TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier November 2006
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2006. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Schülerfahrten November 2006 Foto: www.atelier-tacke.de I Schuljunge: Elias TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de ➜ Ein enormer Umsatzfaktor ➜ Münchens Stadtbezirke von A-Z Start einer neuen Serie von Benedikt Weyerer ➜ Was passiert im Funkunterricht? Autor Peter Gabler berichtet aus der Grundschule ➜ Die guten Geister der Genossenschaft Thomas Kroker – der Allrounder Schülerfahrten Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 1
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Vorsprung durch Technik www.audi.de Der Audi A6 Avant als Taxifahrzeug. Nie war Taxifahren schöner. Für Ihre Gäste wie für Sie selbst. Denn der Audi A6 Avant vereint höchsten Komfort, innovative Technik und Sportlichkeit mit sehr hoher Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit. Wir informieren Sie gern unter www.audi.de/taxi First Class von Tür zu Tür. 0074-06_210x297_Taxi_A6Sonderfah1 10074-06_210x297_Taxi_A6Sonderfah1 1 09.10.2006 15:45:05 Uhr09.10.2006 15:45:05 Uhr Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 2
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3TAXIKURIER TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Editorial | Wiesn-Leid 4 Wichtige Termine | Arena-Infotag, Tage der „offenen Tür“ 5 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Der Blick zurück | Der November vor 100, 75, 50, 25 Jahren 9 Motiv des Monats | Das Taxi-Foto vom Oktober ‘06 9 Die Genossenschaft | Wichtige Infos 10 Der Aufsichtsrat berichtet | 12 Der Landesverband | Neuigkeiten 13 Schrotti’s Fiaker-ABC | Amüsantes mit „E“ 14 Die fünf Weisheiten des Monats | 16 Pausenfüller | Murphys Gesetz 16 Messe München | November-Highlights 17 Leserbriefe/Forum | 18 Witz des Monats | 18 Rose des Monats | Die Polizei 19 Zitrone des Monats | Ein „Piesler“ 19 Essen auf Rädern | Rund um die Messe 20 Wiesn-Nachlese | Kritisches aus der Telefon- und Funkzentrale 21 Münchens Stadtbezirke | Allach/Untermenzing 22 Schülerfahrten | Die Kleinen sorgen für Umsatz 24 Außergewöhnliche Kollegen | Kennen Sie jemanden? 26 Dauerbrenner | Kann jeder das Fahrtziel bestimmen? 27 Letzte Meldung | Mercedes-Benz-Frühschoppen – ein voller Erfolg! 27 Recht um’s Taxi | Haftungsquoten bei Unfällen 28 Taxi-Check München | Löwen-Kunde 30 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 31 Fahrpreisschätzung | Von 1–100 km nach neuem Tarif 31 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 32 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 33 Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 33 Geschichte und G’schichten | Cholera, Marienplatz und Pettenkofer 34 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 36 Promitalk | Susanne Uhlen 37 Taxameter des Monats | Wiesn-Bilanz 37 Mein bestes Stück | Waldemar Schulz – Chrysler 300 C 38 Die guten Geister der Genossenschaft | Thomas Kroker 40 Was passiert im Funkunterricht | Peter Gabler war dabei 42 Impressum | 43 Vorschau Ausgabe Dezember | 43 09.10.2006 15:45:05 Uhr5:05 Uhr Inhalt Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ ● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen ● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 30, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. Testen Sie uns! Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 3
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Editorial Wiesn-Leid 4 TAXIKURIER Der Ruf des ehrsamen Kaufmannes ist die Grundlage eines jeden Geschäfts. Wenn man, gemeint ist damit der Kunde, einem Geschäftspartner nicht traut, geht man ihm aus dem Wege, man will mit ihm schlicht nichts zu tun haben. Andererseits zahlen sich guter Service, also Leistung und daraus erwachsendes Vertrauen in barer Münze aus. Bei einem unfreundlichen Gemüsehändler kauft innerhalb kurzer Zeit kein Kunde mehr. Ein nicht zu übersehender Teil unseres Gewerbes ist leider für Leistung, besser gesagt für Dienstleistung, untauglich. Von unternehmerischen Initiativen völlig unbeleckt, nennen sich diese Schädlinge aber trotzdem Unternehmer. Missmutig sitzen sie in ihrem Geschäft (Auto) und jammern jeden Kunden an, als ob dieser nicht selbst Sorgen hätte. Das Ein- oder Ausladen von Gepäck lässt die angeborene Faulheit nicht zu und das Ausstellen einer Quittung empfinden diese Helden als Körperverletzung. Den Gipfel der Dummheit hat eine Gruppe dieser Dumpfbacken am Hauptausgang des Oktoberfestes bewiesen. Angesichts zig-tausender Taxigäste, standen sie in Reih und Glied, gaben vor, bestellt zu sein und warteten auf Bordellstiche. Gegen diese Ganoven ist der liebe Fahrer, der mich am Hannoverschen Flughafen ohne jegliche Wartezeit aufnahm und mich dann aufklärte, dass ich eine uninteressante Fuhre sei, da ich nicht um 40 Euro über die Autobahn zur Messe, sondern nur um 25 Euro ins Zentrum wollte, noch harmlos. Meistens sind diese Dumpfbacken auch noch die größten Schreihälse und brüsten sich mit ihrer Geistesgröße. Nehmen Sie sich ein Herz und stellen Sie die Frage, warum diese Geschäftsschädlinge überhaupt Taxi fahren, wenn sie es nicht können oder wollen. Nehmen Sie sich ein Herz und unterziehen Sie sich der Mühe zur Auseinandersetzung. Es geht um Ihr Geschäft und um Ihre Existenz und um unser Ansehen. Eine faule Kartoffel lässt den ganzen Sack stinken und 5 % absolut ungeeigneter Fahrer, natürlich auch Un-ternehmer, kosten uns mehr Fahrgäste als Werbemaßnahmen um Hunderttausende. Unser Beruf ist viel zu kurzweilig und interessant, um ihn uns von 5 % kaputtmachen zu lassen. Ihr Hans Meißner Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 4
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5TAXIKURIER ARENA-INFOTAG Wichtige Termine Der Standplatz Fröttmaning wird durch die vielen Veranstaltungen (Tagungen, Kongresse, Besichtigungen) in der ARENA immer wichtiger und am Funk immer öfter gerufen. Zudem ist durch neue Taxi-Standplätze in der ARENA eine neue Situation entstanden. Um den Münchner Taxlern auch außerhalb der Fußball-Spiele Sicherheit in der richtigen An- und Abfahrt zu den einzelnen Plätzen zu vermitteln, veranstalten wir einen Am Dienstag, 7. November, 10.00 bis 14.00 Uhr. Treffpunkt: Parkbuchten Baumarkt HORNBACH bei Conny’s Brotzeit-Oase. Der Baumarkt HORNBACH sponsert den ARENA-INFOTAG mit einer Brotzeit. Ab dem Baumarkt HORNBACH fahren wir in kleinen Gruppen jeweils zur und in die ARENA und präsentieren die relevanten Neuerungen und Taxi-Standplätze. Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit, an diesem Tag den Baumarkt HORNBACH zu besichtigen. Herzliche Einladung an Münchner Taxler vom CLUB PASCHA Tag der offenen Tür am Donnerstag, 2. November 2006 von 16.00 bis 22.00 Uhr. Club-Besichtigung, Speisen und Getränke frei! CLUB PASCHA, Stahlgruberring 37. Taxler-Einladung vom DORINT SOFITEL BAYERPOST Das DORINT SOFITEL BAYERPOST MÜNCHEN will sich bei den Münchner Taxifahrerinnen und Taxifahrern für die gute Zusammenarbeit bedanken und lädt ein, einmal das Hotel kennenzulernen. Donnerstag, 2. November 2006, 9.00 bis 11.00 Uhr kleines Frühstück, 15.00 bis 18.00 Uhr Kaffee und Kuchen. Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 5
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6 TAXIKURIER Top-Termine November 2006 Mittwoch, 1. November (Allerheiligen) ➜ 16.00 – 18.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 17.00 – 21.15 Uhr, Nationaltheater, Don Carlo ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Trauer muss Elektra tragen ➜ 19.00 Uhr, Residenzstraße, Floh im Ohr ➜ 19.00 Uhr, Herkulessaal, „Mendelsohns Elias“ ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, e.s.t. ➜ Prinzregententheater, Starke Stimmen ➜ Backstage, President Evil ➜ Rote Sonne, Subtle Donnerstag, 2. November ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Die eine und die andere ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Giselle ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Schöne Bescherungen ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Gräfin Mariza ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Die große Bastian-Sick-Schau ➜ 20.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Dance 2006 ➜ Elserhallen, Lacuna Coil ➜ Bayerischer Hof Night Club, Little Axe ➜ Backstage, Killerpilze ➜ Prager Frühling, The KBC Freitag, 3. November ➜ 14.30 – 15.45 Uhr, Schauburg, Das Trollkind ➜ 15.00 Uhr, Circus Krone, Der Freischütz ➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Sportpark, Unterhaching – Burghausen ➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – Rotweiß Essen ➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Maß für Maß ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Salome ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 Uhr Olympiahalle, James Last ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Nina Hagen ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ Backstage, Mad Professor ➜ Monofaktur, Emilie Simon ➜ Schloss, Viva Voce ➜ Eissporthalle, Eishockey ➜ Hansa 39, Dritte Wahl ➜ Orangehouse, John Vanderslice Samstag, 4. November ➜ Messe, Fachdental ➜ 14.00 und 17.15 Uhr. Circus Krone, Hänsel & Gretel ➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Marstall, Der Gehülfe ➜ 18.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Don Carlo ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Boheme ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, Das Trollkind ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das große Sterben ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Hilda ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Max Raabe ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Mozartwerke ➜ 20.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Dance 2006 ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Fast Food ➜ Elserhallen, The Lemonheads ➜ Backstage, Hell Nights ➜ Atomic Cafe, Tony Joe While ➜ Ampere, Spark Rock ➜ Hansa 39, 10 Jahre Kruzefix ➜ Manofaktur, Demon Wax Sonntag, 5. November ➜ 11.00 Uhr Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Matinee ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Aufgrooved ➜ 14.00 Uhr, Circus Krone, Aschenputtel ➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Salome ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Schauspielhaus, Antigone ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Bakchen ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das große Sterben ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Gabriela Montero ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Vorsicht Glück ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Schmidbauer & Kälberer ➜ 20.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Dance 2006 ➜ Zenith, Taste of Chaos ➜ Alabama, In Strict Confidence ➜ Olympiaturm, Drums over Munich ➜ Metropolis, Athaara Festival Montag, 6. November ➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, Das Trollkind ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Brandner Kaspar ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Der Gehülfe ➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, London Symphony Orchestra ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Rüdiger Hoffmann ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Peter Spielbauer ➜ Nationaltheater, Billy Budd ➜ Ampere, The Dears ➜ Rote Sonne, Nina Nastasia ➜ Muffathalle, The Dears ➜ Elserhallen, Richard Ashcroft ➜ Bayerischer Hof, Night Club, Maraca’s Otra Dienstag, 7. November ➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, Das Trollkind ➜ 18.30 – 19.45 Uhr, Schauburg, Das Trollkind ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Giselle ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Hilda ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Stella ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Trauer muss Elektra tragen ➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Wolfgang Ambros ➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Global Kryner ➜ Tonhalle, Killers ➜ Sunny Red, Pristine ➜ Herkulessaal, Willy de Ville ➜ Zenith, Bullet form my Valentine ➜ Backstage, Texas Terri Bomb ➜ Ampere, Souad Massi ➜ Substanz, Kieran Goss ➜ Cord, Maxican Elva ➜ Bayerischer Hof, Meshell Ndegeocello Mittwoch, 8. November ➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, Das Trollkind ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Werther ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, FC Bayern – Hannover 96 ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Warten auf Godot ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Wege des Nordens ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Aus den Fragmenten ➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, jazz-lines ➜ Nationaltheater, Billy Budd ➜ Metropolis, Helheim ➜ Atomic Cafe, Mocky ➜ Tonhalle, Höhner ➜ Zenith, Ben Harper ➜ Backstage, Phoenix ➜ Bayerischer Hof Night Club, Randy Weston Donnerstag, 9. November ➜ Jakobsplatz, Eröffnung Synagoge ➜ 9.15 – 10.15 und 10.45 – 11.45 Uhr, Schauburg, Fünf Stücke Glück ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Sir Neville Marriner ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Till Brönner ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Schatten ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Aus den Fragmenten ➜ 20.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Dance 2006 ➜ Prager Frühling, GEM ➜ Atomic Cafe, Der Englische Garten ➜ Orangehouse, Die Aeronauten ➜ Backstage, Samiam ➜ Olympiaturm, Come on Baby, light my Tower ➜ Metropolis, Die Crüxshadows Freitag, 10. November ➜ 09.00 – 18.00 Uhr, ICM, STB ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 15.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Junge Akademie ➜ 15.00 Uhr, Schauburg, U20 Slam 2006 ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Nathan der Weise ➜ 19.30 und 22.00 Uhr, Volkstheater, Slam 2006 ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Elementarteilchen ➜ 20.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, Das Rheingold ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Carion Bläserquintett ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Philippe Herreweghe ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, The Seer ➜ 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jazz ➜ Hansa 39, NoJazz ➜ Backstage, Arrested Development ➜ Monofaktur, Fools Garden Samstag, 11. November ➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg, Fünf Stücke Glück (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) ➜ 18.30 Uhr, Maritim-Hotel, Whisky- Menü-Abend ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Boheme ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Brand ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, Frühlingserwachen ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Ballett ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Werkraum, Engel ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Verdi Requiem ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Wolfgang Ambros ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Zwickxangl ➜ 22.00 – 03.00 Uhr, Schauspielhaus, Slam 2006 ➜ Audimax LMU, Charlotte Roche & Heinz Strunk ➜ Hubertussaal, Die Zauberflöte ➜ Substanz, Hugh Cornwell ➜ Backstage, Zeraphine ➜ Tonhalle, Level 42 ➜ Atomic Cafe, Ben Kweller ➜ Muffathalle, Johnny Clegg ➜ Monofaktur, One-Two Sonntag, 12. November ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Operncafe ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Mariachi ➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Sportpark, Unterhaching – Rotweiß Essen ➜ 15.00 – 17.45 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 17.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Die Walküre ➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, Egerländer Musikanten ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Festival Dances ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Eines langen Tages Reise in die Nacht ➜ 19.00 Uhr, Zenith, Pussycat Dolls ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Werkraum, Engel ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Luise Kinseher ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Benefiz Valentin-Musäum ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Quadro Nuevo ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans-Hermann Thielke ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Weil’s wahr is ➜ Metropolis, Negative ➜ Muffathalle, Kashmir ➜ Backstage, Dozer Montag, 13. November ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Madame Butterfly ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Benefiz Valentin Musäum ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, St. Petersburger Sinfoniker ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Helmut Ruge ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Vorsicht Glück ➜ Tonhalle, Hans Werner Olm ➜ Muffathalle, Amadou & Mariann ➜ Ampere, Arab Strep ➜ Monofaktur, The Spits Dienstag, 14. November ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 19.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Der Kaufmann von Venedig ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Ballett ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 6
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7TAXIKURIER ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Otelo de Brasil ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Giuliano Carmignola ➜ 20.30 Uhr. Lustspielhaus, Johann König ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Odeon Tanzorchester ➜ Orangehouse, The Turbo AC’S ➜ Muffathalle, Fun for free ➜ Metropolis, Uli Jon Roth Mittwoch, 15. November ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Besuch der alten Dame ➜ 17.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Siegfried ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad des Glücks ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Kriegsberichterstatterin ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Othello ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Festival Dances ➜ 20.00 - 22.00 Uhr, Volkstheater, Otelo do Brasil ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Fabian Kallerdahl Galore ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Ben Heppner ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, India Arie ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Chuck Klostermann ➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, jazz lines ➜ Schloss, Günter Grünwald ➜ Atomic Cafe, Boy Kill Boy ➜ Metropolis, Masters of Death Donnerstag, 16. November ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen ➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Madame Butterfly ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad des Glücks ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Werkraum, Engel ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Trauer muss Elektra tragen ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Knisterclub ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Messias Superstar ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Songwriters ➜ BR-Funkhaus, Hauschka ➜ Substanz, Phil Vetter ➜ Backstage, Jägermeister Rock ➜ Prager Frühling, Beautiful Kantine Band ➜ Monofaktur, Dahlia Freitag, 17. November ➜ 10.00 – 11.10 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 14.30 – 15.40 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Nostradamus ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Ballett ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Gräfin Mariza ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Baumeister Solness ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Trauer muss Elektra tragen ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Georgette Dee ➜ 20.00 Uhr, Marshall, Gedichte und Briefe ➜ 20.00 Uhr, St. Lukas, Szenen aus Wagners „Ring“ ➜ Backstage, Gregory Isaacs ➜ Monofaktur, Sebastian Tellier ➜ Zenith, Mando Diao ➜ Prager Frühling, Charles de Goal ➜ Titanic, Hamburg Blues Band ➜ Olympiahalle, Jahreshauptversammlung FC Bayern ➜ Hansa 39, Cro Mags Samstag, 18. November ➜ 15.00 und 20.00 Uhr, Philharmonie, Roncalli ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern – VFB Stuttgart ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Joshua Nelson ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Georgette Dee ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Macht und Rebell ➜ 20.00 Uhr. Schauspielhaus, Schatten ➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Violinsonaten ➜ Audimax LMU, Hader muss weg ➜ Herkulessaal, Midori ➜ Rote Sonne, Consale ➜ Muffathalle, Dub Incorporation ➜ Zenith, Tool ➜ Tonhalle, Wise Guys ➜ Prager Frühling, Darren Hayman ➜ Hansa 39, Chaos Blast Meating ➜ Backstage, Death before Disco ➜ Monofaktur, No Limit Sonntag, 19. November ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammermusik ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Christian Zacharias ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Sons of Desert ➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Musical für Kinder ➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Roncalli ➜ 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Kleiner Eisbär ➜ 16.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Götterdämmerung ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 19.00 – 21.10 Uhr, Schauspielhaus, Der Messias ➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Gärtnerplatztheater, Werther ➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Ben Becker ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff ➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Schröcklich schöne Märchen ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Salome Kammer und Peter Ludwig ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Classical Spectacular ➜ Eissporthalle, Eishockey ➜ Elserhallen, Kaiser Chiefs ➜ Feierwerk, Chumbawamba ➜ Muffathalle, My Chemical Romance ➜ Hotel Vier Jahreszeiten, Pasta Opera Montag, 20. November ➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – Paderborn ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Festival Dances ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Macht und Rebell ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Egmont ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Gabi Lodermeier ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Jamie Cullum ➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Herbert Feuerstein ➜ Elserhallen, Lambchop ➜ Hansa 39, TV on the Radio Dienstag, 21. November ➜ 10.00 – 11.00 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 18.00 Uhr, Schauspielhaus, Kammerclub ➜ 18.30 – 19.40 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Suburban Motel ➜ 19.30 Uhr, Fraunhofer, Musikkabarett ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Majakowskis Tod ➜ 20.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater, La Boheme ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Celtic Tiger ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Jazz-Festival ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Macht und Rebell ➜ 20.30 Uhr. Lustspielhaus, Martin Semmelrogge ➜ Eissporthalle, Eishockey ➜ Atomic Cafe, Tapes N Tapes ➜ Garden, Ezio ➜ Elserhallen, Lily Allen Mittwoch, 22. November ➜ 17.45 Uhr, Philharmonie, Echo Klassik ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Suburban Motel ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Herzkasperls Her- und Hinrichtung ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Werkraum, Engel ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Schatten ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Chris de Burgh ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Tschechische Philharmoni ➜ Atomic Cafe, IMAX ➜ Backstage, Nicola Sarcevic Donnerstag, 23. November ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Schwanensee ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die lustigen Weiber von Windsor ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Medeia ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das große Sterben ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Yundi Li ➜ 20.00 Uhr. Philharmonie, Strangers in the Night ➜ Schloss, Lalelu, ➜ Elserhallen, Fury in the Sloughterhouse ➜ Muffathalle, Yu La Tenga ➜ Backstage, We are Scientists ➜ Schlachthof, Pete York ➜ Monofaktur, Modiano Freitag, 24. November ➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Brand ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, La Boheme ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das große Sterben ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Ludwig Hirsch ➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Lesung Thomas Kapielski ➜ Backstage, Kaizers Orchestra ➜ Atomic Cafe, Crash Tokio ➜ Titanic, Reverend Rusty ➜ Elserhallen, Dolcenera Samstag, 25. November ➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Annabella Klimperauge ➜ 19.00 – 20.50 Uhr, Nationaltheater, Orphée et Eurydice ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie auf Tauris ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Medeia ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Majakowskis Tod ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Eine kleine Lachmusik ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle Udo Jürgens ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Moulin Rouge ➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Das goldene Zweitalter ➜ Schloss, U-Bahn-Kontrollöre ➜ Olympiaturm, Whole Lotta Zep ➜ Audimax LMU, Orchester Bürger Kreitmeier ➜ Muffathalle, Mia ➜ Backstage, Hatesphere ➜ Atomic Cafe, Joan as Police Woman ➜ Metropolis, The Answer ➜ Prager Frühling, Team Rockit ➜ Rote Sonne, Pora One Sonntag, 26. November ➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Nationaltheater, Matinee ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Mozart in Prag ➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Sportpark, Unterhaching – Karlsruher SC ➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Musical für Kinder ➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, Münchner Rundfunkorchester ➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Sissi Perlinger ➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, Böse Märchen ➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Schwanensee, ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Drei Schwestern ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Helmut Schleich ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, G. Rag ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann ➜ Schlachthof, Al Stewart ➜ Audimax LMU, Willy Astor ➜ Backstage, Belphegor ➜ Eissporthalle, Eishockey Montag, 27. November ➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Böse Märchen ➜ 20.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater, La Boheme ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Dr. E. Noni Höfner ➜ 20.04 Uhr, Fraunhofer, Poetenstammtisch ➜ 20.15 – 22.00 Uhr, Arena, TSV 1860 – Koblenz ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, String of Pearls ➜ Deutsches Theater, Uriah Heep ➜ Ampere, Tina Dico ➜ Metropolis, Glenn Hughes ➜ Backstage, American Head Charge ➜ Bayerischer Hof Night Club, Dave Holland Dienstag, 28. November ➜ 9.15 – 10.45 Uhr u. 10.45 – 11.35 Uhr, Schauburg, Annabelle Klimperauge ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Der Kick ➜ 19.30 – 22.35 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Drei Schwestern ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Baumeister Solness ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Orphée et Eurydice ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Macht und Rebell ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Orientalisch-Andalusische Nacht ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Trio infernale ➜ Muffathalle, Benjamin Lebert Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 7
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8 TAXIKURIER Mehrtägige Termine ➜ 09.10.06 – 11.11.06, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Der Priestermacher ➜ 17.10.06 – 25.02.07, Di. – Sa. 20.00 – 23.30 Uhr, So. 19.00 – 22.30 Uhr, Winfriedstr., Witzigmann-Dinnershow ➜ ab 28.10.06, Messe Ost, Schuhbeck-Palazzo ➜ 01.11.06 – 04.11.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Zither Manä ➜ 01.11.06 – 04.11.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Richard Rogler ➜ 02.11.06 – 26.11.06, Di. – Sa. 20.00 Uhr, So. 19.00 Uhr,Deutsches Theater, Mozart ➜ 02.11.06 – 30.11.06, 20.00 Uhr, außer So. und Mo., Lach- und Schieß, Lach- und Schießensemble ➜ 03.11.06 – 04.11.06, Olympiapark, Edelmetall- und Rohstoffmesse ➜ 03.11.06 – 05.11.06, 9.00 – 19.00 Uhr, Messe West, Mineralientage ➜ 04.11.06 – 05.11.06, Audimax LMU, Hader muss weg ➜ 04.11.06 – 05.11.06 und 12.11.06, 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Muhsical ➜ 05.11.06 – 06.11.06, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Dieter Hildebrandt ➜ 07.11.06 – 08.11.06, Muffathalle, Angel of Death ➜ 07.11.06 – 11.11.06, 13.,14.,16. – 18.11.06, 20.30 Uhr, Schloss, Rap Extaze ➜ 07.11.06 – 11.11.06, 20.30 Uhr,Fraunhofer, Unverschämte Wirtshausmusik ➜ 08.11.06 – 11.11.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➜ 08.11.06 – 12.11.06, Circus Krone, Gitte, Wencke, Siw ➜ 09.11.06 – 14.11.06, 18.30 Uhr bis 1.00 Uhr, Olympiahalle, 6-Tage-Rennen ➜ 10.11.06 – 12.11.06, 13.00 – 22.00 Uhr, MOC, Forum Vini ➜ 11.11.06 – 12.11.06, 15.00 Uhr, Fraunhofer, Bruno Stori ➜ 14.11.06 – 16.11.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Der Wahnsinnige und der Pedant ➜ 14.11.06 – 17.11.06, 09.00 – 18.00 Uhr, Messe, Electronica ➜ 15.11.06 – 16.11.06, 09.00 – 18.00 Uhr, MOC, Fachmesse für Marktforschung ➜ 15.11.06 – 13.01.07, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Kaktusblüte ➜ 16.11.06 – 18.11.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rick Kavanian ➜ 17.11.06 – 18.11.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Schwarzer Bomber und Anderes ➜ 22.11.06 – 23.11.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Volker Pispers ➜ 22.11.06 – 25.11.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Am Strand der Dinge ➜ 23.11.06 – 24.11.06, ICM, Rohde & Schwarz ➜ 24.11.06 – 25.11.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Gerd Dudenhöffer ➜ ab 24.11.06, Stachus, Eiszauber ➜ 28.11.06 – 30.11.06, Elserhallen, Josef Hader ➜ 28.11.06 – 02.12.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül ➜ 29.11.06 – 02.12.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Stefan Zinner ➜ 29.11.06 – 31.12.06, 14.00 – 24.00 Uhr, Theresienwiese, Tollwood ➜ 30.11.06 – 03.12.06, Olympiahalle, Munich Indoors Die Bierseeligkeit hat ein Ende. Sämtliche Bühnen und Konzertsäle der Stadt haben Hochsaison. Die Electronica in Riem (14.–17.11.) gilt es anzufahren. Die Jahresversammlung des FC Bayern in der Olyhalle (17.11.) verspricht Zündstoff und zahlende Gäste. Ansonsten bestreiten ältere Künstler das November-Konzertprogramm (James Last, 3.11., Olyhalle; Gitte-Wencke-Siw, 9.–14.11., Deutsches Theater; Chris de Burgh, 22.11., Olyhalle; Udo Jürgens, 25.11., Olyhalle). Und am 29. November, wenn die Bierzelte abgebaut sind, beginnt auf der Wiesn das Winter-Tollwood. Top of the Top’s Mittwoch, 29. November ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Kick ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Der Kick ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der eingebildete Kranke ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Schwanensee ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Himmel sehen ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Schatten ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner Symphoniker ➜ Lukaskirche, Nils Landgren ➜ Muffathalle, Promoe Donnerstag, 30. November ➜ Olympiapark, Nokia Air & Style Game ➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Kick ➜ 18.30 Uhr, Hotel Maritim, Scottish Inspirations ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Schöne Bescherungen ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die lustigen Weiber von Windsor ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Himmel sehen ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Orphée et Eurydice ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Onkel Wanja ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Philharmonie Bonn ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ Alabama, And One ➜ Feierwerk, The Horror the Horror ➜ Backstage, Frontkick ➜ Rote Sonne, Contriva ➜ Metropolis, Railway Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 2 Rooms •••••• 4004 • 8 Seasons • • • • Alabama-Gelände • • Americanos • • • • Atomic Cafè •••••• Babylon • • Backstage •••• Badeanstalt • Cafe am Hochhaus •••• • Cord • • • Crowns Club • •• Hansa 39 • • • Kultfabrik • • • • • Lenbach • Loggia • • • max Suite • •••• M i a •••• Muffathalle • Nachtgalerie • • Nachtwerk • Optimolwerke ••••••• P 1 •• •••• Palais • ••• Pacha • • Pappasitos • • Prager Frühling •• ••• Prinzip • •• Pulverturm • • Reitschule • • • Schlachthof • Schranne ••••••• Skyline •• ••• Soul City • • • Spiegelzelt • Substanz •••••• The Garden • • • •• Titanic City • • • Volksgarten • • Woanders Club • Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 8
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9TAXIKURIER Der Blick zurück … vor 100 Jahren 1906: 2. November Der russische Revolutionär Trotzki wird lebenslänglich nach Sibirien verbannt. 1906: 13. November Kaiser Wilhelm II. legt in München den Grundstein zum Deutschen Museum. … vor 75 Jahren 1931: 11. November Der amerikanische Wissenschaftler Allison meldet die Entdeckung eines neuen Elements, das er Halogen nennen will. … vor 50 Jahren 1956: 4. November 1.000 sowjetische Panzer greifen Budapest an. 1956: 6. November Wiederwahl von Dr. Eisenhower in den USA. 1956: 22. November Eröffnung der XVI. Olympischen Spiele in Melbourne. … vor 25 Jahren 1981: 22. November Besuch des sowjetischen Staats- und Parteichefs Leonid Breschnew in Bonn. Im November … Mit Ballnath GmbH Versicherungen Bestens versichertBestens versichert Über 30 Jahre Erfahrung im TaxigewerbeÜber 30 Jahre Erfahrung im Taxigewerbe Ballnath GmbH Versicherungen Brudermühlstr. 48a 81371 München info@taxi-versicherung.de www.taxi-versicherung.de Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 Gerne erstellen wir Ihnen ein persönliches Angebot. Taxi-KFZ-Versicherung jährlich ab 645,40 € (ohne Selbstbeteiligung) Taxi-Rechtsschutz pro Fahrzeug jährlich ab 145,00 € Betriebshaftpflicht pro Fahrzeug jährlich ab 30,00 € Taxi-Unfallversicherung jährlich ab 113,30 € Privathaftpflicht jährlich ab 46,40 € TOP-KonditionenTOP-Konditionen Komfort-LeistungenKomfort-Leistungen Rabattretter (einen Unfall ohne Rückstufung) Bis 25% Schadenfreiheitsrabatt Rabatt für Alleinfahrer kostenloser Krankenversicherngsvergleich Motiv des Monats Foto: H. Kopp, Taxi 1737 Besorgungsfahrten bringen auch Umsatz Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 9
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Die Genossenschaft 10 TAXIKURIER Krankenfahrten Ein seriöses Medium enthält sich grundsätzlich der Kommentierung von Veröffentlichung in anderen Blättern. Diesen Grundsatz müssen wir aus wichtigem Anlass durchbrechen, um Schaden von der Genossenschaft, im Besonderen aller Mitglieder, zu verhindern. So war in der Postille aus der Rosenheimer Straße zu lesen, dass die Taxi-München eG Dialysefahrten unter dem behördlich festgelegten Tarif mit den Kassen abrechnet, um dieses erhebliche Auftragsvolumen zu sichern. Die Differenz zu den tatsächlich an uns ausbezahlten Fahrpreisen sollte wir nach der Schilderung aus Mitgliedsbeiträgen ausgleichen. Über die Zielrichtung dieser Darstellung kann spekuliert werden. Sollte uns als Vorstand etwa Unfähigkeit bei Verhandlungen oder Unredlichkeit im Umgang mit Mitgliedsbeiträgen unterstellt werden? Solche billigen Methoden sind wir von Ventil oder Taximagazin gewohnt. Fakt ist, dass der Kampf um die Durchführung von Sammelfahrten vor vier Jahren erbittert geführt und zu unseren, das heißt zu Gunsten unserer Mitglieder, entschieden wurde. Trotz immenser Anfangsschwierigkeiten, die uns nicht zuletzt die Konkurrenz bescherte, bekamen wir diesen Millionenauftrag dank der Zuverlässigkeit unserer Mitgliedsunternehmen gut hin. Die Kassen sparten sich durch das Sammelfahrtenmanagement pro Jahr sechsstellige Eurobeträge - aber keinesfalls auf Kosten der Mitgliedsbeiträge. Schon bisher wurden die Fahrpreise durch die Kassen bis auf den letzten Cent nach Taxitarif beglichen. Auch der neue Vertrag mit der AOK und dem VdAK legt ein 100 %iges Durchreichen der tarifgebundenen Fahrpreise fest. Darüber hinaus beteiligen sich die Kassen am zugegebenermaßen erheblichen Koordinierungsaufwand. Die Neuordnung wird notwendig, damit umsatzsteuerliche Nachteile für die Kassen vermieden werden, da Krankenkassen nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind. Diese umfangreiche Darstellung ist notwendig, zumal im Märchenwald des Münchner Taxigewerbes reges Geschwätz verbreitet wird. Märchenerzähler sind allerdings im Geschäftsleben höchst selten erfolgreich. Lügen haben nun einmal kurze Beine, wie wir in den letzten beiden Jahren mehrfach beobachten mussten. (HM) Datenfunk Am 6. Oktober fand in einem Landgasthof bei Weilheim das diesjährige Anwendertreffen der GefoS-Zentralen statt. Fast 50 Vertreter von Taxizentralen aus ganz Deutschland und der Schweiz, die die Vermittlungsprogramme unseres Partners GefoS (Schwerte) nutzen, tauschten Erfahrungen aus und wurden über den neuesten Stand der Entwicklungen informiert. Am Rande der Tagung wurden einheitliche Konzepte und das weitere Vorgehen der Zentralen aus Berlin, Hamburg, Frankfurt und München besprochen. Neben Herrn Naumann (GefoS) und Herrn Leitner (Hale) nahmen auch die betroffenen Vorstände teil. Der vorläufig endgültige Stand beinhaltet: Vermittlung per GPRS mit Ortung, Notruf und Navigation. Drucker für Quittungen und Schichtbetrieb, Magnetkartenleser und Fahrpreismeldung an den Rechner der Zentrale. Als Bediengerät und Display wird für die erste Stufe ein Ipaq angeboten. Der Preis inklusive Einbau wird unter dem ursprünglich in der Versammlung vom 6. Oktober 2005 vorgestellten Betrag von cirka 1.300 Euro liegen. Auf eine Einfachlösung, wie sie teilweise im Versuch arbeitet, werden wir verzichten müssen, um ein möglicht einheitliches System zu bekommen, was beim späteren Handling, im Besonderen bei Pflege und Wartung, ein hohes Maß an Zuverlässigkeit erreicht. Mit einer etwas einfacheren Lösung arbeiten in Berlin bereits mehr als 1.000 Taxis in einer Zentrale. Auch die Frankfurter Kollegen, die allerdings noch mit einer älteren PDA-Generation arbeiten, zeigten sich sehr zufrieden. Dies wurde mir bei diversen Taxifahrten auch von älteren Kollegen bestätigt. Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Kuriers werden rund 50 Testfahrzeuge in München im Betrieb sein. Wir haben noch einige Nachbesserungen bei Programmen und Datensätzen zu erledigen. Trotzdem sind wir sicher, mit Ruhe und Übersicht einen guten und preiswerten Weg mit der neuen Technik beschritten zu haben. Preis und Qualitätsvergleiche geben uns Recht. Abschließend bedanken wir uns für die Mitarbeit der Versuchsteilnehmer die eine gewisse Leidensfähigkeit klaglos akzeptieren. Wir werden weiter berichten. (HM) Standplatzbegehung am 30.08.2006 Bei einer sehr ausgiebigen Standplatzbereisung mit Herrn PHK Männicke aus dem PP und Herrn Bayerl, KVR, wurden schon lange beantragte Standplatzänderungen nochmals erörtert. Dieser Lokaltermin wurde genutzt um erhebliche Verbesserungen auf den Weg zu bringen. Im Einzelnen ging es um: ➜ Taxistand „Friedenstraße“ – Dieser wird auf die gegenüberliegende Straßenseite verlegt und auf fünf Plätze verlängert, um den Fahrgästen den Weg zum 1. Taxi zu verkürzen. ➜ Taxistand „Freimann“ – Hier soll im Rahmen von Bauarbeiten die Mittelinsel entfernt und der Stand zweispurig ausgebaut werden. ➜ Taxistand „Hanauerstraße“ – Die Haltelinie an der Ampel muss um 5 m zurückversetzt werden und die durchgezogene Linie in diesem Bereich unterbrochen werden, um die Abfahrt des 1. Taxis zu ermöglichen. ➜ Taxistand „Zirkus-Krone“ – Dieser fest beschilderte Stand wird aufgelöst und ein Bedarfsstandplatz für 10 Taxis ausgewiesen. ➜ Taxistand „August-Exter-Straße“ – Die unsinnige Lage der Reserve hinter der Bushaltestelle wird aufgehoben, stattdessen wird eine neue Reserve für vier Taxis auf der gegenüberliegenden Straßenseite, näher am Hauptstand eingerichtet. Als Neueinrichtungen wurden wieder, oder zum ersten Mal beantragt: ➜ S-Bahnhof Johanneskirchen (Musenbergstraße) – Gegenüber der dort bereits vorhandenen Bushaltestelle wird ein Standplatz für 3 Taxis eingerichtet. Zeitgleich wird in diesem Bereich eine Einbahnregelung angeordnet, um das gefahrlose An- und Abfahren zu gewährleisten. ➜ Donnersbergerbrücke – Da der Landsberger-/ Trappentreustand seit Jahren wenig Zuspruch findet, wurde beantragt als Ersatz einen Taxistand für 3 Taxis an der Westseite der Donnersbergerbrücke einzurichten. ➜ S-Bahnhof Fasanerie – Die Anregungen aus Kollegenkreisen den Lasalle-Stand wegen mangelndem Publikumsverkehr zu verlegen, konnte umgesetzt werden. Ein neuer Standplatz für 4 Taxis wurde am S-Bahnhof Fasanerie (Feldmochinger-/Himmelschlüsselstraße) neben der zukünftigen Bushaltestelle beantragt. ➜ Herzog-Ernst-Platz (Radlkoferstraße) – Hier wurde schon vor fast einem Jahr ein Stand beantragt. kostenlose Testsoftware 2 Fahrer + 2 Fahrzeuge HALE + CAB ASSISTANT Das günstige und einfache TAXI-Abrechnungssystem ... und Sie wissen was in Ihren Taxen läuft www.hale.de/cey Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 10
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Die Genossenschaft 11TAXIKURIER ➜ Schrannenhalle – Nachdem im Januar 2006 der zuständige Bezirksausschuss bereits einstimmig einen Taxistand gefordert hatte, haben wir diesen am 03.02.2006 schriftlich mit Lageplan beim KVR beantragt, leider bis jetzt noch ohne Erfolg. Der neue Leiter der Abteilung E 4 im Polizeipräsidium zeigte sich verständnisvoll für die meisten unserer Anliegen. So wird die Zufahrt von der Bayerstraße stadteinwärts zum Bahnhof genehmigt. Ebenso die Zufahrt für die Lessingstraße aus der Goethestraße stadteinwärts. ➜ Änderung – Fröttmaninger Auf Grund der Problematik der Einsicht des Taxistandes am Parkhaus durch die davor gelagerte Bushaltestelle wurde folgende Aufstellungsänderung vorgesehen: Die Aufstellung erfolgt entgegen dem Uhrzeigersinn zum Hans-Jensen-Weg, das heißt, das erste Taxi steht außen am Hans-Jensen-Weg in östlicher Richtung direkt an der Einfahrt zum Standplatz. Hier wird auch die Rufsäule installiert. Der Nachrückplatz ist demzufolge auf der innengelegenen Seite in westlicher Richtung. Wir hoffen, dass der Bearbeitungsstau vom KVR abgearbeitet wird, bevor der Winter Bau- und Beschilderungsarbeiten unmöglich macht. (AL) Suchmeldungen Welchem Taxifahrer fuhr am 13. September gegen 23.45 Uhr eine Radlfahrerin, die in falscher Richtung fuhr, beim Überqueren der Fliegenstraße gegen die linke Seite der Motorhaube, als dieser von der Lindwurmstraße in die Fliegenstraße abbog. Bitte bei Frau Choleva, Telefon: 2161-367, melden. Am 15. September gegen 9.45 Uhr wurde eine Fahrt von der Volkartstraße zur Isenburgstraße bestellt. Der Fahrgast vergaß seinen Einkaufswagen im Kofferraum. Bitte bei Frau Choleva, Telefon: 2161-367, melden. Ein Fahrgast gab am 23.09.2006 zwischen 2.30 Uhr und 6.00 Uhr einem Kollegen als Pfand seinen Personalausweis, da er nicht genug Geld hatte. Leider hat sich der Kollege bis jetzt bei dem Fahrgast zur Auslösung des Ausweises noch nicht gemeldet. Bitte setzen Sie sich mit dem Fahrgast in Verbindung, eine Telefonnummer können Sie bei Frau Choleva, Telefon: 2161-367, erhalten. Gesucht wird der Fahrer des Taxis, dem am 21.09.2006 auf der A96 von München Richtung Oberpfaffenhofen, zwischen 1.00 Uhr und 2.00 Uhr, kurz vor der Ausfahrt Oberpfaffenhofen sein Taxi kaputt ging. Bitte bei Frau Choleva, Telefon: 2161-367, melden. Derzeit (Stand 01.10.2006) sind 178 Taxen keine Mitglieder der Taxi-München eG. Die Fahrer dieser Fahrzeuge dürfen die Rufsäulen der Taxi-München eG. somit nicht nutzen. Durch Übertragungen der Taxigenehmigungen kann sich diese Aufstellung ändern. Zu Ihrer Information eine Auflistung nach Ordnungsnummern sortiert. Aufstellung Nichtmitglieder, gesamt 178 Stück Taxi-Nummern 26 413 716 1053 1417 1874 2161 2544 2749 3145 3543 42 437 756 1061 1437 1885 2186 2548 2795 3163 3599 83 461 757 1064 1439 1935 2201 2554 2801 3201 3604 144 507 767 1071 1478 1951 2227 2556 2805 3209 3610 174 508 795 1079 1480 1978 2254 2561 2823 3213 3632 198 513 844 1083 1527 2004 2266 2574 2824 3243 3645 207 520 846 1143 1532 2031 2284 2594 2897 3265 3646 216 522 865 1148 1535 2038 2293 2602 2899 3284 3677 217 547 886 1168 1548 2044 2336 2605 2908 3289 236 548 890 1214 1557 2046 2351 2607 2932 3312 249 587 945 1222 1579 2057 2374 2644 2971 3347 317 610 955 1233 1590 2061 2383 2651 2986 3377 348 632 1004 1244 1619 2063 2400 2667 3030 3401 351 638 1033 1275 1659 2085 2405 2678 3041 3405 359 673 1038 1276 1783 2107 2485 2686 3087 3422 387 683 1041 1298 1800 2148 2500 2709 3092 3431 402 688 1052 1355 1805 2116 2510 2743 3112 3511 Nichtmitglieder der Genossenschaft Mit Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass der Kollege Jürgen Pawlitza Taxi 2361 am 28. September im Alter von 48 Jahren verstarb. Die Trauerfeier findet am 23. Oktober 2006 um 10.30 Uhr, Neuer Südfriedhof, statt. Der Kollege Martin Aigner Taxi 2533 verstarb am 28. September 2006 im Alter von 54 Jahren. Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 11
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Die Genossenschaft Der Aufsichtsrat berichtet: Liebe Kolleginnen und Kollegen, am 13.09.2006 fand die erste Sitzung des neu konstituierten Aufsichtsrates statt. Dabei wurde mehrheitlich beschlossen, dass die Arbeitskreise Marketing sowie Satzungsänderung bestehen bleiben. Auch in den Bereichen Revisionen entschied sich die große Mehrheit für die bisherige Regelung. Hier wurden die Aufsichtsräte bestimmt, die diese Revisionen für das laufende Quartal ausbzw. durchführen werden. Im Punkt Verschiedenes wurden mehrere Beiträge eingebracht und intensiv diskutiert. Dabei kam es zu folgendem Beschluss: Der Aufsichtsratsvorsitzende soll Rechtsauskunft einholen, inwieweit Aufsichtsräte die zugleich Angestellte der Taxi-München eG sind, Revisionen in den Abteilungen durchführen können, in denen sie selbst beschäftigt sind. Um 15.15 Uhr begann die gemeinsame Sitzung mit dem Vorstand. Hier berichtete Vorstandsmitglied Herr Lehmair von der Problematik der extrem langen Genehmigungsdauer bei der Neueinrichtung von Standplätzen. Hier ist das KVR gefordert, die Bearbeitung von Anträgen zu beschleunigen. Bei der Installation von Standplatztelefonen konnten jedoch Fortschritte erzielt werden. Herr Meißner berichtete, dass der Versand des TAXI- KURIERS reibungs- und problemlos erfolgte. Des weiteren konnten die Auftragsvermittlungen um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Zum Datenfunk und dessen Einführung erklärte der Vorstand als Termin den Sommer 2007 als Zielvorgabe. Herr Siegel, im Vorstand auch für die Immobilien zuständig, berichtete von der 100prozentigen Auslastung des Immobilienbestandes und von anstehenden großen Investitionen in der Corneliusstraße 41, die auf die durchzuführenden Brandschutzmaßnahmen zurückzuführen sind. Der Sitzungstag endete um 19.30 Uhr. „Es gibt viel zu tun, packen wir’s an!“ Mit kollegialem Gruß Reinhard Zielinski Nur das Beste. Für Sie und Ihre Fahrgäste. Auto-Service GmbH Frankfurter Ring 137–139 · 80807 München Tel. +49/89/520 330 40 · Fax +49/89/520 330 50 info@car-2000.com · www.car-2000.com Der neue Chrysler 300C 3.0 CRD ■ 3-Liter-Diesel mit 160 kW (218 PS) ■ 5-Stufen-Automatik ■ Dieselpartikelfilter ■ Regensensor, Tempomat ■ Bordcomputer, Klimaautomatik ab 27.800 € zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung sowie Taxipaket Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 10,8 (innerorts), 6,6 (außerorts), 8,1 (kombiniert). CO 2 Emissionen: 215 g/km. Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren. Vertragspartner: Taxi_11-06_S35kor 18.10.2006 17:04 Uhr Seite 12
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Der Landesverband 13TAXIKURIER xi behindert werde. Die Bedeutung des Schutzzweckes, nämlich den Taxenstand im Interesse eines möglichst reibungslosen Taxiverkehrs freizuhalten, stünde über den Nachteilen, die der betroffene Verkehrsteilnehmer durch das Abschleppen seines Fahrzeuges hinnehmen muss. Es könne nicht darauf ankommen, mit welchem Grad an Wahrscheinlichkeit im Einzelfall mit einer konkreten Beeinträchtigung eines bevorrechtigten Taxifahrers zu rechnen ist. Denn die Funktion von Taxenständen könne nur gewährleistet werden, wenn diese jederzeit von verbotswidrig abgestellten Fahrzeugen freigehalten werden. Die Einrichtung eines Taxenstandes von einer bestimmten Größe beruht auf der Entscheidung der Straßenverkehrsbehörde, dass an diesem Ort im Interesse eines möglichst reibungslosen Taxiverkehrs die Freihaltung einer entsprechenden Fläche von anderen Fahrzeugen erforderlich ist. Zwar könne möglicherweise der Bedarf durch die Behörde zu groß angesetzt sein oder auch zum Teil entfallen, sodass das Halteverbot rechtswidrig werden kann. Davon werde aber die Rechtmäßigkeit der Abschleppmaßnahme nicht berührt, solange die Verkehrszeichenregelung wirksam ist. Keinesfalls könne dem nicht berechtigten Verkehrsteilnehmer eine Einschätzungsbefugnis darüber zugestanden sein, ob die vollständige Fläche des Taxenstandes in überschaubarer Zeit zweckentsprechend genutzt werde. Im Übrigen sei auch den Bediensten der Verkehrsordnungsbehörde nicht die Pflicht aufzuerlegen, den Bedarf an frei zu haltender Fläche fortlaufend zu überprüfen und hiervon ein Einschreiten abhängig zu machen. Einschätzung: Dieser Beschluss des OVG Hamburg stärkt die Rechtsposition des Taxigewerbes gegen unberechtigte „Zuparker“ von Taxenständen und sollte zum Anlass genommen werden, die häufig bei der Anordnung von Abschleppmaßnahmen eher zögerlichen Behörden in ihrer Entschlusskraft zu stärken. BZP AR.Nr. 41/06 Die Grenze für Kleinbetragsrechnungen liegt ab dem nächsten Jahr bei 150 Euro Durch Art. 9 des ersten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft ist die Grenze für Kleinbetragsrechnungen im § 33 Abs. 1 der Umsatzsteuerdurchführungsverordnung (UStDV) von bisher 100 auf 150 Euro erhöht worden, wobei diese Änderung am 1.01.2007 in Kraft tritt. Der Gesetzgeber begründet diese Anhebung mit den Preissteigerungen im Laufe der letzten Jahre für Güter und Dienstleistungen, ohne dass zwischenzeitlich die Grenze des § 33 UStDV angepasst wurde. Als Beispiel wird angeführt, dass bspw. beim Betanken von Kleintransportern die Kleinbetragsgrenze häufig bereits bei der Tankfüllung überschritten ist. Mit der Neuregelung können also auch Taxiquittungen in der bekannten Form ab nächstem Jahr bis zu diesem Betrag von 150 Euro ausgestellt werden, wenn der nicht sonderlich häufige Fall einer derart guten Tour passieren sollte. Zur Übersicht hier noch einmal alle Pflichtangaben, die eine Kleinbetragsrechnung über einen Gesamtbetrag bis 150 Euro ab dem 01.01.2007 enthalten muss: ➜ Den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers, ➜ das Ausstellungsdatum, ➜ die Art der Leistung, ➜ das Entgelt und den darauf entfallenden Steuerbetrag in einer Summe ➜ sowie den anzuwendenden Steuersatz. Auch ist durch dieses Gesetz die Buchführungspflichtgrenze angehoben worden, und zwar von bisher 350.000 Euro auf 500.000 Euro Jahresumsatz. Das bedeutet, dass gewerbliche Betriebe aus der steuerlichen Buchführungspflicht fallen und zu der weniger aufwändigen Gewinnermittlung durch Einnahmenüberschussrechnung (EUR) übergehen können, sofern der jährliche Umsatz weniger als die 500.000 Euro beträgt. Diese erhöhte Buchführungspflichtgrenze ist erstmals auf Umsätze der Kalenderjahre anzuwenden, die nach dem 31.12.2006 beginnen. BZP AR-Nr. 42/06 Rechtsprechung: Beschluss des OVG Hamburg vom 07.03.2006 – Az: 3 Bf 392/05 – zu § 12 Abs. 1 Nr. 9 StVO: Auch ohne konkrete Beeinträchtigung des Taxiverkehrs ist das Abschleppen eines am Taxenstand unberechtigt geparkten Fahrzeuges verhältnismäßig! Der Fahrer eines Privat-Pkw musste hinnehmen, dass sein Fahrzeug wegen verbotswidrigen Parkens am Taxenstand abgeschleppt wurde. Gegen die Rechtmäßigkeit dieser Abschleppmaßnahme meinte er verfassungsrechtliche Zweifel anführen zu können, weil es polizeibekannt sei, dass der betreffende Taxenstand nicht zweckentsprechend genutzt werde, also auch keine mögliche Behinderung betriebsbereiter Taxis vorgelegen habe. Deshalb läge ein Verstoß gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit vor. Das in zweiter Instanz befasste Oberverwaltungsgericht Hamburg begründete die Ablehnung der Berufungszulassung wie folgt: Zwar rechtfertige nicht jeder Verstoß gegen straßenverkehrsrechtliche Vorschriften ohne weiteres eine Abschleppmaßnahme und auch allein die Berufung auf eine bloße Vorbildwirkung des fehlerhaften Verhaltens sowie auf generalpräventive Gründe reiche nicht unbedingt aus. Andererseits sei aber regelmäßig ein Abschleppen im Falle der Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer geboten, sodass abzuwägen ist, ob die Nachteile der Abschleppmaßnahme für den Betroffenen außer Verhältnis stehen zu dem Schutzzweck, nämlich dem Wegfall von Behinderungen oder Belästigungen von anderen Verkehrsteilnehmern. Der Verstoß gegen das in § 12 Abs. 1 Nr. 9 StVO normierte Verbot, an ausgeschilderten Taxiständen zu halten, rechtfertige bereits grundsätzlich deshalb das Abschleppen, weil jederzeit die Möglichkeit bestehe, dass ein den Taxenstand anfahrendes Tar d en. Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum Dr. Hingerle GBR (seit 1979) Alle Untersuchungen für Ersterwerb od. Verlängerung des Führerscheins für Taxi, Mietwagen und Omnibus zu besonders kostengünstigen, fairen u. freundl. Bedingungen. Keine Voranmeldung erforderlich für die ärztliche Untersuchung und für d. Untersuchung der Augen. Kurzfristige Voranmeldung erbeten für die „große“ Untersuchung (Reaktionstest, Aufmerksamkeit etc.) info@hingerle.de www.verkehrsmedizin-dr .hingerle.de Am Brunnen 17 Tel: 99188 00, 9033366 85551 Kirchheim Fax: 9030224 Taxi_11-06_S35kor 18.10.2006 17:04 Uhr Seite 13
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14 TAXIKURIER Eigenbrötler – Diese Spezies der eher kontaktarmen und Freundschaften meidenden Menschen ist im Taxigewerbe relativ häufig anzutreffen. Wer keine Teamarbeit mag und lieber sein eigenes Süppchen kocht, kann als Kapitän seines kleinen Schiffes die berufliche Erfüllung finden. Hauptsache, es geht nicht auf Kosten der Freundlichkeit gegenüber den Fahrgästen. Eignung – Diese definiert sich offiziell vor allem durch die erfolgreich abgelegte PMU und Ortskundeprüfung. Darüber hinaus sind Besonnenheit, Freundlichkeit und Menschenkenntnis höchst wünschenswert, aber leider schwer oder gar nicht zu prüfen. Wer den Fahrgast zunächst einmal prinzipiell als seinen Feind und bestenfalls als melkbares Kleinvieh betrachtet, ist im Taxigewerbe schlicht falsch aufgehoben. Das Taxi ist halt manchmal ein rollender Beichtstuhl: der Fahrer ist für vereinsamte Menschen eine der letzten Ansprechmöglichkeiten, für Betrunkene der Schutzengel und für Grantige – natürlich in eng zu setzenden Grenzen – der Prellbock, an dem man den Frust abladen kann. Schrotti erinnert sich einer Fahrt mit einer leicht angetrunkenen, sehr schlecht gelaunten und Streit suchenden Dame, bis er dieser (mit weniger gewählten Worten als hier) abrupt das Ende der Fahrt verkündete und androhte, vor Ort vom Hausrecht Gebrauch zu machen. Hier erst merkte sie, dass sie den Falschen als Fußabstreifer zu missbrauchen versucht hatte und war plötzlich gar kein böses und keifendes Weib mehr, sondern eine ganz normale, die Stunden zuvor von ihrem Schatzi die finale Abfuhr bekommen hatte. Es folgte in der Giesinger Nebenstraße morgens gegen drei Uhr, die Versöhnung mit Umarmung und gegenseitigem Du-Anbieten. Eine der verrücktesten – und letztlich schönsten Fahrten, die Schrotti je ausführte. Es gibt bestimmt nur wenige Berufe, in denen man so etwas erleben kann. Die kurze Rest-Heimfahrt der Dame endete übrigens vor der Wohnung, nicht in ihr (hätte mir ohnehin keiner zugetraut). Einschalten (und ausschalten) – Einschalten muss man als Fiaker prinzipiell den Taxameter, außer man hat eine Fahrt nach außerhalb des Pflichtfahrgebietes (dann gibt es keine Tarifpflicht mehr) und hat legalerweise einen Pauschalpreis vereinbart. Ein paar weitere Sonderfälle sollen hier nicht besprochen werden. Denken Sie bitte daran, dann die „Reklame“ oder „Werbung“ (also das Taxischild) auszuschalten, so wie es auch bei der Anfahrt zu einem Telefon- oder Funkauftrag vorgeschrieben ist. Ein eingeschaltetes Taxischild signalisiert potentiellen Aufhaltern „ich bin frei“, was in den vorgenannten Fällen ja nicht stimmt. Anfängern (das waren wir alle einmal) passiert es, dass sie den Taxameter ohne böse Absicht nicht einschalten oder nach Fahrtende nicht wieder frei schalten, um dann zum eigenen Schaden noch ein paar Euro auf „Kasse“ weiter zu fahren. Nicht jeder, der – obwohl besetzt – mit leuchtender Dachreklame herumfährt, ist ein Schwarz-Stich-Fahrer. Gerade den letztgenannten vorsätzlichen Betrügern darf unterstellt werden, dass sie wissen, wann und wie die Reklame auszuschalten ist. Sie haben ja meistens Übung darin. Schrottis Fiaker-ABC E Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „E“ Egoismus – Eine häufig zu hörende Klage besteht darin, die Fiaker würden immer egoistischer und einen Zusammenhalt gebe es praktisch gar nicht mehr. Wie es in den sechziger und siebziger Jahren war, entzieht sich Schrottis Kenntnis. In den achtziger Jahren war es jedoch leider schon oft zu beobachten, dass freie „Kollegen“ z.B. in der Lindwurmstraße mit 80 Sachen am Tacho andere „Gelbe“ überholten, um dann in James-Bond-Manier nach rechts einzuscheren, gleichzeitig bei qualmenden Reifen voll in die Eisen zu steigen und den nächsten Aufhalter einzuladen. Auch Standplatzlügen und das absichtliche Abstauben von bereits vermittelten Fahrgästen – mithin Betrug am Kollegen – waren und sind keine Erfindungen der jüngsten Fiakergeneration. Ohne die heutige Situation beschönigen zu wollen, die typisch menschliche Reaktion, alles umso schöner und milder zu sehen, je länger es her ist („früher war doch alles besser“) mag hier den Blick ein wenig trüben. Anonymer ist unser Gewerbe sicherlich geworden, weil angesichts der bekannten Situation (Arbeitslosigkeit) immer mehr Aushilfskräfte ins Geschäft drängen, die nicht aus einer gewissen Lust heraus fiakern, sondern aus schierer finanzieller Not. Wenigstens macht die zunehmende Zahl von „fahrpreispflichtigen“ Aufträgen (Dialyse, Schülerfahrten, MVG usw.) selbige unabstaubbar, weil halt der Abstauber (bzw. sein Unternehmer) dafür kein Geld überwiesen bekommt. +DOOR7D[LIDKUHU ')'014.#)''74'5#:+5%*'+05 '4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66 70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+ (XURSDVJU|WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK ,00(5 0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ g +0.#55814$'*#.6'0g Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/52 61 12 Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 14
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Engpass – Herbst und Winter stehen vor der Tür und die Wiesn ist zum Zeitpunkt, als diese Zeilen zu Papier gebracht werden, genau vier Tage vorbei. Da kann es in der Zentrale auf der Engelhardshöhe schon mal eng werden; die Telefonisten rotieren, die Funksprecher ebenso und „draußen“ auf der Straße wird die an sich gute Stimmung getrübt durch das Tempo, in dem die Aufträge am Funk vergeben werden. Telefonisten und Funksprecher werden jedoch nicht nach Auftragszahlen bezahlt, sondern nach Stundenlohn. Wenn das Tempo am Funk angezogen wird, dann nicht um die Kollegen auf der Straße zu ärgern, sondern um möglichst viele Aufträge (= bares Geld für Sie) zu vermitteln und die Kundschaft nicht über Gebühr lange warten zu lassen. Wer aus Mutwillen, Unlust oder gepflegter Trägheit für die Annahme eines Allerwelts-Auftrags 30 Sekunden benötigt, schädigt nicht den Funksprecher (da Stundenlohn s. o.), sondern die Kollegen, die auf „ihren“ Auftrag dann eben entsprechend länger warten müssen. Wiederum sei auch an die Interessen der Kundschaft erinnert. Ein zwar ungeschriebenes (hiermit ist’s ja geschrieben) Gesetz besagt auch, dass man sich in Spitzenzeiten (Auftrag mindestens dreimal vergeblich freigegeben) auch als noch besetztes Taxi melden darf, z.B. nach dreimal „für Ehrengut“ die Meldung „4711 – werde in zwei Minuten am Balde frei sein“ . Sollte der Fahrgast am Baldeplatz entscheiden, er will jetzt doch noch weiter fahren, müssen Sie halt den neuen Funkauftrag auf Kanal 4 an die Zentrale zurückgeben. Sie haben keinen Schaden, denn die Fahrt geht ja weiter und der Versuch war’s wert. Sie können sich übrigens, liebe Fiakerinnen und Fiaker, kaum vorstellen, was sich unsere Telefonisten – gerade zur Wiesn-Zeit – alles anhören müssen. Pro Schicht mindestens 50 fristlose Entlassungen durch die Kundschaft, weil sie an einem Wiesn-Samstag gegen 22 Uhr einfach „unfähig“, „zu blöd“ oder sonst was sind, um Herrn X oder Frau Y ein Taxi zum Riesenrad oder zum Brausebad („Ich bin der mit der Lederhose“) zu vermitteln, massenweise unflätigste Beschimpfungen sowie Drohungen („Wie war Ihr Name – Sie stehen morgen in der Zeitung“) und so weiter und so weiter. Typisch auch der Spruch der Kunden am Telefon „Einmal im Jahr will ich ein Taxi bestellen – und dann haben sie keinen Wagen mehr frei“ . Üblicherweise folgt dann noch der Hinweis auf die herzlose „Weltstadt mit Herz“ (sofern der Anrufer nicht schon der Muttersprache verlustig gegangen ist und dementsprechend die deutliche Artikulation ein wenig zu wünschen übrig lässt), womit dann das erbauliche Gespräch endlich beendet wird. Erbrechen – Einen festen „Tarif“ (mehrmals bei der letzten Wiesn am Funk nachgefragt) für diesen unerfreulichen Fall gibt es nicht, da ja auch die Höhe des Schadens nur individuell berechnet werden kann. Rechtlich handelt es sich um eine Sachbeschädigung, da die Sache – hier das Taxi – nicht mehr bestimmungsgemäß benutzt werden kann. In „leichten“ Fällen, in denen die Reinigungstätigkeiten des Fiakers wieder zur Gebrauchsfähigkeit des Wagens führen, genügt es, vor Ort ein Trinkgeld auszuhandeln. In massiveren Fällen (Lüftungsschlitze usw.) oder wenn es zu keiner Einigung kommt, sind die Personalien aufzunehmen. Hierzu sollte ein Kollege (über Zentrale Kanal 4) oder bei renitenten, handgreiflichen Herrschaften die Polizei (notfalls auch „dringend“ auf Kanal 1 oder schlicht übers eigene Handy per Notruf 110) bestellt werden. Bei erkennbar angetrunkenen Kunden können Sie vielleicht auch durch Ihre Fahrweise oder ein paar aufklärende Worte („wenn was ist, sagen Sie es gleich, dann halte ich an“) schon im Vorfeld dafür sorgen, dass aus dem Gast nicht gleich ein Kotzbrocken wird. MAHAG Zentrum, Schleibingerstr. 12-16 81669 München, Tel. 089-48001-0 Viele vernünftige Gründe sprechen dafür, daß auch im Taxi-Geschäft nicht mehr nur traditionelle Werte zählen. Volkswagen und die MAHAG tragen dieser Entwicklung Rechnung. Mit attraktiven Fahrzeugmodellen, die den Taxi-Unternehmern neue Perspektiven bieten – erfolgsorientiertes Denken anstelle von kostenintensivem Image. Mit einem Ausstattungsprogramm, das bequem den individuellen Ansprüchen des leistungsorientierten Fahrers gerecht wird, der täglich 10 Stunden und länger am Steuer sitzt. Und mit einem Serviceangebot, das den Bedürfnissen des Taxi-Geschäftes entspricht. Als größter Volkswagen-Händler Bayerns sind wir die richtige Adresse für den Taxifahrer. Kompetenz neu erfahren Bernhard Karlinger Josef Polland Verkauf/Leasing/Finanzierung Taxi-Serviceberater Tel. 089-48001-178/-482 Mobil: 0170-638 19 71 Tel. 089-48001-125 Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 15
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16 TAXIKURIER Die fünf Weisheiten des Monats … Taxistiftung Deutschland Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Pausenfüller Murphys Gesetz Für uns Taxler gibt es ja immer mehrere Möglichkeiten. Welchen Stand fahren wir an? Wir glauben, immer Pech zu haben. In Wirklichkeit ist Herr Murphy schuld. Murphys Gesetz ist eine auf dem US-Ingenieur Edward A. Murphy jr. zurückgehende Lebensweisheit, die eine Aussage über das Versagen bzw. über Fehlerquellen in komplexen Systemen trifft. Anlass war ursprünglich ein Experiment zur Messung der Auswirkungen von Beschleunigung auf den menschlichen Körper der US Air Force im Jahre 1949, bei der sämtliche Mess-Sensoren am Körper der Testperson methodisch falsch angeschlossen wurden. a. Die ursprüngliche Formulierung lautet: Wenn es zwei oder mehr Möglichkeiten gibt, etwas auszuführen, und eine davon führt zur Katastrophe, so wird diese Möglichkeit gewählt werden. b. Bekannter ist allerdings folgende Formulierung: Was schief gehen kann, geht schief. Dieses Gesetz heißt streng genommen Finagles Gesetz der dynamischen Negative. Es wurde von dem Science-Fiction- Autor Larry Niven in verschiedenen Geschichten geprägt. Murphys Gesetz ist inzwischen in unzähligen Varianten für alle möglichen Lebensbereiche spezifiziert worden. Bekannt sind vor allem folgende Versionen: c. Die Schlange an der anderen Kasse ist immer kürzer (Ettores Erkenntnis). d. Man bricht sich das Bein immer an der letzten Abfahrt (Joffes Pisten-Theorem). e. Die interessantesten Exemplare sind nicht beschriftet (Jones’ Gesetz für Zoos und Museen). f. Je wichtiger die Personen sind, die Ihre Demo sehen sollten, desto geringer ist die Chance, sie reibungslos über die Bühne zu bekommen (der so genannte Vorführeffekt). g. Der Kratzer auf der Platte geht immer durch das Lieblingslied. h. Ein Ding fällt so zu Boden, dass es den größtmöglichen Schaden anrichtet (Gesetz der selektiven Schwerkraft). Daraus ergibt sich: die Möglichkeiten, dass ein Marmeladenbrot mit der Marmeladenseite nach unten auf den Boden fällt, ist direkt proportional zu den Kosten des Teppichs. i. Unabhängig vom Aufwand an Zeit und Mühe zur Ermittlung einer günstigen Einkaufsquelle wird ein Gegenstand, nachdem man ihn gekauft hat, in einem anderen Laden günstiger angeboten. j. Wenn man Dinge über einen langen Zeitraum aufbewahrt, kann man sicher sein, dass man sie eigentlich hätte wegwerfen können. Wirft man dagegen etwas weg, so benötigt man es, sobald es nicht mehr greifbar ist. Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer- Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. ➜ Frauen blinzeln nahezu doppelt so oft wie Männer. ➜ Die erste Bombe, die von den Alliierten über Berlin abgeworfen wurde, tötete den einzigen Elefanten im Berliner Zoo. ➜ Blondinen haben mehr Haare als Menschen mit anderer Haarfarbe. ➜ Ein Schmetterling hat 12.000 Augen. ➜ Drei von vier deutschen Gynäkologen sind Männer. Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 16
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17TAXIKURIER Das Beste für Ihre Fahrgäste Wenn Ihre Fahrgäste ein besonderes Hotel wünschen, können Sie diesen Wunsch jetzt perfekt erfüllen. Denn in bester Innenstadtlage in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stachus ist das Dorint Sofitel Bayerpost München entstanden. Das neue Fünf-Sterne-Haus hinter der Fassade eines denkmalgeschützten Gründerzeit-Gebäudes setzt durch sein außergewöhnliches Hoteldesign neue Maßstäbe in der Münchner Top-Hotellerie. Bayerstraße 12, 80355 München, Tel.: +49 (0) 89 - 59 94 80 Dorint Sofitel Hotels Time for émotions Mit der Electronica wird München im November wieder zur internationalen Drehscheibe der gesamten Elektronikbranche. Auf den Mineralientagen warten Edelsteine und Fossilien auf ihre Käufer. Im M,O,C lädt das Forum Vini zum Genuss von Spitzenweinen aus Europa und Übersee ein. „Rembrandts und Picassos der Natur“ versprechen die MINERALIEN- TAGE MÜNCHEN dieses Jahr. Vom 3. bis 5. November 2006 stellen mehr als 900 Aussteller aus aller Welt edle Steine, Mineralien und Fossilien vor. Zu den wertvollsten Exemplaren gehören ein Topas von 2.000 Karat sowie der größte Smaragdkristall Nordamerikas. Nicht weniger beeindruckend sind die ausgestellten Dinosaurier- Skelette. Den acht Meter langen fleischfressenden Allosaurus „Big All Two“ und ein sechs Monate altes Sauropoden-Baby können Besucher unter anderem bestaunen. Auf den Mineralientagen sind Großhändler, viele kleine Edelsteinbetriebe und Unternehmen aus dem internationalen Mineralien-, Fossilien- und Rohedelsteinhandel konzentriert. Neben Goldwäschern und -suchern haben auch Esoterikfans ihr eigenes Forum. Am Freitag, 3. November, sind die Mineralientage nur für Fachbesucher zugänglich, am Wochenende können alle Interessierten die Messe besuchen. Auf der ELECTRONICA 2006, Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Elektronik, stehen vom 14. bis 17. November 2006 die Weiterentwicklungen und Anwendungen der Halbleiter- Industrie im Brennpunkt. Die weltgrößte Fachmesse für die internationale Elektronikindustrie bietet allen Designern, Entwicklern und Managern der Wireless-Branche die einzigartige Gelegenheit, die neuesten Entwicklungen und Trends der Branche kennen zu lernen. Eine eigene Plattform bietet die Electronica den WLAN-Technologien. Im Anwenderforum „Wireless Communications“ stellen die Aussteller Innovationen sowie besonders interessante Entwicklungen im Detail vor. Ergänzt wird das Forum durch den „Wireless Congress 2006“, der sich an Entwickler und Systemdesigner richtet, die bereits an der nächsten Generation von WLAN-Lösungen arbeiten. Die internationale Weinmesse FORUM VINI, die vom 10. bis 12. November 2006 im Münchner M,O,C, stattfindet, ist alljährlich ein beliebter Treffpunkt für alle Weinkenner und –liebhaber. Mehr als 300 internationale Aussteller sorgen für ein breites Angebot an Weinen, Schaumweinen und Destillaten. Sommeliers und solche, die es werden wollen, können Weine aller Reben, Böden, Fässer und Witterung testen – jene Bedingungen, die jedem Wein seine individuelle Note geben. Landesspezifische Spezialitäten sowie Delikatessen aus aller Welt bieten eine willkommene Abwechslung zwischen den Weinproben. Ein attraktives Rahmenprogramm mit Seminaren, offenen und geführten Degustationen sowie Workshops runden das Programm ab. Auf dem Forum Vini sind Fach- und Privatbesucher zugelassen. Messe München Messe-Highlights im November Foto: Messe München Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 8. November 2006! Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 17
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18 TAXIKURIER Fotos: www.atelier-tacke.de Unverantwortlich Bereits zum wiederholten Male ist es meiner Tochter (20 Jahre) nach einem Wiesnbesuch nicht gelungen, ein Taxi zur Heimfahrt zu bekommen. Die Taxifahrer sind derart unverschämt und verweigern einzelnen Personen den Transport mit dem Hinweis, nur mehrere Personen zu fahren, oder sie sind bereits reserviert. Auch auf den Hinweis, ob sie es verantworten können, wenn sie nicht befördert wird und zu Fuß alleine nach Hause muss, eventuell sexuell belästigt oder vergewaltigt würde, meinten die Fahrer, das ist ihnen egal. Ich bin der Meinung, in einer Stadt wie München, die immer damit wirbt, eine Stadt mit Herz zu sein, ist das Verhalten der Taxifahrer nicht nur unverschämt, sondern auch unverantwortlich. Meine Tochter bezahlt wie jeder andere. Sie war weder betrunken noch hätte es sonst einen triftigen Grund gegeben, sie als Fahrgast abzulehnen. Peter Männer, München (Leserbrief SZ, 05.10.06) (Kommentar Redaktion: Einzelne Damen fahren in keine Clubs …) Mandarin Oriental München Sehr geehrter Herr Meißner, dankend habe ich von Herrn Paul Rusch die Oktober-Ausgabe des TAXIKURIER erhalten und die Zitrone des Monats gelesen. Mit großem Bedauern habe ich vernommen, dass am 18. August durch die Anreise mehrerer Gäste kurzzeitig ein Teil des Taxistandes durch Gästeautos in Anspruch genommen wurde. Es ist sicherlich nicht unser Bestreben, den Taxi-Standplatz zu blockieren und unsere Wagenmeister achten generell darauf, dass dies nicht geschieht. An diesem Tag scheint sich dies jedoch als schwierig gestaltet zu haben. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten recht herzlich und hoffen, dass dieser Vorfall unsere gute Zusammenarbeit nicht trübt. Mit freundlichen Grüßen Michael Ziemer (Generaldirektor Mandarin Oriental, Munich) Schwarz auf lila Ich gehöre zu denen, die den Taxikurier lesen, bin aber leider nicht mehr der Jüngste. Wäre es nicht möglich, zum Wohle der Augen lila oder dunkle Hintergründe mit schwarzer Schrift zu unterlassen? Selbst mit optimaler Brille ist es sehr schwer, solche Texte zu lesen. Da Hans Meißner ja auch nicht mehr der Jüngste ist, hoffe ich, dass meine Bitte in Erfüllung geht. Mit freundlichen Grüßen Volkmar Herda (Taxi 2522) Cosima-Stand – und kein Ende, eine kleine andere Anmerkung Sehr geehrte Damen und Herren, wer denkt schon bei diesem Standplatz unmittelbar an der heutigen Stadtgrenze daran, dass hier auch einmal Bayern zu Ende war – Kur-Bayern um genau zu sein. Genau zwischen Ober- und Unterföhring verlief die Landesgrenze: Isarabwärts lag das selbsändige Hochstift Freising mit dem Fürstbischof als Landesherrn. Sein Land war eher ein Ländchen: 30 (!) Quadratmeilen und etwas 30.000 Einwohner groß – ausser Freising gehörten praktisch nur die Dörfer Unterföhring, Ismaning und Fischerhäuser dazu. Für die Münchner aber war es Ausland. Doch das Hochstift hatte für manche Münchner einen besonderen Vorzug: die weltlichen Verwaltungsbehörden am fürstlichen Hofe waren mit der Zensur weit weniger streng als die kurbayerischen in München. Das Ergebnis: wer sich etwas genauer informieren wollte, wanderte deshalb Ende des 18. Jahrhunderts am Sonntag nach Unterföhring um das Freisinger Blättchen zu lesen … 1802 war es dann mit der Freisinger Selbständigkeit vorbei und der letzte Fürstbischof, der Freiherr von Schroffenburg, starb bereits 1803. Heute interessiert eine Freisinger Zeitung eher wenige Münchner, aber dank der neuen Medien ist Unterföhring wieder hoch aktuell – nicht zuletzt wegen seines Fahrgastaufkommens auch für die Münchner Taxler vom Cosima-Stand … Fritz Rudolf Loewa, München, Taxi 3147 Zitrone - 9/06 In der September-Ausgabe las ich zufällig die „Zitrone des Monats“ und war von Ihrer journalistischen Arbeit sehr enttäuscht. 1. Die Sache hat mit der Nationalität nichts zu tun. 2. Erwähnung der Familiennamen ist gesetzwidrig. 3. Ihre Recherchen sind sehr mangelhaft. Und die Erwähnung solcher „Zwischenfälle“, in dieser Form, ist für die allgemeine Atmosphäre nicht förderlich und im Endeffekt geschäftsschädigend. Mit kollegialen Grüßen A. Vafa (166) Leserbriefe/Forum Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. Witz des Monats Zwei Einbrecher haben sich durch eine meterdicke Betonmauer gearbeitet und stehen vor einer ganzen Batterie von Tresoren. Sie sprengen den ersten auf – leer. Den zweiten – wieder Fehlanzeige. Genauso geht es ihnen mit den nächsten dreien. „Das gibt’s doch gar nicht!“ stöhnt der eine Ganove. „Doch“, sagt der andere. „Wir sind hier nämlich nicht in der Bank gelandet, sondern in einer Tresorfabrik.“ Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 18
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19TAXIKURIER Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Tagfahrer des Taxis 1205 (B-Klasse) Taxiunternehmen Max Müller Taxiunternehmer haften zwar für die Verfehlungen ihrer Fahrer, an den Pranger wollen wir sie jedoch nicht stellen. So geben wir den betroffenen „Chefs“ immer die Möglichkeit, uns die Namen der Fahrer zu nennen. Mehrere Bitten um Rückruf auf dem Anrufbeantworter jedoch blieben erfolglos. Der nachstehende Fall ist deshalb verwerflich, weil wir wegen ähnlicher Delikte enorme Probleme haben und sogar schon Standplätze verloren haben. Am 22.08.06 um 11.30 Uhr stand ein fahrerloses Taxi (1205) am Trudering-Stand. Nach ein paar Minuten erschien der Fahrer aus dem Privat-Grundstück Truderinger Straße 293. Auf die Frage, wo er denn herkäme, antwortete er, „er war mal schnell hinter den Autos auf dem Parkplatz.“ Für dieses gewerbeschädliche „Pieseln in Standplatznähe“ erhält der rücksichtslose Kollege die Zitrone des Monats. (AL) Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi- Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Wach- und Streifenbeamte des Polizeipräsidiums München Wir Taxler sind ja schnell am Schimpfen, wenn wir meinen, die „Schandis“ schikanieren uns und haben es auf uns abgesehen. Gleichzeitig wünschen wir uns, dass sie die schwarzen Schafe, die unserem Gewerbe ihr Unwesen treiben, aus dem Verkehr ziehen. Vor ein paar Monaten haben wir den Polizeidirektor Hans-Jürgen Notka um mehr Unterstützung gebeten, wenn unsere Arbeitsplätze, insbesondere die Bedarfs-Standplätze zugeparkt sind. Unser Appell wurde zeitnah und hervorragend umgesetzt. Besonders am Augustiner-Keller und anderen neuralgischen Punkten, wo bislang viel Zeit verstrich, bis die Streife erschien, dauert es nun nur Minuten, bis die Beamten erscheinen und das Nötige veranlassen. Der TAXIKURIER bedankt sich im Namen der Münchner Taxler ausdrücklich für die vorbildliche Unterstützung der Münchner Wach- und Streifenbeamten und verleiht die symbolische „Rose des Monats“ . Allen Kolleginnen und Kollegen sei hier noch einmal empfohlen, bei zugeparkten Standplätzen auf Kanal 2 oder 4 die Zentrale zu informieren, die sodann die Polizei benachrichtigt. (PR) Ein Erlebnis für die Sinne Seit über fünfzehn Jahren die attraktivste Adresse für Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer großer Whirlpool, schöne Suiten Taunusstraße 31 · 80807 München · Telefon (0 89) 35 99 111 geöffnet von 14 bis 6 Uhr früh - Jeden Mittwoch ab 20 Uhr bis ca. 23 Uhr unser „Taxi-Essen“...! Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 19
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Brotzeitstandl IMBISS NUMBER ONE Bahnhofstraße 1, Dornach Mo.–Do. 7.00–16.00 Uhr Fr. 7.00–15.00 Uhr Bereits zum Frühstück ab 7 Uhr erwarten Sie die Würstlbrater Christl und Michael in ihrem schmucken Imbiss- Standl in der Bahnhofstraße 1 in Dornach, direkt am Kreisverkehr neben dem Bosch-Service. Mit einem Haferl Kaffee (1,50 Euro) und Rührei mit Schinken (2,50 Euro) den Tag beginnen, oder später einer Portion Schaschlik ohne Spieß (um die lästigen Flecken am Hemd zu vermeiden, dafür mit mehr Fleisch) für 3,10 Euro nach dem ersten Hafenstich das Loch im Bauch zu stopfen … Hier gibt’s alles, was der Mensch vor 12 Uhr an Nahrung braucht. Aber auch zum Mittagessen mit einer täglich wechselnden Karte an Gerichten zwischen 3,40 Euro (Hähnchenschenkel mit Beilage nach Wahl) bis zu 4,50 Euro (Seelachsfilet paniert mit Remoulade und Kartoffelsalat) ist man hier zu günstigen Preisen schnell gesättigt. Auch für den Nachtisch ist gesorgt, ein warmer Apfelstrudel mit Vanillesoß für 2,50 oder Gebäck beenden den Boxenstop und geben Kraft für den Rest der Schicht. Metzgerei METZGEREI KIESL Kirchtruderinger Straße 21 Eine der letzten Metzgereien, wo der Chef noch selbst mit im Laden steht und die Kunden bedient und berät. Ganz nebenbei in den Augen des Testers einer der schönster Metzgerläden in ganz München. Vor allem was den warmen Imbiss betrifft, ist’s hier wie im Schlaraffenland. Spareribs, Schnitzel, alle erdenklichen Sorten Leberkäse, Grill- und Krautsalat, und auch die Getränkekühlung lässt keinen Wunsch offen. Natürlich auch alles zum Mitnehmen, immer genug Parkplätze vor dem Haus und die vielen fleißigen Hände hinter der Theke sorgen dafür, dass keiner lange warten muss. Bäckerei / Stehcafé Rund um die Messe haben die Filialisten dafür gesorgt, dass kein Bäcker mehr existiert und die Luftsemmeln die Gegend beherrschen. Wirtshaus S’TRUDERUNGER WIRTSHAUS Kirchtruderinger Straße 17 Im Gebäuder der ehemaligen Gaststätte Göttler ist unter den Wirten Christian Croon und Benno Hermann das Truderinger Wirtshaus zu einem echten Schmuckkastl geworden. Bereits beim ersten Blick in die Speisenkarte erkennt man den bajuwarisch-nostalgischen Einschlag der Küche. Unter dem Motto „Schweinsbrodn is the only Drug“ erhält man für 8,60 Euro einen Schweinsbraten der feinsten Art, mit handgeriebenem Kartoffelknödel und einem deftigen Speckkrautsalat. Die Portion verlangt – wie auf der „Speiskartn“ angekündigt – einen Schnaps hintndrauf. Bayernherz, was willst Du mehr … Natürlich das Ganze zu edlem Gerstensaft vom Augustiner. Haxn, Gulasch, Ente, Kasspatzn, alles was man in einer bayrischen Wirtschaft erwartet, wird stets frisch auf den Teller gezaubert. Abgerundet wird das Angebot von hausgemachten Suppen (Griesnockerlsuppn, Bierbrotsuppn zu 3,30 Euro) und kalten Brotzeiten sowie leckeren Desserts. Platz ist reichlich im Wirtshaus, wenn’s voll is, hat’s ein Nebenzimmer und den Stucksaal. Im Sommer schmeckts Augustiner im schattigen Biergarten gleich noch mal so gut. Tipp: Während Messen in den Abendstunden reservieren … (TK) PS: Thomas Kroker ist freundlicherweise für Michael Schrottenloher eingesprungen, weil dieser ist vom Tobogan abgesprungen und hat sich bei dieser Kampfsportart verletzt, was ihn zwar nicht am Essen, aber am Fahren hindert. Der Redaktion ist nicht bekannt, ob dieser Leichtsinn vor, während, oder nach dem Bierzeltbesuch stattfand. In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie: ➜ Westfriedhof, Waisenhaus, Leonrod ➜ Wetterstein, Candid, Ostfriedhof, Deisenhofener, Giesinger Bahnhof ➜ Kölner, Parzival, Kurfürsten, Petuel Rund um die Messe Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste Essen auf Rädern 20 TAXIKURIER Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: (0 89) 46 88 55 Foto: www.atelier-tacke.de Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Taxi_11-06 17.10.2006 19:38 Uhr Seite 20
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21TAXIKURIER Foto: www.atelier-tacke.de Wiesn-Nachlese aus Sicht der Telefon- und Funkzentrale Jetzt liegen sie Gott sei Dank wieder hinter uns, die wilden Tage, die in diesem Jahr auch noch um zwei Tage verlängert wurden. Alle Kolleginnen und Kollegen, die ihrem Beruf ernsthaft und mit großer Umsicht auch unter schwierigsten Bedingungen nachgegangen sind, haben dankenswerterweise durch ihr Verhalten dazu beigetragen, dass trotz der unzähligen „WWAF’S“ (= Wochenend-Wiesn-Aushilfsfahrer), die glaubten, ihre zum Teil erschreckend miserablen Ortskenntnisse mit aggresiver Fahrweise und unter Mißachtung jeglicher Funkdisziplin (woher soll diese auch kommen, wenn es dem Herren Großunternehmer völlig egal ist, ob sein Personal jemals im kostenlosen Funkunterricht war), kompensieren zu können. Das Gebaren dieser „Spezialisten“ auf allen Funkkanälen hatte logischerweise eine gereizte Stimmung, nicht nur in der Zentrale, sondern auch in den Autos zur Folge. Interessanterweise waren an diesen permaneten negativen Vorkommnissen in circa 80 Prozent der Fälle Fahrer aus Großunternehmen beteiligt, die zumindest einen Teil ihrer Fahrzeugflotte mit der unverwechselbaren Dachreklame ausgestattet haben. Ein aktueller Stadtplan oder gar ein Hotelverzeichnis sind in diesen Kreisen augenscheinlich absolute Fremdwörter, es ist ja viel bequemer, mangels anderer kompetenter Informationsquellen am Funk in der Engelhardstraße nachzufragen, wo sich z.B. Hotel Platzl oder Hotel Excelsior befinden. Bei einem derartigen Unwissen hatte man früher in der Ortskundeprüfung keine Chance auf den begehrten „gelben Schein“, was auch der Fall war, wenn man vom aktuell gültigen Taxitarif keine Ahnung hatte. Was soll man von einem Taxifahrer halten, der die Zentrale um die Kostenabrechnung einer Wegstrecke bittet, weil er sich bei der Abfahrt vom Siegestor mit Fahrtziel Wiesn verfahren hat … Ein Fahrer, der sich am Luise-Kiesselbach-Platz in der Zentrale nach der nächsten Nothilfe eines Krankenhauses erkundigen muss, hat in unserem schönen Gewerbe einfach nichts zu suchen. Ein Problem, das leider von Jahr zu Jahr größer wird, sind die völlig unzureichenden Kenntnisse der deutschen Sprache. Es kann doch nicht sein, dass man fünf Minuten benötigt, um aus einem Fahrer, dem seine Kunden die Autotür beschädigt hatten, seinen Standort herauszubekommen, weil auf die Frage nach selbigem die stereotype Antwort „Fahrgast meine Tür eingetreten hat“ aus dem Äther ertönt. Um eventuellen Mißverständnissen vorzubeugen – diese Zeilen richten sich nicht gegen die Vielzahl ausländischer Kollegen, mit denen es keine Verständigungsprobleme gibt – perfekte Deutschkenntnisse werden von keinem erwartet, die Beantwortung einfacher Fragen sollte auch ohne die Bemerkung „Zentrale, Sie nicht sprechen meine Sprache“ (dieser Satz ist wirklich gefallen), möglich sein. Vielleicht regen diese Zeilen manche zum Nachdenken an, es wäre gut, wenn sie auch bei den Herren, die so gerne mit „hochqualifiziertem Personal“ werben, ankommen, denn dieser Anspruch trifft erfahrungsgemäß bestenfalls auf die Hälfte der Fahrer zu. (RB) Taxi_11-06 17.10.2006 20:11 Uhr Seite 21
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22 TAXIKURIER Schlehbusch – Menzinger – Von- Kahr – Obere Mühl – Lochhausener – Autobahnring A99-West – Stadtgrenze. Am Namenwechsel Allacher – Von-Kahr und Pippinger – Eversbusch kann man die Grenze erkennen. Die Grenze zwischen Untermenzing und Allach wiederum liegt nördlich der Theodor-Fischer und der Hintermeier, während die Firma Krauss-Maffei-Wegmann schon zu Allach gehört. Aus der Vergangenheit Die beiden ehemaligen Dörfer wurden 1938 nach München eingemeindet und mit ihnen die Würm, so dass München seither nicht nur von der Isar allein durchflossen wird. Dennoch würde es befremden, von München als der Stadt an der Würm zu sprechen. Die Eversbuschstraße schlängelt sich parallel zur Würm von Süden nach Norden und ist die Lebensader des Stadtbezirkes. An ihr liegen die beiden alten Ortskerne um die Kirchen Sankt Martin (Nummer 11) und Sankt Peter und Paul (Nummer 195) mitsamt den dazugehörigen Friedhöfen, Maibäumen und Kriegerdenkmälern, während es mit Dorfwirtschaften nicht mehr so weit her ist. Wie alle Vororte, sind Allach und Untermenzing sehr viel älter als München selbst: Allach wurde im Jahr 774 zum erstenmal erwähnt und sein Name bedeutet „Wald am Wasser“ (aha = Wasser, loh = lach = Wald), Untermenzing ist seit 817 bekannt und bedeutet „Ort des Manzo“ . So hieß ein bajuwarischer Adeliger, der hier während der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert nach Christus mit seiner Sippe sesshaft wurde. Die Unterscheidung in Unter- und Obermenzing bezieht sich auf den Verlauf der Würm nach Norden. Kaufkraft und wichtige Adressen Seit dem Bau der Bahnlinie nach Dachau Ende des 19. Jahrhunderts entstanden auf den Feldern und Wiesen ausgedehnte Industrien und Wohnsiedlungen, meistens Einfamilienhäuser und kleinere Wohnanlagen. In Allach-Untermenzing ist daher nicht viel Rambazamba geboten, Allach/Untermenzing München und seine Stadtbezirke München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt. Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer stellt im TAXIKURIER diese Stadtviertel in alphabetischer Reihenfolge vor: Wann wurden sie nach München eingemeindet? Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre Grenzen? Oft kann man die Grenzen und den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden heute noch gut erkennen und mit diesem Wissen ein interessantes Gespräch mit den Fahrgästen führen. Welche Standplätze gibt es dort? Was zeichnet die Stadtviertel aus? Was ist dort taxirelevant? Im Nordwesten der Stadt liegt der 23. Stadtbezirk, Allach/Untermenzing. Bedingt durch den Allacher Forst, den Rangierbahnhof, die Angerlohe und die Bahnlinie nach Freising ist er nach Osten und zur Stadtmitte hin ziemlich abgeschirmt, so dass es nicht viele Möglichkeiten gibt, dorthin zu gelangen: Dachauer, Ludwigsfelder, Otto-Warburg, Allacher, Von-Kahr und die Menzinger sind die Zufahrtslinien, vom Hafen kommend die A99. Auch von Westen führen lediglich Lochhausener, Bergson sowie die neue Verbindung zwischen Bergson und Von-Kahr dorthin. Von Süden her bietet sich die Pippinger an. Die ungefähren Grenzen verlaufen (gegen den Uhrzeigersinn) von der Stadtgrenze entlang der Dachauer sehr hohe einwärts – Waldhorn – Foto: www.atelier-tacke.de THOMAS VOGL RECHTSANWÄLTE Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Taxi_11-06 17.10.2006 19:39 Uhr Seite 22
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23TAXIKURIER weder am Tag noch in der Nacht, also gibt es auch kaum Ärger mit Fahrgästen, obwohl selbst hier das eine oder andere dubiose Stüberl trostlosen Zechern eine vermeintliche Heimat bietet. Charakteristisch für das unspektakuläre Stadtviertel ist, dass die Geschäftswelt der Vesaliusstraße ausgerechnet ihre graue Adresse als „Allacher Boulevard“ bezeichnet! In Vierteln wie diesem mit geringer Bevölkerungsdichte ist der Bedarf an Taxis pro Durchschnittsverbraucher nicht allzu hoch, andererseits steht hier aber mehr Geld zur Verfügung als anderswo. Deshalb sind nicht nur die örtlichen Stände Bahnhof Allach und Bahnhof Karlsfeld zuständig, sondern auch der Kristall in Feldmoching, Schirmer in Obermenzing, Schragenhof in Nymphenburg und Brieger in Moosach. Wichtige und häufige Geschäftsadressen sind Krauss-Maffei-Wegmann (Krauss-Maffei 2), der Komplex Dachauer 665-667 mit MAN, MTU etc. sowie T-Systems in der Dachauer 651 mit Anfahrt über die Otto-Warburg. Als Hotel ist vor allem die Inselmühle (Von-Kahr 87) interessant, gefolgt vom Hotel Lutter (Eversbusch 109) und dem Hotel Westside (Eversbusch 192). Auch das Seniorenheim an der Manzo 105 benötigt des öfteren einen Wagen. Fazit Abgesehen von den genannten Adressen, kommt man nicht allzu häufig nach Allach und Untermenzing, so dass sich zur Ausführung eines Auftrages die Benutzung des Stadtplanes nicht immer umgehen lassen wird. Auf alle Fälle wird man nicht extra in den 23. Stadtbezirk fahren, um dort auf Kundschaft zu warten. Wenn man aber mit Fahrgast dorthin gekommen ist, kann man ruhig an einem der genannten Stände stehen bleiben, außer vielleicht am Bahnhof Karlsfeld, denn der steht im Schatten des Kristall. (BW) In seiner Dezember-Ausgabe stellt der TAXIKURIER den Stadtbezirk Altstadt/Lehel vor. SPT-01 MICROTAX ® -05MICROTAX ® -05 modular erweiterbar SPT-01 Die vollkommene Integration Für jeden Bedarf die optimale Lösung HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI 200 Kundendienste in D Marktführer in 7 Ländern www.hale.de © werbeKÄFER Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf ER- TAX Kundendienst Isoldenstraße 23 · Halle 51 Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. Telefon 089 / 30 74 80 47 Mobil 01 77 / 2 70 32 70 Taxi_11-06_S35kor 18.10.2006 17:04 Uhr Seite 23
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mittel haben. Dazu kommen dann noch die Kinder von Förderschulen und die Kinder mit Behinderung. In der Regel gilt das bis zur 2. Klasse, von Kindern mit Behinderung kann dieser Service auch deutlich länger beansprucht werden.“ Finanziert werden diese Schülerfahrten vom Schulreferat, von privaten Elterninitiativen, vom Jugendamt und von caritativen Einrichtungen. Jede Fahrt wird nach Tarif abgerechnet. Die Fahrten müssen kostengünstig, wenn möglich als Sammelfahrt durchgeführt werden. Norbert Laermann, der für die Schülerfahrten verantwortlich Eigentlich unverständlich, wenn am Funk jeden Morgen Schülerfahrten verbettelt werden müssen. Im Schnitt werden pro Fahrt ca. 8-10 Euro umgesetzt, was durchaus im Durchschnitt mit anderen Fahrten verglichen werden kann. Im Monat werden ca. 30.000 Euro mit Schülerfahrten umgesetzt, Tendenz steigend. Von 2003 bis 2005 wurden die Schülerfahrten von 12745 Aufträgen auf 26455 Aufträge gesteigert. Ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor für alle. Warum gibt es überhaupt Schülerfahrten? Norbert Laermann: „Sie fallen unter die Kostenfreiheit des Schulweges der Stadt München unter der Obhut des Schulreferats, unabhängig vom Einkommen der Eltern. Ein Anrecht haben Grundschüler, deren Schulweg länger als 2,5 Kilometer ist und die keine Anbindung an öffentliche Verkehrs- Titelthema Die Kleinen sorgen für großen Umsatz Seit 30 Jahren sind Schülerfahrten eine feste Größe im täglichen Geschäft der Genossenschaft. Mit dem Chefkoordinator Norbert Laermann sprach der TAXIKURIER. „Es ist noch kein Kind verloren gegangen“ 24 TAXIKURIER Foto: www.atelier-tacke.de Foto: www.atelier-tacke.de Tr Taxi_11-06 17.10.2006 19:41 Uhr Seite 24
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zeichnet: „Die Hauptarbeit ist die Zusammenstellung pro Schule. Manche Schüler passen nicht nur von der Fahrzeit nicht zusammen, sondern auch vom Charakter. Da führen sich einige teilweise auf wie die Axt im Wald. Die kann man anderen Schülern dann nicht zumuten. Die müssen einzeln befördert werden.“ Eine große Hilfe im gesamten Schülerfahrten-Business ist ein fester Fahrerstamm. „Immer gleiche Fahrer,“ so Laermann, „haben mehrere Vorteile. Sie kennen die richtigen Ansprechpartner, wissen sich zu helfen, wenn beispielsweise beim Rücktransport kein Elternteil zuhause ist. Die Eltern müssten sich um die Kinder kümmern, wenn sie wieder nach Hause kommen. Feste Fahrer erleichtern diese schwierige Aufgabe.“ Die größte Leistung in diesem verantwortungsvollen Job? Laermann: „Dass uns in der ganzen Zeit noch kein Kind verloren gegangen ist.“ Das ist bei der Berufsauffassung mancher Kollegen wirklich erstaunlich. (PG, PR) 157 Daueraufträge für 30 Schulen, Kindertagesstätten und Waisenhäuser müssen täglich koordiniert werden. Aktuell kommen zur Zeit rund 800 Kinder in den Genuss von Schülerfahrten, wobei circa die Hälfte davon täglich befördert wird. Eigentlich unverständlich, dass bei dem Potential viele Kollegen einfach keine Lust haben, Schüler zu fahren. Sie scheinen zu vergessen, dass es sich bei den Kids um die Kunden von morgen handeln könnte. Anzeige 05 (Taxiverleih) 210 x 148,5 mm Foto: www.atelier-tacke.de Norbert Laermann, „Vater“ von zur Zeit 800 Kindern T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochen ende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erfor derlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunf ällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW ...) Taxi_11-06 17.10.2006 19:41 Uhr Seite 25
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26 TAXIKURIER M-Fröttmaning A9, Ausf. M-Fröttmaning, Muthmannstr. 4 neben der Allianz Arena, Riesig: Der Parkplatz mit Parkdeck.P Gro es Treffen der M nchner Taxifahrer am Dienstag 7 . Nov. Dienstag 7 . Nov. 10 bis 14 Uhr10 bis 14 Uhr direkt bei Connys Brotzeitoase, am Hornbach Bau- und Gartenmarkt.und Gartenmarkt. Kommen Sie auf eine Brotzeit vorbei und fahren Sie anschlie end die neuen Taxihaltestellen in der Arena an. In den vergangenen Monaten haben wir Ihnen schon einige Kolleginnen und Kollegen vorgestellt, die neben ihrer Tätigkeit als Taxiunternehmer oder Taxifahrer andere, besondere Fähigkeiten und Talente besitzen. Sei es im künstlerischen, musischen oder sportlichen Bereich. Manche pflegen besondere Sammler-Leidenschaften oder engagieren sich in sozialen Bereichen. Oft sind diese Kollegen zu bescheiden oder scheu, um sich selbst zu „outen“ . Wenn Sie eine Kollegin oder einen Kollegen kennen, senden Sie uns einen Hinweis. Wir stellen ihn und sein Hobby oder seine Leidenschaft, die über den Tellerrand der Taxibranche hinausgeht, gerne im TAXIKURIER vor. (PR) Vielleicht kennen Sie ja jemanden …? Außergewöhnliche Kollegen … Taxi_11-06 17.10.2006 19:41 Uhr Seite 26
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27TAXIKURIER Dies scheint bisweilen die Kardinalsfrage zu sein. Generell bestimmt natürlich der Fahrgast das Fahrtziel, denn dies ist ja auch der Grundgedanke bei der Nutzung eines Taxis. Hierbei ist der Taxifahrer nur noch – und das gestaltet sich auch schon manchmal mehr als schwierig – gefordert, erstens die Adresse des Fahrziels zu kennen und zweitens die kürzeste Strecke dahin zu nehmen. Eine andere Voraussetzung ist allerdings speziell bei der Beförderung von MVG-Mitarbeitern und Schülern bzw. Kindergartenkinder gegeben. Bei ersteren wurde ja schon in einer letzten Ausgabe des Taxikuriers erwähnt, dass der Kostenträger dieser Fahrten die Stadtwerke München sind und diese der Taxi-München eG die Touren und somit Routen vorgeben. Daher dürfen zum einen nicht wir und zum anderen auch nicht die Fahrer die Touren nach eigenem Gutdünken ändern oder sich von den MVG-Mitarbeitern andere Routen vorgeben lassen. Noch viel problematischer wird dieser Sachverhalt, wenn ein Taxifahrer manchmal auf Kinder hört, statt bei Unklarheiten die Taxizentrale zu fragen. So ist es erst vor kurzem geschehen, dass ein Fahrer die Zieladresse eines Schulkindes nicht kannte, leider aber nicht auf die Idee gekommen ist, bei der Zentrale nachzufragen, sondern es bevorzugte mit dem Kind eine mittlere Stadtrundfahrt durchzuführen. Die „Idylle“ wurde erst durch einen jähen telefonischen Aufschrei der Mutter gestört, da diese ihr Kind seit mehr als einer Stunde vermisste. Also bitte speziell bei der Beförderung von Kindergarten- und Schulkindern immer die Anweisungen der Taxizentrale befolgen! (NL) Dauerbrenner Kann jeder Fahrgast das Fahrtziel bestimmen? Bereits zum dritten Mal hat das Mercedes-Benz-Team von der Arnulfstraße Münchens Taxiwelt zum Frühschoppen eingeladen. Über 500 Taxler folgten der Einladung. Im Mittelpunkt stand die modifizierte E-Klasse in Taxiversion. Alle taxirelevanten Gesprächspartner sowie die bekannten Kooperationspartner (Hale, Taxiverleih Wurm, Versicherungsbüro Crasselt, Wellcom, GHT, Stadtwerke München/Erdgas) standen mit Rat und Tat den Interessenten zur Verfügung. Die Taxi-München eG informierte zum aktuellen Stand des Datenfunks. Ein köstliches Buffet, stimmungsvolle Musik, die die Gespräche nicht störte, rundete den perfekt organisierten Frühschoppen ab. Die give-aways werden dafür sorgen, dass man den Tag in positiver Erinnerung behalten wird. (PR) Mercedes-Benz-Taxi-Frühschoppen entwickelt sich zum Branchen-Treff! Letzte Meldung Dreigroschenkeller Eine Kulturspelunke zum futtern, feiern und fabulieren Lilienstrasse 2, 81669 München Eingang Zeppelinstrasse An der Ludwigsbrücke Tel.: 089/48 90 290 So-Do von 17 00 -1 00 Fr+Sa von 17 00 -3 00 geöffnet Taxi_11-06 17.10.2006 19:41 Uhr Seite 27
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28 TAXIKURIER T : B ungeklärter Unfall ➜ Wenn nach Prüfung aller Beweis- 50 : 50 mittel (z.B. Zeugen, Ampelphasenplan) immer noch unklar ist (z.B. widersprechende Zeugenaussagen), wie der Unfall passiert ist ➜ wie zuvor, aber T fuhr auf Vor- 25 : 75 fahrtsstraße, unklar, ob B Vorfahrt von T nahm Winterreifen ➜ T fährt bei winterlichen Verhält- 20 : 80 nissen mit Sommerreifen auf Vorfahrtsstraße, wird von B behindert und kommt ins Schleudern Auffahrunfall ➜ T bremst verkehrsbedingt und 0 : 100 nicht völlig abrupt, B fährt hinten auf T ➜ T bremst grundlos, B fährt auf T 33 : 67 ➜ T bremst stark wegen Kleintier, 25 : 75 B fährt auf T ➜ T bremst kurz nach Umschalten 0 : 100 auf Gelb, B fährt hinten auf T ➜ T macht Vollbremsung ganz kurz 15 : 85 vor Ampel, die auf Gelb umschaltet ➜ T fährt bei Grün an und bremst 50 : 50 kurz danach grundlos T : B ➜ T überholt B und bremst aus Ärger 100 : 0 über B anschließend stark ab ➜ T hält verbotswidrig an Landstraße 0 : 100 (leichtes Verschulden), B fährt auf T ➜ T hält an übersichtlicher Stelle, 0 : 100 aber in 2. Reihe und lässt Fahrgäste aussteigen, B fährt hinten auf T (Argument: § 12 IV StVG) Vorfahrt und Kreuzungen ➜ B kommt von links und missachtet 0 : 100 Vorfahrt des T, was für den erst kurz vor der Kollision erkennbar ist ➜ Rechts-vor-Links-Regelung, 20 : 80 T kommt von rechts, ansonsten ungeklärt ➜ wie zuvor, aber T brettert mit 50 : 50 50 km/h in unübersichtliche Kreuzung, statt wegen der eigenen Wartepflicht gegenüber von Rechts Kommenden die Geschwindigkeit stark zu drosseln (Gebot der sog. Annährungsgeschwindigkeit) ➜ wie zuvor, aber Kreuzung war gut 0 : 100 einsehbar und Ts Straße ist Einbahnstaße ➜ die Ampelstellung zum Unfall- 50 : 50 zeitpunkt lässt sich nicht rekonstruieren Recht um’s Taxi Haftungsquoten bei Unfällen Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt Rechtsauskunft über taxirelevante Themen. Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt Dieter Stephan, der auch Taxiunternehmer ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrsordnungswidrigkeiten spezialisiert. 1. Wer zahlt unseren Unfallschaden? Die gegnerische Versicherung natürlich, der Andere hat doch Schuld! Behaupten wir, behauptet umgekehrt aber auch der Andere von uns. Häufig müssen wir uns mit einer Haftungsteilung zufrieden geben. Sogar dann, wenn uns nachweisbar kein Verschulden trifft, denn der Gesetzgeber will (und dafür gibt es gute Gründe), dass jeder Autohalter auch für jene Gefährlichkeiten haftet, die bereits mit dem bloßen Betrieb seines Autos zwangsläufig verbunden sind (sog. „Betriebsgefahr“). 2. Die folgenden Haftungsquoten habe ich Gerichtsurteilen entnommen. Sie kommen häufig vor, sind aber dennoch nur als ein erster Anhaltspunkt zu verstehen. Denn jeder Einzelfall hat Besonderheiten, liegt anders und muss entsprechend differenziert behandelt werden, wobei die Bewertungen unter den Richtern ebenfalls unterschiedlich sein können. Die erste Quotenspalte enthält den Haftungsumfang von „T“, worunter wir uns ein Taxi vorstellen können, „B“ sei unser Unfallgegner. Taxi_11-06 17.10.2006 19:42 Uhr Seite 28
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T : B ➜ T kommt von rechts, hält verkehrs- 25 : 75 bedingt an und fährt wieder los, ohne auf B der von links kommt, zu achten Fahrstreifenwechsel ➜ Vordermann B wechselt Fahr- 0 : 100 streifen und fährt in T ➜ wie zuvor, aber unklar, ob Spuren- 50 : 50 wechsel wirklich den Unfall verursachte ➜ Reißverschlussfall, Vordermann B 25 : 75 wechselt in Fahrspur von T, unklar bleibt, ob B „dran“ war zu schnelles Fahren ➜ T fährt 15 km/h schneller als 0 : 100 erlaubte Höchstgeschwindigkeit 50 km/h, es kommt zum Unfall mit dem entgegenkommenden B, der vor T links abbiegen wollte (oder sonst wie wartepflichtig war oder wendete oder rückwärts fuhr) ➜ wie zuvor, aber T überschreitet 33 : 67 50 km/h-Grenze um 30–50 % ➜ wie zuvor, aber Höchstgeschwin- 50 : 50 digkeit ist 30 km/h und T fährt mehr als 50km/h T : B Türöffnen ➜ T öffnet Tür, vorbeifahrender B 100 : 0 fährt dagegen ➜ wie zuvor, aber B fährt im Abstand 67 : 33 von weniger als 50 cm vorbei ➜ wie zuvor, Abstand beträgt 50 : 50 weniger als 30 cm Wendung ➜ T wendet und kollidiert mit ent- 100 : 0 gegenkommenden B entgegenkommendes Fahrzeug ➜ T und B kommen sich entgegen, 50 : 50 unklar, wer die Fahrbahnmitte überfahren hat Anfahren ➜ T fährt an und kollidiert mit B, 100 : 0 der sich bereits im fließenden Verkehr befindet Radfahrer ➜ Radfahrer B fährt bei Rot in 0 : 100 Kreuzung, T bei Grün ➜ Radfahrer B fährt auf linkem Rad- 50 : 50 weg, T ist trotzdem wartepflichtig ➜ T hält, Tür wird geöffnet, Rad- 50 : 50 fahrer B muss ausweichen, stürzt, aber ohne Berührung mit T T : B Fußgänger ➜ Fußgänger B betritt plötzlich kurz 0 : 100 vor T die Straße ➜ Fußgänger B überquert von links 100 : 0 die Straße, setzt einen Fuß auf gegenüberliegenden Bürgersteig rechts und wird von T erfasst ➜ T erfasst Fußgänger B, der nachts 50 : 50 betrunken eine 12 m breite Straße überquert Audi Zentrum München Albrechtstrasse Albrechtstr. 16 Tel.: 089/12696-0 · www.mahag.de Ein Arbeitsplatz hinter dem Steuer muss besonderen Anforderungen genügen. Die Taxifahrzeuge basierend auf den Modellreihen A4 und A6 bieten Ihnen alles, was Ihre tägliche Arbeit gesünder, komfortabler und ökonomischer macht. Vorteile, die Ihnen täglich Freiräume schaffen. Das honorieren letztlich auch Ihre Kunden. Arbeitsplatz für höchste Anforderungen... Alin Kumke Verkauf/Leasing/Finanzierung Tel. 089-12696-114 und 0170-638 19 57 Goran Kovac Serviceberater Tel. 089-12696-235 Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) € 31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre € 81,– Telefon 089/3 11 17 50 und 01805/3 11 17 50 Mobil 0172/6 52 38 05 Ausreichend Parkplätze vorhanden Taxi_11-06_S35kor 18.10.2006 17:04 Uhr Seite 29
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Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die AUDI AG, prämiert jeden Monats- Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2006 aus. ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Unser Monatsthema: „Was hat es mit den Löwen auf sich?“ Im Rahmen des Kulturprojektes „Münchner Löwenparade“ bevölkern hunderte lebensgroße „Kunstlöwen“ die Münchner Innenstadt. Anspruchsvoll, oder einfach nur fantasievoll von Künstlerhand bemalt, bringen die Löwen Farbe und Kultur in die Isarmetropole. Am Ende der Aktion werden die Löwen versteigert und der Löwenanteil des Erlöses kommt wohltätigen Zwecken zu. Seit diesem Sommer ist auch die TAXI-MÜNCHEN eG stolzer Besitzer eines Löwen (s. Taxikurier Juni 2006). Unser Taxi-Check beschäftigt sich mit der Frage „Warum stehen die Löwen in München und welche Bedeutung hat der Taxi-Leo?“ Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de Taxi 1: ✷✷✷ (Nr. 2886, 22. September, 14.30 Uhr, Einstieg Herzogstraße) In München sind die Löwen los und dieser Taxler weiß auch warum. Denn es gibt viele Unternehmen in München, die sich einen Löwen kaufen, diesen individuell bemalen und dann im Zentrum aufstellen. Bald werden die Löwen versteigert und der Erlös wird wohltätig gestiftet. „Wir haben auch einen Taxi-Löwen!“, meint der Herr und weist auf diesen, als wir am Odeonsplatz daran vorbeifahren. Taxi 2: – (Nr. 1284, 22. September, 23.15 Uhr, Brausebad) Mitten im Wiesn-Stress sitzt da jemand im Taxi und stellt komische Fragen zu irgendwelchen Löwen! „Welche Löwen? Noch nie gesehen. Ich nix wissen.“ Auch nachdem ich von sitzenden, stehenden, lebensgroßen und bunt bemalten Löwen berichte, die seit zwei Jahren im Zentrum Münchens Einzug gehalten haben, kann ich dem Mann nicht auf die Sprünge helfen. Entweder ist er der deutschen Sprache nur bedingt mächtig, oder er will mich nicht verstehen!? Taxi 3: ✷✷✷ (Nr. 181, 23. September, 2.45 Uhr, Max-Joseph) Dieser Mann ist im Wesentlichen informiert und gibt ein gewisses Hintergrundwissen zum Besten. Zur späten Stunde gibt er bereitwillig Auskunft und wir machen uns gemeinsam ausführliche Gedanken zu diesem „löwigen“ Kunst-Projekt. Wo der Taxi-Löwe genau steht, ist ihm auch bekannt. 30 TAXIKURIER RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Schwerpunkte: Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: (089) 33 39 55 Fax: (089) 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.de Taxi_11-06 17.10.2006 19:42 Uhr Seite 30
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31TAXIKURIER Einkaufsgutscheine im Wert von 100 Euro von vinzenzmurr zu gewinnen! Ja, ja, der Funkunterricht. Ein Teil der Ausbildung zum Taxifahrer. Für manche gut zur Auffrischung. Für andere ein Pflichttermin zum „Nachsitzen“ . Manfred Kraus hat sich diesem Thema wieder mit seinem „Humor-Pinsel“ genähert. Senden Sie uns bis spätestens 8. November (Postkarte, Fax, E-Mail) dazu einen passenden Text (Adresse siehe Impressum). Wenn dieser prämiert wird, gewinnen Sie obigen, tollen Preis. Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinnspiel Taxi 4: ✷✷✷ (Nr. 31, 26. September, 19.15 Uhr, Einstieg Destouchesstraße) In München gibt es Löwen und in anderen europäischen Städten bereicherten bereits schon Kühe, Bären und auch andere Tiere das Straßenbild. So ein Löwe ist nicht billig und kostet weit über 1000 Euro. Für die Bemalung muss man noch mal was hinlegen. Hier bin ich bei einem Insider gelandet, der sich über die Münchner Kultur-Aktionen gründlich informiert hat. Taxi 5: ✷✷✷✷ Testsieger! (Nr. 186, 30. September, 15.15 Uhr, Einstieg Clemensstraße) An diesem heißen Wiesn-Wochenende entscheidet dieser authentische Münchner, dass ich sein letzter Fahrgast bin. Zu viele Alkoholopfer und schlechtes Publikum nehmen ihm die Freude am Fahren. Das Thema Leoparade kennt er aus dem „FF“ und den Taxi-Löwen ganz genau. Der Löwe mit dem Taxischild auf der Mähne ist ein Hingucker und ein beliebtes Motiv für einheimische Hobbyfotografen und Touristen am Odeonsplatz. Die Wiesn-Laune steigt, als ich mich als Taxi-Checker oute und Herrn Rottenkolber zum Gewinner des Monats mache. Der Gewinner! Thomas Rottenkolber Maria-Theresia-Straße 3 81675 München erhält für als Belohnung für sein umfassendes Wissen ein Präsent von der AUDI AG. Fahrpreisschätzung mit dem neuen Tarif Seit Juni 2006 gibt es in München einen neuen Taxitarif. Um den Kollegen das Einschätzen der neuen Fahrpreise zu erleichtern, haben wir eine Liste abgedruckt. Den Preisen sind 10 % für die Wartezeit hinzugerechnet. Das Ergebnis wurde jeweils 10 Cent gerundet. Zuschläge sind nicht berücksichtigt. (RS) Kilometer Fahrpreis 1 4,70 e 2 6,50 e 3 8,30 e 4 10,00 e 5 11,80 e 6 13,30 e 7 14,90 e 8 16,40 e 9 17,90 e 10 19,50 e 11 20,80 e Kilometer Fahrpreis 12 22,20 e 13 23,60 e 14 25,00 e 15 26,30 e 16 25,20 e 17 29,10 e 18 30,50 e 19 31,90 e 20 33,20 e 25 40,10 e 30 47,00 e Kilometer Fahrpreis 35 53,90 e 40 60,70 e 45 67,60 e 50 74,50 e 55 81,30 e 60 88,20 e 70 102,00 e 80 115,70 e 90 129,50 e 100 143,20 e Fahrpreise per Kilometer … für Ihren Taxigeldbeutel ✃ Taxi_11-06 17.10.2006 19:42 Uhr Seite 31
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32 TAXIKURIER Ohne Worte 3093 Wehret den Anfängen! Für die einen war es eine schlechte Wiesn, andere, die nicht nur rund um die Festwiese gekreist sind, waren hoch zufrieden. Eine Entwicklung jedoch sollte Stirnrunzeln und Sorgenfalten verursachen. Verschiedene Discos versuchen, uns das Geschäft zu vermiesen. VIP-Shuttles und sonstige Zubringerdienste rund um die Wiesn funken uns in unsere Kernkompetenz. P1, Pacha, 4004, Lenbach, Barysphär, Milchbar ködern ihr Publikum mit kostenlosen Shuttles zu ihren Locations. Die Taxi-München eG hat beim Kreisverwaltungsreferat schon angefragt, ob dieser „Linienverkehr“ denn die rechtlichen Voraussetzungen mitbringt. Wir Taxler jedoch sollten uns an diese Adressen erinnern, wenn unsere Beratungskompetenz gefragt ist. Warum sollten wir unterm Jahr Gäste in die Läden schaufeln, die uns zur Wiesn die Umsätze nehmen. Wenn die Zecher dann morgens aus den Lokalen torkeln, gibt es natürlich keinen Home-Shuttle. Da sind dann wieder die Taxis zuständig. Der Umsatz ist im Haus und wenn dann eine P1-Zicke oder ein Pacha-Schnösel um den Fahrpreis feilschen will, kann man stolz auf seinen Beruf als Taxifahrer sein. Kleinanzeigen Suche Nacht-Fahrer (nur Nichtraucher) für 320 CDI Telefon: 0179 - 2 00 39 54 AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas S. v. Kummer Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Sozialrecht regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Verwaltungsrecht Straf-/Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 Taxi_11-06 17.10.2006 19:42 Uhr Seite 32
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vinzenzmurr www.vinzenzmurr.de Tägliche Eigenschlachtung und Eigenzerlegung. Tägliche Produktion aus schlachtfrischem Fleisch. Höchste Qualität des Schlachtgutes - Qualitätsfleisch der Marke “Hofgut Schwaige” aus kontrollierter Aufzucht. Beste Fleischqualität - zertifiziertes Markenfleisch “Hofgut Schwaige”, extra zart gereift durch eine natürliche, patentierte Reifemethode. Kurze, direkte Wege. Frischfleisch und täglich hergestellte Wurstwaren kommen sofort in die eigenen Fachgeschäfte. Handwerkliche Rezepturen, natürliche Räucherung, Einsatz von Naturdärmen. Keine Verwendung von Fertiggewürzpräparaten, Naturgewürze werden selbst zusammengemischt. Strikte Beachtung der gesetzlichen Grenzwerte: Wasser- und Fettwerte werden bei weitem nicht ausgenutzt. Kein Einsatz von Separatorenfleisch. Keine Verarbeitung von Phosphaten, unnötigen Zusätzen und Konservierungsstoffen. (Ausnahme Nitrit- Pökelsalz). Qualität braucht Kontrolle: strengste Kontrollen aller Produktionsschritte nach unserem Qualitätssicherungsprogramm durch verantwortungsvolle Metzgermeister und eigenem Labor mit Fleischtechniker und Ökotrophologen. 1 188 mmaall mmiitt ddeemm BBuunnddeesseehhrreennpprreeiiss aauussggeezzeeiicchhnneett.. Für beste Metzgerqualität - vom Bauern bis zur Ladentheke - steht vinzenzmurr seit vier Generationen. QUALITÄT VON ANFANG AN Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale: Vorgeschichte: Ein Fahrer hatte von der Zentrale einen Auftrag mit mehreren Abholadressen bekommen und sollte sich bei der letzten Adresse nochmals bei der Zentrale wegen des Fahrtziels melden. Nachdem er dies allerdings nicht getan hatte, wendet sich der Funksprecher nochmals per Funkruf an den Fahrer. Zentrale: „4711“ Taxi 4711: – meldet sich ordnungsgemäß auf Kanal 4 – „Zentrale von 4711 – Sie haben mich gerufen“ Zentrale: „4711 – wo sind Sie; Sie sollten sich doch nochmals bei uns melden?“ Taxi 4711: „Zentrale – ich bin in Pasing im Funkloch!“ Bleibt die Frage, ob der Fahrer bis heute wenigstens weiß, was ein Funkloch ist und welche Auswirkungen ein solches hat. (NL) Kurioses aus der Zentrale Illustration: formenreich Bilderwitz aus der Oktober-Ausgabe: And the winner is … „Wenn ich erst wissen tue, wo hier da ist, ich finde ihre Zuhausestraße ganz schnell!?“ Thomas Fischer, der Tagfahrer des Taxis 1658 hat mit diesem Text den Einkaufsgutschein im Wert von 100 Euro für „Kugler’s köstlichen Feinkostladen“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Taxi_11-06 17.10.2006 19:42 Uhr Seite 33
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34 TAXIKURIER „München, du sonnig gelagerte, Freuden durchwogte Heimat der Kunst, o Stolz du und Blume der Städte! Sage, warum doch verbirgst du dein strahlendes Antlitz? Sag, was bedeutet dies Trauergewand, das dich einhüllt? Gestern geschmückt mit den Kränzen des Ruhms und der Freude, stehst du heute erstarrt der Marmorgestalt gleich!“ Dies sind die ersten Zeilen eines Trauergedichts, das Johann von Söltl (1797-1888) im September 1854 zu Papier brachte. Der Dichter stand unter dem Eindruck einer verheerenden Katastrophe, die München gerade heimsuchte, nämlich die Cholera-Epidemie vom Sommer und Herbst 1854. Nebenbei bemerkt, erinnert seit 1909 die Söltlstraße in Harlaching an den Schriftsteller. Seuchen dieser Art waren in der damaligen Zeit keine Seltenheit. Allein in München hatte die letzte 1836 gewütet und es sollte 1873 noch eine weitere mit 362 Todesopfern folgen. Im Jahr 1854 allerdings waren 2.223 Opfer zu beklagen. Eröffnung des Glaspalastes König Maximilian II. eröffnete am 15. Juli 1854 bei strahlend blauen Himmel die Allgemeine Deutsche Industrieausstellung, die im soeben fertig gestellten Glaspalast stattfand. Dieses 234 Meter lange technische Meisterwerk aus Gusseisen und Glas stand im heutigen Botanischen Garten entlang der Sophienstraße, bis es am 5. Juni 1931 abbrannte. Zahlreiche Fürsten, darunter die Könige von Preußen und Sachsen – Friedrich Wilhelm IV. und Friedrich August II. – sowie 1.400 wohlhabende Fremde waren nach München gereist, um an der Eröffnung teilzunehmen. Die Königliche Residenzstadt München präsentierte sich als bedeutendes Kunst- und Industriezentrum, man hoffte auf Investitionen und Fremdenverkehr. Vertuschung Zu den Feierlichkeiten gehörte auch die festliche Aufführung von Goethe „Faust“ im Hoftheater in der Residenz am 18. Juli. Während der Vorführung brach bei einem aus Zürich angereisten Herrn die „Brechruhr“ aus, das heißt er entleerte sich spontan inmitten der Sitzreihen, so wie das leider auch bei uns im Wagen geschehen kann – ein Albtraum, der glücklicherweise nur ausgesprochen selten Wirklichkeit wird. Der Theaterarzt diagnostizierte einen Fall von Cholera, einer Infektionskrankheit mit wässri- Cholera, Marienplatz und Pettenkofer Geschichte und G’schichten Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. gem Durchfall, Erbrechen und zu niedriger Körpertemperatur, und alarmierte die Behörden. Am 29. Juli war schließlich der erste Cholera-Tote zu beklagen. Wegen der vielen Fremden in der Stadt und den damit zusammenhängenden Verdienstmöglichkeiten wurden Gerüchte über den Ausbruch der gefürchteten Seuche dementiert. Am 4. August konnte man den „Münchner Neuesten Nachrichten“ sogar folgende offizielle Mitteilung entnehmen: „In den letzten Tagen sind, ohne Zweifel in Folge der außergewöhnlichen Hitze, Durchfälle und Brechdurchfälle vorgekommen, und sind daran namentlich einige kleine Kinder, alte und kränkliche Personen gestorben. Überladung des Magens mit Kartoffeln, Gurken und dergleichen war in den meisten Fällen als veranlassende Ursache nachzuweisen.“ Am 5. August beschlagnahmte die Polizei in Ansbach die aktuelle Ausgabe des dortigen „Morgenblattes“, weil in ihm wahrheitsgemäß über die Gesundheitsverhältnisse in München berichtet wurde. Telegrafisch schickte man gleichzeitig die Warnung in die Hauptstadt, es seien bereits einige Exemplare per Post unterwegs, so dass diese dann in München nicht zugestellt wurden. Als allerdings allein am 6. August 13 Menschen an der angeblichen Magenüberfüllung starben, ließ sich der Ausbruch der Cholera nicht mehr verheimlichen. 34 TAXIKURIER GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Taxi_11-06 17.10.2006 19:42 Uhr Seite 34
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35TAXIKURIER Fremdenverkehr Während der heißen Jahreszeit starben täglich bis zu achtzig Menschen an der Cholera. In einem Bericht wird die Stimmung in der Stadt geschildert: „Ein schwefelgrauer Dampf schien über der Stadt zu liegen, auf den Straßen sah man nur noch die bekannten schwarzen Wagen. Schwer wie Blei stockte das Blut auch in den Adern der Gesunden, als wäre die Luft vergiftet.“ Dementsprechend wenige Touristen ließen sich in der Stadt blicken: Hielten sich am 8. August noch 5.200 der betuchten Fremden in München auf, so waren es am 16. September nur noch 66 Unerschrockene, vermutlich die damalige Version der Abenteuertouristen. Die einsetzende kältere Witterung ließ schließlich die Zahl der Toten abnehmen und die Fremden wieder nach München strömen: Nachdem die Behörden am 1. Oktober die Seuche für überwunden erklärt hatten, konnte die Fremdenpolizei schon bald wieder täglich rund 8.000 Touristen in München melden. Als die Industrieausstellung am 15. Oktober 1854 ihre Pforten schloss, hatten sich trotz der Cholera 197.000 Menschen den technischen Fortschritt angesehen. Der Choleratod forderte aber auch weiterhin seine Opfer, wenn auch nur einzelne. Das prominenteste war Alt-Königin Therese, Mutter des Königs Maximilian II. und Gattin des 1848 abgedankten Königs Ludwig I., die noch am 26. Oktober der Seuche erlag. Ihr Mann und begnadeter Frauenheld hielt sich während dieser Zeit in seiner Residenz in Nizza an der Côte d’Azur auf, wo er erst 1868 starb. Marienplatz Niemand konnte sich die Ursachen der Cholera erklären, sie galt als Strafe Gottes für vergangene Untaten. Deshalb zog man zur Mariensäule auf dem Schrannenplatz, um die Muttergottes Maria um Verzeihung und Hilfe anzuflehen. Die Säule war 1638 während des Dreißigjährigen Krieges dort aufgestellt worden, um Rettung vor Krieg, Unglauben, Hunger und Pest zu erbitten. Seit dem 17. Jahrhundert gilt Maria auch als Schutzherrin Bayerns. Der Schrannenplatz war der Getreidemarkt der Stadt. In den Arkaden der damaligen Häuser betrieben auch andere Berufsgruppen ihren Handel, weswegen die dortigen Abschnitte des Platzes entsprechende Namen trugen: Eiermarkt, Fischmarkt, Weinmarkt, Vogelmarkt, Kramzeile, Unter den Schustern und Unter den Schneidtischen. Bereits 1849 hatte der Magistrat beschlossen, den Handel zu verlagern und den zentralen Platz als Freifläche zu gestalten. Der Getreidemarkt kam in die neu erbaute Schrannenhalle, der Obst- und Gemüsemarkt sowie die sonstigen Lebensmittelhändler auf den Viktualienmarkt, der Blumenmarkt an die Blumenstraße. Die Metzger erhielten eine eigene Ladenreihe unterhalb der Peterskirche und gegenüber dem Viktualienmarkt-Stand. Damit verlor der Name „Schrannenmarkt“ seine praktische Bedeutung und man konnte an eine Neubenennung denken. Unter dem Schock der Cholera-Epidemie und beunruhigt von dem dadurch befürchteten Niedergang des Fremdenverkehrs und dem Ausbleiben der entsprechenden Einnahmen entschlossen sich die Stadtväter, den Platz zu Ehren Mariens zu benennen: Am 11. Oktober 1854, keine zwei Wochen nach dem offiziell erklärten Ende der Seuche, gab man dem Zentrum der Stadt den Namen „Marienplatz“ . Pettenkofer Im Jahr 1854 gab es bereits einen Wissenschaftler, der die Öffentlichkeit auf die Ursachen der Cholera aufmerksam zu machen versuchte, aber seine Stimme verhallte weitgehend ungehört: Max von Pettenkofer (1818-1901) forderte, dass die Abwässer so beseitigt werden müssten, dass sie das Trinkwasser nicht gefährdeten. Nötig seien Abflussrohre und eine Kanalisation für den geregelten Abtransport des Schmutzwassers und der Fäkalien. Weite Teile der Stadt galten als „Kübelquartiere“ . Hier sammelte man Küchenabfälle, Abwasser, Urin und Stuhlgang in Kübeln und leerte diese erst bei Gelegenheit aus. Dies geschah, indem man sie aus dem Fenster in die Stadtbäche schüttete oder in die Rinnsale auf den Straßen leerte, von wo sie in die Bäche flossen oder faulig stehen blieben – daher der Begriff „Kotflügel“ . Oder man goss die Bescherung in so genannte Schwindgruben hinter dem Haus. Aus den Bächen wiederum entnahm man das Trinkwasser oder das Wasser zum Bierbrauen und Waschen. Pettenkofer beschrieb die Zustände in der Utzschneiderstraße, wo die Cholera besonders viele Opfer gefordert hatte: „Allein wer dort die Schwindgruben sieht, wird sich wenig darüber wundern, indem die Hälfte des Hofes Schwindgrube ist und noch dazu wegen der Nähe des Wassers nicht tief gegraben werden konnte. In einem anderen Haus ist der Hof so unrein, wie man ihn nicht leicht in der Stadt treffen wird. Ebenso im dritten und vierten Haus, in welchen die Schwindgruben höher liegen als die Häuser, so dass der Unrat in die Häuser völlig hinübergespült wird.“ In einem weiteren Bericht über die Häuser mit der Adresse Am Feuerbächl in der Au hieß es: „Neben den Häusern zieht sich ein Graben hin, worin das Abwasser stehen bleibt und faule Dünste verbreitet.“ Brannte es dann in der Nachbarschaft, kam genau diese Jauche zum Einsatz – daher der Straßenname. Auf diese Zustände und ihre Verantwortung für die Cholera wies Pettenkofer auf einer Sitzung der „Königlichen Kommission für wissenschaftliche Erforschung der indischen Cholera“ am 15. September 1854 – also schon während der Seuche in München – hin. Man glaubte nämlich, die Krankheit sei eventuell von Seeleuten aus Asien eingeschleppt worden. Pettenkofer ist es zu verdanken, dass sich seine wissenschaftlich begründeten Erkenntnisse später allgemein durchsetzten und München eine Kanalisation erhielt. Max von Pettenkofer litt im Alter an schweren Depressionen und erschoss sich am 9. Februar 1901. Sein Institut lag an der Findlingstraße, benannt nach dem Münchner Waisenhaus, heute Telekom in der Sonnenstraße 26. Der Magistrat beschloss bereits am 11. Februar 1901, seine Verdienst zu würdigen und die Findlingstraße in Pettenkoferstraße umzubenennen. Täglich 20.00 -5.00 Uhr · www.villa-fantasia.de Riemer Strasse 309 81829 München Tel.: 089-99 22 93 95 60,– € Eintritt Exquisites Essen und 3 Drinks frei. Großzügige „Taxler-Provision“. Hallo Taxler! Besuchen Sie uns im November. Testen Sie unser Restaurant von 20 00 – 24 00. Sie sollten wissen, wo Sie Ihre Gäste unterbringen. Club in München Best ServiceNo 1. Taxi_11-06_S35kor 18.10.2006 11:35 Uhr Seite 35
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36 TAXIKURIER Schwarzes Brett der Branche Pinnwand Kienzle Argo – Infos zur Taxi-Messe Die Produkte der Kienzle Argo Taxi GmbH sind in vielen Ländern der Welt über Jahrzehnte täglich im Einsatz. „Ein Schwerpunkt der diesjährigen Präsentation auf der ETM wird das seit Mitte 2005 auf dem deutschen Markt erhältliche Kienzle Druckerterminal 1157-03 mit Datenübertragung sein. Der Taxiunternehmer benötigt für die Datenübertragung keunen neuen Taxameter. Er verwendet seinen vorhandenen Kienzle Taxameter 1145 in der Version 3.2 oder den Kienzle Taxameter 1150 in Verbindung mit dem Druckerterminal 1157 einfach weiter und kann so alle Vorteile in Anspruch nehmen.“ 1. Er wird bei der gesetzlichen Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflicht für das Finanzamt unterstützt (Aufbewahren der Kopien ausgestellter Quittungen und der Schichtbelege). 2. Kleinstbetrag- und Normalrechnung werden von dem Druckerterminal automatisch in der richtigen Form erzeugt. 3. Er spart Zeit, indem er die Schichtbelege nicht mühsam nacherfassen muss, sondern gleich die Daten in den PC einliest (hierfür stehen Programme ausgewählter Softwarehäuser bereit). „Wir sind im Ausland gut aufgestellt“ berichtet Barbara Bleckmann, verantwortlich für Vertrieb und Export. „In vielen Ländern der arabischen Welt, den europäischen Ländern aber auch in den USA kommen Taxameter, Druckerterminals und Dachzeichen von Kienzle zum Einsatz. Seit der Markteinführung wurden über 3.500 Kienzle Druckerterminal 1157 ins Ausland geliefert und die Nahfrage steigt stetig.“ Seit Jahresbeginn ist REPPID, ein Funkkommunikationsmodul, das den Unfalldatenspeicher (UDS) im Fahrzeug über eine Luftschnittstelle mit der Zentrale verbindet, bei ausgewählten Kunden erfolgreich im Test. „REPPID ist ein eigens für UDS entwickeltes Zusatzodul, das den häufig geäußerten Wunsch erfüllt, die UDS-Daten zentralisiert und losgelöst von Werkstattaufenthalten auslesen zu können – Ausfallzeiten werden damit reduziert. REPPID bietet die Möglichkeit, Zusatzdaten, z.B. Ortungsdaten, Fahrer-Identifikation und weitere Statusdaten) zu erfassen und diese unabhängig von UDS-Daten zu übermitteln und somit sogar Tracking und Tracing für das Fuhrparkmanagement darzustellen. Es können sofortige Notfallmeldungen oder ggf. der Betriebszustand (Besetzt/Unbesetzt) auf dem Office-öBildschirm abgebildet werden.“ Für die Europäische Taximesse 2006 hat sich das Unternehmen vorgenommen, vorhandene Kontakte zu in- und ausländischen Partnern zu vertiefen und neue Partner, vor allem auch aus dem Ausland, für den Vertrieb und die technische Betreuung der Kienzle-Produkte zu gewinnen. AUDI tut gutes Logisch ist Audi auf der Taximesse in Köln dominant präsent. Die ausgestellten Fahrzeuge werden auch als Modell-Autos angeboten. Diese werden aber nicht als giveaways verschenkt, sondern für jeweils 10 Euro verkauft. Der Verkaufserlös geht dann an die Taxistiftung. Versicherungsbüro Crasselt mit neuem Internet-Auftritt Ab sofort sind alle Infos zu Versicherungen aller Art unter www.vb-crasselt.deonline für alle Taxler abrufbar. Thailändisches Geld identisch mit 2-Euro-Münze Unter Europas Automatenaufstellern ist Unruhe ausgebrochen. Die Geräte nehmen thailändisches Geld an. Statt der 2-Euro-Münze schlucken die Automaten auch die 10-Baht-Münze im Wert von nur rund 0,25 Euro. Die Holländer, die prompt Alarm beim Finanzministerium in Den Haag schlugen, waren als Erste auf die Verwechslungsgefahr gestoßen: „Ich bin sehr erschrocken, als ich das gehört habe“, sagt Aad Kobus, der Vorsitzende der Vereiniging Automatenexploitanten Nederland. Angesichts der vielen Thailand-Touristen – fast zwei Millionen Europäer pro Jahr – stehen auch die deutschen Automatenaufsteller vor einer „schwierigen Situation“, bemerkte Peter Lind, Hauptgeschäftsführer des deutschen Branchenverbands. Das 10-Baht-Stück ist der 2-Euro-Münze bei Durchmesser, Gewicht und Legierung so ähnlich, dass die Münzprüfgeräte den Unterschied kaum erkennen können – werden sie zu scharf eingestellt, akzeptieren die Automaten auch viele 2-Euro-Münzen nicht. Lind: „Das Problem ist da. Es wird daran gearbeitet.“ (TD) 2 x 2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen Die Kaktusblüte Am Ende blüht ein Kaktus … Der Zahnarzt Julien Desforges hat alles, was ein Männerherz begehrt – Erfolg im Beruf und eine hübsche junge Freundin. Doch das genügt ihm nicht. Um neben seiner Toni noch andere Frauen treffen zu können, behauptet er ihr gegenüber, verheiratet zu sein. Die angebliche Ehefrau dient von nun an immer dann als Ausrede, wenn er Rendevouz mit anderen Liebschaften hat. Doch als sich die unglückliche Antonie eines Abends, an dem Julien sie mal wieder allein gelassen hat, das Leben nehmen will und nur durch Zufall von einem Nachbarn gerettet wird, siegt bei dem Arzt das schlechte Gewissen. Er möchte endlich ehrlich werden und und Toni heiraten. Ein Happy-End ist allerdings vorläufig nicht in Sicht, denn Toni stellt plötzlich die Bedingung, erst die angebliche Ehefrau kennen zu lernen, um sicher zu sein, dass die Ehe der beiden tatsächlich am Ende ist. Juliens Sprechstundenhilfe Stephanie muss spontan in die Rolle der Ehefrau schlüpfen, um ihrem Chef aus der Patsche zu helfen – und reitet ihn dabei nur noch tiefer hinein in ein Netz von Lügen und Ausreden … Laufzeit: 15. November 2006 – 13. Januar 2007. Die ersten beiden Leser, die uns unter Telefon (089) 46 50 21 sagen, womit die Hauptdarstellerin ihre Heimatgefühle zuerst befriedigt, erhalten je zwei Karten für die Vorstellung am 17. November 2006. Taxi_11-06 17.10.2006 19:42 Uhr Seite 36
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37TAXIKURIER Taxameter des Monats Wiesn-Bilanz PRIVILEG – Dass oberhalb der Bavaria sich nur noch Taxis und Busse bewegen durften, war eine segensreiche Einrichtung. Das hat einem im Stauraum rund um die Wiesn ein wenig Luft verschafft, die einem an der Kreuzung Schwanthaler-/Martin-Greiff- Straße allerdings gleich wieder genommen wurde. Wenn sich jetzt die Polizei am Alten Messeplatz das nächste Mal auch noch so aufstellt, dass sie den Verkehr nach Möglichkeit nicht behindert, dann wird’s fast perfekt. KOLLEGEN – Entgegen sämtlichen apokalyptischen Prognosen hatte es den Anschein, als sei in diesem Jahr die Disziplinlosigkeit untereinander nicht ganz so ausufernd gewesen wie manches Jahr zuvor. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Wer anderer Meinung ist, darf diese gerne dem TAXIKURIER mitteilen. Sie wird auch veröffentlicht. BRAUSEBAD – Wahrscheinlich gibt es für diesen Stand keine Patentlösung. Die Anfahrt ist nicht ideal, weil es sich schnell nach hinten staut und die Abfahrt ist schlicht eine Katastrophe, zumindest in diesem Jahr wegen der Abbiegesituation an der Schwanthalerstraße. Vielleicht ist die Abfahrt vorbei am Haupteingang doch die bessere Lösung. Denn Menschenmassen stehen hier überall heru m. FEHLKONSTRUKTION – Wenn an Münchens Straßen baumäßig herumgefummelt wird, kommt für die Autofahrer nix wirklich vernünftiges dabei heraus. Dafür sorgen schon die Grünen. Jahrelang konnten wir uns oberhalb des Käferzeltes an der Bavaria entlang des Gehsteiges so aufstellen, dass die Fahrgäste problemlos ins Taxi steigen konnten. Das muss aber einem Ahnungslosen im Straßenve rkehrsamt bzw. Baureferat missfallen haben. Womit lässt sich der Verkehr am besten behindern? Mit einem Grünstreifen natürlich. Das hat jetzt zwei schöne Nebenwirkungen: Erstens gibt es keinen Platz mehr um die Fahrgäste bequem aussteigen zu lassen. Und zweitens rumpelt jetzt die Kundschaft mit schmutzigen Schuhen über den „Lehm“-Streifen ins Taxi. Tolle Idee, Herr Straßenplaner! Glauben Sie wirklich, die stellen sich alle an und warten bis wir nachgerückt sind? Dürfen wir Ihnen die Reinigungskosten für die Taxis schicken? ABZOCKE – Was ist bloß mit unserer Polizei los? Da wundern sie sich immer, dass sie keiner liebt, aber an ihrem negativen Image basteln sie ganz von selbst. Oder wie soll man es verstehen, wenn Fahrgäste, die vernünftigerweise für den Wiesnbesuch mit dem Taxi unterwegs sind, gezielt abkassiert werden, weil sie auf dem Rücksitz nicht angeschnallt sind. Besonders ausländischen Gästen gegenüber, denen diese Anordnung völlig fremd ist, ist das ein Paradebeispiel von Münchner Gastfreundschaft. Ganz nach dem Motto „Zu Gast bei Freunden“ . Wahrlich kein Ruhmesblatt für Münchens Ordnungshüter. Die hier eingenommenen Gelder sollten sie am besten für Seminare für „imagebildende Maßnahmen“ verwenden! (PG) Promi-Talk Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi. Susanne Uhlen Wie die meisten Schauspieler ist Susanne Uhlen eine Taxivielfahrerin. Zur Zeit lebt sie in Köln, hat aber 20 Jahre in München gelebt. So freut sie sich immer, wenn sie ein paar Mal im Jahr nach München in ihre alte Heimat kommt. So auch jetzt, wo sie in der Komödie im Bayerischen Hof vom 15. November bis 13. Januar in „Die Kaktusblüte“ die Hauptrolle spielt. Und sie freut sich auch auf die Taxler, „ganz besonders auf die urbayerischen“ . Denn sie liebt unsere bayerische Mundart und, obwohl nicht dialektbegabt, versucht sie dann, ihre 20-jährige München-Erfahrung einzusetzen und mitzuratschen. Ihre erste Aufgabe an den Taxler bei ihrer jeweiligen München-Ankunft ist übrigens, den nächsten Vinzenz Murr anzusteuern, da sie das Heimatgefühl sofort mit einer Leberkäs-Semmel befriedigen will. (PR) Taxi_11-06 17.10.2006 19:42 Uhr Seite 37
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Mein bestes Stück Der amerikanische Kampfwagen Wie ein Taxi auszusehen hat, regelt eindeutig die BOKraft. Logisch sind vier Räder, mindestens zwei Türen auf der rechten Seite, dann noch die Farbe und die üblichen Standards wie Ordnungs-Nummer etc. Ergo sehen sich 90 Prozent aller Taxi sehr ähnlich. Aber es gibt immer wieder Unternehmer, die sich der Gleichmacherei widersetzen und mit ein bißchen Individualität ihren Arbeitsplatz gestalten. In loser Folge stellt der TAXIKURIER ein paar Hellelfenbein-Exoten und ihre Fahrer vor. Wer von der Norm beim Taxikauf – und die heisst in aller Regel in den meisten Fällen immer noch Daimler – abweicht, verlässt meist die rationale Schiene und begibt sich auf eine emotionale Ebene. Und so ist es auch bei Waldemar Schulz. Der 48-jährige hat sich für einen Chrysler 300 C Diesel entschieden. 3 Liter Hubraum, ca. 200 PS, Automatik, 12 l/100 km, gekauft bei Car 2000 am Frankfurter Ring, die für die Taxler immer ein offenes Ohr haben. Auch wenn jetzt viele sagen, dass es ja doch irgendwie ein Mercedes sei, ist das natürlich richtig und auch wieder nicht. Die Technik ist zwar größtenteils von Mercedes, das Fahrgefühl und der Fahrspaß sind aber anders. „Für mich“, so Waldemar Schulz, der stolze Besitzer, „war die neue E-Klasse einfach zu klein. Ich wollte nicht acht Stunden auf engem Raum sitzen. Und mein Chrysler 300 C macht mir einfach Spaß. Das ist vielleicht bei jedem nagelneuem Auto so, aber ich empfinde es eben ganz besonders.“ Waldemar Schulz fährt mit seinem amerikanischen Kampfwagen übrigens nur Taxi, „in den Urlaub fahren wir noch mit unserem Fiat Punto.“ Stammkundschaft hat er wegen des neuen Autos noch keine und er legt auch keinen größeren Wert darauf. „Ich liebe es, klassisch Taxi zu fahren, d.h. wann ich will und wohin ich will. Ich bin süchtig nach der Freiheit in diesem Beruf. Da beengen einen Festkunden nur. Am Standplatz allerdings entscheiden sich viele Fahrgäste für mein Auto. Schon in der ersten Woche habe ich 100 Visitenkarten verteilt. Die Leute rufen wahrscheinlich nie an, aber man sieht daran, welches Interesse für das Auto besteht.“ Waldemar Schulz ist seit 1991 Einzelunternehmer und schon immer Alleinfahrer und das soll auch so bleiben. An fremden Fahrern hat er bei dem Auto verständlicherweise kein Interesse. Er will mit dem Ge- „Unser Beruf macht süchtig nach Freiheit“ Der „NEUE“ TE-Allseason verfügbar in den Größen: 195/65 R15 91H 205/55 R16 91H 205/65 R15 99H 215/55 R16 97H 205/60 R16 92H 225/55 R16 99V XL Taxi- und Kfz-Bedarf GmbH, Sankt-Johann-Str. 23-25 80999 München, Tel. 0 89/5 02 05 71 Mo. 08:30 – 12:00 12:30 – 17:00 Uhr Sa. 08:30 – 13:00 Uhr Taxi_11-06 17.10.2006 19:42 Uhr Seite 38
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fährt auch nicht reich werden, sondern es nur bequemer haben. Und der Neid der Kollegen? „Es gibt immer ein paar, die neidisch sind, egal womit man unterwegs ist. Aber viele Kollegen finden das Auto auch toll und sind einfach nur neugierig.“ Was noch verbessert werden könnte? „Bis 50.000 Kilometer sind sämtliche Inspektionskosten kostenlos, was ich aber ein bisschen wenig finde. Das sollte m. E. solange sein, wie die Garantie, nämlich zwei Jahre.“ Über Funk kann man Waldemar und sein Taxi mit der Konzessionsnummer 2666 nicht bestellen. Er hat nämlich keinen. „Vielleicht jetzt beim Datenfunk“, überlegt er. Vielleicht aber auch nicht. Denn: „Ich bin ja auch nicht mehr der Fleißigste.“ (PG, PR) Waldemar Schulz mit seinem Pracht-Taxi Ein Unternehmen der SIGNAL IDUNA Gruppe. Optimale Absicherung für Sie als Unternehmer über ein eigenes Versorgungswerk. Und für Ihre Mitarbeiter: Zusatzrente über die SIGNAL IDUNA Pensionkasse. Ihr Vorteil, Sie binden gute Mitarbeiter an Ihren Betrieb und sparen dazu noch Lohnnebenkosten. Reden Sie mit uns! Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vdk-online.de oder info@vdk.online.de VDK – Der Partner des Taxigewerbes in allen Fragen der Altersversorgung! SIGNAL IDUNA Gruppe ● Versicherungsbüro Crasselt GmbH Machtlfinger Straße 26 ● 81379 München ● Telefon (0 89) 74 28 72-10 ● Telefax (0 89) 74 28 72-20 n XL 25 Taxi_11-06 17.10.2006 19:42 Uhr Seite 39
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Resolut in der Ansprache, keine Mätzchen, keine Ausflüchte – das hat Thomas Kroker schon immer ausgezeichnet. Seit er der Mann für Sonderaufgaben in der Genossenschaft ist, hat er noch einen Zahn zugelegt. Er ist Kundenberater, kümmert sich um Akquise, koordiniert die Busreisen, gehört zum Stadiondienst und macht Vorschläge für bessere Taxi– Standplätze und funken tut er natürlich auch noch. Ein echter Allrounder also. Und bei letzterem hackt er auch gleich ein. „Da sich die Sprachproblematik immer mehr zu einem großen Problem entwickelt, muss endlich eine mündliche Prüfung bei der Ortskundeprüfung her. Da müssen praktische Sachen geprüft werden, Umgang mit Kunden und Ortskenntnis ohne Navi. Ich weiß nicht, warum so etwas in Hamburg Die guten Geister der Genossenschaft Der Allrounder Wie funktioniert die Genossenschaft? Wenn der Vorstand ein Anliegen hat, wird das in aller Regel schnell nach außen kommuniziert – und alle wissen Bescheid. Aber auch ein Vorstand braucht Menschen, mit denen er arbeitet, die sich um alltägliche Belange kümmern, kurz: die eine Genossenschaft am Laufen halten. Von diesen „Guten Geistern“ möchte Ihnen der TAXIKURIER in loser Folge einige vorstellen. In dieser Ausgabe: Thomas Kroker gemacht wird und bei uns angeblich nicht möglich sein soll. Erst muss der Kunde zufriedengestellt werden und nicht der Fahrer.“ Thomas Krokers zweites großes Aufgabengebiet ist die Kundenbetreuung. Da gilt es natürlich erstmal Defizite aus der Vergangenheit aufzuarbeiten, aber auch das Neugeschäft ankurbeln. „Bei beiden, bei den Defiziten wie beim Neugeschäft, sind wir jetzt auf einem guten Weg. Jedes neue Hotel, das in diesem Jahr aufgemacht hat, bestellt bei uns und nicht beim Mitbewerber. Dafür braucht man natürlich genügend Hintergrundinformationen und gute Kontakte und die Augen muss man auch aufhalten. „Das gute Personal darf nicht weniger werden“ 40 TAXIKURIER Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 AUSBILDUNG IM NOVEMBER 2006 Funkausbildung Termine: 21. und 23. November 2006 14.30–17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00–20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 8/2006: 14.11.–12.12.2006 Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland B S Mü ww A L e S m S W Taxi_11-06 17.10.2006 19:42 Uhr Seite 40
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Mini-Steckbrief: Name: Kroker Vorname: Thomas Alter: 37 Sternzeichen: Zwilling Familienstand: ledig Geburtsort: Chiemgau Wohnortviertel: Laim Hobbies: Gutes Essen, Golf spielen, Fischen Musik: Cabaret und Comedy Urlaub: Türkei, Belek Dann muss man auch nachschauen, wo Bestellungen massiv zurückgegangen sind und warum. Dass wir besser sind als der Mitbewerber wissen wir – und die wissen das natürlich auch – aber es muss noch schneller umgesetzt werden. Mir dauert das alles noch zu lange, aber vielleicht bin ich auch zu ungeduldig.“ Und dabei hat er Recht. Stillstand bedeutet Rückschritt und das kann sich heute niemand mehr erlauben. „Für die Kundenakquise müssten wir noch mehr manpower abstellen, denn in unserem Vermittlungspotential ist noch jede Menge Luft nach oben.“ Dass auch mal unpopuläre Entscheidungen getroffen werden müssen, ist dabei durchaus in seinem Sinne. „Mit der Weicheiertour gewinnt man auf Dauer nichts und außerdem müssen wir aufpassen, dass unser gutes Personal nicht weniger wird.“ Man darf auch nicht an alten Standplatzideologien festhalten. „Die Hausmeistermentalität ist Nostalgie, hat aber mit den heutigen Anforderungen nichts mehr zu tun. Die Taxi- Standplätze müssen den Anforderungen entsprechen und können nicht durch verkrustete Strukturen blockiert werden. Wenn es die Umstände verlangen, müssen sie halt häufiger verlegt werden. Auch dafür bräuchte es eine Kommission, die sich ausschließlich mit diesen Bedürfnissen beschäftigt. Denn es gibt immer nur ein Ziel: Das Taxi muss schnell zum Kunden. Alles andere interessiert nicht.“ (PG, PR) BLITZGESCHEITE LÖSUNGEN STATT EIN-STERNE-KOMFORT. München-Zentrum • Landsberger Straße 83 – 87 • Wolfgang Huber • Tel. 089/51 01-254 www.haeusler.de Der OPEL Vectra Caravan Edition 1,9DTI ECOTEC Turbodiesel- Motor; 110 kW (150 PS)** Außenspiegel, elektrisch einstell- und beheizbar • elektr. Fensterheber, vorne • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung Laderaumabdeckung ausziehbar • Batterieentladeschutz • Serviceintervallanzeige • 2 Jahre Garantie mit unbegrenzter Kilometerleistung • Karosserie mit doppelseitiger Verzinkung aller korrosionsgefährdeten Teile • Garantie 12 Jahre gegen Durchrostung • Automatische Klimaanlage • Doppeltonhorn • Radio CD- 30 • Lederlenkrad • Designräder 61/2Jx16 mit Reifen 215/55R16 • Nebelscheinwerfer • Mittelarmlehne vorne mit Belüftungsdüsen hinten • Steckdose 12 V im Gepäckraum • Leseleuchten vorne und hinten • Dachreling Silber beschichtet • Türaussengriffe und Dachzierleisten in Wagenfarbe • Fensterzierleiste verchromt Automatikgetriebe 6- Gang • Taxi- Basisausstattung **Verbrauch l/100km: Stadt: 9,6 - 9,7 Land 5,5 - 5,6, Fluss 7,0 - 7,1; CO2-Emission in g/km189-192 Anzahlung 5.597,00 €* Laufzeit 36 Monate eff. Zinssatz 2,49% monatliche Rate 599,00 €* * alle Beträge inkl. 16% MwSt. Anzahlung 5.500,00 €* Laufzeit 37 Monate eff. Zinssatz 2,94% Schlußzahlung 5.180,00 €* monatliche Rate 469,00 €* Supergünstige Finanzierungen. WER OPEL SAGT – MEINT HÄUSLER Taxi_11-06 17.10.2006 19:42 Uhr Seite 41
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Wenn dem Funker nach chaotischen Zwischenrufen, fehlerhaften Wiederholungen oder total unverständlichem Kauderwelsch auch mal der Geduldsfaden reisst und er den nächsten Unbelehrbaren zum Funkunterricht schickt, glauben 90 Prozent der mithörenden Kollegen, endlich wird einer bestraft! Und hier fängt schon der erste Fehler an: Funkunterricht ist mitnichten eine Strafe. Ganz im Gegenteil. Wer dahin geschickt wird, stellt erfreulicherweise fest, dass hier keine trockenen Regeln heruntergebetet werden, sondern allgemeines Taxiwissen vermittelt wird, ständig auf dem neuesten Stand, das jeder parat haben sollte. Und deshalb ist es auch besonders erfreulich, dass an diesen September- Terminen fast ausschließlich Anfänger teilnehmen, die mit Interesse den Ausführungen des Kursleiters folgen. Mit 15 Mann und einer Frau ist die Beteiligung durchaus ausbaufähig. Aber an Spitzenterminen waren auch schon 35 Lernwillige beteiligt. Warum nur Freiwillige und keine Zwangs- Damit mehr als 2.800 Funktaxis einwandfrei funktionieren und dem Auftragsvolumen gerecht werden, braucht man drei Dinge: Disziplin, Disziplin, Disziplin. Dazu gesellen sich die Kenntnis der Funkvorschriften und ein gerüttelt Maß an Fairness. Und wo kriegt man das alles angenehm portioniert verabreicht? Im Funkunterricht. Der TAXIKURIER hat ihn besucht und dabei überraschende Kenntnisse erworben. rekrutierten anwesend waren ist auch Beweis des Fingerspitzengefühls der Funker: Ihre Peiniger dürfen erst das Wiesngeschäft noch mitnehmen. Im Kurs geht es erstmal mit den Grundregeln der Psychologie los, gemünzt auf das Taxigeschäft. Wie man sich am Standplatz verhalten sollte („niemals als erster Zeitung lesen“), dass das A & O Freundlichkeit ist und dass es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, sich niemals vor Kunden mit Kollegen zu streiten. Schlimm genug, dass man darauf erst aufmerksam gemacht werden muss. Dass Taxifahren der tollste Job der Welt ist, wissen wir, die wir ihn gerne machen, schon längst. Hier bekommt man dieses positive Gefühl auch noch vermittelt. Dabei müsste einem doch angst und bange werden, wenn man erfährt, dass noch 21.000 andere Kollegen in dieser Stadt ums tägliche Einkommen kämpfen. Aber davon fahren sowieso einige höchst selten, z.B. zur Wiesn, worauf der Optimismus wieder die Oberhand gewinnt. Der Seminarteilnehmer erfährt auch technische Details wie das Semi-Duplex-Verfahren auf Kanal 2, er staunt darüber, dass in Spitzenzeiten pro Schicht 3.000 Aufträge vermittelt werden und kann sich ausrechnen, wieviel Zeit für einen korrekt vermittelten Auftrag bleibt. Dabei machen die Funkaufträge lediglich 15–20 Prozent des Geschäftsvolumens aus. Und das, so wird es einem hier vor Augen gehalten ist schon ganz schön mächtig. Die Kursteilnehmer erfahren neben den üblichen Funkgepflogenheiten auch, wie wichtig gerade die Standplatztelefone sind, dass die von vielen geschmähten Kurzfahrten das eigentliche Geschäft sind (logisch, für jeden, der mitdenkt), wie man sich vor Trickbetrügern schützt, wie Fahrtaufträge per Rechnung behandelt werden, wie man MVG-Aufträge korrekt ausführt und welch wirtschaftliches Potenzial dahintersteckt. Man bekommt Tipps, wie man sich, – aufgepasst: legal! – den einen oder anderen Vorteil verschaffen kann, das Ganze gewürzt mit humorvollen Anekdoten. Auch wenn der Beruf des Taxlers hier vielleicht ein wenig glorifiziert dargestellt wird, ist die ganze Veranstaltung ein absoluter Gewinn. Selbst der Autor, der schon über 30 Jahre Taxi fährt, hat Sachen erfahren, von denen er noch nie etwas gehört hat. Dieser Funkkurs sollte eigentlich ins Pflichtprogramm für das Erlangen des P-Scheins aufgenommen und alle fünf Jahre aufgefrischt werden. Schließlich ist es in sämtlichen Branchen üblich, dass Weiterbildungsseminare veranstaltet werden, die die Mitarbeiter zu besuchen haben. Warum glaubt eigentlich immer nur der Taxifahrer, dass er unfehlbar ist und bereits alles weiß? Auf den Funkkanälen hört man allerdings das genaue Gegenteil, die grausame Realität. Wenn von den Stümpern nur 50 Prozent den Funkunterricht besuchen würden, wäre das schon eine deutliche Verbesserung. Also: Wer Interesse an seinem Beruf hat, sollte einfach mal vorbeischauen. Die investierte Zeit lohnt sich allemal und der Kurs ist auch noch kostenlos. Wo gibt es sowas sonst noch? (PG) Funkunterricht ist keine Strafe! Der Funkunterricht sollte längst Pflicht für alle sein Titelthema *12 Cent / Min. aus dem Festnetz der DTAG HOTLINE'(/',B8K@'''(/'$,,)/+'' !snnn%bXk`%[\ B`\eqc\8i^fKXo`@ek\ieXk`feXc>dY? )FJOSJDI)FSU[4USBF]7JMMJOHFO4DIXFOOJOHFO "MCPJOTUSBF]#FSMJO 42 TAXIKURIER Taxi_11-06 17.10.2006 19:42 Uhr Seite 42
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TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Rainer Blum (RB), Tony Doll (TD), Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), Michael Schrottenloher (MS), Reinhold Siegel (RS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, 81829 München Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair Impressum ➜ Der Winter … Richtige Vorbereitung für Fahrer und Auto ➜ Taxi-Check München … Wo ist die nächste Nacht-Apotheke? ➜ Geschichte und G’schichten … Die Münchner Luft ist gefährlich Vorschau Ausgabe Dezember 2006 Liebe Münchnerinnen und Münchner, „vom Ernst des Lebens halb verschont ist der schon, der in München wohnt“ . Ob Eugen Roth dabei an die Taxler gedacht hat, glaube ich nicht. Trotzdem kann man seinen Sinnspruch gut auf unser Gewerbe projezieren. Wer möchte mit Berlin oder anderen Großstädten tauschen, wo z. B. die öffentlichen Verkehrsmittel durchgehend fahren. Einen Vorgeschmack erhielten wir am Papst-Wochenende. Nicht die Pilger bevölkerten die U- und S-Bahnen, nein die Nachtbummler nahmen dankend das Nacht- Angebot an und ließen die Taxis links liegen. Es ist beileibe nicht so, dass die Nachtmenschen übers Jahr Taxi fahren, weil wir so nett und hilfsbereit sind, sondern weil sie sonst per pedes den Heimweg antreten müssten. Bis Jahresende gilt es, die 16 %-Mehrwertsteuer-Einkäufer heimzufahren und ihnen jetzt schon zu sagen, dass im neuen Jahr die Mehrwertsteuer bei den Taxen nicht erhöht wird und damit die Preise stabil bleiben. Ein gutes Geschäft wünscht Paul Rusch, Objektleiter Der nächste TAXIKURIER erscheint am 24. November mit wie immer hochinteressanten Themen: 43TAXIKURIER Foto: www.atelier-tacke.de Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Dr. Med. Krumpoch – Dr. med. Reich – Dr. med. Trumm Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen, Mietwagen, Omnibus und LKW Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00 Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00 Termine nach Vereinbarung Plinganserstr. 47 · 81369 München Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18 Taxi_11-06 17.10.2006 19:42 Uhr Seite 43
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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kunden- /L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob - kompakte C-, komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden orientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Taxi_11-06 17.10.2006 19:42 Uhr Seite 44