergsonstraße mit Kriegerdenkmal, Maibaum und Wirtshaus noch gut erkennbar. Im Münchner Stadtgebiet treten nur vereinzelt Straßen Foto: www.atelier-tacke.de Aubing – Langwied - Lochhausen Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 AUSBILDUNG IM FEBRUAR 2007 Funkausbildung Termine: 13. und 15. Februar 2007 14.30–17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00–20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 2/2007: 13.02. – 15.03.2007 Kurs 3/2007: 20.03. – 17.04.2007 Kurs 4/2007: 19.04. – 24.05.2007 Kurs 5/2007: 19.06. – 17.07.2007 Kurs 6/2007: 11.09. – 09.10.2007 Kurs 7/2007: 16.10. – 15.11.2007 Kurs 8/2007: 20.11. – 18.12.2007 Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland 12 TAXIKURIER
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an der Wichnantstraße, Moosschwaige (seit 1808) am Moosschwaiger Weg und das Gut Freiham, das immerhin schon seit 1184 bekannt ist. Die Neubaugegend „Neulangwied“ entlang der Jaspersallee existiert erst seit 1966 und gehört zu Pasing. Ihren Namen verdankt sie dem benachbarten Bahnhof Langwied, der gerade noch auf dem Grund der ehemaligen Gemeinde Langwied liegt. Ähnliches gibt es ja auch im größeren Maßstab: Während Ulm zu Baden-Württemberg gehört, liegt Neu-Ulm in Bayern. Fahrgäste, Kaufkraft und Taxameter In Aubing, Langwied und Lochhausen leben zusammen rund 38.000 Menschen auf 3.400 Hektar Fläche. Dies ergibt eine durchschnittliche Einwohnerdichte von lediglich 11 Personen pro Hektar, der Münchner Durchschnitt beträgt 42. Der 22. Stadtbezirk ist damit der am dünnsten besiedelte Teil Münchens. Die große Mehrheit der Bevölkerung konzentriert sich auf das Westkreuz, Neuaubing sowie die Siedlungen westlich des alten Dorfes Aubing. Weite Teile des Bezirkes sind daher so gut wie unbesiedelt und immer noch landwirtschaftlich geprägt. Es gibt lediglich zwei Standplätze im Bezirk, nämlich den Limes und den Lochhausen. Wegen ihrer Randlage sind sie für Vorbestellungen für Busunternehmen interessant, aber kaum jemand wird gezielt den Lochhausen anfahren, weil er insgesamt einfach zu wenig nachgefragt ist. Daran ändern auch die beiden Krähen-Kinder und das Hotel am Langwieder See nichts, so dass diese Aufträge meist anders vermittelt werden müssen. Außerhalb des Stadtbezirkes sind außerdem Pasing-Maria, Pasing-Bahnhof und August-Exter in Pasing sowie der Schirmer in Obermenzing zuständig. Für Müllerstadel kämen Bahnhof Allach und Bahnhof Karlsfeld in Frage, aber eine Bestellung dorthin ist wohl noch nie vorgekommen. Die geballt lebende Bevölkerung, einige Hotels und Pensionen sowie die Gewerbebetriebe machen den Limes zu einem interessanten Stand. Die in den letzten Jahren stark ausgebauten Autobahnen im Münchner Westen werden bald dazu führen, dass sich ein Teil der landwirtschaftlichen Flächen in Gewerbe- und Industriegebiete verwandeln wird. Das Gelände um das Gut Freiham verändert sich bereits in diese Richtung und die Löwenbrauerei hat ihren Umzug nach Langwied angekündigt. Da sie zum selben belgisch-brasilianischen Konzern wie Beck’s aus Bremen gehört, soll hier dereinst auch dieses Bier aus dem hohen Norden gebraut werden, das den Kunden dann vielleicht die prickelnde „Beck’s Experience from Langwied“ vermittelt. Ob es als in München gebrautes Bier einmal den Weg auf das Oktoberfest finden wird, bleibt abzuwarten – um es wertfrei zu formulieren – und dürfte eigentlich nie passieren. Auf alle Fälle ist anzunehmen, dass diese Industrieansiedlung das Geschäft beleben wird. Fazit Der 22. Stadtbezirk gehört infolge seiner Lage am Rand der Stadt eher zu den Exoten der Taxi-Ziele. Andererseits sorgt aber gerade diese Lage auch für längere Fahrten von und nach dem sonstigen München. Die neue Verbindung zwischen Oberer Mühlstraße und Bergsonstraße erleichtert die Verbindung in diese Richtungen erheblich. Sie war schon seit Jahrzehnten geplant, wie der frühe Ausbau der Bergsonstraße zur heute nicht mehr benötigten Schnellstraße unter dem S-Bahnhof Langwied immer noch zeigt. Ein unspektakuläres, umsatzmäßig zuverlässiges Viertel, in dem sich nachts manchmal etwas im Bienenkorb explosiv rührt. (BW) In seiner nächsten Ausgabe stellt der TAXIKURIER den 14. Stadtbezirk, Berg am Laim, vor. T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochenende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
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Vielen Kollegen kannten sich vor 25 Jahren nur nach der Konzessionsnummer, vielleicht noch mit dem Vornamen. Einigen wurden Spitznamen erteilt unter denen sie unverwechselbar bekannt waren. Die Spitznamen gereichten dessen Träger nicht immer zur Ehre, waren aber unverwechselbar. Der Glaser-Sepp war ein selten guter Mensch, der seine Autos wie einen Augapfel hütete. Meistens standen Interessenten für die Übernahme seiner gebrauchten Autos Schlange. Sein letzter Strichacht begleitete ihn ein Vierteljahrhundert bis ins Grab, natürlich ohne jeden Rosttupfer, geschweige denn einem Kratzer. Der gelernte Glaser ließ es sich nicht nehmen, feine Bleiglasarbeiten für Verlosungen oder Christbaumversteigerungen anzufertigen. Mal war es eine Hängelampe in der Form eines Fußballes oder ein Genossenschafts - wappen. Sein Einfallsreichtum war bewundernswert. Der Glaser-Sepp war mehr als zehn Jahre im Beirat der Taxivereinigung. Der Speibdeife, ein Hüne von einem Mann, der vor und nach, manchmal auch während eines Satzes, kurz auf den Boden spuckte. Trotz seiner kraftstrotzenden Erscheinung redete er hektisch und viel. Ein ungewöhnlich fleißiger Mann, der es zu etwas brachte. Der Speibdeife war bereits Anfang der Fünfziger Jahre ein international anerkannter Amateurboxer. Mit seinem Sport kam er zu seiner Zeit in ganz Europa herum, in der seine Altersgenossen einen Ausflug nach Starnberg als Weltreise empfanden. Trotz der Hektik, die er verbreitete, war er eine Seele als Kollege. Der Pfarrer stand Jahr und Tag am Wettersteinplatz, in dessen Nähe er auch wohnte. Sein Outfit, wie man heute sagt, aber auch sein Habitus, hatten einen klerikalen Touch. Sommer wie Winter zugeknöpftes weißes Hemd, einen hochgeschlossenen schwarzen Pullover und auch das Sakko zu – so trotzte er auch der Sommerhitze von 35 Grad. Sein steifer Bewegungsablauf erschien würdevoll. Gesprochen hat er wenig bis gar nicht. Ihm folgte sein Sohn mit dem Spitznamen „der Pfarrerbua“ nach. Fast die gleiche Erscheinung, aber von witziger Mitteilsamkeit. Er blieb zeitlebens Junggeselle. Der Türenklau ist eine der eher wenig erfreulichen Erscheinungen im Münchner Taxigewerbe. Aber auch so was gibt es eben. Offenbar war in einer Sommernacht seine finanzielle Lage der Anschaffung von neuen Türen für eines seiner Taxis nicht gewachsen. So verfiel er der Idee, gleich fertig lackierte und garnierte Türen zu „organisieren“ . Nachdem er als früherer Fahrer mit den Gewohnheiten einiger Unternehmer in der Tiefgarage Engelhardstraße vertraut war, fuhr er nach Mitternacht in die Taxigarage, stellte dort sein Auto ab und suchte sich ein identisches Modell aus mit dem er nach Hause gelangte. Dort baute er die dringend benötigten Türen aus und beging dann einen kapitalen Fehler. Das ausgeliehene Taxi chauffierte er ohne Türen von Solln zum Harras. Nachdem es damals und zum Glück in Bayern auch heute noch eine einheitliche Taxifarbe gibt, fiel die Freiluftdroschke einer Zivilstreife auf, die ihn stellte. Der sportliche Kollege entzog sich der Festnahme durch Flucht in die Anlage am Neuhofener Schuttberg (östlich der Plinganserstraße). Die Polizisten waren allerdings Vollprofis. Mit Streifenwagen wurde das Parkgrundstück ausgeleuchtet. Als dies nicht zum Erfolg führte, wurden Such - hunde eingesetzt die den Flüchtling auf einem Baum witterten. Ein weiterer Versuch zu flüchten, war dann erfolglos. Der übertrieben sparsame Taxler wurde seiner Strafe zugeführt und hatte einen Spitznamen erworben, der ihm sicher keine Freude machte. (HM) Annodazumal 14 TAXIKURIER Spitznamen der Taxler kostenlose Testsoftware 2 Fahrer + 2 Fahrzeuge HALE + CAB ASSISTANT Das günstige und einfache TAXI-Abrechnungssystem ... und Sie wissen was in Ihren Taxen läuft www.hale.de/cey Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum Dr. Hingerle GBR (seit 1979) Alle Untersuchungen für Ersterwerb od. Verlängerung des Führerscheins für Taxi, Mietwagen und Omnibus zu besonders kostengünstigen, fairen u. freundl. Bedingungen. Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen. Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“ Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.) info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366 85551 Kirchheim Fax: 9030224
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15TAXIKURIER Schwarzes Brett der Branche Pinnwand AUDI verbessert die Konditionen für das Taxi-und Mietwagengewerbe Die Ingolstädter starten mit einem Paukenschlag in das neue Jahr: Audi erhöht die Rabattkonditionen für Taxi- und Mietwagen - unternehmen um drei Prozent. Für alle Bestellungen, die ab dem 01.01.2007 vorgenommen werden, gilt: ➜ Der Rabatt für alle Taxi- und Mietwagen-Modelle erhöht sich von 15 % auf 18 %. ➜ Der Rabatt für Inhaberfahrzeuge beträgt unverändert 15 %. ➜ Das Taxipaket inklusive Sitzheizung vorn ist weiterhin kostenlos. ➜ Alle weiteren Konditionen (so die erweiterte Gewährleistung im 3. Jahr, Mobilitätsgarantie, 2x kostenloser Zahnriemenwechsel) bleiben unverändert bestehen. Pascha feiert Einjähriges Am 15. Februar besteht das Pascha München 1 Jahr. Man will den Erfolg mit einer besonderen Aktion feiern. Von 0 – 24 Uhr ist der Eintritt an diesem Tag für alle frei. Und um sich auch bei den Münchner Taxlern zu bedanken, findet am 6. März wieder ein Tag der offenen Tür mit den gewohnten Köstlichkeiten (Buffet etc.) statt. Erstes TX4-Taxi von Auto Much ausgeliefert Seit Ende November fährt der Taxiunternehmer W. Slipek seinen neuen TX 4 durch die Berliner Straßen. In Coventry den Wagen direkt ab Werk abgeholt, war der Einzelunternehmer zunächst von der äußerst persönlichen und zuvorkommenden englischen Art beeindruckt. Kleine Probleme bei der Überführung und Zulassung wurden erstklassig, auch mit der Hilfe des neuen Importeurs M. Much aus Tölz gelöst. Seit Mitte Oktober auch erst auf Londoner Strassen zu sehen, ist der TX 4 ein sehr innovatives London-taxi. Der Motor, jetzt von Chrysler, ist ein richtiger Sprinter verglichen mit dem Vorgänger. Das Getriebe schaltet wunderbar, und verspricht langlebiges Mitwirken. Das Taxi wurde bewusst als Rechtslenker ausgesucht um näher am Kunden sein zu können, die Umgewöhnung ging schnell, man ist im Berliner Taxigewerbe auch dadurch ein absoluter Blickfang. Die ersten Erfahrungen mit Kunden waren sensationell. Begeisterung hinter beiden Seiten der Trennscheibe … Das besonders problemlose Ein- und Aussteigen ist für Herrn Slipeks Stammkunden, die schon das 10 Jahre alte Fairway Londontaxi gewöhnt waren, der Hauptgrund warum sie so gerne hier mit fahren. Wer einmal mit einem Rechts gelenkten Londontaxi in Berlin befördert werden möchte, kann sich auf seiner Homepage www.londontaxi-berlin.de informieren und bestellen. Paradies London – Taxi Sightseeing Tour Sie können eine persönliche und abwechslungsreiche Tour durch London erleben, indem Sie eine Tour in einem der berühmten London-Cabs unternehmen. Die Tour dauert 2 Stunden. Ein Taxi wird Sie von Ihrem Hotel abholen und an Ihrem gewünschten Platz absetzen. Sie können sich die Sehenswürdigkeiten entweder bei Tag oder bei Nacht anschauen. Der Taxifahrer wird während der gesamten Tour kommentieren oder man kann dem Taxifahrer sagen, wo man gerne langfahren will. Wer sollte Sie besser durch London's Strassen führen als ein voll qualifizierter und hocherfahrener Taxifahrer. London's Taxifahrer führen Sie perfekt durch London – ihr tiefes Wissen über London ist unübertroffen. London's Taxifahrer müssen „das Wissen“ haben – und haben das schwierigste Taxi Examen der Welt abgelegt. Die Fahrer kennen jede Gasse, jede Straße und jede Abkürzung in London, ebenso London's historische Sehenswürdig - keiten, Paläste, Museen, Galerien, Geschäfte und Märkte. Suchen Sie sich aus, wohin Sie fahren wollen … Sie können wählen, welche Art von Tour Sie unternehmen wollen. Vor längerer Zeit lief im Fernsehen ein Bericht über die Ausbildung der Londoner Taxifahrer. Die Fahrer lernen teilweise mehrere Jahre! Ortskunde (in London wirklich eine Kunst) sowie auch, wie man sich als Taxifahrer zu benehmen hat. Ordentliche Kleidung und Benehmen gehen den Fahrern in diesen Lehrgängen sozusagen in Fleisch und Blut über. Und wer dann irgendwann die Prüfung bestanden hat und seine Plakette bekommt ist wirklich Stolz auf das, was er erreicht hat. Ihr Ruf ist legendär: Cabbies, die Londoner Taxi-Fahrer, sind nicht nur freundlich, sie kennen sich auch exzellent im Nord-West und Süd-Ost-Wirrwarr der Stadt aus. Kein Wunder, jeder Fahrer muss sich einer strengen Prüfung unterziehen, um die begehrte Lizenz zum Fahren zu bekommen. Die Prüfung für Londoner Taxifahrer gilt als eine der härtesten. Um an die begehrte Lizenz zu gelangen, müssen alle 25.000 Straßen in einem sechs-Meilen-Radius um Charing Cross auswendig gelernt werden. Die Ausbildung der Londoner Taxifahrer, auch als Knowledge (fundiertes Wissen) bekannt, ist äußerst intensiv; angehende Taxifahrer müssen auf einem Moped in der Stadt herumfahren und alle Straßennamen auswendig lernen, um die schwere Abschlussprüfung bestehen zu können. (TD) Glückwunsch Hans Dieter Hoppe, Taxiunternehmer (3322) und Leopold Gmeinwieser, ehemaliger Taxiunternehmer, waren blitzschnell und haben mit ihrer richtigen Antwort je 2 Karten für „Die ist nicht von gestern“ in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. Das Stück läuft noch bis zum 17. März 2007. Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ ● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen ● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 30, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. Testen Sie uns!
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Peter Schleifer 1956 in Giesing geboren. Nach der Lehre als Koch im Hotel Europäischer Hof noch ein paar Jahre als Koch gearbeitet, machte sich Peter Schleifer im Jahr 1979 seinen Traum wahr: Mit dem eigenen Fahrrad einen fremden Kontinent erkunden. Das Ziel stand bereits fest: Australien. In den darauf folgenden drei Jahren führte ihn sein Weg auf mehreren zehntausend Kilometern durch alle Metropolen des fünften Kontinents. Brisbane, Sidney, Melbourne, Perth bis Darwin. 13.500 km. Unterwegs nur mit Fahrrad, Zelt und Satteltaschen verging die Zeit dort wie im Flug. Zwischendurch hin und wieder mal ein Job als Koch, um für ausreichend Bares zu sorgen, ging die Reise im Winter 1982/83 in Australien zu Ende und führte für mehrere Monate in die Türkei nach Istanbul. Nach der Rückkehr in München trat er seinen ersten Job als Bademeister in Forstenried im Stäblibad an. Die Arbeit am Pool war jedoch nichts für diesen Globetrotter: Von 1984 bis 1987 folgte seine erste Afrika-Reise. Mit Rucksack und Daumen drei Jahre durch die südlichen Staaten Afrikas. 1988 zurück in München, für 2 Jahre wieder eine Anstellung als Bademeister im Schyrenbad, wagte er seinen ersten Schritt ins schönste Gewerbe der Welt: Er machte in München den Taxiführerschein. Angespornt durch seinen besten Freund, der in Australien sein Geld im Taxi verdiente, besorgte sich Peter Schleifer die Unterlagen für die Münchner Taxiprüfung und zählt seit 1988 zu unseren Kollegen. 100.000 km auf dem Fahrrad … einmal Kapstadt und zurück. Außergewöhnliche Kollegen Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen befinden, wissen wir. Auch finden wir von Ungelernten bis zu Akademikern eine unglaubliche Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. Und dann gibt es Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen, besonderen Hobbys frönen oder spezielle Kenntnisse haben. Der TAXIKURIER will Ihnen diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen. In dieser Ausgabe: Vor allem der Kontakt mit vielen Menschen sowie die vielen Erkenntnisse in unzähligen Gesprächen mit Fahrgästen aus aller Herren Länder, aber auch die vielen Freiheiten beim Taxifahren waren ausschlaggebend, weshalb Peter Schleifer das Fiakern dem Kochen vorzog. Im Frühjahr 1990 folgten 3 Monate Türkei, im Herbst noch 3 Monate Ägypten und im November 1990 die zweite „große“ Herausforderung: 18 Monate Südamerika: Ausgangspunkt Buenos Aires, Argentinien, Millionenstadt am Rio de la Plata. Von hier führt die Tour durch die Pampa in Richtung Bolivien. Vor allem die Erfahrungen in Uruguay und Paraguay waren unbeschreiblich. Im Anschluss an diese Tour noch mal 9 Monate durch Neuseeland, weiter nach Australien einen Kumpel besucht und noch mal ein halbes Jahr in Australien als Koch Kohle verdient. Nach der Rückkehr aus Australien 1993 stellte sich erneut die Frage „Kochen oder Taxifahren“, wobei das Floß den Vorzug erhielt und Peter Schleifer abermals bei Hannes und Kurt von Condor-Taxi in der Franziskanerstr. bis 1995 am Steuer saß. In diesen beiden Jahren wurden die nächsten Reisepläne geschmiedet: 96 – 98 Neuseeland Teil 2, 98 – 99 Südsee und Mexico, Ende 99 zurück 16 TAXIKURIER Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) € 31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre € 81,– Ersatztestverfahren möglich. Telefon 01805/3 11 17 50 und 089/370 656 90 Mobil 0172/6 52 38 05 Auf Wunsch auch Sa./So. Ausreichend Parkplätze vorhanden
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17TAXIKURIER nach München und bis 2002 wieder zu Condor-Taxi, um seinen umfang - reichen gigantischen Trip vorzube - reiten: Über Frankreich und Spanien nach Nordafrika, weiter über Marokko, den Senegal und Mali nach Burkina Faso, Togo, Nigeria, Kamerun, Gabun, Kongo, Angola und Namibia nach Südafrika/Kapstadt. Auf dieser Tour radelte Peter Schleifer ca. 18.500 km in 15 Monate durch 31 Staaten. Tagtäglich bis 70 km bei bis zu 45°C. Ohne schlapp zu machen. Ohne Sturz und ohne Verletzung, lediglich 4 mal einen Platten geflickt. Die einzig tragischen Zwischenfälle ereigneten sich in Gabun, als Peter Schleifer am Strand liegend von drei jungen Farbigen mit dem Messer überfallen wurde. Als er ihnen sein Geld bereits gegeben hatte, wollten sie auch noch seine Ausweispapiere haben, dabei biss ihm einer in die Hand, aber er konnte seine Papiere verteidigen. Kurz danach wurde er von einem betrunkenen Polizisten kontrolliert, welcher nach der Kontrolle seinen Paß nicht mehr rausrükken wollte. Aber nach einem Tag schwieriger Verhandlungen konnte auch diese Hürde gemeistert werden. Eine andere, etwas heitere Episode auf dieser Reise war eine mehrtägige Zugfahrt durch Nordafrika: Es wurde händeringend ein Koch für das Zug restaurant gesucht, aber Peter Schleifer wollte nicht kochen, sondern sich erholen, und gab sich, als man ihn fragte, ob er kochen könne als Mechaniker aus. Als dann nach mehreren Stunden der Zug auf freier Strecke anhielt, weil die Lokomotive einen Defekt hatte, wurde ein Mechaniker gesucht, und man holte ihn vor zum Lokführer. Peter Schleifer hatte jedoch noch nie eine Lokomotive von innen gesehen, deshalb erklärte er dem Zugführer, dass er nur Flugzeuge reparieren könne, und war mit dieser perfekten Ausrede auch hier noch mal gut davongekommen … Auch in gesundheitlicher Hinsicht gab es trotz der enormen Veränderungen nur relativ wenig nennenswertes. Dreimal Malaria, einmal Gelbsucht in Pakistan und eine Lebensmittelvergiftung in Bangla Desh, die sich gewaschen hatte ... Dabei wurde er mit dem Rikscha in ein Krankenhaus gebracht, wo im Schlaf - raum an die 30 Menschen lagen, und er erhielt dort so etwas wie eine Infusion. Als nach einigen Tagen dieses ihm verabreichte Medikament aufgebraucht war, und an eine Nachlieferung war nicht zu denken, wurde er kurzfristig aus dem Lazarett entlassen, mit dem gutgemeinten Hinweis, so was heilt im Allgemeinen von selbst auch ganz gut … Von Januar 2004 bis Oktober 2006 war er jetzt noch in München, ist bei dem seiner Meinung nach „besten und fleißigsten Taxiunternehmer Münchens“ (Monaco-Taxi in Ramersdorf) gefahren, eher am 15.11. diese nächste große Reise bevorstand: China – Thailand – Laos – Kambodscha – Vietnam – Westchina – Tibet – dann weiter über Kasachstan, Usbekistan, Kirgisien zurück nach China, dann über Pakistan nach Süd-Indien. So um die 30.000 km könnten es durchaus werden diesmal. Den Abstecher nach Afghanistan lässt er aus. Was danach kommt, steht noch in den Sternen, nur soviel weiß Peter Schleifer schon heute: Seinen Lebensabend will er nicht in Deutschland verbringen. Neuseeland oder Australien könnte er sich gut vorstellen … Na dann … Wir wünschen ihm gute Reise und lukrative Stiche in der Zeit zwischen den Abenteuern. (TK) Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Dr. Med. Krumpoch – Dr. med. Reich – Dr. med. Trumm Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen, Mietwagen, Omnibus und LKW Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00 Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00 Termine nach Vereinbarung Plinganserstr. 47 · 81369 München Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18
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18 TAXIKURIER Harndrang – ist etwas sehr Menschliches, manchmal auch Unmenschliches, kann aber fast jederzeit auf ordentliche Weise bekämpft werden, ohne dafür irgendwelche Kürbiskernprodukte aus der Werbung oder alternativ „Pampers ultra“ benutzen zu müssen. Gaststätten und Hotels bieten - sofern Herr Beckstein die Verpflichtung dazu noch nicht abgeschafft hat – mehr oder weniger saubere Toiletten an, deren Benutzung nach geltendem Recht auch dann erlaubt ist, wenn man nicht zu den konsumierenden Gästen gehört. Wer sich nachts und fernab der Stadtmitte zur Getränkerückgabe genötigt sieht, wird sich in einer Parkanlage gut verstecken müssen, um nicht wegen Verrichtung der Notdurft und damit Erregung öffentlichen Ärgernisses zur Anzeige gebracht zu werden. Wer sich hierzu nicht gerade einen Kinderspielplatz oder den Vorgarten eines Regierungsmitgliedes aussucht, wird üblicherweise auch im „Erwischensfall“ von der Polizei nicht belangt werden. Umgekehrt ist es im doppelten Sinn eine Sauerei, ein paar Meter von der Rufsäule entfernt den Anwohnern unters Schlafzimmerfenster zu pinkeln und dabei auch die unmittelbare Umgebung des eigenen Arbeits-(Stand-) Platzes zu kontaminieren. Wer schließlich von plötzlich einsetzender „rückwärtiger“ Peristaltik gequält wird, dem wird nichts anderes übrig bleibe, als mit gefletschter Stirn und Schweißperlen auf selbiger das nächste ordentliche Häusl anzusteuern, auch wenn es die Aufgabe der „Pole- Position“ und einige Leerkilometer bedeuten sollte. Alles andere ist völlig indiskutabel, findet aber trotzdem nachweislich statt. Harras – bis zur vorletzten Jahrhundertwende stand an diesem Platz das Cafe einen gewissen Robert Harras. Die Geschichte der Namens - gebung erinnert also an den „Stachus“, der seinen (Zweit-) Namen dem Wirtshaus des Eustachius Föderl verdankt, der auf dem Areal des heutigen Kaufhofes ab etwa Mitte des 18. Jahrhunderts seinen „Stachus-Garten“ stehen hatte. Für Münchner Verhältnisse ist es geradezu sensationell, dass beim jüngsten Umbau des Harras lediglich eine (!) Ampel dazu gekommen ist, die später vielleicht einmal als „Dr.-Krumpoch-Gedächtnis-Ampel“ in die Geschichtsbücher der Stadt eingehen wird. Wir werden unseren Ur-Ur-Urenkeln eines Tages stolz berichten können: Wir waren dabei! Schrotti erinnert sich noch eines Ferienjobs im Sommer 1975, zu dem er täglich vom Harras mit der Linie 8 (kurz vor ihrer endgültigen Einstellung) über Plinganserstraße, Sendlinger Berg, Lindwurmstraße, Sendlinger Tor und dann die heutige Linienführung der 27er nach Schwabing fuhr, um sich schließlich – mit gerade 16 Jahren und nach komplett durchgearbeiteten großen Ferien – einen gebrauchten Vespa-Roller (Baujahr 1969) leisten zu können. Hauptbahnhof – Nach der Kastration unseres „Bahnhof-Süd“ – bzw. „Südbau“-Standes (jetzt teilweise Vorplatz des Dorint-Hotels) war es unumgänglich, vor dem neuen Hotel „Le Meridian“ einen zusätzlichen Stand einzurichten. Für ausgesprochene Funk-Fahrer ist der „Bahnhof-Mitte“-Stand nur bedingt empfehlenswert, da man dort in der Spur teilweise gefangen ist und nicht spontan und ohne Schrottis Fiaker-ABC H Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „H“ Handy – In englischsprachigen Ländern nur als „mobile“ bekannt, haben wir uns hier wieder mal ein „denglisches“ Wort ausgedacht, welches ein echter Engländer oder Ami gar nicht kennt. Nur weil sie früher zum Einkaufen in die Stadt fuhr, aber jetzt zum shoppen in die city, wird aus Lieschen Müller nicht gleich Liza Minelli. Und unsere famosen heutigen Sport - reporter, bei denen der coach seinen top-scorer brieft, beim fighten nicht das tackling zu vergessen, werden nie an Samy Drechsel, Oskar Klose, Heinz Mägerlein („Tausende standen in den Hängen und Pisten“) und andere Größen der alten Garde herankommen, die wenigstens noch wussten, wovon sie sprachen und dazu keine „denglischen“ Nebelkerzen werfen mussten. Was wollte ich eigentlich sagen? – Ach ja, Sie liebe Taxipilotinnen und -piloten (seit RTL die Formel-1-Berichterstattung übernommen hat, gibt es keine Fahrer mehr, sondern nur mehr Piloten), sollten auch bei Verwendung einer vorgeschriebenen Freisprecheinrichtung Telefongespräche während der Besetztzeit so kurz wie möglich gehalten werden. Es ist für den Fahrgast immer unangenehm, Gespräche fremder Personen mit anhören zu müssen und dabei zu wissen, dass der Fiaker ihm – dem Fahrgast – zwangsläufig nicht die volle Aufmerksamkeit widmen kann. Der Fahrgast hat das Recht darauf, dass sein Chauffeur mit allen Sinnen bei der Sache ist und nicht schon die nächste Vorbestellung bespricht, um dafür bei „grün“ nicht loszufahren, unter Gehupe der anderen unabsichtlich die Fahrspur zu wechseln oder mangels Konzentration einen Umweg reinzuhauen. Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/57 00 16 80 · F a x : 0 8 9/5 70 01 68 2 Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf
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Diskussionen mit den Kollegen „rausstechen“ kann. Über den „Bahnhof-Nord“ werden gerade nachts immer wieder wunderbare Geschichten von beachtlichen Überlandfahrten erzählt, da hier einer der wenigen nächtlichen Aus - gänge für diejenigen zu finden ist, die ihren letzten Zug verpasst haben. Ein bisserl kurzweiliger ist die Aufstellung rund um den Hauptbahnhof jedenfalls auch in der Sauren- Gurken-Zeit immer. Wenn schon nicht zum „Stechen“ – zu sehen gibt es immer etwas. Hervorragend – Bei aller Meckerei über „unmögliche“ Fahrer, bei denen man sich fragen muss, ob und – wenn ja – wie sie bitte jemals auf ehrlichem Weg an den P-Schein gekommen sind, darf nicht vergessen werden, dass wir auch eine große Zahl an wirklich exzellenten Fiakerinnen und Fiakern haben. Angefangen bei einer guten Ausrüstung (z.B. aktuelle Stadtpläne, Hotel- und Gaststättenverzeichnisse, Notdienstkalender usw.) über gute Ausbildung (viele betrachten den Funkunterricht immer noch als freiwillige Übung, um dann böse auf die Schnauze zu fallen) bis zu großer Erfahrung in praktischer Ortskunde und Umgang mit der Kundschaft darf man hier alles voraussetzen (und auch wirklich antreffen!), was das Herz eines Fahrgastes begehrt. Nach einer – dem Wortsinne nach höchst subjektiven – Schätzung haben wir Zentralisten es zu 90 % mit Kollegen zu tun, die (nach Schulnoten) eine „1“ bis „4“ („sehr gut“ bis „ausreichend“ ) mitbringen. Aber die berühmten letzten zehn Prozent sorgen auf der Straße wie auch bei der Auftragsvermittlung für Ärger pur: unerlaubte Bereitstellung (überzählig am Beck-Stand usw.), angenommene Aufträge nicht fahren und Funk ausschalten, und und und … Noch mal: Bei diesen Gewerbeschädlingen handelt es sich wohl wirklich nur um zehn Prozent, aber sie fallen halt leider – wie in anderen Branchen auch – immer wieder stärker auf als die 90 % derer, die ihre Arbeit ordentlich und sauber ausführen! Hinlügen – Bösen Gerüchten zufolge soll es nach Freigaben zu, sagen wir mal, überaus kreativen Interpretationen der topographischen Gegebenheiten Münchens kommen. Während Baron Münchhausen noch auf einer Kanonenkugel ritt, haben manche Kollegen hier wesentlich komfortablere, voll klimatisierte und fast noch schnellere Fortbewegungsmittel gefunden. Bei allem sportlichen Ehrgeiz (ist Ehrgeiz auch geil? – man kann’s zumindest übertreiben) sei zart darauf hingewiesen, dass nicht nur unerlaubte Bereitstellung und Standplatzlügen, sondern auch großzügig „geschönte“ Freigabe-Meldungen einen Betrug am Kollegen darstellen und darüber hinaus auch den Fahrgast länger als nötig auf „sein“ Taxi warten lassen! Hotels – Als Schrotti vor rund 25 Jahren Fiaker wurde, gab es etliche Hotels noch nicht, die heute kaum mehr wegzudenken sind. (Hier sollte übrigens eine – ohnehin unvollständige – Aufzählung folgen, aber selbst die würde den Rahmen sprengen.) Nur ganz ganz wenige sind seither ersatzlos weggefallen. Trotzdem gab es auch schon damals ein gut besuchtes Oktoberfest, ebensolche Messen, z. T. während Wiesn und gleichzeitiger „Modewoche“, auch noch das damals höchst brisante Heimspiel der Bayern gegen Gladbach (oder wer es immer wagte, gegen die „Roten“ anzustinken) – und München hat diese Gäste alle irgendwie verdaut. Heute ebenso wenig mehr vorstellbar wie die Trambahn über den Sendlinger Berg und durch die Lindwurmstraße! • Flex 7 Sitzsystem • Lichtpaket • Nebelscheinwerfer • Gepäckraumabdeckung • Radio CD 30 MP3 mit Lenkradfernbedienung • Klimaanlage • Sitzpaket- Fahrer München-Zentrum . Landsberger Str. 83-87 Wolfgang Huber . Tel. 089/51 01-254 23(/=DøUD(GLWLRQ'7,(&27(& 'LHVHO0RWRUPLW5XSDUWLNHOøOWHUN:36 • 4 Stahlräder 61/2 Jx16 mit Reifen 205/55R16 • Fensterheber elektr. vorne • Zentrale Türverriegelung mit Funkfernbedienung • Außenspiegel elektr. verstellbar und beheizt • Geschwindigkeitsregler ! Unser SmartLease-Angebot: 7D[L%DVLV$XVVWDWWXQJ ]XP1XOO7DULI 0RQDWOLFKH5DWHDE ö 0RQDWOLFKH5DWHDE ö Verbrauch l/100km: Stadt: 7,61l, Land: 5,11l, Mix: 6,01l, CO ² - Emission: 162 g/km $Q]DKOXQJö/DXI]HLW0RQDWHHII=LQVVDW] 6FKOXVVUDWHö $Q]DKOXQJö/DXI]HLW0RQDWHHII=LQVVDW] 6FKOXVVUDWHö
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20 TAXIKURIER Jetzt red’ i / Ausgabe Januar 2007 Bei Leerfahrten verhält sich ein Profi wie ein Kavalier am Steuer, um potenzielle Kunden zu beeindrucken. Rücksichtsvoller und defensiver Fahrstil macht den Profi aus. Eine unzulässige Vollbremsung, um einen wegen zu hoher Geschwindigkeit zu spät erkannten Fahrgast aufzunehmen, ist stümperhaft. Eine Vollbremsung, um einen Fahrgast am Fahrbahnrand aufzunehmen, stellt eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer dar und kann zu Schadenersatzpflicht bis zur vollen Höhe führen (siehe auch Editorial). Hans Meißner Tipps, Hinweise, Ideen Zunächst mal ein Hinweis zum Artikel „Winterausrüstung“: der Reiseausrüster der Därr hat einen meiner Meinung nach ganz brauchbaren Klappspaten (eignet sich auch zum Eishakken) für nen Zehner und dazu auch diverse Abschleppseile oder besser Bergegurte vom preiswerten elastischen Gurt (10 m für 40 Euro) bis Hightech (für Unternehmer, die ihr Fahrzeug schonen wollen). Da kann man dann auch mit einem Ruck beim anfahren, weil der Gurt über das doppelte dehnbbar ist und den Ruck zum Anfahren im Schnee möglich macht, ohne anschließend nur die Abschleppöse oder Stoßstange alleine ;–( hinter sich her zu ziehen. Bei Bedarf kümmere ich mich um eine Zusammenstellung. Außerdem ist mir aufgefallen – auch aus Gesprächen mit Fahrgästen – dass die Polizei seit einiger Zeit auch besetzte Taxis kontrolliert, obwohl es doch eine Anweisung gibt, dass besetzte Taxis nicht zu kontrollieren sind, weil die Wartezeit nicht Fahrgast aufgebrummt werden soll. Ausnahme besteht natürlich bei Fehlverhalten des Fahrers. Ich habe das Gefühl, dass sich hier einige Beamte daran nicht mehr halten (oder es hat sich was geändert). Ob dann daraus was für den Taxifahrer wird, kann ich natürlich erst nachher sagen. Und drittens mal aus gegebenem Anlaß eine Frage an den Rechtsberater: Wie sieht eigentlich die Haftungsumfrage aus, wenn der Fahrgast winkt, der dem Tiefflug anrauschende Brettertaxler voll in die Eisen steigt und dann einer nicht mehr rechtzeitig halten kann? Nicht, dass ich hier ein Problem hätte, das Bremsen hat noch funktioniert, allerdings musste ich auch in die Eisen steigen und fluchte anschließend. Nur wenn es nicht mehr reicht: Wer zahlt wieviel des Schadens? Der Artikel soll als Warnung für tieffliegende Unternehmer und Fahrer dienen. Gruß Ulrich Lehmkühler, München Leserbriefe/Forum Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktions-linie nicht übereinstimmen. Dauerbrenner Der Funksprecher: „Zwischen allen Stühlen?“ Die Kritik an den Funksprechern der Taxi-München eG ist so alt wie der Sprechfunk. Man versetze sich einmal in die Lage eines Funksprechers, der täglich acht Stunden Aufträge schnellstmöglich, so exakt wie möglich und so professionell wie möglich vermitteln soll. Bei dieser Vorgabe gilt es dann auch noch zu bedenken, was der Funksprecher alles noch so „nebenbei“ erledigen soll. Ob es ein Fahrer ist, der – aus welchen Gründen auch immer – hartnäckig eine Adresse nicht verstehen kann, gelegentlich auftretende Funkstörungen, Rückfragen von Mitarbeitern, Rückfragen von Fahrern, Unterbrechungen durch nicht aufmerksam zuhörende Fahrer, usw … So betrachtet, sollte man vielleicht die eine oder andere Entscheidung in ihrer Wertigkeit relativieren. Wir können auf alle Fälle versichern, dass jede/r Funksprecher/in versucht sein/ihr Bestes zu geben! Die Krux an dieser Geschichte ist nur, dass es immer jemanden geben wird, der sich benachteiligt fühlt. Also für jeden alles passend zu erfüllen, ist schlichtweg unmöglich. Bestimmt kann es gelegentlich zu vermeintlichen Ungerechtigkeiten kommen; nur sollte man hierbei bedenken: 1. Wie oft hat man selbst schon einmal einen Auftrag bekommen, der einem eigentlich nicht zugestanden hätte? 2. Ist es dieser Vorfall überhaupt wert, dass man hierfür in die Zentrale fährt, um das „Nichtbekommen“ eines Auftrages restlos aufzuklären? Man darf jetzt natürlich auch nicht hergehen und die Funksprecher als unfehlbar ansehen; das machen wir sicherlich nicht! Genauso wird von uns auch berechtigten Beschwerden nachgegangen, um diese absolut lückenlos aufzuklären. Aber: bitte nicht wegen jeder Kleinigkeit sofort zum Vorstand oder in die Taxizentrale stürmen! Wir unterweisen unsere Funksprecher (wie übrigens auch alle anderen Mitarbeiter der Taxizentrale) ständig dahingehend, dass die Taxizentrale das verbale AUSHÄNGESCHILD des Taxigewerbes ist. Das erste, was einem Fahrgast in einem Taxi auffällt ist – natürlich neben dem Zustand des Fahrzeuges und dem Erscheinungsbild des Fahrers – der Funksprechverkehr. Und genau auf diese Bedeutung des Funksprechverkehrs weisen wir unser Funkpersonal immer und immer wieder hin! (NL) AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de
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21TAXIKURIER Volles Programm im Februar! Messe München Gleich drei international renommierte Messen füllen im Februar das Programm der Messe München. Los geht’s am 4.2. mit der weltweit größten Sportfachmesse „ispo winter 2007“, auf der vier Tage lang einem registrierten Fachpublikum ein konkurrenzloses Angebot an Sportartikeln und Sportmode präsentiert wird. In Einzelbereichen, sogenannten „communities“, bekommt der Besucher einen Überblick zu zahlreichen neuen Sportarten und Trends geboten, während junge unbekannte Unternehmer auf den Gewinn des „brandnewAwards“ für innovative Konzepte hoffen dürfen. Am letzten Februar-Wochenende werden zwei parallel stattfindende Großveranstaltungen ein breites Publikum nach München locken: Vom 22. bis zum 26.2. öffnet wieder die beliebte jährliche „C-B-R Freizeit und Reisen“ dem interessierten Publikum ihre Pforten und bietet auf über 70.000 Quadratmetern eine vielfältige Auswahl an Produkten, Services und Neuheiten aus der Freizeit- und Tourismusbranche. Das besucherfreundlich aufgegliederte Spektrum reicht von Wassersport über Caravaning bis hin zu den neu eingeführten Bereichen Gesundheit und Lifestyle. Als größter und wichtigster Bestandteil informiert der „Reisemarkt“ über Nah- und Fernziele und trägt maßgeblich zum wachsenden internationalen Ansehen der Messe bei. Im vergangenen Jahr waren 73 Länder mit Ausstellungsständen auf der C-B-R vertreten! Den Messeliebhaber erwartet zudem ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, mit vielen Aktionsflächen, Erlebniswelten, und - als besonderes Highlight - die „Multimedia-Showbühne“ des Bayerischen Rundfunks. Geöffnet ist Donnerstag, 22.2., bis Sonntag, 25.2., von 10 bis 19 Uhr und am Montag dem 26.2. von 10 bis 18 Uhr. Der Preis für eine Tageskarte beträgt 11 Euro (Ermäßigte: 8 Euro), Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Vom Freitag, dem 23.2. bis Montag, dem 26.2. wird die Schmuckfachmesse „inhorgenta europe“ für vier Tage den wichtigsten Branchentreffpunkt in der Europäischen Union darstellen. Hier werden einem registrierten Fachbesucherkreis u.a. Uhren, Schmuck, Silberwaren, Perlen und Edelsteine hoher Qualität sowie die dazugehörigen Fertigungstechniken vorgestellt. Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf www.messe-muenchen.de. sowie unter Top-Termine. Foto: Alex Schelbert 21TAXIKURIER Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas S.v.Kummer Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Sozialrecht regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Verwaltungsrecht Straf-/Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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22 TAXIKURIER Vom Gebiss bis zum Vibrator … … es gibt beinahe nichts, was nicht schon mal in einem der 3480 Münchner Taxen verloren wurde. Tagtäglich erreichen die Taxizentrale unzählige Anrufe, ob denn dies oder das gefunden oder abgegeben worden sei. An die 6500 Verlustanzeigen nehmen die fleißigen Damen an den Telefonen in der Zentrale Jahr für Jahr entgegen. Handys, Schlüssel, Schirme, Kreditkarten, Taschen, Koffer, Geldbörsen und dergleichen sind die Standardverlustsachen, die jeden Tag aufs Neue liegen bleiben. Aber auch die Exoten in der Verlustsachen-Datei haben es in sich: Ein Mountainbike, ein Glasauge, ein Gebiss, sogar ein Vibrator und eine Beinprothese hatten sich unfreiwillig vom Besitzer getrennt. Was ist zu tun, wenn im Taxi etwas liegen bleibt? § 11 der BOKraft regelt diesen Fall mit klaren Worten: „Der Fahrzeugführer hat nach jeder Fahrt das Fahrzeug nach Fundsachen abzusuchen und diese unverzüglich an die dafür vorgesehene Stelle abzuliefern, falls die Fundsache nicht sofort zurück - gegeben werden kann“ . In der Praxis stellen sich hier zwei wesentliche Fragen: Erstens, kann wirklich nach jeder Fahrt ein Taxi nach Fundsachen durchsucht werden und zweitens, was ist die dafür vorgesehene Stelle. Im Gespräch mit der Leiterin des städtischen Fundbüros, Sabine Eisenhauer sowie ihrem Stellvertreter Maik Fundsachen – was zu tun ist Titelthema Ob nach der Fahrt zum Flughafen oder nach dem Kurzstich um die Ecke … der Fahrgast zahlt, steigt aus und vergisst in der Eile auf dem Rücksitz sein Handy. Der Fahrgast ist bereits weit weg, als es der Taxifahrer entdeckt und nun ein Problem hat: Was tun mit der Fundsache? Um in dieser auch rechtlich etwas dificilen Angelegenheit Licht ins Dunkel zu bringen, stattete unsere Redaktion dem städtischen Fundbüro einen Besuch ab. Fotos: www.atelier-tacke.de
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23TAXIKURIER Müller, konnten diese Fragen für Münchens Taxifahrer geklärt werden. Die Suche nach Fundsachen im Taxi nach jeder einzelnen Fahrt kann keinem Fahrer zugemutet werden, jedoch sollte täglich bei Schichtende eine Durchsicht nach Fundgegenständen erfolgen. Damit ist den rechtlichen Ansprüchen Genüge getan. Wird der Taxifahrer dabei fündig, empfiehlt Sabine Eisenhauer folgendes Vorgehen: Bevor die Fundsache beim Fundbüro eingeliefert wird, sollte unbedingt Rücksprache mit der Taxizentrale gehalten werden, ob sich der Verlierer schon gemeldet hat. Ist der Verlust schon gemeldet und der Verlierer erreichbar, kann die Fundsache direkt dem Verlierer zurückgebracht werden; für den Fall dass nichts gemeldet wurde, erfasst die Taxizentrale den Fund und notiert auch die Behörde, wo der Fahrer die Sache abgibt, falls dass die Anfrage des Kunden erst später eingeht. Annahmeberechtigt sind neben dem städtischen Fundbüro in der Ötztaler Straße 17 auch alle Münchner Polizeiinspektionen sowie die Fundstelle im Rathaus, wobei die Polizeiinspektionen sowie das Rathaus die Fundsachen in regelmäßigen Abständen an das Fundbüro weiterleiten. Für den Taxifahrer empfiehlt Sabine Eisenhauer die Abgabe bei der nächsten Polizeiinspektion, weil man sich zum einen den Weg in die Ötztalerstr. spart und zum anderen 24 Stunden an 7 Tagen abgeben kann. Was geschieht im Fundbüro? 14 Angestellte im städtischen Fundbüro sind in der Ötztaler Straße 17 unter der Leitung von Sabine Eisenhauer beschäftigt. Entsprechend den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches in den Paragraphen 965 ff. nehmen Sie jährlich 60.000 Fundgegenstände entgegen, registrieren, archivieren und lagern diese ein. Spitzenreiter dabei mit großem Vorsprung sind Schlüssel in allen Varianten. Alles, was nach sechs Monaten nicht vom Eigentümer abgeholt wurde, geht in das Eigentum des Finders über. Dieser hat bereits bei der Abgabe der Fundsache die Option, ob er sich nach 6 Monaten die Fundsache aneignen will oder ob diese zur Versteigerung gegeben werden soll. Zweimal jährlich
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24 TAXIKURIER finden in den Räumen des Fundbüros Versteigerungen statt, Teilnehmer an der Auktion sind laut Sabine Eisenhauer über 80% Händler, die nächste findet statt am 14.02.2007. Meldet der Finder Eigentumsanspruch an der Fundsache an, wird er nach Ablauf der Wartefrist angeschrieben, dass die Sache zur Abholung bereitliegt. Wird jedoch die Fundsache vom Verlierer abgeholt, hat dieser Anspruch auf Finderlohn. Die Höhe des Finderlohns ist ebenfalls gesetzlich geregelt: Bis zum einem Wert der Fundsache in Höhe von 500 Euro beträgt der Finderlohn 5 %, bei Tieren 3%. Finderlohn für Taxifahrer ? Eine Besonderheit beim Finderlohn trifft das Taxigewerbe: §978 BGB regelt den Fund in öffentlichen Verkehrsanstalten. Demnach besteht bei Fundsachen mit einem Wert unter 50 Euro kein Anspruch auf Finderlohn. Ist der Finder auch noch Bediensteter (Angestellter oder Inhaber) des Verkehrsunternehmens, was wohl im Taxigewerbe zu 100% zutreffen dürfte, ist der Anspruch auf Finderlohn gänzlich ausgeschlossen. Wo drückt der Schuh? Ein großes Problem ist in vielen Fällen der Gedankengang des Verlierers: Man war in 3 Kneipen oder Disko - theken, war an Orten, an die man sich nicht mehr erinnert, das letzte was man weiß, ist das Taxi, das einen nach Hause gebracht hat: Und genau da will man den Schlüssel oder das Handy verloren haben. Wenn man auch sonst nichts mehr vom Vorabend weiß, aber das weiß man. Gerade nachts kann es vorkommen, dass am Rücksitz was liegen bleibt und der nächste Fahrgast bemerkt es und schiebt es einfach ein, ein Vorgang, von dem der Fahrer nichts mitbekommt. Sorgen macht dem Fundbüro die Sammelpraxis von Taxi-Großunternehmern. In vielen Großgaragen werden Fundsachen beim Schichtwechsel in einer Kiste zwischengelagert, und wenn diese Kiste mal voll wird, wird sie irgendwann als Sammelfund als Fundbüro gebracht. Meistens viel zu spät für den Verlierer … Kann das Zurückbringen berechnet werden? Wird der Fund bemerkt, der Verlierer festgestellt und man einigt sich, dass der Taxifahrer die Sache zurück - bringt, hat der Taxifahrer Anspruch für entstandene Aufwendungen. Zwar werden in den meisten Fällen keine Einlagerungskosten entstehen, jedoch ist der Fahrpreis für die Zustellung der Sache in den meisten Fällen vom Verlierer bzw. Eigentümer zu tragen. Bilderwitz aus der Januar-Ausgabe: And the winner is … „I glaub, der Blitz war ausnahmsweise nicht von der Zentrale.“ Gerhard Ausserbauer (Taxi 30) hat nach längerer Kreativ-Pause wieder mal zugeschlagen und mit dieser Zeile den Nagel auf den Kopf getroffen und darf sich über den Verzehrgutschein im Wert von 100 Euro der Gaststätte „Der Pschorr“ freuen. Herzlichen Glückwunsch! Fotos: www.atelier-tacke.de
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25TAXIKURIER Anders verhält es sich bei Reise - gepäck im Kofferraum: Lt. BOKraft hat der Fahrer beim Beund Entladen von Reisegepäck behilflich zu sein. Wenn der Fahrer einen Koffer im Kofferraum verstaut, und der Fahrgast verlässt das Taxi ohne seinen Koffer, ist dies ein Versäumnis des Taxifahrers, welcher in dieser Situation dafür Sorge zu tragen hat, dass der Koffer nachgeliefert wird. Muss ich eine Fundsache abgeben? Diese aus gutem Grund zuletzt angeführte Überlegung basiert auf einem Artikel im Strafgesetzbuch, dem § 246, welcher sich mit Unterschlagung beschäftigt. Wer eine fremde bewegliche Sache sich rechtswidrig zueignet … wird mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren bestraft. Allein aufgrund dieses hier angedrohten Strafmaßes sollte man sich stets bewusst sein, was dahintersteckt und was einen erwarten kann, wenn am Rück - sitz ein fremdes Handy bimmelt, man die Situation nicht richtig erkennt und man die falsche oder auch keine Maßnahme ergreift … (TK, PR) Sabine Eisenhauer und Maik Müller vom Fundbüro vorm „Schlüsselbrett“
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26 TAXIKURIER Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die AUDI AG, prämiert jeden Monats- Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2006 aus. ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Unser Monatsthema: „Vom Feilitzschstand nach Salmdorf und was kostet das?“ Neues Jahr und neue Aufgaben. Auch 2007 warten auf Münchens Taxler wieder „Muss-Soll- und Kann- Aufgaben“ . Eine Muss-Aufgabe ist die Ortskenntnis im Pflichtfahrgebiet, die wir mit einer Fahrpreis-Schätzung verknüpft haben. Ausschließlich befragt und getestet wurden Fahrer am Feilitzschstand. Salmdorf war bis vor wenigen Jahren ein lärm-geplagtes kleines Dorf. Seitdem der Flughafen Riem weg ist, avanciert das zur Gemeinde Haar zugehörige Dorf zur begehrten Wohngegend. Es gibt aufgrund der Messenähe ordentliche Hotels, die Grundstückspreise sind hoch, obwohl es immer noch keine Lachse Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de gibt. Vom Feilitzschstand nach Salmdorf sind es 14-15 km und der Fahrpreis darf sich zwischen 25–30 Euro bewegen. Taxi 1: ✷✷ (Nr. 928, 21. Dezember, 14.25 Uhr) „Salmdorf ist nicht in München.“ Der Name sagt diesem Taxler zwar irgendetwas, aber er hat nicht den blassesten Schimmer, wo dieses Dorf liegt. Nach Eingabe und Suche in seinem Navigationssystem erfahre ich, daß Salmdorf ca. 29 Kilometer entfernt liegt und ich mit rund 30 Euro Fahrpreis zu rechnen habe. Ich kritisiere noch die angeblich große Entfernung, aber dieses technologische Wunder kennt München wohl besser als ich … Taxi 2: ✷✷ (Nr. 2081, 21. Dezember, 14.50 Uhr) Auch dieser Taxler wäre ohne Navi mehr als aufgeschmissen. Im Großstadtdschungel München benötigt diese Spezies Taxler wohl dieses ultimative Gerät. Stolz kommentiert der freundliche Mann dessen Bedienung und hat auch Antworten parat . Mit dem Unterschied, dass hier die geschätzte Strecke von 16 km und der Fahrpreis mit ca. 22 Euro realistisch sind. Hallo, Taxler! Auf dem Weg zum und vom Flughafen. München-Fröttmanning (direkt am Hornbach-Baumarkt) Brotzeit Oase ER- TAX Kundendienst Isoldenstraße 23 · Halle 51 Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. T e l e f o n 0 8 9/3 07 48 04 7 Mobil 01 77 / 2 70 32 70
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27TAXIKURIER Taxi 3: ✷✷✷✷ Testsieger! (Nr. 747, 21. Dezember, 16 Uhr) Nicht nur wegen seiner Herkunft, sondern auch aufgrund seiner langen Fahrpraxis kennt dieser waschechte Münchner seine Heimatstadt und deren Umgebung. Unter einfühlsamer Berücksichtigung des vorweihnachtlichen Verkehrsaufkommens und den damit verbundenen Staus, tippt er auf 25-30 Euro Fahrpreis in die nur 15 km entfernte Idylle am östlichen Stadtrand. Der Gewinner! Valentin Glockshuber Engelhardstr. 6 81369 München erhält als Belohnung für seine Ortskenntnis ein Präsent von der AUDI AG. Taxi 4: ✷✷✷ (Nr. 1661, 22. Dezember, 15.15 Uhr) Auch hier siegen Ortskenntnis und die Einschätzung des Fahrziels. Die Fahrstrecke wird ausführlich definiert und beschrieben. Salmdorf liegt hinter Riem und ist zwar nicht mehr im Stadtgebiet, aber trotzdem gar nicht so weit weg. Bei dieser klaren Aussage bin ich mit 22 bis 23 Euro dabei. Taxi 5: ✷✷✷ (Nr. 3662, 22. Dezember, 15.30 Uhr) Dieser Fahrer weiß zwar, wo es im Großraum München lang geht, aber leider stehen die Schätzung der Route und des resultierenden Preises in keiner sehr erfreulichen Relation. So kalkuliert er doch tatsächlich geschätzte 38 Euro für rund 23 prognostizierte Kilometer. Bei diesen Fahrpreisen fahre ich dann doch lieber mit dem öffentlichen Elend. Gewinnspiel Verzehrgutschein im Wert von 100 Euro für das Restaurant „Terrine“ in der Amalienstraße zu gewinnen. Der Fasching in München ist wieder im Kommen und dauert heuer bis zum 20. Februar. Für unseren „Taxi-Künstler“ Manfred Kraus sind die narrischen Wochen natürlich ein Motiv wert. Wenn Ihnen zu dieser Zeichnung ein passender Text einfällt und dieser prämiert wird, gewinnen Sie obigen, kulinarischen Preis. Schicken Sie uns diesen per Post, Fax oder E-Mail (Adresse siehe Impressum) bis spätestens 7. Februar 2007. Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. +DOOR7D[LIDKUHU ')'014.#)''74'5#:+5%*'+05 '4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66 70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+ (XURSDVJU|WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK ,00(5 0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ g +0.#55814$'*#.6'0g
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28 TAXIKURIER SPT-01 MICROTAX ® -05MICROTAX ® -05 modular erweiterbar SPT-01 Die vollkommene Integration Für jeden Bedarf die optimale Lösung HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI 200 Kundendienste in D Marktführer in 7 Ländern www.hale.de © werbeKÄFER Taxistiftung Deutschland Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kurs-beginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer- Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Motiv des Monats Taxlers zornige Antwort auf den Diesel-Preis Foto: Andreas Gaßner-Kittel Kurioses aus der Zentrale Taxifahrer erhält von der Zentrale in den frühen Morgenstunden einen Auftrag, einen Gast in einer Gaststätte abzuholen. Nach Erhalt glaubt der Fahrer den Auftrag mit der Bemerkung: „Diese Fahrgäste halte ich heute gemütsmäßig nicht mehr aus!“ ablehnen zu können. Dies konnte die Taxizentrale mit dem Verweis auf die Beförderungspflicht natürlich nicht akzeptieren; also fuhr der Fahrer den Kunden. Wir können zwar nicht – wie im Märchen – vermelden, dass der Fahrgast (weiblich) und der Fahrer heute verheiratet und Eltern von 15 glücklichen Kinder sind; dennoch haben wir später erfahren, dass es eine angenehme und problemlose Fahrt gewesen sein muss … Die Erfahrung lehrt: „Man täuscht sich schneller als man denkt!“ Happy End
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29TAXIKURIER Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit - genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Klaus Stempfle/Taxi 1266 Am 9. Dezember fand wie so oft eine Taxikontrolle mit dem Ziel, die unerlaubte Bereitstellung zu ahnden, statt. Drei Teams aus jeweils zwei Personen bestehend brachten über 40 Kollegen zur Anzeige, die unerlaubt an den bekannten Stellen Fahrgäste abstaubten. Der Zufall wollte es, oder war es kein Zufall, dass alle drei Kontroll-Teams innerhalb 2 Stunden jeweils das gleiche Taxi, nämlich das Taxi 1266 auf frischer Tat ertappten. Jeweils stand es unerlaubt vor der Schrannenhalle bereit. Der TAXIKURIER hat daraufhin mit dem betreffenden Unternehmer gesprochen, der sehr souverän reagierte und kein Verständnis für das Verhalten seines Fahrers aufbrachte und einen Rückruf seines Fahrers versprach (siehe Rose des Monats). Den Fahrer, Herrn Klaus Stempfle erwartet eine empfindliche Strafe durch das KVR. Die Zitrone des Monats erhält er nicht nur stellvertretend für alle Kollegen, die sich unerlaubt bereitstellen, sondern auch dafür, dass er offenbar die Schrannenhalle als seinen Heimathafen betrachtet hat. (PR) Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi- Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Klaus Stempfle/Taxi 1266 Dass jemand parallel die Rose und die Zitrone des Monats erhält, ist ungewöhnlich und ein Novum. Wir haben uns jedoch dazu entschlossen, weil Klaus Stempfle beides verdient hat. Die Rose soll die Zitrone nicht aufheben. Der Tatbestand für die saure Frucht ist verwerflich und unverschämt. Wir verleihen ihm jedoch auch die Rose des Monats für seine Reaktion. Er hat spontan angerufen, seinen Namen genannt, seinen Unternehmer geschützt (der ja wirklich nichts dafür kann), sofort die Fälle zugegeben, keine Ausflüchte gesucht, keine Ausreden strapaziert. Er hat mit offenem Visier argumentiert, das war für uns das Erfreuliche. Wir haben uns schon die wildesten Lügen und Vorwände anhören müssen. Aber dies ist heute ja üblich. Politiker und Manager leben uns dies täglich vor. Klaus Stempfle hat alles zugegeben, steht zur Strafe, hat sich entschuldigt und will sich nicht mehr un erlaubt bereitstellen. Gerne überreichen wir die Rose des Monats, denn die TAXI-MÜNCHEN eG hat einen Taxler mit Moral und Ethik gewonnen. (PR) Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München
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Das Königreich Preußen entwickelte sich während des 19. Jahrhunderts zur deutschen Vormacht, wodurch sich ein Konflikt zwischen dem Kaiserreich Frankreich und Preußen um die Vorherrschaft auf dem europäischen Kontinent ergab. Diese Spannungen führten am 19. Juli 1870 zur französischen Kriegserklärung an Preußen, das dann mit den anderen deutschen Staaten – auch Bayern – in den Krieg eintrat. Der deutsche Sieg stellte sich schnell ein, im Spiegelsaal von Schloss Versailles wurde der preußische König Wilhelm I. am 18. Januar 1871 zum Deutschen Kaiser Wilhelm I. pro - klamiert und damit das Zweite Reich mit Bismarck als Reichskanzler begründet. Am 1. März 1871 marschierten deutsche Truppen in Paris ein, am 3. März nahm die französische Nationalversammlung in Bordeaux den vorläufigen Friedensvertrag an. Der Krieg wurde schließlich mit dem Frieden von Frankfurt am 10. Mai 1871 auch offiziell beendet. Dieser beinhaltete unter anderem die Abtretung der an Bodenschätzen reichen Gebiete von Elsass und Lothringen an Deutschland. Die oben genannten Örtlichkeiten, Gegenden und Personen sowie bayerische Feldherren, die mit diesem deutsch/französischen Krieg von 1870/1871 zu tun hatten, fanden in den damaligen Neubaugebieten ihren Platz als Straßenbenennungen. Außerdem vergaß die Stadt - verwaltung nicht, auf diese Weise Schlachtorte zu verewigen, an denen bayerische Truppen an deutschen Siegen gegen die französische Armee beteiligt waren. Schwerpunkte dieser Benennungen waren die Kasernenviertel auf dem Marsfeld und in Neuhausen im Westen der Stadt, Schwabing im Norden sowie Haidhausen im Osten. Der Münchner Osten, das seitdem so genannte Franzosenviertel, ist das Thema dieses Artikels. Ehre wem Ehre gebührt Den Anfang machte 1872 die Umbenennung der banal klingenden Frühlingstraße in der Maxvorstadt in Von-der-Tann-Straße mit der Erklärung: „Ludwig Freiherr von und zu der Tann-Rathsamhausen, General der Infanterie, geboren am 18. Juni 1815 zu Darmstadt, führte im Kriege 1870/71 das 1. Bayerische Armeekorps“ . Dies war eine doppelte Ehrung für den Krieger, unter dessen Kommando entscheidende bayerische Siege, etwa der bei Sedan, erfochten wurden: Erstens lebte er im Haus Nummer 7 an der Straße, die nun seinen eigenen Namen trug, und zweitens konnte er sich noch bis zu seinem Tod am 28. April 1881 an seiner ureignen Adresse erfreuen. Seit 1900 benennt der politisch verantwortliche Ministerpräsident während jener Kriegszeit die Braystraße, erklärt mit: „Otto Graf von Bray-Steinburg, 1807-1899, hat als bayerischer Ministerpräsident die Versailler Verträge mitabgeschlossen.“ Diese Verträge machten den preußischen König zum deutschen Kaiser, und deshalb liegt die Versailler Straße auch gleich nebenan. Die Erklärung der benachbarten Mühlbaurstraße aus dem Jahr 1901 soll ebenfalls zitiert werden, weil sie den kriegerischen Geist der damaligen Zeit atmet und zeigt, was damals für eine Ehrung auf dem Straßenschild qualifizierte: „Zu Ehren des am 29. März 1889 zu München verstorbenen königlichen Generalmajors Gustav von Mühlbaur. Derselbe zeichnete sich in Kriegerische Straßennamen und eine unerwartete Überraschung im Haidhauser Franzosenviertel Geschichte und G’schichten Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. den Feldzügen 1870 / 1871 hervorragend aus. In der Schlacht bei Weißenburg fielen drei seiner Söhne für das Vaterland.“ Patriotische Schlachten und vaterlandslose Gesellen Seit 1872 wuchs im Osten neben dem dörflichen Haidhausen ein städtisches Neubauviertel mit geometrisch angelegten Plätzen und Straßen aus dem Boden. Es sollte dort das Proletariat leben, das im Rahmen der Industrialisierung Münchens vom Land in die Stadt zog und hoffte, das harte Landleben mit einem besseren Stadtleben eintauschen zu können. Da sich diese Hoffnungen allerdings nicht erfüllten, neigten viele der Neu-Haidhauser bald den Ideen der Sozialdemokratie, wenn nicht sogar dem Kommunismus zu. Das deutsche Kaiserreich verbot im Jahr 1878 alle politisch linken Organisationen, im Königreich Bayern durchgesetzt vom Innenminister Maximilian von Feilitzsch, und bezeichnete ihre Mitglieder als „vaterlandslose Gesellen“, damals die ultimative Beschimpfung schlechthin. Zur alltäglichen, nationalen Erziehung dieser Gesellen, Gesellinnen und ihrer Kinder setzte man ihnen einen Schwung vaterländischer Straßenbenennungen vor die Nase. Diese Maßnahme half aber genauso wenig wie die polizeiliche Verfolgung: Trotz allem oder vielleicht gerade deshalb nahmen die Linken an Zahl immer stärker zu und der Staat musste seine Sozialistengesetze 1890 aufheben, um noch Schlimmeres zu verhüten. In Haidhausen zeigte sich diese Entwicklung folgendermaßen: An sich waren die patriotischen Straßennamen als positiv und staatstragend erbauend gemeint gewesen. Nun aber war das genaue Gegenteil eingetreten: Die Straßenbenennungen als Ausdruck des Klassenkampfes von oben kennzeichneten ein armes, linkes Glasscherbenviertel. Wer sich als etwas Besseres vorkam, genierte sich dieser Adressen – doch dazu weiter unten. 30 TAXIKURIER THOMAS VOGL RECHTSAN WÄLTE Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 8080 3 München Telefon: 3306 62 0 · F ax: 3306 62 1 0 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543
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31TAXIKURIER samten, vaterländisch korrekten Straßennamen gerieten wegen ihrer verarmten, in Massen zuziehenden Bewohnerschaft beim Bürgertum schnell in Verruf. Beispielsweise in der Orleansstraße zu wohnen, galt nicht gerade als schicklich. Wollte man sich etwa vom Dallmayr Sekt und Hummer nach Hause bringen lassen und gab als Zieladresse „Orleansstraße“ an, musste man oft ein schnöseliges Naserümpfen zur Kenntnis nehmen und sich außerdem unausgesprochen fragen lassen, ob man das überhaupt bezahlen könne. Heute trägt in Haidhausen nur noch der südwestliche Teil die markante Bezeichnung „Franzosenviertel“, und das hat folgenden, bereits angeschnittenen Grund: Der südwestliche Teil entwickelte sich wegen seiner Bebauung mit minderwertigen Mietskasernen zu einem der so genannten Glasscherbenviertel, auf dessen verarmte Bevölkerung andere Bevölkerungsschichten verächtlich herabblickten. Nun zogen sich aber die Pariser Straße und die Orleansstraße vom Süden bis hinauf zur vornehmer klingenden Prinzregentenstraße und bildeten die Achsen, an denen sich im Nord - osten des Viertels einige der oben genannten Straßen festmachten. Etliche Anwohner des nordöstlichen Teils, die sich von den Glasscherben-Adressen abheben wollten, trugen den Wunsch an die Stadtverwaltung heran, ihnen eine andere Adresse zukommen zu lassen. Veredelung Im Jahr 1903 hatten die Bewohner Erfolg: Die Pariser Straße zwischen der Kirchen- und der Prinzregentenstraße hieß seitdem Grahn- Young-Straße nach einer Königlichen Hof - theaterballetdirektrice a.D., die eine Wohltätigkeitsstiftung von 300.000 Mark errichtet hatte. Sie war 1825 in Kopenhagen geboren worden und starb erst am 1907 in München. Ihr 1884 verstorbene Gatte Friedrich war ein Deutscher mit dem englischen Nachnamen Young. Inzwischen galt aber neben Frankreich auch Großbritannien als politischer Hauptfeind Deutschlands, weswegen Frau Grahn-Young den patriotischen Wunsch äußerte, ihre Straße solle nicht mehr das englische Wort enthalten, wogegen sich ihr verblichener Ehemann infolge Abwesenheit natürlich nicht wehren konnte. Im Jahr 1905 erfuhr die Straße ihre Umbenennung zur heutigen Lucile-Grahn-Straße. Ebenfalls 1905 wurde die Orleansstraße zwischen der Kirchen- und Prinzregentenstraße in Grillparzerstraße umbenannt und mit der Erklärung versehen: „Nach Franz Grillparzer, dem bedeutendsten nachklassischen Dramatiker, dessen Dramen sowohl im Königlichen Hoftheater als auch im Prinzregententheater oft zur Aufführung kamen“ . Zur Begründung dieser Veredelung hieß es: „Die an den Krieg 1870/1871 erinnernden Namen werden nicht über die Prinzregentenstraße hinaus fortgesetzt. Das betreffende Gebiet ist noch fast unbebaut. Die Besitzer der wenigen Häuser werden sich die Änderung der Straßentafeln sehr gerne gefallen lassen, da die an das so genannte ‚Franzosenviertel‘ anklingenden Namen Krieg als Erfolgsgeschichte So entstanden seit 1872 die zahlreichen kriegerischen Straßennamen im „Franzosenviertel“ . An für Bayern siegreiche Schlachten erinnerten und erinnern: Orleansplatz und Orleans - straße, Pariser Platz und Pariser Straße, Sedanstraße, Weißenburger Platz und Weißenburger Straße, Belfortstraße, Metzstraße, Spicherenstraße, Wörthstraße, Bazeillesstraße, Balanstraße, Gaisbergstraße, Saint-Privat-Straße, Gravelottestraße und Breisacher Straße. Dann gab es noch die Loignystraße, die man aber 1947 in Haidhauser Straße umbenannte, damit der Ortsname „Haidhausen“ erhalten bleibt. Und der Coulmiersplatz: Viele Leute konnten das Wort nur unkorrekt oder bayerisch verhunzt aussprechen. Wenn sich etwa der Schaffner der damaligen Trambahn-Linie 7 bemühte, den Namen der Station auszurufen, werden etliche Trambahn-Gäste seine Ansage vielleicht geistig und akustisch nicht erfasst haben und eventuell falsch ausgestiegen sein. Die Adresse erhielt daher im Jahr 1959 den für hiesige Zungen und Gaumen kompatiblen Namen Haidenauplatz nach einem ehemaligen kleinen Schloss auf Haidhauser Gebiet. Inzwischen ist die ehemals interessante Adresse Haidenauplatz 1 zwar nicht verschwunden, aber nicht mehr taxi-relevant. Der Siemens- Konzern hat mit seiner nach Taiwan verschacherten Mobilfunk-Tochter, die unter dem Namen „BenQ“ zum Schein nur deshalb auf dem Markt auftrat, um abgewickelt zu werden, gezeigt, wo das Problem am Standort Deutschland liegt: Mit Sicherheit nicht an den Arbeitnehmern. Der Friede von Frankfurt schlug sich gleich in zwei Straßen nieder: der Friedenstraße und der Frankfurter Straße. Letztere wurde 1953 zur Ernst-Reuter-Straße nach dem Westberliner Bürgermeister (1889-1953), und 1956 wurde aus der Freimanner Straße der Frankfurter Ring, der aber mit dem besagten Frieden nichts zu tun hat, sondern sich auf die Stadt am Main als solche bezieht. Nebenbei bemerkt, erinnert die Siegesstraße in Schwabing auch an den Kriegsverlauf von 1870/1871. Infolge des deutschen Sieges kamen die beiden folgenden Gebiete zu Deutschland und als Straßennamen nach Haidhausen: Elsässer Straße und Lothringer Straße. Die Versailler Straße erinnert an die Krönung des Deutschen Kaisers im gleichnamigen Schloss bei Paris. Nicht vergessen werden darf die Schneckenburgerstraße nach dem Dichter Max Schneckenburger (1819-1849), der 1840 das Gedicht „Die Wacht am Rhein“ geschrieben hatte. Die Kontrolle über diesen wichtigen Fluss war nämlich die Ursache für die Jahrhunderte alte Feindschaft zwischen Deutschland und Frankreich. Unvorhergesehene Entwicklung Der Name „Balanstraße“ bedeutete eine erhebliche Veredelung der Adresse der dort Wohnenden, hatte ihre Anschrift doch vorher „Irrenweg“ gelautet nach der entsprechenden Einrichtung, zu der sie führte und mit der niemand etwas zu tun haben wollte. Doch die gesich sehr geringer Beliebtheit erfreuen.“ Und so kam es, dass nördlich der Prinzregentenstraße lediglich die bereits seit 1901 bestehende Mühlbaurstraße an den Krieg von 1870/1871 erinnert. Ansonsten ehrte die Stadtverwaltung in dem entstehenden besseren Wohnviertel Geistesgrößen aus Musik und Wissenschaft auf den Straßenschildern. Die Nähe des Prinz - regententheaters als Hort elitärer, kultureller Genüsse war dafür der Anlass. Eine bessere Zukunft Eine besondere Bewandtnis hat es mit dem Bordeauxplatz. Seine Benennung bezieht sich nicht auf den anfangs erwähnten, vorläufigen Friedensvertrag von 1871, der dort von den Franzosen angenommen werden musste, sondern symbolisiert die Idee eines vereinten Europas, das aus den Kriegen der Vergangenheit gelernt hat. Seit 1964 sind Bordeaux und München Partnerstädte. Anlässlich eines Besuches des Oberbürgermeisters Jacques Chaban-Delmas in München verkündete sein Kollege Georg Kronawitter am 17. September 1976 auf der platzartigen Erweiterung der Wörthstraße, dass diese Grünfläche nunmehr nach Bordeaux benannt sei. Die örtliche Wahl sei nicht zufällig, da sie im so genannten Franzosenviertel liege, in dem die Straßen an den deutsch-französischen Krieg erinnern. Kronawitter sagte: „Unserer Generation, die inmitten des von Krieg und Gewalt überschatteten 20. Jahrhunderts mit historischen Siegen ohnehin nichts anzufangen weiß, sind die Pariser Straße und der Orleansplatz Symbole einer friedlichen und freundschaftlichen Nachbarschaft mit Frankreich geworden.“ Früher lautete die Erklärung beispielsweise der Lothringer Straße: „Kam nach dem siegreichen Feldzuge von 1870/1871 im Frieden von Frankfurt am 10. Mai 1871 zum Deutschen Reich.“ Heute hingegen heißt es: „Landschaft zwischen der Champagne und den Vogesen; die Straßenbenennung erfolgte nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/1871“ .
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Die einen schwören auf ein folienbeschichtetes Fahrzeug im Taxigewerbe, wieder andere lehnen es grundsätzlich ab. 2.000 bis 3.000 Euro mehr könne man beim Wiederverkauf erzielen, bei 1.000 Euro Aufwand, schwärmt die eine Hälfte. Die andere Hälfte hält schon deswegen nichts davon, weil man beim Wiederverkauf ja trotzdem nicht verschweigen darf, dass das Fahrzeug als Taxi gelaufen ist. Alles andere ist strafbar. Für Stefan Pfnür, einer der beiden Geschäftsführer der STEMA GmbH, gibt es neben dem Wiederverkaufswert, „der zweifellos gegeben ist, egal wie hoch“, noch einen ganz entscheidenden Vorteil: „Das Fahrzeug wird rundherum einfach geschont. Im Winter kommt kein Salz an den Lack, die Folie schützt vor kleinen Steinschlägen und leichten Kratzern und der Lack kommt im Orgininalzustand zum Vorschein, wenn die Folie entfernt wird. Entscheidend ist nur die Qualität der Folie. In der Qualität gibt es gravierende Unterschiede, die sich im Preis aber kaum niederschlagen. Was Geld kostet, ist die Arbeit und nicht die Folie.“ Einen weiteren Vorteil gibt es bei Unfällen. „Einen Kotflügel zu bekleben ist einfach preiswerter als ihn zu lackieren.“ Mittlerweile kommen auch immer mehr Privatpersonen auf den Geschmack mit einer neuen Folie. Und die darf dann auch ruhig ein bisschen aus dem Rahmen fallen. Wer selbst keine genauen Vorstellungen von außergewöhnlichem Design hat, dem wird bei STEMA geholfen. Hier wird grundsätzlich alles beklebt. Aber eine besondere Beziehung besteht zum Rennsport. Ob Safety-Cars oder andere offizielle Einsatzfahrzeuge bei Motorsportereignissen, alle sind sie von STEMA beklebt. Wenn irgendwo ein Cannonball-Rennen stattfindet, kommen die verrückten Ferrari-, Porsche- oder Bentley-Besitzer erst in die Hans-Freisinger-Straße und lassen ihre Renner bekleben, damit die schönen Kisten nicht allzusehr leiden. Auch die R-8-Le-Mans-Serie von Audi hat von Stefan Pfnür ein neues Kleid angepasst bekommen, für die man schon mal eine Woche Zeit zum Bekleben aufwenden musste. Ansonsten rechnet man ein Tag pro Auto. Wobei das Wichtigste die Terminreservierung ist. „Zur Zeit sind wir bei einer Woche“, sagt Stefan Pfnür, „aber es kann auch schon mal länger dauern. Lieber reservieren und dann halt absagen, wenn das Auto an dem Tag nicht geliefert werden kann.“ Warum bieten dann die Autofirmen nicht selbst einen Beklebeservice an? „Das ist für die zu aufwändig, das rechnet sich wahrscheinlich nicht”, schätzt Stefan Pfnür. „Als wir vor fast zehn Jahren angefangen haben, wollte auch kein anderer so richtig da dran. Da wurde das Potenzial doch etwas unterschätzt.“ Ein schönes, weites Betätigungsfeld für Folien hat Stefan Pfnür bei Booten entdeckt. Das ist sein Sommerbusiness in Italien. „Vom Salzwasser ausgebleichte Folien, neue Designs und das alles auf großen Flächen, da kommt richtig Freude auf“ . Wenn Sie demnächst übrigens das Gefühl haben, ein Auto sein an ihnen vorbeigerauscht obwohl sie nichts gesehen haben, dann war das ein Audi-Erlkönig in der letzten Phase. Und die Tarnfolie stammt von STEMA. Da erkennt man RAL 1015 halt schon leichter. (PG, PR) Taxis mit Folien zu bekleben, ist nur ein kleiner, gleichsam wichtiger Teil der Folientechnik der STEMA GmbH Lack oder Folie Titelthema Faszinierend: Lack bleibt unter der Folie neu. Egal wie lange. Mini-Steckbrief: Name: Pfnür Vorname: Stefan Alter: 54 Sternzeichen: Schütze Familienstand: Verheiratet Geburtsort: Berchtesgaden Aufgewachsen: München Wohnort: Thalkirchen Hobbies: Bootfahren, angeln Musik: Antenne Bayern Urlaub:Italien 32 TAXIKURIER
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33TAXIKURIER Die Hafenstadt Shanghai ist die bedeutendste Industriestadt Chinas und von der Einwohnerzahl die zweitgrößte Stadt nach Chongqing. Shanghai liegt im Mündungsgebiet des Jangtsekiang am Huangpu-Fluss. Der Name Shanghai bedeutet übersetzt „über dem Meer“ . (Shang = über, Hai = Meer). Shanghai liegt an der Ostküste Chinas, hat ca. 14,2 Mio Einwohner und ist eine regierungsunabhängige Stadt. Währung: Chinesischer Renminbi Yuan (1 Euro = 10.03882 Yuan) Amstsprache: Mandarin Die Geschichte Shanghais geht vermutlich auf mehr als 7.000 Jahre zurück, denn schon zu diesem Zeitpunkt wurde Shanghai als eine für damalige Verhältnisse große Stadt erwähnt. Klarerweise bezieht diese Stadt schon immer ihre Bedeutung aus der Hafenlage. („Shanghai International Circuit“) erbaut, die 200.000 Zuschauer fasst und einen Vertrag für Formel-1- Rennen bis 2010 erhielt. Der Bau in den nordwestlichen Teil der Stadt kommt nicht von ungefähr, denn hier wurde eine Autostadt gegründet, in der sich bereits 180, vorwiegend ausländische, Firmen niederließen. In Shanghai fahren 42.000 Taxis. Bei genauer Betrachtung stellt man fest, dass man 8 verschiedene Farben (türkis, rot, hellgrün, gelb, blau, weiß, indian-rot) bei Taxis vorfindet. Zwar kann jedes Taxi eine beliebige Farbe haben, doch gerade Taxifirmen mit mehr als 1.000 Fahrzeugen wollen eine eigene Farbe quasi als „Markenzeichen“ . Mit dieser können sie sich von den anderen abheben und gegenüber den Kunden ihre Qualitäten besser vermarkten. Als Fahrzeuge findet man sehr oft VW-Passat Variant älteren Baujahres vor. Der Verdienst eines Fahrers bei täglich 18 Stunden Arbeitszeit ge - staltet sich mit ca. 5.000 Yuan pro Monat auch nicht gerade üppig. Wie fast jede große Stadt hat auch Shanghai sein Problem mit dem Taxiservice am Flughafen. So warnen sogar schon die Behörden davor, dass man auf herumlaufende, in den Flughafenhallen werbende Taxifahrer nicht eingehen soll, sondern sich direkt zum Taxistandplatz begeben sollte. Denn hier stünden die regulären Taxifahrer. Eine Fahrt vom Shanghai Pudong Airport zum Zentrum von Shanghai sollte ca. 120 Yuan kosten. (NL) Shanghai Norbert’s Weltreise Ihre Entwicklung zur Metropole mit Weltbedeutung begann jedoch erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts nach den Opium-Kriegen (1. Opiumkrieg: 1842) und unter europäischem Einfluss. Die Stadt wurde auf dem Handel mit Seide, Tee und Opium von den westlichen Kolonialmächten aufgebaut. Shanghai wurde zum Inbegriff für Sünde und Korruption mit seinen zahllosen Opiumhöhlen, Spielhöllen und Bordellen. Im derzeitigen Wirtschaftboom in China spielt Shanghai eine bedeutende Rolle. So wurde z. B. in Shanghai die erste verkehrlich genutzte Transrapid-Trasse gebaut, die jetzt einen der beiden Flughäfen mit dem Zentrum der Stadt verbindet. Im nordwestlichen Teil der Stadt Shanghai im Jiading District wurde im Jahr 2003 – nach nur 18 Monaten Bauzeit – eine Formel-1-Rennstrecke KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst Rudolf Dvorak GmbH Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52 Schleißheimer Straße 38, 80333 München ➤ Lackierte Ersatzteile neu und gebraucht ständig auf Lager! Ansprechpartner: Erich Oswald ➤ Unfallinstandsetzung ➤ Klimaanlagen-Service ➤ Fahrzeugdiagnose ➤ Lackiererei ➤ Kundendienst Sonderkonditionen für Taxiunternehmer auf alle Arbeiten! ➤ Motor-, Getriebeund Differentialinstandsetzung ➤ Automatiküberholung ➤ Autoglas Ein Verkehrsmittel gibt es überall auf der Welt – nämlich das Taxi. Norbert Laermann recherchiert und berichtet, wie und wo auf diesem Erdball die Taxibranche funktioniert.
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34 TAXIKURIER Wer in den letzten 27 Jahren seinen Taxischein gemacht hat, der ist mit großer Wahrscheinlichkeit von Tony Doll in die Feinheiten der Ortskunde eingewiesen worden. Solange ist der Tony nämlich schon Ausbilder für Münchens Taxler. Der gelernte Kaufmann war in den 60er Jahren als Handelsreisender für den Weltkonzern Nestlé unterwegs, war Ausbilder bei der Bundeswehr und Wirt in einer Marktnische der Gastronomie: Er hatte als erster einen Automatenshop am Starnberger Bahnhof. Das war 1971 und da ist er auch das erstemal mit dem wunderbaren Beruf des Taxifahrers in Berührung gekommen. Da der Tony schon immer clever war, hat er sich gedacht, wer bringt mir nachts die meisten Kunden: die Taxifahrer. Und so war es dann auch. Die Kunden waren in erster Linie Taxler, die nachts ihre Kundschaft bei Bedarf zum Einkaufen vorbeigebracht haben. Denn früher lebte der Nachtmensch ja in der Diaspora: Kein McDonalds, keine Tankstelle, die offen hatte, und wenn gab es da außer Benzin nichts. Aber beim Tony, der mit seinen Automaten den Ladenschluss locker umgehen konnte, gab’s die ganze Nacht neben Gesprächen auch warme Schnitzel, Hendl und kalte Getränke. 1973 hat der Tony dann selbst seinen Taxischein gemacht und bildet seit 1980 die Taxler Münchens aus. Ein Vorwurf, den sich der Tony oft anhören muss, ist der, dass mit der Prüfung etwas nicht stimmen kann, wenn so viele Pfeifen rumfahren. Doch da gerät er beim Tony an den Richtigen: „Unsere Prüfung ist die anspruchvollste in ganz Deutschland. Was hier in den letzten sechs Jahren passiert ist, ist eine Revolution zum Besseren. Da kommt man mit Auswendiglernerei nicht weit. Viele brechen vorher schon ab, weil es einfach zu schwierig ist. Von 1.200 Bewerbern pro Jahr, werden heute 200 Taxifahrer, Früher waren es 1.000. Es Die guten Geister der Genossenschaft Kein Oberlehrer, aber oberster Lehrer Wie funktioniert die Genossenschaft? Wenn der Vorstand ein Anliegen hat, wird das in aller Regel schnell nach außen kommuniziert – und alle wissen Bescheid. Aber auch ein Vorstand braucht Menschen, mit denen er arbeitet, die sich um alltägliche Belange kümmern, kurz: die eine Genossenschaft am Laufen halten. Von diesen „Guten Geistern“ möchte Ihnen der TAXIKURIER in loser Folge einige vorstellen. In dieser Ausgabe: Tony Doll stimmt also nicht, dass wir immer mehr Taxifahrer bekommen.“ Zumindest nicht, wenn sie Tonys Prüfung, die immer durch den TÜV-Süd abgenommen wird, bestehen. Während die ganze Branche weiß, dass z.B. in Berlin Taxischeine auch anders erworben werden können und deshalb dort so katastrophale Bedingungen herrschen, findet bei uns die Prüfung in einem geordneten und klar strukturierten Rahmen statt. Da kann nichts mehr getrickst werden. „Viele, die heute in diesen Beruf wollen, haben einfach die falsche Einstellung dazu“, so der Tony. „Die wollen nichts mehr lernen und haben dank Navi überhaupt keinen Bezug mehr zur Stadt.Taxifahrer müssen wissen, dass Technik einen Taxifahrer auch überflüssig machen kann. Das Navi ist eine Falle für Taxler. Und dann treffen sie auf Unternehmer, die mit gespaltener Zunge sprechen. Auf der einen Seite schreien sie nach Qualität beim Fahrpersonal, auf der anderen Seite nehmen sie jeden Penner, nur damit die Fahrzeuge bewegt werden. Die Auswahl an guten Fahrern liegt immer noch in den Händen der Unternehmer. Ich bin doch nicht „Das Navi ist eine Falle für Taxler“
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Mini-Steckbrief: Name: Doll Vorname: Tony Alter: 62 Sternzeichen: Wassermann Familienstand:In fester Lebens - gemeinschaft Geburtsort: Ottobrunn Aufgewachsen: München Wohnort: Unterhaching Hobbies: Radfahren, Wandern Musik: Country Music Urlaub: In bayerischen Gefilden der Moralapostel, der den Uneinsichtigen auch noch beibringt, dass sie keine kurzen Hosen tragen sollen oder bei Regen den Fahrgast mit einem Schirm zum Fahrzeug geleiten sollen. Wer dazu keine Lust hat, der macht es sowieso nicht. Auch nicht, wenn er für einen Benimm-Kurs 70 Euro bezahlt, wie anderswo.“ Ein viel gravierenderes Problem sieht Tony Doll in der Grüppchenbildung der verschiedenen Nationalitäten. „In den letzten 25 Jahren haben sich viele Menschen aus anderen Nationen in unserem Gewerbe etabliert und die Deutschen haben sich mehr und mehr daraus verabschiedet. Früher hieß es immer: bloß keinen aus fremdsprachigen Nachbarländern. Und von denen heisst es heute: bloß keine aus den Dritte-Welt-Ländern. So schaut doch die Wirklichkeit aus. Es gibt keinen gemeinsamen Schulterschluss mehr.“ Und dazu kommt das Imageproblem, dass die meisten negativ über ihren Job reden anstatt positiv. „Jeder Angestellte würde doch sofort entlassen, der negativ über seinen Beruf sprechen würde. Bei uns ist das an der Tagesordnung. Und da viele von Grund auf schon negativ eingestellt sind, bräuchte man eigentlich einen Persönlich - keitstest. Denn das A und O ist immer noch die Bereitschaft dem Kunden gegen über, guten Service zu bieten.“ Eins ist nämlich für Tony Doll unstreitig: „Wer unsere Prüfung schafft, der hat sie sich verdient, weil er wirklich etwas dafür getan hat.“ (PG, TK) MAHAG Zentrum, Schleibingerstr. 12-16 81669 München, Tel. 089-48001-0 Viele vernünftige Gründe sprechen dafür, daß auch im Taxi-Geschäft nicht mehr nur traditionelle Werte zählen. Volkswagen und die MAHAG tragen dieser Entwicklung Rechnung. Mit attraktiven Fahrzeugmodellen, die den Taxi-Unternehmern neue Perspektiven bieten – erfolgsorientiertes Denken anstelle von kostenintensivem Image. Mit einem Ausstattungsprogramm, das bequem den individuellen Ansprüchen des leistungsorientierten Fahrers gerecht wird, der täglich 10 Stunden und länger am Steuer sitzt. Und mit einem Serviceangebot, das den Bedürfnissen des Taxi-Geschäftes entspricht. Als größter Volkswagen-Händler Bayerns sind wir die richtige Adresse für den Taxifahrer. Kompetenz neu erfahren Bernhard Karlinger Josef Polland Verkauf/Leasing/Finanzierung Taxi-Serviceberater Tel. 089-48001-178/-482 Mobil: 0170-638 19 71 Tel. 089-48001-125 „Ich bin nicht der Moralapostel“
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36 TAXIKURIER Mit Ballnath GmbH Versicherungen Bestens versichertBestens versichert Über 30 Jahre Erfahrung im TaxigewerbeÜber 30 Jahre Erfahrung im Taxigewerbe Ballnath GmbH Versicherungen Brudermühlstr. 48a 81371 München info@taxi-versicherung.de www.taxi-versicherung.de Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 Taxi-KFZ-Versicherung jährlich ab 694,78 € (ohne Selbstbeteiligung) Taxi-KFZ-Versicherung jährlich ab 543,21 € (mit 1.000 Euro Selbstbeteiligung) Taxi-Rechtsschutz pro Fahrzeug jährlich ab 148,75 € Betriebshaftpflicht pro Fahrzeug jährlich ab 30,78 € Taxi-Unfallversicherung jährlich ab 116,23 € Privathaftpflicht jährlich ab 48,17 € TOP-KonditionenTOP-Konditionen Gerne erstellen wir Ihnen ein persönliches Angebot. Komfort-LeistungenKomfort-Leistungen Rabattretter (einen Unfall ohne Rückstufung) Bis 20% Schadenfreiheitsrabatt Rabatt für Alleinfahrer kostenloser Krankenversicherungsvergleich Taxameter des Monats Unsere Bahnhöfe Bahnhof Nord – Standplatz der Kenner und Könner. Treffpunkt der Profis. Hier hat das Gewerbe die Moral, die es verdient. Es wird nicht abgestaubt, man verweist immer auf den „Ersten“, sei die Fahrt noch so lukrativ. Hier trifft man den Rainer, den Robert, den Dschingis, die Margot. Am Nordbau schmaucht der Reinhold seine Havanna und grantelt der Wiggerl und seit der Aufsichtsratsvorsitzende immer öfter gesichtet wird, hat der Sahneplatz am Bahnhof einen weiteren Kompetenz-Schub erhalten. Das einzige, was hier ab und zu die Gespräche stört, sind vereinzelte Fahrgäste. Ostbahnhof – Wer diesen Standplatz zu seiner „Heimat“ auserkoren hat, hat sein Reihenhaus bereits abbezahlt. Über die dritte und zweite Reserve wartet man geduldig, bis man in’s Überdachte kommt, um mit Gleichaltrigen über die gute alte Zeit zu schwelgen. Hier trifft sich die „Hosenträgerfraktion“ . Den Funk betrachtet man als Störfaktor! Bayern I und Radio Arabella genügen als Info-Quelle. Dies ist der Grund, warum man als aufmerksamer Taxler oft in der 3. Reserve schöne Funkaufträge erhält. Bahnhof Pasing – Sagenumwogener Platz, dessen Negativ-Nimbus nicht mehr existiert. Angeblich wurde hier schon jeder „verschickt“, der der „Pasing-Mafia“ nicht zugehörig war. Noch heute wird der Platz von vielen gemieden. In der Realität ist es jedoch lukrativ, zwar unübersichtlich, entweder voll oder leer. Die Zeiten sind jedoch vorbei, dass Funker erschrecken, wenn sich jemand vom Bahnhof Pasing meldet. Bahnhof Mitte – Oft der Fluchtpunkt, wenn Süd und Nord zum Bersten voll sind. Trotzdem lange Wartezeiten. Keine Fluchtmöglichkeiten, wenn man eingekeilt ist. Seit Bayer/Schützen fast immer besetzt ist, auch kaum Funkaufträge. Bahnhof Süd – Nach wie vor Negativ-Beispiel für Herdentrieb und mangelnde Hilfsbereitschaft. Jeder Zentimeter wird ausgenutzt, sodass kaum die Möglichkeit besteht, Fahrgäste auszuladen. Gepäck und Kurzfahrten werden äusserst mürrisch oder gar nicht akzeptiert. Deutsch oder bayrisch sind absolute Fremdsprachen unter den Fahrern. Insider unter den Fahrgästen, die selbst an den nahegelegenen Bahnsteigen ankommen, unterziehen sich dem Fußweg zum Nordbau, um den Mißständen am Bahnhof-Süd auszuweichen. Da auch noch der Abfall bedenkenlos entsorgt wird, ist dieser Standplatz ein Schandfleck unserer Zunft. (PR) Pausenfüller Deutsche Begriffe, die im Englischen Verwendung finden … Angst · Backfisch · Bierstube · Bildungsroman · Blitzkrieg · Blutwurst · Ding an sich · Dirndl · Doppelgänger · Dummkopf · Erbswurst · Ersatz · Fahrvergnügen · feldgrau · fest · Fingerspitzen - gefühl · Fräulein · Fräuleinwunder · Führerprinzip · Gedankenexperiment · gemütlich · Gestalt · Glockenspiel · Grübelsucht · Götterdämmerung · Hakenkreuz · Hausfrau · Heldentenor · Hinterland · Kaffeeklatsch · kaputt · Katzenjammer · Kinder · Kirche · Küche · Kindergarten · Kitsch · Liebchen · Mensch · Nacht und Nebel · nicht wahr · Poltergeist · Quatsch · Rucksack · Sauerkraut · Schadenfreude · Schlamperei · Schmalz · Schmierkäse · Schmutz · Schweinerei · Sehnsucht · Spiel · to schlep · Torschlußpanik · Turnverein · Urtext · Waldsterben · Wanderhut · wedeln · Wehmut · Weltschmerz
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37TAXIKURIER Der Blick zurück … vor 100 Jahren 1907: 2. Februar Revolution in Argentinien. … vor 75 Jahren 1932: 4. Februar Eröffnung der III. Olympischen Winterspiele in Lake Placid mit lediglich sieben Nationen. 1932: 25. Februar Adolf Hitler, ehemaliger österreichischer Staatsbürger, wird die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. 1932: 27. Februar Elisabeth Taylor wird geboren. … vor 50 Jahren 1957: 2. Februar Frühlingswetter (20° Celsius) in Deutschland. 1957: 14. Februar Beendigung des 16-wöchigen Streiks der Metallarbeiter in Schleswig-Holstein. … vor 25 Jahren 1982: 5. Februar Der Bundestag spricht Bundeskanzler Helmut Schmidt das Vertrauen aus. 1982: 28. Februar Das deutsche Fernsehen zeigt seine erste 3-D-Sendung. Im Februar … Witz des Monats Ein Ehemann geht eines Abends mit seinen Freunden aus und bechert fröhlich bis zum frühen Morgen. Doch da traut er sich nicht nach Hause und sucht verzweifelt nach einer plausiblen Ausrede für seine nächtlichen Eskapaden. Schließlich riskiert er einen Anruf. Als seine Frau sich meldet, ruft er aufgeregt: „Zahl bloß nicht das Lösegeld, Brigitte, ich bin ihnen entwischt!“ Die fünf Weisheiten des Monats ➜ Leonardo da Vinci benötigte zwölf Jahre, um Mona Lisas Lippen zu perfektionieren. ➜ Die Milch von Yaks ist rosa. ➜ Beim Niesen hört das Herz des Menschen für kurze Zeit auf zu schlagen. ➜ Der New Yorker Stadtteil Manhatten hat die höchste Mc Donald’s-Dichte der Welt. Im Schnitt gibt es dort alle 400 Meter eine Filiale. ➜ Der bislang schwerste Mensch der Welt war der Amerikaner Jon Brown. (1941-1983), der unglaubliche 635 Kilogramm wog. Jetzt umrüsten: Mit Flüssiggas sparen Sie bis zu 25 Prozent gegenüber Diesel! Infotelefon: 089-64 94 61 40 oder www.ecohg.com E.C.O. GmbH Ihr Partner für Sparen mit Autogas Flüssiggas (LPG) oder Autogas kostet nicht nur erheblich weniger, sondern ist einer der schadstoffärmsten Kraftstoffe. Der Einbau ist unproblematisch und nimmt nur den Raum des R admuldentanks ein. Das stetig wachsende Tankstellennetz mit über 1.800 Anlagen ist flächendeckend und eine Autogas-Tankfüllung hat eine R eichweite von bis zu 500 km. Leasinggesellschaften berechnen mittlerweile einen identi schen Restwert für Benzinfahrzeuge mit LPG-Anlage und Dieselfahrzeuge. Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 7. Februar 2007! Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER In der Nacht von Samstag auf Sonntag (13./14.01.07) konnten die beiden Täter gefasst werden, die am 4. Januar einen Raubüberfall auf einen Kollegen ausübten. Ein 16-jähriger türkischer Schüler sowie ein 17-jähriger deutscher Azubi legten ein umfassendes Geständnis ab. Letzte Meldung! Dreigroschenkeller Eine Kulturspelunke zum futtern, feiern und fabulieren Lilienstrasse 2, 81669 München Eingang Zeppelinstrasse An der Ludwigsbrücke Tel.: 089/48 90 290 So-Do von 17 00 -1 00 Fr+Sa von 17 00 -3 00 geöffnet
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Wer in diesem Einzugsgebiet wohnt, wohnt in der Regel gut. Auch oberhalb vom Petuelring, also in Milbertshofen (Makler-Prosa „Nord- Schwabing“) hat man eine hervor ragende Infrastruktur, freilich mehr Industrie, lautere Straßen und in der Regel weniger schöne Häuser im zweckmäßigen Nachkriegs-Stil der fünfziger- und sechziger Jahre. Die Fertigstellung des Petuel-Tunnels vor wenigen Jahren mit entsprechender Verkehrsberuhigung an der früheren Verkehrs-Hauptschlagader wird auf die Dauer zu einer weiteren (auch preislichen) Aufwertung dieses Teils von Milbertshofen führen. Brotzeitstandl METRO-GROSSMARKT, Leopold straße 152 (öffentlich zugänglich) Mo.–Fr. 7.30–20.00 Uhr, Sa. 8.00–19.00 Uhr. Nach mehreren Fehlversuchen bei kleineren Betrieben (alle wegen Urlaub in der ersten – der Testwoche – nach dem Jahreswechsel geschlossen) landete MS hier. Wer bei diesem Metro-Markt einkauft und sich wundert, weshalb er zwischen den Regalen kein hilfreiches Personal zum Auffinden der versteckten Waren antrifft, möge sich in das Restaurant begeben, welches wir hier despektierlich als Brotzeitstandl führen wollen. Hier ist das blau bekittelte Personal anzutreffen. Der (auch optisch) spröde Selbstbedienungs-Kantinen-Charme der siebziger Jahre ist noch anzutreffen, aber das Preis- Leistungsverhältnis dürfte ziemlich unschlagbar sein: ein „großes Frühstück“ beinhaltet zwei belegte halbe Semmeln (Wurst oder Käse mit Butter und „Garnitur“), ein Glas Orangensaft, ein gekochtes Ei, sowie Kaffee – letzteren mit der Option zum beliebigen (kostenlosen) Nachfüllen. Preis: 3 Euro. Die Riesen-Bock - wurst mit Pommes (ebenso Bratwurst) kostet 3,30 Euro, die Currywurst mit Pommes 3,60 Euro. Auch Preisregionen von 6,50 Euro werden tangiert, wenn man sich ein „Holzfällersteak“ oder Kabeljaufilet – jeweils mit Zubehör – leisten will. Wer billiger essen will als Zuhause (wenn man die Zeit – „Zeit ist Geld“ – auch mitrechnet) und keine Ansprüche an ein hübsches Umfeld legt, ist hier nicht verkehrt. Metzgerei KHAN UND SÖHNE, Lerchenauer Str. 30, Mo.– Fr. 7.30–18.00 Uhr, Sa. 7.30–14.00 Uhr. Ein echter Familienbetrieb, in dem (vermutlich, der Tester fragte aufgrund angeborener Schüchternheit nicht danach) Vater, Mutter und einer der „Söhne“ (s.o.) bedienten. Die Familie scheint den Betrieb noch nicht lange zu haben, da die sonst oft anzutreffende Routine („derfs no was sei“ zack, peng) fehlte. Das mitgenommene Rouladen-Fleisch (1,39/100 g) und die zwei Cabanossi erwiesen sich zuhause als erstklassig; das recht umfangreiche Imbiss- Angebot (z.B. Schnitzel von Pute oder Schwein in Eihülle gebraten mit Kartoffelsalat und Beilagen-Salat zu 5,10 Euro) kann vor Ort inhaliert oder in Warmhalteisolierung mitgenommen werden. Die warme Leberkässemmel ist für 0,99 Euro feil. Mehrerer Leute standen an, was in einer „Nicht-in-Gegend“ ein gutes Zeichen ist. Sehr gepflegter Laden, sehr sympathisch! Bäckerei / Stehcafé Isabellastraße 49, (Ecke Hohenzollern), Mo.–Fr. 7.30–18.00 Uhr, Sa. 6.30–13.00 Uhr, So. 8.00–11.00 Uhr. Einen Steinwurf vom „Kurfürsten“ entfernt, hält sich hier ein winziges Lädchen, in dem es neben den üblichen Back- und Brotwaren auch eine kleine Auswahl an sonstigen Lebensmitteln (Milch, Butter, Getränke usw.) zu erwerben gibt. Zwei Stehtische laden zum kurzen Verweilen ein, um vor Ort einen Kaffee (1,40 Euro) zu schlürfen und die verschiedenen süßen Leckereien zu genießen. Wirtshaus In einem wunderschönen Altbau gelegen bietet das „Rolandseck“ bayerische und österreichische Küche in hohen Räumen, die mit viel Holz (Boden, Tische, untere Wände) und in sanft rötlichen Farbtönen (obere Wände, Dekke) gehalten sind. Ein recht großes Lokal, das im 90-Grad-Winkel um die Ecke geht und in der wärmeren Jahreszeit auch eine umfangreiche Außenbewirtschaftung bietet. Die Getränke kommen von Arcobräu, wobei (auszugsweise) die Halbe Helles 3,10 Euro kostet, das Weißbier 3,20 Euro und der Spezi 2,80. Die Brotzeiten („Jausen“) reichen vom Griebenschmalzbrot mit Radieserl und Zwiebeln (3 Euro) über den „Obazd’n“ mit Brot (5,90) bis zur höchst umfangreichen „Brettljausn’ zu 8,80 Euro. Die Standardkarte bietet den Schweinsbraten mit Kartoffelknödel und Blaukraut oder das „Goulasch von Rind und Schwein mit Eierspätzle und Gurkensalat“ (je 8,60), aber auch viele Wildgerichte, wie z.B. den „Hirschkalbsbraten in Rotweinsauce mit Preiselbeeren, Williamsbirne, Blaukraut und Semmelknödelschmarrn“ zu 13,50 Euro. Die Mittagskarte bot am Testtag (4.1. ca. 12.30 Uhr) u. a. als „Menü 1“ die „Curryrahmsuppe“ sowie „Münchner Zwiebelfleisch (abgeröstetes Ochsenfleisch) in Zwiebelsauce mit Erdäpfelpüree“ . Nach der wunderbaren Suppe kamen drei sehr dünne Scheiben mürben Rindfleisches mit echten – also nicht aus dem Packerl stammenden – Zwiebeln und einem lockeren Kartoffelbrei zu kräftiger Sauce auf den Tisch, wobei das Ganze (also inkl. der Suppe) mit 7,70 Euro zu Buche schlug! Eine ältere Dame aus der Nachbarschaft, die währenddessen ihr Gehwagerl neben dem Tester parkte und fragte, ob es schmecke, bekam sozusagen „positiven Bescheid“ und meinte, hier esse man ohnehin immer sehr gut. Problemlos bekam sie statt der Suppe einen zusätzlichen Salat. Weitere (z.T. ältere) Herrschaften, die offensichtlich aus der näheren Umgebung stammten, trafen ein und bestätigten damit, dass hier trotz ziemlich neuer Führung und durchdachtem „Styling“ ein bodenständiges Lokal mit einem sehr ordentlichen Preis-Leistungsverhältnis um Kunden wirbt. Es hätte übrigens auch Leberkäs mit Spiegelei und Kartoffelsalat oder auch Milz - wurst mit Kartoffelsalat und (Beilagen-) Salat zu je 4,50 Euro gegeben. Fazit: Sehr empfehlenswert! (MS) In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie: ➜ Beck, Viktualienmarkt, Rosenthal, Rindermarkt, Tal ➜ Ostbahnhof, Frieden ➜ Schirmer, Schragenhof, Romanplatz Kölner, Parzival, Kurfürsten, Petuel – Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste Essen auf Rädern 38 TAXIKURIER Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: (0 89) 46 88 55 Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Foto: www.atelier-tacke.de RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungs - widrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: 33 39 55 • Fax: 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.com
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39TAXIKURIER TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Tony Doll (TD), Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), Michael Schrottenloher (MS), Reinhold Siegel (RS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, 81829 München Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair Impressum ➜ Taxi-Sharing … Wie verhält man sich beim Zusammenschluss von Fahrgästen ➜ München und seine Stadtbezirke … Berg am Laim ➜ Dauerthema Flughafen … Große Umfrage Vorschau Ausgabe März 2007 Liebe Kolleginnen und Kollegen, die ersten Tage des neuen Jahres zeigen, dass das Schreckgespenst „Mehrwertsteuer-Erhöhung“ von der Bevölkerung nicht in dem Maße wahrgenommen wird, wie uns manche Auguren prophezeit haben. Unsere Branche wurde jedoch mit weitaus schlimmeren Vorfällen konfrontiert. Zum einen der fürchterliche Überfall auf einen Kollegen in Daglfing sowie eine lancierte Pressemeldung von Teilen des Aufsichtsrats. Lassen Sie sich nicht entmutigen, bleiben Sie optimistisch. Paul Rusch, Objektleiter Der nächste TAXIKURIER erscheint am 23. Februar 2007 – Wir verraten Ihnen schon jetzt einige Themen … Foto: www.atelier-tacke.de GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr
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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kunden- /L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob - kompakte C-, komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden orientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxis kommen wie gerufen. Und von uns.