TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Dezember 2006
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2006. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.
40 von 40 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.
Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →
Seite 1
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Dezember 2006 Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de ➜ Richtige Vorbereitung für Fahrer und Auto ➜ Taxi-Check-München Wo ist die nächste Nachtapotheke? ➜ Wie halten sich die Funker fit? Siegfried Udiljak antwortet für die Zentrale ➜ Die guten Geister der Genossenschaft Richard Jäger im Interview Winter
Seite 2
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Messe München International Messe München GmbH IMAG Internationaler Messe- und Ausstellungsdienst GmbH GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH Service-Hotline (+49 89) 9 49-2 07 20 newsline@ messe-muenchen.de hNur für Fachbesucher *ufi approved event lFKM-geprüft yVeranstalter: GHM Änderungen vorbehalten! 8.1 1. 2006 Messe München International. Ihr Tor zum Weltmarkt. 06.02.–08.02.2007 19.02.–22.02.2007 13.03.–15.03.2007 14.03.–17.03.2007 21.03.–23.03.2007 21.03.–23.03.2007 COMPONEX/ELECTRONIC INDIA 2007 h Neu-Delhi, Indien ISPO RUSSIA Winter 2007 Moskau, Russland WETEX 2007 h Dubai, U.A.E. ISPO CHINA Winter 2007 *h Beijing, China ELECTRONICA & PRODUCTRONICA CHINA 2007 h Shanghai, China L A S E R . W O R L DO FP H O T O N I C SC H I N Ah Shanghai, China 21.04.–27.04.2007 23.04.–27.04.2007 17.05.–19.05.2007 Sommer 2007 05.09.–08.09.2007 Oktober 2007 Winter 2007 AUTO SHANGHAI 2007 * Shanghai, China ELECTRONIC AMERICAS h São Paulo, Brasilien BAKERY CHINA 2007 y Shanghai, China ISPO CHINA Summer 2007 *h Shanghai, China ISPO RUSSIA Summer 2007 Moskau, Russland ELECTRONIC ASIA 2007 *h Hongkong, China EXPO REAL ASIA Macau, SAR Macau International 07.02.–09.02.2007/ 04.09.–06.09.2007 16.02.–18.02.2007 25.02.–26.02.2007/ 29.07.–30.07.2007 01.03.–03.03.2007 03.03.–04.03.2007 13.04.–15.04.2007/ Oktober 2007 MUNICH FABRIC START h Internationale Preview-Stoffmesse IMOT Internationale Motorradausstellung ABC-SALON h Ordertage für Abend-, Braut- und Cocktailmode INTERNATIONALE MÜNCHNER BRIEFMARKENBÖRSE 2007 NUMISMATA INTERNATIONAL MODA MADE IN ITALY h Internationale Fachmesse für Schuhe 17.05.–20.05.2007 20.06.–22.06.2007 August 2007 16.10.–18.10.2007 27.10.–28.10.2007 09.11.–11.11.2007 HIGH END 2007 HiFi.Heimkino.Installation MUTEC 2007 l 7 . Internationale Fachmesse für Museumswesen, Sammlungen, Restaurierung und Ausstellungstechnik TALENTS 2007 h Die Jobmesse MAINTAIN 2007 h Internationale Fachmesse für industrielle Instandhaltung BEAUTY FORUM MÜNCHEN 2007 h Internationale Herbstmesse für Kosmetik FORUM VINI Internationale Weinmesse Im M,O,C, Termine 2007 Auszug In der Neuen Messe München 05.01.–07.01.2007/ Juli 2007 15.01.–20.01.2007 26.01.–28.01.2007 04.02.–07.02.2007 04.02.–07.02.2007 22.02.–26.02.2007 23.02.–26.02.2007 07.03.–10.03.2007 08.03.–14.03.2007 08.03.–14.03.2007 28.03.–01.04.2007 23.04.–29.04.2007 12.06.–15.06.2007 TRENDSET/MUSTERMARKT h/ BIJOUTEX BAU 2007 *l 17 . Internationale Fachmesse für Baustoffe, Bausysteme und Bauerneuerung OPTI MÜNCHEN 2007 h 10. Internationale Fachmesse für Augenoptik ISPO – Winter *hl 66. Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode ISPOVISION *hl Internationale Fachmesse für Sportstyle – Fashion inspired by Sports C-B-R 2007 *l Freizeit und Reisen INHORGENTA EUROPE 2007 *hl 34. Internationale Fachmesse für Uhren, Schmuck, Edelsteine, Perlen und Technologie METALL MÜNCHEN yl Europäische Fachmesse für Metallbearbeitung in Industrie und Handwerk GARTEN MÜNCHEN 2007 yl 13. Ausstellung für Gartenkultur und Pflanzen INTERNATIONALE HANDWERKSMESSE 2007 *yl JAGEN UND FISCHEN 2007 l 13. Internationale Ausstellung BAUMA *l 28. Internationale Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte TRANSPORT LOGISTIC 2007 *l 1 1. Internationale Fachmesse für Logistik, Telematik, Verkehr 18.06.–21.06.2007 08.07.–10.07.2007 08.07.–10.07.2007 13.09.–20.09.2007 Herbst 2007 07.10.–09.10.2007 07.10.–09.10.2007 08.10.–10.10.2007 13.10.2007 16.10.–18.10.2007 22.10.–26.10.2007 Herbst 2007 13.11.–16.11.2007 01.12.–09.12.2007 Dezember 2007 LASER 2007 . WORLD OF PHOTONICS *l 18. Internationale Fachmesse und Internationaler Kongress ISPO – Summer *hl Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode ISPOVISION *hl Internationale Fachmesse für Sportstyle – Fashion inspired by Sports ITMA Internationale Textilmaschinenausstellung DIE 52. KUNST-MESSE MÜNCHEN GOLF EUROPE 2007 *hl 15. Internationale Fachmesse für den Golfsport FAIRWAY 2007 hl 13. Golfplatz-Kongress mit Fachausstellung EXPO REAL 2007 hl 10. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien FACHDENTAL Bayern 2007 MATERIALICA 2007 h 10. Internationale Fachmesse für Werkstoffanwendungen, Oberflächen und Product Engineering SYSTEMS 2007 *l IT.Media.Communications MINERALIENTAGE MÜNCHEN 2007 44. Internationale Verkaufsausstellung (BÖRSE) und Deutsche Geo-Fachmesse (GEOFA) PRODUCTRONICA *l 17 . Internationale Fachmesse der Elektronik-Fertigung HEIM + HANDWERK 2007 yl Macht den Traum vom Wohnen wahr FOOD & LIFE 2007 y Treffpunkt für Genießer
Seite 3
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
3TAXIKURIER TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Inhalt Editorial | Verbildung 4 Information | Bericht von der Europäischen Taximesse 5 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 9 Die Genossenschaft | Neues und Wichtiges 10 Der Aufsichtsrat berichtet | 11 Der Landesverband | Infos auf einer Seite 12 Taxameter des Monats | Der Winter 13 Weihnachten | Alle Christkindlmärkte 14 Schrotti’s Fiaker-ABC | Heiteres mit „F“ 16 Dauerbrenner | Komplexe Aufträge 18 Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 18 Messe München | Vorweihnachtliches Messevergnügen 19 Witz des Monats | 19 Rose des Monats | Paul Göretz 20 Zitrone des Monats | Kultfabrik 20 Flughafen München | Wintermarkt 21 Essen auf Rädern | Waisenhaus, Westfriedhof, Leonrod 22 Wie halten sich die Funker fit? | Siegfried Udiljak antwortet 23 Münchens Stadtbezirke | Altstadt/Lehel 24 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 26 Hier spricht der Doc | Die Sauna 27 Leserbriefe/Forum | 27 Winter | Richtige Vorbereitung für Fahrer und Auto 28 Taxi-Check München | Thema Nachtapotheke 32 Die fünf Weisheiten des Monats | 33 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 33 Rund um’s Taxi | Leerfahrten 34 Die guten Geister der Genossenschaft | Richard Jäger 36 Der Blick zurück | Der Dezember vor 100, 75, 50, 25 Jahren 36 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 37 Marktpolitik | Rainer Klotz, der Sachverständige 38 Impressum | 39 Vorschau Ausgabe Januar 2007 | 39 Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de
Seite 4
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Editorial Verbildung Während der Wiesn, am 19. September, stellte Bild-München „Taxi- Wucher auf der Wiesn“ fest, natürlich mit einer riesigen Balkenüberschrift, ergänzt mit großen Bildern und wie üblich wenig Text. Der mitgelieferte Preisvergleich zeigte, dass lediglich Dresdner Kollegen für fünf Kilometer knapp 12 % weniger berechnen als wir. Völlig übersehen haben die Bild- Schreiberlinge, dass Dresden einen höheren Nachttarif hat; dies stört Florian Steuer nicht, der für den blühenden Unsinn auch noch Zeilenhonorar von den Groschen der Bild- Verkäufer kassierte. Erste Bitte: Geben Sie Ihr Geld zukünftig für etwas anderes als die Bildzeitung aus. Übrigens klärte ich vor langer Zeit Fahrgäste auf, die zur Bildzeitung wollten, dass das schwierig sei, denn viele Zeitungsleser halten „Bild“ eigentlich für keine Zeitung, denn als Zeitung wird seit Jahrhunderten das richtige Überbringen wichtiger Geschehnisse bezeichnet. Der ahnungslose Schreiber des „Taxi-Wucher“-Pamphlets weiß nicht einmal, was Wucher ist - das Verlangen eines unüblichen und sittenwidrigen überhöhten Fahrpreises. Wir hätten dieser Falschmeldung mit einer Gegendarstellung entgegnen können, die dann bei Kontaktanzeigen untergegangen wäre. Um es auf den Punkt zu bringen, wir wollen mit „Bild“ am liebsten gar nichts zu tun haben. Erinnern wir uns – im letzten Jahr bot ein Bild-Mensch Taxikollegen am Isartor 50 Euro an, wenn sie eine Schlägerei unter Kollegen nachstellen, die Taxler machten das einzig Richtige und schickten den Schmierfinken weg. Ich bin sicher, dass „Bild“ nicht von Bildung kommen kann. Auf jeden Fall hat das Buchgewerbehaus in der Schellingstraße eine lange Tradition, dort wurde fast eintausend Jahre lang der „Völkische Beobachter“ produziert. Also liebe Kolleginnen und Kollegen, kaufen wir uns zukünftig eine richtige Zeitung. Ihr Hans Meißner T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feie rtagen und am W ochen ende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler , BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahm enabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
Seite 5
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Der „NEUE“ TE-Allseason verfügbar in den Größen: 195/65 R15 91H 205/55 R16 91H 205/65 R15 99H 215/55 R16 97H 205/60 R16 92H 225/55 R16 99V XL Taxi- und Kfz-Bedarf GmbH, Sankt-Johann-Str. 23-25 80999 München, Tel. 0 89/5 02 05 71 Mo. 08:30 – 12:00 12:30 – 17:00 Uhr Sa. 08:30 – 13:00 Uhr Bericht von der Europäischen Taximesse Information Am 27. und 28. Oktober fand in Köln die Europäische Taximesse statt. Neben dem kompletten Vorstand der Taxi-München eG war natürlich auch der TAXIKURIER vor Ort, um die Neuerungen der Branche zu recherchieren. ADT – Mit Weißwürsten und Wiesnbier sind die sympathischen Weller’s aus München angerückt, um auf ihrem vergrößerten Stand ihr „Wellpay-Taxi“ zu präsentieren. Nicht nur bei Zahlungen mit EC-Karten hat der Taxler mit diesem Gerät enorme Vorteile. AUDI – Die Herren Otto und Welser brillierten mit Gastfreundschaft und einem A6 Avant Taxi. Der Erlös der verkauften Modellautos ging an die Taxistiftung. AUTO MUCH – Der Veranstalter der Zwischen-Taxi-Messe, Michael Much, gab in Köln schon mal den Termin des Taxitreffs 2007 (13.10.2007) bekannt. Wie immer war der Stand der Tölzer dicht belagert. Heuer gab es den TX 4, das London-Taxi, eine Weltpremiere zu besichtigen und Probe zu fahren. Auto Much hat die Vertretung für dieses weltberühmte Taxi. HALE – Die gesamte Familie Leitner war Ansprechpartner für tausende von Fragen. Besonderes Interesse erweckte der „Occup-Eye“, ein Sitzsensor. Die Salzburger waren auch dieses Jahr wieder ein Publikumsmagnet auf der Taximesse. KIENZLE – Herzlicher Empfang am Kienzle-Stand. Frau Bleckmann und ihre Mannschaft hatten für jeden Taxler ein Ohr. Kompetente Beratung und begehrte Modellautos. MERCEDES – Robert Wilhelm und sein vielköpfiges Team stellten die modellgepflegte E-Klasse in den Mittelpunkt des dominanten Mercedes-Standes. Permanente rush-hour. Am Freitag glänzender Gala-Abend in der Kölner Niederlassung mit vielen highlights. Gelungen. SIGNAL IDUNA/VDK – Der traditionell sehr gut besuchte Messestand stand dieses Jahr noch mehr im Mittelpunkt. Galt es doch, Lothar Aschmann zu verabschieden, der das Zepter an Herbert Brenner übergab. Mehr darüber im nächsten TAXIKURIER. TRP – Direkt neben Volkswagen warb Herr Zimmermann für sein bundesweites Unternehmen. Gab in Köln sein Mobilitätskonzept mit VW bekannt (siehe Pinnwand). TAXI-OASE – Unter den Fittichen der Intax stellten in einer Halle mehrere Hersteller gemeinsam aus. Intex koordiniert den Auftritt. Gleicher Teppich, ähnliche Optik. (Mazda, Hyundai, Renault, Nissan, Seat, Kia, Honda, Mitsubishi, Fiat, Peugeot). VOLKSWAGEN – Obwohl noch jüngeres Semester, entwickelt sich Jörg Gülke zum Taxi-Urgestein. Kennt jeden, Ihn kennt jeder. Sein Rock’n Roll-Abend am ersten Messe-Tag war der Kommunikations-Höhepunkt. Der Touran EcoFuel interessierte das Fachpublikum. „VW testete“ so Gülke, „die Resonanz einer Video-Innenraum-Überwachung in Taxen“ . (PR) Michael Much in bayerischem Beinkleid vor englischem Taxi
Seite 6
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
6 TAXIKURIER Top-Termine Dezember 2006 Freitag, 1. Dezember ➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Vorlesungen für Kinder ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, Das große Sterben ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Schwanensee ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➜ 19.30 Uhr Schauspielhaus, Drei Schwestern ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Kriegsberichterstatterin ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Weihnachten mit Mozart ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Symphonieorchester BR ➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Lesung ➜ Eissporthalle, Eishockey ➜ Feierwerk, Casualities ➜ Muffathalle, Skunk ➜ Tonhalle, The Kooks ➜ Backstage, Munich Hardcore Festival ➜ Elserhallen, Merry Samstag, 2. Dezember ➜ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammermusik ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern - Borussia Mönchengladbach ➜ 15.30 und 19.30 Philharmonie, Budapester Operettengala ➜ 15.30 Uhr, Olympiapark, Nokia Air & Style Games ➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Zimt und Sterne ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Die Zauberflöte ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Nostradamus ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, Das große Sterben ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Die eine und die andere ➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Die opera players ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Symphonieorchester BR ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Musici di Roma ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Chor BR ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Stars in der Manege ➜ 22.00 – 02.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Freddy the Queen ➜ Hansa 39, Mediengruppe TeleKommander ➜ Atomic Cafe, Holly Golightly ➜ Ampere, Roger Rekless Sonntag, 3. Dezember ➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee ➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Literarisch, satirischer Frühschoppen ➜ 14.00 Uhr, Sportpark, Unterhaching – TSV 1860 ➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Russische Weihnacht ➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Budapester Operettengala ➜ 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Petterson kriegt Weihnachtsbesuch ➜ 15.00 und 19.00 Uhr, Hubertussaal, Salzburger Weihnacht ➜ 16.00 und 19.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Exultate jubilate! ➜ 18.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Festliches Adventskonzert ➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Festival Dances ➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Schöne Bescherungen ➜ 19.00 Uhr, Alter Rathaussaal, Ein Münchner im Himmel ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Hänsel und Gretel ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Biolek ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Christian Gerhaher ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Montserrat Cabale ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Gospel Christmas ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Bierlaich ➜ Atomic Cafe, Lucky Jim ➜ Hotel Vier Jahreszeiten, Pasta Opera ➜ Muffathalle, Monta ➜ Ampere, Hey Willpower ➜ Allerheiligen Hofkirche, Geistliche Meisterwerke ➜ Max-Joseph-Saal, Adventskonzert ➜ Backstage, Mia Aegerter ➜ Feierwerk, Monta Montag, 4. Dezember ➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Brandner Kaspar ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Medeia ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Martha Agerich ➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire ➜ Elserhallen, Naturally 7 ➜ Backstage, Trivium Dienstag, 5. Dezember ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Marstall, Tänzerinnen und Drücker ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Drei Schwestern ➜ 20.00 Uhr, Theatinerkirche, Weihnachtskonzert mit Senta Berger ➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Konstantin Wecker ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Hard Days Night Band ➜ 20.45 – 22.30 Uhr, Arena, FC Bayern – Inter Mailand ➜ Backstage, Revolverheld ➜ Elserhallen, Cradle of Filth ➜ Cord, Kimo Mittwoch, 6. Dezember (Nikolaus) ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Geschichten aus dem Wienerwald ➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Rundfunkorchester ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Engel ➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Der Messias ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Renée Fleming ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Andreas Scholl ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Faszination Balkan ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Nikolausfeier ➜ Backstage, Persistence Tour ➜ Elserhallen, IAMX ➜ Cord, Phil Vetter Donnerstag, 7. Dezember ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Brand ➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Die Zauberflöte ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Boheme ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Comedy-Musik-Spektakel ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Rebekka Bakken ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Philippe Herreweghe ➜ 20.00 Uhr, Elserhallen, J.B.O. ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Claudia Redlhammer ➜ Muffathalle, The Roots ➜ Backstage, Alexisonfire Freitag, 8. Dezember ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, Frühling ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Hannelore Elsner ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Ludwig Güttler ➜ 20.30 Uhr, Marstall, jazz lines ➜ 21.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Kuttner erklärt die Welt ➜ Eissporthalle, Eishockey ➜ Feierwerk, Anne Clark ➜ Backstage, Weto Samstag, 9. Dezember ➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Bayerische Weihnacht ➜ 15.30 Uhr, Arena, FC Bayern – Cottbus ➜ 15.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Weihnachtskonzert ➜ 16.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Zimt und Sterne ➜ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Adventssingen ➜ 16.00 und 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Peter Breuers Tanztheater ➜ 18.30 Uhr, Hotel Maritim, Whisky- Menü-Abend ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Die Zauberflöte ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, Frühling ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Schatten ➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Natürliche Auslese ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Macht und Rebel ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Ludovico Einaudi ➜ 20.00 Uhr, Zenith, Muse ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Faltsch Wagoni ➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Nachtlinie Party ➜ BR-Funkhaus, Bavarian Open ➜ Audimax LMU, Alfred Dorfer ➜ Elserhallen, Madsen ➜ Prager Frühling, The Jakpot ➜ Allerheiligen Hofkirche, Barocke Weihnacht ➜ Backstage, Emergenza (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Sonntag, 10. Dezember ➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee ➜ 11.00 Uhr, Metropolis, Metal-Börse ➜ 11.00 Uhr, Werkraum, Dialoge ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Muhakl ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Rudolf Buchbinder ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Weihnachtskonzert ➜ 14.30 und 17.00 und 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Adventssingen ➜ 16.00 und 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der Nussknacker ➜ 18.00 Uhr, Lukaskirche, James Simpson and his Gospel Classic Singers ➜ 18.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Mozarts Kleine Nachtmusik ➜ 18.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, Trauer muss Elektra tragen ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Hänsel und Gretel ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Volkstheater, Süßstoff ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Luise Kinseher ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Die Besserwisser ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Zwickzangl ➜ Max-Joseph-Saal, Kleine Nachtmusik ➜ Allerheiligen Hofkirche, Ave Maria ➜ Elserhallen, Lafee ➜ Hansa 39, Dog Eat Dog ➜ Audimax LMU, Hader muss weg Montag, 11. Dezember ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, Das große Sterben ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Drei Schwestern ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad des Glücks ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Onkel Wanja ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Flamenco ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Michael Ehnert ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Weihnachten mit Christiane Hörbiger ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Macht und Rebel ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Chaostheater ➜ Ampere, Pohlmann ➜ Hotel Vier Jahreszeiten, Pasta Opera ➜ Muffathalle, Corvus Corax ➜ Backstage, X-Mas Festival Dienstag, 12. Dezember ➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Nationaltheater, Schwanensee ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Marstall, Tänzerinnen und Drücker ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Sommernachtstraum ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Herzkasperls Her- und Hinrichtung ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, Robinson Cruso, die Frau und der Neger ➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Natürliche Auslese ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Carmina Burana & Bolero ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Concerto del Benaco ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Symphonieorchester BR ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Du, Engl, Du ➜ Zenith, Motörhead ➜ Muffathalle, The Brandes ➜ Hotel Vier Jahreszeiten, Pasta Opera ➜ Monofaktur, The Unisex
Seite 7
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
7TAXIKURIER Mittwoch, 13. Dezember ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Hänsel und Gretel ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Sommernachtstraum ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Warten auf Godot ➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Der Messias ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Maxim Vengerov ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Julia Neigel ➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Sterne der Arena di Verona ➜ Zenith, Morrissey ➜ Monofaktur, Develish Presley Donnerstag, 14. Dezember ➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Die Zauberflöte ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Sommernachtstraum ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Herzkasperls Her- und Hinrichtung ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie auf Tauris ➜ 19.30 Uhr, Metropolis, Ektomorf ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Natürliche Auslese ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Misa Criolla ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Mazowsze ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Reinhard Fendrich ➜ Elserhallen, Garage Roar ➜ Backstage, Laibach Freitag, 15. Dezember ➜ 09.00 und 10.45 und 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Dschungelbuch ➜ 16.30 – 18.00 und 19.00 – 20.30 Uhr, Volkstheater, Krippenspiel ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Schwanensee ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Festival Dances ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Medeia ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Emma Kirkby ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Agnes Baltsa ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Heilige Nacht ➜ 20.00 Uhr, Metropolis, The Roxx ➜ Eissporthalle, Eishockey ➜ Ampere, Nerina Pallot ➜ Elserhallen, Urban Priol Samstag, 16. Dezember ➜ 14.00 und 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Dschungelbuch ➜ 14.00 und 17.00 und 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Heilige Nacht ➜ 15.00 – 17.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Winsbacher Knabenchor ➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Irish Christmas ➜ 16.00 Uhr, Hubertussaal, Altbayerischer Advent ➜ 16.00 Uhr, Schauspielhaus, Frau Holle ➜ 16.30 – 18.00 und 19.00 – 20.30 Uhr, Volkstheater, Krippenspiel ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater, Stella ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Himmel sehen ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Engel ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Schatten ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Friedrich von Thun ➜ 22.30 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Fear Fear Fear ➜ Backstage, Sleeping Gods lie Sonntag, 17. Dezember ➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Die heilige Nacht ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Zigeunerjazz ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Matinee ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Lacherfolge ➜ 11.00 und 12.30 und 14.00 Uhr, Philharmonie Kleiner Konzertsaal, Peter und der Wolf ➜ 11.00 und 14.00 und 17.00 und 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Heilige Nacht ➜ 11.00 und 15.00 Uhr, Hochschule für Musik, Advents- und Weihnachtssingen ➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Regensburger Domspatzen ➜ 15.00 und 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Augsburger Kammerorchester ➜ 17.00 – 19.15 Uhr, Nationaltheater, Hänsel und Gretel ➜ 18.00 und 20.30 Uhr, Philharmonie, Weihnachtsoratorium ➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr, ➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Himmel sehen ➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Undine ➜ 19.00 Uhr, Alter Rathaussaal, Münchner Adventsgeschichten ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Brandner Kaspar ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Glaube. Liebe, Hoffnung ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Engel ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, Musica Viva ➜ Hotel Vier Jahreszeiten, Pasta Opera ➜ Olympiahalle, Modellbahnmarkt ➜ Zenith, In Extremo ➜ Hubertussaal, Hänsel und Gretel Montag, 18. Dezember ➜ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Pippi plündert den Weihnachtsbaum ➜ 18.00 – 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Der fliegende Holländer ➜ 19.30 Uhr, Philharmonie, Alt-Russische Weihnacht ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Baumeister Solness ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Glaube, Liebe, Hoffnung ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Macht und Rebel ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Wiener Sängerknaben ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, The Very Best of Black Gospel ➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire ➜ 20.15 Uhr, Arena, TSV 1860 – Aue ➜ Hotel Vier Jahreszeiten, Pasta Opera ➜ Muffathalle, Carlos Santos ➜ Backstage, Lostprophets Dienstag, 19. Dezember ➜ 10.30 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Androklus und der Löwe ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Undine ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Brandner Kaspar ➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Werther ➜ 19.30 Uhr, Philharmonie, Original Salzburger Advent ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Antigone ➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Natürliche Auslese ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Fraunhofer Saitenmusik ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Macht und Rebel ➜ Hotel Vier Jahreszeiten, Pasta Opera Mittwoch, 20. Dezember ➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Ziege ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Limbs Theorem ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der eingebildete Kranke ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Engel ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Glaube, Liebe, Hoffnung ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Gospel Christmas ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner Symphoniker ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Radio-Sinfonie-Orchester Prag ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Bananafishbones ➜ Backstage, Die Happy Donnerstag, 21. Dezember ➜ 10.30 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Der fliegende Holländer ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Bohème ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Schöne Bescherungen ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Der Bauer als Millionär ➜ 19.30 – 23.00 Uhr, Volkstheater, Knisterclub ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Hilda ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Der Nussknacker ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Pur ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, The New York Voices ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Fastfood Improtheater, ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Chor BR ➜ Elserhallen, Visions X-mas-Tour ➜ Monofaktur, The Hipshakes ➜ Atomic Cafe, The Hi-Fly-Orchestra Freitag, 22. Dezember ➜ 18.30 und 20.30 Uhr, Prinzregententheater, Weihnachtsoratorium ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Gegend ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Werther ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Androkulus und der Löwe ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Trauer muss Elektra tragen ➜ 20.00 Uhr, St. Markus, Weihnachtsliederabend ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Festliches Weihnachtskonzert ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Christmas Music Gala ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Ohrenschmaus ➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Eigentlich Madonna ➜ Muffathalle, Die drei BR-Tatort- Kommissare ➜ Eissporthalle, Eishockey Samstag, 23. Dezember ➜ 14.30 – 16.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Dinner for one ➜ 17.00 Uhr, Philharmonie, Blechschaden ➜ 18.00 Uhr, Herkulessaal, Bach- Trompeten-Gala ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Nostradamus ➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Eine musikalische Schlittenfahrt ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Gegend ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Der fliegende Holländer ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Hilda ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Oedipus ➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Messias ➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Die Regierung ➜ Backstage, X-mas Special Sonntag, 24. Dezember (Heiliger Abend) ➜ 16.00 Uhr, Philharmonie, Festliche Musik Montag, 25. Dezember (Feiertag) ➜ 18.00 – 20.15 Uhr, Nationaltheater, Limbs Theorem ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Boheme ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr ➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Drei Schwestern ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Sommernachtstraum ➜ 19.30 Uhr, Philharmonie, Winterzauber ➜ Muffathalle, Russendisko ➜ Feierwerk, Laut und drinne ➜ Atomic Cafe, Lakemead Dienstag, 26. Dezember (Feiertag) ➜ 15.30 und 19.30 Uhr, Philharmonie, Winterzauber ➜ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Sit ➜ 18.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, La Forza del Destino ➜ 18.00 Uhr, Herkulessaal, Vier Jahreszeiten ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Undine ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr ➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Glaube, Liebe, Hoffnung ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Sommernachtstraum ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Ensemble Six ➜ Allerheiligen Hofkirche, Hänsel und Gretel ➜ Hubertussaal, Operettenträume, ➜ Sunny Red, Laut und drinne ➜ Atomic Cafe, Homosupersapiens Mittwoch, 27. Dezember ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Bakchen ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Brandner Kaspar ➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Werther ➜ 19.30 Uhr, Philharmonie, Winterzauber ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Engel ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ 20.00 Uhr, Herkules Saal, Wiener Johann Strauß Konzert Gala ➜ Backstage, El Bosso Donnerstag, 28. Dezember ➜ 16.00 und 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Schwanensee ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Nathan der Weise ➜ 19.00 Uhr, Metropolis, Brainstorm ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Limbs Theorem ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Lärm ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Ein Monat in Dachau ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Elementarteilchen ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Macht und Rebell ➜ 21.00 Uhr, Philharmonie, Helmut Lotti ➜ Elserhallen, Northern Life
Seite 8
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
8 TAXIKURIER Freitag, 29. Dezember, ➜ 18.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, La Forza del Destino ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Lärm ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Trauer muss Elektra tragen ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Medeia ➜ Eissporthalle, Eishockey ➜ Sunny Red, The Dunkey Shots Samstag, 30. Dezember ➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Belcanto Operngala ➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, In the Mood ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Csardasfürstin ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Eines langen Tages Reise in die Nacht ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Werther ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Drei Schwestern ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Böse Märchen ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Kontrabass ➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Die Schrift ➜ Max-Joseph-Saal, Die schönsten Tenorarien ➜ Zenith, Schandmaul ➜ Backstage, The Dead Kings Sonntag, 31. Dezember (Silvester) ➜ Olympiaturm, Tour de Ski ➜ Olympiapark, Silvesterlauf München ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Giora Feidmann Trio ➜ 15.00 und 17.30 Uhr, Prinzregententheater, In the Mood ➜ 15.00 Uhr, Herkulessaal, The Original Glenn Miller Orchestra ➜ 16.00 und 19.30 Uhr, Hochschule für Musik, Die Singphoniker ➜ 17.00 – 18.45 und 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 17.00 Uhr, Philharmonie, Silvesterkonzert ➜ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Silvesterkonzert ➜ 18.00 – 20.00 und 21.00 – 23.00 Uhr, Volkstheater, Kontrabass ➜ 18.00 – 21.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➜ 18.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Die Fledermaus ➜ 18.00 Uhr, Residenztheater, Androkulus und der Löwe ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Silvester und Neujahr ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Mozart- Improvisation ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Wiener- Johann-Strauß-Konzert-Gala ➜ 21.00 Uhr, Fraunhofer, Helmut Schleich ➜ Muffathalle, Silvesterparty Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 2 Rooms •••••• 4004 • 8 Seasons • • • • Alabama-Gelände • • Americanos • • • • A t o m i c C a f é •••••• Babylon • • Backstage •••• Badeanstalt • Cafe am Hochhaus •••• • Cord • • • Crowns Club • •• Hansa 39 • • • Kultfabrik • • • • • Lenbach • Loggia • • • max Suite • •••• M i a •••• Muffathalle • Nachtgalerie • • Nachtwerk • O p t i m o l w e r k e ••••••• P 1 •• •••• Palais • ••• Pacha • • Pappasitos • • Prager Frühling •• ••• Prinzip • •• Pulverturm • • Reitschule • • • Schlachthof • Schranne ••••••• Skyline •• ••• Soul City • • • Spiegelzelt • S u b s t a n z •••••• The Garden • • • •• Titanic City • • • Volksgarten • • Woanders Club • Mehrtägige Termine ➜ 17.10.06 – 25.02.07, Di. - Sa. 20.00 – 23.30, So. 19.00 – 22.30 Uhr, Winfriedstraße, Witzigmann-Dinnershow ➜ 28.10.06 – 15.04.07, Di. – Sa. 20.00 – 23.30 Uhr, So. 18.00 – 21.30 Uhr, Messe West, Schuhbeck-Palazzo ➜ 15.11.06 – 13.01.07, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Kaktusblüte ➜ ab 24.11.06, Stachus, Eiszauber ➜ 27.11.06 – 02.12.06, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Django Asül ➜ 29.11.06 – 02.12.06, 20.30 Uhr,Fraunhofer, Stefan Zinner ➜ 29.11.06 – 31.12.06, 14.00–24.00 Uhr,Theresienwiese, Tollwood ➜ 30.11.06 – 03.12.06, Olympiahalle, Munich Indoors ➜ 01.12.06 – 23.12.06, Mo. – Fr. 10.00 – 20.30 Uhr, Sa. 9.00 – 20.30 Uhr, So. 10.00 – 19.30 Uhr, Marienplatz, Christkindlmarkt ➜ 01.12.06 – 07.01.07, Mo.– Fr. 14.00 – 21.00 Uhr, Sa. + So. 11.00 – 21.00 Uhr, Flughafen München, Wintermarkt ➜ 01.12.06 – 13.01.07, Di. – Sa. 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Lach- und Schieß-Ensemble ➜ 01.12.06 – 14.01.07, Mo., Di., Do., Sa. 20.00 Uhr, Mi. 18.30 Uhr, So. 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Die Schöne und das Biest ➜ 02.12.06 – 10.12.06, 10.00 – 18.00 Uhr,Messe, Heim- und Handwerk ➜ 03.12.06 – 04.12.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Dieter Hildebrandt ➜ 03.12.06 – 04.12.06, Elserhallen, Stermann & Grissemann ➜ 05.12.06 – 06.12.06, Elserhallen, Max Goldt ➜ 06.12.06 – 09.12.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Andreas Giebel ➜ 07.12.06 – 10.12.06, 11.00 – 20.00 Uhr, Messe West, Food & Life ➜ 07.12.06 – 10.12.06 (7.–9.12. 20.00 Uhr, 10.12. 14.00 Uhr),Olympiahalle, Night of the Proms ➜ 08.12.06 – 09.12.06, Carl-Orff-Saal, Ballett, Landestheater Salzburg ➜ 14.12.06 – 16.12.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Ohrenschmaus ➜ 14.12.06 – 23.12.06, 11.00 + 19.30 Uhr,Amerika-Haus, A Christmas Carol ➜ 15.12.06 – 17.12.06, 20.00 Uhr, Circus Krone, Harlem Gospel Singers ➜ 15.12.06 – 17.12.06, Olympiahalle, Super Cross Over ➜ 25.12.06 – 26.12.06,19.30 Uhr, Prinzregententheater, Sit ➜ 25.12.06 – 27.12.06, 19.30 Uhr, Philharmonie, Winterzauber ➜ 26.12.06 – 31.12.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Tiger Willi ➜ 27.12.06 – 06.01.07, 20.00 Uhr,Prinzregententheater, Ballhaus ➜ 28.12.06 – 29.12.06, Herkulessaal, Soweto Gospel Chor Bis zum 23. des Monats sorgt der Christkindlmarkt am Marienplatz für Sodbrennen (Glühwein) und Publikum. Gleich an vier Tagen gilt es an der Olyhalle (7. – 10.12.) bei den „Nights of the proms“ den Gästen den Heimweg im Taxi zu versüßen. Gutes Essen mit Klamauk bei Witzigmann und Schuhbeck im outback (Bahnhof Laim und Messe Riem); erfahrungsgemäß gehen bei Witzigmann dreimal soviele Taxen wie beim Fonse. Viele Weihnachtsfeiern und die Samstage in der Stadt versprechen einen guten Dezember. (PR) Top of the Top’s Kleinanzeigen VERS. RABATT VDK SF3 zu verkaufen. Telefon: (089) 7 23 50 07 AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de
Seite 9
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
9TAXIKURIER Schwarzes Brett der Branche Pinnwand Juristische Ratgeber für’s Handschuhfach Neu erschienen sind zwei kleine, hilfreiche juristische Ratgeber für’s Handschuhfach. In dritter Auflage liegt nun Heft 1 der Schriftenreihe Recht + Verkehr zum Bußgeldverfahren und Verkehrsstrafrecht vor. Dazu in 1. Auflage Heft 2, das sich mit dem Verkehrsunfall und seinen Folgen befasst. Autor beider Infohefte ist der Fachanwalt für Verkehrsrecht und langjährige Münchener Taxiunternehmer Michael Bauer. Die Heftchen sind so klein, dass sie in der Taxlergeldbörse Platz finden und enthalten doch mehr Informationen als manch dickeres Büchlein. Heft 1 bietet neben Tipps und Tricks zum Bußgeldverfahren einen hohen Informations- und Nutzwert für alle die Wert darauf legen, dass ihr Punktekonto in Flensburg übersichtlich bleibt. Verständlich beschrieben sind die Regelungen zur Eintragung und Löschung von Punkten und zu Chancen und Risiken von Bußgeldverfahren. Wer weiß denn z.B., dass der Aufforderung von freundlichen Polizeibeamten zur Nutzung des „Alcomaten“ oder zur Vernehmung nach einer Verkehrsanzeige nicht gefolgt werden muss und, dass dies die Chancen ohne Punkte oder Fahrverbot wegzukommen erhöhen kann? Alkohol am Steuer sollte – nicht nur - für Taxifahrer allerdings tabu sein. Der Nutzwert dieses Heftchens wird erhöht durch den umfangreichen Bußgeldkatalog, aus dem man sich über die möglichen Regelsanktionen und Punkteeinträge für Verkehrsverstöße kundig machen kann. Heft 2 beschäftigt sich mit zivilrechtlichen Fragen, nämlich mit den Themen, die rund um den Verkehrsunfall Bedeutung haben. Nach einem Verkehrsunfall wird oft Geld „verschenkt“, werden Ansprüche nicht oder nicht ausreichend durchgesetzt. Das Heft gibt Tipps zum Verhalten am Unfallort, zum Umgang mit Versicherern und gibt unter Berücksichtigung aktueller Rechtssprechung Auskunft zu Schadensersatzansprüchen, zu Haftungsproblemen, zum Verfahren der Schadensregulierung und enthält einen besonderen Abschnitt zu Schadenspositionen im Taxigewerbe. Wer seine Rechte und Ansprüche nach Lektüre dieses Heftes besser kennt, kann leichter zu mehr Geld kommen, wenn ein Unfall denn doch einmal, auch für einen routinierten Taxifahrer nicht zu vermeiden war. Im Heft enthalten ist ein Unfallschadensformular, damit bereits am Unfallort die wichtigsten Informationen notiert werden können. Alles in allem: Viel Information auf kleinstem Raum verpackt und zu kleinem Preis (z.B. in Glasi’s Taxishop) erhältlich. Für nicht einmal den Preis einer Zigarettenschachtel gibt es zwei juristische Ratgeber, die in keinem Handschuhfach fehlen sollten – Einzelpreis: 2 Euro. Weihnachts-Aktion im Babylon Wie in jedem Jahr erhalten Münchens Taxler auch heuer während des Dezembers ein nettes Präsent im „taxi-freundlichen“ Babylon. An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, dass jeden Mittwoch ab 20.00 Uhr das legendäre „Taxi-Essen“ stattfindet. (PR) Enormes Echo am Arena-Infotag Nahezu 500 Taxler folgten der Einladung, die neue Situation an der Arena in Fröttmaning kennenzulernen. Am 7. November traf man sich am Baumarkt HORNBACH und fuhr hinter einem Führungsfahrzeug im Pulk und bekam über Kanal 6 alle Infos zur Arena vermittelt. Sämtliche Zufahrten und Tore waren geöffnet. Die Kollegen Norbert Laermann und Thomas Kroker haben wohl noch heute einen Drehwurm von den „zig Rundfahrten“ im Führungsfahrzeug. Anschließend wurden Münchens Taxifahrer/innen von Conny’s Brotzeit-Oase – der idealen Brotzeit-Station auf der Fahrt vom oder zum Flughafen – zu einer Stärkung eingeladen. Viele Kollegen haben auch noch den Baumarkt HORNBACH besichtigt und ihren Heimwerkerbedarf befriedigt. (PR) Dankeschön an Dorint Sofitel Bayerpost und Club Pascha Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer konnten am 2. November ihren Informationshunger gleich doppelt stillen. Zu einem kleinen Frühstück und Nachmittags-Kaffee und Kuchen lud das Fünf-Sterne-Haus in der Bayerstraße. Dieses sympathische Angebot wurde zahlreich und dankend angenommen. Ein paar Stunden später hatten Münchens Taxler die Gelegenheit, das Pascha und sein Konzept einmal richtig kennenzulernen. Über 50 Kollegen ließen sich dieses Angebot nicht entgehen und genossen ein hervorragendes kalt-warmes bayrisches Buffet bei attraktiver Bedienung. (PR) TRP und VW beschließen Mobilitäts-Konzept für Taxi-Busse Taxi-Rent-Partner, das bundesweit agierende Unternehmen für Taxi-Ersatzfahrzeuge bietet nunmehr auch für die Unternehmer und Fahrer von Taxi-Bussen eine Mobilitäts-Lösung. Mit VW wurde ein Konzept entwickelt, dass auch für diesen Bereich Mobilität sichert. TRP beschäftigt derzeit 45 Mitarbeiter und hat 220 Fahrzeuge im Angebot. (PR) Glückwunsch Erna Nawrath und Fritz Rauscher, beide München, waren blitzschnell und haben mit ihrer richtigen Antwort je 2 Karten für „Die Kaktusblüte“ in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. Die Komödie läuft noch bis zum 13. Januar 2007. Roger Bovenschen und Thomas Zimmermann beim Händedruck auf die erfolgreiche Zukunft
Seite 10
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Die Genossenschaft 10 TAXIKURIER Zum Jahreswechsel wünschen Ihnen schon heute die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates einige geruhsame Tage und ein erfolgreiches Jahr 2007. Ihre Genossenschaft hat die Turbulenz, verursacht durch eine kleine Gruppe von Brandstiftern, unbeschädigt überstanden. Auch bei den leidtragenden Mitarbeitern kehrt wieder Ruhe ein. Leider waren dazu scharfe und schmerzhafte Einschnitte unumgänglich. Die Vertretungen des Münchner Taxigewerbes werden Veränderungen erfahren. Die massive Konfrontation der Vereinigung gegenüber der Taxi-München eG hat etwas nachgelassen. Die drohende Zahlungsunfähigkeit ist offenbar Anlass für die Umgänglichkeit. Die militanten Genossenschaftsgegner aus dem Vorstand der Taxivereinigung bekriegen sich dem Vernehmen nach gegenseitig vor Gericht. Die große Verliererin im Gerangel um den Vorstandsvorsitz, den es nach der Satzung gar nicht gibt, gründete im siebten oder achten Anlauf einen Landesverband des TVD. Bisher war noch kein Verband in ein bayerisches Vereinsregister eingetragen und nahm irgendeine Arbeit auf. Der TVD ist übrigens der Verein, der sich bisher hauptsächlich dadurch profilierte, die einheitliche Taxifarbe abzuschaffen. Bei den negativen Auftritten von hochkarätigen Schwätzern in den letzten Jahren nimmt es ohnehin Wunder, dass wir in München noch keine Hamburger Verhältnisse haben. Bei 3.800 Taxis bekämpfen sich fünf Zentralen und vier Verbände – und das alles zum Wohl der Unternehmer, die durch die Freigabe von Taxikonzessionen mehr als gebeutelt sind. Dass in München diese Missstände nicht herrschen, liegt an Ihnen, werte Mitglieder, wirken Sie auch in Zukunft weiter mit, dass Schreihälse und Versager Ihr Schicksal nicht bestimmen. Ihnen, Ihren Angehörigen und Mitarbeitern ein gesegnetes 2007. Der Vorstand und Aufsichtsrat Telefon- und Funkumlagen Die Umlage für die Nutzung der Rufsäulen und der Teilnahme an der Auftragsvermittlung per Funk bleibt auch im Jahr 2007 unverändert, ebenso 2005 und 2006. In diesem Betrag ist auch die Nutzung aller Taxistandplätze, die sich auf Bahngrund befinden eingeschlossen. Die erhebliche Mietsteigerung, die wir für die Standplätze am Bahnhof- Nord durch den neuen Besitzer der Fläche hinnehmen mussten, geben wir nicht weiter. Auch die Testphase der Datenfunkeinführung führt vorerst zu keiner Mehrbelastung für Sie als Mitglied. Lediglich die Erhöhung der Mehrwertsteuer verändert Ihren Bruttorechnungsbetrag. Gebühren für: ➜ Telefon 38 Euro ➜ Funk 40 Euro ➜ Werbungskosten 80 Euro ➜ Mehrwagenzuschlag 12 Euro Bearbeitungsgebühr bargeldloser Zahlungsverkehr 4,2 %. Vorstehende Gebühren sind Nettobeträge, denen die Mehrwertsteuer zuzurechnen ist. Die gesamten Gebühren sind zum 31. März 2007 fällig. Bei Zahlungseingang bis 31. Januar 2007 werden 5 % Rabatt gewährt. Bei nicht fristgerechter Bezahlung der Gebühren werden die betreffenden Fahrzeuge von der Funkvermittlung ohne vorherige Ankündigung ausgeschlossen. Seit dem 1.1.1999 ist es allen Mitgliedsunternehmen – ohne zusätzliches Entgelt gestattet, ihre Taxis an den von der Bahn AG durch die Taxi-München eG angemieteten Standplätze bereitzustellen. Geringe Vergütung, wenig Haftung Der Beklagte – ein Taxifahrer – missachtete eine rote Ampel und kollidierte im Kreuzungsbereich mit einem Lkw. Nachdem die Haftpflichtversicherung des Arbeitgebers den Schaden zunächst reguliert hatte, wollte sie beim Fahrer Rückgriff nehmen. Das Arbeitsgericht Köln hatte den Beklagten auch bereits verurteilt, die Kosten in Höhe von etwa 10.000 Euro zu ersetzen. Das Landesarbeitsgericht Köln reduzierte die Haftungsobergrenze jedoch auf 2.000 Euro. Der Beklagte habe den Verkehrsunfall zwar fahrlässig herbeigeführt. Seine Inanspruchnahme sei jedoch nach dem Grundsatz der eingeschränkten Arbeitnehmerhaftung gemindert. Die Richter hielten dem Beklagten zugute, dass er als Aushilfsfahrer monatlich nur etwa 165 Euro verdiente. Eine Verpflichtung zum vollen Schadenersatz sei daher unbillig und nicht zumutbar. Die Haftungsobergrenze müsse vielmehr entsprechend dem Bruttojahresverdienst des Beklagten auf 2.000 Euro festgesetzt werden, um sachgerecht und angemessen zu sein. LAG Köln, Az. 3 (7) SA 369/05 Auffahren Wer an einer Ampel auf seinen Vordermann auffährt, wie dieser bei Grün anfährt, dann aber wieder bremst, muss den Schaden nicht tragen, wenn der Vordermann die Situation falsch eingeschätzt und ohne erkennbare Ursache abgebremst hat und der Unfall durch das verkehrswidrige Manöver unvermeidbar war. OLG Frankfurt am Main, Az. 3 U 220/05 Bitte um Mithilfe Am Donnerstag, den 13.7.2006 um 9.55 Uhr, ereignete sich am Maximiliansplatz, Ecke Brienner Straße, ein Verkehrsunfall. Dabei soll ein Bus einen PKW (Citroen), der stand, mit der Heckseite beschädigt haben. Welcher Kollege hat den Unfall gesehen? Bitte melden Sie sich in der Verwaltung bei Frau Choleva, Telefon: 2161-367. Raubüberfall auf Taxifahrer – Auslobung Ein Kollege wurde von drei Fahrgästen nach einer Fahrt vom Kunstpark Ost nach Garching bei Zielankunft bedroht und sein Bargeld entwendet. Die Taxi-München eG setzte daraufhin zur Ergreifung der Täter eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro aus. Der Täter konnte zwischenzeitlich gefasst werden. Die Auszahlung der Auslobung war nicht notwendig, da die Ermittlungen der Polizei erfolgreich waren. München Er-FAHREN Die Fahrgäste freuen sich, wenn sie vom Taxifahrer während der Fahrt mit Geschichten aus der Historie Münchens unterhalten werden. Aus diesem ersten Kontakt ergibt sich oft eine lukrative Fahrt oder der Kunde bucht direkt bei seinem Taxifahrer, den er kennen und schätzen gelernt hat, eine Stadtführung. Die Taxi München eG hat den Kollegen Benedikt Weyerer, bekannt von der Artikelreihe „Geschichten und G’schichten“ im Taxikurier, als Kursleiter gewonnen. Diese G’schichten, passend angebracht, ermöglichten uns den Einstieg zu unserer Idee. Der Kurs umfasste drei Samstage bei uns im Kursraum in der Engelhardstraße. Es ergaben sich interessante Gespräche und manches Wissenswerte kam von den Kursteilnehmern. Die überschaubare Zahl ermöglichte ein effektives Arbeiten und wir sind einige Er-Fahrungen reicher. Bei den nächsten Kursen werden wir die Teilnehmerzahl auf 15 begrenzen. Am letzten der drei Samstage machten wir uns auf den Weg, um die in den Unterlagen vorgeschlagenen Touren abzufahren. Den Termin für den nächsten Kurs werden wir frühzeitig im Taxikurier bekannt geben. (RS) Die erfolgreichen Absolventen des ersten Kurses.
Seite 11
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Die Genossenschaft 11TAXIKURIER Neue Straßenbenennungen ➜ Hererostraße Bisherige Von-Trotha-Straße. Namenserläuterung: Herero, Bentustamm im südwestlichen Afrika, in das er im 18. Jahrhundert einwanderte. 1904 erhoben die Herero sich gegen die deutsche Kolonialherrschaft, wurden in der Schlacht am Waterberg von General von Trotha besiegt und in die wasserlose Omaheke- Steppe getrieben, wo der größte Teil von ihnen umkam. Heute leben Herero in Namibia, Angola und Botswana. ➜ Lobelienweg Verlauf: Von der Blumenauer Straße, gegenüber der Einmündung des Flemischweges, ca. 80 m nach Nordosten. Namenserläuterung: Lobelien sind eine Gattung in der Familie der Glockenblumengewächse. Sie sind weltweit verbreitet. Der in heimischen Gärten häufige „Männertreu“, auch einfach Lobelie genannt, ist eine niedrigwüchsige, buschige oder kriechende krautige Pflanze. ➜ Mühlangerstraße Verlauf: Von der Oberen Mühlstraße nach Westen über die Lochhausener Straße und die Autobahn A8. ➜ Max-Friedlaender-Bogen Landsberger Straße, gegenüber Augustiner Brauerei. Namenserläuterung: Max Friedlaender, Dr., geb. am 28.06.1873 in Bromberg, gest. am 28.05.1956 in Twickenham bei London, Rechtsanwalt. Seit Juli 1894 war Max Friedlaender in München ansässig. Hier erstand sein für Jahrzehnte maßgeblicher Kommentar zur Rechtsanwaltsordnung. Später ergänzte Friedlaender sein Standardwerk mit einem anwaltlichen Ehrenkodex und formulierte damit erstmals ein systematisches anwaltliches Standesrecht. Wegen seiner jüdischen Herkunft wurde ihm die anwaltliche Zulassung entzogen. 1938 emigrierte er nach England. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Friedlaender Ehrenmitglied des Deutschen Anwaltvereins. ➜ Philipp-Loewenfeld-Straße Landsberger Straße, gegenüber Bergmannstraße. Namenserläuterung: Philipp Loewenfeld, geb. am 23.09.1887 in München, gest. am 03.11.1963 in New York, Rechtsanwalt. Auf Wunsch des bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner arbeitete er, zusammen mit zwei weiteren Juristen, Ende 1918 eine demokratische Verfassung aus. In der Weimarer Republik wurde Loewenfeld als Verteidiger in einigen Aufsehen erregenden politischen Strafprozessen benannt. 1933 emigrierte Loewenfeld in die USA. Nachruf MARKL Pauline (30.10.1920 – 29.10.2006) Frau Pauline Markl, die legendäre „Paula“ der Funkzentrale in der Utzschneiderstraße, war eine der ersten Funksprecherinnen der damaligen „AUTORUF eG“ und von 1957 bis ins hohe Alter von 74 Jahren eine zuverlässige Arbeitskraft und eine der Stützen der Genossenschaft. Bekannt – und zugegebenermaßen auch gefürchtet – war ihre kompromisslose Art der Funkvermittlung und ihr unverwechselbares „Rrrichtig“ zur Bestätigung eines Auftrages. Generationen von Telefonistinnen und Telefonisten wurden von ihr in die „höheren Weihen“ der Vermittlungstätigkeit eingeführt. Sie selbst hatte nie einen Taxischein; ja noch nicht einmal einen Führerschein! Ihre gute Stadtkenntnis „erradelte“ sie sich in jüngeren Jahren im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn auch nicht jeder mit ihrer Arbeitsweise einverstanden war, sie wurde trotzdem von allen akzeptiert – sie war eben ein unverwechselbares Original und damit jahrzehntelang ein „Markenzeichen“ unserer Genossenschaft. Wir werden ihr ein ehrendes Gedenken bewahren! (AH) Unser Kollege Magnus Höfler vormals Taxi 861, 1499, 2658 verstarb am 10.10.2006 im Alter von 47 Jahren. Die Beerdigung fand am 27. Oktober, 9.45 Uhr im Südfriedhof statt. Der Aufsichtsrat berichtet: Liebe Kolleginnen und Kollegen, in der Sitzung vom 17.10.2006 standen die Themen Datenfunk, Sendemasten für Sprechfunk und Standplätze im Mittelpunkt der Diskussion. Der Vorstand berichtete ausführlich über den Fortschritt bei der Einführung des neuen Datenfunksystems. Danach wurde Thematik ausführlich diskutiert und dem Vorstand Lösungsmöglichkeiten für anstehende Probleme vorgeschlagen. Alle anstehenden Fragen konnten vom Vorstand umfassend geklärt und das weitere Vorgehen verständlich dargestellt werden. Außerdem berichtete der Vorstand, dass die zweite Testphase mit weiteren 30 Geräten in der abgespeckten Version, in Kürze beginnen wird. Für die Sendemasten Agfa-Hochhaus und Heizkraftwerk konnte der Vorstand leider noch keine adäquate Lösung dieser drängenden Probleme vermelden. Er wird jedoch unverzüglich Gespräche mit Gebäudebesitzern beginnen, auf deren Gebäude Sendemöglichkeiten bestehen. Bei der Standplatzproblematik sind die Fragen grundsätzlich gelöst, aber wir sind in den Punkten ➜ Einrichtung von Standplatztelefonen mit einer einheitlichen Gestaltung ➜ sowie der Instandsetzung von defekten Telefonsäulen zwar auf dem richtigen Weg, müssen aber künftig die gemeldeten Mängel schneller beseitigen. Dieses ist dringend notwendig, damit die Fahrgäste in Zukunft schneller und problemloser ihr Taxi bekommen! Natürlich auch mit dem Ziel, sie alle zu fördern und zu unterstützen. Aber meine sehr geehrten Kolleginnen und Kollegen, unseren Angestellten und der gesamte Vorstand arbeiten zielstrebig und ehrgeizig an diesen Aufgaben und an dem Ziel, dem Taxigewerbe in München eine unverzichtbare Stütze zu sein. Ich wünsche Ihnen ein ertragreiches Weihnachtsgeschäft und bedenken Sie, dass unsere Fahrgäste schwer bepackt (vor allem der bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung auf 19 Prozent), Ihr Taxi benutzen werden. Mit kollegialem Gruß Reinhard Zielinski
Seite 12
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Der Landesverband Das derzeitig anstehende Gesundheitsreformgesetz hat mit Vernunft nichts zu tun. Politiker fordern die Fahrkosten um 3 % zu senken und erhöhen allein die Mehrwertsteuer um 3 %. Ob die Proteste des BZP bei Anhörung im Gesetzgebungsverfahren fruchteten, ist beim allgemeinen Mangel an Vernunft eher zu verneinen. Der BZP hat ein Intranetportal zur noch schnelleren Information der Mitglieder eingerichtet. Neben dem sehr gut besuchten Zentralenkongress des BZP in Dortmund, konnte der BZP bei der AMI in Leipzig die Wortführerschaft weiter ausbauen. Die Vortrags- und Podiumsveranstaltungen waren hervorragend besucht. Anlässlich des 10. Taxitages diskutierte Hans Meißner mit dem Hauptgeschäftsführer der Messe Leipzig, Wolfgang Marzin, vor rund 700 Zuschauern. Die vom BZP geforderte Festpreispolitik für das Taxigewerbe hat bei DaimlerChrysler hervorragend eingeschlagen. Auch die Zusammenarbeit mit der Volkswagen AG, Citroen und Ford-Fiegl (Schwabach) ist sehr erfolgreich. Der Vorsitzende der Taxistiftung, Hans Meißner, bedankte sich anlässlich des 15-jährigen Bestehens für die Spendenbereitschaft. Das Stiftungsvermögen beträgt derzeit 866 TEURO, ausgereicht wurden bis Ende 2005 365 TEURO. Der Präsident schloss seine Ausführungen mit dem Dank an den Verband Nordrhein für die professionelle Ausrichtung der Kölner Messe und bei den Verbänden ihren Einsatz anlässlich der AMI in Leipzig. Es schlossen sich vielbeachtete Referate über ➜ die Auswirkungen des Gleichbehandlungsgesetzes ➜ Unfallfolgen im Stadtverkehr ➜ Altersvorsorge aus medizinischer Betrachtung ➜ Unfallverhütungsvorschriften bei Zentralen ➜ neues Genossenschaftsgesetz (e.V. – eG) an. (HM) Taxifahrer in Nürtingen erstochen Taximord in Nürtingen ist aufgeklärt: Täter legt umfassendes Geständnis ab Der Mord an unserem Kollegen Ewald Pahl vom 24.10.2006 ist aufgeklärt. Der am vergangenen Wochenende wegen dringendem Tatverdacht in Nürtingen Festgenommene hat am Montagabend ein umfangreiches Geständnis abgelegt. Bei der Vernehmung gab der 26-jährige Mechaniker gegenüber den Beamten der Sonderkommission an, aus Geldnot gehandelt und die Tat allein verübt zu haben. Wie berichtet, war der drogenabhängige und polizeibekannte aus Nürtingen stammende Deutsche am vergangenen Freitag an seiner Arbeitsstelle festgenommen worden. Gegen ihn war am Samstag aufgrund der erdrückenden Beweislast Haftbefehl erlassen worden, allerdings leugnete er zunächst die Tat. Dank eines Hinweises konnten Ermittler der Soko am Montag noch einen weiteren Zeugen ausfindig machen. Der Mann wohnt in einem der Hochhäuser am Tatort und hatte die Bluttat im Taxi und den vergeblichen Fluchtversuch des Opfers beobachtet. Zudem fanden die Fahnder neben mehreren, bisher bereits bekannten Indizien und Beweismitteln am Montagnachmittag im Schrank des Tatverdächtigen an seiner Arbeitsstelle ein Sweatshirt mit Blutspuren. In der folgenden Vernehmung legte der 26-Jährige ein umfangreiches Geständnis ab. Er gab an, das Taxi selbst bestellt und damit vom Stadtteil Roßdorf in die Nürtinger Innenstadt gefahren zu sein. Auf der Rückfahrt nach Roßdorf fasste er dann nach seinen Angaben den Entschluss, den Taxifahrer zu überfallen und auszurauben. Als der 44-jährige Taxifahrer an der Zufahrt zu der Hochhaussiedlung anhielt, kam es dann zu der Messerattacke, die sich schließlich auf dem Fußweg zu den dortigen Häusern fortsetzte. Das bei der Tat verwendete Messer hatte der Mörder aus der elterlichen Wohnung mitgenommen. Die Geldbörse hatte er nach eigenen Angaben in einem Waldstück weggeworfen, es wurde von Mitarbeitern der Soko auch an der bezeichneten Stelle aufgefunden. Das Motiv des 26-jährigen Mechanikers war nach Überzeugung der Ermittler Geldnot zur Finanzierung seiner Drogensucht. Der Mann gab in seiner Vernehmung bei der Polizei auch zu, am Wochenende zuvor und am Tattag Kokain konsumiert zu haben. BZP AR.NR 48/06 Jahreshauptversammlung des BZP Am Donnerstag, dem 26. Oktober, fand im Rahmen der diesjährigen Kölner Taximesse die Jahreshauptversammlung des Deutschen Taxiund Mietwagenverbandes (BZP) statt. Neben den Regularien, die von einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2006 gekennzeichnet war, beschloss die Mitgliederversammlung mit über 86 % der Stimmen eine Satzungsänderung, die ab 2007 einen rollierenden Modus zur Wahl der sieben Präsidiums- und Vorstandsmitglieder einführt. Bisher standen alle vier Jahre gleichzeitig drei Mitglieder des Präsidiums und vier des Vorstandes zur Wahl. Ab sofort wird jedes Jahr ein Mitglied des Präsidiums und des Vorstandes von den Mitgliedern gewählt. Die Wählbarkeit bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres bleibt bestehen. Seinen gewerbepolitischen Bericht musste Hans Meißner mit dem Gedenken an den zwei Tage vorher in Nürtigen ermordeten 44-jährigen Taxifahrer Ewald Pahl, der eine Witwe und eine 14-jährige Tochter hinterlässt, beginnen. Neben der Verlängerung der Konzessionsdauer von vier auf fünf Jahre berichtete Meißner von der drastischen Erhöhung des Bußgeldrahmens von 10 auf 20 TEURO. Weitere BOKraft-Änderungen stehen noch aus. Vehement lehnt der BZP die Einführung eines Fiskaltaxameters ab. Der derzeitige Rechtsrahmen reicht aus, vielfach führt er jetzt schon zu unzumutbaren Härten. Herr Meißner begrüßte die endgültige Regelung der Kindersicherung in Taxis durch Festschreibung in der StVO. Im Hinblick auf die Anschnallverpflichtung begrüßt der BZP die zunehmende Akzeptanz und die damit verbundene Diskussion. Meißner forderte die Teilnehmer der Messe auf den Testschlitten der BGF zu benutzen, um zu erfahren welche Kräfte auf einen angeschnallten Körper bei einem Aufprall mit nur 10 km/h wirken. Auf das Referat des Unfallchirurgen von der Uniklinik Köln bat Herr Meißner besonders zu achten. Bei der Diskussion um die Taxifarbe scheint die Luft raus und die Vernunft zu siegen. Mit der Farbfreigabe hat sich z. B. in Stuttgart der Anteil der Neuwagen radikal verringert. Zur Zeit versucht ein Hersteller von Dachwerbebrettern eine dauerhafte Beleuchtung durchzusetzen. Mit diesem Antrag unterstützt der Hamburger Senat die Firmeninteressen einer wenig erfolgreichen Aktion. Allein die geringe Akzeptanz dieser Bretter im Gewerbe beweist die Absurdität des Antrages, den der BZP ablehnt. 12 TAXIKURIER RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Schwerpunkte: Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: (089) 33 39 55 Fax: (089) 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.de
Seite 13
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
13TAXIKURIER Taxameter des Monats Der Winter SCHNEE – Wenn schon Winter, dann richtig. Die Erfahrungen des letzten Winters haben gezeigt, dass das einzig verlässliche Verkehrsmittel bei großen Schneemassen das Taxi ist. Wenn Straßenbahnen längst kapitulieren, Busse auf Sommerreifen durch die Stadt rutschen, Räumfahrzeuge nicht mehr nachkommen, dann fährt immer noch das Taxi. Da wird mehr Service geboten als sonst, die Kollegialität unter den Taxlern lebt plötzlich wieder auf und nebenbei wird auch noch kräftig Umsatz gemacht. Also her mit dem Schnee. Je mehr, desto besser. CHRISTKINDLMARKT – Der Christkindlmarkt ist eine schöne Einrichtung. Erstens trinken seine Besucher mehr Glühwein, als für ihren Führerschein gut ist und zweitens müssen sich die unerlaubten Bereitsteller am Beck-Stand neue Einsatzgebiete suchen. Bei deren Erfindungsgeist dürfte das aber kein Problem sein. STARTHILFE – Sie ist ein schöner Zusatzverdienst, wenn es keine technischen Probleme gibt. Dass Starthilfe aber auch durchaus problematisch sein kann und zu großen unübersehbaren Schäden bei der Elektronik in Fahrzeugen neueren Datums führen kann, wissen die wenigsten. Mehr dazu erfahren Sie vom Sachverständigen Rainer Klotz in dem Beitrag “Marktpolitik” in diesem Heft. SOMMERREIFEN – Logisch sind Münchens Taxler in der Mehrzahl großartige Autofahrer, die auch ohne Winterreifen ein Fahrzeug bewegen können. Aber gerade die fahren im Winter keinesfalls mit Sommerreifen. Besonders wenn, siehe oben, die Schneemassen hereinbrechen. Das Fahren ohne Winterreifen überlassen wir gerne den Polizei-Einsatzfahrzeugen. Denen dürfen wir dann wieder in die Spur helfen. UMWELTVERSCHMUTZUNG – Menschlich ist es ja verständlich, dass wir bei andauernden Minustemperaturen an unserem Arbeitsplatz ein wohliges Klima haben möchten. Aber wer keine Standheizung hat, hat auch nicht das Recht am Taxi-Standplatz, ständig den Motor laufen zu lassen. Nachts ist das zudem eine unzumutbare Ruhestörung für die Anwohner und wegen der permanenten Umweltverschmutzung ist es auch eine Ordnungswidrigkeit, für die Bußgelder verhängt werden. Also, wenn’s zu kalt wird, einfach mal eine Runde fahren. Vielleicht steht an der nächsten Ecke ja schon ein Aufhalter. (PG)
Seite 14
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
❆ ❆ ❆ 14 TAXIKURIER Christkindlmarkt am Marienplatz Datum: 1.12.–24.12.2006 Ort: Rund um den Marienplatz; S-/U-Bahn Marienplatz Öffnungszeiten: Mo–Fr 10.00–20.30 Uhr, Sa 9.00–20.30 Uhr, So 10.00–19.30 Uhr, 24.12. 10.00–14.00 Uhr Veranstaltungen: Tägl. musikalisches Rahmenprogramm um 17.30 Uhr, am 24.12. um 12.00 Uhr Aktionsprogramm Himmelwerkstatt für Kinder von 6-12 Jahren vom 4.12.–19.12. tägl. von 14.30–18.00 Uhr (Aktion I: 14.30–16.00 Uhr/ Aktion II: 16.30–18.00 Uhr; Ratstrinkstube im Neuen Rathaus) Veranstalter: Tourismusamt der Landeshauptstadt München, Tel. (089)2 33 96 500, Fax (089) 23 33 02 33, E-Mail: tourismus@ muenchen.de, www.muenchen-tourist.de Tollwood - Das Winterfestival Markt der Ideen: 29.11.–23.12.2006 Veranstaltungen: 29.11.–31.12.2006 Ort: Theresienwiese; U-Bahn Theresienwiese Öffnungszeiten: Mo - Fr 14.00 - 24.00 Uhr, Sa/So 11.00–24.00 Uhr, Tief-im-Meer-Bar tägl. geöffnet bis 1.00 Uhr Veranstalter: Tollwood GmbH, Tel. 089/38 38 50-13, Fax 089/ 38 38 50 33, E-Mail: info@tollwood.de, www.tollwood.de Weihnachtlicher Mittelaltermarkt mit Adventsspektakel Datum: 30.11.–23.12.2006 Ort: Wittelsbacher Platz (Nähe Odeonsplatz) Öffnungszeiten: Di–Fr 14.00–20.00 Uhr; Sa/So 10.30–20.30 Uhr; Mo Ruhetag, jedes Wochenende:kulturelles Rahmenprogramm an Adventssonntagen: Zusatzprogramm durch Spektakelaufführungen Veranstalter: Diego Ertl, www.mittelaltermarkt-muenchen.de Weihnachtsmarkt am Sendlinger Tor Ort: Sendlinger-Tor-Platz; U-Bahn Sendl. Tor Öffnungszeiten: tägl. 10.30–21.00 Uhr Veranstalter: Paula Zehle, Tel. 089/8 12 96 96, Fax 089/ 8 12 89 24, www.sendlinger-tor.com Haidhausener Weihnachtsmarkt Datum: 30.11.–24.12.2006 Ort: Weißenburger Platz; S-/U-Bahn Ostbahnhof (Haidhausen) Öffnungszeiten: tägl. 11.00–20.00 Uhr, 24.12. 10.00–14.00 Uhr Veranstalter: Verein für Veranstaltungen in Haidhausen e.V., Tel. 089/48 09 05 12, www.haidhauser-weihnachtsmarkt.de Neuhausener Weihnachtsmarkt Ort: Rotkreuzplatz; U-Bahn Rotkreuzplatz Öffnungszeiten: tägl. 11.00–21.00 Uhr Veranstalter: Neuhauser Weihnachtsmarkt e.V., Rüdiger Rehefeld, Tel. 089/22 44 64, Edmund Radlinger, Tel.: 0172/ 828 44 88 Weihnachtsmarkt am Hohenzollernplatz Ort: Hohenzollernplatz; U-Bahn Hohenzollernpl. Öffnungszeiten: tägl. 11.00–20.00 Uhr, Fr/Sa bis 21 Uhr Attraktionen:Kasperltheater Mi 14.00–18.00 Uhr, Kindereisenbahn, 5.+6.12. ab 17 Uhr Nikolaus vor Ort Weihnachtsmarkt Schwabing Datum: 1.12.–24.12.2006 Ort: Forum Münchner Freiheit; U-Bahn Münchner Freiheit Öffnungszeiten: Mo–Fr 12.00–20.30 Uhr, Sa/So 11.00–20.30 Uhr, Veranstalter:Schwabinger Weihnachtsmarkt e.V. Marktleitung: Herr Johannes Hofbauer, Tel. 089/ 33 81 33, Fax: 089/ 961 2417 www.schwabingerweihnachtsmarkt.de Weihnachtsmarkt am Chinesischen Turm Datum: 2.12.–23.12.2006 Ort: Biergartenbereich vor dem Restaurant am Chinesischer Turm im Englischen Garten; U-Bahn Giselastraße (Schwabing) Öffnungszeiten: Mo–Fr 12.00–20.00 Uhr, Sa/So 11.00–20.00 Uhr Veranstalter: Haberl GmbH, Restaurant am Chinesischen Turm, Tel.: 089/ 38 38 73 27 www.chinaturm.de Weihnachtsmarkt Praterinsel entfällt 2006! Pink Christmas, der Schwule Christkindlmarkt Datum: 8.12.–17.12.2006 Öffnungszeiten: Fr 14.00–22.00 Uhr, Sa/So 12.00–22.00 Uhr Ort: Stephansplatz (Nähe Sendlinger Tor) www.pink-christmas.de Pasinger Christkindlmarkt Datum: 2.12.–17.12.2006 – nur Sa/So Ort: Schererplatz, vor Kirche Maria Schutz; S-Bahn Pasing Öffnungszeiten: Sa/So 13.00–19.30 Uhr Veranstalter: Verein Pasinger Mariensäule e.V., Tel. 85 77 266 (Wolfram Beyerlein) www.pasinger-christkindlmarkt.de Ramersdorfer Weihnachtsmarkt Ort: Rund um die Ramersdorfer Kirche, Aribonenstr. 6–12; U-Bahn Karl-Preis-Platz Öffnungszeiten: Mo–Fr 16.00–20.00 Uhr, Sa/So 12.00–20.00 Uhr Veranstalter: Bürgerverein Ramersdorf e.V. (Konrad Ziegler), Tel. 089/40 32 78, Fax 089/49 16 95; Mobil 0162/278 60 22 Weihnachtliche Vorfreude rund ums Zwetschgenmanderl Christkindlmärkte in München und Umgebung Foto: www.atelier-tacke.de
Seite 15
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
❆ ❆❆ 15TAXIKURIER Blutenburger Weihnacht Datum: 7.12.–10.12.2006 Ort: Schloss Blutenburg; S-Bahn Pasing, dann Bus 73 oder 76 Öffnungszeiten: Do 16.00–19.30 Uhr, Fr 14.00– 19.30 Uhr, Sa/So 11.00–19.30 Uhr Veranstalter: Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V., Herr Seitz, Tel.: 089/ 811 31 32 www.blutenburgverein.de Wintermarkt am Flughafen Datum: 1.12.2006–7.1.2007 Ort: Munich Airport Center, Forum; S-Bahnhof Flughafen Terminal Öffnungszeiten: Mo–Fr 14.00–21.00 Uhr, Sa/So 11.00–21.00 Uhr Veranstalter: Flughafen München, Tel. 089/97 53 40 32 (Frau Seidl), www.munich-airport.de/DE/Areas/Consumer/ Veranstaltungen/MAC/Weihnachtsmarkt/ index.html Lichterfahrten am Flughafen Datum: 1.12.06–7.1.06 täglich um: 15.30 Uhr, 16.30 Uhr, 17.30 Uhr, 18.30 Uhr Dauer: ca. 45 Min. über das gesamte Flughafengelände Kosten: EUR 5,95 für Erwachsene und Seniore, EUR 2,50 für alle Kinder, Verkauf der Tickets in der Bude am Weihnachtsmarkt gleich neben der Eisbahn www.munich-airport.de/DE/Areas/Consumer/ Veranstaltungen/MAC/Weihnachtsmarkt/ index.html 8. Freisinger Weihnachtsmarkt Datum: 1.12.–23.12.2006 Ort: Obere Altstadt, Freising Öffnungszeiten: tägl. 11.00–19.00 Uhr, Sa 10.00–19.00 Uhr Veranstaltungen: Offizielle Eröffnungsfeier am 1. Dezember 2006 um 17 Uhr. Weihnachtliches Kinderprogramm Große Kunsteisbahn der „efi“ mit Schlittschuhverleih Musikalische Umrahmung durch verschiedene Chöre mit weihnachtlicher Volksmusik Veranstalter: ARGE Freisinger Wirte, Waldstr. 14, 85395 Thalham, Tel. 08168/90820, Fax 08168-908233 21. Unterschleißheimer Christkindlmarkt Datum: 1.12.–17.12.2006 Ort: Rathausplatz Weihnachtsmarkt Germering Datum: 30.11.–17.12.2006 Ort: Therese-Giehse-Platz, vor der Stadthalle Öffnungszeiten: Mo–Fr 17.00–20.00 Uhr, Sa/So 14.00–20.00 Uhr Garching bei München Datum: 1.12.–10.12.2006 Öffnungszeiten: 1.12. von 16.00–20.00 Uhr 2./3./9./10.12. von 14.00–20.00 Uhr Preis: Eintritt frei! Veranstaltungen: Mit festlicher Stimmung, mit vielen Leckereien und feierlicher Weihnachtsmusik – das wärmt Leib und Seele. Eröffnung durch den Ersten Bürgermeister der Stadt Garching, Herrn Manfred Solbrig, am 1. Dezember um 18 Uhr. Altbayerische Perchtentänze: 2.12. um 17 Uhr „Leiterer Kramperl“ 9.12. um 17 Uhr „Penzberger Perchten“ Veranstalter: Stadt Garching bei München, Kulturreferat, Rathausplatz 3, 85748 Garching bei München, Tel. 089/320 89-138, E-Mail: gertrud.bauer@garching.bayern.de Christkindlmarkt Olching Datum: 2.12.-17.12.2006, jeweils Sa/So Beginn: 14.00 Uhr Ort: Nöscherplatz Veranstalter: Gemeinde Olching (KGF) Bitte beachten: Diese Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit! ❆ @_i\Mfik\`c\1 <`e]XZ_\JZ_`Z_kXe$ le[$XYd\c[le^ >\eXl\Qlfi[ele^[\i =X_i\ile[[\i=X_iq\l^\ 8l]q\`Z_e\emfe=X_ikq\`k# N\^jki\Zb\le[Ldjkq\e Qlm\icjj`^\j|Y\ikiX^\e mfe;Xk\e Bfekifcc\le[J`Z_\i_\`k `dKXo`Y\ki`\Y ;ilZb\ik\id`eXc((,.$'* ;\i;Xk\edXeX^\i]i@_i\e KXoXd\k\i((,'f[\i((+,M*%) *12 Cent / Min. aus dem Festnetz der DTAG HOTLINE'(/',B8K@'''(/'$,,)/+'' !snnn%bXk`%[\ B`\eqc\8i^fKXo`@ek\ieXk`feXc>dY? )FJOSJDI)FSU[4USBF]7JMMJOHFO4DIXFOOJOHFO "MCPJOTUSBF]#FSMJO Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Dr. Med. Krumpoch – Dr. med. Reich – Dr. med. Trumm Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen, Mietwagen, Omnibus und LKW Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00 Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00 Termine nach Vereinbarung Plinganserstr. 47 · 81369 München Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18
Seite 16
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
16 TAXIKURIER unterscheiden. So mancher Stinkstiefel wird zum angenehmen Zeitgenossen, wenn man ihm den Wind aus den Segeln nimmt. Fahrpreis – Wer schon mal das zweifelhafte Vergnügen hatte, wegen einer defekten Waschmaschine, eines verstopften Abflusses oder einer zugeschlagenen Türe einen entsprechenden Fachmann antanzen lassen zu müssen, der kann ganze Arien davon singen, dass häufig selbst an einem Allerweltstag nachmittags um drei allein die „Anfahrtspauschale“ dieser Herrschaften den Betrag einer ganzen Taxifahrt von München zum Flughafen überschreitet. Nur: In den vorgenannten Fällen liegt jeweils mehr oder weniger eine Notsituation vor, während das Taxi üblicherweise als „Luxus“ empfunden wird. Das einzig Teuere am Taxi sind – nämlich für Unternehmer und Fahrer – die meist zu langen Wartezeiten am Stand, während alle Fixkosten ungebremst weiter laufen. Schrottis überaus lichtvolle Überlegungen hierzu sind – zur Vermeidung von Wiederholungen – in Heft 1/06 im dortigen Fiaker-ABC unter „Tarif“ zu finden. Eine unendliche Geschichte zum Diskutieren. Fahrtverweigerung –Für Müllabfuhr und Liegendtransporte sind wir nicht zuständig. Der oben und unten inkontinente Fahrgast, dem beim Verlassen das Lokals zu seinem Unglück auch noch auf die Finger getreten wurde, darf getrost in der Obhut des Wirtes, der ihn so abgefüllt hat, verbleiben. Bei Fahrgästen, die schon nicht mehr ohne fremde Hilfe auf dem Boden liegen können, ist notfalls (Winter!) die Rettung zu verständigen. Jedenfalls dann, wenn keine andere noch einigermaßen ansprechbare Aufsichtsperson mehr anzutreffen ist. Ein „Fahrgast mit Hund“ kann nur dann abgelehnt werden, wenn das Zamperl nicht im Fußraum verbleiben, sondern die Sitze belegen will. Bei schlecht erzogenen Kötern ist der wirklich dumme Hund ohnehin am anderen Ende der Leine anzutreffen. Kurzstrecken sind, wie oft soll man es den zwei oder drei Prozent Volltrotteln in unserem Gewerbe noch eintrichtern, kein Grund zur Ablehnung oder auch „nur“ dazu, dem Fahrgast patzig zu kommen. Genau diese selben „Leuchten“ würden sich bitterlich beschweren, wenn ein Wirt sie dumm anmachen würde, weil sie unter hartnäckigem Ignorieren der Champagner-Karte frecherdings nur ein kleines Wasser bestellen. Kleinvieh macht auch Mist, aber die paar Anti-Fiaker in unserer Zunft machen schon besonders viel davon. Feilitzsch – Freiherr von F. (1834-1913) – Bayerischer Staatsminister des Inneren. Dieser heftig verampelte Stand zu Füßen des ehemaligen Hertie-Hochhauses, welches vor ein paar Jahren „gekronawittert“ (um einige Stockwerke verkürzt) wurde, erfordert vom Fiaker einiges an Durchsetzungsvermögen, wenn er ihn einigermaßen legal in Richtung Siegestor wieder verlassen will. Fiaker – Um das Jahr 1640 führte das Pariser Hotel „St. Fiacre“ ein Vermietungsbüro für Lohnkutschen ein. Der Begriff „Fiaker“ ging später auf die zweispännige Lohnkutsche, aber auch auf deren Lenker über. St. Fiacrius ist der Schutzheilige der Lohnkutscher, so wie z. B. St. Florian der Schutzheilige der Feuerwehrleute (Floriansjünger) ist. Schrottis Fiaker-ABC F Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „F“ Fahrgast – Das Hauptobjekt unserer Dienstleistung tritt unfairer Weise meist zu selten auf den Plan, was zu viereckigen Radeln und einem „bewölkt“ auf dem persönlichen Stimmungsbarometer des Fiakers führt. In seltenen Fällen jedoch (Wiesn, Silvester, gute Messen usw.) tritt diese sonst überaus scheue Spezies gleich in so geballter Formation auf, dass man sich schier darüber ärgern muss, so viele Fahrgäste mitsamt ihrem Geld stehen lassen zu müssen. Geben Sie an einem Stand mit wartenden Fahrgästen den „Vordränglern“, die Ihnen schon entgegen laufen möglichst keine Chance und fahren Sie bis zur Spitze des Standes durch. Eine vorübergehend ausgeschaltete Reklame (nachts) und herunter gedrückte Türknöpferl sind hier sehr hilfreich, um nicht von den Oberschlauen vorher schon geentert zu werden. Wer – als Fahrgast – an der Spitze des Standes geduldig wartet und sich an den Spielchen der Vordrängler nicht beteiligt, beweist gute Manieren und wird dies höchstwahrscheinlich auch im Taxi tun. Außerdem hat er als der am längsten Wartende ohnehin das Recht, als erster bedient zu werden. Der Fahrgast ist Kunde und damit König, auch wenn die Monarchie in Deutschland seit bald 90 Jahren abgeschafft ist. Freilich sollte, wer als König behandelt werden will, sich auch einigermaßen danach benehmen. Wenn Sie sich als Fiaker durch die Kundschaft nicht ordentlich behandelt fühlen – prüfen Sie, ob Sie als Kunde mit dem Kellner im Wirtshaus oder als Verkäuferin im Kaufhof wirklich immer so umgehen, wie Sie es in der Rolle als Dienstleister gerne hätten. Kurzum, die Goldwaage ist hier kein geeignetes Gerät, um Fahrgäste in gute, schlechte oder gar abzulehnende Kunden zu kostenlose Testsoftware 2 Fahrer + 2 Fahrzeuge HALE + CAB ASSISTANT Das günstige und einfache TAXI-Abrechnungssystem ... und Sie wissen was in Ihren Taxen läuft www.hale.de/cey THOMAS VOGL RECHTSANWÄLTE Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543
Seite 17
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
17TAXIKURIER Flughafen – Wer in Wiessee oder bei sonstigen Spielcasinos gesperrt ist, kann seine Risikobereitschaft statt dessen im Erdinger Moos unter Beweis stellen und dabei mit seinen Aufstellgebühren der Firma Isar-Funk noch ein wenig unter die Arme greifen. Wenn nach mehreren Stunden Wartezeit und etlichen Schafkopf- und Würfelrunden endlich sein „Fahrgast“ in Sicht ist, kann der Hafen-Fiaker bei der Nennung des Fahrtzieles durch die Kundschaft emotionale Maximalausschläge empfinden, ähnlich der Situation, wenn der Arzt verrät, ob die jüngst extrahierte Geschwulst gut- oder bösartig war. Wie sagte mal ein Kollege so trocken: „Die soll’n sich ruhig da draußen aufstellen, dann gehn’s in der Stadt ned im Weg umma“ . Wenigstens sind nach dem Ende der Bauarbeiten auf der A9 die Zeiten im Wesentlichen vorbei, in denen der Flughafen phasenweise nur mehr auf dem Luftwege erreichbar war. Freigabe – Immer wieder erfreuen manche Kollegen die fiakernde Gemeinde mit Meldungen wie z. B. „vom Prinze auf Weit“, wenn nach der Freigabe „für Hotter“ ohnehin schon mindestens 100 Kollegen gleichzeitig um den Auftrag kämpfen. Umgekehrt zeigte ein Kollege, der am „Quidde“ von einem Fahrgast aus der Rotkäppchenstraße angerufen worden war, kein Interesse an diesem Auftrag und gab in auf Kanal IV mit allen Details an die Zentrale zur Vermittlung weiter, da die Anfahrt vom „Quidde“ nach Waldperlach doch einfach zu weit sei. Sie ahnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, wer sich nach der Freigabe „für Rotkäppchen“ mit energischen Meldungen für diesen Auftrag bewarb… Nichts ist unmöglich! Freundlichkeit –In den siebziger Jahren warb ein alt eingesessener Münchner Arzneimittelhersteller mit Fernsehspots: „Wir wissen nicht, was der freundliche Taxifahrer gegen Kopfschmerzen empfiehlt – wir empfehlen Togal“ . Das waren noch Zeiten! Fundsachen –ca. 90 % aller vermisst gemeldeten Gegenstände sind Handys. Der relativ normale Ablauf einer solchen Meldung durch den angeheiterten Fahrgast (nachfolgend abgekürzt mit „F“), morgens um vier bei der Zentrale („Z“), sieht etwa so aus: F verneint die Frage, ob er die Taxinummer wisse oder sich eine Quittung habe geben lassen. Z: „Haben Sie Ihr Handy schon mal angerufen – vielleicht geht jemand ran und sagt Ihnen wo es liegt“ – F: „Wie soll ich’s denn anrufen, ich hab’s doch verloren?“ – Z: „Sie telefonieren doch jetzt auch, also haben Sie ein Telefon zur Verfügung“ – F: „Ach ja, aber ich weiß die Nummer nicht. Ruf’ mich selber so selten an“ (köstlicher Witz; im Hintergrund lachen Leute). Z: „Also gut, damit wir die Suchmeldung durchgeben können, wo sind Sie eingestiegen? – F: „rechts vorne“ . Z: „Nein, wo haben Sie die Fahrt begonnen?“ – F: „In Schwabing“ – Z: „Geht’s etwas genauer?“ – F: „Ich glaube, in der Leopoldstraße“ – Z: „Also gut, wo sind Sie hingefahren?“ – F: „hoam“, Z: „Geht’s hier etwas genauer?“ – F: (offensichtlich nach hinten fragend) „Wo samma do eigentlich?“ Und so weiter und so weiter. Der Telefonistenplatz, an den üblicherweise diese Gespräche vermittelt werden, heißt zentralenintern der „Mützen“-Platz, weil der oder diejenige Telefonist/in acht Stunden lang – im übertragenen Sinn – die Kasperlmütze auf hat und solche Anrufe bearbeiten „darf“ . Wenn gerade mal nichts los ist in der Zentrale und am „Mützenplatz“ gefragt wird: „Was haben Sie im Taxi verloren?“ schlagen die freien Telefoner schon mal vor: „das Gleichgewicht“ oder „die Übersicht“ . Dass auch ein paar Herrschaften unserer Zunft im Taxi eigentlich nichts verloren hätten, möge hier nochmals betont werden. Nur melden die sich leider nicht freiwillig bei uns! (MS) Jetzt umrüsten: Mit Flüssiggas sparen Sie bis zu 25 Prozent gegenüber Diesel! Infotelefon: 089-64 94 61 40 oder www.ecohg.com E.C.O. GmbH Ihr Partner für Sparen mit Autogas Flüssiggas (LPG) oder Autogas kostet nicht nur erheblich weniger, sondern ist einer der schadstoffärmsten Kraftstoffe. Der Einbau ist unproblematisch und nimmt nur den Raum des R admuldentanks ein. Das stetig wachsende Tankstellennetz mit über 1.800 Anlagen ist flächendeckend und eine Autogas-Tankfüllung hat eine R eichweite von bis zu 500 km. Leasinggesellschaften berechnen mittlerweile einen identi schen Restwert für Benzinfahrzeuge mit LPG-Anlage und Dieselfahrzeuge. Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de
Seite 18
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
18 TAXIKURIER Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 6. Dezember 2006! Immer wieder erhalten Kolleginnen und Kollegen von der Zentrale komplexe Aufträge. Um aber die Fehlerquote zu minimieren, hat sich die Zentrale angewöhnt (aus Erfahrung), derartige Aufträge am Funk „häppchenweise“ zu vergeben, da sich eigentlich niemand eine größere Datenflut (mehrere Abholadressen, …) auf einmal merken kann. Man bekommt also die erste Adresse mit der Maßgabe, sich nach dortiger Ankunft nochmals mit der Zentrale in Verbindung zu setzen. Ebenso verfährt man oftmals bei Besorgungs-, Schul-, MVG-, Reisebuszubringer- und anderen Aufträgen. Leider kommt es häufig vor, dass sich Kollegen dann nicht mehr melden oder gar ihren Funk ausgeschaltet haben. Dies sollte man bitte tunlichst unterlassen! Ganz besonders ist davon abzuraten (bereits in einer früheren Ausgabe des Taxikuriers berichtet), dass man Kinder nach ihrem Fahrziel fragt oder sich – wie auch schon geschehen – mit den Eltern „anlegt“, weil diese davon ausgehen, dass der Fahrer weiß, in welche Schule das Kind muss, dieser ihnen aber zur Antwort gibt, dass ihm die Zentrale nichts mitgeteilt habe. Also vorsicht bei diesen „komplexen“ Aufträgen: lieber einmal zu oft nachgefragt, als zu wenig! (NL) Dauerbrenner Komplexe Aufträge Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale Vorgeschichte: Ein Fahrer erhält von der Zentrale einen Auftrag nach Günzburg. Zentrale: „BHF - Nord“ Taxi 4711: „4711 – 1.“ Zentrale: „4711 – Seidl 2, Hotel Regent, Herr Meier, Zimmer 123“ Taxi 4711: (wiederholt Auftrag ordnungsgemäß … einige Zeit später) (richtigerweise auf Kanal 4) „Zentrale von 4711 – ich habe Herrn Meier; dieser muss nach Günzburg. Können Sie mir sagen wo das ist – ich finde es im Stadtplan nicht.“ (… ob der Fahrer noch heute im Münchener Stadtplan nach Günzburg sucht?) (NL) Kurioses aus der Zentrale Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München +DOOR7D[LIDKUHU ')'014.#)''74'5#:+5%*'+05 '4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66 70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+ (XURSDVJU|WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK ,00(5 0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ g +0.#55814$'*#.6'0g
Seite 19
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
19TAXIKURIER Alljährlich ist die Verbrauchermesse HEIM + HANDWERK ein beliebter vorweihnachtlicher Treffpunkt für alle am Thema Bauen, Wohnen und Einrichtung Interessierten. Auch in diesem Jahr zeigen vom 2. bis 10. Dezember rund 1.000 Aussteller aus 25 Ländern ein breites Warenangebot, das praktisch alles umfasst, was zum häuslichen Umfeld gehört. Die HEIM + HANDWERK ist nicht nur für Hauseigentümer, sondern auch für Kauflustige ein Besuch wert. Denn zusätzlich zu den Bereichen Inneneinrichtung und Wohnausstattung präsentiert sie ein breites Angebotsspektrum für Bau und Ausbau mit vielfältigen Trends sowie ausgefallene Geschenk- und Wohnideen. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit zahlreichen Sonderschauen bietet dem Publikum eine interessante Abwechslung. So können die Besucher der Sonderschau Handwerkskunst (Halle B1) unter dem Motto „Faszination Bayern – 200 Jahre Königreich“ traditionsreiches Kunsthandwerk, fantasievolle Objekte und antike Raritäten bestaunen. Die prunkvoll gestaltete Hofküche, der Ludwig-Salon und das Café Elisabeth sorgen für eine stilvolle Verschnaufpause zwischendurch. Parallel zur HEIM + HANDWERK 2006 findet vom 7. bis 10. Dezember in der Halle B0 der Neuen Messe München die kulinarische Verkaufsausstellung FOOD & LIFE, Treffpunkt für Genießer, statt. Leitthemen sind auch in diesem Jahr die sorgfältige Herstellung und kunstfertige Zubereitung sowie der respektvolle Genuss von Speisen. Immer mehr Verbraucher achten auf Frische und Natürlichkeit der Lebensmittel, auf regionale Herkunft und handwerkliche Fertigung. Im Mittelpunkt stehen somit exquisite, handwerklich erzeugte regionale Spezialitäten aus Europa. Die FOOD & LIFE versteht sich nicht nur als Treffpunkt für Gourmets, sondern auch als Plattform für Information und Ideenaustausch. Ein Kombiticket ermöglicht den Besuch beider Veranstaltungen. Messe München Vorweihnachtliches Messevergnügen Foto: Messe München KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst Rudolf Dvorak GmbH Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52 Schleißheimer Straße 38, 80333 München ➤ Lackierte Ersatzteile neu und gebraucht ständig auf Lager! Ansprechpartner: Erich Oswald ➤ Unfallinstandsetzung ➤ Klimaanlagen-Service ➤ Fahrzeugdiagnose ➤ Lackiererei ➤ Kundendienst Sonderkonditionen für Taxiunternehmer auf alle Arbeiten! ➤ Motor-, Getriebeund Differentialinstandsetzung ➤ Automatiküberholung ➤ Autoglas Witz des Monats Drei ältere Damen steigen ins Taxi. Eine Dame von der Rückbank bietet dem Fahrer Nüsse an. Der Taxler bedankt sich und greift begeistert zu. Nach ein paar Minuten bietet sie ihm erneut Nüsse an. So geht dies immer weiter. Nach mehrmaligen Wiederholungen fragt der Fahrer verwundert: „Sagen Sie, wo haben Sie denn die vielen Nüsse her?“ „Wissen Sie, junger Mann, wir haben uns eine Großpackung Nusspralinen gekauft, aber irgendwie sind uns die Nüsse zu hart.“
Seite 20
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
20 TAXIKURIER Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Kultfabrik Es kann kein Zufall sein, was Kollege Loewa (Taxi 3147) innerhalb weniger Tage an der Kultfabrik erlebte. Am dritten Wiesn-Samstag stiegen drei Amerikaner, von denen einer schwarz war, an der Kultfabrik in sein Taxi und studierten auf dem Weg zum Hauptbahnhof die Abfahrtszeiten der Züge nach Nürnberg, wo einer von ihnen Clubs kannte, in die man alle drei reinlassen würde, was ihnen in der Kultfabrik nicht gelang. Das heißt, man wollte den „Schwarzen“ nicht haben. Am 10. Oktober sprach ein Jamaikaner Kollege Loewa an, ob er ein Lokal oder einen Club kenne, wo man ihn reinlassen würde. In der Kultfabrik habe man ihm gerade in drei Clubs den Eintritt verwehrt. Mit Hilfe des Kollegen von Kanal 4 hat Loewa ihn dann zur African Lounge am Kaiserplatz 4 gebracht. Münchens Taxler empfehlen auswärtigen Fahrgästen die Kultfabrik. In einer Stadt, in der Menschen aus 135 Nationen leben, werden diese dann von minderbemittelten Türstehern nach Hautfarbe selektiert und nicht eingelassen. Wissen die Betreiber der Kultfabrik oder der Eigentümer, Herr Konsul Eckart von dieser miesen Geschäftspolitik? Für diese üble rassistische Vorgehensweise erhält die Kultfabrik die Zitrone des Monats. (PR) Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi- Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Paul Göretz Taxler sind ja nicht nur Chauffeure, sondern gelten in der Bevölkerung als Kenner der Stadt, sind Helfer und auch oft Retter in der Not. So auch kürzlich in Waldtrudering beim Hage-Baumarkt. Eine Dame war mit ihrem schwerstbehinderten Sohn beim Einkaufen und wie immer per Handy mit ihm verbunden, da sie ihn im Auto zurückließ, das am Behinderten-Parkplatz parkte. Ihrem (erwachsenen) Sohn ging es plötzlich sehr schlecht und er rief seine Mutter an, die sofort den Baumarkt verließ und den lebensgefährlichen Zustand ihres Sohnes erkannte. Ihr Auto jedoch war durch das Kfz einer Dame eingeparkt, die gerade Blumenerde einlud. Alles Bitten und Flehen half nichts, so dass sich die Mutter an Paul Göretz, den 44-jährigen Taxler aus Baldham wandte. Er erkannte sofort die dramatische Situation – die ihm noch heute in den Gliedern steckt – und klärte die Situation mit Courage und Willen. Er wurde auch mittlerweile durch die Polizei vernommen, da der Blumenerde-Dame eine saftige Strafe droht. Gerne verleihen wir dem Kollegen Göretz die Rose des Monats, da er mit seinem Einsatz bewiesen hat, dass es doch noch Kollegen gibt, die über den Tellerrand des Taxameters hinaus denken und handeln. (PR) Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ ● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen ● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 30, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. Testen Sie uns!
Seite 21
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Flughafen München Wintermarkt am Flughafen 21TAXIKURIER Zum ersten Mal seit seinem nunmehr achtjährigen Bestehen wird der Weihnachtsmarkt am Flughafen München zum Wintermarkt erklärt. Das heißt, er wird in diesem Jahr am 1. Dezember 2006 seine Pforten öffnen und diese bis zum 7. Januar 2007 für sie offen lassen. Das gibt allen Besuchern und besonders den Kindern die Gelegenheit, auch nach Weihnachten die Schulferien zu nutzen, denn wie immer laden über 40 Marktstände und Buden am Münchner Flughafen Besucher, Passagiere und Flughafenmitarbeiter zum Bummeln, Schlemmen und Verweilen ein. Eine der Hauptattraktionen ist die große Kunst-Eisbahn, die kostenlos genutzt werden kann. Passende Schlittschuhe können direkt vor Ort gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden. Natürlich sind besonders für die Ferien viele spannende Programmpunkte wie ein Kindertheater und eine Märchenstunde geplant. Aktuelle Informationen hierzu erhalten Sie im Internet unter www.munich-airport.de. Am 3. Dezember von 11 bis 19 Uhr werden alle Besucher in Kooperation mit Radio Arabella auf Weihnachten eingestimmt: nach einem leckeren Adventsbrunch gibt es verschiedene Aktionen wie z. B. das große Tannenbaumjagd-Gewinnspiel oder den Auftritt von Kinderchören aus der Umgebung. Der Wintermarkt am Flughafen München ist jeweils montags bis freitags in der Zeit von 14 bis 21 Uhr und an den Wochenenden von 11 bis 21 Uhr geöffnet (mit geringfügigen Abweichungen an den Feiertagen). Für weihnachtliches Flair im München Airport Center sorgen rund 300 Tannenbäume, die die Buden des Wintermarktes umsäumen. Wie im Vorjahr hat der gemeinnützige Verein „Brücke Erding“, der sich der Arbeit mit gefährdeten Jugendlichen verschrieben hat, wieder maßgeblich zur weihnachtlichen Dekoration des MAC beigetragen. Der Besucherservice des Münchner Flughafens führt während des Wintermarktes jeweils stündlich von 15.30 bis 18.30 Uhr „Lichterfahrten“ zu Sonderpreisen durch. Eine Rundfahrt über das beleuchtete Flughafengelände und die Vorfelder dauert 45 Minuten und kostet für Erwachsene lediglich 5,95 Euro bzw. 2,50 Euro für Kinder. Tickets werden auf dem Wintermarkt an der Bude gleich neben der Eisbahn verkauft. Besucher, die mit dem Auto zum Airport-Wintermarkt kommen, erhalten vor Ort, nach Vorlage ihres Parkscheins eine Parkgutzeit bis zu fünf Stunden gültig für das Parkhaus P 20. Fotos: Flughafen München Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 AUSBILDUNG IM DEZEMBER 2006 Funkausbildung Termine: 19. und 21. Dezember 2006 14.30–17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00–20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 1/2007: 09.01. – 06.02.2007 Kurs 2/2007: 13.02. – 15.03.2007 Kurs 3/2007: 20.03. – 17.04.2007 Kurs 4/2007: 19.04. – 24.05.2007 Kurs 5/2007: 19.06. – 17.07.2007 Kurs 6/2007: 11.09. – 09.10.2007 Kurs 7/2007: 16.10. – 15.11.2007 Kurs 8/2007: 20.11. – 18.12.2007 Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Seite 22
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Wunderschöne Wohnquartiere, lediglich durchschnitten von den Münchner „Highways“ Dachauer Straße und Landshuter Allee, kennzeichnen unser diesmaliges Testgebiet: Alte und neue Villen nördlich und südlich der Auffahrtsalleen, schier entzückende Häuschen im Bereich Orff-, Ruffiniund Johann-Sebastian-Bach-Straße, die unvergleichliche Borstei, und schließlich die zum Teil schon mehr innerstädtisch geprägten Häuser rund um die Hübner- und Artilleriestraße. Brotzeitstandl Die klassische Curry-Wurst-Bude fanden wir nicht, dafür jedoch einen bemerkenswerten „Tante-Emma-Laden“, der von einem sehr liebenswürdigen Paar betrieben wird. FEINKOST SCHMEHL, Heideckstraße 9, geöffnet 6.30 - 18.30 Uhr, samstags bis Mittag. Im Grunde handelt es sich um einen kleinen „Kaufhof“, in dem es von Haushaltsreinigern über Konserven aller Art und Getränke bis zu Fleisch, Wurst, Brot und Süßigkeiten alles Mögliche und Unmögliche zu kaufen gibt. Ein umfangreicher Imbissbereich gehört dazu, wobei das Angebot freitags noch z.B. um Fischfilet (am selben Morgen in der Großmarkthalle geholt) erweitert wird. Am Test-Nachmittag gegen 17.30 Uhr zauberte die Chefin eine frische Buttersemmel herbei, belegte sie auf Wunsch mit Schinken und Essiggurke und verlangte gerade mal 1,50 Euro dafür. Ein überaus sympathischer Laden, dem es hoffentlich (und offensichtlich) nichts ausmacht, dass ein „Tengelmann“ und ein „Vinzenz- Murr“ in jeweils etwa 100 Metern Entfernung angesiedelt sind. Metzgerei Franz-Marc-Straße 4, ein Laden in der dortigen kleinen Geschäftszeile mitten in der Borstei-Siedlung, geöffnet 8.00 - 18.00 Uhr, montags und samstags nur am Vormittag. Belegte Semmeln aller Art zwischen 1,20 und 1,50 Euro; Haferl Kaffee 1,20 Euro; kleiner Imbissbereich. Bäckerei / Stehcafé Hier kann man z.B. (unvollständige Aufzählung) wählen zwischen dem BACKSPIELHAUS (Klugstraße 30), der HOFPFISTEREI (Waisenhausstraße 54, (hier in symbiotischer Vereinigung mit einer Vinzenz-Murr-Filiale) oder dem Familienbetrieb DANNEHL (Heideckstraße 4), einem winzigen Lädchen mit dennoch riesiger Auswahl. Wirtshaus AUGUSTINER AM DANTE, Dantestraße 16, ohne Ruhetag 9.00 - 1.00 Uhr geöffnet, Tel. 15 89 24 42. Gepflegtes bayerisches Wirtshaus mit teilweise holzvertäfelten Wänden, hölzernen Tischen, reellen Preisen und sehr freundlichem Personal, welches auch noch der bayerischen Mundart mächtig ist. Die Halbe Augustiner Hell kostet 2,90 Euro, „Stoff“ ebenso wie Weißbier 3,00 Euro, alternativ Spezi und alle Saftschorlen (0,5 l) 2,90 Euro – die Halbe Tafelwasser 2,00 Euro. Die Brotzeiten beginnen mit einem Paar Pfälzer zu 2,50 Euro und dem kleinen Rindfleischsalat mit Hausbrot, 2,90 Euro und reichen über Wurstsalat, 5,90 Euro bis zum üppigen „Brotzeitbrettl“ zu 8,80 Euro. Die Küche ist durchwegs bodenständig. Hier ein (unvollständiger) Überblick: Rindsroulade mit Püree und Gemüse 10,80 Euro; „Wildererteller“ (Wildschwein, Hirsch und Hase) mit Kroketten, Blaukraut und Preiselbeeren 12,80 Euro; Echinger Bachsaibling mit Kartoffeln Waisenhaus, Westfriedhof, Leonrod - Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste Essen auf Rädern 22 TAXIKURIER Foto: www.atelier-tacke.de Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel
Seite 23
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
und Salat 11,90 Euro; Argentinische Rinderlende mit Zwiebelsauce und Rösti 12,80 Euro; Wiener Schnitzel vom Kalb mit Rösti oder Salat 13,90 Euro … Getestet wurde, wie fast immer, die Münchner Standard-Speise, nämlich der Schweinsbraten mit Kartoffelknödel und Speckkrautsalat zu 8,50 Euro. Eine Riesenportion Fleisch mit Kruste, ausreichend Sauce für den Knödel und der würzige Speckkrautsalat erfreuten des Testers Herz (und Magen) und, angesichts des Preis-, Leistungsverhältnisses, auch die Geldbörse. Das „Wohlfühl- Wirtshaus“ (Eigenwerbung) wurde vom Tester auch so empfunden, wozu der sehr freundliche, aber nicht „übertüdelte“ Service wesentlich beitrug. Einer „Stammgästin“, vor deren waffenscheinpflichtiger Stimme selbst Ida Schumacher strammgestanden hätte, wurde liebenswürdig und geduldig erklärt, in welcher Richtung in der kommenden Nacht die Uhr umzustellen sei … Keine Musikberieselung, keine Cocktails, keine „Happy-hours“ und kein sonstiger Schnickschnack verwässern hier den Anspruch, ein bodenständiges Münchner Wirtshaus zu sein. Schafkopfen darf man auch, sollte aber sicherheitshalber telefonisch einen Tisch bestellen, weil’s zum Teil recht voll wird. Schön, dass es so etwas noch (oder wieder) gibt. (MS) In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie: ➜ Wetterstein, Candid, Ostfriedhof, Deisenhofener, Giesinger Bahnhof ➜ Kölner, Parzival, Kurfürsten, Petuel ➜ Beck, Viktualienmarkt, Rosenthal, Rindermarkt, Tal Titelthema 23TAXIKURIER Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: (0 89) 46 88 55 Von nix kommt nix. Das ist selbst bei den Funkern so, bei denen jeder denkt, die wissen ja wirklich alles. Aber viel Wissen setzt erstmal viel Fleiß voraus. Nur so bleibt auch der Funker fit für die täglichen Anforderungen. Siegfried Udiljak weiß, wovon er spricht. „Hallo Zentrale, wo ist bitte das Lokal ,Zum Schwarzen Neger‘?“ Bei der Anfrage kommt selbst der ausgebuffteste Funker ins Grübeln. Aber mit viel Sachverstand, Ortskenntnis und einer gehörigen Portion Improvisationstalent ist es dem Funker gelungen, die geheimnisvolle Kneipe zu enttarnen. Der Fahrgast wollte einfach nur ins „Planet Hollywood“ (das heutige Hardrock Café) und da einer der Mitbesitzer Arnold Schwarzenegger war (heute Gouverneur von Kalifornien), war die Ansage eben das Lokal vom Schwarzen Neger (= Schwarzenegger). Nun sind solche Anfragen eher die humorvolle Ausnahme. Gleichwohl ist es für jeden Funker wichtig, dass er nach Möglichkeit den gleichen Wissensstand hat wie die Fahrer, am besten natürlich noch darüber. Das ist bei vielen Fahrern keine besondere Anforderung – „Müssen Sie denn unbedingt Taxi fahren? Können Sie nicht irgendetwas machen, was Sie können?“ – aber gerade auf den Rückfragekanälen wird ein enormes Basiswissen erwartet. Bitte, Kollegen, immer die Augen offen halten! Wie bleibt man jetzt immer auf der Höhe des Geschehens? Siegfried Udiljak beispielsweise, der heute ja nicht mehr selber am Steuer eines Taxis sitzt, opfert am Sonntag schon mal eine Stunde seiner Freizeit und nimmt neue Viertel in Augenschein. „Ein Stadtplan ist ja ganz schön, aber der ist auch nur graue Theorie“, sagt der Sigi. „Ich geh’ dann schon mal an den Häusern vorbei, und schau’, wie man da hinkommt und ob auch alle Eingänge vorhanden sind, wenn ein Fahrer wieder einmal mit der neuesten Erkenntnis kommt, ,das Haus hat keinen Eingang‘ . Bisher hab’ ich immer alle gefunden. Und es ist ja schön, wenn man dieses Wissen weitergeben kann.“ Auch einer, der mit viel Eigeninitiative seinen Job Ernst nimmt, ist der Mike Ettler, der neue Viertel mit dem Fahrrad erkundet. Neben der Eigeninitiative haben die Funker aber auch noch andere Informationsquellen. Das ist einmal das Stammkundenprogramm, in dem alle Änderungen registriert werden. Dann beobachten Alfred Huber und seine Kollegen Tagespresse, Internet und das Amtsblatt der Landeshauptstadt München und nicht zuletzt sind es die Fahrer, die mit offenen Augen durch die Stadt fahren und neue Restaurants, geänderte Straßennamen und Anfahrtswege an die Zentrale melden. „Diese Informationen sind eine große Hilfe für uns“, sagt der Sigi. „Und ich kann nur immer alle ermuntern, die Augen offen zu halten.“ Alle Änderungen werden sofort in den Computer eingegeben und so kann es höchstens passieren, das zwar der Funker noch die alte Adresse im Kopf hat, wenn er jahrelang ein Restaurant unter der Anschrift vermittelt hat, aber der Computer weist ihn auf die Änderung hin. Zusätzlich werden von der Zentrale auch Informationstouren durch geführt, z.B. um neue Standplätze zu inspizieren oder bei Großereignissen, wie es die Fußball-WM war, An- bzw. Abfahrten vor Ort zu eruieren, dass man hinterher im abgedunkelten Raum einen Realitätsbezug am Mikro hat. Warum man sich soviel Mühe macht, wenn andererseits Dumpfbacken tatsächlich melden, „Zentrale, mein Navi findet die Laimer Unterführung nicht“, soll jeder selbst beurteilen. Erstaunlich ist nur eins, dass es sich bei diesen „Kollegen“ meistens um die gleichen handelt, die als erste wissen, wo man sich unerlaubt bereitstellt. (PG, PR) Wie halten sich die Funker fit? Sigi, der lebendige Stadtplan
Seite 24
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
24 TAXIKURIER Hans-Jochen Vogel (SPD, regierte 1960-1972), Georg Kronawitter (SPD, regierte 1972-1978 und 1984-1993) und Christian Ude (SPD, regiert seit 1993 wahrscheinlich noch bis an’s Ende der Jetztzeit) benannt sind. Die CSU landete – unterstützt von den selbstzerfleischenden Flügelkämpfen innerhalb der SPD entsprechend der Steigerung: „Feind-Todfeind- Parteifreund“ – einen bislang einzigen Ausreißer mit Erich Kiesl, der 1978-1984 das Amt des Oberbürgermeisters ausübte. Bei seinem Amtsgebaren und seinem spätere, privaten Verhalten erscheint es allerdings mehr als unwahrscheinlich, dass er jemals mit einer Straße geehrt werden wird. Im Lehel befahren wir außerdem drei wichtigen Straßen, die nach Münchner Bürgermeistern aus der Zeit des Königreiches Bayern benannt sind: Die Erhardtstraße nach Alois von Erhardt (1831-1888, amtierte 1870-1886), die Steinsdorfstraße nach Kaspar von Steinsdorf (1797- 1879, amtierte 1854-1870) und die Widenmayerstraße nach Johannes von Widenmayer (1838-1893, amtierte 1888-1893). Grenzen Rom wurde auf sieben Hügeln erbaut, München seit 1158 auf vier Hügeln, die man heute auch vom Auto aus noch gut erkennen kann: Alter Hof, Petersbergl Rindermarkt-Marienplatz und Frauenplatz. Der Verlauf der ersten Befestigungsmauer lässt sich auf dem Stadtplan bestens nachvollziehen: Rosental, Färbergraben, Augustinerstraße, Schäfflerstraße, Schrammerstraße, Hofgraben, Pfisterstraße, Sparkassenstraße, Viktualienmarkt, Rosental. Im 14. Jahrhundert musste diese für heutige Verhältnisse winzige Ansiedlung wegen der Bevölkerungszunahme kräftig erweitert werden und zwar bis zum Verlauf des heutigen Altstadtringes. Von den Befestigungsanlagen übrig geblieben sind das Isartor, Sendlinger Tor und Neuhauser Tor (seit 1792 Karlstor). Das Schwabinger Tor wurde 1817 abgebrochen und an seiner Stelle entstand 1841 die Feldherrnhalle. Zwischen den Befestigungsanlagen und der Isar, der ursprünglichen Lebensader der Stadt, erstreckte sich das Lehel. Es lag außerhalb der eigentlichen Stadt, gehörte aber politisch und wirtschaftlich zu München – daher der Name „Vor-Stadt“ . Die Bezeichnung leitet sich ab vom Recht, an den dortigen Bächen Mühlen und Färbereien zu betreiben, und dieses Recht wurde von der Stadtverwaltung „verliehen“ . Das Lehel ist im Osten von der Isar begrenzt. Der südliche Englische Garten gehört dazu bis zur Tivolistraße sowie bis zur namenlosen Straße, die wir nur bis zum Chinesischen Turm befahren dürfen oder die Buskollegen von Schwabing kommend mittags mit den Kindern aus der Schule an der Wilhelm 29 bis zum Rumford-Schlöss’l. Die westliche Grenze bildet die Königinstraße bis zur Von-der-Tann-Straße. Altstadt/Lehel München und seine Stadtbezirke München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt. Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer stellt im TAXIKURIER diese Stadtviertel in alphabetischer Reihenfolge vor: Wann wurden sie nach München eingemeindet? Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre Grenzen? Oft kann man die Grenzen und den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden heute noch gut erkennen und mit diesem Wissen ein interessantes Gespräch mit den Fahrgästen führen. Welche Standplätze gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel aus? Was ist dort taxirelevant? Wie der Name zu besagen scheint, liegt der 1. Stadtbezirk in der Mitte Münchens. Aber aufgepasst: München wurde 1158 links der Isar gegründet, und an diesem Übergewicht bezüglich der Gegenden rechts der Isar ist es bis heute geblieben. Und diese Linkslastigkeit zeigt sich auch in politischer Hinsicht. Als erster Linker trug Eduard Schmid (1861-1933) von der SPD von 1919- 1924 die Last des Oberbürgermeister-Amtes, wofür auch eine Straße auf der rechten (!) Seite der Isar nach ihm benannt wurde: Im Jahr 1946 erhielt die dortige Frühlingstraße ihren heutigen Namen Eduard-Schmid-Straße. Dann bekleidete Karl Scharnagl (1881-1963) von 1924-1933 das Amt. Er gehörte der Bayerischen Volkspartei an, die 1933 von den Nazis verboten wurde und 1945 als CSU wieder die politische Bühne betrat. Scharnagl amtierte 1945 bis 1948 erneut als Oberbürgermeister. Nach ihm war Thomas Wimmer (1887-1964) von der SPD in den Jahren 1948 bis 1960 Oberbürgermeister – und schon sind wir bei den Straßenbenennungen im Lehel. Seit 1956 werden keine lebenden Personen mehr mit Straßen-, Platz- oder Wegebenennungen geehrt. Die letzte war der Schauspieler Gustl Waldau (1871-1958), den der Stadtrat 1956 mit dem Gustl-Waldau-Steig zwischen Herkomerplatz und Kolbergerstraße verewigte. Man kann nur hoffen, dass wir noch lange Zeit keine Straßen befahren müssen, die nach Foto: www.atelier-tacke.de Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum Dr. Hingerle GBR (seit 1979) Alle Untersuchungen für Ersterwerb od. Verlängerung des Führerscheins für Taxi, Mietwagen und Omnibus zu besonders kostengünstigen, fairen u. freundl. Bedingungen. Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen. Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“ Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.) info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr .hingerle.de Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366 85551 Kirchheim Fax: 9030224 GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr
Seite 25
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
25TAXIKURIER Im Süden ist die Zweibrückenstraße die Grenze, ohne aber selbst zum Lehel zu gehören. Der taxi-relevante Tucherpark gehört also rein politisch wider Erwarten zu Schwabing, obwohl er in der Praxis als nördlicher Zipfel des Lehels erscheint. Beim Thomas-Wimmer-Ring und dem Karl-Scharnagl-Ring unterscheidet sich die Theorie ebenfalls von der Praxis: Wegen des Verlaufes der ehemaligen Stadtmauer gehören folgende Straßen zum Lehel: Alfons-Goppel, Marstallplatz, Marstall, Wurzer, Herzog-Rudolf, Falckenberg, Hildegard sowie die Stollberg. Diese Information ist aber nur für Interessierte an historischer Tiefenschärfe gedacht, denn im Tagesgeschäft werden die genannten Straßen der Altstadt zugerechnet. Verkehrssituation Die Altstadt ist von Fußgängerzonen, engen Straßen und Einbahnregelungen gekennzeichnet, weswegen es dort auch keine Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt. Die Altstadt wird von keinen Durchgangsstraßen durchzogen, und man kann eh nicht schneller als 30 km/h fahren. Am Vormittag kann eine einzige Müllabfuhr oder ein LKW im Ladeverkehr zu enormen Wartezeiten führen, so dass sich bis 12 Uhr beispielsweise die Abkürzung über die Hacken und Josephsspital nicht unbedingt empfiehlt. Hier gilt dann der nur scheinbare Widerspruch „Länger aber schneller!“, der dem Fahrgast mit seinem Geldbeutel natürlich plausibel kommuniziert werden muss. Im Lehel besteht in den engen Straßen dasselbe Problem. Die Durchgangsstraßen hingegen sind durchwegs problemlos befahrbar, und selbst dichtes Verkehrsaufkommen und Ampeln mit unverständlich kurzen Grünphasen lassen sich schneller bewältigen als eine abenteuerliche Fahrt über vermeintliche Schleichwege. Eine Ausnahme bildet hier allerdings die Strecke Iffland – Emil-Riedel – Oettingen, also die Isarparallele in Richtung Süden. Dieses chronisch verstopfte Nadelöhr zwischen Isar und Englischem Garten kann bei Bedarf rechts der Isar umgangen werden, von wo man ohne nennenswerte Umwege über die passende Brücke wieder nach Westen gelangt. Kaufkraft und Taxameter Das dichte Netz an Taxiständen weist auf die hohe Taxi-Relevanz des 1. Stadtbezirkes hin. Hotels, Arztpraxen, Kanzleien, Gastronomie, Touristen, bepackte Kaufhaus-Kunden – um nur einige Fahrgast-Kreise zu nennen – konzentrieren sich hier wie sonst nirgendwo in der Stadt, ebenso Nachtklubs, Diskotheken und ähnliche Locations, deren euphorisiertem und leider oft genug unberechenbarem Publikum der Euro locker in der Tasche sitzt. Die manchmal langen Wartezeiten an den Ständen Bayerischer Hof, Vier Jahreszeiten und Hilton Park lohnen sich wegen der Hafenstiche, die hier ohne Zweifel statistisch erheblich häufiger vorkommen als anderswo. Die Hoffnung, dass ein Hotelgast einen klitzekleinen Teil seines großen Vermögens in eine Fahrt ins Erdinger Moos investiert und dann auch noch steuerlich absetzt, lässt die Vorfreude auf die erste Position steigen. Kommt es aber anders, muss die Leidensfähigkeit des Taxlers eine erneute Probe bestehen und geht gestählt aus ihr hervor. Der Haus der Kunst wird häufig für McKinsey in der Prinzregenten 22 gerufen. Die dann hochschießenden großen Hoffnungen, die Mitarbeiter dieses finanzstarken Unternehmens würden auf Firmenkosten lange Fahrten unternehmen, erfüllen sich fast nie. Dahinter steht die offensichtliche Firmen-Philosophie von McKinsey, die Mitarbeiter und inzwischen auch vereinzelt auftretenden Mitarbeiterinnen für ihren rastlosen Einsatz mit einem kostengünstigen Dankeschön abzuspeisen, in Unternehmensberater-Kreisen auch als „Schmerzensgeld“ bekannt: Die uniform in dunkles Tuch gewandeten Damen und Herren mit ihren schwarzen Lederkoffern und ihrem sektenähnlichen Wortschatz dürfen dann auf Firmenkosten lediglich um die Ecke fahren, etwa in den Tucherpark, wo sie dann bei der Hypo- Vereinsbank Arbeitsstellen wegzurationalisieren haben. Fazit Der 1. Stadtbezirk, Altstadt-Lehel, als Zentrum Münchens und mit seiner hohen Konzentration an kaufkräftiger und taxi-williger Kundschaft ist immer eine Anfahrt wert, weil hier die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit eines Stiches pro Standplatz größer ist als anderswo. In seiner Januar-Ausgabe stellt der TAXIKURIER den 5. Stadtbezirk, Au-Haidhausen, vor. Jetzt bestellen! Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des Kollegen Benedikt Weyerer: München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei! Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas S. v. Kummer Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Sozialrecht regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Verwaltungsrecht Straf-/Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
Seite 26
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
26 TAXIKURIER Ohne Worte 3093 Felix Austria Schon mal überlegt, warum auf der Wiesn soviel Österreicher/innen im Service tätig sind? Weil es in unserem Nachbarland keine Schande ist, zu dienen und als Beruf Kellner oder Bedienung anzugeben. Jeder Arbeitgeber in Deutschland schätzt die lächelnde Servicebereitschaft der Österreicher. Auch in München – wir hören es am Funk – taxeln einige „Ösis“ durch die Landeshauptstadt. Bestimmt sind sie ähnlich erfolgreich wie ihre kellnernden Landsleute. Vielleicht ist die Freundlichkeit und die Servicebereitschaft unserer Nachbarn der Grund dafür, dass sie uns trotz ähnlicher hoher Sozial-Leistungen überholt haben. Früher oft belächelt, ist Österreich heute in allen Kennzahlen vor Deutschland platziert. Ein kürzliches Erlebnis des Autors manifestiert diese Theorie: An einem Freitag gegen 17 Uhr, hoch auf einem Tiroler Berg, blieb ein relativ neuer Audi regungslos. Völlig hilflos in die Werkstatt, keine Wald- und Wiesen-Klitsche, sondern die große AUDI/VW/Skoda-Vertretung Picker in Schwaz. Kurze Schilderung des Problems. Man fuhr mit zwei (ja, zwei!), man müsste ja vielleicht schieben, zurück auf den Berg. Oben kurze Diagnose, runter nach Schwaz. Keine unnütze Zeit am Counter, die Ärmel mussten nicht hochgekrempelt werden, sie waren schon oben. Der Schaden wurde behoben, mittlerweile 19 Uhr (Freitag!). Keine Bezahlung erforderlich, unbürokratische Verrechnung, Garantie! Echte Freude über’s Trinkgeld. Dienstleistung pur. Felix Austria. Taxistiftung Deutschland Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer- Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. “Cash oder Cards - bei mir entscheidet der Kunde wie er zahlt.” Wellcom GmbH elektronische Zahlungssysteme, Tel.: 0 89 / 748 34 160 Fax: 0 89 / 748 34 260, e-Mail: contact@wellcom.de • spezielle Taxi-Software • mehr Umsatz • höhere Flexibilität • mehr Sicherheit Nutzen Sie die Vorteile eines bargeldlosen international üblichen Zahlungsverkehrs mit innovativen, mobilen Terminals. Tausende von Taxiunternehmen und fast alle großen Mietwagenverleiher vertrauen bereits auf uns – den Marktführer.
Seite 27
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Die Sauna – Fitmacher für Herbst und Winter Dr. Rüdiger Neitzel, 42, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen. Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Hier spricht der Doc Das Oktoberfest hat seine Pforten geschlossen und schon steht die feucht-nasse Herbst- und Winterzeit vor der Tür, in der wir alle möglichst unbeschadet den Übergang in den schönen und hoffentlich schneereichen Winter finden können. Es plagen uns hier gerade sehr häufig Infektionskrankheiten. Was können wir präventiv dagegen tun, um diese zu vermeiden? In der Herbst- und Winterzeit halten wir uns viel häufiger in beheizten und nicht gut belüfteten Räumen auf (hier ist der Taxifahrer besonders gefährdet, da er ständig ein klimatisiertes und beheiztes Auto unterhalten muss). Dies führt dazu, dass unsere Schleimhäute, Nasen- und Rachenschleimhäute sich trocknen und so der Sekretfluß zum Erliegen kommt, der Bakterien und Viren daran hindert, Zugang zum Bronchialsystem oder in die Nasen- Nebenhöhlen zu finden. Selbst sog. Hauskeime oder Residualkeime, die normalerweise nicht gefährdet für den Körper und Organismus sind, können dann zu übersteigertem Fieber und Abwehrreaktion führen. Aus diesem Grunde ist es wichtig, sich auch in Winterzeiten der feuchten und kalten Luft auszusetzen, um hier den Respirationstrakt an die geringeren Temperaturen zu gewöhnen und eine regelmäßige Befeuchtung und Belüftung der Atemlust in Mund und Nase zu gewährleisten. Ein weiterer Schritt zur Gesunderhaltung ist das gute und richtige Saunieren. Durch Aufhitzung unseres Körpers von außen mit 70 bis 100° heißer und trockener Luft erreichen wir, dass die Mikrozirkulationen in allen Geweben unseres Körpers angereichert wird. Die richtige Zeitdauer für den Ungeübten sollte 8 bis 10 Minuten nicht übersteigen, der Geübte kann durchaus 12 bis 18 Minuten in einer Sauna in dieser Temperatur verbleiben. Wichtig ist, dass es danach zu einem Abkühlen durch einen Spritzschlauch oder eine kalte Dusche kommt, die immer zum Herzen hingeführt werden sollte. Es soll damit das Gewebe intensiver durchblutet und damit die Mikrozirkulation gesteigert werden. Hierdurch kommt es zu einer Steigerung des Immunsystems, Abwehrzellen werden gebildet und in verschiedene Körperregionen verteilt, die so dem Körper helfen, gesund zu bleiben. Ferner sollte man darauf achten, dass man nach einem Saunagang ausreichend Ruhe hat und dass man, wenn man einen zweiten Saunagang einplant, zwischendurch keine Flüssigkeit zu sich nimmt und der Entschlackungsvorgang durch die Aufnahme von Flüssigkeit gestört wird, man aber in der Cool-Down- und in der Entspannungsphase, die mindestens eine halbe Stunde betragen sollte, mindestens ein Liter Flüssigkeit zu sich nimmt. Wer dies regelmäßig macht, tut für seinen Körper entscheidend Gutes und kann so einer Infektabwehr beitragen. Fragen, die dem Arzt häufig gestellt werden sind, ob man beispielsweise mit Fieber in die Sauna gehen kann. Dies ist eher zu verneinen. Auch Patienten, die ein Asthma bronchiale oder eine chronische Bronchitis haben, also Erkrankung der Atemwege, sind durchaus geeignet für die Sauna. Patienten, die an einer Herzinsuffizienz, d. h. Herzschwäche, einer akuten Infektion des Herzmuskels oder einem starken schlecht eingestellten Hypertonus leiden, sollten nicht in die Sauna gehen. Insgesamt kann gesagt werden, dass gerade in der feucht-kalten Jahreszeit die Sauna hilfreich ist, um zu bekommende Krankheiten effektiv zu vermeiden und bekämpfen. Einen gesunden Übergang in die feuchte-nasse und kalte Jahreszeit wünscht Ihnen Rüdiger Neitzel 27TAXIKURIER Taxi-Check-München Vielen Dank für Ihre netten Zeilen betreffs des Taxi-Checks im November-Heft des TAXI- KURIER und die Zusendung der AUDI-Präsente. Ich habe mich sehr darüber gefreut, der Monatssieger zu sein. Das alles ging natürlich nur, weil im TAXIKURIER der „Taxi-Löwe“ ausführlich beschrieben wurde. Mein Kompliment an Sie, das Heft ist gut aufgemacht und lädt zum Lesen ein! Grüßen Sie die „Taxi-Detektivin“, ihre netten Zeilen haben mich ebenfalls sehr gefreut. Mit freundlichen Grüßen Thomas Rottenkolber, München (Taxi 186) Leserbriefe/Forum Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
Seite 28
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
28 TAXIKURIER Den Film „Ice Age“ schließt das Faultier Sid mit dem Satz: „Weißt du, auf was ich Bock hätte? Auf globale Erwärmung …“ Diese Erwärmung wird uns wohl bevorstehen. Im Winter 2005/2006 mussten wir allerdings einsehen, dass auf solche Voraussagen kurzfristig kein Verlass ist. Dieser letzte Winter hinterlässt in unseren Annalen einen zwiespältigen Eindruck: Einerseits stellte das Taxi seine Verlässlichkeit unter Beweis, als bei S-Bahn, Bus und Tram schon lange nichts mehr ging. Andererseits musste die Polizei im Schneegestöber Taxis mit Sommerreifen von der Bereitstellung am Flughafen abhalten. In unseren Breiten findet der Winter alle Jahre wieder vollkommen überraschend zwischen November und März statt. Deshalb wollen wir uns auf Verdacht damit beschäftigen, was für diese Jahreszeit zu beachten ist. Das Taxi Wenn wir ab Ende Oktober unsere Taxischicht beginnen, setzen wir voraus, dass die Werkstatt beim letzten Ölwechsel ein wintertaugliches (also dünnflüssiges) Motoröl eingefüllt und den Kühlerfrostschutz auf mindestens –35 Grad Celsius eingestellt hat. Weniger Frostsicherheit ist problematisch, weil Frostschutz und Wasser nie überall gleich gut gemischt sind und sich in der Kühlflüssigkeit sonst Eiskristalle bilden können. Im schlimmsten Fall droht ein kapitaler Motorschaden. Auch der Frostschutz der Scheibenwaschanlage muss deshalb immer um mindestens 10 Grad tiefer ausgelegt sein als die tiefste zu erwartende Temperatur. Sicherheitshalber kontrollieren wir die Reifen. Der erste Schneeeinbruch kommt meist um Allerheiligen, also sind spätestens ab Anfang November Winterreifen Pflicht. Mindestens vier Millimeter Profiltiefe sollten sie aufweisen. Pneus mit weniger Profil kann man höchstens noch im Frühjahr oder Sommer ganz herunterhobeln. Dabei muss uns klar sein, dass für die Verkehrssicherheit unseres Taxis nicht nur der Unternehmer, sondern auch wir als Fahrer verantwortlich sind. Bußgelder bei Beanstandungen oder Regressansprüche der Versicherung bei einem Unfall richten sich immer gegen beide. Die Entschuldigung: „… ii hab gmoant, da werd’ si’ da Chef scho’ drum kümmern …“ wird einen Richter höchstwahrscheinlich nicht überzeugen. Auch die Beleuchtung verdient unsere erhöhte Aufmerksamkeit. Selbst die durchschnittliche Tagschicht beginnt und endet in der Dunkelheit und „Einäugigkeit“ oder ausgefallene Rücklichter im Schneegestöber passen nicht zu unserer Verantwortung als Personenbeförderer. Die Ausrüstung Nachdem unser Taxi jetzt winterfest ist, kontrollieren wir die Ausrüstung. Ein Handbesen zum gelegentlichen Abkehren bei starkem Schneefall (der Fahrgast soll unser Taxi ja als solches erkennen können, außerdem rutscht sonst bei jeder Bremsung Schnee über die Frontscheibe) und ein Eiskratzer für den Durchblick in den ersten fünf Minuten nach dem Start darf als das absolute Minimum gelten. Das Enteisen der Frontscheibe mit Scheibenwischer und Bord-Waschanlage ist nicht ratsam, da dadurch die Gummilippen der Wischer beschädigt werden. Schneeketten sind wohl für den Winter Titelthema Die richtige Vorbereitung für die kalte Jahreszeit Checkliste „winterfestes Taxi“ /box2✓ Winterreifen mit mindestens 4 mm Profil /box2 ✓ Fahrzeugbeleuchtung regelmäßig kontrollieren /box2 ✓ Wintertaugliches Öl mit hoher Viskosität (Winter- oder Mehrbereichsöl) /box2 ✓ Kühlerfrostschutz für mindestens -35 Grad Celsius /box2 ✓ Scheibenfrostschutz /box2✓ Türschlösser nach dem Waschen enteisen bzw. ölen (auch bei Funkfernbedienung, Elektrik fällt bei Frost gerne aus) /box2 ✓ Funkantennenfuß enteisen/ölen (bei Wasser oder Eis im Antennenfuß verschlechtern sich Sendeleistung und Empfang dramatisch) /box2 ✓ Bei Schneefall regelmäßig Radkästen reinigen – Eisklumpen können die Lenkung blockieren /box2 ✓ Taxischild: Beleuchtung kontrollieren – im Schneegestöber sind wir auf gute Erkennbarkeit angewiesen /box2 ✓ Bei extremen „Heckschleudern“ Hecktriebler mit zu leichtem Hinterteil) Maßnahmen zur Traktionsverbesserung (Gewicht auf die Hinterachse, z.B. Steinplatten im Kofferraum). Hier bitte nicht übertreiben, zulässiges Gesamtgewicht beachten. Fotos: www.atelier-tacke.de
Seite 29
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
29TAXIKURIER Pflichtfahrbereich München nicht zwingend notwendig, schaden aber auf keinen Fall. Ein Spaten oder eine Schaufel haben sich in knöcheltiefem Matsch über einer Eisplatte oft als die einzige Möglichkeit erweisen, eine Nebenstraße oder Einfahrt wieder zu verlassen. Eine schwierige Herausforderung besteht darin, das Taxi trocken zu halten. Jeder Fahrgast trägt beim Einsteigen trotz Abklopfen der Füße Schnee ins Taxi. Auch Schalenmatten können das Schmelzwasser nicht am Versickern im Bodenteppich hindern. Wenn nun die Luftfeuchtigkeit im Fahrzeug immer weiter steigt, kommt unweigerlich der Zeitpunkt, wo das Gebläse auch bei Luftentfeuchtung durch die Klimaanlage die Scheiben nicht mehr beschlagfrei halten kann; die Kälte kriecht trotz Heizung von unten her die Beine hoch. Hier helfen alte Zeitungen zwischen Bodenteppich und Fußmatten. Im Extremfall mehrmals pro Schicht ausgetauscht, saugen sie die Feuchtigkeit förmlich aus dem Teppich, die Luftfeuchtigkeit erreicht Normalwerte, die Scheiben werden wieder klar und das Klima angenehm. Dem Luftaustausch förderlich ist es, sich über die Lage der hinteren Entlüftungsöffnungen zu informieren. Eine lässig auf die Hutablage geworfene Jacke hat schnell die Zwangsentlüftung außer Betrieb gesetzt. Das Fahrverhalten Die Fahrgäste erwarten beim Besteigen eines Taxis, dass sie sich einem Profi anvertrauen, der auch mit widrigsten Wetter- und Fahrbahnverhältnissen umgehen kann. Ein guter Teil unserer „Winterkunden“ haben das eigene Auto stehen lassen, weil sie sich bei schwierigen Wetterverhältnissen unsicher sind. Entsprechend groß ist unsere Verantwortung. Für die meisten von uns reicht es, sich die Erfahrung aus vergangenen Wintern ins Gedächtnis zu rufen. In den ersten Schnee- und Eistagen fahren wir bewusst vorsichtiger, um den „Popometer“ neu zu justieren. Aushilfsfahrer mit wenig Fahrpraxis sollten überlegen, einen Winterfahrkurs zu absolvieren. „Trial and Error“ mit Fahrgast im Auto ist der falsche Weg. Mehr noch als im Sommer ist eine verhaltene und vorausschauende Fahrweise wichtig. Als Profis wissen wir, dass sich Straßenverhältnisse bei Umgebungswechsel plötzlich verändern können (Glatteis im Wald und auf Brücken, Schneewehen auf großen freien Flächen). In Kurven rechnen wir mit verringerter Bodenhaftung und beim Einfahren in einen Kreuzungsbereich unterstellen wir vorsichtshalber Eisplatten durch Notbremsungen anderer Autofahrer. Noch weniger als sonst schätzen es unsere Fahrgäste, wenn wir anderen Verkehrsteilnehmern zeigen, „wo Schumi den Most holt“ . Gleichzeitig erwarten sie, zwar sicher, aber nach Möglichkeit auch zügig ans Ziel gebracht zu werden. Die Lösung kann also nicht sein, das Taxi von November bis März ausschließlich im ersten Gang zu bewegen. Gefragt ist unsere souveräne Einstellung auf die jeweiligen Straßenverhältnisse. Allgemein gilt: Im Zweifelsfall rechnen wir immer mit den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer. Denn jeder von uns war schon einmal froh, wenn ein aufmerksamer Nebenmensch uns die Folgen eines eigenen Fehlers erspart hat. Die Fahrzeugklimatisierung Manche Taxler tragen durchaus zur Erheiterung der Außenstehenden bei: dick vermummt mit Wintermantel, Schal und Pelzmütze kauern sie auch während der Fahrt hinter beschlagenen Scheiben zitternd auf dem Fahrersitz. Man könnte sich in die Anfangszeit des Automobils zurückversetzt fühlen, als Fahrzeugheizungen noch eine unrealistische Utopie darstellten. Für den bedauernswerten Fahrgast ist dies aber alles andere als lustig. Kollege Schrotti hat schon öfters berichtet, wie er als Fahrgast die jeweiligen „Kollegen“ im Schnellkurs in die Grundzüge der Fahrzeugklimatisierung einführen musste. Jedes Automodell hat unterschiedliche Bedienelemente. Deshalb führen wir uns bei einem unbekannten Fahrzeug sinnvollerweise während der Standzeiten die entsprechenden Kapitel in der Betriebsanleitung zu Gemüte. Einige Grundfunktionen sind immer ähnlich: Gebläseschalter, Temperatur- und Luftstromregelung. Fahrzeuge, bei denen diese Einstellungen über eigene Dreh- oder Schieberegler vorgenommen werden (und nicht über Computer-Mäusekino), sind eindeutig ein Vorteil. Hier erklären sich die Symbole in der Regel selbst. Bei einem ungewohnten Taxi werden einige Versuchsreihen fällig: Wie warm wird die Luft bei verschie- Checkliste „Winterausrüstung“ /box2✓ Handbesen /box2✓ Eiskratzer oder Scheiben- Defroster (nicht mit Scheibenwischer enteisen, sonst geht der Gummi kaputt) /box2 ✓ Schneeketten (vorher informieren, über welche Achse der Antrieb erfolgt!) /box2 ✓ Schaufel oder Spaten (z.B. Klappspaten aus dem Campinghandel) /box2 ✓ Zeitungspapier zum Trockenlegen des Taxis /box2 ✓ Öffnungen der Zwangsentlüftung frei halten /box2 ✓ Reservelampen (Lampen brennen meistens durch, wenn die Werkstatt schon geschlossen hat)
Seite 30
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
30 TAXIKURIER denen Regelstufen? Welche Gebläsestärke ist notwendig, um die Scheiben beschlagfrei zu halten? Welche Lüftungsöffnungen lassen sich wie ansteuern? Der Autor bevorzugt die Einstellung: „Warme Füße, kühler Kopf“ . Manche Autos bieten dafür bei den mittleren Armaturenbrett-Ausströmern serienmäßig eine Kaltluftbeimischung, bei anderen wird man diesen Effekt über eine spaltweise Öffnung der Seitenscheiben realisieren. Auf jeden Fall muss ein genügender Luftaustausch erreicht werden. Zu warme und vor allem verbrauchte Luft macht müde und reaktionsträge. Gleichzeitig werden wir im Rahmen des Möglichen auf die Wünsche unserer Fahrgäste eingehen. Dem einen wird es im Taxi nicht warm genug sein können, der andere wird nach einer Nacht in nikotingeschwängerter Discoluft nach Sauerstoff gieren. Das hat natürlich Grenzen, wenn wir auf Wunsch eines zugempfindlichen Fahrgastes das Gebläse abschalten sollen und daraufhin die Scheiben beschlagen; auch müssen wir uns keine Erkältung holen, weil ein Fahrgast bei -20 Grad mit offenem Schiebedach fahren will. Der Service Noch mehr als sonst prägen wir im Winter unser Bild durch unser Serviceverhalten. Unsere Fahrgäste sind oft unsicher zu Fuß, möglicherweise durchgefroren; die Koffer lassen sich im Schneematsch schlecht rollen. Mit einem bisschen gutem Willen können wir unseren Fahrgästen die Vorzüge einer Taxifahrt beweisen, indem wir ➜ sie von der Haustüre abholen (bei Regen mit einem Schirm) oder dorthin begleiten und ihnen bei Bedarf den Arm zum Festhalten anbieten. Dabei gilt die Grundregel: Wir fassen unsere Gäste, nur in Notfällen an. Wir bieten den Arm an; der Fahrgast entscheidet, ob er ihn annimmt oder nicht ➜ das Gepäck nicht nur, wie von der Tarifordnung gefordert, nach dem Ausladen im Schneematsch mitten auf der Straße abstellen, sondern es, je nach Situation, bis zum Gehsteig oder vielleicht sogar bis zur Haustüre tragen ➜ unseren Fahrstil an den Fahrgast anpassen. Mancher Fahrgast genießt es, einem Profi beim zügigen und souveränen Fahren zuzusehen; ein anderer wird eher ängstlich reagieren und froh zur Kenntnis nehmen, wenn wir seine Angst bei unserem Fahrstil berükksichtigen ➜ nach Möglichkeit die Beförderung von Skiern und Snowboards ermöglichen. In einem Großraumtaxi oder Kombi fallen diese Gegenstände unter die Beförderungspflicht, solange nur so viele Personen mitfahren, dass durch Umlegen der Rückbank der Kofferraum auf die benötigte Größe gebracht werden kann. Laut Taxiordnung § 5.4.2 muss „der Fahrgastraum sowie der Gepäckraum des Taxis … uneingeschränkt nutzbar sein“ . In einer Limousine ohne umklappbare Rücksitze müssen wir Skier und Snowboards nicht befördern („Von der Beförderung sind … ausgeschlossen … Gegenstände, die über die Wagenumgrenzung hinausragen.“). Es steht uns aber frei, dieses Gepäck freiwillig zu transportieren. Laut STVO (Straßenverkehrsordnung) § 22.4 darf die Ladung ohne weitere Sicherungsmaßnahmen bis zu einem Meter nach hinten aus dem Kofferraum hinausragen. Das gibt uns die Möglichkeit, auch in einer klassischen Limousine ein oder zwei Paar Skier oder ein Snowboard unterzubringen. Sinnvollerweise haben wir dazu ein Gummiseil zum Zuhängen des Kofferdeckels und, je nach Kratzempfindlichkeit der Ladekante, eine Decke zum Unterlegen dabei. Ragt die Ladung mehr als ein Meter bis maximal drei Meter über die Wagenumgrenzung, muss sie gesichert werden. Die Gesundheitsvorsorge Der Winter ist für uns eine anstrengende Zeit: Kurze Tage (also wenig Sonnenlicht), dauernder Temperaturwechsel und permanenter Kontakt mit Krankheitserregern durch ständig neue Fahrgäste im Taxi zehren an den Widerstandskräften unseres Körpers. Auch für unsere Seele ist die Winterzeit eine Stresszeit. Nicht umsonst gelten November und Dezember (die beiden dunkelsten Monate des Jahres) als die Zeit der Depressionen. Umso wichtiger ist es, uns selbst aufmerksam zu beobachten und einigermaßen fit zu halten. Im Gespräch mit Dr. Rüdiger Neitzel, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin (unseren Lesern bekannt aus der Rubrik „Hier spricht der Doc“), gibt dieser folgende Empfehlungen: Checkliste „Fahrverhalten“ /box2✓ Können überprüfen, evtl. Winterfahrkurs /box2 ✓ generell verhaltener, vor allem in Kurven /box2 ✓ vorausschauend (Wechsel bebaute Straße – freies Feld – Brücke- Wald) /box2 ✓ mit Fehlern Anderer rechnen /box2✓ Nebenstraßen vor Einfahrt prüfen (vereiste Spurrinnen?)
Seite 31
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
31TAXIKURIER Ernährung. Gerade im Winter sollten wir auf ausgewogene Ernährung achten. Vieles, was unser Körper in der hellen Jahreszeit verzeiht, kann jetzt zur Krise (also zur Krankheit) führen. Durch gezielte Vitaminaufnahme können wir unsere Abwehrkräfte stärken (Motto: Obst statt Döner oder Leberkäsesemmel!). Die allgemeine Regel, lieber mehrere kleine als wenige große Mahlzeiten zu sich zu nehmen, hat nun besonderes Gewicht. Auch die Flüssigkeitsversorgung muss jetzt bewusster erfolgen. Selbst wenn angesichts der vorherrschenden Temperaturen das Durstgefühl nicht so stark ist, verlangt der menschliche Körper nach mindestens zwei bis drei Litern Flüssigkeit am Tag. Diese sollte nicht nur aus Kaffee und Tee bestehen; Fruchtsäfte und Wasser sind hier erste Wahl. Kleidung. Unser Körper ist im Laufe einer Taxischicht immer wieder unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt. Das lässt sich gar nicht vermeiden, kühlt doch unser Taxi bei längerer Standzeit relativ schnell aus; auch müssen wir den Wagen immer wieder verlassen, um zu läuten oder Gepäck ein- oder auszuladen. Hier wird immer wieder Kleidung nach dem „Zwiebelschalen-Modell“ empfohlen: Lieber mehrere dünne Schichten als wenige dicke Kleidungsstücke. Dadurch können wir uns besser an unser momentanes Kältegefühl anpassen. Bewegung. Schon im Normalbetrieb erfährt unser Körper in einer Taxischicht nicht allzuviel Bewegung. Ein vernünftiges Serviceverhalten kann da ein wenig gegensteuern: Abholen des Fahrgastes an der Haustüre, Aussteigen zum Türöffnen und Gepäck ein- und ausladen, gebrechliche Fahrgäste bis zur Wohnungstüre begleiten. Im Winter stellt diese Bewegungsarmut eine zusätzliche Belastung des Körpers dar. Hier können wir Wohlbefinden und Widerstandskraft durch gezielte Bewegung an frischer Luft unterstützen. Und gerade für Nachtfahrer ist es wichtig, dabei immer wieder den Kontakt zum Sonnenlicht zu suchen. Grippeeimpfung. Dazu gehen die Meinungen auseinander. Durch unsere unterschiedlichen Kundenkontakte und den dauernden Wechsel zwischen warmer und kalter Umgebung gehören wir zu einer gefährdeten Gruppe. Beim Drohen einer Grippewelle kann also eine Impfung ratsam sein. Im Normalbetrieb hält sich der Autor aber eher an die Devise: „Alles, was nicht unmittelbar zum Tode führt, stärkt die Abwehrkräfte“ . Hier muss sich jeder selbst entscheiden, am besten in einem Beratungsgespräch mit dem Hausarzt. Arbeiten mit Erkältung/Fieber. Die BO- Kraft schreibt in § 9.2 vor: „Hat ein Fahrzeugführer eine Krankheit, die seine Eignung beeinträchtigt, ein Fahrzeug sicher im Verkehr zu führen, so darf er keine Fahrten ausführen.“ Wann diese Beeinträchtigung erreicht ist, muss im Einzelfall entschieden werden, möglichst in Rükksprache mit dem Hausarzt. Bei einer ansteckenden Virusgrippe greift auf jeden Fall BOKraft § 9.1: Taxifahrer dürfen diese Tätigkeit nicht ausüben, solange sie (oder Angehörige ihrer Familie) z.B. an virusbedingtem Fieber leiden, außer, sie weisen durch ärztliches Zeugnis nach, dass keine Gefahr der Krankheitsübertragung besteht. Die Kollegialität Das „System Taxi“ steht und fällt gerade unter schwierigen Bedingungen mit der Hilfsbereitschaft unter Kollegen. Niemand von uns ist perfekt und jedem kann ein Missgeschick passieren. Und für den Fahrgast zählt letztendlich nur, ob „das Taxi“ seinen Beförderungswunsch erfüllen konnte. Auffällig ist, dass Hilfsanforderungen immer wieder von Fahrern derselben Taxiunternehmen kommen. Mal ist im Taxi kein Reservereifen oder Wagenheber vorhanden, mal stecken diese Taxis mit Sommerreifen im Schnee oder auf einer Eisplatte fest. Hier werden ganz offensichtlich unternehmerische Versäumnisse oder persönliche Unfähigkeiten auf dem Rücken der gewissenhaften Kollegen ausgetragen. Natürlich ist es keine Lösung, den jeweiligen Fahrgast in dieser Situation „hängen“ zu lassen. Dem Autor erscheint es aber legitim, vor einer Hilfeleistung zum Beispiel die Bereifung eines steckengebliebenen Taxis zu überprüfen. Handelt es sich dabei um ungeeignete Reifen oder liegt das Problem in der mangelnden Ausrüstung begründet, ist es im Zweifelsfall sinnvoller, dem Fahrgast das Umsteigen in das eigene Taxi anzubieten; den „Kollegen“ bitten wir in diesem Fall, auf das Einsetzen des Tauwetters oder das Erscheinen seines Unternehmers zu warten. (KGF) Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) € 31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre € 81,– Telefon 089/3 11 17 50 und 01805/3 11 17 50 Mobil 0172/6 52 38 05 Ausreichend Parkplätze vorhanden
Seite 32
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die AUDI AG, prämiert jeden Monats- Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2006 aus. ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Unser Monatsthema: „Wo ist die nächste Nachtapotheke?“ Für akuten medizinischen Bedarf oder dringende Krankheitsfälle steht außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Notdienst der Apotheken zur Verfügung. Einzelne Apotheken sind dabei in einem rotierendem Turnus auch außerhalb der Öffnungszeiten notdienstbereit. In der Taxi- Genossenschaft München liegen sogenannte Notdienstkalender aus, die genau definieren, wann, wo und welche Apotheken an Sonn- und Feiertagen sowie nachts geöffnet sind. Ein ordentlicher Taxifahrer hat dieses handliche Nachschlagewerk immer dabei. Und dann gibt es ja schließlich die Rückfrage-Kanäle … Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de Taxi 1: – (Nr. 3462, 9. Oktober, 20.35 Uhr, Kurfürstenplatz) In meiner medizinischen Not und Suche nach einer Nachtapotheke wende ich mich gleich mal an diese weibliche und scheinbar fürsorgliche Fahrerin. Aber meine Hoffnung wurde schmerzlich erschüttert, indem sie mich nur mit einem vagen Hinweis entließ. „Gehen Sie zur nächsten Apotheke, da steht es angeschrieben“ . Meine Frage bezüglich eines Notdienstkalenders wurde verneint und abgetan. Taxi 2: – (Nr. 2725, 9. Oktober, 21.20 Uhr, Elisabethplatz) Dieser ganz und gar hilfsunbereite Taxler setzt seiner Passivität eins oben drauf, indem er mich auch noch schrittweise belehrt. Er schickt mich zur gegenüberliegenden Apotheke und erklärt mir, dort die Anschlagtafel zu studieren. „Dann fahren Sie zu einer der aufgeführten Apotheken, so einfach ist das!“ prahlt dieses „Gscheithaferl“ . Taxi 3: – (Nr. 1696, 9. Oktober, 21.45 Uhr, Rotkreuzplatz) Erst tut es mir Leid, dass ich diesen Taxifahrer durch das Anklopfen an die Fensterscheibe einen Adrenalinschub versetzt habe, aber eigentlich wird es höchste Zeit, dass dieser Träumer mal aufwacht. Dann erfahre ich, dass lediglich die Apotheken selbst Informationstafeln zum Thema Notdienst bereitstellen. Dann gibt es wohl auch in den Münchner Zeitungen eine Rubrik … Einen Kalender gibt es für so was nicht. Und wo die nächste Apotheke (am pulsierenden Rotkreuzplatz) ist, kann er mir leider auch nicht sagen. 32 TAXIKURIER
Seite 33
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
33TAXIKURIER Taxi 4: ✷✷✷✷ Testsieger! (Nr. 1361, 9. Oktober, 22.05 Uhr, Bayerischer Hof) Etwas demotiviert setze ich mein Apotheken-Projekt fort und hoffe nun auf die Linderung meiner Probleme. Nach meiner nachdrücklichen Frage erwidert dieser motivierte Taxifahrer „Moment“ und holt den ultimativen Notdienstkalender aus der Konsole. „Was haben wir heute für ein Datum?“ Etwas umständlich, da, wie er sagt, noch nie jemand nach einer Notdienstapotheke gefragt hat, ermittelt der nette Grieche kategorisch die nächste diensthabende Apotheke und hat somit einen sicheren Stich. Der Gewinner! Zempasis Athanasios Terofalstr. 95 80689 München erhält für als Belohnung für sein vorbildliches Verhalten ein Präsent von der AUDI AG. Taxi 5: – (Nr. 2612, 9. Oktober, 22.30 Uhr, Isartorplatz) Beschwingt von der letzten Taxi- Diagnose, wende ich mich erneut dem nächsten Opfer zu und mache mir allmählich ernsthaft Sorgen. „Die Nachtapotheken sind jeden Tag woanders und pro Stadtviertel gibt es da ein paar“ . Zur Aufklärung erhalte ich auch hier nur eine Überweisung an die nächste Apotheke und kann abschließend den Taxlern in München nur gute Besserung wünschen. Die fünf Weisheiten des Monats ➜ In Deutschland leben etwa 250.000 Personen, die mehr als 200 Kilogramm wiegen. ➜ Jeder Deutsche steht pro Jahr durchschnittlich 70 Stunden lang im Stau. Das kostet unsere Volkswirtschaft hochgerechnet etwa 100 Milliarden Euro. ➜ In einem Elefantenrüssel haben bis zu sechs Liter Flüssigkeit Platz. ➜ Die Deutsche Bahn befördert täglich etwa fünf Millionen Fahrgäste. ➜ Schätzungsweise zehn Prozent der Amerikaner beziehen ihr Einkommen aus dem organisierten Verbrechen. Gutschein im Wert von 100 Euro für KFZ-Meisterbetrieb Helmut Glas / Glasi’s Taxishop zu gewinnen! Unsere Funker sind aktiv und zeigen Eigeninitiative. Um auf dem neuesten Stand zu sein, besichtigen sie vor Ort auch „neue Szene-Kneipen“ . Unser Manfred Kraus war bei einer solchen Tour dabei und hat seinen Bleistift ausgepackt. Wenn Ihnen dazu ein origineller Text einfällt und dieser prämiert wird, gewinnen Sie obigen, attraktiven Preis. Senden Sie uns diesen (per Post, Fax oder E-Mail (Adresse siehe Impressum) bis spätestens 5. Dezember. Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinnspiel Dreigroschenkeller Eine Kulturspelunke zum futtern, feiern und fabulieren Lilienstrasse 2, 81669 München Eingang Zeppelinstrasse An der Ludwigsbrücke Tel.: 089/48 90 290 So-Do von 17 00 -1 00 Fr++Sa von 17 00 -3 00 geöffnet
Seite 34
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
In diesem Sommer erreichte die Zentrale ein wütender Beschwerdebrief: Der Absender sei nachts vom Mangfallstand „auf Weiteres“ nach Sauerlach geschickt worden. Bei der Anforderung des „Weiteren“ lautete der Auftrag: In Sauerlach beim Volksfest am Bierzelteingang der Herr XY. Da habe ihm schon Schlimmes geschwant. Nachdem beim Bierzelt kein Fahrgast zu finden war, habe ihm die Zentrale die Rückrufnummer gegeben, damit er den Besteller anrufen und einen Treffpunkt vereinbaren könne. Dabei habe es sich um ein Handy!!!- nummer gehandelt. Bei seinem Anruf habe ihm eine kaum artikulationsfähige Stimme erklärt, die Anfahrt des Taxis habe zu lange gedauert, er sei schon wieder soweit „nüchtern“ gewesen, dass er zu Fuß heimgegangen sei. Der Briefeschreiber führte nun bittere Klage, dass die Zentrale eine Bestellung über Handy überhaupt akzeptiert habe, dass es eine Gemeinheit sei, ein Taxi für eine auch zu Fuß gehbare Strecke nach Sauerlach zu schicken und dass er gefälligst seine Anfahrt von der Taxi München e.G. ersetzt haben wolle. Dem aufgebrachten Briefeschreiber musste erklärt werden, dass unsere Beförderungspflicht auch für Handyanrufe gilt, unabhängig von der jeweiligen Fahrtstrecke (zumindest innerhalb des Pflichtfahrgebietes). Bei der Auftragsannahme war die Bestellung durch einen Rückruf abgesichert worden, so dass alle denkbaren Vorsichtsmaßnahmen getroffen waren. Natürlich bedauerten wir Zentralisten, dass der Kollege eine Leerfahrt hatte hinnehmen müssen. Aber auch wenn früher immer alles besser war (da waren wir ja auch noch jünger und schöner), Fehl- oder Leerfahrten haben uns immer begleitet, geärgert und am Standplatz zu Diskussionen geführt. Für Demagogen waren sie eine Gelegenheit, ihre Modelle zur Weltverbesserung auszubreiten (bis hin zur standrechtlichen Erschießung aller Leerfahrtverursacher), den Philosophen unter uns verschafften sie Abgeklärtheit und die Erkenntnis, dass Geschäft und Leerfahrt wie Licht und Schatten untrennbar zusammengehören. Auch vor der Verbreitung des Mobiltelefons war eine feste Bestelladresse nicht immer eine Garantie für das Zustandekommen der Taxifahrt. Legendär ist der Fahrgast „Ikimobi“, der eine Zeit lang an ständig wechselnden Stellen im Stadtgebiet Taxis bestellte (scheinbar zufällig immer bei derselben Telefonistin in der Zentrale). Vor allem an vielbefahrenen Straßen verursachte er häufig Leerfahrten. Durch Zufall stellte sich eines Tages heraus, dass die aus dem hohen Norden stammende Annehmerin den Ausdruck: „Ii kimm obi“ zwar nicht verstanden, aber getreulich lautmalerisch widergegeben hatte. Als der Autor vor 25 Jahren mit dem Taxifahren anfing, war der Normalfall, dass Kunden von einem klar zuordenbaren Festnetzanschluss ihr Taxi bestellten. Anrufe aus Telefonzellen wurden mit Misstrauen beäugt und häufig verweigert. Auch in der Funkvermittlung waren Telefonzellen, wenn überhaupt, höchstens eine Durchsage wert. So konnte es durchaus passieren, dass Anrufer aus den Umlandgemeinden in der Nacht auf ihr Taxi warteten, „bis sie schwarz wurden“ . Es häuften sich Beschwerden über nicht ausgeführte Vermittlungsaufträge vor allem in den Außenbezirken. Zwangsläufig mussten nun auch „Eckensteher“ fest vermittelt werden. Um andererseits dem Gejammere uneinsichtiger Fiaker zu entgehen, entstand in der Funkvermittlung die Auftragskategorie „Telefonzelle“ . Die Diskussionen am Standplatz trieben seltsame Blüten bis hin zu dem Vorschlag, unsichere Fahrten hauptsächlich an Aushelfer, Vorbestellungen dagegen vor allem an selbstfahrende Unternehmer zu vermitteln. Immer häufiger mussten einsichtige und risikobereite Fahrer für Telefonzellen weite Anfahrten in Kauf nehmen. Dabei fuhren sie an vollbesetzten Taxiständen vorbei, wo die Fahrer auf Vorbestellungen warteten. Durch eine konsequente Ausgleichsvergabe bei Leerfahrten konnte dieser Mißstand deutlich verringert werden. Inzwischen gibt es in jedem Haushalt mehrere Handies. Manche Mitbürger schaffen ihren Festnetzanschluss komplett ab. Dadurch hat sich das Bestellverhalten grundlegend verändert. Die Taxibestellung vom heimischen Telefon an die Rufsäule ist rückläufig. In den meisten Mobiltelephonen ist nur noch die Zentrale eingespeichert und der Unterschied zwischen Festadresse und Eckensteher verschwimmt. Rund um’s Taxi Kai-Georg Frey, Funker, Taxifahrer und Autor Leerfahrten Wir wollen uns einzelne Fälle ansehen, wie sie in der Praxis tagtäglich vorkommen und die uns Funksprecher immer wieder beschäftigen. Auch hier wird es unterschiedliche Auffassungen geben. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit unseren Lesern. 34 TAXIKURIER Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf ER- TAX Kundendienst Isoldenstraße 23 · Halle 51 Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. Telefon 089 / 30 74 80 47 Mobil 01 77 / 2 70 32 70
Seite 35
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Viele Kunden empfinden die Frage „wohnen Sie dort oder stehen Sie vor dem Haus?“ als unzulässiges Eindringen in die Privatsphäre. Fragen nach dem Stockwerk werden phantasievoll beantwortet: „Ist Ihnen der 42. Stock recht?“ Ein guter Teil der Vorbestellungen trägt ebenfalls eine Handy-Kennung. Wie so vieles, gestaltet sich auch die Vertragslage bei der Taxibestellung zunehmend „asymmetrisch“ . Während der Anrufer mit Recht davon ausgeht, dass wir seine Bestellung verbindlich annehmen und ausführen, sehen viele Besteller ihren Teil der Vertragserfüllung, nämlich auf das bestellte Taxi zu warten, als eher unverbindliche Willensäußerung. In einer Zeit, in der von jedem Menschen Mobilität in alle Richtungen gefordert wird, kann sich eine Situation in den 5 bis 10 Minuten zwischen Bestellung und Eintreffen des Taxis grundlegend ändern. Bestellt jemand sein Taxi zum Büro für eine Bahnhofs- oder Flughafenfahrt, kann ein Anruf die ganze Reise umwerfen oder verschieben. Wurde das Taxi zu einer Party bestellt, haben sich inzwischen die Partnerschaften und Lebensplanungen mehrmals geändert. Aufgrund der Konkurrenzsituation im Taxigewerbe erwarten die Kunden, dass Stornierungen selbst dann noch möglich sind, wenn das Taxi bereits vor dem Haus steht. Die Zumutung, eine vergebliche Anfahrt zu bezahlen, wird regelmäßig mit der Bemerkung quittiert: „Dann bestelle ich halt mein Taxi in Zukunft woanders.“ Andererseits bewirkt diese „Leichtfertigkeit“ auch, dass Geld ausgegeben wird, ohne das Budget vorher genau zu prüfen. In Verbindung mit einer fast grenzenlosen Mobilitätserwartung führt sie so zu mehr Aufträgen und damit Umsatz. Die Drohung, bei einer vergeblichen Anfahrt den Gerichtsvollzieher zu schicken (was in Anbetracht der Schadenssumme von kaum mehr als der Einschaltgebühr sowieso nicht sehr sinnvoll wäre), würde in vielen Fällen dazu führen, dass der Kunde gar nicht mehr Taxi fährt. Eine einfache Rechnung verdeutlicht, dass wir von einem höheren Fahrtaufkommen auch bei deutlich höherer Leerfahrtenquote letztlich profitieren: Gesetzt den Fall, in einer Funkschicht können 1000 Aufträge vermittelt werden; das bedeutet wenig Betrieb, kaum Wartezeiten und ein Durchschnittsalter der Aufträge von 3 bis 5 Minuten. Hier ist mit einer Leerfahrtquote von maximal 5% zu rechnen. Im Ergebnis waren damit 950 Vermittlungen erfolgreich. Können in einer „starken“ Schicht (z.B. Wiesenwochenende) 2500 Aufträge mit entsprechend höherer Wartezeit und einem „Vermittlungsalter“ von durchschnittlich 10 Minuten verteilt werden, wird die Leerfahrtquote bei 10 bis 20% liegen. Damit sind zwar sehr viel mehr Leerfahrten entstanden, aber mindestens 2000 Vermittlungen waren erfolgreich. Wenn wir unsere Dienstleistung erfolgreich verkaufen wollen, müssen wir dem Kunden gegenüber notgedrungen kulant sein. Zu hohe Hürden bei Bestellung (Auftragsannahme nur bei Festadresse, Bonitätsprüfung) oder Stornierung (moralische Vorhaltungen, Eintreibung von Anfahrtskosten) vertreiben die Kunden und schaden damit uns allen. Entstehende Härten können wir intern abfedern, zum Beispiel durch eine sinnvolle Ausgleichsregelung. Wir würden uns über Vorschläge freuen, welche Probleme in den nächsten Heften behandelt werden sollen. Bitte senden Sie Ihre Anregungen an den Taxikurier oder an: Kai-Georg.Frey@gmx.de BLITZGESCHEITE LÖSUNGEN STATT EIN-STERNE-KOMFORT. München-Zentrum • Landsberger Straße 83 – 87 • Wolfgang Huber • Tel. 089/51 01-254 www.haeusler.de Der OPEL Vectra Caravan Edition 1,9DTI ECOTEC Turbodiesel- Motor; 110 kW (150 PS)** Außenspiegel, elektrisch einstell- und beheizbar • elektr. Fensterheber, vorne • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung Laderaumabdeckung ausziehbar • Batterieentladeschutz • Serviceintervallanzeige • 2 Jahre Garantie mit unbegrenzter Kilometerleistung • Karosserie mit doppelseitiger Verzinkung aller korrosionsgefährdeten Teile • Garantie 12 Jahre gegen Durchrostung • Automatische Klimaanlage • Doppeltonhorn • Radio CD- 30 • Lederlenkrad • Designräder 61/2Jx16 mit Reifen 215/55R16 • Nebelscheinwerfer • Mittelarmlehne vorne mit Belüftungsdüsen hinten • Steckdose 12 V im Gepäckraum • Leseleuchten vorne und hinten • Dachreling Silber beschichtet • Türaussengriffe und Dachzierleisten in Wagenfarbe • Fensterzierleiste verchromt Automatikgetriebe 6- Gang • Taxi- Basisausstattung **Verbrauch l/100km: Stadt: 9,6 - 9,7 Land 5,5 - 5,6, Fluss 7,0 - 7,1; CO2-Emission in g/km189-192 Anzahlung 5.597,00 €* Laufzeit 36 Monate eff. Zinssatz 2,49% monatliche Rate 599,00 €* * alle Beträge inkl. 16% MwSt. Anzahlung 5.500,00 €* Laufzeit 37 Monate eff. Zinssatz 2,94% Schlußzahlung 5.180,00 €* monatliche Rate 469,00 €* Supergünstige Finanzierungen. WER OPEL SAGT – MEINT HÄUSLER
Seite 36
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Wenn man im ersten Stock in der Genossenschaft den Wertmaßstab nach Räumen setzt, dann sitzt links hinten der Gewichtigste, aber rechts hinten der Allerwichtigste. Und das ist Richard Jäger, der Hüter des Umsatzes. Über seinen Schreibtisch läuft so ziemlich alles, was mit Geld von und mit der Genossenschaft zu tun hat. Wenn Hans Meißner den Kontostand wissen will, ruft er Richard Jäger. Und wer jetzt sagt, der Jäger erinnert mich immer an einen Finanzbuchhalter, der hat völlig Recht. Denn da hat Richard Jäger seinen Job gelernt. Er ist selbst Taxi gefahren und weil das alles nicht spannend genug war, ist er in der Buchhaltung der Genossenschaft gelandet. Die guten Geister der Genossenschaft Der Hüter des Genossenschaftsumsatzes Wie funktioniert die Genossenschaft? Wenn der Vorstand ein Anliegen hat, wird das in aller Regel schnell nach außen kommuniziert – und alle wissen Bescheid. Aber auch ein Vorstand braucht Menschen, mit denen er arbeitet, die sich um alltägliche Belange kümmern, kurz: die eine Genossenschaft am Laufen halten. Von diesen „Guten Geistern“ möchte Ihnen der TAXIKURIER in loser Folge einige vorstellen. In dieser Ausgabe: Richard Jäger 1984 war das, noch unter Kuffers Zeiten. Damals hat seine Mutter schon zehn Jahre für den damaligen Vorstand gearbeitet. Wer Richard Jäger kennt, weiß, dass ihn wahrscheinlich nichts wirklich aus der Ruhe bringen kann, ausser seine Begeisterung für den Mororrad-Rennsport. Zahlen, und wenn sie noch so schwindelerregend sind, sind für ihn Routine. Vor allem, seit sie nur noch auf dem Papier stattfinden. „Früher haben wir ja noch Massen an Bargeld ausgezahlt. Wir haben mehr Bargeldbestände in unserem Tresor gehabt, als manche Bankfiliale. Da gab es Staus an der Kasse. Ein paar jammern 36 TAXIKURIER Der Blick zurück … vor 100 Jahren 1906: 5. Dezember In Hamburg wird der Hauptbahnhof eingeweiht. 1906: 24. Dezember Erste Rundfunksendung des Erfinders Reginald Aubrey Fessenden. … vor 75 Jahren 1931: 2. Dezember Premiere des Spielfilms „Emil und die Detektive“ . … vor 50 Jahren 1956: 5. Dezember Der Deutsche Bundestag beschließt gegen die Stimmen der SPD die Einführung einer zwölfmonatigen Wehrpflicht. 1956: 19. Dezember In München hat der Spielfilm „Sissi, die junge Kaiserin“ mit Romy Schneider und Karl-Heinz-Böhm in den Hauptrollen, Premiere. … vor 25 Jahren 1981: 28. Dezember Karl-Heinz-Rummmenigge vom FC Bayern wird zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. 1981: 31. Dezember Nach Auskunft der Mineralölgesellschaften haben die Bundesbürger 1981 im Durchschnitt 90 Liter weniger Benzin verbraucht als 1980. Im Dezember … Mit Ballnath GmbH Versicherungen Bestens versichertBestens versichert Über 30 Jahre Erfahrung im TaxigewerbeÜber 30 Jahre Erfahrung im Taxigewerbe Ballnath GmbH Versicherungen Brudermühlstr. 48a 81371 München info@taxi-versicherung.de www.taxi-versicherung.de Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 Gerne erstellen wir Ihnen ein persönliches Angebot. Taxi-KFZ-Versicherung jährlich ab 645,40 € (ohne Selbstbeteiligung) Taxi-Rechtsschutz pro Fahrzeug jährlich ab 145,00 € Betriebshaftpflicht pro Fahrzeug jährlich ab 30,00 € Taxi-Unfallversicherung jährlich ab 113,30 € Privathaftpflicht jährlich ab 46,40 € TOP-KonditionenTOP-Konditionen Komfort-LeistungenKomfort-Leistungen Rabattretter (einen Unfall ohne Rückstufung) Bis 25% Schadenfreiheitsrabatt Rabatt für Alleinfahrer kostenloser Krankenversicherngsvergleich
Seite 37
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Mini-Steckbrief: Name: Jäger Vorname: Richard Alter: 47 Sternzeichen: Steinbock Familienstand: ledig Geburtsort: München Aufgewachsen: Laim Wohnortviertel: Laim Hobbies: Lesen, Modellbau (Motorräder), Motorrad-Rennsport als Zuschauer Musik: Nur U2 Urlaub: USA, Griechenland immer noch über den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Ich hab’ auch Verständnis, wenn der Taxler Bargeld sehen will. Aber das ist heute eben völlig unmöglich.“ Damals wurde das Geld noch von Banklieferanten angeliefert und später auch selbst abgeholt. Aber Richard Jäger hat nicht nur mit Taxiunternehmern zu tun, er kümmert sich auch um das komplette Immobiliengeschäft. Um Häuser, Mietverträge, Nebenkosten, Mahnwesen für ca. 120 Mieter. Seit 1991 leitet er die Buchhaltung mit ingesamt 9 Mitarbeitern. „Mir schau’n halt, dass wir liquide bleiben. Und dafür machen wir auch kaum Fehler. Wir haben alles im Griff, nichts ist wirklich dramatisch“, sagt er bescheiden. Und auf seine Mitarbeiter, die auch schon alle ziemlich lange hier sind, kann er sich sowieso verlassen. Beschwerden halten sich in Grenzen, nur „die Fahrtauftragsscheine könnten viel ordentlicher ausgefüllt werden“, wünscht er sich. Schließlich nimmt dieses Geschäft immer mehr zu. Auch Privatleute entdecken zusehends, wie praktisch solche Zettel sind, die sie an ihre Gäste verteilen oder selbst damit fahren. Deshalb ist es auch völlig unverständlich, dass es immer noch Kollegen gibt, die diese Scheine ablehnen. Jeweils am 8. und am 23. eines jeden Monats sind die Überweisungstage. Eins macht Richard Jäger allerdings doch Sorgen: „Dass es immer weniger Einzelunternehmer gibt, denn das geht zu Lasten der Mitglieder. In Spitzenzeiten haben wir schon schon mal 2.800 Mitglieder gehabt, heute nur noch 1.900.“ Und ob er selbst ab und zu noch Taxi fährt? „Nach zehn Jahren müsste ich mich daran erst wieder gewöhnen.“ (PG, PR) Auch Privatpersonen lassen sich immer öfter Fahrtauftragsscheine drucken Bilderwitz aus der November-Ausgabe: And the winner is … „Wenn der Datenfunk endlich kummt, kenna die Zauberer ihr Funkgweih endlich am Flohmarkt verkaffa!“ Hans Kandl aus Haar (Taxi 2923) hat mit dieser Zeile den Einkaufsgutschein im Wert von 100 Euro von vinzenzmurr gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! 37TAXIKURIER SPT-01 MICROTAX ® -05MICROTAX ® -05 modular erweiterbar SPT-01 Die vollkommene Integration Für jeden Bedarf die optimale Lösung HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI 200 Kundendienste in D Marktführer in 7 Ländern www.hale.de © werbeKÄFER
Seite 38
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
„Ja, wo isser denn, der ältere Herr Sachverständige?“ Das hört Rainer Klotz von manchen Kunden schon öfter. Denn wie ein hochoffizieller Sachverständiger sieht er nicht gerade aus. Und älter schon gleich gar nicht. Dafür überzeugt er sofort mit Kompetenz. Für den ist sein Beruf nicht ausschließlich Broterwerb, das ist echte Leidenschaft. Man hat den Eindruck, er würde sich zum Gespräch am liebsten unter dem Auto oder zumindest im Motorraum treffen. Deshalb hat er auch sofort eine Warnung an alle Taxler parat, als das Thema auf die Starthilfe kommt: „Bei den neuen Autos ist Starthilfe eine saugefährliche Geschichte geworden. Wenn unsachgemäß mit den Starthilfekabeln hantiert wird und die Spannung nicht mehr stimmt, können erhebliche Schäden an der Elektronik oder Batterie entstehen. Und wer bezahlt jetzt? Nicht der Taxler, sondern die Versicherung des Auftraggebers. Früher war das alles nicht so kompliziert. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, verbindet die beiden Pluspole, klemmt den Negativpol der Startbatterie an und stellt die Masseverbindung über Metallteile am Motorblock oder der Karosserie her. Oder kauft sich eine Startbox.“ Elektronik, dass scheint überhaupt eines seiner großen Hobbies zu sein. Ob Navi, Funk, Steuerung oder der komplette Entertainmentbereich im Auto, das gehört zu seinen Spezialgebieten. Überhaupt hat man bei Rainer Klotz das Gefühl, der sieht nicht nur zu, dass das Auto optimal begutachtet wird, dem liegt auch der Fahrer und Unternehmer am Herzen. Bei ihm bekommt man wirklich ein Rund-um-Sorglospaket, mit dem die Versicherungen bei einem Unfall immer werben. Nur in seinem Paket ist auch etwas drin und er achtet auf Kleinigkeiten, die schon aufgrund von Folgeschäden untersucht werden müssen. Bei den meisten Partnerwerkstätten der Versicherungen ist der Kostendruck so groß, dass da längst nicht mehr darauf geachtet wird. Und in Notfällen, „arbeiten wir mit Firmen zusammen, die auch um Mitternacht noch einen Scheinwerfer oder eine Motorhaube wechseln können. Das Taxi soll ja schließlich sofort wieder Geld verdienen. Die kalkulatorische Bandbreite von Gutachten ist so groß, dass es allein bei den Werkstattpreisen schon zu Unterschieden von bis zu 50 Prozent kommen kann, wenn man einzelne Gutachten vergleicht.“ Sein zweites Tätigkeitsfeld sind Maschinen und Aggregatschäden. Da führt er dann auch mal gerne die Mechaniker von größeren Autofirmen vor. Denn wie der normale Zeitgenosse den Unterschied zwischen einer Blondine und einer Rothaarigen optisch sofort erkennt, erkennt Rainer Klotz in einem zerlegten Motor den Unterschied zwischen einem serienmäßigen Teil und einem ausgetauschten. Deshalb hat er auch für Taxler noch eine beruhigende Nachricht. „Unternehmer, die ein Taxi als Neuwagen bestellen, bekommen häufig bessere Qualität geliefert als Otto Normalverbraucher mit dem gleichen Modell. Da ist der Erstkäufer oft der Testfahrer.“ Deshalb ist es für ihn völlig unlogisch, ein normales Auto zu bestellen und dann mit Folie als Taxi fahren zu lassen. „Das ist völlig unsinnig, hier auf den Qualitätsvorsprung zu verzichten.“ Sein dritter Tätigkeitsbereich sind Boote, Yachten und kleinere Frachtschiffe. „Hier habe ich mein persönliches Hobby zu meinem Beruf gemacht. Der Sprung vom Auto aufs Schiff war gar nicht so groß. Und es ist einfach spannender, Fahrfehler, Sturm- oder Navigationsschäden zu begutachten als immer nur Autos.“ Dafür hat er eine Niederlassung mit sechs Mann an der Adria. Für Bergungen in größeren Tiefen hat er eigens einen Unterwasser-Roboter angeschafft. Mit dem war er auch schon vor Neuseeland im Einsatz. „Das ist zwar alles ein Riesenaufwand, bringt aber dank viel eigener Bootserfahrung auch viel Spaß mit sich.“ Wer früh um 4 Uhr in der Stadt einen Unfall hat, kann ihn auch anrufen – dank 24-Stunden- Service. “Denn Taxler sind bei uns VIP-Kunden.” Sein Motto: “Mit dem richtigen Know-How, kann man verdammt viel erreichen.” (PG, PR) Für Unfälle mit Taxis hat der Sachverständige Rainer Klotz rund um die Uhr ein offenes Ohr. Aber er weiß auch sonst jede Menge interessanter Details. Klotz kommt auch nach Mitternacht Marktpolitik 38 TAXIKURIER Vorsicht bei Starthilfe! Mini-Steckbrief: Name: Klotz Vorname: Rainer Alter: 40 Sternzeichen: Fisch Familienstand: ledig Geburtsort: Gräfelfing Wohnort: Oberbiberg Hobbies: Alles, was sich bewegt, Strom frisst und nach Sprit stinkt, Schlagzeug spielen Musik: Hardrock Urlaub:Kroatien, Sonne, Strand, Boot
Seite 39
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), Alfred Huber (AH), Manfred Kraus (MK), Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Michael Schrottenloher (MS), Reinhold Siegel (RS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, 81829 München Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair Impressum ➜ Highlights 2007 … Die großen Events des nächsten Jahres ➜ Mehrwertsteuer-Kampagne … Wie wir Kunden gewinnen und halten können ➜ Schonungslose Bilanz … Taxameter-, Rose-, Zitrone-, Taxi-Check des Jahres Vorschau Ausgabe Januar 2007 Liebe Kolleginnen und Kollegen, wie von uns – nachzulesen im Januar-Heft – richtig vorausgesagt, war 2006 für die Taxibranche ein höchst erfreuliches Jahr. Wer heuer nicht zufrieden ist, sollte einen Berufsberater konsultieren oder überlegen, ob er die Voraussetzungen für die Dienstleistungsbranche „Taxi“ mitbringt. Vielleicht hat er aber nur den TAXIKURIER nicht gelesen oder lesen können und die umsatzträchtigsten Tipps nicht befolgt. Um auch im nächsten Jahr den Sattlern und Schustern die Nähte unserer Geldbeutel zum Erneuern bringen zu können, bedarf es Qualität (kommt von Qual), Fleiß und Optimismus. Für den TAXIKURIER kann ich Ihnen dieses garantieren und versprechen. Kommen Sie gut in den Advent! Paul Rusch, Objektleiter Der nächste TAXIKURIER erscheint vor Weihnachten am 22. Dezember mit heissen Themen: 39TAXIKURIER Foto: www.atelier-tacke.de Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/57 00 16 82
Seite 40
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kunden- /L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob - kompakte C-, komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden orientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxis kommen wie gerufen. Und von uns.